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MUNDART VON GOTTSCHEE

KARL

JULIUS

SCHRÖER

KT

W I El N

VON

OOTTSWIKN

.

K . WEITERE MITTHEILUNGEN SCHRÖER GOTTSCHEE ÜBER DIE MUNDART VON GOTTSCHEE VF* W I E N AUS D E R IN B U C H H Ä N D L E R l> E R K.WÖRTERBÜCH DER MUNDART VON GOTTSCHEE VON KARL JULIUS I.P'S A K A l i K M IE I BOHR D E R W 1 S B I N S C H A P T B N . K A I S E R L I C H E M S T A A T S D U U C K E U K ORKOI. H O F U N D COMMISSION BEI KAKI. AUSFLUG NACH M.

Akademie Jahrganges 1870 der der Wissenschaften Sitzungsberichte [I. s. B d .-hiat. Itd. Wissenschaften [LXV. der l(»!>| »bilus. S. ..V. 891] besonders abgedruckt Akademie de . und Gl aus der dem Maihel'te de kais. Cl der kais.-hisioi-.Aus dem Octoberhefte des Jahrganges 18(58 der Sitzungsberichte der philos.

EIN AUSFLUG NACH GOTTSCHEE BEITEAG z tu ERFORSCHUNG DER GOTTSCIIEEWER MUNDART VON K. K . DER UND STAATS DÜOHH A N D L E R WISSENSCHAFTEN DRUCKEREI DER KAISERLICH EN AKADKHlE . HOF- OEItOLD'S SOHN. J. SCHRÖER WIEN AUS IN D E R COMMISSI«»» B E I K A B L K .

-bist. Bd. Akademie der Wissenschaften der Sitzungsberichte der uhilos.»n h r g a t i g e s 1868 d e r k a i s . 165] b e s o n d e r s abgedruckt .Aus dein O e t o h e r h e f t e des . S. ( L X .

.DEM ANDENKEN F RANZ P F E IF F E RS GEWIDMET.

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ist es. die sichere Heimat zu verlassen.r schallen. sprengen musste. Allgemeines. am Rtom ca f ü r einen n o c h llalllll leb Kricker- s i e b e n . schaffen. mit B e s i t i Kelsen vielen Weib aber. wie diesen übrig bewunderte an Stamm dicke. — dass alles ein Hinterwäldlers. wo heben k a n n .1. der den Deutsehen treibt. Heise in das u n g r i s c h c seien s c h o n zu v e r s c h i e d e n e n gewandert in schönes sie ilern und in seinem noch um befunden. er dabei Er nur K i n d e s k i n d . bleibt nun son- mächtige der noch lassen.Innren auch Kräften wenn und Äusserungen von nicht Jetzt mehr ist. mir: als da er sich dass er s e i n als sein noch Es aus- U r o s s > a i >. E i n ') Auf meiner h ä u e r mit. für Kind 500 g e t r e n n t ist. — E i n schöpfori'scher Drang« der verwandt ist mit seiner Hingabe an ideale Z i e l e . l'aar Jaln e sauer dessen schien. nieht n u r z u m S c h u t z . wol wolle. er M a u e r n aiiiriilirlen. w i e t r e u die d e u t s c h e N a t u r s i c h denn liegt und siebt. Lage der deutschen Spnradea in Österreich. sieb eines halbwilden Deutschland hier geblieben ist! losVoll- . um Geist und Arbeitskraft zu versuchen in Bezwingung grosser Aufgaben. w o j e t z t die S c h e u n e n ten leb angenehmen V e r h ä l t n i s s e n um j e d e s G r u n d s t ü c k die mir theiltc Ungarn auszuwandern Z e i t e n g a n z e F a m i l i e n aus den H ä u d ü r f e r n d a l i i n Ilesil/. seblecblerdiiigs «erden diesen seit es liesilz Mann.stainlen. in ('rlcu-miH'Innig von W i l d n i s s e n . zu kam. da wars n o c h eine K r e u d e z u a r b e i - dahin Kleiss nichts mich d a r ü b e r . die weniger entschlossene Völker ol't Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch unbenutzt umwohnen *). jetzt wolle der und sieh» . Mann mit auf bis mit ist gerne wunderte Pulver Seile noch habe. sei.H vergrößern! deutschen Kind.Steine die An--i'Iii /.IhnIM verlassen n o c h auf als und halien s i e h Wolstand 18!>8 Iterglaud dass er n a c h d e m s ü d l i c h e n bei . die allein das ein j u n g e r entschlossen z u befinden Darauf erwiederlc U H U I I I C .

obwol durch die g e g e n w ä r t i g e Zeitstrümung bedroht. Keine s p ä t e r e Regierung hat die Bedeutung der deutschen Ansiedelungen mehr so g e w ü r d i g t und erkannt wie die arpadisehen K ö n i g e . schilderte er Fortschritt i n Deutschland. N u r diesem Umstand ist "es zuzuschreiben. und werden. Die arkadischen Könige Ungarns wusslcn die edle Kraft des Deutschen w o l zu s c h ä t z e n und haben die S i e b e n b ü r g e r „ S a c h s e n * . die „ S a c h s e n * der iingrischen B e r g s t ä d t e und der Zips mit Privilegien begabt. deV zu b e w o h n e n ! — mit Weib Hoffnung sind. — Solche in „Schwaben- b e k o m m e n . die nicht nur g r ö s s e r an Zahl als jene Rothhäute sind. sie geht Hand in Hand mit dem Mangel an nationalem Selbstgefühl und politischem Sinn für das nationale Interesse. die n u r eine W i e d e r h o l u n g s i n d v o n E r s c h e i n u n g e n . dass man sich kommen mir hewusst seiner noch die andern lieferungen können.2 c S h r ö e r alter Schauplatz dieser Art sind jene Thcile der Österreichischen Monarchie. sondern gewiss auch eine g r ö s s e r e Zukunft haben. nach und nach auf allen Puncten der Monarchie. dann werden Vaterlnnds- . Die Gleichgültigkeit Deutschlands dieser be- deutsamen Erscheinung g e g e n ü b e r k ö n n t e nicht g r ö s s e r s e i n . diese D e u t s e h e n deutsche Im S o m m e r 18(57 e r z ä h l t e m i r d e r der sie n e b e n der U n t e r r i c h t . wahrend die ungrischen Sachsen ziemlich verkommen sind.: e r habe j e t z t einen Z u w a c h s v o n gemeinden". einem unabweisbaren Naturgesetze folgend. nicht nur d i e e i n g e b o r n e körperlichen u n d wies H U R i h r e n G e w o h n h e i t e n und im den Kind näehslen Thatsael aus dem Leben. evangelische stattliche Dörfer aufkommen n o c h fort und fort. d i e a b e r ganz. die s e i t J a h r h u n derten fort müssen im Ganten sie in i h r e r und fort in a l l e r S t i l l e und immer in derselben Richtung u n d im Z u s a m m e n h a n g b e t r a c h t e t Bedeutung erkannt werden f r e u m l e l i n d e n . wo es etwas zu schaffen gibt. dass man i n Deutschland im allgemeinen besser unterrichtet ist über die Zustande der R o t h h ä u l e in America. die Theilnabme erst unserer auftreten. N u r diesem U m s t ä n d e ist es zuzuschreiben. v e r g n ü g t und Jahre ebensoviele und Ü b e r - nicht l l a r a i i y e r Gespanschaft. aber dies hindert nicht. Fuss fasst und mit seiner T h ä t i g k e i t die fremden Gebiete der (Zivilisation gewinnt. die s i c h d i e s e n S o m m e r in anfangs h a b e n . auch für ihre Lage sich inniger interessiert. deren W i r k u n g und Segen in Siebenbürgen wol zu s p ü r e n ist. als ü b e r die der deutschen Sporaden in der ö s t e r r e i c h i s c h e n Monarchie. dass der Deutsche. trell'etid Nicht geistigen und Nationalitäten nach: warum ideale Triebkraft Überlegenheit den D e u t s c h e n d e r allgemeine hält die e r z u b e s o r g e n U r w ä l d e r n SI a v o u i en s . — H a i r e r von Mngyarbol sieben natürlich obdachlos. die von nichtdeutschen Völkern bewohnt sind. niedergelassen hat. die sie v e r d i e n e n .

— S i e sind die einzigen Deutschen der ö s t e r r e i c h i s c h e n Monarchie. eine deutsche Rechtsakademie. sie haben diese Bestimmung. vertilg! zu werden. gönnen w i l l ! — Noch haben die S i e b e n b ü r g e r Sachsen sechs deutsche Gymnasien. ist ganz in der 1 ) Diese Zahl e r g i b t sieb n a c h OssiuuiU. ihnen ihre nationale in gerechter Existenz.Ein Auaflug nach flpttachee. oder ob m a n . von 2 5 . eine deutsche Realschule. 1 0 0 . getrennten Banja Decanate des C a l a l o g u s e l e r i d i o e c e s i s Uottsehee die deutschen Plärren von Tschcrmosehni'z hinzurechne. die sich seit J (><>(). dass deutsches Nationalgefühl in ihnen lebendig ist. S p r a c h inseln von je 2 0 . Ich fand Herzogthum daselbst Gottschee. W ü r d i g u n g ihres wenn auch nur durch Gewährung von nationalen Unterrichtsanstalten. i n d e m i c h aus dem n ä h e r zu und Suchen von und Fara. seit 8 0 0 . nach Massgabe ihres Bedürfnisses. sie hatten deutsche Schulen. Beides fehlt den Deutschen in Ungarn. wie in Bussland. abfinden lässl mit der Auskunft: diese Sporaden wollen sicli ent- nationalisieren. seit 5 0 0 Jahren erhallen haben. W e r kann da erwarten. 9 1 6 Einwohnern i)Dieses Völklein. Ihre Intelligenz kann nur madjarische Schulen besuchen und w i r d dadurch ihrem nationalen Leben fremd. 3 0 0 tausend Seelen. demselben die Orte . so dass eine Antwort vor ganz Europa gegeben werden müsste auf die F r a g e : ob diese Sporaden bestimmt s i n d . von denen man bisher sagen konnte. 2 0 0 . Wertes. Labacenail slovenisehen P l a n e n L o k a a u s s c h e i d e u n d a b r e c h n e u n d d a f ü r die j e t z t S t o c k e n d o r f und M a s e r n beobachten Lage wie die Sprachinseln der den Angaben anui 18157. von d e r . die fürstliche Linie als der Auersperge den Herzogstitel f ü h r t . D i e Deutschen in Ungarn. Jahrhundert v e r schwinden und keine Stimme in Deutschend erhebt sich. haben nicht E i n deutsches G y m n a s i u m . sollen im 19. eine deutsche S p r a c h i n s e l . an dem man bald alle trefflichen Eigenschaften des Deutschen achten lernt. dass das Nationalgefühl lebendig bleibe? — Eine ä h n l i c h e Anschauung gewann ich bei meinem Ausflüge nach Gottsehee im Sommer 1 8 6 7 . werden auch in einigen Jahren von den andern Nationalitäten verschlungen s e i n . m ä c h t i g genug. wenn man es Gelegenheit hat. fortwährend aus Deutschland her v e r s t ä r k t w e r d e n . nicht Eine deutsehe Realschule mehr! Und schon w i r d das Beil gelegt auch an die Grundfesten der Verfassung der S i e b e n b ü r g e r Sachsen. mindestens s e c h s m a l so s t a r k a n Z a h l . Sie hatten eine eigene nationale V e r f a s s u n g . 5 0 .

so würde man sie sloveniscb lehren. noch s p ä t e r die vlämischen Herren genannt. im 12. nach zwei Seiten hin betheiligt. nicht als vereinzelte E r s c h e i n u n g . — Die Ü b e r v ö l k e r u n g . Die hohe Cullur dieser Flandern machte sie zu w i l l - . zu Bitterfeld in der preussischeu Provinz Sachsen g e g r ü n d e t . Jahrhundert veranlassten Auswanderungen. diese Sprachinsel. zu verstehen. dass sich b e s t ä t i g t . Die ältesten schlesiselten E i n w a n derer werden Flandern. J a h r h u n d e r t s . sowenig sie darnach auch V e r langen tragen! — M e r k w ü r d i g ist es nun.'J4 wird den novi* colonis Flan- mit besonderen Freiheiten die vi IIa Coryn i m Meissnischeu überlassen. Eine unglückliche politische E i n theilung von 1 8 ö 0 zerreisst das Lumichen als politisches Ganze. nach den Mitteln h ö h e r e r Bildung verlangen wollten. was ich geahnt: um all diese Sporaden der ö s t e r r e i c h i s c h e n Monarchie schlingt sich — ausserdem dass sie ein gleiches Schicksal tragen — Blutverwandscbaft. so dass sie bei den Landtags Wahlen. was bei den grossen räumlichen ein Band der Entfernungen wirklieh wunderbar erscheint. die von dem Gesichtspunkte ausgehen: wer in Krain wuhnt. die h ö h e r e Bildung anstrebt. wird in den Schulen slovenisiert. Jahrhundert Flandrenses und Unter den letzteren sind h ö c h s t wahrscheinlich benach- barte Rheinländer. ist Slovene. dass man sie in ihrer Nationalität schütze und respectiere? — A b geschnitten vom deutscheu Mutterlande und von seiner Cul tur. Um dasselbe Jahr ward eine flämische Ansiedelung. Der Erzbischof von Bremen hevölkcrle dischen Ansiedlern. überall unter Slovencu in der Minorität sind — und dann trage man nach: warum sie sich nicht r ö h r e n . Hiingersnoth und Ü b e r s c h w e m mungen in Flandern im 1 2 . drcnsihiix Im Jahre 1106 seinen Sprengel mit hollän- 11 . die bisher ein so anziehendes Bäthsel w a r . h ö h e r den Rhein hinauf. warum sie es nicht durchsetzen. in i l e i M i l t e des 1 1 . Flandrer. Ebenso beissen die Siebenbürger Sachsen schon Teutonia. Die geistliche und weltliche Intelligenz unter ihnen sind Sloveuen.und Franken genannt. Ihre J u g e n d . den Anforderungen der Zeit ent- sprechend.Deutschen in Ungarn. bis ans Siebengebirge. Und so fühlen w i r uns denn auch von dieser Seile her aufgefordert. Schon früher. g r ü n d e t e n die Flandrer in der Grafschaft Pembroke in England eine ansehnliche Colonie. m ü s s e n sie verkommen und wenn sie. sondern in ihrem Zusammenhange mit den andern Sporaden ins Auge zu fassen.

das mit Otto dem Erjauchten beginnt. nachgewiesenen mitteldeutschen Elemente im Cimbrischen. in B ö h m e n . und im Zusammenhang damit steht das weitere Vordringen solcher Sachsen. Eine dritte Kategorie von Einwanderern sind die Ansiedelungen des deutschen Ritterordens. M ä h r e n . sondern denen sich bereits andere mitteldeutsche Elemente beigesellt halten. Galizien. das doch im . Büdinger österr. so wie sie s i n d . B . wurden sie gerne mit Freiheiten begabt. 1 nach daher Ii Gottschec. Das Vordringen des Sachsenvolkes im slaviscfien Gebiet nach S ü d o s t e n . das um jene Zeit angelegt w u r d e . bat den Sachsennameu bis au Ö s t e r r e i c h s Grenzen vorgeschoben. 160. von dem man ein goldenes J a h r hundert ableitete. Es war das Bergwerk zu Goslar. was auf den grossen Glanz hindeutet. 8 ) : „In Otto's Zeiten brach das goldene Jahrhundert an. und Jahr- hunderts doch in den meisten Fällen in E i n e der drei oben ange- führten Kategorien fallen. Besonders waren die Sachsen kundige Bergleute. Solche Hindeutungen sind z. wenn ihnen auch geschichtliche Urkunden nicht zur Seite stehen. 10. wohl zu beachten sein. das demselben Andreas II. den dies älteste s ä c h s i s c h e Bergwerk verbreitete. 19 f. Gesch. so werden Einwanderungen des 12. — Uber die älteren N i e d e r lassungen von Franken und Sachsen in Ö s t e r r e i c h unter K a r l dem Grossen s. w o durch Beimischungen entstanden sind. Sie haben auch in der Zips und in Siebenbürgen die u r s p r ü n g l i c h e n Flandrenses und Teutonici verstärkt und auch ihnen den p o p u l ä r e n Namen Sachsen verliehen. dass s i e . unter denen hier nicht mehr streng unvermischte Niederdeutsche zu verstehen sind. die den u r s p r ü n g l i c h e n Bestand heeinflusst haben. Kanu man nun von keiner dieser altern Ansiedelungen mit vollem Rechte sagen. die von mir W ö r t e r b . Sachsen. um 1211 verliehen. Es ward zuerst bei uns (um das J a h r 9 6 1 ) eine Silberader entdeckt". — Eine zweite Kategorie von Einwanderern sind die sogenannten Saxones. — Darum m ö c h t e n denn auch Hindeutungen auf einen solchen Zusammenhang in Sage und M u n d a r t . weil sie immer der Anhaltspunkt für s p ä t e r e Zuwanderungen aus verschiedeneu (regenden waren. (iinbri. Thietmar von Merseburg sagt ( I I .Ein Ausflug kommenen Einwand o r e m . S. zu denen unter andern auch das Burzenland in Siebenbürgen zu zählen ist. aus einem bestimmten Gebiete Deutschlands herstammen.

Das Sehwanken zwischen s und sch in der Aussprache. 181. die für einen Ausfall des h sprechen. Deutschen und SloYenen. der Umstand. dass man nicht weiss ob man 8 oder sch h ö r t . wurde Knabe Einfluss. von T i r o l 1. 114 (was i c h a.ö s t e r r e i c h i s e h e n Mundart trägt. Die ü b r i g e n Reime Thomasin's. 11. wie die Siebenburger S a c h s e n . dass sie (gleich den S i e b e n b ü r g e r Sachsen) aus der Gegend von Köln am Rhein gekommen seien (Ifonnayr's Gesch. vorht:dort 2 4 3 5 . §. um das zuerst P f e i f f e r scheinen etwa vom Jahr 1216 nicht österreichische Auadrücke. überwältigenden lassen durch alle Einflüsse hindurch. d e s s e n W a l t h e r . g e h ö r e n auf ein anderes Rlatt. Freie Forschung S. und die Beispiele W e i n h . 119. derart. erscheint auch einmal alemannisch. ausgesprochene nicht. die um so mehr achtenswerlh s i n d . 9. U n d so reimt denn auch bekanntlich Thomasin vorht: » 9 9 f. als durch Gast was A u f l a g e . Bergleuten) abstammen. 1 3 0 ) . nd. vürten C W t b . das von weiter her stammt. Die Moccheni aus Persen (Pergine). die noch zuweilen vorkommende F o r m 'at. s durchaus wie weiches ( t ö n e n d e s ) ach. findet sieb an der norditalischeu Grenze bei Italienern. beendet. Jahrhundert in die M l comuni. 194 widerlegen das von Pfeiffer ü b e r den Lobgesang.6 S c h r ö e r Ganzen sonst den Charakter der b a i r i s c h . 4 3 3 . Niederrheiu gekommen. ort:vorht port 6678. fürchten vörten. meiner Ansicht nach. daz C W t b . zogen im 12. 33. Gr. a. ') Sowohl Knappe 2 ) Knappe sogar V. F r e i e F o r s c h u n g S. nachweisen l a s s e n ) . C W t b . de sieben Pergc nennen. Die Übereinstimmung des heutigen Cimbrischen s e l b s t i m V o c a l ist jedenfalls beachtens- Werth. . Wtb. Der welsche e r s i c h t l i c h ist. s. ü b e r s e h e n h a b e ) . 'ad für mhd. Thomasln von Zirclaria.. 122. auch nd. dass sie ihr L a n d . 2. 1342. baieriseh . be- Thoniasiu dessen Heimat den deutschen Ansiedelungen Italiens 3 so nahe liegt. die von alten Canopi 1 (Knappen ). 2'i2. Eine Sage. Der Goltscheewer spricht mhd. C W t b . auf zwei Spracheigenheiten der Cimbri hinzuweisen.. — Hier sei noch gestattet. dort:vorht til>8'6. 0 . als sie sich schon in der Sprache des von Zirclaria. immer noch etwas durchschimmern. bair. 717 b e m e r k t zu h a b e n s c h e i n t . In neueren bairischen Mundarten findet S c h i n d l e r an der N a h : fürt §. 2 8 4 7 . S. Die Furcht heisst eimbrisch vorte f.österreichischen. s. wie aus Zeile tir. Dieses vort für Furcht ist md.

und Völkerkunde.. quorum unus Saxo alter Ragusinus sit. ist. R a d i c s . n i c h t g e d e n k t . 14. worauf mich der Herausgeber von Safarik's gesammelten Schriften. Und hieraus e r k l ä r e n sich denn die Reime bei T h o m a s i n : wünscht* tu L ä n d e r .Ein Ausflug nach f r a n z ö s i s c h e r .. so doch in Dalmatien aus dem 13. was bisher wenigen bekannt sein d ü r f t e . Auerspergische Archiv zweier Hss. welches für einen Mord zu zahlen ist „ w i e es die Sachsen zahlen (kako i ) S e h r bedauerte ich. zwischen No 186. Der Slovene spricht: glaz. Satan von O t t o d e m S p r a c h e des Mittelalters bekannte von einem dem g r ü s s t e n Interesse. a u f m e r k s a m . 5 6 1 . bei m e i n e m sehr ich suchte — Seite 9 S : „Iis. Serbia? rex contirmat privilegia Ragusinis. d . Glas. kuntf. das W ö r t e r b u c h unter D <). u. So H e r r v. S. et statuit controversias inter S a x o n e m et Ragusinum a duobus judieiis dirimendas esse. S. d e u t s c h e n S p r a c h e l i e f e r n w i r d " . L I [ [ ( 1 2 4 0 — 1 2 7 2 ) . 1862 f i n d e n ! So Gedicht i n dem v o r b a n d e n w a r . Ich hoffe. Dabei ist die Rede von Rlutgeld (vrazda). Unsen. Herr Sectionsrath von Jirecek aufmerksam machte. P r a g 9 2 2 5 und künst:wünscht A n Reime von d und g die bei Thomasin vorkommen. wenn auch nicht in Istrien und Venezien. ein deutsches das handschriftlich zu L a i b a c h n o c h i m J a h r e 1867 nicht mehr Nachricht zu davon f ü r K r a i n 1862. ein und in d e u t s c h e r und g r ü n d l i c h e Eingeben Culturgeschichte dem Archiv in es ist v e r s c h w u n d e n ! morales concionatoria und in R e i m e n sowie Krainers fürstlich Auerspergischen gab P .labrh. 0 . so. §ain. a patre concessa. erste herrührende Krains Laibach — historischen Vereins Sprache im 14. wiwisch 7 Gottschce. Sachsen in Dalmatien. darauf ü b e r das dein Aufenthalt Herrn D i e s e s G e d i c h t ist nun dass zur das aus Krainer nähere in Eine das XIV. S. . 1823. L H (anno 1 2 4 0 — 1 2 7 2 ) : Stefanus U r o s . mhd. tausend. w i r d t uns die Gottseheewer kirnst: 8901. Uros privilegia mercatoria Ragusinis concedit. St. C W t b . auffallender W e i s e . s. S ä g e . 18. auch vor w: sbärz röase. B . — Hier sei denn auch noch e r w ä h n t . . a. Mundart noch erinnern. des gege- Schwaben- die ich daselbst e n t d e c k t e . Beitrüge fiesehichte mache ich beneu Bericht Rasp. v o n R a d i c s in d e n M i t t h e i l u n g e n des Z w e i g e s p r ä c h Schriftstück eines Susipldcaju)"• daher von in dieses Jahrhunderte. Noch wichtige f ü r die spiegel. Vieiinae 1 8 5 8 . J a h r h u n d e r t . dass H e r r v o n R a d i c s i n d e m a. Jahrhundert historisch nachgewiesen werden k ö n n e n . B d . tavzint. 4 5 . d a r ü b e r M i k l o s i c h : Monumenta S e r b i c a . z. dass die Spuren von s ä c h s i s c h e n A n s i e d e l u n g e n . dgl. zaga: Cimhrisch lautet * fast wie seh. Der Furlaner spricht: tu vivis in tantis miseriis: in tantisch mischeriisch.

Novo Brdo wurde 1455 von Sultan Mehemed erobert. Uber Streitigkeiten zwischen Sachsen und Ragusanern werden ä h n l i c h e Bestimmungen wie oben wiederholt 1387. 1445. C X C V . K ä r n t e n . C C C L . das Mitteldeutschland oder Niederdeutschland hinweist. zu weiteren Mittheilungen auf. dass das w e n i g e . was auch zu der T h . 1460 wurde die s ä c h s i s c h e K i r c h e daselbst von den T ü r k e n genom­ men. mit diesen ale­ mannischen Elementen eingebracht ist. Die Mundart zeigt Verwandtschaft mit den nächst ge­ legenen deutscheu Gegenden von Steiermark. Alte Grabsteine sollen noch alte sächsische Namen und In­ schriften aufweisen. Kiprovec und Thernovo e r w ä h n t . 1389. das sind Spuren s c h w ä b i s c h e n oder allgemein alemannischen und mitteldeutschen auf Einflusses. Ü b e r die S t e l ­ lung zu den Mundarten des ungrischen Berglandes werde ieh weiter unten noch sprechen. die dazu in der Lage sind. dass man neben einer alemannischen auch eine fränkische Zuwande­ rung wird annehmen m ü s s e n . Jahrhunderts noch eine unbewohnte W i l d n i s s war. was bemerkenswert!] i s t . 0 . ist kaum zu bezweifeln. C X C V I . 4 4 Gesetz des St. mit den entlegeneren C i m h r i . 1 4 2 8 . das habe ich unten die dürftige Nachricht solche. C C I J I . . Dušan von 1350 handelt von W a l d r o d u n g e n d e r S a eh s e n . unhaltbar i s t . dies m ü s s e n uns die Historiker aufklären. In S a t ä r i k s gesammelten Schritten (»ebrane ftpiay) III. a. der sie für einen Vandalenrest hielt. C h r ö n ' s e h e n A n ­ gabc stimmt. Jahrhunderts nicht au. W i r werden sehen. mehr noch. — Die deutsche Absiedlung von Gottschee g e h ö r t nun jenen älteren Ansiedelungen des 12. C C L I . wahrscheinlicher noch scheint. sondern dass ihr L ä n d ­ chen sogar um die Mitte des 14. 30 erörtert. Dass der jetzige Bestand der G e s a m m t b e v ö l k e r u n g von Gotlschee nicht rein auf eine einzige Einwanderung z u r ü c k z u f ü h r e n i s t . Miklošiču a. (iottschee. Ob nun diese alemannischen freisingische Colonisationen oder Zuwanderungen durch Beziehungen der durch Orten- burger zu erklären s i n d . C C C . dass nicht nur die Annahme von Zeuss. 74 werden deutsche Ansiedelungen in Novo Rrdo. Möglich. 1 4 0 5 . — W i e es um die Frage der deutschen N i e d e r l a s s u n g v o n Z a r z S.8 S c h r ö e r Šafarik Pamatky ( P r a g 1 8 5 1 ) p. und 13. Vielleicht fordert steht. W a s aber besonders und in auffallender W e i s e die Gottscheewer Mundart von den genannten Mundarten unterscheidet. son­ dern dass sich dieselbe nach und nach noch durch Zuwanderungen v e r s t ä r k t hat.

s. 1. handschriftabge- Aufzeichnungen gehen. um i n wissenschaftlichen Kreisen ernstlich E i n d r u c k zu machen. das die G o t s c b e e w e r . s. erinnert. doch muss ich einer Annahme gedenken. auch Abgeordnete an L u d w i g den Frommen sandte u. 2. sondern auch wegen der vorgebrachten ansprechenden G r ü n d e . Gottscbee. meine Hudes!). Es sei mir erlassen.7 von und geschrieben. J a h r e S 18. die bis in die j ü n g s t e Zeit erschienen s i n d . Hierzu k ö m m t . Richter und Golschee 2I. L a n d e s m u s e u m s . Ebenso abgedruckt Radies nach die g e d r u c k t e Q u e l l e . der EU unseren grossten Forschern zu zählen ist. besprochen die S c h r i f t des über 1823. dass Constantinus Porph. und 6 1 4 . 3. Procop. B d . der in seinem W e r k e : „ d i e Deutschen und die N a c h b a r s t ä m m e " ( 1 8 3 7 ) S. indem Godegisil sein Volk in die W e s t l ä n d e r ü b e r den Rhein führte. E r w ä h n u n g verdient. R i c h t e r bei F r o m a n n VI. entgangen ist. — schrieben waren. 5 8 9 f . f. durch Prof. umsomehr als gerade diese gewichtigste Annahme den Verfassern von Abhandlungen und Aufsätzen ü b e r Gottschee. häufig gewordenen 'Zeitungen und die vielen. Goto-Sueven 'i. Cap. auf die i c h gelegentlich noch zu 1 sprechen komme. bei Jlerzoglhum Mauck. Ü 2 1 . gegeben. lludesh in j e n e m alten A u f s ä t z e u n d A . und bei abenteuerlichen V e r muthungen. A. L a i b a c h 1861. wie jetzt die Gottscheewer. wobei Zeuss an das populus Gudiiseauorum oder Goduscauorum. die doch nicht derart sind. — lj Das Bcnchtenswerthestc ist e n t h a l t e n in J . 23. I. k r a i n . welches nach Einhard'* annal. Nachrichten Jahrbüchern. S. hier a u f z u z ä h l e n ) . 2 2 . 819) an d e r K u l p a wohnte. die nicht nur in Ansehung ihres U r h e b e r s . wieder S. W .. Die Ansiedlung in Gottschee. M . Gottscbee bis 2 7 8 : Ilerzog- benutzten. 4 F o l i a n t e n . 30 unter den S t ä d t e n des Bans von C r o a tieu ein rovrtyjXä (al. Ich meine die Annahme von Kaspar Zeuss.Bin Ausflug: nach Goüschec.'ij schrieben. die Gottscheewer für einen Rest der Vandalen h ä l t . in einem oft «Tie E h r e des ( n a m e n t l i c h von Radies) a b e r n i r g e n d g e n a n n t e n A u f s a t z in J . zu verweilen. de admin. dgl. S c h o t t k y ' s V o r z e i t und G e g e n w a r t . E l z e : Stück. de hello vandal. (z. Das Reste w a r i m m e r n o c h Aus dem 3. von T h . der in Pannonien zurückblieb. d a h e r sie In ohne R ü c k s i c h t folgerichtiger — auf Posen. Am t r s u e - st. wie die ü b e r ihre Abstammung von Goten. . V a l v a s s o r ' s : thunis K r a i n ( 1 0 8 6 ) . imp. namentlich in letzter über Gottschee in Zeit Büchern. rour£vjffxa) nennt. Jahresheft K l u n bat w i e d e r h o l t in Z e i t s c h r i f t e n Darstellung Dabei wurden gewisse Spraehprohen immer lichen Mittheilungen. 4 5 4 f . aus d e r sie Schreibung v o n d e r M u n d a r t nur ein ist keine verwirrendes dieser Hild u.

10 h S c Diese Goduscaui r ö e k ö n n t e n nun wol auch Goduscaui ihr L a n d Goduscauia. viel- leicht gerade in K r a i n z u r ü c k b l i e b . Kandier ü b e r die in T r i e s t . Zu Dank verpflichtet das mir durch bin freundliche auch der nähere Nachweis noch aber m ö g l i c h e r w e i s e w o h l ad sc der venieiiti für Gottscbee Stelle a. S. geworden r geheissen genannt haben (was kaum w ä r e ) . Das ist lag förderlich ad demnach entscheidend. weiss nicht. ein stelle xoei rv. h o h e n M i n i s t e r i u m des Behörden gewiss Borna war. weil Borna n i c h t Dr. I. wird eben so schwer 3 sein zu beweisen. wenn m ö g l i c h e r w e i s e ( ä h n l i c h den G o l i T e l r a - aus M ä n n e r n des Friedens bestehend). z u s a m m e n h ä n g t . 2 3 f. auch die so konnten die doch Vandalen sein.iudewito den Godiiscnuern n ö r d l i c h . O . die G o t t s c h e e w e r s e i e n j e n e G o d u s c a n e r . — Hier musste nun einmal die Mundart von entscheidender Bedeutung sein. aber Gotschewe. Ob der Name der Goduscaui mit den V a n d a l e n . oh er mit Gutzisca und dann wieder mit krainischen Ortsnamen. Comma gebieten diesen Gegenden vertrauter I V j r ^ x ä ) : Lika. w ä h - der Drang nach Abenteuern hinauslrieb. Wenn und G u t z i k e r nicht Gottscheewer. die E r z ä h l u n g Mahr ist. x i t a e ' ) am Caucasus. Dass die erledigt. von Gottscheer Golen spre- herbeicitiert!" diesen Haupt 304. g l a u b t e . Zu G u t z i c ä . 3 ) ausruft: worauf „wie Massinann schnell anspielt. U m diese aber kennen zu lernen. aniföiv xpxTci hesass d r e i das beutige schreibt — mir KpißaTocv. Innern. 6 1 4 . als hinzureisen. meine Darst. wie G o c e (im Wippacher Decanat) . 777V Länder emendiert. Gutzisca und wol GotGottschee w ü r d e das halb und halb wol stimmen. 9- die — erwünscht G u l z i s C a n er. Einhard durch „und Forscher. haben neuere indem die er. ebenso . gab es bei der Unzulänglichkeit der Nachrichten d a r ü b e r (s. betreffende r>7V A i r ^ x v . G o t n a v a s bei Rudolfswert. chend.) kein anderes Mittel. e r h e l l t a. durch U n t e r s t ü t z u n g der kais. a. occurens liegt sie i c h a u s s e r d e m n o c h dem Empfehlung au a. Gottschee. romische — Ü t t o c h a z am Flusse Gazska (oliiu A v e n d o ) . E s ist kaum zu bestreiten. Goduscaner wenn n i c h t G o t t s c h e e w e r w a r e n . bei die Einhard: Kulpa s ü d l i c h . so wie 1858 ins ungarische Bergland.v Glossgemeinden wo er den zugleich — am mit T e x t bei Timok in Goltscbee ein CoUitantln'a Corbavia Bo4vog „der Hanns und Guziea. konnte". drei B i s t h ü m e r im s ü d l i c h e n T h e i l e L i b u r u i s fharsalieeusis" . Wie lest Z e u s s an s e i n e A n n a h m e . rend die andern dass jener Vandalenrest. Goduscauua scliaua. Akademie der Wissenschaften niüglieh geworden 1 ) Ich ist»). G o l s c h o w e . Damit wäre Gutzisca w ä r e . Goduscaner Gottscheewer als geradezu zu bestreiten ). was mir denn auch im Sommer 1 8 6 7 . e r b e l l t aus Colapium 3 ) fluvium l. Gotschau.

B. dass es von einem erloschenen deutschen Volksstamme uralte R e l i q u i e n t r ü m i n e r wahrt. . Braune f ü r freundliche i c h b e s o n d e r » zu d a n k e n H e r r n Pharm. weniger abgeschieden l e b e n d . m. 11. gefälscht ! Wuchst u. im Strome des C u l t u r lebens alte Erinnerungen mehr abgestreift haben. F a i d . dazu abnorme Erscheinungen. wie die scheinbare weibliche V c r g r ö s s e r u n g s s i l b e -o. *) K r i d erlebst ein heisst r i c h t i g : W a l d liei. zu weilet» zu b ü b e r s p r i n g e n . Jahrhundert lebendig war bei unserem Volke. von denen auch die Möglichkeit ausserordentlicher Ergebnisse meiner Forschungsreise nicht ausgeschlossen war. oder zu b gewordene t c . in der K r i s e in M o r o b i t / . für u r s p r ü n g l i c h e w gehalten. J a g l i t s c h K. g e f ä l s c h t Bridraiehstoin. den und Herren Lobbe Stcurcr in Hiek. wird daher nicht darin zu suchen sein. so dass man sich manchmal in einem schwindelnden Kreislaufe wechselnder Laut- v e r h ä l t n i s s e befindet). gefälscht: z. i m Ganzen durchsichtig kanntem. e n d l i c h den l i e b g e w o r d c n e n Fremden Dr. Bidraistoin . u n d . sehr vieles. Braune und Caplan I* I r a p a t. mit bei weitem g r ö s s e r e r Treue bewahrt als andere S t ä m m e . Wridraichttoin. a l l e / ' z u w alle w zu b werden und f daher w gewordene f. als w für u r s p r ü n g l i c h e f gehalten. In K r a i n seihst den H e r r e n u n d A . Kaud. sondern nur d a r i n . Das Verwirrende des ersten Eindruckes einer M u n d a r t . Aufnahme! Sind. w. B. Kromhholz in A l t l a a g in G o t t s e h e e .ssl r i c h t i g : Band. D i i n i l z f ü r E m p f e h l u n g s b r i e f e und f r e u n d l i c h Laibacher Zeitung. aus der ich freilich nur Proben vorweisen kann. bald Wand. den Herren Pfarrern — Theol.Bin Ausflug nach 11 Gottschee. dgl. Namen schwanken. /'gesprochen werden i ) . ofl gefälscht erscheint (wenn z. deren Lautstand zürn Theile aus allen Bahnen des E r h ö r t e n heraustritt. — Solche Erwartungen schwanden noch in den ersten Tagen meines Aufenthaltes in Gottschee. immerhin interessanten E r s c h e i n u n g e n . das sich in Sprache und Ü b e r l i e - und klar in ihrem Zusammenhange mit B e - ferung in Goltschee vorfindet. Excellenz Grafen Anton Auersperg. Der W e r t h desjenigen. neben der Verkleinerungsform -e und einer F o r m für den Ausdruck des Spottes -nie— alle diese Dinge erweckten in mir anfangs aller- dings Gedanken. die. was aus der Vorzeit noch im 14. und dessen Regel* durch den Etnfluss der Schriftsprache oft v e r h ü l l t . Weiiedickler G. und A p o t h e k e r F ü r schriftliche Mittheilungen und Herrn in M i t t e r d o r f . Fuchse wird Feld richtig! bald Buehu. Band. . gleich einem Morgennebel! und es erschienen bald alle die neuen. einige auffällig alte F o r m e n . dass es von d e m . In dieser Art bietet Gottschee jetzt noch eine reiche F u n d g r u b e . Deschniann h e t h ä t i g t e T h e i l i i a h ine habe Mag. geziert. Sr.

jene geschehen sind. so bei m ü s s l e Moswald . als diese Anschauungen sich in mir bei meinem Aufenthalte in G o t t s c h e e immer deutlicher hervorbildeten. Grafen von Ortenburg I. schon hundert Jahre früher als Lehen von den Patriarchen von Aquileja den Ortenburgern verliehen sein mochte. 7 geleitet wurde und die ich hier. Deutsche ein mussten menschliches W e s e n dieses kommen um hier einzudringen in die Wildniss.".Svevorum cum F r i d c r i c o Orteuburgico fiarthelmä hier Gotlschee. dass die G e g e n d wo dieses G o t s e h e cutstund. S. an die est Scelsorgestaüon alle etc. S. wobei mir Herr llegierungsralh v. Jahrhunderte Gebiet betreten. Und so bietet denn auch die Mundart von G o t t s c h e e keine S p u r von E i g e n l h ü m l i c h k e i t e n dar. M c i l l e r freundlichst {behilflich war. B e r g l . zu M o s w a l d eine erlaubt Dorf Moswald concessa wäre. S. der wegen Unwegsamkeit. 2 2 2 . J . die die umwohnenden vaken nicht zu benutzen wussten. vollständig mittheilen will. Slovencu hätten es nie unternommen. ganz wie im ungrischen B e r g l a n d . T a n g e l . deutschen Niederlassungen Slo- von den Bergstädten aus. so ist in Gottschee noch nichts aufgefunden Morden. So w i r d auch aufzulassen sein die Angabe im Catalogus cleri Labarensis ( 1 8 6 7 S. S. noch lange nachdem das ü b r i g e L a n d gemacht w a r . wo z u r s e l b e n Z e i t a l s i n Gottschee. hatte mir Prof. das andeutete. eine unbetretene Wildniss bildete. Sie enthält die bisher bekannte älteste E r w ä h n u n g des Namena G o t s c h e . steinichten W a l d u n g e n . Gottschee Capelle 103).und Staatsarchiv verglichen. und ä l t e r sein als an St. in gebirgigen. Z a h n in Graz freundlichst die Abschrift einer U r kunde nach G o t t s c h e e gesendet. der Mund. wenn auch nicht zu bestreiten ist. auf die ich durch die Anmerkung bei E l z e S. die. ineine Darstell. markomannischen und alemannischen Stammes. 4 0 ' ) . die man die Uäudorfer nennt. Während dessen nun. dass vor dem 14. nach dem ich sie mit dem Original im k. k. W i e n e r Hof. ungr. s e i h s t ä n d i g aus uralter vandalischer oder gotischer Wurzel entsprossen. 1 3 1 ) : „ a n n o omuibus l ) 1339 adlinentiis «nid (Tangel zur II. 144. errichtet UarUioJomäuskirche bei ü o l t s c h e e zu d e n k e n . unterschieden von den Mundarten sigamhrischen. 20. d.im ü b r i g e n K r a i n überall r ö m i s c h e und barbarische Alterlhünicr findet.12 S c r h r ö e Das Gebiet von Gottschee ist derjenige Theil von K r a i n . d. sich entwickelt haben konnten. urbar Indem man . Wenn das 1247 regio Gotho . II.

cura animarum cxerceatur salu- adniinistrentur ccelcsiastica et seruiatur lauda- biliter in diuinis. in u 11 a o h o m i u u m h a b i l a t i o n e s f a c t a e s i n t et neinora huiusmodi ac siluae a d a g r i c u l t u r a m r e d u c t a . der vi Text (SctirAer I urs|>riiuulieh Staats-. Quorum saccrdotum praesentationem ad dictos eomitcm Hiusque. in welchem Jahre. q u a c i u h a h i ta h i 1 es e r a n t et i l i - c u 11 a e.ernis alleetihus a d u e r t e n t e š et cupienles a n i - marum ipsorum prouidere saltiti. C o s t e l . ad consolationein dieti populi et subscquentium atque deuolionis auginenluin. K o s Ludouieus dei g r a l i a sanctae sedis Aquilegensis patriarcha ad memoriam aeteruam esse uolumus quod ad nostram deducta n o t i linm. et eoueedente bili filio nostro in Christo carissimo specta- ronnte domino Ottone de OrtenLurg. et gloriosae virginis matris et. 20. P o l a u . ut per huiusmodi prouisionem ad deuotiouis et charitalis opera feruentiüs auimentur. quod tj in ipsius dominio et juris* ') Kronau in Obor-Kraln. d i c i populi congregntio lncis per hahilantes ad habitandum et non mo- conuenit j n . die Belehnung Friedrichs v. 0 . haeredes pro eo. in cuius dominio et J u r i s - diction« t e m t o r i n esse et consistere huiusmodi dinoscunhir. quod in quilmsdam nemorihus seu siluis infra confiiies curatac ecclesiae sancli Slephani in Ilciffniz noslrae aquilegiensis dioecesis. Urkunde vom 1. Nos deuolionem dieti populi ibidem cougregati ut suarum inanuum Iabores manduceul pat. k. nicht nachzuweisen ist. dass um jene Zeit ein F r i e d r i c h v. videlicet. supradicto comiti eiusque haercdihus concedimus nostro et successorum patriareharum nomine instiluendi et ordiuandi in dictis ecrlesiis sacerdotes ydoneos. stattfand. in Chraiuau ') etiam dictae noslrae dioecesis de nouo facta.und lluusnrrliiv spätere • Hand hat i!ie ist e r s i c h t l i c h . consentienle. Sept. et in eins cura seu parochia. Mai 1309. per quos eelehrentur briter. laitlele. 40. quihus quidem ibidem. ") In d e r Oi i g i i m l u r k i i u d e im k. sacramenta diuina.. Vertnutfctltoh ist für 1 2 4 7 : 1277 zu setzen.Ell nhwol • sehen hier irgend Ausflug eine uaih 13 ßothchee. W e r t e pro 2 eo das* quod . 0 . de nouo quaedam ecclesiae constructae videlicet in ( l o t s c h e . Tangel 11. Ungenauigkeit oder ein Misverständniss suis dem U m s t ä n d e klar ist. Kine Hof. O s s i w n i z sunt et G o tc n i z et una infra eoulines curatae eccle>iae sancti Petri in UatmansdorlT. ad honorem dei.

ist die Silbe Got enthalten. ae ipsis reuerentiam debitam exbibeant et honorem quodque conlradictores et rebclles aiielorilale nostra ccelesiastica eensura compellant. obediant et intendant. O s s i w n i z et G o t e n i z ad plebanum seu reeto- rem in Reiffuitz et ecclesiae in Chrainaw. speetare decreuimus et uolumiis et ipsorum confirmalionem in ecelesiis praedietis videlieet G o t s c h e . KU lesen in 613 . Gofsche'wa scheint und in G o t t - aber Aussprache der (der anzunehmen ist) w ü r d e als gotes ewa (Gottes Recht) und als gotes sc Stamm zu Folge Gotscheab (Gottes See) gut h deuten sein. S U t l h . angehört. qui quidem sacerdotes. letzteres besonders in Hinblick auf die R ü n s e . Sowohl in in Gottschee. ist damit nicht ausgemacht. In quorum omni um testi monium praesentes fieri jussirnus nostri sigilli appensiohe muniri. ad plebannm seu reetorem in Rattmanstorff. plebanis praedietis et ipsorum plebibus in oranibus subsint. iv. einem dritten Orte in K r a i n : Gotna Slovenska ebenso vas (wie ein anderer Ort vas heisst). mlid. Datae in Castro nostro V l i n i prima die meusis Maij sub anno dominicae natiuilalis millesimo trecentesimo. — W a s nun dieser Name bedeutet. Wir sehen aus dieser Urkunde. in dem Gebiete G o t t s c b e e . p t g . E s sei eine volkreiche Niederlassung zu Stande gekommen und habe Kirchen gebaut in (der Gegend) G o t s c h e .14 S e h r dietione praediefa O • r consislunt. dass damals schon eine Ortschaft G o t s c h e genannt wurde. i l t e r e i auch den llof- zu G r i t * t u m . Pö lan. sub quorum curia et paroehiis esse noseuntur. Es Polau. Goteudorf. Ossiwniz und G o t e n i t z . i . als in Gotenitz. indic- tione prima. den ve Hin dort in et »uveessores qui und so ist der Text ä e h a t z g e w ü l h l i ü c h e r n im A r c h i v e d e r It. welcher Sprache er ist schwer zu sagen. dass der Patriareh L u d w i g von Aquileja um diese Zeit erfahren h a b e : dass in gewissen Hainen und W ä l d e r n in der Nachbarschaft von Reifnitz und zu dieser P l ä r r e g e h ö r i g . E i n Familienname Got und Gode schee nachzuweisen. in Gegenden. sexagesiino terlio. Costel. Costel. k. gotsch enthalten. Die Sladt G o t t s c b e e heisst noch jetzt schlechtweg: d i e S t a d t . und wenn man sie naher bezeichnen w i l l . viele Menschenwohnungen entstanden Haine unbewohnund dass diese und W ä l d e r nun urbar gemacht sind. Gotsche In Nach ist bei d c n C i m b r i Gottschee heutiger ahd. d i e b i s h e r u n b e b a u t bar und w a r e n . die Stadt in der Goltsche'ube d.

Namen sind (s. bezeichneten. O s s i w n i z . Die slo venische so findet sie sich bei allen älteren Schriftstellern und in dem Familiennamen Ilocecar. Neuere Schriftsteller sehreiben Kocecje von köea der und leiten dann den Namen die Hütte ab. Huflschevarie" Iltenfeld dritte* k e i n e r K a r l e linden k a n n . sl. dass alle l'ünf in obiger Urkunde genannten Orte ( G o t s c h e . b e v o r sie deutschen O .Ein Ausflug nach fiottschee. Aber G o t l s c h e e ist nicht der Name von H ü t t e n . Jahrhundert. um unterhalb derselben. wenn die H ü t t e auch höea hiesse. früher und 1 Benennung von G e t t s c h e e ist BačJvje ). « . Wunderbaren ß o r g s l r o m . also in germanischer F o r m . — W e n n ich nun Ableitung aus dem Sloveuischeu nicht an­ ich doch nicht ü b e r g e h e n . sind. setzungen Namen (s. schen. Am deutlichsten slovenisch ist die Ebene (wenn auch. C o s te I.n wir Über­ wie die Darstcl- . die nur /. O .\) S e i l e U . bis in unsere Zeit. Holenfeld? 29>. geworden werden. ebenso plötzlich zu verschwinden. l'>. s o l l bei T s c h e r n e m h i l liegen. •J oder In y. hat sich diese F o r m festgesetzt. Die S c h r e i b u n g im I i i . ein W u n d c r s e e ! — Einer solchen Ableitung ist aber entgegen die Schreibung des Namens in obiger Urkunde. eine Ableitung die nur dann angenommen werden k ö n n t e . Familiennamen. 1 Kočevje . (wieder das i c h Itudesh. durch den Mund von Deutschen dem Pittriarehen von Aqüilejn bekannt ge­ worden. Aber deutscher deutscher die vielleicht linden auch sich in slovenisehe .um — Ein Beispiel. wie Thcil f ü h r t e ich au ein auf S. V) „Sie beiisen* (die Goltacheewer) . Ortlichkcilen mehreren ganz JagllUcbj. Merkwürdiger Weise auf erst 14l)o' linde ich dem Gottscheer Göt­ Stadtsiegel von 1 4 7 1 : sigilltim ciuitatis iu Kotsehew ( d . Jahrhundert ist immer Gotsche. po/ju/ia aussehen*). A b k ü r z u n g e n u n t e n S. t e n . sondern einer auch die g e w ö h n l i c h e nehme. a .criw>erjaeh Uptacheuaiie Valvasor VI. u r s p r ü n g l i c h nicht der Name einer Ortschaft. mit deutschem Umlaut. die in jener Zeit nicht leicht die Zusammcnzichimg got* für gotes und gewiss nicht die Verwandlung des s in geh aufweisen w ü r d e . bei Deutschen in dieser deutschen Form in Gebrauch). Ansiedelungen amtlich überseUl werden. sich in Krain nicht selten linder. I . K ö l s c h e w ' ) mit indem später g geschrieben wird. Ein Dorf I Dobreuolje) II o e e im vj e linde Ich auch bei ftelfnitter Decaimj ein G Slovenisehe Dörfern sehen Ortsnamen. P o l a u . so will Gegend im U r w a l d . Hills. ( i o te n i « ) undeutsch P o l a u . der die S t a d l G o t t s c h e e einsehliessl und unweit der Stallt in voller Kraft entspringt. und dies ist bemerkens­ wert!». Und dieses sch wird fest­ gehalten vom 14. i. wenn jene Deutung r i c h t i g wäre.

indem die letztere die Orlliehkeit als Ebene bezeichnet. ersterc beiden vielleicht uralt und daher schwer zu deuten sind. oh diese Ansiedler. K o s t e l Burg. Malgeru kleiner B e r g ) . Ansaat. a. östlich bis Maschen (zur „Masche" amllich jetzt Es fragt wohnbare sl. Jahrhunderts zahl­ und K i r c h e n gebaut in Gollschee (so hiess wol die Gegend etwa zwischen Milterdorf und Mosel. Poljane. womit freilich nicht gesagt ist. P ö l a n d . die jetzt d a s L a n d heisst).gg (al. sich nun. In diesen. mala gora: von Gottschee. Costel und Ossiuuitz. wie das benachbarte T h a l (Do/) an der Kulpa. Das Gebiet von Gottschee dehnt sich nördlich bis ü b e r Altlaag hinaus. eine schon wegen des Anlautes u n slavisehe F o r m . Costel und O. wo sie schon benannt waren. wobei mir die slovakische F o r m osywäm (von iat. in deutscher Gegend (st.ssiunitz sind jetzt ganz sloveniscli. Bei der B e v ö l k e r u n g von K r a i n hatten die Ge­ genden der benachbarten W i l d n i s s allgemeine Namen w i e : Gotniča. wenn es gestattet ist an sloveniscli sejati ( s ä e n und sieben) zu den­ ken. B . Sie liegen an der Grenze von Gottschee und sind vielleicht im Laufe der Jahrhunderte slovenisiert worden. Z i n k ) aus Schwaben . wohl u r s p r ü n g l i c h aus nctpof/. s l o v a k i s c h : K i r c h e ) bei Fara (fara be­ deutet jetzt sloveniscli: Pfarre.iz. castellum: vorschwebt. Vertnosnjice. pärochia z u n ä c h s t aber aus dem Deutschen ahd. pf'arra Und f'arra entlehnt) bat Wirl von einem kirchliehen oder weltlichen Bau seinen Namen. Aus obiger Urkunde ergibt sieh mir nämlich folgendes Bild von der u r s p r ü n g l i c h e n Ansie­ delung in Gollschee. d a t ü r zeigt schon der Pfarrer J o h a n n e s Zen. angenommen und nur neu entstehende Ortschaften neu benannt. dass sie es u r s p r ü n g l i c h waren. bis dahin unbewohnbaren Gegenden ( „ I l a i n e n und W ä l d e r n ' * wie die Urkunde sagt) hat sich um die Mitte des reiches Volk angesiedelt ursprünglich 14.in S o Ii r ii i 1 t eigentlich deutschem Gottseheewer Gebiet liegen davon jetzt nur tiottscbee und G ö t e n i t z . in Gatenitz (der Gegend die jetzt Hinterland heisst) und das au der S ü d g r e n z e von Gollschee in P n - land. Die neuen Ansiedler haben die Namen der Gegenden. die auf einmal „ u n b e ­ Gegenden- in weitem Umkreis urbar machten. z. Deutsche waren? Die von Gollschee und Gütenitz waren es bestimmt. deren Iloee'vje. So e r k l ä r e ich mir die slove- nischen Namen auch noch einiger anderer Orte mitten unter deutschen Ortsnamen. Tappelwerch (si. topli ter h: Warm­ berg) u. Ossiuuitz bezeichnet sein Name vielleicht als Neuland. Tschernwschnifz).

IT Gotlsehee. so konnten sie dies längst versuchen. aber es geschah erst jetzt. Kostel u n d ö s s i u n i t z von Deutseben gemacht wurden. . dass auch die Plebanus anderen 11 e r m a n n u s. wenn nun g l e i c h z e i l i g mit ihnen auch jene anderen in unbewohnbaren Hainen gelegenen Orte urbar gemacht wurden.ss man wohnen kann i n Gegenden. wie gesagt. hatten die S l o v e n c u L u s t gehabt. H i . W o h e r diese Deutschen nun kamen. zu dessen Zeiten Gottscbee bevölkert wurde. kann nicht slovenischer Zunge sein. bei der Bevölkerung Poljäne ü b l i c h e . so viel bekannt i s l . die Mundart hat im Ganzen den Charakter der b a i e r i s c h . — z w e i mal v o r k ö m m t und mit der lebenden Mundort ü b e r e i n s t i m m t . Deutsehe haben. W e d e r der G r a f von O r l e n b u r g . wo eine Einwanderung von Tausenden unternehmender Deutscher stattfand und wird denn auch durch sie geschehen sein. JliiiulöiTer. ist gewiss die p o p u l ä r e . Rodungen zu Polau. Siehe Seite 10. bei grosser Verwandtschaft der Cimbri und mit der der Kärntner. Göttouitz. noch der Patriarch würden den Ortsnamen germanisiert haben. war Margaretha geborne von T e c k und Hohenlohe. die Namen von Gottschee Obwol und von Göttenitz nicht deutsch sind. aber mit einem alten Zusatz von Schwaben und Franken her. Dafür scheint mir stark zu sprechen der Umlaut indem Ortsnamen P ö I a n . eine B e v ö l k e r u n g aber. die eine von Slovenen genannte Ebene P o l a u nennt. es heisst auch jetzt noch P o l a n d . Die Schwiegertochter jenes Otto von Ortenburg. P r a 11 s e n p r u n - n e n ( ? etwa Pro s c ) vom Jahre 1370 bis 1414 wirkt. der in der Urkunde von 1363 — i c h habe das Original im Staatsarchiv eigens desshalb eingesehen. in der sie ihn urkundlich nennen. und die F o r m . da. ist die n ä c h s t e Frage.ö s t e r r e i c h i s c h e n Osllechmundarten. Hahn gebrochen und gezeigt. Zu Goltschec wirkte 1393. die anderen Völkern unbewohnbar schienen <). so geschah dies wahrscheinlich auch durch n e u a n gek o m m e n e Deutsche. waren die ersten Bewohner dieser Orte Deutsche und. Die Mundart antwortet darauf: es sind im Ganzen Markomannen.r g l a m l <lio Gegenden der die gleichzeitig mit Goltschee gegründet wurden. sich von diesen in vielen Wortformen und gewissen L a u t e n unterscheidet. in diese W i l d u i s s einzudringen. ein leb inöebte glauben. ihr Bruder L u d w i g ward s p ä t e r Patriarch von A q u i - n Oaiu so wie unter J e u S l o v a k e n im img-r.Ein (Memmingen). Mundart durch den sie. der Ausflug uaoli in H i e g g .

excisis arboribus. Ich Ortsnamen für Keustrit/. Z i n k in Gollschee „ e r und guet" J a h r e die H e i m a t und b e g e h » i c h etc. J . Z i n k w o sein V a t e r „ e i n g e w e r b i c m a n " w n r . W ö r t c r b . 194. Kotschew Im ich] G ö t z e diirfle mm wol das bei Biek (s. rex Boheiniae. in w e l c h e m dann würde in. andererseits der Anlaut — Viel wahrscheinlicher vielleicht jetzt erloschene. Der Schreiber der Gräfin. die l i i e b e r g e h ö r e n . — In d e r vorliegenden Ausgabe ist die S c h r e i b u n g d e r v i e l f a c h e n t s t e l l t . C h r o n i k des B . wegen der Schule „in die Heifnilz in die kost gedinget zu einem biderben man H a n s S c h w a b . •Ich durch erworben seinen und Ansehen nach der Steiermark B u r k a r d verliess mit d e m 11. a l l e r d i n g s e i n i g e n Halt g e w i n n e n . " n i c h t Diese L e s a r t ist u n h a l t b a r . war aus Memmingen. im W ö r t e r b u c h e unter Z i n k . dedit ei 3 0 0 viros cum conjugibus et liberis in servitutein.. der w a r g r a f F r i d r i c h s baumeisler zu O r t e n b u r g " ( w i e B . ) slovenisibe koea Hülle ist ent- . gen (iiil/. die mich schon so oft an die deutschen (Jottschee') ÜJier Burkard Zink s. Leipzig 18G8. + vom 14. 15 obige Schreibung n e m b e l zu v e r s t e h e n . impe- rator. bat.. er kam s p ä t e r z u R e i c b l b u m 1474. d . Olli Septem ecclesias parocbiales erexerunt. B d . Ich g e b e die S t e l l e n ans s e i n e r C h r o n i k .Iber h i e r das S. dass von den sogenannten l l äu d ö r f er n i m ungrischen Bergland. Kozhevjc bei T s c h e r - E i n Ortsname K u t s c h e n Dieser so der Ortsname halten. G o t s c h e e »SOS 1. Gotschc vor ( Augen 1308). dann Pfarrer i n Itiek. der Elze g e - schichtlichen W e r t h beilegt. d e r Handelsbetrieb hatte. der Bischof Thomas Chrön habe im Jahre Bischoflack 1J>1)J) im freisingisehen A r c h i v zu folgende N a c h r i c h t abgeschrieben: „ C a r o l u s IV. Chroniken der deutschen ist g e h ö r e n zu M e m m i n g e n 1306. die Iii. Iiier haben w i r nun einer Sage zu gedenken. — Städte V . zu e r « ahnen. devictis F r a n c o n i b u s et Thuringisad petitionem F r i d e r i c i comilis ah Ortenburg.u s e i n e m Pfarrer zu Biek in A u g s b u r g . C i l l i e t c .1* Schroff leja. Z i n k . J a h r h u n d e r t . Wäre es K ö t 9c Ii e Gottsc h r e . ein Schreibungen Kon- dies n i c h t und die fort bis für Gottschee auch man (UOfi) rad's von T s c h e r n e i i i h l vom U4. erwähnte. B.jenem dadurch Kotschew ist . sein Nell'e und dieser war ran ihm. Iiis in» 1368—1168. ein P f a n d b r i e f vorkömmt.e. Zink e r z ä h l t ) . Die Besitzungen dieser Familie reichen nun in s c h w ä b i s c h e s und fränkisches Gebiet." Ü b e r r a s c h e n d ist nun. Val vasor erzählt X I . J ä n n e r kann Oottschee befindet s i c h e i n e U r k u n d e . ijui alias debebant puniri propter rebellioiiem: (juos transmisit ad silvas ubi nunc («olsevia est: processu temporis. Götze einerseits. Staatsarchiv wenn (1471). und zu ihm kam Burkard Z i n k . y.'I7S. Oheim. So steht e i n m a l H e i s n i l z f ü r R e i f n i t z u n d ( w e n n in d e r S t e l l e : „ d a r n a c h [sog a n d e r e r Ort g e m e i n t ist). Dieser war wol auch ein Schwabe •). S. — noch halten.

Die Niederlassung fällt in der T h a l in die Zeit Kaisers K a r l IV. die sie von allen andern deutschen Mundarten unterscheidet (bosser und wäuer spricht man in den VII comuni wie in K r i c k e r h ä u f ü r : W a s s e r und F e u e r . Auffallend ist nur.Ortenburg schenkte. d e r V i c e d o m des Hochstifts Bamberg in Kärnten war. haft angesiedelt wurden. als die der Häudörfer. mitbrachte. G e s c h i e h ! . . die in der Barscher Gespans. T y r n a u 1734. dass ein Bestamltheil der B e v ö l k e r u n g au beiden Orten eine Stammsage wie sie etwa die r ö m i s c h e n Kriegsgefangenen zwischen Marus und Kusus sich niederliessen. in andern Hau dürfen) und in Gotlsehee: bosser und waier). mein W ö r terbuch Seite 17. Glaserhöu 1 3 6 0 . s. wenn auch die ganze E r z ä h l u n g etwas Abenteuerliches hat. pagina 9 6 : Karl V . 3 2 . so dass gewisse auffallende Gemeinsamkeiten im K ä r n t i s c h e n und Gottseheewischen darauf zurück zu führen w ä r e n . habe ich urkundlich nachgewiesen. Da nun. dass der Kaiser die besiegten 3 0 0 Familien dem Grafen F r i e d r i c h von . — Szegedy erzählt nämlich in seinen iUibricae j u r i s bung. Dass diese Hnudürller älter sind. dass ein T h c i l in K ä r n t e n unter F r i e d r i c h sich nic- derliess und die Uhrigen in Gottschee. eine ähnliche Sage e r z ä h l t w i r d . die gleichzeitig mit den Gottschcewern sich angesiedelt haben. hier vielleicht noch anziehende Krgebnisse erzielen. E s bleibt die Möglichkeit. Nachtrag S. hier anzunehmen. von ihrer A n - siedelung e r z ä h l e n mochten. 6 2 ) . und Vannius zum König erhielten ( T a c i t Annal.Kin Ausflug iiat'li 1t) (ioltschoe. Die Gottscheewer Sage liegt aber von dem geschichtlich B e kannten nicht so weit ab. dieser V e r mulhung nachgehend. 1 4 4 — 1 6 4 (Kunushöu gegründet Sehmidshäu bestand 1 3 4 2 : Kriekerhöu 1364. S.u n d Sprachforscher können. und dass dieser damit G o t t s c h e e b e v ö l k e r t e . w e r erinnerten und mit diesen und den C i m b r i durch die V e r w a n d lung des / ' in w und des ir in b eine gemeinsame F i g e n l h ü m l i c h k e i t aufweisen. s p ä t e s t e n s schon 1 3 9 3 . die G r ü n d u n g der Gottscheewer Niederlassungen durch Kriegsgefangene gleichfalls sich in eine Sage auflöst. habe nach der Schlacht bei M ü h l b e r g ( 1 5 4 7 ) seinem Bruder Ferdinand eine an- sehnliche Zahl von kriegsgefangenen Sachsen zugesandt. so m ö c h t e mau fast annehmen. des K a l w a l d a . pars II. die den quadischen 1 1 . indem mit Got(schee sein Bruder O t t o belehnt war. Dculsch-Praben aber schon 1 2 9 3 ) . Darst. und das sollen die V o r fahren dieser Haudörfler sein. nach unserer obigen Urkunde.

Die Verwandlung des w in b w i r d z. Iieissl sloveniscli: tedga wage vaga boge warnp a wandte v am p bunipe in Gottseliec: eimbrikch baga — baso waso icuse vaie wisa leise v'ize b'tse bis a ivisjan wisen nzati bai§en — wisari wiser viiar baisar tvuochur ic noch er vohernija buoehar Das von der Hegel abweichende slovenische bognar Wagner. die Gotscbeer Mundart sei bairisch mit windischen E i n - kann ich nicht als völlig zutreffend anerkennen. und vergleichen w i r damit die F o r m . die das W o r t in Gottschee annimmt: ahd. so kann die der Häudörfer eine Entstellung derselben Geschichte sein. mhij. Den Ausspruch W e i n h o l d"s. durch Zuwandern in die Häudörfer vielfach statt gefunden hat. Sollten die Cimbri diese Eigenheit von den Slo ven en haben? oder die Dopschauer? — Betrachten w i r einmal das V e r h a l ten der Slovenischen Sprache g e g e n ü b e r dem deutschen w und zwar an entlehnten W ö r t e r n . W i r sehen. deulscb redend. wenn auch nicht b a i rischen Ursprungs. Die E i g e n * t h ü m l i c h k e i t der Mundart. die von K ä r n t e n oder K r a i n . slovenischem Einflüsse zugeschrieben. Grammatik Seite 9 A n m e r kung**): flüssen. h. obwol der Slovene. die Eigenschaften. wie ich nun gewiss bin) (die verpflanzt wurde. W i r linden diese Verwandlung im Anlaut vor Vocalen nun durchaus im C i m - brischen und im ungrischen Bergland ( i n den „ G r ü n d e n " und in den „ l l ä u d ö r f e r n " ) . B . bognar ist im Slovenischen wahrscheinlich nicht unmittelbar aus dem Deutscheu entlehnt. als der des Deutschen auf das Slovenische. durch welche dieselbe von dem Bairisch der n ä c h s t gelegenen deutschen Gebiete absticht. Eigentümlichkeit der Gottscheewer Mundart. madjar. an denen kein Mangel ist. die Verwandlung des IT in B ist nicht slovenischem Einflüsse zuzuschreiben. und manches mahnt zur Vorsicht gegen allzuschnellc Z u g e s t ä n d n i s s e dem Slovenischen g e g e n ü b e r .S c h r Ist diese Sage ut t auf geschichtlichen Thatsachon beruhend. Der Einfluss des W i n d i s c h e n oder Slovenischen auf die Mundart ist lange nicht so gross. d. so wie . bair. 3. sind zum grossen Theile deutsehen.

vielleicht geradezu . hair.ee. z. heisst slovenisch : majnunga. geisel heisst slovenischgaizlja.: »liil. B . VVeinh. s dem Gottscheewischen entlehnt. furawa varwe barva würbe ja Ida n vult en buvd-ali wulden walden forst Vorst borst warst worst gef'tttero gerutere böter (töte. zajfa. mhd. luisst s!ov. meinunga. in marof hof nach dem ö s t e r r e i c h i s c h e n mdrhof M e i e r : moirar. 128 i\ Ebenso m ö c h t e man die V e r w a n d l u n g des / ' in w.— A h d . in Gottschee: goisel — Wid. Übe» das Alter und die Ausbreitung' der E r s c h e i n u n g s. die aus dem Deutschen entlehnt s i n d : heisst sloveniseh: in Gflttseh. — A h d . mhd. in Goltschee loiter. eimhr. Aber auch diese W ö r t e r unterscheiden sich vom Gottscheewischen: tllld. In Gottschee der mhd. (iolUclicc. manchmal 1bewahrt er das deutsche /'. leitrd meier- mhd.Kill der Cinibro oder Autflug midi Gottscheewer. slo venischem Einflüsse zuschreiben. in Gottschec: in KrickerMu: ivingurJiuet (fingarhuot) vingerhuot firwizzi virwitz firbic icirbilz juris to vürste first würste fogalhus vogelhus fog/ovz wbgelhaus fri vri jruj wrai Das mlul. gerne b für w spricht. Dieses oi ist aber eher in Schwaben als im Slovenischen zu Hause. geisild. die w i r in Goltschee linden. slovenisch lojtra. S.yd selbst swoife. meine Lautlehre S. Ä l . in Gottschee moinunge. denn der Sloveue verwandelt / ' in b. Das Slovenisehe gibt diesen deutschen Laut verschieden. nihil. Dieselbe E r - scheinung treffen w i r bei den C i m b r i und in den ungrischen I l i i u d ö r fern. leitet' stimmt d e r V o c a l im Slovenischen zur Mundart von Gottschee. W i e die slovenisehe Sprache sich aber zu dem deutschen f v e r h ä l t . mhd. et fingrat wüebelz spricht der Gottscheewer oi. C r . seife heisst slovenisch in Gottschee soife. wollen w i r wieder an Beispielen sehen in W ö r t e r n .seifd. 2 2 7 . meinunge N u r in ahd. wenn auch nicht immer. frint v ris t brist wrist frithof vrithof britof wraitof frum vrum bruniin wrum warba gute) (?) (?) gawutcr — wraitof torum (?) Die Verwandlung des / ' in w stammt demnach wieder nicht aus dem Slovenis chen. heisst mhd.

zemlja S ä g e . zwifel (Zweifel) slov. rffetfrtj slov. gr/j'A.s7///r Stuek (Kanone) u. 1 2 7 . slov.snilleh Schnittlauch. ohne Stetigkeit. oringelj u. Hak S c h l a g . antverh. / / w . ( S c h n e i d e r ) . mhd glich. cvibet. M h d . a. spilja Spille.a. Gežveplo Schwefel. zagu zehtar Sechter. üpas Spass. ajda Hand- Die Mundart von Gottschee lässt k im Anfaut zuweilen fallen ( i c h h ö r t e : ör Heer u. l O Ü ' i : hersteh für ersten. mhd. rnlid. auch der andere F a l l v o r k o m men kann (hör. C W l b . . Die Verwandlung des s in s (slovenisch z. znidar . xnjujcur (von . slov. ahd. w e r k e r ) . speit Speck. a. waintlain. beides aber s o . mhd. slv. Mittelhochdeutsches s im Anlaute verwandelt sich im Slovenischen vor Vocalen. ///. dgl.— In neuerer Zeit entlehnte W ö r t e r haben slovenisch allerdings für mhd.) und setzt es manchmal wieder vor Selbstlauten vor (haup Alp u. mhd. — So schreibt eimbrisch der Katechismus von ailighen für hailigen u. 4. -//// w i r d in slov. -Ij in goltsch.). 2.22 S C h r <> c r Das mini. ctftte. antverhar ofert (Handwerk. ribeiin. vielleicht u n r i c h tig. Die Ü b e r e i n s t i m m u n g zwischen eimbrisch. Mraf'ati. mhd. oarringle. Wridraieh. zida Seide. Die Kröte heisst ha/fa und afj'a C W l b . Dass der Italiener (wie der Franzose) das anlautende h gerne unausgesprochen lässt (wie auch der Neugrieche den spiritus asper) und es dann oft u n g e h ö r i g vorsetzt. lim. slov. zamet Samet. straßnga strafen. dem Einflüsse des letzteren auf erstere. mit h im Anlaut. s. sondern dem gemeinsamen Einflüsse des Italienischen auf diese S p r a chen zuzuschreiben. f. slov. (hoffahrt). slahta Schnabel. vor w. i*ist Gottschcewisch ai. cajtinge W o r i n die Mundart von Gottschee mit dem Slovenischen ü b e r einstimmt^jdas sind aber folgende P u n k t e : 1. dass. l und (zum T h e i l ) vor u in z: zajfa Seife. Semmel. optah (Hauptbuch). kurzes i: vintlichen. / . aj : cuspaiz ( Z e i t u n g ) u. t wird es scharf gesprochen und s (sch) geschrieben: špampet S\\'d\\\\hv:tt. Bestrafung. zlahta schlecht. ist bekannt. Aap). V o r / } . snidaere mhd. gottschcewisch und slovenisch ist nun wol nicht. oft diesen Abfall des k: (auch jeda Heidekorn). (Zuspeise). Verwandtschaft. dgl. slov. sparati sparen. ribisen Uthoaf (Reibeisen). W s e ( W e i s e ) slov. im Slovenischen w i r d es mhd. zenof Senf.o/". selbst Friderich: guldtu: guldain. Mrena S t r ä n . Der Abfall und Ausfall des h. znabel zegiu Segen. spat Spott. ribati. auch vor ni& geschrieben: . ~ Gotlschee -le. Einigemale w i r d . zu sprechen wie französisch je). Slovenisch zeigt in entlehnten deutschen W ö r t e r n .

hajo. schapel'. E s w ä r e demnach zu schreiheu. mhd. schrule Inlautend und auslautend kranc Hosenkranz. lösati Loos. gurtroza vaza. obgleich sie wie die oberitalienischen g gesprochen werden. disar. segan. lös. I V . ruza sköpa (elbisches W e s e n ) . O b c r i t a l i s c h e . w i e : oeso. . wahs. §. r jener 4 5 . disar. mhtl. obwol i c h aus den daselbst gegebenen Andeutungen anzunehmen nicht Anstand nehme: dass das Verhällniss ganz dasselbe ist. suba oder savba Schauhe. W a s e n . gegebenen Lautlehre dieser Punkt nicht ausführlicher behandelt ist. tesen S c h o l l . Dass es vor l m n b (= w). maus. u vues (ohs. slavisch « " bezeichnet wol nichts anderes als das t ö n e n d e sch d. „Chs wird geschrieben —es und ausgesprochen — ksch. auch im Cimbrischen und Italienischen (und Furlanischen. Zu bedauern ist. bak§. M h d . ji: sie) R o s a ebenso: afn. Vor r w i r d tch t (scharf) geschrieben und gesprochen. napel mltd. maus. w i e sch. skaf Schaff. ihrem ganzen Umfange nach. Daher dürfte das * ein Zeichen sein. Diese V e r h ä l t n i s s e entsprechen segen). fast wie sch. als glas. slovenisch z. nicht annehmen wollen. % bleibt scharfes s. w i e : in Gottschee: glas (slovenisch glaz). Rasen. „ F ü r die s. u n t e r a n d e r m auch Die D e u t s c h e n am M o n t e f (•/. lesen. sina Schiene. viza W e i s e . n a c h d e r i t a l i e n i s c h e n Aussprache S. Gartenrose. vnhs) W e n n w i r demnach also okso. zuweilen Ski šala Sehnte. oben Seite 7 ) zu bemerken w ä r e . Dieses „fast G e g e n d . bacs. „S klingt.Ein Ausflug nach 23 (ioltschee. biso". wuhs wie in Gottschee ' ) . spiza rozinSpeise. i . die D e u t s c h e n in l ' i c m o n t 1!>8.. dass in der im C W t b . besprochene. qlaz Glas. Schaut». dürfte S c h i n d l e r entgangen sein. seh Schecke. sein einfaches s. biso. dass das S l o v e - nische auch auf das Furlanische. lesen. wie im Gottscheewischen t ö n e n d . Anlaut. Das m h d . die es auch in der ä l t e r e n deutschen Sprache sind. Yor p und t scharf klingt. französisch je. in Vorarlberg haben Fromm. schnupfen.. dass zegin Seegen nicht direct aus slgnum ins Slovenische ü b e r g e g a n g e n ist sondern aus dem Deutschen (ahd. s. wird s zu z: gaizlja Geisel. sniuze Schneuze) Lichtscheere. dem gottscheewischen Lautstarke und hier m ü s s t e u w i r nun slovenischen Einfluss gerade gelten lassen. škarje Scheere. sein. nun. im te/aii. setzt das C i m b r i s c h e . Romanisches 8 ebenfalls i n solddt. skrät mhd. sla vis ch 6 " C W t b . Cimbrische g e - *) H i e W a l s e r l. !. nk»4. wenn diese Erscheinung nicht w i e die unter 1. snofati sch w i r d s. loosen.

Diese Erscheinung linden w i r nun auch im Slovenischen. Der Gottscheewer spricht das /. wuuwcn Hutzeln. gangen. ziveube Wölfe. s a l z : sout u. als diesem ge- schärften ö s t e r r e i c h i s c h e n sz für s. w a l d : wont. al. sorgen. halten: houden. Auch diese t ö n e n d e n b und d kennt die ö s t e r r e i - chische Mundart vor Vocalen im Anlaut nicht. Das § für s steht dem nd. gemahlen. A m weitesten ungrischen Bergland in H o p g a a r d . X I V : „ S . spricht dieselbe : sagen. aap. m. a. s. ä h n l i c h dem S i e b e n b ü r g e r Sachsen und gewissen H a u d ö r l l e r n im ungrischen B e r g land. 1 ö 4 : „ d e r hairische Mahd spricht s im Anlaut ohne S c h ä r f u n g aus" ist ungenau. B . I)ie Angahe in W e i n h . ebenso: zavba die Salbe u. S. alp. vielleicht klimatischen? gemeinsamen Einfliiss auf Sloveuisch und Goltschecwiseh gelten lassen. 4 8 2 ) findet sich im Alemannischen. salbe. 1 3 0 . band. U. aut. alp. gougenbdrlj Galgen- . Im A n laute s c h a r f gesprochen". Spuren davon in der inner- rhodischen Mundart Appenzells. L i n d n e r . salbe. schwerfällig aus. Cond: alt. im s. so m ö c h t e man auf eine frühere von der ö s t e r r e i c h i s c h e n verschiedene Aussprache dieses s in Gottschee schliessen. im 213. Neue Beispiele von daher theilt mir mit E . bair. W ö r t e r b . z. all. 4G7. S. s. sehen.2\ S *• h r ö e r wirkt habe. D e r nach Übergang des l in u vorConsonanten ist. szuppn szegn. s in Sappe ganz scharf: szagn. L e x e r k ä m t . de§töun soun sollen. B . in A r g a u : w a l d : wauwd. eube eilte. gälgen. singen. ausgebildet Lautlehre S. tönende s (französ. t für d. gr. So weit mir ö s t e r r e i c h i s c h e Mundart g e g e n w ä r t i g ist (und diese ist bei W e i n bold unter der bairischen mit inbegriffen). tönenden s näher. meine Monte Rosa. Dies sz für s steht auf E i n e r Stufe mit p für b. V g l . 2 1 3 . G r . und kennt das nd. hiuf gestohlen. wo galge und guvge der Galgen. Gold etc. die dem nunmehrigen s vorausgegangen 3. w a l : toauw. szorgen. und e i n e m V o c a l . Dieser im N i e d e r l ä n d i s c h e n häufige Ü b e r g a n g ( a l t : out. s. G r a m m . §aube. gaigen. demöun zweite. W e i n h . äut. U n d da in Gottschee nun dieses s streng geschieden w i r d von u r s p r ü n g l i c h e m z. die ich hier folgen lasse: staun stehlen. In W ö r t e r n w i e : alt. geschrieben w i r d . mal spricht er es entweder dem polnischen i ähnlieh oder ganz voca+isch: z. f. Wallis und am 162. meine Lautlehre S. Gr. so m ü s s e n wir wieder einen. szingcn. bald. mM oder ?näu. presant) im Anlaut gar nicht. hotzeun h\\t'\ wüuf Wolf. wßun wellen ( w o l l e n ) .

