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MAGNUSFE 2010 - Wie werde ich Christ / Bekehrung -

www.jesus.de.vu
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Nehmen wir an, ihr wollt ganz schnell Christ werden

Das ist ganz einfach, Bibel sagt :

So sehr hat Gott Welt geliebt dass er seinen einzigen


Sohn (Jesus in den Tod am Kreuz) gab damit jeder der
an ihn glaubt ewiges Leben (als Christ jetzt zusammen
mit jesus und später im Himmel bei jesus/gott )
bekommt - johannesevangelium

bibel sagt aber auch : so viele ihn aber aufnahmen


denen gab er das recht kinder gottes zu werden

-> Jeder der an ihn glauben will muss jesus also aktiv
aufnehmen (durch einen für gott erkennbaren
willensschritt genannt bekehrung), damit er christ, kind
gottes wird und ewiges leben in gemeinschaft mit jesus
hier und später im paradies bekommt, unter führung des
hl. geistes

Gebetvorschlag :

Gott, ich danke dir, dass du jesus für mich geopfert


hast, ich möchte aufhören getrennt von dir zu leben,
deshalb bitte dich dich, mir deinen heiligen geist zu
geben, deinen sohn jesus als herr und führer in mein
leben kommen zu lassen, mir meine sünden zu
vergeben und mich künftig als dein kind von deinem
sohn jesus im lebensalltag lenken und leiten lassen in
deinem sinne ...

Herr Jesus, komme nun in mein Leben und übernimm


die Kontrolle darüber, mein Leben soll dir gehören, ich
möchte für immer dein Eigentum sein und in dein
Ebenbild verwandelt werden charakterlich/seelisch

Amen

http://www.gotquestions.org/deutsch/gute-
nachricht.html

-> gute Zusatzinfos

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

(1.Mose 1,1)

Am ersten Tag schuf Gott das Licht und trennte es von


der Finsternis und nannte sie Tag und Nacht. (1.Mose
1,3-5)
Am vierten Tag schuf Gott die Sonne, den Mond und die
Sterne. (1.Mose 1,14-19)

Am zweiten Tag machte Gott eine Feste und schied das


Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste
und nannte er sie Himmel. (1.Mose 1,6-
Am fünften Tag schuf Gott die Lebewesen des Meeres
und die Vögel. (1.Mose 1,20-23)
Am dritten Tag schuf Gott das trockene Land und die
Pflanzen. (1.Mose 1,9-13)
Am sechsten Tag schuf Gott alle Lebewesen auf dem
Land und auch den Menschen. Und Gott sah alles,was
er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. (1.Mose
1,24-31)

Für diejenigen, die Probleme haben, die


Schöpfungsgeschichte so zu akzeptieren, sei das Buch
Fragen an den Anfang empfohlen, das von
Wissenschaftlern geschrieben wurde, die den
Standpunkt vertreten, daß die Schöpfungslehre
wissenschaftlich belegbar ist, und daß die
Evolutionstheorie eben doch nichts weiter als eine
immer noch unbewiesene Theorie ist. Ebenso
empfehlenswert ist ein Besuch auf den Seiten
www.wort-und-wissen.de bzw.
www.AnswersInGenesis.org.

Im zweiten Kapitel des 1. Buches Moses erfahren wir


Einzelheiten darüber, wie Gott Adam und Eva
geschaffen hat, sie ins Paradies setzte und
Gemeinschaft mit ihnen hatte. Die Menschen hatten das
ganze Paradies für sich, nur eines sollten sie nicht tun:
Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach:
Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben
essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten
und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag,
da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! (1.Mose
2,16-17)

Aber schon wenig später lassen sich die ersten beiden


Menschen von Satan zum Ungehorsam verführen und
sündigen so gegen Gott. Die Welt, die Gott geschaffen
hatte, war gut gewesen. Doch durch die Sünde kommen
Verfall und Tod in die Welt, sowohl auf körperlicher als
auch geistlicher Ebene.

Gott hatte den Menschen geschaffen, um mit ihm


Gemeinschaft zu haben. Durch die Sünde kam jedoch
ein tiefer Abgrund zwischen Gott und den Menschen.

