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SS07

Borth / 31.3.07

Thermodynamik
Begriffe und Formelsammlung

Thermodynamik ist die Lehre von der Umwandlung von Wärme in Arbeit
Ein thermodynamisches System ist durch eine Systemgrenze,
- auch Bilanzhülle genannt-, von seiner Umgebung getrennt

Energie wird an den Systemgrenzen auf das System übertragen

Das geschlossene System
hat bewegliche Systemgrenzen, über die Arbeit und Wärme
übertragen werden kann. Es gibt aber keinen Stofftransport!

Das offene System
hat feste Systemgrenzen, über die Stoff bzw. Masse transportiert und über die Arbeit und Wärme übertragen werden
kann. Z.B. ein Turbo-Verdichter:

Zustandsgrössen

Prozessgrössen

sind physikalische Grössen, die den thermodynamischen
Zustand eines Systems beschreiben.

sind Grössen wie die Arbeit W12 und die Wärme Q12 , die vom
Verlauf der Zustandsänderung abhängig sind und über die
Systemgrenzen hinweg auf das System übertragen werden.

thermische Zustandsgrössen:
N
Druck p Einheit: 1Pa = 1
m2
Temperatur T
Einheit: K

spezifische Zustandsgrössen

Volumen V

Einheit:



in Form vom Arbeit oder
in Form von Wärme oder
durch Stoffströme

auf die Masse m bezogene Zustandsgrössen
z.B.: spezifisches Volumen v =

m3

V
m

kalorische Zustandsgrössen

molare Zustandsgrössen

Innere Energie U, Enthalpie H

auf die Stoffmenge n bezogene Zustandsgrössen
3
V
z.B.: molares Volumen oder Molvolumen Vm =
[ m ]
n kmol

Zustandsänderung

Quasistatische Zustandsänderung

Eine ZÄ ist ein thermodynamischer Prozess, der die
Zustandsgrössen und den Zustand eines Systems durch die
Zufuhr und Abfuhr von Energie verändert.

Eine ZÄ läuft so langsam ab, dass sie als Folge von
Gleichgewichtszuständen betrachtet werden kann. D.h. zu
einem ganz bestimmten Zeitpunkt während einer
Zustandsänderung von 1 nach 2 hat im ganzen System jede
Zustandsgrösse einen ganz bestimmten Wert, der an allen Orten
gleich ist.

Reversible Prozesse

Irreversible Prozesse

Ein Prozess ist reversibel oder umkehrbar, wenn der
ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden kann, ohne
dass Änderungen in der Umgebung zurückbleiben.

Ein irreversibler Prozess ist nicht umkehrbar, ohne dass
Änderungen in der Umgebung zurückbleiben.
Ursache für irreversible Prozesse sind Reibung und elektrische
Verluste, Formänderungsarbeit u.s.w.

Thermische Zustandsgleichung des idealen Gases

Satz von Avogadro:

(Ideales Gasgesetz)

pV = mRiT

oder

pv = RiT

mit Druck p , Temperatur T , Masse m , Volumen V , spez.
Volumen v , spezielle Gaskonstante Ri eines Gas i
Aus pV = mRiT mit m = n ⋅ M folgt:

p ⋅V
= M ⋅ Ri = Rm
T ⋅n
mit der molaren (auch universelle oder allgemeinene)
Gaskonstante Rm . Rm hat einen konstanten Wert und ist

J
unabhängig von der Gasart Rm = M ⋅ Ri = 8314.5
kmolK
Die thermische Zustandsgleichung in molarer Form lautet (gilt
so für alle Gasarten):

pVm = RmT

Bei allen idealen Gasen ist bei gleichem Druck, gleicher
Temperatur und gleichem Volumen die gleiche Anzahl Moleküle
vorhanden.
Loschmidt’sche Zahl oder Avogadro-Konstante
1 ist die Zahl der Teilchen in einem 1 kmol
N = 6.022 ⋅1026
A

kmol

Stoffmenge n
Einheit mol
ist ein Mass die Anzahl der Moleküle bzw. Teilchen
Molmasse M eines Gases: M = m [ kg ]
n
kmol
Molares Normvolumen Vm ( n ) =
Bei Normtemperatur