Und so w i r d Mundart sich denn von Gottschee der Einfluss des Slovcnischen auf die wol g r ö s t e u t h e i l s auf einige slovenische A u s d r ü c k e b e s c h r ä n k e n . ratze. mannen und baiben ebenso w i r d W t b . j a die A u s d r ü c k e manndn hat gebraucht wibon schon ahd. 99 unter hairulen) mannen indem oženiti und baiben se und omoüti für heiraten slo venischen Einfluss. gefühlt. r/o«<7 goltl. B . block. so fragt es schiedenheit von deutschem Leben. püusch alter. z u n ä c h s t von dem b a i r i s c h . deulHj ( g e l ü c k e ) Glück. die e i n gedrungen drücke sind. D a aber auch in Vorarlberg gesagt w i r d : s i e h a t g mann et und e r g w i b e t C W t b (46% eimbr. a. mhd. zmuh Handwerk. z.ö s t e r reichischen Volksleben. theilt das Gotlscheewisehe nicht. e r k l ä r e n lässt. oder sie steht. der zufolge das E i g e n - t ü m l i c h e . 14U. h ä u tiger slovenische A u s d r ü c k e in die Rede gemischt werden. s. nicht b e g r ü n d e t finden. wo sie mit der G o l b c h e e w e r Aussprache ü b e r e i n s t i m m t . auter und wutt wollte. bei weitem nicht so zahlreich als deutsche A u s - ins Slovenische. S. e i g e n t h ü m l i c h e Bildungen in der Abgeschiedenheit erst entwickelt und aus diesen beiden F a c l o r e u alleiuschonmusstedie Sprache von Gottschee uothwendig ein e i g e n l h ü m l i c h e s Ansehen gewinnen. se allerdings wörtlich dasselbe ist. erweicht das Slovenische das auslautende k: antverh. Elze findet in den Ausdrücken (sieh unten i m W ö r t e r b . F o r m . 108. W e n n wir demnach die A n s c h a u u n g . Besondere in der Mundart von Goltschee.. die dem Slove- nischen eigen sind. Geschmack. Die slovenische Zunge verwandelt demnach den deutschen Laut entweder ganz anders als derselbe in Gottseiice gestaltet w i r d . Speck. im W ö r t e r b u c h . wo an der Slovenisieruug stark gearbeitet w i r d . E s haben sich ältere F o r m e n erhalten. djdud gehl. indem das Gottscheewische diese Auslaute noch in alter W e i s e k spricht. wcuxt willst. hanbe halbe. Andere Umgestaltungen des deutschen Lautes. vorkommen. /«M/ fühlt. denn dies ist die echte hd. MH^tfff tprfu/ polisch.Rill Ausflug »ui'li Uotlschcc. so ist hier kein Grund vorhanden Entlehnung anzunehmen. slovenischem Einflüsse zuzuschreiben s i e h : ob dieses Besondere sich nicht aus der l a n g j ä h r i g e n A b g e - wäre. berg. s e l b s t u n t e r f r e m d e m E i n f l u s s und im E i n k l ä n g e mitDeutscheu und Welsehen an der Grenze Italiens bis an den Monte Rosa. Suche. .. «peh. Z . defüut alles. Ohergras u. davon ist ploch Block keine Ausnahme. B. soll damit nicht in Abrede gestellt werden. supan. Dass in den Grenzorten Masereben.

aber immer mehr den des drollig Naiven. 69 im S c h w ä b i s c h e n S. 6 ist in Gottschee a. S. die schon im 14. an die w i r auch oben bei dem $ erinnert wurden. G r . Armulh In Ilauseinrichlung und Kieidung ist . bei den W a i s e r n in V o r a r l b e r g . Jahrb. cimbr. lebt es noch. Die barische Diern wenn sie s c h ö n ist. In K ä r n t e n lautet mhd. Schm. Hier liegt demnach eine A b w e i c h u n g von den n ä c h s t g e l e g e n e u Mundarten vor. die zu ausgelassener. «. Das Derbe. Der Gesammteiudruck. S. 1 0 0 . G r . seihst Wehn sie ihre Mundart spricht. W e r aus dem F r ä n k i s c h e n je ins Rairische gereist ist. 1 1 . Sonst findet sich dies a für $ am Mittelmaiu. G r . den w i r von dem b a i r i s c h . W e i n h . Das Umgekehrte w i r d wol nicht gefunden werden. S. In W a l l i s in der S c h w e i z . W e i n h . A u c h dieser Lautwandel ist heimisch seit dem 14. S. bair. terkeit. M h d . aus dem Alemannischen mitgebracht sein kann. und wenn w i r F a m i liennamen finden. Ungeschlachte. Jahrhundert im Alemannischen W e i n h . dass man bei ihnen sich etwa unter F r a n ken zu belinden glaubt. Singeli. Jahrhundert z. gebt I deti fein. Der Gegensatz ist namentlich bei dem weiblichen G e schlcchlc auffällig'. ist so verschieden von dem. X I . 38. al. oa C W t b . e. jauchzender. G r . G r . jodelnder Lust geneigte Sinnlichkeit und Lebendigkeit. alem. a. dass das W e i h in Gottschee bei schwerer Arbeit und grosser ein k ü m m e r l i c h e s L e b e n führt. 104. so w e r - den w i r ü b e r ihr alemannisches Aussehen uns nicht mehr wundern. S. Mhd. al. Trotzdem. kennt wol den Unterschied im T o n der S p r a c h e . G r . Chrlse u. einen angenehmen kann durch >IunEindruck machen. ea und oa L e x e r S. II. Pusterthal und den angrenzenden Orten K ä r n t e n s ist es theilweise eingedrungen.2<5 Sc l i r ü e r W i r werden an einigen Erscheinungen. wie weit eine solche E r k l ä r u n g zureichend ist. j a bleibst Rohe. 4 8 8 . S. seilen. Das fränkische Mädchen erscheint in Raiern. den das Wesen der Goltschcewer macht. das uns hei dem Raier auffällt. 11. bair. im Alemannischen. geschliffenen Frauken. als den feiner Sitte. W e i n h . 6. R ü c k s i c h t s l o s e . bilden einen auffallenden Gegensatz zu dem freundlichen. die ich hervorheben w i l l . ei ist in Gottschee oi Diese Erscheinung ist heimisch seit dem 14. Sie findet sich ausserdem noch in der O b e r - pfalz s. U n d dies letztere finden w i r bei den Gottscheewerinnen. N u r im Etschthal. am Monte Rosa. in G e b ä r d e und Benehmen. ei. W e i n h .ö s t e r r e i c h i schen Stamm empfangen. Keselc. w i e : Ranketi. ei. eigentlich bairisch ist es nicht.

kein Müder oder K l e i d . die mit dem g r ö s s t e n Ernst. Gu'dVün jtdenfiills . Mundarten (s. wo sie sonst nicht stehen z. Volksballaden in K ä r n ten zu finden. nicht gelungen sei. edel. seihst als Braut bei der Hochzeit. wird des Gottscheewervolkes i n nicht w e n i g u n t e r s t ü t z t durch gewisse durch die ganze Mundart gehende Eigenheiten. kein Bördlein. das ganze Jahr hindurch. X X I I I ) zugesetzt werden. welche S c h ä t z e hier erhalten sind. —. B . Dennoch erscheint sie in ihrem Benehmen so sittig. die durch Ähnlichkeit mit der XXV. wie in m d . recht = gerächt.V a l . keine Haube. heute wie vor 2 0 0 Jahren und wohl noch länger. Dieser E i n d r u c k . j a selbst. sie brauchte nur Stadtkleider anzuziehen und w ü r d e durch ihr Benehmen gewiss sich nicht als L a n d m ä d c h e n verrathen. wo sie ö s t e r r e i c h i s c h ganz abfallen. ersehen. theilte m i r mit. von denen die gi* auch dort gesprochen werden. j a seihst mit B o h r u n g vorgetragen werden. der seil Jahren mit g r ö s s t e m Fleisse k ä r n t i s c h e L i e d e r und M ä r c h e n sammelt. Ist in der ö s t e r r e i c h i s c h . den das W e s e n seiner Gesammtheit macht. Eine solche Eigenheit ist die volle A u s sprache der Vorsilben ge. nachgewiesene Ballade. Hecht: geliecht. wnl aber B a l l a d e n . die ich im W ö r t e r b u c h e mittheile. die im benachbarten K ä r n t e n und Steiermark so laut erschallen und selbst ü b e r das Bairische hinaus vorgedrungen sind. h ö r t man hier nichts. bevor er für immer versinkt! — W i r werden schon aus den Proben. Pogatschnigg. dass man von manchem M ä d c h e n sagen m ö c h t e . — Unk = gedankh.ee. die scheanc mörarin (die S c h ö n e am Meer »). auch welche Gemiilhstiefe in der W a h l und Behandlung der Stoffe sich ausspricht! Man sehe das L i e d unter pankhe. nicht viel mehr als für das dringendste Bedürfniss gesorgt. dass es ihm bei aller M ü h e . Von Jodlern und S c h n a d e r h ü p f e l n . so ist in Gottschee * Eine Biilla<le. die e r s i e h gegeben.27 Ein Auaflug nach 3ottneb. ihre einfache weisse Tuchjoppe und ihr weisses Kopftuch. die auf uns Ö s t e r r e i c h e r den Eindruck des Vornehmen machen und nur in M i t t e l deutschland zu Hause sind. dvcHtiurr iler beaetilönawerth i*t.und be-. Pfeiffer Jeroschin S. die B ü r g e r zur Lenore veranlasst h a t ) . unter tönt ( d i e bisher aus dem Volksmunde noch nicht. Und in dem nahen Gottschee solcher Reichthum! — W e n n sich nur bald ein Sammler fände. U n d so t r ä g t sie denn auch schmucklos.h a i e r i s c h e n Mundart die Aussprache des e\\\ denselben Silben u n e r h ö r t . den Schatz zu heben.

weniger im Krzherzogthume (isterreich. Während dem ich nun. r/cmuchet. wo im 14. als dass diese volleren Formen aus einer Gegend herstammen. am O b e r . wo die b a i ' e r i s c h . ge. be-. auch einen Einfluss des F r ä n k i s c h e n auf den ganzen Charakter der Mundart annehme. 18. — Die altgemeinen ö s t e r r . iin^er). d a n k h). das vom Monte Rosa und den Cimhri Iiis Gotlschee reicht. gnuln.\ S ohr Ä p r der Ausfall undenkbar. ea für a>. baier. die z. G r . Im Cimbrischeu sind noch die vollen Vocale zum Theil erhallen. gejai. G r . gjoud. T h . — Mitteldeutsch klingt m i r a u c h bert: wird (auch c i m h r i s c h ) . in Gottschee nicht anders. gfveat. wie wird zwischen der Ammer und Loysach . als auch im H a i e r i s e b e n . u. au der N a h . G W l b . S e e ^ . . bezeichnet s e i n : der llauptbestandtheil des Wortvorraths und der Spracherscheinungen biet des ö s t e r r e i c h i s c h . ge. zwischen Isar und L e c h . dietne rutisc. rovi). Das Ausfallen des e beginnt schon in alter Zeit in den oben angeführten Fällen. re'as/e): Rose. a. oder geicrebet. m. denk (link. 92 u . Mau hört da kein: pfent. Seele: sein.jte S. Derart ist das 6a für 6. (österr. schuole dearn). sondern : pebcnde.37. geübtster. oder. Erscheinungen.b a i e i isclien. neben alemannischem Einlluss auf den Lautsland und den Wortvorrath.Gonit. sie angetroffen fällt wol in das G e - und zwar dieser Mundart.ö s t e r - reichischc Mundart Aporope hat. gefrebet. — V o m S ü d e n angeweht scheint mir die Mundart in ihrem . sind alle drei in Gotlschee erhalten. l ö . gsehwtxtcr. mit Eigenheiten.h a i e r i s c h e n A u s d r ü c k e : S u n n w e n d e n •{qumilen). ga. . letzteres (ün§. nuc: n u n . . a. für trommeln und trompeten.M a i n und der Unter-Isar zu Hause sind und sich durch gewisse Thaler Tirols und K ä r n t e n s durehsehlingen — bis Goltschee. Hier lässt sich der Niehtausfall e r k l ä r e n als ein Hest aus aller Z e i l . bei sehwaeher Biegung (durch Vortreten des Genitiv in den Nominativ) engelpouge ( ö s l e r r . (schäln). gnincht. $eab: Seide. sowul i m A l e m a n n i s c h e n W e i n h e l d al.y für 8. a . paukhen und tuten.ÄÖ/) : der st.sind bo-. R ü s - auch für e (stdule. die als Merkmale Österreich isehMundart g e l t e n . gemoine. Jahrhundert dieser Ausfall noch nicht um sich gegriffen hat. die wir auch im Cimbrischeu linden. § . das ü für M das u für a (name: N a m e ^ u. (röu$e. — Ehen so vornehm klingt uns das -a im Auslaute hei dem Gottseheewer. fdale (österr. so soll damit dasjenige was die gottscheewische Mundart von der ö s t e r r e i c h i s c h - baierischen u n ter SC h e i d e t. baierischer ertuc. ( ö s t e r r . elpogn). drin für drein (nicht für d r i n nen).

T u n k e l . ich nun. Peutler. Papcsch. Aber auch dies Manuscript ist aus dem 10. F i n k . Namen. Büttner. A m e r w ü n s c h t e s t e n w ä r e freilich. Börtz. was. E i b i n . als Ausbeute meines Ausfluges nach vorlege. Playe. P e r l z . Hosz. wo er sich aufhält. Das ä l t e s t e Urbar. F u c h s . zu gewinnen (SehrAer ) die D e u t s c h e » i n I'iomont. hat H e r r Radios mit sich fort genommen und die Beamten in Gottschee bedauern. Scbott in s.sind. als die verhält') Ausser Alh. nicht zu wissen. mir hierin vorangegangen ist W i e gerne h ä t t e i c h die Namen von K ä r n t e n oder der Cimbri verglichen! — Möchte dies bei künftigen Sammlungen nicht ü b e r s e h e n werden. so alt und so weit ich sie erreichen konnte.Ein 1 Das Gottschee erste. Hei allem Suchen auf den Moden des Schlosses in Gottschee und im Auerspergischen Archiv in L a i b a c h fand ich nichts Brauchbares das ü b e r das 1(5. Valand. Wie sehr bedauerte i c h . F r i t z . lassen sich nicht besserverwerthen als in einem W ö r t e r b u c h e . B r ü s e . I l u l t e r ) . Sie s i n d meist wo! noch die eigentlichen ziemliche v e r w jilscht. Das Sammeln der Namen ist j a doch im Ganzen genommen ohne grosse Mühe zu bewerkstelligen. Hage. (warum n i c h t a l l e ? ) Mumie S | e des V o l k e s wiireii sind. Paar. Darauf musste i c h in Gotts. wo eine N a m e n m i t g e l h e i l t . D ü l l e . Ich habe demselben auch die Namen der Orte und die Familiennamen von Gottschee eingereiht. Bemerkenswerth i s t . dass unter den unten mitgelhcilten F a - miliennamen der grösste T h e i l sieh im ungrisehen Berglande wiederfindet ( v g l . Höge. I l ä b c r l i n . dass keiner meiner V o r g ä n g e r . Fitz. Pleschc. Jahrhundert habhaft w ü r d e . Handler. Bischal. T ü r k . W a s i c h selbst d a r ü b e r weiss.cb. ist die erste Iliilfte eines kleinen W ö r t e r b u c h e s . Portel. Tittinann. 3 Anzahl Aus d e m Übenetaung . das vorbanden ist und ein Verzeichniss der Ortschalten und Familiennamen e n t h ä l t . wenn man der ältesten Formen. D i e t r i c h . mindestens derer aus dem 14. dass i c h darauf verzichten musste.DI tschee.ee verzichten. N a c h Zarz bin ich leider nicht gekommen! — E s liegt so weit ab und Gottschee allein nahm mich schon so sehr in Anspruch. F i s c h e r . Jahrhundert. deren gewesen. sowohl durch die Übereinstimmung einzelner seltener Namen. Braune. stelle ich im n ä c h s t e n Abschnitte zusammen. F r ö lich. Jahrhundert hinauf reicht. Die mannigfaltigen herandrängen Einzelnheiten die sich bei einer solchen Heise und doch jede i n ihrer Art nicht erschöpft werden k ö n n e n . ich meine die Verfasser von Idiotiken. was Ausflug »ach I. Porsche.

). jetzt Staatsherrschaft. bewohnen schaften: dreizehn Daine (Ohor-Daine Hfili Sern Emmern.u n d N i e d e r d ö r f! c.s c hr a e r iiismiissige Menge der b e i d e r s e i t s vorkommenden zum urkund- lichen Zeugnisse wird l'iir die Beziehlingen dieser von einander e n l fornleu als Sporaden. D i m i t z i tLalender \ An IHIÜ. Wahrschein- lich sind dies die slowenischen. Die deutsche Sprachinsel Zarz (Sorica) in Krain. kömmt man. was ebenfalls soviel als Bast oder Ruheplatz bedeutet. Raune (7 mil. auf den Bergen zerstreut. Die sogenannten Zarzer. h i n t e r m E c k . Z a r z (slovenisch Sorten: mit 2 . Steirer und Bauern vielfach nach S i e b e n b ü r g e n und ins n i i - Bergland gekommen. U h t e r . durch jedoch den Verkelir und slovenischen Schulunterricht bereits im Begriff sich zu slovenisieren. welche. in denen sie von T i r o l .). .J ß a ' i n ' e II. 4. entlang dem F l ü s s e h e u Zeyer unter den Berg K a s t . Bergleute grisehe Dass Österreicher. Kärnten.) IL. Im Nordwesten des Herzogtums Krain am Ausgange des Snlzacher Thaies ungefähr 'fünf Stünden von Bischuflack in Öberkrain. „Eine Urolisuhe Colonie in Krtiri" im Luibhcher Tftaehelt- S. W a r u m der ConsOtlöhten stand der Cinihrf. An diesem Berge windet sich eine Straße empor. IL). (8 II. C n l e r . auf welcher man in einer Stunde den Gipfel erreicht. T o r k a 1 (p die O r t - mit sieben. wurde mir freundlichst durch Herrn Lnndeschef von C o n r a d die folgende Mittheilung. u r s p r ü n g l i c h eine deutsche Ansiedyihng.). in iler Mundart von Zarz B o s c h t (— Rast). 11 f. E h e l e i n und T o r k a . w ä r e d kr Zusammenhang e r k l ä r l i e h . — A u f mein A n suchen um ein Verzeichnissder'Ortti ü r i d F a m i l i e n n a m c n d e r deutschen Sprachinsel von Zarz hei der Landesregierung von Laibach. Saherdam Olier-Zarz (Ii Poresen IL). wörtTIöh einem Anfisfttze des verdienstvollen Gelehrten A . O b e r - erblicken halben w i r die u n d N i e d c r h u e b e n. dies bleibt u n e r k l ä r t und ein Zeugniss g r ö s s e r e r Gemeinschalt.f\w). Gerade unter uns O r t e : ( H i e r . das wahre Bild einer Alpengegend bieten »).Z a r z mit 17 II. amtlichen Namen derselben oben nach !j ii-ii entnehme obiges Iiis bieher fnal. Goltscheewer und Krickerhääer aber in Punkten ü b e r e i n s t i m m t (s. und da diese E l e - mente eben nach Goltschee und zu din Cimbri gekommen. Tiroler. wissen wir längst. dem allen Besilzlhume der Bischöfe von F r e i s i n g . Steiermark^ Osterreich abweichen. Kärntner. slo v en ise h Poet r u/o.

Ich lasse hier die Familiennamen folgen. ) Wenn Zur« (Ober. Vereins für K r a i n . obwohl schon im 12. D i m i t z deutsch benannten Orte «). a. wodurch die Differenz der Hfiiisfrauhl. HauptoiI. nicht aber die Gründung der Zarzer A n siedelung nachgewiesen ist. Steiermark haben wird (mit Angabe der Orte wo sie vorkommen) auf die frü- here lleimath führen könnten. so Namen Raune Saberdam offenbar i hinterm Kck halten : Khe- (slov. s. J ä n n e r 1861: „die Leistungen der freisingischeu Unterlhanen in Krain am Beginne des 14. Jahrhunderts. Calalogus T l e r i Labacensis 1807 tzung von 1809 von 1814. wonach in letzter Zeit 0 H ä u s e r zugewachsen w ä r e n »). D i m i t z gibt 81 H ä u s e r an. n) und ein i llnehen Ober- und (denn ein heisst. in den Mittheilungen des histor. hinter und herdoi die K e k e ) : Paresen mil 8 Hfiusem ü b e r s i e h t Dimitz. sieh a u s b l e i c h t . K ä r n t e n . Da ich die Göttaeheewer F a m i l i e n namen. die P l ä r r e Zarz erst im J a h n 1 1686 gegründet und stand früher unter der Pfarre S e l z ach.und Unter-) schlechthin Dttrfie andern errathen.Ein 31 Austin^. n a c h d e m Budget löOO Seelen. und . Nach dem oben eitierlen Diöcesankalalog wurde. D a x k ob l e r in Unter-Zarz. dem W ö r t e r b l i c h e einverleiht habe. 0. D r o l l in Ober-Zarz. nach Gottscbee. Unter-Zarz. w ä h r e n d der französischen Bese- bis 1813 zählte die M a i n e Z a r z . Seite 1 ü . r a aussei- v e n = e h e Zarz. Bemerken muss ich immerhin. deutet wohl auf einen Zusammenhang Inn.ms obigen Angaben der lläuseriiiiiuuiern von 18G7 ergeben sich 90. 23. Die (iesninmtzahl der Einwohner wird jetzt zu LJ29 Seelen berechnet. pag. die noch am ersten. A d a m in Ober-Daine. Z a h n . — Diese deutschen Ansiedler sollen nun um das Jahr 12815 durch den Bischof Enicho aus Innichen im PusterIhale hieher versetzt worden sein. dass in all den älteren U r k u n d e n .diese Unter-). bis auf Eines. als um. kann ein V e r g l e i c h mindestens mit dieser Ansiedelung an Bestellt \\ erden. der Name von Z a r z oderSorica nicht v o r k ö m m t und dass damit demnach wohl tue Anwesenheit von Deutschen um Bisehollack. so vollständig als ich sie erreichen konnte. D i m i t z a.Z a r z . E g g a r t in O b e r . Angaben. . wenn man einmal Namenverzeichnisse aus T i r o l . Dnine l a s s e n s i e h die nach leiden lein (slov." Dass die Z a r z e r alle 3 Jahre eine Opferkerze und eine Geld- gabe an die K i r c h e zu innichen abgehen. Jahrhundert in der Umgehend deutsche freisingische Colonen nachweisbar sind. auf die man sich hier bezieht.

R o l l e k a r iu O b e r . K r i s t e n iu U n t e r . Oher-Daine. Unter- Zarz. P r e s s ' e l in Unter-Daine. . Ober-Zarz. K o h i e r in U n t e r . T roj c r in O b e r .Z a r z . D a i n e . S t r a u s s in Unter-Zarz.Z a r z . M e r t in Unter-Daine. T b o l e r in Ober-Zarz. Torka. Thaler Unter-Daine. K o n r a d in Ober-Zarz. Saberdam. Unter T a u s c h in Ober-Zarz. JI a u s I e r in Unter-Zarz. K a s t ne r in Unter-Zarz. M a r k e 1 in O b e r . Unter F i n d ] e r ( F i e d l e r ? ) in UnterZarz . G r o h a r in U n t e r . Gasser Po ch mann in Saberdam. K c i s c h 1 e r in Saberdam.Z a r z .D a i n e . P f e i f e r in O b e r . Unter- Raune. P e t e r n c l l iu Poresen. Unter- D a i n e . W e h e r in Raune. Frölich L o k e r in Unter-Daine. II ü b l e r in Ober-Zarz. Ileberle S c h i m o n in Unter-Daine. in Ober und Unter-Daine.Z a r z . K a tisch I er in Ober-Daine.Z a r z . G a r t n e r in T o r k a . F ti t es h in Unter-Zarz.Z a r z . Zarz.1 a u ke in Saberdam. K e mperI e Ober Zarz. II o I z m a r in Unter-Zarz. Da i ne. in Dainc. Schuffer (Zhuffer) .D a i n e . S c h o r I in O b e r .Z a r z . M e r t e l in Ober-Zarz. Saberdam. R i c h t e r in Unter-Daine. S a b i de in Poresen.1 a u c h in Hanne. Ober Z a r z . T o r k e r in T o r k a . Unter-Zarz. Raune. G r a f in Ober-Zarz. in U n t e r . E k c r t iti U n t e r . Oher- Daine. W a l l a n d in Ober-Daine. S c h n e i d e r in O b e r .Z a r z . Zarz.Z a r z . in O b e r .Z a r z . U n t e r - Z a r z .h r i i c r Eggert in O b e r . Unter-Daine. G e i g e r in Ober-Daine.Z a r z . Saberdam. V a l e n t i n e i e i n Unter-Daine.und U n t e r K r e l l in Ober-Zarz. K a k e r in Unter-Daine. J e n s l e r 1 e inObcr-Daine. Saberdam. S c h u s t e r i u Unter-Daine.1a u e r in Raune. Saberdam. Ober .32 s<.Z a r z .Z a r z . P i a s e b i nt e r in Poresen. in Raune. U n t c r - S ga g a in Poresen. S t a d l e r in O b e r . in Poresen. K ö s c h a r in Ober. M a i e r l c in Ober-Zarz. Zarz . O b e r . S t u r m in U n t e r . S t ä n d l e r in Ober-Zarz. T u r k a . .Z a r z . K e r s e h e r in Ober-Zarz.

). wenn daraus auf eine n ä h e r e Verwandtschaft geschlossen werden soll. K r i s t a n : C h r i s t a n . l l c b c r l c .Ein Ausflug nach 33 Goltseliec Die sogenannten V u l g ä r n a m e n .) Graz 1 8 0 1 . K r e 11). v g l . G r i l l . D o c h finden sieh darunter auch Namen w i e : S c h u r e l vgl. Von Gottscheewcr Namen. G r ö c h e r ( Z . dass unter diesen Namen einige schon 1310 auf den s t e i r i s c h . Diese Namen sprechen wandtschaft. eher gegen als für eine n ä h e r e V e r - Es sind eben solche. J o n k e . aber gerade diese . T r o j e ( Z . Schneider. Hefte der Mittheil. Steiermark u. indem sie doch nichts anders sind als der an dem Hause haftende Name des f r ü h e r e n Besitzers. J . habe ich oben den anderen Namen eingereiht. Steierm. T u s c h (das ist doch wohl T u s c h ) . des bist. Schuster. J a u e r. v g l . G . vulgo T r o j e r .). a. T r o j e r ) . S a b i de?). oben Tausch. s. oben K r e l l . Hogge. K ä s t n e r ( Z . Da mir sowohl die Zarzer als Gottschecwer Namen ziemlich vollständig vorliegen. Davon sind freilich manche allgemein verbreitete Namen w i e : G r a f : c o m e s . S a h i d e scheinen hieher zu g e h ö r e n . die auch in K ä r n t e n . W a l laut: ( w e n n hier das F wie in Goltschee zu W w i r d ) : V ä l a n t . « l a u e r . K a s t n e r ) . — Diese Namen von 1 3 1 0 hat Prof. den der Nachfolger mit dem Hause b e k ö m m t ( L u c a s T r o j e r. Aufgefallen ist mir. K o b I c r ) . K o f 1 e r ( Z . P e r s c h e e . M a i e r I e. W e b e r. Petschee. vulgo J a u c h . kann ich folgende a n f ü h r e n : E g g e r (Z. P u t r e e Ui v. Andreas F r ö l i c h . Troj er: am troin. die mit denen von Zarz verglichen werden k ö n n e n . m ü s s t e . die w i r noch weiden. Lippe. G r o h a r ) . Johann G a s s e r . G r o h a r . Lobbe. S t r a u s s. oben S c b o r I . dass unter anderem unter diesen N a m e n f r e i s i n g i s c h e r U n t e r thanen i n d e r S t e i e r m a r k von 1310 auch ein M e i s s n e r und ein R a s t a t e r vorkommen. eine g r ö s s e r e Anzahl ü b e r e i n s t i m m e n und m ü s s l e n namentlich einige der ganz e i g e n t h ü m l i c h e n Gottscheewcr Namen ( w i e : Eppeich. S a m i de (Z. Grinseich. Pfeifer. Grill ( Z . Gas s er: an der gazzen. Beachtenswerth ist. auch in Zarz zu finden sein.f r e i s i n g i s c h e n G ü t e r n vorkommen. E g g e r t ) . Vereins f. S t u r m . Frölich. kennen lernen A n d er k u l . vorkommen oder ihre Verwandtschaft ist fraglich. vulgo G a s s e r etc. die sieh aller Orten und bei den verschiedensten Nationalitäten und so denn auch hier finden und von vielen ü b e r Gebühr m e r k w ü r d i g gefunden werden. Z a h n mitgctheilt in der verdienstvollen A b h a n d l u n g : D i e freisingischen G ü t e r in der Steiermark (aus dem 1 1 .

lieunamc : L a Wiener m p a r t e r.• für e r l a s e n glaube ich n i c h t . ist nicht n ö t h i g . pi§f. f'ergib. iliitcr. Bei J a u e r an Jauer in Schlesien zu denken. V e r s u c h u n g . bil. aber nicht zugleich das / ' i n w. G ode. nach D . in Gott­ schee: wersuechuis gegeben. 1 0 2 \ — avshon ( E l z e ) oder avzou (Dimitz) soll: a l s o heissen. Fami- Bergmann mitgelheillen i. s. M a r e i n i c h den Nnmen J a u w e r schon 2 ) Leider fehlen uns die Familiennamen Bergmann eimbr. H | » i c h . unser. Aber das v. — Jahrbücher der Egh'er. Auch finde Ort Javvor ein im D c c a n a t St. — Urotbruch m. ist beinerkenswerth. dass es keinen sicheren Anhalt g e w ä h r t . (vgl. das aber in einer so wenig folgerichtigen Schreibung gegeben ist.s w i r d f . . Wörterbuch S. Namen: Z urler. hervorzuheben und P in t ereben) beurkunden. 3 3 — 3 7 . . Ü b e r die Mundart ist nichts bekannt. ich ein Maurer. f'outer. hat E . von aus d ü r f t e n s c h o n die Nnme in K r a i n . dass vielleicht einmal eine a u s f ü h r l i c h e r e und z u v e r l ä s s i g e r e Mittheiluug ü b e r die Sprache von Zarz in die Öffentlichkeitgelangt 1 — 1) '. wie in Gottschec. ist. W ö r t e r b . Mundart denen den deutlich „Cimbri" Mas e r e b e n ausgebreitete Gottsehewer n o c h die von Auzeigehlalt ~i. Im u n g r . Lobbe. Reeber. unter hervortretende nähere Verwandtschaft zwischen Gottschee I. Schmell. in Gottschee R e c h er. das Elze S. Unser zeigt sich wie in Gollschee. vorkommen: als seltener Sporaden der d e u t s c h e n III finde K ö n i g . da sloveniseh javor ') nahe liegte). In d e n e n v i e r Bach S t ü n z e l . Italien. sai. der ich 10 h e u . '20 Namen. l ö niitlheilen. O. u i i f . Das w w i r d b: berlt. (L a u g). Vielleicht Dazu Dd. Das . Möchte es doch dazu beilragen. als das V a t e r u n s e r aus dem K o l e d a r č e k slovenski S. V a l In. Dl« der Ortsnamen Bergl. vorhanden. 39 und Dimilz a. — Das ist alles was ich ü b e r die Sprache von Zarz anzugeben in der Lage bin. soll. f'om (an fertoushen das ß w i r d wohl nicht | ) . Lil. D e r Umlaut in uns. das heilige Abendmahl b e i ß e n . 1390.34 6r S c Ii r ii Namen sind nicht deutsch und dürften aus dem Krainischen zu erklären sein. mit ferschuhenz es w i r d demnach w o h l : versnecheng laufen. a. Dass die schuldiger: schelmuncn (Schel­ men?) heissen sollen. f nicht w. ferzuheitg. wie in K r i c k c r h ä u . auch verglich ('XX. So wie in den G r ü n d e n im ungrischen Bergland das w in b verwandelt w i r d . Wahrscheinlich wird hier ausoii zu schreiben sein und w ä r e demnach auch die Verwandlung des / in //. unlen die Kofier. S. W ü c h s e (Neusol) Padua. 1).

d a : d a . Subst. ü k ü e l e n a b k ü h l e n . ersieh II ich w i r d . s. die in der allen Sprache. ü a h . Pluralendungen (-A) zweiter D e e l . (s. Ä im Auslaut wird als weibliche Einzahlendung -a. — ä . Mine (flune). Gartenrose. a ft «in. als Mehr-.je. sieht aus wie eine Y e r g r ö ß o r u n g s form. namenil. der geworden: ttntdard: stmidarc. Leaoe. . unter E. unter K. gurtroase f. s.. G r . sind aber e (are) Golxcheu-arä: Gotscheabnrc etc. annnd). W a l g e r . F i n g e r (ursp. III. s. In TschermOschnitz („in der ßlaxc/ie") cher Namen noch -a: Lena. woraus der Ubergang . o. W ö r t e r b u c h . hii. nur zuweilen noch . denen. Scheermesser.scl f. gurs g a r . in -arl. Gero ( G e r t r u d ) . N a g e l ) . die auf den ersten Anblick an das golhische -o schwacher Feminina erinnert. f. gr.! nach Gnttsohee. l'r. Grafen. da eine Deminutivfurm -c daneben sieht. A erhalt den Umlaut: beigar m. Diese a l t e r t h ü m l i c h e E r s c h e i n u n g . Ne. Scharsachs. grüf m. Nexo. o. i .a . -i\ halten.sc. Miao ( i n A l l l a a g : Milno d. unter dar. zahlendung -e. iipfel m. Uber die Deminutivform mit -e s. — D a ß diese -o aus Analogie alter Fennnina in -& zu erklären s i n d . . gleich den r u m ä n i s c h e n Auginenlalivbildungeii. an für den. negel m. wrng frage. d. Die ahd. unter -a. h ö r t man für das 0 weibli- Ursa etc. l>as ahd. M a r i e ) . Abtlieilun^ (AB PI) TE F G H). oin. ühin hinab. Gere. Allere F r a u e n - zimmer h e i ß e n : Great*. hcsel. darauf der führte mich die F o r m š a r i t Murni (aus Marin) in einem L i c d e und das W o r t i n e (ahd.> Km Austin. A für £ s. Leano.• :J. die E n d u n g weiblicher Namen und W e r t e r . l'rso$ hingegen j ü n g e r e : <i reale. 7 0 8 . gruvns Ural'. Apfel. T A und A werden l und l ' j srhursiteh n.) die Hasel. glftf schlafe.

acht. -laln. d. ahant dort. 9 5 ff. silbrain. W t b . man lasset üküelen. sübag auch sngiis: des Abends. zu it. hoam. i . Kaum zu ahd. ogepluma Augenhlume. obwol auch iadess in Gottschee ades lauten muß." E . alter. ahodre s. amestuekhen. I . 9 2 0 w i r d . wie agesturhen von verstorbenen.36 S c h r 9 a f- a. Alierle n. cheim. W e c h s e l zwischen s und Ii s. -liehen saiduiu. Bergt. 142 '. In K ä m t . achten acht. ah».für in-. ftgcschidrn abgeschieden. sondern wohl mhd.). adrum darum. uliln. vintlichen. F r o s c h siehe offc f. cn. -ach s. in» ungr. Affe. Agcndorn m. s. affin H a f. . afßnna agc n. 128. mhd. heim. — Eine ganz ungewöhnliche Erweiterung mit -ain erfährt zuweilen drum d a r u m : druiumalii. chai. ahö so. Fromm. a. d. ahoam.= in. s. VI. alajt jetzt. acklier m. n u r nun'Ii n. „abasln> rasser" bei Elze s. im K ä r n t n i s c h e n la.ist hier in-. aber 8 G r . anhdtn. abendstücken s. udesso. dgalastar. ahd.für ab. nach Hause. achtstöszlute pfoit hemd mit 8 Zwickel s. -in: auch mhd.wie bei aliAnt. abiinl. uinl Abend. ruscus hypoglossum. s. acher. hoam. ahd. goodain. 249. achlc n.stosz. alle f. zweite W o r t . n. Ä h r e . arbaiszwrasser unter arbaisze. cn-. ä ab. s. In dieser Bedeutung ist dieses haut cimbriscli: bas wüart dich af diso haut? was führt dich auf diese Seite. in waintlain grculaiii grinweliehen. agcnprullc f. augnprdm. E l s t e r . abin hin. — nin. abend in. diesem -ain ähnlich. cimbr. uz lazdst G r . „adlaspalme f. man sagt eben so auch a$d. z. n bolnic zu Hause. III. aclilain R o ß h a a r s c h l i n g e zum Vogelfang. = ougen bruwelin) f. plur. alioimc. affinle n. auch dre. -lain. aff o m. aber f. k ä r n t i s c h Äpe? Oder äglastar f. obwol die Form lest 1 letzt auch cimbriscli erhalten i s t C W l b . hieher? C i m b r . Man h ö r t auch a. achte. üliln hinab. III. o b e r p l ä l z .und haut die Seite. I V . ( d .und o. mhd. Deminut. Ii. alioimc. T s c h c r m . 'MV. . Die Augbraue heisst eimbr. sAbans. Augbraue. plur. Gelbholz. aff d f. Mit der E r w e i t e r u n g dre: ahödre und a§ödre. ades jetzt. 100. Auge. d . auch drunimain s. Die Ableitungssilbe mhd. k ä m t . Acker.

4 1 3 . i . als h ö l l i s c h e r Schwefelgerüche verbreitet v Gr. Wlb. I. wofür sonst die volksmäszigen A u s d r ü c k e d e r f l i e g e n d e D r a c h e . 1 0 0 . im ungr. d. Alben f. als Lichtgeist Mythol. . D e r slovenische Name dieser zum Zirkuitzer Decanat g e h ö r e n d e n Paroehie ist: Planina d. Alp m . 3t). Bergl. der A l p . anAst. das auch clmbr.Ortsnamen mit vorgesetztem Alt. Hausfrau. zugeschrieben. lligel. d e r A l p hei Er. Quellen sonst nicht kennen ' ) . nur. E t w a allein. Peer. alrerst alrest. zur W e i d e dienende Bergwand. Sie stehen unter den» zweiten Theile der Zusammensetzung. Alt-pacher. üblich ist C W t b . A l t w i n k e l . Wenn man i n Gottschee den Hof eines Hauses betritt. O l . ama f. Bergwiese. d. mhd. bei den W a l l a c h e n Jlismo. ein Dorf bei A l t l a a g . H ä u s e r zählte. Als neckender K o b o l d kennt man ihn in Gottschee nicht. fragt m a n : WO ist die ) Am nächsten Alberat. AUpaclier. a l l a i ( ^ . r'euei g e i . Alt. AltlAag. 2411. allai s r a n tue b i n ! geh nur h i n ! V g l . 32'. V g l . Altsag. uns entgegen kommen. E s erscheint hier demnach der Alp nach einer der u r s p r ü n g l i c h e n Bedeutung. ungr. auch allau: aber. W t b . Meteor gebräuchlich.sind i n Gottscliee: Altfrleifcch. W ö r t c r b . vielleicht sehr alten Vorstellung. albe f. entsprechenden. alitstrc s. K ä m t albe. I. M u t t e r . sprich Aabn. Strangs}*. Uö. Nachtr. e i g e n t ü m l i c h e n . in der Zips der Jluschicai oder Hellebrant. albc aube f. wie oben nhddre. B e r g l . A l ü a b o r . s l . Altbadier. albe. ganz wie in K ä r n t e n Leier Ii. so ruft man: amo! — W e n n die Kinder oder das loaudlernlc s. W e n n man fragt was der Alp sei? e r h ä l t man i n Gottschec ( w i e auch in K ä r n t e n ) die A n t w o r t : dar Aap ist dar Tiou-l der Alp ist der Teufel. — alAstrc Erweiterung durch d r c 8. Im Jahre 1014 das 1 7 7 0 vierzehn linde ich es einmal geschrieben: „Packer (das darf — hat vierthalb hieben: Jake. alloan: für solamente. A l p e . Altläagbüchel. s. der kommt (liesein A l | > . nhd. mein W ö r t c r b . das Alpdrücken w i r d der Trade s. g e w ö h n l i c h nur für feurige Lufterscheinung. in Gottschee. d.' vorkommen.Bin Ausflug nach 37 Uottsehee. wie ihn die mhd. vgl. A l b c l n. Aup auch Hau p m. sprich Aubcl kleiner Ort bei Sanja Loka.) mit dem T o n auf der zweiten S i l b e : nur. nach Grimm's Vermuthung. Alpe. nlAst.

0 3 ) a n g e s ä e t . unter D und T S. in der Stadt G o l t s c h e e . beim ar anders nisch kau käu ar doch af mich Jan.54. nach Tsriierinoschnilz) gekommen.ün. die J o c h w i d e . est. Antar- (wie Antarmar. V g l .G r u b c ( v g l .d e r . Antarpot . an. i . Andcrkhol. nur in der 1? äs Hie h ö r t e ich in der T h a l : näbnstacklicn für Abendessen. Grube. 11. G r . 1. herüber in die Wilsche ( d . s. W t h . die N a m e n : An-der-matt An-der-bury. a. ahd. dann aber auch in R i c k . Es ist nur dort bekannt und w i r d z. linde ich es nicht. A u c h dies W o r t versteht man in Gottschee nicht ( v g l . I.-h. F ö r s t e n i a n n 8 7 ) und Cholo (Forst. Bergl. K ä r n tisch. nd. stücken was hier um so seltsamer klingt als frü- gar nicht g e b r ä u c h l i c h ist. d. angebaut. I. In dieser Bedeutung kommt das W o r t namentlich w e s t l i c h d e s L e c h vor. s. s. Iniauf. P r ö s u l l e n . wormais. bezeichnet in Lievlnml zuweilen eine Grenzgrube (Idiotikon der deutsch. Moos v o r k ö m m t . führt R u d e s h S . nntrager s. ammd. 3 3 3 ) . d. also aberidstücken. Au-der-knle An-der-hciden. s. Schmoll. Idiot. omplalz m. s. k ä r n t i s c h änearst L e x e r 8 0 und cinibr. 21 im Allgäu und Gberimitlial. ate. 2 6 7 an. an bdge Weg: ar raiiot ahm aribdffe er reitet hinweg (enhin enwee).in anheven s. in Mitterdorf. esten jetzt CVVlb. in Aachen kullL t Kult. 117. 2 7 8 . V g l . — S c h ö p f führt an aus Dufresne: amblacium. M o r o h i l z . S p r . a n ä s t jetzt. S. der 1 0 1 4 in Kotschen heimisch i s t . — angesanen (schwache Verha mit starkem Partie. nanar. 3 1 1 .. ist wohl z u n ä c h s t aus dem Druullialc i n K ä r n t e n . d. Schmid schwül). E b e n . in L i e f . u. Gcnitivisches A d v e r b : Bonn ih anders nisch hau hau ih doch an schennn m a u . L e i e r 0 .und E h s t land. f. Ilolzstoss. eimhrisch und im ungr. Au der kull. V g l . v g l . s. a n . ä t n e s t u c k h e n zu Abend essen. „ P l a t z vor dem Fenster" II. anairh m.. — W e n i g e r wahrscheinlich ist mir eine Zusammensetzung aus ahd. l l i c c k u. i . Name.) ist nicht oberdeutsch. iunplatze). alast. anders ceteroquin. Wth. 3 1 0 ) . instrumenlum rusticum.. nicht verstanden. D a s .- nmol Das Lohndiernle und auch dci Knecht nennen die Hausfrau: Aiito. sonst noch in Tirol und der Schweiz erscheinende W o r t . amplatzc f. Andcrkul. 17J»ö. G r .

nicht geneigt. sukkilin. Kälte den zweiten Umlauf: Zenl. das geineine b a i r i s e h . glegi S c h l ä g e j sowie ehalt f.Kin Ausfing 30 fluch Gottschee. Wu/derl. Schlihj. Berglandc. dgl. 30. Sonneberg S. eno m. Lara- Zanf/erl. auf den Einlluss der Flexionsvoeale (mase. weicht nur. Dabei ist aber zu bemerken. (d. rmÄö in. 83'') köuiinl hier wohl "ieht in Betracht. Die Gottseheewer Mundart hat nun ahd. rf/V tfnefc DSss in der Ostleeh- ene/ den Umlaut bat und die anel nicht.b a i e r i schen A r t . Plurale vertat Z ä h n e . Umlaut . hingegen ano mit dem U m l a u t . lundielin. eimbrisch: ena f. und noch ohne Umlaut. Umlaut 2. so dass 1. Bankerl. Köhlen. Far/. V g l . die Kleinformen: hendUln. V g l . ano. abweichend von der ö s l e r r e i o h i s c h . beide ebne Ableitungssilbe -ei zeigt uns die (| CM Sie ü s t e r r e i c h i s c l i . Urnlaut der ene/) apfefl ana: Graz). wie eimbrisch. dnel [ = ä n e l ] . perl. B e r g l . Grossvalor (s. ami m. einen zweifachen Umlaut zu bilden ( v g l . Umlaut </7« wie i n : Ajsfrf» 1. 0 0 8 ) — epiili. dass es für jenen ersten Umlaut (a) das ä der Schriftsprache z c i g l . Grossmutter. < imhriseh haben beide Formen den U m l a u t . 19 ff. Grossvater.ü s l e r r e i c h i s c h arschling). 1. dass in dne/ das d auch einen Umlaut (vielleicht einen j ü n g e r e n ) birgt (wie österr. — Im ungr. von dem ö s t e r r e i c h i s c h e n Uharakler darin ab. mein W t b . die Grossmuttor. . hingegen niunnilui. V g l . Die Formen aus dem ungr. auch e i m b r i s c h : erse/u/. anc f. neu in. Manderl. zanije/hi Suckerl. vurhe/in. den ersten: Banderl. wnel (= enel) entspricht aber vollkommen dem ö s t e r r e i c h i s c h e n dnel. 2. apfol-apfol-lili (nach G r . Sehmid22.ö s t e r r e i c l i i s e l i e : der cenel ( = form der GröSSTäter). Schmcller \ V t b . so wie eimbrisch. sind demnach j ü n gere Bildungen und nicht im Widers]. anherre) neben aml f.7/>/W u. (=enel) W ö r t b . wassern hier mehrfacher — w ä s s e r n . eno ui. sehwiibisdi tun. atniu) z u r ü c k . auln führt fem.03. Anhe (Anherre) ist durch die Zusammensetzung vor U m h ü l l u n g g e s c h ü t z t . i. gleichfalls vorkommende nun. III.ruche mit den ö s f e r r e i c h i s c h baierischen F o r m e n . waldilin. So haben die ahd. hrnketui. nur. Das im ungr. Graz = Umlaut stattfindet (ano. b a i e i i s c h .h a i e r i s c h e n Formen zu Grunde lie- genden Bildungen. Grossvater. Etwa zu e r k l ä r e n aus ahd. S c h l e i c h e r . f. Berglände widersprechen nur scheinbar den ebtgeh Formen.

nl. Apfelbaum. opulus. der Stachel der Biene. tirolisch: aper. ahd. aphof.ds. war im ä l t e r e n N h d . E s ist also nicht eigentlich b a i r i s c h . G W . Frommann V I . alemannisch: aber aber Schmoll. öyy. W t h . Frisch verzeichnete noch I . I. eber S c h m i d 47. 39U f. heisst auch gemein-österreichisch: apfel. A h d . dpi etc. opfoutar m. L e x c r 8. n ä h e r als dem mittelhochdeutschen. anlegen. n h d . dpam b frei werden vom Schnee. äpfälter. fand i c h sogar noch dß'alter Apfelbaum als S. Cimbr. Im Goltsohecwischen ist die F o r m als z u n ä c h s t aus Kärnten eingedrungen zu betrachten. 8.nlnam. 80. fatipof W a c k e r n . demin. Da es . und Gottsch. apferl. ango S p i t z e . ahd. C i m b r i s c h : oß'el in. A u c h ilnheweu eimbr. die durch den Stachel veranlasste Geschwulst. steht demnach durch das v (für f) dem ahd. äpfcl m. §i legait sich gur scheaneu an. aphul. k ä r n t i s c h e n etc. anlegen für ankleiden. s i c h : ankleiden. L e x . ahd. Femi. 8. aphol-trd. Klammer. unhöbn. uncus. 3 1 : „ d e r ajfalter m.. 84. Haken = äyy. 10. aphalter. anlangen. 23.o$ lat. got. I .angel m. antragar der Setznagel oder Bcibnagel am W a g e n . 151" stimmt nicht. mhd. anhevan. plur. heffan. demin. noch allgemein ö s t e r r e i c h i s c h . davon ahd. wo es demnach mit Mastadder aber i n der Bedeutung verwechselt ist. angul hamus eine Fortbildung ist. — L . 10. öffele. und nl. an der s t e i r i schen Grenze. lieben ist noch ahd. anha Bug. Im lungls Ist das laut Inder hdper cimbr. Z u sanskr. als ein nicht b a i r i schcr E i n d r i n g l i n g betrachtet werden. hejfen. 344. nicht u n g e w ö h n l i c h . der Apfel." In der Ilean/. G r . apfel. häufig im L i e d e . L e s . Sehmelier I . s. Muss demnach auch im Kärntischen. hafjan ( f wird überall zu w wie Kämt. G r . aber schon mhd. alts. Steider 1. anheven anheben. aper liapcr adj. f. z. „ I n der Oberpfalz hört mau hie und da ganz w i d e r sinnig den Singular als epß. von Schnee befreit. Das i n der Schriftsprache erloschene alte W o r t lebt auch noch in Kärnten: dp/affer I. fränkisch Schmoll. apfel. I. L e x . W t h .cninundart in U n g a r n . 10G . Kärntisch: aper schneelos. In O b c r s c h ü l z e n ( g l e i c h - falls Neanzenrnundart) soll es apfaiter heissen. S c h i n d l e r sagt d a r ü b e r für Apfelbaum soll noch unter der Enris üblich sein. mhd. 13 afholderbaum. dpar: afer sereuus a p r i c u s . . W t h . altnord. epli. heben.) Cinibr. Tschermoschnitz. den Plural hingegen als u apß. C W .

ds n. G e r ü s t im Schornstein für G e g e n s t ä n d e . 4 3 2 . Nest. ansbanm. Asnc f.Ein Aii. drc. innen etc. Dorndreher. 114. aruwiza z u r ü c k . so. österreichisch L e x . go-aß gegessen. dann Gestelle. k ö n n t e das W o r t der (besser die) Abfalter: Apfelbaum immerhin wieder aufleben in der Schriftsprache. uruuizza gewöhnlichen Doppelform — Erbsen. vgl. sowie Schmell. die eine . Aschenbrödel im M ä r c h e n . Aas. ast n. a ß das. zu h ö r e n bekommen. Asche. — as* dre s. Ascn. Holzstoss. 002. assen essen. I . Sowohl das nt-.i n : ntiden unten. at außen für a u ß e n . 10. W t b . sondern immer nur atiden. Hagebutte. atunten unten.h e r . I. S t ü l z b n l k o . ar. arbaiße f. Dies letztere asni (sowie auch das gottscheewische dane) scheint ein umgestelltes ansi(nnse). statt mhd. atinne. Man wird in Gottschee nicht leicht die W ö r t e r : unten. 4 0 5 . Gr. die zu trocknen sind. 10. I. ar er. so Grimm's W t b . asö. 1 1 5 . neben der und armvtz. W t b . ese. Diese Form weist auf ein aruweiz bei Graff I. ensbaum ist 434. in Mundarten lebt. Holzgefäße. ussach u. gd~. Bohne. Ars m. Lex. sonst wo im Ö s t e r r e i c h i s c h e n v o r . Auch unter in Kärnten sagt man est für nest. at. auch S c h i n d l e r bat die Formen nicht. umi t. dar. Sfalder I . also. ku<jlnte — ahd. meines W i s s e n s . §. aleinann. Ebenso h ö r t mau: ahd s. B a l k e . atinnen innerhalb. araussen herinnen. s. I. Aschennegclc n. Die in Baiern und T i r o l noch übliche uralte F o r m ans. ahd. Gotisch ans m. Arschbacke. Itunkhlate — rankende B o h n e n : stockhate Zwergbohnen. herausseu. 5 8 7 .: arinnen. S. dasselbe. Kärntisch dseu. ds f. als auch namentlich F o r m iden (wohl für niden. A r s c h . 0S1 ide' auch die für uider a n f ü h r t ) kommen weder im Cimbrischen. S c h m . ddsen. As. Schmell.sHn«- nach 41 Gotischer. u$ n. 10 ast. der Balke. Arswülle f. M h d . Arsplättc f. I I . — In solchen Bildungen zeigt sich eine Eigcnthüniliclikeit des GoUsrliccwischen. 587. aschc f. Ebenso kärntisch. daher guß. Holzgeschirr. noch im K ä r n t i schen oder. G r . arbalßwrasser rn. d. Lex. atoben o b e n .

jetzt atmezen Gr. Hausvater. Sanskrit hat nur die weibl. unerträglich. unter c und i . finnisch dili. madjar. eine Futterpflanze" • sollte das nicht auch der Attich sein? der freilich keine Futterpflanze ist. A h d . etewaz. etewer etc. vaihls wird in der Goltschcewer M u n d - arl et (s.) und kann daher hier nicht in Betracht kommen. Schmell. schluchzen. 34. etwa.a. — M h d .allmähliche Besitznahme des Landes. w e i n e n . atah — äy. d. hauchen. F o r m altd Mutter (gothisch uilhei. gotisch atta (auffallend ist das madjarische ulyu). dt umazan. after. V ä t e r c h e n bei H o m e r . nl. d. etwun. etwa. für Vater und Mutter g e l t e n . itjedrer iht. ate ist die Kleinform und entspricht regelrecht dem alemannischen «//7 {atti m. etwa ahd. bair. almaizcn atmen. d a ß es poch u n l ä n g s t in Sitte w a r . — W i e i m Allgäu und O b e r i n n t h a l : der alt und d'amm. Klindorf Altich zu Der Geruch des Altiehrauehes sei den H e x e n . ein ai eingetreten ist. (imbrisch atoch m. G r . vermulheri. 1 4 2 9 : almiezeu.) s. wie bei ataicli. ist anzunehmen et. jucbaizeii. 34. achtel-. W. L e x e r 202 führt a n : „dtueh n. gr. Uber das Schwinden des allen Wortes in der . got.. auya). Die goltscheewische Form ließe ein früheres dtih — ate in Gerate. h ö r t man oft im Seherz und mit v e r ä c h t l i c h e r Betonung. die die W e t t e r w o l k e n zusammentreiben und in denselben herbei- lähren. Da die Mundart a für e liebt. Bergl. inhd. I. . III. . A h d . 1 0 7 \ ungr. dtoch. dlumizun. im Darsl. d . wilit. dich. fuolaiv/V//.s ä c h s . ineip. S c h m e l l .( i n etwas. auch sonst. 5 8 . mhd. 594. ahd. dfler. dann. der V a t e r . Iiansiite für Gero ( G e r t r u d ) . L e x e r 3. 5 4 . ütaich m. von benachbarten deutschen Gegenden her anzunehmen nicht gestattet. ahd.tb. —allen für -atzen bemerkte ich auch in den W ö r t e r n : sjmplaizen s. Bans (Hanns) u. mein W ö r t h . (duh. I. uhueulzen. täte. irü Schwäbischen atti mul umm. lappisch eine. WO. siebenb ü r g . das sonst ä l t e r e s i voraussetzt. ate ni. Mann der amo s.rr. etewauue. so sagt der Gotlscheewer: dar ate und den amo. der Attich. bei H e b e l ) . Schund 2 1 . teul. älter hernach. denn das c der zweiten Silbe steht für i s. C W . indem doch nur i (nehen a) vorliegt. K ä m t . Bergl. w ä h r e n d eines Gewitters vor der Kirche verhrenneu. 31*. allo. im vocab.I. aber griechisch ärrce in. aus ahd. nngr. Man e r z ä h l t .

Öfen ( a u f b i n ) . 1 0 7 . da beide vorkommen. awor. außin = aus h i n . i n : atcr auf der C W . Grimm ausführlich gehandelt G r . s. 5 2 1 . ) Bildungssilbe -ach gebildet. ausbartsluß f. . W t b . Fromm. so nennen die ung'rischen l l ä u d ö r l l e r den Frühling in Deutsch praben wüebet und deuten dies um in fürwetter vartid): wüebettu. i .ee bezeichnend. gehraucht wird und z w a r . aus. I . ausanandor mächen zertheilen. Das f fällt auch im Ciinbrischcu w e g . meinen Nachtr. F r ü h l i n g : in Nesselthal. für ( w i e i d . VI. 27*. dass Lexer 1 2 . Zeitschr. und die Nebenform —allen in atmaizen. wo das Kine und wo das Andere in K ä r n t e n . awernäch n.ö s t e i r . . 2 5 9 . W t b . z. jucliaizen u. ahd. nusbart m . au. des Ii. (bris. awöar d r a u ß e n . sondern uuswärt. wie es d. W t b . napfazcii und ntmazen. E i n e Bildung wie ahaut. woraus obiges atmaizen neben napfatzen e r k l ä r t w ü r d e . hinaus.b a i r . G r .: außi. auzcr CVV. alemann. snupfaizen.si')ii't'. Sie haben sich namentlich in der ö s t e r r e i c h i s c h e n Mundart in F ü l l e erhalten. Ahorngebüsch. I. S c h a d e .Kin Aiisllng UJU'II (iotl. uhoime mit a — in-en s. . auw. Uber diese Intensiva auf gotisch : -afjau. 4#J Schriftsprache S. d. w . napfatzen. wriscli auw! — D e r Auslaut wird zuweilen u n h ö r bar. schwedisch : ater. -azau hat J . d ä n i s c h : atter rursus s. ( G r . In Mitterdorf h ö r t man dafür nur längis s. und nicht. II. aw auf. ausoinändar. W t b . E i n Unterschied zwischen ahd. In. s . außer. ganz wärt schwed. 1 7 2 nicht a n g i b t . 2 1 7 . für erstcres nicht auswärts n. bair. 1 8 ö . heraus. G r . cimbr. aufH. 1 0 1 1 ) . Aus Slovenisch javor mit der k ä r n t i s c h e n ( ö s t r . So wie dies auswärt ausweart zuweilen in ausfuhrt umgedeutet w i r d ( G r . 1 0 1 1 ) . ist für die Sprache von Gottscb. dass der Auslaut n nicht wegfällt. 1 0 8 . voorjaar. plecchazcn. wie in attfjß. Dies namentlich in der Zusammensetzung: Albin hinauf. III. s. z. Allgemein b a i r . ö s t . in KricLcrhäu. 1}. aus. — atzen in nackatzen. Frühlingsluft. ausanändcr auseinander. Bezeichnend für Gottschee ist. f. plackatzcn u . ahin. nahe bei Deutschpraben gesprochen w i r d . I . D u r c h Ausfall des f gewinnt es im Gottscheewischen nordisches Ansehen vgl.h a i r . üfen. gr. außar — aus her. w. Wie in Gottschee. nisatzen.-Osten*. ohne s im Auslaut. ist nicht . D e r Ausfall des f.

erkennbar.

Eine Bemerkung ü b e r erslere F o r m machte ich hei

Atinaizcn.
P sieht für B Ii ml P.
Die

mit Ii anlautenden

Gotlsehecuer

Worte

sind

zu suchen

unler W.
Ausfall des 2?, ausser in den Formen von haben, s.d., in hach(Habicht)
m. Geier,
Paar Familienname in Gottschee 1 G 8 4 . In F ä c h e r (s. Altbacher) 1 0 1 4 :
Peer; in Nessellhal 1 0 1 4 : Paar. In Malgern 1 0 8 4 : Peer; ebenso
in S e l e , Gutenitz 1 7 0 0 — 1 8 0 0 ; v g l . pAr. — Im ungr. Bergland
Peer Neusol 1 4 9 2 ; s p ä t e r Beer Bär sehr häufig.
pach n. Pech, pacliolc u. packele n. T h e e r , W a g e n s c h m i e r e , P e c h ö l .
K ä r n t i s c h : pechöl

L e x . 2 0 1 , so auch Schmoll. I , 4 ö .

packen m. Speck, Speckseite. Auch Kärntisch L e x . 13., im ungr. Bcrgl.
Naehlr. 10 und siebenbürglscli Nachtr. 10. In Gottschee selbst
h ö r t e i c h , dass das Wort aus dem Slovenischen (höh S p e c k )
abzuleiten sei. E s ist wol das Umgekehrte der F a l l . Das W o r t
b e i ß t ahd. pahho,

mhd. buche und backe,

back. Davon allfranzös. baron

altnord. bak, engl,

S p e c k s e i t e « und auch slovenisch

bäh SpeVk. Eine inundarlliehe Nebenform desselben W o r t e s ist
Backe

i n . ( M e h r z a h l die Backen,

was man zuweilen für ein

Femininum h ä l t ) .
pAcben backen, pucliinouUcr, — »Alter f. 1) B a c k m u l d e , Teigmulde
des B ä c k e r s . 2 ) Schmetterling.
A n in c r k u n g. D e r

Milchdieb

und

Molkcnstehkr,

I9iü

Schmetterling
Mehldieb

Molkeiilcller,

IT. W e i n h o l d ,

Gottschccwisehen
Gefall

anderer

lain ,

=

02.

( =

Müller)

oll'ciihar

Entstellung
uuserin

Entstellungen

sind

überirdischen

aber

Wesen

Molkmlövtrtche
mit Mehl,

Die

Fe ifuhr r

P ä c h i n g r r , Fatnilieniianie 1014 in

Krapflem.

sein.

^

Milrmale

Schmetterling;

II, ; M 3 i s t :

(alid.

IT.,
dein

Fleimolter-

f.), aber

vivaltrd

ist d a s a h d .

vlrultrd,

FOJI der M e h l - und A l i l c h v e r -

den in

Päclicr s. Altbacher.

und

v g l . mulUaUrller

II, !><>7 d e r

Grundlage

zuschreibt, Mythol.

(Ir. M y l h . 430
Können

nachzuweisen

Schmel).

durch die M y t h e
man

diesen

bei Schmell.

des u r a l l e n

puchiiwltrr.

(MiUlermüllcrmalcr!),

Entstellungens Mojkendleh,

Zwischen

Gefati

lieisst hui

Mütter

ili<-

ein Zusammenhang

tauberung und-Verschleppung, die
ten

woraus

Milchtrut,
Wlh.

»aclllllolttT
muss

schimpfweise

.Nanu; des S c h m e t t e r l i n g s

nahekommend
die

sclilcs.

mit Molke)

( d . i . Müllennalcr
ein

wird

genannt,

Schmetterlinge

verwandel-

u. a. ()., h c c i n l l u s s l .

Bin

nach Gottscl

Ausflug

4<>

packhcn bocken, mit dem Schnabel pieken, s. hoazpackhar ni.
Padua Ortsname in Gottschee, hatte 1770 zehn H ä u s e r . Dieser Ortsname scheint den Zusammenhang mit den VII cnnuini, die zur
Diöcese von Padua g e h ö r e n , zu beurkunden.
paje f. Biene. K ä m t , paje Lex. 20, cimbr. paja F W .

152.

pail n. grosser Spund am Kasse, vgl. kragerle. K ä m t , peil m. Gr.
Wtb.

1. 1377:

beil 1745: beul n. — Vielleicht zu beule f.

mhd. bilde, ahd. piiil/ii,
Anmerkung.

ebenso
Apfel:

Österreichisch

der Spund.
a pal,

indem

w e n n man

heisst

Kinder

d i e Heule,

machen

Di melunna

e i n s o l c h e s pül

rupoSv.

die

in einen

sie e i n v i e r e c k i g e s

w i e d e r einsetzen kann.
es,

zu gol. ufbuu/juu

man sich

Kürbis,

Stück

apdln.

ausschneidet,

bat

heraus .schneiden,

die Melone
um

schlägt:

eine M e l o n e ,

die

anheuln

Q u a l i t ä t EU

n ,

einen

das m a n

nennt

man

prüfen.

palgle n. p a i g l e , plur. pauglain Bälglein, Schote.
pAm m. Baum, pAmbolle f. Baumwolle, pAiiigiirte s. unter paum.
Pantholz ii. die gelbe W e i d e .
pauipäcli ri. als Hand verwendete "Weidenzweige.
Papes, Pappesch Familienname

1600

in W e i ß e n b a c h . — Pappesch

bei Ossiunitz, Ortsname, 1770 acht Häuser. Im ungr? Bergland
Papeseh,

Name

i n 1). Prahen. 1700 — 1 8 0 0 .

Leutsch. 1 6 0 0 :

Käsm.

Babs

Bähst.

piVr m. Bär; der Nordwind. Als Familienname s. oben Paar« — parscheuche f. B ä r e n s c h e u c h e ; Schreckbild.

— pnrtatie f. B ä r e n -

tatze, herba brancse ursin®,
parm m. die Krippe. In dieser Bedeutung ist der Ausdruck

balrisch,

Wtb. ungr. Bgl. 32. Schm. 1, 200. K ä m t , porn L e x . 16, cimbr.
parm m. Fresstrog. 153, ahd. parno
Anmerkung.
wo

man

mhd.

D a L e x e r 10 i m K ä r n t i s c h e n : barm
die Garben

Geschlecht

und

hineinlegt,

Bedeutung

und porn

burne.

n . die H ü t t e n e b e n der T e n n e ,

m. Harn,

Futterkrippe,

g e t r e n n tfindet,s o w ä r e dem

in F o r m ,

weiter nachzugehen.

pArscIieuchc f. s. pAr.
p ä r t ä t r e f. s. pAr.
parte in. Bart. Whnt.pärt

Lex. 1 6,cimbr. part CW. 1

$2,M.partbart.

Parthc Familienname, 1 7 5 0 : in der Bieke, Maasern. S. parle.
Barlhelmä, Bartclinc, Barlhl May 1614 W i n d i s e h d o i I ;

1700

1 8 0 0 Gottschee s. auch May.
(Scbröer.)

4

Kletsch;

paschen schmuggeln. W o l erst in neuerer Zeit eingedrungenes bekanntes Fremdwort (Aus passare s. Weigand 11, 341);

pasrlmr

ni. der Schmuggler; plur. paschare.
patschen knarren; in der Stadt Gottsehee kennt man nur patschen in
der Bedeutung: klatschen.
palten beten, ih patt, du pattcst, ar paltet; bir pailrn; seu paltcut;
ih hau gepattet vgl. piten.
pattlar m. der Bettler, plur. patüare.

V g l . piten. — A n die Stelle

des Pilgrims ä l t e r e r L i e d e r tritt der Bettler, z. II. in folgender
Ballade, zu der der Moringcr

bei Unland 297 zu vergleichen ist.

Der Bettler.
Dar pattlar ziehot ins länge ddarf.
ha i d i dl deu ä !
Der Bettler ziehet ins lange Dorf, —
ins länge ddarf an di hdachzait.
bai didl deu ä !
ins lange Dorf zur Hochzeit,

ar setzot sib pain owcn nider;
bai didl deu a!
Er setzet sieh beim Ofen nieder;
ahö duo sprichot deu sehoanne praut:
hat didl deu ä !
da spricht die schöne Braut also:
„bir assen und trinkhen und laben gueter dinge ;
Wir essen und Irinken und leben guter Dinge

owen patlar gedenkhet niement et!"
auf den Bettler gedenket Niemand.
Si roiebot imon oin g l ä s l c bain.
Sie reichet ihm ein Glftelein Wein.
„ S c h e a n n dank, scheann dank, du sebeanneu praut!
Schönen Dank, du schöne Braut,

main er?teu kone pist du g e b ä n ! "
meine erste Gemahlin bist du gewesen.

Bie das d e r h ö e r o t dar p r a i t i g ä n ,
Wie das der Bräutigam vernimmt (derhört),
a tuat a sprunc hol ü b e r n t i s c h :
er thut einen Sprung wohl über den Tisch:

Ein

Ausflug

nach

47

(lottschce-

„.Juncheirre p in ich innar kam,
hai didl deu ä !
Junker (Junghcrre, Junggeselle) bin ich herein gekommen,

juncheirre gean i bider aus?
hai didl deu ä !
jutiker geh ich wieder hinaus!

p a Ii m pri in in.
paumgärtc m. Baumgarten; mhd.

boumgarte.

Raomgartcn, g e w ö h n l i c h : pamgärte. Ortschaft in Gottschee,
hatte 1 7 7 0 acht H ä u s e r .
pAmbolle f. Baumwolle.DieSlovcncn machen daraus: pävola.
paucn ackern, pflügen, F e l d bauen. Ebenso eimbr. paugen

arare CVV.

1 5 3 ; auch k ä m t . L e x . 18.
Paucr als Name 1087 in Oberlosin;

1 7 5 0 in Nesselthal; 1 8 6 7 i n

Mosel. Cimbr. Bauer *)•
paukhe f. die Trommel, päukhcn trommeln.
pauk f. Trommel und pauken

trommeln ist auch der in der

Zips übliche Ausdruck, s. Darstellg. U B . Seite ( 3 4 3 ) 9 3 . —
In (iottschee k ö m m t neben pauke,

wol erst in neuerer Zeit,

gleichbedeutend a u c h : (mmol f. v o r ; aber das Zeitwort peukhen
für trommeln scheint die Alleinherrschaft zu behaupten.
aichdi

trumelausbert

peukhen"

„Benn

: wenn dich, bei deinem L e i c h e n -

b e g ä n g n i s s e , der Trommelschlag begleiten wird" h e i ß t es in
dem s c h ö n e n Liede :
Benn di pueben ins hör mtiefzont:
Wenn die Huben ins Heer müssen.

E s ist heunt oin schraiben kamen
Es ist heute ein Schreiben kommen,

d a ß di jungen pueben ins ör m ü e ß o n t gean.
dass di jungen Buben ins Heer müssen gehn.

E s hatte oinder a scheanneu, a liebeu,
Es hatte Einer eine Schöne, eine Liebe,

mit imon bellot .si geanen. —
Die wollte mit ihm gehn.
')

Bergmann

hat in d e n W i e n e r J a h r b ü c h e r n d . L i t . . B d . C X X , S. 2 4

von W e i l e r n und

Familien

der C i m b r i

mitgetheilt

(die

ersteren

einige Namen

sind

oft b e i d e s ) .

D i e s ist d i e e i n z i g e Q u e l l e , aus d e r i c h g e l e g e n t l i c h s c h ö p f e . V g l . o b e n S.

4*

34.

„ S o p l a i b , du lieben, in Kroinlant,
„ S o bleib, du Liebe, in Krainland,

so p l a i b , du l i e b e u , in K r o i n l a n t ! "
'In Kroinlant plaib i eile;

'In Krainland bleibe ich nicht:
mit dire gean i laiborT
mit dir geh ich doch!'

„Bit berat, du l i e b e u , lai dennor hingean,
„Wo wirst, du Liebe, nur dann hingehn,

benn i c h ins weuer berl geanen?"
Wenn ich werde ins Feuer gehn?"

'Benn du ins weuer berst geanen,
'Wenn du ins Feuer Wirst gehn.

pai der saiten bert i dir steanen!'
im der Seite werde ich dir stchn!'

„Bu berst, du l i e b e u , lai dennor hingean,
„Wo wirst, du Liebe, nur dann hingehn,

benn mih deu kugel bert tralTen?"
Wenn mich die Kugel wird treffen?*

Benn d i h , l i e b e r , deu kngel bert trauen,
'Wenn dich. Lieber, die Kngel wird treffen

inain harzte mir bert ub prusten!'
mein herzlein mir wird abbrechen!'

„Bu berst. du l i e b e u , lai dennor hingean,
„Wo wirst, flu Liebe, nur dann hingehn,

benn ih an de saitö bert w ä l l e n ? "
Wenn ich an die Seite werde fallen?"

'Benn d u , lieber, an de $aitö berst wällen,
'Wenn du, Lieber, an die Seile wirst fallen,

koin ändertet bert mir g e w ä l l e n ! '
Kein anderer wird mir gefallen!'

„Bu berst, du liebeu, lai dennor hingean
„Wo wirst, du Liebe, nur dann hingehn,

benn deu trununcl mih aus bert peukhen?"
wenn die Trommel mich aus wird trommeln

(d. i. zum Grabe
wird begleiten)?"

Benn deu trummel dih aus bert penkhen,
'Wenn die Trommel dich aus wird trommeln,

di klockhen mih beut — austeilten.
die Glocken mich werden ausläuten.'

s

1

«dm. Stadler I. auch beieher m. baechariitm. 128". damit man den ragten n o c h : „strieklin. das sich in eompositis oft versteck!. a. wie allgemein ö s t e r r e i c h i s c h Pau''l. Schleife. I. werden wir noch öfters wahrnehmen. Kr lautet in der Mundart Pftl. Lex. 198. pohenne schnell. prusten. — Das böglein arculus. 6 0 .afßttdtrheiast. v g l . ahd. W e i l e . PoU Pohl eine W e i l e . Aber auch mit slavischer Kndung in Gollsehee 1 7 8 3 : Paul i U< Ii. pfent. erscheint in der That obiges sutnper dem kar gleichgestellt. m . das ist karlein. I ö 2 (das ist mhd. das Österreich. Ich finde ihn wiederholt in der Conscriptionslisfe von 1787. Bs ist das W o r t der Horgmaiiussprnchc: die ein Zeitraum von vier Stunden. behende. 129. II. kar gotisch ka9. S . bei G r . — Auch in diesem pechar m. vermuthen. iilemann. k ä m t . Paar. peisle n. 133. was immer ein T r i n k g e s c h i r r ist. sloikar m. amo. Stahl. im ungr. ate u. siehe Slalder I. behende. pflgle n. — Dass die in Kärnten nicht üblichen Gottseheewer A u s d r ü c k e zunächst im alemannischen Gebiete zu suchen s i n d . inipsumper Schmoll. 2 0 4 . heisst ganz besonders rothaar. mochte icb eher dieses kar.ßcrgland a h e r k e e d l ( D a r s l . inasche f. s. — Paulsson linde ich in iMalgern 1 6 0 0 . hairisch Schmell. W . Peer s. alemannisch: bögli n. 2 4 0 . zuweilen der Kater genannt „pawel Dummkopf. pechuri etc. Beieher heisst in der Schweiz nicht nur dm" Bienenk a r . dem das Fränkische: bfountper.Eil» Ausflug niirli liotlschfie 4JI Paul nI s Taufnaiue nicht ungewöhnlich. I 7 1 ) . als unser Esther (mlät. III. W t b . hend. Blee schreibt: „peshe w e n i g « das mau aber in Gottschee nicht kennen w i l l . s.-hairisch sümberl." pechar m. von alul. znrlofl f. was auch Futterschwinge bedeutet. entspricht. e Pois. 2 2 2 . bikar binekar). und Heren richtet" von Menisci» 44b'. . slovakisch mit opdlka Übersetzt. bebende. so wird tümber kürlein oder als Brotform. -e. pehent schnell. II. Schlinge von W e i d e n oder Rosshaar zum Vogelfang. e Pose. ahd. in alemannischer Aussprache. Brotform von Stroh oder Holl. Dagegen in alemannisch hicher m. Deminutiv: Pale s.). a poisle ein wenig. sondern auch die Futterschwinge. presto Mhd. — Die Slovencu entlehnten das W o r t gleich- falls in der F o r m : pJhar. achlc n. eimbr. Pale wird auch. die Schlinge.

Pers. das ich Darstellg. Name in Schüflein bei Nesselthal 1750. s. E s w ä r e demnach ein mhd. m. s i c h : sich versehen. III. S. Persse Bilsen 1 7 8 5 . B e r g l . 110. berke. Persche. Schnurbart. Beinthal. perichten. Wtb. Wörtern. Frommann V I . — A u c h L u t h e r gebrauchte den Ausdruck in ähnlichem Sinne. Tirolisch: a boiss ein Biszchen. 0 4 1 . besonders mit den Sakramenten: Beim ich oinmäu im krankhenpette l i g . Altlaag. Moos. Name in Lienfeld 1084. 3 7 . u r s p r ü n g l i c h der zugewogene T h e i l . dorf 1 7 5 0 . 3 5 .erscheint bestimmte Zeit zugewogene schon ahd. die Aufgabe. Bei Scheuchenstuel Idiotikon der Bergmannsspr. — Pensare: ital. e pos erstes S t ü c k . G9\ Pentschitsch. pesare lebt in deutscheu Mundarten in der Z i p s : peissen mit der Hand a b w ä g e n . 37. Persck. slo venisch: berke. W . anzunehmen. Grimm W t b .nicht zu deuten wusste. heisst es: darnach mit unsers unter singont. 177 ist die Passe eine bestimmte Schichtzeit und so ist auch zu e r k l ä r e n das in S c h m ö l nitz vorkommende: erste pos. versorgen. dem alle obigen Formen und Bedeutungen entsprungen sind. In engerer Beziehung zu unserem Gottscheewer Ausdruck steht aber Ciinbrisch: borichte f. da perichtot ar mich ic den ebigen g ü e t e m s. Comiuunmn. zweite pos: S t ü c k . zweites ein wenig. borichten das 1 Abendmahl geben oder empfangen. 34. I. Stockeudorf um 1700. F r i s t . Kärntisch: poisl n. da kliuint dar priester zu mainem pette. c. Fliegen- . peisen. Hornberg. II. Weinh. u. Lienfeld. Die zum Spinnen für eine W o l l e : pensum. (nocturna pensa puelhte — vulgo pcisa) Graff III. sohlesisch: pesen. Name i n Gottschee 1 7 5 0 . kurzer Zeitraum. Herren Uchamen hiez er berichten sieh (die Schreibung fichuanten be- zweifle ich i n d e m F a l l ) rnhd. peise f. das Lied hoachzait: dl agesturm Schon mhd. tut) '. 298 f. — S i c h nach der Beichte mit gottes tröst berichten und noch andere Belege S c h i n d l e r III. s. Im ungr. hier iti Betracht zu ziehen. L e x . 1522.50 S c h r ö e r Sclunell. O b e n n ö s e l . Name in Tiefenthal um 1000. 3 2 3 . 3 5 2 . Perion. I.

vocab.sflui. m. auf Borg. pcute 1". i m Sinne von erbeuten. I. schon in Karajan's Verbrüderungsbuch Bertholt. Perts. Morohilz. S k r i l i . p. 1750 schon Peitler in Rick. in Perhto/d 1. Peitsch Käsm. und 1". f.. Im ungr. unter paukhe. Im ungr. Tierenreuter. C r e d i t . Egilsson Lexicon poeticum nd. Der Kater. — In in S i e b e n b ü r g e n noch jetzt Berthold. Auch zwcrgwögelc n. Fcrz. 2. Putsch Dopschau 1 0 2 8 . Moswald. Mitterdorf. 1784 in Lienfeld. älteren B e d e u t u n g : borgen. hüten. Name um 1 0 0 0 i n Nesselthal. Nanu. — Im uugr. V g l . theut. peuten: borgen. Moos. Kaschau 1858. B o r g . 1159. bärlibätz l . 1. Mein wechseln. 144. l . in das a l e m a n nische fast u n v e r ä n d e r t eingedrungen ist. in Gottschee 1 0 8 4 . Otterbach. also ganz wie in Gottschee. Name 1 0 1 4 i n R i c k . S c h u m i 27. noch die Bedeutung: permutarc. perinatale. engl. nach Goltschee. 1 8 5 8 : PeitUar. 1750 in Nesselthal. Weigand peuten. Name um 1000 i n : Ehenlhal. byta. S k r i l i . Bergland Kaschan 1 3 9 9 : Schemn. 18 u. perzwögclc n. Vocahular von 1 4 2 0 : buelen vendicarc. booty. Schemnitz 1 3 6 3 : Bertold. Bergl. 1004. v o r : bitten im Passional.51 Kin Au. Borg: of peute gaben borgen. i. buit zeigt. 1. dass es ans dem nl. 9 2 . Pewtler. Pcutler. buiten bei Jeroschin.153. bäten: tauschen. w i e : mntuure hat aus mature. Tschermoschnitz. D i e abgehende Lautverschiebung neben »llnord. Gottschee. ö. D a s W o r t ist z u n ä c h s t alemannisch: beit m. nl. einem etwasauf beit gebend. §ikin und pötz. um 1750 — 1783 in Malgern. cundtire hier her- Altnordisch: byta dann dure. In der Literatur k ö m m t das W o r t zuerst mhd. 1 4 5 . der Z a u n k ö n i g . die aus der Bedeutung: («tischen vorgegangen ist. v g l . Hasenleld. derbätz Stalder zu Bern G r . Händlern. Von da k a m es nach Gottschee und zwar in der wohl u r s p r ü n g l i c h e r e n . pruklic. beiten: borgen ist auch s c h w ä b i s c h . Gottschee. Petsche und Petschee. Name um 1000 in Ebenthal. Krapflern. Petschee um 1 0 0 0 in: Verdreng. und penkhen s. Preshurg 1 3 7 9 : Perchtoldits de Aspern. Sveinbjorn antiquae linguae septentrion. W t b . Stahl. Lienfcld. Petschaner. Das Bärenmännchen. r a u ben. Verderb. Kotschen. Kollern. petz. . Ort. Peretz Hergl.

führt S. (Gr. das dort die r e g e l m ä ß i g e Erweichung. I. dOrf. pfoid f. 6 9 4 . krapll voc. Lex. W t h . und auffallend i s l . F a r n . rige m. sonst Spritzstrauhe. Schmell. pfüiIiiUer. 8 7 0 . oben am Halse oiier gefältelt. frigdüla mhd. pfeifet. 2 . ist das der Gottscheewerin. Darüber trägt sie . III. eine Mehlspeise. Klindorf. III. In neuerer Zeit ist dafür g e w ö h n l i c h e r der A u s druck deu g e w ä u d r a t e Hemd pfoid mit dem breiten geschlossen. auch pt'arn m. plannen t «iil n. 3(58). II. ahd. -zatle. zwi- pfeijfalter masc. Das Oleschlecht ( f . Dies lange gefälteile s. sondern aus: pfunzi'lte m. 3 1 0 . f. trinken. farnuilii n. Wörtern. farm.52 8 pcbälitze (vlvv). Obermitter- in Schemnitz I S ü 8 : Pfeiffer. Farn tragendes G r u n d s t ü c k . Name um L700 in Tielenthal. weinfalter.Menschen (hei den A r m e r e n ) . Hemd. 862 f. hier geradezu in eine Verhärtung umschlägt. I. päclimonlter s.au 1660. tuten. pfeifen. falter. <lie Pfanne. — Auch wo w e i - das Clmbr. Graft". Das gefältelle Fraiienhemd: deu gerigote pfoid s. 1. V g l .. powalitzr. fahle roten gürtcl ebenfalls f. der auch die zerklüfteten Kalksleinlläoheii mit Grün belebt. Das Pfänuleiii. pfanzelt zautle. Spritzkrapfen g e nannt. Der Farn spielt in Gottschee eine große Holle. unter p ä d i e n und wladolitzc. Die Ebenen sind zuweilen ganz bedeckt mit F a r n . plan die. vtmtra fem. In Leutsch. Auch in Zarz. gr. Sechs Schuh hoch aufgeschossen sah ich ihn h i n und wieder in den W ä l d e r n . von — A u s : pfunn- 1429 Schmell. n. feurfalter. pl'uiuatle n. bewälitze c h t (i c r f. 119 die Formen varm und Tarn an (das ist = » a r m und warn s. bei'n/älter. eine strudelartige Mehlspeise. d. pfarmach farn in. über Aussprache des V daselbst 8. Farnkraut. pfiirm m. artoerea. Nicht aus pfanzel n. die auch in Göttschee eintreten solile. ) uralt. Schmetterling in Tschennosehnitz. Pfeifer. chere Betten noch nicht allgemein sind. III. n. 4 3 ) . . einheimsen. dass das F. die Ärmel Hauptkleidungsstück s. — Der Farn dient in Gutlschee als Streu nicht nur für das Vieh. Alttaag. V g l . 2 3 . pfeit f. IJ30 hat die F o r m e n : feifalter. daraus g e k ü r z t und zeltleia in G . plannen Farn schneiden. sondern auch für den . ahd. erleidet.

pilch m. i n . d. Kärnten ganz b a i r i s e h .. Goldamsel. breza. Spelle. vgl. auch slov. 121". s. pirche f. pröinii. Dar woi§tige (s. 1800. 2) asn krampe s. Das W o r t (got. fraumc. Namen des Donners 2 3 . täc. mhd. fraumpoom. Grimm W t b . I. 1824. finnisch paita. deniin. bierbold Gr: W t b . — pilich matzle n. pfraumpäm m. Felge. ahd. inyoxus glis. pi um Im um G r a l l l l f . slov. Gespenst. bicken s. pilich mamilo n. Es III. noch pircha f. bhitrja biork).ö s t e r r e i c h i s c h : in Gotschee indem es in pfut oder plVuit lautet. eimbr. Uileh. f. ahd. d. 25. unpiegen anebnen. Pirol. pickle n. Donnerstag s. Tsehermoschiiit/. bei in Wäldern Nacht im W a l d e machen. . inatzle n. die bei der Arbeit abgelegt wird.Ausflug Ein [>3 Gottuchee niiL'Ii nur die firmellose Joppe s. Mhd bickel. 122". doch hat es den schwäbischen überhaupt Laut oi für mhd. 370. braume. der angenommen. pheit etc. Sonst 1) P ü n k t c h e n . Kärntisch schreibt hingegen Lex. am Mittclrliein prume.) 307. ( ' W t b . wackle säget: unter dienon. Bfrke. C W t b . pickhen stechen. von weißem Tuch. — Die Form mit II ist jedesfalls die u r s p r ü n g l i c h e r e . gebraten. pkrüina f. berzas. Wtb. X X V . pfraunic f. hier aus der Imirisoh-österreichischen Mundart herüber gekommen. pircha chensl. (sanskr. . W e i g a n d II. A h d . pickhen. als Leckerbissen gerühmt. Pflaumenbaum. fote. pick mihi Das Mhd. pbrämbouin. das die. Haue. schreckt.pire f." pilich. 4 4 7 . pik. I. 220. vgl. Im Drauthal p fr Am pfrämpäin Lex. npoOp-vog. allnord. Erde zum Anebuen. paida. Aus ^vöoo-iAac. Reinh. Ferkel sagt: stich Das mich! s. 184*. „piegen biegen. F . ei. fülle ( ' W h .) plinstäc Vorläsching. 3 0 7 .s. W e r k z e u g beim Kohlenhau." pirliolter in. — pirchach n. Durch den Hilchbratcn Feuer herangelockte Eulen. oft von G r i m m besprochen Gr.. Iii. lhlchlälle s. pikati. kir- Birkengebüsch. d. Auch eimbr. 1% 55. durchgedrungen ist. die Getreideart. pigenerde f. I. eimbrisch l'oat plur. ist ist 527. g e f ö r c h t e t e s haust und die Bilchfänger. plinsläc m. . prrimenbouni mhd. gr. Pflaume. W i e d . hierholer. 2 7 : pirke f." „pignade f.

