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Wirtschaft
MAGAZIN DER HANDELSKAMMER

IN BREMEN
Kammerwahl 2015

Die Wirtschaft
wählt

Konjunkturreport
Erholung setzt sich fort
TTIP-Special
Die EU-Handelspolitik und
-Handelspraxis
Ausbildungsordnungen
Kleider machen Leute – welche
Leute machen Kleider?
Lloyd-Werft
Großauftrag aus Asien
Arp-Schnitger-Orgeln
Einem Klanggeheimnis
auf der Spur

9/2015
www.handelskammer-bremen.de

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KAMMERSTANDPUNKT

GEBEN SIE IHRER
BRANCHE EINE STIMME!

W

elche Wirtschaftsthemen sind Ihnen
besonders wichtig? Aus- und Weiterbildung, Bürokratieabbau, Innovation, Infrastruktur- und Stadtentwicklung – das sind
nur einige Bereiche, für die sich die Handelskammer Bremen besonders einsetzt. Vom 7. September
bis 12. Oktober können Sie Ihre Vertreterinnen und Vertreter für das Plenum der Handelskammer wählen und damit
den künftigen Kurs mitbestimmen. Nutzen Sie Ihre
Chance, Wirtschaft in Bremen mitzugestalten!
Alle drei Jahre wird die Hälfte des höchsten Kammergremiums neu besetzt. Als Unternehmerin und Unternehmer wählen Sie
Ihre Branchenvertreterin oder Ihren Branchenvertreter in das wichtigste
Gremium der Kammer. Das demokratisch gewählte Plenum repräsentiert
die Unternehmensstruktur Bremens: Alle Branchen sind darin vertreten.
Jedes Unternehmen hat jeweils eine Stimme – egal ob Ein-PersonenBetrieb, Mittelständler oder Großkonzern.
In dieser Ausgabe der „Wirtschaft in Bremen“ lesen Sie mehr über die
Kandidatinnen und Kandidaten: warum sie zur Plenarwahl 2015 antreten
und welche Ziele sie für Bremens Wirtschaft haben. Die Wahlunterlagen
erhalten Sie Anfang September per Post zugeschickt. Am 12. Oktober
haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stimme persönlich abzugeben. Zeitgleich wählen die Bremerhavener Unternehmen ihre Vertreter, denn
ab 1. Januar 2016 wird eine gemeinsame Handelskammer eine starke
Wirtschaftsvertretung für das Land Bremen bilden.
Beteiligen Sie sich an der Plenarwahl 2015! Mit Ihrer Stimme nehmen
Sie Einfluss auf die zentralen Entscheidungen für Bremen und die Region.
Sie unterstützen das Engagement der Handelskammer für eine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik, für standortstärkende Investitionen
und für die Schaffung eines Klimas des Aufbruchs und der Gestaltungsfähigkeit. Geben Sie Ihrer Branche eine Stimme!

Janina Marahrens-Hashagen
(Vizepräses und Vorsitzende des Wahlausschusses)

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 3

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INHALT
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Wirtschaft
MAGAZIN DER HANDELSKAMMER

IN BREMEN
Kammerwahl 2015

Die Wirtschaft
wählt

Konjunkturreport
Erholung setzt sich fort
TTIP-Special
Die EU-Handelspolitik und
-Handelspraxis
Ausbildungsordnungen
Kleider machen Leute – welche
Leute machen Kleider?
Lloyd-Werft
Großauftrag aus Asien
Arp-Schnitger-Orgeln
Einem Klanggeheimnis
auf der Spur

9/2015
www.handelskammer-bremen.de

Plenarwahl 2015
Seite 10
Die Wirtschaft wählt
Foto Jörg Sarbach

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Konjunkturreport In Bremen setzt sich die konjunkturelle Erholung fort. So zeigt
sich die bremische Wirtschaft internationalen Konjunkturrisiken zum Trotz in guter Verfassung und
bleibt auf Wachstumskurs. Insbesondere das produzierende Gewerbe und die Dienstleistungswirtschaft meldeten im Sommer eine verbesserte Geschäftslage. Das Bild zeigt die Galileo-Satellitenproduktion bei OHB in Bremen. Foto ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique Vidéo du CSG

RUBRIKEN
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Kammerstandpunkt
Vizepräses Janina Marahrens-Hashagen:
Geben Sie Ihrer Branche eine Stimme!
Bremen kompakt
Land & Leute, Kurz & Bündig
Stadt & Campus

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Infothek
Veranstaltungen der Handelskammer
Firmenjubiläen

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Börsen
Existenzgründungen
Recycling

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Zahlen des Monats
Wirtschaftstermine
Impressum
Anzeigenregister

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Kammeroffiziell
Wahlbekanntmachung
der Handelskammer Bremen

KAMMERREPORT
Forum Immobilien Neue Vorträge

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TITELGESCHICHTE
Plenarwahl 2015 – Die Wirtschaft wählt In diesen
Wochen finden wieder Ergänzungswahlen zum Plenum der
Handelskammer statt: Die Unternehmen wählen 20 Interessenvertreter der Bremer Wirtschaft. Sie werden im Januar
2016 nach der Fusion der Handelskammer Bremen und der
IHK Bremerhaven in das neue Plenum einziehen. Die
Kandidaten stellen sich in dieser Ausgabe vor.

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STANDORTBREMEN
Konjunkturreport In guter Verfassung: Erholung
setzt sich fort
Nachrichten Arbeitskräftenachfrage, Flächenumsatz,
Sonae Sierra, Residenz-Gruppe
Stadtentwicklung Peper & Söhne, Forum am Wall,
Daimler-Kinderkrippe
Jubiläen Berenberg, Tiemann-Gruppe
Projekte Wolkenschieber-Gala, NRZ-Benefizkonzert,
„Europe Grand Central“

METROPOLREGION
Nachrichten European Medical School, Jade-Weser-Port,
Seehäfen
Lloyd Werft Großauftrag aus Asien
» Das sind unsere Titelthemen.

4 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

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64 Arp-Schnitger-Orgeln Einem
Klanggeheimnis auf der Spur Zurzeit läuft
das Bremer Musikfest mit dem Arp-Schnitger-Festival. Diese Instrumente gelten als die Stradivaris
unter den Orgeln. Foto Patric Leo

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TTIP-Special Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) wird breit diskutiert. TTIP wird auch die neue EU-Handelsstrategie beeinflussen, die im Herbst vorgelegt und die die Leitlinien für die EU-Handelspolitik der
nächsten Jahre festlegen wird. Handelsabkommen spielten und spielen für den
Außenhandel eine große Rolle. Foto Frank Pusch

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ZUKUNFTBILDUNG
Allianz für Aus- und Weiterbildung Allen eine Chance
für eine betriebliche Ausbildung geben
Ausbildungsordnungen Kleider machen Leute – welche
Leute machen Kleider?
Messen jobmesse Bremen, Jacobs Career Fair

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WIRTSCHAFTGLOBAL
TTIP-Special
Die EU-Handelstrategie, Bürokratieabbau im Handel
mit den USA, EU-Handelspolitik gestern, heute, morgen,
Status quo: Freihandel in der Praxis, Freihandelsabkommen
mit Vietnam
Internationaler Dialog Ecuador

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NEUECHANCEN
Wettbewerbe Gründerinnenpreis, Bremer Schlüssel
Technologie Airbus patentiert Überschallflugzeug

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SERVICE&PRAXIS
Umweltnotizen
Finanzanlagen- und Darlehensvermittler
Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft

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WAGEN&WINNEN
Arp-Schnitger-Orgeln Einem Klanggeheimnis auf der Spur

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 5

04_BREMENKOMPAKT_

SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:52 Seite 6

BREMENKOMPAKT

LAND & LEUTE

· Privatdozent Dr. Christoph Löffler, LL.M., Steuerberater und Partner
der Fides Treuhand, ist zum Professor
der
Universität
Bremen für das
Fachgebiet Unternehmensbesteuerung und Steuerplanung ernannt
worden. Neben
seiner praktischen
Tätigkeit
engagiert sich Löffler am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft in den betriebswirtschaftlichen Studiengängen. Das
ermöglicht ihm sowohl den Transfer
wissenschaftlicher Erkenntnisse in die
steuerliche Gestaltungsberatung als
auch die Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen mit Forschung und Lehre.
· Ingo Langhans ist neuer Geschäftsführer der Comp-Pro Systemhaus GmbH und leitet nun in einer
Doppelspitze mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Ihno Jürjens das ITSystemhaus in der Bremer Überseestadt. Der gebürtige Lübecker hat den
Aufgabenbereich der Geschäftsführerin und Firmengründerin Karin Gerdes
übernommen, die sich schrittweise aus
dem operativen Geschäft zurückziehen
wird.
· Die Verträge von Theaterintendant
Michael Börgerding und des kaufmännischen Geschäftsführers Michael Helmbold sind um fünf Jahre verlängert worden. Die jeweiligen Verträge laufen von 2017 bis 2022. Beide
hätten das Haus künstlerisch anspruchsvoll positioniert und dieses für
die Gesellschaft geöffnet, ohne die „Bedingungen Bremens aus dem Auge“ zu
verlieren, so eine Senatsmitteilung. Die
Konsolidierung des Hauses ist laut
Helmbold auf einem guten Weg: „Ich
bin optimistisch, dass wir perspektivisch die Entschuldung des Theaters erreichen können.“

6 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

KURZ & BÜNDIG

· Dr. Uwe Nixdorf ist neuer stellvertretender Direktor am Alfred-WegenerInstitut, Helmholtz-Zentrum für Polarund Meeresforschung (AWI). Dem Direktorium gehören weiterhin Prof. Dr.
Dr. h.c. Karin Lochte (wissenschaftliche
Direktorin), Dr. Karsten Wurr (Verwaltungsdirektor) und Prof. Dr. Karen
Wiltshire (stellvertretende Direktorin)
an. Nixdorf kam 1986 als Diplom-Geophysiker von der Ludwig-MaximiliansUniversität München ans AWI. 2009
hat er die Leitung der AWI-Logistik
übernommen.
· Kirsten Jackenkroll heißt die
neue Center Managerin der Waterfront. Die DiplomKauffrau arbeitet
seit siebeneinhalb
Jahren für den
Hamburger Centerbetreiber ECE,
der am 1. August
das Management
des Shopping- und
Freizeit-Centers an der Weser in Gröpelingen übernommen hat.
· Henrique Wohltmann hat am 1.
September die Geschäftsführung der
Hansa
Meyer
Transport GmbH
& Co. KG übernommen. Der Speditionskaufmann
und international
erfahrene Projektlogistiker verstärkt
bereits seit Juli
2014 die Geschäftsleitung und wird
nun Nachfolger von Jürn Schmidt.
· Rob de Leeuw verstärkt seit dem
1. September die Geschäftsführung der
B. Dettmer Reederei in Hamburg. De
Leeuw ist Inhaber des Rheinpatents
und verfügt über 25 Jahre Erfahrung in
Praxis und Management in der Binnenschifffahrt.

Das Bremer IT-Unternehmen Allgeier
IT Solutions, Spezialist für ERP-Software, hat am 1. August eine neue Niederlassung in Heilbronn eröffnet. Der
IT Lösungsanbieter setzt damit seinen
Wachstumskurs fort und verstärkt Präsenz und Kundennähe in Süddeutschland. Die Region Heilbronn und die Metropolregion Stuttgart gehören laut Allgeier zu den am stärksten wachsenden
Wirtschaftsstandorten in Deutschland
und in Europa. Allgeier ist jüngst mit
dem renommierten „Experton Cloud
Leader Award“ für seine herausragenden Cloud-Lösungen für kleine und
mittlere Unternehmen ausgezeichnet
worden.

Der Kalenderhersteller terminic ist
zum 4. Mal in Folge und damit seit
2009 ohne Unterbrechung auf Basis
der ISO 12647 nach ProzessStandard
Offsetdruck (PSO) für den anspruchsvollen Kartonagendruck auf 100er Raster zertifiziert worden. terminic hat sich
selbst einen sehr hohen Qualitätsanspruch auferlegt und arbeitet daher
seit 2009 mit seinem eigenen „PSOTeam“ aus den Bereichen Druck und
Vorstufe. Das Unternehmen gehört mit
heute 70 Mitarbeitern zu den führenden europäischen Kalenderherstellern.

Antwerp Space, ein Tochterunternehmen der OHB SE und Teil der OHB-Geschäftssparte Space Systems, entwickelt eine neue EGSE-Generation (Electrical Ground Support Equipment), mit
dem das European Service Module
(ESM) des Raumfahrzeugs Orion MultiPurpose Crew Vehicle (MPCV) unterstützt werden soll. Der Auftrag von Airbus Space & Defence hat ein Volumen
von neun Millionen Euro. Orion wird
von der NASA für künftige bemannte
Weltraummissionen zum Mond bzw.
Mars entwickelt.

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Foto Airbus

04_BREMENKOMPAKT_

Auf dem Weg zur Ariane 6 • Die Europäische Weltraumorganisation ESA und Airbus Safran Launchers (ASL) haben
einen Vertrag über die Entwicklung der zwei Versionen der
Trägerrakete Ariane 6 – die kleinere Ariane 62 und die größere Ariane 64 – unterzeichnet. Er hat ein Volumen von 2,4
Milliarden Euro. Insgesamt belaufen sich die Entwicklungskosten auf rund 3 Milliarden Euro; die Industrie investiert
400 Millionen Euro. Der Nachfolger der Ariane 5 soll 2020
erstmals abheben und Satelliten deutlich günstiger ins All
transportieren. So will Europa neuen Wettbewerbern wie
dem amerikanischen Low-Cost-Anbieter SpaceX begegnen.
Im Dezember 2014 hatten sich die ESA-Mitgliedstaaten auf

die Entwicklung der europäischen Trägerrakete der neuen
Generation verständigt. „Die Industrie übernimmt dabei die
Verantwortung für die Konstruktion und die Vermarktung“,
sagte Alain Charmeau, CEO von Airbus Safran Launchers.
„Unser Engagement und das unserer europäischen Partnerunternehmen verdeutlicht, dass wir entschlossen sind, unseren institutionellen und kommerziellen Kunden eine nach
wie vor zuverlässige und gleichzeitig konkurrenzfähigere Trägerrakete zu liefern, die dem sich ständig verändernden
Raumfahrtgeschäft anpasst.“ ASL ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus und des
französischen Triebwerkherstellers Safran.
n

Gesunde Unternehmen –
Challenge Bremen 2015
Die hkk Krankenkasse hat jetzt erstmals den Wettbewerb
„Gesunde Unternehmen – Challenge Bremen 2015“ ins Leben gerufen. Der Wettbewerb wird gemeinsam mit dem Landesbetriebssportverband, dem Verein Gesundheitswirtschaft
Nordwest, der Handelskammer Bremen sowie den Fitnessanbietern Qualitrain und ULC durchgeführt. Mit der Aktion soll
die Gesundheitsförderung im Lebensumfeld „Betrieb“ gestärkt werden. Unternehmen und Mitarbeiter sammeln vom
1. September bis zum 30. November 2015 gemeinsam Punkte. Die Mitarbeiter erhalten Punkte für individuelle gesundheitsfördernde Aktivitäten, die Unternehmen für Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie Inklusion und Betriebssport-Angebote. www.hkk.de/challenge n

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N

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 7

04_BREMENKOMPAKT_

SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:52 Seite 8

BREMENKOMPAKT

CAMPUS

STADT &

ihrer Hilfe bewegen sich die NAOs im
Spiel vollständig autonom. Sie müssen
ihre Umgebung erkennen, Entscheidungen fällen und diese dann gemeinsam umsetzen. In den Fußballspielen
treten jeweils fünf Roboter gegeneinander an.
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Team B-Human ist
Vizeweltmeister
Das Bremer Team B-Human ist beim
RoboCup 2015 in Hefei, China, in der
Standard Platform League Vizeweltmeister geworden und hat die Hälfte der
insgesamt sechs vergebenen Trophäen
errungen. Neben den zweiten Plätzen
in den Fußball- und Auswahlmannschaftswettbewerben erzielte das gemeinsame Projekt der Universität Bremen und der Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
(DFKI) GmbH den ersten Platz im technischen Wettbewerb. Den Weltmeistertitel im Fußballwettbewerb holte erneut das Team UNSW Australia aus
Sydney.
Das Team B-Human besteht aktuell
aus zehn Studierenden der Universität
Bremen sowie den Betreuern Dr. Thomas Röfer vom DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems, der von
Professor Rolf Drechsler geleitet wird,
und Dr. Tim Laue von der Universität
Bremen. B-Human tritt seit 2009 bei
den RoboCup German Open und der
Weltmeisterschaft in der Standard Platform League an und hat siebenmal die
deutschen Meisterschaften und viermal den Weltmeistertitel gewonnen.
In der Standard Platform League
verwenden alle Fußball-Teams dasselbe
Robotermodell, nämlich den humanoiden Roboter NAO der französischen Firma Aldebaran Robotics. Die Teams unterscheiden sich allein in der Software,
die sie für die Roboter entwickeln. Dank
8 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Neue Standards für
Funktechnologien
In der Fabrik der Zukunft werden Maschinen intensiv miteinander kommunizieren – drahtlos. Allerdings existieren
derzeit keine Funktechnologien, die die
harten Anforderungen im Industrieeinsatz bezüglich Reaktionsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität erfüllen. Hier setzt das bundesweite Programm „Zuverlässige drahtlose Kommunikation in der Industrie“ an.

Das Technologiezentrum Informatik
und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen leistet gemeinsam mit
weiteren Partnern die zugehörige Begleitforschung für standardisierte Lösungen: Sie soll die Partner der einzelnen Verbundvorhaben auf technologischer Ebene zusammenbringen, um
mittels einer im Vorfeld der Marktentwicklung abgestimmten Vorgehensweise die Standardisierung der notwendigen Funktechnologien aus Deutschland heraus zu bestimmen.
Im Konsortium der Begleitforschung
sitzen neben dem TZI, das im Wesentlichen die Aspekte des „Radio Air Interface“ betrachtet, das Institut für Automation und Kommunikation (ifak), die
TU Dresden und TU Kaiserslautern sowie als Projektleiter die Deutsche Kom-

mission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE). So können nicht
nur alle fachlichen Aspekte des Forschungsprogramms adressiert werden,
sondern so kann vor allem auch die hervorragende Vernetzung in die verschiedenen Fachgremien genutzt werden,
um das Label Industrial Radio besser zu
verwerten.
n
Die Forschungsvorhaben und ihre Ergebnisse
werden auf der Website www.industrialradio.de
präsentiert.

Strömungssensoren
sparen Energie
Frisches Obst zu jeder Jahreszeit hat seinen Preis. Äpfel werden zum Beispiel
bis zu acht Monaten in Kühlhäusern gelagert. Ziel des neuen Forschungsprojekts „Strömungssensor gestützte Luftführung in Obst- und Gemüselagern
(COOL)“ ist es, Energie zu sparen, denn
Lüftung ist ein Energiefresser. In dem
vom Leibniz-Institut für Agrartechnik
Potsdam-Bornim koordinierten Projekt
arbeiten acht Partner aus Industrie und
Forschung eng zusammen.
Die Universität Bremen ist mit dem
Institut für Mikrosensoren, -aktoren
und -systeme (IMSAS) dabei. Das Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie fördert über das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ die Arbeiten über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren mit rund 1,2 Millionen
Euro. Das IMSAS gilt als Experte für miniaturisierte Strömungssensoren. Ein
neues Chip-Design soll nun die Strömungen in unterschiedliche Richtungen mit Betrag und Winkel messen. Damit wird eine genauere Analyse des
Strömungsprofils möglich. 20 oder sogar 100 Sensoren sollen für die ersten
Messungen eingesetzt werden.
n

SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:52 Seite 9

Fotos DFKI, FOM

04_BREMENKOMPAKT_

DFKI: Roboter
intelligent steuern
Ob im Weltall, in der Produktionshalle
oder bei der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten – das Robotics Innovation Center der Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz
(DFKI) GmbH und die Arbeitsgruppe
Robotik der Universität Bremen – beide
unter der Leitung von Prof. Dr. Frank
Kirchner – haben in dem Projekt IMMI
(Intelligentes Mensch-Maschine-Interface) Schlüsseltechnologien für die
Steuerung von Robotern entwickelt. Sie
ermöglichen ein echtzeitfähiges und

Bremer Hochschulen
sind attraktiv
Die Hochschulen in Bremen und Bremerhaven sind bei Studierenden auch
im bevorstehenden Wintersemester
sehr beliebt. Wie die Universität, die
Hochschule Bremen, die Hochschule
Bremerhaven und die Hochschule für
Künste mitteilten, ist die Zahl der
Bewerbungen nahezu gleichbleibend
hoch.
n

adaptives Embedded Brain Reading in
vielen Anwendungsbereichen.
Die Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) förderte das Projekt mit
Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums über fünf Jahre mit rund 3,7 Millionen Euro. Neurowissenschaftler, Informatiker, Mathematiker, Physiker und
Ingenieure arbeiteten im IMMI-Projekt
gemeinsam an einer intelligenten
Mensch-Maschine-Schnittstelle,
die
nicht nur die intuitive und effektive
Steuerung eines oder mehrerer Roboter
ermöglicht, sondern sich auch selbstständig an Änderungen des mentalen

Zustandes des Nutzers und an wechselnde Benutzer anpassen kann.
Neben Anwendungen in der Raumfahrt sollen die bei IMMI entwickelten
Technologien auch in der medizinischen Rehabilitation eingesetzt werden. In dem kürzlich gestarteten Projekt Recupera-Reha arbeiten DFKI-Wissenschaftler an Methoden zum Aufbau
eines innovativen und mobilen Ganzkörper-Exoskeletts, das durch die Vorhersage von Bewegungsabsichten auf
Basis der in IMMI entwickelten Technologien, Schlaganfall-Patienten rehabilitativ unterstützen soll.
n

FOM Hochschule
in neuen Räumen
Die FOM Hochschule hat neue
Räume im ehemaligen Firmenkomplex der OAS AG im Technologiepark Bremen bezogen. Mehr
als 1.200 Quadratmeter Fläche
auf drei Ebenen sind für den Studienbetrieb der Hochschule umgerüstet worden. Ab Herbst stehen den berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudierenden
aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen Seminarräume mit jeweils bis 80 Plätzen zur
Verfügung. Zum neuen Campus gehören auch eine Bibliothek und weitere

Lernbereiche.
Mit mehr als
32.600 Studierenden ist die
FOM die größte
private
Hochschule
Deutschlands.
Die Studienabschlüsse sind
staatlich und international anerkannt.
Getragen wird die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. n

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 9

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 10

TITELGESCHICHTE

A

lle drei Jahre wählen die Bremer Unternehmer einen Teil ihres Handelskammer-Plenums
neu. Jetzt ist es wieder soweit: Die wahlberechtigten Kammermitglieder sind aufgerufen, ihre Vertreter in das höchste Gremium
der Handelskammer zu wählen. Dennoch ist diese Wahl
eine besondere: Denn sie führt nach dem Zusammenschluss
der Handelskammer Bremen und der IHK Bremerhaven
zum 1. Januar 2016 zu einem neuen, gemeinsamen Plenum. Die Wahlen dafür finden 2015 noch formal getrennt in

den noch getrennten Kammerbezirken statt.
Mit ihrer Stimme entscheiden die in diesem Jahr wahlberechtigten rund 39.000 Mitglieder der Handelskammer,
wer in den kommenden sechs Jahren die Interessen der
gewerblichen Wirtschaft in Bremen vertritt und sie durchsetzt.
Auf den folgenden Seiten stellen sich die Kandidatinnen
und Kandidaten vor.

10 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Das Plenum
In den meisten deutschen Kammern, wie auch noch in
Bremerhaven, heißt das oberste Gremium der Selbstverwaltung der Wirtschaft schlicht Vollversammlung. In Bremen
und Hamburg dagegen hat sich in hanseatischer Tradition
die lateinische Variante erhalten: An Weser und Elbe tagt
deshalb das Plenum. Es wählt – jeweils zu Beginn einer
neuen Amtsperiode – aus seiner Mitte heraus das Präsidium, dem der Präses und die Vizepräsides angehören.
Die Funktion des Plenums
Das Plenum ist das höchste Organ der Handelskammer
Bremen. Als gewähltes Gremium ist es das „Parlament der

05 TITELGESCHICHTE_

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In diesen Wochen finden wieder
Ergänzungswahlen zum Plenum der
Handelskammer statt: Die Unternehmen
wählen 20 Interessenvertreter der Bremer
Wirtschaft. Sie werden im Januar 2016 nach
der Fusion der Handelskammer Bremen und
der IHK Bremerhaven in das neue Plenum
einziehen. Die Kandidaten stellen sich
in dieser Ausgabe vor.