RmTn
m3
= 22.4141
pn
kmol

t n = 0o C oder Tn = 273K und

Normdruck p n = 1.01325bar

Die innere Energie ist eine Zustandsgrösse Die Differenz der Inneren Energie U 2 − U 1 ist die Änderung der innere Energie zwischen dem Zustand 1 und 2. Innere Energie Die innere Energie Dissipationsarbeit kann einem System immer nur zugeführt werden d.3. bei einem Rührwerk aufgebracht werden muss.12 = ∫ Vdp rev . 1 Verschiebungsarbeit Volumenänderungsarbeit Nutzarbeit Dissipationsarbeit WDiss12 ist Arbeit die für innere Reibungsverluste. Wärme Die zu. Einheit ist 1J Die spezifische Volumenänderungsarbeit = 1N ⋅1m Wn12 2 wV 12 Wn12 = WV 12 − Wu12 Nutzarbeit an der Kolbenstange J = − pdv [ ] kg 1 ∫ 2 ( ) Wn12 = − ∫ p − pb ⋅ dV Volumenänderungsarbeit ist reversibel.07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung Arbeit im geschlossenen System Die Volumenänderungsarbeit Wu12 Verschiebearbeit 2 Wu12 = − pb ⋅ (V2 − V1 ) ∫ WV 12 = − pdV [J ] 1 Arbeit ist Energie: die phys.SS07 Borth / 31.h. durch Konvektion oder durch Strahlung erfolgen. die durch Temperaturunterschiede übertragen wird. WDiss12 ≥ 0! Die Dissipationsarbeit ist irreversibel.oder abgeführte Wärme Q12 [J ] ist die Energie. z. Die Übertragung kann durch Wärmeleitung.12 Die reversible technische Arbeit rev .* Wt12 bei offenen Systemen ohne Änderung der potentiellen und bei offenen Systemen mit Änderung der potentiellen und kinetischen Energie kinetischen Energie 2 2 Wt rev .* wtrev 12 [J ] .* Wt12 = ∫ Vdp + [J ] 1 1 Die spezifische reversible technische Arbeit wtrev .B. Gesamtarbeit Wg 12 U [J ] ist die Summe der potentiellen und kinetischen Energie aller Moleküle. Wg12 = WV 12 + Wdiss12 Der erste Hauptsatz für geschlossene Systeme Volumenänderungsarbeit WV 12 Wärme Q12 Der erste Hauptsatz für geschlossene Systeme ohne Änderung der potentiellen und kinetischen Energien [J ] Q12 + WV 12 + Wdiss12 = U 2 − U 1 oder in spezifischer Form Dissipationsarbeit Wdiss12 q12 + wV 12 + wdiss12 = u2 − u1 [ J ] kg Arbeit am offenen System Die reversible technische Arbeit Wt rev .12 ( ) m 2 2 c2 − c1 + mg (z 2 − z1 ) 2 Die spezifische reversible technische Arbeit 2 .

