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Internationale Artikel

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030613Emotion_N.doc

Emotionen nach daoistischer Art
ZfTCM0306

Der Umgang mit den Emotionen nach daoistischer Art
Von Helmut Magel

1. Emotionen sind Erscheinungsformen des Qi
„Die Chinesische Medizin geht (...) davon aus, dass seelisches Erleben und
psychische Erkrankungen in der Regel nur indirekt zu beeinflussen sind. Denn
der Geist (Shen) und seine seelischen Aspekte, in Gestalt der Hauch- und
Körperseele (Hun und Po) sowie Denken (Yi) und Willen (Zhi), gelten
prinzipiell als Manifestation der fünf Speicherorgane und damit der
Lebenskraft (Qi), insofern gilt es sie auch über das Qi zu beeinflussen. (...) In
der Chinesischen Medizin (...) versteht sich das Individuum und sein
individuelles seelisches Erleben primär als Ausdruck einer unterschiedlichen
Leiblichkeit in Gestalt einer individuell unterschiedlich zusammengesetzten
Lebenskraft (Qi)“,
heißt es in dem kürzlich erschienen Buch „Das Leuchten des Geistes und die Erkenntnis der
Seele“ von Dominique Hertzer1 (ein Buch, das ich sehr empfehle).
Danach scheint es für den diagnostizierenden Behandler keinen grundsätzlichen und
qualitativen Unterschied zwischen Gefühlsregungen wie Angst oder Zorn und von außen
eindringenden klimatischen Einflüssen bzw. inneren Dispositionen wie Kälte, Hitze oder
Schleim zu geben. Sämtliche Faktoren wirken sich in gleicher Weise aus: Sie belasten
einzelne Organsysteme, zum Beispiel die Leber oder das Herz, und stören den harmonischen
Ablauf des Gesamtsystems.
Die Gemeinsamkeit aller Ursachen ist, dass sie eine Erscheinungsform des Qi sind. Das Qi
fließt in den Leitbahnen und kann wie in einem Fluss-System reguliert werden. Fülle wird
abgeleitet, Leere wird aufgefüllt, Kälte wird gewärmt, Hitze wird gekühlt usw.
Zhu Dan Xi schrieb 1481: „Wenn Qi und Blut harmonisch fließen, wird die Vielzahl von
Erkrankungen nicht vorkommen. Aber sobald eine Stagnation auftaucht, können alle
Erkrankungen auftreten. Menschliche Erkrankungen entstehen daher in der Regel durch
Stagnation.“ Gän Qì Yù Jié 肝氣郁结 ist „die üblichste Form von Stagnierendem
Qi“ (Kaptchuk).
Zhang Jing Yue schrieb: „Emotionale Faktoren erzeugen erst Yu und dann Krankheiten“. Er
differenzierte:
Yu infolge Wut (Nu)
Yu infolge Grübelns (Si)
Yu infolge Kummers (You).
„Yu 鬱(郁) kann zur Stauung von Schleim, Blut, Nässe und Hitze führen, kann die Zang Fu
beeinträchtigen und so zu einer komplizierten Krankheit führen. Im Frühstadium liegt eine
Störung des Gemütszustandes vor.“ (Steven Clavey: Yu-Stauungssyndrom, in: NHP )
2. Emotionen haben eine mentale Dimension, sind intentional und eng verbunden mit
Gefühlen und Empfindungen
Emotionen können als Zustandsveränderung zum Besseren oder Schlechteren, eine
Steigerung oder Schwächung der Aktivität betrachtet werden. Als psychosomatische Einheit
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!

was du angerichtet hast!“). 3. was wir selbst fühlen. „Emotionen sind danach all jene Reaktionen. Emotionen können begründet sein in Wünschen. Gegenstand und Ursache von Emotionen am Beispiel „Ärger“ Wenn wir diese Definition auf den Ärger beziehen. um die Welt umzugestalten (Solomon. gegen es. über das wir uns ärgern. Mein Stolz. nach dem beide Begriffe synonym verwendet werden. während Gefühle „die private. Eine Emotion staut sich wie in einem Dampfkessel an und entlädt sich in bestimmte Richtungen. Dieses Bild rückt sehr nahe in das Fahrwasser einer hydraulischen Theorie. Bei anderen könne man kein Gefühl beobachten. in Begierden und sind auf eine Veränderung ausgerichtet. bewegt sich heraus – bricht sich Bahn. die in unseren Vorstellungen davon zu Gefühlen werden. emotion) und „Gefühl“ (engl. Die Polarität von Freude und Trauer oder Liebe und Hass (oder Wut) ist.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Sobald ein bestimmter Pegel des Wasserstandes oberhalb des „Mittelzustandes“ erreicht ist.“) oder Ressentiment („Die Politiker können sich doch alles leisten!“).“). die unsere Gefühle hervorrufen. Und sie können Rückwirkungen auf die physiologischen Abläufe unserer Emotionen haben. Entsprechend können andere nicht beobachten. Als ärgerliches Gefühl staut es sich auf wie Wasser. die an den Newtonschen Begriffen wie Energie und Kraft orientiert ist. das am Fließen gehindert wird. In der Regel ist Ärger nach außen gerichtet („Dein Verhalten ärgert mich!“). Erwartungen und Anstrengungen. die größtenteils öffentlich zu beobachten sind“. der wieder. mentale Erfahrung einer Emotion“ sind. dass es mit einem bloßen „Rauslassen“ des Ärgers nicht in jedem Fall getan ist. zeigt sich als somatische Beschwerde. während einige Aspekte der Emotionen. Prinzipiell können solche körperlichen Beschwerden einschließlich Verspannungen und Fehlhaltungen durch Emotionen bedingt sein. Haltung zu Seite 2! von 15 ! . Verachtung („Ach. Diese Differenzierung ist künstlich und entspricht nicht dem Sprachgebrauch. jedoch ihrerseits auch Emotionen hervorrufen. Ärger will strafen („Dem werde ich es heimzahlen!“). mich zu ärgern („Bei uns ist es Tradition. Emotionen sind nach Spinoza (1632 – 1677) wertbestimmt und wertbestimmend. ob ich Ärger hege gegenüber einem Menschen. artikuliert einen Vorwurf („Du mit deinem ewigen Leiden!“) oder eine Anklage („Sieh. Wie Ärger ist jede Emotion mit Handlungsabsichten aufgeladen als Zukunftsentwurf und ein Schema von Hoffnungen und Wünschen. kann sich aber auch nach innen richten („Dass ich meinen Mund nicht halten konnte!“). eng verbunden mit Gefühlen und Empfindungen. haben eine mentale Dimension. mich niemals hinreißen zu lassen. den ich liebe oder dem gegenüber ich feindlich eingestellt bin. Emotionalität wird hier als Bestandteil einer allgemeinen regulativen und vegetativen Funktionsverschiebung aufgefasst. wenn nicht intentional. Man würde hier von „psychischer Energie“ sprechen. verbietet es mir. für andere durchaus offen zutage liegen. 205). nur bei sich selbst. Damasio unterscheidet definitorisch zwischen „Emotion“ (engl. dann gibt es ein äußeres Ereignis. Die angeführten Äußerungen zeigen.2 Diese können sich als Unbehagen bis hin zu Schmerzen äußern. Emotionen beschreibt Damasio als physiologische Reaktionsmuster. Diese sind der herkömmlichen Diagnostik zugänglich und können bezogen werden auf die Beeinträchtigung des Qi-Flusses im Organismus. Diese wiederum können unbewusst bleiben oder in bewusste Vorstellungen überführt werden. Es ist ein Unterschied. letztlich im Begehren. so doch stets gerichtet auf etwas hin oder von etwas weg bzw. wenn man als bewusstes Wesen die eigenen emotionalen Zustände wahrnimmt. feeling).doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 beziehen sich Emotionen auf die Objekte ihrer Umgebung in einer positiven (Lust) oder in einer negativen Weise (Unlust). wird aus dem Ärger eine Emotion. Ärger kann übergehen in Empörung („Das kann man ja nicht mehr mit anschauen.