Wirtschaft“. Im Sinne einer gelebten Selbstverwaltung
bestimmen seine Mitglieder Ausrichtung, Umfang und
Richtlinien der Kammerarbeit. Sie achten auf Ausgewogenheit und vertreten gegenüber Politik und Verwaltung das
Gesamtinteresse der bremischen Wirtschaft. Das betrifft
zum Beispiel ihr Engagement für die Zukunftsperspektiven
des Landes Bremen, für mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen oder für Ausbildungsqualität und Ausbildungsbereitschaft. Wichtige Themen sind beispielsweise
auch die Verkehrsinfrastruktur, der Tourismus, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Aufwertung
der Innenstadt und der Stadtteilzentren.
Die Plenarmitglieder
Das neue Plenum besteht zukünftig aus bis zu 60 Mitgliedern. 52 Mitglieder des Plenums werden in unmittelbarer
Wahl von den Kammerzugehörigen gewählt – 40 Mitglieder im Wahlbezirk Bremen und 12 Mitglieder im Wahlbezirk
Bremerhaven. Bis zu acht Mitglieder können von den unmit-

telbar gewählten Mitgliedern kooptiert werden
(mittelbare Wahl).
In seiner Zusammensetzung spiegelt das Plenum
die Wirtschaftsstruktur Bremens wider: In insgesamt zwölf
Wahlgruppen wählen die einzelnen Branchen ihre Plenarmitglieder. In diesem Jahr stehen allerdings nur in zehn
Branchengruppen Ergänzungswahlen an, in den Wahlgruppen V (Handelsvertreter) und VII (Kreditgewerbe) gibt
es keine neuen Mandate zu besetzen.
Die Wahl
Die Wahlen finden Anfang September bis 12. Oktober
statt. Die Briefwahl ist ab dem Versand der Wahlunterlagen
möglich, persönlich können die Stimmzettel am Ende der
Abgabefrist, dem 12. Oktober, im Wahllokal im Haus
Schütting am Marktplatz von 9:00 bis 16:00 Uhr
abgegeben werden.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 11

05 TITELGESCHICHTE_

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TITELGESCHICHTE

DIE KANDIDATINNEN UND
KANDIDATEN STELLEN SICH VOR
Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Plenum der Handelskammer sind nach Wirtschaftsbranchen in verschiedene Wahlgruppen
getrennt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Zusammensetzung des Plenums
die Wirtschaftsstruktur Bremens widerspiegelt. Einteilung und Gewichtung der
Wahlgruppen werden regelmäßig überprüft. Die Kandidatinnen und Kandidaten
sind in ihren Wahlgruppen in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Sie stellen sich hier mit Bild und eigenen Statements vor. Nehmen
Sie Einfluss und geben Ihre Stimmen für Ihre Favoritin oder
Ihren Favoriten ab!

Wahlgruppe I
Industrie

Heinz Beekmann
Geschäftsführer
Brauerei Beck GmbH & Co. KG

Berend Jürgen Erling
Geschäftsleitung
Roland Mills United GmbH & Co. KG

Rainer Frerich-Sagurna
Geschäftsführer
Kellogg Manufacturing GmbH & Co. KG

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, um mich persönlich für die Anliegen
der in Bremen ansässigen Betriebe einzusetzen und möglichst optimale Standortbedingungen zu erhalten und zu fördern. Als
Geschäftsführer eines weltweit bekannten
Bremer Unternehmens, der Brauerei Beck &
Co., möchte ich meine Erfahrungen und
meine Mitarbeit anbieten, um Ihre Interessen
wahrzunehmen und wertschöpfende Impulse
für die bremische Wirtschaft zu setzen.
Bremen ist ein bedeutsamer Industriestandort und soll es auch bleiben. Um jedoch wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es nachhaltigen Engagements, welches ich Ihnen
anbiete.

Ich kandidiere erneut für das Plenum der
Handelskammer, weil ich mich als Vertreter
eines Unternehmens der Lebensmittelindustrie weiterhin für einen leistungsfähigen Industriestandort Bremen stark machen möchte. Für die Zukunftssicherung dieses wichtigen Standbeins der bremischen Wirtschaft
bedarf es wettbe werbsfähiger Standortbedingungen, insbesondere hinsichtlich Standortkosten, Logistik, Baurecht und qualifizierter
Arbeitskräfte. Diese Standortbedingungen
auch in einem sich entwickelnden gesellschaftlichen Umfeld zu sichern und weiter zu entwickeln, ist mir ein besonderes Anliegen.
Hier für ist das Plenum der Handelskammer ein effizientes Forum.

Die Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist
der zweitgrößte Arbeitgeber in Bremen und
braucht damit eine breite Vertretung in der
Handelskammer. Ich möchte mich für den
Wirtschaftsstandort Bremen sowie für die
Interessen der Lebensmittelindustrie einsetzen. Neben der Werbung für die Standortvorteile des gesamten B remer Gebietes liegt
mein Fokus auf den wirtschaftlichen Potenzialen für das traditionsreiche Bremer Industriesegment, besonders im Bereich der
Überseestadt.

12 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

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Peter Hoffmeyer
Vorstandsvorsitzender
Nehlsen Aktiengesellschaft

Franz-Wilhelm Löbe
Leiter der Niederlassung Bremen
Siemens Aktiengesellschaft

Jörg Müller-Arnecke
Geschäftsführender Gesellschafter
Beilken Sails GmbH

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, um durch meine Mitarbeit eine fortschrittliche Recycling- und Abfallwirtschaft
fortzusetzen. Ein wesentlicher Aspekt ist
dabei vor dem Hintergrund einer möglichen
Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft
ein Eingreifen auf sachlicher und fachlicher
Ebene im Sin ne der bremischen
Wirtschaft.

Meine Zielsetzung im Plenum der Handelskammer ist ein nachhaltiger Ausbau des
Wirtschaftsstandortes Bremen. Siemens
Bremen trägt mit seinen Innovationen, seinem Netzwerk und seiner mittelständisch
geprägten Niederlassung seit mehr als 100
Jahren zur wirtschaftlichen Entwicklung der
Hansestadt be i. Mit unserer Ausbildung
(ca. 100 Azubis), auch für andere Unternehmen, engagieren wir uns intensiv für
Zukunftssicherung. Für eine aktive Mitarbeit
zur Stärkung der Wirtschaft und der Handelskammer als ihr Sprachrohr kandidiere ich
und freue mich über Ihre Stimme.

Gründen, Gestalten, Bremen! Als Bremer
Hochschulabsolvent habe ic h das Bremer
Traditionsunternehmen Beilken aus der
Insolvenz übernommen und habe selbst
erfahren, mit welchen Hürden ein Existenzgründer zu kämpfen hat, wenn nicht auf
bestehende Strukturen zurückgegriffen
werden kann. Ich möchte, dass in Bremen ein
Umfeld geschaffen wird, in dem es Existenzgründern leicht gemacht wird, ihr Unternehmen zu gründen, zu gestalten und in Bremen
zu wachsen. Hierzu kann die Kammer einen
entscheidenden Beitrag leisten, wenn es um
Punkte wie Finanzierung, Standortfindung,
Mentoring etc. geht.

Angelika Saacke-Lumper
Generalbevollmächtigte
H. Saacke GmbH & Co. KG

Christoph Weiss
Geschäftsführender Gesellschafter
BEGO GmbH & Co. KG

Als Gesellschafterin eines mittelständischen,
global agierenden Maschinenbauunternehmens kandidiere ich erneut für das Plenum
der Handelskammer. Bremens mittelständische Industrie und sein produzierendes
Gewerbe brauchen eine starke Stimme.
Damit die in Jahrzehnten gewachsenen mittelständischen Strukturen Bremens auch in
Zukunft erhalten bleiben, werde ich mich im
Plenum der Handelskammer aktiv für den
Wirtschaftsstandort Bremen und die Unabhängigkeit der Hansestadt einsetzen und
dazu beitragen, dass das Gremium ein ernstzunehmender Partner für Politik und Verwaltung bleibt. Bitte unterstützen Sie mich!

Bremen braucht Mut! Als Familienunternehmer möchte ich mich auch zukünftig für
die Interessen der Bremer Wirtschaft und
ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen. Für mich gehören unternehmerische
Freiheit und unternehmerische Verantwortung ganz eng zusammen. Im Plenum der
Handelskammer übernehmen wir einen Teil
der Verantwortung für unsere Stadt und
bieten der Politik Unterstützung, aber auch
kritische Begleitung. Bremen kann mehr!
Dafür möchte ich mich auch weiterhin mit
Leidenschaft an der wichtigen Schnittstelle
zwischen Wirtschaft und der Politik
einsetzen.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 13

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TITELGESCHICHTE

Wahlgruppe II Groß- und Außenhandel

Verena Becker
Geschäftsführerin
Kommanditgesellschaft Arthur Behrens
Elektronische Bauteile GmbH & Co.

Harald Emigholz
Geschäftsführer
Emigholz Gesellschaft mit beschränkter
Haftung

Seit einiger Zeit bin ich bei den Wirtschaftsjunioren der Handelskammer aktiv, und die
Kandidatur zum Plenum ist die konsequente
Fortsetzung meines Engagements. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Bremen zeigt,
wie wichtig es ist, die Handelskammer bei
ihrer Werbung für eine wirtschaftsfreundliche
Standortpolitik zu unterstützen. Fachkräftesicherung ist mein besonderes Anliegen. Als
Ausbildungsbetrieb tragen wir dazu bei, aber
ich möchte mich auch für eine Stärkung der
dualen Ausbildung im öffentlichen Bewusstsein engagieren.

Die neue Bremer Regierung muss kritisch
begleitet werden. Es gilt, die Interessen der
Wirtschaft im Sinne der Verbesserung der
Rahmenbedingungen konsequent zu vertreten. Insbesondere die Verkehrspolitik unter
den Bedingungen des Verkehrsentwicklungsplanes 2025 will ich im Auge behalten. Die
Bildungspolitik in Bremen ist der Schlüssel
für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Zusammenhaltes
der Gesellschaft. Hier kann auch die Handelskammer Impulse setzen, wofür ich mich
ebenfalls einsetzen will.

Nicolas C. S. Helms
Geschäftsführender Gesellschafter
C. Melchers GmbH & Co. KG

Michael F. Schütte
Geschäftsführender Gesellschafter
Joh. Gottfr. Schütte GmbH & Co. KG

Henning Thiele
Geschäftsführer
Diersch & Schröder GmbH & Co. KG

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, um die Belange des Groß- und
Außenhandels zu vertreten. Ich trete ein für
den Abbau der bürokratischen Strukturen
sowie für eine internationale Sichtweise auf
wirtschaftliche Belange. Der Standort
Bremen soll auch durch mein aktives Mitwirken positiv ausgebaut werden. Trotz
meiner starken Bremer Verwurzelung
fühle und handle ich als Europäer.

In Bremen werden üblicherweise Parteien
gewählt, die mehr vom Verteilen als vom
Schaffen des Wohlstands verstehen. Kein
Wunder, dass die Politik des Senats immer
„gut gemeint “, aber im Ergebnis häufig
schlecht für die Wirtschaft ist. Umso wichtiger, dass sich die Handelskammer in den
politischen Prozess einmischt, die schlimmsten Auswüchse durch Überzeugungsarbeit
verhindert und so für ein wirtschaftsfreundliches Klima am Standort Bremen sorgt. Ich
möchte auch zukünftig im Plenum daran mitwirken, dass die Kammer diese Aufgabe
gut erfüllt.

Der nationale und internationale Handel
bilden seit jeher das Rückgrat der Bremer
Wirtschaft. Eine starke Wirtschaft schafft
Beschäftigung und Einkommen – für die
Mitarbeiter und das Land Bremen. Durch
meine jahrelange Erfahrung sind mir die
Herausforderungen und Bedarfe sowohl
großer als auch kleiner Unternehmen
gut bekannt . Gern möchte ich diese
Erfahrungen und frische, substanzielle
Ideen in die Kammerarbeit einbringen –
getreu meinem Motto: „Handeln für
Bremen.“

14 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Thomas Gerkmann
Geschäftsführer
F. Undütsch GmbH
Als ehemaliger Wirtschaftsjunior und Konferenzdirektor der Hanseraumkonferenz 2014
ve rfolge ich mit meiner Kandidatur mein
Engagement für die bremische Wirtschaft
und den Standort Bremen konsequent weiter.
Dabei liegt mir das Thema Bildung besonders
am Herzen, denn es ist der Schlüssel zum
Erfolg unserer Hansestadt und deren großer
Bedeutung als internationaler Handelsstandort. Als Honorarkonsul von Äthiopien setze
ich mich für eine engere Zusammenarbeit
mit dem afrikanischen Kontinen t ein.

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 15

Wahlgruppe III Schifffahrt und Verkehr

Eduard Dubbers-Albrecht
Geschäftsführender Gesellschafter
Ipsen Logistics GmbH
Ich habe die vergangenen sechs Jahre
intensiv im Plenum der Handelskammer mitgewirkt und möchte diese Arbeit sehr gerne
auch zukünftig fortsetzen. Die Handelskammer stellt das Sprachrohr der Wirtschaft
zur politischen Führung Bremens dar, dies
betrifft insbesondere die Hafen- und Transportwirtschaft, die ich in der Handel skammer
vertrete. Die Handelskammer wird von der
Politik gehört. Es geht mir persönlich darum,
dass Bremen sich als Wirtschaftsstandort,
als Universalhafen und als Drehscheibe der
Logistik weiterentwickelt. Für diese Ziele
setze ich mich gerne persönlich ein – im
Sinne Bremens.

Andreas Knöbig
Geschäftsführer
Carl Ungewitter Trinidad Lake Asphalt
GmbH & Co. KG
Mit der Kandidatur für einen Sitz im Plenum
möchte ich gern an meine vergangene Arbeit
in der Handelskammer Bremen anknüpfen.
Die Mitarbeit an der Formulierung von
Schwerpunkten der Kammerarbeit bietet mir
die Möglichkeit, einen Beitrag zur Vertretung
der gesamtwirtschaftlichen Interessen aller
Mitglieder zu leisten. Seien es nun branchenspezifische oder außenpolitische Themen.
Auch liegt mir die Bildungspolitik am Herzen.
Mir bereitet das regionale und überregionale
Engagement für den Wirtschaftsstandort
Bremen viel Freude. Besonders wichtig ist mir
das positive Image des Landes Bremen, vor
allem als Logisti kstandort.

Christian von Georg
Geschäftsführender Gesellschafter
Peter W. Lampke GmbH & Co. KG

Uwe Warneke
Geschäftsführer
Siedenburg Transport & Logistik GmbH

Ich kandidiere erneut für das Plenum der
Handelskammer, um mich mit der nötigen
Kontinuität weiterhin für die Schifffahrtsstandorte Bremen und Bremerhaven – sowohl
national wie international – einzusetzen.
Dabei stehen zukunftsgerichtete und standortspezifische Schifffahrtsthemen im Fokus.
Die Erhaltung der sehr hohen Ausbildungsqualität im Schifffahrtsbereich wird weiterhin im besonderen Blickpunkt meiner aktiven
Mitarbeit stehen.

Als Geschäftsführer einer inhabergeführten
Spedition mit eigenem Fuhrpark möchte ich
die Interessen des bremischen Mittelstandes – und insbesondere die des Verkehrsgewerbes – stärken. Die Bedeutung des Transportwesens wird von der Politik leider vernachlässigt. Hier gilt es, mit neuen Impulsen
aus der Handelskammer gegenzusteuern.
Meine Fachkompetenz aus mehr als 30
Jahren Erfahrung in Schifffahrt, Hafenumschlags- und Straßenverkehrsunternehmen
sowie aus meiner langjährigen Mitgliedschaft im Ausschuss der Handelskammer für
Häfen, Verkehr und Logistik wird dazu beitragen. Ich bitte um Ihre Stimme, für neue
Ideen, für eine starke Handelskammer.

Andreas Niemeyer
Geschäftsführer
Dettmer Group KG
Bremen ist der Mittelpunkt meines Lebens,
in persönlicher, geschäftlicher und familiärer
Hinsicht. Ein Land, an dem sich trotz seiner
vielen wunderbaren Seiten sicher auch Kritik
üben lässt. Aber das Kritisieren allein genügt
(mir) nicht. Ich würde deshalb gern meine
Möglichkeiten und Fähigkeiten einbringen,
um mich am Gestalten, Verbessern und
Ern euern aktiv zu beteiligen. Vor allem in
wirtschaftlicher Hinsicht. Weil die Handelskammer dafür der richtige Ort ist, würde ich
mich sehr freuen, in das Plenum aufgenommen zu werden.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 15

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TITELGESCHICHTE

Wahlgruppe IV
Einzelhandel

Stefan Brockmann
Geschäftsführer
Brockmann Design GmbH & Co. KG
Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, weil ich möchte, dass der Einzelhandel als bedeutender Wirtschaftszweig sowohl
in der Politik als auch in der Gesellschaft
stärker wahrgenommen wird. Ich werde mich
dafür einsetzen, dass City und Stadtteilzentren mehr Beachtung finden und Bremen
zukünftig auch als Einkaufsstadt gesehen
wir d, die der Bedeutung der Größe
Bremens angemessen ist.

Bernhard Christian Conrad
Geschäftsführer
Conrad-Hydrokulturen-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Kandidatur als Pionier und Gründer mit 40jähriger Geschäftstätigkeit. Besonderer Einsatz für alle Klein- und Mittelbetriebe sowie
Beitragsgerechtigkeit für diese, egal in welcher Rechtsform. Durchsetzung der ersten
Landesgartenschau in Bremen mit kostengeringer Einbindung von „Urban-GardeningProjekten“, Parkanlagen und Kleingärten
jeder Art. Aufwertung benachteiligter
Stadtteile durch Mithilfe der bremischen
Wirtschaft.

Marita Dewitz
Inhaberin
Albatros-Apotheke Marita Dewitz e. K.

Tilman Sieglin
Inhaber
Buchhandlung Sieglin e. K.

Dennis Witthus
Geschäftsführer
Witthus Heimtex Fachmarkt GmbH

Die Stadt Bremen war von den bundesweiten Apothekenschließungen am stärksten
betroffen, deshalb möchte ich mich dafür
einsetzen, dass der inhabergeführte Einzelhandel und die Gesundheitswirtschaft in
Bremen mehr Gehör finden. Als Vorstandsmitglied des Stadtteilmarketings Hemelingen
bin ich davon überzeugt, dass das Image
einer starken und attraktiven Innenstadt
auch auf die Stadtrandlagen positive Auswirkungen hat. In diesem Sinne werde ich
mich dafür engagieren, den stationären
Einzelhandel mit Konzepten und
Vorschlägen zu unterstützen.

Mir liegt die Entwicklung und Veränderung
des Einzelhandels sowohl in der City als auch
in den Stadtteil- und Nebenzentren sehr am
Herzen, ganz besonders vor dem Hintergrund
der digitalen und demographischen Veränderungen. Dabei möchte ich gerne weiter mitwirken und kandidiere erneut für das Plenum
der Handelskammer. Außerdem möchte ic h
die Fusion der Kammern von Bremen und
Bremerhaven ehrenamtlich begleiten, weil
ich in beiden Städten geschäftlich vertreten
bin. Diese Integration von Ehren- und Hauptamt wird eine spannende und lohnende
Aufgabe werden.

Um sich im Wettbewerb mit den umliegenden Einkaufszielen zu behaupten, muss Bremen sein vielfältiges und attraktives Einzelhandelsangebot stärken und weiter entwickeln. Das betrifft auch die Stadtteilzentren
mit ihren wichtigen regionalen Funktionen.
Ein weiterer Punkt: die Erreichbarkeit des
Einzelhandels per Pkw. Dafür setze ich
mich ein.

16 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

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Wahlgruppe VI
Gastgewerbe und Tourismus

Ursula Carl
Geschäftsführerin
Atlantic Grand Hotel Bremen GmbH
Durch meine berufliche Tätigkeit und die
ehrenamtliche Arbeit im Plenum der Handelskammer, die Arbeit im Verkehrsverein (Vorsitzende) und im Aufsichtsrat der BTZ konnte
ich Netzwerke ausbauen, um Dinge anzustoßen, die für unsere Branche wichtig sind. Der
Wirtschaftsfaktor Tourismus ist ein immer
wichtigeres Standbein für Bremen. Die Weite rentwicklung und Stärkung unseres Marktes kann nur im Meinungsaustausch aller
touristischen Leistungsträger gemeinsam
mit der Stadt funktionieren. Dafür werde ich
mich auch in Zukunft verstärkt einsetzen.
Darum stelle ich mich erneut zur Wahl
und hoffe auf Ihre Unterstützung.

Ulrich Straten
Inhaber
Hotel Residence, Inhaber Ulrich Straten
e. K.
Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, da ich mich aktiv für die Entwicklung Bremens und gerne meine Kraft für den
Tourismus einsetzen möchte. Da ich mit meinem Hotel Residence, das ich nun seit mehr
als 25 Jahren führe, direkt am Puls der Zeit
bin und immer direkt Kontakt zu den Bremer
Touristen und Geschäftsleuten habe, s ehe ich
mich in einer guten Position, den Markt richtig einschätzen und unterstützen zu können.
Des Weiteren unterstütze ich in meiner Funktion im DEHOGA die Bremer Hotels „unter
hundert Betten“, die ein nicht unerhebliches
Segment der individuellen Hotellerie in
Bremen darstellen.

Wahlgruppe VIII
Versicherungsgewerbe

André Grobien
Persönlich haftender Gesellschafter
Lampe & Schwartze KG

Christoph Schröder
Geschäftsführender Gesellschafter
Northern Lloyd Insurance Services GmbH

Für das Plenum der Handelskammer
kandidiere ich, weil ich mich aktiv dafür
einsetzen möchte, dass der Wirtschaftsstandort Bremen weiter gestärkt wird, um regional
wie überregional an Wettbewerbsfähigkeit
zu gewinnen. In einer aktiven Mitarbeit im
Plenum möchte ich insbesondere mit meinen
langjährigen beruflichen Erfahrungen die
Interessen der bremischen Versicherungswirtschaft als eine der bedeutenden Wirtschaftsbranchen in Bremen wirkungsvoll
vertreten.

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, weil ich mit dazu beitragen möchte,
hierin die Interessen der bremischen Wirtschaft und im Besonderen der Versicherungswirtschaft, zu vertreten. Die Handelskammer
ist eine wichtige Institution, um die vielfältigen Belange der Unternehmen als wirkungsvolles Sprachrohr gegenüber der
Politik wahrzunehmen.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 17

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 18

TITELGESCHICHTE

Wahlgruppe IX
Medien, Kommunikation,
Informationstechnologien

Daniel Allnoch
Geschäftsführender Gesellschafter
iunctim GmbH & Co. KG
Bremen – viel besser als sein Ruf: Ich verstehe unseren Zweistädte-Staat als Mikrokosmos einer modernen Gesellschaft. Lassen
Sie uns unter dem Leitbild „Bremen 2030“
Strategien und Lösungen entwickeln, die
nicht auf bestimmte Wirtschaftszweige oder
Gesellschaftsgruppen beschränkt sind,
sondern unserem Gemeinwesen insgesamt
Perspekti ven eröffnen und Strahlkraft über
Deutschlands Grenzen hinweg verleihen;
innovativ und relaxed, individuell und
vernetzt, gewinnorientiert und sozial.
Was in Bremen geht, geht überall.

Wiebke Hamm
Gesellschafterin
Abraxas Medien Wiebke Hamm &
Oliver Wächter GbR
Seit 2011 ermöglicht mir die Mitgliedschaft
im Präsidium der Handelskammer Bremen
ein noch intensiveres Engagement für die
Belange der kleinen und mittleren Unternehmen der IT-Branche und der Kultur- und
Kreativwirtschaft. Themen, für die ich mich
besonders einsetze, sind unt er anderem
Bildung und Ausbildung, die Hochschulen
als Wirtschaftsfaktor, die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie und die Beachtung der
sogenannten „weichen Standortfaktoren“,
die für uns so wichtig sind. Nun stelle ich
mich erneut zur Wahl, um diese Arbeit
genauso engagiert fortzusetzen. Ihre
Stimme würde mich darum sehr freuen!

