BAUHAUS-UNIVERSITÄT WEIMAR FAKULTÄT BAUINGENIEURWESEN INSTITUT FÜR KONSTRUKTIVEN INGENIEURBAU PROFESSUR MASSIVBAU II FORSCHUNGSGRUPPE FOMEKK

Diplomarbeit

Experimentell-rechnerische Untersuchungen an einem Tensegrity-Modell

eingereicht von: geboren am / in: Seminargruppe: Matrikelnummer:

Christian Alexy 08.11.1978 / Kulmbach B/99/C 990298

Reg.-Nr.:

B/2004/116

Erstprüfer: Zweitprüfer:

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ruth Dr.-Ing. Veit Bayer

Ausgabedatum: Abgabedatum:

01.11.2004 01.02.2005

Vorsitzender des Prüfungsausschusses:

Prof. Dr.-Ing. K. Rautenstrauch

Vorwort

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Vorwort
Bei der Anfertigung dieser Arbeit und für die Unterstützung meines Studiums möchte ich mich für deren Hilfe bei folgenden Personen und Institutionen bedanken:

-

bei meinen Eltern Monika und Thomas Alexy, bei Professor Dr.-Ing. Jürgen Ruth für die Unterstützung des Projektes, bei meinem Betreuer Dr.-Ing. Veit Bayer für die vielen produktiven Gespräche und für die Geduld an der Telefonhotline über unzählige Probleme,

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bei Herrn Udo Nagel, Direktor des Zoo Rostock, für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes,

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bei Herrn Thomas Krieger, Fa. Carl Stahl GmbH, Süssen, für die Beratung und das kostenlose Bereitstellen der Edelstahlmaterialien,

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bei Klaus Wagener, Architekt, Fa. PWP, Berlin, aus dessen Feder der Entwurf für die Voliere stammte und der das Projekt finanziell und geistig unterstützte,

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bei der Versuchstechnischen Einrichtung VTE der Bauhaus-Universität Weimar, insbesondere Herrn Dabbert, Herrn Pfirschke, Herrn Schumann und Herrn Vogler für die Hilfe bei dem Versuchsaufbau,

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bei Christian Wolkowicz, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Tragwerkslehre, Fakultät Architektur, der mir seine Unterlagen zur Verfügung gestellt hat,

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bei Volkmar Zabel, Mitarbeiter am Institut für Strukturmechanik, der die Messtechnik für die Versuche zur Verfügung stellte,

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bei Steve Seyler, Professur Geodäsie für den Tachymeter, bei meinen Freunden Fred Baumeyer, Dennys Dressel, Christian Heidenreich, Franziska Luther, Philipp Luther, Michael Fuß und Kathrin Spahn, die mir bei den Versuchsdurchführungen geholfen haben.

Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis
Liste der Abkürzungen und Symbole..........................................................8 1 1.1 1.2 1.3 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 3 3.1 3.2 3.3 3.4 4 4.1 4.2 4.3 4.4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 Einleitung und Problemstellung ...................................................9 Die Tensegrity-Struktur im Zoo Rostock ..........................................9 Allgemeines über Tensegrity-Strukturen ........................................11 Dokumentierte Experimente...........................................................12 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik...........................23 Allgemeines....................................................................................23 Ähnlichkeitsmechanik.....................................................................24 Strenge Ähnlichkeit ........................................................................25 Erweiterte Ähnlichkeit.....................................................................27 Angenäherte Ähnlichkeit ................................................................28 Modellstatische Versuche an Seiltragwerken.................................29 Zusammenfassung.........................................................................31 Statische Berechnung von Seiltragwerken................................33 Allgemeines....................................................................................33 Mechanische Eigenschaften von Seilen.........................................33 Tragsicherheitsnachweis von Seilen ..............................................34 Verformungsverhalten von Seiltragwerken ....................................36 Beschreibung der Voliere............................................................41 Grundriss der Versuchs-Voliere .....................................................41 Schnitt der Versuchs-Voliere..........................................................41 Positionsplan der Seile...................................................................43 Verwendete Materialien .................................................................44 Rechenmodell und SLANG ...........................................................47 Allgemeines....................................................................................47 Modellierung...................................................................................47 Element GEOTRUSS2N ...................................................................47 Element GEOROD ...........................................................................49 Element GEOPIPE ...........................................................................51

Inhaltsverzeichnis

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5.6 6 6.1 6.2 6.3 7 7.1 7.2 7.3 7.4 7.5 7.6 8 8.1 8.2 8.3 8.4 9 9.1 9.2 9.3 9.4 9.5 10 10.1 10.2 10.3 10.4 10.5 11 11.1 11.2

Nicht-lineare Berechnung...............................................................52 Vorberechnung des Versuchmodells .........................................56 Vorspannungsvektor ......................................................................56 Lastfälle..........................................................................................56 Beanspruchungsniveau der Seile...................................................57 Seilkalibrierungskurven ..............................................................59 Möglichkeiten der Seilkraftmessung...............................................59 Messung der Seilkraft über die Eigenfrequenz...............................60 Frequenzmessung .........................................................................62 Empfindlichkeit der Ergebnisse ......................................................64 Versuchsaufbau und -durchführung ...............................................66 Versuchsergebnisse der Seilkalibrierung .......................................67 Versuchsdurchführung................................................................70 Ablauf und Vorgehensweise...........................................................70 Lasten ............................................................................................70 Verformungen ................................................................................71 Einstellen der Vorspannkräfte ........................................................72 Versuchsergebnisse ....................................................................75 Lastfall 1.........................................................................................75 Lastfall 2.........................................................................................76 Lastfall 3.........................................................................................78 Lastfall 4.........................................................................................79 Lastfall 5.........................................................................................81 Vergleichsrechnungen ................................................................83 Manuelle Eingabe der Vorspannkräfte ...........................................83 Vergleichsrechnung Modell TRUSS .................................................85 Vergleichsrechnung Modell ROD-Gelenkig.....................................86 Vergleichsrechnung Modell ROD-Eingespannt ...............................87 Vergleichsrechnung Modell ROD-Eingespannt-Hebelarm ..............88 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung ....................89 Auswertung Lastfall 1.....................................................................89 Auswertung Lastfall 2.....................................................................93

Inhaltsverzeichnis

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11.3 11.4 11.5 12

Auswertung Lastfall 3.....................................................................97 Auswertung Lastfall 4...................................................................102 Auswertung Lastfall 5...................................................................106 Zusammenfassung und Ausblick .............................................109

Literaturverzeichnis..................................................................................112 Verzeichnis der Abbildungen...................................................................115 Verzeichnis der Tabellen ..........................................................................117 Verzeichnis der Diagramme .....................................................................118 Inhaltsverzeichnis zum Anhang ...................................................................I Anhang A: Seilkalibrierungskurven ............................................................II Anhang B: Diagramme der Vergleichsrechnungen ................................. VI Anhang C: CD-ROM ............................................................................. LXXXI Selbständigkeitserklärung ............................................................................I

Liste der Abkürzungen und Symbole

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Liste der Abkürzungen und Symbole
Abkürzungen für eingeführte physikalische Größen:

A A b E E’S

Fläche Matrix, allgemein Breite Elastizitätsmodul ideeller Elastizitätsmodul eines Seiles Dehnung Durchbiegung Höhe Flächenträgheitsmoment 2.Grades Länge
lM lH

ε
f h I l
lV =

Längenmaßstab POISSON-Querdehnzahl Kraft

µ P
PV = PM PH

Kräftemaßstab Spannung Vektor, allgemein Flächenträgheitsmoment 1.Grades

σ
t W

1 Einleitung und Problemstellung

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1

Einleitung und Problemstellung

1.1 Die Tensegrity-Struktur im Zoo Rostock
Der Zoo Rostock plant eine neue große Vogel-Voliere zu bauen. Neben der Funktionalität sollen auch repräsentative Aspekte eine Rolle spielen. Gleichzeitig soll sich das Gebäude in das Konzept „Infotainment“ des Zoos einordnen. Es sollen nicht nur die Tiere im Vordergrund stehen, sondern es soll auch das Interesse der Besucher an der Wissenschaft angeregt werden. Hierin fügt sich auch die Idee ein, Gebäude zu entwerfen, die aus neuen Tragwerkstypen bestehen. Diese sollen dem Besucher gezeigt und deren Tragverhalten erklärt werden. Als Randbedingung ist vorgegeben, einen strukturfreien Raum im Inneren zu erzeugen. Dies ist mit den bekannten Tensegrity-Standardelementen (z.B. Abbildung 3) nicht möglich. Deshalb wurde von diesen Elementen Abstand genommen und eine freie Form entwickelt. Das Problem bei dieser freien Form ist, dass man nicht allein aus Erfahrung die Tragfähigkeit beurteilen kann. Deswegen wurde von Dr. VEIT BAYER ein Algorithmus auf Basis des FEM-Systems SLANG entwickelt, mit der zum einen die Gültigkeit der Geometrie einer Tensegrity-Struktur überprüft werden kann und zum anderen eine Tragwerksberechnung erfolgen kann [BAY-04]. Nach den ersten Entwürfen von BAYER und WAGENER musste aus der Geometrie ein Vorspannzustand ermittelt werden. Dies konnte nach verschiedenen Modifikationen der Anordnung von Stäben und Seilen erreicht werden. Die geringen Eingriffe in den Entwurf veränderten nicht die Charakteristik der Voliere. Anschließend wurden statische Berechnungen durchgeführt. Ziel war es, alle beteiligten Konstruktionselemente zu optimieren. Die Auslastung der Seile und der Stahlrohre können durch die Vorspannkräfte angepasst werden. In Abbildung 1 und Abbildung 2 sind die Ansichten und die Abmessungen der Voliere dargestellt. Die Gesamtgrundfläche beträgt ca. 12 x 11 m und die Voliere ist etwa 9 m hoch.

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 1

Ansicht der Voliere von der Seite

Abbildung 2

Ansicht der Voliere von Vorne

Die Stützen sind Stahlrohre mit einem Durchmesser von 324 mm, die Riegel besitzen einen Durchmesser von 219 mm. Für die Seile werden die Durchmesser 16, 22 und 2x22 mm verwendet.

1 Einleitung und Problemstellung

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Um die Berechnungen zu überprüfen, galt es ein Versuchsmodell im Maßstab 1:5 der geplanten Voliere in Rostock zu berechnen, zu bauen und experimentelle Versuche durchzuführen. Dabei soll zuerst auf die Modellstatik eingegangen werden. Es gilt zu klären, inwiefern Versuchsergebnisse auf die Originalstruktur übertragbar sind. Für die Versuche sind Vorbereitungen zu treffen und mögliche Messtechniken und –geräte auszuwählen. Mit dem Softwarepaket SLANG sollen verschiedene FE-Modelle des Versuchsmodells erstellt und berechnet werden. Nach der Versuchsdurchführung erfolgt die Zusammenstellung und Auswertung der Versuchsergebnisse, die gleichzeitig mit den erfolgten Berechnungen verglichen werden. Weiterhin sollen mögliche Fehlerquellen bei der Berechnung identifiziert und Vorschläge zur Verbesserung gegeben werden. Die ersten Erfahrungen zum Bau dieser Strukturen werden gesammelt und auftretende Probleme dokumentiert.

1.2 Allgemeines über Tensegrity-Strukturen
Der Erfinder des Begriffs tensegrity war R. BUCKMINSTER FULLER. Das Wort tensegrity ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern tension und integrity. Unter dem Begriff tensegrity versteht man Konstruktionen, die aus diskontinuierlich angeordneten Druckstäben und einem Netzwerk vorgespannter Seile bestehen. Nur durch Vorspannung der Seile kann die Stabilität der Struktur garantiert werden. SKELTON [SKE-01] klassifiziert tensegrities in class 1 und 2. Die erste Klasse beschreibt tensegrities, in denen die Druckstäbe nicht miteinander verbunden sind, während bei class-2-Modellen sich maximal zwei Druckstäbe an einem Punkt berühren dürfen. Das Verbinden von Druckstäben ist ein großer Diskussionspunkt in der Fachliteratur. Eine reine Tensegrity-Struktur besteht aus Druckstäben, die sich nicht berühren dürfen. Wenn sie sich aber berühren, kann die Struktur nach und nach als Rahmen oder Fachwerk angesehen werden. Eine andere Möglichkeit ist, tensegrities in offene und geschlossene Systeme zu unterscheiden. Ein geschlossenes System ist in sich selbst stabil und benötigt nur eine statisch bestimmte Lagerung, während offene Strukturen Auf-

1 Einleitung und Problemstellung

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lager haben, an denen Druckstäbe oder Seile befestigt sind. Die tensegrity ist dann kein geschlossenes Kräfte-System mehr. Mit tensegrities können effiziente und leichte Tragwerke entwickelt werden. Theoretisch kann mit dieser Struktur eine unendliche Spannweite für Dachtragwerke erreicht werden [SKE-01]. Bis heute wurden jedoch nur wenige tragende Bauwerke gebaut, abgesehen von den bekannten Skulpturen von KENNETH SNELSON [SNE]. Erwähnenswert sind die Bauwerke von KAWAGUCHI in Japan und von SCHLAICH, BERGERMANN & PARTNER der Messeturm in Rostock. Auch die Weltraumtechnik verwendet tensegrities für Teleskopausleger von Parabolantennen.

1.3 Dokumentierte Experimente
Das Thema tensegrity ist schon seit Jahren ein Spielball von Mathematikern, Ingenieuren und Künstlern. Obwohl viele Veröffentlichungen zur Theorie und Berechnung über diese Strukturen existieren, wurden nur wenige durchgeführte Experimente dokumentiert. Ein Vorreiter im Bereich Entwurf und Berechnung ist MOTRO an der Universität Montpellier, Frankreich. Dieser führte Versuche an einem Simplex-Modell (Abbildung 3) durch. [MOT-84]

Abbildung 3

Ansicht und Grundriss einer Simplex-Struktur [MOT-84]

Der Vergleich zwischen experimentellen und theoretischen Werten bestätigte die Gültigkeit seines theoretischen Modells. Als Ergebnis zeigte sich, dass das Simplex-Modell eine große Flexibilität aufweist und eine Versteifung des Systems unter Laststeigerung erfolgte. Dies ist aus Abbildung 4 ersichtlich.

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 4

Verschiebungen in Abhängigkeit der Belastung [MOT-84]

KONO vom Center for Space Structures Research, Taiyo Kogyo Corp., Japan baute ein so genanntes double-layer tensegrity grid (DLTG), dargestellt in Abbildung 5. Dies hatte eine Spannweite von 9 m und eine Fläche von circa 80 m². Es bestand aus 33 Tensegrity-Modulen. [KON-99]

Abbildung 5

Modul, Grundriss und Positionsplan des DLTG [KON-99]

Das DLTG wurde auf sechs radial angeordneten Stützen gelagert (Radius: 9 m). Die Höhe der Struktur betrug 1,5 m. Durch die modulare Bauweise konnte jedes einzelne Modul separat vorgespannt werden. Das Vorspannen erfolgte über eingebaute Spannschlösser. Bei den Versuchen wurden zum einen statische Lasten aufgebracht und zum anderen dynamische Messungen durchgeführt. Auf die dynamischen Experimente wird hier nicht eingegangen.

1 Einleitung und Problemstellung

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Dargestellt sind in Abbildung 6 die vertikalen Verschiebungen von Knoten 9 und 10 unter jeweils anderen vertikalen Lastfall S1 und S2. Im Lastfall S1 wird die Belastung an den Knoten 2, 3 und 5 aufgebracht, im Lastfall S2 nur am Knoten 6. Die gestrichelten Linien sind die analytisch bestimmten Werte.

Abbildung 6

Last-Verformungskurve von Knoten 9 (li., S1) und Knoten 10 (re., S2) [KON-99]

Im Lastfall S1 ergibt sich eine deutliche Abweichung zwischen den experimentell und analytisch ermittelten Werten, während sich Lastfall S2 besser darstellen lässt. In Abbildung 7 ist der Verlauf der Zugkräfte der Elemente A und C dargestellt. Diese weichen ebenfalls deutlich von den analytischen Werten ab, es lässt sich aber zumindest ein qualitativer Zusammenhang herstellen.

Abbildung 7

Zugkraft-Verlauf in Element A (li., S1) und Element C (re., S2) [KON-99]

Weiterhin wurden die Verläufe der Kräfte in den Druckstäben B und D gemessen. Diese sind in Abbildung 8 dargestellt. Der Verlauf in Element D bestätigt die analytische Berechnung, während Element B deutliche Differenzen zeigt.

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 8

Druckkraftverläufe in Element B (li., S1) und Element D (re., S2) [KON-99]

Neben zwei vertikalen Lastfällen wurde auch ein horizontaler Lastfall aufgebracht. Abbildung 9 zeigt den Kraft-Verformungs-Verlauf und den KräfteVerlauf. Diese Ergebnisse zeigen ebenfalls eine Differenz zu den Berechnungen.

Abbildung 9

Verlauf der Zug- und Druckkräfte in Element E (li.) und Element F (re.), Horizontale Verschiebung Knoten 7 (u.) [KON-99]

KONO stellt zwei Beobachtungen fest: Zum einen sind die gemessenen und berechneten Kurven ähnlich, es bestehen aber zum Teil große Differenzen. Zum anderen sind die Kurven nicht glatt und zeigen ein klares HystereseVerhalten. Weiterhin vermutet er, dass die Anschlüsse der Knotenpunkte und die vereinfacht gelenkig angenommene Lagerung auf den Stützen Einfluss auf die beobachteten Vorgänge nehmen.

1 Einleitung und Problemstellung

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HANAOR vom Technion-Israel Institute of Techn., Haifa, Israel, führte ebenfalls analytische und experimentelle Untersuchungen an einem double-layer tensegrity grid (DLTG, Abbildung 10) durch. [HAN-91]

Abbildung 10

Ansicht und Schnitt des Versuchs-Modells [HAN-91]

Diese Struktur bestand ebenfalls aus sieben zusammengesetzten Modulen. Die Module wurden einzeln hergestellt, vorgespannt und dann miteinander verbunden. Für die Berechnung wurden zwei verschiedene analytische Modelle entwickelt. Das eine beruht auf kleinen linearen Verschiebungen, das andere auf großen nicht-linearen Verschiebungen. Bereits vorher wurden Versuche an einem verkleinerten Modell durchgeführt, das aus nur drei Elementen bestand. Daraus konnte abgeleitet werden, dass die Systemsteifigkeit und das Tragverhalten mit dem linearen analytischen Modell einigermaßen übereinstimmten, aber die internen Kräfte einzelner Bauteile wesentlich von den vorhergesagten Werten abwichen.

1 Einleitung und Problemstellung

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In diesem Versuch wurde das Modell mit Dehnmessstreifen versehen, um die Kräfte zu messen. Die Verschiebungen wurden mit Wegaufnehmern erfasst. Vier Durchläufe wurden absolviert. Drei hatten unterschiedliche Vorspanngrade, um den Einfluss der Vorspannung auf die Systemantwort zu erfassen, während im vierten Durchlauf die maximale Traglast bestimmt werden sollte. Die Vorspannung wurde durch Verlängerung von Gewindestangen realisiert, die an den Enden der Druckstäbe angebracht waren. Obwohl die Vorspannkräfte in allen Stäben identisch sein sollten, wiesen sie Streuungen auf. (Abbildung 11, links) Abbildung 11 zeigt die Kraft-Verschiebungs-Kurve für die verschiedenen Versuchsdurchläufe. HANAOR interpretiert seine Ergebnis folgendermaßen: Erstens unterschätzt die lineare analytische Berechnung die Steifigkeit des DLTG. Die auftretenden Verformungen sind kleiner als die durch das Berechnungsmodell vorhergesagten Werte. Das nicht-lineare Modell kann die Last-Verschiebungs-Kurve gut abbilden. Zweitens treten Unterschiede in den gemessenen internen Kräften auf. Die Kräfte wachsen stärker bei Belastung an, als mit dem einfachen Modell vorhergesagt, und dieser Effekt verstärkt sich, je kleiner die aufgebrachte Kraft ist. Die nicht-lineare Berechnung überschätzt die gemessenen Druckkräfte und unterschätzt die gemessenen Seilkräfte. Und drittens als Konsequenz seiner Ergebnisse fordert er, dass die Analyse auf einem nicht-linearen analytischen Modell basieren muss, mit Berechnung nach Theorie 2. Ordnung. Eine lineare Berechnung ergibt i. A. eine unsichere Dimensionierung der Struktur. [HAN-91]

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 11

links: durchschnittlicher Kraft-Verlauf rechts: Last-Verschiebungs-Kurven (a) Test 1; (b) Test 2; (c) Test 3; (d) Test 4 (Ultimate Load) [HAN-91]

1 Einleitung und Problemstellung

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KAWAGUCHI vom Institute of Industrial Science, University of Tokyo, Japan, studierte das Verhalten von Tensegrity-Strukturen mit drei Druckstäben [KAW-01]. Weil über das Tragverhalten von Tensegrity-Strukturen als Elemente im Bauwesen wenig Erfahrung vorhanden ist, wurden als erstes analytische Parameterstudien an drei verschiedenen Modellen durchgeführt. Die Modelle waren 8 m hoch, die Seitenlänge des unteren Dreiecks betrug ca. 12 m und die Seitenlänge des oberen Dreiecks ca. 5 m (Abbildung 12).