Das große Bild. In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen. So kann sich mein Ärger in herablassenden Schmeicheleien äußern („Sie können stolz sein. letztlich der Gesellschaft. meinen aber im Grunde den Polizisten. komplizierte und verschlungene Pfade. In diesem Beispiel ist die Katze der Gefühlsgegenstand.oder stundenlang gar nicht mehr wirkt. die zu pflegen befriedigender sein kann als den Ärger zu äußern („Mit diesen Versagern streite ich mich doch nicht!“). S. Ebenso ist es ein Unterschied. ob es ihn tatsächlich gibt oder nicht. Solomon. S. der sich aufstaut und sich über bestimmte Ventile entladen würde. Der Gegenstand eines Gefühls ist nie zugleich dessen Ursache: Er ist grundsätzlich etwas Subjektives. S. und jede Stimmung. Qing steht beiden offen und verbindet sie. Seite 3! von 15 ! . 156) Folgerichtig ist die Emotion nicht von seinem „Gegenstand“ zu trennen: Sobald dieser Gegenstand entfällt. Öfter als uns das lieb ist. Natürlicherweise sollte Ärger direkt und wirkungsvoll entsprechend den gegebenen Umständen geäußert werden. auch wenn er sich auf etwas Vergangenes (die Mutter und ihr Verhalten) bezieht. allerdings (sofern Freud Recht hat) lediglich als Ersatz für seine Mutter: Die Ursache dieser Liebe kann tief in der Vergangenheit liegen (Mutter). Emotionen handeln grundsätzlich von etwas Man ist niemals einfach nur ärgerlich. Ärger und Empörung sind häufig verbunden mit Selbstgerechtigkeit. ob ich mich über einen Gegenstand ärgere („Immer steht dieser Stuhl im Weg“) oder über einen Sachverhalt („Wieso ruft diese Frau dich zum fünften Mal in dieser Woche an?“) oder ein Ereignis („Dass ausgerechnet diese Mannschaft das Spiel gewonnen hat!“). Solomon bezeichnet diesen Aspekt der Emotionen als ihre Intentionalität: „Jedes Gefühl bezieht sich also auf einen besonderen Inhalt. der uns gerade ein Strafmandat aufgebrummt hat. um die sich alles Weitere gruppiert.“). gibt es auch keine Emotion mehr. während der Ärger nach der Entkräftung seines Grundes verraucht. Jullien. Das hydraulische Modell kann hier nur mehr oder weniger unterschiedslos „Ärger“ als aufgestautes Qi erkennen. unabhängig davon. bleibt uns der direkte Ausdruck jedoch versperrt und sucht sich indirekte. dass Sie die Prüfung gerade noch mit einer Vierminus geschafft haben. Jede Emotion strukturiert die Welt und beeinflusst damit unser ganzes Erleben.“) oder Komplimenten („Ihre Haare liegen heute aber besonders interessant!“). sei sie noch so abstrakt. weist gewöhnlich eine Reihe von Schwingungsknoten auf. der Polizist die Gefühlsursache. Schmerzen sind eine spezifische Gruppe innerhalb der Emotionen und haben eine besondere Eigendynamik. Letzteres beruht auf einer Unterscheidung nach Zeitlichkeit wie auch Intensität von Emotionen. 5.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 bewahren.3 Kopfschmerzen beispielsweise können noch anhalten. um es verstehen zu können. 164) 4. Qing Gan 情感 meint die Emotion und Qing Kuang 境況 meint die Situation. 167/168) Wir ärgern uns über die Katze. Emotionen sollten uns nicht überwältigen Der Umgang mit der Natur (und der Mensch ist selbst Teil der Natur) wie auch der Umgang mit anderen. sowohl die innere als auch die äußere Verfasstheit ausdrücken kann. dass der chinesische Begriff Qing 情. Ein Mann liebt eine Frau. Bestandteil der eigenen Welt. (Vgl. der Gefühlsgegenstand (die Frau) ist jedoch stets gegenwärtig.“ (Solomon. wenn der Auslöser schon minuten.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. auf den es sich gründet. ruft Emotionen in uns hervor oder bedingt eine allgemeine Gestimmtheit (Hintergrundemotion). sondern vielmehr verärgert über jemanden oder etwas.“ (vgl. Robert C. den wir gewöhnlich mit „Emotion“ übersetzen. Ihn muss man kennen.

