You are on page 1of 234

Marktfrauen, Priesterinnen und ‚Edle des Königs’

Untersuchung über die Position von Frauen in der sozialen Hierarchie
des Alten Ägypten bis zum Ende der 1. Zwischenzeit

Dissertation
zur Erlangung der Würde des
Doktors der Philosophie
der Universität Hamburg
vorgelegt von
Hella Küllmer
aus Flörsbach

Hamburg 2007

1. Gutachter: Prof. Dr. Hartwig Altenmüller
2. Gutachter: Prof. Dr. Lothar Störk

Tag des Vollzugs der Promotion: 23.07.2004

2

Inhaltsverzeichnis
Vorwort ..................................................................................................................................... 5
1. Einleitung .............................................................................................................................. 7
2. Die Marktfrauen................................................................................................................. 15
3. Landarbeiterinnen ............................................................................................................. 22
3.1. Die nzwtjw (swtjw) ........................................................................................................ 22
3.2. Die mrt ........................................................................................................................... 27
4. Tempel- und Palastangestellte.......................................................................................... 36
4.1. Die xntjwt-S .................................................................................................................... 36
Aufgaben der xntjt-S.................................................................................................... 40
4.2. Die mjtrt ........................................................................................................................ 49
5. Die Priesterinnen ................................................................................................................ 54
5.1. Die Hmt-nTr - Priesterinnen ........................................................................................... 54
5.1.1. Priesterinnen von Göttern ....................................................................................... 54
5.1.2. Priesterinnen von Königen der IV. Dynastie .......................................................... 58
5.1.3. Priesterinnen an den Mrt-Heiligtümern .................................................................. 61
5.1.4. Priesterinnen von Göttinnen ................................................................................... 63
5.1.4.1. Die Hathor-Priesterinnen ................................................................................. 63
Tempel-Hierarchien .................................................................................................... 66
Memphis ..................................................................................................................... 66
Tehne........................................................................................................................... 69
Qasr es-Sayyad (Hamra Dom) .................................................................................... 71
Dendera ....................................................................................................................... 74
Kusae........................................................................................................................... 76
5.1.4.2. Die Neith-Priesterinnen .................................................................................... 78
5.1.4.3. Priesterinnen von anderen Göttinnen ............................................................... 83
5.1.5. Die WrSt-Priesterinnen ........................................................................................... 85
wrSt-Mnw und andere Titel ......................................................................................... 86
5.2. Die Ka-Priesterinnen...................................................................................................... 89
Das Hwt-kA und der königliche Totenkult.................................................................... 91
Hwt-kA und privater Totenkult ..................................................................................... 95
Die privaten Totenkultverfügungen ............................................................................ 97
Hierarchie und Organisation ..................................................................................... 105
Verwandtschaftsbeziehungen.................................................................................... 111
"Dienende Statuen" ................................................................................................... 113
6. Ämter und Titel am Hof des Pharaos ............................................................................. 119
6.1. Musikantinnen und Tänzerinnen.................................................................................. 119
Das SnDt - "Akazienhaus".......................................................................................... 126
Die xnr - Institution................................................................................................... 128
Die Vorsteherinnen ................................................................................................... 130
Neferesres und der "Harem“ im Alten Reich........................................................... 132
xnr in der 1. Zwischenzeit......................................................................................... 136
6.2. Die Weberinnen ........................................................................................................... 139
Die Leitung der Webereien ....................................................................................... 142
Die "Belohnung der Weberinnen"............................................................................. 146
3

6.3. Die rxt nzwt................................................................................................................ 150
Verwandtschaftsbeziehungen.................................................................................... 156
6.4. Die Xkrt nzwt (watt) ...................................................................................................... 158
Xkrt nzwt und die xnr-Institution............................................................................... 160
Xkrt nzwt und der Hathor-Kult.................................................................................. 161
Die Hmwt nzwt - königlichen Gemahlinnen des Mentuhotep II. Nebhetepre........... 163
6.5. Die Spst nzwt ................................................................................................................ 168
Die "Jugendlichen des Palastes" ............................................................................... 169
Titelkombinationen mit Spst nzwt ............................................................................. 170
7. Die Vorsteherinnen........................................................................................................... 172
7.1. Vorsteherinnen im Bereich des Toten- und Tempel-Kultes ........................................ 172
7.2. Vorsteherinnen des pr-Sna ............................................................................................ 174
7.3. Vorsteherinnen im königlichen Dienstleistungsbereich............................................... 175
7.4. Vorsteherinnen im privaten Dienstleistungsbereich .................................................... 177
7.5. Nicht einzuordnende Titulaturen ................................................................................ 177
8. Rang und Titel in den Provinzen .................................................................................... 179
Die Wesirin Nebet aus Abydos und die "Königstochter" Nebti................................ 180
9. Schlussbetrachtung ........................................................................................................ 184
Geschlechtssspezifische Jenseitsvorstellungen......................................................... 185
Wissen und Macht..................................................................................................... 188
10. Titel und Titelkombinationen von Frauen des Alten Reiches.................................... 190
11. Abkürzungen und Bibliographie .................................................................................. 200

4

Dr. der ich zu großem Dank verpflichtet bin. Besonders bedanken möchte ich mich bei meinen Freundinnen und Kolleginnen Dr.Diskussionen sehr genossen. Lothar Störk danken. Nicole Kloth und Dr. die mich während der kritischen Phasen meiner Arbeit immer wieder unterstützt und aufgebaut haben. Hartwig Altenmüller für die ständige Gesprächsbereitschaft und seine kritischen Hinweise und Anregungen. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater Herrn Prof.nicht immer nur fachlichen . Mein größter Dank gilt meiner Familie für ihren unermüdlichen Beistand und ihr Verständnis dafür. Dr. im Juli 2007 Hella Küllmer 5 . dass ich so wenig Zeit mit ihnen verbringen konnte. ich habe die . der immer an mich und meine Arbeit geglaubt hat. Ruth Brech-Neldner für ihre konstruktive Kritik. Hamburg. Julia Krause.Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2004 im Fachbereich Kulturgeschichte und Kulturkunde der Universität Hamburg als Dissertation angenommen. Diese Arbeit ist meinem Vater gewidmet. Für seine wertvollen Kommentare und die Übernahme des Zweitgutachtens möchte ich ebenso Herrn Prof. Ich vermisse dich. Viele Mitglieder des Hamburger Ägyptologischen Instituts haben mich mit wertvollen Gesprächen unterstützt und damit auf unterschiedliche Weise zur Fertigstellung der Arbeit beigetragen. Für die Publikation wurde sie inhaltlich und unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur überarbeitet. deine Neugier auf die Menschen und ihre Geschichte. Mein Dank gilt Dr. Gefördert und ermöglicht wurde die Forschungsarbeit durch ein Stipendium der HeinrichBöll-Stiftung.

6 .

bedeutet Rasse oder Art und eröffnet so eine größere Bedeutungsvielfalt als eine nur auf Sexualität und geschlechtliche Unterschiede begrenzte Anwendung.1.. Chr überhaupt noch möglich ist. Die Frauenforschung definiert das zu erforschende Objekt. die eine vernachlässigte Position innehaben. n."5 Ab dem 18. Einleitung Am Anfang einer solchen Untersuchung muss die Frage aufgeworfen werden. Die feministische Forschung unterscheidet sich in ihrer Vorgehensweise von der Frauenforschung. und 1 2 3 4 5 6 KIESOW 1998: 7. KARLISCH 1991: 29. während die engagierte Frauenforschung einen Schritt weiter geht und Stellung nimmt für die Frauen. HARAWAY 1987: 22. HARAWAY 1987: 27. ob es zu Beginn des 21. sophisticated social matrix.3 "Gender" ist eine „durch und durch historische Kategorie"4 und bedeutet mittlerweile nicht nur Forschung nach Frauen. die die Differenzierung zwischen dem Weiblichen und Männlichen beschreibt. sie reflektiert das zu erforschende Subjekt innerhalb seines Systems und übt Kritik am Androzentrismus. Jahrhundert setzt sich allmählich eine biologische Klassifikation durch. Kann nach der philosophischen Infragestellung der Kategorie "Geschlecht" in der Historiographie überhaupt noch von "Frauen" geredet werden?"1 Im Folgenden soll aus diesem Grund eine kurze Einführung in die geschichtliche Entwicklung der feministischen Wissenschaft gegeben werden. die traditionelle Frauenforschung besteht hauptsächlich aus Publikationen über Herrscherinnen. yet this is rarely operative within archaeological inquiry as opposed to the social sciences. etymologisch ist Gender abgeleitet von dem lateinischen Wort generare (zeugen). MESKELL 1998: 140. spielt gerade ein Pluralismus der Ansätze und Intersubjektivität eine wichtige Rolle“ . die erstmals Descartes im 17. wie frauenspezifische Tätigkeiten oder Frauen in bestimmten Epochen. der von "männlichen“ Werten ausgeht und diese als allgemein-menschlich darstellt: „Da die feministische Theorie die Forderung nach der „Objektivität der Wissenschaft“ als unerfüllbar ansieht. Ausgehend von der Trennung von Verstand und Körper.. Jahrhunderts. der Stamm gener. sondern spiegelt unterschiedliche Kritikstandpunkte wieder.“.2 "Geschlecht" bezeichnet den übergreifenden Verband von Lebenden. denn sie stellt die "Objektivität“ der Wissenschaft in Frage und geht dabei nicht von einer einheitlichen Frauenperspektive aus.6 Am Ende des 18. 7 . „theoretisch unbeschwert über (historische) "Frauen" zu schreiben. Jahrhundert formulierte. Vorfahren und Nachfahren: "Menschengeschlecht“. "aus dem Geschlecht derer . sondern ist eingebettet in eine "more elaborated.

10 Im folgenden soll die in der feministischen Theorie grundlegende Unterscheidung von Sex und Gender vorstellt werden. Jahrhunderts entwickelt sich eine allgemeingültige Bestimmung des Geschlechts aufgrund von naturgegebenen Eigenschaften: Frauen. durch die eine sozialwissenschaftliche Theorie des Geschlechts ermöglicht wird.Gender mit der sozialen (und/oder grammatischen) Geschlechtsidentität Gender entwickelt sich in seiner heutigen Bedeutung als ein politischer Begriff. 11 Vgl.Beginn des 19. Wenn das anatomische Geschlecht der Geschlechtsidentität keine Grenzen setzt. legt DE BEAUVOIR in "Das andere Geschlecht": „Man kommt nicht als Frau zur Welt. Dabei verschärft sich die Kontrastisierung der Geschlechter.Sex wird mit biologischem/anatomischen Geschlecht gleichgesetzt und . GILCHRIST 1999. existieren vielleicht Geschlechtsidentitäten.. denn „die radikale Formulierung der Unterscheidung anatomisches Geschlecht (sex)/Geschlechtsidentität (gender) legt nahe.h. Durch die Herausbildung der kapitalistischen Gesellschaft und die damit verbundene Spezialisierung der Produktionsstätten wird die Produktion aus dem Haus ausgelagert. Dies führt zu einer neuen Sozialordnung der Zweigeschlechtlichkeit9 und nimmt auch Einzug in die (männlich dominierte) Wissenschaft. Männer als freie Subjekte und kulturschaffend7.und von Frauen ausgefüllten Wohnbereich. es folgt eine Separierung in einen von Männern geprägten Erwerbs. dass Geschlecht eine soziale Kategorie ist. 8 8 . wie sie sich in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt. KÄSTNER 1997.. denn „Männer und Frauen werden als polarisierende Geschlechtscharaktere charakterisiert“8. d. da sie ein soziales Konstrukt darstellen. daß die sexuell bestimmten Körper eine Reihe unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten hervorrufen können . die der weibliche Mensch in der Gesellschaft annimmt. PEINL 2000: 10. da sie über das Gebären und den Erhalt der Gattung definiert werden.“ Ausschlaggebend hierfür ist eine Unterscheidung der beiden Begriffe Sex und Gender: . Möglichkeiten. Keine biologische. der sich gegen die Naturalisierung des Geschlechterverhältnisses richtet. gelten als „ihrem Geschlecht unentrinnbar ausgeliefert“. den sexuell bestimmten Körper kulturell zu 7 KÄSTNER 1997: 15. 10 Dazu ausführlicher KÄSTNER 1997. psychische oder ökonomische Bestimmung legt die Gestalt fest. 9 PEINL 2000: 11.11 Eine Unterscheidung der beiden Begriffe wird aber in der erneuten Debatte wieder stark in Frage gestellt. Den Grundstein für den Gedanken. man wird es.

S. nach BUTLER heteronormativen Machtformation zu enthüllen. Die Kategorien von Geschlecht und die Konstruktion von Geschlechtsidentitäten müssen einer kritischen Untersuchung unterzogen werden. Auch Sex als eine Form von Gender wird in Frage gestellt: das biologische Geschlecht ist nur eine soziale Konstruktion. Der Dekonstruktivismus will das kulturelle System der Zweigeschlechtlichkeit entlarven und empfiehlt das "Queer-sein“. RUBIN 1990. ebenso MESKELL 1999. BUTLER 1991: 9. ein Spiel mit wechselnden zweigeschlechtlichen Identitäten. Das Differenzparadigma geht von einer Differenz zwischen den Geschlechtern aus. ebenso wie letztendlich unser Konstrukt von der Natur. Die Theorie der Differenz zwischen den Frauen . hierzu auch HARAWAY 1987. s. PEINL 2000. welche nur die weißen. 15 Der Begriff wurde aus der Psychoanalyse übernommen. aus deren Lebensrealität sich andere Erfahrungen ergeben: neben der ethnischen Herkunft ist ihr Leben geprägt durch unterschiedliche soziale Klassen und sexuelle Orientierung. Ähnlich richtet sich auch der dekonstruktivistische Ansatz gegen die Annahme. Sie kritisieren die gesamte vergeschlechtlichte Gesellschaftsordnung der zweiten Welle des Feminismus. 13 9 . FREY /DINGLER 2001.14 Jedes "differenzierte Andere"15 soll anerkannt werden. dass Menschen von Natur aus zweigeschlechtlich organisiert sind. 14 KARLISCH 1997: 20.interpretieren. die eine Norm vorgibt. die keineswegs durch die scheinbare Dualität der Geschlechter (duality of sex) eingeschränkt werden. westlichen heterosexuellen Frauen der Mittelklasse reflektiert.16 Geschlecht ist ein durch und durch soziales Phänomen und sollte deshalb auch in einem größerem Zusammenhang 12 BUTLER 1991: 167. um sie als Effekte einer spezifischen. sondern als gleichwertig oder sogar überlegen dargestellt werden III. 16 S. ist allerdings ein Produkt der androzentrischen Gesellschaftsordnung und damit an die Herrschaftsordnung gebunden."12 In der feministischen Theoriebildung können 3 "Wellen" unterschieden werden. Die Welle des „Gleichheitsparadigma“ betont die Gleichheit zwischen den Geschlechtern II. der sich alle anderen anpassen müssen: Geschlecht ist für die persönliche Identität nicht die einzige Variable. die nebeneinander existieren13: I.und weniger zwischen Männern und Frauen Diese letztgenannte Auseinandersetzung wird von afroamerikanischen Frauen und Frauen aus südlichen Ländern angeregt. wobei die Frau dem Mann nicht als unterlegen.

Frauenforschung und die Kategorie "Ethnizität". 10 . in: Das Argument 224: 137. in „theoretischen Herangehensweisen. die sich allerdings dabei von der vorherrschenden Konstruktion binärer Geschlechtsidentitäten lösen muss. 19 GENSCHEL 1987: 83.Wissenschaft. 23 RUBIN 1997: The Traffic in Women: 39. Sind Gruppen erstmals etabliert und scheinbar natürlich. TEUBNER 1995: 250. taucht die Frage nach der gesellschaftlichen Organisation von Sexualität zumeist nur als programmatische Forderung auf. Die heterosexuelle Heirat wird dabei zur Bedingung gemacht. Grundlegender für eine Analyse. So findet "Geschlecht" als „fundamentales Struktur. dies erweist sich jedoch als schwierig. sind hier Fragen nach 17 S. in der anderen von Männern. RUBIN 1997: The Traffic in Women.auch archäologische . 24 S.gesamtgesellschaftlicher und geschichtlicher Prozesse erfaßt werden17. denn es ist nicht nur etwas "Gemachtes". ebenso die Jagd oder das Kinderhüten.21 Jede Gesellschaft hat eine Art von sexueller Trennung von Aufgabenbereichen."20 Dies gilt auch für die Vergeschlechtlichung von Arbeit. die ein Bestandteil der sozialen Konstruktion von Geschlecht ist. GÜMEN. das die Geschlechter in sich gegenseitig ausschließende Kategorien teilt.18 Dieser Diskurs bedeutet eine Herausforderung an die . WETTERER 1995: 11. die Geschlechterhierarchie und das gesellschaftliche Ganze umfassen soll. 21 Vgl. wird der Prozeß der Herstellung unsichtbar"19 und damit unangreifbar. der notwendigerweise der Ausgrenzung vorausgesetzt ist. die allerdings unterschiedlich belegt sind: so ist die Landwirtschaft in der einen Gruppe Sache von Frauen. LÉVY-STRAUSS 1993: Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.22 RUBIN bezeichnet die geschlechtliche Arbeitsteilung als ein Tabu: ein Tabu gegen die Gleichheit von Männern und Frauen.23 Das System der Zweigeschlechtlichkeit und der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung wird historisch und kulturell produziert und dient als ein herrschaftsicherndes Konstrukt24. 18 BECKER-SCHMIDT 1993: 43-46. die die Erforschung des Geschlechterverhältnisses an gesamtgesellschaftliche Analysen rückbinden. 20 WETTERER 1995: 214. 22 Vgl. das die biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern verschärft und damit erst Geschlechter erschafft. denn in „der Kritik steht der Prozeß der Klassifikation. 1998: Das soziale des Geschlechts. sondern konstituiert sich im Laufe der Zeit. RIPPL 1993: Unbeschreiblich weiblich. Texte zur feministischen Anthropologie.und Ordnungsmerkmal von Gesellschaften zumindest in der Bundesrepublik Deutschland auch derzeit nur auf marginale Weise Eingang in den wissenschaftlichen Diskurs.

da sie sich nicht von alleine erschafft. die vorher im Hintergrund waren. Die soziale Konstruktion von Geschlecht erfordert einige Anstrengungen. Die Frage ist. da die vergeschlechtlichten Tätigkeitsgebiete codiert sind.den sozio-ökonomischen Dimensionen des Geschlechterverhältnisses und nach der Bedeutung von 'Geschlecht' für gesellschaftliche Strukturierungs. TEUBNER 1995: 247 26 11 . denn sobald „sich aus ökonomischen oder anderen Gründen der Status einer bestimmten Tätigkeit im Spektrum gesellschaftlicher Arbeitsteilung nachhaltig verschiebt und aus diesem Grund die alte Geschlechtszuordnung eines Berufs hierarchisch nicht mehr "paßt". TEUBNER 1995: 253.sie kann sich jedoch auch ändern. so haben die vermännlichten Arbeitsgebiete in unseren Augen etwas mit Statuszuwachs. Sind die sozialen Rangunterschiede erst einmal konstruiert. bis gegen Ende des Alten Reiches der Pharao und seine Zentralverwaltung die Macht über das Reich verlieren. „sondern durch zum Teil erhebliche kollektive Anstrengungen immer neu herbeigeführt werden" muss26. dienen sie auch dazu. Zwischenzeit im Alten Ägypten. in der sich der altägyptische Staat entwickelt und konstituiert. verschiebt sich auch die soziale Aufmerksamkeit auf Aspekte.und Machtprozesse. ihre Notwendigkeit immer wieder unter Beweis zu stellen."29 Die geschlechtsdifferenzierende Codierung von Tätigkeitsbereichen erscheint mit der Zeit als so selbstverständlich. dass „ein Denken jenseits der Dichotomie auf den ersten Blick als spekulativ und wenig seriös im Sinne sozialer Theoriebildung erscheint. ob sich neben diesem Prozess der gesellschaftlichen Hierachisierung 25 OTT 1997: 104.wie der Hinweis auf die "Hausarbeitsnähe"27 zahlreicher feminisierter Arbeitsbereiche28 . Im Vordergrund dieser Untersuchung steht deshalb die Frage nach dem Konstruktionsprozess der sozialen Hierarchie von Frauen in der Zeit des Alten Reiches bis zum Ende der 1. 1995: 21. vgl. 28 WETTERER 1995: 231. Das sich formierende Beamtentum stellt für einen nicht geringen Teil der männlichen Bevölkerung einen Zugang zu Status und sozialen Positionen dar."30 Gerade aber die Übertragung dieser Codierungen auf soziale Gesellschaftsformen in der archäologischen Forschung muss mehr als kritisch hinterfragt werden. Allerdings muss die Vergeschlechtlichung von Arbeitsbereichen "plausibel" gemacht werden . die feminisierten mit "Entwertung" und Unterordnung zu tun. 30 Vgl. 27 Analog dazu die "hausarbeitsferne" Klassifizierung der männlichen Arbeitsbereiche."25 Die Zuordnung einer Person zu einem bestimmten Geschlecht beinhaltet heute eine hierarchische Zuordnung. WETTERER. 29 WETTERER 1995: 232.

Z. DESROCHES NOBLECOURT 1986. Die Frau im Alten Ägypten. Administration. Women in Ancient Egypt. Administration. SCHULZE 1987. und die Ausstellungskataloge "Nofret Die Schöne. BAER. und welche gesellschaftlichen Interessen dabei im Hintergrund wirken. Die soziale Konstruktion von Geschlecht32 im Alten Ägypten ist dabei scheinbar identisch mit unserem heutigen binären Konzept.) 2000. Mistress of the house. sowie LOHWASSER (ed. 34 Eine Ausnahme ist die Untersuchung von FISCHER 22000.und Haushaltsmitglieder. STRUDWICK. Private Life in New Kingdom Egypt. dem bisher wenig Beachtung geschenkt wird: Quellen des Alten Reiches bis zum Ende der 1. "gleichgeschlechtliche Beziehungen" unter Frauen werden anscheinend auch bei den Tänzerinnen dargestellt. mehr als genug.in: JEA 81: 57-76 untersucht. Silent Images. ROBINS 1993. 33 So zum Beispiel WENIG 1969. Dem Phänomen der "Titelflut“ männlicher Grabherrn (nicht nur) des Alten Reiches. HAWASS 2000. WATTERSON 1991. 35 Zum Beispiel HELCK. und ist damit auch Grundlage dieser Arbeit. wie Reliefs und Texte der Grabanlagen und Grabbeigaben sowie Verwaltungsdokumente. NUR EL-DIN 1995. Untersuchungen über Frauen im Alten Ägypten gibt es.oder Rangtiteln wie Sps nzwt oder rx nzwt. wird zumindest teilweise von PARKINSON 1995: 'Homosexual' desire and Middle Kingdom Literature". da das "männliche" Belegmaterial wesentlich ergiebiger und besser bearbeitet ist. Women in Ancient Egypt. The Role of Women in the Ancient Egyptian Society. Königinnen oder königliche Familienmitglieder des Alten Reiches wird im Laufe der Untersuchung eingegangen werden. Women in Ancient Egypt. MONTSERRAT 1996. MORENO GARCIA. 32 12 . Sex and Society in Graeco-Roman Egypt. CAPEL & MARKOE (eds. Neben Museums- und Grabungspublikationen sind ebenso Untersuchungen Titelentwicklung und die soziale Hierarchie der Männer im Alten Reich 35 über die Basis dieser Untersuchung und werden zum Vergleich herangezogen. Cincinnati Art Museum & Brooklyn Museum of Art.33 Die vorliegende Arbeit befasst sich jedoch mit einem Teil der ägyptologischen Forschung. so scheint es auf den ersten Blick. stehen in dieser Untersuchung nur wenige belegbare Frauen-Titel gegenüber. Archeologies of Social Life & 2002. Administration. also Arbeitsbereiche vergeschlechtlicht und klassifiziert werden31. ob dies allerdings auch auf eine ausschließlich heterosexuelle bestimmte Partnerschaft zutrifft. Mistress of Heaven. Auf spezielle Teiluntersuchungen wie über die Hathor-Priesterinnen. Egyptian Women of the Old Kingdom and of the Heracleopolitan Period. München & Berlin 1985 sowie Hildesheim 1985.belegbar geschlechts-hierarchische Prozesse nachweisen lassen. besonders in der Analyse bestimmter Arbeitsgebiete wie etwa der der xntjw-S oder mjtrw oder die Entwicklung von Funktions. Zwischenzeit. La femme au temps des Pharaons.) 1996. B. Beamtentitel. Geschlechterforschung in der Ägyptologie und Sudanarchäologie (IBAES II). Women in Pharaonic Egypt. deren Übersetzung auch noch 31 Ohne in unsere heutigen Klassifikationsmuster zu verfallen. sind grundlegende Gender-Untersuchungen in der Ägyptologie. MESKELL 1999. Die Frau im Alten Ägypten". Rank and Titel. Frauen im Alten Ägypten. in der Ikonographie. das die wissenschaftliche Aufarbeitung kompliziert.34 Das besondere Augenmerk der Arbeit liegt auf der sozialen und wirtschaftlichen Situation der nicht-königlicher Frauen. KANAWATI. aus diesem Grund konzentriert sie sich auch in den Belegen im Wesentlichen auf die weiblichen Familien.

eine überarbeitete und aktualisierte Datenbank mit den Titeln von Frauen des Alten Reiches. B. den Priestern oder den Vorsteherinnen – 36 Um mit der angefügten Belegtabelle effektiv arbeiten zu können. In den jeweiligen Kapiteln vorangestellt ist aus diesem Grund auch die Diskussion um Lesung und Deutung der betreffenden Titel. werden teilweise auch Reliefdarstellungen wie die "Marktszenen" oder die "Belohnung der Weberinnen" oder aber die so genannten "Dienerfiguren" zur Interpretation herangezogen. denn obwohl davon ausgegangen wird. 13 . die Auskunft geben soll über die soziale und wirtschaftliche Stellung der Frauen. 37 Siehe hierzu S. in der Regel wird aber die Datierung der Belege aus den jeweiligen Original-Publikationen oder aus der Topographical Bibliography von PORTER & MOSS39 verwendet.38 Die Datierung der Belege des Alten Reiches stellt aufgrund der aktuellen ChronologieDiskussion ein Problem dar. Die Sprache der Wissenschaft ist männlich. 38 Auch die Belegtabelle gibt nur ein Teil des für die Untersuchung verwendeten Materials wieder. auf eine Übersetzung oder besser "Eindeutschung“ wird teilweise verzichtet. & Moss. sondern beschränkt sich teilweise auf relevante Belege. Reliefs and Paintings. besonders für Nicht-Ägyptologen. dass Frauen ebenso wie Männer Landarbeit verrichten.größtenteils Schwierigkeiten bereitet. ist in Vorbereitung und soll im Internet veröffentlicht werden. Ob und welche Arbeiten nur Männer. 1927-1952. In der Untersuchung wird teilweise auf "neuere" Datierungsversuche hingewiesen. sind in diesen sehr standardisierten Szenenabfolgen in der Regel Männer bei der Verrichtung der Tätigkeiten abgebildet. erschwert. Dies betrifft auch den Beleg-Katalog der Titel und Titelkombinationen von Frauen im Alten Reich im Anhang. Nicht in die Untersuchung einbezogen sind die landwirtschaftlichen Darstellungen. 39 Porter. läßt sich anhand des Bildmaterials nicht bestimmen. Aus diesem Grund wird in dieser Arbeit immer sorgfältig zwischen den Geschlechtern .des Alten Reiches zurückzugreifen. wird hier ebenfalls auf die im Text benutzten Namen – die in der Regel aus den Publikationen übernommen werden . Bei den Hathor-und Neith-Priesterinnen wurde auf Zusätze der Göttinnen wie etwa @wt-Hr nbt nht oder Nt mHtt jnbwt verzichtet. nur Frauen37oder aber beide gemeinsam verrichten.verwendet. 7 Bde. obwohl es das Lesen der Arbeit. Die Untersuchung erhebt aufgrund der umfangreichen Materiallage keinen Anspruch auf Vollständigkeit. neben den nicht-königlichen teilweise auf die königlichen Belege – also die Titel von Königinnen und Prinzessinnen .36 Neben der Titelanalyse. 35. die auch die Familienbeziehungen und Titel aller Familienangehörigen und (Haus)-Angestellten mit einbezieht. Topographical Bibliography of Ancient Egyptian Hieroglyphic Texts. R. Andererseits wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die Transliteration der altägyptischen Namen verzichtet. B.z. Für eine genauere Titel-Analyse ist es deshalb nötig.

Zwischenzeit zu erhalten. um so ein bessere Vorstellung der Lebenssituationen der Frauen und ihre soziale Position in der altägyptischen Hierarchie des Alten Reiches bis zum Ende der 1. 14 .unterschieden. "LandarbeiterInnen" bezeichnet sowohl männliche Landarbeiter als auch weibliche Landarbeiterinnen. Ziel der Untersuchung ist eine möglichst umfassende Analyse aller gesellschaftlicher Bereiche. in denen Frauen belegt sind.

Une rue de tombeau a Saqqara. wenn sie nicht wollen. HODJASH & BERLEV 1980. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 404-407). HERODOT beschreibt eine für seine . genau aus diesem Grund bietet es sich an. als alle anderen Länder. Tepemanch/Djadjaemanch (MARIETTE. Die Marktfrauen „Ich will nun ausführlich von Ägypten erzählen. 292-294. Mastabas: 196-201. The Tomb of Ankhmahor). VACHALA 2001. pls. Ii-meri (LD II: 49 b. wie der Strom anders ist als andere Ströme.. LD Ergänzungen I: 38-42. vol. Stuttgart3 1963.2. in denen zum Teil neben Männern auch Frauen abgebildet sind. 4: 515-518. in: GM 184: 75-79. Kagemni (HARPUR & SCREMIN 2006. nämlich von der Agora und allen öffentlichen Plätzen. Mehu (ALTENMÜLLER 1998. in: ZÄS 80:136-139). KANAWATI & HASSAN 1997. Scene Details: 428-431..107-123. Abusir III: 191-195. 17). The Mastaba of Ptahschepses. in: Journal of Archeology (AJA) 56. in: ASAE 38: 503-521. deren gesellschaftlich vorgeschriebener Platz der einer "Hüterin des Herdes" sein sollte und die von Aktivitäten außerhalb des Hauses. Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. Dynastie. VON BISSING 1905 und 1911. Saqqara 1907-1908: 26. 2 Bde). Decoration: 112. The tomb of NyhetepPtah and the Tomb of aAnkhmaahor at Saqqara. 36. Mastabas of Cemetery G 6000). MIFAO 65). 15 . HARPUR. 14). fig. The causeway of WNIS at Sakkara. 41 Es sind Marktszenen in folgenden Gräbern belegt: Ptahschepses (VERNER 1977. Kapitel 35. wie z. so sind auch die Sitten und Gebräuche der Ägypter fast in allen Stücken denen der übrigen Völker entgegengesetzt. in: ASAE 39: 385-387. VERNER 1994. GRDSELOFF 1939. 38-39. HARPUR 1986a. HASSAN 1955. BÁRTA 2001. B. verweist dieses einleitende Zitat auf den einen "anderen Blick" hinsichtlich der Geschlechter im Alten Ägypten. 1937-1938. Excavations at Saqqara. Eine weitere Darstellung befindet sich am Unas-Aufweg (HASSAN 1938. BADAWY 1978.. Historien Buch II. in: SAK 13. in: Altorientalische Forschung 7: 31-49. auch seine Aussagen über die Priesterinnen des Alten Ägypten in dieser Untersuchung. Eine neue Marktszene aus der 5. Die Männer tragen die Lasten auf dem Kopf. weil es mehr wunderbare Dinge und erstaunliche Werke enthält."40 Dieser Reisebericht von HERODOT spiegelt die Verwunderung eines Griechen über die Stellung der ägyptischen Frau im Vergleich zur Stellung der antiken Griechinnen wieder. II. ausgeschlossen war. Darum müssen wir es genauer betrachten. Abb. Abusir V: 75-121). Anchmahor/Sesi (CAPART 1907. die Marktfrauen des Alten Reiches an den Anfang dieser Untersuchung zu stellen. Auch wenn der Wahrheitsgehalt der Berichte von Herodot oft umstritten ist. Ti (STEINDORFF 1913. werden nur die Töchter gezwungen. Nianchchnum & Chnumhotep (AV 21): 80-85). HESPOK: 194195. die Frauen auf den Schultern . Die Mastaba des Gem-ni-kai. und die Männer sitzen zu Hause und weben . Der 40 HERODOT.. die Söhne brauchen es. Veröffentlichungen der Ernst von Sieglin Expedition in Ägypten. ÉPRON-WILD 1939. nicht zu tun. Wie der Himmel in Ägypten anders ist als anderswo. HODJASH & BERLEV 1982: 33. SMITH. WEEKS 1994. SMITH 1942. Band 2. So gehen in Ägypten die Frauen auf den Markt und treiben Handel. Aus dem Alten Reich sind in bisher 11 Gräbern jene als "Marktszenen" bezeichneten Darstellungen bekannt41. Die Wanddarstellungen im Grab des Mehu in Saqqara (AV 43): 205-207). Fetekta (LD Text I: 139-141). Grab Sakkara no. The Teti Cemetery at Saqqara. The Chapel of Kagemni. in: MDAIK 50: 295-305. Le tombeau de Ti. DER MANUELIAN 1999. no. pl. Relief JdÉ 39860). Für den Unterhalt der Eltern zu sorgen.und unserer heutigen Vorstellung völlig entgegengesetzte "geschlechterspezifische Arbeitsteilung". 920 (QUIBELL 1908. Das Grab des Ti. VACHALA..

in: Menu (ed. State and Economy: 89. u. Der Wert einer Ware misst sich am Gebrauchswert. Dieser Beutel. in: LÄ III. Aus diesem Grund konnte auf die Märkte auch nur ein (der sozial hochgestellten Schicht vorbehaltenes) Surplus aus Staatszuweisungen gelangen. Aus diesem Grund ist es auch teilweise schwierig.und Tempelbürokratie .Stellenwert von Märkten im altägyptischen Redistributionssystem ist umstritten: so erfolgte nach ALTENMÜLLER die „Versorgung der Bevölkerung mit den Gütern des täglichen Lebens .). HELCK.. die einzige Motivation zum Warenaustausch ist der Erwerb einer Ware des Handelspartners48. Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt 3: 445.. ALTENMÜLLER 2001. sondern alle Transaktionen in den Beischriften immer durch jmj m jsw .). und nicht die Staat. PEET.. 'Markt'. "Käufer" sind teilweise vor ihnen stehend oder herumgehend dargestellt. Der Status der Tauschpartner ist gleichwertig. Interessanterweise sind es die Händler mit Handwerkswaren. in: Studies presented to F. MÜLLER-WOLLERMANN 1985. Wirtschaftsgeschichte: 114. Auf dem Boden oder auf kleinen Hockern sitzende Personen sind stationäre Händler. eine Art Rucksack. La dépendance rurale dans l’Antiquité égyptienne et proche-orientale: 184-185. 43 16 . 47 Vgl. in: REDFORD (ed. Le commerce en Égypte ancienne: 185. in: GRIMAL & MENU (eds. Spalte 1191. die agierenden Personen in "Käufer" und "Verkäufer" zu unterscheiden. 48 Dies entspricht dem "target-trader" bei WARBURTON 1997.45 Der abgebildete Warenaustausch in den Marktszenen des Alten Reiches wird allgemein als "Tauschhandel" bezeichnet46. nicht von Frauen. ALTENMÜLLER. ein Teil davon trägt einen "Marktbeutel".Ll. welches "helped fill gaps in the flow of supply"43.. Le commerce en Égypte ancienne: 185. which impinged relatively little on the mass of the rural populace . 45 1998. a.. durch staatliche Stellen oder durch den Tempel" und damit waren die „meisten Bedürfnisse des täglichen Lebens ausreichend befriedigt"42.)."44 Nach EYRE ist der einzelne Haushalt die wirtschaftliche Basiseinheit. 44 1998. Griffith: 123-124.). Dieser Ansicht widerspricht EYRE: "I would rather argue that it is the redistribution economy that is the elite feature. and for whom a local market was a structural necessity for the distribution of perishables."Gib den Gegenwert" eingeleitet. in: GRIMAL & MENU (eds. nicht die sitzenden 42 'Markt'. die teilweise ihre Waren durch Gesten und Zurufe (mk -“siehe“) anpreisen. in: JESHO 28: 139. EYRE 2004. 46 S.eine These. and commodities not produced within the household. 'Trade and Markets'. nicht am Tauschwert49. tritt ausschließlich im Zusammenhang mit den Marktszenen auf und wird nur von Männern um die Schultern getragen. der sich auch im altägyptischen Sprachgebrauch ausdrückt: es wird nicht zwischen "Geben“ und "Nehmen“47 unterschieden. die er aus der heutigen wirtschaftlichen Situation Ägyptens zurückdatiert auf die altägyptische Ökonomie. Spalten 1191-1194. in: LÄ III. der bei Fetekti weiß dargestellt ist.

.. einem Fisch60 einen Stachel herauszunehmen.. BALCZ. Mit einer Lederschnur band man die herabhängendem Lappenteile ein und siegelte die Knotenstellen“. welche die Frau in der Marktszene des Tepemanch dem Siegler hinhält. welches zur Gruppe der 7 heiligen Öle zählt. Gemüse.Obst. was allerdings recht unwahrscheinlich ist. welcher rechts auf dem Boden sitzt. Hinter dem Mann steht: msxt . In einer Szene sitzt links ein Mann am Boden und hat beide Hände an einem schlanken. was sie zu dem Fischhändler sagt: . (p)w r Htp=k „Wahrlich. 1980. In einer weiteren Szene des Fetekti ist ebenfalls eine Frau bei einem Fischhändler abgebildet. ist gerade dabei.) und ich gebe (als Ausgleich) den Korb dafür."Ölmaßgefäß“56. 54 BÁRTA 2001. der auf einer Tasche liegt. 350. nennen es "FestduftÖl“. Eine Frau mit langen Haaren beugt sich. Rechtsinschriften: 170 (no. Schalen. 51 S.„(. JANSSEN. der "1/12 deben Silber" entsprach. 56 WB II. s.. Bier und Fische . 52 1998. dass es standardisierte Maßeinheiten wie Salbölgefäße und Bierkrüge gibt. BÁRTA. 43) und POSENER-KRIÉGER 1979.m rdj. an. in: MDAIK 5. HELCK. in: JEA 68.S. Nianchchnum & Chnumhotep: 108. zu ihm herunter und sagt: Hm sTj HAb . 147.Lebensmittelanbieter. 1934: 85. auf dem die Transaktion stattfand und übersetzt "On the field“. MOUSSA & ALTENMÜLLER. die als eine Art "Zahlungsmittel" fungieren. Spiegel. Tombs of Officials: 207. GOEDICKE. Abusir V: 75-121. in: SAK 26: 31-32. die diese Beutel tragen. Sie streckt ihre linke Hand nach einem Fisch aus. Fächer und vielem mehr. HODJASH & BERLEV interpretieren ihn deshalb als einen Geldbeutel und unterscheiden zwischen "Käufer" mit und "Verkäufer" ohne Beutel50.. Aktenkunde: 139-141: ein "Metalltropfen". welche ein Kornmaß auf der Schulter trägt.und eine als Sat bekannte Werteinheit. 58 WB IV.. bezieht diese Überschrift auf den Platz. das leicht transportabel ist51. Diese ist anscheinend mit weiteren Fischen gefüllt. 50 17 .. Die Beischrift ist stark zerstört.. In den Marktszenen des Fetekti54 sind Frauen anscheinend nur als "Käuferinnen" dargestellt. Nianchchnum & Chnumhotep: 85: "eine Art Muschelgeld". 53 MOUSSA & ALTENMÜLLER.. Gehandelt wird mit Lebensmitteln .oder Trichterrand herabgezogen wurde. nach BALCZ. sehen darin ein Kupfergewicht.und Handwerkswaren wie Stoffen.8-11.2-4. 49 Vgl.??“ Der Fischanbieter.in den Beischriften wird mehrere Male Hekat als Tauscheinheit genannt . Fischerei: 134: Synodontis.. Brot. es ist %Tj-HAb-Öl58. 57 Die Schale ähnelt der Schale. in: SAK 26: 33. das über die Öffnung gelegt und rings um den Wulst. so dass du zufrieden sein mögest“.. das Gefäß zu verschließen55. BÁRTA geht davon aus. BÁRTA 1998. so dass nicht klar wird.52 ebenso bieten sich hierfür Kornmaße . 60 VAN ELSBERGEN. 1982: 253. 59 Zur Determinierung und Übersetzung als Korb siehe BÁRTA. in: FS EDEL: 318. zwei Schalen57 in der Hand.j nbt59 Hr=s jw . in: MDAIK 5: 78: „ meist aus einem Lederstück. die unterschiedlich interpretiert wird53.. zylindrischen Salbölgefäß: wahrscheinlich ist er gerade dabei.j. 55 Der Verschluss besteht. Tombs of Officials: 210. in: AoF 7: 45. Es ist . Bei der zweiten Transaktion steht links eine Frau mit kurzen Haaren.

Sie gießt Bier - ein altägyptisches Grundnahrungsmittel . Vielleicht kann dies als ein Hinweis auf ihre Profession als Ka-Priesterin gedeutet werden? 62 ABUSIR VIII: 191-193. 64 S. Bier in eine Schale.In einer Marktszene bei Tepemanch steht eine Frau einem sitzendem Siegelschneider gegenüber und nimmt von ihm eine Schale mit den Worten . der einen Schurz mit Vorbau und einen "Marktbeutel“ über der rechten Schulter trägt. gibt ihm die Anweisung wdj n Hm. weißes Gewand gekleidete Frau zu sehen. in: SAK 13: 107-123. Auf einem Fragment aus der Mastaba des Ptahschepses62. 68 HARPUR 1986a.64 In den Marktszenen des Nianchchnum und Chnumhotep65 sind Frauen sowohl als "Käuferinnen" als auch als "Verkäuferinnen" abgebildet: eine Frau. Nianchchnum & Chnumhotep: 84.„Siehe. Rechts neben ihr steht ein Mann. die ihre Schmuckstücke – die sie etwa als "Belohnung“ als Weberin erhalten haben könnte . in: Egyptian Art in the Age of the Pyramids: 407: "Put 'for the Ka-Priest' on it". die einen nicht zu bestimmenden Gegenstand in ihrer linken Hand hält. auf deren zahlreichen Marktszenen ansonsten ausschließlich Männer zu sehen sind. Auch in JdÉ 3986068 füllt eine solche "Krugfrau" einem vor dem Gefäß sitzenden Mann.auf dem Markt eintauscht. der einen "Marktbeutel" umgehängt hat. 67 FISCHER-ELFERT 2000. denn es könnte ebenso eine "Verkäuferin" sein. den ein zwiebelessender Händler mit Marktbeutel ihr zur Ansicht entgegenstreckt. Nianchchnum & Chnumhotep: 83. Die Frau. 66 MOUSSA & ALTENMÜLLER.zum Tausch? . dazu auch S. HODJASH & BERLEV. pl. die nach VACHALA „offenbar aus der rechten Hand des Mannes in die linke Hand der Frau wandert“63..„Gebe 'für den Ka-Priester' darauf"61. 18 . sehen in wdj Hr. die ein Bund mit Zwiebel . und eine Brothändlerin sitzt hinter ihrem Korb und tauscht ein Gefäß gegen einen Fächer. 65 MOUSSA & ALTENMÜLLER. der mH sw Snj jw jt nfr Hmwt .„Fülle sie. Tauschobjekt ist eine breite Halskette.147 ff.in der linken Hand hält. Alabaster!" entgegen. 63 Abusir VIII: 192.(mj)T Sst . ist eine ungewöhnliche Transaktion abgebildet: links ist eine in ein enganliegendes. 14 oben. so ähnlich auch DER MANUELIAN 1999..kA Hr=f .f die Bezeichnung des Siegelschneiders. 4. in: SAK 28: 77. die ein Kind an der Hand hält. Abb. MOUSSA & ALTENMÜLLER. übersetzen: "Put (an inscription) for the mortuary priest on it“."Krugfrau"66 bezeichnete Händlerin hinter einem großem Gefäß. Links neben ihr sind zwei Frauen bei einem Handel zu sehen: eine auf einem kleinen Hocker sitzende Frau reicht einer vor ihrem 61 Die Übersetzung ist recht unklar. Nianchchnum & Chnumhotep: 79-85. Egyptian Reliefs: 36. In einer weiteren Szene steht eine als Tnjt .aus einem kleineren Becher in die Schale eines vor ihr sitzenden Mannes. die ¥nj-Schale! Die Gerste ist von bester Qualität!"67 ausruft. erhandelt Feigen. in der linken Hand hält er eine weitere Kette oder einen schmalen Beutel. Diese Szene erlaubt allerdings auch eine andere Interpretation.

71 QUIBELL. die sich direkt neben Schiffen befinden. in: JEA 74: 57-59. dass sich die Marktplätze in der Nähe von Flüssen oder Kanälen befanden. 126. klingt jedoch wie eine typische Aufforderung. 75 Eine Darstellung im gleichen Grab zeigt eine Frau am Steuer-Ruder eines ebenfalls schwer beladenen Bootes. ob sie diese als Tauschobjekt anbietet. in: LÄ III. dass sie als gleichwertige Tauschpartner anerkannt und akzeptiert wurden. wie eine Frau von einem Jungen Brot entgegennimmt.).eine besondere Bedeutung zugestanden werden muss. Dieses wird durch die vielen Anbieter von frischem Fisch gestützt. Egyptian Women: 38.„Gib Brot mit deinem Arm (?)"74. s. fig. denn es handelte sich um einen "petty local trading". so dass der Präsenz von Frauen in den Marktszenen . 70 19 . die am Steuer-Ruder eines Bootes sitzt. 77 EYRE 1998. 'Markt'. Der enge Zusammenhang der Marktszenen mit Schiffsdarstellungen bei Nianchchnum und Chnumhotep69. DER MANUELIAN 1999. 10. Tepemanch70 und Cairo JdÉ 3986071 lässt vermuten. Kenamun ((TT162) und Ipui (TT 217) sind Marktszenen abgebildet. Nianchchnum & Chnumhotep: Abb. kann das nur implizieren.wenn Frauen hier als am Handelsaustausch Beteiligte auftraten.77 EYRE bezieht sich hier zwar auf ein Kapitel von MOORE 69 MOUSSA & ALTENMÜLLER. Excavations in Saqqara 1907-1908: 26. beschreibt eine weitere. wie sie auch für das Neue Reich belegt sind72. die ansonsten nicht für Frauen belegt ist (LD II: pl. 74 FISCHER 1989. 103b. Vielleicht wurde der Handel auch auf die anliegenden Schiffe ausgedehnt. 73 LD II: pl. eine "characteristic female activity". nicht erhaltene Szene als "boat going to market". wie sie auch beim Bierausschank nebenan benutzt wird. eine Tätigkeit. Marktplätze sind öffentliche Plätze . siehe dazu HARPUR 1986a.mit Melonen gefüllten Korb stehenden Frau zwei ihrer Früchte. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramids: 405. denn in einem Relief aus Sakkara ist dargestellt. in: Lesko. Die Beischrift ist nicht leicht zu interpretieren. 104b. in: Grimal & Menu (eds. nur eine äußerst geringe wirtschaftliche Bedeutung ein. 76 HARPUR 1986a. in: SAK 13: 107-123 und SHARAWI & HARPUR 1988. Women's Earliest Records: 21-22). 72 ALTENMÜLLER. Die Frau vor ihr greift mit der rechten Hand nach einer Melone. Vielleicht wird hier eine weitere "Käuferin" gezeigt. in: Lesko. sondern auch im gesellschaftlichen Leben ein. einem Zelt und großen Körben schwer beladenen ist73. dass mit einem Rind. FISCHER 2000. Spalte 1193: In den thebanischen Gräbern des Chaemhet (TT57). 28. in: SAK 13: 107-123. EYRE räumt dem Markthandel. fig.75 Märkte nehmen eine besondere Rolle nicht nur im wirtschaftlichen. Le commerce en Égypte ancienne: 185. die in den Marktszenen benutzt wird: dj t(A) m a=k . die am Hafen anlegen. Women's Earliest Records: 22. ebenso wie ALTENMÜLLER. welches in einer Reihe mit weiteren Booten fährt und von Männern gesteuert wird.besonders jener auf dem Relief JdÉ 3986076 . in der anderen Hand hält sie eine Schale. hierzu auch FISCHER 1989. ist nicht zu erkennen.

obwohl sie neben ihrer Lohntätigkeit auch noch den Familienhaushalt führen müssen. Das zeigt eine Gräberfeldanalyse aus dem Neuen Reich. as land holders or in commerce.mit ihren Gewinnen ihre Familien alleine versorgen. Jugendlichen und Alten zu finden: "It is likely that wealthy. Jahrhunderts. ist eine weibliche . sondern in der Regel dient der erworbene Lohn der Existenzsicherung ihrer Familien. or active from a position of relative economic and social strength through independent control of their share of family resources"81.denn die Frauen sind weder "housewives nor wage labourers"79 . hierzu auch HOFMANN 2006. denn diese Rolle soll als eine "extension of their household activities that need not impinge on their family role" angesehen werden.über Frauen im so genannten "informellen" Sektor78. Über den Status von Witwen und geschiedenen Frauen im Alten Reich ist kaum etwas bekannt. während auf dem Ost-Friedhof eher Gräber von Frauen.und vorwiegend marginalisierte . in: Dorn & Hofmann (eds. 20 .80 Um diese Problematik weiß auch EYRE. s. in: Grimal & Menu (eds. dass die Frauen "etwas zum Haushaltsgeld beisteuern".). Kindern. denn er schreibt: "There is a reasonable presumption that the women who appear in the economic record. Feminism and Anthropology: 91. geht allerdings nicht so weit.auf das altägyptische Geschlechterverhältnis zu übertragen und diese zu hinterfragen: Die Rolle. dass die “Löhne” der Frauen auch schon in Altägypten schon um die Hälfte geringer als die der Männer waren. sisters and perhaps even divorced wives. 81 EYRE 1998. 82 1999: 146. high-status individuals (and couples) buried in the Western Necropolis buried their children. Eine soziale Differenzierung ist allerdings nicht auszuschließen. in: Dorn & Hofmann (eds. die dabei entstehende Aufhebung der geschlechterspezifischen Aufteilung in "Haus" und Arbeit . Die Bedeutung dieser "informellen" Tätigkeiten liegt jedoch nicht darin. geprägt von Lourdes ARIZPE über Untersuchungen über den Status von Frauen in Mexico City in den 70er Jahren des 20.). 80 SWEENEY (2006. will predominantly be widows or divorcees. da sie zu einem "zusätzlichen" Haushalts-Einkommen beitragen. ihre Tätigkeiten werden allerdings als "minderwertig" eingestuft. Le commerce en Égypte ancienne: 185."82 Hierbei weist MESKELL auch auf unterschiedliche Bestattungsarten bei Frauen in der Ostnekropole hin: In Gräbern mit mehreren bestatteten Frauenkörpern vermutet sie 78 Ein Begriff. in the Eastern Necropolis.und Ostfriedhofes der Arbeiter von Deir el-Medineh feststellt: in der Westnekropole sind hauptsächlich Prestige-Gräber von Männern oder Paaren. in welcher MESKELL eine unterschiedliche soziale Belegung des West. Living and Writing in Deir el-Medine: 113-118. 79 MOORE 1988. die EYRE den von ihm untersuchten "Marktfrauen" zugesteht. involved either through the need to support themselves. Living and Writing in Deir el-Medine: 150) nimmt an.). die - vorwiegend als Straßenhändlerinnen oder Hausmädchen arbeitend .Tätigkeit.

um an lebensnotwendige Güter heranzukommen.eine Klassifizierung in weibliche (da in Hausarbeit erstellte) und in männliche (da außerhalb des Hauses in "Berufsarbeit" hergestellte) Waren . nicht nur die dargestellten Frauen. Bestimmten Personengruppen. sogar selbständig zu verdienen. 21 . und das muss ausdrücklich betont werden. EYRE 1998. für die Mehrheit der Bevölkerung allerdings die Märkte eine Notwendigkeit darstellen.so werden beim Bierausschank nur Frauen dargestellt. die aus dem Versorgungsnetz herausfallen .ermöglichen die Märkte damit anscheinend auch. Le commerce en Égypte ancienne: 182. ihren Lebensunterhalt aufzubessern."83 Falls dieses Material aus dem Neuen Reich auf den sozialen Status von Frauen aus dem Alten Reich übertragen werden kann .geschiedene Frauen. während in Einzelgräbern wahrscheinlich die Schwestern bestattet werden. Die Zuordnung zu einem bestimmten Geschlecht sollte auf keinem Fall eine hierarchische Statuszuordnung beinhalten und ist auch nicht zwischen den LebensmittelhändlerInnen festzustellen. dass das Redistributionssystem zwar für die Versorgung der altägyptischen Elite sorgt. ebenso wie Fisch .).wie sie EYRE streng genommen vornimmt84 ist jedoch weder plausibel noch nachprüfbar und sollte hinterfragt werden. oder. in: Grimal & Menu (eds.wie etwa unverheiratete oder geschiedene Frauen oder Witwen . probably represent a larger sector of the community than previously realized. Dies betrifft auf jeden Fall aber. sondern auch die Männer.und hier muss zur Vorsicht geraten werden . aus welchen Gründen auch immer sie ihre Waren auf dem Markt eintauschen. Es scheint zwar eine Aufteilung bestimmter Handelswaren zwischen den Geschlechtern zu geben . buried alone and perhaps living outside the parameters of family life. Sie erläutert dazu: "Such individual women.dann würde dies die anfangs vorgestellte These von EYRE stützen. Handwerkswaren bieten ausschließlich Männer an. wenn wenn sie von jeder familiären oder staatlichen Versorgung ausgeschlossen sind. 83 84 1999: 158.

Beamtentitel: 81 (no. in: Seidlmayer (ed. in: VA 3. JONES. Index: 489 [828]. von beiden Geschlechtern unterschiedslos ausgeübt85. HdO 1: 101. Dynastie. MORENO-GARCIA 1997. 26). dass die nzwtjw in den altägyptischen Provinzen und nicht in der Residenz tätig sind.tjw). 89 Metjen (SETHE.95 Es gibt kaum Belege.3. sondern werden wohl.dazu auch MÜLLER-WOLLERMANN 1987. 3: 264 (sw.). Königl.295. Koptos B (SETHE.). Dokumente: 134 93 HELCK. die sie verrichten. Eine Zusammenstellung der Titelträger von jmj-rA nzwtjw in der V. La dépendance rural: 124.4. in: Allam (ed. Giza III: 173.oder Amtstitel Ausdruck findet". Dokumente: 134 (no. 91 JUNKER. Wirtschaftsgeschichte. JONES. alle Distrikts-Leiter von Oberägypten. die zur Landarbeit herangezogen werden. GOEDICKE. JUNKER. HELCK. Zur Diskussion s. 8). Koptos G (SETHE. deren Tätigkeiten allerdings auch (Zuliefer)-Dienste für die Tempel und die staatlichen Versorgungsinstitutionen. HELCK 1994. Urkunden I. Königl. 8 und 1.). Schrift und Sprache: 274 [G 4] & 321 [M 23].3: 263. die Aufschluss über die nzwtjw geben. Dendera: 10-11. 92 JUNKER. Die "Admonitions": 70. 85 S. Texte und Denkmäler: 39-40. HANNIG 2003. Die nzwtjw (swtjw) 86 MÜLLER-WOLLERMANN87 führt nzwtjw als die Bezeichnung für eine soziale Gemeinschaft . 88 Nach GOEDICKE. 36). 3). drückt nzwtjw eher ein Rechtsverhältnis aus. ihr folgend ebenso SCHWEITZER. Giza I: 27. da der Begriff in der Regel mit dem sitzenden Mann und der sitzenden Frau determiniert ist. Index : 156 [603: jmy-rA nzwtyw] und 489 [1828: nzwtyw]. sind nicht geschlechtsgebunden.96 Sicher belegt sind die nzwtjw erstmals in der Inschrift des Metjen. 4). in: VA 3 (3): 265. da es nicht im Singular vorkommt und „der Einzelfall des Dienstverhältnisses in einem Berufs. 95 Eine Auflistung s.erschwert eine Lesung90. da die Gruppen jeweils mit Mann und Frau determiniert sind. HANNIG 2003. 3: 266. 87 1987.ein. s. 334 verweist unter nsw.1.285. in: Menu (ed. HELCK 1995. Die Arbeiten. Urkunden I. Ägyptisches Wörterbuch I: 661 [16490]. GOEDICKE.im Gegensatz zu einer geschlechtsgebundenen Berufsgruppe .tjw auf sw. in: VA 3. dies zeigt auch die Vielzahl der Übersetzungsvorschläge. 90 nzwtjw (WB II.wie etwa in der Inschrift des Metjen . 94 MÜLLER-WOLLERMANN 1987. hierzu auch ALLAM 2004. in: VA 3. der in den Beginn der IV. in: ZÄS 124: 122.12).2. Grund und Boden: 11. Ägyptisches Wörterbuch: 661 [16490]).88 Die unterschiedliche Schreibung89 . Koptos C (SETHE. Dokumente: 134. Landarbeiterinnen Bei den in diesem Kapitel zusammengestellten Berufsgruppen handelt es sich um ArbeiterInnen des Pharaos. wie etwa das pr-Sna. und ANDRÁSSY 2005. Urkunden I. Urkunden 281. die von "Königsleuten"91 oder "Königspächter"92 über "Freibauern"93 bis "Kolonisatoren"94 reicht. Giza III: 173 (njswtjw) oder MÜLLER-WOLLERMANN 1987.tjw (allerdings in WB IV nicht zu finden!). Königl. führt zu dem Schluss. 86 22 . 96 FISCHER. 3. mit einschließt.

Neben diesen Feldern erwirbt Metjen zusätzlich noch 200 Aruren Ackerland von den nzwtjw:100 (C 4) grg n=f MTn 12 4 6 7 spAt Hm pr n=f zH (C 5) jnj. Meten: 1-45. a. (ÄAT 29). GARDINER. Die Grabinschriften geben aber auch Aufschluss über Erb. 6). eine Frau und nicht ein Mann. 23217 von SCHARFF 1932. Meten: 202-211. s. 3-7. vgl. Königstochter von Mrj-Neith-Ptah". s. in: MDAIK 21: 64. Roth. tauschte Metjen die 200 Aruren von den nzwtjw gegen die 50 Aruren Land. 200).9. und ebenso FAY 1999: 107: Mrj-Nt-PtH zAt nzwt ¢ww-Axtj . VANDIER. denn Metjen erbt sowohl von seinem Vater Inpuemanch als auch von seiner Mutter Nebsenet Ländereien. 23 . GOEDICKE 1966. Wirtschaftsgeschichte: 101. s. ebenfalls jener Übersetzung als "Pacht".. 73-87. dagegen KAPLONY. 25). 4. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramids: 213. 103 Übersetzung nach GOEDICKE 1966. Metjen ist ein hoher Beamter seiner Zeit. Giza V: 70: Htp zA xw rxjt nsw(ni-swt Mry) . unterägyptischen Distrikt: Der Diener des Hauses (des Königs). pl.denn um Kaufaktionen handelte. 1).n n=f r jsw101 AHt sTAt 200 xr nzwtjw aSA (C 6) prj DADw tAw 100 rA-nb m Hwt-kA n mwt nzwt Nj-mAat-Hp102 „Gegründet werden für ihn 12 Metjen-Gründungen im 4. 98 Stele aus Theben. 100 SETHE. in: ALLAM (ed. Meten: 12 und ALLEN 1999. Einen weiteren Beleg. in: JEA 4: 256-260.. Eine Übersetzung von jsw als Entgelt (oder Gegenwert). 105 Nach der Ansicht von GÖDECKEN. II. ALLEN 1999: 213. 2. die Publikation der Stele Berlin Inv.. Grund und Boden: 11. MENU & HARARI 1974. ist der von GÖDECKEN. heute im Bankfield-Museum. pl. so FAY 1999. und HASSAN.". LOGAN und ALLEN vorzuziehen. LOGAN 2000. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 213. HELCK 1975. in: JARCE 37: 49-73.). LV. GÖDECKEN 1973.6-14. da es sich im Alten Reich wohl eher um Tausch. GÖDECKEN."¢ww-Axtj. SCHÄFER. 6. s. die Lesung dieses Belegs von Helck ist aber ebenfalls mehr als zweifelhaft. 106 HELCK 1994.): Grund und Boden: 9-14. in: FS Edel: 323 für die Konstruktion rdj m jsw vorschlägt.8. Manuel I: 735-740). LOGAN 2000.8-11 und 4. the protector of the king's subjects. ROTH.und Besitzrechte. welches er von seiner Mutter geerbt hat. in: Allam (ed. und GÖDECKEN. die "Stele eines njswtjw" aus dem sehr frühen Alten Reich. 1917: 60. wie aufgrund der Titulatur bisher gerne angenommen wurde. Halifax (GARDINER 1917. GÖDECKEN. in: MDAIK 21: 1-71. 1.Dynastie bis in die Regierungszeit des Snofru datiert wird97. dazu GOEDICKE 1966: 67. I-IX. Marye“. ÄIB II. und Urkunden I. 101 Wichtig für das Verständnis des Textes ist die Übersetzung von jnj.1/1:4). in: CRIPEL 2: 127-154. ALLEN 1999. 104 Weiterführende Literatur zur DAdw-Halle als "Audienzhalle" oder "Opferhalle" s. an. Urkunden I.6-9. die das "Einkommen" von Metjen in seinen zahlreichen Stellungen spezifieren soll. HELCK 1994. 2. 57. SETHE. LOGAN 2000: 51. Meten: 11.Nr.der Gegenwert für das Land wird leider nicht genannt105 .und Organisationstruktur und einsetzende Kolonisation des unterägyptischen Nildeltas99.heißt das. und 7. Verwaltung: 118.n=f jsw. Königsmütter: 477 478 (no. Meten: 295 (no. Dargestellt ist. eine Analyse aller in seinem Grab genannten Titel informiert detailliert über die Verwaltungs. IÄF I: 602. jsw wird im Alten Reich immer für Tauschtransaktionen (auch im Bereich von Entgelt für Arbeitskraft) benutzt. in: Studies presented to F. LL. Belege hierfür s. no. dass diese „ein weitgehendes Verfügungsrecht"106 über dieses Land 97 LD.." Da Metjen das Land von diesen "erhandelt" . Griffith: 346-357. denn die Lesung der BankfieldStele98 ist mehr als unsicher. wie sie POSENER-KRIÉGER 1979. S. a. Urkunden I. der die Speisehalle unterhält103: gebracht werden ihm gegen Entgelt 200 Aruren Acker-Land von zahlreichen nzwtjw und eine Lieferung der DADw-Halle104 von 100 Brot täglich aus dem Hwt-kA der Königsmutter Nimaathap. Königsmütter: 477 (Beleg II. in: JARCE 37: 51-52 (no. 99 Dazu ausführlicher GOEDICKE 1966. GÖDECKEN.hotpe's son. JUNKER Giza I: 27 (no. in: MDAIK 21: 1-71. führt HELCK. pls. 102 Vgl.

200). dass er das Land von "aSA nzwtjw" erwirbt. in: Varia 3: 265. angezweifelt.Gestrüpp am Fruchtlandrand oder auf umbebauten Boden rodeten und Brache in Ackerland verwandelten"110. Dokumente: 134-135. Beamtentitel: 81 (no. 110 1987. in: Varia 3: 266-267. die aber sicherlich so stark unter finanziellem Druck des Staates standen.welches ihnen der König. und VI. 26). in: ALLAM (ed. die von der Verwaltung ausgesendet werden. was impliziert. GÖDECKEN. 97. 111 JUNKER. in: ZÄS 92: 38. MÜLLERWOLLERMANN 1987. ob es sich bei den nzwtjw. Dynastie Land an die neu Hinzukommenden abtreten oder abtreten müssen. 1965. ob dabei die ursprünglichen und damit angestammten Besitzer dieser Ländereien gemeint sind. die Ödland nutzbar machten".113 GOEDICKE nimmt an. 114 GOEDICKE. um die „Nachfahren freier Bauern der Frühgeschichte"108. die nämlich „das sw. dagegen argumentieren KAPLONY 1962. die neugewonnenen Ländereien des Pharaos urbar zu machen. geschenkt haben könnte111. Das Aufgabengebiet der nzwtjw ist so die Erschließung und Bearbeitung von "Königsland" gewesen .8-11. damit auch noch nicht der Verwaltung des Pharaos unterstellt. die noch nicht in die sich entwickelnde Organisation des Landes vereinahmt worden waren. und so im Zuge der Kolonisierung des Deltas in der IV. GOEDICKE 1965. Giza III: 173. 116 MÜLLER-WOLLERMANN 1987. um Personen aus Unterägypten handelt.besitzen. sie liest sw. Verwaltung: 118. viermal mehr. in: Varia 3. Dynastie stammen 107 SETHE. Königl. Personen. 112 GOEDICKE.h. Dokumente: 134.107 Beide Male wird in der Inschrift betont. 109 HELCK 1994. in: ZÄS 92: 36.).aus der V. 1958. Es dreht sich um eine beträchtliche Menge an erworbenem Land.t. Die Frage ist. da seine Titel auf einen Einsatzbereich im Delta hindeuten117. „d.zum Beispiel über Abgabe und Tausch "ihrer" Ländereien auftreten115 oder eventuell sogar selber tauschen können116. Bauern. um „Kolonisatoren. HELCK.tjw und leitet den Begriff von der sw. so JUNKER. oder aber."Königsleute" oder "Königspächter"112 hindeuten. dass sie gern ihr Land verkauften"109. wie MÜLLER-WOLLERMANN vorschlägt. Königl. Grund und Boden: 11. Hierauf soll auch der Name der Gruppe . S. und die damit im Dienst des Pharaos stehen. in: ZÄS 88: 68: „nur in Oberägypten zu finden". Strittig ist. 115 So GÖDECKEN. dass es sich bei den nzwtjw anscheinend um kleinere Landbesitzer handelt. fast alle bekannten jmj-rA nzwtjw –"Vorsteher der nzwtjw“ . bezeichnet er sie „grundsätzlich als Freie". HELCK. Meten: 294 (no. 2. 117 WENIG 1962. Urkunden I. in: Varia 3. als Metjen zum Beispiel von seiner Mutter erbt. dass sie für das Land Pacht leisten müsen. s. 113 Dieses wird von MÜLLER-WOLLERMANN 1987.t-Pflanze ab. Meten: 294-295. in: ZÄS 88: 74. von denen Metjen Land erwirbt. 108 24 . um Personen also. der von nzw-"König" abgeleitet wird. aber eine gewisse Handlungsfreiheit besitzen114 und deshalb als VertragspartnerInnen .

in: MDAIK 21: 34-35. II & III). in: ZÄS 88: 66-69. 125 MORENO GARCIA 2007. dass die nzwtjw gegen Ende des Alten Reiches "verschwinden"126. Urkunden I. Verwaltung: 118. Rollsiegel II. Urkunden I.5.3). Kachent ((EL-KHOULI & KANAWATI. Ihre weiteren Titel verweisen auf ihre Funktionen als Leiter von oberägyptischen Distrikten. Provinzialverwaltung: 66-68. der Vorstehers der Priester.4). 9. Urkunden I. in: ZÄS 124: 125.31. Addenda p. wie zum Beispiel Arbeiten auf dem sxt-Land für das pr-Sna des Tempels in Koptos.und nach der spärlichen Beleglage auch nur diesen . smr-watj. 58). Die These. a.4. 290.. in: JESHO II.allerdings aus Oberägypten118. 290. 39 & 41). 128 Merire. in: MDAIK 21: 37-38. ist nach der Beleglage aus der VI. Duare (BORCHARDT. Tf. MARTIN-PARDEY. noch weniger sollte in diesem Zusammenhang von der Interpretation von Koptos G:129 (2) jw HAtj-a smr-watj jmj-rA Hmw-nTr Jdj m jmj-rA pr-Sna (3) . in: ZÄS 88: 67: als "Zähler unter den njswtjw" übersetzt.7) aus der Zeit Pepi II. Bl. 295. MARTIN-PARDEY. Der ungewöhnliche Titel wird von WENIG 1962."Vorsteher der Aufträge/der Verteilung"121 und jmj-rA mnw . 25 . Kaemnefret (PETRIE. zu bezeichnen. 121 FISCHER. Da die nzwtjw außer dem Pharao den jeweilig höchsten Beamten der Distrikte . in: ZÄS 88: 69. Rollsiegel II. scheint überzogen. Urkunden I. 28.. 290. 127 Koptos C (SETHE. wie HELCK 1959. Nach Moreno Garcia handelt es sich wahrscheinlich um staatlich angestellte "Zeitarbeiter“ für den Arbeitsdienst in den Provinzen125. in denen die Ländereien in den Provinzen durch die Zentralregierung entweder neu besiedelt119 oder neu verteilt werden . Diese Stellung befreit sie natürlich nicht von speziellen Arbeitsdiensten für den Pharao124. Tombs at Giza II (ACE 18): 31-30). in: WENIG 1962.11. 281. Koptos C (SETHE. Provinzialverwaltung: 80-84. Dynastie nicht nachzuvollziehen. GOEDICKE interpretiert die Inschrift des Siegels als die Legende eines Pachtvertrages über die jährlichen "Pacht"-vereinbarungen. Athribis: pl."Landesleiter"120 jmj-rA wpt .5.7."Vorsteher der Festungen"122. El-Hammamiya: pl.13). 124 Koptos B (SETHE. Urkunden I. s. dass es sich um eine besondere soziale Schicht handelt123. 129 SETHE. 290.dies ist besonders auffällig in der Verbindung der Titel sSm-tA . 390-391 (31). in: ZÄS 88: 66-69. 298. hierauf weist auch der Titel jpw m nzwtjw des Merire (Berlin 20659. 390-391. HELCK 1958.. 108) hin. 285. 126 WENIG 1962. Berlin 20659. Urkunden I..7). GOEDICKE 1965. (4) jrr nzwtjw nt pr-Sna Xrj Hr=f (5) jr. KANAWATI. Koptos G (SETHE. Provinzialverwaltung: 80. Idi.unterstellt sind. HELCK. GOEDICKE 1966. in: ZÄS 92. 120 GOEDICKE 1966. Dendera: 221-223. Tf. s. 289. KAPLONY. in: ZÄS 124: 124-125. in: WENIG 1962.3) und Koptos D (SETHE. 122 S. wird (ernannt) zum Vorsteher des pr118 Kawehem (LD II: 110h). Siehe hierzu die Auflistung in MORENO GARCIA 2007. Ausnahmen aus dem memphitischen Raum: Nesutnefer (JUNKER III: 172. KAPLONY.w /// tn m sXt „Der HAtj-a. Beamtentitel: 81-82. 1: 1-36. 285. lässt dies sicherlich darauf schließen. Denkmäler II: 9-13. 119 So deutet zum Beispiel der Titel jmj-rA njwwt mAawt auf die Neugründungen von "Städten" (eher „neuerschlossene kleinere Wirtschaftseinheiten") hin. Koptos D (SETHE. da jmj-rA nzwtjw127 und ein jpw m nzwtjw128 aus dieser Zeit bekannt sind. Urkunden I. 108 (31). 123 Diese allerdings als "Überbleibsel der ‚Herrenschicht der pAt’".7. 295. Abb.. MARTIN-PARDEY. no.

12) mTn nzwtjw Hr qnqn m rA ddt nTrw r-DbAw jHw „Seht. ähnlich können auch die Belegstellen aus den Admonitions138 ausgelegt werden. 130 Das sxt-Land wird im Dekret Koptos L als „Frei-land. Plünderer" (8.. 11. 10) mTn nzwtjw Hr qnqn133 m jHw mArw . 134 Vgl.. welche für die Götter gegeben wurden als Ersatz für Ochsen" und (9. 132 HELCK 1995. LICHTHEIM. das niemand gehört" (GOEDICKE.. a. 10 . Mehr dazu im folgenden Kapitel über die mrt. nämlich die Produktion und Bereitstellung von Lebensmitteln. 11. 2. Die "Admonitions": 70. Dynastie stammt. 131 Papyrus Leiden 344. 10 . ANDRÁSSY 1993. obwohl der einzige Beleg dafür aus der IV. 138 GARDINER 1909. Die "Admonitions": 39-41.. Admonitions: 64-66.. der dann letztendlich zu den oben genannten zweifelhaften Schlussfolgerungen führt. (8. d." 134 Für HELCK ist diese Verarmung eine logische Folge davon. 295.4-56.. die Spswt sind hungrig.. Admonitions: 8. die nzwtjw zerteilen das Vieh. in: SAK 20: 17-35. Land..4.. GARDINER. recto. hauptsächlich für den Opferbedarf. So bezweifelt auch GOEDICKE." sowie der Admonitions131 aus dem Mittleren Reich auf eine "soziale Verarmung" geschlossen werden:132 (8.. 162 (no. Königl. die nzwtjw zerteilen die Ra-Gänse.Sna . Dokumente: 135.n=sn „Seht. 136 Zu den pr-Sna s. in: GARDINER 1909.. Bezüglich . Admonitions: 8. dass sie ihren ganzen Landbesitz "verkaufen" müssen135.8. dass die Beaufsichtigung der Arbeiten im pr-Sna136 seitens Idi im Dekret Koptos G137 wirklich als ein Ausdruck totaler Dienst-Abhängigkeit und nicht als ein erweitertes Aufgabengebiet der nzwtjw anzusehen ist. 26 . 135 1994. GOEDICKE. s.. die nzwtjw des pr-Sna sollen unter seiner Aufsicht ausführen. Dokumente: 170) verteilt. ANDRÁSSY lehnt hier den Begriff "Arbeitshaus" als Übersetzung für pr-Sna ab. 137 SETHE. 21).). das über die Bestellung von Feldern herausgeht. diese im sxtLand130. die nzwtjw satt von dem. Urkunden I. HELCK 1995. 2) m jrt. die Armen.(?) . Ancient Egyptian Literature I: 157.1) mTn Spswt wAj r Hqrw nzwtjw sAjw (9. Königl.h. Grund und Boden: 11. was für sie (die Spswt ?) gemacht worden ist. 11) HAqw „Seht. 133 WB V.8.. 55. in: Allam (ed.

142 WB II 106. Dynastie als eine soziale Gruppe140 im Edikt des Neferirkare für den Tempel in Abydos. in: Allam (ed. 141 Edikt des Neferirkare (Boston MFA 03. s.1896: SETHE. da sie zu dem jxt. LABROUSSE 1993. in: BdÉ 106. in: BdÉ 106. Administration: 77 [34]) des Anchefcha und übersetzt: "dirigeait les serfs-mrt de tout le pays". Urkunden I. Die mrt Die mrt erscheinen erstmals139 in den königlichen Dokumenten der V. ANDRÁSSY 2005. für den durch irgendwelche Priester Priesterdienst verrichtet wird.). MAGEE 2001. irgendwelche mrt. no. MARKOWITZ. in: DONADONI 1992: 231. HELCK. Dynastie ausgeübt wurde (hierzu BAUD. nennt als ersten Beleg den Titel xrp mrt tA-mHw (^maw) (in: STRUDWICK. zu irgendeiner Arbeit des Besitzes oder zu irgendeiner Pflichtarbeit des Distriktes zu nehmen (. Texte und Denkmäler: 27-30. s. dem Besitz. Urkunden I. 663). 214. ihres Herrn gehören. in: BdÉ 122: 209-223.1: 231-243 . in: Seidlmayer (ed. 145 MENU 1998.3." 146 Diese leitet sich wohl hauptsächlich davon ab. die auf irgendeinem Gottesacker sind. in: BIFAO 57: 91-98. Es handelte sich jedoch eher um das religiöse Amt eines "Leiters der Sängerinnen von Ober. Königl.). dass die mrt in Aufzählungen mit Feldern und Vieh zusammen genannt werden:147 139 MORENO GARCIA. Königl. dass alle unter mrt zusammengefassten Personen aus verschiedenen sozialen Schichten stammen konnten. in: Seidlmayer (ed. ALLAM 2004. 7 & 8). 27 . Famille royale et pouvoir: 242-243. welches nur von Königssöhnen der IV. speziell an alle Priester des Distriktes.): Grund und Boden. weist zu Recht heutige Kriterien zur Unterschiedung des Begriffes zurück und stellt fest. Texte und Denkmäler: 64. 147 Koptos A (SETHE. 146 Workforce: 88. Pyramiden: 387-388. Beamtentitel: 36) oder xrp mrt(j) (^maw) mHjt "directeur des deux chanteuses méret du Sud et du Nord" (BAUD. JONES. als "Sklaven" bezeichnet werden145. Dynastie belegt (s. in: Menu (ed. widerlegt das Modell von Bakir einer altägyptischen Sklavenhaltergesellschaft nach dem Vorbild des archaischen Roms. Verwaltung: 119. HELCK. a. Das Edikt richtet sich an "Jedermann" (z nb). HAWASS 2001: in: Abusir and Saqqara 2000: 413-444). GUGLIELMI 1991: 1012). BAUD & DOBREV 1995.). Index I: 443-444 [1656]. 491 mit weiterer Literatur). hierzu auch GOEDICKE.17. die "touche activités militaires ou à la mobilisation de travailleurs". ähnlich argumentiert auch BERLEV: "The social designation mrjjt is further down the social scale than the Hmww and aAmw. in: BIFAO 95: 23-92. Famille royale et pouvoir 1: 295. Dokumente: 41-54. 171.n(=j) sxm z nb n jTj mrt nb (8) ntt Hr AHt nTr nb wabt Hr=s jn Hmw-kA nb r rA jdrw Hna (9) kAt nb nt spAt „Nicht gebe ich irgendjemand Verfügungsgewalt..11-20. YOYOTTE 1958. VERNER 1998.. Der Titel eines xrp mrwt "Leiter der Sängerinnen" ist schon in der III. in: Seidlmayer (ed. EYRE 1994. 144 Slavery: 23. GOEDICKE. Eine ausführliche Diskussion des Begriffes s.). nach BAKIR144 sollen sie sogar. Er zählt dieses Amt somit zu einer Gruppe von Titeln. 140 Zur Determinierung mit Mann und Frau oder Varianten davon s. ANDRÁSSY 2005. LOPRIENO 1992. FIRTH & GUNN 1926. La dépendance rural: 124 (no.und Unterägypten" (s. Dokumente: 22-36.7-9. Administration: 124.11.2.) " Die mrt werden in der Regel als "Hörige"142 oder "serfs"143 übersetzt. STADELMANN 1994. und detaillierter ANDRÁSSY 2005. TPC I: 11-15. 143 GARCIA MORENO 1998.1: 327-335. in: Abusir and Saqqara 2000: 229-240. die dem jmj-rA Hmw-nTr "Vorsteher der Priester" Hemwer unterstehen:141 (7) n rdj. HAYNES & FREED 2002: 76 [21]). Texte und Denkmäler: 27ff.

151 BAKIR. darin: LOPRIENO: "Sklaven": 221-259. die Kontrolle der darauf arbeitenden Bevölkerung durch hohe Steuerauflagen. die auf dem Gottesacker sind . denn die mrt werden von LOPRIENO im Kapitel "Sklaven" aufgeführt148.7-9). EYRE stellt fest. a. Zum Feudalismus der ersten Zwischenzeit Ägyptens. die sie bearbeiten. allerdings keinen Anspruch auf Versorgung durch ihren Herrn hatten. Hintergrund für die sozio-ökonomische Klassifikation der mrt als "Hörige". Die königlichen Quellen sind in der Regel Befreiungen von Arbeitsauflagen für den Pharao. ob das Feudalsystem überhaupt als Vergleich herangezogen werden sollte.). Edikt des Neferirkare (SETHE.. 1).. diese sind jedoch nicht zu klären. DUBY 1977: 178f. Grund und Boden: 107-133. S. in: Allam (ed. Groß-und Kleinvieh. 149 28 . eine Ausnahme ist das 148 DONADONI 1992. SCHENKEL 1964.. LÄ II. EYRE 1994.. Dieser Ansicht widerspricht schon MARTIN-PARDEY. Eine Zusammenfassung der Diskussion s. Slavery: 23. Das Feudalsystem war geprägt durch hierarchische . dass das "Dynastic Egypt was as (feudal) in this as a medivial or early modern Egypt" (:107. Spalten 1235-37. Provinzialverwaltung: 107. no.und vererbbare .) die mrt. in: Or 33: 263-266. Diese oben vorgestellte soziale Klassifizierung wird jedoch im Edikt des Neferirkare stark in Frage gestellt.Rechte auf Land und dessen Ausbeutung. Verwaltung: 120.(12) (Hm) jw wD n xwjt Hwt-HkA (Hmw-kA) mrwt jHw awt „ (Die Majestät?) befahl die Freistellung dieser Kapelle: (die Ka-Priester. hier besonders: „An der Enstehung des Feudalismus und seinem Wachsen bis zum Ende des AR ist nicht zu zweifeln“.. dass die PriesterInnen den Kultdienst ausüben und die mrt offenbar ausschließlich Landarbeit verrichten151. "Unfreie" oder "Leibeigene" ist die Übertragung des Feudalsystems des europäischen Mittelalters auf Altägypten. und sie so als "Leibeigene" der Herrschaft des Grundherrn oder "landlord" unterstellten: als tatsächliches Eigentum des Herrn. da sie zwar ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen mussten.." HELCK fasst beide Gruppen unter "Hörige" zusammen150. da Priester den mrt gleichgestellt werden und die Erlasse für beide Gruppen gleichzeitig gelten:149 Hmw-nTr nb ntjw Hr AHt-nTr nb mrt ntt Hr AHt-nTr „. was sie produziert hatten. die sich auf irgendeinem Gottesacker befinden .153 Eine große Rolle in dieser Diskussion spielen die Eigentumsverhältnisse der mrt an den Ländereien. Urkunden I." Eine ähnliche Klassifikation findet sich auch bei DONADONIS "Der Mensch im Alten Ägypten". als eine neue Art von Sklavenhaltung.irgendwelche Priester. mit der Unterscheidung. 153 Vgl. (:263). HELCK 1977: "Hörigkeitsverhältnis". 150 HELCK. (und) irgendwelche mrt. 152 Vgl. 171. um eine vor-antike Gesellschaft zu beschreiben.152 Es ist jedoch mehr als fraglich. die den Bauern fast alles entziehen konnten. a.

154 Berlin Inv. 156 HELCK. Krisenfaktoren: 126-134. Verwaltung: 119.1-3). Altäg. 307. in: ZÄS 42: 1-11. 160 EYRE 1994: 112. XVII). die von einzelnen Familien bewirtschaftet werden. dass die gesamte Ernte abgeliefert werden mußte. Urkunden I. Meir III: pl.allerdings ist es wertlos ohne die in MÜLLER-WOLLERMANN. Gramm. geht jedoch davon aus. Dokumente: 30 (no. Urkunden I. die dazu führt. 15). 17500 (SETHE. Urkunden I. 159 S. 280. Königl. EYRE argumentiert. 29 .: 589-590 (§ 1131). BORCHARDT 1905. ANDRÁSSY 2005.3-6). Urkunden I. EYRE macht hier also keinerlei Unterscheidung zwischen einer "freien" und "unfreien" Landbevölkerung." HELCK156 interpretiert diese Stelle so. in: Seidlmayer (ed. EDEL. 172. Weitere Bearbeitungen: GRDSELOFF 1951. in: GM 167: 42. 214. Dokumente: 211-212 (no. GOEDICKE.1 & 282. Koptos A (SETHE.). 20) schließt dieses aus der Verwendung von Hr.).außer den mrt .17-281.Dahschur-Dekret von Pepi I. auch GOEDICKE geht davon aus. but one may strongly suspect the former"160.11-17). Texte und Denkmäler: 48. 162 So findet auch FRANKE 1998. RÖMER 2002. Urkunden I. dass alle genannten .11) und Uchhotep (BLACKMAN. das eher mit "befindlich darauf" zu übersetzen ist als mit "im Besitz von". in: JEA 84: 77. für die Pyramidenstadt des Snofru:154 (12) jw wD n Hm(=f) (13) nfr r rdjt155 skA AHt nb(t) nt njwtjw ptn (14) m st-skA n mrt nt Hmt nzwt nb/ (15) zAt nzwt nb(t)/ (16) smr sr nb (17) wpjw-jr (n?) xntjw-S n njwtjw ptn „(Seine) Majestät befahl. Nr. GARCIA MORENO 1998. 155 S. in: DONADONI 1992: 231. 158 Königl. Edikt des Neferirkare (SETHE.Anspruch auf Landbesitz haben. LOPRIENO 1992. dass seine "association with the land is of more practical importance than his status of slave/tenant/free. 210.12-17 (V. 157 GOEDICKE. Er bezweifelt allerdings. mit denen sie zusammen genannt werden159. Königl. in: ASAE 51: 156-157.genauso wie die PriesterInnen. in: GM 190: 69-74. Durch eine alljährliche Bearbeitung bildet sich nämlich eine dauerhafte und möglicherweise vererbare Beziehung aus. dass die mrt nicht als die BesitzerInnen dieser Ländereien157 und eher als "PächterInnen" anzusehen sind158 . Königinnen-Dekret (SETHE. eine „Einteilung in königliche und private Wirtschaft oder in Freie und Unfreie" für die Ägypter unwesentlich. ob eine Bearbeitung der Ländereien durch große Arbeitseinheiten zweckmäßiger sein kann als eine Parzellierung der Ländereien in relativ kleine Einheiten. was „einer Vorstellung von mrt als Pächter zuwiederlaufen würde“. dass ein Ende sei mit dem Pflügen irgendeines Ackers der beiden Pyramidenstädte als Pflugdienst/Unterhalt der mrt irgendeiner Königin. Koptos B (SETHE.162 Alles Land ist im Besitz des Pharaos . 161 EYRE 1994: 110. dass es " is impossible to tell wether such mrt would be a tenantry or gangs of <unfree> supervised labourers. for without him the land has no value"161. Dokumente: 55-77. irgendeiner Königstochter oder Königssohnes (und) irgendeines smr oder sr abgesehen von den xntjw-S dieser beiden Pyramidenstädte.

210. MURRAY. Urkunden I. MURRAY. in: JEA 84. 175 Königinnen-Dekret (SETHE. 853 (no. 173 Koptos A (SETHE. in der Diskussion geht es eher um ihre Verfügbarkeit und Mobilität. ArchAbu: 404 & 407).belegt ist167. 309). Saqqara Mastabas pl. 96).4-5). s. 171 Koptos B (SETHE. da sie nur in speziellen Kontexten auftauchen? Die bedeutende Frage nach einer permanenten Sesshaftigkeit der mrt auf den von ihnen bewirtschafteten Ländereien ist ungeklärt165.1-3) und Annalen des Neferirkare (Palermo-Stein. STRUDWICK: 84 (no. 177 Koptos C (SETHE. in: BIFAO 106: 103. 294. STRUDWICK: 86 (48). Dynastie . 280.3-6). 247. fig. 3117). Ptahhotep. 64b.15-17). SETHE. 289. 174 Zur Lesung des Namens s.in Sakkara eine Abfolge von Beamten mit dem Titel jmj-rA jzwj nw mrt . Kai. Urkunden I. Texte und Denkmäler: 38-39. 284.genauer gesagt ab Ende der Regierungszeit des Niuserre . dass es eine systematische Erfassung der mrt durch die Zentralregierung in der Hauptstadt gegeben haben muss.5. Royal Annals: 172-173). 165 Die Interpretation des Dahschur-Dekretes (SETHE. s. in: Seidlmayer (ed. Königsmütter: 412." 169 Die mrt bearbeiten. Vezire: 7 (6). MARIETTE. Mastabas. Urkunden I. Mastabas. 2.11-17). ist allerdings der einzige Beleg dieser Art.1 & 282. 213-214 (no. C 6.17-281. WILKINSON. MORENO GARCIA glaubt. Vezire: 10 (12).B auch von den nzwtjw. 168 Edikt des Neferirkare (SETHE.1/5:13).11-15). POSENER-KRIÉGER. dass ". die darauf hindeutet. 166 MORENO GARCIA 1998. Urkunden I. 178 Annalen des Neferirkare (SETHE. 172. s. 247."Aufseher über die beiden Büros der mrt" . 284. Urkunden I. Urkunden I. Abu Sir Papyri: pl. Auffallend ist der 163 MENU 1998. GOURDON 2006. Anchesenmeri174 und Neith175 und werden deshalb auch von ALLAM als eine "classe ouvrière“ bezeichnet176.les mrt étaient des Egyptiens ordinaires (rmT) recensés et recrutés effectuer des corvées agricoles au service de l'Etat. Koptos K (SETHE..3-8).6 & 285. WEILL. WEILL. Koptos D (SETHE. in: Menu (ed. Raschepses trägt auch den Titel jmj-rA jzwj Xrj xtmtj mrt . Urkunden I. hierzu auch ANDRÁSSY 2005. 167 Pechenuikai.3-4 & 291. JÉQUIER. JONES. STRUDWICK: 116 (no. Mastabas: C7. Beleg VI. Koptos G (SETHE. dass ab Mitte der V. Neit et Apouit: 5. Die mrt sind damit von den Arbeitsdiensten der übrigen Bevölkerung für das Königshaus befreit177 oder aber sie werden für spezielle Arbeiten versammelt (Tz)178. s. in: BdÉ 122: 218. D 70.11."Leiter der beiden Büros der Registrierung der mrt".). LXVIII (A). 247. hauptsächlich die Ländereien von Tempeln wie die der Götter Re und Hathor170 und Min in Abydos171 oder aber jene von Totentempeln wie des Neferirkare172 oder der Königsmütter Iput173. Eine Analyse der Titel166 zeigt.Bevölkerung (rmT). 172 Abusir-Papyri (POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. IV. Koptos C (SETHE. 67 (no.3. S.3-4 & 164 30 . 307. Saqqara Mastabas D19. s. Index: 65-66 (no.. wie und worin unterscheiden sich die mrt von den übrigen Bauern164. Urkunden I. das belegen die königlichen Erlasse. MARIETTE. 795). Die mrt sind in der Zeit vorher nur zweimal belegt: in den königlichen Dokumenten aus der Zeit des Neferirkare168. La dépendance rural: 123-155. 170 Annalen des Neferirkare (SETHE. 176 2004.6 & 285. ROTH. 169 1998: 74. Urkunden I. Urkunden I. LD II. Beleg VI. die es bearbeitet. 45. Urkunden I. Urkunden I.).12-17) stellt eine permanente Seßhaftigkeit eigentlich in Frage.1517). 214. Z.11-15.. Urkunden I. 305). Raschepses.1/7:4 und 419.163 Ob. 289. MARIETTE.11-15).

13-17.GOEDICKE.180 ANDRÁSSY sieht in mrt die Bezeichnung für alle im pr-Sna-Arbeitenden181. 186 S. Urkunden I. die in den Privatgräbern. für das pr-Sna Belege in der II.. Belege aus dem nichtköniglichen Bereich zeigen. FIRTH & GUNN. übersetzt "von seinen Kinder. da aber mit drei Männern determiniert ist. XXIV).. Urkunden VII. 41 & 44. in: GM 167: 35: "Übereignung durch Auswahl". FRANKE 1998. Denkmäler II: 44. pl. La dépendance rural: 132-133.. s. POSENER-KRIÉGER. 184 MUNRO. nach ALLAM 2004. 1-5. Bl. werden die mrt zwar inschriftlich aufgezählt. 31 . 26. 60). 3. die Darstellung im Grab des Nikauisesi (KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2000: pls. Gem-ni-kai: 20. z. Unas-Friedhof: 83. in: SAK 20: 18. Die Übersetzung von Tz "versammeln" ist der Übersetzung "auswählen" (WB V. 12-14. Dynastie belegbar sind. 179 Eine Zusammenstellung der Übersetzungsvorschläge s. in denen Lebensmittel wie Brot und Bier. in: SAK 10: 170. dass es die Aufgabe der mrt ist. in: GM 190: 72 (n. Diese konnten ebenso als Snaw bezeichnet werden. ANDRÁSSY 1993. Siehe hierzu auch eine ähnliche Darstellung im Grab des Chuenuch in Qusier el-Amarna. 247.enge Zusammenhang zwischen den Priestern. S. Beni Hassan I.w jn msw=f mrt=f . in: Bietak (ed. 185 S. Dachla: 29. hergestellt und im verarbeiteten Zustand wiederverteilt werden. die verantwortlich sind für den gesamten Produktionsprozess vom Bestellen der Felder bis zur Fertigstellung bestimmter Produkte für die Tempel und deren Kulte182. Haus und Palast im Alten Ägypten (VÖAW 14): 61-62. Urkunden VII. Koptos G (SETHE. 1317). HAWASS 1996. wie beim Koptos A-Dekret . 307. Koptos D (SETHE. EL-KHOULI & KANAWATI. Kagemni (BISSING. Urkunden I. Tf. seinen geliebten". Gazellen des Gottesopfers.größtenteils wahrscheinlich täglich:183 . 183 Nebet (MUNRO. B. dazu auch CG 1571 (BORCHARDT. XXI) oder Herchuef (SETHE. in: SAK 20: 21.). zum Beispiel in die Tempel185 oder unter den eigenen Beschäftigten und Angehörigen. Urkunden I. 17): "Dienstverpflichtung" Es besteht wahrscheinlich auch ein Zusammenhang mit den Tzt (nt Dt). n Dt m njwwt=f nwt ^maw MHw m HAb nb nfr raw nb „..).) vorzuziehen. gebracht von seinen Kindern und seinen mrt .11-15). 1-5. den "Arbeitsmannschaften". 6.und Unterägyptens an jedem schönen Fest täglich"184 Bei den pr-Sna handelt es sich nicht nur um Speicher zum Lagern von Getreide. Quseir el-Amarna: pls. Tf. in: ASAE 13: 247. 71. und . den mrt. gHs Htp-nTr jnn. sind allerdings nicht selbst dargestellt. das Totenopfer zu vollziehen . deren Erträge aber nicht für den Kult 291. 30). 48). TPC I: 209). 289. die der Pharao für den Kult seiner Totentempel .3-8). 29.. 26. bei Penmeru (REISNER 1911-13. RÖMER 2002.3-8). scheint eine Übersetzung mit mrt wahrscheinlicher. Chnumhotep (SETHE. 180 Annalen des Neferirkare (SETHE. Dynastie nennt. pl. Mehu: 134. 182 Schwierig ist diese Interpretation insofern. als ANDRÁSSY 1993. Königinnen-Dekret (SETHE. den Gottes-Äckern (AHt-nTr) und den pr(w)-Sna179.3-4 & 291. Unas-Friedhof: 83.einige Belege nennen sie auch mrt nt pr-Sna. n. in: Menu (ed.4-5). die mrt aber erst ab Mitte der V.186 Als Gottesäcker (AHt-nTr) werden die Felder bezeichnet. dies heißt aber auch. in die sie ihre Erträge liefern . 181 1993. XIa). The Workmen's Community at Giza. dass es sich nicht ausschließlich um Landarbeiter handelt. 31 NEBET/E/NORD).5-6. Verwaltung: 119-120.teilweise . 87-116 (Koptos B). FRANKE 1983. Chnumhotep (SETHE. pl.. ArchAbu: 514ff. sondern um eine bestimmte soziale Gruppe von Arbeitern. NEWBERRY. ebenso HELCK.5) belegt sind. die für die täglichen Totenopfer erforderlich sind.. eventuell Chentikaupepi (OSING. 404. seines Stiftungsgutes aus den Städten Ober. Taf. 294. Mehu (ALTENMÜLLER. sondern hauptsächlich um Produktionsstätten. Königl.11).und den Tempeln bestimmter Lokalgottheiten überweist. Dokumente: 55-77 (Dahschur-Dekret). Urkunden I. Urkunden I. in: SAK 20: 18.oder der seiner Angehörigen. 127. 29..

in: JEA 84: 78. 4). wie aus der Inschrift des Herchuef zu ersehen ist193: (4) jw jnw wDw n HqA njwt mAwt smr jmj-rA Hmw-nTr (5) r wD nHm-ssA m-a=f (6) m Hwt-nbt nt pr-Sna m Hwt-nTr nb (7) n jrw xwwt jm „Es wurden Befehle gebracht dem Herrscher der neuen Städte. in: JEA 84: 81.entweder ist jdrw die Bezeichnung einer Wirtschaftsinstitution190 (des pr-Sna oder des Tempels). die ausgewählt wird. 188 32 . Einen deutlichen Hinweis darauf geben das Dahschur-Dekret Pepi I. In der Mitte der VI. für die Pyramidenstädte des Snofru187 und die Inschrift des Nikaanch aus Tehne188. nicht soll eine Abgabenbefreiung davon gemacht werden. Er geht dabei also von einer hohen Mobilität und der ständigen Verfügbarkeit der mrt aus. um die Wegnahme von Verpflegung von ihm zu befehlen aus jedem Gut des pr-Sna. in: JEA 84: 78: "terres jdr" 192 BROVARSKI 2001. 25. in: Young (ed. GOEDICKE. 194 Gemeint ist das pr-Sna.) Studies presented to Hans Jakob Polotsky: 378-389. Dynastie werden dem pr-Sna die so genannten "Neuen Dörfer" unterstellt. Dokumente: 95-97. 197 MORENO GARCIA 1998. Urkunden I. et que c'était justement à partir de cet instant qu'ils devenaient des mrt. die diese Felder bewirtschaften . Urkunden I. aus jedem Tempel. Verwaltung: 119. Urkunden I.dienen. Königl.12-17).195 Ihr neues Aufgabengebiet ist. der Zusammenhang zwischen den mrt und jdrw ist unklar189 . EDEL 1981. Dokumente: 88."197 Es könnte sich nach MORENO GARCIA bei den mrt um einen anderen Begriff für rmT handeln. s. die Erschließung und Kultivierung von landwirtschaftlich . dem „Freund“. 281. denn die " textes suggèrent donc que les mrt étaient des gens recrutés dans les villages où ils habitaient . um Arbeitsdienste für den 187 Dahschur-Dekret (SETHE. sondern dem Unterhalt der PriesterInnen .. GOEDICKE. a. Er relativiert damit die Aussage HELCKS. 196 MORENO GARCIA 1998. 189 Koptos B (SETHE.selbst bestimmt sind. SETHE. In Koptos B werden die mrt nt jdrw n pr-Mnw genannt. bestimmter Ländereien des Königs191 oder aber Anteil oder Einkommen des Tempels des Gottes Min192.4-6. revenue" 193 SETHE. dass die mrt namentlich registriert und von der Zentralverwaltung an einer Stelle „ausgehoben und an anderer Stelle zusammengefasst und als 'Neues Dorf' des 'Arbeitshauses'194 eingesetzt" wurden. 190 Lesung unsicher.1). ce qui semble correspondre à des corvéables et non à des serfs permanentes. Königl. dem Priestervorsteher.und ebenso der mrt. afin d'accomplir des travaux. 195 HELCK. also um die (Land)-Bevölkerung. 191 MORENO GARCIA 1998. rA-awj jdrw (no. wie MORENO GARCIA annimmt. s. 210." HELCK zeigt auf. The Senedjemib Complex I: 103-105: "income. 131. Urkunden I. 4-7..staatlichen Domänen196.