Da das erste Menschenpaar gesündigt hatte, hat sich


ihre Veranlagung zur Sünde (Ungehorsam, Stolz,
Egoismus) in allen ihren Nachkommen fortgesetzt. Zur
Zeit Noahs (im sechsten Kapitel des 1. Buches Mose)
zeigte die Menschheit immer mehr, daß das Herz des
Menschen eigentlich nur Böses hervorbringen kann, so
daß es Gott reute, daß er den Menschen gemacht hatte.
Deshalb wollte er ihn und alles, was auf der Erde war,
zerstören. Nur Noah, der sein Leben nach Gottes
Maßstäben führte, fand Gnade vor Gott. So gebot ihm
der HERR, eine Arche zu bauen – ein großes,
kastenförmiges Schiff, in dem Platz war für Noahs
Familie und für alle Tierarten. Dann schickte Gott eine
gigantische, weltweite Sintflut und vernichtete alle
Lebewesen, die nicht in der Arche waren. Doch als das
Land wieder trocken war, versprach Gott, die Erde nun
nicht mehr zu verfluchen, um des Menschen willen. Und
als Erinnerung für diesen Bund setzte er den
Regenbogen an den Himmel (s. 1.Mose 9,17).

Glaubt man den Wissenschaftlern, die die


Schöpfungslehre vertreten, so ist z.B. der Grand Canyon
innerhalb kürzester Zeit durch die von der Sintflut
angeschwemmten gewaltigen Ablagerungen
entstanden, wobei die tiefen Schluchten von den
abfließenden Wassermassen am Ende der Sintflut
gegraben wurden – ebenso wie viele andere tiefe, breite
Flußtäler, in denen heute nur noch vergleichsweise
kümmerliche Rinnsale fließen (siehe Buch Fragen an
den Anfang).

Das nächste größere Ereignis in der biblischen


Geschichte ist der Turmbau in der Stadt Babel (1.Mose
11,1-9). Gott hatte den Menschen nach der Sintflut
geboten, sich zu vermehren und auf der ganzen Erde
auszubreiten. Doch die Menschen weigerten sich und
wollten lieber eine Stadt mit einem gewaltigen Turm
bauen, um nicht verstreut zu werden, sondern sich
selbst einen Namen zu machen. Deshalb verwirrte der
HERR ihre Sprache, so daß aus der einen Sprache viele
wurden und jeder sich zu dem gesellte, dessen Sprache
er noch verstand. Somit verteilten sich die Menschen
dann doch über die ganze Erde. (Und in der
geographischen Isolation entstanden innerhalb kurzer
Zeit die verschiedenen Menschenrassen.)

Der Abraham-Bund

Von da an hatte Gott keine besondere Verbindung mehr


zu diesen Völkern, sondern in seiner erwählenden
Gnade rief er einen einzelnen Mann und führte ihn ins
Land Kanaan (dem heutigen Palästina). – Die
Geschichte von Abraham (der zunächst noch Abram
hieß) wird im 1. Buch Mose in den Kapiteln 12 bis 25
erzählt.

Als Gott Abram zu ersten Mal begegnete, war dieser


schon 75 Jahre alt und noch kinderlos, da seine Frau
unfruchtbar war. Gott versprach Abram jedoch
wiederholt, das Land, das er durchwanderte, seinen
Nachkommen zu schenken, die so zahlreich sein sollten
wie die Sterne am Himmel. Und Abram glaubte dem
HERRN, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an.
(1.Mose 15,6)

