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B 5 Teil 1
Hauptseminar
030 297 Theoretische und methodische Zugänge zur Organisationsanaly- Serova
se und -beratung
2st., Mo 10.00-12.00, GA 03/42
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Pädagogische Organisationen (Schulen, Weiterbildungseinrichtungen etc.) sind in neuerer Zeit
zweifelsohne vom reinen Kontext pädagogischen Handelns zum Gegenstand des Gestaltungswil-
lens avanciert. Lehrerinnen und Lehrer sehen sich mit der Anforderung konfrontiert, ihre Schule
zu "entwickeln"; in der Erwachsenenbildung tätige Personen sollen analog dazu die Qualität ih-
rer Einrichtung und die "lernende Organisation" fördern. Nicht zuletzt werden die Organisatio-
nen zum Gegenstand und Adressaten von Beratungsangeboten, die Consultingunternehmen,
Universitäten und Institute offerieren. Dieses Feld der Organisationsberatung pädagogischer Or-
ganisationen scheint sich wiederum zu einem interessanten Tätigkeitsgebiet für Absolventinnen
und Absolventen eines erziehungswissenschaftlichen Studiums zu entwickeln. Vor diesem Hin-
tergrund ist es das Ziel des Hauptseminars
1. in ausgewählte Organisationstheorien einzuführen,
2. auf dieser Folie konkurrierende Konzepte der Organisationsentwicklung und -beratung zu
diskutieren, um so schließlich
3. die Anwendung auf das pädagogische Feld in den Blick zu nehmen (Schulentwicklung, Orga-
nisationsentwicklung von Weiterbildungseinrichtungen etc.).

Das Hauptseminar ist in seiner grundlagentheoretischen Konzeption so ausgelegt, dass es


zweckmäßigerweise vor dem Absolvieren der Modulteile 2 und 3 besucht werden sollte. Die
Arbeitsform besteht aus gemeinsamer Lektüre und Diskussion, ergänzt um Kurzreferate seitens
der Studierenden.

Leistungserwerb: Die Voraussetzung zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die regelmäßi-
ge Teilnahme am Seminar. Aufgrund der mündlichen Beteiligung und der Vorbereitung der
Hausaufgaben (obligatorische Textlektüre und Bearbeitung der Arbeitsaufgaben) kann die Ge-
samtnote ab- oder aufgewertet werden. Für 2 CP muss am Ende des Semesters eine einstündige
Abschlussklausur, die sich auf ca. 60% der Seminarthemen bezieht, bestanden werden. Für 4
CP werden zwei Teilleistungen erwartet: Als erste Teilleistung stehen eine mündliche Prüfung,
ein (Gruppen-)Referat oder ein erweitertes Seminarprotokoll zur Auswahl. Die zweite Teilleis-
tung ist eine zweistündige Abschlussklausur am Ende des Semesters, die sich auf alle Seminar-
themen bezieht. Beide Teilleistungen gehen gleichgewichtet in die Benotung ein, wobei das Se-
minar als bestanden gilt, wenn die Gesamtnote mindestens ausreichend ist. Wenn im Seminar 4
CP erworben wurden, so kann im Anschluss an Seminar eine Hausarbeit (4 CP) geschrieben
werden.
Literatur:
Die Texte werden im Wochenrhythmus den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern zur Ver-
fügung gestellt.
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B 5 Teil 1
Hauptseminar
030 299 Formen der pädagogischen Organisationsanalyse Harney
2st., Do 10.00-12.00, GABF 04/358
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Grundlagentheoretische und fallbezogene Wissensformen der Organisationsanalyse sind Gegens-
tand des Seminars. Es geht um den methodischen Aufbau von Perspektiven, auf deren Grundlage
die Bewertung und Interpretation von Organisationsleistungen möglich ist.

Um einen Teilnahmenachweis zu erhalten, müssen u. a. zwei schriftliche Ausarbeitungen einge-


reicht werden. Näheres zu den Teilnahmevoraussetzungen in der ersten Sitzung.

Literatur:
Basis des Seminars ist die Arbeit an Texten, die in einem Reader zusammengefasst werden. Die
Ausgabe erfolgt in der ersten Seminarsitzung.
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B 5 Teil 2
Hauptseminar
030 298 Theorien zur Arbeitsmotivation und Förderung von Arbeitsmo- Schwankl
tivation in Organisation
2st., Mi 14.00-16.00, GBCF 04/714
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Die Motivation von Mitarbeitern zur Arbeit gilt innerhalb der Organisationsforschung und
-praxis als einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg bzw. die Zielerreichung von Orga-
nisationen. Die Bedeutung der Motivation liegt zum einen darin, das Verhalten von Menschen in
Organisationen zu erklären und zum anderen das Engagement und die individuelle Einstellung
gegenüber der Organisation prognostizieren und positiv beeinflussen zu können.
Ganz allgemein lässt sich Motivation als Zustand, etwas in Bewegung bringen zu wollen (nach
Weinert, 2004), definieren. Angesichts zunehmender Krisenerscheinungen des Arbeitsmarktes
und daraus resultierenden unsicheren Beschäftigungsverhältnissen erhält die Frage, was Men-
schen dazu bewegt, ihre Kraft und Energie in Organisationen einzubringen, eine aktuelle Rele-
vanz.
Vor diesem Hintergrund setzt sich das Seminar mit folgenden Fragestellungen auseinander:
1. Was sind Motive und wie entstehen sie?
2. Welche theoretischen Ansätze zur Erklärung von Arbeitsmotivation gibt es?
3. Wie können Theorien zur Arbeitsmotivation auf die Praxis des Arbeitslebens angewandt wer-
den?
4. Wie kann die Motivation in Organisationszusammenhängen gefördert werden?

