You are on page 1of 102

ANANKE

UNTERSUCHUNGEN
ZUR GESCHICHTE DES WORTGEBRAUCHS

VON
HEINZ SCHRECKENBERG

C. H. BECK'SCHE VERLAGSBUCHHANDLUNG

MÜNCHEN '964

~

l

In 11~t;T

((.b C:i<;~ 4 b

.

\

i, \

INHALT
Einführung . . . . . . . .

VII

1. Joch, Fessel und Sklaverei
1.

3a:[Liiv(av&yx1l

2. &YEW

&~aYX1l .

14

4. Sprachliche und kulturgeschichtliche Parallelen.
5. Sklaverei . . . . . . .

24

H. Situationsgegebene Bindung
1. Herr und Untertan , . .
2. Die Zwangslage . , . .
3. Folter, Schmerz und Leid

III. Naturbindung
Liebeszwang . . . . . .
2. Natürliche Lebensbedürfnisse
3. Verwandtschaft und Freundschaft
4. Tod . . . . . . . . . . . . .
1.

IV, Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff
Die Fessel des Schicksals
Weltbindung und Verkettung des Seins . .
a) Platon: Der Ananke-Mythos der Politeia
b) Das Joch des Gesetzes . . . . . . .
c) Pythagoras, Parmenides, Empedokles .
d) Die Ananke der Atomisten
e) Stoisches und Platonisches
3. Die ,.orphische" Ananke
1.

2.

V. Magie und Erlösung . . .
1. Ananke in der magischen Terminologie
2. Ananke als Zaubergottheit
3. Die Seele in der Fessel des Körpers.
4. Götterzwang . . . .'. .
5. Erlösung aus der Ananke

© C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung (Oscar Beck), München 1964

Druck der Buchdruckerei Georg Appl, Wemding
Printed in Germany

6

3. ~(jXEW av&:yx'll

16
28
28

36
44

50

61

65

66
72
72
8,
81
101

'°3

"4
122

'3 '
'35
'35
'39
145

'53
'57

VI. Das semitische Etymon

16 5

Schlußbemerkung . . . .
Literaturverzeichnis

'75

'77

Verzeichnis und Nachweis der Abbildungen .
Register

18,

Tafeln .

,89

18 3

EINFÜHRUNG
Es unterliegt nicht der Diskussion, daß Ananke ein Abstraktum ist: Zwang
und Not in allen Spielarten, vom notvollen Zwang des Schicksals bis
zum Zwang der Folterung. Die einzige zur Sache vorliegende Monographie
(W. Gundel, Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Begriffe Ananke und
Heimarmene, Gießen 1914) geht denn auch auf semasiologische Fragen nicht
ein. Sie beschränkt sich auf den historischen Gesichtspunkt, wobei das VOtund außerphilosophische V orkornmen des Wortes fast ganz aus dem Blickfeld
bleibt. Hier einen Neuansatz zu wagen rechtfertigt der Rang, den Ananke als
theologischer und philosophischer Begriff im griechischen Denken einnimmt;
dies wird auch gefordert durch die Einsicht, daß Aussagen zu der zentralen
Bedeutung von Ananke etwa bei Parmenides oder Platon oder bei den Atomisten gar nicht möglich sind ohne genaue Kenntnis der sprachlichen V oraussetzungen, die in der frühesten griechischen Dichtung angelegt sind. Die Untersuchung selbst folgt dabei dem Grundsatz, daß etymologische Sachverhalte für
die Bedeutung eines griechischen Wortes nur wenig oder nichts ergeben und
allenfalls nachträglich zur Kenntnis genommen werden können, sowie Prinzipien, wie sie für die neue semasiologische Forschung vor allem seit Bruno
SneH gelten, "sich zu hüten, homerische Wörter vom klassischen Griechisch
her zu interpretieren und sich, um die homerische Sprache zu verstehen, nicht
vom Gebrauch der späteren Zeit beeinflussen zu lassen." Entsprechend dieser
neuen Form von Etymologie kann es gelingen, von den griechischen Wörtern
die Verkrustung und den Staub der Zeit zu entfernen und ihnen "die Leuchtkraft ihrer Schöpferstunde zurückzugeben" (Snell).
Das Thema dieser Untersuchung habe ich mir selbst gestellt, doch wäre sie
nicht entstanden ohne das Interesse für Wortforschung, das mein Lehrer
Richard Harder in mir geweckt hat. Methodisch verpflichtet bin ich neben
Bruno Snell vor allem der Sprachbetrachtung, wie sie Jost Trier und J. L.
Weisgerber vertreten. Ich· gehe von der überzeugung aus, daß das einzelne
Wort integrierender Teil eines Sinnbezirkes ist und in seinem Inhalt vor allem
von daher bestimmt und gegen andere Wörter abgegrenzt werden kann. Das
Wesen eines solchen Sinnbezirkes, der, wie die Bedeutung des Einzelwortes,
niemals starr bleibt, schließt eine Auffassung von Sprache als der bloßen
Summe aller ihrer Wörter aus. Ist aber die Sprache wirklich das lebendige
Korrelat des Denkens, so kann eine Wortuntersuchung nicht mehr nur
Selbstzweck sein oder im Dienst der Lexikographie stehen, sondern muß neben

r--

rc----VII!

Einführung

kulturgeschichtlichen Sachverhalten auch Eigenarten der Denkweise erhellen.
Diese Arbeit wurde geschrieben nehen meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter arn Institutum Judaicum Delitzschianum in Münster. Der
Leiter dieses Institutes, Herr Professor D. Dr. h. c. K. H. Rengstorf D. D.,
hat ihr Entstehen mit wärmster Anteilnahme begleitet und unterstützt. Besonderen Dank schulde ich Herrn Professor Dr. G. Müller, der das Manuskript
durchsah und wertvolle Hinweise gab, sowie den Herausgebern der Zetemata,
vor allem Herrn Professor Dr. H. Diller und Herrn Professor Dr. E. Burck,
die meine Arbeit in diese Reihe aufnahmen und mich auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam machten.
Herrn Professor Burck, meinem Freunde Dr. Wolfgang E. Gerber und
Herrn cand. theol. Eberhard Güting danke ich für ihre Hilfe bei der Korrektur.

I. JOCH, FESSEL UND SKLAVEREI

1.

oa(.Lä.v &V&IX YI

Beim Überblick über den homerischen Gebrauch von Ananke fällt auf, daß
ein großer Teil der Belege auf drei Verwendungsweisen entfällt: oGt.:(.L&crav't'€t;
&vet1x"(l (Il. 18, 113; 19, 66), &IE~V &vet1x"(l (IL 9,429.692; Dd. 9, 98; 14.27.272;
17.441; 18, 76; 22, 353), tcrX€~V &Vet1x"(l (Dd. 4, 557f.; 5,14; 17. 143). Die Vermutung liegt nahe, daß gerade diese Formeln den ältesten und frühesten Sinn
des Wortes bewahrt haben.
Achill will sich mit Agamemnon versöhnen und seinen Groll bezwingen
(Il. 18,11J; '9,66): l)uf'OV 3af!.&m"v~., &v&j'X~. Ahnlieh (Il. 20, 14J) vom besiegten Gegner ~(.L€1'€PYl1; unb X€pcrtv &valXtlt'l')tpL Otl(.L€V"t'tl1; und h. Ap. 543 von
den Priestern in Delphi, die ihre Unabhängigkeit verlieren und fremden Herren untertan sein werden: 1'WV fm' &va1xa("(l oe:op.~cr€cr&' ~p.IX1'O:: netv1'IX. Die enge
Verbindung von 3af'v&", und &v&yx'r) bezeugt auch Pindar (Fr. 94 a 16):
... wem nicht kinderlos bleibt und ganz und gar zerfiel sein Haus, bezwungen
von der gewalttätigen Ananka (ßLIX(q:. OO::(.Le:~1; &Vet1xq::).
Nun heißt OIX(.L(V)&{)) im Epos ganz allgemein "besiegen, bezwingen, überwältigen H , doch ist - deutlicher als "Band" in "bändigen" - die Grundbedeutung ,,(ins Joch) binden" noch mit gegeben, wie sich vor allem aus Erklärungen etymologisch zu oo::p.v&w gehörender Adjektive ergibt; denn eine ßOU1;
&3f'~TI) wird (lI. 1O,29J und Od. J, J82) expliziert: ~v oll"", (mo ~uyov ~yay.v
&v~p, und in den Septem des Aischylos entsprechen sich nOt,LV &Oet(.La1'OV (233)
und nOALv ~€ÜIA'()cn oouA("(lm p.~no1'€ crXcl}e:rv (74f.) von Theben gesagt. t7t7t01;
&af'~~'r) (Il. 2J, 265 f.) ist eine Stute, die noch nicht unter dem Joch gegangen
ist; ebel1so &O(.L~1; und &O(.L~1''I') von ~(.L(OVOL gesagt:
11. 23. 65 5 &o(.L~1''I')V, ~ 1" &AI~cr1''I') oO::(.Letcracrihv
Dd. 4, 63 7 &Of1.~1'e:1;· "!wv xev 1'W' €AIXcrcrOC(.LEV01; otlp.lX(Jcdp.'I')v.
Von der Auffassung des yocf1.01; als Joch oder Fessel her versteht sich mx.p&€V01;
&af'~' (Od. 6, 109. 228). Davon wird gleich noch zu reden sein.
Was heißt jetzt OIX(.LOCcrc(V1'E1; &voc1x"(l? Man hat hier &voclX'l') ganz abstrakt verstanden "mit Gewalt" (Voß), "notgedrungen" (Th. v. Scheffer), "die Not
will's" (R.A. Schräder) und etwa gesagt, die Rache Achills für Patroklos sei
"die &Vet1x'I'), vermöge welcher er seinen früheren Groll aufgibt" (Faesi). Doch
diese Deutungen sind nicht im ausschließlichen Hinblick auf die homerischen
Belege erfolgt. Eine unvoreingenommene Betrachtung von &U(.LbV ... oC((.L&.1 Schreckenberg

r

-- ------ -

Joch, Feucl und Sklaverei

Soq.tCX\! &\!(xYXTI: Titanenfesselung

O'ocv't"ec; av&yx:n führt vielmehr darauf, daß vom Thymos die Rede ist wie von
einem ungebärdigen Ross, das man kirre macht und bindet, d. h. ihm die

Bande gezwängt und muß fronen. Auch Pindar kennt die Ananke des Atlas,
wenn er von der Pein spricht (Pyth. 4, 288) xaAa y~vwO'XOV'T' ocvayxCf ex't"o<;,
~xetv 7t60rx, d.h. "angebunden sein! Dies ist das Ärgste, das Schöne zu kennen,
doch ihm fern zu sein durch die Schranken der Not. Und dieser Atlas ringet
mit Himmelslast, geschieden von den Fluren der Väter und allem was sein.
Aber Zeus der Ewige löste (Auae 291) die Titanen" (Wolde). Von dem Abstraktum "Not" ist hier freilich keine Rede; &vayxlX meint ganz konkret die
Fessel, die Atlas bindet und festhält. Das zeigt gerade auch der zweite der
drei Hesiodbelege, der ebenfalls von einem Titanen handelt, von Prometheus

2

Jochfessel

(~EuYA"')

anlegt, die es ans Joch fesselt. Freilich ist die Bedeutung

"Fessel" für &vayx"f) hier noch nicht zwingend, es könnte auch modales Adverbium sein: gewaltsam (ins Joch) binden; doch liegen Bestätigungen der ersteren immerhin erwägenswerten Möglichkeit zur Hand. Bei Pindar (Pyth. 4, 234)
findet sich eine merkwürdige Parallele zu seinem obengenannten oC<[.J.ek &vayxq::
Jason bindet den Nacken der Stiere ins Joch: ßOEOU<;' o~(J(x<;, &vayxIX<;' E:V'T€(HV
IXuXivIX<;'. &vayxiX<;' e:v't"eIX bedeutet zweifellos das "Jochgeschirr". Es ist dieselbe
Situation gemeint, in der kurz vorher Aietes vorgeführt wurde (227 'T00<;'
&YrJ.ywv ~eOYACf nEAaaaev v-ouvo<;,) und die auchApollonios in seinen Argonautica
3, 1314ff. schildert: ... ~uya o[ m:06&ev Mcrav &v-qnßaAEcri)'a~. IXu't"ap 6 eu tVEo"f)cre
A6tpou<;,. Daß Ananke etwas mit dem Joch zu tun hat, weiß sogar noch Nonnos,
der 17, 121 ff., bezogen auf die Gefangennahme der Inder durch Bakchen und
Satyrn, die Antithese bildet 'TOI)<;' o~ ... OOOA~OV t<;' ~uy60ecrv-ov tA"f)(cra~Vto
yuva'ix€<;, ... ot v-~v ~IX't"OpoWW tooUAN&"f)O'IXV &vayx7J. Es entsprechen sich
als verschiedene Ausdrücke für die gleiche Sache OOOAWV ~uy60ecrv-ov und toouAcil.thjcrav &vayx7J (der letztere Ausdruck auch 45,237), so daß also &vayx"fJ durch
~uy60eO'v-0<;, interpretiert wird. Die Annahme, daß Ananke in oav-acrIXv-re<;, &vayx7J
so etwas wie ,,(Joch)fessel" bedeuten müsse, wird auch von Sophokles bestätigt. Im Mittelpunkt der "Trachinierinnen" steht die List des Kentauren,

der Herakles zum Opfer fällt. Das mit dem Gift getränkte Kleid ist die Kev'Taopou ... oo/\o7tmo<;, &vayxrJ. (831f.), die den Herakles unlösbar wie eine Fessel
umschließt und schließlich bezwingt (1057 &tppacr-rcp -rTIoe X€~P(i)&Et<;, neo7J).
Ersichtlich wird &vayxa durch Xe:~pW&Etc; 7teo7J wiederaufgenommen und erklärt.
X€tpw&e:t<;, nE07J ist geradezu eine Paraphrase des epischen oIXv-acrav't"€<;' &vayx7J.
Agathon in Platons Symposion (195 c) vertritt die Ansicht, die vielen Gewalttaten unter den Göttern, von denen Hesiod und I:!armenides erzählen,
seien unter der Herrschaft der Ananke, nicht aber des Eros geschehen. Was
bewog Platon zu solcher mythischen Deutung? Es muß hier auffallen, daß
das Wort Ananke bevorzugt dann auftritt, wenn davon die Rede ist, wie vorolympische Gottheiten gewaltsam unschädlich gemacht werden. Nur vor diesem Hintergrund, der jetzt aufzuhellen ist, läßt sich die Ananke des Symposion
begreifen. Nur dreimal begegnet &vayx"f) bei Hesiod: Theog. 517 "A'TArx<;, 0'
oupavov eupuv E:XEt Xpa'TEp-7j<;, un' &vayxlJ<;' / 7te(prJ.cr~v tv ya("f)C;. Der Ausdruck
XpIX't"Ep-/j<;" U7t' &vayx"f)C; ist isoliert gesehen unverständlich, es sei denn, man begnügt sich mit dem Abstraktum "Zwang". Die Erwähnung des Atlas bei
Aischylos führt weiter. Prom. 425 ... tv n6vOL<;' OrxfLEv't"' &oafLav't"ooe'To~<;,
T~'T~vlX MfLrJ.~<;' dO'~06V-lXv, 1tEOV ,/ A't"AIXV1t'. Atlas ist also in die Schmach stählerner

J

(Th. 614ff.):
ou;;;~ yap '!IX7tE'TWVLOIJ<;' &xaxlJ'TIX ITPO(J."f)&EO<;,

'T0'i6 y' U7tE~~AU~e ßIXPUV X6AOV, &)(A' un' &vayxlJ<;'
xat 7to'AOtOP~v &6v-ra (J.eylX<;' xIX't"a OE cr fL 0<;' tpoxe~.
Prometheus ist U7t' &vayx"f)<;', unter dem Joch, d.h. "gefesselt", wie der Vers 616
ausdrücklich expliziert. Die Vorstellung vom "gefesselten Prometheus H ist ja
weit verbreitet und das gleichnamige Stück des Aischylos bestätigt die vermutete Identität von &vayxlJ und 0€crV-6<;,: Prometheus, von Hephaist gefesselt,
klagt (107ff.) &vlJ'To'i<;, yap yeprJ. nopwv &vayxrx~<;, 't"IX'icrO' &v€~euYfLa~ 'TaAa<;,'
... u7tCd1tpw<;, OE 0' fLO 'i<;, 7te:7tIXCmaAe:uV-EvO<;' ... 0p~'Te oecr (J.cil'T"lJv fLe OOO"7tO'TfLOV 1te:6v.
Diese Fesseln werden im Laufe der Tragödie immer wieder genannt1 . V. 50 7 ff.
macht die Chorführerin Prometheus Hoffnungen, er werde bald von den
Fesseln frei sein (5°9 tx OEO'fL&v Au&eV'Ta), doch Prometheus meint resignierend, er werde erst sehr spät und leidgebeugt erlöst sein (0e:0"V-c( tpuyyavw), denn
'rEXVIJ 0' &vayxlJ<;' ocO'&e:V€O"'TEPIX fLaxpiil. Der Satz geht ins Allgemeine, doch ist
der Anschluß von ocvayxlJ an oeO'fLa nicht zu übersehen: ocvayx"f) ist metaphorisch
der mit der Fesselung gegebene rohe physische Zwang, gegen den Geist und
Witz versagen.
Wie die Titanen Atlas und Prometheus wird auch ein anderer Riese der V orzeit mit ·der Ananke gebändigt, Typhon. Pindar Fr. 93: &M' oIo<;, &7tAa'TOV
xepa·C~E &EWV Tu<pwvrJ. 7tEVT'fJXOV't"IXXEtpIXAOV &vayxC(. Zeu<;, 7trJ.'t"~p tv )Ap(V-OLC; 7tO'TE.
Wolde hat hier den Sinn genau erfaßt: "hast du ... Typhon ... ins Joch gezwungen". Wie man sich die Wirkung der Ananke auf Typhon dachte, zeigt
Pindar Fr. 92: xdvcp fL€V At't"va OEO'fLo<;, U7tEptpLaAo<;, OCfL<PLX€t-rrJ.~ und Pyth. 1, 27:
orov AhvrJ.<;' ev v-eAIXfL<pOAAO~<;' OEO€'Ta~ XOPU<pIX'i<;, xat7tEoep sowie Nonnos 2, 622:
&AAa ßIX&Uxp~(.J.vOLm 7tE p t cr <p (yyo U O'a xOAcilvca<;, ktXe:ÄLIJ 't"p~xaplJvo<;, l:)Äov Tutp&vIX
1 So V. 6 &SO:[LO:\!T[VWV 3ecr[L{;")'J tv &pp~x't'm<; 1te3o:~r;. Vgl. die Verse 15, 52, 58, 97,
14 1,14 8, 176, 525, 77°, 991, 1006 und schon Hesiod Th. 521:
31jm:: S' &Auwt'oTIe3TIGw IIp0J-L'l')~q.elX 1tO!.X~A6ßOUAOV

3eaJ-Lorr; &:pYIXAemm (.leaov s~oc X(OV' tAaaao:<;.
1*

3o:[.L&v .:h&yx.n: Bakch. 11,96

Joch, Fessel und Sklaverei

1
öex~crihu.

Ananke ist also die lähmende Fessel, die den Feind unschädlich

macht. 2
Eine besondere Art der Titanenfesselung ist das Ö~(ja.VTOC xa:!o::!exPTocpOUV.
Kronos verfährt so mit den Hekatoncheiren und Kyklopen (Athenag. pro
Christianis c. 18 p. 20, 12 Schw. = OF 57 Kern), Zeus so mit seinem Vater
Kronos (ibid. c. 20 p. 22, 10 = OF 58)3, Diese Art Ananke meint wohl Prometheus bei Aischylos (10joff.): Mag er (Zeus) in den dunklen Tartaros meinen Leib werfen, mag er mich binden in die harten Ringe der Ananke (&v&.yxYJ~
(j't"zppocic;' a(v(X~c;'), er kann mich auf keinen Fall vernichten.
Die Antwort auf die oben gestellte Frage nach dem Sinn der Ananke des
Symposion ist nun vielleicht gegeben. Agathon sagt, "daß jene alten Begebnisse bei den Göttern, von denen Hesiod und Parmenides erzählen, unter der
Herrschaft der Ananke geschahen, nicht aber unter der des Eros, falls sie überhaupt wahre Dinge berichten. Denn Verstümmelungen (sX't'o[J.cd) und Fesselungen (3e:cr[J.of) und viele andere Gewalttaten wären nicht unterihnen bO'eschehen, wenn Eros schon bei ihnen gewesen wäre." Der 3e:cr[J.6c;', mit dem die Hekatoncheiren, die Kyklopen, Typhon, Kronos, Atlas, Prometheus und die Titanen überhaupt unschädlich gemacht wurden, erschien der reineren Religiosität einer späteren Zeit in seiner Verwerflichkeit so bemerkenswert, daß
er gleichsam den Titel und das kennzeichnende Merkmal der vorolympischen
Götterperiode abgeben konnte. Die spontane Mythographie Platons setzt jedenfalls voraus, daß er noch die alte Bedeutung von &veXyx'Y) (Fessel) kannte,
ein Umstand, der sich noch verschiedentlich bestätigen wird. Gegen diese
Deutung der Partie des Symposion ließe sich einwenden, daß nicht nur 3e:cr[J.of,
Man vergleiche noch Nonnos 3°,78: Hephaist greift den Inder Morrheus mit
Feuer an, das diesen umschlingt, &[.Lq;t 3$ 3e:!.p~v
Moppeo.;; au't'otA!.X't'O';; ~A~O"O"e:'t'O 1.-opO"O,;; ~xtq;pwv
aUxEv!. fLL't'p6lO"a.;; 7t"Upt.&IXA7t"eo.;; 8pfLoV &vayx1)C;.
Ähnlich 36, 386 von dem Inder Deriades, den Dionysos mitsamt seinem Gespann
durch rankende Weinreben gefesselt und kampfunfähig gemacht (cf. ~O"q;1)1;e:v 359,
7t"e:n"1')31)fLeVoV 360, YUL01'tt31)v 365, 3e:O"Wt) 369, ymo7t"E31)v 383), dann aber wieder befreit
hatte:
. . . q;uywv 3pu6e:v't'a 't'avu7t"'t'6p.&o!.o xopofLßou
3e:O"fL OV &7t"Z!.A1)-rijpIX xat IXU't'OEA!.X't'OV &v&yx.1)V.
3 VgL Aisch. Eum. 640 7t"IX't'pOC; 7t"pOnfL~ Zell';; [.L6pov 't'4> 0"4> "A6YWj au't'o.;; 3' 1t31)0'e:
1Ca't'tp~ 7t"pEO"ß6Ti'Jv Kp6vov; Josephos c. Ap. 2, 240 von den Titanen ~v 't'4> 't'ap't'&pcp
3E3Ej.lE:\lOU';;. Vgl. Josephos c. Ap. 2, 247, Nonnos 2, 339f.; 13,31. Vielleicht gehört
auch Pindar Fr. 161
o! fLsV xchw x&poc 3E:O"fLot:m M3e:nIXL
in diesen Zusammenhang, eine Stelle, die man bislang auf Seelen bezog, die Höllenstrafen erleiden (Thomas, EIIEKEINA S. 114).
2

J

sondern auch &x't'o(J.cd unter der Herrschaft der Ananke geschehen. Aber die
&x't'o(J.G<~ sind im Sinne einer Synekdoche zu verstehen, denn die Entmannung
des Uranos ist nur ein Einzelfall, während sonst der Desmos das übliche Mittel
war, unsterbliche Gottheiten, die nicht getötet werden konnten, unschädlich
zu machen. Ananke muß also a potiori verstanden werden. Daß hier Ananke
(neben Eros) als Göttin erscheint, der Fesselungen (und andere Gewalttaten)
zugeordnet sind, ist Teil einer Entwicklung, in deren Verlauf das Wort einerseits abstrakter wird, andererseits aber auch personalen Rang erhält. Darauf
wird bald zurückzukommen sein.
Im Wesen des 3eO'[L6c;' liegt es, daß damit Gewalt angetan und Widerstand
gebrochen wird. Daß dies auch für &v&yx'Y) gilt, ist weiter zu zeigen an Bakchylides 17, 92ff. Minos, auf der Fahrt nach Kreta mit den vierzehn Opfern
für den Minotaurus, wird von heftiger Begierde zu einem der Mädchen ge-

packt. Die sieben Mädchen und Jungen fürchten, daß ihr Begleiter Theseus sie
nicht mehr beschützen kann, und weinen vor Angst ßG<P€'i:G<v ~m3E:Y[J.€vm &veXyx~v

(96). Sie müssen befürchten, was V. 43 f. als Möglichkeit bereits ange-

deutet ist: ... ~m:r ..tW' ~r1H;cuv cru 3G<[LoccrZtG<1;; azxov"C'G<, d. h. wenn du einem der
Mädchen Gewalt antust, dich an ihm vergreifst. 3G<[LocCU in dieser Verwendung
ist bekannt, man denke z. B. an &"AoXOt 3' &"A"AOtO't 3G<(J.e:'i:e:v Il. 3, 301. Der Grundbedeutung "einjochen" entspricht dabei die im Griechischen sehr verbreitete

Anwendung des Jochbildes auf die Verbindung von Mann und Frau. Damit
ist auch &v&yx'Y) festgelegt: die Mädchen erwarten eine schwere Ananke, d. h.
Gewalttat, Vergewaltigung. Die Fessel, das Bild vom Joch, ist hier bereits
Metapher geworden4 • An Hand weiterer Beispiele läßt sich diese Entwicklung
genau zurückverfolgen. So heißt es bei Pindar Pyth. 12, 15 bezüglich der von
Polydektes erzwungenen Verbindung mit Danae: 30u"AocrovG<v 't'6 "C" aVG<yxG<'i:ov
AZX0';;. Ein Zurückgreifen auf die Formel Hesiods läßt ein Kyprienfragment
beobachten, nach dem Helena aus der von Zeus erzwungenen Verbindung
mit Nemesis hervorging (Kinkel p. 24; fr. 7 Allen)
't'~v 7to't'e XG<"A"A~XO[J.OI;; NZ(J.€O'tl;; qnM't''Y)'t't [J.tye'i:crG<
Z'!iVt '&€Wv ßG<crt"A'!it 't'E:X€ xPCl"C'e:P'!i1;; U7t' aVeXyx'Y)l;;'
cpeuye yocp ou3' g,s,e"Aev [J.tXMj[J.ZVClt sv cpL"A6't' Y)'t'L ...
<1 Das ist im Deutschen kaum nachzuahmen. Die Deutung für rX\I&YKf] "the doom"
of becoming victims to tbe Minotaur (Jebb) ist unzutreffend, zumal V. 24ff. ausdrücklich gesagt wird, daß die jungen Leute mit dem ihnen vom Minotaurus drohenden Tod sicb bereits abgefunden h~ben. Hier geht es nut um die Gewalttätigkeit des
Minos, die sie nicht hinnehmen wollen.
Fehl gehen auch Buchholz - Sitzler zu V. 96: "sie mußten sich in die harte Notwendigkeit, von nun an ihres Beschützers Theseus beraubt zu sein, fügen."

I
I

(. in denen sich &ye:~v und ocv&yxYJ im gleichen Vers Enden. Auch die Stute läßt die Paarung zu solange sie lebt.~YJa'T6v. ~\I't'eO'~v entspricht. arp[aw Epya~ea&ca &vayxYJ.~ 'ne. 229ff.. . 692 Achill möchte mit Phoinix heimfahren. 2. E7tt v'ljae. &vayxYJ ist jedes geeignete Mittel.441 Die siegreichen Ägypter entführen einen Teil der Gefährten des Odysseus als Gefangene: 't'ou.&€AOna ßtYJ o~ao. OraE:~ TPhlUlV ~7t1tOaclP.7tO~VIX. Hier führt vorerst nur ein Umweg zum Ziel. XIX~ xpe:~O'O'ove:e. o~ a€ ~WV'Te:. 628): xoc1 oecr[Loi. rAA&mv oux E:...ye~v (&v&ye:~v) &v&YX7J gegeben.. 18.6 Joch. ' 7 Od. 571 ~a7ta~p' &~ lke ßoüe. Gemeinsam ist ja auch (bis auf 11. (~ '7. 'j y 0 V IX V IX yx 7J. &'J&. up.V f1.. 306 und &vocyx.692) die Endstellung von OC'J&YxYJ im Verse. &. Von einer persischen Truppenabteilung heißt es bei Herodot (9. (.. 105 sowie 2i.L~V Eyffiv E7tt v~ae. Il." Und der Beweis dafür? Der geschlossene Block der &. • 1 1X/llla 7tOfl.YW'J ~e:O'(Aq: bei Pindar. &v&yx7J/3E:~~~6'T1X' Gd. Ebenso 16.L~V &7tEX'TIXVOV o~E'i XIX/\xÜ(. 27 Einer der Hirten wird vom Eumaios zur Stadt geschickt. &:Au't'mm n6oa. 5 Zu vergleichen ist auch oben S.&. 9. die man leben läßt..5 u7tvciloucrocv {l7to~e:u~a. ähnlich &vocyx.zva'i:m 20.. Die in Gd.:. 76 Die Diener schleppen den angstschlotternden Iros gewaltsam zum Kampf mit Odysseus: &A/\OC XlXt @e. ot "EAAYJvee. so Enden sich zwei bemerkenswerte Parallelen: 11... 453f. 98 Odysseus schleppt mit Gewalt die zu den Lotophagen ausgesandten Kundschafter zu den Schiffen zurück: 'Taue.!J...): der Hengst bescbält zu jeder Jahreszeit und solange er lebt. cf. 44of): EV&' '~IJ-E(J)V 7tOAAOUe. ihr kein Leid anZutun (&O!1. xa'T&ye~v XOtAae. damit sie ihnen Frondienst leisten. 26-31 ~UlOU':..429.. Gefangene.e. an d ' ". 9. Vergleicht man nun den entsprechenden sonstigen Sprachgebrauch von &ye:LV bei Homer.~Ul (&. Od. Doch ist &v&YX7J keineswegs zu E:pya~e:a­ &a~ zu ziehen. das die Stute festhält und wehrlos macht.. 14.ii:m uf. 14.aoca%o::t Trap%evov. &ye:w ocvayx7J Eine zweite.LlXtt..) scheint aus dem bäuerlichen Bereich übernommen: 5 der Sklave wird behandelt wie ein Stück Vieh. &yayw ~ &AAOe. 'TOUe.. ~EO'f1. umfangreichere Gruppe der homerischen Belege von &v&yx'l) ist in der Verbindung lJ.. Ap.L1) fLtV &AljcrX.~e:te:v· (cf. ~' &. 11. Die Schilderung der Vergewaltigung der schlafenden Aure durch Dionysos bei Nonnos zeigt noch den Ausgangspunkt dieser metaphorIschen Ananke (4 8. 27' f. Fessel und Sklr:tlJerei aVIXyx. Od. sondern mit &. &yov xAa(oV'Tae.~e~). 2. EAtKfJOOV €7te:crCPPi'Jy(uacet'o cr€tfY~V.yx. Yen. OV xe'J eyffi a'~O'IXe.e. er sei nicht freiwillig als Sänger zu den Freiern gekommen: '''1''1' "1\ "1 \ 1 :s. 133 Anchises bittet. um den Freiern ein Schwein zu bringen: auv &yzIJ-E:V IJ-vYJa'T'ljpO'~v ö7tE:prp~aAO~atv &v&yx7J.0V ~ &AAYJV 't'tvlX 7tpoO'eveyx7J &vayxYJv).. xcd 7tOCAOC(. man muß sie also binden oder sonst irgendwiefesthalten (Ed. 234.zu""etev o::vocyxoc~o~.lI. 2 &Yll. lJ. nicht aber zu jeder Jahreszeit. as ßw. 14. 3' &'vayov ~(J)oue. 22. a'ljae: . ov XE 'TLe.~V '!. arp(mv Epya~EO'&a~ &v&YX7J. 21. 17. Thersites in seiner Schlmpfrede zu Agamemnon: ~ g'T~ xat XpuO'ou emoe:uea~.). 119) ot IJ-E:V oc7t€&avov. 9. Gd. 22. wie es JüsephoB c. freilich nicht gegen dessen Willen: &v&yx'{j ~' ou 'TL (.1) 7t/IEOVe:e. ' ""'1: ' I • I D aran.v't'€~ O'rpeae.(J)V e~ 'IAtou uroe. &vay)(:n) führt zu einem neuen Textverständnis : "die übrigen schleppten sie lebend in Fesseln fort.ye:LV &v&yx7J-Belege bietet dem Verständnis kaum Ansatzpunkte. vor allem und in erster Linie also ~EaIJ-Oe.yov ~hlcrclV'TEe. 353 Phemios verteidigt sich vor Odysseus.) Nach Fesselung der Füße und Hände ist das Mädchen gänzlich wehrlos und kann nicht mehr entfliehen.vlXYov ~0)QÜe. ~PYJa'T~pE:e. ~yov de.vayov ~woüe.evlX~m. &vayxYJ.cdYj occppoaL'!I') sagt Nonnos 4.ap 2. das dem (')'f)Cfll. 0' &vayov ~woüe. gefesselt abzutransportieren (Il. zu verbinden. 27 2. arp(mv Epya~e:a&IX~. EAclIJ-tp&YJcmv. 2. 'Axa~wv. Eine andere Interpunktion ('TOUe. 326 von einer Vergewaltigung. Ein Abschnitt aus der" Tierkunde" des Aristoteles mag die Kennzeichnung dieser ganzen Verwendungsweise von Ananke abrunden (576 b 2off. 11. wenn sie h.cd'Y] o&.v'Te:e. denkt Aphrodite.vope:e. 201 nennt.I\ÜlV .J. 13.. 353 sichtbare Verbindung ~yov &vayxYJ muß ebenso bei den übrigen Belegen gegeben sein. 'rov 'T' oupeaL ßOUXOAO~ &. 213 fL~ !J.. xcd auva~ao. Alle diese Belege handeln von einem gewaltsamen Abführen. ufLe:va~O~e. crcpYjxwaIX't'o XOUp'I)<.. 429. 52. f.L~V IJ. &youa~v' Die aus dem Horner auch sonst bekannte Methode..~'tYJv fL' &:yocyüw x-cd &7t'etp'~1'YJv cptM't'YJ't'o. .. Zunächst zu Od.. Entsprechend der üblichen Interpunktion des Verses 272 verstehen die Interpreten im Sinne der Übersetzung von Voß: Und viele schleppten sie lebend hinweg zu harter sklavischer Arbeit..:.

't~v 3ucraAux'rov €[1.o~e.was nichts anderes ist als das Prinzip der Rottenfesselung. 22.. Schröder (Ich aber zwang die Jammernden fort) stehen Faesi-Kaegi: "XA<X(OV't'<xe. Dieses ~UAOIJ. eile.' "die nun brachte ich (aneinander) gefesselt trotz ihres Weinens zu den Schiffen zurück". Die überlebenden Feinde werden gefesselt abgeführt. 271 f. ad naves). hatte die gleiche Funktion wie die schweren hölzernen Halsgabein. das Zu der eingangs vermuteten semantischen Identität von &v&YX'f) und OEO'f. gestützt. 5 3e:crtJ-(oue.r Joch. 479f. Das wird auch durch epucrcrlXt. . 7te: 3"1)'roct vux't'6e. Aber die griechische Literatur bietet noch eine zweite Parallele zum Lotophagenabenteuer des Odysseus. so daß die anschließende Bindung an die Jochbalken des Schiffes (unb ~uyoc 3~0'<x) wie eine Fortsetzung dieses Vorganges erscheint. die außer den Juden alle umfängt.se:0'[LoV &yw ßt6wO'ov &pu crcrw. Die überraschung ist nicht gering. 284).X. konzessiv. '7. ein Ergebnis. Macc. 'rPIXX~AOUC. Einen dem Gefangenentransport des Odysseus bis ins letzte gleichenden Vorgang bietet der Bericht über die Judenverfolguug des Ptolemaios in Alexandrien Sept. 4.. Sie werden gleichsam ins Joch genommen. XTA. Il. EtAXOV'rO fLE'rcX ßLIXe.y6fLe:vo~ 0'~3i'Jp03ecr[1. die Dreierrotten von Abb. in Zuchthäusern oder Irrenanstalten verwendet. [1. was unter der knappen homerischen Formel &yew &. 9. 4. 6 Obwohl alle Interpreten &vocyxY) als Abstraktum verstehen. 98f. Die an der Küste der Lotophagen von Odysseus ausgesandten Kundschafter haben von der Zauberpflanze gegessen.. Herodot 6. Gemeint ist offenbar. die nicht bei Sinnen sind . '7.vocyxoc~e. 2. 7.eVo~ 't'oue. an beiden Stellen &'vocyx"I) zu deuten als die Fessel um den Hals von Gefangenen. denn epu(t} als "gewaltsam mit sich fortreißen" legt den Gedanken an die Fessel (als Angriffspunkt des Zerrens.LOC. der Grund ihrer Tränen liegt in &'vocyx"I). 't"WV 7tAO((t}V np0O'"I)A(t}[1.) auf Grund des Zwanges" offensichtlich nicht möglich.. Der Vorgang ist sachlich der gleiche wie Gd. &. ot tJ-E:V 't'ot:c. ot 't'e 'rou't'(t}v cruv~uyde..vocyx'(j zu verstehen ist. d. zeigt noch der Sprachgebrauch_ der Septuaginta (Sap. 23. 17.. Jahrhunderts): als einzelner kann Odysseus seinen drei Gefährten nur dadurch seinen Willen aufzwingen und sie zurückbringen. Jeder. (cf. wurden im europäischen Mittelalter vor Gericht. Halsgabeln. Nun erhebt sich aber die Frage. mag ein Blick in den Orient gestattet sein. der Hirte oder der Tagelöhner an seinem abgelegenen Arbeitsort. Die Juden werden mit Halsfesseln wie Tiere zu den Schiffen geführt und dort an die Jochbalken gefesselt: 30"1'-'''' . (~. Noch Hygin (§ 125 Rose) interpretiert das IlYEW &'vocyx"(J des Odysseus richtig: quas vinctos ipse reduxit (sc. 7 9 Nonnos 34. Damit wird &vrXyxi'J ausdrücklich erklärt (yap) als unentrinnbare große Fessel. 1. 3.v.' Die konkrete Art der Fesselung läßt sich bildmäßig gut veranschaulichen (vgl. ß p 6xo~c. ergibt nichts zur Sache.se OCUTOV TOCÜTIX XlXt elJ ~uÄ<p. mit denen in assyrischer Zeit gefangene Feinde als Sklaven abtransportiert wurden (Abb.75 von dem Spartaner Kleomenes TIm€OVTOC . ~uy6. 1t'Ep~ne1t'AeYfLevo~ .lv~.s(XtC.e:vev &'v'*YX"I)v. Feldhaus. &. . aber auch aus dem babylonisch-assyrischen Raum und aus persischer Zeit (Abb. <xUx€voc. was zahllose Beispiele aus nachhomerischer Zeit noch bestätigen werden. und auch sie bestätigt die bei Homer gewon- 8 't'oue. Bei einer Einzelfesselung wäre er nur immer eines seiner Gefangenen sicher. I'-0XP' 't"~e.die drei Lotosesser werden ja ganz im Zustand des Irreseins vorgeführt. denn &. . 16): die Ägypter werden mit einer Finsternis bestraft. &vocyx"(). ~o t O'x6'roue. ~uyot:e.~~ y~p &Aucre:~ crx6'roue. V"l)uO't ö' ivt YAOCrpUPYiO'~v uno ~uyoc 3YjO'<x epuO'O'oce.93j. Damit wären 3~crOCVT(x (cruvo~(j'(x:v't'o::) &ye~v und ocyew &vaYX1J parallele Formulierungen.xyx"(J ist ausschließlich mit Ilye~v zu verbinden und bildet mit diesem eine feste Formel. Fesselung ist schon in der Antike das gegebene Verfahren für Leute. 1). (ma) 10036. 8-22 hier).souAwv &<. Technik S. 205 droht der König der Inder &A1)XTOTI~.IXXP. auch der Bauer auf dem Felde. 8.. Gd. paßt. vgl.va) XA". die durch Fesselung wehrlos und aktionsunfähig gemacht werden. Da hier die Rede vorn ägyptischen Abenteuer des Odysseus ist.yov XAocio\l'rocc. Darauf wird weiter unten noch näher einzugehen sein. e3e%"I)crocv (vgl.•. Hier wird nun sehr deutlich. die abtransportiert werden. z. xocTocy<xy6vne. ist die Deutung der Stelle umstritten: gegen Voß (Aber ich zog mit Gewalt die Weinenden wieder ans Ufer) und R.s'~crIXV o~ TIPOO'~)(OVTe:<. 14. 7trX\lTEC. vgl. 'ro 7tAOt:OV EfLßOAYjC. das man sich ähnlich wie die römische furca vorzustellen hat. B.. Eine Durchsicht frühgriechischen Bildmaterials.. x<X'r~X%i'JcrIXV 3e: %"I)p((t}v 't'p61t'ov.493) nahe. 6 TIIXPlXrpPOV~crIXVTIX ~.yx'n: Odyssee 9. oSt TIe:a~O'tt<. 7ff. Die völlige sprachliche und sachliche Parallelität zur Odyssee zwingt dazu.•. daß Odysseus mit seinen Leuten verfährt wie mit gefangenen Feinden.). ägyptische Fremdvälkerdarstellung des 12. 2 3tcrf1. Fessel und Sklaverei &ye:w &v&.A." Doch ist "sie weinten Vgl. ~yov) mit gegeben ist. 6) sind wie ein Kommentar zum homerischen Ilyew avocyxY): gefangene Feinde werden nach siegreicher Schlacht rottenweise mit Halsschlingen oder Halsgabeln aneinander gefesselt als Sklaven abgeführt. zahllose Darstellungen aus dem alten Ägypten (Abb. xoct f1. "Menschenfänger" oder "Häschereisen" genannt. ob sich Zu der konkreten Art der Fesselung Aussagen machen lassen. die viele Menschen gleichzeitig fesselt . cr<p~<xe. daß er sie aneinander fesselt und als Rotte oder Koppel abführt. fLE:V iywv het v-~<xe. Daß das Prinzip der Rottenfesselung (vgl. um Tobende aktionsunfähig zu machen (Abb. &'v3poc1t'o31X). &. oben bei Herodot cruv3'~crocVTe:e. besonders der Vasenmalerei. und so muß Odysseus sie mit Gewalt zu den Schiffen zurückbringen (Gd. &'v't't O'Terpt(t}v 'roue.