Abbildung 12

Drei Modellvarianten [KAW-01]

Mittels numerischer Berechnung wurde das Last-Verformungsverhalten untersucht. Dabei wurde die Berechnung beendet, wenn die Fließspannung erreicht war; der Ausfall von Seilen wurde ebenfalls berücksichtigt. Alle Kurven in Abbildung 13 zeigten ein nicht-lineares Verhalten. Modell 1 und 2 hatten in etwa das gleiche Last-Verformungsverhalten. Bei 1 konnte ein Verdrehen der horizontalen, parallelen Dreiecke beobachtet werden. Modell 2 hatte eine geringere Tragfähigkeit als 1 und 3. Interessant war, dass sich Modell 3 bis 50 kN sehr steif verhielt, bis die Seile T4 schlaff wurden. Danach zeigte sich ebenfalls ein nicht-lineares Verhalten. Dies kann dadurch erklärt werden, dass diese Seile anfangs die Druckkräfte aufnehmen, bis die Vorspannung abgebaut wird, und sich dann die Kräfte umlagern. Nach der numerischen Studie wurde ein Versuch an Modell 3 in Originalgröße durchgeführt. Problematisch erwies sich das Einstellen der Vorspannkräfte. Modell 3 hat drei unabhängige Vorspannzustände, während Modell 1 nur einen Zustand besitzt. Deshalb wurde zuerst Modell 1 gebaut und nur durch das Einstellen von einem Seil vorgespannt. Danach wurden die T4-Seile angebracht und mit Spannschlössern gleichzeitig vorgespannt. Hier waren auch hohe Drehmomente notwendig, um die Schlösser zu verstellen.

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 13

Last-Verformungskurve unter vertikaler Last [KAW-01]

Mittels Dehnmessstreifen wurden alle Dehnungen der Bauteile in Echtzeit gemessen, so dass die Kräfte interaktiv eingestellt werden konnten. In Abbildung 14 ist die Verteilung der Kräfte in den einzelnen Bauteilen dargestellt und mit den analytischen Werten verglichen.

Abbildung 14

Verteilung der Kräfte in den Bauteilen [KAW-01]

Die gemessenen Werte stimmen gut mit den analytischen Werten überein. Um die Zugkraft in T1 von 30 kN zu 155 kN zu erhöhen, mussten die T4Seile um 8 cm gekürzt werden. Es zeigt sich, dass mit Hilfe von Echtzeit-Messung die gewünschten Vorspannkräfte erfolgreich eingestellt werden können. Zudem erweist sich Modell 3 als sehr steif und mit ausreichender Redundanz.

1 Einleitung und Problemstellung

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LUO, GANG und TING führten Untersuchungen an der Zehjiang University, China durch [LUO-04]. Die Struktur wird als tensegrity propagiert, doch ist in Abbildung 15 deutlich zu erkennen, dass sich zum einen mehrere Druckstäbe an einem Knoten treffen und dass man zum anderen nicht von einer gelenkigen Lagerung der Seile und Stäbe ausgehen kann. Das Modell bestand aus kombinierten, flachen, quadratisch-prismatischen Tensegrity-Modulen. Die Vorspannung wurde durch das Einschrauben der Seilanschlüsse in den Knotenpunkten eingeleitet.

Abbildung 15

Ansicht der Tensegrity-Struktur [LUO-04]

Die Ergebnisse der Versuche zeigten, dass es sich bei dieser Struktur um ein so genanntes nicht-konservatives System handelt. Das bedeutet, dass sich die Steifigkeit der Struktur bei steigender Belastung ändert und nach Ende der Belastung Residual-Kräfte und Verformungen im Modell verbleiben. Abbildung 16 zeigt den Knoten-Verschiebungs-Verlauf des Knoten 1 und den Seilkraftverlauf der Position 3. Bei den Verschiebungen lässt sich ein fast linearer Verlauf erkennen, während die Seilkraftänderung sehr nicht-linear abläuft. Auch sieht man, dass die Verformungen nicht auf Null zurückgehen und die Seilkraft oberhalb des Ausgangswerts verbleibt. Der Vergleich zwischen gemessenen und berechneten Werten ist in Abbildung 17 dargestellt. Der Verlauf der experimentellen Verschiebungen ist nach anfangs flachem Verlauf ähnlich den theoretischen. Gegensätzlich sieht es bei der Seilkraft aus. Nach linearem Verlauf treten ab Laststufe zwei Abweichungen auf.

1 Einleitung und Problemstellung

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Abbildung 16

Knoten-Verformung Knoten 1 und Seilkraftverlauf Pos. 3 [LUO-04]

Abbildung 17

Vergleich der Verschiebung (li.) und der Seilkraftänderung (re.) [LUO-04]

Die Autoren dieses Artikels zeigten sich zufrieden mit ihren Ergebnissen. Die Verläufe sollten aber kritischer beurteilt werden. So konnte eine Ähnlichkeit der Verschiebungs- und Kraftverläufe festgestellt werden. Doch stimmten diese quantitativ mit den berechneten Werten nicht überein. Alle durchgeführten Experimente zeigen, dass es sehr oft Abweichungen zwischen berechneten und gemessenen Werten gibt. Verantwortlich dafür sind die Annahmen der Modellbildung für die Berechnung einer TensegrityStruktur, weniger das Material- und Querschnittsverhalten. KAWAGUCHI kann ein erfolgreich durchgeführtes Experiment vorweisen.

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

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2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik
2.1 Allgemeines
HOSSDORF erklärt in seinem Buch die Frage nach dem Sinn der Modellstatik: „Der Modellversuch soll dem entwerfenden Ingenieur ein wissenschaftlich vollwertiges Werkzeug in die Hand geben, welches ihm erlaubt, mit seinen konstruktiven Entwürfen frei von den Fesseln sehr begrenzter theoretischer Kenntnisse der Mechanik in den Bereich der uns noch verborgenen Vielfalt physikalisch möglicher, baulicher Strukturen vorzudringen.“ [HOS-71] Um diese Aussage zu bewerten, muss berücksichtigt werden, dass er sein Buch im Jahre 1971 schrieb, und damals die Berechnung komplexer Systeme nicht immer möglich war. Die Modellstatik war das einzige Hilfsmittel, um das Tragverhalten komplizierter Tragwerke zu untersuchen und Schwachpunkte aufzudecken. Computer gab es nur in Rechenzentren und waren nicht jedem zugänglich. HOSSDORF versucht die Notwendigkeit der Modellstatik zu begründen. Ein Argument ist die klassische Ausbildung der Bauingenieure. „Von jenen Hochschulen (die technischen Hochschulen alten Typs, Anm. d. Verf.) kommt der Ingenieur mit der irrigen Vorstellung in die Praxis, alle anfallenden Aufgaben sollten analytisch gelöst werden können. Die Grenzen unserer Theorien wurden ihm schamhaft verschwiegen.“ [HOS-71] In großer Weitsicht erkannte er aber auch, dass der Computer einen größeren Stellenwert einnehmen wird. Und er hatte Recht. Mit der heutigen Software bestehen zwar unendliche Möglichkeiten, Tragwerke zu entwerfen und zu berechnen, auf beliebig viele Stellen genau. Doch gerade deswegen besteht die Notwendigkeit, Modellversuche durchzuführen, da das interne Computer-Modell auch nur ein Modell der Realität darstellt, aber man nicht immer genau vorhersagen kann, wie sich etwas in der Realität verhalten wird. Aus diesem Grund soll ein modellstatischer Versuch an einer Tensegrity-Struktur durchgeführt werden.

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

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2.2 Ähnlichkeitsmechanik
„Die Modellstatik hat die Aufgabe, die an einem geometrisch ähnlichen meist verkleinerten Modell eines Tragwerkes ähnlich nachgeahmten Beanspruchungen durch Messung zahlenmäßig zu ermitteln.“ [MÜL-71] Mit der Durchführung von Versuchen soll auf das Verhalten des wirklichen Bauwerks geschlossen werden. Der Zusammenhang zwischen Modell(M) und Hauptausführung(H) wird durch die Modell- oder Ähnlichkeitsgesetze beschrieben. Diese besagen, dass physikalische Effekte ähnlich ablaufen, wenn diese an einem geometrisch ähnlichen System unter der Wirkung gleicher physikalischer Ursachen stattfinden. In physikalischen Formeln werden Wechselwirkungen zwischen physikalischen Maßgrößen in Form von Potenzprodukten beschrieben. Die Formeln sind allgemein gültig und unabhängig von jeglichem Größeneinfluss. [MÜL-71] Maßgrößen werden in zwei Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe umfasst die fünf frei gewählten, unabhängigen Grundgrößen (Länge l, Kraft P, Zeit t, Temperatur ϑ und Elektrizitätsmenge Q), auf denen sich ein System der Maßeinheiten aufbauen lässt. Gruppe zwei besteht aus den Definitionsgrößen, die aus Definitionsgleichungen zusammengeführt werden (z.B. Moment M = P · l) und deren Einheiten sich als Potenzprodukte der Grundeinheiten ergeben und als Ableiteinheiten bezeichnet werden. Neben diesen Maßgrößen werden auch Stoffbeiwerte in Gleichungen verwendet. Diese stellen ein Charakteristikum eines Materials dar, wie z.B. der Elastizitätsmodul und werden ebenfalls mit Ableiteinheiten beschrieben. [MÜL-71] Werden die Grundgrößen für die Beschreibung eines Vorganges in einer Hauptausführung H und einem Modell M verwendet, so haben diese unterschiedliche Werte aufgrund der unterschiedlichen Geometrie. Die Größen werden für Hauptausführung H bezeichnet als lH, PH, tH, ϑH, QH und für Modell M als lM, PM, tM, ϑM, QM. Die Verhältnisse zwischen den jeweiligen Größen werden mit V indiziert und haben einen eigenen Zahlenwert, der sich von den anderen unterscheidet.
lv = lM P t ϑ Q , Pv = M , t v = M , ϑv = M , Qv = M lH PH tH ϑH QH

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

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Bleibt nun aber jeder einzelne Wert während des physikalischen Vorganges im System M und H konstant, dann sind die Vorgänge in M und H vollkommen ähnlich. Die fünf Verhältniszahlen werden als Ähnlichkeits- oder Übertragungsverhältnisse oder kurz als Maßstäbe bezeichnet. Weil die

abgeleiteten Werte mit den Grundeinheiten gemessen werden, sind auch bei Erfüllung der fünf Bedingungen, diese zwischen H und M ähnlich. [MÜL-71]

2.3 Strenge Ähnlichkeit
Für die Baustatik relevante Grundgrößen sind Länge l, Kraft P, Zeit t und Temperatur ϑ. Die Zeit t wird i. Allg. im Rahmen von zeitabhängigen Vorgängen wie Kriechen und Schwinden verwendet. Weiterhin sind die Stoffbeiwerte wichtig, welche bei der Verknüpfung der Grundgrößen in physikalischen Ansatzgleichungen auftreten. Erwähnenswert sind folgende Beiwerte: E, µ, γ verknüpfen verknüpft verknüpfen l und P, l und ϑ, l, ϑ und t

α λ, k, c

Dabei wird vorausgesetzt, dass die Stoffbeiwerte unabhängig von den beteiligten Grundgrößen sind und man den Werkstoff deswegen als homogen und isotrop betrachtet. [MÜL-71] „Vollkommene Ähnlichkeit verlangt, dass für alle beteiligten Maßgrößen je ein einheitlicher orts-, richtungs- und zeitunabhängiger Maßstab vorliegt, und zwar sowohl für die Grundgrößen (lV, PV, tV und ϑV) als auch für die abgeleiteten Maßgrößen (z.B. σV, εV) und die mit ci bezeichneten Stoffbeiwerte (ciV). Diese Maßstäbe können nun nicht alle unabhängig voneinander frei gewählt werden, sondern sie sind durch Modellgesetze verknüpft. […] Bei strenger Ähnlichkeit sind ohne weiteres auch Modelluntersuchungen von Stabilitätsproblemen und bei großen elastischen Verformungen möglich.“ [MÜL-71] Ein einfaches Beispiel aus der Baustatik ist ein Einfeldträger mit Einzellast. Zwei geometrisch ähnliche Balken werden an homologen Punkten belastet, die Spannungen werden an homologen Punkten ermittelt und untereinander verglichen (Abbildung 18). [HOS-71]

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik PM PH

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σΜ , b M , h M
dM lM eM dH lH eH

σΗ , b H , h H

Abbildung 18

Beispiel geometrisch ähnlicher Einfeldträger [HOS-71]

Die Biegespannungen an den Einfeldträgern ergeben sich zu

σM = σH =

M M PM d M eM 6 · = WM lM bM hM 2 M H PH d H eH 6 = · . WH lH bH hH 2

und

Wegen der vorausgesetzten geometrischen Ähnlichkeit können die Längen d e, l, b und h für Modell und Hauptausführung mit der Verhältniszahl lV ineinander übergeführt werden.

d H eH l H b H hH
2

= lV 2

d M eM l M bM hM 2

Dieser Ausdruck kann in die Gleichung für σ Η eingesetzt werden, so dass sich ergibt

σH =

PH d M eM l M bM hM 2

6 lV 2 = σ M

PH 2 lV . PM

Wenn die Geometrie mit einem einheitlichen Maßstab lV skaliert wurde, so kann die am Modell gemessene Spannung σ M mit dem Längenmaßstab lV und dem Verhältnis der Kräfte PH/PM auf die Spannung der Hauptausführung

σ H umgerechnet werden.

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

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2.4 Erweiterte Ähnlichkeit
Wenn die Lösungsgleichung in geschlossener mathematischer Form vorliegt, so kann man von der vollkommenen Ähnlichkeit zwischen H und M abweichen. Die Gleichung muss als Ergebnis das gleiche Zahlengesetz und die gleiche Kenngröße haben. Dimensionsgleiche Größen können dann unterschiedliche Maßstäbe besitzen. [MÜL-71] Ein Beispiel hierfür ist die Durchbiegung f eines Balkens bei verschiedener Querschnittsform aber gleichem Trägheitsmoment. Die Durchbiegung eines Balkens an einem Modell soll der Hauptausführung geometrisch ähnlich sein. Die Formel für f unter Gleichstreckenlast p eines gelenkig gelagerten Balkens lautet:

f =

5 l4 ·p· 384 EI

Bei Division der Formel für H und M ergibt sich:

f V = pV ·

4 lV . EV I V

Weil die Durchbiegung geometrisch ähnlich sein soll, ist fV = lV, und man erhält als Maßstabsgleichung
3 pV lV = 1. EV I V

Daraus lässt sich ableiten, dass die Kenngröße Kf bei der geforderten geometrischen Ähnlichkeit der Biegelinien für M und H den gleichen Zahlenwert haben muss.

pl 3 Kf = EI
Bei vollkommener Ähnlichkeit wäre mit der Wahl von lV auch IV festgelegt, da dann Iv = lv4 sein muss. Da im vorliegenden Fall jedoch der analytische Zusammenhang zwischen den einzelnen Größen bekannt ist, kann IV unabhängig von lV gewählt werden, wenn nur die Maßstabsgleichung erfüllt ist.

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

28

Bei einem Balken mit Rechteckquerschnitt können die Maßstäbe EV, lV, bV und hV frei gewählt werden, womit sich dann für Belastungen, Spannungen und Dehnungen folgende Maßstäbe ergeben, wenn die Biegelinie geometrisch ähnlich sein soll:
3 EV bV hV pV = , 3 lV

σV =

hV · EV , lV

εV =

hV . lV

Die Erweiterung der strengen Ähnlichkeit besteht in diesem Beispiel darin, dass für Größen gleicher Dimensionen wie Länge, Breite und Höhe verschiedene Maßstäbe gewählt werden können; dies hat aber zur Folge, dass dann der Maßstab der dimensionslosen Größe ε nicht mehr 1 ist.

2.5 Angenäherte Ähnlichkeit
Durch Ungenauigkeiten bei der Modellherstellung, durch Inhomogenitäten des Materials, durch Änderung des E-Moduls infolge Temperatureinwirkung und ähnlichen Einflüssen, liegt in der Realität nur eine angenäherte Ähnlichkeit vor. Zusätzlich kommt noch die Vernachlässigung von Nebeneinflüssen durch die Erweiterung der Ähnlichkeit vor, beispielsweise die Schubverformung bei der Durchbiegung eines Balkens. MÜLLER beschreibt eine Möglichkeit, den Einfluss der angenäherten Ähnlichkeit auf die wirkliche Hauptausführung abschätzen zu können. Man kann die am Modell gewonnenen Ergebnisse zunächst gedanklich auf eine idealisierte Hauptausführung übertragen. Diese entspricht in ihren hauptsächlichen Abmessungen der wirklichen Hauptausführung und besitzt auch den gleichen E-Modul wie diese, d.h. alle Vereinfachungen, die am Modell gegenüber dem wirklichen Bauwerk getroffen wurden, sind auch bei der idealisierten Hauptausführung vorhanden. Deshalb lassen sich die am Modell gefundenen Messergebnisse exakt auf sie übertragen, denn zwischen beiden besteht vollkommene physikalische Ähnlichkeit. Anschließend wird in Gedanken der Übergang von der idealisierten zur wirklichen Hauptausführung vollzogen. [MÜL-71] Dieses Vorgehen findet sehr oft statt, denn jede Berechnung in der elementaren Statik oder in der Elastizitätstheorie wird an einer idealisierten Haupt-

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

29

ausführung durchgeführt, die, wie in der Modellstatik, vereinfacht wurde. Ein Beispiel ist der Stahlbeton. Die Schnittgrößen werden an einer idealisierten Hauptausführung berechnet, die aus einem ideal-elastischen homogenen und isotropen Werkstoff besteht. Die wirkliche Hauptausführung unterscheidet sich hiervon beträchtlich. Nicht nur, dass ein Verbundquerschnitt vorliegt, bei dem Zug- und Druckspannungen von verschiedenen Werkstoffen aufgenommen werden, sondern Stahlbeton hat auch keine lineare σ-ε-Linie und ist in gerissenem Zustand weder homogen noch isotrop. [MÜL-71]

2.6 Modellstatische Versuche an Seiltragwerken
Auf Zug beanspruchte Elemente weisen meist einen geringeren Querschnitt auf als biegebeanspruchte Elemente. Das bedeutet aber auch, dass Längsdehnungen einen stärkeren Einfluss nehmen, und deswegen Berechnungen nach Theorie 2. Ordnung erforderlich werden. Der lineare Zusammenhang zwischen Lasten und Schnittgrößen besteht nicht mehr. „Bei modellstatischen Untersuchungen solcher Tragwerke muss daher strenge Verformungsähnlichkeit zwischen M und H vorliegen; Dehnungsübertreibung als Erweiterung der Ähnlichkeit ist unzulässig.“ [MÜL-71] Diese Einschränkung muss bei der Wahl des Modellseiles berücksichtigt werden. Wichtig ist nämlich die Affinität zwischen den σ-ε-Linien des M- und H-Materials. Die Dehnungsgleichheit εV = 1 fordert

PV = E ' S ,V · AS ,V ,
wobei E’S,H der ideelle E-Modul des H-Seiles ist, der aus der Beziehung

σ H · AH = PH = ε H · E ' H · AH
ermittelt wird. E’S,M kann auch dann, wenn es sich im Modell um einfache Drähte handelt, nicht ohne weiteres gleich dem E-Modul des Drahtmaterials gesetzt werden, da bei dünnen Drähten das Last-Dehnungs-Verhalten vom Drahtdurchmesser abhängt. E’S,M muss durch Versuche bestimmt werden. [MÜL-71]

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

30

Eine Erweiterung der Ähnlichkeit ist nur dahingehend zulässig, dass
2 AS ,V ≠ lV

gewählt werden kann. Dies bedeutet, dass der Flächenmaßstab und der Längenmaßstab unterschiedlich sein können, weil der Ausdruck E´S AS als Seilbeiwert aufgefasst werden kann. Somit ist es auch möglich, andere Seildurchmesser zu verwenden, die nicht mit dem globalen Maßstab lv skaliert werden. MÜLLER gibt eine Übersicht über Modellgesetze bei Seilwerken mit biegesteifen Elementen, die in Tabelle 1 dargestellt sind.
Tabelle 1 System Modellgesetze für Sonderfälle durch Erweiterung der Ähnlichkeit [MÜL-71] Maßstäbe frei gebunden bzw. abgeleitet Abweichung gegenüber strenger Ähnlichkeit Einschränkende Bedingung

Seilwerke mit biegesteifen Elemente, Hängebrücken Th. 2. Ordnung

lV AS,V
E’S,V

ε S ,V = 1
PV = E ' S ,V · ASV
I B ,V =
2 PV lV E B ,V

µ ≠1
2 AS ,V ≠ lV

hB ,V ≠ lV

Biegesteife Elemente: Vernachlässigung der Normal-KraftVerformung;