Zum Erwerb eines ‚kleinen Leistungsnachweises' sind neben der für alle SeminarteilnehmerIn-
nen obligatorischen Textlektüre ein Seminarbeitrag zu übernehmen und eine abschließende
Klausur zu bestehen. Für einen ‚großen Leistungsnachweis' ist darüber hinaus eine schriftliche
Hausarbeit anzufertigen.
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B 5 Teil 2
Hauptseminar
030 301 Ausgewählte Ansätze der organisationspsychologischen Füh- Serova
rungsforschung
2st., Mi 14.00-16.00, GA 03/42
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
In verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen - wie der Psychologie, Soziologie und Ökono-
mie - werden unterschiedliche Aspekte des Themenfeldes "Führung" akzentuiert. Einem relativ
offenen, für alle genannten Fachrichtungen anschlussfähigen Definitionsbeitrag folgend, lässt
sich Führung grundsätzlich als "zielbezogene Einflussnahme auf andere" (Kerschreiter/ Frey)
bestimmen.
Innerhalb des Seminars soll eine organisationspsychologische Perspektive auf das Phänomen
Führung eingenommen werden; wobei folgende Fragestellungen im Fokus stehen:
- Wie hat sich das Führungsverständnis innerhalb der nunmehr ein Jahrhundert zurückreichenden
organisationspsychologischen Forschungstradition gewandelt?
- Welche Merkmale werden herangezogen, um den Führungsprozess in ein empirisches Design
zu übersetzen?
- Wie ist die Erklärungsgüte der im Seminar behandelten Untersuchungsansätze einzuschätzen?
- Welche Bedeutung haben die vorliegenden Forschungsbefunde schließlich für die Organisati-
onspraxis lassen sich verlässliche Aussagen über die Erfolgsüberlegenheit einer spezifischen
Führungsform treffen?

Die Arbeitsform besteht aus gemeinsamer Lektüre und Diskussion, ergänzt um Kurzreferate sei-
tens der Studierenden.

Leistungserwerb: Die Voraussetzung zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige
Teilnahme am Seminar. Aufgrund der mündlichen Beteiligung und der Vorbereitung der
Hausaufgaben (obligatorische Textlektüre und Bearbeitung der Arbeitsaufgaben) kann die Ge-
samtnote ab- oder aufgewertet werden. Für 2 CP muss am Ende des Semesters eine einstündige
Abschlussklausur, die sich auf ca. 60% der Seminarthemen bezieht, bestanden werden. Für 4
CP werden zwei Teilleistungen erwartet: Als erste Teilleistung stehen eine mündliche Prüfung,
ein (Gruppen-)Referat oder ein erweitertes Seminarprotokoll zur Auswahl. Die zweite Teilleis-
tung ist eine zweistündige Abschlussklausur am Ende des Semesters, die sich auf alle Seminar-
themen bezieht. Beide Teilleistungen gehen gleichgewichtet in die Benotung ein, wobei das Se-
minar als bestanden gilt, wenn die Gesamtnote mindestens ausreichend ist. Wenn im Seminar 4
CP erworben wurden, so kann im Anschluss an Seminar eine Hausarbeit (4 CP) geschrieben
werden.
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B 5 Teil 3
Hauptseminar
030 303 Können Organisationen lernen? Harney
2st., Fr 10.00-12.00, GA 03/42
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Der Begriff des Organisationslernens ist zu einem Terminus technicus geworden. In theoreti-
scher Hinsicht bleibt jedoch fraglich, in wieweit die Übertragung des Lernbegriffs auf Organisa-
tionen angemessen ist. Diese Frage steht im Zentrum des Seminars und wird anhand von ausge-
wählten Texten bearbeitet. Ein entsprechender Reader wird in der ersten Sitzung ausgegeben.

Um einen Teilnahmenachweis zu erhalten, müssen u. a. zwei schriftliche Ausarbeitungen einge-


reicht werden. Näheres zu den Teilnahmevoraussetzungen in der ersten Sitzung.
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B 6 Teil 1
Oberseminar
030 305 Interpretieren und Diagnostzieren als Funktion der pädagogi- Harney
schen Beratung von Organisationen
2st., Fr 08.00-10.00, GA 03/42
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Beratungsdienstleistungen setzen die Interpretation organisatorischer Prozesse voraus. Der Ein-
bau des dadurch zustande kommenden Wissens in die Organisationswirklichkeit ist ein voraus-
setzungshaftes Geschehen, dessen theoretische Analyse im Zentrum des Seminars steht.

Um einen Teilnahmenachweis zu erhalten, müssen u. a. zwei schriftliche Ausarbeitungen einge-


reicht werden. Näheres zu den Teilnahmevoraussetzungen in der ersten Sitzung.