Als Abram Gott um ein Zeichen bat, daß tatsächlich


alles so eintreffen werde, wie er es versprochen hatte,
beauftragte Gott Abram, eine damals übliche Zeremonie
vorzubereiten, bei der Tiere in Hälften zerlegt wurden, so
daß die Partner eines Vertrages zwischen diesen Hälften
hindurch schreiten konnten – mit der Bedeutung, daß es
demjenigen, der den Vertrag bräche, genauso ergehen
möge wie den toten Tieren. Und Abram tat wie der HERR
es ihm befohlen hatte. Als die Sonne unterging, fiel ein
tiefer Schlaf auf Abram. Dann wurde ihm gesagt, daß
seine Nachkommen fremd sein werden in einem Lande,
das nicht ihnen gehört; und dort werde man sie 400
Jahre unterjochen. Aber schließlich werde Gott dieses
Volk, dem sie dienen müßten, richten. Danach sollten
Abrams Nachkommen mit großer Habe aus diesem Land
ausziehen und in der vierten Generation wieder hierher
ins Land Kanaan zurückkommen. Als es nun finster
geworden war, da war ein rauchender Glutofen, und eine
Feuerfackel fuhr zwischen den Stücken hindurch. – Gott
hatte Abram einschlafen lassen, so daß er nicht auch
zwischen den Tierhälften durchlaufen mußte, denn es
war ein einseitiger Vertrag, zu dem Abram nichts
beitragen konnte. An dem Tage machte der HERR einen
Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe
ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens bis an
den großen Strom, den Euphrat. (1.Mose 15,1

1.Mose 17,1-11 berichtet darüber, daß Abram 99 Jahre


alt war, als der HERR zu ihm sprach: Siehe, ich bin der,
welcher im Bunde mit dir steht; und du sollst ein Vater
vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram
heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich
habe dich zu einem Vater vieler Völker gemacht. ... Und
Gott sprach weiter zu Abraham: So bewahre du nun
meinen Bund, du und deine Nachkommen nach dir, von
Generation zu Generation! Das ist aber mein Bund, den
ihr bewahren sollt, zwischen mir und euch und deinen
Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist unter
euch, soll beschnitten werden. Und ihr sollt am Fleisch
eurer Vorhaut beschnitten werden. Das soll ein Zeichen
des Bundes sein zwischen mir und euch.

In Kapitel 21 erfahren wir schließlich, wie Abraham,


inzwischen 100 Jahre alt, und seiner Frau, die nur 10
Jahre jünger war als er, endlich der langersehnte Sohn –
Isaak – geboren wurde.

Im nächsten Kapitel mußte Abraham dann Gott


gegenüber seinen Gehorsam und seine Treue unter
Beweis stellen, als er in 1.Mose 22,2 aufgefordert wurde:
Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb
hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe
ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den
ich dir nennen werde! Und Abraham gehorchte sofort,
im Vertrauen darauf, daß Gott wußte, was er tat (siehe
Vers – bis im allerletzten Augenblick der Engel des
HERRN eingriff und Abraham anstelle seines Sohnes
den Widder opfern durfte, der sich mit den Hörnern im
Gebüsch verfangen hatte – ein Bild, daß auf das spätere
Lamm Gottes (Jesus Christus) hinwies, das auch von
Gott zur Verfügung gestellt werden würde und das an
unserer Stelle den Preis für unsere Sünden bezahlen
würde.

Ab Kapitel 25 (wo Abraham im Alter von 175 Jahren


stirbt) erfahren wir, daß Isaak zwei Söhne geboren
wurden, Esau und Jakob (letzterer wurde später in Israel
umbenannt), und daß Jakobs zwölf Söhne die
Stammväter der heutigen zwölf Stämme Israels wurden.
Einer dieser zwölf Söhne, Joseph, gelang durch die
böse Tat seiner Brüder nach Ägypten in die Sklaverei
und wurde dort durch erstaunliche Umstände zum
zweitmächtigsten Mann des Landes. Dadurch war er
später während einer schrecklichen Hungersnot in der
Lage, seinen Vater und die Familien seiner Brüder nach
Ägypten kommen zu lassen und sie dort zu versorgen.
Schließlich legte Joseph vor seinen Brüdern Zeugnis ab
über das Wirken Gottes: Ihr gedachtet mir zwar Böses
zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so
hinauszuführen, wie es jetzt zu Tage liegt, um ein
zahlreiches Volk am Leben zu erhalten. (1.Mose 50,20)