Diagramm ⎡J ⎤ ⎢ kg ⎥ ⎣ ⎦ 1 2 2 c2 − c1 + g (z 2 − z1 ) 2 Wdiss12 Arbeit durch Reibungsverluste.3.12 = Wt rev .12 ⎡J ⎤ ⎢ kg ⎥ ⎣ ⎦ wt . Dissipationsarbeit kann einem System immer nur zugeführt werden d.12 = ∫ vdp 1 2 . WDiss12 ≥ 0! Die Dissipationsarbeit ist irreversibel.12 > 0 .07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung ⎡J ⎤ ⎢ kg ⎥ ⎣ ⎦ 2 wtrev .12 + wdiss12 Pt .12 = m wtrev .12 ≤ Wt rev .12 Wt . Wt .12 + m wdiss . die von einem Fluid abgegeben oder dem Fluid zugeführt wird.12 + Wdiss12 [J ] Enthalpie Ist definiert als Summe aus innerer Energie und dem Produkt von Druck und Volumen: H = U + pV Die Enhalpie ist eine Zustandsgrösse.SS07 Borth / 31. Wt . Die reversible technische Arbeit Wt rev . Einheit ist Die technische Arbeit ist die wirkliche Arbeit.12 = • Pt rev .* wtrev 12 = ∫ vdp + 1 reversible technische Arbeit ist die maximale Arbeit.v .h.12 Die spezifische technische Arbeit erhält man.12 + Pdiss . h = u + pv 3 [J ] H 2 − H1 ⎡J ⎤ ⎢ kg ⎥ ⎣ ⎦ ist die Änderung der Enthalpie zwischen dem . Die Differenz der Enthalpie Zustand 1 und 2. 1W = 1 J N ⋅m =1 s s Bei Kraftmaschinen (Turbinen) ist die abgegebene technische Arbeit vom Betrag her um die Dissipationsarbeit kleiner als die reversible technische Arbeit 2 Wt12 = ∫ Vdp Wt . d. Die phys.12 Wt*. Die technische Arbeit Wt .12 Die Leistung der technischen Arbeit Wt .12 < 0 .12 + Wdiss . die bei einer reibungsfreien Zustandsänderung aus dem Fluid abgeführt oder zugeführt werden kann.12 [W ] Leistung der Arbeit ist Energie/Zeit.* Wt*.h. wenn man die spezifische technische Arbeit mit dem Massenstrom multipliziert: [J ] • Wt rev .12 1 Bei Arbeitsmaschinen (Verdichter.12 ( ) Reversibele technische Arbeit ist die maximale Arbeit. Wirbel usw. Strömungsablösungen.12 ≥ Wt rev . Wandreibung.12 = wtrev .12 Pt . Die Dissipationsarbeit im p. die bei einer reibungsfreien Zustandsänderung aus dem Fluid abgeführt oder zugeführt werden kann.12 = Wt rev .12 bei offenen Systemen mit Änderung der potentiellen und kinetischen Energie . Pumpen) muss die zugeführte technische Arbeit vom Betrag her um die Dissipationsarbeit grösser sein als die reversible technische Arbeit Wi12 = Wt12 + Wdiss12 Die technische Arbeit • m wt .

12 = M d ⋅ 2π ⋅ n [W ] Die technische Arbeit an einer rotierenden Wellen pro Umdrehung ist: Wt .07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung Der erste Hauptsatz für offene Systeme Der erste Hauptsatz für offene Systeme ohne Änderung der potentiellen und kinetischen Energien in spezifischer Form: q12 + wt .SS07 Borth / 31.12 = M d ⋅ 2π ηm [W ] 4 [J ] .12 Die spezifische Wellenarbeit und Leistung an rotierenden Wellen unter Berücksichtigung der mechanischen Reibungsverluste in den Lagern der Maschine ist kleiner als die technische Arbeit: we12 = η m wi ⎡J ⎤ ⎢ kg ⎥ ⎣ ⎦ mit dem mechanischen Wirkungsgrad Pe = η m Pt • • ( m multipliziert ) • m + Pdiss12 = m⋅ (h2 − h1 ) + c22 − c12 + m g (z2 − z1 ) [W ] 2 Die Leistung an der Welle berechnet sich mit der Drehzahl dem Moment n [1 / s ] und mit M d an der Welle.12 + wdiss12 = h2 − h1 oder 2 ∫ q12 + vdp + wdiss12 = h2 − h1 1 • oder in der Leistungsform wenn mit dem Massenstrom m multipliziert wird: • • • • m q12 + m wtrev .12 + wdiss12 = h2 − h1 + ( [ J ] kg ) 1 2 c2 − c12 + g (z 2 − z1 ) 2 • Die Leistungsform ergibt sich.12 = h2 − h1 [ J ] kg q12 + wtrev .3.12 + Pdiss12 = H 2 − H 1 Der erste Hauptsatz für offene Systeme mit Änderung der potentiellen und kinetischen Energien [W ] in spezifischer Form: q12 + w*t .12 = h2 − h1 + ( ) 1 2 c2 − c12 + g (z 2 − z1 ) 2 .12 + m wdiss12 = m⋅ (h2 − h1 ) [W ] • • • Q12 + Pt rev . wenn mit dem Massenstrom wird: • .* Q12 + Pt rev . Pt .* q12 + wtrev .