EB,V µV

ε B ,V =

hB ,V lV

σ B ,V ≠ E B ,V

4 hB ,V = I B ,V 3 W B ,V = hB ,V

2 AB ,V = hB ,V

uV = lV

σ S ,V = E ' S ,V σ B ,V =
hB ,V lV E B ,V

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

31

2.7 Zusammenfassung
Tabelle 1 zeigt in der zweiten Spalte die frei wählbaren Maßstäbe für Seiltragwerke mit biegesteifen Elementen. Diese sind der Längenmaßstab lV, der Flächenmaßstab der Seile AS,V, der Vergleichsmaßstab des ideellen EModuls der Seile E´S,V, der Vergleichsmaßstab des E-Moduls der biegesteifen Elemente EB,V und der Maßstab der Querdehnzahl µV. Aus diesen ergeben sich die gebundenen bzw. abgeleiteten Maßstäbe in der dritten Spalte. Für die Geometrie wurde in dieser Arbeit ein einheitlicher Übertragungsmaßstab
lv = lM 1 = lH 5

gewählt. Im vorliegenden Tensegrity-Modell wurde die gleiche Bauart von Seilen und gleiches Material verwendet, so dass die Dehnungsgleichheit gegeben und der Maßstab E’S,V = 1 ist. Durch die Möglichkeit, dass Längenund Flächenmaßstab unterschiedlich sein können, sind zur Originalstruktur unterschiedliche Seildurchmesser möglich. Dies kann durch den Maßstab

PV = E ' S ,V · AS ,V
berücksichtigt werden. In der Original-Voliere kommen Seile mit dem Durchmesser von 16 mm und 22 mm zur Anwendung. In Tabelle 2 sind die Verhältnisse der Flächen dargestellt. In der vierten Spalte stehen die Flächen, die sich für den Faktor AS,V = lv² ergeben würden. Die Seile im M-Modell besitzen als Durchmesser 4 mm und 5 mm. Daraus ergeben sich abweichende Maßstäbe, die in Spalte 7 enthalten sind. Weil die Werte AS,V,neu unterschiedlich sind, kann kein einheitlicher Maßstab PV für die Kräfte festgelegt werden.
Tabelle 2 Maßstäbe der Seile
Fläche A H in mm² 152,81 288,90 A S, V 1/25 = 0,04 1/25 = 0,04 Fläche A M,erf in mm² 6,112 11,556 Durchmesser d M in mm 4 5 Fläche A M,vorh in mm² 9,550 14,923 A S, V,neu 0,0625 0,0517

Durchmesser d H in mm 16 22

2 Theoretische Betrachtungen zur Modellstatik

32

Ein weiteres Problem hierbei ist, dass neben Seilen auch Zugstäbe verwendet werden. Die Zugstäbe mussten aufgrund der Mindestherstellungslänge von Seilen gewählt werden. Die E-Module der Stäbe und der Seile unterscheiden sich. Dies verletzt die Bedingung der gleichen Dehnungen. Daher müssen bei dem Vergleich mit der Hauptausführung die Zugstäbe mit ihrem E-Modul bei der FEM-Berechnung berücksichtigt werden. Mit der Bedingung für die Trägheitsmomente der biegesteifen Elemente

I B,V =

2 2 E ' S ,V · AS ,V · lV PV lV = E B ,V E B ,V

muss die Geometrie der Rohre festgelegt werden. PV wird durch die Dimensionierung der Seile festgelegt, aber dieser Wert ist nicht einheitlich. Bei Verwendung von PV = 0,0625 und damit

I B ,V =

1· 0,0625 · 0,20 2 = 0,0025 1

ergeben sich folgende Werte, dargestellt in Tabelle 3.
Tabelle 3
Typ 219,0x10 323,9x8

Maßstäbe der Stahlrohre
Trägheitsmoment I H in cm 3598 9910
4

I B, V 0,0025 0,0025

Trägheitsmoment I M,erf in cm
4

Typ 42,4x4 48,3x3,2

Trägheitsmoment I M,vorh in cm 8,99 11,59
4

I B, V 0,0025 0,0012

8,995 24,775

Während das Stahlrohr 219,0x10 für die Riegel richtig skaliert wurde, ist das Rohr 323,9x8 für die Stützen zu klein dimensioniert. Die Festlegung der Geometrie erfolgte durch konstruktive Randbedingungen, z.B. die Gewindestangen an den Riegeln oder die Seildurchmesser, die auf die Anschlussbauteile (Schäkel, Gabeln) abgestimmt werden mussten. Grundsätzlich können die Ergebnisse des Modellversuches auf die Originalstruktur übertragen werden. Doch lässt sich dafür kein einheitlicher Übertragungsmaßstab finden. Deshalb muss man Abstriche bei der Genauigkeit der Werte und der Verformungen hinnehmen.

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

33

3

Statische Berechnung von Seiltragwerken

3.1 Allgemeines
Nach PEIL ist ein wesentliches Charakteristikum von Seilkonstruktionen die – im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen – relativ große Weichheit. Sie ist bedingt durch mehrere Einflüsse [PEI-00]: Durch Verwendung hochfester Werkstoffe führen die aufnehmbaren großen Kräfte (bei i. A. geringeren Verformungsmoduli als für üblichen Baustahl) zu relativ großen elastischen Verformungen. Bei langen und schweren Einzelseilen treten darüber hinaus Zusatzverformungen auf, da das Seil bei Anwachsen der Längsbeanspruchung zunächst den immer vorhandenen Durchhang aus dem Seil zieht. Dies führt zu einer weiteren Vergrößerung der Längsverformungen. Bei nicht gewichtsaffiner Belastung hängt sich das Seil in eine neue Gleichgewichtslage um.

3.2 Mechanische Eigenschaften von Seilen
Seile können unterschiedliche Querschnitte aufweisen. Neben Rundlitzenseilen (c), offenen (a) und vollverschlossenen (b) Spiralseilen gibt es auch Zugglieder aus zueinander parallel zur Bündelachse laufenden Spanndrähten, -litzen und -stäben (d).

(a)
Abbildung 19

(b)

(c)

(d)

Querschnitte hochfester Zugglieder [PEI-00]

Wie in Abbildung 19 zu erkennen, bestehen Rundlitzen- und Spiralseile aus einer großen Zahl von Einzeldrähten. Die einzelnen Lagen der Seile werden

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

34

in jeweils entgegengesetzter Richtung geschlagen, um ein Aufdrehen bei einer Zugbeanspruchung zu verhindern. Dadurch kreuzen sich die Seile, so dass benachbarte Einzeldrähte sich gegenseitig beeinflussen und lokale Querpressungen hervorrufen, die durch entstehende Querdehnungen zu einer zusätzlichen Verlängerung der Seile führen können. „Darüber hinaus sind nicht alle Drähte exakt gleich lang, es braucht eine gewisse Verformung, bis alle Drähte gleich mitwirken.“ [PEI-00] Wegen dieser Eigenschaften ist es kaum möglich, das Verformungsverhalten von Seilen zu bestimmen. In diesem Zusammenhang spricht die DIN 18800, Element (426) auch von einer Dehnsteifigkeit, die sich aus einem Verformungsmodul und dem metallischen Querschnitt ergibt. „Der Begriff Elastizitätsmodul wird für Seile nicht verwendet, da er eine Werkstoffkonstante und keine „Bauteil“-Konstante ist (Seil = Bauteil aus Drähten).“ [PEI-00] Wird ein Seil belastet, so schließen sich erst Spalten und Fugen zwischen den Drähten. Bei weiter steigender Belastung kommt es zu den oben beschriebenen Querdehnungen, in Folge dessen sich das Seil verlängert. „Die sich nach mehrmaliger Belastung im Seil einstellende bleibende Längenänderung wird als Seilreck bezeichnet.“ [PEI-00]. Um den Seilreck zu reduzieren, werden Seile vorgereckt, d.h. sie werden vor dem Einbau bis höchstens

0,45 · fu,k nach DIN 18800 belastet. Wichtig ist dabei aber, dass dies vor dem
Einbau durchgeführt wird, da sich sonst das Vorrecken nach einer gewissen Zeit wieder abbaut.

3.3 Tragsicherheitsnachweis von Seilen
Der Tragsicherheitsnachweis erfolgt nach DIN 18800 T.1: 1990-11. Hierbei werden die vorhandene Zugkraft Z und die Grenzzugkraft ZR,d gegenübergestellt:
Z ≤1 Z R ,d

Die Grenzzugkraft ergibt sich aus:

Z R ,d =

Z B ,k /(1,5 ⋅ γ M ) Z D , k /(1,0 ⋅ γ M )

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

35

Wobei ZB,k die Bruchkraft und ZD,k die Dehnkraft ist. „Die Dehnkraft ist kein Maß für die Sicherheit selbst, sondern bedeutet, dass sich das Seil auch unter kurzzeitiger Belastung elastisch verhält und so keine Lastumlagerung auf andere Bauteile stattfindet.“ [PEI-00] Die Bruchkraft ZB,k kann entweder aus Berechnung oder aus Versuchen ermittelt werden. Bei der Berechnung sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:

cal Z B , K = Am ⋅ f u , k ⋅ k s ⋅ k e

mit

Am = f ⋅

d ² ⋅π 4

Am ist der metallische Querschnitt mit Füllfaktor f aus DIN 18800 Tab. 10.
Dieser Faktor ist abhängig von der Seilkonstruktionsart. Für das Versuchsmodell kommen nur offene Spiralseile mit zwei um den Kerndraht angeordneten Drahtlagen zur Verwendung. Der Füllfaktor f ergibt sich zu 0,76. Der Verseilfaktor ks ergibt sich zu 0,88 nach Tab. 23 (DIN 18800-1) und der Verlustfaktor ke zu 0,9 nach Tab. 24 (DIN 18800-1). In Tabelle 4 wird die Berechnung der Bruchkraft für die verwendeten Seile dargestellt.
Tabelle 4 ∅ d mm 4 5 0,76 0,76 Übersicht der verwendeten Seile Fläche Am mm² 9,55 14,923 Spannung fu,k N/mm² 1.570 1.570 0,88 0,88 0,9 0,9 Verseilfaktor ks Verlustfaktor ke Bruchkraft cal Zb,k kN 11,875 18,556

Füllfaktor f

Aus diesen Faktoren lässt sich die zulässige Spannung für die FEMBerechnung errechnen. Wird der metallische Querschnitt als Fläche im Programm eingegeben, so ergibt sich die zulässige Spannung zu:

σ R ,d = f u ,k ⋅ k s ⋅ k e (1,5 ⋅ γ m ) = 753,6 N/mm².

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

36

3.4 Verformungsverhalten von Seiltragwerken
Seile besitzen ein nicht-lineares Kraft-Verformungs-Verhalten. Dies erschwert das Verformungsverhalten von Seiltragwerken einzuschätzen. Andererseits kann die Kraft-Verformungs-Kurve ab einem bestimmten

Vorspanngrad linearisiert werden. Dies wird im Folgenden erläutert. Zuerst wird das lange Einzelseil unter Eigengewicht dargestellt und das Tragverhalten erläutert. (Abbildung 20) [PEI-00].
g H z f A s Abbildung 20 Kräfte am Seil x

Für jede beliebige Stelle des biegeschlaffen Seils gilt:

M ( x) − H · z ( x) = 0
Wenn das einwirkende äußere Moment gegeben ist, z.B. durch Vorgabe einer Gleichlast, lässt sich oben genannte Gleichung wie folgt schreiben:

x2 M ( x) = A · x − g − H · z ( x) = 0 2
Mit der Auflagerkraft A = g · s / 2 folgt:

z ( x) =

g ( s · x − x ²) 2· H

Die Horizontalkraft H kann mit Hilfe des Durchhangs in Feldmitte f bestimmt werden:

g ⎛ s2 s2 ⎞ ⎛s⎞ f = z⎜ ⎟ = · ⎜ − ⎟ und damit 2 ⎠ 2· H ⎜ 2 4 ⎟ ⎝ ⎠ ⎝

H=

g ·s2 8· f

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

37

Diese Gleichungen sind aber nur bei kleinen Durchhängen ausreichend, da sonst die Voraussetzung g(x) = const. nicht mehr gilt. Bei größeren Durchhängen wächst das auf die Sehnenlänge projizierte Gewicht im Auflagerbereich an und es gilt:

ds dx 2 + dz 2 g ( x) = g · = g · = g · 1 + z'2 dx dx
Die exakte Lösung führt auf die sog. Kettenlinie

z=

H ⎛g ⎞ · (cosh⎜ · x ⎟ − 1) . g ⎝H ⎠

„Bei statisch unbestimmten Aufgaben sind die Seilkräfte nicht mehr allein aus Gleichgewichtsbedingungen bestimmbar. Die Seilkräfte werden nicht-linear von den Kräften und den Verschiebungen abhängig.“ [PEI-00] Am Beispiel eines Seils zwischen zwei festen Auflagern muss die Seillänge im spannungslosen Zustand gleich dem Abstand der Auflagerpunkte sein. Es muss sich den notwendigen Durchhang aus der Verlängerung infolge der entstehenden elastischen Dehnung holen. Diese ist von der Kraft Hg abhängig und beträgt

∆s 0,S ≈

H g ·s E·A

.

PEIL ermittelt in [PEI-00] die Bogenlänge eines Seils unter Ansatz einer quadratischen Parabel für kleinen Seildurchhang. Nach Integration und einer Reihen-Entwicklung ergibt sich die Bogenlänge zu:

b = s + ∆s 0, f

bzw.

8 f2 b=s+ · 3 s

Diese setzt sich aus der Seillänge s und der Verlängerung durch den Seildurchhang ∆s0,f zusammen. Der Durchhang f ergibt sich damit zu:
f 02 = g 2 ·s 4
2 64·H g

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

38

Damit wird die Verlängerung durch den Seildurchhang ∆s0,f , die ebenfalls abhängig von der Kraft Hg im Seil ist:
∆s 0, f = s3· g 2
2 24 · H g

.

Der gesamte Durchhang ∆s0 bestimmt sich aus der Verlängerung infolge der HOOKE´schen Dehnung ∆s0,S und der Verlängerung der Seillänge durch den Durchhang ∆s0,f , d.h. es muss sein:
∆s 0 = ∆s 0,s − ∆s 0, f = s·H g E·A − s3· g 2
2 24 · H g

=0

Wird die Seillänge nach dem Einbau z.B. mit einem Spannschloss verändert, ist ∆s0 nicht mehr gleich Null, sondern entspricht dieser Längenänderung. Die Auswertung dieser Gleichung erfolgt an einem Beispiel aus [PEI-00]. Die Seillänge wird durch ein Spannschloss verändert und der Einfluss auf die Seilkraft untersucht. Die Seilkraft wird durch die Horizontalkomponente Hg beschrieben. Weiterhin gilt: Spannschlossverkürzung: Spannschlossverlängerung: Es stehen folgende Parameter zur Verfügung: Sehnenlänge: Seilgewicht: Seilfläche: E-Modul:

∆s0 < 0 ∆s0 > 0

s = 2700 cm g = 8 · 10-4 kN/cm A = 10 cm² E = 1,6 ·104 kN/cm²

In Tabelle 5 wird die Auswertung oben genannter Gleichung dargestellt. Das Ergebnis ∆s0 wird in seine Anteile ∆s0,s und ∆s0,f zerlegt. Man erkennt, dass die beiden Anteile abhängig von der Vorspannkraft sind. Bei steigender Vorspannkraft dominiert der Anteil aus der HOOKE´schen Dehnung ∆s0,s, während bei kleinen Vorspannkräften der Anteil aus dem Seildurchhang ∆s0,f zunimmt. Die Werte aus Tabelle 5 lassen sich auch in Diagramm 1 darstellen. Man sieht deutlich das lineare Verhalten des Seiles bei stärkerer Vorspannung.

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken Tabelle 5 Änderung der Seilkraft in Abhängigkeit der Spannschlosseinstellung

39

Seilkraft Hg in kN 9,2 10,0 11,2 12,8 15,0 19,0 32,0 67,0 121,0 179,0 238,0

Spannschlossweg ∆s0 in cm -6,050 -5,080 -4,000 -3,010 -2,080 -1,050 0,030 1,010 2,010 3,000 4,010

∆s0,s in cm 0,160 0,170 0,190 0,220 0,250 0,320 0,540 1,130 2,040 3,020 4,020

∆s0,f in cm -6,200 -5,249 -4,184 -3,228 -2,333 -1,454 -0,513 -0,117 0,036 -0,016 -0,010

Ve rlauf de r Se ilkraft in Abhängigke it de r Spannschlosse inste llung
250,0

200,0

Kraft Hg in kN

150,0

100,0

50,0

-8,00

-6,00

-4,00

-2,00

0,0 0,00

2,00

4,00

6,00

Spannschloss-Änderung ∆ s 0 in cm
Seilkraftverlauf

Diagramm 1

Verlauf der Seilkraft in Abhängigkeit der Spannschlosseinstellung

3 Statische Berechnung von Seiltragwerken

40

Für die Berechnung mit der Finiten-Elemente-Methode (FEM) muss die Seilgleichung
∆ s ,0 = ∆s 0,s − ∆s 0, f = s·H g E·A − s3· g 2
2 24·H g

=0

für die Steifigkeitsmatrizen linearisiert werden. „Dies geschieht durch eine TAYLOR-Reihe, die nach dem ersten Glied abgebrochen wird. Der gesuchte Zustand ergibt sich dann aus dem Ausgangszustand (gekennzeichnet durch einen Strich) und der linearen Änderung im Ausgangszustand.“ [PEI-00] Die Dehnsteifigkeit E·A ist nicht mehr konstant. Sie ergibt sich wie folgt:

E·A = 1+

E·A
2 ls E · A· q 2 · 3 12 S

Bei großer Seilkraft S verschwindet der zweite Term im Nenner und nur der übliche HOOKE´sche Anteil bleibt bestehen. „Seilnetze oder ähnliche Konstruktionen mit geringen Einzelseildurchhängen zwischen den Knotenpunkten können deshalb wie Fachwerkstäbe mit Vorspannung berechnet werden.“ [PEI-00] In Abbildung 21 ist die Linearisierung dargestellt. Sie kann auch für das Abstimmen von Konstruktionen verwendet werden. Durch Einstellen der Vorspannkraft in den steilen Ast der Kennlinie erhält man ein überschaubares (linearisierbares) und steifes Tragverhalten. Bei der notwendigen inkrementell-iterativen Berechnung von Seiltragwerken erfolgt die Linearisierung in jedem Rechenschritt.

Abbildung 21

Linearisierung [PEI-00]

4 Beschreibung der Voliere

41

4

Beschreibung der Voliere

Im folgendem Abschnitt wird der Aufbau der Versuchs-Voliere beschrieben. Nachdem diese Tensegrity-Struktur kein geschlossenes System darstellt, muss sie an Auflagerpunkten befestigt werden. Die Punkte werden durch einen Stahlrahmen geschaffen.

4.1 Grundriss der Versuchs-Voliere
Die Voliere ist an sechs Punkten befestigt. Zwei Punkte liegen im vorderen Teil (5,6), zwei Punkte im hinteren Teil (3,4) und weitere zwei bilden die zwei Stützen (1,2). Die Stützen verlaufen durch die Punkte 1,7 und 2,8. Das lokale Koordinatensystem liegt im Punkt 1, wobei die x-Achse durch die Punkte 1 und 2 definiert wird. Die y-Achse steht senkrecht auf x in Richtung zu Punkt 5. Dargestellt in Abbildung 22 sind weiterhin alle Knoten, durch die die Geometrie festgelegt wird.

4.2 Schnitt der Versuchs-Voliere
In Abbildung 23 ist der Vertikal-Schnitt durch das Modell dargestellt. Die positive z-Achse ist nach oben definiert. Durch beide Abbildungen kann man erkennen, dass sich die Druckstäbe nicht berühren, und es sich deswegen um eine reine Tensegrity-Struktur handelt.

4 Beschreibung der Voliere

42

15 11 5

16 12 6

y

1 u. 7 9 3 13

x

2 u. 8 10 4 14

[mm] Abbildung 22 Draufsicht mit Knotennummerierung

z
7 u. 8 15 u. 16 11 u. 12 9 u. 10 13 u. 14

y
5 u. 6 1 u. 2 3 u. 4

[mm] Abbildung 23 Schnitt mit Knotennummerierung

4 Beschreibung der Voliere

43

4.3 Positionsplan der Seile
In Abbildung 24 und Abbildung 25 werden die Positionsnummern der Seile gezeigt. In Tabelle 6 sind die einzelnen Positionen und Längen aufgelistet.

17 16 1

3

18

19

14

13

5

4

21 22 20 23 Abbildung 24 Draufsicht und Positionsplan 13 5 19 4 17 3 18 14 21 6 7 8

6

24

12

11

9

10

20 7

22 8

16 1

24 9

23 10 11 12

Abbildung 25

Schnitt und Positionsplan

4 Beschreibung der Voliere

44

Tabelle 6

Übersicht der einzelnen Positionen

Position 1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Typ Seil Zugstange Seil Seil Zugstange Zugstange Zugstange Seil Seil Seil Seil Seil Seil Seil Zugstange Seil Seil Zugstange Zugstange Zugstange Seil Seil

Durchmesser in mm 4 8 4 4 10 8 10 5 4 5 5 5 5 4 8 4 4 8 10 10 4 5

Länge in mm 1160 294 1536 1657 266 606 400 1287 1062 2141 2141 2467 2467 1160 294 1536 1657 606 266 400 1062 1287

4.4 Verwendete Materialien
Die Seile sind Edelstahlspiralseile 1x19 von der Firma CARL STAHL. Als Durchmesser kommen vier und fünf Millimeter zum Einsatz. Sie wurden mit verpressten Gabeln und Spannschloss geliefert. Durch die Spannschlösser kann die Vorspannkraft in den Seilen eingestellt werden. Der verwendete Werkstoff 1.4401 hat lt. Herstellerangabe einen Verformungsmodul von 130.000 N/mm² [CAR-04]. Die Seillängen wurden mit Hilfe von AutoCAD bestimmt. Zusätzlich mussten die Spannwege und die Länge der Schäkel berücksichtigt werden. Die Positionen 3, 6, 7, 8, 17, 20, 21 und 22 hatten eine Länge kleiner als 1,00 m. Nachdem aber Spannschlösser nötig sind und diese etwa eine Länge von 25 cm haben, konnten diese Positionen nicht als Seile hergestellt werden. Deshalb wurden Zugstäbe aus Edelstahl verwendet. An diesen wurden die Gabeln aufgeschraubt und damit die Länge eingestellt.