und das ist zunächst die Natur.“ 
 (Zhuang Zi. wir vermögen „keine äußere Spur von ihm zu erfassen“. das den Lauf der Welt. So unterschiedlich die Konzepte auch gewesen sein mögen. wird der Mensch von der Emotion beherrscht. Seite 515) Nicht erst die Moderne mit ihrer Schnelllebigkeit und ihrem „Stress“ entwickelte Konzepte einer gelassenen Lebensführung. dass es angemessen ist.h. Paris. 40/41. Seuil/Gallimard von Fréderic Gros. der umgekehrt die Seele weniger durch seine zu stürmischen Forderungen bedroht als durch seine eigenen Schwächen. die man den Mängeln.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Emotionen können ein Grund zur Sorge sein. hinwendet. Dazu gehörte unbedingt. Genusssucht und Unmäßigkeit. auf welche Weise der Mensch ein „gutes“. den Körper zu berichtigen. sind die Emotionen. ohne dass die Menschen erkennen. II/2) Was ist jenes Etwas. dass es angemessen ist. den Nöten und physischen Leiden entgegenbringt. Dao als jenes Etwas.“ (Die ethischen Einsätze. Wie kann ich das Dao erkennen? „Nichts sinnen. Nun – es ist jenes universale Ordnungsprinzip. Aus dem Nachwort der Vorlesung am Collège de France . wo die Mängel des Körpers und der Seele untereinander kommunizieren und ihre Nöte austauschen können. den es durch Gymnastik zu bilden galt. 6. die Dinge gelegentlich auf sich beruhen zu lassen. nichts denken: Seite 4! von 15 ! . wenn er sich um sich selbst sorgt. Epikureer und christlichen Mystiker wie die philosophischen Strömungen der Daoisten und Konfuzianer entwickelten Konzepte. ist nicht mehr der junge Körper. wird erklärt. wo die schlechten Gewohnheiten der Seele physische Leiden nach sich ziehen können. dem man in den Selbstpraktiken Aufmerksamkeit leiht. wie das Hans Blumenberg ausdrückte: Grund zur Sorge. Zorn. Tag und Nacht lösen einander ab und tauchen auf. veröffentlicht unter dem Titel L'herméneutique du sujet. Genug! Genug! Früh und spät besitzen wir jenes Etwas. wenn wir auch nicht seine Wirkungsart erkennen“. als Schwächepunkt des Individuums. wo sich die Aufmerksamkeit. 1981-1982. Hingegebensein an die Welt und Hochmut entstehen wie die Töne in hohlen Röhren. Sorgen und Seufzer. in dem man sich die Tatsache bewusst macht. das uns erkennen und mäßigen hilft „Lust.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. dass der Körper über sie nicht den Sieg davonträgt. das mir möglicherweise einen Weg im Umgang mit den Emotionen weisen kann? Es ist „uns ganz nahe. bedrohte. Die Besorgnis beruht vor allem auf dem Übergangspunkt des Unwohlseins und der Betrübnisse. Leidenschaften und Emotionen zu mäßigen. dessen sich der Erwachsene bemächtigen muss. woher sie sprossen. Sowohl die alten Griechen als auch die Stoiker. sich zu beschränken. und andererseits. „Jener Punkt. das Dao. weil sie die Ordnung des Selbst ebenso in Unordnung bringen können wie die der Gemeinschaft. S. die Seele zu korrigieren. Es ist der fragile. ein gelassenes (langes) Leben führen könne. spontan reguliert. alle waren sich einig darin. von kleinen Leiden geschwächte Körper. 2001. Es ist dieser Berührungspunkt. Der Körper. Trauer und Freude. d. ist jener. wie feuchte Wärme Pilze erzeugt. Es ist jener Punkt. anstatt Herr zu sein über solche Regungen – sei es Liebe oder Hass. das Selbst nicht zu überfordern und in Aktivismus und Voluntarismus versinken zu lassen. Wut oder Trauer –. während die Exzesse des Körpers die Mängel der Seele offenbaren und nähren. wenn man will. zur Selbstsorge. Plötzliche und unwillkürliche Regungen sind nicht ungefährlich. Kap. Unbeständigkeit und Zögern. dass die Seele die völlige Herrschaft über sich selbst behält. von dem sie in ihrem Entstehen abhängig sind. wenn man will.

Vers 20. ich allein bin so beschränkt! So ruhelos wie das Meer. Vers in eine depressive. so wird deutlich. Sich selbst verzeihen sie stets und messen andere Menschen. die wie ein Grundton oder eine Färbung unthematisch und nicht-intentional das Innere durchziehen. melancholische Färbung. übers. XXII/1. Diese äußern sich in Stimmungen. ich allein bin so dunkel! Alle Menschen sind so scharfsinnig. S. Alle Menschen leben im Überfluss. als hätte ich alles verloren. dem Aufkommen von Emotionen den Boden entziehen. nicht wandern – dies alles bedarf zumindest einer inneren Entsagung. Diese Art von Lebensführung steht ganz offensichtlich im Gegensatz zu der alltäglichen – sowohl der zeitgenössischen als auch der antiken Gesellschaft. ach! Sie werden niemals satt des Wünschens und Begehrens. der keine Heimat hat. Ich allein bin so. wie ein müder Wanderer. Ist es dadurch frei von Emotionen? Es ist sicher frei von „pulsatilen“ (Damasio). S.“ (Zhuang Zi.“ (Lao Zi. nichts denken. wie zu sehen sein wird – taucht den 20. ist doch die Benutzung dieses Ich in der chinesischen Literatur von großer Zurückhaltung geprägt. wie ein Säugling. als gefühlte Gefühle. wie beim Frühlingsfest. Oder? 7. 67) Hier spricht im Dao De Jing ausnahmsweise jemand als „Ich“. Dao De Jing.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 so erkennst Du das Dao.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Bauer. § 29 ff. wenn man die Höhen besteigt. Alle Menschen haben etwas. keine Straße wandern: so erlangst du das Dao. ach! Ein jeder labt sein Herz an Neid und Missgunst. Dieses Ich entsagt offenbar dem alltäglichen Leben der Menschen. gepaart mit einer Portion Überheblichkeit gegenüber dem gemeinen Volk. ich allein bin querköpfig wie ein Hinterwäldler. dass die entsagende Haltung wenig störende. Ziehen wir nun die Definition von Emotionen als mentale Zustände in Betracht. wofür sie da sind. (Sein und Zeit. der noch nicht lächeln kann. ruhen. 227) Das klingt schon ganz nach Zurücknehmen. eben emporschlagenden Emotionen – aber auch frei von „Hintergrund-Emotionen“ (Damasio) oder – wie Heidegger sie nannte – „Befindlichkeiten“. weil ich die Nährende Mutter verehre. so ruhst du im Dao. nichts tun. Seite 5! von 15 ! . Antlitz. nichts lassen. Nichts sinnen. nichts tun und nichts lassen. Melancholie und Einsamkeit als Gestimmtheit des Weisen? „O diese Einöde! Hört sie denn niemals auf? Alle Menschen strahlen wie bei der Großen Opferfeier.). Ich allein bin anders als andere Menschen. Lao Zi – und das ist nicht das einzige literarische Beispiel. so unstet als gäb´s keine Rast. aus dem Ruder laufende Emotionen hervorbringen dürfte. Ich habe wahrhaftig das Herz eines Toren! So dumpf ist mir! Alle Menschen sind so strahlend. Käme er mit dieser Befindlichkeit in eine TCM-Praxis – was wäre wohl die Diagnose? „Die Menschen alle drängen sich nach vorn in Gier und Geilheit. bewusste Wahrnehmung von Körperzustandsveränderungen und zugleich als Veränderungen des Normalzustandes der Homöostase. Ich bin gelähmt und kann kein Zeichen geben.