T Zustandsgrössen sind. mb t Mi und den Temperaturen vor der Mischung der Körpern a und b cm : Also folgt aus dem 1.07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung Kalorische Zustandsgleichungen und spezifische Wärmekapazität Spezifische Wärmekapazität bei festen und flüssigen Körper Aus Beobachtung und Experiment folgt: Mischungstemperatur Q12 + Wdiss12 ~ m ⋅ (T2 − T1 ) zwischen zwei Körpern a und b und mit der spezifischen Wärmekapazität c in J kgK : t Mi = ta ma cma t Mi ma cma Q12 + Wdiss12 = m ⋅ c ⋅ (T2 − T1 ) bzw.SS07 Borth / 31. Wärmekapazität c für t1 = t1 t1 cm o o C t 2 − t1 ta t Mi t Mi tb + mb cmb m a . gilt genauso h2 − h1 = c ⋅ (T2 − T1 ) Tabellenwerte linear zu interpolieren Spezifische Wärmekapazität bei idealen Gasen Die spezifische Wärmekapazität bei konstantem Volumen cv = cvm t2 t1 = cvm t2 o oC cv Die spezifische Wärmekapazität bei konstantem Druck t1 ⋅ t 2 − cv m ooC ⋅ t1 t 2 − t1 J kgK cp = cpm t2 t1 = cpm t2 o oC ⋅ t2 − c p m t1 ooC cp ⋅ t1 t 2 − t1 J kgK kann bei idealen Gasen zur Berechnung der Differenz der inneren kann bei idealen Gasen zur Berechnung der Differenz der Enthalpie Energie für alle Zustandsänderungen verwendet werden für alle Zustandsänderungen verwendet werden U 2 − U 1 = m ⋅ cv ⋅ (T2 − T1 ) H 2 − H 1 = m ⋅ c p ⋅ (T2 − T1 ) nur bei isochoren Zustandsänderungen (v nur bei isobaren Zustandsänderungen = const ⇒ wv12 = 0 ) gilt: ( p = const ⇒ w t12 = 0 ) gilt: Q12 + Wdiss12 = cv ⋅ m ⋅ (T2 − T1 ) Q12 + Wdiss12 = c p ⋅ m ⋅ (T2 − T1 ) Die kalorische Zustandsgleichungen u 2 − u1 = cv ⋅ (T2 − T1 ) Isentropenexponent κ und κ= h2 − h1 = c p ⋅ (T2 − T1 ) cp = 5 cv c p = cv + Ri mit werden als kalorische Zustandsgleichungen bezeichnet cp κ κ −1 Ri und cv = ist 1 Ri κ −1 . Hauptsatz : = cm t2 o oC ⋅ tb v = konst gibt es keine Volumensänderungsarbeit: wV 12 = − ∫ pdv = 0 ! t2 t2 tb ⋅ t a + mb cmb wenn Mittelwert der Spezifische Wärmekapazität cm nach Temperaturausgleich ist von der Temperatur abhängig: c = f (t ) .3. in spezifischer Form: mit den Massen q12 + wdiss12 = c ⋅ (T2 − T1 ) t a . p = konst Wenn auch der Druck konstant ist sind Werte aus Tabellen zu verwenden bzw. Es gilt für den ∫ c(t )dt t Mi ⋅ t 2 − cm t1 ooC ⋅ t1 t 2 − t1 q12 + wdiss12 = u 2 − u1 oder u 2 − u1 = c ⋅ (T2 − T1 ) J kgK Dies gilt allgemein. tb Die spez. da U bzw.