4 Beschreibung der Voliere

45

Für die Stützen werden Rohre 48,3 x 3,2 mm und für die Riegel 42,4 x 4 mm aus dem Material S355 verwendet. An den Riegelenden waren Gewindestäbe angeschweißt. Die Schäkel wurden auf diese Anschlüsse gesteckt und mit Muttern und Scheiben fixiert. So konnte jeder in die entsprechende Richtung ausgerichtet werden. Gleichzeitig schneiden sich die Seilrichtungen nicht mehr in einem Punkt, so dass Versätze entstehen. In Abbildung 26 und Abbildung 27 sind die typischen Anschlussdetails dargestellt. Der Auflagerrahmen besteht aus HEB-120-Profilen, Material S235. Die einzelnen Profile sind miteinander durch Stirnplatten verschraubt. Dieser Rahmen verhält sich sehr steif gegenüber der Voliere, aber um die Einflüsse auf das Gesamtsystem zu erfassen, wurde er im FE-Modell berücksichtigt. Die Stützen wurden gelenkig am Rahmen gehalten. Hierfür wurden an den Stützenfüssen Halbkugeln angeschweißt, die mit CNC-Gefrästen Gegenstücken eine Kalotte bildeten. Die Seile wurden mit Ringmuttern am Rahmen befestigt (Abbildung 28). In dieser Abbildung sind auch die Spannschlösser der Seile sichtbar.

Abbildung 26

Anschlussdetail Riegelende

4 Beschreibung der Voliere

46

Abbildung 27

Detailpunkt Stützenkopf

Abbildung 28

Detailpunkt Stütze und Seilanschluss am Auflagerrahmen

5 Rechenmodell und SLang

47

5

Rechenmodell und SLANG

5.1 Allgemeines
SLANG ist ein Finites-Element Programmsystem, dessen Entwicklung durch Prof. CHRISTIAN BUCHER am Institut für Mechanik an der Universität Innsbruck, Österreich begann. Seit 1994 wurde es an der Bauhaus-Universität, Weimar am Institut für Strukturmechanik weiterentwickelt. Die Vorzüge dieses Programms sind die Implementation von geometrisch-linearen und –nicht-linearen finiten Elementen, die iterative und inkrementelle statische und dynamische Analyse und die direkte Kontrolle des Berechnungsablaufs und der Zugriff auf alle Ergebnisse durch den Benutzer. [BUC-04] Nachdem in anderen FE-Softwarepaketen die Berechnungsschemata von Tensegrity-Strukturen noch nicht enthalten sind, wurde dies von Dr. VEIT BAYER

in SLANG realisiert. Der Berechnungsvorschlag von SKELTON [SKE-01]

konnte hier eingebaut werden, da direkter Zugriff auf alle Knoten- und Elementeigenschaften besteht. [BAY-04]

5.2 Modellierung
Die Modellierung der Voliere erfolgte mit dem Pre-Processor PRESLANG. Einzelne Seil- und Stababschnitte wurden jeweils in acht Elemente unterteilt. Alle Lagerungen wurden als Gelenke ausgebildet. Für die Seile werden die Elemente GEO-TRUSS2N verwendet, für die Zugstäbe GEOROD und für die Rohre GEOPIPE. Im Folgenden werden die Elemente näher beschrieben. [BUC-04]

5.3 Element GEOTRUSS2N
Das Element GEOTRUSS2N ist ein isoparametrisches geometrisch nichtlineares Stabelement mit zwei Knoten. Als Materialeigenschaften können linear-elastisches und bi-lineares Verhalten verwendet werden. Das Element besitzt je Knoten drei Translations-Freiheitsgrade und einen Integrationspunkt.

5 Rechenmodell und SLang

48

Abbildung 29

Element GEOTRUSS2N [BUC-04]

Sowohl die globalen inkrementellen Element-Verschiebungen als auch die Geometrie werden zum Zeitpunkt t mit linearen Ansatzfunktionen interpoliert:

ui (r ) = ∑ hk (r ) ⋅ uik
k =1

2

wobei gilt, uik als die globalen Knoten-Verschiebungs-Komponenten mit

i = 1, 2, 3 und k = 1, 2 als Knotennummer des Elements. Die Interpolationsfunktionen hk sind gegeben durch:

h1 =

1 ⋅ (1 − r ) und 2

h2 =

1 ⋅ (1 + r ) 2

Das lokale Koordinatensystem wird beschrieben durch die Knoten eins und zwei, die in der Querschnittsmitte liegen. Knoten eins definiert den Ursprung des lokalen Koordinatensystems und Knoten zwei und drei die lokale r-sEbene.

Abbildung 30

Lineare Ansatzfunktionen [BUC-04]

5 Rechenmodell und SLang

49

Nachdem Seile nur Normalkraft aufnehmen können, sind lineare Ansatzfunktionen ausreichend. Denn diese können den konstanten Normalkraftverlauf in einem Element exakt abbilden. Für das GEOTRUSS-Element wurde auch das Verformungsverhalten in Abhängigkeit zur Vorspannkraft untersucht. Wie in Abschnitt 3.4 beschrieben, haben Seile ein nicht-lineares Dehnungsverhalten. In Diagramm 2 ist der Zusammenhang zwischen Durchhang und Vorspannkraft dargestellt. Das Verhalten wurde als Hilfsmittel für die Optimierung der Vorspannkräfte verwendet. Ziel ist es, das alle Vorspannkräfte im hinteren, steilen und linearisierten Bereich liegen.
Seil-Kennlinie Seil Pos 10/23
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 -8,00E-08 -7,00E-08 -6,00E-08 -5,00E-08 -4,00E-08 -3,00E-08 -2,00E-08 -1,00E-08 0,00E+00

Durchhang in m
Kennlinie

Diagramm 2

Seilkennlinie des GEOTRUSS2N Pos.1

5.4 Element GEOROD
Das Element GEOROD ist ein geometrisch nicht-lineares Balken-Element mit zwei Knoten in der generalisierten Koordinaten-Finite-Element-Formulierung. Die Element-Knoten haben je drei Translations- und drei RotationsFreiheitsgrade. Die lokalen inkrementellen Element-Verschiebungen z zum Zeitpunkt t werden mit einer Polynomfunktion dritten Grades interpoliert.

5 Rechenmodell und SLang

50

Abbildung 31

GEOROD-Element [BUC-04]

Das lokale Koordinatensystem wird beschrieben durch die Knoten eins und zwei, die in der Querschnittsmitte liegen. Knoten eins definiert den Ursprung des lokalen Koordinatensystems. Die Knoten eins, zwei und drei legen die lokale x-y-Ebene fest. Das Element besteht aus vier Querschnittsebenen mit jeweils vier Integrationspunkten, so dass sich insgesamt 16 Integrationspunkte ergeben.

Abbildung 32

Integrationspunkte GEOROD [BUC-04]

Normalerweise verhalten sich die Zugstäbe wie Pendelstäbe im System, da sie nur gelenkig angeschlossen werden. Somit dürfte die Biegesteifigkeit einen geringen Einfluss auf die Berechnungsergebnisse haben. Deshalb wäre es auch möglich, für die Zugstäbe GEOTRUSS2N-Elemente zu verwenden. Nachdem bei den Seil-Kalibrierungen die Biegesteifigkeit in die Eigenfrequenz mit eingeht, werden die GEOROD-Elemente in späteren Berechnungen verwendet.

5 Rechenmodell und SLang

51

5.5 Element GEOPIPE
Das Element GEOPIPE ist ein geometrisch nicht-lineares Balken-Element mit zwei Knoten in der generalisierten Koordinaten-Finite-Element-Formulierung. Die Element-Knoten haben je drei Translations- und drei RotationsFreiheitsgrade. Die lokalen inkrementellen Element-Verschiebungen z zum Zeitpunkt t werden mit einer Polynomfunktion dritten Grades interpoliert.

Abbildung 33

GEOPIPE-Element [BUC-04]

Das lokale Koordinatensystem wird durch die Knoten eins und zwei beschrieben, die in der Querschnittsmitte liegen. Knoten eins definiert den Ursprung des lokalen Koordinatensystems. Die Knoten eins, zwei und drei legen die lokale x-y-Ebene fest. Das Element besteht aus vier Querschnittsebenen mit jeweils acht Integrationspunkten, so dass sich insgesamt 32 Integrationspunkte ergeben.

Abbildung 34

Integrationspunkte GEOPIPE [BUC-04]

5 Rechenmodell und SLang

52

Das GEOPIPE-Element wird für die Stahlrohre verwendet. Durch die nichtlineare Berechnung wird gleichzeitig Stabilitätsversagen berücksichtigt. In den Berechnungen wurden aber keine Vorverkrümmungen oder Vorverformungen auf die Rohre aufgebracht. Für die Berechnung der Original-Voliere muss dies aber nach DIN 18800-1 berücksichtigt werden.

5.6 Nicht-lineare Berechnung
Die Berechnung des Systems erfolgte mit der Software SLANG. Dr. VEIT BAYER entwickelte die entsprechenden Algorithmen und implementierte sie. Die Berechnung erfolgt in zwei Schritten. Mit der Routine TENSEXOPEN.S können die benötigten Vorspannkräfte einer Tensegrity-Struktur ermittelt werden. In der Routine TENSNLOPEN.S erfolgt die nicht-lineare FEMBerechnung. In Abbildung 35 ist der Berechnungsablauf dargestellt. Pre-Processor PRESLANG Geometrie, Material, Vernetzung

TENSEXOPEN.S Aufstellen des Vorspannvektor t0

TENSNLOPEN.S Einlesen des Vorspannvektor t0 Vorspannen aller Elemente Geometrisch-Nicht-Lineare Berechnung Spannungs- und Verformungsauswertung
Abbildung 35 Berechnungsablauf

5 Rechenmodell und SLang

53

TENSEXOPEN.S Der Vorspannzustand ist von der Geometrie der Tensegrity-Struktur abhängig, d.h. es existiert nicht für jede Geometrie ein gültiger Vorspannzustand. Bei der Modellierung der Struktur müssen die Druck- und Zugstäbe identifiziert werden. Im nächsten Schritt erfolgt die Aufstellung der Knoten-GleichgewichtsMatrix A. Die Dimension beträgt (3·n,m). Wobei n die Anzahl aller Knoten ist, multipliziert mit den drei Vektorkomponenten und m die Anzahl aller Elemente im FE-Modell. Das Knoten-Gleichgewicht wird für die x-, y- und zKomponenten getrennt aufgestellt.
El . 1 Kn . X 1 2 n A = Kn . Y 1 2 n Kn . Z 1 2 n
Abbildung 36 Knoten-Gleichgewichtsmatrix A

El . 2

El . m

Für jedes Element m werden die Koordinaten der zugehörigen Knoten (i,j) ausgelesen. Daraufhin wird der Differenzvektor (diffij) zwischen den beiden Knoten aufgestellt und normiert.

j
diffij

i
ri

z

rj

diffij = rj – ri

y O x
norm(diffij) = diffij / ⎜diffij⎜

Abbildung 37

Vektoroperationen

5 Rechenmodell und SLang

54

Die Matrix A wird komponentenweise mit den normierten Differenzvektoren belegt. Durch das Lösen des Eigenwertproblems kann der zugehörige Eigenvektor von A bestimmt werden. Für den Eigenwert λ ≈ 0 ist der zugehörige Eigenvektor ein normierter Vorspannvektor t0. Durch Skalierung dieses Vorspannvektors t0 können die jeweiligen Elementvorspannkräfte bestimmt werden. TENSNLOPEN.S Nachdem der Vorspannvektor t0 aufgestellt wurde, kann er in dieser Routine eingelesen werden. Jetzt erfolgt der normale FE-Berechnungs-Ablauf durch Aufstellen der Ausgangs-Steifigkeitsmatrix K0. In diesem Programm wird die NEWTON-RAPHSON-Methode für die geometrisch-nicht-lineare Berechnung verwendet. Die Steifigkeitsbeziehung K · u = f setzt für lineare Probleme voraus, dass K = const., das heißt unabhängig vom Beanspruchungsniveau des Materials und des Verformungszustandes des Tragwerkes. Mit der Annahme linearen Tragverhaltens kann damit das Gleichgewicht am unverformten System aufgestellt werden und alle äußeren Lasten bleiben richtungstreu. Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass es ein linear-elastisches Materialverhalten nach HOOKE zwischen σ und ε gibt. [KÖN-03] Nachdem aber bei Seiltragwerken zum einen große Verformungen zu erwarten sind und zum anderen die Seile ein deutlich nicht-lineares Verhalten aufweisen, ist es nötig, das System geometrisch-nicht-linear zu berechnen. Für dieses nicht-lineare Verhalten ist die Steifigkeit des Systems nicht mehr konstant, sondern eine Funktion des Verformungszustandes: K(u) · u = f(u) Die Lösung dieses Gleichungssystems muss jetzt iterativ erfolgen. Die Seilkräfte, die in der Steifigkeitsmatrix berücksichtigt werden, ändern sich in jedem Iterationsschritt. Deshalb muss die Matrix iterativ so lange verbessert werden, bis die Abweichung zwischen vorausgesetzter Seilkraft für die Bestimmung der Steifigkeitsmatrix und der sich ergebenden Seilkraft hinreichend genau ist. [PEI-00]

5 Rechenmodell und SLang

55

Eine weitere Konsequenz aus dieser Feststellung ist zum Beispiel die Ungültigkeit des Superpositionsgesetzes. Sämtliche Lastfallkombinationen müssen getrennt untersucht werden. Für die iterative Berechnung findet die NEWTON-RAPHSON-Methode Anwendung. Wie erwähnt, sind die Steifigkeitsmatrix und die Belastungen abhängig von der Verschiebung u. Dieses nicht-lineare Gleichungssystem wird deswegen iterativ gelöst. Im ersten Schritt wird die Steifigkeitsmatrix mit den bekannten Vorspannkräften aufgebaut. Mit dieser können mit Lösung des Gleichungssystem die zugehörigen Verschiebungen ui berechnet werden und damit auch die Seilsehnenlängenänderung. Weiterhin kann dann mit der exakten Seilgleichung iterativ die tatsächliche Seilkraft ermittelt werden. Aufgrund der Nichtlinearität führen die ermittelten Kräfte und Verformungen zu einer Änderung der Steifigkeitsmatrix im nächsten Schritt. Mit dieser wird erneut das Gleichungssystem gelöst und die Seilkräfte berechnet. Nachdem diese wieder vom vorher berechneten Ergebnis abweichen, müssen diese erneut verbessert werden. Die Steifigkeitsmatrix wird nun immer wieder mit den berechneten Seilkräften neu aufgebaut, solange bis der Ausgangszustand und das Ergebnis bis auf einen Abbruchfehler übereinstimmen. [PEI-00]

6 Vorberechnung des Versuchmodells

56

6

Vorberechnung des Versuchmodells

Um die Bauteile zu dimensionieren, erfolgte eine Berechnung des Versuchsmodells. Zunächst wurde das Modell mit PRESLANG modelliert und die Elementeigenschaften wurden zugeordnet. Als Elemente für Seile und Zugstäbe wurden nur GEOTRUSS2N-Elemente verwendet. Die Rohre wurden mit GEOPIPE-Elementen modelliert. Durch die gelenkigen Anschlüsse verhalten sich die Zugstäbe wie Pendelstäbe, so dass der Anteil der Biegesteifigkeit bei der dieser Berechnung vernachlässigt wurde.

6.1 Vorspannungsvektor
Mit der Datei TENSEXOPEN.S wurde der Vorspannungsvektor t0 aufgestellt. Das Spannungsspiel der Seile soll im oberen linearisierten Ast der Seilkennlinie liegen. Daher wurden die Lastfälle berechnet und der Vorspannungsvektor so ausgelegt, dass keine Spannungsüberschreitung durch die

Belastungen stattfindet, andererseits aber auch die Seile nicht schlaff werden. (siehe auch Abschnitt 6.3)

6.2 Lastfälle
Für die Versuche sind fünf Lastfälle vorgesehen. Für diese wurden die Verformungen und die Elementkräfte berechnet und ausgewertet. 12 12

10 13
Abbildung 38

14

Draufsicht des Versuchsmodell und Lasteinleitungspunkte

6 Vorberechnung des Versuchmodells

57

In Tabelle 7 sind die verschiedenen Lastfälle dargestellt. Je Lastfall werden die belasteten Knotenpunkte und die jeweils einwirkenden Kräfte und Richtungen beschrieben. Die Auswahl der Lastfälle ergibt sich aus den Möglichkeiten in der Versuchshalle. Es konnten nur Druckkräfte aufgebracht werden. Die Rahmen zur Befestigung der Lasteinleitung befanden sich parallel zu den Punkten 13,14 und den Punkten 10,12.
Tabelle 7 Lastfall 1 2 3 4 5 Lastfälle für die geplanten Versuche Knoten 10 -500 N in x -600 N in x Knoten 12 -500 N in x -500 N in x Knoten 13 + 500 N in y + 500 N in y Knoten 14 + 500 N in y -

6.3 Beanspruchungsniveau der Seile
Die Seile haben, wie 3.4 beschrieben, ein nicht-lineares Kraft-VerformungsVerhalten. Das bedeutet, dass sich bei geringer Vorspannung große Verformungen einstellen, während bei hoher Vorspannung die Seile ein steiferes Verhalten besitzen. Gleichzeitig gibt es einen Knick in der Seilkennlinie ab einem bestimmten Beanspruchungsniveau. Danach zeigt sich ein Verhalten, das linearisiert werden kann. Andererseits wenn die Kraft im Seil nachlässt, wird das Seil schlapp und kann unter Umständen komplett seine Zugkraft verlieren (Diagramm 2). Dies kann zum Kollaps des Modells führen. Deshalb wurden folgende Versagenszustände definiert. Zustand 1: Das Seil erreicht seine maximale Zugspannung Zustand 2: Die Seilkraft kommt unterhalb des linearen Astes und droht schlapp zu werden. Zustand 3: Die maximal zulässige Stahlspannung wird in den Stahlrohren erreicht. Diese Kriterien wurden bei der Wahl des Vorspanngrades und der Höhe der eingetragenen Last berücksichtigt. Für jede Seilposition wurden alle Lastfälle

6 Vorberechnung des Versuchmodells

58

ausgewertet und das Spannungsspiel in der zugehörigen Seilkennlinie eingezeichnet. Um in den gewünschten steilen linearen Ast zu kommen, konnte dann entweder die Vorspannung geändert, die Lasthöhe angepasst oder der Seilquerschnitt geändert werden. Nach Abschluss der Dimensionierung konnten dann auch die entsprechenden Seilanschlüsse ausgewählt werden. Im folgendem Diagramm 3 wird exemplarisch der Lastbereich und die Seilkennlinie der Position 10 und 23 gezeigt.
Seil-Kennlinie Se il Pos 10/23
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 -8,00E-08 -7,00E-08 -6,00E-08 -5,00E-08 -4,00E-08 -3,00E-08 -2,00E-08 -1,00E-08 0,00E+00

Durchhang in m
Kennlinie Position 10 Position 23

Diagramm 3

Lastbereich in der Seilkennlinie

7 Seilkalibrierungskurven

59

7

Seilkalibrierungskurven

7.1 Möglichkeiten der Seilkraftmessung
Tensegrity-Strukturen bestehen aus vorgespannten Seilen. Daher ist es notwendig, die Kräfte in den Seilen genau einzustellen und während den Belastungsversuchen zu kontrollieren. Hierfür gibt PEIL verschiedene

Möglichkeiten an. [PEI-00] Bei größeren Bauwerken werden die Vorspannkräfte über Hydraulikzylinder eingeleitet. Über die Zylinderkraft können die Seilkräfte gemessen werden. Diese Möglichkeit fällt bei der Größe des Modells und der Vorspannkräfte aus. Zum einen auf Grund der hohen Anzahl der benötigten Hydraulikzylinder, die bei der VTE nicht vorhandenen sind, zum anderen beschränkt sich die Höhe der Kräfte auf maximal 2 t. Zusätzlich ist eine Befestigung der Zylinder am Versuchsmodell nur schwer zu realisieren. Außerdem kann dann auch der Einfluss des Gewichtes der Zylinder nicht vernachlässigt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine Seilkraft über die Änderung einer definierten Seillänge mit Wegaufnehmern zu messen. Die Wegaufnehmer werden mit Manschetten an den Seilen befestigt. Für diese Methode sind Kalibrierversuche mit dem gleichen Seiltyp notwendig, um eine hinreichend genaue Messung zu gewährleisten. Eine andere Methode verwendet die seilkraftabhängige Durchbiegung zwischen zwei Messpunkten als Messgröße. Die Festpunkte werden durch das Messgerät selbst geschaffen. Hier sind ebenfalls Kalibierversuche mit dem gleichen Seiltyp erforderlich. Nach Rücksprache mit der Firma CARL STAHL gibt es aber kein Messgerät für die verwendeten Seildurchmesser, zudem liegt der Genauigkeitsbereich eines solchen Gerätes bei ±20 Prozent. Die Möglichkeit, die Vorspannkräfte direkt mit Kraftmessdosen zu messen, scheidet aus. Zum einen würden 22 Dosen benötigt werden, die bei der VTE nicht vorhanden sind und für die Versuche angeschafft werden müssten. Die Kosten hierfür würden sich auf ca. 15.000 € belaufen. Zum anderen können