) an das alte: herre St. 4 8 4 f . plackatzcn. 60 E l l e n . plten bitten.vg\. 3 2 . So erinnert auch das frisch und gsund an die Hole der J o h a n n i s t ä n z e r anno 1374 und ferner (s. E r war schon Schm. pleaggazn. P ü s c h l ungr. frisch und fr o ! Bischal. Kärntisch: plickazn. So heisst es im ungr. Johann. s. Unland'« Schriften III. wo der S p r u c h oberpfälzisch pfeffer rass? lautet: „is de welltsn leisn a l wofür dann ein kleines Douceur gereicht w i r d " leicht e r k l ä r b a r . W i e eine Versetzung der Laute sieht aus eimbr. Pützl. — Im Vil lach sagt man pisnen L e x . plackaizen blitzen. ploggazcn (Drauthal) L e x . 1 7 8 : löastn. d. leaste. nicht verstanden hat. 155. frisch und gesund? ferner: kärntisch L e x . ist gewiss vorhanden. i pit. I. S c h m e l l e r citiert II. pissle n. plitzegeu C W t b . pleccliazan etc. wozu der S p r u c h : leaste. ding u. Bus pissle laimait hat 30 stftbc s. bir palen: bitten. unter aufkindeln „ U n d an dem lieben einen V e r s : kindlewdag geht heftig an der Jungfern p l a g . 2 1 4 mit dem Rufe tschap tschap. die Rute: pisenruatc. so so. In Gottschee heisst es nun a u c h : leaste leaste.H4 s o h r ö •t pisen mit der Osterruthe schlagen. 1840. dann um lebzelten sie zu haun vil junge pursch sich lassen schaun. Bergl. kaufe dich los Nachtr. zu Ostern: ä d. palten. Käsm. 310. . Pitzl. 1 6 1 4 . Daher heisst dieser T a g pisentäc. 390 mit den Anmerkungen S." Eine Verwandtschaft mit dem auch in Schlesien üblichen österlichen Scbmeckostern. aus welchem unser blitzen nur eine Zusammenziehung ist. 40. . blöckezeii. kauf dich los. das oben b e r ü h r t wurde. ding Bergl. schmeckoster zeu Ostern. frisch und gsnnd! aus was L e x . dinge dicli ab. 4 6 . sonst tschilpen Lex. Name in Tschermoschm. Vgl. am Tage der unschuldigen K i n d lein. leaste ist nicht unter ein Zeitwort leastnen. 3 0 6 . wrisch und gesund! gesund auslabcn! langes laben 1 und aufs jiir um hundert gülden raicher! Die Sitte mag auch in Schwaben verbreitet sein. Name 1861 Elze S. hungepulen. du pitest. i .— A h d . sondern unter leasen zu stellen und bedeutet: lös dich.

Plafe. Bergl. 18.a. D e r Vocal erhellt aus der Nebenform PI oje.li. U. 1*1-1). plodern mingere im iingr. kahle F l ä c h e ü b e r h a u p t ..t). Plesch sohl 1 3 0 0 . plezunga pluzzunti balantes und f.Ausflng •Mu Gottsched imeli Auffallend hier ist das a für e der ersten Silbe das sonst mil- ini' g siebt.Tr. 1. platnic 1) glatzköpfig. Blassmann. Alemann. ist nicht 2 0 3 angegebene: auf einem Irrthum. Bkty Blei 6 d l . und ploder. plezar VVinsler C W t b . bluttd mhd. Name in Tschermosehn. balare theoretisch aufgestellte verwechselt worden. W ö r l e r b . Eben. die zugleich für K ü r z e des A sprechen. Obwohl schon ahd. platzic. 3 4 0 : pletzen. I. k seh. a u s « . — Sonst in Gottschee: waistcn s. V g l . Die mhd. 2 3 8 : blessn blöken. lAIfcuer. 3 0 . die mir. . I. Händlern um 1 7 0 0 . Masskopf Stald. blezzen. Plösche. Cimhr. pleasscn eine u n - Dehnung einer filteren F o r m : plessen. balatiis. plazjan. Das w ä r e blezeu ahd. . — U n g e w ö h n l i c h ist das Compositum Arsplatte f. Schmell. 181. blez. Alemannisch bindern. blate vorkömmt. 2 5 9 vorkommenden F o r m e n : placeandi das umgelautete ptazzandi. bluze. ahd. indem dies blozan sacrificare mit blazan F ü r die oben blocken. 1208 verwiesen wird.. nachgewiesen. gr. pluta lni[6\r. hervorgegangen scheint). Im uugr. wo es heisst: (GralT III) „ S . -. I. so auch die Formen (wo zz. i n Gülenitz. Vgl. blazunge beruht I. V g l . D a nämlich auf GralT IV. W o h l für Heike zu ahd. — Im ung. so ist hier offenbar die D e h - nung des A angenommen. Glatze. 2 5 9 Z . Plescltcr Neu- Sehenm. Zittermal s. — plättic kahl vgl. Schmell. 14<>4. F o r m plazjan sprechen die bei G r a f i t i . ahd. S c h o r f auf der Haut. geschorene Stelle am Haupt. IMcschc. Bergl. blozan". pleik bleich. zu got. Plöns P/ess s p ä t e r häutig. a platziges gesicht. wie so oft. Name in Mooswnld 1 0 0 0 . mhd. ist das W o r t doch entlehnt. 1 8 0 . 2 ) voll Flechten. glutzeht. um 1770 in Pölandl vorkömmt. büken st. einer krampfartigen Blähung 44 mit einem in der Bedeatting „ v o n dumpfen Laut verbundenen Steider I. vgl. sonst ist die Form uralt. 1 5 5 . 1 0 1 4 . L e x . Form Die im mhd. d. pleasscn blöken. Name in Schwarzenbach um 1 0 0 0 . Bergl. Nachtr. 1 7 0 0 — 1 8 5 0 . 10 v. platte f. Demnach ist die Form organische mlid. kärntisch platte gotlseheewische f. pläden. ploden pedere. s.

Hessel. Dran- hauk 1 7 5 0 . die Saubohne. Bergl. Plösel. 155. 8. V g l . 3 1 . Plcsscl. plurizaizcn stottern. Name in Mooswald um 1 7 7 0 . A l s o : Abgeschlagenes. powalttie. wo die Geschenke. d. Iniai l i / a i l . Podwereh hei OssiunitZ. genannt werden. pluoiuc f. Pogoreli. S. häufig den Beim di iiiuoiue deu gibt ir oiiie pluome ( w o denn dann das Geschenk eben keine Blume zu sein braucht). Name in Liecbtenbach bei Nesselthal. Paehlager auch im ungr. wenn der Artikel voranstellt poideu und peadcii. zählte 1770 vier Häuser. CWtb. Auch kärntisch ist poane die Saubohne. L e x . Daneben auch die F o r m e n : peade peadeu. die ein jeder der Graut geben soll. 334./i/«Y7a-TFensterbalken. Wtl». 3 0 2 . 1383. balhutiat. L e x . Aus Neschen: schlagen. s. n. 3 2 . hatte 1700 vier Häuser. V g l . 1770 mit vier Häusern. plodcr in. um 1750. 3 0 . pliska »laskal III den unter dienon a n g e f ü h r t e n heisst es: das goißte saget: pliska Gedächtnisversen plaska! — Slovenisch heisst die Bachstelze : pliska. Diese Formen ent! sprechen mhd. Grau III. V g l . Plösel. Hoher. Clmbr. V g l .Teigbrell. Wober. Wanst. Elze schreibt Plöschl 8. oben S. Dennoch hört man in den Hochzeitreiinen. V g l . röase. plüaan C W t b . Name um 1700 in Deulsehau. Ort. 108. d. G r . Name in K r a p l l e r n . W e t z e u bach 1750. pliienen blühen. h/hthezen. Im ungr. „plicus Tollkirsche" Elze 50. Kollern. jede andere Bohnenart heisst ärbalsse f. I. Plüsch. poideu beide. vgl. poide. beide beidin. Pochinger Pachinger (s. 4 0 . tAsc. 2 5 . I[. mhd. Schenmilz 1858. Blume. pfunzeze stanialo. pobölitze s. 1 ) Block 2 ) Brett. Plüsche. Nudelhrett. V g l . kleiner O r t . heile bSdiu. Ortschaft.S e Ii r ö e t pleschacli D . Name 1000 in Schalkendorf. in M i l t r d . sonst bolneshere f. pöaae f. Plesche. ploch ii. platterer Schmoll. Bergt.Karat. Das Wort ist selten. beiden b< <h>tt einen . S. plinkatzen blinzeln. 1 5 5 . s. Nur ahd. vgl. plan/ »I/o». mudelploeh n. voller angespannter Bauch. Tannenretsig. Lex. Ploezel (1801) Scheinn. Päcliluser). s.

G r . pöllile n. mhd. I. Loreuzen in Niederlosin.st du manichom gueleii k h r ä f t ! polest du mih nieder so stean i Inder auf: op dain derzörn ih mih laibor et! Ein für werfen in jedem Sinne gebrauchtes Wort. polen. 1. deutlich nhd. engl. Oh das mit jenem hell und nihil. 35 g e h ö r t kaum (lieber. Bergi. Hingegen unser alemannisches polön bael. bolle Gr. E Pole. W t h . 167 schwed. iO. V g l .231. verbellen in Folge eines Stesses anschwellen. Dies g e h ö r t vielleicht zur W u r z e l sanskr. Z u - n ä c h s t wieder alemannisch buhlen Das Kärntische sich pöln. !\lehrz. = Härtel: Bartholomäus. poinze f. das ist Nabiger'. boln werfen ist. erbellen I. v e r g l e i c h l . bhula. G r . pearnagolc n. Porkslein hei Unterlab. was Wth. hie gai. Name um 1700 B o r c z . Bergl. werfen Stahl. 1120.. halte 1770 fünf Häuser. Partei. Pork. Vgl.Rin Ausflog Dton liiiitsclii'iv :>7 Geschlechtsuntorschied (s. Portal Hoehwies LS58. bot bollei ballere Stald. 201. — Im ungr. I. bnlna und arsbelli schott. alemann. oh der ersle Theil zu bohren zu stellen ist. 11. UM). Der zweite Theil ist Demi- nutiv von nägar S. pölbele n. Name in G o ü s c h . obgleich beide Formen im mhd. und griech. bell S l i r n e . Name 1081 in Oberlosin. halte ich für nicht so gewiss. er- bellen zu Einem Stamme g e h ö r t . sondern zu bell Geschwulst. Pertz. Portz. Nouwinkel 17. . zusammengestellt sind. — die band polt sich d. i. Pölaridel hei Tschermoschuilz. halle polen werfen. ags. 1084. V g l . I. 35. Die ü b r i g e n Bohnen heissen ärbaissen s. K ü g e l e h e n Lex. anschwellen Lex. d. d. bin ich nicht gewiss. Saubohne. D u seheander gueter rabensäfl. W t h . Im ungr. pörnagele. W t h . mhd. 118 (wozu S c h i n d l e r l. ßolßig- pone poane f. 13(11) kann ich nicht nachweisen. Name in Krapflern. „bollen" L e \ e r entgangen ist). pänze der Vormagen. pänzrn Gedärme. Kiigelchen. W t b . 1858. kleiner Bohrer. Götenitz. lo bell. Kämt. D e r Heilige dieses Namens figuriert im Stadlwappen von Gottschee und eine ihm geweihte Kirche ist vielleicht älter als die Stadt. 1770 neiinundzwaiizig Häuser.

D i e (ß für u) ist alemannisch v g l . bewallen — kneten s. Das geschiehet mit all wier toiglain. unter dess bert die wüllc g e m ä c h e t . V g l . Ich theile im Folgenden die V o r schrift. pöschle n. 3 leffel wol s malz und e p p ä s gerihns prent. a saitel stießen r ä m ." potz m. Bottich. häberporzäch o< die Stoppeln. eine Leihspeise des Gollseheewers. . pöschli W e i n l i . in Kärnten potz Lex. böse vgl. Lex. Gestrüppe. piischel Form des Wortes in diesem Sinne ist u. Kater. bairlseh. „posse h ä r struppige Haare. Ks kirnet eppäs smalz drauf und nue ist mitu heuden wain ausgezochn. povaljali wälzen und -itze s. K ä m t . der hoidain pobälitze. 4 7 . pobälitzc (yvvv) f. potzpar U M eine gewisse grosse Raupe. f. aus: §eks oier. h r ff p r pyrzäcli h. V g l . ausser der gew ö h n l i c h e n . Gr. eine strudelartige Mehlspeise. Blumenstrauss. pottiche f. d. leget sü af a holzain talar und t r ü g e t §ü al'n tisch. Der Ausdruck oestr. 2 0 4 : borzach Buschwerk u. kimets in a kositse. Nue kament dü toiglain als mudelploch. wallen und sloven. V g l . beleu mit smalz ün ist gestrichen und bert g e p ä c h e n . alem. D u wier aus a n ä n d e r toiglain müeßent a wiertelstunde rasten. Nue ist der toig gemachet. jedoch oben peti.salz und lubats bässer. 3 7 . Blumenstrauss Lex.S8 S <. 1. hu seu mitn mudelhelgar ausgetriben heut. ganz Die W i l l e bert nue ganz wain als erste loigle gestrichen. ä t e r . Aus dan hall toige bert nue wier toigiaiu g e m ä c h e t . Das bert guet u n t e r n ä n d e r getriben und dü wolle i^t wertic. strebet man zucker drauf. 3 6 . s. auch die Bereitung einer Abart. S. poulige f. Bio alle wier z e n ä n d e r beut gerollet. 2 9 . wie sie bereitet wird. und zwar. Z ' e r s t nimet man a p ä e h m a t t e r . powalitze. k ä m t . Beim dü pobälitze g e p ä c h e n ist. drinn kirnet das boizaiu m a l . pöse pease zornig. A f das zboite straichet man dü wülle ä ahö auf und belgets in das erste. m i t . Das nemliche geschiehet mit dam drillen und dam wierlen loiglc. Schm. das z e u ä n d e r gerollel und af dü saite geluit. schwäbisch „borzen Reisholz" Schmid 3 4 . Woarschrift z' oinder p o b ä l i t z e .

salz derzu Gberprennet. kömmt das in ein Gefäas. Brühe) überbrüht. nur wird statt des süssen. Man hisset uküelen. — Wenn die Bcwallilze gebacken ist. — Wenn die Fülle auf wird gestrichen. DU w i i l l e bert grude so g e m ä c h e l wdarige. das zusammen gerollt und auf die Seile gelegt. Die Bewallitzc wird in ein Gefäss gethan und gerade so weiter verfahren wie mit der vorigen. der Bart eines belle b a r d e n förmigen slovenisch bradlja. „ p r a i t c l e . piten.statt smalze m ä o h ä d e . Beim du wiille auf ist gestriehen strebet man r ä c h t wil bainperlain drauf. Beiles. wo sie mit dem Nudelwalger ausgetrieben sind (d. streuet man recht viel Weinbeerlein drauf. Der Teig muss lange sein geknetet. Nun wird der Teig gemacht. darein kömmt das weizene Mehl. streut mau Zucker darauf. Wöarschrift z' oinder hoidain pobklitze.(Buchweizen-) Bewallitze. Man liisst abkühlen. K. n. aus: sechs Eiern. mat kirnet und bert Dar geballet. Die vier Teiglein müssen eine Viertelstunde rasten. Die Fülle wird nun ganz fein auf's erste Teiglein gestrichen. unterdess wird die Fülle gemacht. prnchen s. " röasen bir prachen vgl. l a i bert slät dan s ü c ß o n toig hie deu sauerer r ä m genuinen und . i. prusten. Das heidene (buehweizene) Mehl kömmt hinein-in die Backmulde. besonders i n der B e d e u t u n g : p f l ü c k e n . Das geschieht mit all den vier Teiglein. sauerer Bahm genommen und statt Butter Schweinsehmalz.s kommt etwas Butter drauf und nun wird mit den Händen ganz fein ausgezogen. Salz dazu und wird mit dem wallenden Brunne (d. Vorschrift zu einer Helden. dann Salz und laues Wasser. ih prich. W i e s e l . Auf das zweite streicltet man die Fülle auch so auf und walget sie in das erste. aus brada Bart her- . werden). 's initn boidaine ballenden prunne miss lange §ain int) du p ä c h m a l t e r . was gleichfalls vorgeht. i . hie mit dar heautigen. Ii Löffel voll Butter und etwas geriebenes Brot. Dao wird gut unter einander getrieben und die Fülle ist fertig. Sebald alle vier zusammen gerollt sind. Das nämliche geschieht mit dem dritten und vierten Teiglein. Dü pobälitze bert in a kositze getun und grud so bailor werwuren. legt sie auf ein hölzern Teller und trägt sie auf den Tisch. Zuerst nimmt rnnn eine Backmulde. Nun kommen die Teiglein auf das Nudelbrett. prachcii brechen. die Barte.:>9 Ein Anallug nach Golttchei Vorschrift zu einer Bewallitze. einem Seilei süßen Rahm. Die Fülle wird gerade wo gemacht wie die vorige. bradel ru. welches mit Bulter anjri'slriclien ist und wird gebacken. Aus demselhen Teige wird nun vier Teiglein „auseinander gemacht".

II. eher schwäbisch. 4 6 4 ? prennei brennen. Prise s. Name Schlagholz. schmäh!eo. Preser. Premier. brenta CWtb. Kollern.flagrcützle. sagt diese: zcrbroslen ist inain praun gürtelc. 1640. 372. Preidisch. breme f. => aus . Kärntischen zernicht. sonst egedachs s. 1808. zerprnsten. . Name in Sele Gottschee 1750. 4 1 . In Käsmark 1 8 4 0 : Presner Bushach Breeß. hrosten. W i n d d . grosses hölzernes Gefäß. praslcn brechen. (iinbr. ahd. Im ungr. 's hoidaiue mal kirnet Inn dü pärhmalter. Härat. 1009. s. 150. präten m. 2 ) brummen. bremen brummen. Das Wort ist in diesem Sinne nicht k ä r n t i s c h . 39. I. Nachen mäntäc kirnet dar schaißerfne und nuchen wraß- achuißertüe dar prankelmlttoch: Aschermittwoch. 1750. Bergl. II. Im Liede vom Elspargar und . K ä m t . d. darüber Gr. In diesem Sinne eimbrisch: wauseprate C Wtb. 1000. Ebenso hei lleniscb Weisheit. 4 1 . „preschpritle u. pretite f. ital. lirol. Henneberg Fromm. 1014. in Altbacher. p raun braun. jibcrpmineii ü b e r b r ü h e n . Fass. V g l . h e i ß e s Wasser. salz derzu and beri mitu ballenden pranne überprennet. Butte. nhprasten zerspringen. brem m. Name in Mooswald um 1600. prcmbcln I ) plaudern. d. Praline Braune. pniiikcln sieh Speise versagen. Eidechse. Bremse. K r i c k e r h ä u : preachitzc f. im S c h e r z : fasten. Preiditsch Zwislern. 458 brčman. mini. Doch lebt es in Alemaiinicn S l a l d . Name in Komutzeti. Die Gürtel der Mädchen waren ehedem vielleicht Braun. Augsburg 1616) in der (teutsche Form „brät. 1801 auch bei Elze S. s. prunnti: die B r ü h e .00 S e h r ü c r praltigän in. d. prante I. 113. part. 157. oder pruepeln in der Zips W t b . Lex. Fromm. V c r - dreiig 175(1. — Dar prunnc. Lex. Bräutigam* pram f. Gollschee 1 7 5 0 . Braun Leutscb. Wade Sprache und die W a d e n an des Menschen Schenkeln". 4 0 . preriiiizclc n. gepmiineü gebrannt. W t b . 40. 2 1 7 . S. III. und W e i b e r sind jetzt roth. die Wade. Lexer kennt das Wort aus dem pr. Wiege." in Mosel 1807. 1014. 1 7 8 4 . ED.

gesprochen: Prüuseab. u. pringen bringen.) Wenn zurückgreifen brutti f. Wol von dem heim Einwiegen in Goltschee g e b r ä u c h lichen Ausruf: prutai n i n a i l prutai nnnai! S. — prossmänot n. Dativ Prüiiseabe. p r ö a t n. Prörübl. Name in Göfn. Preasc bei Kiek. s. 821. darbes (s. proden. Weg. d.. prutc f. Meierte. alid. W t b . Aus mhd. 1 7 7 0 mit 12 H ä u s e r n . Vgl. v g l . prinslaieh in. bliulslihho i n . Merz. prunnle n. Name in Schwarzenbach. nauai. man sagt aber auch prcasele honz u. M'rinskcle. brdwelin brätln ward umi d wird in Gottschee ü. Name in Stockendorf um 1600. prelle. prelle i i . k ä m t . — man mit einem dürfte (= Sprung ins Althochdeutsche ohne Ubergang. proz. Blindschleiehe.. Knospe. Schindel. Aber auch harze s. im Gegensatz zum sliekeln roia s. prennen.. — P r ä s i d i e n . die Quelle. das Brünnlein. das Her/. spr. Im Krainischen fand ich ( 1 8 0 7 ) Bruntkole aus J e l š e v n i c k Brunskole aus und ebenso aus T s c h e r - nembel. Hornberg um lOno. ahd. Brettlein. 1509. Brot. Presche.Ol E i n A u f f l o g lLicli G o U s u l n ' o . I. Brunskelle olim ß r ä n s k e l e . auch Prölihcl. Masern 17o0. pruiizkaehel f. mini. pressen sprossen. d. p run ne in. Primeseh. Ort bei Unterdeutschau 1770 mil 10 H ä u s e r n . spr. prcasele n. d. dazu und zu dem F o l - gendem Gr. — Ibiil. Nachttopf. So auch ciinbr. sbärzes pröat. pross m. Name in Homberg 1084. blintslichc proit breit. noch in der Wetterau: brunzkuehel.Hs. A\'lh. terror und: nl brutti S dih . s. Bröslein. prösele. die Brühe. dar proite bäg der breite in. VI. mhd. Prösc. zalllain. 442. klein g e b ü c k t e s Holz. Protgesell. so Stünde das W o r t gottscheewisch: pruttai) zu Gebote (Schröer. Gr. Wiege. II. häufig im Liede. prust f. broz s. gesprochen: Prearigel. Bruuiisce Ortschaft 1700 mit vier Häusern. als Schelte schweizerisch. kleines S t ü c k Brut. prulle f. p r ü c h i gebracht Fromm.) pröat ungesäuertes Orot. in agenprulle Augbraue. in Altlaag um 1750. Preasullea hatte 1770 zwei Häuser.

vgl. die plunderhosen in der Zips W t b . purle n. Name inlteintha!. 1750. puuiperhose f. Volpi. F ü c h s e ) auch mit zweiuuddreissig H ä u s e r n . Kehrichtfaß. G l l s c h . Name eines Müllers in Gotlscliee um 1770. 38. pussar m. vgl. Aus Binsenmark bereitet man in Gottschee Lampendochte. höachzalt. pueje f. Kämt. slov. pure f. purniun. L e x . Pusar. alul. Iliulerh. ferner in der Zip* W t b . Mraucn I. Schweiz. 10. Bürde. Das W o r t haltete zulängst in Hessen und Schlesien s. pachten stieben.. vgl. Putre. piichtmatzlc n. obwohl es nicht bairisoh ist. Büchel hei Nesselthal. purk n. pocht n. W t b . puasum Busen. 1770 cimbrisch ein W e i l e r : Büwel. hosenbomper G r . G r . Nachtr. Auch kämt. i . 255. zu dem Worte Ygl. 000. cimbrisch Wüchse ( d . Putree. II. aber auch in Kärnten. — Doch kann eher noch an schweizerisch brütt brütii fcüe Person Stahlcr I . Kehricht. Name zu Prölübej 1014. Name in Gotisch. Höchberg. Otlerh.. z. . Sehwarzenb. Pültzel. 48. bliesen Tasche. Korb.S c h r ö K r fürchte dich nicht. puckint bucklicht. wonach ursprünglich das Kind prule genannt worden w ä r e . puje m. in Siebenbürgen laufei es bäckt f. er hat a pucklats Regle er hat einen g e k r ü m m t e n F i n g e r d. etc. porco m. 230 purde f. Truthenne. vulva. inguen. II. purinarm Truthahn. 1750. pulfar m. In L e u l s e h . Bube. männliches Schwein. ital. Pürstl Name in Moswald. er hat Geld in der Hand s. Ortschaft. gedacht werden. aber auch g e k r ü m m t . S. in der Schweiz hecht n. plur. zurlar. purlain. W t b . chiibr. ebenso k ä m t . pure f. Fnterbuchberg mit 9 H ä u s e r n . drei Ortschaften: Oberbuchberg 1770 mit fünf H ä u s e r n : Nitterbuchbcrg zur selben Z e i l mit 8. purdi unter bomber. puggilat. pue Mehrzahl pueben. Purstl. Abd. Wüchse. gesprochen: Puochparc. cinibr. II. Masel um 1000— 1700. Hins. i . so nannte man ehedem g e b r ä u c h l i c h e lange Männer- bosen. passen k ü s s e n . dampfen. Pursch 1060. 201. 38. matzle. Deminiiliv purle n. Buchse.

Pütil. ähnlich ciiubr. bitsehe Mische f. Pitzl. Putror. bunt. 1004. ptttrich m. pitsebe. D wird eingeschaltet: beider ( = wehr) welcher. Sonnenschinn. dach. Diese Form für Böttcher. kiirnt. d . dachten. mainder meiner. . Name in Schwarzenb. Das tönende l). l'ils. 425. Regenschirm. 351. wie hei Schindler I. hält der Gottscheewcr fest. gegrübet für gewaren. Bergl. pröt. Käsm. Name hei E l z e . pudrih. S. tände Tanne. 1014. d. tüten. der Zips und Siebenbürgen lebt das W o r t nud der Name Bödduer. Das schwache partic. pfinstäc. Büttner. d Das starke partic. v g l . Kürbis.63 Ein Auiffng nach Ont'tM'hee. Dach. püterovk Cwtb.. 2 2 6 : Untschen. alul. Sonnendach — Schmeller verzeichnet auch Regen' l . sanßtäc. Binder. wird im Hinterland schwach: geputzen. Pittner. snuläc. 158. Sonnenschirmchen". gelobt.. Bittner 1000. Kremn. 110. L i s c h . Putzcl. henkpäre s. D und T. Die Wochentage heissen: inüntäc. — sunnendächli. 40 die Bedeutung: Regenschirm nicht. änderter anderer u. prankeln« . s. wraitäc. schättar und inorelle f. T§ für GS und CHS: tscbell in. s. L e x c r verzeichnet unter dach S. läc m. [dural dacblaiu. Schemn. Pützel. brustkrank. das in der österreiehisch-bairischen Mundart i m Anlaute durchaus in T übergegangen ist. T a g . T wechselt mit Kl tükon. gewülml. kal der kell er. I. Möse! schwach: gewüret. scheander s c h ö n e r . daitsel f. 1. Auch in Schlesien. Hingegen in der Schweiz scheint diese Bedeutung die Vorwaltende S l a b i . sie scheint demnach in Kärnten nicht bekannt. vgl. gegraben gefahren. auch ins Slowenische ü b e r g e g a n g e n : putrik. 40. Büttner. cirnbr. Name in Pölandel 1750. v g l . putschah' '!• Fässchen» etwa für zwei Mass. geloben geputzt. puterh. f. 254: „dach u.FWlh. Fälschen. vgl. ObertUTZ 1858. därhli n. 1. prälerit wird in Nesselthal. tander s . Regenschirm. Im ungr. 2. täbie dämpfig. stammt aus Frauken und der Oberpfalz. dach n. S. gegraben. Vgk töbig s c h w i n d s ü c h t i g Schmoll. Name in Obermitterdorf um 1700: vgl. mittoch. Slovcn. bintbeere. ertäc.

C w l h . 1 7 7 0 mit 1 6 . Tansbücbel bei Nesselthal. Tappelwerch. Krapflern um 1 7 5 0 . tenar n. si hat ir Kind lassen tajen} genau so auch eimbrisch Wtb. tungeln. ital. tajü f. V o m v o r i g e n . dain dein. die nach dem Heim Tarieren im Gottscheewer Martinsliede s* Martine. Schenke. Dies seltene W o r t lautet ahd. deu praut m u e ß deu guldaine im tander haben t die Braut muss die Mitgift in der Handfläche haben. tajen saugen. i T e n k h L e x . Alid. Kaltschmid. lain) tafern I*. htwe. was uns beweist. tavem t a h ä u ! luhoit! tahutnf pröat. E i n aus dem adverb. i . l i n k h a n d . tank). Cimhr. tegeltchen hervorgegangenes Adjcctiv im Vater unser: gip uns hui nt unter läiglaincs ( = tegeliehenez s. . — gednnkh s. 1 7 7 . talier. 127. mhd. m. Beachteflswerth ist hier das ä. vgl. Mhd. und G r a f f V . dainde haut. in sinem dhav entlang streichen. daindar w u o ß . deine H a n d . Die bair. Cwtb. tangein.tangol m. mit hellem a wie tenk. dansei f. 4 3 7 erinnert dabei an Shao. taeernu. die Fläche der Hand. dein K i n d . daindas kind. f. täjan. k ä m t . dass hier kein umgebildetes dengeln zu Grunde liegt (dies müsste tnugeln lauten. G D S . s. t ü c h t i g zugreifende Hand haben. tankhe link. wenn nicht gleich d'aie d. a houzain lalar ein h ö l z e r n e r Teller. as kind t ä j e t . 5 7 . tangeluri Zu bhd. In der That h e i ß t es auch eimbr. licdle. Toter — . F o r m G r . t agilere. Tanke. teuer hedozzen alliu dinc). T a n n e . mit gedankher band. c Ii r o e r täglich. 6 8 7 . ital. dhun. mit rechter Hand. tetten. d. deine Finger. beide bei Tschermoschnitz. s. kuje mhd. tiinde f. slov.64 8 täiglain adject. tahoi! tahott! Ausrufe. Öatk. tander m. Name in Schwarzb. das beißt auch wol: sie m u ß eine kräftige. talar n. I B . Hammer. Die Aussprache ist Tüppel- . teuer (gof hat zu sanskr. tankhisch l i n k i s c h . der T e l l e r . Deichsel. Ober — gleichfalls mit l o H ä u s e r n . trinken an der Mutterbrust. Lienf. der S ä u g l i n g . dainde ncglain: dein F u s s . 1 77. teuer H . tangein dengeln. dihsef. in dem Liede. mit gerechter Hand mit linker Hand. auch k ä r n t . 1 7 7 0 fünf H ä u s e r . M h d . t e n r ä f.

Deckte f. Lattengerüst zum Obsttrocknen. wie . g e h ö r t bieher. k ö m m t hier in Betracht. dan«. katar. sondern die s c h w ä b i s c h e Forin in Gottschee vorhanden. ih — ich wage. tachsuprachsen: schwertßrmiyea litten z u r alrihee v e r a r b e i t e t werden) von Nadetholzzweigen. 8S3 (kiirntlsrh S e l m e i d i n s t r u m e n t . 0 . Nadelholzzweig. B e r g l . Die Declination des Artikels s. la dasa Cwtb. s. III. d gräwns d güeter des Grafen Güter. maeter. desa f. darre. bresc.dasiialle dasselbe s. tih/iacke. kind. sonst sehr an verwendet die und die des weiden. 3 5 2 . Mini- diu dikte d e r Rockeil. den deinen. get&r. Wtb. der. D i e H a n d l u n g lies FlachsDrechens die erinnert als S t r e u V. dessen. breiten und flachen Ackerkehrbesen. barch und dieser slovenisehe Ortsname ist demnach in deutschem Volksmunde Üblich und daneben kömmt als Name anderer O r t schaften das gleichbedeutigeWarmborgs. an dainn). der d e r . Und h i e r s c h e i n t nun eine m a l l e Berührung vorhanden mit dem tu. talsehe f. darnkreize f. de: d i e . Nadelholzbaum.Mit einem dehsschit w i r d s c h o n v o n W o l f r a m ein S d. d. Ural!' Schinell. di. w o m i t die gewiss hieher. 2 5 3 . s. tür. . Bunupurc) vor. L e x . B.wert v e r g l i c h e n . da d e r . dun. 124. deu. Abhauens. G r . päd. derap. d e n . (den meinen. das. derp. Der Artikel lallt aus: un steckoits im in kindisch harzlc und steekle es ihm in das kindische Herzlein. bair. nennen die Landwirthe den aus Zweigen geflochtenen. Adj. kreize. dar. Nadelholzzweig. dü.cnx. v o m Z e i t w o r t dilisc Saht dahten gedoheetii Haohsbrechen. darb u n g e s ä u e r t . S . eimbr. halle. an: d e m . diesmal aber auch eimbr. mein W t b . I. I 1 5 \ tetseha. C W t b . lautet im Liede den guete stiefmieteri an mainn. — ar hat sih getöarst er hat sich gewagt. 4 9 . — W i e d e r ist nicht die bairische. Staldeir 1 . schwäbisch das.E i n Ausflug nach ttottschee. i. tetsa. Anmerkung. delisula f. ebenso Cwtb. aus jungen Tannen gemachte Schleife. 17 7. darbes proat ungesäuertes Brot. ahd. und kärntisch tdse /'. Hauaxt. der an die Egge befestigt wird. a. dar halle derselbe. iMhd. a h d . täse I. aber auch s c h w e i zerisch dääsch n. I. d e n n d i e Bedeutung abhauen wird d i e s e m Z e i l w o r t w o h l auch zukommen. Daher g e h ö r t der Dechsel. . eimbr.täsche f. T a n n e .tb. getürste r/eturreu kühn. dächten Schmcll. /. töten s. 4 4 . mhd. deltaa. ä s das. (spr. derjenige. darre f. tar forste Das Partie. Die u r s p r ü n g l i c h e Bedeutung von mhd.. 115. d. toren. a. Im h ungr. da getöarest et — du wagst nicht. deuhnlle dieselbe. kerdächsea Schmell. getörsi entspricht dem mhd. 8 8 1 . im Bregenzerwald dohs däht Bergmann CW.

ahd hat ei ( v g l . Nae hat si dam gastlichen ge$oit: daß f» %r Kind. dlenon.se). tetture. tritt. herba brauen' ursin®. ist ill/tsila deh. Der Zusammenhang zwischen Urzeiten hinauf und scheint fertiyen kirchensl. gut. Tliemellc Hoheneck 1 0 0 0 . Auch k ä m t . in dem Liede vom Hansel June. te. vini lithauisch wird. 177.u sanskr. toi-? -te au Namen. gäben geleitet ( g e t ö d t e t ) . l a l . r e i c h t in aber a u c h Ue-rill'e d e r A b l e i t u n g e n der Ursprache Nadelholzzw «-ige schon einen D a u m . saugen. läse tu. dergöan ergehen. temo suis und a h d . vereinigen. (wie (tise = aber Kines Stammes tecmon dahse dihxel. tisa r offenbar. die Tatze. 1 0 8 4 . — tu. tetten s ä u g e n . schirren. beide Formen ebenso eimbr. O r l bei Nessel tbal. tenn in. und schweizer.ms. der s. d. 57. iman aber den t ü t t l a i n lassen tiljen. II. Teaicle. besonders der plumpe F u s s . 1 0 1 1 . atinne in dar h/rehen. in. Ebenso im uugr. takthoti woher dulixe in d e m s a n s k r . 17: paitn daddjandeim - den S ä u g e n d e n (iv yaOrbi iyo-j'jccig x a t ) r a t ? Svlcito-jaxig. Temel. (Müttern) — Omen hat go- paichtigot. dar. L e x . G r .se und das behauen. der- vor Zeitwörtern kraiikhen vgl. einen >. Der gastliche hat aber gemeint es hat% ümme prücht. Töllian. titilcun aus d e r A h l a u l r e i l i e taks)ia-l. W t b . das E r - hnsehen. die T e n n e . K a u m .GG S o h r o e obiges lat. name. hat gefettet. takthati. p a r l ä t z e I'. luascul. — taizle it. Deichsel g e h ö r e n . als S t r e u zu g e b r a u - musste. t a i . Bärentatze. auch Kömergruiid Oft bei Unterlak 1770 mit 8 Häusern. Taubenbrunn oder Ticfonbrunn. Name in Nitterdorl 1750.u .id«>lliolyJiiiiini kiichenslav. tel. wonach c h e n . Sr. Pauliscb 1713: Teli Telian s. Sehemnikz 1 3 0 2 : Timmel. Thomala. Plural tatzlain Fiisslein: das ratzte xleat a/'proitem (atzte s. Taubendorf. d e r behauen tesati tu iiyuyeili auch Sanskr. in Dies fügen behauen tnkshati ist lat. 1810. e b e n s o alt . derwisch m.vus. B e r g l . 11. neute. wird abgeleitet aus deh.sein die abweichenden bedeutele wohl die Sitte. dnddjan s ä u g e n . H o m b e r g 1 7 5 0 . Dreschboden. Bergl.s. 8 1 0 . (Irr F u s s . talze f. nur an Einer Stelle Marc. gr. m. Taksa hauen. täjen s. Im ungr. 1858. zu wenn m i c h letzteres bedeutet.teee. tenni n.w ä«ö*dv«t): si häts . D e i c h s e l . ini! zend. YVtb. s. wozu bezeichnet. ital. 1 3 . ahd. Tel v. der- erkranken.

Jr^jy. Tiefeullinl bei ftbenlhal. das Entlei» sieht auf breitem Füsslein.pseudociniLrisch i g o t i s c h e s daian saugen auidi saugen dhoyatl m e l k e n . Dirnen. got. saugen. — das Hühnlein führt Hühnlein. balle 1 7 7 0 sechzehn H ä u s e r . das hüenle w ü e r o t hüeulain. Das dritte Jahr ^odienet. das hüenle w ü e r o t liiienlain. Vielleicht lledeutung und ist gab von sanskr. a hüenle werdienot. . Tiefcureuler. das andere s a u g e n . Das zweite Jahr gedient. Die Formen sind aber aueli s o n s t beachtenswert!. altslav. Vorkommen beider Formen (tajen Uottsehecwisehen und l'seudn - Cfmbrischen saugen und tetteu sEugen) ist wichtiges ein Zeugnis für dun Zusammenhang dieser beideu Mundarten. Teutschinumi. l'nter — um 1 7 7 0 mit 37 Häusern. das ratzle slent auf jiroitem tatzle. a h d . ein Hühnlein verdient. ein tdjun saugen schwankt). ein Eotlein verdient. Name in Dürnbach. hochdeutsch. t<i-j-uh {aetari. Bier legem Ein Liedchen möge hier Platz bilden. Büchl Ortschaft 1770 von 12 Häusern. Häusern. — Das dritte jiir gedienot. Ober — tun 1770 mit 0 und ( a h d .. iludiljitn gotscheewisch . im Das A u s f l u g nach 67 GotUehee. tutjtin'f). — i l a s Höhnlein führt Hülutleln (Plural).l ' i n i h r i s c h e n w o h l Üeutschnu.Milch zu säugen d a r f mau aus vermuthen. Cimbrisch h e i ß t ein W e i l e r Tie/fa dienen 1) dienen. es uralte W ö r t e r . a ratzle werdienot. säugen.'. Das erste j ä r gedienot. doju s ä u g e n . d e r e n E i n e s n u r a l t - nur gotisch noch v o r k ö m m t . s ä u g e n . pseudo-chnbrltcti i täjen dudlii n. D i e n o n. götecheewlich dlni altgeleitet trinken gehen.Ein Anmerkung. . gr. 1750. die leiten säugen. ursprüngliche /. — Von . Liechtenbach.wischen säugen. teilen dein G o t t s c h c e u i s c h . Das erste Jahr gedient.Milch. und ditd/ttin. ein war ( s o w i e die v o n tacture m h d . — Das zbaite jÄf gedienot. als bewahrte s ä u g e n . S a n s k r i t d/ni. 2) tälolc.

Das lample s ä g e t : schir mih Das LBmmlein sagt: schier mich. — Das wierte ji'tr gedienot Das vierte Jahr gedienet. ein Lamm lein verdient. — Das wimfte j ä r gedienet. das Endein steht nuf breitem Fiisslein. Das goißle jaget! [diska plaska! Das Geisslein saget: [diska [»laska! das lample s ä g e t : schir mih etc. Das parle . — . a goilMe werdienot. a küele werdienet. das [inrle saget ete. das ral/. Ker Truthahn sagt: lange Ohren. einen Truthahn verdienet.le slöat af proileni latzle.säget: längen ure. Das siebente Jahr gedienet. Das fünfte Jahr gedienet. — Das soksle ji'tr gedieuet Das sechste Jahr gedienet a wakle werdienel. — das Hühnlein führt Hühnlein. ein Geisslein verdient. Das wackle s ä g e t : piek m i h ! Das Ferkel saget: jiiek mich! das g o i ß l e saget: etc. «las hüenle wöerol hüenlain.68 S e h r ü e r a p drl« werdienot. — das Lämmlein saget: schier mich ete. ein Ferkel verdienet. — der Truthahn sagt ete. ein Kühlein verdienet. a laniple werdienot. — Das simle j ä r gedienet. — das Geisslein saget: etc. Das küele s ä g e t : milch m i h ! Das Kühlein sagt: milk mich! ete.

Das Wort scheint im Ö s t e r r e i c h i s c h e n nicht ü b l i c h .sli'in sagt* teil mich! etc. saudierne f. V g l . ein Hülilein verdiene).Mannlein verdienet. Schweinemagd.säget: bieg mihi Das Hüblein sagt: wieg mich! Das mandle s ä g e t : lieh mihi! das rössle s ä g e t : rait rnih! das küele . I i i ) . Das achte Jahr gedienet. dlcrne I'. Ebenso diarna. Des rössle . ein Rösslein verdienet.säget: rait m i h i Das [{ös. Idandicrnc f. dierihdirndle dima. suche.E i n Ausflug nach G9 Gottschec. Das mandle s ä g e t : lieh m i h i Das Männlein sagt: lieh mich etc. Das püeblc . guet. Magd. — Das achte j si r gedienet.säget: etc.säget: milch m i l i ! das wackle jaget: pick mihi das geißle saget: pliska plaska! das lample s ä g e t : schir i n i h ! das purle s ä g e t : longeu ure! das ratzle . doch hat es Lexer (»1. Lex. — — Das zehnte j ä r geilienet. W t b . Häufig erscheinen diese Formen deminutiv: diernlc n. Rärnt. Das sehnte Jahr gedienet. — — Das neunte jar gedienet. dirnle cluihr. plui". a rüssle werdieuet. 61- . das rössle s ä g e t : etc. Jungfrau im Gegensatz zum Jüngling (knitvht). Das neunte Jahr gedienet. ein . das wackle s ä g e t : etc. wiche. a p ü e h l e werdieuet. im Lohn stehende Dirne . ticrlain (wie bei Hebel Uerli). das Thier. tierle n. das kiiele . a in an d le werdienel.steat af proitem tatzle! das hüenle w ü e r e l lu'ienlaiu! — tler n.

ital. Name in Malgern Dytrich. 1390: Metzenseifen 1858: Dietrich. Heubühne CWtb. Schmell. toil n. Teadin. — tischgerisch n. 2 0 9 . Teufel. so auch Schm. Name in Schalkendorf 1750. dille f. ein mythisches W e s e n . 1 3 7 9 : Dittrich. russ. W e i n t r a u b e .. toiglain. dilo m. der T i s c h s c h e m e l . tolde f. B. (vielleicht geris) K ü r z u n g des Ihüregreis ei in i aus alemannisch greis scheint durch U. pfnrm. Name in Graflinden. T e i g . d. Demiii. ioiglc n. Tclian.70 S c Ii r ö e r Dietrich.läger) ist der Teufel. Baintoudc f. B r e t t . ist der tiöwcl. 1700. •lil m. auch im Scherz wergeltsgolt in. deöf'ol. ffvjXfa. 1750. 1 3 9 9 : Dietmann. Name in Gottscbee 1750. z. ahd. in Kärnten Teadin Lex. Traube. etc. Name in Gottschee tiewel m. tala m. in Neusol KJ40: in Presb. zu suuskr. Grundstück. hingegen Schweiz. 1783. Ilergl. Tödinne. zu sanskr. der I 15. der W e d e r kärntisch dulden Uaumbüschel Stald. D a c h b o d e n . gerisch u. altsächs. Tittmann. Lex. Praben IG14. Tischtuch. K l . F l ä c h e . Heuboden. gr. —beackel. 22. noch eimhrisch. Ahd. 252. Diele. im ungrischen Bergland. diobol. I. I. W t b . Weissenst. s. Tornetz. V g l . toude f. G e r ü s t e . pl. I V . got. Unterbuchberg 1 7 ö 0 . Tliiirgerüst Stajd. diaoolo ^tdßoXog altnord. Kämt. Erbtheil. dilld. Tollian. Lex. altslov. diabdulus. Kämt. Das Masculinum h ö r t e ich nicht. n. liurcl. mhd. 306. das Brett welches die T i s c h i u ß e verbindet und als Schemel dient. Thiinm. G r u n d s t ü c k . Die auffallend ab- weichende gottcheewische Forin scheint alterthümlich. s. eimbr. zu e r k l ä r e n . d. Sterbelager. z. tauirel. tiiirid. Tödin f. über sie mein Naehlr. Of. dil. s. T i s c h . worauf F a r n w ä c h s t . //)'«. pfännentoil n. aber auch dar (iriiciirockhate ist dar Tiöwcl der Gfünrock (wilde . iliacol djöfull. Thelian Gottscli. altnord. Das Folgende ist davon abgeleitet. toi/!. P ö l a n d l . 2 8 7 . .. tisch m. II. thitja. — tisch- baidiel f. teuwel. Im ungr. namentlich in Krickerhäu TödSnn i . ciinbr. 1 7 5 0 . Boden. s. Der Alp. Name in Mooswald Krapflern. todeshettc n. T h e i l . dilla f. Iii) f. angels. Tölliiui Thöllian A l t s a g . toig m. Altlaag. in Dittrich. Tonischitz. dille f. ahd.. In Käsmark 1 0 3 5 : Kaschau Tittmann.

deminutiv Töne." — wie es dir im Kriege wird ergehn. sai lantic boder tdater. wahrend meiner Anwesenheit in Gottschee. Wackernagel. torhatl m. Liebe. Töplizlc. A n t o n . Die Echtheit des Liedes im W u n d e r h o r n w i r d bezweifelt s. das B ü r g e r zur L e n o r e veranlasst hat. altdeutsche Blätter 1. den moirarln. den tönten die Todlen. im Liede s. tot töat todt. Dornbusch. lieber. Asö da sprichet den liebe . Liehe. agcndorn m. Slovenisch torba. Hagedorn. ins hör m u u ß ar morschieren. B Seile 7 7 . Ortschaft. b u c h e n ? " Oder thust du. zu meiner großen Überraschung. j ü d e s e h dorn jttdedorn. T h o r w n r t . W . Hirtentasche. töarbe f. „ S o komm mir. das Volkslied. Vgl.71 Kiii Ausflug nach Gottschee. ins Heer muss er marschieren. dorn n. S. cimbr. E s baroten zboi liehen. Dar liebe ist ins h ö r geschriben. des deutsch. Der Liebe wird in's Heer gesehriehen (assentiert). zu sagen. Des Tadten Reiters Braut. top ii. Thor. T o n . So spricht die Liebe: „so kirn mir. nicht schlafen? boder tuest du. Ks waren zwei Liebe. wachen?" . Volksliedes S. Lieher. konnte bisher in volksmäßiger Fassung nicht aufgefunden werden. dass es überall in Gultschee bekannt i s t : Die Todlenbraut. torbe f. 1 0 4 . et släfen? „So thust du. Vilmar Ilandbttchl. Aus dem Munde einer allen F r a u in Mitterdorf zeichnete nun Studiosus G . sei (st du auch) lebendig oder todt: bie s dir in kriege bert dergean. 1 7 5 0 m i l (5 H ä u s e r n . liehen. Nachträglich fand ich dann. hagedorn. Abort klockhet im dar liehe: Einmal klopft an der Liehe: „so tuest du. das Folgende auf. lieben. Jaklitsch mit andern L i e d e r n . dar töate. 153. ze s ä g e n .

Marmelstein. et släfen. inarlstoin! „Huck dich. buchen. liehen. jabul ahin afs griiene wraithof. lieher. er hebt sie aufsein hohes Rost. A r nimot seu bai s n e b a i ß e r haut. lieber. jawohl dahin auf den grünen Friedhof. lieber. Lieher. kolsbärzeu erde! spalte dich. inain l i e b e n ! " „Komm heraus.72 S c h r t i t* r „ l tuen es. dich fürchten?" „Ben hart ih. nick dich. — sie reiten dahin an Wege (weg)." „Kirn a u ß a r . . null w ü r c h t e n ." ich thue. — „ S o tuest du. bist hei mir? Bie edel dä scheinet dar mune. dih et würchten „So thust du. klieh dih. wachen. ruck dih. beim du. lieber. Liebe. Und heraus kömmt die Liebe. lieher. jiist pni m i r ? " — Wenn du. Aso da spriehet dar liebe: So da spricht der Liebe: „ r u c k dih. Klieb dih. Lieber. bie stat da rattönt di tdalen! — wie leise da reden die Todten! Seu raitont ahin zau Iure hie. Lieber. seu raitont ahin au b ä g e . Wie werde ich. Kr nimmt sie bei schneeweisser Hand. ar hewot seu af sain Imaches ros. nicht schlafen. lieben. dih würchten? oder thust du. Liebe mein !* Und a u ß a r kimot deu liebe. i tuen es. spalte dich. Wie „ e d e l u da scheint der Mond. Liebe. dich nicht fürchten ? boder tuest du. kiin außer. kohlschwarze Erde. loh thuc. mich furchten. Sie reiten dahin zum Kirchlein.

. vgl. du erde. — Den dri- schel S. poseh. vgl. vgl.Pathe. Hoheneck. woraus der Umlaut des Masculinum sich erklärt. Reitgerte. 50 verschlinge. frauniger. Kerndorf 1 7 5 0 .ebenso. §ihen ganzen j ä r und drai tüge. gen. besteht aus dem drischclstäp in. nicht mehr e i g e n . (o/in. Tramposch. 4 6 4 .t&to m.'iO.. Pathin. tot im. pa/>n>. dem Stiel und dem drischelshinc in. soder. töte m. I. alid. du Erde. S. Doch v g l . auch däder SO wie öslerr. asödre. mit durdur g o l . die Todlen. Karat. de luaten. W e i n h o l d alem. Alemannisch für dert. gedroschen. deret. N e u f r i e s a c h . Als herum ist gekommen der Morgen. Sehm. töte f. traibriietlc n. Name in M o s e l .. G r . Bern und das Appenzeller Hinterland ausgenommen. tötl m. keine Sprache hat sie nicht verstanden. Reinthal um 1 6 0 0 . tote m. gen. koin s p r ä c h e hat si et werslcanen. tonte I'. Tram- . W'einhold hätte hier Hebel's gedenken sollen: „du scbalk dort hinte. drischel. Iii drisch ich dresche.Ciinhr. prani Pusch Schwarzenbach 1614 ist vielleicht dasselbe. draschen dreschen. Name in Schwarzenbach. dort dort. Schwarzenbach. im Liede l ä g r e t i t i l e s.. wird a n g e h ä n g t : dortdre. III.ee> So wersliek. d. ahd. Trempusch. vielleicht aus ahd. dura 17. Name in Proröbel. Sie ist zurück gegangen sieben gange Jahr. d. toto m. duodvt.73 Ein Ausflug nach Ootttcb. Sehmell. Tötmann A l l s a g 1 0 1 4 .totu f. „ d e r heutigen Mundart scheint dieses ö für e. Trompescb- ahödre. dar. 51 ist hintersih gegminen sihn ganzen j ä r . keinen Menschen hat sie nicht gekannt. — sieben ganze Jahre und drei Tage. Name in Göttschee dre. Nesselthal. 1 8 2 ) aus so Trempusch. kein menisch liät si et gekennot. (ata 1'. 3 0 . da. das Sehm. vgl. Totmanu Todtmann. so la de lantigen plaiben!" so lass die Lebenden bleiben!" Bonn (lmar ist kamen dar s m o a r ä n s . erklärt: L o r i z a 122 (vgl. meinsch i seh di nit?" Überraschung im Garten. Tittinann. 3 4 7 . der Dreschflegel. s. I.

kleine F l ö t e . Bergl. C W t b . Viehweg. drols in. sonst drischü- linden sieh beide Formen. 2 2 9 . trein auch neben T r o j e r . n. drin darein: t ü r k i s boliaina null kirnet Inn a scliüssel. V I . troi und aus roman. 104. slillstointrne m. f. G r i m m W t b . 71 f. drischel f. ahd. strozzare. drischt dr!schelshinc m. cimhr. k ä m t . stap. dazu ital. steir. von trieb Cimhr. (\rozze m. ahd. bcl m.74 S c h r ü e r t r i c l m. ahd. der herabhängende. troc m. cimhr. Tischkasten. d r i s c h e l s t ä p m. Im ungr.. troc. der driscilld f. trielc n. 1614. dross m. soll wohl heissen auf das t r i e l . freising. in Zarz Trojer. Schöpf 7 6 1 .. S. Personenname. schwinkc m. dross. 1420. Rusbach. tirolisch trnje Lex./fu tisch tragen auftragen. sonst ö s t e r r . Ebenso k ä m t . Kämt. dröakläch n. . Tischlade. ist auch T r o j e . auch k ä m t . der Stiel. mhd. Mosche 1750. G ö l m . trügen tragen. bei deren Bereitung man sieh beschmutzt. Ü b e r das W o r t s. Tisch . trulte f. So auch k ä m t . sbinko m. mhd.. obere T h e i l . die Tbiirschwelle. Name in Mitterdorf 1614. f. cimhr. eine Speise. drozza drozza f. powalitze. — 173. dem in. d r ö a k e l n sudeln. Lex. L i p p e . tischtruge f. besehmutzen. s. trottl. trief m. S k r i l i . t nicken trocknen. und f. Fromm. trok m. 7 1 . Wtb. 1418: Trojanas? Trompesch ex Schwarzenb. Troyc. salz d rinn und r ä c h t ballender prunne. trains.. Auch in Kärnten Tschermoschnitz. vgl. trtl körnt. trötcl m. Kasten. G r i n t o w i t z . 351. L e x . 30. Feldweg. ital.l c . truogo.. Hinterberg. C W t b . und eimh. train. Ohertaplwerch. 110. Stockend. Sowie V i e h w e g als Personenname erscheint. . Diez rom. Namen 131(5: am troin. L e x . der Blödsinnige. Pfeife ans der Rinde der W e i d e . treje ra. der T r o g ... Cimbr. Allsag. L a d e . Tramposch. II. 7 2 . t r ü g e f. K ä m t . drischauwel m. dvisehcfa f. die Kehle. Speisen auf den tragen. deren zweite die mehr alemannische ist. a bapse bat mili auf di trielc gestochen Elze 44. der W a s s e r b e h ä l t e r beim Schleifstein. C W t b . 758 und 7 5 4 hat die Formen trnje. Dreschflegel.

„tnckhanle n. V g l . junklschelliniie f. Riickcnkorb aus Weidengeflecht. auch adrumm s. 40. luchent. „ U u t e r l o s i n " (vielleicht — Niederlosin) 1087. tuen Ihun. Junggeselle und Jungfrau. vgl. im angr. ersteres mit 7. tir Thiire. Vgl. Auch bei E l z e 1 8 0 1 . Stine. auslucn. Sloven. trupfaizen tröpfeln. 74. S p ä t e r T i l l . dnchallai oder duchinwür fortwährend. ist vielleicht zu vergleichen der Name Tschiun (ital. deu tschcllinnc die Genossin. Sele. Oher- und T ntcr-Tschatschitsch. s. daitscl. B e r g l a n d : Andreas T y l 1441. trnpfaxn. t ü r f. T i e l häulig.. Die Aussprache Unterscheidet deutlich zwischen für und tier. tuon. Dulücrn. a Hai und durch. 7 3 . lochen sich a u f b l ä h e n . čeru. L e x . tulte 7 5 .Ein Au$f]ug uneli GotUcbee. der K o r b . Krapflern. sie bat fortwährend ge­ sungen. (rupfe m. tschokheu slossen. korb. Impfen. Cimbr. Tschinc. Masern 1750. Schmidshäu lebte noch eine Familie T u n k e t Bergland in 1858. tuch alleu (alle T a g e ) immer. cionno?)< Tschinkel. ducliet. sloven. ducket. zoindle. V g l . ängetucket aufgeblasen. Name in Stalzern 1 7 8 0 . Schalkendorf. i tschell m. vgl. Lex. Geselle.-österr. E l z e : durchinwür in Einem fort. Lienf.. durch immer. ist das 4 tuckhdnle. Vgl. Name in Gottschee 1 6 6 9 . L e x . Im L i e d e : si hat durch gesung. tuken. Oberem* Mal gern. Tscherne. vgl. t s e k ö k a r m. Trude. I. Hornb. auch wohl co/re. tullat toll. Slössel. . in Krapfenfeld. L e x . Mraucn. Sök Rumpf. tuten. Thunkcl. Neulosin. Name in Stalldorf 1750. — Junktschell in. 7 6 . 1750. V g l . 7 3 . Tschatschitsch. letzteres mit 2 H ä u s e r n 1 7 7 0 . Rair. Moos. Im ungr. Lienf. tuchet Schm. vollenden. Genosse. Name in I l i r i s g r u b c n . Stockendorf 1780.* Düllc. ziste. schwarz. drurnmain darum. Name in Niederlosiu. tuchnt Lex. S. Federdecke. Name in Mitterd 1750. tuchcnl f. k ö r n t .. 3 5 7 . d. tschorbc f. da» wrabenhanle s. Tropfe. in Rusbach 1 6 1 4 . trotte f. Tnnkcl. vulgo Tschatesch. Vgl. Liechtenb. Vgl. d. durch alleu.

Sonst lüAhen. sloven. pfaifen 2. |d. das t ü t l l e . klemmen und tilkhcn = fressen und saufen. tuttat lliöricht. § . got. daneben der D o r n : (er/t (slovakiseh trtt). 1767. dar. Seele. W e i n b . — Tropisch in Gottschee auch für trinken. 5 2 .en s.r. 4 0 5 kennt es als fränkisch. Dürnbach er. tut t dum m. 4 5 8 . par. tiir. und auch in alemannischen Gegenden. W t b . die T ü r k e i : im L i c d e .-l. s. $alb gedrungen. beler. schon 1 3 8 2 : T ü r k . 11. Mais. r ä c h t . pn um MS. harzle. und ciinhr. Thessalon.7e H c h r ö e r Türk. anzusehen sein. wie am l l i t l c l u i a i i i . wertle. legen. Name in Göttnitz 1600s in Gottschee 1684. wenn auch ins Kärntische theilweise ein- sahen. und so werden auch die Fälle. z. I I . starben. auf dem Ilorne blasen (SIOVPIT. V g l . zählte 1 7 7 0 drei Häuser. Schm. k ä m t . main das HUtle tuet l mer fite. in verschiedenen md. bair. Die hd. spack. türkisrhboizueu knölluin s. — T t k h o r n n. lurtclfaube f. letzteres wird E wird in den meisten Fällen. 1 8 3 . was einer Ableitung von D o r n . In Schemn. entgegensteht zwölf Häuser. egedachs.platzlc s. L<x. Hrnpauma Cornea Silva Graff V. 3 0 7 : ahd. Vgl. d o r n . F ü r e scheint es zu stehen in. d.vjz. tuia. W e l s c h k ö r n . Schon gotisch (Korinther 15. Vgl. 1 6 ) : ftuthaurn n. tüten tulen. s. £ r $ t . 70. E und E entspricht dem mhd. t ü t t l a i n die Mutterhrust. tiirkischboize m. § . mal. bau lig ZU K A : stale« seab.. E i n e n d . slowenisch dren Cornelbaum (slovakiseh di'j//). n-jj. hatte 1 7 7 0 Turn. Deutsch. A : asseu. u. echt bairisch-österreichisch ist diese Erscheinung nicht. d. Form w ä r e aussen.Tuthorn. knülle. ahd. Hinter- land. Dürnbach bei Möse!. So in lliek. wird das W o r t nicht aufgeführt. gaben. See. Weiuhold al. Thum bei Graflinden. 20. I . a. Mundarten erscheint es Gr. I . Gr.. Turknilimt n. e p p ä s . E und Ei preiinen. Wortform. laben. dnti). 1 1 . licdlc u. G r . vgl. Schmell. Name in Tschermoschnitz um 1600. . Gramm. seks. türuiich n. tuttc f. plackat/. Cornelkirsche. 1 6 6 0 . Ausnahmen bemerkte ich in Gottschee in : unterdes. II. Dirnlein S ehm. K o r n e l k i r s e h e n g e b ü s c h e . (tttrren) wagen S. im L i e d e . 4. ti.

henkporc f. d'eberlinge heut uf a ploche wette nid er gelingen und gekrispot: die Erniel werden auf einem Brett stark niedergeschlagen und gerunzelt. fhnbr. Cimbrisch ein Weiler Ebene. die ö s t e r r e i c h i s c h e Mundart elidiert: geprennal. strebet österr. besser nhin 8. österr. cahin m. 302. Egher. ann. guoten. ato (ahd. Name in Krapfiern u m l O O O . — Else L i s i . Ermel. Büschlein. <Schrfler. Eggert. 110. 7(7. beides haghedisse s. guotiu etc. ehin dahin. Kbcnthal. sonst Elso. Metzenseifeu: Eiben. in Z a r z : Ehelein. damals Name in Sele. hoiduiu von Buchweizen. E l s c h e n . hingegen das dem mhd. ätti von einem vorauszusetzen- den Gottschcewisehen anü. diu. wemf fünf. — Besonders merkwürdig Toa Anton. Name i n Goltscbee 1084. D e r cod. himbeere. das qiiber edle litech. richtet gethan. S. C W t b . edel im Liede Mägrclitzle s.däs müsset ur. toig Teig. Eisenzopf. Hoheneck. im Jahre 1014 noch Jelscn Zapf. die lleindormel. hie edel schabtet dur müne — tauten. Jelscuzapf. Rhen hei Moröbilz hatte 1770 dreizehn Ilauser. k ä m t . d. richtt. egidehsa f. egerechs f. sind ä n e ate Deininuliva = So nni. EU. Kggcr. Arno. a h d . und ein anderer Ehe nie. das zetet nr. kögedachse f. 'prent. mhd. / entsprechende EI klingt: ai. bei-. M y l h . Elsit Else. Mlid. Auffallend ist das h ö r b a r e E in Bildungssilben. <)<)3) sehr weit auseinander. In Tschermoschnitz noch E l s a . eigentlich Elsa. — In Zarz nur Eggart.nach Qottscb. gmücht. eberlinc in. EI ist Ol: oier E i e r . ehin.77 Ein AusUtig.J 6 . v g l . das z. d. Else kleine Else. In Schemnitz. Ii. 30" hat: una luxerta ein edocht. oinder einer. Elise. Uli. oheim. — Hier gehen hexe (s. getuuu gemäcket ö s t e r r . E l s i . ftto). D r l mil 2(5 fläiisern (1770). Eidechse. E für I: her w i r . Elso E l s e . klingt beinahe wie ai i n : den. Auch eimbr. mon. in dem L i e d e d e s T o d l e n das Brau. oheim. a . dazu g e h ö r t auchJS für vi poschic ri. mhd. i l a l . E l s a . ttrdt streut. Tone = ist das E für / als Diminutivendung: T o n i . Ahd. nami. . Lex. t ü s t e r r . Oheim. beut (?) s i n d . österr. EkerU egedachs in. Eybin. Jay scnzaplinnc ex Hoheneck 1(584 s. heisst es nach E i n e r L e s a r t : hie stdt du raitont di und gofd. /o/V Theil u. adicim. 'tun. kexin) und Eidechse (mini.ee. E .für Oheim. w i r d .

entsprechend (aus anchd für unehju). Kppeich ex Klindorf 1783. du bergt es Dazu v g l . 4 4 . 1 6 8 4 . Kollern. S. Zwislern. Tiefenthal. Siehe oben anc. prankclii. Im ungr. Deminutiv form: cne in. ahd. $"* jenes auch S.. ist. 4 1 1 . Klindorf 1084. Schalkendorf.s. waintlain s. adelige Familie aus Gottschee. 4 4 . wleie*. jenes. in erlagen hau ich a gröalkn hirilS gesachen. Elze S. Mitterd. Zwislern l(>84. Erker ei Windischdorf 1 6 8 4 . Lienfeld 1 7 8 3 . enpfdhen. ltcrgland Darst. Hain. von. Dienstag s. Der zweite Theil des Wortes erinnert an die im Canton Hern vorkommende Forin tä$ für litis. S. 3. seheint es nicht mehr üblich. Windischdorf. W t b . Altfrisach. Jone. H l . Wth. es im Volkslicde s. der Bedeutung nach ahd. kärnt. eantar eher. tac. ahd. 6 8 . entar. einpar. Eppich und cimbrisch : Evech. Neulack. I. S. so heisst der Held in der Ballade: Magrelitzle s./Kernd. Weissenstein 1750. encr. Der Form nach ahd. oslerr. Sehrn. enes jener. infdhan. tnhd. in -aich zu verwandeln. enchd I". Mitterdorf. Schalken- dorf. ertiic m. Eppich in Klelsch 1 5 7 0 .. mhd. schaißcrtäc der Faschingsdienstag im S c h e r z . 7 . 4 1 . d. Windischdorf 1 6 1 4 . Lex. düprdwestiefmueter: jungen huusfnrt. I. 85. hrani ige. engelpoge ni. Reichenau 1 7 8 0 . Der eantigc der frühere. Eimer. M a l g e r n . Grossvater. emper m. Stald. 1 0 3 . s. Schm. Gr. aber Sehmeiler I. vgl. W t b . welches sonst nhd. Knöchel. G r . enckila was von jenem abgeleitet ist. 1 1 7 . Iltis. 1138 f. Neulosin. cimbr. Moos. I. Al Igom. engelpougem. Anmerk. eno m. Elze S. zeigt sich auch in Wririraleh. Vergl. cncu. Ebenthal. emplüchen empfangen. unter: elendeis. 8 ) . K l e t s c h .. Kofiern. auch heant. I. engelpogen und engelpoan CWtb. Oherlosin. s. 180. bair. 8 4 . 2 6 8 . 2 0 9 . Kerndorf. Auch bei E l z e 1 8 6 1 . Noch jetzt aleinaiin. Erherg. in -Ich g e k ü r z t erscheint. 106 ( 4 1 6 ) . emper. v g l . was auch eine Deminutivform von üna f. Die N e i g u n g derGottscheewerMundart.78 S C Ii r fi e r Elspargar. Malgern 1570. bair. engelpouge Lex. Altlack. Ellbogen. enkhac I'. II. d.ursprüngliches ich. (fehlt im mhd. heirütenmuinen . 4 0 . Stald. engcltaschc f. fiihon.

in es/dach n. 8 2 . der Plural (nicht nur das Neutrum) und so auch der Accus. Dies W o r t ist wohl erst neuerlich ein gedrungen. ette f. s. wie das Nachfolgende zeigen w i r d . llei d e n D e u t s c h e n in P i e m n n t findet d i e s e K r w e i e h u n g d e s f 7. „jenen (All). egidü. Bern eichte Stald. nezzilu. s i c h d e m n a c h : am M o n t e U o s a . hat dies -eu angenommen. für niden. In der Schweiz öyfe f. 7 3 8 . essel L e x . Aus mhd. hingegen den scheane. 3 3 7 : rimbr. iu nach dem unbestimmten Geschlechtswort: u schäaneu. l. 827. Grimm G«r. Scholl: e i g e n t ü m l i c h e n in C l e m e n t Zwischenlaut wen- S. Egge. I. d.) ist. für nesselt mhd. etewuz.priestar perieht&t zen ehigen güetern der Priester hereitel vor z u den ewigen G ü t e r n . iitoalf? und «V///. Das s p a n i s c h e / / k l i n g t . attn S c h m . o7/e. mhd. Lex. 3 7 . W e i n h . 206.11 t<> (finget-: gcr) die Deutschen gleichfalls erweichte f sinit. (sowie allgemein österr. 1 1 0 : k ü r n t . s.uilend Ii. dm. chic ewig. alem. 3 angeführt ') 1 habe ). ctbiis.4 Nesselgebüsch von esset f. auch kamt. die einem bestimmt abgegrenzten schwiihischen Gebiete angehört. etteu. nur noch im „f Imbrischen" und in den deutschen Mundarten des ungrisrhen llcrglandcs anzutreffen. iht niht. weitere Formen unter hettar. Fund I .) lautet.(s. ettes irgend einer. ssigcn beschmutzen. M o l . weil dies at. kämt. versieht mit den S t c r b e saeramenten. et nicht: aus mhd. eu euch. eimhrisch. nicht anzunehmen. nezxele. Z u g l e i c h Andel sich mit dieser E r s c h e i n u n g die V e r h ä r t u n g lliin- . cppiis etwas mhd. III. S i n g . Stewaz u. 8 8 . das n e u g r i e c h i s c h e ]3 k l i n g t m i r w i e rr>. d.les H ' / .) eppqms. d.) lautet. I. Fine E r s c h e i n u n g . die ich Lautlehre S. ahd. der dem n e u g r i e c h i s c h e n u n d s p a n i s c h e n b c n t s p r i c h l " . iht. indem sonst et i n Gottsehee at (s. eingedrungen L e x . egede. aide. Ins Kamt. Die Verwandlung des F u n d V in VF ist in der Ausdehnung. eppes Lex. u />' : .'il» n e n n t dies v o n P und II. i n l a u t e n d W (betirr: liru-iirt. att. Eine Weiterbildung von et— ( i n ahd. in Uottsehee Ivs findet u n d in den ungr dOrfern. Gr. beesiget beschmutzt s. Fromm. VI. au der Ilm uedn. 147.inl. Zeilschr. Anlautendes // fällt auch weg in iden s. -cu: als Endung am Adjecttv fem. ettar.79 Bin Ausflug nudi Gotl »ehe©. 3 2 2 . = mhd. 1!)7. C W t h .

waiol m. Ü b e r den hier auf- fälligen W e c h s e l von Ii und L s. gewüchen gefangen. Berg]. — V g l . 4 . S. Name in Schalkendorf 1784. lain -liehen. sehr. 1 1 9 . in Rosa Qottschee. YVörl. auch waude f. sehr. s. P a l e n . II. und l l e r g s t ä d t e n sieh am Monte (indem am M o n t e - Rosa . Die Form fähg bei Stalder führt mich auf die V e r m u t h u n g . säuberst kleckhet et waintlain III I l m „feindlich. eimhriseh. lässt mhd. feinllu. s. 1 6 4 0 . Wegerich. md. walle f. Nachtr. pfaifalter. schreibt falte 89 . gevdtt. visten voraussetzen. F e l g e . mhd. gott- . wnile mhd. part. M h d . sehr. Auch cimbr. W t b . Eigentlich ö s t e r r e i c h i s c h ist nur farl n„ mhd. G r . 9 6 . auch noch woißen und swoife. r i m h r i s c h . 1 2 0 . Yaland. Das S f ü r S s e h e e w i s c h . valde C Wtb. viol s. 1 4 0 8 und 1 0 9 1 . 5 3 6 . Im ungr. C\Y\b. W t b . s. Schm. faldu. wackle n. I. 1 2 9 7 . Cimbr wisten und waisten fist. mhd. 1 8 . 1 3 8 . E i n d r i n g l i n g aussieht Schon Stalder I. wenig" Schmid s c h w ä b . wähen. das reine A (das hier überall für E eintritt) unterscheidet das W o r t deutlich vom vorigen. Aber auch bair. Im ungr. 2 4 . woudren fälteln. H3. Ableitungsversuche s. schles. s. Wälde f. neben wist m. wie ein nd. w ä l d r e n . W e i n h . im ungr. K ä m t . mhd. juhen. vintlichcn v g l . VYallant Name in Gottschee. L e x . d. Kärntische herübergekommen (lebtet ins sein. Feile. Veilchen. oh es nicht als Nebenform von Vieh anzu- sehen ist. den w zu u wird). waisten jiedere. Im Auslaute hält sieh F. Lex. wo es auch. walde f. ungr. auch wände f. f. wähen fangen. 3 4 8 hält es gar nicht für verwandt mit furch. D für <jr bemerken w i r auch in dem W o r t e badraich m. piten. besser als vulte. 118. k ä m t . Hergland Heudörfern findet nicht. III. porcus dürfte von alemannischem Tirolisehe. die F a l t e . Fack n . G r . F e r k e l . ß e r g l . allein gedeiht in W i r l e m h .80 S 4' h r ö e Daneben ist die Verhärtung des F in Pf'm Gottschee in einigen Füllen anzumerken. varhelfn. V g l . Worterb. vile. pr. finde ich L e x . pfarin. waielc n. dazu G r . waintlain nicht adv.

81

Erin Ausflug nach Hottschee.

walen fehlen. Cimbr. wcelan C W t b . 119. Aus
/'allere}

mhd. vade, daher dann ruden,

Ital.

in. (aus lat.

fallo

fehlen.

Das slovenische

fallt t, fehlen, ist wol dem Deutschen entlehnt,
walt, waut n. Feld mhd. velt; im w ä n d e im F e l d e ; hingegen halt
baut m. Wftld.
Falkhner, Name in Mal g e r n ,

Kletsch 1 0 4 0 , in Gottschee, Altlaag,

Unterwarmberg 1759.
Vallc, Name in Goltschee um 1600. Cimbr. Volle.
want m. Bursche. Slov. fant, ital. fante, mM.fant ahd. feitt/n; s. G r .

Wtb.

III, 1318.

Fara bei Kästet,
Seelen.

ist jetzt

Fara

ein ganz slovenischer

Pfarrort

mit 2 2 0 0

bedeutet slnvenisch Pfarre; Pfarrhaus slov. fa-

rouz. Heinz f Inns eurulua

de Fara wird

e r w ä h n t 1.383.

stand zuerst unter dem Patrouat dei^vou Ortcidiurij,
auf die von CiU't und von diesen au Kaiser

Fara

gieng dann

Friedrich

III. über.

färm s. p farm.
w ä r b e f. Farbe, warbar
Farbe, furbar
wärt f. gen. dat.

m. F ä r b e r .

und barvur

werte,

Daher slov. farba

F ä r b e r , furbutl

die F a h r t ;

auch

oder

Und burrutl

barva
färben.

wurt gesprochen, a würt

eine Fahrt d. i . einmal; zbo werte z w e i m a l ; auch wol i n «Inder
werte auf einmal. Ganz so cimbr. wart f. dat.
werte) C W t b , 119*. K ä m t , nur in an ändra

werte ( i n

oandar

forte und in ander

forte Lex. 90. — E s seheint in Kärnten nicht so eingebürgert
wie cimbr. und in Gottsehee. Es wird alemann, s e i n ; vgl. Berner

Oberland ein

fürt

einmal, zu diser fart diesmal, ander/urt.

mal Stald. I, 102. Schwab, allfahrt

ander-

Sellin. 179. In ä l t e r e r Zeit

k ö m m t es auch sonst vor Schmoll. I, 5(50. G r . W t b . III, 1 2 0 5 ,
10*1. M h . W t b . III, 2 5 7 5 , vgl. hört.
w u ß i i . Fass, aber a u c h , wie ahd., z. B . Graft" III, 7 3 0 : poahfaz

bibliotheka,
korb.

Gestelle, G e r ü s t e ; daher: schüsselfaß n. S c h ü s s e l -

w a t ä t h e f. der F i t t i c h ; ist

ahd,

fetah,

merkwürdig

in der F o r m , die genau

nur im Geschlecht nicht,

entspricht

der

(e wird a,

a wird « ) . Das Geschlecht und die Endung giengeu wol aus dem
plur. fetueha,

Graß*III, 4 4 9 hervor. Cinib. wettecliu

i'XWlU.

water, s. wuter.
fi- s.

W f t

- , ( = fa-).

weder f. Feiler, wedcrpettle n. plur. wcdcrpcttlaiu,

Federbett.

120.

82

S

i'

hrÖ

i'

F

wci- s, woi- (mhd, ve/'-) umi wai (nihil, r / - ) .
Feichtbüchel

(wahrscheinlich

Weichte f.) Ortschaft,

stati

Feuchtbühel

PichtenMgel

s.

die nach »'incr Z ä h l u n g von 1770 drei

H ä u s e r halte.

w e n w e i , aneb wemwe, wenf fünf, mhd. fünf, flectiert funve, neutr.
fünriu,

g o l . fhnf, ahd. //>//'• Also E für /.

Vorder!» hei Unterdeutschau, hatte 1770 zehn Häuser.
Verderhcr, Name in Moswald und Kerndorf, schon 1500, 1014.

Ge-

wiss von obigem Ortsnamen ahzuleiten. 1751* linde ich ihn i n :
Oberlosin,

Kollern.

Schwarzenhacb,

Kerndorf,

Hein,

Mos, Klindörf, Linfeld,

Sehalkendorf, Krapflern,

Gottschee,

Mosel,

D ü r n b a c h , Otterbach, R e i n t h a l , Fliegendorf, Skrili, Verdreng,
Grallinden,

Deutschen, Nesselthal, Liechtenhach,

Buchberg,

Riek, Morobitz.
werderben swv.

verderben, nihd.

aler verdorbene Eier.

verderben;

Wahrscheinlich

darben in G o l l s c h e c : werdarhen,

pari. pr§t.

werderhte

heisst verderben, ver~

werdnrhai.

Verdräng, Verdreng Ortschaft bei Mosel, zählte 1 770 achtzehn Häuser.
wergellsgott! 1) vergelt*s Gott! Bekannte Dankesredensart; %) aber
auch wergellsgott ra. die Fossbank unter dem Tisch s. tisch«
gerisch, wohl nur im S c h e r z , so wie man zu sagen ptlegt, der
Dank für die genossene Mahlzeit, den mau Gott zu sagen unterl ä s s l , sei unter den T i s c h gefallen.
werwinstern verfinstern, maindeu agea tuent werwiistero meine Augen
1111111 verliustern, verfinstern sich, sagt der Sterbende, i m Lied
der abgestorbenen Seelen s, heaehsait
wermächen einbrennen, d. i . farinam butyro tostam eiho admiecere,
im ungr. Bergland presen Darst. 174. Vermachen
gilt auch in Laibach.

für einbrennen

In Kärnten bedeutet vermachen verkehrt

machen, was hierzu nicht stimmt; es gehört vielmehr zu schlesisch mache f. Butter s. mächade.
wcrsrhälfen
Im

vermachen

d.

i.

durch

ein Vermacht niss

vererben.

Liede auf den heiligen Stephan S. d. heisst es:

sehaffajt du dl gileter, o Stephan mein?

bamon

W e m vererbst

du

die Güter, o Stephan mein. — M h d . und bairisch s. Schmell.

in, 333.
Verschieb, Name in Stalzern 1 7 5 0 .
v
werse, wearse f. Ferse.

83

Kin Ausflug nach UoUichet.

wersuechnis n. Versuchung, im Vaterunser.

Rudesh (M. Sehottky

Vorzeit und Gegenwart 1823, S. 208) schreibt: „führ
in d'verschuech/iaisch",

insch et

E l z e : „fähr ünsh et in die Versuchung

(yershuchniss)*; letzterer hat die volksmüftige Lesart in die
Klammer gesetzt und die s c h u l m ä ß i g e in den Text aufgenommen. Bedeutsam ist, dass die Zarzer in ihrem Vaterunser, wenn
die Mittheilung von E l z e , S. 39 f. richtig ist, ferschuheuz
(was

wo!

wersuechens

zu lesen w ä r e ) .

Mhd.

sagen

versuochenisse

bei Heim-, von Krolewitz mhd. Wth. II», 12 ist meissenisch.
werten

voriges Jahr

Elze 44,

„werten

hat unser jager a par

eine Intiriitch-ostfränkische

auch k ä m t . ; Cimbr.

Form

geschossen",

Gr. W t h .

1548.

wert.

Vessen, Name in Neuwinkel

1750.

wenehte f. Fichte, U m b r . weuchta

f. w ä u c h t a .

Die schon im A h d .

seltene F o r m fiuhtn ( G r n f f l l l , 451 hat nur ein fiutha)

ist uralt

und sonst (z. B, k ä r n t i s c h , hairisch) nur entstellt (f eichte)
halten. V g l . sskr. püga

m, Betelnussbaum;

Ttibm

er-

f. F i c h t e ;

lithauisch pusxis.
weuer i i . Feuer s. auch läHeuer. So klingt das W o r t auch cimbr. und
in Krickerhiiii im ungr. Bergland weuer.
wiaber n. Fieber. M h d .

ßeber.

wiche n. T h i e r , wie ciinhr. vighe C W t h . 120. k ä m t , viehe. V g l . sacke
Vldosch, Name in Graflinden

1750.

Vidmar, Name in Weissenstein 1750.

Widmar Elze S. 40.

wiercu, wicre, wier viere, vier v g l . wemweu.
fiken schnaufen. Vgl. ahd. pheho fremitus G r a l f l l l ,

324.

wilge I. der Abend vor einem Feste, wobei gesungen wird, u r s p r ü n g lich

Todtenamt,

C Wth.
vgl.
filgje

120,

mhd.

kärntisch

vilge,

slovenisch: bilje.
vigifje

Hingen.

cimbr.

Alles aus

Darauf w i r d

vilghe

Lex.

lateinisch

95.

ingiliae

wol auch Meinerts

f., die er für den nord. Schutzgeist Fgfgja

hielt, z u r ü c k -

zuführen sein.
P i l z , N a m e , E l z e S. 40;
FeldtB, 1646 Piltz.
Mar.

in K r i c k e r h ä u erscheint
S i e b e n b ü r g . Fieltsch

1G45

der Name

w i r d aus Felix erklärt,

348.

( w i n g e r m.) Das W o r t Finger

fehlt in Gottschee, s. negle n." und

lebt nur noch in wiugrat m. F i n g e r h u t , dah. slov. fingrat
das folgende.

und

84

S c Ii r ö e r

wingcrlc n. Das Ringlein, der Fingerring.
schon vingerli

Mlid. vingerltn,

aber auch

Flore, das genau obiger Forni entspricht, da hier

lin als Diminutivendung immer -le w i r d .
Fink, Name in Malgern, Sele 1 0 0 0 , 1084, Oberlosin. K l e t s c l i , G r i n tobilz, Nculaag, Ebenthal, Langcnthon, Maschen, Rushach, S t a l zern 1 7 5 0 . A u c h in Leutschau 1000.
Virant, Name 1 5 6 1 , Elze 4 1 . Dies ist wol ahd. Wlraut
In Presburg

1379,

Wirnt. Ü b e r

den

uihd.

Wind.

Namen s. G r . G D S .

429.
Fischer, Name in Gottschce 1009. In Ncusol 1 3 9 0 : Vlsscher,
Fischer

später

sehr häufig im ungr. Bergland, auch in P r e s s b u r g , i n

Siebenbürgen.
wist m. F u r z s. waisten.
witsche f. Wiek*;, lat. vlcla,

ahd. u-lchha,

mhd. wiche,

wonach gott-

scheewiseh hlcke zu erwarten w ä r e . Statt dessen ist ein / ' e i n getreten, das hier w w i r d .
Fitz, N a m e d n Schwarzenbach um 1600, in Setseh 1 7 5 0 . E l z e ( 1 8 6 1 )
S. 4 0 , s. auch Fiitz. —

Der Name Fitz

erscheint im ungr.

Bergland, z. 1$. in Kremnilz schon 1328. — Fites
1 6 2 7 . — Fitzel

in Dopschau;

sehr häufig auf den Dörfern.

Flackh, Flack, Name in P ö l a n , B ü s b a c h , Tiefenreuter,

Mittenwald»

P ü c h l , Grafliudeii, R ö m e r g r u n d , Deutschau 1 7 0 0 — 1 7 5 0 . G o t t schee 1807. Die ältere F o r m des Namens ist Fleck s. d.
wlackhen 1) flecken, von statten g e h e n , 2 ) tanzen, im Scherz.
oberpfälzisch flecken

von statten gehen;

mhd. v/ecken

So
fort-

schaffen. S c h m . I, 5 8 4 . M h d . Wtb. III, 3 3 7 \
wlackhen s. wlockhen.
wladolitze f. wladälitzc f. der F a l t e r , Schmetterling.
wol aufzufassen
(ahd. fiedar-

als entsprechend

(>=u und a—a)

vgl. ungr. ßergl. (letala
fletterle

Die F o r m ist

einem schriftiuäßigen fleder

-itze von ahd. fledaron

flattern,;

n. Schmetterling. Nachtr. 20''. Rärnt.