Wahlgruppe X
Grundstücks- und
Wohnungswesen

18 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Bernd Botzenhardt
Geschäftsführer
BREBAU GmbH

Joachim Linnemann
Geschäftsführender Gesellschafter
Justus Grosse GmbH

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, weil ich mich dafür einsetze, dass
der Wirtschaftsstandort Bremen gestärkt
und ausgebaut wird. In einer aktiven Mitarbeit sehe ich meine Möglichkeiten, die
Handelskammer als Sprachrohr der Wirtschaft zu stärken und den in Bremen
begonnenen Wandel zu einer stärkeren
Dienstleistungsorientierung zu
unterstützen.

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, weil ich gerne die Interessen der
Immobilienwirtschaft und die der Kaufleute
bei der weiteren Entwicklung unserer Stadt
vertreten möchte. Die Attraktivierung der
Innenstadt und der Wohnungsbau sind
wichtige Zukunftsthemen. Mit der Handelskammer können die richtigen Impul se für
den Wirtschaftsstandort Bremen gesetzt
werden.

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 19

Wahlgruppe XI Energiewirtschaft

Wahlgruppe XII Sonstige Dienstleistungen

Andreas Fröstl
Geschäftsführer
wesernetz Bremen GmbH

Dr. Günther W. Diekhöner
Geschäftsführender Gesellschafter
DD Die Denkfabrik Forschungs und
Entwicklungs GmbH

Sven Janßen
Geschäftsführer
Pensum Personaldienstleistungen
Bremen GmbH

Ich kandidiere erneut für das Plenum der
Handelskammer Bremen, weil ich meine langjährige Erfahrung bei der Vertretung der
Interessen mittelständischer Dienstleistungsunternehmen auch weiterhin in die Ausschüsse und Gremien der Handelskammer Bremen
einbringen möchte. In meiner Tätigkeit als
g eschäftsführender Gesellschafter eines
industrienahen Dienstleistungsunternehmens liegt mir dabei der Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und
Wirtschaft zur Positionierung des Landes
Bremen als Innovationsstandort besonders
am Herzen.

In meiner Kandidatur für das Plenum der
Handelskammer sehe ich eine große Chance,
aktiv an der Stärkung der Dienstleistungsbranche in Bremen mitzuwirken und gemeinsam mit anderen Unternehmen neue Perspektiven zu entwickeln. Die Bremer Wirtschaft
ist geprägt durch Industrie und Logistik. Ich
sehe jedoch auch einen hohen Anteil des
D ienstleistungssektors, dessen Interessen ich
vertreten möchte. Gerne trage ich die Verantwortung für die Gestaltung der wirtschaftlichen (Weiter-) Entwicklung des Landes
Bremen mit und stelle mich den Diskussionen über neue Ansätze und Lösungswege.

Dr. Torsten Köhne
Vorstandsvorsitzender
swb AG

Claudia Kessler
Geschäftsführerin
HE Space Operations GmbH

Bettina Schiller
Geschäftsführende Gesellschafterin
Teamworker Personaldienst GmbH

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer Bremen, weil Bremen eine starke,
deutlich wahrnehmbare Stimme der Wirtschaft braucht und ich das Gewicht dieser
Stimme verstärken möchte. Gerade in Zeiten
stark eingeschränkter Spielräume der öffentlichen Hand bedarf es großer Anstrengungen, damit notwendige und zukunftsweisende Entscheidungen richtig getroffen werden.
Denn Bremen als großer deutscher Wirtschaftsstandort muss weiter dynamisch
wachsen. Ich wünsche mir dabei mehr Optimismus und auch mehr Großstadtglanz.
Dafür möchte ich arbeiten.

Ich kandidiere für das Plenum der Handelskammer, weil ich mich dafür einsetze, dass
die Bremer Wirtschaft innovativer wird. Ich
engagiere mich dafür, Bremen zu einem
Fokus für Technologie-Start-up-Firmen in
Deutschland zu machen. Ich werde dafür
werben, mehr Fachkräfte nach Bremen zu
holen und das Potenzial weiblicher Führungskräfte zu fördern. Ich trete dafür ein, dass
Wissenschaft und Wirtschaft enger kooperieren und dass MINT-Fächer in der Bildung
stärker gefördert werden.

Als mittelständische Unternehmerin liegen
mir die kleinen und mittleren Dienstleistungsunternehmen in Bremen besonders am
Herzen. Als langjähriges Vorstandsmitglied
eines großen Arbeitgeberverbandes setze ich
mich seit Jahren für eine bessere Arbeitsmarktpolitik und eine Stärkung des Mittelstandes ein. Bürokratische H ürden müssen
abgebaut und die Bremer Unternehmen als
Rückgrat des Wohlstandes und als Motor der
Wirtschaft anerkannt und nicht durch weitere Regulierungen und Einschränkungen in
ihrer Existenz gefährdet bzw. am Wachstum
gehindert werden. Dafür möchte ich mich
gerne mit aller Kraft einsetzen und bitte
daher um Ihre Stimme.

Die Stärkung des Wirtschaftsstandorts
Bremen sowie die Unterstützung von
Innovation und Wachstum sind wichtige
Themen, die ich mit meiner Kandidatur für
das Plenum der Handelskammer gern
unterstützen möchte.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 19

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 20

KAMMEROFFIZIELL

WAHLBEKANNTMACHUNG
DER HANDELSKAMMER BREMEN
Bei den von Anfang September bis 12. Oktober 2015 stattfindenden
Ergänzungswahlen 2015 zum Plenum der Handelskammer sind für die

Wahlgruppe I

Industrie

4 Mitglieder

Wahlgruppe II

Groß- und Außenhandel

4 Mitglieder

Wahlgruppe III

Schifffahrt und Verkehr

3 Mitglieder

Wahlgruppe IV

Einzelhandel

2 Mitglieder

Wahlgruppe VI

Gastgewerbe und Tourismus

1 Mitglied

Wahlgruppe VIII Versicherungsgewerbe
Wahlgruppe IX

1 Mitglied

Medien, Kommunikation,
Informationstechnologien

1 Mitglied

Wahlgruppe X

Grundstücks- und Wohnungswesen

1 Mitglied

Wahlgruppe XI

Energiewirtschaft

1 Mitglied

Wahlgruppe XII Sonstige Dienstleistungen

zu wählen.

Gemäß § 12 Abs. 7 Satz 1 der Wahlordnung der
Handelskammer Bremen werden nachstehend
die Listen der Bewerberinnen und Bewerber bekannt
gemacht. Die Namen der Bewerberinnen und Bewerber
sind für jede Wahlgruppe, in der in diesem Jahr gewählt
wird, in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

20 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

2 Mitglieder

05 TITELGESCHICHTE_

Wahlgruppe I
Beekmann, Heinz
geb. am 13.02.1970

Erling, Berend Jürgen
geb. am 22.10.1963

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 21

Geschäftsführer
Brauerei Beck GmbH & Co. KG
Am Deich 18/19, 28199 Bremen
Geschäftsleitung
Roland Mills United GmbH & Co. KG
Emder Str. 39, 28217 Bremen

Frerich-Sagurna, Rainer Geschäftsführer
geb. am 03.08.1954
Kellogg Manufacturing GmbH & Co. KG
Auf der Muggenburg 30
28217 Bremen
Hoffmeyer, Peter
geb. am 13.03.1959

Helms, Nicolas C. S.
geb. am 04.01.1964

Geschäftsführender Gesellschafter
C. Melchers GmbH & Co. KG
Schlachte 39/40, 28195 Bremen

Schütte, Michael F.
geb. am 29.10.1963

Geschäftsführender Gesellschafter
Joh. Gottfr. Schütte GmbH & Co. KG
Bornstr. 16-17, 28195 Bremen

Thiele, Henning
geb. am 08.08.1970

Geschäftsführer
Diersch & Schröder GmbH & Co. KG
Cuxhavener Str. 42/44, 28217 Bremen

Vorstandsvorsitzender
Nehlsen Aktiengesellschaft
Konsul-Smidt-Str. 50-52
28217 Bremen

Wahlgruppe III
Dubbers-Albrecht,
Eduard
geb. am 30.03.1958

Löbe, Franz-Wilhelm
geb. am 26.08.1957

Leiter der Niederlassung Bremen
Siemens Aktiengesellschaft
Universitätsallee 16, 28359 Bremen

Knöbig, Andreas
geb. am 27.01.1966

Müller-Arnecke, Jörg
geb. am 11.08.1978

Geschäftsführender Gesellschafter
Beilken Sails GmbH
Richard-Dunkel-Str. 120, 28199 Bremen

Geschäftsführer
Carl Ungewitter
Trinidad Lake Asphalt GmbH & Co. KG
Bürgermeister-Smidt-Str. 56
28195 Bremen

Niemeyer, Andreas
geb. am 28.01.1965

Geschäftsführer
Dettmer Group KG
Tiefer 5, 28195 Bremen

von Georg, Christian
geb. am 22.01.1959

Geschäftsführender Gesellschafter
Peter W. Lampke GmbH & Co. KG
Contrescarpe 45, 28195 Bremen

Warneke, Uwe
geb. am 27.12.1961

Geschäftsführer
Siedenburg Transport & Logistik GmbH
In den Freuen 33, 28719 Bremen

Saacke-Lumper, Angelika Generalbevollmächtigte
geb. am 20.12.1965
H. Saacke GmbH & Co. KG
Südweststr. 13, 28237 Bremen
Weiss, Christoph
geb. am 22.04.1965

Wahlgruppe II
Becker, Verena
geb. am 30.08.1981

Emigholz, Harald
geb. am 16.10.1953

Gerkmann, Thomas
geb. am 16.08.1973

Geschäftsführender Gesellschafter
BEGO GmbH & Co. KG
Wilhelm-Herbst-Str. 1, 28359 Bremen

Geschäftsführerin
Kommanditgesellschaft Arthur Behrens
Elektronische Bauteile GmbH & Co.
Lötzener Str. 3, 28207 Bremen
Geschäftsführer
Emigholz Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Utbremer Str. 27, 28217 Bremen
Geschäftsführer
F. Undütsch GmbH
Emil-Sommer-Str. 4 – 6, 28329 Bremen

Wahlgruppe IV
Brockmann, Stefan
geb. am 21.11.1968

Geschäftsführender Gesellschafter
Ipsen Logistics GmbH
Faulenstr. 2-12, 28195 Bremen

Geschäftsführer
Brockmann Design GmbH & Co. KG
Wegesende 2-4, 28195 Bremen

Conrad, Bernhard
Christian
geb. am 22.01.1951

Geschäftsführer
Conrad-Hydrokulturen-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Rembertistr. 13/14, 28203 Bremen

Dewitz, Marita
geb. am 06.03.1957

Inhaberin
Albatros-Apotheke Marita Dewitz e. K.
Oberurseler Str. 2, 28307 Bremen

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 21

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 22

KAMMEROFFIZIELL

Sieglin, Tilman
geb. am. 29.03.1950

Inhaber
Buchhandlung Sieglin e. K.
Vor dem Steintor 162-164
28203 Bremen

Wahlgruppe XI
Fröstl, Andreas
geb. am 16.09.1958

Witthus, Dennis
geb. am 13.10.1973

Geschäftsführer
Witthus Heimtex Fachmarkt GmbH
Heidlerchenstr. 3 a, 28777 Bremen

Köhne, Dr. Torsten
geb. am 21.01.1964

Wahlgruppe VI
Carl, Ursula
geb. am 22.02.1958

Straten, Ulrich
geb. am 12.07.1958

Wahlgruppe VIII
Grobien, André
geb. am 08.07.1960

Schröder, Christoph
geb. am 11.12.1957

Wahlgruppe IX
Allnoch, Daniel
geb. am 17.11.1972

Hamm, Wiebke
geb. am 04.12.1968

Wahlgruppe X
Botzenhardt, Bernd
geb. am 12.02.1973

Linnemann, Joachim
geb. am 08.05.1956

22 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Geschäftsführerin
Atlantic Grand Hotel Bremen GmbH
Bredenstr. 2, 28195 Bremen
Inhaber
Hotel Residence,
Inhaber Ulrich Straten e. K.
Hohenlohestr. 42, 28209 Bremen

Persönlich haftender Gesellschafter
Lampe & Schwartze KG
Herrlichkeit 5-6, 28199 Bremen
Geschäftsführender Gesellschafter
Northern Lloyd Insurance Services GmbH
Herrlichkeit 4, 28199 Bremen

Wahlgruppe XII
Diekhöner,
Dr. Günther W.
geb. am 14.07.1950

Geschäftsführer
wesernetz Bremen GmbH
Theodor-Heuss-Allee 20, 28215 Bremen
Vorstandsvorsitzender
swb AG
Theodor-Heuss-Allee 20, 28215 Bremen

Geschäftsführender Gesellschafter
DD Die Denkfabrik
Forschungs und Entwicklungs GmbH
Hochschulring 6, 28359 Bremen

Janßen, Sven
geb. am 25.11.1971

Geschäftsführer
Pensum Personaldienstleistungen
Bremen GmbH
Hindenburgstr. 77, 28717 Bremen

Kessler, Claudia
geb. am 30.10.1964

Geschäftsführerin
HE Space Operations GmbH
Flughafenallee 24, 28199 Bremen

Schiller, Bettina
geb. am 20.08.1954

Geschäftsführende Gesellschafterin
Teamworker Personaldienst GmbH
Hermann-Böse-Str. 23, 28209 Bremen

Die wahlberechtigten Kammerzugehörigen werden um
Stimmabgabe gebeten.
Geschäftsführender Gesellschafter
iunctim GmbH & Co. KG
Bischofsnadel 6, 28195 Bremen
Gesellschafterin
Abraxas Medien
Wiebke Hamm & Oliver Wächter GbR
Otto-Gildemeister-Str. 43, 28209 Bremen

Geschäftsführer
BREBAU GmbH
Schlachte 12-13, 28195 Bremen
Geschäftsführender Gesellschafter
Justus Grosse GmbH
Langenstr. 6-8, 28195 Bremen

Die Briefwahlunterlagen werden allen wahlberechtigten
Kammerzugehörigen rechtzeitig zugehen, so dass spätestens von Anfang September 2015 an bis zum festgelegten
Ende der Frist für den Eingang der Stimmzettel, 12. Oktober
2015, 16:00 Uhr, per Briefwahl gewählt werden kann.
Die Möglichkeit der persönlichen Stimmabgabe im
Wahllokal der Handelskammer (Sitzungszimmer 1, Haus
Schütting, Am Markt 13, 28195 Bremen), ist am
12. Oktober 2015 (9:00 bis 16:00 Uhr) zusätzlich
gegeben.
Bremen, den 16. Juli 2015
Der Wahlausschuss
der Handelskammer Bremen

05 TITELGESCHICHTE_

10-23_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:53 Seite 23

Bremens
schnellste e
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Geld
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Jeder Mensch hat etw
was, das ihn antreibt.
Häufig muss schnell g
gehandelt werden, und das könn
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Fachwissen und maßg
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www.BremischeVB.de
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06 HK-Report_24-25SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:54 Seite 24

KAMMERREPORT

INFOTHEK

IN KÜRZE: VERANSTALTUNGEN DER
HANDELSKAMMER BREMEN (AUSWAHL)
Weitere aktuelle Informationen finden Sie in der Veranstaltungsdatenbank im Internet: www.handelskammer-bremen.de.

Existenzgründung/
Unternehmensnachfolge

ANMELDUNG
Melden Sie sich im
Internet an:
www.handelskammerbremen.de.

23. September, 18:00-20:30 Uhr
Seminar zur Unternehmensnachfolge:
Die steuerlichen Gesichtspunkte
Haben sich alle Parteien im Unternehmensnachfolgeprozess geeinigt, gilt es noch zu
beachten, wie das Finanzamt die Übernahme
einstuft. Die steuerlichen Gesichtspunkte
können nicht unerheblichen Einfluss auf das
Ergebnis der Übernahme haben. In diesem
Workshop gibt es anhand von Praxisbeispielen einen Überblick darüber, welche Steuerarten zu beachten sind, welche Wahl- und
Gestaltungsmöglichkeiten bestehen und mit
welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Der
Workshop ist Teil einer Veranstaltungsreihe
des Bremer Netzwerkes zur Unternehmensnachfolge. Referent ist Andreas Grüneberg,
WSG Wingerning Senge Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Die
Gebühr beträgt 10,- Euro.
Bitte melden Sie sich an bei
Grazyna Renzelmann, B.E.G.IN,
Telefon 0421 323464-12, info@begin24.de

28. September – 8. Oktober,
18:00-20:30 Uhr
Seminar: Der Weg in die
Selbstständigkeit
Wie werde ich Unternehmerin – wie werde
ich Unternehmer? Welche Voraussetzungen
sind bei der Existenzgründung zu beachten?
Was ist ein Businessplan? Wie kalkuliere ich
meine Kosten? Welche Pflichten muss ich erfüllen, wenn ich Personal beschäftige und
was möchte das Finanzamt von mir wissen?
Diese und weitere Fragen werden in dem
Existenzgründungsseminar „Der Weg in die
Selbstständigkeit“ der Handelskammer
Bremen beantwortet. Referenten: Tania
Neubauer, Ralf Brandt, Dr. Dorothee Lotz,
Johannes Wolters, Ida Klipan, Jörg Jarchow,
Susanna Suhlrie, André Dillinger, Arno Geerds.
Die Gebühr beträgt 120,- Euro.
Bitte melden Sie sich an bei
Petra Ripke-Höpfl,
Telefon 0421 3637-236,
veranstaltungen@handelskammer-bremen.de

Mittelstandstreff
30. September, 12:30-14:00 Uhr
Vortrag: Förderung psychischer
Gesundheit am Arbeitsplatz – Was
können Unternehmen tun?
Referentin ist Professorin Dr. Viviane
Scherenberg, Apollon Hochschule der
Gesundheitswirtschaft GmbH.
Bitte melden Sie sich an bei
Sabrina Gaartz, Telefon 0421 3637-231,
veranstaltungen@handelskammer-bremen.de

Innovationsmanagement
3. September, 1. Oktober,
5. November und 3. Dezember,
jeweils 15:30-17:30 Uhr
Sprechtage: Schützen Sie Ihre Idee(n)!
Bremer Patentanwälte beraten
Die 30-minütigen vertraulichen Einstiegsberatungen rund um gewerbliche Schutzrechte werden monatlich angeboten.
22. September, 13. Oktober,
jeweils 15:00-17:30 Uhr
Sprechtage: Beratung zur
CE-Kennzeichnung
Die Referenten stehen fu
̈r 30-minütige
Einzelgespräche zur Verfu
̈gung: am 22.
September Reiner Wasmuth, Ausschuss für
Normenpraxis ANP, Regionalgruppe WeserEms (Inverkehrbringen von Maschinen und
Anlagen sowie Umbau von Maschinen), am
13. Oktober Manfred Skiebe, Inmas GmbH
(allgemeine CE--Beratung)
Bitte melden Sie sich an bei
Petra Ripke-Höpfl,
Telefon 0421 3637-236,
veranstaltungen@handelskammer-bremen.de

23. September, 9:00-16:00 Uhr
Workshop: Reisekosten
Referent ist Dr. Harald Hendel, Rechtsanwalt
und Fachanwalt fü
̈r Steuerrecht
Bitte melden Sie sich an:
www.hkk.de/seminare; Matthias Kastendiek,
hkk, Telefon 0421 3655-1174,
matthias.kastendiek@hkk.de

Energie & Umwelt
17. September, 10:00-17:00 Uhr
Energiesprechtag: Energiekostenoptimierung und Energieeffizienz
Unternehmer können sich kostenlos in
einem 45-minütigen Einzelgespräch über
Energiepreise und Abnahmekonditionen für
Strom, Erdgas und Fernwärme informieren,
diese mit dem betrieblichen Energiebedarf
vergleichen und Themen wie Energieeffizienz
und Energiemanagement im eigenen Betrieb
erörtern.
23. September, 15:00-18:00 Uhr
Vortrag: Abgasstandards für
Baumaschinen – neue Pflichten für
die Bauwirtschaft
Bitte melden Sie sich an bei
Sabrina Gaartz, Telefon 0421 3637-231,
veranstaltungen@handelskammer-bremen.de

Wirtschaft global
16. September, 10:00-12:00 Uhr
Netzwerken zu Fragen des Zoll- und
Außenwirtschaftsrechts
Referent ist Dr. Ulrich Möllenhoff,
Rechtsanwalt, Mu
̈nster.
Bitte melden Sie sich an:
zollseminar@handelskammer-bremen.de

Recht & Steuern
22. September, 9:00-16:00 Uhr
Workshop: Zuwendungen an
Arbeitnehmer clever gestalten –
Steuern und Sozialabgaben sparen
Referent ist Dr. Harald Hendel, Rechtsanwalt
und Fachanwalt fü
̈r Steuerrecht

22. September, 16:00-19:00 Uhr
Ländernetzwerk Russland: Geschäfte
optimieren in schwierigen Zeiten
Referent sind René Harun, Deutsch-Russische
Auslandshandelskammer in St. Petersburg;
Christian Tegethoff, CT Executive Search LLC,
Moskau.
Bitte melden Sie sich an:
international@handelskammer-bremen.de

24 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

06 HK-Report_24-25SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:55 Seite 25

Forum Immobilien:
neue Vorträge in diesem Herbst

DIE HANDELSKAMMER
GRATULIERT
ZUM JUBILÄUM

Foto Jörg Sarbach

UNTERNEHMEN

Die Handelskammer Bremen bietet
im September und Oktober wieder ein
Vortragspaket rund um das Thema
Immobilien an. Die Veranstaltungen
finden jeweils im Haus Schütting von
10:00 bis 11:30 Uhr statt. Bitte
melden Sie sich an.
17. September
Wohnungsabnahme: Schönheitsreparaturen und kein Ende
Referentin ist Ricarda Breiholdt,
Breiholdt & Voscherau Immobilienanwälte Hamburg
24. September
Sanieren im Bestand: Möglichkeiten,
Risiken, Förderungen
Referenten sind Michael Harjes,
BWE Nord, Syke; Ralf Stapp, Bremer
Aufbaubank

1. Oktober
Mietverhältnisse mit sozial
benachteiligten, kranken und
betreuten Mietern – Risiken fu
̈r
Vermieter?!
Referentin ist Dr. Ximena Sejas,
Castringius Rechtsanwälte &
Notare, Bremen
8. Oktober
Immobilien schenken und
vererben: kurzer Überblick mit
vielen Denkanstößen
Referent ist Ralf Strunkowski,
Rechtsanwalt, Steuerberater und
Fachanwalt fu
̈r Steuerrecht, Bremen
Information/Anmeldung
Bettina Schaefers,
Telefon 0421 3637-406,
schaefers@handelskammer-bremen.de

425-jähriges Bestehen
Joh. Berenberg Gossler & Co. KG,
gegründet 1. September 1590

l

125-jähriges Bestehen
l Düring & Co.,
gegründet 3. September 1890
25-jähriges Bestehen
l Kemal Elmastas,
gegründet 6. September 1990
l Manfred Röge,
gegründet 7. September 1990
l A. Hinsch & Co. Bremen GmbH,
gegründet 19. September 1990
l Hot Shot Records GmbH & Co. KG,
gegründet 21. September 1990
l SEC Ship’s Equipment Centre Bremen
GmbH & Co. KG,
gegründet 26. September 1990

MITARBEITER
l

Hartmut Elvers: 40 Jahre
bei der Firma Caramba Bremen GmbH

Tec
e hnologiepark Universität, Lise-Meitner-Str. 2,
2 28359 Bremen, 0421 36 30 4-0, info@loopez-ebri.com

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Neue
Märkte öfffnen

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 26

STANDORTBREMEN

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Angaben der Einschätzungen
in Prozentpunkten:
gegenwärtige Geschäftslage
zukünftige Geschäftslage

IN GUTER VERFASSUNG
Handelskammer-Konjunkturreport zum Sommer 2015: Konjunkturelle Erholung setzt sich fort

I

n Bremen setzt sich die konjunkturelle Erholung fort. So
zeigt sich die bremische Wirtschaft den bestehenden internationalen Konjunkturrisiken zum Trotz in guter Verfassung und bleibt auf Wachstumskurs. Insbesondere das produzierende Gewerbe und die Dienstleistungswirtschaft melden aktuell eine verbesserte Geschäftslage. Neben einem Anstieg der Wirtschaftsleistung ist in den kommenden Monaten auch mit einer stabilen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen.
Das ist das Ergebnis der Handelskammer-Konjunkturumfrage in diesem Sommer. 165 Betriebe aus dem verarbeitenden Gewerbe, aus Handel und Dienstleistung haben sich daran beteiligt.
„Wenn die bremische Wirtschaft den eingeschlagenen
Wachstumspfad weiter gehen möchte“, so Dr. Andreas Otto,
Syndicus der Handelskammer, „wird es entscheidend sein,
dass die Landesregierung mit ihrem vorgesehenen Kurs Ernst
macht, Bremen als wachsende Stadt zu positionieren. Unser
Bundesland braucht in den kommenden Jahren eine ange-

26 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

messene Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eine klare, auf Wachstumsimpulse und Arbeitsmarktentwicklung fokussierte Politik.“
Mit einer intelligenten Strategie müsse die Landespolitik
für die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sorgen. Erforderlich dafür ist laut Otto zum einen ein Strukturumbau in
der öffentlichen Verwaltung, zum anderen die langfristige
Stärkung des Landes durch wirtschaftliches Wachstum, das
für Steuermehreinnahmen und zusätzliche Arbeitsplätze
sorgt. Wichtig sei darüber hinaus, Bremens Innovationspotenzial zu stärken und ein positives Aufbruchklima zu erzeugen, das Unternehmen zu mehr Investitionen motiviere.