7 Seilkalibrierungskurven

60

die Geräte nicht mehr ausgebaut werden und müssten permanent im Modell verbleiben. Die Messung mittels Dehnmessstreifen (DMS) bei Seilen scheidet ebenfalls aus, „da die örtliche Drahtdehnung weit von der integralen Seildehnung abweichen kann“ [PEI-00]. In den in Abschnitt 1.3 aufgeführten Versuchen wurden allerdings DMS verwendet. Neben den bereits erwähnten Verfahren kann auch die Messung der Eigenfrequenz eines Seiles als Messgröße der Vorspannkraft verwendet werden. „Hierzu muss die Eigenfrequenz nach einer Anregung des Seiles (durch Aufschaukeln, Pendelschwingung) entweder ausgezählt werden, oder mit Hilfe eines Messgerätes ermittelt werden. […] Wichtig ist hierbei, dass das Seil in der ersten Eigenform schwingt.“ [PEI-00]

7.2 Messung der Seilkraft über die Eigenfrequenz
Aus den oben beschriebenen Möglichkeiten wurde die Messung der Eigenfrequenz gewählt. PEIL gibt den Zusammenhang zwischen Kraft und Frequenz in folgender Formel an: [PEI-00]

S = 4 ⋅ s 2 ⋅ f 12 ⋅ g s 9,81
Mit:

S s gs f1

Seilkraft in kN Sehnenlänge des Seils in m Gesamtgewicht des Seiles, einschl. Beschichtung in kN/m 1. Eigenfrequenz des Seiles in Hz

Um die Genauigkeit dieser Methode zu erfassen, wurde mit Hilfe des Programmsystems SLANG das Programm SEILTEST.S (Anhang C) erstellt. Durch Vorgabe von Seillänge und Durchmesser bei vorhandenen Materialparametern kann der Zusammenhang zwischen Vorspannkraft und erster Eigenfrequenz dargestellt werden. Die Peil-Kurve im Diagramm 4 entspricht den Werten, die mit oben genannter Formel berechnet wurden. Die SLANG-Kurven ergeben sich aus der Fini-

7 Seilkalibrierungskurven

61

te-Element-Berechnung. Man kann erkennen, dass die analytischen und berechneten Werte sehr gut übereinstimmen. Die Abweichung liegt unter einem Prozent. Weiterhin lässt sich feststellen, dass das verwendete Element GEOTRUSS2N die Dehnsteifigkeit sehr gut abbilden und so bei der FEMBerechnung verwendet werden kann.
Vergleich der berechneten Frequenzen Seil Pos. 11
80 70 60 Frequenz in Hz 50 40 30 20 10 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

Laststufe in kN
Peil Slang ohne Masse Slang mit Masse

Diagramm 4

Zusammenhang zwischen Vorspannkraft und Frequenz, Seil Pos.11

Nach den ersten Kalibrierungsversuchen stellte sich aber heraus, dass die gemessenen Werte nicht mit den berechneten Werten übereinstimmten. Deshalb wurde bei der Berechnung mit SLANG ein zusätzlicher Massepunkt in der Seilmitte eingebaut, der dem Gewicht des befestigten Beschleunigungsaufnehmers entsprach. Durch diesen Eingriff stimmten die experimentellen und berechneten Werte überein. Da bei den Zugstäben neben der Dehnsteifigkeit auch die Biegesteifigkeit Einfluss nimmt, kann die Formel von PEIL hier den Zusammenhang Vorspannkraft-Eigenfrequenz nicht beschreiben. Dies ist aus Diagramm 5 erkennbar, die Frequenzen aus der analytischen Formel liegen weit über denen der FE-Elemente. Weiterhin ersichtlich ist der Einfluss der Biegesteifigkeit. Das GEOTRUSS2N, das nur Dehnsteifigkeit besitzt und sich wie ein Fachwerkstab verhält, liegt unterhalb der zu erwartenden Ergebnisse. Auch wurde der Einfluss einer möglichen Einspannung der Zugstäbe am Auflager

7 Seilkalibrierungskurven

62

untersucht. Wie zu erkennen, liegen die Frequenzen des eingespannten Biegestabes über den Frequenzen des gelenkig gelagerten Biegestabes.

Vergleich der berechneten Frequenzen Gewinde Pos. 3
200 180 160 140 Kraft in kN 120 100 80 60 40 20 0 0,00

1,00

2,00

3,00

4,00

5,00

6,00

7,00

8,00

Verschiebung in m
Peil GeoRod ohne Einspannung GeoRod mit Einspannung Truss

Diagramm 5

Zusammenhang zwischen Vorspannkraft und Frequenz, Zugstab Pos. 3

7.3 Frequenzmessung
Die Frequenzmessung erfolgte mittels Beschleunigungsaufnehmern. Diese wurden an die Seile festgeklemmt und dann wurde das Seil zum Schwingen angeregt. Die angeschlossene Messtechnik kann das empfangene Zeitsignal mittels der FAST-FOURIER-Transformation in den Frequenzbereich umwandeln. Aus dem erhaltenen Frequenzspektrum können die Eigenfrequenzen abgelesen werden (Abbildung 39). Die Genauigkeit dieser Messung ist abhängig von der Zeit-Abtastrate des Gerätes. Diese ist aber wiederum durch das NYKVIST-Theorem beschränkt. [BUC-02] Das Zeitsignal wird in diskreten Messwerten in einer gleichen Anzahl N Zeitintervallen mit der Länge ∆t aufgezeichnet. Um die Frequenz-Komponenten eindeutig zu beschreiben, sind mindestens zwei Messwerte je Periode notwendig.

7 Seilkalibrierungskurven

63

Abbildung 39

Monitorausgabe der gemessenen Frequenzen

Nach dem NYKVIST-Theorem ergibt sich daraus eine minimal darstellbare Periode von
Tmin = 2∆ t

bzw. eine minimale Frequenz von

f min =

1 . 2∆ t

Als Folge ergibt sich eine maximale Grenze für die Frequenzdarstellung:

ϖ max =

2π π . = Tmin ∆ t

Die maximale darstellbare Periode wird durch Tmax = N∆t definiert, die minimale Kreisfrequenz mit:

ϖ min = ∆ω =

2ω max 2π = . N∆t N

In Tabelle 8 ist der Zusammenhang zwischen Messzeit und Frequenzauflösung dargestellt. Die zu erwartenden Frequenzen bewegen sich im Bereich zwischen 0 Hz bis 100 Hz für Seile und 0 Hz bis 200 Hz für die Zugstäbe. Um diese Frequenzen darzustellen, darf die Messzeit maximal 8 s bzw. 4 s betragen. Gleichzeitig ist aber auch davon die Frequenzauflösung abhängig.

7 Seilkalibrierungskurven

64

Würde man für die Seile das Gerät nur auf 4 s einstellen, so kann man eine Genauigkeit von 0,25 Hz erwarten, während bei 8 s die Auflösung 0,125 Hz beträgt. Die Einstellung des Messgerätes ist ein Kompromiss aus Messzeit, maximal darstellbarer Frequenz und Frequenzauflösung. Für Seile wurde eine Messdauer von 8 s verwendet, bei Zugstäben 4 s, wenn die Frequenzen die 100 Hz-Grenze überschritten.
Tabelle 8 Messzeit t in s 2 4 8 16 Zusammenhang Messzeit und Frequenzauflösung ∆t in ms 0,98 1,95 3,91 7,81 Tmin in ms 1,95 3,91 7,81 15,63 fmin in Hz 512 256 128 64 ωmin in rad/s 3216,991 1680,495 804,248 402,124 fmax in Hz 0,500 0,250 0,125 0,063 ωmax in rad/s 3,142 1,571 0,785 0,393

7.4 Empfindlichkeit der Ergebnisse
Es ist wichtig, eine Aussage über die Fehleranfälligkeit bzw. Genauigkeit der Ergebnisse zu treffen. Fehler können in vielfältiger Art auftreten. SCHWESINGER

et al. teilen Fehler in drei Kategorien ein: [SCH-90], [QUA-93] Systematische Fehler, die aus der Unvollkommenheit der Messeinrichtung, des Messverfahrens und des Messobjektes resultieren. Sie haben einen gleich bleibenden Wert mit bestimmtem Vorzeichen und verfälschen das Messergebnis.

-

-

Zufällige Fehler, die aus messtechnisch nicht erfass- und beeinflussbaren Änderungen des Messobjektes, der Messeinrichtungen und der Ablesung resultieren. Sie schwanken nach Wert und Vorzeichen und machen das Messergebnis unsicher.

-

Grobe Fehler infolge unkorrekter Arbeitsweise und nicht intakten Messgeräten. Sie sind durch geschultes Personal, richtige Handhabung der Messgeräte, korrekte Arbeitsweise vermeidbar und durch Plausibilitätskontrollen erkennbar.

Um Fehler bei den Messgeräten zu verkleinern, wurden zwei Dinge berücksichtigt. Bei der Erstellung der Seilkennlinien wurden zwei Messungen

7 Seilkalibrierungskurven

65

durchgeführt, einmal bei der Belastung und einmal bei der Entlastung. Aus diesen beiden Werten wurde das arithmetische Mittel gebildet. Mit diesen Kurven wurden dann die Messungen der Frequenzen am Modell in Kräfte umgerechnet. Auf eine statistische Auswertung mittels Standardabweichung, Varianz und Vertrauensbereich wurde verzichtet, da diese bei zwei Messwerten nicht aussagekräftig ist. Weiterhin wurden immer dieselben Geräte verwendet. Wenn ein systematischer Fehler auftrat, machte sich dieser aber bei der Seilkalibrierung und den Messungen am Modell nicht bemerkbar. Für die Untersuchung der Genauigkeit der Ergebnisse und den Einfluss einer Fehleraddition, kann die analytische Gleichung für die Frequenz eines Seiles in Abhängigkeit der Vorspannung verwendet werden. Für diese Betrachtung wird exemplarisch das Seil Position 13 verwendet. Parameter: Länge: Durchmesser: Gewicht: 2,4669 m 5 mm 0,001239 kN/m

In Tabelle 9 ist der Zusammenhang zwischen Frequenz, Vorspannkraft der analytischen Berechnung und die Addition eines Fehlers dargestellt. Das Messgerät kann auf verschiedene Messzeiten eingestellt werden. Würde man eine Messzeit von 2 s einstellen, so liegt die Frequenzabtastrate bei 0,5 Hz. Für oben gewähltes Beispiel würde sich dann ein Fehler von ±5 % für die Seilkraft ergeben, bezogen auf die analytische Lösung für genau 20 Hz. Bei einer Messzeit von 16 s kann der Fehler unter ±1 % begrenzt werden, die Abtastrate liegt bei 0,063 Hz. Weiterhin ist auch ersichtlich, dass der Fehler von der Größe der gemessenen Frequenz abhängig ist. Für kleinere Frequenzen würde sich der Fehler stärker bemerkbar machen als für größere.
Tabelle 9 Fehlereinfluss bei der Frequenzmessung für Pos. 13

Frequenz Fehler in Hz 20 20 20 20 20 in Hz 0,000 0,063 0,125 0,250 0,500

Fehler in % 0,000% 0,313% 0,625% 1,250% 2,500%

Frequenz in Hz 20,0000 20,0625 20,1250 20,2500 20,5000

Seilkraft in kN 1,2298 1,2375 1,2452 1,2608 1,2921

Fehler in kN 0,0000 0,0077 0,0154 0,0309 0,0623

Fehler in % 0,000% 0,626% 1,254% 2,516% 5,062%

7 Seilkalibrierungskurven

66

In 7.2 wird gezeigt, dass ein Unterschied zwischen analytischer Lösung und den experimentellen Werten auf Grund der zusätzlich eingebauten Masse besteht. Die experimentellen Werte verlaufen wesentlich flacher als die analytischen (Diagramm 4). In Tabelle 10 erfolgt exemplarisch die gleiche Fehlerbetrachtung für die experimentell ermittelten Werte des Seils Pos. 13. Trotz des Unterschieds der sich ergebenden Kräfte gibt es kaum einen Unterschied bei dem Fehlereinfluss.
Tabelle 10 Fehlereinfluss auf die experimentellen Werte, Pos. 13

Frequenz Fehler in Hz 20 20 20 20 20 in Hz 0,000 0,063 0,125 0,250 0,500

Fehler in % 0,000% 0,313% 0,625% 1,250% 2,500%

Frequenz in Hz 20,0000 20,0625 20,1250 20,2500 20,5000

Seilkraft in kN 5,4560 5,4870 5,5230 5,5940 5,7370

Fehler in kN 0,0000 0,0310 0,0670 0,1380 0,2810

Fehler in % 0,000% 0,568% 1,228% 2,529% 5,150%

7.5 Versuchsaufbau und -durchführung
Wie in Abschnitt 7.1 erwähnt, muss nun für alle 22 Seil- und Zugstabpositionen die Kalibrierung durchgeführt werden. Hierfür wurde ein Versuchsstand aufgebaut. Dieser bestand aus zwei Stützen, die in den vorhandenen Spannrinnen eingespannt wurden. An einer dieser Stütze befand sich eine Kraftmessdose, an der anderen Stütze ein hydraulisch gesteuerter Zylinder, durch den die Seile und Stäbe gespannt wurden. Die Seile und Zugstäbe wurden ab 1,0 kN bis zur zulässigen Kraft in 0,5-kN-Schritten belastet und die dazu gehörige Frequenz mittels eines Beschleunigungsaufnehmers gemessen. Der Versuchsstand ist in Abbildung 40 dargestellt.

7 Seilkalibrierungskurven

67

Kraftmessdose eingespannte Stütze

Beschleunigungsaufnehmer Hydraulikzylinder

Abbildung 40

Ansicht und Draufsicht des Versuchstandes

7.6 Versuchsergebnisse der Seilkalibrierung
Die Ergebnisse aller Positionen sind in Anhang A ersichtlich. Die Kräfte und die zugehörigen Frequenzen wurden bei Be- und Entlastung der Seile gemessen. Zwischen diesen Messwerten wurde das arithmetische Mittel gebildet. Diese Werte wurden in die Diagramme zu den mit SLANG berechneten Werten eingezeichnet. Man kann erkennen, dass sich die experimentellen Werte bei den Seilen gut durch die FE-Berechnung bestätigen lassen. Somit können diese Elemente ohne Einschränkung in der FE-Rechnung Verwendung finden, da sie die tatsächlichen Eigenschaften gut abbilden können. Exemplarisch wird die Kalibrierungskurve des Seils Pos. 9 in Diagramm 6 dargestellt. Weniger viel versprechend sind die Messwerte der Zugstäbe Pos. 6 und 21. Gerade bei den kürzeren und gleichzeitig dickeren Stäben konnten die Frequenzen nicht sehr genau bestimmt werden. Deutlich lässt sich das an Pos. 21 in Diagramm 7 zeigen. Die berechneten Werte liegen zwar sehr gut an den experimentellen Werten, doch gerade bei den Messungen traten Frequenz-Peaks nebeneinander auf. Dadurch kann man nicht genau die gemessene Frequenz einer Kraft zuordnen, weder bei den experimentellen noch bei den berechneten Werten.

7 Seilkalibrierungskurven

68

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 9
50 45 40 Frequenz in Hz 35 30 25 20 15 10 5 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Diagramm 6

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 9

Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos. 21
100 90 80 Frequenz in Hz 70 60 50 40 30 20 10 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang ohne Einspannung Messung 1 Messung 2 Messung 3

Diagramm 7

Frequenz-Kraft-Kurve Zugstab Pos. 21

Die anderen Zugstäbe lieferten eine bessere Übereinstimmung der Werte. Bei Pos. 3 und Pos. 17 in Diagramm 8 konnten die Frequenzen gut gemessen werden, aber die Vergleichsrechnung zeigte größere Abweichungen. Exemplarisch wurden bei Pos. 3 die Frequenzen berechnet, bei einem klei-

7 Seilkalibrierungskurven

69

neren Durchmesser von 7 mm anstatt 8 mm. Dadurch kann man sich den experimentellen Werten annähern. Dieser Schritt ist jedoch fraglich, weil die tatsächliche Abmessung von 8 mm vorhanden ist.
Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos.3
80 70 60

Frequenz in Hz

50 40 30 20 10 0 0,00

1,00

2,00

3,00

4,00 Laststufe in kN

5,00

6,00

7,00

8,00

SLang ohne Einspannung

Experiment

SLang d=7mm

Diagramm 8

Frequenz-Kraft-Kurve Zugstab Pos. 3

Insgesamt kann die Frequenzmessung für die Seile verwendet werden. Es bestehen Abweichungen zwischen experimentellen und rechnerischen Werten, die sehr klein sind. Für die Auswertung der Frequenzen aus den Belastungsversuchen werden die experimentellen Werte verwendet.

Gegensätzlich sieht es bei den Zugstäben aus. Teilweise lassen sich die Werte bestätigen, teilweise weichen sie voneinander ab. Dies kann an der Lagerung liegen. Vermutlich können die verwendeten Schäkel nicht immer ein Gelenk ausbilden.

8 Versuchsdurchführung

70

8

Versuchsdurchführung

8.1 Ablauf und Vorgehensweise
Für jeden Lastfall sollen die Knotenverschiebungen und die Änderung der Seilkräfte gemessen werden. Dafür wurde vor der Lasteintragung der Nullzustand sowohl der Seil- und Zugstabkräfte als auch der Geometrie gemessen und dann sukzessive je Laststufe erneut Messungen durchgeführt.

8.2 Lasten
Für den Versuchsablauf waren fünf Lastfälle vorgesehen. Um die eingeleite Last zu messen, wurden Kraftmessdosen (KMD) verwendet. Die Lasteinleitung erfolgte mittels weggesteuerten Wagenhebern, die an den Riegeln ansetzten. Zwischen Wagenheber und Riegel befanden sich die Kraftmessdosen (Abbildung 41). Die Wagenheber wurden jeweils auf die Verschiebung eingestellt, so dass die KMD die notwendige Kraft anzeigten. Die Last blieb konstant je Laststufe. Nach Abschluss der Messungen folgte die nächst höhere Laststufe. Bei der seitlichen Belastung (LF 3, 4 und 5) musste auch die Lasteintragung verändert werden. Weil sich das Modell verdreht, kann die Last nicht fixiert an einem Punkt eingetragen werden. Deshalb wurden an den Knotenpunkten Bleche befestigt, an denen die KMD entlang gleiten kann. Gleichzeitig wurde aber durch die Exzentrizität zur Stabachse ein Moment eingetragen, welches bei der Berechnung berücksichtigt werden muss (Abbildung 42 und Abbildung 43).

8 Versuchsdurchführung

71

Abbildung 41

Lasteinleitung

Wagenheber

Blech KMD

Abbildung 42

Lasteinleitung bei seitlicher Belastung

8.3 Verformungen
Das Versuchsmodell hat insgesamt zehn Knoten, die sich verschieben. Um diese Verschiebung aufzunehmen, wurde ein Tachymeter ZEISS ELTA R55 verwendet. Dieser kann x-, y- und z-Koordinaten messen und speichern. Für die Messung waren Reflexfolien notwendig, die jeweils an den Knotenpunkten befestigt wurden (Abbildung 43). Durch die freie Stationierung kann der Tachymeter beliebig aufgestellt werden. Zur Koordinatenbestimmung des Standpunktes wurden zwei Festpunkte verwendet, die am Auflagerrahmen fixiert und eingemessen waren. Gleichzeitig konnte die Orientierung des Koordinatensystems vom Tachymeter auf das der Voliere eingestellt werden. Die Winkelmessgenauigkeit liegt bei 1,5 mgon und einer Streckenmessgenauigkeit von 5 mm + 3 ppm.