. in: LÄ II. 303. die mrt-Verwaltung weist anscheinend eine enge Verbindung zum Wesirat des Alten Reiches auf199. S. Urkunden I. die älteste Königstochter."abhängig" vom Pharao ist die gesamte Bevölkerung. SETHE. 202 SAVELIEVA 1993.). GOEDICKE. (6) jw wD n Hm Tzt sHD Hmw-kA (. ebenso auch HELCK 1977: 'Hörigkeitsverhältnis'. 25.. dass mrt „ein Sammelbegriff für die abhängige. Die relativ spärliche Quellenlage im Alten Reich lässt aber eher darauf schließen. ebenso wie Töpfereien. die die hierfür benötigten Gefäße direkt vor Ort herstellen. Texte und Denkmäler: 42. denn das Aufgabengebiet der mrt umfasst nicht nur die Landwirtschaft203.). in: SAK 20: 19. 14). 78. 205 ANDRÁSSY 2005. Dokumente: 206-213. 204 2005. in: Ancient Egypt and Kush: 341. Spalte 1235. Eine soziale Stigmatisierung der mrt. MHT: 17-18.. in: JEA 84: 74. Hausdiener und auch Totenpriester“205. in: Seidlmayer (ed. um für sie den Priesterdienst zu verrichten. die ein Ergebnis fortschreitender Spezialisierungsprozesse in der Gesellschaft ist. 206 SETHE. Urkunden I. sondern hiermit eine spezielle Gruppe von Arbeitskräften klassifiziert wird. ANDRÁSSY vermutet. hierzu ergänzend Henku (BLACKMAN. zu denen auch Haushalte hoher Würdenträger zu rechnen sind“204 und umfasst „Ackerbauern. Nach ANDRÁSSY stellen die mrt „einen Sammelbegriff für das gesamte Wirtschaftspersonal landbesitzender Institutionen dar.) „Die Majestät (Horus Netjeribau) befahl. entbehrt daher jeder Grundlage .. in: SAK 20: 20.. Texte und Denkmäler: 59. geht davon aus. SCHENKEL.in diesem Fall sogar als Aufseher der Priester eingesetzt werden konnten:206 (2) jw wD n Hm Tzt sHD Hmw-kA 12 n Hmt(=k) (3) zAt nzwt smst Xkrt nzwt watt Nbt (4) r wab n(=s) r Sdt n=s jAbd (5) m Hwt-kA m (Hwt-kA). 203 ANDRÁSSY 1993. ist nicht zu beantworten202. SCHENKEL. Texte und Denkmäler: 55. Handwerker. für die bSA-Getreide angeliefert wird. produzierende Bevölkerung insgesamt. 13. 201 WB II 106. pls. die Xkrt nzwt watt Nebet. MHT: 41-44 und SETHE. Viehzüchter. Ob diese Gruppen nur temporär im pr-Sna für die Produktion der Totenopfer zuständig sind oder sich aber durch eine Professionalisierung und Spezialisierung der Produktion von der übrigen Landbevölkerung unterscheiden. 24. Urkunden I.. in: Seidlmayer (ed. über deren Arbeitskraft in erster Linie der Pharao und in abgestufter Weise auch andere Dienstherren verfügen konnten"200 ist.. dass die mrt sehr wohl auch als Priester . sieht das pr-Sna als eine Institution. ANDRÁSSY 2005. Deir el-Gebrawi II.6. um für sie den Monatsdienst zu rezitieren in (ihrem?) Hwt-kA 198 MORENO GARCIA 1998. dass der Begriff mrt nicht als ein Synonym für rmT oder rxjjt zu gebrauchen ist und sich damit allgemein mit "Untertanen"201 übersetzen lässt. 200 1993.8-12.) (7) m mrt nt Dt=k Tzt (.Pharao zu leisten198. Koptos K liefert den Beweis. dass man einsetze 12 Untervorsteher der KaPriester für (deine) Gemahlin. in: Seidlmayer (ed. Königl.). Letztere Möglichkeit ist aber vorzuziehen. Hirten. dass sich Bäckereien und Bierbrauereien in den pr-Sna befinden.2-7. 199 33 .11-20. wie anfangs vorgestellt.

no. Inschriften I: 22. sozial höhergestellten Berufsgruppen. El-Hawawish VII: 39-42. Dendera: 66. Urkunden I. IX).7-8).“ Ein anderes Aufgabengebiet als die Bewirtschaftung der Felder und Herstellung von Totenopfern beschreibt Sabni." Allerdings sieht ALLAM einen deutlichen hierarchischen Unterschied zwischen den mrt. Qar & Idu: 22. KANAWATI. Dies spiegelt die Ausbeutung der Ressourcen in den Provinzen seitens des Pharaos wieder213 . dass man auswähle Untervorsteher der Ka-Priester unter den mrt deines Besitzes (und) die Einsetzung (von). nämlich aus El-Hawawisch . Ab der Regierungszeit Pepi II. EL-KHOULI & KANAWATI: Quseir el-Amarna: 54. no. 246. 40.nur in der Provinz. die Grabbeigaben herbeitragen. sind vereinzelt noch mrt auf Stiftungsgütern in Provinzen zu finden210. 211 BROVARSKI. in: ASAE 12: 140. S. Naga ed-Dêr 2: 432 (2). KANAWATI.(und Hwt-kA??). Dazu auch ANDRÁSSY 2005. fig. El-Hawawish IX: 21.. LANGE und SCHÄFER. S. 207 2004. der versorgt werden muss. obwohl mrt als Reisebegleiter eher eine Ausnahme gewesen zu sein scheinen209. El-Hawawish VII: 9-13 (Naga ed-Dêr). JONES. Index: 89-90 (377): jmj-rA (wpt) AHt (mrt) m prwj . bezeichnet. hierzu ausführlicher ALLAM 2004. aqjt – "Dienerin“ etc.belegt212.).207 Eine Art AngestelltenVerhältnis vermutet SIMPSON zwischen den Grabherrn Idu mit dem Titel jmj-rA zS mrt und seinen (weiblichen) mrt. Meir (FISCHER. Deir el-Gebrawi (DAVIES. Grund hierfür sind die steigenden Bedürfnisse in Memphis durch ein stetes Anwachsen des administrativen Apparates.).).und Denksteine des Mittleren Reiches II: 110). in: Menu (ed. Oase Dachla (OSING. auf einem Relief im Grab des Hagi in Naga ed-Dêr sind bierbrauende Frauen dargestellt. Pepianch (Heriib). 209 Sabni (SETHE. KANAWATI. in: ASAE 3: 256. 144. den Ka-Priestern und anderen. Hentikaupepi. Chuenanch. El-Hawawish VII: 9-13. NEWBERRY 1912. a. darüber: xrp kAt m pr-Sna n mrt nt Dt=f sTA Hnk jn xrp zH „Beaufsichtigen die Arbeiten des pr-Sna der mrt seiner Stiftung. 10. XXIII & VII."Aufseher über die Verteilung von Feldern und mrt in den zwei Häusern (?)". 212 S. Die männlichen und weiblichen Personen. Grab. Ähnlich ist wohl auch eine Darstellung von mrt auf der Stele des Antef aus Abydos aus dem Mittleren Reich zu interpretieren (Cairo CG 20516. hierzu auch ALLAM 2004. 38) aus dem Tempel in Illahun. ebenso KANAWATI. in: Menu (ed. La dépendance rural: 136.). 210 Ibi. Kusae (QUIBELL 1902. pls.."211 Aufseher über ihren Aufgabenbereich sind . La dépendance rural: 137. Ab dem Mittleren Reich sind die mrt fast ausschließlich in Gräbern von Privatpersonen (mrt nt pr-Dt. mrt=j) belegt. Die Majestät befahl. fig.wie ja auch schon die Gründung von "Neuen Dörfern" deutlich macht. in: Menu (ed. in: Seidlmayer (ed. 208 SIMPSON. Dachla: 29).048 (KAPLONY-HECKEL. eine Ausnahme ist Papyrus Berlin P. LAAA 4: 103. La dépendance rural: 140. Deir el-Gebrawi I. Dynastie . 44). 137. 35.abgesehen von den oben genannten Titeln der V. SETHE. pl. Bierbrauen durch den Aufseher der Speisehalle. KAMAL 1912. Urkunden I. werden noch mit Titeln wie mnat – "Amme“. 155. 34 . s. die seinen Tod beweinen:208 prt jn mrt=f Hr rmt „Herauskommen seiner mrt unter Tränen. BLACKMAN. Meir IV: pl. Texte und Denkmäler: 33.4).

24. Abb. PM V: 237). über eine traditionelle Verteilung der Geschlechterrollen zu spekulieren: Frauen sind auch als Aufseherinnen über das pr-Sna belegt216. zur Lesung von abw-rA s. 219 KANAWATI. DE MEULENAERE 1981. 508.rxt nzwt. 215 ANDRÁSSY 1993. BORCHARDT. Der Tätigkeitsbereich der mrt ist entweder auf landwirtschaftlichen Feldern angesiedelt oder in den pr(w)-Sna. Fraglich ist die Titulatur der Iinefret (BORCHARDT. die Gemahlin des Chuenptah aus der V. denn auf dem Türbalken der Scheintür des Chuenptah steht: rx nzwt jmAX xr nTr aA jmj-xt prw-Sna „Der rx nzwt. Frauen nur im Zusammenhang mit dem Worfeln des Getreides abgebildet sind. 213 MORENO GARCIA 1998.16). da eine Schreibung pr-Sna mit –a erst ab dem Mittelern Reich belegt ist (s. Zumindest in diesen . 217 PM III.2: 736. in: BIFAO 81/Supplement: 87-89). Vorsteherinnen der mrt sind allerdings nicht belegt. in: JEA 84: 82: Vgl. I: 174. 14402) trägt die Titel sHDt pr-Sna abw-rA nzwt. Denkmäler II: 174. Der Titel gehört wohl wirklich der Gemahlin. Cairo CG 1513. WB IV.wie auch immer der Begriff mrt übersetzt werden mag Arbeitsbereichen gibt es keine Veranlassung. de Mon. Berlin Inv. NEWBERRY 1912. 220 MAGEE 1983. in: LAAA 4: 110. ebenso wie Merit aus Assuan218. Cat. die archäologisch in der Nähe von Tempeln oder Grabanlagen nachzuweisen sind215. versorgt durch den großen Gott. Dynastie. Denkmäler I: 217. dass bestimmte Arbeitsbereiche der mrt ausschließlich Männern oder ausschließlich Frauen zuzuordnen sind. auch im Falle des Titels jmj(t)-rA wpjwt mrt AHt auf dem Sarg des Baefmenu219 muss es sich um eine Verschreibung handeln. zum Beispiel MOUSSA & ALTENMÜLLER. El-Hawawish VII: 36. in: SAK 20: 20. Cairo. CG 1751) als sHDt ?a. und es gibt keine Anzeichen dafür. die die Szenen der Landwirtschaft wiedergeben. dass unterschiedslos alle Geschlechter zu den Arbeitsdiensten des Pharaos herangezogen werden. 218 Pepinacht/Hekaib (DE MORGAN. Untervorsteher des pr-Sna ". 214 35 . Meresanch. in: JSSEA 13: 241.Es kann davon ausgegangen werden. denn die Femininendung -t kann sich nur auf die wpjwt beziehen220. sie werden hierbei gerne als Dwt – „Landarbeiterin“ bezeichnet214. auch wenn in den Grabdarstellungen des Alten Reiches. ist eine jmjt-ra pr-Sna – "Vorsteherin des pr-Sna"217. der den Titel jmj-xt pr-Sna trägt. 216 Hekenu (ÄIB I: 67. Hmt-nTr (@wt-Hr. Nr. Nianchchnum & Chnumhotep: 126.

xntj(t)-S läßt ist allerdings. in: BIFAO 96: 13.229 Unklar ist das erste Auftreten der xntjw(t)-S. Die xntj-S sind jedenfalls immer eng mit dem Pharao verbunden. 36 . Tempel. die auf dem S wohnten . ebenso wie mjtrt. aber in etwa 221 STADELMANN 1981. BAUD 1996. in: SAK 25: 102-103.belegt. in: BSAK 4: 178-179. die in direkter Nähe des Pharaos und seiner Familie. 225 STADELMANN 1981. 228 1998.227 Neuere Ansätze liefern GOEDICKE.etwa in den königliche Dekreten . Mit der Etymologie des Wortes xntj-S setzt sich ANDRÁSSY222 auseinander. ArchAbu II: 659. M. Conspiracies. die den Begriff von „einer damals existierenden Ortsbezeichnung xntj-S"223 ableitet. ist das Bild immer noch verwirrend und die Übersetzung unsicher. in: HÄB 37: 3-4. auch als Titel einzelner Männer und Frauen dokumentiert. Nach HELCK230 handelt es um einen neu auftretenden Hoftitel der V. 4. 224 ANDRÁSSY 2001: 13. 223 ANDRÁSSY 2001: 12. und damit den Begriff S geographisch noch mehr einzugrenzen versucht als zum Beispiel STADELMANN. ANDRÁSSY 1994. 229 2003.4. die beide Geschlechter einschließt . der den xntj-S als einen "Bürger" betrachtet228. hier sichtbar durch xntj-S plus den Zusatz des Namens der Pyramide oder des Totentempels. der den Titel xntj-S pr-aA als "Palastwache" übersetzt. den sie im "äußeren Palastbereich"224 ansiedeln möchte. Es kann zwischen den Tempelangestellten der Pyramidenanlagen oder der Totentempel sowie Palastangestellten (xntj-S n pr-aA) unterschieden werden226. also im Palast und seiner unmittelbaren Umgebung oder in den Tempeln. 222 2001: 1-18. Dynastie.das heißt Bewohner der Pyramidenstädte"225. 227 A. tätig sind. Eine Zusammenfassung der Diskussion s. Die xntjw xntjwt-S Bei den xntjw(t)-S handelt es sich mit Sicherheit um eine der interessantesten Personengruppe des Alten Reiches. Die xntjw(t)-S sind noch als "Personen-Gruppe“. für den xntj-S „zur Bezeichnung derer diente.und Palastangestellte Im Gegensatz zu den im vorherigen Kapitel vorgestellten LandarbeiterInnen handelt es sich bei den folgen Gruppen um ArbeiterInnen.1. der den vorher geläufigen Titel mjtr ablöst. ob dem lebenden König als xntj-S n pr-aA oder dem verstorbenen König dienend. 226 POSENER-KRIÉGER . in: BIFAO 81: 153. Es sind keine xntj-S in privaten Totenkulten belegt. aber obwohl der Titel schon seit über 100 Jahren in der Ägyptologie diskutiert wird221. oder KANAWATI. in: BIFAO 81: 154. ROTH 1990.

pl. POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. Index 691. Nach BAUD sind die xntjw-S ab Anfang der V. Pächterin (in der Pyramidenstadt)". 3). ROTH237 wiederum vermutet. 81.8). und weiteren (hierarchischen) Stufen des Amtes" 242 . in: ZÄS 42: 1-11. POSENER-KRIÉGER 1985: 195-211. PM III. PETRIE.B. 65 [b]. Tombs of the First Dynasty III: 71 (no.ä. 182. 232 Chufuanch (Scheintür Boston MFA 21. Laut Berliner Wörterbuch handelt es sich bei xntj-S um „ein Amt. BORCHARDT 1905. dass die Palastangestellten der I. die auf Gefäßaufschriften belegt ist (z.238 Als ein gesicherter Beleg für einen xntj-S ist ein Rollsiegel des aD-mr Setka aus der I. 234 BORCHARDT. er schließt allerdings eine Datierung in die IV. Dynastie. Pl. 1: Bl.240 Die xntjw(t)-S werden in den königlichen Dokumenten241 noch als ein Kollektivum mit Personen determiniert. 36). die . A. KAPLONY. Dendera: 236 und JONES.3081. 233 1996. s.1: 129-130) und Kagemni (VON BISSING 1905 & 1911. 311. Giza Necropolis I: 503-507. ArchAbu: 580. da schon Anfang der V. Rank and Title: 272-273.vergleichbar mit den mrt und nzwtjw -. die um den jeweiligen Pharao bestattet werden. zuletzt HANNIG 2003.den gleichen Tätigkeitsbereich umfasst. KAPLONY. seine ersten sicheren Belege datiert er in Zeit des Unas232. aus diesem Grund ist nicht klar . in: BIFAO 96: 16. wie auch schon BAUD kritisch anmerkt233. in: BSAK 4: 185. und MARKOWITZ. in: MDAIK 41: 140. HAYNES & FREED 2002. IÄF: 641.vorsichtig gemutmaßt . V (2). Ägyptisches Wörterbuch I: 961 [23844]: "xntt-S Siedlerin.692 [2530-31]. der in S eine Bezeichnung für ein Hafenbassin . s. Die Mastaba des Gem-ni-kai). 240 S. Dynastie belegt. in: Donadoni 1992: 231. 236 1985. in: MDAIK 15: 102. Dynastie231. 244 So FISCHER. IÄF I: 494 Belege 7. mit Zusätzen wie des Pharao. ebenso wie LEHNER236. Dynastie nicht aus235. der Pyramidenstadt u. in: BIFAO 96: 16. die Angestellten dieser xntj genannten Institution hätten also die gleichen Aufgaben wie die xntjw-S des Alten Reiches ausgeführt. ebenso HELCK 1957. 58. Dynastie. pl.1-2. 237 1990. Sahure II. 243 So zum Beispiel LOPRIENO 1992.und die Bewohner dieses Gebietes damit als xntj-S . Abu Sir Papyri. Egypt in the Age of the Pyramids: 75 (bes.erkennen will. Dynastie im Totentempel des Sahure Personen mit der Bezeichnung xntjw-S pr-aA dargestellt sind234.auf einen Totenkult für die verstorbene Königin hinweisen können. KAPLONY. da er seiner Meinung nach erst ab deren Ende auftaucht und vorher nicht zu finden ist. 235 1996. ein Amt oder eine Bevölkerungsschicht bezeichnet wird. BAER benutzt den Titel als ein Datierungskriterium für die V. REISNER. 238 Ein größerer Zusammenhang besteht meiner Meinung nach allerdings zu dem "Krugmagazin" xntj genannten "Unterabteilung" des Schatzhauses der Königin Meret-Neith aus der I. Allgemein üblich bis heute ist eine Übersetzung als "Domänenpächter"243 oder "landtenant"244. die ersten xntjw-S gewesen sind. Dies ist sicherlich falsch. RT I. IÄF I: 503. Siehe dazu auch POSENER-KRIÉGER. 242 WB III. M. die sich hauptsächlich aus der Interpretation des Dahschurdekretes herleiten 230 Beamtentitel: 107. Dekrete aus dem Totentempel des Raneferef aus Abusir. 241 S. Abb. 239 EMERY. Dynastie zu nennen239 obwohl sich die frühe Schreibung des Titels von den später folgenden unterscheidet. no. ob hier ein Beruf. 231 37 . Dahschur-Dekret.

diese wird jedoch schon sowohl von GARDINER246 als auch von JUNKER angezweifelt."247 Nach BAUD handelt es sich bei den xntjw(t)-S um eine soziale Klassifizierung: "On considère donc désormais la branche "funéraire" des xntjw-S comme celle des habitants des villes des pyramides. ROTH eine Übersetzung als "(palace) attendants" vor. da sich in ihr die besondere Beziehung zwischen den xntjw(t)-S und dem Pharao widerspiegelt. 1908. bien qu'ils aient assumé dans le temple des tâches qui nous paraissent mal convenir à des personnes de classe moyenne. daher der halbamtliche Character der xntjw-S. Dementsprechend zieht auch A. M. 254 Palace Attendants: 42. aber sicherlich "la majorité d'entre eux. sondern eine Bevölkerungsklasse. Es handelt sich bei Xntjt-S255 oder xntt-S256 um einen Titel. dass dieses Amt auch ausgeübt wurde. 251 Zumindest bis gegen Ende der V. 249 1981. die in einem persönlichen Dienst für den König bestand254. die eine enge Verbindung der beiden Ämter belegen und 245 SETHE. Da mit der Übertragung eine Leistung verbunden war. mais nous avons vu que les Hmw-nTr ne l'étaient parfois pas.12-17. Dynastie. und initiiert hiermit eine neue Diskussion.lässt245. V)."252 Ausgehend von der Interpretation des Materials aus den Abusir-Papyri bezeichnet sie die xntjw-S als "employés"253. 246 38 . der auch feststellt. Giza VI: 16. étaint sans doute des personnages de petite condition." 248 STADELMANN249 sieht. Giza VI: 18. 3. ANDRÁSSY 2001: 2. die soziale Position der xntjw(t)-S aufgrund der ihr vorliegenden Dokumenten zu bestimmen. und dies galt als Beweis königlicher Huld.251 POSENER-KRIÉGER findet es schwierig. in: BIFAO 81: 154. 256 Gardiner 1908. 210. 252 ArchAbu II: 579. in: BIFAO 96: 14. die Bewirtschaftung wurde ihm vielmehr übertragen. 250 JUNKER. in: ZÄS 45: 129-130 (no. bei dem sicher davon auszugehen ist. 253 ArchAbu II: 579. die sich nicht mehr nur an den Interpretation des Dahschur-Dekretes orientierte. in: ZÄS 45: 129. dass er etwa einen vom Staat zur Pacht ausgeschriebenen Acker übernahm. in xntj-S nicht eine Berufsbezeichnung. 248 1996. dass mit der Übertragung der Ländereien zur Pacht eine Leistung verbunden gewesen sein musste: „Der xntjw-S ist also kein Pächter in dem Sinne. 311. c'est-à-dire comme une véritable catégorie sociale et non pus seulement un type de fonction. 247 JUNKER. Neben den "einfachen" xntjt-S gibt es eine große Anzahl von Hathor-Priesterinnen. Urkunden I. war sie zugleich eine Art Anstellung. ebenso wie JUNKER250. 255 WB III.

dass "female attendants of pyramides are unattested elsewhere"261: Frauen sind. Boston MFA 06. 268 So POSENER-KRIÉGER 1985: 196.-Nr. Inwieweit sich allerdings die Aufgabengebiete der Palast. 15417-15421. BORCHARDT.1: 67.1885. 45. Rekonstruktion von POSENER-KRIÉGER. Mummies & Magic: 89-90 [18]). Denkmäler II: 135). The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. xntjw-S nTrj-rn Jzj niedergeschrieben worden. Inv. D'AURIA. Denkmäler II: 135). a. POSENER-KRIÉGER & CENIVAL.. Statuen Cairo JdÉ 38670. Nebet/Bebi (Borchardt. 263 Anchesenpepi (BORCHARDT. 722. wenn auch vereinzelt belegbar. Anx-HA. Sezezech (PM III. Eine fast gleichlautende Anweisung ist in Dokument B (Blatt 33): zAwj KA-n-nzwt .xntjw(t)-S real unterscheiden. KANAWATI 2003: 97-99 [29]. Egyptian Women: 41. Tf. 264 Cairo CG 1522 (BORCHARDT. FISCHER 2000. Egyptian Tomb Steles: 2 [no. Merenre258 und Pepi II. 258 Sebutt (Cairo CG 1687 & CG 1525. 46 und Berkeley 6.-Nr. sollte anhand des folgenden Dekrets des Izezi aus dem Totentempel des Raneferef diskutiert werden. zu finden. HESPOK: pl. 9).und Totenkult. SMITH. BORCHARDT.1: 298. ArchAbu II: 477-478. ÄIB I: 17-19.wurden:266 267 (1) wD nzwt sHD wabw xntjw-S m NTrj-bAw-Nfr. Denkmäler II: 135).. Die häufigste Verbindung mit dem Titel xntjt-S ist der mit einer Priesterin der Hathor262. pl. Denkmäler I: 222-223).. BORCHARDT. PM III. Sebutt (BORCHARDT. Vier xntjt-S sind sicher für den Dienst an den Pyramidenanlagen von Pepi I. LACOVARA & ROEHRIG 1988. da es eindeutig belegt. in der VI. Denkmäler I: 221).f „die beiden Söhne des Kaennezut und Anchefcha“ und Dokument D (Blatt 50) nochmals (xntjw-)S Jzj-anx . 46) 265 Sebutt (BORCHARDT. 24[c].1: 67. Baru (Statue Boston MFA 06.19830 LUTZ. am Pyramidenkult der Könige beteiligt. Liebieghaus III: 11-16.263 Während jedoch Anchesenpepi264 und Sebutt265 für den Pyramidenkult zuständig ist. Denkmäler I: 221). Tf. 58 A und B. KANAWATI 2001. 17]. dass auch die xntjw-S pr-aA am Totenopfer des Königs beteiligt . Tf. 259 Nebet/Bebi (Cairo CG 1519. s. Nebet/Bebi (Borchardt. 261 2001: 33.257. Anchesenpepi (BORCHARDT. Abu Sir Papyri: pl. Denkmäler I: 222-223).schon früh auf das Aufgabengebiet der xntjt-S hinweisen. Denkmäler I: 221). 39 . Ein wohl ähnliches Fragment ist ebenfalls in den Abusir-Papyri. 260 KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001. trägt ihr Gemahl den Titel eines "Vorsteher der xntjw-S des Palastes". pls. Merinebti übt sehr wahrscheinlich das Amt einer xntjt-S an der Pyramidenanlage von Teti aus260.1884). 267 Waagrecht.. Es besteht im Alten Reich ein enger Zusammenhang zwischen dem Kult des verstorbenen Königs und der Göttin Hathor in den Pyramidenanlagen. 262 Hetepet (PM III. Sebutt (BORCHARDT. Denkmäler I: 222-223.f-ra (2) smr PtH-smn268 zA Jrj xntj-S (n) pr-aA Jzj-anx zA Jzj-anx „Befehl des Königs (an) die Untervorsteher der Priester und Xntjw-S im Netjeribau-Raneferef: 257 Anchesenpepi (Cairo CG 1522. in: BACE 12: 65-70. in: POSENER-KRIÉGER 1985: Document A 1 (Blatt 50 recto). belegt259. Denkmäler I: 222-223.also daraus entlohnt . 266 Cairo JdÉ 97348. nämlich vorrangig die Durchführung des Kultes in den Pyramidenanlagen der (verstorbenen) Pharaonen. Inv. so dass der These von KANAWATI & ABDER-RAZIQ widersprochen werden kann. Denkmäler II: 135). Dynastie werden zusätzlich die Titel Xkrt nzwt und Spst nzwt getragen. 1-4).

. in: JEA 84: 71-83. 15420. dem Epitheton der Göttin Hathor (nbt nht "Herrin der Sykomore") her." Über ein solch ausreichendes Einkommen scheint auch Hetepet272 zu verfügen. 274 Berlin Inv. 271 Das Zeichen ist nicht zu lesen. Aufgaben der xntjtxntjt-S Die Einwohner der beiden Pyramidenstädte279 des Snofru. s. und der Sohn des xntj-S des Palastes Izianch. BAUD übersetzt deshalb ihren Titel xntjt S als ein Epitheton für Hathor: "celle qui préside au bassin"276. ANDRÁSSY. Dyn. 270 (1) rdj aq . 269 BAUD. m271 (2) n prt-Xrw nt nzwt bjtj Ra-nfr.f-ra (4) mj wab xntjw-S (5) aqw Hr=s sie sollen Anteil haben . Dokumente: 55-77. in: Donadoni 1992: 231. MORENO GARCIA 1998. besaßen nach dem Dahschur-Dekret besondere Rechte und scheinen bevorzugt behandelt zu werden281. 15421. 273 Berlin Inv. ALEXANIAN & SEIDLMAYER 2002. Dynastie nicht in Frage. 280 SETHE. Der Zusatz "S qbhw" wird auf dem Palermostein (Urk. GOEDICKE. I. Königl. M.Nr. am Totenopfer des Königs von Ober. sie unterstreichen aber ihre anscheinend einzigartige Persönlichkeit. in: MDAIK 15: 91-111.17) genannt und stellt so einen engen Zusammenhang zwischen S und nht. 281 Zu den unterschiedlichen Interpretationsansätze s. BORCHARDT 1905. Senkrecht.Beleg für eine xntjt-S in der ersten Hälfte der IV. denn sie besitzt eine eigene Grabanlage. 1-4. 276 1996. die Hetepet selbst beim Beaufsichtigen der Flachsernte273 und beim Einsammeln der Lotusblüten in einem eigenem Papyrusboot274 darstellen. POSENER-KRIÉGER 1985: 197 (no. schreibt von einem „Zugang zum Opferkasten des Totentempels" (?).Der Sohn des (Königs)-Freundes269 Ptahsemen. Famille royale et pouvoir: 665. 240. 8-12. in: BIFAO 96: 27... in: ZÄS 42: 1-1. 272 ÄIB I: 17. Iri. h). pls.f (3) m NTrj-bAw-Nfr. 277 1994. (ebenso) wie die wab -Priester und die xntjw-S daran Anteil haben. ganz im Gegensatz zu A. in: GM 190: 69-74. 1994: 8. Izianch. Dieser sehr frühe Beleg für die Titelkombination einer xntjt-S und Priesterin der Hathor zeigt die zentrale Bedeutung der Frauen im Kultgeschehen schon im frühen Alten Reich. 278 Mastabas et Hypogées: 125-26.19.und damit einzigen . Die chronologische Einordnung von Hetepet als ersten .. 279 Zur Lokalisation dieser beiden Pyramidenstädte s. die Datierung der Hetepet von CHERPION278 in die IV. wird schon von FISCHER diskutiert275. des Netjeribau-Neferefre. in: MDAIK 58: 19-27. in: JNES 53: 55-58. die xntjw(t)-S280. GRDSELOFF 1951. HELCK 1957. Urkunden I.Nr. RÖMER 2002. 213. 270 40 . bedeutet ein Problemfall.und Unterägypten Raneferef.erhaltenen Reliefs aus ihrer Grabanlage. ROTH277.leider nur fragmentarisch . 275 1989: 22-23 und Egyptian Women 2000: 41. stellt allerdings dabei. die Einzigartigkeit der . Liebieghaus III: 11-16. LOPRIENO 1992. in: ASAE 51: 156-157.

Tn jrj m sxt Dd m tp-rA (6) Hnat(=j) jt(=j) KA-tpt mwt(=j) %t-jb „Gebt mir Wasser. FISCHER 1965. für die der Dienst anscheinend erblich ist.“ Über die Aufgaben und die Organisation der xntjw-S des Totentempels des Neferirkare geben die Papyri detailliert Auskunft. der auf dem Feld arbeitete und mit dem Mund redete. 41 . in: JARCE 4: 49-53. in: ZÄS 104: 89-93. diese werden angeführt von einem Untervorsteher und einem Aufseher der xntjw-S283. Snofru. Elkab VI (1.. 287 Zu den bAk-Dienern s. aber mit Vorsicht zu behandeln sind. ROTH. jede Phyle wiederum war in 2 Untersektionen geteilt. dann wird Unas euch belohnen. Dekrete aus dem Totentempel des Raneferef aus Abusir (Cairo JdÉ 97348. VI. 286 Totenstiftung des Unas. Brot und Bier.und Unteräypten. Das Personal des Tempels ist in Phylen. I-VI). bin einer von euch dort. Monatsopfer und Gottesopfer zu vollziehen in diesen beiden Pyramidenstädten für den König von Ober. (mir) dem Izi. A. um die Priesterdienste. ArchAbu II: pl.. stammt.Gebt mir Wasser. VII. S. Bier und Wasser aus dem Umlaufopfer geben. 283 POSENER-KRIÉGER. der einer von euch war. Egyptian Phyles.um die Versorgung des verstorbenen Königs Snofru zu gewährleisten 282: (8) jr. in: ZÄS 83: 3-9. dass sie in den gleichen Phylen organisiert sind284. (ihr) Totenpriester meines Herrn. Izi. auf eine durchgehenden Kult in Dahschur seit dem Tod des Snofru geschlossen werden. so VANDEKERCKHOVE & MÜLLER-WOLLERMANN 2001. 284 Vgl. ihr dort sollt (mir) Brot. zusammen mit meinem Vater Katepet und meiner Mutter Setib“. M. ausführlich HOFFMANN 2005. 285 Inschrift des Izi aus Sakkara.Tn n=f „O wab-Priester und xntjw-S der Pyramide Nefersut-Unas.2: 626. 289 S. die in 282 Es kann deshalb.n Hm(=f) nw xwjt njwtjw ptn m-a sSrw pn (9) n-mrwt wab/ (10) Sdt jbd/ (11) jrt nTr jxt m njwtjw ptn (12) (n) nzwt bjtj %nfrw m ¢aw-%nfrw „(Seine) Majestät tat dies zum Schutz dieser beiden Pyramidenstädte von diesen Angelegenheiten. 288 Izi konkretisiert dieses Verhältnis noch: (5) dd<=Tn> n(=j) mw tA Hnkt n Jzj wa jm. bAk-Diener287 des Hauses der Stiftung (meines) Herrn: Ich.289 Dies äußert sich auch dadurch. Dies wird auch durch folgende Inschrift bestätigt:285 (1) j wabw xntjw-S nw Nfr-swt-Wnjs (2) bAkw nw pr nb(=j)286 jnk Jzj wa jm=Tn (3) wab=Tn n Wnjs Hsjj Wnjs wab. FISCHER 1965. pl. (denn) ich bin einer von euch“. da das Dekret von Pepi I. Abu Sir: Tf. s. in: POSENER-KRIÉGER 1985: 195-211. HELCK 1977. dass die meisten der xntjw-S. ausführlich zur Organisation der Phylen s. POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. in den beiden Pyramiden Chau-Snofru. in: ZÄS 13: 243-264 (Inschrift B). Eine gleichlautende Aussage ist in der Inschrift des Bia zu finden: (1) j anxw tpjw tA Hmw-kA nw nb=j Hzjjt=Tn nb=j ra nb jm=Tn rdjt (n=j) tA Hnkt nw Dbw-rd (2) jnk wa jm=Tn.“ Die Hmw-nTr sind nicht so eng an das Amt gebunden wie die xntjw-S. der auf dem Feld arbeitete oder als Ausspruch gesagt hat (=rezitierte) . die durch den Falken auf der Standarte ausgedrückt wird. in: ZÄS 106: 105-116. EDEL 1979. III. XIII. in: JARCE 4: 49-54. dazu WILSON 1954. „O (ihr) Lebenden auf der Erde. PM III. die ihr meinen Herrn jeden Tag preist. HOFFMANN 2005: 74-77. Brot und Bier für Izi. denn.. wenn ihr den Priesterdienst vollzieht für ihn. pls. Der Zusammenhang zwischen Priestern und xntjw-S ist so eng. die Mitglieder der Phylen (bis auf die Vorsteher) sind. auch in der Verteilung der Opfergaben aus dem Umlaufopfer. EDEL 1958. III.. gleichgestellt. dass alle Ausdrücke in Bezug auf das "Erben" oder "Weitergeben" eines Amtes zwar im folgenden immer wieder verwendet werden.288 Vollzieht ihr den Priesterdienst für Unas. der einer von euch war. An dieser Stelle muss noch einmal darauf hingewiesen werden. V.

ROTH vermutet darin neben einem Privileg auch. in: BSAK 4: 180. in: BSAK 4: 184. bis auf drei.) In Aufgaben zusammen mit den Hmw-nTr. in BSAK 4: 9.und Ausziehen der Statue. eine Umzeichnung s. um an der Nordwand des Tempels an zwei Stellen zu bauen. ERNST 2001. in: Gundlach & Rochholz (eds. dass "it may be suggested that this pattern is a result of grateful parents honoring the source of the family income. und schließt daraus: "Thus it is clear that the men attached to a funerary temple also had to look after the building and attend to its Text): 345 (no. schreibt: „Das Reden 'mit dem Munde' sollte sich dann auf die Tätigkeit des Jzj als wab-Opferpriester beziehen“.) und beim Min-Fest das Tragen der Kultstatue. 42 . Diese Tätigkeit wird demnach auch von seiner Mutter Setib ausgeführt. S.b) In Aufgaben ohne die Hmw-nTr. Kakai tragen290. 290 Von 25 Namen mit Kakai sind alle. aber auch von Fleisch und Gemüse für die Einwohner des Sonnenheiligtums aus der Residenz und dem Palast. A. der Name zweier Personen besteht aus einer Namensverbindung mit der Totenstiftung des Königs. 492): „Die Tatsache. dass zwei Sektionen der Phyle sTt des Tempels Steine bringen sollen. und (2. Vererbung ist nicht ausgeschlossen. wie das Herbeitragen von Opferngaben. POSENER-KRIÉGER 1995.a) In "profane" Aufgaben zusammen mit den Priestern. dass die Hmw-nTr dem göttlichen Aspekt des toten Königs. wie der Vollzug der Riten293. in: Verner. der Transport von Rindfleisch aus den Fleischereien und anderer Produkte zum Totentempel. daß ein Sohn denselben Titel trägt wie der Vater. ROTH.in zwei Kategorien: (1. wie der Wachdienst um die Pyramide (Rundgänge. einen Namen konstruiert mit einem Namensteil des Königs Neferirkare.den der Abusir-Papyri genannt werden.): Ägyptische Tempel (HÄB 37): 10.hierbei hauptsächlich das Reinigen sowie An. die Kultausführung zu sichern und zu begleiten. ArchAbu: 579. EDEL 1979. s. Khentkaus: 134 [27A]. Königsmütter: Abb.296 Nach POSENER-KRIÉGER wird in einem Dokument eines unbekannten Königs der Auftrag erteilt. naming children after the dead king or eaven his mortuary estates.und damit logischerweise auch der weiblichen xntjt-S . wie dieser Titel erlangt wurde. 27A. die darin bestehen. s. 294 Aus dieser Tatsache schließt A. 292 1994. 295 Dargestellt ist die Statue der Königsmutter im Naos und davor der Titel xntj-S. 58b. der Vollzug der Kulthandlungen an den Statuen des Königs . läßt noch keine definitive Entscheidung zu über die Art und Weise. das Räuchern ist den Hmw-nTr vorbehalten294 alle Handlungen im Zusammenhang mit der Libation (Entgegennehmen und Reinigen der Gefäße etc. POSENER-KRIÉGER. 296 Zur Zubereitung der Opfergaben im wsxt "Opferhof" der Totentempel s. das Entgegennehmen von Schriften. ROTH 1990. M. dies wird allerdings schon von ANDRÁSSY 1994. 291 1990. Torbewachung. als xntj-S belegt."291 ANDRÁSSY292 unterteilt die Aufgabengebiete der xntj-S . in: ZÄS 106: 113. Tempelwachen). Ein xntj-S ist zum Beispiel zuständig für die Versorgung einer der (mindestens) 16 Kultstatuen der Königsmutter Chentkaus II. in: SAK 29: 41-53. angezweifelt.295 (2. M. pl. 293 Die Inschrift des Izi deutet hier auf eine durchaus aktive Rolle im Kultvollzug hin. die xntj-S dagegegen (nur) dem menschlichen Aspekt dienen. doch der Sohn kann auch aufs neue vom König zu seinem Amt ernannt worden sein".

)."300 Die Frage des Landbesitzes.?". 303 BAR I: 169: "30 (+x) state of Land" . Felder zu bewirtschaften299: „Neben den praktischen Schwierigkeiten.und Oberägypten als xntj-S der Pyramide Menanch-Neferkare sofort. dessen Bewirtschaftung und Ertragsverteilung ist schwierig und vermutlich nicht zu klären. dass hier die Xntjw-S "may have played a part in choosing the location of Shepseskaf's funerary monument". XCV. die er wohl kaum selber bewirtschaftet:302 (9) rdjt n(=j) xAt x+24303 m tA mhw ^maw (10) m xntj-S n Mn-anx-Nfr-kA-ra (Hr)-aw (11) r Hzjt bAk jm „Mir wurden x+24 Aruren Land gegeben in Unter. 43 . daß dazu einerseits so profane Aufgaben wie der Herantransport von Opfergaben. Royal Annals: 151. wie schon oben belegt. so dass eine Zuordnung zu einem bäuerlich geprägten Laienpersonal im Gegensatz etwa zu einem 297 1997. während sie ihren Tempeldienst explizit als xntjw-S verrichteten. in: QUIRKE (ed. Ein ähnlicher Beleg s. Bewachung des Tempels usw. xntjw-S und Hmw-nTr nach unseren heutigen Kategorien ist eindeutig abzulehnen: „Aus den Totentempelarchiven des Neferirkare und Raneferef erfahren wir. um den Diener dort304 zu belohnen. S. 302 SETHE. s. die schwer zu interpretieren ist. die Feldarbeit im Stundendienst mit sich bringen würde. WILKINSON." 297 Ihren Lebensunterhalt erhalten die xntjw-S aus dem Umlaufopfer298. auch "weitervererbt" werden. 299 Die AHt-Felder.maintanance.f.9-11. in: MDAIK 15: 108. Littérature: 219: "un terrain de 44 aroures". 300 ANDRÁSSY 2001: 15. ROCCATI. XCIV. a.a.h. 1965. 140. s. gehörten. dass die xntjw-S aktiv an der Auswahl des Platzes für die Grabanlage des Schepseskaef beteiligt waren: xntjw-S Ssp st kbH-¥pss-kA.f „Die xntjw-S empfangen den Platz (der Pyramide) kbH-¥pss-kA. POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. Die Belege lassen darauf schließen. CXII. Eine weitere Aufgabe belegt eine Notiz auf dem Palermostein. 298 POSENER-KRIÉGER & CENIVAL.. dass die landwirtschaftliche Tätigkeit der Pyramiden-xntjw-S in den Tempelarchiven des Alten Reiches keinen Niederschlag fand. der als Vorsteher der xntjw-S Ländereien erhält. 301 S. ANDRÁSSY 2001: 3. 28. SCHOTT.301 Eine Ausnahme ist Sabni. HELCK 1957.. sich jedoch anscheinend darauf bezieht. in: RdÉ 17: 10. dass sie im Kultbetrieb eingesetzt werden und wohl kaum noch Zeit dafür haben. wie schon bei den mrt ausführlich diskutiert. 304 D. dienen wahrscheinlich der Existenzsicherung neben ihren Einkünften aus dem Umlaufopfer. The Temple in Ancient Egypt: 2. sondern schreibt. übersetzt die Stelle nicht. Urkunden I. ANDRÁSSY 2001: 13. LXV. Abu Sir: pl. dieses Anrecht kann." Eine hierarchische und soziale Zuordnung von mrt. ist auch der Umstand zu bedenken. Abu Sir: pls. den Grabherrn selbst. anderseits waren die xntjw-S aber auch persönlich am Vollzug der Kulthandlungen an den Königsstatuen beteiligt. welche die xntjw-S nach dem Dahschurdekret ausschließlich bearbeiten dürfen.

"307 Die Totentempel der Pyramidenanlagen scheinen ein ähnlich komplexes Wirtschaftssystem wie die pr-Sna-Anlagen zu sein. 1: Bl. das 'Machen' des Königsweges (und) der Königsaufwartung. dass die "xntj-S were not preoccupied with farmland that yielded provisions for the royal funerary cult. 55. SETHE. unterschiedliche Aufgaben werden von bestimmten Gruppen übernommen. Urkunden I. 312 GOELET. Sahure II.nebeneinander gestellt sind.a. 54. zusammen mit smsw pr-aA und Palastärzten (snw pr-aA) bei einer Tiervorführung316 oder. s. 7-11). in: MDAIK 15: 91-111. 58. 349. äquivalent zu den vorgestellten Aufgaben der Tempelxntjw-S für den verstorbenen König. 314 ANDRÁSSY 1994: 6. Denkmäler I: 167. in: MDAIK 52: Tf.priesterlichen Personal in Gestalt der Hmw-nTr nicht gerechtfertigt ist. JUNKER 1957). Sahure II. 311 Inschrift des Uni (SETHE. Sie sind wahrscheinlich für die Toilette und Garderobe des Königs zuständig. on occasion. Urkunden I. 210. Steinarbeiter. 310 Dekret Pepi II.wird mit dem jrt wAt nzwt "Machen des Königsweges" aus der Inschrift des Vorstehers der xntjw-S Uni in Verbindung gebracht314. Handwerker. pl. Sahure II. XL). von diesen Arbeitsdiensten können sie auch befreit werden (Dahschur-Dekret. 17 und HAWASS & VERNER 1996. zugunsten der Gouverneure der Oase Dachla (PANTALACCI 1985. dass seine Majestät mich lobte für das Ausführen des Palast-Dienstes. 309 HELCK 1957. in addition to which they may. 316 BORCHARDT. 100. 307 Dendera: 171. Neben den xntjw-S und Hmw-nTr listet HELCK noch zahlreiche andere Berufsgruppen als 308 Lederarbeiter Einwohner von Pyramidenstädten . 9-10). Royal Palace: 443-474 und 569. in: BIFAO 85: 245-254. auf: Maurer. EDEL 1979. 315 BORCHARDT. have had a wide range of responsibilities.in gebückter Haltung halten sie mit ihren beiden Händen einen langen Stab auf den Boden .1: 309. Ärzte und Friseure. but also executed the king's orders when he was disposed to provide or protect the funerary property of others. 306 44 . KLOTH 2002: 160. für das Erledigen von Botengängen310. wiederum 305 ANDRÁSSY 2001: 13. Cairo CG 1480 & JdÉ 30186 (PM III. auf anderen Darstellungen sind sie als Opferträger315. in: ZÄS 106: 108. BORCHARDT. 1: Bl. und sie übernehmen den Schutz des Königs mit einer Eskorte311: (9) jrj. 1: Bl. übersetzt stp-zA mit "performing escort duties". 313 BORCHARDT. 308 Weta. s. 309 Über die xntjw-S pr-aA ist kaum etwas bekannt. ebenso BAUD." Die Tätigkeit von xntjw-S auf zwei Darstellungen des Sahure-Tempels313 ." 305 Dieser Trennung widerspricht auch die Inschrift des Jzi. Famille royale et pouvoir I.kj r Hzjt (wj) Hm=f m jrt stp-zA312 (10) m jrt wAt nzwt m jrt aHaw „Ich handelte so. So bemerkt auch schon FISCHER. in der beide Aufgabengebiete Feldarbeit und wab-Dienste306 .

z.zu323: wenn Frauen schon als Wachen arbeiten. die Aufgabe der weiblichen xntjwt-S sei "to perform a special task. da nicht klar ist.24. um den "Hungernden" dort Lebensmittel zu übergeben. Eine Untersuchung des Skeletts der xntjt-S (©d-swt-¦tj)324 und rxt nzwt Merinebti(-anchteti)325 . andere Frauen zu bewachen. dass es sich um eine kleine. fig. einen Platz für die Frauen in einer als ausgesprochen männlich belegten. 319 2003.B. in: BACE 12: 67. 321 2003: 21. The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. wie KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001: 33 und 39 anführen. 45 . soll an dieser Stelle nur kurz vorgestellt werden. woher diese Verletzungen wirklich stammen. 318 WADDELL. 322 Vgl. KANAWATI 2001. 320 2003: 21-22. von dem sie eine bereits für den Vorsteher der Waffen (jmj-rA aHAw) namens 317 ANDRÁSSY 1983: 37. von denen MANETHO berichtet. dass die um die Pyramide des Teti liegenden Gräbern von zahlreichen Aufsehern und Vorstehern seiner xntjw-S "were buried not long after his time"319. die im Alter von 55-59 Jahren verstarb326. denn sie spiegelt die typische kulturhistorische Geschlechter-Klassifikation wieder. for 30 years: he was murdered by his bodyguard". dass sie den König Teti (Othoês) ermordet hätten318.zusammen mit den smsw pr-aA. unsicher. von der Frauen traditionell ausgeschlossen sind322. in: BACE 12: 65-70. perhaps in the most intimate parts of the royal harem"320. sind aber nur bedingt beweiskräftig. ist unklar. 45. dass "the position of guard was fundamentally a male occupation"321 und daraus folgernd. 324 Da Merinebti das Grab des Meri okkupiert. nach Nubien. ob es sich. relativ grazile Frau gehandelt haben muss. wirklich um einen Überrest handelt. dann kann ihre Aufgabe nur sein.dem orientalischen Harem . allerdings in jungen Jahren eine robuste. nicht ausgeschlossen werden kann. unter hungernden Beduinen dargestellt317. Manetho: 53: "Othoês. Er weist den weiblichen xntjwt-S deshalb eine besondere Aufgabe am weiblichsten (und geheimnisvollsten) aller Orte . zu finden. 326 KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001: 66. dass die Verpflichtung zur Teilnahme von xntjw-S an Expeditionen. 323 KANAWATI 2001. Merinebti muss übrigens sehr hoch in der Gunst des Pharaos gestanden haben. sind sich KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001: 33. Seiner These. KANAWATI 2003: 97-99 [29]. da kriegerischen und militärischen Domäne. KANAWATI vermutet in den xntjw(t)-S unter anderem jene (Palast)-Wachen. ob es sich nicht um die Reste des nicht vollständig ausgemeißelten Titels jmj-xt Hmw-nTr ©d-swt-¦tj des Meri handelt. der davon ausgeht. denn es sind keine xntjt-S pr-aA belegt. so dass es fraglich ist. Ob Frauen die gleichen Aufgabengebiete übernehmen. vermutet hier. Seifert 1993: 215. dass die xntjw-S militärisch geschult werden. Taf.nach KANAWATI der einzig sichere Beleg für eine "female guard" unter Teti ergab. Diese Fakten können sicherlich im Sinne von KANAWATI ausgelegt werden. zur Unterstützung seiner These führt er an. hat hier große Schwierigkeiten. KANAWATI. 325 KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001. 2. Auf der Scheintür ist alles bis auf den Pyramidennamen Tetis und die Htp dj nzwt-Formel sorgfältig ausgemeißelt. athletische Statur hatte und physische Verletzungen erlitt327. Conspiracies: 14 und 49.

in: JARCE 30: 1-9. auf ihrem linken tpj Hb-sd .338 dem Besitzer einer anderen Affenfigur aus Elephantine. Auf ihrem rechten Arm steht die Inschrift Mn-nfr-ra xntjt-S . Es handelt sich um eine Alabasterfigur einer Affenmutter. in: MDAIK 58: 161./30.also eine fast identische Inschrift. hierauf lassen auch seine Priesterämter an den Pyramiden der letzten drei Könige der VI.oder als Grabbeigabe - . EDEL. Alabastergefäß New York MMA 1992. D. Sowohl ihr Name "(König) Merire ist Besitzer der Fremdländer" als auch der Fundort des Gefäßes im Tempel der Baalat/Hathor in Byblos lassen darauf schließen. dass die Mutter der Briefsenderin nach Unterägypten verbracht worden ist. in: JARCE 30: 6.beklagt sich eine Tochter bei ihrem Vater. die laut FISCHER allerdings nur einem Mann zugeschrieben werden kann. 3 von Lepsius um die Gemahlin des Tjauti (s. der anscheinend bei Teti in Ungnade gefallen ist./29. d. Taf. MINAULT-GOUT 1997. ob sie nicht identisch ist mit der Besitzerin eines Kalksteingefäßes. Die Inschrift darauf ergänzt FISCHER zu sHD xntjw-S Mn-nfr-Mrj-ra "Aufseher der xntjw-S der Pyramidenanlage Mennefer-Merire"331 . "since no woman is known to have held this supervisory position"332. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 446-447). Elephantine VIII: 152. dass Nichasutmerire vom König in die libanesische Hafenstadt gesendet wird und dort auch wohnt. 330 DREYER 1986. dass die Figur MMA 1992. Stadt und Tempel von Elephantine. 58. DREYER 1986. in: JARCE 30: 7. die von ihren ursprünglichen Wohnorten weit entfernt sind. wiederum in Form eines weiblichen Affen mit Kind."xntjt-S der Pyramide Mennefer-Merire". auf dem rechten Arm des Affenkindes steht der Name Mrj-ra-nj-xAswt" Nichasutmerire"."erstes Sedfest".Mereri fertiggestellte Grabanlage zugewiesen bekommt. 334 LD II: 114k-l. LD II Text: 181. gewesen zu sein. dass Frauen ohne ihre Familie an Orte geschickt werden. 331 1993.h. die er nur seinem ältesten Sohn weitervererbt. in: Études sur l'Ancien Empire: 305-309. der als "Stammvater" anscheinend vom König von Memphis nach Kasr es-Sayyed beordert wird. PM V: 122. einem sHD xntjw-S namens Rechasutpepi (s. das die xntjt-S Nichasutmerire328 sehr wahrscheinlich von Pepi I. kann allerdings nur spekuliert werden. denn in einem Brief aus jener Zeit . 329 FISCHER 1993. ob und wie sie das Amt einer xntjt-S ausübt. 216. Auf eine solche besondere Beziehung zum König verweist auch das wertvolle Alabastergefäß in Form eines weiblichen Affen mit Kind.dem "bislang ältesten bekannten Schreiben einer Frau" . 333 FISCHER-ELFERT 2002. in: JARCE 30: 4. als Geschenk zu ihren Lebzeiten 329 bekommt . Dynastie schließen. 28. den sie vielleicht in Memphis erwirbt und mit in die 327 KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001: 73. die ihr Baby im Arm hält. 332 1993. ARNOLD. Elephantine VIII: 112) gehört. FISCHER versucht anhand des ansonsten nur von Männern belegten Namens nachzuweisen. über ihre Aufgabe dort. Wahrscheinlich handelt es sich bei Neferti aus dem zerstörten Grab Nr. Hieroglyphische Inschriften: 36-37). Es scheint jedoch nicht ungewöhnlich in der Zeit Pepi I. Durchaus überlegenswert ist. die in einer Inschrift auch den Titel einer xntjt-S trägt. 6. in: Berger & Mathieu.333 Eine eigene Grabanlage in Kasr es-Sayyed besitzt die Hathor-Priesterin Neferti334. Fig.338 (FISCHER 1993. Grabungsbericht. 328 46 . aus Elephantine330.

tragen sieben seiner Brüder Vorsteher. da "the appointment of Mereruka's brothers as guard was not exceptional. die sich in den Titulatursequenzen in den Grabanlagen ausdrücken. Es gibt. eine ausgeprägte administrative Hierarchie unter den Vorstehern der xntjw-S. um dieses Amt alleine auszuüben. for the sons and relatives of most individuals buried in the Teti cemetery were absorbed in the same appartment. unterschiedliche Beamte . für Mereruka selbst ist allerdings .vom jrj-pat. 338 Giza VI: 19. 339 2003: 152. auch kann es vorkommen. 336 SETHE. 47 . which must have been overcrowded with its employees"339 . denn der xntj-S ist kein Beamter im eigentlichen Sinne des Wortes.336 Es sind .außer dem oben genannten Beleg aus Elephantine. wie bei MrrwkA. A."338 In dieser von JUNKER angesprochenen Darstellung des Mereruka. II: pl.neben seinen zahlreichen anderen Amts. daß beispielsweise der hohe Herr sich nur xntj-S der Pyramidenstadt nennt. die sich alle .. M. Ob Mereruka wirklich durch sein Amt als jmj-rA stpzA pr-nzwt nb . dessen Zuordnung zu einer weiblichen Besitzerin allerdings fraglich ist337 .Provinz nimmt. 6-7.allein der Titel eines xntj-S ©d-sw-&tj belegt.335 Die Inschrift des Uni zeigt deutlich den Aufstieg eines Beamten der mittleren Hierachie zu einem der höchsten Würdenträger. in: BSAK 4: 177-186.. 98.und Aufseher-Titel eines xntj-S pr-aA. 340 JÉQUIER. Pepi II. Elephantine VIII: 112.bis auf den 335 Hierzu ausführlicher: ANDRÁSSY 1994: 3-12. wie sich die diffizilen hierarchischen Unterscheidungen. wie die zahlreichen Titelträger zeigen. ist spekulativ.Vorsteher des Waffenhauses seinen Brüdern vorsteht. während unter seinen Leuten 'Aufseher der Pächter des Hofes' finden.keine Vorsteherinnen der xntjw(t)-S bekannt. ROTH 1990. der vier Vorsteher der xntjw-S von ihren Posten verdrängt. vol. HAtj-a über einen jmj-rA xntjw-S bis zu smr watj und Xrj-Hb dargestellt340. 337 DREYER 1986.Vorsteher des Schutzes jedes Königshauses und jmj-rA pr aHAw . auf der er in einer Sänfte getragen und von zahlreichen Brüdern und Söhnen begleitet wird. im realen altägyptischen Leben widerspiegeln: So sind zum Beispiel in einem Relief aus dem Totentempel Pepi II. 46. während Mereruka für den Totenkult des (noch lebenden) Pharao zuständig ist. in: BIFAO 96: 13-49. Es stellt sich die Frage. und gehören somit zwei unterschiedlichen Abteilungen an. Er kann auch in Rang und Besitz viel höher stehen als die Aufseher und Vorsteher der Pächter .allerdings dienen die Brüder alle dem im Palast lebenden Pharao. BAUD 1996.und Rangtiteln . Nach JUNKER sollte allerdings die Hierarchie der xntjw-S „anders bewertet werden als in den übrigen Titeln. Dies verwundert KANAWATI kaum. Urkunden I. ANDRÁSSY 2001: 1-18. 12-14 und 100.

342 48 . dass auch weibliche xntjwt-S hoch in der Gunst des Pharaos stehen.Vorlesepriester mit seiner Schärpe . die Frauen anscheinend verschlossen ist. in: Berger & Mathieu (eds. The Complete Pyramides: 234. die für ihre männlichen Kollegen belegt ist und diesen Aufstiegschancen bietet.341 Frauen sind zwar als xntjt-S belegt. 343 MINAULT-GOUT 1997. Trotzdem belegen die persönlichen Zuwendungen wie bei Merinebti342 oder bei Nichasutmerire343.). KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001. 341 LEHNER 1997. The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. allerdings spielen sie keine Rolle innerhalb der sozialen Hierarchie. während sie ihre Aufwartung beim König machen. Études sur l'Ancien Empire: 305-309.weder durch Kleidung noch durch andere Insignien voneinander unterscheiden.

FISCHER zählt mjtrt in einer Reihe mit den Rangtiteln rxt nzwt. Rank and Title: 292 [350]: Ende Pepi II. 1572]. s. 351 HASSAN. und DAOUD 1996. FISCHER 1959. Der Titel ist auch einmal im Mittleren Reich. 346 KAHL. in: JNES 18: 262. GIZA VII: 49-52. als xrp mjtr . pl. 355 Beamtentitel: 102. IÄF: 421-422. 10). 102) und Leiden AM 10 (HOLWERDA. wie gerade Nfr. DAOUD 1996. 12513]. Nianchnetjer trägt den Titel eines xrp mjtrwt . 347 PETRIE. 344 WB II. WARD. Thinitenzeit: 250. IÄF: 1144. Index: 424-425 [1571. in: SAK 23: 95.a. zählt sechs Beamte in leitender mjtr-Stellung auf. XVI (no. Dynastie datiert auch der mjtr Wenennefer. STRUDWICK. die mit Bauarbeiten zu tun haben. 354 KAPLONY. s. 353 HELCK. HELCK. dass dies „ein recht alter Titel für Arbeiter am königlichen Hofe gewesen zu sein"353 scheint. 345 49 ."Leiter der mjtrt". Nach HELCK handelt es sich um einen Ehrentitel. NEWBERRY. in: JNES 18: 263. der schon in der Frühzeit für Männer346 und für Frauen347 belegt ist. 45. bei Djehutihotep aus Berscheh. BAER. in: SAK 10: 88. El Bersheh I: pl. Männliche mjtr sind Ende der III. oder später. eine Ausnahme ist Hekenchenemu351. der an das Ende des Alten Reiches datiert wird352. 9) und LAUER.4. in: SAK 23: 88. die Gattin des @tp-ra oder die Gattin des Handwerkers Nfr"355 tragen. in: SAK 23: 88. gehen die Meinungen über die Bedeutung der weiblichen mjtrt auseinander. Ägyptische Sammlung Leiden: pl. 348 Louvre B1 & B2 (ZIEGLER 1990. Hieroglyphensystem: 598 & 801: insgesamt sieben Einzel-Belege und ein Siegel (KAPLONY. Die mjtrt Die mjtr(t) standen im Gegensatz zu den xntjw-S selten im Interesse ägyptologischer Untersuchungen.1: 238: V. Möglicherweise wird der Plural von mjtrt als mtrt gelesen. in: BIFAO 77: 125 (no. 349 DAOUD 1996. Wahrscheinlich in die V. oder später. DAOUD 1996. Stèles: 99. FISCHER 1959. bis Anfang der IV. belegt. Dyn. 350 FISCHER 1959. ROQUET 1977. Administration: 119 [99]: mittlere VI. Es handelt sich um einen Titel. in: SAK 10: 274. Die Lesung als mjtr/mjtrt. BOESER & HOLWERDA.t. 51). s. XXXIII). im Berliner Wörterbuch als "(Frauen)Titel" aufgeführt344.dies könnte also auf eine Geschlechtertrennung in männliche und weibliche mjtr-Arbeitsbereiche in der Frühägyptischen Zeit hindeuten. Dynastie. Während der männliche Titel mjtr eindeutig ein Amtstitel ist.. PD V: 37 (no.4-6. Dynastie belegt350. JONES. Abydos II: 42. datieren in die IV. Beamtentitel: 102. Ägyptisches Wörterbuch: 515[12510."Leiter der mjtr"348 nur für Männer349. Abb. der sich durch seine deutliche Determinierung der Femininendung von den anderen genannten Titelträgern unterscheidet . der in der Mehrzahl als ein unabhängiger Titel genannt wird354.2. Dyn. 352 PM III. Spst nzwt und Xkrt nzwt (watt) auf. 378) mit vier namentlich genannten mjtr-Beamten. in: JNES 18: 262. HANNIG 2003. den Frauen „besonders die solcher Männer. Index: 94 [790]. Die Titulatur der mjtr deuten darauf hin. MOUSSA 1983. wird mittlerweile allgemein übernommen345. VII.

in: JEA 73: 197-200. in: Études sur l'Ancien Empire: 399-400. Während die mjtr. In der Regel üben diese Priester.JONES356 übersetzt "lady. das Ergebnis ist eine direkte Verbindung von mjtrt und Palast. da es sich hier um eine Art großen sozialen Aufstieg handeln könnte: von der mjtrt zur Prinzessin.Ämter besteht. 360 1997. were associated with working in the royal court"361. die als Gemahlin des zA nzwt nt Xt=f . Allerdings ist Rahotep als xrp 356 Index: 424-425 [1572].belegt.. für GOELET357 und HAWASS358 ist die Bedeutung des Titels unklar.w. DAOUD vermutet "a class of workwomen who possibly . in: SAK 23: 95. BORCHARDT. dass es sich bei dem mjtrtAmt um eine Beschäftigung handelt.w zu Beginn der IV.hier auch öfters als Vorsteher . HARPUR 1986b. ihre Titel sind. 363 DAOUD 1996. also Palastarbeiterinnen. in der wenig Aussicht auf Aufstieg in andere ."360 Ausschlaggebend für ihre Interpretation als "niedere Palastangestellte" ist. Statuen I: 5-6 (Cairo CG 4). Entscheidend für die soziale Einordnung der mjtrt von DAOUD ist die sozial-hierarchische Bestimmung der Ehemänner der mjtrt. 357 50 . als Amtstitel einzustufen. SOUROUZIAN & STADELMANN zufolge bilden die mjtrt „die weibliche Entsprechung zu den mjtr. 364 PETRIE.t für Frauen anscheinend niederer Funktionen bis in die 6. Dynastie erhalten. 361 1996. 359 IÄF: 434. einer nicht näher zu bestimmbaren Einheit von niederen Palastangestellten. deren Aufgabe anfangs von Männern und Frauen.eventuell sozial höhergestellte . denn wenn auch Skepsis gegenüber dieser Herleitung hauptsächlich über die Bestimmung der Berufe der Männer angebracht ist. dass nur ein verschwindend geringer Teil der mjtrt andere Ämter innehat: Dies kann in der Tat dahingehend gedeutet werden."leiblichen Königssohnes" Rahotep in der IV. 362 S. dass im Titel des Nianchnetjer das aH -"Palast" zugehörig zu dem Titel xrp mjtrwt genannt wird. Tombs of Nefermaat and Rahotep. in: SAK 23: 95. Royal Palace: 161. in: JEA 72: 23-40. die allerdings noch keinen Aufschluss über die Aufgabengebiete und Funktionen der mjtrt gibt.oder Palastaufgaben aus oder sind als Schreiber und Handwerker . bleibt der Titel mjtr. HARPUR 2001. PM IV: 92. Dynastie belegt ist. die Tabelle in DAOUD 1996.362 Sicherlich ist die Annahme von DAOUD richtig. concubine". Dynastie offenbar durch andere Titelgruppen abgelöst werden. Medum: 15-17. später aber nur noch von Frauen ausgeübt wird. bis auf wenige Ausnahmen. 358 1995. Eine Ausnahme hiervon scheint Neferet364. in: SAK 23: 89-95. in: Kunst des Alten Reiches (SDAIK 28): 93. dass das Amt der mjtrt von "women of relativly working class"363 ausgeübt wird.. HARPUR 1987. KAPLONY zählt die mjtr(t) zu den Beamten359. so ist doch als entscheidend anzusehen.

1: 120) dazu. Dies drückt sich auch darin aus. FISHER. 369 PM IV: 127. Riqqeh & Memphis IV: pls. So könnte es auch der Fall sein bei den wenigen mjtrt. Immerhin sind mindestens zwei mjtrt aus der VI. Varia: 71 (no. El-Hagarsa: Neferethor (KANAWATI. 68). in: ASAE IV: 85-90. dessen Grab sich in Gebel el-Teyr befindet. 1902: 70) 368 1996. Giza IX: 63-65). CAA Hildesheim 4: 83-90). 22). 44 (2). 374 Scheintür Kopenhagen AEIN 20 (JORGENSEN 1996. Nianchhathor (JUNKER. Eventuell zählt auch noch die mjtrt und rxt nzwt Ensedjerkai II. Giza IX: 35-37. Hemetra (CG 1524. wie etwa auch Neferet. BORCHARDT. 373 Priestesses of Hathor: 31. . 367 Riqqeh: Neferet (ENGELBACH. PM III. dass die sozialen Unterschiede nicht so groß sein können und es sich nicht um "niedere Palastangestellte" handelt365. Naga-ed-Dêr: Chenut (DUNHAM. ob sie überhaupt dort lebt und bei ihrem Sohn bestattetet wird oder aufgrund ihres mjtrt-Amtes nicht in Memphis verblieben ist. MARTIN-PARDEY 1978. Dynastie mit eigenen Grabanlagen bekannt366.. ein Zeichen dafür. DAOUD nimmt an.) to indicate a priestess who also assumed all or some of the responsibilities of the fields and estates linked to the cult"373. FISCHER 1976. Denkmäler I: 225). pl. schreibt den Titel eindeutig It zu. 21). dass anscheinend ein Teil der Frauen. Giza X: 139-140) und Nebetpedjet. Statue Hildesheim. 371 Nihorka (LD II: Blatt 10). 76. Pelizaeus-Museum no. fig. in ASAE 3. Diese These ist allerdings aufgrund der spärlichen Beleglage kaum aufrechtzuerhalten. Auch It. FISCHER 1976. The False-door of the Family of %kr-Htp. eine "association of a mr. Varia: 19-21). CAA Hildesheim 4: 89-94). PM III.1: 98. KAMAL.xntt (nt) mjtr . übt die Ämter vielleicht nicht gleichzeitig. pl. in: SAK 23: 96. pl. sondern nacheinander aus. 370 JUNKER. Anchkaues (HASSAN. Minor Cemetery at Giza: 49-54. 3112 (JUNKER. BROVARSKI. Giza VI: 203. V & VI). Giza IX: 241-244. XXIII (2). Scheintür Chicago. El-Hagarsa I: 21-24. Catalogue Egypt I ny Carlsberg Glyptotek: 92-93. in: Études sur l'Ancien Empire: 399-400. dass diese zuerst ihren Beruf in Memphis ausüben. Neferhetepes (Hildesheim. ebenso wie die Frauen. sondern diese zumindest in der mittleren Hierarchie anzusiedeln sind. Tehne: Meresanch (FRASER. 366 51 ."Leiter der Vordersten Abteilung der mjtr" belegt. Naga-ed-Dêr: 80 (no. GALVIN vermutet in der Titelkombination von mjtrt und Hmt-nTr @wt-Hr eine Art Landwirtschafts-Priesterin. Naga ed-Dêr: 156-160). Field Museum no. 31712 (FISCHER 1976. 372 Scheintür Cairo JdÉ 46495. Varia: 19-21). Eventuell trifft dies auch auf die Mutter des Iimeri369 zu. wenn gleich auch der überwiegende Teil über die Grabanlagen oder die Grabaustattung ihrer Ehemänner belegt ist. MARTIN-PARDEY 1978. hier ist allerdings nicht klar.t responsibility and a divine cult (. in: SAK 23: 83-102. Auf allen drei Familien-Scheintüren des Rudj374 ist nicht nur den Männern der Titel jmj-rA 365 SOUROUZIAN & STADELMANN 1997. 418. Wert auf die Beibehaltung des Titels mjtrt legen. (JUNKER.. die außerhalb von Memphis belegt sind367. die den Titel mjtrt neben dem Titel einer „Vorsteherin des Hauses der Weberinnen“ trägt und hiermit einzig als mjtrt und als Vorsteherin belegt ist370. die zusätzlich einen Titel der Priesterin der Hathor371 oder Priesterin der Hathor und Neith372 tragen. DAOUD 1996. bevor sie in die Provinzen umziehen und dort bestattet werden368. Pelizaeus-Museum no.

Zumindest teilweise deutlicher sind die Verwandtschaftsbeziehungen der mjtrt Intkaues. Denkmäler II: 114. Die Scheintür wird Senetkau von ihrem Gemahl Rudj gestiftet: jn hAj=s jrj n=s jmj-rA Hwt-Smat RwD „Ihr Ehemann machte (sie) für sie.Schwiegertochter und Enkelin als mjtrt belegt sein. in: SAK 23: 83-102. The False-door of the Family of %kr-Htp. 380 S. 383 Itju & Intkaes. Giza V: 144-145."Vorsteher des Schemat-Leinens" gemeinsam. Varia: 19-21. 378 DAOUD 1996. Katalog Leipzig: 47-48 [97]). Diese Scheintür stiftet Sokarhotep seinem Vater Rudj. die Scheintür ist hier stark zerstört.identisch ist und auf dessen Scheintür genannt wird382. Varia: 19-21. 379 DAOUD 1996. der Vorsteher des Hauses des Schemat-Leinens. dass das "mjtrt post probably was acquired by individuals for the commodities that comes with it and its social standing in working-class society"379. da sie in der Opferformel direkt nach ihm genannt wird. Senetkau. Rudj". bei dem es sich dann um seinen Vater könnte. Eine Ämtervergabe muss. sondern auch den Frauen der Titel mjtrt. die vor der südlichen Scheintür des Grabes des Itju gefunden wurde. wahrscheinlich handelt es sich bei Henutsen um seine Gemahlin. Auf dem Opferbecken des Ka-Priesters Peru381 sind zwei Frauen mit dem Titel mjtrt genannt. Statue Leipzig no. in: JEA 70: 42-49. 377 1976. GALVIN 1984. trägt den Titel mjtrt auf ihrer eigenen Scheintür375. wahrscheinlich ohne Titel dargestellt.ebenfalls eine mjtrt namens Meretmin .und im vorliegenden Fall scheint sie sehr wahrscheinlich. der das gleiche Amt ausübt: jn zS A=f jr n=f jmj-rA Hwt-Smat RwD „Es war sein Sohn. Bl. KRAUSPE. nicht von Mutter auf Tochter. 376 JORGENSEN 1996. dies schließt aber die Weitergabe von Ämtern innerhalb der Familie nicht aus .damit also die Schwiegermutter der Henutsen . in der sogar über mehrere Generationen der Titel mjtrt belegt 375 FISCHER 1976. Tochter und Mutter sind also für den gleichen Beruf belegt. Auf der Scheintür ihrer Mutter Nefertjezet ist Senetkau. Catalogue Egypt I ny Carlsberg Glyptotek: 92-93. 381 Opferplatte Cairo CG 1366/JdÉ 2565 (BORCHARDT. Die Gemahlin des Rudj. Eine Familie. wie FISCHER nachweist377. von ihrem Schwiegersohn gestiftet wird. Duatnub378.383 Gemahlin des WabPriesters Itju: auf ihrer Scheintür trägt ihre ältere Tochter Tjenteti ebenfalls den Titel mjtrt. in: SAK 23: 96. Denkmäler I: 30). Natürlich ist möglich. Auch auf dem Opferbecken des Peru ist in der Inschrift ein Semsunefer genannt. 3684 (JUNKER. wie auch bei den Hathor-Priesterinnen nachzuweisen. 52 .Hwt-Smat . Rudj“. Bei einer Statue des Schreibers Iaib und der mjtrt Chaut. die ihr. den Vorstehers des Schemat-Leinens. Allerdings übt diesen nicht nur ihre Mutter.handeln. dass es sich um die Eltern des Grabinhabers handelt. Hier können also Schwiegermutter . 382 Scheintür Cairo CG 1653 (BORCHARDT. der (sie) für ihn machte. Ihre Mutter Nefertjezet376 wird als mjtrt tituliert auf einer Scheintür. Bei der mjtrt namens Meretmin könnte es sich um seine Mutter . 86). aus. hinter ihrem Gemahl Rudj stehend. leider jedoch nicht ihre verwandtschaftliche Beziehung. sondern auch die Schwiegermutter der Senetkau. vermutet JUNKER384. sondern kann auch von Schwiegermutter auf Schwiegertochter erfolgen380. die eventuell mit der Gemahlin des Neferi .

Bis zur IV. deren Verwandtschaftsverhältnis nicht benannt ist. hierzu die Belege in HANNIG 2003. Die Mastaba des Uhemka. es sich also nun um einen weitgehend weiblichen Beruf handelt.darunter auch die snt-Dt . jedoch ebenfalls einzelne Generationen .oder Berufsweitergabe sind allerdings nicht erkennbar. da ihr Arbeitsgebiet sehr speziell auf den königlichen Palast zugeschnitten ist.386 Da fast alle Frauen nur als mjtrt bezeichnet sind ."Stiftungsschwester" Djefatka. 384 Giza V: 146. dass es sich bei den mjtrt um Palastangestellte handelt.ist.sehr wenige Ausnahmen sind noch für andere Ämter belegt . Deren Tochter und somit Enkelin des Uhemka namens Zatmeret übt allerdings wieder das Amt einer mjtrt aus. 385 53 . sondern als rxt nzwt belegt. Genaue Regeln dieser Ämter. denn belegt ist die Reihenfolge Urgroßmutter . Dyn. Dies ändert sich spätestens ab der V.männliche Leiter stehen den wahrscheinlich vorwiegend weiblichen mjtrt vor. über deren Aufgabengebiet jedoch nichts bekannt ist. Hier wird deutlich.Situation in der Residenz nicht mehr benötigt werden. dass Palastangestellte aufgrund der schwierigen politischen . Ägyptisches Wörterbuch: 515 [12510] und 515-516 [12513].Mutter – Enkelin. sondern auch eine Enkelin. ebenso wie seine Tochter Nefertjez. der hier ziemlich klar über die mütterliche Linie in der Familie "weitervererbt“ wird. sind noch ausgeprägte geschlechts-hierarchische Strukturen zu erkennen . eine große Anzahl weiterer weiblicher Personen. dass durchaus mehrere weibliche Familienmitglieder den Beruf einer mjtrt ausüben können. Interessanterweise ist die Mutter des Uhemka nicht als mjtrt. ist die des Uhemka385. Dynastie.ist davon auszugehen.und wirtschaftlichen .übersprungen werden können. ROEDER 1927. da bis auf wenige Ausnahmen nur noch Frauen belegt sind. Das fast totale Verschwinden der mjtrt in der 1. Uhemka. deren Großmutter und drei seiner fünf genannten Töchter aus. 386 S. Hier üben dieses Amt nicht nur seine Gemahlin. Zwischenzeit zeigt deutlich.hier die Mutter und die Tochter der Hetepibes . dass es keine hierarchischen Unterschiede zwischen den Frauen gibt. wird ebenfalls als mjtrt bezeichnet . Zusammenfassend kann gesagt werden. KAYSER.

Die HmtHmt-nTr . Kapitel 35. welchem Gott gedient wird. & 6.3. Ägyptisches Wörterbuch I: 801-803. 388 54 .1. der nicht für ihre Mutter belegt ist. 387 HERODOT.1. des Widdergottes Bapef und eventuell des Horus389 . 5. Stuttgart3 1963.2: 749. 389 Zeschzeschet (LAUER & LECLANT 1972. KEES.. denn seine Beobachtung trifft weder für die Zeit um 450 v. z. die für den privaten Totenkult zuständig sind. für deren Kult Priesterinnen aus dem nichtköniglichen Bereich aus der V. die Göttern und Göttinnen dienen. lesen allerdings nfrt als Epitheton der Göttin Hathor. Die Priesterinnen „Priesterämter. Übersetzt von A. wiederum trägt den Titel Hmt-nTr BA-p. 5. nie die Frauen. in der eine große Anzahl von Priesterinnen belegt ist. die ihrer Tochter Chamerernebti II. Seth390 und Ptah391. und die Ka-Priesterinnen. HORNEFFER.und Götter. Gesetzmäßigkeiten. FISCHER. Die Gruppe der Priesterinnen ist im folgenden Kapitel aufgeteilt in die Hmt-nTr-Priesterinnen. allerdings nicht das einer Priesterin des Tjazepef. 391 Zatnetpepi (PM III. und VI. wer den Kult der Götter Bapef. allerdings nicht den einer Hmt-nTr §A-zp. WRESZINSKI 1927: 63. Chr.Priesterinnen Im Gegensatz zu den zahlreich belegten männlichen Priestern388 sind im Alten Reich keine weiblichen Hmt-nTr. Vgl. Priesterinnen von Göttern Es gibt eine strikte Trennung in Götter. bekannt. 390 Fragwürdig: Chentkaus (PM V: 8-9. die Tochter Chamerernebti II. Tjazepef und Thot ausübt. versehen nur die Männer. TROY: 6. zwar die Titel einer Hmt-nTr ©Hwtj und Hmt-nTr BA-pf ihrer Tochter Meresanch III. EL-KHOULI & KANAWATI: El-Hammamiya: 62.5.1. ist die Lesung des Titels der Chentkaus Hmt-nTr %tX Hmt-nTr @wt-Hr. SEIPEL: 264 -265 [6. Dynastie durchgeführt wurde . HANNIG 2003. also ohne Zusatz. BAUD. Dynastie zuständig sind. noch für die Zeit des Alten Reiches 2000 Jahre vor seiner Zeit."387 Das folgende Kapitel über die Priesterinnen widerlegt HERODOT.2. des (Stiergottes) Tjazepef. B. HARDING & PETRIE: Bahrein and Hemamieh:31. für die der Kult (nur) von Königinnen oder Königstöchtern aus der VI. Nach MACKAY.1..f. in: Varia: 69). Historien Buch II.4.nämlich des Gottes Thot. das Amt einer Hmt-nTr ©Hwtj weitergibt. zu. sowohl bei männlichen wie bei weiblichen Gottheiten. und V. Famille royale et pouvoir: 564 [201]).4.f. sind nicht zu erkennen .so "vererbt" Hetepheres II. Ähnlich verhält es sich bei Chamerernebti I.]. Studien zur ägyptischen Provinzialkunst). in der er seine Reise nach Ägypten unternimmt.

als eine "Dienerin des Stieres" eine besondere Verbindung mit der Schutzmacht des Königs „als äußere Darstellung seiner Fruchtbarkeitsmächtigkeit" eingeht392. 396 Beamtentitel: 50.aus. was. B. XXVII [96]) eine Art "Vorläufertitel" zu dem später geläufigem mAAt @r %tX. so dass das Epitheton "die mit den beiden Herrinnen (= dem 392 Beamtentitel: 49-50. ohne die Femininendung t nicht auf die Königin. HELCK will diese Titel wiederum auf den König selbst beziehen. 393 55 . 397 Götterwelt: 255. smrt ¡r und tjst ¡r – werden von von Hetepheres II. Priesterinnen der Neith sind im königlichen Bereich nicht nachzuweisen.. 395 Dies betrifft außer den hier genannten auch noch die Hathor-Priesterinnen. a. Ab der VI. Dynastie zum ersten Mal auftreten395 . Für S. Alle diese Titel beziehen sich auf Horus und drücken deshalb wohl eine besondere Beziehung der Königin zu dem regierenden König . die in der IV. ROTH kommt diesen Gottheiten im Königsdogma „z. 398 HELCK. Thinitenzeit: 119. 399 Götterwelt: 254-255. wie FISCHER401 nachweist. Die Titel drücken schon per se eine eigene Stellung der Königin aus. "Begleiterin" oder "Freundin" des Horus (xt ¡r. sieht in dem Titel aHa(t) ¡r . als Fruchtbarkeitsgottheiten . Index: 353 [1314].h. belegt."Dienerin des Horus" (Petrie. dass Chamerernebti I..eine entscheidende Rolle"393 zu. „d. RT II: pl.in seiner Eigenschaft als Horus .399 Die enge Verbindung der Königin zum Königtum zeigt sich auch im Titel zmAt mrj Nbtj400. Götterwelt: 255. BEGELSBACHER-FISCHER. wie BEGELSBACHER-FISCHER. Die Titulatursequenzen von königlichen Frauen. Götterwelt: 254. wie sie auch schon TROY anhand von thinitischen Belegen zur Verbindung von Königinnen mit dem Apis-Stier herausarbeitet394. dass die „in den Titeln umschriebene Tätigkeit der Königsgemahlin . smrt ¡r und tjst ¡r). BEGELSBACHERFISCHER schließt aus diesem Grund nicht aus. dass die Königin auch aktiv an den Kulten für Horus und Seth teilgenommen haben könnte. nämlich die ihrer besonderen Verbindung zum König als „die. wie BEGELSBACHER-FISCHER richtig anmerkt. da sich das mrj. die Horus und Seth sieht" (mAAt ¡r %tX) 398 sowie als "Gefolgsfrau". alle zusammen getragen. xt ¡r. und Meresanch III. Die Interpretation HELCKS. auf seine verschiedenen Erscheinungsformen"396. es ist nicht klar. bedeuten würde. sondern nur auf den regierenden Pharao selbst beziehen kann. 394 Queenship: 94-95. 400 Hetepheres II. ob es sich um reale Priesterinnentitel handelt. Königsmütter: 41. Dynastie übernimmt die Rolle des Fruchtbarkeitsgottes der Gott Min.Über den Kult der Götter Bapef und Tjazepef ist nichts bekannt. bietet sicherlich einen interessanten Interpretationsansatz hinsichtlich der Geschlechterkonstruktion im Alten Reich. JONES. somit als allein auf ihren 'göttlichen Gemahl' ausgerichtet" aufgefasst" werden müßte397.mAAt ¡r %tX. s.

ROTH. 142. 390. liest hier jmAt (gynaeceum oder Harem). s. in: BIFAO 95: 11-21. 236.1/2]). 402 56 . S. LD II. BAUD.König) vereinigt ist" auf das Verhältnis der Königin zum Königtum anspielt: als "Vereinigte".“Priesterin des Min“ 401 1974. ROTH. El-Hawawish III: 33-35. 410 Min: 299. HARPUR.unabhängig vom Pharao . Giza IV: 103-123. ASAE 10: 41-49. 1997: 1-22. in: Or 29. fig. ROTH. Min: 104-105 [164]. Mastabas: 182-183.4. no. REISNER. in: LAAA 4: 103-104. dies immerhin kann aus der spärlichen Beleglage geschlossen werden. S. BAUD 463-464 [78]. Die Titelträgerinnen aus dem nichtköniglichen Bereich sind jeweils nur einmal belegt404 . BAUD 1995.in Form von Umlaufopfern .1/4]). über deren Funktion allerdings nicht bekannt ist. pls. Abb. Chamerernebti II. Meresanch IV. Chentkaus II. KANAWATI. EDEL. für die auch nur sehr wenige männliche Priester belegt sind: so sind für Ptah in der IV. fig. Index: XXVIII. (PM III. Es sind jedoch teilweise Kulte. 403 S. HARPUR no. Ein Beleg aus der 1. Königsmütter: 395 [IV. dass Königinnen wohl tatsächlich rituelle Schlachtungen beaufsichtigen. Königsmütter: 41. 411 NEWBERRY 1912. Zur Lesung als SnDt s.4.1: 233-234. BAUD.1: 273-274. Dynastie407 außer der . DARESSY 1910. (PM III.403 Eine Zusammenstellung der aktiven Ämter der Königinnen beweist. Götterwelt: 126.über ein eigenes "Einkommen" . MURRAY. S. S. ROTH.aus ihren Priesterinnentätigkeiten verfügen können. 41-42.und erlauben deshalb kaum Rückschlüsse auf die Beteiligung von Frauen in diesen Kulten. und V.: 333-336. POSENER-KRIÉGER . Dynastie neben Zatnetpepi405 noch 9 Priester bekannt406 und für den Kult des Seth nennt BEGELSBACHER-FISCHER drei Priester zwischen der III. listet für das ganze Alte Reich insgesamt 11 Belege auf.2: 488. und V. auch zur Lokalisierung des Kultortes. 237. sind nicht ausschließlich männlichen Priestern vorbehalten.3.1/2])."Leiterin der Schlächter des Akazienhauses" verdeutlicht. 408 S. ROTH. EDEL 1953. FISCHER 1960a. ArchAbu: 527-533. 407 Götterwelt: 184. DUNHAM & SIMPSON: The Mastaba of Queen Mersyankh III. Königsmütter: 399-403 [V. 421. 7. Königinnen: 129-130.allerdings fraglichen . Königsmütter: 393 [IV. 405 S. CALLENDER & JÁNOSI 1997.1/1]). in: GM 164: 7-14.1: 197-199. Saqqara III: 24. dass sie . HASSAN. PM V: 20. BAUD. S. S. JONES. Diese Kulte. Königsmütter: 391393 [IV. a. 61-62. (VERNER. MARIETTE. 54. ROTH. in: MIO 2: 183-187. 54. Famille royale et pouvoir: 553-554 [187]. 406 BEGELSBACHER-FISCHER. in: MDAIK 53. Famille royale et pouvoir: 533-534 [172]. kann an dieser Stelle nicht nachgewiesen werden. SEIPEL. GAUTHIER409 und ihm folgend MC FARLANE410 interpretieren den Titel Hmt-Mnw der Itunumenu411 als den einer "Hohepriesterin des Min". Famille royale et pouvoir: 461-463 [76]. Famille royale et pouvoir: 531 [168]. 26. Decoration: 267 [98]. Der Titel xrpt sSmtjw SnDt402 . Priestergräber: 9-10. Akazienhaus: 28-29. EDEL 1954. QUIBELL. in: JEA 60: 94-99. 409 Personnel du Dieu Min: 109. Meresanch III.8. (PM III. Giza Necropolis I: 152[4].6. Zwischenzeit für eine Hmt-nTr Mnw .Seth-Priesterin Chentkaus408 aus ElHemmamiya. 404 Hetepheres II. SCHÄFER. Index: 515-516 [1928]. in: MIO 1. BAUD. BAUD 1998. KANAWATI. (PM III. 6. Ob diese Titel jedoch auch wirklich die aktive Ausübung von Tätigkeiten bedeutet.3/4]). S. Akhmim in the Old Kingdom: 251. Königsmütter: 405 [V. fig. MC FARLANE. Khentkaus.

wird ihr doch auch der Titel einer zAt nzwt wrt . MC FARLANE. liest: Hmt-nTr MwtMnw +Hwtj (?).ist Nebti412. Coptite Nome: 38. Min: 118-119 [188]. sieht in den fraglichen Hieroglyphen einen Horus auf der Standarte wie in den Koptos-Dekreten .und das wäre in diesem Fall nicht abzustreiten . in: SAK 10: 211-213. 57 ."großen Königstochter" vom König verliehen. pl.und transkribiert so Hmt-nTr Mwt-Mnw. Nebti hätte . MC FARLANE. 413 So die Lesung von HABACHI 1983. dieser ist allerdings umstritten413. in: SAK 10: 205-213. FISCHER. Min: 343. 414 S.eine sehr hohe soziale Position innegehabt.dazu ausführlich S. Coptite Nome: 38 [12]. in: ASAE 55: 170-173. HABACHI 1983. 3b.414 412 HABACHI 1958.181. FISCHER.

1: 72. JUNKER. Hemetra/Hemi (PM III. nur für Könige der IV. BARSANTI 1902. 419 Meretites (PM III. Zwei Frauen419 tragen den auch als Honorartitel verliehenen Titel zAt nzwt420 und werden teilweise nur aufgrund ihrer Priesterinnentätigkeit als "echte" Königstöchter angesehen. PM III. 420 SCHMITZ. HASSAN. ROTH. EL-SAYED. 119]. MARIETTE. und zwar für alle bis auf Menkaure. Scheintüren BM 157 a-c. BAER 415 S. BAUD.8. nämlich die Königstochter Bunefer425. wie JUNKER424 vermutet. da er wiederum das Amt eines Hm-nTr ¢wfw nach ihr ausübt. Mastabas: 359-360. Gottessohn: 179. ein Grund hierfür ist wahrscheinlich. BAUD. Rank and Title: 144 [529A]. Außer Debet416 und Hetepheres (A)417 scheinen alle aus dem königlichen Bereich zu stammen. Old Kingdom Art and Archaeology: 119-131. Dynastie belegt. der unter seinen zahlreichen Ämtern das des Hm-nTr ¢wfw an seine Tochter weitergibt. JUNKER. Index II: 549[2037]. BAUD. anders als für ihre männlichen Kollegen415. Giza II: 97-121. 100. HARPUR no. Giza II: 97-121. angeheiratete oder "Titulatur“-Prinzessinnen s. pls. Die Weitergabe war jedoch. Tabelle 2. BAUD. Es sind deutlich weniger weibliche Priesterinnen als Priester belegt. Für Schepseskaf ist insgesamt nur eine Priesterin. nachzuweisen. die für den Kult ihrer Väter oder Großväter verantwortlich sind418.2: 490. Famille royale et pouvoir: 499-500 [128]). obwohl von den sieben belegten Titelträgerinnen lediglich vier als gesicherte Königstöchter einzustufen sind. obwohl ihre königliche Abstammung keineswegs gesichert ist. BAUD. Ensedjerkai (PM III. 417 PM III. 418 Neferhetepes (ZIEGLER 1997: 62-63 [16]. Hieroglyphic Texts BM I: 5-6. Famille royale et pouvoir: 469-470 [86]). S. dass das Geschlecht keinerlei Rolle bei der "Vererbung" dieser Ämter gespielt haben kann. während Kaemked seine Mutter Neferetnezut in seinem Grab darstellen lässt. 425 PM III. Hier wird besonders deutlich. Mastabas: 90-91. 422 PM III.421 Im Fall der nichtköniglichen Ensedjerkai422 und Neferetnezut423 scheint die Abstammung jedoch trotzdem eine große Rolle gespielt zu haben. Famille royale et pouvoir: 473-474 [93].).2: 606. Für den Kult von Chufu sind die meisten männlichen und weiblichen PriesterInnen dokumentiert. BAUD. Mastabas et Hypogées: 100-102. da das Amt augenscheinlich auch weitervererbt wurde: Ensedjerkai ist die Tochter des Merib.1. zuletzt CALLENDER 2006. Famille royale et pouvoir: 473-474 [93]).1: 72.5. Famille royale et pouvoir: 469-470 [86]418). von der Bestätigung des Pharaos abhängig. BAUD. Giza III: 176-199. Rank and Title: 253. 153)). MARIETTE.1: 200-201. 423 PM III. Meretites (PM III. JAMES.1/1). La Déesse Neith: 240-241 [Doc. HASSAN. BAER.2. dass der Kult anscheinend auch am längsten ausgeübt wird. Königsmütter: 397 (IV. 5-7. in: ASAE 3: 202-203 (III).1: 256.1: 302-303. Hemet-r': 1-10. 424 Giza VI: 24.1: 200-201. 100. Famille royale et pouvoir: 445 [59]. Famille royale et pouvoir: 519 (no. BAER. 416 58 . Dynastie Priesterinnen für Könige sind. HARPUR no.2: 895. JONES. Priesterinnen von Königen der IV. CHERPION. 421 Zu der Diskussion über "echte“. in: Bárta (ed. Opferbecken Louvre E 12632).

in: Abusir 2000: 235. CHERPION. sondern Ka-Priester im Totenkult der verstorbenen Königinnen. in: BIFAO 96: 66. Zusätzlich ist Seni ein mtj n zA . die in der Nähe der Friedhofs der Familie des Königs gefunden wurden.Nr 14108 (ÄIB I: 28). 435 La Déesse Neith: 241. so MAGEE432. Eine besondere und einzigartige Titulatur ist für die Priesterin Debet433 belegt. in: Bárta & Krejčí (eds. 50). denn diese sind ausschließlich dem Götter . M. EL-SAYED. Abusir 2000: 234. anscheinend neu eingeführt431 und von Seni an die beiden Söhne Meri und Hepi weitervererbt wird. dazu bei. 69. 434 Hathorkult: 10-11. der anscheinend auch über einen längeren Zeitraum ausgeübt wurde. Tab. dass Hm-nTr-Priester für ihren Kult beschäftigt waren. ergänzt xntjt Hwt ¢a.und Königskult vorbehalten. 433 PM III."430 Einen großen Teil hierfür steuert Sesi als Hmt-nTr .Pyramide gehandelt zu haben. Götterwelt: 58. Pepi ist eine Hmt-kA der Königsmutter Hetepheres (wahrscheinlich I. allerdings wird der Königinnenkult wohl auch schon in der IV. s. Diese sind an dem Zusatz mwt nzwt erkennbar und sind ab der V. die beide diesen Titel tragen.. .. MAGEE 2000. Addenda zu S.. JONES. scheint es sich bei den Ämtern als Phylenleiter nicht um Phylen der xntjw-S bei der Pepi I. pls.Priesterin der Iput I. ein Amt. Dynastie nachzuweisen. 119]. 5-7. in: Pantalacci & Berger-El-Naggar. in: Bárta & Krejčí (eds. 428 S. MAGEE beschreibt die Familie von Seni und Sesi als "minor officials.nennt in seiner Tabelle keinen Priester für diesen Pharao426. Den Kult der Königinnen Pepi I. FISCHER. no.428 Normalerweise dienen nicht Hmw-nTr. Da sie aber nicht als xntj-S belegt sind. II c & d.). Begelsbacher-Fischer. Für den Königinnen-Kult ist nur eine einzige Priesterin belegt. Varia I: 115. Abusir 2000: 229-240. La Déesse Neith: 240-241 [Doc. MAGEE 2000. ROTH. das während der Herrschaft Pepi I. der Mutter von Chufu) in der V. 436 Priestesses of Hathor: 58. Mersyankh: pls. ALLAM übersetzt sie als "an der Spitze des Hauses des Chefren"434. s. Königsmütter: 329 und 410 [VI./2: 17]).2: 568427 und 570. II. so dass es erstaunt. Phyles: 214 (no. ROTH.1: 302-303. Letztere weist ausdrücklich darauf hin. 432 2000. BAUD 1996. Dynastie schließen lässt. Dynastie ausgeübt429. Ka-Priester sind wahrscheinlich auch im Grab der Meresanch III."Leiter der Phylen". BERGEREL-NAGGAR 2006. was jedoch auf einen Fortbestand des Kultes seit dem Anfang der IV. JAMES. Index II: 549[2037]. ihr Gemahl Seni ist xntj-S an der Pyramide des Pepi I. in: Abusir: 235. Sesi427 für den Kult der Königsmutter Iput I. da das Grab der Familie nahe der Teti-Pyramide gebaut wird und durch das Amt der Sesi eine Verbindung zum Kult dieses verstorbenen Pharaos besteht. dass der Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr xntt ¢a. Scheintüren BM 157 a-c.1. S. 3. um die Phylen der Pyramide des Teti.f-ra als Epitheton der Göttinnen Hathor und Neith "die über das Haus (Tempel) des Chephren gebietet". Mastabas et Hypogées: 100-102. sondern. dargestellt.f-ra 426 Rank and Title: 253. ebenso EL-SAYED435 und GALVIN436. 431 A.1. DUNHAM & SIMPSON. but nevertheless with an assured livelihood. bezeugen die Opfertafeln. Dynastie. 429 Berlin Inv. 430 2000. Hieroglyphic Texts BM I: 5-6. Des Néferkarê aux Montouhotep: 15-29. PM III. 427 59 .). Die Königsmutter gilt eigentlich als eine Privatperson.