L e x . 9 8 ; über -Itze s. d.

wlade winde f, die W a b e , Honigscheibe,
vtade Haupt V I I I , 2 8 0

(in

So schon mhd.

den von P f e i f f e r

honeges-

mitgetheiiten

alemannischen M a r i e n g r ü ß e n ; vgl. mhd. W t b . III, 3 3 4 ) .
Flaz, Name; Elze S. 4 0 .
wleansen weinen mit verzogenem Munde. V g l . S c h m , I. 5 9 0 :
VYlathink, Name in Setsch 1 7 5 7 .

feilschen.

8.1

Kin Ausflug nach Gottscbae.

Fleck, Name in Olterbach 1014. S p ä t e r wurde daraus Flackh f. d,
und iu dieser Form

ist er verbreitet. D e r Dichter

Konrad

F l e c k (vor 1215) war wohl Schweizer oder Schwabe.
wlechte f. die Flechte, besonders auf einem W a g e n .
wlci- s, wloi- wleu-.
wletcc h ü b s c h ;

alemann, /Uit, fläb'g

vlcetec. Daher sloveniscb: /letin

h ü b s c h . Stahl. [, 379. Mhd.
hübsch.

Wietze n. f. die Diele, mhd. Vietze.
wleuh fliehe! wleah wudcr! fleuch fördert heb dich h i n w e g ! — Der
Infinitiv ist mir nicht vorgekommen,
wliagen fliegen, wlcug!
wliaze unfruchtbar, vom E r d r e i c h :
flea\ze,

wliazer podem.

Ähnlich

kärnt.

Lex. 98. Zu ahd. /laz (lach vgl. Wietze.

Fliegender'. Interfliegendorf bei Unterlack zählte 1770 acht H ä u s e r ,
Oberfflegendorf 11.
wlockhen.

besser wläckheii breit und t r ä g e sitzen; vgl. Schmell. I,

584: /lacken

faul liegen, das etwa zu mhd. vlac l a u , tlaccidus,

daher flachen oder lawen,

mhd. Wtb. III, 334. Schm. I, 582

zu stellen ist.
wloisch i i . Fleisch, cimbr. wlaasch,

mhd.

rleiseh.

winde f. W a b e s. winde,
fachte, Name; Elze S. 40.
wochitze f. auch wochitze f, Brot,

Kuchen, i tal. focaccia. Cimbr.

wöchenza, wocheza C Wtb. 121; kärnt. fochanze, fochitze f.
L e x . 100; bair. Schm. I, 508; ahd. fochanza, daneben md. nd.
Formen bukneten bachnilzen
Bergl

in Schlesien. W e i n h . 13*. ungr.

W t h . 39; vgl., slov. pogatscha, gr. ftiyta,

G r . Wtb. I,

1005.
fockatzen schluchzen, wol zu mhd. phuchzen W t b . II, 1, 516.
wögel m. der Vogel. Mit dem Umlaut vgl. äpfel. — Ascheiiwögelc s.
aschc.
Yogkhc. Fockhc. Focke, Name in Kletsch um 1700, in A l t l a a g , M a l gern 1750. Fokin ex Malger n 1783.
Vogrin. Yogerin, Name in U u c h b e r g , P ü c h l , W a r m b e r g , Deutschau,
Prörübel 1700—1750.
woil feil; 's ist mer et woü, wie kärnt. fdl, mhd.
woilJ.cn Nebenform von hoißcn s, d. h e i ß e n .

veil.

— wormessen frühstücken. F r a u . hrltof Friedhof. aus worimbatzen entstellt. Auch k ä m t . auch wrobe f. 187. vgl. tmbaiz worniez. fom?«Farbe. mhd. in dem S i n n e : 1 ) sogleich. fr d j frei. vrow vgl. i 4 . falten. mhd. )2''. iuwormuizett merendare C W t b . wormais m. C W t b . wormaiz. Widehopf. 1 2 2 . und goltschccwisch deutlich. borst bäsati fassen. inwormaiz inbaizen. o b wohl die Form zu obiger Ableitung nicht stimmt. daher slov.). f S. Es wäre d e m nach aus mhd. S. //=/". was schon alt (vor dem Ü b e r g a n g des / in Et) e i n g e b ü r g e r t sein m u ß . w r ä g e n hesser » r a g e n fragen. Diese F o r m scheint durch warm essen beeinllusst. Ahnlich im Kuhiandchen. so bair. 109*. frunze. aber mhd. v g l . wormaiz C W t b . matte Mittagsmal. F r ü h s t ü c k . 398 h e i ß t G o t t : gout Foikncr. woistic beweistlget mit Fett beschmiert. inmizen.8(3 S e Ii r 9 e woist feist. A. Name in Gotlsehce 1 7 8 3 . z . Mittagsmal. iniuh. IV. boter fromm u. W t b . slov. E l z e : das wrobenliänle ist das tuckhanle s. Franse. voriubtz(fruoinbiz) = vormiz^— wormais). prankcln. vgl. I. d. D e r weistige flnstae ar hat sih d i hende der F r e ß d o n n e r s t a g . F o r s t . Vor- fasching vgl. Falkhncr. G r . sogar wor/'ormeu frühstücken. in. Bauberle unter YY. 122. g e h ö r t h i e h c r . 2 ) immer ( i n der B e deutung: fort! apagO! sagt man wuder s. bloß misverstanden i s t : ze gonde gteh = zu Gölte gelin. wolgen folgen. tl. 'mutzen ZU Mittag essen. = nihil. auch in- tvovmaz. B . vrithof. wurt f o r i . wort. S. das F r ü h s t ü c k . vormdsen. 3 9 5 . Es ist unschicklicb von der Sonne zu sagen. wraithof u. S c h m . G r . vgl. wraithof. wrage f. W t b . wrobenhilnle ii. Lex. Friedhof. wie in buvduti (gottseheewiseh wauden) Gevatter. in der Ballade di moirariu s. (520. 132. ahd. frunsa. y ' . brumin wränge f. 5 9 . Iiier sehen w i r zugleich das slov. III. dass sie untergeht. s. Cimbr. fruns. brist F r i s t . man hat zu sagen. dass sie (iott wolgen geat. 1 2 3 . . Mhd. schwed. 189*. Island. Schagen. slov. I V . d. l. d a ß das von Mciuert 4 0 2 a n g e f ü h r t e zu gotde (/rhu der Sonne. und a u ß a r hat s i genam lr messerle und steckoits im in kindisch harzle: uns hiegle ist wart « o l l e s pluet. W t b . buizen. daselbst noch weitere Formen unter pnizen. vrt. franja. cimbr. Ich glaube nämlich. Jedes- lälls ist der Zusammenhang zwischen cimbr. s.

P r ö r ü b e l . In Schemnitz 1 3 6 4 und 1 8 5 8 : Fritz. 4 1 1 ' . Frisach s. westerw. Riek 1 7 5 0 . Name in Reichenau 1 0 1 4 . altnord. C W t b . III. wrischong wrischeng Schafbock. und S i e b e n b ü r g e n . Grintobitz. wreunschof. 1750. aus denen das . s. 189. die in fol- gender Abstufung entstellt w i r d : Wridraichstoin. Slald. Bergl. auch cimbr. W t b . Hie wrüe ist auf di moirarin! f/retizle! — Bie wrüe ist auf den merurin! ist auf — Bie wrüe ist auf Ma- dar Hansel junc! — Bie wrüe u. Verwandtschaft. Obiges ist die correcte mundartliehe F o r m . 2 3 . — Die B u r g ist erbaut und daher Ii gesprochen w i r d . 1. und so denn auch scliini 1 mlid. 1 7 8 4 . wrüe frühe. Freiditsch. sonst F e r k e l . Die Mehrzahl dl wrcunte oft f ü r : die Verwandten. henneb. d a r ü b e r G r . um 1 4 2 2 — I 4 2 5 durch Grafen Friederieb von C i l l i und liegt nun in T r ü m m e r n . 1 0 2 . auch das slov. luxemburgisch Gangler 1*. beide Orte liegen bei Nesselthal. Frölich. wreunt m. 1 0 3 . bair. allgem. s. W t b . junges Schaf. 2 1 3 f . Juli 1672 erschlug daselbst noch Fenster siebenden herschaft!ichen Verwalter. wreuntschhft Schmidt 61. I'reiditsch. I V . F linier Fraithof) etc. Auch in Zarz. Reinw. Wiidrafehstoln m. Ebenso cimbr. f. Fritze. 1 2 2 . F r e u n d . I. frwndi Sveinhjörn Egilsson 201''.wreu-. Wriesäch. k ä m t . wral. Schm. Fritz. Friesach. Ii f. Die Aussprache dieses Namens einer kleinen Burg. Paulisch: Frilz. Den der an einem Blitz den 2. schleslseh Weinh. wreunt. lidrafgtola. in Ort 1 0 8 4 . So schon 1316 i n 1 0 0 0 und s p ä t e r oft i m ungr. So auch schwül». ehedem Opferthier. Friesach spr. wrischinc n. Schmid 3 7 . w i r d mehr oder weniger entstellt g e hört. Name in Moswald 1014. Btdalstoln (wobei der Anlaut für u r s p r ü n g l i c h e s \V gehalten doch vgl. 2 1 4 . V g l . Ncufriesach neun. Widalstoin. in der Schweiz frischig verschnittner W i d d e r . 37.87 Kin Ausflug nach GottscLee. die Verwandtschaft. wrei s. Steierm. Liederanfänge. Fridrichstein. Name in Stockeudorf um 1700. deren geringe T r ü m m e r auf einem Berge bei Gottschee ZU sehen sind. L e x . Name in Lienf. kämt.. der Verwandte. Altfriesaeh hatte 1770 zwanzig H ä u s e r . frkehink frischling Schaf. 014. 1370 in Preshurg Froleich. L e x .

F ü r w i t z . Naehtr. würhitz in. Aus einem Liede auf Maria s. weiter. 1 7 5 0 . Frütz. W t h . Lex. Ohcrpfälzisch für k ein hin und her fahren z. Frützcl. wurkeln glitschen. wurt f. Bergland und verbreitet. ein vürdar. furista (Superlativ Gieng in das Slovcnische ü b e r : von fari).. CWtb. sonst ist die Verwandlung des K in A (nihil. wut f. gangerle. besonders auf dem Eise. Das Vater unser des Textes den Rudesh theile ich hier mit auf Grundlage in Schottky's V o r z e i l und Gegenwart S. 24''. wutcr m. 3 0 2 f. wrüejär n. ä h n l i c h e Bedeutungen schles. mit einem L i c h t . F ü r s t . i n : das binlselije wüderle das w i n z i g e / ' . Fuchs. fort. furdar. wärt. Iiier ist ein Zusammenhang mit den Mundarten des ungr. der tue istwüe. 1. Berglandcs ersichtlich: würbatzen neugierig sein s. wudar won hin! fort von d a ! k ä r n t i s c h : <jea fuder L e x . Name in Reichenau. nihil. Rusbaeh. / « y r fort. Das R der zweiten Silbe fällt aus. sind. de nacht ist kam der T a g ist v o r ü b e r . Name in Moswahl um 1000. vorüber. w ü r s t e m. Masern 1750 s. Fux. 1 0 5 . 39 und dem münd- . aus »\H\. Name in M i t l e r w a l d . 1 0 4 . llinterberg um 1750. Fuchs ist im in Siebenbürgen (mit der Nebenform Fuss) Fuchs. wüe fort. Neugierde. Das W o r t ist ins Slovenische einge- drungen: ßrbic Vorwitzßrbein vorwitzig. wertes). nihd. cimbr. das ist: die Schraubenmutter. Vgl. in vgl. Gottschee I0G9. wuchs m. wort. vulva. firit. 27*. Pressburg 1 3 7 9 : Fuchs. d a r ü b e r Gr. W e i n h . s. 1 2 3 . In ungr. langes s. Vater. 1 wiidcrle n. wrugen fragen. Name in Mosel 1807. gia wuder geh weiter! Ganz so cimbr. 5 0 3 . s. tritt geh w e i t e r ! schon Umlaut wonach obige Formen vormhd. Fuicnzi.Typische dieses lich ist Eingangs in gottscheewischen Frühjahr. die Nacht ist gekommen. Name in Gottschee 1750. Selim. würhats v o r w ä r t s . Balladen ersichtiL. Fugina. . ahd. B . IV. des genitivischen s in s ganz correct. d. Fritz. d. Wachse unter \V. sonst aushart s. wuder f ü r d e r . 208 gegeben. V g l . viirste. den ich mit Elze's Text S. furdaro. kärnt.

galgar m. Fuchses sein und Nach gentium 1 ihr. und gehanais. gaud (Jehl. Bergland ungr. gald o. behelliget bar dain nilm. inschr. himhetn W . 40. Der umgekehrte F a l l erscheint in khngel s. 108. d. (iib uns heunt unser taglaines*) pröat. ir galt. Geige. Das „ Inlaut umgekehrte in subächs. am"). in diu 8 ) tciylcinc *) »ehuldiyiarn *) verac/iupchnaisch ") «mm ) B. gaige f. E. „ H „ sügas s.11 in (iiimpe s. sehAgc s. Lex. dnin bille gesehieeh. lue hir »ergaben ünsern schuldigarn*). d. 1 2 »uter unser ). Der Fuchs h e i ß t Schleicher Gottschee und im Nömerlande in D n. wähle s. votr. h e i ß t holtzgnngel sehee. gAmatzen g ä h n e n s. 6amme. R. plur. Name in Schwarzenbach (deren in Gottschee zwei s i n d . w ü r r uns et in worsucchnis*) sonder crle-nsc uns wom übl. d. wrAge s. taiylaincsti (taiylichrsh) E. hie in himhel. 8. d. s. wechselt Es mit D: §idelstoln. ar galt. hübendorn s. d. 2.. badreich. E. dar du pist im lilmbel ). also auf ienlan. vrrshuvhuny (rerfthuchitias) alt und neudeutsche der W o l f in Gott- Siebenbürgen. du gaist. Lazios migratiö und zwar nach T r ö s t e r in unninc m. Ausflug liehen Vortrag lies Herrn Pfarrers Steurer in Mitterdorf eolla- tioniere. Schwarzenbach. d. Weiches hier gemeint ist) 1009. ih gip. ein Vogel. 2 nicht K. Musikant. d. Im kommt Geiger als Name vor. 11. d. gaigare. zc kirn uns dain raich. . und eimhr. 51 angibt. Eingeschalte! ist 6 in fcage s.Bin 89 nach GotUchee. Schmoll. „ J „ tiehänncs s. d. It. gaben gehen. citiert bei T r ö s t e r : das Dacia ( N ü r n b e r g i 0 0 0 ) . gangerle n. jen gabent) partic. wergip uns unsere schulden.. diöfi soll der gatterle. Der Geiger. wie Scherzname des Elze S. d. I. ich kann nicht angehen. G sieht im Anlaut für . hir gaben. K ä m t . prat gaben.

Lexer gedenkt der F o r m mil ge.. Morobitz. gAmcii bewachen. s. so viel als man in der gAwe hallen k a n n . gawnen. tankhe. sumitten. gedenklien gedenken. gewüchen gefangen. coufana. ahd. gumniachtcn f. Gerste. die Jagd. ganzelnin der S t e r z . goumel. d. Schon got. L e x . 2 7 7 . ungr. — ganiAr m. guufe. mhd. geruhen für gefangen und ist daher bemerkenswert. 110. 2 8 .wo es ungewöhnlich erscheint: gedankh s. garte gurte rn.90 S o Ii r <"> *• r gnnzclc n. gc. garais m. öster. Gehannesj m. roasc f. gedankher hAnt linker H a n d . gAmarc der W ä c h t e r . gehänais in. W t b . Gartenrose. Bair. der Nussheher. die bekannte Mehlspeise. slov. gelar s. Kin Lied Maria and Johannes s. Höfer 1. Garten. ahd.im K ä m t . Gehnnes' sogen w i r d bei Hochzeiten getrunken. V g l . B e r g l . Gareis. Berglande geh f. ge. Kiirnt. ü a s p a r i l s c h . geschmorte T e i g b r ö c k l e i n . R o s e . xaravociv. d. 4 0 . s. Name in Mosel.-alem. gAwe f. Ü b e r das Johan- nisfest s. ist Blume. unter Maria. gaumjan. nicht. W t b . gewrebet gefreut. auch gerholz s. scu kament aus den löchern im baldc. giiwcnwolle f. gerächt s. janež. 5 4 . 4 3 0 . Prese um 1 7 5 0 . A h d .se f. gurtroa. für dankh. gerrewet im Reime auf gestrewet mhd. geliecht s. A n i s . I . gejai n. v g l . die Höhlung beider zusammengehaltener H ä n d e . d. einen Kranken.im M d . 4 1 5 . si lcgot §ih gar schcuncu än in vielen Liedern. Bröcklein. Name Elze ( I 8 ü l ) S. coumil mhd. 11. auch patlar. ga-. Johannes. 4 7 . piur. Schm. Slovenisch iganci gar gür gar. ebenso slovenisch: gartröza und roža. Däa bilde gejai die wilde J a g d . pjur. . Über die Vorliehe für dieses ge. § c u gedeakhent et an mich! klagt die abgeschiedene Seide über ihre A n g e h ö r i g e n . andere A u s d r ü c k e s. gerate. gerstd. Entspricht einem mhd. pflegen. 1 1 7 . Lied der ägeschiednen seale unter h ö a e h z a i t . im ungr. mhd. unmehten. s. s. bair. d. d. Pfeiffer Jeroschin X X I I I . und Schweiz.s. Nachtr. L e x . für rächt. Stald. für t a r . III. gaumjan -Secojoslv. für Hecht. und g c r h o l t garste f. ahd.

Gcrger. S. Zu ahd. unter W . gepünz bekannt. etwas bunte Kränze. Das CH für £ erinnert an die eingeschalteten ClI in tüch (tuo) altd. gölmatzen mhd. 180. I. hingegen ginen (das I ein mhd. Idhent u. Schm. geht! glangalt gieng. voraussetzt). Gero f. a geinoindcr harr.gendte. neut. Ebenso k ä m t . II. gclinaitzcit schreien. V g l . gtnagein gimtm. deu Gerate verächtlich. I. amo. gen genu. Iiair. 107. ginöti. Es wechselt hier W mit M. 1 I. Ahd. Bergl. gelmen schreien. tirol. s. H. meine Laute der (I. gruebic. ganoat. sonst gebän. ( = Wuntel — Mantel) M zu TU wird. — Ö s t e r r e i c h i s c h ist mir nur guedi dringend. giet! geh. I. Gedärme. 587. 710 Umlaut) und Bedeutung scheint 460: g not h etc. I. geiß. tnhd. 39. giaii. gemachen gewesen. 588: der m itgm a en e (Je m e i n d e ge no sse. Gere f. W t h .. wie umgekehrt in Bäntel s. genöate kaum. „gerhat gefurcht" Elze. gemoin gemein. so in der Riehe. kämt. 1 und C. C W t h . Gcrg. 100. schluchzen. 305. \ V t b . Name in Gomiitz 1600. So hei Schmell. Gergorltsch. die grosse (ü. Lex. goiß t Geisa. gebannen s. geliecht licht. der Nachbar. 7. ebenso. gia. Schöpf 184.. Schall. s. 84. schwäb. Kletsch 1 7 0 0 - 1750. L e x . eimbr. nötig. IIa i ris r Ii ebenso S c h m . Schm. praet von altn. Mhd. BI. Bergl. gienge s. t'ilig. gaffen. Uulertapel- 1750. Name in Stockendorf 1614. gemeiner n. Gera Gertrud. Stald. 0 gcinctzcn. Name in Stockendorf. gerbat ist sl. d. Imp. mhd. md. Rärnt. d. te. II. bair. ahd. 044. gerächter hänt rechter Hand. . Lex. gott. geiz. leutselig. 200. Im ungr. s. gepinz n. Rärnt. d. weinen und galm m. ginen* aus dem PI. wereb Gergor in A l t s a g . gčanen gehn. lach (lä). 112. 150.Ein Ausflug mich Uoltsclicc. In den Liedern gellcchteu kränzlaiii und reaslaln geliecht lichte.. die kleine G. ungr. Obige Form (ohne mehr alenu isch. In Gottschee kennt man das W o r t nicht. liebte Blumen. genau. punzen S c h m e l l . grbat. ginoate. geiaatien g ä h n e n . a.

s. gina. Bergl. Gostl. Gareut CWtb. gesell s. slov. raut. gebän. Name in Altfriesach. giren. hüben und d r ü b e n . ginön und geinön.. u r s p r ü n g l i c h ( g e s n ü bel) Schnabel. Name in Hasenfeld. gehaniien ( = gewan) gewesen. tischgerisch unter Tisch. in der Schweiz ge/tre f. gerhälz in. der geren Schm. gesnebel n. gabi'est. M e r k w ü r d i g i s t . Glnditsch. rige f. S c h ö p f auch nicht. geste f. d a ß es hier als Substantiv erscheint. PrörÜbel 1750. das Jenseits. Die entführte S c h ö n e in der Ballade deu merarin sehnt sich an das andere Ufer zurück und sagt: proile mer! — als A d v e r b : des Meeres. die L e x . kämt. garais. der Gesichtsausdruck. der in Schlesien (Grafschaft G l a t z ) . 3 2 unterscheidet. d. 159 ist auch ein Ortsname. Kesten und gesten. ginen gaffen. yxivziv Iiiare sl. in Pranken bekannt s.. Vgl. bair. Gliche. 430. gire to. G r . der Zips und S i e b e n b ü r g e n v o r k ö m m t . das Antlitz. 4 0 auch aus G o l t sebee angeführt. II. hessen und gessett. Glatz. Mosel 1 7 0 0 — 1 7 5 0 . ginen). Geräste. 4 4 0 : g g neu (das w ä r e rnhd. vgl. tschell m. I. geriget gefaltet s. gere f. . in die 1 leimas 1 so lät mili gean an di geste schein über. darüber Frommanns Zeilschr. Dieß Wort ist nun entschieden fräiikiscltt /test und gest. in T s r h e r i n o s r h n i l z gerhalt in. vgl. bair. gemachen. ginuin zeigt das Ablautverhältniss von ahd. Fine alemann. II. zinati etc. rigc. 's erste gesbister Geschwisterkind. gerle n. Gehört zu demselben Stamme wie geinetzen s. geraten pfoid gefälteltes H e m d . S. Cimbr. I. cimbr. gern m. Wahrscheinlich ist zu unterscheiden zwischen ginen und gienen. gienen und ginnen. Altnord. giwen s. S l a l d . Mund. örtliclikeit bei Unterlak. Lexer hat das W o r t n i c h t . gcrisch n.92 S c Ii r ö e r Streit n. 0 2 . gerate garste f. Geschwister. V g l . Zipfel inhd. wie Schiuell. ein N a m e . Falte. W e i u h . Knorren. serisch cn m. Gestel. gesbister n. Im ungr. i. vgl. der Nussheher. der Knoten. siebenbürg. Gerste. 3 0 1 . Steider 1. Name i n Tiefenthal 1 7 5 0 . ' s . d. die Falte an der Joppe. v g l . 130 IT. nicht kennt. g erCa. w i r d von Elze S. F o r m . gein.

4 6 2 .. göte m. mit verschiedenen Modi­ fikationen der Bedeutung. VV'lb. 127. Im Österreichischen scheint glänzen mehr im Gebrauch. so in dem Liede auf die h e i l i g e Barbara s. slov. Schwab. Schmid 64. mundartlich Gotnize f. götle n. So auch Stahl.) 7 . doch mehr. „ G ö t l e n i t z au der R i e g g . giftete f. Name in Bornberg bei Gottschee 1 6 0 0 . zählte 1770 achtundseehzig Häuser. L e x .. vgl. im L i e d e . gol. 4 5 5 . und sclnveiz. kulter. ciinbr. goltcr f. 88 gutzen. in Nesselthal 1084. Göstel. vgl. Pathkind.. de ä i n a i l k n gömatzent. Glut. der Gottsebeabar. Gorenz. llauherle unter YL — „ I m Strahle der zu Golde gehenden (untergehenden) S o n n e " sagt Meiner! Fylgje S. g l ü c t s r h a u n e i e n. Name in H ä n d l e r n um 1 6 0 0 . Gott wougcu (nolgen) gean sagt mau schön von der Sonne. Pathe. götichlc n. Die Zahl der Einwohner ist jetzt ( 1 8 6 8 ) : 1 4 0 0 . gott m. ciinbr. eimbr. s. das ist ain gross dort" und ain guete pfarr. 119. euleitra. Gottschcc. plur. Gott. ( 1 3 6 8 - 1468). Gödrer.östr. k ä m t . Dativ G o t t s c h č a b c . Name in Deutschau 1 6 1 4 . An das K u h l ä n d c h e n werden w i r aber noch öfter Anklänge in Gottschee finden. golat kahl. Dies zu Golde gehn scheint mir ein missverstandenes ze goude gien zu Gotte gehn. Gottscheahare. weiteres in G r . gerz Rührlöffel ital. gömntzen wimmeln. Cwtb. d. So auch bair. kotier. erklärt ist. auch slov. — (i o mutz s. glitzcn glänzen. Gut und Kot. Schm. — Gottsbac nt. tote. der Pfad. galter. 125. V . ital. gote f. Name in Schi 1750. der i n das Himmelreich führt. k ä m t . Gode. komutzeu. schimmern. In Scheinnitz 1 8 5 8 : Gotula. hirse." Burkart Zink s. Gottschee f. 11. körez. Gottes Weg. der W a s s c r s e h ö p f e r . in jenen Gegenden. Der Patriarch von Aumileja L u d w i g sagt 1 3 0 3 : er habe erfahren „ q u o d in quibusdam nemoribus seu sil vis infra confines — ecclesia? (8ehröer. göltet-. cazza cf. görz in. V g l . Slov. Pötenitz. Bettdecke. Name eines Müllers 1 7 5 0 . 1623. töte. glitzen. w o der Umlaut des mase. Kolter. Göehel. in Masern 1 7 5 0 . Name Elze S. 40. k ä m t . Gnrschin. hölzerne Löffel. Glutschaufel.93 Ein Aua Au g nach Gottschee. eimbr. 1 2 6 . coltra aus lat. schon mhd. Hiter. I . wenn sie untergeht. die mundartliche Aussprache lautet: Gottscheab. 116. Lex.

um es von Köca Hütte ableiten zu k ö n n e n . griiulain g r ä u l i c h . grendelen. grante f. II.b. Z i n k's Chronik (1368—14t. dass an eine Zusammensetzung mit See (gottscheewisch allerdings scab s. „Grafenfefd" für Krapfenfeld s.}) steht ungenau : Götze. grinbe m. Gen. griuwelichen. grünten. Schm. Morobitz 1600 — 1 7 0 0 . im ungl. 1471 jedoch sigdlani civitatis auf dem in Kotechem (das i s | : Weiteres s. ebenso cimbr." Dies ist die älteste Notiz über Gottschee. Die Namensform ist uiclil deutsch und z e i g t . grud gerade. 9 7 . die Griebe. Grailinden. was i n neuerer Z e i l in Kočevje delt wurde. grd. Granulier. jetzt Hostel s. f. freis. I i . mbd. Stepliani in Reiffnitz — guae inhabitabites erant et incultae multae hoininum habitationes lactae sint et — eeclesiae constructae — vidclicol in Gotschc. (dies verwan­ In B. grcantle n. die Preiselbeere. W t b . auch sleic. 9 — 2 0 . Gr ab er . gränken. Costel. grüble f. mbd. In dem 1 6 4 2 erneuerten Privilegium der Stadt von 1471 (das Original freilich fehlt) steht: Bottiche®. 2 1 3 . 1 3 1 6 : Graber. 1 1 5 . Stahl. grab grau. Gramer E l z e ( 1 8 6 1 ) S. v g l . Ort hei Unterlak.94 S c h r ö u r St. graipe f. d. S c h m . die ich kenne. Stadtsiege] von Gotschew'). sehr. Grabncr. der Gottseheewer: Hočevar ist auch ein Familienname) . Polau. Gromma Schemn. zählte 1 7 7 0 siebenundzwanzig Ilauser. Ossiwniz et Gotenitz. greabe. d. unten Seite 1 2 0 . s c h w ä b . 1 2 1 . Name in Stockendorf 1 7 4 0 . grab n.. 4 7 5 . In K ä m t .) nicht zu denken ist. vgl. L e x . grüben Scluu.. Cimbr. Hoffmann's schles. Name in Nesselthal. — In Rärnt." Es ist aber auch a n d e r w ä r t s bekannt s. d.h a i r . In der Schweiz gräubi. so auch ö s t r . 4 0 . Grome in K r i c k e r h ä u 1 0 4 3 . Grube S. . es tuet gräulain hie es thut sehr w e h . Gotschee. oben S. gniwe. bair. I. Namensform war ehedem Kočevje. Wl. grad. grampl Bergl. Graf. mbd. 1 8 5 8 . grawes. 10. 1 4 9 6 ) : Gotische. für grenpc m. Volkslieder S. 120. Tschermoschuitz. So öfter ( 1 3 7 7 . gruf m. L e x . Die slov. Schmell. grieben. D grrtwiis d güeter des Grafen Güter. . Ein oft gedrucktes „Gottschcewer Lied. Grafenwart. G r a b . graje. Heidelbeere. 5 6 . Benn ih an h a i r ä t e n denkhe kirnet mir der grausen an etc. grausen grausen. 120. II. 06.

1 2 8 . Zeitsehr. g r u z z e n . grobgemalenes Getreide. mlul. s. aber der grleßel hali auch. Wipfel einer Tanne. Sehwarzenbach um 1 6 0 0 . Grenslch. Volks!. groitn oder . 11. G r . G real o (-= Greatä). 124. Bergl. 124.ist tirolisch S c h ö p f 2 1 5 . Stalil. Eigentlich gröl. kärnl. Gritz. eben. 4 8 3 zu grieze. grimmen.Minc von Schweiz. gralteln. 38 anfuhrt. I. II. Cwtb. Oberlapelw e r c h . eimhr. Name in Steinwand 1G14.Kiii Aiisflut: midi GotUooM. grimmen. I Utfort tränk. steir. Mhd. In Z a r z : groilen ((freiten) gross ausschreiten: greiteln. den Zarter Namen Krell. Feichthüchl. II. 4 » s. gegrozzen. V g l . freis. Name in phermösel 1 7 5 0 . ist ähnlich gehraucht drässel m . gilt auch hier. Name in Neuwinkel 1750. d e r S a n d . Grinto-utz bei Ossiunitz: 4. Grintohilz bei Alllaag hatte 1 7 7 0 sieben H ä u s e r . . kamt. grobes hatter garstiges Gewitter ähul. |700-~17tf0. Grill. (iriiitowitz spr. In K ä m t . meine Bemerkung in Fromm. VI. Der Schnupfer sagt: henn de käue ze wressrn hat. gr. Querholz am Zaun. 7 3 . L e x . drüzzel Lex. 40 f. Langenton. hat. 3 0 . in der Masche (ireata. Steinwaad. ( 1 8 0 1 ) führt den Namen auch an. — „ E i n grobs W e t t e r : Gewitter mit llagelsohlag'. s. grimmen. grieiiel m. Schöpf 2 1 3 . diminutiv: Greatc Grete. grai-. G rocher. Grensicli. Jedrcu dlern bcrl sich grimmen. S. so w i e das L i e d : wer eine faule (irrtet sein. Mühle.s. Alllaag. grieß m. nngr. greßlinc m. Grunsacli. eine l'llanze. Name in Götenitz. sehr. Lex. 3 2 . (irolnir. Nachtr. grci. 3 3 4 . Grinselch. grotz m. 1 0 » anzunehmen sein. Name in Götenitz um 1601. stiiwel n. V g l . Pogorelz. groi-. Faule Grefe für eine träge D i r n e . ( I r e i c h e n . 122. der Ilaehen des W o l f e s . der kann nicht luftig das E l z e S. ä r g e r n . g r ö z . 2 7 » . Lex. V g l . ober den Zaun Lex. V g l . Elze S. 125. gr6h derb. der S c h l a n g e : der Kussel: die Nase. Stockels- 1 8 1 6 : drill. Es dürfte hier aber das davon abgeleitete «VA grünten g r ä m e n Schmell. grisch. dorf zwischen Krapflern. gerade. Es ist sonsl bekannt in Franken. s i e h — sich g r ä m e n .

wurde Aid' meine F r a g e : was gerbat (s. Cwtb. Schmell. Nam« in Schalkendorf 1684. Formen unter Garulf Fürsten). grücß dich gott! labest da a noch! gruinade f. 8 6 die Bedeutung: V i e h . pure. Dies scheint M o s ein slo venisches kamre. Grinscich. gdz (neben gezze/i). grosser Schritt. Name in Obermösel 1 7 5 0 . spreizten Beinen zu sskr. gruchie H i n z e u c h t . die ahd. slov. der Besitz . vgl. . d. 4 8 0 . Gruber. guinmachten o h n m ä c h t i g w e r d e n . s. gumpe f. — Bein schaffest du daine güeter wem vererbst du deine Besitzungen.stc zoirie. die g r ü n e Eidechse. i n unmaht sinken. grids gritelu. Grunsach. ahd. zum Jahre 1 3 9 0 . lat. günnen g ö n n e n . 2. grab. ih güiin. il bene. Der grüenc harr der Teufel. dies ist die kämt. das Gut. guot n. Mitgift s. (grite greit griten?). ir gunnet. griteltche mit ausgeausgreifen. 146. auch: der grüenroekhate. grdhyuti groitel verlangt mhd. gromdda. tander. 126. Elze: „humpel". L e x . § .) bedeutet? mir die Erklärung. 3 4 1 . Vgl. Name in Götenitz 1 7 5 0 . . d. grüenline m. cimhr. vgl. Sohmell. h ö r t e und für gottscheewisch hielt. III.96 S c h i . V i e h s t a n d . unmehten. grücßen grossen. seu guniient. Der Korb heisst zi. wie mhd. G r . 9 6 2 . Steir. 1 3 1 6 : In der grueb. drossln. S c h r i t t . Schutthaufen. Grüssln. Steinhaufen. W t b .i> r groitel f. grüble 1. I . md. Form. gresslinc. Grube. du gönnest. In dem Liede auf den heiligen Stephan s. mhd. greitel griten mhd. ar güniiet: bir gönnen. besonders Schafe. verzeichnet I I . got. guldalne f. linde i c h nur gut n . Grolfin. tschorbe s. L e x : ' v e r z e i c h n e t diese Bedeutung nicht und eimbr. grösslinc s. 11 Hin nie!. Grcssc. Name in Göttschee 1684 s. d. grüen g r ü n . grit. Name in Ort 1(584. G r . gradior etc. gr'itmuli. „gscfiarr K o r b " Elze. Grenzstein. guoß gegessen. das E. 10. grbat sei windisch und bedeute gottscheewisch gruebic.

das sind den zoeklain s. breite G ü r t e l . die unzählige Mab' iiiiigewrinden werden. d. Als Einlluss des / / vor jeden Italienischen scheint zu betrachten. vgl. ist Grelebeus Gürtel praun. Ü b e r g a n g des / / in W(=* F) im Anlaut zeigt unten voißen unter heilten s.. Die althochdeutsche Form diu gurtilu ist noch erhalten im eiinlir. Formen: (juizilunga.? geworden. kämt. Graft*4.Kin Ausflug 1 nai'li 97 (iolfsclii'c. Damit w ü r d e dann auch Ruttel. I . 'er der . kntte veretrmn. gutsigen k i t z e l n . ahd. gudu G e d ä r m e . Mutterleib. besteht ans S c h n ü r e n von W o l l f ä d e n . isl ganz riehlig das genetivische * zu . ahö. derhallige s e i h . derhalle. mhd. (unter w). gürtcl f. für die Bildungssilbe -ein: lieacliteiiswerth. Ich h ö r t e : das ' ö r . tirol. den die Gollscheewerin t r ä g t . 180. — Die Etymologie von kitzeln dürfte auf sauskr. aber a u c h : hör.) C W t h . Damit stimmt mhd. Schöpf 2 2 0 . yürtel f. her. hair. Gr. mehr als handbreit die Hüften umschliessen. sowie das anlautende / / a u c h wieder oft wegbleibt.). ahödre so. zurückzuführen sein. so lange als das Pfaid ist. hent sind (obwohl hier der Vocal aullallend abweicht). ebenso vernahm ich häup m. indem das aus- und inlautende tz sonst u n v e r ä n d e r t bleibt (vgl. I. Dass das (z in /* ü h e r g e h t ist auffallend. | . Lex. kutt Filigeweide. Sollte hier auch u r s p r ü n g l i c h e s S nach T anzunehmen s e i n . allhmdid. kutele Eingeweide z u s a m m e n h ä n g e n . gürtelu m. f. dass das anlautenden Vocal gesetzt werden k a n n . Ich Dass die Mundart von Gottschee -igen gebraucht. quiti vulva. gutzelu kit zeih. also. Die Enden h ä n g e n hinten hinab. alsodar hettoin sett ( = s o t ä n ) e i n . 192. d. Ü b e r g a n g des II in G bemerkten wir bei gunipe. t)()l> h i c h e r g e h ö r t . g u t . derselbe. ob schweizerisch gutzeln schmeicheln.i s ö n ? Ähnliche Bedenken erregt die Form bintsic winzig s. •>38 g e w ä h r t die ahd. ist hier ebenfalls weiss nicht. Lex. -ntzen u. kämt. //. in Gottschee nur f. 71 f. kunte. Stahl. bis sie. Der rothc. 128. d. I. und f. gotischqnipns Bauch. S. der Gürtel. W e i n h . ml. Das Umgekehrte scheint bei hört S. (neben gürtet m. der F a l l . Das / / für S erscheint i n : ho. a d c r s c l l i i g c . in wurbats v o r w ä r t s . lutze. V g l . d. d. kizilon und ehnzildn (<]iiit-s-ilön?). — In der Kallade Mägretfizle s. a. das das Heer. kunte (was gewöhnlich von eui/uus abgeleitet w i r d ) . Sehm. 1 2 7 . ehuzeluugu.

bcastic habet nr sih zornig henimiiil er sieh. In ueuern M u n d ­ mit V ciinbr. (zu sankr. Mosw. Schund!. die hantln!n häbent sih aawea derwlsek. It. Iläbcrlin. ebenso m.. Wörth. Schopf 2 2 9 . 1I>«$. Hoberlin. arten erscheint die Nebenform vor. S c h ö p f 278. gchät gehabt. benehmen hat es vollen Formen: ar hübet sih die sauer er ist v e r d r i e ß l i e h . von anzuführen. Diese Bedeutung von ahd. . du hast. hiteli m. In Krickerliäu in Kollern. hahsa etc. die Münde zu haschen. Habela. IV. tirol. d. Lamparten. — häher. S. ist hier d. bir haben. auch tirolisch. ausgedruckte die wüelMain häbent sih auwcn sprunc. Seite 22. birse: m%Iio und herübrigt: b e r ü b r i g t fol. W o l nur entstellt aus hageii- dnni s. biete. häckhc f.Name in Moswald 1UGO. ttal. eher. Hackenstiel.<>s » i. d. httdera f. linder. der Geier. die geschlossenen Augen der Leiche wie eine Knospe aufzugelin . bkckfaen hacken. xtvrp-w). Achsel. b. die äglain häbent sih auiven sprolz. Daher: schrnatliacklie f. friesisch blink. GDS. In Zarz Heberlš'. d. 5)1. vgl. Hacke. hnrlk. Ahd. bair. 2 7 1 I4(i0. In der Bedeutung: sieh verhalten.'iherdorri. en. bair. čanter. biet: eonj. Haberle. — „§ea hont a kalteu slube. engl. vgl. kß raeio fei.ru. 2. der Gottscheewe- rinnen. das weiße Kopftuch hüderlc n. lat. Au» dem Münchner cod.. huder f. prät. Sie haben ein kaltes Zimmer**. in Scheinnitz llubuiu. hüber in. ar hit. huder. hühcrdorn m. lh hau. Scbm. gr. hüderlain besonders ein S t ü c k Leinwand. Weiteres isl bereits oben darüber bemerkt. — häckenluiip m. G u r t . Grimm 143. im Hinterland: hAoeh m. i . — Die Form mit V kömmt in älterer Sprache nur bei Ulrich von Turheim (in huderwal Tristan 2 2 3 1 ) buditrd f. der Schenkel. hennlcr. Sperber. Vgl. buch hnwk. schwell. r • 8 er A l p . II. Iiubcii Habicht. 4!). . und ebenso auch: aap n i . Hagedorn. 148. nl. kakshd f. haben haben. 1 6 1 4 . Die F ü ß e sind im Begriff zu springen. hacht. ir hat. 7 . ulp m. Sanskr. mit den Z ä h n e n . 11. kurithu f. hackse f. Oberern 1750. und f. s. s. das T u c h . plur. Iiackhen knirschen. seu haut. Haler. V g l . dies wird im Liede Hansel june s. kärntisch eanter.

S c h m i d s h ü u . bair. Vgl. Name in Mitterdorf. s . tet In d e m Liede: die moirarin s. 48. kiimt. Lcidcl 1800. schäch CYVtb. t h e i l e ich h i e r . oft s c h o n (Schmidt. Hogh u n d Hitogh in H e d w i g Oberstuben.99 Ein Ausflug iiiicii (ioit. eimbr. Weinh. hcwcn. howee) Wie i n Schagen s. (rangen. Laibacher Täschenkälender für 1888. Biek 1786. ohd. s e i t d e m aber. bagendorn. hoii-b/t. lefferl. geiriuwe. sehaugen. K l u n . hiweile n. höfile. Bergland linde ich Hangen. Glaserh&u 1858. 78. Bchouwen. H a g e d o r n : amdi ngendorn. hiieh Haue. der Topf. Hage. 132 = ahd. — Ein liairatliedle. S . k n i e n hingen. hier aber n u r i n verächtlicher Bedeutung. E l z e : Gottschee 1861. S. 198. k ö m m t mir «1er Grausen an. vgl. S. Auf uVn steir. in D e u t s c h Praben. Ein lelratlledleln. hnberdorn. d. Hiifcrle. triuteen. freising'schen Gütern 131(5: Hagen. liferle. B e r g l a m i schaue. neuge. 33 u. Altlaag. d a s zuerst in Ade- lungs Mithridales II. 1014: vgl. 8. mit: A hairätliedle. 211. 112. 181. L a u t l e h r e S . . Lex. eigentlich Lied vom leisten. eiaihr. mini. s c h a u e n . getreuge. uiul lliihcrlin. 185. m i n i . d. Gr. ohne Nennung d i e s e r Quelle. 1 8 5 « . llfferle. aber a u c h schreien »chratgen hou-icu. kämt. Benn ih a n hairate d c u k l i e Wenn ieli :ui Heiraten denke k i n i e l mir der g r a u s e n a n . hal dldldni i\l A H M ut i n d e m L i e d e dar pattlar s. S t u t t g a r t 1840. jfldedornj c i m h r . /lugen iluijen. S. h e i ß t e s : gehal- hat ar d inoirarin. 138. niunee. hage f. G e i d e l 1850. CWtb. nicht wie i n Gottschee.icliee. D a s G v e r t r i t t hier ein W (die Haue heisst im Drauthale ha-we. 107. Hagedorn und Hagendorn. 148. hagedorn. 03. Königreich Blyriens. immer aber i n beirrend g e l h e i l t i s t . d . lege. unrichtiger Schreibung m i l - w e n i g s t e n s d e r Schreibung n a c h berichtigt. in. Baue. I#|ge. Name in Malgera 1860. havan. Z e i t s c h r . ) . Im ungr. Darst. Im u n g r . Hangen.. paugen. S . vgl. c i m h r . Lex. bdiven. halräten heiraten. From- inaim.

Gau/. „Habe dich /. . u i i l e r llillish. d e r n nur m l i d . — Itie es wilwerte g i e t : Wie es vielmale geht: 2 liairiite ili a r a i c h e u ) . es sind gar schwere Sachen. so t ü e n e t sie sih afslraicben : so lut sie sieb nufstrcielieu ( r ü h m e n ) : bäs ih wer gaud erbaut! — was ieh für Geld erhalle. ach s. ( m l i d . Du Lump und du Prahler. Soll treten iu den Sfanil. es hcnt ') gut* sbarcu suchen. w i r d oi. ) halssl ei Kl. hal : insll ') „roieliei" s Else. — Für alsüaielien erlaubte ebei" (wegen des Reime* zu weit! auf u . Itrii.um Mann gemacht. iiher das ai und oi %. so wie ielis lieber hatte. oder i r r e l e i t e n d . 4 du hast k o i n * ) häubeii lalar du hast keinen liallien Thaler zu mir i ) ins haus gebracht] — zu mir ins Haus gebracht. In hingegen mlid. —- 1 ) esh sllcj Kluil.son- und E. falsch. I niemals Ot. Das sogar „afslrei geht denn doch . kaiti Bise. Iiaischt esll E .100 S c h r ii r> r sol traten in dan stand. bolsZeil wird riiicheil a//. angst und kmner m ä c h e n . lic/iiit). Kl. su hie ihs lieber biet. Z wird niemals die leiste Z e i l e n i c h t . sondern immer (nihd.cn). *) kiiliiln Klan. »hin s. E. ('her das sfi. fi. oben 1.hus) Gottschee Also wie zu . nili'l.. — Da h o i ß e t « ) es tug und nacht: Da heisst es Tag und Nuelil: „ b a u dih zu man gemacht. Du lump und du p r ä l a r . lesen. cah s. — die Angst und Kummer machen.sondern Dax ist ai. die. So Das ist leilel nneh i II S ha II S Ii ebenso irre. heirate ich eine reiche. M Inf. S.r»lchei J zu sich einendieren. hau s (in «1»/. Elze.

saitargabaiÖet? CWtb. dasselbe. hälmach u. 108) und ebenso: hast du dih gcmiinnet? hast du einen Mann genommenV ( v g l . hälp. dam hallen. das halle: der. 2 ) die Stoppel. dar halle. Ks ist ans Grabig. dam hallen. ha-um. Balis. 8 0 7 . dar hallige dersclhige. 213 vor *). Xame in Nesselthal. Accus. d i e . Halbejscn. wo die eilf Jungfrauen hangen. bei Holtmann. I I . sellener hört man ze konc (s. beisat es: „ih boia es lai um deu ballige timde. schles.) gean oder halben sih. Itaihea sich. halle s i l h e . lluach- . 2 ) Meteor. dar hallen. i. Nachtr. und zwar in einer viel v o l l - s t ä n d i g e r e n (ieslalt. — Im ungrischeu Bergland heissl das Meteor: UeUebraud. 2 5 . das kalte) G e n i t . deu halle. »las Stoppelfeld Lex. 4 1 0 . Ebenso S c h i n d l e r II. In der Ballade dar ritlnrsiiiän S. übersetzte Lied bat weder den W e r t h eines echten Volksliedes. Das W o r t hairaten ist das g e w ö h n l i c h e . eimbr. 182 die hälm.v/VA: sich beweiben C W t b . hast du dih gnbaihet I hast du ein Weib genommen? ( v g l . WH». ho-up. 3 ) Teufel: vgl. 3 neunzeilige Strophen. 3 2 ' . um 1000. denn hier ist es versl ü m m e l l . halls. hu deu oilef JtiuefrAn tüent hangen" ich weine nur um diesclbige (d. Merkwürdig ist es aber als Beleg für die Verbreitung solcher L i e d e r . dem dieses Gottscheewer L i e d entgangen war. 145). eimhr. — Es ist demnach Unrichtig diese Formen ans dem Slovenischen herzuleiten. dan hallen den halle. d. wie schon der Strophenbau zeigt. 1 3 1 . ho-um der Plural ha um. Dat. mhd. klingt der Singular haiiiu. h a Im. saitargemahnet? C W t b . 1 ) der Alp. dass man ihnen weiter gar nicht nachgehen mag. dar hallen. d.Alp. Ebenso ist weihe» und mannen für heiraten in Tirol gebräuchlich Schöpf.E i n Aueflitg nach Dies aus der Schriftsprache 14)1 Gotischer. kiiup tn. Und so schon ahd. noch ist es für die Mundart von Belang. Heiraten gedenke ein G r a u e n nn etc. Volkslieder 8. die oft so unscheinbar s i n d . k ä m t . dorliai- bur/t . Elze 45 und oben S. 1) der Halm pl. mannen wiböa b mannen wiben mhd. jene) ranne. 5 0 . Dies Lied kömmt. sowie eimhr. s. W e n n das l erweicht w i r d . wai undfliegenderDrache 0 Wenn kommt ich ans mich 1 s. ION. und Iloflniaun bringt keinen weiteren Nachweis bei. babam.

throl. Gottschee ist das L i e d vom Hansel junc. Windischdorl". haus m. ( = Hansi s. haip. Händlern. Bergland Nachtr. half n. hänir m. Höfer II. liAtarr. ar lego t sili g ur se blander an. Wie früh ist auf der Hansel jung. er legte sich gar schön ( s c h ö n e r ) an. Händler. — Im ungr. haue/' cirnbr henof Lex. Gott- schee 1750. Dies erinnert an den Ortsnamen Jlattdlova. 2 1 1 . Name in Krnpflern 1 0 1 4 . Ortschaft bei B i e k . s i e b e n b ü r g . der Hanf. so auch im ungr. Berglami den Ort Kricherhäu auch den Familiennamen so Händler. ar steanot s m ö a r o n s g ü r w r ü e auf. ar geanot abiu of es k i r t ä g l e . llnckensliel. ßWth.102 S C Ii I <» 6 r hatp. Hansel. (hallar) plur. Häusel jung. lialars. auch Händler g e - Klindorf. 120. in Letitsch. Selim. V g l . 1014. 3 1 . Uans m. hals. Hals. Ilüeter. E ) . 2 0 . Hanns. dal. halsen. Mhd. haekhcnhäup m. accus. genit. hunttaf. zählte 1 7 7 0 zwanzig Häuser. hons. bair. Berühmt in . K ä m t . F ü r haller mhd. II. Käsmark 1 6 0 5 . Die w r ü e ist auf dar Hansel junc. Abwechselnd schrieben in K o l l e r n . 1 0 0 0 . so nennen die Slovaken im ungr. heissl es am S c h l u s s : da housont seu sili und pussent seu sih da halsen sie sieh und küssen sie sich. mit klarem A: das Haus. Hüter. gesprochen Handlarn. n' liatar. halb. hilup ni. d. die mit einem W i e d e r sehu schließen.. Stiel. luUar m. 2 5 5 .huttwre wäre zu Jutalar. Moswald. erwarten: hältar. 'm hninr. Bergland linde ich den Namen Händler in Kremnitz 1 5 2 8 . lirol. hell) heim Schöpf. housen. 11 nun se m. hatte/' Ost. 133. 1663. S c h ö p f 2 1 1 . er gieng hin auf den Jahrmarkt. In vielen L i e d e r n . er stund des morgens gar früh auf. Hingegen haus s. 1780.

liehe Mutter mein. ' L a i nisch. „ 0 IMuttcr. Sohn geliebter mein. — schöne Dirne ist gleiehwol nicht kommen. ' L a i nisch. — Alle leute beut zer messe kam A l l e Leute sind zur Messe «jckommen. lai nisch. um jenes schöne Diriilaiu. laib&s ih gester gestehen hau welches ich gestern gesellen habe auf en dam schienen kfrtaglef" auf jenem schönen Jahrmarkt. schlang dianle ist laibor et kam.Kin Aasfley nach Gettschee. lai n i s c h . sorge nicht. 's ist nichts.lai nisch. Sohn lieher mein! bir bahn aufpaun a kfrchle baiß. son liebar main! 'Es macht nichts. — s c h ö n e s Dirnlein ist gleiehwol nicht kommen. s n u liebar m a i n ! Sorge nur nicht. liehen nuietar main. Dort sali er das schöne Dirnlein.' — s c h ö n e s Dirnlein wird mich kommen. •/. . beim alle leute zen malen bernt kam wenn alle Fleute zum Mahlen werden kommen s c l i e a n e d i a n l e b o r t a kam ' — scln'incs Dirnlein wird auch kommen! — Alle leute beut zen malen kam Alle Leute sind zum Mahlen kommen. Wir werden aufbauen ein Kirchlein weiss J Benn alle l e u t e zer messe k a m e n t wenn alle Leute zur Wesse kommen schiane d i a n l e bert a kam. Wir werden uufhauri eine Mühle weiss. sun l i e b e r main. Sohn lieber mein bir ha Im aufpaun a müle b a i ß . *Lajrtisch. „ 0 muetar. main harzle tuet mir g r ä u l a i n hie mein Herzlein Itnil mir graulich weh um e n s das s c h i a n e dianle. schiane dianle ist laibor et kam. Dort säehot ar schfans dianle •/.

Alle Leute sind /. Tisl du g e s t o a r b e n liegen maincr. — s c h ö n e s Dirnlein ist wirklich auch kommen. ' B i s t du meinelhall) gestorben. lai: 1 du p i s l raain m i t ih pin d n i n . Sie begroben nn jeder Seite der Kirche Eines. g l e i c h s a m : 'du bist mein und ich hin dein. Beim a l l e letite zon . Kaum hat sie das Wort ausgeredet. s c h e a n e di'anle ist l a i b u r a k a m . es k ä u mit m u g et a n d e r s s a i n f es kann und mag nicht anders sein !' wor schrockhen isl sie iinune gewalln Vor Sehrecken ist sie umgefallen unt beut gestdarben alle poideu. — A l l e l e u l e heul ZOn s p r e n g e n kam. so springet die Leiche schon auf. wenn alle Leute zum Sprengen werden kommen. so s p r i n g o l d i e l a i c h e s c h o n auf.um Sprengen kommen.sprengen hörnt kam. ' — scliöncs Dirnlein wird auch kommen. A r l i o u s c l sc und p u s s o l sc : Kr halset sie und küssl sie .104 S c h r 8 fl i bir babn iiti richten - snea-haißcu laiche: wir werden Anstellen eine schneeweiste Leiche. schfane dianle bert a k a m . .' „ B a s i§t das w ü r a b u u d e r l a i n e i i l a i c l u ' ? „ W a s ist das für eine wunderliche Leiche? die w i i e ß l a i n h i i h e u t sih a u w e i i s p r u n c ! die Füsslein halten sich auf dem S p r u n g ! Die aglain h ä b e n t sih auwen fpffots? die Äuglein halten sicti zum Aufgehn (er seheint sie aufschlagen zu wollen) ! Die hantlain h i i h e u t s i h a u w e n d e r w i s c h ? " Die lliindlein halten sieh sum Haschen!" K a m o r hat sie 's w o r l ausgeroit. so s t i r b i h h e g e n d a i n e r ! ' — so sterbe ich deinethalh !' S e u begrlbenl an ieder saiten d e r kfrchlen o i n s . und sind denn gestorben alle beide.

haben. hinan Ii im t sou geselzot zbean lilgenstückhe. 9 4 . af i n der Bedeutung dise haut dorthin L W t b . 128. M h d . tirol. Grimm Mylh. hiinl f. Schmoll hendelinc m. tinkerhand. flmbr. Agram 1839. S. 9 3 . zehunt. Bie seil oben zon amier heul kam. d a r ü b e r belehrt mich Karl Deschmann mit Hinweis auf Stanko vraz narodne pesme ilirske. namentlich bei den S ü d s l a v e n . Lex. ahänt dort. balr. A n d per Sehluss: Aus oim i§t gebachsen a baiurabe. s. dort housout seu sih onl pussonl seu sib. ze gedankher hant rechterhand." auf Tristans Blaukllos — Auf Grab eine liehe. ze raehtcr haut. 239 — 200. Seil beut auf gebachsen übers kirehle hdaeh. auch das eine Hose.i OS K i l l A u s l h i g i m e l i Gottttchet. Name in Hornberg. (bei U d l d i n g ) handschuh. Am uächsicii obigem Liede sieht das Lied bei Anasi. Hiinsko. Ähnliches deutsch Uhlands Volkslieder N r . stimmt zuweilen mhd. Blumentragcnde Gräber erscheinen auch in Vuks srj. Inner der Kirohhufmauer setzen sie iween Lilienstöcke.ske narodne pjeame I. auch in schwedischen Liedern wachsen Ulien und lsoldens Grab w ä c h s t V g l . Vgl. Wie sie oben zusammen sind kommen. häntlluc in. die liaml. 133. 36': der Schein!mite. Sie sinil liocli übers Kircldcin gewachsen. 7 8 7 : „ a u s den b ü g e l n liebender winden sich hlumeiislräiiehc. Lienfeld 1000 — 1750. Aus Hinein ist gewachsen eine Rebe. Kamt. ausgebreilel ist. k. enhant. Name um 1000 in Mos wähl. 97 u. Baaske. deren äste sieh verflechten. aus mhd. dort halsen sie sich und küssen sieh als bie zboi birkliche koinleute. Grfin: Volkslieder aus Krain S. — D a ß dieß Lied. aus Einem ist gewachsen eine Imune. 9 3 . Flecke Vers 1991. Faust- II. Grab von Flos und linden aus gräbern. Hansen Sohn. — als wie zwei wirkliche Ehleute. Schöpf 2 4 1 . hau habe s. 2 0 0 . aus oim ist gebachsen a gurtrdnse. . Handschuh.

dem kowe. Iiftscnzautlc. Das Mädchen bindet dem Geliebten einen B l u m e n s t r a u ß . harbist i n . das H a s e l g e b ü s c h . k ä m t . eimhr. von 1 4 5 9 : fterdsl~septemher. ist die Aufgabe der Geliebten in dem ergreifenden Liede der lieben. Vgl. bottcl. hasenzeltlcin = brot) das Alpenveilchen. der hier dem Gottscheewischen eigen ist. d. Im Voe. haselj hüselstaude f. A h d . /tappet a f. auch springcrlc 0. Lex.^ Hase. Hasenfeld. liäpitschcn n. der hintern stübc und der kämer (da sainent die schrainder drain). Schmell. kämt. der hase. Flachs. sonst Schweiusbrot. här-griicble n. auch hört. bele mir pain hapüschen sdtzot! har her. harzlc n. Vgl. i . häslach n. A h d . Hasen- Cutf^. dem kälder. Lex. plur. Selnn. als Adverb und A d j c c l i v . plur. herz.100 S e h r o I> r hilpit n. seheint im Kärntischen noch vorwaltend die F o r m zu bestimmen. häsel f. das Hauptküssen. A h d . II. . da k ö m m t er und eröffnet i h r : i Ii hau schon oin andreu oin Iiebcu. 2 4 4 . II. prust. zählte 1770 zweiund- zwan/. 135. Ulnar! nur her! zuehar! h e r b e i ! här m. das Haus. — herte adj. 129. noch tirol 246. umhegte. dem hnuslain Abtritt. spr. haus u. Vgl. hApftle ri. schwer. noch eimbr. hnttcl s. 2 2 3 : die hauptete. hauet. 134. weniger in T i r o l S c h ö p f 246. 224. Es besteh! aus der worastübe. Lexer 134.ig Häuser. die häupten Stalder II. karto. Sehmelier H. oder hair. harzlein. här praeheln Flachs brechein. häsenwand bei Gotschee. das unten unter liep rtlitgetheilt von werden soll. Name S. harze n. i tal. Der Unterschied zwischen hart und hert. mit Flachs behaute tiefe Stellen im karstartigen Tlieil des L ä n d c h e n s . hasala nihil. hart. herbht. hart luirte ndv. V g l . (d. Kopfende des Heltes Lex. dar harte stoin. s c h w e r l i e h : puehen hent hörte zu lieben bail sc lai diernlain betriiebeu V g l . das Krauthaupt. Leier 134. Der Umlaut. wögel (unter f ) . äpfel. 2 6 : Beim ktpttschei zu sitzen am Bette des Mannes. Herbst. hase m. genannnt s. Vgl. findet sieh weder k ä m t . herwist. herti. tod. kerbest. 135. stall und städel und dem hänsle n. Ilosz. häsenzaltlc n .

Nucken. I. Hügel C W t b . Form ist diu hlather d. Heilt. die ihn von den Tataren ( d e n haben. S. Name in Mitterdorf 1684. Die Slovencu haben das W o r t entlehnt: ajda. werden. heize L e x . Weissenst." Er faßt die Geliebte bei der Hand und „polet sie auf sain hengistle. d. Die Slaven. S p ä t e r bald Häferle bald Höflerle in Mitterdorf. denn die mhd. nennen ihn entpogänka. gen hent. Mosel 1867. ör (kurzes ö) das Heer. Heiden) erhalten sprechend (ulärku. s. legier.. Kiek. Name in Schalkendf. ha-. henntor-eher. W i r d ausnahmsweise. cimbr. Ks wechselt hier t mit k wie in taken s. Altlaag. ir salt. L e x . auch hör. hatnre s. 107 hallar. Im Liede reitet der Held sein hengistle „so sattelt mir main hengistle!" „Ar setzoit slh auf sain hengistle. hewan. Heidekorn. Waldbeere. Hüter. Himbeere. hei- hoißen heisseu. bc. plur. II. hegel ni. inhd. wie in der Schriftsprache g e (weil mhd. hengistle n. Oimbr. ha ven. heilic heilig. . mhdi end. hager für hofer alnl. der Topf.s. Ebenthal. Beere der Binde ( H i r s c h - k u h ) . 7 2 3 . i . heilec) zu erwarten wäre.. 8. hewcnle n. du pisi. Schöflein. Poekstein 1 7 0 0 — 1 7 5 0 . ar ist. s.. Lahmheit. d. 8 3 8 . 1 3 3 . Hefferl. Kärnt. plur. hont sind. her n.Ein AIISAHLT iiiK'li •Atta m. Gomutzen. Herbst. pogdnyka. 1 0 8 . Miete. Högler Mosel 1867. beide hoide f. hcllitie f. bir saibn. wie die Deutschen. auch woißen ( = feißen): pai dar Joppe woisset di walde gerle. B u c h w e i z e n . d a ß die jungen puelien in's Vir mUeßont gean. 1 3 8 . hofar gibbns Graff IV. indem hier hoilie madj. hagele n. ehnder. kärnt." henkpöre f. W l b . Iii pin. Herbist. Ootticbee. jeda. sprochen. liengon h ä n g e n . 1 3 1 . E. für / . Mhd. HeiiiEcIinns Curalus de F a r a 1 3 8 3 . eanlar s. das Hengstlein. alemann. Name in Sehalkendorf 1614. Dies ist wol = högerle aus mhd. N u r trausit. Warmberg 1750. hcwcnlain. hewen n. Ins her gean Krieger So in dem Liede unter pnukhe s. V g l . heben e. entor. Anzumerken ist auch das /•. häwcnle. Setsch.

Heuschrecke. keupockh m. In stickein roin ins hesläch kloin reitet der Held im Liede. hcschalzcn schluchzen. Es w ä r e demnach gotscheewisch hek^e zu erwarten. 130'. hingegen hett-oiner zusammengesetzt aus hettar s. eine. hart. Hebamme. Weiterhex Frauen- Bei grobem s. /tischen nihd. dass diese z w e i . Ich wurde Alles Ernstes von einer F r a u von dort gefragt: ob ich denn glaube. d. heschen ebenso Lex. Schimpfwort für ein zerrauftes zimmer finsteren ist. sogethaner) solcher. f. V g l . nihd. heben neben Heven. I. heul nacht. die Bachstelze". et. d. (selten) Heese. „hcrrngallcle n. Jliigretitzle. Wetter. k ä r n t i s c h noch cimhriscb linde ich diese F o r m mit h für . Der Küster" eines Pfarrortes s c h o ß bei der K i r c h e . ahd. Wtb. horte hart s.108 S <• Ii r ö 8 r Uerinanri. liettenar) steht. urspr. eines. wenn nicht dasselbe (mit // für s). Die Hexinnen machen das W e t t e r . . hewan. hettes irgend einer. Ddss liier nihd. Name in Reichenau IG 14. Irrlicht. II. hettar. sowie f. heuni heute. sieht man sie i n den elektrischen W o l k e n . solch ein B r u n n e n . Name in Sele 1014. bewea heben. allgemein ö s t e r r . 139. Auch tirol. Sonst hirtle n. heslach n. e nicht zu a wird. 0 9 2 . isl auch Bock hier =» das springende T h i e r . ein solcher. hewarin f. häscl. heuer haier heuer. — unhewen anfangen. hexe f. sonst brave W e i b e r . hafjati. eimbr. s. s. w ä h r e n d meines Aufenthaltes in G . und oiner.s. d. hewan r CVV tb. Die Bedeutung Irrlicht ist bemerkenswerth s. Das erste ist nachgebildet dem bekannten söltener (solhaner. hazusa (aus hagazusa) agls. werten unter f. L o t . Hexe. hägetese mhd. eimbr. Kiirut. W e d e r tirolisch. ettar. aber auch bettelnder solch einer. Ahd. Da standen auf einmal zwei bekannte W e i b e r des Orts vor ihm. hefjan nihil. liettenar: a liettenar prunne ein solcher. betten. wenn hettar für sötter (s. Hexinnen sind. d. Bs k ö n n t e das h auch vorgesetzt sein s. Ilaselgobüsch s. ist beachtenswert. 1 . Hess. Sowie Heuschrecke — Heuspringer b e - deutet. hazus heviug. also solch-einer. noch Hefen Schöpf 2 5 3 . hexin f. zwei Böller gegen die W o l k e n ab.

s. . S. das Lied unter toat. Das Vorsetzholz am Heuwagen. 0 9 0 . iiiriß m. necken. III. cimbr.109 K i n Ausflug. Ilininielreieli. hlmbel himel in. d. flinterberg. hinter sieh für r ü c k w ä r t s schon mhd. U m Altlang wird das Heu nicht in derselben Weise geladen wie a n d e r w ä r t s . I. Ins gottsbac Gottesweg im Liede unter Himmelreich fährt der hirse. hiencn heulen. inhd. höuehzeit): rue du in der kiielcn erte ho du hin gedienet hast! hinter hinler. bair. hiezcn n ä c h s t e n Abend.röer. a-. 219. Dies Holz nennen sie iu der Masche. hinab. vulgo hinlerparc bei Biek zählte 1770 vierzig H ä u s e r . A h d .) wilder 8 n. zwischen Mitterdorf. der Hirsch. hintersih r ü c k w ä r t s . hiezen jetzt s. das vater unser unter wüter. I. II. bair. 1 3 1 . Sonst ö s l e r r . ein Holz senkrecht befestigt. bedeutet letze steht iezuo im Gegensatz zu hiüte und ein gieta. tirol. himelzoignr. s. bin hin. Götcuitz ist das hiiilerlänt. inyst. d. Mosel heisst das länt. 152. der Bewohner hinterläntnar m. kürten. 109. 133. — dienen mau dienet hin im irdischen Leben iu die E w i g keit. hirißkäwcr in. 5 : ein hiute iezuo. wilde K u h C W t b . vom Wolf. Da aber eben dort dieser hiuielzoigar nicht üblich ist. Sonst w ä r e hier wohl noch zu erwarten. L e x . Kämt. anbin. hiruz hirz. der dann den Wiesbaum vertritt. S i ist hiiitersih gegeauen sibu ganzen Jär s. bittet hua Ochs. h ü e u e n Schöpf 2 8 0 . Schmoll. mit dem die in der Wäsche die Luogarc s. himelzoignr m. Iiiruz mhd. iiliin hinauf. das Seitenthal miL Uiek. Hirschkäfer.ii no h Gottschee. wie man allgemein versichert. In den \ l l coinuni ist das W o r t vergessen und Hirsch und Hirschkuh heissen: bllla ochs. hinter earseng CVVlb. halle ich e s für einen W i t z . agls. Müll. himelreich u. ahintcr ( i n j hinter s. z u r ü c k . üinterlänt n. heanen ( h ü e n e n ) L e x . Sehnt. an welchem oben ein Strick ludest igt ist. Stalder II. aleui. hintriseii r ü c k w ä r l s . Die \litte des Landes. 44. Im Liede der Abgestorbenen am Srhlnss (s. 1 4 5 . vorne wo der Fuhrmann sitzt. V g l . puxheandl (Si'l. indem man hier. Cimbr. Die Form ist mir nicht ganz klar. Hirne). geta. Das Adverbiale -en ist vielleicht dabei zu e r w ä g e n . Gottschee. a u c h : dieser T a g e . d. Heu.

Sie (die Wachtel) tritt wol hinauf auf breiten Weg. auf proiten bac auf smulen staic! auf breiten Weg. anf schmalen Steig. mhd. Sehernbrunn 1750. (Chor.) An smulen staic. Hirißgruben hei Mniuen zählte 1 7 7 0 drei Häuser. Reichenau. Krapfenfeld geschrieben). h i rn schale f.) Die b ä c h t e l singet etc. im Liede das beim Hirsejälen gesungen w i r d . (auch llicres Taubenbrunri. hirse m. Stirne. Jäten indem des ich Hirses nur die nach Schrei- bung richtig stelle : „ D a s nachstehende L i e d w i r d von den gntlscheewischen Frauen heim . Rainpare und hirspoden W e i n b e r g und Ackerland.) S i tritt hol auhin auf proiten bac. Klindorf 1(184. Ich theile das dem Texte Lied von Rudesh beim mit . lurse. Gott gib uns heuer a guetes j u r Gott gib uns beuer ein gutes Jahr! im hainpnrge und im hirspoden im Wein/erge und im Hirsefelil. auf hdaehen parc. (Solo. Sele. . erscheint der Name schon häutig ubersetzt: Jellcn s. Gottschee.täten des Hirses und zwar chorweise gesungen.110 S 0 hr öe r Iiiriß. wie oben. Name in Sele 1014. Jahrb. (Chor. Gott gib uns heuer a guetes j u r im bainparge und im hirspoden! (Solo. A n dem schmalen Steige auf den hoben Berg. Im 18. Hirse spielt eine g r o ß e Rolle heim Landhau in Gnltschee. d.serm wähle Die Wachte] schlägt in unserm Felde.) Die bächtel sjuget heuer in unser walde. der Hirse. Die b ä c h t e l singet in ün.

sie (I!.) Die bächtel etc.Ein Ausflug niu'li Gottschee auf Imaohen pare in rdasengtirten. pl). ins bimelraich.) Die bächtel etc. (Solo. (Chor.) Geliechteu rdasen prachet . (Solo.) Bas hellt seu tuen in rdasengurte ? Was wollte sie tlmn im Rosengarten.n sind ihr (ihnen) die Kranzlcin lieht? zum heiigen kreuze helt seu sc h ä n g e n . ins Himmelreich. Auf dem hohen Berge in den Rosengarten. (Chor. sie wollte lichfe Hosen brechen. (Cho r. (Solo. seil bellt prachen gelieehte rüaslain. (Chor. zum Gottesweg schön. (Solo. ihnen) die kranzlnin geliecht? W o/. tum heiligen Kreuze wollte sie sie Illingen.) Die bächtel etc. hal brachentt brechen 3. Lichte Krünzlein flieht sie.) Zheu henl irc (R. Lichte Rosen bricht .) Die bächtel etc.) Bo helt seil b i n mit dem heiligen kreuz? Wo wollte sie hin mit dem heiligen Kreuz? zum gottsbao sehe*an. geliechteu kranzlaiu wlachtet seu. .seil.

in der ursprünglichen Bedeutung Eheweib schon verdunkelt ist. Murin). hO s o . Dn nin die lieben heiligen suinUtcn! s. Damit nimmt mau es sehr strenge. d. kone für Eheweib scheint nur noch im Liede vorzukommen. Dort werden wir sehen. Eine Hochzeit ist g e w ö h n l i c h au einem Montag. houchzait f. Der B r ä u t i g a m mit seinen Freunden erschein! auch.. d. s. WO alte Sitten noch gellen. mich vorhergegangenem unteren halben T o n . du lieher! ei. Hirtin. V g l . der N e i i u t ö d t e r . bie h e i ß e boinet sc! Hoberlin. moirariu! o Meierini hob t o r h a t l ! ei T h o r w ä r t e r ! Ii o i. uhd a l s o . da hit anarst i n u c ß c n K i r s e l ! — hirsnrasser m. grawe. Auch die Slovenen nennen die Bachstelze: pastarica d. der hat hirsel der hat V e r m ö g e n ! In Tschermoschnitz hörte ich sogar hirsen zahlen. lieher G r a f ! Ausrufe in tiein Liede von der uioirarin s. Hiibcrlin. Und nun werden kranzlain gebunden für B r ä u t i g a m und Braut. Konleute für Eheleute ist noch allgemein bekannt. Hochzeil. B . s. zu Pferde. 4 0 ( 1 8 0 1 ) führt an die Namensform: Hubcrle. — Als Anhang zu diesem Liede gehört auch folgende Strophe. Im L i e d e hnulig: hoiße bellen \ bie h e i ß e bolnet deu moirariu. hirtle n. aus einem Marienliede hervorgegangen ist. helzo. ." Die hier folgende Strophe g e h ö r t nicht hieher und ich werde sie mittheilen unter den Marienliedern (s. heize ahd. die Bachstelze. in dem unter palliar initgetheilten. d. worin kone f. z. Elze S. Doch kommen solche Fälle nur ausnahmsweise vor. dass auch das obige zum g r ö ß e r e n Theil ser m . Name in Gottschee tOdH. hoilic heiss.t 1 1 JJ S Der Gesang bei c h r i) diesem i' r L i e d e gebt immer eintönig in d e r T o u i e n fori und hört darin. II. oder am Vorabend selbst kommen die Gespielen der Braut bei ihr zusammen zum kranzlain pinten. niain ersten kone plst du gebAu. aus der Redensart ze kone gean heiraten. h o l ! ho lierr! o H e r r ! hol. auch auf. Die T r a u u n g selbst heisst jetzt kone f. i . Am Donnerstag vorher. Im schlimmeren Falle bleibt das Krauzbinden weg. l l f e r l e . ho. für die beiderseitigen anwesenden Gespielen S t r ä u s s l e i n ( p ö s c h l u i n ) . Mhd. D e r Kranz wird natürlich Voraussetzung über jeden Zweifel nur aber unter erhabener Jungfräulichkeil verliehen.

's bat heunt a junkfrau pöschlain g e r o i c h e t ) . wenn die ninndcr daheim s i n d . aber junkfrau bert sie niemermer ! alicr Jungfrau nimmermehr! 1 2. N u r e i n m a l stand ein kranzloses Paar am A l t a r e . *) D i e Braut hat n ä m l i c h j e d e m der Junggesellen. Reichen kann sie nach einmal. ninten bert sie niemermer! binden wird sie nicht mehr! pinleu kTiii sie noch a h ö r t r e . roichen bert sie niemermer! reichen wird sie nimmermehr! Roichen k ä u sie noch a h ö r t r e . doch nicht ohne Zusatz von W e h m u t . wrölieh bert sie niemermer! frölieh wird sie nimmermehr! W r ö l i e h kau sie noch saineu. noch einmal. das bevorstehende Ereignis besingen. in welchem die Gespielen naiv und wenn auch halb neckend. aber junkfrau bert sie niemermer. Lied beim Kranzbinden. W a h r e n d des Kranzbindens w i r d nun folgendes Lied gesungen. ein Knecht und eine Magd. 's hat heunt a junkfrau kranzlaln gepunten. die damit s i n d . E s waren Sloveuen. e i n e n Str. es hat heule eine Jungfrau Krfinslein gebunden. 's ist heunt a junkt'rau wrölieh gehannen. binden kann sie. aber junkfrau bert sie niemermer! aber Jungfrau wird sie nimmermehr. die meisten Hochzeiten stattfinden. Ks hat heute eine Jungfrau Striiusslcin gereichet. t3. sah ich 18(»7 w ä h r e n d meines Aufent- haltes in Gottschee viele Hochzeitaufzilge. zur Hochzeit geladen .Rin Ausflug nach Qottschee.niss v o n g e m a c h t e n Ft'umeii z u r e i c h e n . 1. Frölieh knnn sie wol noch werden. aber Jungfrau wird sie nimmer mehr (sein). Ks ist heute eine Jungfrau freilich gewesen. zur Sommerszeit.

wegen Unwegsamkeit des L a n d e s . bei Elze 8. in k ä r s t e (kanltar) gean So lasst mieh. „In main den k ä r s t e n berst du niemermer!" In meinen Kasten kömmst du nicht mehr! W e n n sie aufsitzt. liehe Mutter mein! ih sich eu heunt unt niemermer! ich seh euch heute uiul nimmer mehr! W o n eu bil ih sohenn urlop näm. in Kaslen gchn. wie auch aus dem nachfolgenden Liede ersichtlich ist. mueter. Da ehedem in G ü l t s c h e e . ih hau wergassen inaine struiupfpantlain 1 ich habe vergesseil meine Strumpfbänder. Mutter. ih h ä n wergassen inaine p i s w ä a h u sehuech! ich liabe vergessen meine Inintt'arljcn Schuhe. (Steht scholl.) So pehiiel eu g o l l . Abschied der Braut. in's j u r bernt seu maine biegeiipanllain 1 aufs Jahr werden sie meine WiegenbBnder. kam der B r ä u t i g a m mit seineu tschcllcn (Gesellen) zu Boss und die Braut schwang sich zu ihm auf das P f e r d . 29. So lät mih.seu hat gesnupfaizet! Sie ist aufgesessen. Mutter. W ä g e n nicht im Gebrauch waren. So behüte euch Gott.st du niemermer !•In meinen Kasten kömmst du nimmer! So lät mih. heuer sind sie meine Strümp II »und er.114 9 ch r 9 6 r (Mitterndorf W e n n der B r ä u t i g a m die Braut zur Kirche abholen kommt. heuer beut seu maine slruinpfpantlain. in kärsten gean So lasst mieli. . singen die A n d e r n : Seu ist aufgerissen. muelar lieben inain. sie hat gejauchzt! — . seu bat gejucbaizet! sie ist hingeritten. mueter. von Euch will ich schön Urlaub nehmen. „ I n main dan k ä r s t e n ber. singt sie unter vielen Thrüiien das Abschiedslied. weniger vollständig. in Kesten gehn. sie hat geschluchzt! seu ist ahin geritten.

Vor dem Hause des B r ä u t i g a m s linden Ver- handlungen statt. 300 f. bevor sie B e - die ihr in scherzhafter Weise einer der J u n g - gesellen feierlieh zu stellen hat." — „ W e n n sie in"s Bräuligains Haus dann kuinml. ar inoint. " Auf dem Wege nach des B r ä u t i g a m s Haus wird noch an manchen Orten Brot ausgeworfen. wirft sie den K r u g sammt dem Weine h i n t e r w ä r t s über ihren Kopf und reitet alsdann fort. 4 0 . Berglande der Lustigmacher hei den Hochzeiten mit einem sin vischen Namen bezeichnet wird (druschmann. . M ä t z : Die siebenbürgisch-sächsisehe Bauernhochzeit. sturusiiia der Alleste). So wie in Schlesien und im ungr. Valvasor VI S. der gaigar bert niscb hesser! er meint. die treffliche Schritt von J . wie w i r aus folgendem Liede ersehen: G a i g e i i i e d beim Schmause. der Geiger wird nicht hesser. E i n darauf Bezug habendes Lied s. Der „ U r l a u b " ' der Braut daselbst. Der Staraschincr bebt an EU wel/. Davon bringt sie ihrem B r ä u t i g a m Eines zu. hasch hasch h a s c h ! hops hops hops! etc. so gibt ihr des Iloehzeiters Mutter einen T r u n k in einem Kruge Und wirft einen Ducaten in Gold d a r e i n . er heisst staraschincr (sl. 30 f. 1 0 ) . S.Messer. dingungen eingeht. mein W t b . In des Hochzeiters (Bräutigams) Haus limlet unter Musik der gaigare der llochzeilschmuus sla lt. Programm von Schäsburg 1800 S. S. mein Wll>. 1215. so reicht man ihr ein Vierteil Weines. ein wunderbar s c h ö n e s Volkslied S.en\s . W e i n h . 4 8 1'. Das S t r ä u ß c h e n b i n d e ii liudei am Vorabende statt. Grosslasslen ete. Die Braut wird nicht eingelassen. Der slaraschiner hewet ün ze hetzen 's messer. S. e r z ä h l t : W e n n nach der T r a u u n g in der Kirche die Braut „allbereit zu Pferde sitzt. Auch im ungrisehen Berglande hei den K r i c k e r h ä u e r n findet die Brau t «les B r ä u t i g a m s T h ü r e verschlossen. so führt auch in Gottschee der Lustigmacher einen slowenischen T i t e l . N a c h dem sie aber einen T r u n k gethan.IIS Kin Autflug navfa Uoltsche Hei den Siebenbürger Sachsen ist Montag der Hochzeittag in Neustadt. truschbe s. 47.

jezt erst ist d. dazu brauche i c h : E r d e . nicht seid gar so stille. Ri St. hasch etc. hö staraschiner! et seid gar so w ä u s e h . als die bezeichneten G e g e n s t ä n d e . gail bar dem gaigar den h ü e n l e s haus! gebt Her dem 0. steckt einen Blumenstrauss hinein und spricht: Einen Baum will ich pflanzen. Zum Sohluss des Schmauses nimmt der Staraschiner ein oben ausgehöhltes Bröl oder einen Kuchen (schartet i n . s. St. hasch etc.). der eine gaigar h e i ß e t Josch der eine G. die den Brautleuten bestimmten Geldgeschenke in den Kuchen gesteckt. hasch hasch etc. Dabei werden denn. St. staraschiner! et said gur so stille. die Hühnerbrust hasch etc. anarst ist de hdaehzait aus. D ü n g e r . He. Nach Elze S. hasch etc. He.. gait dem gaigar har de wolle ! gebt dem 0. den lliibnerbals. gait dem gaigar h ü e n l e s rosch geht dem G. Dazu wird das L i e d gesungen: .. heisst Josch (Just). nicht seid gar so falsch. d. will ihm was sagen.. staraschiner! bil en bas siigen. hö. staraschiner. 27. her die Fülle.11 (J 8 o h r <"> 6 t ho. 2<> (mit berichtigter Schreibung).. gait har dem gaigar a h ü e n l e s kragen! er gibt Her dem Geiger einen Hühncrkragen. He. St. Elze. H. aus! im geaut de gaigare in a ander haus. einen Pfahl etc. S. hü.

sie [»ringet a scheaneu plueme. liebe Tauben. zuehar. sie pringent der praut a scheaneu hauben! sie bringen der Braut eine schöne Haube. Sani etc. sie bringet eine schöne Blume. i. je) mehr er wird geben bic lieber b ä b e r Schagen! wie lieher werden wir schauen. nar zuehar. zuehar. lieben tauben! Heran. ar hal j a noch a pucklats negle. Er hat ja noch einen gekrümten Finger (hält etwas in der Hand) hir gaben mon ze trinkhen! wir gehen ihm fr. zuehar. liie mer ar birt gaben Wie (d. Bräutigams Muhme. Heran. zue bar. Sani etc. Sani etr. Sani etc. . Er wird sieh nicht grämen ar bert a luolar s c h i e ß e n wird einen Thaler daran wenden Sani etc. heran! praitigäns w ü t e r ! Bräutigams Vater Sanisani sani den her ntscb hat der wleuh ! wer nichts hat der fliehe! ar bert sih ei werdrieften. zuehar p r a i t i g ä n s mueme Heran.Ein Ausflug nsirli Gottscfcee- 117 Lied beim steckhen.