a) adiabat und reibungsfrei oder b) q12 + wdiss12 polytrop polytrop =0 n =κ n =1 n=n κ pv = const pv 0 = const pv1 = const pv = const pv n = const Ideales Gasgesetz p = const T v = const T pv = const pv κ = const pv n = const Druck p2 = p1 T2 = T1 Temperatur T2 T1 p2 p1 p2 = p1 p2 = p1 T2 = T1 v2 v1 v1 v2 T2 = T1 ⎞ ⎟⎟ ⎠ ⎛T p2 = p1 ⎜⎜ 2 ⎝ T1 ⎞ κ −1 ⎟⎟ ⎠ ⎛v T2 = T1 ⎜⎜ 1 ⎝ v2 ⎞ ⎟⎟ ⎠ κ κ −1 ⎛p ⎞ T2 = T1 ⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ v2 = v1 Volumen v2 = v1 T2 T1 v2 = v1 p1 p2 κ ⎛v p2 = p1 ⎜⎜ 1 ⎝ v2 ⎛T v2 = v1 ⎜⎜ 1 ⎝ T2 1 ⎞ κ −1 ⎟⎟ ⎠ 2 wv12 = − ∫ pdv 1 = − p(v2 − v1 ) = − R(T2 − T1 ) ⎛v ⎞ = − p1v1 ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ v1 ⎠ ⎛v ⎞ = p2 v2 ln⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ v2 ⎠ ⎛p ⎞ = p1v1 ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ ⎛p ⎞ = RT ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ R (T − T ) κ −1 2 1 ⎞ p v ⎛T = 1 1 ⎜⎜ 2 − 1⎟⎟ κ − 1 ⎝ T1 ⎠ 1 ( p v − p1v1 ) κ −1 2 2 κ −1 ⎞ p v ⎛⎛ v ⎞ = 1 1 ⎜ ⎜⎜ 1 ⎟⎟ − 1⎟ ⎟ κ − 1 ⎜ ⎝ v2 ⎠ ⎝ ⎠ = Zustandsänderung isochor isobar isotherm 6 ⎛ RT1 ⎜ ⎛ p2 ⎜⎜ ⎟ κ − 1 ⎜ ⎜⎝ p1 ⎟⎠ ⎝ Isentrop n −1 n 1 ⎞ n −1 ⎟⎟ ⎠ κ −1 (T2 − T1 ) n −1 R (T2 − T1 ) = n −1 ⎞ p v ⎛T = 1 1 ⎜⎜ 2 − 1⎟⎟ n − 1 ⎝ T1 ⎠ = = n −1 1 = cv κ −1 ⎞κ ⎞ ⎟⎟ ⎠ n ⎛ p ⎞n v2 = v1 ⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ p2 ⎠ = Δu = cv (T2 − T1 ) wv12 = 0 ⎞ n −1 ⎟⎟ ⎠ ⎛T v2 = v1 ⎜⎜ 1 ⎝ T2 1 änderungsarbeit ⎛T p2 = p1 ⎜⎜ 2 ⎝ T1 ⎛p ⎞ T2 = T1 ⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ ⎛ p ⎞κ v2 = v1 ⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ p2 ⎠ Spezifische Volumen- ⎞ ⎟⎟ ⎠ ⎛v T2 = T1 ⎜⎜ 1 ⎝ v2 κ −1 κ n ⎛v p2 = p1 ⎜⎜ 1 ⎝ v2 ⎞ ⎟ − 1⎟ ⎟ ⎠ 1 ( p 2 v 2 − p1v1 ) n −1 n −1 ⎞ p1 v1 ⎛⎜ ⎛ v1 ⎞ ⎜ ⎟ = − 1⎟ ⎜ ⎟ ⎟ n − 1 ⎜ ⎝ v2 ⎠ ⎝ ⎠ = n −1 ⎛ ⎞ ⎟ RT1 ⎜ ⎛ p 2 ⎞ n ⎜ ⎟ = − 1⎟ ⎜ n − 1 ⎜ ⎜⎝ p1 ⎟⎠ ⎟ ⎝ ⎠ polytrop . d.SS07 Borth / 31.3.h.07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung Zustandsänderungen bei offenen und geschlossenen Systemen Zustandsänderung isochor isobar isotherm Definition der ZÄ v = const p = const T = Const Polytropen-exponent n=∞ n=0 ∞ Isentrop s = const.