8 Versuchsdurchführung

72

Abbildung 43

Reflexfolie und Lasteinleitungspunkt Knoten 12

8.4 Einstellen der Vorspannkräfte
Ein Problem war die genaue Einstellung der Vorspannkräfte im Modell. Dies erwies sich als nicht so einfach wie anfangs vermutet. Die Spannschlösser waren nur bedingt für das Einstellen der großen Kräfte geeignet. Das Edelstahlmaterial ist sehr weich, so dass schnell Verschleißerscheinungen auftraten, die das Justieren erschwerten. Über die Kräfte der Zugstäbe konnte keine genaue Aussage getroffen werden. Die Frequenzen der Stäbe ließen sich im Kalibrierungstest teilweise gut messen, doch schwankten die Werte im Versuchsmodell erheblich. Die genaue Kraft in den Zugstäben konnte nicht mit Sicherheit gemessen werden bzw. die Frequenzen deuteten auf Kräfte hin, die oberhalb der zulässigen Kräfte der Stäbe lagen. Um ein Materialversagen zu vermeiden, wurden die Seile nicht mit der geplanten Vorspannung eingestellt. Dies muss im Nachgang bei der Verifizierung der Ergebnisse mit den Computerberechnungen berücksichtigt werden. Das Einbringen der Vorspannkräfte muss nach einem Spannplan erfolgen. Bei dem Versuchsaufbau zeigte sich, dass nicht jede Vorspannstrategie zum Ziel führt. Im ersten Anlauf wurden die Seile nacheinander mit der gewünschten Vorspannkraft eingestellt. Nachdem alle Positionen justiert waren, begann die Einstellung von vorne, weil sich die Kräfte durch das Verstellen der anderen Seile wieder verändert hatten. Der Weg, der zum Ziel führte, war,

8 Versuchsdurchführung

73

dass in mehreren Etappen nur immer ein Bruchteil der Vorspannung eingestellt wurde. Erst wurde mit dem 0,8-fachen der Kräfte begonnen und dann nach Durchgang aller Positionen in 5%-Schritten die nächst höhere Stufe eingestellt. So konnten einigermaßen die gewünschten Kräfte in den Seilen erreicht werden. In Diagramm 9, Diagramm 10 und Diagramm 11 ist der Verlauf der Frequenzen während der Einstellung dargestellt. Die Kurve „Zielwerte“ ergibt sich aus der 5%-Steigerung der Frequenz von 80% bis zur gewünschten Zieleinstellung bis 100%. Die gestrichelte Linie zeigt die Änderung der Frequenz.

Frequenz-Verlauf Seil Pos. 9 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz
24,00 23,50 23,00 Frequenz in Hz 22,50 22,00 21,50 21,00 20,50 20,00 75,00

80,00

85,00

90,00

95,00

100,00

105,00

Frequenzstufe in %
Zielw erte Eingestellte Werte

Diagramm 9

Frequenz-Verlauf Seil Pos.9 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz

8 Versuchsdurchführung

74

Frequenz-Verlauf Seil Pos. 10 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz
20,50 20,00 19,50 Frequenz in Hz 19,00 18,50 18,00 17,50 17,00 16,50 75,00

80,00

85,00

90,00

95,00

100,00

105,00

Frequenzstufe in %
Zielw erte Eingestellte Werte

Diagramm 10

Frequenz-Verlauf Seil Pos.10 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz

Frequenz-Verlauf Seil Pos. 11 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz
27,00

25,00

Frequenz in Hz

23,00

21,00 19,00

17,00

15,00 75,00

80,00

85,00

90,00

95,00

100,00

105,00

Frequenzstufe in %
Zielw erte Eingestellte Werte

Diagramm 11

Frequenz-Verlauf Seil Pos.11 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz

9 Versuchsergebnisse

75

9

Versuchsergebnisse

9.1 Lastfall 1
An den Punkten 13 und 14 wurde jeweils eine horizontale Kraft in y-Richtung in Laststufen von 0,1 kN eingetragen. Das Lastregime lag zwischen 0 und 0,5 kN. Das Modell wurde symmetrisch belastet und die Verformungen in

y-Richtung stellten sich etwa gleich groß ein. Anhand der KraftVerschiebungs-Kurve im Diagramm 12 kann man sehr gut das lineare Verhalten erkennen. Bei Laststufe 0,1 ist ein Knick zu sehen. Der Knick kann vermutlich durch Setzungen in den Anschlüssen verursacht worden sein. Danach gibt es eine lineare Antwort des Modells. Dies kann auf den linearisierten Bereich in der Seilkennlinie zurückgeführt werden, der sich bei größerer Vorspannkraft ergibt (siehe Abschnitt 5.3). Exemplarisch wird in Diagramm 12 die Kraft-Verschiebungs-Kurve der Punkte 11 und 12 dargestellt. Die Kurven der anderen Punkte sind im Anhang B1 zu finden.
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 Y und 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Knoten 11 Y Knoten 12 Y

Diagramm 12

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 und 12 in y

9 Versuchsergebnisse

76

In Abbildung 44 ist die Verschiebungsfigur dargestellt. Wegen der Übersichtlichkeit werden nur die Riegel und Stützen dargestellt. Die gestrichelte Figur zeigt das Modell im unverformten Zustand. Die maximale Verschiebung ergibt sich zu 6,5 cm in y-Richtung.
15 11 16 12

7 9

8 10

13 Abbildung 44 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,4

14

9.2 Lastfall 2
Das Modell wurde am Knoten 13 in y-Richtung belastet. Nur die Punkte auf der belasteten Seite verschieben sich nennenswert in y -Richtung. Eine deutliche Verschiebung in x-Richtung ergibt sich nur an den Knoten 11,12 und 15,16. Aus der Kombination dieser x - und y -Werte ergibt sich eine Verdrehung des Modells, dargestellt in Abbildung 45. Im Bereich der Stützen ist das Modell wesentlich steifer als im vorderen Teil. Vorne befinden sich keine sich kreuzenden Seile, die als Aussteifungsverband dienen und Verformungen reduzieren könnten. Deshalb verlagert sich der Schubmittelpunkt in den hinteren Bereich. Bei einer exzentrischen Belastung ergibt sich eine Verdrehung des Modells um die z-Achse mit den größten Verschiebungen im vorderen Teil, da diese den größten Abstand zum Schubmittelpunkt haben.

9 Versuchsergebnisse 15 11 16 12

77

7 9

8 10

13 Abbildung 45 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5

14

In Diagramm 13 erkennt man wieder den linearen Verschiebungsast. Während sich der Punkt 15 auf der belasteten Seite in y-Richtung verformt, bleibt Punkt 16 nahezu auf der Ausgangsposition. Weitere Verschiebungskurven sind in Anhang B3 dargestellt.

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 Y und 16 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,02

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

Verschiebung in m
Knoten 15 Y Knoten 16 Y

Diagramm 13

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in y

9 Versuchsergebnisse

78

9.3 Lastfall 3
Das Modell wurde am Knoten 12 und 10 in horizontaler x-Richtung belastet. Hier lässt sich auch wieder in Abbildung 46 deutlich die Verdrehung des Modells erkennen. Obwohl gleich hohe Lasten eingetragen werden, sind die Verformungen im vorderen Teil größer als im hinteren Bereich bei den Stützen. Dies bestätigt wieder die Feststellung, dass das Modell im hinteren Bereich wesentlich steifer ist. Gleichzeitig muss in diesem Lastfall die veränderte Lasteinleitung berücksichtigt werden. In Abschnitt 8.2 wird beschrieben, dass gleichzeitig ein Stabendmoment eingetragen wird, das auch bei den Berechnungen

berücksichtigt werden muss. Dargestellt in Diagramm 14 sind die Verschiebungen in x-Richtung der Knoten 15 und 16. Die Verformungen stellen sich in etwa gleicher Höhe ein. Weitere Kurven sind im Anhang B5 abgebildet.
15 11 16 12

7 9

8 10

13 Abbildung 46 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5

14

9 Versuchsergebnisse

79

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 X und 16 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Knoten 15 X Knoten 16 X

Diagramm 14

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in x

9.4 Lastfall 4
Das Modell wurde nur an Knoten 12 in horizontaler x-Richtung belastet. Man kann die Verdrehung erkennen, die aus dieser Belastung resultiert (Abbildung 47).
15 11 16 12

7 9

8 10

13 Abbildung 47 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5

14

Die Verformungen in Diagramm 15 bei den Knoten 15 und 16 in x-Richtung verlaufen in gleicher Höhe, allerdings nicht-linear. Aus Diagramm 15 und Diagramm 16 ist die Verdrehung ersichtlich. Die Werte in x- und y-Richtung

9 Versuchsergebnisse

80

nehmen gleichzeitig zu, aber mit unterschiedlichem Anstieg. Hier kann das durch die Belastung eingetragene Moment einen Einfluss auf die Verformungen haben. Weitere Kurven sind in Anhang B7 dargestellt.

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 X und 16 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Knoten 15 X Knoten 16 X

Diagramm 15

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in x

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 Y und 16 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,06

-0,04

-0,02

0,02

0,04

0,06

Verschiebung in m
Knoten 15 Y Knoten 16 Y

Diagramm 16

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in y

9 Versuchsergebnisse

81

9.5 Lastfall 5
In diesem Lastfall wurde der Knoten 10 in negativer x-Richtung belastet. Die Verformungen waren sehr gering, wie aus Abbildung 48 zu erkennen ist. Deswegen begann die Belastung bei 0,2 kN und wurde in fünf Lastschritten gesteigert.
15 11 16 12

9

7

8 10

13 Abbildung 48 Verschiebungsfigur Laststufe 0,6

14

Dies bestätigt die Vermutung, dass sich das ganze Modell im hinteren Teil sehr steif verhält. In diesem Bereich sind auch die Zugstäbe und sich kreuzende Seile angeordnet. In Diagramm 17 kann man die geringen Verschiebungen sehen. Sie betragen maximal 1,5 cm, welche, verglichen mit den anderen Lastfällen, klein sind.

9 Versuchsergebnisse

82

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 X und 8 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Knoten 7 X Knoten 8 X

Diagramm 17

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 und 8 in x

10 Vergleichsrechnungen

83

10 Vergleichsrechnungen
Nachdem die Versuche durchgeführt und ausgewertet wurden, ist es notwendig, Vergleichsrechnungen mit SLANG durchzuführen. Deshalb wurden verschiedene FE-Modelle erstellt, die im Einzelnen beschrieben und in Abschnitt 11 mit den experimentellen Werten verglichen werden. Ziel ist es, durch die experimentellen Werten die FE-Modelle zu bestätigen oder etwaige Fehler bei der Modellierung oder den Annahmen zu finden und deren Einfluss zu verifizieren. Alle Vergleichsdiagramme befinden sich im jeweiligen Anhang B1-B10. Wie in Abschnitt 8.4 beschrieben wurde, weichen die eingestellten Vorspannkräfte von den ursprünglich geplanten Kräften ab. Um aber die experimentellen Werten mit den Computerberechnungen vergleichen zu können, wurde versucht, einen Vorspannvektor für die FE-Modell einzugeben, so dass dieser den Vorspannkräften im Versuch entspricht.

10.1 Manuelle Eingabe der Vorspannkräfte
Es stehen aus den Versuchen die Vorspannkräfte in den Seilen zur Verfügung. Diese sind unter Eigengewicht gemessen worden. Jetzt muss in der FE-Rechnung versucht werden, diese Kräfte einzustellen. Dies geschieht, wie in Abschnitt 5.6 erläutert, durch den Vorspannvektor t0. Dieser Vektor enthält aber Kräfte, die am unverformten und unbelasteten System aufgestellt werden. Dann erst beginnt die Berechnung mit Eigengewicht und Vorspannung. Das bedeutet, man muss den Vorspannvektor so einstellen, dass nach Abschluss der Berechnung die berechneten Seilkräfte mit den experimentellen Seilkräften übereinstimmen. Um diese Anpassung des Vektors zu automatisieren, wurde eine Berechnungsschleife CALC.S (Anhang C) erstellt, die nach jedem Rechenschritt die Differenz zwischen den Kräften automatisch in dem Vektor anpasst. Im Folgendem soll der Ablauf kurz erläutert und in Abbildung 49 als Struktogramm dargestellt werden.

10 Vergleichsrechnungen

84

Zunächst wird ein Vorspannvektor v0 definiert, der die Startwerte für das Vorspannen der Elemente enthält. Der Experimentvektor e0 enthält die gemessenen Kräfte aus dem Experiment. Und im Ergebnisvektor b0 werden die Kräfte aus der nicht-linearen Berechnung abgelegt. Im experimentellen Versuch wurden nur die Seile vorgespannt. Deswegen werden auch nur die Seile der Struktur mit dem Vektor v0 vorgespannt und die nicht-lineare Berechnung beginnt. Nach Abschluss der ersten Berechnung werden für jede Position die Seilkräfte ausgelesen und im Vektor b0 gespeichert. Anschließend wird die Differenz ∆eb zwischen Experimentvektor e0 und Ergebnisvektor b0 gebildet. Im nächsten Iterationsschritt ergibt sich der Vorspannvektor v1 aus der Addition von v0 mit 0,5 · ∆eb. Der Faktor 0,5 wurde aus Gründen der Konvergenz gewählt. Und die Schleife beginnt von vorne.

ei = ei −1 + 0,5 · ∆ebi −1
Vorspannen mit Vektor ei

Nicht-lineare Berechnung mit TENSNLOPEN.S i = 1…n Ergebnisvektor bi

Differenzvektor ∆ebi

∆ebi = ei − bi

Abbildung 49

Struktogramm CALC.S

Das Erstellen des manuellen Vorspannvektors erfolgt für jedes FE-Modell. Bei 20 Iterationsschritten zeigte sich eine gute Konvergenz. Nur bei dem Modell mit eingebauten Hebelarmen wurde die Zahl der Iteration auf 75 erhöht und nur 0,25 · ∆eb addiert (Abschnitt 10.5).

10 Vergleichsrechnungen

85

10.2 Vergleichsrechnung Modell TRUSS
Dieses Modell entspricht dem Modell, mit dem die Vorberechnung erfolgte. Nur mussten jetzt die Vorspannkräfte, wie beschrieben, manuell angepasst werden. In Tabelle 11 sind die berechneten Werte mit den experimentellen gegenübergestellt. Die erste Spalte enthält den Vorspannvektor aus den Vorberechnungen für das Versuchsmodell (Abschnitt 6.1). In der dritten Spalte stehen die Vorspannkräfte, die sich aus der Berechnung mit CALC.S ergeben haben. Und in der vierten Spalte sind die Elementkräfte nach der nicht-linearen Berechnung enthalten. Die fünfte Spalte enthält die experimentellen Werte. Es wurden die prozentuale Abweichung erstellt und die Durchschnittsabweichung berechnet. Man kann erkennen, dass die Ergebnisse insgesamt gut zu den experimentellen Werten passen, die Einzelabweichung beträgt maximal 10%. Es lässt sich aber auch die große Differenz zwischen den Kräften der Zugstäbe erkennen. Dies ist ein Indiz dafür, dass die gemessenen Werte der Zugstäbe fehlerbehaftet sind. In folgenden Abschnitten wird dieses Modell als das „TRUSS-Modell“ bezeichnet.
Tabelle 11 Ergebnisübersicht für Modell TRUSS
Position Vorspannung aus Vorberechnung in N 1.925 4.697 2.021 1.463 8.233 2.957 6.126 3.883 1.331 5.089 5.088 5.005 5.003 1.921 4.690 2.020 1.454 2.943 8.228 6.124 1.323 3.877 Typ Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil Seil Seil Seil Seil Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil Vorspannung Elementkräfte Elementktäfte Abweichung Abweichung aus CALC.S nach CALC.s Experiment Berechn/Exp Berechn/Exp in % in N in N in N in % 1.309 1.576 1.495 105% 3.812 4.866 78% 756 1.731 1.602 108% 2.947 1.461 1.535 95% 6.172 13.400 46% 2.447 5.763 42% 5.343 6.381 84% 4.168 2.126 2.247 95% 2.302 1.246 1.270 98% 3.674 4.295 4.161 103% 1.243 4.300 3.932 109% 7.950 3.987 4.242 94% 8.223 3.986 4.268 93% 1.004 1.580 1.468 108% 3.808 5.145 74% 623 1.728 1.588 109% 2.849 1.474 1.553 95% 2.472 5.819 42% 6.173 13.400 46% 5.339 7.440 72% 3.033 1.254 1.344 93% 4.055 2.140 2.244 95% Durchschnitt 100,10% 60,62%

1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24

10 Vergleichsrechnungen

86

10.3 Vergleichsrechnung Modell ROD-Gelenkig
In diesem Modell wurde anstatt des Elements GEOTRUSS das Element GEOROD für die Zugstäbe verwendet. Der Anschluss bleibt weiterhin gelenkig gelagert. Der Unterschied beider Elemente liegt an dem Biegesteifigkeitsanteil, den die GEOROD-Elemente besitzen. Bei der Auswertung der Verformungen und Kräfte ergeben sich kaum Unterschiede zum Modell „TRUSS“ (Tabelle 12). Grund dafür ist, dass die Zugstäbe nur als Pendelstäbe eingebaut sind, und so keine Biegung aufnehmen und auf andere Bauteile übertragen können. Es entstehen aber Biegemomente aus Eigengewicht, die sich aber auf die Berechnungen kaum auswirken. Deswegen wird auf die Darstellung der Kraft- und Verschiebungskurven verzichtet und auf Abschnitt 10.2 verwiesen.
Tabelle 12 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Gelenkig
Position Vorspannung aus Vorberechnung in N 1.925 4.697 2.021 1.463 8.233 2.957 6.126 3.883 1.331 5.089 5.088 5.005 5.003 1.921 4.690 2.020 1.454 2.943 8.228 6.124 1.323 3.877 Typ Vorspannung Elementkräfte Elementkräfte Abweichung Abweichung aus CALC.S nach CALC.S Experiment Berechn/Exp Berechn/Exp in % in N in N in N in % 1.091 1.577 1.495 105% 3.822 4.866 79% 570 1.731 1.602 108% 2.963 1.453 1.535 95% 6.178 13.400 46% 2.441 5.763 42% 5.337 6.381 84% 4.579 2.131 2.247 95% 2.184 1.247 1.270 98% 3.503 4.284 4.161 103% 454 4.289 3.932 109% 8.460 3.999 4.242 94% 8.793 4.000 4.268 94% 823 1.579 1.468 108% 3.817 5.145 74% 425 1.728 1.588 109% 2.870 1.466 1.553 94% 2.465 5.819 42% 6.178 13.400 46% 5.333 7.440 72% 2.867 1.253 1.344 93% 4.448 2.147 2.244 96% Durchschnitt 100,07% 60,62%

1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil Seil Seil Seil Seil Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil

10 Vergleichsrechnungen

87

10.4 Vergleichsrechnung Modell ROD-Eingespannt
Die Zugstäbe werden als GEOROD-Elemente modelliert, die einen starren Anschluss an den Riegeln und Stützen haben. Nachdem die Berechnungen mit gelenkigem Anschluss sich stets weicher verhielten, wurde angenommen, dass die Schäkel eine teilweise starre Lagerung bewirken. Zwar besitzen diese eine gelenkige Lagerung, aber nur in einer Achse. Diese Achsen lagen aber im eingebauten Zustand nicht parallel, so dass sich dadurch eine Einspannwirkung bemerkbar machte. Mit diesem Schritt konnten die rechnerischen Werte an die experimentellen Werte weiter angenähert werden, aber dies war für die Verformungs- und Kraftauswertung noch nicht befriedigend genau (siehe Abschnitt 11). Dieses Modell wird in folgenden Abschnitten als Modell „ROD-Eingespannt“ bezeichnet. Die Übersicht der eingestellten Kräfte ist in Tabelle 13 dargestellt.
Tabelle 13 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Eingespannt
Position Vorspannung aus Vorberechnung in N 1.925 4.697 2.021 1.463 8.233 2.957 6.126 3.883 1.331 5.089 5.088 5.005 5.003 1.921 4.690 2.020 1.454 2.943 8.228 6.124 1.323 3.877 Typ Vorspannung Elementkräfte Elementkräfte Abweichung Abweichung aus CALC.S nach CALC.S Experiment Berechn/Exp Berechn/Exp in % in N in N in N in % 1.027 1.579 1.495 106% 3.835 4.866 79% 858 1.695 1.602 106% 2.768 1.464 1.535 95% 6.160 13.400 46% 2.542 5.763 44% 5.289 6.381 83% 4.838 2.102 2.247 94% 1.832 1.282 1.270 101% 3.349 4.273 4.161 103% 311 4.276 3.932 109% 8.244 4.021 4.242 95% 8.567 4.023 4.268 94% 761 1.581 1.468 108% 3.829 5.145 74% 718 1.692 1.588 107% 2.668 1.478 1.553 95% 2.566 5.819 44% 6.164 13.400 46% 5.283 7.440 71% 2.511 1.289 1.344 96% 4.687 2.122 2.244 95% Durchschnitt 100,11% 60,91%

1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil Seil Seil Seil Seil Seil Zugstab Seil Seil Zugstab Zugstab Zugstab Seil Seil

10 Vergleichsrechnungen

88

10.5 Vergleichsrechnung Modell ROD-Eingespannt-Hebelarm
Zusätzlich zum starren Anschluss wurde der Versatz modelliert, der sich aus den Anschlusskonstruktionen ergab (Abbildung 26). Dafür wurden an den Knotenpunkten zusätzliche GEOROD-Elemente biegesteif angebracht und in Richtung der Seilachsen ausgerichtet. Diese eingebauten Hebelarme wurden mit sehr hohem E-Modul und sehr kleinem Gewicht belegt. Gleichzeitig wurde bei den Lastfällen 3 und 4 ein Stabendmoment aufgebracht, dass die Ausmitte der Lasteinleitung berücksichtigen sollte (Abschnitt 8.2). Auffällig ist aber, dass bei Position 9 eine negative Vorspannkraft notwendig ist. Tabelle 14 zeigt aber auch, dass sich nach der Berechnung die gewünschte Kraft einstellte.
Tabelle 14 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Eingespannt-Hebelarm
Position Vorspannung aus Vorberechnung in N 1.925 4.697 2.021 1.463 8.233 2.957 6.126 3.883 1.331 5.089 5.088 5.005 5.003 1.921 4.690 2.020 1.454 2.943 8.228 6.124 1.323 3.877 Typ Vorspannung Elementkräfte aus CALC.S aus CALC.S in N in N 147 1.666 3.867 2.484 1.578 6.721 1.404 6.165 2.870 4.809 -492 2.498 6.381 1.185 3.915 4.204 228 4.161 10.102 4.066 11.319 4.034 120 1.627 3.832 2.017 1.588 5.683 1.451 2.904 6.126 4.837 6.721 1.244 561 2.443 Elementkräfte Experiment in N 1.495 4.866 1.602 1.535 13.400 5.763 6.381 2.247 1.270 4.161 3.932 4.242 4.268 1.468 5.145 1.588 1.553 5.819 13.400 7.440 1.344 2.244 Durchschnitt Abweichung Abweichung Berechn/Exp Berechn/Exp in % in % 111% 79% 99% 91% 46% 50% 75% 111% 93% 101% 106% 96% 95% 111% 74% 100% 93% 50% 46% 65% 93% 109% 100,62% 60,72%

1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Seil Gewinde Seil Seil Gewinde Gewinde Gewinde Seil Seil Seil Seil Seil Seil Seil Gewinde Seil Seil Gewinde Gewinde Gewinde Seil Seil

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

89

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung
Im folgenden Abschnitt werden exemplarisch für jeden Lastfall die KraftVerformungs-Kurven und die Kraft-Verlaufs-Kurven dargestellt. In jedem Diagramm werden die experimentellen Werte mit drei berechneten Werten verglichen.