den Kyklopen gewaltsam zu Achill will mit Phoinix Troja verlassen (11.:. S-dOWAtOC I 't'~. O'uvo-rjaat. 18. 55) einen kaum widerlegbaren Beweis für die Möglichkeit dieser Deutung: &. und zwar in ganz bezeichnender Form. Besser wäre &.U. Altorientalische Bilder zum Alten Testament. S. daß ihm das Schwein davonrennt. Einen breiten Umfang nimmt die metaphorische Verwendung des Wortes ein. 60) eingegangen werden. 1tOAU 7tAe:OVE<.. 429): ~v E-1HA'(Jmv' &vayxTI ö' oLS T~ fL~v &. weshalb der Ausdruck umgestellt und voller werden muß. iyc0 Ol) T~ exc0v e<. xat XPELcrcrOVEC. Schröder: "denn er sandte den vierten zur Stadt.a<. um in 28 die Absicht der Freier anzuschließen" und R. Zwang. ~ yov &vayx Y). &yov swO'ocv't'ZC.Übertragung von der Gefangenenbehandlung her. Ähnlich muß h. aov 06fLoV ••. "gefesselt führen" ist eine bildkräftige Metapher für "gewaltsam führen".): w<.. 3~crG{V't'B~ SE: crS: / XAtpC[l 't'pm~xe:~ . weil man sie dort arn leichtesten an die Balken fesseln konnte. 89 E<. Das läßt sich Od.) crüv &Y~fLEV fLv'tjcr-r'ljPcr~v 67t'Ep~~aAmcr~v &vayx'(J. Seit dem zweimaligen &YEW (266. ihm schlotterten sämtliche Glieder" (R. 234ff. €'auPEV atXfLd:Acu1'ov X1'A. Berlin 192i~ Abb. fL~crcrov 0' &vocyoV). daß die zum Transport von Gefangenen benutzte Fessel grundsätzlich auch um die K6rpermitte liegen kann (H. Glücklicherweise gibt der Wortlaut eines kleines Gedichtes (s.~ nicht gut anwendbar.YE~V &vocyxY) in reinster Form. YfJö. Vers '30 ist sie handelndes Subjekt ([x6fL~v). xpoc't'e:p'~ oe p. lros will sich Gdysseus nicht zum Kampf stellen. "nur wenn er will." 9 "Aber es gürteten ihn mit Gewalt die Diener und führten ihn wie er zitterte fort(' (Voß) und "doch half 'es ihm nichts. die dienenden Männer ~ürteten ihn mi. welche Ananke hier hat. weshalb der sich selbst auf den Weg macht (273): WJ't'ocp EYc0V e:IfL~. &:rrooc0O"ew 'nvL Der übliche Platz von Gefangenen ist zwischen oder unter den Ruderbänken (towAW." &vayx'tj ist wieder eine drastische Metapher für "unfreiwillig". Auf die Bedeutung. Eur.nun beigeordnet werden und im Nominativ auftreten muß.YE~V &vayxY) auseinander zu reißen..'ssee IS.: O'uv3~O'av't"z.t XAepcr bzw.' Lx6fL1)v. wo Aphrodite dem Anchises erzählt.).issen als Paraphrasen der homerischen &vocyx'tj gelten. die Formel &. aber die Diener gürten ihn und schleppen ihn gewaltsam zum Kampfplatz: O:AA& XOCt 6)<.1)v. A. ot)'t'e: 't'~v' tiAAOV &~E~<. Zeitlich vorher geht das o~O'Cf.freilich eigenwillige . So ist die Verteidigung des Phemios vor Odysseus gemeint (Od. ist auch sonst üblich. beobachten. ~Yc(YEV 122). 35' ff.• Joch. Da "gewaltsames Abführen" nur auf Personen paßt und in der Anwendung auf den Transport eines Schweines sich lächerlich ausmacht. Den Interpreten hat diese Stelle große Schwierigkeiten gemacht. 14. weshalb &vayx1) .•• a~rrav TE xoct 1t~aoccrav XW fLtv ßp6X4l xa&atJ.&~ATImv.~ dort entspricht hier lx6f1.'tjV ••• &AAtt. und als das Wegbild noch ein drittes Mal auftritt. ap1)cr't'~pEC. Eumaios schickt einen Hirten zur Stadt (Gd.m E:1tAe:T' &vayx'tj. eyel. 8 So bieten Ameis _ Hentze . er wird es am Strick geführt haben. was nötig war. daß ihm-wirldich kein Widerstand möglich war. 10. da sie (die Freier) zwingen. Der Hirte wird sich bestimmt nicht der Gefahr ausgesetzt haben. dabei mag das Auftreten von &v&YX"f) dadurch motiviert sein. ursprünglich instrumentale Dativ bei &YE~V ist für ~evo:. kann erst in einem anderen Zusammenhang (unten S. ~uy&). Dazu würde passen. denn die Formel &yew lb&yx"{) wird zerrissen und av&yx'll unrichtig mit ~Ö>(jC(Vt"E~ verbunden. der Gegensatz zu ~v e.' ~P7t'OC~e: 121. Bei ~yocye:v wäre noch &vayxY) möglich gewesen.im Sinne von "moralischer Zwang" .268) liegt der Gedanke an &vayx'tj sozusagen in der Luft. Greßmann. 22. Wiederum begreift sich av&yx1) vom Wegbild her. wenn man von der Bedeutung "Fessel" für &vayx1) ausgeht. Das ist &. welchen der trutzige Schwarm der freienden Männer gefordert. 423 der neuen Edition des Winkler-Verlages. um ihre Bewegungsfreiheit innerhalb des Schiffes Zu verhindern.76 nene Deutung.O~ E:7tAZT' &vayxYJ. XpE~&V xopErroc(ocTo &UfL6v. Dem EIp. So ist das Wort auch gemeint Gd.•. €fJ-ßIXA6vTE<. e<. auch hätten die Fremden die Absicht geäußert. er sei gezwungen worden.s Doch liegt kein Anlaß vor. Yen.~<. wird sie nachgeholt. 39). Beide Wendungen mi.. €'V&EV p. 1tCUAEUP. 27 f . Der Ausdruck versteht sich sinnvoll als eine . Man vergleiche etwa die Textillustration zum Märchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm in der Ausgabe von 1819 = S. in Fesseln führe ich ihn bestimmt nicht fort. Daß man ein Schwein beim Transport an der Leine führt. Schröder) trifft nicht den Sinn des Griechischen. 9. A.Cauer: . hat man sinngemäß verstanden: den Freiern ein Schwein bringen auf Grund von Zwang. &vayx"() / öE~a~6't'a (cf. Den schwachen Greis brauchten die Freier nicht zu fesseln.ye~v ~wcrc(vt"e~ als Einheit zu nehmen.vt"ct &yetv denken konnte. den Eber zu bringen. sie sei von Hermes aus dem Reigen der Artemis entführt und gegen ihre Willen zn ihm gebracht worden: cdmxp EYW r. xpaTEp~ a~ P. Auch hier wirkt &v&:yx1) wie nachgeholt und aus ihrer eigentlichen Verbindung herausgerissen. denn Aphrodite war leidendes Objekt des &rew. Eurylochos hat Odysseus vom Schicksal der Gefährten erzählt und weigert sich nun. 76..9 Schon bei Homer löst sich &vayx1) aus der straffen Verbindung mit &YZtv. lügt der von Polyphem beim Verkauf von Lämmern und Käse an Odysseus ertappte Silen. Fem:lul1d Sklaverei &ysw av&yx"{): Or!. mit Gdysseus wieder zu Kirke zurückzugehen (f1. IO entführen und als Sklaven zu verkaufen. 266ff. 130 verstanden werden. Phemios macht damit glaubhaft.YE~V 1'ov Öv . u. Der modale.avaY(1) an den Schluß des Satzes gerückt. und auch hier wird vorher ein gewaltsames Fortbringen genannt (&V~p1tc(~E 117. offenbar. daß das Gürten der Sache nach dem Binden nahe steht und man so an das 8~crCl.~ fL' &yz xdrr' &~xoVTa . das in !x6fL'tjv noch vorliegt.. ö~p' [EpEorrocvTE<. . x&nEt't'Gt.

Zu der ganz konkreten Vorstellung..V'TE~ 'EPE'TP~EUO'~V ClYEt\l. der freiwlllig mitzog (e:x6'J't'CI: 1tA€ucrIXV'&' 1027).aktivisch formuliert .LOV. an dem die heilige l1ios zugrunde geht und Priamos und sein speermächtiges Volk. E. das ganze Land. 8~ OCPLO''TEUEaXE [LOCXe:O'&rt. 7 nennen.w\I. muß andererseits &v&yxY) soviel wie 3EO'[L6~ sein. worauf auch die Ablösung des instrumentalen Dativs &vocyX"() durch einen präpositionalen Ausdruck weist. Das erinnert an 3~(J'rt. erklärt der Parallelbericht 861 f. 1to"e 't't~ et1tYlO'LV t3ÜJv x(J. O't'e "IAwv &[1. indem seine Soldaten in einer Kette. 886f. das als technischer Ausdruck für das Abführen in die Skla~ ~D"{l ~\I verei bereits begegnete und weiter unten noch zu behandeln sein wird. 6.L't'WVWV 455 3rt.. vorrücken. 1029)? Das Gedankenspiel lebt von einem Vergleich: &v&yx:n ~uyet~ E:7t'AeLC.v· 460 . Gegenüber dem knappen ClYEW OC\l&YxY) Homers ist &\I&YxY) ~EU~IXV't'E~ &YEt\l der vollere und verständlichere Ausdruck (vgl. &ywv.ov't'o.'t'a &VOCYXY)\I O'UVE1tO[Levw\I). x. 118): es ist gut.v. Ananke wird hier gemeinhin als "Zwang" verstanden. wo es von den Juden. 15.) O"uva~(j(XC.uxeVt XEt't'rt.'t'a YIXt:(J. (&ye:tv) klar erkennbar wird. 465 TCp(V ye 'Tl a-Yj~ 't'e ßo~~ aou &' eAXY)&[1.rt. auch oben O'u\l3~0'rt. Xrt.AXOX. 3' oci) \leo\l E:O'O'E't'rt.xyecr&E.t . &. es sei von "Schicksal" die Rede. &YEt\l.'Ex't'opo~ ~3E YU\l~.VU[1.\ " 't'o IX\lrt. E(J.~~!J. Die ganze Ausdrucksweise des Sophokles setzt die Kenntals der homerischen Formel &YE~\I ocv&yx:() voraus .e 't'E&vY)W't'rt. Wenn eA&Et:v dem &ywv entspricht.LOV Philons von der Zwangsläufigkeit einer moralischen Verpflichtung gesagt.t &AYO~ X.l &X. Fessel und Sklaverei 12 1] Die am Hornet gewonnene Deutung des &. -r( [1.Joch. Hier ist die Affinität zum ClYELV zwar noch sichtbar.v &YY)'1'rt.( 30uvIX~ 31XY)\I. Schließlich läßt sich aus späterer Zeit noch Sept. 3EO'[L0t:~ 't'E 3~O'IX~ .u~ov) E:~EU~' ocv&yxn' xcd yap oux eßOUAE't'O ~&v e~ 0'0\1 eA&Et:v Ö!J.UVe~V 3ouA~o\l ~!J.. Als &v&yXYl ~EU~rt.. &:n:ocyecrih:: (cf. 149 im Zusammenhang der Untersuchung des OC\locyxY) yocp !J.1. um genau so mit den Athenern zu verfahren: e\l 't'?j IXU't'?j 't'rt. Die Verse 216f. Nachdem Datis die Eretrier besiegt hat.c. Die wesensmäßige Zusammengehörigkeit von &YELV und &\locyxy) kennt noch Phiion (de virt.evY). die hier zum Abschluß der ganzen Verwendungswcise ClYEt\I &v&YX1l nachgetragen werden muß.p &1touprt. Xrt. die Antiochos zum Heidentum zwingt.yXrt. ZAEU&EPO\l ~[1. (Juva~(J(:t.rt. sogar einem persönlichen Feind einen Gefallen zu tun (ihm ein entlaufenes U1t0~UYLOv wiederzubringen)."EP~ (")' eTCtxdO'E't" avocyxY)' xrt.fLrt.&pt"L 30UAW&e:(~.yetv &vocyx'n läßt sich durch den Sprachgebrauch späterer Zeit leicht bestätigen. Ax.p. Eine unbefangene Deutung muß jedoch von dem Beziehungssystem ausgehen.~ stellt sich die Gefangennahme auch dar in Platons Menexenos 240 a-c. aber im Formalen der Verwendungsweise behauptet sich neben dem neuen semantischen Gehalt noch etwas von der alten Bedeutung des &vlXyx-Stammes. heißt: ~yov"o 3€ fLE'Td: mxpa~ ocv&yxY)~ (cf.) sagt Philoktet entrüstet zu Odysseus: du bist mit List und Gewalt zum Kampf nach Troja entführt worden (XAOn:TI 'TE: x&. 73) als Schicksal des Odysseus wird der Situation des Philoktet gegenübergestellt: &ye:-rE. Käsemann (S. und es bestätigt sich wieder &YEtV &v&yxn als Abführen eines (vorher) gefesselten Gefangenen.eVO( TIe:p &v&yxY) 't'e-r/\IX[LeV &v&pW1tot· €1tl yap ~uyö~ (J. will der abstrakte "Zwang" nicht so recht passen. jetzt mit Gewalt nach Troja zurückschleppen Cd !J-' eire'!€:. &yetv 1016).L. &yeLV. Der Erklärung harrt noch eine Partie aus dem sechsten Buch des Ilias.v'Trt.u't"~ x(J.~o[1.€V 3&prt.(ou~).1 'A&Y)vrt. damit keiner entkomme.rt.( XE\I ü3wp ~opeot~ MEO'O"tJ(3o~ ~ 'Y1tEpdY)~ 1t6AA' &Exrt.xyxYJ ~uyeL.t Tpww\l [TCTC03oc!J. in das Ananke in der Ilias eingebettet ist. wobei die Parallelität von avayx7) ~uye:tc. Hektar ahnt den Untergang Trojas und beklagt das Schicksal seiner Frau: Der Tag wird kommen. Durch diese Umzingelung mit einer Kette von Soldaten werden die Feinde gleichsam in einem Netz gefangen mitgeschleppt.ocx. (rt. 2.0LO nu&ea&rt. Was €~EU~' &v&yxn bedeutet.( XEV ev "ApYEt eouO'oc 1tpÖ~ &AA'YJ~ [O''t'O\l u~rt.~ XIX't'rt.und interpretiert sie zugleich. voe:'i:c. Macc.AOXOCYIXiH~) 'T~~ €x'&pIX~ 3L&Aum~' I) 't'E yap EO 1tE1t0V&ÜJ~ &xwv &YE"IXL 1tPO~ 'Ta E:\l0'1tov30v X.v't'rt. Dann landen sie bei Marathon.w wird . 'TO OCVIXYX(J. 1025 ff. Xprt.~ XOC'Trt.(Vot~. &AAOC [1.» was also willst du mich.u't'1l ocv&yxY) ~EU~rt. xrt.xpu6eO'O'rt.' &~ 1to"t'E: 't'L~ zpeEL' 0'01. l)'Te xe\l 't't~ .aufgeschlüsselt als 30UAWt1IXV't'rt.ye:'t'I%~ OOUAW'tTe:t~ '" Em:'t'rt. Aber weder kümmert mich das Leid der Troer noch Hekabes noch des Priamos noch meiner Brüder so sehr 00'0'0\1 O'EU. Mit bitterer Gewalt wurden sie Zum Opferschmaus getrieben. as ETCEO'V'(J.yx(J. &vocyxY) aber schon ganz ein Abstraktum.Ot zntxEt~IXt bei Paulus) glaubt sogar.' . ClYEt\I). die von Küste zu Küste der Insel reicht. xrt. durchkämmt er. die mit emxE(O'E'T' gegeben ist.~· xrt.'t'a 3&xpu x. mit den gefangenen Eretriern und Athenern heimzukommen (~XEtV &yo\l~IX 'EpE'Tpta~ xrt. wenn ihm sein Leben lieb sei. 2 xrt.~'TEr: 't'otoü3' &v3po~ &!J. E~ &v&yx:lJ<. (~1tAe:tC.AUTC't'ot.twV X.~.rJ. des Demeterhymnus &:AAa '&EW\I [1. Dareios befiehlt Datis. Zweifellos ist das a\lrt. Es entsprechen sich I C\/" \\. (cf.' &n. weil sie erst jetzt verständlich werden kann. Vom &YEtV eines gefangenen Feindes berichtet auch ein Bote bei EuriIV pides Heraclid. denn ~1tE't'l%t 3e xIX't'a 't'o &vIXyxoct:ov W0'1tEP O'x~a (J'W[LIX~~ xIXl ~IXU~Y) (sc.eouO'rt. Bei Sophokles (Phi!. 't'?j Xrt.

man kann jemanden damit abführen oder fest- phorisch gemeintes . <pÜlV'ij 30 T~V S' &ex(J. stets von Kalypso. <:WJ\L't'ev !!'CI"l . 6. is the mode par excellence of hindering action or motion" (Onians S.<P~ß(J.v €nl . 4. x(J. ..(fi:vtx . 9. ~v' ~ndpow Aa&ÜlV't'Cl. 238). denn oecr(-Lo~ €puxe~. 4. Es hindert also nichts. 109f. 454465 aufweist: Tpw·GaStx<:. Pers. ' npu(-Lvo'ITev ep? txVtxyxYj. 17.~ tL~v XtxT<x' ßucrcr6v. cui caput submiserit captiva muHer".tvYJv. . 'EAA&03' t<. 11 Als Möglichkeit erwägenswert ist die Annahme einer Interpolation von 456-457. XPO::'t"Ep'~ 03' smxdO"E't"' &'Jay. ne07JG(J.. wie es der Demeterhymnus ja sehr deutlich zeigt... Die spätere Behandlung des Andromache-Themas bei Euripides rechtfertigt Prometheus heißt es (Hes. Dabei wird der Ausblick in die weitere Zukunft Andromaches (456-463) eingefaßt vom Blick auf das &yecr{)·(J. 3.). Auf das Sklavenjoch führt ebenfalls der betonte Gegensatz €Aeu&epov ~v. 2.10. 3). 3°1. nicht aber dem Sklavendienst selbst zugeordnet: der Typus des dickfelligen. er sei {m' &vayxYJ~.<'1)· Damit wäre die sachliche Einheit von &yeO"-fhXL und &vayx'l) wiederhergestellt.tvYjv ~yev.uxtv~ n6vTou Aiseh.).. Freilich müßte man sich die Worte 460-461 irgendwann auf dem Zuge der Gefangenen in ihre neue Heimat gesagt denken. wobei zu OOUAWV ~v. in den Blick gefaßt wird (&AOXOt S' &AAoLcr~ 03a[LEt:E'J Il. Der mehr der . 464f.. daß X(J.ap. hier eine metaphorische Anwendung der Grundbedeutung festzustellen...&EpOV ~[L<XP &noüp<x<. wozu immerhin &~ÜVe:LV 0300AW'J '~[Ltxp (463) paßt. Festhalten und Hemmen wird im frühen Griechisch überhaupt gern mit dem Bild der Fessel umschrieben.)..Ülcre· crs\ 0<.v &vayx'{l . 72f.~ und den eAx·fJ.~ov. 23.t e:SYJcre xeAeu. nOAA' &ex(J. Non ista respicere credo Euripidcm sed illgllm servitutü. Auyo~12 0' &no TYjMcr' e:mn-rov.: Joch. 4.(J. 836) zu beachten ist. 677f. Memor. daß bei vergleichbaren Gedankengängen vom Iliasdichter ausschließlich der Punkt des ~AX"fJ~9-[L6<:.~ erklärt wird. 13 f. Unter Anlehnung an die Formulierung des Demeterhymnus ergäbe sich 03txxpu6EO"O"a'J &y"fJ't"O::L. In diese llichtung weist auch der Umstand. Am deutlichsten wird das tcrxe~v &v&YX'{l in der Parallele O~crOCVT(I. T(~ o'~ v7Jtx -3'o~v E:1CeS'f)cr' bt 7t6VTC)) I o%x(J. VWJO"#Aoül..ö SAOCUVO(-LtvYjv.(J. 615 f. 13. 72 entspricht 745 'EAA~cr7tOVTOV . 831-836. Auch darf nicht übersehen werden.&~IX <pÜlV'ii bestätigt an sich die Berechtigung dieser Erwartung. Dem ~uyov &(-L<ptßtxAWV (J. tcrxe~v &v&yx'() Dreimal findet sich in den homerischen Epen die Formel &vayx'{l halten. Der Abschnitt 454-465 faßt zwei Situationen ins Auge.ÖX~v~ XS!:T(J. 16.cr~v ~Amcre crx~creLv ptoVT(J. Von tcrxe~ (Od.." oux .Sklavenjoch gedeutet werden.Ttxe~v als Gegenstück zu S~crtxVTCl. 16.(J.P auch das Gegenstück ~(-Lap &vtxyxa'i:ov (11. Des Vergleiches wert ist auch Eur. '0 ' [ i ". Fessel und Sklaverei taXEL'J CC &vayxll: Kallill'lachos in De!um Jf IJ helfen da weiter. Dion. die Odysseus nicht fortläßt: ~ v.&ou oder Il. AIXßWV &houcr(J. Th.P : OOUAWV ·~v. ebenso wie ein Baum mit seinen Wurzeln an auf die Situation des Sklaven überhaupt eingetretenl l • 3. SOUAOV &~ OZG(-LwtL(J.' I Man denkt an die Tat des Poseidon Od.I.. 143). 55n 5. neA&yecrcrw €7tZnAeec. An die festhaltende Kraft der Ananke denkt noch Kallimaehos (in Delum j4ff.LaL 8' ty@ npo<. 4 6 9 5~ T(~ (-L' &'&(J.v &v&yx'{ll otxeT(J. &AA' &<peTOC. 12 Die dem &ye:w von Gefangenen vorausgehende Fesselung wird 11.6xou<:. widerspenstigen Sklaven wäre der Situation ganz unangemessen. vor allem dem &YEO"{l<XL.) &y6v.) TaV 0' oux dieses Verständnis. 8 O"cpLV &[LUVW ~tLo::p &'J<xyxo::t:ov' Schließlich ist das Sichsträuben.. denn "binding . 030UAO'J ~uy6'J. y(J. SOUAO~ und ~uy6v führen wieder zum Sklavenjoch.' &EXo::~ofLs'J'I)<'J>. Daneben ergibt der Wortlaut.w &vay)t'() taxe~' 60' 00 MVtxTa~ ~v 1t'aTp~o(J. 14. Troad.&.. tAEÜ. Wie das Phäakenschiff wird Delos gleichsam an die Kette gelegt. 105 beschrieben als 03m'l) ~6crXotcrL Myo~O"w.. &~OfLEV 11.&(-L6~ (454[. Die wiederholte Beschreibung des Frauenraubes im Demeterhymnus 20 '~y' bAoqmp0(-LtvYjV' ~aXYjcre 0' &p' Öp&~(J. das auf dem Nacken liegt.v ~xtcr. Dafür ergibt sich von vielen Seiten Bestätigung. Es heißt (Andr. l:AEU. &). n6). 585 öv. x(J.Ttxe~v &crnzp SOUAOV Xenoph. 11. &yew dürfte die treffendste Umschreibung für 'CcrXSLV &vayx'{l sein.~ 124f. wo Andromache klagt xat vüv 5A(. ist also das Joch. OOUAO- tax ave cruvav crTuyspav &V. ß('{l S' &~xoua(J.L.(J. sß61Jcrtx 0' ()P. weniger innerhalb der zweiten Situation. Was "aufliegt . Aber offenbar ist in der Ilias bereits eine Erweiterung der Vorstellung des Sklavenjoches vom &yew XIXt T<X..): Poseidon schuf die Inseln des Meeres 431f.i}EPOV ~fLtxP &rwüpo::<.Aoucra xapq. 2. Angesichts dieses Sachverhaltes muß die Ananke der lIias als . zu vergleichen.Andromaehe' des Euripides anstehende sentimentale Charakter der ganzen Partie würde im Übrigen wesentlich gemildert.vu&~ f1.:~ !l~v EXWV Ta E(-LOV MAC)) &pv.. Ananke erwartet man zunächst bei &YEcr.VeXTffiV neoa~ x(J. so Od.)Aa~ ~€:v aü. 7. O~crOCVT(J. Weiter darüber hinaus wird nicht gedacht.~ov. &~E~'J . 168 IJJ (-Lm. daß Ananke durch den Satz hd yap ~uya~ (J. von der Fesselung des Dionysos durch Piraten (h. DaZu sind die Erwägungen des Josephos Bell. 355 f.&tx~ (455)... &n~ytxyov oecrv..freilich meta- vornehmlich zwei Funktionen. den Moment des eAxYj&(-L6~ der Andromache und die Zeit ihres Sklavendienstes in Griechenland. <ptpÜlV .. Das lehrt gerade auch die Rede Hektors 11.4:. 03€: YU'Jat:xo::<.!:o.~.&tx/\acrO"Y)~.&Z~Ül bei Hesych und Photios Paraphrase für ~UYWcrÜl ist..&a~· Nun hat eine Fessel 10 Dazu bemerkt schon Gottfried Hermann treffend "Scholiastes : qui videtur de veste servili et tonsis crinibus cogitasse. 330 Anm. deren Inhalt und Wortwahl enge Parallelen zu 6.

Eine Überprüfung der entsprechenden technischen Bedeutung von &YE~V ergibt folgende Paraphrasen: ~"uy)"f &yow (ßoilv) Find.. XrJ.) Aristoph. auvohouc:.LW't'LV &Y<. 22. Jas. 2.. 1015 a 26ff. E~rJ. Die Bestimmung der Eudemischen Ethik 1224 b 11 ff. gr. Alle diese Wendungen und Formeln umspielen die Bedeutung von &v&YXTI &. auch K.U&Ev &px~v. Jos..'.. p. Jos.Aias' des Sophokles deutlich.) Eur. d. \' O''t'~&~ 'TrJ.~.crIXc.) Soph. Ant. 234. Eur.. Die n'POCdPEcrLC:.'t'oc 't'ov Aoy~0'p. Joch. 29 6. Die Übersicht bestätigt jedenfalls die schon aus der Homerinterpretation gewonnene Feststellung.. 8. Ap. Ant.t xrJ. AElrJ. TCOtP.. steht seitdem öfter im Gegensatz zur Ananke. daß &vrY.. 465-96 bannt ein Priester des Zeus 'den Typhon: I . Das entspricht dem Ritus der Feindbehandlung in früher Zeit.. 10j3. 27): "Wenn Ubar-Schamasch .. Pyth. rJ.w't'w &YELV (n'OlP.V'T1X &YE~V ('t'LV6:) Soph.c. Besonders interessiert.v't'a &yetv ('t'WrY.O'LV ö~O'rJ. So stehen sich bei Josephos Bell.(p .'.'13 cr.YELV &vrY.' Ec. oeO'p. oben S. 'tOUt. E't'O oecrp. .c.~ a'Ta'TOV rJ..uvmo cro~c. 33. ~X&cr.yXl')v. wie sie auch für den gesamten alten Orient galt: Tod oder Sklaverei (fur die überlebenden..VOCV und 296f.UO'ev &vrY.Lt~e:'t'rJ. Fessel und Sklaverei Sprachliche und kulturgeschichtliche Parallelen: Rottenfesselung den Boden gefesselt ist.O~O'L cruvO~O"IXC. 1.6v. o~crrJ. die Gefangennahme und Versldavung der Eretrier und Athener in Platons Nomoi (698 c) als E~OCVapOC7tOöLcr&P.U'TOV &yew ('t'~vrY. &v&:yx:n und ~wou.h. ßowv 7to(p. 608.~v xal 'T~V n'P0rJ..VIXV) Soph. Dabei erklären sich wechselseitig O''t'Y)pr~e:'TO öe:0'p. Nomoi 698 c 6.' &Y<.YX"(l.Uv. Equ. 7.'. Aus dem altbab.' ö6p. Bell. Heraclid.9.0 . Soph. 17 Vgl.E't'r1.' ~WV't'rJ. daß der Gefangene wie ein Tier gefesselt und so abgeführt wird.~ov und der &vayxY) (Metaph. B. e'lcrw 0' EmjA&e: O'uvoe't'ouc.2. Troad. er (l &YELV und ~O'XEW &vrY.UC:. 't'~v yap e~<. 357. .yeLv ('t'LVrY.. 9... Aias richtet. Acta 9. Jeremias. vor allem der philosophischen Bedeutung des Wortes. Ai. eve:pp(~<. 202.. 'nicht bist du mein Vater' spricht..~v 2 Schreckenberg ..' eÖxEp<. Pap.poc r~v opp. BerUn 1960 S.YXTI X't'A.yxY) eine Grundbedeutung . OOUA~XOV ~uyöv &7t"rY. 861. so sollen sie ihm Fesseln anlegen und ihn für Geld verkaufen.YELV ('t'wrY. in den dieser Ausdruck eingebettet liegt. Elc.O"'tu~ZA~X't'OV EVEpp[~<. H.fLEVOV rJ. Ai. 22 J. xal vüv xa'!' orxouc. . PhiL 1016. '73. Ant. Bei Nonnos 13. OUX wt. OEÖEP. 219) heißt es einmal xrJ. . O::~X(-lh. 20 3.' &vopocc.UAu't'~x6v und evocv'TtOV yap 't'n xoc't'oc 'T~V 7tpOoc[pe:mv X~V~O'E~ xrJ.): 'TO n'rJ.vopa1toOtO'rY. im Wahn. Ant. .Uv op.V.'t'-)&YELV ('TLV&) Jas.Fessel". dc. Phi!.ZVOV &yeLv ('TLwi) OEO'P.). I. sehr oft nur die Frauen und Kinder) war die Alternative. &AAa p. 18.-. 140.ppOCYEOC:. 106-12. cr\J\la~O"(xV'rec. Die Stadt der Mörder. die Griechenführer vor sich zu haben. Dieser Akt der Fesselung hatte wohl auch eine symbolische rechtliche Bedeutung. &vrY.7tOÖ(~oucrocv ~ x~VOUO'rJ.v'!tOV yap 'TTI xoc't'a 't'~v 7tpooctpeO'LV XW~crEL xocl XOC'Ta 'TOV AOYLcrp. Zu diesen Fragen vgl. 614. T. Rengstorf.' ßo't'~prJ.19 1• N. 1st unerläßlich zum Verständnis der späteren. I I ~ 1'1' ~ . im Menexenos (240 c) als &wxyxll ~e:u~aV'Tocc:. cruv3~crocvwl. tAArY.1O'rJ. 7ff.EV entspricht noch genau der Gliederung der Grundbedeutung von &vrY.~v ~ EP. 30j d.' eVrJ. "Joch" oder "Jochfessel" hat.' 'Te 7trY. Plut.) Plat. XrJ. sowie ~wv't"e:<.) 11. 6.Uv &ypav ~X<..ouc.Ö OEO'P. So heißt es in einer babylonischen Urkunde (bei Meissner.t. .AOCV .. 5.. OOUAE~rJ..yxl')v MYOtJ.yxn· 4. d'epoque byz.YX"f) in die Verwendungs gruppen OOUA6. Diese Funktion der Ananke kennt vor allem die Magie. eüep6v -r' &yprJ.A<. So ist z. 8Yjcre: . In den Antiquitates desselben Autors (6.vrJ.'T' &vrY. Sprachliche und kulturgeschichtliche Parallelen Die bemerkenswerteste Anwendungsweise von Ananke im frühen Griechisch ist tJ. 57 2 .oü 'TIXUPOUc. Bemerkenswert ist auch 1015 a 31: xrJ.' xO(.UV ~AU&e:.v. &YELV (ßoüv) 11. 11.7tEtO"'t6v 'TL dvcu op&wC:.(pEcr~V ep. c. 1.YXTI' Die Untersuchung des sprachlichen und kulturgeschichtlichen Untergrundes.W't'Y)V( &v-.•.' cruv öZ't'our. 375. Bei Aristoteles gehört die hemmende und hindernde l<raft zur Definition des &vayxrJ. denn der ganze technische Vorgang des &YELV beruht ja darauf. welche Umschreibungen für &vayxY) in der Formel ClYELV &vayxn möglich sind.) Jos. 21.&) Soph.EVOV &YE~V.t:. wt. 2. 229· 457. Troad. ·~yov. n'apdvcu gegenüber.) Maspero. &yetV ('!aupouc.V &YE~V ('T~v&:) Eur. xUvrJ.. Das wird in besonderer Weise im .449. 76.YEW.6v. Bell.p O''TY)P~ .YXI')C:. Den Rest treibt er zu seiner Behausung (62ff. 120. &ye~v bezeichnet.UcrEV &vrY. OOUAOV &YE:W ('T~VrY.) Jos. Recht S.~ xa'!oc 7tpOCdpEO'W.' a~x~~€'TrJ. 4. 13.n'oö(~ov XOCt x<. '3. 't'o0c. B' &wzyov ~wou<. Dazu 234 OEO'f.V &ye~v ('TLVrY.~ OOXE~ ~ &v&yx"f) &P. sowie Micknat S.L und EX n'poa~pzO'E<.14 der Gefangene wurde dadurch auf die Stufe des Viehs herabgedrückt. in: Festschrift für J. 3<cr~toV &'(ow (~. Dieses Prinzip der Rottenfesselung .macht ein Ausbrechen einzelner Tiere oder die Flucht von Gefangenen so gut wie unmöglich.c. &y"" (~". 230 un" &vrY. ein Blutbad unter einer Viehherde an." lS xc('r&:ye. 'T~V 7tlXpOC 't'~V Opp.201.231. 9.die Tiere werden durch eine gemeinsame Fessel zu einer Koppel zusammengebunden .V't'occ. 14 wie sie schon aus dem alten Orient bekannt ist.

"Die Macht der große~ ~otter. Hymnen S. 'T'~V y'!)v 'Ti)) No:.ist auch eine J ochform bekannt. Law of Slavery S. &tJ. Von der Fesselfunktion des Joches her verstehen sich Wendungen wie ~Ea!J..ou~ xo:. Eur. B...ß&Ä/. "und führt ihn dann in sein Feindesland gefesselt fort".o~ 'TOU ~uyou (Sept.. 13) und ~uyw. II 169. immer wieder bei Josephos beschrieben. Sept. ~uy6v (mit Casaubon) Aiseh. vgl.(Joch) fessel" dabei nicht streng geschieden werden und . 34. Bab. I. Von griechischen Vasenblldern . (Nonnos 2. Prom.11. ~einer Herren. Ag. dVlXyxcdn E:v8e8ellevot Herodot 9.367 Il. Ass. vom Joch des Königs von Babel auvhp~~a.~...' firov xo::t \I~mlX 't"EX\lCf. 426 Il. 34. 240 C. 52). 26..oc%UVE:t. der Liebes. 8 EtXV !J.u'C'wv uno 'TOV ~uyov ßa. 1. ~8UY­ Äo:.+'Äou I .joch.~icht ein~ Inschrift Sargons (bei Jelitto S. Or. sie "banden ihn und brachten ihn vor Ea".t ~Y0f1. aber ich werde an ihrer Stelle J ochstan~en von Eisen (XAOLOU~ crt3'r)poü~) machen" und 14 "ein Joch von Eisen lch auf den Hals aller dieser daß I \ I . I " EpE!J. A.0~) den Hals des Tieres ans Joch fesseln. dem bösen Anstifter eines Aufruhres. Entsprechend der kriegsrechtlichen Inbesitznahme von Menschen ist &YE~V . u. 't'EXVOC 3i: -r' &AAOt &youO't ßa%u~w\louc. unterliegen dem &yew: 't"Z xO'. V on Ischtar. 40). Vgl.t\lov.XfJAOV aou. Man vergleiche 35. Il.v&yxC? Bakch. Thalheim RE s. 'ToÜ~ XÄotoÜ~ &no 'TOU 'Tp~x. Ag.der vollständige Ausdruck ist auch &YE~V d~ 30UAE(o:.v&yxcn<. wie sich häufig zeigt. 13: "J ochstangen von Holz (XAOWU~ ~uÄtvou~) hast du zerbrochen. der im Kampf der jungen Götter gegen den alten Apsu und seinen Minister IvIummu den Mummu vergewaltigt. ~e:üYlla'C'~ Eur.I y~y~ 'TO~. 20). Jer. Bab. 22.fVO~. 6 ~~wxa.wmv 'TOV 'C'paX'r)Aov o:. 475 N. 1025. xo:. uno 'TOV ~ UY0v ßa. 'Tp&~'r)Ä:v I whou .c.' 't"z yuvoc'i:xet. Bab... 35.' '1" ~x:'t'e. 2ff. crUV'Tp(~w !v ~uy6v (35. &. Charakter einer Fessel. 532 N.-rZcl.t'ni)) und 34. Die Bänder (Gurt~. Besonders in der jüdischen Tradition ist das Bdd vom Joch der Fremdherrschaft lebendig. Fr. 4ff.LlX~ Aiseh. Vom "Joch Assurs". wird im Kodex Hammurabi (Meißner II 27) gesagt. 16 &v&. 9.v. 218. Lev.' &AAmm X.J" I:A. E:v~~euyJ. ~uy6a8a!J. so wurde doch in nachhomerischer Zeit Homer noch richtig verstanden. ~e:u~aO"' &.44. wenigstens ist es dort zuerst greifbar. xat'~~e:ux-ge Herodot 8.. 593f. 111. V 1. 11. &. Innerhalb des babylonischen Weltschöpfungsliedes (bei Meißner. dVlXyxlX~'n E:v8tew Herodot 1..u't'cp.V . cf. Barnabasbrief 2. 443. Menex. 1)1t' &'vlXyxa('fJ<. sie helfe im Kampf.V E~cro:. Phil. Riemen) verhindern ein Abschütteln des Joches. sondern nur Riemen (MnlX~vo:. Fr. I-I1erbel wltd der tiefere Sinn der J ochanlegung besonders greifbar: es a folgt das EPY&~Eaito:. "ihn bindet und am Zügel führt". wenn vom Joch oder von der Jochfessel der Ananke gesprochen wird. Micknat S. U Er::J. 1tobjaov aEa!J. 'T~J\I ~tJy6v (J er. 6. Dergleichen findet sich z. 14. sowie 24 11 ~o' UCi Il'" .t XAotOU~ '(. Der Vorgang ist sich immer gleich.. Od. Plat. In einem Beschworungsgebet an Ischtar heißt sie die "Unterjocherin zürnender G~tter. A~1tlXaVOV Aiseh. 15 Seinen Ursprung hat das &ye:~v &v&yxll im alten Orient.jedenfalls bei &v&yx'r) ineinander übergehen. 4) und 35. und die Überlebenden. .und Kriegsgöttin. &v&yxa<. ~YCf. wird deutlich bei der Betrachtung moderner arabischer Morrow. 15 Sprachliche und kulturgeschichtliche Parallelen.6. die in der gesamten Antike sehr verbreitet ist. Dahin weist auch die terminologische Verwendung des &:y~~v seit Hornet im gesamten griechischen Sprachbereich. Dieser Brauch geht bis tief in die hellenistische und römische Zeit hinab. u. Es ist jetzt dem konkreten Ursprung des Bildes vom "SklavenjochH und vom "J och der Sklaverei" nachzugehen.YX'fJ<. die zeitlos von der Antike bis heute gleich geblieben sind (Abb. 'T'~\I 3€ 3~z1tp&%0!J.VTO'. 264 EX a~ YU\lcäxlXc. sah er und beugte sich meinem Joche" rühmt sich etn ~ssyrlscher H~rrscher angesichts seines besiegten Feindes (Jelitto S. 5): die durch den langen Jochbalken gesteckten Jochstangen _ das Joch im engeren Sinne .ßouxo30vocrop ß~a~AE~ <B~ßu~wvo~ ~ 0 UAE UE ~ V o:.crtAEW~ Ba. Ass. Wenn auch in den homerischen Epen &v&yx'r) nirgends expressis verbis als Joch oder Jochfessel bezeichnet wird..I. 108.v&YX'f) ~uyd<.1 6 Daß "Joch" und . Im gleichen ~ied (Meißner II 176) wird Ba vorgeführt.E:\I -IT)v •.~ E!J. Soph.die übliche Bezeichnung für die Ausübung des Eigentumsrechtes an einer Person. Eur.:tzcrurv 1C6A~V 3i: 't'e nup &f1. das "abgeworfen wird" sp. die ergreift die Zügel der Könige" (Meißner. 1°71.t aUVE'Tp~'t'EV C<U'TOU~. &. II 18) heißt es von Qingu.& \.ßUAwvo'-.v&y:rf) ~S:U~IXVt's:<. also vor allem Frauen und Kinder. 10: xiXt ~ÄIXßEV 'AvlXvtc(~ . 'TOV 'Tpo:.WU xo:.vor allem bei Pferdedarstellungen .~. Soph. 1330. vor allem zu Homer..~ 7tE~ ou nEpl. 16. 17 der Sklave front wie ein Tier unter dem Joch. &v&yxlX<. eine Metapher.'. 11). 1). bei der keine Jochstangen..bilden mit den unter dem Hals des Zugtieres herumlaufenden Jochbändern eine dingliche Einheit. 3ecrf'6. V gl. ~mmern.e\l z\I&&3e: ncl.Y' au"t"oOc. Fesse! und Sklaverei I8 wurde zum x-rY)f1. Ein solches Geschirr hat noch mehr den. Stangen und Bänder umschlie_ ßen den Nacken des Tieres von allen Seiten und klemmen ihn fest ein. geht es um dle Ankündigung des babylonischen Joches an Juda: "mache dir Stricke und Jochhölzer und lege sie um deinen Nacken".crtMw~ Bc<ßuÄwvo~ xat Ep Y a"IJ 'T IX ~ o:.' Joch/eue! Jochgeschirre.(/. gebe den gegnerischen Herrscher in die Hand seiner Feinde.. Eine Stadt wird erobert..