Zu den Branchen im Einzelnen
In der Industrie des Landes zieht die Konjunktur an. Jedes
zweite bremische Industrieunternehmen sieht sich in guter
geschäftlicher Verfassung. Auf Jahressicht dürften die Um-

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 27

LOGISTIK-,
INDUSTRIE
EODER INDUSTRIA
ALLIEGENSCHAFTEN
C
N.
sätze der Betriebe steigen. 27 Prozent der Industrieunternehmen signalisieren eine Ausweitung ihres Personalbestands.
Auch die Bauwirtschaft weist eine freundliche Geschäftslage auf. Auftragseingang und Auftragsreichweite haben
sich verbessert. Daher konnten sich in dieser Branche auch
die Investitionsplanungen stabilisieren. Positiv bewertet die
Grundstücks- und Wohnungswirtschaft die derzeitige Lage
und den Geschäftsausblick.
Der bremische Groß- und Außenhandel weist aktuell eine
nachlassende Geschäftsentwicklung auf. So beurteilt der
Binnengroßhandel seine Geschäftslage deutlich weniger positiv als noch im Frühjahr 2015. Auch der Außenhandel meldet eine eher unbefriedigende Entwicklung, was Ertrag und
Aussichten betrifft. Dennoch fallen die Investitionsplanungen freundlich aus.
Von einer nachlassenden Geschäftslage berichtet ebenso
der Einzelhandel. Die rückläufige Umsatzentwicklung im
stationären Handel, so urteilen die befragten Unternehmen,
lässt sich durch das Online-Geschäft nicht kompensieren.
Erstmals nach zwei Quartalen gehen die Unternehmen aber
für die kommenden Monate wieder von einer leichten Verbesserung aus.
Im bremischen Gastgewerbe zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Während die Hoteliers eine freundliche Geschäftslage und einen neutralen Geschäftsausblick melden,
lassen die Umsätze in der Gastronomie nach. Steigende
Arbeitskosten, so urteilen die Betriebe, belasten die Ertragsentwicklung.
Die regionale Kreditwirtschaft weist aktuell eine gute
Geschäftslage und eine insgesamt freundliche Geschäftsprognose auf. Für Impulse sorgen die Immobilienfinanzierung und die Vermögensverwaltung. Entsprechend verbessert haben sich gegenüber der Frühjahrsumfrage 2015 in dieser Branche daher die Investitions- und Personalplanungen.
Eine verbesserte Geschäftslage bei insgesamt freundlichen Geschäftserwartungen zeigt auch das Verkehrsgewerbe. Im Laufe des Jahres dürfte die Investitionsnachfrage in
den Unternehmen der Verkehrs- und Logistikwirtschaft anziehen. Entsprechend gut dürften sich die Personalplanungen
entwickeln.
Im Bereich der Dienstleistungen bewerten die Unternehmen ihre aktuelle geschäftliche Situation weiterhin positiv.
Umsätze und Auftragseingang legen zu. Freundlich bleibt
auch der Geschäftsausblick. Jeder dritte Betrieb geht in diesem Bereich von einer guten Entwicklung aus.
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INDUS TRIE- UND LOGIS TIKIMMOBILIEN

Den vollständigen Konjunkturreport finden Sie als PDF-Datei
unter www.handelskammer-bremen.de/konjunktur.

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 27

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 28

STANDORTBREMEN

Quelle Engel & Völkers Commercial

Riesenplus beim
Flächenumsatz

Arbeitskräftenachfrage
in Bremen bleibt hoch
Der regionale Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit für das Land Bremen
(BA-X regional Bremen) – ein Indikator
für die Nachfrage nach Arbeitskräften
– ist im Juli auf hohem Niveau geblieben. Mit 160 Punkten lag der BA-X auf
dem bisher höchsten Juli-Wert der vergangenen Jahre. Die Arbeitskräftenachfrage im Land Bremen bewegt sich
seit mehreren Monaten deutlich über
dem Vorjahr.
In dieser Entwicklung spiegelt sich
laut Bundesagentur der Wandel in der
Struktur der Arbeitskräftenachfrage in
den vergangenen Jahren. So richte sich
der Bedarf der Unternehmen an neuen
Mitarbeitenden nicht mehr nur an der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
aus, sondern werde auch durch andere
Faktoren wie den anhaltenden Fachkräftebedarf in einigen Branchen bestimmt. Das starke Wachstum von konjunkturunabhängigen Branchen im
Dienstleistungssektor trage ebenfalls
zu einer stabilen Arbeitsmarktnachfrage bei, so die Agentur.
n

28 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Der Markt für Logistik- und Industrieflächen (Vermietung und Verkauf) in
der Region Bremen hat im 1. Halbjahr
2015 mit einem Flächenumsatz von
rund 190.000 qm das Halbjahresergebnis 2014 um ca. 128.000 qm – das
ist ein Plus von 206 Prozent – übertroffen. „Damit wurde bereits jetzt annähernd so viel umgesetzt wie im Jahr
2014, wo ca. 202.000 qm registriert
wurden“, so Jörg Lachmann, Leiter Industrie bei Engel & Völkers Commercial
Bremen.
Grund dafür sei die auffällig hohe
Anzahl von sieben Abschlüssen über
10.000 qm. So habe beispielsweise das
Unternehmen Kieserling im GVZ ca.
33.000 qm für die eigene Nutzung gebaut. Die Hansestadt Bremen lag den
Angaben zufolge mit einem Anteil von
75 Prozent am Flächenumsatz (ca.
143.000 qm) im Fokus der Transaktionen. Die Flächenumsätze im Umland
seien konstant.

„Anders als in anderen deutschen
Ballungsräumen ist die Flächenverfügbarkeit in der Region Bremen insgesamt sehr gut“, so Lachmann. Einen
Nachfrageüberhang gebe es lediglich
an kurzfristig verfügbaren Mietflächen
ab 10.000 qm sowie für Gewerbeflächen um 500 qm. Unternehmen aus
dem Bereich Transport und Logistik
stellten mit einem Anteil von 82 Prozent die umsatzstärkste Branche dar.
„Aufgrund der niedrigen Finanzierungszinsen ist der Kauf einer eigengenutzten Immobilie weiterhin attraktiv,
wie der hohe Anteil von ca. 122.000
qm am Transaktionsvolumen zeigt“,
sagte Lachmann. Die Spitzenmiete sei
bei Logistikimmobilien leicht auf 4,40
Euro/qm (2014: 4,60 Euro/qm) gesunken; die Durchschnittsmiete liegt
unverändert bei 3,50 Euro/qm.
n

Handelskammer bedauert
Rückzug von Sonae Sierra
Die Handelskammer bedauert, dass die Verhandlungen
Bremens mit dem portugiesischen Projektentwickler Sonae
Sierra zur Entwicklung des Ansgari-Quartiers gescheitert sind.
Grund hierfür dürften nach ihrer Auffassung die schwierige
Entwicklung des Einzelhandelsmarktes insgesamt und die
besonderen Herausforderungen für den Handel in der Bremer
Innenstadt sein. Nach Auffassung der Handelskammer wäre
es nun sinnvoll, mit dem in der Ausschreibung zweitplatzierten
Interessenten das Gespräch zu suchen. Sollte auch hier kein
ernsthaftes Interesse an der Realisierung des Projektes bestehen,
müsse vor weiteren Aktivitäten unter Einbezug der Bremer
Immobilienwirtschaft das weitere Vorgehen sorgfältig
analysiert werden.

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 29

Residenz-Gruppe
verkauft Anteile
Die Orpea Deutschland hat die Anteile
der Betreibergesellschaften der Residenz-Gruppe Bremen, die Senioren
Wohnpark Weser GmbH und die Senioren Wohnpark Stade GmbH, übernommen. Die Orpea-Gruppe ist einer der
führenden Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen Europas. Die
Geschäftsführung
der
Senioren
Wohnpark Weser
GmbH/Senioren
Wohnpark Stade
GmbH bleibt mit Frank Markus und
Carsten Adenäuer unverändert. Auch
Firmengründer Rolf Specht (im Bild)
wird ihr weiterhin angehören. „Sowohl
die Namen der Pflegeeinrichtungen als

auch der Betreibergesellschafter erfahren keine Veränderungen bei diesem
Sharedeal“, heißt es in einer Mitteilung.
Die Senioren Wohnpark Weser
GmbH und die Senioren Wohnpark Stade GmbH betreiben insgesamt 34 Pflegeeinrichtungen mit 2.496 stationären
Pflegeplätzen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Neue Einrichtungen mit insgesamt 510
weiteren Pflegeplätzen sind bereits im
Bau bzw. in der Planung. Die Verkaufsentscheidung sei „in erster Linie aufgrund des Alters des geschäftsführenden Gesellschafters und für die Sicherung der Unternehmenszukunft“ gefallen, so die Mitteilung.
Orpea ist ein in Frankreich gelistetes
börsennotiertes Unternehmen mit einem Marktvolumen von vier Milliarden
Euro. Während die Gruppe in Deutschland über fast 12.000 stationäre Pfle-

geplätze verfügt, zählt sie europaweit
mehr als 650 Einrichtungen in acht
Ländern mit fast 64.000 Pflegeplätzen.
Laut Plan soll Bremen die Norddeutschlandzentrale der Gruppe werden.
Für die mehr als 2.000 Investoren
der Residenz-Gruppe Bremen, die in die
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage investiert hätten, ändere sich nichts. Aufgabe der Residenz Baugesellschaft
mbH werde weiterhin die Entwicklung
von zukunftsfähigen Pflegeeinrichtungen für die Orpea-Gruppe sein. Sowohl
die Residenz Vertriebsgesellschaft mbH
als auch die Reha-Klinik am Sendesaal
in Bremen blieben von dem Transfer unberührt. Gleichzeitig bleibe Rolf Specht
beim ambulanten Pflegedienst „Weser“
und bei der WohnService Nordwest
GmbH mit rund 500 seniorengerechten Wohnungen geschäftsführender
Gesellschafter.
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 29

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 30

Illustrationen Goldbeck, Wallhaus GmbH, Daimler AG

STANDORTBREMEN

Peper & Söhne:
neue Logistikhalle
Die Peper & Söhne GmbH lässt im
Lloyd Industriepark eine Logistikhalle
mit 10.000 Quadratmetern für einen
Millionenbetrag im mittleren einstelligen Bereich errichten. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2016 geplant. Gebaut wird die Logistikhalle
auf einer Freifläche der früheren Lloyd
Motorenwerke von der Bremer Goldbeck-Niederlassung. Das Unternehmen
ist mit bundesweit 30 Standorten
Marktführer für den Bau schlüsselfertiger Hallen und Bürogebäude. Auf dem

132.000 Quadratmeter großen Areal,
auf dem die Lloyd Motorenwerke bis in
die 1960er Jahre hinein Autos gebaut
haben, ist noch genügend Platz, um
den Neubau bei Bedarf um 2.300 Quadratmeter Büro- und Logistikflächen zu
erweitern.
Lutz Peper und seine Söhne haben
im März 2014 die Industriebrache mit
einer Gebäudefläche von rund 40.000
Quadratmetern erworben. 1989 war
die Produktion dort eingestellt worden.
Die neuen Besitzer verwalten das
Areal, vermarktet wird es von Robert C.
Spies Gewerbe & Investment. Neben
Ankermietern wie der BLG oder dem Se-

gelmacher Beilken Sails, der hier produziert, teilen sich weitere Bremer Unternehmen unterschiedlichster Branchen
die Mietflächen.
Die Peper & Söhne GmbH befasst
sich mit Beteiligungsmanagement, Projektierung, Entwicklung und Verwaltung von Industrieimmobilien sowie
der Vermögensverwaltung. Das Unternehmen besteht seit Februar 2013 und
hat seinen Sitz am Allerkai in BremenHemelingen.
n
www.peperundsoehne.de,
www.lloydindustriepark.de

Umbau: neues Gesicht für das „Forum am Wall“
Vor zwei Jahren hat die Wallhaus GmbH gemeinsam mit dem
Gastronomie-Experten Thomas Dökel als Projektleiter Pläne
zum Umbau des Innenhofes des Forums am Wall vorgestellt.
Das Konzept wurde weiterentwickelt, und nun hat der Umbau zu einem Atrium begonnen. Verantwortlich dafür zeichnet Ulrike Rösner von der
Design Agentur Rauminraum.
Auf neuem Untergrund
wird ein Baumhaus des Bremer Architekten Andreas
Wenning errichtet, um das
sich die Sitzplätze der verschiedenen
gastronomischen Betriebe gruppieren.
An einer der Stirnseiten entsteht zudem die wahrscheinlich größte Pflanzenwand Norddeutschlands.

30 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Zu den neuen gastronomischen Angeboten gehören das
italienische Restaurant Bontaglio, eine spanische Tapas-Bar
und das Fischrestaurant Fisherman’s. Dazu kommt ein japanisches vegetarisches Restaurant. Alle Restaurants bieten
nicht nur einen Mittagstisch, sondern haben unabhängig
von der Stadtbibliothek
auch abends geöffnet. Die
Suppenbar Emmi und Boulangerie Maître Stefan bleiben dem Forum am Wall erhalten.
n

Ein Baumhaus
von Andreas Wenning
entsteht im Zentrum des
Innenhofes.

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 31

Spatenstich für die neue DaimlerKinderkrippe in Bremen Bis Anfang Mai 2016
entsteht in direkter Nachbarschaft zum Mercedes-Benz
Werk Bremen ein Neubau für die Daimler-Kinderkrippe
„sternchen“. Sie wird 27 Plätze für Kinder im Alter
von acht Wochen bis zu drei Jahren anbieten und von
dem Impuls Soziales Management e. V. betrieben. Eine
Kooperation mit dem in der Nachbarschaft angesiedelten Naturschutzbund (NABU) Bremen ist geplant. „Die
Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist seit langem ein besonderes Anliegen, dass wir bei Daimler
fördern“, sagte der Standortverantwortliche Andreas
Kellermann. „Darüber hinaus bringt das naturpädagogische Erziehungskonzept unseres Bremer sternchens
den Kindern wichtige und elementare Themen näher,
die in der heutigen Zeit häufig zu kurz kommen.“
(v.l.) Jan-Gottfried Stehnke (Bauunternehmen),
Andreas Kellermann, Monika Stier (Impuls), Bürgermeister Carsten Sieling, Personalleiter Heino
Niederhausen, Florian Kotz (Leiter Fabrikplanung
Standortverantwortlicher Bremen)

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07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 32

STANDORTBREMEN

Ein seltenes Jubiläum feiert die Privatbank Berenberg. Als zweitälteste Bank
der Welt begeht sie dieses Jahr ihr 425jähriges Bestehen. Seit nunmehr 16
Jahren ist die Hamburger Privatbank
auch in Bremen vertreten.
Der Bankenplatz Bremen und der
Nordwesten Niedersachsens haben für
Berenberg eine wichtige Bedeutung.
Mit der Konzentration auf Beratung
und Dienstleistung für vermögende Privatkunden, Unternehmer und Stiftungen hat die Bremer Niederlassung in
den vergangenen Jahren einen erfreulichen Kundenzuspruch verzeichnet.
„Wenn man sich fragt, wie ein Unternehmen so alt werden kann, dann gibt
es eigentlich zwei Punkte, die wir immer berücksichtigt haben“, sagt Dr.
Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von
Berenberg. „Wir stellen die Interessen
unserer Kunden in den Mittelpunkt
und gehen sehr verantwortungsvoll mit
dem uns entgegengebrachten Vertrauen um.“ Heute verwalten 1.250 Mitarbeiter an 19 Standorten 36 Milliarden
Euro.
n

Alter Wandrahm: Berenbergs
Firmensitz in Hamburg 1886

32 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Fotos Berenberg, Tiemann, ABB

Jubiläum:
425 Jahre Berenberg

Familienbetrieb in
fünfter Generation
Die Tiemann-Gruppe in Bremen hat
jetzt das 110. Jahr ihres Bestehens gefeiert. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft,
Politik und Verwaltung nahmen an einem Empfang im Haus Schütting und
einem Essen im Rathaus teil. Gegründet wurde die Firma Tiemann 1905; sie
widmete sich zunächst dem Handel mit
Rohtabak, später dem Gütertransport.
Schon 1924 rollten die ersten sechs
Bulldogs durch Bremens Straßen und
transportierten Bierfässer der Brauerei
Becks zum Hafen. Tiemann und Lanz
(heute John Deere) gingen damals eine
Verbindung ein, die bis heute hält und
über die Jahrzehnte an Stärke gewonnen hat. Auch die Verbundenheit mit
MAN, dem Hersteller von Lkw und Bussen, ist eng, sie begann vor 81 Jahren.
Die Familie Plump, seit 300 Jahren
in Bremen ansässige Kaufleute (Getreidehandel, Bankhaus) stieg bei Tiemann nach dem Zweiten Weltkrieg ein
und baute das Unternehmen schrittweise aus. Heute verfügt die TiemannGruppe über 16 Standorte mit einer Gesamtbetriebsfläche von 27 Hektar im
Elbe-Weser- Dreieck, beschäftigt knapp
500 Mitarbeiter „mit gesundem Altersdurchschnitt“ und hat ständig 60 bis
80 Auszubildende in ihren Reihen.
Laut Heinz-Jürgen Löw, Vorstand der
MAN Truck and Bus AG, zeigen sowohl
der Kundenzufriedenheitsindex wie
auch der im Vergleich zur weiteren

Einen„goldenen Traktor“ zum
110-jährigen Bestehen der Firma
Tiemann überreichte (v.l.) Dr. Olaf
Turß, Geschäftsführer John-DeereVertrieb, an Dr. Dirk Plump, Chef
der Tiemann-Gruppe, und dessen
Neffen Caspar Plump und Christoph
Lange, die die nächste und damit
fünfte Unternehmergeneration
bilden.

MAN-Vertriebsorganisation weit überdurchschnittliche Marktanteil die besondere Stärke der Firma Tiemann. Dr.
Olaf Turß, Geschäftsführer Vertrieb bei
John Deere, bezeichnete die TiemannGruppe als „Vertriebspartner der ersten
Stunde“ wie auch als festen Bestandteil der „Händler der Zukunft“-Strategie
von John Deere. Er schätze Tiemann als
„Spezialist für Verkauf und Service“ und
betonte, „die Menschen sind der Unterschied, der den Erfolg ausmacht“.
Die nächste Generation ist mit Caspar Plump und Christoph Lange schon
in der Firma aktiv. Handelskammer-Präses Christoph Weiss würdigte Tiemann
„als bestes Beispiel für einen gelungenen unternehmerischen Strukturwandel“ und dafür, „wie unverzichtbar ein
reibungsloser Güterverkehr für eine moderne und global vernetzte Wirtschaft
ist.“ Dr. Dirk Plump führe das Unternehmen seit den 1970er Jahren „mit Weitblick, Mut und Engagement“.
n

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 33

Bremer Unternehmertage am 24.-25. September –
Industrie und Dienstleistung 4.0 stehen im Fokus
Am 24. und 25. September finden die
11. Bremer Unternehmertage statt.
Wie in den Jahren zuvor werden die Unternehmertage von den Bremer Universitäten in Zusammenarbeit mit der
Handelskammer Bremen veranstaltet,
und zwar von folgenden Akteuren: Professor Dr. Christoph Lattemann von der
Jacobs University Bremen und Professor Dr. Jörg Freiling von der Universität
Bremen (Lemex – Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship). Das Thema der diesjährigen
Veranstaltung lautet: Industrie und
Dienstleistung 4.0 – Die neue Realität?
Es wird Gelegenheit sein, „mittelstandsrelevante Themen wie Smart
Factory, Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die

Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse ausführlich zu beleuchten“, teilten die Veranstalter mit. Renommierte Praktiker und anwendungsnahe Wissenschaftler werden Denkanstöße geben, die dieses Mal auf besonders interaktive Weise mit den Teilnehmern diskutiert werden sollen.
Die Keynote Speech am Kaminabend im Haus Schütting am 24. September, der traditionelle Auftakt der Tagung, hält Hendrik
Weiler (im Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung ABB
Automation
Products GmbH, La-

Turkish Corporate
Corporate Club
Club benefits
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denburg. Anschließend gibt es einen
Empfang im Schütting. Am zweiten Tag
findet die Veranstaltung auf dem Campus der Jacobs University statt. Zu den
Referenten gehören Karl-Josef Thewes,
Senior Partner der Scheer Management
GmbH/Consulting & Solutions aus
Saarbrücken, Professor Dr.-Ing. Jürgen
Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut
der Universität Paderborn, Boris Juhl,
Creative Director von melting elements
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 33

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 34

STANDORTBREMEN

Wolkenschieber-Gala
in Vorbereitung

Sie organisieren die Gala:
v.l. Natascha Dyck, Rainer Knüppel,
Olesja Esau und Marcus Ruhl

Am 28. November findet wieder die
Wolkenschieber-Gala statt. Die Initiative der Joke Event AG ist zu Bremens
größtem Charity-Event geworden. „Wir
können nicht die ganze Welt retten,
aber wir können in Bremen und umzu
Vieles besser machen“ lautet der
Grundgedanke der Gala zugunsten von
Kinder- und Jugendorganisationen in
der Region.
Ursprünglich sollte es nur eine Einzelaktion sein, doch die Wolkenschieber feiern dieses Jahr bereits ihr 5.
Event und ihr 10-jähriges Bestehen.
Das Feedback der Sponsoren, Gäste
und Prominenten motiviert das Team,
alle zwei Jahre wieder die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Die Spendensummen steigen jedes Mal. Bisher
sind mehr als 750.000 Euro an 22 Organisationen verteilt worden.

arbeiten ehrenamtlich mehr als 120
Personen vor und hinter den Kulissen
und sorgen für die Gäste. Moderiert
wird die Gala zum fünften Mal von Yared Dibaba, „Herzstück“ ist das 5-Gänge Menü. Die Betriebe Steigenberger,
Atlantic Grand Hotel, Dorint im Park,
Deutsche See und das Maritim Hotel,
kreieren jeweils einen Gang. Sie schicken ihre Küchenchefs samt Teams ins
CCB, um die 650 Gäste zu bekochen.
Erstmalig sind im November auch Bremer Barbetriebe dabei und bieten speziell kreierte Cocktails: die Lemon
Lounge (Mario Ippen), Haibach’s (Jost
Haibach), Casual (Christoph Wiesenbach). Viele prominente Gäste binden
sich die Schürze um und helfen im Service, moderieren und agieren auf der
n
Bühne. www.wolkenschieber.info

Bereits im Vorfeld werden die Spendenempfänger bestimmt, so Initiator
und Projektleiter Rainer Knüppel. Bisher wurden fünf von acht Empfängern
ausgewählt: Hand zu Hand e. V. für seine psychosoziale Beratungsstelle für
Gehörlose und Hörgeschädigte, Sonnenblume e. V. in Bremerhaven, der Verein AfJ e. V. Kinder und Jugendhilfe
Bremen, 21 Hoch 3 e. V. für Kinder mit
Trisomie und Fluchtraum e. V., der sich
für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einsetzt.
Die Gala findet im Maritim Hotel &
Congress Centrum statt. Der Clou: Hier

Benefizkonzert für das
des NRZ Friedehorst
Der Förderverein des neurologischen
Rehabilitationszentrums (NRZ) in Friedehorst e. V. lädt am 15. Oktober zu einem Benefiz-Konzert ein. Unter der musikalischen Leitung von Joshard Daus
stehen neben den Musikern der Europa-Chor-Akademie auch Schüler des
Friedehorster Nebelthau-Gymnasiums
sowie junge Rehabilitanden aus dem
NRZ auf der Bühne. Auf dem Programm stehen europäische Volkslieder
und neu arrangierte Filmmusiken.
„Dies wird ein beeindruckender Beweis für die exzellente Arbeit des NRZ
und für den Willen dieser jungen Menschen, sich ihren Weg zurück in ein
selbstbestimmtes Leben zu erkämpfen“, sagt Inge Sandstedt, Vorsitzende
des Fördervereins. 1985 wurde in Friedehorst das Rehazentrum gegründet –
das erste überhaupt in Deutschland.
Mittlerweile betreut es unter der Leitung von Chefarzt René Kakos 137 stationäre und 22 teilstationäre Kinder,
Jugendliche und Erwachsene.
34 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

v.l. Joshard Daus und Dr. Dorothee
Daus-Kohlhas (Europa-Chor-Akademi), Professor Wolf Kerschek, Komponist und Arrangeur, NRZ-Musiktherapeut Marco Vollers

„Für die Kinder aus der Reha-Klinik
wird das Konzert der erste Schritt zurück auf die ‚Bühne des Lebens‘ bedeuten“, so Sandstedt, die sich seit der
Gründung 1995 in dem Förderverein
engagiert. Für die Dauer des Projekts
werden diese Kinder durch besondere
Patenschaften der anderen teilnehmenden Schulen und Sänger der
Europa-Chor-Akademie
unterstützt.
„Das soll das ‚Wir-Gefühl‘ im Chor stärken“, sagt die Vorsitzende. Der Chor

wurde zu Beginn des Jahres für sein
herausragendes musikalisches Können
für den Grammy nominiert.
n
Information
15. Oktober, 19:00 Uhr im Gustav
Heinemann-Bürgerhaus; Benefizkonzert:
Chorfantasien, Europa-Chor-Akademie –
Kinderchor des NRZ Friedehorst und des
Nebelthau-Gymnasiums mit Vladyslav
Sendecki am Jazz-Piano
Karten
Nordwest Ticket, Telefon 0421 363636,
www.nordwest-ticket.de, Europa-ChorAkademie, Telefon 0421 690 837-10,
www.europachorakademie.de, Hauptverwaltung Friedehorst (montags-freitags
9:00-12:30 Uhr), Gustav Heinemann-Bürgerhaus, Telefon 0421 6599-70.