Vater und Mutier. 4. W i r d auch gesungen wie Elze S. wo statt zuchar gesagt w i r d : lui bar! mir her! — l'ucklats negle. die ich in Altlaag antraf. Die ägeschidne seale singet: Die abgesclilediic Seele singt: l h hau dort g e l ä ß e n main w ü t e r und mueter! Ich habe dort gelassen m. gesammelt von Remigius Stachowics. der T e u fel. aufführen. 28 mittheilt. namentlich in Altlaag. ist schon oben unter pucklat erklärt. nicht verstand. dass Darstellungen der Siebe nbürger dass. bei Hochzeiten und weiter nachgewiesen. der E n g e l ) eine Art Todtentunz lung g e h e n . mit eigener inmitten der Hochzeitfreuden. dass auf dem deutschen „Heideboden" in Ungarn noch jetzt bei Hochzeiten „vier eostuinierte Bursche" ( 1 . ih hau dort g e l ä ß e n mein sbester und prueder. 1. folgende L i e d e r g e - sungen. das E . M e r k w ü r d i g ist die S i l k ' . 2. auch in Ungarn Aufführungen des Todteutanzes Hochzeiten des bei üblich waren. Sani etc. B r a u m ü l l e r Seite 2 5 t i — 2 0 1 . 3. in der h ö c h sten Ereude des llochzeiljubels der Todten zu gedenken! U n l ä n g s t habe ich in Pfeiffers Germania X l i . d. Der Text dazu findet sich in dem in mancher Hinsicht interessanten Buche: B r a u t s p r ü c h e auf dem Heideboden in U n g a r n . ähnlich diesen Erinnerungen an den Tod einem C h o r e . der T o d . Sachsen nach Berichleu des üblich sind dacianischen Simplieissiinus. W i e n 1867. gelassen Schwester und Bruder . S. 2 8 8 zu einem Text von Todtentanzsprücheu Todteutanzes bemerkt. der J ü n g l i n g . eine Darstel- in welcher dramatisch anschaulich gemacht w i r d . d. Noch nicht bekannt war m i r . W . Ich h. von trauriger S t i m m e .S D Ii r ö e r Beim zait und bail bert kamen w e n » Zeit und Weile wird kommen bir berden bider kearea! wir werden wieder kehren. In Goltsehee werden nun. h. wobei der Ausbruch der W e b m u t h sieh oft in einem allgemeinen lauten W e i n e n und Jammern kund gibt. dass gegen den T o d kein Aufkommen ist.

Freundinnen . Wenn ich einmal — da machent seu mir oin neues haus. Meine Augen verfinstern sich ih käu et mer <lie barlt ä n s e h ä g e n . Wenn icli einmal im Krankenbett liege. Main deu ägen tueut werwinslern.seu gedenkhent et an m i l i ! — — sie gedenken nicht an mich. benn ich alt piu ader kraukh. da kirnet der priester zu inaincm pette. D a perichtet er mih ze den ebigen g ü e t e r n . — ich kann nicht mehr die Welt anschaun. da tragen sie mich auf den Friedhof grün . da tragen sie mich zu dem Kirchlein weiss da trugent seu mih auf das wraithof g r ü e n . da machen sie mir ein neues Haus Da trugent seu mih zu dem kirchle b o i ß . nieniäut denkhet Niemand weiss. leiden müssen. . 2. Benn ib june bin und gesund Wenn ich jung hin und gesund. Deu agesturben singent. Benn ih oinniäl gesluorhen pin. Ih hau dort gelaßen maine junfctschetieh und tsehelliuiien: lcli Ii.119 Kiu Ausflug nach Gotische«. da kömmt der Priester zu meinem llett. gelassen freunde u.seu gedenklient et an m i h ! Xieinnnl boiß es. liab ich freunde überall genug. hau ih wreunte überall genue. Niemand denkt häs deu armen sealon laiden m ü e ß e n t ü ! was die armen S. wenn ich alt hin oder krank da hau ih koine wreunde mer! da halie ich keine Freunde mehr! Beim ih einmal in krankhenpette l i g . Die Veislorlieiiou singen. Da bereitet er mich tu den ewigen Gütern vor. d.

Stehen sie am Morgen d e r T h ü r e zu. Hoffen ( v g l . „ F o l g e n d e n Tags nach der Hochzeit führt man die Braut mit Spielleuten oder Schalmeipfeifern frühmorgens zu einem Wasser. dort machen sie mir eine Grube lief. Altlaag 1750. — Der Bräutigam wirft die Schuhe über den Kopf. wenn S i e — ein M ä d c h e n . wirft ein Stork Erde auf meine Brust. 1867 Oberstuben.n liiuten au. stehl ein Sohn zu erwarten. in jedes S t ü c k Brotes einen Biss. vgl. Bergland: Bogh G l a s e r h ä u . ist der Mundart . Hedwig. Hage). Komutzen um 1600. Name s. Dass in Gottschee die F o r m Haffen Hoffen nicht v o r k ö m m t . da kömmt der Priester 7. so stirbt Sie früher.120 S o h r ft e r Dort machent sen mir oine gr&ble tief. Geidel l S Ü S . Dar smaißt a stfiekble ert auf maine prust. Ilogge.» meinem Grabe. Heferle. wirft das Ü b r i g e Alles ins W a s s e r . Wenn ieli einmal begraben bin da w ä n g t der messner zu läuten an. Im tingr. W e n n E r früher fertig ist. " Hofer. da man ihr einen K r u g mit W e i n und Davon thul sie einen Trunk und drei Stückleiu Brotes reicht. Name in Obermitlerdorf. Name in Krapfenfeld 1660. Benn ih einmal b e g r ü b e n pin. Höge. da fiin^t der Messner /. Name in Weissenstein. Iloghc. Höge. stehen sie dem Bette zu. so stirbt Er vor der F r a u . Höferle. Da geant den leute alle wen m i r : Da getan die Leute alle von mir: l a i : „ n i e du in der küelen erle gleichsam: „ruh du in der kühlen Erde Im du hin gedienet hast!" WO ilu bin gedienet hast!" Valvasor erzählt weiter: der Bräutigam zieht der Braut Schuh und Strümpfe aus „ u n d von ihrem Haar löset jedwedes einen zu- sammengeflochtenen Zopf auf". Huog Hedwig. drin birt ib släfon aho s ü e ß ! — drin werde ich schlafen so süss! Benn ib einmal in grabe l i g : Wenn ich einmal Im Grabe lieg: da kirnet der priester ze tnainem grabe.

riotta in den 13 G e - meinden tovaglia. 1 7 3 3 : Hooa. Z w i s l e r n . H. Rispe. In T r e x e l h ü u 1 7 1 9 . hogel. Hornberg. hattel in.. Bagano als auch einander Hugo erhalten (vgl. Mitterdorf 1 7 8 3 . 131. 1). L e x . s. högel m. Mosel 1 7 5 0 . II. Holdergrnebe I. holderstaudc g e b ü s e h . huder. Cimbr. Hube. Kofiern. vulgo Höachencc bei Gottschee um 1 7 7 0 mit 29 H ä u s e r n . holder m. holdrnch u. Uutter. Hücker. Uuctcr. Schöpf 248. ) hättet. hauch Hödel Rispe von Hirse oder f. Name in Spekendorf. 2 5 4 . holzin huizin. Name in B i r k 1 0 1 4 . Sensenstiel vgl. vulgo Uönchenparc bei Altlaug. wie im k ä m t . V g l . 7 5 0 ) . sind die Formen kader cenciaja 131 und kudera f. Name in Gottscbee um 1 7 8 3 . Bergland linde ich die Huber erst 1 7 8 5 . Hohenberg. i. hottern laufen. W i n dischd. h ö r t mal. Lex. 1 8 5 8 in Deutsch Pilsen. V g l . Oherwilbach. Hose. Kerndorf. wart. S c b m i d s h ä u Paulisch Hoswald 1 7 5 0 . 1 8 0 7 . huberdoru s. . v g l . Im ungr. Tapel werfen. Auch bei den Siebenbürger Sachsen iindet sich der Name Huber Marien- burg 3 0 5 . huebe f. m. hart o eimbr. Baumspecht. Zweble 132. Hüeter. 1 2 7 \ hotar fiinbr. ebenso Hafer. mansus. Aber auch ahd. 1750. H o l z : hiHiz. houder Hojlunder. Ort bei Gottscbee. häherdorn. Hollunder- f. flugler. holzain h ö l z e r n . a hört einmal. hoilJcn s. Jhoder f. Schm. die Formen Forstemann (Hogo 121 Uoüschc«. können hier neben sein. 1 4 4 . holt ti. 1 4 4 .i|ifrl m. Tuch. Name in Mosel 1 8 0 7 . hoje f. horp m. Hohenegg. s. Sowol ahd. Honigmaun. In llosz. hälp. E t s c h l . Horton CWtb. s. tirol. (ob. Die Namenslorm llueter finde ich 1379 in P r r s b u r g . Eine Sehlucht bei Nesselthal. C W t b . hattet. HOSE. hei-. k ä m t . llubcr. zählte 1770 zwölf H ä u s e r . holzpackher m. Name in Malgern 1084. Hotteln. A h d .K i n Ausflug nach angemessen. unter Hage). Name in In Käsmark 1 0 1 7 : Haas. Hose. Bote. puniperhose und kuicsc.

Schenkel. madj. völlig stimmt Sprachproben. Prosa. W e i n b . 2 8 7 . werden Huttcrhäuscr mit neun Häusernummern angegeben. humpel f. d. lniflf und huft f. Grabt IV. praten): die Hüfte beisst koffc s. Hutter s. . hurrc f. von 1420 1480. Härte. got. hüter. k ä m t . hergetum beachtet blieben. auch: Halter. der Zacken. achte». Ilaken. „ hairaten: W e n n ich an's heiraten denke. L e x . Ä«yf. kamen. ist auf der Hansel ptne. L i e d beim H i r s e j ä t e n . Bekrutenlicd. f. Got. C W t b . vor der neuen politischen E i n t h c i l u n g . Ahd. (Prcsburg 1850) herrje horra. Formen die bisher u n (neben h u o r ä ) . Schopf. Hneterhiiuser s. i . Huttcrhäuscr. was w e d e r z u ziehot ins lange enthalten sind: rfo//"(Möringer). „ paukhc: Ks ist heunt oin schreiben „ powalitzc: Z w e i K ü c h e n r e c e p t e .G r u n d b ü c h e r v o m Jahre 1770. tirol. hup». harren 2 2 5 4 . kömmt nicht D e r Mirte h e i s s l guet hiieten. abd. In meinem Voeahul.in d. noch z « haUrr flirte. schuole. Hummel: auch gumpe s. L i e d . horrelam 1806. negel. Httllaa.122 S c h r ö e r 1 8 6 0 : Halter. Hutmachcr. hurra. haf W. tätzc. V g l . (kein weibliches hörjo). d. 1 3 3 . das V i d i h ü t e n g e s a g t w i r d . Siebenbürgen (Marienburg361). 3 7 . obwohl:'s h ä t a r s. Hucter. Lex 1 4 5 . nur hdrs m. d . Ballade. mcretrix : cimbr. 132. Hutterhäuser. . Kinderreime. Name in Prörübel um 1 7 0 0 .2025. s l . „ dienen: „ tönt: Es baroten zboi liebeu ( L e n o r e ) . //////V'. plur. cimlir. In der Bedeutung weicht gottscheewisoh ah ( v g l . Anmerkung: härter für H ü t e r . kurvet etc. h unke f. vgl. neben 2 0 8 6 . hurra. Zinken einer Gabel. „ Hans: Hie wrüe „ hlrsc: Die wachtet sluget. S. 2 0 2 6 . m. hülfe f. Ballade. huorru 1011 ( = huarjä). m . k ä m t hängge m. Im Index über d i e B u s t i e a l . d. die im Wörtcrbuclic Unter pattlar: Der pattlar Tor. Schenkel. noch huft hälfe. Ballade. mhd.

'. Wien. kurz bezeichnen. Alles ans den Sitzungsber. Abschied. = J . Weinhold. Herglandes. A b k ü r z u n g e n . Angesehen von den allgemein verstandlichen Abkürzungen.. — E l z e . — W ö r t e r b u c h etc. Gramm. der k. Wien 1864. Die Verstorbenen. wenn das ^-Zeichen beigesetzt ist.. Ak. A. auf die ich öfter zu verweisen hatte. Mundarten I—VJ. am Die Laute der deutschen Mundarten des ungr. dessen: die Mundarten Beierns). Wort erblich. C w t h .Kin Ausflug nach Optische«. Unter höachznit: Kranzbinden. der Wissensch. Wien 1N. wie Fromman. Die abgeschiedene siale. IS. — Versuch einer Darstellung der deutschen Mundarten des nngr. wie folgt: D a r s t e l l u n g etc. Geigerlied. dgl. hair.. Hudes h siehe oben S.jy. Berglandes. Schindlers eimhrisches Wörterbuch hcrausg. Bergmann. IL . die deutsch. — Nachfrag zum Wörlerb. Schindler (hair. Berglandes. der deutschen Mundarten des ungr.!) u. — N a c h t r a g etc. Beim tteckhen. = Beitrag zu einem Wörterbuch der deutschen Mundarten des ungr. Wien 18!>8. von J. — L a u t l e h r e etc. Herglandcs.Wien 18(54. alem. mussle ich auch meine Schriften.

. Die d e u t s c h e S p r a c h i n s e l Z a r z in K r a i n 5. INKALT. Seite Einleitung 1 1. . Abtheilung (ABPDTEF Verzeichnis der Sprachproben. A l l g e m e i n e s 1 Lage der deutschen Sporadan in Österreich 1 Flandrer 4 Sachsen 5 Ciuihri i> T h o u i a s i n v o n Zlrclaria 8 S a c h s e n In Dalmatieii 7 Otto der Kasp - . . M enthalten sind Abkürzungen 7 t»2 . die VUliJ im V o r a u s g e h e n d e n 30 . W ö r t e r b u c h . 1. K i gen L It it m J i eh ke i I d e r G o t t s c h e e w e r Mundo rt . lud . . D i e A n s i e d Jung in G o t t s c h e e 9 3. . %Q 4. . . (iottschee H 2. Kin Ausflug nach Gottseboe.124 S c hrÖ e r.

WEITERE MITTHEILÜNGFN ÜliEH DIE MUNDART VON GOTTSCHEE VOM KARL JULIUS S C H R Ö E R WIEN AUS D B B EL EC. M I K I) K R W I S S E N S C H A F T E N .U N D S T AATS D K ü O K E R Ti I IN o o m n s B i o n BXI KARI BBBOXD'8 SÖHN R V C II 11 Ä N D L E R D F. K K A I S K R I . H O F . [ i: 1! K N \ K \ 1> F.

. Ud. .Aus dom Miiihefte des Jahrganges 1870 der Sitzungsberichte d e r u h i l .h i s t o r . G l . der kiiis. S. A k a d e m i e der W i s s e n s c h a f t e n jLXV. . W I J besonders abgedruckt.

1869 erschienen. der W i s s e n s e h . so entsteht der Gedanke. — Uber l i c h e n S c h r i f t e n Bergmuiin's und inseln G. mindestens vorläufig. als neuere die Iguaz BeitrSge Petters zur hei haben V o n den Bine wir von 180!)). e u i n u i i d a r t . sind von nur da s i e . ich die S. V I . 330. Froininann ZU Sprachnennen: im T e m e s c h e r Itanat diese M u n d a r t e n sind wenig V .E i n lusuriiischcs W ö r t e r b u c h Vortrefflich höhmens Sachsen Anschauung gebracht. [IIIILMII mit dem Abschlüsse des vorliegenden kleinen Wörterbuches zugleich auch meine Untersuchungen über die weniger bekannten Mundarten der deutschen S p o r a d e n in Ö s t e r reich überhaupt. 21. bei r'rominann lS. auf dieselben in ihrer Gcssimmlheit einen verweilenden Blick zu w e r f e n . — Die Mundarten der calioneu zur Idiotikon Siehenbürger Kronstadt 1868. Kenntnis der zu e i n e m die bekannten treff- großen kleine des V o l k s t ü m l i c h e n 302—330 bedeutenden publi- i n vielen m i r h e r v o r l l a l l r i e i r s Clan Schmeller's. oben S e i t e 123. M e i n W ö r t e r b u c h d e r l l e a n / . im Siiilen Ungarns Z e y n e c k ' s Beitrag zur (neues Lausitz. dieser mit dem ticrglandes 1 8 3 « Lautlehre derselben 18(54. Darstellung Alles in den S i t z u n g s b e r i c h t e n ihren Z u s a m m e n h a n g Mundarten der des uiigrischen Mundarten l»t>4. s.'ü». einen Abschluss finden'). 179. von J. sind hebe „Oimbri" ist f r e i l i e h . deutschen Mundarten in drei aber Kigenlhüuilichos Programmen von NordLeit- . I) Mein Wörterbuch Nachtrag dazu der deutschen 1889. A k a d . meritz. kais. 42. Sammlung Bd. Magazin weniger bieten. wichtig. Z i n g e r l e ist und deutschen MRtheilung Ansiedelungen.Vorwort.

vielseitig Leben weckend. dachte er bekanntlich au eine Darstellung der ö s t e r r e i c h i s c h e n Mundart. sondern auch weil mir nun mein Streben. Als er eine Preisfrage zu stellen hatte. d. Die Augen des Meisters J . in Graz w i r k t e . auf die es mir dabei ankam. kurz vor seinem E n d e . b. Nicht nur weil die Mundart dieses L ä n d c h e n s . nur in u n v e r b ü r g t e n undeutlichen Umrissen bekannt w a r . dessen Theilnahme. dem ich bereits in der Einleitung zu meiner ersten Mittheilung ü b e r Gottschee Raum gegeben. Kenner unserer ä l t e r e n Mundarten. mehr noch als je vorher. hieher g e h ö r t . Der durch ihn angeregte brave T i r o l e r S c h ö p f ist zu früh gestorben. Dabei erscheint es mir nun als ein eigenes Geschick. S c h in e l l e r . Unter solchen U m s t ä n d e n wird es begreiflich erscheinen. er mir von Anfang suchungen sowie an bei meinen hieher zu beziehenden Unter- vorgeschwebt und den ich noch dereinst ausführlicher zur Darstellung zu bringen hoffe. wie die vorliegende. durch die der belebende Sonnenstrahl sinnvoller Betrachtung bis in das „fernste tiefste T h a l " zu dringen und Leben hervorzurufen schien. d e r . auch abgesehen von seinem bäurischen Wörterbuch und seiner G r a m m a t i k .126 [392] s »• h r m e r deutschen Elemente der Monarchie und ihre Bedeutung für dieselbe ins Auge zu fassen. Weinhold. ist nun auch das Eingehen der vortrefflichen Z e i t s c h r i f t F r o m m a n n s zu b e k l a g e n . die für uns so w i c h t i g sind. der einst. namentlich bei uns in Osterreich. schon durch das Muster das er gegeben hat in seinen Unter- suchungen über die „ e i m b r i s c h e n " Sporaden. außerhalb desselben noch beinahe unbekannt. ein Gedanke. In mehr als Einer Hinsicht schien mir mein A u s f l u g nach Gottschee ein Eintreten in einen noch unbetretenen U r - wald. Pfeiffer. hat Mannesalter verlassen. dass man sich bei einer A r b e i t . Seine letzten uns j ü n g s t Studien W c i n h o l d ' s b a i r i s c h e und a l e m a n n i s c h e der in bezogen gründliche kräftigem sich auf Grammatik. das diese Studien in Ö s t e r r e i c h trifft. G r i m m . uns alle einst ermuntert. dass dieselben in letzterer Zeit so viele ihrer Pfleger und S t ü t z e n verloren haben. haben sich geschlossen. Neben so vielen und g r o ß e n Verlusten für die W i s s e n schaft überhaupt und insbesondere für diesen Z w e i g derselben. auf die w i r immer rechnen durften. ziemlich vereinsamt fühlen rnuss. ist längst fort und auch sein r ü s t i g e r S c h ü l e r L c x e r hat bei uns kein Bleibens gefunden. ist nicht mehr. als abseits von dem .

oder. wenn man w i l l . Romanen und Slaven bewohnt i s t . was ich auf meinem Ausflüge dahin gesammelt halte. indem wol eine ganz keinem indem sie aber auch in ihrer Abgeschiedenheit ihre eigenen W e g e der Entwicklung. so wie sie in dem Vorliegenden 1870. Gottschee ist sie als Mundart eigentümliche größeren. Ich war b e m ü h t . R ö c k h ' s Untersuchung: d e r D e u t s c h e n Volkszahl und Sprachgebiet Geiste getragen. b e s t ä t i g t e n mir reichlich eigene W a h r n e h m u n g . d i e Siebenbürger Sachsen (Heidelberg 1 8 7 0 ) und R. das Interesse sich W a 11 e n h a c h\s Vortrag: nationalen Sporaden zuzuwenden. hingedeutet: dass nämlich gewisse Züge Familienähnlichkeit der Sprachen. Gera Volk sm un da r t e n in auf die bereits meine erste Mittheilung über nehmen konnte. noch dem fränkischen Dialekte g a n z a n g e h ö r t . Die vielen Berührungspunkte mit den Kreisen eines anderen Sprachgebietes. 2 3 f. so treu und sorgfällig als möglich davon darzu- stellen und zu e r k l ä r e n . an der Grenze zwischen diesen merkwürdige Sprachstämmen. 127 t Ii e i 111 o 11 IT i e 1111 e 11 Verkehre mit Anderen gelegen scheinen tnusste. .z u m T h c i l . so dass hier die Erscheinung einer gegenseitigen Sprachannäherung zwischen so v e r s c h i e d e n z ü n g i g e n Völkern zu beobachten ist. die sich hier zeigen.[393] Weitere MittbeiluDg/en Über die Rfundarl v o n GotUchee. Schnellere: d i e f o m a n i s c h e n Südtirol. 7 f. — Eine unverhoffte Freude bereitete mir die anregende Schrift C h r. das mich bei Ausarbeitung des Vorliegenden ü b e r k o m m e n wollte. zu überwinden und denn auch den Rest des gesammelten Stolfes zu verarbeiten. sondern einem jeden derselben n u r . Von anderer Seite scheint aber nun doch auch der Tendenz. worauf ich schon in meinem A u s f l u g Gottscbee von eine nach S. sich ausbreiten. weder dem bairischen noch dem alemannischen. über ein weites G e b i e t . Dieß mahnte mich das lähmende Gefühl der Vereinsamung. Die Mundart von Erscheinung. deutschen (Berlin 1870) sind von einem wie ihn die auf verlorenen Posten Sprachinseln bisher bei ihren Brüdern vergessenen „im Reich 41 draußen nur schmerzlich vermisslen. die den Mittheilungen ü b e r alle diese deutschen zu Grunde liegt. der Entartung gegangen ist. das von Deutschen. (jottsebee Rücksicht wieder von mir vielfach benutzt w i r d .

1. wie wir Bedeutsam sind Jahrb.128 S o Ii r >') e r Die auffallendsten Lautwandlungen der Mundart habe ieh hei jedem Buchstaben besonders besprochen. . p l a n n . 15. 3 2 7 ( i n dem Aufsätze: das Fortleben der Kudruusage Mythen und B r ä u c h e linden sich Vorkommen derselben I Das bezeugen konnte. Sage und Mythe sein. 71 die Todlenbraut. 2 6 0 v o n sieh a u s s a g e n 17) nicht so weit ich angemerkt. Itemerkens- in 11»oIyi bindiseli. oben Seite 2 9 . m ö g e n uns d i e G e s c h i c h t s e h r e i h e r seihst in K r i e k e r h ä u diese bestätigt mein- Angabe fand. im ist. d e r sich im u i i g r i s e h e n B e r g l a n d w i e bei den S i e b e n b ü r g e r Sachsen findet. die w e i t e r n i r g e n d s n a c h z u w e i s e n eine Verwandtschaft nun w i s s e n . närrischen Berglande. mit den ü o l t s c b e e w e r n Ursprung durch dieser Niemand Zwischen vorhanden. ein deutsches. von mir Wörter. gangerb o b e n S. Balladen. Iv. Der Ausdruck meerauge für Bergsee. . Zuwanderungen. Hierbei werden im S l o v e n i s c h e n . u n g r . SChe« wird Colonien sind d i e aus llelege bei den Cinibri ist anzu- deutlich zu ver- ilalienisch- f ü r das V o r als i n G o t t - diese Vooabulare u n t e n unter dass das ä l t e s t e eine Sprachcr. vielleicht nehmen. d i e uns j e t z t madja- jezer (Jevatter u. nach A. S c h r ö c r ) gezeigt habe. jetzt erloschene Erinnerung an die kindische Mark beurkunden. seltenerer sind da w i r j a d e m v e r s c h i e d e n e n haben. wie oben S. 89 u n d anten: bergel u wergel. s. beigebrachten die sowol ist a u c h . Näher interessant Familie den Cimbrl und diese V n c a b u l a r i c n des einzelner d u r c h die stattgefunden Zeiten behaupten. ist eine V e r w a n d t s c h a f t g a n z Ansiedelungen.tr. ist auch i m Dratitbale bekannt. /.— E i n e g e m e i n s a m e A b s t a m m u n g der S i e h c n b f i r g e r und d e r S a c h s e n des u n g r . Itergl. v. durch sein. W i e dieser i s t .sc h c i n u i i g ist. Den miindartliehen Aus- drücken habe ich auch die gesammelten Orts. unten S. deren Beziehung zur Gudrun i c h in der Germania X I V . Leier 12. von K . (sloveiiisch eigentlich tisuc) batet heisst oder nach dein E r s c h e i n u n g e n b e z e u g e n alte B e z i e h u n g e n .. b i s a u f d e n Grttnd s e h e n . H e r g l . A . habe hang zal e r k l ä r e n wcrl. aber d e r C i l i i e r veranlasst. sollen: (mein s o kann hir sind nach ich dieß Zusammen- aufklären. allgemeinerem Interesse werden die eingestreuten Proben der Volksdichtung. (koina) das aiidereinal liüm Wort ersetzt: aldov ( v o m uiadj. Wulfs Wenn ich Nacb. und unter mer: die S c h ö n e am Meer.und Personennamen 1) eingereiht mit Angabe der Zeit und des Ortes ihres Vorkommens. bezeichnet e r k l ä r t .es lauiinl. die w i r d das s l o v e u i s c h c ein tnadjArisch. Namen eingetragen unter: n l p . einmal bald w i e d e r zu e r w ä g e n Begriff das aiidereinal e z e r ) .li auch 8. rischen Worter einmal durch lausend (inadj. d . schiedenen deiilselieu kommen Gottschee ohwol auch noch erhalten den A b k ü r z u n g e n . . W t b . dieselbe doch eine frühere. 1 6 3 . dass d i e K r i e k c r h ä u e r uiythiil. D i e s e nicht mehr klar sind. Bartsch und verdienen gewiss Beachtung. dem deutschen: auch F ü r manchen madj. v g l . schon wegen der Beziehung z u Von Bürger'8 Lenore. O p f e r : bald ofer. v g l . Berglande im uiigrisehen Z e i t s e h . Sagen.1. Von den mitget heil len Volksliedern gebe ich am S c h l ü s s e ein Verzeiehniss. ä l d ö ) .

N u r wer Ähnliches unternommen. sondern auch in ihrer treuen. die man zu ü b e r w i n d e n hat. wormniss (unter 1) gott (wo zu ergänzen ist. diu M u n d a r t von Uottschee. liegende Schrift. Meldung. bilt ( w i l d ) . pownlifze. zu dem letzteren Zugang zu gewinnen. keie. F ü r das L ä n d c h e n Gottschee aber und seine achtungswerlbeu Bewohner. nicht nur was ihre Sprache anlangt. Schm.|3U5| Weiter« Mittheilungen aber pilich. hexin. billig i n Anschlag bringen. s. 12!» piscu. so wie sich ja auch in der Sprache so viel altert h ü m l i c h e W ö r t e r und Formen erhalten haben. d a ß jenes zu goidc gehn doch auch schon in der ä l t e r e n Sprache nachzuweisen ist. dass Gottschee auch in dieser Hinsicht noch eine reiche Fundgrube i s t . ho< h/cil. Erschöpfendes wird mau von mir nicht verlangen Beurtheihing der mit dem Vorliegenden abgeschlossenen und bei Ausbeute. um unbeirrt von m ö g l i c h e r w e i s e schiefen und falschen Belehrungen. sumitten. m ö g e sie beitragen das deutsche Selbstgefühl zu beben. sidclstoin. . ostem. dass ich i n dem mir bis dahin wildfremden L ä n d c h e n nicht einmal einen vollen Monat weilen kennte. Harting. vielleicht auch Anregung geben die hiermit begonnene Sammlung weiter fortzusetzen. vermag die Schwierigkeiten zu ermessen. baiss (unter w ) . am Karfreitage 1870. ihre bekannten Mundart i n einer freundlichen Aufnahme empfohlen sein. e h r l i c h e n . — Diese Beigaben werden Zeugnis gebet» dafür. die deutschen Sporaden nun U n d so mag die vor- auch die letzte der weniger Österreichs in Bezug auf helleres L i c h t zu stellen b e m ü h t ist. die eher herandringen als das verborgene Echte. die ich als Deutsche. unter gott neue Ausgabe) heiraten. slange. zu berichtigen und zu vervollständigen ! W i e n . wahrhaften Natur und Sittlichkeit lieb gewonnen.

I. unter J. das. d a r ü b e r unter -le: licdle. Lautlehre unter J. Sele. Name in Gottschee Jagkhc. Krapflern etc. der Name häufig in Gottschee. ein Beweis. 73. oft aber noch Jaiscnzapf gesprochen. Tirol Schöpf Jaiincsch. Janker m. 1750 bis 1867. V g l . k ä m t . Kerndorf. 1014. Name in Krapflern 1700. Altbacher. Schweiz janken Stald. . Malgern. Bergland Lautlehre etc. 1. Name i n Riegel 1700. gankes Schmell. k ä m t . «Jaysenzopfin ex Hoheneck 1084. 2. -lin) das in der Mohrzahl -lain w i r d . die Hündin ist läufig. J i i c l . m . Jaklitsch. janggar Lex. Jüglitsch s. jagen läufig sein: deu kuiliu jugot sili. M o s w a l d . Gretcben) vonfireato ( = Crreta. 0. V g l . J wird (i i n : (jchunncs Johannes.. Z w i s l e r n . 270. jetzt bcstel. Hasenfeld. 1700. Sole. s. hriikpörr l l i m b e r e . Greatc ( = Greti. der bock jilgg der Bock geht der Ziege nach. auch zuweilen in jülaich für ütaich Attich. Joannes — plebanus i n Grosslositsch 15*12. jaise s. Jetzt g e w ö h n l i c h Eisenzopf geschrieben. Vorsetzung des J — P r ä j o t i e r u n g — in dem Namen Jciscnzapf s. S c h w a r z e n b a c h . Pfalz jünkes. Jaklitsch. I. Mitterdorf. Mosel 1750— 1780. für lgekürztes aus / in -lc (mhd. O b e r e r n . Schanker. Hoheneck Jnjsenzopf Hoheneck. Name in Neuwinkel 1750. 11. die Jacke. Jager. Jeisenzopf in Sele. Deutschau. rn. . vgl. ebenso ungr. Jäglitsch O. / wird B in bert w i r d . Bergl.N. dass dem -le ein -lin zu Grunde l i e g t . siebe auch Zink. 291. 150. J . In Baiern jänker. d. SBJsemopf Schalkendorf.i in der Kleinfnrm von Namen: Tone ( = T o n i ) von Ton (Anton). und endlich in -e für . dgl. peschle Büschlein u. jiigeii. unter J. ü b e r - für dies E / im ungr. Grete) etc. jeusc.130 [396] S C Ii r ii e r . Jcstcl s. Deutschen 1700. Schalkendorf. Oberlosin. wemwe fünf ( u r s p r ü n g l i c h fimf)t hieher g e h ö r t auch das E für Ü i n : stetile Stutzen. 1. Klcindorf. Linfeld 1750. a. kirtagle u. hent s i n d . d.

b o r c a . 86. sind in Gottschee gleichbedeutend. v g l . II. — O h w u l erinnert'. her in. mo. V g l . irgendwo. e. der Nordwind heisst bedeutsam der Bär (par ) oben S. Nordwind. d a r ü b e r Gr. der S ü d w i n d . mhd. e ä w i r d ) und so auch D e n Z u e h t e h e r n e n n l der G o t t s c h e w e r n c a r ( m h d . m i In du? ar. kärnt. Sonst ö s t e r r e i c h i s c h jausen f. wenen ahd. 1750. ! ) D e r Rar mhd. s i e b e n b ü r g . Nesselthal 1750—1780. im ungr. . 74. 151. 150. yüsti. V g l . p ä r ( w i e ü b e r h a u p t m h d . ierde f. k ä m t . iendert. slov. Ort hei Morobitz 1750. das Mittagsmal. d e n Aufsatz Z a l m o l x i s der diese sich und an G e r m a n i a XIII. 361. JetztGcstel s. jus. 'nan für inan. Schlechtbüchel. mklimäl n. Jasen. Nachtmahl. W i e in jasen steht & für mhd. Darst. übrigens jauk. i K t w a zu sanskr. II. Sachs. W i n k e l . 220. jät n. I. slav. s l o v e n . delicti. imori i h m . auf ierdan auf Erden im Vaterunser oben S. jat (gilt) m h d . klolnjeuse f. leider s. Stahl I. imo und im ungr. Entspricht nicht dem jät Schm. 86.lr d o c h n u r einen B a r e n . Slovenisiert aus Hirtel a. jäten j ä t e n . Schöpf 283. sie reicht ihm einen Strauss. jüg was Bopp Glossar 178 zu sanskr. Name in Morobitz 1750.272. jarmarkt m. d. dazu ahd. 1 jauk m. au das SO d e n k l BHrgestirn d e n m y t h i s c h e n W i n t e r b ü r e n e r i n n e r t . innar herein. mhd. daksina stellt. Schöpf 293. sloven. indert irgend. tiöstel daselbst 1 014. d jeuse f. Jelen. Idesitsch. 538. Die F o r m scheint sich mehr auf alem. eimbr. blll'ja was her). hin in. Bergl. lat. g ä r e n . SlOckendorf. Gr. d. Name in Rfosche. maindar. jeten. vgl. Vesperbrot. Iniauf. ämincs. s. vgl. jesen. wol aber mhd. und kiititglc •. das J ä t e n . južina. mhd. ös. wormais S. Jauth. jilscn jesen. her heisst in G . der untere jauk der W e s t w i n d . Bergl. mir. das Unkraut. bir. hwenan. ir (nie bairisoh is. Gebiet zu halten. Name in G . W t b . Name in Deutschau 1500. 45). 89. S. L e x . Darst. ih i c h . B e z e i c h n u n g des N o r d w i n d e s an ital. Jestel. Jaucr. auch wormais S. mhd. innin hinein. d e r G o t t s e h e e w e r u n t e r [l. 1750. Name in G . was zu j ä t e n ist. Meierle. Schm. s. oben S. der obere jauk der O s t w i n d . E r d e . jetaa C W b . V g l . mit 13 Häusern. noch 'mo für demo. jetn Lex. 16 (266) und 95 (345). es): seu. (imbiss) 'mala s. nihd. si roichot imon a peschle. k ä r n t . jurha Suppe) V g l .Weitere Mittheilungen ülier 1 A 1 die Mundart von Gottichee. 133. 79. III. 34.

D i e ß ess — wenn es auch immer noch aus älterer Zeit nicht nachgewiesen und daher als uralte Dualform nicht über jeden Zweifel klar ist — war in der Zeit als Gottschee bevölkert wurde. d. An demselben werden Johanniskraut. Hoheneck. Oberem 1750 bis 1867. s. 2 6 3 . bat auch die Bedeutung von „ w i r d " als Hilfszeitwort des Passivums: der T e i g wird gemacht: dar toig i§t gemachet s. G r . juchatzon juchelzen s. summltten.97. -itzln in kelbitzin s. 3 6 7 . Mario Irde xehcrlain im Liede s. So viel sie auch vom ö s t e r r e i c h i s c h e n angenommen ess haben s. Das ist schweizerisch: Jogg!. sumitten roasc. lupitic S. so wie der „ C i m b r o " hat auch der Gottscheewer das es« der b a i r i s e h . mhd. Hauptbestandteil der Kleidung der Gottscheewerin. W e i s s g e r b e r S c h m . Jörgcl des Mai sun und Jörgcl des Morkho sun beide in Schwarzenbach 1614. ircher d. ist ist. Lex. Die W e i b e r von Berchtesgaden sollen durch Stoff und Schnitt ihrer weißwollcnen Joppen au ihre einstige Heimath an der Loisach und Ammer erinnern. Abends lodern Feuer auf s. G r . Mundart für ihr nicht. II. der lange. Oherlosin. Johannistag. kresweucr. Person Plur. V g l . istcrlach u.132 S c Ii r Be r Joke. jcšterljch -itze in powalitze S. Irckirkollinex Schalkendorf 1780 . S. Name in Hornberg 1614. esterih m. Rochholz b. ertac. i . Cimhr. daher slov. Gr. Estrich.b a i r . Homberg. das ist nicht eingedrungen. d. jdken weinen. . die Einwanderer kannten es nicht. Pappel weide und Wucherblume i n die Acker gesteckt. s. ir i h r . d. esterach. slovenisch jokati se. III. . Name in Altbaeher 1614. Schmell. Mundart ü b l i c h . Sele. II. D ü r n b a c h . Deutschau. üdedorn. sie waren Alemannen und vielleicht auch Franken. um die Hüften eng anliegende weiße Tuchrock ohne Ernicl. f um 13. 1. in -ets nicht. Verdreng. W e i n h o l d bair. Maria. ungedielter Boden im Flur oder Zimmer. 4 5 9 aus Jacob. hagendorn Hagedorn. oben Seite 58. Sträuße davon in die Fenster. 152. Jiidcschdorn auch agendorn. Mosel. Jonkc. Kletsch. charakteristische Auch die Endung der II. Frommann IV. Schmell.ö s t e r r . 2 7 0 . joppe f. irdc ihre. >0—1360 in der ö s t c r r . 3 3 9 und lampitze unter lample.

S. kalchgrund m. K r a p f l e r u . kelbatzc f. — bitssar kuulile u. (nivht guol S. kalb. 7 6 . klockhc. K a l k . F ü r 6 ') steht H etwa in kreuland. 8 9 f. Gequetscht zu tsch ersehe int das K in witsche W i c k e . Jurinnrin. griessei a. d . Möhre. — gal g e l h . kockatzen. d. w. mlul. kaum zu vergleichen mit dem alttat. knaus. s. 99 meint. ) Unter G S . Kalb. zum Kalkbrennen bestimmter Grund. erscheint. 0 . hhächerle. laukern s. vgl. ilal. II. it. die auch eimbrisch. sondern auch vor dem Vocal einer Endsilbe aspiriert: hackheu. Gelreidemass. . F i s c h b otter. Das K wird nicht nur vor der Stammsilbe. 3 0 2 f. 1423 hat schon die RA. — itze und lamplc o. siehe unten unter W. kamper. Molch. d. — gerhabar in. ist n a c h z u t r a g e n : g f ü r gr. Junggeselle. stiu-kc S a u . junchcrre s. entspricht der Lautverschiebung ! (x«^£? yi&hx'Qi ahd. Für ch ( a u f niederdeutschen Einfluss weisend) in si-kin das Sie-ehen. 0 3 : zockel. kitschar K icher. kofle. V g l . Juran und Jurlan. W e i h c h e n . Die oberdeutsche F o r m mit ch Schmell. k ä m t . d. d. (—riicßrl) — keiket(?) s. Stockerldorf 1 7 9 0 — 1 7 5 0 . junchcirrc in. Das vocab. Name in Rick 1014. vielleicht auch in tschorbc Kerb. kaufiiiarisrlnilz m. galilic G o l d a m s e l . iL. kelbitzin f. steht v o r g e s e t z t in kailler s. . b e s o n d e r s R i n d v i e h . ich wil auz faren gen teutzen landen mit kaufmanschatz voc. muhen. merke f. auch mirllnc s. Gor Gregor. Waare. — gum G a u m e n . O r t . vgl. d. Tapelsverch. chalch). glllllinarhetcii s. Name in Ililmik 1080. Kiggel. Rick 1750. d . 96) V i e h s l a n i l . 6 1 .[. kitub n. V o r m u n d . — genrast L ä r m . 2 9 2 . — glilil p r ü g e l n . d. d. Lexer 1 5 3 . »irhe S c h a l e . Münchner cod. käfmass n. ( v g l . auch klinken [ v i e l l e i c h t glimi-Ävvi|). Name in Kletseli. Auffallend ist k auch in inukcn s. das Lied unter patllar. stierfähiges Kalb. — gatzell der alte V o g e l gatiset die j u n g e n .399] Weitere Mittheilungen iiher ilie Mundart 133 von ( i o l t s r h e e . tod. K steht für T m henkpöre s. die chclhcr scherzen ich glaub ez wol regnen f. für zottel zetteln. — guet n. kärntisch u. zcckeln s. v g l . kälch m. tükcn s. Ii K\v DV (bis— dvis) wie Schneller S. a u c h / ) und T. Wandlung eines alten TW in B. „Kaufmcss ( E l z e ) " ein halber M o t z e n .

eimhr. kaudar m. 2 0 8 heisst. 1 7 : ein kalter. hiess dann die weise. das von 1 4 2 3 : behaltcr. kamper lustig. mhd. geschieden. e keller (nicht wie das mhd.sr. Keller. knniont n.li ist nur d i e F o r m ungamper. dgl. Diac. das riiides Ii i nie Renner Vi. Kamme 1 6 8 4 . 1 7 8 3 . Stahl. weissagende. Jahrb. Berglande finde ich 1390 den Namen: Camus. II. I. 2 0 7 f. ungamper s t e i f ) . wie wald. camisolc f. hair. Sehrank. ') Kiiniti. L e i e r und Schöpf kennen es nur in der Bedeutung F i s c h b e h ä l t e r . Be- . ist vielleicht für gambar strenuus auch die Bedeutung aagax anzunehmen und die wahrsagende Frau. Dies mit reinem a gesprochene W o r t ist von dem vorigen. In Neusol im ungr. F ü r Wandschrank erseheint kalter im X V I . 8. auch bei H . kahler. II. in Bezug auf den V o c a l . stimmt unge- Weinhold zur (mir. Weinliold 26. hallen: hair. champ. 1 54" etc. gamper bequem. m h d . Name in Sehwarzenbach 1614. bei Paul. gambar strenuus Graff IV. 288. scheint nicht zu stimmen. Hasenfeld. kaiidrr m. lierle s c h l e s i s c h ungampern. 189. Halsring des Ochsen. der im sloven. schreibt keller). franz. G a m b a r a . tod. chomonto. der — Talmaro 11*. koulen |400 j <i c r hellen. kam gekommen. was eins ist mit Hamm crista ahd. kamcsolc f. B e i s p i e l . Malgern. 1 von K l e i d e r n . W a l d . gampern springen. Der Nasal. VVtb. Kummet mhd. kampen m. l> Das voeal. keldar CWtb. 114 mit- getheilten A h s c h i e d d e r B r a u t enthaltene F o r m kaultar ist dasselbe. Die in dem S. Name in Schwarzenbach 1614. 4 2 0 . komat nicht zu h ö r e n ist. kaldar. steif e r h a l t e n . komat. Hampreu diente lustige D i r n e . Sehm. k ä m t . A h d . der es aus G e h ä l t e r ableitet. s. fällt auf. Linfeld 1750. die Weste. a n f ü h r t : Ii Ii d e u t u n g von Lexer tiain |MT niide gaiiijier. una credenza. kevder. russ. 135: daher slov. ital. Raltevsen. Schöpf 172. Sachs. wacker. Raine. 51(1. L e o n h .134 S e h r knien. da schon im IX. Hier steht a für uraltes e (queman). B e h ä l t n i s s . Jahrb. F r i s c h schreibt auch dir (ninisole. geckisch. indem jedoch canibri sagucilas GralTIV. Schmell. vgl. Lex. (]u»nian auftritt. Feld von bald. kumat u. Das reine a verlangt mhd. von 1400 hat f. s c h i c k t . II. schweizerisch güniperisch lustig. kamp bei Schöpf 3 0 0 . 1 4 8 . ungamper Uns m h d . Schmell. 107.

Namen Kappcs Marienburg 3 5 1 . kar ii. l l i n d e r n i s s . baldiger mügens. gumpen bedeutet hüpfen. iugombro ab. Kästner. Gefäss. kumber s. d . Im k ä m t . K e s t n e r . wol aus ka§te s . selten im Gebrauch. Sele 1 7 5 0 . kampcrn tanzen. gr. Mitteuwald 1750. und Darst. Hassel. sloi-kar n. W e i n h . Der W e c h s e l nd mit ng ist alemann. 2 0 2 . chasto. güniperisch lustig. kauest. V g l . den s i e b e n b ü r g . kersboum. 238 leitet gamper von ladinisch in comper und dies von ital. kannst. V g l . Stockeudorf. koši in. Laute der deutschen Mundart des ungr. K i r s c h e . 2 2 . kamper. gumpen auf obiges gampern springen) und die Heranziehung dieser ist nicht nöthig. sloveniscb kangla. Schneller die rom. (Schr<irt. das folgende W o r t . hair. umher- hüpfen. Schöpf 3 0 5 . kängcl f. ist kasar = seudar Lex. kerset karschpam mhd. — V i c t o r K ä s t n e r hiess der mund- artliche Dichter der S i e b e n b ü r g e r Sachsen. stimmt zu mhd. k ä m t . Name in l'ockstein. Butterfass s. S. sloven. oben S. mit eingeschobenem r. hat doch kaum etwas zu thun mit kamper. Mundarten Tirols I. 207 kann zu gämperlich lustig verglichen werden und mhd. char. Kleiderschrank. Substantiv tngombro fr. Altlaag. gamanlih rtdieulus Graff IV. dass ihre Bedeutungen auf die jener Formen eingewirkt beben.) 2 . .[401] Weitere Mittheilungen Ober die 131) M u n d a r t von G o l t s c h e e . 1 8 0 . Diez I. Name in Katzendorf. al. S. W ö r t e r b . V g l . da Hainham eine Weissagende hiess. Dies i tal. kaste m. kaste. Schrank. mhd. 1 7 1 . gampern hüpfen. karste m. woraus unser Hummer mhd. Name in Z w i s l e m . 198. karsehe f. Das von G r a f f a n g e f ü h r t e rtord. ummagampern hüpfen. um die Deutschheit der ersteren anzunehmen. ahd. ahd. So noch in Gottschee in pechar Oienenkar. 134. d. Bergl. § . dennoch seheint die Vereinigung mit den obigen Formen schwer (vielleicht. 155. V g l . Der Ü b e r g a n g von weise ZU sehlau und von schlau zu lustig ist denkbar. 4 9 . V g l . gamra blaterare wäre so zu vereinigen mit gambar. F r e u d e . etwa tirolisch kespn necken. Name in U . wahrsagen kann zum plaudern im Begriff herabsinken. kandl. Kasar. kaspen scharren. encombre. kirn kanu. im ungr. Katzendorf. mhd. d. kaum 1. kleine Kanne. Kärntisch gampern. Mosel 1750. kan. — Auch die F o r m gaman n. mhd. B e r g l . Hasenfeld 1750 bis "1800. Rapsch. wenn dies als: weissagend aufgefasst w ü r d e .

A h d . kekarlaiu das S o n n e n w e n d r ä d l e i n . Besitzer einer halben Hube. auch Oberkatzen­ dorf. River. kam gekommen. s. Käfer. Die erstere Form steht viel­ leicht für kat mhd. Hütte. V . d. g e w ö h n l i c h nur i n der Rede eingeschaltet: kid ih sage ich. (kernen = ) kam kommen. 3 6 4 . kawerle n. IV. keden sagen. hüs. — Daraus slov. 2 4 8 . H l . 1 0 1 ) . 3 9 4 . Burte kam übel bekommen. W t b . ist das Prät. W t b . summitten radle n. kedete. quat.. Schlange.136 S e h r I 402 I d a r katsche f. auch kauz mhd. sloven. G r . so ist das vergeheiket. sonst s lange s. ist hiiusel. 2 . V g l . führt Elze 5 4 die Formen auf: er käat und kalte. kaufrechtlich 1 7 5 7 : die bei der Grafschaft Gottschee beständ­ lichen Dorfschaften und deren Uneben nicht mutweis. »ist mir hurte kam: hurte s. Im eimhr. aber auch köt (woraus das gottscheewische käat. Auch in T i r o l finden sich Spuren dieses Zeitwortes. käwer m. V . keckusch Lichtelein in der Kindersprache. keckarlc n. chevar. kal. mein Wort erb. Mehrzahl. Von dem Prät. mlul. Schon oben u n t e r k a m . keber. kot. plur. gahüso do- daher ghaussenhaus. d . i . A h d . infin. keusche f. keat. heikel. Hattendorf. . auch n u r : k i. Feuerrad. Henschlar m. kača. oben S. Schmell. Sloveuisch hlsa vielleicht doch von mhd. wie reasle für rösle sich e r k l ä r t ) . wo noch alle Formen erhalten s i n d . hau» und kaiža von ghiiuse. Auffallend stimmt hierzu im ungr. woraus z u r ü c k e n t l e h n t keusche! ') In Baiern R e c t i l i c a l o r i u m de anno 1 7 5 7 . Schöpf 3(18. keuschler. II. W e n n hier der Stamm von hcik-el enthalten ist ( ü b e r d i e ß W o r t s. die zweite für ein schwaches kite statt kidetc. f. s. kuz G r . 6 9 . kawerlain. s. kiez 6 9 9 werden ähnlich hausier im Gebrauch mesticus. ist gebraucht. 255. keusche. Rote und kaute. Fromm. . E s ist der Umlaut des Conjunctivs ( d e r hier fälschlich ö für w steht) in den Indicativ vorgedrungen und käat steht daher eigentlich für kaet. sondern Unterthanen besitzen ihre kaufrecht lieh '). kait er sagt er. Ortschaft 1 7 7 0 mit 18 Häusern. Berg­ lande keckerchen. kelket in wekaiket lecker. 106.

skind. III. mhd. Kerze. Chickhel Kofiern 1 6 8 0 . vgl. ital. kertatsche f. Stemmleiste. kennst. d. N a g e l . kenne. Kofiern. K i n d . Kioghof. der Mensch ein m a u l n. Kästner. 9 6 . ein beliebtes Essen der Gottscheewer). Name in Gottschee 1614. R ü c k e n . abd. Lex. 'nm kindc. ahd. auch k ä m t . Das Maul. Uesen. warschangkeue f. ker- täca. keste. H ö r s t e . kezzi (:dabi Lieders. Kinkopf N e u - laag. vielfach die Namen gewechselt. Accus. K i l l i a i i .Hüfte. Mosche. 1 5 8 . A l t . H e r z . d. Kenda. Name in Neuwinkel 1 Ti>0. V . leuchtcr. die Zwinge der Sehnitzbank. Weissenstein. slov. 780. tsrliernulle sonst türnach. vgl. kickatzen stottern. Allgemein ö s t e r r . kerbisch m. pr&te m. Gen. tätze f. Die Thiere haben eine keue {sbainekeue I. R u n g e . krüge H a l s . Fromm. 258. klpfe f. auch klpf m. Lex. V . Khesele. alemann. gigketzen Schöpf 190. Faschingsmaul. kelzen G r . Nesselthal. F i n g e r . 3 1 6 . Kessel ohne Fiisse. it. drenulja: in Tseberni. chezzin. Kehrwisch. G r . Fuss-. 76. 1 7 0 0 . Kerndorf bei Mitterdorf 1770 mit 28 H ä u s e r n . Die Körpertheile haben in G .{| W e i t e n ' M i t t l i e i l u i i g e n ü b e r die Mundart von 13? Gottschee.und Neulaag 1 7 0 0 — 1 8 0 0 . Lichtspahnkluft. S c h e n k e l . V g l . Steinw. Kesele. Kestner. kegte f. . Hhiggel. besser lirnarli S. slov. Kickel Oherlosin. urgle n. Oherwarmberg 1750. torbe. Khirln. kesse 1. Name in Schwarzenbach. kind n. vgl. kindes. corniola. kl oder kid ih s. Name in Langenton. Slalder II. das Maul. chiuwa. Nomiii. vgl. cardasso. I. in Schwarzenbach 1614. prust f. s. Kornelkirselie. kilstern. W t b .|4(i. Name in Inlaut 1 5 6 0 . krmilile f. W t b . keden. Tornister. Kastanie. kreuze n.— leachterkeue I. hülfe und schinkpoin f. keue 1'. 5 2 7 . vgl. Name in Nesselthal 1680. v g l . roiwstulkcue f. tirol. Unterwarmberg 1750. s. Name in Nessellbai. Name in Deutschau 1 7 0 0 . s kind. kilsen husten vgl. mhd. kennest keime. keste. 3 1 4 ) . D a l . wie k ä m t Schöpf neutr. Larve. schuole f. W a d e . 704. 3 3 2 . koffe f. auch krunzen. arsplättc Hinterbacke.

cimhr. Geschlecht weist nach dem Norden. Hier scheint die Bedeutung tüchtig zugreifen. Dat.. 1423 hat noch di chiricha bey 4 0 . Stock mit einem Querholz ein Heubündel oder Haken oben. in dem Sprichwort: bärlain. W t b . klecken. ahd. kitschare eine Bohnenart. M e h r / . v g l . Bergl. V . ist es m. s. Kleidung 8. G r . E i n N a m e . kit schar (das Geschlecht ist mir nicht bekannt). nj. klicke 4. 1 6 0 . Hiepetz. W t b . mhd. kleaze f. II. S c h m e l l . der K i r c h t a g . F o r m f. im Privilegium der Stadt Gottschee. hüdcrle. klik der Handgriff am Steuer. 1 2 5 6 : klotzkugel. allein gedeiht nicht gut! mini. G r . lat. kliätzcn Schrot zum Schiesseu. I 1 5 8 : klick. gürtcl. cicer s. watsche. klickhe f. 1 2 4 6 unter klosz 4. i labilusters erben in Untertappelwerch 1560. 1 1 3 9 b). Gr. Das weibl. klabuistcrn g r ü b e l n und klopaustern klopfen. Klctsch. klampfc f. kirbe (Kirchweihe). s p h ä e r a Sehm. kleckhen gelingen. kleaie f. W t b . G r . Kämt. Klöze. klemmen im Scherz. 1000 führt das Fem. ebenso tirol. V . Klammer. frank. kirtägle n. vgl. V . häntelf unter w). ( G r . der au das dunkle W o r t nd. In A a c h e n : die klie Müll. vgl oben K. Gegenden weist. um sie so zu tragen: ttarbenstock. für schlemmen viel essen. V . kleabc. Name in W e i s s e n b a c h 1 7 0 0 . W e i t z 112. D o r f bei Altlaag 1 7 7 0 mit 23 H ä u s e r n . eines das Kolbens etc. Name einer Pflanze. v g l . das vorige W . K l e e . gedeihen. Kletsch bei Stockendorf 1 7 7 0 mit 11 H ä u s e r n . Nebenform von kicher f. Schöpf 3 2 3 . d a r ü b e r G r . G r . 888 erinnert und wol in md. saubers kleckhct et waintlain! W a h r l i c h .|404] S c hrö er kirtac m. V . 3 5 6 . kermis (Kirchmesse) s. chichera. kleabes. Joppe. uiigr. V . knease. — Es steht klenze demnach für klocze. 9 4 3 . kloz pila. des Spatens. 3 6 6 . n. . W t b . Schaufelblatt Beschlag nI. der durch oder eine Garbe gesteckt w i r d . Kugel zum Schiessen und klotz 1 2 5 2 : G e s c h ü t z k u g e l . . V ." Doch ist auch zu e r w ä g e n . 659. klea f. alem. W t b . klemmen geizen Lex. aus Bist a n : k ä m t . g e w ö h n l i c h in der Bedeutung Jahrmarkt und so schon 1471. W t b . Gen. pfoit. klemmen und tückhen fressen und saufen. chilbe (chilchwihe). II. zu Grunde zu liegen. die bair.e i n kleines äusserste Holz Stück über dem des Steuers. DasVocab. Nachtrag 3 6 . W t b .

schlottert. Lex. i . ein alter F i l z h u t .. 101. jeuse f. verfertigt. klunkatzen herum schleudern. klupf. I. GWtb. klieben spalten. knackt. klockhcn klopfen: ünklocklien anklopfen. klunker der s. an welche sie mit Lindenbast befestigt s i n d . V . 1423 wesentlich aber auch k ä m t . 13 findet solche klobcn als W a l l e des H i r t e n . 131» Mittheilungen ober die Mundart von Gottechee. V . körnt. klocka I. als Schleuder gebraucht. Stald. Glocke. Elze.Es ist s c h w e i z e r i s c h " Gr. aufgeführten: Zu klunk. klockhcn C W l b . G r . kärnl. klok f. 8. vgl. 71 kohlschwarze f. kloben moraie vocab. 24' m e i n : vocab. 137\ kloin klein. klobe. Das W o r t ist eins mit dem in Gr. der Schreck. Vocah.. gleichmaßig im Gehrauche.. V . W t b . tod. 1460 pedica vuzisen vel dobe. ebenfalls von Lindenbast hüllt ihn e i n . eben so hei alemannischen Dichtern. „ d o c h siehe dort unter dem G e b ü s c h den Hirten ! Holzschiihe (knospen) bedecken seine F ü s s e . Bedeutung steht slovakiseh klec. 1299 von 1588 Hauch glungkitzt d. knah gar/ou. ilal. 2021 klockhc f. klika Kipfe am zum Drehen. den Kopf. 1297. . f.[405*] slovenisch kljuka der Haken. Schaukel. eimbr. breitkrempiger dessen Stoff kaum noch erkennbar i s t . 1423: Hohen felto. bedeckt in der Hand hält er eine Schleuder (klobe) und ein grosses R i n d e r h o m " . 36. kloin jeuse f.. Kliep dih kolsbärzeu erde spalte dich Liede K n i e . klupf m. 1302: eimbr. klieben spalten ist cimhr. mhd. Nachmittagsimhiss s. W t b . klunkatzc f. Form und Schiffe. milier noch der nl. i . ber klockhet ün so gräulain wer Schöpf 325. tirol. II. ih bin darklupfet ich bin erschrocken. Mehr/. kloinhappclein Kleinhäuptlein d. di kluft sfendatura. klojifet an so fürchterlich? — Tirolisch Alemann. klobe !• gespaltener S t o c k . klunkatzar m. vgl. ein weiter M a n t e l . daselbst. fand Ich einen solchen nur bei Kindern. von 1420. vocab. 1479: lerklleben sfenderej Voc. der bchalter (S. Palkowitsch 538. in dem Kurbel oben S. 137' nl. Schafe. klunkäiznre der Vagabund. . eimbr. kälder) ist zeHoben (fesso) an zweien eilten und du pist sein nicht Inn borden i 1 I • HTindorf bei Goltsehee 1770 mit 33 Häusern. W t b . und tirol. 109.. Weilern 527. am T h o r e . .

1 1 5 . siebenh. im K u b l ä m l e b e n . Bergland Diese kniwcl 71. d. Alllaag. ungr. dirlein Fantina. Gr. knecht fante f. Wort das in Gottschee fehlt. Erdscholle. wo der Sattel d r ü c k t " nicht hervorgehoben ist) und knübcl 1514. als es gewiesen ist. 1700. sowol Klöße als S t r u d e l . maldlein fauluza 3 6 ' . 1 2 di knaeflen Ii peruli. knollc f. Naebtr. kuewalain. — V g l . Klmaus und Kneuss. k nobel knia n. Ü b e r das W o r t 1376 steirisch. G r . martern. V. chnehosn calza. Gen. kniwes. Bei den Cimbri findet sich der Name tinaus. Gr. 137": knecht. ahd. knivis. C W t h . Schöpf 329. W o r t " s. Demiuul. Khnäpfe. (cimbr. Name in Gottsehee 1700. knevelen knebeln. 1470 f. Knöpfle. unter knebel 10. im Gegensatz zur dierne. knevcl. 36% di dicrn la fante. 1050. vgl. 1 3 7 1 . 102. Name in Beinthal bei Mosel 1614. l Kneweln sih sich aufreihen. wie c i n i b r . mein W t b . 1464. Sonst nennt die S t r ü m p f e knirhosen Golius G r . Jüngling. Khnäpfe. W t b . W t b . Wtb. Knopf. ü b e r das W o r t G r . knöllcli von knollc S e m m e l k l ö ß e . 1382. Gotisch kniu. 71 \ fehlen. schinden. knewale n. knöllain eine Mehlspeise von runder F o r m . IV. d. mein W t b . Kniehose s. aber auch schinden. Lex. — Knaus „ist ein alemann. W t b . bedeutet knölle nur Knollen. W t b . — 's kncwlpoinle Knöchel. Stahl. Loanknccht m. (wo aber die nl. 30. 1428. der Lohnknecht. ein eben so tirol. Bedeutung von kncvel: „ d a s Gelenk am Pferde. K ä m t . Bergl. kniabes K n i e . W t b . Form entspricht am nächsten nT. Mehrz. Knöchel. V . 1 4 6 8 : knöllclcin. vgl. kneascn S l r ü m p f e in Mosche. ganz wie ril. Mehrz. knibel Model?) s. i . Das wo letztere Angaben Bauernhause dienende vocab.Jf 1 40 " [406] S o h r o e r knacht m. cimbriseh nicht nach- ist zu vergleichen G r . kniu. 11 tirolisch. Die Mehlspeise aber knödel. Es ist dies W o r t hier in Gottschee um so beachtensw e r t h e r . Strumpf Grafi'. ungr. 1448. in einem loandiernle. mait fantenha. E i n seltenes W o r t und wol nichts anderes als ahd. sros knewelt sih das Boss reibt sieh auf. alemann. 1423 hat kuab g a r z o n . V. II. Name in Kofiern Knöpfle s. . V . kncase f. Gen. knease f. knewel m. — voc. V . Daher das Deminutiv: knölle m Mehrz. S i e b e n b ü r g e n s.

Schneller. V e r d r e n g 1750. Ducange. 5 5 2 . wo er auch v o r k ö m m t Coveler im Cod. coel ( z w e i silbig) m. salbäde. im C o d . Kohlte. etwa kobel Stute. V . die nicht zugeht. im ungr. V . cova. goft'e. Gegenden ver- breitet. s. W t b . Gr. Hobetitsch. kene. kämt. ahd. Castelli 145. W t b . wie hier kochadle Lex. ilal. und -itze. 1501. s. A l p e n . ß e r g l . Fliegendorf 1750. Schweiz und Diese Bildungen in Franken auf. 1540. alemann. Caial- lartus. W a n g . korbnde in der Bedeutung. U r b a n e f. kochädle n. ital. mhil. knasp S c h ö p f 3 3 0 . kochet c). Name in Deutschau. . V . die Hüfte. sleinichter G r u n d . Alpen %G$OTG£ knospe Schmell. V . eimhr. Cohbo ist ein a l t s ä c h s . v g l . . 103. kowel m. Hingegen für die Bedeutung in erster F o r m erseheint sonst der Umlaut kochet s. d a r ü b e r G r . V g l . Mitlerdorf 1770 mit 39 Häusern. s c h w ä b . kochete I. 103 und oben kowel. . knowel m. kotfc f. inachäde. n. kochadlain die Tracht Speisen. sinirbäde. Im Slovenischen ist kobilica die Heuschrecke. knofel. gnfte f. Schneller S. Schöflein 1750. 3 7 « . Jahrb. Stald. Rinne. Name in Klimlorf. eimhr. Kraut etc. K u h . G r . 135. 103. kowel. S. Gr. kohilitze f. V . 1 5 7 4 . K ä r n t e n . Hinterbacke. Name in Mitterdorf 1 7 0 0 . arsplattc s. N i e d e r m ö s e l . Stark Kosenamen 117. W t b . covile. Steinhaufe. S k r i l i . W ä l s e h l i r o l . ktiwle Hügel. W i e es scheint in m t l . S. was auf einmal aufgetragen w i r d . Mehrz. treten in Masse in der s. Kofiern. II. Name in Reichenau. Daher koffen in auskoIfVu. 118. Zvlöno'js ete. kovel Höhle. kofel in den bair. S. k ä m t . Schalkendorf. ausgekofl't verrenken. tirol. d. W t b . E i n seltenes W o r t . Über die Bezeichnung der Körpertheile in Gotlschee s. Hhodiiikh. cospo. Schmid 3 2 0 . T i r o l . knoufel. Die Hinterbacken heissen in G . Der Name lautet bei den Gimborn. 141 »iie M u n d a r t von U o t t s e h e e . Wangianus covalum s. cuspus sandalium. im Keller. gofl'A clunes Graft' III. mhd. zum Theil auch in alemann. 40. I. Schneller. 7 2 . In den bair. österr. 1449. Mehrz. vgl. Knoblauch. W t b . Gottseheewer Familienname bei Elze. G r . 1 7 0 . 1501.14-07 J Weitere knospe m. Knospler. verrenkt. ö r j bei Kofier. . Name des IX. II. Hofler. zum Kuchen bestimmter Vorrath an R ü h e n . Mittheilungen Oher Holzschuh. W t b . knoveloch. Mrauen. W t b .

2. folmaun. Kosar. Name in Sole 1680. „Kon und Haus- w i r t h i n " kömmt wiederholt vor in „Brautsprüche und Lieder auf dem Heideboden in Ungern. kösn. M i a u e n . Berglahde. Name in Sele. S c h ö p f 335. Über das W o r t s. Nanu: in Gottsehee 1750. mein W t b . 662. Kistern aufgeführt Lex. 106. König. Ü b e r das W o r t s. W t b . s. Kasar. Lex. Gr. tirolisch köise und köss. Name in Malgeru 1680. r vgl. W t b . kono f. k ä m t . meine erste Gemahlin bist du gewesen. V. S c h ö p f 199. Weissenstein. Schalkendorf. II. Uber das W o r t vgl. In Marburg Kunich. W t b . Colctclicn. Collatsche G . stottern hei kicketzen. l 089. eben so im ungr. koenweibvoc. in dem L i e d e S . altnord. in Schemnitz 1858 1478 und holmann Pfarrer zu G ä m h s Cholmaiin Ebenso und in Marburg 1450. W i e n 1867. got. ze kone gean hciratben. G r . koasel f. qino.142 [408J S chr 5 ( r kockatzen I. W t b . ahd. kos f. 629. M a l g e r u . — konleute Eheleute. Hoheneck. V. kork m. R ü c k e n k o r b .Harfe zum Getreidetrocknen. VV th. W i n k e l . 1479. koisen. Iniauf. 16. Windischdorf. wo auch wird. Ich finde es 1614 auch (ioinülz und Ooiuotzcn geschrieben. Altbacher. wie in K ä r n t e n . 1842 zu norwegisch kos. 46. 165. Rothenstein. Kollitsch. G r . V. tschorbe. Gerland Intensive u n d 11 e r a t i v a S. quenn. Knutschen 1750. Neubacher. vgl. aufgeschichteter . Daher: koeiiman. V . Komuzen kleines Dorf 1770 mit 10 H ä u s e r n . Braumüller". konschaft matrimonio. Chunicli. Hohenberg. k r ä h e n . Katzeudorf 1750. Chonlg 1321 — 1394. vgl. S. kone. V . hollmann Altlaag. kranzförmiger Osterkuchen mit Eiern oder Hanf mit einer Fülle aus H a n f mit Honig. kas. voc. „Die Kon und E h c w i r t h i u " . schwed. Halskragen. Knprina. Altlaag. 1614. 12. Kollmann. — InPresburg linde ich anno 1379: Cholinanrius und (oloiuaiinus. T r a u u n g . in T i r o l (Sarnthal) Halskrageu von Linnen. vgl. mhd. kolntsche I'. oben S. Name in Neuwiukel um 1800. stottern. Bei d e n C i m b r i : Khuaich. 112. gola n. öS Nachtr. die Bedeutung Krächzen Sonst findet sich die der Bedeutung. W t b . wird in G r . in Neusol 1390 Colomann. S. 1479. „komeraden Kohlrabi••. ( — konä) das Eheweib. Krapflern 1750. Gr. kollar m. Hain ersteu konä pist du gcban. 29. schreibt gäggatzen S. kone f.

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Weitere

Mittheilungen über die Mundart

Haufe H o l z , Heu u. dgl.
auch gottscheewisch
kozuc und

'43

Cottscbee.

von

knsa aufhäufen, gestellt (daselbst

kuosel angegeben).

Sloveniseli

ist

koz eh,

kozlec bezeichnen denselben Gegenstand, der

in

Gottschee aber auch harpfe genannt wird, was S. 106 nachzu­
tragen ist, woraus auch sloveniseli: harfa, harpa.
koascln speien; vgl. alemann, gusein Stahl. I, SOI und kosein sudeln
u. dgl. Stald. II, 1 2 4 ;

vgl. Gr. VVtb. V . 1842,

doch auch slo­

veniseli : kozläti speien.
kositer f. Heine, Dreifuß. V g l . raine.
Kosler, Gosler, Name in Goltschee, Rick 1014,

1084.

Rossler, Name in Hoheneck, Tiefentbal 1 7 ß 0 .
Kessar, Name in Sele 1750, v g l . Kosar.
Kössl, Name in Setseh, Morobitz, Mrauen 1750.
kosten kosten, ahd. costdn, mhd. kosten, dah. slov. koštati.
Kosh I, ein O r t , der schon

in der

Urkunde von

1303

oben S. 13

genannt w i r d , h i e ß ehedem auch (trafenwart, so in der Auf­
zählung

der

('iiiischen

Güter

im

Codex

2967

des

Joanneums ( X V . J a h r b . ) „Grafenwart oder (iosstel*.
Codex 243

f. 39 (circa 1 4 3 6 )

Gräzer
Daselbsl

„in dem Hostel gelegen'-, „drei

hüben in Kostcl undrr der kirichen".
köat n. der Kot: vocab. ital. tod. 1 4 7 9 : kaut fango. — k ö a t l , k r a l l n.
ein D r e c k k l ü i n p c h e n . s morons r6at, s ubnnris koat! Sprichwort,
koatic, koali, k o t i g ; dar köatia der Kotige.
Kotschen bei K i e k , 1614

auch Untschen geschrieben, zählte

1770

vier und zwanzig Häuser.
kottel m.

Raum zwischen den

Häusern,

vgl. Gr, W t b . V ,

kalier; so auch bei S c h ö p f 366. Lexer

1899:

165.

„kottl spalten, z. B. L i c h l s p ä n e " .
Kotze, Name in Moos

1750.

Rowätsch, Name in Weisseiibach

um 1 7 0 0 ;

vgl. slov. kovač Schund,

krn f. K r ä h e ; mhd. kra, Sanskr. kärava, lat. rorvus, ahd. clirawa. wo­
bei die Lautverschiebung stockt; s. Hildebr. in Gr. W t b . V , 1968.
(rahath, Name in Morohitz um
krabs m. Krebs.

1700.

Im Kuhländchen und

Nachtr. 37, mhd. krebez.
krage, krügen m. Hals, vgl. keuo.
kragerlejt. kleiner Spund, vgl. pail
Krägger, Name in Goltschee 1014.

im uugr. Berglami

kräbeß,

144

8 ehr » e r

[41 OJ

krauken h i n n e n ; „ v e r k l e i n e r t " krieken, kreakeii ein wenig lärmet),
durcheinander schreien; bettln kreakons ist geban. solch ein
Lärmens ist gewesen! Es ist hier anzunehmen ein krauken für
kräken, das enthalten ist in kruukützen glucken Gr. W t b , V,
2088.

h i e ß kraken

mahnt au die Form krake neben

Krähe Gr. W t b . V, 1927.

kracke

Davon abgeleitet w ä r e die Bildung

kra'ken. wenn ein F a l l nachweisbar i s t , d a ß ein ae, wie das e
und oe, in Gottschee auch ca, ie gesprochen wird.

Deshalb

dürfte hier immerhin zunächst das slov. kregali schelten, sowie
zu krauken slov. krokati k r ä c h z e n , krökar Habe, lett. krnuklis,
poln. kruk zu e r w ä g e n sein; da hei diesem W o r t e in den urverwandten Sprachen die Lautverschiebung stockt, s. krä, ist es
schwer zu entscheiden, auf welcher Seite Entlehnung stattfand.
Ganz zu trennen ist wo! von diesen Formen : krcckcii S. d.
(rakhnr, Name in Krapfenfeld, Stockendorf, Iraker, Nesselthal, kraker,
Schalkendorf, Altlaag, Komutzen, Nesselthal, Krapfleru

etc.

1800, vgl. Krügger 1014, nl. kraker Nusshrecher.
krarkhe f. I. das Kernhaus im Obst, 2. Unreinigkeit im Augenwinkel.
Letztere Bedeutung hat auch eimbr. kreko W t b . 1 3 8 ,
gregken S c h ö p f 2 1 0 vielleicht ahd. krecko;
kämt,

greggauget L e x . 123.

griekn, groikn,

gruikn II,

Schmell.

führt

107, wozu

von

tirol.

sie steckt in dem
an die Formen
Hildebrand

das

Schweiz, griegel, gricngel, mrh. kranke! verglichen wird
Presburg

(aus

kenne ich für die zweite Bedeutung den Ausdruck

raunkerl n. v g l . k ä m t , raunggn L e x . 2 0 5 ) G r . W t b . V, 1929.
krarksc f. B ü c k e n k o r b , Tragreff, eimbr. krakasa, tirol., k ä m t , kraxn,
kraie, v g l . Hildebr. in G r . W t b . V, 1925. W ä l s c h t i r o l erächesa?
a

Schneller 135. Im ungr. Bergl. kräcksc, s. m. N a c h l r . 3 7 .
kraincr. (rainer.

breiner als Name in N . Losin 1500.

0.

Losin,

N . Losin 1014, 1080. Kofiern, Sele, Götenitz 1750.
kramaigeln priekeln.

Der erste T h e i l des Wortes ist wol kram m.

Krampf Schmell. 11, 3 8 5 ; der zweite aigeln, k ä m t , igeln transponirt aus ilgern s. Leonh. Frisch I, 4 8 7 ; vgl. eilen G r . Wtb. III,
1 0 8 ; aus ahd. ligi fames vel Stridor dentium G raff I , 2 4 5 zu
lithauisch: alkster farne u r i , das Bopp zu sanskr. älpa stellt
glossar. coinpar. 24.
Kramer. Kroner, Name in Gottschee 1009. Walgern, Kletsch, Morobitz,
Altbacher, Ebenthal 1780.

[41

II

Weiter« Mittheilun^en Ober die Mundart von GotUchee.

1 45

kranen k r ä h e n : hie schdane kränent «Ii huender,
bie schdane singeut sen!
.läekhel, bec den M i n e !
(Jacob, weck Marieeben)
Mine bar schon auw.
bec dar ä n d a r ä den saine! — Bie schdane etc.
W e c k l i e d aus Mitterdort'; vgl. Ansehe.
liedern wol der

Bs liegt diesen W e c k -

liebliche Brauch zu Grunde, d a ß die jungen

Bursehe des Morgens durch den Ort ziehen und neckend mit
ihrem Gesaug die Mädchen wecken.
bran K r a n i c h ; s. d a r ü b e r llildebr. in G r . W t b . V, 2 0 1 8 . kran 3. h)
rd. kraan ml. kran.

Dieß W o r t ist enthalten i n : kranahide I".

Wachholder, ahd. kranawit, eimbr. kranabila,
wetta, tirol, k r a u e » i t . —

kämt,

krona-

kränwöglr n. Drossel; vgl. nl. kraan-

vogel Kranich und das folgende W o r t .
kranpolle f. Wacbbolderbeere; polle f. Bolle; vgl. S. 5 7 : j-ölbelc —•
Eigenthümlich

der Gottsch. Mimdart ist, d a ß in kranvöglein,

wie im nl. und kranpolle: kran allein, ohne -wit zur Zusammensetzung dient.

Doch kann ersteres, mit Verschiebung des Be-

griffs; auf nl. krnanvogcl z u r ü c k g e h e n ,

letzteres dann als kra-

nirhkügclchen verstanden « e r d e n (an krä Krähe s. d. ist nicht
zu denken, weil die Mundart hier ä spricht).
kranzlain pinten n. das Krauzhinden vor der Hochzeit ist ausführlich
besprochen

oben S. 1 1 3 ; vgl. das kranzgehen im iingr. B e r g -

lande mein W t b . 73.
Krapf und

Kropf, Familienname in Krapfenfeld 1G84.

In M a r b u r g

1 4t58 Kraph.
Krapfenfeld

bei Gottsehee

zählte

1770

52

Häuser.

Der krapfe

heißt in N ü r n b e r g ein Waldbaum, der nicht in die Höhe wächst,
Oh der Name daraus, oder aus krapfe Pfannkuchen, zu e r k l ä r e n
ist, so steht doch

fest, d a ß die Ableitung von Oralen fehl, die

die Krainer Wortforseher

aufgebracht

haben,

falsch ist.

In

Fällen wo die Urkunden nicht sprechen, ist die Aussprache des
Volkes noch immer ein besserer Anhalt, als alle Klügeleien der
Willkür.

Der Gottscbeewer

spricht

hier

nicht

grüwenwald,

sondern kräpfennald. Wahrscheinlich hat die Familie Krapf, die
sich jetzt

Kropf schreibt, einem Felde den Namen

danach der Ort genannt ist.

gegeben,

140

Sehr « e r

[412]

Rraschnwitz, Name in Neu winke! 175<>.
krnsrln

knebeln,

kitzeln, w i m m e l n : vgl. mhd. kriseln krauen und

HM «lehr. Gr. Wtb. V , 2008 unter krasen.

Zunäehsl

aleman.

knisein wimmeln, Iburmiller Steider II, 130.
krecken knacken, z. 11. N ü s s e , wie k ä m t . L e x . 1 0 7 : tirol. krecken
verrenken. Schöpf 2 4 2 ; vgl. Hildehr. G r . W t h . V , 1 0 3 1 .
krelie, kreiue

f. Geflecbt,

besonders dnrnkrainze f. das G i l l e r ,

welchem in der darre Obst gedörrt wird.

auf

Mosche. Der Vocal

ist nicht auf mhd., ahd. ei zurückzufuhren« sonst m ü s s t e er
ö s t e r r e i c h i s c h d und o«, in Gottschee aber oi lauten' 08 bleibt

nur übrig älteres i oder tu (nhd. eu) anzunehmen, wodurch die
Form kreunze, Hildehr. G r . W t h . V, 2144 gerechtfertigt
„kreitfeuer, kreulfeuer oder kreuzten er n . "

Signalfeuer auf

würde.

den Hergen.

schreibt Elze S. 18 stall kreidfeuer aus^ital. grido Kreide d. i .
Schlachtruf;

s. Hildehr.

G r . W t b . V , 2 1 3 7 . kreidenfeuer,

Schmeller II, 3 8 1 . Schöpf 3 4 3 , G r . W t h . V , 2 1 2 4 .
kresweuer n. Johannisfeuer;
wende,

Johannisfeuer;

v g l . suniitlen von slov. kres Sonnenkresali Feuer schlagen;

vgl. darüber

Grimm, Myth. 590. Daher:
kressen. kreasseii, kriiisseu

Johannisfeuer machen;

s. kresweuer.

kretschat hinfällig. Etwa zerkrätscht s. kriilsehen G r . W t b . V, 206JJ.
Kren, Khren, Name in Malgern,
Jahre 1 5 0 0 ist geboren
s. oben S. 18. E r konnte

Tauhenbrunn

1500.

In demselben

zu Laibach Thoni. Chrön ( f 1030)

wo]

aus Gottschee stammen.

Ich linde

den Namen noch in Orth 1614; Rreen in Linfeld 1684.
in

Mitterdorf,

hrön

Orth, Oberern 1 7 5 0 . Rreiui Oberern 1780 etc. In

Marburg Chren 1399.
Kresse, Rrössc, Rrcsse, Name i n G . , Klindorf, Scbalkendorf 1 684—1750.
Rrculand, Name in Wiudischdorf, Mitterdorf 1 7 5 0 .
kreuze n. der H l i c k e n ; vgl. keue. — kreuzeligen Schagen schielen.
krillen hinken, auf einem F u ß e hüpfen.
Criinaul, Name in

Reichenau

1614. Rrumaul Reichenau. Nesselthal

1700-1750.
krippe f. Krippe.
Rrisch, Name i n Hinterberg, Otterbach, P r ö s e , Kotschen. Malgern,
Morobilz 1750.
frisc, Rrlsc, Name in Hoheneck 1614. fhrisc
1614.

Katzendorf,

Kotschen

In der Schweiz ist Chris ( m i t dem deminut. i Chrisi, was

[41 ?> I

Weitere Mittheilungen über < 1 ie Mundart von GotUchee.

| 4 7

in Göttschee fhrise lauten m u ß ) die Koseform von Zacharias
Rocholz bei F r o m m . V I , 4 5 7 . V g l - das folgende W o r t .
Krisrhr. die Aussprache dieses Namens ist krise (mit weichem s);
daher ich die Schreibungen Krise, Crise, Chrise für die richtigeren
halle ohwol ich Crischc schon 1614 einmal in Kölschen antreffe
(Crise dreimal). Sonst erscheint das sch zuerst 1 6 8 4 : Krischinn
ex civitatc (wo Krisch, vielleicht ein anderer N a m e , zu («runde
liegen kann).