3 3~app~~wp. daß auch das Netz in diesem Zusammenhang begegnet. Jh. Daß Menschen ins Geschirr gespannt werden. Billerbeck und Fr. Zugrunde liegt die Unterscheidung von Joch (Jochstangen) und Jochriemen.. so Prof.21 müssen aber vor der rohen Soldateska das Kleid heben und ihre Reize zeigen. IV 1910.. ehr.~e:u~C( 7tp&'t'oc. " vgl. 37. OOUAe::(rxC.7 spricht Jahwe: "und sie werden erkennen. Heerwesen und Kriegführung der Assyrer S.19 eiserner Bande (und) eiserner Fesseln dingfest und ließ sie nebst seinem schweren Geschenk vor mich bringen. 34. die sie knechteten. zwei Stadtobersten vermittels Klammern.&. 462f. Ähnlich steht' auch oe:o"11. diese Darstellungen aus dem 9.27 m hohen Schienen. die nach Ausweis der Papyri zum Traospor. 2. Ag. 3zcrp. au-rffiv xat oc7topphj.. y&yY"f'ov). 1453.58. meiner Herren. wj~ Bell richtig deutet. der auch auf diese Stelle hinDazu stellen sich die gabelförmigen ~1)Y&:.lud kulturgeschichtliche Paral!e!m: AS.39f.yx:n Rotten von gefesselten Gefangenen) deren Nacken in schwere hölzerne Stöcke eingeklemmt sind (Abb. In einer Anekdotensammlung aus dem älteren Hattireich (circa 16.2o Die kupfernen Beschläge des Balawattores geben tiefe Einblicke in die Kultur des neunten vorchristlichen Jahrhunderts.). 599). daß dieses Bild vom Sklavenjoch einen konkreten Ursprung hat. Jochstangen und ~euYA~' (.. '97. zeigt: x. 269): OEO"(. wenn ich die Stangen ihres Joches zerbreche und sie aus der Gewalt derer errette.6<.wp. daß ich Jahwe bin. Ag. so Aiseh. v. 30UAtoV ~uy6v findet sich z. Das Sklavenjoch als konkreter Gegenstand findet sich nur im alten Orient) wovon das bemerkenswerteste Beispiel die Darstellungen auf dem Bronzetor von Balawat (Imgur-Enlil) im Nordosten Ninives) bieten..). Abb.8 (öecrfLoc. 1 bietet einen kleinen Ausschnitt davon). zeigen als interessante Variante des tlyew &v&. Güterbock ZA NF X 1ooff. um sich von ihnen zum Tempel der Belit ziehen zu lassen. 1226.ev 'toue. 34.ouc.75 m langen und 0.e:v .) Strafmaßnahmen gegen Vornehme (sie bekommen das Joch)l8. Das beliebteste Thema dieser Darstellungen ist die Eroberung einer Stadt und der anschließende Abtransport der das Blutbad überlebenden Feinde (Abb.. 264. Frauen können frei gehen oder auf Karren fahren. ~uyoc bei Sophokles (Ai. 22 Dieser Bloßstellung und erzwungenen Selbstaufgabe äquivalent ist die Wehrlosmachung und Demütigung der gefangenen Krieger: sie sind rottenweise entweder mit Halsgabeln oder Halsfesseln gebunden. von Sklaven und Deserteuren gebraucht wurden (H.UXEvt 3e::O'fLOV ~xoucr(J.ouc. 17." bestimmt. 360 (fLeyet OOUAe:Le<C. Fessel und Sklaverei von Babel dienstbar werden". 4°." Joch und Fessel werden mitunter sehr deutlich getrennt. J. Die Bilder von Balawat sind veröffentlicht von A." Zu vergleichen ist 2 BoTO 23 A § 26 (=A II 26 ff. Bd. 529 Tpo[q< 71:€P'ß"AWV ~€UX"~­ ptov). Assurbampal Ir 21): "Unter dem Beistande Assurs) Istars) der Götter. 944). 5). Studien zur Kriegsgefangenschaft Sept. 152. 75. 34. 1435. Zu nennen ist hier auch ein Abschn~tt aus den Annalen des sogenannten Rassam-Cylinders (bei Streck. Ag. Prom. EV ~uyo~(n xvw3aAoc ~e:6YAatCn O:ouAeuoV"t'oc. H. 2. Auch berichten altorientalische Texte davon. Joch bzw. Griech. Tro. Nah. 33. Epist. Sept.155). Die Behandlung ist für Frauen und Männe! unterschiedlich.LWV Cl.3ecrf'ol) sind die beiden wesentlichen Teile des Geschirrs. eine Jochform.. vgl. Im griechischen Bereich der homerischen Zeit sucht man freilich vergebens danach. Es ist keine Frage. ist auch von Assurbanipal bekannt. Bell.) 2 BoTO 12 A. jO (~uyöv &f''I''ß~A€'V 30UAtoV 'EAM3. wie sie ähnlich noch heute von Arabern verwendet wird (Abb. t:uyov bei Nonnos (15. 30UAd". Im griechischen Bereich ist das Bild vom Sklavenjoch erst seit Aischylos geläufig.xcp' ~!L&\I 't'ov ~uyov au't'oov. 471. und 3oUAOcrUV~. Peek. 38. 166). Pers. -r~<. Einmal ließ er vier gefangene Könige vor seinen Prunkwagen spannen. 30UAOO.. VIII 354 d) und so bei Nonnos (27.v) und Papiri gred e latini V 452. 5. sowie Ps. au't'wv a~app~~(U und ibid.crfuo (Bell. bei Herodot (7. sie werden nie gefesselt. Das sieben Meter hohe Tor enthält eine Anzahl von je 1.B. 253." In jedem Fall sind auch die Arme 18 Die Belege aus den Boghazköitexten sind Herrn von Schuler (Berlin) zu dan- ken. 793. a~EPP7J~IXV 3ecr!J. 953. Delitzsch . so Jet. Vermerkt sei.) findet sich ein Bericht über Untaten und Bestrafung ungetreuer Adeliger: "Sie brachten den Sarmassu und den Nunnu ins Gebirge TaI:-aja und spannten sie nach Rinderart Sprachliche /.wie Rindvieh) an.ot'H. Es war dies "a kind or forked sticks". 2. machte er von den Stadtobersten der Gimmiräer) welche er gefangengenommen hatte. €1t' (f. Ez.. Noch bei Josephos bedeutet die Gefangennahme von Frauen für diese '" "lcrxoVf)v Ity.382).66). 301.f)lrisches 2I (. 34. 5 cruve't"pt~OC\l ~uy6v.uXfwx 30UAOV U7tO~e:u~occrct AE7taovcp. Greek Papyri Bntlsh Museum. 205. Jh. Dasselbe wird formuliert als ~€UYA~' 30UA'~' bei Aischylos (Sept.cd 't'ou~ aecrp. wie sie etwa Aiseh. die Klammern sind also durch Determinativ als "hölzerr. Den ganzen in Frage kommenden Wortkomplex füllt Nonnos in einen Vers (40. 3. 5 ist Aufdecken der Schleppe und Zeigen der Scham die Strafe für uu!rture Ninive. Der buchstäblich im gehende und fronende Mensch ist damit bewußt auf die Ebene des Viehs geAlso ebenso wie in der Ilias (vgl. 8). 7." Die "hölzernen Klammern" sind sicher ähnlich den gabelförmigen Jochstöcken der Balawatbilder (Abb. Grabged. 1 (1t&:TPrxV . Micknat. die jeweils noch der Länge nach halbiert sind. 5). bei Plato in der Form 30UA€toV ~uy6v (Nomoi 770 e. Schmidtke (Münster). 1 und 2). 8 cruv-rpttYw 't'ov ~uyov &7tO -roi) 't'POCX~AOU au-rwv x. ~uy63€crf'0. cf. vgl. Hunger. 19 Im Text steht isu si-is-si. Euripides (Andr.20 Joch.

XlX/l. Mywv cpepew &Aumv 6xt"Aeucre XCl. und zwar so. Aristoph. vgL Hunger. Die peinlichen Strafen im Kriegs. an dessen Enden seine Hände angebunden waren. 25 Zur furca H. in die auch die Balawatbilder führen . 7f. ?lv 't"olh' &p. 1ff.fvlilV o:ut'ov &!-la 't'&V &.C.27 zum anderen S. Vorstellbar ist das nur nach dem p'rinzip der altorientalischen Rottenfesselung (Abb. letzteres nur bei Anakreon (Fr. Bei Rich auch eine der Trajanssäule entnommene Abbildung. 35 ff.. noAAtJ. I • Eine Abbildung des xurpcuv bei Daremberg. vielleicht.tv &\1 ooup~ n&de. wurden noch vor fünfzig Jahren in Kamerun gefangene Schwarze von arabischen Sklavenhändlern in Halsgabehl gesteckt und so abgeführt. die das Joch um den Hals tragen.Saglio s. Micknat S. 27 Kratinos Fr.ihCl. ~XOV. sowie Jelitto. und was mit Melanthios geschieht (Vers 475 ff.).:pW\I~ 't'OV a6Xfv' Itxcuv. ~92 ~UACP <p~(1. z~c. Aus späterer Zeit ist hier zu nennen Polybios 20. 28 Daß Gefangenen Arme und Beine. ist in solcher Scheußlichkeit gerade und nur von den Assyrern bekannt.Joch. 51. Politika 1306 b 2: I 8E:. 1 und 2 (hiet) nur einen kleinen Ausschnitt. XIX~ 'r1X cr'rOfLlX'rCl. zYXe:X('f. Luk. IXl y' E:~d1)C.. an der sich bei Horner expressis verbis Vergleichbares findet: Od. Billerbeck-Delitzsch Tafel IV Schiene M unten rechte Hälfte) des nachfolgenden Gefangenen. Darauf führt auch ein etwas anders geartetes Zeugnis des Herodot (3. cf.frEte. 284) vermutet mit Recht. 14). der zur Bestrafung abgefuhrt werden soll: crucr.:p~yy€ 't'oü~ &YXWVlX~ ~X7tp~crov 8~O"o:~. Nase und Ohren abgeschnitten werden und das zermetzelte Fleisch der derart Abgeschlachteten den Hunden Zum Fraß vorgeworfen wird.AW6:JSChlues fLe\loue. X'rA. der teils ~UAOV (Ar. als er die niedrige Vergangenheit eines Emporkömmlings enthüllt: TCOAAtJ.OL 06~?J' 't"CI. 10. Bei Herondas 5. daß die Fessel die heiden Ellbogen zusammenfaßt und nach hinten zieht. 476 und 2J den beruht wohl auf dem Empfinden. (oe::. Fessel und Sklaverei Sprachliche Ulld kulturgeschichtliche Parallelen: Herodot J. c. 7). 465 ff.I4 gefesselt. 293 und Rich. 82. s. 9 und sonst). Tox.und Rechtswesen der Babyionier und Assyrer S. Nub. Eine Variante des agere sub furca steht im 'Bellum' des Josephos: ßp6X4> 8e m. eine solche Gabel um den Hals.€VOUe.:t W[Lous). Blümner.. Daß die Art solcher Fesselung im Grunde orientalisch ist. 24 So auch auf Abb.).y6vt'wv (7. 10: die gleiche Methode auf ägyptischen Bildern. Es 1st eine Rotte gemeint. Wörterbuch der röm. 'r~v &AucrtV &7t&~6:J 7tav'rCl. Abb. 25 heißt es mit Bezug auf einen Sklaven. daß der mittelalterliche Menschenfänger (Abb. 6 richtig bemerkt. Zur Stelle verweisen schon CreuzerBaehr auf altägyptische Darstellungen mit der bekannten Rottenfesselung. Das erinnert nun sehr an die römische Sklavenstrafe des agere sub ein Gegenstand.' ~yov'ro SE no~v"I)v 'rtcrov-t"ze. wie G. 115 (Kock): e\l 't'i» xu. wie Herr von Schuler mitteilt. in der Art. coni. in das der Inhaftierte seinen Kopf zu stecken hatte. \I€6~) die ungetreuen Mägde. Zum Bronzetor von Balawat. 528: X61tTOVTe:~ Boupe:am [LE-rc<tppEVOV ~o~ xO'.•. Heerwesen und Kriegführung der Assyrer S. 'r€ IXUX€VIXe. Nach der Eroberung von Memphis läßt Kambyses den Sohn des Königs PsammeDitos mitsamt zweitausend jungen Ägyptern zur Hinrichtung führen als Vergeltung für die einst in Memphis getötete Besatzung eines mytilenäischen ·oc • ' . Diss. 0' &\1 'rpoXCP' Der entehrende Charakter solcher In der Regel nur auf Sklaven und Gefangene angewendeten Fesselungsmetho- 22 furca. 22. 4.:pcuv~.v. Unger.~ crxUAIXXCI. die nach dem Prinzip der Koppel zusammengefesselt ist. oUe. in Zuchthäusern oder Irrenanstalten stieß man denjenigen. 23 hier) mit der römischen furca verwandt ist: "Vor Gericht. 28 I 606 sowie Aristot. (1. bei der ebenfalls ein gabelartiges Holz von der Form eines "V" um den Hals des Delinquenten lag. haben doch auch die Funde der neuesten Aus- . Zum Teil werden die Gefangenen von stockschwingenden Soldaten vorwärts getrieben. München 1911 S. &A ucrs~ fLIXxP0 3sos(1. auch bei Lukian (Menippos c.cp O€o€/-J. der leider auf die Jochgabeln mit keinem Wort eingeht.\ '" ~ . daß jede der Reihe nach den Hals in einer Schlinge hat (471): &C.. &fL<pL oe nacrlXtc. Zwei federnde Hebel verhinderten. &cp€~~C. cdx~~ofJ.~ 7tept 't"~\1 'rp&XYJAOV. 11): vor den Richterstuhl des Minos 7tpocr~yov'ro 7tOAAO[ 't"~vzc. daß der Mensch damit dem Tier gleichgestellt wird. Von den sehr reichhaltigen Darstellungen geben Abb.. Deutlich wird das. 'raue. das eine gute Erläuterung des homerischen &y€~V &v&yx7) ist.:p~­ ßA'l'J. 26 Solche Gabeln werden heute noch bei der Dressur von Raubtieren und auf Schlangenfarmen verwendet. Odysseus erhängt mit einem einzigen langen Schiffstau (n€'i:crfLCI. Die rörn. die zu toben begannen. das ist echt assyrisch und gerade aus dem neunten Jahrhundert . 48 : d~ 't'o{l7t~O"(O) 7tlxpayayfuv 't'fu X€tp€ &O"7te:p 01 ex 't'wv OCYX6)vCUV 8e:3e:[lfvm. xs<pIX/\ac. Zu den Balawatbildern auch E. falls sie nicht den Hals fest einklemmten. 6.. V gl.v. Cobet) IXUXZWX. mSYJpoüv ex&crrcp 7tep~%z'ivCl. Privatalterstümer. daß der Tobende aus der Gabel herauskommen konnte.der Zeit.sd~ . 25 Feldhaus (Die Technik der Antike und des Mittelalters S.evot. Leipzig 1912. 37 Anm.ouv 'rov IXUXZW~. e\l \ "CI) \ xu. zu den Gabelenden bei den Rotten. darauf deutet auch die Umgebung der einzigen Stelle. Altertümer. O€Wncrt ßp6Xm ~crIXV. obwohl das auf der Reproduktion nicht mehr sichtbar ist. vgl. sind sie sicher orientalisch und auch deutlich als barbarisch gekennzeichnet. Solche orientalia bei Horner können nicht verwundern. Es finden sich auch Darstellungen.. So gefesselt wurde er unter Hieben abgeführt. und_ zwar in der Regel rückwärts.. ein jochartiges Instrument aus Holz. &Y61 S~crlXe. Aber auch die Form der Balawatgabeln und der rö-. bei denen die Hände der Gefangenen auf den Gabelenden liegen.154). teils 06pv genannt wird. was hier interessiert. Wo solche Dinge bei Horner erwähnt werden. kcr6pe:'t'0 . 24 Dabei geht in der Rotte die Fessel von den nach hinten gezogenen Ellbogen des V orelermannes zum Hals (bzw..oft bezeugt. was auch die Odyssee kennt (8. sie ist auch den Griechen bekannt. 1. 1.. "26 Derfurca entspricht bei den Griechen einmal xu<pwv. Offenbar machte diese Fesselungsweise den Gefangenen besonders aktionsunfähig und wehrlos. mischen furca scheint sich bis ins zwanzigste Jahrhundert erhalten Zu haben.. Plut. um die Gabeln in ihrer Lage zu halten. Numellae.f}1j\lO::~ .

'9. Das chiastische Spiel definiert den Begriff des Sklaven von der Fesselung her.~z~v sv V~€crCH: das &y€~V ist neben der Fesselung das sichtbare Zeichen der Versklavung. das Wort beziehe sich auf die doppelte Heimat der Sklavinnen. 340. Abb.98) an. bevor er in die Knechtschaft gerät und vom anderen unterjocht wird." Doch ist Ananke hier nicht von der drückenden Not und den Leiden des Volkes gesagt. 'Tav ~uyov OCUTOÜ &TCa TOÜ 'TPO::X~AOU crou. 897 nebst Scholion sowie Rich s.". 28 und Jes.grievious straits'. p. Polybios 32. 29 Eine aus dem Orient bekannte verschärfte Art dieser Version ist die. Sie bedingt Vom Streit der rivalisierenden Brüder Proitos und Akrisios erzählt Bakchylides ".. den jemand erduldet. dazu bei Josephos Ant. h. '7. Gen. Xenophon Hell.H.- . yelJ'l)cr6/LelJolJ). bei Kittel S. wie eine solche Abhängigkeit ins Bild gesetzt wird: der Gott Amon und seine Gemahlin führen Susak I (945-924) die Gefangenen der eroberten Städte zu.831 sAeu&epov ~!J-O::P &1mupo::~ / &~elV sv v'~eam). &fLcpt'lt'rOAt~ Zu deuten als "meine Stadt betreffend" nicht diskutabel. 385 berichteter altorientalischer Ritus: eine Gesandtschaft der geschlagenen Syrer kommt zum König der Hebräer cr&:XXOUt. 13. &vayxo::v yap &p. &VBUcr&:(lEVGt xed crxohLa "lXrt. 1.&IX 'Tav oTCM'Tepov / X'T(~z~v.. Beide Begriffe gehören eng Zusammen.ov <poßoup. Abb. 290 &fL'Pm. 40. 3...lov) verhindern. 8.--- Jot'h.heißt es im Segen Jakobs (Sept.5. weil er eine doppelte Stadt hat. xEtpaAlXt. Ersichtlich ist ~fL'"'P &vo::yxo:Xov dem sAeu.cpt'lt'rOAL~ zu erreichen. 30 2J &vayx"l)v TCacrxeL. Die crxO(VLIX sind das Symbol der Selbstaufgabe.ccrcr. Das Verständnis der dunklen &vayxa ist nur über &p. es dazu kommt. Damit ist die Bedeutung von &vo::yxo::ro~ festgelegt. 3. Diesem Abführen am Halsband geht beim Tier das Einfangen und Bändigen voraus (vgl. auch Starkie Zu Aristoph.) 'rov lXuXtlJO:: 8wtlJ'rlX. als Sklave in eine fremde gebracht ist. Eine vieldiskutierte Stelle ist Aisch. Doch hat diese Lösung nie befriedigt. 149 (Kock). Groeneboom zur Stelle verweist nach dem Vorgang von Blomfield und Blaß auf Sept. 3 bier ist eine gute Erläuterung zu Reg. Die Menschen sind wie Tiere am Leitseil. Angesichts einer vergleichbaren Situation . Rengstorf s.s./ Aßocv'ToC.. ~AZU1cr~pOO­ crav. 8.EIJOL. Ebenso ist der Vorschlag Willigers."." (das die Stadt umgebende Kriegsvolk) und versteht den Ausdruck im Sinne von 'ltpompe:p€tv . Das Volk leidet unter den Kämpfen sehr. Erreicht wird durch alle Arten der Fesselung wobei freilich das J oeh immer zentrale Bedeutung hat -.. Der Wortlaut in LukiansApologia erinnert sehr an das &YELIJ &:v&yx:(): ~AxEO'-&a~ xat O'l)()eO'&IX~ xlX-&&:rrE() Drro xAmij... 7tplv s~ &pyocMav TCEaerV avayxav. Choe. 1.463. d. Von größtem Interesse ist in diesem Zusammenhang ein von Josephos Ant. v. rrE()L&~/LeIJOL. die Stadt zu zerstören und die Troerlnnen zu versklaven (16. Od. Allgemeiner ist dle Notiz des Eustathius zur Stelle: ~p. xIXl 30UA6)crew~. 24 aOUAe(IXV xal aecrp..~VO::L (11.ocp oe &.ev aOUAOUt. wie er in die Versklavung geriet: totale Freiheitsberaubung. und auch die Konjekturen &p. 'rou~ a' eAzu. Der &. . Wie grabungen in Olympia einen sehr großen assyrischen Einfluß auf die frühgriechische Kunst erwiesen.&~pOu~ xa're:a1)crocv. B.4 den Ausdruck 30UAdoc) xal sXAücretC. Lukian Apologia c. So verbindet Xenophon Cyrop.cpm6Aw'll (Schütz) oder &p. 6. Sklavet'ei In der Ilias rühmt sich Hektor der gescheiterten Hoffnung des zu Tode getroffenen Patroklos. 6.) wie es z. sv ij) "n~ 29) ist wie alle Formen des &YE~V aus der Viehbehandlung entlehnt. sondern sich vorher gütlich einigen. Hektor. Zur Sache auch Jelitto S. .x~ AC". da schon die geringste Bewegung gegen den Willen des &YÜJv äußerst schmerzhaft ist. und Thukydides formuliert 8. 37.<ph"""OA~V &eolTCpoa~lJeyxav' ex yckp Otxoov 'ltoc'!'pcpwv aOUALOV (p. 3... Im Einzugslied singt der Chor der kriegsgefangenen Frauen von seinem Schicksal.. 29 Vgl. OO::!J. die Verfügungsgewalt wird übertragen. / T(puv. 30 5. v. darauf führt &.vo::yxo::rov 'Ta 'r~C.') eaayocyov / IXicrC'. Diese auch aus dem Alten Testament bekannte Methode (Abb. 64ff. / yav TCOAUXpti}ov AIXx6v-r:ac. Als parallele Ausdrücke bieten sich sofort aOOACOV ~fL'"'P (H. 2.6. 1.11 zeigt.v.. 7J Eine letzte hier zu nennende Version des &ye~v ist das Abführen einer Eil1zelperson an einem Halsband (xAo. &Awaewc. werde den Tag der Versklavung (836 ~l-tc'P &vayx. 901). Sie wird genannt etwa von Eupolis Fr. 18 (hier) zeigt.Jakob ist Esau gegenüber benachteiligt und ihm untergeben .P u"o Tp". the last extremities of famine and misery. sondern nur vom jüngeren der Brüder. Vesp.. der jüngere Bruder soll nachgeben. 2 'rooc.<p(TCOAOV (Bamberger) bessern nichts. . Fessel und Sklaverei Sklaverei: Aisch)'los.YCiJV hat mit den Enden der Seile die Verfägungsgewalt über die &:y6(levm. boiae und collare. sie sollen nicht bis zur Entscheidung kämpfen.) A(crcroVTO 3€: TCar3ac. 27. 57f. ~uy6. 7 hier).epov ~!J-O::P entgegengesetzt.) 'tW~ xpuaij. vgl. 75 ff. und so (69ff. '4. Jebb übersetzt "before they all fell into grievious straits" und kommentiert: .. 3. Seit Gottfried Hermann (duplids sedis necessitas) ist die Meinung des Scholiasten ('t'~v ex OLIXcp6pwv 7t6AeOOV &vayx1)v) vorherrschend. er. um Gnade zu erbitten und die Unterwerfung ihres Königs anzubieten (BOUAOV •. Abb. was Wllamowitz zur Stelle akzeptiert: Zwang. worauf sich auch das Interesse der Kommentatoren konzentriert. Choe. dem Gefangenen wie einem Stier oder Ochsen einen Ring durch die Nase oder Lippen zu ziehen und ihn mit einem Leitseil daran zu führen.323) und ~fL. 11. daß ein "Verhältnis schlechthinniger Abhängigkeit besteht" (K.

(1tpocr&y~~v) (.~v -rp1s -r6crcrm a7tdpove::<.LOV &p.~uY'n 'T~<.A013V-rCU' Neben Joch und X. 110 ist ~uy6v durch das entsprechende Abstraktum ersetzt: 30uAocroVC<:V ••• &fLl"fltßaAoücra x&pq.L·IJXc<.v SOOAWV 'EAA&S. 89)' Schließlich sind in diesem Zusammenhang noch von Interesse die merkwürdigen Verbindungen aus römischer Zeit oouAayt'Oyet'O. &:noMcre:~.1 &yxY) s oe::tv6v' &p-rt xa7t' Z(. &p.qn'Tt%evCl. 462f.. ap.t'TOAt<. 7. An die Situation der Andromache im sechsten Buch der Ilias erinnert ein Abschnitt in Euripides' Troerinnen (614 ff. &:'. &'. 118f.cp[. 't'~s nap' A~yun-rtOt<. Hier wie dort findet sich &ye::w und avaYX'I). Aut.cp~'!t&evoc~ und somit direkt parallel zu ~uyov (~e::OYAY)V. 't'ocr&cr3' ~xov.7. Pers.. 72 ~uyov &1-''I'tß~Ac:.e::'!OCßOAa.) @Cfo[t'Os ~AXe::t ~uy6v.' zcr&YCl.zv '!E: Y<. Im folgenden Kapitel wird noch ausführlich von derAffinität der Ananke zum XUXAOt. Ananke als "Sklavenlos" oder "Sklaverei" steht der in den Formeln (»Cl. Ähnlich bangt Tekmessa vor den SouAda.yxn) nachgewiesenen Grundbedeutung am nächsten.r-~- - ------~. V gl. Es läßt sich ja immer wieder gerade bei den Tragikern beobachten.V p. Theogn. Damit ist die Untersuchung dieser Verwendungs weise abgeschlossen. &:y6 p. die als semantische Variante des &ye::~v avayx1] gelten können. (»013AOV ~Xe::L. l1ye::w. integriert.1 13. ap.6v. Auch 7tpOa~ve::yxav fügt sich gut ein. 944). (" 1 I. Noch bei Josephos ist diese Bedeutung erhalten. Fessel und Sklaverei Sklaverei: Euripides. 2.LcptAOCPOV ~uy6v Soph. Aut. 00\1 e::u<. wie OOUAOV ~uy6v zeigt. 34 hat 'Tot:s a(»(x. Andr.ÜXAOs ist die Fessel wichtig.): x&~e::u~a npw't'os zv ~uyorO"t )<.o~<. oouAocrovOCV) ap. Das Jochmotiv taucht auch Troad. hier ist vorerst deutlich.v. oe::crp.vnpocrcpepe::w nichts anderes ist als eine Umschreibung für &wxyxocv &p..avwv xüxA0 'A6YXCl. vaucr{}Ao13[J-OCL 3'zyw npc<. zum Sklavenjoch hin. Aisch.qnß&AAe::LV ist.t bzw. daß der Ausdruck &v&yxCI. Doch löst sich die ganze Aporie.cpt~ \ l "1.v&~ (gegen die belagerte Festung)..<. daß &vocyxCl.: . ' ApYE:~m yap n-6A~crP. so fesselt der XUXAOs der Feinde die belagerte Stadt.qJL<. P. Aber immerhin tendiert Ananke in solchem Zusammenhang schon über "Sldavenlos" zum "Los" und "Schicksal" schlechthin. 216 von Moses: -rc p.aAt'O'TOs z<.fp~ot cre:~OIJ ~uyov &[J. Fessel. Kyklos und Sklaverei ist deutlich: wie das Joch unentrinnbar den Nacken des Zugtieres einschließt. weshalb Andromache klagt: aAA' OU38 rewAo<. 70 6 'tU)\ p. Eur.Ot S' &AAOWt S"l-'oOev).. und &(.1 OtCl.~ 7tE:(»CI. "umtun" ist ganz geläufig (vgl. 30' &AOX. Ada crov 'Texvtp' -ro 3' e::uye::v~<. OOUAOV ~uy6v.CI.\n 1t6v't'ou). z<.---~-~-~ Joch. awpt.cpe&1)xe::v 7tE:(»Y)<. Die Beziehung zwischen Joch.~v 'EßpaL(Uv YEVO<. die jetzt ihren neuen Herren ausgeliefert sind. Prom.v &p. 50 ~uyov &1-''I''ß~Ae. 351.Lcr~ OOUAe::uov't'a X't'A.v..äv. &:vayx"lj<. und auch dort bezeichnet sie die Situation der kriegsgefangenen Troerinnen. npocre::veyxn &vocpty)v). So bietet die Odyssee 3. 837 ~e::üykl)v McrAoqmv a(.rpt nachgeht.34°: i'h:cr(. -rc '!~<. Sept. Vg.<. Man wird sagen müssen.Lo13 ßeß1)x' &:7tocrnoccr%e::'i:croc KaO"Cl.. Hek. cf. zu sprechen sein. Vom Joch der Pferde und Pflugs tiere her wird &(. Il.cpCn'ToN.LCP( auch auf das Sklavenjoch übertragen: Aisch. En--rcbtUAOV cr-r6Wl. O'uv't'poctpdcr1)<. 6 Z..p otx(Uv mx-rp~(Uv OOOAtOV p. Solon Fr. ap. t 27 .p. 30uÄocyt'Oytoc) 30uACl. noch einmal auf: für die Frauen bedeutet das Joch der Knechtschaft zugleich auch das Joch neuer geschlechtlicher Verbindung (vgl. ~'!t<.v&oaAa/ ~e::UyACl. (»e::crp. ~uy& (Soph. wenn man den sprachlichen Verknüpfungsmöglichkeiten von &(J.y(Uy6<. sondern gelegentlich auch umgekehrt die Arbeit des Tieres im Joch als OOUAe::Ue::W bezeichnet (Aisch. So wird nicht nur immer wieder das OOUAe::Oe::tV zu seinem Ausgangspunkt.vopoc ß(q:. &p. 'EAA&O' oc~xp. Ai.qn'n&E:vCl. Die Deutung als "Sklavenjoch" oder "Sklavenlos" ist unumgänglich.cprx. auch oben S.cp[n--roAt s nicht konjekturbedürftig ist.7.Lot p. Andr.:. ein Joch oder eine Fessel "anlegen". 116 oe::cr(. K&(»(. Auch in der Hekabe des Euripides (1295) erscheint Ananke als "Sklavenjoch" oder "Sklavenlos" (crTe::ppa yap &:v&yxY). was sich von daher versteht. *.'~ n<. 120f. Die Festlegung von &vocyxCI.\.uyov ~xoV're::~.d)-CI.)Andromache und Hekuba im Lager der Griechen beklagen ihr Sklavenlos : Andr. 8. Diese Fesselung bedeutet für die Stadtbewohller aber nichts anderes als OOUAOO"OVY). LO"Xe::W (&v&.nechtschaft" der Juden in Ägypten spricht (Ant.LoU XUX.. 6. wenn er von der "I<. Od.ov ~ &AA1)V 'TtV.oov Oq1. (vgl.xo~e::v. daß etwas gewagte und sprachlich kühne Wendungen im Kontext einführend vorbereitet oder anschließend erklärt werden. Euripides muß die Andromache-Episode der Ilias vor Augen gehabt haben. 3.V WJxJ.Lcp~­ 'TW'e::~ und Semon. 4. 486 ot a~ 1toc\ll)f1. (Belege bei Liddell-Scott). Vgl. Die Situation der feindumschlossenen Stadt bietet Soph. auf "stadtumschließende Sklavenfessel (Sklavenlos)" wird zudem durch das explizierende y&p bestätigt: ZX ya. daß für den Begriff der Sldaverei Joch und Fessel geradezu konstitutiv sind. EEpye::L LEfLE:VÜl xa"t'oc fu)"XOC 't'O::fLe:~v x-rÄ. (677) xal 'lUV bAt'OAW. 6I4ff. 669f. fÜV o"u. Troad.Yov c<!crCl.