: Hmt /mwt nzwt mn-nfr-Mrjj-ra. 442 ALLAM. ANDRÁSSY 1990..des Netjeraperef 439 Dahschur aus und dem Titel Hm-nTr xntj Axt-¢wfw . geht von einer Datierung aufgrund der Sonderformen der Titulatur des Netjeraperef."Priester vor der Pyramide Chau-Snofru"438 . 441 FISCHER Dendera: 8. Gegen Ende der VI. La Déesse Neith: 241. die aus den Namen der Pyramidenanlagen zusammengesetzt sind: Anchesenpepi I. den Debet für beide Göttinnen im Totentempel des Pharaos Chaefre ausübt442. 10. Hmt nzwt xa-nfr-Mrj-n-ra. in: MDAIK 15: 102. datiert Anfang der IV. but there is nothing in the placement of her titles to suggest that she served as a Priestess of Hathor (or Priestess of Neith) within the House of Khafre“. S. Eine gegenteilige Meinung vertritt GALVIN. Dahschur II: 76. aus. fig. 437 Jeweils auf beiden Scheintüren BM 157A und BM 157B.tj-¢wfw" namens Persen. HELCK 1957. Dahschur II: 75. in: Varia III: 73-77. Nihetepchnum und Persen „in die 4. mwt nzwt mnanx-Nfr-kA-ra. obwohl deren Name nicht genannt wird . Dyn“.auf beiden Scheintüren oben bei den Opfertischszenen437 und rechts auf der Scheintür BM 157B der Titel Hmt-nTr Nt xntt ¢a. Die Titel verweisen also auf einen sehr engen Zusammenhang zwischen dem Kult des verstorbenen Königs und den Göttinnen Hathor und Neith in den Pyramidenanlagen in der frühen IV.im Gegensatz dazu trägt ihr Gemahl Tjeteti mehrere Titel mit dem Namen der Pyramide des Chaefre namens Wr-¢a.f-ra erscheint. 439 ALEXANIAN. in: BSAK 4: 5 (no.f-ra. Hälfte der 5. Dynastie tragen die Königinnen und Königsmütter Pepi I. oder die I. Priestesses of Hathor: 58. sogar Namen. Dahschur II: 75. Hathorkult: 10-11. EL-SAYED. die Titel sich also sowohl auf die Göttin Neith als auch auf die Göttin Hathor beziehen. hierzu auch ALEXANIAN. Hierzu auch HELCK 1957. 14). die davon ausgeht. 440 ABU BAKR. Excavations at Giza: 11. Anchesenpepi II. nennt noch einen weiteren. Merenra und Pepi II. nämlich den "Prophet bei ¢wfw vor Ax. Dieser Titel ist zu vergleichen mit dem Titel Hm-nTr xntj ¢a-%nfrw . Dynastie441."Priester vor der Pyramide Achet-Chufu" des Nihetepchnum aus Giza440. dass Debet "perhaps acted as a representation of these two cults. bisher unveröffentlichten Beleg. Die Titel hmt-nTr ¡wt-Hr xntt ¢a. Dyn.: Hmt nzwt mn-nfr-Mrjj-ra. s. FISCHER 1996. ALEXANIAN.fra der Debet sind also als "Hathor-Priesterin vor Chaefre" und "Neith-Priesterin vor Chaefre" zu übersetzen und beziehen sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf die Pyramidenanlage des Chaefre.f-ra und Hmt-nTr Nt xntt ¢a. in: MDAIK 15: 102. 438 60 .

444 61 . 447 Merut (PM III.1. 72. BARTA 1983. in: JARCE 32: 226.2: 606. Spalten 125-126. WILKINSON. Royal Annals: 176. S. dass das Götterkind Ihi451 dabei den wiedergeborenen Herrscher in Form einer Statue symbolisieren könnte452. 446 Nubhetepti: Hmt-nTr @wt-Hr m mrt-Wnjs. mst wpt-rA Dam JHj twt Sms r (Hwt) ¡wt-Hr (nbt) nht mrt-%nfrw.und Hathor-Priesterin445. Mastaba of Princess @emet-R’ and others (Saqqara III): 17-18. Mastabas: 359-360. wird von GILLAM sicher zu Recht rigoros abgelehnt: "Whatever went on in these temples. in: ASAE 40: 681.n=f m mnw=f n) . dem Göttersohn des Re. GILLAM 1995. Belegt sind sie nur für die Zeit des Alten Reiches bis in die 1.15-16. XII B). Hemet-ra : 1-10. MARIETTE. SETHE.. bis VI. in: ZÄS 110: 104.1.davon unabhängig . und Nisiuseret: Hmt-nTr @wt-Hr m mrt-&tj (SAAD 1941. in: JAOS 76: 108 (no. Zwischenzeit.. Spalte 193 (no.2."450 Die Theorie. da die Statue des Ihi zur Göttin Hathor im Mrt-Heiligtum des Snofru geleitet wird 449: (nzwt bjtj Nfr-jr-kA-ra jr. Auf einem Relief aus dem Neuen Reich wird Ihi als zA ¡wt-Hr .16-61. „(Der König Neferirkare machte als sein Denkmal) das Erschaffen und Mundöffnen einer Statue aus Elektrum des Ihy. 36). Barta 1983. a. LÄ VII. 449 SETHE. 'Ihi'. Herrin der Sykomore im MrtSnofru.2: 606. in: ZÄS 110: 100). die zum (Tempel) der Hathor. ALLAM. Neit et Apouit: 58. Die Bedeutung der Heiligtümer ist aus den Belegen nicht zu erschließen. 452 LÄ VI. bisher aber nicht archäologisch nachgewiesen werden können. vermutet. HASSAN. fig. identifiziert. Perti: Hmt-ntr @wt-Hr mnt jdbwj-Hrw @wt-Hr (nh)t m mrt-Ppj njt DAw (PM III. BAUD. 445 Hemetra/Hemi (PM III. Spalte 12... JÉQUIER. da sie nur in Inschriften und Titeln. 60. FISCHER 1956. Urkunden I. Spalten 11-12. 26). die Titel der drei anderen Mrt-Priesterinnen ist mit dem Namen der Göttin Hathor gebildet446.5. ebenso wie der Titel der Merut447.3. 50). 247.noch zusätzlich den Titel einer Neith-Priesterin trägt. in: JARCE XXXII: 215 (no. 448 BARTA 1983."Sohn der 443 BARTA 1983. in: ZÄS 110: 98. Urkunden I. allerdings besteht ein enger Zusammenhang zwischen diesen Bauten und dem Kult der Hathor: Hemetre ist Mrt.t (temple) of Sneferu' with one of this tempel understood to be within the precincts of the other“. 451 Zum Bild des jugendlichen Gottes Ihi s. 48) trennt diese Sequenz allerdings in: "'The Sycamore (temple) of Hathor' and 'The Mr. fig. Hathorkult: 133-138. LÄ VII. Royal Annals: 172-173. in: LÄ III. begleitet wurde. Dynastie ein solches Heiligtum. 453 GILLAM 1995.. pl.443 Ihre genaue Lokalisierung ist nicht möglich. die . wahrscheinlich errichtet jeder König in der IV. sie befinden sich jedoch anscheinend im Bereich des königlichen Palastes444. in: ZÄS 110: 103. WILKINSON. Priesterinnen an den Mrt-Heiligtümern Über die Mrt-Heiligtümer ist sehr wenig bekannt. HASSAN. Nach BARTA könnte das Mrt-Gebäude „die Zeremonialbühne für die wohl alljährlich gefeierte Vereinigung des regierenden Königs mit der in Gestalt der Göttin Hathor agierenden Königin gebildet haben"448. dass sich der regierende Pharao als Sohn des Re mit Ihi. it was certainly not the sacred marriage of king and queen"453. 450 S. Famille royale et pouvoir: 519 [153].

MARIETTE. in: Czerny et al. Dynastie. in: JSSEA: 10: 237.Hathor“ bezeichnet454 Es sind nur sehr wenige Priester und Priesterinnen an den Mrt-Heiligtümern belegt455: Hm-ntr ab dem Ende der V. 454 London. s.456 Hemetre457 ist wahrscheinlich die erste Frau. Hemet-r': 1-10. S. MARIETTE. Studies in Honour of Manfred Bietak I: 285. s.2: 606. a. fig. BM 774. Dies kann darauf hindeuten. dass es sich um einen temporären Kult handelt. in: ASAE 68: 223-235 (speziell: 228). Varia Nova: 73-77. bei BARTA 1983. in: ZÄS 110: 100. BARTA 1983. dazu RADWAN 2006. die in der VI. als ©ADA-m-anx aufgeführt. Famille royale et pouvoir: 519 (no. Der Titel zAt nzwt n Xt=f smst njt Nfr-swt-Wnjs lässt darauf schließen. Timelines. Mastabas: 359-360. 455 S. s. dass Hemetre eine Tochter des Unas war. Dynastie auftauchen und aus den Pyramidennamen und den Titeln von Königsmüttern. der nur wenige Male im Jahr stattfindet. 441).). HASSAN. Über die Herkunft der vier anderen Priesterinnen ist nichts bekannt. 458 MÁLEK 1979-80. 459 Königsgemahlinnen und Königstöchtern gebildet werden. 60 (no. in: ZÄS 110: 98-104. dass es mehrere Priester am Mrt-Heiligtum des Unas gegeben haben muss. 457 PM III. FISCHER 1996. die dieses Amt ausübt. 19. 456 Allerdings lässt zum Beispiel der Titel sHD Hmwt-nTr mrt-Wnjs des Tepemanch darauf schließen. sie stammen aber wahrscheinlich nicht aus der königlichen Familie. BAUD. KUHLMANN 1982. Mastabas: 195 (D 10). 459 Zur Lesung dieser Namen s. der Titel ist damit der erste Beleg für einen jener "filiation titles"458. 153). Dynastie und Hmt-nTr erst ab dem Beginn der VI. 62 . (eds.

"wether or not a woman might have served the statue of a goddess in daily cult. in: Studies in Ancient Eypt: 229. however. Die Frau im Alten Ägypten: 52. zählt 423 Titelträgerinnen. die im Vergleich umfassend erforscht und analysiert ist. 464 BLACKMAN 1921. Immerhin gesteht er hier den Priesterinnen zu. Die Hathor-Priesterinnen Die Hathor-Priesterinnen sind wohl die einzige weibliche Berufsgruppe des Alten Reiches. schreibt zu den Funktionen der Priesterinnen: "There are so many indications that these priestesses. Dynastie bis zur 1. Priesterinnen von Göttinnen 5. Nofret . dass "their functions. daß die Frau auch am religiösen Leben durch die Übernahme priesterlicher Funktionen teilnimmt . GALVIN 1983. and dancing"464 . Hälfte des Mittleren Reiches ist der Titel für Gemahlinnen von hochrangigen Administratoren belegt (s. GILLAM 1995. also alle die Priestertätigkeiten. might well be said to be of secondary importance. Ägyptisches Wörterbuch: 808-809 [46250]. were engaged in music-making and belonged to the 'harim' (Xnr) of the divinity they served" aber: "It must not be concluded.ihre Funktionen als Priesterinnen also auf die typisch weiblichen Bereiche wie Singen und Tanzen beschränkt ist. danach nur bei Frauen aus der Königsfamilie. in: JEA 70: 42-49. in: JARCE 32: 231 (no. dass der Titel "might be used to deduce a female service for the goddess Hathor". 461 GILLAM 1995. QUIRKE bemerkt immerhin. keine Debatte darüber führen zu wollen. WARD. Zwischenzeit 22 männliche HmwnTr ¡wt-Hr auf. 'Priesterin': LÄ IV. 466 Women: 144.Die Schöne. GALVIN. 24).5. ob "the function of female priests was the same as that of male ones"466.462 Trotz der hohen Anzahl der bekannten Hathor-Priesterinnen wird immer wieder in Frage gestellt. 465 FISCHER. and particular those of Hathor. consisting merely in singing the praises of divinities perhaps chanting offering-formulae as well . ob die altägyptischen Frauen dieses Amt auch wirklich ausüben oder ob es sich nicht stattdessen um einen "Honorartitel" handelt: „Für höhere Gesellschaftsschichten gilt es sogar als nahezu selbstverständlich.1.4. Spalte 1103. führt allerdings fort. in: JAOS 103: 425-430. wie der Kult der Hathor überhaupt funktioniert haben kann. GALVIN 1984. 462 Bis zur 1. Hier ist dann allerdings die Frage zu stellen. even if purely musical. providing food and drink offerings and robing their image"467.playing on musical instruments.1.460 Es sind über 400 HathorPriesterinnen in der Zeit zwischen dem Alten bis zum Mittleren Reich belegt461. jedoch ist der Titel bei Frauen kaum noch ab dem Mittleren Reich bis in die Spätzeit nachzuweisen.. denn "The very fact that this priesthood was supported by a 99% female enrollment indicates 460 ALLAM.. Index: 113-114 [948-954]. in: Schoske & Wildung 1984. 467 1999.4. that the priestesses of the OK and MK were merely temple musicians“.1. HANNIG 2003. were far from being as unimportant as might appear at the first sight". in: JARCE 32: 211-237. 463 'Priesterinnen'.465 ROBINS ist es unklar.und sei es auch nur nominell durch die Annahme eines entsprechenden Titels"463 oder aber "The functions of Egyptian priestesses . in: JEA 7: 22-23. 63 . Hathorkult. die in den Abusir-Papyri detailliert aufgeführt werden. Priestesses of Hathor. zählt insgesamt von der IV.

in: The Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt: 69. 471 SETHE. SÄVE-SÖDERBERGH 1994."473 Das wird durch die Inschrift der der Aesenkai474 aus Hamra Dom aussagekräftig bestätigt475: 11. ungefähr 15 sind für den Hathor-Kult in den Sonnentempeln belegt. Hieroglyphische Inschriften: 24. 472 Hauptsächlich aufgrund der geringen Anzahl von männlichen Hathor-Priestern: nach GALVIN sind höchstens um die zehn Männer bekannt. die den Titel Hm-nTr ¡wt-Hr (ohne Aufsehertitel) tragen. 2. Hieroglyphische Inschriften: 24. 11-13. von denen angenommen werden kann. jnk (gr)476 Hmt-nTr (¡wt-Hr)477 mrt njwt=s tmt „Aesenkai sagt: Ich war (ferner auch) eine Priesterin der (Hathor). Rechtsinschriften: 186-189. Es sollte jedoch davon ausgegangen werden472. 470 S. allerdings ist der einzige belegbare Wab-Priester Pepianch ein jmj-rA wabw. Tf. KLOTH 2002:139.ein gr. Hieroglyphische Inschriften: 38-65. Rechtsinschriften: 144-148. 473 GALVIN. Abb. 478 Priestesses of Hathor: 236. Priestesses of Hathor: 240. Spalte) davon aus. 474 LD II: 114a. Further. so GALVIN. Urkunden I. Women: 144. dass das Geschlecht keine Auswirkungen auf die Ausübung der Priestertätigkeit hatte: "It was also determined that there was no differentation of priestly duties according to sex with regard to the presentation ritual. it cannot be maintained that the women involved in the Hathoric cult functioned only in an honorific capacity. 475 GOEDICKE. all indications are that the women fulfilled their responsibilities as did those men who also held priestly titles for the cult of Hathor. EDEL 1981. which may have been filled only or primarily by men" 478 .wie SETHE . welches von GOEDICKE weggelassen wird. SETHE. s. Tf. Priestesses of Hathor: 236. ergänzt hier .a. LEPROHON 1994.468 Dieser Meinung schließt sich ROBINS an : "Since the masculine form 'hem netjer of Hathor' was very rare.kA Dd=s 12. Spalte 1101) und LESKO (in: 'Priesthood'. geliebt von ihrer gesamten Stadt. it might appear that the female holders of the titel would have to fulfil the same function as that carried out by the hem netjer in the cult of other deities". a. die einen Einblick in die Kultpflichten von Hathor-PriesterInnen geben.“ Dies trifft natürlich dann auch umgekehrt auf die nur selten belegten Priesterinnen in den Kulten von Göttern oder Königen zu. dass sie die gleichen Aufgabengebiete wie ihre männlichen Kollegen übernehmen.s-n. XVIII. dass es keine 469 64 .that certainly it was the women. in: LÄ IV. XVIII.469 Die einzigen Belege. Quite the contrary. SETHE. 477 Ergänzung von EDEL. stammen von den männlichen Hathor-Priestern Nikaanch aus Tehne470 und Pepianch aus Meir471. Cemetery at Hamra Dom: 33. Eine Ausnahme sind. 468 GALVIN. die "wab-priests. GOEDICKE. 26. Both priests and priestesses can be found performing this ceremony. 4. Urkunden I. 115-117. Rechtsinschriften: 186-189. GOEDICKE. in: JARCE 31: 45-46. 476 EDEL.1-2. Hieroglyphische Inschriften: 9-25. the priestesses who performed the rituals of Hathor". 221. EDEL. Urkunden I. Ähnlich gehen auch FISCHER (in: 'Priesterin'.

482 GALVIN. 3-6. entgegen. dass "another duty that may have been reserved exclusively for men is that of attending to the daily toilet of Hathor or her statue. Auch wenn das Wort Hzmn die Bedeutung von "menstruieren" (WB III.und dies mag auch die Skepsis der ÄgyptologInnen gegenüber weiblichen Priesterinnen erklären . women seem to have sometimes been able to hold priestly office. hauptsächlich um die am Kapitelanfang zitierte Beobachtung von Herodot zu widerlegen. BLACKMAN 1918. 480 Vgl. Die Ankleidezeremonie . dass Menstruation im alten Ägypten ein Tabu-Thema war.. mit der Ankleidezeremonie der Statue der Göttin Hathor gleichzusetzen.). 163. s. in: JNES 15: 113-117.15 . 24."485 SAUNERON. Priestesses of Hathor: 237. access to temples. Dieser Zustand . 24. die allmorgendliche Ankleidezeremonie des regierenden Pharaos in seinem pr-dwAt genannten Ankleideraum.die zwangsläufig das Berühren der Statue einschließt . beinhaltet.erhalten481. tombs and palaces were restricted by rules of purity. In fact. dazu ausführlicher WILFONG 1999. 485 'Tabu'.nämlich den Ertrag aus 5 tA Ackerland480 . Urkunden I. these women seem to have been able to perform the rituals as well as men. männlichen Personen ausgeführt wird483. also das Ausführen aller wab-Dienste.. from the Old Kingdom on. in: Gold of Praise: 419-434. sollte nicht daraus gefolgert werden.In der Inschrift des Nikaanch479 wird kein Unterschied gemacht zwischen männlichen und weiblichen Hm-nTr-Priestern. 486 SAUNERON. 163. Spalte 137. Diese soll laut seiner Verfügung den gleichen Anteil am Umlaufopfer . 481 SETHE. in: JEA 5: 148-165. zu denen neben seinen Nachkommen auch seine Gemahlin Hedjethekenu zählt.dies erschließt sich hauptsächlich aus allen namentlich aufgeführten Personen. there is no lack of evidence for women who were priestesses of goddesses. worauf die Titel Hrj-sStA n pr-dwAt und Hrj-tp DAt n ¡wt-Hr nbt Jwnwt hinweisen sollen."482 GALVIN versucht.7."486 Wab-Priesterinnen im Alten Reich gab. hierzu BAER 1956. dass die ausführenden Priester "rein" zu sein haben: "Throughout the history of Egypt. or simply priests' daughters who inherited their fathers' offices. VIII. die wab-Dienste für Hathor verrichten . Women at Deir el-Medina: 162-168. 8-10. die wohl von Mereri484 . Priests of Ancient Egypt: 67. stellt fest: "As for the female personnel .und dies ist leider ihr einziger Beleg . Urkunden I. Ladies from the high society. s. they seem to have enjoyed a rather high social status. and even of gods. die anscheinend nur von speziell ausgewählten.11. in: LÄ VI. der Terminus ist allerdings erst ab dem NR belegt) und "reinigen" hat (WB III. 483 Zu erkennen an dem Titel Hrj-sStA n pr-dwAt. Ähnlich verhält es sich damit.26. 479 SETHE. 65 . die einmal im Monat "unrein" und damit quasi für eine solche Aufgabe "tabu" sind. Dendereh: pl.15-25.das Waschen und Räuchern der Statue.durchgeführt wird. und TOIVARIVIITALA.steht unserem heutigen Verständnis von "menstruierenden" Frauen. 484 PETRIE.

IÄF III: Taf. der auf zwei Siegeln belegt ist492. Es ist auf jeden Fall ein Vorsteherinnen Titel wie jmjt-rA oder sHDt einzufügen. Dynastie zwei jmj-rA Hmw-nTr belegt. 575) und London UC 11092 (PETRIE. Dynastie. Zwischenzeit sowie ein jmj-rA Hmw-nTr in Abydos ohne Datierung. 495 Insgesamt 11mal in Kusae oder Dendera belegt. 577).t Gehörige" wird von RANKE um "der jugendliche" erweitert. dass der Kultbetrieb der Hathor-Tempel in der Regel von Priesterinnen durchgeführt wird. IÄF I: 544. In Giza und Sakkara sind in der V. Cemetery at Hamra Dom: 64. IÄF I: 517. 492 London. und VI. no. da in der obersten. 491 KAPLONY. Zu Bedeutung und Funktion von wsxt "Opferhof" im Alten Reich s. 66 . und es keinen Sinn machen würde. SÄVE-SÖDERBERGH. spricht. für die VI. S. Memphis In Giza und Sakkara zeigt sich nun sehr deutlich. den Titel zweimal aufzuführen. Allerdings gehört ein ein Teil der mit mrwt gebildeten Namen Frauen. XXV (1) unten) die zwei Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr durch den Titel Spst nzwt getrennt werden. Scarabs: Taf. 110. es kann sich aber auch deswegen nicht um ein Epitheton der Hathor handeln. UC 11091 (PETRIE. der wahrscheinlich mehrere Male belegt ist. Dynastie nicht erkennbar hierarchisch durchorganisiert ist. 110.und IÄF I: 452 (3) den (männlichen?) Hathor-Priester Anchmerinezut. so dass hier das Geschlecht nicht eindeutig ist und es sich durchaus auch um eine weibliche Leiterin handeln könnte. no. Denkmäler II: 114k). Aus dieser Zeit sind noch weitere Hathor-Priester494 belegt. pl. SÄVESÖDERBERGH. Für die IV. RANKE. Nestor l'Hôte (1804-1842): 38. sind nach GALVIN ab der V. Dynastie488. Dynastie491. den Hm-nTr ¡wt-Hr nbt nht Nefermenech . ERNST 2001. XXV (1). Dynastie fünf sHD Hmw-nTr und ein jmj-rA Hmw-nTr. ergänzt hier ein jmjt-rA. Zusätze) aus: nj-mrt "Der zu (der Göttin) mr. senkrechten Zeile der Vogelfangszene (LEPSIUS. Personennamen I: 172. hierzu auch HANNIG 2003. s. KAPLONY. in: SAK 29: 41-53. Neben den beiden eben genannten Vorsteher-Titeln zählt GALVIN noch die Titel jmj-rA Tntt oder Mnw Tntt495 und drei Hrj-tp DAt n ¡wt-Hr nbt Jwnw in Dendera zu den Vorsteher-Ämtern von Hathor-Tempeln. Nestor l'Hôte (1804-1842): pl. nennt KAPLONY. IÄF I: 516: "spätarchaische Zeit". geht von einem männlichen Namen unter Verweis auf RANKE. Die Kombination von Priestertitel mit wsxt "Wirtschaftshof" lässt dabei auf zusätzliche Verwaltungstätigkeiten schließen. 489 KAPLONY. IÄF I: 516. 488 Neferti (PM V: 122. LEPSIUS. LEPSIUS. Denkmäler II: 114 k. Dynastie und sechs jmjrA Hmw-nTr in der 1.somit der wohl früheste Beleg für den Hathor-Kult in Memphis . s. in Dendera ein sHD Hmw-nTr und ein jmj-rA Hmw-nTr in der VI. IÄF III: Taf. no. als seine weiteren Titel werden auf einem anderen Siegel HmnTr ¡wt-Hr wsxt493 und mjtr genannt. Einzige weibliche (Unter-)Vorsteherin ist wahrscheinlich Neferti aus Qasr es-Sayed aus der VI. Ägyptisches Wörterbuch: 107 [2126] und 1185-1186 [46585]. Personennamen III: 63. 170. VANDIER D'ABBADIE. Dynastie ist kein Vorsteher bekannt. KAPLONY. 579. Cemetery at Hamra Dom: 63-67. wie SÄVE-SÖDERBERGH sie vorschlägt. dass die Verwaltung des Hathor-Tempels in der V. 494 Neben der genannten Person namens Nimerurenu. 168.a. VANDIER D'ABBADIE. Scarabs: Taf. VII. 21 (und II: 364. no. allerdings nennt KAPLONY489 einen xrp(?) Hmw-nTr ¡wt-Hr "Leiter der Hathorpriester" namens Nimerutrenu490 aus der Zeit der späten II. Text II: 181. IÄF III: Taf. 493 KAPLONY. VII. Es kann davon 487 Priestesses of Hathor: 108-120. so dass letztendlich alles für eine Ergänzung. no. ein jmj-rA Hmw-nTr in Tehne. 5 jmj-rA Hmw-nTr in Kusae für die VI. 490 KAPLONY. Dynastie zehn männliche Untervorsteher und 19 männliche Vorsteher belegt487.Tempel-Hierarchien Obwohl vorausgesetzt werden kann. 110.

Opferbecken Louvre E 12632. geht von einem Heiligtum oder Schrein der ¡wt-Hr nbt nht aus. darunter jedoch keine einzige Vorsteherin. Männliche sHD Hmw-nTr treten frühstens in der V. EDEL 1981. It can. hierzu auch HANNIG 2003. Dendera: 31. Hieroglyphische Inschriften: 38-65. Hieroglyphic Texts BM: pl. belegt.499 Am häufigsten ist die Titelkombination Hathor-Priesterin und rxt nzwt anzutreffen. Rank and Title: 241 [256] in die VI. HANNIG 2003. 67 . Urkunden I. 504 GALVIN. FISCHER. 498 1995. von GALVIN. sogar erst gegen Ende der V. Nikaanch501. be unequivocally stated that there was no social or economic restriction or requirement for holding the title of Priest(ess) of Hathor. 500 Neferirtenef.ausgegangen werden. hierzu auch JONES. welches ALLAM südlich der Außenmauern von Memphis vermutet496. allerdings ist Jnkaef ausschließlich als sHD Hmw-nTr ¡wt-Hr bei HASSAN. dass es im Alten Reich nur ein Heiligtum der Hathor. ob Hathor-Priesterinnen ohne weitere Titel als sozial niedrigstehend klassifiziert werden können. Dynastie auf500. 503 Priestesses of Hathor: 250. Ägyptisches Wörterbuch: 107 [2126].nicht eindeutig erkennbar wird. datiert. Die ersten Hathor-Priesterinnen im memphitischen Raum sind ab der IV. im memphitischen Raum gibt. GALVIN stellt zusammenfassend fest.. 497 ZIEGLER 1997: 62-63 [16].. Dyn. eine Tochter des Djedefre. Herrin der Sykomore. Index I: 174 [665] und HANNIG 2003. therefore. Priestesses of Hathor: 249. 502 BAER. Rechtinschriften: 144-148. Vgl. Dyn. dass "social or economic diversity is similar borne out among the female numbers of the Hathoric cult as demonstrated by those women holding the title of Priestess of Hathor: They range from being virtually undistinguished (other than holding a Hathoric title) to being a member of or related to the royal family. der früheste Beleg ist Neferhetepes497. Priestesses of Hathor: 53-68. Zwischenzeit in Giza und Sakkara belegt498. geschlechts-hierachischen Prozessen entzogen ist.eingeschlossen die belegten Hathor-Priester im memphitischen Raum504 . Ägyptisches Wörterbuch: 2285-1186 [46585]. 122-130 ("Grab 2"). 24-32 ("Grab 1") und Urkunden I."503 Wenn eine soziale Hierarchisierung der Hathor-PriesterInnen . XVIII. Giza IX: 22-24. die den Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt nht trägt. in: ASAE 3: 122-130. Rank and Title: 293 [406]. in: JARCE 32: 219. SETHE. wird von BAER. dessen Titulatur auf seiner Scheintür im BM (JAMES. 1143) ist allerdings zerstört: /// ¡wt-Hr jmj-rA nht. Dynastie belegt. Dynastie502. no. dass der Tempelkult der Hathor weitgehend den sonst erkennbaren. Priestesses of Hathor: 330 [320M] in die V. ob der Besitz mehrerer Titel auf einen höheren sozialen Rang hindeuten könnte. allerdings nicht für den Kult der ¡wt-Hr nbt Jwnt. Nach GILLAM sind über 80 Hathor-Priesterinnen zwischen dem Alten Reich und der 1.h. Ägyptisches Wörterbuch: 808-809 [46250]. 499 S. Überdies muss die soziale Position der 496 Hathorkult: 4-5. S. hierzu GALVIN. 501 FRASER 1902. Es ist nicht sicher. der erste Vorsteher. GALVIN zählt zu den Vorstehern auch Chnumhotep ( Priestesses of Hathor: 302 [36M]). GOEDICKE. so kann dies auch bedeuten. d.

denn kein einziger Titel ist bei der Mehrheit der Beamten belegt“. Her temple's wealth was probably also a factor. At any rate.ihr Amt völlig unabhängig von Stellung und Beschäftigung ihrer Ehemänner"505. hierzu auch die Anschauungs-Pyramide von LEHNER 1997.). 508 S. DER MANUELIAN 1986. bzw. 11-13. HÖLSCHER. Die einzig bekannte Hierarchie ist die zwischen den fünf Vorstehern und den Priesterinnen im Fall von Nikaanch in Tehne. auf dem nördlichen Haupteingang mrjj BAstt anx Dt-"geliebt von Bastet. for a time.die ja zum Teil identisch sind . Das Fehlen hierarchischer Strukturen unterscheidet den Hathor-Tempel grundlegend von anderen Tempeln wie etwa dem Totentempel des Neferirkare in Abusir. dass er selbst die ökonomischen Aufgaben des Tempeldienstes. in: Donadoni 1992: 154. 506 PERNIGOTTI: "Der Priester". regelt507: (11) jn Hm n Wsr-kA.f wDw wab n ¡wt-Hr nbt RA-jnt (12) jr jxt nbt aq tw=s r Hwt-nTr (13) jnk js wab Hr jxt nbt n wDb-rd r Hwt-nTr „Seine Majestät Userkaf befahl den Priesterdienst für Hathor. denn in „dem Augenblick. denn „Neith-Priesterinnen versehen wie die HathorPriesterinnen . 509 LESKO. Vgl. Studies in Honour of Manfred Bietak I: 276-277. in den berühmten Triaden des Menkaure aus seinem Taltempel ist dieser neben 505 BEGELSBACHER-FISCHER 1981. 507 SETHE. Der Kult der Göttin Hathor "attracted so much material as well as personal support from the royal family that any official association with the cult automatically carried great prestige. der den Priesterdienst ausübte über alle Dinge des Opferumlaufs für den Tempel. verweist ebenfalls auf die Rollsiegel aus der 68 . (eds. anscheinend exklusiv dem männlichen Geschlecht vorbehalten. which hints administrative responsibilities"509. wurde der ägyptische Priester Teil einer steng hierarchischen Struktur. RADWAN 2006. nämlich die Verwaltung des Umlaufopfers. der ausdrücklich betont. Elkab VI (1): 338-341. Götterwelt: 115. welcher schließlich der Sicherung von materiellen Ressourcen gilt. (in er Tat) war ich es." Spätestens ab der Mitte der V.Gatten nicht unbedingt Einfluß haben. Dynastie ist der Zugang zu gesellschaftlicher Position und sozialem Status. Goddesses: 241. s. welche dem Tempel geliefert werden. that of overseer of prophetesses. Chephren: 17. Urkunden I. sie schreibt weiterhin: „Dies geht aus der Untersuchung der Titulaturen der Gatten von Neith-. 26. VANDEKERCKHOVE & MÜLLER-WOLLERMANN. in: Czerny et al. Timelines. ewig lebend". Der Hathor-Kult steht in enger Verbindung zum Königskult: der erste Textbeleg für die Verbindung von König und Hathor ist an der Fassade des Taltempels von Chaefre510 angebracht. Hathorpriesterinnen hervor. in: JNES 45: 2. in the control of women. while the priestly posts remained. 510 Am südlichen Haupteingang steht: mrjj ¡wt-Hr -"geliebt von Hathor". The Complete Pyramids: 234. an deren Spitze eine 'Oberpriester' stand"506. indem er sich dem Dienst für eine Gottheit verschrieb. Zur Organisationsstruktur des Nechbet-Tempels in Elkab s. Herrin von Ra-int. the men filled a new position.508 In Bezug auf alle Dinge.

2: 606. 245. XII B). Dynastie besonders verbunden fühlten. 512 So veranlaßt zum Beispiel Userkaf eine Stiftung von 44 Aruren Ackerland in den unterägyptischen Distrikten an Hathor . die den Pharao umarmt.aufgrund der „Nutzung der damit verbundenen Pfründe" erhält.5. 244. dass der Hathor-Kult vom König unterstützt und finanziert wird und der wirtschaftliche Faktor dieses Kultes eine außerordentliche Rolle spielt. SETHE. sondern ist einzig als rxt nzwt belegt. 461.erhalten. nach SAAD 1941. ob sie dieses Amt wirklich ausübt oder . Urkunden I. nach HELCK 1959. Dies bedeutet.5 tA Ackerland. Die soziale Stellung der Regierungszeit des Chephren. she appears last without them in the £nw-kA table below“. 518 Rechtsinschriften: 139 (no. WILKINSON. HASSAN.14-15 und 241. Urkunden I. in: ZÄS 110: 100. dass ein nicht unerheblicher Teil der Frauen des Alten Reiches über ein gesichertes eigenständiges "Einkommen" aus dem Tempeldienst verfügte514: Immerhin sind die Hälfte aller Frauen mit eigenen Grabanlagen als Hathor-Priesterinnen belegt. in: ASAE 40: 681. 168. in: JNES 45: 9-12. weitere Stiftungen sind von Sahure in den Annalen belegt. 13). in: JNES 45: 7: "One hesitates to assign any special status to Nj-kA-anx 's wife.honorarhalber. 244. 18) und 143 (no. dem Hm-nTr ¡wt-Hr Hemhathor. Dynastie belegt511. Da Hedjethekenu an erster Stelle aufgeführt wird.26. 511 Merut mit den Titeln Hmt-nTr Nt. ihr Kult ist auch in den MrtHeiligtümern der Könige der IV. Urkunden I. Tehne Hedjethekenu.512 Die Priesterinnen sind deshalb "completely in charge of serving the goddess directly and of administering the revenues. im Gegensatz zu dem jmj-rA Hmw-nTr ¡wt-Hr Nikaanch und ihrem Sohn. die Überlegung von GOEDICKE ist also durchaus in Betracht zu ziehen. pl. Royal Annals: 153. generated by lands and staffs belonging to the temple"513.und damit ebensoviel wie an den Gott Re. das Nikaanch verwaltet. 514 S. ¡Dt-Hknw. WILKINSON. SETHE. for while she appear first with the Hrjw rnpt in the Hathor table above.518 Seltsamerweise trägt Hedjethekenu. Goddesses: 240. in: ZÄS 110: 100. Royal Annals: 160-161.den personifizierten Distriktsgottheiten immer mit der Göttin Hathor. 240.7. ebenso wie die nach ihr aufgezählten Personen. 515 S. 69 . die Hmt-nTr ¡wt-Hr m mrt-Wnjs Nubhetepti (BARTA 1983. 516 Nicht klar ist. SETHE. 72) und die Hmt-nTr ¡wt-Hr m mrt-&tj Nisiuseret (BARTA 1983. s. ist sich Goedicke nicht sicher.17-18. die größtenteils ihre Kinder sind517. 24. So auch DER MANUELIAN 1986. mit dem sich die Könige der V. 15 . dargestellt. mainly foodstuffs and linen. die Gemahlin des Nikaanch aus Tehne515. 517 S. Aus diesem Grund kann davon ausgegangen werden. hierfür gestiftet von Menkaure516 .14-15. Herrin der Sykomore an all ihren Plätzen. s. no. Mastaba of Princess @emet-Ra and others (Saqqara III): 17-18. und V. fig. soll für die Ausübung ihres Priesterdienstes für Hathor den gleichen Lohn .11-12. in: Paulys Real-Encyclopädie der classischen Altertumswissenschaften XXIII/2: 2263). dazu DER MANUELIAN 1986. im Grab nie den Titel einer Hathor-Priesterin. (Hmt-nTr @wt-Hr m?) mrt-¦tj (PM III. ob Hedjethekenu ebenfalls am Umlaufopfer (wDb-rd) aus der Stiftung des Userkaf beteiligt ist. 513 LESKO.

dass Hemhathor das Amt des Hathor-Priesters von seinem Vater erbt. das jüngere ist. da er nämlich in Gegenwart seiner Mutter immer nur mit diesem Titel bezeichnet ist525. wahrscheinlich in der Hand von Frauen.Hedjethekenu bereitet auch bei der Interpretation weiterer Inschriften im "jüngeren"519 Grab des Nikaanch Schwierigkeiten: auf einer Darstellung der Scheintür im Südteil der Westwand. WARD. er ist mein Erbe. Inschrift (b) bezieht sich .1. Feminine Titles: 16-17. Trotzdem bekommt er seinen zweiten Amtstitel. 523 Hieroglyphische Inschriften: 42. Vielleicht ist die Totenkultverfügung dahingehend zu deuten. Posten. s. 520 Inschriften a & b bei EDEL. wie schon oben 519 Dieses Grab ist eigentlich das ältere Grab. der Schreiber der Königsurkunden. die Inschriften aber darauf schließen lassen. schreibt sie „dem Kind (links von dem Manne)" zu. warum sich die zweite Inschrift nicht auch auf sie beziehen sollte – trotzdem stellt EDEL fest: „Da hier von nst "Sitz. über dem größten Kind520: (a) zS a nzwt ¡m-¡wt-Hr jaw(=j) pw Hr nst(=j) 521 nb jSt nb „Der Schreiber der Königsurkunden Hemhathor. die „nicht als Kinder des Nj-anx-kAj nachweisbar sind"526. der sich in meinem Amt befindet. da der Titel für seine Mutter nicht belegt ist. nämlich den eines zS a nzwt – "Schreiber der königlichen Akten“ von seiner Mutter Hedjethekenu weitervererbt524. SETHE. Hieroglyphische Inschriften: 45. Selbst wenn keine Schreiberinnen im Alten Reich bekannt sind527. Stellung" die Rede ist. 70 .definitiv auf die Frau. Abb. 521 HANNIG. 526 Hieroglyphische Inschriften: 45. Urkunden I. die Hedjethekenu und ihren Sohn zeigt. EDEL. 525 Und in Gegenwart seines Vaters immer nur mit dem Titel Hm-nTr ¡wt-Hr. die nicht von Nikaanch stammen. Hieroglyphische Inschriften: 42. 31. kann man m. da sie zwar nicht als Schreiberin belegt ist. dass Hedjethekenu ihren Anteil für ihren Dienst in der Verwaltung der Stiftungen für den Hathor-Kult bekam. der von seinem Vater geehrte. 524 Hieroglyphische Inschriften: 45-46. zum Beispiel in Memphis. Nikaanch zugeschrieben522. das zuerst gefunden wurde. Hieroglyphische Inschriften: 42-43. ist das sehr unwahrscheinlich. Es scheint. 522 EDEL. Auf einer zweiten Scheintür sind neben ihrem als zS bezeichneten Sohn Hemhathor zwei weitere Schreiber abgebildet. steht vor der Frau. Handwörterbuch: 430. da Nikaanch hier den Titel eines Hm-nTr ¡wt-Hr trägt und die Eltern von ihm dargestellt sind. der Herr meiner Eigentümer" (b) zA=s smsw jmAxwt n jt=f zS a nzwt ¡m-¡wt-Hr „Ihr ältester Sohn. Amt.aufgrund des Personalpronomens =s . Es könnte sich theoretisch um zwei weitere Söhne der Hedjethekenu handeln. die Rede nur dem Vater unterstellen. Varia: 77-78. da hier die Familie des Grabbesitzers dargestellt ist. obwohl sie auf der rechten Scheintürseite vor der Frau und in ihrer Blickrichtung angebracht ist. Hemhathor“ Diese Inschrift wird. Es gibt daher keinen einleuchtenden Grund. die Mutter selbst hat ja keinen eigenen Beruf"523. 14. da Hemhathor jedoch als "ihr ältester Sohn" bezeichnet wird. E. während das "ältere" Grab. 527 FISCHER 1976. liegt die Verwaltung des Hathor-Tempels.

zum Erben des Vaters meiner Mutter in der Stadt Menat-Chufu“. Dynastie eindeutig mit dem Kuhgehörn und der Sonnenscheibe belegt.festgestellt. wie für Neferti532 vorgeschlagen. neben dem Namen werden auf dem Spiegel noch die beiden Titel Spst nzwt und Hmt-nTr ¡wt-Hr genannt. and as the temples possessed land. LESKO. in: Capel & Markoe (eds. they required the services of professionally trained men to keep records and administer endowments"529. FISCHER 1962. Auf der Kapelle Sesostris I.. . (13) r jrj-pat HAtj-a jmj-rA xAwst jAbt @rw smA PAxt (14) r jwat jt=j mwt=j (15) m mnat ¢wfw njwt „Die Majestät . SETHE. Möglicherweise wird jedoch das Schreiberamt über die mütterliche Linie .n zAt HAtj-a nbt pr BAqt mAa-xrw „. 531 PETRIE. 25: (18) jrj.528. oberägyptischen Distrikt ist kaum etwas bekannt. da ab Ende der V.. 529 71 . durchaus angebracht. 532 SÄVE-SÖDERBERGH. Dieses kann dann sehr wohl damit zusammenhängen. s. Vorsteher der östlichen Wüstenländer. hin. 26. Dynastie mehr männliche Hathor-Priester belegt sind.. „Selige“ und Urkunden VII. Neferbat.schwer voneinander zu unterscheiden. dazu FISCHER. in Karnak wird als Lokalgottheit des 7.dem Kuhgehörn auf dem menschlichen Gesicht .. Cemetery at Hamra Dom: 63-67. den die Gemahlin des Hezu. and other wealth.530 Qasr es-Sayyad (Hamra Dom) Über den Hathor-Kult im 7. veranlaßte... Dendera: 18. 530 Ähnlich JOHNSON 1996.. geboren von der Tochter eines HAtj-a. in: JARCE 1: 7-23. Allerdings weist schon FISCHER in seiner Publikation der Stele des Hezu533 auf den .. oberägyptischen Distrikts die Göttin Bat genannt534. hier kann also ein Kultort vermutet werden. Diospolis Parva: 38. Mistress of the house: 184. s.nur hier belegten . 533 London. dass ich befördert wurde zum . trägt und der ein Zeichen für eine mögliche Verbindung der Göttin Bat mit der Göttin Hathor in diesem Distrikt darstellen könnte. Aus diesem Grund scheint Skepsis gegenüber dem Titel einer "Vorsteherin" der Hathor-Priester. Dynastie.Anfang der VI. Herrin des Hauses Baket. ohne dass sie selbst das Amt ausübt. (Ankleide) Priester des Horus und der Pachet.). dass nur "few women were formally educated. die allerdings in der Regel Vorsteher-Titel tragen. und V. tenant farmers. Goddesses: 241.11-15: (11) jw rdj wj Hm n . University College 14312. FISCHER zufolge ist Hathor erst ab der IV.Titel einer jmjt-rA xnr n BAt. Urkunden VII. a.weiterverbt. die auf die Inschrift des Chnumhotep verweist.also vom Vater der Hedjethekenu an seinen Enkel . da außer den beiden Hathor-Priesterinnen in Qasr es-Sayyad nur noch eine weitere Hathor-Priesterin aus Abadiyeh belegt ist531. Die beiden Göttinnen sind aufgrund ihrer fast identischen Ikonographie . bei vielen Zeugnissen aus der Frühzeit wird seiner 528 jmj-rA Hmw-nTr oder sHD Hmw-nTr. Tafel XXXI N19. Dies bezieht sich hauptsächlich auf die Zeit der IV.

115-117. in: Lesko (ed.535 Eine erste eindeutige Assimilation ist in den Meir-Gräbern der frühen XII.537 Neferti kann eventuell die Gemahlin des Distriktsvorstehers Tjauti538 sein. FISCHER 1989. S. Urkunden I. Hamra Dom: 21. dass er diesen Grabschacht "seiner geliebten Gemahlin Aesenkai" gegeben hat. Merenre und Pepi II. SETHE. in: MDAIK 14: 69.15-117. SÄVE-SÖDERBERGH. die durch eine.tj n anx „Ich tat dieses für diese Aesenkai wegen der Größe ihres Ansehens (in meinem Leib?)545 534 LACAU & CHEVRIER.1.) Women's Earliest Records: 5 (no. Urkunden I. in: JEA 82: 220. 5-6). 543 LD II: 114a.a. die als Vorsteherinnen oder sogar als jrjt-pat belegt sind. und EDEL. dass Neferti eine sHdt Hmt-nTr ¡wt-Hr ist540. 536 BLACKMAN. 52). das Bat-Sistrum und das Menat zeigend. S.536 Vielleicht existiert in diesem Distrikt ein gemeinsamer Kultort der beiden Göttinnen Hathor und Bat. 180ff. zählt noch zwei weitere Belege als „biographische“ Aussagen auf. die Herrin von Kusae. auf jeden Fall erscheint es in diesem Zusammenhang bei aller Skepsis . Meir II: pl.. dass Neferbat möglicherweise die zweite Gemahlin gewesen sein könnte. Sésostris 1er: 225. pl.übt sie das Amt einer xntjt-S aus541. Zeilen 9-10. s. dass sie für sich ein eigenes Grab anlegen läßt. 1962. deren Kult ausschließlich Frauen ausüben. in: JARCE 1: 11. Zusätzlich oder vorher . 542 Wahrscheinlich ist Aesenkai die Schwiegertochter der Neferti. Cemetery at Hamra Dom: 33. Hieroglyphische Inschriften: 37. Ihr Titel als Vorsteherin der Musik-Truppe der Bat ist Neferbat so wichtig. belegt.Meinung nach der Bat-Fetisch mit dem Hathor-Emblem verwechselt. in: CdÉ 148: 288. SÄVE-SÖDERBERGH 1994. in dessen Grab ist eine Nefer als seine Gemahlin genannt. Hieroglyphische Inschriften: Abb. Rechtsinschriften: 186-189. 537 1962. 116. 3.n(=j) nn n a. KLOTH 2002:139. 544 SETHE. Tf. II. dies erklärt auch die beiden Vorsteherinnen-Titel. in der dieser ausdrücklich darauf hinweist.und NeithPriesterin belegt. Dynastie zu beobachten: Frauen. XVII. Anders verhält es sich anscheinend bei Aesenkai542. 540 S. Zwischenzeit. dass sie ihn auch nach ihrem Umzug aus Qasr es-Sayyad trägt. BLACKMAN. XV. no. in: JARCE 1: 9. 488. 541 Tjauti und Idu (ihr Sohn?) tragen beide jeweils die Titel eines jmj-rA xntj-S pr-aA. MC FARLANE 1999. denn FISCHER nimmt an. Hieroglyphische Inschriften: 9-25. 538 EDEL. 4. denn544 (15) (jw) jr. Meir I: pl.s-n-kAj tn (16) n wr n jmAx=s (m Xt=j) (17) n Dd=s Tz Sna jb(=j) (1) n jw=s r tr rnp. EDEL. FISCHER 1962. s.durchaus denkbar. die allerdings eher zu den Epitheta zu zählen sind. wenn auch sehr knappe. wird noch gesondert diskutiert539. 539 S. STRUDWICK 1996. Die bevorzugte Stellung einiger Frauen in den Provinzen gegen Ende des Alten Reiches und der 1. dass die Stele aus Abydos stammt. Es scheint infolgedessen nicht erstaunlich. 545 Hier übersetzen HELCK 1956. schreibt. sind jedoch auch als sHD Hmw-nTr der Pyramiden von Pepi I. EDEL.a. 66.543 Diese ist auf der sogenannten "Schachturkunde" auf der Südwand der Kultkammer des Idu Seneni angebracht. Hieroglyphische Inschriften: 24: Xt=j mit der 535 72 . tanzen für Hathor. Neferti ist auf jeden Fall als Hathor. in: JARCE 1: 14 (no. der einzigen Frau. Idealbiographie belegt ist. GOEDICKE.

Niemals sagte sie ein Wort, das mein Herz abstieß, nie war sie böse, solange sie jung an
Jahren war"546.
Der Zweck dieser Urkunde ist unterschiedlich diskutiert worden: nach HELCK547 kann der
Grabbesitzer darüber bestimmen, wer mit ihm begraben werden darf, und seinen Wunsch, wie
in diesem Fall, urkundlich festlegen und amtlich melden; GOEDICKE ergänzt „wegen ihres
Ansehens in der Familie" und vermutet, dass Aesenkai das Grab sonst nicht bekommen hätte,
denn „deutlich jedoch wird eine Spannung zwischen den Testierenden und seiner Familie, zu
der die Gattin allem Anschein nach nicht zählte"548; diese Interpretation wird dagegen schon
von EDEL als "irrig" abgelehnt549.
Welche Rolle auch immer die Belegung des Grabschachtes bei Idu Seneni und Aesenkai
spielte, scheint Aesenkai zu befürchten, dass sie - und hier hat GOEDICKE bedingt Recht550 dort nicht begraben werden könnte, da sie selbst in ihrer kurzen Inschrift darauf eingeht551:
12. jr rmT nb jTjt=sn hAt tn m-a n jw wDa Hna jn nTr aA
„Bezüglich irgendwelcher Leute, die diesen Grabschacht von mir wegnehmen wollen552, mit
denen werde ich seitens des großen Gottes gerichtet werden." 553
Möglicherweise stammt Aesenkai nicht aus Qasr es-Sayed.554. Dies muss nicht gegen eine
Stellung als Priesterin sprechen, denn das Amt einer Hathor-Priesterin übt ebenfalls eine Frau

Bedeutung von "in meinem Leib" im Sinne von Ansehen; GOEDICKE, Rechtsinschriften: 188-189 allerdings mit
"meine Familie".
546
Übersetzungen s. GOEDICKE, Rechtsinschriften: 186-187; EDEL, Hieroglyphische Inschriften: 20; SÄVESÖDERBERGH, Hamra Dom: 33; KLOTH 2002: 233.
547
1956, in: MDAIK 14: 68.
548
Rechtsinschriften: 189.
549
Hieroglyphische Inschriften: 24.
550
Eine weitere, noch gewagtere Interpretation von GOEDICKE, Rechtsinschriften: 186, ist seine Übersetzung
von SETHE, Urkunden I, 117.11-12: „Nicht erlaube ich irgendeinem Mann, dass er herabsteige zu ihr"; EDEL,
Hieroglyphische Inschriften: 22, verweist zu Recht darauf, dass es sich hier nur um den Grabschacht und nicht
um den Leichnam der Aesenkai handeln kann, der hier geschändet werden sollte.
551
Diese sogenannte "Schachturkunde" befindet sich auf der Südwand der Kultkammer ihres Gemahls Idu Seneni
in Hamra Dom (Qasr es-Sayed). GOEDICKE, Rechtsinschriften: 186-189; Tf. XVIII.
552
Es handelt sich wohl um den Grabschacht, der ihr von ihrem Gemahl Idu Seneni vermacht wird:
(2) jr HAt tn jrjt.n(=j) m rA 6 n a 3?...
(3) rdj(n=j) tn n Hmt(=j) mrt(=j) a-s.n.kAj
„Betreffend diesen Grabschacht, den ich gemacht mit einer Mündung aus 6 ... und einer (Tiefe) von 3 ... (und)
den ich meiner geliebten Gemahlin Aesenkai überlassen habe".
553
Um einen ähnlichen Fall scheint es sich im Papyrus Kahun aus der XII. Dyn.(?) zu handeln, in dem ein Mann
namens Wah seiner Gemahlin Teti per Verfügung ein Platz in seinem Grab zusichert. S. Papyrus Kahun I, 1,
GRIFFITH, Kahun: 31-32; pl. XII & XIII; Bearbeitungen: DER MANUELIAN 1986, in: JNES 45: 15-16;
JOHNSON 1996, in: Capel & Markoe (eds.), Mistress of the house: 178; LOGAN 2000, in: JARCE 37: 58-59.
S. dazu S. 98.
554
Der Name a.s-n-kAj ist auf jeden Fall selten und ungewöhnlich: "Ihren Arm für meinen Ka!"? s. RANKE,
Personenamen I, 56.27. a) Beleg aus Qasr es-Sayed, s.o.; b) Cairo CG 20539; Denkstein des Mentjuhotep aus
Abydos, Mittleres Reich, und möglicherweise eine weiterer Beleg aus dem MR s. RANKE, Personennamen II,
345. 56.27.
73

in der 1. Zwischenzeit aus555, deren Name - aAmt - schon auf ihre Herkunft - "Asiatin"
hinweist556, sie trägt zusätzlich den Titel Xkrt nzwt watt. Aesenkai betont in ihrer Biographie
ihre Stellung: „Ich war eine Priesterin der Hathor" - Hathor wird von EDEL ergänzt, scheint
aber plausibel557 - und schließt direkt an „geliebt von ihrer gesamten Stadt", eine Phrase, die
nur in einer ähnlichen Form - „ich war ein Geliebter der Menschen" erst ab der VI. Dynastie
in den (auto)biographischen Inschriften belegt ist.558 Aesenkai spezifiziert allerdings die
Aussage, was auch als ein Wunsch auf die Zugehörigkeit in "ihrer" Stadt interpretiert werden
könnte, erinnert sie doch stark an die Phrasen des Izi oder des Bia „Ich bin ja einer von
euch"559, die an die Priester-Kollegen gerichtet ist und an deren Pflichtgefühl appelliert, damit
diese nach dem eigenen Tod die Opferrituale ordnungsgemäß vollziehen.
Letztendlich kann über den Hathor-Kult im 7. oberägyptischen Distrikt kaum etwas gesagt
werden, da nur sehr wenige Gräber - anscheinend stammen alle aus der Familie des
Distriktsfürsten Tjauti560 - erhalten sind; die beide belegten Hathor-Priesterinnen lassen auf
eine ähnliche, d.h. vorwiegend weibliche, Organisation des Heiligtums wie in Memphis
schließen.561

Dendera
Hathor, die Herrin von Dendera, wird als einzige nicht-memphitische Erscheinungsform der
Göttin auch im memphitischen Raum während des Alten Reiches verehrt, denn es sind
zahlreiche PriesterInnen der Hathor, Herrin von Dendera, in Gräbern in Giza und Sakkara
belegt.562 FISCHER schließt nicht aus, dass die in Memphis begrabenen Hathor-PriesterInnen
der ¡wt-Hr nbt Jwn(w)t den Kult in Dendera vor Ort ausüben, hält es aber für eher
unwahrscheinlich.563 Möglich ist aber auch, dass die PriesterInnen zeitweise in Dendera
anwesend sind, da einige auch in beiden Kulten belegt sind.
Eine "Blütezeit" erlebt der Kult der Hathor von Dendera in der VI. Dynastie. Teti ist der erste
Herrscher, der sich "mrjt ¡wt-Hr nbt Jwnt" nennt564, auch sein Sohn Pepi I. schenkt dem Kult
später sein besonderes Interesse.
555

Stele Chicago OI 16959 aus Naga ed-Dêr, s. DUNHAM, Naga ed-Dêr Stelae: 107-108; pl. XXXIV.
SCHNEIDER 1998: 27.
557
S. EDEL, Hieroglyphische Inschriften: 9-25.
558
EDEL 1944, in: MDAIK 13: 46 (§ 42); KLOTH 2002: 74-75 (3.3.2.5.).
559
FISCHER 1965, in: JARCE 4: 49-54; HELCK 1977, Ink wa jm-Tn "ich bin ja einer von euch" , in: ZÄS 104:
89-93; EDEL 1979, Zum Verständnis der Inschrift des Jzj aus Saqqara, in: ZÄS 106: 105-116.
560
SÄVE-SÖDERBERGH, Hamra Dom: 18-21.
561
Es ist kein männlicher Hathor- Priester - oder Vorsteher - in Hamra Dom belegt.
562
Eine Auflistung s. FISCHER, Dendera: 30.
563
Dendera: 35.
564
Sistrum, New York MMA 26.7.1450, s. DAVIES 1920, in: JEA 6: 69-70.
556

74

15 Hathor-PriesterInnen sind insgesamt in Dendera belegt: 13 weibliche Hathor-Priesterinnen
aus der VI. Dynastie bis zur 1. Zwischenzeit565 und 2 männliche Hathor-Priester. Achtihotep
ist zwar aus einem Grab in Sakkara belegt566, dient aber anscheinend in Dendera567. Er trägt
eine Vielzahl an Titeln, allerdings keinen Titel als Vorsteher der Hathor-PriesterInnen,
sondern allein den Titel Hm-nTr ¡wt-Hr nbt Jwnt und ist damit der einzige nachweisbare
männliche "Priester der Hathor, Herrin von Dendera“.568 Der - wahrscheinlich - in die V.
Dynastie zu datierende569 Niibunezut trägt den Titel Hm-nTr ¡wt-Hr ohne jegliche Epitheta;
aus diesem Grund schreibt FISCHER, dass er "had nothing to do with the civil administration
of the nome, but was occupied solely with the affairs of the temple"570, sein Aufgabengebiet
also das gleiche wie das aller weiblichen Hathor-Priesterinnen ist. Gegen Ende der VI.
Dynastie und Anfang der 1. Zwischenzeit sind einige jmj-rA Hmw-nTr bekannt, die sich
aufgrund ihrer weiteren Titulatur für spezielle Kulthandlungen im Hathor-Tempel
verantwortlich zeigen; fünf davon tragen den Titel mnjw Tntt "Hüter der Tjentet-Kühe"571 vielleicht ein Zeichen dafür, dass in Dendera für die Göttin Hathor heilige Kühe gehalten
werden.572 Meni bezeichnet sich als xrp m xbAt - "Leiter über die xbAt -Barke" und
Neferseschempepi/Seneni trägt die Titel mDHw Nxn jrr wjA n ¡wt-Hr nbt Jwnt -"Zimmermann
von Nxn, der die Barke der Hathor, Herrin von Dendera, herstellt"573 und mDHw nzwt jmj-rA
Xnjw wjA ¡wt-Hr @r - "Königlicher Zimmermann, Vorsteher der Ruderer der Barke von
Hathor und Horus"574. Diese Titel sind im Zusammenhang mit einer Barkenprozession zu
sehen, bei der die Barke mit der Kultstatue der Hathor zu Wasser gelassen wird.
Wahrscheinlich ist Neferseschempepi/Seneni für die Administration des Hathor-Tempels
verantwortlich, da er den Titel jmj-rA pr-Sna trägt, wie es auch für die übrigen Distriktsleiter
aufgrund ihrer Titulaturen anzunehmen ist. Ihr besonderer Bezug zum Hathor-Tempel wird
schon dadurch deutlich, dass sie in der Nekropole direkt davor bestattet werden. Die
Entwicklung des Hathor-Tempels in Dendera gleicht also in etwa - zeitlich verschoben in die
1. Zwischenzeit - der in Memphis, da erst ab Ende der VI. Dynastie Männer in den "leitenden"
Funktionen belegt sind; für die Zeit vorher sind keine hierarchischen Strukturen zwischen den
565

GALVIN, Priestesses of Hathor: 84-88.
MARIETTE, Mastabas: 421-430 [E 17]; PETRIE & MURRAY, Seven Memphite Tomb Chapels: 18-20.
567
FISCHER, Dendera: 25, datiert gegen Ende der V. Dynastie.
568
S. FISCHER, Dendera: 25.
569
FISCHER, Dendera: 16-18. PM V, 110, datiert Ende III. Dynastie.
570
Dendera: 18.
571
ALLAM, Hathorkult: 51.
572
S. ALLAM, Hathorkult: 113. Die §ntt-Kühe sind wahrscheinlich eine frühe Erscheinungsform der Göttin
Hathor, s. GALVIN, Priestesses of Hathor: 121.
573
FISCHER, Dendera: 119-121; PM V: 119.
566

75

Geschlechtern erkennbar.

Kusae
Der Kult der Hathor, Herrin von Kusae, ist erst ab der VI. Dynastie belegt. EL-KHOULI &
KANAWATI gehen davon aus, dass Chuenuch unter Pepi I. "the first overseer of priests of
Hathor, lady of Qusiya, to be sent from the capital to reside and be buried in nome 14”
war575. Er trägt die beiden Titel eines jmj-xt und jmj-rA Hmw-nTr ¡wt-Hr nbt Qjs; seine
Gemahlin Mereri ist Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt Qjs, ebenso wie seine Töchter Zati, Nianchhathor,
Hetephathor und seine Enkelin Hathoremhat. Eine Tochter namens Duathathor und seine
beiden Söhne sind nicht als Hathor-Priester belegt; allerdings ist sein ältester Sohn
Chuenanch als mtj-zA wahrscheinlich mit der Leitung der Priesterphylen576 betraut.
Deutlich wird, dass das Amt des Vorstehers der PriesterInnen der Hathor, Herrin von Kusae,
an den Sohn "weitervererbt“ wird577. Da vor der Zeit des ersten Vorstehers, Chuenuch, keine
Hathor-Priester nachweisbar sind, wird er vielleicht aus Memphis nach Kusae geschickt, um
den Hathor-Kult hier zu etablieren.578 Hierfür spricht auch, dass fast seine ganze Familie in
das Kultgeschehen involviert ist.579 Die Priesterämter werden in der männlichen Linie
weitervererbt; die Gemahlinnen der Priestervorsteher sind als Priesterinnen belegt, aber nicht
mehr ihre Töchter: Das Amt wird von Schwiegermutter auf Schwiegertochter übertragen, so
wie Hutiah, die ihre Ämter als Hathor-Priesterin und als xnrt ¡wt-Hr von ihrer
Schwiegermutter übernimmt. Nach GALVIN scheint diese Möglichkeit öfter vorzukommen

574

FISCHER, Dendera: 124.
Quseir el-Amarna: 25, Grab Nr. 2. Für diese Theorie spricht auch, dass alle weiblichen Familienmitglieder
den Titel Spst nzwt tragen und nicht, wie fast alle später in den Provinzen belegten Hathor-Priesterinnen, den
Titel Xkrt nzwt watt.
576
Dieser Titel deutet darauf hin, dass es wohl außer den Familienangehörigen auch noch eine Anzahl von
anderen Tempelangestellten gegeben haben muss, die nicht belegt sind. Der Hathor-Kult befindet sich also nicht
ausschließlich in Familienhand.
577
Wie auch zahlreiche andere Ämter, die in diesem Zusammenhang zu weit führen; s. EL-KHOULI &
KANAWATI, Quseir el-Amarna: 21.
578
Zwei Hathor-Priesterinnen, evtl. Gemahlinnen des Chui ? und Chennuchenti, die aus Dara belegt sind, datiert
KAMAL in die VI. Dynastie (1912, in: ASAE 12: 129, fig. 3 und 132, fig. 7), präziser wahrscheinlich aufgrund
ihres zweiten Titels Xkrt nzwt watt in die Zeit Pepi II.
579
Der jrj-pat und HAtj-a Pepianchwer, Nachfolger des Chuenuch, wird ebenfalls in Kusae begraben. Er ist
Vorsteher der PriesterInnen der Hathor, Herrin von Kusae, seine Gemahlin Zeschzeschet ist Hathor-Priesterin.
Sein Sohn, der Vorsteher der Hathor-Priester von Kusae, ist Pepianchheriib, der sich in Meir bestatten läßt; in
seinem Grab trägt sein Vater Sobekhotep den Titel eines jmj-rA Hmw-nTr ¡wt-Hr, seine Mutter Pecherneferet,
ebenso wie ihre Schwiegertochter, die Gemahlin des Pepianchheriib, Hutiah, die Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt Qjs
und xnrt ¡wt-Hr. Unter den im Grab aufgeführten Verwandten der Hutiah ist keine Hathor-Priesterin. Von den
Brüdern ist nur Pepianchheriib als sHD Hmw-nTr belegt; seine Töchter sind keine Hathor-Priesterinnen. Da
Pepianchheriib seinen Sohn anscheinend überlebt, übernimmt sein Enkel Pepianch/Henikem das Amt als jmj-rA
und sHD Hmw-nTr; weder seine Gemahlin noch seine Kinder sind in seinem Grab als Hathor-PriesterInnen
belegt; s. hierzu ausführlich El-KHOULI & KANAWATI; Quseir el Amarna: 11-26.
575

76

Ein weiteres Zentrum des Hathor-Kultes ist Naga ed-Dêr in der 1. Zwischenzeit. 77 .und nicht um einen Amtstitel. anders als in den anderen Kultzentren der Hathor.580 Hier sind. Dynastie. in: JEA 70: 42-49. deutliche geschlechtshierarchische Strukturen zu erkennen. Eventuell handelt es sich in Kusae bei dem Titel Hmt-nTr @wt-Hr (nbt Qis) um einen Rang. da das Priesterinnen-Amt aufgrund der sozialen Stellung der Männer an die Frauen "verliehen" wird581. zählt 23 solcher belegter Schwiegermutter-Schwiegertochter-Verhältnisse. allerdings nur eine davon aus der VI. Für LESKO 1999. aber nur 9 Mutter-Tochter-Beziehungen. 580 GALVIN 1984. HELCK.als die Weitergabe des Priesterinnenamtes von Mutter an Tochter. 581 Zur hierarchischen Struktur der Provinzialverwaltung vgl. nach GALVIN sind dort 35 Hathor-PriesterInnen belegt. Goddesses: 240. Provinzialverwaltung: 120-125. übernimmt der Hathor-Tempel die Rolle ein Heiratsmarktes: "Perhaps older women in her cult tried to find nice Hathor girls for their sons“. MARTIN-PARDEY. Beamtentitel: 126.

EL-SAYED. lehnt diese Interpretation von z. für die Zeit vor der IV.bis auf zwei Ausnahmen591 . unter zahlreichen anderen Titel den eines HmnTr Nt589. Die Neith-Priesterinnen Die Göttin Neith spielt in der Frühzeit eine bedeutende Rolle. „Als Gottheit des Anfangs steht Neith jenseits der Geschlechter“.seinem Grab in Sakkara.): Les Critères de Datation: 207. zum Beispiel trägt Merka587 auf einer Stele.wie zum Beispiel bei den Epitheta der Hathor 78 .2. Das Epitheton mHtt jnbw "die nördlich der Mauern ist" könnte auf die Lage eines Heiligtums außerhalb der Mauern von Memphis hindeuten. ebenso wie (Horus) Sanechet auf einem Siegel aus der III.vermutlich . Der Neith . Der Titel xrp Hwwt Nt . gefunden wurde.): Les Critères de Datation: 193-196. 586 Dies ist erstaunlich. La Déesse Neith: 259-260 [Doc. Les Critères de Datation: 198.Kult liegt im Alten Reich demnach folglich vollständig in der Hand von Frauen586. Abb. so jedenfalls interpretiert HAWASS den Titel jmj-rA Nt als eine verkürzte Form des vollständigen Titels eines jmj-rA wjA n Nt. 588 EMERY. Index: 727728 [2646]. Diese Titel sind allerdings nicht als Priestertitel zu identifizieren. RÄRG: 513 und KEES. da kein Ortsdeterminativ . s. KLOTH & ZIMMERMANN 1995: 151 (Sa/Sa/2). Götterwelt: 116. MACKAY. Dendera: 24-25. 592 EL-SAYED.4.).”Leiter der Gebäude der unterägyptischen Krone" ist eher ein Verwaltungstitel denn ein Priestertitel der Neith. La Déesse Neith: 228 [79]. Tombs of the First Dynasty III: 5. wie BONNET. der in einem Grab in der Arbeitersiedlung aus der Regierungszeit des Chufu belegt ist und den Titel jmj-rA Nt584 . sind nur weibliche Neith-Priesterinnen zu finden. auch von männlichen Neithpriestern. BONNET. La Déesse Neith. JONES. Dynastie in der Regel Priesterinnen belegt. FISCHER. in: Bietak (ed.): Haus und Palast im Alten Ägypten: 64. da alle . dazu EL-SAYED. denn. 587 EMERY. pls. Götterwelt: 111 584 HAWASS 1998.für Giza und Sakkara belegt sind592. Götterglaube: 211. Dynastie590. Götterwelt: 113-115.trägt585. Für den Kult der Göttin sind ab der IV. EL-KHOULI & KANAWATI: El-Hammamiya: 26-53. s. GALVIN. ab. welches gegen Ende der I. sehr häufig vorkommendes Epitheton der Neith ist wpt wAwt ("die die Wege öffnet") und „wird gerne als Umschreibung dafür 582 Vgl. Tombs of the First Dynasty III: 30-31. 590 KAHL. 174]) und Semeretka (PM IV: 134-135. Dynastie sind jedoch männliche Neith-Priester bekannt. 23. La Déesse Neith: 209-238. LD II: 105-109. der wahrscheinlich ein Bootsbauer war. RÄRG: 515. 591 Iufi (WRESZINSKI 1927: 63. 583 BEGELSBACHER-FISCHER. a. 589 KAPLONY. Trotzdem schreibt HAWASS 1998. IÄF I: 499-505. die schon durch das häufige Vorkommen ihres Namens in theophoren Personennamen im königlichen und nichtköniglichen Bereich angedeutet wird582. sondern weisen eher auf die Funktion des Intischedui hin.593 Ein weiteres. in: Grimal (ed. in: Grimal (ed. allerdings keine VorsteherInnen583. La Déesse Neith: 199.4. die in . HARDING & PETRIE: Bahrein and Hemamieh: 31-33. Die Neith-Priesterinnen üben ihren Kult offenbar auschließlich im memphitischen Raum aus. Dynastie datiert588. 585 HAWASS 1996. 23b & 39. in: Grimal (ed. schreibt.1. EL-SAYED. BEGELSBACHER-FISCHER. Jedoch spielt Neith keine Rolle mehr in den Personennamen des Alten Reiches. Fig. In der Zusammenstellung aller Belege bei EL-SAYED. 593 BEGELSBACHER-FISCHER.eine verkürzte Form seines Titels jmj-rA wjA n Nt "Vorsteher der Barke der Neith" . Text II: 57). Priestesses: 234F. belegt sie allerdings nicht. LD. und HAWASS 1998.5.B. PM V: 7-8. Eine Ausnahme scheint Intischedui zu sein.

s. bis zur Mitte der V. Dynastie tragen auch nichtkönigliche Neith-Priesterinnen diesen Titel. S. CAA Hildesheim 7: 179-187). Hmt-nTr Nt. 603 S. nämlich auf "den schönen Wegen zu wandeln". Wahrscheinlicher ist. 598 So trägt Wenschet auf ihrer Scheintür. da alle Neith-Priesterinnen . Hmt-nTr Nt mHtt jnbw (JUNKER. es erscheint jedoch schwierig. Nr. Abb. Spalte 393. Herrin von Dendera. EL-SAYED. 2971. der auf den Hathor-Kult in einem Heiligtum in Memphis hindeutet599. 63. Ein großer Teil der Neith-Priesterinnen trägt zusätzlich den Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt nht. Der Kult der beiden Göttinnen Hathor und Neith scheint eng miteinander verknüpft gewesen zu sein. und ihre Kultstätte befindet sich wahrscheinlich in den Nekropolen597. La Déesse Neith: 81. 595 'Neith'. Pelizaeus-Museum Inv. Ein sehr früher benutzt wird. dass der Zusatz auf einen Aspekt in den Opferformeln des Alten Reiches hinweist. 604 ALLAM. 600 Nihepnebti (Giza G 7815). Hildesheim. 601 S. und GALVIN. Priestesses of Hathor: 86.Sais ist im Alten Reich "partie des étapes du voyage dans les scènes traditionelles des funérailles"596.interpretiert. dass Neith dem König und seinem Heer voranschreitet und ihm 'die Wege bahnt'"594.595 Dies könnte bedeuten. hat jedoch kaum Aussagekraft. MARTIN. 67. da aus dieser Zeit fast alle belegten Priesterinnen aus dem .königlichen Bereich zu stammen scheinen. Der Kult der Neith ist zweifellos im memphitischen Raum nicht so weit verteilt wie der der Hathor.bis auf wenige Ausnahmen .auch der Hathor dienen601. La Déesse Neith: 142. ihre Funktion als Kriegsgöttin wird hier besonders hervorgehoben. S. es ist aber nur eine NeithPriesterin aus Giza belegt. die sich im Jenseits befinden . GALVIN stellt bei ihrer Untersuchung der Titel und Epitheta der Hathor. All of the various Neithic titles can be found with all various Hathoric titles"602. anhand der Epitheta auf einen Kultort zu schließen. d. Neith wird als eine Jenseitsgöttin verehrt. Dynastie. FISCHER. 594 BEGELSBACHER-FISCHER. sondern in Kombinationen auftauchen598.und NeithPriesterinnen fest: "There is no discernible pattern in the association of Hathoric priestly titles with those of the Neithic cult. 61ff. 597 BEGELSBACHER-FISCHER. 602 GALVIN. in: LÄ IV. dient600. die der Hathor.h. Götterwelt: 112. erst ab dem Ende der V. Dendera: 24. Giza I: 249ff.die Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt nht. auch da diese nicht unbedingt getrennt voneinander benutzt werden. 596 EL-SAYED. Das gilt zwar für den größten Teil der Belege aus der IV. Hathorkult: 12.im weitesten Sinne . für die neben dem Hathor-Tempel Kulte in den MrtHeiligtümern603 und in den Taltempeln der Könige604 nachzuweisen sind. dass alle Neith-Priesterinnen mit diesem Epitheton sich durch einen besonderen Bezug zum Pharao auszeichnen. 79 . Priestesses of Hathor: 56. 599 S. Götterwelt: 112-113.

FISCHER. EL-SAYED. Vielleicht bringt sie den Titel der Neith-Priesterin aus Memphis mit. JONES. Mastabas et Hypogées: 100-102. dies ist jedoch eine vorsichtige Vermutung. Abb. hierzu auch CALLENDER 2006. Scheintüren BM 157 a-c. da sie hierfür die einzige belegte Priesterin ist . 136137. La Déesse Neith: 240-241 [Doc. 609 WRESZINSKI 1927: 63. no. 608 Wie diese Einnahmen etwa für den Hathor-Kult belegt sind. 174]. Priestesses: 234F. Kachent der Sohn des Grabbesitzers El-Hammamiye A3. GALVIN. Grab A3.männliche . Chentkaues. Über die interne Verwaltung eines Neith-Heiligtums ist nichts bekannt. EL-KHOULI & KANAWATI: El-Hammamiya: 26-53. dass hier die zu erwartenden Einkommen zu gering sind608. ob sie die Grabanlagen wirklich aus den "Einkünften“ ihres Priesterinnenamtes "finanzieren“. scheint problematisch.606 Ab der V. Dendera: 25. 31. ob sie über weitere Einkünfte aufgrund ihrer anderen Titel . Hieroglyphic Texts BM I: 5-6. Falls nämlich. El-Hammamiya: 29). S..wie etwa beim Hathor-Kult zu beobachten . El-Hammamiya: 55).Beleg für eine nichtkönigliche Priesterin der Neith und Hathor ist Debet605. kann er keinesfalls ein leiblicher Königssohn sein. Festzustellen ist. EL-KHOULI & KANAWATI. Unklar ist. a. Gemahlin des Djefaded. 5-7. s. ebenfalls mit dem Namen Kachent. da in El-Hammamiye ein Kult der Göttin Hathor vorausgesetzt werden kann610. EL-KHOULI & KANAWATI. trägt den Titel Hmt-nTr ¡wtHr (nfrt) (s. 258-263). Giza IX: 43-47. Iufi aus El-Hammamiye609 ist als Priesterin der Neith und der Hathor außerhalb des memphitischen Raumes belegt. dass sich diese sogar bis zum Ende des Alten Reiches in der Hand von Priesterinnen befindet.ganz im Gegensatz zu ihrem Amt als Hathor-Priesterin. JAMES. die Iufi ebenso wie ihr Gemahl Kachent trägt.1: 302-303. 69. außer.nicht in das . S. wie EL-KHOULI & KANAWATI611 vorschlagen. figs. S. 607 Useretka (HASSAN. ob sie ihr Amt als Neith-Priesterin in ElHammamiye auch wirklich ausgeübt. als dass sich Männer an die Spitze der Verwaltung dieses Kultes setzen . die ausschließlich als Priesterinnen der Neith belegt sind. Immerhin besitzen zwei dieser Frauen eigene Grabanlagen607. HARDING & PETRIE: Bahrein and Hemamieh: 31-33. Dendera: 24-25. 80 . ist.4.ebenso wie den wrSt Mnw und teilweise der Hathor-Priesterinnen .). pls. Diese Titulatur. in: Bárta (ed. Vgl. dass sich die soziale Strukturierung der Neith-Priesterinnen . ebenso wie den Titel einer zAt nzwt nt Xt=f. 122-124. Index II: 549[2037]. PM V: 7-8. 15-17) und Hetepheres (JUNKER. Giza XI: 97-98. Gemahlin des Kachent. La Déesse Neith: 259-260 [Doc.können die zuvor erwähnten Grabanlagen der Neith-Priesterinnen Useretka und Hetepheres sprechen. no. da diese Titel . Old Kingdom Art and Archaeology: 124.rxt nzwt oder Xkrt nzwt verfügen können. 605 PM III. 512. Grab A1.in ihrem Grab fein säuberlich ausgekratzt sind. 59. da nicht bekannt ist. 611 El-Hammamiya: 16-19.System der Hierarchisierung einbinden lässt. es ist jedoch fraglich. MACKAY. FISCHER. 119]. Dynastie sind einige Frauen bekannt. 610 Hekenuhedjet.und nur diese . Gegen das Argument. EL-SAYED. deren Titel auf den gemeinsamen Kult der beiden Göttinnen im Pyramidenkomplex des Chaefre hindeuten. 606 S. CHERPION. nicht nur. trägt den Titel Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt Jwnt (s.

253.A3 aus. Der Name Iufi ist mehrmals im memphitischen Raum belegt. wurde ich zu Pepi gebracht. erklärt das nach SCHMITZ.7).einschließlich des Titels einer Neith-Priesterin . aber eine Tochter namens Iufi. 615 RANKE.tj=j n Ppj r TAzt(=j) m-m msw Hrjw-tp „Als ich ein junger Mann war. Königssohn: 132. 614 SETHE.sondern diesen Titel vom König verliehen bekommen. In diesem Szenentyp ist normalerweise nur der Grabherr allein abgebildet. Kachent (A3) eine Gemahlin mit dem Namen Chentkaues. die sowohl Kachent als auch wahrscheinlich Iufi verliehen werden. 613 Koptos J (SETHE.teilweise .das Problem der Titulaturen von Kachent (A2) und Iufi. Chronologisch bereitet diese Familie auf jeden Fall Schwierigkeiten. S. Egyptian Women: 15. El-Hammamiya: pl. vgl. BAER datiert Kachent (A2) früher als seinen Sohn Kachent (A3) mit der Begründung: "It seems more likely that a man would name one of his daughters after his mother than that his son should marry a woman with the same name as his sister"612.lässt jedenfalls darauf schließen. dass Kachent und vielleicht auch Iufi eine Zeitlang in der Residenz verbringen. Famille royale et pouvoir: 597-603. Vielleicht bringt Kachent seine Gemahlin Iufi aber auch von Memphis in die Provinz mit. 297. FISCHER 2000. dass es sich wirklich um Honorar-Titel handelt. S. geht ebenfalls wie BAER von einer Abfolge A2 . wie oben schon beschrieben.17-298. Personennamen I: 17. dazu auch KLOTH 2002: 129.615 Ihr hoher Status erklärt vielleicht auch die außergewöhnliche Szene auf der Westwand des Grabes. der das Stirnband knotete zur Zeit des Teti. BAUD. BAER ging im Übrigen nicht von einer Geschwisterheirat aus. Falls Iufi eine „echte“ Königstochter gewesen ist. das Boot von Iufi vorausfahrend616. denn beide Kachent nennen in ihren Gräbern ihre Söhne ebenfalls Kachent. die nach ElHammamiye ziehen oder dorthin beordert werden. Eine derartige chronologische Anordnung entwirrt zumindest . S. 6. Kachent (A2) hat eine Gemahlin namens Iufi. Urkunden I. um mich unter den Kindern der Oberhäupter zu erziehen“.613 EL-KHOULI & KANAWATI vermuten. da sich keiner der nachfolgenden Familienmitglieder auf eine königliche Abstammung beruft und die Titel sogar.614 bevor sie nach El-Hammamiye zurückkehren. Trotzdem ist das Problem mit den beiden Titel zA(t) nzwt nt xt=f noch nicht vollständig gelöst. Eine weitere Neith-Priesterinnen außerhalb von Memphis ist Semeretka aus Zawyet el- 612 Rank and Title: 147-148.18-254: (18) wn(=j) m Hwn. wie es zum Beispiel für Kar aus Edfu belegt ist. trotzdem nicht den Titel ihres Gemahls. vergleichbar der Ernennung von Nebet als zAt nzwt. ihre besondere Titulatur . Urkunden I. ausgekratzt werden. 182. denn in diesem Fall könnte es sich wirklich um Angehörige der Königsfamilie handeln. 81 . in der Kachent und Iufi in separaten.w TAz mDH m rk &tj (1) jn. dass sie ihre Ämter in Memphis erwirbt. Es liegt also der Verdacht nahe. 616 EL-KHOULI & KANAWATI. 44. denn die Ehemänner von gebürtigen Prinzessinnen werden niemals als zA nzwt bezeichnet. flußabwärts rudernden Booten dargestellt sind.

105-109. Text I: 57. PM IV: 134-135. vielleicht erwirbt sie wie Iufi ihre Titel in Memphis. denn sie trägt den Titel einer Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt nht.617 Über den Kult der Neith an diesem Orten ist nichts bekannt. 82 . 617 LD.Meitin. LD II: Bl.

ergänzt ein Hr und liest irrtümlich &ntt-Hr. 628 1962.1: 131-133. in: MDAIK 39: 261-296. 623 Oxford Ashmolean Museum E 3631 (Keulenkopf des Königs Narmer). 625 Luzern. 'Repit'.wahrscheinlich. Dendera: 31. 622 KAISER 1983. Sammlung Kofler-Truninger. in: JARCE 1: 12. Pfeiler des Taltempels in Dahschur (FAKHRY. das für die Bezeichnung von weiblichen Göttinnenund Königinnenstatuen oder für die Göttin Repit steht624. 619 Giza IV: 7. der in Prozessionen mitgeführt wird. Queenship: 82. in: SAK 5: 265-269. Dynastie belegt ist621. 621 Dendera: 31.623 Die dargestellten Gestalten gleichen nach KAISERS Ansicht der Schreibung des Wortes rpwt. 629 Auf einen weiteren Zusammenhang . in: MDAIK 39: 274-275. verlegt das Grab des Kaemanch (G 4561) irrtümlich . der einmal für Dahschur in der IV. no. Spalten 236-242. Abu Gurob.1: fig. 240F). Snofru. Priesterinnen von anderen Göttinnen Auf den Kult der Göttin Reput deutet möglicherweise die Inschrift der Hathor. KANAWATI 2001. JUNKER. pls. JUNKER619 . 620 Tombs at Giza I: 34-35. 627 1983. die eventuell für die Statue der Göttin zuständig ist. FISCHER interpretiert dieses Zeichen als eine äquivalente Schreibung des Hathor-Priesterinnen-Titels Hmt-nTr nbt Jwnw.eine Verbindung dieser Figuren mit Darstellungen von Königinnen im 83 . bei der es sich wahrscheinlich um eine kleine Wiedergabe „eines größeren. Ein männlicher Priester der Göttin ist.1.mit dem vorausgestellten wpt wAwt der Göttin Neith . real existierenden Gegenstandes“626 handelt. die hier mit einem menschlichen Kopf mit Kuhohren und Kuhgehörn in einer Sänfte dargestellt ist. Abb. 32. KANAWATI 2001.und NeithPriesterin Tjezezet618.627 Schon FISCHER sieht in dieser Statue aufgrund ihrer ikonographischen Merkmale eine enge Verbindung der Göttinnen Hathor. Dendera: 31. Relieffragment aus dem Pyramidentempel des Sahure (BORCHARDT 1919.5. 43). Relieffragemente des Königs Niuserre. welche bei Festen herumgetragen wird629. GALVIN. Tombs at Giza I: 13. Sahure II: Bl. Cairo JdÉ 70114 (Elfenbeinpalette des Königs Djer aus dem Grab des Hemaka). FISCHER. Vgl. Priestesses of Hathor: 70 (und 321. da sie eine Anmerkung von FISCHER. Giza IV: 42.4. dass die Hathor-Priesterin Tjezezet eine Priesterin der Göttin Reput gewesen sein könnte.3. Oxford Ashmolean Museum E 3632 (Keulenkopf des Königs Skorpion). in: SEIPEL 1983. TROY. Bat und Reput628. 11. Auf ihrer Scheintür ist in der untersten wagrechten Zeile vor dem letzten Hmt-nTr eine verhüllte.und ebenso KANAWATI620 . verwechselt . In diesem Zusammenhang verweist er auf eine Statue der Sänftengöttin625. 11 . in: LÄ V. 42]. Giza IV: 43. KAISER untersucht in seinem Artikel zu den mswt nzwt622 Abbildungen von "mumienartigen Insassen“ in (teilweise) überdachten Sänften in den Sedfest-Darstellungen aus dem Alten Reich. 626 KAISER 1983: 276. ZIEGLER 1990: 231-237 [no.als eine Verschreibung. 65). JUNKER. Bilder für die Ewigkeit: 30-31[8]. Dynastie. die „passiv am Handlungsverlauf“ teilnehmen und schon in der Frühzeit belegt sind. 624 Vgl. sitzende Figur dargestellt. Tombs at Giza I: 13-50. RÖSSLER-KÖNIG. Daschur II. K 9643 R . WARD 1977.nach Dahschur und datierte es in die IV. 618 PM III.bezeichnen diesen Teil . Seine Interpretation unterstützt die Vermutung. liest den Namen nur §zzt. sieht hier die Göttin Bat in dem rpjt genannten Tragestuhl.

seine Interpretation erscheint jedoch sehr fraglich. MHT: 265.). GOEDICKE. 84 .. hierzu auch den Kult an der Statue der Königsmutter Anchesenpepi im Tempel des Chontamenti in Abydos ( Abydos III Fragment eines königlichen Ediktes über den Kult der Statue von Pepi II. pls. S. s. 633 MÜNSTER. 635 KANAWATI.verweist FAY 1999.".). MnTw-Htp Nb-tAwj-ra: (. Göttin und Mutter des Min. El-Hagarsa II: 21-22. Alten Reich . vgl. SCHENKEL. Königl.630 Nebet.ebenfalls aus der VI.) msw nt Ast nTrt mwt Mnw wrt HkAwt „(.633 Für einen Kult der Isis als Mutter des Min in Koptos und Achmim im Alten Reich gibt es keine Belege. einzig Pepianch (der Mittlere)632 trägt den Titel eines Hm-nTr Ast ¡wt-Hr. die Gemahlin des Distriktsleiters von Koptos namens Schemai aus der 1. Meir IV: pl. IV. Dokumente: 206-213.631 Über den Kult der Isis im Alten Reich ist nichts bekannt.. ist als Priesterin der Isis . so dass von einem gemeinsamen Kult der beiden Göttinnen Isis und Hathor in Kusae ausgegangen werden kann.634 Den Kult einer Baumgöttin Ichet versucht KANAWATI anhand der Titulatur der HathorPriesterin Inetsenes für El-Hagarsa635 nachzuweisen. Hammâmât: 99. 634 COUYAT & MONTET. Regierungsjahr. in Heliopolis belegt. 206.) gesäugt von Isis. in: ASAE 16: 204. groß an Zauberkräften . Dynastie.in ihrer Funktion als mwt Mnw . dazu auch EL-KHOULI & KANAWATI. 23-25 (Sarg El-Hagarsa Hag. 630 DARESSY 1916.. pl. Urkunden I. eine Inschrift des Wesirs Imenemhat aus dem Wadi Hamammât.belegt. SCHENKEL. 632 BLACKMAN.2-7. Zwischenzeit auf einen dort bestehenden Kult . Isis: 159... Zwischenzeit. Die Inschrift stammt aus dem 2. hier verweist erst der Titel der Nebet aus der frühen 1.C6)."Mutter des Min" . in: Zigler (ed.. 303. XXXVII.ebenso wie ein noch späterer Beleg aus dem Beginn des Mittleren Reiches. 631 Koptos K-Dekret (SETHE. a. Quseir el-Amarna: 33. 89. Zeile 9. MHT: 17-18). L'Art de l'Ancien Empire égyptien: 99-147.