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 35

100 Faces – 100 Stories
Europe Grand Central: Das Kulturzentrum
Schlachthof sucht Partner für ein EU-Projekt
Von GUDRUN GOLDMANN

G

renzen sind derzeit in aller Munde, gemeint sind in der
Regel die Außengrenzen Europas und verbunden damit
die Flüchtlinge, die sie unter großen Anstrengungen überwinden. Abgesehen von der aktuellen politischen Situation haben Grenzen schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt, weil sie ein Hier und ein Dort definieren. In dem großen
europäischen Kulturprojekt „Europe Grand Central“ beschäftigen sich jetzt sieben Organisationen in sechs Ländern mit
diesem Phänomen. Der Titel nimmt Anleihen bei dem berühmten New Yorker Bahnhof „Grand Central Station“, den
täglich eine halbe Million Menschen passieren. In Deutschland ist das Kulturzentrum Schlachthof Partner des Projektes,
das die EU bereits bewilligt hat.
Gearbeitet wird ganz unterschiedlich: In Schweden ist die
steigende Angst vor Fremden Thema, in Griechenland richtet
sich der Fokus auf die persönlichen Konsequenzen der ökonomischen Krise, in Italien geht es um die Verbindung von
marginalisierten Stadtteilen und dem Zentrum, in Deutschland um die Erfahrungen von „Grenzgängern“ und in Polen
um das politische Spannungsfeld an der östlichen Landesgrenze. Das oftmals sehr klischeebehaftete Bild der arabischen Welt soll durch die Einbeziehung arabischer Künstler
aufgebrochen werden. Gearbeitet wird mit interaktivem
Theater, Fotografie, Video, Kunsthandwerk, Design und
Street Art, dazu kommen Workshops und Künstlerresidenzen.
Das Bremer Projekt trägt den Titel: 100 Faces – 100 Stories. Ein Interviewteam spricht mit 100 Bremerinnen und Bremern über ihre Grenz-Erfahrungen. Mitmachen kann jeder:
Konzertbesucher, Auszubildende, Rentner, Erzieherin, Gefängnisinsasse, Lehrerin oder Schauspieler. Aus dem Material
wird eine Fotoausstellung kuratiert, die im öffentlichen
Raum zu sehen sein wird, und es werden kurze Videosequenzen erstellt, die in eine digitale Plattform eingestellt werden.
Als Ort für die Ausstellung ist eine Brache in der Überseestadt denkbar. Die großformatigen Fotos könnten außen an
Container gehängt werden, während die Videos im Inneren
laufen. Im Februar 2016 findet ein großes, gemeinsames Abschlussevent statt. Der gemeinsamen Arbeit liegt die Überzeugung zugrunde, dass Diversität und Inklusion wichtige
Werte einer modernen Gesellschaft sind, die es zu fördern
gilt. Dazu möchte das Kulturzentrum Schlachthof einen Beitrag leisten und sucht in Bremen noch Partner, die dieses Kulturprojekt finanziell unterstützen. Ob eine Firma den Druck
der Fotos übernimmt oder mit einer Spende das Gesamtprojekt unterstützt – jeder Beitrag ist willkommen – bei Interesse
auch die Teilnahme am Projekt.
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Information
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 35

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 36

METROPOLREGION

Rehabilitation an der
European Medical School
Die Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Sie haben jetzt einen Stiftungsvertrag und eine neue Kooperations-

Nordfrost investiert
im Jade-Weser-Port
Das Unternehmen Nordfrost will seine Kapazitäten im Jade-Weser-Port
verdoppeln und plant dafür Investitionen in Höhe von 40 Millionen
Euro. Neben dem bestehenden
Frischwarenlager soll ein neues Tiefkühllager entstehen.
„Das ist ein wichtiges Signal für
den Hafen und ein Zeichen für ein
vertrauensvolles Miteinander zwischen dem Land und Nordfrost“,
sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. „Rechtliche Auseinandersetzungen konnten längst
einvernehmlich gelöst werden.“
Die Geschäfte im Tiefwasserhafen laufen laut Lies im dritten Jahr
besser als zuvor. „Der Umschlag
nimmt weiter an Fahrt auf. Mit
Maersk und MSC steuern die beiden
weltgrößten Reedereien jede Woche
mit drei Schiffen den JadeWeserPort
an. Dazu kommen entsprechende
Feederdienste.“
Es sei richtig, jetzt über die zweite
Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports
nachzudenken. „Wenn wir eine
Chance haben wollen, Mitte 2025
vom langfristig erwarteten Wachstum des Containerhandels zu profitieren, müssen wir dafür schon heute die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen. Voraussichtlich
in der zweiten Jahreshälfte 2015 liegen die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, die wir mit Spannung erwarten“, so Lies.
n

36 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

vereinbarung unterzeichnet. „Eine enge Verknüpfung mit der Region ist uns
wichtig“, so DRV-Vorstandsvorsitzender
Cornelius Neumann-Redlin, „um deutlich zu machen, welche Impulse von einem Rentenversicherungsträger ausgehen können.“ Der Aufbau der European
Medical School (EMS), die neue Fakul-

tät Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Universität in Oldenburg, biete sich dazu an. Im Detail geht es um die Förderung einer
wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe für Rehabilitationswissenschaften. Sie wird vom DRV fünf Jahre
lang unterstützt.

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 37

Mit der Weiterentwicklung rehabilitations- und sozialwissenschaftlichen
Wissens werde ein wichtiger Beitrag zur
Qualitätssteigerung erbracht, der Versicherten und ihren Arbeitgebern in der
Region zu Gute kommt, so der stellvertretende DRV-Geschäftsführer Christian Wolff. „Aber auch wir als Institution

werden aus der Zusammenarbeit mit
der EMS unseren Nutzen ziehen, weil
unsere drei Rehabilitationskliniken zukünftig den Titel Akademische Lehrstätte der Fakultät für Medizin- und Gesundheitswissenschaften der Carl von
Ossietzky-Universität Oldenburg führen“,
so Neumann-Redlin. „Dies wird die At-

traktivität unserer Kliniken steigern,
weil vor allem über die Hospitationsmöglichkeit unser Klinikpersonal profitieren wird.“ Die EMS ist ein in Europa
einzigartiges deutsch-niederländisches
Kooperationsprojekt der Unis Oldenburg und Groningen. Sie geht neue Wege in der Medizinerausbildung.
n

Niedersachsens
Seehäfen im Plus
Im ersten Halbjahr 2015 haben die
neun niedersächsischen Seehäfen
Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg,
Stade und Wilhelmshaven mit mehr
als 25 Millionen Tonnen umgeschlagenen Gütern im Seeverkehr ein Plus
von rund 13 Prozent gegenüber dem
Vorjahr erreicht.
Demnach wuchs der seeseitige
Umschlag von Massengütern um
sechs Prozent auf rund 20 Millionen
Tonnen. Der Stückgutumschlag im

Finanzrisiken steuern: neue
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Foto Eurogate

07_STANDORT_ Region

Seeverkehr belief sich in den ersten
sechs Monaten des Jahres auf rund
fünf Millionen Tonnen. Hierzu zählen neben konventioneller Ladung
wie Forstprodukten, rollender Ladung, Stahl und Projektladung auch
Container.
Das starke Wachstum im Stückgutbereich gehe vor allem auf deutliche Volumensteigerungen am Container Terminal Wilhelmshaven (im
Bild) zurück, wie der Unternehmensverband „Seaports of Niedersachsen“ mitteilt.
n

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 37

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 38

METROPOLREGION

VERANSTALTUNGSTIPPS

Digitale Strategien:
Regionalkonferenz der Gesundheitswirtschaft Nordwest
„Gehe mit der Zeit, sonst gehst Du mit der Zeit! – Personalstrategische Unternehmensführung in der Gesundheitsbranche in Zeiten des digitalen Wandels“: Unter diesem Motto
steht die nächste Regionalkonferenz des Gesundheitswirtschaft Nordwest e. V. Sie findet am 5. Oktober (13:00-17:30
Uhr) in der Handelskammer Bremen statt. Gastredner ist Martin
Gaedt (im Bild). „Wer unter Fachkräftemangel leidet, ist selber
schuld!“, so der Autor des Buches
„Mythos Fachkräftemangel“. Gaedt ist Unternehmer, Redner und
Autor. 2007 gründete er mit Kollegen die Younect GmbH, eine
E-Recruitung-Plattform.
Hauptthema der Konferenz werden digitale Recruiting-Strategien
sein. Dabei sollen auf praxisnahe Weise diese Fragen diskutiert werden:
• Wie bereite ich mein Unternehmen auf den Wandel in
Personalführung und -akquisition vor?
• Wie mache ich mein Unternehmen online sichtbar
für potenzielle Bewerber?
• Welche neuen Informationstechnologien sollten
wir im Wettbewerb um Talente nutzen?
• Haben wir die Optionen und Gefahren der
„Öffentlichkeit im Netz“ strategisch mitbedacht?
Information/Anmeldung
www.regionalkonferenz.gwnw.de;
Claudia Klöhn, Regionalbüro Bremen,
Telefon 0421 3362 7311,
c.kloehn@gwnw.de

Treffpunkt Metropolregion:
Business-Talk am 15. September
Austausch ist häufig die Geburtsstunde für Innovationen.
Diesen Gedanken will der Förderverein Wirtschaft pro Metropolregion nutzen und lädt zu einem Business-Talk ein: „Treffpunkt Metropolregion“. „Nutzen Sie unseren Business-Talk,
um sich von innovativen Unternehmen
und Produkten aus
dem Nordwesten inspirieren zu lassen,
neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Ideen zu schmieden“, heißt es in der Einladung. Die Veranstaltung findet am
15. September ab 17:00 Uhr bei Cewe in Oldenburg (Meerweg 30–32) statt. Eine Reihe von Unternehmern aus der Region wird dort sich und das Unternehmen kurz vorstellen.
Das sind:
• Andreas Kluge
(Cewe Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg),
• Dr. Carl Maywald (Vector Foiltec GmbH, Bremen),
• Walter Tietz (Onlyglass GmbH, Verden),
• Bernhard Aumann (Wilhelms GmbH, Garrel) und
• Tobias Dazenko (TobyRich GmbH).
Zuvor kann das Cewe-Werk besichtigt werden.
Dem Förderverein gehören rund 100 Unternehmen und
Wirtschaftseinrichtungen aus allen Branchen und der gesamten Region an. Er versteht sich als Plattform zum Netzwerken
und als Ideenwerkstatt für die Metropolregion. In ihr sind
Weltmarktführer, kleine und mittlere Unternehmen ebenso
beheimatet wie „Hidden Champions“. Besonderes Wertschöpfungs- und Wachstumspotenzial findet sich in der maritimen Wirtschaft und Logistik, Automobilindustrie, Luftund Raumfahrt, Gesundheitswirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie bei den erneuerbaren Energien.
Kontakt
Olaf Orb, Förderverein Wirtschaft
pro Metropolregion e. V.,
c/o Handelskammer Bremen,
Telefon 0421 3637-272,
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38 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

07_STANDORT_ Region

26-39_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:56 Seite 39

Foto Crystal Cruises

Das Kreuzfahrtschiff
Crystal Serenity (Crystal Cruises) in
der Antarktis

Großauftrag für
die Lloyd Werft
Die Lloyd Werft Bremerhaven AG wird
für die Reederei Crystal Cruises drei
neue außergewöhnliche und luxuriöse
Kreuzfahrtschiffe der „Exclusive Crystal
Class“ und zwei extrem hochwertige
Flusskreuzfahrtschiffe für Crystals neue

Marke Crystal River Cruises bauen. „Wir
sind sehr stolz darauf, in diese enge
und vertrauensvolle Partnerschaft mit
Crystal Cruises zum Bau dieser fantastischen Schiffe unsere große Erfahrung
im Bau und Umbau von luxuriösen
Kreuzfahrtschiffen und privaten MegaYachten einbringen zu dürfen“, teilte
die Lloyd Werft mit.

Hauptgesellschafter Dieter Petram
und die Vorstandsmitglieder Rüdiger
Pallentin, Carsten J. Haake und Dirk Petersjohann sagten, die Erfahrung und
die Kompetenz der Lloyd Werft seien
wichtige Grundlagen dafür, die Partnerschaft beim Bau dieser Schiffe in
den nächsten Jahren erfolgreich zu gestalten. Im Gespräch ist zurzeit auch
ein Einstieg der malaysischen Genting
Group bei der Lloyd Werft.
„Bremerhaven hat Schiffbau im
Blut. Aber das Potenzial ist im Moment
noch nicht ausgeschöpft“, sagte Tan Sri
Lim Kok Thay von der Genting Group.
Der riesige Konzern mit Sitz in Kuala
Lumpur hat verschiedene Tochterfirmen, die unter anderem in den Bereichen Freizeit und Tourismus, Energie
und Immobilien sowie Biotechnologie
tätig sind, und beschäftigt weltweit
rund 60.000 Mitarbeiter. Mit den Marken „Star Cruises“ und „Crystal Cruises“
und der „Norwegian Cruise Line“ ist
Genting ein führender Anbieter in der
Kreuzfahrtbranche.
Bürgermeister Carsten Sieling und
Wirtschaftssenator Martin Günthner
haben unterdessen die für den Großauftrag notwendige Sanierung der Bananenpier im Bremerhavener Überseehafen zugesagt. Dafür sollen rund 30
Millionen Euro aus dem Sondervermögen Hafen eingesetzt werden, so Sieling in einer TV-Stellungnahme.
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 39

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:15 Seite 40

ZUKUNFTBILDUNG

Junge Flüchtlinge können jetzt
leichter beschäftigt werden.

Allen eine Chance für eine
betriebliche Ausbildung geben
Allianz für Aus- und Weiterbildung: Wirtschaft ist gefordert

D

as neue Ausbildungsjahr steht vor
der Tür, die neue Allianz für Ausund Weiterbildung hat dafür Ziele formuliert. Jetzt ist die Wirtschaft gefordert: In der Vereinbarung hat sie zugesagt, in diesem Jahr die Zahl der bei der
Bundesagentur für Arbeit gemeldeten
Stellen um 20.000 zu erhöhen, um so
die Chancen von Betrieben und Jugendlichen zu verbessern. Allen eine
Chance für betriebliche Ausbildung geben, lautet die Devise.
Die Wirtschaft macht jedem vermittlungsbereiten Jugendlichen, der zum
30. September noch keinen Ausbildungsplatz hat, drei Angebote für eine
betriebliche Ausbildung. Die berufliche
und räumliche Mobilität des Jugendlichen ist dabei wichtig und wird ggf.
durch Unterstützung der Agenturen für

40 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Arbeit oder der Länder flankiert werden. Für Jugendliche, die nicht sofort
eine betriebliche Ausbildung beginnen, stellt die Wirtschaft jährlich
20.000 Plätze für Einstiegsqualifizierung (EQ) als Brücke in Ausbildung bereit. Hier geht es insbesondere um benachteiligte junge Menschen (EQ Plus)
und Jugendliche mit migrationsbedingten Problemlagen.
Handelskammer und DIHK appellieren deshalb jetzt an die Bremer Unternehmen, ihre noch offenen Ausbildungsplätze auch bei den Arbeitsagenturen zu melden.
Unterdessen hat DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben den
Beschluss der Bundesregierung gelobt,
Barrieren bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt abzubauen.

Das Bundeskabinett hat die Beschäftigungsverordnung geändert, was jungen
Asylsuchenden und Geduldeten mit guter Bleibeperspektive einen schnelleren
Zugang zu Praktika eröffnet. Die bisher
erforderliche Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit entfällt für Pflichtpraktika, für bis zu dreimonatige Orientierungs- oder ausbildungsbegleitende
Praktika sowie für Einstiegsqualifizierungen. „Es ist wichtig, den Flüchtlingen die Integration in Ausbildung und
Beschäftigung zu erleichtern“, sagte
Wansleben. „Sehr gut ist, dass Flüchtlinge nun auch Zugang zu Einstiegsqualifizierungen haben.“ Denn diese strukturierten Praktika fänden direkt in den
Betrieben statt und böten „große Chancen auf eine Übernahme in Ausbildung“.
n

Siegertypen 2015:
8. Wettbewerb gestartet

Auszeichnungen für
Schifffahrtskaufleute

Ideenreich, einsatzfreudig und clever:
In Bremen gibt es viele Auszubildende,
die in ihrem Beruf Außergewöhnliches
leisten. So viel Engagement verdient
Anerkennung. Die Handelskammer
Bremen, die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven und die Handwerkskammer Bremen schreiben deshalb zum achten Mal den Wettbewerb
„Siegertypen gesucht“ aus. Bis zum 30.
September 2015 können sich Auszubildende, die neben guten Noten auch
überzeugende Projekte vorweisen können, um diese Auszeichnung bewerben.
Die Preisverleihung findet im Dezember statt. An dem Wettbewerb können
alle Azubis aus Bremer und Bremerhavener Unternehmen teilnehmen.
n

17 junge Schifffahrtskaufleute haben
jetzt ihre Berufskarriere in Bremen gestartet. Der Sommerjahrgang wurde
auf der diesjährigen Abschlussfeier der
drei in Bremen tätigen Schifffahrtsvereine (Bremer Rhederverein, Vereinigung Bremer Schiffsmakler und Schiffsagenten, Schiffsmakler-Vereinigung für
Küsten- und Seeschiffsbefrachter) im
Haus Schütting geehrt.
Die Prüfungen bestanden haben:
Dean-Calvin Bier (Geuther), Vera Brinkmann (Rhenus Maritime), Ole Burmester (Vinnen), Barbara Bursch (Cargo-Levant), Tobias Determann (MSC), Denise
Dudda (MSC), Simon Hemkes (PWL),
Tobias Jahn (Sloman Neptun), Kevin
Kalinowski (Wallenius), Daniel Constantin Kluge (Wallenius), Madelein
Kretschmann (Geuther), Ilona Krutsch

Die Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet
unter www.siegertypen-gesucht.de.

Fotos COSCO/Gabrysch, Jörg Sarbach

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 41

(MSC), Johannes Lembcke (H&P), Saskia Meier (MSC), Torben Schwarz
(MSC), Felix Thole (Wallenius), Jork Fleming Zimbalski (H&P).
n

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 42

ZUKUNFTBILDUNG

Fotos Gesamtverband textil+mode/Go Textile!, Barlag

jobmesse bremen:
Talente gewinnen

Kleider machen Leute –
welche Leute machen Kleider?
Zahlreiche Ausbildungsberufe sind neu geordnet worden.

N

eue Technologien, neue Materialien, veränderte Anforderungen:
Die Arbeits- und Berufswelt ist ständigem Wandel unterworfen. Das wirkt
sich auf die Ausbildung in den Unternehmen aus. In diesem Sommer treten
wieder zahlreiche modernisierte Berufe
in Kraft.
Rund 810.000 junge Frauen und
Männer absolvierten vergangenes Jahr
in Deutschland eine betriebliche Ausbildung in Industrie-, Handels- und
Dienstleistungsberufen. Etwa 320.000
nahmen an einer IHK-Abschlussprüfung teil, während zirka 310.000 junge
Leute ihre Berufsausbildung starteten.
Auch für diesen Sommer erwartet der
DIHK wieder rund 300.000 neue Auszubildende. Sehen lassen kann sich zudem die Zahl der Berufe, in denen ausgebildet wird: Es sind 250 – von Anlagenmechaniker/-in bis Zweiradmechatroniker/-in.
In einigen Fällen werden die Auszubildenden ab Sommer auf Neuerungen
stoßen. Denn wie Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt sind auch die Ausbildungsberufe Änderungen unterworfen. Fertigungstechnologien haben sich
weiterentwickelt, neue Materialien sind
hinzugekommen, Produktions- und Verarbeitungsprozesse haben sich gewandelt. Der DIHK, das Bundesinstitut für

42 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Berufsbildung (BIBB) und andere Organisationen und Verbände halten die
Entwicklungen genau im Blick und sorgen regelmäßig dafür, dass sie sich in
zeitgemäßen Ausbildungsordnungen
widerspiegeln.
So wurden auch zum neuen Ausbildungsjahr 2015/16 einige Berufe neu
geordnet. Darunter finden sich größere
Berufe wie Gießereimechaniker/-in mit
insgesamt 1.500 Auszubildenden im
vergangenen Jahr, aber auch Orchideenberufe wie Kerzenhersteller und
Wachsbildner/-in. Dies sind die sechs
wichtigsten neu geordneten Berufe:
Gießereimechaniker/-in, Holzmechaniker/-in, Textil- und Modenäher/-in sowie Textil- und Modeschneider/-in, Betonfertigteilbauer/-in, Automatenfachmann/-frau
Darüber hinaus traten mit Beginn
des neuen Ausbildungsjahres am 1. August noch elf weitere modernisierte
Ausbildungsordnungen in Kraft. Auch
zum Start des übernächsten Ausbildungsjahres werden wieder zahlreiche
Berufe neu geordnet. Geplant sind dabei zum Beispiel Überarbeitungen der
Ausbildungsberufe Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Kaufmann/-frau im
Einzelhandel.
n

Zum zehnten Mal macht die jobmesse
deutschland tour am 26. und 27. September in Bremen bei Auto Weller
Halt, um Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen mit Bewerbern zusammenzuführen. Regionale und überregionale
Unternehmen können sich ein Wochenende lang in der Hansestadt mit motivierten Messegästen austauschen und
gemeinsam Ideen für Arbeits-, Ausbildungs- oder Karrieremöglichkeiten entwickeln.
Das Highlight „Live-Matching“ unterstützt die passgenaue Suche: Durch
den Abgleich der Profildaten von Bewerbern mit den Anforderungen der
teilnehmenden Firmen kann jeder Besucher die zutreffenden Unternehmen
ansteuern. „An nur zwei Tagen treffen
die Personaler hier auf eine Vielzahl
von Bewerbern und können im direkten
Kontakt viel schneller qualifizierte Ta-

lente erkennen“, sagt Organisationschef Martin Kylvåg. Auf dem Recruiting-Event sind Bewerber aller Altersstufen, Fachrichtungen und Qualifikationen willkommen. So richtet sich die
Messe sowohl an Berufseinsteiger und
(Young) Professionals als auch an
wechselwillige Fach- und Führungskräfte, Weiterbildungsinteressierte, Existenzgründer oder an die Generation
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08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 43

Karrieremesse: Jacobs
Career Fair 2016
Am 24. Februar 2016 lädt die Jacobs
University Bremen wieder Unternehmen ein, sich ihren internationalen Studierenden zu präsentieren. Die Jacobs
Career Fair feierte 2014 ihre Premiere
mit rund 1.000 Besuchern an 24 Messeständen.
Sie will eine Kontaktbörse sein zur
Vernetzung der Absolventen und Studierenden mit regionalen Unternehmen sowie mit globalen Akteuren: Unternehmen können hier in den direkten
Austausch mit talentierten, motivierten und neugierigen jungen Menschen
aus aller Welt treten. Studierende aller
anderen Bremer Hochschulen sind
ebenfalls herzlich willkommen. Die Veranstaltung im Campus Center der Jacobs University (14.00-18:00 Uhr) steht

wieder unter der Schirmherrschaft der
Handelskammer Bremen.
Die Jacobs University versteht sich
als „ein besonderer Ort der Inspiration“,
wo keine eng aufgestellten Spezialisten ausgebildet werden, sondern die
Studierenden die Fähigkeit vermittelt
bekommen, auf Basis einer breiten
Fachkompetenz und praktischer Erfahrungen über den Tellerrand zu schauen.
Sie ist mit Studierenden aus mehr als
100 Ländern eine der internationalsten
Universitäten in Europa und weltweit.
Auf der Jacobs Career Fair können
die Aussteller ihr Unternehmen oder ihre Institution sowie ihre Angebote an
Einstiegspositionen, Praktika, Traineeprogrammen oder Forschungsprojekten an den Messeständen vorstellen.
Im Begleitprogramm können sie zusätzlich Präsentationen halten. Für die Stu-

dierenden werden zudem verschiedene
Workshops zu karriererelevanten Fragen angeboten. Ein informeller Netzwerk-Empfang im Anschluss an die
Messe gibt Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 43

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 44

WIRTSCHAFTGLOBAL.TTIP

DIE EU-HANDELSSTRATEGIE:
THINK BIG, BUT THINK SMALL FIRST!