Literatur:
Basis des Seminars ist die Arbeit an Texten, die in einem Reader zusammengefasst werden. Die
Ausgabe erfolgt in der ersten Seminarsitzung.
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B 6 Teil 2
Oberseminar
030 306 Eignungsdiagnostik Wirth
2st., Mo 10.00-12.00, GA 2/41
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Unter Eignungsdiagnostik versteht man "[…] die Gesamtheit der Verfahren, mit denen festzu-
stellen ist, ob und in welchem Grade ein bestimmter Mensch auf Grund seiner einzelnen Bega-
bungen und Persönlichkeit den Anforderungen eines bestimmten Berufes entsprechen kann"
(Dorsch, 1987, S. 161). Im Seminar werden klassische Verfahren sowie innovative Ansätze mit
dieser Zielsetzung vorgestellt und besprochen. Grundlage dafür sind Kriterien, wie sie zum einen
aus den gängigen Testtheorien abgeleitet werden können. Zum andere ergeben sich weitere Kri-
terien aus der DIN 33430, in der Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezo-
genen Eignungsbeurteilungen formuliert sind.

Voraussetzungen für einen kleinen Studiennachweis: Gestaltung einer Sitzung und Beantwor-
tung von insgesamt 30 Fragen, davon 10 semesterbegleitend in 4 Zwischentests und 20 in einer
Abschlussklausur am Ende des Semesters.
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B 6 Teil 3
Oberseminar
030 307 Das Übergangssystem Schule - Beruf. Fördermaßnahmen als Jelich
bildungspolitische Interventionen
2st., Mi 18.00-20.00, GA 03/42
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Schulabgänger des allgemeinen Schulsystems mit unzureichenden Qualifikationen (fehlender
Schulabschluss, schlechter Notendurchschnitt etc.) haben erhebliche Schwierigkeiten bei der
Lehrstellensuche. Neben der dualen Berufsausbildung hat sich in den vergangenen Jahren ein
"Chancenverbesserungssystem" entwickelt, das sich zum einen in Berufsvorbereitungsmaßnah-
men schulischer und auch außerschulischer Art sowie zum anderen in der Förderung außerbe-
trieblicher Berufsausbildungsgänge institutionalisiert hat.
Im Seminar interessieren Prozesse der Eingliederung (Eingliederungsanalyse), der Zuweisung
(Feststellung der Ausbildungsreife, der Berufseignung, der Vermittelbarkeit) und begleitender
Integrationsanstrengungen (Patenmodelle etc.). Kritisch werden die unterschiedlichsten ‚Maß-
nahmen', ihr Zusammenspiel, ihre sozialisatorischen Wirkungen bei den Jugendlichen sowie die
arbeitsmarktpolitische Effizienz in den Blickgenommen.

Voraussetzungen für einen Teilnahmenachweis: Annotation eines Grundlagentextes zum Semi-


nar, Erarbeitung eines themenbezogenen Papiers oder einer Präsentation zur Vorbereitung einer
Sitzung sowie ein Literaturverzeichnis, das unterschiedliche Literaturarten (Monographien,
Sammelbände, nichtselbständige Veröffentlichungen …) umfassen und zudem eine kurze Be-
schreibung der Rechercheressourcen beinhalten muss.

Literatur:
Arnold, Helmut; Lempp, Theresa (Hg.) (2008): Regionale Gestaltung von Übergängen in Beschäftigung. Praxisansätze zur Kompetenzförderung
junger Erwachsener und Perspektiven für die Regionalentwicklung ; [Fachkonferenz … Ende 2007 in Dresden]. Weinheim.
Baethge, Martin (2008): Das Übergangssystem. Struktur - Probleme - Gestaltungsperspektiven. In: Münk, Dieter; Rützel, Josef; Schmidt, Christi-
an (Hg.): Labyrinth Übergangssystem. Forschungserträge und Entwicklungsperspektiven der Benachteiligtenförderung zwischen Schule, Ausbil-
dung, Arbeit und Beruf. Bonn, S. 53-67.
Dobischat, Rolf; Kühnlein, Gertrud (Hg.) (2009): Politische Gestaltung des kommunalen Übergangsmanagements an der Passage von der Schule
in die Arbeitswelt. Dokumentation eines Expertenworkshops der Universität Duisburg-Essen (FB Bildungswissenschaften, Fachgebiet Wirt-
schaftspädagogik), der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) an der Technischen Universität Dortmund und der Friedrich-Ebert-Stiftung (Abt.
Wirtschafts- und Sozialpolitik). Bonn (WISO-Diskurs. Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik).
Dressel, Kathrin; Plicht, Hannelore (2006): Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher
Ausbildungssuchender. In: Übergänge zwischen Schule und Beruf und darauf bezogene Hilfesysteme in Deutschland. Bonn: Friedrich-Ebert-
Stiftung (Gesprächskreis Arbeit und Qualifizierung), S. 48-58.
Linten, Markus; Prüstel, Sabine (2008): Auswahlbibliografie "Übergänge: Jugendliche an der ersten und zweiten Schwelle". Zusammenstellung
aus: Literaturdatenbank Berufliche Bildung (www.ldbb.de). Stand: Februar 2008. Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung.
Spies, Anke; Tredop, Dietmar (2006): "Risikobiografien" - Von welchen Jugendlichen sprechen wir? In: Spies, Anke; Tredop, Dietmar (Hg.):
Risikobiografien. Benachteiligte Jugendliche zwischen Ausgrenzung und Förderprojekten. Wiesbaden, S. 9-24.
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B 7 Teil 1
Veranstaltung(en) im WiSe 2010/11
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B 7 Teil 2
Oberseminar
030 309 Explizite Erwachsenenbildung und implizite Bildung Erwachse- Wittpoth
ner
2st., Di 10.00-12.00, GABF 04/358
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Seit etwa Mitte der 1990er Jahre hat sich das Verständnis von Erwachsenenbildung in der deut-
schen Diskussion erweitert. Dachte man vorher beinahe ausschließlich an organisierte Veranstal-
tungen in Weiterbildungseinrichtungen (etwa der Volkshochschule), interessiert man sich nun
für alle nur erdenklichen Formen der Vermittlung und Aneignung von Wissen. Fündig wird man
etwa in Vereinen, in ‚kleinen sozialen Welten' (z. B. Bodybuildingstudios), auf Reisen, in Talk-
shows, Reformhäusern usw. Im Seminar geht es zunächst darum, die Besonderheiten beider Be-
reiche exemplarisch zu beschreiben. Im zweiten Schritt steht die Frage nach dem Verhältnis zwi-
schen Erwachsenenbildung (die organisierte Form) und Bildung Erwachsener (die eher beiläufi-
ge Form) im Zentrum des Interesses. Schließlich ist zu erörtern, mit welchen Mitteln man dem
Geschehen in den gering institutionalisierten und daher eher flüchtigen Bereichen auf die Spur
kommen kann.

Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive
Mitarbeit; zwei Referate oder ein Referat und ein Essay.
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B 7 Teil 3
Oberseminar
030 310 Aspekte der Bildung Erwachsener in kleinen sozialen Welten Wittpoth
2st., Do 08.00-10.00, GABF 04/358
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
In jüngerer Zeit richtet sich in Bildungspolitik und Bildungswissenschaft die Aufmerksamkeit
stark auf Formen der Bildung Erwachsener außerhalb einschlägiger Institutionen. Grundsätzlich
ist der Blick dabei auf alle nur erdenkliche Orte und soziale Zusammenhänge geweitet. Will man
sich (empirisch) vergewissern, ob und inwieweit das, was z.B. in einem Gesangsverein ge-
schieht, ‚bildende' Qualitäten hat, kann man an das wesentlich von Anselm Strauss entwickelte
Konzept der ‚kleinen sozialen Welten' anschließen.
Im Seminar wird es zunächst um die Grundlagen dieses Konzeptes gehen. Im zweiten Schritt
werden sozialwissenschaftliche Arbeiten etwa über die ‚kleine soziale Welt' des Bodybuilding-
studios, der Sauna bearbeitet, in denen der Bildungsaspekt noch keine Rolle spielt. Schließlich
werden die gewonnenen (Er-) Kenntnisse - im Sinne ethnographischer Beschreibungen - ‚prak-
tisch' auf Kontexte angewandt, die (unter Umständen) bildende Wirkungen entfalten.

Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive
Mitarbeit; ein Referat, eine Fallstudie.
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B 8 Teil 1
Oberseminar
030 312 Schulentwicklung an Gesamtschulen Bellenberg
2st., Mi 12.00-14.00, GABF 04/716
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
In diesem Oberseminar werden wir uns einerseits mit der Schulform Gesamtschule theoretisch
und empirisch, andererseits auch praktisch (durch Schul- und Unterrichtsbesuche) auseinander-
setzen, und dann einen Fokus auf aktuelle Schulentwicklungsprozesse an solchen Schulen legen.

Die Leistungserbringung erfolgt durch eine kleine Präsentation sowie die schriftliche (wissen-
schaftliche) Beantwortung einer individuell durch die Dozentin gestellten Fragestellung. Zusätz-
lich kann im Oberseminar auf Wunsch eine Hausarbeit zum Thema geschrieben werden. Die
Fragestellung für diese Hausarbeit ist mit der Dozentin abzusprechen.

Literatur:
Als grundlegende Literatur zum Thema Gesamtschule kann auf den folgenden Beitrag verwiesen
werden, über den sich vertiefende Literatur erschließt:
Köller, U.: Gesamtschule - Erweiterung statt Alternative. In: Cortina, Kai S. (Hrsg.); Baumert,
Jürgen (Hrsg.); Leschinsky, Achim (Hrsg.); Mayer, Karl Ulrich (Hrsg.); Trommer, Luitgard
(Hrsg.): Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland. Reinbek: Rowohlt Taschen-
buch (2008) S. 437-465
Als grundlegende Einführung in die Schulentwicklung kann der folgende Sammelband gelten:
Rolff, Hans Günter: Studien zu einer Theorie der Schulentwicklung. Weinheim u.a. 2007
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B 8 Teil 2
Oberseminar
030 313 Individuelle Förderung und Differenzierung im Brahm
2st., Mi 10.00-12.00, GC 03/46
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Das Oberseminar setzt an der Frage an, wie Unterricht gestaltet und entwickelt werden kann, um
der Heterogenität der Schülerschaft Rechnung zu tragen. Neben der Auseinandersetzung mit den
theoretischen Grundlagen innerer Differenzierung und empirischen Befunden aus der empiri-
schen Unterrichts- oder Lehr-Lernforschung wird beabsichtigt, einen Forschungsbezug einerseits
durch die Durchführung kleinerer Befragungsaufträge sowie durch die Auswertung bereits vor-
handener Daten herzustellen. Die Ergebnisse sollen im Rahmen des Seminars zur Diskussion
und Erarbeitung von Ansätzen zur Unterrichtsentwicklung genutzt werden.