5. 641 KEES. JONES."Wächterin des Min"640. 336. 643 GILLAM 1995. WB I. ist der Titel wrSt Mnw auf Särgen und Statuen aus Achmim belegt648. Es scheint wahrscheinlich. die männliche Entsprechung ist entweder wrSj637 "einer. El Hawawish 7: 54. MC FARLANE. Index I: 399-400 [1473]. HANNIG 2003. ein Großteil um die Zeit Pepi II.5. Der Titel lässt jedenfalls darauf schließen. in: RecTrav XI: 143. 647 WB I. BOURIANT übersetzt den Titel auf dem Sarg der Nefertjentet aus Achmim als „fonction sacerdotale qui semble impliquer le rôle d'observateur-astronome“639. 27-28. Sarkophages 1. Dynastie. der den Tagesdienst hat" oder wrSw638 als „ein niederer Titel: Wächter". Als einen der frühesten Belege für eine wrSt Mnw nennt MC FARLANE Ipunenu/Ipi. ebenso NEWBERRY 1912. Personnel du Dieu Min: 118. 640 1931. 13. Alle Belege datieren in die VI. HANNIG. Neben den Sms(t) wrSt Mnw aus den Koptos-Dekreten. aber zum Beispiel vom Berliner Wörterbuch als Belege für das weibliche wrSt-PriesterinnenAmt genannt werden647. die allgemein übliche deutsche Übersetzung641. in: LAAA 4: 99-120. 644 MORENO GARCIA 2005. 14. einem Distriktsleiter zu Beginn der VI. Provinzialkunst: 24 (Nr. Ägyptisches Wörterbuch: 365-366[7966]. dass dieser Priesterinnentitel. 645 MC FARLANE. Min: 102 [159]. 7-11.es handelte sich um ein (Priesterinnen)Amt.14. figs. 336. 636 WB I. 639 1898. Min: 302. dass die Trägerin aktiv an der Kultausübung beteiligt gewesen sein muss: "Women at the temple of Min at Akhmîm also shared with men the responsibility of keeping watch throughout the day and night hours"643.645. 637 85 . 336. KANAWATI bezeichnet sie als "Daily watchers of Min"642. 638 WB I. Dynastie. 39 d-g. ebenso wie etwa die männlichen Titel jt Mnw – "Vater des Min“ oder smA Mnw – "Stolist des Min“ ausschließlich den Distriktsfürsten und deren engeren Familienangehörigen vorbehalten sind644. in: JARCE 32: 213.a. Der Titel wrSt Mnw wird ausschließlich von Frauen getragen . auf eine direkte Verwandtschaft mit Nehutdescher. könnten die ikonographischen Ähnlichkeiten der Särge hindeuten. in: RdÉ 56: 113-114. Dieses Epitheton weist ihrer Meinung nach auf einen außerordentlichen Status der Sarginhaberin hin. s. welches nur in Achmim ausgeübt wird. 2). LACAU. die ohne Determinierung geschrieben. da diese auf ihrem Sarg noch zusätzlich zu ihrem Titel mrt=f Mnw "geliebt von Min" trägt646. s. Handwörterbuch: 207.1. Die WrSt-Priesterinnen WrSt Das Berliner Wörterbuch führt den Titel wrSt636 als "Titel einer Priesterin (des Min)" auf. 642 El-Hawawish X: 48 (Index). GAUTHIER führt sie als "Veilleuse de Min" . 646 Sarg Cairo CG 28010. 336. KANAWATI.

fig. 1263. wrStwrSt-Mnw und andere Titel Ein Großteil der Inhaberinnen von Stelen aus Achmim ist nur mit dem Titel wrSt-Mnw belegt652. MC FARLANE. El-Hawawish VI: 6364. 14a. BROVARSKI 1985. MC FARLANE. El-Hawawish VII: 49. MC FARLANE. 25). LACAU. LACAU. KANAWATI. in: Mélanges Mokhtar (BdÉ 97. in: LAAA 4: 111. MC FARLANE 1995.1): 126. MC FARLANE. Akhmim I: 242. BM 307 [1061]. El-Hawawish VII: 23-28. pl. Min: 125 [199]). KANAWATI. Akhmim I: 241. Koptos B (SETHE. Min: 121-122 [192]). 280) und Koptos C (SETHE. KANAWATI. in: LAAA 4: 104. Zenet/Merut (Sarg Cairo CG 28011. Sarcophages I: 5-7. The "Per Shena": 4 von 13 Belegen. 651 Koptos C. Min: 104 [163]). IVb. dass fast alle Frauen mit mehreren Titeln Hathor-Priesterinnen sind653. KANAWATI. Min: 119 [189]). Min: 123 [195]).10. die gewährleisten sollen. KANAWATI. KANAWATI. MC FARLANE. Pepianchenes/Anchenes (Sarg CG 28002. 652 Iku (Stele Amsterdam. MC FARLANE. Auffällig ist. MC FARLANE. dass zwei Dekrete . El-Hawawish VII: 54-55. El-Hawawish IX: 60. El-Hawawish VIII: 61.Koptos B und Koptos C . Außerdem sind folgende Frauen mit dem Titel wrSt Mnw ohne weitere Titel in Gräbern belegt: Mererka & Merer?… (NEWBERRY 1912. Akhmim I: 242. KANAWATI.1): 121. 653 Ipi ( Sarg Cairo CG 28010. Sarcophages I: 36-37.11. MC FARLANE. Bendjet (Stele Cairo CG 1667. in: Mélanges Mokhtar(BdÉ 97. MC FARLANE. in: Mélanges Mokhtar (BdÉ 97. KANAWATI. figs. El-Hawawish IX: 54-55. in: LAAA 4: 110. KANAWATI. KANAWATI. Akhmim I: 243. Min: 101-102 [158]). MC FARLANE. Sarcophages I: 28-29. Memi (NEWBERRY 1912. 1990: 164-166 (no. pl. Min: 122-123 [194]). El-Hawawish VI: 60. der auf den Kult der Göttin Hathor in der Residenz hinweist 648 Vgl. Sarcophages I: 17-19. KANAWATI. KANAWATI. Rehurausen (NEWBERRY 1912. Hetepit (Liverpool Museum 13. Nebi (Stele Louvre C 234.1): 117-153. Henut (Stele London.fast identischen Inhalts außerhalb des Tempels in Stein angebracht werden. BROVARSKI 1985. Ini/Chenuti (Sarg Cairo CG 28017. Borchardt. KANAWATI. Sarkophages 1. El-Hawawish VII: 18-22. El-Hawawish IX: 58-59. Min: 120-121 [191]). KANAWATI.dies beweist schon die Tatsache. in: LAAA 4: 107-108. hierzu PAPAZIAN 1999. 649 86 .26. LACAU. BROVARSKI 1985. KANAWATI. pl. MC FARLANE. 30 a.6). Diese Zusammenstellung soll nicht als eine hierarchische Aufzählung der Berufsgruppen aufgefaßt werden. BROVARSKI 1985. Min: 105-106 [166]).1): 126. El-Hawawish 7: 53. 12. Min: 122 [193]). KANAWATI. Min: 124 [197]). den mrt oder den Handwerkern650 oder aber zwischen den mrt und den Leuten des pr-Sna 651. MC FARLANE. El Hawawish 7: 54. El-Hawawish VII: 29-32. NEWBERRY 1912. ZIEGLER. KANAWATI. 650 Koptos B.649 In den Dekreten werden die Sms(t) wrSt Mnw nicht direkt in der Aufzählung hinter den Priestern genannt. Min: 124125 [198]). 27-28. Henti/Henet (Sarg Cairo CG 28006. 39 d-g. Denkmäler II: 125. Min: 102 [159]). Min: 109 [172]) und Baui (NEWBERRY 1912. Allard Pierson Museum 3400. Hierauf legt die Zentralregierung in Memphis anscheinend besonderen Wert . Urkunden I. El-Hawawish VII: 14-17. LACAU. in: Mélanges Mokhtar (BdÉ 97. Min: 106-107 [167]). in: Mélanges Mokhtar (BdÉ 97. Nefertjentet (Sarg Cairo CG 28001. während die Inhaberinnen von Särgen noch eine Vielzahl anderer Titel tragen. hieraus sollte jedoch nicht auf eine Hierarchisierung der Titelinhaberinnen geschlossen werden. in: LAAA 4: 106-107. 284. dass die Tempelangestellten und -priesterInnen des Min-Tempels keine Arbeit außerhalb des Tempels verrichten und somit der Tempelbetrieb ungestört verlaufen kann. KANAWATI. Atjetka (Stele Turin Suppl. MC FARLANE.Die königlichen Anweisungen sind Befreiungsdekrete. drei mit dem Epitheton nbt nht. BROVARSKI 1985. MC FARLANE. LACAU. MC FARLANE. LACAU.1): 125. El-Hawawish IX: 59. Min: 111 [175]). Sarcophages: 1-5. KANAWATI. Urkunden I. sondern zwischen den jmjw-st-a.

da ähnlich den Hathor-Priesterinnen keine Vorsteherinnen belegt sind und Zuweisungen meist aufgrund der sozialen Stellung der Ehemänner erfolgen656. 173ff. kann dies ebenso für deren Töchter vermutet werden. MC FARLANE.der Zusatz nbt nht könnte darauf hindeuten. haben „ihn offenbar vom Hof in Memphis in die Provinz mitgebracht"654. RÄRG: 325.und nur dort zu belegen ist. no. Eine soziale Hierarchisierung aufgrund bestimmter Titelzusammenstellungen erscheint schwierig. 662 S. dass sie ihn in Memphis erwirbt . jmjt-rA xnr + relating to Hathor (FISCHER. Alle Hathor-Priesterinnen.659 Henti ist Hathor-Priesterin . El-Hammamiya: 18 (besonders no. S. da sie den Titel einer jmjt-rA xnrw Jwn-mwt.f trägt657. 663 BONNET.mit Mann und Frau determiniert: eines der sehr seltenen Beispiele für eine Frau. also knapp ein Drittel der Frauen. und NORD 1981: 142-143. 129 ff. dass die Söhne wichtiger Persönlichkeiten aus der Provinz in Memphis erzogen werden655.. 660 'Iunmutef'. wenn 654 ALLAM. 657 Sarg Cairo CG 28006 (LACAU. Hathorkult: 3. Ebenso SAUNEREON. El-Khouli & KANAWATI. 656 S. 18).und hierauf verweist MC FARLANE661 . FISCHER.f. 658 S. 40). 661 Min: 303. 655 87 . 659 Neferbat: jmjt-rA xnr n BAt (London. der Himmelsgöttin.Priesterinnen des Min auseinandersetzt: Henti als "Vorsteherin des Harems des Iwnmutef"663 ist seiner Meinung nach nur eine. und Iunmutef in seiner Eigenschaft als Himmelsträger. University College 14312). und sie trägt zusätzlich den Titel einer jmjt-rA xnrw Jwn-mwt. BONNET vermutet hier eine Kultgemeinschaft von Hathor. Spalten 212-213. Ein Kult für Iunmutef ist jedoch nicht in Achmim. Vgl. solche mit einem Götterkult verbundenenen sind nur in zwei Fällen im Alten Reich belegt. Diese geben allerdings keinen Aufschluß über interne Strukturen des Tempelpersonals. Sarcophages I: 17-19). trotzdem soll hier kurz die These BONNETS vorgestellt werden. die sich mit der Rolle der wrSt.eventuell um eine Ausbildung als Priesterin zu erhalten . die Titel mit diesem Epitheton tragen. Das würde bedeuten.sowie wrSt-Priesterin des Min. Varia 1: 71. Varia 1: 71. Der Begriff xnr wird an anderer Stelle ausführlich diskutiert662. S. Da bekannt ist. Frauen mit dem Titel jmjt-rA xnr sind selten658.Priesterinnen fünf. dazu ausführlich S. 81. entweder aus der Residenz Memphis stammen oder aber eine Zeit lang dort im HathorTempel beschäftigt sind . Eine besondere Stellung nimmt Henti/Henet aufgrund ihrer ungewöhnlichen Titelkombination ein. um im Min-Tempel die Priesterdienste auszuüben. Villes et Légendes: 73: „Supérieure des recluses du dieu Iounmoutef“. dass von 16 belegten wrSt.und später nach Achmim (zurück)kehren.660 Bei Henti wird xnrw . sondern in Edfa nahe Sohag belegt. die wahrscheinlich Männern und Frauen vorsteht. in: LÄ III. Min: 301-304.

in: JEA 7: 16. MC FARLANE vermutet in dieser Gruppe die wrSt-Priesterinnen des Min668. Pepi II. folgen. 2: 42. 2: pl. dessen Geschlechtsleben stark betont wird. auch für BLACKMAN 1921. 667 JÉQUIER. vol. 665 BONNET. handelte es sich um die "earliest mention of a god's concubines". Pepi II.aus der auch die Koptos-Dekrete stammen -. Da der größte Teil der wrSt-Priesterinnen aus der Zeit um Pepi II. kann vermutet werden. RÄRG: 579. ist doch die besondere Rolle von Frauen im Kult des Fruchtbarkeitsgottes Min in der VI. in Sakkara wiederfindet666: Min ist der einzige Gott. die Kultaufgabe der wrSt. welche sich auch in den Darstellungen von Götterfiguren im Totentempel Pepi II. dem Gott Min große Aufmerksamkeit und Bedeutung schenkt und deshalb besondere Ämter für Frauen ins Leben ruft. Das heißt. 88 . dass Pepi II. Schon JÉQUIER schreibt. vol. „auch für das sexuelle Verlangen des Gottes Sorge zu tragen"665. dem drei Frauen. Wenn dieser Theorie BONNETS auch nicht weiter nachgegangen werden soll. adoratrices. 668 MC FARLANE.Priesterinnen besteht seiner Meinung nach darin. musiciennes"667. 50. Dynastie hervorzuheben. concubines. dass "peut-être faut-il les considérer comme la divinisation des nombreux groupes de femmes qui constituent à Akhmim et à Koptos le harem de Min.auch herausragende. Min: 304. Vertreterin und ein Verbindungsglied zu den "Kebsweiber des Gottes"664 Min. 666 JÉQUIER. 664 BONNET. RÄRG: 579. einer der Götter. die sogenannten Akolythen. belegt ist .

674 KAPLONY. 682 ALex III: 193 [79. 673 GRIMM & SCHOSKE 2000: 76 (Stele der Senet). zuletzt: JONES. 676 WB III. in: CdÈ 63 (125): 40. 13).s. 18-19. eine spätere Variante des in der Frühzeit häufigen PriesterInnentitels zxn-Ax671. 89 . et cela déjà de son vivant"683. IÄF: 1146 (no.682 Eine Übersetzung als "Totenpriester" ist laut ALLAM abzulehnen..5. in: ZÄS 75: 119. 670 KAPLONY. BOLSHAKOV übersetzt als "Double"681. da die Hm-kA genannten Priester nicht nur Dienst für einen verstorbenen Herrn leisten. HANNIG. 90. 384). IÄF I: 225. 90. Spalte 282. Einen direkten Bezug zu dem wirtschaftlichen Aspekt des Totenkults zeigt sich dagegen in MEEKS "employé du domaine funéraire". Index: 591 [2167]. ebenso LÄ III. da sie für den "Totenkult" des Königs und nicht für den privaten Totenkult zuständig sind. der die Speisung des Toten u. 37 (no.12. der als "GeistsucherIn" übersetzt werden kann673 und deren Aufgabe gewesen sein könnte. Handwörterbuch: 528 680 FRANKE. Heqaib: 119.. Der "Ka" „ist ein Aspekt des altägyptischen Begriffs von der 'Person'.90. BIÄF: 52 und 212 (no. IÄF III: 391. s. Es ist also wahrscheinlicher. Tombs of the First Dynasty III: pl. Die korrekte Übersetzung des Begriffes lautet "Diener des Ka"676. sondern: "Dans les réalités quotidiennes ils vaquaient le plus souvent à des besognes profanes: ils avaient à travailler au service du seigneur..1971].12. 675 1967. 391). Analog dazu ist die Übersetzung des femininen Hmt-kA "Ka-Dienerin"678 oder "Totenpriesterin"679. und zwar „als Bezeichnung des Totenpriesters. 679 WB III. LÄ III. Spalte 282-283. entwickelt sich der Alte Reich-Titel Hm-zxn (= Hm-kA) aus dem Frühzeittitel (Hm)-zxn-Ax und wird erst im Mittleren Reich Hm-kA gelesen. für „die Bedürfnisse des Königs im Leben nach dem Tod zu sorgen"674. der zahlreich auf Stelen aus der Zeit des Königs Den. Die Ka-Priesterinnen Der Titel Hm-kA ist erstmals in der II. 678 HANNIG. belegt ist.w. Handwörterbuch: 528. 671 Nach KAPLONY. zu dem außerdem der Leib und der Ba gehören"680. IÄF I: 368-370.2. 672 KAPLONY. zu besorgen hat"677. 683 1988. Mitte der I. KAPLONY liest diesen Titel zxn-Hm670. Neben dem Kult der Götter und Göttinnen und der verstorbenen Könige (und vereinzelt 669 EMERY. KAPLONY. Dynastie aus der Regierungszeit des Königs Qaa auf einem Siegel aus dem Grab 3505 belegt669.672 Hier tragen Männer und Frauen diesen Priestertitel. 681 1997: 153. der den Ka mehr in den Vordergrund des Totenkultes brachte"675. mit weiteren Belegen. Die Umdeutung des Begriffes zu Hm-kA liegt nach der Auffassung SPIEGELS in einer Änderung „der Auffassung vom Leben nach dem Tode . Hieroglyphensystem: 451 [235]. KAHL 1994. Dynastie. 677 WB III. sie als Vorläufer der hmw(t)-nTr anzusehen. a.

die in den Gräbern direkt angebracht sind. in: D'Auria. Kair (FISCHER 1958. Mummies & Magic: 52. speziell in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. da wahrscheinlich „vornehmlich jene Teile herausgegriffen wurden. 688 Ausführlicher dazu: A. Lacovara & Roehrig. 17. Penmeru (REISNER & FISHER 1913. Denkmäler I: pl. 35. wie zum Beispiel die KaPriesterInnenämter im privaten Totenkult. ROTH 1988. M. Urkunden I.11. MRSICH. CG 1432 (BORCHARDT. ROTH 1988. "In addition to preparing a tomb. M. Denkmäler: 159. in der Regel nur diesem Zweck zugewiesene Ländereien (pr-Dt). in: Schulz & Seidel (eds. Tjenti (SETHE. Rechtsinschriften: pl. denn er schafft nicht nur einen Absatz-Markt für alle Dinge und Güter. 685 90 . in: SAK 10: 73. Abb.12).Teil der altägyptischen Wirklichkeit widerspiegeln. Bl. Der Totenkult. 76 (CG 1578) und 111-112. ist erhalten. Diese geben sehr deduzierte Einblicke in allgemeinübliche Praktiken. SETHE. 2. Der Totenkult ist somit ein wichtiger Teil der altägyptischen Ökonomie. XIa). 11 -165. in: D'Auria. 28). Nianchchnum & Chnumhotep: 87-89. 14108. in: MDAIK 16: 131-137). Vermögen oder Stiftung ab und schlägt stattdessen den altrömischen Terminus usus-fructus . Eigentum.8-11). Nebet (Borchardt. Metjen (SETHE. ROTH 1988. Ein bedeutender Teil des Vermögens wird für die Vorbereitung auf den Tod und die Sicherung der Existenz im Jenseits aufgewendet: "To ensure eternal life.10-303. sondern auch "Arbeitsplätze".688 Ein kleiner Teil dieser Verfügungen. Urkunden I. Urkunden I. die den Totenkult und damit verbundene Stiftungen betreffen. Tf. Nr. 302. die für den Bau eines Grabes und dessen Ausstattung sowie für die Mumifizierung des Verstorbenen notwendig sind. lehnt eine Übersetzung des Begriffs (pr n) Dt als Besitz. 11. Tefhai (BAKIR. I). 686 BOOCHS 1983. Urkunden I. sondern werden danach . 5 -16). Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. in: D'Auria. Mummies & Magic: 52. in: ASAE 13: 246-248. Nikaura (SETHE. Spezielle Stiftungen686. deren Festhaltung im Grabe besonders wesentlich erschien"689. 24 (CG 1431). ein Nutzungsrecht für Grundstücke und bewegliche Sachen 687 Pepi (Berlin Inv. 36. Urkunden I.als Umlaufopfer (wDb-rd) bezeichnet . 2). and to arrange for the services of priests and the provision of offerings in their mortuary cults"684."Nießbrauch" vor. nämlich diejenigen. XVIIa). dienen nicht nur als "Opfer" für den Verstorbenen. Sennuanch (SETHE. Bl.Königinnen) spielt der private Totenkult eine besondere Rolle in der altägyptischen Gesellschaft. Lacovara & Roehrig. pl. da sie nur einen ganz bestimmten . Koptos-K-Dekret (SETHE. M. Rechtsinschriften: 108-112. it was costumary for all who could afford it to build and equip tombs well before death. Urkunden I. Hausurkunden: 37. Slavery: pl. Das heißt natürlich auch.1956 (GOEDICKE. sollen den Totenkult für den Grabinhaber über einen längeren ("ewigen") Zeitraum gewährleisten687.9-15). Mummies & Magic: 52-59. Die Naturalien. GOEDICKE. VERHOEVEN 1997. 684 A.): Ägypten: 481-489. 163. Sakkara RM 22.unter dem Kultpersonal und auch unter der auf diesen Ländereien ansässigen und arbeitenden Bevölkerung verteilt. Lacovara & Roehrig. 28). the tomb owner had to institute a perpetual mortuary cult. 2-7).nämlich den funerären . A. with employees who could ensure that offerings were provided and the proper rituals of the mortuary cult were carried out"685. Preliminary report on the work of the Harvard-Boston Expedition in 1911-1913. ÄIB I: 28. die hieraus erwirtschaftet werden. dass wir bei Interpretationen dieser Quellen vorsichtig sein müssen.

(b) das Räuchern. Der Ka verlässt nach dem Tode den Menschen.die Rituale durchgeführt werden und der es ihm ermöglicht.bekommt hier eine besondere Funktion. Spalte 277. da der Kult des Ka nicht erst mit dem Tod eines Grabherren oder einer Grabherrin beginnt. BOLSHAKOV.. In der Ka-Kapelle befindet sich die Opferstelle. to a part of it"690. Oxford Encyclopedia: 217-219.. und der Begriff "Abbild" des Jenseits .d) das Darbringen von Opfergaben. it can be defined as parallel to the earthly world. denn "the Doubleworld is not exclusively posthumous . die feierlich rezitierten Sprüche der rituellen Verklärung und die Bereitstellung materieller Opfer"695.697 Das Hwt-kA ist somit eine Kontaktstelle zwischen den 689 GOEDICKE. durch die Bestattungsriten wird der Ka wiedererweckt und mit dem Toten wiedervereint693 und kann das Grab wieder verlassen694. SCHWEITZER 1956: 84-87. In der altägyptischen Vorstellung existiert der Ka als "Double" jedes Menschen nicht nur nach seinem Tod. Die Fortdauer des ewigen Leben im Jenseits „wurde durch die drei Grundelemente des Totenkults gewährleistet: den Erhalt des Leibes durch Mumifizierung und Begräbnis in einem Steingrab.it usually starts functioning when the owner is still alive.). 'Ka'. in: Redford (ed. 694 SCHWEITZER 1956: 82. Rechtsinschriften: 198.oder an dem . but as soon as we get rid of this habitual view. 696 Auf einem Relief im Grab des Nezutnefer aus Giza sind die Aufgaben der als Hm-kA bezeichneten Personen dargestellt: (a) Das Ausgießen der Reinigungsflüssigkeit. 692 BOLSHAKOV. durch die der Grabinhaber heraustreten kann. based on the common sense of a modern man. um sie entgegenzunehmen. an der tägliche Rituale von den Ka-Priestern ausgeführt werden. more exactly. in: REDFORD (ed.). Opfergaben werden vor der Scheintür niedergelegt. in: LÄ III. "Ka-Chapel". Heqaib: 120. 697 Vgl. 691 BOLSHAKOV 1997: 194. 695 FRANKE. sondern schon zu Lebzeiten und ist deshalb "comprehension of Egyptian cult as a posthumous phenomen . 1997: 278. a radically different picture appears to us"691. die den Kult-Aufgaben der Xntjw-S entsprechen696. dem "Ka-Haus" oder der "Ka-Kapelle"692. Aus diesem Grund scheint auch der Begriff "Ka-PriesterIn" zutreffend. Das HwtHwt-kA und der königliche Totenkult Ein direkter Bezug besteht zwischen den Ka-Priestern und dem Hwt-kA. hierzu ausführlich SEYFRIED 2003: 42-44.als Synonym für BOLSHAKOVS "Doubleworld" . or.Der altägyptische Jenseitsglauben unterscheidet sich jedoch entscheidend von den Jenseitsvorstellungen anderer Kulturen. s. Oxford Encyclopedia: 690 91 . eine oder mehrere Statuen dienen dem Verstorbenen als eine Art "Ersatzkörper". 693 KAPLONY. für den . 'Ka-Chapel'. (c. sondern sicherlich schon zu Lebzeiten ausgeübt wurde. die bereitgestellte Nahrung in Form von Opfergaben entgegenzunehmen.

Heqaib: 126.und Kleinvieh.9.wohl als ein Beamter. die über den Bedarf der für den Totenkult benötigten Opfer und der Verpflegung der dort arbeitenden Priester und Arbeiter hinausgeht.698 Darüber hinaus bezeichnet es aber nicht nur die Grabanlage . Dynastie belegt ein königliches Dekret Pepi I. Groß. Königsmütter: 325-328. sondern Generationen und Gruppen einbezieht. 703 Vgl. in dem die Statue steht. die mrt.oder speziell den Serdab. dass die Toten positiv (oder negativ) auf die Welt der Lebenden Einfluß nehmen konnten. 92 .1/1:4). S. Deswegen ist der Totenkult im wesentlichen ein gesellschaftliches Phänomen. denn man ging davon aus.704 Aus der VI.. 997). 701 KAPLONY.701 Einen ersten Hinweis auf Lieferungen an einen nichtköniglichen Beamten aus dem Hwt-kA der Mutter des Königs Djoser.auf dessen Befehl eine nicht unerhebliche Menge Brot täglich geliefert bekommt. 8). Königsmütter: 478 (no. Nimaathep. 4. S. ROTH. ." Es handelte sich bei der Totenstiftung der Königsmutter Nimaathep demnach um eine große Wirtschaftsanlage. IÄF: 867 (no.9.. dem "Horizontischen". die durch die Produktion der Opfergaben auch der Versorgung der Ka-Priester dienen699: „Zwischen Lebenden und Toten bestand eine solidarische Handlungsgemeinschaft. Urkunden I. FRANKE.. da Metjen .sondern auch die Totenstiftungen mit Ländereien und den darauf arbeitenden Landarbeitern. allerdings nur in Verbindung mit Königsnamen oder in Verbindung mit dem Gott Achti. Die Hwt-kA sind schon in frühdynastischen Zeit. ROTH. 698 FRANKE." Das Königinnen-Dekret listet präzise nicht nur die Freistellung aller Bediensteten. Königsmütter: 477 (Beleg II. und eine Lieferung der DAdw-Halle von 100 Brot täglich aus dem Hwt-kA der Königsmutter Nimaathep . 704 S. 702 SETHE. der vom König geschätzt wird . liefert die Inschrift des Metjen702: (C 6) prj DADw tAw 100 ra-nb m Hwt-kA n mwt nzwt Nj-mAat-Hp703 „. sondern 218. ROTH. (12) jw wDw n xwjt Hwt-kA (Hmw-kA) mrwt jHw awt „. belegt.. Heqaib: 126. 700 FRANKE. innergesellschaftlichen Beziehungen ein konstitutives und stabilisierendes Element der Gesellschaft"700. der Raum. befahl die Freistellung dieses Hwt-kA: (die Ka-Priester). Er ist als ein Bestandteil der "vertikalen Zirkulation" mit der Welt der Götter und Toten neben den "horizontalen". Heqaib: 120.Lebenden und dem Verstorbenen. 699 SCHWEITZER 1956: 84... der nicht nur den einzelnen. die Freistellung aller Beschäftigten des Hwt-kA der Königsmutter Iput I anläßlich seines ersten Sedfestes705.

279. 706 93 .und Hm-kA-Priester nebeneinander und gemeinsam ihre Dienste ausüben. dass zwar nur das Hwt-nTr der Königin Anchesenpepi I. wie schon oben dargelegt. Urkunden I. 708 Abydos-Dekret Pepi II (SETHE. Hier stehen die Statuen des Königs selbst.706 und Neith auf707: (11) jw wD n Hm xwjt mkt Hmw-nTr Hmw-kA prw njwtjw AHt prw-Sna mrwt (12-13) (mwt nzwt) anx. ist wabt „das Einkommen. über den Statuenkult im Tempel von Abydos werden sie zusammen genannt:708 (2) jw wa n Hm wdnt (3) rmn n jH jrTt mr 1 m Hb nb jm (4) n wabwt jmj-rA Hmw-nTr Hmw-kA nw r pr pn „Die Majestät befiehlt das Opfer: die Hälfte eines Rindes und einen mr-Krug Milch für jedes Fest hier für den Priesterdienst709 des Vorstehers der Hmw-nTr-Priester und der Hmw-kAPriester dieses Tempels. HELCK 705 Koptos A (SETHE. Es ist allerdings auch nicht auszuschließen. der Grund hierfür könnte darin liegen.die im Übrigen schon durch unterschiedliche Bezeichnungen ihrem Geschlecht zugewiesen werden können . Es werden die Hm-nTr-Priester und Hm-kA-Priester nebeneinander aufgezählt. das den Priestern aus den Opfern erwächst". dass Hm-nTr. Zur Lesung des Names als anx+n+Suffix („Que Pépy vive pour elle!“) s. Um ein "Ka-Haus" handelt es sich wohl auch bei dieser Anordnung Pepi II. wird in diesem Dekret nicht als Hwt-kA. Dokumente: 82." Die Aufgaben der Priester unterscheiden sich. Alle genannten Statuen . in: BIFAO 106: 89-103. Dieses befindet sich nicht direkt im Tempel des Gottes Chontamenti in Abydos. seiner Mutter Anchesenpepi II. der Äcker und Speicher und der mrt der Königsmutter Anchenesmeri. GOURDON 2006. der Mutter Pepi II.2-280.11-13). 307. 709 Nach GOEDICKE.12).auch aller zugehörigen Wirtschaftsgüter der umfangreichen Stiftungen der Königinnen Anchesenpepi I. 707 Königinnen-Dekret (SETHE. Anchesenpepi I." Die Stiftung der Königin Anchesenpepi I. denn in einem Dekret Pepi II. Urkunden I. und ihrer Schwester.sollen die exakt gleichen Anteile an Opfergaben an jedem Fest bekommen: hier sind also keine sozialen Unterschiede zwischen dem Pharao und seinen Verwandten zu erkennen. 214.. sich die Freistellung aber auch auf das Hwt-kA der Königin Neith und damit auf die darin beschäftigten Ka-Priester bezieht. sondern in einem Gebäude dahinter.twt für männliche Statuen. rpwt für weibliche Statuen .. Urkunden I. (und) der Königsmutter Neith vom Ausführen aller Arbeiten und allen Abgaben. der Häuser und Güter. und ihres Bruders Djau. im Dekret genannt wird. Königl. sondern als Hwt-nTr bezeichnet: die so bezeichneten Anlagen sind eigentlich nur Königen und Göttern vorbehalten. nicht grundlegend.5).s-n-mrj smswt/ (mwt nzwt) Nt m-a jrt kAt nbt / mDdw nbw „Der König befahl die Freistellung und den Schutz der Hmw-nTr-Priester und der Ka-Priester. der Älteren.

in: BIFAO 85: 248 und 250 (j): "attribution".2-7. Der König vergibt solche Ka-Häuser inklusive Ländereien und Personal nicht nur an seine Verwandten. die am tp-rA des jmAx713 teilhaben sollen714. 714 PANTALACCI 1985. da der Statuenkult wahrscheinlich seine Lieferungen aus den Wirtschaftsbetrieben des Chontamenti-Tempels erhält und auch die Priester hierfür abgezogen worden sein könnten. dass die Stiftungen schon zu Lebzeiten der Begünstigten vom König eingerichtet wurden . Interrogative Constructions: 40 (Example 9: "Giving"). Meten: 322-323 ("Versorgung"). 716 VANDEKERCKOVE & MÜLLER-WOLLERMANN 2001. der ein Hwt-kA zugunsten der Gouverneure von Balat in der Oase Dachla einrichten ließ: (1)711 jw (wD n Hm) qd n=k Hwt-kA m wHAt Tzt n=k Hmw-kA m wnmw tp-rA712 jmAx (2) mj jrt jm Hr awj n jtw=k hqA wHAt Jd-jdwj ©Srw ¢ntj-kA „Die Majestät befiehlt. 711 94 . (seinen Sohn) Djoseru.en tant qu'usufruitiers de (ton) attributions d'jmAx". Gleiches soll sofort gemacht werden für deine Väter. dass du ein Hwt-kA in der Oase bauen sollst. bleibt ungewiß. in dem der König Horus Netjeribau den Totenkult des Wesirs Schemai und seiner Gemahlin Nebti regelt715.unterscheidet diese aus den Dekreten bekannten "Ka-Häuser".  (tprA) und 928 (tpj-rA): "Kapital". Senkrecht. denn es werden ja ausdrücklich nur die Opferdienste an "allen Festtagen" genannt. sondern auch an hochgestellte Beamte. übersetzt: ". und du sollst Hmw-kA einsetzen. Handwörterbuch: 923. Elkab VI. Die Differenzierung scheint zutreffend.ob der Totenkult tatsächlich mit Abfassung des Dekrets oder erst nach dem Tode ausgeübt wurde. Die Errichtung eines Hwt-kA in einem Provinztempel ist mit zahlreichen Schenkungen verbunden716 und spielt deshalb "a major role in the economic life of ancient Egypt. in: MDAIK 14: 68-69 ("Versorgung"). in: MDAIK 14: 72. 713 PANTALACCI 1985.1: 335-337. in: BIFAO 85: 248.. Urkunden I. den Leiter der Oase Ididui. welche „Statuenkapellen der Könige und im späten Alten Reich auch von höchsten Beamten"710sind. SILVERMAN 1980. HELCK 1956. (und seinen Sohn) Chentika. in: BIFAO 85: 250. involving 710 HELCK 1956.. von den "Ka-Gütern". Die beiden zuletzt genannten Dokumente belegen aber auch. 712 PANTALACCI 1985. GÖDECKEN. die mit „die teilhaben sollen an den Zuteilungen der Versorgung (durch den König)" übersetzt werden könnte." Hier wird besonders eindrücklich belegt. 715 SETHE. wie etwa die Wirtschaftsanlage der Königin Nimaathep.. dass es die Ka-Priester sind. wie etwa Pepi II. Die Bereitstellung von 12 Untervorstehern von Ka-Priestern deutet auf die hohe soziale Stellung des Ehepaares hin. die im nichtköniglichen Bereich im Hwt-kA Priesterdienste verrichten. 303. gleichzeitig wird ihre Entlohnung seitens des Königs durch die Phrase "wnmw tp-rA jmAx" geregelt. HANNIG. Um ein ähnliches Dekret handelt es sich bei Koptos K.

.". 147. Urkunden I. ihrer Gemahle oder Großeltern aufkommen: so läßt sich die rxt nzwt Neburet stehend neben ihrem sitzendem Gemahl.. 12-14. Anchirptah. gegeben von (meiner) Tochter. KEMP. wird als Gegenwert für ein Grab (pr) 3 Sat genannt. MENU 1985: 255-256. BORCHARDT.. das mir gegen Entgelt720 von dem Konditor Perhorneferet gegeben wurde. Rechtsinschriften: 174-177. wo lokale Redistributionssysteem unter Ägide des Tempels und der königlichen Beamten entstehen konnten" 718..14-158. Ancient Egypt: 107. 1/30 Arure gegen 1 Sat Gegenwert. das entweder als Bauplatz für ein Ka-Haus oder aber für die Versorgung der Ka-Priester gedacht ist. sondern auch für die Gräber oder die Grabausstattung ihrer Väter. O'CONNOR & LLOYD. (die mir dieses gemacht hat)“. SETHE Urkunden I. in: JESHO 28: 149. in: Mélanges offertes à Jean Vercoutter: 257. Für die verwaltungsmäßige Durchdringung der Provinzen waren damit Stützpunkte geschaffen. welches seine Tochter von dem Konditor Perhorneferet für 1 Sat erhandelt719: (1) (j)r Hwt-kA tn jnt n=j r jsw (2) xr bnrtj? Pr-Hr-nfrt (3) m sTA rA 30 Sat (4) dd=s n zAt(=j) rxt nzwt „.n=j Hmwt (jr. HwtHwt-kA und privater Totenkult Eine Verfügung eines Privatmannes aus Sakkara nennt den Erwerb eines Hwt-kA. que j'ai acheté au pâtissier .722 Es scheint. dass Frauen nicht nur für ihre eigenen Gräber723.deutet schon an. Heqaib: 122... wie in diesem Fall. s.11. SETHE.10. dem smr watj und Hrj-sStA n pr-dwAt. übersetzt aktivisch: ". 59. GOEDICKE. in: MIO 1: 334): (6) jw sHtp. 722 In der sogenannten "Hauskaufurkunde". Durch die Stiftungen wurde der zentripetale Strom von Abgaben und Reichtum in Richtung auf die Residenz zum Teil abgezweigt und kam jetzt den Einkommen der regionalen Tempel und der KA-Häuser direkt zugute. was anbelangt dieses Hwt-kA. 720 MENU 1985. auf einer Statue724 aus der V. FRANKE.1/30 Arure entspricht nach MÜLLER-WOLLERMANN 92 m2 "unbebautem" Land721 -. (EDEL 1953. 721 1985.. 723 So lautet die Inschrift auf der Vorderseite des rechten Türpfostens des Grabes der Königin Chamerernebti II." Die Profession des "Verkäufers" . nicht unüblich gewesen zu sein. 719 Sakkara RM 22.n nw) „Ich habe zufriedengestellt die Handwerkerschaft. 73.Konditor . 724 CG 376. Bl. 718 95 . sondern hier wird ein Stück Land erworben . in: JESHO 28: 149. s. Statuen: 197-198. der rxt nzwt . XVIIa. ausführlich dazu MÜLLER WOLLERMANN 1985. pl. Nach FRANKE entstehen hierdurch regionale Zentren.the families of a great many people"717.1956. dass es sich nicht um den Bau einer Kapelle handelt.. 717 TRIGGER. „die direkt an den König und die Residenz gebunden waren. in den Gebelein-Papyri werden Gräber gegen Stoff eingetauscht.

. 726 Meretites (KAPLONY 1968. der das Opferbecken gestiftet wird.gibt die Inschrift des Tjenti Auskunft732: 164. (indem) ich ihren Besitz an diese Ka-Priester übertrug.: 319-320 (§ 647). HELCK 1956. 26). dass der rxt nzwt und jmj-rA pr namens Ii das Grab von seiner Gemahlin Hekenu erhält730: (15) jn731 Hmt=f mrt=f jmAxwt=f jrt n=f jmAxw=f xr=s (16) sk sw qrs m jSt=f nt jmnt „Seine geliebte und versorgte Gemahlin war es. Gramm. 731 S.n(=j) nw n Hmt=f Nwb-Htp „Ich habe dies gemacht für meine Gemahlin Nubhetep“. 730 HASSAN. der aus 725 S.: 487 (§ 954). versorgt durch ihre Mutter. 139.) „Der Ka-Priester Neferhor 3 tA Ackerland und 3 Hekat Getreide. Gramm. die geliefert werden an den Besitz der Tepemneferet. Egyptian Women: 28 (fig. Mistress of the house: 184." Aus einem Grab aus Giza729 belegt eine Inschrift. deren Inschrift lautet: (12) Hmt=f mrt=f rxt nzwt Nbw-jrt (13) Dd=s (14) jr. 19). Dyn. als er in seinem Grab im Westen begraben wurde. JOHNSON 1996." Die rxt nzwt Meretites726 stiftet ihrer Großmutter ein Opferbecken: jn zAt zAt=s jrt n=s jmAxt Xr mwt=s727 rxt nzwt jnat728 ¢nt-kAw. 96 . BAER. 163-165. war es. Urkunden I. Altäg. s. 732 SETHE. Ausführlicher hierzu ROQUET 1977. ob hier die Mutter oder die Großmutter.n(=j) nw n hAj mrjj mrj wj725 „Seine geliebte Gemahlin." Über den sozialen oder wirtschaftlichen Status der Hekenu ist nichts bekannt. fig.s „Ihre Enkelin. in: MDAIK 14: 74. Rechtsinschriften: 122-130. die rxt nzwt Nebuiret. in: Capel & Markoe (eds.(4) Hm-kA Nfr-Hr HAt 3 HqAt 3 jt (5) Hm-kA Jwfj HAt 3 HqAt 3 jt (6) Hm-kA Snb HAt 3 HqAt 3 jt (7) Hm-kA Pr-sn HAt 1 HqAt 1 jt (8) prr n=sn m Xrt &p-m-nfrt (9) jr Xrt=sn n Hmw-kA jpn m sTAt nDst (. Fast gleichlautend ist die Widmungsinschrift des Tepemanch auf der Scheintür (CG 1415) seiner Gemahlin Nubiret (SETHE. sie sagt: Ich habe dieses gemacht für meinen Gatten. EDEL. 729 V.Dynastie aus Sakkara darstellen. FISCHER 2000. damit er durch sie versorgt sei. der Ka-Priester Seneb 3 tA Ackerland und 3 Hekat Getreide. der von mir geliebt wurde und mich geliebt hat. die es für ihn machte. Giza I: 101-104. da keine Titel von ihr genannt werden. S. Urkunden I. gemeint ist. die dieses für die rxt nzwt und Weberin Chentkaus machte. 33.). dazu auch GOEDICKE. 9): (8) jr. in: MIO 14: 196-199 (Abb. Über die "laufenden Kosten" eines Hwt-kA – welches anscheinend seiner Gemahlin Tepemneferet gehört . Altäg.. 727 Hier ist nicht ganz klar. SETHE. 728 Zur Lesung von jnat s. bis VI. der Ka-Priester Iufi 3 tA Ackerland und 3 Hekat Getreide. EDEL. 172. 227. der Ka-Priester Persen 1 tA Ackerland und 1 Hekat Getreide. 15-16. 4). Urkunden I. in: BIFAO 77: 119-127. Rank and Title: 240 (no.. datiert Djedkare bis Pepi II.

einer kleinen Arure war.): Ägypten: 482. A. Senkrecht. in: JARCE 37: 71. einschränkend MRSICH. 742 Inschrift A. wieviele Priester aus einer "kleinen" Arure Ackerland für ihre Dienste entlohnt werden. in: CdÉ 63 (125): 40. IX. Rechtsinschriften: pl.734 Allerdings „scheint im Totenkult auch die Beteiligung der Gattin oder die weibliche Nachfolge ermöglicht zu sein"735.741 Die Aufgabe des jmjt-pr ist. 740 Hausurkunden: 35. Rechtsinschriften: 213. Besonders deutlich wird dies auf einem Papyrus aus dem Mittleren Reich: hier verfügt ein 733 1988.daß die Sitte. was sich im Haus befindet" . Der Totenkult. in: ASAE 56: 179-181. die den Totenkult regeln sollen. in: Schulz & Seidel (eds. 735 MRSICH. den ältesten Sohn als den Erbsohn betrachtet. außer es wird wie in der Inschrift des Achtihotep /Hemi ausdrücklich festgelegt742. Meten: 187 und 244 (no. 88): „Eine Bestätigung dieser Ansicht läßt sich aber aus den zitierten und nicht zitierten Belegen für das Alte Reich nicht gewinnen!". HASSAN 1975. in: GM 56: 89-94.9-11. Die privaten Totenkultverfügungen In der Regel ist der älteste Sohn für die Bestattung und den regelmäßigen Totenkult seines Vaters verantwortlich. The Mastaba of Neb-KawHer. dagegen GÖDECKEN. Urkunden I. 736 LOGAN 2000.dieses ist dem Terminus "Hausurkunde" von MRSICH740 vorzuziehen. die Vererbung von Besitz und sagte erstmal nichts aus über die Verpflichtung des Erben. der Verfügende jedoch von Rechts wegen die Wahlfreiheit unter all seinen Söhnen haben kann". wie dieses Beispiel zeigt. wenn der Besitz nicht auf den ältesten Sohn übertragen werden sollte736. 739 2000. ALLAM sieht deshalb das Hwt-kA auch nicht nur in einem funerären Zusammenhang. in: JARCE 37: 67.. Mummies & Magic: 53. GOEDICKE. 738 HARARI 1959. VERHOEVEN 1997. STRUDWICK 1982.so bedeutet jmjt-pr auch wörtlich übersetzt „das. sondern "pourtant ce substantif peut tout aussi bien indiquer un domaine avec un ensemble socio-économique"733.wird ab dem Mittleren Reich neben dem privaten auch öffentlicher Besitz mittels eines jmjt-pr weitervererbt. 737 Dies schließt auch die auf den Ländereien lebende und arbeitende Bevölkerung ein. GÖDECKEN. GOEDICKE. 741 SETHE. M. 2. Der früheste Beleg für ein jmjt-pr ist in der Inschrift des Metjen zu finden. Lacovara & Roehrig. den Totenkult nach dem Tode des Verfügenden zu regeln. ein Teil dieser Bestimmungen wird im Altägyptischen als jmjt-pr bezeichnet. Während im Alten Reich durch ein jmjt-pr nur die Weitergabe oder Vererbung von privaten "Besitztümern"737 geregelt wird ." Hieraus wird ersichtlich. 734 97 . wörtlich: "Transfer-document". Hierauf verweisen Verfügungen. ROTH 1988.738 Als Übersetzung für jmjt-pr schlägt LOGAN "Übertragungsdokument"739 vor . in: D'Auria. Hausurkunden: 114 (§159): „. Hausurkunden: 91 (§§ 123). Meten: 196.

LOGAN 2000. Rechts-inschriften: 81-103. 163. sie wird dies geben.die mir mein Bruder. damit die Erträge ihrem Bestimmungszweck dem eigenen Totenkult . Bearbeitungen: DER MANUELIAN 1986. Scheftu. wem sie wünscht an diejenigen ihrer Kinder. GRIFFITH. (13) jr grt nA n at n=j sn=j xtm pH-jb n kAt anx-rn wn tAj Hmt jm n rdjt tw=s Hr tA jm (14) jn rmT nbt (. Houses and Households at Kahun: Bureaucratic and Domestic Aspects of Social Organization during the Middle Kingdom.n n=j pAj sn=j xtm pH-jb n kAt anx-rn nts rdj=s mrj=s m nA pAj msw=s (12) . Wah. dass sein gesamter Besitz . ROTH zählt beide zu dem selteneren Typ von Dokumenten. 11. betrifft. Phyles: 117. 1. Hierzu zählt sie auch die Inschrift Cairo CG 1432 (SETHE. Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. des zuverlässigen Sieglers und Aufseher der Arbeiten. KÓTHAY 2001.) Was ferner das Haus meines Bruders.747 In der Regel wird versucht. AR I §§ 231-235. Ich übergebe ihr 4 Asiaten.n=s pA aAmw 4 (11) rdj.an seine Gemahlin Teti weitergegeben werden soll. an wen sie alles weitervererben will743: (7) jmjt-pr jrt.): Mistress of the house: 178. gemacht hat: 'Ich mache ein jmjt-pr für meine Gemahlin. der zuverlässige Siegler und Aufseher der Arbeiten. die er alle für mich gegeben hat.. die sie mir geboren hat. Achtihotep/Hemi-Nebkauhor (GOEDICKE. der zuverlässige Siegler und Aufseher der Arbeiten. das der wab-Priester und Leiter der Phyle des Sopdu. die sich direkt auf den Totenkult beziehen.: „auf die Erde geben". die dann wiederum frei darüber entscheiden kann. in: Györy (ed. Rechtsinschriften: 75-80. Urkunden I. 36 -37.) „Das jmjt-pr. 2. Kahun: 31-32. ohne daß irgendwelche Leute sie dort herauswerfen744".n n=j pA=j sn=j (9) xtmtj pH-jb xrp n kAt anx-rn Hr Hnw nb r st=f m rdjt. in: JARCE 37: 58-59. (. sind die Inschriften des Sennuanch745 und des Nebkauhor. Mélanges Offerts Á Edith Varga: 349-386. Abb.. s.. dass diese auch ausschließlich für das Totenopfer bestimmt sind748. Urkunden I. Die Ka-PriesterInnen sind 743 Papyrus Kahun I. JOHNSON 1996. wem sie wünscht unter ihren Kindern. XII & XIII. M. 9. BREASTED.n=f n=j nbt nts rdj=s (10) n mrj=s nb m nAj=s n Xrdw=s msw=s n=j jw Hr rdj. jmjt-pr -Verfügungen. Anchren. die Teti genannt wird. Die Inschriften geben Auskunft über Entgelt. die gesamte Totenstiftung inklusive Ländereien und Personal zusammenzuhalten. in: Capel & Markoe (eds. Herr des Ostens. Aus diesem Grunde wird verfügt. das er für mich erbaute: (meine) Gemahlin soll darin wohnen. eine Frau aus Gs-jAb. 28). Urkunden I. welche "deals with the responsibilities of the ka-priests to the deceased and usually specifies what is to be done if these responsibilities are neglected"746. Nianchchnum & Chnumhotep: 87-89. Anchren. Tf.n wAb Hrj-zA n Spdw nb jAbtt WAH jw=j Hr jrt jmjt-pr n Hmt=j (8) zt nt Gs-jAb zAt Spdw ¥ftw Ddt. 11-15).). in: JNES 45: 15-16. die in Phylen zusammenarbeiten. mit den Sachen an ihrem Platz. 10). Tab. A. 748 Cairo CG 1432 (SETHE. 746 Phyles: 116. gegeben hat: sie soll sie geben. Anchren. 744 Wörtl. über alle Dinge.n=s &tj m jxt nbt rdjwt. 745 MARIETTE. ROTH.11-165. die Tochter des Sopdu. SETHE. 747 Eine kurze Zusammenfassung s. Mastabas: 318..Mann namens Wah.. A. Nianchchnum & 98 . welche mir von meinem Bruder gegeben worden sind. M.2) und die Inschrift aus dem Grab des Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER.zugeführt werden können. pl. Pflichten und Rechte der Ka-PriesterInnen. MRSICH 1968.. GOEDICKE. Hausurkunden: 55-57. pl.unter anderem auch das Wohnrecht in dem von seinem Bruder geerbten Haus .

" Es scheint durchaus üblich gewesen zu sein.. Abb. da sie sonst ihre Anteile am Umlaufopfer. Nianchchnum & Chnumhotep: 87-89. 10). 9. Handwörterbuch. 6: Abt: "(patriarchale) Sippe. 10).. 28). Ebenso wird die Weitergabe der vererbbaren Ka-Priesterämter genau reglementiert. 12. sobald es geschieht . Rechtsinschriften: 81-103.verpflichtet. 9.falls sie verhindert sind.. die weggehen werden zu irgendwelchen Leuten: sie kommen nicht. Rechtsinschriften: 81-103. 9. der für die Phyle Chnumhotep: 87-89.. Rechtsinschriften: 81-103.. it was appropriate only for men or only for women“. um den Stundendienst zu vollziehen . S. die Nachkommen sind verpflichtet. Nianchchnum & Chnumhotep: 87-89. die seiner Meinung nach den Unterschied von der angeheirateten Ehefrau und den Blutsverwandten ausdrücken soll.. 754 Sennuanch (SETHE.Nebkauhor (GOEDICKE. den Monatsdienst auch wirklich auszuüben . dass Angehörige (GemahlInnen. 749 Achtihotep/Hemi . „Bezüglich irgendwelcher Ka-Priester der Stiftung für . 11. warum er allerdings alle Verwandten und Diener zu den Blutsverwandten zählt und nur die Ehefrauen davon ausschließt. once a specific task had been set. Abb. Neb-kau-hor: 41 & 43. 36. Hausverband" und Abwtj "Leute des Haushaltsverbandes". pl. Urkunden I. pl. Anscheinend spielt das Geschlecht eine große Rolle. Kinder oder Eltern) zum "Ersatz"-Dienst verpflichtet werden. gegeneinander zu prozessieren754. Sie sollen einem vortrefflichen Sohn das geben (was sein Anteil ist?) wie ich es selbst getan habe.Nebkauhor (GOEDICKE. um den Stundendienst zu vollziehen: sie sollen herbeibringen die Frauen und Angehörigen wegen des Totenopfers (für mich?) in der Nekropole ." (13) dd=sn n zA jqr jmj (14) mj jrt(=j) Ds(=j) Dr xpr r (15) n jnj=sn r jrjt=sn n Abd (16) jw jnj.. Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. 10). Abb. 751 QUIRKE 1988. Tf. Großfamilie.n=sn Hmwt Abwt750 (17) Hr prt-xrw n=j m Xrt?-nTr „.. in: RdÉ 39: 89. Urkunden I... Rechtsinschriften: 88. 11. und es wird den Ka-PriesterInnen unter der Androhung des Verlustes ihrer Anteile sogar verboten. pl. weist ausdrücklich auf die Differenzierung zwischen Hmt und Abwt hin. 99 . GOEDICKE. (falls) sie nicht kommen. in: RdÉ 56: 103-104. HANNIG. hierzu auch MORENO GARCIA 2005.751 Die Ka-PriesterInnen dürfen ebenfalls nicht weglaufen oder ihr Ka-Priesteramt und die damit verbundenen Anteile am Umlaufopfer "gegen Entgelt" weitergeben. sollen ihre "Gemahlinnen und Angehörigen" ihren Dienst übernehmen749: (10) jr Hmw-kA nb Dt n (11) Smjt=sn r=sn xr rmT nb. Achtihotep/Hemi . liest mrwt? und übersetzt: "female serfs".. so ersetzen Väter die Söhne und Mütter ihre Töchter. 28). Cairo CG 1432 (SETHE. 753 Achtihotep/Hemi . leuchtet nicht unbedingt ein.9-15).. zu anderen Stundendiensten herangezogen zu werden752 oder diese sogar für ihren eigenen Opferkult zu nutzen753. denn wenn im Mitteren Reich Eltern den Dienst ihrer Kinder übernehmen.13-16)... schreibt deshalb: "However. die Bestimmungen einzuhalten. Tf. 28). differentiation of labour according to sex meant that. Tf. der Abt ebenfalls mit „famille élargie“ übersetzt. 11. es wird ihnen untersagt.Nebkauhor (GOEDICKE. 750 HASSAN. 752 Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. (12) n jj=sn r jrjt n Abd.

die als wirtschaftliche Einheiten funktionieren: den Priestern werden ihre Dienste . zum Teil werden sie aber auch vom König vergeben762: 755 Sennuanch (SETHE. denn diese werden in den Abusir-Papyri einzeln entlohnt. ROTH. die den Phylen zugewiesenen Erträge dafür unter den PriesterInnen als equivalente "Anteile" aufgeteilt758: 13. 761 Nikaanch (FRASER 1902. Achtihotep/Hemi . 757 Ergänzung von GOEDICKE. Gramm..Monats. Die Regelung entspricht nicht der "Entlohnung" der PriesterInnen im königlichen Kult.zugeteilt.759 In den Phylen sind männliche und weibliche Priesterinnen organisiert: außer in der Inschrift des Nianchchnum und Chnumhotep sind die Ka-PriesterInnen mit Mann und Frau determiniert.(2) mDdt (w)DAwt m-xt n zAw jpn m r 10 „.Nebkauhor (GOEDICKE. ansonsten sind im Text die Hmw(t)-kA mit Mann und Frau determiniert. 756 S. 760 Achtihotep/Hemi-Nebkauhor (GOEDICKE. 100 . Hieroglyphische Inschriften: 38-65. verlieren755: 36.. 12. 758 Cairo CG 1432 (SETHE. dazu auch Cairo CG 1432 (SETHE.16-17). GOEDICKE. 10). Urkunden I. (9) n rdj(=j) sxm sn m rdjt r jsw m jmjt-pr (10) n rmT nb (11) jgr ddj=sn n msw=sn nw psSt=sn Hna Hmw-kA m Hmw-kA pn „Die Ka-Priester meiner Stiftung zusammen mit ihrenKindern und ferner die Kinder ihrer Kinder. Rechtinschriften: 144-148.13-16).9-15). Ohne Determinierung.2). 759 A. 10). Rechtsinschriften: 76 (2). dass sie Handel treiben oder dass sie ein jmjt-pr veräußern an irgendwelche Leute. s. 122-130 ("Grab 2"). HELCK 1974. Altägyptische Aktenkunde: 31-34. Urkunden I. Altäg." Teilweise sind die Ka-PriesterInnen in Phylen organisiert. die ihnen geboren werden ewiglich (und die das Totenopfer ausführen werden in meinem Grab): Ich gebe ihnen keine Verfügungsgewalt. auch Nikaanch761 benennt namentlich jeweils männliche und weibliche Ka-PrieserInnen als "Gehilfen" (Xr-a=f) der Priestervorsteher. 12. Rechtsinschriften: 81-103.(5) jw Hmw-kA (nt) Dt(=j) Hna msw=sn (6) Hna jgr msw njw msw=sn (7) mswtjsj=sn756 sn Dt (prt-xrw jm jz Dt pn757) (8) . pl. 24-32 ("Grab 1") und Urkunden I. Die Mittel für den nichtköniglichen Totenkult müssen zum Teil privat aufgebracht werden.: 350 (§ 682). pls.und Stundendienste . sondern sie sollen übergeben an ihre Kinder das. EDEL 1981. EDEL. DER MANUELIAN 1986.bestimmt wurde. in: JNES 45: 1-18). Urkunden I. in: ASAE 3: 122-130. Phyles: 118. Urkunden I. 762 Metjen (SETHE. 9. Urkunden I. 36. M. Rechtsinschriften: 81-103.der Anteil (an der Versorgung eines Mitgliedes) dieser Phylen ist ein Zehntel". in der Inschrift des Nebkauhor760 sind ausdrücklich die zA n Hmw(t)-kA (n Dt) "Phyle der Ka-priesterInnen (der Totenstiftung)" die Adressaten. 13. was ihr Anteil ist zusammen mit dem Amt des Ka-Priesters unter diesen Ka-Priestern. SETHE.. 9.

der Totenopfer. mit weiterführender Literatur. Ich bin es. der das Totenopfer 763 Hieraus wird nicht ersichtlich. 764 SETHE. 163-165. die das Totenopfer dort für mich vollzieht zusammen mit (dem meiner) Mutter..12. zusammen mit mir selbst. des Ka-Priesters Kaemneferet. Sie ist es. Rechtsinschriften: 123-124. sie gehört meiner Gemahlin. dem Ka-Priester Kaemneferet..: 340 (§ 678). er bezeichnet sie jedoch als jmAxwt pw xr(=j) .„sie ist eine Versorgte von mir". aus dem Königshaus764: 163.). Er ist es. der rxt nzwt Bebi: sie gehören dem Stiftungsbruder. Gramm. der rxt nzwt Tepemneferet. Ich erbat sie vom König für meine Versorgung.(1) jw n sn-Dt Hm-kA KA-m-nfrt (2) swt prt-xrw jm n mwt(=j) rxt nzwt Bbj Hna Ds(=f) Dt „Betreffs des Totenopfers (meiner) Mutter. welche mir vom König gegeben wurden zur (meiner) Versorgung. dazu auch JOHNSON 1996. über wieviele Aruren Tjenti verfügt und wieviele Aruren seine Gemahlin Tepemneferet eigentlich erhält. bekommt aus dem königlichen Schatzhaus Getreide und Kleidung für sein eigenes Totenopfer und das seiner Mutter Bebi geliefert. sowie EDEL.(16) . die mir davon ein Totenopfer liefert." Tjenti. Mistress of the house: 184. seitens des Stiftungsbruders. Altäg. GOEDICKE. in: Capel & Markoe (eds. der rxt nzwt Bebi. denn sie ist eine Versorgte von mir. Es ist außerdem nicht ganz klar. um welches er dort angefragt hatte. der wahrscheinlich das Amt eines Ka-Priesters in der Stiftung der Königsmutter Hetepheres ausübt. 101 .. (1) jnk dbH=sn xr nzwt r jmAxw(=j) (2) jnk zA=s smsw jwa=s (3) jnk qrs=s m Xrt-nTr „Bezüglich des Totenopfers. Urkunden I. s.“ (13) jr prt-xrw nt mwt(=j) rxt nzwt Bbj (14) jt nt Sna Hbs nt pr-HD (15) jn sn-Dt Hm-kA KA-m-nfrt prt-xrw jm (16) n mwt(=j) rxt nzwt Bbj Hna Ds(=j) (17) jr snw n HAt 2 pw n prt-xrw nt mwt(=j) rxt nzwt Bbj 165. die rxt nzwt Tepemneferet ist es. 765 Zur Übersetzung von snw als "die eine von" s. der das Totenopfer vollzieht für meine Mutter. der rxt nzwt Bebi.(11) jr prt-xrw prrt n=j pr-(m)-nzwt jt Hbs (12) jn Hmt(=j) rxt nzwt Tp-m-Nfrt prrjt nj prt-xrw jm (13) jmAxwt pw xr(=j) (14) jr jgr snw n HAt 2 n prt-xrw (15) nt mwt(=j) rxt nzwt Bbj (16) jw n Hmt(=j) rxt nzwt nzwt &p-m-Nfrt (17) stt prt-xrw jm nj(=j) Hna mwt(=j) rxt nzwt Bbj 164... Was betrifft die anderen zwei Aruren für das Totenopfer meiner Mutter. Bezüglich der einen765 der beiden Aruren für das Totenopfer meiner Mutter. der sie begraben hat in der Nekropole. sehr wahrscheinlich stammen auch die Ländereien und Getreidelieferungen. die für das Hwt-kA seiner Gemahlin Tepemneferet763 bestimmt sind. ob sie das Hwt-kA für Tjenti verwaltet oder ob es sich schon in ihrem Besitz befindet. das mir geliefert wird aus dem Königshaus (bestehend aus) Getreide und Kleidung: Meine Gemahlin. der rxt nzwt Bebi: Getreide aus der Scheune und Kleidung aus dem Schatzhaus. Ich bin ihr ältester Sohn und ihr Erbe. nt prt-xrw (17) rdjt n=j n nzwt r jmAxw(=j) „. die rxt nzwt Bebi.

oberägyptischen Distrikt (die Liegenschaften) Chaefrenefer und im 20. Rechtsinschriften: 26. ¢a. ¢a. no.". Nikaanch unterstellt in dem älterem Grab (Grab II) seinem ältesten Sohn ausdrücklich alle Ka-Priester769. Aktenkunde: 35.. r jrjt=f (wD mdw) (16) anxj Hr rdwj=f (17) nj jmnf jxt (3) rdj.n(=j) nj rxt nzwt KA-nnbtj.Klausel".. 768 Aktenkunde: 35.vollzieht für meine Mutter..... wie auch schon von ALLAM festgestellte766. obwohl sein Sohn Hemhathor sehr wohl als sein Erbe eine herausragende Stellung in den Darstellungen und Inschriften einnimmt. seiner geliebten Gemahlin. im .n=j sxm eingeleitet wird und „mittels derer die Sprecherin jedermann (rmT nb) gegenüber eine Machterteilung versagt. Hieroglyphische Inschriften: 59. In diesem Sinne interpretiert HELCK auch die Verfügung des Königssohnes Nikaure767 so... die mit n rdj. EDEL 1981. 162. und im nördlichen Ostdistrikt .15-17. der rxt nzwt Hetepheres im Ostdistrikt ... Sowohl HELCK.11-12. der rxt nzwt Kanebti.. im 16. Der Prinz Nikaure machte (sein Testament)... im 12... sind diese auch insgesamt dazu verpflichtet. den Totenkult für ihn zu vollziehen. dem rx nzwt Nikaure im nördlichen Ostdistrikt .. dass ein (ältester) Sohn bevorzugt als Erbe eingesetzt wird. die rxt nzwt Bebi und mich selbst ewiglich.(die Liegenschaften) Chaefre. dass es sich hier um ein Grab und nicht um ein Haus handelt. 16. welche dafür den Totendienst ausüben sollen.Sohn und Töchtern aufgeteilt. sondern nur Bestimmungen für den Totenkult seiner Mutter Bebi getroffen werden und Verfügungen über sein eigenes Totenopfer.. oberägyptischen Distrikt (die Liegenschaften) Chaefre . aufteilt. S. Distrikt (die Liegenschaften) Chaefreaabau . gehen davon aus. rxt nzwt KA-n-nbtj nDs. die kleinere. Dynastie ist nicht zu erkennen. dem Ka-Priester Kaemneferet...(die Liegenschaften) Chaefre. Urkunden I... 767 102 . Urkunden I... dass dieser „offensichtlich seinen Familienangehörigen Gutsanlagen zuweist"768. Ein Teil der Totenkult-Verfügungen enthält die von MRSICH so genannte "Machtreservations .(die Liegenschaften) Chaefre seinem Sohn." Auffällig an den oben genannten Bestimmungen des Tjenti ist. Dies verdeutlicht besonders die Verknüpfung von Totenkult und Versorgung der (lebenden) Angehörigen. das er zwischen seiner Gemahlin Tepemneferet und einem Stiftungsbruders (sn-Dt). In der Verfügung des Nikaure aus der IV. Da Nikaanch sein Erbe unter seinen Kindern und seiner Gemahlin aufteilt. 89..f-ra aA -wr pr n zAt=f r n=s.f-ra aA (6) . (seiner Tochter) der rxt nzwt Kanebti...7: (15) zA nzwt Nj-kAw-ra. das heißt sich oder auch ihrem Vormann vorbehält und den Gegenstand des Geschäftes als den des eigenen Machtbereichs 766 S.f-ra aA (4) zA=f rx nzwt Nj-kAw-rajAbtt pH ¢a. 769 SETHE. sondern der Besitz wird offenbar anteilsmäßig zwischen seiner Gemahlin und seinen Kindern .. seiner Tochter..f-ra aA (5) zAt=f rxt nzwt ¡tp-Hr.. seltsamerweise sollen die Ka-Priester in seinem jüngeren Grab jedoch von "diesen meinen Kindern" beaufsichtigt werden. für das Haus seiner Tochter im Friedhof Chaefre-wer . als auch GOEDICKE. unterägyptischen Distrikt (die 4? Liegenschaften) Chaefre.f-ra aA-aA-bAw (7) Hmt=f mrt=f rxt nzwt KA-n-nbtj ¢a. 683. SETHE.. als er noch auf seinen beiden Beinen lebte und nicht krank war: (Ich) habe gegeben an die rxt nzwt Kanebti im Distrikt .s jAbtt / jAbtt pH.. dass weder sein Vater noch ein (ältester) Sohn genannt.spAt ¢a.

36. 9. 144. vielleicht als Frau. in: GM 90: 61-65. GOEDICKE. 775 "Kinder" oder "Nachkommen" (MRSICH.. GÖDECKEN. BAUD. Famille royal et pouvoir: 220. außerdem sind sie verpflichtet.9-15). 776 EDEL. Sennuanch (SETHE.. Rechtsinschriften: 108-112. sagt: Was diese Kinder betrifft. HASSAN. in: BIFAO 75: 159-164. MRSICH. dass sie „in der Erbfolge. SETHE. Meten: 181-182. 771 103 . OGDON 1986. Cairo CG 1432 (SETHE. Die Kinder der Ka-Priesterin But: (Nicht gebe ich diesen Verfügungsgewalt für das Totenopfer)777 . 12. 14108 (ÄIB I: 28. dass die für den Totenkult bestimmten Stiftungen oder die Ka-PriesterInnen nicht dem Verstorbenen selbst dienen. Nr. sondern für den Totenkult eines Dritten oder sogar für private Zwecke genutzt werden. 778 SETHE.nimmt"770. 35. Durch sie soll ausgeschlossen werden. 143. denen von diesem meinem Vater durch ein jmjt-pr gegeben wurde776: nicht gebe ich irgendjemand Verfügungsgewalt über sie. übergangen wurde"781 oder aber ihr Vater Tjenti Kinder adoptieren muss. 772 Cairo CG 1432 (SETHE. Altäg.9-15). 780 Hausurkunden: 40. da Pepi keine eigenen Kinder hat. 777 So die Übersetzung von GOEDICKE. 162. 773 SETHE. Achtihotep & Nikauhathor (PM III1: 284. Rechtsinschriften: 81-103. GOEDICKE vermutet in ihr eine Schwester der Pepi779. Ob Pepi neben dem Amt noch weiteren Besitz von ihrem Vater erbt oder ob die jmjt-pr-Verfügung ihres Vaters an "diese Kinder" darauf hindeutet. Weitere Beispiele s. welches sie von ihrem Vater Tjenti übernimmt. Berlin Inv. GHALIOUNGUI 1975. 779 Rechtsinschriften: 111. diese nur an die eigenen Nachkommen weiterzugeben.. Gramm. Hausurkunden: 37-38). Urkunden I.s Dt Hm-kA §ntj zAt=f Hmt-kA Ppj (10) Dd (11) jr mswt775 pn (12) rdjw nj jn jt=j pn m jmjt-pr (13) n rdj. 774 Pepi.9-15). denen sie Amt und Anteile weitervererben 770 Hausurkunden: 39 (§ 35). COLE 1987. Urkunden I. Hausurkunden: 37.: 319 (§ 646) übersetzt: „diese Kinder. Vgl. fig. die mir von meinem Vater durch eine jmjt-prUrkunde gegeben worden sind". 35. (9) mwt nzwt ¡tp-Hr. Urkunden I." Pepi übt demnach das Amt als Ka-Priesterin in der Totenstiftung der Königsmutter Hetepheres aus.778 Über die Verwandtschaft zu einer zweiten. Rechtsinschriften: 108. pl. Achtihotep/Hemi-Nebkauhor (GOEDICKE. in dieser Inschrift genannten Ka-Priesterin namens But ist nicht bekannt. Urkunden I. 12.n(=j) sxm rmT nb jm=sn (14) Hmt-kA Bwt mswt (15) (x)nw ra ¥psj (rdj nn) n=s.7-10.. Urkunden I. Giza I: 73-85. Urkunden I. „Die Ka-Priesterin Pepi.9-15. Tochter des Ka-Priesters an der Totenstiftung der Königsmutter Hetepheres. dass die Weitergabe des Amtes nur an einen Sohn erfolgen kann.771 In der Verfügung eines Unbekannten772 und in der des Nikaanch773 wird ausdrücklich darauf hingewiesen. in: DE 9: 25-29). die Weitergabe des Ka-Priesteramtes ist jedoch anscheinend nicht zwangsläufig an ein Geschlecht gebunden:774 35. 10). MRSICH einen weiblichen Nachkommen780. 13-16.

28). 789 Papyrus Kahun VI.790 Vielleicht nimmt der älteste Sohn eine bevorrechtigte Stellung ein... Abb.innerhalb der Familie an alle Familienmitglieder weitergegeben werden. sondern der Gemahlin des Grabbesitzers eine bevorzugte Stellung einräumen: „Sind diese Interpretationen richtig. Nianchchnum & Chnumhotep: 87-89. a. da er Neferhotep und dessen Familie als seine Ka-Priester bestimmt788. daß die Ehefrau. pl. Kahun: 29-31.. Meten: 178-179. SIMPSON. seiner Frau Mrj-it. s. könnte es sich um sAt-Land handeln. jedoch sind auch alle weiteren Kinder . in: JARCE 37: 57-58). XIa. ist letztendlich nicht zu klären. in: MDAIK 14: 67.kann782.die Zeilen sind eventuell später hinzugefügt worden783 -. der sie so von der Teilnahme an seinem eigenen Totenkult ausschließen will787. Generell scheint es jedoch so gewesen zu sein. dass der Besitz . Rechtsinschriften: 112. 788 HELCK 1956. dass eine Verfügung für einen Totenkult einer Gemahlin wieder zurückgezogen wird. XLVI. Western Cemetery: 24. 783 GÖDECKEN. 790 Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER." GÖDECKEN interpretiert diesen Zusatz: „Später aber ist er verheiratet und . MRSICH. die wahrscheinlich in seinem Grab mitbestattet werden sollte. für die Versorgung ihres Totenopfers zur Verfügung"786. XI. was die allgemeine Versorgung im 781 GOEDICKE.. in: ASAE 13: 246-248. Nach GOEDICKE handelt es sich um die Gemahlin des Penmeru. 786 Meten: 179-180. Hausurkunden: 40 (§ 37). LOGAN 2000.als Ka-PriesterInnen dargestellt. Penmeru verfügt seinen Kindern . 787 Rechtsinschriften: 72-73. die Hälfte des Ackerlandes . wie ein Papyrus aus dem Mittleren Reich eines Mannes namens Meri beweist789: (20) jr jmjt-pr jrt.und damit auch die Pflichten für den Vollzug des Totenkultes . Tf. 11. welches ich früher für seine Mutter gemacht habe: es soll aufgehoben werden". Es kann jedoch durchaus vorkommen. dass sie einer Frau namens Meretites das für ihr Totenopfer bestimmte Ackerland übergeben sollen784: (8) n rdj(=j) sxm zA nb jm Hna msw(=j) nb (9) rdj=f A(H)t785 tA 5 m prt-xrw nt rxt nzwt Mrt-jt.n=j nt pA=f mwt Xr-HAt zA r=s „Was das jmjt-pr anbelangt. 784 REISNER & FISHER 1913. stellt . GÖDECKEN will nicht dem ältesten Sohn.egal welchen Geschlechts . Er gebe 5 tA Ackerland als Totenopfer für die rxt nzwt Meretites.s. pl. so müßte daraus geschlossen werden. pl. 785 Nach SIMPSON.. 782 104 .s „Nicht gebe ich Verfügungsgewalt irgendeinem Sohn und irgendwelchen meiner Kinder hier. Western Cemetery: 24. Allerdings "enterbt" Penmeru seine gesamte Familie. 1 (GRIFFITH..

Ptahhotep II/Tefi (HASSAN. ROTH. LXXIV-LXXX. 795 Iabtet (JUNKER. pls. Giza II: 87-95. Giza IX: 47-50. Abb. Die Mastaba des Uhemka. Ny-ankh-Pepy: 63-84. dass sich darunter auch KaPriesterinnen befanden . Bl. DAVIES. und andere. dass in Gräbern und auf Scheintüren.1: 220. 76 (CG 1578) und 111-112. Nu sitzt auf ihrer Scheintür einer anderen Frau am Speisetisch gegenüber. Giza IX: 47-50. Sechemka & Chentkaues (MURRAY. Nebet & Chui (Borchardt. fig. Nikaure & Ihat (BORCHARDT. BORCHARDT. Denkmäler I: 167. Nu (JUNKER.1: 114. LXXIV-LXXX). Giza I: 73-85.3: 173-185. fig. 17). pls. Weta). 80-84 & 87-89). PM III. JUNKER. Cemetery of Palace Attendants: pl. Giza I: 216-227). HASSAN. 9). Hieroglyphische Inschriften: 3865). 35.dieses wäre ein 792 105 . einen Unterhaltsanspruch an ihren Gatten stellen konnte. pl. Nikauhathor (HASSAN. daß aber sonst die Mitglieder der Familie eines Mannes bei der Vergabe von Besitz durch ihn rechtlich einander gleichgestellt waren. Western Cemetery I: 28-31. mehrfach Ka-Priesterinnen genannt werden: so sind im Grab der Iabtet Priesterinnen dargestellt792. in den beiden unteren Register nur weibliche Opferträgerinnen dargestellt797. Urkunden I. unter den im Grab der Nikauhathor gefundenen zahlreichen "dienenden Statuen" befindet sich eine kornmahlende Ka-Priesterin namens Henutsen794. Nisuanch & Chenut (JUNKER. KAYSER. Anchitef (HASSAN. Giza I: 216-227.. allerdings keine für die 1. taf. 90-95). die eindeutig Frauen zugeordnet werden können. pl. hier ist zumindest eine Frau namens Ninekischti mit dem Titel Hm(t)-kA bezeichnet (KAYSER. Abusir V: 65-70). Djati (SIMPSON. geschlechtsspezifische Aufteilung ist auch auf der Ostwand im Grab des Uhemka dargestellt. El-Hawawish VI: 7-14. pls. CAA Hildesheim 8: 8. 164). Achtihotep & Nikauhathor (HASSAN. Abb. dass der jüngere Chemetnu der Sohn ist. Abb. Ptahhetep and Akhethetep).1: 247. 798 Da in dem Grab ein jmj-rA Chemetnu und ein jmj-rA Chemetnu Scheri (^rj)genannt sind. Neferetnezut & Henunedjes (HASSAN. jedoch vor den Leuten im allgemeinen ein Vorrecht auf den in der Familie befindlichen Besitz hatten"791. 796 DUNHAM & SIMPSON. Entweder üben beide das Amt gleichzeitig aus.1: 134-135. Denkmäler I: 205-206). Uhemka: 37). die als Hm(t)-kA gekennzeichnet ist793. Weta (BORCHARDT. 794 PM III.h. 170. es ist von mehr als den 791 Meten: 186. VII). Cemetery of Palace Attendants: 80-90. 24 (CG 1431).täglichen Leben anging. Kachent & Pehenptah (Roth. Kaemtjentet & Chenut (MARIETTE. JUNKER. VIII -IX. kann davon ausgegangen werden. Rahotep & Chenut (BÁRTA. 170. Mastabas: 187-189). in den oberen drei Register sind nur männliche Opferträger und/oder Ka-Priester. Saqqara Mastabas: 7-10. dass die Aufsicht über die KaPriesterInnen in in der Händen der Familie des Chemetnu798 lag. 41). 32a). fig.. Uhemka (ROEDER 1927. Giza V: 225-235). fig. M. Kapi & Chamerernebti (A.dies kann daraus geschlossen werden. der nur ihr zustand und deshalb nicht gegen den Zugriff der Kinder oder anderer Familienmitglieder geschützt werden mußte. PM III. fig. 14). d. 35. In der Darstellung des Aufzugs der Opferbringer im Grab der Meresanch III. 143. 793 PM III. fig. Giza VI. oder der Vater verstarb während des Bau des Grabes und vererbt das Amt weiter an seinen Sohn . sind zwei männliche Ka-Priester namentlich benannt796. Giza X: 175-182. Zwischenzeit. Mersyankh III: 15-17.9-15). Hierarchie und Organisation Auffällig ist. 51. Es sind zahlreiche Ka-Priesterinnen im Alten Reich belegt795. JUNKER. 8. Heziimin/Sesi & Senut (KANAWATI. Pepi (SETHE. 17. 797 Eine ähnliche. Denkmäler I: . hier ist jedoch davon auszugehen. Nikauanch & Hedjethekenu (EDEL 1981.3: 173-185. Bl. Uhemka). Denkmäler: 159. MARTIN. Giza VI.

Seine weiteren Titel: jmj-rA pr. auf der Scheintür der Iabetet sind insgesamt 13 Kinder des Kai dargestellt. auf der sich diese Darstellung befindet.806 Über Familienbeziehungen . Dies erscheint schon sehr ungewöhnlich. ROTH weist nämlich nach808. dies soll „nicht zu dem Schluß verleiten. 588-599 (no. bisher unveröffentlichte Grabanlage des Kai befindet sich ebenfalls in Giza.etwa eigene Kinder .803 Seine besondere Verbindung zu Iabtet ist wohl darin zu sehen. dass die Ehemänner in den Grabanlagen von Frauen des Alten Reiches nicht genannt werden und somit Aussagen über den Familienstand der Grabbesitzerinnen schwierig sind. Giza III: 143.zwei genannten Priestern auszugehen. LECLANT & CLERC 1996. PM III. die nicht den Titel einer Hmt-kA trägt. Giza III: 123-124. Obwohl in diesen beiden frühen Gräbern Männer als Aufseher der Ka-PriesterInnen belegt sind. der Besitz einer eigenen Grabanlage sei ein typisches Merkmal einer unverheirateten Frau"807."Vorsteherin der Ka-PriesterInnen der Beleg dafür. 51. wab nzwt. A. Famille royale et pouvoir: 54. 805 JUNKER. von einer unbekannten (Neben)Frau abstammen. denn es werden immerhin 24 Stiftungsgüter in ihrem Grab aufgeführt805. JACQUET-GORDON. 806 JUNKER. Giza WF (G 4651). Aus diesem Grund baut Kai wohl auch seine Grabanlage direkt an die Mastaba der Iabtet und läßt dabei die Kapelle der Königstochter erweitern. zS a nzwt. Giza I: Abb. dass sie seiner gesamten Familie ihren Totenkult überträgt und so „ein nicht zu geringer Teil der Einkünfte KAj's aus den Stiftungen der cJAbtjt geflossen sein"804 müssen. JUNKER.1:135. in: Or 65: 264 [43b].Die Schöne : 22. Giza I: 225-226.233). Index: 129-130 (513). sondern den einer rxt nzwt. der in seinem Grab lediglich zwei Ka-Priester für seinen Totenkult benennt. jmj-rA zS prw msw nzwt. in: JARCE 36: 37-53 106 . 804 JUNKER. ist eine jmjt-rA Hmw-kA mwt nzwt . M. Eine zweite. seine Gemahlin Uchetka ist die einzige aus der Familie. Giza I: 216-220. Domaines Funéraires: 203-207. BAUD. Der Stifter der Scheintür wird von JUNKER jedoch nur als "mittlerer Beamter" eingestuft801. in seinem eigenen Grab werden nur 5 Kinder genannt. s. 808 1999.der Königstochter ist nichts bekannt. Giza III: 142. da Iabtet immerhin über genügend Mittel für den Bau eines eigenen Grabes und über eine große Anzahl von Stiftungsgütern verfügt. Giza III: 143. Kai ist Vorsteher der KaPriester des Totenkultes der Iabtet. 799 JONES. 803 Aus diesem Grund überlegt JUNKER. Dynastie sind zahlreiche Ka-Priester und KaPriesterinnen namentlich bezeichnet. 800 Sein voller Name lautet Kapunezut Kai. s. zS aprw n zAb. ob alle Kinder bis auf Hezire. Im Grab der Königstochter Iabtet aus der IV. in: Nofret . JUNKER. dass der Kultbetrieb schon zu Lebzeiten der Grabherrin vollzogen wurde. wird ihr laut einer Inschrift von dem jmj-rA prw msw nzwt "Vorsteher der Häuser der Königskinder"799 Kai gestiftet800 und muss nachträglich angebracht worden sein. 807 MARTIN-PARDEY 1985. Die Scheintür. 801 Giza III: 123. 802 JUNKER. der als einziges Kind ebenfalls den Titel rx nzwt trägt. der sich größtenteils aus seinen eigenen Kindern rekrutiert802.

Famille royale et pouvoir: 220. This clearly indicates that they were allowed status not open to women in other ancient cultures"816. in: GM 90: 61-65. Renpetnefer (HASSAN. Es scheint jedenfalls. 811 Achtihotep & Nikauhathor (PM III1: 284.und nicht vielleicht ihr Vater oder ein anderer Verwandter .Königsmutter"-. Dynastie namens Peseschet bekannt. ebenso S. denn da ihr Gemahl815 Kaemnefer einzig den Titel rx nzwt trägt. dass sie die Ämter aufgrund der sozialen Position ihres Gemahls verliehen bekommt. hier bestätigt sich wieder erneut. Prêtres-Ouâb: 245-246. Die Schwiegertochter der Peseschet namens Nikauhathor übt ebenfalls das Amt einer "Ka-Priesterin der Königsmutter" aus. wab-Priesterschaft der Göttin Sechmet und dem Palast im Alten Reich zeigt KÄNEL auf813. dass sie die Vorsteherin einer ausschließlich weiblichen.und eine spezielle Position im Palast einnimmt. Der Titel eines "Vorstehers der Ka-PriesterInnen der Königsmutter". Den Titel einer "Vorsteherin der Ärztinnen" vererbt Peseschet jedenfalls nicht an ihren Sohn weiter. OGDON 1986. ROTH.811 Peseschet trägt zusätzlich den Titel einer jmjt-rA zwnwt . priestess-physicians and professional medical practitioners. 815 Ob Kaemnefer wirklich der Gemahl der Peseschet ist . in: DE 9: 26-27.ist nicht inschriftlich belegt. Famille royale et povoir: 220 (Tableau 13).vielleicht aufgrund ihrer Ausbildung . wie das Grab des Hm-nTr mwt nzwt.809oder von Chentkaus I. Eine enge Verbindung zwischen Medizin. Dieses könnte andeuten. Giza I: 73-85. 144. Königsmütter: 329. in: BIFAO 75: 159-164. HASSAN.dies heißt. dass Priesterinnen-Ämter von der Schwiegermutter auf die 809 BAUD. Giza III: 160-165). eventuell von Chamerernebti I. Es ist auffällig. dass sich die die Grabanlage auch in direkter Nähe der Priesterhäuser der Totenstiftung der Königin befinden würde. dass er ihn öfters als einzigen seiner Titel nennt. in: BIFAO 75: 163.eigentlich nur ausdrücken. GHALIOUNGUI 1975. COLE 1987. ist diesem anscheinend so wichtig. oder frühen V. OGDON 1986. ist in diesem Fall eindeutig auszuschließen. Index: 305 [1111]. 143. in: DE 9: 25-29). dass "Women were physicians.ganz im Gegensatz dazu allerdings kann dann die Schreibung ihres Priesterinnentitels – ohne Determinierung . 813 1984. fig. dass sie männlichen und weiblichen KaPriesterInnen vorsteht812."Vorsteherin der Ärztinnen". dass er auf ihrer Scheintür immer ihr gegenüber abgebildet ist. 816 COLE 1987. 812 GHALIOUNGUI 1975. 810 107 . sondern weiblichen Medizinerinnen vorsteht . sondern kann nur daraus erschlossen werden. BAUD. Allerdings wäre es dann eigentlich logischer. dass Peseschet die spezielle Funktion einer "overseer of doctors. 814 JONES. in: GM 90: 63. aus dem Ende der IV. wie etwa auf dem Eingangsarchitrav817. medizinischen Mannschaft war . probably for a queen mother"814 innehatte. dass Peseschet eine besondere Stellung besitzt . Ihr Titel deutet weiter daraufhin. dass in diesem Titel anscheinend immer großen Wert auf die Femininendung -t gelegt wurde. dass sie nicht die einzige weibliche Ärztin am Hofe ist. So kann es durchaus gewesen sein. den auch ihr Sohn Achtihotep trägt.810.

sondern Peseschet vererbt den jmj(t)-rA-Titel an ihren Sohn. Urkunden I. LESKO 1999. 820 Ein sHD Hmw-kA namens Waschka führt eine Reihe von Opferträgern an. 821 Relief Cairo CG 1480. MURRAY. OGDON 1986.a. dass Frauen. BORCHARDT. taf. s. 823 Ebenso wie bei Peseschet steht das Amt der Nikauhathor als jmjt-rA Hmw-kA in keinerlei Zusammenhang mit dem Beruf des Weta. 819 PM III. der. 132. Wahrscheinlich gibt diese Auflistung auch eine soziale Klassifikation wieder. Giza I: 75.wenn auch nicht für den Totenkult einer Königsmutter – ist die rxt nzwt Chentkaus. Aufsehern der Ka-PriesterInnen und irgendwelchen Ka-PriesterInnen" untersagt. den er anscheinend von seinem Vater erbt. Denkbar wäre auch. VII. Ihr Vorsteherinnen-Titel bezieht sich wahrscheinlich darauf. wie JUNKER nachweist. JUNKER. scheinen also nicht unbekannt gewesen zu sein.818 Eine weitere "Vorsteherin der Ka-PriesterInnen" . Ebenfalls eine Vorsteherin von Ka-PriesterInnen ist Nikauhathor821. 825 MOUSSA & ALTENMÜLLER. in unmittelbarer Nähe des Pharaos im Palast seinem Handwerk nachgeht und direkten Kontakt mit diesem pflegt. Denkmäler I: 167. Frauen."Vorsteher(In)".16. 11.ausschließlich männlichen . In CG 1432826 wird den Nachkommen des Grabherrn ausdrücklich die Verfügungsgewalt über die sHD Hmw-kA jmj-xt Hmw-kA Hmw-kA nb . Der private Totenkult ist 817 HASSAN. Weta: 27-32. der älteste Sohn namens Sechemkawer trägt den Titel wab nzwt. 818 108 . die in Grabdarstellungen einer Reihe von nachfolgenden KaPriesterInnen anführen . die Ka-PriesterInnen beaufsichtigen. dass sie der Totenstiftung des Sechemka vorsteht. Weta). Pepi nur mit dem Titel Hmt-kA. denn unter den zahlreich dargestellten . Das Amt der Vorsteherin wird jedoch nicht an die Tochter weitergegeben.als Aufseherinnen fungieren.Schwiegertochter weitergegeben werden.KaPriestern ist nur eine einzige Person als Aufseher820 bezeichnet. Nianchchnum & Chnumhotep: 90.819 Sie ist auf der Scheintür im Grab ihres Gemahles Sechemka. Aus diesem Grunde verwundert es auch nicht. in: GM 90: 61-62. vielleicht auch einer zweiten Tochter namens Pepi824. dass sie das Amt einer Ka-Priesterin ihrer Tochter Abdut weitergibt. die Gemahlin oder aber die Mutter822 des Lederhandwerkers Weta."Die Untervorsteher der Ka-PriesterInnen. nicht an ihre Tochter.2: 596.wie etwa die rxt nzwt namens Tezet im Grab von Nianchchnum und Chnumhotep825 . 824 Abdut wird ausdrücklich als zAt=s bezeichnet. die alle jeweils mit Mann und Frau determiniert sind.1: 309. 823 JUNKER 1957. fig. Außer diesen beiden Titeln ist nichts über sie bekannt. 826 SETHE. Saqqara Mastabas: 7-10. 822 Die Verwandtschaftbeziehung ist nicht inschriftlich belegt. JdÉ 30186 (PM III. abgebildet. Goddesses: 240. über den sHD Hmw-kA steht nur noch ein/eine jmj(t)-rA . unter anderem ein Priester des Re und der Hathor am Sonnentempel des Neferirkare.

f . ein Zusatz der Inschrift in Grab I ist wohl so zu lesen.. 162. die als Xrw-a. 122-130 ("Grab 2"). 832 SETHE. 834 MUNRO Unas-Friedhof : 92. beides selten belegte Berufstitel.allerdings. Im älteren Grab heißt es in der entsprechenden Inschrift statt wnwt nbt (SETHE. so dass auch das Hierarchiesierungsmodell der königlichen Priester nicht uneingeschränkt auf den privaten Totenkult übertragen werden kann.. who would want more than one-fifth of the ordinary full-time payment for doing only one fifth of the work"829. Hieroglyphische Inschriften: 38-65. Hieroglyphische Inschriften: 46. and probably a larger total payment to the ordinary Hm-kA. 828 109 . 30. DER MANUELIAN 1986. dass es neben den "Ka-Priestern des Dt"836 . M. 833 SETHE. Die regionale Anhäufungen von Gräbern mit nachweisbarem Phylensystem weist nach Roth auf eine zeitlich begrenzte Imitation dieses Systems hin. Phyles: 111. 3. SETHE. denn Amt und Anteile koönnen ja 827 Ausnahmen sind z. GOEDICKE. EDEL 1981. eher selten in Phylen organisiert. in: ASAE 3: 122-130.15): kAt nbt HAw prt-xrw ra nb . 831 EDEL 1981."seine Gehilfen" bezeichnet werden831. daß auch Familienmitglieder . die aber auf einen nicht geringen sozialen Status der Frauen schließen lassen. Rechtinschriften: 144-148. Hmw-kA jpn „. 830 FRASER 1902.828 Das Phylensystem.10. more storerooms. So steht im Grab I des Nikaanch in Tehne jeweils ein Vorsteher einem männlichen und einer weiblichen Ka-PriesterIn vor830.j-GewandGehörige"834 oder "Preisende"835 bezeichnet. das den königlichen Kult imitiert. in: ZÄS 96: 14. Abb. Urkunden I. Urkunden I. SEYFRIED 2003: 48. psS m pr(=j) nw. dass sie in Besitz genommen werde zu irgendeinem (Stunden-)Dienst außer dem Totenopfer". 18. B. werden als xtmtjt . (8) nn rdj(=j) n sxmt (9) jT=sn r wnwt nbt (10) HAw prt-xrw „Nicht erlaube ich. dargestellt sind. da es sehr kostenintensiv und aufwendig ist: In der Regel mindestens fünf Phylen "required more supervisors.in diesem Fall seine Gemahlin Impi und ihre beiden Töchter . Anchmahor und Mereruka."Sieglerin" oder mATrt -"Die-zum-mAT. Die Frauen. 835 EDEL 1969. Aus der Inschrift des Tefhai wird ersichtlich. diesen Priestern"..827 Eine Darstellung aus dem Grab des Mechu aus der Nekropole auf der Qubbet el-Hawa (Grab QH 25) zeigt allerdings. Altägyptische Aktenkunde: 31-34. es wird in (meinem) Hauses geteilt . ROTH. 24-32 ("Grab 1"830) und Urkunden I.. Urkunden I... deren (täglicher) Dienst ausschließlich im Totenkult besteht832. dass das Umlaufopfer später im Haus unter seinen Priestern verteilt wird833: (10).die anscheinend fest für das Amt verpflichtet sind. 30.„irgendeiner Arbeit außer dem täglichen Totenopfer". die als Ka-Priesterinnen. in: JNES 45: 1-18. ebenfalls im Grab des Nikaanch auf der Westwand. 829 A. muss jedoch eher als ein Statussymbol angesehen werden. im Gegensatz zum königlichen Totenkult.. HELCK 1974. Abb.. Urkunden I.mit Phylennamen bezeichnet werden.

17b." Hier ist bemerkenswert. Slavery: 14. their living mani/festations <going forth> from the pictures“.). 5. Slavery: 66. in: JESHO 28: 147-148. ist diese Frage irrelevant. die letztendlich auch GOEDICKES "Lohndiener" bei einem Austausch Arbeitskraft gegen Entgelt/Lohn plausibler erscheinen lässt. in: JESHO 28:142-144. FISCHER 1958.. but their representations. 837 110 . Taf. wird in der Inschrift des 836 Eine Auflistung s.843 Eine weitere Gruppe. that is. so wie EYRE 1987. I. Unfreie).j) them for jsw" . und sie ausdrücklich für ihre Dienste als Ka-Priester und Ka-Priesterinnen entlohnt werden. das vereinbart wurde entsprechend einem (Dienst-)Vertrag838. sie stehen in einem Dienstverhältnis. Giza V: 10: „. sondern als 'Käuflinge' zu betrachten. Giza III: 179. PEREPELKIN. JONES. bezeichnet sie als „gemietete Arbeiter. Umstritten ist. Es kann also davon ausgegangen werden. in: MDAIK 16: 135: "In fact the only Old Kingdom designation which possibly merits the translation <slave>. BAKIR.die jsw-w sind entsprechend nicht als 'Mietlinge'. a rare term isw(w) <bought person>.auch eine Gruppe von "Lohnarbeitern des Dt" gibt837: (1) jsww njw Dt (2) jnj.f-HAHA bought not real people.n. die Übersetzungen von BAKIR. das vertraglich geregelt ist". und BOLSHAKOV 1997: 141. dass die Dienste von Männern und Frauen ausgeübt werden. Privateigentum: 73-77. dessen Übertragung auf altägyptische Verhältnisse mehr als fraglich erscheint.obwohl letztere Möglichkeit eher unwahrscheinlich erscheint. 838 Vgl. 840 GOEDICKE. Dieser Kauf von Dienern und Dienerinnen wäre der erste sichere Nachweis von Menschenkauf im Alten Ägypten. GOEDICKE. 843 Eine Auflistung s. Nach der Ansicht von BOLSHAKOV 1997: 141142. dass die jsww . pl. Tf. 841 JUNKER. Rechtsinschriften: 182185.der Begriff ist ansonsten nur noch für zwei kleinwüchsige Menschen aus dem Grab des Nezutnefer839 im Alten Reich belegt . 842 MÜLLER-WOLLERMANN 1985. Die beiden Männer namens Djedefraanch und Anchwedjes werden jeweils als jsww bezeichnet. isww refers definitly to <slaves>". sie vollziehen gegen Entgelt.bei Tefhai mit Mann und Frau determiniert sind. waagrecht. ob die Leute sich selbst verkauften oder nur ihren Herrn wechselten“.“. Labor in the Ancient Near East: 25: "The jsww-people of my Dt I have 'bought' (jnj. Slavery: 26: „Käuflinge (d. das Totenopfer in der Nekropole für mich seitens der Ka-Priester und Ka-Priesterinnen.. dass sie ihre persönliche Freiheit dafür "verkaufen". in: SAK 10: 77. aus der sich die Ka-Priesterschaft zusammensetzt.. BAKIR. Slavery: 14: "Accordingly. Das Entgelt entspricht in etwa der in einigen Gräbern genannten Entlohnung der Handwerker und besteht größtenteils aus Brot und Bier. Rechtsinschriften: 184: „Die Leute sind keineswegs als unfrei zu betrachten. 839 JUNKER.weitervererbt werden . MÜLLER-WOLLERMANN 1985. So ist auch die Übersetzung von POSENERKRIÉGER.n=sn r jsw xr xtm r xtm nt xt (3) n mrwt prt-xrw m Xrt-nTr (n=j) (4) (jn) Hmw-kA Hmwt-kA „Die "Lohnarbeiter" der Stiftung. der mit "kaufen" übersetzt wird. it should be supposed that (J)wt.. BAKIR... wir wissen freilich nicht. Meten: 208-211. denn: "However.ein Terminus.).h. Index: 343 [1278]. in: Powell (ed. ebenso GÖDECKEN. die vom D. übersetzt: "bought person(s)' of the funerary estate". ob sie dies freiwillig gegen Entgelt840 oder eher unfreiwillig als eine Art "Sklaven"841 tun . it was impossible to sell or buy the <servants of the kA> (. Rechts und links der Scheintür.. denn dies muss nicht implizieren. da sie ja in der Inschrift den üblichen Ka-PriesterInnen gleichgestellt werden842.t sind" . als "compensation" vorzuziehen. BOOCHS 1983. in FS Edel: 323. Der Status der jsww leitet sich hier von dem Begriff jnj r jsw ab. deren Lohn aus den Erträgen des zugewiesenen pr-Dt gezahlt wurde“.

Wörterbuch I.." Die Frage ist. übersetzt: "who are conscripted in an affair". sondern generell an die Kinder oder Nachkommen849 der verpflichteten Ka-Priester festgelegt.. GOEDICKE.11-165. 848 Cairo CG 1432 (SETHE. Verwandtschaftsbeziehungen Mehrheitlich wurde der private Totenkult aber wohl eher von den eigenen Familienmitgliedern ausgeübt . Rechtsinschriften: 81-103. dass der hierfür nötige Besitz in Familienhand verbleibt. pl.1: 275. Tjenti (SETHE. „Bezüglich dieser Ka-Priester .. 122-130 ("Grab 2")). dies bedeutet allerdings auch eine Fünfteilung und damit eine erhebliche Reduzierung des Anteils. 4-6. da alle fünf Kinder in seinem Grab als Ka-Priester belegt sind.Nebkauhor (GOEDICKE. 845 111 . DAVIES. taf. in: ASAE 3: 122-130. nimmt an. 303. also seine eigenen Kinder. Ny-ankh-Pepy: 63-84. die verpflichtet sind für mich von den Leuten des Hausstandes?845 für irgendwelche Söhne und Geschwister.damit auch gewährleistet ist. da sie an eine materielle Versorgung gekoppelt ist? Anchitef vererbt seinen drei Söhnen und zwei Töchtern sein Amt eines Ka-Priesters weiter847. 24-32 ("Grab 1") und Urkunden I. 846 FISCHER 1958. in: MDAIK 16: 131-137. oder ob es sich nur um die im Haus beschäftigten Personen handelt. 9.. Rechtsinschriften: pl. Es handelt sich vorwiegend um die Belege mit Totenkultbestimmungen. HASSAN. VII).9-15) und Nikaanch & Hedjethekenu (FRASER 1902. 850 Ptahhotep & Tefi (HASSAN. PM III. Ptahhetep and Akhethetep). die für mich gegeben wurden. 35.Nebkauhor genannt: aus den Söhnen und Geschwister der wpwt . 849 Pepi (SETHE. Achtihotep/Hemi . Die Benennung der eigenen Kinder als Ka-Priester zeigt eine deutliche soziale Rangordnung: in den Belegen ranghoher Beamter werden selten die eigenen Kinder. Sechemka & Chentkaues (MURRAY. Ähnlich ist vielleicht auch die Inschrift des Kair zu verstehen. durch die jener verhindern will. in den Belegen sozial mittlerer oder niedrigstehender 844 GOEDICKE."Leute des Hausstandes"844: (22) jr Hmw-kA pn w. Saqqara Mastabas: 7-10.2). Giza V: 225-235. dass sich jemand seiner DienerInnen und Ka-PriesterInnen bemächtigt846. IX. In den Totenkult-Verfügungen wird jedoch selten ausdrücklich die Weitergabe an den (ältesten) Sohn848.. SETHE.. 847 HASSAN. Belege erst ab dem Mittleren Reich. 163. Urkunden I. Neb-kau-hor: 43. sondern Ka-Priester ohne Verwandtschaftsbezug benannt850. Impliziert die Weitergabe eines (Priester-) Amtes die Verpflichtung auf die Ausübung des Totenkultes. Urkunden I. Rechtsinschriften: 82. 10).9-15). dass es sich um den Hausstand handelt. Urkunden I. Urkunden I. ob zu diesen auch die Verwandtschaft des Grabherrn gehört. (23) Tzjw n(=j) m wp(w)t (24) n zA snw nb rdjw n(=j). den Anchitef für sein Priesteramt erhält. 12.