07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung = R (T2 − T1 ) 2 = ∫ vdp wt12 = 0 ⎛v ⎞ = − p1v1 ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ v1 ⎠ ⎛v ⎞ = p 2 v2 ln⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ v2 ⎠ 1 ⎛p ⎞ = p1v1 ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ ⎛p ⎞ = RT ln⎜⎜ 2 ⎟⎟ ⎝ p1 ⎠ wt12 = wv12 = u 2 − u1 Spezifische = cv ⋅ (T2 − T1 ) Wärme und = h2 − h1 = c p ⋅ (T2 − T1 ) = − wv12 = Δh = c p (T2 − T1 ) κR = (T − T ) κ −1 2 1 ⎞ κp v ⎛ T = 1 1 ⎜⎜ 2 − 1⎟⎟ κ − 1 ⎝ T1 ⎠ = κ κ −1 ( p2 v2 − p1v1 ) κp v ⎛ ⎛ v ⎞ = 1 1 ⎜ ⎜⎜ 1 ⎟⎟ κ − 1 ⎜ ⎝ v2 ⎠ ⎞ − 1⎟ ⎟ ⎝ ⎠ κ −1 ⎛ ⎞ ⎟ κRT1 ⎜ ⎛ p2 ⎞ κ ⎜ ⎟ = − 1⎟ ⎜ κ − 1 ⎜ ⎜⎝ p1 ⎟⎠ ⎟ ⎝ ⎠ = κ wv12 ⎛p ⎞ = p1v1 ln⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ p2 ⎠ ⎛p ⎞ = RT ln⎜⎜ 1 ⎟⎟ ⎝ p2 ⎠ Dissipationsarbeit q12 + wDiss12 = = c p ⋅ (T2 − T1 ) = wt12 κ −1 =0 q12 + wDiss12 = 0 ! = − wt12 = c v ⋅ (T2 − T1 ) = wv12 = n cv κ −1 n −1 (T2 − T1 ) nR (T2 − T1 ) n −1 ⎞ np v ⎛ T = 1 1 ⎜⎜ 2 − 1⎟⎟ n − 1 ⎝ T1 ⎠ = n ( p2 v2 − p1v1 ) n −1 n −1 ⎞ n p1v1 ⎛⎜ ⎛ v1 ⎞ ⎜⎜ ⎟⎟ − 1⎟ = ⎟ n − 1 ⎜ ⎝ v2 ⎠ ⎝ ⎠ = n −1 ⎞ ⎛ ⎟ n RT1 ⎜ ⎛ p 2 ⎞ n = ⎜ ⎜⎜ ⎟⎟ − 1⎟ n − 1 ⎜ ⎝ p1 ⎠ ⎟ ⎠ ⎝ = n wv12 = Δu − wv12 = Δh − wt12 n −κ (T2 − T1 ) .12 = Spezifische Entropie = cv ⋅ ln T2 T1 = c p ⋅ ln T2 T1 = R ⋅ ln = cv ⋅ ln p2 p1 = c p ⋅ ln v2 v1 = − R ⋅ ln s2 − s1 = v2 v1 p2 p1 = 0 da s2 − s1 = 0 = cv ⋅ ln T2 v + R ⋅ ln 2 T1 v1 = c p ⋅ ln T2 p − R ⋅ ln 2 T1 p1 = cv ⋅ ln p2 v + c p ⋅ ln 2 p1 v1 = cv Bemerkungen: R ≡ Ri = spezifische Gaskonstante eines Gases oder einer Gasmischung cv = cvm t1 t2 c p = c pm κ n = spezifische Wärmekapazität bei konstantem Volumen t2 t1 = spezifische Wärmekapazität bei konstantem Druck = Isentropenexponent = Polytropenexponent 7 1 n −κ ⋅ n κ −1 n −κ T ⋅ ln 2 n −1 T1 . n −1 q12 + wdiss12 wv12 = cv = n −κ κ −1 q12 + wdiss12 wtrev .12 Borth / 31. Innere Energie = c v ⋅ (T2 − T1 ) u 2 − u1 = = c p ⋅ (T2 − T1 ) Spezi.3. Enthalpie = c p ⋅ (T2 − T1 ) h2 − h1 = = 0 da (T2 − T1 ) = 0 = cv ⋅ (T2 − T1 ) = 0 da = c p ⋅ (T2 − T1 ) (T2 − T1 ) = 0 Spezifische reversible = v ( p2 − p1 ) technische Arbeit wtrev .SS07 = c v ⋅ (T2 − T1 ) Spez.