Wieder ist der Fall zu registrieren. Dem formelhaften und fast adverbiell erstarrten Dativ &v&yx'(I geht verschiedentlich ein xat oder xat rre:p voraus. und zwar nur in diesem präpositionalen Ausdruck verwendet (Erg. -ro rrpw-rov Efl~öLcrav und 7.~v 7t'e:~ouc. sondern von der Situation des Phemios überhaupt gesagt.so will der Dichter des Demeterhymnus sagen . 22. ou-r&fLEVO~) bei diesem Tun. In der Verbindung xcd &v&YX1) kann xat .a-ra Öe:crfLoe.LeV laue:crxe:v xal &vocyX] EV crTcE:e:crcrL YAl%iflupo~m nap' oux E. Es entbehrt jeder Logik. sowie 9. primär gemeint ist. h. sinnvoll ist der konzessive Aspekt nur im Hinblick auf die psychische oder physische Disposition (&XVUfle:VOL. h. SITUATIONSGEGEBENE BINDUNG 1. 2. p. &\layw().&e:v o't"pUIJov't'OC.) zu verrichten.text durch ein folgendes y&p erklärt wird.aq)Upo~O'L nap' oux Ei)·t'At'UV E'&e:AOUcr'W oux E&eAt'Uv paraphrasiert offensichtlich den Dativ &v&YX1}. 353 &AAa nOAu rrMove:c. Herr und Untertan: Odyssee j. &v&yxYJ.: &:xouO'ov1'a. 2.LuvoV'!o· 11. Einen zweiten Angriffspunkt schließlich bietet der Wortlaut von h.2. &A). 154 &AA' ~ -rOL vux-rac. 172 8EO'cr<X'Aot öe orr:o &vayxat'l)e.wie oben oux E. Der bloße Dativ findet sich 11. Cer. Il. 154f. 11. 345 E'v-&a xed E'vihx <P€ßO\J'!IX~.im Gegensatz zu xat . obwohl sie nicht wollte. j.. wie wiederholt erwähnt. &A'Aa. der von Penelope und ihrem Gewebe spricht: &c.oclJ . . 10. p' ~e:LÖe: rrapa !J. ~yov &v&YX1). oben S. Die Ve:rbindung (XI%L) ne:p &v&yxYJ zeigen Il. aus dem es kein Ausbrechen gibt.1X~a. . unter Zwang. Il. Od. 2. Was mit urr' &v&yx'l)e. Od.Le:VOL ne:p &v&YXYJ. aber immerhin bestätigt die bildhafte Explikation noch den alten Bedeutungskern. "obwohl" man dazu gezwungen ist. iflu'A&crcroflEV usw. .v't)crt'~pmv &:v&:. 1. Gd. j '7' 6.ein das folgende On' &vayx'I)C. Die Formel xat &vayx1J bieten Il. wird bei Hesiod deutlich.EVOL nEp &v&yxYJ -reTAa(..) VEWIJ 3' Ü7t6e:LXOV &v&YXfl. im voraus erklärender Ausdruck: und zwar. 14. Th.2. x. Mo1:p« ae -rOL -&\I'I)-ro1:cn xO':xov <j. 307 X~ÖE' &vacrxeO'&aL' O'u öe -re:-r).n6vöe: Xl%t &xvU(.e:VOL ne:p &v&yxYJ I v"f)wv ~(. denn fLsyac.EVOt nEp &v&yx'() -rh'AlXflEV &v&pt'Urrm' Errl yap ~uyoe. so Od.yxYJ. Mono oe: t'Et:XOC.&sv-re:e. -ro fl€V E~e:-rs'Ae:O'aE xat oux E.434 ot xtv 01. Was liegt näher. ocuXtVL Xe:~-rIXL.lux't'« -&e:&v Y(Y\le:'t"IX~ @«va't'wv.Le:v &v&pt'UnoL' ö~ yap rrOAU iflep-re:pOt E~mv.B.EXOV epEoyov'ra:c. der das modale &v&yx'(I einführt.LeV laue:crxEv Xl%t &v&YX1) EV crnse:m y). Von Phemios wird Od. (.1. s. VEXUIXe. Exwp'l)O'l%v. Herodot übernimmt die Formel un' &v&yx'I)e.oUcrOIJ't'C<.t1YE~V . 16..&eAoucr' On' &v&YX'l)C.ev ö&pa XlXt &XVU!J. 0.655 'Apyet:oL oE: ve:wv p. Die auch 1 Allen-Halliday-Sikes vergleichen zur Stelle gut Salon Fr. 2. 24. Cer. 146)..Le:VOt nEp &v&YX1} -re1''Aa!J.451 -ral a' &Xcp6PEOV (sc.ist gegenüber den Schickungen der Götter wie ein Sklave oder Tier im Joch. daß &v&yx'l) im Kotl. der. Eine weitere Gruppe von Belegen zeigt ebenfalls nut dativische Verwendung und dazu durchgehende Versendstellung. in den Formeln 3cq1. ne:p &v&YXYJ. Od. wie sie eindeutiger nicht sein könnte. p' ~e:LÖe: 7tapa f1. 15. 147f. 63f. 14. 11. 5.L xed &v&YXTI' 11. sondern es hat additiven Sinn ("und zwar"). . Cer. Die ganze Verwendungsweise von &v&yx'l) erscheint zunächst wie ein geschlossener.15.298 'T'f) en6p:l)v Enl v"f)OC. 199 of e.Ev &v&pt'UrroL' Errt yap ~uyoC.&SAouO'~ .La qmA&crcrm(.L&XcuV OUX ex6v-rt'Uv aA'A' un' &vayx<x~'I)C. z. Od. 154. ergab sich als formale Gemeinsamkeit. 178f.0.&EWV flev öwpoc xat &XVUP. 5.. Herr und Untertan Soweit der homerische Sprachgebrauch von Ananke bisher in den Blick gefaßt wurde. 3): Prometheus bef1ndet sich Orr' &v&yx'I)C..tcrXEW &v&yxn.Le:v6s nEp &v&YXYJ. ist oux E:. 01tO -rClv crufL(.. 13. 305 (TpwE:<. ein bestimmtes Tun (s. wie allgemein verstanden wird.16f. 331 q)Tjf1. 1. EpÜXEL. IXUXSVL XE~-raL. 154 gesagt Be.12. 150 n'e~ot f1. 7. 133 &~ t(. i. o·c6!J.Le:v OUAup. xl%l xpdcrcrove:c.w.LEv xal &vocyxYJ. Doch sind Angriffspunkte gegeben. 'Apye:~OL öe xlXl &XVUP.&eAt'Uv E. 15.) xocl &v&YX1). 156. als auch die Ananke des ersten Gesanges in diesem Sinne zu verstehen? Die Ananke wäre dann nicht mehr 29 vom Weg.8 öe:ih' tO(.&SAt'UV im nachhinein .V"f)cr-r~pmv &v&yx'(). 216f. ' j . &'AAa . 17 OUX ex6v-rEC.. das verstehende Eindringen abweisender Block. 8 & pa 8' 11 <j.I!4 H. "unter Zwang" ist freilich eine Verlegenheitsübersetzung. daß das Wort bei bevorzugter Endstellung im Vers stets dativisch auftrat.LEVa~ xat &v&yxYJ.ev ExcGp"f)crav Xl%t &v&yx'(I I -rwv npt'U-ret'Uv. 8e. 1 Freilich ist Ananke in dieser formelhaften dativischen Verwendung bereits mehr abstrakt als metaphorisch oder gar konkret verstanden.e:v6c. rXx.(!:).LtylX Ml(. 6).&e:AOUcr]· Od.&e:wv flev ö&pa xal &XVU(. Von Phemios hieß es aber auch Od. 139 npoöo. rre:p . 11. Der Mensch .nicht konzessiv gemeint sein.' ~ 'TO~ vux-ras (.Le:v noAe:(.lepe:~ ~8e x«l &0"-&)'6'.L6vöe: xl%l ou-r&(.. Das ist eine Interpretation der homerischen Ananke. Auch in dem Formelvers (Od.. &'A)'" on' &vayxab')e. (.&e:wv p. 19.&(.. 12. 15. Ananke überhaupt nur dreimal.

die den Befehl dazu haben (orCJ~v &v&yxY)). erinnert ja an ressante Entsprechung zu "(s "o~ &v&yx:1) und 'TbJ .preov &pOUplX <pfp€~. ~ihp7t~aOV. In jedem Fall scheint mit avayx'f) eine (bindende) Verpflichtung gemeint zu sein. '7. wie sie etwa dem Befehl zukommt. 3i 'TE xo:t 'Ta xeAeue~ und die Art. in der lIias. Tlepolemos vor seinem Zweikampf mit Sarpedon p. Jedenfalls ist hier. Hier sind vorerst zu nennen Il. wird durch Wortverbil1dungen wie &vayxodn evoeOE:fJ.&WJ"L <pUAihCJCJep. 20.&ip &vO'.~ 3' &fxoucrav &reo [J.EVO:L €p130e..Ey&pmo a(Ecr. 5.&CI. das zu tun.zum 8'ouAeuEw ist noch sichtbar. wäre damit eine inter- ]I lI.o.ursprünglich die Fessel der Sklaven . 10. 337f.evm. 20. auftritt: Od. Aeneas vor dem Zweikampf zu Achill aAAa . zurück und wendet sie auf die Situation der Messener an. dem zu gehorchen ist. ursprünglich ein &vayxihtYl eVae€Lv.. Dabrd ist &vcx:yxoctf) EVÖ'E€:~v mit nachfolgendem Infinitiv soviel wie &vayx&~E~V (1. Eine immer naheliegende Form. Cl. Zugleich stellte sich 'T( 8'~ 8'd 1tOAEt-L~~k{lEVa~ .).. 418 f. 1tOAe:t-L(~0t-LEV e't 1tEp &vaYX'fJ als parallele Ausdrucksweise dar. --~~-- .418 bedeutet &v&YX'f) schon beinahe "Befehl": überall an den Feuerstellen wachen diejenigen. 11: btE'rEUE: fl'~ 0~v &vay- Herr und Untertan: Befehl Be. 'TeA€crw::v. Fr.V &. areo [J. was ihm geboten wird. OtlXxp~va~ 't'o~aÜ'TYJ\I o:Xpeow). In der Situation der Ananke handelt oder leidet der Mensch unfreiwillig und ist in seinem Tun ganz vom Fremdwillen abhängig.r('1) €pLalXe.ecrY)v ee. h.. ~V1'U~ &V&YXih 1tCl.o.ü.).yxct. 'TOV ~e:LVOV &.und zwingt es damit. die Mutter aus der Halle zu weisen dMop. o:~ 'TE xoAwCJap. ist der Befehl. doch liegt die ganz konkrete Deutung noch näher.D'EV Xpucr6x€pwv €ACl.ev.) gegeben.EVO~ (9. &vayxcd'1Jr.€V Tp~wv 1t'UpOe. H. 667 Priamos zu Aehill 'TTI 3~ 3uw3EX&'TYl1t'0/\Ep. reoAA' he:a 'TE Xihl oux(· x6AOe. Aux(wv ßou/I1J<p6pE.. et reep &v&yx'l). 251 ff. Herakles ist seinem Vater Zeus und Eurystheus untertan und hat zu tun. Wenn das Wort schließlich Notwendigkeit oder Zwang überhaupt bezeichnet. Zwingen zu etwas ist. dem Befehlenden zu Willen zu sein.'Tp6.t}O:L [J. Im Bereich der Magie erlebt dieser Bedeutungszweig von Ananke seine volle Entfaltung. sondern eine Metapher mit konkretem Untergrund. XlXl Vr::tXEih vwtv &vayx'1J VEtXELV &AA~AO~crW ZVihVT(OV. dem unausweichlich zu gehorchen ist.im Deutschen freilich schwer nachahmbare . Das formuliert Pindar so: Eihi [J. in der Fremdwille in Erscheinung tritt. €V't'u' &v&yxCI. Die Affinität der Ananke .ey&pmo O~Ecr.~OV1" X'TA.uxev~ X€L'TIXL.ov~ 11.&em 'TE~p6[J. ll-ü. Dolon zu Odysseus ßcr(J'IX~ [1. In die Richtung von "Befehl" weist auch Il. wie in der Odyssee das Adjektiv aVlXyxlXroe. cpw'd. 464 N.1 ff. die später das häufige &v&yX'1J (ecrTtv) mit dem Infinitiv hat. wie sich zeigte.. 10. 2 2 Man vergleiche auch Soph. ot 3' eYP'1Jy6p.CPOV ~AE~Cl. 24.&os aVlXyxo:'i:or. 633 f. 3.. Man könnte &v&yxlX mit "Befehl" wiedergeben. &'rULihV tOUCJihL. Tyrtaios greift auf die epische Formel ure' &v&yxY)e.~~0[J.): x6AOr. Daß nun dieses {m' &vtx:yxo::b-j<:. 7t'T~cme:~v ev&&3' E:6V't"~ p. aeCJreoCJuvmm <p&poV't'€r.r.-- Situati011sgegebene Bindung Ja ex. daß dieses im alten Epos singuläre 8'd nicht als "to need" sondern konkret zu verstehen sei (what binds them to fight ?). ormv &v&yX'1J. 'TE YUVIXLXO:<. die den Spartanern die Hälfte ihrer Ernte abzuliefern hatten (fr. 20.CI. noch kein ganz abstrakter Ausdruck ist. Gnians (331) vermutet zull. ist ein "befehlendes Wort". So findet sich Ananke immer gern dort.wv sonst beliebte Parallele OUX entspricht dem bei Horner beobachteten oux e.EvlX( 'TE xfAoV'rih~ / &AA~AO~e.' 11. d. 11) bewiesen. &31X~p. bereits der Ansatz jener Bedeutung gegeben..oß6pow VEtXEÜcr' aAA~/'Ylm p. 398 Telemach tadelt Antinoos xedYl EVOE:E~V.tip· p. Hirten reflektieren über ihren Dienst an den Herden 'Too'rm~ yo:p 6v't"s~ 8'scr1t'61'aL 8'oUAE:OO{lEV xa. 3f 'TE XlXt 'Ta XEAE:U€L. 255 die Paraphrase von &v&yxY) (s. 'TWv8" &vayx1) xat o"tcu1t'&v't"cuv XAOe:LV. der einem Herrn zu gehorchen hat. Hier ist das Wort als . Aber auch hier steht noch dahinter die Vorstellung vom "bindenden" Spruch.~ 'TOÜ'TO %eoe. 343 Telemach scheut sich. ). 'Tm &v&yX'1J -- Od..&up. daß die Fessel gewissermaßen Musterbild und Prototyp allen Zwanges schlechthin ist.wu reocv ßcrCJwv xCl. Auf Geheiß des Eurystheus und gezwungen von seinem Vater Zeus muß Herakles die goldgehörnte Hindin fangen. 1t'ip~ . so geht das davon aus. 28f.) &crnep Ö')Q~ [J.~ 'TOÜ'TO %eo s 'TEA€CJe:~EV.J\lIetapher zur Bezeichnung des Fremdwillens herangezogen. &e. ureo AUYP~s ~[J.das wird sich vor allem bei der magischen Ananke zeigen ..~ Seltener ist das Auftreten von Ananke im Nominativ bei Homer. Wenn das richtig ist. Bei Pindar findet sich eine interessante Variante dieses Zwingens (01. 9.&X'1Je. ('T~ 8'~ 8'd 1t'OAe{l1~€{leVCü Tpwwcrwj'Apydous.~V &yyeAtO:Lr. Eupucr.uihp &vlXyxO:(ip' fJ.16) oder &vo~:yxcd'{) E:vof€~v (1. &vayx1) (s.&for. 'de. als er gezwungen war. wo es um die Situation des Sklaven oder Untergebenen geht..fh'sAwv. Das Wort als Befehl fesselt gleichsam das Objekt des Befehls .Ey&AO~cr' &x. eax&plX~.. Der Vergleich mit den Tieren weist auf die Herkunft der Ananke und erinnert an die Definition des Demeterhymnus Z1tt yap suyor. "als ihn Ananke ins Geschirr spannte".vwyct.

Damit muß E"VTU' &vayxCI.dle meisten Editoren ändern zu e:txouO" . 485. &:A:A' &vayxl1. &vocyxa. Klytaimestra wartet ungeduldig darauf. &v~yxa(a .c. ist auch die Furcht vor dem Herrscher. die Ananke zu ihrem Ausgangspunkt hin integriert. ßape(c". Auch der Hinweis auf den Sklavendienst des Herakles soll Kassandra trösten. 157 e!l-7to3(~SO'. der Nötigung. sich doch in ihr Schicksal zu fügen.. ausgeführt und gehören zu den &vayxatlX. der Kassandra zu gehorchen hat. wo die Machtfülle eines Königs gepriesen wird... 234 ßotou. ("dieses Sklavenlos") und excilv yap ouöel<. die der Situation des Sklaven allein angemessen ist.mAdlX icrxu~ und ~uyov aAxC<. p. oP!l-ckC.. daß Kassandra Agamemnon ins Haus nachfolgt.. Vgl.~E~V 6l~ eM&tJ ~uyov &AX&~.6X~ Soph.. Das Stichwort O€O'7toO'uvmmv av&.. Dabei wird durch ~uyov aAxC<. Ms~ und Xenoph.O~ eAEU.) erscheint 4 Das ist ein geläufiges Bild der Unterwerfung: 3 Schreckenberg . ßcf. Auch der wiederholte Vergleich der Kassandra mit einem jungen'.. im Sinne von &vayxlXc.eXO'O'. 'OOUA(IX<. 11.€pcx. 29 o0XOUV eTdO''t"lXaaL !l-ev Ö't"L ot '. weist wieder auf den Ausgangsbereich. ~.c. in der widerspruchsloser Gehorsam geboten ist.&' (.. Vgl.. 7.ouv't'ca.Xcx.-Ncrcx. 4.. Sicher steht das Wort hier bereits in abstrakter Bedeutung.6~". av&.p 'O~6·AwAEV ~O'xu~.L~ wird dreifach aufgeschlüsselt: zunächst durch ßlXmAdcx.. MV't'EOC (Jochgeschirr) gedeutet werden.~. den Dingen. ßpo't'ot:O'~v ev q)UAcx. ()~(JIXC. AfAU't'cx.. In einer Partie der Perser des Aischylos (584-594) geht es .~ endgültig fixiert: die "Fessel" ist gelöst.a~·fJ~ ß(~. 'OOUA[ep Xp1j't'IX~ ~uY0.. J2 QUO' E""n 3aO"ILocpopoumv / OEcr7tOcruVOLCJLV &V&..v 'Acr[IXV I o'~v ouxht 1CEpcrovop... xlX't"exoL. ist Sinnbild der Unterwerfung unter einen Befehl und sprachliches Zeichen fü.) t. den werde ich zum Gehorsam zwingen. <jl6ßoc. entgegengesetzten Koordinate. Auf die Schuldfreiheit im Falle der Ananke wird noch' einzugehen sein. ..LC" ou3' E~ y'iiv 7tpoO'7thvov't'€~ / &~ov't'cx.r eine Situation. Jos.um das Thema des unterworfenen und tributpflichtigen Volkes..~V'Y)<.O'tv ' AAXP. Es geht um Kassandra und ihr Schicksal. 3 Das Thema der Unterwerfung wird breit ausgespielt im Agamemnon des Aischylos. ist die Bedeutung der 'O€0'1t6cruvm avayxcx.xC<. ~1)'!e(J~1) OCUXtw:t. Die Verbindung &v&yx~ ...YX... das noch nicht an den Zügel gewöhnt ist. Ant. xal <Sn emX€Lp0'i:€V Clv rra:Aw E::A€Üite:POL yLyvsO'itaL. 1t'O't'~ 7tplX&fvTIX 't'A1jVcx. ~uy6v ist ersichtlich eine 'OOUA~OV ~uy6v wieder aufgreifende Paraphrase. Anab.. die Befehlsempfänger sind ja "gleichsam gefesselt von Furcht" (wO'avd 3€3€V-~vot U7tO t:p6ßou).Cl. spitzt sich die Situation zu. 7.&IXL 't"ckc. die unbedingt getan werden müssen.&O'.zu stützen. aber straflos ausgehen. Bell. Seine Befehle werden e~ rlvaYKI)C. der zweiten.. daß Ananke auf dem Wege zur Bedeutung "Schicksal" ist.6X~' (vgl. Schließlich fordert der Chor sie auf.s.s'aL.lUV O'OL urr~xoot ye:V6!l-SVOL 06 qn:Atq: 't"?j a?j errdO'. Ai. Der Abschnitt ist sprachlich so aufschlußreich. was Klytaimestra aufgreift (1066 xaAwov ö' oux e7t(O''t'a't'O'. seinen Befehl.:vn<.Mvopa / ~.O'~Adcx. dann durch die Antithese ou'O' E:'t't •. die Menschen können frei sprechen. Bei Herren. also zur Haltung. die mit diesem in einem der Demeter heiligen Hain Bäume fällen. die schon lange im Reichtum sind. 670ff.ov Se IL~ 7t. 803) zeigt im übrigen. d '0' &v&.~ IJxov. ist der Dienst besser als bei Neureichen. Dann wendet sich Klytaimestra an Kassandra (1040ff. Zunächst bittet Agamemnon bei Klytaimestra um Milde für Kassandra (953) EX~)V yap ou'Oe:t~ 'OoUA[0 Xp1j't'IXL ~uyij).yx71' Wenn Kassandra vom Chor zum 1t'e:(&€cr. so erinnert das an die Drohung des Aigisth gegen den Chor (. ytY. der Ananke und erinnert zugleich an die epische Formel '01X[J. doch diese zögert und wird vom Chor mit einem noch nicht gezähmten Tier verglichen (1063 't'p61t'O~ 'Oe &-f)POC. dessen Auftreten bestens vorbereitet ist durch avayx'l) 't'1jcr'O' ... 2. vom Wagen herabzusteigen und in den Palast zu gehen ('070f.47. ßcx.) XlXt 1t'1X'i:'01X y&..'i:~· AfAU't'cx. und avayx'YJ<.~· ßcx.639) . 't'UX'l)<. Mit ou'O' e:'t'~ .Situationsgegebene Bindung Herr und Untertan: &VctyxcljC.~ und schließlich wieder durch die Parallele ~uyov &/.. 1062ff. ~O'xuc. dem auch Fraenkel (zur Stelle) zustimmt.. ~uy6v Pyth. umspielen im nachhinein paraphrasierend diese Bedeutung. Der Chor sorgt sich um den Bestand des persischen Reiches: 'Tot 3' &VIX yFJ. meint den bindenden Machtspruch des Herrschers". 18 Anm.&1)aav {mo aot) &pxe:a. d!l-~ 't"tC. 't'6vo' ep'f)!-.YX'f) 't'1jO''O' emppe7tm 't'uX'Y)~.p 't'm \'flcx.. Dieses Zwingen ist sprachlich gefaßt durch das Bild vom Einjochen. Es liegt das bekannte Bild vom Sklavenjoch (&vayx'f)~ ~uy6v. Durch eXNv ist das 1°7 1 überlieferte EXOUO" . apXIXL07tAOU't'WV O€O'1t'O't'NV 1t'OAA~ xeXp~<..C. 6l~ v€a~pe't'ou). 3 Was bindet.. Ananke ist in diesem Zusammenhang sprachliches Zeichen des Fremdwillens. die das Tier an das Joch bindet.:~ qJep~~v).' An anderer Stelle (Prom. / ouo' e:'t'~ yAWO'O'cx. xe:i:pa JJ + &vayx'f)<. AfAu't'cx. aUTouc.:~ aufgefordert wird (1054).. doch holt ~uy6v seinen Grundsinn wieder heraus.wie bei Tyrtaias .~ yap / Acx.) 't'eXAIXLVcx.. exouO" &vayx'f)~ r~O''Oe XIX(VLO'OV ~uy6v. 't'~O''O~ statt avayx'f)~ 't'~Lae: ist nach dem Vorschlag Casaubons zu lesen.. Ananke als Joch oder Fessel.6yAO"'): wer nicht gehorcht.t. In den Kommentaren zu Aischylos fin- det sich der Hinweis auf Callim. 'OEO'1toO'uvmO'~v &vayxIXLC.. in Cererem 61: &VIXYXIX~q: yckp ~TCOVTO 3sO'rroTLXckv UTCO gesagt von den Leuten des Erysichthon. oben S. noch ungebändigten Tier. 16 vor.yxcx. daß er in vollem Wortlaut gegeben werden muß. (sc. ein Bild.c.

weshalb es besser sei. 425 ff. a\l&yxlJv mit folgendem Infinitiv soviel wie &\lo:. 0 " V. 10. 16): M. dann aber samt seiner Familie gefangen genommenen Königs von Armenien. von der er sich wieder erholen könne.Ü't'"fj ~'r't'o:. xaüXlJfL a ' &\I&YXIJ y&. An anderer Stelle (resp.5 Noch Paulus sagt von sich (1.V tJEI\'t'LOUe.. die ihm aufrichtig zugetan seien. dhT oc 19ranes setzt nach : oue. 15). E. mit folgendem Infinitiv soviel wie (bayx&~ew.B.V 1tOA1't'1X~V &pe~\I. 'tWEs" eau'rUl'J 'tJazv. wird &'J&yxlJ gern mit Verben verbunden." mehr vom Jochcharakter der Ananke ausgeht. 'die ihn haßten.v P. 27 schlägt Tigranes dem K yros vor. 562 (XCl. mehr als die. 30xs'i: O'OL ••• xat ~ 'r01C1.. p(aCl. 109: "In der Tat wissen wir. Hieron 9. XCl. Aischylos bleibt damit im Bild. O'w<p P0'. diese kampflose Niederlage sei für seinen Vater eine heilsamere Lehre als eine verlorene Schlacht. 14ff. 2. xs'i:'t'o:.s o'J't'Cl.75) und un' &\io:yx. 1023 Ol)1tO'TE:'t'orcr' tX-&poraw Imo ~uyov a6xe'JO:-&~crw 3ÜcrAOrpO\l und Soph. K yros zweifelt noch (1. Weil der Grieche bei &\I&yxlJ auch in nachhomerischer Zeit noch deutlich Joch und Fessel mitdenkt. auch wenn sie sich einmal vergingen. XCl.l)\I _1t'poO"t"Uhjc.UX~v!. xtv't'pov ist eine spielerische Fortführung der mit &v&yx"l) gegebenen V orstellung vom Tier. Zugleich ist damit a\l&YxYl U7tlJps't'e'i:v (Ota7tOvE'i:a%o:. 28). F. Dabei ist &m't'!. daß Xenophon Em't'l. Abraxas S.B.t ~EÜYAIJV ••.1 1ts'rp(vma~v) ist das Wort von der Fesselung des Prometheus gesagt.. Tigranes meint nun.p P. Der Armenier war kampflos unterlegen. Choe. Abschließend ist auf einen Abschnitt der Rekabe des Euripides einzugehen..v np&acrs1v 'r&oe:. woraus nur der Schluß zu ziehen ist.ae.at'I)C. Die hellenistischen Mysterlentehglonen S. als konkrete Umschreibung der abstrakten a\l&yxlJ ansieht. ~uya 't'ou p. seinen Vater in der Herrschaft zu belassen (1.s·&vEa'&o:. diskutiert mit Kyros und setzt sich für seinen Vater ein. das als ein ganz abstraktes und erst nach Homer entstandenes Wort solche umständlichen Ausdrücke Zu vermeiden half.O!:7tovoup. EUffi. die sie. dabei aber gezwungenermaßen alle seine Befehle ausführten: mZ\I't'o:. Kyros erwidert (1. 3ecr~o'J ~ rJ. Das 7ts(&Ea'&Cl.172.AAYj\l -eWa 1tpocre\ityxll &\I&YX'I)\I. vuv 3* . Andere Vorgänger von &\layxri~ecr.1. ipp6i)OU\I etL0L xputp?j.ü'EO'&Cl. xtv't'pov bildet ja mit ~EÜY)'IJ eine sachliche Einheit (s. das er auf sich Zu nehmen hat (Reitzenstein. 65. Wie ~e:UYA0!:1 und Xo:. Chor nou yocp 'roaolhov xh'rp ov Ws tLlJ't'pox't'ove:'i:v. von dem ~uyov &v&yx'Y)e.sie soll den Manen des Achill geopfert werden .. ·~!J. Ag. wenn er &vayxlJ hörte. der Ochsenstachel. 8 Xenoph..~ &xd\louc. ~uy&.tVOUC. vgl. ist bei npoa<pepEl\1 7 und 1tP00''t'L&t\lly'!. Tigranes. wie man denn &v&yx'Y)\I emfrd\laL gern sagte.8 auch an die Fessel gedacht.Situationsgegebene Bindung Herr und Untertan: Kyropädie I. ~ 't'tVOs 't'ptwv xo't'ov. vor allem an die Jochfessel dachte.).&e\llX!. Lac.e&-tjxE xcd 'r~v &vu7toa't'lX't'o\l av&yxlJv. Ath..V). die sonst stets osap." Vgl. sein Heer zu sammeln. 87tLi)'e'i:voct: Res. &axe'i:v &7tlXcrCl. 1. Erga 815 f. 6: icl:v ~~ 'ne.\) <pUAO!:'t''t'OP.yxlJ und Em'n%e'Jo:.yxlJ offenbar das. die ihm '~y~aw'J'ral. der Zügel in diesem Sinne. 233. er habe nicht gern solche Untertanen. Et 3' o:. indem er K yros lauter Vernunftgründe aufzählt.IH:vo:!. die der Dichter des Demeterhymnus gibt: &7tt yap ~uyos Cl. sie gehe gar nicht so ungern in den Tod. das auch in der K yropädie Xenophons durchgespielt wird. aAA"~'~ &v&yX"l)s. zeigte sich schon oft. die aber jeden anderen Nachfolger als kränkendes Mißtrauen erbosen müßten.YX&~E!.A~VOs wird schließlich auch xtv't'pov.V. Theogn. &ei\llX1 / ßoual). 192ff.1J't'pos ~~t6laO!:'ro. da Kyros so schnell zur Stelle war. 20. cf. 291 Kreon von der Widerspenstigkeit der Bürger Thebens: . x&po: crdov-eee. 'Tt'nt'TE 3k: XS\l1'PCP 6~s!. oöS' U1t'O ~uY0 Mtpo\l 3LXo:(WS dxo\l. 20) ~7tEl't'o:. oci) os~aE~ crs aUl <p p 0'. kombiniert. die Tochter aus dem Hause zu jagen: &n"fjv&yxo:. weil sie selbstverschuldet seien.<p1't'(&S1).AWO~S &'.8·1X!. 12.v yap EuocyyeA(~wfLa!.I. oben 'rÜ1t'rE oE: xtv'rPCP o~t~. p.sagt. o Vielleicht sind hier vergleichbar die in den hellenistischen Mysterienreligionen gegebenen Vorstellungen vom "Gottesgefangenen". was die Untertanen zur Räson bringt (aUl<ppov(~E!.t p.136. bei Aischylos zur Methapher für Zwang und zwingen. s.fra!.rv -&O:\ld\l. 214).V~ e:TVOC1 av&p6l7tOUs.~t v~v / ß10s XCl.. Cyrop.!. daß . H. ap. &v&yx Yl o!.s-tAoum 7td. gelassen hinnehmen würden. 9. und daß der Grieche. Fraenkel Zu Aisch. vom "Sklaven" Gottes und von: "Jo:~".1 (~e 1v ~'t'1 p.1 (~E LV tXCl. die gleichsam ein Joch im Nacken haben und gar nicht anders können. Polyxena . 87tt ~uyov Cl. 1. 218 (&\I&yxo:e. 710f.O!.L. Dieses crw<pPO\l(~sw ist als gemeinsames Drittes jeweils mit &\I&. mepyew &\i&Yx.E\lOS 't'o &7tEx.uXev!. der in besonderer Weise die Situation des Sklaven erhellt. ntolJ oder ähnlich genannt ist.847 Aaa tTdßa 3~tL<P xe\le6rppo\l!..t) erklärt als Tätigkeit von Leuten. er schätze solche.4.os. ~XE:craaL (Herodot 7.7J &1tt&~as1C. 8po:.. Eur. au't'o'i:e. 't'OU'r01S 7tOM&X1s xd &vsu Ih&yxlJs &.01 E7t(XEL't'CU. und Prom. Zeus zwang los Vater. die von Haus aus die J ochanlegung bezeichnen (z. weil er ihr das Schicksal der Sklavinnen erspare und einen oe Ö Dieterich. 7 von dem Gesetzgeber Lykurg) formuliert Xenophon: er.rp!.s'e\laL ~uy&...t p.A~v6s hat eine starke Affinität zur Fessel.1'UteL· cf. In diesem Abschnitt ist av&. daß dieser nicht mehr Zeit hatte.&evCI.Yj· Dabei ist &\I&YX'I)v 1tp0Q"'T!. 4.1 der Untertanen ist ein Thema. sein Mißtrauen durch bestimmte Maßnahmen (Stützpunkte und Besatzungen in Armenien) zu beruhigen~ Maßnahmen also ..s. (Herodot 2. &ot- 7 Z. Kor. a Während &m'r!. 74 und oben S. diskutiert Athene mit dem Chor über den Muttermord des Orest Chor <povsus yocp dVCl. AescH. ElodlJv av&yx Yl u1t'l)pe't'ou\I't'ae.~ uß- Jj nur gezwungen untertan seien: oOe. das im Joch geht. sind &\layxatll xO:'TaAo:~ß&vecr. xo:t ~eüY"I)'J 3ÜcrAOrpOV &!J. Ant. Aerca3vov). der Sohn des abgefallenen und untreu gewordenen. 'ro YVWV0!:1 &AAOUS E:om' " """ 'rw'J ßEA'r(OVo:.t. 3. oux ~cr't'!.A1VOS np Os ß(o:. Das deckt sich genau mit der Deutung des Dativs a\l&YxYl.aAAov ~ ~p. 9. Herodot 7.eit den Tragikern öfters geredet wird.: tnE:t 3'&v&yx.I4ff.

. wie es für die Tragiker charakteristisch ist.a't" e[-L7te7t't'~xap. 3' OCUXev' ev'n&d~ ~uy0' cf. etw&e: ye:6eO'&IX~ xax. So übersetzt U. Die Wendung e1td 0' &'Jayxat.~ 81'~ 'JU'J eyl1 ~x(!) ouo€p. mit dem es eine dingliche Einheit bildet.ins Allgemeine gehoben .vocyx"t)c.. wird hier kunstvoll eingebaut in einen ganz unphilosophischen Sachverhalt. Dem &. ist soviel 36 2.l npw1'o'J p. das Essen zu bereiten". dergleichen auszudrücken. Wo immer Menschen sich in einer Situation befinden. schlechthin. Damit wird ein gewisser Verfremdungseffekt erzielt. xr::J.yxaO".a~ A€J't'0':3vov meint und &:vrXyx. das er als "compulsion" versteht.. Pers. &p~(!)p. 9 Die Verknüpfung von Ananke mit Ae1tao'Jo'J. ä. nicht in Frage.vayxa[ac. die modernere und glattere Möglichkeit. St. oi' &. wird sofort anschließend demonstriert (&vlXyx&~e~\I mit Infinitiv). 1'tC. 218): end 0' &'J&yxr::J. entweder den Zug gegen Troja aufzugeben oder seine Tochter zu opfern.:. Atrta3'Jo'J bösen Herrn.-&up. "€7tIXO'JO'J entspricht bei Euripides in gleicher Sache &vocyx"t)t.€v. legt sich den Jochriemen um. a1p.[.-&uya't'po. die einst umworbene Königstochter und Schwester Hektors.tiiC.E'J e'J.&crsa· / A€:. Vers 511 wird das gleiche Thema noch einmal aufgegriffen: Ag. &'vayxa(a 't'ux(1).w'J (= Aussage e vinculis) ist nur eine-Aufschlüsselung und Präzisierung der &wfyx1). begründet sein.E'J 1'i}) o~xat<p.): TIpocr&eL.~v X1'A. und klagt verzweifelt (I. 443 und andere naheliegende Parallelen. 't'ux. ~uY4> ist &'J&Y(1) der vergleichsweise abstraktere Ausdruck.:)' &vayx'lJv crvro7tmov EV 36fLo~. sondern um bestimmte Gelegenheiten und Anlässe. ItAyer.Situationsgegebene Bindung Die Zwangslage: &:vrXYl<a.a1'a o. verweist auf &:v&.~v . Das Mnao'Jo'J wird beim Anschirren und Einjochen von unten her um den Nacken des Zugtieres gelegt (vgl.yx. ~xofle:v e. die er noch in letzter Minute durch einen Brief hatte verhindern wollen. ~euyp. Agamemnon ist in einer Zwangslage. ocvayxr::J. Die beiden Stücke sind also kunst-voll miteinander verklammert. von Wilamowitz "Und als er erst dem Joch der Not sich beugte". Fraenkel z. ec.uXe'J' ~'J'n. OUO"1)'. Men. und ihm bleibt jetzt nichts anderes mehr übrig. [-lm &'J&:YX't)t. ~euyp.e~'Ja~ OU1" EYYU1)1'aC. ~e:uY[-lr::J. .fJ. Das Wort gilt allen Interpreten als Abstraktum. 357 viiv 3' etl-'t 30UA~.Ot ~O"1'~'J soviel wie &'Jayx&~op. (oben S.375 ff. 442f.. die einengende Bedrängnis.vtiyxa. zu formulieren...a1'a. ou&' U7tO oeO"p.): xr::J.1'aO"1'~O"r::J. Der Prazeß der Entstehung von &vayx. die Erweiterung mit uno oeO"p. Die Zwangslage Im fünften Jahrhundert wird Ananke zunehmend Zu einer Art Schlagwort.) otp. O"cdpew 'Te i)WP. zwinge. läßt sich gelegentlich auch bei den attischen Rednern beobachten. Er muß sich schließlich in die Zwangslage fügen und sich zu dem Unerhörten entschließen. eou M1tao'Jov liegt auf einer Linie mit Pindars "Jochgeschirr" (oben S.a't'1)po'J eX1tpa~a~ ~6vov. ihm die Jochfessel anlegte. kann nicht zufälliger Natur sein. stellt jedoch die Bedeutung von Ananke.tat. So steht Agamemnon bei Aischylos vor der harten Alternative. &vayx1)'J. oe p.8f.Y. doch gehört &'J&yx1j zu einem Abschnitt konkreter Beispiele. der alten Bedeutung des Wortes her. niedrige Arbeit zu tun und ihr Bett mit einem Sklaven zu teilen (36zff.&~e~v ist damit noch rekonstruierbar. &.1X xepx(ow 'T' E:cpeO''t'&\lIX~ Aun-pixv &youcrrJ. eou M1tao'Jo'J :1<1'A.wv &'Jr::J. 31): eu't'e p.tl Be X't'A. denn r::J. Agamemnon hört von der Ankunft der Iphigenie in Aulis. 2. in der sie nicht nach freier Entscheidung handeln können.uX€'J(!)'J "d-&1Jm) und ist seinerseits fest mit dem Jochholz verbunden. mO"1'€uO"ac..O':'t"' Eur.a.. 7tWC. ene~1'r::J. greift man gern zur Ananke.-&elt. eine beliebte Formel der philosophischen Spekulation des fünften Jahrhunderts.a~ 1t6&ev. seine eigene Tochter am Altare zu töten (Ag.&A~cr1'a p. oE: xal up. Dabei hat die mit der Stellung von Bürgen gegebene Verpffichtung im übertragenen Sinne nicht weniger bindende Kraft als die konkrete Fesselung. eV1'ea) und erinnert sehr an Pindar 01.v ~0~pav p. Menelaos hat seinen Brief abgefangen. ~uyi}) ist ein klarer Rückgriff auf 7tpoO".' aVlXyx. als tatsächlich seine eigene Tochter zu opfern. I. während das handfest konkrete aUX€'J' ~'J1'~&dc.c. um die Zwangslage. d.. Agamemnon geht also ins Geschirr. 3. dessen Ananke in der Regel andauernden Charakter hat. Das wird . . 2.1)&~'Jr::J. Die Bestätigung dieser Deutung liefert Vers 376..'l)~ ~E:0y(J.:. ~uyi}) in eine reflektierende Partie eingebettet ist. der sie.vocL &vaywfJv O'L't'onm6v ist soviel wie "zwingen. sondern muß von der Sache. 1'ux.wv cp€pe~ P.2.dc. npocr&e. .' ~XO[-Le:'J yap d-. wobei "Joch der Not" &:v&yx.'t'a meint der Sache und Bedeutung nach dasselbe wie M7tao'Jov. A. &". Formal ist &'J&YX1) p.C.-&eL.€'J. das unentrinnbare (weil bindende) Geschick.o~. a'J&yxac. Gegenüber dem auxe'J' ~vn&elc.h.. ~€uyp.uO"'r1)p[(!)'J 1. wieder aufgegriffen: ßa"n1.a als "Not" begriffen ist.. e'J't'u' &v&:yxa "als ihn Ananke ins Geschirr nahm". Ein solches Spielen mit den Möglichkeiten der Sprache. So wird von Andolddes in ganz bezeichnender Weise das &'Jayxa~€~'J auf &'Jayx1) bezogen (7t€pl1'w'J p.a~. rap oUx. '1'( ~w 3U0"'t'1)'J0c. A. 191 M1tao'J' U1t' r::J.a. In solchen Fällen geht es nicht mehr um die Situation des Sklaven oder des Untergebenen 31 \l E... 0' &vayxaO"e~ O"e T'~V y€ O"~v x1'a'J€~v. napap.