859 Meretites trägt noch die Titel Xkrt nzwt.für das Totenopfer verantwortlich sind. Giza II: 87-95. in: MIO 14: 196-199. Egyptian Women: 28. 94). handelte es sich wahrscheinlich ursprünglich um die Darstellung des Sohnes einer unbekannten Stelenbesitzerin."Schreiber" namens Chenu abgebildet856. 26.A. Handwerker: 136-138. s. Tf. Text I: 19. s. Abusir V: 65-70). Denkmäler I: 205-206). SETHE. in: Kunst des Alten Reiches: 64-65. Nikaure & Ihat. Text: 19. Giza IX: pl. Iunka“. 110).spricht ebenfalls dafür. 857 Pseudo-Gruppen-Statuen Louvre A 43 (Zwei sitzende Männer. Mastabas: 187-189). 852 Pepi (SETHE. 80-84 & 87-89. 41). in: Kunst des Alten Reiches: 64 (no.b. Scheintür Cairo CG 1414 & 1416 (BORCHARDT. pls. Urkunden I. 52) ist nur noch eine weitere Pseudogruppe von Frauen bisher bekannt. 855 Nach EATON-KRAUSS 1995. 90-95). ob es sich um einen Sohn von Meretites handelt. Weta). in: Kunst des Alten Reiches: 63-66. Auf der Pseudo-Gruppenstatue der jmjt-rA jz-Sn . wie etwa in der Inschrift des Penmeru. in: ASAE 13: 246-248. 32a ).13-14). 862 Es ist unklar. stiftet Iunka diese Scheintür seiner Mutter Djenwen: (13) jn zA=s Hm-kA Jwn-kA jrj n=s nw anx Hr rdwj (14) jmAx pw xr mwt=f Jwn-kA „Von ihrem Sohn. BORCHARDT. fig. EATON-KRAUSS 1995. Djenwen. denen Chenu vorgestanden haben könnte. XLII (A). 860 S.27 (Zwei sitzende Männer. SCHULZ & SEIDEL (eds. dem Ka-Priester Iunka: er machte dieses für sie als er (auf beiden Beinen) lebte.)."seine Kinder von Vater und 112 . fig. rxt nzwt und xrpt zH -"Leiterin des Speisezeltes". Scheintür Cairo CG 150(LEPSIUS. Ägypten: 483. 854 KAPLONY 1968.beide werden als sHD Hmw-kA bezeichnet . 861 Penmeru (REISNER & FISHER 1913. dass sogenannte sn/snt-Dt "Stiftungsbruder/schwester"860 .858 Aufgrund der Titel von Meretites859 ist es vorstellbar. Giza V: 225-235). auf wen sich die unübliche Bezeichnung Hna mswt=f n jt mwt . JUNKER. Neben den gegen Entgelt engagierten Ka-PriesterInnen und den oben aufgeführten Familienangehörigen gibt es auch noch die Möglichkeit. 4. FISCHER 2000. Index: 907-908 [3324] mit weiterführender Literatur. fig. (er ist es. HOLWERDA. 35. HASSAN. 35. Kachent & Pehenptah (Roth.Beamter werden häufig Söhne oder Töchter . ein stehender Jugendlicher). XIa). 170.3: 173-185. ist nicht sicher belegt. hierzu SCHNEIDER & RAVEN 1981. 25). pls. der) versorgt ist durch seine Mutter. CAA Hildesheim 8: 8. LXXIV-LXXX).9-15). 856 Museum Leiden AST 9. 853 Rahotep & Henut (BÁRTA. pl. 16. Abb. ZIEGLER 1997: 90-93 [25]) und Copenhagen Nationalmuseet A. Text I: 19 (SETHE. Pelizaeus-Museum no. Cemetery of Palace Attendants: 80-90. 3256 (JUNKER. 72. PEREPELKIN geht aufgrund seiner Definition von Dt als "Leib" oder 851 Nisuanch & Chenut. Ägyptische Sammlung Leiden."Vorsteherin der Kammer der FriseurInnen" Meretites854 ist. Abb.12 .861 der den sn-Dt Neferhotep und dessen Familie862 zu seinen KaPriestern bestimmt. Chenu ist jedoch auf einer der beiden Pseudo-Gruppen-Statuen ihres Gemahls (?) Itisen als Jugendlicher dargestellt857.73. Urkunden I. Urkunden I. pl. der sHD Hmw-kA und zS . in einigen anderen Fällen sind die Verwandtschaftsbeziehungen unklar853. s. MARTIN. Nikauhathor (HASSAN.5. Denkmäler I: . die Titulatur von Itisen und Chenu . De egyptische Oudheid: 47-48 (nr. hierzu DRENKHAHN. EATON-KRAUSS 1995. Djati (SIMPSON. Kaemtjentet & Chenut (MARIETTE. Giza VI. Neferetnezut & Chenunedjes (HASSAN. BOESER & HOLWERDA. Laut der Inschrift in LEPSIUS. JONES.als Ka-Priester aufgeführt oder dargestellt852. Giza X: 175-18. pl. 15-18. fig. Western Cemetery I: 28-31. Denkmäler I: 167. dass sie über eine größere Anzahl von eigenen Ka-Priestern verfügt.in einem Fall die Gemahlin851 . Weta (BORCHARDT. Anchitef (HASSAN. 858 Da Meretites die Statuengruppe anscheinend usurpierte. Scheintüroberteil Hildesheim. 72. Da keine Filiation angegeben ist. neben ihrer für Frauen selten belegten Doppel-Darstellung855.

Spalten 1080-1083. 871 'Uschebtis'. Ancient Egypt: 21-25. in: LÄ I. no. 'Dienerfiguren'. DARESSY 1910. in: LÄ I. Nach HELCK870 sind sie die Vorläufer der meist mumienförmigen Uschebtis. Memphis: 232. Spalte 1080. Spalte 1082. Scheintür Cairo JdÉ 46495 (FISHER. Hierfür spricht besonders die Darstellung der sn(t)-Dt Chenut im Grab des Usernetjer. in der diese zu seinen Füßen knieend dargestellt ist und als Hmt=f mrt=f . ebenso bei TEETER 2003. 873 PM III. 866 Es sind insgesamt 26 "Dienerfiguren" unterschiedlichen Stils aus dem nicht lokalisierbaren Grab des Nikauinpu bekannt. Iti (REISNER. 865 Privateigentum: 59-62.auszuführen. HELCK.zu gewährleisten. stellvertretend für den Grabherrn Arbeitsdienste . Spalte 1080. 868 HELCK . deren Aufgabe es war. obwohl dies aus den Inschriften nicht eindeutig nachzuweisen ist. BREASTED 1948.und darüber hinaus teilweise noch andere Annehmlichkeiten des Lebens . 864 Neferethathor (MARIETTE. Djefetka. DUNHAM & SIMPSON: The Mastaba of Queen Mersyankh III. sondern . in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 386.. HILL 1999b. 'Dienerfiguren'. in: LÄ I."seine Gemahlin. 867 BORCHARDT 1897. Die Dienerstatuen aus den Gräbern des Alten Reiches. pl."Körper" davon aus. die ab dem Beginn des Mittleren Reiches zahlreich in den Gräbern belegt sind und die Aufgabe hatten.1: 273-274.aus der Frühzeit dazu und datiert dementsprechend früher.873.hauptsächlich in der Landwirtschaft . dass es sich bei dieser Art von Statuen um die Darstellung von Arbeitern und Handwerkern unterschiedlicher "Dienstleistungssparten"868 des Haushalts hochstehender altägyptischer Beamter handelte. in: LÄ I. 217. seine Geliebte" bezeichnet ist863. in: ASAE 10: 41-49. Saqqara Mastabas I: pl. die in der ägyptologischen Literatur als "Dienerstatuen"867 bezeichnet werden. Mutter" beziehen könnte: sind hier die Geschwister des Neferhotep oder aber seine Kinder gemeint? 863 MURRAY. 113 .Speisen und Getränke zuzubereiten und so dessen Lebenssicherung im Jenseits .. Giza Necropolis I: pl. in: ZÄS 35: 119-134. wie ein Großteil der weiblichen Familienangehörigen des Grabherrn namens Mededi. sind alle Statuen inklusive Grabherr und Gemahlin abgebildet.872 und Chamerernebti II. zählt die Abbildungen von nackten Frauen -"Konkubinen". eine Blutsverwandschaft der Brüder des D. XXIV.871 Erstmals belegt sind die "Dienerstatuen" in den Grabausstattungen der Königinnen Meresanch III. In CAPART 1930. Mastabas: 315). fig. 'Dienerfiguren'. Spalten 896-899. 870 HELCK. Spalte 1080. 44. Egyptian Servant Statues. in: LÄ I. dass es sich bei bei den als sn-Dt bezeichneten Personen nicht um „eine unter bestimmten Bedingungen vereinbarte Verwandtschaft. 65). HELCK. in: LÄ VI. 'Dienerfiguren'. 872 PM III. Lange Jahre wurde angenommen.1: 197-199. "Dienende Statuen" Aus dem Grab des Nikauinpu in Giza stammen rundplastische Kalksteinfiguren866. wie PEREPELKIN nachzuweisen versucht865. dem Verstorbenen auch im Jenseits "durch Magie belebt"869 . 869 HELCK .t mit ihren <Wohltätern>" handelt. Bei den Darstellungen der übrigen drei belegten snt-Dt864 könnte es sich. tatsächlich ebenso um die Töchter der Grabherrn handeln. Minor Cemetery at Giza: 49-54.2) wird ebenfalls als mjtrt bezeichnet. 25 davon wurden vom Oriental Institut Chicago erworben.

Servant Statues: 25. Servant Statues: 25. in: Kunst im Alten Reich: pls. pl. 887 HAWASS 1995. pl. Ebenso versucht er die bei seiner Grabung im Friedhof der Pyramidenbauer von Giza gefundene Statue einer kornmahlenden Frau .als die mjtrt Hepenkaus zu identifizieren884. in: BREASTED. eine davon wird als Dt oder zAt876 smrt bezeichnet. pl. SMITH. pl. pl. sondern sie trägt ebenfalls eine Perlenkette und eine Perücke.-Nr. 877 OIM 10635. HILL 1999b. Eine Reihe weiterer "Dienerfiguren". wie bei den Statuen aus dem Grab des Nikauinpu. 876 OIM 10623. in: Kunst im Alten Reich: 94. 881 1995. in: BREASTED. Servant Statues: 28.irrtümlich als Inv. auch die als die "Schöne Müllerin von Leipzig" bezeichnete Statue Leipzig no. denn Hill schreibt. Katalog Leipzig: 77 [132]).um die "dienend dargestellten" Kinder des Verstorbenen: so ist seine Tochter Nebempet beim Kornmahlen dargestellt . Servant Statues: 44. 2667 bezeichnet. in: BREASTED. wahrscheinlich handelt es sich auch bei dem Bäcker Ima880 um einen Sohn. 883 Vgl.888 Auch bei den Statuen aus dem Grab D 20 des jmj-rA pr-HD Werirni wird es sich wahrscheinlich um die Darstellung seiner Verwandten . G 7 bestattet wurde. in: BREASTED. 882 JdÉ 66624. b. KRAUSPE. 878 OIM 10624. pl. in: Saleh & Sourouzian 1986: fig. pl. a.42a. sondern schon aufgrund ihrer Attribute . unter anderem drei HarfenspielerInnen. eine Tochter namens Mer(et?)877 stellt eine Biermaischerin dar. denn sie ist nicht nur "well carved and beautifully made"886. a. in: Kunst des Alten Reiches (SDAIK 28): 91-95.sie trägt dabei eine enge Kappe auf dem Kopf874.nbt pr . da sie mit Namen 874 OIM 10622. 879 OIM 10629. häufiger anzutreffen ist. Servant Statues: 26. der als "Müllerin" bezeichnet neben der Bierbrauerin sehr häufig anzutreffen ist883 . 886 HAWASS 1995. OIM 10633. 26b. ein zweiter Sohn namens Chenu ist als Koch dargestellt879. in: ZÄS 35: 119-134. 875 114 . 15a. 26c. 884 HAWASS 1995. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 389: "[his daughter? or estate?] Semeret". in: Kunst im Alten Reich: 94.Es handelt sich jedoch wahrscheinlich. Anscheinend ist die Inschrift heutzutage nicht mehr lesbar. dass Teeter die Inschriften vor Ort überprüfte. Vgl. Nach HAWASS kann es sich in beiden genannten Fällen also nur um eine "lady of the house"887 handeln. 888 S. Servant Statues: 18. HESPOK: 98 (e 4). WARD. 25a und OIM 10623. Servant Statues: 32.Gemahlin oder Töchter .ein Typus.der übrigens erst viel später. 31c und 31 a-b. sondern . die auch zwei weitere weibliche Figuren beim Kornsieben tragen875. 2567 ( KRAUSPE 1997: 42-43 . ein Titel . HAWASS881 sieht in der Figur einer Bierbrauerin882 nicht eine "einfache" Dienerin. Feminine Titles: 8. nicht um arbeitende DienerInnen wie bisher angenommen. S. in: BREASTED. in: Breasted. s. in: BREASTED. 31b. BORCHARDT 1897. tragen keine Inschriften und sind deshalb nicht zuzuordnen. 52.sie ist mit einer Perlenkette und einer Perücke dargestellt eher die Gemahlin des Grabherrn. 26a. 880 OIM 10634. nämlich ab dem Mittleren Reich.zumindest teilweise . Ein Sohn des Nikauinpu namens Menuchaf formt Brotlaibe878.handeln. die wahrscheinlich mit ihrem Gemahl Kahep885 in Grab no. 885 Die Verwandtschaftsbeziehungen sind unklar.

895 HASSAN. Haynes & Freed. Statuen I: 86). CG 114: Isaat. that in Old Kingdom art relations and peers of the deceased can be represented as taking the roles of servants . A. M. 892 1995. 115 . Alle Statuen werden im Serdab. 894 1995. da sich hier letztlich alles um die Bedeutung des Ka dreht. ebenfalls beim Kornmahlen (BORCHARDT."DienerIn des Ka" für ihre unabhängig von der sozialen Position – Familienmitglieder sind alle. Entscheidend ist also eher die Notwendigkeit der Ausführung der Tätigkeiten. in: Egypt in the Age of the Pyramides: 91. die diese Theorie zu stützen scheinen. ROTH bezeichnet sie als "Ka-Statuen" der dargestellten Personen897. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 386. gefunden. die Hände über dem Schoß gefalteten KaPriester Kaemked. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 389. Ptahhetep and Akhethetep. ROTH sie im Gegensatz zu der bisher üblichen Bezeichnung als "Dienerfiguren" nennt893. auf den Boden gebettet. 4). 896 Allerdings wurde die Statue der Ka-Priesterin Neni im Schutt außerhalb des Grabes geborgen. 899 HILL 1999b. 898 HILL 1999b. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit auch darauf. HILL 1999b. M. 891 MARIETTE. wie A. Ny-ankh-Pepy: 63-84. A. sondern ihre "dienende" Funktion im Jenseits für den Grabherrn898: "Recent studies make it clear. CG 118: Uhemneferet beim Bierseihen (BORCHARDT. Diese Überlegungen haben schließlich auch Auswirkungen auf die Frage der 889 CG 110: Iti beim Kornmahlen (BORCHARDT. in der Regel in kleinen Serdab-Schächten gefunden wurden und damit "in some cases represented the occupants of secondary shafts"894. bei dem es sich nur um seinen Sohn handeln kann890. in: Markowitz. 890 CG 119: Hm-kA Ked (BORCHARDT.which are after all an expression of the familiy's essential responsibility toward the deceased . dienstleistende DienerInnen. 1). ROTH 1995. Statuen I: 88-89).889 Eine Statue zeigt den knieenden. die nicht deren realen sozialen Status im Leben wiedergeben. ROTH nimmt deshalb an. M. der Bedeutung des Wortes entsprechend. die Darstellungen sagen wenig aus über die reale Tätigkeit und soziale Stellung des Ausführenden.presumbly both to guarantee the deceased's sustenance and to permit themselves to accompany the deceased"899. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 389 (no. 897 HILL 1999b. welches durch die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits schwer zu entschlüsseln ist. Palace Attendents: 57. Es handelt sich somit um ein komplexes System. however. s.beschriftet sind. Statuen I: 90-91). Statuen I: 91). 891 A. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 386 (no. M. denn als Hm(t)-kA . DAVIES. dass diese "serving statuettes". dass "the relationship between the 'servants' represented in Serdabs and the principal tomb owner may be closer than has usually been assumed of later parallels"892. Palace Attendents: 57. Im Grab von Kachent und Pehenptah895 sind zahlreiche "dienende Statuen" in verschiedenen solcher Schächte gefunden worden896. Palace Attendents: 82. 893 MARKOWITZ 2001. Mastabas: 232.

lassen wiederum darauf schließen. Giza V: pl. die damit den Handlungsraum "Außen" besetzen. 904 FITZENREITER 2000: 99-100.besonders im Hinblick auf ihre Hierarchisierung in Männer.906 Selbst wenn Frauen die Ausübung von Verwaltungsämtern verwehrt ist.der Mann majestätisch sitzend dargestellt.Geschlechterhierarchie: wie sollen zum Beispiel die im Serdab des Anchitef gefundenen beiden Statuen interpretiert werden900: eine Statue stellt Anchitef sitzend. WETTERER 1995: 21-22. 903 HILL 1999b.nicht nur. Cairo JdÉ 87808. s. "which fulfilled purposes not entirely discrete from those of the seated and standing figures"903. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 389. Grundlage seiner These ist nicht die Analyse der Statuen. während den Frauen seiner Meinung nach nur den Handlungsraum "Innen" verbleibt. die "Schreiberfiguren" als besondere Ausdrucksform männlicher Verwaltungsbeamter und damit als Verkörperung des Handlungsraums 'Außen' mit den weiblichen "Dienenden Statuen" in Relation zu setzen . HASSAN. sondern speziell der "Dienerfiguren". ebenfalls in Blickrichtung aus dem Serdab. eine Frau beim Kornmahlen aufgestellt902. Eine andere Interpretation der "Dienenden Statuen" liefert FITZENREITER.und Frauenarbeit – wird somit durch ihr "Vorhandensein" in der Geschichte (erneut) bestätigt. Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dynastie das Rollenverständnis der Geschlechter zu einer „maskulinen Dominanz der Hierarchie" in Folge einer sozialen Differenzierung in der Residenz. neben ihm wurde. Entsprechen nun die beiden Figuren wirklich dem traditionellen. XXIV. klassischen Rollenverhalten . dass es sich um die Gemahlin des Anchitef. „was wiederum eine starke Abgängigkeit vom Gatten und Herabstufung ihrer sozialen Position bewirkte"904. 902 Cairo JdÈ 87818. die Frau in gebückter Haltung beim Arbeiten? Hier soll wahrscheinlich weniger dieser Darstellungsform der beiden Figuren als vielmehr der Tatsache.mit sorgfältig ausgearbeiteter Perücke . Fundort und Darstellung der Frau . 906 Zur permanenten Reproduktion von Geschlechterhierarchien s. XXIII b. Giza V: pl..in unserem heutigen Sinne . Die Arbeitsverteilung im Alten Reich ist demnach "traditionell". s.905 Die heute gültige Geschlechterkonstruktionen und die daraus resultierende Vergeschlechtlichung von Berufsarbeit . denn neu geschaffene Ämter werden prinzipiell nur von Männern eingenommen. HASSAN. Seiner Meinung nach ändert sich ungefähr ab Anfang der V. Anchenes handelt. Giza V: pl. 901 116 .differenziert. dar901. scheint es problematisch. XXV. da der Bereich der Brot900 Serdab in situ: HASSAN. die soziale Verortung geschlechtsspezifisch . die rxt nzwt . dass beide nebeneinander im Serdab gefunden wurden. mit Schurz und Perücke. denn nach HILL stellen solche Figuren eine "manifestation of the Old Kingdom's broad interest in 'action' and 'role' statuary" dar. 905 Hierzu besonders FITZENREITER 2000: 87-88.

ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.und Bierherstellung von Personen beiderlei Geschlechts ausgeübt wird und nicht ausschließlich von Frauen907.besonders wenn es sich um die Haushalte hochrangiger Beamter handelt. war also ein ausgesprochen weiblicher Beruf. An dieser Stelle soll nicht gegen eine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Alten Reich argumentiert werden da davon ausgegangen werden muss. die wohl über eine große Anzahl von Dienern verfügen . indem sie Bier . sondern auch seine Eltern und seine zahlreiche Geschwister sind beim Herbeibringen der Opfergaben oder beim Schlachten der Opfertiere oder dem Backen dargestellt.in Statue oder Relief dargestellt . Eine Übertragung der "Dienenden Statuen" aus der Rundplastik in das Relief sind die Darstellungen auf der Scheintür des Djati908. Abgesehen davon. wenn der Totenkult über den Tod hinaus gesichert werden soll: hier soll 907 S.für die Ausübung des Totenkultes verantwortlich. Schwiegermüttern und Geschwistern macht eigentlich schon aus altersbedingten Gründen nicht sehr viel Sinn. die Einbeziehung von Eltern.als Tauschobjekt anbieten können. die Identifizierung der Gemahlin als "Versorgerin" sich also nicht unbedingt mit ihrer realen Lebenswelt . die Teig anrührt. nämlich auf öffentlichen Marktplätzen . die dahinter knieende Frau. ist vorne auf einem Boot abgebildet. sondern hauptsächlich.der "Versorgung" des Grabherrn im Jenseits dienen sollen. da diese dienenden Personen . auch die beiden hinter ihr sitzenden Figuren eine Frau ist beim Brotbacken. das fertige Produkt jedoch den Frauen die Möglichkeit bietet. die Ka-Priesterin Nesptah" bezeichnet.hat weder als Bezeichnung noch in den Darstellungen ein männliches Pedant. dass es eine solche gegeben hat ."die Ka-Priesterin Chenemet". der Ka-Priester Herunefer. So demonstriert zum Beispiel das Kapitel über die Marktfrauen im Alten Reich. Ein Bruder. Im Register darüber ist eine Frau."die Krugfrau" . direkt hinter ihr schreitet "seine Schwester Djutenba".vergleichen lässt. Tnjt .Söhne und Töchter . sind neben den Gemahlinnen hauptsächlich die eigenen Kinder . ist die Hmt-kA . die Opfergaben herbeibringt.sondern gegen eine hieraus abgeleitete soziale Geschlechter–Differenzierung. dass das Bier vielleicht zwar innerhalb des Hauses gebraut wird. 117 . Die Ausübung des Totenkultes liegt also vorwiegend in den Händen der Geschwister des Djati. hierzu FALTINGS. Lebensmittelproduktion. mit "seine Schwester.außerhalb des Hauses. dass ein großer Teil der Quellen keine Verwandtschaftsbeziehungen benennt. die andere beim Bierbrauen dargestellt – sind mit Namen bezeichnet. Hier scheint ein großer Teil der Verwandtschaft mit dem Vollzug des Opferkultes beschäftigt sein: nicht nur seine Söhne und Töchter.

pl.909 Hier könnte es sich um eine realistische Darstellung der Gemahlin des Weri als Ka-Priesterin handeln. daß die Lebenserwartung der Frauen nicht höher ist als die der Männer. 1 & 2. die eine aufwendig verarbeitete Perücke trägt und wahrscheinlich deshalb auch der Familie des Grabinhabers zuzurechnen ist. Tab. 41. Eine besonderes Beispiel ist die "dienende Statue" einer Frau beim Erhitzen der Brotformen aus dem Grab des Weri. denn Analysen der Skelette aus Gräbern in Giza zeigen deutlich. 909 118 . 910 HUSSEIN. scheint sich aufgrund ihrer herabhängend dargestellten Brüste schon im fortgeschrittenen Alter zu befinden. HAWASS & SARRY EL DIN 2003: 325. Haynes & Freed.910 908 SIMPSON. Egypt in the Age of the Pyramides: 90-91.wohl eher die Versorgung der (weiblichen) Verwandten im Falle des Todes gewährleistet werden. MARKOWITZ 2001. SHABAAN. Western Cemetery I: 28-30. Die Frau. in: Markowitz. die ihre Dienste ausführt.

916 BRYAN zufolge werden die Musikantengruppen mit xnr. Neben den Musikerinnen werden auch die Weberinnen in diesem Kapitel aufgeführt. oder aber sie tragen lange. und in dessen Nähe wahrscheinlich auch die königlichen Webereien angesiedelt sind911. so dass eine weitere Vorstellung überflüssig erscheint. KEMP 1978. 158-159) und im Grab des Merefnebef (MYŚLIWIEC."Singen des xnr" betitelt. klatschen in die Hände (mAHt) und singen (Hsjt). 915 POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. Teilweise sind die Handlungen mit jbA jn Xnr ."Musikantinnen"915 sind das einzig sicher belegte weibliche Tempelpersonal im Totentempel des Neferirkare und im Sonnentempel des Niuserre. manchmal tragen sie über die Brüste gekreuzte "lybische Bänder"913 und tanzen mit hoch erhobenen Armen den "strengen"-jbATanz oder den "akrobatisch-ekstatischen" Kugelzopftanz914. Die xnwt . in: SIMPSON & DAVIS (eds. Mehu: 59. der 911 Vgl. 93 B1 (Papyrus Berlin 10473 A)."Tanzen des xnr" oder Hsjt jn xnr . 914 BRUNNER-TRAUT. NORD 1981.912 In den Darstellungen sind die TänzerInnen und MusikantInnen entweder nackt oder nur mit kurzen Röcken bekleidet. das teilweise schon durch den Zusatz nzwt . denn im Grab des Mehu (ALTENMÜLLER. pl. LXIX) werden Frauen als xnrt bezeichnet. in: ZÄS 105: 132. 913 NORD 1975.Kinder dient. die Begriffe sind ihrer Meinung nach austauschbar. Musikantinnen und Tänzerinnen Die Tanzszenen des Alten Reiches mit all ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen und Gesten sind bereits ausführlich untersucht worden. DECKER & HERB. Saqqara I: 156. die. ebenso wie der Titel rxt nzwt. 917 Dies ist nicht ganz korrekt. BRUNNER-TRAUT. Tanz. 918 1976.„königlich“ im Titel ausgedrückt wird. Einzelpersonen als xnwt/xnjt bezeichnet917.und nichtköniglichen . Ämter und Titel am Hof des Pharaos Alle im Folgenden aufgeführten Gruppen zeigen ein besonders Verhältnis zum Palast des Pharaos. eine besondere soziale Nähe zum König ausdrücken.1. ArchAbu: 123.6. Von zentraler Bedeutung scheint hierbei ein Ort namens xnr im Palast. 6. 916 POSENER-KRIÉGER. Abu Sir Papyri: pl. Eine deutliche Verbindung zu der xnr-Institution zeigt sich auch in den Titeln Xkrt nzwt und Spst nzwt. in: Varia: 11. deren besondere Bedeutung und Herkunft sich aus bestimmten rituellen Kultpraktiken um die sogenannte "Wiedergeburt des Königs" herleiten lässt. Studies in Ancient Egypt: 137. FISCHER verweist auf die Schreibung zweier xnwt "Musikanten" aus Giza918: xnwt wird hier von einem männlichen Tänzer determiniert919.). in: JNES 34: 144. der als eine Art "Ausbildungsstätte" für die königlichen . Tanz: 13-25. Bildatlas zum Sport im Alten Ägypten: 723-853. denn beide Berufe zählen zu den "frauenspezifischen" Aufgabengebieten. Es handelt sich um eine weibliche Musikantin (G 7248A) und einen männlichen 912 119 . enge Kleider.

297.eine Deutung. 1.). 924 III. in: BES 4: 48. in: JNES 34: 142. in: Lesko (ed. 923 FISCHER 1987. NORD nennt dies "a tendency to Islamicize the family structures of the Ancient Egyptians"927. 8-9. in Sänften getragen Personen dargestellt sind. Meir IV. ob diese Art von Klappern ("stylized arm pose") identisch sind mit den Stäben. Leider geht BRYAN nicht darauf ein. Diese sind nach BRYAN identisch mit den gekrümmten Klappern. da dieser ab der 1. 920 BRUNTON & CATON-THOMPSON. Hieroglyphic Text BM I: pl. Haremsdamen (häufig musizierend dargestellt)" übersetzt. Hierakonpolis I: pl. da es sich um weibliche Gottheiten handelt . Im Berliner Wörterbuch wird xnr mit „der Harem und seine Insassinnen" bezeichnet.). 296. in: BACE 5: 9. sind seit der Frühägyptischen Zeit bekannt920 und werden sicherlich von Musikantinnen in einer Darstellung auf dem Keulenkopf des Königs Narmer aus Hierakonpolis benutzt. S. Klappern.bis zum heutigen Tag ihre Gültigkeit hat. Es erscheint also erstmal einleuchtend. Zwischenzeit und Anfang bis Mitte des Mittleren Reich als "Gefängnis"928 oder "Einzäunung"929 in den Quellen zu finden ist und sich von dem Verb xnr "einsperren"930 direkt ableiten lässt. den FISCHER als "percussionist of the goddess“923 übersetzt. QUIRKE 1988. 928 "Prison". s. auf dem Relief BM 994 (JAMES. XXVIc (2). denn bei beiden handelt es Musikanten (G 5233). z. die die Form von abgewinkelten Armen haben. aus denen sich die Hieroglyphe xnr zusammensetzen soll. 162). B. Allerdings spielt dabei auch die Bedeutungsvielfalt des Begriffs xnrt eine große Rolle.3) oder im Grab des Mereruka (DUELL. Haremsleute. hier einen gemeinsamen Wortstamm für den Begriff xnr/t im Alten Reich vorauszusetzen: „Davon lassen sich sowohl das Gefängnis als auch der Hârim ableiten. 926 WARD 1987. 922 Hutiah. die die Form eines Unterarms mit Hand haben und auch im Zusammenhang mit Tänzerinnen dargestellt sind. Gemahlin des Pepianchheriib. 930 WB III. 921 QUIBELL 1900. 120 . die unter den verhüllten. HAYES 1955. dazu auch CALLENDER 1994. die . in: BES 4: 39-40.zwei Klappern in den Händen hält. 23. XXV. Women's Earliest Records: 18. 23-26. denn auch im Altägyptischen Wörterbuch I von HANNIG wird xnr als „Harem. 919 BRYAN 1982.921 Das Taktangeben durch Klappern oder später durch Sistren steht im direkten Zusammenhang mit dem Hathor-Kult .so trägt die Hathor-Priesterin Hutiah aus Meir922 ebenfalls den Titel einer xnwt @wt-Hr.obwohl fraglich.jeder von altägyptischen Frauen getragene Titel wird in der ägyptologischen Literatur mindestens einmal in dieser Weise übersetzt926 . 927 1975. mit dem Zusatz „auch vom Harem einer Gottheit"924 . in: RdÉ 39: 101-102.hat wahrscheinlich seinen Ursprung im mythisch verklärten "Orientalismus" des 19. Jahrhunderts. 25. s. in: Lesko (ed. Badarian Civilization: pls. 929 "Enclosure" oder "compound". Women's Earliest Records: 39 -40. Mereruka II: pl. 925 953 [23684]. BLACKMAN.925 Der inflationären Gebrauch der Bezeichnung "Haremsdame" . BRYAN 1982. A Papyrus of the Late Middle Kingdom: 36.

"clearly the most ancient word attested utilizing U31 as ideograph or determinative"933. mnjt-Kette und einer geheimnisvollen Korbtasche. Allerdings mahnt Simpson zur Vorsicht. in: BES 4: 42. in: Varia: 12. Klappern. Zwischenzeit und des Mittleren Reiches s. Spalte 982. 940 1987. Belege der 1. 121 . NORD schlägt vor. 288. dass xnr zwar der „allgemein übliche Name für die Gesamtheit des Harîms".7-9. 939 LÄ II. Harim: 13. dass die Existenz von Harems schon im Alten Reich sicher zu belegen ist und schließt dieses aufgrund der monogamen Familienstruktur im privaten Bereich aus938. 938 Polygamie in Privatgräbern ist frühestens ab Mitte der VI. Women's Earliest Records: 39-43."tanzen. eine Beobachtung. 935 1976. in: BACE 5: 7-17. sondern eine viel ältere Bedeutungsvariante des Begriffs rtH . ähnlich erschließt FISCHER xnw als "to chime (in music and dance)"935 aus den dargestellten Utensilien wie Sistrum. Allerdings betont REISER in ihrer Einleitung. 'Harimsdame'. dementsprechend leitet sie xnr vom Begriff xnj. KANAWATI 1976.). selbst für königliche940. dieser sich auch nach Scheidung oder Tod seiner Partnerinnen wiederverheiratet haben könnte. s. 936 Harim: 14. In dem einen Fall sind es solche. Dynastie belegt. in: BES 4: 35-54. ebenso wie CALLENDER. die auch SEIPEL veranlaßt. Gerade bei Frauen dürfte die Sterblichkeitsrate aufgrund des hohen Risikos bei Geburten sehr hoch gewesen sein. dass xnr . Spalten 986-987. xnr nicht ausschließlich auf die Bezeichnung von Haremsinsassinnen zu beschränken. xnr mit "musical performers" statt mit "Haremsdame" zu übersetzen. die getrennt von den sonstigen Hausbewohnern wohnen und leben"931. 932 1982."MusikantInnen-Gruppe" sich keinesfalls hiervon herleiten läßt932. sondern eher auf "Tänzerinnen und Musikantinnen"937. musizieren"934 ab. eine bestimmte Gruppe von Menschen von den übrigen abzusondern. 'Harim'. 937 LÄ II."Brot" ist. im anderen die Frauen des Hauses. REISER bemerkt in ihrer Dissertation über den königlichen Harem. in: LESKO (ed.hier hält SEIPEL eine „beschränkte Polygynie" spätestens ab dem Mittleren Reich939 für durchaus denkbar. die keine Belege dafür vor der XVIII. Dynastie findet941. die die MusikantInnen in den Händen halten. dass. die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren. dass „sich die Einstellung der Alten Ägypter zur Frau und der Ehe mit einem echten Hârim nicht vereinbaren läßt“. allerdings nur als „Beischrift zu Tänzerinnen und Sängerinnen" zu finden ist936. SIMPSON 1974. jedoch nicht unbedingt für den Pharao . 934 WB III. WARD dagegen negiert die Existenz von Harems im Mittleren Reich. BRYAN versucht nachzuweisen. in: SAK 4: 149-160. 933 BRYAN 1982. denn "a translation which describes the actual activity of the group has the advantage of not attributing to this periods a sexual function for the xnr for 931 REISER. 941 1994.sich darum. selbst wenn mehrere Ehefrauen für einen Grabherrn belegt sind. in: JEA 60: 100-105. Er bezweifelt außerdem.

). im „funarären Kontext . E. gleichwohl „ein Ausdruck der menschlichen Mehrdimensionalität. und fordert deshalb. in: SIMPSON & DAVIES (eds.). sondern auch an den Tänzerinnen und MusikantInnen944 .Riten ermöglicht wird. zunächst beim Stichwort 'Restitution der sexuellen Potenz' innezuhalten: Ziel dieses Wunsches ist m. zu einem Leben in verschiedenen Welten"945 und deshalb eher dem funäreren Bereich zuzuordnen sind. Erstere "Opfertisch". 947 ALTENMÜLLER 1978. die sich besonders auf die eindeutige Relation zwischen Sexualität und Harfenspiel im Alten Reich bezieht. in denen der Grabherr alleine oder in Begleitung seiner Gemahlin dargestellt ist. seiner Fähigkeit.which there is no evidence"942..bemerkenswerterweise identischen Musikantinnen . in: SAK 6: 20. Gedenkschrift Barta: 98. in welchem Zusammenhang die MusikantInnen-Szenen in den Grabdarstellungen des Alten Reiches auftauchen. 1994. denn es sollte erst ermittelt werden. Einem möglichen sexuellen Aspekt der dargestellten MusikantInnen . Stein und Zeit: 225. Studies in Ancient Egypt: 145. die auch durch die in den Harfnerliedern genannten sn-nTrw ..werden von ASSMANN als „Intimfeste" bezeichnet. die von den . 948 BUCHBERGER 1995."Riechen des Gottgewordenen"949 . BUCHBERGER schlägt eine „erotologische Alternativinterpretation" der Szenen vor. die zwar vordergründig dem Diesseits verhaftet. 945 ASSMANN 1991. die stattfindet. DECKER & HERB unterscheiden zwei festliche Aktivitäten. in denen MusikantInnen agieren: Erstens „gesellige und fröhliche Feste. da „mit musikalischen Mitteln bei Hathor die Erlaubnis zur Rückholung des zu einem Gott gewordenen Verstorbenen erwirkt wird"947.Szenen. ALTENMÜLLER nimmt in seiner Untersuchung zu den Musik. ALTENMÜLLER entwirft hier eine "Diesseits-Jenseits-Beziehung"948 zwischen den noch lebenden Familienangehörigen und dem verstorbenen Grabherrn. Stein und Zeit: 214. 943 122 .begleitet werden. in: SAK 6: 17. ASSMANN 1991. in deren Verlauf sich die anwesenden Gäste beim Brettspiel vergnügten oder sich durch musikalische oder tänzerische Darbietungen unterhalten ließen"943 und zweitens Bestattungsrituale. dass die Aufgabe der MusikantInnen „die temporäre Rückvereinigung des Verstorbenen mit seiner Familie oder die Rückkehr des Toten zum Speisetisch"946 ist. die Sorge um 942 1981. 946 ALTENMÜLLER 1978.und Tanzdarstellungen des Alten Reiches an. Bildatlas zum Sport 1: 696. in: Kessler & Schulz (eds. in: SAK 6: 23. 944 Vgl.muss dennoch einige Aufmerksamkeit gewidmet werden. vielleicht sogar seiner Angewiesenheit.obwohl hier von NORD so ausdrücklich abgelehnt . 949 ALTENMÜLLER 1978. der sich nicht nur an den dargebrachten Speisen erfreut.

953 DUELL. denn “the maintaining of sexual potency and the achievement of intercourse and orgasm was therefore of great importance to deceased males“954. Saqqara I: 152-159. Harfenspiel. „ob eine gegebene sexuelle Konnotation im jeweiligen Kotext funktionalisiert ist.). Brettspiel etc.956 Einen ähnlichen räumlichen Kontext weist MESKELL auch für Wohnhäuser in Deir el-Medineh nach: die vorderen Räume der Häuser sind mit "weiblichen“ Darstellungen (Frauen.950 Nach MANNICHE sind die Bankettszenen dermaßen schwanger an Symbolen951. Iret und Zeschzeschet sind jeweils 6 mal belegt. Vgl. S. 952 Sexual Life: 42. this space has been used for sleeping. Leider ist in der sogenannten "Festszene“ auf der Südwand der Hauptkapelle der Name der Dame. 951 123 . d.). eating and general domestic duties for many hours of the day. eine definierte und signifikante Funktion aufweist. Eine Schlüsselszene für diese Deutung ist eine Darstellung im Grab des Mereruka. dass das Thema Sexualität nur verschlüsselt in ikonographischen Elementen wie etwa Spiegel. zerstört. d. Sie ist hinter dem Grabherrn auf einem Stuhl sitzend dargestellt und sieht mit ihm den MusikerInnen – alle hierbei dargestellten Harfenspielerinnen sind mit Hmt=f und ihren Namen gekenzeichnet . Gedenkschrift Barta: 106.ursprünglich von Westendorf und Derchain formuliert -.s. Buchberger fragt sich jedoch. 131. warum im Grab des Merefnebef dessen vier Gemahlinnen alle mehrmals als Harfenspielerinnen erscheinen955. Der Wunsch nach sexueller Potenz mag vielleicht ein Erklärungsansatz dafür sein. This room is designated as the room 950 BUCHBERGER 1995. die ihren Kindern die Brust geben und Darstellungen des Gottes Bes) bemalt. denn dieser ist "equivalent to her bedroom. die insgesamt 7 mal im Grab belegt ist. ist 6 mal beim Harfenspielen dargestellt. and thus relates directly to the erotic elements depicted on it’s ‚front’ wall“. in der der Grabherr auf einem Bett seiner Gemahlin Watetchethor Zeschzeschet gegenüber sitzt.und Tänzerinnen zu. in der altägyptischen Grabdekoration dargestellt wird. in: GM 66: 25) diese von ihm sogenannte ‚Standardtheorie’. 955 Nebet.h. XXII. davon 4 mal als Harfenspielerinnen und Metjut wird viermal harfenspielend in den insgesamt 5 Darstellungen gezeigt. in: Kessler & Schulz (eds. alle mit den Titel Xkrt nzwt des Mentuhotep Nebhetepre II. 954 1996. die davon ausgeht. die als Hmt=f Hzjt=f bezeichnet wird. or as a synonym for intercourse itself”. Similary.die 'Nachfolger'. s. diese spielt dabei die Harfe953. hierzu auch auch die “Königsgemahlinnen”. in dem seine Gemahlin bestattet ist. Vgl. Pl. Sexual Life: 40. Allerdings kritisiert BUCHBERGER (1983. dass keine Zweifel über die Interpretation herrschen kann. O’CONNOR vermutet im Grab des Pepianch (Heny the Black) einen direkten Zusammenhang zwischen der Nordwand der Kultkapelle (A) und dem dahinter liegenden Raum (E). Gemäß O’CONNOR ist diese Szene "either a preliminary to intercourse. die 'Auferstehung im Sohne'". 94. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 630. 95. MYŚLIWIEC.h. Mereruka I: pl. in: Der Manuelian (ed. und zwar "with what we describe as sexual and ritual images. in Deir el-Bahari. oder ob die vorgeschlagene Deutung nicht nur rein subjektiv der Meinung des Ägyptologen entsprungen ist“. nämlich den Versuch "to convey the initial stages in the rebirth proceedings in a language understood by those who knew the key to it“952.

So sind auf der 956 1996. gilt es als erstrebenswert. sie wird gegrüßt von den Göttern: ‚Sei gegrüßt’ (2) spricht Re. 4 Geburtssteine959. der vor der Grabanlage des Kagemni gefunden wurde. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 621-633. Über der Darstellung von tanzenden und taktgebenden Frauen ist der Text leider nur fragmentarisch erhalten. Dieser Ansicht widerspricht überzeugend KOLTSIDA 2006. in: JEA 88: 131. dem Begriff Xnrt und dem psS-kf –Messer. a. ‚Mein Wesen ist verbunden (?) … ‚Sei gegrüßt’(3) spricht Horus.. 140-144. M. um so in eine besonders enge Beziehung zu Hathor treten zu können. M. in: JEA 78: 113-147. Das Lied lautet: (1) @wt-Hr m rA jAbt nDj Hr=s j jn nTrw jw nD Hr=T (2) jn Ra twt smA // n Hr/// w jw nDj Hr=T j (3) n @r n mrw n=t …jt (?)…. in: JEA 78: 141. welches im Mundöffnungsritual eine bedeutende Rolle spielt: Das psS-kf-Messer dient ihrer Meinung dem Durchschneiden der Nabelschnur des Säuglings nach der Geburt. ziehe! (4) Es ist heute. ‚liebe … Vater?.957 In der Grabanlage des Mereruka ist an der Nordwand des Komplexes (B3).“ Vgl. das Geheimnis der Geburt“ In dem Register darüber: (1) mk qHrt Sdj Xnw=s (2) mk sStA n xnrt (3) jj (j)fd sbjj=T sTA=T (4) jw mjnA wnj wnj (5) mk jkjk(?) kHbt (jn) mswt (1) „Siehe den Topf. 1999: 99-100. wie es auch im Papyrus Westcar beschrieben ist. dazu auch BRUNNER-TRAUT. sich bei Festen an Bier und Wein zu betrinken.. in: SAK 35: 165-174.962 Älter als die Darstellungen der Musikantinnen in den oben genannten Opfertischszenen sind Szenen mit tanzenden Frauen in einem königlich-rituellen Zusammenhang. pl. A. ROTH 1992. 53 (3). FIRTH & GUNN. ROTH 1992. das Geheimnis des xnrt! (3) Siehe. Nach der Ansicht von Roth ist das psS-kfMesser das dem Begriff xnrt zugrunde liegende Zeichen. speziell S.of the enclosed bed (the so-called lit clos)…It may have acted as a ritual place for sexual intercourse".961 Um die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits zu überschreiten und damit die Riten der Wiedergeburt einzuleiten. s. das auf einem Block. eile. aufgezeichnet ist. bei der die Tänzerinnen des xnrt als Geburtshelferinnen assestieren.958 Eine Art Lied über den Tänzerinnen bezieht sich eindeutig auf eine Geburt und beginnt im 2. im Tor des Osten. 959 ROTH & ROEHRIG 2002. 958 WRESZ. was in ihm ist! (2) Siehe. eile! (5) Siehe ?? das Gräuel der Geburt!“960 A.). 29. 960 S. Tanz: 85 [23]. TPC I: 113. 961 A. ROTH stellt einen Zusammenhang her zwischen dieser sogenannten "Geburtsszene“. Atlas III: pl. Als eine Art "Begrüssungsszene“ für den "Wiedergeborenen“ könnte in diesem Zusammenhang auch das sogenannte "Hathorlied“ gesehen werden. M. der Rausch fungiert quasi als Hilfsmittel. 957 124 . in: Der Manuelian (ed. (1) „Hathor. entferne. der seiner Gemahlin Watetchethor Zeschzeschet zugeordnet werden kann – direkt dahinter befindet sich die undekorierte Südwand des Serdabs (A7) von Mereruka – eine Szene mit Tänzerinnen des xnrt. Register von unten: mk nw sStA n mswt – „Sieh dies. komme.

22]). no.eine These. denn "one aspect seems to have been the symbolic death and revitalization of the king. Diese Gesten. als ob Tanz. der anfangs mit der Wiedergeburt des Königs und später auch in den Privatgräbern des Alten Reiches mit dem Wunsch nach der Wiedergeburt des Grabherrn . um die gleichen TänzerInnen wie auf dem Turiner Gebelein-Leinen965 und der Prunkkeule des Königs Narmer966 handelt: "It is also clear that the victory. 122. 965 CURTO 1976. MOUSSA & ALTENMÜLLER. bark procession. DECKER & HERB. 968 Tanz: 12. 971 1978. können als tanzend oder als klagend interpretiert werden und sind erstmals in Zeremonien um das Wieder-Erscheinen des Königs belegt969. Bildatalas zum Sport: 763-764 [S 3. begleiten "klagende" Tänzerinnen die Prozession der Statue des Grabherrn. 909). Mastaba of Hetep-her-achtj. langen Röcken dargestellt. in: JNES 46: 254. GRDSELOFF 1943. SEIPEL 1983. weitere Belege s. 970 WENTE 1969. 19. Es scheint also. Bat und der "Sänftengöttin" Repit verweist schon FISCHER973. die wohl auch 962 MUNRO. in denen die in den Sänften getragenen. 946. Unas-Friedhof : 111-114. 972 KAISER 1983. 964 1987. and sacrifice are essential elements in pharaonic symbolism at this time"967. in: MDAIK 39: 261-296 973 1962. Auf die Assimilierung der Göttinnen Hathor. Diese Art "Wiedergeburtstanz" wird für die Göttin Hathor aufgeführt – gemäß der Interpretation von ALTENMÜLLER971. Die Darstellungen nehmen im Alten Reich Einzug in die Privatgräber. in: JARCE 1: 7-23. 967 WILLIAMS & LOGAN1987. Wilson (SAOC 35): 89. dazu auch S. Nach WILLIAMS & LOGAN handelt es sich hier um eine sehr frühe Form der Darstellung einer Barkenprozession964. in: Studies A.Wandmalerei des Grabes 100 in Hierakonpolis963 3 Personen mit weißen. von den jbA-Tanzenden ausgeführt. 8). 966 S. 963 125 . 969 FRIEDMAN 1996.). obwohl sitzend abgebildet. Bilder für die Ewigkeit: 30-31 (no. in: SAK 5: 268-269. s. MOHR 1943. BRUNNER-TRAUT sieht eine direkte Verbindung zwischen den jbA-Tänzerinnen des Alten Reiches und den mit erhobenen Armen "tanzenden" Frauen auf Neqada I und Neqade II Figuren und Gefäßen968. fig. die die Ankunft des Königs auf seinem Schiff erwarten. bei der es sich. WARD 1977. Hierakonpolis II: LXXVII. QUIBELL & GREEN 1902. it is not unreasonable by commoners to enhance their prospects for a potent existence after death"970.und Musikdarbietungen eindeutig in einem ganz besonderem sexuellen Kontext zu sehen sind. 85. Aspects of Early Egypt: 30-33.oder seiner Statue974 . in: ASAE 42: 114. in: Spencer (ed. 974 Im Grab des Hetepherachti (s. Museo Egizio: fig. Nianchchnum & Chnumhotep: 147 (no. Ursprünglich fungiert anscheinend die Göttin Repit als Partnerin für den König in den oben genannten Erscheinungsszenen des Pharaos. in: SAK 6: 20.im Zusammenhang steht . in: JNES 46: 265. verhüllten Personen dargestellt sind972. dancing women.

in: Orientalia 29: 187-190."seine Geliebte" entspricht in diesem Zusammenhang exakt der deutschen Bedeutung. Akazienhaus: 25. um die Wiedergeburt im Jenseits zu gewährleisten. nur eine Sängerin befindet sich auf der Scheintür der Ihat (CG 1414. welche die Göttin Hathor als Stellvertreterin im Totenritual vertritt976. bei dem die in der Laube sitzende Dame ihre ankommenden Gäste begrüßt . Akazienhaus: 25-27). die ja in Verbindung mit den Bestattungsriten zu interpretieren sind. der Titel xrpt sSmtjw SnDt978 . Excavations at Saqqara: 105-107. Interpretationsansätze für den Aufgabenbereich der Frauen bietet nur die Titelkombination der Iut: So sind die mnjt. ob die Darstellungen von Tänzerinnen im Grab der Meresanch III. 126 . Das SnDt . in: LESKO (ed."Leiterin der Schlächter des Akazienhauses" ist allerdings nur für Königinnen belegt. 981 EDEL 1970. 982 SAAD 1947."Leiterin der Schlächter des Akazienhauses" . Akazienhaus: 28-29. Tänzerinnen sind auch in der GrabKapelle der Watetchethor Zeschzeschet (s. davor sind Tänzerinnen dargestellt. Denkmäler I: 80-84. MOUSSA & ALTENMÜLLER. die damit also ebenfalls dem Personal der Geiergöttin Nechbet aus Elkab angehören. ähnlich den xnr-Tänzerinnen983. XLIII a & b. pls.981 Neben ihrem Vorsteherinnen-Titel wird sie auf dem in ihrem Grab gefundenen Ostraka als mnjt wrt Xntt Prwr bezeichnet. Nefer & Kahay: 25 (no."Akazienhaus" In der IV.diese Interpretation wird von FISCHER 1974. Royal Excavations at Saqqara and Helwan: 106-107. LD. Text II: 57). in den Vordergrund. 980 Ostrakon Cairo JdÉ 86853 A & B (SAAD 1947. dass Tänzerinnen in Frauengräbern nur äußerst selten belegt sind. Dynastie sind einige Vorsteherinnen im Zusammenhang mit dem SnDt "Akazienhaus" bekannt. die Meinung. Diese Rollenzuteilung erübrigt sich zwangsläufig in einem Frauengrab. 979 S. dazu S. ihre Bezeichnung als mrt=f . ROTH.975 Tänzerinnen mit Sistren und Menit-Ketten . pl.). 19). 983 1960. dass diese wahrscheinlich rituelle Schlachtungen für den Totenkult beaufsichtigen979. 124) abgebildet. und ihrer Mutter Hetepheres II. Schwierig erweist sich in diesem Zusammenhang die korrekte Einordnung des Titels jmjt-rA SnDt der Iut980 aus Heluan. FISCHER vertritt 1989. dieser Titel ist auch für die drei neben ihr bestatteten Frauen belegt982. nach der Meinung von FISCHER sowohl in den Tempelkult als auch in die Totenrituale involviert. 976 MORENZ 1997.unterstützen die Gemahlin des Grabherrn. in: Orientalia 29: 189-190. Königsmütter: 41. ebenso wie auf einem Relief der Semertka in Zawyet el-Meitin (LD II: 105-109. in: WdO 28: 7-17. dazu S.entsprechend den msw(t) nzwt . FISCHER 1960a. vermuten in dieser Szene ein Hochzeitsbankett. 124. In der als "lady in the bower" bekannten Szene in der Grabanlage des Kahai sitzt seine Gemahlin Meretites in einer Laube. denn es geht um die sexuelle Vereinigung. EDEL. ein Hinweis darauf. XLII a. etwas mit ihren Titeln als xrpt sSmtjw SnDt . in: BiOr 31: 68 zurückgewiesen. hier tritt eher der "reale“ Geburtsvorgang. der als "Vorsteherin des Akazienheiligtums" zu übersetzen ist. EDEL. 142). ihm 975 Es ist überlegenswert. die sich im SnDt versammeln.zu tun haben. 977 S. Women's Earliest Records: 22. wie bei Watetchethor Zeschzeschet dargestellt977. 978 Zur Lesung als Sndt s. BORCHARDT. dass es sich bei der Frau in der Laube um die Grabherrin mit ihrer Tochter handelt.dadurch bestätigt scheint.

SETTGAST 1963. Nach der IV. Ihr Tanz ist vielleicht ähnlich dem ""reigenartigen Paartanz der Männer" zu interpretieren. Akazienhaus: 9-11. Index I: 435-436 [1604]. 992 OTTO 1950. DECKER & HERB. 990 S. 991 LÄ III. Debehni (LD II: 35).2). während die mnjt . Dynastie ist ein SnDt . und begleiteen ihn über die Balsamierungshalle bis zum Grab. Akazienhaus: 26. Mereruka (DUELL. Akazienhaus: 26. steht in enger Verbindung mit den Klagefrauen985.. s. BIÄF: 48. zu seinen Füßen und Kopf sitzend. 986 Z. die bei den Riten beim Vertäuen des Bootes mit der Leiche die mythische Rolle der beiden Landepflöcke (des Bugs und des Hecks) spielen"984. auf der er vorübergehend in das Diesseits übersetzen kann. ebenso sind in Privatgräbern Trauertanz und Schlachtszene öfters untereinander dargestellt986. Akazienhaus: 26. HASSAN. etwa JONES. 130). LÜDDECKENS 1943. der als Tanz von Fährleuten gedeutet wird. „durch den mit tänzerischen Mitteln den sich im Jenseits aufhaltenden Toten eine Fähre zur Verfügung gestellt werden soll.die Rolle der Landepflöcke beim Vertäuen des Bootes darstellen989 und die übrigen Tänzerinnen die Rolle der Klagefrauen übernehmen. in: JNES 9: 164-177. Diese ist der wörtlichen Übersetzung als "Großer Landepflock" vorzuziehen ist. Das Begräbnisritual."Klagefrauen" der V. Spalten 444-447.folgend vermutet EDEL in ihnen „Insassinnen des Akazienhauses .in frühägyptischer Zeit 984 1970. in: MDAIK 11: 16-28.a. 993 2000. Dynastie belegt. Nach BAUD & ETIENNE993 gibt es einen direkten Zusammenhang in den Szenen des (Wieder-)Erscheinen des Königs zwischen dem Schlachtopfer von Rindern im Totenkult .ebenfalls tänzerisch ."Singen der Klage seitens der Frauen des Akazienhauses".für bestimmte Bestattungsrituale zuständig: sie beklagen und beschützen den Verstorbenen. so wie schon für die Königinnen mit dem Titel xrp sSmtjw SnDt in der IV. 989 EDEL 1970.991 Eine besondere Rolle spielen die Klagefrauen beim Schlachtopfer992. wie sie schon bei der Barkenprozession im Grab 100 in Hierakonpolis oder durch die Beischrift über den Tänzerinnen im Grab des Debehen990 belegt ist: Hsjt n HAt jn SnDt . s. 987 1966. bei dem ein Schlachtopfer während des Anlegens des Bootes eine große Rolle einnimmt. um sich mit der Familie zu vereinigen oder um sich am Speisetisch niederzulassen"988. ob die Drt/Drtj . und VI. Bildatlas zum Sport: 754 (S 3. in: Archéo-Nil 10: 57-77. 2). Giza IV: 159-180. in: SAK 6: 23.. Die in der Regel paarweise auftretenden Frauen sind . 988 ALTENMÜLLER 1978. Mereruka II: Taf.entsprechend Isis und Nephtys in der Totenklage um ihren Bruder Osiris . Unklar ist."Akazienhaus" erst wieder in der 1. B. Zwischenzeit in Naga ed-Dêr belegt. 'Klagefrau'. EDEL. Dynastie quasi als "Nachfolgerinnen" der mnjt angesehen werden können. Bestattungsritual (ADAIK 3): 107-111. EDEL. KAPLONY übersetzt deshalb mnjt wrt auch als "Trauerfrau"987. 985 127 . 30-32. FISCHER 1960a. in: Orientalia 19: 190 (no.

(Schädigung) der wrt-Hts Dschefat-nebti. dass es sich neben den in den Wiedergeburtszenen msw nzwt genannten Personen auch um msw wrw. 996 1976.als Opfer der (menschlichen) Feinde Ägyptens . deren Rolle die ägyptischen Königinnen. Taf. 4 (: 98-109).Institution Durchaus denkbar ist.assumed the role of Dryt-mourners in the funerary ceremonies. da er durch die mythologische Vorgabe nur von Frauen ausgeübt werden kann. die anhand des Klagegestus eindeutig als Klagefrauen zu identifizieren sind.one might even say professionally . dass die verhüllten. 995 128 . sondern auch. 35) sehr wohl auch klagende Männer dargestellt.998 Die exakt vorgeschriebene Abfolge der Ritualhandlungen erlernen die Frauen vielleicht im SnDt Akazienhaus. 2." Schwierigkeiten bereitet bei dieser These von BAUD & ETIENNE nicht nur die außerordentlich frühe Datierung des Osirismythos in prädynastische Zeit. Besonders deutlich wird dies ihrer Meinung nach auf der Inschrift eines Bierkruges der III."Klagefrau" ist ein geschlechtsspezifischer Beruf. Die xnr .997 So ist auffällig. selbst übernehmen . mit einer Auflistung aller Drt-Belege des Alten Reiches. leblos wirkenden Personen in den Sänften keinerlei Ähnlichkeit haben mit den ausdrucksstarken Klagefrauen in den Darstellungen des Alten Reiches. in: Varia: 39-49.auszeichnen. 56) und Idu (SIMPSON. KLOTH & ZIMMERMANN 1995: 170-171 [D3/E1/3]. in: OSING & DREYER (eds. and that this was a specialized occupation". Abb. 998 D'AURIA. Qar & Idu: fig. das Erscheinen des Königs von Unterägypten. FISCHER vermutet. Form und Mass: 104-106. il consiste en des imprécations extrêmement violentes à l'encontre de Seth. die sich durch eine besondere Haartracht . für die es keine direkten Belege gibt. in: Archéo-Nil 10: 72. figure emblématique de l'ennemi"994. LACOVARA & ROEHRIG 1988.996 +rt . Dynastie aus Elephantine995: (1) xa(t) nsw xa(t) bjtj zp 3 aHA xnptjw H(Dt) wrt-Hts +fAt-nbtj „Das Erscheinen des Königs von Oberägypten.und der Präsenz von Klagefrauen. Anchmahor: fig. drittes Mal des Bekämpfens der Räuber. die Kinder der "Großen des Reiches" handelt. Zwischenzeit gelegt wird. 42]. wie viel Wert auf die Ausgestaltung der primären Geschlechtsmerkmale Brust und Genitalien auf den ansonsten eher groben Lehmfiguren aus der 1. dass es sich bei den Drt um Frauen handelt.). "who regularly . nach WENTE "an 994 BAUD & ETIENNE 2000. KAHL. dass die Klagenden in beiden Darstellungen in den Registern nach Geschlechtern getrennt dargestellt sind. Mummies & Magic: 42-43 [no."au jet de sang" .ein "ritual magique de protection du corps d'Osiris. Auffällig ist. DREYER 1987. 997 Allerdings sind in den Begräbnisdarstellungen des Anchmahor (BADAWY.

die später nicht nur den Kindern der altäygptischen Elite. in der speziell Frauen für bestimmte Aufgaben. NORD 1981. BRUNNER. Bildatlas zum Sport: 697. Wilson: 85. in denen diese Frauen eigens zu Tänzerinnen ausgebildet wurden. 6 (jbA jn xnr n pr-Dt . Bildatlas zum Sport: 697 (no. 25). 1008 VANDEKERCKHOVE & MÜLLER-WOLLERMANN."Vorsteher des xnr des Akazienhauses" . s.3) und im Totentempel des Königs Sahure (BORCHARDT. Wilson: 85. fig. es existierten spezielle Einrichtungen. in: Studies A. Dieser Begriff ist nicht zu verwechseln mit Harem! 1003 CALLENDER 1994. 25). sondern einem größerem Kreis zugänglich gemacht wird. Sahure II: pl. Der Titel jmj-rA xnr n SnDt . WENTE 1969. Die Verbindung des Akazienhauses mit der löwenköpfigen Göttin Sachmet erklärt auch die Darstellung der Personen mit Löwenkopfmaske auf dem Relief BM 994 (JAMES. in: BACE 5: 17. in: Simpson & Davis. 1006 Neferesres. in: 1000 129 . Ähnlich dem Akazienhaus könnte xnr oder xnrt -"Frauenhaus"1002 oder "collective of women"1003 demnach "die allgemeine Bezeichnung einer Institution sein. Studies in Ancient Egypt: 141. Da es sich bei den Tänzen der Bestattungsriten und den (Opfer-) Tischszenen des Alten Reiches um dieselben Tänze handelt. Bildatlas zum Sport: 697 (no. 1005 BAUD. WENTE 1969. eine Unterabteilung des xnr ist. Famille royale et pouvoir: 347-348. dass beide Institutionen eng miteinander verwoben sind und das Akazienhaus."Tanzen seitens des xnr der Totenstiftung"). s. und von denen man sie sozusagen auf Bestellung anfordern konnte. in: Studies A. Diese erhalten in Residenzinstitutionen eine besondere Ausbildung1000. belegt .vorwiegend weibliche Ausbildung handeln. also "xnr der Totenstiftung"1007. Giza II: 202-225. deren Absolventinnen sozial hochgestellt sind. Neben der königlichen xnr-Institution1006 sind auch xnr n pr-Dt. in: Studies A. Mastaba of Neb-Kaw-Her: 22. Hieroglyphic Texts BM: pl. Elkab VI. 1001 DECKER & HERB.1009 Neben den Göttinnen Hathor1010 und Sachmet sind auch xnr für 999 1969. HASSAN. Giza G 7211. kann dies als Hinweis darauf gedeutet werden.expression which designates children of either Egyptian officials or foreign chieftains"999. ASAE 42: 52-53. dass „es sich bei den gezeigten Ensembles um 'professionelle' Akteure handelte. von denen eine das Tanzen wäre. Altägyptische Erziehung: 47-48. ausgebildet würden"1004. Akazienhaus: 9-18. zu der auch eine "Tanzschulung" gehört. in denen TänzerInnen und MusikantInnen für die nichtköniglichen Bestattungsrituale ausgebildet werden. 1007 HASSAN.1: 282-284. da sie diese mit den königlichen Kindern zusammen besuchen1005. 1004 DECKER & HERB. GRDSELOFF1943. XXV.h. PM III. Tänze vortragen sollten"1001. ein Heiligtum der Göttin Sachmet. 1002 DECKER & HERB. Wilson: 86-89. D. NORD 1981.1: 104-105 [N 147]. damit sie bei verschiedenen Festen auftreten und hierbei jeweils auf den bestimmten Anlaß des Festes bezogene Gesänge bzw. die etwa in einer Darstellung im Grab des Cheruef im Neuen Reich zu finden sind. Es könnte sich also um eine oder mehrere Institutionen für eine . Zu der möglichen Verbindung zu Hathor-Riten s. 1009 EDEL.vielleicht Ableger der königlichen Institutionen. eine gleichlautende Inschrift befindet sich im unveröffentlichten Grab des Kaemanch.des Nianchchnum auf einer Felsinschrift aus dem Wadi Hilâl1008 weist darauf hin. XXII).

and II. 1010 Hutiah. ist eine Frau in einem langen Kleid dargestellt. in: JARCE 1: 7-23.). A. 1-3. 1012 Aus dem Mittleren Reich (XIII."Vorsteherin des xnr der Bat" namens Neferbat1014. in: JEA 67: 168 und 1987. In einer Szene im Grab des Chufuchaef II. M. in: JARCE 1: 7-23 [no. können die Titel der Vorsteherinnen auch anders gedeutet werden. im Register darunter befindet sich eine sHdt nt xnr . die nach FISCHER die enge Verbindung der beiden Göttinnen Hathor und Bat belegt1015. WB IV."Aufseherin des xnr" mitten zwischen den Tanzenden. Neben sieben als xnrt "Musikantinnen" bezeichneten Frauen führt im oberen Register eine jmjt-rA xnr . 1018 1981. BOSTICCO. HESPOK: 198 und SIMPSON. 1013 S. 85.19). FISCHER 1981.: 25. BLACKMAN."Musikantin des Anubis" namens Itesanch bekannt (Stele Florenz Inv. WARD. diese hauptsächlich darin zu unterweisen und bei den Aufführungen zu "dirigieren". Die Leiterinnen der Tanzgruppe sind nur anhand der neben ihnen angebrachten Titel von ihren Kolleginnen zu unterscheiden. Egyptian Museum Collections around the World: 1011-1023).f "Vorsteherin der xnr des Iunmutef". Cairo CG 1380/JdÉ 30185 (PM III. Khafkhufu I."Konzertmeister" oder Simpson & Davis. sondern darin. 48). als "Belohnung der Tänzerinnen" . 18].gedeutet.) ist eine xnrjt nt Jnpw . 23-26. Henti. Khafkhufu I. s. in: JEA 67: 167-168. 17. als "instructress"1018 übersetzt wird. and II.1012 Die jmjt-rA xnrw Jwn-mwt. Sie geben damit über den realen Grad der Professionalisierung der Frauen Auskunft."Der vollkommene jbA-Tanz für den Ka des Mehu" dargestellt. in: ELDAMATY & TRAD (eds. Mastabas of Kawab. FISCHER.a. Die Vorsteherinnen Aus dem Grab des Mehu1016 ist bekannt. MARIETTE. So auch schon HASSAN. in: Lesko (ed. deren Aufgabe also nicht in der Beaufsichtigung der Tätigkeiten liegt. Denkmäler I: 37-41. 130 . BORCHARDT. 1017 Die Szene wird von SMITH. Women's Earliest Records: 15. das von FISCHER. s.1017 Zwischen ihr und der ersten Tänzerin steht sbA. In zwei übereinanderliegenden Registern sind Tänzerinnen beim jbA nfr (n) kA (n) MHw . Ägyptisches Wörterbuch I: 1097 [27090]: "Ausbilder" oder "Lehrer".2: 450.die Göttin Bat1011 und den Gott Iunmutef belegt. 7601. Mastabas of Kawab. 1016 SIMPSON.-Nr. Dies ist der einzige Beleg für eine unterschiedliche hierarchische Zuordnung von Frauen. die aus einer Kiste Klappern entnimmt. dass die xnr-Institution hierarchisch aufgeteilt ist. 1015 FISCHER 1962. 1014 London UC no. die sie an die hinter ihr in einer Reihe stehenden Tänzerinnen weiterreicht. 87 . Studies in Ancient Egypt: 142. Dyn. Varia I: 71 (no. no. S. Da es sich bei den xnr wahrscheinlich um eine Art Ausbildungsinstitution handelt.). Meir IV. nämlich als eine Art "Ausbilderin" oder "Lehrerin". Mastabas: 137-142. ebenso wie die jmjt-rA xnr n BAt . obwohl ohne die Femininendung -t."Vorsteherin des xnr" eine Gruppe von Tänzerinnen an. HANNIG 2003. Museo Archeologico di Firenze: 58 [no. 1011 Hemetre. sbAw.: 21-27 (pl. In einer ähnlichen Szene im Grab des Nianchchnum und Chnumhotep ist ein als sbA . ROTH 2002.analog der Szenen der "Belohnung der Weberinnen . 60]. Femine Titles: 74 [23]). wird an anderer Stelle vorgestellt1013. s. trägt den Titel einer xnwt @wt-Hr – "Musikantin der Hathor“. 143121 (FISCHER.

Letters from Ancient Egypt: 77. 6-7.und Musikszenen. der eine Grupppe von Musikanten anleitet. 1028 Papyrus Berlin 10037. 1020 Tanz: 31 1021 HASSAN.und Tanzszenen ebenfalls immer dargestellt sind. 1024 Im Wadi Hilal sind drei jmj-rA xnr in Felsinschriften belegt: VANDEKERCKHOVE & MÜLLERWOLLERMANN. In der Tanzdarstellung aus der Mastaba des Nebkauhor1023 in Sakkara wird hinter den Musikantinnen des xnr eine männliche Person als sbA tituliert. Männer also nicht nur für die Leitung der Institution. Women's Earliest Records: 20. in: BIFAO 76: 88) werden im Neuen Reich die Hmt-nTr "Gottesgemahlinnen" in einem "collège de prêtresses" ausgebildet 1023 HASSAN.bezeichneter Mann dargestellt. Elkab VI. in: Lesko (ed.namens Rawer aus Giza1021. dass es nicht nur weibliche "Lehrerinnen" im xnr gibt. was "presumably reflects increased participation by males in the institution"1025. die in den Musik.1: 170 [ O 51]: Jni. wird xnr mit beiden Geschlechtern determiniert. dass in der 1. WENTE 1990. ist unbekannt – logisch wäre jedoch. 44 [1]. Zwischenzeit Männer in die Tanzgruppen integriert werden. oder (wie in unserem Wort 'Lehrer') an das Transportieren von Wissensinhalten. fig. 1025 NORD 1981. der "Vorsteherin des xnr des Iunmutef". über diesen steht xpt jn xnrt . dass sich die Beischrift auf die tanzenden Männer bezieht. Neb-Kaw-Her: 23.. Männliche Vorsteher des xnr sind frühestens ab der VI. In dem Grab des Djau aus Deir el-Gebrâwi1026 aus der VI. 41-45 [N 6]: Bak.. 1022 1992. sondern geht eher davon aus. 7. sondern auch als Tänzer in dieser bisher vorwiegend weiblichen Institution belegt sind."Lehrer der Sängerinnen“ ."Tanzen des xnrt"1027."Musiklehrer"1019 . 7.). Giza I: 67. SCHARFF 1924. Nach GITTON (1976. Diese Darstellung widerspricht nicht nur den in der Regel streng nach Geschlechtern aufgeteilten Tanz. in: Simpson & Davis. Inwieweit die männlichen Musiker. Einmal werden die Giza I: 66: "Instructor of the Royal Singers”. Auch bei Henti. taf. s. pls. Für den xnrt in Lahun aus dem Mittleren Reich sind weibliche und männliche MusikantInnen belegt1028. von gemeinsamen regelmäßigen "Proben" auszugehen. 1027 FISCHER 1987. 1026 DAVIES. in die Institution des xnr involviert sind. Den „Unterricht übernahm“ nach BRUNNER-TRAUT1020 auch der sbA Hsww nzwt . sondern an das Jemandem-eineRichtung-geben: den 'Weg des Lebens'. Zwischenzeit xnr häufiger mit Mann und Frau determiniert wird. Studies in Ancient Egypt: 144. 1019 MOUSSA & ALTENMÜLLER. Deir el-Gebrâwi II: pl. Nianchchnum & Chnumhotep: 145 . 104-105 [N 147]: Nianchchnum. in: MDAIK 48: 168. 131 . im Register darunter sind tanzende und dazu klatschende Männer abgebildet. Nach SEIDLMAYER & ZIERMANN liegt im Ägyptischen „dem Begriff des Lehrers ja nicht primär der Gedanke an das Aufziehen kleiner Kinder zugrunde . 48. sondern zeigt. fig. dass erst ab der 1. Dynastie sind die TänzerInnen nach Geschlechtern aufgeteilt: im obersten Register tanzen Frauen. Dynastie belegt1024. von dem die Lehren sprechen"1022. bezweifelt. NORD stellt fest. in: ZÄS 59: 33-34.

132 . 17. no. 1034 Für HELCK scheint klar. 1032 Detroit no. Zu den von Frauen usurpierten Männer-Gräbern ist übrigens auch noch das Grab der Meriteti hinzuzufügen. dass es sich bei xnr um eine Institution und nicht um eine Variante von Tanzen oder Musizieren handelt. 1036 S. die das Amt einer jmjtrA xnr nzwt . impliziert dies. 113. in: ZÄS 59: 45-47. FISCHER 1976. 9. GRDSELOFF1943.19). Varia I: 71 (no. ROTH 2002. schließt eine Verwandtschaft zwischen Neferesres und Nimaatre oder dessen Gemahlin Hetepheres rigoros aus. Neferesres und der "Harem“ im Alten Reich Die Titel der Neferesres geben schon immer Anlaß zu Spekulationen über ihre soziale Stellung und ihre Beziehung zum König. dass Neferesres als "kgl. pl. jmjt-rA jbAw n nzwt.Institution wirklich erst ab der VI. 1035 1956. da sie keine eigene Grabanlage besitzt wie zum Beispiel Hemetra.2: 450. Giza II: 202-225. Egyptian Museum Collections around the World 2: 1011-1023) liest Hemra. dass es sich bis zu diesem Zeitpunkt um eine geschlechtsspezifische – d. 1030 Cairo CG 1380/JdÉ 30185 (PM III. Mastabas: 137-142. S. Tänzerin keine Familie besaß und deshalb für die Verwaltung ihrer Opferstiftung einen cn-D. rein weibliche . M. d. s.was nicht ausschließt.Dienste eines männlichen Sängers und einer weiblichen Sängerin aus dem xnr für eine Prozession in einem Brief angefordert. 324."Vorsteher des gesamten königlichen xnr"1031. Varia: 71[no.1: 282-284. MARIETTE. also die Bereiche "Singen" und "Tanzen" werden anscheinend separat ausgebildet. s. 45. in: MDAIK 14: 67. Ausser der Tatsache.t einsetzen mußte"1035. 1034 jmjt-rA sxm-jb. dass sie verwandt gewesen sein können1036. 1033 PM III.). dass es sich bei Neferesres nicht um 1029 Papyrus Berlin 10021. Xkrt nzwt watt.h. ASAE 42: 52-53. HASSAN. 382[6]. 1031 FIRTH & GUNN. jmjt-rA xnr nzwt. jmjt-rA sXm-jb nb nfr n nzwt. besonders no.292 (PM III. Auch DRENKHAHN 1976. über alle Bereiche. Xkrt nzwt."ihr (Toten)Stiftungsbruder" bezeichnet . JUNKER. Feminine Titles: 77. kann darin gesehen werden. 71. BORCHARDT. dass Hemetra1030 sowohl jmjt-rA xnr "Vorsteherin des xnr" als auch jmjt-rA Hsjwt . Dynastie auch für Männern geöffnet ist. in: SAK 4: 62. Ein Hinweis. S. A. allerdings ohne jeden weiteren Bezug zur Institution des xnr wie etwa Neferesres1033. in: Eldamaty & Trad (eds. WARD. sondern eine Grabkapelle in der Mastaba des Nimaatre gestiftet bekommt. Ihii trägt unter anderem den Titel eines jmj-rA xnr nzwt mj qd=f . CALLENDER 1994. REISNER: Giza Necropolis I: 271[3]. in: BACE 5: 9. Kemsi1032 ist als eine jmjt-rA jbAwt . FISCHER. 14]).h.1: 61."Vorsteherin der Sängerinnen" ist. Es gibt demnach unterschiedliche Aufgabengebiete und Spezialisierungen innerhalb des xnr. Giza XI: 129. dass Nimaatre sich als sn=s Dt .1029 Falls die xnr. Denkmäler I: 37-41."Vorsteherin der Tänzerinnen des Königs" ausübt. ebenso wie über ihr Verhältnis zu Nimaatre.ist anhand der Inschriften nur noch bekannt."Vorsteherin der Tänzerinnen" belegt. TPC I: 282.Institution handelt. SCHARFF 1924."Vorsteherin des königlichen xnr" und einer jmjt-rA jbAw n nzwt .

EDEL. in: JARCE 11: 98-101. infolge ihrer guten Versorgung durch den König jeden Tag" Eine kontroverse Diskussion ist über den Begriff jpt nzwt entbrannt. die laut ihrer Inschrift auf der Scheintür als eine durch "den König Versorgte" bezeichnet wird. Ägyptisches Handwörterbuch: 68 [1570].(13) Sntj jxt m jpt nzwt r Hmt nzwt wrt-Hts m sStA 1037 HASSAN. der unter den deutschsprachigen Ägyptologen nach wie vor gerne als "königlicher Harem" übersetzt wird. DRENKHAHN 1976. in: BACE 5: 12. im königlichen jpt. 1044 1994. Beiden gemeinsam ist.1040 LORTON1041 zufolge lässt sich der Begriff von jpt . denn eine Frau namens Hetepheres/Chenut ist als Hmt=f.13-101. 226. Feminine Titles: 81-94.. 100. wie schon oben diskutiert. Harim: 16-17."Vorsteherin der königlichen Tänzerinnen" und Nimaatre jmj-rA Hsjwt pr-aA . fig. Dieser These folgt WARD1042 weitestgehend. 1039 Zur Übersetzung von jmAx xr nzwt als "versorgt durch den König" in Privatgräbern des Alten Reiches s. Der Wesir Uni berichtet über eine Gerichtsverhandlung in dem jpt genannten Ort 1045: 100. 1038 133 . Abrechnung" herleiten und ist demnach als "countinghouse" zu definieren. Neferesres und Nimaatre sind Kollegen in der Leitung der MusikantInnen: Neferesres ist jmjt-rA jbAw n nzwt .seine Gemahlin handelt. dass sie auch als jmj(t)-rA sxmx-jb nb nfr – "Vorsteher/in der täglichen Vergnügungen" belegt sind. in: BACE 5: 10. Auch CALLENDER lehnt. 1045 SETHE. HANNIG 2003. HELCK 1956. Giza II: 205-206. Altäg. dass Neferesres. the privat quarters of the family" oder aber "royal granary" übersetzt sehen. basierend auf der Übersetzung von m jpt nzwt nach LORTON: "Neferesres was an official concerned with either provisions or accounts of some sort. während sie in der Residenz war. Urkunden I. da sie hoch in dessen Gunst steht und auch in seiner direkten Nähe ihre Zeit verbringt. in: SAK 4: 61-62.. 1043 1994. 1042 1986. in der Mastaba belegt. ebenso wie zwei gemeinsame Söhne. die Existenz eines königlichen Harems im Alten Reich ab und schlägt eine Lesung von jpt als "royal household (a group)" oder "royal household quarters (a place)" vor1043. über eigene Mittel für ihre Totenstiftung verfügt. 1041 1974. die ihr vom König zur Verfügung gestellt werden."Vorsteher der SängerInnen des Palastes"."Zählung.: 404 (§ 804). Es kann davon ausgegangen werden. when all her other titles refer to her responsibilities in connection solely with entertainment"1044. Gramm. wie die Inschriften am Eingang zum Grab belegen:1037 (1) jrj(=j) n=s jz pn Dt=s (2) sk sj m Xnw m jpt nzwt m-Swj1038 jmAx=s1039 nfr xr nzwt ra nb „Ich machte dieses Grab für sie in Ewigkeit. in: MDAIK 14: 68-70. will aber jpt nzwt eher als "royal appartment . 1040 REISER.

(2) jnk jr m zS wa. dass ich hinzukam1047.kj (15) n wnt tAjtj zAb TAtj nb sr nb jm (. HOFFMANN 2005: 70. 51. oder aber Weret-Imtes.was nicht weiter verwundert. in: ZÄS 105: 132.. OSING 1977. in: Or 46: 165-182. ob der Name der Königin mit Wrt-Hts übersetzt werden kann. im jpt des Palastes.13.. und der nicht öffentlich ist . ROTH.) 101. S..n mwt=f m) rk Mn-kAw-ra (12) Sd=f m-m msw nzwt m pr-aA n nzwt m Xnw-a m jpt nzwt (13) Spss xr nzwt r Xrd nb Pth-Spss „(Ein Kind. Möglicherweise ist im ipt darüber hinaus Ausbildungsstätte zu sehen. 1052 S.. Zur Übersetzung s. in: JARCE 11. dies wird in der Inschrift des Uni deutlich. übersetzt: "He was raised 134 . Ähnlich beschreibt auch KEMP einen Palastbereich des Neuen Reiches: "One should possibly envisage the Medinet alGhurab buildings as a palace where the queen lived and other senior ladies at the head of a household containing a large complement of female royal attendents and perhaps women carrying on industries such as weaving. So übersetzen FEUCHT und ihr folgend HOFFMANN jpt nzwt auch als „königlichen Privatbereich”1049. geschätzer beim König als jedes andere Kind.11-13.. Urkunden I.Königin Pepi I..(14) rdj Hm=f hAjj r sDm wa. LORTON 1974. zusammen mit dem r-Nxn-n-zAb.) Ich verfaßte das Schriftstück. obwohl mein Amt das eines Vorstehers der xntjw-S des Palastes war. von seiner Mutter geboren. 1048 Zuletzt KANAWATI 2003: 171-173. indem ich allein war. 1050 1978. wie etwa von SETHE. Ptahschepses"1052. s. and nurses in charge of the upbringing of some of the royal children"1050. HOFFMANN 2005: 70. 1046 Es ist fraglich. Nicht gab es einen tAjtj zAb TAtj oder irgendeinen Beamten dort (. die separaten Räume des Königspalastes . da wahrscheinlich ein großer Teil des königlichen Palastes nicht der Öffentlichkeit zugänglich gewesen sein wird. Der jpt bezeichnet. wie von HOFFMANN 2005: 79. KLOTH 2002: 145. wird sie als Prozess gegen eine bisher nicht namentlich bekannte . Seine Majestät veranlasste. um allein zu hören.a. da Ptahschepses in seiner Biographie berichtet: eine königliche 1051 (11) (Xrd ms.ähnlich dem xnr -." Obwohl nicht nur diese Angelegenheit von Uni laut seiner Grabinschrift "im Geheimen" abgehandelt wird. in denen sich jedoch vorwiegend die königlichen Frauen und Kinder aufhalten. da es sich eindeutig um einen Königinnentitel des Alten Reiches handelt. in) der Zeit des des Menkaure. Königsmütter: 124-126. sondern alles völlig "im Geheimen" bleibt. infolge einer "Haremsverschwörung" interpretiert1048.kj Hna r-Nxn-n-zAb wa (3) sT jAwt=j m jmj-rA xntjw=s pr-aA (4) n zp pA mitw(=j) sDm sStA n ipt nzwt Dr-bAH „Man untersuchte die Angelegenheit im jpt des Königs gegen die königliche Gemahlin und wrt-Hts im Geheimen1046. Niemals zuvor hatte ein mir gleicher das Geheimnis des jpt des Königs gehört .: "herabstieg". Urkunden 100. 1049 FEUCHT 1995: 240. KLOTH 2002: 132. 1051 SETHE. 1047 Wörtl. das erzogen wurde unter den königlichen Kindern im Palast des Königs.

129. in: SAK 4: 59-67. Oft wird ihre Darstellung als eine Art „erotischer Code“ interpretiert1059. ein Bereich. in: ASAE 71: 54. 1057 ASSMANN 1991. Dynastie ist ein Kleinwüchsiger namens Pernianchu bekannt.). erotische Komponente eine Rolle spielt . Studies in Honor of William Kelly Simpson: 630.17) jnj n=k dng pn m-a=k (130. Zu den Vergnügungen gehören auf jeden Fall Musik. dass sie für die Vergnügungen des Königs zuständig ist. in: Der Manuelian (ed. Urkunden I. 1059 O’CONNOR 1996.5. a. denn für die Leitung des sxmx-jb nzwt . da in ihrer Kapelle kein Gemahl angeführt wird: Ehemänner werden in der Regel in Frauengräbern nicht genannt1055. Es bedeutet ebenfalls nicht. da es sich ausschließlich um einen Titel von Königinnen handelt. 1055 A. weil diesseitige. Giza VII: 32-36. den du aus dem Land der Achtier gebracht hast. received his education and training) in the funerary administration of the king (and?) within the auspices of the royal countinghouse". wie EL-AGUIZY anhand der jbAw-nTr . 1058 1987. Neferkare. 135 . möge er ewig leben. s. um das Herz zu erheitern. 1060 SETHE. der nicht dem weiblichen Geschlecht vorbehalten ist. Stein und Zeit: 208. um das Herz des Königs von Ober-und Unterägypten.n=k m tA Axtjw (2) anxw wDAw snbw (3) r jbAw nTr (130. Über die Aufgaben der kleinwüchsigen jbAw-nTr heißt es im Königsbrief an Herchuef1060: (129. dass Frauen mit dem Titel wrt Hts die Erzieherinnen der Königskinder sind.. deren Sinn und Zweck wohl durchaus auch in „einer Ästhetisierung des Geschlechtssinns"1057 liegt . indem er lebend. dass sie unverheiratet ist.die Musikdarbietungen jedoch einen starken Jenseitsbezug aufweisen."der seinen Herrn täglich erfreut. Die Titel der Neferesres verweisen ohne Zweifel darauf. 1053 Auch die Theorie GRDSELOFF 1943." Aus der IV.den "Vergnügungen des Königs" sind ebenso Männer wie Nimaatre und Snofrunefer1056 belegt.also die reale. ROTH 1999: JARCE 36: 37-53. dass es sich bei Neferesres um eine solche "Lehrerin" handelt1053.und Tanzdarbietungen. M.4) r sxmx-jb (5) r snxAxA jb n nzwt-bjtj Nfr-kA-Ra anx Dt „Bringe diesen Kleinwüchsigen zusammen mit dir. denn "The god in question must have been Re whose horizon the deceased wished to reach"1058.17-130.e. DRENKHAHN1054 weist anhand des Titels Xkrt nzwt nach. 1056 JUNKER. EICHLER 1991. in: ASAE 42: 115-118. 1054 1976. sondern sie ist ihren Titeln nach eher für die musikalischen Darbietungen im Königshaus zuständig.Dies soll nicht bedeuten."jbAwTänzer des Gottes" nachweist. in: SAK 18: 154. dass es keine sexuelle Beziehung zwischen dem König und Neferesres gegeben haben muss. zu erfreuen. der sich auf seiner Statue als sxmx-jb nb=f (ra) nb nmj nzwt . für die Gottestänze. scheint wenig wahrscheinlich. heil und gesund ist.1) jnw. der königliche (i.

1062 Es sind jedoch nicht nur männliche Kleinwüchsige in diesem Zusammenhang dargestellt. Giza V) hingewiesen werden. HANNIG 2003. Abb. 1063 LD II: pl. die Hathor-Priesterin Hesi trägt den Titel einer jmjt-wrt xnr."Der den Gott erfreut" in KAPLONY. in: JAOS 76: 106 (no."Leiter der Kleinwüchsigen (zuständig für) Kleidung" und wr-a . Naga ed-Dêr: 40 [26] & 69-70 [57]). die auf eine enge Relation Kleinwüchsige . 1069 DUNHAM. s. in: Orientalia 29: 189. par opposition à l'institution. 1067 Hezi (LUTZ. die zu den "Vergnügungen“ gehörigen Berufe sind jedoch nicht geschlechtsspezifisch. FISCHER vermutet in dem Titel aufgrund des wrt eine "Vorsteherin"1070 und stellt in seiner Untersuchung über die jmjt-wrt in Naga ed-Dêr einen direkten Bezug zwischen sämtlichen fünf bekannten Titelträgerinnen her1071. 5). IÄF I: 375. sondern im Grab des Debehen1063 bildet eine weibliche Kleinwüchsige den Abschluß einer Reihe von Tänzerinnen und im Grab des Nunetjer1064 tanzt eine kleinwüchsige Frau inmitten ihrer Kolleginnen."Chef der Weberei" des kleinwüchsigen Seneb (JUNKER.Tänzer . Dwarfs: 131. 1066 Famille royale et pouvoir: 135. in: JAOS 76: 106 (no.Kleinwüchsige" bezeichnet1061.meist beim Herantragen von Stoffen oder Kisten dargestellt. Die Hathor-Priesterin Senchenit1068 übt das Amt einer jmjt-rA xnr . une partie du palais. DUNHAM. 46. DUNHAM. a. 1064 JUNKER. Ägyptisches Wörterbuch I: 79 [1725]. 36c. Naga ed-Dêr: 54 [41]. FISCHER.in Frauengräbern .Weberei hindeuten. in: JAOS 76: 106 [no. in: LingAeg 6: 99-103. dass es sich hier ebenfalls um einen Kleinwüchsigen handelt. die Titel im Zusammenhang mit xnr tragen1067: dies kann nur bedeuten. Die Bedeutung von Kleinwüchsigen in diesem Komtext ist schwer zu ermitteln. Die Bedeutung von jmjt-wrt ist unklar. Erstmalig belegt ist ein männlicher jbA-Tänzer auf dem Keulenkopf des Königs Skorpion. Naga ed-Dêr: 54-55 [41]. xnr in der 1. 7]). in: JAOS 76: 106 [no. Die Titel der Neferesres geben also eher Aufschluß über das breit gefächerte Spektrum der xnr-Institution und ihre Einbindung in das alltägliche Leben als über mögliche HaremsHierarchien. 1070 1960. 7). DASEN. 1068 FISCHER 1956. Zwischenzeit Aus Naga ed-Dêr sind drei Frauen bekannt. Senchenit (FISCHER 1956. s. Orientalia 29: 190 [2]). dont la dénomination serait xnr"1066.Trennung der Begriffe jpt und xnr vor: "On a suggéré qu'jpt nswt désigne le lieu. Meretiker (FISCHER 1956. von dem MORENZ vermutet. Egyptian Tomb Steles: 4 [37]. Weibliche Kleinwüchsige sind . dass es eine xnr-Institution in Naga ed-Dêr gegeben haben muss. die Übersetzung von DUNHAM als "jmjt-wrt-(Priestess) of the Harîm"1069 ist wenig überzeugend. 1062 136 . Senchenit (FISCHER 1956. einen Kleinwüchsigen namens %jmA-nTr . in: MDAIK 47: 157-162. 1999. 1071 Hezi (LUTZ. die er derselben Gruppe von Frauen 1061 HAWASS 1991. Egyptian Tomb Steles: 4 [37]. Giza X: 134. 7]). 1065 An dieser Stelle sollte auch noch einmal auf die Titel xrp dngw sSrw . ebenfalls verbunden durch die xnr-Institution.und sinnvolle ."Vorsteherin des xnr" aus.1065 BAUD schlägt eine deutliche .

so dass davon auszugehen ist."an der Spitze der Xkrwt" zu interpretieren1079. 1077 Zum Titel Spst s. DUNHAM. die die Restaurierung und Einweihung des Tempels der Göttin Upuaut Setnetinheret (LUTZ. FISCHER zieht auch eine Lesung als jmjt-rA Jwnw . in: JAOS 76: 106 (no.mnjt wrt hntt Pr-wr – der Iut ist auf dem Ostrakon Cairo JdÉ 86853 A & B der IV. sondern sie auch auf ihre soziale und damit verbundene rituelle Aufgaben im Leben vorbereitet. EDEL. M. die er zwar eher unwahrscheinlich findet. 4]). DUNHAM. s. in: JAOS 76: 106 [no. dass die xnr-Institution dem Kult der Göttin Hathor dient. 5). 4]). ob sich dieser Zusatz auf die Göttin Hathor bezieht oder. in: JAOS 76: 108. Naga ed-Dêr: 44-45 [31]. sondern. Dynastie aus Heluan belegt. Ähnlich wäre auch die Funktion der Semitka als xntt Xkrwt .zuordnet1072. FISCHER 1956. FISCHER 1956. Phyles: 9-20 und NORD 1981. in: JAOS 76: 106 [no. FISCHER 1960a. 137 . FISCHER 1956. 4). 1073 FISCHER 1956. Denkmäler II: 96). Eindrucksvoll ist hier die Verbindung von Hathor-Kult. Ein weiterer Titel der Setnetinheret deutet auf die schon oben angesprochene Ausbildungs-Funktion der beiden Institutionen. Egyptian Tomb Steles: 3 [28]. in: JAOS 78: 107. DUNHAM. dass sie neben dem jmjt-wrt im Titel als HathorPriesterinnen belegt sind. denn sie ist eine jmjt-wrt m Hr-jb Spswt . DUNHAM. 1074 FISCHER 1956. 129."Vorsteherin von Jwnw" in Betracht. 1076 S. dessen Aufgabengebiet nicht nur auf die Lehre von TänzerInnen beschränkt gewesen sein mag. wie FISCHER vermutet. 1072 Vgl. die darauf hindeutet."jmjt-wrt unter den Spst"1077: Vielleicht bezeichnet jmjt-wrt nicht eine Vorsteherin. S. Allen gemeinsam ist. Egyptian Tomb Steles: 3 [28]. Naga ed-Dêr: 44-45 [31]. dass es sich hier um eine Art "Ausbildungsbetrieb" für die Töchter hochgestellter Ägypter handelt1080. Semitkamerit (LUTZ. 158ff. denn in der weitestgehend unverständlichen Titulatur der Setnetinheret1075 wird diese . 1075 LUTZ. S. in: Simpson & Davis. die einen religiösen Charakter oder Funktion hat1078. S. die "Leiterin einer Gruppe"."Schöne Spst des Akazienhauses xnr am Tor der Pfeiler" bezeichnet. als "Schöne des xnr am Tor der Pfeiler" auf Meretiker selbst.ähnlich der Meretiker . Hinter ihrem Titel als Hathor-Priesterin wird Meretiker1073 nfr xnrt m rA Jwnw genannt: Hier ist unklar. Naga ed-Dêr: 40 [26] & 69-70 [57]. s. in: JAOS 76: 106 (no. ROTH. Feminine Titles: 73 [18]. Erziehungsinstitution (xnr /SnDt). 168ff. 1078 FISCHER 1956. Ein ähnlicher Titel . WARD. Es scheint sich hier also um eine namentliche Bezeichnung der beiden Institutionen xnr und SnDt . und Frauen mit den Titeln Spst und Xkrt belegt. 1079 Zur Bedeutung des Titels Xkrwt s.a. s. Akazienhaus: 25-27. Heniut (CG 1626/JdÉ 26940: BORCHARDT.zu handeln. in: Orientalia 29: 187-190. So werden spst und xnr in der folgenden Inschrift im Grab des Cheti aus Siut. Naga ed-Dêr: 44-45 [31]. entsprechend der Bezeichnung jmj-wrt der Phylen von Ka-Priestern in Privatgräbern. FISCHER 1956. in: JAOS 56: 108. dazu auch A. Royal Excavations at Saqqara and Helwan: 106-107. Egyptian Tomb Steles: 3 [28]. aber nicht ausschließen will.1074 Interessant ist jedenfalls die Verbindung des xnr mit m rA Jwnw.als Spst nfrt SnDt m rA Jwnw . SAAD 1947. Studies in Ancient Egypt: 144.wahrscheinlich war SnDt eine Unterabteilung des xnr1076.

in: Simpson & Davis. die deine Denkmäler im Tempel sehen!" 1080 S. Studies in Ancient Egypt : 144.durch den König Merikare kommentiert. S. NORD 1981. 130.als "coordinates"1081 genannt:1082 (29) Awwj jb n Spst=k xnr(t) (30) n WpwAwt mnw=k m Hwt-nTr „Wie freuen sich deine Spst und die xnr der Upuaut. 1081 138 . Herakleopolitenzeit: 56-57. 1082 BRUNNER. gleichwertig nebeneinander .