12 = 0 folgt: c 2 = c1 z 2 = z1 wtrev .oder abgeführte Arbeit: wt .oder abgeführte Arbeit: • keine Strömungsverluste und Dissipationsarbeit: 2 wtrev . q12 = 0 • gilt: . die Maschine arbeite adiabat: Ausserdem ist die Strömung dann adiabat. bei denen das System wieder seinen Ausgangszustand erreicht. Hauptsatz für offene Systeme folgt unter folgenden Die isenthalpe Zustandsänderung. wird unmittelbar in Dissipationsarbeit umgewandelt und geht damit verloren.12 = v ( p 2 − p1 ) + ( ) wtrev . Aus wt . beim Druckverlust in Rohrleitungen und Armaturen Aus dem 1.12 = RT1 ln ⎜ ⎜ p ⎟⎟ ⎝ 2⎠ Kreisprozesse Definition der Kreisprozesse Eine Serie von Zustandsänderungen.12 + wdiss12 = 0 ) 1 q12 + wt*.B. also ( T2 = T1 q12 = 0 Die technische Arbeit.12 − wdiss12 = 0 . die durch die Drucksenkung frei wird.SS07 Borth / 31.3. Hauptsatz für offene System folgt unter folgenden Voraussetzungen die reversible technische Arbeit ist • keine von aussen zu.07 Thermodynamik Begriffe und Formelsammlung Spezielle Beispiele für Zustandsänderungen bei offenen Systemen Isochore Zustandsänderung Isentrope Zustandsänderung ohne technische Arbeit erster Hauptsatz bei offenen Systeme für inkompressible Medien ( v = const ) wie Flüssigkeiten Der Gleichung von Bernoulli z.* wtrev . die die Strömung erfährt. 8 .12 = ∫ vdp = v ( p2 − p1) .12 + wdiss12 = h2 − h1 + ( ) 1 2 c2 − c12 + g (z 2 − z1 ) 2 Aus der Definitionsgleichung der Enthalpie folgt für die Differenz der Enthalpie bei inkompressiblen Medien: h2 − h1 = u 2 − u1 + v ⋅ ( p 2 − p1 ) wdiss12 = 0 dass die reversible technische Arbeit auch verschwinden muss: 1 oder wt . also • keine Höhendifferenzen.12 = 0 • kein Wärmeaustausch mit der Umgebung: • keine Geschwindigkeitsänderung.B.* wtrev 12 = v ( p 2 − p1 ) + also: p1 + oder ρ 2 v= 1 ρ ( = const ) 1 2 c2 − c12 + g (z 2 − z1 ) = 0 2 c12 + ρ ⋅ g ⋅ z1 = p 2 + ρ 2 c 22 + ρ ⋅ g ⋅ z 2 h2 − h1 = c ⋅ (T2 − T1 ) + v ⋅ ( p 2 − p1 ) mit der spezifischen Wärmekapazität c von flüssigen Medien ist für adiabate Maschinen ( q12 = 0 ) die Dissipationsarbeit: wDiss12 = c ⋅ (T2 − T1 ) Es folgt also Isotherme Zustandsänderung ohne Arbeit h2 − h1 = c p ⋅ (T2 − T1 ) = 0 Wie z.12 = 0 Für inkompressible Strömung: folgt: . in Pumpen oder Wasserturbinen Aus dem 1. ist also Voraussetzungen bei idealen Gasen isotherm: • keine von aussen zu.12 = wt . 1 2 c2 − c12 + g (z 2 − z1 ) 2 Bei der Annahme. wird Kreisprozess genannt.12 = h2 − h1 + c22 − c12 + g (z 2 − z1 ) 2 1 0 + 0 = h2 − h1 + ( 0 ) + g ( 0 ) 2 ⎛ p1 ⎞ wdiss12 = − wtrev .* wtrev .