I

m Herbst wird die EU eine neue
Handelsstrategie vorlegen, die die
Prioritäten für EU-Freihandelsverhandlungen für die nächsten fünf Jahre festlegen wird. Als Exportnation ist
Deutschland auf offene Märkte und
faire Handelsregeln angewiesen. Unsere Ausfuhren sichern ein Viertel der
deutschen Arbeitsplätze.
Doch der Protektionismus nimmt
weltweit zu: Unternehmen treffen immer öfter auf neue Handelsbarrieren,
wenn sie in Märkte außerhalb der EU
exportieren. Gleichzeitig steigt die wirtschaftliche Bedeutung dieser Länder,
denn das Wachstum findet hauptsächlich außerhalb Europas statt. Handelsabkommen, die unnötige Barrieren abbauen, Zollverfahren vereinfachen und
vorhersehbarere Regeln für internationale Geschäfte schaffen, sind daher für
die Zukunft der deutschen Wirtschaft
unentbehrlich.
Der Königsweg hierfür bleiben nach
wie vor Abkommen der Welthandelsor-

44 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

ganisation WTO. Doch da die WTO-Verhandlungen seit Jahren stocken, sind
bilaterale Vereinbarungen mit wichtigen Handelspartnern eine sinnvolle Alternative. Diese sollten so gestaltet
sein, dass sie anschlussfähig sind und
das weltweite Handelssystem weiterbringen können.
Wichtig ist es dabei, den Bedarf kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
besonders in den Fokus zu rücken. Wir
brauchen Abkommen, die auch mit begrenzten Ressourcen einfach umzuset-

zen sind. Bei den bisherigen Abkommen gibt es hier deutlichen Verbesserungsbedarf – aufgrund komplexer Ursprungsregeln nutzen KMU beispielsweise die niedrigeren Zölle bisher oft
nicht.
Auch fehlen meist überzeugende Lösungen für Kernprobleme des Mittelstands: Dazu zählen vor allem nicht-tarifäre Handelshemmnisse, komplexe
Zollverfahren, Beschränkungen der Mobilität von Mitarbeitern sowie die unübersichtliche Informationslage in Bezug auf regulatorische Anforderungen.
Bei den Verhandlungen mit den USA
stehen diese Themen daher nun zu
Recht im Vordergrund, auch ist ein spezielles KMU-Kapitel geplant. Die neue
EU-Handelsstrategie muss die genannten Probleme ernst nehmen und dem
umfassenden „think small first“-Prinzip
der EU entsprechen. Denn nur dann
kann sie kleine und mittlere Unternehmen und damit die gesamte Wirtschaft
voranbringen.
n

Fotos DIHK, EU

Ein Beitrag von Eric Schweitzer,
DIHK-Präsident

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 45

TTIP: Bürokratieabbau
im Handel mit den USA
Gerade kleine und mittlere Unternehmen kämpfen im US-Geschäft mit zahlreichen Schwierigkeiten, wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK) zeigt.
Entsprechend groß sind die Hoffnungen in das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. „TTIP bietet die
große Chance für einen umfassenden
Bürokratieabbau im Handel mit den
USA“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Besonders profitieren würde der deutsche Mittelstand.“
Der DIHK habe mehr als 100 deutsche Betriebe befragt, die seit längerem Geschäftsbeziehungen mit den
USA unterhalten. Das Ergebnis: Die Unternehmen wünschten sich vor allem
Erleichterungen für Produktzulassungen und Vereinfachungen bei den Zoll-

verfahren sowie bei der temporären
Entsendung von Mitarbeitern, beispielsweise für Reparaturarbeiten.
„Vier von fünf dieser Betriebe geben
an, dass sie im US-Geschäft bereits Probleme bei der Zollabwicklung hatten“,
so Wansleben. Mehr als 50 Prozent bereite die mangelnde Transparenz von
Importauflagen häufig oder sogar sehr
häufig Schwierigkeiten. Auch Art und
Umfang der Zolldokumente bedeuteten einen erheblichen Aufwand im
Handel mit den USA, den TTIP mildern
könnte. Die Hälfte der Unternehmen
klage über bürokratische Hürden bei
der Ausstellung von amerikanischen Visa. Und: Wenn die Lieferung in den
USA ankomme, verursachten die unterschiedlichen Vorgaben der einzelnen
US-Bundesstaaten Probleme. Hier
könnte eine Datenbank über regulatorische Anforderungen für Produkte in
allen US-Bundesstaaten helfen.
n

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Was bedeutet der EU-Außenhandel für Handel und Arbeitsplätze
in Deutschland?
Eine im Juni veröffentlichte Studie der EUKommission hat untersucht, wie der EU-Außenhandel zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der EU
beiträgt. Daten und Fakten zu Deutschland:
• Der Wert deutscher Exporte in Nicht-EU-Länder
beträgt 582 Milliarden Euro pro Jahr.
• Mehr als 6,2 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland hängen von Exporten in Nicht-EU-Länder ab.
• 870.000 weitere deutsche Arbeitsplätze werden
von Zulieferungen für Exporte anderer EUMitgliedstaaten in Nicht-EU-Länder gesichert.
• Deutschland-Exporte unterstützen außerdem 1,3
Millionen Arbeitsplätze in anderen EU-Ländern.
Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der vom Export
abhängigen Arbeitsplätze in Deutschland sind im
Dienstleistungsbereich angesiedelt.
Quelle: EU-Kommission, „Trade and Jobs“: http://ec.europa.eu/
trade/policylin-focus/trade-and-jobs/

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9.2015 Wirtschaft in Bremen10:08
| 45

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 46

WIRTSCHAFTGLOBAL.TTIP

Vom Zollabbau zur Zukunftssicherung –
EU-Handelspolitik gestern, heute und morgen
Von FREYA LEMCKE (DIHK Brüssel)

J

eden Tag werden international aktive Unternehmen mit zahlreichen
Hürden bei Exporten und Importen
konfrontiert. Doch unsere Produktion
und unser Wohlstand hängen sowohl
von ausländischen Kunden als auch
von Rohstoffen und Vorprodukten aus
anderen Regionen ab. Um neue Märkte
zu öffnen und den Außenhandel effizienter, vorhersehbarer und kostengünstiger zu gestalten, verhandelt die
Europäische Union (EU) Handelsabkommen. Art und Umfang dieser Abkommen haben sich dabei über die Zeit
weiterentwickelt und den neuen Gegebenheiten einer zunehmend globalisierten Welt angepasst. Die handelspolitische Agenda der EU allgemein ist
heute vielfältiger und weiterhin im
Wandel begriffen.
ln den 1980er und 1990er Jahren
lag der Schwerpunkt noch auf sogenannten multilateralen Verhandlungen, die weltumspannende Abkommen
hervorgebracht haben. Doch in den

2000er Jahren gerieten diese multilateralen Verhandlungen ins Stocken: Die
2001 gestartete Doha-Runde der Welthandelsorganisation ist bis heute nicht
abgeschlossen, 2014 wurde nach langem Ringen lediglich ein Konsens über
einen Teilaspekt, die Vereinfachung der
Zollabwicklung, beschlossen.
Die EU hat daher ab 2007 vermehrt
bilaterale Verhandlungen mit wichtigen Partnern aufgenommen, zunächst
schwerpunktmäßig mit schnell wachsenden Schwellenländern, insbesondere in Asien. Die neuen Abkommen sollten neben dem klassischen Zollabbau
auch Vereinbarungen zu Bereichen wie
Dienstleistungen, nachhaltige Entwicklung, Schutz geistigen Eigentums oder
öffentliche Beschaffung enthalten, da
zeitgemäße Regelungen zu vielen dieser Zukunftsthemen in den alten multilateralen Abkommen fehlten.
Mit dem Abschluss des Lissabon-Vertrages 2009 wurde die Verhandlungsagenda noch breiter: Da die Zuständig-

keit für ausländische Direktinvestitionen durch den Vertrag an die EU übertragen worden war, integrierte die EUKommission das Thema Investitionsschutz nun in laufende und zukünftige
Verhandlungen, die zunehmend auch
mit Industriestaaten wie zum Beispiel
Kanada geführt wurden. Außerdem
sollte auch die Zusammenarbeit im Regulierungsbereich ausgebaut werden,
um unnötige Unterschiede bei Normen
und Zertifizierungen zu vermeiden.
Zukünftige Handelsstrategie:
Sicherung von Werten und
der Position in der Welt
Die neuen EU-Abkommen – bereits ausverhandelte wie die mit Kanada, Singapur und Vietnam oder noch in der Verhandlung befindliche wie mit den USA
(TTIP) – spiegeln diese Entwicklungen
wider: Durch einen umfassenden Ansatz sollen Antworten auf drängende
Fragen gefunden werden, die sich

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46 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

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Digitalisierung und Politisierung von
Wirtschaft und Handel stellen. Der internationale Handel wird weiter an Bedeutung gewinnen und damit auch
Themen wie der Transfer von Daten
oder der Schutz geistigen Eigentums.
Dafür brauchen wir genauso verlässliche globale Regeln wie in anderen Bereichen. Der Zugang zu Rohstoffen und
Energie ist eng mit sicherheitspolitischen Überlegungen verknüpft. Die Frage, wie man gegen wettbewerbsverzerrendes Verhalten durch beispielsweise
Dumping oder Ausbeutung von Arbeitnehmern und Umwelt vorgeht, beeinflusst die diplomatischen Beziehungen
auch über die Handelskontakte hinaus.
Die im Herbst 2015 erwartete neue
Handelsstrategie wird daher auch um
das Thema kreisen, wie europäische
Werte, wie ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit, in einer
Welt gesichert werden können, in denen die wirtschaftliche Bedeutung
Europas abnehmen wird. Weitere Liberalisierungsbemühungen und ein
Schulterschluss mit den USA durch ein
umfassendes TTIP-Abkommen sind
hierfür ein unverzichtbarer Baustein,
ebenso wie eine Belebung der Welthandelsorganisation (WTO) als Forum für

Foto EU

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 47

Vereinbarungen auch jenseits von Zöllen und Zollverfahren. Aufgrund der Erfahrungen mit der Implementierung bilateraler Abkommen steht außerdem
fest: Bei der zukünftigen Strategie
muss Effektivität groß geschrieben werden. Abkommen müssen konkrete Vorschriften enthalten, die auch für kleine
Unternehmen mit wenig internationaler Erfahrung umsetzbar sind. Denn nur
so greifen Politik und Praxis ineinander
und bringen den erwünschten Schub
zur Sicherung unserer Zukunft als Global Player.
n

Neue Ziele.

Wer verhandelt TTIP?
Die erste Verhandlungsrunde
fand im Juli 2013 statt, die 10.
Runde im Juli 2015 in Brüssel.
In Washington und Brüssel
arbeiten 36 Arbeitsgruppen
der EU und 31 Arbeitsgruppen
der USA. Chefverhandler auf
Seiten der EU ist Ignacio
Garcia Bervero (r.) und für
die USA Dan Mullaney.

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08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 48

WIRTSCHAFTGLOBAL.TTIP

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e Partnerländern verbessert.

Zentralamerika

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Der Freihandelsteil des Assoziierungsabkommens
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Costa Rica, El Salvador,
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e cchzeitig soll
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e den Wirtschaftsraaum Zentralamerika stärken.
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Quelle VIAVISION

Chile

seit 2002

Das Assoziierungsabkommen
mit Chile schließt ein Freihandelsabkommen ein, ist aber
weit mehr als das. Es bildet eine
vertragliche Basis für einen
politischen Dialog, Wirtschaftsbeziehungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Das
Abkommen enthält unter
anderem Bestimmungen über
den Warenverkehr, Dienstleistungen, Niederlassung,
Investitionen, Kaapitalverkehr,
öfffentliche Beschaffung,
geistiges Eigentum,
Eigentum Wettbewerb und Streitbeilegung.

48 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Andengemeinsschaft

seit 2013

ZZiiel des Freihandel
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bbeziehungen zwischen
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Kolumbien
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Zolleinsparungen
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gionale Integration zwischen den Andenländern zu
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stärken.
Das Abkommen
en enthält zudem Bestimmungen über den Schutz deer Menschenrechte, das
Rechtsstaatsprinzip, Arbeitnehmerrechte
rbeitnehmerrechte und den
Umweltschutz nach internationalen
ternationalen Standards.

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 49

Die Megaregionals
TTIP ist nicht das erste große regionale
Handelsabkommen, sondern eine Antwort auf die „Megaregionals“ in anderen Teilen der Welt. Ohne die EU werden gerade unter anderem verhandelt:

Südkorea

seit 2011

Seit Juli 2011 findet das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea
Anwendung. Es war das erste einer neuen
Generation von Freihandelsabkommen,
das stärker als bisher nicht-tarifäre
H ndelsbarrien abbauen
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uenn soll. Es schafft
Zölle weitge
weitgehend
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mit Dienstleiisstung
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Prüf-f und Zertifizierungsverfahren
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für Verbraucherelektronik und
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Haush
Haushaltsgeräte.
Weitere Punkte sind der
Schhhut
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de geistigen Eigentums, Wettbewerbspppolittik
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t und Nachhaltigkeit.

• TPP (Trans-Pacific Partnership)
12 pazifische Länder unter anderem USA,
Japan und Australien, gesamtes BIP: US Dollar
27,5 Trillionen, 33 Prozent des Welthandels
• RCEP (Regional Comprehensive Economic
Partnership)
16 asiatisch-pazifische Länder wie Indien,
China, Japan, Korea und die ASEAN-Staaten,
gesamtes BIP: US Dollar 17 Trillionen,
40 Prozent des Welthandels
• Tripartite Free Trade Area
26 afrikanische Länder, gesamtes BIP:
US Dollar 1 Trillion

Abgeschlossene EU-Abkommen
mit Marktzugangsregelungen
1998
2000
2002
2003
2004
2005
2008

2009

Süd
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seit 2000
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00 regelt ein bilaterales Handels-,
EEntw
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twicklungs- und Kooperationsabkommen
d Handelsbeziehungen zwischen der EU
die
und Südafrika, das eine Freihandelszone
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h den Partnern geschaffen hat. Das
Abkommen
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m verfolgt das Ziel, den Dialog
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h n den Parteien zu stärken, Südafrika
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e wirtschaftlichen
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und sozialen
Proozes
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ssen
ssen zu unterstützen sowie in die
Weltwirtschaft zu integrieren, die regionale
Zusammenarbeit zu fördern und den
Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr
auszuweiten.

Mit rund 50 Partnern pflegt die EU zurzeit internationale Handelsbeziehungen.
Dazu kommen mehr als 1.400 Investitionsschutzabkommen, die die Mitgliedstaaten
der EU seit den späten 1950er Jahren unterzeichnet haben. Aktuell verhandelt die
Union an mehreren Stellen über zukunftige Freihandelsabkommen, unter anderem
mit Kanada, Indien, Japan sowie mit dem Verband Südostasiatischer Staaten
(ASEAN). Die größte Aufmerksamkeit ziehen zurzeit die Verhandlungen mit den
USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft auf sich.

2010
2011
2012
2014

Tunesien
Südafrika, Israel, Mexiko
Jordanien, Chile
Libanon
Mazedonien, Ägypten
Algerien
Bosnien-Herzegowina,
CARIFO RUM (Karibische
Gemeinschaft)
Albanien, Madagaskar, Seychellen,
Mauritius, Zimbabwe
Montenegro, Südkorea, Serbien
Korea, Papua Neuguinea, Fidschi
Kolumbien, Peru, Zentralamerika
Georgien, Moldawien

Laufende EU-Verhandlungen
Seit 1990 Gulf Cooperation Council (GCC)
Seit 1999 Mercosur
Seit 2002 Westafrika, Zentralafrika, Ost- und
Zentralafrika (ESA), Südafrikanische
Entwicklungsgemeinschaft (SADC),
Ostafrikanische Gemeinschaft,
Pazifik
Seit 2007 Singapur, Malaysia, Thailand, Indien
Seit 2009 Kanada
Seit 2012 Japan
Seit 2013 USA, China (lnvestitionsabkommen),
Abkommen über den Handel mit
Dienstleistungen (TiSA), Marokko
Seit 2014 Birma/Myanmar (Investitionsabkommen), Ecuador,
Umweltgüterabkommen (EGA)
Quelle: DI HK

9.2015 Wirtschaft in Bremen | 49

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 50

WIRTSCHAFTGLOBAL.TTIP

Auf einer Pressekonferenz in Brüssel
gibt EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström die Einigung mit
Vietnam bekannt.

EU und Vietnam erzielen
Grundsatzeinigung zum Freihandelsabkommen
Bei den seit Juni 2012 laufenden Freihandelsverhandlungen
zwischen der EU und Vietnam haben die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der vietnamesische Industrieund Handelsminister Vu Huy Hoang Anfang August eine
politische Einigung erzielt. Letzte technische Details zu dem
Abkommen werden im Laufe des Herbstes ausverhandelt,
ehe die Verhandlungen endgültig angeschlossen werden
und der Text des Abkommens in den Prozess der rechtlichen
Prüfung, Übersetzung und Ratifizierung gehen kann.
Die deutschen Exporte nach Vietnam betrugen 2014 fast
zwei Milliarden Euro, die Importe knapp sechs Milliarden Euro. Damit rangiert das südostasiatische Land unter den
wichtigsten Handelspartnern Deutschlands zwar noch nicht
ganz vorne, es ist aber aufgrund seiner Größe ein interessanter Wachstumsmarkt und ein attraktives Sprungbrett für die
gesamte Staatengemeinschaft ASEAN.
Vietnam ist das zweite ASEAN-Land, mit dem die EU Freihandelsverhandlungen abschließt. Die Verhandlungen mit
Singapur wurden 2014 beendet, doch die Ratifizierung des
Abkommens steht noch aus. Verhandlungen mit Malaysia
und Thailand ruhen momentan. Langfristig arbeitet die EU
auf ein regionales Abkommen mit der gesamten ASEAN-Region hin.
Nach Einschätzung von DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben öffnet das Freihandelsabkommen deutschen
Unternehmen weitere Türen zu einem dynamischen Wachstumsmarkt in Südostasien. Es werde die Zölle senken und Investitionen sowie den Zugang für Dienstleistungsunternehmen erleichtern.

50 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

„Außerdem werden wichtige Rahmenbedingungen für
den Handel verbessert, zum Beispiel der Schutz vor Produktfälschungen.“ Das „insgesamt sehr umfassende“ Abkommen
spiegele „die Vielzahl an Herausforderungen wider, die durch
zunehmend integrierte Wertschöpfungsketten entstehen.“
Bremer Unternehmen profitieren –
Delegationsreise geplant
In Bremen unterhalten etwa 80 Unternehmen regelmäßige
Handelsbeziehungen (Im- und Export) mit Vietnam. Knapp
30 davon verfügen bereits über eine eigene Tochtergesellschaft oder Niederlassung bzw. einen Handelsvertreter
vor Ort. Allein im Jahr 2014 wurden Waren im Wert von mehr
als 246 Millionen Euro (Einfuhr: ca. 230,6 Millionen Euro,
Ausfuhr: ca. 15,6 Millionen Euro) zwischen Bremen und Vietnam gehandelt.
Ähnlich wie beim EU-Freihandelsabkommen mit Südkorea, das seit dem 1. Juli 2011 angewendet wird, erwartet die
Handelskammer Bremen positive Effekte für die bremische
Wirtschaft. Insbesondere in den Bereichen Maschinen- und
Anlagenbau (inkl. Ersatzteile), maritime Wirtschaft und Logistik, Automotive, Nahrungsmittel. Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft, Umwelttechnologien, Textil- sowie
Schiffszulieferindustrie bestünden gute Wachstumsperspektiven für den bremischen Vietnamhandel. Die Industrie- und
Handelskammern der Metropolregion Nordwest beabsichtigen, im Herbst 2016 unter Federführung der IHK Stade eine
Delegationsreise nach Vietnam und Kambodscha durchzuführen.
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08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 51

INTERNATIONALER DIALOG

Fotos EU, Michael Bahlo

Bernd-Artin Wessels beendet
konsularische Tätigkeit • Professor
Dr. Bernd-Artin Wessels (Mitte) hat
seine Ämter als Honorargeneralkonsul für Ecuador in Bremen und
Niedersachsen abgegeben. Zu seiner
Verabschiedung reiste auch
Ecuadors Botschafter Jorge Jurado
(l.) in die Hansestadt. In der Handelskammer wurden beide von
Vizepräses Harald Emigholz begrüßt.
Wessels, der lange Jahre die ScipioAtlanta-Gruppe leitete, war von
2001 bis 2011 auch Doyen des Konsularkorps in Bremen. In der EU ist
Deutschland einer der wichtigsten
Handelspartner des südamerikanischen Staates und wichtigster
Exporteur nach Ecuador.