Für die Erlangung der 4 CPs sind eine regelmäßige aktive Teilnahme und 2 kleine, individuelle
schriftliche Leistungen inkl. einer kleinen Präsentationsleistung vorgesehen.
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B 9 Teil 1
Hauptseminar
030 314 Entwicklung und aktuelle Situation des Faches Erziehungswis- Krüger
senschaft in gymnasialen Oberstufe
2st., Di 14.00-16.00, GA 2/41
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Obwohl das Fach Pädagogik inzwischen seit fast 100 Jahren im Höheren Schulwesen verankert
ist, sehen sich Pädagogiklehrerinnen und -lehrer nach wie vor mit hartnäckigen Vorurteilen kon-
frontiert: So wird das Fach vielfach als "Orchideenfach" mit geringer Verbreitung wahrgenom-
men. Zudem wird unterstellt, Pädagogik sei ein Fach mit vergleichsweise moderaten Leistungs-
anforderungen, das v. a. von Schülerinnen und Schülern mit Leistungsschwächen gewählt werde,
um die vermeintlich anspruchsvollen Fächer zu umgehen.

Im Rahmen des Seminars soll diese Wahrnehmung des Faches anhand empirischer Befunde auf
ihre Berechtigung hin überprüft werden. Zu diesem Zweck werden im ersten Teil des Seminars
empirische Befunde zu institutionellem Status, Verbreitung und quantitativer Entwicklung des
Faches sowie zu Merkmalen der fachspezifischen Klientel, zu fachbezogenen Einstellungen von
Schülerinnen und Schülern und Daten zu Merkmalen der Unterrichtspraxis untersucht.

Im zweiten Teil des Seminars soll auf der Grundlage einer Analyse der Fachentwicklungsge-
schichte nach Erklärungen für etwaige fachspezifische Besonderheiten und die hartnäckigen
Vorbehalte dem Fach gegenüber geforscht werden. Um die fachspezifischen Entwicklungslinien
im Zusammenhang rekonstruieren zu können, wird im zweiten Teil des Seminars voraussichtlich
in Absprache mit den SeminarteilnehmerInnen in Blockform gearbeitet.
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B 9 Teil 2
Hauptseminar
030 315 Fachdidaktische Positionen zur Ziel-, Inhalts- und Methodendi- Bubenzer
mension des Pädagogikunterrichts in der gymnasialen Oberstufe
(Blockveranstaltung)
2st., Do 09.00-17.00, GA 03/42 26.08.2010
Fr 09.00-17.00, GA 03/42 27.08.2010
Mo 09.00-17.00, GA 03/42 30.08.2010
Di 09.00-17.00, GA 03/42 31.08.2010
Vorbesprechung: Mi 18.00-20.00, GABF 05/705 14.07.2010
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Nach einer Zeit der "methodisch-didaktischen Dürre" ist in den letzten 10 Jahren erneut Bewe-
gung in den fachdidaktischen Diskurs über Ziele, Inhalte und Methoden des Unterrichtsfaches
Pädagogik gekommen: Während die einen dem Fach mit Blick auf die Rahmenrichtlinien der
gymnasialen Oberstufe in erster Linie die Aufgabe zuschreiben, Schülerinnen und Schülern eine
Einführung in den Problemzusammenhang von Erziehung und Gesellschaft zu geben und sie in
den Umgang mit wissenschaftlichen Texten und Theorien einzuüben, verstehen andere den Pä-
dagogikunterricht v. a. als Vorbereitung auf erzieherisches Handeln. Mit Blick auf zunehmende
Erziehungsdefizite und brüchige Familienkonstellationen wird zudem mancherorts der Ruf laut,
den Pädagogikunterricht als sozialisationsbegleitendes Fach zu konzipieren, das den Schülern
Gelegenheit und Hilfestellung zur Bewältigung individueller Erziehungserfahrungen, familialer
Konflikte und Entwicklungsprobleme bietet.

Ziel dieses Seminars ist es aufzuzeigen, welche Ziele, Inhalte und Methoden aus der Sicht dieser
unterschiedlichen fachdidaktischen Positionen im Zentrum des Pädagogikunterrichts stehen soll-
te und zu überprüfen, inwiefern diese Positionen den institutionellen und personellen Bedingun-
gen sowie den im Lehrplan festgeschriebenen Aufgaben des Faches Rechnung tragen.

Um die unterrichtspraktischen Konsequenzen dieser unterschiedlichen fachdidaktischen Konzep-


tionen veranschaulichen zu können, soll zudem der Versuch unternommen werden, auf der
Grundlage der methodisch-didaktischen Schwerpunktsetzungen der fachdidaktischen Positionen
Unterrichtssequenzen zu ausgewählten thematischen Aspekten gemeinsam zu planen.

Die Vorbesprechung für die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 14.07.2010 von 18 bis 20
Uhr in GABF 05/705 statt.