Erst im XVIII. Jahrb.

wird sch

allgemein und

linde ich nun Krische, in Neufriesach, Suchen vormals bei Brunn,
Pröse, Moos,

Weetzen, Tiefenthal, Pogorelz,

Weissenbach,

Hilsbach, R ö s s e n , Obcrtappclweivh, (iötenilz, Kotseben 1750.
Hingegen 1783 noch einmal Krisse ex Hohenegg.
Pfarrer

Johannes in Morohitz hat

Der wackere

seinen Namen

daher nicht

Križe schreiben zu lassen, wie der Schematismus der Laihacher
Diöcese, der gerne slovenisiert, schreibt, sondern Krise, wasalelnann. Chrisi, von Chris Zacharias oder kriesi Kirsche und nicht
von slov. križ Kreuz abzuleilcinst. Von letzterem stammt vielleicht
der Name Krisch s. d. Daß ein deutsches sch in dem Namen nicht
enthalten ist, sondern s, beweist die Aussprache, die das deutsche
sch nie weich spricht; vgl. wische ( F i s c h e ) und bije ( W i e s e ) .
Krischmann, Ortschaft
krisp,

kraus,

1770 mit 5 H ä u s e r n .

krispen

von lat. crisparc.

in

Falten

Ehemals

legen;

trugen

vgl.

i tal.

die Männer

increspare

in Gottschee,

erzählte man m i r : kurzen gekrispote hosen mit watschen kurze
gefältelte Hosen mit Gürteln, watsche f. der

breite,

gezierte

L e d e r g ü r t e l , wie noch die T i r o l e r tragen; s. Schmoll. I, 5 7 8 :
die latschen 2. ist nachzutragen oben S. 8 1 .
krockatzen r ü l p s e n , ahd. crockczan crocitare, mein Voeah. von 1420
hat cocinare crochezin,
Kroinland K r a i n , s. das L i e d S. 47.
krudebide f. V i h u r n u m ; auch kudebide hörte ich in Mosche. Da der
2. Theil des Wortes bide so genau zu ahd. witu stimmt ( v g l .
kräna-hidc unter kran), so erscheint hier eine zweite Zusammensetzung mit diesem seltenen W o r t e vorhanden zu sein, was um
so m e r k w ü r d i g e r ist, als weder im mhd. noch ahd. eine andere
Zusammensetzung als jene (kranawitu) nachgewiesen
krude-,

kude —

ist mir nicht

klar. Alemann,

ist; —

krolte-beere

Frucht des Faulbaumes w ä r e zu vgl. s. Stald. II, 135.

krunzen. Lexer führt an : grullar aber ein verb. schon abd. keue. vocab. ') Da mit diesem T l i e i l d a » W ö r t e r b u c h v o l l s t ä n d i g in den H u n d e n des ist die nicht mehr n ö t h i g ü b e r a l l und B e i n a h e d e r Ü b e r s e t z u n g der S p r a e h p r o b e n w o i wird B O b i g e s auch o h n e B e i h i l f e v e r s t a n d e n werden. Verschiebung Übername.. C W t h . Schmeller II. hrmuaul vgl. Gebort wol zu krackke s. k u e k u ! ins N i d e r l ä u d und zar lieben main!" kueku! auw ist g e s t ö a n e n de mueter sain. W i e d e r eine vgl. gucken. k i-ii ii z r M g r e i n e n . kucken. grinsen. 1700. Krüsche. Name in Weissenbach kruln grunzen. S c h ö p f 357. Stald.148 S c h r o t . kueku! ar beckol auf den mueter saiu: kueku! „ s t e a l auw. kennt V g l . 139. Schöpf 218. 1 4 0 0 : chucho gugkoch 2 9 \ T i r o l . 139. kueku ! geal. tod.. kruspen knirschen: vgl. k ä m t . kueku! ar wlichot ahin in's Niderläud. Hoheneck 1 7 5 0 . kuckhe m. 125. Name in Büsbach 1750. 3 2 9 . tirol. k u e k u ! bait ze gean ins N i d e r l ä u d . auch tirolisch : gruigken Kettgraupen. au . si kochet imon dan w ö a r m a i s schean. II. kueku! i hau es heute bait ze gean. dieses. guggen. kochet mir dan wöarmais. steal auw o mueter maiu. eimbr. küchlarin f. (rise. ) Bie w r ü e ist auw der k u c k h e ! ar steannot § mdamns g ä r wrüe a u w . slov. der Kuckuck. . 1 Der Kuckuck (kuckhe). kruspare (Mehrzahlform) K n o r p e l kirscben. k u e k u ! dan w ö a r m a i s schean. 2 7 9 . hacklicn. kruln. gugken. Name in Katzendorf. abd. Wöchnerin. krulili der Begriffe. de jeuseu ä. vgl. eimbr. hruml). vgl. Criuiaul. mhd. kucko CVVtb. in Altlaag kruckisch. In dem Liede der kuckhe: bi scheane kuckhet dar kuckhe erscheint kuckhen auch als Zeitwort für den Huf des K u c k u k . L e s e r s ist. gugker S c h ö p f 2 2 2 . ital. guccön. |4I4| r kruikisch starr. wol z u : es einem kiieclileii ihn pflegen. 126. grunzen bat ä h n l i c h e Bedeutung. Lex. 139. vgl. krulil/. caperare Graff IV. gruln nicht 8.

. kailin f.. Fromm.149 Weitere Mittheihmgeii über die Mundart von Gottschee. ist läufig. lieben. mhd. Fleck. 6 7 9 . vgl. als der S. zuweilen auch Symbol des Undankes. cagna noch slov. tirol. Der Kuckuck. ar sitzol hin awn heuschoher. i 11 * s Niderländ / a r lieben sain. rührend in seinem Schmerze. bie ar an ersten heuschoher sichot. tuet de Schäferhund. i . „ h e r ist ir dar nächst dar liehe?* dar nächniste gemoinar! — bie loidic harnt dar kiickhe! ar wlichot bider hintersih. bei Schöpf. Unlands Schriften III. meretrix. betrogene Liebhaber. 325 fehlt stimmen. II.kullo. 288. si geat dir möarn ze kone mit ir dam nächsten dan lieben.. liebeu main!" und töat da barot dar kiickhe. Elze 5 5 : Weder ital. d. Denn ar ä w e r bin isl kam. Kuikher. si ist in r d a s e n g ä r t e n . kollel Hunds- kollal allwul betin etc. der ihm das Herz bricht. bair. k ä m t . kallin H ü n d i n « .. pain bäge da ist a heuschoher.. Unland S. II. tirol. 23 IV. goale Hund. weichen ganz ah. challön. käln. jagt s i c h . kalen b e l ' / n . B. der F r ü h l i n g s b o t e des Volksliedes sonst s. Vilmar. d. 43. 2 9 0 . Die mir bekannten Kuckuckslieder. bie loidic barot dar kiickhe: „o liehen. 187. deu kuilin jugot sin die Hündin name. vgl. Ahd. III. 183 gehört nicht hieher. k u i Iii die Z a u k e . V g l . z. kuzlja Das daselbst ver- glichene guila. Handbüchlein des Volksliedes erscheint hier. s. wol auch noch der Treulose. . Name in Gottschee hei Elze 4 0 . L e x e r l 5 4 . Schmell. Schöpf. schottisch collie ein Schmell. G e w ö h n l i c h e r Zusatz: und satt dar zait kucket koin kucke mer. zabel Graff'IV. i . 3 8 7 . kallcn schwatzen. klnekbel ar pain wanster an : „ist main deu liebe a hoime?" deu liebe dain ist et a hoime. si priebot ir de röes geliecht! Zabeu hent ir de röes geliecht? si berl beint de krnnxlnin pinleu. kuilo f.

Luoggre. 3 0 2 . schldtekotz Nachtr.Innigen wird von Räumen gesagt. Mose he.. Elze 5 5 .. in Schalkendorf 1 6 1 4 . A . Name in Krapflern 1014. Namen Cuswald. Kump. kumeruost . das mit h zusammen k w i r d . hatte 1770 drei Häuser.. vgl. . kümerlc. W o r t kotz f. Untersteiuwand 1750. . Bergb gebraucht man dafür das nid. 1750. haag. zählte 1770 sieben und sechzig Häuser. L wird Ii in prinslaich Blindschleiche. Kupb. II. und oben S. Pfarrort. Laag. combre s. in Reichenau. Kampf. «las Elend. Kusrhel hei Struschnitza. . . Xame in Otterbaeh 1 7 0 0 . Gewöhnlich Lüog. kamper. kumpf ii. kummernie. Name in Eben. Kuff. Name in Kletsch 1 5 6 0 . die l Kütze. alemann. Xame in Schwarzenbach. V g l .kupitze. I. ist der G . Stald. slovonisch kamern mager. Kusolt. Schm. Paul. kümcrling Stalder II. kampar. Stockendorf 1807. Mundart zuzutrauen. Gr. mil Begier dem Essenden zusehen. bäud. 24." Kürchlern. Das W o r t stimmt hunjan begehrlich nach 1 0 . Marc. Kussel. Ort bei Altlaag. tirol. kurle n. 1 0 9 . 11. Runtschen. und kump Wetzsteinbehälter. (ump. s. di Luogarin. kunken glotzen. Im iingr. . tie- vorzusetzen. Name in Mosche 1750. Kumb. Kumpe. Name in Krapflern 1560. 0 3 .. Götenitz 1800. deren Blutenknospen vor Trockenheit nicht ausgehn k ö n n e n " . 140. oben S. v g l . \mu< Hals u. Kusele. etwas trachten. Mosel. tump.und Auslaut neigt es sich zum t und u: bald. so auch eimbr. d. rearächle Lerche s. II. Mehrz. 132 | 2 9 7 J . 8 4 1 . 3 7 . Ort 1770 mit vier Häusern. englisch hone schmachten Gr. vgl. S c h ö p f 3 5 2 bair. der Luogar.kuriimerle elender M e n s c h " . Altlaag. kleines Messer. in der Bedeutung auflallend zu got.150 [416] 1 S ehr 8er kummeraie f. pupitze Nabelschnur. Kummcrdorf hei Nesselthal. kämt. IV. Lex. — Inter-Lag zählte 1 8 0 7 : 1000 Deutsche.300. halte 1770 dreizehn Häuser. 2 1 . 140.Magerkeit? Aus Roman. Neulaag 17. die K ü m m e r l i c h k e i t . Diac. V g l . G . Vgl. Ortsname. den fränk. Im In. etc. CWtb. 2 4 . Schmoll. fusolt.

Die Form lech ml. I u i i y e n 640 Slovenen. „ lache f. im ungr. b d a r ü ' b e r m e i n W t b . lio Graffll. htfweuer n. 170. kachina. S. VVtb. lach gruen L e x . V g l . 7 6 ( 1 8 5 ) . W e i n h o l d 1159. 1 1 8 . nach dainer zürn Iii mih laibor et! über dich e r z ü r n e i c h mich gleichwol n i c h t . Grimm in Pfeiffers Germ. Lex. laibar. in Schlesien und in der L a u s i l z : su gürn: s. laibor gleichwahr. Schöpf 380. 2 7 . Stald. lächele penis. erlccht. Maikäfer. Schm. Bergt.. auch k ä m t . Schlangenhaut". Lauffeuer. lai bele. Ortschaft 1770 mit zwei H ä u s e r n . — lai nlsch! nichts! — lai beler. d. Im ungr. lach leck. Anton VIII. wenn es von mlid. 33 verglichen wird (die Stelle bei N o t k e r : waz muost tu mih lio lageliches mit tinen chlagon? kann ins Gottscheewische in der That Ubersetzt werden: w a ß müest tu mih lai mit tainen tagelaiuen c h l a g e n ? ) . 1 2 . ungr. lieh abgeleitet werden s o l l . Dazu ist zu vergleichen . 1 7 4 v e r b ü r g t . H . Zu inhd. S. Bergiand nje a sogern. ü b e r die Mundart von Alt-Laagbüchel. lagelain ü b e r 20 Maaß haltendes F a ß . ebenso k ä m t . (Sehröer. gleichwol. In Suchen bei Nesselthal erscheint Lachina als Personen-Name 1750. lagele u. wie im ungr. — In letzteren beiden Fällen (lai beler. lai bes der. oben S. II. 151 Uottschee. Schopf 3 5 9 . 3 1 . — Lai har! nur h e r ! s. tiral. Dem Vocal nach stimmt nur etwa k ä m t . ein putschale n. deriecht. 28". sebiane dianle ist laibor A kam s c h ö n e s Dirnlein ist w i r k l i c h auch gekommen. leck ist auch durch die k ä m t . Daher: laehatzen lechzen. Hergl. Sonuchalemann. lAchkäwar m. III.lac. wo ahd. lai bü) hat das lai hinweisende Bedeutung. gleichsam. — E i n pütrich in. ist auch der Wegfall des ch auffallend. Mehrz. Ort 1770 mit vier Häusern. schianc diernle ist laibor et kam s c h ö n e s Dirnlain ist gleichwol nicht gekommen. w o . lai nur. Kleinfnrm lagele n. noch lechen. s. 48. wahrlich. es. 174. — lai Im dort. Form lech L e x . so in dem Liede oben S.[417 J Weitere M i ü l i e . 4 4 7 . 102. welcher. zerspringen. meinen Nachtrag zum W t b . Weinh. der Mundart d. etwa '2 Maaß. dennoch. Neu-Laagbüchel mit tire i H ä u s e r n . 101 — 1 0 5 . gesprungen. hält 20 M a a ß . e. B e r g l . le.) Dazu 3 ist zu . leich stimmt der V o c a l nicht. sein. 75. lach s. Nesselausschlag. s c h ä t zen L e x . vom Holzgeschirr. — lai ahö nur so! wenn mau auf die Frage warum? keine bestimmte Antwort zu geben weiß oder zu geben Lust hat. eben. 176.

gleisomar Schmell. Name in Hornberg 1 5 6 0 . in lei-am-erst. genannt. laimat C W t b . ital. taknerii. unser trgclirhcz brot h e i ß t im Vaterunser in Gottschee: unser laglaincs pröat. fiirn gen teutzen landen mit kaufiuanschatz: Ich pin 1 von Lamparten. wunderlichiu. leiwat L e x . mhd. 3 '. v g l . Bei letzterem waren ehedem Windlichter den K i r c h e n ü b l i c h . zählte 1770 drei H ä u s e r liamparter. mhd. S c h ö p f 3 8 4 . leimerst. angels. barloin mhd. wunder licheniu s. 176. Im ungr. in S c b w a r z w a l d . V g l . kanit. laimot. litgebe. 4 2 5 . B . F r o m m . tod. indem. linwat. S k r i l i 1 7 5 0 . sihcntc. laichet. kleiner Ort. Lalbaser. hlidan s c h l i e ß e n . das dieser kaum r i c h t i g auflöst. Laybässer. ich wil a uz. laich -lain scheint aus mhd. Cimbr. laimät. Lakner. bair. leinwet. l 197 f. auch im ungr. — Mhd. Name in W r e t z e n . griuwelichen. von wo er nach W i e n und Presburg gekommen ist.. mhd. Langoharde . leitgab. Leinwand. wnintlaln. bamparter der Lombarde. mhd. gleichsam mhd. Familienname in Götenitz 1 5 6 0 . mhd.152 s o Ii r 9 »' r vergleichen tirol. Schenkwirt. sondern: bunderlaineu. bunderlain. Tappelwerch 1750. Der Name bezeugt eine Zuwanderung aus der Lombardei. in Mosel 1 8 6 7 . das L i e d oben S. der S c h l u ß r i e g e l am Halsring des Ochsen. lciche. „Die Vermöglicheren handeln mit Leinwad«. s. k ä m t . aus dem oben besprochenen taxer 186. neben dem auch ein k ü r z e r e s leimar enthalten scheint in dem tirol. mon. Bergland ( S c h e m n i t z ) . vintlichen. das ch ausgefallen ist und die Flexion a n g e h ä u g t wurde. a l t s ä c h s . oben S. Name in Mitterdorf um 1 7 0 0 — 1 7 5 0 . -liehen hervorgegangen. Valvasor XI. 101 — 1 0 5 : bas Igt das war oine bunderlaineu laiche! laiderle n. Das Adjectiv ist nicht z.der Leichnam und das L e i c h e n b e g ä n g n i s . auch titsche f. Lumpe!. . 1 8 5 8 . feintla. Klze findet denselben noch 1 8 6 0 . laisomar 3 8 4 . so maere. Bergland kenne ich ihn aus Neusol. lamiiit f. . wie oben bei lai (wenn es aus lieh entstanden ist). buuderlaichcu mhd. bildcskraut. III. S o : griiulrin mhd. S c h ö p f lei und mhd. II. V g l . jetzt werden bei Seelenmessen in brennende Wuchslichter vertheilt. laitgab m. Nesselthal 1 6 1 4 . wunderlichen. laitgabrn ausschenken. 3 1 1 . watrlichcn. leisimar. 89. v g l . 1460. cod. 1 4 1 : k ä m t .

S. läpitzc f. lant. lamperle n. auch eimhr. G D S . vornehmlich eine Bildung wie lewiuze. schon mhd. (in banden) wohnenden bäudnare ( W a l d n e r ) . hroinlitnt. 44 schreiben sollen) Pfeifers Michel bat zween lebendige Hasen und einen Dachs gefallen. das unter kuckhe mitgetheilt ist. hört. Familienname in Komuzen 1750. indem man sonst in Gottschee den F r ü h l i n g s namen ausbart s. d. Die Gegend zwischen Mitterdorf. lunzc die Löwin Eselin. S c h ö p f 36b' f. oslice osel U. lap n. tan m ) . mhd. 195 f. Hiek etc. mhd. Faifar* Michel hat zbran lantige liusen und a duebs gawuchen (so etwa hätte Elze S. G r ü n z e u g . Lata Lase. als ob es wegen Unterscheids der Sprache oder des Volkes ein anderes besonderes Land w ä r e " . lenteg C W t b .[41 DJ Weitere Mittheilungen Uber die Mundart von lample n. dgl . Meer- . auch junges wihe. -n in lampizn wie die kämt. 142 376. vgl lamplc. vgl. 73. kelbltzln i das -in steht hier gegenüber dem kämt. Gr. Lož. W t b . 11. Gr. —Die Bildung kömmt auch kamt. und Scbmell. . mhd. daher der Die in den heißen hochgelegenen W ä l d e r n hinterläntnar. M o s e l . aus aus i5. denn Vieh gilt vom Schaf. hatte 1779 sechs und zwanzig H ä u s e r . 1. eimhr. L a n d . Langenthon (etwa von mhd. gleich. Laub. slov. lantic lebendig. litntnar in. tirol. langas auch jiirlang. was schon Valvasor X I . langis m. g r o ß e Blätter von K r a u t . Gr. s. indem er ausdrücklich sagt. rettich. 174. Lenz. lant.i Gottseliee. lant n. Ganz so wie k ä m t . — Der Ausdruck ist besonders in Mitter- doff heimisch. powalitze. Gottschee. %.412. Form kelbatze obigem lampitze. Lex. lampitze f. vor lampizen f. slov. lapilze. daher dieses Thaies. Frühling. anmerkt. EinNiderlant begegnet i m L i e d e . Mehrz. das westliche Seitenthal mit den Orlen Gütenitz. 141". d a ß sie ihre Heimat „ d a s Land nennen. kämt. Iantnarc Bewohner dieser G e g e n d . lange/. langet. ist das liintcrlänt. denn länt bedeutet hier T h a l . weihliches Schaf. III. lantner Lex. Lasarus. eimbr. 172. Smuk genannt. vgl. L ä m m l e i n . in Passeier lempic Schöpf leintlc s. Der Gottscbeewer nennt seine Heimat sein laut und Krain ist ihm ein anderes Land. langes Lex. 339. 171: vgl. Ortsname bei Tschernembel. lewnizc und slov. lantcner CWtb..

s. Dichtung und Wahrheit 8 B . lukan anzunehmen ist. Bicken.154 S c b r o c r 1420] lasen lesen. V g l . Name in Rick 1(514. lauten. fränk. ü b e r den Namen und Gebrauch im ungr.. locchoii zu vereinbaren w e i ß . l ä ! 2. man läutet einem aus. ebenso wenig mit löekcln aus locken. Impr. sl hat mon aus aussar gelaukert. i . ohwol die ursprüngliche Bedeutung schliessen hier nicht mehr klar wird. Theil 573. 173 f. W t b . vgl. tirol. uslukan e r s c h l i e ß e n und ahd. übel vor Hunger und belauchcn sich erholen. so sind damit die andern Formen. Iußen lassen. 214 (Goethe gebraucht tvusper gilt dafür unmustern. II. got. S. blauch s c h ü c h t e r n . zun lilhhau zuschließen ein nhd. heraus laukern hervorlocken. Ö 4 2 . busper. noch nicht aufgeklärt. als hier au«. Doch seheint aus got. Wenn letzteres an lat. wo ich aber den Vocal ea. Lex. Schm. 27. auch slovenisoh luv- kali Nachlese halten und loichen. Schmell. Laske. wo nicht krank doch unmustern f ü h l t e . in der Bedeutung von aussuchen. namentlich visperl f. arbalßcn ausläsen Bohnen auslesen. sie hat ihm alles herausgelockt. PI. am ehesten w ä r e denkbar. 1. lesen. mustern Fromm. daher nicht Fussbeerkraut zu schreiben) h e i ß t . ahd. I. 48. in Goltschee auch wesper und wescher röage was auf eine Form füsperrose zurückführt. laßen. „da ich mich. ) . 573. vgl. es läutet olinon aus es läutet einem aus. III. behendes. S c h m . sonst gerader Ziest. z. luhhun. ausläuten zu Grabe l ä u t e n . auch mir in diesem Sinne aus der lebenden Mundart ist. dort mit dem Adjeet. Doch v g l . leaklcn S c h ö p f 394. d. lucficn ist vielleicht erhallen in k ä m t . sammeln. — Di klocklien mih heut ausleiiten oben S. Name in Deutschau. lat: man ludet man lässt. da 'die Pflanze sonst fusperkraut (heim Volke gesprochen fuschperkraut. auch Loske. lauterkraut n. Pees. musper und zusammengestellt wird. Lasen. des Wortes das Der erste ist zu vergleichen mit (ispern. der ein e oder langes oe vor- aussetzt. vollständig klar. laukern in außar laukern herauslocken. t das bekannt . Bergland und bei den Botanikern meinen Naehtr. laukern mit der B e deutung nach und nach zum Vorschein bringen. d a ß hier eine Intensivbildung von ahd. mustus in Form und Bedeutung anklingt. staehys recta Linne. lebensvolles W e s e n .

v. die hei Nidker einen Plural -inii bilden. bair. w o n a c h S. Leas tih. 101 herter. hat. l ) Es ist die seltene F o r m ahd. leas tih etc. bei dem w i r schon einmal oben S. Die Gott- Pluralform -lain weist auf ein früheres -lin Zurück. Igt. wie in T i r o l b^rder. da zu b e r i c h t i g e n m i r H e r r Pf. die Bildungen in -ade s. Das schweizer. sieb -lain' gehalten worden ist. -la. -II. wie die Koseform -1 in Gottschee auch -e lautet (Ton. S.|4'2l I -le. 142. 102. war dies unbairische -Ie bereits ersichtlich. Aus der Goltscheewer Sprachprobe. lebs. -in. 23 ein sonst vorkommendes Gottscheewer Wort fanden) abzuleiten s e i n . i c h nun g e w i s s b i n . kochade. 1479 f. F r o m m . Das u n e r k l ä r t e W o r t pisen. 5 2 1 . Dialekt als für den alemannischen die durch die durch -le" sagt W e i u h . „Die Verkleine- b a i r .ö s t e r r . wobei Gr. cimbr. = T o n i ) . plsnen: mit der Osterrute schlagen. 1 0 8 . Mehr«.l a b r i vocab. G r . le. Kärnl. durch den voealischeii Ausgang g e s c h ü t z t . F o r m b a r t ä r v e r b ü r g t . wo die Formen ncgle. -len C W t b . S e h ö p f 2 6 0 . vgl. 20.und loi-. so fällt sie doch auf durch alterthiimliche W a h r u n g des -al (für -i). 54. Irägt auch diese F o r m bei zu dem e i g e n t h ü m l i c h e n Karakter der Mundart von Gottsehec gegen- ü b e r den baltischen Mundarten. f>74: vgl. Lei. Schöpf 42. I. h e r d e r und h e r t e r L e x . S. Krolewitz mhd. liu. Weitere MittheUungen über die Mundart von GotUphee. rung durch -1. in dein Liedehen beim pisen s. K i m ' ielb«l .. -erl ist für den heutigen ebenso charakteristisch. unter hatar') S. in T i r o l h e i ß t pisen mit dem Besen e i n r ü h r e n . für den schwäh. leni. III. — W i e die W a h r u n g des st. nun als K b i n f o r m -lin gefaßt wird oder nicht. so d a ß . sich loskaufen. -II hat im Plur. Wtb. Anton. . Leine Magdalena. E s steht für -Ii. 10'. pralle vorkommen. 1 55 Mehrz. bescmeii mit Buten z ü c h t i g e n . leasen lösen. oben S. d i . -lain. mhd. Genitivs s. könnte aus einem früheren bismen (mhd. I\ 031 scheewer ob dies Einschiebung von -en annimmt. i*t. i'M die Iierläre . nicht bei Heinr. beane Leuchen. — In Stockendorf lautet es Wie kirnt'.s. VI. Gr. Tone. indem es im Singular zu -le noch gekürzl Sowie diese Form altalemannisch i s t . 244. es erscheint als eine Nachbildung der schwachen Declination der S t ä m m e auf-ein. -lan.

57 I. oben S. V o n dar Haben (gelöster Fluch). der w ü r dort raitot dar liabe.15« [422] S ehr der leiche f . die Kluppe in die der L i c h t s p a n eingeklemmt w i r d . liabar d i r e ! ' „ich hau schon oiu andren oin liebeu . d. leochtarkeuc f. Deu habe. angesprochen du lieber. Das W o r t laiche in diesem Sinne steht schon in dem L i c d e s. vgl. i . Nach tiein unbestimmten Gesohlechtsworte a lieben. das peschle?" 1 ich pint das. Leschitseh. wenn es nicht die Geliebte ist. das Lied S. gesprochen wird. liebln. hingegen beten: sprechen wie in G . Teitgab. S. der S t ä n d e r für L i c h t s p ä n e . du liabeu. 1 7 . leuchtar m. Valvasor V I . . und sprechen: kausen. 3 5 ' . hingegen deu liebe. B e r g l .Iiämon pintost. k lull W t b . Und so wird der Geliebte auch der liebe genannt. Wachskerzellen werden auch jetzt noch bei einem Todtcnamt in den Kirchen vertheilt und brennend in Händen gehalten. L e i c h e n b e g ä n g n i s . So h e i ß t im ungr. z. laitgah. es ist in dieser Bedeutung ein Fremdwort und bewahrt das ursprüngliche e. s. 71". s. bezeugt diese W e r t f o r m . so im L i r d e : es hatte oinder a scheauneu. a liebeu. auch keue f. ineine Darst. der w ü r dort raitot dar liabe. Name in Gottschee 1 7 5 0 . mhd. Bergl. die Geliebte. was sehr herzlieh k l i n g t . dazu einige B r u c h s t ü c k e von Liebesliedern. lesen im Buche: beten. tädeng s. Name in Moswald 1750. sprachen s. Immer in der Bedeutung: Geliebte. W t b . auch mit dem Pronomen du liebeu d. Naehtr. daselbst und Naehtr. Es ist a n s t ö ß i g zu einem Mädchen zu sagen: du liebeu. 3 0 1 . d. D a ß das Lesen in Gottschee eine neuere Kunst i s t .. „ W e n n man einen Teilten zu Grabe trägt so tragen alle mit der Leiche gellende Männer eine brennende K e r z e " . 104. lesen im Uuche lesen. leli stelle hieher die Balladen von der lieben und treue liebe. i 8 5 [ 4 3 5 ] . deu geanot in g ü r t e und pintot dam Haben a peschle. w ä h r e n d dasselbe W o r t in der Bedeutung sammeln lajen s. im ungr. liebe f. die Schrift les f.

dar liebe hat iim dich geschickhot. du lieben. du liebeu. den Hebe deu hirt der schon halfen bela pain hapitschen . sc gea. hört man überall und viele . se gea. a lieben bele (uiin bapitseben sitzot?' I h ü n s c h e n der tausent g e l ü e k h e d a ß du j ö r und idg kronkar ligo§t: ' H a ß der s wloisch won poinder heewaulot. der liebe bat üm dich geschickhot. Gottschee. du liehen. Gegeaniian b ä r o t den liebe: \Se hilf. Ar sehickhot nar deu dritte bort ar sehickhot nar deu dritte bort." du schon an andren. heia pain hapitschen . bele pain hapitschen 'Hast 157 . se gea. de seale wun laib et mecht selioiden!' Der kraukhnt bärot dar liabe daß moii s'wloiseh won pointlern ist gewaulot und di seale won laib et meeht scheiden und (Ii seale won laib et nieebt selioiden. dar liebe hat iim dich geschickhot.sitzet. „Ar hat schon an andren a liebeu.[423] Weitere Mittheilnngen Iber <l i». du liebeu. Ar sehikhot nar um den liebe: se gea. se hilf.M Budni von Bottech—. dar liehe hat um dich geschickhot. aus ist gewlugen a b a i ß e u taube. Bruchstücke von L i e b e s l i e d e r n .sitzot!" Ar sehickhot nar den andre bort: se gea. der liebe bat um dich geschickhot. Se gea. i lig in s b ä r a r kronkheit!' „I kan der. i mu der et halfen.sitzot!" Gestoaben b ä r o t dar liebe. die an bekannte in ganz Deutschland verbreitete Lieder erinnern.

die zum T h e i l den Karakter von Sehnaderhüpfeln annehmen: A liedle bil ih gingen. die. doch nicht wie jene lyrischen G e s ä n g e eine Ü b e r e i n s t i m m u n g bis auf den Versbau und den Wortlaut zeigen. i hirt et laben lank. das erste bar a ringalain das zbaite bar a b ü d e r l a i n pue lebe hol wer g i ß mih et! Maine bangelain beut r ö a s e n r ö a ich lieb dich bis in den t ö a d ! maine zaudelaiu beut b a i ß bie poin : lieb ich dich ganz alloiu. .158 S e h r [424] <"> e i m ö g e n von den mandern ( M ä n n e r n ) aus der Fremde sein. iedreu (jede) diern bert sih grimeu. wenn auch dem Inhalte nach gleichfalls verwandt mit allgemein deutschen Balladen (Neues weist das echte Volkslied selten a u f ) . Reime der ersten A r t . heimgebracht E i g e n t ü m l i c h sind die noch reimlosen in monotoner W e i s e vorgetragenen Balladen. lieher main pue bäs gaist koin rue? pueben heut hurte ze liehen hail se lai diernle p e t r ü e b e n t : pis ins grub ist koin rue. meine augelaiu heut koulesbarz: ich lieb dich main tausentschatz slüvest oder Dachest du? i slüf et ih pin scho krank. 'lieber main pue ih bau koin rue!' kaum pin ih aut ä c h z e n j ü r main pue gait mir koin rue .

das grab is schon ß u s g e h a u t bäh seht» hinein geschaut drain ligt oin g r o a ß e r stoin drauf rnueß geschrieben sain d a ß bir zboi liebe sain. si roiebot imon a peschle wou roinsten rosmarin ar tets allen a n s c h ä g e n in den b ä n d e namot ers: ich hau ach a scheaneu a lieben in b o i ß e r Karlstadt 1 'ei lieber. 4. „ u n d benit den alle genügte zenander roichen bernt. „ d a n n da kirn i bider und d a ß ih dih hert nam. Dort steanot oin scheaner gurten mit rdasen a n g e s ä n e n ( a n g e s ä e t ) atinne spaziert oin junefra oin jungeu scheaneu junefra. schick es mir oin [»rieslet. Im gurten steanot oin lindlein.[425] Weitere Mitthejlungen über bie Mundart von Gottschee. dar liebe. dar oinzige. . 1. bann körnest du bider und d a ß du mih berst nam?' „ a t i d e n im Etlicher (?) pdatlen do steanot a lindlein g r ü e n . Es bäroten liabeu. so laß mi mit dire gean! 2. Es harnten zboi lieheu : ei lieben.geshind lai hert ich hesser sain. ze ire kamot dar liebe. zboi berzigeu 3. L i eil e r a u fä u ge. „ich hau auch a scheaneu a lieben pai dar b e i ß e n Karlstat.

si setzot §i bider auv graben stoin. V g l . §i ziehot bider hintergib. vvon baiten sichot §'an raitar ziehen: „ b o r u m boinost du 50 b i t t e r l i c h ? " bi sol i nit bitterlich boinen ') Das W o r t ist m i r s o n s t nicht vorgekommen. si boinot au 50 bitterlich. si ziehot d'augn in das lindle hdach. Soll hier machet a rccbllllige be- so ist e t w a an a h d . dannor kirn i h b i d a r ! dennor zieh d i ä u g e n in das lindle h ö a c h : schau du hin. m h d . si hat geglaubt s i § t oin sboarZer tan. lieber komsd du hinter s i h ? " ' ü b e r sjbn j o r und 3 tage. dö birt i c h noch im laben saiu. Dortinne steat oin lindle hdach doben an bipfoin hlüet se schean. ü b e r Reil'nitzer podem. 'so birst du Sachen a s b ö a r z e u tan. dö birt i c h schon gestorben sain. errarhelffb e x p l i i a b i l i s . das püeble mächot a reehlunge: ' ) „ich m u e ß es zieht) i n das g r ö a ß e h ö r " aso da spriehot das diernle: „ b e i m .ItfO 8ebfö#i [426] „ d e n ist mir j a wil lieber denn silber und das g o l d ! " Treue Liebe.' ummer heut kam gibt) ganzen j a r sibn ganzeu j ä r und drei tage. 'so birst du Sachen (sehen) a röaten tan. d e u t e n : halt eine A n s p r a c h e ( a n d i e G e l i e b t e ) . nute da steat oin sebaiblain (runder) tisch pai dam .sitzont zboi lieheu. si s c h ä g o t (schauet) h i n ü b e r in Rait'nitzer podem si hat g e s ä c h e n (gesehen) oin rdalen tan. rarhjan Mgen . an d e n k e n . si ziehot a u ß e n in röaseiu gurte.

das folgende licsanc. lögen legen. inhaltlich Frank. Liechtenstein häutig gebrauchte. — Daher sloven. 6 1 . Hecht n. licsäiigc T a s c h e . 2 2 u. den Span a n z ü n d e n . - übereinstimmend. niesanc. bu dain dar Habe gehdachzaitot hat! bas wor a g e l ü c k e h ü n s c h e s t du imon? oin peases oder oin guetes?" ' i b ü n s c h e n imon koin peases gelücke i b ü n s c h e n imon tausend guates gelücke. ein S e i t e n s t ü c k zu diesem Liede. das noch U l r . v. Fiedler S. S. In dem Liede unter Wauwerle. erhellt Bedeutung lcuchtar.' „lai gester pin i worbai geriten. liuchcnpacli hei Nesselthal hatte 1770 17 Häuser. Schles. I. was eine Weiterbildung davon scheint. S. S. Meier fehlt hier der Heim und ist Obwol wörtliche die zwischen den a n g e f ü h r t e n Fassungen überall nachzuweisen ist. [jedle u. Mhd. 1095. K u h l ä n d c h e n Meinert S. die Litze. 156. vgl. Erkerfenster. Iiichtcnback spr. so heißt denn auch Hecht a n z ü n d e n . oben S. 2 4 3 . line f. Schlesisch bei HotVmann 4 1 . Übereinstimmung. IJnfeld bei Gottschee zählte 1 7 7 0 49 H ä u s e r . line f. 2 6 3 . . 147. Mehrz. welcherlei oben aus der Kerzen in Gottschee noch üblich s i n d . lina Dachfenster. liese f.:„bir boideu m ü e ß e n t p a i n ä n d e r s a i n ! : . : Dies ist Nr. S. Ilgen liegen. Wunderhorn 1. mittheilt: es stet ein lind in jenem tal. mhd. b i t f ü r t II. V g l . häs im mere sandstoinlain isT ar nainot a u ß e oin h ü d e r l e : „nim hin. gclolt. licsanc m. 179. W t b . Giebelfeilster. gelegt. M e d : a liet oin licdle hie $i in dem lande tucnt singen in dem Liede unter rlttcrsman. A . nl.[427] Weitere Mittheilnngen aber die Mundart von Gottschee. ahd. Iis f. 9 6 4 . mhd. Anton Petter Volkstümliches aus östr. 110) das Lied das Uhland in einem Texte von 1592 ( S . 2 8 7 . f 61 heim main dar liehe g e s t ü r b e n ist. V g l . Schwab. hllna Graft" IV. Ein heut zu Tage seltenes W o r t . der Z w i c k e l . scheanes m ä d i c h l a i n ! „ t r ü e k e u aus deine äugelain „ e s käu und m ü g et anders saiu: - :. geleit. nicht vorhanden.

lubats bässer laues Wasser.Oschitz. 1700. 452. den Namen Lobbia in den VII. n.. d. Schopf 400. stiefmueter. auch Luser. k ä m t . Com. leiten. L ü m m e l . 84. leiten. Loi. I. „loiterspanken =' wlatcrlitze" handschr. s. k ä m t . Siehe kuckhe. luck Deckel. r. Name in G . Fromm. mhd. lucken decken. ahd. Deckel. lösen s. 1867. leip. eimbr. 459 ist Lippe: Philippus. Mitth. heiratet Im das Liede: die Lohndiernlein brave den Hauswirt. (eichen. 4 Häuser. . Lohndierne. Name in Gottschee i 084. Linse. N e u . Name in Gottschee 1783. Name in Mosel. etwa Schmetterling? s. Name in K o l l e r n . leinen. . Windischdorf. tirol. 1750. oben S. loldic schmerzvoll. i . Leitseil. Kletsch 1684. lippel m. teuschen. lilwcnt lauend: vgl. buchen.. Birkben decken. Lobke. Lippiseh. Lippitsch. locken. mhd. lolken verlocken. lolchen. a. laukeni. bair. — loitsoil n. traurig. Loy ist in Baiern die Kose­ form von Eligius. i.102 8 c Ii I 4548 | er t o linse f. tirol. z u e l ü r k b e n . 1479. III. leiten. Lex. 353. luckar m. d. m l . Neulaag. daher slov. unloinen anlehnen. V I . Loy. k ä m t . Losin. [časen. bie loidic sdnget der kockhe wie schmerz­ voll singt der Kuckuck. -e sun sta in ganato Ich pin geleicht worden voc. Kotschen 1750. S t r . Schmoll. Fromm. Lippe. luckaschirbe f.1770 mit 9 H ä u s e r n . Name in Bfalgern. Rachholz bei Fromm. Morobitz 1756. loiter f. I I . löandlerne f. loandiernle Stiefmutter. lucken d e c k e n . Philipp. auch eimbr. Loser. lojtra. T«pfdeckel. II. Biek : 1800. B . mhd. A l t l a a g . V g l . loiten tu sros af deu rächte struße (leite das Boss auf die rechte S t r a ß e ) leiten thu d. L e i t e r . lubat lau. ebenso 1750. Schmoll. vgl. mhd. B r o t l a i b . Nesselthal 1750—1800. Ort bei Ossiunitz 1770. mhd. 104. Zügel. . lobbc h ä n g e n d e L i p p e . in dem Liede wo dem k u c k u c k das Herz bricht wegen Untreue der Geliebten. ans Lippe d. Lobe. 463. leitra. vgl Lobbe. 180 umi sehweiz.. am Zügel f ü h r e n . 433. VI. loip i i . loinen lehnen. Deckscherbe.

— wermitchen Schlesien: gemachtes essen abge- So wie man sonst sagt kalk nnmiich. E i n Stamm hlus. In T i r o l mächete n. 182. 3 6 4 . Steider II. Stald. Iilausjari stimmt. ebenso eimbr. der Zipscr. Name in Schwarzenbach 1680 lullen saugen. xXuTog. 1 9 0 . Fett als Zuthat Schöpf 4 0 8 . Hackfleisch Lex. II. wo es sogar W t b . ferklcmaclicr m. wie im ungr. altsl. oben S. Nachtr. lul f. S c h ö p f 4 0 2 . 144. 4 0 . d. zu dem ahd. 5 0 ' . Weinhold 5 9 ' . ungr. dgl. machen bat stark biegend ist.[429! Weitere Mittheiiangen Gher <ii<' Münder! von Gottechee. F r o m m . Butter) machäde. machadja I Sohweinsehmnlz. Lex. Röhre. — es mächt sich es geschieht. 28. 2 4 6 . F o r m fehlt uns und auch ahd. Angemachte. M steht für w in gemiichen gewesen. — Das W o r t Gebrauch. Lex. Ähnlich Die im ungrischen Moccheni Berg- haben davon ihren N a m e n . Grundspr. Lexer findet. kalt o. sanskr. S. hlust f. in in T i r o l es macht vgl. II. weil er gerne Spanferkel i ß t . d a ß es zu got. i . hlosen losen gehört. cruta etc. in der Wassersuppe auch anderes durch Zuthaten in u. Fromm. tirol. in Gottschee: inackäde f. zu nl. eine F o r m . mhd. Kärnten mächade n. s. C W t b . K a m t . im F r ä n k i s c h e n machetla in der Bedeutung wie oben kochadlc s. W t b . III. vgl. Übereinstimmung Auffallend mit Schlesien und erinnert ist hier die an den Preisin- . 59 statt smälze (d. I 4 ö \ land einen sehr ausgedehnten wie in den „ e i m b r i s e h e n " Mundarten. Nachtr. 189. Gehör. läsen horchen. slntus sanskr. das O h r . S c h ö p f 4 0 7 . crushti f. 183. der Italiener. körnt. 1 4 7 . die mache oder das iiiächsel d. s. Fett. abschmatzen. durch flüssige Zuthat zubereiten. — katzelmiieher m. die Bewohner von Gaidel im ungr. oben S. Mutter. krus (altimrd.cn. wie schmalzte Speise. aber die got. weil er Katzen ißt. Sehlesisch entsteht daraus das Sahst. m steht für // in inüdel. VVlb. wie Mastfutter. B e r g l . Schöpf 3 9 3 . 182. Nachtrag 4 0 . C W t b . 103 Lucas Jergel Marte son. steht b=w Umgekehrt für m in büntrl (Mantel). d. i . gr. hlüt. II. 78".. auch tirol. in der Schweiz machete Macherei. 9 1 . ist lüsen nicht ü b e r l i e f e r t . machen. ahd. vgl. 958 angegeben wird.) m u ß wol angenommen werden. i . die auch Fromm. teig anmachen d. dgl. Zeitschr. Bergl. Bergl.

) . miic. als Z e u g n i s s e für die U n b e s t i m m t h e i t des Vocalx d i e s e r Endungen i slcngelt gerlgalte. j a selbst sitlgolt. tod.% haben. zählet. mädiglain n. slngel aber auch slngalt. ebenso fol- schen- leerat*?'. subigere 1190. du die ö klingt. M ä d c h e n . rokhel.s c t 04 Ii r öe r |4. 33. und u n t e n t h u n l i c h s t berichtige. Bei Thomasiii bedeutet undermnchcn ü b e r w ä l t i g e n . da Thomasiii diesen Gegenden machen theilen. s. 3 3 7 8 . (so hörte . I I I w i l l beobachtet halien. S O ' . n.t. o b e n Meier. v. a. si mugent. magert. Bie wrüe i -st auf Mägretitzle Wie früh ist auf Malzeichen si stengait s morais gär w r ü e auf sie stund des Morgens gar frühe auf si legait sih g ä r seheaneu an sie lebete sich gar schön an si zieht ahin an bage proil sie zieht hin a m Wege breit 5. mitdar m. wassctl. galt. von I n d i c a t i vformeu p r ä t e r i t i : . wäleiti neben sitzet. V g l . 11000. inassel. die 1438 hat n o e h sclieiikat. lleszait neben » i i i e i l . snmrals u n b e r ü h r t . Anmerkung. an bage proit in stickhelu roin am Wege breit um steilen Hain in stickhelu roin ins lieslach kloin . Nach Schotlky's Vurzeit Indem ich d i e S c h r e i b u n g S. bäli'il. 3 3 6 8 . Dienste oder schon sclienkat/.9 s. singet bir a allerem a bei manchen beinahe gelernt 'chenkaten. wie schenkateu. a . im L i e d e . Name. 9091 1 f. Jaglitech (s. setzet. redat 65".längere. f. was immer anzumerken a n g e h ö r t . Mcdcrl. h'gall. bir mugen. S. 1. Margarete. Hagretitele ' ) n. reitet. mich d i e in s p r e c h e n d a f ü r al. 38. 3 3 3 7 . singet schön: ') und Gegenwart 1828 s. der ( s o ) 1 f. ir muget. — auseinander ist.272. ir ich schenket (so). lasse i c h d i e K n d s i l b e u in Stell-. d a ß dieser Vocal ich ( U n i o n . hevait. der bei alleren Personen o gesprochen wird u. 2 8 1 8 .im steilen Rain ins Hastlgehüsch klein si setzet sih nider auf grobe stoi'u sie setzet sieh nieder auf grobe Steine si hevait an. das S c h u l e die S c h r i f t s p r a c h e e r k l ä r e n aus gende ket. s. S t u d i o s u s . mag müc ich kann. W a c h t e l k ö n i g . 7 3 8 8 . si §inget schean: sie höbet an. Jlüdcrl.t<>| gisehen Meissner von 1310 oben S. . beckall. lernat 7G . oben S. i t . — D i e s o ist z u Das v o c u b . Mähder 2. 3 3 3 5 .1.

den sieden Rain ins Haselgehüsch 25.ja maines gleichen wol meines Gleichen im im länd et ist Land nicht ist als oinder junger etc. — Si singait bider den andre w a r t : sie singet wieder die andere Fahrt (das /. Si singait bider den dritte w ä r t : sie singt wieder das drittemal: .[431] Weitere Mlttheilungea über die Kundarl um Gottschee. Und das d e r h ö r t dar Eisbargar sohahl das erhört der Klslierger 20. ar beckait o u f d i knechte sain: er wecket auf die Knechte sein „ s o sattelt mir main hengistle!" SO StUeH mir mein Hcngstlein A r setzet ^ih auf sain beugesth\ er setzet sich auf sein Hengstlein A r raitet ahin in stickheln roin er reitet hin den steilen Rain in stickheln roin ins bestach kloin.." als ein junger etc." wol meines Gleichen etc..jä maines gleichen etc. ich reiche nicht meine weiße Hand 165 . als oinder junger E i s b a r g a r ! als ein junger Elsherger (?) Auf Laibacher brunle tlä sitzet ar auf Laibacher Briinnlein da sitzet er das Silber und gold das zählet ar das Silber und Gold das zählet er das edle tuecb das masset a r . mein so roich mir bar dain baisze band!" so reich mir her deine weiße Hand „Ich roich es et main b ä i ß e u band. das edle Tuch des misset er. „ja maines glaichen im laml et ist wol. meines Gleichen im Land nicht ist 10. .weitemal) 15. Margretlein. im da ist kam dar Eisbargar: nun da ist gekommen der EUberger „ M a g r e t i t z l e . du liebes main. du liehes.

Mägretitzle hat durch g e s u n g : Margretlein hat immi*r gesungen: ja maines glaiehen etc. M Bin « e s t des P r i t . ihr Spielleule 45. verführerisch. Mundart f e h l t . das d e r tfsterr.sam hengestle. sie essen und Irinken kurze Zeit ar schickhet um di spilleute: er schicket um die Spielleute „ w r i s c h auf. er wirft sie auf sein Hengstlein Ar raitet bider bintersih. A r bäteit ') si den andre w a r t . betriegariscl). n o c h e r h a l t e n . sie setzen sich nieder zu dem runden Tisch seu assent und Iriukhcnt a kurzen zait.166 [432] S o Ii r 6 e r di herren heut betriegarisch. sie reichet ihm die Reitgerte ar w ä ß e i t . doch w i r d an d e n S t a m m der s c h w a c h e n Biegung a n g r b a i i g t . in T ü r k a i l ä o d wol zurück in die Türkei. Seit . mit dem Ablaut ist in G o t t s c h e e der starken V e r b a immer das t . wrisch auf i r spilleute!" frisch auf. ja hintersih. er reitet wieder zurück 40.si pai b a i ß e r band. er bat sie das anderemal „so roicb mir bar dain h a i ß e u b a n d ! " so re'ch mir lier deine weiße Hand ' i c h roicb es et etc.setzend gib nider zu schaiblain tisch.-bair. er fasste sie hei weißer Hand ar pollet si auf . ich reielie nicht etc. die Herron sind betrügerisch 30. A r ließait <) wällen sain traibriietle er ließ fallen seine Reitgerte 35. „ S o roicb mir bar das traibniatle!" so reich mir lier die Reitgerte Si roichet irnon das traibriietle." wot meines Gleichen etc. v e r w ü e r a r i s c h ! " betrügerisch.

Name. die. maibäamc. Geschlechtsname in D ü r n b a c h . hör auf du Eisbargar. 1614. hör auf. Fromm. bleiben den ganzen Monat stehen. 5 2 1 . du E i s b a r g a r ! hör auf etc. Mai aufgerichtet werden. S k r i l i etc. hur auf du Elsherger zerbrosten hent di spitz par schueh!" zerborsten sind die spitzen paar Schuhe 50. Name in D ü r n b a c h Meiheninnc Altlaag 1614. main dan lieben meinen Geliebten. 167 S i bäteit in deu erste w ä r t : sie bat ihn das erstemal „ h ö r auf. hör auf etc. 1750. maindan kautcr.! I „ h ö r auf ete. Ortsname bei Nesselthal. main. W a r m berg 1750. das zusammengesetzt scheint: maindcu Agcn. Malcben. die den I. vgl. main de haut. Bartlmä. main de negle. aber: main dar liebe mein L i e b e r . so d a ß es mit der. S p i e ß 197. May. S i pateit in deu andre w ä r t : sie bat ihn das anderemal „ h ö r auf. main de salte etc. zerbro§ten ist main gerigaite pfoit!" zerborsten ist mein gefälteltes Hemd und benn si das hat ausgeroit und wie sie das hatte ausgeredet si fäleit nider und blaibet töad.[433 j W e i t e r e M i t t h e i l u n g e n ü b e r die M u n d a r t von Gottschee. zerbrojten ist main proun g ü r t e l e ! " zerborsten ist mein brauner Gürtel! Si p ä t e i t in deu dritte w ä r t : sie hat ihn das drittem. wo wirklich der Artikel dem Possessivum in a l t e r t ü m l i c h e r W e i s e nachgesetzt (Schröer. Henneberg Name. wenn es flectirt w i r d . sie lie) nieder und blich lodt. Eben. meinen S c h r a n k . Jörgel des Kay «nn und des Bartlmay halbe huebe Schwarzenbach 1 6 1 4 .) 4 . mbd. Fliegendorf. e r h ä l t es ein d. VI. tlaierle. E i n fränk. Haierle. m min ©ngen. 55. Nesselthal.

Name in Stockendorf. Morobitz. Name in Riek. oben S. Mrauen. Cimhr. Weisel in der Zips Wtb. mane. Ferner in folgenden Mario! unten Marienliedern: . INallinscck. Mayßcl. wie ähnliches im ungr. sonst Oreato. s. Frommann III. mäntag m. Maria. Name Tiefenthal. der merz. wralJ. 164. mhd. milch. W e i ß e l i b a c h 1750. der wintermond. marc f. 8. S c h ö p f 419 der mannisch um Linz findet: k ä m t . der Montag vor Aschermittwoch. erscheint der Name in dieser Schreibung schon in Neusol 1390. Imp. Mayr.. 186. Mantel. Genitiv mauhes. 11. mären S c h ö p f 4 2 1 . vgl. die F o r m Oretel faule Grete!. Mehrz. Hinterberg 175 0. Margarete. Mosel. auch mino. prankeln. S. melwes. Gottschee. maichen melken. Bergl. von Blank. E r z ä h l u n g . 1459. CVVtb. der weinmond. ß e r g l . mandcri ebenso tirol. R ö m e r g r u n d . M e h l . Linfeld. decembre: der lenezmond" vorab. mal. M a n n . der äugest. meldten. inčl. man m. mannhaft. mennes adject. Oreate. ital. Lex. in Tsehermoschn. S. Name in Lachina 1750. F r e ß i n o n t a g . Monat. auch egedachs s. slov. mon. „das seint diemanet: icncr. vgl. Grč ata. R i e k . der mey. . mau u. mftrlc n. märe» melden. meine Bemerkung in 249. Mallinschcgg. e r z ä h l e n . Name in Schwarzenbach 1 6 1 4 . Mond. Im ungr. Ort. s. Fliegendorf 1614. k ä m t . mbd. Grafliuden etc. Walgern gesprochen maugrarn. Mallner. 1 7 0 . Mallerltsch.168 [434| S c h r ö e v w i r d . Unterlosiu 1 6 8 4 . Frommanns Berglaud s. cod. Stalzern. der prachmond. martinsle u. der herbst. Zeitschrift VI. Deminut. d. Reichel. 83. 1807. der aprili. 146. proßmänot u. In Marburg ebenso 16. Mehrzahl mariain M ä r c h e n . zählte 1770 vierzig Häuser. Name in Inlaut' 1 5 6 0 . 4 6 7 . 95 unter tireato. Mario im L i e d e : der bolzen hat geschossen. der henmond. 1750. Eidechse. tirol. mala gora deutscher Ort bei Mitterdorf. Schwarzenbach 1700. März. der hornung. Im L i e d e : Magretitzlc. im Liedc oben S. Jahrb. zählte 1770 sieben Häuser. mänot. täc. mine m. Im ungr. vgl. münot in. mannlsch beherzt. vgl. •tlhar Name in Gottschee 1684. Mosel 1750.

aufs heilige kreuze bellot sis hengan. Maria etc. Maria etc. 79 ist hier u n v e r k e n n b » r : . Maria etc. 3. II. ') ins himelreicb. 36. kreuz? ins himbelraieh ins pnradaisl as her alle salic harten 1 Maria s mdarsYs w r ö e aufsteat. si pracbot nar di reaslain geliecht §i wlacbtot nar die k r ä n z e geliecbt. 86 und das L i e d unter hir e. bu bellot si hin mit dam heiligen kreuz? Maria etc. Maria etc. ? ') Kin Anklang an ilen c i m l i r i s c h e n Ostergesang CWtb. Ii.! Maria etc. di reaslain geliachteu bellot sj prachen. Fromm. — Maria. In ganzer hurlt ist koin bölkle et won bimbel wällot a küelder ta: s ha rot et a k ü e l d e r tä.*35J 169 1. In ganzer barlt ist koin bölkle et etc". E l z e S. bäs bellet §i tuen in r ö a s a i n g i i r t ? Maria etc.l. wie 1. bu bil si hin mit dam heil. Maria Maria o königin! si legait sih gar scbeaneu un. si geat hinaus in ruasaingurt. ba t r i g a r Irhalge k r e i i / . Maria etc. o Maria. s ist Maria irde zaberlain! 2. Hu bil si bin mit dan kränzen geliecht? si hangot si auf das heilige kreuz. Mafia etc. Maria. bu bellot si hin mit dan reaslain geliecht? Maria etc. a kranzle geliechtes bellot si vvlachten. gott hilf uns allen ins himelreicb. Maria. 4. k ö n i g i n ! V g l . Dar staig wflerot §i auf dan liöachen perg si ziehot in den rdasaingurl. bu bellot §i hin mit dam kranzle geliecht? Maria etc. e ? ear t r i g e z auf d e n perg etc. in's Paradais. Maria ste'anot smoros wrfie auf si legot si gar scbeaneu an §i ziebot a u ß e n an proiten b ä g von proiten bäg auf dan smulen Staig. ins himelreich ins Paradeis.

wer klockhet an . M a r i o ! roatsjlbrain ist die aher. drauf is g e s l ä g e n i r guetes kind §i boinet au so pitterlich. Maria hat bekommen a zederle darauf ist geschrieben ir oinziger $un. •/. 5. mueter. Ü m m e is kam di neuneu und di nacht. benn Jejus hat gezogen ü b e r e b e n s wald (ebenes F e l d ) ar hat lau waln oin milchtrepfle.so g r ä u l a i n ? 3. 50 spricht der hear: „ b a r u m hainost du? barum baihegt du . wo pisl du geban? ich und dain woter suechont dich mit smearzen. M a r i o ! niatguldain i§t das stangele. und koin messe kau geleset sain dabai m u e ß §ain: das boizene prdat und dar k ü e l e b a i n . oben S. si hat werloren i r lieben sun sie ziehet gen Jerusalem. „Mach auv. Der boizen hat geschossen. liebeu m a i n ! " 4. Bol In der stat auf mitten platz da steat oin g r ö a ß e s kreuze. 112. Jesus u n d M a r i a . [436] . „ L i e b e s main kind.so pitterlich?" nie sol ich nicht bainen pitterlich? bu ich steh wließen Jesus pluet!' benn J e § u s bat gezogen über stickein roin ar hat lau waln oin pluetstrepfle. Der tag is wue. Mario ! mit seinen r ö a t g u l d a i n stangelain. Mit getankher band machet s/imon auv mit gerachter händ empfdchot s'in. mueter.daraus ist g e b a c k e n oin baiurable*/. liebeu m a i n ! mach auv. •/. de nacht ist kam main Jesus ist et k a m ! 2. M a r i o ! S.170 S c Ii r ö e r. 1. Jesus u n d M a r i a .und d r a u ß Lst g e b ä c h s e n oin boizstamlaiir/.

bas birt dain de koste n a r s a h t ? 'spaise nar saht de bürzelain. s c h ä g e t poin wanster eraus. 171 . 7. haschen nar dar barme ragen. si ziehot a boiniges w ü r h i n und w ü r h i n w ü r das haus. raste nar saiu birt auf lauter felsen und stoinen sterben nar saiu pai Jesus und Maria dtt birt main sterben nar saiu. berrn Jesum dain sun. 'Johannes. t r ü c k e n nar §ain birt deu barme suun.[437] Weitere Hittbailungen ü b e r die M u n d a r t v o n ( i o t t s e h e e . Bol durt aw g r ü e n e r ä l m geat dar mdargenstern a w . D i glockhen stellen das läuten ein — Hier sei nun auch angereihet das folgende P a u l u s l i e d : Paulus. B i r höhn g l ä b e t di Juden haben dich schon gewiichen. 8. mit strickhen haut seit 'n gepunteu mit goigeln haut §eu ' n gegoiselt! seu h ä n t en angeflogen an's hoilige kreuz zbean näglaiu in de bende oin in di w ü e s z ! ' dar das liedle singen k ä u dar sing es alle tug amol. du hoijiger man hä§t du et gestehen Je§um main sun?' ' i h hartem'bol gesacben. ich pin jo g e b ä n pai den Jüngern main. atunten sitzot Maria hol unsere Habe w r ä . D i sonne und der möne werliesent den schain main kind hat koin ra§t un koin n i e .' M a r i a u n d Johannes. Seu hont ausgesetzot di p ä n k h e u n d §tüele und das hoilige sacrament. trinken nar dar ragen birt saiu. Der hoilige Paulus hart im g r ü e n e n bald. Johanne. 6. 9.

Ich pin es et a alter m a n ! ich pin es nar dar liebe gott — dahott! du hoiliger schean Martine. 8 6 : unvermausgot. A r snaidet dan boutel an der mitten anzbai ar snaidet dan bontel an der mitten anzhoi — dahoi! dar hoilige schean Martine. A n bage da sitzot an älter man — an bage da sitzot an älter man — dahon! o hoiliger schean Martine! 3. „Nim hin du alter man nim hin du alter man — dahon!" o hoiliger schean Martine! 7. unvermasget. Name in Schwarzenbach 1 6 1 4 . Bie w r ü e ist auw schean Martine ar raitot bin an bage proit — taboit! der hoilige schcan Martine ! 2. 1. . 6 2 3 : maset.Wert. gespr. bei Masern hatte 1 7 7 0 neun Häuser. So toilot mir b ä s in gottes num. W ö r terb. Martin. Unterlosin 1 6 8 4 . — 6. Schmell. Koseform von Martin im L i e d e : Martine. Marmor in dem Liede S. mhd. . Name in L a a g 1 6 1 4 .172 S e h r O e r |438] dem b i l ih gaben das ebig laben. Mosche. Morsche. 38 aber unvollständiger. so toilot mir b ä s i n gottes n u m ! — dahum! o hoiliger schean Martine! 4. Schon bei Elze S. Lienfeld. vgl. II. Maschel s. Martine. Masereben. Stalzern. v g l . . Masern. masot varoloxo voc. Mosel 1 7 5 0 .Moscbe» Maschen s. II. V g l . oiarlstoin m. Familienname in Eben 1 7 5 0 . Bäs bil ich eu toilen in gottes num? häs bil ich eu toilen in gottes num — dahum! so söget dar schean Martine. 5. Marinzl. bei Gottschee hatte 1770 acht und d r e i ß i g H ä u s e r . mager eben. 1 4 7 9 . Harscher. 71 ff.

eigentlich ist baugrund das ist W i e s e . — . maus wögle n.inassen messen. malze f. mal. ^xccojuiat blocke sanskr. niatat geschmacklos. mades. II. Schachtel. Tabakdose. 8. ital. Altlaag. matlos desposente vocab. 1 6 8 6 K ä s m a r k . I. messe W t b . Dat. mäde Wiese. Mehrzahl maus. Name in l'röse. miäkn vom Meckern des Hasen cf. Maurer. das ist modd. II. Schmell. Schmell. Seite). vgl. d. Name in Klinischen. Kletsch 1560. Mahd. Kuntschen 1614. Suchenreuter 1750. Mensel. 1858 1734 Kaschau. vgl. — Im ungr. Mazele. vgl. T r e x e l h ä u . wöglain das Mausvöglein. das B a u g r u n d . kleines G e f ä ß . das W i s m a t . Bergt. 1700. wol zu matt. Name in Deutschau 1750. d. u r s p r ü n g l i c h diu metie. auch Matzdorf in der Zips. ebenso 1 6 2 7 in Dopschau. i . mät n. püchtmatzle n. Komutzen. fade. tucch müssen T u c h ahmessen. 1750. Auch bei E l z e . Bergland matteleus. Name in Reichenau 1614. — matzle In Schlesien in T i r o l ist matzele n. B e r g - land: 11162 Schemnilz. Holzgefäß. Schwarzenbach 1 6 6 9 . maul n. mezzcn. — In Schemnitz 1 3 6 2 : Mavslinus. a wie gewöhnlich für &\ im K u b l ä n d c h e n dos matzle Ilolzgefäß. t h ö r i c h t . Mathaitschitsch. im ungr. Name in Windischdorf. ih bnrt der pis afs modd — Helen ich warte dir bis zur Mahdzeit. Schöpf 4 2 8 . meakn. 1645 in K r i c k e r h ä u . v Mehrzahl* matzlein Dose. 662. der Z a u n k ö n i g . in Franken die metz Meinert 4 0 7 . Im ungr. ist im muedc bert ih der in der Mahd werde i c h dir zahlen. tabak matzle n. Bilchfalle zum Bilchfauge. Beate. < iniicd) Gentt. Name in Kotschen Miithe. . matto. Stalzern Häusel. V g l . pücht. Motzen. II auri ii. 2. im ungr. bilich matzle n. der M u n d . darüber meinen Nachtr. 251 meine Besprechung der neuen Ausgabe von Schmell. Rothenstein 1780. 1479.1*. 6 2 5 . malchen. 1649 K r i c k e r h ä u . Name in Tiefenthal 1750. bair. W o r t e r b . B e r g land in K ä s m a r k 1 6 0 5 . mhd. 1 8 4 0 : Matz. K e h r i c h t f a ß .•ine kleine Butte. Auch bei Elze. Neu w i n k l . der vierte T h e i l einer Maß. 4 0 ° und. mau s. für maul hei Thieren g i l t : keue 8. Mausser. Deutschau. mauchen s. meka der Bock. Germania X I V . maßle n.

In „Vorzeit Gegenwart von J u l . Lorenzen Krapflern 1785. Metzenseifen 1858. Und bie di dient ehin ist kam. Lexer 184. sie stund des Morgens gar frühe auf. bring umme der moirarin sun. si singoit zu ir jungen § u n : sie sang zu ihrem jungen Sohn: di gruwns d g ü e t e r bernd alle dain sain des Grafen Güter werden alle dein sein. Name in S k r i l i . Medlti. Münk Seite 276 und 1823" ist folgende Ballade mitgetheilt. Sohald das da höret die Gräfin jung. Heder. moirarin f. maire etc. Hüderl. moirar m. Bie wriie ist auf di moirarin Wie früh ist auf die Meierin si stiangeit s morais gur w r ü e j e auf. Posen bei J . 10. " solches hohem Alter. Mosel etc.. der M e i e r . Schottky. 5. Nesselthal. fr. der Oberknecht. da in s l a v i s c h e r S p r a c h e a l l - . welcher mich kostet 500 Gulden. A . Name in Otterbach 1614. bekanntlich vorn lat. d a r ü b e r oben S. und wie die Dirne hin ist kommen. in Kärnten mar m. bie zornic bar si drauf! wie zornig war sie darauf! uri rüefet si di loandirn: an rufet sie die Lohndirne: „ b r i n g umme.174 L440] S c h r ö e r Mederl. — Im ungr. Berglami in S i e b e n b ü r g e n Hedems. prutai ninai! ( S . T i r o l moar Schöpf 414.) U n d das da h ö r e t di g r ä w i n junc. die Oberdirne. major. 61 unter prote. meier. l) „ D e r f o l g e n d e G e s a n g ist ihn auch die g e m e i n und ein W i e g e n l i e d und benachbarten Reifnitzerinen wahrscheinlich von als seit u n d e n k l i c h e n Z e i t e n s i n g e n . Ein Wiegenlied *). 1. 1700. prutai ninai. bring um der Meierin Sohn. die ich in b e r i c h - tigter Schreibung gebe: D i m o i r a r i n . — Im ungr. 1750. Bergland Hedeis. Hede«. M . ih bil dir gaben a saidaiu rockh ich werde dir geben einen seidenen Rock beider mih kostet fünfhundert g ü l d e n " .

du lieber m a i n ! ci T h o r w ä r t e l . d a r ist s c h o n toad mein junger Sohn. suchet mir k ü h l e s Brunnwasser. Bie h o i ß e boinet den m o i r a r i n ! wie h e i ß weinet die Meierin ! un das derhoreit der gruwe j u n c : Sobald das e r h ö r t e der junge G r a f 25. deu giangait pehend aus die Dirne. ' M i r g i a t et u b d e u w o e b i t z i n mir geht nicht ab das Kuchenbrot m i r g i a t et ub d a r r o a t e b a i n ! mir geht nicht ab der rothe W e i n ! m e i n j u n g e r s u n . 15. bas i r w a l e n tuet und frage. du lieber mein! gia uhin zer moirarin geh hinab zur Meierin u n t r u g . u n d i n n i n ist k a m d i m o i r a r i n und herein ist gekommen die Meierin i r j u n g e r s u n b ä r s c h o n e tdad ihr junger Sohn war schon todt der diente messerle stackoit in sainem harzle der Dirne Messer slak in seinem Herzen. D i diern.tin!" ich werde euch (indess) wiegen euren jungen S o h n ! U n d a u ß a r hat s i g e n o m i r m e s s e r l e und heraus hat sie genommen ihr Messeiiein u n d s t e c k o i t 's i m i n k i n d i s c h h a r z l e und steckte es i h m in das kindische Herz u n d s b i e g l e ist w u r t w o l l e s p l u e t . der ist schon todt . geht. die gieng schnell hinaus 20. giet. i h b i l eu b i e g e n e u r j u n g e n s. torbatl. da spricht die D i r n e : ei Meierin. und das Wiegelein w u r d e sogleich voll Blut.do s p r i c h e t d i d i e n t : „ h o i m o i r a r i n . § u e e h e t m i r küeles p r u n n b ä s s e r . „hoi. was ihr fehlen thut giat i r ub den wochitzJn geht ihr ab das Kuchenbrot oder der rdate b a i n ? " oder der rothe W e i n ? 30.

deu beleu du bilst!' o Herr. du lieher mein! der moirarin §un. menlsch in. mennesch Im Cimbrischen gilt mennesch auch noch adjeeti- visch für menschlich a. Graf. oben tntun in Goltschee linde ich in der Hallade di p r a v e stiefiiiuetcr (s.s. herr lieber main. m eiche H . „hoi diern.1 78 [442] S o h r i) e r fler dierne messer im harzle staekoit!' der Dirne Messer itn Herziein stak! Und auhin ist kam der torbatl und hinauf ist kommen der Thorwartl. malcheu. asd do sprichst der torbatl : so da sprichet der Thorwartl: „ h o i . ho herr. ital. darschossen hat er saine b a i ß e w r ä erschossen hat er seine weisse Frau geheiratet hat ar di moirarin geheiratet hat. lieher Herr mein. mal. 35.saidain r o c k h ! ' die Frau hat mir verheißen einen seidenen Rock! „hoi wrauge. gruwe. du lieben m a i n ! ei Kraue. du liebe Fraue mein 4 5 . 189. hoi w r ä n g e . di meuss le persone vocab. hiet et. 1423. er die Meierin. a . hoi diente lieben main ei Dirne. hätte nicht. Mensch. Cimbr. der ist schon todt. b C W t b . deu wrauge hat mir w e r h o i ß c n a . ei liehe Dirne mein beu hast du l i m i n e prucht der moirarin sun?" warum hast du umgebracht der Meierin Sohn? hiet et. O . stiefmnetcr): „ b ä * gü eil ich und bäs menschlich ist!" — daz mensch la persona. So auch k ä m t . welche du willst. . v g l . Lex. d.-r Meierin Sohn. du lieber main! ei. 146 . beleu ratze d e r s e h i e ß e n bir heut?" welche Enten erschiessen wir heute? ho herr. und umum hat in p r ö c h t di diern d a i n ! " und umgebracht hat ihn die Dirne dein! Und hin ist kam der gruwe j u n c : und hin ist kommen der junge Graf: 40. dar ist schon toad. — mel s. .

Das Weitere stimmt zu der III.lohann E r k e r in A l t l a a g ' ) • Sie enthält nichts wesentlich Neues. Ich habe. a. . noch eine A b schrift der Ballade erhalten und zwar von Herrn . s. Braune in fiottsehee. so wie in der II. waren es in der III. Diese zween Herren. Iii w r ü e bar auf den scheane. die dem Stoff nach einer slovenischen Ballade verwandt ist. Fassung drei). d a r ü b e r oben Seile 7 1 . Ortwin ') Kine f r ü h e r schon benutzte hatte ich von Herrn It. die in verschiedenen Fassungen gesungen w i r d . Dü scheaneu jungeu mörarin. — j e t z t mare s.. mer. si geat haschen zum proiten mör. zwen herren in der Barke sitzen. wil guete möarn hau ih a b e a n c f etc. Ballade nicht passt. d.). W o n baiten dort sabot si a schilTlain sbim zbean junge herrn atinne drin. Meer. zum proiten mör zum tiefen seab. 323—337 das Fortleben der Kudrunsage von K . Neuigkeit. so ist d i e ß noch mehr die Ballade von der schönen am Heer (won dar scheann mörarin). deu junge mörarin si richtet un sneabaiszeu hasche. was zur slov. W a r schon das Aufinden des L i e d e s : Die Braut des todten Reiters in Gottschee ein ü b e r r a s c h e n d e r F u n d . die auch nach der zweiten F a s s u n g : der Bruder und der Geliebte sind. äventiure derKudrun verständlich i s t . mhd. O . guet möarn scheaneu m ö r a r i n ! " 'schean dank ir herrn j u n g scheaneu dank. indem sie in zweien mit anderen deutschen und slovenischen Balladen vertlochten. a. Bergl.1. als die Hs. Ich b e s c h r ä n k e mich daher darauf nur den E i n g a n g mitzutheilen (wobei ich nur die Schreibung etwas g l e i c h m ä ß i g e r durch- führe. S e h r ö e r . siehe darüber den Aulsatz in der Germania: XIV. mor n. 79. im imgr. Bartsch und K . „ g u e t m ö a r n .. Die mörarin die am Meere wohnende.mer I*. . a . 1423. 4 ü .Nacbtr. 8 4 ' . seitdem ich jene Mittheilung machte. d a ß hier. M e r k w ü r d i g ist nur. in der Einen aber nur als ein N&chklarig der 2 5 . mär 1'. unglaubliche Geschichte W t b . Fassung (in meiner Mittheilung a. che novelle e adesso in Allemagna waz mer ist ietzund in deutzen landen? vocah. Fassung. mrcre. (). und I.

„ein merning spelten" 1757. Butterfaß] R ü h r k ü b e l . auch maus wögle s. sloikar. welche Heere damit gemeint sei. d a ß dieser Eingang u r s p r ü n g l i c h nichl der zu dieser. Moswald u. Daß auch dieser E i n g a n g die W o r t e gucte möarn lian i h a beanc ( w e n i g ) (vgl. um 1 7 0 0 . ihn in Anspruch nehmen.. ke für le. d. G e t r e i d e m a ß . murre. „Mertleln" loben den Martinsabeud mit einem Mahle. manu. Mert. 6 1 0 . von 1459. s. merle s. mergeln brummen. millch f. ein Ort bei Suche s. Miliin Gottschee 1669. „ 2 . s. konnte aber nicht erfahren. Mertouz. Nichitsch. mon. merre. 1 4 2 3 . d. Ballade war. Schöpf 4 3 4 . Nuchitsch. Die Himbeere b e i ß t henk böre s. Elze Seite 25. d. mlllchralber m. d. ital. Jligutsch. mutweis vgl. Sehmell. inert m. der 1770 drei und zwanzig Häuser zählte. die Brombeere. Ähnlich auch tirolisch. hesser Mörleinsraute s. merile n. Name in Nesselthal um 1 7 0 0 . mil nd. der Zaunkönig. — der merz sei gut oder pos er treibt den ochsen an das gra< und den hunt an den scharen cod. — Vielleicht ein anderes W o r l als mergeln in abmergeln. minne Johannis minne trinken: trinckt sandt Hans min tole vn sau Zoane ! vocab. mit einem G ä n s e b r a t e n feiern S. 1220 guotcn morgen guoten äbent was den minneclirhcn meiden tiure) treu hewahrt. ihm zusetzen. d. II. mörle. mörre f. Es kömmt in der slovenisehen Ballade nicht vor. plagen*. mit der slovenisehen verwandten. di roate winkmörre hörte ich nennen. f. Ort bei Ossiunitz. lassen erkennen. Ulilchütsch. Vielleicht Nebenform von mörle s. merz m. vgl.178 S t h r ft e und Herwig. eine R ü b e u a r t . aasmergeln von M a r k . viertle M a r t i n . Kudr. slovenisch mernik der Halbmetzeu. schmälen: v g l . ahd. perzwögle s. 9 4 \ . wenn es sein kann. der g e w ö h n l i c h e Name des Monates März ist prossmänot s. S. s. spricht ebenso deutlich dafür. merke f. mergeln Einen. Name in Götenitz. oder mertenhiinle n. fllkhez. mörle. 45". d. Milch. Hille. Name in Altlaag 1 7 5 0 . Bothkelcheii. Hrrleinsrauth. merninc m. hatte 1770 acht H ä u s e r .

M e i ­ nung. mirsle n. mhd. gesprochen Mitlergräs. hatte 1770 zwei und zwanzig Häuser. ins Stocken gerathen. Eine Glocke in der Pfarrkirche daselbst wird als diejenige bezeichnet. Kerndorf. Die U m ­ schrift ist eben so unleserlich. D ü n g e r h a u f e . mör. gesprochen Möus. s. oben Seite 35 und 77. Möhre. mhd. nicht zu entziffern sind. Ct. Mitterdorf bei Tschermoschnitz zählte 1770 ein und d r e i ß i g Häuser. misen b l i n z e l n . 1 7tl Mino. wie so viele Glockentimschriften des 14. 2 1 . bei Biek. mürarin s. ar moinet. Obergras ein und d r e i ß i g . 2 1 . Mittergras. morhe. Iii mein. Molcz. Formen im ungr. mlsthüfe. vgl. mirkatzen schreien wie ein B o c k . Wink. hatte 1770 acht und zwanzig Hänser. Mehrzahl iiiirslutii eine w e i ß e Pflaumenart. miztiti die Augen ver­ schlossen halten. Kollern.Mine M a r i e c h e n . Name in Zwislern 1614. rnüsen kalmäusern. D ü n g e r . modd ii. Jahrhunderts. theils vielleicht auch. Gemisch. mittoch m. mi§t m. möre f. In Altlaag lautet der Name Mono. hatte 1770 drei und d r e i ß i g Häuser. die die Gottscheewer aus ihrer Urheimat mitbrachten. slov. meaken. — moinuuge f. Mittenwald bei Stockendorf hatte 1 7 7 0 acht Häuser. bereits angeführt S. 6 2 0 . wenn slov. „monschain vielleicht** B . kopfhängen. Bergland. merkač B o c k . Mune. moinen meinen.'Mundart von ( ü o t t y c l i e e . mittoch oder mittak C W t b . mentochen Ii. den die eintreten läßt. und 15. 176 unter T a g . mer. ein slavisches W o r t ist. . Schweiz. Stalder II. bei Suchen. moraha. mischäch n. misthaufc m. mit den Dörfern Oberlosin. W i n d i s c h ­ dorf. Moos. mal. II. Mitterdorf oder Alte Kirchen hei Gottschee. Cimbr. fällt in der . du moiiicst. ahd. Es ist seit 1788 ein s e l b s t ä n d i g e r Pfarrort. s. doch kann hier E n t l e h ­ nung angenommen werden. Mitwoch. miirsell <|iiidam eibus Schmell. mit denen die Pfarre 1 8 0 7 2 2 5 0 Seelen zählte. Schriftsprache hier unorganisch Der Umlaut. deren Buchstaben. Nacbtr. D i e ß scheint ein Schreib.W e i t e r e M i t l h f i l u i i g e n ü b e r flie . a. v g l . in Tseliermoschiritz: Mina M a r i e . 2 2 3 . Malgern. masen.oder D r u c k ­ fehler für mag saln mag sein. theils wegen Ungeschicklichkeit der Verfertiger. weil sie wirkliche absichtliche Bäthsel enthalten. ü b e r diese Verkleinerung s.

. — Vg\. ud. K ä m t . tirol. im cimbr. Als Caplauei losgelöst von der Pfarre Kiek seit 1792. schöne ausgezeichneten erbaut worden ist.— Herleinsrauth (für mörlaiiisruutc) s. muldn Molte pulvis zurückzuführen ist. Mörtel. subas Abends. vgl. — G e b r ä u c h l i c h e r ist die Form mörle n. mortari. mit dem Umlaut Lex. III. morsali. morsel. mhd. moat m. d. Auch die K ä m t . Käsmark v g l . ferner W t b . mor­ säri nahekommende obige Form ist frei vom Umlaut der anderen Mundarten. d a ß an der Stelle der jetzigen s c h ö n e n Kirche. 185. die die . Schwarzenbach 1614. inurt. Mohrriibensame. Marko Kremnitz 1850.moal M ö r t e l " . was entweder ein Schreibfehler oder auf got. tschmorgans Lex. 100. Mörser. Haschen. Darstellung 166. mosar m. die. Im ungr. mhd. Morscher. 101 morgen. Hark. Čermošnjice obwol . Ich tinde auch aufgezeichnet . Man e r z ä h l t . wie ich 1750 geschrieben finde. h e i ß t jetzt amtlich Tschenuoschnitz »lov. W e i ß e u s t e i n .8 c 180 h r ii e r Mundart doppelt auf. bestrempelt ahgestumpft. Mehrzahl mörlain Möhre. tirol. Die dem ahd. W e i n ­ hold 85. mortear und stamf C W t b . Mundart hat inenrl n. merrc. Jörgel des Horkho son. k ä m t . Katechismus von 1842 steht schmorghrzen. malta Lex. Markus Neusol. S t ö ß e l . Harscher. D i e ß strcmpfel für stämpfel ist s c h w ä b i s c h Schmell.lahrzahl 1580 tragen. Langenthon 1 7 5 0 . dschmorgest Schöpf 4 4 3 . Horobitz hatte 1770 fünf und zwanzig Häuser. Schemnitz 1360—1390. 175. morsäri. sowie die P l ä r r e und das s c h ö n e Schulhaus. 192 (d. cimbr. So auch cimbr. Horkho. — inösarstrempfel n. i . ahd. morsaerc. Darart sind die Alter- t h ü m e r von Gottschee! inörre s. mersel. M ö h r e . strempfel S t ö ß e l C W t b . Lautlehre 2 2 1 . Niedertiefenbach und Iniauf. 192. 173. rnortarium.a. eigentlich wol Masche. durch des Pfarrers Job. neben ahd. smorons auch smorais des Morgens. Es g e h ö r e n zu dieser Kirche die Orte Eben. lat. — mörser). Krise Thatkraft Kirche gestanden habe. vgl. Kämt. morsar. — morluiiisiime in. Name in A l t l a a g . u. Bergl. niort. Mosche f. eine uralte Pfarrer Krise bewahrt die im G r u n d ­ stein jeuer alten K i r c h e in einem Trinkglase gefundeneu R e l i ­ quien. measer Lex. h e i ß t ein Ort. mearsclil Schöpf 4 3 5 . Berg!. 148. 6 8 5 . schlesisch srhmarrhsta. — Im Ungr.

Als Pfarre erscheint Tschermnschnitz seit 1509. Teigbrett. 82". müeßen>. — mudel ploch m. Leonharde zu Mosel ist 1520 g e b a u t « . E s hatte dieser Ort wovon eine Gruppe von fünf die andere Gruppe von fünfzehn Häusern Maschen h i e ß . Kotscharn ( = Niedermösel). ö s t e r r . gehechtet" t ä c ! heraus. F l i e g e . niüche f. madigen coire. bei Rick hatte 1770 ein und d r e i ß i g Häuser. Maesche. scu miißent. Bergl. mugetzen. Mrauen gesprochen Mrage. V g l . bolauer. mudel Hode. ih muß. Die P l a n e wurde errichtet 1 5 0 9 . \ gl. — D i e T r a c h t der Frauen n ä h e r t sich hier der slovenischen. im ungr. ir mücßet. imlc ich kann. „ d i e Pfarrkirche St. etwa k ä m t . Im Jahre 1770 zählte Niedermösel sechs und zwanzig Häuser. alle die Glöeklein läuten schön. Mule Nesselthal 1700. Valvasor V I I I . in Presburg. ar müßt bir miießen. Otterbach. von K ü h e n . bolauer. i . L e x e r l 9 2 . W t b . Schon 1 4 2 3 : inug posso vocab. Mosel. Mehrzahl Moschnare der Be- wohner der Mosche. miiken muhen. Moschner W e c k l i e d . W a l g e r h o l z . mudclhclgar m. vgl. oben S. 1770 ein und zwanzig Häuser. Wien. Moswald bei Gottschee hatte 1770 neun und d r e i ß i g H ä u s e r . Slov muha. . Name in Krapflern 1 7 0 0 . die fränkische F o r m welger auch im ungr. 103.ru. ein anderes W e c k l i e d aus Mitterdorf ohen unter krauen. Mülle. 8 5 ' . Obermösel zwei und fünfzig. Hein t hal. mudeln misten.der Gottscheewer nur die Mosche sagt. vgl. mag. • und Moschnar diernlain släfent noch alle schean und die Moscbner Mädchen schlafen noch alle schön. Verdreng. — d. Häusern Muschel. W a l g e r . Bergl. g e w ö h n l i c h e r wliage. s. lichter Tag! alle di ldnckhelaiu läuteut schean. 12. Nudel. mndel f. W t b . 7 7 4 . niüc. s. Name in Nesseithai 1750. ir muget si et regieren ihr könnt sie nicht verwalten. muez. S c h ö p f 4 4 5 und K. ein bedeutender Pfarrort mit den D ö r f e r n : Dürnbach. Insbruck nudelbrett. Mille. — Moschnar m. mülen an buchen werden 1 7 7 0 zwanzig angegeben. Müschee. du müst. mattest.

nl. Schmell. Castelli 2 6 0 . 4 5 0 . mhd. II. 1479 schreibt: muot ital. D ü r n b a c h 1 7 5 0 . 194. — m ü e t e r l e n. Name in Langenton. sondern kaufrechtlich". v g l . molzen. so d a ß eine Entstellung aus mietweis nicht angenommen zu werden braucht? mutzcln scherzen. Holze. t i m l . eine Pflaumenart. mirsle. uakar. Im ungr. aborka. II. z ö g e r n . nach meine (m) muot. mungkezen S c h ö p f 4 5 1 . dän. Müssliee. 194. ih han in im t ich beabsichtige. Das vocab. a mio modo. 0 0 4 . Oberwarmberg 1 7 5 0 . mankutzen leise sprechen. mora C W t b . Maulheere. Absicht. dl mueter. v g l . Malczcr. musel m. flulcz. dat. Rectificatorium de anno 1775. S. V i l c i n e r 1 3 6 5 . Steinwand. B r e i . molse. 117 im Reim auf plueinc. s. Name in Hoheneck 1614. k ä m t . K u n e s h ä u 1649. Ist hier rnut aus mutti der mutweis Scheffel. dar toig miss s. maos n. agurke. gen. bair. Minus n. murra ital. umurken L o r i z a 136. N lallt im Anlaute a h : est Nest. d. muodo. zaudern L e x . Mond. als Abgabe verstanden und hat abgabepflichtig zu bedeuten. muoter f. et nicht und wird vorgesetzt: näbnstuckhen A b e n d s t ü c k e n S. Schmell. „murkcl N a b e l " Tschermoschuitz. 4 1 . II. cimbr. vgl. tirolisch molzen. Mus. wird selten gebraucht. Muhme auch muemc S. . Schmell. mane. Muesche. Molczer. „mutweis" in „die bei der grafschaft schaften Gottschee besteudlicheii Ort- und unterthanen besitzen ire hueben nicht mutweis. murke f. ebenso tirol. N e u s o l l 3 9 0 . mutzen putzen. mücßcn. Mutter. alehijär. Schöpf 4 5 4 . äyyßpiov aus arab. polu. müssen. muot m. u r s p r ü n g l i c h Verdammung einer Holzriese. ahd. 193. der muH er. k ä m t . ö s t e r r . G u r k e . . iden nieden. So auch kämt. mane m. 194. 3 8 . Schemnitz 1 3 6 2 . munkeln.[448] S c h r ö e r mülsunc m. murggn L e x . Schmell. agarkje. II. accus. L e x . L e x . 148. gewöhnlich dafür amo s. Mische. S c h ö p f 4 4 2 . hair. B e r g l .. der Wassersturz. 574. mürsc f. die Gicht. Schafhock. muome f. trippeln. spatgr. 6 6 : amurken. Ittel. madjar. ogorek. mutzen sich zieren. v g l . k ä m t . 6 0 0 . murre f.

