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nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn RATSCHLÄGE FÜR KINDER GOTTES
du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen
waren sie und sind sie erschaffen worden“ (Vers 11).

Wir sollten den Vater viel mehr anbeten! Der Vater hat sei-
nen geliebten Sohn hingegeben. Er hat ihn leiden lassen. Er
hat ihn auf Golgatha beladen mit unserer ganzen Sünden-
schuld. Wir als Gottes Kinder sollten mehr den Vater anbe-
ten, der die Scheidewand durch Jesus Christus, durch seinen
vielgeliebten Sohn, hinweggetan hat. Wir haben Zutritt zu
dem Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Wie herr-
lich ist es doch, sagen zu dürfen: Gott ist mein Vater, ich bin
sein Kind, ich werde von Gott geliebt. Und dieses alles besit- Die Anbetung des Vaters
zen wir nur durch Jesus Christus, durch unseren Heiland und Die Offenbarung des Johannes ist für viele Menschen wie ein
durch unseren Retter. Darum auch an jeden Leser zum verschlossenes Buch. Es ist versiegelt. Der Schreiber Johannes
Schluss der Ruf: Gewinne auch du Menschen für Jesus! hörte in der Verbannung die Worte des Herrn: „Schreibe nun,
Werner Heukelbach was du gesehen hast und was ist, und was geschehen wird
nach diesem“ (Offenbarung 1,19). Er hatte den Herrn Jesus
in Offenbarung 1 als den Richter gesehen. Er hatte die beste-
henden Gemeinden gesehen, die Versammlungen des leben-
digen Gottes. Er hatte den Tadel gehört, er hatte aber auch
Schreib uns. Wir sind für dich da! das Lobenswerte wahrgenommen, so wie es uns in
Offenbarung 2 und 3 in den Sendschreiben gezeigt wird. Er
Missionswerk Werner Heukelbach
durfte aber auch schauen, was nach diesem geschehen soll.
51700 Bergneustadt Und so beginnt Offenbarung Kapitel 4 mit einem …
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http://missionswerk-heukelbach.de Blick in den Himmel! „Nach diesem sah ich; und siehe,
eine Tür war aufgetan in dem Himmel“ (Vers 1). Johannes
Missionswerk Werner Heukelbach wurde im Geist entrückt. Er durfte etwas sehen von der
Postfach 650, 4800 Zofingen, Schweiz Herrlichkeit, die der Herr Jesus denen bereitet, die ihn lie-
info@missionswerk-heukelbach.ch ben. Er sah etwas von den Stätten, die die Kinder Gottes
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einmal bewohnen sollen. Er durfte hier einmal mit dem det mit Kleidern der Gerechtigkeit, mit Kleidern des Frei-
Herzen ruhen. Johannes konnte abschalten von dem, was spruchs, der Begnadigung und der Erlösung.
ihn in der Einsamkeit der Verbannung beunruhigen wollte.
Er sah die Herrlichkeit Gottes. Er schaute über alles Irdische Kronen! Sie trugen Kronen auf ihren Häuptern. Sie waren
hinweg dorthin, wo der große Gott die Seinen einmal zur von dem großen Gott zur Herrschaft berufen worden. So
völligen Ruhe bringen wird. Es war ein herrlicher Anblick. Er werden die Kinder Gottes einmal Miterben Christi sein. Sie
durfte schauen, was einmal in der Zukunft geschehen wird. werden Teilhaber der Herrlichkeit sein. Sie werden all das
Weh und das Leid dieser Erde vergessen.
Ein Thron! Johannes sah einen Thron. Und er schaute den,
der auf dem Thron saß in den höchsten Farben und in den Darum, lieber Leser: Lass los! Lass los von allem, was dich
wunderbarsten Bildern. Er schaute den, der auf dem Thron bindet, Gott nicht zu verherrlichen! So wirst du hier auf
saß mit einem Regenbogen umgeben. Dies war das Zeichen dieser Erde schon Großes erleben. So wird die Gnade bei dir
eines tiefen Friedens. Es war nicht das Zeichen des Gerichts. überströmend werden. So wirst du hineinschauen in das
Es war das Zeichen der Errettung, das Zeichen des Große und Herrliche, das Gott denen bereitet hat, die ihn
Geborgenseins. Es war das Zeichen des ganz, ganz Neuen, lieben.
welches da angebrochen war für das Volk Gottes, für die
Kinder Gottes aus allen Völkern und Nationen. Ein erschütternder Ruf: „Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott,
Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt!“
24 Throne. Um den Thron waren 24 Throne. Und auf die- (Vers 8). Ja, wer vermag vor der Heiligkeit Gottes zu beste-
sen Thronen saßen 24 Älteste. Hier schaute er im Geist die hen, wer vermag dort das Angesicht zu erheben? Dort kann
Vertreter der gesamten Schar der Kinder Gottes. Es war eine nur der begnadigte Sünder weilen. Ja, dort kann sich nur der
vollkommene Zahl. Es waren die Vertreter des Alten und wiedergeborene Mensch aufhalten. Dort wird Ehre und
des Neuen Bundes. Hier waren die, die dem großen Gott, Danksagung dem großen Gott, dem himmlischen Vater, der
dem rettenden Gott, vertraut hatten. Hier waren die, die auf dem Thron sitzt, dargebracht, und zwar von Ewigkeit zu
dem Heiland-Gott Herz und Leben geweiht hatten. Ewigkeit. Dort fallen die 24 Ältesten, die Vertreter der ge-
samten Schar der von Gott Begnadigten, nieder und beten
Weiße Kleider! Sie alle trugen weiße Kleider. Sie alle hat- an. Dort wird wirklich die Huldigung dem großen Gott dar-
ten früher schmutzige Gewänder getragen. Sie waren ein- gebracht. Hier haben die 24 Ältesten nur das eine Bedürfnis,
mal alle von der Sünde befleckt. Aber sie alle hatten sich ihre Kronen niederzuwerfen vor dem, der auf dem Thron
einmal dem rettenden Gott genaht. Sie hatten ihre be- sitzt. Sie alle wollen nichts mehr sein, nichts mehr gelten. Sie
schmutzten Gewänder abgelegt. Gott hatte sie neu geklei- sagen nur: „Du bist würdig, o, unser Herr und unser Gott, zu