11.1 Auswertung Lastfall 1
Im Lastfall 1 treten die dominanten Verformungen in y-Richtung auf. Die Verformungen in x-Richtung betragen maximal 1,5 cm. In Diagramm 18 ist der Verschiebungsverlauf von Knoten 9 in y dargestellt. Die „TRUSS-Linie“ verläuft wesentlich flacher als die anderen Kurven, so dass die Steifigkeiten nicht richtig berücksichtigt werden. Die experimentelle Kurve liegt zwischen den beiden „ROD-Modellen“. Quantitativ ist die Differenz nicht groß, doch ist der Anstieg unterschiedlich. Ähnlich sieht es bei Knoten 12 und 13 aus (Diagramm 19 und Diagramm 20). Die experimentelle Kurve liegt zwischen den beiden ROD-Kurven. Weitere Kurven werden in Anhang B1 dargestellt.
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,6 0,5 0,4
Kraft in kN

0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 18

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 in y

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

90

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 19

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 20

Kraft-Verschiebungs-Kurve 13 in y

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

91

In Diagramm 21 ist der Kraft-Verlauf des Seil-Position 1 dargestellt. Der Verlauf aller Kurven ist sehr ähnlich. Der Schnittpunkt mit der y-Achse ergibt sich aus unterschiedlichen Vorspann-Kräften, die mit der Routine CALC.S (Abschnitt 10.1) ermittelt wurden. Die „ROD-Modelle“ zeigen ähnliches Verhalten wie das Versuchsmodell. Der Einfluss der Einspannung der Zugstäbe ist erkennbar, das „TRUSS-Modell“ ist wesentlich weicher. Gegensätzliches zeigt Diagramm 22. Hier kann die „TRUSS-Kurve“ das Verhalten der experimentellen Kurve besser abbilden, während die beiden „ROD-Kurven“ deutlich abweichen. Diagramm 23 zeigt den Kraftverlauf des Zugstabes Pos. 20. Die gemessenen Werte liegen deutlich oberhalb der berechneten Werte. Aber der Verlauf ist parallel. Weitere Kurven werden in Anhang B2 dargestellt.
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1
2500

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 21

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

92

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10
1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 22

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10

Kraft-Verlauf-Kurve Gewinde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Diagramm 23

Kraft-Verlauf-Kurve Zugstab Pos. 20

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

93

11.2 Auswertung Lastfall 2
Im Lastfall 2 wurde die linke Seite des Modells belastet. Die Verformungen des Modells sind in Abbildung 45 in Abschnitt 9.2 dargestellt. An diesem Bild sieht man, dass nur die Knoten auf der linken Seite (ungerade Nummern) merklich Verschiebungen in x-Richtung erfahren. Aus Diagramm 24 erkennt man wieder, dass das „TRUSS-Modell“ zu weich ist, während sich die anderen Kurven ähneln. Insbesondere die Kurve „ROD eingespannt“ verläuft parallel zu den experimentellen Werten. Daraus kann man schließen, dass für diesen Lastfall für die Zugstäbe Einspannungen an ihren Lagern anzunehmen sind. Weiterhin deutet die Parallelität auf gleiche Steifigkeitsverhältnisse hin. Derselbe Effekt lässt sich auch für die Knoten 11

y, 13 y und 15 y feststellen (Diagramm 25, Diagramm 26 und Anhang B3).
Ähnlich verhalten sich die Verschiebungen in x-Richtung, dargestellt in Diagramm 27 und Diagramm 28, wobei hier eine Tendenz zur Kurve „ROD mit Hebel“ zu sehen ist.
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 24

Kraft-Verschiebungs-Kurve 7 in y

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

94

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 25

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in y

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 Y
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 26

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 in y

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

95

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 27

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 X
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 28

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 in x

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

96

Dasselbe Verhalten findet sich auch wieder in den Kraft-Verlauf-Kurven. Sowohl im Diagramm 29 als auch im Diagramm 30 besitzen die Kurven einen ähnlichen Anstieg. Weitere Kurven werden in Anhang B4 dargestellt.
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 29

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9
3500 3000 2500 Kraft in N 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 30

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

97

Insgesamt kann man feststellen, dass der Verlauf der Verformungen und der Kräfte gut durch die ROD-Modelle darstellbar sind, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Das TRUSS-Modell kann dies nicht. Der Einfluss der Zugstäbe ist sehr groß, weil sie teilweise Lagerungen besitzen, die einer Einspannung ähneln. Weiterhin müssen auch die Versätze der Anschlüsse berücksichtigt werden. Einschränkungen müssen bei dem Kräfte-Verlauf der Zugstäbe hingenommen werden. Die gemessenen Kräfte zeigen nicht immer den gleichen Verlauf, andererseits konnten mit der Frequenzmessung keine zuverlässigen Werte ermittelt werden.

11.3 Auswertung Lastfall 3
Die Lasteinleitung erfolgte an den Punkten 10 und 12 in negativer xRichtung. Bei Lastfall 3 treten zwei Effekte auf. Zum einen ähneln die Verschiebungen der Knoten der Last abgewandten linken Seite besser den berechneten Werten und zum anderen verhält sich das Modell im hinteren Bereich wesentlich steifer bei allen Berechnungen, insbesondere in der xRichtung. In Diagramm 31 ist die Verschiebung des Knoten 11 (lastabgewandte Seite) in y-Richtung dargestellt. Die „Experiment-Kurve“ verhält sich ähnlich dem „ROD mit Hebel“- Modell. Ähnliches Verhalten ist auch bei den anderen Knoten auf der linken Seite zu erkennen. Diagramm 33 bestätigt die Behauptung, dass sich die Werte auf der last-zugewandten Seite schlechter abbilden lassen. In x-Richtung kann keine Annäherung der berechneten an die experimentellen Werte erreicht werden. Diagramm 33 und Diagramm 34 zeigen, dass alle Kurven unterschiedliche Steigungen besitzen, sowohl für die linke als auch rechte Seite. Der Widerstand des Modells ist wesentlich größer als der der berechneten Computer-Modelle. Weitere Kurven befinden sich in Anhang B5.

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

98

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 31

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in y

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 32

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

99

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 33

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in x

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 34

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

100

Der Kräfte-Verlauf lässt sich teilweise sehr gut abbilden. Bei den DiagonalSeilen 11,12 und 13,14 sieht man, dass sie die horizontale Kraft aufnehmen. Das eine Seil nimmt Zugkräfte auf, das andere vermindert seine Zugkräfte (Diagramm 35 und Diagramm 36). Eine Ausnahme bilden die Seile 9, 10 und 19. Hier treten keine Gemeinsamkeiten zu den berechneten Werten auf. Es gibt deutliche Abweichungen (Diagramm 37, Anhang B6). Ursache dafür kann der Vorspanngrad sein. Bei der Dimensionierung der Seile wurde von einer höheren Vorspannkraft ausgegangen. Diese wurde aber nicht eingestellt. In Abschnitt 5.3 wurde die Seilkennlinie vorgestellt. Wenn nun die Kraft relativ gering ist, rutscht der Auslastungsbereich in den unteren linearisierten Bereich. Dadurch verändert sich die Seilcharakteristik, es wird wesentlich weicher und nimmt weniger Kraft auf bzw. hat einen anderen Kraftanstieg. Weitere Kurven sind in Anhang B6 abgebildet.

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 35

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 11

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

101

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 12
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 36

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 12

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 37

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

102

11.4 Auswertung Lastfall 4
In diesem Lastfall zeigt sich ebenfalls, dass die Verschiebungen auf der der Last abgewandten Seite bessere Übereinstimmungen zeigen. Dargestellt in den Diagramm 38 und Diagramm 39 ist die Verschiebung des Knoten 12, an dem die Last aufgebracht wurde. Die „Experiment“-Kurve besitzt einen stärkeren Anstieg als die anderen Kurven. Die Kurve „ROD mit Hebel“ kann die gemessenen Werte noch am besten annähern, doch zeigen sich Abweichungen. Wiederum bestätigt sich, dass die „TRUSS-Kurve“ die experimentellen Werte nicht abbilden kann.
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 38

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x

Die berechneten Werte in x-Richtung sind immer größer und zeigen unterschiedliches Verformungsverhalten der Computer-Modelle. Teilweise zeigen die y-Werte besseres Verhalten, wie z.B. die Position 15 (Diagramm 40 und Diagramm 41). Hier ist der Anstieg in etwa gleich. Weitere Kurven sind im Anhang B7 dargestellt.

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

103

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 39

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 X
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

0 0,000

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 40

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 in x

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

104

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

0 0,00

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 41

Kraft-Verlauf-Kurve Knoten 15 in y

Bei den Kraft-Verlauf-Kurven sieht man, dass der Verlauf teilweise sehr gut beschreibbar ist. Diagramm 42 zeigt den Kraft-Verlauf des Seiles Pos. 4. Hier liegen die Kurven „Experiment“ und „ROD mit Hebel“ aufeinander. Ähnlich sieht es für die anderen Diagramme aus (s. Anhang B8). Die Positionen 19 und 23 zeigen unterschiedliches Verhalten. Diese Seile befinden sich auf der unbelasteten Seite des Modells. Die Verläufe haben einen abweichenden Anstieg zu den berechneten Werten (Diagramm 43). Dies kann wieder mit dem Vorspanngrad der Seile und der Seilkennlinie zusammenhängen. Die „TRUSS-Rechnung“ weicht wieder deutlich von den anderen Werten ab. Weitere Kurven sind in Anhang B8 abgebildet.

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

105

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 42

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 4

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 19
3000 2500 2000
Kraft in N

1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Diagramm 43

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 19

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

106

11.5 Auswertung Lastfall 5
In diesem Lastfall wurde der hintere Riegel am Punkt 10 belastet. Das Modell verhielt sich sehr steif. Die gemessenen Verformungen lagen maximal bei 1,5 cm. Auch der Computer zeigte, dass die Verschiebungen nur sehr gering sein würden. Die Kurven weichen quantitativ kaum voneinander ab, doch besitzen sie unterschiedliche Anstiege. Diagramm 44 und Diagramm 45 zeigen die Verschiebungen in x-Richtung im hinteren Bereich. Punkt 8 ist der Stützenkopf auf der der Last zugewandten Seite und Punkt 10 der Lasteinleitungspunkt. Hier sieht man ein lineares Verhalten, aber das Modell ist steifer als berechnet. Gerade bei Punkt 10 gibt es eine kaum messbare Verformung. Auf die anderen Kurven im Anhang B9 sei verwiesen.
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 8 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 44

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 8 in x

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

107

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 10 X
0,7 0,6 0,5
Kraft in kN

0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 45

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 10 in x

Der Kraftverlauf lässt sich wieder gut abbilden, bis auf die Positionen 9 und 10. Hier weichen die Werte ab, wie es auch schon in Lastfall 3 der Fall war. Die Auswertung für Position 4 zeigt wieder eine gute Übereinstimmung mit den berechneten Werten, wie es auch bei anderen Positionen der Fall ist (Diagramm 46). Aus Diagramm 47 ist der unterschiedliche Verlauf der Kurven ersichtlich. Alle berechneten Kurven zeigen eine Verringerung der Zugkraft, während die gemessenen Werte ansteigen. Weitere Kurven befinden sich in Anhang B10.

11 Vergleich zwischen Experiment und Berechnung

108

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 46

Kraft-Verlauf Kurve Seil Pos. 4

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10
1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Diagramm 47

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10

12 Zusammenfassung und Ausblick

109

12 Zusammenfassung und Ausblick
Im Ergebnis dieser Arbeit ist es gelungen, den Nachweis zu erbringen, dass Tensegrity-Modelle mit dem Softwarepaket SLANG und denen von Herrn Dr. VEIT BAYER erstellten Algorithmen berechnet werden können. Es zeigt sich aber auch, dass die Anschlüsse im Versuchsmodell einen großen Einfluss auf die Systemsteifigkeit haben. Dies wurde auch bei anderen Experimenten festgestellt (siehe Abschnitt 1.3). Es gibt Unterschiede zwischen den getroffenen Idealisierungen, z.B. für eine gelenkige Lagerung, und den tatsächlich vorhandenen Lager-Eigenschaften. Bei der Erstellung des FE-Modells muss sorgfältig gearbeitet werden, da sonst Abweichungen in der Berechnung auftreten können. Dies konnte durch Erstellen unterschiedlicher ComputerModelle in dieser Arbeit gezeigt werden. Nun ist die Frage, wie sich derartige Abweichungen auf die Tragfähigkeit dieser Strukturen auswirken. Der Kraft-Verlauf in den Seilen kann gut nachvollzogen werden, so dass hier kein plötzliches Versagen zu erwarten ist. Die biegsteifen Rohre besitzen ein duktiles Verhalten und das Versagen kündigt sich durch große Verformungen an. Aber es ist wichtig, ein Stabilitätsversagen, wie z.B. Knicken, zu berücksichtigen. Die Ergebnisse der Zugstäbe müssen zum Nachdenken anregen. Bei der Berechnung wurden zunächst gelenkige Lagerungen angenommen. Aber schon bei der Bestimmung der Frequenz-Kraft-Linien zeigte sich, dass Abweichungen auftreten. Diese können durch eine teilweise unplanmäßige Einspannwirkung entstehen, die aber nur sehr schwierig im Computer-Modell abgebildet werden kann. Durch die Verwendung der Schäkel und der Gabel kann man nicht immer von einer rein gelenkigen Lagerung ausgehen. Das brachte Probleme bei der Bestimmung der Kräfte während der Belastungsversuche. Der Einsatz von Dehnmessstreifen (DMS) könnte bessere Ergebnisse liefern. Interessanterweise zeigte sich, dass die Ergebnisse der nicht-linearen Seile besser nachvollziehbar waren, als die der Zugstäbe, von denen man ein linear-elastisches Verhalten erwarten würde.

12 Zusammenfassung und Ausblick

110

Weiterhin ist festzustellen, dass nicht alle im Versuchsmodell vorhandenen Einflüsse bei der Computer-Berechnung abgebildet werden konnten. Sei es durch Zwängungen der Schäkel oder durch Probleme der seitlichen Lasteinleitung. Hier kann es zu Messfehlern in der Kraftmessdose gekommen sein. Die KMD ist nur für rein zentrische Druckbelastung ausgelegt. Durch die Verdrehung und die Reibung zwischen der KMD und dem am Riegel angebrachten Blech können Querkräfte auf die Kraftmessdose übertragen werden, die die Messergebnisse maßgeblich beeinflussen können. Auch bei den Verformungen des Versuchsmodells sah man, dass sie nicht immer den Berechnungen ähnlich waren. Diese zeigen ebenfalls, dass nicht alle Einflüsse erfasst wurden. Andererseits kann die Größenordnung der Verformungen einigermaßen gut abgeschätzt werden. Die Verformungen sind nicht für einen Versagenszustand notwendig, aber aus Gründen der Gebrauchstauglichkeit zu berücksichtigen. Die nicht komplette Instrumentierung des Versuchsmodells führte dazu, dass nicht alle Einflüsse erfasst worden konnten. Gerade bei dem Kraftverlauf wären Messungen an den Auflagerpunkten und den Druckstäben interessant gewesen. Nachteilig erweist sich hierbei aber die Anzahl der benötigten Messkanäle und die dafür notwendigen Geräte. Die Frequenz-Messung zur Bestimmung der Vorspannkräfte kann für die Seile verwendet werden. Die Lagerung ist immer als gelenkig anzusehen. Auch die Einbaulage ist nicht maßgebend, da die Frequenz nur von Masse und Steifigkeit abhängt, nicht aber von der Gewichtskraft. Auch aus Sicherheitsgründen muss eine Seilkalibrierung durchgeführt werden. Dadurch werden die Seile zum einen vorgereckt und zum anderen auf ihre Tragfähigkeit hin überprüft. In den in Abschnitt 1.3 vorgestellten Versuchen wurden für die Seile DMS verwendet. Dies wäre eine weitere Variante, die es zu überprüfen gilt. Vielleicht können damit noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Bei der Modellierung des FE-Modells zeigte sich auch, dass bei steigendem Detaillierungsgrad sich die Ergebnisse verbessern ließen. Insbesondere die Verwendung der GEOTRUSS-Elemente führte stets zu einer weicheren Struktur. Die Ausbildung der Anschlüsse sollte mit großer Sorgfalt erfolgen, gera-

12 Zusammenfassung und Ausblick

111

de bei der Entwicklung der Details, die Einfluss auf die Lagerungsausbildung haben können. Die verwendeten Schäkel wiesen nach Versuchsdurchführung plastische Verformungen auf. Es bestand keine Bruchgefahr, doch war die elastische Grenze überschritten. Wie groß der Einfluss der verbogenen Bolzen auf die Seilkräfte und Systemsteifigkeit war, lässt sich nicht feststellen. Das Einbringen der Vorspannkräfte muss nach einem Spannplan erfolgen. Bei dem Versuchsaufbau zeigte sich, dass nicht jede Vorspannstrategie zum Ziel führt. Leider konnten aus Sicherheitsgründen nicht die ursprünglich geplanten Vorspannkräfte eingestellt werden, so dass es schwer fällt, das Versuchsmodell mit der Original-Struktur zu vergleichen. Um hier trotzdem einen Vergleich herzustellen, muss das Ursprungsmodell ähnlich der Berechnungsvarianten modelliert und in etwa die im Verhältnis ähnlichen Vorspannkräfte eingestellt werden. Wie sich zeigte, kann für die Zugstäbe das TRUSSElement nicht verwendet werden. Es gibt Abweichungen zwischen Experiment und Berechnung und es konnten nicht alle Einflüsse aufgedeckt werden, aber verglichen mit anderen Experimenten (siehe Abschnitt 1.3) kann man sich zufrieden zeigen. Insgesamt kann die Versuchsdurchführung als erfolgreich bezeichnet werden, auch wenn Verbesserungsbedarf besteht.

Die Arbeit möchte ich mit einem Zitat abschließen, das ich im Zusammenhang mit dem Thema Tensegrity gefunden habe.