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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 51

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WIRTSCHAFTGLOBAL

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Länderrisiken

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Einen globalen Überblick über die aktuellen Coface-Bewertungen von 160
Ländern bietet die neue Country Risk
Map. Der internationale Kreditversicherer hat die Karte nach den jüngsten Anpassungen etlicher Länderbewertungen aktualisiert: viel Grün in
Nordamerika und West- und Nordeuropa, viel Dunkelrot in Zentralafrika
und dem Mittleren Osten. Rot in Südosteuropa und eine Tendenz in den dunklen Bereich in Lateinamerika kennzeichnen die globale wirtschaftliche Situation Mitte 2015.
Die Coface-Länderbewertung misst
das durchschnittliche Ausfallrisiko bei
B2B-Geschäften mit kurzfristigen Zahlungszielen im jeweiligen Land. Bewertet wird nicht die Staatsbonität. Um
das Länderrisiko zu bestimmen, bezieht
Coface die wirtschaftliche, finanzielle
und politische Situation der Länder
sowie die Zahlungserfahrungen der Coface-Kunden und das Geschäftsumfeld
ein. Die Bewertungen umfassen sieben
Stufen: A1, A2, A3, A4 sowie B, C und
D. Sie können auch unter Beobachtung
für eine Auf- oder Abwertung gesetzt
sein („positive/negative watch“). n
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Mercedes-Benz:
neuer Absatzrekord

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Mercedes-Benz hat im Juli fast 150.000
Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dazu haben nach Angaben des Konzerns
vor allem die C-Klasse und die Kompaktwagenmodelle beigetragen. „Nie
zuvor haben wir in den ersten sieben
Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert", sagt Ola
Källenius, Mitglied des Vorstands der
Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.
In Europa hat Mercedes-Benz einen
Absatzrekord verbucht: Mehr als
450.000 Fahrzeuge gingen in den ersten sieben Monaten in Kundenhand
über. Die Verkäufe in Deutschland liegen mit mehr als 150.000 abgesetzten
Fahrzeugen seit Jahresbeginn über

dem Vorjahresniveau. In der Region
Asien-Pazifik wurde im Juli mit mehr als
330.000 abgesetzten Fahrzeugen ein
neuer Bestwert erreicht. In China lag
der Absatz im Juli bei fast 30.000 Fahrzeugen. Damit stiegen die Verkäufe um
41,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Japan, Südkorea und
Australien erzielten im Juli Verkaufsbestwerte, wie das Unternehmen berichtete.
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Bühnen Klebesysteme
neu aufgestellt
Die Heinz Bühnen GmbH & Co. KG aus
Wien hat den Vertrieb der Klebesysteme in den Ländern Österreich, Slowenien, Slowakei, Tschechien und Ungarn
komplett an ihre ehemalige Muttergesellschaft, die Bühnen GmbH & Co. KG
aus Bremen, übergeben. „Unser Schritt
unterstreicht unsere europaweit führende Position als Komplettanbieter
von Schmelzklebstoff-Systemen“, sagte
Firmenchef Hanno Pünjer. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 70 Mitarbeiter und vertreibt weltweit mehr als
500 verschiedene Schmelzklebstoffe,
eine Vielzahl dazu passender Auftragssysteme und kompatible Ersatzteile für
namhafte Anbieter von Schmelzklebstoff-Tankanlagen.
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Wirtschaft „überwintert“ in Russland
Ein Jahr nach den Sanktionsbeschlüssen der EU gegen Russland haben die
deutschen Ausfuhren in die Region
empfindlich gelitten. Die hiesigen Exporte in die Russische Föderation liegen 34 Prozent unter dem Vorjahresniveau; gegenüber 2013 haben sie um
rund 44 Prozent nachgegeben. Der Anteil der Wirtschaftssanktionen an dieser Entwicklung sind laut DIHK jedoch
schwer zu beziffern. Die deutschen Unternehmen vor Ort versuchten derzeit,
zu „überwintern“, so gut es gehe. Der
DIHK wirbt dafür, bei Geschäften, die
nicht unter die Sanktionen fielen, unvermindert aktiv zu bleiben.
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NEUECHANCEN

Wer wird Gründerin
2015?

Bremer Diversity
Wettbewerb 2015

Das Frauen-, Kultur- und Bildungszentrum belladonna verleiht zum 9. Mal
den Gründerinnenpreis. Ziel der mit
5.000 Euro dotierten Auszeichnung ist
es, so Geschäftsführerin Maren Bock,
„die Existenzgründung von Frauen in
der Öffentlichkeit noch sichtbarer zu
machen“. Im Land Bremen seien 30
Prozent aller Gründungen von Frauen.
Das sei im Bundesvergleich zwar hoch,
doch das Potenzial sei noch lange nicht
ausgeschöpft. Die Preisverleihung findet am 30. September um 19:00 Uhr in
der Bel Etage, Hutfilterstr. 24-26, statt.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.
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Zurzeit läuft die aktuelle Bewerbungsrunde für den Bremer Diversity
Wettbewerb: „Der Bunte Schlüssel:
Vielfalt gestalten! 2015“. Der Preis
wurde 2010 vom Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity der
Hochschule Bremen entwickelt, wird
seit 2012 mit dem Mercedes-Benz Werk
Bremen ausgerichtet und von einem
Kuratorium renommierter Akteure aus
Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur der Stadt Bremen getragen.
Die Ausschreibung richtet sich an
Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Non-Profit-Organisationen sowie
Initiativen, die im Bundesland Bremen
ansässig sind und die die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter för dern, die Vorteile von Vielfalt in der

Bitte melden Sie sich an:
www.belladonna-bremen.de

eigenen Organisation bewusst nutzen und sichtbar
machen. Nationalität, Ethnizität,
Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung, körperliche und
geistige Befähigung,
Weltanschauung, Religion, Organisationskultur, Disziplin etc. können
thematisiert werden.
Ausgezeichnet werden vorrangig
die gelebte betriebliche Diversity-Praxis
sowie Konzepte und Maßnahmen, die
sich bereits bewährt haben und nachhaltig wirken. Die Aktivitäten sollten
innovativ und kreativ sein, zur Reflexion über das Thema anregen, zur
Nachahmung reizen, überzeugend begründet und dokumentiert sein. Das
Preisgeld beträgt 5.000 Euro und wird
auf bis zu vier Preisträger verteilt. n

Immer
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dem neuesten
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Stand

Bewerbungen
können bis zum
5. Oktober online
unter www.diversity-preis-bremen.de
eingereicht werden.

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446

Gesetzblatt
der
Freien Hansestadt Bremen
201 4

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zum Wegfall von Befristungen
Vom 4. November 2014
Der Senat verkündet das nachstehende von der Bürgerschaft (Landtag)
beschlossene Gesetz:
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Änderung des Gesetzes,
der Benutzung von Priv
§ 4 des Ges
setzes, betreffend das Verbot d
vom 27. Novem
mber 1877 (SaBremR 7832-ddes Gesetzes vom 24. November 2009 (Brem
aufgehoben.

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3. § 7 Satz 3 wird aufgehoben.
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 53

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NEUECHANCEN

ZAHLEN

des Monats

Airbus patentiert
Hyperschallflugzeug

54 Prozent

aller Betriebe in Deutschland haben im ersten
Halbjahr 2014 die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützt – so viele
wie nie zuvor. 32 Prozent der Beschäftigten haben an betrieblichen
Weiterbildungen teilgenommen. Die Teilnahmequoten unterscheiden
sich dabei nur unwesentlich zwischen kleinen, mittleren und großen
Betrieben.

14 Prozent

der Erwerbstätigen mussten 2014 ständig
oder regelmäßig auch sonntags arbeiten. Vor 20 Jahren hat dieser
Anteil noch bei 10 Prozent gelegen. Dabei spielte das Geschlecht
sowohl 1994 als auch 2014 so gut wie keine Rolle.
Quellen IAB, Destatis

108 Unternehmen listet das Wall Street Journal
aktuell im „The Billion Dollar Startup Club“. Das sind
nicht börsennotierte Unternehmen, in die in den vergangenen vier Jahren Fremdkapital investiert wurde. Auf
Platz eins steht derzeit der Fahrdienst Uber, der auf 50
Milliarden US-Dollar taxiert wird. Ähnlich viel Wertschätzung erfährt mit 46 Milliarden US-Dollar der
chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi.
Europäische Firmen finden sich in diesem
Ranking derzeit nicht.

54 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Drei verschiedene Triebwerke,
sauberer Treibstoff, hohe
Geschwindigkeit: Airbus hat ein
Patent auf ein Flugzeug bekommen, das in einer Stunde über
den Atlantik und in drei Stunden über den Pazifik fliegen
soll. Viel Platz ist darin aber
nicht.
In einer Stunde über den Atlantik: Der
europäische Luftfahrtkonzern Airbus
hat ein Patent auf ein Hyperschallflugzeug in den USA angemeldet. Es
soll doppelt so schnell fliegen wie die
Concorde, aber leiser sein.
Das Flugzeug soll einen Rumpf und
zwei „gotische Deltaflügel“ haben –
das bedeutet, die Flügel sind nicht gerade, sondern geschwungen wie ein gotischer Spitzbogen. Es hat ein Seitenleitwerk oben auf dem Rumpf sowie
zwei drehbare Flossen am Heck.
Das Flugzeug soll drei Antriebssysteme haben: Unter dem Rumpf sollen
zwei herkömmliche Strahltriebwerke
sitzen. Am Heck befindet sich ein Raketentriebwerk, und unter den Tragflächen sind zwei Staustrahltriebwerke
oder Ramjets angebracht.
Die Strahltriebwerke sollen das
Flugzeug beim sogenannten Taxiing,
also bei Rollen auf dem Boden, sowie
beim Start antreiben. Kurz bevor das
Flugzeug Schallgeschwindigkeit erreicht, werden die Strahltriebwerke in
den Rumpf eingefahren. Die Flossen,
die bisher waagrecht ausgerichtet
waren, werden dann so gedreht, dass
sie senkrecht zum Flügel stehen.
Darauf wird das Raketentriebwerk
am Heck gezündet. Das Flugzeug soll
dann fast senkrecht aufsteigen. Wenn
es Mach 1, also die Schallmauer durchbricht, soll sich der Knall horizontal
ausbreiten und auf der Erde kaum hörbar sein. Das Raketentriebwerk bringt
das Flugzeug bis in eine Höhe von etwa
30 Kilometern.

08 BIL_global_NC 40-55_SEPT_2015.qxp_Layout 1 25.08.15 09:16 Seite 55

Das Airbus-ZehstProjekt: Ob aus dem
Patent eine Technologie ausgearbeitet
wird oder gar ein
Produkt, ist noch
ungeklärt.

Foto Airbus

In dieser Höhe wird das Raketentriebwerk abgeschaltet und die Heckklappe geschlossen, jetzt übernehmen
die Ramjets unter den Tragflächen.
Diese arbeiten erst ab einer hohen
Geschwindigkeit und beschleunigen
das Flugzeug weiter bis auf eine
Reisegeschwindigkeit von Mach 4,5.
Das Flugzeug soll doppelt so schnell
fliegen wie die Concorde und dabei
deutlich leiser sein – wegen seiner Lautstärke durfte die Concorde zuletzt nur
noch auf der Transatlantikroute fliegen. Dafür brauchte das britisch-französische Flugzeug etwa 3,5 Stunden. Airbus' Hyperschallflieger soll die gleiche
Strecke in einer Stunde schaffen. Ein
Flug von Paris nach San Francisco oder
von Tokio nach Los Angeles soll drei
Stunden dauern.
Das Flugzeug soll nicht nur leiser
sein als die Concorde, sondern auch
umweltfreundlicher: Das Raketentrieb-

werk und die Ramjets sollen mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff betrieben werden.
Das Patent basiert auf dem Konzept
des Zero Emission High Supersonic
Transport (Zehst), das Airbus 2011
vorstellte. Allerdings meinte Airbus
seinerzeit, Zehst könnte 50 bis 100 Passagiere transportieren. In dem Patent

ist nur noch von 20 Passagieren die
Rede. Daneben soll das Flugzeug auch
für militärische Zwecke eingesetzt werden, etwa als Aufklärungsflugzeug
oder als Transporter für Eliteeinheiten.
Auch eine Bewaffnung mit elektromagnetischen Waffen hält Airbus für
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56 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Energiesparpotenziale aufdecken und
Kosten senken: Das ist das Ziel des ersten Bremer Effizienztisches. Es ist ein
Kooperationsprojekt der Klimaschutzagentur energiekonsens und der Handelskammer Bremen mit der Bremer
Aufbaubank, der Wirtschaftsförderung
Bremen und dem Senator für Umwelt,
Bau und Verkehr. 10 bis 15 Unternehmen, die hohe Energiekosten haben,
können dort Platz nehmen und drei
Jahre lang gemeinsam Einsparziele verfolgen. Ergebnisse aus bisherigen Effizienztischen in Deutschland belegen,
dass teilnehmende Unternehmen ihre
Energiekosten durchschnittlich um zwei
Prozent pro Jahr senken konnten.
Zu Beginn des Projekts im Oktober
analysieren Energieberater den Verbrauch in den einzelnen Firmen. Diese
Analysen können auch für die Auditpflicht nach dem Energiedienstleistungsgesetz (DIN EN 16247-1), für die
Zertifizierung nach ISO 50001 oder für
alternative Systeme nach der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung
(SpaEfV) erstellt werden. Anschließend
legen alle Betriebe ein gemeinsames
Einsparziel fest, das durch unternehmensspezifische Maßnahmen erreicht
werden soll.
In Bremerhaven gibt es bereits einen
Effizienztisch. Dort haben sich Mitte
2014 acht Unternehmen zusammengefunden. „Wir profitieren dabei ungemein von der Erfahrung der anderen
und bekommen tiefe Eindrücke von der
Herangehensweise auch großer Firmen
in Bezug auf Energieeffizienz und Klimaschutz“, sagt Kersten Raue, Geschäftsführer der MWB Power GmbH
aus Bremerhaven, der am Effizienztisch
mitarbeitet.
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Information
Bremer Unternehmen, die am Effizienztisch
mitwirken wollen, wenden sich bitte an
Franziska Engelmann in der Handelskammer
Bremen, Telefon 0421 3637-235, engelmann@handelskammer-bremen.de.

Foto energiekonsens

Effizienztisch für
Bremer Unternehmen

Klimaschutz-Preis geht
an Rolf-Peter Strauß
Der diesjährige Bremer KlimaschutzPreis geht an den Bremer Hochschullehrer Dr.-Ing. Rolf-Peter Strauß (im
Bild). Er erhält den von der Klimaschutzagentur energiekonsens ausgelobten, undotierten Preis für sein langjähriges Engagement in der Aus- und
Weiterbildung für energieeffizientes
Bauen. Strauß ist seit 15 Jahren Professor für Energietechnik an der Hochschule Bremen und unterrichtet im
Fachbereich Maschinenbau mit den
Schwerpunkten energieeffiziente Heiztechniken, energieeffizientes Bauen und
regenerative Energien. Gleichzeitig
forscht er und entwickelt zum Beispiel
Pelletkessel für Niedrigstenergiehäuser
und kostengünstige Wärmerückgewinnungsmöglichkeiten für Lüftungsgeräte.
„Mir ist es besonders wichtig, Energieeffizienz in Lehre und Fortbildung
zu vermitteln und möglichst viele Menschen für nachhaltige Lösungen zu begeistern“, so Strauß. „Ich bin überzeugt,
dass sich mit regenerativen Energie und
Energieeffizienz unser hoher Lebensstandard gut halten lässt, und zwar
bezahlbar, nachhaltig und zukunftsn
sicher.“

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Neue UmweltmanagerQualifizierung

BIS fördert Umweltinnovationsprojekte

Der Bildungsträger IQ Bremen hat einen neuen Zertifikatslehrgang konzipiert: Strategischer Umweltmanager
IHK. Er soll die entscheidenden Kenntnisse für ein integriertes betriebliches
Umweltmanagement in den praxisrelevanten Themenfeldern Umweltmanagement nach ISO 14001, Energie, Emissionen, Gefahrstoffe und Gefahrgut,
Wasser, Abfall und Ressourcen vermitteln. Die Teilnehmer werden in insgesamt 120 Trainingsstunden dazu qualifiziert, ein betriebliches Umweltmanagement zu steuern und systematisch
weiterzuentwickeln.
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten
die Absolventen ein IHK-Zertifikat in
deutscher und englischer Sprache. Das
Angebot richtet sich vor allem an operativ tätige Fach- und Führungskräfte,
die Umweltmanagement strategisch
und operativ betreiben wollen, Umweltmanagementbeauftragte und interne Auditoren.
n

Zu den grünen Zukunftsmärkten gehören umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und
Materialeffizienz, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Wasserwirtschaft sowie die Abfall- und Kreislaufwirtschaft.
Für die zukunftsfähige Entwicklung der
bremischen Wirtschaft sind Umweltinnovationen in der Green Economy eine
wichtige Voraussetzung. Eine entsprechende Ausschreibung hat jetzt die BIS
Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung
mbH veröffentlicht: Gefördert wird die
Entwicklung innovativer Produkte sowie Produktions- und Dienstleistungsprozesse mit hohen Umweltschutzstandards, die sich an Kriterien einer ökologischen Wirtschaftsweise ausrichten.
Zielgruppe sind kleine und mittlere Unn
ternehmen in Bremerhaven.

Kontakt
IQ Bremen GmbH,
Katrin Wegner, Telefon 0421 17481-26,
wegner@iq-bremen.de,
www.iq-bremen.de

giedienstleister seine Aktivitäten im gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereich dar und formuliert
konkrete Ziele, die er bis zum Jahr
2020 erreichen will. „Wir haben dafür
zehn Handlungsfelder definiert, in denen wir uns verbessern wollen“, so Vorstandschef Dr. Werner Brinker. Ein Ziel
sei, die CO²-Emissionen pro erzeugter
Kilowattstunde bis zum Jahr 2020 um
40 Prozent gegenüber 2005 zu senken.
Zudem sollen zwölf Gesellschaften
Energiemanagementsysteme einführen,
und es sollen mit einem konzernweiten
Energiemonitoring innerbetriebliche
Sparpotenziale aufgedeckt werden. Die
Gesundheitsquote der eigenen Mitarbeiter, das Gegenstück zur krankheitsbedingten Ausfallzeitenquote, solle
von heute 95 Prozent auf 97 Prozent
steigen.
n
Der Nachhaltigkeitsbericht kann unter
www.ewe.com/nachhaltigkeit abgerufen
werden.

EWE legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor
Die EWE AG (Oldenburg) hat unter
dem Titel „Werte schaffen für unsere
Region“ ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Darin stellt der Ener-

Gewerbebau mit
System: wirtschaftlich,
schnell und nachhaltig
konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.de

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SEPT_2015 .qxp_Layout 1 25.08.15 10:03 Seite 58

SERVICE&PRAXIS

BRANCHEN
DER REGION
Kurierdienst

TAGUNGEN

Binnenschifffahrts-GefahrgutTage: Stabilität – LNG – Historie
Am 13. und 14. Oktober finden in Bremen die 26.
Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage im Steigenberger
Hotel statt. Die Konferenz wird von Klaus Ridder (früher Bundesverkehrsministerium) und der Süddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH durchgeführt.
Themen sind beispielsweise die Fortentwicklung der
Gefahrgutvorschriften mit neuen Anforderungen bezogen auf die Stabilität, der RIS River Information
Service, Landanlagen und Rettungsmittel, der elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice ADN
und das Abfallübereinkommen CDNI sein. Geplant
ist ferner ein Beitrag über die Geschichte der Tankn
schiffe. www.sv-veranstaltungen.de

Schmierstoffe

Tag der Stiftungen
am 1. Oktober
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58 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

Der Tag der Stiftungen ist ein bundesweiter Aktionstag, an dem es viele öffentlichkeitswirksame Aktionen geben wird. Das Projekt ermöglicht es gemeinnützigen Stiftungen, ihre Kommunikation zu bündeln, um mehr Menschen über die gesellschaftliche
Bedeutung von Stiftungen und das Stiften zu informieren.
Der Tag der Stiftungen ist auch der deutsche Beitrag zum „European Day of Foundations and Donors“, der vom Donors and Foundations Network in
Europe (DAFNE), einem Zusammenschluss von 24
Stiftungsverbänden aus ganz Europa, ins Leben gerufen worden ist. Ziel ist es, die Wertschätzung für gemeinnützige Stiftungen und deren Engagement sowie das Stiftungswesen im Allgemeinen sichtbarer zu
machen. In Bremen findet zum „Tag der Stiftungen“
am 1. Oktober (16.30 Uhr) eine Veranstaltung des
Stiftungshauses Bremen e.v. in der Handelskammer
statt. Eingeladen sind alle Bremer Stiftungen sowie
am Stiftungswesen interessierte Personen. Stiftungen haben die Möglichkeit, sich in einem „Stiftungsforum“ darzustellen.
n
Information/Anmeldung
Ingrid Bischoff, Stiftungshaus Bremen e. V. ,
Telefon 0421 165 35-50, info@stiftungshaus.de;
Anmeldeschluss ist der 15. September

CSR-Berichterstattung
wird Pflicht
Große Unternehmen von „öffentlichem
Interesse“ und mit mehr als 500 Mitarbeitern müssen künftig über ihr gesellschaftliches Engagement (Corporate
Social Responsibility, CSR) berichten:
Dies sieht die europäische CSR-Richtlinie vor, die bis zum 6. Dezember 2016
in nationales Recht umgesetzt werden
muss. Diese Betriebe sind dann verpflichtet, Informationen über Umwelt-,
Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die
Achtung der Menschenrechte und
Aspekte der Korruptionsbekämpfung
zu veröffentlichen, soweit diese für die
Entwicklung des Unternehmens wesentlich sind. Der DIHK fordert die Bundesregierung auf, bei der Umsetzung
der CSR-Richtlinie unnötige Belastungen für die Wirtschaft zu vermeiden. n

ANZEIGENREGISTER
Bartram GmbH
63
Best Western Hotel Schaper Siedenburg
38
BLG Logistics Group AG & Co.KG
29
Bosch GmbH
55
Bremer AG
52
Bremer Landesbank
36,37
Bremer Tageszeitung AG
56
Bremische Volksbank eG
23
Carl Schünemann Verlag
53
Dorint-ParkHotel-Bremen
43
Dt. Ges. Unfallversicherung e.V.
U3
Efaflex Tortechnik GmbH
61
Euro Print GmbH
58
Europa-Center AG
35
FAIRworldwide
51
Fides Treuhand GmbH & Co. KG
U4
Genossenschaftsverband e.V.
45
Goldbeck GmbH
57
Helios Lubeoil GmbH
58
Jahn OHG
58
Janneck GmbH
62
Joke Event AG
41
Lopez-Ebri GmbH
25
Maritim Hotel& Congress Center Bremen
46
Oldenburgische Landesbank AG
31
Osmers GmbH & Co. KG
7
ÖVB Landschaftliche Brandkasse Hannover 39
Pro Office GmbH
U2
Renz GmbH
62
RSM Verhülsdonk GmbH
47
Samsung GmbH
59
Schnaars – Sprachtrainerin
58
Sparkasse Bremen
5
Robert C. Spies GmbH & Co.KG
27
Studio B GmbH
62
Turkish Airlines
33
WFB – Wirtschaftsförderung Bremen GmbH 43

Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft
Das Kleinanlegerschutzgesetz ist am
10. Juli in Kraft getreten. Damit sind
Änderungen auch für Finanzanlagenund Darlehensvermittler verbunden.
Das Kleinanlegerschutzgesetz verschärft im Wesentlichen das Vermögensanlagengesetz. In seinen Anwendungsbereich fallen Unternehmensbeteiligungen, Beteiligungen an Treuhandvermögen, Genussrechte und Namensschuldverschreibungen. Zukünftig
sollen zudem auch partiarische, also
gewinnabhängige, Darlehen und Nachrangdarlehen sowie sämtliche wirtschaftlich vergleichbare Anlagen unter
die geänderten Regelungen fallen.
Wer diese Produkte fortan vermitteln
möchte, benötigt hierfür eine Erlaubnis
nach § 34f Abs. 1 S. 1 Nr. 3 der Gewerbeordnung. Zuständige Behörde ist die
Handelskammer.