Wie es Abraham vorausgesagt worden ist, lebte das


Volk Israel etwa 400 Jahre in Ägypten (genau 430 Jahre)
und wurde trotz großer Bedrängnis sehr zahlreich.
Obwohl das Volk auch am ägyptischen Götzendienst
teilnahm, schrieen sie zu Gott, als ihre Knechtschaft
immer unerträglicher wurde. Und Gott erhörte ihr
Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit
Abraham, Isaak und Jakob. (2.Mose 2,24)

Der Mose-Bund

Im 2. Buch Mose lesen wir in Kapitel 3, wie Mose von


Gott beauftragt wurde, zu Pharao zu gehen und zu
verlangen, daß dieser das Volk Israel aus Ägypten
wegziehen ließ. Pharao, der auf falsche Götter vertraute,
verweigerte seine Zustimmung, da er sich natürlich der
enormen wirtschaftlichen Bedeutung dieses Volkes für
sein Land bewußt war. Deshalb schickte ihm Gott
nacheinander zehn schreckliche Plagen als Gericht
gegen die Ägypter und ihre falschen Gottheiten, bis das
Land ruiniert war und Pharao endlich nachgab.

In Kapitel 12 wurde in Verbindung mit der zehnten Plage


das Passah-Fest eingeführt: Gott kündigte an, in dieser
Nacht als Gericht alle Erstgeborenen von Mensch und
Tier in Ägypten zu töten. Dem Volk Israel befahl er
jedoch, pro Familienverband ein makelloses,
männliches, einjähriges Lamm als Passah-Opfer zu
schlachten, mit dessen Blut den Türrahmen des eigenen
Hauses zu bestreichen und dann während dieser Nacht
im Inneren des Hauses zu bleiben und das Passahlamm
zu essen. Und in der Nacht, als der HERR ganz Ägypten
mit dieser Plage schlug, ging er an den Häusern, deren
Türrahmen mit Blut bestrichen waren, vorüber (2.Mose
12,13). Hinter dem Blut des Passahlammes Schutz
suchend, lernte das Volk, daß es auch nicht besser war
als die Ägypter, sondern auf Vergebung und Erlösung
durch Vergießen von unschuldigem Blut angewiesen
war.

Somit zog nun das Volk Israel aus Ägypten aus, so wie
Gott es Abraham gesagt hatte, und durchquerte die
Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in
einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen,
und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu
leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen
konnten. Die Wolkensäule wich nie von dem Volk bei
Tag noch die Feuersäule bei Nacht. (2.Mose 13,21-22)

In den Kapiteln 19-24 erfahren wir, wie das Volk Israel


am Berg Sinai aus Gottes Hand das Gesetz empfing, das
in seiner Funktion als “Erzieher” dem Volk zeigen
würde, daß es von Natur aus Gottes vollkommenen
Maßstäben nicht entsprechen konnte, sondern immer
von Gnade und Vergebung abhängig war. Gott gab auch
seine ersten Gesetze für das soziale und religiöse Leben
des Volkes und schloß einen Bund mit ihm, der mit Blut
besiegelt wurde.

Und der HERR sprach zu Mose: Steige zu mir herauf auf


den Berg und bleibe dort, so will ich dir die steinernen
Tafeln geben und das Gesetz und das Gebot, das ich
geschrieben habe, um sie zu unterweisen! (2.Mose
24,12) – Und Mose blieb 40 Tage auf dem Berg und
empfing viele Weisungen.

Doch als das Volk sah, daß Mose so lange wegblieb,


vergaßen sie sofort wieder alles, was sie seit ihrem
Auszug aus Ägypten erfahren hatten, machten sich eine
goldenes Kalb und sprachen: Das sind eure Götter,
Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt
haben! (2.Mose 32,4)

Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk


beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. So
laß mich nun, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und
ich sie verzehre; dich aber will ich zu einem großen Volk
machen! – (2.Mose 32,9-10) Doch Mose erwirkte Gnade
für das Volk, und in Kapitel 34 wurde der Bund erneuert.
Doch zeichnete sich hier schon ein Verhaltensmuster
des Volkes ab, das sich in der Geschichte ständig
wiederholen sollte.