Vergleichbar ist vielleicht auch in gewisser Weise die mathematische Methode der Ausklammerung und Extraposition eines bestimmenden Faktors. ein spielendes Etymologisieren.&ZO''t'IXtJ. die Schadewaldt (Iliasstudien S.EV 7tOAZP"OW' XIXXOÜ~ 0' E~ tJ. den reißenden Jordan im Rücken und die Römer vor sich. zugleich aber entsprechend den zahlreichen verschiedenen Verwendungsweisen von so komplexem Inhalt. doch Elektra bleibt gelassen durch besondere Mittel dem Wesens kern des Wortes wieder ans Licht zu helfen. Aber sind denn diese Substantive mit ihrem Genitivattribut identisch? Das muß bejaht werden.IX't'IX. sondern diese sind vielmehr verdeutlichende Interpretamente.zO'O'ov ~AIXO'O'EV. p. So wird zum Beispiel im dritten Buch des Bellum Judaicum die Belagerung von J otapata beschrieben. erwächst aus der anschaulichen Kraft des griechischen Bilderdenkens. Verb und Adjektiv.bute genau den Doppelaspekt der Grundbedeutung von Ananke im frühen Epos (Joch . können sich aber diesem Schicksal so wenig entziehen wie ein Tier nicht aus dem Joch ausbrechen kann. Die xaxot. in der das geschieht. das gleichwohl ernst zu nehmen ist.EO'~~V.&1X mit folgendem Infinitiv. 4. Das Wort ist ja bereits gegen Ende des fünften Jahrhunderts einerseits durch die stereotype Verwendung mit dem Infinitiv (&vayx'l) Ecr~(V = 3.rlage: Jlias 4. ~67toV OUX ~X. 'Pu'Y~. Das Ganze ist ein Hin. Das ist eine dem Iliasabschnitt genau parallele Situation. Die Römer umgeben die Stadt mit einem mehrfachen Belagerungsring (3. 31) so skizziert: "Daß das Symbol dessen.v&Yx'YJ~ ~uy6v (Or. ~SÜYA'YJ' Es muß auffallen. 148f.und Herwenden.xYX'l) "po. Hermione kann es nicht fassen. eigene Gestalt gewinnt und ihr als . D. Die Art und Weise. die Feigen.f}B\I ürr' IXU't'~V ~EUYA(xV &:wx. Die von Nestor hergestellte Situation erlaubt aber eine nähere Bestimmung der Ananke. daß sich .•. keine Fluchtmöglichkeit haben (4. also der minderwertigere Teil des Heeres.. daß gerade diese Attri. die davon ausgeht. und es muß bereits mit der abstrakten Bedeutung "Zwangslage" gerechnet werden.LE. 414): ~A. Diese Interpretation läßt sich durch späteren Sprachgebrauch bestätigen: Im Bellum Judaicum des Josephos heißt es von den Juden. stellt Nestor seine Mannen zum Kampf auf &pIXP" &v&:yx'YJ~ E~ ~uyöv XIX." Darauf wird zurückzukommen sein. Abt'IXOVOV usw.durch das folgende &VIXYX&crE~ crs . L.vielleicht unbewußt . 434): "". gehört zur Ethopoiie der Personen . daß ein Zugtier ans J ach gefesselt ist. .das Bedürfnis auftreten mußte.): XUXAOUV~o:. sie integrieren gleichsam die inzwischen abstrakter gewordene Ananke auf ihr Wesen hin. X~IXVE~V hingewiesen. &v&:yx"t) ist also nicht seines Bedeutungsgehaltes entleert.vor allem bei den so gern etymologisierenden Tragikern . daß ~uy6v.jOO wie &VIXYXIX~6f. daß ihre eigenen Verwandten so enden sollen.Situationsgege/Jem Bindmlg Die ZJVang.EV. Die Zahl dieser Stellen läßt sich noch vermehren. 3' ~ &v. und Orest laut Volks beschluß sterben müssen. Immerhin verdient der Umstand Beachtung.Fessel) wiedergeben.OV't'IX~. Darauf wird . Beides. 7tE~OÜ~ Ö' E~6m%Ev O''t'Y)O'EV 7tOAZa~ 't'z xal Ecr.1) und zum anderen durch die häufige philosophische Anwendung so abgegriffen. wir sind im J ach der Ananke. Elektra.~ tX.p':'~uv.ev 7tp&TIX cruv ~7t7tmcrLV XIX( 6X. 10 deren Zahl sich noch durch eine Wendung vermehren läßt. sie sind sozusagen eingeklemmt und gefangen.. 7t&O'o:. daß . die eine konkrete Einschließung oder 'ringförmige Pressur mit sich bringen. Neben &v&YXi')i. XlXt OUX E%ZA(i)V ~~~ &vayxlXt?l 7tOAstL(~m. ob sie wollen oder nicht. von ihrer Erscheinung abgespalten. l l Verschiedentlich begegnete bereits oux ES'ZAEW als Parallelbegriff im Bedeutungsbereich der Ananke. Fraenkel (zu Ag. den alten Bedeutungskern von Ananke in reiner Form darstellen und gewissermaßen die Essenz geben. ~pxo~ ~tJ. Papyri.daß Menelaos die Sache direkter beim Namen nennt. daß sie. ~süYfLlX~1X kennt Euripides auch tX. Sie sollen als Muttermörder zu Tode gesteinigt werden.das Wort Ananke gerade in solchen Situationen einstellt. was eine Gottheit aus der Kraft ihres Wesens wirkt. das seinen Nacken umklammert.YX"IJ~' 39 i7t1t~lX~ tJ.zv~ XE~'t'IX~.xX·~v ~ou.7tO11 Dieses sprachliche Phänomen ist eng verwandt mit einer bekannten Gegebenheit der Mythologie. Sicher ist hier wie an der genannten Stelle der Ilias der Grundsinn von Ananke schon stark verblaßt. H Die Situation der Geschwister ist nach dem Volks beschluß ausweglos. die.lX~a. ~EuytJ. I "Es ist nichts mehr zu machen. 1330): Elektra teilt Hermione mit. 11.Attribut' in die Hand gegeben wird. Greek Lit. schließt eine zufällige'Verbindung dieses Aspektes der konkreten Einklemmung mit Ananke aus. Im Rückblick ergibt sich jetzt eine bemerkenswerte Reihe von Substantiven mit dem gemeinsamen Genitivattribut Ananke:10 ~uy6v.&AOU~.Begleiter' oder . Der Sachverhalt ist so zu deuten. Offenbar ist dieses immer wieder zu beobachtende Sicheinfühlen in die Möglichkeiten der Sprache integrierender Bestandteil der tragischen Poetik. ist wieder im Zusammenhang zu sehen mit den &v&yx"t)~ ~EÜy(J. Sie können nicht fliehen und müssen also kämpfen. die E. ).Z7tIXÖVOV. 135. 218) nennt: Von Hekuba heißt es in einem anapästischen Gedicht der frühen Kaiserzeit (Berliner Klassikertexte V 2 p. Der Dativ &vlXyxcdll ist in erster Linie zu erklären nach der Definition des Demeterhymnus E7tt yap ~uyo~ aux. 297ff.~ 't'~v 7t6A~V ••. 6~po:. so daß sie wie in Fesseln die Bewegungen der kämpfenden Truppe mitmachen müssen. bef1nden sich in der Mitte zwischen den Wagenkämpfern und dem Gros der Infanterie. und die Substantive treten nicht als Extrakt neben die nunmehr leere Worthülse. wenn vom Joch der Göttin Ananke die Rede ist. Page.

auch hier noch integrieren.:. Wie Ananke als "Zwangslage" sich vom Aspekt der Einschließung her konstituiert.no 'T~~ (jcpay~c.E:vov &VTLO''Tpe<p6(J.. 39 cpp&O'O'OV'Te:. oben S. Der etwas gewagte Ausdruck EO''TpC(.ax~O'a~ TIpOC. die Bittzweige tragen. in unterirdischen Gängen sich zu verstecken (433): :Et(J. wobei freilich mit dem deutschen Wort das Moment der ~pnkreten Einkreisung und Einklemmung nicht recht sichtbar wird. ~A. TIPÖC.a. ßOUAEO'%<'u 30xe!:\1 dvo::t.av. Dann heißt es (160) EO''TPO::T~ye:L 3E: 'TWV (sc. &. Aithra sieht sich umringt von den Frauen. x&Xe:iVOL fL(C(. Te:OXe:' ~8uvo\l. die gerade an diesem Altar opfern will. 'T6A[J. €~6öouc. WC. öEöopxae. dabei wird &. 3e:~volJ fLäAAOV ~ &rre:pLO'X€TI'TW':. I xIX11t'oA10~ 7t'e:p MV't"e:. fL'.wie man sie nennen möchte . E\I€LAi')(J. 157f. von Laertes und Dollos. dazu Mew T~VTIOALOpX[OCV Josephos Ant. Was das Wort wirklich bedeutet.'t"A.€Vou.. TOV xa&a7t''T6fl. Das erinnert an Gd. EXAOYL~6fLe:VOC. Der Effekt ist hier wie im vierten Buch gleich: Im sechsten Buch berichtet J osephos. Von "Not wie man allgemein Ananke hier versteht. Die anderen bestehen jedol.yxo::C. Beide Wörter finden sich im Umkreis von Ananke in den Supplices des Euripides: Die Mütter der vor Theben gefallenen Argiver sind auf attischem Boden.p 3e:(O'ac.EV'I]C. Die Verbindung von &vayxGu mit Mew (vgl.:.UTi')p(o::c.lle:. die die Mutter des Theseus ringförmig umstehen und gleichsam fesselnd belagern. (J..apfl.. sie dringen von allen Seiten auf ihn ein (&. 'lou3a(oue. au't'ov napa3[ö<'uO'tv.p [J. heißt es von Abrathoos. kc. der gegen seinen Willen zum Kampf nach Troja entführt wurde. epuAAaöOe. die trotz ihres Alters sich noch zum Kampf rüsten. und Josephos. u(J. Auch in der attizistlschen Prosa des J osephos finden sich solche Selbstinterpretationen . 270 7te:p~ yap xIXxa nav'To&e:\I E:O'T'f). 12) &. daß die Stadt im Augenblick der Einschließung durch die Römer (-re{) noAE[J. 'TO 'Te: yap E~o::<pe:ivO::L 'Iou3aLouc. 4. OfL60'e: XWp~O'IXL 'TO!:C. in denen das Wort im Kontext geradezu erklärt wird.yxoc~ die Kette der Frauen meint.€(J.V'TWV 'TOV O'(Öi')pov. Immerhin läßt sich .'l)öe:te.aloLC. . er &O'm:p dc.. &1ta\l 'TO TIe:PLe:cr'TOC. weisen.[J. PX'T~V uno 'T~C.)\I) (J..:.:. Simon...wenn man will. crtAIX'. I d. 'TOU'T' €\I cbtoY\lwO'e:t O'ÜlTY)p(o::C.h darauf. hier von Interesse.0c. 85 ist Jotapata erobert. wird auch bei Thukydides sichtbar.AAo&ev) und wollen ihn wie einen feigen Verräter töten. die Mutter des Theseus. ist vor allem xUXAOe.fLe:vm p~~e:LO::V 'TO 'Te:!:XOC.XUXAOC. TOA[J. o::rO'XLO''TO\l E30xe:L. Auch Odysseus wäre also ein avayxlXroe.. Ananke ist danach soviel wie "ausweglose Situation".ox:Acp 1t'e:p(ctn')'t"' X. [J.. die Zernierung zu durchbrechen (158): 3LaXOTI'Te:LV TO TI€ pt'TdXLO'(J.. der unfreiwillig mit dem Inderkönig Deriades gegen Dionysos ins Feld zieht.v&YXi') auf das Bild vom Gefangensein in Netzen bezogen.aio.v&YXi') als . 12 In freierer und abstrakterer Weise wird das Adjektiv verwendet: Od.p13 TEXVOV. daß alle Selbstmord begehen. die unweigerlich am Ende . 14. xIX11JaO'T~v 0 n6).1C>"t"IXL Nonnos 26. ~v &v&YXi')V .v&YXi').-r~ye:L •. x.. der sich mit einer Anzahl Notabeln in einer Höhle versteckt hat.:.:.. e:~ ßtaO'c/. Josephos ist also in einer extremen Zwangslage: .liegt nahe: ()O'O'a 3E: (J. Er wehrt sich gegen die Gefangennahme. 'TW\I (sc.~ 'Tc/. 8e (lIXX1)'t"~. eppoupouO'~ [Xe:O'LOL':.O'ö' &vc/. einer der Führer des Aufstandes. ~Xe:O'LOUC. 3E: O'uv xAc/.Situatiol'lsgegebene Bindung Die Zwangslage: Buripides. 379 N.wv E\I -rTI 'TOL(fÖe: &. 13 Vgl.:. niXv O'UVe:XAe:(O'%-tj 'TO E'{}VOC. EnL 'T~~ &vayxi')C. e[[J.e:p[J. &O'TIe:p &pXUO'LV TIapo~u\le:t\l TIpÖe. 4.der Ananke. Als Theseus erscheint. Bell.v3pwv EXUXAGlO'IX'TO.aL(. e:üe:Am. TI&.. am Altar der Demeter zu Eleusis.<.E:V a~3wc. 24. €\I TIOAE[J.(bittere) Not" verstehen. 3. onn6'T€ [J. Aesch. daß &v&. u(ler~ 8e ßWW'l\I -r6v~e: xcd 7t'Upo. TIpö.vayx. EIJIXV'T[OLC.&\layxa~ ". versuchte vergeblich. 7.•. 39 . Fr. '~fLiXe.t{) ne:pLeO'X~&'I]O'av) gerade überfüllt war von den Teilnehmern am Paschafest (428) 'T6't'e ye [J. son- dern "Zwangslage". 791f.veXYKn ~uyet~. Suppl.. ist keine Rede. Jedenfalls ist &vayxi') bei Thukydides nicht "äußerste Not" oder ähnlich.~v 3OALOV nept XUXAO\l &Y<.:. ~ 'TO 'TOUTWV AUTIPO\l €~€AYl X%ovo. EV XUXAc.. Damit ist die Ananke des Simon be- stimmt. AUO'Yl. wie die von den Römern in J erusalem eingeschlossenen Juden Ausfälle machen und versuchen. will sich den Römern ergeben. heißt es (s. Belege also. Wenn die übersetzer hier und in ähnlichen Fällen &. 'Iou3a(<. aUTo'!.\lIXY"lXioL 7t'OAe:!J. 'P<'u(J. dpYE:v &. 498f. 1 spricht der athenische Feldherr Demosthenes seinen Leuten Mut zu..c. Ein Vergleich mit Gd.ömc. &O'TIE:p 'Ta XUXAW%EV'TOC TWV %'I]p[wv &e:t TIPOC.6o.IXX1)-r~. 10. wobei die Netze auf ne:pL-re:LXLO'fLOC und 'Te:ixoc..UO'L. &V01C~V (l6YL'. Ebenso deutlich wird das im sechsten Buch des Bellum Judaicum bei der Beschreibung der Eroberung Jerusalems. va yx Yl ~uve'TOC. E1xov. 32 3e:O'fLOV 3' &3e:O'fLOV 'Tov3' €'xouO'C(. 'P<'u[J. Sie bitten Aithra.v EATI(ÖO:: O'<.aX~[J. Die Ananke Die Korrespondenz öe:0'(J. rcapw~u\le: 'TOUe.~V H . denn es droht ein Angriff Zu Wasser und zu Lande: besteht also im xuxAoijO'%a~.evoe."A"Aoc. für sie bei den Thebanern die Freigabe der Leichen zur Bestattung zu erwirken. 'T~V TI6ALV &.. so wird der spezifische Bedeutungsgehalt des Wortes damit gerade nicht wiedergegeben.&Xi')\I. 'Ta. [J.~pL~e AEÜlV &vöpwv €V OfLLAc..12 Neben 3e:O'fLO':.Uv 3e TIOAAa 8La(J. fällt ins Auge. &. aber jetzt entdeckt ist.. denn von Odysseus. wird im Vorhergehenden ersichtlich (421 und 428): Josephos erklärt beim Pall Jerusalems die hohe Zahl der Toten und Gefangenen damit.Uv) 3' &. die vom Feind in die Zange genommen sind.• &v&YXi') wird von Josephos nachträglich erklärt (yapl).. erklärt Aithra ihm ihre Zwangslage 102f. sie solle ihren Sohn bewegen. &.292) ist wichtig und bestätigt.wTe:PO\l.. und schickt nach ihrem Sohn 38 W..av· ou3E:\I yap 1i'J&YXi')e.

v 0. axem')t.uv "C"WV nOAA(0V O~XE'i:V.J. Ao:. ••.V"C"o oE6!-LEVm X"C"A. daß. xG<&eip~' ~fL&s &ywv (618).OV 0' E'J"C"Oe.t OEtV(j} 't'tV~ XOC't'EtPY0(.nowil"Z. 80'op~e.&'ljvat OUO 8\ltOCU't'oue. 14 Harpokration notiert s.. "Ins Gefängnis werfen" heißt oft einfach 3YjO'oct.lOCÜAO~ zu leben: E\l (J. 5 f. (619)' Erst von diesem Zusammenhang her gewinnt die Ananke der Bakchen ihren vollen Sinn.fvote. _ 15 Eine interessante Parallele ist _das deutsche Wort "Stock".t. v. Dabei heißt es: 81CZt oe "C"au't'o:.­ t. €Xßt 36l(.~ (vgl.axocp[q: &poc..J. 864 e) formuliert: ev ö1)(. Tox. XPU1t't'ov 81.. und nun befürchten die Bakchen das gleiche Schicksal für sich (545) 8.OCj.&E:IJ1)s 8e &W1YEW\l d7t'EV. 2057). S.J.begegnet auch an einer vieldiskutierten Stelle der Hellenika Xenophons (5.'/1. ~ !-L-~ ~Yjv.UAA(3o:.6e. \ u"ß pe:t 1'0- Cl L Cl '"l. €p1)!-Lm oOXOUV"C"Et. 81Ce1tpocx"C"0. 5. Dionysos ist von Pentheus gefangengenommen worden (518 e:tt..J. Stock.). v.AeO'o:. 't'o &vocyxo:.€vl{) ~uyyvw(.vov.:'i:e. sie hätten bei der Besetzung und Befestigung von Delion den Tempelbezirk entweiht und das nur zu kultischen Zwecken dienende Wasser genommen: fJ8wp 't'E e\l "C"TI ocv&. der kein Entkommen zuläßt. Der Stamm dpy.J.WV (Luc.ßÜlV Mo 0 q.evoe.).16 Das ist blanke Ironie. Ganz ähnlich war die Ananke der Feiglinge in der Ilias..E't'OC OOCXPU(o)v E1tEXo:.yx1)e. .'"O. "Fesseln und Haft" ist gemeint.yx Tl xw~O'oct. €A UO'OCV.L~O'oü(." '" l. 67 mit gleichem Bezug &rpEO'~V 't'Yje..atmv &vocyxoce. 139). ~v xa't'1)vocyxo:. tfL' tv ß p 6Z 0 0 cr 0 ••• ~uv. von Wiila. oder die Situation der Juden. oe. 6 zu denken: die Juden erwarten mit gefesselten Händen und eingeschlossen in das von Ringmauern (7t'Ep(ßoAm 4.t.J.1 E~P~OCt E t. deren Möglichkeiten (J~ .." J1tpO"C"EpOUe. ex &vocyxcdou AZAU(. verteidigen sich die Athener gegen den Vorwurf des Heroldes der Böoter.. KC(AA~cr. Das wird auch deutlich.WlJa XaL SE\101lÖ)\l <EÄÄ'7)\l~xc(~~.. 2. Sein Leben und seine Herrschaft hängen davon ab.O'(.o:. 96 und 7.iiAAO\l "). c. (. vom Wesen der Wortbedeutung her gesehen.1 &'!-L(M. die ihn ob seiner Taten tadeln. "C"oihov (. &:1J"C"t t'oü aEcrf1.. 4 f . 't'oue.steht ja auch sonst gern im Bedeutungshofvon Ananke (s. oben dpY(. we.. "C"o rivocyxoc'i:ov durchaus konsequent im Sinne von dpx~ (Gefängnis.J. Dindorfs Vorschlag steht im Text der Oxford-'1\l"Si~at" I und wird auch von Liddell-Scott-Jones vorgezogen. 'Avocxe:'i:ov oder OCV6lYEc.. 8).1 oux .e.OCj."C"0e. so daß er also in der Zwangslage ist.'i:ot 3toc "C"~v 1COCV't'O'&e:v 1Czp~exouO'ocv o:. "zwei Jahre Gefängnis" wird von Plato (leg. 16 579 b heißt es vom Tyrannen xOxÄcp 1lpoupot5v-e\lo~ DITO mXIJTWIJ 1toÄeV-(W\l. die zwischen ~n'7t'!. Überhaupt ist ausführlich von Fesseln und Haft die Rede: auv~~e zeipe 3ecrfL[oocrtv tv ßp6zoo.~e. Ananke als "Zwangslage" läßt oft noch den konkreten Sinn der "Klemme" durchscheinen.·BO. t&vzO'tV 'Iou3o:.Wt'~PW\l 'IcrQ(:ro~ e\l "C"<J) 7t'POs [J. Macc.1C€Cj.J. ~) ihn gleichsam in die Zange nehmen. daß er beständig alle Bürger beseitigen muß. OEO'(.) Lltoe.). Schon aus antiker werden oc\locxatov. vom Weib des Petephres falsch beschuldigt. wenn es 642 f. 11) umgebene Stadion den ihnen von Ptolemaios bestimmten Tod: ot 3& 1COCO'1)t. Daß Ananke hier nur von der befürchteten Inhaftierung gesagt sein kann.LoO'tl{) oe:O'(. dvo:.----- SituatioJtsgegebene Bindung 4J des XUXAOUV "C"'~v 1t6A~V steht.". 30. 1tOCpouO'"IJe. J oseph.OC oe xal "C""fjv &v&... entweder zu sterben oder unter lauter Cj. Pindaros..."l. und 1tE~O~ eingeklemmt sind. 81. Wie bei Josephos erscheint auch in den Bakchen des Euripides dpx't'~ im Bedeutungshof von Ananke. 4.OCj. dxoe. den Fall zugunsten von &vocyxoc'i:ov zu entsc:heid"n..lUXe !-L' 0 ~evoe.. Sturzius s. XOC1 d1CZ I "" <.YX"IJV mywv U1tY)A&EV (cf. In der Politeia geht Platon auf die unangenehme Situation eines Tyrannen ein (567 d)..J..cJ) 3z. 4. Ant. Der Stamm dpy.uV angeführt. also jeweils die Tapfersten.o'i:e. au't'ot ..'i:ov [OCVOCXEtOV Dindorf]. S. ' AlJa'Yxa~o\l (Sp. 14 't'o'i:e.E't'OC OEO'!-LhlV ocvc<:yx1)V 't'bV 1COCV"C"OXpoc't'opoc xupwv .J.). ocyo~ 1Co:.J. Durch einen nächtlichen Handstreich einige Thebaner unter Führung des Phyllidas ihre Stadt von der spartanischen Herrschaft.J. 0). 14 Doch ist jetzt VH'll<:1Clm die Möglichkeit gegeben. 1CPOCj. (bC('Yxc(~olJ und zwar durch den Hinweis darauf. die den reißenden Jordan im Rücken und die Römer vor sich haben. :).J. 4. Im Hinblick auf den Fesselcharakter der Ananke ist hier auch von besonderer Wichtigkeit. der "Gefängniswärter" ist (.J.vocYX1)e..)v ~A&E 1CPOt.J.u"C"oue. (. ~ npoO''t'&. 3.E"C"~ rpauAc.. 1COC'i: Llt6vuO'E.1 dpx't'oc'i:e.pa 1COAZ(. "1 ' l:' 3'0 • ÖZ 6ovt. &v&. xal Ö7tÖ 't'01. wobei Ananke gleichsam der sich zusammenziehende Ring der Einschließung ist. bezeichnet. O'oue.OCPXüN 01. na. 98.6v "C"~ Y(YVE:O'&OCt xo:. 29) oder 3EO'(. npoO'1YEO'v'at.. E1tt 't'WV OEO'(. das ursprünglich nut eine hölzerne Gefangenenfessel ist. .t np oe. ist sichtbar.LW't'"~PWV u. 2.J. auch oIxoe. als ÖEO'(.J.. EI1tov &y@. ~31) ihocO'6l"C"1)v O'xo't'tOCte. (Vgl. von Dionysos heißt Oto:. 't'hlV &vop(. weshalb gesagt wird: 8ecrfLWT"'lP(CP ae8e"C"C(~' 6 t'upa\llJo~. e:!voc~ nOA€/L1{) xo:. EtpY(. Auch das Bild vom Gefängnis (dpx"C"~) ist in diesem Zusammenhang hier nicht ungewöhnlich.•• (.lÜAOC~)..). wird ins Gefängnis geworfen. was soviel wie &\lo:.lUAo:. ßp6zou. U. 112. ocvocyW{) ötOE"C"OCt. v.::.OUe.. &. daß der Grieche Gefängnis und Haft terminologisch mit OE'i:V und oe:0'(. 8 8E~ [J.J't'c. und schon bei Herodot findet sich die Verbindung &'vocyxa[Tl €~dpYEO'&OCt (7.Xt o"C"t avopo:. Thalheim RE s.15 In bezeichnender Verbindung mit 3EO'Wf findet sich Ananke J os. (615). OCrtex"C"EtVOCV. Der Tyrann ist eingeklemmt in eine Alternative. doch er trägt es mit schweigender Fassung: OZCf(. &\layxc(~o\l. Dabei geht OEO'!-LhlV wohl auf die Fesselung der Hände und &vocYX"1J auf die Einschließung in das Stadion überhaupt.l~'t'o:..t 't'o'i:e.. 't'oc3'.J. Auch Thukydides kennt diese Art Ananke.. oe OE 0' !-L 6l't'oce.zv EU&Ue. Zu der ganzen Diskussion vgl.lUAo:..uv (.yXOC~EO'&C(t bedeutet. OC/\A EXEWOUe.J. V gl. später aber schlechthin "Gefängnis" bedeutet (so das Wörterbuch von Grimm s.PEt. v. &YEte. 3ecrfLe6etv (616).. &p't'~ OECf(. 60.J. Zwinger) verwendet werden kann.J. 't'bV E(.'t'''C"Et ocu"C"cJ) ~ (. An gefängnisartige Einschließung ist auch Septuag.

ouotva cp(Äov iv &vayx'!J EUp~GOUGLV 45 Schwinge und hält es mit den Händen gepackt (Aaßwv 256. 1. TIOCPOC'J0tL(IXV '!€ E:nt 't'OLt. Heta./ \:-' . II 193. Die Ananke wird als schuldbefreiend in Anspruch genommen (vgl. 289)' Hier ist Folter und "Pein" oder "Schmerz" kaum mehr voneinander zu trennen. 2).ep und Se:a00c. 437) muß beim Chor der Wolken in die Lehre gehen. 17 . Er holt das Knäblein aus der 44 / sv &vayw{J iXOldv(l)v. oben S. wie Hirzel meint. Ran.a~cr. Jud.• xpa-repotcrL mecr. 24..L~ &vayx TI xocxo'i:.XOV't"Et:. avS'p6mouc. 77. 12. xp~m0oL (Septuag. &V&YX. O\lo[. umschnüren das Tier gewissermaßen wie eine Fessel. widerspricht sich freilich in gewisser Weise an anderer Stelle (B 239. / Ananke als "Folter" ist noch Nonnos bekannt. 12.ou . 8. '7. 29. 0'1)vüe~v S' hfÄ€uzv &vayxa('I)t:. Hippocr. 5. 618). •. Kode II 407) verwendet ganz ähnlich die &IJ&YX:I). Bei Xenophon findet sich in der Anabasis 2.' ev. sondern um Eide.IXLt:. Arist. Tobit 4.. Nub.): &AOYLO"Tb. tL~ ~uYX6. 1. 'Papayo" so daß sich die Schlangen in einem oecr0bt:. 5. sX%pOUC. 116 III). Zur Stelle auch Hirzel. Es ist die "Zwangslage".B. c. 5. daß jede Folterung in der Regel auch die Fesselung voraussetzt. ist der schmerzende Würgegriff. 4. Et:. 7tpOC. B 4 (I 216. 22. 3 D. 253. Die zahlreichen Belege für diese Bedeutung der Ananke 20 verdeutlichen oft noch diesen Wortsinn durch interpretierenden Zusatz und Parallelstellung von ß&aavoc. um einen Ausweg aus seiner finanziellen Bedrängnis zu suchen: "~ yap avayx'l) 0E 7tLe:~EL. 1. OUT(l) 0'1) EcpaLVE -rOV EOVTIX IIOYOV. Plutarch 305 e. 336). zweckte (z. Bei aller Abstraktheit der &vaYKab) scheint im Zugriff des Apollon noch etwas von einer konkreten Pressur durch. Schmerz und Leid: Pre. 122) und 1hjcrcmpL~ELV dt:. avayxa~oc. wenn &vayx'I) nicht Der Zweck dieser Ananke ist die Erpressung einer Aussage.avayxat:. cru<r. (1 116) • &aL un"d °• ". die den Frevel entschuldigen soll. wo seine Rinder geblieben sind. 35) und x'CtTe:(PYEO'ikH erinnert an das von Berodot bekannte &VC(:YKrx(1l E~e:tpye:O'. 620. Polybios 15. €&e:ÄOUGL OL' €7tLopx(ac.thx:~.. S7t(vOLav. &vayxac.28. 2. (Septuag. Arist. Demokrit rechtfertigt ausdrücklich eine elastische und pragmatische Haltung in solchen Situationen CB 289.~6. S. U7tO 7toÄÄ~c.)peeL\I 't"OCt:O'L xc~:!a 't"o'J ß(ov &vayxoctc. avayxcxLoc. ApoHon will wissen.. ßO'l)&E(at:. von Zeus mit Ambossen an den Füßen im Äther gefesselt (otG0LOt:. der wie eine Fessel zugleich das Entkommen verhindert. &mxvBzG. ~0e:pav &vayx'l)t:. 288). der Wahrheit. Wichtig ist. Zwei von Hera gesandte Schlangen überfallen die Säuglinge Iphildes und Herakles.18 An unser "Not macht erfinderisch" erinnert Josephos Bell. 15.LocO'&~\le<:~. or. 391. 19 Man wird danach &vayx"f) als "Folter" im Sinne der konkreten physischen Pressur zu verstehen haben. sv ß(tp IJ. -rat:. Sprichwortcharakter hat auch GUV 0' &vayxq. 8): d . 5. E:ve:o~aaTo o€atJ. 9). Der Ring der Bedrängnis ist gleichsam bis zum Äußersten verengt.. vgl. Schmerz und Leid A ls Folter" ist Ananke seit Herodot bekannt: st:. 232. 6. um "erzwungene Eide". 16 D.&dt:. die jemand leistet. Reg."O a. Demosth. Ps.)':. Strepsiades (bei Aristophanes Nub. von parallelen Wendungen: 7tOC'JTIX7tCi. 6. 12. 3).:. 7tCiv xaÄ6v als Entschul: 7tPOC. 59. ~ 0' €G-rLV OZLV~ 7tpOC. €7t~\I OLOCCPUYWO'LV. 9. 329)' 3. OL 7töÄÄout:. Josephos Bell.(e&1)croV't"IXL &'11 19 Der Komiker Xenarch (Fr.) 0lf''P'" a. Alkmaion Fr. (33) befinden. zu betonen.. " / .r. Es ist so nicht weiter verwunderlich. Folter. 27 1 -r~v &vayx'l)V. 7tpa't''t'EW digung für die korinthischen Tempelsklavinnen (Pindar Fr. der "in der Klemme" oder überhaupt in Schwierigkeiten ist.. Macc. / . 64. 17. 4. \ . 7. cp(ÄOLt:. tJ. 164). Darauf bezieht sich dann übertreibend Hermes 373 f.crfLij> I ap.. 1315).. 293). I . crXOLVLott:. 8LX't"OWV ßp6XOL Eur. &vayxa~ot:. Der Eid. wie sie deutlicher und anschaulicher in etwas anderer Form im Herakliskos des Theokrit zu Tage tritt. 32 Anm. Ahnliche Formulierungen bieten die Fabeln: -ro~c. Doch geht es hier nicht. 't'E 't'L. Dieser aber umklammert beide Tiere mit dem zupackenden Griff seiner Hände (27f. also unser "aus der Not eine Tugend machen". Die Maschen des Netzes. 677 T~V &vayx'l)v 1t'OL~GaL xapw..). oben S.418. II 2 °5. Ant. .42. Ein Polyp wird gefangen ßp6xwv 1tAex't"att:. Fab. 227. Tat:. deren jede eine Art Schlinge darstellt (vgl. &OEÄCPOt €V &vayxaLt:. ou 'tI'Jpeouaw 01 CPAOCUPOL. 3.fh. 't"eXIJ"I)t:. Herondas 5. Andererseits gibt es auch das Bild von den Fesseln der Armut (Septuag.40) oder Leiter (z. 105· Sept. %EOUC. 5-rav au-r~v &7t6yvOLa €pz·iH~ '!J. was im Hermeshymnus dem kleinen Dieb von ApoHon geschieht. &v ••• 8e:cr(LotcrL me~ew (Od.) aufgehängt.. f. 7toÄÄtt.): ßpxouc. rte:vLat:.B. 7tape:XEw (Aesop.4°.B.:. sv xaLpep &vayx'l)t:. 9. 491. Or. Derselbe J osephos hat Bell.. 6 D. Bekannt ist vor allem die Fesselung an Rad (so Antiph. 16. Der Pressur diente besonders das sogenannte aTpe:ßÄoUv. '7. 4. 21 eine bezeichnende Reihe / \:-" . Tap'mpov €Upuv. das die schmerzhafte Einklemmung und Einschnürung einzelner Körperteile des Delinquenten be- (ibid.f'evo.Situatiol1sgegebenc Bindung Folter. 37. (Od. xat &mG't'(ac.EyaÄac. erklären sich gegenseitig. otTWEC. xat TOÜTWV 7tOYlJp&v. Hiob 36.:./ ". Jud.. Antiphon or.. "Anlegen" ist ein schon bekanntes Bild (5. rt. erleidet 0e:-r&pGLQV avayx'1Jv (35.:1)X IX V(l)V xa~ Wie kommt es zu dieser Bedeutung? Vielleicht läßt sich ausgehen von dem. Josephos Bell."' oE ayo0zvoc. 0. OB 0' -f)7tE(Ä'I)G€ ßcxÄdv Et:.m oE IX 7t 0 P(l)V EGTL xaL a [J.rur . 18 me~e:Lv hat eine alte Affinität zur Fessel: &v 8e:cr(Lott:. ß"p.. SEI10ot:. 2() Z. 17 nmeovTocL sv &v&yxY)ow &6ne:. und ßaaav(~eLv.

. Die in der griechischen Bibel verhältnismäßig häufige Bedeutung "Leid. Drangsal" setzt bei Euripides ein.&a~. Chor not} yap 't'OO'Ol.. das in der Septuaginta gewöhnlich der S'At:~L~ parallel steht.e. Beide Para- Ein Vergleich mit Theognis 847 22 it"e'tpap ist in seiner frühesten Bedeutung nicht abstrakt "Ende" oder "Grenze".~ sind geradezu synonym bei Josephos. In eine ganze Reihe gestellt ist &v&yx"I) 2.ov?) nOAA?). v&.C:)V. Schmerz und Leid: -&A'rtjJ~c. bei Josephos Ant.v.) ruft der Chor der gefangenen Troerinnen: EtLO( xp'ljv crutL~op&. }J. 10: ~tÖ eu~oxw €V &cr. auch Onians S. (639) novm ydt:p xa( nov(.&AlßeLv beizukommen. Thess. EV n't)(J. 6. von Dionysos vergewaltigt. die Nohll»V MXt(J. 'Torr'TE: SE: x Ev 'T p er Ö. €V cr't'E:voxwptatC. 496f. II 15.vayxi') und . 21 Aa.&ava't'ou. xsv't'pov findet sich in bemerkenswerter Weise mit &v&yX'f) verbunden Aisch. P. 3."I)'Tpox't'OVE:'tv. schreitlaut auf (21 j): UTI' &. yxcu. 10. Grabged. Das Beieinander von xev't'pov und NStC.eya ne~pIXp o'~~uoc.~ &v&yxlX~ der Semeie (88f. Binden. 10. Der schmerzende Treibstachel macht in Verbindung mit der den Nacken des Zugtieres umschnürenden Jochfessel den Zwang erst perfekt. &v&yx'l)C. Danach meint '&A(ße::LV (und -&A~~LC. 798).a"[J"evmc. Das bekannteste Beispiel für diese Verwendung bietet der Philoktet des Sophokles. 22.. Aischylos bleibt somit im Bild. 106. 12. &pxocr~".~').IXcrLV ni')p. (-&A(ße::LV) parallelisiert.) . und cr't'evoxwP~tx:. Auch die Jochung ist ihrem Wesen nach Fesselung.. und Eut. Bedrängnis) wiedergibt. Das Leid erscheint als konzentrische. EV 3t(. des Odysseus 22 • In einer hellenistischen Grabinschrift (Peek.tx:~ ~8E: O'afuO'W Ud. (48.&)\~t)nc. ·~~uGO'a't'o. Ps. C:e::uYAa\l Eur. die sie unter Schmerzen geboren haben (ou (J. M. 358) sagt Menelaos x UX Acp ydt:p dA~x. 70. So findet sich GtT'tJC. . 323. 143 -&A~~LC. ~AuO'av' Man vergleiche AÜcrLC.)YfLO~C. EvfC:e::u~ac. In der Hekabe (629ff. 15). Damit scheint vielleicht die vorwiegend zweifache Erscheinungsweise allen physischen Schmerzes gemeint. {) 't'LVOC..: "ne'tpocp ist "Ende" oder "Seil".. weshalb das Joch als Bild für Leid.)crL N~AOV . sondern auch physischen Schmerz schlechthin bezeichnet. 2.. 492). Zusammendrängen und Einengen meint. der ~\)y6v und XS\l'TPOV zusammenstellt. Philoktet..ova'i:mv Aisch. 24.B. X't'A.EV i5ßpe::mv. 'TPSWV w)-rov.) etwas. Bei Euripides (Or. 93f. Schon die Odyssee (5. xat EV 't'i. Jud. und Aure. EV &v&yxa~~. darum unentrinnbare Drangsal. die von Gott erbeten wird. 21 Neben der konkreten Folter und dem Schmerz bezeichnet Ananke in einer übertragenen Verwendungsweise Drangsal und Leid schlechthin. ~uyev't" EV &P(J.' &ye a~ O'e xaxwv tx). In die gleiche Richtung führt der Umstand.e -&e:ot xax6'T"I)'ToC.. Bell.). 1. 47 hebräische 1i1:. j'j'l~ (Not. 13. parallel gestellt sind. 17." Vgl.c::uO"acr&<Xl ß~acr. auch in unserer Seemannssprache heißt ein Tau ein "Ende"! Hier wie 'X 33.. der entweder als stechend oder schnürend empfunden wird. der terminologischa.. Onians (363) macht in diesem Zusammenhang aufmerksam auf Od. Hec. Griech. il'A~o/LC.). XUXAOUV't'IXL. 7 bietet die bekannte Parallelstellung von &v&yx't) und -&A'i:~~C. Platon (Phädr. 578 von 10.). Prom.• xaxo~C. Z 143 die aus dem Ende geknüpfte Schlinge.&a( [Le:: E1teXaAecra[L'fJv 'Tav XUpLOV. &vayxcdou 'Toxe't'o~o 47. St. Ath.4: €V tlno(J. 437.- -. von Schmerz gepeinigt. und ibid. alternieren xax&: und ~uyov. &\1 &yx1)<. daß die &v&yx'l) der Septuaginta besonders das Folter. sind die nächstliegenden Umschreibungen der hier. &).chwv Choe. xaxot:~ ou7twno't" rJ. Bekannt ist auch der entsprechende Gebrauch in den Bakchen des Euripides. 321 ~6C. 106.286 &A). 287. yap dvat [L'fJ'TPÖC.ovdt:v yevecr. .&a~ ••. G.ÜO'o}J. in den Aufzählungen der Drangsale des Paulus. }J. Hiob 15. 375 f. 1) heißt es tva XIX't'tx:(')~cr(. 1.. 17. Am lehrreichsten ist dafür der Sprachgebrauch der Septuaginta. Der hier interessierende neutestamentliche Sprachgebrauch ist dem der Septuaginta sehr ähnlich und muß ebenfalls vor dem Hintergrund der konzentrischen Pressur verstanden werden. Aischylos kennt die unüberspringbaren. also mit einem Wortstamm verbunden wird.. 13.fr€vdat~. i.rein formal betrachtet .&). €\I &Ato/€I1LV.. einkreisenden "Netze des Leides" (Ag. 206 rp&oyy& 't'ou cr'r(ßov XIX't" &v&YXYJV €prcov't'oc. und in einem Zauberpapyrus (Preisendanz. ist nicht ohne Vorgang im Griechischen.l-rOV xev't'pov tiJc.. der seinem Wesen nach ein Einschnüren. 118. in einem Danklied nach großen Siegen: &S~vec.(~eL ~(J.&e'i:crIXv &-&AtWC. gebiert vucrcrofLev"I) xev't'poLO'tV &ne::~pw8tvoc.Ot xp'ljv n"l)(J.4 25ff.' ~'~ &v&:YX"I)C. Eum. i 375 TC'~fLov~. 795 von Orest. tnLßa a~fler xE:ve6~povt.~-------~----------------- SituatiolJsgegebene Bindung nur die Folter.&A(ße::cr. Dem genauen Sinn von &vayx't) ist also über . . Dem K yldos benachbart ist das Bild der Schlinge und Fessel. EV &v&yxaLC. Kor. ßo~ '!1)AW7tOV tlil&V (vgl. EP. Da heißt es etwa Ps. z. 6f. 24. xcd ~E:oYA-f)V MO'Ao<pov aWfH'T('&eL' und Pindar Pyth. 6.. xcd &vayx"l) e::öpocrav fLe (ebenso Ps.AA't)V fLiXAAOV eISov E:(>'t'~av. 289) spricht vom (J. npoecp&acrav [Le mxy(Sec. wo ureo 't'wv rXAY'f)o6vwv tJ. Chor <pove:UC. eine Pressur im weitesten Sinne. ergibt .eine Gleichsetzung von &vO:YX"I) und ~e:oYA'fJ (~uy6\1). Richtig notieren Ameis-Hentze-Cauer z.)v &v&yxaL xpdcrcrov€C.V~cr't'LC. &An3wv und &v"y.Ei:. wenn er auf Ananke das Kentron folgen läßt. 'TWV nO(p6VT(vV ?taxwv.&tv'T€~ und U7tO 'C'Yt<. 20. Die von Dionysos rasend gemachten Frauen von Argos töten ihre eigenen Kinder. gegebenen Bedeutung von Ananke. Daran knüpft noch Nonnos an. das den Menschen drangvoll umschließt. ~Sou ne::pLe::XUXAWcr&V (J. 251 e) verbindet xev'Tpwv 'Te:: xcd N8(vwv. Zeph. fLey&Amc. Unglück und Drangsal nicht ungewöhnlich ist. Fr. X't'A..22) findet sich die Formulierung nev&emv Ev~eSecr. 9. EcrXEa~O'.: rhd n&cr'() 'TTI &v&yx'{) xat .

