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Manni Bernhard

„tonal-total“
Quintessenz für Orchester
Op. 1 B

Studienpartitur
Aufführungsmaterial leihweise
© 1997 by Manni Bernhard, Moenchengladbach

Die Dauer ist so vorzustellen.Manni Bernhard „tonal-total“ Quintessenz für Orchester Op. Deren spekulative Übertragung in die Dimension der Zeit schafft die Imagination einer „Unendlichen Sinfonie“. 1 C „vokal-total“ für Stimmen.Op. was unabhängig von der Wahrnehmbarkeit an Materialbeziehungen tatsächlich vorhanden ist. 15. Eine gründliche Vorbereitung der Hörer ist unumgänglich. Den entscheidenden Anstoß zu diesem Werk verdanke ich Robert H. Nur avantgarde-gewöhnte Hörer wissen. Sprache und Musik. am 28.aus dem. die das Denken nicht zur Ruhe kommen läßt. Die Angabe Op.Op. Der „normale Hörer“ muß entsprechend aufgeklärt werden. daß ein Musikstück nicht nur aus dem besteht. Platz und seinem Orchesterstück „Turm“. 1 D „Fülle“ für Barockinstrumente und Op. Er hat den Ansatz allerdings nicht zu Ende gedacht. Op.06. Es umfaßt das ganze Spektrum des akustisch Wahrnehmbaren und Vorstellbaren in Umwelt. in dem er die für einen Zyklus mehrerer größerer Werke maßgebenden Materialordnungen auf den Schlägen 2-5 einer Halben-Quintole zusammenfaßt (bis zu dem hier vorliegenden Orchesterstück wohl das kürzeste Werk der Musikgeschichte). 1 A besteht nur in der Idee.42 Uhr Manni Bernhard . einen Weg ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen weiterzuverfolgen. die erste Aufführung als Anstoß zum Weiterdenken für seine kreative Phantasie zu nutzen. 1997. mit der es gilt. Worms.eine faszinierende Vorstellung. unvollständige und verschollene Werke . . Verpflichtendes Vorbild für die Kompromißlosigkeit.P. Das Werk ist Teil eines Zyklus. daß der Vorgang noch als schnelles Crescendo erlebbar ist. 1 bezeichnet kein Erstlingswerk. sondern . 1 B (Diese Erläuterungen sind Bestandteil des Werkes) Das vorliegende Werk enthält neben dem historisch gewordenen Fundus farblicher und dynamischer Möglichkeiten als Grundsubstanz die Fülle aller denkbaren Tonproportionen. 1 E „renaissance-substance“ sind noch im Stadium des Entwurfs. Außerdem muß seine Bereitschaft geweckt werden. sie verweist vielmehr auf die fundamentale Bedeutung des Werkzyklus. Ein weißes Rauschen wird von 0 auf 120 Dezibel hochgefahren. die nicht nur das instrumentale Schaffen seit der Klassik umfaßt. sondern auch künftige. angedachte. Die meditative Phase von etwa 10 Minuten wird dann durch eine zweite Aufführung abgeschlossen. ist mir Anton Webern: er wählte für sein nur in Skizzen hinterlassenes Vermächtniswerk die chromatische Tonleiter als 12-Tonreihe! Das Werk sollte bei einer Live-Aufführung zweimal gespielt werden.oft zu überwiegenden Teilen . was man hört. Eine Aufführung verbietet sich: die Bindung an einen konkreten Sinneseindruck würde die allumfassende Gültigkeit des Werkes in Frage stellen. .