Literatur:
Grundlage des Seminars ist ein Reader, der in der Seminarvorbesprechung ausgegeben wird.
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B 10 Teil 1
Hauptseminar
030 316 Unterrichtsplanung für das Fach Erziehungswissenschaft in der Bubenzer
Sekundarstufe II zum Themenbereich der Jahrgangsstufe 11,2 :
"Entwicklung und Lernen"
2st., Mi 14.00-16.00, GABF 04/358
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Ziel dieses fachdidaktischen Hauptseminars ist es, theoretische und praktische Kompetenzen für
die Unterrichtsplanung als Kernbereich der professionellen Tätigkeit des Pädagogiklehrers/der
Pädagogiklehrerin anzubahnen. Am Beispiel des vom Lehrplan für die Jahrgangsstufe 11,2 vor-
gesehenen Themenbereichs "Entwicklung und Lernen" sollen die entscheidenden Planungs-
schritte zur Realisierung von Unterrichtsvorhaben von der Analyse der Unterrichtsvoraussetzun-
gen über Material- und Methodenauswahl bis hin zur Einzel- und Reihenplanung durchgeführt
werden. Darüber hinaus sollen auch ausgewählte Problemfelder der Unterrichtsdurchführung
(wie z. B. Gesprächsführung, Umgang mit Unterrichtsstörungen) bearbeitet werden.

Um nicht nur Planungs-, sondern auch Durchführungskompetenzen anbahnen zu können, wird


am Ende des Semesters darüber hinaus Gelegenheit sein, ausgewählte Planungsergebnisse in
einem Einführungsseminar des B. A.-Studiengangs zum Themenbereich A2 T1 (Entwicklung
und Lernen) zu erproben und die Durchführung mit Hilfe von Videographie zu analysieren.

Da es im Rahmen eines solchen Seminars nicht möglich ist, den Gegenstand der Unterrichtspla-
nung (Entwicklungs- und Lerntheorien) selbst zu erarbeiten, sind für das Vorhaben des Seminars
gute Kenntnisse dieses Themenbereichs unerlässlich. Die Kenntnis des Studienbuches (vgl. Lite-
ratur) wird deshalb für die Teilnahme am Seminar vorausgesetzt.

Für die Realisierung des Seminarvorhabens wird zwischenzeitlich voraussichtlich eine Blockung
der Seminarveranstaltung erforderlich sein. Entsprechende Termine werden in der ersten Semi-
narsitzung abgesprochen.

Im Anschluss an das Seminar besteht die Möglichkeit, das Fachpraktikum zu absolvieren.

Literatur:
Als Grundlage zur Wiederholung der Bezugstheorien bietet sich das Studienbuch zu Ent-
wicklungs- und Lerntheorien (Lit.: Baumgart, Franzjörg (Hrsg.): Entwicklungs- und Lerntheo-
rien. Bad Heilbrunn/Obb. 2001.) an.
Grundlage der Arbeit im Seminar ist ein Reader, der in der ersten Seminarsitzung ausgegeben
wird.
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B 10 Teil 2
Kolloquium
030 317 Kolloquium zum fachdidaktischen Praktikum - nur in Verbin- Reitz
dung mit dem Praktikum B10 T1 (Blockveranstaltung)
2st., Fr 17.00-20.00, GA 03/42 24.09.2010
Fr 17.00-20.00, GA 03/42 01.10.2010
Fr 17.00-20.00, GA 03/42 08.10.2010
Vorbesprechung: Fr 18.00-20.00, GA 03/42 10.09.2010
Credit Points: 4

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Ziel der praktikumgsbegleitenden Seminarveranstaltungen ist es, die vielfältigen, im Praktikum
gemachten Erfahrungen zu systematisieren und zu reflektieren. Im Verlauf der drei Seminarsit-
zungen sollen zunächst die einzelschulischen Rahmenbedingungen für den Pädagogikunterricht
(wie bspw. Anzahl der Fachlehrer, Kursangebot, Fächerwahlfrequenzen, Tradition und Image
des Faches an der Schule) in ihrer Bedeutung für den Status des Pädagogikunterrichts an der
Praktikumsschule analysiert werden. Darüber hinaus werden die Einblicke, die die PraktikantIn-
nen in die Zusammensetzung der beobachteten Lerngruppen und die Unterrichtsvoraussetzung
der fachspezifischen Klientel gewonnen haben, in ihrer Bedeutung für die Planung und Durch-
führung von Unterricht diskutiert.

In einem zweiten Schritt werden die Hospitationserfahrungen der PraktikantInnen im Blick auf
die thematische und methodische Struktur des Fachunterrichts sowie die verwendeten Materia-
lien/Medien u. a. mehr zusammengetragen und bezogen auf methodisch-didaktische Innovati-
onsmöglichkeiten untersucht.

Ziel der letzten Seminarsitzung ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Unterrichtserfahrun-
gen der SeminarteilnehmerInnen. In diesem Zusammenhang sollen Schwierigkeiten mit der Pla-
nung und Durchführung von Unterricht auf der Grundlage von Stundenentwürfen reflektiert
werden. Die Analyse des von den PraktikantInnen erteilten Unterrichts kann - sofern unter orga-
nisatorischen Gesichtspunkten realisierbar - auch im Anschluss an gemeinsame Unterrichtsbesu-
che bzw. videographische Unterrichtsaufzeichnungen erfolgen.

Die Teilnahme an den Seminarsitzungen ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss
des Praktikums! Das Praktikum wird durch einen Praktikumsbericht (Präsentation und Reflexion
einer im Praktikum erteilten Unterrichtsstunde oder Auswertung der Praktikumserfahrungen im
Hinblick auf ein spezifisches Problem der Unterrichtspraxis) abgeschlossen.

Die Vorbesprechung für die Veranstaltung findet am Freitag, den 10.09.2010 von 18 bis 20 Uhr
in GA 03/42 statt.