Wenn nur vergönnt mir ist. In seinem Schicksal sammelten sich in der unüberblickbar reichen Literatur Chinas „wie in einem Brennglas die verschiedensten Vorstellungen. Sorgen und Seufzer.“ 
 (Bauer. Sprießen. Lebenskraft. die alle die Einsamkeit des Individuums inmitten der Masse der gewöhnlichen. Unbeständigkeit und Zögern. wohin mein eigen Herz sich drängt. der Trauer oder Melancholie zu entkommen. bergen jedoch auch Unterschiede: einerseits die Lebenskraft. zit. himmlisches Mandat: Tian Ming)./3. v. dass ich keinen Namen hinterlasse. 23. ach! Das ist es nicht. ach! Des Abends ess ich Chrysanthemenblüten. Bd. Ostasiatische Literaturen. Sie waren aber auch das Abzeichen der Trauer und später das Abzeichen des „Indivdualismus“ überhaupt. ist offenbar nicht gleichbedeutend damit. Zum einen der Begriff Sheng ⽣生 im Sinne von Wachsen. Wiss. hochgesteckten Frisur der Beamten. Zorn. Antlitz. hatte er seine Haare aufgelöst herabhängen und traurig singend wanderte er den sumpfigen Strand entlang. sondern auch in der damit verbundenen Auffassung vom „Leben“ wurzelt die philosophische Dimension dieser Selbstreflektionen. wobei das verbindende Element all dieser so unterschiedlichen Bedeutungen in der Abwendung von der Gesellschaft zu suchen ist. die Leben hervorbringt (gebiert). Antlitz. Befehl des Himmels. In gewisser Weise ergänzen sich beide Termini. Trauer und Freude.. Chr. die Reinheit und Integrität einer enttäuschten und unverstandenen Seele einer bösen und korrupten Welt gegenüberstellt. Lebenskraft (Sheng) und Lebensauftrag (Ming) – zwei unterschiedliche Konzepte Nicht nur in der Einstellung gegenüber der Gesellschaft. nach Bauer) „Die aufgelösten Haare gehörten zum Aufzug der Schamanen im Gegensatz zur sorgfältig geordneten. Zum anderen der Begriff Ming 命 im Sinne von Lebenslauf. der von Magnolien ist gefallen. der Lit. ob ich in Kummer darbe!“ (Günter Debon. 12/13) Das ist die Stimme des Qu Yuan (屈原). die sehr verschieden sind. Im Chinesischen gibt es zwei Begriffe für „Leben“.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Hingegebensein an die Welt und Hochmut“ zu entsagen und sich zurückzuziehen. dass ich mein Fühlen wahr und schön mir kann erhalten.“ 
 (Historische Annalen Shiji 史記 des Si Ma Qian 司⾺馬遷. der in seinen sprachgewaltigen „Elegien aus Chu“ (Chu Ci 楚辭) im 4. 57/58) Den von Zhuang Zi genannten Emotionen und Verhaltensweisen „Lust. Was fehlt da noch? 8. Genusssucht und Unmäßigkeit. andererseits der Seite 6! von 15 ! .“ (Bauer. bin schon am Gipfel. lebendig. Jh. Neues Hdb. Schicksal. Und langsam bin ich alt. Des Morgens trink ich Tau.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 So stürmen sie voran in wildem Jagen. die verstreut. ach! Soll es mich kränken nicht. so aufreizend sicher dahinlebenden Menschen zum Inhalt hatten. ach! Mich ängstigt. 57) „Als Qu Yuan an das Ufer des Flusses kam.

scheint ein ganz anderer zu sein. der jetzt auf seine Lehne gestützt vor meinen Augen ist. würdest du träumen. Die Erfüllung des vom Himmel vorgezeichneten Lebenszieles bildete den Sinn des Daseins. ob das. zit. den ich gerade noch vor mir sah!“ „Es ist gut.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. „Weißt Du. der demütig entgegengenommen wird (vgl. Zhuang Zi illustriert uns das folgendermaßen: „Was wir gegenseitig als unser Ich bezeichnen: Wer weiß denn. aber nicht mit der Lebenskraft. Piktogramm) und ein besonderes Schicksal einschließt. Für die Konfuzianer stand das Leben als „Auftrag“ im Sinne von Ming 命 im Vordergrund. Liebeskummer oder verletztes Rechtsgefühl. Diese Sichtweise ist auch für die Vorliebe der Daoisten für die Natur und die Ablehnung der Gesellschaft mit ihren Normen verantwortlich. sich in der Natur „selbst zu finden“. Antlitz. du seist ein Fisch und schwämmest in der Tiefe: du würdest nicht wissen. (. sondern „sich selbst zu verlieren“ in der Natur: „Wo bist Du gewesen? Kann man es tatsächlich dermaßen dazu bringen. dass der eigene Körper einem dürren Baum gleicht und das eigene Herz einem Haufen ausgebrannter Asche? Der. was wir jetzt miteinander reden. 93) Das Ich. um den Lebensauftrag zu erfüllen. die Welt nicht mehr als zu erkennendes und zu manipulierendes Objekt uns selbst gegenüberzustellen. Blütenland. wo ich war? Ich hatte gerade mein Ich verloren!“ (Zhuang Zi 2 nach Watson. die das Individuum von der Natur bekommen hatte.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Lebensauftrag. Antlitz. Leid und Tod. Antlitz. Das Ich aufgeben und sich in der Natur verlieren Zhuang Zi sah in der Aufgabe des Ich mit all seinen Bedürfnissen.) Für ihn [den philosophischen Daoismus] war das krampfhafte Festhalten an der einmaligen Form. der Vogel und der Fisch sind danach beliebig austauschbar. heißt es in der oben schon erwähnten Geschichte. das wir unser Ich nennen?“. als der. „Die Konflikte begannen bei der Unverstehbarkeit des ‚Auftrags’.“ (Bauer. Sie gehen fortwährend ineineinander über. die Ursache des Todes selbst. Bereits in dieser Bewusstwerdung des Individuums erkannten die Daoisten auf dem Hintergrund ihres Lebens-Begriffes Sheng „die Wurzel von Elend. weil die Lebenskraft notwendig war. Aus diesem Hader. nämlich völlige Öffnung des Selbst. der Schmerz und Empörung in sich schloss.. sondern selbst in das Natürliche als Prozess einzutauchen. die den Unterschied zwischen Ich und Nicht-Ich verschwinden und die Person sich in alle Kreaturen verströmen lasse. Sheng ⽣生 war für sie nur interessant. „Würdest du träumen. Man konnte mit dem Schicksal hadern. Wünschen und Ängsten die einzige Möglichkeit. Nur der umgekehrte Weg bringe die Befreiung. das der Mensch mit allen Kreaturen teilt. dass Du mich danach fragst“.“ (Bauer. welche Gestalt dieser Hader im Einzelnen dann auch immer annahm: Eifersucht oder gekränkter Stolz. antwortete Tzu chi. was das ist. im Traum oder im Wachen geredet war. 63). 64) 9. wurde das Ichgefühl geboren. bei Bauer. das der Mensch mit allen Lebewesen teilt und das deshalb lange erhalten und gepflegt werden soll. denn erst dadurch werde er ja überhaupt erst erkennbar und spürbar. Ming 命 war für sie das Schicksal. 65) Seite 7! von 15 ! . Die Daoisten sahen in Sheng ⽣生 das Leben. du seiest ein Vogel und flögst am Himmel.. Es ging ihnen jedoch nicht darum.“ (Wilhelm. es gibt prinzipiell keine Unterschiede zwischen ihnen.

