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Hintergrund

:
Côte d´Ivoire

Nr. 59 / 21. September 2015

Präsidentschaftswahlen in Côte d´Ivoire:
Bewährungsprobe für ein Land im Wiederaufbau
Inge Herbert

Zusammenfassung
Am 25. Oktober 2015 findet in Côte d´Ivoire die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlen werden in ganz Westafrika mit Spannung beobachtet
und als Bewährungsprobe für einen erfolgreichen Wiederaufbau des jahrzehntelang von bürgerkriegsähnlichen Zuständen gebeutelten Landes bewertet. Ein politisch und wirtschaftlich stabiles Côte d´Ivoire, das wieder seine Position als führende Wirtschaftsmacht in Westafrika einnimmt, ist für die Entwicklung der Region von hoher Bedeutung.
Der Schutz von Minderheiten und ihre Einbeziehung in Politik, Wirtschaft und
Verwaltung sowie die umfassende Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen
während der vergangenen Krise sind eine wichtige Voraussetzung für Versöhnung
und sozialen Zusammenhalt im Land. Hier setzt die Arbeit der FNF und ihrer Partner in Côte d´Ivoire an.

Hintergrund: Côte d´Ivoire Nr. 59 / September 2015

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Von der Perle Westafrikas zu Bürgerkrieg und Krisen
Abidjan, Regierungssitz und inoffizielle Hauptstadt, rund
um Lagunen angelegt, galt vor dem Beginn des Bürgerkriegs 2002 als „Perle Westafrikas“. Auf den Lagunen wurde Jetski gefahren und nirgendwo in Afrika wurde in solch
exzellenten französischen Restaurants gespeist wie in
Abidjan. Doch im Jahr 2002 geriet Côte d´Ivoire in einen
Bürgerkrieg, der das Land in zwei Teile zerriss.
Im September 2002 erhob sich ein Teil der Armee (Forces
Nouvelles) gegen die Regierung und brachte den Norden
des Landes unter seine Kontrolle. Diese Entwicklung hatte
ihren Hintergrund in ethnischen Spannungen zwischen
den aus verschiedenen Nachbarländern eingewanderten Bevölkerungsgruppen. Unsicherer Zugang zu
Ressourcen und ungeklärte Landrechte waren Ursachen für den Konflikt.
Die circa 6300 Soldaten umfassende UN-Mission ONUCI, die nach Côte d´Ivoire entsandt wurde, und
die schon vorher im Land stationierten 4500 französischen Soldaten konnten den Konflikt trotz Friedensverhandlungen in den Jahren 2005 und 2007 nicht beenden. Faktisch wurde das Land in verschiedene Zonen aufgeteilt und eine Pufferzone zwischen dem Norden und dem Süden eingerichtet.
Rund um die Präsidentschaftswahlen 2010 (erster Wahlgang am 31. Oktober 2010) kam es erneut zu
Gewalttätigkeiten, bei denen etwa 3000 Menschen ihr Leben verloren. Die Unabhängige Wahlkommission (Commission Elecotral Indépendante CEI) hatte Alassane Ouattara (RDR – Rassemblement des
Républicains) als Sieger verkündet. Das Wahlergebnis in vier Regionen wurde jedoch vom Verfassungsrat für ungültig erklärt und der regierende Präsident Laurent Gbagbo (FPI – Front Populaire Ivoirien)
zum Wahlsieger erklärt. Nachdem sowohl Ouattara als auch Gbagbo den Amtseid abgelegt hatten,
erklärte der mandatsgemäß zuständige UNOCI-Sondergesandte Choi Young-jin das Wahlergebnis der
Wahlkommission für gültig. Ouattara wurde zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Laurent
Gbagbo wurde am 11. April 2011 festgenommen. Inzwischen ist er vor dem Internationalen Strafgerichtshof IStGH in Den Haag angeklagt und erwartet dessen Urteil.

Liberale Wirtschaftsreformen und Investitionen während der Präsidentschaft von Alassane Ouattara
„Mit der Rückkehr ihres Hauptquartiers nach Abidjan wird die African Development Bank ihre Zusammenarbeit mit Côte d´Ivoire verstärken.“
„Nachdem sie zunächst Dakar in Betracht gezogen hatte, hat die Gruppe Universal Music (Vivendi) sich
jetzt für Abidjan als Sitz seiner Filiale für das französisch- und portugiesisch-sprachige Afrika entschieden.“