Valvasor nennt II. m b d .oder Bohnenernte umgeackert wird und Heiden g e s ä e t . Namen. vgl. Blase. vgl. IV. Elsa. powalitze. pörnägarle kleiner Bohrer. nach dem Hanf oder Flachs. ahd. nakar m. ainmestuckhen 8. Im ungr.Weitere NtttbeHiingen Oker die Mundart von GotUchee. a 8 4 . Bergl. Kaschau 1399. 1 4 2 3 . nächnlste der n ä c h s t e . I 2 . Hirse.nabal. Bohrer. säncn blühen. Name in ObermÖsel 1 7 5 0 . straube. Dachfenster. 183 Erker. 38. mbd. werden überall angestrebt. ammestucken S. verflossene Nacht. mhd. sagt er weiter. der nilcbniste gcmoinnr der Nachbar. die Zeit nicht verstauet. arbaiße. Jenne. vgl. negle. Zweimalige Ernten. 1. säen [449] u. nägar m. 109. Kodier. Name in Gottschee 1750. (Schröer. Berglami nekber Wtb. k ä m t . „murkcl". nackutzen neigen." — Dazu eine Abbildung einer Harpfle. nabiiger. Nahrung. nachmal n. hiezen n ä c h s t e n Abend S. im ungr. nachten nachten. hlrse. wochitze und kolätschc kennen. 2 8 5 b und sodann nitchnhjt für nähenist. vgl. 1 4 2 3 . nabnstuckhen s. Die Leckerbissen der Gottscheewer lernten wir schon unter pilirh. v g l . da man das Getreide hineinlegt.) \\ . Naglitsch. cimbr. Eingeschaltet wird es in plüeiien. 3 9 6 . nchner n ä h e r . 84. aker E r k e r L e x . vgl. es auf dem Feld truckuen zu lassen. v g l . Mit m wechselt n in muri H s. d. Nachtmal. Hansel. Jacob. damit es truckue. nach der W e i z e n . ftore. II. (iregor. niihgor. s. — der negber la verigola vocab. aber nicht der am F i n g e r . wie sie heute noch sind. nabel in. 105. E s wird daher nächniste auch eine F o r m . der Nagel. 86. V g l . ganz so. zahle. Nadler. ruebe. s F r o m m . Nadde. pörnagele h. S. mbd. Taufnamen in Gottschee um 1 6 1 4 : Andre. \ukoina. S. I i i » . eri sera: nechten vocab. „ Z u diesem Ende bat man im L a n d e überall die sogenannten Harpffen gemacht. bienhard. Schöpf 4 5 6 . 4 0 aufgeführt. beide. >adler. in der die Adverbform näehii. a. buca>. Lorenz. nahist. N e b e l . W t b . weil. b iiAgel m. leHelj näbel in. Nabel.sein. 38. 103 Bohnen als „bestes Tractement" der Krainer. E r k e r . Jarne. Name in Mitterdorf 1750. nahen die E n dungen der Steigerung e r h ä l t : naehener für n ä h e r . näuger. Noch g e h ö r e n hieher die Artikel pr6at. als Gottscheewer Familienname bei Eixe S.

Luze. Dentin. Bartel. hatte 1 7 7 0 sieben und fünfzig Häuser. Hans. Stephan. Nease. Jurate. Lenne. Hansate. in A l t l a a g : Münä. ist die E n d u n g noch — a. Orette. Kummerdorf. Mert. Paulle. Andre. vgl. Leuna. ahd. hasper. Gera. Der Nagel am F i n g e r h e i ß t schule s. Die Pfarre besteht seit 1 4 0 0 . Minkele. Müne. 8 5 . napfatzen schlummern. — Bei Elze 1 8 6 0 : Ander. kleiner Ort bei Neufriesach. Altpacher. Else. naune f. Bart. neglain der F i n g e r . Jos. — Ich fand häufig ( 1 8 6 7 ) : Elsa. Simon. Mertle. negle n. Rate.. Luzä. ninnai. o herabsinkt. Tone. Büchel. brcale. g r o ß e r Pfarrort. Michel. Nenbruch. Gerl. vgl. Urse. Wöstl (Sebastian). naffezen. Altlaagbücbel. Greatte. ( J o s e p h ) . Mine. W i e g e : nannen wiegen s. Taubendorf. Else. S. „nanar in. in Mosel Nca§ Agnes. E i n e Verschiebung der B e ­ deutungen die zu den u n e r h ö r t e n Eigenheiten der Sprache von Gottschee g e h ö r t . Mattel. zählte 1770 acht H ä u s e r : vgl. Peter. neige ist in dieser Bedeutung noch nicht nachgewiesen. Leanate. Gere. L i c h t e n b a c h . T a n z b ü c h e l . Jäkel. Matai. noigle n. Hans. Anderle. Friesach. anaich. Gore. Ursel. Paul. Liane. Gere. et. die Neige. net nicht s. Ne§a. mhd. Grcgl. Ton. Miel. bei A l t l a a g . Niese (Agnes). — In Tschermoschn. in Tschermoschnitz: Mina. lr§ate. Richard. Plur. Jose. J ä k e l . Mlnka. Urse. V g l . nanai s. Pangraz. Mino. Martin. noagl S c h ö p f 4 5 8 . ninnai. der Best im G l a s e . Tonel^ Anne. tirol. Neufriesach s. Mina. Joseph. Niesit. Untersteinwand. Philipp. Gregor. ö s t e r r e i c h i s c h : mlgerl. lr$. Georg. Kattä. Lukas. E s g e h ö r e n zu derselben A l t - und Neufriesach. Neasä. Juri. Jare. Damian. Steffi. 1 rsä. das Deminutiv ist immer — e(—i). Grčatii. Beichenau. Pal. Paul. die sonst zu ü. Ignaz. 1 6 1 4 . Mrosch ( A m b r o s i u s ) . Nesselthal.184 [450] S e h r ö e r Mathes. Minke. Anton. Michael. winger und keue. PäTle. Jackel. Jergel. Daneben die F o r m e n : Gerate. Primosz. d. Thomas. Urban. Mlnä. Hatte. neiglc. Neubacher. Mitterbuch­ berg. Mathel. — In Müsch Neas. Johannes. Baum vor dem Fenster" R. Toin. Franz. nörgle. Niel Springer 1 5 6 0 . Pal. der 1 7 7 0 ohne Häuserzahl angeführt wird. . Von 1 7 5 7 : Adam.

Im ungr. Alttabor neun. eser. So auch schles. wie bei nAkar s. Neulaagbüchel s.. Niedertiefenbach bei Morobitz hatte 1 7 7 0 d r e i ß i g Häuser. niesen niesen. nlna ist in Aachen die W i e g e . darum sausend di ammen irn k Indern pel der wiegen. susa! ist Interjection geworden und minne Liebchen. 49'': et charnier der eser $ mhd. Niedermosel s. Die E n d u n g ai in ninnai. Töplitz! 1 7 5 0 . Aser loculus vocab. zwanzig. v g l . 150. Indert. Oberlosin. „Escarius etiam est bursa in qua ponitur esca pro v i a : ein neser" D i e n fenb. B e r g t N e ü m a n n Leutschau 1660. Nlcderlosin. 5- . 1 7 3 . entspricht einer gottscheewischen Form näsar. ebenda. finde ich den Namen Nill in K ä s m a r k 1 6 4 4 . IV. 1 4 4 5 . 2 9 0 unter ninno. Ober-Mosel 1 7 5 0 . s.1451] Weitere MlUheUungren Iber die M u n d a r t von 185 Gottachee. Bergl. niesatzen. prutai sieht wie eine Imperativform aus. A U winkel ebenda zwei und d r e i ß i g . S. nüsar. Mosel. Niel Springer. mhd. 2 6 7 . W t b . u. 4 4 8 . W a i t z 164. F r o m m . Scbmell. -atzen. Schwarzenbach 1 0 1 4 . Hier ist Niel wolTaufname. ebenda. a. nanai. Neumann. nannaen schlafen. Nick. d. So in Gottschee. 4 2 0 das susnniunc und sauseninne aus süsAI minne e r k l ä r t . Hindert nirgend. mischen mit einer nasche s c h l i e ß e n . Nück P ä c h e r 1614. M e g e n b e r g : wann al sausend stim machent sIAfent. Kirchl. N i c o laus ? — Im ungr. g l . nindert S c h ö p f 4 7 0 . 1 4 2 3 . Laagliüchel. 6 6 : Indert. niesen s. vgl. INculosin s. ninanen schlafen in der Kindersprache. Neulosin. T i r o l . Hoffmann hat Gesch. 1 1 1 . nunna W i e g e . Cimbr. W i n k e l . noschar Sacktasche. Neuwinkel bei Suchen hatte 177 t neun und zwanzig Häuser. nieschonk. Neutabor hatte 1 7 7 0 acht H ä u s e r . / niniiHÜ ninai nanai! im W i e g e n l i e d . bei der n vorgesetzt w i r d . M ü l l . Schalkendorf. nindart C W t b . dreizehn. mhd. nieschonc etwa aus n ü s c h a n c von mhd. Budesh S. 1807 wird auch Neymann geschrieben. W t b . 1 1 6 im vocab. VIilaaic s. V g l Diez I . Öbcrtlefeiibach. Bergl. lleschonk. — Ich h ö r t e selbst in Gottschee nur die F o r m nüsar. I. ebenda. Die beiden anderen Formen scheinen entstellt. V g l . Niederlosin bei Mitterdorf hatte 1 7 7 0 zwölf H ä u s e r . im ungr. neun. d. die moirarin. Laag. I.

die es überall in den Mundarten bat.. das Diez II. beachtenswert ist nur die Bedeutung. nuosch m. Oben S . 84 unter nech. W e d e r ital. sein. 1 0 2 : urseb. 2 4 7 .. 197. Lex.»udoschar s p ä t e r " . erscheint in der Frage auch in T i r o l als it. d a ß mhd. eimbrisch. Berg. Diez II. — volle Vocale hört man oft auch in Bildungssilben: sprlchot. tirol. linear m.tcSt> S e h r ö e * nisch nichts. 7 3 8 . Nosche.nies<honk" s. näher dem nischd nichts. V g l . nocca K n ö c h e l . im ungr. Äser s.. s. V g l .. Mundart ist mir das W o r t nicht vorgekommen. Das ersterc steht dem eimbr. Fromm. ein allbekanntes W o r t . Das o in beckot weckte ist aus älterem a ent- standen. Dazu ist noch zu bemerken. ahd. no. s. nuosk etc. nu. müeßont. von 1 4 7 9 : erlösor. Mehlspeise. dgl. id. 198. 2 4 1 . wirdi- gosten u. dienon. nok f. horot. Kuppe. L e x . nadlsch Stalder II. . s. knoche ableitet. tirol. k ä m t . das enthalten derselbe aus noch. 0 . 48 von mhd. nock m. G r . ist aus dem romanischen nicht zu e r k l ä r e n . In der ersten Silbe kann HÜ = nach . 3 3 . Dachrinne. Gipfel.nieschonk". So schreibt das vocab. noch in der Schweiz erhalten ist. s. napfatzen. d. n u n . laibor etc. Stalder II. k ä m t .. doch erklärt. Nück s. das auch k ä m t . naschen z u s c h n ü r e n . Conj. nicht nix C W t b . . Das s ü d o s t s c h w ä h i s c h e et nicht. 3 3 9 . ist. 5 8 lesen w i r : nue ist der toig gemachet - nue koment dü toiglain afs mudelploch. neigte. . et nicht. S c h ö p f 4 7 1 . nodde. uüsciiänc die Tasche. im ungr. . Namo in Neiilosin. aber auch kamor. First. B i n n e . weiteres über nichts nicht und it et s. und der Ileanzei waltet die Bedeutung F r e ß t r o g vor.nörgle u. Auch gnoeco Nocke. nue nun. d a r ü b e r W t b . mit vorgesetztem n aus einem mhd. Bergl. eimbr. 6 7 . Schöpf 4 6 5 ferner. Bergt. nopfatzen schlummern. kärntisch stimmt n ä h e r zu gottscheewisch. III. In der lebenden österr. noc m. t K l . die Tasche. V I . G r . Nicderlosin 170D. noch nocchio nucleus gibt hier einen befriedigenden Anhaltspunkt. Schöpf 4 6 7 . was wie ein Nachklang des AbleitungsVocals der zweiten schvv. k ä m t . v g l .. W t b . Noschee. die Anmerkung unter Margretitzle. s. Nick. Spitze. 1 4 7 . die N e i g e " . aussieht. L e x .. nehme ich an statt .

obere m. plinto fem. jauk m. d öberlinge hent of a ploche west nidergeslugen und gekrispat die Ermel (des Hemdes) werden auf einem Brette fest niedergeschlagen und gefältelt.: w i s c h : masc. Obertappelwereb s. getün gethan. . Wurmberg.[413] W e i t e r e Mittheilung-en « h e r <lie M u n d a r t Das ton 187 Oottsehee kurze a wird a. Obertiefenbach s. Oberkatzendorf 1770 mit drei Häusern. indem das kurze o des Masculin in e ü h e r g i e n g . Tschatschitscli. in 0. das sich. plinte fem. Endung d erinnert. m e r k w ü r d i g genug. 0blase r. Häuser. Oberdeutschau 1770 mit sechs. Obergras hatte 1770 ein und d r e i ß i g H ä u s e r . nämlich W i n d . der Ostwind. Ermel. das lange u. Obertschatschitsch s. öberllnc m. auch im Adjectiv gehalten hat. Mittergras. ahd. Oberwarmberg s. Name in Rick 1 6 1 6 . l'nterdeutschau mit sieben und d r e i ß i g H ä u s e r n . h l i n d ö . Tappelwerch. p l i n t ä . der S ü d w i n d . amä. Tiefeubach. Oberlosin hatte 1 7 7 0 zwanzig Häuser. masc. Wiesbaum in Tschermoschnitz. Fliegendorf.. S Oberbuechberg hatte 177(1 Also gotisch: masc. Langes d wird an- äwernäch Ahorn. S k r i l i . s. Ohennitterdorf 1770 mit fünf H ä u s e r n . Buchberg. Oberem. Oberskrill s. vgl. was an die gotische weihl. owin ahhin. S. hlinda fem. gesprochen Obrarn. Deutschem Oberfliegendorf s. der N o r d w i n d . s. Es ist ein zu o gesunkenes ahd. Mosel. Interbucchberg neun. oastern etc. plinto. par ( = B ä r ) m. gottschee- fünf sleabe. o. Niederlosin. d s. Wetzcnbach. Ohermösel S. Oherwelzenbach s. M e r k w ü r d i g ist die Endung weihlicher H a u p t w ö r t e r und der schwachen Adjectiva fein. Oberwillbach hatte 1 7 7 0 drei Häuser. S. bei Mitterdorf hatte 1770 zwanzig Häuser. auch Ketzendorf. Oberstein 1770 mit zwei H ä u s e r n . Oberleger m. hinab. s. Oberlascr.

jedoch S c h m . 2 1 . Die ä l t e r e F o r m . Oplanitsch. dennor erinnert an eimbr. -or als E n d u n g der W ö r t e r : lalbor gleichwol. huaner quando Gr. Bergl. tirol. Name in Nesselthal 1700. — oimon einem: 's läutet oimon aus. Büchel 1750. sleif. p r ä t . bennor w e n n . 36 nachzutragen ist. Iga m. 6 1 9 . ä m p l a t z e . vgl. slov. wanner. ouche. Ohrschlüpfer. Gr. Zu abd. glelclisomar Schmell. II. a r h a i ß e . otte f. Pröriibel. Oblaser. III. 1 2 7 ' . Lalbor scheint z u sammengesetzt aus l a l ( = l i c h ) und majre wie k ä m t . von slife. die auch oben S. di ogschen vocab. primum? nd. 8 1 7 . sllffen. Schneller leitet es ab von anima S. Ognitsch. cimbriscb nffa. orsliffer m. 2 7 1 . dennor darnach. schon 1 4 2 3 : der ogsch. aukc Grimm W t h . Gottschee. Name in Riek 1610. wenner zu e r k l ä r e n und kamor scheint die Comparativform. Ii. Name in Buchberg 1 6 1 4 . G r . oi steht g e w ö h n l i c h für mhd. Deutschau. anumäli. 6 0 0 . — bennor ist vielleicht aus dem a l t s ä c b s . denjar darnach. Ofenkehrer. der O c h s e . ol'en. erdhauch. I. ü f e u k e r i c h t . 115. der F r o s c h . so auch in Mosel. a het oin liedle s. Lex. leisimar. s. owen spange t'. II. ist beachtenswert. Schöpf 470. z. 5 0 4 : mallen und ahd. boß w e i ß . B.188 S [4*4] I Ii r ii e r Obermann. hoppln Kröte Schmell.meistcr. III. ist Agnltsch 1560. wird zuweilen zu 6 zusammengezo- gen. 2 2 1 . slovenisch lojtra konnte noch a n g e f ü h r t werden inhd. s. 2 3 . V g l . Kröte C W t b . K r a p t l e r n . Name in Gottschee 1660. 182 nl. kiimer. owenkernch n. Iledle. C W t b . Spreu. o r b a i ß e s. bair. nümäl f. . forficula. Ofenblech. — M h d . owenkerer m. Vgf. ommestuckhen s. lcitrft. batfa i'. Nachtrag 24. G r . 425. mhd. omplatz s. S. Name in Gottschee 1 7 5 0 . in Nesselthal 1 6 1 4 : Hagnitsch. ä m e s t u c k h e n . mojster. 1 5 6 . »mol n. glelchsowol. — oin ein. „omollen Spreu": tirol. kamor kaum. Buchberg. oben S. -— olnder einer etc. Orloultsch. wanneer. der zweite Tbeil des Wortes aber gebildet aus dem Plur. 3 6 \ vgl. el. Schöpf 2 3 . im ungr.

1423 : du/ eckt oder binchel oder ort el uhanton b ll . Rein. von 1423 noch -at. Bergl. As n. unterhalb mit rothen und farbigen Bändern zusammengebunden sind. Oswald Neusol 1 3 9 0 . Die Pfarre soll 1509 ge- g r ü n d e t sein.Weitere MltthelhiDgen [4o5| ü b e r die Mundart v o n 1 Sli Qottechee. Unterturz. ahd. Moswald. damit der Hagel nicht schaden k ö n n e . — „Vom F a s c h i n g - Brot wird in die Osterspeisen bei den Gottseheewern gethau. . Oswald. Oswald 1 8 2 9 . ort. ebenso noch in Gottschee vgl. Pilsen 1 7 8 5 . As. welche zwei Zoll dick ist und am Palmsonntage in der Kirche geweiht w i r d . Aas. Käsm. (iart n. Otterbach bei Mosel hatte 1770 achtzehn H ä u s e r . otter hernach s. wenn man an Zapperts Schlummerlied glauben dienstag aufbewahrtes Die könnte!). Zwislern. oben mit Epheu umwunden. theils mit Nässen) und jede dieser Füllen besteht aus zwei Ingredienzien. Oberturz 1 8 5 8 . Altlaag. K ä s m a r k 1605. er ist am ö a r t . In Presburg 1379 Oswaldns hawer. Name in Schalkendorf. 1 8 5 8 . öasterri Ostern. 1750. Mos. tiereckat 4 7 . Ostwald Käsm. übliche Osterpalme. Graflinden etc. K e r n dorf.und K e l l e r t h ü r e n g e h ä n g ! . Ostermon s. In Kerndorf 1 6 8 4 : Ostennon. im ungr. masott a in dem 4 vocab. aus Honig mit Hanf (sie) oder E i mit Hanf (Ostra stellt chinde honac egir s u o i i u ! l i e ß e sich hier a n f ü h r e n . Ossiunitz. Ozwald. Osbald Kaschau 1 6 4 5 . 1850. Neuwinkel 1 7 0 0 . o§. Oswolt. Ort. Ostermann. Arten Die Osterkuchen werden gefüllt mit zwei Fülle (so wie a n d e r w ä r t s theils mit Mohn. stockai. Ostermann in Mitterdorf 1 7 0 0 . Schalkendorf. O ß w a l d Kremn. spreclot. salix praecox. 1 3 6 2 . räiiclat etc. nakot. Auch Gewitterwolken einzelne zufügen dieser in die Felder gesteckt. sprecklat lleckig 6 l . 1627. welche ander- Diese geweihten Zweige werden in Kreuzform geschnitten und an die S t a l l . Oswalt. 1 4 7 9 : glaezot. " Elze. hatte 1 7 7 0 neunzehn Häuser. Kotlern. Atter. das Ende. Schemn. besteht aus Zweigen «1er frühen W e i d e . ostern. V o c . Deutsehau 1 7 5 0 . damit die Hexen nicht in die Stallungen eindringe!) werden und dem Vieh bei herannahenden Weidenruthen Schaden können. ••t häufig im vocab.

den ich a. reche m. Röcher. her Eber. vocab. vocab 1 4 2 3 : hertamurlo. 4 — perner bagatin denaro voc. s. owin hinab. 1 4 6 0 f. s. Gottschee. — pear m. 4 7 . vgl.Peren Verona cod.100 [450| S c Ii r ö e r »wcrnoch u. Recher. 30 und Iii» S. powalitze. 1400. parme Ä b t h e i l u n g im Getreidekasten (was mehr zu ahd. ä ab S. Romb. 18 . S. P. rächt recht. Rechen. auch Recher. 6 5 ' : die suuri gung zu gold. rächt wil balnperlain drauf recht viel Korinthen drauf. Bergl. 5 3 . — porze Buche. Für Meineids Ausdruck die Sonne geht zu Golde. Es ist vielleicht zu schreiben: bignade ( = wignade) und gebt auf ein Zeitwort wignan zurück. 4 5 0 . — pili eh S. 0 . d. — phlssen blocken. 714. Nachzutragen punzcn pauk f. vgl. Rächer. leratilnt L e r c h e . Mitterdorf. A h o r u g e b ü s c h s. rabhüenle tt. 1 4 2 3 . Petrus de Rab Neusol 1390. Raab Käsm.. awernäch. vom geknickten Floh. L i e n f e l d . mhd. Name in Schwarzenbach. f. — pignade der Raum unterm Dach für Heu. die Sonne geht Gott folgen. — p arm spr. Mehrzahl Gedärme. — di §unne geat owin die Sonne gebt unter. Niederlosin. purm m. 1 0 1 0 . in der Bedeutung wellern. Schweiz. Hamb. aus ab-Iii». 9 3 . Schalkendorf.findeich ein Zeugnis aus Cod. Mehrz. mhd. s. Rebhuhn. In Altlaag h ö r t e ich aber: es sei nicht recht zu sagen die Sonne gehe h i n a b . . bezweifelte. pilichein chursen fodra di giri 8'. 1423.38'. wigglete Wellerarbeit Stald. — plickatzen blitzen. Raab. B. mon. — fern Verona vocab. man hört aber auch »hin s. Hab. 22' l u 1 — a pese ein wenig. W a n s t . Rah Leutscb 1 6 6 0 . ahd. param paramä sinus. 89 '. germ. 109. Im ungr. Trommel. f. d a r ü b e r S. — i ' phidnt es weht der Sturm. — Der Infinitiv von ih pit ich bitte ist paten (patten: beten). — pauke f. P r ö r ü b l 1 7 5 0 . rebhuon. it. II. 1 4 2 3 . — pliede unwol. als zu parno stimmt). — patschen vom knisternden Feuer. räche m. ist daselbst: pänze m. Name in Oberlosin. a. Zwislern 1 7 5 0 . mhd. der paucker pauken 24''. s. 11 für L in rcarächle 9.

raißen zwicken. raine f. raln f. Hraban. f. Ramutha. 111. Rainstrlegel. hram neben hraban Rabe. vocab. B u t t e r f a ß . die Kühr.rcltopf Milchtopf. II. vgl. Bergabsatz. i . Jahrh. Mais abraihen sagt man in Gottschee für abkornen. das w ä r e ein Riegel d. ram. Lex. ribati reihen. kleiner Ort. 87. der von einem gewissen hat. Götenitz 1750 u. suinittenrädle. ü b e r s e h e n und fehlt im nihil. das Schaff". Ramor. Mehrzahl ramme der Rabe V g l . . „raiinef. räm m. ralne f. „ r e b e l n " s. ebenso k ä m t . Haken arj der Raufe. rnfhäkhe f. — gertbeiis proat geriebenes B r o t . milichraibcr s. M i l c h s c h ü s s e l . schon Hai». II. Romb. im 16. Römergrund. XI. z e r b r ö c k e l n . 2 6 3 : rauen. Rumor. 2 0 6 . 5 2 2 . sncßcr t a n . Name in Gottschee 1750. oben Ramb) den Namen obige amtliche Schreibung unrichtig und dafür zu schreiben Rainsrigel. raibende n. rät' s. V g l . Prelibel 1750 V g l . V g l . 101 : rina cacabus ( 1 2 . Reichenau. 1 4 2 3 : rauchhaus el ehamino 11*. der im Jahre 1770 vier H ä u s e r zählte. 2 3 7 . Schottel. auch von H o l z . Das W o r t ist in Schades W ö r t e r b . rufganc mu Rauchfang. Rani vgl. radie s. in Marh. roum Hamb Name in Gottschee. im rainchen werden Speisen aufbewahrt und versendet W t b . Demnach w ä r e Ram (s. d. das Fieber. Habe.). rem remmeWth. räw. V g l . W t b . relberkäs Schinell. daher slov. Eigentlich das deutsche. mhd. s t ü c k w e i s e reibend losbrückeln. . Jahrb. ruhe» r ä u s p e r n . Rahm. im ungr. ribežln Reiheisen.Ebenso cimbr. Rein. Bergl.rackel s« rockhel. Name in Gottschee.7. Ich bezweifle die Richtigkeit der Aufzeichnung. irdene dreifüßige Pfanne. ritm m. Stald. Die Mundart spricht Rainsrigel. V g l . Schon ahd. rina Graft. V g l . Pfeiffers Germ. Es ist der Name ahd. Schnieller Ol. a u ß e r Ö s t e r r e i c h längst verschollene W o r t für casserole ahd. Rain s. 2 2 1 . raibe» reiben.

Auch im fränk. S p i e ß 2 0 1 . L e x e r 2 0 4 . auch vom T e i g ge­ braucht: dl wiar toiglain niüeßenf a wiertelstunde rasten s. In Kraiß bei Zarz der B e r g Rast. So Edelscbrot. oben Seite 3 0 . Reinthal 1750. Leonrod von 1218 bis 1 3 0 0 : Leonrode. Windischdorf. Die mit Steinen oder Hecken e i n g e f a ß t e n . rankhel f. 5 8 . — V g l .192 Sehr 6a t 1458 | rnnkhe. Zahn.. von Prof. . bewenrodi und Lewenrodin. 1423 : die raut I« ruda 3 5 . von 1270 bis 1 3 0 0 noch fielesclirode und tielenschrode. Altlaag. Vocab. Raokeli Name i n Schwarzenbach 1614 Rankhele. L e x . Name in Gottschee. Mittheilg. 2 0 5 . Name für Gegenden in Kärnten Lexer 205. der Ruheplatz. ebenso in T i r o l S c h ö p f 5 3 6 . raute f. Der FamiliennameRoncari wird durch Reutenar gegeben. Dieselbe F o r m mit au für cu (mhd. rankende Bohnen. Kankel. . Name in Gottschee. die Strecke W e g e s bis zum Buheplatz. Rauch. circa anno 1 4 3 6 : Christoff Rewter hat ze leben enphangen vnd sein erben . Hinterberg. . rnngge Holzstange S c h ö p f 5 3 3 Schmell. vnd die fumft zu band oberhalb am Padaw. Malgern. a u c h als Ortsname k ä m t . rasten ausruhen. Haseufeld. Rauh 1660 in Schemnitz. III. oben S. mit G e m ü s e oder F l a c h s bebauten „ G r ü b l e i n " nennt man auch l Rauten. S t o o ß 1 8 5 8 : Rauch. gesprochen Kosohl slovenisch: Počivalo (von počivati ruhen. die hernach geschriben gueter der ersten fünf h ü b e n in dem Gostel gelegen. i u : Hute) mit verschiedenem Geschlecht. Lienfeld. die L a g e r s t ä t t e . Im ungr. Hoheneck. 159 : „raut m." Im L e h e n buch der Grafschaft Cilli Codex 2 4 3 fol. Bergland in L e u t s c h . 39. S c h ö p f 5 4 0 . Rodung. I I I . 1. — Gareut — der deutsche Name für Frassilongo. zu dem ungerischeu gerewt vier. Kliudorf. was auf eine Einwanderung aus Mitteloder Niederdeutschlaud hinweist. tirol. - Schriftl. cimbr. rasten). Graflinden. und sullen zu dem nngrlschen gerewt ader anders wo in unser hewslich gesessen sein und auz der herschaft herschaft nicht z i e h e n . V g l . oben S. da Peter auf ainer (sie) und Teme auf einem (sie) karnig (?) gesessen sind. 2. der Bohnenstecken. raste f. 1750 vgl Ronkhel. eine Reute. S. C W t b . Item drei buhen im Kostel vnder der kyriehen gelegen mit ir zu g e h ö r u n g . Klindorf 1614. Zahn in Graz.se oder ronklale arb. ronkhelaruail. 9 2 : gereut. henneberg. Beacbtenswerth sind die Orte in deren Namen die Form rode für reute vorkömmt. tirol.

recht n. Slovenisch raea. K ä m t . Schalkendnrf. begegnet in dem Kinderreim oben Seite 6 8 : das ratzle Stent of proitem tatzle. rAve ahd. Ilaidekraut sl. rahhon: im Liede treue liebe unter lief rcckcl s. „ B e c h e r . Bergland Paulisch 1 8 ö 8 . mhd. 1. erraebellch explicahilis zu ahd. quaelihet hubarum solvit duo mez arenae 3 denarios veteres. part. Name in Püchl 1 7 5 0 . B a l k e n . zu bemerken ist. M h d . Dort heißt die E n t e : anera f. Knie. rAwe m. vgl. Diesen Namen führt auch Bergmann auf aus Centa im C W t b . reden reden. S. gerolt geredet. Cimbrisch scheint ähnliches der Fall gewesen zu sein. 6 0 1 . Mitterdorf. auch für fjregor vorkömmt. — rächt recht. schon 13157: Phil.ilie Aussprache. Rächer. rAf L e x . YVtb. Im ungr. roekhen. r£ch. L a m ber. powalltze. so h i e ß 1316 eine Flachssleuer in Krain. II. Recher. pass. vestärkend : rächt wil baiiiperlclu drauf recht viel Korintchen drauf s. Regina. H e b : mhd. reh. W a n dort da stet oin gartle mit rdasen ists a n g e s ä n Darain spaziert oin juncfrau mit oin s n e b a i ß e n kloid. R ö c h e r . sowie du reist. Reher. oben Recher. res».Weiten 1 MlttheJInngen über die Mundart von Gottschee. Reeher. E r k l ä r u n g . nach «lern italienischen ariIlm. Die Ente m u ß den Gottseheewern lange Zeit ein unerschwinglicher Braten gewesen sein. d a ß Reher slov. In Marb. Reher. V g l . rcnßach n. rufen S c h ö p f Ö20. der das Daeh s t ü t z t . er reit häuiig s. der Vortrag . Tonezzer. O b e r l o s i n ." vgl. Zwislern 1750. Rehor. rčach n. mhd. mhd. Regina im Liede. 13. . die nicht nur in Flachs gezahlt w u r d e : quieunque nutrit apes solvit harreht et steuram — pro jure quod vocatur harreht. sind die Formen gereit für geredet. Rebusse. Name in Gottschee. rAvo. rechlunge f. 193 r ä w e . in harreht. 2 0 2 tirol. Niederlosin. so d a ß selbst die Erinnerung daran mit der deutschen Benennung aus­ gestorben ist. Oberlosin 1 6 8 4 . lini 3 zechliog. Das Deminutiv ratzle n. Name in Hoheneck 1 6 1 4 . ratze f.

reitungc: rajtlnga Rechnung. die Sehnitzbank. „Hi h o i ß o t jiincfrau dain name. cimbr. Maine türen hent worslosssen. W o r t entlehnt und zwar reiten in der F o r m : riijtati rechnen. wodurch eine Form entsteht die wie eine Rcduplication aussieht . mir hent koine mauern zu hüachT 6. K ä m t . den E l z e aus Gottschee anführt. „ S c h e a n dank. W e i ß e n b a c h um 1700. Reichenau bei Nesselthal zählte 1770 sechs und vierzig Häuser. 4. Schöpf 529. r ö n l e W t b . Iii hoißet jiingling dein name. reichen. du jiincfrau. S i roichot imoii oiu pesehle mil g r ü e n e n majoran. ein kleiner Ort der 1770 sieben H ä u s e r zählte. 207. das Gestade." Reischel Reyschel. so pist du gottis suu!' reichen roichen reichen. §i tuot ili r ö a s e n precheu mit griienen majorau: „ g u o t moril du Jüngling du a l l e r s e h ö n s t e r main!" 3. Name in Lienfeld 1780. Uli bist du aingeköiiien in main rdasengurt? 5. Name in Morobitz.etc. Im L i e d e ist eine typische Formel der breite weg und der steile Rain (dar stickle roin)s cimbr roan. rein roiu in. du a l l e r s c h ö u s t e inain. 2 1 . Das l w i r d im Anlaut r . Rechnung. 161.Das W o r t scheint sonst in Ö s t e r r . reiten roitcn rechnen. daiu name?" 'Main name der h o i ß e t Regina. die A c k e r g r ä n z e . der obere T h e i l derselben. Rennilowitsch. Rcnilowitsch. ronchen üblich. Reinerle. B c r g l . meine mauern heut zu h ü a c h ! " ' M i r hent keine tiirn worslossen. roich iner dar deu baißeu liiiud im L i e d e . Pilsen 1 6 0 0 — 1 8 4 0 . 7. 161. 8. der Bergweg. Remschall. rein Rein gewöhnlich geschrieben Rain gesprochen Roin.Ralnilouitsch. mhd. rerachle n. roaten. K ä s m a r k .1!H likTt^r |400| 2. mhd.Nameum 1750 in Gottschee. roiwstulküue ft gleichsam Schnitzbankmaul. dein name? 1 „ m e i n name h o i ß e t : herr Jesus h o i ß e t main nam. 'Bonn dein namen h o i ß e t herr Jesus. tirol. der R a i n . rearächlc n. roatcn. oben S. majninga s. Die Slovenen haben das reiten. riärächle die L e r c h e . In der Kirche die Inschrift: „ h o c altare erectum est sub parocho Joanne Hess Herbipolensi 1648. D a h e r : roitunge f. Reinthal hei Mosel zählte 1770 acht und d r e i ß i g Häuser.z u . Im ungr. Reiner Kaschau. nur in der Zusammensetzung hin. mhd. N a m e . raten W t b . ganz wie žajfa. reif-roiwstul in. Lex.

Raute. Riegge. Bergl. Röthel. Rek h e i ß t ) . ridcl Reifrock. p a ß t hier nicht. vom Jahre 1054 wird VilIIS Math. Ruttel. rihlsel. Daher sloveniscb : ribati reiben. riutaere Urbarinacber s e i n . Neufriesach. V g l . In Marb. der F a l t e n s e h o ß des Kleides unter dem G ü r t e l . Niederlosin. gerlgoteu pfoit gefälteltes Hemd Das W o r t gehört zu rilie rech rlgen und ist alem. d. rnterus ruptarius z u r ü c k s. P r ö r i b e l . — Mais abreiben sagt man in G . finde ich den Namen Reuter 1660 in Leutschau. 1144. W t b . Name einer Wiese. 66. Cimbr. ruiter geht auf mlat. . riiic i i . 2 0 9 . Reoser. jedoch kann der Name auch mbd. ahd. zu mhd. L e x . V g l . Rewter Christianus anno 1 4 3 6 . Steider rigi f. Seite 1 8 . Kopfring um Lasten auf dem Kopf zu tragen.[4(51 j Weitere Mlttbeilungen über iiie Huudart von 195 OotUcbee. s. raute und Schindler S. <* i m In". Rumor s. Runkelrühe. als Pfarrer bezeichnet. Alemannisch rüter. k ä m t . Johannisbeere. ridel in. Im ungr. hatte damals zehn Häuser. richten in unrichten anrichten sagt man auch vom W a s c h e n der W ä s c h e s.Rübnlg. Hier war um 1407 Joannes ?. vgl. Koncari (Mitsprechende Name lautet freilich eimbr. Scbmell. Das W o r t reuter ist keine Nebenform von reiter sondern ganz amiern Ursprungs. Ricke. S c h ö p f 5 5 3 . de leberchen gent parvoz. Hdeln wickeln. etwa Rigrueben S c h i n d l e r III. Im ungr. Retel. Dieser Name stammt vom Rheine her. 1 3 6 7 Neusol 1 3 9 0 : Rotel smlt. Name des Ortes Reka der F l u ß (daher auch Fiume slov. lebcrchu im S p r u c h : kickoz kackoz. rihaisenle n. als Gottschee noch eine W i l d n i s war. Rcutenar s. der dem ital. daher rlgen in Falten legen. Hullerns plebanus in Z i r k l a c h (Cerklje) sei als deutscher Name in Krain vom Jahre 1156 a n g e f ü h r t . ride reit rlden drehe etc. W e i g a n d II 4 9 1 . 8. rihezln Reibeisen. 1 2 0 2 : Richer. mer. hatte 1 7 7 0 ein und sechzig H ä u s e r . für abkornen. Lex. Ebenso K ä m t . Zink Pfarrer s. Nesselthal. v e r z e i c h net auch die F o r m rlbizel III. Kollern. W i u d i s c h d o r f um 1750. i 69. Ribnik. Reibeisen. Röthel Leulschau 1660. Allgemeine östr. Der slov. Rleg f. rigcrle. Rötel Schemm. Name in Schernbrunn. so 1770 geschrieben. 142. 2 7 5 .eng al. ribitzcl n. Rescr. lerahhä. rigenen II. B e r g l . S. 2 0 8 . nl. Name in Niederlasiii 1014. rickel m. In Gotlschee ist es schon im Erloschen.

2. 2 0 1 . in der Ballade: (Blaubart). Hügel. laibeller das liedle . rise f. 1479.singen tuet! das liedle mit dreuderloie . W t b . rijeln von kleinkörnigem Hagel. und das Feld behauten. Hagel. rinkale n. II. rise f.stimlain das liedle mit dreuderloie stimlain! Dar b ä r o t main dar liebe. reg regel rigikul s.stimlain. Ebenso k ä m t . Holzriese. B e r g l . d. so g r o ß . Rigelius K ä s m a r k 1610. da „ w a s thun diese Ameisen?" sagte E i n altes aber antwortete. Die letzten Riesen aber wohnten in Nesselthal. bair. Es ist alemann. S c h ö p f 558. die Schnalle v g l . rigerle n. di — la fuhia vocah. starke Leute. dar bärot main dar liebe!" . mhd. tirol. riken. den sie erbaut haben. Rigel Schemm. Schm. Ritter. II. Rigel. 34 unter berg und Darstellg.196 S C ll I* Ü 14021 t- rigel m. a liedle mit dreuderloie stimlain a liedle mit dreuderloie . risel f. Stald. 4 0 9 . Rigel ein Dörflein. etc. der Bergabsatz. der Biese. Rinser s. wo noch ein Brunnen ist. 133. rise m. und Siebenbiirg. hört man zuweilen für ridel s. Rünser. das 1770 sechs H ä u s e r zählte. Stald. 278 = ringgen. — Die Riesen waren g r o ß e . 12". Bie w r ü e ist auv der ritteivsmän ar hevot a neues liedle an. Als nun die Menschen auch bis dahin vordrangen mädchen. Name in P ä c h e r 1614. III. S. Lexer verzeichnet das Wort in dieser Bedeutung nicht. Im ungr. d a ß neben ihnen der g r ö ß t e Mann wie ein Zwerg aussah. Das d e r h ö r e t kloins mediglain kloins mediglain in s l ä f k a m e r l a i n : „ b e i m ih dan rittar kennot. rittarsmän m. Bergl. S. risel m. Weinhold hei Fromm IV. 2 7 5 . „ d i e s e Ameisen werden uns ein Riesen- Riesenweib alle noch ver- treiben!" Mündlich aus Mitterdorf. 1858. im ungr.

dain dar liebe! i kau das liedle guet singen. hie seu a s t ü c k l e geritten heut seu raitent wdr wor a prunne schean hu da pluet und b ä s s e r tuet rinnen hu da pluet und b ä s s e r tuet rinnen. du juncfra schean. V | ^ l .eu a stückhle hent geritten raitent seil w ü r wor a heselstaude L e i bü do eilf turteltauben tuent sitzen. w e r w ü e r e u et. e* int b ö s von den . so kirn za mir prav mediglain. ( J ü t h e s Faust K e r k e r s c e n e : sie Leuteu. Asö dä sprichet deu juncfra schean: „0 rittar junc. l i i e r e t .Weitere Mittheiluugen ü b e r die Mundart von 197 Gottichee. ') 2 ) Hu. laibu dä pluet un b ä s s e r tuet rinnen. ar nimot seu bai s n e a b a i ß e r haut a sbingot seu af sain hengistlain seu raitent ahin an bage. bäs rinnet dä wor a prunne. De turteltauben singent a bet oin liedle bie seu in dam lante tuent singen 2). de turteltauben singent a bet oin liedle. e i n altes M ä r c h e n endet sinken L i e d e r auf mich. bu dä pluet und b ä s s e r tuet r i n n e n ? " ' S o w ü r c h t ti et du juncfra schean 's iscbt in dam länte a hett ein prunne Laibü dä pluet un b ä s s e r tuet rinnen." un auv dä m ä c h e t prav mediglain. " „Bit* saiben schon ün§er elfe deu zwölfte deu ber§t du sainen!" ' S o w ü r c h t di et. bi s. der rittar tuet di w e r w ü e r e n . m e l d e t . so. Awör da märot i ) sih der rittar j u n c : „ih pin es. seu singent a neues liedle: „So l a ß dih juncfra. du lieber main. d. h.

" So schrei biwil as du hilft.se a stiickhle geritten hent sen raitent in a winstern bald. main laben das plaibet in b ä l d e ! " Dan sboiten schroi si m ä c h e n tuet. si mächet en zen prueder i r : „ S o kirn mir prueder ze hilfe. . ar setzot den scheane juncfra draf. si m ä c h e t en zen w ü t e r ir. main mueter. 's ist niemand ze hören in h ä k l e ! ' Den ersten schroi si m ä c h e n tuet. . deu zwölfte. so wt'iläh mir rittar drei schroige ze tuen. main laben das plaibet in b ä l d e ! " Der prueder dar b ä r o t a j a g e r s m ä n der prueder dar b ä r o t a j a g e r s m ä n . zahern. Ar proite! aus kolsbärzen hontel. Si s c h ä g e t moji as iven äglain freundlich wließent in di ä g e n . Ar höret das hundlain koulen ar höret sain sbesterlain Schreien. hü di elf juncfrän tuent h ä n g e n . „ S o kirn mir ze hilfe main w ü t e r . I i I boin es lai üm den hallige t ä n d e .198 14641 S c h r ö p f Un hie .si m ä c h e t en zer mueter i r : „So kirn mir ze hilfe. Jaihes in bälde tuet plaiben?" boin es et üm main w ü t e r s guet boin es et iim main stolzic mueter. main laben das plaibet in b ä l d e ! " Dan dritten schroi si m ä c h e n tuet. ' „ E s h ä n g e n t schon elf j u n c f r ä n drauf. „ S o boinest du iim daiu w ü t e r s guet? boder boinest du u m dain stolzic mueter? Boder boinest du iim dain ore.sainen es käu g ä r et anders sainen!" „ S o werlab mir ritter drai schroige ze tuen. Es käu g ä r et anders . den berat du sainen.

rosje. ) (> . Blumengarten im Liede in Gottschee sehr beliebt. So schenk mainder sbester das laben. reif s.[465| W e i t e r e M i t t l i e i l m i j j e n ü b e r die Mundart von 199 Uoftsehee. 8 8 . W t b . w a s . Rocken. reif. 2 0 9 . der Teufel. i. Name in S k r i l i 1 7 5 0 . 2 0 3 . vergleicht zu der tirol. röschen frizere vocab. k ä m t . Römergrund. Vocab. Roner in den VII communi. Schöpf 572. rocklate m. ritschat adj. Lexer trennt davon. wie auch im ungr. roif m. zu halten ist. räggcl f. röasengurte m. Stange. Name in Nesselthal 1 0 8 4 . Im ungr. 1 4 2 3 : daz pfart ross hengst el chavallo 30". Name in Lienfeld 1684. röggl L e x . 2 7 7 . V g l . vgl. k r a u s . N ä h e r steht aber vielleicht Renner Käsmark 1840. Ribnik. Berglami Rab Petrus. Fs ist die mundartliche F o r m für Rabe. zum Heutrocknen eingepfählter Ast mit X e b e n ä s t e n . so schenk mainder sbester das laben! — — — — — (Mitterdorf). Bergl. de sbester den geboret main. d ü r r e r Ast. 88. hengistle Hengstlein. S. Neusol 1 3 9 1 . rockel m. W t b . 'Hält auf. mhd. Ronkhel. rocke. racogliere aufraffen etc. R o ß . 348. Schneller S. tirol. Bergl. hält auf. Komb. d a r ü b e r Diez I. Rom in Altlaag. ititl. Nesselthal. S. Zwislern 1750. ich w e i ß nicht ob mit Recht. raccolta Ernte. räm. Kam h und räm. Leutschau 1660. g e w ö h n l i c h Blume. Rönner. I al. Rankel. Bergland W a g e n d r ü ß e l 1858. Ob nicht der rösengarte der Heldensage noch nachklingt. Maria. vgl. Form rlsciolato. riccio kraus. Rabengrund. Rose. Mehrzahl racklain: Sporn au der Heugabel. ratschelet in derselben Bedeutung. reesle n. mhd. s. der Faßreif. rogge. wenn es von rocke verschiedenen Stammes ist. Rosengarten. Berg). Auch im ungr. überhauptröejle. Ronikl Schernnitz 1858. 107. -zu ital. hält auf. 1750. ließe sich wol (Schi ö e r . Stockender! etc. s. kleiner Ort. Rudesh schreibt statt dessen „reckel". K ä s m a r k 1 6 1 0 . V g l . rockhe m. Das Fremdwort Pferd ist noch nicht eingedrungen. 1770 mit acht Häusern. auch im ungr. röasc f. s. wahrscheinlich für Rämegrnnd d. du rittar j u n e ! 1. 1479. du rittar j u n c . Hochwies 1 8 5 8 . Röslein. hält auf. ros n. Im ungr. raekliele n. Mosel 1 8 6 7 .

rötguldine Spellen vorkommen W e m b . der Rost. Ruseliitsch Neuwiukel um 1 8 0 0 . ruebaislnlc n. Ribnik. eimbr. der auch Neustadt! slov. rostag. Maria 37. Der Dotter h e i ß t eimbr. stöaßen. rost J U . Lauter- kraut s. rostrgo. Roßbüchcl. roast. d. durch dein billen 33*. Im vocab. rdst. eimbr. Rotel smit Neusol 1390. röates wum oa Rothes vom E i . mini. die Rose. gesprochen Reaßen. räwe. Rotel in Schemnitz 1 3 6 2 — 1 3 6 5 . dem nun auch einige Gottseheewer Orte (Tschermoschnitz) zugetheilt sind. Rosltsch. Mosel. gesattelte rueben saure Rüben mit H i r s e ! Beim R ü b e n einstampfen sowie beim Haferdreschen verbringt man in Gottschee die Nacht mit E r z ä h l u n g e n und G e s ä n g e n . rotgelb. Sammlung der Gottscheewer gurtröuse i". mhd. rostec. Chrysanthemum leucanthemum. Nesselthal 1867. Retcl. finde ich die Form Bothel 1 6 6 0 in Leutsehau. rosteg. sehr mahlerisch. ruebc f. Sonnwendrose. Name in Mitterdorf um 1 7 0 0 . E i s e n r o s t . rost. Im ungr. nun wieder amtliche Name des H a u p l pfarrortes. rost. so in Gottschee: röat guldain rotgiilden. Die Slovenen machten daraus gärtroza. — sumctröase f. Die Arbeit geht von Haus zu Haus. der 1770 fünf H ä u s e r zählte. röast m. erst aus einer vollständigeren Balladen erkennen. ein Ort.200 (400 J S c Ii r ö e r. Rößen. der u r s p r ü n g l i c h e . novo mesto genannt w i r d . Rothösel. wesperröase f. vom Weizenhalm. wie auch mhd. röt röat rot. hatte 1770 vier Häuser. Rudolfswert. namentlich Es soll schon Maschen vor 1438 . B e r g l . 1 4 2 3 : ein rosenkrcnzel trag ich auf dem haubt. 1 4 2 3 : der ratich di piter rueb el ravanella 19°. Name in Lachina K M 4. Rottenstein bei Altlaag gesprochen Röatenstoin hatte 1770 neun Häuser. das R ü b e n m e s s e r V g l . darauf zu rösten. venez. aber selbst: roötsilbrain rotsilbern h e i ß t es. in einem Gottscheewer Marienbilde: der boizen hat geschossen m i i sainen röat guldain stangelain M a r i a ! röatguldain ist das stangele — röat v i l h r a i i i ist dl aber M a r i a ! Röthel s. vocab. Rübe. Rübnig s. röwe s. rostec rostig.

scheicht seicht 4 1 \ Umgekehrt. Rlnscr in Bieke 1614. runse I. bei Schiller im Teil die M e h r z a h l : „ d e n Dlirsi mir stillend mit der Gletscher Milch die in den Runsen s c h ä u m e n d niederquillt. erscheint 1 8 für sch: menss Mensch 5 . wechselt mit / / : hö. S . indem sonst die st. folg. O b e r m ö s e l . gcbächcii gewesen. rusen (ruschen !) Mais abschneiden**Vgl. schmutzig ü b e r h a u p t . Berner Oberland s. Ii. s. von 1 4 2 3 schon bemerkens- wertbe Belege: ogsch Ochse 3 0 \ bagschen wachsen 3 4 ' . pugsch 1 Buchs 21". Rußbuch. sm. ahd. ahö so. Ruft führt Elze als Gottacheewer Familiennamen an. B a i r i s c h . 2 9 3 . ftV* . 2 1 1 . So h i e ß aber auch der Pfarrer von Rieke um 1 6 5 4 . kämt. dar — selbe. gesprochen Rueftpiich bei Maschen. Der Sauselaut ist sonst durchaus zu § . suitern Schultern 5 \ 6*. Stald. Riinser. Den Maiskolben abkornen b e i ß t : abraihen. tönenden sch geworden. sertigt schartig 43''. Rumor. schilbrcin silbern 19 '. ahd. runsa f. — Im ungr. hruofan. Steider II. aber indirect für dieselbe Aussprache sprechend. Schweiz runs m. d a r ü b e r oben Seite 2 2 — 2 4 . so. Bergl. hröt. f. etwa raschen W i l d h e u schneiden. mhd. sm. haben und bat eine alte gotische Kirche. Vgl. D a ß an diese Erscheinung früh aufgetreten. Mhd sl. Rünscher. das Wasser bei Gottschee s. runse f. s. der R u ß . Rumor. sw klingt in Gottschee §1. L e x . rucßec r u ß i g . Reichenau. Name in Taubenbrunn um 1700. Graflinden 1 7 5 0 . Name in Handlern. heiter hettenar sothaner. Kuppe. ahd. heut s i n d . zählte 1770 einundzwanzig Häuser.Weitere Midlieiliiiigeii einen Plärer gehabt 201 iü>er ilie Mundart von Gottschee. alemannisch. halle. Schöpf 571 . d. dafür bietet das vocab. d a r ü b e r Nachtr. F o r m rufe rief (ahd. hriof) erhalten ist. Berglami Rup. auch im uugr. hallige selbige. hruofjan ruofta got. das jedoch Scharf von dem echten ur- s p r ü n g l i c h e n sch in der Aussprache unterschieden der deulschitalischen Sprachgrenze ist. Name in Altbacher. pfälzisch. Kupp in Kaseliau 1600 — 1700. oben Seite 14. rüel'cn rufen. Rupf Schumiuitz. ruoz got. rueß in. . ruozac. 259. wie auch im „ C i m b r i s c h e n " s. 45''. einem gelinden." Tirolisch: runs runsn f. hröpjan). runse f. erscheint die schw. Form rüefen (ahd.

geheiratet haben. sägarin f. seht sowie d a ß diese Verwandlung in der Sprache von Gottschee eigentlich noch gar nicht eingetreten ist ' ) . s in nhd. Das Gericht sprach sie frei. S a g e m ü h l e . Veronica irrte in W ä l d e r n herum und wurde endlich auch festgesetzt und der Zauberei augeklagt. daher slov. sougen von sügen dem ein gottscheewisches saugen e n t s p r ä c h e . G r a f Hermann ließ sie jedoch durch zwei Bitter in einer Badewanne e r t r ä n k e n . schm. schwf ein Beweis. •sägen saugen. dgl. Erinnerungen an die Einfälle der T ü r k e n leben noch fort. §p. sagenaise f. baiß. st. s kind (daz kint) aber s kindes (des kindes) oder kindes. S ä g e . sagön s ä g e n . sehn.. saga die Säge. V g l . Am bekanntesten ist im ganzen wol die Sage von Veronica von Desinze. Der starke Genitiv mit s ( i n Gollschee reichiseh-bairischen Mundart fehlt. Sense. S a c h e . rise. Von geschichtlichen Sagen wird in Gottschee nicht viel zu erwarten sein. sb nicht wie neuhochdeutsch schl. jene Veronika. Sagen. z B. d a ß die Verwandlung des s in § nichts gemein hat mit dieser Verwandlung des mhd. ahd. gesagt. Alles d i e ß wird ausführlich nach der Cillier Chronik erzählt von Valvasor X I . gesoit sagen. ahd. kärntisch sengase etc. sägen sögen s ä g e n .468] sn. Selbst den starken Genitiv des Iniin. Die Schafe sind das wihe. slov. Graf Friedrich von C i l l i soll seine Gemahlin 1422 im Bett erstickt und 1424 seine Geliebte.. Sägespäne. tönend« S . sägen jugen part. weil dem «las ahd. g morons etc. sache f. 200. der Viehsfand. sugas oder subas des abends. subäch sugäch n. merns h ö r t man Jam- noch z. kindes.202 Sc hr 0er 1. Weinens. uielit e n t s p r e c h e n d e s c h ä r f e r e sch übergeht. srhu. B . iägati.§äge f. die sich an die Ruinen des Friedrichsteins knüpft. segansa f. ist der in der ü s t e r - noch erhalten z. Sein Vater Hermann ließ den Sohn ins Gefängnis bringen und sein neuerbaules S c h l ö ß c h e n Friedrichstein niederreißen. sidelsteiii. Amme. wil kreakätis für großes kreken jammern u. iaga. mhd. s bleibt scharfes s und wird nie zu s. wie i n : viel L ä r m e n s . eimbrisch segense. <> sl und v o r der 8|l s p r i c h t Das der l e m i i s in das a der Cottscheewer ersten Silbe entspricht seht. das R i n d - v i e h : 's guet. — Das aus älterem z hervorgegangene nhd. B.

nicht schaincn scheinen. alemannisch Steider I I . sanier m. Name in W i n d i s c h d .Weitere Mittlieilungen über die . der Saumrosse und die Lasten wurden durch soge- nannte sanier. ih burot ich war. S a l z : bugnsauz (wagensalz?) Rieselregen. Im ungr. tac . bair. Germ. 345 daher nicht auf zurückgeführt 203 Gottgchee. Sattler. Jac. du pist. entlehnt: snubade II. ar ist: hir snibn (vgl. salborst selbst. sänen und \ . mhd. Pomade. 647. 1775. was hier sugaisen lauten m ü ß t e . sänßtäc m. mhd. mhd.Mundiirt \o» i>. saitligen schief. sainen sein. Samide. ergib t meine Bemerkung Pfeif. ir sait.. ih bert etc. salbe. s. sidin. gr. $uidc f. 234. 97. Gr. ganz saulbasf ganz seihst. suihen s. gesikhen gesehen. IV. V g l . mhd. V g l . 2 9 1 : Sehlingen: oblique. salnen. daneben Schmiere. statt der W a g e n bediente mau sich in Gottschee bis in unser Jahrhund. 359. got. ahd. III. Schmeller III. Altbacher 1784. K r i s e . wie k ä m t . Neutrumform salbida salbode iavba. slov. Stein wand etc. wol zu unterscheiden von schugen schauen und sanen s ä e n . sanen säj/en. sah n. werden* gebän gewesen. 4 8 2 . salbddja) W e i n h . saiiien. Bergl. Seite 2 0 5 und das F e m i n . S. 309: scitluigen. S. D a ß das Z für £ gilt. Äattler Neusol 1492. V g l . f. wenn auch der Gedanke an Eisen den zweiten T h e i l des Wortes beeinflußt haben mag. IX. der seil. in Krapfeufeld. Grimm war geneigt das st als Superlativ aufzu- fassen Gr. V g l . S a l b e . Saumrossbesitzer b e f ö r d e r t . Krapflern. 112. ahd. ili sich ich sehe. bir baroten wir waren. Seide. Gr. ahd. 1614. 687. s. sidet saidain seiden. Malgern. ih |iin. Name in Gottschee 1 7 0 0 . salbe säube f. die V g l . säjan. II. salba. 1 sähen sehen. wie an das genitivische selbes -t. Sager. saian. sagisen gleichsam werden. f. jedoch Seite 358 die A n m e r kung und W e i g a n d II. sitelingen. es darf obige F o r m Sägeeisen Gr. got. Sakcr. Name in Gottschee 1 7 0 0 . scu hcnt. im Hinter- land gemachen und gebacken.. 1 0 1 . Langendorf. seit- lings.) erscheint. In salborst zeigt sich eine Bildung wie eimbr. das zuerst im Passional (md. s. Valvasor 11. Name in Gottschee. gesalbade daselbst. sijum). sclbort wo -t angetreten ist. (= salbödi. Derselbe lautet in Gottschee: dar halle s. Samstag.

schalnen scheinen. s. -o s. saheu sehen. schapel n. schart Kupfertiegel auf F ü ß e n um Gogelhopfen zu backen. schölle. Schimpfwort für einen Mann. b scheibligt tordo 77 . scartisarn clibanum. In Marb. 1362. schare f. v e r d r i e ß l i c h . K u c h e n . Schafler Seheron. Name in Hornberg. m. Kremn. scheara f. Otterbach. Schweinemagd. bair. Gugelhupf. 267 . wol zu unterscheiden von salnen s. „scharal krummbeinig" Tschermoschnitz. im ungr. craticula. Die Slovencu . 1750. unter sauer sauer. -lain. V g l . entsprechen der ahd. Name in Neuwinkel. bäuion schaffost du duine güetar? s. Name in Gnttschee um Ncusol 1482. Auch in dem übertragenen S i n n e : das Gemüse satteln. d. schartel m. Gottschee: sumiiiitcnrädle — n. scarta v. 6 „schaiknar der erste B r a n t w e i n " Rudesh S. Braten auflegen. schaißertäc m. Altsaag etc. 404. scheara kann für beides stehen. nennen den S c h a r t e l : sartelj. Der in seiner Armut erfinderische Gottscheewer nennt freilich auch saure Rüben schon gesattelt. schaiblaln rund. schaffen vermachen d. V g l . schale s. Scliäffer. vgl. 72 (322). sloven. wenn er Hirse statt de» Bratens auflegt.. In K ä r n t h e n und T i r o l h e i ß e n so auch die brennenden Harzscheiben die bei den Johannisfeuern gerollt w e r d e n . Darst.r. Bergl. In Bezug auf die Gescblechtsbezeichnung mit -e. 1470j satteln satteln.204 Schrö. craticula. Im ungr. Nebenform scAra scuri. schule. saukc. schapcl. scheibig. Kranz mhd. prankeln S. schäre f. W ö r t h . 60. 1775. schibclliche und tschaibet rund. saudlerne f. Schager. 1528. schägen schauen. schall f. sccra. ar hübet slh §auer er ist b ö s e . ahd. erblich ü b e r t r a g e n . Scheibe. Käsm. Schwein! als ebenso für ein W e i h . Scharfer. cimbr. ahd. Erdscholle. 1625. ebenso in T i r o l und 1423: Kärnthen. ebenso tirolisch. mhd. Faschingdienstag s. i . schaibe f. scheiblet. gebärdet sich v e r d r i e ß l i c h . Schmell III. Dranbank. Sau. B e r g l . Schalkendorf hatte 1770 acht und vierzig Häuser. vocah. f. 0. sloveuisch sapcl. Steffan. 46.. mhd. Scheere. schere. V g l . Eben 1775. sau f. skarjc. 1329. sauko. Stirnband. in kämt. rosta. Sager.

Schlaud. Name in Gottschee. Schneeperger. Komutzeu 1775. schübe.205 Weitere Mittheiliingeii iilier iiie Mundart \<n\ Gottachee. rn. auch sn. Lach in a. «320. auch schal schob Schein. s. schinepoan. Scheriibnniii zählte 1770 vier Häuser. Nesselthal. zuerst Käsm. Sehmit. 1460. schinebein. Schlebnik. Schlebnig. Schniuk. steht aber n ä h e r dem sloven. Scliiniitz. mhd. 1775. Name in W e i ß e n b a c h 1614. Schneller. schl. 1775. schickhen senden. Maschen. Schmalzel Hornberg 1775. W d . schieggen etwas schiel' thiiu. sator Zelt. Einen Friedel Smelczel finde ich in Pres b ü r g 1370. 1775. Name in Gottschee. Name in Altlaag. Schletterer. Schlechtbüchel bei Nesselthal zählte 1770 drei Häuser. Schlaun. Name in Knutschen. Schmell. Name in Moos. V g l . Klindorf. Name in Gottschee. 1521. schiukpoin n. Schemitsch. auch sl. Name in Sele 1775. 217. 1613. Schauer. Schlei. Im ungr. der Weizen hat g e - schossen.Sonnenschirm. T a p l w c r c h . Mosel etc. Schelaun. Name in Gottschee 1775. Riek. daher slovenisch šavba. s. sehn. eine Art P e l z m a n t e l : mhd. Unterwarmberg etc. Tiefenreuter. W a r m b g . schättar. schm. magyar. tapelwerch 1560. 1750. Scherzer. Name in Seckendorf. sebei s. . schießen sprossen. Name in Gottschee. eimbr. Name in Nesselthal 1775. Name in Altlaag. Ribnik U . 21*. tod. 1700. Prese. Name in Gottschee in II. Schneider. Im ungr. Lex. Scheint sich leicht aus Schatten abzuleiten (wo die Mundart jedoch schättebar gebildet h ä t t e ) . Plural schättare . der S c h e n k e l : vgl. für: ist aufgeschossen s. auch sin. Rergl. Name in Gottschee 1775. unter rot röat. Milterdorf. Schmid. Schleimer. H l . sötor. zu unterscheiden von: schiekhen glotzen. Sclimälzel. BergL häufig. schiulich schenari (schiniera?) vocab. Pölandl 1775. kämt. der bolzen hat geschossen. . Name in Gottschee. ital. Krapflern etc. Kotseben 1614. s. Name in Gottschee. U . schaube f.

got. cf. Schober. Plural schroige Schrei. Masern. Ort bei Nesselthal. schrege f. Henneberg. S c h r e i n . S c h r ä g h e i t . auch ital. Sprung. Das bei S c h m e l l . nicht seilen S p i e ß 204. skalja als Ü b e r s e t z u n g von xipau. 3 8 5 . V g l . Name in Deutsehau 1775. Das lieh vom Blei getroffen. V g l . sowie schrchin s c h r ä g s vergleichen ( G r . schule schuole f. Stöpsel. Lex. Altlaag. Österreichisch schüppel m. Stemmeisen.og ( Z i e g e l ) L u c . 2 4 : ougen unde brä vor der widerraezen schra sult ir wo) behüeten. d a ß schale. schräune Berglücke. V g l . wie k ä m t . 510 von schrand aus schrinden ableitet. V g l . schran m. das S c h r o t . sei e r w ä h n t . schrain ni. das folgende W o r t . derscharsach voc. die Quere. Herbort scharsas. cerastes im vocab. hat noch einen schran gethan. Schon ahd. cimbr. Um dieser W u n d e r l i c h keit der Gottscheewer Mundart (s. . Schm. zuweilen schreigen und scrigen schreien. Schober. Schöberlain. ncglc. schrilnlich schief. 1424. schrei in. 3 5 0 . der Schielende. Felsenritze Stald. der Fingernagel vgl. V g l . schroat m. bei Nithart 76. der 1770 eilt H ä u s e r zählte.2 06 S e h r [472] Oer. Es l ä ß t sich noch mini. mhd. Auch tränk. v g l . schrötel schreatel m. sehröt. III. el rasoro. Oherstein. Gütenitz 1775. W scharsachs. 19 gebraucht w i r d .og an magyar. schraindur. f. schran. schröal häckhc I. schüppcl m. Schronitsch. was S c h i n d l e r III. welches xi[jccu. Schöflein. II. schraigen. 1 4 2 3 : der schratel cl mazarol? 49". ebenso das vocab. ahd. schrin. — schranlingar in. tod. schran lir h Schagen schielen. mhd. 1 3 2 ) ohne sicheres Ergebnis. Konr. ven. Name in Handlern. köröm Fingernagel. bei Heinr. Geschrotene. Schoberic. v. sclirai«. T u r l i n scharsach Tristan 2 7 0 6 ebenso. erinnert. 2 0 \ mhd. V g l . Im Vocab. 2 2 7 . von L a p i 1479 f. schranlich. L e x . alemann. v. Umschwung. scaglio Schuppe. auch cimbr. 5. schrAn. Scheermesser. l . Name in Gottschee. S c h r ö t h a c k e . 2 2 6 . 14. schrann. scbursäch u. schüppeln bei den Ilaaren ziehn. Schopf. von 1 4 2 0 : horncht slange h i e ß vielleicht auch scliratel schretel. Schober. scarasahs. Vielleicht gehört hiehcr schrA 1'. III. weiteres unter keue) eine zweite hinzuzufügen. 5 2 2 unter Schröter angeführte schrotell ceraster g e h ö r t nicht hieber.

[4T*]

Weitere

Mitllieiliingen

über

die

Miimlart

von

207

Goltscliee.

Schncsler, Haine in G . 1700. Moswalü, Hasenfeld, Verdreng, Stalzern,
P ü c h l , Pröriibel etc. 1775. Im ungr. Bergl. zuerst Neusol 1 3 9 0 :
Schuester, dann sehr häufig.
Schuß Name in Gottschee.
Schusteritsch Name in Mosel, Moswald, P ü c h l , Rein, Zwislern 1775.
schuttel m, Fieber. So auch mhd. schul Od m. Fieberfrost, mhd. W t b .
II, 2 3 1 , s. auch Schmell. 4 2 0 . Im ungr. Bergland das schtttleldenga ( d . i . das schütteliidlge) das Fieber s. Nachtr. 47. 19.
V g l . dazu den Fluch im ungr. B e r g l a m i : dl all soldich schütteln.
schmaisen, warfen; breeh bals und gebain! Darstell. 40 ( 2 9 0 ) .
Schw 9. auch sb == sw.
Schwarschnig, Schworschnig Schwärsching, Name in Netifriesach, G ö tenitz, Masern etc. 1775.
Schwarzenbach. Ort

bei Gottschee

1770

neunundzwanzig

Häuser;

Schwarzenbach bei Ossiunitz 1770 dreizehn Häuser.
Schwelger, Name inWetzenbach 1775, in Handlern 1500, Biek 1014.
Im ungr. Bergl. in Kaschau 1858.
Schwetitsch, Name in Lienfeld, Krapfiern 1 7 7 5 .
Schworsching s. Schwarschnig.
§* sea da hast d u : seat da habt i h r ; auch sja sjat gesprochen.
schreibt dschc.

Der uralte

Imperativ

eines verlorenen

Elze
Zeit­

wortes (?), der schon gotisch (sai) vorhanden war und sich von
dem hup. von sehen (salhv) unterschied, wie ahd. se von sih,
hält sich noch u n e r s c h ü l t e r t . Vocab. 1 4 2 3 : se to; nim oder se!
l

nempt oder seet! 5 1 . s. K ä m t . L e x . 2 3 0 ; cimbr. W t b . 108.,
tirol. Schöpf 0 0 3 , Stald. II, 296. S c h m e l l . III, 180.
§e $ea m. seab, Dativ seabe See. Meer; mhd. se; ahd. s č u ; got. saivs m.
„seach schaffte n. H o l z g e f ä ß . " V g l . sechtar.
sede seale f. die Seele; mhd. selc.
sčap f. T a s c h e ; im ungr. Bergl. schebb und schcbbs, siebenb. sächs.
schupp, wozu ich ml. schapp Schrank magyar. zseb verglich.
Wtb. 91'.
jeare f. die Wundheit.

Neugehorne bekommen zwischen den F ü ß e n

leicht di senrej nublsiäre f. (Nabelsehre?) fätilnisartigi' E n t z ü n ­
dung der Ochsen. Krise. Mhd. sere f. der Schmerz etc.
scche solche; so auch im ungr. Bergl. s. d a r ü b e r Darstellung S. 93
[ 3 4 3 |. V g l . hettenar oben S. 108 und unten solle i (Ii
scchseu sekseu sechse. V g l . oben S. 76 unter E .

208

S

o h

r

1.474 I

0 . r.

scchte f. L a u g e , vocab. 1 4 7 9 : di secht oder di laugen- Dazu vgl.
Scbmell. III, 1 9 4 : sechteln, cimbr. sechta Lauge. U W t b . 1 0 8 .
Dazu Steider II, 300. L e x e r 2 3 0 . Schöpf 004.
sechtar m. Melkfaß; ahd. sehtari, s l o v a k i s c h : zorhtär zu sexlarius.
Seitz, Name in Gottschee.
Scle Seele bei Gotlschee zählte 1770 sechsundvierzig Häuser.
Sella hatte 1770 eiIf Häuser.
Seemann, Name in Gottschee 1700. Krapllern, Kiek, Kotschen 1 7 7 5 .
Im ungr. Bergl. in Kremnitz 1 8 5 8 .
Setseh bei Ebenthal 1770 mit neunzehn Häusern,
seu säi s. si.
Sever, Name in Gottschee 1 700, W e i ß e n s t e i n , Riek 1 775.
Sgedl. Name in Gottschee 1700.
si si seu s i e ; ohne Unterschied des Geschlechtes w i r d seu ( =

mhd.

s i n ) , sai zuweilen im N q m . und auch im Accus. Sing. fem. und
PI. nicht nur neutr. gebraucht.

— sikin f. das Weihchen z. B.

des B ä r e n , der K a t z e , aber auch Flaehsfemmel. Die Sie

für

das W e i b c h e n ist ein uralter allgemein verbreiteter Ausdruck
G r . W t b . III, 090 f.,

aber die F o r m mit -/ein

hier in Gott-

schee, die an nd. seeken erinnert, ist auffallend. Doch bat schon
das ital. deutsche Vocab. von L a p i ( 1 4 7 9 ) : di sigin la putta
1 3 \ das vocab. von 1 4 2 3 : si oder di feinena,

er oder der

1

maschale 31 '.
siben ganzeu jrtr und drai tuge kömmt formelhaft vor im Liede die
schöne am Heer. S. dar. Germania X I V , 3 3 2 . — sibneu siebene.
sibnte f. die Siebente, das Todtenfest; wie nihil, der sibende der
siebente T a g nach dem Tode. Feste w ä h r e n ü b e r h a u p t

sieben

Tage. N i b . 4 1 . Gudr. 2 1 9 . u. s.
Sibrer, Name in Schwarzenbach 150O.
sicherle n. S i c h e l , vgl. sagnaise.
sidelstoin m. der mythische Siegesstein; „es gibt Schlangen, die eine
Krone mit einem Edelstein fragen,

das ist der sldelstoiii. Eine

solche Schlange ist weiß und wohnt an einem Brunnen, wo sie
durch Wälder streicht, verbrennt Alles. W e n n man sich ihr naht,
thut sie einen Pfiff,

worauf

von allen Seiten die Schlangen

kommen zu ihrer Hilfe. In Unterluog hat einer dennoch gesiegt
und den sidelstoin gewonnen. E r wurde reich dadurch und das
Glück wohnte seit der Zeit bei i h m . "

209

Weitere Mittleilungen ü b e r ü i e Mundart von Gottschee.

Dieß schrieb mir 1 8 0 7 , nach mündlicher Erzählung, Herr
Caplan Parapat in Mitterdorf nieder. Weiter heißt es in Gottschee: „ d e r sldelstoin macht unbesieglich. W e n n man an denselben leckt, so löscht er Hunger und Durst." Es ist also ein
sigestein wie der Stricker ihn beschreibt: 'ich hoere von den
steinen sagen, die natern unde kroten tragen, da Z so gröz tugentdar au lige, swer si habe der gesige; möchten daz sigesteine
wesen, so solt ein wurm vil wol genesen, der si in sinem lihe
t r ü e g e ' ; weitere Stellen mhd. W t b . II, 010. Einen solchen Stein
t r ä g t der schlafende Sigurdhr der Vilkinasaga (cap. 9 0 , 9 7 ) in
der Tasche und auch König N i d u u g (cap.

18) b e s a ß

einen

solchen. „Invictum reddit lapis hie quemeunque gerentem, extinguitque sitim patientis in ore reeeptus."
Marhod bei G r i m m Mythol. 1109 vgl. Haupt III, 42.
Durch Anlehnung an sigcl sigillum wurde aus sigestein:
sigelstcin s. mhd. W t b . II, 010. In sldelstoin steht aber d für
g wie in badraioh. W e g e r i c h , walde, Felge s. oben S. 8 9 .
Andere E r z ä h l u n g e n davon aus Gotfschee, die mir stud.
Jaklitseh aus Mitlerdorf mittheilt, mögen noch hier folgen :
E i n W a n d e r e r verirrte sich im W a l d e und fiel nach langem
Irren in eine tiefe Grube, wie im Steingeklüft von Gottschee so
viele sind. Er hatte sich nicht verletzt, denn er fiel weich auf;
eine gewaltige Menge von Schlangen deckte den Boden. Unter
ihnen erhöh sich die große weiße Schlange mit dem sldelstoin
auf dem Kopfe und
schonen.

befahl

den Uhrigen des Wanderers

zu

Diese leckten viel an dem sidclstoine. Da er hungrig

und durstig war wagte er es auch zu lecken und Hunger und
Durst schwand. Und der Wanderer blieb viele Jahre bei den
Schlangen.

Da versprach ihm die große w e i ß e Schlange ihn

wieder an das Tageslicht zu bringen, wenn er über seinen Aufenthalt bei den Schlangen schweigen wolle. D i e ß versprach er
und sie nahm ihn auf den R ü c k e n . Sie trug ihn aus der Grube,
aus dem W a l d e , durch die Lüfte bis vor eine Stadt, wo er
wieder zu Menschen kam. Man erzählt auch, in der Grube seien
auch Buche gewesen, denen er rote Fäden um den Hals band,
und man habe s p ä t e r viele so gezeichnete Thiere gefangen.
Ein

anderes. E i n Paar Konleute s.

d. waren

reich

an

G ü t e r n , aber kinderlos. Da beteten sie um ein K i n d , wenn auch

210

[476]

S o h r ö e r.

nur ein H ä n d c h e n ;

vergebens! Sie beteten um ein Kind nenn

auch nur ein K ä t z c h e n : vergebens!

Da beteten sie um eine

Schlange und ihre Bitte ward erfüllt. Als der Sehlaugensohn 20
Jahre war, wählten sie ihm das s c h ö n s t e Mädchen zum W e i b e .
Di« wollte aber der Schlange sich nicht v e r m ä h l e n . Da sollte
sie zur Strafe einen

Haiken von schursach

(Schecrmessern)

emporklettern. Sie versuchte es, da aber der Schmerz so g r o ß
w a r , gab sie nach und ward das W e i b der Schlange. Da sie in
der Hrautnachl weinte,

sagte die Schlange

„ D u wirst mich

e r l ö s e n . " Da wurde sie still und redete mit der Schlange.

Am

Morgen aber krachte das Haus und der Schlange pragi (brast:
brach) die lache ( H a u t ) , ein s c h ö n e r J ü n g l i n g stund vor ihr
und sie küssten sich. E r aber s p r a c h : die Lache bewahre w o l ; es
ist zu unserem Glück. Sie aber h a ß t e diesen Schlangcnbalg und
als er einst aus war verbrannte sie ihn. Als er heimkehrte und
d i e ß vernahm,

v e r l i e ß er sie. Sie war aber schwanger

und

konnte nun nicht g e h ä r e n sieben Jahre lang. Da zog sie aus
nach ihrem Manne. Auf dem Wege begegnete sie eine w e i ß e F r a u .
Die sagte i h r : „Dein Mann lebt mit einer Zauberin in ihrem
S c h l o ß : da nimm drei S p i e l z e u g e ! " Sie nahm die Spielzeuge
und gab zwei der Z a u b e r i n ,

damit sie mit ihrem Manne reden

könne. Als sie aber zu ihm kam schlief er von einem Zaubertrank.
Da gab sie das letzte Spielzeug hin. Da vermied er den Zaubertrank,

Sprach zu seinem W e i b e ;

sie gebar einen Sohn. Die

Zauberin aber ward vertrieben und sie lebten nun glücklich.
Sidor, Name in G . 1 7 0 0 , Hinterberg 1775.
sdffeln wetzen;

dar okse sillelt sih an dar apfalten siffeln : wetzen,

schleifen. K i r n t . Lex. 2 3 3 ; mhd. siffeln süffeln scharpfend gehn,
vgl. abd. suffili suffila sorhitiuueula etc. Grad'. V I , 172.
Sigmund, Name in Gottschee 1700 Setsch, Tiefenthal, Ebenthal 1 7 7 5 .
Im ungr. Hergl. in Kremnitz 1 5 2 8 , Käsmark 1610. In Marb. 1504.
Sigel, Name in Gottschee. In Marb. 1452.
s i k i ii f. das Siechen, ital. deutsch, vocab. von 1479 f. 13". di sigin
la putta s. si.
Singell, Name in Schwarzenbach

1614.

singoßle n. G l ö c k l e i n . S c h e l l e ; mhd. slugozzel

eimhr. singoz W t h .

169, singesle S c h ö p f 6 7 5 . singese L e x . 2 3 3 . W i r d von W a c k e r 2

nagcl auf ital. segnuzzo z u r ü c k g e f ü h r t . Mhd. W t b . II, . 305-

[477]

W e i t e r e M i t t l i e i l u n g e n ü b e r die .Mundart von ( i o t t s c l i e e .

211

sipllnc in. s i e b g r o ß e s RroL Von gip n. mini, sip das Sieb.
Sirge. Name in Goltsehee.
S k e d l . Name in Gottschee. Mitterdort'. Wiretzen, 0 . tapelwech 1775
Milterdorf

1614.

Skibar, Name in Gottschee.
Skrili bei Stockender!' 1770 mit sieheu Häusern. S. Oberskrill.
Skübor. Name in Gottschee.
slaf sliif IM. Schlaf, „slaf prüderlain Hagebutten."
»lagen schlagen. Die bächtel ginget: die W a c h t e l s c h l ä g t .
slagekar slcikar gloikur m. und u. R ü h r k ü b e l ,

k ä m t , schlacker m.

Lex. 2 1 8 . Die Gottscheewer Form wirft L i c h t auf das W o r t ; oi
ist immer mhd. ei,
(vgl.

es ist demnach mhd. sieikar anzunehmen

sleibal: slagebal),

und

kar wieder jenes alte

käsekar. pechar ^. Seite 49. im nngr. Bergland kärlein.

kar in
Darsl.

171.
slange f. Schlange. Vocah. 1 4 2 3 : die slang serpeute 3 1 \
V o r alten Zeiten gab es Schlangen im W a l d , die thaten
viel Schaden. Da sprach ein Mann zu den andern: so ihr mein
W e i b und meine Kinder versorgen wollt, wenn ich umkomme,
so will ich alle Schlangen vertilgen. Die andern

versprachen

dieß und er gieng in den W a l d . Da machte er einen Kreis und
ein Feuer in die Mitte und stieg auf einen Baum.
alle Schlangen zum Feuer und verbrannten.

Da kamen

Doch zuletzt kam

eine große, weiße Schlange, die schlug mit ihrem Ungeheuern
Sehwanze so um sich, d a ß sie alle B ä u m e niederwarf, auch den
worauf der Mann s a ß . Und er liel herab und schlug sich todl. —
So

kann man die Schlangen verlreiben, aber Einer m u ß sich

opfern.

Vor Jahren kam einer in die Stadt ( — Gottschee),

da begegnet ihm eine D i r n e ; das war die große, weiße Schlange.
Die sagte ihm, er k ö n n e sie e r l ö s e n , dazu m ü ß e er aber ein
einjährig Haselriillein aus dem Walde holen.
wege

werde

Schiüßel in der Säuen (im Mairle) tragen.
der Haselrute

Auf dem B ü c k -

sie ihm als weiße Schlange begegnen und werde
aus der Käuen schlagen,

Die solle er ihr mit
da werde alles vom

Himmel fallen, Ilagel und Regen, Blitz und Donner; er

dürfe

sich aber nicht fürchten.