„In the end, I have no one to blame for all but myself”

Robert William Burkhardt A Practical Guide to Tensegrity Design

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112

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Verzeichnis der Abbildungen

115

Verzeichnis der Abbildungen
Abbildung 1 Abbildung 2 Abbildung 3 Abbildung 4 Abbildung 5 Abbildung 6 Ansicht der Voliere von der Seite ........................................10 Ansicht der Voliere von Vorne .............................................10 Ansicht und Grundriss einer Simplex-Struktur .....................12 Verschiebungen in Abhängigkeit der Belastung ..................13 Modul, Grundriss und Positionsplan des DLTG...................13 Last-Verformungskurve von Knoten 9 (li., S1) und Knoten 10 (re., S2) ..............................................................14 Abbildung 7 Zugkraft-Verlauf in Element A (li., S1) und Element C (re., S2) ..............................................................14 Abbildung 8 Druckkraftverläufe in Element B (li., S1) und Element D (re., S2) ..............................................................15 Abbildung 9 Verlauf der Zug- und Druckkräfte in Element E (li.) und Element F (re.), Horizontale Verschiebung Knoten 7 (u.) ....15 Abbildung 10 Abbildung 11 Ansicht und Schnitt des Versuchs-Modells..........................16 links: durchschnittlicher Kraft-Verlauf rechts: LastVerschiebungs-Kurven (a) Test 1; (b) Test 2; (c) Test 3; (d) Test 4 (Ultimate Load)....................................................18 Abbildung 12 Abbildung 13 Abbildung 14 Abbildung 15 Abbildung 16 Abbildung 17 Drei Modellvarianten............................................................19 Last-Verformungskurve unter vertikaler Last .......................20 Verteilung der Kräfte in den Bauteilen .................................20 Ansicht der Tensegrity-Struktur ...........................................21 Knoten-Verformung Knoten 1 und Seilkraftverlauf Pos. 3 ..22 Vergleich der Verschiebung (li.) und der Seilkraftänderung (re.) .........................................................22 Abbildung 18 Abbildung 19 Abbildung 20 Abbildung 21 Abbildung 22 Abbildung 23 Beispiel geometrisch ähnlicher Einfeldträger.......................26 Querschnitte hochfester Zugglieder.....................................33 Kräfte am Seil ......................................................................36 Linearisierung ......................................................................40 Draufsicht mit Knotennummerierung ...................................42 Schnitt mit Knotennummerierung ........................................42

116

Abbildung 24 Abbildung 25 Abbildung 26 Abbildung 27 Abbildung 28 Abbildung 29 Abbildung 30 Abbildung 31 Abbildung 32 Abbildung 33 Abbildung 34 Abbildung 35 Abbildung 36 Abbildung 37 Abbildung 38 Abbildung 39 Abbildung 40 Abbildung 41 Abbildung 42 Abbildung 43 Abbildung 44 Abbildung 45 Abbildung 46 Abbildung 47 Abbildung 48 Abbildung 49

Draufsicht und Positionsplan ...............................................43 Schnitt und Positionsplan ....................................................43 Anschlussdetail Riegelende.................................................45 Detailpunkt Stützenkopf.......................................................46 Detailpunkt Stütze und Seilanschluss am Auflagerrahmen .46 Element GEOTRUSS2N .........................................................48 Lineare Ansatzfunktionen ....................................................48 GEOROD-Element ................................................................50 Integrationspunkte GEOROD ................................................50 GEOPIPE-Element ................................................................51 Integrationspunkte GEOPIPE ................................................51 Berechnungsablauf..............................................................52 Knoten-Gleichgewichtsmatrix A...........................................53 Vektoroperationen ...............................................................53 Draufsicht des Versuchsmodell und Lasteinleitungspunkte.56 Monitorausgabe der gemessenen Frequenzen ...................63 Ansicht und Draufsicht des Versuchstandes .......................67 Lasteinleitung ......................................................................71 Lasteinleitung bei seitlicher Belastung.................................71 Reflexfolie und Lasteinleitungspunkt Knoten 12 ..................72 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,4...................................76 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5...................................77 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5...................................78 Verschiebungsfigur bei Laststufe 0,5...................................79 Verschiebungsfigur Laststufe 0,6 ........................................81 Struktogramm CALC.S ........................................................84

Verzeichnis der Tabellen

117

Verzeichnis der Tabellen
Tabelle 1 Modellgesetze für Sonderfälle durch Erweiterung der Ähnlichkeit ...........................................................................30 Tabelle 2 Tabelle 3 Tabelle 4 Tabelle 5 Maßstäbe der Seile .............................................................31 Maßstäbe der Stahlrohre .....................................................32 Übersicht der verwendeten Seile.........................................35 Änderung der Seilkraft in Abhängigkeit der Spannschlosseinstellung .....................................................39 Tabelle 6 Tabelle 7 Tabelle 8 Tabelle 9 Tabelle 10 Tabelle 11 Tabelle 12 Tabelle 13 Tabelle 14 Übersicht der einzelnen Positionen .....................................44 Lastfälle für die geplanten Versuche ...................................57 Zusammenhang Messzeit und Frequenzauflösung .............64 Fehlereinfluss bei der Frequenzmessung für Pos. 13 .........65 Fehlereinfluss auf die experimentellen Werte, Pos. 13........66 Ergebnisübersicht für Modell TRUSS ..................................85 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Gelenkig ........................86 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Eingespannt ..................87 Ergebnisübersicht für Modell ROD-Eingespannt-Hebelarm.88

Verzeichnis der Diagramme

118

Verzeichnis der Diagramme
Diagramm 1 Verlauf der Seilkraft in Abhängigkeit der Spannschlosseinstellung .....................................................39 Diagramm 2 Diagramm 3 Diagramm 4 Seilkennlinie des GEOTRUSS2N Pos.1 .................................49 Lastbereich in der Seilkennlinie ...........................................58 Zusammenhang zwischen Vorspannkraft und Frequenz, Seil Pos.11 ..........................................................................61 Diagramm 5 Zusammenhang zwischen Vorspannkraft und Frequenz, Zugstab Pos. 3 ....................................................................62 Diagramm 6 Diagramm 7 Diagramm 8 Diagramm 9 Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 9 ........................................68 Frequenz-Kraft-Kurve Zugstab Pos. 21 ...............................68 Frequenz-Kraft-Kurve Zugstab Pos. 3 .................................69 Frequenz-Verlauf Seil Pos.9 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz.........................................................................73 Diagramm 10 Frequenz-Verlauf Seil Pos.10 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz.........................................................................74 Diagramm 11 Frequenz-Verlauf Seil Pos.11 bei der Einstellung auf die Zielfrequenz.........................................................................74 Diagramm 12 Diagramm 13 Diagramm 14 Diagramm 15 Diagramm 16 Diagramm 17 Diagramm 18 Diagramm 19 Diagramm 20 Diagramm 21 Diagramm 22 Diagramm 23 Diagramm 24 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 und 12 in y..............75 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in y..............77 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in x..............79 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in x..............80 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 und 16 in y..............80 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 und 8 in x..................82 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 in y............................89 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y..........................90 Kraft-Verschiebungs-Kurve 13 in y ......................................90 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1............................................91 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10..........................................92 Kraft-Verlauf-Kurve Zugstab Pos. 20...................................92 Kraft-Verschiebungs-Kurve 7 in y ........................................93

Verzeichnis der Diagramme

119

Diagramm 25 Diagramm 26 Diagramm 27 Diagramm 28 Diagramm 29 Diagramm 30 Diagramm 31 Diagramm 32 Diagramm 33 Diagramm 34 Diagramm 35 Diagramm 36 Diagramm 37 Diagramm 38 Diagramm 39 Diagramm 40 Diagramm 41 Diagramm 42 Diagramm 43 Diagramm 44 Diagramm 45 Diagramm 46 Diagramm 47

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in y..........................94 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 in y..........................94 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x..........................95 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 in x..........................95 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1............................................96 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9............................................96 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in y..........................98 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y..........................98 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 in x..........................99 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x..........................99 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 11........................................100 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 12........................................101 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9..........................................101 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in x........................102 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 in y........................103 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 in x........................103 Kraft-Verlauf-Kurve Knoten 15 in y ....................................104 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 4..........................................105 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 19........................................105 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 8 in x..........................106 Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 10 in x........................107 Kraft-Verlauf Kurve Seil Pos. 4 ..........................................108 Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10........................................108

Anhang

I

Inhaltsverzeichnis zum Anhang
Anhang A: Seilkalibrierungskurven ............................................................II Anhang B: Diagramme der Vergleichsrechnungen ................................. VI Anhang B1: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 01…………………………. VI Anhang B2: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 01………………………………….XIII Anhang B3: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 02……………………..… XXI Anhang B4: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 02………………………………XXVIII Anhang B5: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 03……………………. XXXVI Anhang B6: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 03………………………………...XLIII Anhang B7: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 04…………………………..LI Anhang B8: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 04………………………………...LVIII Anhang B9: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 05……………………….LXVI Anhang B10: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 05……………………………..LXXIII Anhang C: CD-ROM ............................................................................. LXXXI Selbständigkeitserklärung ............................................................................I

Anhang

II

Anhang A: Seilkalibrierungskurven
Im Folgenden werden die Seilkalibrierungskurven der einzelnen Positionen dargestellt. Die ausführlichen Daten sind auf der beigelegten CD enthalten.
Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 1/16
45 40 35
Frequenz in Hz

30 25 20 15 10 5 0 0,00 1,00 2,00 3,00 4,00 Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

5,00

6,00

7,00

8,00

Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos. 3/17
80 70 60 Frequenz in Hz 50 40 30 20 10 0 0,00

1,00

2,00

3,00

4,00

5,00

6,00

7,00

8,00

Laststufe in kN
SLang ohne Einspannung experimentelle Werte

Anhang
Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 4/18
35 30 25
Frequenz in Hz

III

20 15 10 5 0 0,00 1,00 2,00 3,00 4,00 Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

5,00

6,00

7,00

8,00

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 5/19
35 30 25 Frequenz in Hz 20 15 10 5 0 0,00

1,00

2,00

3,00

4,00

5,00

6,00

7,00

8,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos. 6/21
100 90 80 Frequenz in Hz 70 60 50 40 30 20 10 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang ohne Einspannung experimentelle Werte

Anhang
Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos. 7/20
60 50

IV

Frequenz in Hz

40 30 20

10 0 0,00

1,00

2,00

3,00

4,00

5,00

6,00

7,00

8,00

Laststufe in kN
SLang ohne Einspannung experimentelle Werte

Frequenz-Kraft-Kurve Gewinde Pos. 8/22
80 70 60 Frequenz in Hz 50 40 30 20 10 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang ohne Einspannung experimentelle Werte

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 9/24
50 45 40 Frequenz in Hz 35 30 25 20 15 10 5 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Anhang
Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 10/23
45,000 40,000 35,000 Frequenz in Hz 30,000 25,000 20,000 15,000 10,000 5,000 0,000 0,00

V

1,00

2,00

3,00

4,00

5,00

6,00

7,00

8,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 11/12
35 30 25
Frequenz in Hz

20 15 10 5 0 0,00 2,00 4,00 6,00 8,00 10,00 12,00 14,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Frequenz-Kraft-Kurve Seil Pos. 13/14
35 30 25 Frequenz in Hz 20 15 10 5 0 0,00

2,00

4,00

6,00

8,00

10,00

12,00

14,00

Laststufe in kN
SLang mit Massepunkt experimentelle Werte

Anhang

VI

Anhang B: Diagramme der Vergleichsrechnungen
Anhang B1: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 01
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 7 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 8 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

VII

0,01

0,01

0,02

0,02

0,03

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 8 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

VIII

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 10 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 10 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

IX

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

X

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,001

-0,005

-0,003

0,001

0,003

0,005

0,007

0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 13 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 14 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

XI

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 14 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

0,005

0,010

0,015

0,020

0,025

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

XII

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

XIII

Anhang B2: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 01
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1
2500

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Gewinde Pos. 3
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 4
2500

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

XIV

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 5
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 6
10000 9000 8000 7000 Kraft in N 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment posst nicht

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 7
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 8
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

XV

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 9
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Se il Pos. 10
1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Seil Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

XVI

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 12
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 13
6000

5000 4000 Kraft in N

3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 14
6000

XVII

5000 4000 Kraft in N

3000

2000 1000

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Se il Pos. 16
3000

2500

2000 Kraft in N

1500 1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Gewinde Pos. 17
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 18
3000

XVIII

2500

2000 Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 19
3500 3000 2500
Kraft in N

2000 1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

XIX

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 21
8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment passt nivht

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 22
9000 8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 23
3000 2500 2000
Kraft in N

1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 24
2500

XX

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

XXI

Anhang B3: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 02
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 7 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,02

-0,01

-0,01

-0,01

-0,01

-0,01

0,00

0,00

0,00

0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurv e Knoten 7 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurve Knote n 8 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,01

0,00

0,00

0,00

0,01

0,01

0,01

0,01

0,01

0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 8 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

XXII

-0,01

-0,01

0,01

0,01

0,02

0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 9 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knoten 10 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

XXIII

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 10 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,01

-0,01

0,01

0,01

0,02

0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 11 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

XXIV

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,01

-0,01

0,01

0,01

0,02

0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 13 X
0,6 0,5

XXV

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 13 Y
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 X
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 -0,005 -0,003 -0,001 0,001 0,003 0,005 0,007 0,009

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 Y
0,6 0,5

XXVI

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,01

-0,01

0 0,00

0,01

0,01

0,02

0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 X
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 X
0,6

XXVII

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,000

0,010

0,020

0,030

0,040

0,050

0,060

0,070

0,080

0,090

0,100

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,010

-0,005

0 0,000

0,005

0,010

0,015

0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

XXVIII

Anhang B4: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 02
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Seil Pos. 1
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Gewinde Pos. 3
6000 5000 4000 Kraft in N 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 5
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

XXIX

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 6
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment posst nicht

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 7
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 8
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

XXX

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 9
3500 3000 2500 Kraft in N 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 10
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

XXXI

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 12
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 13
6000

5000 4000 Kraft in N

3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 14
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

XXXII

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 16
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 17
6000

5000

4000 Kraft in N

3000

2000

1000

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 18
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

XXXIII

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 19
1800 1600 1400 1200
Kraft in N

1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 21
9000 8000 7000 6000
Kraft in N

XXXIV

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment passt nivht

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 22
8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Verlauf-Kurv e Se il Pos. 23
1600 1400 1200
Kraft in N

1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 24
4500 4000 3500 3000
Kraft in N

XXXV

2500 2000 1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

XXXVI

Anhang B5: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 03
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 7 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,05

-0,05

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurv e Knoten 7 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurve Knote n 8 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,05

-0,05

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 8 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

XXXVII

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 9 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,050

-0,045

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knoten 10 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

XXXVIII

-0,050

-0,045

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 10 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 11 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

XXXIX

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 13 X
0,6 0,5

XL

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,010

-0,008

-0,006

-0,004

-0,002

0 0,000

0,002

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 13 Y
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

0 0,00

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 X
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,010

-0,008

-0,006

-0,004

-0,002

0 0,000

0,002

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 Y
0,6 0,5

XLI

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 X
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

0 0,000

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,14

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

0 0,00

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 X
0,6

XLII

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,200

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

0 0,000

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

0,14

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

XLIII

Anhang B6: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 03
Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 1
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Gewinde Pos. 3
6000 5000 4000 Kraft in N 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

XLIV

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 5
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 6
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment posst nicht

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 7
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

XLV

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Ge winde Pos. 8
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 9
3500 3000 2500 Kraft in N 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 10
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

XLVI

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 12
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 13
6000

XLVII

5000 4000 Kraft in N

3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 14
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 16
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurv e Ge winde Pos. 17
6000

XLVIII

5000

4000 Kraft in N

3000

2000

1000

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 18
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 19
1800 1600 1400 1200
Kraft in N

1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

XLIX

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 21
9000 8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment passt nivht

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 22
8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

L

Kraft-Verlauf-Kurv e Se il Pos. 23
1600 1400 1200
Kraft in N

1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 24
4500 4000 3500 3000
Kraft in N

2500 2000 1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

LI

Anhang B7: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 04
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 7 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurv e Knoten 7 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurve Knote n 8 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 8 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

LII

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 9 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knoten 10 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

LIII

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 10 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 11 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 11 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

LIV

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 12 X
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 12 Y
0,6 0,5 0,4 Kraft in kN 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 13 X
0,6 0,5

LV

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,0020

-0,0015

-0,0010

-0,0005

0 0,0000

0,0005

0,0010

0,0015

0,0020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 13 Y
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

0 0,00

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 X
0,6 0,5

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

-0,0020

-0,0015

-0,0010

-0,0005

0 0,0000

0,0005

0,0010

0,0015

0,0020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 Y
0,6 0,5

LVI

0,4 Kraft in kN 0,3

0,2 0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 X
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

0 0,000

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 15 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,12

-0,10

-0,08

-0,06

-0,04

-0,02

0 0,00

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 X
0,6

LVII

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

-0,180

-0,160

-0,140

-0,120

-0,100

-0,080

-0,060

-0,040

-0,020

0 0,000

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 16 Y
0,6

0,5

0,4 Kraft in kN

0,3

0,2

0,1

0 0,00

0,02

0,04

0,06

0,08

0,10

0,12

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

LVIII

Anhang B8: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 04
Kraft-Verlauf-Kurve Seil Pos. 1
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 3
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 5
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

LIX

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Gewinde Pos. 6
9000 8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment posst nicht

Kraft-Verlauf-Kurv e Gewinde Pos. 7
6000 5000 4000 Kraft in N 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Gewinde Pos. 8
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

LX

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 9
4500 4000 3500 3000 Kraft in N 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 10
1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

LXI

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Se il Pos. 12
6000 5000

4000 Kraft in N 3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 13
6000

5000 4000 Kraft in N

3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 14
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

LXII

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 16
2500

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Gewinde Pos. 17
6000

5000

4000 Kraft in N

3000

2000

1000

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 18
2500

LXIII

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 19
3000 2500 2000
Kraft in N

1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

LXIV

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 21
8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment passt nivht

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurve Ge winde Pos. 22
9000 8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 23
3000 2500 2000
Kraft in N

1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

LXV

Kraft-Verlauf-Kurv e Seil Pos. 24
2500

2000

Kraft in N

1500

1000

500

0 0,00 0,10 0,20 0,30 Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

0,40

0,50

0,60

Anhang

LXVI

Anhang B9: Kraft-Verschiebungs-Kurven Lastfall 05
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 7 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurv e Knoten 7 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
ROD mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurve Knote n 8 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,04

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 8 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

LXVII

-0,01

0,01

0,01

0,02

0,02

0,03

Verschiebung in m
ROD mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 9 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 9 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
ROD mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knoten 10 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

LXVIII

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 10 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,01

0,01

0,02

0,02

0,03

0,03

0,04

Verschiebung in m
ROD mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 11 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 11 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

LXIX

-0,04

-0,03

-0,03

-0,02

-0,02

-0,01

-0,01

Verschiebung in m
ROD mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurve Knoten 12 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,040

-0,035

-0,030

-0,025

-0,020

-0,015

-0,010

-0,005

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knote n 12 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,00

0,01

0,01

0,02

0,02

0,03

0,03

0,04

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 13 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

LXX

-0,002

-0,002

-0,001

-0,001

0,001

0,001

0,002

0,002

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschie bungs-Kurv e Knote n 13 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,016

-0,014

-0,012

-0,010

-0,008

-0,006

-0,004

-0,002

0,002

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,0000

-0,0020

-0,0015

-0,0010

-0,0005

0,0005

0,0010

0,0015

0,0020

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rschie bungs-Kurv e Knote n 14 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

LXXI

-0,004

-0,002

0,002

0,004

0,006

0,008

0,010

0,012

0,014

0,016

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 15 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,060

-0,050

-0,040

-0,030

-0,020

-0,010

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurve Knoten 15 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,018

-0,016

-0,014

-0,012

-0,010

-0,008

-0,006

-0,004

-0,002

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verschiebungs-Kurve Knoten 16 X
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

LXXII

-0,060

-0,050

-0,040

-0,030

-0,020

-0,010

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rschiebungs-Kurve Knoten 16 Y
0,7 0,6 0,5 Kraft in kN 0,4 0,3 0,2 0,1 0 0,000

-0,004

-0,002

0,002

0,004

0,006

0,008

0,010

0,012

0,014

0,016

Verschiebung in m
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

LXXIII

Anhang B10: Kraft-Verlauf-Kurven Lastfall 05
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Seil Pos. 1
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Gewinde Pos. 3
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Verlauf-Kurve Se il Pos. 4
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 5
1800 1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

LXXIV

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 6
7000 6000 5000 Kraft in N 4000 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment posst nicht

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 7
6000 5000 4000 Kraft in N 3000 2000 1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurv e Ge winde Pos. 8
8000 7000 6000 Kraft in N 5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00

LXXV

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 9
3000 2500 2000 Kraft in N 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 10
1600 1400 1200 Kraft in N 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurve Se il Pos. 11
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

LXXVI

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 12
6000 5000

4000 Kraft in N 3000 2000

1000 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 13
4500 4000 3500 3000 Kraft in N 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Se il Pos. 14
5000 4500 4000 3500 Kraft in N 3000 2500 2000 1500 1000 500 0 0,00

LXXVII

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Se il Pos. 16
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Gewinde Pos. 17
6000

5000

4000 Kraft in N

3000

2000

1000

0 0,00

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Ve rlauf-Kurv e Seil Pos. 18
2000 1800 1600 1400 Kraft in N 1200 1000 800 600 400 200 0 0,00

LXXVIII

0,10

0,20

0,30

0,40

0,50

0,60

0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurve Seil Pos. 19
2000 1800 1600 1400
Kraft in N

1200 1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 20
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

LXXIX

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 21
7000 6000 5000
Kraft in N

4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Ge winde Pos. 22
8000 7000 6000
Kraft in N

5000 4000 3000 2000 1000 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Kraft-Ve rlauf-Kurv e Seil Pos. 23
1600 1400 1200
Kraft in N

1000 800 600 400 200 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang
Kraft-Verlauf-Kurv e Se il Pos. 24
3000 2500 2000
Kraft in N

LXXX

1500 1000 500 0 0,00 0,10 0,20 0,30 0,40 0,50 0,60 0,70

Laststufe in kN
Rod mit Hebel Rod eingespannt Truss Experiment

Anhang

LXXXI

Anhang C: CD-ROM
CD-ROM Anhang A Anhang B Auswertung FrequenzInKräfte Verformungen Bilder 270404 Rostock Versuchshalle CAD-Dateien Dokument Bilder Excel-Tabellen Literatur PDF Rohdaten Frequenzen Seiltest Verformungen SLang SLang-Files AusgangsModell ManuellesEinstellenVorspannkräfte SeiltestundExperimenteAnpassen VorspannenMitVorspannvektor

Selbständigkeitserklärung

I

Selbständigkeitserklärung

Ich erkläre, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und nur unter Verwendung der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt habe.

Christian Alexy

Weimar, 01. Februar 2005