ƒ Tonhöhen (Cluster) ad. li. ‰ # œœœœ . . æ œœ ‰ # # œœ . col ◊ œ .f 1.D. sondern die ideelle Präsenz entscheidend.p 3. Fcresc...∂ 7:4 ‰ bœ ... 1 Studienpartitur œœ œœ . ... ‰ œ. ‰ ## b œœœœœœœ. Tremolo (so schnell wie möglich) sul ponticello ‰ 1.. & 24 ‰ ‰ b œœ . Hf.. D. # œœ . ∏cresc... ‰ b b œœœ . (Es) Die transponierenden Instrumente sind in der Partitur in ihrer klingenden Tonhöhe wiedergegeben.o Ç P2. re... 6. 3. (B) Baritonsax. œ. & 24 ‰ ‰ œœœœ ..¤ ‰ 1 1 1 1 & 24 ‰ 1 Trompeten (F alto/D/C/B) Kornetts (C/B/A) Trompete (F/B basso) Altposaune Tenor-Baß-Posaune Hohe Flügelhörner (B/A) Sopranflügelhorn (B) ? 24 ‰ 1 & 24 ‰ 1 Altflügelhorn (F/Es) Wagnertuben (B/F) Baßtuben (B/F/Es) Kontabaßtuben (C/B/F-B) t 24 ‰ 1 & 24 ‰ 1 Idiophone mit bestimmter Tonhöhe gestimmte Tomtoms /hohe Pauken Pedalpauken ? 24 ‰ 1 ‰ ‰ 7:4 Klavier 4armig 2 Harfen (glissando) Secondo ‰ ‰ & 24 ‰ Vl 5-8 & 24 ‰ Vl 9-12 & 24 ‰ Vla 1-4 B 24 ‰ Vla 5-8 B 24 ‰ Vla 9-12 B 24 ‰ œ. (F) Altsax. . lib. u.. ƒ 1. œ~~~~~~~~ ‰ b b œœœ .. ‰ b b œœœ .. Ces-Dur π.Es-Klarinette D-Klarinette B-Klarinette A-Klarinette & 24 ‰ œœ . Sollten seltenere Instrumente nicht zur Verfügung stehen. Vlc 1-4 ? 24 ‰ ‰ Vlc 5-7 ? 24 ‰ 1 1 Kb 1-4 t 24 ‰ Kb 5-7 t 24 ‰ ‰ 1 Aufführungsmaterial leihweise 1 © 1997 by Manni Bernhard.. @ œ. œ... 1 schneller Halbtontriller schneller Halbtontriller langsamer Ganztontriller langsamer Halbtontriller ‰ b œœ J ‰ œ b œ œ .. æ œœ .πdecrescendo Ø 1. F3. F 4. Ø-Î Glissandi sul G. Î ƒ 4...Flatterzunge F2. Flöte Altflöte (G) "tonal-total" Oboe Oboe d'amore (A) Englischhorn (F) Quintessenz für Orchester Op. ‰ ‰ œœ . col legno batt. ∏ ∏2. 2.. œ. œ. f decresc. œœ .. pizz (Bartok) ç Øcresc.. Ç Lautstärken ad. ? 24 ‰ ‰ œœœ . # œœ .. lib. ‰ & 24 ‰ ? 24 ‰ ‰ 1. 1.. Flöte gr.◊ 1 1 ‰ f 2. V 24 ‰ ‰ b œœœ . ‰ b œœœ . A ‰ ‰ 5. P ∂ . F 1. molto vibrato sul tasto F Ç ∂ p Vierteltonschwankungen P.copy-us. # œ. œœ . Tenorsax. . ‰ ‰ bœ . F 2. ‰ # œœ . col legno tratto p 7. (B) Altsax.A. Hf. œ .p 3.. wie von den vorhandenen Spielern gespielt werden können.. Î ƒ decrescendo F2. ‰ b œœœ . .und Membranophone: aus dem vorhandenen Bestand sind so viele möglichst unterschiedliche auszuwählen. ƒ ‰ ‰ ‰ ‰ senza vibrato ‰ ‰ Ïmit übertriebenem Bogendruck ‰ ‰ sul ponticello ‰ ‰ ‰ ‰ Flageolett-Glissandi sul C. œ. ‰ œœ ... œœœ . 2... pizz œœ œ ∂. f 2. daß die Glissandi der Harfen und Streicher gerade noch ausgeführt werden können. & 24 ‰ ‰ ‰ ‰ 1 1. p 3.E Endton so hoch wie möglich ∏2. o + +-o p Dämpfer (spitz) Dämpfer (cup) Dämpfer (wawa) + .com ‰ œœ . Tonhöhen im angegebenen Bereich ad. Moenchengladbach veröffentlicht bei copy-us.. ‰ b œ. so ist nicht deren reale.π 3...com http://www. b#œœœ. Horn (B alto) Horn (F) Horn (B basso) & 24 ‰ 1 & 24 ‰ 1 1 & 24 ‰ œœ . col ¤ œ. j œœ ‰ Ø-Î ‰ F cresc.. ‰ ‰ # b œœ . 1. p cresc. πS ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ 1. œœ . lib. G. . F 2...Fdecrescendo π 3. . b Ÿ~~~~~~~~~~~ œ. œj¤ ‰ 7:4 1 ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ Tutti con Ped. Das gilt vor allem für die Idio. b œœ . li. p Ï 2..◊ bœ .. li. Baßklarinette (B) Baßklarinette (A) Fagott Kontrafagott ? 24 ‰ ‰ Manni Bernhard 7:4 kl. p re. (Es) Baß-Sax (B) Das Tempo ist so zu wählen. 1 B Sopransax. 1 Orgel F Dämpfer ( Plunger) 1 Primo Flatterzunge schwankende Tonhöhen 1 Idiophone/Membranophone ohne bestimmte Tonhöhe ‰ glissandi f.. ∂3. œJ ◊ — J Vl 1-4 1 1 1. ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ ‰ P 1. j œœ ‰ œ P. C-Dur F re. Klavier chromatisch.