Beachten Sie zu den Anmeldemodalitäten für das Fachpraktikum bitte die Informationen des
Praktikumsbüros (s. Homepage)
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C1
Übung
030 318 Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (nur in Verbindung mit Steier
A1 T1, Do 10-12, und Tutorium)
2st., Do 12.00-14.00, GA 03/42
Credit Points: 2.5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen in der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15.04.2010 von 14
bis 16 Uhr in HGA 10.
Kommentar:
Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, Studienanfängerinnen und -anfänger in Techniken wis-
senschaftlichen Arbeitens einzuführen. Darunter sind mündliche und schriftliche Übungen zu
verstehen, die dazu befähigen sollen, diejenigen Anforderungen zu erfüllen, die im Laufe des
gesamten Studiums immer wieder in Veranstaltungen gestellt werden. In diesem Zusammenhang
sind beispielsweise zu nennen:

· Strategien der Literatursuche


· Formen der Verarbeitung von Literatur
· das Entwerfen einer Gliederung für mündliche bzw. schriftliche Präsentationen
· das Erstellen von Thesenpapieren
· das Halten eines Referates
· das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit
· das Schreiben einer Klausur

Da solche Übungen nur sinnvoll am Beispiel von Inhalten durchzuführen sind, wendet sich die
Veranstaltung ausschließlich an diejenigen Studierenden, die das oben genannte Einführungsse-
minar bei mir besuchen. Es ist geplant, anhand der dort erworbenen Kenntnisse die genannten
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu erproben. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises
werden eine erfolgreiche Präsentation eines Themas sowie eine kleinere Hausarbeit über das
Präsentationsthema verlangt.
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C1
Übung
030 319 Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (nur in Verbindung mit Rummel
A2 T1, Mi 14-16, und Tutorium)
2st., Mi 16.00-18.00, GA 03/46
Credit Points: 2.5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen in der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15.04.2010 von 14
bis 16 Uhr in HGA 10.
Kommentar:
Diese Veranstaltung setzt sich zum Ziel, Studienanfängerinnen und -anfänger in Techniken wis-
senschaftlichen Arbeitens einzuführen. Darunter sind mündliche und schriftliche Übungen zu
verstehen, die dazu befähigen sollen, diejenigen Anforderungen zu erfüllen, die im Laufe des
gesamten Studiums immer wieder in Veranstaltungen gestellt werden. In diesem Zusammenhang
sind beispielsweise zu nennen:

· Strategien der Literatursuche


· Formen der Verarbeitung von Literatur
· das Entwerfen einer Gliederung für mündliche bzw. schriftliche Präsentationen
· das Erstellen von Thesenpapieren
· das Halten eines Referates
· das Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit
· das Schreiben einer Klausur

Da solche Übungen nur sinnvoll am Beispiel von Inhalten durchzuführen sind, wendet sich die
Veranstaltung ausschließlich an diejenigen Studierenden, die das oben genannte Einführungsse-
minar bei mir besuchen. Es ist geplant, anhand der dort erworbenen Kenntnisse die genannten
Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu erproben. Für den Erwerb eines Leistungsnachweises
werden eine erfolgreiche Präsentation eines Themas sowie eine kleinere Hausarbeit über das
Präsentationsthema verlangt.
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C 2 Teil 1
Vorlesung
030 321 Statistik für Erziehungswissenschaftler Serova
2st., Mi 12.00-14.00, HGA 20
Credit Points: 2.5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in den ersten beiden Vorlesungswochen des SoSe 2010.
Kommentar:
Ziel des Moduls C2 ist es, den Studierenden die statistischen Grundkenntnisse zu vermitteln, die
sie benötigen, um die Befunde der empirischen Bildungsforschung rezipieren zu können.
Inhaltlich wird deshalb Grundlagenwissen
- der "beschreibenden Statistik" (Lagemaße, Dispersionsmaße, Korrelation und Regression) und
- der so genannten "schließenden Statistik" (ausgewählte Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Pa-
rameterschätzung, Hypothesentest etc.) behandelt.

Leistungserwerb: Während der Vorlesung werden fünf unangekündigte Tests für je 10 Punkte
geschrieben. Die Veranstaltung gilt als bestanden, wenn die Summe der Ergebnisse aus drei bes-
ten Tests (ggf. plus so genannte Bonuspunkte) mindestens 15 Punkte beträgt. Genauere Informa-
tionen dazu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben und sind im Blackboard zu finden.
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C 2 Teil 2
Übung
030 322 Statistik für Erziehungswissenschaftler Stebner
2st., Mo 10.00-12.00, GABF 04/714
Credit Points: 5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Das Lehrangebot dient der Übung, Vertiefung und Ergänzung des in Teil 1 dargebotenen Wis-
sens.
Mithilfe von Beispielrechnungen sowie der gemeinsamen Interpretation von statistischen Befun-
den der Bildungsforschung werden die Reichweite sowie die Grenzen statistischer Verfahren
beim Aufbau von erziehungswissenschaftlichem Wissen verdeutlicht.

Die erste Sitzung findet im Anschluss an die erste Vorlesung, d. h. in der zweiten Vorlesungs-
woche, statt.