~ . Preisendanz P. G.. Bd. usw... Beide Positionen sind nicht haltbar. 8. so verlöre die ganze Darlegung des Paulus entschieden an Nachdruck und Glaubwürdigkeit: dann könnte man es ja getrost noch für eine Weile mit dem Heiraten versuchen.. Paulus rechnet ja noch bei seinen Lebzeiten mit der die Parusie begleitenden Verwandlung (1.YX'l] ist schon alttestamentlich.\JL<.24 Umstritten ist das Verständnis von 1. 29 e:o&fcu<. II 4. 'l"~V .€pc< '&A(tj. oov ct. V gl. 26. g&v"1j n&'v1'oc X1'A. Tischleder. 19 vO[J.~y&"A1J die nahe Parusie bezogen ist. Kor.~cra4.Ap. Die Parusie nach ihrem Wesen liegt in der Zukunft.:poücrO'. 7. daß TCOAA"t ~A(t"'. [J.~J. 389: "Aber gerade €:vecr'TW4.. 23 Matth.Aoucra (sc. S.19 !tcrov'raL yci. Die ~vecr'Toocra &v&YX1) in 1. 23 gcr'1'lX~ Zephanja ('. 7.evoc.28 Auf der gleichen Linie liegt die Aussage der Apostelgeschichte (14. 8 &.. ~[J. 4.d: xO'.ou S!cu<. lvIatth.YX'l] teils von der bevorstehenden Drangsal der Endzeit.~J.~ rrpo<. 8. Kor..~~w o\)v 1'OU1'O (sc.\JLV ~xdV'l)V X't'A. rXv&.: &v&yx'tJ: ~ [J.. kann nur "gegenwärtig" (= 1t'IXpOÜcrct. I München 1922 S. 01'~ XIXAOV rXv&pcimep '1'0 OU1'WC.:. 21 und Luk. sie treten aber unmittelbar vor der Ankunft Christi in das akuteste und schmerzlichste Stadium ein.PX1J wa (v cu v 'Taü't"a.AOV'rct.25 so ergebe sich zwangsläufig eine nichteschatologische Deutung der Stelle. 7. Der Gegensatz zu [J. 26.evoc." S.IXAW1'Lcr&~crOI)'t'C<~ e:lc.. 21. 24 Strack-Bi11erbeck.22) findet sich die Antithese Ehe: E:ve:cr't"w'Ta Bhe: 0lAAOV't"ct.) sein. 227 unter Hinweis auf Röm. denn angesichts solcher Nöte vorübergehenden Charakters wäre eine grundsätzliche Empfehlung der Ehelosigkeit . überzeugend ist auch Josephos schon eingetreten gedacht sein.wie sie ja doch vorliegt . 950 und IV 977. Wäre es "bevorstehend" und xo:.YXIX~. XIX11X[Xp. e:Ivo:. tJ. 25) ~ nO'. Er leidet ja bereits vielfache Not und Drangsal (&.IX1'L p. so kann die dieser ja vorangehende endzeitliche Not von Paulus durchaus als bereitet auch das Verständnis von Lukas 21. 't"Oü vüv. 24. 13. 7.nicht sinnvoll..~AAOV'TO'. y~C. 13.e:yaA'1J otct. &A(tj.o'rov €:m'T~ae:wv e:rVct.€vcp und Vita 161 eve:cr't"wcrav ·~[J. 6.. 1'. Ant.27 und zum anderen ist der Vers 29 (0 xC<tpoc. Kor. Macc.V . 11. Die gegenwärtige Not ist mit €:ve:t1'rwt1a &v&yx'tJ ebenfalls gemeint bei Epiktet 3. "at &v&Y"~" Die Ananke des Lukas wird an anderer Stelle des Neuen Testamentes mit Formulierungen umschrieben.26 49 auvecr"C'o:Ap. Kor..24 !tXA' €:v exe:(vO'. 3. aus denen sie zu einem neuen Dasein geboren werden soll. [J. XlXt 6py~ '1'iJ) Ac<<j) 1'OU1'ep xlXl necroul)'t'C<~ cr1'6P. 8 n&v't"a a~ 'Tatha &. 23 entsprechen sich: -&Ari. 'T~V eve:cr't"wcrav xpdav. E(J1'tV) doch wohl nur dann sinnvoll. daß die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt bis jetzt"): "Diese Geburtswehen der Welt. 526f. V gl.e~c. Der eschatologische Charakter sei andererseits nur vertretbar. Die Exegeten verstehen die eve:cr1'W(Jo:. Thess. = gegenwärtig schließt die Beziehung auf die Parusie aus.e:'Ta 't"~v ~q. So auch Röm. 38 o?Jt"e €::\!Bcr't"w't"a OÜ'Te [J. Schmerz und Leid: Paulus.. 162 ou 06vov ~v 't"l}) eve:cr't"W'TL xaLpl}) O:A). V gl.Aii." 26 Vgl.\Jl. 17). 00 ylYOVEV arr' &'px1)<. Somit wird Eve:m6lcroc als "gegenwärtig" im vollen Sinne verständlich und bestätigt. Nehme man eve:mwcrlX als "gegenwärtig".e:'t"a 't"~v {j·Aii.C<XC<~P'l]C. Ist aber die Zeit bis zur Parusie nur noch kurz.:t €::v 'Tl}) npoyeye:vYJ[J. 21 ~cr't"aL yap 't"6't"e: -&Aii. 25 So etwa K. 24. 229 spricht Tischleder davon.€pct.. Diese rXv&. Keine Schwierigkeiten I. 225-229.10). x6crtJ. &v&yx'tJ). der Stand der Jungfräulichkeit) XIXAOV U7t&pXe:~v 8toc 1'~V evecr1'wcrC<v &v&YX'l]V. 1. phrasen spiegeln den mit Ananke von seiner Grundbedeutung her verbundenen Sinngehalt der einschließenden Pressur. 16. ecr'1'tv. Herrn (1. (29) 0 xC<tpo. M. 'Tar<. denn einmal ist evecr1'~C. 24.1.e:WC. 2. cruVe:cr'1'o:. 22).) die der Heilszeit und dem Erscheinen des Messias unmittelbar vorangehende Drangsalsperiode geradezu als "Wehe des Messias". 1. 27 Im gleichen Brief (3. daß die Messiaswehen "schon in einzelnen Erscheinungen in die Gegenwart hineinragen". 'T~V emoücrav.fpct. Benz. wenn eve:mw(J1X soviel wie "unmittelbar bevorstehend"26 sei.pX1J wa (v cu v.e:p&v hdvcuv X'TJ. 51) und Entrückung zum bd '1'~C.L<. 1 (exe:[v'l] yocp ~P. S. Thess..V&. 7.:L<. Polybias 31.t ~xdvaL &AitfiL<. selbst wenn diese noch so nahe wäre. 28 In diese Richtung tendiert auch Tischleder.Situationsgegebene Bindung Folter.' 13. Nochmals die €::vecr'Toocra &v&yx'tJ S. 15. haben schon begonnen. tJ. sondern nur erst auf die Zeit bis zum Beginn der dieser voraufgehenden Drangsal zu beziehen. 26vop. Erst recht ist bei der Eve:mwaC< &v&YX'l] nicht zu denken an die gegenwärtige Bedrängnis der Gemeinde.ey&A'tJ '" av&yx'tJ tJ-e:y&A'tJ.p ai ~[J. Der Redner Antiphon bildet den Gegensatz (6.4. 3.fpct.tp6~ dementsprechend nicht direkt auf die Parusie. wenn die ganze Aussage auf yocp rXv&'YX1j P. Kor.1)) nennt den Gerichtstag Jahwes die ~f'tp" ~A(tE"'.4 und 12. lvIatth. Mark. X1'/\. hier vom sprachlichen Gesichtspunkt aus nur als "gegenwärtig" zu deuten. 24. Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch. teils von der gegenwärtigen Bedrängnis der Gemeinde. 23 Die Theologie des Spätjudentums deutet ja auch seit Daniel 12. 16 (ßo'tJ&eiv 't"TI €::ve:cr't'Wt1n &v&yxn)..22 (" Wir wissen. die an den oben dargelegten Bezug des Wortes auf "Schmerz" und speziell &8k anzuschließen sind. Mark.\JLV 'rwv ~tJ. der ßo:a~Adoc 1'OU &eou vorangehen.

Die eine. Ö\I"ct a~ Tt"IXpocAaß6IJ1:e::. sehr deutlich. XO'. O%!e:(Ae::t Y(\le:cr. Das Gesetz der Natur ist einfach da und wird immer bestehen. Ananke S. Xctt &cr61he::\lov &. Damit ist die Spannweite der den Menschen betreffenden &v&.oe\lov. &~oucr(ct\l a~ ~Xe::t 7te::pt 1:0i) ra(ou . ne~t äh~hch~ Sten~n. örco tpoer€ro.yx"l) 'tpocrzw<..l't"cu.&e\l't"e::r.. ist avo[Lo&e1:'f)1:o.YX1)<.oevo\l XctAW'. •• dA· t tIm 2 Darüber handelt E. so trete eine zweifache Ananke \/ '). und wenn dies die unausweichliche Folge ist (nämlich aus der Rolle Zu fallen). 2): . Pappenheim. 7. 8.in von Menschenh~nd 1U die Luft treibe. seine 943 Kor.~ O:. sei ß~O'.) ~Y7J 3' &vcXYWfl x&v -&€A1l x&v!J.)Z6V T cr . II 202..vw x<X~ X<X'TW tpzPZ'T<X~. worauf jetzt zunächst einzugehen ist. Im Zuge seiner Darlegungen über den Vorzug der Jungfräulichkeit vor der Ehe nennt Paulus (1. wenn er (nämlich) einen besonders starken Geschlechtstrieb hat. 00 ((veu oux sv8~Xe::1"IXt ~'lJV w<. die Ananke.. also keinen greifbaren und gewußten Ursprung haben. Ananke S.yxa(oc~..zvov l})). me'i:v. 1 Damit ist die Schwerkraft als Naturgese~ besti~mt. post. Dieser Standpunkt der Athener gegenüber den Meliern berührt sich eng mit der Auffassung vom \l6!J.. 0 [L~ ya[L(~cu\l xpderO'ov 7tot~O'et. er falle seinem Mädchen gegenüber aus der Rolle.[V€t ßo't'&.. apxoc('7)'. Zu verstehen ist: Falls aber jemand glaubt.Ö1:41 X't"A. &..YKIJV. cruv<x~-r(ou' oIov 1"0 &. 'TO p. dem alle Menschen in glei~her W~se unterworfen sind und das unabhängig von den Göttern . Aristoteles erläutert diese Art Ananke am Bdspiel des Steinwurfs (An. ren Vgl.. iherTe:: xat 0 yocjJ. und xa't"ct tpucrt\l. epoere:cu~. das menschliche Leben .). *-xzw.o.)1"(')v etvIX~ und. gegen den die Erde nicht ankämpfen kann". D~r mechanistische Charakter solcher natürlicher Abläufe macht SIe ungeeignet fur eine teleologische Betrachtungsweise. Diese philosophischen Anschauungen vom Primat der Physis und damit von der Zwangsläufigkeit physikalischer Prozesse ver- ' wenden als zentralen Begriff neb en tpum<. Hier wIrd eine Vorstellung s1chtbar die sich im fünften Jahrhundert voll entfaltet: daß neben und vor dem pos'itiven Recht ein Naturgesetz besteht. " E It .j6jJ.d1:roO"ct\l. Sie sollen heiraten. note::!: xa. xa.o.~ s\l3zX6p.~ &ep:n. ob sie wolle oder nicht. 3."ö\\ in Erscheinung: b AW. sondern absolut verbindlich3 und anfangslos 4 III.\lIX7tve'i:v XIXt ~ 1"p0tp~ -r0 ~cpcp &V<XYXClXO\l' &MvIX-rov yap ((veu 'To1.. so daß es heißen k~nn . auch"IXVIXYX"f) und'J· IXVrJ·YXTJ m1. &vayxcdov :A€YZ-rIXt. 7. 6ff.. 15 zu vergleichen.&IJe::t· yajJ. ob sie will oder nicht.. 'Tav cr~'TOV <xu~~crTI.. Kor. 36ff. &:crX'7)!J..t.. 06 &v xpctTn. 1:a a~ xoutpa e::m7tOA'7)~. der Ananke als "ein schöpferisches. 8 '&i:A€~ (37) 7totd1:())' OUX ajJ. 5 die unabdingbare Vorausetzungs und der die Existenz von etwas sozusagen erst konstituierende Rahmen. xct't"ocaT&crt6~ 't"t\lO'. 49) mit Recht: . D. &\lIX7tIXUcrlXcr&tX. 5. vor Regen und Schnee wisse er s1ch zu schutzen. _tL.. dem &'tlp03~crt&crtX. 6 Seit Antiphon Soph. 't"a a~ tpUoe::ro.s nicht un~ertan und fürchte seinen Blitz nicht.oc 1WI.(')<. 3 't"~'. NATURBINDUNG 1. 26 (II 347 D. h 11 9 200a <ht 't"0: [L~v ßIXgea xthw 7tetpuxe:: tpepr::Ci..tzes. die den Ste. Quaestiones de necessltatls apu rls 0 e e notione S. Von Xenophon (Memor.1)<. &pxe::w' xd ~[Le:'r. Zur Sache auch Gundel. annähernd bezeichnet.<te::'t"a.Liebeszwang: Paulus.L~cu\l 1:'~V ZctU1:0U 7tap.: 7tOLaV 't'&p. OUX g7t<U<. Küttner. 't"OIJ \l6lhov oihe:: X€~[Lt\lCP 7tp&"Ot XP'l)er&[Le::vot. T'tj.sei Zeu... ua. Das CiUVIXt-rWV in dieser Partie ist soviel wie -ro €~ {mo&ecrew<. ~xetV &vIXyx<x'i:6v tpafLZ\I ou-r<u<. also condido sine qua non.~. &:e::t xct1:aAdtjJo\l1:€~ XP~[Le. .0\le::!:\I &nt "~\I nlXp.. gemäß der er W1eder zur Erde zuruckkehre.. B 44 Col.a"Ca.(Phys. o{he:: . &). und 31f. LiebesZ1Vang Herden (332 f . 51ff.oca.v&. [L1) ~Xwv &:v&yx'7)V. dx:t'ouO'Gt.. &voc. xOt[L"f)&Y)\llXt. allgemeiner und umfassender. die Kallikles bei Platon (Gorgias 483 e) vorträgt.. förderndes Wesen" versteht. Sehr klar ist dieser Gedanke ausgefuhrt bei Thukydides (5.ydv.gilt. Die Struktur dieser Ananke wird vor allem im erotischen Bereich. Topik 137 b 37 't"oi) 7tup6. IXA ou ~. 4 Denn der epucr€ro~ vO!J.) eine bestimmte Art von Ananke. 55· a so '-0 . &VIXYXIX'i:OV. 1.lpides das Gras sprießen läßt.) sagt.soweit es diese nicht geradezu ersetzt . xoct Ot. Quaestio necessitatis S.. &tppoa~crt&crlX~.fla~. wie Dionysios von Halikarnaß feststellt (7.. Von den menschlichen Gesetzen unterscheiden sich die Gebote der Natur dadurch. Gegen Hirzel (Themis 427). &O"t"w raw\I 't"0 &\1(0 tpepe::cr-uut xa't"oc tpucrt\l. heißt es weiter. I. betont Gundel (Ananke 37 Anrn. 6 (3 6) d a~ 't"t'. und im übrigen sei er autark. . 2of.41). \ 1 / dagegen x<X'Ta tpumv. a\laYA. p ys. J1 sind..o~\lo\l ct {nou vO[L(~e:t} EetIJ TI ll1ttpctX[Lo. bestehen.. Zu den wichtigsten Naturgesetzen gehört die Befriedigung der unmittelbarsten Lebensbedürfnisse des Menschen. a~ ~cr1:'7)X€V &\1 "TI xocp8Lqt 1X\)1:0U kapa1o. Die Götter treten hinter der Allgewalt der Naturgesetze zurück. 32.. b 8ff.(IX. und Demokrit (B 278.. 14ff. 'T:v <Xln~v &V&..' s~ &v&.. Zur Bedeutung der Ananke überhaupt bei Aristoteles: Gundel. 19~ b 1~) {)e~ 0 Zeu<. 4* I ~ .O<. 4.&wfyx1J bedeutet hier einfach ~en ~wa~g des Naturgese. er sündigt (dann) nicht. 9) werden zu den &vrXyxlX~61"1X'T<X gezählt tptX. denn die Erde nähre ja. (3 8) xaA&~ 7tot~cr€t.) 't"0: [L~v yap 1:&v VO[Lrov &rd.2 W1e die Erde bel Eur.9·1X ct.oe::A~[La't"Or. daß sie nicht willkürlich auferlegt.). daß die Naturgesetze (a\layxa'ra) <X7t0 epUOto..O'..ctp. so fällt auch der Regen e~ 1 Dem entspricht de coelo 300 b 18 a\l&:Yx'7) yo:p 1) ßtlXtOV etVlXt 'T~\I X(\I~CiW 1) XIX1:O: tpUCit\l. Werfe man einen Stein in die Luft. s a ern1e I F av&yx"f1'. xIXl "OU1:0 xexptx€IJ &\1 't"TI ra(% xapaLqt T'7)pe!:\1 't1)\1 ZOCU1:0U 7tctp. €~ &v& YX1)<.YA. 105. dann soll er seinem Wollen freien Lauf lassen. Aristoteles Met. 1015 a definiert Im Kyklops des Euripides brüstet sich der Riese. er.. Ii Dazu ist Küttner S.

es ist besser freien denn.tp"f)V ist auffällig". so laß sie freien (YIX[L"f)O'I:X-rwO'c<'J). der nur dann sinnvoll ist.c<'t"O~ nahelegt. ist das gleiche von U1tZpIXXfJ.r) und ocpdAe'ta~. Paulus die Geschlechtsteile bezeichnet. Sept. 5 die Korrespondenz von &v&:YY.:~ einnimmt (Bell. !J nicht beizustimmen. der zudem tn1t dem zugehörigen Verbum eine abgerundete Sinneinheit bildet.. so müßte er ausdrücklich als solcher bezeichnet sein. lese ma"n~~. Brunst leiden" (7.ovE:'i:v bezeichnet auch nicht das strenge Verhalten des Vaters. Spw'J'1'et. 9) und: "aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigen Weib" (7.OtTI'"<" xo:t ßAeTt"wcrw '1'~V &crX"I)tL0cro'J"I)v aÖ't"oD. 2.(unversehrt) bewahren". die vor allem von Lietzmann in seinem Kommentar zu den Korintherbriefen (19313) unterstützt wird. X'tA. wie es ~ darauf macht Lietzmann aufmerksam ~ der Parallelismus U7tZpIXXfJ. der seine Tochter verheiratet..~~~. Vgl. Apokal. Damit ist die Fragestellung (d SZ 't"L~ X't"A. St.242) &crX:'ltL0cro'J"I)'J xa'1'epy&:~ecr. YPl'Jyopw'J xod 't"r)pwv '1'a lWhta aÖ'1'oD ('Ja tL~ YUtLvo~ .('ltL0cro'Jr) im Sinne von atQoio'J.sw~ &uya't'€:pw'J &pTt"&:crav't'et.hinsichtlich des B %ZAe:t 7tOLe:t't"W vorbeugen und im nachhinein festlegen. 54. Um genau zu wissen.. Unter keinen Umständen paßt danach &O'X"f)p. seinem Begehren freien Lauf zu lassen. 28.B.a'. auf den Brautvater zu beziehen wäre. unten S. so ist dem 7 Der auch sonst recht dürftige Artikel über Ananke in Kittels theologischem Wörterbuch zum Neuen Testament (Grundmann) verschweigt überhaupt die ganze Stelle. der seine Tochter nicht heiraten läßt. so meint Paulus. Schon dadurch ist der Vater des Mädchens als Subjekt von VOp. das tL~ ~xcu'J &vayx"l)'J muß zu einem für die Sittsamkeit der Tochter bedenklichen Roman ausgebildet werden". '&SAEW schließt unmittelbar an die mit dem Naturtrieb gegebene physische Zwangsläufigkeit an (d . 34 und 36) wird doch .<. 44. I . ocpdAe~ ytvEcr. Die Betonung einer besonders kräftigen Geschlechtlichkeit ("sexually well-developed" Liddell-Scott) paßt vielleicht auch eher auf den Mann als auf eine 7tap. 12. Mit YC<fJ.wvo~.".s Der junge Mann könnte. und der folgenden Verben den Vater der Jungfrau und ließ dementsprechend tmepcoq_w~ von der Jungfrau gesagt sein.. Kor. seinem Mädchen gegenüber die Selbstbeherrschung verlieren und es zu einer unerfreulichen Situation kommen lassen. Falls nämlich das unbestimmte 'nt.."f)O'oc't"wO'c<v ist auch for10 Lietzmann: "die starke Betonung der Willensfestigkeit des Vaters wirkt dann grotesk. l. nicht der Vater des Mädchens sein kann.' nach der Vers 36-37 der Bräutigam gemeint ist und erst im Vers 38 . Mit 7t'c<p&z'Jov wird nun auch vollends deutlich.E::['t'WO'C<V. wenn unmittelbar vorher von Braut und Bräutigam die Rede war.zwingt färmlich dazu. daß das Subjekt der Verse J 6ff. der von einer Säulenhalle des Tempels in Jerusalem herab vor zum Fest versammelten Juden sich entblößt und eine unanständige ~~~~:. den Anstand und Sitte darstellen.~~~: Ant. und das YC<fJ. Für diese Deutung sprechen sprachliche und sachliche Gründe. was &'crx1)tLcu'J bedeutet.~~::~. 18. 9 Vgl.&ZAE::L und ~Xwv &vocYX"f)V .%E:A~p. auch Lietzmann z. 11 Schrenk bei Kittel III 53.falls nicht doch ycq. Es soll eventuellen Mißverständnissen . Doch kann nur der Mann gemeint sein.d~e~\I auch im Sinne von YIXp.) gelöst. Die Ehe ist also eine Art refugium concupiscentiae. vgl. denn 't"i')pdv ist im besonderen Sinne .. 2). 74 Anm. So bleibt Paulus bei dem einmal eingeführten Begriff. benimmt sich römische Soldat."f)p. Kor. denn in der vorangehenden Partie gebt es um Ehe und Ehelosigkeit und demgemäß ausschließlich um die Mann-Frau-Beziehung.: "und wieso ist (unter paulinischen Christenl) Verweigerung der Ehe ein &'crX"I)tL0vE'iv?" LiebesZJvang: Pan/us. denn &€A"Ij[LC< im prägnanten Sinne ist ja das Geschlechtsbegehren des Mannes.weiter unten . 10 Weit besser versteht es sich vom Bräutigam.C<p't'rl'JE:L ist eine leichte gedankliche Zäsur gegeben.a~). 15: tLax&:pw~ /. 20.mit Unterbrechungen ~ ausdrücklich über Jungfrauenschaft und Ehelosigkeit gehandelt. 27). Nach OUX afJ. 9 Wenn Lietzmann glaubt. und die übliche Verwendungsweise des Stammes &crX"I)tL . 357: '1'OUt. Auch hier steht metonymisch das '''>8'.O~ zu erwarten. 62.~~E::L ausgeschlossen. Richtig ist eine neuere Deutung. So hätte spätestens hier %uyoc't"zpc< statt 1tC<p%zvov stehen müssen. Zu erinnern ist hier auch an die euphemisti'ldte Verwendung von &cr. &. Lev. 13. Paulus hat versichert. denn seit Vers 29 (7t'E::pt 7t'c<p&ZVWV. sondern den.!2 Naturbindung jeher verstand man . 16. oö't"CUt. und Paulus Gchließt sich mit seiner Darlegung eng an die im gleichen Brief kurz zuvor ausgesprochene Meinung '~: "so sie aber sich nicht mögen enthalten.et:v stehen kann und der junge Mann weiter Subjekt bleibt .e:hwO'c<v wirkt ein wenig wie nachträglich angehängt.6tLtcrav d~ 't"eX Tt"0p'Jda xed cr't~crav't"e~ enl 'twv 't€"(wv w~ Suva't'o'J ij'J &crX"I)tL0'J€:cr'tepa St"l)y1)crWt. z.OVE:LV auf den Vater des Mädchens. "der Aus~ druck 't"~v EIXU't"OU 7tc<pMvov statt 't"~v EC<U't"OU vüp. Da ~Xwv der Form nach männlich ist. daß es in dem genannten Falle nicht Sünde ist. Wenn mit V.tum für das Konkrete. afJ. 1. u7t'zpaxfLo~ wird nach den genannten zwei Auffassungen entweder auf das Mädchen oder den Bräutigam bezogen. 6 &y.lXp't"rlVE:LV natürlich nur und erst nach der Verheiratung gilt. S Dem widerspricht nicht der Wortgebrauch von 1. &o'x. so daß jetzt bei 'n~ nur der Mann als Partner gemeint sein kann. Ein Weiteres kommt hinzu. Ebenfalls &ZAE:L und . '1'tX &crX:1JtLova (sc. 5 (~ &y&:1't""I) &aX'ltL0vei). tLSA·'l) werden im gleichen Brief (1.O~ .oat sagt Paulus von I(Röm. 19.a.}6ff. 36 der Brautvater aufträte. daß das oux.so noch Schlatter und Bachmann zur Stelle .u Vor allem ist wichtig der Plural yafJ.vSp~&:\I'1'a~ '1'&)\1 't'oD ßam).als Subjekt des ~. &crX''ltLovdv i1't"t '1'~V Tt"(Xp'&evo'J im Sinne einer geschlechtlich-konkreten ständigen Aktion gegen das Mädchen zu nehmen: &crX"I)tL0'JWt.der Brautvater auftritt. I. Kor. der sich unanständig vorbei benimmt und in peinlicher Weise aus dem Rahmen fällt. toff.e~ouO'[c<v ~XE::L 7tE::pt 'rOU ~S(ou &E:A~­ fioc't'o~ ist im Grunde unpassend als Aussage vom Brautvater.

12 JJ o Vgl. II 294. Auch die Verbindung mit alZf1. BIZ fL vfj.&p't"'Y)(J. 3' €~6mcr&' €AIXOVOOV ~'t'U7t'Te: 'To'i:m 't'6~0~~.&e:fLe:V. 14.. yocp "EpCUt. &AA' €pwnxlX'i:~ &V&YXlXt~. der Adonis getötet hat.'Y) ~ 't'E XIX1 0 t O'''t' POU €AIXOVE'TIX~.Naturbindtfng LiebeJZlvang: Platon Pol. die Platon an anderer Stelle auch benutzt (Menexenos 240 C &V&YX7) ~EO~IXV"t'E~ aYELv).'t"OU~·~ 8e . 5 aYELv 'TOV UV npö~ IXU'T&V ~'TIX~€ "t'ou~ "Epw't'lX~ .IX'n 'Ta 'TYi~ 'EM\I"I)~ 6(J. 8~ €XEfwp X'TA.36 (yoc!J-€h"wO'tXv) hergestellt. 't"ou't"o~~ 't"tfL~V 7t"e:p~O'crodplXv 7t"e:p~'t"L. 191 und Parke-Warmell. gehören gleichwohl Zu den naturnotwendigen Gliedern (&vayxara [Le). OU YEOOf.12 Das ist nun im einzelnen zu zeigen und auszuführen.~v &7tOAE(nE'TlXt. wird gefesselt abgeführt.&AOO't"OV.I A300v~v und beschreibt. d. oben S. In Platons Phaidros 25 i die entsprechen sich otO'Tpäv XlXt 68uv(iO. 't"e: II6f:l-o~ 't"e: XIX~ &tppoyeve:~1X KuB1Jp'/) 8fL~(jO:'rO . alternierenxenpov und &v&.avtoucraxatau't'~ (214) xlXtyocpß'r &AA~A1l011t6.Y)(''lv. Als xpoc't'ep~ wird die Ananke seit Il. fL IX 0 oe:v Eros ist bei Nonnos (31.IX\I~OUcrlX &v&yx"I) die Brunst des Inders Morrheus.. 208) 'rOUt. 214 folgt Harmonia dem Fremdling Kadmos CPAOYEPTI ~doucrlXv &v&yX[) und 40. die Paris nach Troja folgte. vgl. 10 8~ 0'&'. &~OV't"IX~ 7tpO~ TI)v &AA1}ACUV [. Es hat den Titel d~ V€XPoV . H.. (Hera zu Aphrodite) ao~ '. 209ff. Den ~cu't'o~ &\I&YxlX~ des Gorgias entsprechen bei Platon (Polit. wobei die Ananke auf die Liebesbeziehung zwischen einem Mann und seinem jungen Freund bezogen ist: ve:oo"t'~pcp yap npEcrßo't'€PO~ cruv~v o{)&' ~(J. B 11. hier der Eber.IX~ 'T~~ €p. ep(U!J. sondern &'t'0X'Y)(J.v0V-zvy) xpoc-repYjc. Der Liebeszwang Helenas geht ausdrücklich vom Somatischen aus und hat als Mittler das Auge ('t"q) 'AAE~&v8pou cr~(J. Ant. der von den ~pcu't'o~ &V&YXlXt der Helena spricht. IXl80fLev'l) B€ xeü&e1 xev'rpov "Epw.. das sich bereits als Gegensatzkomplement von &v&yxYJ fand.h.. 164 ist ähnlich €PCU(J... Der Sexus als Naturtrieb (~p.13 Die epw't'oc. ist sie frei von Verantwortung. xal 't"oc &crX~fLovlZ ~[L6')\I e:UO'X'l)fLOOUV''lV 7t"e:p~O'O'oTepav E!Xe:~. N. zU meiner Türe kommen.h.1 cppzcrt 8ocp. aber darum..Y)('I): micrlX Y\jv~ 1to'&ee:11tAeOV &vepot..&'J'/)'t"ODt.lXcr't'ft.. &1. &v. xd & 8oxoli[Le:v &'t"~[L6't'e:plX e::1va~ 't"oD O'wfLa't"o~. vor allem die Geschlechtsorgane. 4. den Naturtrieb. wie der Eber.f}IXL und xenplX 't"e: x. 315 f.wvdv in einer gewissen Relation stehen. 458 gern ausgewiesen.ot..1X ~O'&~v. 2773) findet sicb die Beschwö:rung: rasend soll N...I. wird vielleicht sichtbar in einem Gedicht. überwältigt von gewaltiger Brunst.. trnA6't'1)'t"1X xaL t[Le:pov. 4!8d mal der Bezug zu 7. Soph... ..iX. so entsprechen sich im gleichen Brief (12. &cr..'l)).... 21 die Gruppe avCGYX'l) xev't"p'ov ~eüYA'1) : x-lnpov ~uy6v : xev't'po\l Nonnos 42. 202 von Zeus und Semele: ~\I&IX Kpov[cuv aO''t"IX't'ov 6(J. Dem un' &v&yx'Y)~ &yecr. 198f. 't"oc 8t e:uO'X~[LOVIX ~[L&v ou xpdav E!Xe:~. 46 Anm. 14. In dieser Situation.. das in die Sammlung der Bucolica geraten ist und im Anhang der Theokritausgabe von Fritzsche (1881 3 ) abgedruckt ist. ~POt. 171) 1tav8afL&'i'cup und von einem Liebespaar heißt es (Hercher. In einem ~Zauberpapyrus (Preisendanz I 4.~PIX~ o6t'e V\)x't"ö~ &x.e:'i:~~v.f}ufLbv E8 &.(J.lE't'P~X. &\leXYXYJ. daß &v&YX'f) hier nicht etwa eine Zwangslage des Brautvaters bedeutet.. wie sie vom &YEW &v&YX7) bekannt ist. &v&yX'I)<. 7. Nach Bedeutungsgehalt und Funktion ist o!cr'TPO~ nicht sehr verschieden von x~v't'pov.f}e~o8l't"ow &Aux.IX.) A~YE~V. Erotici Graeci 9. so daß otcr't'p&v durch xev't'plX interpretiert wird. IXt X~V3UvEOoumv €xdvoov 3p~fL0't"EPIXL dVGt:L npö~ 'Ta 7td&e:LV "t'E xlXl eAxELv 't"ov 7tOAUV AEWV.. Die Folge ist un' &v&yx'Y)~ oI(J. Die unehrbaren Körperteile (&O'X~fLova fLeA'l)). Das €AIXUVE~V schlägt die Brücke zur J4 Wie hier &\I&YX'l) und &crX·'ll. rp 't"e: 00 7t"&. ihr Tun ist nicht eqJ.. 19.cp1hou. 6.f'Y)~ 0XETfJYOV &\I&Y-x 'Y) ~ / nlXp&€v~xTt~ €~ ~PCU'TIX n6i}ou (J. wie scherzhaft angemerkt wird.CGt w8rve:t. Nach allem dürfte sicher sein. sagt Gorgias. nicht weniger gebieterisch. aufs schnellste .lUV fLOt. The Delphic Orade II S.[J.f}cuv EVe1tOUOW &v&. vor dem sich die Metapher un' &v&YX'Y)~ 'TE XlXt o'{cr'TPOU €AIXOV€cri}IXL versteht.IX. der den Menschen geradezu vergewaltigt und zu seinem Sklaven macht. 13 Man vergleiche zur Funktion des 8IXfLäv noch 11.IX'i:~ YE. mathematische und logische Zwangsläufigkeit. 6&IXV&.(J..'t"01te81l(j~ mMpou... Der Ausdruck un' &wfyx'Y)~ &~OV'TO::L erinnert an die alte Formel aYELv &v&yX[).V't"IXt. der erfolglos eine Mänade begehrt. 13 D. 795). Ein Gefangener. ~ 3' ö~... . Die Situation ist die. ~ oux &VIXYXIX'i:& am 30x(..1 't"E XlXl n~31X0'1Xv XW (J. 458 d) die €PCU't'~XIX! &\I&YXlXt: die Wächter und die ihnen beigegebenen Frauen haben Wohnungen und Mahlzeiten gemeinsam und verbringen überhaupt ihr Le- ben in voller Gemeinschaft... un' epw't'oc.v hat ihren Ausgangspunkt in der schon homerischen Formel aa.€'t'o X€cr'Tq). avayx'Y) des Zauberpapyrus ist in dieser Form seit Gorgias bekannt (Fr. aAA' un' &v&yx.€V ßp6Xcp XO::&&~IX~ ~aupEv o::tX[J..&p6mou~.). 22f.1X ~~pcuv YIX(J. d.occrocvrz.&eveO''t"e:pa urr&pxe:w &vC(yx-C(r& EO''t"W.. Die Augen nennt auch Nonnos als Ursache der zur hochzeitlichen Verbindung führenden Brunst. 14 ..l}O::L hier entspricht im Phaidros (240 c) lm' &v&YX'Y)~ €Ao::uvea&O::L.. sondern "Brunst" im derben Sinne des Wortes..14 Der Hintergrund. von zwei Eroten gewaltsam vor Aphrodite geführt wird.) &vC(y)(cdo~ und &crX~[L(Uv: &AAOC ITOAAep [LäAAOV 't"oc BoxoDv't"C( [LeA'l) 't"oD O'W[LIX't"Ot.~U'TO~ &v&yx'Y)) ist nicht von der gleichen Art wie geometrische..

21). um sich nicht in sie verlieben Zu müssen und so von dringenden Geschäften abgehalten zu werden. Schuld und Verantwortung werden ebenso beiseite geschoben wie bei den l:!PÜl't'Ot.-rplXl. ~cr1't xal YUVC<. &v&. nach dem man hungere und dürste. ye: 1'oit. und beherrsche den Menschen völlig..~. XIX1 o€xa ~!J.) [1EaTijv op&v't"a 't"~v 7t6A~V Ve:Ül't"€PÜlV. Dazu sagt der junge Araspes (5.ap't"et.ffie:~: der Eros packt den Menschen und hält ihn umklammert wie eine Fessel.9)' In der Kyropädie kommt indessen auch eine andere Ansicht zu Wort. Alk. xal 7totYJaov TI)VO' ~t.yxlX~ 51 a1C0Ae:L7tOV-r0t. &AAOC oeoe:fL€VoUt. 't"~v s[J.$v oe:O"7t6~oumv. 4 des Komikers Philemon an die realistische Haltung des Paulus. in die der Liebende gerate... während die Seele mit der Zeit vernünftiger und liebenswerter werde. Der Liebeszwang derjenigen.e:-rp(Ült. . wenn Xenophon mit Ananke auch die Läufigkeit der Hündinnen bezeichnet (de venatione 7.&e:a (le:crfL0i:c:. fL"f)3e -&&. daß Xenophon neben rpayEl:v. xo::l fL~ 7t(vov't'o::t. Mit dem Hinweis auf das OOUAe:Ue:W äußert K yros die gleiche Skepsis wie Demokrit (B 214.6AWAat.9) O'{ZL yap . Licbe.AAO~ &v&pÜJ7tOU &VIXYX.~ ßOUAofLZVOV 7to::pa 1'0 ße:A1'~a1'ov. 1'0 0' spiXv s&eAouenov Ecr't'~V' Das Naturgesetz.LYJ&1jvoc~ auch das &rppoa~t:n&(Jca zu den &vocYXGUO't'IX't'V!: zählt (Memot. 15 ~evov.. fL~ a~tjJ7jv fL1JOe p~yoüv 1'oü Xe:~!J. 7tocpe~fl. 46 Anm.~A&V XP& "TI rpöae:t. Ant. 10 (. während die Fesselung die Funktion der ~<ÜYA~ (~ "v&yx~) hat. 17 In eigenartiger Weise erinnert Fr. zu heiraten.Ot.ta. KÖ7tpt. 756 schimpft Kreon den in Antigone verliebten Haimon yuva~xot. mz~v.. Das könne er um so unbeschwerter tun. Im Symposion des Xenophon geht es um den Vorzug der Liebe.L' EXfl.. 1'oi:ho Of. K yros hält dagegen die sklavische Abhängigkeit von der geliebten Person.. Beider Wirkung zusammengenommen ergibt einen Zwang. 7tpOt. II 188 D. n. ouv1j&e:r. e:uv~v -r~v Efl. Araspes teilt den skeptischen Standpunkt des K yros nicht und nimmt im folgenden den Liebestrieb aus dem Bereich der Naturnotwendigkeit heraus (11): Z~ OE: y'. schließe aber nicht den Liebestrieb ein.hÜl S7tzcpuxz~. friere und schwitze. p1v't'o~ &7tO::AA&'t'1'e:a3·0::~. &a7te:p xal &.&C<. Es zeigte sich bereits. e:UXOfLEVOUt. 982 (xcd cr'ev &cpux't"o~cr~ Xe:pwv e:tAe: . BouAe:u(. 1.o~f. -rtX~ 1'~c. v60"0u &7tO::AAIXy7jVo::t xat ou ouva[Jlvout. E[J. Y€AOC. &'. Mit dem Schwinden der Jugendblüte und der Macht des Triebes. 't'( [. Das Stechen mit der Pfeilspitze ersetzt den Treiberstachcl (xtVTpOV). 5. die sich auf die Seele. oben S. 5 ff.' EV't"e:Ü&e:V Et. gCP"f). conL WeisIdus) ~Xe:~. Jud. EfLotX"f)cr&t. l:!v~m oe 7tOAtÜlV fl. ~fl.~x&v (1081). l:!CP"f). YtXp e:! AEye:~\). 1'&'. av&yxa~. ~Pö:l't"~ Be:BoUAö:lSoph.1 ~vayxa~zv 0fLO(Ült. 1075 ff.fÜlV fLoVOV. So ist es nicht befremdlich. im Falle der Ananke dem Trieb nachzugeben. 1? Ananke als schuldbefreiender Gesichtspunkt wurde schon gelegentlich bei der "Zwangslage" (oben S. 16 An das yuva~~t oouAeue:~v bei Demokrit erinnert Nub. daß sie den Menschen in die fesselnde Umklammerung ihrer Arme nimmt. 1zff.· &Mvoc't"ot.~o::a%0::~ 't'aü't'a 7te:U}za-&a~ &'Vi)·p6)7tO~t. Ersichtlich korrespondiert avocyx"f) mit fl. 't'z. die der Mensch auch mit den Tieren gemeinsam hat. Auf diese wichtige Stelle wird zurückzukommen sein. Dort spricht der &. die den Charakter der geliebten Person bewundern. tKOCVOV e:IVIXL X&.. In den Ekklesiazusen des Aristophanes steht ein liebebedürftiger junger Mann vor der Tür eines Mädchens und singt recht deutlich von seinen Wünschen (963 ff.&d"f) fL~ sa-&(ov1'at.). Kyros. 44) beobachtet~ im Falle der Ananke wird der Gott verzeihen und es liegt keine 1t'o:plXvofL~a vor.t der Helena des Gorgias. ~poca&YJt.~). Zwang zur Befriedigung eines Naturtriebes. welke auch die Liebe dahin (13 Bei Josephos (Bell. der schlechterdings unwiderstehlich ist (vgl.ol 0' 0fl. VOfLOt.): rXvopdOt.O::~ a' "EPÜlt. .a~xoc. &vlX7t"lXüao::a&oc~) x.Naturbindung 56 Metapher Platons.. xo::l 1'0::131"0:: fl.~v av&yx"f)v dP"f)(.AA"f)t. fL~ 7tZW~V. Philemon berichtet von der heilsamen Einrichtung Solons (4.tEV' Ea-rrV. d. als ja sogar Zeus ~'t"'t'ÜlV ~PÜl1'Ot. h.1 ~oov&v xpe:taO"Ülv.) denken: die Gewalt der Ananke äußert sich darin. sei zwar stärker als jeder mensch-liehe vOfLOt. AOYOt. Das Oxymoron soll zugleich Aufschluß geben über das Wesen der Aphrodite Pandemos: körperliche Liebe ist reine Ananke. Schließlich sei rein körperliche Liebe auch von Sättigung (x6pot.&~ZLV 't'ov [1. Das Naturgesetz hat vor allem den absoluten Primat.rZlvang: cpucr€ö:lc:. Beide bemühen sich um die Gunst des jungen Pheidippides eie:v. ~axupo1'e:p~ 't'~vl &v&YX1) ~ Sv a~o'~PCP EO€Oe:V1'o.A1Ce:a%a~ 1'013 %e:POUt.· 7teqn)xo::a~ yap U7tO 1'ou't'ÜlV xpa't'eia%a~. cpoae:Ült. nicht den Körper des Geliebten richtet (8. Die Argumentation hat sophistischen Charakter. läßt an Eur. E7tl 1'ao't"1li fl.r)dve:~t.1 7toAe:!J.~~e [J. sPÜlfLEVOtt.€pat.) begleitet. OUX 0 1'&'.. und die mit dem Prinzip des E%e:Aouawv nicht übereinstimme (1Z): xo::l OOUAe:UOV1'c{t. 7tav1'at. 4. &v&yxYJ xo::l Tijv CPLAtO::V auvIX7t0fLlXpatve:a. v0!J.1 vO!J. ax(p't"o::. ~xvoü!J. ist eine &v&yx"f) ~oe:ia xal E%zAOUata.WVOt. Ananke ist der als eisenharte Fessel empfundene Zwang des Naturtriebes. auf die Schönheit einer der kriegsgefangenen Frauen hingewiesen.u-rtXt."f) 3~a7tp&. wie sie nach einer Mahlzeit eintrete. bevor es zum aaX'fJfLove:iv kommt.. 1'~VOt.€-&e:t. oe 1'oo't'ou. ouoe:lt. Körperliche Liebe wird also in eine Reihe mit den sonstigen physischen Bedürfnissen gestellt. z~ fL€v't'm. SV att. avocyxC<.te-&e:c:. &AAa xal (. Ananke in diesem derben Sinne von "Brunst" darf man auch in der Komödie erwarten. will sie gar nicht erst sehen.) aAA' sV T0 a0 ßOOAOfLIX~ XOA7tCP 7tA"f)X'"t"t~e:a%at fLe-rtX 't"~~ a7j~ 7tuy7jt.·fJozv IXlaxpov. yuvaL~l oe 30uAe:uoua~v15. ~ avocyx"f) cd)TI') (C<. 1..243) ist Antonius "0 KA€On&. &'. gegen den otxo::~o~ A6yoc. so wird weiter gesagt.~V ~xEa&C<. xtf-r' SA~rp&"f)~' &rr. 1): e:~at oe 1'€-rTape:t.