nur nicht eins mit sich und seinem Tun. dann . seine In-spiration. die zugleich die Fortdauer ermöglicht. Blockierung und Schwere zu retten. die immer genau weiß. Das Ich tut etwas und denkt dabei an zig andere Dinge.. aber es geht einfach nicht . Dabei verlangt das eine ständig nach der Ablösung durch das andere.. sich dem Himmel hingibt. da ich „in Wirklichkeit“ durch mich selbst (Zi ⾃自) immer noch „ich“ bin. sich auf den Geist der Sache einlässt. 11. stehen sie doch im Gegensatz zu unserer stoischen Tradition. So taucht er ein in den sich stets selbst erneuernden Qi-Strom zwischen Himmel und Erde. Ist nicht die Kunst der Messerführung ein Beispiel für die Kunst der Nadelführung bei der Akupunktur? Auch hier sollte der Geist führen.. er habe sein Selbst vergessen oder aufgelöst. sollten wir uns wandlungsfähig halten. würde Zhuang Zi sagen. Solange er sich natürlich und spontan in den Rhythmus dieses Stroms einfügt. dies umzusetzen“.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. er hört ganz auf seine Intuition. Indem er ganz in sein Tun versinkt. Ihre perfektionistischen Anforderungen versucht sie durchzusetzen mit Androhungen von Bestrafung oder Katastrophen: „Wenn Du nicht das und jenes. 10. der mit Vorliebe manipuliert. Er leistet dem „Du sollst“ der ersten Instanz Widerstand mit „Ich will nicht“ – in der Verkleidung von „Ich kann nicht“: „Ich versuche mein Bestes. sei es im Beruf oder Haushalt und Familie. Das Ich denkt an dies oder jenes. Mir scheinen die Aussagen des Zhuang Zi besonders bemerkenswert. Sinne und Wissen treten zurück. laufen automatisch-mechanisch ab. geht alles wie von selbst. dass es nicht klappt. So wie das Einatmen das Ausatmen bewirkt und umgekehrt.“ Die andere Instanz ist demgegenüber ein schlitzohriger Saboteur. sodass er sich keinem Gegenüber mehr befindet. Die kontinuierliche Wandlung. die seinen Alltag ausmachen. was getan werden muss oder nicht getan werden darf. Zweifel oder Ängste und ist alles . sich durch willensbedingte Entschlossenheit und einer auferlegten Disziplin aus der Zerrissenheit. fließt auch sein Qi ohne Verstopfung und Hemmung. hat vielleicht plötzlich Schuldgefühle. Spannung und Entspannung. Seite 8! von 15 ! . Seine Abgeschlossenheit hat sich aufgelöst.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Tzu chi könnte auch sagen..“ Den Koch Ding im Buch Zhuang Zi plagen solche Gedanken überhaupt nicht: Er lässt sich ganz vom Dao leiten und führt sein Messer wie spielend. Gerade die zahllosen Routineaufgaben. ist der ständige eher intuitive – statt nach Zeitplan festgelegte – Wechsel von Aktivität und Ruhe. Seine Tricks sind ein schwanzwedelndes Das-Blaue-vom-HimmelHerunterversprechen – dann ein ewiges Sich-Entschuldigen. Die Möglichkeit des Flow Statt sich festzuklammern und zu verharren. mit leichter Hand. Das gespaltene Selbst und das Messer des Kochs Uns dagegen geht es eher wie dem Schüler Hui im Buch Zhuang Zi: „Ich bin noch nicht in der Lage. Wir werden dann geplagt von einer inneren rechthaberischen Instanz.

so wie die Moslems ihre Schuhe ausziehen. voll gewahr dessen. erzwingen oder beschleunigen. „lasse ich meinen Körper vor der Tür. Beim Malen eines Bildes. es geht nicht um das Talent oder Genie. 12. ohne dass wir etwas festhalten. ohne uns zu blockieren. was ist. seien es die des Begehrens oder die des Denkens. wurde das Alleinsein (Du 獨) in sich selbst kultiviert. die Maler. Es geht um die Ökonomie des Vitalen. „Wenn hungrig. So sind wir in gänzlicher Berührung mit uns selbst und der Welt. wie wir zu dem grundlegenden Strom zurückfinden. Oder beim Skifahren. vier Stunden ununterbrochen arbeiten. esse ich. sagte er. was man nicht ist. und deshalb leben wir. was man ist – und nicht. zugleich aber auch der Anpassung durch die Normen der Gesellschaft zu entgehen. Dieser Weg führte schließlich aus der Gesellschaft heraus in die Einsamkeit. Seite 9! von 15 ! .“ (zit. Aber auch das Autofahren erleben viele als „Flow“ (Mihaly Csikszentmihalyi). wenn man versucht zu werden. schlafe ich“. nicht einen immer wieder aufflackernden „Flow“ etwa nach dem Motto „Wer strebend sich bemüht. Um nicht zum Eremiten werden zu müssen. leben wir in einer Welt verinnerlichter Anforderungen und Verordnungen. der wie das Leben nicht aufhört. bevor sie in die Moschee eintreten. Vermutlich kennt jeder diesen Zustand: Beim Tanzen etwa. den können wir erlösen” (Goethe). sein Qi nicht zu verschwenden und sich bewusst von den üblichen Besetzungen zurückzuziehen und sich auf eins zu konzentrieren. zu kommen und zu gehen. Die war jedoch keine zwangsläufig physische Einsamkeit.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. nach Jullien) Wir müssen kein Picasso sein. wie die Ebbe und Flut des Meeres. Demgegenüber lösen sich beim Weisen alle Fixierungen auf. Zhuang Zi zeigt uns. Wandlung ereignet sich jedoch nur. In diesem Zustand existiert der Körper in rein vegetativer Weise. Picasso konnte drei. ganz wie im Takt eines Tanzliedes.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Das ist der kontinuierliche Lauf der Welt – ohne das große Warum der Welt. Dann breitet sich das Qi unaufhörlich innerhalb unseres physischen Seins aus. wie „man“ oder „es“ sein sollte. Vielmehr beginnt ein Werk sich ohne künstlichen Zwang zu entwickeln. wenn man wird. im Allgemeinen so lange. ohne eine einzige überflüssige Bewegung zu machen. Ist demgegenüber die Gewahrsamkeit gestört. Wenn müde. wie das Einatmen und Ausatmen. sein Geist schweift frei umher ohne Haftung oder Hemmung. „Wenn ich arbeite“. Das Orgelspiel des Himmels hören Zhuang Zi meint aber. so weit ich die Texte richtig verstehe.