Leistungserwerb: Die Voraussetzung zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige
Teilnahme an der Übung. Die Veranstaltung gilt als bestanden, wenn eine zweistündige Klau-
sur, die in der Regel in der vierten vorlesungsfreien Woche geschrieben wird, mindestens aus-
reichend bestanden wird. Die Zulassung zur Klausur in C2 Teil 2 ist an das Bestehen des C2 Teil
1 gebunden. Genauere Informationen dazu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben und
sind im Blackboard zu finden.
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C 2 Teil 2
Übung
030 323 Statistik für Erziehungswissenschaftler Serova
2st., Mo 14.00-16.00, GA 2/41
Credit Points: 5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Das Lehrangebot dient der Übung, Vertiefung und Ergänzung des in Teil 1 dargebotenen Wis-
sens.
Mithilfe von Beispielrechnungen sowie der gemeinsamen Interpretation von statistischen Befun-
den der Bildungsforschung werden die Reichweite sowie die Grenzen statistischer Verfahren
beim Aufbau von erziehungswissenschaftlichem Wissen verdeutlicht.

Die erste Sitzung findet im Anschluss an die erste Vorlesung, d. h. in der zweiten Vorlesungs-
woche, statt.

Leistungserwerb: Die Voraussetzung zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige
Teilnahme an der Übung. Die Veranstaltung gilt als bestanden, wenn eine zweistündige Klau-
sur, die in der Regel in der vierten vorlesungsfreien Woche geschrieben wird, mindestens aus-
reichend bestanden wird. Die Zulassung zur Klausur in C2 Teil 2 ist an das Bestehen des C2 Teil
1 gebunden. Genauere Informationen dazu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben und
sind im Blackboard zu finden.
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C 2 Teil 2
Übung
030 324 Statistik für Erziehungswissenschaftler Serova
2st., Mo 16.00-18.00, GA 2/41
Credit Points: 5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Das Lehrangebot dient der Übung, Vertiefung und Ergänzung des in Teil 1 dargebotenen Wis-
sens.
Mithilfe von Beispielrechnungen sowie der gemeinsamen Interpretation von statistischen Befun-
den der Bildungsforschung werden die Reichweite sowie die Grenzen statistischer Verfahren
beim Aufbau von erziehungswissenschaftlichem Wissen verdeutlicht.

Die erste Sitzung findet im Anschluss an die erste Vorlesung, d. h. in der zweiten Vorlesungs-
woche, statt.

Leistungserwerb: Die Voraussetzung zum Erwerb eines Leistungsnachweises ist die regelmäßige
Teilnahme an der Übung. Die Veranstaltung gilt als bestanden, wenn eine zweistündige Klau-
sur, die in der Regel in der vierten vorlesungsfreien Woche geschrieben wird, mindestens aus-
reichend bestanden wird. Die Zulassung zur Klausur in C2 Teil 2 ist an das Bestehen des C2 Teil
1 gebunden. Genauere Informationen dazu werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben und
sind im Blackboard zu finden.
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C 3 Teil 1
Übung
030 326 Quantitative Methoden empirischer Bildungsforschung Fuhrmann
2st., Do 16.00-18.00, GABF 04/716
Credit Points: 2.5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
Dieses Seminar beschäftigt sich mit Verfahren der Dimensionalisierung und Profilbildung in der
empirischen Bildungsforschung. Es wird nicht nur auf die statistischen Aspekte der Thematik,
sondern auch auf die interpretativ-methodischen Fragen der behandelten Auswertungsverfahren
Wert gelegt.
Als Verfahren im engeren Sinne werden die multiple Regression, die Faktorenanalyse und die
Clusteranalyse behandelt. Auf die Verbindung zu neueren empirischen Arbeiten der Bildungs-
und Weiterbildungsforschung wird Wert gelegt.

Anforderungen innerhalb der Vorlesungszeit:


Anfertigung von zwei schriftlichen Hausaufgaben, in denen Fragen zu beantworten sind, die sich
jeweils auf Texte beziehen, die mit den zu beantwortenden Fragen verteilt werden (Umfang: je-
weils ca. 3-5 Seiten). Bearbeitungszeit:
Erste Hausaufgabe: Verteilung in der ersten Sitzung der Übung, Bearbeitungszeit 4 Wochen.
Zweite Hausaufgabe: Verteilung ca. in der fünften Sitzung, Bearbeitungszeit 4 Wochen.

Abschlussklausur in der vorlesungsfreien Zeit, Termin nach Absprache mit den Studenten.
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C 3 Teil 2
Übung
030 327 Qualitative Methoden empirischer Bildungsforschung Wittpoth
2st., Mo 12.00-14.00, GA 2/41
Credit Points: 2.5

Voraussetzungen:
Die Anmeldungen erfolgen per VSPL in der Zeit vom 15.03.10 (9 Uhr) bis zum 24.03.10 (18
Uhr).
Kommentar:
In folgenden Schritten werden methodologische und methodische Fragen so genannter qualitati-
ver Forschung bearbeitet:

1. Zum Verhältnis quantitativer und qualitativer Forschung - Reichweiten und Grenzen


2. ‚Schulen' qualitativer Sozialforschung
3. Prinzipien der Grounded Theory
4. Methoden der Datenerhebung und -auswertung
- Interviewformen
- Gruppendiskussionen
- Ethnographische Beschreibungen
- Bild- / Dokumentanalysen
5. Erörterung exemplarischer Ergebnisse qualitativer Forschung

Anforderungen für einen kleinen Studiennachweis: Regelmäßige Lektüre und Teilnahme; aktive
Mitarbeit; ein Referat