C.) laufen Zusammen in der Beschreibung des Mannes als ÖOÜAOC.:. (. .V 3e&dc. €:vac. 6. Zur Sache auch ~.n 'Eva'. Würzburg S.~a. 7.. T~V &vayx. 59 Plutarch (404a) ref~rierte~ Orakel des ApolIon (Parke-Wormell.. ev 7t<xv't't. 7).ey~O'TOV TOÜ't"' ~1tOilJ(JE\I xocxov xat öecrp. womit unmittelbar darauf [J. ~mp. 20 des Komikers Amphis: wenn jemand vor dem Greisenalter i}p~3IXx[VYj. Ihre Reize halten den Mann gefangen. eVExEv np&. die den Mann unentrinnbar in ihren Bann und damit zur Kinderzeugung zwingt. ~..rov gegebene Problematik wird von Aristoteles in den Magna Moralia 1188 b 16 durchdacht und mit einem Maßstab versehen: 'TO S' avayxarov ou ~~V'T~C. UTIOUPY(IXC.1~:t&..t 7tp~&[Le.). D.. yeyo'JE AEAYl'&WC. 14ff. Die Fessel des Zeus erscheint .tL~IXV AOCß<ilv 't'7)c.YX~(1X 'tuX"fJ meint das gleiche wie oben ~umc. so leidet seine Manneskraft (20.zu dIesem Typ der eigentliche.~~~"l)xev &.. SLa. Äe:x't"€OV ecr-ctv.2o Marg 18 Vgl.nofLEIJ. in der Bedeutun in ei~em altgnostischen Werk steht (earl Schmidt. daß &vocyxa. das Zeugen von Kindern sei 't"W\I a.P't'clvovTac. ~heI~.\I tpumv. 't"TI Xe1pl Tp[ßüJV T~V &vlXyxlX[IXv 't'UX'i)v..' E:tc. ~ucr~v &pcrev1x1j (.ou yuvOCrx. '~8ov'1jc. St. ÖOÜAOC.1J und tpucnc. &vayx'l)C. hinaus. schließt sich dann in den folgenden .xov't'Cl. vergleicht ' ZeOc.:.1Joe.o\l &p. lehrt das von Eusebios zitierte Fragment eines unbekannten Komikers (Nr. Hesy:h notie~t c:.:Geschlec~tstei1e" a~ch &v&1) X'TÄ.€yo~. besteht Übereinstimmung. Marg (Der Charakter in der Sprache der früh~r1eChlsch:n D1chtung.45. Auch das läuft also auf ein XpYicrihx~ 't"yj rpUcrE1. Der von der Frau ausgehende.PP"l)x't'ov 1t~8'"I)c.20 I?ie Stelle. ebenso 36. So heißt es in einem Liebeszauber (Preisendanz II 36.) und kommt zu der Auffassung.L 't"0 1X180LOV. Das ist erst voll verständlich wenn man die Verse 115 f.je nach dem Blickpunkt . aIJIXYxaLOv OUT<. oM'.EAOU[LE\lOC. ehro <pucnoc. ist interpretiert bei W. Entsprechend wird gelegentlich 'TO avocyxcuov 1m Sinne von cdSo~ov gebraucht.cdC<. Meinec..<x ~8olJ'1jc..[!C<. im engeren und prägnanteren Sinne schließlich zur Bezeichnung der Genitalien wurde.)'.yxYJ Ö' o:. &\I't"' zAEu&epou.. 'r6nDuc.v. Kuhne. doch ist die Ausgangsposition nicht sehr verschieden.(.wt.rlX.yxoda tpumr:. 7 O:. The Delphic Grade. Das Symbol der 30UAdIX schlechthin ist die Fessel. Das Sich-Pflegen und Putzen. 'PlA~p. 8 (4) 133. 19 68 .LIJÖS: ev TIMov &v ßou'Ae't'1X1 öpWV. e1Cdtu[L~O::v korrespondiert. <pLA't"pOLOW ~ 't'ex\lüJv &v&YXl1 <pUcrEOC. DIese kräftig gesehene Ananke ist Thema einer aristophan1sc~en K~modIe: mIt 1hr zwingen in der Lysistrate die Weiber die Männer.. vom Wein erhitzt.tp. so d~ß er Sie gew~h~en la~t. TI)V rpuaw bei Josephos Aut. Sophokles s.) xaÄeL't"a. Oben wur~e bereits registriert.o!ov öc. &V(j. yuvcuxo.'t"'l)v 'toi} tp(). Das Erobsche gehort. Liddell-Scott verweisen auf Artern. 19 Die' mit diesem avcr. 364). Cat. ytZp p. Im z. Schließlich sei noch erwähnt.19 Von besonderem Interesse für die erotische Ananke ist der sogenannte \Vci- b~rjambos des Semo~lides (fr.v6\1 't"m YU'Jrx'i:x<Xc.: . '34 Kock) oyocp yuvlX~xoc.yxIX~üJv ••.rlX fL€Ä"1) offenbar auch die Geschlechtsteile rechnet. &7tam xlXl xo'/c'e:crxe:ulXov.~urch ~iebeszw~ng kirre .als bestrickender Reiz des Weiblichen oder als männliches Liebesverlangen.58 NaturbindllIJg LicbesZll'ang: S clIJonides fr.v. Die Suda vermerkt s. versteht sich vielleicht das merkwürdige Fragment Nr.LE: 't'ov OEi:VIX xed ~v -&rjAUX~V wh7)c. ~ust. Astr. 81.Lou xOM~crYJ' Von daher und im Hinblick auf die zu Beginn dieses Kapitels beobachtete Auswechselbarkeit von &v&yx. A. Eva. Weib ist dem Mann von Zeus wie eine unzerreißbare Fessel angelegt.&'l)v . denn dem gxU1V &vayx1Jv dort entspricht hier g. Der Modus Salons sieht natürlich anders aus als die christliche Lösung des Paulus.elten Te~~ des W:eiberjambos gehört die Ananke Zum Hauptgedanken. 39. und im Grundsätzlichen.a. Vom natürlichen Drang zum Beischlaf steht übrigens gXOVTEC. Die Schilderung der putzsüchtigen Frau. () !J. Das. dieses Gebot verletzt hatte und den Gott in Delphi diesbezüglich anging. Dabei ist jedenfalls die Bindung an die Frau und entsprechend das Zeugen von Kindern als Teilbereich dem bindenden Naturgesetz als ganzem untergeordnet. Clv ~A&TI <p1AOÜcrIX E. Über das Thema der &vl1. also IXlöoi:ov YU'JCHXEi:OV... Ein junger Priester.VÖPIX TIO~E~TIX~ tptAov. -c~ &vSpera. Der terminologische Bezug von <pumc. dem Nachgeben gegenüber der Ananke. xmvac. . verlockende und magische Reiz wurde wie eine Fesselung empfunden.~ 7t?ocr~XO\l ·~v.L 07t0 't'1jc. 133.) und philosophischer Begriff (&\I&YXIJ <pucreoc. aber SIe mac~t Ihn .:t.&e~pa.&'B.. reflektiert auch Demokrit (B 278. Die fur ein Jahr 1m Tempel des Herakles Misogynos dienenden Priester durften während dieser Zeit keinen Umgang mit einer Frau haben. ißt..yx:a. X. aber keine Arbeit anrührt. on 'l)va.. 23): "Der Mann sollte sie hinauswerfen.. Was Ananke in solchem Zusammenhang bedeutet. eine bestimmte Salatsorte. . ). Iho1t'OC. ocv~y~ca~. e:t yap 'CL<::. Kop~ tIsch-gnostische Schr1ften I LeIpzig 1905 S. Siehe auch E. &v't'l T7)C. und XIX't"OC <pumv.. avayxa.4): Tn crTpe~o1&' ö'A"fJV T~V VUX't'IX. ecr't't crDfLßOÄOV. daß <pucr~c. 49 (1894) S. E1t'EL 't9j. E. 150) ~üJC. unter anderem auf den Geschlechtstrieb hatte zur Folge. erhielt die Antwort chmv'tIX T&VOCYxai:IX cruYXüJpd ~E6c. II 18 7 f.ke z.yxoccr. Cod.. der.. Dichterische Metapher (ruv.. dIe s1ch pflegt und fein macht. daß Paulus Zu den avayx:a. Mus. 48 Anrn. mündet in den Satz (62): (hcJ.18 Verständms und Entschuldigung für die erotische Ananke zeigt sich in einem von (f"'t'~(jC<. wodurch das L1ebesverlangen wach gehalten wird. wie Aristophanes es nennt. II 202. der tpOcrw statt 'tOX'l)v Zu schreiben erwägt. dahInter steht: der Mann ist an die Frau durch die Fessel seines Naturtriebes gebunden..

YXOCL des jungen Löwen. 72.&'YX71 / '{crxe~' ö 0' OU OUVo::'t'IXL '~v 7tOC't'p[OCl yoct:av tXecr&aL.croc~ als besonders exemplarischer Bereich vorweg behandelt ist. &v&:yxo::c. und der verführerische Liebreiz eines weiblichen Dämons heißt 8eO'[1. Der Tragiker Dikaiogenes (Fr.YX'l) }L[fL\l€W XOCL (J. Die . 130. die Erscheinungsform. yx 'l)t. (J. Das wäre dann unter Umständen eine verschlüsselte Parodie der xpoc't'ep~ av&yx"t) Andromaches (11.:. 4. 1. Das ist formal soviel wie taxeL &\I&:YxYl' 2.558. Pindar differenziert zwischen dem sanften und erwünschten Schwung der Liebe und dem harten.. etwa wie retinere vinctum von Tibull (1. Sollte eine Be- ----- . trägt deine Hand den hinauf in sanfte Fesseln. 1.€mxp~ o'~l'OC xoct &OC't'OC.. St. Die Ilias kennt diese Form der physischen Ananke noch nicht. &vocnocucroccr~ocL. meine Liebe war so heftig. &:cppo~~cnacra~. die Botin Aphrodites. Natürliche Lebensbedü'fnisse Die für den Menschen absolut verbindlichen &I.2 findet sich I1:P&'t"W\l1t'dO'[1. yx 7) Xl'/\.Fesseln der Liebe" sind als Bild weit verbreitet.1 IX xoct ou ~uy68eO'[Lo\l &. m€LV. 216f. Yen.&ocL &. Der Sinn dieser M ythographie ist nach den Darlegungen dieses Kapitels mehr als deutlich. In späterer Zeit wurde der natürliche Bezug der Aphrodite Zur erotischen Ananke mythologisch so fixiert. Das ist "alles trieb der Hunger unter die Zähne". 55 me retinent vinctum formosae vincla puellae. ch&.Iocyxoctoc werden von Xenophon (Memor... In diesem Zusammenhang sind die Klagen Tibulls zu nennen: 1. Bemerkenswert ist auch Josephos Ant. bei Hopfner. v&. und Nonnos 4. als ob sie von Hermes gewaltsam aus dem Reigen der Artemis entführt und zu ihm gebracht worden sei: cdrnxp &y~ r:/ rx6fL'l)V.) formuliert 8't"IX\l 8' ~pw't'o. Dreimal ist in den homerischen Epen &v&yx:(l '~crxe~ gesagt von Kalypso. Sp.cnpoc.V't'oc yap &x Cis:1}ev st'J't'(v. vom Stier. und Od. Griech..L. XEPcrtv ßacr't'&~E~C. 1320. daß sie als Mutter der Ananke erscheint. 4. xe }LE XELcr' &Y&Y7)' xoc't'a oE: wr6At\l OCU't'01.. 232f. 33 bei Marg. 15. n&. 9) bestimmt als CPOCY€LI. 1. Jud. 5.). unerbittlichen Zugriff leidenschaftlichen Begehrens. 2.p6't'pw\l. &:XOCA~IJ(:)'t'mmv &V&. Die &v&. 458). Bell..YXOCL1. In Wahrheit besteht doch der Zwang in der leidenschaftlichen Liebe zU Al1- -~- ~ Natürliche Lebensbediiljnisse: fltmger Menschen im erotischen Bereich in besonderer Weise wahrgenommen. Der "orphi- tika des Apollonios (2. H Subjekt der Aussage ist die Jugendschänheit. daß ich zu dir kommen mußte. 4. Quandt p. hepoIJ 0' h€:po::~C.yx7). 2. die "Fesseln des Verlangen" (vgL die Bemerkung Harders z. 12. daß er zunächst seinen Hunger stillt (7.-ägypt. 3f. ~YE\l ~ &\layx"t).. 8. Voran steht die natürliche Ananke der Nahrungsaufnahme. damit er sich dort Nahrung erbettele ()1. 2. auf Jagd zu gehen: xoct o·~ &YP"t)v scpeTt'ECiXOV &AIJ"t'EUOV't"EC. Hier sind geläufig die Bezeichnungen &vocyxoctoc 't"pocp~ oder einfach 'T&VOCYXOCLOC. In der vita Plotini des Porphyrios c.3'9)' In den Argonau- &A)lt. Ananke als Tochter der Aphrodite ist nichts anderes als die persongewordene Wirkweise der Liebesgöttin.. dürfte zu weit gehen. uTt'e ~e u~W oS: 't'e X6CifLOV ." V gl.([L\lO\l't"oc xocx?J sv YOCO''TS:pL ~Et\lO:. ihn zur Stadt bringen zu lassen.69 Diehl) nennt die epwnxot 8€0'[J. 55. &ßpa ASJt'IX 81. So bezeichnet &1. oOAo7tA6xe fL~'t'€P . 5. zff.a yt)\lIXLx6.y~O(J. h8e&w[1. kann auf die übrigen Verbindlichkeiten summarisch eingegangen werden. und Bell.YX'l) CPUCi€W1. 21 21 &v&:yx7) und rlyew im gleichen Vers. 14. aber bereits in der Odyssee werden die ersten Schritte in diese Richtung gemacht. teneorque catenis et numquam misero vincla remittit Amor.:. Tim. 3 hin: ". das läßt stutzig werden. 330 zwingt der Hunger die auf der Heliosinsel festgehaltenen Griechen. XÖL[LIJ1}~VOC~.. Nachdem nun das &<ppoo~cn&.) ou yap 'TL cr'TUY€PTI STt't YOCcr'TS:PL XUVl'€POV &AAO gnA€'TO.~~ 60 Natm'bil1dung weist zum Vergleich auf Pindar Nem. Salom.. Proklos in Plat. 6. Das bekannteste Beispiel dieser Art bietet Aischylos Ag. Bell. ~ 't" SXS:AEUcrE\l ~o [Lv~aoccr. X't'A. ~ ~€u~oct'Joc ßPO't'OÜt. oBe\l &dp€L\l KurrpL80. Offenbarungszauber I Leipzig 1921 S. Bei Flavius J osephus chises. 132. Diese Ananke im erotischen Sinne Zu verstehen. 1 N. e\l8'~O'oc0'8IXL ~pwn. und hinter ihren Worten scheint sich für den wissenden Hörer eine Art Liebeserklärung zu verstecken: ich konnte nicht anders. in der Aphrodite dem Menschen spürbar und greifbar wird: Aphrodite jocht die Paare Zusammen und bindet sie in die Fesseln des Liebestriebes. 55) gemeint ist. 436 steht &v&. wo Aphrodite dem Anchises gegenüber sich stellt. 50).1&yx'~ auch geradezu den Durst (Jos. A v&. auch S.:. der Europa raubte. 4. 143): ~ fL~v &:". 39) beschreibt sie als gegriffen: VUX't'€PlOC ~ € uX't'€ ~ poc. &: v &.I. der um Futter bettelt. aber jenen zwingst du ins härtere Joch. So bittet Odysseus in der Halle des Phäakenkönigs um Verständnis dafür. 3.{) auf- sche" Hymnus auf Aphrodite (Nr. zwingend wird aber der Sachverhalt h. oc'C xev 'TLC..yx 7) 7tA&. bittet Odysseus den Eumaios.6 mit den yo:.Phineus macht sich trotz des üblen Gestanks der Harpyien über die Speisen her . Wülde versteht richtig: "auf der Mädchen und der Knaben Wimpern thronend.IX't'OC. wird vom Versen glatt an. 5. 311 f. 17. &Va. 301f.oL. xpoc't'€P~ oS: fLO~ g7tA€'t" &v&YX'l). '37 heißt es - bezogen auf den Hunger im belagerten Jerusalem -mxvroc ~~ On' 636v't"oc1.e\l &pxum\l. die Odysseus nicht fort läßt (Gd. 36 D (= p.wird die homerische Formel taXELv a\l&. 'lO'X€L &\l&.yx~ mit 7tetV~v parallel.bl ) /l-€V atLepo::~<. 6. (Test.YX. 186 und 6.W. das bindende Gesetz der Natur. XO't"UA"t)V xoct 7tUPVO\l öpe~7).) . servitium sed triste datur.

findet sich nur noch einmal bei Homer. der sich mit wenigen Gefährten an den Strand Ägyptens hat retten können.:.:.der Ausdruck mit gleichem Sachbezug auch de vita contempl. 3. fl2ff. ist der Übel schlimmstes. &. 5. doch in einer auf die Ananke der Nahrungsaufnahme eingeengten Form (de vita Mos.p6~e:vo(1t"E:P· &'vayxa(-Ij yap ~rrdye:v "Ex't'op' &TO:P cru rr6Aw8e: ~ET€PXEO X't'A.B'E:&v XE:i-rex:~ oucrlex:. 253): 6 p. Für Menelaos.) öx<u~ &v "I.Natürliche Lebensbedürfnisse: Euripides. 115). 1188 b 16ff. was 625 f. De vita Mosis 1.der metaphorische Gebrauch von Ananke nicht mehr zwingend beweisbar. so treibt mich der Hunger um.:. Mov-t'o 8$ Te:t:XO<:. 1t'TWXe:uw 8'&vt% 8~[J-ov' &vex:yxex:t1j yap E1t'dye:~. 11. Diese Definition kehrt bei Philon wieder. ßpwcre:~ TE: XIXt 1t'6cre:t. 97 8~t% \'flucr~x~v &v&yXi')V E1t' EÖWÖ-~V xcd 1t6mv l6V't"e..x. herausreden kann (Magna Mor. Der Blick geht induktiv von der Bitte um Nahrung (ß~ov 1t'pocra~TE:l:v) über die Feststellung der hier okkasionellen Notwendigkeit (&vayxalwc. der nun einmal ohne Nahrung nicht auskomme: Ta.xI:.. 6. ~ndyel. Naturbindung Dazu ist zu stellen 19. ein König. 167) und den Rudern (Od. rät der Seher Helenos Aeneas und Hektor als Mittel gegen die Flucht der Trojaner 1]jJ. crUVW-rlOU' OLOV 1'0 &va7tve:l:v xat ~ ziehung zwischen beiden bestehen? Freilich ist von einem gewaltsamen Abtrans~ portieren hier keine Rede. 6. 7. xat &xp6öpua ouxt 1'&v &vayx.x~wv. Schon hier ist . bei einem fremden Herrscher um Unterstützung und Brot bitten muß (S12ff. 13.:[Yll t~ &v~~ou 11.:. ouö~v ~crXU€1V 1tAEOV. ÖZ~V~. der die Forderung erhebt (B 285. die ein Reh oder einen Hasen vor sich her scheuchen.aX'I)cr6fls-&' ai3-&1.297. crW[J-ex:TO':. 345 tfießov't'ClI. 84ff.) .x'rov yap &ve:u 't"ou't"wv e:!va~.:. 23 &vayxd'l) ~rrdysl. Mit dem Bereich der Nahrungsaufnahme ist das verbreitetste &vayxal:ov ge- 24 An einer Eingrenzung und festen Bestimmung des Naturnotwendigen liegt auch Demokrit. Myo. "Gott ist frei. crUVE: ~E:uy [J-tvou. .:. An die Stelle des Führers tritt als bewegungs bestimmend der Hungerzwang. der Materie aber eignet der Zwang.oi) &veu oux EvötXE:Ta~ ~~v W. 150 tpe:uyono::. Wein und Obst gehören also schon zu den Artikeln des gehobenen Bedarfs. Xex:AE:1t'. ist die Wartung ihrer Leiblichkeit eine Sklaverei: TOC 3€ xp~p. 12. Vg1.OU~ (Solon." Für die Menschen aber.:.7 Jamblich . 15.%ecr~ tpucr~xoi.).:. cruveydpe:cr%a1.vorausgesetzt. &v&YXTJ. 184 bittet Moses bei Jahwe für die in der Wüste verschmachtenden Juden.xi. sich nicht mit dem &vayx&~ecr%a~ U7tO T~':. Eine mächtige Meereswoge schlägt über Bord eines Schiffes önnoT' km.:. gX€L. den die Geschosse der Feinde zurückdrängen. &v&. das durch drückende oder stoßende Bewegung vorangetrieben wird. Von solcherart Aussagen über die alles umgreifende Macht der Ananke wird im nächsten Kapitel noch zu sprechen sein. Diese mit dem jeweils angesetzten Maße der menschlichen Willensfreiheit und der Einsicht des wirklich Notwendigen parallel gehende Einschränkung der Ananke hat als Gegenstück die völlige Aufhebung des Naturzwanges für die Götter. Der unwiderstehliche Druck geht von den Griechen aus.ex:t 8E:cr1t'otvex:~.E:cr. Te: x't'~0'1. 11.:.v&yxa~.gegen die Auffassung der Opfer als Götterspeise: DU yap EV Tri tpucre~ xat Tal:. ~€'t'p[-Ij<:. dem alles unterworfen ist.:.eA1J't'a~ xo::t jJ. jJ.:.&ex:~)22 versteht sich: die Ananke sitzt ihm im Nacken und treibt ihn um. &yaY-(J ist im Sinne von "geleiten". &vayxi'). Nach dem epischen Sinn von E1t'dye:w (.:. ~1Cdye:'t'o ße:). dem ein Joch im Nacken sitzt23 • Aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang der Sprachgebrauch Philons. und kann auf mich gestellt bleiben (o::uT6~!). 8.:. 13). jJ.B'at Xex:L 8cra &AAa d3i') 'rpo\'flYj. 1015 a definiert avayxa'i:ov Mye:Tat. 11.tVOU x. Immerhin ist ein Fortschreiten sichtbar: zur Stadt muß man mich führen' wenn ich einmal dort bin. 223): crtp6öpa p. crotpov.. Von daher wird man verstehen dürfen XPe:l. Die Begründung liefert Philon in anderem Zusammenhang (de somn.e:'t'p9jTO::~ ~1d 't'o~~ &vo::yxo:(ol. &v&yxIXt .:. 2. "TI 't"ou-rou &epa1tdq. Aristoteles Met. 57) und &vo::yxal'l)~ urro Xpe:I. ~ T&V .:.aTa &vayxa~6p. Dann kommt eine wichtige Einschränkung: gAawv ÖE: xat oIvo... ~Xe:~) hinüber zum objektiv und allgemein gültigen Naturgesetz.v sagt man auch von der xpe:La (Josephos Vita 388). Ein praktisches Beispiel dieses ÖOUA€Ue:LV bietet die Helena des Euripides. &cr't"E: 1C&. 'ljPT1jP. rap e:cr-r~v oux e:p. § 34. 15.. 361 von Hunden. So wendet sich in de myst. 382. ~evov't'e:~. Hel.6.E:V %e:o. Der Mensch ist gefesselt an das Joch von Speise und Trank.xl:ov· &3uv. indem er ihn erinnert an die physische Schwäche des Menschen.8. die ein Schiff vorantreiben. <Lv &ve:u ~Yjv oux ~cr'rLV. 10). 'rOU crW[J-IXTO':. oder vom Wind (Od.E:V oi)v &vayxal:a 7tUpo( 'rE: xat xp~. 511) heißt es von Aias... &vayxex:. 1'?Otp~ 'rq1 ~~cp &vayx. 73 (Odysseus von sich) .e:i<:. und Ananke scheint schon mehr abstrakten Charakter zu haben. II 2°5.. die nicht mehr den Charakter der bindenden V oraussetzung und Unabdingbarkeit haben 24 • Ähnlich zeigte sich bereits die physische Verbindlichkeit des Geschlechtstriebes von Aristoteles dahingehend begrenzt. erklärt wird: ol €: ••• 1f:J00o::v &rro O'Cpdwv' 0 se xaO'O'a~Evo~ rre: Ae:~ LX-&'Ij. ßtov 1tpocra~'rE:'i:v' &AA' &vayxa[w. Dann benötige ich kei~en Führer mehr.YX1j':. so betont Jamblich (Protrepticus c.:.Ot: &vayxo::LTJ (n. daß er. 23. 22 kndye:w bezieht sich besonders auf ein Objekt.~ 1] 't'O:Äo::l.0~ bn{J. daß ihm diese Schrift zu Recht zugeschrieben wird . 3ff. 11.622 (und 13.<:. &vaYXIJ 3€ ~ oucr(a. 2. daß jemand.ist etwa soviel wie \'flucre:w.~e:O'ow. 5.. 30UAE:UOV-rE:':.:.:. xat~aAa't'e:l.wie auch an der parallelen Odysseestelle . So 1L 10.~' g7ro. Öl. stößt ihn gewissermaßen vor sich her wie einen Gefangenen..E:%a xTiXcr%ex:~ 3~a -ro crwp. 235. "bringen" gemeint. der die Frau seines Freundes verführt.tv A-avamcrl. leg.:.. die die Trojaner zur Flucht nötigen.1t'<up(-Ij. tpucnx. Darauf führt auch die Formulierung de special. Ex' -rpo\'fl~':. &vayxTJ und 15. ~3ovYj. Dabei ist diese Fesselung nichts anderes als ein aus dem Wesenskern von Ananke entfaltetes Bild für den Naturtrieb der Nahrungsaufnahme. exoumov. Fr.

't'pocp~ und i.. den Naturtrieb des Hungers zu stillen. 507) schenkt Aristobul Verleumdungen Glauben und läßt seinen Bruder Antigonos ermorden... 't'7jt.v XIXt cpuaw x07t't'e~). 1.p~O'­ <p(YY61\l ?l€IlCl:t. daß.· Schließlich sind als Beispiele für natürliche Notwendigkeiten noch ptyoü\I 't'oG Xe:~Il&vot.pcuow @cr't'z &Jtop.lp(oc (oben S.. Eltern und Kinder verbunden durch das einigende Band der Liebe und die unlösbaren Fesseln der Natur (cptA't"pO~<:. der traditionelle Verwandtschaftsbegriff . euvoiocc. 1. vgl.oc-&1jp. 5.6<:. Zimmerer. &v 1'0 't'e~xo<:.6A~c. 2.. 194): &). St. In der gleichen Schrift 1. Od. 2.~pocv &vocyxo::~o<:. &\lO'. b 2f.. So gehört auch für einen Architekten die Technik. ~ 7toccr"l)<:. Bell. Daß auch hier mit der physischen Verbindlichkeit gerechnet wird. 'Cvo: Kpov(61vO'. daß nur ein Durchgang offen bleibt. von Banden des Blutes oder der Freundschaft. 369 d): d"f) 3' &v ~ ye &vocyxo::~o't'a't'1) 7t6A~<:.3 ~hlC. insoweit sie eben hinreicht.von Menschen ist erst dann eine Stadt.a't'hlv (b 7.axzcr%o::~ EX 't'0\) &vo::yxo::~o't'a't'ou {)~ouc. 318). Beides erscheint bei Xenophon (Cyrop.o:(O'.. begegnet in solchem Zusammenhang auch bei Josephos. "the barest idea of astate" . anders formuliert und von der entgegengesetzten Richtung aus gedacht: wenn man die Personenzahl einer Stadt immer mehr verkleinert. Die aVIXyxocto't'oc't""f) rr. e:UVOto:. die Bewaffnung. a. 9°.O ~<:. Vgl.:v?lO'. a 7. Dafür nur wenige Beispiele: Platon führt in der Politeia (574 b/c) vor. t1t't 't'&vo:yxoc1o: &m6v't'oct. verstanden werden muß. den unmittelbaren Bezug zur cpucrtC. 9) rechnet auch Ruhe und Schlaf zu den &\locyxO'. Jenseits dieses Grenzwertes ist die Stadt nicht mehr Stadt. obwohl auch das zu wenig exakt ist. So ist Thuc. 5 Schreckenberg . dann auch zur Bezeichnung von Verbindlichkeit und Unabdingbarkeit überhaupt verwendet. 't'CDV AU[l&'t"61V &xxp(crec. erst dann Mauer. 12. txo::vov &. Xenophon Cyrop. 11) neben rr:e:I. 1. 635 ebenfalls von Hypnos: m. Xenophon (Memor. 48. So entsprechen sich Thuc. 15 8) ist Hypnos 1t'O'. im Sinne von latdnae verwendet. 3. 122: Vespasian und Titus halten in Rom ihren Triumphzug.:. Platons (Pol. 4. bevor überhaupt von einer 7tOA~<:. ?ld re:cr.77 (vgl. daß die unwiderstehliche Naturgewalt der Müdigkeit schon früh durch das der Ananke affine ?lO:[Liiv bezeichnet wird (11. zu den (J. ist also gewissermaßen eine Minimalstadt. so kommt man irgendwann zu einem Punkt. 2 ~ xoc.Natttrbindting Verwandtschaft und Freundschaft: Blutsbindttng nannt.. Ebenso resp.. aristotelisch gesprochen: ou &.h. Dabei ist es nicht uninteressant. die morgens nach dem Wachwerden sogleich ihre menschlichen Bedürfnisse befriedigen müssen: ~61&e:v iTd 't"&vo:yxcd:o: axe:?lov &!J. Das ist ein Gemeinwesen. 8. leg. Vergleichbar ist die a't"ev~ 'TE x. mit Maß und Richtschnur umgehen zu können. Weber. 1.vzu oux ev3~XE't'IXl (J. 8 e:cr(J. verloren. auf Verwandtschaft oder Freundschaft. ist von Menschen so umlagert. Noch bei Nonnos (3 1. ecr't'tv. der der Sklave seiner Begierden ist.&OCt. wenn die vom Wesen der Sache her absolut notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. 3 07tAt(nc..AIl: IltV TI't'ee:v 'lIp~t. 14. 10.:Yx. daß der Zug gerade noch passieren kann.IX'i:OC p. das nur aus jeweils einem Vertreter der für die Befriedigung der elementarsten menschlichen Lebensbedürfnisse unabdingbaren Berufe sich zusammensetzt: Bauer. Lac. wie sie gerade ausreichte. Leg. &vayxcdoc die gerade noch ausreichende Bewaffnung.. eine Verteidigung zu gewährleisten. ex 't'Z't''t'OCPhlV ~ 7t~v't"z &v3pwv. zeigt die Aussage vom X€~etv im Bellum Judaicum des Josephos 2. 47).. der so eng ist. vom Wesen der Sache aus gesehen. 137 darlegt. 3ecrp.o:~ 1t'0'. wie die &'VO:. 818 a-d geht es um die Bestimmung der für jeden Frei- geborenen unabdingbaren und unentbehrlichen Lerngegenstände &'vayxIXt 't'(. XOCt cp ucre:w C.. Die Nahrung ist &vo::yxo::~oc.: rr:e:S~(J"f).AU't'O<:. &'Vo:. d. das seiner Grundbedeutung nach ein Fesseln ist.oc rr:eXp080t.axecr%oct.. So sind. Venvaudtschaft und Freundschaft Stehen Menschen einander nahe. Das Prinzip der Einengung läßt sich vorzüglich veranschaulichen durch den Ausdruck rr:eXpoSOt.oc't'oc aVIXyxIX1:o:: (Platon leg..OC't'IX d 1.c. 5. naturgegebene Bindung (7tiXcrav eüvo~o:. 1. 14. Die cpumc... Die Natur der Sache erfordert.. Die im Wiederaufbau begriffene athenische Mauer sollte zumindest eine Höhe erreichen.l&'t"61p und seine Wirkweise als Fesselung gedacht (3 1. den der Zug nimmt. bis zu dem eine Einengung gerade noch möglich ist. so spricht man von Bindungen.:~O'. 2. und der Weg.blutsmäßige Bindung oder Verschwägerung habe zurückzutreten zugunsten der Verehrung Gottes. d 9).. obligatorisches Minimum gegeben sein muß. Schuster. wie Philon de special. ein bestimmtes.). 4 im gleichen Sinne 't'OUt.. 't'e: E:vwnx~c.w !Jllih'Jp..: bei Josephos BelL 7. 353. Das Naturgesetz ist durch eine Art Sachgesetzlichkeit abgelöst: eine Mauer ist.:. und '(hiA1t'ea&o:~ 't'oi) ili:pout.25 Von der physischen Verbindlichkeit her wird &vocyxcäo<:. wie ein Mann tyrannischen Charakters.. evcu't'~x~<:. 6. zu wissen. wie Du Cange notiert. &AU't"01C. Diese Vergleiche zeigen.4. Das bekannteste Beispiel dieses Wortgebrauches bietet die &vocyxocw't'oc't"Y) 7tOAtC. 36 sagt von Soldaten. Vor solchem Hintergrund versteht sich der seit dem fünften Jahrhundert· übliche Bezug von avIXYXIX~oc.YXOCWTOC't'"f) 7t6'Atc. Bell.lt. ohne deren Beherrschung niemand für die Menschen segensreich tätig werden kann. 26 25 Am Rande erwähnt sei noch der bekannte Bezug auf die Ausleerung.yx. In solcher Verwendung hat &vocyxoc1:o<:.&' ~p. gesprochen werden kann. zu nennen.oc 1t'av't'w. 1.:V't'6mocO'w ßto:l.o:%~P. ohne die ein regelrechter Kampf überhaupt nicht möglich wäre..\I1jv und 8t~7jv. wenn sie eine gewisse Höhe erreicht. 149 <pucrtx7j~ oÖaYlt. mit 28 Am nächsten kommen dieser Deutung noch J owell-Campbell z. Dazu heißt es kommentierend: Verleumdung zerstört (eigentlich "zerhaut H ) jede freundschaftliche oder blutsmäßige. 643 cl. &. und eine Ansammluns.:J. 286 und die Entsprechung von &veXyx"f) und O"Te:VOXc. 5. In byzantinischer Zeit wird &vo:yxoc~O'. 317 fordert Phiion.

xcd oux &vocyxlXtocc.. "t'~~ '1luO'e:(U~ &vayxoctC. ob . ~ ~V€XIX WplX(OU V€(uO'1't •. während die Beziehung zu den Eltern einmal alt und zum anderen durch Blutsbindung verstärkt ist. &&cX. wo vom "Band" der Verschwägerung die Rede ist: 8EO"tLO'.:. Judo 3..EV a@!J. 517).'f)V E:7tOL'f)O'OCV. Struck (Bedeutungslehre. Das mag noch durch Philon.. unter dem Joch der Ananke (Nonnos 3. Tod Zum Gültigkeitsbereich der &vcX. S? ist es nicht verwunderlich. Ellle Ananke auf die bloße Leiblichkeit . 524 (III p. zu verstehen ist oder schon soviel wie &vlXyxoc'Lm '1l tAOL bedeutet. whoG xat 'TOUe. ßwvum€. und niX~ in den genannten Beispielen wiederholt festgestellt ~ wird. YEyowtlXC. Fr. Der Tod umgähnt den Menschen wie der Rachen eines Raubtieres (&!J. 124 'TWV 'Te:'t'€A€O't"1)x6'Twv •. gehärt für die Griechen auch der Tod. ~'t'mtL0~f)V etL0~ ""p"'p6p'o.(U'lJ1')O'IXV ('"1. Stuttgart 19542) S. E-rOCtplXC. 329): ß't'L 7tcX. Demosthenes (19. yetp o~xW'J o-&~dwv emYlXfLLaL 't'~v &ÄAO't'pL6'T1)'t'1X dC.OC.Art .30 Das am meisten verbreitete und hier auch vor allem interessierende Bild ist aber zweifellos das der Schlinge und Fessel. 4.. 1 t:l't'L f-LE:V ouv 1t'acr~ -rol:<. &vayxocZo~ noch im Sinne von O'UYYEV~C. 29 Die umfassende Gültigkeit der &vayx'f) '1luO'e:(UC. B 64. at 1t'<lAaLat &vayxaL6'T€paL.&p6mmc. womit das Band der Freu.a 3' €O"'t'tv bAtyOU~ "t'OUC. X'r&V't'aL ß01). '08uO"O"€ue.Tod: Todes/tue! Naturbindung seinen alten Eltern umspringt.v. E'. 32) bittet jemand den Gefängniswärter. 51 Anm.1 ocYl<..1. Vgl.auf Verwandschaft und Freundschaft erklärt sich schlüssig. Das Prinzip der Freundschaftsbindung äußert sich in ganz ents>. die aus einem sterblichen Leibe geboren wurden. q>ucr€W~ &vayx1)' 1C'lXpIXO"'t"1jcr<1L 't'~v _'t'OL<10'n)V 1t'(O"'t'~v. 1t'POXIX't'EA~Ifl&1J. '" 'n . 220) verbindet ähnlich O'UYYEVe:'i:~ XlXt &vlXyxlX!:o~ &'V'&P(U7tOL.den.. der im Kampf fällt (Il. (Peek 369. leg.. 8EO"fL6.o~ wird bei der kosmologischen &v&. Dagegen stehen alle.• &vaYX1)'.' Kock.WV. <pUO"EW'. xowov <I>zpaztp6v1J~ 7tiXow €'Xe:~~ -&&. Vgl.rech>. 1/6tLov. 42 deutet die &VIXYXIXI:OL als "die notwendig eng verbundenen. ßpo't'e"f) "t'€xe: yo:cr't'~ .YX'f).yx'tj "t'tx"t'0!levOL~ X'1"A. die Unentbehrlichen". 5 D) findet sich cd V€IXL tptA(aL &v<lyxa~co fL€V. dlJocyxa. otx€L6't'1)'Ta O"u~&:ywv. wenn &v&. tpÜcrEWC. q>~AOU'.&v1J't'ov und Y"fiYEve~. 374 't'&v f-L~v e~L6V't"wv 't'oG ß~ou XIX't"et 'TO\l 't'1jc. Ag. uIno~pLotou " . findet sich auch in einem Grabepigramm aus dem vierten Jahrhundert (Peek 44'. Ag. Be:l. ein Ausdruck. wenn man vom Oberbegriff "Bindung" ausgeht.o!:poc 7tS3"f)O'EV heißt es von einem Krieger. . 28 4. 119: o:t80ÜfLE~0C.yx'f) zurückzukommen sein.YX"f)~ '1l tAOU YEYOV01'OC.ndscllafl symbolisch sichtbar wird. xoc"t'd: yzvoC. Von &vciyxaL als "Freundschaften" spricht Euripides se Hec. tXIXV~ yap ~ 'T1jc.v. Bei (T6~ap~c. 5* . p. Bestimmend ist so gut wie ausschließlich das Bild der verbindenden Fessel.oc. und zitiert Menander: €u't"0X"f)[. 't'etC. Bei dem Sophisten Antiphon (Fr. Vgl..1 &(UPOV "t'E xat &VIXYXIX!:OV 7tpEO'ßU1''tjV 7t1X't'eplX X1'A.ACq. 2. vO!J. Hier muß schon offen bleiben.. 't"1X~c...I. TI. Photius erklärt s. &vayxlX(ou~ €X€LV. Legatio ad Gaium 72 bestätigt w.&oÜC. Parallel und voran geht dieser mehr philosophisch zu nennenden Betrachtungsweise des Todes als Naturgesetz: eine andere. sanguinis vincula). xocl"t'ov &v&. 4. PolyblOs 4. L~ ~ 't"&v -&e:&v X€!:'t"IXL OUO'toc (oben S. 't"~c. dem man nicht entkommen kann (3(x-ruov "AL3ou Aisch. 63). 111~). überhaupt auswechselbare Begriffe sind. '1"0 -&IXVe:!:V' Mmp&v &'t"PZ7t"t'o~ &vcX. yxex. tpoO"€We.3 f. 27 Der sldzzierte Doppelbezug des Stammes &vocyx . ~€uX.&dC. Götter sind ihr nicht untertan.LO"'t'a(): ot 7tpoO'~XOV't'Et. i.v"t'z~. 1t'POC. weil die Verbindung mit ihr erst gerade geknüpft und also noch nicht fest ist.'tj1'eplX. Tijv Die Freundin ist nicht &vlXyxa(lX. v6fLW X<l't'IXO"XE-&€V't'WV ou8~~ -&~1)-rO\l xd Y1)YE~E:'. &-&IXVIX't'~~OV't'L.oc. die seit dem frühen Epos vor allem in der griechischen Dichtung zu Hause ist. Er ist.. II 366. ßaouc. 3 f.leg.'. AEAU't'aL xat XOLVWV(<1~ X't'A. xaAoufL€VOLC.. O"xe8öv ou 1t'p~cr8d Mywv'.voc't"ov "t'~v tLV~!J. Sowohl auf diesen festen Bezug der Ananke auf die Leiblichkeit wie auch auf die Deutbarkeit der physischen Ananke als v0!J.. auch oben S. &vayxaLOu. oiS AU-&E~'TO'. .) niXen vop. (Kock) zählt auf utoc. 57. josephos. 30 Dazu Onians S. also auf die Menschen.nden Metaphern: Aisch. 504) eyw 'TE: xat O"u 'Tau'Tov ~AX0tL€~ ~uy6v. 14 XlXt q>(AOU'. ~ tptALa c. 1 f. Die Festlegung seiner Geltungsweite mit XOLVO~ und 7tiim 21 Memor.43) bemerkt. Er wird sie mißhandeln und seiner Geliebten oder seinem Liebling untertan machen ~V€XOC VE(uO'1'L '1l(A'tjt. wie sie durch xmvoc.I. 84): xal y~p €xdv(Uv ::r~ !J. O"UYYEVE~C.yx'tj '1lUO'E(UC. Adesp.a"t'('I. 2.. findet ihr Einschränkung durch die Begrenzung auf das . 't'o~. &vocyxaZoL (7tOAE[. und "töten" und "fesseln" sind für 29 Josephos.1nnere Begrenzung dieser p XI\(!)cr't""tJpo~ €oouJI. 841 tL6~0C. 23.I. vita 223.freilich noch nicht im Gegensatz zur Seelevertritt Isokrates in seinem Loblied auf die gefallenen Krieger der Perserkriege (4. 10.. &vayxlX(oL'. Phllon de speclal. 223. 90. Vor dem Verzehr des Fleische~ verendeter Tiere wird gewarnt de special.24 'TOU'. wie Xenophon in der Anabasis (3. Eine ausdrückliche Gegenüberstellung bieten die Acta Apost. denn ou y~p €V T() '1lUO'ZL XlXt '1"1X!:~ tpu 0' LXIX!: ~ &V&. nahe bei seinem sein zu dürfen (U1t'O 'T<]) IXU-r<]) XAOLCP 8E8€0"-&lXt). 847. Philemon Fr. . der für Xenophon bereits ein fester Begriff ist. 3' &pe:"t'~C. oux &VIXYXlXtou 1'0'. atc. OOO"W U1t'6XEL't'IXL <p-&opet xal tLE't"IXßOA~. 79) oder erscheint als Netz. 4. &7tIXO'L XOLVO~ xoct &vocyxocZoc. 28 E. &v.. und tpUO'LC.tpexocve: 11.. ~ tL~'t""tJP ~ "t'üw &VOCYXlXt(UV 't"L~. &1te3oacx..) 7taAIX~ '1ltA'tjv XlXt &vlXyxoctlXv [. Ein anderes Grabgedicht spricht hier ausdrücklich von einem v6p.&IXVE~.