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„FNAC eröffnet zwei neue Geschäfte in Abidjan, die ersten in Afrika.“
Dies sind nur einige der Schlagzeilen aus der nationalen und internationalen Presse der letzten Monate, die das Comeback von Côte d´Ivoire als wirtschaftliche Lokomotive Westafrikas veranschaulichen.
Die Wirtschaft wächst seit Ende der Krise ununterbrochen mit Wachstumsraten von 7 bis 9% jährlich.
Die Regierung stimuliert das Wachstum durch massive Investitionen der Regierung in Infrastruktur
sowie eine erhöhte Produktion im Landwirtschaftsbereich. Côte d´Ivoire, der weltgrößte Kakaoproduzent, erwartet dieses Jahr eine Rekord-Kakaobohnenernte, ein Rohstoff, für den auf dem Weltmarkt
eine verstärkte Nachfrage herrscht.
Besonders in der Metropole Abidjan, in der gut ein Viertel (4,4 Milllionen) der rund 20 Millionen Ivorer
leben, ist der Wiederaufbau des Landes zu beobachten. Die Anfang des Jahres nach dem ehemaligen
Präsidenten benannte neue dritte Brücke Henri Konan Bédié (Gesamtkosten 308 Millionen Euro), über
die Lagune Ebrié, ist ein Leuchtturmprojekt, das vielen Bewohnern Abidjans eine Stunde Fahrzeit zur
Arbeit in die Innenstadt erspart.
Die Regierung Ouattara hat Wirtschaftsreformen in die Wege geleitet. Das CEPECI (Wirtschafts- und
Investitionszentrum) hat den „Guichet Unique“ eingerichtet, eine Stelle, bei der Investoren innerhalb
von 48 Stunden alle erforderlichen Verwaltungsschritte zur Gründung eines Unternehmens vornehmen
können. Eine wichtige Maßnahme ist auch
die Schaffung von Handelsgerichten. Die
Möglichkeit, Rechte und Durchsetzung von
Forderungen einzuklagen, ist in ganz Westafrika nur unzureichend. Funktionierende
Handelsgerichte sind jedoch ein wichtiger
Faktor für Investoren und Unternehmer.
Premierminister Duncan verkündete Anfang
September, die Regierung habe es sich zum
Ziel gesetzt, im weltweiten Doing Business
Index 1 der Weltbank weiter aufzusteigen
und innerhalb der nächsten drei Jahre zu Die Henri Konan Bédié-Brücke kurz nach der Eröffnung im Dezember 2014
/ Foto: FNF-Projekt Westafrika
den wichtigsten Wirtschaftsmächten der
Welt zu zählen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Côte d´Ivoire hat jedoch als einziges französischsprachiges
Land in Subsahara-Afrika das Potential, zur Riege der Schwellenländer aufzuschließen. Denn bislang
sind es englischsprachige Länder in Afrika, die die ersten Plätze in den Ranglisten wirtschaftlicher
Entwicklung in der Region einnehmen.

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Zur Zeit rangiert Côte d´Ivoire auf Platz 145 (von 189 Ländern) einen Platz hinter Mali. Côte d´Ivoire gehört jedoch zu
den 10 Ländern, die seit 2013/2014 weltweit am meisten in der Rangliste aufgestiegen sind.
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Perspektiven für Jugendliche, Verfolgung von Menschenrechtsverletzungen während der Krise und
ethnische Spannungen
Während die Regierung auf dem Gebiet der Wirtschaftsreformen, Wirtschaftsentwicklung und Investorenanwerbung einiges vorzuweisen hat, so gibt es dennoch Bereiche, die nur langsam vorankommen
und Sprengstoff für erneut aufflammende Spannungen bieten:
Die Aufstellung des erst 30 Jahre alten Studenten Nago Yogo Bernadin als Präsidentschaftskandidat
für die bevorstehenden Wahlen wurde in den ivorischen Medien belächelt und als Anmaßung verurteilt. Die Initiative verdeutlicht jedoch die Verzweiflung einer Minderheit, die doch eine Mehrheit ist:
77 % der Menschen in Côte d´Ivoire sind unter 35 Jahre alt. Sie sind jedoch von einflussreichen Positionen weitgehend ausgeschlossen und haben sogar Schwierigkeiten, überhaupt in das Berufsleben
einzusteigen.
Magloire N´dehi, Projektassistent der FNF in Côte d´Ivoire, schreibt in seiner regelmäßig publizierten
Kolumne les Chroniques de Magloire: „Côte d´Ivoire muss aufhören, seine Jugend als eine unreife soziale Klasse zu behandeln, die zu nichts weiter in der Lage ist, als Banderolen aufzuhängen und Stühle
für Meetings zurechtzurücken.“
Nagos Kandidatur ist ungültig, da laut Wahlgesetz
ein Mindestalter von 40 Jahren einzuhalten ist. Seine Kandidatur bedeutet jedoch eine Revolte gegen
eine Gesellschaft, in der die Jugend nichts zu sagen
hat, infantilisiert und nicht ernstgenommen wird.
Ein weiterer Bereich, in dem dringender Nachholbedarf herrscht, ist die Durchsetzung von Menschenrechten und die Verfolgung von Straftaten, die
während der Krise begangen worden sind. Bamba
Nago Yogo Bernadin während der Übergabe seiner Präsident- Sindou, Koordinator des FNF-Partners RAIDH (Reschaftskandidatur bei der Wahlkommission / Foto: Chroniques
groupement des Acteurs Ivoiriens des Droits Hude Magloire
mains) hat in einem Bericht schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen bis hin zu Folter und Tötungen aufgelistet. Die Stiftung unterstützt diesen
Partner bei der Einforderung, diese Straftaten und Menschenrechtsverletzungen zu verfolgen. Sindou
Bamba sagte in einem Interview, das anlässlich eines Liberalen Donnerstags in der ivorischen Presse
veröffentlicht wurde: „Die umfassende Aufarbeitung und Verfolgung von Menschenrechtsverletzungen
während der Krise in Côte d´Ivoire ist eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Befriedung unseres Landes.“
Hierbei ist es wichtig, dass alle Täter, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, verfolgt werden,
damit der Vorwurf der „Siegerjustiz“ entkräftet wird. In den ersten Jahren seit der Krise wurden nur
Anhänger von Laurent Gbagbo von nationalen und internationalen Gerichten angeklagt, auch wenn
Präsident Ouattara mehrfach verkündet hat, dass alle Straftaten verfolgt würden.