Auch im 3., 4. und 5. Buch Mose wurden zahlreiche


Anweisungen gegeben, unter anderem auch für den
Opferdienst, durch den das Volk sich mittels der
Priester mit Opfern und Anbetung Gott nahen konnte,
und durch den dem Volk bewußt wurde, daß ihre
Sündhaftigkeit sie von Gott getrennt hielt und daß sie
ihre Strafe von sich nur durch das stellvertretende Opfer
von unschuldigen Tieren abwenden konnten.

Gott gab dem Volk viele Anweisungen, die oft ganz


einfach sinnvoll und nützlich, oft aber auch sinnbildlich
waren. Sie dienten auch dazu, um Gottes auserwähltes
Volk zu heiligen, d.h. “abzusondern” für Gott. Gottes
Volk sollte sich von anderen Völkern unterscheiden,
indem sie nicht deren Götzendienste oder barbarischen
und unmoralischen Sitten übernahmen. Und sie sollten
den anderen Völkern zum Segen werden, indem das
Volk Israel in vorbildhafter Wirkung in Gemeinschaft mit
dem einen lebendigen Gott lebte. Und so versprach Gott
seinem Volk immer wieder reichen Segen, wenn sie ihm
Gehorsam leisteten, aber auch Strafe und Verwerfung,
solange sie sich von ihm abwanden.

Denn ein heiliges Volk bist du für den HERRN, deinen


Gott; dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern
erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des
Eigentums für ihn seist.

(5.Mose 7,6)

Siehe, ich lege euch heute den Segen und den Fluch
vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN,
eures Gottes, gehorsam seid, die ich euch heute
gebiete; den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des
HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet...

(5.Mose 11,26-2

Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über


dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich
dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst unter all
den Heidenvölkern, unter die dich der HERR, dein Gott,
verstoßen hat, und wenn du umkehrst zu dem HERRN ...
so wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und
sich über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln
aus allen Völkern, wohin dich der HERR, dein Gott,
zerstreut hat.

(5.Mose 30,1-3)

Mit dem Ende des 5. Buches Mose endete auch die


Wüstenwanderung Israels, und sie begannen unter
Moses Nachfolger, Josua, das verheißene Land
einzunehmen. In den nun folgenden Büchern des Alten
Testaments wird erzählt, wie das Volk Israel eine
herrliche Blütezeit erlebte, aber aufgrund seines
ständigen Ungehorsams Gott gegenüber schließlich
wiederholt von fremden Völkern unterworfen wurde und
viel Schreckliches durchmachen mußte.

Im Alten Testament wird deutlich, daß der Mensch, der


gegen Gott rebelliert, seine Verurteilung verdient. Aber
Gott zeigt ihm einen Weg zur Vergebung durch Glauben,
durch ein stellvertretendes Opfer, und weist damit von
Anfang an auf den Erlöser hin, der einmal geboren
werden soll und sich selbst als Opfer geben wird. Und
da die Bibel ein Buch der fortschreitenden Offenbarung
ist, können wir im Neuen Testament die Erfüllung der
Prophezeiungen des Alten Testaments sehen, zum
Beispiel:

Im Alten Testament:

Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben


gesündigt, daß wir gegen den HERRN und gegen dich
geredet haben. Bitte den HERRN, daß er die Schlangen
von uns wegnimmt! Und Mose bat für das Volk. Da
sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine Seraph-
Schlange und befestige sie an einem Feldzeichen; und
es soll geschehen, wer gebissen worden ist und sie
ansieht, der soll am Leben bleiben!

(4.Mose 21,7-

Im Neuen Testament:

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so


muß des Menschen Sohn erhöht werden, damit jeder,
der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges
Leben hat.

(Johannes 3,14-15)

Deshalb heißt es am Anfang des Neuen Testaments in


einem der vier Evangelien:

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die


Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus
geworden.

(Johannes 1,17)

Der neue, auf Christus gegründete Bund

Mehr als 300 Prophetien und Verheißungen im Alten


Testament weisen auf die Geburt des ersehnten
sogenannten Messias hin. Aus den Evangelien von
Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und den Briefen
des Neuen Testaments erfahren wir, daß in Jesus
Christus die im Alten Testament vorausgesagten
Zeichen in Erfüllung gegangen sind und er dadurch als
der Messias (der Gesalbte – ein Ausdruck, der auf einen
König, Prophet oder Priester hinweist) bestätigt wurde.