1089 FISCHER schlägt stattdessen die Lesung jnat vor1090. Thinitenzeit: 213. HELCK. Varia: 71). 1087 Giza III: 212. Hieroglyphensystem: 267 (no. RT I: pl. Egyptian Women: 27-28 [fig.2: 736. interpretiert das Zeichen als eine Art Pinsel mit der Lesung znw/snw und übersetzt einen Priestertitel des Anubis dementsprechend: „he-who-belongs-to-the-snt-brush“. wie sie im Zusammenhang mit diesem Determinativ einige Male im Alten Reich belegt ist1091. Die Weberinnen Webereien sind seit der Frühzeit in Ägypten bekannt. ZIEGLER. Hommages à Fayza Haikal: 67-87. Erst im Neuen Reich tritt der vertikale Webstuhl auf. KAHL 1994. 1084 KAPLONY. Nianchchnum & Chnumhotep (PM III2: 641-644. die Haare tragen die Frauen zurückgekämmt oder mit einem Tuch zusammengebunden. XXVIII (77). PM III. der aus einer horizontalen Kette besteht. in: Varia I: 71). IÄF: Abb. die einen länglichen. FISCHER 1976. Mastaba d'Akhethetep. 1401). Meretib (unveröffentlicht. bei dem die Webbäume an einem senkrecht stehenden Rahmen angebracht sind und der den Darstellungen nach hauptsächlich von Männern bedient wird. 1090 1976. Auf einer prädynastischen Schale aus einem Frauengrab der Badari-Zeit ist ein horizontaler Webstuhl abgebildet1086. FISCHER 1976. „die ihre Stoffe dem Grabherrn abliefern". Junker. allerdings liest er "Abteilung der Weber".1: 120-121. Diesen auf dem Boden liegenden Flachwebstuhl. Giza VI: 198-204. BROVARSKI 2003. Achtihotep (PM III. KAPLONY. so auch. Mastaba Louvre E 10958). und „bei keiner anderen weiblichen Angestellten"1087 erscheinen. Denkmäler I: 130-132. da es sich beide Male um ein sxt-Zeichen handelt und nicht um jpt von KAPLONY als "Harem" oder "Frauenhaus" übersetzt. 22). 1088 Giza III: 213. die pr-jrjwt als "Weberei" übersetzen.1: 269-270. XL (no. s. JUNKER. 1086 BRUNTON & CATON-THOMPSON. Tarkhan I und Memphis V: pl. 115. Die Webereien und die Weberinnen sind mit sitzenden Frauen determiniert. Ninefer & It (PM III. auf einem Siegel aus Abydos ist eine Lieferung von Krügen aus dem Hwt sxtjw .6. HASSAN. etwas skeptisch. 25]). pl.). Borchardt. Varia: 72 (no. bedienen im Alten und Mittleren Reich in der Regel Frauen. WAINWRIGHT & GARDINER. XXXVIII (70k) und XLVVIII. IÄF II: 1125. MOUSSA & ALTENMÜLLER. 1085 PETRIE. 1089 Nianchchnum & Chnumhotep: 42-43. JUNKER. Netjernefer & Neferhetepes (Cairo CG 1447. Giza V: 56. Nianchchnum & Chnumhotep). Diese Lesung übernehmen auch MOUSSA & ALTENMÜLLER. IÄF: 142 „Amtsiegel vom Keller des Frauenhauses der Weberinnen". ebenso auf einem Beamten-Siegel aus dem Grab der Königin MeretNeith1084 und wahrscheinlich auf einem Alabasterzylinder aus dem Grab 101 in Tarkhan1085. wahrscheinlich aus der Zeit des Den. FISCHER 2000. Michailides Collection. s.2. Varia: 72. Grimal."Haus der beiden Webereien" des Königs Sechemchet belegt1083. Giza V: 46-52.nach KAPLONY. 1083 PETRIE. Kamel & May-Sheikholeslami (eds. In dem Grab ist ebenfalls ein etwa achtjähriges Kind bestattet. die zwischen zwei Webbäume gespannt ist. 139 . 541). Nach JUNKER haben die Weberinnen den Lautwert jrjt1088. in. 243 . IÄF III: Abb. Giza I: 104-117).2: 634-637. Badarian Civilisation: 51. 1091 Zum Beispiel Mersuanch (PM III. gelbgefärbten Gegenstand im Schoß halten. Nach JUNKER handelt es sich hier um die typische festliche Haartracht der Weberinnen. FISCHER 1976.

dass die von FISCHER vorgeschlagene und in die neuere Literatur übernommene Lesung der "Vorsteher der Webereien" nicht jmj(t)-rA pr-jnawt1100 sein kann. in: Der Manuelian (ed. wie FISCHER 1092 S. 1097 Meretites (KAPLONY 1968. die . den die Frauen in der Hand halten. so seine Folgerung. Ägyptisches Handwörterbuch: 95 [47422] und [47264]. That activity would well explain the determinative. die er aus den Determinativen erschließt: der Htst genannten Weberin. denn seiner Meinung nach ist es unglaubwürdig. 1098 2000. 1093 140 . die den typischen Gegenstand im Schoß halten. Egyptian Women: 27. FISCHER weist also dem Determinativ einen für ihn geschlechts-spezifischen und mystifizierten. 26]). FISCHER 1976. eine Berufstätigkeit. in: MIO 14: 196-199 (Abb. 1099 2000. in der eine Frau ein Hts-Szepter im Schoß hält. ebenso 2001.logischerweise kann es sich bei jmj(t)-rA pr-jnawt dann eigentlich nur um ein/e "VorsteherIn des Hauses der Geburtshelferinnen" handeln. In einem neueren Aufsatz identifiziert er den Gegenstand. dass "it designates so menial an occupation as an ordinary weaver". Studies in Honor of William Kelly Simpson: 273-274. in: Varia Nova: 238. Egyptian Women: 28 [fig. for human birth is not represented among the scenes of daily life"1099. in: JEA 88: 121-139. die mit dem oben abgebildeten Zeichen determiniert wird. FISCHER 2000. where the object held in the lap may represent one or both pair of blocks that served as a birthstool"1098 denn. da die belegten Frauen alle auch den Titel rxt nzwt tragen. in: JARCE 38: 1. sondern entweder.). Mastaba d'Akhethetep: 176. 1100 HANNIG 2003. als ein Hts-Szepter1093 und liest nun stattdessen Htst1094. “The lack of iconographic evidence would then be understandable. 124. 25]). FISCHER bezweifelt jedoch gleichzeitig. JONES. Index: 306 [1114].schon aus geschlechtsspezifischen Gründen ausgeschlossen werden muss. Egyptian Women: 27-28 [fig. dazu ausführlich S. erkennbar durch die Hieroglyphe. übersetzt nach FISCHER jnat als "midwife". Das heißt allerdings auch. und der jnat genannten Geburtshelferin. 4). s. FISCHER geht also von zwei unterschiedlichen Berufsbezeichnungen aus. da "the only important femine activity of which we have no evidence is midwifery.der Argumentation FISCHERS zufolge . Gestützt wird seine These allerdings von ROTH & ROEHRIG 2002. Egyptian Women: 27. dass es sich hier um die Bezeichnung "Weberin" handelt. 1096 2000: 27-28. Basierend auf der Publikation der Mastaba von Achtihotep von ZIEGLER 1993.Beruf zu.1095 In der Neuauflage von "Egyptian Women of the Old Kingdom"1096 liest FISCHER allerdings wieder jnat und übersetzt den Titel aufgrund der Determinative der Neferhetepes und der Chentkaus1097 als "Geburtshelferin". da für Männer tabuisierten .Zum Beweis führt er den Titel jmj(t)-rA jnawt der Meretib1092 an. Varia: 72. transkribiert die Vorstehertitel jedoch jmy-rA pr jnawt/Htc(w)t (INDEX: 114-115 [464-466]) und übersetzt "overseer of the house of weavers" . determiniert mit drei Frauenfiguren. FISCHER 2000. 1094 1996. 1095 1996. die solche "Geburtssteine" in einer Szene in der Grabkapelle der Watetchethor Zeschzeschet in Sakkara identifizieren wollen.

KAHL. Meretib1103 und Chentkaus1104 vielleicht nicht um Weberinnen handeln.13. Mastaba d'Akhethetep: 120. XV). sondern vorrangig nur über das Geschlecht Frauen . letzteres allerdings für abwt und nicht .).). EDEL 1975.1111 Nicht nur aus der Determinierung der pr-jrjwt. dass wir es hier mit Bezeichnungen zu tun haben.„Registrieren der Produktion der Dienerinnen für den ganzen Monat: 84". dass nur Frauen in Spinn. Varia Nova: 238239. KLOTH & ZIMMERMANN 1995: 186-193 [D3/Sa/9]. auch aus weiteren Quellen des Alten und Mittleren Reiches wie Grabdarstellungen und Holzmodellen kann erschlossen werden. Thinitenzeit: 265. 1. erscheint die Differenzierung der beiden Determinative von FISCHER überzeugend . So erschließt sich auch die Bedeutung des mit Frauen determinierten Titels xrp aA(t)wt . 1111 FISCHER 1989. FISCHER 2000. liest hier: "viewing the production (awj) of weavers". Varia III: 180 und 1976. Frühägyptisches Wörterbuch I: 74. Das Dilemna ist. Diesen beiden anscheinend nur von Frauen ausgeführten Berufsfeldern werden ebenfalls schon vorzugsweise frauenspezifische Tätigkeiten wie "Brauerinnen". 1109 MURRAY. JARCE 13: 11.). in: ZÄS 13-17 (Aaw). 1104 KAPLONY 1968.wie es vielleicht anhand der durchaus vergleichbar lautenden Inschrift mAA (A)a . SOUROUZIAN & STADELMANN 1997. und es könnte sich bei Neferhetepes1102.für die aA(t)wt. FISCHER 2000. in: MIO 14: 196-199 (Abb. Haus und Palast im Alten Ägypten: 64. in: Bietak (ed. Women's Earliest Records: 16. FISCHER 1996. Egyptian Women in the Old Kingdom: 27-29 (fig.vorschlägt. a. sowie der Tatsache. 24). s. "Wäscherinnen" oder "Weberinnen"1108 zugewiesen1109. 1106 HELCK. nicht das Produkt selber. 26]. in: Lesko (ed. in: Der Manuelian (ed. Varia: 72. 1105 KAHL. Eventuell trägt auch Nianchnetjer die Titelkombination. 175.). 1107 MURRAY.2. 1103 FISCHER 1976. 1102 141 .und Webstuben arbeiten 1101 1996. dass der Titel im Zusammenhang mit einem weiteren Titel des Chabausokar. 1108 WB I. nach Junker."Inspektion der (Leinen-)Stoffe"1110 überlegenswert ist . Egyptian Women: 27-28 [fig. nämlich xrp abwt -"Leiter der Hornbearbeiterinnen". in: Berger & Mathieu (eds. aufgezählt wird. Selbst wenn die Übersetzung von jnat als "Geburtshelferin" nicht unbedingt verständlich ist. Saqqara Mastabas I. Egyptian Women: 28 [fig. FISCHER 1996. und zwar die direkte Produktion im Gegensatz zur indirekten Produktion (sawj) von Lebensmitteln. s. Meir V: pl. die keinen Aufschluss über den Tätigkeitsbereich."Leiter der Steinbearbeiterinnen"1105 oder "Leiter der Perlenarbeiterinnen“1106 des Chabausokar1107 anscheinend nur aufgrund des Determinativs O. Hierbei bezieht sich Fischer auf eine Darstellung aus dem Grab des Pepianch – Heny the Black (BLACKMAN & APTED. bezeichnen. FISCHER 2000. Tf. 25]. in der über einer Gruppe von Schreibern steht: zS m awj Hmt n Xrt Abd 84 . jmj(t)-rA pr-Htswt1101. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 274. 1110 ZIEGLER. awj soll also die Produktion eines Produktes. HAWASS 1996. Die Herstellung von Stoffen ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Produktionzweige neben der Herstellung von Lebensmitteln. Saqqara Mastabas II: 11. 4).Auskunft geben. jmj(t)-rA prjrjwt gelesen werden. Études sur l'Ancien Empire: 395-404. oder aber sie sollte doch wieder.

dass zwei ihrer Töchter ebenfalls das Vorsteherinnen-Amt innehaben. Da der Gemahl der Rudjzaus und Vater von Nianchchnum und Chnumhotep namens Chabauchufu keinen Titel im Zusammenhang mit Webereien trägt. Izii. 1113 142 . Denkmäler I: 205-206. 4). sondern mit der Leitung der Sonnen-Barke und ihrer Mannschaft betraut ist1121. FISCHER 1976.4. kann dies nur dahingehend interpretiert werden. but were also responsible for supervising its manufacture on a larger scale in workshops attached to private estates. and royal palace"1118. dass Rudjzaues sich als Vorsteherin qualifiziert oder aber das Amt von ihrer Familie ererbt. Nianchchnum & Chnumhotep: Szene 12. Tf. Mehut und Hezenptah der Weberei vor. Meretites (KAPLONY 1968. eine Dienerin im Grab des Mereruka & seiner Gemahlin Watetchethor Zechzeschet trägt den Titel jmjt-rA-sSrw (WRESZ. und zwar stehen ihre Mutter Rudjzaues und ihre Töchter. temples.1. die Schwestern eines der beiden Grabherrn. wie von VOGELSANG-EASTWOOD behauptet1114. XVII]).. Mistress of the house: 19. Die Leitung der Webereien Die Leitung der Webstuben liegt teilweise in den Händen von Frauen1113 und nicht ausschließlich in denen von Männern. Nianchchnum & Chnumhotep: 42. Mehut & Hezetenptah. 27. Ostwand). da den Titel jmj-rA pr-jrjwt Männer nicht öfter als Frauen tragen. Schwestern des Nianchchnum und Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. Nianchchnum & Chnumhotep: 42). Varia: 71). It (JUNKER. Idout [pl. 1118 ROEHRIG 1996. Ihre anderen Kinder sind nicht in der Weberei beschäftigt. In der Darstellung ihrer Familienangehörigen1120 sind fast die Hälfte der dargestellten Personen in der Weberei beschäftigt. Text I: 19). fig.1115 Selbst für die Verwaltung der Stoffe sind Vorsteherinnen1116 und eine Hrjt-tp sSrw -"Oberste des Leinenzeugs"1117 belegt: "This rather scanty evidence suggests that women not only made the cloth. Models of Daily Life in Ancient Egypt (PMMA 18): Tf. Mastaba des Uhemka: 68. Egyptian Women: 28 [fig. ihr Bruder Titi trägt den Titel jmj-xt pr-jrjwt. Es ist auffällig. Giza VI: 198-204. etwa die Hälfte der Belege sind weibliche Vorsteherinnen. 1115 HANNIG 2003. 1119 MOUSSA & ALTENMÜLLER. Mersuanch (HASSAN. 1120 MOUSSA & ALTENMÜLLER. Atlas : pl. xrp aprw und sHD wjA bezeichnet. in: MIO 14: 196-199 (Abb. BORCHARDT. 11). trug den Titel jmj(t)rA sSrw (Cairo CG 1501. LEPSIUS. in: Capel & Markoe. 26]). Einen interessanten Einblick in die Hierarchie einer Weberei geben die Titel der Familienmitglieder der beiden "Vorsteher der königlichen Nagelpfleger" Nianchchnum und Chnumhotep aus Sakkara1119. 1114 Die Kleider des Pharaos: 11: „So hatten Frauen beispielsweise niemals die Leitung der Produktion“. 29. Gemahlin des Djenwen. 1116 Zeschzeschet Idut (MACRAMALLAH. Die Frage 1112 WINLOCK 1955.einen guten Einblick gibt ein solches Modell einer Weberei aus dem Mittleren Reich aus dem Grab des Meketre1112. ihr Sohn Titi jedoch den Titel eines jmj-xt trägt. Giza I: 104-117). Rudjzaues (I). 1117 Henutempet (KAYSER. 1121 Er wird in der Darstellung als rxt nzwt. Ägyptisches Wörterbuch I: 95 [47422]. FISCHER 2000.11.

Unklar ist. Auch die Titelkombination der It . Hier geht also die Leitung einer Weberei von einem Mann auf eine Frau über. Bei einer weiteren jmjt-rA pr-jrjwt mit dem Namen Rudjzaues. Mastaba d'Akhethetep: 118. also ebenfalls im Palast. PM III. dass es sich tatsächlich um Arbeitstitel handelt1125. Denkmäler I: 130-132.einer oder aber mehreren Webereien gleichzeitig vorstehen1122. Varia: 71.2: 736. trägt den Vorsteherinnen-Titel mit dem Zusatz nt Xnw . beschäftigt.gegeben zu haben. 1128 Famille royale et pouvoir: 347-348. 143 . Giza VI: 198-204. Netjernefer1123 trägt den Titel eines jmj-rA prw-jrjwt und ist somit wahrscheinlich mit der Aufsicht über mehrere Webereien betraut. ob die Schwestern Mehut und Hezenptah in der Hierarchie ihrer Webwerkstätten ihrem Bruder Titi vorstehen oder die Rangabfolge in Wirklichkeit nicht so strikt ist.ist nicht ungewöhnlich. ob alle drei Frauen . dazu ausführlicher MOUSSA & ALTENMÜLLER. allerdings nicht in der dortigen Weberei.ist. 1125 JUNKER. 1127 S. die im Grab ihres Sohnes Mersuanch in Giza belegt ist1126. diese sich jedoch nicht als Brüder belegen lassen. wie sie sich durch heutige Rekonstruktionen darstellt. 1122 In der Darstellung des Achtihotep sind im zweiten Register von unten zwei Männer mit dem Titel jmj-rA prjrjwt nebeneinander dargestellt. Die Zusammenfassung mehrerer Webereien erfolgt nach JUNKER in Bezirken1124. Giza V: 56."der Residenz" und beaufsichtigt die Webereien des Pharao im Gebiet Memphis/Sakkara. obwohl zumindest bei Nianchchnum und Chnumhotep eine größere Anzahl von Geschwistern dokumentiert ist. seltsam erscheint nur. 1126 HASSAN. 1123 Cairo CG 1447 (Borchardt.wie BAUD sie bezeichnet1128 . die Mutter des Mersuanch. der also ebenfalls an Töchter weitergegeben wird. in: Varia I: 71). sondern nur für eine Weberei.1127 Rudjzaues. ZIEGLER. Useretka. erbt zwar den Vorsteherinnen-Titel. FISCHER 1976. FISCHER 1976. 1124 Giza V: 56. Ihr Sohn ist jmj-rA jdw n Xnw . bevor sie Vorsteherin der Weberinnen wird. wenn davon ausgegangen wird. Es scheint jedoch eine engere Verbindung zwischen der Weberei und der Institution der königlichen Kinder ."Vorsteher der jungen Männer der Residenz". die auch im Grab des Nianchchnum und Chnumhotep genannt wird. dass sie jeweils in den Gräbern ihrer Söhne erwähnt wird. übte It dieses Amt vielleicht aus. s.Mutter und Töchter . Da das Amt einer mjtrt vorwiegend ohne weitere Titel belegt ist und damit wohl auf eine VollzeitBeschäftigung hindeutet. Den Titel bekommt sie allerdings nicht für mehrere. Die Tochter des Netjernefer. Junker. könnte es sich eventuell um die gleiche Person handeln.mjtrt und jmjt-rA pr-jrjwt . Giza I: 104-117. Nianchchnum & Chnumhotep: 43.

"Cloth had an important role within the life of an Egyptian temple. 1135 ArchAbu: 600 und 658. welcher mit dem Hts-Szepter gebildet wird."Vorsteher der Weberei der königlichen Kinder". s. Dynastie1129 trägt den Titel eines jmj-rA pr. die in seinem Wiedergeburtsritual eine bedeutende Rolle einnehmen1137 . 65. in: MDAIK 39: 261-296. CAA Hildesheim 7: 7. Textiles were essential for various rituals in a temple. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 273-274. PM III. denn. 1137 1986.1138 Vielleicht spielt also der Beruf . 1133 HANNIG 2003.und das weibliche Geschlecht . die sich heute nicht mehr genau erschließen lässt. determiniert. 1136 POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. in der eine verhüllte Person sitzt."das beste Leinen der Weberinnen der königlichen Kinder" von einer Frau herangetragen. E 3631) hinter den in Sänften sitzenden Personen ein Hts-Szepter. 1130 144 . hierzu ausführlich GRDSELOFF 1943. Der Titel wr-a wird mit einer Sänfte.jrjwt mswt nzwt .nach TROY handelt es sich um die die Töchter des regierenden Pharao. KAISER 1983. wie sie auch in den Darstellungen der Frühzeit und des Alten Reiches abgebildet sind. Varia: 72 (no. Bárta transkribiert und übersetzt jedoch nur "jrjwt nswt . eventuell aber in der Verbindung von Pharao Wiedergeburt und den mswt nswt ihren Ursprung hat. 1134 S. Ägyptisches Wörterbuch I: 363-364 [7911]. Auf einem Block der Grabanlage von Fetekta wird tpj sSr n jrjwt msw nzwt . FAY ermittelt eine Relation zwischen dem Wiedergeburts . belegt.king's weavers". dass es sich um einen der "höchsten Titel für die Beamten der Weberei" handelt1132. Pelizaeus-Museum Inv. Abusir V: 89. BÁRTA 2001.denn ein Mann namens Ian aus der IV. Giza V. das FISCHER ebenso im Determinativ der Weberinnen vermutet. lässt sich nicht sagen. denn aus der Titulatur des Seneb1131 schließt er. MARTIN 1978. Patterns of Queenship: 89-91.1: 65 und FISCHER 1976.der Weberinnen eine prägnante Rolle. der "Große. 1131 Scheintür Hildesheim. 95-106).1134 Nach POSENER-KRIÉGER bedeutet die Kombination von plus "le résultat de l'activité des 'tisseuses' ou de 'celles que l'on porte en palanquin'" und der Titel daraus resultierend "directeur du tissage"1135. Abu Sir Papyri: pls. 1138 1996. 67 & 68. Ein Titel der Königinnen und Königsmütter des Alten Reiches ist jedoch der Titel wrt Hts.). bisher unveröffentlicht.1136 Welcher direkte Zusammenhang zwischen den in den Sänften getragenen Figuren . mit den königlichen Webereien auf. den wr-a namens Menheteput-kakai. also um einen "Chef der Weberei"1133. in: ASAE 42: 107-120. der in der Sänfte getragen wird". Für den Totentempel des Neferirkare in Abusir ist der Titel anscheinend nur für eine Person. 1132 Giza III: 211. Ashmolean Musem Nr. so VOGELSANG-EASTWOOD. in: Der Manuelian (ed.oder Sedfestritual des Königs und der Kleidung der 1129 Giza (G 1607).1130 JUNKER zeigt eine Verbindung des Titels wr-a. Nr. 3135 (JUNKER. Ein Mann trägt auf dem Keulenkopf des Königs Narmer (Oxford.und den Arbeiterinnen in den Webereien besteht. such as the dressing of statues of god"1139. 22).

III. ROTH 1993. in Umhänge gehüllt. CURTO. Mersyankh III: fig. 1140 145 . 20 1148 MUNRO. M. Ceiling Stelae in Second Dynasty Tombs: 8-9 [3].1144 belegt.). Nach dem Verlassen der Sänfte nehmen sie ihre Plätze neben dem Thron des Königs ein und legen hierfür ihre Umhänge ab. 26. 11. s. 1145 OGDON 1983. es sich hier also eher um einen frauenspezifischen Bestattungsritus gehandelt haben könnte. 17. FAY 1999.: fig. ROTH 1993. Hieroglyphische Inschriften: 38-65. 1999. um ihm den Eintritt in das Himmelreich zu gewähren"1152. in der Pharao. Die Königsmütter sind in enganliegende. in: JARCE 30: 54. 12] übersetzt hier „Overseer of mourners“. Diese Kleidung. 1151 FRASER 1902. 29 und A. 1141 Turin. Varia: 70 [no.. im Grab ihrer Tochter Meresanch III. 10. s. L'Art de l'Ancien Empire égyptien: 137. in: JARCE 30: 54-55. L'Art de l'Ancien Empire égyptien: 99-147. das "served to denote different types of linen cloths". 44-45 [22]. dass es sich bei dem Zeichen um ein Logogramm handelt. Khaefkhufu I. (eds. Ägyptisches Wörterbuch: 98-99 [2038]: “Vorsteherin der Trauerweiber”.1143 oder die Mutter des Königssohnes Chufuchaef I.). 11. 1143 DUNHAM & SIMPSON. 1150 EDEL 1981. Hier sollte allerdings in Betracht gezogen werden.. fig. 1144 SIMPSON. von denen eine mit mAT determiniert ist1146. 1147 Uhemneferet. Studies in Honour of Manfred Bietak I: 287-290). der im Zusammenhang mit 1139 In: REDFORD. in: ASAE 3: Taf. and II. 1152 EDEL 1969. mit denen in Darstellungen Frauen bezeichnet werden. Siehe hierzu auch die Rolle der Göttin Hathor als Baumgöttin – oder nbt nht – „Herrin der Sykomore“. lange Kleider mit spitzer Schulter gekleidet1141. in: Ziegler (ed. die Opfergaben . 1142 Hier ist im übrigen nach A. Gli Scavi Italiani a El-Ghiza: fig. deren Aufgabe in den Bestattungszeremonien darin liegt. deren Bedeutung unbekannt ist. s. Unas-Friedhof: Taf. fig. 7. Abb. 1149 EDEL 1981. erstmals eine königliche Familienszene belegt. in: Ziegler (ed. 1146 SAAD.a. Mastabas of Kawab. 17-19 [8].oft (Kleider?)-Kisten oder zusammengefaltete Leinenstreifen . Hieroglyphische Inschriften: 49. weist nach. in: Czerny et al.dargestellten königlichen Frauen: Diese werden. M. 34-36 [16]. Gemahlin und königliche Töchter zusammen dargestellt sind. „als Darstellerinnen jenes Himmelsbaumes . die die Versorgung des Verstorbenen im Jenseits gewährleisten sollte (REFAI 2006. Timelines. Hieroglyphische Inschriften: 49. Dynastie aus Heluan. Hiervon leitet MUNRO die Bedeutung des Titels mATrt1147 oder mAT1148 ab. Studies in Archaic Egypt VII. dem Toten hilfreich die Hände entgegenzustrecken. in: ZÄS 96: 12. in: GM 68: 81-84. Auf einer Darstellung aus dem Grab des Nikaanch aus Tehne1149 wird eine Frau namens Neferetiri als jmjt-rA mATr(w)t bezeichnet1150.). 19. EDEL 1981. EDEL stellt einen Bedeutungszusammenhang her zwischen der Baumgöttin mAtrt in den Sarg. wie etwa auf einem Fragment aus den Tempel des Djoser in Heliopolis1142. Museo Egiziano 2761/21. im Register darunter ist eine mATrt namens Meriibneferet abgebildet1151. Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt 3: 492. JONES. ähnelt auffallend den Logogrammen1145 von Kleidern mit Ausschnitt und hochstellten Ärmeln auf vier "ceilingstelae" der II. FISCHER 1976. HANNIG 2003. Index: 302 [1103]. in Sänften vor den König getragen1140. dass sich zwei der drei Belege von mATrt in Frauengräbern befinden. eine identische Bekleidung ist für die Königsmutter Hetepheres II.herbeitragen.und Pyramidentexten und den als mATrt bezeichneten Opferbringerinnen.

pl. LD Text: 185-186. dass in den Darstellungen aus den Privatgräbern in der Regel weibliche Personen belohnt werden1160. Giza V: 51. Giza V: 46-52). Sahure II: Bl. 1159 BORCHARDT. Die Szenen sind mit "rdjt nbw" . LD Ergänzungsband: Tf. dazu auch STOCKFISCH 2003.Kleidung und Stoffen zu stehen scheint .1154 Dargestellt sind Frauen.1: 230-233.Nr. 3. Giza V: 49. Fleisch und Getreide an die Frauen abgebildet. Nr. linke Seite. Ptahhotep (PM III. JUNKER. greifen mit einer oder beiden Händen an den Halsschmuck oder den Stirnreif. Giza V: 49. 9. Feigen. 10). HASSAN. den Frauen werden dabei die Schmuckkragen überreicht. LD II: 103b. Auf einer Darstellung von Ptahhotep1157 ist zusätzlich die Ausgabe von "süßem Salböl“. die zum Teil Schmuckkragen und Ketten aus Gold1155 sowie Leinenstoffe1156 ausgehändigt bekommen. Der Unas-Friedhof Nord-West I: 92. in denen Beamte vom König belohnt werden1159: Die "Belohnten". LD II: 103b. 1156 JUNKER. pl. LD Text: 185-186. jedoch ohne Titel . 1158 Belege Weberin Nr. Sahure I: 121-122. 5 und Nr.j-Gewand-Gehörige"1153. JUNKER.MUNRO übersetzt mAt/mATrt auch als "Die-zummAT. Diese Darstellungen ähneln jenen Szenen. BORCHARDT."Das Geben der Ehrungen" bezeichnet. pl.und die somit einen außerordentlich hohen 1153 MUNRO 1993. Giza V: Abb. Giza V: 45.immerhin werden ihnen die gleichen Schmuckstücke verliehen . 7."Das Geben des Goldes" oder "rdjt Hswt" . Bier. 52-54. Giza IV: 125-150. Auffällig ist.2: 634-637. 34. JUNKER. Brot.und xrp prjrjwt – "Leiter der Weberei" . Achtihotep (PM III. die den Schmuck umgelegt haben.2: 653-654.2: 653-654. 1157 PM III. während die als jmj-rA pr-jrjwt – "Vorsteher der Weberei" . Die "Belohnung der Weberinnen" In diesem Kontext scheinen auch die Darstellungen der "Belohnung der Weberinnen" von Bedeutung. Nach JUNKER handelt es sich um eine öffentliche Auszeichnung. Seneb (JUNKER. ÄIB I: 19) ist nicht eindeutig als Belohnungsszene erkennbar und wird deshalb nicht dazugezählt. Giza V: 47. die JUNKER in seiner Beschreibung der Mastaba des Seneb als "Die Austeilung der Belohnungen" untersucht. Neuserre: 76. die der Belohnung der Beamten seitens des Königs durchaus gleichzusetzen ist . JUNKER. sind im oberen Register anscheinend zwei Männer beim "Empfangen der Belohnungen" dargestellt.1: 101-103.bezeichneten Männer nichts überreicht bekommen Die Frauen sind teilweise namentlich. kann es sich eigentlich nur um Weberinnen handeln. Untersuchungen zum Totenkult 1: 115-116. Mastaba d'Akhethetep. Mastaba Louvre E 10958). Die von Junker in diesem Zusammenhang ebenfalls genannte Szene aus dem Grab der Hetepet (Berlin Inv. 1155 Nebemachti (PM III. ZIEGLER. 15421. pl. s. 1154 146 . Giza V: 40ff. 9 -11. Sein Ursprung liegt vielleicht ebenfalls in der Rolle der Königsmütter in den Wiedergeburtsfesten. Da sie im direktem Zusammenhang mit der Ablieferung von Stoffen1158 stehen. 1160 Bei Seneb (PM III. 8). 10. pl. JUNKER.so ist keine einzige Vorsteherin unter ihnen gekennzeichnet. 11).

9: 61/2 Sat im Tausch gegen 1 + x Ellen Stoff . sie werden auf dem Markt getauscht1165. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 274.). Fig. pl. es ist nicht klar. Ähnlich argumentiert auch FISCHER. Abb. 1164 1985. in: Der Manuelian (ed. ohne weitere Angaben außer: "gemauert bis zum obersten Rand". sondern auch Leinenstoffe und bei Ptahhotep1163 Nahrungsmittel wie Brot und Bier sowie Öl und Getreide an die Frauen ausgeteilt. dass zumindest ein Teil der Weberinnen wirtschaftlich unabhängig ist. 1166 Sat als Wertangabe: MOUSSA & ALTENMÜLLER: Nianchchnum & Chnumhotep. Soziale Anerkennung kann also nicht allein durch die Verleihung von Titeln ausgedrückt werden. Taf. Giza V: 49.und als diese ist die Vergabe des Goldschmuckes augenscheinlich einzuordnen . DAVIES. Es werden nicht nur Schmuckstücke. 10. 22. wie in den meisten der Marktszenen des Alten Reiches. in: JESHO 28: 142-146. 1162 147 .1166 Auf dem Fragment einer Marktszene aus der Grabanlage des Ptahschepses in Abusir sind zwei Personen dargestellt. Stoffe dienen zum Beispiel als eine hochwertige Tauschware. 1996. dass es sich um eine Marktszene und nicht um eine "Belohnung der Weberinnen“ handelt. 1165 Fetekta (LD Text I: 139-141 und Nianchchnum & Chnumhotep (MOUSSA & ALTENMÜLLER. in: Melanges Offerts à Jean Vercoutter. die Schmuckstücke austauschen. der hier eine direkte Verbindung mit den dargestellten Belohnungen und der von ihm vorgeschlagenen Übersetzung von Htst als "one who is rewarded"1162 herstellt. Diese entsprechen der Bezahlung der Grabhandwerker.anscheinend auch eine "Entlohnung" für die geleistete Arbeit in den Webstuben. Auch die Werteinheit Sat wird teilweise in Stoffeinheiten umgerechnet. sondern durchaus ihren Weg in den Warenkreislauf auf den Märkten des Alten Reiches finden. in: VACHALA. JUNKER weist 1161 Giza V: 52.1167 Der weiße "Marktbeutel“ über der Schulter des Mannes deutet eindeutig darauf hin. Deir el Gebrawi I: Taf. 1167 Fragment C 170 (1187 C). 1168 1996. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 274.sozialen Stellenwert ausdrücken1161. 1163 LD II: 103b. XV: ? Sat gegen unbekannten Gegenwert in einem Grabbau. Somit kann wohl davon ausgegangen werden. die in verschiedenen Inschriften des Alten Reiches genannt wird und die MÜLLER-WOLLERMANN als (Lohn)entgelt für die geleistete Arbeit bezeichnet. Nianchchnum & Chnumhotep (AV 21): 80-85). dass die ausgeteilten "Belohnungen“ in Form von Schmuckstücken nicht zu Hause aufbewahrt werden. 1 (Cairo JdÉ 42 787): 3 Sat entsprechend 1 Stück Stoff Vierfadengewebe und 4 Sat entsprechend 1 Bett sowie 3 Sat entsprechend 1 Stück Stoff Zweifadengewebe werden bei einem "Hauskauf" getauscht. Paris 1985. MENU.). Der Zusammenhang zwischen den beiden Szenen ist jedoch auffällig und lässt darauf schließen. Abusir VIII: 192-193. ob die Frau rechts oder der Mann auf der linken Seite die Halsketten "kaufen“ oder "verkaufen“. in: Der Manuelian (ed. FISCHER bezeichnet sie als "particulary skilled and well-paid workers"1168 und nennt das Weben die wichtigste weibliche Tätigkeit1169.1164 Es gibt also neben der "Belohnung" . JUNKER.

ist für das Alte Reich bisher nicht nachzuweisen. 1174 VOGELSANG-EASTWOOD. Erst in einem Wohnbereich in Kahun aus dem Mittleren Reich werden zahlreiche Handspindeln. auch glaubte man. die es unter den Dingen. Daraus ergab sich dann eine geringere Bewertung der Stellung der Weberinnen. Die 'Hausarbeitsnähe' ist in unserer Gesellschaft offensichtlich immer noch eine eingängige Plausibilitätsressource"1176. dass hier Webarbeiten zu Hause durchgeführt werden.).hergestellt wird1172. 1175 TEUBNER 1995. 1170 148 . „weil diese die Erziehung der Kinder kaum beeinträchtigen. in: Wetterer (ed.von Frauen .ausdrücklich darauf hin. der Verweis auf die 'Hausarbeitsnähe' der typischen Frauenberufe seine Beliebtheit. Die Annahme. Die Kleider des Pharaos: 13. da sie vorwiegend von Frauen ausgeführt wurden und werden. Dieses „Konzept des weiblichen Arbeitsvermögens"1175 klassifiziert Frauenberufe als hausarbeitsnah und Männerberufe als hausarbeitsfern und überträgt somit die Polarisierung der Geschlechterdifferenz in die altägyptische Zeit.). Nach BOURDIEU erweist sich das Haus hierbei als „der bevorzugte Ort der Objektivierung der Erzeugungsschemata. und durch die Einteilung und Hierarchien. Dekonstruktion und Alltagshandeln."Webereien" als "Frauenhäuser". Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Professionalisierungsprozessen: 231. Eben diesem. 2000. Egyptian Women: 45. vermischt mit dem Material der Hausdächer. die zu einer bestimmten Zeit als 'weiblich' oder als 'männlich' gelten. Die Aufgabenbereiche der Textilherstellung sind traditionell einer geschlechtlichen Codierung unterworfen. die darauf schließen lassen. „Wichtig ist dabei erstens. 1173 VOGELSANG-EASTWOOD. dass das Weben in den Flachbildern des Alten Reiches nicht dargestellt werde. dass die Analogiebildung zumindest an ein Minimum an inhaltlicher Kohärenz anknüpfen kann. Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt 3: 492. um sich dazwischen um die Belange einer Familie zu kümmern" und „die Frauen sich nicht aus dem Haus entfernen mußten"1174. Die Kleider des Pharaos: 11. 1171 Giza V: 55-56. Giza V: 55. 1169 Vgl. in: Redford (ed). in: Wetterer (ed. die zu der Meinung geführt habe. „daß die Weberei als eine Art Heimarbeit betrieben worden sei. gefunden1173. aber auch nur diesem Umstand verdankt z. 1176 WETTERER 1995. weil es eben niedere Arbeit des Frauenhauses war. dass ein Teil der Stoffproduktion in "professioneller" Hausarbeit . Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Professionalisierungsprozessen: 253. dass die Weberei im Alten Reich „ein geachteter Stand"1170 ist und kritisiert die Übersetzung von pr-jrjwt . heißt aber in Wirklichkeit "Haus der Weberei" und bezeichnet die Werkstätte für die Anfertigung der Stoffe und die Verwaltung dieses Betriebes"1171. 1172 VOGELSANG-EASTWOOD. Sie ermöglichen ein problemloses Unterbrechen und anschließendes Wiederaufnehmen der Arbeit. B.

1178 149 . welches die Geschlechter in sich gegenseitig ausschließende Kategorien teilte. Es stellt nach GARDINER1180 eine Bügelfalle dar. 1177 19993. für den Vogelfang sind ausschließlich Männer zuständig."Weber" entspricht. 139. dass die uns bekannte . trichtert dieses dinggewordene Rangordnungssystem die Prinzipien der für das kulturell Willkürliche konstitutiven Klassifizierung ein und verstärkt sie unablässig"1177.): The Second Wave: 39 1179 S. Im Neuen Reich gibt es nach der Einführung des vertikalen Webstuhls vorwiegend männliche Weber. dem im Neuägyptischen gebräuchlichen Wort für sxt . Hier weist schon die Bedeutungsvariation des Begriffes darauf hin. dass zwar die Webereien mit Frauen determiniert werden. aber in den Ächtungstexten des Mittleren Reiches das sogenannte dritte Geschlecht."Weberei" ist schon in der Frühzeit belegt1179. die sx(t)jw. RUBIN 1997.Personen und Praktiken herstellt. in: Nicholson (ed. Kritik der theoretischen Vernunft: 141.dichotome Geschlechterkonzeption wahrscheinlich nicht auf das altägyptische System übertragen werden kann. 1180 Egyptian Grammar: 515. Sozialer Sinn. Daran anschließend stellt sich die Frage. Das Zeichen sxt . inwieweit die in den Webereien auftretende geschlechtliche Arbeitsteilung ein "Tabu“ gegen die Gleichheit von Männern und Frauen war. S.1178 So erscheint es durchaus von Bedeutung.

benutzt die Schreibung iry xt nzwt/rx nzwt. Abb. Die Lesung stützt sich hierbei hauptsächlich darauf. hierzu HELCK. JONES. die beide Möglichkeiten offenlässt. der diesen Spruch von Re wirklich kennt. Dynastie. 1184 Beispiele: EDEL 1970: 92. KAPLONY 1968. fig.3.und Interpretationshinweise s. BRUNNER 1974. Transkription. Index: 327 [1206]. 1188 SETHE. Varia: 8 (no."Zu den Angelegenheiten/Besitz des Königs Gehörige/r" aufzufassen . 370. 15)."Bekannte/r des Königs" oder als Verwaltungstitel jrj(t) jxt nzwt . zusätzlich sind noch zu nennen: Cairo CG 1521 sowie JUNKER. Beamtentitel: 59-60. Pyr: 477-478. rx(t) nzwt . LACAU & LAUER. Hieroglyphensystem: 895. entweder als Rangtitel rx(t) nzwt . 60). s. der durch das "Kennen" der Sprüche als rx und als smr Eingang zur Götterwelt 1181 GOEDICKE 1966. PD V: 53 [no. 1186 S. in: JARCE 27:11 (no. §§ 855 a-d. die exemplarisch für die anhaltende Debatte über diesen Titel stehen.etwa ähnlich dem pr-HD . Giza VII: 33."Schatzhaus" oder der (j)st DfAt . s. in Anlehnung an die Argumentationen von BRUNNER1182 und FISCHER1183. Eine solche Institution vermutet er in dem pr x-nzwt.1187 Die Bedeutung von rx als Bekannter erschließt BAUD aus dem Pyramidenspruch 4561188: § 855 a) rX sw rrj rA pn n Ra b) jr=f sn HkAw jpn nw @r-Axtj c) wnn=f rrj m rxj n Ra d) wnn=f m smr n @r-Axtj „Derjenige. 15. KAHL. 32. BAUD liest den Titel. Weitere Literatur .wahrscheinlich aus der Zeit des Ninetjer . in: MDAIK 21: 61-62. 1185 Tübingen Inv. das auf Vasenscherben in der Stufenpyramide des Netjerichet . in: SAK 1: 55-60. er wird wirklich sein ein Bekannter (rxj) des Re. 1187 Famille royale et pouvoir: 111. Nr. s.oder beide Möglichkeiten nebeneinander stehen zu lassen1181. der diese Zaubersprüche des ReHarachte ausführen wird. Im folgenden sollen zwei . Die rxt nzwt rxt nzwt ist der am häufigsten belegte Titel für Frauen im Alten Reich. 1182 1974.stark von einander abhängig – sind heute noch Gegenstand kontoverser Diskussionen. pl. 1183 1976. da dies die Existenz einer Institution jrjjxt . in: SAK 1: Abb. in: MIO 14: 201-202.6. Übersetzung und Deutung ." Der König. BAINES 1990. Für Belege aus der II. 12. 150 ."connu(e) du roi". Eine Lesung von jrj jxt nzwt lehnt BAUD ausdrücklich ab. dass in einigen Belegen an den Titel die Genetivendung -n angeschlossen wird1184.zeitgleich entstandene Untersuchungen vorgestellt werden. er wird sein ein Begleiter (smr) des Re-Harachte. So besteht die Möglichkeit.insgesamt sechsmal vermerkt ist. 1."Lebensmittelabteilung"1186 implizieren würde. im besonderen Fall der Kas1185 wird der Titel mit der Femininendung -nt geschrieben. 117].

Auch in El-Hawawish reflektiert ab dem Ende der V. Für eine Lesung von rx(t) nzwt als "Bekannte(r) des Königs" spricht auch. der sein Grab errichtet1191: sk wj Spss. 1197 PETRIE. weist eine eindeutige Parallele zu den Titeln rx nzwt und smr watj am altägyptischen Königshof auf.1192 Dies gibt die ursprüngliche Bedeutung des Titels wieder. die gegen die Argumentation von BAUD spricht. BAUD.“ Hier sollen die Begriffe Sps und rx die ."Jüngling. Diese spiegeln ein hierarchisches Modell wieder. Famille royale et pouvoir: 111. dass er spätestens ab dem Mittleren Reich in dieser Weise verstanden werden muss. welches sich nicht nur über das "Wissen um Geheimnisse"1189.erlangen will.1196 Grundlage seiner These ist die Stele des Hekenen aus Meidum. 1194 2005. impliziert allerdings nach MORENO GARCIA ebenso die enge administrative Abhängigkeit von der Zentralregierung in Memphis1194.jrj jxt nzwt bezeichnet wird1197. dass dieser nur als jrj jxt nzwt . Ein Garantsymbol des Lebens: 232 (Abb. in: RdÉ 56: 106-107 1195 BRUNNER 1974.1195 BÁRTA kommt in seiner Untersuchung über den Titel zu dem Schluß.einmal als "Kennen" der Sprüche. Famille royale et pouvoir: 111-112. sont indéniablement le trait d'un nouveau discours. 1191 MARTIN 1977. qui met en valeur les vertus méritocratiques"1193. Da ersterer Titel kaum die Bedeutung 1189 BAINES 1990: JARCE 27: 1-23. Ein weitere Titel des Hekenen ist nfr . Medum: pl. KLOTH 2002: 155.kj xr nzwt rx rn(=j) xr Hm=f „da ich angesehener war beim König und da mein Name bekannter war bei seiner Majestät. XVI. Famille royale et pouvoir: 111. sondern auch über die . Famille royale et pouvoir: 111."Gouverneur der Oase" ."Property custodian of the King" – "Zum Besitz des Königs gehörig“ übersetzt werden kann. PD V: 81 [n.Nähe zum König definiert1190. Dynastie der Titel rx nzwt das besondere Verhältnis der ortsansässigen Distriktsfürsten zum König. 1192 S. auf der dieser als jrj jxt pr-aA . OSING.soziale . apparu avec la Ve dynastie. jrj jxt nzwt pr-aA und nfr und dem pr-x-nzwt zu geben. in: SAK 1: 56. Kadett". Eine ähnliche Differenzierung findet sich gegen Ende des Alten Reiches in der Inschrift auf einer Stele des HqA-wHAt . obwohl dieser weder den Titel eines rx nzwt noch den eines Sps nzwt trägt. 220]) wird von BAUD. Dachla: 29-32. den Titel jrj jxt nzwt klar von der Institution pr x-nzwt 1190 151 .Nähe des Chentkaupepi zum König suggerieren. aber auch als "Bekannter" des Gottes Re im oben genannten Pyramidenspruch. BAUD. Rekrut. 2). obwohl dieser eine Wandlung erfährt. 1193 BAUD. Eine Vaseninschrift aus der Pyramide des Netjerichet (LACAU & LAUER. als pr-x nzwt gelesen. Hier scheint es jedoch einen offensichtlichen Bedeutungszusammenhang zwischen den Titeln jrj jxt nzwt.soziale . denn "les expressions du lien au monarque dont le titre de cour est le modèle. Besonders deutlich wird das im Gebrauch des Begriffes rx . Übersetzung s.Chentkaupepi. 1196 1999. in: ZÄS 126: 79-89.

however. Beispiele: 220 & 520). Monuments of Sneferu at Dahshur 2: 2. Dynastie identisch mit der des Männer-Titels .besteht seiner Meinung nach nur die Möglichkeit. 1198 Identisch ist die Schreibung des Titels auf der Stele des Netjeraperef (FAKHRY. das der Titel nur jrj jxt nzwt übersetzt werden kann (2005. In der VI. also um hauptsächlich von der Königsfamilie ausgeführte Pflichten."Leiter des Palastes". Einen derartigen Zusammenhang konstruiert schon HELCK. Zwischenzeit sind noch dreimal mehr Frauen als Männer belegt. Während er anfangs königliche oder ranghohe nichtkönigliche Personen bezeichnet "who were in some way associated with the duties or service to the king at his court"1200. als "property custodian of the Great House" und "property custodian of the king" zu übersetzen.ähnlich argumentiert übrigens auch BAUD .trotzdem handelt es sich seiner Meinung nach um einen Amtstitel. Schrift und Sprache: 144 § 316. 1199 BÁRTA 1999. werden diese Aufgaben ab Beginn der V. in: ZÄS 126: 88.zu verlaufen. auch in der 1. in: ZÄS 126: 88.1198 Der Titel jrj jxt nzwt entsteht nach BÁRTA anfangs zur Definition und Legitimation der sozialen Position und Pflichten einer speziellen Gruppe in Verbindung mit der Königsfamilie1199 . anhand dieser Belege ist auch SCHWEITZER davon überzeugt. jrj anwt nzwt ."Königlicher Nagelpfleger". und VI. der Titel wird zu einem "simple functional titel denoting the people active at the royal court"1201. Die chronologische Entwicklung des Frauen-Titels rxt nzwt scheint von Anfang bis zum Wechsel der V. ähnlich bei dem rx-nzwt pr-HD Pehernefer (JUNKER 1939. obwohl nicht identisch geschrieben. Dynastie vorwiegend von nichtköniglichen . Hrj-sStA n pr-dwAt . this time. während bei den Titelträgerinnen kaum ein Unterschied zwischen der V. der starken Veränderungen während des Alten Reiches unterliegt. 1200 BÁRTA 1999. wie etwa die Titel xrp-aH . zu trennen. zur VI. 1202 BÁRTA 1999.und rangniederen . da er nun "referred to officials who were employed at the funerary temples in analogous service as originally at the royal court.obwohl für weniger Fauen belegt ."Leiter über die königlichen Schurze". in: ZÄS 126: 82. Weitere Titel der jrj jxt nzwt zeigen die reale Natur ihrer Ämter. for the soul (or living image) of the king in his mortuary temple"1202. Dynastie ein: Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Anzahl der männlichen Titelhalter kontinuierlich ab.5). in: ZÄS 126: 84."Bekannter des Palastes" haben kann . Angelegenheit" . beide Titel. Beamtentitel: 26-27. 1201 BÁRTA 1999. in: ZÄS 75: 64). Dynastie zu beobachten ist.deutlich auch durch die Femininendung -t bei jxt "Sache. 152 ."Vorsteher über die Geheimnisse der Ankleidekammer" oder xrp SnDwt . Dynastie erfährt der Titel eine erneute Bedeutungsveränderung.Personen wahrgenommen. ein entscheidender Änderung tritt allerdings in der VI.

Beamtentitel: 26. in: JARCE 32: 224. zuletzt: HANNIG 2003.1206 Diese ist zu erklären im Zusammenhang mit der Verschwinden des Männer-Titels nach der V.. ebenso widerlegt das Diagramm die These von HELCK. Dyn. Dyn. die spätestens gegen Ende des Alten Reiches stattgefunden haben könnte. El Saff: 24 (no. 1205 1995.BÁRTA setzt diese zwar schon an das Ende der IV. VI. 13). 1206 1976.aber ebenso um einen Rangtitel. 1.wie das folgende Diagramm zeigt:1203 140 120 rx nzwt rxt nzwt 100 Anzahl 80 60 40 20 0 III. IV. . . HELCK.VI.IV. Ägyptisches Wörterbuch I: 163-169[3046] und 169-173 [3047]. wie er von BAUD definiert wird. denn nach GILLAM sind "the sun temples and royal priesthoods . V. IV. Diagramm 1 Entwicklung der Titel rx nzwt und rxt nzwt Der Anstieg der Entwicklungskurve in der V. which contrasts sharply with the previous development". Dyn. dass "the title jrj-jxt-njswt appears only sporadically during the Fifth Dynasty. Dynastie unterstützt beide Thesen: Es könnte sich sowohl um einen Amt handeln. staffed with men of the rank of rx nsw"1205. zu dem in dieser Zeit eine große Anzahl nichtköniglicher Beamter Zugang erhält . FISCHER schließt eine Bedeutungsänderung von jrj/t jxt nzwt zu rx/t nzwt nicht aus. der im Zusammenhang mit dem enstehenden Sonnen-Kult in dieser Zeit zu sehen ist.. Dynastie. Beamtentitel: 107. V. 153 . Ägyptisches Wörterbuch I: 163 -164: "jrj-jxt-nsw [später: rx nsw] 'Sachverwalter' (e. Verwalter des Königsvermögens (später: Bekannter des Königs)" und 169: "jrt-jxt-nsw [später: rxt-nsw] 'Hofdame' (e. niedriger Hofrangtitel). Dynastie. . Dyn III. 1204 Die Entwicklungskurve der männlichen Titelträger spricht auch mehr als deutlich gegen die These von BÁRTA 1999. Zwzt. scheint 1203 Grundlage des Diagramms sind alle als sicher eingestuften Belege der Titel jrj-jxt-nsw und jrt-jxt-nsw bei HANNIG 2003. 1996. was hier ausdrücklich nicht bestätigt werden kann1204 . dass die xntjw-S die Nachfolger der rx-nzwt gewesen seien. Varia: 69.V. in: ZÄS 126: 85.

1207 In der VI. MARIETTE. bis in die 1. 190. s. Als rxt nzwt mAat bezeichnet sich auch Inti in ihrem VI. wie von BÁRTA angenommen. Dynastie-Grab in Sakkara. später: die Bekannte des Königs)". WARD.außer der Titel unterläuft einer geschlechts-spezifischen Bedeutungswandlung. dass "from the end of the Old Kingdom. we find a real distinction of sex in the writing of the title”. sondern sein Vorkommen beschränkt sich nur auf die Residenz . ein großer Teil der Frauen trägt hierbei zusätzlich . dass. Zwischenzeit. 129. s. dieser eher im Zusammenhang in der Ausübung religiöser Pflichten mit dem Hathor-Kult steht. von Frauen ausgeübt wird. dass selbst in der IV. as evidenced by the material given in the present volume. s. Auf die Bedeutung der Titelkombination wird schon von GALVIN1210 hingewiesen. Feminine Titles: 34. 1209 GUNN. 1208 Eine Ausnahme sind die Titulaturen der Distriktfürsten in El-Hawawish.den Titel einer Hmt-nTr Nt . denn um solche Pflichten für den König direkt."wahr"1209.bis zum Ende der VI. dass „die Frauen der 'Bekannten des Königs' den gleichen Titel wie ihre Männer tragen. 1207 TPC: 157 (no. Allerdings ist auch niedriger Hofrangtitel.zu betrachten. wenn es sich bei rxt nzwt um einen Amtstitel handelt. Es ist auffällig. Dieser Titel ist noch im Mittleren Reich belegt. So stellt GUNN fest. Vorherrschende Titelkombination ist in allen für diese Untersuchung relevanten Zeiten . aber auch von der sozialen Position der Grabherrn . Dynastie bis zur 1. TPC: 187. Dynastie wird der Titel nicht mehr von männlichen Beamten und Vorstehern in den Provinzen getragen1208. Das besagt aber nicht. Dynastie bis in die 1. ALLAM stellt zusätzlich fest."Hathor-Priesterin"."Neith-Priesterin".einige Titelinhaber nennen sich nun zusätzlich mAat . dass Ehemann und Ehefrau auch das Hathorpriesteramt gemeinsam innehatten"1211.von der IV. die Entwicklung des weiblichen Titels rxt nzwt erstmal völlig unabhängig von der Entwicklung des männlichen rx nzwt. auch in den Provinzen.allerdings anhand der gleichbleibenden Bedeutung des weiblichen rx nzwt von der V. Zwischenzeit mehr als fraglich . Es scheint. wie beim männlichen Titel rx nzwt diskutiert. Ebenfalls kontinuierlich belegt ist die Titelkombination rx nzwt und Xkrt nzwt (watt). kann für rxt nzwt anscheinend nur anhand von Umgestaltungen in den weiblichen Titelkombinationen nachgewiesen werden. Mastabas: 148 (C 17). Dynastie schon einige rxt nzwt als Hathor-Priesterinnen belegt sind.in der Regel wohl "Ehemänner“ der Titelträgerinnen . Zwischenzeit – rx nzwt und Hmt-nTr @wt-Hr . Frauen tragen den Titel jedoch durchgehend. Eine Bedeutungsänderung. Hierfür erscheint es sinnvoll. wie nachgewiesen. 5). das. in: RdÉ 56: 106-108. Dynastie . 1210 Priestesses of Hathor: 10-16. MORENO GARCIA 2005. 154 . ein Amt.

Giza IX: 63-77) und Hemetra (BORCHARDT. tragen keine weiteren Titel. Das Amt einer Priesterin der Königs Snofru übt die rxt nzwt. 1219 Neferetnezut (PM III. 5-7) und MARIETTE. Mastabas: 359-360. dass hier ein religiöser Hintergrund ausgeschlossen ist. FISCHER 2000. 153]). Denkmäler I: 225. Egyptian Women: 41. 49f.t-ix. KAPLONY 1968. Scheintür Berkeley 6. HARPUR 1987. s. Uhemka). 1216 Neferet (PETRIE. 4). The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. Varia: 72. PM IV: 92. fig.2: 895. S. KANAWATI 2003: 97-99 [29]). HESPOK: 76).Neferhetepes (s. 1217 Hetepet (PM III. in: BACE 12: 65-70. in: JEA 73: 197-200. die die Titelkombination mit mjtrt tragen. Rank and Title: 144 [529A]. die beide Titel gleichzeitig tragen.-Nr. Mastabas: 92-95).t nswt. 26. 1-4). Bei den mjtrt handelt es sich um Palastangestellte1214. etwa das Spinnen. sind immerhin drei als Hathor. Giza IX: 35-37) und Chenetemsetju (SMITH. HARPUR 1986b. dass dieser Titel „als Rangbezeichnung für Frauen von Beamten am Hofe des Alten Reiches" benutzt wird. Anchkaues (HASSAN. PM III. inwieweit diese beiden Titel miteinander in Beziehung stehen. Inti (MARIETTE. FISCHER 2000. einzige Ausnahmen sind seine Gemahlin Hetepibes und seine Tochter Meretib. „daß am ältesten Hof die Frauen bestimmte Arbeiten zu leisten hatten. Statuen I: 5-6 (Cairo CG 4). Minor Cemetery at Giza: 49-54. CG 1524). eben ir. Dies soll natürlich nicht implizieren. pls. FISCHER 1996. alle anderen . BARSANTI. und wahrscheinlich . denn die Mehrzahl der rxt nzwt sind ohne weitere Titel belegt."Vorsteherinnen" sind nur vereinzelt zu finden und besitzen daher wenig 1211 Hathorkult: 17. 1212 HELCK. FISCHER 2000. Die Mastaba des Uhemka. 17]. ( Scheintür Cairo JdÉ 46495. 25) und Meretites (s. Ensedjerkai (JUNKER. eine Priesterin am Mrt-Heiligtum des Teti ist die Königstochter Hemetra1220. Hemet-r': 1-10. eindeutig mit der Ausübung von Kultaufgaben beschäftigt: entweder als Hathor-Priesterinnen1217 oder aber an den Pyramidenanlagen der Könige der VI. Von den neun rxt nzwt. in: MIO 14: 196-199 (Abb. und sie dadurch 'Palastarbeiterinnen'.1: 178. ROEDER 1927. FISCHER 2000. BAUD. Dynastie1218. 44 [2]). Mastabas: 567-571. Famille royale et pouvoir: 499-500 [128]). Egyptian Women: 27-28. Egyptian Women in the Old Kingdom: 27-29 (fig. Als Beispiele nennt er Debet (Scheintüren BM 157 a-c . Neferet1216.1: 298. pls.und Neith-Priesterinnen belegt1215. BORCHARDT. Königstochter und Hathor-Priesterin Neferetnezut aus1219. FISCHER 1976. HARPUR 2001. Beamtentitel: 28. Duatnebu ist nicht die Gemahlin. ÄIB I: 17-19 (Inv. Famille royale et pouvoir: 519 [no. sondern die Tochter des Achi. s.2: 606. 1218 Ii (PM III. Medum: 15-17. die entweder als mjtrt oder als rxt nzwt belegt sind. fig. So sind alle drei bisher belegten jnat auch als rxt nzwt belegt . Liebieghaus III: 11-16 (Inv. Egyptian Tomb Steles: 2 [no. 15417-15421). MARIETTE. 1902: 202-203 (III). FISHER. So sind auch alle Frauen. Uhemka trägt ebenfalls den Titel rx nzwt. die die Titelkombination rxt nzwt und xntjt-S tragen. so dass sich in diesem Fall natürlich die Frage stellt. BAUD. 155 . waren"1212 Auf einen engen Zusammenhang zwischen Titel und dem Palast verweisen die Titulaturen der weiblichen Familienangehörigen des Uhemka1213.möglich. Varia Nova: 238-239). BAER.auch die Gemahlin des Königssohnes Rahotep. Hieroglyphic Texts BM I: 5-6. 722). pl. Meretib (s.19830). Tombs of Nefermaat and Rahotep). 9. MARIETTE.1: 114. LUTZ. in: ASAE 3. KAYSER. 1220 Hemetra/Hemi (PM III.-Nr. pl. Mastabas: 107. 1214 S. s. Egyptian Women: 28. JAMES. 24). in: JEA 72: 23-40. HASSAN. 1215 Chenemet. Titelkombinationen mit jmjt-rA . 1213 Uhemka (s. KANAWATI 2001.Merinebti (KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001. was darauf zurückzuführen ist.

2: 606. Dynastie nur in Memphis belegt ist. 1225 Min: 343.um Geheimnisse der Göttin Hathor und ebenfalls der Göttin Neith. Min: 116 [185]. HASSAN. 1223 S. Allerdings ist der Titel nur auf ihrem Sarg belegt. MC FARLANE. Dynastie ein eindeutiges Zeichen dafür. dass alle "Sixth Dynasty holders of wrSt Mnw who bore Xkrt nswt watt were apparently women of slightly higher status than those designated rxt nswt"1225. Ein Teil der wrSt MnwPriesterinnen aus Achmim.1222 Eine rxt nzwt . die zumindest zeitweise aktiv eine Rolle am Königshof ausgeübt haben könnte. dass es sich um einen Amtstitel und nicht um einen Rangtitel 1221 PETRIE. 1226 PM III. Auch der Titel rxt nzwt (n) pr-aA sagt relativ wenig über eine tatsächliche Amtsausübung der Titelträgerin am Königshof aus.und wrStPriesterinnen wird bereits hingewiesen. da ihr Name in der V. VII."Bekannte des Königs" ist demnach also eine Wissende . Sarcophages I: 36-37. 156 . Dynastie die zAt nzwt nt Xt=f Hemet-ra/Hemi1226 . 38.Titel unterliegt aber offensichtlich weder einer Bedeutungsänderung noch einem "Rangverfall".nach BAUD wahrscheinlich eine Tochter des Unas1227 . Min: 123 [195]. KANAWATI. Verwandtschaftsbeziehungen Nach BÁRTA ist die Weitergabe des Titels an Familienangehörige ab Mitte der IV. Mastabas: 359-360. MARIETTE. da Meretmin im Grab ihres Gemahls Inti in Deshashe1221 belegt ist . Hemet-r': 1-10. LACAU.im Gegensatz zum männlichen .wenn doch. 1222 Min: 226-227. 1227 Famille royale et pouvoir II: 519 [153]. Dynastie.1223 Für Ini/Chenuti1224 ist als einzige der fünf wrStPriesterinen mit der Titelkombination rxt nzwt noch den Titel einer Hmt-nTr @wt-Hr nbt nht belegt . also einer Entwicklung eines exklusiven Hof-Titels zu einem Titel "rangniederer" Frauen. s. pl. El-Hawawish IX: 60. Deshashe: pl. 1224 Sarg Cairo CG 28017. hauptsächlich aus der VI. MC FARLANE nimmt an. McFARLANE. Allerdings deuten auch in Achmim die Titelkombinationen eher auf einen religiösen Kontext als auf eine soziale Hierarchisierung hin. KANAWATI & McFARLANE. denn immerhin ist Anfang der VI.das Epitheton "Herrin der Sykomore" könnte auf die Herkunft oder zumindest die Ausbildung in der Residenz Memphis hindeuten: Ini ist somit die einzige Titelträgerin aus Achmim. trägt ebenfalls zusätzlich den Titel rxt nzwt.als rxt nzwt und Hathor-Priesterin belegt. S. 86f. dann wäre dies ein weiterer Beleg für die Mitnahme eines Titels in der Provinz.Aussagekraft. Deshasha:16.und Kennende . auf den engen Zusammenhang zwischen den Ämtern von Hathor. Der weibliche . MC FARLANE geht von dieser These aus.

in: JARCE 27: 1-23. 1230 S. Dynastie ändert sich diese Praxis. der für Nezutnefer nicht belegt ist. Frauen vorbehaltenen "Wissen um Geheimnisse" verbunden ist. 1228 BÁRTA 1999. ein Sohn übernimmt wohl eines seiner wichtigsten Ämter. 1229 157 .sind als rxt nzwt belegt: "This evidence seems to be pervasive enough for the above conclusion that the title during the Fourth Dynasty and at the beginning of the Fifth Dynasty was modified to denote not the rank of the officials but only the mere character of duties of the people associated with the private affairs of the kings. in: JEA 70: 42-49. da hier weniger die Grabherrn denn ihre Gemahlinnen den Titel tragen und an ihre Töchter weitergeben. Nezutnefer übt das Amt eines jmj-rA aH aus . Eine Ämterweitergabe von Schwiegermutter auf Schwiegertochter. Die unterschiedliche geschlechtsspezifische Entwicklung des Titel rx/t nzwt kann vorsichtig vielleicht dahingehend interpretiert werden. Chenetka.als Beispiel nennt er die zAt nzwt Wenschet und Nezut-nefer .als einen seiner wichtigsten Titel in seinem Grab. dass der weibliche Titel rxt nzwt mit speziellem. in: ZÄS 126: 84. ob sich die Weitergabe von Rangtiteln und Ämtern mit unseren heutigen Gesetzmäßigkeiten erfassen lässt.zwei weitere Söhne tragen den Titel sHD wjA . während sein ältester Sohn als xrp-aH bezeichnet wird. In der VI. denn nicht alle genannten Söhne und Töchter . Dynastie tragen größtenteils Grabherr und Gemahlin gemeinsam den Titel und geben ihn an eine oder mehrere Töchter weiter. das eines aD-mr Tnw (rsj) . Dynastie nicht belegen lässt. BAINES 1990. And this was possible in two ways: either the person was associated directly with a particular office (such as xrp-aH) or designated genereally as an jrj-jxt-njswt"1228. Es scheint allerdings fraglich. GALVIN 1984. auch Nezutnefer nennt den Titel rx nzwt . und V. und V. ist sehr selten belegt.1230 Wie schon von BÁRTA nachgewiesen."Verantwortlicher der (südlichen) Grenzgebiete". Die Gemahlin des Nezutnefer."Untervorsteher der Barke". vielleicht ist dies als Indiz für eine Kontrolle zur Einschränkung der Weitergabe des Titels zu interpretieren. Zwischenzeit nicht an Bedeutung verliert. das bis an das Ende der 1. wird der Titel nicht auf alle Kinder automatisch übertragen.eines von BÁRTA ausgewählten Beispieles – als rxt nzwt belegt. S. ist ebenfalls als rxt nzwt belegt.1229 In der IV.trotz seiner sicherlich anderen hohen Ämter . wie bei den mjtrt und hauptsächlich bei den Hathor-Priesterinnen aufgezeigt.handelt. 4 Töchter ganz ohne jegliche Titulatur. So sind 7 der 17 Kinder des Nezutnefer . hier also Anzeichen für eine Titel/Amtsweitergabe über die weibliche Linie angenommen werden kann. die sich so für die IV.

denn „da auch zum Haushalt der Königin gehörten. .6. Dynastie belegt ist1231.als besonderes Geschenk. der umso eher in der Umgebung der Königin zu suchen ist"1236. wenn auch noch nicht endgültig1234. Harim: 18. 1232 158 . die aufgrund der Titulaturen der Töchter zweier Distriktfürsten davon ausgeht. in: SAK 4: 67. . 1235 1972. Allerdings geht zum Beispiel BRACK 1984.4. der ausschließlich für Frauen ab der IV. sondern als die Frauen des kgl. in seiner Untersuchung des Titels im NR davon aus.an seine Beamten "weitergibt". 1234 BAUD. es sei „kaum anzunehmen. sie übersetzt den Titel Xkrt nzwt nicht als "Schmuckstück des Königs". wie der Titel schon aussagt. Da die Titelträgerinnen jedoch hauptsächlich als Gemahlinnen von hohen Beamten belegt sind. Sexuelle Beziehungen zwischen Titelträgerinnen und dem Pharao hält DRENKHAHN für ausgeschlossen1238. als eine vom König an einen Privatmann verschenkte Nebenfrau nicht aufrechterhalten werden kann"1237. den einige Titelträgerinnen tragen1239. Index II: 794-794 [2899]. 1236 1972. sondern überhaupt Hofdamen"1235. dans les sociétés occidentales" werden auch die Xkrt nzwt aus dem Harem befreit. Feminine Titles: 24-28: "lady-in-waiting". 795-796 [2900]. Hofstaates. Im Verlauf der Änderung des "climat de révolution de moeurs de la fin des années 60. sondern als "Geschmückte des Königs/die vom König Geschmückte". CDME: 205. So stellt REISER fest. 1239 DRENKHAHN 1976.6. 1237 1976. ist anzunehmen. in: SAK 4: 65.. Famille royale et pouvoir: 128. 401. 1238 1976. so dass die Auffassung von 'Konkubine' bzw. dass die Bedeutung desselben „vielleicht doch einer engeren persönlichen Beziehung zum König" entspricht. es handelt sich dabei um die Sechziger Jahre des 20. in 1231 JONES. dessen Bedeutung sie in dem auffälligen Kopfschmuck sieht. in: SAK 11: 186. Frauen mit diesem Titel als "königliche Konkubinen" zu bezeichnen1232. dass Ehefrau und Töchter als königliche Nebenfrauen anzusehen sind. 1233 WB III. NORD lehnt die Existenz von Harems im Alten Reich konsequent ab und bezeichnet Xkrt nzwt ebenfalls als "'She (One) Who is ornamented by the King'. Jahrhunderts. dass der Pharao die Frauen nach ihrem Aufenthalt im königlichen Harem . FAULKNER.. dass sie nicht nur als Nebenfrauen des Königs verstanden werden dürfen. in: SAK 4: 59. Die wörtliche Übersetzung "Schmuckstück des Königs" ist wohl der Anlaß. nicht alle Xkrt nzwt können „Harîmsdamen gewesen sein im Sinne von Nebenfrauen. Harim: 90. Die Xkrt nzwt (watt) Bei dem Titel Xkrt nzwt handelt es sich um einen Titel. Ähnlich auch die Übersetzung von WARD. wird Xkrt nzwt im Berliner Wörterbuch als „als Titel von Frauen (die anscheinend vorher dem königlichen Harem angehört haben)"1233 aufgeführt: dieses impliziert. Ähnlich argumentiert auch DRENKHAHN.

dafür trägt Meri die Titelkombination jmj-rA pr-HD – "Vorsteher des Schatzhauses“ und jmj-rA jz pr n Xkr-nzwt – "Vorsteher der Werkstatt (und) des Hauses der königlichen Schmuckstücke“1247."Ölpresser des königlichen Schmucks" des Neferhi. REISNER.the sense of being ornamented with gold necklaces and other ornament"1240. ist der Titel "restricted to women in order to give them a special distinction. dass sie Vertreterinnen einer Institution sind. especially in view of the limited range of titles available to women in the Old Kingdom"1241. 1970. Dynastie aus Umm el-Qaab abgebildet. sieht eine Vorläufer-Bezeichnung im Titel Htmt-@r1242. dazu auch den Titel nwD Xkr nzwt . Obwohl Frauen und Männer vom König mit Schmuck ausgezeichnet werden. Boston MFA 07. Nefer. denn der Titel wird hauptsächlich von Frauen hochstehender Persönlichkeiten in den Provinzen getragen. Abb. 126. 1248 Beamtentitel: 30. Giza II: 202-225."Versorgungsverwaltung" und dem pr-HD "Schatzhaus" auf einem Siegelverschluß aus der III. tragen beide Titel . 1240 1970. 30b.ob dies als ein "sozialer Aufstieg" oder "Karriere" . 1244 Priestesses of Hathor: 16 1245 HASSAN.nichts mehr zu tun hat. s. ist nicht zu belegen. s. Giza I: 7 & Taf. Dynastie. FISCHER plädiert für die ursprüngliche Lesung als "(sole) ornament of the king"."Haus des Schmucks" ist aller Wahrscheinlichkeit nach neben der jz-DfA . ist ebenfalls als jmj-rA Xkr nzwt (und jmj-rA prwj-HD) belegt. 1243 2000. Louvre B 49 b.1246 Ein solches Haus ist im Alten Reich nicht mehr belegt. Giza Necropolis I: pl. Minor Cemetery: 139) und DAVIES 1901. S. Die genaue Funktion der Xkrt nzwt kann nicht erschlossen werden.eine Tätigkeit in direkter Nähe zum Pharao . Ein Hwt-Xkrw . 1247 IV. für Frauen passivisch im Sinne von (s)Xkr . Einige Frauen.eher in seinem ursprünglichen Sinn als "anbeten" gebraucht. in: Serapis 2: 13. Dynastie eine neue Differenzierung im Status der Titelträgerinnen erschaffen. da sie mit ihrer ursprünglichen Funktion . in: Serapis 2: 12."schmücken".1002. II: 850 (963). s. Neben der Verbindung von Schmuck und Xkr-nzwt wird von HELCK jedoch noch darauf hingewiesen. IÄF I: 159. III: Taf. Rawer trägt den Titel eines (jmj-rA) jzwj Xkr nzwt und jmj-rA Xkr nzwt. 35(3). 757). Das Verbum Xkr zeigt anhand seiner Interpretation geschlechtsspezifische Varianten: für Männer wird es . Philadelphia E 13518 (FISHER. so zum Beispiel Neferesres1245. 1242 IÄF I: 372-373. da beide Titel unabhängig voneinander getragen werden.gedeutet werden kann. Ptahhetep and Akhethetep II: pl. 1246 Siegel aus dem Grab des Peribsen (KAPLONY. der den Titel Xkrt nzwt mit "die den König schmückt" übersetzt. Egyptian Women: 31. dass auch die Salben zum königlichen Schmuck gehören1248. HASSAN. 1241 159 . die im Folgenden noch genauer zu untersuchen ist. so dass NORD hieraus schließt. IÄF III: Abb.1244 Auch GALVIN unterscheidet sorgfältig zwischen Xkrt nzwt und Xkrt nzwt watt.1243 Durch die Hinzufügung des watt wird ab der V. doch scheint es so.aktivisch . 854. ZIEGLER 1990: 114-117. KAPLONY.

HELCK. Eine ähnlichen Einblick wie die Titulatur der Neferesres in die "intimen" Begebenheiten im königlichen Palast der XII. gerechtfertigt. Die Funktion der Titelträgerinnen bleibt damit jedoch weiterhin ungeklärt. jmjt-rA jbAw n nzwt.. considéres sur le même temps que tout ce qui avait trait à leur approvisionnement" 1250 . El Bersheh II: pl. der Gericht abhält im Alleinsein. jmjt-rA xnr nzwt. S. Auch AUFRÈRE geht davon aus. Harim: 69-70. Queenship: 77. der Vorsteher des jpt. der ungehindert Zugang zu dem geheimen Ort hat. der sich nicht nur als als sTAjw xnrw "der. L'Universe Minéral dans la Pensée Égyptienne 2 (BIFAO 105): 362.mit Titel und/oder Schmuck . un départment de l'activité du Palais royal dont relevaient les parfums et l'orfèvrerie. 132 ff.zuständig ist1251.dass "the royal ornament is-chamber(s) probably contained materials not only for adorning the royal personages. zugehörig dem Herzen seines Herrn. ein smr watj ohne seinesgleichen. but also for adorning dancers and rewarding deserving male and female personnel. jmjt-rA sXmx-jb nb nfr n nzwt. Xkrt nzwt (s. dass "La $krt-nswt. übersetzt hier: "one who puts the seal on the (female) ornaments.nach NORD als "Geschmückte des Königs" .in diesem Fall sogar kombiniert mit dem Titel Xkrt nzwt watt . 1252 GRIFFITH & NEWBERRY. Falls also die Frauen ausgezeichnet werden . (13) wsTn Hr st sStAt mAA (14) jbA w m Dsrw smr watj n wnt snwt=f (15) sDmw mdw m awa jmj jb n nb=f (16) maAt xtm Hr Xkrwt jmj-rA jpt mAa xrw JHA „.sind die Titel der Neferesres.inbesondere das Tanzen . TROY. 1249 1970. der wahrhaftig zuschließt hinter den Xkrwt1253. a. dann können nur ihre Titelkombinationen auf ihre Tätigkeiten oder Funktionen hinweisen. S. 208). 1251 Titel der Neferesres: jmjt-rA sxmx-jb. HASSAN. Giza II: 206. sondern auch als einen. Egyptian Women: 31. Xkrt nzwt und die xnr-Institution xnr Die wohl eindeutigste Verbindung zwischen dem xnr nzwt und dem Titel Xkrt nzwt . 1253 FISCHER 2000. including weaver women"1249. S. overseer of the king's (private) quarters (ipAt)“. Dynastie gibt die Inschrift des Iha aus el-Berscheh1252.und eine besondere soziale Gruppe bilden. fig. daneben ist ein sHD nwd Xkr nzwt abgebildet. 21 (oben). sondern es wird nur der soziale Status . REISER. 1250 1991. Xkrt nzwt watt.angezeigt." XXXII. Jha. 160 . dass sie für die Vergnügungen des Königs . à laquelle nous avons fait allusions plus haute.. in: Serapis 2: 11. der den xnr herbeiführt" bezeichnet. der den Iba-Tänzern im Verborgenen zusieht. die ohne Zweifel darauf hinweisen. formait une institution. Verwaltung: 261.

die am Hathor-Kult teilnehmen. ganz so. 1260 Queenship: 78-79. Der Papyrus stammt aus der Zeit der Hyksos. 1264 Queenship: 78. die in der XII.handelt. Weiterhin sollen sie m nfrwt Haj=sn m bnDt Hnskjjt n wpwt=sn m mst . die Xkrt nzwt seien im Neuen Reich als „Gespielinnen der Prinzessinnen.Xkrt wird eindeutig mit einer Frau determiniert. in: BACE 5: 23. aber auch die Xkrt nzwt1256 aufhalten. die Bezeichnung xtm Hr kann sich zwar auf ein räumliches Einschließen der Frauen beziehen. Nach TROY ist der Terminus "used to describe the women of the xnr is Xkrt"1259.in diesem Falle eine Gruppe. handelt es sich hier jedoch um eine „ästhetische Inszenierung". Dynastie entstanden und deren hauptsächliches Thema der Dynastiewechsel von der IV.) sicher mit ihnen zusammen erzogen worden. dass es sich bei xnr um eine Institution . allerdings wird als ein Organisationsprinzip innerhalb des xnr zwischen den verheirateten Xkrt nzwt und den unverheirateten jungen Mädchen. Gerade die höchsten Beamten des Staates und die obersten Priester sind die Gatten dieser 'Hofdamen'.. 21 (unten). 1261 P. wie auch die Prinzen gleichaltrige Kameraden. 1256 Hier sind auch nicht die Schmuckstücke gemeint. in einem Ritualzusammenhang zu sehen sein.zumindest im Bezug auf die Xkrt nzwt .1264 Diese These . Stein und Zeit: 208. Bei dieser Erziehungsinstitution kann es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nur um die xnr-Institution handeln. bezieht sich allerdings auf eine Geschichtensammlung.1260 Im Papyrus Westcar1261 sollen die nfrwt nb(w)t nt Xnwt1262 . 1259 Queenship: 77. Famille royale et pouvoir: 135. die n wpwt=sn m mst . 1254 1994. 1257 GRIFFITH & NEWBERRY. Xkrt nzwt und der Hathor-Kult Nach TROY sind Xkrt nzwt und nfrt Bezeichungen für Frauen. unterschieden. ihn während einer Bootsfahrt von seinem Schwermut zu befreien.wird dadurch gestützt. So geht HELCK davon aus. zur V. Berlin 3033. die von Iha eingeschlossen werden müssen . Sie erhalten hier ebenfalls ihre Ausbildung. 8-9."alle Schönen des Palastes". wahrscheinlich Musikerinnen . wie seine zuvor genannten Bezeichnungen."Erzieher der königlichen Kinder"1257. 11. während jpt nzwt einen Gebäudekomplexes innerhalb des Palastes bezeichnet. die nichts damit zu tun hat. die als nfrwt bezeichnet werden."noch nicht geboren haben"1263 dem König dazu verhelfen. dass der König „seinem Harem einen Besuch abgestattet und sich mit den jungen Damen auf handgreifliche Weise vergnügt hätte“. 1255 161 . 1263 ERMAN Papyrus Westcar I und II: pl.. Dynastie ist. in dem sich die Musikerinnen des xnr. sie müssen also die gleiche Bildung genossen haben wie ein Mädchen der höchsten Beamtenkreise"1258. Nach ASSMANN 1991. die Handlung könnte aber auch.Diese Inschrift unterstützt die These von CALLENDER1254 und BAUD1255. 1258 1964: 70. denn Iha bezeichnet sich auch als sbAw n mswt nzwt . V. 1262 ERMAN Papyrus Westcar I und II: pl. V. El Bersheh: pl. 3.„mit den schönsten Körpern und Brüsten und Haarflechten" ausgestattet sein. die nicht aus den höchsten Beamtenschichten (.

1: 286.1003-5 (PM III. Dynastie nur Chunesu aus Dahschur mit einer Titelkombination aus Xkrt nzwt.im näheren Umfeld des Königs gelegen zu haben.oder Amtes . 15. Der Tätigkeitsbereich der Xkrt nzwt scheint . Dynastie ist dann neben Xkrt nzwt auch der Titel Xkrt nzwt watt für die Gemahlinnen der höchsten Beamten des Reiches belegt: die Tochter des Königs Niuserre und Gemahlin des Ptahschepses.und verschiedenartigen Titelkombination lassen noch nicht darauf schließen. BAUD. 1266 FISCHER 2000.und Neith-Priesterin1267.1 und F 1938/7. Dynastie unbedingt im Zusammenhang mit dem Hathor-Kult zu sehen sind und so zumindest keine sichtbare rituelle 1265 GALVIN. ist eine Xkrt nzwt watt1271. Egyptian Women: 31. BAUD. ebenso wie die Gemahlin des Ti."Aufseher der königlichen Wab-Priester“ . 1270 Kapelle Boston MFA 07. Ensedjerkai1268 mit der Kombination von Xkrt nzwt und Hmt-nTr @wt-Hr. Die Titel des sHD jdw pr-aA . Zwischenzeit.4 (FISCHER 1960b. die Hathor-Priesterin Chamerernebti. Gemahlin des sHD wabt nzwt . Denkmäler I: 137). die Königstochter und Priesterin des Chufu.1000 . 311 [g]). und V. 1268 JUNKER. und Chufumerinetjeru allein mit dem Titel Xkrt nzwt belegt1269.ebenso wie der Titel rxt nzwt . Der überwiegende Teil der Trägerinnen dieser Titelkombination datiert jedoch in die 1. Dynastie auch als Hmt-nTr @wt-Hr belegt ist1265. 245.1: 68. 52). GALVIN. dass die Titelträgerinnen der IV. Neferenchufu und seiner Gemahlin. 17. ÉPRON-WILD.1266 Der Bedeutungswandel des Titels Xkrt nzwt lässt sich sehr gut aus den Titelkombinationen von Hathor-Priesterinnen erschließen.an weibliche Familienmitglieder spricht. Giza Necropolis I: 217 [22]. Xkrt nzwt betitelt wird. REISNER. sondern vielleicht auch seine Gemahlin mit der Erziehung und Ausbildung von Jugendlichen im Palast betraut sind1275. Giza IX: 43-47. 1275 Zur gleichgeschlechtlichen Erziehung s. als Xkrt nzwt watt sowie Hathor. HASSAN.und Neith-Priesterin bezeichnet wird1272. Die Titelkombination einer Xkrt nzwt und einer Neith-Priesterin trägt Useretka1273.07. 162 . Dahchour 1984-1895: 23."Aufseher der jungen Männer des Palastes". Hathor. fig. Priestesses of Hathor: 17. S. Famille royale et pouvoir: 121. 1271 VERNER.16. in: OMRO XLI: 1-13). 1273 PM III. 1274 Scheintür Leiden F 1939/2. So wird das Gefolge der Göttin Hathor in Naga ed-Dêr manchmal Xkrwt genannt. die Xkrt nzwt Isi1274. dass Iti. Ti. Famille royale et pouvoir: 473-474 [93]. Giza II: 97-121. STEINDORFF. da er von Königstöchtern ebenso wie von Frauen aus dem nichtköniglichen Bereich getragen wird. Ptahschepses I: 130.seltenen . fig. So sind in der IV.namens Senenuka. 1269 Relief Cairo CG 1451 (BORCHARDT. Ti. Für eine Weitergabe des Titels . a. ebenso wie ihre Tochter Nebuhezit. Die . Neferhetepes.1270 In der V. Der Titel Xkrt nzwt zeigt keine grundlegende soziale Stratifizierung. im Mittleren Reich in Kom el-Hisn nfrwt. Priestesses of Hathor: 21. dass nicht nur Neferenchufu. 1267 DE MORGAN. können eventuell dafür sprechen.dass ein außerordentlich großer Teil der Xkrt nzwt ab der VI. während sich die Königstochter Hekenunebti Xkrt nzwt und rxt nzwt nennt. 1272 PM III2: 468-78.

17) und der Mait (Nr. Nach MORENZ jedoch erscheint der Titel „oft vergesellschaftet mit dem Hm. Dies ändert sich grundlegend in der VI. 1279 ARNOLD 1974: 64 datiert ihren Bau in die Bauphase B.XI. die frühe Regierungszeit Mentuhotep II. Nebhetepre Die Bedeutung der Kombination der Titel Xkrt nzwt und Hmt nTr @wt-Hr lässt sich am besten an der Titulatur der .5. Königsmütter: 428-432 [XI.Funktion ausgedrückt wird. 1281 1974: 64. 9). Es handelt sich um die Grabschächte der Henhenet (Nr. Kemsit (Nr. angelegt und beziehen sich in ihrer Ausrichtung nicht auf das Königsgrab. Die Titel der 1276 Famille royale et pouvoir: 134.immerhin . 1997.3/7 . 1280 ARNOLD 1974. da „die Königinnen KAwit. Kmsjt und Mjjt (?) in Reliefs des späteren Tempels als noch lebende Gemahlinnen des Horus %mA-tAwj dargestellt werden"1281.dies wird jedoch von ARNOLD selbst wieder in Frage gestellt. nämlich noch vor der Erbauung des heutigen Tempels.7/7]. 19). Kawit (Nr. Die sechs Frauen werden sehr jung bestattet. 7). da die Säulen des Tempelhofes über ihren Schachtmündungen stehen . S. der im Folgenden nachgegangen werden soll.1279 Alle Frauen. mit der Titulatur Ntrj-HDt. Xkrt nzwt watt und Hmt-nTr @wt-Hr1280.5. Der Tempel des Königs Mentuhotep von Deir el-Bahari. Aschit (Nr. bis auf Mait.t nTr Hw. die älteste 22 Jahre. Ihre Grabschächte müssen theoretisch sogar noch vor der Vollendung des Tempels verschlossen worden sein. denn hier kann von einer wahren "Inflation" des Titels Xkrt nzwt gesprochen werden. 11). der von seiner ursprünglichen Funktion einem Aufgabengebiet im Zentrum des Palastes . Die sechs sogenannten "Königinnen-Kapellen" Grabschächten werden. Der Titel "Königliche Gemahlin" ist jedoch weder in den Grabschächten noch auf einem ihrer Särge zu finden.königlichen Gemahlinnen des Mentuhotep II. Sadeh (Nr. 18). die jüngste – Mait .t-Hr und steht für eine ähnliche Funktion"1277. in einem sehr frühen Baustadium. ROTH. ihre Titulatur und unterschiedlichen Grabanlagen zeigen jedoch deutliche soziale zeitliche - Rangunterschiede. Die Hmw Hmwt nzwt .ist 5 Jahre alt. 1278 ARNOLD 1974: Taf. 26. denn diese zeigen eine deutliche Trennung in "Hauptgemahlinnen" und "kultische Nebengemahlinnen" des Königs. tragen in den Kapellen und in Tempelreliefs gemeinsam die Titel Hmt nzwt mrt=f.sieben "königlichen Gemahlinnen" des Reichseinigers Mentuhotep Nebhetepre aus dem Ende der 1. Dieser wird so nach BAUD zu einem einfachen Rangindikator. Dynastie bis zum Ende des Mittleren Reiches. vor der Westwand des Ambulatoriums 1278 . Zwischenzeit demonstrieren.abgelöst zu betrachten ist1276.und mit . 1277 163 . in: WdO 28: 16. Alle diese Frauen werden im Bereich seines Totentempels in Deir el-Bahari bestattet.

Königsgemahlin Neferu1282 unterscheiden sich grundlegend von denen der zuvor genannnten
Königinnen, denn sie wird nicht nur als zAt nzwt nt Xt=f - "leibliche Königstochter" - eventuell
ist sie auch die leibliche Schwester von Mentuhotep Nebhetepre1283 - sondern hauptsächlich
als jrjt-pat bezeichnet und - hier erstmals belegt - als Hnwt Hmwt nbwt - "Gebieterin aller
Frauen", ein Titel, der nach S. ROTH „erstmals deutlich eine politische Kompetenz der
Königsgemahlin anklingen lässt und der sich in der Folgezeit als fester Bestandteil der
Königinnentitulatur etabliert"1284. Da die Grabanlage der Neferu - ein geräumiges Felsgrab
(TT 319) nördlich der Hofmauer des Tempels - bereits in einer frühe Regierungsphase des
Pharaos errichtet wird1285, ist es möglich, dass diese auch früh verstirbt1286, denn die
Grabanlage einer weiteren Hmt nzwt namens Tem1287 wird später - und ihrer Stellung als mwt
nzwt bjtj, als Mutter des Thronfolgers Mentuhotep III. gemäß - direkt neben dem Grab ihres
königlichen Gemahls errichtet. Die Titulatur der Tem entspricht weitgehend der traditionellen
Königinnen-Titulatur des Alten Reiches1288. Titulatur und Grabanlagen von Neferu und Tem
unterscheiden sich so grundlegend von denen der übrigen fünf Königsgemahlinnen, dass sie
als die "Hauptgemahlinnen" des Pharaos angesehen werden können1289. Bezüglich des Status
der anderen Frauen vermutet ARNOLD, „daß es sich bei jenen bislang als 'Haremsdamen'
abgewerteten Königsfrauen um Priesterinnen handelt, die als eine Art Vorläuferinnen der
späteren Gottesgemahlinnen die kultische Rolle der Hathor als der Gemahlin des (ebenfalls
vergöttlichten?) Königs spielten"1290, denn, so auch KUCHMANN, "as evidenced by their
shrines and titles, these women must have constituted a group serving a specific function,
undoubtly cultic since they are all priestesses of Hathor"1291. Es handelt sich also um
"kultische Gemahlinnen" des Königs, denn "these women are Hmt-nsw, 'king's wife', only in a
cultic capacity; they serve as consorts of the king-god, but not as queens in the royal court. In
a religious capacity these women are also Hmt-nTr @wt-@r, with its associated secondary title

1282

Titel der Neferu: jrjt-pat; mAAt @r %tX; Hnwt Hmwt nbwt, sDjt WADt; sDjt nzwt; zAt nzwt (smst nt jt=f); Hmt nzwt
(wrt), s. ARNOLD 1974, Der Tempel des Königs Mentuhotep von Deir el-Bahari I ; ARNOLD 1979, The
Temple of Mentuhotep at Der El-Bahari; S. ROTH, Königsmütter: 426-427 [XI.5.1/7]).
1283
NEWBERRY 1936, in: ZÄS 72: 120 und GABET 1892, in: RecTrav 12: 217; WARD, Feminine Titels: 145146 (no. 112) zweifelt aber an, dass es sich um die gleiche Mutter handelt.
1284
Königsmütter: 173; weitere Titel: 426-427 [XI.5.1/7].
1285
ARNOLD 1979: pl. 42.
1286
WARD, Feminine Titles: 105: "in the middle years of Nebhepetre's reign".
1287
DARESSY,1893, in: RecTrav 14: 30; ARNOLD 1974, Der Tempel des Königs Mentuhotep von Deir elBahari I.
1288
S. ROTH, Königsmütter: 428 [XI.5.2/7].
1289
GILLAM 1995, in: JARCE 32: 232; S. ROTH, Königsmütter: 196-197.
1290
1974: 83 (no. 368).
1291
1978, in: JSSEA 9: 22.
164

Xkrt-nsw"1292, indem sie der Mutter des Königs, der Göttin Hathor, dienen.
Ihre Relevanz soll also in ihrer Titelkombination von Xkrt nzwt watt und Hmt-nTr @wt-Hr
gesucht werden. Der Göttin Hathor kommt unter Mentuhotep Nebhetepre eine besondere
Bedeutung zu, denn in einem Relief im Tempel in Deir el-Bahari ist die Göttin hinter dem
König dargestellt und sagt zu ihm1293:
...smA.n=j n=k tAwj mj wD=tn bAw ..
„Ich vereinigte dir die beiden Länder, wie die Seelen ... befohlen haben ..."
Dies klingt so, als „hätte sich die Reichseinigung unter dem Schutz der Göttin Hathor
vollzogen"1294, und der König versucht seine Legitimation dadurch zu stärken, indem er eine
Anzahl ihrer Priesterinnen als "Gemahlinnen" heiratet. Ihre wahre Bedeutung erschließt sich
aus dem Kultlied in der Erzählung des Sinuhe1295:
(B 268) jst r=f jn.n=sn mnjwt=sn sxmw=sn
(B 269) zSSwt=sn m a=s(n) m jn=sn st n Hm=f awj=k r
(B 270) nfrt nzwt wAH Xkrt wnt nbt pt nbw
(B 271) anx r fnD=k Xnmw tw nbt sbA
„Sie1296 brachten nun aber ihre Menits, die sxm-Sistren und zSSt-Sistren in ihren Händen und
reichten sie seiner Majestät: "Deine beiden Hände zur Vollkommenheit, dauernder König, zu
dem Schmuck der Herrin des Himmels. Die Goldene gebe Leben an deine Nase, es verbinde
sich die Herrin der Sterne mit dir."
Der Xkrt-Schmuck besteht aus mnjt-Ketten und Sistren, die Hathor selbst in einem Relief im
Hwt-kA, welches Mentuhotep II. in Dendera errichtet, dem König überreicht, der auf einem Bett
sitzend dargestellt ist1297 - eine Szene, die als Vereinigung des Königs mit der Göttin, als eine
"Heilige Hochzeit"1298 - gedeutet werden kann, in der „die himmlische Mutter ihren Sohn
'empfängt', um ihn zu verjüngen ... Vorbild war offensichtlich der Sonnengott, der zu seiner
Wiedergeburt in den Leib der Himmelsgöttin zurückkehrte"1299. So bezeichnet sich
Mentuhotep Nebhetepre auf einem Relief in Gebelein1300 als zA @wt-Hr nbt Jwnwt - "Sohn der
Hathor, Herrin von Dendera".
MORENZ sieht hier einen Zusammenhang zwischen den im Kultlied genannten nfrt und der
Königin des Sinuhe namens Nofru, die im Ritual die Rolle der Göttin Hathor übernimmt,
1292

SABBAHY 1997, in: JARCE 34: 165.
HAYES, Scepter of Egypt I: 158, fig. 94.
1294
ALLAM, Hathorkult: 59.
1295
KOCH, Sinuhe: 76-77 (B 268 - B 271).
1296
Die mswt nzwt – “Königskinder”, s. Sinuhe B. 264.
1297
HABACHI 1963, in: MDAIK 19: 26-27, fig. 8.
1298
WESTENDORF 1967, in: ZÄS 94: 145.
1299
WESTENDORF 1977, in: SAK 5: 296.
1300
VON BISSING, Denkmäler I: Taf. 33A.
1293

165

während die Rolle der Xkrt, die mit mnjt-Ketten zu Klappern und Sistren tanzen, von den
mswt nzwt – "Königskindern“ - deren Ausbildung in den xnr-Institutionen erfolgt übernommen wird. Die Übereinstimmung mit den Königsgemahlinnen des Mentuhotep II.
sind frappierend, denn seine erste "Hauptgemahlin" - mit dem Namen Neferu - spielt die Rolle
der Hathor, die fünf - eigentlich sechs - Xkrt nzwt watt übernehmen, entsprechend ihrem Alter,
den Part der mswt nzwt;1301 alle zusammen legitimieren so wahrscheinlich die "göttliche
Geburt"

- die eine "göttliche Erzeugung" voraussetzt - des Königs.1302 Inwieweit die

"kultischen Gemahlinnen" dabei dem König als „Medien seiner jenseitigen Regeneration"1303
dienen sollen, bei der auch ihre "magische" Anzahl von sieben ihnen eine Rolle als „perfektes
Zeugungsmaterial"1304 zuweist, ist spekulativ, obwohl nicht ganz von der Hand zu weisen,
denn als Hmt nzwt werden die fünf Frauen nicht in ihren Grabkammern oder auf ihren Särgen,
sondern nur auf den Schreinen ihrer Kapellen bezeichnet, die sie auch in enger Umarmung mit
dem König zeigen. Der Jenseitsbezug wird auch durch die Darstellung einiger "Gemahlinnen"
mit dunkler Hautfarbe ausgedrückt.1305 Dieser Kult um Geburt - und Wiedergeburt - des
Königs nimmt etwa zeitgleich Einzug in den privaten Totenkult: Um die Wiedergeburt des
Grabherrn zu sichern, übernimmt hier seine Gemahlin die Rolle der Hathor, während seine
Töchter die mnjt-Ketten darbringen, singen und mit den Sistren rascheln.1306
Anhand dieses recht umfangreichen Exkurses lässt sich also nachweisen, dass es sich bei den
Xkrt nzwt nicht um einen Rangtitel handelt, sondern hiermit Frauen

- hauptsächlich

Priesterinnen der Hathor - bezeichnet werden, deren Aufgabe die Musik und das Darbringen
der mnjt-Ketten in Ritualen ist, die die Wiedergeburt des Königs - und ab der VI. Dynastie
auch von Privatleuten - sichern soll. Die Aufgabengebiete der Hathor-Priesterinnen und der
Xkrt nzwt in diesen Ritualen können nicht unterschieden werden und sind wohl teilweise
identisch, vielleicht handelt es sich ja auch um eine Spezialisierung bestimmter Priesterinnen.
In Naga ed-Dêr tragen einige Frauen die Titelkombination, die auf eine enge Verbindung von
Hathor-Kult, dem Titel Xkrt nzwt und der Xnr-Institution dort hinweisen: Hesi ist nicht nur
Hathor-Priesterin und Xkrt nzwt watt, sondern auch jmjt-wrt (nt) xnr - "Vorsteherin/Leiterin
1301

Vielleicht sind sie identisch mit den im Grab der Neferu dargestellten Trägerinnen des sbA - Sonnenschutzes,
denn die Göttin Hathor wird ja bei Sinuhe als nbt sbAw bezeichnet, s. dazu auch MORENZ 1997, in: WdO 28:
11.
1302
So trug auch Nebti bei ihrer Ernennung zur zAt nzwt smst - "ältesten Königstochter" - als einzigen Titel den
einer Xkrt nzwt watt.
1303
S. ROTH, Königsmütter: 196.
1304
ROCHHOLZ 2002: 236. Hier kann es sich, anders als Roth und Rochholz anführen, jedoch nur um die sechs
in den Kapellen bestatteten Frauen und seine erste Gemahlin Neferu handeln.
1305
Neferu, Sadeh, Kemsit und Aschait.
1306
MORENZ 1997, in: WdO 28: 8-17.
166

des xnr"1307, eine ähnliche Funktion hat auch Semitka als xntt Xkrwt - "an der Spitze/Erste der
Xkrwt"1308.
Ebenso wie die Tänzerinnen des xnr üben die Xkrt ihre Profession allerdings nicht nur im
Totenkult, sondern auch - wie im Papyrus Westcar beschrieben - im täglichen Leben aus. Die
Tätigkeit wird, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen1309, nicht innerhalb der Familie
weitergegeben, sondern kennzeichnet die Xkrt nzwt (watt) als eine Funktionsträgerin in größtenteils königlichen - Kultritualen, die sich von den übrigen Aufgaben der PriesterInnen
unterscheiden. Inwieweit sie für die Ausübung "entlohnt" werden - die oben vorgestellte
Interpretation des Titels als "Geschmückte des Königs" könnte dieses sehr wohl andeuten - ,ist
letztendlich natürlich nicht zu klären, solange es keine Lohnlisten gibt, die hierüber Auskunft
geben. Allerdings sollte doch auch hier stark in Frage gestellt werden, warum nun gerade nur
Frauen diese Aufgaben unentgeltlich ausgeübt haben sollen, während allgemein davon
ausgegangen wird, dass Männer für die Ausübung ihrer Priesterdienste und Teilnahme an
Ritualen entlohnt werden.