ein harmonisches Zusammenspiel von Himmel und Erde zu bewirken. davon loszukommen. da schwirrt es. wie Mörser. (Vgl. ihm folgen keuchende Töne. 2. wie Wasserlachen. da dröhnt es. würde verhindern. Hast Du noch nie dieses Brausen vernommen? Der Bergwälder steile Hänge. Da zischt es. wie der Menschen Orgelspiel aus gleichgereihten Röhren kommt. mag sie jene der Natur oder des Geistes sein. Sie zeigt dem Weisen oder Menschen des Einklangs (Sheng Ren 聖⼈人) sinnlich wahrnehmbar den Zusammenhang universaler und musikalischer Harmonie. mittels derer das Ich sich weigert. wenn ein Wirbelsturm sich erhebt. 203). „Meister Ki sprach: „Die große Natur stößt ihren Atem aus. so ertönen heftig alle Löcher. wie dann alles leise nachzittert und webt?“ Der Jünger sprach: „Der Erde Orgelspiel kommt also einfach aus den verschiedenen Öffnungen. Die Welt von einem Blickpunkt mit einer geistigen Disposition „sehen“. 221) Im Daoismus ist diese universale Perspektive das gleichsam spontan-natürliche universale Wirkprinzip Dao.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Fast alle philosophischen Schulen des Okzidents als auch des Orients kennen Übungen der Askese (griech. dass jene Klänge sich enden. 39/40) Sehen würde die Aufmerksamkeit in ungebührlicher Weise nach außen lenken. Diese treibende Kraft: Wer ist es?“ (Zhuang Zi II/1. ασκεσις askesis von ασκεω askeo = üben. die Tugend. per definitionem nicht beschreibbare Dao und der je individuellen sozialen Praxis (Yong ⽤用) ist De 德. mit seinen Begierden und seinem Verlangen gleichgesetzt zu werden. Wenn der Wind sanft weht. wie Pfützen. Der Anlaut klingt schrill. Aber darf ich fragen: Wie ist das Orgelspiel des Himmels?“ Meister Ki sprach: „Das bläst auf tausenderlei verschiedene Arten. und dass sie alle sich erheben. Damit die Fülle der Dinge und Töne wirken kann. sich von den Gegenständen seiner Begehrlichkeiten distanziert und sich seiner Macht bewusst wird. bläst er aber. die Seite 10 ! von 15 ! . Wilhelm. Es erhebt sich so von einem voreingenommenen und partiellen Gesichtspunkt zu einer universalen Perspektive. da schilt es. S. wie Ohren. Zweierlei ist bemerkenswert: 1. Hast Du noch nie gesehen. wie Mäuler. da kracht es. Das Dao selbst ist nicht empirisch zugänglich. Hören jedoch sammelt im Inneren.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Ein Beispiel dafür ist die kosmische Orgelmusik bei Zhuang Zi. so stehen alle Öffnungen leer. wie Ringe. Wenn dann der grause Sturm sich legt. Das große Bild. sondern drückt sich nur in der natürlichen Anlage der Natur (Xing 性) aus. gibt es leise Harmonien. „Alle setzen eine bestimmte Verdoppelung voraus. Die Wechselwirkung zwischen dem inneren Gefühl (des Hörens) und der äußeren Realität verknüpft Emotion und Bewusstsein miteinander4: Seit jeher kam in China der Musik die Rolle zu. da klingt es. die macht. wie Dachgestühl. Umständen oder Gefühlen (Qing 情).“ 
 (Hardot. Jetzt eben bläst er nicht. Aber hinter all dem steht noch eine treibende Kraft. die den Dingen inhärent ist. das Wirken. da schnauft es. S. sich befleißigen) und der Selbstbeherrschung. De soll gleichsam das von der Natur vorgelebte Ideal der Ordnung in die kulturelle Wirksamkeit zurückholen. so gibt es starke Harmonien. man nennt ihn Wind. Das Bindeglied zwischen dem abstrakten. Jullien. die Welt zu „hören“. da ruft es. und in erkennbaren Rhythmen. uralter Bäume Höhlungen und Löcher: sie sind wie Nasen. Wege zur Weisheit. bedarf es der inneren Leere.

doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Gefühlsregungen zusammenfließen zu lassen. dass ein Mensch nicht mit Zuneigungen und Abneigungen innerlich sich selbst (Shen 身) verletzt. was Husserl mit „Erlebnisstrom“ bezeichnete. Neigungen. Yi und Qing: Innen und Außen ohne Trennung „Klang und Musik lassen das Blut (⾎血 die Körpersäfte) (rascher durch) die Adern strömen und die Lebensenergie kreisen (Jing Shen 精神. Interesse (Yi Qu 意趣). Fühlen. so ist der Weise nicht eigen. Yi übersetzen wir meist mit intentionales Denken. meine ich damit. warum sollte man ihn nicht einen Menschen nennen?“ Hui Zi sagte: „Aber wenn man ihn einen Menschen nennt. der von innen her das Werden mobilisiert und sich in der Bewusstwerdung des Menschen in einem Standpunkt. wenn das Bild vollendet ist: dann sind auch Geist (Shen) und Energie (Qi) vollendet. sondern er findet Geschmack am Faden!5 Das Fade entwickelt weder Zuneigungen noch Abneigungen und bewahrt den Weisen vor Begierden (Yu 欲). Er folgt immer dem „von alleine so Verlaufenden“ (Zi Ran ⾃自然) und fügt dem ‚natürlichen Leben’ nichts zu“. in der Intention. Yi verweist auf den Zufluss von Energie. wie kann er dann ohne Qing 情 sein?“ Zhuang Zi sagte: „Das ist nicht das. Ein großer chinesischer Maler. was jedoch zu kurz gefasst ist. ist ein „Mann ohne Eigenschaften“. um ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Xue und Qi zu stiften (vgl. auch Emotionen) sein?“ Zhuang Zi sagte: „So ist es. unterwirft sich den Dingen“ (Wang Bi). Das endlose Verlangen nach Befriedigung der fünf Sinne hindert den Menschen an seiner natürlichen Laufbahn. „Eigentümliches“. ein Ausdruck. in der Stimmung und dem Wollen entfaltet. Seite !11 von 15 ! . denn Yi trennt nicht Denken. 13. Denken. bei Granet. wie kann man ihn einen Menschen nennen?“ Zhuang Zi sagte: „Der Lauf [des Lebens und der Dinge] (Dao 道) gibt ihm sein Aussehen und der Himmel gibt ihm seine Form. heißt es in den alten Schriften zu Musik und Riten (zit. der für seine Augen sorgt. Sehr schön kommt diese Synthese in dem chinesischen Begriff Yi 意 zur Geltung. Einbildungskraft (Yi Xiang 意想) und Denken (意 思). Sinn (Yi Yi 意義). Gu Kai Zhi. Granet. der auf die konkrete Äußerung der Lebenskraft hinweist) und lassen das Bewusstsein (Herz ⼼心) ausgeglichen und gerade werden“. kein Qing 情 zu haben. 309). lässt sich von Dingen bedienen. Er hat keinen eigenen Geschmack. nicht für seine Augen. 308/09). Wenn ich davon spreche.“ Hui Zi fragte: „Aber ein Mensch ohne Qing 情. Leidenschaften. Der Heilige lebt für seinen Magen. „Eigentliches“ (essentials). was ich unter Qing 情 verstehe. Leben voneinander: Streben des Innersten – „Wille“ (Yi Zhi 意志). schrieb in einem Vers über die Malerei: Möge Yi dem Pinsel vorausgehen und möge Yi bleiben.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. weil: „Der für seinen Magen sorgt. Hui Zi fragte Zhuang Zi: „Kann ein Mensch tatsächlich ohne (Wu 無) Qing 情 (Eigenheiten. F. Übersetzt man Qing mit „Eigenart“. Jullien verbindet diese Bedeutungsbreite von Yi mit dem.

doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Überzogene Begierde macht den Menschen zum Sklaven der Außenwelt. Vers). anderen entsagen. Kultivierung der Gesinnung und normative Setzung Die Weise. müssen subjektiv-individuelle Störgrößen wie zweckgerichtetes Handeln. wie der Zugang zum Dao. 403) 14. Willkür usw. so stellt es sich andererseits auf der soziokulturellen Ebene als im Wesentlichen normativ6 dar. Das ursprüngliche und wesentliche Kriterium der Menschheit ist freies. sondern nur durch unmittelbares Erleben. Gebräuche (Su 俗) und Riten (Yi 儀) willen zu vernachlässigen. Kommentar zum 20. Auf dieser Ebene ist der Geist (Shen 神) Ausdruck der Wirkkraft des Dao „und würde durch eine direkte [psychotherapeutische] Behandlung in seiner grundlegenden Funktion.“ (Hertzer. Um die eigene Mitte zu finden und zur vollen Entfaltung zu gelangen. dazu auf. Das bedarf einer Erläuterung: Weder zeigt sich uns das Dao spontan noch können wir uns ohne weiteres dao-gemäß verhalten. Wenn ich mir also wünsche. zur Achtsamkeit gegenüber der Natur. Um dem Dao zu folgen. dann muss ich ganz bestimmte Verhaltensweisen annehmen bzw. damit sich mein Wunsch erfüllen kann. die Menge hinter sich zu lassen – dogmatische Positionen aufzugeben und das Universum in geistiger Unabhängigkeit zu durchforschen. weil ich das für die angemessenste Form meines Lebens halte. Es handelt sich also nicht um einen Tatbestand oder ein Ding. die Natur (Xing 性) nicht um gewohnter Sitten. sind Kontemplation und Introspektion. „In der Rolle des vollendeten Daoisten fordert Lao Zi diejenigen. S. Anne Philipp. Wang Bis Weg hinter die Kultur). die tieferen Sinn im Leben suchen. offenkundig behindert. Einheit zu stiften und den gesamten Organismus zu regulieren. Damit stoßen wir jedoch auf eine entscheidende Grenze: die ethische Sinnfreiheit des natürlichen Ordnungszusammenhangs (Dao 道) bricht sich mit der Kultivierung dao-gemäßer Intention. sich selbst nicht an äußere Dinge zu verlieren. persönliche Interessen. Ohne Eigenschaften sein ist ein Zustand jenseits der Polaritäten oder zwischen ihnen. das einfach zu übernehmen wäre. dao-gemäß zu leben. gefunden werden kann. unabsichtliches Von-selbst-so-Sein wie alle Naturwesen („ohne Eigenschaften“). Dafür wurden schließlich Bücher wie das Dao De Jing und Zhuang Zi geschrieben.“ (R. Weg und Kraft.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. muss man sich abseits von jeder Ideologie halten.Wing. (Vgl. L. die Konzepte der Ruhe und Leere (Xu). ihr gegenüber ungebunden bleiben. Denn das „Brausen“ macht sich genauso wenig jedem ohne weiteres als des „Himmels Orgelspiel“ erkenntlich wie jemand die Handlungsmaxime Wu Wei Yong 無為⽤用 (ohne Handeln sein) einfach so verinnerlicht. Wir treffen hier eine problematische Ebene an: Wirkt das Dao doch einerseits universell spontan und natürlich. Nicht über Worte stellt sich die Wahrheit des Wirklichen ein. Dies erfordert vor allem die Kultivierung seiner Gesinnung (Yi 思). Seite 12 ! von 15 ! . überwunden und das Prinzip der natürlichen Bestimmung aller Dinge mental-intellektuell verstanden werden. ohne wirklich von ihnen bestimmt zu werden.

dass die Befolgung der Handlungsmaxime Wu Wei 無為 das freie Fließen des Qi im Körper garantiert. S. weshalb die Flucht aus der Gesellschaft eine notwendige Hygienemaßnahme für den Sheng Ren ist.) Diesem Weg haftet eine vormoderne Grundhaltung an: Es ist zu fragen. Deshalb ist „Ärger“ nie gleich „Ärger“. (Vgl.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. als praktisches Konzept ist sie für unsere Patienten nicht bekömmlich. Unsere Reaktionen hängen immer von der Haltung oder Einstellung zu der Welt ab. damit zum Sheng Ren 聖⼈人 „geadelt“. „Was wir Leidenschaft. dass die Wandlung (Yi 易) zwar als universelles Merkmal des Dao alle philosophischen Diskurse Chinas durchzieht. ob die daoistische Orientierung an und in der Natur und ausdrücklich außerhalb der Gesellschaft auf die Moderne der Technokultur und die Akteure des Marktes übertragbar ist. ihren Lebensstil zu überprüfen. aber problematisiert es nicht: Diese Lebensform wurde schließlich religiös ritualisiert. kompetenzverstärkende Diskurse. deren letzte authentischen Beispiele in China John Blofeld in seinem Buch „Der Taoismus“ beschreibt. Darin liegt der Kern der Emotion. Trieb. Triebhaftigkeit nennen. Seite 13 ! von 15 ! . der Gesellschaft zu fliehen. jedoch niemals auf den gesellschaftlichen Wandel übertragen wurde: bei Konfuzius nicht mit seiner Auffassung von Ming 命 / Bestimmung innerhalb einer gegebenen gesellschaftlichen Hierarchie und nicht bei den Daoisten. 176 ff. Wünschen und Begierden. wird sich spontan und natürlich verhalten. Auf dieser Basis scheint jedoch eine positive verstehende Psychologie schwer vorstellbar. Interessiertheit. 316). Daher ist die Gelassenheit zu modernisieren: von der bäuerlichen Ergebung ins Unverfügbare des Wetters zum unternehmerischen Gefasstsein auf Markt-Chaotik. 15. dann kann die dargestellte daoistische Handlungsmaxime durchaus als Anregung dienen. Küng/Ching. Affekt. Peter Sloterdijk folgert daraus pointiert und überspitzt: „Für deren Interessenlage sind weniger Gelassenheit empfehlende Theorien von Belang als handlungsberatende.” (Sloterdijk/Heinrichs. Dieser Mensch. Die Gestaltung des Mitsein mit anderen wird immer verbunden sein mit den Leidenschaften. 351) An dieser Stelle sei vermerkt. S. Er erwähnt es nur. dass Emotionen „auf dem Rücken von Wünschen entstehen“ (Wollheim) und uns interaktiv reagieren lassen. S. wie der Konfuzianismus die Emotionen behandelt oder besser: reguliert und bezwingt. Hier gehörte auch die regulative Funktion der Fünf Wandlungsphasen hinein. Der Weg des Sheng Ren als therapeutische Empfehlung? Wenn wir Patienten mit Leber-Qi-Stagnation empfehlen. Interesse.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Nach allem Gesagtem ist klar. um die Versorgung der Einsiedler durch die Bevölkerung zu sichern. vorwärtsziehende. Es gehörte hier noch eine Betrachtung hin darüber. Weiter oben habe ich zu zeigen versucht. die empfahlen. Denn die Voraussetzung ist letztlich die Absage an die Gesellschaft und die Einsiedelei. hat seinen Ursprung im gesellschaftlichen Mitsein als dem auf das Nehmen und Genommenwerden bei etwas beschränkte Gegenübersein“ (Binswanger.

