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Pro: Almuth

Contra: Alexander

Zunächst (her şeyden önce) einmal muss eins
klargestellt (belirtmek) werden: Ich finde Lesen
super. Und eigentlich (gerçekten) finde ich
auch Bücher super: ich mag das Umblättern
(sayfayı çevirmek) der Seiten, Bibliotheken und
fremde
Bücherregale.
Aber
inzwischen
(bu arada)
sind wir an einem Punkt
angekommen, wo Bücher einfach nicht mehr
zeitgemäß (zamana uygun) sind.

Bücher haben mehr als eine Zukunft. Sie haben
auch
eine
Vergangenheit
und
die
Gegenwart(şimdiki zaman), die nicht so schnell
zu verdrängen(dışlamaya) ist. Mittlerweile
(bu arada) ist es bis zu unseren Großeltern
durchgesickert(sızdı): Das digitale Buch setzt
sich durch. Darauf folgt jedoch kein Untergang
(çökme)des Buches, sondern ein neues
Bewusstsein(bilinç) für das gedruckte Buch.

Es begann schleichend (yavaşça başladı)
zuerst kamen die Taschenbücher, die kleiner
und auch viel billiger waren als die gebundenen
(ciltçi) Ausgaben(giderler). Dann kam Wikipedia
und ersetzte die Enzyklopädie, denn seien wir
ehrlich: Wenn wir die Wahl haben zwischen
einer Suche, die in wenigen Sekunden
Ergebnisse (sonuçlar) liefert (göndermek) und
einer, die mit der Frage beginnt, in welchem der
20 Bände nun wohl der gesuchte Begriff zu
finden ist, entscheiden (karar vermek) wir uns
gerne für das schnellere Resultat – für
das Internet.

Fangen wir pragmatisch an: Bücher brauchen
keinen Akku. Darüber hinaus(bundan başka) ist
ihr geistiger(düşünsel) Wert deutlich höher als ihr
materieller, was man von einem e-Book nicht
behaupten(iddia etmek) kann. Bei Readern oder
Tablet-PCs muss man schon mehr darum
bangen(korkmak), dass sie geklaut(aşırmak)
werden oder verloren gehen. Und ein E-Book
würde ich lieber nicht mit zum Strand nehmen,
ein Buch dagegen schon. Und wenn man es
beim nächsten Mal aufschlägt, erinnert einen der
Sand zwischen den Seiten an den Urlaub am
Meer.

E-Books geben uns die Möglichkeit, tausende
Bücher auf einmal mit uns herumzutragen
(taşımak,yaymak). In puncto (bakımından)
Leichtigkeit (kolaylık) schlagen sie sogar (hatta)
die meisten Taschenbücher. Dabei steckt –
anders als bei Büchern – in E-Books viel mehr
als nur der reine Text (und ein paar Bilder). Mit
ihm lassen sich beispielsweise Videos und
Animationen verbinden, Leser können direkt
Zusatzinformationen (ek bilgi) über den Autor
erhalten(almak). Und dabei sind E-Books sind
in der Regel sogar billiger als Bücher.

Bücher sind nicht nur ein Medium, um
Informationen zu tragen. Sie besitzen auch einen
hoch emotionalen Wert. Zwischen den Seiten
finden sich häufig Erinnerungen, individuelle
Kaffeeflecken,
Markierungen
und
Bleistiftkritzeleien. Gedruckte Bücher sind
greifbar und materiell, während ihre virtuellen
Brüder austauschbar auf einem Bildschirm
erscheinen und genauso schnell wieder
verschwinden und in Vergessenheit geraten.

Die zunehmende (artan) Technisierung wird vor
den Büchern keinen Halt machen(durmamak).
Wir sind schon mittendrin(tam ortasında), sie
abzuschaffen (kaldırmak). Man kann das als
traurigen
Umstand
(durum)
betrachten
(bakmak), oder aber als praktisch. Bücher sind
inzwischen zu unhandlich (kullanışsız) für
unsere rasante, globalisierte Welt geworden.

Moderne Technikgeräte versuchen durch eine
Funktionsinflation immer mehr Angebote in
einem Gerät unterzubringen. Das verleitet dazu,
immer wieder abzuschweifen, sich ablenken zu
lassen. Die Informationen und Geschichten
nimmt der Leser nur noch selektiv wahr.
Essenzielles geht im Fluss der Reizüberflutung
und der unbegrenzten Möglichkeiten, dem neuen
Facebook-Post oder einem kurzweiligen Spiel
verloren. Das gedruckte Buch hingegen ist
greifbar.

Das wird auch in Zukunft so sein. dass sich die technischen Rahmendaten ändern: Bildschirm statt Papier. wird man zugeben müssen: Digitale Bücher sind schon eine verdammt praktische Sache. um Fakten zu prüfen und Fehler auszubessern. lesen es die Lektoren in den Verlagen. Anstatt Hektik und Stress verliert sich der Leser beim guten. sobald er es aufschlägt. Es wird den Leser nicht ablenken. die Enzyklopädie zum gesuchten Wort nur kryptische Abkürzungen liefert oder das Gewicht des neuen Romans von Walter Moers in der Tasche einen fast in die Knie zwingt. klicken statt blättern. Aber spätestens wenn man mal wieder mit seinem Taschenbuch in den Regen gerät. alten Buch in Konzentration und angenehmer Ruhe. Das Rascheln der Seiten wird fehlen und der Geruch und die Anmerkungen anderer Leser in Büchern aus der Bibliothek. Ein gelesenes Buch ist ein Protest gegen die Mentalität des Zeitdrucks und Leistungsanforderungen in unserer Gesellschaft. dass man dafür in Kauf nehmen muss. Subjektivität und Sachlichkeit unterscheiden.Doch das Lesen soll uns trotzdem erhalten bleiben. Natürlich ist das erst einmal eine unromantische Vorstellung. denn das wird hoffentlich nie aus der Mode kommen. Es kann aber sein. Bei Büchern ist dies in der Regel (noch) anders. sondern bietet Orientierung und Sicherheit. Bei digitalen Medien kann der Leser häufig nicht zwischen Lüge und Wahrheit. Bevor sie veröffentlicht werden. .