1307

LUTZ, Egyptian Tomb Steles: 4 [37]; DUNHAM, Naga ed-Dêr: 54-55 [41]; FISCHER, Orientalia 29: 190

(2).
1308

LUTZ, Egyptian Tomb Steles: 3 [30]; DUNHAM, Naga ed-Dêr: 45-46 [33]; FISCHER 1956, in: JAOS 76
(1): 99-110 (no. 6). S. hierzu S. 136f.
1309
Ausnahmen: REISNER, Giza Necropolis I: 217 [22]; 311 [g]; DAVIES, Deir el-Gebrawi II: 1-13;
KANAWATI, El Hagarsa III: 11-22; PETRIE, Dendereh: 15-16; MORGAN, BOURIANT, JÉQUIER &
BARSANTI, Cat. de Monuments I: 143-149.
167

De Memphis à Balat. und könnte demnach eine Art 'Pagen' bedeutet haben"1311.5. Das Verhältnis von männlichen und weiblichen TitelträgerInnen ist ungefähr 1:3. das für jeden Sps nzwt gemacht wird. Teti. Edle des Königs"1312.. führt drei Sps nwzt aus der V. was auf ein recht ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen hinweisen könnte. JONES entsprechend "noble of the king"1313. „der die unterste Stufe bildet . in: ZÄS 86: 26. königliche Favoritin. Zwischenzeit. 1314 HOFFMANN 2005: 171-174.. in: BIFAO 93: 391-402). 151-152. dass nach PANTALACCI "ce mobilier exceptionnel donne au titre sa pleine valeur. Ägyptisches Wörterbuch: 1293-1295 [32615]. Nach HELCK handelt es sich um einen neu auftretenden Rangtitel. ebenso eine komplette Auflistung der Belege des Alten Reiches bei KLOTH 2002. 168 . der auch bestimmte Vergünstigungen . sondern drückt wohl auch eine besondere Funktion aus. HANNIG 2003.. Unbestreitbar drückt der Titel ein besonderes Verhältnis des Titelträgers/der Titelträgerin zum König aus. Ägyptisches Wörterbuch I: 1296 [32619].beinhaltet. welches sich ebenso in den Formulierungen einiger (auto)biographischer Grabinschriften wiederfindet: Spss. besitzt neben einer eigenen Grabanlage eine derartig reiche Grabausstattung.. In der Inschrift des Chentika hofft dieser nämlich auf Grabbeigaben1317: A. Die Spst nzwt Der Titel Sps(t) nzwt erscheint erstmals in der Regierungszeit des ersten Königs der VI. wie für mich" Der Titel scheint nicht nur eine hohe . Dynastie. 1313 Index II: 988 [3648]. Königsedle.gleich dem. (3) mj jrt n Sps nzwt nb mjt=j „. Sowohl männliche als auch weibliche TitelträgerInnen verschwinden in der 1. HANNIG bietet als Übersetzung für Spst nzwt die Möglichkeiten "Junkerin. aus der Oase Dachla. denn auf einem Siegel aus der Regierungszeit 1310 FISCHER 1961a. Die Spst nzwt Ipepi1315. eine der beiden Gemahlinnen des Pepiima I.6. in: Berger & Mathieu. 1311 Beamtentitel: 118-119. 1312 2003. und ist sowohl für Männer als auch für Frauen belegt1310. constituant en dernier ressort son mobilier funéraire (Sp[s]sw)"1316.Bedeutung gehabt zu haben. in: Études sur l'Ancien Empire: 343.wie etwa die Bereitstellung der Grabausstattung seitens des Königs . 1316 1997.(kj) xr Hm=f „Ich war kostbarer bei seiner Majestät"1314. 1315 Ipepi/Igit (VALLOGIA 1993. purement matérielle: le Sps-nswt est un courtisan qui a reçu du roi une ou plusieurs dotations d'objets precieux. mit Beipielen. Es sind keine VorsteherInnen bekannt. Hier könnte es sich demnach um einen Titel handeln.materielle . Dynastie auf.

1320 WB IV. FISCHER 1960b.1 und F 1938/7. dass jdw "connotes a certain degree 1317 JAMES & APTED. Neferenchufu ist mit seiner Mutter?.Heniut (CG 1626 (JdÉ 26940).1319 Der Titel Sps nzwt bezieht sich ursprünglich wohl darauf."Aufseher der Jugendlichen"1324 aus. wenn statt des schon so häufig diskutierten Harem der Blick auf die Ausbildungsinstitution des Palastes .4. 1319 1997. der sie für ein solches Amt nach Pantalacci qualifizieren würde.wenn ihr alle Titel zuzuordnen wären .die xnr-Institution . FISCHER 1961a. A. s.. der rxt nzwt Setjeti am Opfertisch dargestellt und trägt den Titel sHd jdw pr-aA .57. 1325 S. dass der Titelträger eine Ausbildung in nächster Nähe des Königs erhält. Eine Ausnahme wäre . V /A. diese seien "often associated with the royal household or estate"1322.Sps nzwt in der Palastverwaltung hin: "ils ont le contrôle des magasins qu'ils scellent.(3).3. s. übt allerdings auch eine Aufseherfunktion über diese als sHD (n) jdw . in: OMRO XLI: 1-13. 450. Le meilleur symbole de leur pouvoir est leur sceau (.)". in: OMRO XLI: 11..allerdings nur männlichen .1318 Diese Siegel weisen nach PANTALACCI auf die Rolle der . also mit dem Hauptbestandteil des Titels Sps nzwt gebildet werden . HÖLZL 1999: 18."Ausbilder der Crew der nfrw" oder SHD n wjA . Egyptian Phyles: 43-44. ist der ursprüngliche Titel Xrj-Hb einer unbekannten Person zu Sps nzwt umgeändert worden. zur Verwendung von Begriffen wie wjA in anderen als nur nautischen Kontexten.gelenkt wird. die sich auch in seinen übrigen Titeln wie etwa xpr apr n nfrw . Denkmäler II: 96).fest. in: Études sur l'Ancien Empire: 344. da sie neben dem Titel Spst nzwt gleichfalls den Titel smrt pr trägt. FISCHER plädiert dafür. 1318 169 . 1324 Es handelt sich höchstwahrscheinlich auf dem Relief Wien ÄS 7446 aufgrund der Titulatur um den gleichen Neferenchufu wie in Leiden.beide Deutungen ergeben zusammengenommen einen Sinn. PM III. neben diesem Beispiel nennt FISCHER noch acht weitere solcher Beispiele aus der Regierungszeit dieses Königs. M. 1323 Scheintür Leiden F 1939/2. Khentika: pl."Aufseher des königlichen Bootes" wiederfinden lässt1325. die dem königlichen Harem angehören oder angehört haben"1321 . ROTH. Zur Lesung des Namens s. 449. commandent directement aux intendants et disposent librement des biens et des personnes.Pepi I. Die "Jugendlichen des Palastes" FISCHER stellt bei seiner Untersuchung über die Titel im Zusammenhang mit den jdw genannten Jugendlichen - die sich in einigen Fällen schreiben. BORCHARDT. 1322 FISCHER 1960b.II. 1321 WB IV."Aufseher der Jugendlichen des Palastes". Neferenchufu1323 trägt die Titel eines jdw pr-aA "Jugendlicher des Palastes". in: Berger & Mathieu. Das Berliner Wörterbuch unterscheidet zwischen dem männlichen sps nzwt als Titel „von den vornehmen Leuten in der Umgebung des Königs"1320 und dem weiblichen Spst nzwt als Titel „von Damen.1: 299. in: ZÄS 86: 21-28.

Aufgaben übernehmen.letztere Möglichkeit scheint wahrscheinlicher. dass Chaefra sich neben seinen anderen Titeln jdw n mswt nzwt . aus welchen Gründen auch immer. 1332 Titel der Sesi: Hmt-nTr Jpwt (I. 134. Abusir 2000: 229-240. Spst nzwt. in: Bárta & Krejči. Dynastie auf. MAGEE 2000. ob es sich hier nur um männliche Jugendliche oder aber um Jugendliche beider Geschlechter handelt . ist denkbar. SETHE. S."Jugendlicher der königlichen Kinder" nennt. Urkunden I.1. 134. Titelkombinationen mit Spst nzwt Ob die Spst nzwt auch bestimmte Aufgaben . in: BIFAO 96: 66. s. dass die TitelträgerInnen eine königliche Erziehung genießen und dadurch einen besonderen sozialen Stand erwerben. um zusammen mit ihm die Residenz zu betreten. ebenso tritt Sps(t) nzwt als männlicher und weiblicher Titel gleichzeitig in der VI. Priestesses of Hathor: 21.: "machen". laut der ein unbekannter Steleninhaber während seiner Dienstausübung erkrankt und der Pharao anordnet. wie sich einer Inschrift entnehmen lässt. such as nfr"1326.a. s. GOEDICKE 1959./2: 17].erzogen werden. 1330 S S. S.Priesterinnen im Alten Reich belegt1331.a.2: 568 und 570.11-13. die mit den mswt nzwt in Institutionen innerhalb des Palastes erzogen . Die jdw genannten Jugendlich müssen . 1327 170 . pl. 51.übernehmen. 1331 GALVIN. Es ist unklar. KLOTH 2002: 150.of esteem and dignity that is lacking in the other terms for 'youth'." Die jdw genannten Jugendlichen sind also anscheinend jene jungen Leute. nennt 11 Frauen mit der Titelkombination Spst nzwt und Hmt-nTr @wtHr.in Kulthandlungen . in: JEA 45: 8-11. 1329 Wörtl.nicht näher bestimmbare . BAUD 1996. ein Zusammenhang ähnlich dem in der Inschrift des Ptahschepses.und die vom König besonders geschätzt . Königsmütter: 329 und 410 [VI. s.). Es sind auffallend wenige Spst nzwt als Hathor. PM III. s. eine Priesterin 1326 1960. dass die Bezeichnung Sps/Spst nzwt darauf hinweist. in der dieser ausführlich über seine Erziehung als Kind im königlichen Palast berichtet1327.werden. ihm eine Sänfte aus der Residenz herbeizubringen und: 1328 (2) rdj Hm=f jrt n=f jdw nw Xnw r aq Hna=f r Xnw „Da ließ seine Majestät ihm Jugendliche aus der Residenz zusammenstellen1329. Es ist anzunehmen. II.also den männlichen und weiblichen königlichen Kindern . s. Auf besondere Funktionen der Spst nzwt weist allerdings die Stellung von Sesi1332. ROTH. in: OMRO XLI: 11. rxt nzwt.1. Neben der Determinierung spricht hierfür auch. 1328 Name unbekannt. wie etwa die Inschrift des Cheti aus Siut andeutet1330. aber nicht nachzuweisen. da sie zusammen mit den mswt nzwt . S. 138.

BORCHARDT. der Zusammenhang zwischen den beiden Titel ist jedoch unklar. in der neben den Xkrt sehr wahrscheinlich auch die Spst ausgebildet werden: Setnetinheret1341 trägt den Titel einer jmjt-wrt m Hr-jb Spswt . sie ist nämlich als Spst nzwt. s. Proceedings of the Seventh International Congress of Egyptologist: 829. 176 1341 LUTZ. Text II: 181. Denkmäler II: 114k . VANDIER D'ABBADIE.Priesterin Anchesenpepi1333. in: JAOS 76 (1): 106-108. MC FARLANE. Akhmim in the Old Kingdom: 251. Nestor l'Hôte (1804-1842): 38. dass die Spst nzwt und Hathor-Priesterin Ipepi. in: Eyre (ed. in Meir trägt den Titel Hutiah1339. Min: 124 [197].. Spst nzwt befindet sich im fraglichen Teil ihrer Titulatur. 1339 BLACKMAN. in Rizageit ist Heniut1340 als Spst nzwt belegt. 4). ähnlich der Spst nzwt und Hmt-nTr @wt-Hr Semitka1342 als xntt Xkrwt . in: LAAA 4: 103-104. wenn der Titel auch nicht so häufig anzutreffen ist wie Xkrt nzwt (watt). pl. nicht aber ihr Gemahl. Naga ed-Dêr: 44-45 [31]. 180. Denkmäler II: 96. Hmt-nTr ¡wt-Hr. FISCHER 1956. FISCHER 1956. 1343 DUNHAM. S. MC FARLANE.. KANAWATI. DUNHAM. De Memphis à Balat. 1340 CG 1626 (JdÉ 26940). Eine Besonderheit scheint die xnr-Institution in Naga ed-Dêr zu sein. der Vorsteher der Hathor-Priester Pepianch (Heriib).. Denkmäler I: 222-223. Tf. Gegen Ende der VI. Egyptian Tomb Steles: 3 [30]. FISCHER 1956. 1335 1997. Naga ed-Dêr: 45-46 [33]. 6). Xkrt nzwt watt und ebenfalls als xntjt-S belegt. El-Hawawish III: 33-35. Gemahlin des HqA wHat Gouverneur der Oase .). in: Études sur l'Ancien Empire. Unter den wrSt-Priesterinnen des Gottes Min in Achmim ist neben der "Hohe-Priesterin" Itunumenu1337 nur noch eine weitere wrSt Mnw namens Zenet1338 als Spst nzwt bekannt. in: JAOS 76 (1): 99-110 (no. Min: 104-105 [164]. Cemetery at Hamra Dom: 63-67. LEPSIUS."Leiterin unter den Spst". 26. Besonders letzterer Titel verweist darauf. Zwischenzeit sind in den Provinzen einige Frauen als Spst nzwt belegt. fig. pl. der auf ihre Lehr-Funktion innerhalb der xnr-Erziehungsinstitution hindeuten könnte.wahrscheinlich aufgrund einer Ausbildung . Sarcophages I: 28-29. Xkrt nzwt watt (Cairo CG 1522.1335 Nach PANTALACCI definiert sich die hohe soziale Stellung der gesamten 1336 Gouverneursfamilie aus Balat über ihren Rang als Spst nzwt. trägt die Hathor-Priesterin Neferti1334 aus Qasr es-Sayed eine fast identische Titulatur. S. 1337 NEWBERRY 1912. IV. Die Hathor. s."an der Spitze der Xkrwt". nicht aus der Oase Dachla. 1336 1998. Neben der Hathor. in: Berger & Mathieu. LEPSIUS. hierzu S. 1342 LUTZ. SÄVE-SÖDERBERGH. KANAWATI.der Königsmutter Iput. die als xntjt-S an der Pyramide Pepi I. dient. 46). dass sie ihre Titel . Naga ed-Dêr: 65-66 [53]. 171 . hin. sondern aus Memphis stammt. 1333 Titel der Anchesenpepi: xntjt-S Mn-nfr-Mrjj-ra. DUNHAM. PM V: 20.Priesterin Anchesenpepi/Neni1343 mit der Titulatur einer jmjt-wrt aAt nt nfrt qd trägt ebenfalls den Titel Spst nzwt. Meir IV.á Jean Philipp Lauer: 343. El-Hawawish VII: 54-55. Dynastie und in der 1. XXV (1). KANAWATI. 26. PM V: 23. Auch PANTALACCI geht davon aus. 1334 PM V: 122. 1338 Sarg Cairo CG 28011 (LACAU. BORCHARDT. Egyptian Tomb Steles: 3 [28]. s. Spst nzwt. in: JAOS 76: 106 (no.nur in der Residenz erworben haben kann.Pepiima.

die durch „persönliche Anerkennung bestimmt"1347 wird. sondern alle Frauen. jmjt-rA bedeutet wörtlich "Eine. 'one-who-is-in-the-mouth' (of his subordinates)"."Leiterin einer Gruppe". Vorsteherinnen im Bereich des Toten. Das gleiche gilt für den . so eine soziale . die allerdings nach GOEDICKE jeder Grundlage entbehrt.wenn nicht eine administrative. die im Mund ist". sondern nur "erworben" und vom Pharao bestätigt kann.anders als im Fall der xrpt als "Leiterin" . 7. Letztendlich spiegeln die Titel trotz alledem eine hierarchische Ordnung . Egyptian Grammar: 62 (§ 79): "jmj-rA 'overseer'.und damit keine „administrative Befehlsgewalt besitzt. die zwar nicht ausschließlich Frauen vorbehalten ist.7. in: SAK 25: 106. warum der Titel jmjt-rA nicht von Mutter auf Tochter weitervererbt.dies wird in der Untersuchung immer wieder bestätigt unterliegen anscheinend keiner grundlegenden administrativen oder sozialen Rangordnung. die bestimmten Tätigkeitsbereichen vorstehen . da die Bezeichnung „keinerlei Form von Autorität oder Befehlsgewalt"1345 impliziert . 172 . Die weiblichen Tätigkeitsbereiche . Der Begriff wird schon von GARDINER durch den Zusatz "(of his subordinates)"1344 mit einer Hierarchisierung versehen.und Tempel-Kultes Der größte Anteil von Vorsteherinnen und Leiterinnen kann dem Komplex "Totenkult" und damit der Institution xnr zugeordnet werden.wieder.zusammengefaßt. da sie am ehesten Auskunft geben über ihre Einbindung in die jeweiligen wirtschaftlichen Betriebe oder Institutionen.auch als sHDt .sozial niedriger einzustufenden . in: SAK 25: 102. stehen aber zwangsläufig immer wieder im Vordergrund des wissenschaftlichen Interesses.Titel einer sHDt.1. Vorsteherinnen treten nur sehr selten auf. „daß die Stellung eher auf der Basis von Respekt ausgeübt wurde"1346. Die Vorsteherinnen Unter Vorsteherinnen sind im folgenden nicht nur Frauen mit dem Titel jmjt-rA. sondern" er zeigt seiner Meinung nach eher an. xrpt "Leiterin" oder jmjt-wrt . die dem Bereich "Musik/Tanz" und "Weberei" 1344 GARDINER. allerdings vorwiegend für das männliche Geschlecht."Aufseherin". 1346 GOEDICKE 1998. sondern bezeichnet nach GOEDICKE die soziale Stellung des Titelträgers/der Titelträgerin als eine Art "SpecherIn" im entsprechenden Tätigkeitsbereich. aber in hohem Maße von Frauen organisiert gewesen zu sein scheint. Trotzdem erstaunt der außerordentlich geringe Anteil an Frauen. in: SAK 25: 111. lit. Der Titel ist also nicht als ein Dienstrang anzusehen. Dies würde natürlich auch erklären. 1345 1998. 1347 GOEDICKE 1998.

Scheintür Cairo CG 1501(LEPSIUS. obwohl sowohl Izzi1354 als auch Chenemutpenut1355 als Ka-Priesterinnen bezeichnet werden. Text I: 19. FISCHER 1960a. OGDON 1986. eine Ausnahme ist die selten belegte Titulatur Hrj-tp sSrw1357 oder der Titel Hrj-tp DAt.nicht belegt. Denkmäler II: 114k. GRDSELOFF1943. Henutempet1356. XXV (1).nur königliche Vorsteherinnen belegt. 1353 S. GHALIOUNGUI 1975. BAUD. während die dritte . Giza I: 73-85. werden diese doch in der ägyptologischen Literatur als die den Frauen vorbehaltenen "typisch weiblichen" Tätigkeitsbereiche angesehen und teilweise auch immer gerne im Haremsbereich angesiedelt. XVII). Idout (pl. 1350 PM V: 122. Der Titel Hrj-tp bezeichnet ansonsten nur regionale Oberhäupter oder Provinzverwalter. LEPSIUS. Giza IX: 228-229). 173 . in: Orientalia 29: 187190. 1355 MACRAMALLAH. Famille royal et pouvoir: 220. 1356 KAYSER. VII.mit Ausnahme des fraglichen Titels der Neferti1350 . 1357 Uhemka (KAYSER.mit Ausnahme der Iut1348 . ebenso selten sind Vorsteherinnen von Ka-PriesterInnen der V. schreitet einer Reihe von Hausangestellten . Dynastie1351. Vorsteherinnen der Tempel von Göttern oder Göttinnen sind . COLE 1987.2: 596. da von einem Bedeutungszusammenhang von sSrw .namenlose . Die xnr-Institutionen mit den Webstuben als einer ihrer Teilbereiche stellt den höchsten Anteil an Vorsteherinnen. pl. fig. der nicht nur für 1348 SAAD 1947. 1351 Peseschet war jmjt-rA Hmw(t)-kA mwt nzwt (PM III1: 284. 11. Giza II: 202-225. Es kann davon ausgegangen werden. Ostrakon Cairo JdÉ 86853 A & B. 1352 WRESZINSKI. dass es eine Art Vorläufer-Institution schon in frühägyptischer Zeit im Verbindung mit dem Königshof gegeben hat. Ab der IV. HASSAN. Idout (pl. Royal Excavations at Saqqara and Helwan: 106-107. Text II: 181.1: 282-284. 144.vorstehen. VANDIER D'ABBADIE. EDEL. MURRAY. Uhemka: 36-37. Akazienhaus: 25-27. Cemetery at Hamra Dom: 63-67."Oberste des Leinenzeugs". Dynastie . Denkmäler I: 205-206). Zwischenzeit sind für den Bereiche des xnr und des SnDt Vorsteherinnen belegt: dies spricht für die permanente Bedeutsamkeit dieser Institutionen. Saqqara Mastabas: 7-10."Vorsteherin des Wäsche/des Leinenzeugs"1352 sind den Webereien zuzuordnen. pl. so sind auch in der IV. denn Neferesres ist mit Sicherheit nicht-königlichen Ursprungs1349. 1349 PM III. Webereien und xnr im Bezug auf Totenrituale ausgegangen werden kann1353. BORCHARDT. MACRAMALLAH. Iiu (JUNKER.Vorsteherin zum Gefolge der Zeschzeschet zählt und hinter einer jmjt-rA pr . 1354 Cairo CG 1501(BORCHARDT. XVII). Denkmäler I: 205-206). S. Atlas III: pl."Sieglerinnen". HASSAN. LEPSIUS. Dies ändert sich grundlegend spätestens ab Ende der V. ASAE 42: 52-53. 145. in: DE 9: 25-29) und Chentkaues jmjt-rA Hmw-kA (PM III.voran.unter anderem einer Ka-Priesterin und zahlreichen Htmtjt . 143. Merib (ÄIB I: 91)."Vorsteherin des Hauses" beim Herantragen eines Fächers dargestellt ist."Leinen-Stoffen". die Hrjt-tp sSrw . Dynastie. SÄVE-SÖDERBERGH. also der "Oberste der Ritualkleidung"1358. in: GM 90: 61-65. Nestor l'Hôte (1804-1842): 38. Uhemka: 68). in: BIFAO 75: 159164. Dynastie bis zum Ende der 1. Die drei jmjt-rA sSrw .

eine Tatsache. denn sie tragen den schon vorgestellten Titel eines Hrj-tp DAt . Meresanch1360 ist als Vorsteherin des pr-Sna belegt und bekleidet hiermit . die Familienbeziehung zwischen der Frau namens Meri und dem Grabherren ist leider nicht bekannt. ist ansonsten anscheinend Männern vorbehalten."Vorsteherin des pr-Sna" . Hommages Á Jean Leclant 1: 458-462.1359 7. Denkmäler I: 217). sondern auch der angestellten Arbeiter. ein anderer Teil der Titelträger zeigt deutlich.1367 1358 S. eine weitere jmjt-rA pr-Sna ist im Grab des Pepinacht Hekaib1361 in Assuan belegt. 1363 DUELL. Vorsteherinnen des prpr-Sna Als ein reiner Verwaltungstitel ist jmjt-rA pr-Sna . eventuell geht es dabei auch nicht um die Versorgung des lebenden. die den außerordentlich rituell geprägten Charakter dieser Tätigkeit betont. 1367 DORMAN 1994. S. Vorsteherinnen im Verwaltungsbereich sind erst ab Anfang der V. ebenso wie die Hathor-Priesterin Hekenu. PM V: 237. Die Aufgabe. in: SAK 20: 20. wahrscheinlich ist sie eine seiner Angestellten. 1366 Alle Belege mit Auflistung der übrigen Titel der für das abw-rA nzwt zuständigen Personen s. einige von ihnen sind. ANDRÁSSY1362 verweist auf eine „duale Funktion" des pr-Sna: entweder als Magazin . de Mon. in: Berger. Clerc & Grimal. sondern auch der Götterstatuen in den Tempeln zuständig ist . 1365 Berlin Inv."Oberster der Ritualkleidung". dass es sich bei dem abw-rA nicht um die Zubereitung der alltäglichen Mahlzeiten des Königs handelt. Mereruka. Nr. s. Diese dienen nicht nur der Versorgung der Verstorbenen. sondern diese eher in einem Ritualzusammenhang zu sehen sind. Cat.wie zum Beispiel in den umfangreichen Grabanlagen des Mereruka1363 und des Nebkauhor1364 oder als Verarbeitungsstätte von Lebensmitteln wie im Totentempel des Königs Neferirkare. 14402. noch als Priester belegt1366.zumindest im Rahmen der Männerhierarchie . I: 174. sondern (der Statuen?) des verstorbenen Königs. Eine spezielle Funktion in der Zubereitung der Lebensmittel hat Hekenu1365 als sHDt pr-Sna abw-rA nzwt . Ägyptisches Wörterbuch I: 875-876 [46442]. Dynastie bekannt. in: Berger. 1362 1993. 1359 174 . Neb-Kaw-Her. Dendera: 137.einen höher einzustufenden Posten als ihr Gemahl Ptahchenu. 1360 Cairo CG 1513 (BORCHARDT. HANNIG 2003.das Ankleiden des Königs. ÄIB I: 67. dazu FISCHER 1968. Clerc & Grimal. 1361 DE MORGAN.2. 1364 HASSAN.anzusehen. Hommages á Jean Leclant 1: 466. für die Mahlzeiten des Königs persönlich zuständig zu sein."Aufseherin des pr-Sna der königlichen Mahlzeiten". DORMAN 1994.

Tf. der wie hier größtenteils . geht jedenfalls aufgrund der untypischen Darstellungsweise davon aus. Text: 19. Varia Nova: 30 (no. Uhemka: 36-37. zeitgleiche Darstellung einer Friseurin befindet sich auf dem Sarg der Kawit. die mjtrt Nefer dargestellt. in: JNES 18: 248. in: GUNDLACH & ROCHHOLZ (eds. AST 9 (HOLWERDA. sondern für die der Statuen an speziellen Kultfeiertagen im Totentempel zuständig gewesen sein könnte. im Grab des Uhemka ist eine jrjt-Sn namens Hii belegt1374. 1374 KAYSER. Varia: 69-75. in der die Königin von zwei Frauen namens Inu und Henut frisiert wird. 16.denn in den Dienstleistungsbereich. Für HELCK steht dieser "Königschmuck" in einem engen Zusammenhang mit der königlichen Frisur . in: Varia: 50."Friseurin" gekennzeichnet sind1375. 1369 Pseudo-Gruppenstatue Museum Leiden no."Vorsteherin der Kammer der Haare/Perücken" muss nicht unbedingt bedeuten. FISCHER unterteilt in seiner Untersuchung über die administrativen Titel von Frauen in die Bereiche "Stewardship and funerary service.3.des lebenden Pharaos.jmjt-rA jz (n Xkrw) nzwt 1377 . singing and dancing" und "other occupations". Nach FISCHER handelt es sich eigentlich um die "Vorsteherin der Werkstätten des Königsschmucks" . in: MDAIK 15: 97-98.). die von einer Frau ohne Namen frisiert wird. die jeweils als jrjt-Sn . Egypt in the Age of the Pyramides: 108-109 [no. Nebhetepre.kaum vom Bereich des Totenkultes zu trennen ist. 1370 1994.1371 Meretites ist nicht die einzige belegte weibliche Friseurin . dazu auch FISCHER 1976. eine der "Prinzessinnen" des Mentuhotep II. 15-18). pls. Giza IX: 91-96. HAYNES & FREED 2002. Auch ihr weiterer Titel einer jmjt-rA jz-Sn . Eine ähnliche Funktion wie Hekenu hat wohl auch die xrpt zH . 1371 HELCK 1957. s. Ägyptische Tempel: 162-163.oder Perücke . 175 . 1373 FISCHER 1959. denn JÁNOSI vermutet in der Speisehalle den Teil des Totenopferraumes in der Pyramidenanlage. s. 1377 1996. 14-15). FISCHER 1976.im Alten Reich. 1375 RIEFSTAHL 1956. EATON-KRAUSS 1995.aus diesen Werkstätten wird unter 1368 1976."Leiterin der Speisehalle" Meretites1369. BOESER & HOLWERDA. auf der Scheintür des Senuhem1372 ist seine Mutter1373. 1372 Boston MFA 27. Dieses Motiv findet sich dann erst wieder im Grab der Neferu. dass es sich um die Gemahlin und den Sohn des Grabherrn . 44].444. eine andere.von FISCHER deshalb auch als eine Kategorie zusammengefaßt1368 . in: Kunst des Alten Reiches: 63-66. Ägyptische Sammlung Leiden. „in dem der König bei den Opferriten in Erscheinung trat und versorgt wurde" und der damit „der leiblichen Versorgung des toten Königs diente"1370. Einem ähnlichem Dienstleistungsbereich zuzuordnen wie Hekenu und Meretites ist Nianchhathor1376 als jmjt-rA jz nzwt .wenn auch die einzige Vorsteherin . pl. 1376 JUNKER. Varia: 49-50 (figs. Vorsteherinnen im königlichen Dienstleistungsbereich Der Titel der Hekenu zählt also weniger in den Verwaltungs."Vorsteherin des königlichen Werkstätte". in: JNES 15: 10-17.also um Mutter und Sohn handelt. 120). Nebhetepre.7. dass sie für die königliche Frisur . die königliche Gemahlin des Mentuhotep II. X. MARKOWITZ.

Denkmäler II: 96. dass es völlig untypisch für Frauen des Alten Reiches war. Dendera: 29. die von FISCHER nicht später als in die VI. 1378 SETHE. zum Beispiel königlicher Friseure. Akhmim: 256.1381 Ein besonderer Problemfall ist die Stele der Heniut1382 aus Rizageit. auf dieser Scheintür wird ein Mann namens Ihu genannt und die Frau heißt nicht Heniut. eventuell handelt es sich um ihren Gemahl. sondern Henenit. ob sich die Titel rechts neben dem Opfertisch . dass unklar ist. Auf einer dieser Opferplatten ist auch eine jmjt-rA st belegt1392. der nach FISCHER als "Vorsteherin der Küche" zu verstehen ist1393. Meten: 242. Index II: 896 [3287]. 1385 1992. Spst nzwt.ebenfalls auf sie selbst oder auf einen bisher nicht belegten Gemahl beziehen.und es handelt sich hiermit weniger um einen Amtstitel denn um einen Begleittitel verschiedener Beamten. Die Titel Hathor-Priesterin und Xkrt nzwt sind eindeutig Heniut zuzuordnen."Hüter des Raumes"1389 hat spätestens im Mittleren Reich eine weibliche Entsprechung1390: So stammen aus Lischt eine Anzahl Opferplatten von Frauen. Die Titel jmj-rA st pr-aA . 1379 176 . fraglich ist. 1392 GAUTHIER & JÉQUIER 1902: 57. Beamtentitel: 65.1379 Unklar ist."Ptah" hinter dem Titel der Nianchhathor bezieht. HANNIG 2003. Index I: 239-240 [877]. 1390 WARD 1986.gegen ihre Blickrichtung ."Vorsteher des Magazins des Palastes"1387 und smr-pr .dies änderte sich allerdings in der 1. ein Titel.im Alten Reich Männern vorbehaltene . Zwischenzeit. CG 1626 (JdÉ 26940). Dynastie datiert wird. ebenso verweist die maskuline Form der Opferformel auf ihren Gemahl. weist diese Titel einem Mann namens aajw zu. mit einer solch großen Titelsequenz ausgestattet zu sein1386 . Urkunden I. wie von FISCHER1384 und KANAWATI1385 angenommen. 1381 1976. Index I: 313 [1145].Amt eines jrj-at . Dendera: 29. 1387 JONES.10 1954. worauf oder auf wen sich das PtH . 59. 1388 JONES. Heniut selbst zusätzlich die Scheintür CG 1499 (BORCHARDT. jmjt-rA st nbt pr-aA. Feminine Titles: 4 1391 GAUTHIER & JÉQUIER 1902: 52. 1389 JONES.1380 GÖDEKEN vermutet aus diesem Grund.1383 . 1386 Heniut trägt die Titel xkrt nzwt. Varia: 77.anderem auch Salböl geliefert1378 . da sie direkt in Blickrichtung über ihrer Darstellung am Opfertisch stehen. GALVIN. da öfters im Grab auf ihn Bezug genommen wird: auf der Scheintür wird Nianchhathor als mrt=f Hmt=f bezeichnet. Für diese Annahme könnte sprechen. 1383 1968. fig. 1382 BORCHARDT. der allerdings nicht dargestellt ist. 177. j(rj)t -at. dass die Mastaba ursprünglich für einen Mann gedacht war und erst später von Nianchhathor okkupiert wird. Problematisch bei dieser Zuweisung ist allerdings. 1393 1976."Freund des Hauses"1388 sind für zahlreiche Männer im Alten Bereich belegt. Das . Hmt-nTr @wt-Hr und eventuell smrt pr. Giza IX: 95. die den Titel jrjt-at tragen1391. woher CG 1499 stammt. Denkmäler II: 203-204). 1384 1968. 1380 JUNKER. Priestesses of Hathor: 27. Ägyptisches Wörterbuch I: 112 [2200].

pl. 12. 1396 WRESZINSKI.1. II. 1402 S. CG 1751 (BORCHARDT. II.5. ihre genannten Titel geben höchst wahrscheinlich ihre realen Berufstätigkeiten wieder.4. 59-64). Wahi (KANAWATI.59-8.Anhand dieser Belege spricht also nichts dagegen.1400 7. Dynastie datiert werden. in: ASAE 3: 189 (no. pls. Zwischenzeit. 11.1394 7. Akhmim in the Old Kingdom: 251. Atlas III: pl.zuzusprechen. der häufiger von Frauen getragen wird. Meriaa (KANAWATI. 1395 177 . Cat. Giza V: 182-185. Die einzige belegte shDt Htmtjt . EATONKRAUSS 1995. Uhemka: 36-37). die damit eine bevorzugte Stellung in der Palastverwaltung innegehabt hätte. 41). Mechu und Sabni (BISSING 1915. Abb. 12. 3047 (JUNKER. Min: 104-105 [164]). Nicht einzuordnende Titulaturen Iinefert1401 ist eventuell der früheste Beleg für eine sHdt-(pr-Sn)a . Meriaa (KANAWATI. 11. 5)."Aufseherin des pr-Sna"1402 und kann in die IV. fig. pl. Uhemka). Giza IX: 91-96. CAA Hildesheim Lieferung 8: 8. Atlas III: pl. IÄF III: Abb. 27) . in: RdÉ 2: 54. in: RdÉ II: 54."Sieglerin"1398. Nr. El-Hawawish III: 33-35. während für die Grabherrin oder Gemahlin des Grabherrn überwiegend Frauen diese Aufgabe ausführen. Nikaanch (EDEL 1981. TPC I: 204. Bei der auf dem gleichen Architrav genannten mjtrt namens Tjentet handelt es 1394 Wahrscheinlicher wäre damit allerdings eine Datierung frühestens gegen Ende der 1. Cat. 1397 Uhemka (KAYSER. 5a. 41). El-Hagarsa III: 37. Giza V: 182-185. in: ASAE 15: 8). I: 172). die Lesung des Titels ist aber mehr als zweifelhaft. WRESZINSKI. Mekut (Seyfried 2003: 53. 5). 1401 Cairo. Wenumenu (NEWBERRY 1912. II: pl. 21B). JUNKER. BOESER & HOLWERDA.1395 Diese Frauen stehen dem .und nicht einem Mann . pls. 11. KANAWATI. Ein Titel. Atlas III: pl. MARTIN 1980.1399 Auffällig ist eine starke geschlechtsspezifische Anordnung der Personen. 3047 (JUNKER. El-Hagarsa III: 17. in: LAAA 4: 103-104. Vorsteherinnen im privaten Dienstleistungsbereich In den Privatgräbern sind häufig Angestellte des Grabherrn beim Herbeibringen der Opfergaben für den Totenkult dargestellt. weiblicher Mundschenk"1397 oder xtmtjt .64). 16. WRESZINSKI. die Titel der dargestellten Henuit . El-Hagarsa III: 37. Nr. KAPLONY. Hildesheim. MARTIN 1980. des Mon. 367). Hieroglyphische Inschriften: 38-65). wie etwa einer wdpwt . Pelizaeus -Museum Inv. PM V: 20.anscheinend eher weiblichen .Dienstpersonal vor1396. Satinteti (FIRTH & GUNN. Denkmäler II: 174). pls. des Mon. Museum Leiden no. I: 197). MC FARLANE. pls. die in den Gräbern die Grabausstattung oder andere Gegenstände herantragen: für den Grabherrn sind es männliche Diener. Pelizaeus -Museum Inv. hierzu die Schreibung von pr-Sna auf einem frühägyptischen Siegel des zA nzwt Perneb (MASPERO 1902. 1400 VASILJEVIC 1994: 115. 1399 S."Dienerin. Text: 19. Sobekhotep (DE MORGAN. Hildesheim. CAA Hildesheim Lieferung 8: 8. Herchuef (DE MORGAN. ist der einer jmjt-rA pr -"Vorsteherin des Hauses"."Aufseherin der Sieglerinnen" ist bei Watetchethor Zeschzeschet zu finden. Iamu (VANDIER 1936. Tf. 1398 Uhemka (KAYSER. 26. Ägyptische Sammlung Leiden. AST 9 (HOLWERDA. 15-18) . Iamu (VANDIER 1936. in: Kunst des Alten Reiches: 63-66.1). KANAWATI.

178 . Unklar ist auch. "Vorsteherinnen der Geburtshelferinnen" handelt oder ob hier eine bisher unbekannte Tätigkeit benannt ist. 1403 2000. diese ist nochmals auf der Scheintür im gleichen Grab belegt. Egyptian Women: 27. wie FISCHER vorschlägt1403.sich vielleicht um ihre Mutter. ob es sich bei den jmjt-rA jnawt wirklich um.

aber "ces dames sont des individues économiquement autonomes"1408. 1410 FISCHER 1956. dass die Organisation und Leitung der xnr-Institution in Naga ed-Dêr weitgehend unabhängig von Memphis agiert und in den Händen der Familie der einheimischen Elite liegt.beim König.3). XII. dass die soziale Stellung eines männlichen Familienmitgliedes in die Titulatur von nichtköniglichen Frauen aus der Provinz aufgenommen wird. Rang und Titel in den Provinzen In den vorangegangenen Kapiteln wird schon öfters auf die exponierte Stellung einiger Frauen aus der Provinz hingewiesen. GOEDICKE. Gestützt wird diese These durch eine Abrechnungstafel aus Ayn Asil1407. Bei einer der genannten Frauen handelt es sich mit großer Sicherheit ebenfalls um Ipepi. s. die erste Gemahlin von Chnumhotep III. IV. in: Études sur l'Ancien Empire: 344. 64."Tochter der Oberhäupter von Oberägypten" bezeichnet wird. s.als Spst nzwt . BRUNNER. So hat die Hathor-Priesterin Ipepi1406 nicht nur eine eigene Grabanlage. 115-117.678)."jmjt-wrt von dem schönen 1404 Aesenkai LD II: 114a. DUNHAM. dass sie wirtschaftlich unabhängig von ihrem Gemahl ist. CAA Boston Fascicle 2: Boston MFA 2. Cemetery at Hamra Dom: 33. KLOTH 2002:139. Dies ist zwar nur die Hälfte der Zuweisungen für drei vor ihnen genannte männliche Empfänger.8. s. das darauf schließen läßt. SETHE. KANAWATI 2001. 1409 Cheti. Naga ed-Dêr: 36-37 [22] (MFA 25. Zwischenzeit und dem frühen Mittleren Reich auf1409. Herakleopolitenzeit: 52. XVIII. in: JAOS 76: 103. 1406 VALLOGIA 1993. KANAWATI 2003: 97-99 [29]). Tf. S. da Anchesenpepi aufgrund ihres Titels als jmjt-wrt nt nfrt qd . die über eigene Grabanlagen1404. in: Berger & Mathieu. Beni Hassan I: pl. Eine zAt HqA ist in Grab no. Zeile 8. In eben diese Zeit ist die Hathor-Priesterin Anchesenpepi1410 zu datieren. in: Berger & Mathieu. vielleicht aufgrund ihres hohen Ansehens . auf der zwei als HqA Hmt . 1407 PANATALACCI 1997."Gouverneursgemahlin" Ipepi ist aber auch ein sehr früher Beleg dafür. in: JAOS 76: 102-105. Beni Hassan I: pl.1411 Die besondere Betonung auf die Abstammung hochrangiger Eltern in Oberägypten erklärt FISCHER mit "a strengthening of the hereditary succession of nomarchs"1412 infolge einer immer schwächer agierenden Zentralregierung in Memphis."Gouverneursgemahlin" bezeichnete Frauen unter den ersten Empfängern von Lieferungen über etwas weniger als 1 khar Getreide erscheinen. NEWBERRY. in: BIFAO 93: 391-402. Urkunden I. in: JAOS 76: 105. Rechtsinschriften: 186-189. war zAt Hatj-a und hAtjt-a. in: BACE 12: 65-70. Hetepet. Gemahin des Imenemhat. 1408 PANATALACCI 1997. EDEL. 1405 Merinebti (KANAWATI & ABDER-RAZIQ 2001. Dieses Phänomen taucht ansonsten erst gegen Ende der 1. ist ebenfalls zAt HAtj-a. 179 . Die HqA Hmt . wertvolle Grabbeigaben1405 oder aber über besondere Titulaturen verfügen. 137-138. SÄVE-SÖDERBERGH 1994. Dies bedeutet vielleicht. s. in: Études sur l'Ancien Empire: 348 (fig. 1412 FISCHER 1956. die auf ihrem Sarg als zAt Hrjw-tp nw ^ma . NEWBERRY. Hieroglyphische Inschriften: 9-25. The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. XXXV. sondern auch ein umfangreiches Grabzubehör. belegt. dazu auch FISCHER 1956. LEPROHON 1985. 1411 FISCHER 1956. S . in: JAOS 76 (1): 99-110.

obwohl sie auch den gleichen Namen . Anchesenpepi I."Große jmjt-wrt von dem schönen Charakter" belegt. die Djau.1416 Auf einem Inschriftenblock. Nebet und ihren als jt nTr . S. PM V: 73. Index I: 300 [1097]."seine Söhne" Chui und Nianchneferkare bezeichnet. zwei davon werden als zA=f . die vermutlich darin besteht.. bei dem es sich wahrscheinlich um ihren Gemahl handelt. Ägyptisches Wörterbuch I: 79 [1725]: "Imet-weret von dem 'Schönen Charakter'". der im Grab des Chui in Abydos gefunden wurde. 24).mit dem rn=f nfr . die.t wr. Bl. aufgrund ihrer unterschiedlichen Titulatur nicht identisch mit der vorhergehenden sein kann. in: JAOS 76: 101-102. HAtj-a und xrp wrw ^maw MHw trägt. bei den drei weiteren handelt es sich offenbar um die Kinder von Nebet und Chui. die HmtkA .1415 Die Wesirin Nebet aus Abydos und die "Königstochter" Nebti Die wohl außergewöhnlichste Titulatur im Alten Reich ist für eine Frau aus Abydos namens Nebet belegt. Auffällig in der Titulatur der Nebet ist die Koppelung der Titel mit den sogenannten "Filiations-Epitheta"1418.trägt. Frauen in der xnr . nämlich um zwei Söhne namens Idi und Chui . 1414 DUNHAM.Charakter"1413 anscheinend eine leitende Funktion innehat. Königsmütter: 138-153. Neben Nebet und Chui sind kleinere Personen dargestellt. 1419 Zur besonderen Rolle der Königsgemahlinnen und Königsmütter Anchesenpepi I. Neben ihr ist noch eine weitere Frau mit dem fast identischen Titel als jmjt-wrt aAt nt nfrt qd . FISCHER 1956."Ka-Priesterin" Nebet. Denkmäler: 159. als gemeinsame Eltern benennt. Bl.Anchesenpepi1414 . Dies scheint der Hauptgrund dafür zu sein. ROTH.1419. Die Titel der Nebet auf CG 1578 interpretiert FISCHER deshalb als einen Versuch "to enhance the otherwise commonplace background of a woman who became the grandmother of a 1413 FISCHER 1956. 1418 FISCHER 1976. die ausdrücklich auf ihre göttliche Abstammung hinweisen. der unter anderem die Titel eines jrj-pat. in: JAOS 76 (1): 106-108. 76) und CG 1431( Borchardt. Varia: 74.t of the Beautiful of Character". in: JAOS 76: 106: "Imy. jmj-rA njwt. und II. s.Institution an diesem Ort auszubilden. 1417 Cairo CG 1578. speziell zu einer eventuellen Regentschaft von Anchesenpepi II. Naga ed-Dêr: 65-66 [53]. der Bruder der beiden gleichnamigen Königsgemahlinnen Pepi I. ebenso JONES.1420 Die Herkunft der beiden Königsgemahlinnen ist demnach nicht-königlich."Gottesvater" bezeichneten Gemahl Chui mit den auf einem Türpfosten des Chontamenti-Tempels in Abydos genannten Xkrt nzwt Nebet und jrj-pat und HAtj-a Chui gleichzusetzen. Denkmäler: 111-112.. 1420 Cairo CG 1431. trägt sie neben dem Titel einer jrjt-pat noch den einer HAtjt-a und sogar den Wesirstitel tAjtj zAb TAtj. HANNIG 2003. 1416 CG 1578 (Borchardt. und II. 1415 FISCHER 1956. und um eine Tochter.1417 Ihr gegenüber ist Chui abgebildet.dem "schönen Namen" Merii. 180 .

S.hinzudeuten. Königsmütter: 426-427 [XI. Der Tempel des Königs Mentuhotep von Deir el-Bahari I. The Temple of Mentuhotep at Der El-Bahari. Iput II."Königstochter" tragen darf1428. 1428 Nach SCHMITZ. through which she gained the king's trust and the unprecedented position of a woman-vizier. 1425 KANAWATI 1980.. Hatschepsut. especially since his titulary indicates that he perhaps helped in carrying out the responsibilities of the office". der daraus resultiert.wenn auch ebenfalls zweifelhaften Erklärungsversuch bietet KANAWATI.Sobeknofru. Min: 118-119 [188]. dass "this lady played a part in the uncovering of a palace intrigue. 1424 S. dass es sich bei allen genannten Titeln der Nebet um Honorartitel handelt.5. So trägt auch Nebti. 1426 Neith. ARNOLD 1979. sie scheinen allerdings auf eine besondere soziale Rolle der Titelträgerin . 1427 FISCHER.1423 Ungewiss in dieser Argumentation erscheint ebenso. S. Für einige andere Königsgemahlinnen ist der Titel jrjt-pat belegt1426. S. Die Schlußfolgerung daraus kann seiner Meinung nach nur sein.king"1421. . Königsmütter: 142. denn die hier genannten Kinder sind in keinster Weise identisch mit Djau oder seinen Schwestern Anchesenpepi I. 1424 "Haremsverschwörung" unter Pepi I. schließlich sind Frauen auch als weibliche Pharaonen . denn der Wesirinnen-Titel ist im Gegensatz zu den übrigen Titeln nur für Nebet und nicht für Chui belegt. in: Varia: 75. die ansonsten bisher nur noch für Innenek. der als seine Eltern den jrj-pat mAa Chui und die Spst nzwt Nebet als seine Eltern aufführt. HABACHI 1983. Tausret. 134. Kleopatra VII. 1423 Anders verhält es sich mit einer Stele des Wesirs Idi aus Abydos (Cairo CG 1575). 3b. pl. die Gemahlin des Wesirs Schemai. Bedeutung und Funktion dieser Titel sind weitgehend unklar.im Zusammenhang mit dem Königshaus . 1422 181 .1/7]. eine weitere Königsgemahlin Pepi I. Königssohn: 178. s. Einen . MC FARLANE. Die Gleichsetzung der in der Inschrift von Djau genannten Nebet und Chui mit dem in seinem Grab gefunden Block muss allerdings stark in Frage gestellt werden. sondern „der postumen mythologischen 'Aufwertung' der bürgerlichen Schwiegerund Großmutter von Königen dienten"1422. denn auf CG 1578 ist ebenfalls ein Idi dargestellt. sie also die Ämter nie tatsächlich innehatte.1425 Es spricht nichts gegen eine Ausübung ihres Amtes. Governmental Reforms: 63. That might explain why the office was given to her and not to her husband. die die Titel einer jrjt-pat und HAtjt-a trägt .eine Titelkombination. belegt ist. Neben ihrem Titel als tAjtj zAb TAtj ist Nebet die erste nichtkönigliche Frau. in: SAK 10: 205-213. auf der Scheintür ihres Grabes in Qift1427 den Titel einer jrjt-pat. ARNOLD 1974. Udschebten. Coptite Nome: 38 [12]. der einen Zusammenhang zwischen der und der Ernennnung von Nebet als Wesirin herstellt.. den sie sehr wahrscheinlich erst nach ihrer Ernennung zur zAt nzwt . ROTH. ROTH. aus dem gleichen Grund wie den Titel einer zAt nzwt smst. warum gerade in diesem Fall eine solche Bedeutung auf die Abstammung der Mutter gelegt wurde.und II. Den Titel einer zAt nzwt 1421 1976.sicher belegt.

übersetzt: "die anderen Frauen Oberägyptens". nzwt mjtj=s (5) m sAr n HAt(j-a) (6) jmj-rA mSa £rdnj stp-zA (7) jw rdj jwt smr watj ¡m Jntf1432 r=s1433 „Der Horus Netjeribau (befahl) .. Das läßt darauf schließen. Es ist veranlaßt worden. in: SAK 10: 210. Nebti wird jedoch in Koptos K nur mit den Titeln zAt nzwt und Xkrt nzwt watt bezeichnet. 1438 SCHMITZ. sehr hohen Rang erhält. 1434 S. 1430 182 . gleich ihr auf Wunsch des Fürsten .) 298. den Titel zu tragen1441. SCHENKEL. EDEL. (Sohn des) Hem deswegen kommt"1436.(2) (Hmt=k) zAt nzwt smst Xkrt nzwt watt Nbtj (3) js m zAt nzwt smswt Xkrt nzwt watt . Handwörterbuch: 100... in: JEA 14. Altäg. Königl. SCHMITZ geht davon aus. Allerdings wird sie auch schon im Dekret Koptos K. Abusir VI: 142-143. die älteste Königstochter. Beamtentitel: 142.. VERNER & CALLENDER 2002. ebenfalls HANNIG. Intef im Auftrag des Königs nach Koptos kommen soll. wie es ihrer Stellung als Frau des Vorstehers von OÄ zukommt"1442. ebenso HABACHI 1983. Der Ernennung seitens der Urkunde scheint noch eine Zeremonie zu folgen. Dokumente: 199 (no. 1437 GOEDICKE.: 129-130 (§ 307). 1439 HELCK. Königssohn: 176. die Xkrt nzwt watt Nebti . Königssohn: 177.: 451-452 (§ 892). 297..: (Deine Gemahlin). 1440 Dies kann daraus geschlossen werden. Dokumente: 199. Königl. in der sie wohl den Titel von dem genannten Intef verliehen bekommt. dass Nebti schon am Tag des Erlasses berechtigt ist. muß auch ihr Rang erhöht werden. dass der smr wAtj Intef. Königssohn: 177 („Der Truppenführer £rd-nj ist ihr Leibwächter"). in dem er einen neuen.. wie in Koptos J. MHT: 16 und SCHMITZ. in dem Moment. Auf ihrer Scheintür trägt sie allerdings den eher ungewöhnlichen Titel einer zAt nzwt wrt. so dass Nebti mit Sicherheit eine Titulatur-Prinzessin1438 und keinesfalls eine leibliche Königstochter1439 ist. als "älteste Königstochter" tituliert. 1436 HAYES 1946.7. Altäg. Xkrt nzwt watt. Im Falle 1429 SETHE.. 1441 Im Gegensatz dazu GOEDICKE. 10).bekommt Nebti vom König auf eine Anfrage ihres Gemahls Schemai verliehen. 4).. dass die Ernennung von Nebti zur Königstochter eine direkte Folge der Ernennung ihres Gemahls Schemai zum Wesir und jmj-rA ^maw war. denn das Dekret Koptos J1429 ist an ihn gerichtet und nicht an Nebti selber1430: 297. Dieser Übersetzung widerspricht GOEDICKE. die Erste unter den anderen königlichen Frauen1435 . 1432 Badalkonstruktion.. dass zur Einsetzung der Totenpriester für Schemai und Nebti in Koptos K ebenfalls.(17) ¡r NTrj-BAw (18) (wD nzwt . 1435 SCHMITZ. 1431 EDEL. Das Dekret ist eindeutig eine Ernennungsurkunde1437.. übersetzt: "The Commandant of Soldiers Khrodny [is to be her] bodyguard . Königl. der ihr den 'Vortritt vor den anderen Frauen Oberägyptens' gewährleistet. denn das „heißt. Gramm. ... Gramm. des Vorstehers der Armee Cheredni im Palast. 1442 Königssohn: 178.. 1433 S. Königssohn: 177.17-298. Dokumente: 198-199 (no. tp-a (4) n kwtjw1431 swt (?) . Urkunden I.. Gramm.. Altäg..: 163 (§ 376). ist (einzusetzen/anzuerkennen)1434 als die älteste Königstochter. das wahrscheinlich am gleichen Tag erlassen wird1440. EDEL.. EDEL zieht dabei das kwtjw und die Frauendeterminative zusammen.".. SCHMITZ. s.

MACKAY.1446 1443 Koptos K (SETHE. in der Iufi in einem eigenen. 80. in: Arnst. PM V: 7-8. Ähnlich kann vielleicht auch die besondere Darstellung der Titulaturprinzessin Iufi im gemeinsamen Grab mit ihrem Gemahl Kachenti in El-Hemamiye1444 erklärt werden.getragen wird. Begegnungen: 161-170. EL-KHOULI & KANAWATI: El-Hammamiya: 26-53. S.gewährleistet wird1443. 1445 S. oder ob die hohe soziale Stellung der Frauen nicht im Zusammenhang mit der dort existierenden xnrAusbildungsinstitution zu sehen ist und diese ihre Titel . WRESZINSKI 1927: 63. Zwischenzeit der Titel jrj-pat.wie im Fall der Nebti in Koptos . Höchstwahrscheinlich beinhaltet sie aber.). Hafemann & Lohwasser (eds. wie im Fall der Ipepi. denn darauf verweist nicht nur der Besitz einer eigenen Grabanlage. Urkunden I. 1446 GRAJETZKI 2001.auch alle vom König . HARDING & PETRIE: Bahrein and Hemamieh: 31-33.immerhin 12 sHD-Totenpriester . HAtj-a.verliehen bekommen.besonders in Naga ed-Dêr . Gerade hier soll jedoch in Frage gestellt werden. sondern auch.1445 Es ist auffällig. dass analog zur Entwicklung der weiblichen Titel der 1. 1444 183 .4. dass ihr durch den königlichen Erlass ein umfangreicher Totenkult . Abb.der Nebti deutet die Titelkombination von zAt nzwt (smst) und jrjt-pat auf jeden Fall auf eine besonders exponierte soziale Stellung hin. 303: 2-7). eine unabhängige ökonomische Versorgung.neben den Xkrt nzwt watt ebenso zahlreiche Spst nzwt . flußabwärts rudernden Boot abgebildet ist. dazu auch. smr-watj und xtmtj bjtj auch der Frauentitel Xkrt nzwt watt von einer so großen Anzahl von Frauen . ob es sich wirklich um eine Titelentwertung handelt.

1448 Vgl. Beamtentitel. Administration.sozial hoch angesehenen Ämtern in der Verwaltung weitestgehend verschlossen ist. deren soziales Ansehen sich aus ihrer besonderen Beziehung zum Pharao herleiten läßt.1448 Offenbar sind Frauen von der Entwicklung neuer sozialer Strukturen und deren Etablierung ausgeschlossen. sondern in der Regel eher als weibliche "Rangtitel" herabgestuft. Der Arbeitsalltag von Männern und Frauen wird sich nicht wesentlich unterschieden haben. BAER. KANAWATI. Die soziale Position der Frauen wird bisher hauptsächlich aufgrund fehlender Titulaturen über die soziale Position der Männer hergeleitet. die der sozialen Rangordnung der männlichen Priesterschaft entspricht. Priesterinnen der Hathor stammen jedoch zum Beispiel aus allen sozialen Schichten. xntjw-S oder mjtrt kaum eine Rolle zumindest lassen die Belege Rückschlüsse hierauf nicht zu. da eine Einordnung in die soziale Männerhierarchie unmöglich erscheint. So haben auch Analysen von Gräberfeldern 1447 HELCK.in unseren heutigen Augen . da ihnen der Zugang zu den . Administration. . Das Hauptaugenmerk liegt in der Regel auf der Einordnung der wichtigsten Titelträger dieser Zeit. da nur für eine geringfügige Anzahl von Frauen Verwaltungstitel belegt sind1449. Titel und die damit verbundenen Ämter von Frauen werden in der ägyptologischen Forschung bis heute jedoch kaum wahrgenommen. BOURDIEU 1999: 239-242. nicht einordnen läßt. da sie sich in einem differenzierten System der Klassifikation. mrt. Es wird davon ausgegangen. sichtbar gemacht durch die Festlegung des jeweiligen Ranges anhand persönlicher (Männer-)Titel und Ämter. STRUDWICK. wie etwa die Gräber von Hathor-Priesterinnen auf dem "cemetery of workmen" in Giza beweisen. Die Frauen des Alten Reiches fallen also eindeutig aus dem sozialen Prozess der Zuschreibung zu bestimmten Gruppen und Klassen und deren daran anschließende Institutionalisierung heraus. Schlussbetrachtung Untersuchungen über die soziale Hierarchisierung im Alten Reich dokumentieren das Bild einer straff durchorganisierten Männer-Gesellschaft1447. nicht nur aus der königlichen Familie oder aus deren Umgebung. 172ff. Eine geschlechtshierarchische Klassifikation spielte zwischen den als "Arbeiterinnen" und "Angestellten“ bezeichneten Berufsgruppen der nzwtjw. Rank and Titel. Administration.und Neith-Priesterinnen nachzuweisen. Trotzdem muss auch von einer deutlichen soziale Differenzierung zwischen den Frauen ausgegangen werden. bei einer Frau die tatsächliche Amtsausübung allerdings in Frage gestellt. So üben zwar mjtrt und xntjt-S ihre Ämter im Umfeld des Palastes aus.9. sind aber sozial niedriger einzustufen als die Spst nzwt oder Xkrt nzwt. dass ein Mann mit dem Titel Hm-nTr dieses Amt auch wirklich ausübt. MORENO GARCIA.Anzahl an Titeln auszeichnen. die sich durch eine . 1449 S.teilweise große .1450 Es ist allerdings keine soziale Hierarchisierung zwischen den Hathor.

Auch nach SEIDLMAYER wird „im Diskurs der Bilder und Texte . den Normen der Ewigkeit entsprechenden Identität und Lebensgeschichte"1455. ROTH "that 1450 ALEXANIAN 2003. Dynastie Einzug in die Gräberdekoration. um die Fixierung einer verehrungswürdigen. 1455 Assmann 1987. Dynastie. Izezi und Unas.1457 Eine möglichr Erklärung dieses Phänomens ist nach A. d.h. in: Hahn & Kapp (eds. eines besonderen Privileges. 1457 1999. in: Willems (ed. 1453 Assmann 1987. So weist A. der gesellschaftlichen Praxis im Alten Reich real entsprochen haben kann. Selbstthematisierung und Selbstzeugnis: 214. dass die Ehefrauen der Grabherrn ab Ende der III. Dynastie mindestens einmal im Grab abgebildet sind. Social Aspects of Funerary Culture: 205-252. in dem die Toten als verewigte Sprecher ihrer Lebensgeschichte zur Nachwelt reden"1453. fast völlig. Hofmann & Bommas. in: JARCE 36: 37-53. 1452 SEIDLMAYER 2001. als hätte der Tote sich selbst begraben"1456.). Selbstthematisierung und Selbstzeugnis: 211.. M. das Belegmaterial einer genauen Überprüfung zu unterziehen. M.der entsprechenden "Grundschicht" auf Elephantine gezeigt. Jene fokussiert ganz auf die Person des Grabinhabers und zeigt ihn als handelnde Einzelfigur. Hofman & Bommas. denn „nur das Amt vermittelt die Chance. die geschlechtsspezifisch belegt sind. in: Hawass (ed. eine tiefgreifende Differenz zwischen Elite. die auf der Grundlage von Belegen aus dem funerären Bereich basiert. 1451 185 . die unter der Herrschaft der letzten beiden Könige der V. 1456 2003. Egyptology at the Dawn of the Twenty-first Century 2: 93.). in: Guksch.). Social Aspects of Funerary Culture: 233. SEIDLMAYER 2003. Das Material dieser Untersuchung entstammt zum größten Teil aus Männer-Gräbern. ein Selbst aufzubauen. Grab und Totenkult im Alten Ägypten: 73. speziell seiner Gemahlin. Selbstthematisierung und Selbstzeugnis: 229. das in einem Monumentalgrab thematisiert werden kann"1454. in: Hahn & Kapp (eds. dass die dort vorgefundenen Doppelgrabtypen keine Statusdifferenz zwischen den Doppelgrabkammern zeigen. Diese von ASSMANN als "Monumentaler Diskurs" bezeichnete Selbstthematisierung bildet seiner Meinung nach allerdings nicht die Alltagswelt ab. bis gegen Ende der V. sondern es geht dabei „immer um die 'Monumentalisierung' des Selbst. inwieweit die Analyse geschlechtsspezifischer Differenzierungen.). deren Besitzer wiederum im Wesentlichen die "Elite" der altägyptischen Gesellschaft des Untersuchungszeitraumes vertreten. ROTH nach. SEIDLMAYER 2001.und Grundschichtkultur erkennbar. und finden erst wieder in der VI. entstehen. Eingebunden in die Selbstthematisierung des Grabherrn ist die Darstellung der Familienangehörigen. in: Willems (ed. wobei ihre Geschichte „nichts anderes als die Erwerbungsgeschichte des 'Amtes'" darstellt.„rigoros geschlechtsbezogen verteilten"1451 Grabbeigaben zufolge sogar reicher und aufwändiger bestattet als Männer.. in: Hahn & Kapp (eds. Es wirkt beinahe. Frauen werden den . Allerdings verschwinden die als Hmt=f bezeichneten Frauen in Gräbern. Grab und Totenkult: 60-74.).1452 Aus diesem Grund stellt sich die Frage. Geschlechtssspezifische Jenseitsvorstellungen Es scheint daher notwendig. in: Guksch. Nach ASSMANN verkörpern die Gräber und die daran angeschlossenen Kultanlagen den Ort „eines Diskurses.). 1454 Assmann 1987.

wie sie auch in den Sedfest-Darstellungen 1458 1999. denn.8-256.18. 93.ist in der gesellschaftlichen Kommunikation nicht existent"1459. dass der soziale Status des Grabherrn „derselbe ist. LÄ V.manifestieren sollen1466.h. sondern einer bestimmten Sichtweise auf die soziale Realität entspricht . daß diese Beschreibung nicht objektiv. in: JARCE 36: 40. nämlich Repit.the support of the wife gradually came to be seen as less important for the husband's resurrection. die soziale Position seiner Gemahlin uns aber nicht zugänglich gemacht wird und damit nicht eindeutig zu bestimmen ist. S. no. M. 1468 1984: 84. 1461 S. 1463 WB V. wie der zu Lebzeiten mittels Ausdruckformen funerären Kultur manifestierte"1460 .1-259. rpwt . ASSMANN übersetzt twt als "Bild"1465. wahrscheinlich auch "vollkommen. Für "weibliche" Positionen werden keine Ausdrucksmittel entwickelt. ist also mit größter Skepsis zu beurteilen. Das kann wiederum nur bedeuten. auf den in den Grabanlagen gefundenen "Bildern" des Grabherrn .. ROTH 2006.erscheinen er und seine Familienangehörigen als "Abbilder" seines realen Lebens. Das weibliche Äquivalent für twt ist. Das Substantiv twt1461 bezeichnete im Altägyptischen eine "Statue als Rundbild"1462 .und ebenfalls der Gesellschaft .ob in Statuenensembles. bei „der Interpretation der geschlechtsspezifischen Rollenbeschreib-ungen in den kulturellen Ausdrucksformen der Residenz im Alten Reich muß beachtet werden. verhüllte Person darstellt1469. 1469 'Repit'. perhaps due to a change in funerary beliefs"1458. So divergiert auch die Grösse der dargestellten Frauen in Männergräbern. wie FITZENREITER anhand seiner Untersuchung über die Statuen im Alten Reich konstatiert. 1462 WB V. schön"1464 ab.seltener Abbildungen im Flachbild und leitet sich aus der Wortwurzel twt -“gleich sein. deren Determinativ eine in einer Sänfte sitzende. daß " rpwt should be a nisbe form derived from an as yet unattested word *rp 'carrying chair'"1468. in: MDAIK 45: 26. zumindest im königlichen Bereich belegt. EATON-KRAUSS hält es für möglich. 1464 WB V.256-257. Old Kingdom Art: 281-296. 1467 WB II. gleich. 8. 1459 186 . Damit bleibt die eigene Sicht der Frau auf ihre Position aber "ungesagt" und . in: Bárta.. d. Das Bild der Frau. gewissermaßen unbeteiligt und von außen erfolgt. 1465 Stein und Zeit: 141. hierzu ausführlich A. 1460 FTZENREITER 2001: 580. die eine besondere Position beschreiben und damit in der gesellschaftlichen Kommunikation vermitteln können. "Dienenden Figuren" oder in Reliefdarstellungen ."Frauenstatue"1467. Spalten 236-242.2. wie es sich uns in den Gräbern heute präsentiert.1-14. Little women: gender and hierarchic proportion. 415. hierzu RÖSSLER-KÖHLER 1989. s.nämlich der eines "Haushaltsvorstandes". 2000: 101-102. 93. 255.überspitzt formuliert .20. S. 258. Im Vordergrund steht hierbei die Frage nach dem Begriff des "Abbildes". entsprechend ähnlich"1463. die seine Vormachtstellung und Autorität innerhalb der Familie . S. 1466 S. Gleichzeitig ist dies aber auch der Name einer Göttin.

WARD 1977.). dass also nur die Aspekte aufgenommen werden. mit der nötigen Skepsis aufgrund dieser Tatsache erstellt werden. Old Kingdom Art: 122. in: SAK 5: 268. sondern eine Verbindung der Statuenbesitzerin mit einer Göttin.verwendet worden sein. 1475 SEIDLMAYER 2001. und wenn man diese Abbildung interpretieren kann. nach CALLENDER stark an die und "surely indicates that the pose is related to the theme of Hieroglyphe msj – "gebähren“ regenaration in the Afterlife“ 1474 . Damit ist in Betracht zu ziehen. die soziale Struktur der lebenden Gemeinschaft.1471 Vielleicht sollte der Augenmerk verstärkt auf diese geschlechtsspezifische Bedeutungsvariante gelegt werden. wie auch schon WARD1472 oder später A. schlanke .werden: „Im Rahmen der soziologischen Analyse von Friedhofsfunden nimmt der Begriff der 'Abbildung' eine Schlüsselrolle ein: Friedhofsanlagen. Hier steht also nicht das reale "Abbild" wie im Falle des Grabherrn im Vordergrund. Die Grabanlagen inklusive Beigaben . der anfangs mit der Wiedergeburt des Königs und später auch in den Privatgräbern des Alten Reiches mit dem Wunsch nach der Wiedergeburt des Grabherrn im Zusammenhang zu sehen ist. Social Aspects of Funerary Culture: 205-206. in: Bárta. So erinnert auch die Sitzhaltung von Frauen. die in einem sexuellen Kontext zu sehen ist. Die Stellung der Frau innerhalb der sozialen Gemeinschaft muss demnach mit Vorsicht analysiert und klassifiziert . so wird angenommen.abgebildet wird.auf ihre Verbindung zu Hathor und Bat wurde ja schon hingewiesen1470 . Repit könnte dabei als eine Art Sammelbegriff für verschiedene weibliche Gottheiten . Gräber. S. Interpretationen müssen also.ihrer Gemahlinnen. in: SAK 5: 269. sondern eher als eine Art "Wunschbilder" für das Jenseits. 1474 2006. S. Töchter oder Mütter – diesem Jenseitssgedanken untergeordnet sind – also etwa nur die für die Wiedergeburt des Grabherrn relevante Frauentitel wie etwa Hathor-Priesterin oder Xkrt nzwt ausgewählt werden – 1470 S. dies ist immer wieder postuliert worden. "Bilder" von Frauen sollten also keinesfalls als "reale Abbilder" gewertet werden. Es ist davon auszugehen. die knieend zu Füssen ihrer Gemahle oder Väter dargestellt sind.. Bestattungen 'bilden'. 71.Frauen dargestellt. 1473 S. die für ein Weiterleben im Jenseits wichtig erscheinen. daß der Befundzusammenhang eines Friedhofs gar nicht die 'wahre' gesellschaftliche Organisation einer Gesellschaft abbildet. 1471 187 . erhält man Auskunft über die alte soziale Wirklichkeit . irgendwie 'ab'.. dass das Bild der Frauen diesen Vorstellungen untergeordnet ist. 1472 WARD 1977. M. in: Willems (ed. ROTH1473 herausarbeiten. 1457.und damit gebärfähige .und damit ein großer Teil des Untersuchungsmaterials zeigen also die geschlechtsspezifischen Jenseitsvorstellungen männlicher Beamter des Alten Reiches. sondern eine 'ideale' bzw. denn es werden in der Regel junge. 'ideologische' Sicht auf die Dinge"1475. Ob auch die in den Männer-Gräbern belegten Titel der Frauen .

oder die Erziehung der königlichen Kinder beinhaltet1480. die sich auch darin ausdrückt. dass die Titel bei den Frauen nicht. Es scheint. wie die vorliegende Untersuchung versucht nachzuweisen. dass Frauen der Zugang zur Verwaltung ."Sieglerin".und die damit verbundenen Ämter . Die Bedeutung dieses Wissens drückt sich dadurch aus. ."Schreiberin" belegte Frau. BAINES 1990. so dass auch davon ausgegangen werden könnte. hierzu S.zumindest in unserer heutigen Zeit . im Laufe der Zeit einem Titelverfall unterworfen sind oder sogar ganz verschwinden.nur aus einem Grund verwehrt werden konnte: da sie nicht lesen und schreiben konnten1476. sondern auch das Fehlen jeglicher Vorsteherin in der fast ausschließlich von Frauen organisierten religiösen Institutionen wie die Hathor. sondern der "Titelkanon“ in Männern. die den Frauen aufgrund der sozialen Position ihrer Ehemänner verliehen wird. sondern bedeuten wahrscheinlich auch Zugang zu "geheimen" Wissen in bestimmten Institutionen im Palast. die eine besondere Nähe zum Pharao ausdrücken. Originally. Schrift ist in jener Zeit nur einer kleinen Gruppe von Leuten vorbehalten1477.und dem damit verbunden sozialen Statuszuwachs .unterliegen nicht immer der gleichen Entwicklung wie die adäquaten Männertitel. 1479 S. 1477 188 . ob Schrift der einzige Zugang zu Wissen ist. Soziale Anerkennung erfolgt im Alten Reich durch den König. nicht als Titel zu bewerten. wie nicht nur die geringe Anzahl von Vorsteherinnen der xnr-Institution im Palast zeigt. den Zugang von Priesterinnen zu religiösem Wissen.und Neith-Tempel. Eine Möglichkeit der Weitergabe von Wissen .besonders von Geheimwissen . dass die Institutionen offensichtlich nicht hierarchisch gegliedert sind. etwa direkt durch die Vergabe von Schmuckstücken wie im Fall der Weberinnen1478.. denn Wissen bedeutet . denn "the restriction of religious knowledge is closely integrated with temple decorum.ist die mündliche Überlieferung.wird dadurch widerlegt. Gerade die Organisation dieser Tempel belegt eindeutig. Belegt sind allerdings einige xtmjt . Hier stellt sich nun die Frage. dazu auch HELCK. 1480 S. dass in den im Alten Reich doch häufiger anzutreffenden Frauengäbern keine hiervon abweichenden Titel belegt sind. dass es eine Art geschlechts-spezifische "Autonomie" gegeben hat. in: JARCE 27: 9. die zum Beispiel bestimmte Aktivitäten im Königsritual . S. 133. Djedkare: 134-135. Beamtentitel: 12-13.speziell bei der "Wiedergeburt" des Königs . Frauentitel . Wissen und Macht Es gibt im Alten Reich keine einzige als zSt . which largely excludes the most sacred and significant texts from being inscribed.1479 Titel wie rxt nzwt und Xkrt nzwt sind. 1478 S. wie bei den Männern zu beobachten. the exclusion of texts may have given primacy 1476 VERNER & CALLENDER. oder durch die Vergabe von Titeln und Ämtern.und Frauengräbern identisch ist..Macht und Zugang zu dem damit verbundenen sozialem Ansehen. 139.

war nicht nur den Mitgliedern der königlichen Familie und der sie umgebenden sozialen Gruppe vorbehalten. ist sie heute nicht mehr nachweisbar."1481. Zusammenfassend kann gesagt werden. wie der Zugang zu Wissen . Die Titel der Frauen . wie zum Beispiel die große Anzahl an Hathor-Priesterinnen zeigt. Gerade der Zugang zu (geheimen) Wissen erfordert Begrenzung. Der Mangel an Hierarchien innerhalb der von Frauen geleiteten Institutionen muss allerdings nicht auf das Fehlen von Hierarchien zwischen den Frauen hinweisen. größtenteils nicht auf die Frauen zu übertragen ist. da hier speziell in den Provinzen Frauen-Titel . dass ihn der König weitestgehend kontrollierte. Der Zugang zu Wissen religiöser/ritueller Art .und damit verbunden die Ämter – verändern sich während des gesamten Altes Reiches kaum. dass sich die soziale Hierarchisierung der Männer. einem größeren sozialen Kreis zugänglich gemacht wird. die anfangs nur Mitgliedern der Königsfamilie vorbehalten sind. In dem Prozess der gesamtgesellschaftlichen Hierarchisierung im Alten Reich sind einige Arbeitsbereiche hauptsächlich Frauen vorbehalten. auch wenn ein Teil der Ämter. Dies ändert sich gegen Ende des Alten Reiches und in der 1.. dass auch bei einer "Amtsweitergabe" von Mutter oder Schwiegermutter an Tochter oder Schwiegertochter dieses noch zusätzlich von ihm bestätigt werden musste.. in: JARCE 27: 21. Diese unterliegen jedoch keiner für uns heute erkennbare Klassifikation oder geschlechterdifferenzierender Codierungen. sondern konnte auch von nichtköniglichen Personen erworben werden. d.innerhalb der Gruppen geregelt wurde.1482 Da sich die Differenzierung aber anders als bei den Männern nicht in den Titeln widerspiegelt. die sich im Wesentlichen jedoch auf bestimmte Ämter und Titel am Hof des Pharaos beschränken. 1481 BAINES 1990. sondern bestehen scheinbar fast statisch und autonom neben dem stetig von starken Entwicklungsprozessen unterworfenen System männlicher Klassifikationen.auftauchen. und kann damit für die einzelnen Gruppen eventuell auch Machtkontrolle bedeuten.h.und damit Zugang zu sozialem Ansehen und den damit verbundenen ökonomischen Vergünstigungen . die als Ausdruck der politischen und religiösen Änderungen des sich formierenden und konstituierenden Staates im Alten Reich gedeutet wird.wie etwa der Titel einer Wesirin in Abydos . 1482 189 . Unklar ist. die auf veränderte Geschlechterhierarchien hindeuten können. obwohl davon auszugehen ist.to oral forms and orally transmitted knowledge. but later it seems have discriminated among written texts . Zwischenzeit.

10. Titel und Titelkombinationen von Frauen des Alten Reiches
Name

Titel

Herk.

Dyn.

Bibliographie

Abdut

Hmt-kA

Giza

V. – VI.

Anchesenpepi

xntjt-S Mn-nfrMrjj-ra
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Spst nzwt
Xkrt nzwt watt
jmjt-wrt nt nfrt qd
Hmt-nTr @wt-Hr
Xkrt nzwt watt
zAt Hrj.w-tp nw
^ma
jmjt-wrt aAt nt nfrt
qd
Spst nzwt
rxt nzwt
Hmt-nTr @wt-Hr
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt
mjtrt
wrSt Mnw

?

VI.

BORCHARDT, Denkmäler I:
167; JUNKER, Weta
BORCHARDT, Denkmäler I:
222-223, Tf. 46

Naga ed-Dêr

1. Zwzt.

DUNHAM, Naga ed-Dêr: 3637 [22], LEPROHON 1985,
CAA Boston Fascicle 2:
Boston MFA 2, 137-138

Naga ed-Dêr

1. Zwzt.

DUNHAM, Naga ed-Dêr: 6566 [53]; FISCHER 1956, in:
JAOS 76 (1): 106-108

Giza

V.

HASSAN, Giza IX: 63-70

Achmim

VI.

Baru

xntjt-S
Hmt-nTr Nt

Giza

V.

Bendjet

wrSt Mnw

Achmim

VI.

Chenemet

mjtrt

Sakkara

V.

Chenemet/
Chenut

mjtrt
Hmt-nTr Nt
hmt-nTr ¡wt-Hr
rxt nzwt
jmjt-rA sSrw
Hmt-kA
wdpwt
rxt nzwt
mjtrt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
jmjt-rA Hmw-kA
rxt nzwt
jmjt-rA jnawt
rxt nzwt

Giza

VI.

BROVARSKI 1985, in: BdÉ
97.1: 126; pl. IVb; MC
FARLANE, Min: 101-102
[158]
D'AURIA, LACOVARA &
ROEHRIG 1988, Mummies &
Magic: 89-90 [18]
BORCHARDT, Denkmäler II:
125; BROVARSKI 1985, in:
BdÉ
97.1:
126;
MC
FARLANE, Min: 105-106
[166]
MOUSSA
&
ALTENMÜLLER, Nefer & Kahay: 16
FISHER, Minor Cemetery at
Giza: 49-54, pl. 44 (2)

Sakkara

VI.

Giza
Giza

IV. – V.
V. – VI.

Giza

V.

Sakkara

V.

?

?

Anchesenpepi

Anchesenpepi/
Neni

Anchkaues

Atjetka

Chenempenut
Chenet
Chenetemsetju
Chenit
Chentkaues
Chentkaues

MACRAMALLAH, Idout: 23;
pl. XVII
KAISER, Uhemka
SMITH, HESPOK: 76 (2)
JUNKER, Giza VII: 241ff.;
Abb. 101
MURRAY,
Saqqara
Mastabas: 7-10, taf. VII
KAPLONY 1968, in: MIO 14:
196-199 (Abb. 4); FISCHER
2000, Egyptian Women: 28
(fig. 26)

190

Chentkaues

rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr

Sakkara

V.

Chenut

Hmt-nTr ¡wt-Hr
mjtrt

Naga ed-Dêr

VI.

Chenut

zAt=f Hmt-kA=f
rxt nzwt
rxt nzwt
Hmt-kA
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
hmt-nTr ¡wt-Hr
xntt ¢a.f-ra
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt xntt
¢a.f-ra
mjtrt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt
mjtrt

Sakkara

V.

Giza

VI.

Sakkara

V.

Giza

1. Zwzt.

Giza?

IV.

JAMES, Hieroglyphic Texts
BM I: 5-6; pls. 5-7

Giza
Giza

IV. – V.
V.

KAYSER, Uhemka
REISNER, Giza Necropolis I:
503-507

Giza?

VI.

rxt nzwt
Xkrt nzwt
Spst nzwt
zAt nzwt
Hmt-nTr ¢wfw
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Xkrt nzwt
rxt nzwt
mjtrt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
rxt nzwt

Sakkara

1. Zwzt.

DAOUD 1996, in: SAK 23:
83-102
FIRTH & GUNN, TPC I: 188,
258

Giza

IV.

JUNKER, Giza II: 97-121

Giza

V. – VI.

JUNKER, Giza IX: 35-37

Giza

VI.

HASSAN, Giza II: 32-45

Tehne

V.

FRASER 1902, in: ASAE 3:
122-130;
EDEL
1981,
Hieroglyphische Inschriften:
38-65
ÄIB I: 67 (Inv.-Nr. 14402)

Chenut
Chenut
Chuitbauiunu
Debet

Djefetka
Djefetka
Duatnub
Duauhetepi
Ensedjerkai

Ensedjerkai
Hebti
Hedjethekenu

Hekenu
Hemetre
Hemetre/ Hemi

sHDt pr-Sna abw-rA ?
nzwt
Hmt-nTr (@wt-Hr)
jmjt-rA Hsawt
Sakkara
jmjt-rA xnr
Xkrt nzwt watt
zAt nzwt (nt Xt=f Sakkara
smst=f mrt=f)
zAt nzwt (nt Xt=f
smst) n Nfr-swtWnjs
Hmt-nTr mrt-¦tj
Hmt-nTr ¡wt-Hr
rxt nzwt

?

MOUSSA
&
ALTENMÜLLER, Nianchchnum &
Chnumhotep: 41
DUNHAM, Naga-ed-Dêr: 80
(no. 68); pl. XXIII (2);
BROVARSKI, Naga ed-Dêr:
156-160
MARIETTE, Mastabas: 187189
JUNKER, Giza X: 175-182
MOUSSA & JUNGE, Two
Tombs of Craftsmen: 43-44
JUNKER, Giza VI: 2011-214

VI.

MARIETTE, Mastabas: 137142

V. – VI.

MARIETTE, Mastabas: 359360; HASSAN, Hemet-r': 1-10

191

VI. – 1. BORCHARDT, Denkmäler II:
Zwzt.
96

Henut

xkrt nzwt
Rizagat
Hmt-nTr @wt-Hr
unklar:
smrt pr
jmjt-rA st nbt pr-aA
jrjt –at
Spst nzwt
wrSt Mnw
Achmim
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Xkrt nzwt watt
jmjt-rA xnr Jwnmwt.f
wrSt Mnw
Achmim

Henutempet
Henutsen

Hrjt-tp sSr
mjtrt

Giza
Sakkara

IV. – V.
V.

Henutsen

Hmt-kA

Giza

V.

Hepetka

rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt
xntjt-S
rxt nzwt
Hmt-nTr @wt-Hr

Giza

IV.

Giza

IV.

zAt nzwt nt Xt=f
smst
Hmt-nTr
%nfrw
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr
¢wfw
[¥pss]
Hmt-nTr Nt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
rxt nzwt
zAt nzwt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt
Hmt-nTr @wt-Hr
Hmt-nTr Nt
rxt nzwt
mjtrt
rxt nzwt
wrSt Mnw
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Xkrt nzwt watt
rxt nzwt
jmjt-wrt (nt) xnr
Hmt-nTr @wt-Hr
Xkrt nzwt watt
Hmt-kA
jrjt-Sn

Giza

IV.

Sakkara

IV.

MARIETTE, Mastabas: 90-91

Giza

V.

JUNKER, Giza III: 192-194

Giza

V.

HASSAN, Giza II: 202-225

Giza

IV. – V.

KAYSER, Uhemka

Achmim

VI.

KANAWATI, El-Hawawish
IX: 58-59; MC FARLANE,
Min: 122 [193]

Naga ed-Dêr

1. Zwzt.

Giza
Giza

VI.?
IV. – V.

LUTZ, Egyptian Tomb Steles:
4 [37]; DUNHAM, Naga edDêr: 54-55 [41]
HASSAN, Giza V: 225-235
KAISER, Uhemka

Heniut

Henti/ Henet

Hetepet

Hetepheres

Hetepheres

Hetepheres

Hetepheres/
Chenut
Hetepibes
Hetepit

Hezi
Hezihathor
Hii

VI.

LACAU, Sarcophages I: 1719; MC FARLANE, Min:
121-122 [192]

?

KANAWATI, El-Hawawish
VI: 60; pl. 14a, fig. 30 a; MC
FARLANE, Min: 120-121
[191]
KAISER, Uhemka
BORCHARDT, Denkmäler I:
30
HASSAN, Giza VI.3: 173185; fig. 170-178
Junker, Giza II: 172-195
ÄIB I: 17- 19; Liebieghaus III:
11-16;
FISCHER
2000,
Egyptian Women: 41 (pls. 14)
REISNER, Giza Necropolis II:
11, fig. 10

192

Iimerii

rxt nzwt
Meir
Hmt-nTr ¡wt-Hr
xnrt ¡wt-Hr
Spst nzwt
xntjt-S
Mn-nfr- Giza
Ppj
rxt nzwt
mjtrt
Gebel-el-

Iku

wrst Mnw

Iku

rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
wrSt Mnw
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Xkrt nzwt
rxt nzwt
Spst nzwt
mjtrt
rxt nzwt

Hutia

Ii

Ini/ Chenuti

Initkaes
Inti
Inti
Inti
Ipepi/ Igit
Ipi/ Ipinenu
It
Iti
Itjetnet
Iufi

Iupu

rxt nzwt
mjtrt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt HqA
Spst nzwt
Hmt-nTr @wt-Hr
wrSt Mnw
Hmt-nTr ¡wt-Hr
jmjt-rA pr-jrjwt
mjtrt
rxt nzwt
Xkrt nzwt
rxt nzwt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
Hmt-nTr Nt
zAt
nzwt
(nt
Xt=f?)
Xkrt nzwt
Hmt-nTr Nt
Hmt-nTr ¡wt-Hr
xntjt-S

VI.

BLACKMAN, Meir IV: pl. IV

VI.

LUTZ, Egyptian Tomb Steles:
2 [no. 17], pl. 9

?

KAMAL, in: ASAE IV: 85-90

Teyr
Achmim

VI.

Sakkara

1. Zwzt.

KANAWATI, El-Hawawish
VII: 49; MC FARLANE, Min:
104 [163]
FIRTH & GUNN, TPC I: 200

Achmim

VI.

Giza
Zawyet
Meitin
Sakkara

IV.
el- VI.

LACAU, Sarcophages I: 3637; MC FARLANE, Min: 123
[195]
JUNKER, Giza V: 144-145
LD II: 111

IV.

MARIETTE, Mastabas: 92-94

Giza

IV.

PM III.1: 203

Oase Balat

V. – VI.

VALLOGIA 1993, in: BIFAO
93: 391-402

Achmim

VI.

Giza

VI.

Giza

IV.

LACAU, Sarkophages 1, 2728; MC FARLANE, Min: 102
[159]
JUNKER, Giza VI: 203, fig.
76; FISCHER 1976, Varia: 71
PM III.1: 68

Giza

V.

SIMPSON, Western Cemetery
I: 34

ElHammamiya

IV. – V.

WRESZINSKI 1927: 63; Abb.
4; MACKAY, HARDING &
PETRIE:
Bahrein
and
Hemamieh: 31-33

Giza

V.

REISNER, Giza Necropolis I:
503-507; pl. 65 [b]; PM III.1:
129-130
SAAD
1947,
Royal
Excavations at Saqqara and
Helwan: 106-107; FISCHER
1960a, in: Orientalia 29: 187190
LEPSIUS, Text I: 19;
BORCHARDT, Denkmäler I:
205-206

Iut

jmjt-rA SnDt
Heluan
mnjt wrt xntt Prwr

IV.

Izi

Hmt-kA
jmjt-rA sSrw

VI.

?

193

FISCHER 2000. Meresanch mjtrt Tehne Meretib mjtrt rxt nzwt jmjt-rA jnawt rxt nzwt Giza IV. CAA Hildesheim Lieferung 8: 8. 16. 19 194 . Meresanch xntjt-S Sakkara VI. 17) BORCHARDT. Varia: 72. 25) Hmt-nTr @wt-Hr nfr xnrt m rA Jwnnw Xkrt nzwt watt mjtrt rxt nzwt zAt nzwt nt Xt=f Hmt-nTr ¢wfw Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt Hmt-nTr @wt-Hr Hmt-nTr Nt rxt nzwt jmjt-rA jz-Sn xrpt zH Xkrt nzwt rxt nzwt Naga ed-Dêr 1. Tehne V. Denkmäler I: 30 PETRIE. Denkmäler I: 217 FRASER 1902. FISCHER 1956. MARTIN 1980. Nefer and Kahay: 15 HOLWERDA. in: LAAA 4: 110.1: 200-201 Sakkara V. EDEL 1981. BOESER & HOLWERDA. 52-53 (no. Meresanch jmjt-ra pr-Sna Sakkara V. Abb. in: JAOS 76: 106 (no. EATON-KRAUSS 1995. Kemsi jmjt-rA jbAwt Giza V. Maatcheru jmjt-rA pr rxt nzwt Giza VI. in: ASAE 3: 122-130. FISCHER 1976. FISCHER 1976. Mererka wrSt Mnw Achmim VI. Varia: 71 [no. Text: 19. Giza ? wrSt Mnw Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt watt mjtrt Achmim VI. Min: 109 [172] HODJASH & BERLEV 1982. Hieroglyphische Inschriften: 49.64 NEWBERRY 1912. Cemetery: 26 PM III. Deschasche: 16 FRASER 1902. DUNHAM. MC FARLANE. Egyptian Reliefs and Stelae: 49. SIMPSON. Min: 111 [175] BORCHARDT. 382[6]. Naga ed-Dêr: 40 [26] & 69-70 [57] Giza V. Sakkara V.598.? rxt nzwt (pr aA) Xkrt nzwt mATrt Deschasche V. in: ASAE 3: 70 KAYSER. Min: 125 [199] REISNER: Giza Necropolis I: 271[3]. Meretib Meretiker Meretites Meretites Meretites Meretites Meretites Meretmin Meretmin Meribineferet NEWBERRY 1912. pls. ? VI. Ägyptische Sammlung Leiden. in: Kunst des Alten Reiches: 63-66. Tf. Giza V: 182-185. 5). Zwzt. in: LAAA 4: 106-107. MC FARLANE. Giza IV. MC FARLANE. Uhemka Western MOUSSA & ALTENMÜLLER. 14] JUNKER.Kedut wrSt Mnw Achmim X. – V. 15-18 NEWBERRY 1912. Egyptian Women: 27-28 (fig. in: LAAA 4: 104.

Statuen I: 5-6. Mastaba of Princess @emet-Ra and others: 17-18. IV. 18) HASSAN. Bl. El-Hagarsa I: 21-24. HARPUR 2001.Merinebti (-anchteti) xntjt-S (©d-swt. Nefer & Kahay: 10 BORCHARDT. V & VI BÁRTA. 24 (CG 1431) Sakkara V. 22 195 . KANAWATI 2003: 97-99 [29] HASSAN. Giza IX: 241-244 ZIEGLER. KANAWATI & ABDERRAZIQ 2001. Min: 122-123 [194] FISCHER. jmjt-rA xnr n BAt Abydos? Hmt-nTr @wt-Hr jmjt-rA sxmx-jb Giza jmjt-rA sXmx-jb nb nfr n nzwt jmjt-rA jbAw n nzwt jmjt-rA xnr nzwt Xkrt nzwt watt Xkrt nzwt mjtrt Meidum rxt nzwt VI. Medum: 15-17. de Mon. Abydos VI. Neferethanezut Neferethor Hmt-kA mitrt Sakkara El-Hagarsa IV. The Teti Cemetery at Saqqara VII (ACE 17): 30-40. – V. XII B JUNKER. VI. Giza II: 87-95. Nebet Nebet Nebet Nebet/ Bebi Nebetpedju Nebi Neferbat Neferesres Neferet V. Abusir V: 65-70 KANAWATI. Tombs of Nefermaat and Rahotep ENGELBACH. Giza II: 202-225 PETRIE. ÄIB I: 5 BORCHARDT. Merut Hmt-nTr @wt-Hr (m) mrt-¦tj ? Hmt-nTr Nt rxt nzwt Hmt-kA jrjt-pat zAt Gb HAtjt-a zAt MrHw tAjtj zAb Tatj zAt +Hwtj smrt nzwt bjtj zAt @r Xkrt nzwt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr xntjt-S Mn-anxNfr-kA-ra smrt ¡r Xkrt nzwt watt hmt-nTr ¡wt-Hr mjtrt wrSt Mnw Sakkara VI. pl. 94 DE MORGAN. Denkmäler II: 59. MC FARLANE. I: 174 HASSAN. Bl. Denkmäler I: 221 Giza Achmim VI. Merit jmjt-rA pr-Sna Assuan VI.Sakkara ¦tj ?) rxt nzwt VI. Meriri Hmt-kA Giza V. Riqqeh and Memphis IV: pls. Cat. BORCHARDT. 1990: 164-166 (no. fig. Neferet mjtrt Riqqeh VI. ? Abydos ? VI. in: JARCE 1: 7-23 (no. MOUSSA & ALTENMÜLLER. 76 (CG 1578) und 111112. 25). pl.

EDEL 1981. Varia: 19-21 JÉQUIER. Denkmäler II: 114k Achmim ? NEWBERRY 1912. FISCHER 1976.f-ra Hmt-nTr ¡wt-Hr xtmtjt Tehne Neferhetepes Neferhetepes Tehne V. Catalogue Egypt I ny Carlsberg Glyptotek: 92-93. IV. ZIEGLER 1997: 62-63 [16] V. – V. Giza X: 139-140 JUNKER. BARSANTI 1902. KAYSER. LD II: 114k-l. Zwzt. in: LAAA 4: 107-108. MC FARLANE. – V. pl. Egyptian Women: 27-29 (fig. in: ASAE 3: 122-130. in: Bietak (ed. Uhemka JORGENSEN 1996. LEPSIUS. 35. Tombeaux de particuliers: 75 Giza V. LEPSIUS. – V. rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt watt Hmt-kA Sakkara VI. IV. 19 PM III. Hieroglyphische Inschriften: 34 HASSAN.VI. Abb. IV. VI.VI.). Text II: 181. Nefermendjut rxt nzwt Spst nzwt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt xntjt-S Xkrt nzwt watt Spst nzwt Hmt-nTr @wt-Hr Hmt-nTr ¡wt-Hr sHDt? Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt watt Spst nzwt xntjt-S wrSt Mnw Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt Xkrt nzwt watt Spst nzwt mjtrt mjtrt Kasr-esSayed Giza 1.2: 895. in: ASAE 3: 202-203 (III) V. Kasr Sayyed es. Hieroglyphische Inschriften: 49. Cemetery at Hamra Dom: 6367. Abb. VI. fig. Uhemka JUNKER. Hieroglyphische Inschriften: 49. Nefernementet Neferti Neferti Nefertjentet Nefertjez Nefertjezet Neit Neni Nenkiset Nesi Nianchhathor Nianchhathor FRASER 1902. Uhemka KAISER. SÄVE-SÖDERBERGH. – V. EDEL 1981. 19 HAWASS 1996. 24) EDEL. Haus und Palast im Alten Ägypten: 64. Giza IX: 91-96 196 .Neferetiri jmjt-rA mATrt Neferetnezut zAt nzwt Dahschur Hmt-nTr %nfrw Hmt-nTr ¡wt-Hr rxt nzwt zAt nzwt nt Xt=f Abu Roasch Hmt-nTr ©d. 32a KAISER. M. VI. LD II Text: 181 Qasr Sayed es. Min: 119 [189] Giza Giza IV. A. ROTH. Cemetery of Palace Attendants: 80-90. Hmt-kA xtmtjt mjtrt jmjt-rA jz nzwt Xkrt nzwt rxt nzwt Hmt-nTr @wt-Hr Giza Giza Giza Giza IV. FISCHER 2000. Giza IX: 43-47 Neferhetepes rxt nzwt jnat Giza V.