Anders verhält es sich mit der Vermittlung von Direktinvestments. Hierbei handelt es sich um sonstige Anlagen, die einen Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung gewähren oder
im Austausch für die zeitweise Überlassung von Geld einen vermögenswerten,
auf Barausgleich gerichteten Anspruch
vermitteln. Für diese Tätigkeit war bislang keine Erlaubnis erforderlich. Wer
nach dem 15. Oktober so tätig wird, also beispielsweise Containergeschäfte
vermitteln möchte, benötigt dann eine
Erlaubnis nach § 34f Abs. 1 S. 1 Nr. 3
GewO. Hier muss gleich bei der Beantragung der Erlaubnis die notwendige
Sachkunde nachgewiesen werden. n
Information
Die Handelskammer hat dazu ein Merkblatt
im Internet veröffentlicht.
Kontakt
Bettina Schaefers,
Telefon 0421 3637-406,
schaefers@handelskammer-bremen.de

Vermittlerregister:
Änderung der
Telefonnummer
Die Handelskammer macht
darauf aufmerksam, dass sich
die Telefonnummer des Vermittlerregisters am 1. August geändert hat. Die neue Telefonnummer lautet:
0180 6 00 58 50
(statt 0180 5 00 58 50).
Versicherungsvermittler/-berater
müssen sie beim ersten
Geschäftskontakt angeben.
www.vermittlerregister.info

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EHVWLPPWHQ$NWLRQVJHU½WV6DPVXQJ*$/$;<7DE$FWLYH*$/$;<;FRYHURGHU;FRYHUPLWHQWVSUHFKHQGHU($11XPPHU VLHKH=LƪHUGHUDXVIÕKUOLFKHQ$NWLRQVEHGLQJXQJHQ EHLWHLOQHKPHQGHQ+½QGOHUQ
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SERVICE&PRAXIS

WIRTSCHAFTSTERMINE

IMPRESSUM

Wirtschaft IN BREMEN
MAGAZIN DER HANDELSKAMMER

96. Jahrgang

September 2015
Herausgeber
Handelskammer Bremen, Am Markt 13,
28195 Bremen,
Telefon 0421 3637-0,
service@handelskammer-bremen.de,
www.handelskammer-bremen.de
Verlag
Carl Ed. Schünemann KG,
Zweite Schlachtpforte 7
28195 Bremen, Telefon 0421 36903-72,
www.schuenemann-verlag.de
Vertriebsleitung
Marion Helms, Telefon 0421 36903-45,
helms@schuene mann-verlag.de
Anzeigenleitung
Karin Wachendorf, Telefon 0421 36903-26,
anzeigen@schuenemann-verlag.de
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 40
vom 1. Januar 2015.
Chefredaktion
Dr. Christine Backhaus, presse,contor,
backhaus@pressecontor.de,
Dr. Stefan Offenhäuser, offenhaeuser@
handelskammer-bremen.de
Grafik und Herstellung
presse,contor
Druck
Druckhaus Humburg GmbH & Co. KG
Preise
Einzelheft: Euro 2,30,
Jahres abonnement: Euro 22,80
Die beitragspflichtigen Kammerzugehörigen
erhalten die Wirtschaft in Bremen auf Anfrage
kostenlos. Wirtschaft in Bremen erscheint
monatlich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine
Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, ist
nur mit Quellenangabe gestattet.
Sämtliche Rechte der Vervielfältigung liegen
bei der Handelskammer Bremen. Namentlich
ge kennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Handelskammer wieder.
Anzeigen- und Redaktionsschluss ist der
6. des Vormonats. ISSN 0931-2196
Erscheinungsweise bis zum 10. des Monats

bav Bremer Außenwirtschaftsund Verkehrsseminare
Der neue Unionszollkodex – Auswirkungen
auf Ihr Unternehmen, 15.9.
Bremer Zollforum, 17.-18.9.
Bremer Großes Zollseminar
Grundmodul „Zoll Intensiv“, 21.-25.9.
Aufbaumodul „Einfuhr“, 19.-21.10.
Aufbaumodul „Ausfuhr“, 9.-11.11.
Aufbaumodul „Exportkontrolle“, 23.-25.11.
Einreihen von Maschinen sowie Teilen
und Zubehör in den Zolltarif, 30.9.-1.10.
Grundlagen des Warenursprungsund Präferenzrechts, 12.-14.10.
Umsatzsteuer und Zoll bei der Einfuhr,
Ausfuhr in Drittländer sowie EU-Handel, 15.10.
Veranstalter: bav, Verena Springer,
Telefon 0421 446946, www.bav-seminar.net,
verena.springer@bav-seminar.net

BWU Bildungszentrum der Wirtschaft
im Unterwesergebiet e. V.
Seminare
1.10., Der Weg ist nicht das Ziel:
Ziele vereinbaren, umsetzen und kontrollieren
1.10., Logistik II, Prozessmanagement: Wer
das Komplexe verstehen will, muss es abbilden
können!
5.10., Projektmanagement
8.10., „Vom Haufen zum Team“:
Teamentwicklung
12.10., Messetraining: von der wirksamen
Gesprächseröffnung zum gekonnten -abschluss
12.-14.10., Etelsen, Praxis-Seminar: Übernahme
von Führungsverantwortung: Ihr Profil als
(zukünftige) Füh rungskraft
13.10., Betriebsverfassungsrecht für
Führungskräfte
14.10., Arbeitszeugnisse: richtig formulieren
und interpretieren
14.-15.10., Etelsen, Kommunikation als
Führungsinstrument: Mitarbeitergespräche
führen, Konflikte bewältigen
15.10., Etelsen, Erfolgsorientiert und effizient
moderieren
15.10., Englisch im Büro: Projektmanagement,
E-Mailing, Briefkorrespondenz, Präsentationen,
Telefonieren / A2-B1 Niveau (Mittelstufe)
19.10., Professioneller Auftritt und Etikette
für Auszubildende
20.10., Mathematik-Grundlagen: mathematische
Fragestellungen in den Abschlussprüfungen
20.10., Telefontraining für Auszubildende:
„Der gute Ton am Telefon“
Lehrgänge mit IHK-Abschluss
20.10., Gepr. Handelsfachwirte
2.11., AEVO-Vorbereitungslehrgang Vollzeit
9.11., Gepr. Immobilienfachwirte

ivw geprüft
Veranstalter: BWU, Dr. Marie-Loui se Rendant,
Silvia Meinke, Telefon 0421 36325-12/13,
www.bwu-bremen.de

60 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

BVL Campus: Seminare und Kurse
für Wirtschaft und Logistik
Der Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte
(ZWB/AEO), 16.9.
Die besondere Verantwortung des Zollbeauftragten im Unternehmen, 17.9.
Zertifikatskurs Zoll-Experte – Fachkraft für
Zoll und Außenwirtschaft, ab 21.9.
Intralogistiklösungen in der Supply Chain
22.09.-23.09.
Systematische Planung von Lager- und
Kommissioniersystemen, 22.09.-23.0 9.
Auswirkungen des neuen Unionszollkodex,
29.09.-30.09.
Veranstalter: BVL Campus, Marlene Schwegmann
Telefon 0421 94 99 10-10, www.bvl-campus.de/
seminare, schwegmann@bvl-campus.de

Deutsche Außenhandels- und
Verkehrs-Akademie (DAV)
Verkehrsfachwirt (IHK), Fachrichtung
Güterverkehr, Vollzeit,
Teil 2: 18.1.2016 – 9.3.2016
berufsbegleitend,
13.10.2015 – 14.3.2017
Studium Betriebswirt DAV
„Internationales Lo gistikmanagement“,
Vollzeit, 12.10.2015 bis 22.9.2017
Veranstalter: DAV, Kerstin Schlüter,
Telefon 0421 9499-1055, schlueter@bvlcampus.de, www.bvl-campus.de/dav

fortbildung direkt (Auswahl)
Ausbilder/in gemäß AEVO IHK
Tagesseminar: 12.10.15-23.10.15
Tagesseminar: 09.11.15-20.11.15
Geprüfte/r Industriemeister/in Metall IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-20.05.16
Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-20.05.16
Geprüfte/r Industriemeister/in Lebensmittel IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-04.05.16
Samstagsseminar: 10.10.15-21.04.18
Logistikmeister/in IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-20.05.16
Qualitätsmanager/in IHK
Samstagsseminar: 14.11.15-21.05.16
Geprüfte/r Industriemeister/in Mechatronik IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-20.05.16
Geprüfte/r Industriemeister/in Lack IHK,
Kompaktseminar: 18.01.16-04.05.16
Technische/r Betriebswirt/in IHK,
Kompaktseminar: 04.01.16- 12.03.16
Technische/r Fachwirt/in IHK,
Kompaktseminar: 04.01.16-23.04.16
Personalkaufmann/frau IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-31.03.16
Samstagsseminar: 10.10.15-01.04.17
Fachkaufmann/frau Einkauf/Logistik IHK,
Kompaktseminar: 01.02.16-02.04.16
Abendseminar: 27.10.15-30.03.17
Samstagsseminar: 31.10.15-08.04.17
Handelsfachwirt/in IHK
Kompaktseminar: 18.01.16-19.03.16
Samstagsseminar: 10.10.15-04.03.17

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SEPT_2015 .qxp_Layout 1 25.08.15 10:03 Seite 61

Wirtschaftsfachwirt/in IHK
Kompaktseminar: 25.01.16-09.04.16
Samstagsseminar: 10.10.15-04.03.17
Veranstalter: Fortbildung direkt, Alexandra Reinke,
Telefon 0421 579966-0,
www.fortbildungdirekt.de, information@fortbildungdirekt.de

Hochschule Bremen
Certificate in Management (CAS)
berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium,
Info-Veranstaltung (CAS),
6. Oktober, 18:00 Uhr, Werderstr. 73
Module im Wintersemester 2015/16,
jeweils 60 Kontaktstunden:
Geschäftsprozessmanagement und -modellierung, ab 16. Oktober, 18:00 Uhr,
Management und Rechtsstrukturen,
ab 16. Oktober, 16:30 Uhr,
Grundlagen des Projektmanagements,
ab 27. November, 18:00 Uhr
Rechnungswesen / Controlling,
ab 19. Januar 2016, 18:00 Uhr
Veranstalter: HS Bremen, Koordinierungsstelle für
Weiterbildung, Kirstin Reil,
Telefon 0421 5905-4165, kirstin.rei l@hsbremen.de, www.cas-man.hs-bremen.de

International Graduate Center
der Hochschule Bremen
Executive Master of Business
Administration / Open MBA
berufsbegleitendes Studium/
Belegung von Einzelmodulen;
Infoveranstaltungen zum berufsbegleitenden
Executive MBA, 5. September, 12:00 Uhr,
16. September, 18:00 Uhr
Süderstraße 2, 28199 Bremen;
Module im Wintersemester 2015/16,
jeweils 60 Kontaktstunden

Betriebliche Prozesse: ab 28. September;
HRM und Organisation, ab 8. Januar 2016
Veranstalter: Hochschule Bremen,
International Graduate Center
Lena Wenke, Telefon 0421 5905-4770,
lena.wenke@hs-bremen.de, www.emba.graduatecenter.de, www.openmba.graduatecenter.de

IQ Bremen Intelligente Qualifizierung
Berufsbegleitende Angebote
Betriebswirt (staatl. gepr.), ab 26.09.,
berufsbegleitend
Techniker (staatl. ge pr.), ab 26.09.,
berufsbegleitend
Industriemeister Metall/E-Technik/Mechatronik
IHK, ab 28.09., Teilzeit, ab 23.11., Vollzeit
Logistikmeister IHK,
ab 28.09., Teilzeit, ab 23.11., Vollzeit
Betriebswirt IHK, ab 6.10. Teilzeit
Bilanzbuchhalter IHK,
ab 17.08. Teilzeit, ab 31.08. Vollzeit
Technischer Betriebswirt IHK,
ab 10.10. Teilzeit, ab 5.10. Vollzeit
Wirtschaftsfachwirt IHK,
ab 26.10. Teilzeit, ab 02.11. Vollzeit
Technischer Fachwirt IHK,
ab 26.10. Teilzeit, ab 05.10. Vollzeit
AEVO, ab 14.09. und 12.10 Vollzeit
Strategischer Umweltmanager IHK
ab 14.09. Teilzeit, ab 28.09. Vollzeit
Logistikmanager IHK,
ab 12.10. Vollzeit
Projektmanager, ab 08.09., Teilzeit
Veranstalter: IQBremen e. V.,
Intelligente Qualifizierung, Irene Boubaker,
Telefon 0421 1748-19, boubaker@iq-bremen.de,
www.iq-bremen.de

RKW Nord
Vom Kolleg en zum Vorgesetzten 1:
Die neue Rolle als Führungskraft, 17.-18.9.
Veranstalter: RKW Nord,
Mareike Westhäuser, Telefon 0421 323464-28,
www.rkw-nord.de

wisoak Wirtschafts- und Sozialakademie
der Arbeitnehmerkammer gGmbH
Berufliche Fortbildungen (Auswahl)
Projektleiter IHK, 19.09.-12.12.
Lohn- und Gehaltssachbearbeiter/in, ab 21.09.
Personalsachbearbeiter/in, ab 21.09.
Personalfachkauffrau/mann IHK Sprinter,
ab 23.09.
E-Commerce Manager IHK, ab 23.09.
Social Media Manager IHK, ab 07.10.
Experte/- in für IT-gestützte Logistik, Vollzeit,
ab 28.09.
Staatlich gepr. Betriebswirt, Vollzeit, ab 01.10.
Staatlich gepr. Betriebswirt, berufsbegl./Teilzeit,
ab 01.10.
Experte/- in für IT-gestützte Logistik, bbgl.,
ab 01.10.
Fachwirt/in Gesundheits- und Sozialwesen IHK,
ab 06.10.
Gepr. Managementassistent/in bSb Schwerp.
Kommunikation, ab 15.10.
Bachelorstudium Betriebswirtschaft in
Kooperation mit IUBH Bad Honnef (f. staatl.
gepr. Betriebswirte u. Fachwirte), 01.11.
Manager für Speditions- und Logistikdienstleistungen, ab 02.11.
BWL für Nichtökonomen I, 02.-06.11.
Bilanzbuchhalter/in IHK, ab 03.11.
Supply Chain Manager, ab 09.11.
Fachkaufmann/frau Einkauf /Logistik IHK,
ab 10.11.
Veranstalter: Wirtschafts- und Sozialakademie der
Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH,
Telefon 0421 4499-5, 499-627/656/657,
info@wisoak.de, www.wisoak.de

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EFAFLEX Tortechnik GmbH Niederlassung Bremen · Steindamm 22, 28719 Bremen · T: +49 421 606080-0 · F: +49 421 606080-19
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9.2015 Wirtschaft in Bremen | 61

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jeweiligen Börsen. Die AGB finden Sie hier:
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HB-A-16-2015
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HB-A-18-2015
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Transport nach Absprache, Hamburg.
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WAGEN&WINNEN

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EINEM ALTEN KLANGGEHEIMNIS
AUF DER SPUR
Von THOMAS JOPPIG

B

ei der Frage nach dem besonderen Klang der Schnitger-Orgeln sucht Manfred
Cordes nach Worten. Als
Musikprofessor weiß er, wie
schnell Sprache an Grenzen stößt,
wenn es um die Wirkung von Musik
geht: „Man kann nicht sagen, dass man
diesen Klang sofort heraushört, sobald
die Orgel erklingt. Er ist schwer zu beschreiben“, sagt der 62-Jährige und versucht es dann doch. Von Erdigkeit
spricht er. Von einer besonderen Reinheit und Farbigkeit der Klänge. Und
von einer großen Nähe zur menschlichen Stimme.
Er selbst klingt dabei ein wenig wie
ein Weinkenner, der gerade über seinen
Lieblingstropfen sinniert. Die Orgeln
Schnitgers und seiner Weggefährten
aus der Barockzeit sind für den früheren Rektor der Bremer Hochschule für
Künste (HfK) ein Lebensthema. Gemeinsam mit seinem Kollegen Hans
Davidsson hat er deshalb vor sieben
Jahren an der HfK das Arp-Schnitger-Institut für Orgel und Orgelbau gegründet. Hier wird erforscht, wie Orgeln in
der Barockzeit gebaut wurden und wie
sie sich am besten erhalten lassen.
Eine Studienreise nach Ostfriesland
war es, die bei Manfred Cordes vor rund
40 Jahren die Begeisterung für die Orgelbaumeister des Barock weckte. Als
Kirchenmusik-Student aus West-Berlin
durfte er damals zum ersten Mal auf ei-

ner Schnitger-Orgel spielen und war sofort fasziniert. Es war ein Erweckungserlebnis: „Wenn man auf einer solchen
Orgel die Tasten anschlägt, folgt der
Klang ganz unmittelbar. Das liegt an einer besonderen Bauweise.“ Bei vielen
später gebauten Orgeln gebe es nach
dem Tastendruck erst mal eine leichte
Verzögerung. „Das kann beim Spielen
sehr irritierend sein, weil die Finger
dem aktuellen Ton immer einen Augenblick voraus sind.“ Umso beeindruckter
war er von der Unmittelbarkeit und der
Klarheit des Klangs an der barocken
Schnitger-Orgel.
Nicht zuletzt aber faszinierte ihn
auch die Möglichkeit, mit diesen Instrumenten in Klangwelten vergangener
Jahrhunderte einzutauchen. Die Musik
galt zu Schnitgers Zeit als Vorstufe zum
himmlischen Paradies, die Orgel selbst
als Instrument zur Ehre Gottes. Und
wenn es schon mal um Gott und Ewigkeit ging, dann sollte auch nicht an
qualitativ hochwertigen Materialien
gespart werden. Deshalb sind viele Orgeln von Schnitger und seinen Schülern
bis heute gut erhalten. Kaum ein anderes Instrument sei folglich so gut geeig-

net, darüber Auskunft zu geben, wie
Musik in vorigen Jahrhunderten geklungen hat, sagt Cordes.
Stücke möglichst so zu spielen, wie
sie zu Lebzeiten des Komponisten aufgeführt wurden – das bezeichnet die
Musikwissenschaft als „historische Aufführungspraxis“. Als Professor für Musiktheorie und Leiter des Ensembles
Weser-Renaissance ist Cordes seit langem ihr Verfechter. „Und diese Überzeugung verdanke ich letztlich den Orgeln, die mich damals in Ostfriesland
so begeistert haben.“
Begeisterung für die Orgellandschaft im Nordwesten will auch das
Arp-Schnitger-Festival wecken, das seit
2010 Teil des Musikfestes Bremen ist
und die alten Instrumente in den Blickpunkt rückt. „Man kann Schnitgers Orgeln ohne Weiteres künstlerisch wie
technologisch als eine Art Optimum bezeichnen“, sagt Musikfest-Intendant Thomas Albert. Die Instrumente seien an
Musikhochschulen von Asien bis nach
Nordamerika Vorbilder für Orgel-Neubauten: „Dies wiederum zeigt eindrucksvoll, wie bedeutend die Orgellandschaft rund um Bremen ist.“

Fotos Patric Leo, Thomas Joppig

Sie gelten als die Stradivaris
unter den Orgeln: die Instrumente des legendären Orgelbaumeisters Arp Schnitger
(1648–1719). Sie sind vor allem
in nordwestdeutschen Kirchen
erhalten geblieben. Für die
Hochschule für Künste bilden
sie ein weites Forschungsfeld.
Beim Musikfest Bremen kann
man sie hören.

(links) Die Arp Schnitger-Orgel in der St. Peter und Paul Kirche in Cappel.
(oben) Manfred Cordes: ein Leben für die Arp-Schnitger-Orgeln
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WAGEN&WINNEN

Schimmel und Bleifraß setzen den 300 Jahre alten Orgeln zu.
Grenzüberschreitend ist auch das
Arp-Schnitger-Festival selbst, das in diesem Jahr sechs Konzerte im Nordwesten und in Groningen umfasst. Musikfest Bremen-Organisatoren, Musiker
und Vertreter von Kirchengemeinden
und Kommunen treffen sich keineswegs nur, um die Konzerte zu planen.
Professor Albert spricht von einem Integrationsfaktor, der weit darüber hinausgeht. So setzen sich die FestivalBeteiligten dafür ein, dass die Orgeln
Schnitgers und seines Umfeldes zum
Unesco-Welterbe erklärt werden.

geschickter Geschäftsmann. Er eröffnete mehrere Werkstätten und gab sein
Wissen an zahlreiche Schüler und Gehilfen weiter, die seine Konzepte und
Ideen umsetzten. Mit ihrer Hilfe hatte
er am Ende seines Lebens mehr als 170
Orgeln entweder neu gebaut oder stilprägend umgebaut. Seine Orgeln wurden bis nach England, Spanien, Portugal und Russland exportiert, wo Zar Peter der Große zu Schnitgers berühmtestem Kunden wurde.
Eine der Orgeln gelangte sogar von
Portugal nach Mariana im Südosten
Brasiliens. „Dort hat sie sich prächtig
gehalten“, sagt Cordes. „Das können
wir hierzulande leider nicht von allen
Orgeln sagen.“ Schimmel und Bleifraß
setzen vielen der mehr als 300 Jahre alten Instrumente zu. „Ein Grund für die
Schäden könnten Temperaturunterschiede innerhalb kurzer Zeiträume sein“,
vermutet er. „Die entstehen dann,
wenn in einer ausgekühlten Kirche
sonntags im Winter plötzlich auf Zim-

wurden sie damals durch modernere,
dem aktuellen Zeitgeschmack entsprechende Instrumente ersetzt. Allein in
Bremen wurden alle drei von Schnitger
gebauten Orgeln ausrangiert. Nur bei
einer von ihnen ist der Prospekt, also
das Gehäuse, mit erneuerten Pfeifen
bis heute bewahrt geblieben.
Auf dem Land dagegen war der Konkurrenzkampf um die aufwendigste Kirchenausstattung beendet: Man behielt
die alten Orgeln oder kaufte sie den
Stadtkirchen günstig ab, wenn man eine neue brauchte. „Für die Musikwissenschaft ist das heute ein großer
Glücksfall“, sagt Cordes. Doch die erDer Orgel-Wettstreit
haltenen Orgeln von Schnitger sind bisder Bauern
lang nur wenig erforscht. Die raren DoDass man diese Orgeln in Dörfern und
kumente früherer Forscher hat das ArpKleinstädten finden kann, ist vor allem
Schnitger-Institut mittlerweile in einer
reichen Bauern zu verdanken, die ihre
Online-Datenbank erfasst. „Aber wenn
Kirchen einst mit üppigen Spenden beeine solche Orgel heute zerstört würde,
dachten, um ihren eigenen Wohlstand
wüsste man nicht, wie man sie originalund Erfolg zu dokumentieren. Die Baugetreu nachbauen soll“, so Cordes. Imern aus den verschiedenen Dörfern vermer wieder klinkt sich das Arp-Schnitsuchten dabei, sich gegenger-Institut deshalb bei
seitig zu übertrumpfen – Bis heute weiß man nicht genau,
Restaurationsarbeiten
und mit einer Orgel von
ein. Sobald eine bedeutArp Schnitger sicherte man wie der besondere Klang der Schnitgersame Barock-Orgel im
sich am zuverlässigsten die
Norden auseinandergeneidvolle
Anerkennung Orgeln entsteht.
nommen wird, rücken
aus den Nachbarorten.
die Wissenschaftler mit
Denn Schnitger, Tischlersohn aus mertemperatur geheizt wird und das ver- Laptop, Digitalkamera, Messgeräten
der Wesermarsch, galt europaweit als ursacht Kondensationsfeuchtigkeit.“
und Zeichenblock an. Jede einzelne Oreiner der besten Orgelbauer. „Er war in
Entstehen die Schäden durch solche gelpfeife wird vermessen, von allen Seider Orgelbautradition seiner Zeit ver- Gewohnheiten, gepaart mit moderni- ten fotografiert, in Skizzen dokumenwurzelt“, sagt Cordes. „Aber er setzte sierten Heizungen und Isolierungssys- tiert und in Tabellen katalogisiert.
sie nicht einfach fort, sondern trieb sie temen? Durch Ausdünstungen aus neuSchnitger hätte sich über ein solches
mit Einfallsreichtum und enormem em, schlecht abgelagerten Holz in reno- Vorgehen sicher gewundert: „Detaillierhandwerklichen Geschick in bis dahin vierten Kirchen? Oder durch andere te Baupläne gab es zu seiner Zeit
unbekannte Höhen.“
Faktoren? Das versuchen die Orgelfor- kaum“, sagt Cordes. „Das Wissen wurde
Das kann man durchaus wörtlich scher vor Ort herauszufinden. Unter- von Generation zu Generation weiternehmen: Denn Schnitger arbeitete mit stützung bekommen sie dabei vom Bre- gegeben. Guter Orgelbau war eine Frabis zu zehn Meter hohen Orgelpfeifen mer Fraunhofer-Institut für Fertigungs- ge von Erfahrung und Gefühl.“ So weiß
und nutzte die räumlichen Möglichkei- technik und Angewandte Materialfor- man bis heute nicht genau, wie der beten der jeweiligen Kirchenarchitektur schung sowie der Bremer Materialprü- sondere Klang der Schnitger-Orgeln
virtuos aus. Besonders eindrucksvoll fungsanstalt. Gemeinsam wollen sie er- entsteht. Die Forschung an den Instrulässt sich das in der St. Ludgeri-Kirche gründen, unter welchen Bedingungen menten ist somit auch die Suche nach
im ostfriesischen Norden beobachten. sich die Orgeln am besten erhalten lassen. einem jahrhundertealten Geheimnis.
Dort hat Schnitger die Orgel mitten in
Denn von den gut 170 Instrumen- „Irgendwann werden wir es sicher geden Kirchraum gebaut, wo sie sich ge- ten, die Schnitger hinterlassen hat, sind lüftet habe“, sagt Cordes. „Aber bis dawissermaßen im Halbrund um eine heute nur noch rund 30 erhalten. Ba- hin müssen wir wohl noch viele OrgelSäule des gotischen Gewölbes rankt.
rock-Orgeln waren im 19. Jahrhundert pfeifen untersuchen.“
n
Doch Schnitger war nicht nur ein be- aus der Mode gekommen. Besonders in
gnadeter Orgelbauer, sondern auch ein den größeren und reicheren Städten
66 | Wirtschaft in Bremen 9.2015

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