Aber

Und er that wie sie verlangte.

auf seinem B ü c k w e g e aus dem W a l d e überfiel ihn ein schreckliches Ungewitter und da wo eine kleine Tage (Tanne)

stund,

sleabe. saubadeSmoja. vocab. So verschwand die g r o ß e w e i ß e Schlange. slepa im ungr. smalz. vgl. — smirbade f. W t b . Schleifstein. und zurlofl. machäde. V g l . das darin gewiegt wird *. Name in Gottschee. der hat lange auf dem Friedriehsteiu oben gewohnt. vocab. V g l . Schmell. fade: mhd. Und das ist wahr. 1423: slifstain. verschieden von pögle s. und konntest bleiben. smirwen. gebundene S c h l i n g e . slcabo d i e : geschmacklos. Über die Endung -o s. selbst glücklich werden. zu denn er war noch sehr j u n g . smauz n. smorons Morgens. 31 f. sloife f. slewe. „smözperlc n. vocab. sleabe der. subands röat smorons dar pelitz nöat. d. unter 0. slagekar. 454: Schlappe.212 [478] S c h r i> e begegnete ihm die g r o ß e w e i ß e Schlange. 2 1 \ eimbr. sieabat. III. slappc cerveliere. 1423: daz smalz lonto sotille 19 . slifstointroc W a s s e r b e h ä l t e r für den Schleifstein. sich E r aber fürchtete und wagte es nicht ihr die S c h l ü ß e l aus der Käuen schlagen. engl. vgl. schlepal. röaehas smanz rohe Butter. Bergl. formelhaft im Liede neben dem proiten bage und dem stickheln roin. a smalto. vgl. mhd. V i b u r n u m . Schmiere. smnle staic m. nun m u ß ich Schlange W e n n aus dieser Tasen einst ein g r o ß e r Baum ge- worden und aus dessen Holz eine W i e g e gemacht ist. smöl schmal. slow. Da gieng die Schlange an ihm v o r ü b e r und sagte: „ D u hallest mich erlösen können. Pomade. — S. Butter. Elze S. sidelstoin. Du besmirbost dir dl ncglain du beschmierst dir die F i n g e r . so kann 4 "mich das Kind erlösen. slifstoln m. smirben schmieren. Sm s. sloikar s. Schleife. sloi. das hat mein äne (Großvater) erzählt. Daher venezian. auch Schm. « . 93. sjiiül. slci s. shübat ungesalzen . auch smorais: smorons röat subands koat.

gesaicht pisa. Vocab. spreuzlinc m. eimbr. sprachen beten. in Käsmark 1627. 166. Im Liede S. Name in Kotleru. Bergl. 172. mit zwölf H ä u s e r n . Sieh oben S. Sperber. Stockendorf. Name in Gottschee 1 7 0 0 . snalben. S. 185. Speck. 1 6 8 4 . Name in Gottschee 1700. spilleute Musikanten. sonst patten ( p ä t e n heißt bitten). mhd. Schöpf 0 4 2 . Springer. CWtb. Name in Gottschee 1700. snupfutzen schluchzen. Pölandl 1775. sotleich tal vocab. nennt man leuchterkeue oder spreizlinc. voc. Sporeben bei Nosselthal 1770. kärnt. Name in Gottschee 1 7 0 1 . ahd. VVörtb. doch wird der erste Theil des Wortes ganz einfach a u f s p i e l e n z u r ü c k z u f ü h r e n sein. Külz. Spcckh. snader. 98. Im ungr. Fliegendorf etc. Soniide s. eimbr. 1 4 2 3 : der sparber a 32 . Dativ sneabe. Schnee. 1775. snodar C W t b .) scortis Graff I. gewöhnlich haoeh s. Samide. schnuder. Ebenso tirol. das Holz mit einem Spalt. Bergland für beten. sne m. seichel la puza 1 0 \ — soichplätter f. Dirnbach 1 6 1 4 . mhd. Sprechen auch im ungr. gilt spulen für buhlen. W t b . Bötzen 1 7 7 5 . göargen in wergöargen pflegen. 108 hettenar und ungr. i$ts guet wersöarget? hat das Rind zu fressen bekommen? vgl. sniwen.Weitere Mitthelitin^en über die M u m l u r l von Goltschee. das Gestelle für die Lichtspähnos die in Gottschee noch. sporbar m. spitz par schuhe ein Paar spitze Schuhe noch im Liede S. auch Sehn. s. pl. 1 7 2 . Im ungr.. cfmbr. Spech. Name in Gottschee 1 7 0 0 . nihil. spilkind n. Nachtr. zu sotleicher stal sein sotleiche siten tal terra tal usenza 46*. Spreuzer. gesniben schneien.vielfach die Kerzen vertreten. guet. Harnblase. in welchen man den Spahn steckt. Spiller. seichen. k ä m t . Fliegendorf. »oachen. Spreizar. . 48. Darst. 1 4 2 3 : zu sotleicher frag gebort sotlcich anthort b I 3 . 9 7 . pächen. 167. vgl. tir o I schnudel. vgl. der Zaunpfahl. spackh m. B ü s b a c h . spiliwibon (dal. Bergl. Kußbüchel 1 8 6 7 . Bergl. in Tiefenthal 1560. d. solchen mingere. 6 5 3 . Kebskind. h/uchter. snodar m. 1 4 7 9 : saicheu. 213 Sn s. s. Ort.

Es w i r d behauptet. Gratlinden. mhd. wol z u n ä c h s t aus ital. stachaller f. das Aufspringen 104. . steck) gesprochen wurde. mhd. m u ß in Gotlsehee stocke werden. die Ratte. Altfrisach. Staizern bei Rieck 1771 mit vier und zwanzig Häusern. Riek. Sieh Hansel jung S. Remergrund. sprotz tri. der S t a b . si.Stämphl. 592. Ähnliches an der Oberisar Schmell. Srotsch 1770 mit vier Häusern. stackh m. im ungr. Stampfel. Kraptlern 1775. Stangel. . der Knospe.. III. 1479 sprens- wadel el sporsoriu. als M a ß für Scbnittwaareu scheint zwei Ellen zu betragen. Staudachcr. sproz C W t b . 2. denn ein pissle s. sprinzen Lex. vocab. 173. Zaunpfahl. 2 3 8 . stakar m. Bergl- 1785. Kummerdorf 1775. 1. Name in Fockendorf. Pilsen Im ungr. 2 . Stan Usch. Mosel 1807. d a ß Stiinpfel derselbe Name sei und nur in Tschermoschnitz mit i gesprochen werde. stackhen stecken finde ich zuweilen neben steikhen. Schmell. 1684. im Liede. denn das deutsche. Bartlme in Morobitz m ü e ß e n t auch die Holzfur aufs s c h l o ß Friedrichslein füeren". was in Gottschee als Fremdwort stackh (d. I i i r i ß g r u b e n . Schöpf a 603. auch stamle n. . B e r g l . der S p r o ß . Stalldorf 1770 mit sieben H ä u s e r n . stoikhen ge- schrieben und verrnuthe. aller steht etwa für ahd. stap in. Stalzer. stangele n. Name in Gottschee. Milterdorf 1 7 7 5 . Name in Gottaofaee 1700. d a ß d i e ß im intransitiven Sinne etwa für stechen eingetreten ist. Mosel 1867. vgl. W t b . Stecheiche. V e r d r e n g . cimbr. elira. sraka.214 [480] S t Ii r ii e r sprinzat sommersprossig. stecke. srukitzc f. der H a l m . Morobitz. Stampfet. W e i ß e n s t e i n . Srobotnik bei W o s a i l 1770 mit eilf H ä u s e r n . hat 00 Ellen oder 30 stabe V g l . Dürnbach. stecca. Mosel. E i s l e r . b sprinz m. 5 4 8 und sprcnzen sprengen. Götenilz 1775. S c h r ö e r 98% k ä r n l . Name in Mosel 1807. i . d. 601 und Adelung unter Stab. röatgäldain stangelain die rotgüldnen Halme der Feldfrucht. was freilich die E r l e bezeichnet. Name in Nesselthal um 1084. des Auges. Reinthal.

o Steffan main?" Ich bil si euch et schaffen. steangot stund. dan lieben m a i n ! ar ruckhot sj et. auch stöckhen d. ze saindam lieben sun. o mueter m a i n ! ir muget si et regieren. Staude eipäm stäudle E i b e n g e b ü s c h . o prueder main? bamon schaffost du de g ü e t e r . Aus einem Liede. ir sait ze alt darzu ! r so sprach ze sainem w ü t e r der Steffan junc. Seu haut stoinder gepölet avn Steffan. steaklich. Bergl. Neuaol 1390. Im. stiäkliches här struppig. im ganzen poden lai oin eibam steudle atinnc da btlnet dar grimmige toad. vgl. Kremuitz 1 5 2 8 . ar hat auber nisch g e s p ü r e t dar StefTän. derkrankot igt der Steffan. streaklich. stecchan. du lieber main ich pin doch deu mueter dain ! „so berst du mir werschäffen de g ü e t e r dain so berst du mir werschäffen de g ü e t e r d a i n ! " 'ich bil si eu et schaffen. seu hant mon oungepölet. lieber main. 1 1 7 .. das i n Gottschee gesungen w i r d . dar Steffan j u n c ze imon kamon dar w ü t e r . der prueder s a i n : „ b a m o n schaffest du de g ü e t e r . ungr. Stcyrer. Steirer. schon 1460. stean stehn. der Steffan j u n c . Orth 1784. o Steffanlain main? (Schröer. Stephan. sten. „ b a m o n schaffost du die g ü e t e r . ein besonderer Gebrauch. itacken j im transitiven Sinne. 215 ständle n. s. steanen. scheint Stephan der Märtirer mit dem ungrischen König Stephan verschmolzen. di stoinder. die mueter sain: „ o u b e r du Steffan. i .) 7 * . stecken n. d e r k r ä n k h o t ist der Steffan. dar Steffan junc ze imon trit der prtteder. stiangeit. Seite 1 1 6 . Name in Kleinhäusel . In Marb. 1683. V g l . ar r ü e r o t §i et. ahd. Stemk. o w ü t e r m a i n ! Ir muget §i et regieren. Stephan. ze imon trit die mueter.[481] W e i t e r e M i t t e i l u n g e n ü b e r die M u n d a r t von O o t t s c h e e . ir sait ze aJt d a r z u ! ' d e r k r ä n k h o t ist dar Steffan. Steinwand bei Mosche hatte 1770 neun Hauser. In einem Liede von dem sterbenden Stephan. Name in Gottschee 1700.

die Stiefmutter. wor euer wanster ist a wanle gestern». Schöpf 71t). ' M a r i a bil ich schaffen oiu stiglaiu jiroit oin stigelain wou gold und marmelstoin." . ligogt du in s b ä r e u krankhuiten. N e u l o s i n . In Kremn. deu hat et g e w r ü g e t um di g ü e t e r main. es ziebot ahin zer hausbirtin. du pist ze junci' derkraukhet igt dar Steffin. stiewmueter f. Name in Mosel. ß i e w r ü e ist auw kloiu hiandiernle. / ' h e r mir den träm auslegen kennot?. o Steffäu. „o SteHan. 4 deu gestochenen oder deu gehackhoten? * 'beim nicht deu g e h ä c k o t e u harten. ze imon brit deu liebe. V g l ./mir alle möarn drai sunn auwgeant. Sterbeni. o prueder main.216 [482] S c h r i> e r 'ich bil si dir et schaffen. die Anmerkung zu boisle u. stieben. gott sol moii harmherzig sein ! Sterk. und ber auv das stigelain birt treten birt auv mich gedenkhen. Im Gegensatz zu den bösen Stief- müttern des M ä r c h e n s und Volksliedes verherrlicht eine Gottscheewer Hallade in r ü h r e n d e r Weise eine p r ä w e Stiefmutter. s. D e u präwe stiefmueter. üin deu gestochenen barol mirs et! 'bamou bil ich geben deu g ü e t e r main? ich bil f i geben Maria und der lieben inain. ligost du in todesbetten? „0 Steffan. bele bundeu tuent dir mer hie. deu liebe hat gewruget (im di bunden inain um deu gehackboten und deu gestochenen. Mitterdorf 1 7 7 5 . Stockendorf 1867. Stcurer. deu liebegte sain. dar Steffanlaiu. Pfarrer in Mitterdorf 1 8 6 7 . 'oin toil bil ich gaben der liehen main. „oi haushirtiu ir liebeu main bäs wor a bunderlain tram ist mir worgegean! . steup! laufen. o liebeu mam. Name in Gottschee 1700. 1 8 5 8 Steuerer. du mugest si et regieren. laufe! Tschermoschnitz.

so gib an main das küele b ä s s e r . benn du an daiu bergt petten 's wederpettlain sö pett an main ä w en s t r ö a b e o i n s ! " der k r ä n k e t ist den hausbirtin. Stempel. v g l . M o s w a l d . dan boislain hat si gepettet das wederpettlain./•ens hat g e h a i r ä l e t dan jungen es hat getan b ä s guetlich haujbirt. dan tram leg ib dir s ä u b e r s t aus: i Ii bert dir gräulaiu derkrankbeu tuen. dan boislain hat si g ä b e n das beiße pröat. Altfriesach. B e r g l . Mundart wn GotUohee. bäs menschlich i s t ! ' Stimpfel in Tschermoschnitz. 217 „kloin löaudiernle. Stempel. an i r hat si gepettet äw en s t r ö a b e oins. 1775. dain ersten wrä hat mir z e w ä a r gesoit: ih sol aus tuen bäs guetlich ist. derkraukben tuen und starben tuen. . beim du an daiu bergt gaben as beiße pröat./- ist. asö dö sprichot i r seheander hausbirt: „main hausbirtin. du lieben main! . g e s t ö a r b n ist deu hausbirtin./Mai asö main junger. . / §6 mäch mit den boislain bäs guetlich ist. Hasenfeld etc. Neusol 1 4 9 3 : Stttmpel./•beu gaist du dan kindern et allen glaich?.[483] Weiten MittheUungen über tlit. an i r hat si g ä b e n as küele b ä s s e r . . au ir hat sj g ä b e n das s b ä r z e p r ö a t . d u ber§t es heiraten mein jungen birt. 1 7 8 5 . stickar in. Im ungr. dan boislain hat si g ä b e n an rotten bain. main lieber hausbirt. bäs guetlich und bäs menschlich ist. so gib an main as s b ä r z e prdatl benn du an dain berst gaben dann rdaten bain. bäs guetlich und b ä s menschlich ist. bas guetlich ist. / • i h bert w e r l a ß e n inain de boisjain k l o i n . liebes rnain. Hohenegg 1 6 1 4 . das Auge im Scherz. Mampfet in Gottschee und Katzendorf 1 6 8 4 . Stempel. Dobschau 1 6 2 6 .

218 S [484J c h r ö e r stlckel steil. 3 8 0 . 206 und Gr. W t b . 1783. Lexer 2 4 1 . kochade) bei Substantiven. 3. W e n n es sich aus der Schweiz nach T i r o l h e r ü b e r u. gerinnen von der Milch. was möchte in der Vorrede zu selbst ahd. in dem Sinne wie in Blumenstock. III. 6 6 1 . Ebenso k ä m t . Bergl. Pfahl zum Stützen einer Pflanze. stöaßcn di ruebn awn ruebaisente Rühen s t o ß e n : s. Schöpf 716. 054. stiviti denkhar w i r d . steaßel m. das durch einen Trichter in h e i ß e s Schmalz geträuft. straichen streichen. bair. Reichenau 1614. So auch in T i r o l . stibel m. Lexer 2 4 2 . Gr. alemannisch stigel Stald. mhd. § . 4 1 . Schmoll. Grimm Schulzes got. stoinwögel m. Gr. Schöpf 7 1 1 . 174. ein Backwerk... Stanitsch. 6 6 1 . unterstiweln. oben S. Beide Formen in T i r o l und K ä r n t e n . Augustin. Stockendorf zählte 1770 sechs und zwanzig Häuser. stoß. — W i e die Endungen -Ach (s. Schöpf 716. Stalzer. ^ stockhen 1. s. M h d . — unstibeln an Pfähle binden. vgl. II. d . vgl. was auch sonst stigl h e i ß t . 241. Di kositze ist mit smauz Angestrichen. no w ä r e die E r k l ä r u n g dort . L e x . w. d a r ü b e r Schmeller III. Zur Endung -at und -et. straube f. auch tirol. 687. ß . Stinc. wozu er onderstibel fulcium u. stiuwizan e r k l ä r e n . oder durch eine Spritze g e p r e ß t und dadurch geformt ist (spritzstraube). stoekhatc urbelßen. W e i n h ! bair. III. v g l . Reinthal. lain. Nesselthal 1770. -lain 1 hei Adjectiven in der Gottscbeewer Mundart häufig . a. Elster. st i vala C W t b . II. st ick el. 2. s u g ä c h ) . Formelhaft im Liede neben dem proiten bAge. V g l . stoaß m. Stiinie. cimbr. sind -at. sträng m. stößl. Alpeuwegdorn. «tockhat einen Stock. das Hemd mit acht Zwickeln. Der stickle roin der steile W e g . Name in Altbacher. s. II. aber auch erstarren: du solst bestockhen und bestoin! in dem Liede unter barbar unter W. d. Auch im ungr. vergleicht. i . s. Bifang. ausgebreitet hat. bildend. Stufe im Zaun zum Ubersteigen. Name in Mosel. 1858. 398. mhd. «tonßeii s t o ß e n . Scbmell. 385. am Hemd. = ade (s. Z w i c k e l am Hemd. Stolzer. Müiiichwies s. Acht stößlate pfoit f. Glossar VIII. sonst S t o c k . Name in Nesselthal 1684. z. s. s Oman aus durch das got. stinkAch u.

mein W t b . also von der Gestalt. Mörserstößel. Spritzkuchen. Grimms bei Haupt VIII. W e c k e . III. 1. strütze f. Strauß. laß ich u n e r ö r t e r t . Taubenbriinn 1570. strouz. 1 0 0 . vStrltz Kremnitz 1 5 2 8 . Strutzel. Name in Windischdorf 1514. Strobentz. Name in Gottschee 1 7 0 0 . Bergl. vgl. s. wie in Gottschee. waltet hier vor. mosar strempfel m. s. III. Die Conjecturen J . Stempel. das deutsche strütze. zu suchen. Schon b im vocab. strcaklich struppig. 682. ü b e r die Ausbreitung des Wortes s. von 1 4 2 3 : strempfel der — la maza del morter 2 1 . 4 1 0 . daher könnten slov. im ungr. 100 [ 4 1 0 ] . struzzen zu g e h ö r e n . streun. Stalder II. In Marb.. vgl. W t b . Strudel. im ungr. Name in H o m b e r g 1 0 8 4 . Forin strewen. Stuben 1858. vgl. In Deutschpilsen. Schraube und 2. strök Hülse oder strugati drechseln auf das seltenere deutsche struckel zu beziehen sein. Schmell. Bergland ist. indem im ö s t e r r e i c h i s c h e n wieder sessel den stul v e r d r ä n g t hat. Lexer 2 4 4 : struggel f. 4 1 9 f. strucel. nur stul üblich und scssel nicht. neben ströwen. W e i n h o l d schles. schon 1452. strempfel m . indem struckel in anderer W e i s e zu e r k l ä r e n sein wird. W t b . S t ö ß e l . strotze Gurgel zu striuze. 0 8 5 : strempfel formarium voc. 080. vgl. Bergl. mein b W t b . W ä l s c h t i r o l i s c h h e i ß t strützel: strusol und struckel: struchel Schneller 2 0 0 . 1 0 0 b und Nachtr. strückeln ist binden. eimbr. Schöpf 7 2 4 . sträcklich stricte Schmcll.|485] 219 Weitere Mitltieihing-en iilter die Mundiirt von (iottsehee. S. stuol in. Mitterdorf 1009.be f. Schin. 100. die vielleicht eine mundartliche Abgrenzung hat. im ungr. Bergl. 1419. ahd. Stubur. wie in Gottschee finde ich auch eimbr. Im ungr. 175. streben streuen. III. strewjan. Die mhd. strewen. beckc. Straus. ströben C W t b . nur stuol. Deutsehau 1614. Stuhl. 9 5 . 4 8 . und Schöpf schreiben ströwen. eimbr. Festeres scheint mit mhd. ahd. Vielleicht z u n ä c h s t steif. Stritzel. Da bedeutet nämlich stro. Name in S e c k e n d o r f 1 8 0 7 . Slovenisch struca scheint entlehnt. und tirol. gewundenes Backwerk. man strebet zucker drauf. struckhel f. die Formen strempchen etc. Mehlspeise. er nennt das Wort schwäbisch und führt an k ä r n t i s c h e fuhrlcitstruggcln S c h ö p f 7 2 2 . Lex. Stritzel. Name in Gottschee 1 7 0 0 . b . Darst.

Stinc. Bergl. K ä m t . V g l . III. sloven. 1770. Schöpf 724. sunnawenden. mhd. Stutzen. stütze und strütze langes Brot. Lexcr 234. Schmid 519 und Grimm Gramm. mhd. enges T h a l . so auch tirolisch. sulh) Graff V I . ein Holzgefäß. mhd. Furche. ülmach gebildet. 2 4 5 . sumar. um diese Zeit werden die Ehen geschlossen. mit v i c r u n d d r e i ß i g H ä u s e r n . von 1423: Sant Hans tagt zu subenten el di de San Zane de Zugno f. Schöpf 7 3 0 . Suchenreuter 1770.) Johannislest. sueche. Wecke. S ä g e . s. im C W t b . ahd. mit vier H ä u s e r n . summer m. ahd. suniiewendcn tirol. 5 \ Um diese Zeit kehren die mander ( M ä n n e r ) in die Heimat zurück. d. Suchen bei Eben. wie awcrn-äch. Bergl. mit zwei H ä u s e r n . subäeh für sugiich s.. ein Ort. S ä g e s p ä n e . sugach n. smöarons. suohA f. um bei der Ernte zu helfen. S o m m e r . s. Sturbin. stetzle. ein Ort hei Oberskrill. sage. V g l . 221. 416. ebenso Schemnitz Im ungr. becke unter W. sueche f. Lautl. Stäne s. ahd. Suchelfbei Nesselthal 1 7 7 0 . suohlli (suoli ags. vgl. sege. und dort auf si. Starmb. Das ursprünglich bairisch-österr. vgl. suge f. 414. ef. strute und stute. suba§ auch suga§ des Abends. althochd. Sturm in Nesselthal 1684. suha trocken. Personificiert erscheint die Summitten auch im Liede.220 S c h r 6 O r [486] stüelle n. Draga. summit<eu die (Mehrzahl von summitte f. Furche. Lex. Stormb. (iniäch. lange Grube. 143. in Leutsehau 1 6 6 0 : Sturm. 1858. — Mit g r ö s t e r Innigkeit hört man ausrufen: o dl lieben summitten! wo die $ummitten wie personificiert angesprochen werden. saga. die Lieblingszeit des GpttscheeWers. sumer. Schemel. Suchen* 1770. Wort haben die Gottseheewer wol kaum mitgebracht. höachzelt und Leben verbreitet sich über das L a n d . f. finde ich es nicht. stützte n. das auf diese Johanniszeit gesungen w i r d . . k ä m t . Sucher. suoche Bett eines Bächleins. im ungr. Den Über- gang von sunncwcndcn zu gumitten zeigt schon das vocab. so derselbe verweist auf zauche Es entgieng ihm die angeführte wie das s c h w ä b i s c h e Suech. Suchen. Name um 1614. stumpf und strumpf. Sonnwendz e i t . ex Ort 1 6 8 4 . Form. ein Ort mit fünf Häusern.

samztagt. miiarn bert ih et m^ar dä seinen! di lieben seheanen Summitten! Man sieht. G r . suntke Sonntag s. Hypericum perforatum. montag. oben S. 221 da liar hent kamen di Summitten daher sind kommen die Sonnwenden di lieben heiligen § u m m i t t e n ! Johannes. Räder und Seheiben. freie. 5 8 2 . Sürgern bei Ossiunitz. di lieben sche'an Summitten. mythol. 5 4 . Johanniskraut. Schöpf 5 9 6 . täc. unter den Steir. Name in Götenitz. . — summittenkäwcrle n. 1 7 7 5 . Sträuße daraus müssen so viel Rosen enthalten. eritag. hatte 1770 vierzehn Häuser. summitten. V o c a b . sumitröase f. nu pehiiet eu goft ir Summitten. 1316 (s. freitagt. Krapflern 1570. L e x e r 2 1 5 . Masche etc. Germania l . 1423 f. Dessen Blume zuerst welkt. won dort har hent kam die Summitten. §onne ont dar mäne verliesont Iren schaln in einem L i e d e oben unter flarla. 3 3 ) : Sumprer. di lieben heiligen Summitten! ih biinsehet noch ahdrt (einmal) de Summitten! benn seu hent wersloufen deu Summitten. — sumittcnrädlc n. Snmperer. 4» Sorge. janmitte s. es sind lauter Ausrufe der Freude und des Heimatsgei'ühls und der Gedanke an den Abschied steht schmerzlich im H i n t e r g r ü n d e . ir liehen seheanen Summitten! haint hän ih da gejäten das kern aus. der stirbt zuerst. s. du lieber guldaindar man hast du getöfet Jesus dain sun! o di lieben seheanen Summitten! Johannes hat en getäfet in J o r d a n v l u ß ar hat en ungenum wor sain s heilige kind. 3 0 8 . donerstag.[487] W e i l p r e M i t t h e i l i i n g e i l ü b e r tue M u n d a r t von Uotlsohee. Kotsehen 1 7 7 5 . Name in Ribnik. S c h i n d l e r III. als das Haus Bewohner zählt. die brennend hergab gerollt werden w ä h r e n d der nächtlichen Johannisfeuer. pfinztag. J o h a n n i s k ä f e r . mlttwochen. W o z u ich noch nachtrage: suntag.

2 7 8 . 1 7 6 . vom Pferde. vgl. 2 1 2 . Hingegen entspricht cimbr. §boige Schweige f. cimbr. doch vermag ich mich nicht dafür zu entscheiden.222 [488] S i ' b r i) e r supan m. das reine a deutet auf e. der Schuldheiß. s. 2 2 9 . — Z u S. 7 9 6 . ist daselbst: Tabor. . cimbr. ahd. schwinkel L e x . mhd. Die Slovencu ent1 lehnten das W o r t in der F o r m žajfa. so in Tschermoschnitz. c Jeroschin reimt Schwengel auf engel 1 4 9 . swenkel: schenket Parz. gbankel m. denn mhd. m ü ß t e correct soiwe lauten. swenkcl zu Grunde zu liegen. 8 0 8 . tander vocab. mhd. 6 4 . snst. Denselben Reim hat der oberdeutsche C G M . süs. S c h w ä l b l e i n .. Nachzutragen Häusern. župan. L e x . speibe f. Volksmundarteu S. i nicht ei w i r d . seife. A l t . C W t b . subvicca ableiten. der Glocken Schwengel. sbinc ? in! der Dreschflegel. f. gboiwe f. da fremdes i zumachst ahd. Der vocal. 2 4 6 . „Der Supan oder Schultheiß zu Kotnitz ( G ö t e u i t z ) hatte seine Tochter einem N . 8 0 5 . — Diesem sbankel scheint im mhd. k ä m t . spaiskuldrs und stimmt nicht zu mhd. mhd. auch k ä m t . slov. W t h . 2 2 9 ." Valvasor VIII. G r . kämt. sbinko. sbaaherle n. II.1 7 7 0 mit neun eulabor mit acht H ä u s e r n . schwinkel L e x . k ä m t . 2 3 6 . haben swcngel und swankel ziemlich gleiche Bedeutung. ston. T unter D.. unser sboige lautet aber ahd. sbingon sih aws rog sich aufs R o ß schwingen. z. Schneller. got. Speichel. Das b (— iv) ist eingeschoben. wie mhd. sus. spie f. 7 1 4 . roman. etc. drischelsbink. Schöpf 7 3 1 . ei. Eine mundartliche Scheidewand ist in ä l t e r e r Zeit noch nicht wahrzunehmen. süsta L e x . swulwä. E i n i g k e i t ) etc. 2 4 : auf dem lilgenstengel da sitzt der frewdeusuengel das ist der swann. 2. oa oder 0: kon. onigkot (kein Stein. 1 0 1 4 . G D S . gaspobelach C W t b 1 7 2 . mhd. A l p e n h ü t t e . B . mhd. sbanz m. schwoag L e x . söStcii sonst. sweiga. Im Liede. Seife. oi ver- längt mhd. tirol. Schwanz. 1 5 . k ä m t . 2 2 9 . Eppich zu Laibach versprochen.vgl. sboiber speiwer "* ** ' „ s c h w o i v e l " Rudesb: Speichel. mhd. m ö c h t e d i e ß alte W o r t von roman. ei wird cimbr.

uhin hinab. geunt stehend. Ofner Stadtrecht in dem Sinne plötzlich S. W i e baulbartic s. umailen der D i n k e l . ämcizä. 1. — Zu tolde S. ') Ich finde das Wort auch im vrbe'ing und S. 912. Ameise. die nicht abgeholzt werden dürfen. II. sloveti. uchcring plötzlich 1 ahd. ülme f. mhd. wie im Ö s t e r r e i c h i s c h e n G r . Schwab. Gr. duraue G r . ümme. nachdem und man es versteht vocab. 1. vgl. genauer abhin. 1 8 5 ) . 1460 hat: haut und Int t aber Mehrz. abheri vgl. d. steund. 7 0 : die richtige Form ist tolle Traube. I. upgran ahgehn. 8. V g l . Quelle der Itiinse s. 1460. „undrat schuldig. k ä m t . hüs. oachn abbin Lex. U steht für « u n d a: uwer ab her. 41 übend Abend etc. oben S. teuer palma. . üincß Schöpf 781. K ä m t . d. Graff. W t b . — drucssel la gola voc. Wahrscheinlich ursprünglich von G r u n d s t ü c k e n . uhar herab. Schmell. baintolle. 51. unwaringün Schmell. — durch immer. ahd. V g l . 49\ Das vocab. Ii u es er. 14. F ü r uo gewöhnlich ue.[489 J 223 Wettert Mittheilungen über. omela. amelkcrn Schmell. ämcize. 234. ülme. subas. ubrich m. Spinnrockeustab. tieati. grießel. etwa urbarig. 1582. « für u: uns. schreibt. Ulme. *lie Mundart von Gottschee. scheint unebartie für ein älteres inwertic zu stehen. umäl die Mistel." unebartie strauchig. uhin hinab. S t o ß . 0 an up ab i n : üzichcn anziehen. a 10 : vgl. vgl. 1224. tirol. 1460. uhalt halt. 4 0 7 : dütschen. üinine etc. . einmal inoeter. III. gehend. aber auch für ab steht zuweilen u s. K r . Ebenso im uugr. sobald als. urbaiße. V g l . oahar abher. wie mir Pf. vgl. überlinc m. I. I. abend s. durchan. für üe einmal oe: koen. II. Schlag. umasse Lex. 1 4 6 0 . — tschicken zwitschern. Nachtr. omoißc f. Ulmeiigebüsch. — dütsche f. omol. Bergl. übend m. sl. und quam primum. hurt ( h ä u t e ) . 169: v r k r l n g . 5. in der Mosche. ümue bringen umbringen. daher ülmäch n. für weil wartig.'. W t b . umine um. unser.

161 f. jedoch wign. 3 4 7 : die Form wuinaußen. Name in Gottschee. Intertappelwerch bei Tschermoschnitz 1 7 7 0 : fünfzehn Häuser. so vgl. Tnterbuchberg 1 7 7 0 : neun H ä u s e r . ital. Heehtsalterth. mhd. urliap. nnpiegen planieren. Die Strümpfe sind gewol steekare vgl. F r i s c h I. anebnen. Bohne. 146 stimmt. Intersteinwnnd (bei Nesselthal) 1 7 7 0 : eilf Häuser. 5 3 . oder hofstätter m. oben Seite 4 1 . unterlasse m. sliebät u. voc. ehedem gesteckte hauben. d g l . Inwert eigen „quod foresta sine consensu domini nequeant extirpari nec. undersezze (bei Jeroschin u. I nterfliegendorf 1 7 7 0 : acht Häuser. Frommann V I . 2 . piegare. hornün .feoda nee proprietates. Unterthan. s c h w ä b i s c h urb (zusammengezogen aus urhab) Schmu! 5 2 7 . 6 4 0 Slovenen. S c h i n d l e r I V . S. W t b . ( i n ) wartes eigen dictae" so 1254. Sauerteig. Intcrtsrtintschitz 1 7 7 0 : zwei H ä u s e r . W e n n das W o r t auf anbiegen z u r ü c k z u f ü h r e n ist. Schmell. I ri 1 trsk rill (bei Mosel) 1 7 7 0 : siebzehn Häuser. der G e m e i n d e g r ü n d e bebaut. 338) m. urhaM» tu. hurlasscn L e x .224 [41)0 S c h r o e r. 237 ahd. Hornisse. vgl. 1 4 8 2 : hurnasch h ö r l i t z e . oben Seite 2 2 und 97 f. Strumpfe. s. Intcrdrutschau 1 7 7 0 : s i e b e n u n d d r e i ß i g Häuser. Vnterwarmberg 1 7 7 0 : vierzehn Häuser. a. 469 führt an aus einem vet. arbeissen hixi. 562. ital. ahd. und Adelung nennt unter Hornisse die F o r m h ö r l i t z e : oberdeutsch. Bei dem häufigen Wegfall des // im Anlaut s. 2 4 8 . S a u e r t e i g . urbaiße f. urlasse f. C W t b . mhd. I I . daher auch urb. vocab. I. III. mhd. von 1 4 6 0 . fältelt und heißen daher in der Mosche. orbot m. ist hier hurlässe anzunehmen. ebenso tirol. 158. Interlak zählte 1867 tausend Deutsche. steckhauben: gefältelte Hauben. Intcrwetzenbach 1 7 7 0 : neun Häuser. Schon oben 8. 1700. vgl. das zu k ä m t . S c h ö p f 7 8 5 . Leonh. S. Ingerle. daraus adjectivisch : urbot vgl. mhd. eimbr. urb-at. mhd. 601). urfl L e x . Siehe das folgende Wort. Gr. Erbse. tod. untersteckhare pl. pfige«. k ä m t . ein s p ä t e r e s horlitz crahro von 1618 Schmell.

— wihe n. 139. varix. W e i n - hold bair. cimbr. bAbare W e b e r . dann häufig. 1GG7 GralT. 955. Mosel. dursiechten Bregenz: urschlet C W t b . F ü r / / s t e h t W in wollten s. L e x . s. ungebiter. 227 (221) f. Der bäbar prauchet noch pawl der W e b e r brauchet noch Baumwolle. 99. — wladern p r ü g e l n . — watsche f. cicatrix. VI. W t b . — wöar awdar hervor. Laute S. durschlrchtcn Schmidt 149. I I . Hornisse s. Gramm. Der breite Weg: proite bac steht im Liede oft im Gegensatz zu dem steilen Rain stickein roin. urschlcchtc: k ä m t . gebesen u. und W findet sitdi im Anlaut nur wo F stehen sollte. 4 6 . 1423: gebändelt. summitten. keik. wihisch hartär Schafhirt. 136. variolae. 778 u r s c h l ä c h t durchsehlachten. Plur. d a r ü b e r Schneller S. bee. Mundarten. birmer w ä r m e r : basser. Schwab. A u c h im Vocab. 1560 in Götenitz. derbugen. F Daselbst ist nachzutragen: fasnacht voc. das Schafvieh. Im ungr. Gürtel der Männer. 1 6 1 4 in Schalkendorf. variolae Schmell. Bergl. W w i r d B wie im „ C i m b r i s c h e n " und ungr. s. ebieh. Waber Wäber Weber. ahd. — F ü r M steht Ii (= W) in bäntel. W e g . oben unter urlasse. über <lie Mundart 225 von Gottscben. wo Ii für W steht. Dazu stimmt altlateinisch dvis = bis. Fs. M e r k w ü r d i g : bechl. w o r ü b e r freilich noch gerechte Bedenken schweben. nitz. H . W t b . S c h ö p f 785 cf. Bergl. V g l . käue. bac m. 170. durchschlacht. 8 h wäschanc auch warschanc s. Krise. und ein vorausgegangenes T abgeworfen zu haben seheint. 321 Gr. beter. — en bage hinweg: §i . Pocken Stadler I I . urslahti die Narbe. Stald. Morobitz. § . bint. E i n ähnlicher W e c h s e l von / / m i t wüstein W ist im alemann. 1360. 1 4 6 0 f. Name in Gottschee.[491J W e i t e r e Mittheilangen uslachten plur. heanzisch: wuinaußen für hurnaußeu. Seite 233 unten. bemerkbar i n : wüsten husten. G r . a. 248. I. in der Schweiz ausschlechte Ausschlag um] durchschlächte. 428. — verkeiket s. Schem- wäber bäber m. bergl. j a selbst V für W in rom. tirol. III.

226 [492] S <* h r ö e r. derbugen gewaschen. 650. V g l . bain m. waechel baechel m. 25. Tischtuch s. baintolle f.ten. Ausflug n. baisei n. besonders Tauben aus Brotteig gebacken. — vvjtfscheln. ahd. b Vocab. II. Im L i e d e : di bächtel ginget in ünserm walde s. Weinrebe. Gr. haip. wisc. Wachtel. bainiichten Weihnachten. äst erhalten. 112.H 1d V •—Ti —i ^—h-—i ^ E t — t — rr F Hcnn de pau-khe penkhen ! dih < aus bert ' 9 1 klockhen mih bent aus liiu . IV. baile f. Z u diesen Festtagen werden in Gottschee Vögel. mhd. wie eine Ente gelin. got. W e i n b e r g . baibon s. wobeien anzunehmen zu wihe wach wähen gewehen s. 9. W e i l e . 1227. W t b . Nach der Form in Gottschee ist ein mhd. bachletzen. aber statt -twagen: -bugen. W e g r i e b . 1423: b wegreichwasscr laqua de piantazano 21 . Uber den Wegfall des t vgl. baibou ein W e i b nehmen. thvahnn. III. Denn die Gottscheewer Mundart hat a nur für e. W e i s e l . bai§el m. W t b . ebenso auch im vocab. W e i b . d a r ü b e r oben S. wad —badraich m. also derbugen für derwagen. — bainrabe f. mhd. wisel. <— Die halsen der echten Gottscheewer Lieder sind sehr e i n t ö n i g . lächeln zu hair wächcln Schmell. w e i ß e r . Gottschee 5. 1 4 2 3 : ein beipt (sie) nemen: tore moier 3 6 . s. nie f ü r « . rdate und sbarze b. 1423: er ist langst en bege gegangen 48". i ß ß a 0 jL — 1 -i b—F . baip rt. wegarih. wo wahrscheinlich u für langgewordenes a anzunehmen ist. ^ de . rother und schwarzer W e i n . auch tolde Weintraube. 110. W e i s e . N u r das Particip. S. wie in Italien. mhd. raitont an bäge sie reiten w e g . baise f. wahen bogen. bediel. . Zeit. bechel und W. Singweise mhd. W a c h t e l bächtel f. S. f. dar baiße. Vocab.. twahe twuoc twuogen getwageu. Bienenkönigin mhd. Die Weinberge im S ü d e n des L ä n d c h e n s sind das Paradies des Gottscheewers. balnparc m. wegerih. ih liftn et der ball ich habe nicht Zeit.

mitgetheilte L i e d gesungen w i r d . slnngc. Die Formen sind wol nicht genau überliefert Und ist hier vielleicht bälznar W ä l z n e r . mit denen sie wieder in's Gebirge verschwindet. vgl. auch balnke ( = Wannchen? vgl. wafsA aus sanskr. deu baiße wrä zeigt sich auch auf dem Friedrichstein. W e p s e : „a bapsc hot mlh gestochen. umebaugen: sich u m h e r w ä l z e n . sondern ahd. beigen. W ä l z e r anzunehmen. E i n verborgenes Rad läuft bankat. Ih bert noch pal andern leuten umebaugen ich werde noch zum Bettler. ballen kneten. oben unter W. sich ringeln. K r i s e . nach der das Aus/lug nach Gottschee S. s. bald m. In Polandl bei Maschen kömmt zu Zeiten nach dem Schnitt die w e i ß e Frau mit ihren zwei Gespielen singend herab ins Thal und holt sich ein Paar darben. w ü r d e in Gottschee böpse lauten). Bauch. V g l .Diese einfache W e i s e . bäldnare die W a l d bewohner. . plural barbare W e r b e r . bantcl m. W a m p e . S. W a n n e . zebärsngen wahrsagen. barbar m. d. Ihr Erscheinen erweckt Freude weit und breit. sondern gehört zu mhd. B r a u n e in Gottschee freundlichst aufgeschrieben. Frommann V I . Mantel. vncab. balgen. hat mir Herr R. Form webse. w ä l z e n . bar wahr. auch die Bemerkungen unter hlrse. — deu baißo slänge im Märchen s. vap weben. was hier nicht zu Grunde liegt. gewolgen. wampenflek calduine." Elze. das Rückenschaff. In bälden im W a l d l a n d . wischtner. W a h r s c h e i n l i c h bäpse (denn « steht nur für ü. bämpe f. hat nichts gemein mit balgen. " B . walc. bankat wankend. balgen baugen (-welgen) rollen. s. 1479: die wampen panza. DI baiße wrii. bapsc f. walken. in: ahar baugen. bulgatzen wackeln. umhertreiben. vocab. . so d a ß ich sie hier nachtragen kann. in der also der Umlaut schon eingetreten ist. wulgen. d. litthauisch vapsäs die mhd. M a u l w u r f . V g l . V g l . denn es deutet auf Fruchtbarkeit und S e g e n . merke). wilge.wältschnar wischtnar m. — balt oder barlt f. W e l t . 47. bante f. der W a l d . baiß w e i ß . hingegen: wald: Feld. 5 2 1 . 1460: w»Igen volzere voltare.

v g l . [4»4] das in Gottschee viel gesungen w i r d . so b ü n s c b ich dire du solst bestocken und bestoin!" bestocket und bestoinel ist deu sohean tochter. gueteu bain und slachtes p r ö a t . bärlain wahrlich. barlain. Dir s ä e h e n uns beut und nimmer mear!** anders: „Ich gib die tochter»in Rudiger parg in Rudiger parg ist pitter dar bain. vocab. weralt. Rom baubtstat aller b berlt 3 9 . aber. barlt f. „ S o gebet inih rnueter in Schimitscher parg in S. lain.228 Schriet. oben S. s. In ganzer barlt Ist koin bölklc et im Liede unter Maria.** mil inner heut kam zhen barbarlaiu. E i n L i e d zbran barbare. pai'ge gails guelen b a i n . allein. wfcrlt. mhd. Ist pitter dar bain und sbarzes pröat. ahd. . scheint auf die Rivalität zweier Gegenden hinzudeuten: un ziehot a rnueter a töchterlain ums töchterlain freien zbean barbare. „ S o lät mib rnueter in Scbimmitscber parg in Schimmitscher parg ist gueter bain In Schimmitscher parg ist gueter bain gueter bain und b a i ß e s p r ö a t ! " „ S o bausch i c h dir in Schimmitscher parg* a b ö d r e s ö g e t di stiefmueter „In acht tilgen. Warmberg s. die W e l t . von 1 4 2 3 . " „ S o lät mib rnueter in Rodinar parg in Rodinar parge gaits b a i ß e s pröat b a i ß e s pröat und fachten b a i n ! " So zieh du hin fochtet* bu du bilst in Schimitzer parg oder Rodinar parg. säuberst klceket et waintlain wahrlich. 1(19. gedeiht nicht gut. I nterwarmberg. Warmberg im Nesselthal 1770 eilf Häuser.

Lex. wir baten. hveilahvairbs npiaxaipog. k ä m t . bässcrkälblc n. 229 barot war s. baten ( = wetcn) binden. schon Schmell.[490] Weitere Mittheilungeo über die Mundart von ü o t t s c h e e . mueter Maria ist main w ü e r a r i n . wetcn. werna. ahd. ih bit. buulbartie k i n d i s c h . warre. weilwartig unstät. got. deu dritte. hinauf ist gewlugen a s n e b a i ß e u taube pis i n den bimmel hdach! . 2 5 4 . bärrc f. wetan. „so lue dih Bauberle werhairoten. Scheaues Bauberle. werre am A u g . hwiliwerbi volubilitas. bir bollen paun ain turn proit zwelf klafter proit und zwelf klafter tief!" Seu polen Bauberle in turn tief es bevet uu und singet schean: „ m ü t e r . buulsnnr n. wcrra. Scu palet seu das zboit und dritte wuert. so tue dih Bauberle werhairoten! werhairoten bil ih mih. du bitest. W a s s e r . bu seu Gott wolgen geat. Jesu Krist ist main p r ä u t i g a m mueter Maria ist main w ü e r a r i n ! u so bittet scheaues Bauberle. gea bit d oksen! abd. mueter. Fischotter. Storch. warblih) und die k ä m t . bu seu Gott wolgen geat. scheaues töcbterle. herr Jesu Krist ist maiii p r ä u t i g a m . buclsnar unter buelc. nimmer mer. M o l c h . weilwartig steht also für weilwarbig ( v g l . führt die F o r m als gottscheeisch an I V . Das k ä m t . kämt. ahd. bässcrwegel m. Aussprache wälwartig wurde in Gottschee bäl = baulbartig. sainen. so pauet mire linen (Giebelfenster) drai. M a u l w u r f s . k ä m t . Bir hellen paun ain turn tief w i r polen dih in turn hinain. im L i e d e : Barbara. V g l . 57. abd. bässcr H . die erste line bu di sonn auvget di zboite bu seu ze mittage stet deu dritte. Wilwarle Baubarle Barbara.

so haben wir denselben Wegfall des Anlauts wie in Gottschee. sowie die II.230 S 1490] c h r ö e r bea weh. bechel beachel f. wahen. V g l . 0 5 . d. vgl. i Ii bil auch in der Bedeutung. mhd. Fromm Mosche auch VI. bolze m. kleines K i n d . nicht zu verwechseln mit boder. weiz. benc beanc wenig. gottsbärgel. strütze. Walgerholz. beder welcher. der Webstuhl. V g l . Pers. getwerc. eimhr. — boiniger geringer. mhd. du berst. wewen auch k ä m t . bir ban wir werden. 12. tischbeachel Tischtuch. d. ahd. gottsbörich Haltr. bele beldar w e l c h e .. 527. Bergland ech werde. Gewebe. bent. mhd. V g l . Weißenbach 1770 sieben Häuser. boiz. k ä m t . wechel L e x .. Siebenb. mhd.. weiniger g e w ö h n l i c h : weniger. wcank wenggal. im ungr. oberdeutsch In der s. Lex. Auch tirol. boizain mal weizenes Mehl. Ahd. irbert: seu bernt. Dativ: bamon wem. s ä c h s . Eine solche Anwendung des G e n i t i v . V g l . bechel. beppagasponst C W t b . beaben hi imen wehklagen dar kranke hat deu ganze nacht gebiäbet. beigen. d. dvahillja. bes in besch bist du! wessen bist du? Antwort: Ruppans des Rupp. Mais. i . zuweilen für beldar s. welcher. 255. p l u r a l : bolzstamlain türkisch boiz m. bair. cimbr. — bclgar m. weppi. k ä m t - wecke m. Voc. Nicht ebenso cimbr. V g l . k ä m t . becke f. weppe n. 55. v g l . bellen wollen. mhd. boizain proat weizenes Brot. beppasplnna f. ar bert s bir babn wir w e r d e n . factitiv von balgen s. beppe f.: Ich werde. weggi mhd.. zu dem es sich verhält wie schwemmen zu schwimmen. Schuller 2 4 . twehelc. barr ich . wer ber w e r . kärntisch wöne Lexer 259. twergelin und oben wahen. Schopf 51 I . Voc. bergel n. w e c k e . 1423: ich wll. Krise. Weizenhalm. boizstamle n. 110". beder welcher. Mundarten. ahd. tirol. vielleicht nichts anders als gezwerg. W e i z e n . wenc. 1 4 2 3 : zwchell daz hantucb oder — la troaia da man b 9 . mhd. ist aber gotts ( = goz) zu trennen. (ir bert ihr werdet) unterscheidet Gottscheewisch von den osterr. Plur. gottsbärg. 2 5 2 . werden ih bert ich w e r d e . Weißenstein bei Altlaag 1770 vierzehn Häuser. Köder. boizain weizen. böigen walken. keilförmiges Gebäck. K e i l . S c h r ö e r Nachtr. 49. bene f. mhd. C W t b . wcank. bir wollen 04. vgl.

Name in Gottschee 1700. Wesgovitze hatte 1 7 7 0 sieben Häuser. bea. bcrn f. Die bilden wnVgen leben in Grotten. berstie unwirsch. l'nterwetzenbach neun Häuser. I. worunter man gute Geisterwesen versteht. §eu bessent. Ort 1 6 1 4 . V g l . ih bot. keiket. von blrs. Darst. berlt f. Wieterich. k ä m t . unbign bedeutet vielleicht welleru und dann ist S. was für einer. K i r c h e n g u i . 250. Wetz. wideme. Ort bei Unterlack. Name in Gottschee 1 7 0 0 . 18 ( 2 0 8 ) : wietdner. bittener. W e l t s. — unwirsch g e h ö r t kaum Liehet*. bign. bir bessen. L e x . die Formen im ungr. Name in Malgern. klafterlanges. wild ist die Natur im Gegensatz nicht nur zur Cultur. auch Feldarbeit verrichten sie. Schalkendorf 1684. bei warum? wie zbeu s. heikel. baiße wra unter baiß. hieher zu ziehen. vgl. welcher.) • . ekel. wirs s. Schweiz. wnrsch aufgebracht. i l . Bergl. Widerzuc. unwirdisch. H . 450. Bergland W t b . Vielleicht ist sich b börsten im ungr. 818. V g l . Wlldpach. bessen ( = wezzen) wissen. die man wragcnlöcher nennt. ääken etwas zum E k e l Stald. Sie kommen oft zu den Menschen ihnen zu helfen in Noth und B e d r ä n g n i s . bignade heißt n ä m l i c h : der Baum unterm Dach und wiggeln wellern Stald.Weitere MEtthetlungen ober die Mundart von Gottecbee. 9 3 . die unverheiratet gestorben sind. du bost. biäben wehklagen s. Ort bei Mosche. [49T| 231 werkciket lecker. sondern auch zum Christenthum. Altlaag. bitter. widerholen. Wldmer. ir besset. beastle hübet ar $ih unwirsch gehabt er . Von blrsle Supcrlat. bie bietaner wielhauer. kraut Buehsbaum — bilde wrägen wilde Frauen. wilt bilt. vgl.sich. better. 3 8 . sondern zu mini. wirsch Schöpf. 112. oben barlt. mhd. Ü b e r i r d i s c h e auf heidnischen Vorstellungen beruhende Erscheinungen h e i ß e n insofern w i l d : bildes weuer leuchtendes Holz. C W t b . bidem Widern. wlgn. 5 3 danach zu bessern. 1/ BK'hsfoauniltcjJDae s c h m ü c k e n die T o d t e n . der boß. ahd. trichterförmiges Netz. Wetzenbaeh. gockebittener etc. bidem Widern. V g l . Oberwetzenbach 1770 sieben H ä u s e r . (Schröer. bietolnder qualis.

tirol. der Hausherr. Name in Gottschee 1700. 147 . H O ' . Wiesgarn. Liebling. 1084. vgl. Windung: ahd. 248. bise blsa f. kitzen. Atter Lisi du a bisa geh. Wittlne. Darst. S c h ö p f 817. Der Ort Feucht i n g heißt slov. Altwinkel. birchen garnweben. IV. Im ungr. die W i e s e . Dar ato biset saiu kind der Vater liebkost sein Kind. ahd. binnic. 481 : ahd. wirt birt m. V g l . 124. wintA. blsan liebkosen. kllnzig. IV. sogar mürke milakel. hol mir das. Bitine. Auffallend i s t . T i r o l . windig. an den klintschich. 69. Ort bei Ossiunitz. eimbr. minse wenig CWtb. waltschnar und buolsnar. 1 b blnse.« .-wischtnar m. daselbst 81. binte f. k ä m t . o v g l . bindic w ü t e n d : mini. i n diesem Sinne auch bezeugt durch wispeln mit dem Munde pfeifen. ist der Name Windisch seit 1360 (Schemnitz) 1450 (Neusol) sehr häufig. Name in Gottschee 1700. Die F o r m bise fällt völlig zusammen mit bise pratum. gea. Wittine 1560 in Suchen. a von 1423: dl hausfrau und birtin la donna de chasa 36 . bise. vgl. bispeln pfeifen. Wimpflin. Schmell." Wahrscheinlich büestuar von mhd. ahd. 258. Mosche 1870. Windischdorf hei Mitterdorf zahlte 1770 siebenundvierzig H ä u s e r . d a ß hier nicht z sondern ts (sj Stamm win a n g e h ä n g t erscheint. V g l . Schöpf 818. L e x . das bin t <ir wüderle Schraubenmutter. Windischmann. dann bist du mein liebes K i n d . Name in Mosel 1770. Ü b e r die Fudung e und — a s. s. 258. hol mir das. s i e b e n b ü r g . Viiol. k ä m t . hwispaldn. das folgende. Maulwurf. w i r k e n : die F o r m wirchen auch bei Schmell. B e r g l . Winkel bei Altlaag 1770 sieben Häuser. Name in Ort 1614. Seite 70 unter klein aber geradezu kll-bintschek. C W t b . Beachtenswert sind daselbst auch noch die F o r m e n : minkel und winkikal: wenig. winnic. im ungr. s ä c h s .232 |498] S c h r ö e r. mein W t b . 112. n o r d b ö h m . Gemahl V g l . V g l . daher der . Beuter. winuig. wo obiges binIsie enthalten ist. Vocab. Conf. Weiteres unter kitzen N a c h t r a g 36. L e x . Bergl. Wieterich. wuostari extirpator Graft. Lex. I. wüesten w ü s t machen. 143. Name in Stockendorf 1800. bintsir w i n z i g . wischpln.

tirol. woißen h e i ß e n . 1660. Valvasor nennt den Ort halbteutseh. Untertapelwerch 1614. d a ß die Waisen an der Mutter Grab kommen. zählte 1 7 7 0 fünfzehn Häuser. In T i r o l wüelscher. man sagt es hoißet und es woißet mit gleicher Bedeutung. s ä c h s . Eine Ballade: die zwei Waislein. Vogrin S. Cimhr. Ich w e i ß davon n u r . W ü e l e r . 1. G r . wnelschger Schöpf 8 2 1 . I. 2 6 0 . . wischtnar. boder 1. weil sie nicht Holz und Wasser haben. boisle n. Wreien spr. 85. flftkan wage ich nicht zu denken) alemaun. die in Gottschec gesungen w i r d . Name in Gottschee 1 7 0 0 . zur Bedeutung von oder a b g e s c h w ä c h t : sai lantic boder tonten boder tuest du lieben bitchen? im Liede S. Name in Gottschee 1770.). IV. Staid. V g l . bualer C W t b . Krise. Wostian. Wlufhine. bair. W i d d e r . 7 1 . — buelsnar m.[499 I Weitere Mittheilnng*en (Iber <lie Mundart von Gottschee. 137. Wogrin s. Bilde wrAgen bewohnen die wrAgen löcher ( G r o t t e n ) . buele f. Woster. bliiäggen. d. Name in S k r i l i 1 6 1 4 und Gottschee. konnte ich nicht erhalten. wrA f. hvathar. 27. Name sein w i r d . lauter teutsch" FI. Plural boislain die W a i s e . budel m. soll wol b e i ß e n pleaken blöeken (an got. wragen und wrAben Frau. Wuechte. got. aber W e i ß e n f e l s „ r e e h l n. Schafname. Name in Setsch 1757. sie helfen freundlich den Menschen oft bei der Feldarbeit. L e x . hwedar weder. dann 2. Schm. Wrlnskele. ahd. Wreti. W e i n b . k ä m t . Wobner. 177. Als Taufname für Sebastian auch Wöstl 1770. Da ruft es aus dem G r a b e : göat hoim ir boislain main ahoime bert ir winden das houz un bosser schean! Ein ähnliches s i e b e n b ü r g . V g l . wudler m. — buelen w ü h l e n . Name „bei der alten S a a g « 1614 (Altsaag s. vgl. uter. L e x e r 2 6 0 . 110. Reazen. plural. 1684. L i e d theilt mit Haltrioh : Stiefmütter etc. S. Brunskelle. Maulwurf: bausnar m. der Bussel. S. 6 1 . Name in Gottschee 1700. V g l . walß baiß und bild. welcher von beiden. im L o c k r u f der H i r t e n : 2. bude. Tölpel. blekern Schöpf 4 5 . in Mitterdorf. Name in Gottschee 1770. „bliftken unbestimmtes Schreien**. mhd.

gezelt. das in K ä r n t e n . butzen stechen. mhd. Schöpf 8 3 3 . s. von 1420. Stald. Person er zolts Partie. . 1 3 9 . bedeutet zagel m. worp m. burp m. Z. S c h m . zeckeln. mhd. w i s c h e n . zatä.234 S ehr [MO] „ e r buncrt wohnen. Ebenso k ä m t . zagen. worp in Schöpf 8 2 0 . die Bedeutung ist auffallend. zache f. Slov. zäbrarc Zauberer." L i e d . W i e tirol. 4. 2 2 2 . zäckläch n. bair. Schwanz (got. Die Form stimmt zu mhd. worb n. oben das Lied Hansel junc S.. ahd. Im ungr. h e i ß t bucika Stecknadel. baofn. wtttsch schnell. IV. tirol. s. steiriscb woaf. V g l . Wutz. Stalder II. 1420 unter worf. I. buefen Darst. mhd. Die F o r m zäckel stimmt in der Bedeutung hier mehr zu mhd. L e x . weilen „Im ganzen podcn lai an eipämstäudle — atinne du bu. bunderlain wunderbar. Baumbock. zeche. Zekele. k ä m t . V g l . mhd. Plur. zockel. seltsam. worb f. tagl Haar). Fetzen. W t b . — husken gleiten. vgl. T i r o l ähnlich klingt. eine Art Laus. bjofn. gezoit. B .net dar grimmige tönt. in Siebenb. zagel m. Altlaag futschen gleiten. II. Bergl. Zägkhl s. IV. mein vocab. W o l Nebenform von ahd. vgl. 4 0 8 . ahd. witsch Augenblick Schöpf 8 1 8 . zabeu wozu s. Maiskolben. s. Sehmell IV. Lexer 2 6 0 . alemann. so d a ß ein W e c h s e l von t mit ck anzunehmen ist. 2 6 3 . 2 4 2 . III. 25" zweimal wuschs für wisch (arswuschs) zu lesen ist. Stald. in Kaschau 1 3 9 9 . •abern zaubern. wurkeln auf dem Kise gleiten. s. 105. weicht hier völlig ab. entschlüpfen. wisken W i s c h . Zekeli. tirol. 4 6 1 . 2 6 1 . wuschen Lex. wo S. hwazzan wetzen?). zote. alemann. Das w ä r e Schriftdeutsch nutzen oder (u für a) watzcn (ahd. aber auch schon Baumwipfel. wargeln rollen Schm. Z e c k e . BergL wurf. 102 und -lain. Kindersprache. Mein vocab. V g l . Im ungr. zagel. burf S c b r ö e r W ö r t e r b . Name in Gottschee 1 7 0 0 . z. 3. wutschen. Zekel. worp m. Lumpen. wuofn N a c h - trag 18. 2 9 8 . wisk. Kolben. — zabrar m. iben ( = zweu). b 8 3 9 . 153. tagen jammern. Sensenstiel.

Zettel. zelp. in K r i c k e r h ä u zega in Käsm. eigentlich gezahnt. zarr malto. 2 0 3 . Das W o r t scheint selten. Zekele. zemsc f. zahar. mhd. Zagkhl. u. wozu ich daselbst das verschollene ahd. Maria hat bekam a zederle s. tiral. Bergl. S c h m . 235 zäher f. Zekol. znicht. zedcrle n. ze »ander zusammen. slozar eircumcellio ( S c h w ä r m e r ? ) Graff VI. als L o h n dirne aufnehmen.Weiten Itlttheilunjcn Ober die Mundart von Gottsched. S. W t h . ahd. Als P r ä p . d a r ü b e r Nacbtr. Tschermoschitz. zAcklach. IV. zatA Zote) zu stellen ist.. zeahe Lex. dgl. . 50*. vocab. Name 1700. s.. In den ü b r i g e n Mundarten für gewisse K u c h e n : h i e r a u c h für Brot. «eise. zenander rollen. zeahe f. ze auch in ze nachbarn! ruft der Gemeindediener mit der Trommel. bezetteln. zelte etc. die K l e i e n " . 80~ verglichen habe. Z u demselben Stamme gehört w o l : der sehldfer (schloufa) Schmetterling in Metzenseifen im ungr. zl. zilnslüpfeh sliewerle steht für slieferlin aus sliufaere. — zer löandlern nehmen. wie ahd. zacher. auch bei den Gottscheewern). zäher. Zape. Name 1600 in Gottschee. Zeggol s. im ungr. zehen. 10. Darsl. in (iiiin. steht zeckeln für zetteln schlendern u. Zaunkönig. — bezeckeln verunreinigen. S. mhd. So wie zäckel für zote Zottel. zanlat gezackt. Im ungr. nicht a. ThrHne. Zekele. zenicht. zechneu zehne. bair. s. zehe. Vgl. zeachc. Zehe. Die Hectierte F o r m sehr gewöludich wie zbelweu s. . 140. Schöpf. Name in Biek 1 6 1 4 . noch zea. zoin. k ä m t . d. Bergl. vgl. Maria. 2 9 1 . mhd. mhd. Es fehlt im mhd. die bair. s. 2 6 1 . slophari. Formen W e i n h . Auffallend wird hier Š. mert. Darst. G r . f. zemisa GralT V. pfanzatle und häsc. ze zu in ze bäar (oder zc woar zuvor) sägen wahrsagen. vgl.. 9 9 . s. L e x e r : Schade hat es ü b e r s e h e n und Schmeller sagt dazu: „ d i e zemssen ( K i t z bühel. bei Steider. zatju ( v g l . s. zalile i>. zaunsliewerle n. zautle proat s. . vgl.kleines Laib. 668. Hinterberg 1614. mhd. zeckeln schlendern. K l e i e . Zägkl. Bergl. k ä m t . slophizari. zein s. mhd. 1460. was zu ahd.

zerbresten transitiv. und giengen also mit a i n ander in Krainland gen windischen landen in a inen markt h a i ß t Reifnitz — leit in Krainland hinter Löbach (5 nieil gegen K r o a tien." Ziginst Paul in Moswald 1 5 6 0 . boren zu Menimingen 1 3 9 6 . 2 9 \ zimmerstncl m. „zeßrauch n. zerbrostcn. genant an der Riegg. E r e r z ä h l t : als man zalt 1407 jär. s. Laihach b 1868. Leonario d i Zigel'cst ist um 1 5 9 3 als des Lutherthums v e r d ä c h t i g e r Priester in Gott- schee abgesetzt und erscheint in Urkunden von 1 6 1 3 — 1 6 1 5 als b e g ü t e r t e r Gottscheewer sammt seinem Sohne Hans in A.236 Sel. E r ist ge- wo sein Vater ein gewerblg man war. inhd. das ist ain g r o ß schön dort' und g e h ö r e n wol fünf ander dörfer darzu. Z e u g schwankt war Pfarrer der Name zwischen i und e. Zimperg. Stine. . von 1460. — Burkhard verließ 1407 die Heimat und kam zu seines Vaters Bruder . ) . Da was derselb mein berr bei 30 j ä r e n pfarrer gewesen und was mit g r ä f Fridriehs weib von Ortenburg in das land hinein kommen. L e i p z i g 1866. bei ailf j ä r e n schied ich a u ß von Memmingen. von vater und von allen meinen freunden und gieng mit ainem schueler. die h a i ß e n : Götteuitz. partic. Schnitzbank. Zink. 1684. Lienhart Zicglfesst auch Leonhard Ziglfest. Pfarrer zu Rick in Gottsehee. Von da aus besuchte er die Schule zu Reifnitz.1. (letzterer Name fehlt der Hs. Zcprin eivis ex civitate 1783. Stuhl um darauf zu zimmern. Name in Orth 1 0 1 4 . Dann mein vater hett ainen leiplichen brueder. Bärlappe. brest en auch noch in T i r o l Schöpf 57. Z i n k . Zine. Z e u g oder Z i n k . der was pfarrer in ainem dort. in dem land belih ich 7 j ä r und gieng da gen schnei. echt s c h w ä b i s c h . J. der durch Handel nach Steiermark er und gucl erworlieu. dö war ich ain J ü n g l i n g . Dimitz Urkunden zur Beformationsgeschichle Krains. S. rim m en oni nie cinamoni voc. vgl. Jahrhundert. bis ins 16. B . Seines Bruders Sohn war B. ich war auch ein schueler und was bei 4 j ä r e n in die schuel gangen. zerbrastcn zerbrechen. Band: Chronik des Burkhard Zink 1 3 6 8 — 1 4 6 8 . 7 4 IVf. die Chroniken der deutschen S t ä d t e vom 14. Pansenprunnen etc. V. Name in Gottsehee 1800. [502 I r Oer. intransitiv. i tal. an der Riegg von 1377 oder 1395 bis 1 4 1 5 . Name 1 7 0 0 .

wie Fetzpoppe!. tninjö ahd. 104 heißt es: Göttenitz an der Riegg. Cimbr. da war aber sein nie man t frö und so gieng er 1415 wieder nach Gottschee. was jedoch eher zu «agel zu stellen und von diesem zockel zu trennen ist. der was gräf. „ P a p p e l . 2 9 0 . zockel f. vgl. 4 7 5 . zeino.'— Darnach (zog ich) gen Götze ( G ö t t s c h e e ? ) . W ö r t e r b . Schwester L u d w i g s .[$08] W e i t e r e M i t l l i e i l u n g e n ü b e r die Mundart von U u l l s e h e e . von 1 4 2 3 : der zochel el zocholo 9'. Xinkel Name in Zwislern 1669. mhd. zinko nihil. •. znichtikeyt trisleza. — F r kehrte nach Memmingen zurück 1 4 1 4 . Schöpf 4 0 7 ." K r starb als angesehener Mann 1474 zu Augsburg. Tirolisch Eist f. tod. 1 8 1 . der Fetzen. ziste f. ziickluch zeckeln. In Math. zockeln f. l i n k e m. Rute. K ä m t . Zapfen C W t b . In dem vocabulario ital. mlid. V g l . der ließ mich gen schuel g ä n in die Reifnitz und dinget mich in die kost zu ainem biderben m a n . — Derselb mein herr. genant Hans S c h w a b . k ö a r b . Patriarchen von Aquileja). znicht nichtig. — zockelmann in. ficel. vgl. zacklach. Zacken ahd. /nichtig. Feistritz Cilli etc.Urach m. so auch k ä m t . köarb. T i r o l . V g l . meins vatern brueder. . alemann. L e x . Cinehe Zink 1 2 9 5 : 1 3 0 0 — 1 3 2 6 . steirisch k ä m t . von 1479 (von Lapi gedruckt zu Bologna) wiederholt: tristo ziimichI. 1 3 9 2 : zlstel. zeln». anno 1 4 7 5 : zeste f.g e - sie was eine von T e g g (Margareta. zinke. W ä s c h k o r b . " Zitterpappel. Zeine. 23T dann ei* was ir schreibet. vgl. zlstel Schmell. got. zein daher. zaggl. zonichtekot. der zinggen R e b s c h o ß mit einem Auge. Friedrichs paumaister zu Ottenburg und pauet auf das selb mal das nider haus zu Ortenburg hie niden an dem perg. vgl. 150. zoino f. Name in Gottsehee 1 7 0 0 . zoine. Tschinkel. zinkat einäugig. Marl». Tochter Herzogs Friedrieb von T e c k . zonlchte. eine Vogelscheuche. vocab. vgl. S c h w i n g e . ital. Haiidkörhclien. das ist ain g r o ß dort und ain guete pfarr. vgl. 1410. • Stalder II. Handkorb. wesen. wo aber sein Oheim schon gestorben war'. •— zockelat lumpicht. S. 197. eimbr. 1 2 9 5 : F r i d r e i c h der fluche. zistl. Stab. zoin m. — zoindle n. die hett in zu priester gemacht. IV. got. — znichtächle n. talns. nichtiges Wesen. tirol. Zeine. eimbr.

Die Formen bechel. In W i r z b u r g die Rose an der G i e ß k a n n e zurl m. čoln čelu. der mit der peukhe ( T r o m m e l ) . o. Altbacher 1 7 0 6 — 1 8 0 0 . •uiiander. vgl. 626.• — Zurkel. Name in Gottschee. 253 IV. lassen die Vermutliung zu. Zosrhe. B e r g l . inguen. a. vgl. zülle f. pussar und seliirlen. 276 f. Darst. in Neusol 1390 : Zurinne eidam. vgl. zurloft f. Fliegendorf 1 7 0 0 — 1 8 0 0 . sloveti. auch: zusammenruft. das — druga. sarge Lexer 2 6 3 . solange weitere Ü b e r g a n g s f o r m e n nicht nachgewiesen sind. ahd. zärge. vgl. Langbaum. dwang frenum. IV. „ N a c h b a r n . i . Kahn. Im ungr. „ i e nächpern!" S. S c h i n d l e r I V . W t h . zuemues n. 720. bergel. zilrge) das Innere des Siebes. schulten. d. zorge f. znrge Ring. Setznagel**. mhd. Zugl. zulle. Käse und Schotten 1316. 4 0 8 . vgl. Bergl. von 1 4 7 9 : vgl. die Männer zu einer Gemeindearbeit derselbe ruft a. zcnandcr steht für zusammen. dwengil. III. 2 3 . inhil. mhd. zarlouft: Zerrlauf. gewagt. . derbugen. tirol. d a ß der zweite Theil des W o r t e s als twengcl (tbcnkel. Tsch. 'bcnkcl) aufzulassen sei. Schmell. Widerzug. Name in Gottschee. ' zurlar m. zarga. Schöpf 8 9 5 . ahd. t abge­ fallen i s t . a. „af der stelle zenander!" ruft der Gemein­ dediener von Nesselthal. k ä m t . mhd. „zuchtpenkel u. gidwang haben a etc. II. Einlassung. vocab. 284. der |£ v»— w das hintere mit dem vordem W a g e n ­ sar«. gestell verbindet. Schm. zuewelb. 2 8 5 . Zscherne Zschinkel s. zuowip. tschälen im ungr. powalitze. wobei -lauf Etwa ein in dem S i n n e : Hülse. Tschermoschnitz. zenander gerollet: zusammen gerollt s. wo mbd. zurr f. Nachtr. kommt zusammen !** was umsomehr auffällt als der Nachbar in Gottschee gemoinar heißt. Zuc s. Graft 5. tsehuren pissen Lexer 2 2 7 . L a n g w i d .*• E i n in Form und Redeutiing nicht ganz klares W o r t . in Ruchberg 1614. Elze 17. Die Ableitung von navicella Schneller 281 ist. S c h ö p f 7 7 0 . zülle. die Schlinge zum Aufziehn der Unterhose u. tschullolo. Name in Gottschee.238 S c Ii r d e i' Zollnern Ort bei Fara. (d. Name in Gottschee. i . die zarg Schmell. Zurl. I V . „zachpcnkel Gewicht bei der Wage.

als ob es ein u r s p r ü n g l i c h e s . 1184. s. S. 3 4 . zbeu wozu W t h . der 177t) zwei und d r e i ß i g Häuser zählte. cipolla umgedeutet in ahd. dar der. mhd. Ort hei Gottschee. erscheint im Volksliede in Gottsche nach dalner zürn ih mih laihor et' vgl. G r . Schmoll. der offner. 181. erscheint auch z . „zbirbnr n. 1 4 2 2 : zwifol. 3 5 . V g l . das F i e b e r " . zbercwögele n. Zu Seile 3 8 : anast. W e i n h o l d bair. biever. . lieber. kein für / stehendes w w ä r e . wozu s. Beispiele: srngnt anast es regnet jetzt. Zu Seite 3 6 : Agnitsch. mhd. und inert.. ist sehr gebräuchlich. im Brünner Stadtr. ze wiu (Instrument. Name. III. snaidare. II. Ital. Zu Seite 3 5 : Altes a in snaidar. ich zürne mich G r . zwelliu zwcifen W e i u h . zu nehmen w ä r e : eine Hülse durch die ein Band gezerrt w i r d . zbean zbeane zwecn zweenc.ziuola 17 . zürnen s. die. weu beoi mhd. 4 4 5 . mhd. 258 f. im ungr. zwibollo. Ognitseh. 1 4 7 9 : dl zaubrar Ii ineandatori. ih kirn anast ich komme sogleich. vgl. zboi zwei. lieber. G r . IV. zwe Nachtr. Xbislarit. 162. Zwislern. In Riek immer zbene zboite zweite. mhd. zbeu warum. 5 0 \ ahd. Zwiebel. zeigt auch das vocab. von w. zu b geworden Nach träge. = perzwögcle s. Im vocab. Vocab. 903. a l zbiwail in. ahd. 1 4 2 3 : der Florcnzer aber dl FlorenzftHn 3 9 \ der ehelner. wofür gewöhnlich sich giften g e b r ä u c h l i c h ist. lalbor. dl offnrtrln 13% aber auch der beschirmar 46' . B . W t h . S. Die flectierte F o r m in -in ohne Unterschied des G e schlechtes. Berg!.tz) auch cimbr. IV. ziwiu Gratf. bair. dl chelnarin 1 1 ' . zweite zbelweu zweite. mhd. Fs scheint hier nur der Artikel mißverstanden in z verwandelt (ds wiebar) und das w. der zar der Biß g. zbö zbde zwo. in d e r F o r m zwival. zwibolle.|505] Weitere M i l t l i e i h i n g e n ü b e r die Mundart von 239 liolttchee. mhd. o. die der obigen nahekömmt. Ein im Ö s t e r r e i c h i s c h e n eben nicht übliches Verb. d.

) : di an. 43 awernäch s. vgl. 1460. E i b e n g e b ü s c h . Die beiden e (ä und c) gehen im Gottscheewischen weit aus- einander. eibamstäudlc a. di sigin la putta vocab. Z u Seite 4 0 : anheven. oben sikin. oder ahd. die zu G vor K. die zu F an der alphabetischen Stelle von V. 6 7 9 . siehe an der alphabetischen Stelle von P. G r . uren-. Im vocab." eno. so wie das vorhergehende eibach einem Briefe des Herrn Pfarrers Krise in Morobitz. wie k ä m t . herein. Nach mhd. statt ane. Eibenbaum. T'A\\ der alphabetischen Stelle von T. p l u r . II. U r g r o ß v a t e r . 4 0 . S. Name. doruahi spinetum. wie heißt enes! erd der maschio. aendel. auch öne in. eibach n. 36 tli aendel oder aae. Zu Seite 4 1 : ar — h e r : innar inher. Die N a c h t r ä g e zu B. das vocab. ä (e und ä) w i r d häufig ö: mör h ö r . in welchem die Stelle v o r k a m : im ganzen poden lai ( n u r ) an ribamstaidle: atinne du hauet dar grimmige töat. oben S. 13*. Zingerle lusern. d. G r o ß v a t e r . 1 4 6 0 : der enn. — Die ahd. Hagnitsch. Form w ä r e iwahi von iwa Eibe. f. d.240 Bohra** [800] Zu Seite 3 9 : lies ane f. . die zu D. Worterb. W t b . s. II. uibcnpäm. 3 1 2 . der mir unter andern) folgende interessante Mittheilung macht: „ich erinnere mich von meiner seligen Mutter ein L i e d gehört zu haben. di uraendels der en. f. — apper etwa. auch im vocab. 1 4 6 0 . vgl. š wird et. Zu Seite 4 2 : ättcr: ih kirn otcr har ich komme dann her. III. 1460 sebreibl anheben. die zu E und / / lasse ich hier folgen. Ognitsch. Ich entnehme diese F o r m . die Erbenstaude. bemerkt „ / ' f ü r b: hefen heben" ! dazu s. von den enn und vätern 1". P. iwinboum. (Jr. ene m. uren: von den enn (dat. urene in. G r . i . in T i r o l eabam Epheu S c h ö p f . Das vocab. 1 3 . 76. arbaiße vocab. 1 4 6 0 : arbaissen bixi. Zu sprechen aibärh und eine Bildung wie oben S. Auffallend ist das folgende Compositum : ribam m. iwcnboum w ä r e zu erwarten: aibainpnm. 1 4 6 0 . epper. ener j e n e r . eihahi (juercetum etc. uraendel.

(Sleierm. herausgegeben von K. Am Schlüsse: „in la lapientifi de Bologna fui stampada d'aprile 1479 per I). Marl». J . klitsch! Scheuchruf für Schweine. linis laus deo". p. — S c h n e l l e r . Pfarrer zu Beinthal hoiken rufen. Schröer. lioi h e i ! (mhd. 83 nachzutragen ist. Hieher wird doch wol auch eimbr. Lapi. . — S p i e ß Balthasar: Volkstümliches aus dem Fränkisch -Hennebergischen. A I» k ii r z u n g e n. der Wiener Hofbibl. Wörter lt. — K e l c h et Kudolf: Marburger Naiuenbüchlein. 1423 (eine um ein Jahr jüngere.). hei!). 1479. 42. vonl420. Ks ist abgeschlossen vor 1460. d a ß in Morobitz hartar gesprochen wird. Zu den S. zu seinem baier. 180 g e h ö r e n in urren-beter garstig W e t t e r u. auch ü b e r das oberdeutsche Gebiet h i n ­ aus reichende Formen sind hier nicht ausgeschlossen. Das h e i ß t w o l : man ahd. zu wiche S. Iieckatzen Choral singen.. 1)14. lat. hurre. Hüter. Ungewöhnliche. oben S. J)as W o r t ist bestimmt Zurückzuführen auf ahd. deutsches Vocabular. — Y o c a b . H iiiisch hartar der Schäfer. — W o z u die mit -akon.). Bildungen ruft 1648. 3(i2. — Vo c a b. d. Reichet. d. 123 angegebenen A h k ü r z unge n ist hier noch nachzutragen : M a r b u r g . deut­ sches Vocab. denn wiche ist das Schafvieh. bei der Nacht zu rufen. orren CV\ Ib. -akčn. -iköii. s. 12. 1 4 8 9 . hatar m. ziemlich gleichlautende Münchener Abschrift davon benutzte hin und wieder schon Schniell. dgl. Cod. gleichfalls ein ital. l'resbuig I8»9. das Schmeller schon theilweise benutzt hat. darum hoiket man. orren. J a n s c h i t z 1870 (Schulprogramm). Hirle. auch das auffallende sikin. S. — V o c a b . ig6n zu vergleichen sind. keik.Weitere Mittheilungen über die Hundart von Gottahee." heik s. Alle Namen aus Marburg verdanke ich Reichels verdienstlicher Schrift. Feb. Panzer Annalen der ältesten deutschen Lit. — Wien 1869. i. i tal. was Schafhirt. vollendet den 16. Herr Pfarrer Krise tbeilt mir mit. s. 1 4 6 0 . herture der Hirte. der Münchener Cod. ist es nicht gut beim sagt der Gottscheewer. deutsches Vorab. 142 3. Suppl. in dar wisheit zuo Bolonia ist es gedrucket des aprcllcn 1479. 1 4 2 0 . Hess Joannes aus W i r z h u r g . itnl. Ein ital. Namen wie die E u l e . . i. 3. i. Druck von E d . — Voeab. d. V g l . deutsches Vocabular „volpracht durch maister Ooniinieo von Lapi".

Marienlieder. ebenda. an der alphabetischen Stelle. unter tönt. an alphabetischer Stelle. unter Marin. Regina. Der K u c k u c k . an der alphabetischen Stelle. unter palliar. unter warbar. Liebeslieder. unter Hans. Heim H i r s e j ä t e n . Der Bitter (Blaubartballade) unter rittcrsinun. unter 11 uri a. unier hairäten. Rekrutenlied. Sonnwendenlied. Kranzbinden. Die S c h ö n e am Meer [ G u d r u n ) s. ebenda. unter liebe. unter gummittenZween W e r b e r . 3 4 ff. Soldaten marschieren ins Heer etc. ebenda. unter liebe. unter Wawarlc. Die Bosen die blühen im Garten. unter kuekhe. unter höaehzelt. Ballade. . Ballade ( L e n o r e ) . Ballade vom Hansel j u n g . Die M e i e r i n . Treue Liehe . Beim „ S t e c k e n " . Stephan. Von der L i e b e n : unter liebe. Ballade. Die Verstorbenen. an der alphabetischen Stelle. mer. Heiratlied. ebenda. ebenda. Paulus. unter stiewmueter. barbar. Anmerkung. Elze S. noch Schriftdeutsch und unvollständig werden von folgende bekannte Volkslieder als Lieder aus Gottschee a n g e f ü h r t : 1. Die brave Stiefmutter. unter paukhe. A b s c h i e d . Magretit/de. M a r t i n . Die abgeschiedene S e e l e . unter hirse. B a r b a r a . unter meier. G e i g e r l i e d .242 S e h r ö e r [808] Verzeichnis der mitgetheilteti Lieder und Balladen: Der Bettler ( M ö r i n g e r ) .

d a r ü b e r weiteres meine Darst. nachgewiesen ist. 77. Kirchenliedes S. weiteres d a r ü b e r mein W ö r t e r b . steht ein birnbaum etc. D a r ü b e r sieh oben S. 129. 86 und 181 mitgetheilten Lieder sind von Kinn nicht aus besser enthalten. d. Heideboden so wie überall in Deutschland seit dem 16. Dazu ist zu vergleichen Ditfurt tränk. Dasselbe wird auch im ungr. 64. so wie Uberall in Deutschland. Die bei Frommann II. pirpäin t r ü g e t Jap etc. d. 2. 114 [ 3 4 0 ] . Hoffmann Gesch. S. 243 Das L i e d w i r d auch (mit anderem Anfang: Nichts s c h ö n e r s kann mich erfreuen oder: Es blühen drei Röslein im Garten) im K u h l ä n d chen und im ungr. . 2 1 . Volksl. S. 3 4 : dorten auf g r ü n e r heide. Die faule Grete. wo auch ein ähnliches aus E n g l a n d . Jahrh. 393 ff. 2.: 1.. 4 9 9 . gesungen. 2 9 7 : was wuchs in selbiger erd? Fiedler Volksreime und Volkslieder S. Krist ist erstanda won sain dar m ä r t a r allen etc. 521 : 0 beim main dar liebe kameit! Hervorgehoben zu werden verdienen aber zwei Gottscheewer Lieder bei Frommann I V . Das L i e d vom W e i n und vom W a s s e r . 3. gesungen.[»09] W e i t e r e M i t l l i e i l u n g e n ü b e r die M u n d a r t von QotUchee. Berglande und auf dem ungr. 95. Halliwell N r . s. Dieß alte Lied (über sein Alter s. der besten Quelle milgetheilt und in dem Obigen Sprachlich genau und richtig ist die Ubersetzung des finnischen Volksliedes in Gottscheewer Mundart von Richter bei Frommann V I . B e r g l a m i . hat wol auf die s p ä t e r e n Abfassungen Einfluß gehabt) ist nämlich bei den Cimbri gleichfalls bekannt und bis zum Jahre 1519 hinauf als da bekannt nachzuweisen. jenes ä l t e r e aus dem 13. vgl. 66. s. Jahrb. päm in dar aum ( A l m ) ! in dar aum ist a p i r p ä m . C W t b . S.

S. ent- . 391. S. t— 8 2. (Sitzungsber. Die Ansiedlung in Gottscbee 9 — 20 3. Bd. Mai 1870. Bd.244 s p h r ö e r . . . (Sitzungsher. . INHALT. . Einleitung 1 1. 1YX. 241 Verzeichnis der mitgetheilten Lieder und Balladen 242 Anmerkung 242 ') Die im z w e i t e n T h e i l die Seitenzahl des Gitterten S e i t e n z a h l e n d e » e r s t e n T h e i l e s g e b e n m e i s t e n » nur S o n d e r a h d r u c k e s : die steht. Eigenthümlichkeit der Gottscheewer Mundart 2 0 — 29 4. Abkürzungen V ~ r ' . . 3 0 — 34 Wörterbuch (A-H) 31$-122 Abkürzungen 123 Inhalt zum ersten Theil 124 II. LXV. October 1868. .) Vorwort 125—129 Wörterbuch (1—7. T h e i l . . I. . 165. .) *) Seilt. Ein Ausflug nach Gottschee. . w e n n zu d i e s e r die Z a h l Seitenzahl der Sitzungsberichte 164 h i n z u g e r e c h n e t w i r d . Allgemeines über die deutschen Sporaden in Oesterreich . Weiiere M i ü h e i l u n g e n | Ii 1 Ö 1 iiher die M u n d a r t von t i o i i s c h e e . Theil.) 130—239 Nachtrage 239-241 . Weitere Mittheilungen über die Mundart von Gottschee. Die deutsche Sprachinsel Zarz (Sorica) in Krain .

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