Gott sandte seinen eigenen Sohn auf die Erde, der,


obwohl er immer noch ganz Gott war, auch ganz
Mensch war – mit nur einem, aber wesentlichen
Unterschied: Er war frei von Sünde. Er war gekommen,
um die von den ersten Menschen in die Welt gebrachte
Sünde zu beseitigen, indem er die Strafe für unsere
Sünde auf sich nahm, so daß alle, die dieses Geschenk
annehmen würden, wieder in Gemeinschaft mit Gott
leben könnten.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn,
geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte,
damit wir die Sohnschaft empfingen.

(Galater 4,4-5)

Als Jesus am Kreuz starb, starb er nicht für seine eigene


Sünde, denn er hatte keine, sondern er war das
makellose Passahlamm, durch das alle weiteren
Tieropfer überflüssig werden würden für alle, die an ihn
glaubten. Als Jesus kurz vor seinem Tod rief: Mein Gott,
mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt 27,46;
siehe auch Psalm 22, der etwa 1.000 Jahre vor der
Kreuzigung Christi geschrieben wurde), spürte er, der
normalerweise in ständiger geistlicher Gemeinschaft mit
dem Vater lebte, das unerträgliche Gefühl des
Getrenntseins von Gott; den Preis der Sünde. Gott goß
seinen ganzen Zorn über seinen Sohn aus, damit in
diesem stellvertretenden Opfer der Gerechtigkeit
genüge getan werden konnte. Denn Gott ist nicht nur
Liebe und Güte, sondern auch Gerechtigkeit und
Heiligkeit, und deshalb muß Sünde gesühnt werden.

Der Beweis dafür, daß das stellvertretende Opfer von


Jesus Christus ausreichend war, um uns ewiges Leben
zu schenken, lieferte Gott, indem er ihn wieder von den
Toten auferweckte. Die Auferstehung Jesu ist die frohe
Botschaft von Ostern, aufgrund derer jeder, der dieser
Botschaft glaubt und sein Leben Christus anvertraut,
seine Sünden am Fuß des Kreuzes ablegen und sich
statt dessen mit der Gerechtigkeit Christi umhüllen darf,
mittels derer er einst vorm Richterstuhl Gottes bestehen
kann.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben,


und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es.

(Epheser 2,

Denn uns ist in der Bibel auch gesagt, daß Jesus nach
seiner Auferstehung wieder zum Vater heimkehrte, wo
er jetzt in Herrlichkeit zu seiner Rechten sitzt, und daß er
eines Tages wiederkommen wird, um die Lebenden und
die Toten zu richten. Und jeder, der hier das Geschenk
der Erlösung ablehnt (und sich auf seine eigenen guten
Werke verläßt oder Gottes Existenz gleich ganz
abstreitet), trifft die Wahl, selbst für seine Sünden zu
bezahlen, indem er die Ewigkeit getrennt von Gott, dafür
aber zusammen mit Satan im Feuersee, verbringen muß.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt
und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes
Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben.
Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat
er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu
haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht
zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.
Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die
Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine
Stimme hören werden; und sie werden herauskommen:
die das Gute getan haben, zur Auferstehung des
Lebens; die aber das Böse getan haben, zur
Auferstehung des Gerichts.

(Johannes 5,25-29)

Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren,
um jedem einzelnen zu vergelten entsprechend seinen
Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten.

(Jeremiah 17,10)

Heilung durch Jesus

Und siehe, da brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der


auf einer Liegematte lag. Und als Jesus ihren Glauben
sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein
Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Und siehe,
etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst:
Dieser lästert! Und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach
er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen? Was ist
denn leichter zu sagen: Deine Sünden sind dir
vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Damit ihr aber wißt, daß der Sohn des Menschen
Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach
er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Liegematte
und geh heim! Und er stand auf und ging heim.