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Eine zweite Amtszeit für Präsident Ouattara?
Viele Beobachter halten den Sieg von Präsident Alassane Dramene Ouattara schon im ersten Wahlgang für wahrscheinlich. Er kandidiert unter dem Banner der RHDP, (Rassemblement des houphouëtistes pour la démocratie et la paix) dem Koalitionsbündnis, in dem unter anderem die PDCI (Parti Démocratique de Côte d´Ivoire - vertreten ist – eine Partei, deren Mehrheit die Kandidatur von Ouattara
unterstützt.
Einige Abtrünnige der PDCI haben sich jedoch mit Abtrünnigen der FPI (Front populaire ivoirien) und weiteren kleineren Parteien zum „Nationalen Bündnis für den
Wandel“ (Coalition nationale pour le changement CNC) zusammengeschlossen. Diese
Koalition, die die Abwahl Ouattaras zum
Ziel hat, wird u.a. vom Jugendflügel der
PDCI sowie vom ehemaligen Premierminister Charles Konan Banny und dem ehemali- Präsident Alassane Ouattara bei der Verleihung der Freiheits.-Medaille von
Liberal International (LI) mit Dr. Juli Minoves, Präsident von LI, im Februar
gen Präsidenten der Nationalversammlung
2015 / Foto: FNF-Projekt Westafrika
und Parteigründer von LIDER Mamadou Koulibaly unterstützt. Das Bündnis konnte sich jedoch nicht
auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten einigen. Sollte es zu einem zweiten Wahlgang
kommen, könnten die Stimmen des Bündnisses jedoch von Bedeutung sein.
Die FPI unter dem Präsidentschaftskandidaten Pascal Affi N´Guessan, die immer noch großen Rückhalt
in weiten Teilen des Landes hat, ist der stärkste Konkurrent von Ouattara. Flügelkämpfe innerhalb der
Partei schwächen jedoch die Position der FPI. Bei den Auseinandersetzungen geht es vor allem um die
Rolle des in Den Haag angeklagten Laurent Gbagbo, den die Hardliner innerhalb der Partei weiterhin
als Parteivorsitzenden durchsetzen wollen und einem moderateren Flügel, der Pascal Affi N´Guessan
folgt. Die Partei hat sich in den letzten Jahren mehrheitlich durch Flügelkämpfe und nicht durch inhaltliche Debatten hervorgetan. Sie hatte zudem die Parlamentswahlen im Dezember 2011 boykottiert
und ist daher nicht im Parlament vertreten.

