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RELIGION K1.

2 HJ3
Was ist der Mensch?
+Scheler: Weltoffen

-Plessner: problematisches Wesen
muss seine Existenz kompensatorisch durch kulturelle Leistungen stabilisieren

~Gehlen: kompensationsbedürftig
ist dem Tier aufgrund mangelnder Ausstattung unterlegen
 Gründung von Verbünden (Familie, Staat, …)

Hobbes: Von Natur aus böse?
Mensch ist egoistisch, Gewalttätigkeit, fordert starken Staat

-

Kein Staat, Mensch als Individuum (homo homini lupus)
Bellum omnium contra omnes (Mensch gegen Mensch)
Einzige Sicherheit ist die eigene Stärke
Dauerhafter Kriegszustand  keine Gesetze, Normen,… (da keine Herrschaft)

Individuelle Macht/Meinungen

Übertragen auf

LEVIATHAN
(einzelner Herrscher/Versammlung  Staat)
-

Als Vertreter des Individuum
Frieden/Schutz voreinander (durch Staat: Gesetze, Normen,…)
Mensch + Mensch gegen äußere Feinde

Rosseau: Von Natur aus gut?
eigentlich guter Mensch wird durch gesellschaftliche Gepflogenheiten böse

-

Kein anderer Führer als die Natur  gut
Mensch dazu bestimmt das glücklichste aller Wesen zu sein (ist aber das bedauernswerteste)
Unordnungen kommen wegen der Verfassung der Gesellschaften, nicht vom Mensch selbst
Physische Bedürfnisse nicht mehr so wichtig, neue „exklusive“ Bedürfnisse durch Gesellschaft geschaffen
Ein einziger kann genießen, während andere an unnützen Qualen und Nöten sterben

Simul iustus et peccator (Doppelgesichtiger Mensch) Luther
(zugleich Gerechter (Rousseau) und Sünder (Hobbes))

-

Mensch durch Christus gerechtfertigt (iustus)
Gegenüber Gesetz Gottes bleibt er unvollkommen, also Sünder (peccator)
Hoffnung: auf dem Weg der Besserung (vgl. Kranker)
Trennung von Gott: Sündenfall
Nicht im moralischen Kontext (lügen, stehlen, ehebrechen,…)
Sünde – Grundsünde – Ursünde = Zustand, nicht Handeln = Erbsünde
In Zustand hineingeboren, nicht Verursacher der Sünde, sondern leben schon immer in Sünde (vgl
Nazienkel)
Sünde zum einen freie Entscheidung, zum andern Schicksal
 Zusammentreffen Schuld und Schicksal (dialektisch)
Sünde = Macht, die über uns herrscht

möchte das alle Dinge so rein sind. die uns von Gott rennen Zerstören Beziehungen untereinander und mit Gott Sünde Sg (vgl Sündenfall) - Zustand Mensch neigt schon immer dazu sich von Gott zu trennen Erbsünde/Ursünde (1.Gottebenbildlichkeit. Gleichnis Relativiert Zälan Mensch ist nicht Gott. aber uns prägenden) Von der Freiheit eines Christenmenschen - Christenmensch ist freier Herr über alle Dinge und niemand Untertan Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann Untertan 1. alter. Blickkontakt mit Gott Innerlich aufrecht =ehrlich. Ähnlichkeit Wir wollen Menschen machen als unser Bild. neuer. geistlicher Mensch als freier. gerechter Christenmensch Rechtsein und Freiheit. 27  Demokratisierung dieser Königsidee. reicht nicht bis zur Seele Seele ist durch Glaube rein. biblisch (1. jeder Mensch Statthalter Gottes auf Erden D’mut = ursprünglich Ähnlichkeit.Kor 9. umsonst um Gott zu gefallen Der Mensch als Ebenbild Gottes. Bösesein und Gefangenschaft sind nicht leiblich/äußerlich Seele ist nicht von Leib abhängig. Götterstatue Symbol für Anwesenheit des jeweilgen Gottes auf Erde Königsbild  König = Statthalter Gottes auf Erden 1.Mose 2+3) - Mensch steht schon immer in Sündenzusammenhängen (nicht von uns verantwortet.Mose 1.26) - Säläm/zälam. was heißt das eigentlich? Unsere Assoziationen - Äußeres Bild  Widerspruch zum 2.4 Christ hat geistliche und leibliche Natur Seele: geistlicher.8 – Gal 4. vorallem Leib Mensch muss gute Werke vollbringen. aufrichtiges zeigen der innersten Befindlichkeit Mensch kann sich bewusst entschließen Karl Barth - Freie Entscheidung . Gebot Handeln am Menschen mit Nächstenliebe Herrschaftshandeln Mensch als vernunftbegabtes Wesen Hebräischer Urtext - Zälan = ursprünglich „Statue“.Mose 1. tut sie aus freier Liebe. liebt Gott. etwa als unsere Gestalt Orientalischer Königskult  König als Bild Gottes Sünde Pl (Tatsünden) - Einzelne Taten.19 – Rö 13. ihm nur ähnlich Imago dei Eberhard Jüngle - Mensch als aufrechte Gestalt (nicht wie Tiere) Blick zum Himmel. dmut = Bild. um Leib zu zwingen Ist nicht durch Werke gerecht vor Gott. innerlicher Mensch Fleisch und Blut: leiblicher. äußerlicher Mensch Inwendiger.

aktuelle Auslöser (Befehle. glauben. Verfasstheit. arbeitet mit anderen zusammen Beziehung zu Gott hören. Mensch als Abbild und Nachbild) Gott selber ist Beziehungswesen im liebevollen Gegenüber von Vater. Sanktionsnotwendigkeit . soziale Lernvorgänge. hoffen. weint. spüren. unsichtbare neuronale Ursachen) Einsicht  humanere. frühe Prägung. als er ist - - Unterscheidung von gänzlich unfreien. lacht. in Frage stellen denkt über sich nach. etwas freieren und ganz freien Entscheidungen Problematik mit zu Grunde liegenden neuronalen Prozessen Unterschiedlich nur die Variablen und Art der Verhandlung genetische Faktoren. legen Ergebnis fest. Ziel des Menschseins DIESE BEZIEHUNGEN MÜSSEN AUSGEWOGEN SEIN Keiner kann anders. Verhandeln. kommunizieren. Argumente anderer) wirken untrennbar.- Gegenüber Gottes (Befähigt zur Kommunikation. spürt seinen Körper. unabhängig ob bewusstes oder unbewusstes Motiv Konsequenzen für Beurteilung von Fehlverhalten (vgl Tumor. Wünsche. weniger diskriminierende Beurteilung von Mitmenschen (Bewertung von unausgeprägten/falsch ausgeprägten Organ) Bestrafungen aufgrund besonderes Maß der Freiheit der Etnscheidung  Schuldfähigkeit. zusammen sein und zusammen wirken. bildet Geist fort Beziehung zu Mitmenschen helfen. sich begegnen und sich finden. akzeptrieren redet. HG Göttliche Lebensform kann Mensch am Mitmenschen Nachvollziehen Nächstenliebe Heiliger Geist: auf der Erde Kontakt zu Gott Jesus: Auf der Erde von Angesicht zu Angesicht Der Mensch als Wesen in drei grundlegenden Relationen - Beziehung zu sich selbst nachdenken. Verantwortlichkeit. Bündnis. Sohn. beten Vergewisserung der eigenen Auffassung über Herkunft.