V. Min: 124-125 [198] BORCHARDT. BARTA 1983. JUNKER. Saqqara 1908): 25 (1907- LD II: 105-109 197 . 36 QUIBELL. KANAWATI. in: LAAA 4: 107-108. NEWBERRY 1912. V. MINAULT-GOUT 1997. 143. Abb. – VI. Dendera: 24 Giza IV. 72. – V. 17 SAAD 1941. Zawyet Meitin el. 144 HASSAN. pl. Pepi rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr wrSt Mnw Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt watt Hmt-nTr ¡wt-Hr nbt jdbwj-Hrw ¡wt-Hr nht m mrt-Ppj njt DAw jmjt-rA Hmw(t)-kA mwt nzwt rxt nzwt jmjt-rA zwnwt xntjt-S (?) jmjt-rA pr-jrjwt nt Xnwt wrSt Mnw rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Giza VI. – VI. Giza I: 73-85. Denkmäler II: 135 Sakkara V. Nisiptah Hmt-kA Giza V. Denkmäler I: 167. 143. Giza I: 216-227.Byblos? VI. in: ZÄS 110: 100 JUNKER. in: Berger & Mathieu. fig. BÁRTA. MC FARLANE. 144 Sakkara Giza V.? xntjt-S Mr-n-Raxa-nfr rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Xkrt nzwt watt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt Sakkara VI. HASSAN. in: JARCE 30: 1-9.V. Giza IX: 47-50. JUNKER. Giza I: 105 Achmim X. Weta SIMPSON. in: ZÄS 110: 100 JUNKER.3: 153-155 BORCHARDT. FISCHER. Giza IX: 87 Nichasutmerire Xntjt-S Mrj-ra Nikauhathor Giza IV. 41 BARTA 1983. fig. Achmim VI. Nisiuseret Hmt-nTr ¡wt-Hr m ? mrt-&tj Hmt-kA Giza VI. fig. Nu Pepianchenes/ Anchenes Perti Peseschet Renpetneferet Rudjzaues Schepsit Sebutt Sechemhathor Semeretka Mn-nfr. El-Hawawish VII: 53. MC FARLANE. V. Sakkara 1. Abb. in: ASAE 40: 681. – V. Western Cemetery I: 28-31. Études sur l'Ancien Empire: 305-309 HASSAN. Giza I: 73-85.Nihepnebti Nubhetep Hmt-nTr @wt-Hr Hmt-nTr Nt Hmt-kA Dendera V. Zwzt. Giza IV. 51 FISCHER 1993. Giza VI. Neit et Apouit: 58. Nubhetepti Hmt-nTr ¡wt-Hr m ? mrt-Wnjs VI. fig. Nikauhathor Nikauhathor Hmt-kA mwt nzwt rxt nzwt rxt nzwt jmjt-rA Hmw-kA Giza Giza V. Abusir V: 128.129 HASSAN. Min: 106 [167] JÉQUIER.

Junker. 30]. MAGEE 2000. – VI. in: JAOS 76: 106 (no. 11.) Spst nzwt rxt nzwt Xkrt nzwt watt Hmt-nTr @wt-Hr jmAxt mrt @wt-Hr Spst nfrt SnDt m rA Jwnw jmjt wrt m Hr-jb Spswt Xntjt-S Hmt-nTr @wt-Hr xntjt-S Giza V. Giza V. Giza? El-Hawawish VI. PM III. Naga ed-Dêr? 1. ROTH. Ny-ankh-Pepy: 6384. I-V BORCHARDT. 7) LACAU. Giza IV: 42. 11 BORCHARDT. Tjentet mjtrt ? V. DUNHAM. Tombeaux particuliers: 80-81 Sakkara VI. fig. M. 9A). – VI. El-Hawawish VIII: 7-13 BAUD 1996. Tjezet rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt Hmt-nTr Rpwt? Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt rxt nzwt jmjt-rA jrjwt rxt nzwt zAt nzwt nt Xt=f rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Spst nzwt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Spst nzwt zAt nzwt nt Xt=f Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Nt Hmt-kA Sakkara V. Cemetery of Palace Attendants: 150-154. A. WRESZINSKI. DUNHAM. KÄNEL 1984: 11-13 (no. DUELL. – VI. pls. Achmim VI. Zwzt. KANAWATI 2001. Techenti Hmt-kA Sakkara V. Dendera: 111 Sakkara VI. Mereruka. CG 1751 HASSAN. 32 BORCHARDT. pl. Denkmäler II: 174. JÉQUIER. DAVIES. 4) de 198 . in: BIFAO 96: 66. Cairo. Zwzt. Naga ed-Dêr: 45-46 [33] FISCHER 1956. Sakkara? V. Naga ed-Dêr 1. Tombs at Giza I: 13-50. MC FARLANE. Egyptian Tomb Steles: 3 [no. 80.Naga ed-Dêr 1. Atlas III: pl. Denkmäler I: 131. Nianchchnum & Chnumhotep: 41 JUNKER. VI. Zwzt.1: 67 Teztjazet Spst nzwt Hmt-nTr @wt-Hr xntt Xkrwt jmjt-rA xnrw Hmt-nTr @wt-Hr wrSt Mnw Xkrt nzwt Spst nzwt rxt nzwt mjtrt rxt nzwt Hmt-nTr ¡wt-Hr Hmt-nTr Jpwt (I. 116c. Sakkara V. Varia: 19-21 KANAWATI. 11. in: Abusir 2000: 229-240 LUTZ. in: JAOS 76: 106 (no. Giza VI. Min: 124 [197] FISCHER 1976. pls. Sakkara VI. Egyptian Tomb Steles: 3 [28]. Giza V: 56 Dendera VI. Ptahhetep and Akhethetep MOUSSA & ALTENMÜLLER. Denkmäler I: 84 Semitka/ Merit Senchenit Senet/ Merut Senetkau Senut Sesi Setnetinheret Sezezech Tjezezet Useretka Uti Wadjet Watetchethor Zeschzeschet Wehemnet LUTZ. Sarcophages I: 2829. Abb. FISCHER 1956. Naga edDêr: 44-45 [31]. FISCHER.

in: ASAE 3: 122-130. SEIPEL: 264 -265 [6.] 199 .2.2: 749. EDEL 1981. FRASER 1902.Zatmerit Hmt-kA Tehne V. Zatnetpepi Hmt-nTr PtH Sakkara VI.1. FISCHER.3. & 6. Hieroglyphische Inschriften: 38-65 PM III. in: Varia: 69 LAUER & LECLANT 1972.4.f Hmt-nTr ¡r? Sakkara VI. Zeschzeschet Hmt-nTr §A-zp.

in: SAK 6: 1-24 ALTENMÜLLER.). in: Antike Welt (AW) 5 (2): 20-34 ALTENMÜLLER 1978 Altenmüller. Zur Bedeutung der Harfnerlieder des Alten Reiches. in: MDAIK 58: 1-28 ALLAM.11. Une classe ouvrière: les merit Menu (ed. 2002. 1974. Ägyptische Tempel. Untersuchungen zu den xntjw-S. in: CdÉ 63: 36-41 ALLAM 2004 . S.). 1963. Beiträge zum Hathorkult bis zum Ende des Mittleren Reiches (MÄS 4) ALLAM 1988 Allam. Unveröffentlichte Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades. 1998. in: SAK 20: 1735 ANDRÁSSY 1994 Andrássy. Akten der Ägyptologischen Tempeltagungen in Gosen 1990 und in Mainz 1992 (HÄB 37): 3-12 200 . S. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 213 ALTENMÜLLER 1974 Altenmüller. S. 2003. N. 3 Bde ALEXANIAN 2003 Alexanian. D. N. 1913 . P. 1994. J. Social Dimensions of Old Kingdom Mastaba Architecture. P. in: Allam. Das pr-Sna im Alten Reich. Hathorkult Allam. S. Mehu Altenmüller. 2 Bde ALex Meeks. Annee Lexicographique. 1983. H. XVI-XIX. ÄIB Ägyptische Inschriften aus den Königlichen Museen zu Berlin.1924. Struktur.). 1993. Erster Grabungsbericht. Die Residenznekropole von Dahschur. Lexikon der Ägyptologie VII. H. 1988. Die Wanddarstellungen im Grab des Mehu in Saqqara (AV 42) ANDRÁSSY 1983 Andrássy. H. Gräber unter der Prozessionsstraße. 2004. Wiesbaden 1992.). La dépendance dans l’Antiquité égyptienne et proche-orientale (BdÈ 140): 123-155 ALLEN 1999 Allen. in: Hawass (ed. A propos de quelques décrets royaux de l'Ancien Empire. Abkürzungen und Bibliographie Abgekürzte zitierte Zeitschriften und Reihen richten sich nach HELCK & WESTENDORF (eds. Die xntjw-S im Alten Reich. 1980-82. Funktion und Programm. & Seidlmayer. P. Egyptology at the Dawn of the Twenty-first Century 2: 88-96 ALEXANIAN & SEIDLMAYER 2002 Alexanian. P 1999. in: Gundlach & Rochholz (eds. Humboldt-Universität zu Berlin ANDRÁSSY 1993 Andrássy . 1978.

1996. Sepulkrale Selbstthematisierung im Alten Ägypten. 1956. Steffen Wenig: 1-18 ANDRÁSSY 2005 Andrássy. Festgabe für Erika Endesfelder. Slavery in Pharaonic Egypt (ASAE Suppl. 1987. P. The Tombs of Iteti. 1991. The Tomb of Nyhetep-Ptah at Giza and the Tomb of ‘Ankhm’ahor at Saqqara BAER 1956 Baer. 1978. xntjw-S und kein Ende. 2 Bde (BIFAO 105) BADAWY. J. K. 1990. Tombs of Iteti. Rank and Title Baer. and Kaemnoferet Badawy. A. P. 1974. A. Hierarchy. Slavery Bakir. in: Cooper & Schwartz (eds. Die mrt-Leute. Anchmahor Badawy. The William Foxwell Albright Centennial Conference: 339-384 BAKIR. and Kaemnoferet at Giza BADAWY. Sekhem cankh-Ptah. The Study of the Ancient Near East in the 21st Century. 2001. A.). in: Arnst. Begegnungen. Die Gefäßdarstellungen des Alten Reiches. K. The Temple of Mentuhotep at Der El-Bahari ASSMANN 1987 Assmann. A Note on Egyptian Units of Area in the Old Kingdom. Überlegungen zur Sozialstruktur des Alten Reiches. J. 1952. D. D. in: JNES 15: 113-117 BAER. L'Universe Minéral dans la Pensée Égyptienne. in: Seidlmayer (ed. Sekhem cankh-Ptah. 1974. Mensch und Gesellschaft im Alten Ägypten AUFRÈRE 1991 Aufrère. S. in: MDAIK 5: 45-94 201 .). Contextualizing Egyptian Representations of Society and Ethnicity.). Walter Friedrich Reineke. Restricted Knowledge. 1934. 2005. Antike Kulturen am Nil. Der Tempel des Königs Mentuhotep von Deir el-Bahari I (AV 8) ARNOLD 1979 Arnold.). 18) BALCZ 1934 Heinrich Balcz. Rank and Title in the Old Kingdom. The Structure of the Egyptian Administration in the Fifth and Sixth Dynasties (Neudruck 1974) BAINES 1990 Baines. Hafemann & Lohwasser (eds. 1960. J. in: Hahn & Kapp (eds. and Decorum: Modern Perceptions and Ancient Institutions. Stein und Zeit. 1991. Selbstthematisierung und Selbstzeugnis: Bekenntnis und Geständnis: 208-232 ASSMANN. J.ANDRÁSSY 2001 Andrássy. Stein und Zeit Assmann. in: JARCE 27: 1-23 BAINES 1996 Baines. Karl-Heinz Priese. H. Texte und Denkmäler des ägyptischen Alten Reiches: 27-68 ARNOLD 1974 Arnold. 1979.

La date d'apparition des xntjw-S. B. Geschlechterdifferenz Geschlechterverhältnis: Soziale Dimensionen des Begriffs "Geschlecht". Abusir V Bárta. Études sur l'Ancien Empire Berger. 2000. Die altägyptische Opferliste BARTA 1983 Barta. Le vanneau et le couteau. 1983. M. & Etienne.) 1997. M. 1962 (first published 1906). OBO 37 BERGER & MATHIEU. 1/2: 37-46 BEGELSBACHERFISCHER. The Title "Property Custodian of the King" during the Old Kingdom. M. und V. 2006. & Mathieu. J. Die Tauschhandelszenen aus dem Grab des Fetekty in Abusir. The Cemeteries at Abusir South I BAUD 1996 Baud. 1996. Opferliste Barta. 1999. Famille royale et pouvoir Baud. M. C. in: ASAE 3: 202-203 BARTA. 1999. Travaux archéologiques en cours sur la fin de la VIe dynastie et la Première Période Intermédiaire. Cultes de Reines et Cultes Privés dans le Cimitière de la Famille Royale de Pepi Ier. in: Archéo-Nil 10: 57-77 BECKER-SCHMIDT 1993 Becker-Schmidt. 2001. tenu le 5-7 juillet 2001: 15-29 202 . Zur Lokalisierung und Bedeutung der mrtBauten. in: ZÄS 126: 79-89 BÁRTA. Tombs of Officials Bárta. B. Dynastie. 1997. in: BIFAO 96: 13-49 BAUD. 1993. in: Zeitschrift für Frauenforschung 11. Études sur l'Ancien Empire et la nécropole de Saqqâra dédiées à Jean-Philippe Lauer. 2 Bde BERGER-EL-NAGGAR 2006 Berger-El-Naggar. (eds. Nr.BAR Breasted. Des Néferkarê aux Montouhotep. 1998. M. Untersuchungen zur Götterwelt des Alten Reiches im Spiegel der Privatgräber der IV. W. in: Pantalacci & Berger-El-Naggar. 1963. Ancient Records of Egypt (5 Bde) BARSANTI 1902 Barsanti 1902. Götterwelt Begelsbacher-Fischer. C. Actes du Colloque CNRS – Université Lumière-Lyon 2. M. Abusir V. W. Famille royale et pouvoir sous l'Ancien Empire égyptien (BdÉ 126/1-2) BAUD & ETIENNE 2000 Baud. Tombs of the Middle and Lower Rank Officials at Abusir South BÁRTA 1998 Bárta. in: ZÄS 110: 98-104 BÁRTA. H. M. R. Rapport sur la fouille de Dahchour. 1981. in: SAK 26: 19-34 BÁRTA 1999 Bárta. M. Un rituel monarchique sacrificiel dans l'Égypte de la Ire dynastie.

6 Bde BLACKMAN 1921 Blackman. RÄRG Bonnet. 1997. 2 Bde VON BISSING. Workforce Berlev. Statuen und Statuetten von Königen und Privatleuten im Museum von Cairo. J. 1987. 3 Bde BLACKMAN. in: SAK 10: 71-78 BORCHARDT 1905 Borchardt. & Brinks. Neuserre Borchardt. Das Grabdenkmal des Königs S'a3Hu-rea. 1914. L. 1921. Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Abusir. D. 28-29. L. 1911. Dienerstatuen Borchardt. Die "Gottesväter" des Alten und Mittleren Reiches. Denkmäler Borchardt. in: SAK 1: 34-54 BISSING. in: JEA 7: 8-30 BLUMENTHAL 1987 Blumenthal. F. in: ZÄS 42: 1-11 BORCHARDT. Museo Archeologico di Firenze Bosticco. F. Fragen des Nießbrauchs im alten Ägypten. The Rock Tombs of Meir. L. (WVDOG 7) BORCHARDT. 1972. 1937-64. On the Position of Women in the Ancient Egyptian Hierarchy. Die Dienerstatuen aus den Gräbern des Alten Reiches. L. 1959.BERLEV. 1914-24. L. Das Grabdenkmal des Königs Ne-user-rea. 1897. Man and his Double in Egyptian Ideology of the Old Kingdom (ÄAT 37) BONNET. Catalogue Géneral du Musée du Caire. Catalogue Géneral du Musée du Caire. 5 Bde BOSTICCO. S. 1902-1908. W. W. E. 1952. Sahure Borchardt. in: ZÄS 114: 10-35 BOLSHAKOV 1997 Bolshakov. Museo Archeologico di Firenze. 2 Bde BORCHARDT. Die Mastaba des Gem-ni-kai. Denkmäler Von Bissing. L. Le Stele Egiziane Dall'Antico Al Nuovo Regno. Statuen Borchardt. 2 Bde (WVDOG 14 & 26) BORCHARDT. W. 1983. A. Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Abusir 1902-1904 I. Munro P. ASE 22-25. Cataloghi del Musei e Gallerie D'Italia Reallexikon der Ägyptischen 203 . Gem-ni-kai Von Bissing. 1907. MUNRO & BRINKS 1974 Bieger. 1905. C. O. 1911-1936. H. Meir Blackman. bei den Römern und im Mittelalter. 1907. Denkmäler ägyptischer Sculptur. Religionsgeschichte BOOCHS 1983 Boochs. The Workforce of Egypt in the Epoch of the Middle Kingdom BIEGER. in: ZÄS 35: 119-134 BORCHARDT. Denkmäler des Alten Reiches. A. A. O. Ein Königserlaß aus Daschur. Das Doppelgrab der Nbt und #nwt in Saqqara. 1974.

Egyptian Servant Statues Breasted. Badarian Civilisation Brunton. E. Htp dj n Hzj (MÄU 4) den Gräbern der Übersetzung und 204 .). Frankfurt am Main BRACK 1984 Brack. Diskussionsbeitrag zum Titel Xkrt njswt. Altägyptische Erziehung Brunner. 1976. in: GM 66: 11-43 BUCHBERGER 1995 Buchberger. E. Der Tanz im Alten Ägypten (ÄgFo 6) BRUNTON & CATONTHOMPSON. in: Kessler & Schulz (eds. 1958. 1): 117-153 BROVARSKI. 1995. 1982. The Senedjemib Complex. 1948. in: SAK 1: 5560 BRUNNER-TRAUT. 1985. in: MélangesGamal Eddin Mokhtar (BdÉ 97. H. Mit Erläuterungen (ÄgFo 5) BRUNNER. 1928. & Caton-Thompson. Die Texte aus Herakleopolitenzeit von Siut. in: BES 4: 35-54 BUCHBERGER 1983 Buchberger. E. H. Gedenkschrift für Winfried Barta. The inscribed material of the First Intermediate Period from Naga-Ed-Dêr BROVARSKI. H. in: Studies in Honor of George Hughes (SAOC 39): 31-41 BROVARSKI 1985 Brovarski. H.BOURDIEU 1999 Bourdieu. The Badarian Civilisation and Predynastic Remains near Badari (BSAE 46) BRYAN 1982 Bryan. Kritik der theoretischen Vernunft. A. Senedjemib Brovarski. Sozialer Sinn. "Der Bekannte des Königs". 1999. Das Harfnerlied im Grab des KA(=j)-manx oder "Die Riten des sn nTrw". E. 2001. 1983. Two Monuments of the First Intermediate Period from the Theban Nome. Tanz Brunner-Traut. H. E. 1984. G. in: SAK 11: 175-186 BREASTED. Akhmim in the Old Kingdom and First Intermediate Period. Herakleopolitenzeit Brunner. The Etymology of xnr "Group of musical performers". Egyptian Servant Statues BROVARSKI 1976 Brovarski. 1974. H. 1937. Naga edDêr Brovarski. Altägyptische Erziehung BRUNNER 1974 Brunner. 2 Bde (Giza Mastabas 7) BRUNNER. G. P. J. 1957. Sexualität und Harfenspiel – Notizen zur „sexuellen“ Konnotation der altäygptischen Ikonographie. 1989. B.

BUTLER 1991

Butler, J. 1991: Das Unbehagen der Geschlechter. Gender
Studies

CALLENDER 1994

Callender, V. 1994, The Nature of the Egyptian "Harim":
Dynasties 1-20, in: BACE 5: 7-24

CALLENDER 2000

Callender, V. 2000 , À propos the title of r Nxn n zAb, in: Bárta
& Krejci (eds.), Abusir and Saqqara 2000: 361-380

CALLENDER 2002

Callender, V. 2002, Princess Inti of the Ancient Egyptian Sixth
Dynasty, in: JNES 61: 267-274

CALLENDER 2006

Callender, V. 2006, The iconography of the princess in the Old
Kingdom, in: Bárta (ed.), The Old Kingdom Art and
Archaeology. Proceedings of the Conference held in Prague,
May 31 – June 4, 2004: 119-126

CALLENDER &
JÁNOSI 1997

Callender, V. & Jánosi, P. 1997, The Tomb of Queen
Khamerernebty II at Giza. A Reassassment, in: MDAIK 53: 122

CAPART 1930

Capart, J. 1930, Memphis. A l'Ombre des Pyramides

CAPEL & MARKOE,
Mistress of the house

Capel, A. & Markoe, G. (eds.) 1996, Mistress of the house,
Mistress of Heaven. Women in Ancient Egypt. Exhibition
catalogue Cincinnati Art Museum; Brooklyn Museum of Art

CHAPPAZ &
VUILLEUMIER 2001

Chappaz & Vuilleumier 2001, Sortier au Jour. Art égyptien de
la Fondation Martin Bodmer (CSEG 7)

CHERPION, Mastabas et
Hypogées

Cherpion, N. 1989, Mastabas et Hypogées d'Ancien Regime

CHERPION 1995

Cherpion, N. 1995, Sentimental Conjugal et Figuration à
l'Ancien Empire, in: Kunst des Alten Reiches (SDAIK 28): 3347

COLE 1987

Cole D. 1987, The Role of Women in the Medical Practise of
Ancient Egypt, in: DE 9: 25-29

COUYAT & MONTET,
Hammâmât

Couyat, J. & Montet, P. 1912, Les Inscriptions Hiéroglyphiques
et Hiératiques du Ouâdi Hammâmât (MIFAO 34)

CURTO, Gli Scavi

Curto, S. 1903 Gli Scavi Italiani a El-Ghiza. Neuauflage 1963

DAOUD 1996

Daoud, K. 1996, The False-door of the Family of %kr-Htp, in:
SAK 23: 83-102

DARESSY 1893

Daressy, G. 1893, Notes et Remarques, in: RecTrav 14: 20-38

DARESSY 1916

Daressy, G. 1916, La nécropole des grands Prètres d'Héliopolis
sous l'Ancien Empire, in: ASAE 16: 193-212
205

DASEN, Dwarfs

Dasen, V. 1993, Dwarfs in Ancient Egypt and Greece

D'AURIA, LACOVARA
& ROEHRIG 1988

D'Auria, S., Lacovara, P. & Roehrig, C. 1988, Mummies &
Magic - The Funerary Arts of Ancient Egypt

DAVIES, Ptahhetep and
Akkhethetep

Davies, N. de G. 1900-1901, The Mastaba of Ptahhetep and
Akhethetep at Saqqareh, 2 Bde (ASE 8-9)

DAVIES, Deir elGebrâwi

Davies, N. de G. 1902, The Rock Tombs of Deir el Gebrâwi,
ASE 11-12, 2 Bde

DAVIES 1920

Davies, N. de G. 1920, An Alabaster Sistrum Dedicated By
King Teta, in: JEA 6: 69-72

DECKER & HERB,
Bildatlas zum Sport

Decker, W. & Herb, M. 1994, Bildatlas zum Sport im Alten
Ägypten. Corpus der Bildlichen Quellen zu Leibesübungen,
Spiel, Jagd, Tanz und verwandte Themen, 2 Bde (HdO 14)

DONADONI 1992

Donadoni, S. 1992, Der Mensch im Alten Ägypten. Deutsche
Ausgabe hgg. von Erika Feucht

DORMAN 1994

Dorman, P. F., A Note on the Royal Repast, in: Berger, Clerc
& Grimal, Hommages Á Jean Leclant 1: 458-462

DOXEY, Ephitets

Doxey, D. M. 1998, Egyptian Non-Royal Epithets in the Middle
Kingdom. A Social and Historical Analysis (PdÄ XII)

DRENKHAHN,
Handwerker

Drenkhahn, R. 1976, Die Handwerker und ihre Tätigkeiten im
Alten Ägypten (ÄA 31)

DRENKHAHN 1976

Drenkhahn, R. 1976, Bemerkungen zu dem Titel Xkrt nswt, in.
SAK 4: 57-66

DREYER 1987

Dreyer, G. 1987, Drei Archaisch-Hieratische Gefässaufschriften
mit Jahresnamen aus Elephantine, in: Osing & Dreyer (eds.),
Form und Mass. Festschrift für Gerhard Fecht: 98-109

DUBY 1977

Duby, G. 1977, Krieger und Bauern. Die Entwicklung von
Wirtschaft und Gesellschaft im frühen Mittelalter

DUELL, Mereruka

Duell, P. 1938, The Mastaba of Mereruka, 2 Bde

DUNHAM & SIMPSON,
Mersyankh III

Dunham, D. & Simpson, W. 1974, The Mastaba of Queen
Mersyankh III G 7530 - 7540 (Giza Mastabas I)

DUNHAM, Naga ed-Dêr

Dunham, D. 1937, Naga-ed-Dêr Stelae of the First Intermediate
Period

EATON-KRAUSS 1984

Eaton-Krauss, M. 1984, The Representations of Statuary in
Private Tombs of the Old Kingdom (ÄA 29)

206

EATON-KRAUSS 1995

Eaton-Krauss, M. 1995, Pseudo-Groups, in: Kunst des Alten
Reiches. Symposium im Deutschen Archäologischen Institut
Kairo am 29. und 30. Oktober 1991 (SDAIK 28): 57-74

EDEL 1953

Edel, E. 1953,
Inschriften des Alten Reiches IV. Die
Grabinschrift der Königin #aj-mrr-nbtj, in: MIO 1: 333-336

EDEL 1954

Edel, E. 1954, Inschriften des Alten Reiches V. Zur Frage der
Eigentümerin des Galarzagrabes, in: MIO 2: 183-187

EDEL, Altäg. Gramm.

Edel, E. 1955 & 1964, Altägyptische Grammatik (AnOr 34 &
39), 2 Bde

EDEL 1958

Edel, E. 1958, Inschriften des Alten Reiches VII. Inschriften
des BjA, in: ZÄS 83: 3-9

EDEL, Akazienhaus

Edel, E. 1970, Das Akazienhaus und seine Rolle in den
Begräbnisriten des Alten Ägypten (MÄS 24)

EDEL 1969

Edel, E. 1969, Beiträge zum ägyptischen Lexikon V (25), in:
ZÄS 96: 9-14

EDEL 1970

Edel, E. 1970, Die Felsgräber der Qubbet el Hawa bei Assuan,
II. Abteilung, 1. Band. 2. Teil

EDEL 1979

Edel, E. 1979, Zum Verständnis der Inschrift des Jzj aus
Saqqara, in: ZÄS 106: 105-116

EDEL 1981

Edel, E. 1981, Die mit dem
und
u. Varr. geschriebenen
Wörter, in: Young (ed.), Studies represented to Hans Jakob
Polotsky: 378-389

EDEL, Hieroglyphische
Inschriften

Edel, E. 1981, Hieroglyphische Inschriften des Alten Reiches.
Abhandlungen der Rheinisch-Westfälischen Akademie der
Wissenschaften 67

Egyptian Art in the Age
of the Pyramides

Egyptian Art in the Age of the Pyramides, 2000, Exhibition
catalogue The Metropolitan Museum of Art, New York

EICHLER 1991

Eichler, E. 1991, Untersuchungen zu den Königsbriefen des
Alten Reiches, in: SAK 18: 141-172

El-AGUIZY 1978

El-Aguizy, O. 1987, Dwarfs and Pygmies in Ancient Egypt, in:
ASAE 71: 53-69

El-KHOULI, Meidum

El-Khouli, A. 1991, Meidum (ACE 3)

EL-KHOULI &
KANAWATI, Quseir elAmarna

El-Khouli, A. & Kanawati, N. 1989, Quseir el-Amarna. The
Tombs of Pepy-ankh and Khewen-wekh (ACE 1)

207

El-KHOULI &
KANAWATI, ElHammamiya

El-Khouli, A. & Kanawati, N. 1990, The Old Kingdom Tombs
of El-Hammamiya (ACE 2)

ELSASSER &
FREDERICKSON,
Ancient Egypt

Elsasser, A E. & Frederickson, V.-M. 1966, Ancient Egypt. An
Exhibition at the Robert H. Lowie Museum of Anthropology of
the University at California, Berkeley March 25 - October 23,
1966

VAN ELSBERGEN,
Fischerei

Elsbergen, van M. J. 1997, Fischerei im Alten Ägypten.
Untersuchungen zu den Fischfangdarstellungen in den Gräbern
der 4. bis 6. Dynastie (ADAIK 14)

EMERY, Tombs of the
First Dynasty

Emery, W. 1949-58, Great Tombs of the First Dynasty,
Excavation Saqqara 1949-58, 3 Bde

ENGELBACH, Riqqeh & Engelbach, R. 1915, Riqqeh and Memphis IV (BSAE 26)
Memphis IV
ÉPRON-Wild, Ti

Épron, L., Daumas, F. & Goyon, G. 1939, Le tombeaux de Ti.
Vol I. Wild, H. 1953 & 1966, Le tombeaux de Ti. vol. II & III
(MIFAO 65)

ERMAN, Papyrus
Westcar

Erman, A. 1890, Die Märchen des Papyrus Westcar, 2 Bde

ERNST 2001

Ernst, H. 2001, Der Kult in den Opferhöfen der Totentempel
des Alten und Mittleren Reiches, in: SAK 29: 41-53

EYRE 1987

Eyre, C. F. 1987, Work and the Organisation of Work in the
Old Kingdom, in: Powell (ed.), Labor in the Ancient Near East:
5-47

EYRE 1994

Eyre, C. F 1994, Feudal Tenure and Absentee Landlords, in:
Allam (ed.), Grund und Boden im Alten Ägypten: 107-133

EYRE 1998

Eyre, C. F. 1998, The Market Women of Pharaonic Egypt, in:
Grimal & Menu (eds.), Le commerce en Égypte ancienne (BdÉ
121)

EYRE 2004

Eyre, C. F. 2004, How relevant was Personal Status to the
Functioning of the Rural Economy in Pharaonic Egypt? in:
Menu (ed.), La dépendance rurale dams l’Antiquité égyptienne
et proche-orientale: 1157-186

FAKHRY, Sept
Tombeaux

Fakhry, A. 1935, Sept Tombeaux à l'Est de la Grande Pyramide
de Guizeh

FALTINGS,
Lebensmittelproduktion

Faltings, D. 1998, Die Keramik der Lebensmittelproduktion im
Alten Reich. Ikonographie und Archäologie eines
Gebrauchsartikels (SAGA 14)

FAULKNER, CDME

Faulkner, R. 1962, A Concise Dictionary of Middle Egyptian
208

H. L'Art de l'Ancien Empire égyptien. 2 Bde FISCHER 1954 Fischer . H. G. 1960. 1962. Die Stellung des Kindes in Familie und Gesellschaft nach altägyptischen Texten und Darstellungen FIRTH & GUNN. 1954. Notes on two tomb chapels at Gîza. H. 1958. in: JEA 67: 166-168 209 . Actes de colloque organisé au musée du Louvre par le Service culturel les 3 et 4 avril 1998 : 99-147 FEUCHT 1995 Feucht. H.). in: JAOS 74: 26-34 FISCHER 1956 Fischer. B. A scribe of the Arny in a Saqqara Mastaba of the Early Fifth Dynasty. C. 1974. The Inspector of Youths Nfr-n-#wfu. H. Nefer and Kahay. G. G. in: ZÄS 86: 21-31 FISCHER 1961b Fischer. in: OMRO XLI: 1-13 FISCHER 1961a Fischer. G. in: MDAIK 16: 131-137 FISCHER 1959 Fischer. G.G. in: JARCE 1: 7-23 FISCHER 1965 Fischer. The Cult and Nome of the Goddess Bat. H. Erika 1995. 1960. 1981. & Gunn. Teti Pyramid Cemeteries. in: BiOr 31: 66-69 FISCHER 1981 Fischer.FAY 1999 Fay. Rezension zu Altenmüller & Moussa. 1961c. Four Provincial Administrators at the Memphite Cemeteries. 1961b. An Early Occurence of Hm "Servant" in Regulations Referring to a Mortuary Estate. G. 1956. G. H. 1961a. The Butcher PH-r-nfr. H. Royal women as represented in Sculpture during the Old Kingdom. 1965. G. 1999. Das Kind im Alten Ägypten. in: JAOS 76: 99-110 FISCHER 1958 Fischer. G. in: Kush 9: 44-80 FISCHER 1962 Fischer. H. An Occurence of @nn-ncwt "Ehnasya" on Two Statuettes of the Late Old Kingdom. The Nubian Mercenaries of Gebelein during the First Intermediate Period. H. B. A daughter of the Overlords. H. in: JARCE 4: 49-53 FISCHER 1974 Fischer. Part II: Uninscribed Sculptures. 1959. in: JAOS 81: 423-425 FISCHER 1961c Fischer. 1926. H. G. Three Old Kingdom Palimpsets in the Louvre. TPC Firth. H. in: JNES 18: 233-272 FISCHER 1960a Fischer. G. BjA and the deified Vezier MHw. G. in: Ziegler (ed. in: Orientalia 29: 168-190 FISCHER 1960b Fischer.

H. Varia FISCHER 1996. Providence. 22000. Notes on Some Texts of the Old Kingdom and Later. Zur Repräsentation von Geschlechterrollen in den Grabstatuen der Residenz im Alten Reich. Egyptian Women of the Old Kingdom and of the Heracleopolitan Period Women FISCHER-ELFERT 2000 Fischer-Elfert.). 1968. Dendera Fischer.huberlin. November 5-7. Minor Cemetery Fisher. Inscriptions from the Coptite Nome. Studies in Honor of William Kelly Simpson: 267-274 FISCHER 2001 Fischer. Dynasties VI .de/nilus/netpublications/ibaes2/lay. Women's Earliest Records From Ancient Egypt and Western Asia. 1996. in: SAK 28: 67-82 FISHER.).07. G. Hierotaxis auf dem Markte Komposition. 2000. Another Pithemorphic Vessel of the Sixth Dynasty.html (25.G. Varia Fischer. Kohärenz und Lesefolge der Marktszenen im Grabe des Nianchchnum und Chnumhotep. A Unique Composite Hieroglyphe. M. G.hu-berlin.2007) FITZENREITER 2001 Fitzenreiter. The Minor Cemetery at Giza FITZENREITER 2000 Fitzenreiter.FISCHER 1989 Fischer.2007) 210 . in: Lohwasser (ed. H. in: Lesko (ed. Rhode Island. G. 1996.-W. Online im Internet: URL: http://www2.XI (AnOr 40) FISCHER. Proceedings of the Conference on Women in the Ancient Near East. Varia Nova FISCHER 2000. 1924. Geschlechterforschung in der Ägyptologie und Sudanarchäologie. H. G. C. H. H. Eine Studie der funerären Praxis an nichtköniglichen Grabanlagen der Residenz im Alten Reich. M. Brown University. G. 1964. IBAES III.).html: 75-111 (25. 1993. 1989. IBAES II. in: JARCE 30: 1-7 FISCHER 1996 Fischer. 1987: 524 FISCHER 1993 Fischer. Women in the Old Kingdom and the Heracleopolitan Period. Varia Nova Fischer. Egyptian Fischer. Internet-Beiträge zur Ägyptologie und Sudanarchäologie. in: Der Manuelian (ed. H.de/nilus/net-publications/ibaes3/lay. Coptite Nome Fischer. 2001. Statue und Kult. G. Egyptian Studies III. Dendera in the Third Millenium B. H. in: JARCE 38: 1-6 FISCHER. down to the Theban Domination of Upper Egypt FISCHER 1976. Online im Internet: URL: http://www2. H. H. H. G. 1976. G.07. Egyptian Studies I. C. 2000.

in: Alles Gender? Oder Was? Theoretische Ansätze zur Konstruktion von Geschlecht(ern) und ihre Relevanz für die Praxis in Bildung. 1981. 1984. The Early Tombs at Tehne. Heqaib Franke. J. A. J. D. 1908. & Jéquier.Chancen und Grenzen lesbisch-schwuler Bündnisse: 77-98 211 .-E. S. M. Das Heiligtum des Heqaib auf Elephantine. in: ASAE 3: 67-76 FRIEDMANN 1996 Friedmann. Geschichte eines Provinzheiligtums im Mittleren Reich (SAGA 9) FRANKE 1998 Franke.FREY & DINGLER 2001 Frey. D. Beratung und Politik. 1998. 1902. 1902. Aspects of Early Egypt: 1635 GABET 1892 Gabet 1892. 1931. 2 Bde GAUTHIER. Mémoire sur les Fouilles de Licht (MIFAO 6) GENSCHEL 1987 Genschel. (eds. Online im Internet: URL: http://www. M. An Archaic Funerary Stele. Queer als Symptom. The Ceremonial Centre at Hierakonpolis Locality HK29A. A. Wie Theorien Geschlechter konstruieren. 2001. G.was bist Du?. Documentes Relatifs aux Fouilles de Mariette. Priestesses of Hathor Galvin. Personnel du Dieu Min Gauthier. The Priestesses of Hathor in the Old Kingdom and the Ist Intermediate Period (UMI) GALVIN 1983 Galvin. Umkämpfte sexualpolitische Räume. in: Etgeton. 1983.2007) FRANKE. 1996.pdf: 725 (25. 1987.de/downloads/gd/allesgenderoderwas. R. S. in: GM 167: 33-48 FRASER 1902 Fraser. Inscriptions from the tomb of Si-renpowet I. in: JEA 70: 42-49 GARDINER 1908 Gardiner.07. in: RecTrav 12: 214-217 GALVIN. C. "Writing of the ¡wt-sign in the Titles of the Cult of Hathor". M. 1947. AEO Gardiner. & Hark. R. Kleiner Mann (nDs) . 1917.). "The Hereditary status of the Titles of the Cult of ¡AT¡OR". Ancient Egyptian Onomastica. in: Spencer (ed. A. & Dingler. Le Personnel Du Dieu Min GAUTHIER & JÉQUIER 1902 Gauthier.). G./ 10. in: ZÄS 45: 123-140 GARDINER 1917 Gardiner. Dokumentation einer Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung am 9. März 2001 in Berlin. Freundschaft unter Vorbehalt . in: JAOS 103: 425-430 GALVIN 1984 Galvin.boell. H. in: JEA 4: 256260 GARDINER. 1994.

1939. Y. Un portrait inconnu de Tepemëonkh. B. in: SAK 25: 101-111 GOMAÁ. 1982. Royal Palace Goelet. Königliche Dokumente aus dem Alten Reich (AÄ 14) GOEDICKE. Hafemann & Lohwasser (eds. 1980. in: Arnst. in: MDAIK 21: 171 GOEDICKE. in: BIFAO 106: 89-103 GRAJETZKI 2001 Grajetzki. 1965. Bemerkungen zum Siegelzylinder Berlin Inv. B.89 GÖDECKEN. A.). Die privaten Rechtsinschriften aus dem Alten Reich (Beihefte WZKM 5) GOEDICKE 1998 Goedicke. Ägypten während der Ersten Zwischenzeit (TAVO Beiheft 27) GOELET. Les plus anciennes Femmes-Médecins de l'histoire. Priestesses of Hathor: Their Function. 2006. M. 1995. La Résiliation d'une Fonction Religieuse. Zwischenzeit Gomaá. F. Decline and Disappearance. Priese. in: BIFAO 76: 65. W. Meten Gödecken. 2001.GHALIOUNGUI 1975 Ghalioungui. Two Aspects of the Royal Palace in the Egyptian Old Kingdom (UMI) GOURDON 2006 Gourdon. Eine Betrachtung der Inschriften des Meten im Rahmen der sozialen und rechtlichen Stellung von Privatleuten im Ägyptischen Alten Reich (ÄAT 29) GOEDICKE 1959 Goedicke. Festgabe für Endesfelder. Le nom des épouses abydéniennes de Pépi Ier et la formule de serment à la fin de l’Ancien Empire. H. in: BIFAO 75: 159-164 GILCHRIST 1999 Gilchrist. 1975. 1973. H. 1999. Der Gebrauch von Rangtiteln in der Provinzialregierung der 1. in: ZÄS 92: 32-38 GOEDICKE 1966 Goedicke.contesting the past GILLAM 1995 Gillam. P. Rechtsinschriften Goedicke. Dokumente Goedicke. 1966. O. Begegnungen. 1976. 1959. 1. Die Laufbahn des MTn. K. Zwischenzeit und des frühen Mittleren Reiches. A Fragment of a Biographical Inscription of the Old Kingdom. 1970. 20659. 1998. Dienstränge im Alten Reich?. H. Nr. H. H. Königl. in: JARCE 32: 211-237 GITTON 1976 Gitton. 1967. Reineke & Wenig: 161-170 Grdseloff. R. R. in: JEA 45: 8-11 GOEDICKE 1965 Goedicke. H. in: ASAE 39: 385-387 GRDSELOFF 1939 212 . Gender and Archaeology .

in: JEA 72: 23-40 HARPUR 1986b HARPUR 1987 Harpur. Ägyptisches Wörterbuch Hannig. Notes sur deux monumentes inédits de l'Ancien Empire. & Newberry. Y. Das soziale des Geschlechts.Sexualpolitik eines Wortes. R. Le <bois> cachet officiel des Gouverneurs. Deification and Unusual Representations in the Form of Gods. Nature de la Stèle de Donation de Fonction du Roi Ahmôsis a la Reine Ahmès-Nefertari. 1898. München. November 2000 bis 22. S.t. 1943. in: SAK 10: 205-213 HANNIG 2003. in: MDAIK 19: 16-52 HABACHI 1983 Habachi. 1942. The Identity and Positions of Relief Fragments in Museums and Private Collections: the Reliefs of Ra-Htp and Nfrt from Meydum. L'Inscription de Penmerou. Further reliefs from the chapel of Ra-Htp at Meydum. & Schoske. B. 1963. 2000. Entstehung und Verehrung einer Personifikation (PÄ 7) GÜMEN 1998 Gümen. Kahun Griffith. Zwischenzeit HARARI 1959 Harari. in: SAK 13: 107-123 Harpur. Ägypten in der Vor. 1951. L. Frauenforschung und die Kategorie "Ethnizität". A. Hamburg: 22-41 HARPUR 1986a Harpur. El Bersheh. in: ASAE 56: 179181 HARAWAY 1987 Haraway. Part II GRIFFITH & NEWBERRY. Hieratic Papyri from Kahun and Gurob (principally of the Middle Kingdom). D. F. I. Genre . W.) Viel Orte. Am Beginn der Zeit. S. Altes Reich und 1. L. Place in History. 1987. L. 1986. 24. B. April 2001 (SAS 9) GUGLIELMI 1991 Guglielmi. The Identity and Position of Relief Fragments in Museums and private Collections. F. in: Hauser (ed. 1895. Gender. Ägyptisches Wörterbuch I. 2 Bde Griffith. 2003. 1983.GRDSELOFF 1942 Grdseloff. El Bersheh II GRIMM & SCHOSKE 2000 Grimm. Y. 1959. 1991. L. 1986. P.und Frühzeit. King's Nebhetepre Mentuhotep: His Monuments. B. Staatliches Museum Ägyptischer Kunst. in: ASAE 42: 107-120 GREDSELOFF 1943 Grdseloff. Überall? Festschrift für Frigga Haug. in: Das Argument 224: 187-202 HABACHI 1963 Habachi. Y. in: ASAE 42: 39-69 GRDSELOFF 1951 Grdseloff. The tomb of princess Nebet of the VIIIth dynasty discovered at Qift. Die Göttin Mr. 1998. in: JEA 73: 197-200 213 . Geschlecht. in: ASAE 51: 153-157 GRIFFITH. 1987.

Neuausgabe von Z. Hemet-ra Hassan. 1975. Ny-ankh-Pepy Hassan. Decoration in Egyptian Tombs of the Old Kingdom. Neuausgabe von Z. W. Excavations of Giza. 1998. Giza Hassan. Scepter of Egypt Hayes. Y. A Background for the Study of the Egyptian Antiquities in The Metropolitan Museum of Art. I. Decoration Harpur. Egypt in Miniature Vol. The Tombs of Nefermaat and Rahotep at Maidum. 1955. III. in: Kunst des Alten Reiches.Vol. A Group of Unique Statues Discovered at Giza. 1937-1938 . Z. in: MDAIK 47: 157-162 HAWASS 1995 Hawass. The Statues of Jnty-^dw from Tomb GSE 1915. S. III. The Scepter of Egypt. S. Excavations at Saqqara. Haus und Palast im Alten Ägypten (VÖAW 14): 53-67 HAWASS 1998 Hawass. 1996. Iskander (Saqqara I) HASSAN. Mastabas of Princess @mt-Ra and others. Excavations at Saqqara. Neuausgabe von Z. 1995. in: MDAIK 52: : 177-186 HAWASS 1991 Hawass. 1932-60. 1 HASSAN. 1991. in: Grimal (ed. The Mastaba of Neb-Kaw-@er. 1987. 2 Bde 214 . II. Iskander (Saqqara III) HAWASS & VERNER 1996 Hawass. Scene Details. The Statue of the Dwarf Pr-n(j)-anx(w) Recently Discovered at Giza. 10 Bde HASSAN.). A papyrus of the late Middle Kingdom in the Brooklyn Museum HAYES. M. 1953 & 1959. Discovery. & Scremin. Y. Royal Decrees from the Temple of Min at Coptus.Vol.HARPUR. 1996. A Group of Unique Statues Discovered at Giza. P. Neb-Kaw-Her Hassan. Z. und 30. 2001. S. Z. in: Bietak (ed. Mastabas of Ny-cankh-Pepy and Others. The Chapel of Kagemni. Z. Studies in Orientation and Scene Content HARPUR 2001 Harpur. 1975. 1975. Z. The Workmen's Community at Giza. Y. 1937-1938 . Destruction and Reconstruction HARPUR & SCREMIN 2006 Harpur.Vol. und Verner. in: JEA 14: 3-23 HAYES 1955 Hayes. Newly Discovered Blocks from the Causeway of Sahure (Archeological Report). W. S. 2006. 1946. 1937-1938 . Symposium im Deutschen Ägyptologischen Institut Kairo am 29. Excavations at Saqqara. W. Oktober 1991 (SDAIK 28): 91-101 HAWASS 1996 Hawass. Iskander (Saqqara II) HASSAN.): Les Critères de Datation Stylistiques (BdÉ 120): 187-208 HAYES 1946 Hayes.

(HdO 1) HELCK 1977 Helck. (MÄS 31) HELCK. Stuttgart3 1963 HILL 1999a Hill. 1957. S. M. 1994. 2002. Wege zum Eigentum an Grund und Boden. 1959. 1982. Herausgegeben und erläutert von H. Die Admonitions Helck. Wirtschaftsgeschichte des Alten Ägypten im 3.): Grund und Boden in Altägypten. The Egyptian Relief and Stelae in the Pushkin Museum of Fine Arts HOFFMANN 2002 Hoffmann. & Berlev. W. 1980. W. Jahrtausend v. Wirtschaftsgeschichte Helck. Untersuchungen zu den Beamtentiteln des ägyptischen Alten Reiches (ÄgFo 18) HELCK 1956 Helck. und 2. Leiden I 344 recto (KÄT 11) HERODOT HERODOT. Ink wa jm-Tn "ich bin ja einer von euch" . Altägyptische Aktenkunde des 3. Historien. W. Beamtentitel Helck. und 2. Bemerkungen zu den Pyramidenstädten im Alten Reich.HELCK 1950 Helck. Chr. T. W. Chr. Die Autobiographie des Uni ( Abydos. Egyptian Stelae Hodjash. W. in: MDAIK 15: 91-111 HELCK 1959 Helck. Horneffer. in: LingAeg 10: 225-237 ) von 215 . 1964. 1977.. S. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 233-234 HILL 1999b Note on the Dating of Certain Stone Statuettes. W. Jahrtausend vor Chr. W. und 2. Aktenkunde Helck. Pap. Rpat auf dem Thron des Geb. 1995. 1950. Die soziale Schichtung des ägyptischen Volkes im 3. The Reserve Heads of the Old Kingdom: A Theory. & Berlev. Wirtschaftliche Bemerkungen zum privaten Grabbesitz im Alten Reich. 1956. 1999. Jahrtausends v. O. Die "Admonitions". Tübingen: 9-14 HELCK 1995. Übersetzt von A. O. in: Allam (ed. W. in: Altorientalische Forschung (AoF) 7: 31-49 HODJASH & BERLEV. A Market-Scene in the Mastaba of ©ADA-m-anx (&p-m-anx). 1974. 1: 1-36 HELCK 1964 Helck. Haussig. Ägyptischen Dynastie (UGAÄ 14) HELCK. W. in: ZÄS 104: 89-93 HELCK 1994 Helck. in: MDAIK 14: 63-75 HELCK 1957 Helck. W. 1954. in: Or 19: 416434 HELCK. Der Einfluss der Militärführer in der 18. in: JESHO II. W. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 386 HODJASH & BERLEV 1980 Hodjash. 1975. W.

Beschreibung der Ägyptische Sammlung des niederländischen Reichsmuseums der Altertümer in Leiden. Pepi II Jéquier.). A. Die Pyramidenanlagen der Königinnen. 1962. Hieroglyphic Texts BM James. 3 Bde JOHNSON 1996 Johnson. Egyptology at the Dawn of the Twenty-first Century 2: 324-331 JAMES.. 2005. T. 2006. F. U. Arbeitseinsätze und Löhne der sogenannten Sklavinnen von Deir el-Medine. 1936-40. Les Pyramides des reines Neit et Apouit JÉQUIER. in: Gundlach & Rochholz (eds.R. B. 1908. 1912.Struktur. 2003.G. in: Capel & Markoe (eds. Hieroglyphic Texts from Egyptian Stelae. 1996. P. in: Dorn & Hofmann (eds. L'eunuque dans l'Égypte pharaonique. SHABAAN. 21961... Zur sozialen Bedeutung zweier Begriffe für <Diener>: bAk und Hm (Aegyptica Helvetica 18) HOFFMANN 2006 Hoffmann.M. T. P. Reliefs und Inschriftensteine des Alten Reiches HOLWERDA. Khentika James. T. Shabaan. S. J. H. Living and Writing in Deir el-Medine: 113-118 HÖLSCHER. G. Die Entwicklung und Deutung des Totenopferraumes in den Pyramidentempeln des AR. Statuen des Alten Reiches JÉQUIER. & Holwerda. HAWASS & SARRY EL DIN 2003 Hussein. A. R. The Mastaba of Khentika called Ikhekhi (ASE 30) JÁNOSI 1994 Jánosi. Pyramidenanlagen der Königinnen Jánosi. 1994. Mistress of the house: 175-186 JONCKHEERE 1954 Jonckheere. etc. 1933.). Das Grabdenkmal des Königs Chephren HÖLZL 1999 Hölzl. Les noms de domaines funéraires sous l'ancien empire égyptien (BdÉ 34) Jaros-Deckert. & Rogge. G. Le monument funéraire de Pepi II.. Neit et Apouit Jéquier. Band 1. Domaines JAROS-DECKERT & ROGGE 1993 Jaquet-Gordon. I JAMES & APTED. Untersuchungen zu einem Grabtyp des Alten und Mittleren Reiches (UÖAI XIII) JAQUET-GORDON. E. H. CAA Kunsthistorisches Museum Wien. F. Chephren Hölscher. 1953.H.. Die Denkmäler des Alten Reiches HUSSEIN. T. 1993.). Ägyptische Tempel . BOESER & HOLWERDA.H. Ägyptische Sammlung Leiden Holwerda. Lieferung 15. 1999. 1954. Funktion und Programm: 143-163 JÁNOSI. CAA Kunsthistorisches Museum Wien. 1996. J. The legal status of women in ancient Egypt. Lieferung 18. in: Revue d'histoire des sciences et leur applications VII: 139-155 216 . P. Z. Anthropological Differences between Workers and High Officials from the Old Kingdon at Giza. & Apted. in: Hawass (ed. & Sarry El Din. Hawass. in the British Museum Vol. G. Boeser. M.).HOFFMANN 2005 Hoffmann.

Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr.2001. Das System der ägyptischen Hieroglyphenschrift in der 0. Lieferung KAHL. H. 1976. PHrnefer. in: Kunst des Alten Reiches (SDAIK 28): 103109 JUNKER. 1995. 1.JONES. Weta und das Lederkunsthandwerk im Alten Reich. Dynastie (GOF 29) KAHL. 1957. KLOTH & ZIMMERMANN 1995 Kahl. Wilhelm Pelizäus unternommen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. in: ASAE 4: 85-90 KAMAL 1912 Kamal. 1995. Index Jones. September 12. W. 231. Eine Bestandsaufnahme (ÄA 56) KAISER 1983 Kaiser. 2000. 1983. N. 1994. 1929-1955. 1969. Kloth. F.. 1969 (SAOC 35): 5562 KAHL. Abhandlung KADISH 1969 Kadish. An Index of Ancient Egyptian Titles. 1977. Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. in: ZÄS 75: 63-84 JUNKER 1957 Junker. M. Fouilles à Dara et à Qoçeir el-Amarna. <Ersatzköpfe>. 1980. N. 1939. J. Zu den "msw njswt" der älteren Bilddarstellungen und der Bedeutung von rpw. 1904. Catalogue Egypt ny Carlsberg Glyptotek. 1. Govermental Reforms in Old Kingdom Egypt 217 . J. H. D. G. Eunuchs in Ancient Egypt?. E. & Zimmermann. 12 Bde JUNKER 1939 Junker. 3 Bde JUNGE 1995 Junge. Hieroglyphensystem Kahl. U. in: MDAIK 39: 261-296 KAMAL 1904 Kamal. A. 2002. Giza Junker. The Egyptian Administration in the Old Kingdom. Frühägyptisches Wörterbuch Kahl. in: Studies in Honor of John A.t. Administration Kanawati. bis 3. 1996 . Dynastie. Evidences on its Economic Decline KANAWATI 1980 Kanawati.. Frühägyptisches Wörterbuch. N. Epithets and Phrases of the Old Kingdom. B. in: ASAE 12: 128-142 KANAWATI 1976 Kanawati. N. 1912. Fouilles à Gebel-el-Teyr. J. 2 Bde JORGENSEN 1996 Jogensen. Hem-iunu. Anch-ha-ef und die sog. Band. Die Inschriften der 3. Wilson. A. Polygamy in the Old Kingdom of Egypt? in: SAK 4: 149-160 KANAWATI. H.

Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. 1971-1994. N.2001. in: MIO 14: 192-205 KAPLONY. Les Prêtres-Ouâb de Sekhmet et les Conjurateurs de Serket KAPLONY 1962 Kaplony. 6-7) KANAWATI. 1962. 4 Bde. N. N. N. P. KAPLONY-HECKEL. 2 Bde und Suppl. 2003. Kleine Beiträge zu den Inschriften der Ägyptischen Frühzeit (ÄA 15) KAPLONY 1968 Kaplony. ElHawawish Kanawati. The Tomb of Nikauisesi (ACE 14) KANAWATI & ABDERRAZIQ 2001 Kanawati. The Tombs of Shepsipuptah. The Cemetery of Akhmim. P. N. 2000 . 2001.KANAWATI. in: ZÄS 88: 7374 KAPLONY. 2001. U. Deux conspirations contre Pépy Ier. N. 1992. 1991. in: CdÉ 56: 203-217 KANAWATI 1991 Kanawati. 1984. 1981. IÄF Kaplony. F. Conspiracies in the Egyptian Palace KANAWATI & ABDERRAZIQ 2000 Kanawati. Aeg 2-3) Kaplony-Heckel. 1966. The Tombs of El-Hagarsa. 3 Bde (ACE 4. El-Hagarsa Kanawati. & Abder-Raziq. Part I. The Governors of the wADt-Nome in the Old Kingdom. The Rock Tombs of El-Hawawish. in: BACE 12: 65-70 KANAWATI 2003 Kanawati.: Chronology and Administration (ACE 2) KANAWATI. 1977 & 1981. The Teti Cemetery at Saqqara VI. P. Tombs at Giza. 2 Bde KANAWATI 2001 Kanawati. Mereri (Merinebti). The Teti Cemetery at Saqqara VII. 1968. M. Inschriften 218 . Neues Material zu einer Prosographie des Alten Reiches. Ägyptische Handschriften. BIÄF Kaplony. N. A Female Guard buried in the Teti Cemetery. M. in: GM 121: 57-67 KANAWATI. Die njswtjw im Alten Reich. P. (ÄA 8-9) KAPLONY. 10 Bde KANAWATI 1981 Kanawati. Die Inschriften der ägyptischen Frühzeit. 1963-64. Akhmim Kanawati. & Abder-Raziq. Tombs at Giza Kanawati. 2000. Rollsiegel Kaplony. Hefi and Others (ACE 17) KÄNEL 1984 Von Känel. N. N. Die Rollsiegel des Alten Reichs (Mon. P. 1980-1992. 1993-1995. Akhmim in the Old Kingdom. N.

erotic corner or domestic altar? A study of the so-called „elevated bed“ in Deir l-Medina houses. B. The Harim-Palace at Medinet el-Ghurab. sitting place. 1964. Ein Überblick zu feministischen Geschlechtertheorien und deren Anwendung auf die archäologische Forschung. Provinzialkunst Kees.-P. H. Sésostris Ier Lacau. Dissertation Berlin KLOTH 2002 Kloth. P. K. in: Karlisch. R. L. Uhemka Kaiser. P. Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig KUCHMAN 1978 Kuchman. in: Reader zum Symposium „Feminismus und Archäologie?!" in Tübingen: 2640 KÄSTNER 1997 Kästner. Studien zur ägyptischen Provinzialkunst KEMP 1978 Kemp. Die Pyramide als König? Verkannte elliptische Schreibweisen von Pyramidennamen des Alten Reiches. S. 1997. 5 Bde (Fouilles Saqqara) 219 . 1997. H. Frauen als Subjekte politischer Macht in der judäischen Königszeit. in: ASAE 68: 223-235 LACAU & CHEVRIER. La Pyramide à Degrés. S. Die Mastaba des Uhemka.KARLISCH 1991 Karlisch. 1982. 1990. Une Chapelle de Sésostris 1er a Karnak. in: ZÄS 105: 122-133 KIESOW 1998 Kiesow A. PD Lauer. 2002. 1956-69. 2 Bde KRAUSPE 1997 Krauspe. 1997. 2006. 1978. 1921. R. 1978. 2 Bde LAUER. 1998. Zur Diskussion um feministische Archäologie . J. in: SAK 35: 165-174 KRAUSPE. Titles of Queenship part II: The eleventh Dynasty and the Beginning of the Middle Kingdom: The wives of Nebhepetre Mentuhotep.Versuch eines Überblicks. Ein Grab in der Wüste KEES. & Chevrier. 1936-1965. Sinuhe Koch. in: JSSEA 9: 21-25 KUHLMANN 1982 Kuhlmann. J. Die (auto)biographischen Inschriften des ägyptischen Alten Reiches: Untersuchungen zur Phraseologie und Entwicklung (SAK Beiheft 8) KOCH. Katalog Ägyptischer Sammlungen in Leipzig. Unpubl. N. R. 1991. Katalog Leipzig Krauspe. Birth-bed.C. Die Erzählung des Sinuhe (BiAeg 17) KOLTSIDA 2006 Koltsida. Rund ums Geschlecht. A. H. Vom Knochenmensch zur Menschenfrau: 13-29 KAYSER. Löwinnen von Juda. Köstner & Mertens.

M.(ed. 1849-1858. 1927. 1996.07. 1943.. Berlin 2000. E. The Jmyt-pr Document: Form. Ancient Egyptian Literature Lichtheim. Online im Internet: URL: http://www2. J. E. A. R. Mission Archéologique de Saqqarah I (BdÉ 51) LECLANT & CLERC 1996 Leclant. bearbeitet von Bayer-Niemeier. Wissenschaftliche Kataloge. 1992. Internet-Beiträge zur Ägyptologie und Sudanarchäologie. The Sixth Dynasty False Door of the Priestess of Hathor Irti. 1993 LOGAN 2000 Logan 2000. Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien.hu-berlin. Geschlechterforschung in der Ägyptologie und Sudanarchäologie. in: Donadoni (ed. in: MDAIK 43: 1-188 LUTZ. 1994-1995: 234-356 LD Lepsius. Goddesses Lesko. Egyptian Tomb Steles Lutz. M. 1974. CAA Boston Fascicle 2. et al.). G. Text. "Der Sklave". A. H. Der Königliche Harim im Alten Ägypten und seine Verwaltung. 1897-1913. Museum Alter Plastik. 5 Bde LEHNER 1997 Lehner. 12 Bde LD Text Lepsius. Egyptian Tomb Steles and Offering Stones of the Museum of Anthropology and Ethnology of the University of California 220 . J. in: JARCE 31: 41-47 LESKO. and Significance.). B.de/nilus/netpublications/ibaes2/lay. R. Der Mensch im Alten Ägypten: 222-259 LORTON 1974 Lorton.2007) LOPRIENO 1992 Loprieno. D. Ägyptische Bildwerke III: Skulptur. IBAES II. 3 Bde Liebieghaus III Liebieghaus. Stelae I. R. R. Untersuchung über religiösen Gehalt. in: JARCE 11: 98-101 LÜDDECKENS 1943 Lüddeckens. Denkmäler aus Ägypten und Äthiopien. in: JARCE 37: 49-73 LOHWASSER 2000 Lohwasser.html (25. K. 1999. Ancient Egyptian Literature. Sprache und Form der ägyptischen Totenklagen. The Great Goddesses of Egpyt LICHTHEIM. Rezension zu Reiser. Papyri und Särge. 1973-1980. Le temple haut du complexe funéraire du roi Téti. The Complete Pyramides LEPROHON 1985 Leprohon. K. 1985. Function. 1994. 1997. Fouilles et travaux en Égypte et au Soudan. Frankfurt am Main. F.LAUER & LECLANT 1972 Lauer & Leclant 1972. & Clerc. The Early Dynastic period to the Late Middle Kingdom LEPROHON 1994 Leprohon.

1979. J. CAA Hildesheim Lieferung 7.. & Petrie. Sexual Life in Ancient Egypt DER MANUELIAN 1986 Der Manuelian. D. November 1985: 22 221 . Die Frau im Alten Ägypten. HARDING & PETRIE. 1980. The Tomb of Hetepka and other Reliefs and Inscriptions from the sacred Animal Necropolis North Saqqâra 1964-1973 MARTIN 1977 Martin. Reliefs des Alten Reiches und verwandte Denkmäler. Haynes. 2002.und Pelizäusmuseum Hildesheim 15. & Freed. Der Ersatzkopf der Prinzessin Jabtet. E.4. in: JNES 45: 1-18 MARIETTE. 1983. Egypt in the Age MARKOWITZ. A Hmt nTr of Queen Iput I. L.). CAA Hildesheim Lieferung 8. <Wahrheit> und Wirklichkeit. J.477). 1986. D. 1979-80. K. 1911. Plastik des Alten Reiches II MARTIN-PARDEY Martin-Pardey. W.Y. F. 1935. in: Bárta & Krejčí (eds. in: JSSEA 10: 229-241 MANNICHE. CAA Hildesheim Lieferung 4. Princess Inti. K. Sexual Life Manniche. HAYNES & FREED 2002 of the Pyramids . 1978. 1977. 2000. E. Fragments copied by Battiescombe Gunn from a tomb at Saqqara. Untersuchung zu Ursprung und Geschichte der ägyptischen Obelisken bis zum Ende des Neuen Reiches (HÄB 3) MARTIN 1978 MARTIN. G. An essay in Document Transmission: Nj-kA-anx and the earliest Hrjw rnpt. E.Highlights from the Harvard UniversityMuseum of Fine Arts. 1997. Hemetka Martin. Römer. Mastabas Mariette. A. Idout MAGEE 1983 Macramallah. M. the companion of Horus. Bahrain and Hemamieh MACRAMALLAH. Reliefs des Alten Reiches MARTIN 1980 MARTIN. L. R. E. in: Nofret . Juli . Hemamieh Mackay.MACKAY. P. in: JSSEA 13: 241-248 Markowitz.Die Schöne. Ein Garantsymbol des Lebens. T. 1929. 1976. 1985. Teil 3 MARTIN-PARDEY. 1885. K. Le Mastaba d'Idout MAGEE 2000 Magee. R. Abusir and Saqqara in the year 2000: 229-240 MALEK 1979-80 Malek. Untersuchungen zur ägyptischen Provinzialverwaltung bis zum Ende des Alten Reiches (HÄB 1) MARTIN-PARDEY 1978 Martin-Pardey.. Boston Expedition MARTIN. 1978. Provinzialverwaltung Martin-Pardey. An early Middle Kingdom Coffin from Akhmîm in the Ashmolean Museum (No. Harding. Les mastabas de l'ancien empire Magee.

B. Administration territoriale et organisation de l’espace en Egypte au troisième millénaire avant J. in: CdÉ 148: 286-290 MENU 1985 Menu. C. in: Adams et al. The Old Kingdom Cemetery at Hamra Dom. 2005. 2002. Studies on the human body in antiquity: 139-161 MESKELL 1999 Meskell. H. Rezension zu Säve-Söderbergh. 1985. C. & Harari. The God Min to the End Of the Old Kingdom (ACE Studies 3) MC FARLANE 1999 Mc Farlane. Ventes de maisons sous l'Ancien Empire. 1998.MC FARLANE. L.-C. 1998: The irresistible Body and the Seduction of Archaeology. Changing Meanings. économique et sociale de l'ancienne Égypte. D. Class et cetera in Ancient Egypt MESKELL 2002 Meskell. C. Mastaba of Hetep-Her-Akhtj Mohr. Study on an Egyptian Tomb Chapel in the Museum of Antiquities Leiden (MVEOL 5) MOORE 1988 Moore.). J. (eds. Études sur l'Ancien Empire et la nécropole à Jean-Philippe Lauer II: 305-314 MOHR.). Sur les vases jubilaires et leur diffusion. Recherches sur l'histoire juridique. La notion de propriété privée dans l'ancien Empire Egyptien. Feminism and Anthropology MONTSERRAT 1996 Montserrat. Deux Familles de Potentats provinciaux et les Assises de leur Pouvoir: El Kab et ElHawawish sous la VIe Dynastie. de l'Ancien au Moyen Empire MORENO GARCIA 1997 Moreno Garcia. 1996: Sex and Society in Graeco-Roman Egypt MORENO GARCIA. L. 1997. II (BdÉ 122) MENU & HARARI 1974 Menu. in: RdÉ 56: 95-128 222 . 1974. B 1998. (II): swnw. Min Mc Farlane. L. Changing Bodies. in: ZÄS 124: 116-130 MORENO GARCIA 1998 Moreno Garcia. B. in: JEA 84: 71-83 MORENO GARCIA 2005 Moreno Garcia. Études sur l'administration. The Mastaba of Hetep-Her-Akhtj. 1999: Archaeologies of Social Life: Age. T. H. in: CRIPEL 2: 127-154 MESKELL 1998 Meskell. C. A. J. 1999. 1988. 1997. Sex. Private Life in New Kingdom Egypt MINAULT-GOUT 1997 Minault-Gout. J. A. le pouvoir et l'idéologie en Égypte.). La population Mrt: Une Approche du Problème de la Servitude dans l'Egypte du IIIe Millénaire (I). I. J. 1943. A. 1997. 1995. in: Berger & Mathieu (eds. L. Administration Moreno Garcia. in: Montserrat (ed. Melanges Offertes à Jean Vercoutter: 249262 MENU 1998 Menu.

Cat. H. Bouriant. 1986. Topographisch-historische Einleitung. Two Tombs of Craftsmen (AV 9) MRSICH.. Index of Names and Titles of the Old Kingdom 223 . Untersuchungen zu Hausurkunden des Alten Reiches. sw. in: JESHO 28: 121-168 MÜLLERWOLLERMANN. 1905. Catalogue des monuments et inscriptions de l'Egypte antique MOUSSA & ALTENMÜLLER. Hausurkunden Mrsich. Jéquier. Das Doppelgrab der Königinnen Nebet und Khenut MURRAY. Nefer and Kahay Moussa. Saqqara Mastabas. F. 1971. Legrain. R. Nr. 1968. & Junge. J. H. D.Ein Bild/Schriftspiel auf einer frühdynastischen Prunkkeule. 1975. De Morgan. M. Ein hathorisches Kultlied und ein königlicher Archetyp des Alten Reiches . M. The Tomb of Nefer and Ka-hay (AV 5) MOUSSA & ALTENMÜLLER. 3 : 263-267 MÜNSTER.. G. A.tjw-Bauern als Kolonisatoren. Der Unas-Friedhof Nord-West I. Krisenfaktoren Müller-Wollermann. D. in: WdO 28: 7-17 MORENZ 1999 Morenz. L. Dahchour De Morgan. Unas-Friedhof Munro. 1999. 1908. 1985. Das Grab des Nianchchnum und Chnumhotep (AV 21) MOUSSA & JUNGE. 2 Bde DE MORGAN. Nianchchnum und Chnumhotep Moussa. Index Murray.. und eine Stele der späten XI. A.MORENZ 1997 Morenz. Ein Beitrag zum altägyptischen Strafrecht (MÄS 13) MÜLLERWOLLERMANN 1985 Müller-Wollermann. G. Der (akrobatische) jbA-Tanz . Fouilles à Dahchour. 2 Bde (BSAE 10-11) Murray. U. & Altenmüller. in: VA 3. & Barsanti.Sinuhe B 270f. Dynastie (Louvre C 15). 1894-1909. R. & Altenmüller. 1977. Two Tombs of Craftsmen Moussa. in: LingÄeg 6: 99-103 DE MORGAN. des Mon. Untersuchungen zur Göttin Isis vom Alten Reich bis zum Ende des Neuen Reiches (MÄS 11) MUNRO. 1997. Krisenfaktoren im Ägyptischen Staat des ausgehenden Alten Reiches MÜLLERWOLLERMANN 1987 Müller-Wollermann 1987. Isis Münster. Warenaustausch im Ägypten des Alten Reiches. T. 1894-1895. 1968. A. L. J. A. P. A. Saqqara Mastabas MURRAY. 1993. M.

Neugebauer. et al. P. Beni Hassan. in: GM 68: 81-84 OGDON 1986 Ogdon. Saqqara I. The Inscribed Tombs of Ekhmîm. El Bersheh Newberry. Dachla Osing. 2004. Un Décret de Pépi II en faveur des Gouverneurs de l'Oasis de Dakhla. The Aegean. The Market in Theory and History. in: Dölling & Krais: Ein alltägliches Spiel Geschlechterkonstruktion in der sozialen Praxis: Frankfurt am Main: 104-124 OTTO 1950 Otto. L. in: LAAA 4: 99-120 NEWBERRY 1936 Newberry. J. in: BIFAO 85: 245-254 224 . El Bersheh Part I I NORD 1975 Nord. Studies in Ancient Egypt. 1981. E. E. Beni Hassan Newberry. P. Pingree & Nur-elDin (eds. E. Denkmäler der Oase Dachla. Saqqara I Myśliwiec. 1936. 1997. An Ancient Egyptian Hunting Ritual. An exceptional Family of Priests of the Early Fifth Dynasty at Gîza. On the Parentage of the Intef Kings in the Eleventh Dynasty. J. 1965. on the longsleeved dress logogramm and its phonetic values. 1985. 1975.).). 1983. E.MYŚLIWIEC. 1893. P. Essays in honor of Dows Dunham on the occassion of his 90th Birthday: 137-145 OGDON 1983 Ogdon. 1950. J. The term xnr: "harem" or "musical performes"? in: Simpson & Davis (eds. Parker. 1977. Geschlecht und Generativität . K. D. 2 Bde (Text & Plates) NEALE 1965 Neale. The Tomb of Merefnebef. Zur Syntax der Biographie des Wnj. 1986. Trade and Market in Early Empires: 357-372 NEWBERRY 1912 Newberry. Der königliche Harim im alten Ägypten und seine Verwaltung. in: Or 46: 165-182 OSING. in: Polanyi & Arensberg (eds. in: ZÄS 72: 118-120 NEWBERRY. in: JNES 9: 164-177 PANTALACCI 1985 Pantalacci. C. C. P. D. Studies in Archaic Epigraphy VII. Aus dem Nachlass von Ahmed Fakhry (AV 28) OTT 1997 Ott. Rezension zu REISER.Zum Zusammenhang von gesellschaftlicher Organisation von Sexualität und Geschlechterhierarchie. 2 Bde (ASE 1 & 2) NEWBERRY. 1912. in: GM 90: 61-65 OSING 1977 Osing. Lust. in: JNES 34: 142-145 NORD 1981 Nord. Moursi.) 1982. W. Arnold. and the Sudan.

07.PANTALACCI 1997 Pantalacci. M. Literatur und Politik im pharaonischen und ptolomäischen Ägypten.uchicago. Medum PETRIE.2007) PEREPELKIN. F. RT Petrie. 1913. 2 Bde PETRIE. Online im Internet: URL: http://oi.F. Privateigentum in der Vorstellung der Ägypter des Alten Reiches. Privateigentum Perepelkin. F. in: Lohwasser (ed. 1901. Seven Memphite Tomb Chapels (BSAE 65) PETRIE.J. 1998. R. Müller-Wollermann PETRIE. 1925. in: Eyre (ed. A. W. H. Athribis Petrie. F. Geschlechterforschung in der Ägyptologie und Sudanarchäologie. 1902-1904. 2000. 225 . F. Diospolis Parva. W.html: 9-20 (25. 1995. L. M. I. Geschlecht/Gender als Kategorie in den Sozialwissenschaften. IBAES II. Abydos Petrie. L. herausgegeben und übersetzt von R. Diospolis Parva Petrie.html (25.). 1900-01. L. W. Abydos. Seven Memphite Tomb Chapels Petrie. Athribis (BSAE 14) PETRIE. 1997. De Memphis à Balat. W. Vorträge der Tagung zum Gedenken an Georges Posener 5. The "Per Shena": From Palace Estate to Sacred Storehouse. 3 Bde PETRIE. 1952 . Wainwright. Buttons and Design Scarabs Petrie. A.). Études sur l'Ancien Empire: II: 341-349 PANTALACCI 1998 Pantalacci. 1908.2007) PARKINSON 1995 Parkinson.hu-berlin.). Medum Petrie. W. F. F. 1999. W. H. G. in: Assmann & Blumenthal (eds.de/nilus/netpublications/ibaes2/lay.. & Gardiner.edu/OI/DEPT/RA/DISPROP/papazian_ diss. 1892. M. 10. M. M. 1986.M. J. The Cemeteries of Abadiyeh and Hu 1898-1899 (MEES 20) PETRIE. in: JEA 81: 57-76 PAVLOVA 1999 Pavlova. F. Internet-Beiträge zur Ägyptologie und Sudanarchäologie. Les Habitants de Balat à la Vième Dynastie: Esquisse d'Histoire Sociale. Petrie. M. 'Homosexual' desire and Middle Kingdom Literature. W. & Murray. September 1996 in Leipzig (BdÉ 127): 91-104 PEINL 2000 Peinl. Proceedings of the Seventh International Congress of Egyptologist: 829 -837 PAPAZIAN 1999 Papazian. Online im Internet: URL: http://www2. O. M. in: Berger & Mathieu. B. Buttons and Design Scarabs (BSAE 38) PETRIE & MURRAY. Rxyt in the Pyramid Texts: Theological Idea or Political Reality. 1999.07. The Royal Tombs of the First Dynasty.

R. S. in: Leahy & Tait (eds. Sur une nécropole de la VIe Dynastie. in: RdÉ 39: 83-106 QUIRKE 1999 Quirke. 2006. F. 1988. P. W. Hein. A Reconsidaration of the term 'xnrt'. Les Archives du Temple Funéraire de Néferirkarê-Kakaï (BdÉ 65) POSENER-KRIÉGER 1979 Posener-Kriéger.). G. 1987. P. & Moss. Fragments de Papyrus. in: Czerny.). 1995. Décrets envoyés au Temple funéraire de Rêneferef. E. P. Hierakonpolis Quibell. à Koçeir el-Amarnah: II. Melman & Schwab (eds. Hierakonpolis I I QUIBELL 1902 Chabân & Quibell 1902. in: Görg & Pusch (eds. A. Hunger. Quibell. B. Cinq Figurines d'Envoûtement (BdÉ 101) POSENER-KRIÉGER. 1997. Mokhtar II (BdE 97/2): 195-211 POSENER-KRIÉGER 1995 Posener-Kriéger. Die Göttin Hathor und das göttliche Königtum Altägyptens. in: Verner (ed. State and Labour in the Middle Kingdom. Smith: 227-235 RADWAN 2006 Radwan. 1979a. 1927-1952. Topographical Bibliography of Ancient Egyptian Hieroglyphic Texts. ArchAbu Posener-Kriéger. Women in Ancient Egypt: temple titles and funarary papyri. Hierakonpolis II Quibell. J. Zwei Reliefs aus Deir El-Bahari. Timelines. E.WAINWRIGHT & GARDINER. 1902. 1900. P. Hierakonpolis II QUIRKE 1988 Quirke. P.).). 7 Bde POSENER 1987 Posener. Festschrift Edel: 318-331 POSENER-KRIÉGER 1985 Posener-Kriéger. 3 Bde QUIBELL & GREEN. S. Tarkhan I und Memphis V Tarkhan I and Memphis V (BSAE 23) PM Porter. E. Abu Sir Papyri Posener-Kriéger. G. Hieratic Papyri of the British Museum V: The Abu Sir Papyri QUIBELL. Rapport de J. in: ASAE 3: 254-258 QUIBELL.). 1967. Saqqara Quibell. P. 1907-12. Reliefs and Paintings. Abusir III The Pyramid Complex of Khentkaus: 133-142 POSENER-KRIÉGER 1997 Posener-Kriéger. 1999. Les Prix des Etoffes. & de Cenival 1968. S. in: Quirke (ed. E. J. Excavations at Saqqara 1905-10. News from Abusir. Studies on Ancient Egypt in Honour of H. & Green. J. 1985. in: Mél. The Temple in Ancient Egypt: 17-23 POSENER-KRIÉGER & CENIVAL. Studies in Honour of Manfred Bietak I: 275-285 226 .

G. 1989. Melman & Schwab (eds.). Timelines. 1982. M. A. Zu einer Passage im Dahschur-Dekret von Pepi I. in: Egyptian Art in the Age of the Pyramides: 73-81 RÖMER 2002 Römer. An Enigma of Old Kingdom Sculpture. 1999. A. Giza Necropolis Reisner.und Baumgöttin. in: GM 190: 69-74 Rössler-Köhler. Personennamen Ranke. H. 2002. M. 1993. C. ¥M&(=J) <Ma belle-mère>. Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt Redford. 2006. in: MDAIK 45: 262-274 RÖSSLER-KÖHLER 1989 ROQUET 1977 Roquet. in: JNES 15: 10-17 ROBINS. The Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt. in: Redford (ed. Women in Ancient Egypt ROBINS 2001 Robins. 2001: „GENDER ROLES“.RANKE. A History of the Giza Necropolis. 2002. Hein. "Woman's Work: Some Occupations of Nonroyal Womens as Depicted in Ancient Egyptian Art. Ein königlicher Befehl. in: ASAE 13: 246-248 REISNER. Women Robins. 1913. G. Two Hairdressers of the Eleventh Dynasty. Reserve Heads. Schöpfung. E. D. Preliminary report on the work of the Harvard-Boston Expedition in 1911-1913. B. in: Czerny. in: Capel & Markoe (eds. in: BIFAO 77: 119-127 227 . Hunger.). 3 Bde REDFORD. The Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt 2. Mistress of the House: 13-24 ROEHRIG 1999 Roehrig. U. Harim Reiser. 3 Bde REFAI 2006 Refai. Studies in Honour of Manfred Bietak I: 287-290 REISER. Die Mastaba des Uhemka im PelizaeusMuseum zu Hildesheim RÖDER 1927 & 1977. Littérature Roccati. Die altägyptischen ROEHRIG 1996 Roehrig. 1996. C. Untersuchung zum Symbolgehalt der machtgeladenen Zahl 7 im alten Ägypten (ÄAT 56) Röder. A. G. 1977. H. Regeneration. 2 Bde RIEFSTAHL 1956 Riefstahl. Die rundplastische Gruppe der Frau Pepi und des Mannes Ra-schepses. Feindvernichtung. & Fisher. 1935. G.).) 2001. (ed. C. La littérature historique sous l'ancien empire égyptien ROCHHOLZ 2002 Rochholz. G. E. Der königliche Harim im Alten Ägypten und seine Verwaltung (Dissertationen der Universität Wien 77) REISNER & FISHER 1913 Reisner. 1942 & 1955. 1956. Hathor als gleichzeitige West. Oxford: 12-16 ROCCATI. 1927. 1972. G.1952 Personennamen.

in: JEA 78: 113-147 ROTH 1993 Roth.). in: JARCE 34: 163-166 SÄVE-SÖDERBERGH. & Roehrig. 1957. Royal Excavations at Saqqara and Helwan (1941-1945) (Supplément ASAE 3) SAAD 1951 Saad. M. M. The Absent Spouse: Patterns and Taboos in Egyptian Tomb Decoration. L. 2002. A.).). Lacovara & Roehrig. The psS-kf and the ‘Opening of the MouthCeremony”. G. S. A. A. T. A. 1951. A. in: D'Auria. 2 Bde: 1011-1023 Roth.M. 1988. Z. M. Mummies & Magic: 52-59 ROTH 1990 Roth. Hamra Dom Säve-Söderbergh.Notes on the "Political Economy" of Sex. 1995. M. Königsmütter RUBIN 1997 Roth. M. The Usurpation of Hem-re. in: Schoske (ed. Mastabas et hypogées. A. A Reader in Feminist Theory: 27-62 SAAD 1947 Saad. The Traffic in Women . Royal Excavations at Saqqara and Helwan (1941-1945) (Supplément ASAE 14) SAAD. A. 1999. 2001. Ceiling Stelae in Second Dynasty Tombs from the Excavations at Helwan (Supplément ASAE 21) SABBAHY 1997 Sabbahy. The titulary of the harem of Nebhepetre Mentuhotep. Y. in: Nicholson (ed. Cemetery of Palace Attendents Roth. 1990. in: JNES 53: 55-58 ROTH. 1994. Ceiling Stelae Saad. Z. Social change in the Fourth Dynastie: The Spatial Organization of Pyramids. The Old Kingdom Cemetery at Hamra Dom (El-Qasr Wa Es-Saiyad) 228 . M. Rezension zu Cherpion. A.M. The distribution of the Old Kingdom Title xntj-S. A Cemetery of Palace Attendents (Giza Mastabas 6) ROTH 1999 Roth. C. in: JARCE 30: 33-56 ROTH 1994 Roth. 2002. once again. The second Wave. Egyptian Phyles Roth. Akten des Vierten Internationalen Ägyptologen Kongresses München 1985. Magical Bricks and the Bricks of Birth. Y. Dynastie (ÄAT 46) Rubin. 1993. Tombs. Z. 1997. 1992. BSAK 4: 177-186 ROTH. and Cemeteries. 1947.ROTH 1988 Roth. M. 1994. A. in: Eldamaty & Trad (eds. Egyptian Phyles in the Old Kingdom (SAOC 48) ROTH 1992 Roth. 1997. Die Königsmütter des Alten Ägypten von der Frühzeit bis zum Ende der 12. in: JARCE 36: 37-53 ROTH 2002 Roth.M. A. Y. in: JEA 88: 121-139 ROTH & ROEHRIG 2002 ROTH. Egyptian Museum Collections around the World. 1991. The Social Aspects of Death.

Aufnahmen vom Hungersnotrelief auf dem Aufweg der Unaspyramide. Priestergräber Schäfer. Houses Smaw in the Old Kingdom Economy Considered in the Light of the Abu-Sir Papyri. M. R. in: Or 33: 263-266 SCHENKEL. La Déesse Neith El-Sayed. M. In Memoriam Mikheil A. 1965. Ausländer in Ägypten während des Mittleren Reiches und der Hyksoszeit 1 (ÄAT 42) SCHOTT 1965 Schott . (eds. 2000. 1993. La Déesse Neith de Saïs. W. Die epigraphischen Zeugnisse der 7. Untersuchungen zum Titel sA-njcwt "Königssohn" SCHNEIDER & RAVEN 1981 Schneider. 1908. Memphis · Herakleopolis · Theben. M. H. Priestergräber und andere Grabfunde vom Ende des Alten Reiches bis zur griechischen Zeit vom Totentempel des Ne-user-rê SCHARFF 1924 Scharff. 1964. & Raven. S. 1924. T. Das Wesen des Ka im Diesseits und Jenseits der alten Ägypter (ÄF 19) 229 . Offizieller Katalog der Hauptwerke im Ägyptischen Museum Kairo SAUNERON. S. B. U. & SEIDEL. Priests of Ancient Egypt Sauneron. & Sourouzian. Korostovtsev: 335-345 EL-SAYED. Ancient Egypt and Kush. 1965. S. Dynastie (MENES 3) SCHWEITZER 1956 Schweitzer. in: Russian Institute of Sciences – Institute of Oriental Studies National Orientalists’ Association (ed. Ägypten SCHULZ. in: RdÉ 17: 7-13 SCHULZ & SEIDEL.). MHT Schenkel. Die Welt der Pharaonen SCHWEITZER 2005 Schweitzer. R. De Egyptische Oudheid. Villes et Légendes d’Égypt (BdÉ 90) SAUNERON. H. Schrift und Sprache der 4. 19832. Thomas 1998. Königssohn Schmitz. 1986. 1976. A. in: ZÄS 59: 20-51 SCHENKEL 1964 Schenkel. Dynastie Ägyptens (ÄA 12) SCHMITZ. Rijksmuseum van Oudheden te Leiden SCHNEIDER 1998 Schneider. 1981.SALEH & SOUROUZIAN 1986 Saleh. H. bis 11. 1956. 2005. 2 Bde (BdÉ 86/12) SCHÄFER. Ägypten. The Priests of Ancient Egypt (Erstauflage 1957) SAVELIEVA 1993 Savelieva. 1982.) 1997. Briefe aus Illahun. Simon D. Zum Feudalismus der ersten Zwischenzeit Ägyptens. Villes et Légendes Sauneron. W.

Khafkhufu I and II: G 7110-20. Die Ächtung feindlicher Fürsten.). Hofmann & Bommas (eds. in: Klaus-Dieter Wolf (ed. W. P. 1978. 1926. K. 1974. August 1983 Sethe. K. 2003. 1980. 3000 Jahre ägyptische Kunst. S. Juni bis 28. in: Guksch. 1988. Ausstellung im Heidelberger Schloß 2. in: Willems (ed. 1976. K-J. Polygamy in Egypt in the Middle Kingdom. W. K. Hofmann & Bommas. Untersuchungen zu den ägyptischen Königinnen der Frühzeit und des Alten Reiches SEIPEL 1983 Seipel. Tod und Bestattung in der sozialen Grundschicht am Ende des Alten Reiches. Social Aspects of Funarary Culture in the Egyptian Old and Middle Kingdoms (OLA 103): 205-252 SEIDLMAYER 2003 Seidlmayer. Völker und Dinge auf altägyptischen Tongefässscherben des Mittleren Reiches nach den Originalen im Berliner Museum SETHE. 1983. W. Qar & Idu Simpson. Reliefs from Various Tombs at Saqqâra. 7130-40. D. and 7150. Die Diener des Verstorbenen im Alten Reich. 1992. 1963. 1993. in: Guksch. W. Urkunden des Alten Reiches I SETTGAST 1963 Settgast. M. Ordnung zwischen Gewaltproduktion und Friedensstiftung: 213-229 SEIPEL.). Militär und Ordnung der Geschlechter: Vier Thesen zur Konstruktion von Männlichkeit im Militär. 1980. R. The Mastabas of Qar and Idu: G 7101 and 7102 (Giza Mastabas 2) SIMPSON. W. Grab und Totenkult im Alten Ägypten: 60-74 SEIDLMAYER & ZIERMANN 1992 Seidlmayer. Eine Friesinschrift von einem Mastaba-Grab des Alten Reiches in Elephantine. Khafkhufu I and II Simpson. S. and Subsidiary Mastabas of Street G 7100 (Giza Mastabas 4) 230 .SEIDLMAYER 2001 Seidlmayer.). J. Königinnen Seipel. Y. in: MDAIK 48: 161-176 SEIFERT 1993 Seifert. J. The mastabas of Kawab. Mastabas of Kawab. S. 21933. Untersuchungen zu Altäygptischen Bestattungsdarstellungen (ADAIK 3) Seyfried. & Ziermann. Vom Sterben der kleinen Leute. 2001: Die Ikonographie des Todes. Grab und Totenkult im Alten Ägypten: 41-59 SEYFRIED 2003 SHARAWI & HARPUR 1988 Sharawi. The Identity and Positions of Relief Fragments in Museums and Private Collections. Bilder für die Ewigkeit. G. 2003. Ächtung SETHE. Interrogative Constructions with Jn and Jn-Jw in Old and Middle Egyptian (BA 1) Simpson. & Harpur. in: JEA 74: 57-67 SILVERMAN 1980 Silverman. Dienstpflicht mit Selbstversorgung. in: JEA 60: 100-105 SIMPSON 1974 SIMPSON. K. K. Urkunden Sethe.

S. 2 Bde STRUDWICK. The Origin of some Old Kingdom Reliefs. R. Djaty. 1949. Oder: wie geschlechtsspezifisch ist die Kategorie Geschlecht. U. The Administration of Egypt in the Old Kingdom: The Highest Titles and their Holders STRUDWICK 1996 Strudwick. 1980. Socio-historical Embodiment of Deir el-Medine Texts (AEGYPTIACA HELVETICA 19): 135-152 TEUBNER 1995 Teubner. Die Dekoration der königlichen Totenkultanlagen. La statue de Ny-ânkhnetjer. in: Dorn & Hofmann (eds. Das Fiktionale der Geschlechterdifferenz. D. 21942. and Herunefer (G 2352/53). 2001. G. 1997. W. Women Growing Older in Deir el-Medina. 1913. 1942. Tjetu II. H. no. J. The Old Kingdom Cemetery at Hamra Dom.). Mastabas of the Western Cemetery: Part I. & Stadelmann. Ti Steindorff. Living and Writing in Deir elMedine. 1996. in: Wetterer: Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Professionalisierungsprozessen: 247-262 TOIVARI-VIITALA 2001 Toivari-Viitala. Tjetu I (G 2001). 1995. H. Untergang der Pyramidenzeit. Untersuchungen zum Totenkult des ägyptischen Königs im Alten Reich. K. 1981. in: Berger & Mathieu (eds. R. Aufstieg Thebens (AnOr 31) STOCKFISCH 2003 Stockfisch. and Nimesti (G 2337X. in: Journal of Archeology (AJA) 56. 1985. A Study of the Status and Roles of the Female Inhabitants in the Workmen's Community during the Ramesside Period (EU XV) 231 . N. N. Rezension zu Säve-Söderborgh. A History of Egyptian Sculpture and Painting in the Old Kingdom SOUROUZIAN & STADELMANN 1997 Sourouzian. S. Women at Deir el-Medina. Die Erste Zwischenzeit Ägyptens. in: BIFAO 1981: 153-164 STEINDORFF. Hagy. Die xntjw-S. Western Cemetery Simpson. 2003. der Königsbezirk S n pr-aA und die Namen der Grabanlagen der Frühzeit. 2006.). W. in: JEA 82: 219-220 SWEENEY 2006 Sweeney. Das Grab des Ti STOCK 1949 Stock. Sekhemka (G 1029). Zwischenreiche von Abydos und Herakleopolis. Nefertjentet.SIMPSON. 4: 515-518 SMITH. HESPOK Smith. Penmeru (G 2197). Administration Strudwick. Iasen (G 2196). 2366) (Giza Mastabas 4) SMITH 1942 Smith. Études sur l'Ancien Empire et la nécropole à Jean-Philippe Lauer II: 395-404 STADELMANN 1981 Stadelmann. 2343. D. W.

1994. A Social History TROY. Untersuchungen zum Gefolge des Grabherrn in den Gräbern des Alten Reiches VERHOEVEN 1997 Verhoeven. in: Schulz & Seidel (eds. W. 1993. Fiscal Vocabulary of the New Kingdom (OBO 151) WARD 1977 Ward. Der Totenkult. R. 2 Bde VERNER 1994 Verner. The Pyramid Complex of Khentkaus. Abusir VIII Vachala. in: BIFAO 93: 391-402 VANDERKERCKHOVE & MÜLLERWOLLERMANN. 1936. 5 Bde VASILJEVIC 1994 Vasiljevic. Queenship Troy L. Abusir III. M. Elkab VI. Die Felsinschriften des Wadi Hilâl. Die Relieffragmente aus der Mastaba des Ptahschepses in Abusir VALLOGIA 1993 Vallogia. Die Kleider des Pharaos Vogelsang-Eastwood. V. 2002. Elkab VI Vanderkerckhove. 1997. J. M. Excavations of the Czech Institute of Egyptology VERNER & CALLENDER. Manuel Vandier.489 VERNER. M. The Mastaba of Ptahshepses. in: SAK 5: 265269 232 . O'CONNOR & LLOYD. 6 Cemetery in South Abusir. Djedkare's Family Cemetery VOGELSANGEASTWOOD. in: MDAIK 50: 295305 VERNER. in: RdÉ 2: 4364 VANDIER. KEMP. Patterns of Queenship in ancient Egyptian myth and history VACHALA. Die Kleider des Pharaos. H. 1952-69. D. Kemp. Lexicographical miscellanies. Une Coupe á Décor Thériomorphe provenant de Balat. M. Ancient Egypt Trigger. State and Economy Warburton.TRIGGER. Die Verwendung von Stoffen im Alten Ägypten WARBURTON. & Müller-Wollermann. The Tomb of Fetekta and a Late Dyn. Khentkaus Verner. Ägypten: 481. V.). O'Connor & Lloyd 1983. Ptahschepses Verner. 1997. Abusir I. Abusir VIII. J. M. Abusir VI. 2004. 2. 1995. 1977. 1986. Bde VANDIER 1936 Vandier. State and Economy in Ancient Egypt. 1995. Manuel d'archéologie égyptienne. & Callender. A. Quatre Stéles inédites de la fin de l'Ancien Empire et de la première époque intermédiaire. Djedkare Verner. U. 5 Early Dyn. 1994. 2001. Ancient Egypt. G. 1977. B.

Bemerkungen zur "Kammer der Wiedergeburt" im Tutanchamungrab. W. A. Providence. in: JNES 13: 243264 WINLOCK 1955 Winlock. Wente: 419-434 WILLIAMS & LOGAN 1987 Willliams. September 12. E. 1954. Die Veziere des Pharaonenreiches WENIG 1962 Wenig. R... Essays on Feminine Titles of the Middle Kingdom and Related Subjects WARD 1987 Ward. in: Wetterer (ed. 1968 (SAOC 35): 83-91 WENTE 1990 Wente. Gold of Praise. Die soziale Konstruktion von Geschlecht in Professionalisierungsprozessen: 223-246 WILFONG 1999 Wilfong. J. 1987: 3343 WEILL. Rhode Island.The Palermo Stone and its associated fragments WILSON 1954 Wilson. W.). 1962. in: Studies in Honor of John A. A. Sixth Dynasty Inscriptions. Letters from Ancient Egypt WESTENDORF 1967 Westendorf. Die "Wiedergeburt" des Sinuhe. B.). 1986. Proceedings of the Conference on Women in the Ancient Near East. Feminine Titels Ward. Hathor of the Jubilee. in: ZÄS 88: 66-69 WENTE 1969 Wente. Women's Earliest Records From Ancient Egypt and Western Asia. Kulturgeschichte. Atlas Wreszinski.WARD. 1967. Royal Annals of Ancient Egypt . 1955. Models of Daily Life in Ancient Egypt from the Tomb of Meket-Rea at Thebes (PMMA 18) WRESZ. in: JNES 46: 245-285 WILKINSON. Wilson. in: SAK 5: 293-304 WETTERER 1995 Wetterer. in: ZÄS 94: 139-150 WESTENDORF 1977 Westendorf. in: Teeter & Larson. G. Brown University. T. in: Lesko (ed. H. W. 1969. T. 1977. 1923-38. W. Menstrual Synchrony and the "Place of Women" in Ancient Egypt (OIM 13512). Veziere Weill. Non-Royal Women and their Occupations in the Middle Kingdom. Royal Annals Wilkinson. 1987. 1908. The Metropolitan Knife Handle and Aspects of Pharaonic Imagery before Narmer. Ein Siegelzylinder mit dem Namen Pepi's I. W. 1987. 3 Bde Atlas zur altägyptischen 233 . E. Studies on Ancient Egypt in Honor of Edward F. 1990. 2000. T. S. & Logan.. 1999. Dekonstruktion und Alltagshandeln. November 5-7.

W. Paris: Musée de Louvre ZIEGLER 1997 Ziegler.2040 avant J. peintures et reliefs égyptiens de l'Ancien Empire et de la Première Période Intermédiaire vers 2686 . C. 1927. Le mastaba d'Akhethetep. L'Art de l'Ancien Empire égyptien 234 . Mastaba d'Akhethetep Ziegler. Paris: Musée de Louvre ZIEGLER 1999 Ziegler.) 1999. Bericht über die photographische Expedition von Kairo bis Wadi Halfa zwecks Abschluß der Materialsammlung für meinen Atlas zur altägyptischen Kulturgeschichte (Schriften der Königsberger Gelehrten Gesellschaft. 1993. 1990. (ed. Une chapelle funéraire de l'Ancien Empire. C. Heft 2) ZIEGLER 1990 Ziegler.WRESZINSKI 1927 Wreszinski. 1997. C. Paris: Musée de Louvre ZIEGLER. Stèles. Les Statues Égptiennes de l'Ancien Empire. -C. C.