(Matthäus 9,2-7)

Während der drei Jahre seines öffentlichen Wirkens


vollbrachte Jesus sehr viele Wunder, darunter viele
spektakuläre Heilungen, ja, sogar die Auferweckung
Toter, so wie die von Lazarus. Jedoch alle, die im
Moment körperliche Heilung erfahren hatten oder sogar
ins Leben zurückgebracht worden waren, mußten
irgendwann doch sterben. Deshalb kann körperliche
Heilung nicht die letzte Antwort sein.

Zur Erinnerung: Da Gott den Menschen und die gesamte


Natur geschaffen hat, hängt der Mensch an Gott wie ein
Kind an der Nabelschnur seiner Mutter. Doch durch den
Sündenfall wurde diese Verbindung geschädigt, und der
Tod trat auf den Plan.
Sündenfall gestörte Beziehung zu Gott

das gesamte Beziehungsgeflecht ist gestört:

zwischenmenschliche Ebene
Beziehung zur Natur (Zerstörung der Umwelt)

Arbeit (“im Schweiße deines Angesichts ...”, 1.Mose


3,19)

Deshalb ist Heilung durch Jesus nicht in erster Linie auf


der körperlichen, sondern vor allem auf der geistlichen
Ebene notwendig! Denn durch die Vergebung der
individuellen Sünde wird die verlorene Beziehung zu
Gott wiederhergestellt. (Körperliche Heilung ohne
geistliches Heil läßt den Menschen unter dem Vorwand
des Lebens in den Händen des Todes!)

Heilung durch Glauben an Jesus


Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so
kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen
Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so
werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus;
danach die, welche Christus angehören, bei seiner
Wiederkunft; danach das Ende, wenn er das Reich Gott,
dem Vater, übergeben wird ... Als letzter Feind aber wird
der Tod besiegt.

(1.Korinther 15,21-26)

Vollständige Erfüllung des Versprechens an Abraham

Jesus Christus, in dem die Prophezeiungen des Alten


Testaments über den verheißenen Erlöser Erfüllung
fanden, wurde von den meisten seiner jüdischen
Landsleute abgelehnt. Somit wurde das Heil, daß
zunächst zu den Juden kam, auch offen für alle anderen
Völker, denn Gott sammelt sich nun ein Volk aus allen
Völkern – die Gemeinde Jesu.
Gleichwie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur
Gerechtigkeit angerechnet wurde, so erkennt auch: Die
aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder. Da es
nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus
Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im
voraus das Evangelium verkündigt: «In dir sollen
gesegnet werden alle Völker.» – So werden nun die,
welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen
Abraham. ... Christus hat uns losgekauft von dem Fluch
des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen
(denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der am
Holze hängt»), damit der Segen Abrahams zu den
Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den
Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden
war. Brüder, ich rede nach Menschenweise: Sogar das
Testament eines Menschen hebt niemand auf oder
verordnet etwas dazu, wenn es bestätigt ist. Nun aber
sind die Verheißungen dem Abraham und seinem
Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht: «und den
Samen», als von vielen, sondern als von einem: «und
deinem Samen», dieser ist Christus. Das aber sage ich:
Ein von Gott auf Christus hin zuvor bestätigtes
Testament wird durch das 430 Jahre danach
entstandene Gesetz nicht ungültig gemacht, so daß die
Verheißung aufgehoben würde. Denn wenn das Erbe
durchs Gesetz käme, so käme es nicht mehr durch
Verheißung; dem Abraham aber hat es Gott durch
Verheißung geschenkt. Wozu nun das Gesetz? Der
Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der
Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch
Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers. ...
Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das
sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das
lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit
wirklich aus dem Gesetz. Aber die Schrift hat alles unter
die Sünde zusammengeschlossen, damit die
Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus
denen gegeben würde, die glauben. Bevor aber der
Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und
verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart
werden sollte. ... Ihr alle seid Söhne Gottes durch den
Glauben, in Christus Jesus; denn ihr alle, die ihr in
Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus
angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist
weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau;
denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber
Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und
nach der Verheißung Erben.

(Galater 3,6-29)