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Befürchtungen von gewaltsamen Ausschreitungen rund um die Wahlen und einem Wiederaufflammen der Krise
Die Befürchtungen, dass die Präsidentschaftswahlen 2015 nicht ohne erneute gewaltsame Ausschreitungen verlaufen, haben sich leider bewahrheitet.
Bei Demonstrationen, insbesondere im Osten des Landes, hat es Anfang September bereits einen Toten
und mehrere Verletzte gegeben. Diese Demonstrationen wurden von einer Oppositionspartei organisiert, die Laurent Gbagbo unterstützt und bestreitet, dass Präsident Ouattara überhaupt zur Wahl antreten darf. Hierbei berufen sich Ouattaras Gegner auf den Begriff der „Ivorite“, der schon in den vergangenen Jahren viel Schaden angerichtet hat. Ouattaras Gegner behaupten, dass der Präsident aufgrund seiner burkinischen Abstammung kein wählbarer Staatsbürger sei. Diese Behauptung reißt alte
Wunden auf. Im Vorfeld der Präsidialwahlen 1995 wurde ein Artikel ins Wahlgesetz eingefügt, der
Menschen von der Wahl ausschließt, die einen Elternteil fremder Nationalität haben oder die während
der letzten fünf Jahre nicht in Côte d´Ivoire gelebt haben. Es wurde weithin vermutet, dass dieser Gesetzesparagraph mit dem Ziel verabschiedet wurde, Alassane Ouattara an der Kandidatur zu hindern.
Als Beamter des IWF hatte er in den letzten fünf Jahren nicht in CIV gelebt. Außerdem wurde behauptet, sein Vater stamme aus Burkina Faso. Ouattara hatte daraufhin, obwohl die RDR, eine Abspaltung
der regierenden RHDP (Rassemblement des Houphouëtistes pour la démocratie et la paix) ihn als Präsidentschaftskandidaten aufgestellt hatte, seine Kandidatur zurückgezogen.
Die jüngsten Ausschreitungen fanden hauptsächlich in Gagnoa, der Geburtsstadt von Laurent Gbagbo,
und in Bonoua, woher die ehemalige First Lady Simone Gbagbo stammt, statt. Zuvor hatte der Verfassungsrat (Conseil consitutionnel) die endgültige Liste der 10 Präsidentschaftskandidaten veröffentlicht, darunter Alassane Ouattara. Zumeist junge Demonstranten, sowohl Ouattara Gegner als auch
Ouattara Anhänger, gingen mit Messern und Steinen aufeinander los. Ein älterer Mann wurde getötet
und Häuser wurden angezündet.
Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit engagiert sich in Côte d´Ivoire mit politischen Dialogveranstaltungen, Menschenrechtsarbeit und Programmen, die sich vorwiegend an junge Menschen
richten, für allgemeine und friedliche Wahlen. Hierbei geht es vor allem um die Aufarbeitung von
Menschenrechtsverletzungen, stärkeres Bürgerengagement und die Einbeziehung von Minderheiten in
die Politik.
So wurde beispielsweise bei einer Verantaltung in den Räumen der Stiftung in Partnerschaft mit dem
Menschenrechtsnetzwerk Réseau des Educateurs aux Droits de l'Homme, à la Démocratie et Genre
(REDHG) die Rolle der Frauen bei allgemeinen und friedlichen Wahlen diskutiert. Hier erklärte Frau
Namizata Sangare, Mitarbeiterin der ivorischen Menschenrechtskommission CNDHCI: „Frauen müssen
sich organisieren und geschlossen zur Wahl gehen. Sie müssen am Wahltag ihre Rechte und Pflichten
als Staatsbürgerinnen wahrnehmen. Sie sollten sich ferner darauf vorbereiten, selbst mehr Posten bei
zukünftigen Wahlen anzustreben.“

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Das Zentrum für eine nachhaltige Gesellschaft (Centre d’ Éducation pour une Société Durable, Centre
ESD), ein Partner der Stiftung, rief zu Beginn der Woche zu einem Monitoring aller Gewalttätigkeiten
rund um die Wahlen auf. ESD setzt sich darüber hinaus für die stärkere Repräsentation von jungen
Menschen in Staat, Verwaltung, Politik und Institutionen ein.
Die Wahlen am 25. Oktober werden mit Spannung erwartet und als Bewährungsprobe für die Stabilisierung Côte d´Ivoires gewertet. Die UN-Mission ONUCI bereitet sich auf den Abzug ihres Personals im
Jahr 2016 vor und internationale Investoren stehen in den Startlöchern.
Neben Senegal ist Côte d´Ivoire ein zweites Land, das auch über seine Landesgrenzen hinaus großen
Einfluss im frankophonen Westafrika hat. Diese Länder sind Zugpferde, was demokratische Reformen
und wirtschaftliche Entwicklung betrifft. Die Staatspräsidenten Macky Sall (Senegal) und Alassane
Ouattara engagieren sich im Rahmen der CEDEAO (westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) häufig
als Vermittler bei Friedensverhandlungen und Krisen wie jetzt wieder nach dem Umsturz in Burkina
Faso. Ein wirtschaftlich starkes und politisch stabiles Côte d´Ivoire ist für die insgesamt fragile Region
von hoher Bedeutung.

Inge Herbert ist FNF-Projektleiterin für Westafrika.

Impressum
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Fachbereich Internationales
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