Bd. Frankfurt/M. M. von Hainer Kober]. von Bettina Brill]. sondern er findet – so werden wir befremdlicherweise in Kap. 2001 Schmid. M. z. 6. eingel. Ted J.. Literatur Bauer. 1995 Hertzer. Immer muss ihnen der Bezug zu zuvor bestehenden Wünschen zugrunde liegen.-Verl. Wilhelm: Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst: Die Frage nach dem Grund und die Neubegründung der Ethik bei Foucault.“ 5. Frankfurt am Main: VAS.: Suhrkamp. Francois: Das große Bild hat keine Form oder vom Nicht-Objekt durch Malerei : Essay über Desontologisierung [Aus dem Franz. in: Naturheilpraxis 07. Der Dao-Mann ist ein „Mann ohne Eigenschaften“ – er ist kein Individualist! Er hat keinen eigenen Geschmack. M. München. François: Sein Leben nähren: Abseits vom Glück [Aus dem Französischen von Voullié.) Botschaft dieses Dialogs scheint zu sein: Der Weise ist nicht eigen. von Ingeborg Biller].. 7. Günther (Hrsg): Ostasiatische Literaturen.: Suhrkamp. Frankfurt a. von Heiko Pollmeier] Frankfurt a. Mihaly: FLOW: Das Geheimnis des Glücks [Aus dem Englischen von Charpentier. 1986 Bovenschen. Vgl. also bin ich: Die Entschlüsselung des Bewusstseins [Aus dem Engl. 2000 Debon. 1991 Seite 14 ! von 15 ! . Peter M: Durch Musik zum Selbst: Wie man Musik neu erleben und erfahren kann.. Leipzig: Leipziger Univ. Kassel: Bärenreiter. in bestimmten. John: Der Taoismus oder die Suche nach Unsterblichkeit [Aus dem Engl. mit Wolfstetter. u. Köln: Diederichs.) Die (. das Fade lässt ihn los. 196 Blofeld. übertragen u. 1999 Philipp. 1986 Foucault. Paderborn.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Anmerkungen 1. Anm. „Eigentümliches“. Hans. 1985 Granet. S. Vorw. Silvia : Über-Empfindlichkeit: Spielformen der Idiosynkrasie. von Herbert Franke] Frankfurt a. und übersetzt Qing durch „Eigenart“. 1985 Hadot. Form. Mit e. Anne: Wang Bi's Weg hinter die Kultur: zum Abstraktionsgewinn im Vorfeld des Songkonfuzianismus. Köln: Diederichs..: Suhrkamp. Ronald]. von Manfred Porkert. Dominique: Das Leuchten des Geistes und die Erkenntnis der Seele: Die medizinische Vorstellung vom Seelischen als Ausdruck philosophischen Denkens . Marcel: Das chinesische Denken: Inhalt.: Eichborn. der Lit. Graham hat dagegen zu zeigen versucht. Helmut. München: Hanser. heißt es bei Lao Zi (35. da nur eine Kongruenz oder Inkongruenz eines Sachverhalts zu diesen dessen Bewertung ermöglicht.3 belehrt – Geschmack am Faden!“ (Wohlfart. die mythische Seelenform erschaut und die mentale Struktur erfasst.: Materialis. 83/84. Vgl. 23. – Normative Fragen beziehen sich also auf vorher bewertete. 1999 Hamel. lässt ihn teilnahmslos. Charakter [Übers. S. „Eigentliches“ (essentials). München: List. Steven: YU . 1995 Damasio. Silvia Bovenschen: Über-Empfindlichkeit. 1984 Dsi. erläutert von Richard Wilhelm]. Baruch Spinoza: Ethik 3. (. Frankfurt a. Michel: Freiheit und Selbstsorge: Interview 1984 und Vorlesung 1982 [Aus dem Französischen von Becker. Wiesbaden: Aula. Er ist so Begierden (Yu 欲) gegenüber gefeit. 1990 Binswanger. von Markus Sedlaczek].M. Annette]. 174)
 Das Dao ist fade (Dan 淡) und ohne Geschmack (Wu Wei 無味). Normativ: auf Bewertungen bezogen oder selber Bewertungen setzend.B. „Qing“ 情 wird gewöhnlich durch „Emotionen“ (Schuhmacher/Mair) oder „Leidenschaften“ (Wilhelm) übersetzt. Neben der „objektiven“ Qualität der Musik ist die subjektive Aufnahmebereitschaft und Fähigkeit zu umfassendem Zuhören von entscheidender Bedeutung. 2005 Jullien. Pierre: Wege zur Weisheit oder was lehrt uns die antike Philosophie? [Aus dem Franz. München: Pflaum. München: Fink.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Der Musikwissenschaftler Peter Michael Hamel spricht in diesem Zusammenhang in seinem Werk 'Durch Musik zum Selbst' von einem „integralen Hörbewusstsein“ – und zitiert weiter Jean Gebser – welches „die magische Vitalität erlebt. Berlin: Merve. übers.. München: Piper. 2000 Clavey.oder Stagnationssyndrom [Übersetzung aus dem Engl. Basel: E. Reinhardt.: Das große Buch der chinesischen Medizin: die Medizin von Yin und Yang in Theorie und Praxis [Aus dem Amerikan. 1994 Küng.. Ludwig: Grundformen und Erkenntnis menschlichen Daseins. Julia Ching: Christentum und Weltreligionen: Chinesische Religion. von Wolfgang Höhn und Leo Wagner]. Wiss. Dschuang [Zhuang Zi]: Das wahre Buch vom südlichen Blütenland [Aus dem Chin. Spielformen der Idiosynkrasie. Wolfgang: Das Antlitz Chinas: Die autobiographische Selbstdarstellung in der chinesischen Literatur von ihren Anfängen bis heute. 4. Lothar]. 2000. dass Qing zur Zeit der Entstehung des Zhuang Zi noch nicht „Emotionen“ oder „Gefühle“ bedeutete. Antonio: Ich fühle. Der Geschmack fesselt den Menschen. 2005 Jullien. Seite 403 2. Frankfurt/M. genau eingegrenzten Situationen).China und das Abendland. München: Heyne. Neues Hdb. 2006 Kaptchuk. Stuttgart: Klett-Cotta. 2004 Csikszentmihalyi. zus. nach der »besten Gesellschaftsform« oder dem »besten Verhalten« (evtl. 233 ff. Das Fade entwickelt weder Zuneigungen noch Abneigungen und lässt den Weisen innerlich unverletzt. Vers).

[Aus dem Amerikan. 1999 Wohlfart. L.. / Dt. übers. (Hrsg. München: Beck. 2002 Wollheim. R. 1986 Wing.A. 2001 Solomon.: Suhrkamp. Frankfurt a. Günter: Zhuangzi (Dschuang Dsi): Meister der Spiritualität. von Dietmar Zimmer]. M. Verfasser: Li. Robert C.. Freiburg im Breisgau: Herder.magel@t-online.Internationale Artikel 13 030613Emotion_N. Er.doc Emotionen nach daoistischer Art ZfTCM0306 Sloterdijk. von Peter Kobbe].. Richard: Emotionen: eine Philosophie der Gefühle [Aus dem Engl. 2000 Spinoza. Peter / Heinrichs. Hans J.): Der Weg und die Kraft = Tao-te-king / [Laotse]. Frankfurt am Main : Zweitausendeins. von Hans Günter Holl].: Die Sonne und der Tod: Dialogische Untersuchungen. Affoltern a. 2001 Autor: Helmut Magel Heilpraktiker und Lebensberater Dozent für Chinesische Medizin 42279 Wuppertal e-Mail: h. Benedictus de: Die Ethik: Lat.de Seite 15 ! von 15 ! . Stuttgart: Reclam.: Gefühle und der Sinn des Lebens [Aus dem Amerikan. Augsburg: Bechtermünz-Verl.