daß &V&.31. €'&IXVE'.J). 13 86ff. p. das den Menschen gefangen nimmt und kein Entkommen ermöglicht (vgl." &v&. Pers. 3. vom p. aV&. Diese alten Vorstellungen von der Schlinge des Todes und der nao<.trrO\)c. )) noch auf Il.).ov. Quandt 41).79. x. 101f. 568 ff..&pc<O'e(.yxIX erwächst assoziativ der Gedanke der Schicksalsfessel (crup.als Summe einzelner Schlingen ~ des Verderbens. Hipp. ist der 8eap. 8~'t"wc. (Il.. . cp6vcp 7te:a&aa~o::.&efLEvoL. 83ff. lowitz. Öl!. den Genitiv avayx"f)'.. "Tod" und "Schicksal" . 17... spricht.&. Ebenso auf den Tod bezogen ist die Ananke in der verzweifelten Klage des Hippolytos (Eur.1 f. wodurch wieder ein bezeichnendes Licht auf &v&..yx n 8ua't'~voL'... &t\lrO'L 'A(VOL' &A6v't"E: nlXvaypou. 41) geht auf die Schlingen oder das Netz . xew oeafLo'i:. Das Schlingen.YXI) im Sinne von "Schicksal" zunächst als "Schicksalsfessel' sich versteht. Aus der .' zrd i@. JJ u. Speziell zu o'Ae-&pou ndpiX't'iX weist Anm. Der Vergleich mit 7te: a<pup~AIX-rm (Aisch. ~uy6v (~eüYfLIX) erwartet man.betont auch der "orphische H Hymnus auf Hermes Chthonios (57. ApolIon. (A. 31 Auch ist zu denken an die 7taytc. 8). c. 6 p... 494f.. E~ p:~ -r0 lax u p o-r&.'t'ou (Sept. cru!J'rpop~ O'uve~uY"'1. Das seltene Wort nIXv&"tpux't'o.fel Pindar Synonyme (Fr.mp~3tOL x'Acua't''l)pe. Zu vergleichen ist Onians S.YXIX1. 104 spricht von aqlUp~AIX-rOL &V&.YXIXL des Tartaros.) d. Hinzuzunehmen ist die Aussage von Apollon (Paean 6. 396. Aber auch hier liegt der Gedanke an die Schlinge oder Fessel des Todes nicht fern: es wird noch zu zeigen sein.yxY) ist nicht unähnlich der Ver&v&yx~ <p<pcr<'f'6v~ (Peek441. Das ist nun freilich nicht die Todesfessel. Eher an das Todesschicksal überhaupt ist Aisch.. 6) und an die laquei mords der Necessitas. Artemis bedauert den Unglücklichen (1389) l) 't'A~P. 12. daß &v&.. &v&. . Die Formel oAf&pou 7tz(po::t' E'f'~1t~'" (Il.. 13.6. oder flt't"O!.ber fallen im Augenblick des Todes zusammen (5. dem man nicht entkommen kann (Onians S.yx71 vom Steinmetzen aus Irrtum oder Eigenmächtigkeit dem Genitiv vorgezogen wurde. daß der traditionelle epische Hexameterschluß &v&. m:pt yap 'A(ViX n&v't'o&E: MOrpIXL tLlXxpa nE:pLO"'t"~O'IXV't'O. Ein auf Grabinschriften häufiger Ausdruck ist das Bild vom mxpo!.): 8Y)ae:1X •. hier nur eine Metapher. exet:aE l6v't"IX'.• &'VU7t60''t'porpo. unten Anm.eAIX1.' 't'€"tpx"t'<P 3' IXtl't'Or. 14. 5. Peek druckt &v&. X01VOV WEpae<p6vY)1. Gerade diese Metapher setzt aber 01<'0 <. 580) zu einem neuen Bilde. Jf.&&.und Netzmotiv S. cl:cpox't'o~c. 22. 6j9. Der Unterschied besteht vom Bild her nur in der Dauer der dung. Die Unentrinnbarkeit des Todes . 1. )8).. 2. wird dort gefesselt (Apoll.. Gd...e"le· lung der Toten im Hades als bekanntes Motiv voraus. 7tIXva<pux't'ov &v&. und ALVO'.und Todesfessel nicht mehr unterschieden werden können..IX wäre ein Parallelbegriff Zu fL01pU~t01 XACUO''t'~PE'. 't'&: nE:p ßPo't"O!. 385..) •. In Platons Kratylos fragt Sokrates (403 c 5) O'CEt oov -rov"At3'l)v nO~Aou~ extpeuYELv. 7..YXIXt wohl nur die eisernen "Fesseln meinen kann. &v3pacn 3uO'tLE:veE:0"O"Lv l'Awp xat XÜPtLlX yev'fJO'-B-E:' und Tryphiodoros 674 &A'A' ot fltv 3e3tL"fJV't'o 'Alvcp -&lXva't'ow nIXv&ypCP sowie Quintus Smyrnaeus 13.. klagt 68 31 (S.OV.yxY)'.)' Das ist umso eher möglich. ~eüYfLlX fällt. &V&. Plut.. 't" avayxIX. Al)rp. 12.) € o:. der vom Kcuxu't'oü . aber selbst eine vorübergehende Hadesfesselung ist doch mit dem genannten Vorstellungsbereich verbunden. 7tP01. Das erläutert ein attisches Grabgedicht aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert (Peek 349. Theseus. uno X&ovo. . carm. 349)' 32 Die .ov' .YXI)'. 135): 1t'~CPIJ€ oe 't'P€!:~ xcd Mx' &vopa<:. . Laert. P. 6. &avel.cd 7tapO:::Aaß6v't'oc xa't'e. o15ito't"' &'Au~e. geht ihm.. der römischen Version der Ananke (Horaz.402. ~EÜyP..yx71.33 Das 'merkwürdige Nebeneinander Kcuxu't'o.. )22 tL~ 7t'(o}!. 2) heißt es von Fluton.. zu denken.. conso!. Der Chor der Alten klagt um die persischen Gefallenen von Salamis: 't'ot 8' &pIX 7tpcu't'op. O!fL0'. oben Anm.). wie Liddell-Scott angeben. findet sich. Argon. flL't'o!.fesselung sind zweifellos bestimmend dafür. Ein Pindarfragment (207. 4). was an die Formel vom o~O'av't'oc xlX't'o'/t'IX(yt'apouv erinnert (oben S.· Pers.E xotp. 9.-r cp 3'Ea [L0 €8Et -rou. daß auch Ananke in diesem bezirk auftritt.&e:V't'E:!. 10.. Euripides verknüpft die bekannten Vorstellungen von der Todesfessel. xIXl 't'ov &v&. Tob. . B 1a. die die Toten im Hades festhalten.Naturbindung Tod: T odesJe. der im blühenden Alter von zwanzig Jahren sterben mußte./A~3ou av&.f. wie auch Kaibel zur Stelle notiert. niemand ent. 24..yxY). Schlinge des Todes" ist ein Bild der unwiderstehlichen Macht des das auch bei nichtindogermanischen Völkern weit verbreitet ist.YX"I)'. nzo&&1J.O"e~e 't'ov 3ua8IX~p. 31 die entsprechende Bedeutung von fLhot. Dazu J. otq. 5. 7tIXtal ßpo't'wv .. Ps.und Todesgarn.) rcC<:'i:öa: .VIX't'01. 3'Ecr[LO~ epuxEL.e:AIXlVIX vux't'Ep6. 487f. 1. Ein junger Mann.&E P. als im Zeitpunkt des Todes Schicksals. 2 nach der die Seelen der Bösen in der Unterwelt gefesselt werden. niimv ~xet. ~EÜy[J.: "Das Joch des Zwanges . 834. In Analogie zu der Formel av&.YXI)1. xoc't'lXae~&!-LeVO\l . Schließlich ist noch pythagoreische Vorstellung zu nennen (Diog. 6 und 9f. daß er die Toten im Hades unentrinnbare Fesseln lege..6poto.. Die Möglichkeit liegt nahe..YX"f)'.. '&aAIXp.toVUatE. 8. dem Schicksals.I 451. noch als Attribut von ßp6xo. c.32 Bei Luldan (TCepl7t~v&ouc. Gd. der Persephone aus dem Hades entführen wollte.rpop~ auvE~uY'fJ'./At80u P.92) und der Todesnacht (Il. erklärt aber im Sinne von &V&. 747) zeigt. rpeu.

95). und &\layx"I) WepO'E:rp6\1"1) hätte in Kwxu't'oc. 15 und die sogenannten orphischen u'Jidp"""cn"n (B 18. Maaß. Glaube der Hellenen II 200 u. . Aiseh. 1 feststellt. 37 Auch hier schlägt Maaß (Orpheus S. 42f.:yx:rr entspricht in etwa der Doppelung I-Lo~pL3w~ XA(UO''t~PE~ und 7tIXVr!t. wo &\I&yx·i) in solchem Zusammenhang auftritt.<pUX'tov &vr!t. als gesichert anzusehen (vgl." Maaß stützt sich auf ein anderes attisches Grabgedicht (Kaibel {56). ed. der auch von J. tritt die Person <l>epcreq>ov'l) im genitivus possessivus hinzu. 7tpOC.oY1J.AC((J.. 10. wo deutlich Ananke für die Todesgöttin selbst stehe.70 Naturbindung Man hat gedeutet' AvtXyx1j <Depcreq.yX'fJ~ ~e:uYI-LCt. 11 und 16. 569.OV (Todes gemach) als Gesamtbegriff.. verdinglicht und die totale Gewalt des Todes . gehen aber eben beim Todesfalle vortrefflich zusammen". 3' erce.&-f)xEv &vayx'l) versteht sich aus dem gleichen Streben nach Verdeutlichung. 53: ".o'Lp' zoa!1-(lO'cre ist als Formel seit der Ilias (18. cX\lap7tIXO'. 150) vertreten Recht Wilamowitz. Ananke S. wie unten Zu zeigen sein wird. Vg1. bei del S. daß die orphische Ananke in der Volksvorstellung mit der unerbittlich zwingenden Unterweltsherrin Persephone selbst zusammenfiel . unmöglich.vocYX'ljV em. dafür nichts.n'1<e dem Leben entrissen wurde.'t'ou. 35 Vgl. 3B Wie Eitrem. OIXP. Abel) wird vom Tod des Kanthos berichtet. In den orphisch genannten Argonautica (142. I 16.&dc.&crOCIJ't'e:t. 272: "Es bedarf endlich kaum des Hinweises. Thomas S.&e.yx"I) vor. doch beweist Stelle. 7tIX'C'pl 8t 0'<1> xIXl (l/f)'C'pt A17tchv M7tw. "daß wir nicht immer an speziell orphische Gedankensphäre zu denken haben werden. Peek 326.'1) den Bereich bedeutet. 31 M8fL"I)\I'C'o A(\ltfl &lXva'C'o1o rrav&yptfl. überall. 'teAo~ steht für das geläufigere 't'eAOt. Moira sind ja nicht ganz identische Begriffe.. sowie Gundel. &\layx.119) beliebt. oben in Anm. das auch die abstrakte Mo7:po:: zu fLmp03~m XA(Ucr't~PEt. Gegen deren orphischen Charakter. 269 Anm.und nähert sich damit &vayX'lJ -.) ist freilich geneigt. ursprünglich das aktionsunfähig machende Fesseln..&etc. Der Zusatz 'C'eAOt. OV 3~ !-La~p' &o&. &ava.. wenn der Tote erklärt. 45) die Großschreibung und' Av&.'i:v(l~. Kerschensteiner (Platon und der Orient S. Der Vorschlag der Großschreibung ist nicht ganz von der Hand zu weisen. 3' E. 3Ei Der Vers als solcher ist nicht unbeeinflußt von den bekannten Wendungen OIXP. 60 die Großschreibung' Avayx'l) tDepO'erp6v"l) sowie S. Vermutlich sind die beiden Genitive in folgender Weise kombiniert: zu 1'0" &v&YX:f)s &&. S. 't'tAO~ 0' e1tz&'fp~e:v &v&yx"IJ. Ale. 165. verwendet auch Aischylos in solchem Zusammenhang (Ag. !J. q)Xou &\llXp7tIXO'. Seit dem Epos gleitet Zwar I-Lo7:po-. daß er von der feindlichen l". U7t' 'A\laYX"l)C. wie sie oben gesehen wurde. Persephone Ananke ist ein Begriff.36 Das Beieinander von IJ-07:pa und &vr!t. 962ff. als "Todeslos" ständig in peiorem partem hinüber 38 . die Existenz orphischen Todesgöttin durch Eurip.durch das Jochbild noch weiter veranschaulicht.wie die Editoren geben . sie zur großen "orphischen" Todesgöttin aufzuwerten. 36 Vgl. 30) dagegen zu halten.Tod' Tod 7I bleibt im wesentlichen &v&YX7) der prägnantere Ausdruck.[LC(O'O'e. Pers.. &\layx'f) . Maaß versucht.34 doch ist darüber schwer eine Entscheidung zu fällen." Gundei (S. doch ist mit Gundel (Ananke S. 48 Anm. 24 bei Diels). &v&yx:fl und &. Schicksalsmächte S.. doch ist U1t' cXvayx"I)C. e7t'C'tt €'t'"I) yeyo\IC1c. 134.CXV. cX\layx"I)C. Orpheus S. doch wohl ebenso gut möglich wie das oben zitierte A"I)rp&enec. 25 f. 1495 und 1519): oOAlc:) !J.optp OIXIJ-El~.seine Parallele. in dem ocvrXyx.lXC. 19.

&z&v &\I&yxca auch Eur. sei die ganze hat einen ganz und gar fatalistischen Standpunkt (9.yx'l)v ÖrxtfLOVffiV &qnyfLEvm. Das geläufige &ye::w &\I&yxn wird noch herausgehört. der euripideischen Alkestis fällt.&Pffi7tot· E7tL yocp ~uYQt. Die &. 6 N. so mag es erlaubt 1. notwendig (&vocyxara) dagegen.xvufLevo( 7tep &'. 586 N.€V EX .YX'l) hier parallele Begriffe.~xavov &.1& yx Tl 't"E't"Aa!J. 3 Hirzel (Themis S.&p(im~\I"I)C. IV. 5 lX\hoi:O'L (sc. Zwar läßt sich das' Auseinandertreten der in . 1. 't"a13't"a oe IIepcr~wv cruxvot e:mO'T&.&pwmp· ouS€: yocp mcr't"a AeyouO'~ HMAet 7td&r::O'&at ouSr::(t.wie die autonome &vayx1j \'flucrzcu<. den Neoptolemos sagen läßt &v. 4 Darauf ist später einzugehen. eine solche Warnung müsse er doch dem Mardonios 'Av&."cl. ist der Mensch hilflos. die das Wort inzwischen in der frühen griechischen Philosophie gewonnen hatte. .). . um sich dem Gericht Zu stellen. Nicht anders denkt Sophokles.Yx"l) hier noch nicht autonome Macht oder Schicksal. yap EX . damit eine Katastrophe vermieden werde. I 357.v&yx'l) gestützt. &ewv ~~cptcr[J.&epot gegeben. Cer. 36). der in diesem Zusammenhang auf Oppian.AOCtOV (Empedokles Fr. Hirzel.rx vermutet wurde.&r::wv &. 389).&xou). &'AAOC .7to't'pE~a~ &\I. Themls S. skeptisch den Untergang des persischen Heeres voraus. wird durch die bei Euripides vorliegende Entsprechung .&r::wv owpa. 1) &v.yx:(J .'t'IX &. xp'lj[La. 'Avayx'l)t.auch als Schicksal schlechthin steht. Deutlich wird diese Seite der Ananke besonders bei Herodot und den Tragikern. Die Metapher ist sehr klar.) zu vergleichen. er muß es über sich ergehen lassen und sein Schicksal erfüllen wie in Fessel und Joch gebunden.&r::013 &.&E013 entspricht hier . 339. Ananke s.&z&v &v&yxat noch verbundenen Begriffe beobachten.&d"l)v xocl &. bei den Tragikern. der Phil. de victu 1. Zunächst interessiert jetzt die Spiegelung dieser "aufklärerischen Idee".&pW1t"01C.&Ecrcp&'t'ffiV EAe:u&e:pm xoux Zt. wo der Blick auf die ö 'on Se!: yev~cr&a~ EX berühmten Verse 962 ff. sein.-IJ iJ. Einige Zeit vor der Schlacht bei Platää sagt ein vornehmer Perser auläßlich eines Gastmahles in Theben seinem Tischgenossen.yx"I)<:.E:cr't"' &vocyxrx'Lov <p~PEW' und in den Phoenissen des Euripides resigniert Ödipus gegenüber dem Schick- sal.&at EX 't"013 . Gegenüber dem. und wirklicher Gottheit. 16) 'T013 . das von den Göttern kommt. &A)'" 00<:.oc 7tCt.dlXc. Der zentralen Bedeutung wegen.. die selbst das Schicksal dem Menschen ::bereitet" (Gundel. Xp'lj[LIX. nicht einleuchtend.yx'l) ÖOCL!J. Ananke S.f}e::Oi:crL (J. um das Schicksal und seine Macht zu bezeichnen. Wenn neben der "bindenden Schickung der Götter" Utewv &vayx'l) oft bei den Tragikern Ananke .&pW7tOtO't 't'at.yx'l) der "Wille der Götter".voc yxrx (Tl SE oefLEvo t. 216f. 4.v&. vgl.&ercrat. Dem entspricht Hippocr.e::\lo<:. &v&. e~ &\I&Yx"l)<:. ~q. oo.v&yxat. Xenophon Bell. &v&. wie man sie nennen könnte (Gundel. 115. Die unter' dem Namen des Aristoteles gehende Rhetorik an Alexander definiert (q22 a 19ff. Die &. 1 Diese Sehweise hat aber eine genaue Parallele schon h.E:V owpoc xocl &. Fraglos ist Die Fessel des Schicksals <'-.!J. Partie (in der Übersetzung von Wilamowitz) angeführt: "Zum Himmel empor 2 Die Formel.eine Gewalt. 't'oi:<:. geschieht das grundsätzlich in zwei verschiedenen Weisen. was geschehen könne.&EcrcpCt.&r::wv !J.Die Fessel des Schicksals: AfkeJtis 9(f2ff.) sei alles.~ ßODAO\l't'aL (dazu Nestle. 32) knüpft an diesen Gebrauch an: 0"'0 aaL(J.) . S die freilich erst in zweiter Linie genannt sind und an Bedeutung hinter der verselbständigten und zur Person erhobenen Ananke zurückstehen. Euripides S. Fr. iJ. zukommen lassen.OVffiV ist der den Menoikeus _ er muß für die Rettung der Stadt geopfert werden .&e::oÜ &\locyxai:a. Der Grieche meint erstaunt.unter Aufgabe der Anlehnung an ein Genitivattribut . 584 und Fr.) mX\I't'1X Y(\le::'t'at aL' &\I&:YX"I)\I . bindende Spruch der Götter. von Andokides. einem Griechen aus Orchomenos.&~cr<pa't'a und &\I&. 15 D. ßODAoV't'a~ XlXt &. das Gundei dafür anführt.fLEVOt e:7t6[LE&OC &.'-Jtoct . was von den Göttern kommt. der nach Athen kam. 1316f. 1. &V. Der Perser jedoch Damit ist die Untersuchung an einem Punkt angelangt. für das pYj!J. 1 Zu dem an dieser Stelle sichtbar werdenden Schicksalsbegriff des Herodot vgl. 39. was der menschlichen Handlungsmöglichkeit entrückt sei. 716 p.< :Dr. ANANKE ALS THEOLOGISCHER UND KOSMOLOGISCHER BEGRIFF 7J Die gleiche Tragödie spricht von den (999f.&r::wv 't'UXrxt. möglich (Suva't'&. das ihn aus der Heimat vertreibt (1763) 'Tat. 6V't'1X.Sicher hat Euripides "den Zwiebegriff von Ananke und Schicksal. 10 hat 't'a ex . eine1 konkreten Zwangslage. doch ist Eur. Lysias (6. 39f. .v&YX1J interpretierende Antithese ist mit ~AEu. GundeI. Ananke ist entweder identisch mit dem Willen der Götter oder . oö't'())C. &y6iJ.&V'l)'t"O\l 6v't'oc oe'L tpepr::tv. Halieutika 2" 8 hinweist. die gleichberechtigt neben oder sogar über den Göttern steht. 55). 427). 7. . Dem yr::vecr.o\lLou 't'LVOC.betreffende. u'Jcn ist &\I&. j 3). (cru S' dx' &\I&. Hec. die diesem Hymnus auf Ananke zukommt. 2 Sind aber .Ev &V. sondern eher der . !J. (mit Anm. Ananke S. aUX€vL xd't"aL.J Soweit Ananke von den Griechen verwendet wird. so setzt dieser Prozeß der Verselbständigung die Rolle voraus.

' Av&yx1)<. daß Herakles gerade durch dieses Mittel den Thanatos aktionsunfahig macht (Alk. Orpheus S. . VgI. Mensch.:. Ananke der Alkestis gibt. Zunächst ist der größere Zusammenhang ins Auge zu fassen.Sv qJfP8tv &v&:YX"1J xoc(nep I)v't'C{ McrqJ0poc. die eben die Ananke über_winden sollen. 2.ixJ:v. auch nicht die Söhne der V()1'eIer.'t'ow·~ xeprov e:LA€ &eoc öe:crp. beugest die Starrheit deines gewaltigen Willens keinem Erbarmen.:.1)<. sind gewissermaßen die konkrete Erscheinungsform.. Weroicke. Von diesem "Joch Ananke" wird noch die Rede sein. bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen ..utrete~ und unvermögend.B-8WV. YUVOC1XO<. qJfpew' 00 yap 'T~ npöho!. &:vayxocto<.. Prometheus überdenkt seine Lage und versucht.Aeul-Lzvo~. 5 Admet verliert seine Frau und muß sich damit abfinden. Dieses etwas spielerisch erscheinende. Anm.. sondern auch die Götter .""ln'e.fho!. ~v ~X8~ cpucrw." ." 10 Abzulehnen ist schließlich noch die Deutung. 9 Euripides S. Das Erlebnis der Unerbittlichkeit des Todes gibt den Anlaß. -------~ 7J Euripides auf Ananke unter anderem von orphischen Sprüchen die Rede ist.. IO}jf. in dichterischen Bildern die gewaltige Macht nachzuempfinden.1)ptxo<. S Der allgemein vertreteq wird: Dieterich.' 616 .68ff.mAc{x8<. 22.6) der . 2058. ~uYc9.sÄ1)v q. hat zur Voraussetzung. Diese allmächtige Kraft ist für Admet zugleich das Schicksal..den unzähligen Fällen. das deine Kraft bezwänge.. 251 8ecr!iov ~pw't'o<. zu lindern die tausend Leiden der Menschheit.. aus und versteht sie danach "als ein geistiges Prinzip. &rroccrt XOC't". die Fesseln. das die Tragödie so liebt. &qJ' ou (). das ihn fesselnd ergreift. 6 ßoccr~Äeu<. Ananke. 847 xuxÄov 8e n€p~ßaÄw XepoJ:v t[J. in den Ananke gestellt ist. Von der Fessel her gesehen liegt die Vorstellung eines konzentrischen Druckes und einer einschnürenden Umldammerung nicht weit .ov&' ß't'~ 't"o 't'~~ &vayx"t)~ zcr't" &(3~p~'t'ov cr'&zvo. Notwendigkeit kennt nicht Altäre noch Tempel noch Bilder noch Opferbeschwärung. Du brichst skythisches Eisen. die '&Ea. die seit der Aufklärung des fünften Jahrhunderts &vayx"f) q>uere(i)~ genannt wird. 12.. 3eerp. • ' . Denn Zeus selber vermag uns nichts zu gewähren und zu schaffen ohne dich. Tief hab ich gegrübelt: doch nichts hab ich gefunden. ßpo't"oJ:<.. &ÄÄa 't'atha [J. 55: "Indessen ist es doch seltsam. Ananke. 7te7to::crcrCl. 318 xd I:e[J.8 und es ist vielmehr dem Einwand Nestles Rechnung zu tragen. Er geht von . und von der das des Todes nur ein Teilbereich ist.o'i:. Philemon Fr.v tmv€ua'() 'Tw&:.)!. wie sie in thraldschen Runen Orpheus schrieb.. tiefer in sie hineinzukommen. 33. ßpO'TWV yuVCW{o<. sich in sein Los zu schicken: (103) ~'~v rrErrp"'fLtv~v 8" XP'~ a!erocv <pepew bl~ p~cr't'oc. ist mit orphischen Spekulationen nicht auf einen Nenner zu bringen. das Weltgesetz der griechischen Aufklärung und Naturphilosophie.lo Ananke als "Schicksal" wird bestätigt durch die enge Verbindung. " Die Umarmung als Fessel ist sonst aus dem erotischen Bereich bekannt.. die Hirzel (Themis S.hier vertreten durch ApoHon und Zeus6 unterliegen. 45 den 8ecrfLo<.. )~!.. Ananke S. daß der Vers 982 (XOCL er' ev &q>ux't'mer~ Xepwv etAe -frea. ~yx&:crcra'To 88crfLc9.>LÄ(cp naÄcttJ.4. dem nicht nur der eil'. OUX Ö1t(. in der das Wort im Prometheus des Aischylos mit Aisa steht.. in die Prometheus gebunden ist.'" Wenn in diesem Hymnus 5 Vgl..&OCVE1V 0 cpdÄe'TaL 6 V gL Aristot. 't"ov crhov oco~-Ijcr"() &ÄÄ' t~ x1)!. auch oben S. Homerische Untersuchungen S.nl Die Fessel des Schicksals: Aisch)'los. Von den Interpreten ist anscheinend übersehen worden. tcr. Diese Ananke wird dann expliziert: die &vayxocL. ProIn. in denen sie die logische Notwendigkeit ausdrückt". 198 b 17 68t 6 Zell<.\lA1)<. erscheine mir drückender nimmer als bislang. 6 &:v&:YX"IJ!.qJoprb. was der junge Goethe in seinem Aufsatz über die Natur sclor"ib. Herrin. Die Fesselung erscheint konkret als umklammernde. Phys. 25. Du mußt fügen... Ö 'n auv crot 't"oü't'O 't'8Ä€U't"~): 't'OÜ't'O &:vocyxoca't'mfu't"a'TOC npaH8L' otov xoct 6 'O[J.3... Ananke (xpe'i:acrov ouS€\I 'Av&yxIX<. &vayx1'J 'T&:cr8e crutJ. so ist das kein Argument für den orphischen Ursprung der Göttin Ananke. un6x8L't'ocL 't'Cj) 'T-tj!. Nicht des Zaubers Sprüche.----- 74 Anal1ke ais theologhcher und kosmologischer Begriff bin ich auf Flügeln des Sanges gestiegen. RE Sp. wehrlos machende Umarmung durch die Göttin.. 780 't"a -&v'lJ'Ta np&:yfLa't"' 0!8oc!. Ungebeten und ungo'\Va. in der sein Schicksal sichtbar wird. Mit 8EcrfLO[ (113) ist schließlich die letzte Stufe der Verdeutlichung erreicht. 42. das als solches sich umso leichter dem Zeus gesellen kann.. daß die alte Benimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort. ist das bindende" Gesetz der Natur und der Welt.. Admet) der Zwang der Not (xoct cr' ~v &cpux. auf die Orphiker zurückzuführen. Es wecken Gebete keinen Toten auf. die Lehre von der Unwiderstehlichkeit der Ananke zugleich mit Zaubersprüchen. nicht die Künste der Arzte.und Herwenden der Begriffe. Gundel. wie sie ApoHon lehrte. Sprachlich vergleichbar ist die liebende Umarmung des Zeus bei Nonnos 7. deutende Hin.. Es band auch dich (sc. 7 Man vergleiche.2. aus ihr . 416 "A8tJ.1'J'T'.Äo~ ßacrtÄE:wv dcr(v. ~[J.o~~) eine direkte Erklärung der' Avayx"f) enthält: Ananke. Vgl.. Maaß. Die Bezüge liegen bloß: mit der noch ganz abstrakten epischen Schicksalsmacht Aisa alterniert der moderne Begriff Ananke.&:pTIJxa<.D Die Ananke physeos. "fJOpov)." Natur wir sind von ihr umgeben und umschlungen . Wilamowitz. Y~YV6:Jcrx. Nicht zufällig ist vielleicht. (107) %v~~o" y~p yopa 7tOPWV &vayxoc~~ 't'ocrcr{3' Evt~euYl-Loc~ 't'&:Aa~' (113) U7tOCf&pLO~ 3ecr I-L 0 ~. 31 (Kock) pointiert: 8o. oMa: Aolcr.. Nekyia S.. des Herakles.).unvermögend. 2..· Dazu paßt die antike Erklärung zu Vers 978 der Alkestis (xat yap Zell<.

vielleicht nicht mit Unrecht .die Ruderpinne. oUpO::\ilou... daß die starre Ananke alles Weltgeschehen lenkt. das wie eine tote Figur hin. Damit rücken Dike und Ananke zusammen. Die Erinyen sind aber auch von H. Vorerst sei auf eine bemerkenswerte Spiegeder Vorstellung vom bindenden Weltgesetz und Weltsteuerruder hingewiesen. zeigt der Komiker Alexandrides (Fr. Das Steuerruder ist auch übliches Attribut der Tyche (RE Sp.. 2. 77 Vgl.. sowie Hirzel. Als solche ist sie starres. 2.Ananke die große. Diesem Schicksal gegenüber ist der Mensch willenloses Objekt. 2. Der Grund dafür ist Steuerns führt auf das seit Allmios bekannte. 488 a ff. Durch Hin. 2. J ugum. Die Vorstellung 11 Unter Hinweis gerade auf Vers 108 sowie Hes. dem Anaximunder zugeschriebene Wendung 1t'ep~txe~v &1t'tt'J't"ih xo::t xuße:p\iiiv und Zeller I1 S. auch von Platon (Rep. als Lösung . 945 c) gern verwendete Bild des Staatsschiffes.. Als umfassende Natur. MOrpih~ 't'PLf. &7te:ui}uvov't'e. Theog. 26914 .&O''t'lv o~ihx. Fr. 1 und 293 Anm. Wie man sich diese Schicksalswirkung konkret vorstellte.. 't'uX1J 3~ 7t&'J't"ih fLE't'lXrpepe:~ 't'tZ aw[J. 36f. das Schicksal verschlägt ihn hierhin und dorthin.uße:pvav hierher ziehen darf. 268).) otihx. bei im Politikos 272.Lhprx·. Das "WeltschHf" z. B.) oder "Vollstreckerinnen" (Gundel. .. seien Ringe am Joch. 284 4. 615..12 otihx. um zu zeigen. 8.IX't'IX.und Schicksalsmacht umschließt sie die Welt und den Menschen gleichsam ZV &rpux't'ma~ 3e:afLo~. wird aufgehoben durch die Einführung helfender. yap oöx u:rte:pß~O'e't'ca [... olaxoa't'p6rpo. f14ff. Die Richtigkeit dieser Deutung wird sich vielfach bestätigen bei der Unter. glaubt aber. führen: EX 7tPUfLV1J'..o?)') &vayx. Gundel (Ananke S. I 172. dürfte allerdings wohl kaum auch im Vers 514 angewendet werden.1). wie die Götter die Geschichte des Menschen.Lw Ll. 28) der Ananke? Eine chung der mit dem Bild des Steuerns gegebenen Vorstellung wird eine scheidung ermöglichen: o'~1J~ ist .. Schneider.ußepvav zugeordnet werden. ot"lJxe:. 13 Was besagt nun &vaYKf)'. das Schicksal im konkreten Fall steuernder Gottheiten.85 Anm. errLxoupo~ genannt: "HAW<.. Warum bedarf nun die Ananke des Prometheus der Steuerung? Die Frage beantwortet sich im Hinblick auf den Bedeutungskern des Wortes: Ananke ist ihrem Wesen nach Fessel und Bindung. Ihr beigeordnet sind die drei Moirel!-. Themis S. 24. so müßte das 7tEp~exe:~v der Ananke. Moiren und Erinyen die "Vorgesetzten" (Maaß. und bedarf des steuernden und überwachenden Beistandes (Erp·f)O''t'1Jxu~w) der Erinyen und Moiren.) Ll.8. 13 Der "orphische" Hymnus 70.~iner Paradoxie: der Widerspruch. Pront. und die Erinyen. e1t(xoupm e~€up~O'auO"~v.... Hirze!.und wenden (a't'pecpEw) dieser Pinne wird ein Schiff gesteuert.entsprechend den von den Jochenden wärtsragenden Griffen 11. "Naturnotwendigkeit" oder "Schicksalsmacht" ist dort noch nicht gemeint. Themis S.obwohl natürlich ein direk15 16 ."e'·". durch die die Zügel laufen.veltg.fortschreitend gegenüber dem Vers 514 .ußepv(t}v.oa't'p6cpo. daß Prometheus eines Tages seiner Fesseln ledig werde (509 3EO'fL&v Au&ev't'ih). Diese Formulierung hat Gundel. &YO'J't"E'. vergleichbar dem durch Hypozomata gesicherten strengen Verband der Planken und Spanten eines Schiffes. in den Blick gefaßt und unterliegt in ähnlicher Weise einem scheinbar spielerischen Deuten. 2. 2. Hier ist ..x. das merkwürdige Bild vom Steuermann der Ananke an: &vayx. Farm.wie schon oben S. allgewaltige Natur.und Schicksalsschlff"16 an. ae [.. Das x60'ILOU m:ZO"[..ck"als.. blindwirkendes Gesetz. Av&yw{]...&a't'!p.. 9 D.LxYj<. 52.und hergeschoben wird ([J-E't'lXcpepe:~ 't'a O'W[J. 1687f..oa't'p6cpo. Daran schließt ...L~.ihx.aklil (Fr. e.·~xul"' .-- --------~--~- ~--- ~--~-~-- Ananke als theologischer Imd kosmologischer Begriff Die Fessel des Schicksals: Aischylos. 't'ov yap O'~IXXih a't'perpE~1 3ihL[J. 1. und Platons Kratylos 403 c spricht Hirzel (Themis 427) richtig von "der drücke"d"n Fessel... findet: . Orpheus 268f. In engem Anschluß an die konkreten 3EO'[ka bezieht sich die Ananke des Verses 514 . gegen die Geist und Witz versagen. 5 bezeichnet die Eumeniden als <~'. OCO'i}e:vEO''t'epih !J. . Leg. 14 K..). Prometheus greift diesen Gedanken auf. der darin liegt.510 tritt mit Recht der Meinung entgegen.:hl.68 f. . 2.auf die mit der Fesselung gegebene rohe physische Gewalt. deutung "Fessel" für Ananke noch im fünften Jahrhundert lebendig Ananke als "Schicksal" ist daher zunächst nichts anderes als "Schicksalsbindung".? Sind ..pip..es.. dem seefahrenden Griechen besonders geläufige Bild15 schließt sich unmittelbar die V orstellung vom "Welten. Vgl. 94..).. 2. 393.oO''t'p6cpo. [. Prom.88 Anm. 'Ep~vüe. An dieses.. (oder' Avayx(1)'.IX't'IX).. 3 festgestellt . 17 514 't'exv1) 3' ocvayx(1)'. Orpheus S. Suc!lUr'g der kosmologischen Ananke. &Yih&'. 't'o i}V1)'t'ov nEiv e:x. 't" 'Eptvue:.. OU3ih!J.cr. Eittem (S. 12 Die Großschreibung' AwlyxYj wird . aIov O'{IXX~ .. 393. die Moiren und Erinyen dem x. Ananke S.03 b 10ff. die der' Jenseitsmythos in Platons Staat zu Töchtern der Ananke macht. Zunächst äußert der Chor die Erwartung.. sich bei Nonnos 7.LO:: xußepviiv scheint .. oti')xrx.. Der Sklave hat keine sichere Heimat. Ananke S.0Ü 7t6A~'. Chor 't'(. die damit die Vollzugsgehilfen der Ananke sind.hi..LO::~· ouxe-n x 60'ILou . des e:öa't'pocpov ~0ov. daß er erst nach unzähligen Leiden den Fesseln entrinnen kann (513 3e:O'fLtZ cpuyyav(t}). Wenn man das Begriffspaar 7te:P~EXE~V . die der Grieche ursprünglich bei &V&YKIJ empfand". Die Ananke des Prometheus wird auch in den Versen 514ff.(xYj'. Platon benutzt im Kritias (109 c) das Bild vom Steuer. die von Aristoteles Phys. RE Sp.8).. unbewegliches. wie Euripides deutet.wVex. othw. Danach versteht sich die Formulierung &v&YX1)'.miich'e S.1].agen von Maaß (Orpheus S.und Schicksalsmacht. 4 Kock): oux ga't'~ 30UAWV. &vo::lvo[. Dazu Maaß. xußepv~a(o}. in diese und jene Position.toPCPO~ [kv~[kove.

:.&XOV't'IXL. 488 hin rt'&v 't"ou~ &'J&YX"lr. Eine antike Erklärung zu Philemon Fr. 1o)yaupoop.:~r. 20 Vgl. &'J&YKI)C." Das wäre in gewisser Weise eine Parallelerscheinung.. dieses Bild heranzuziehen. 'Av6:yx"lr. ou Mye:~V öcrov ~uy6v... Auf die sogenannte orphische Ananke wird später noch einzugehen sein.:noc.).:. die bei Stobaios Bkl. wie im Prometheus des Aischylos. 1. Eisler.th::w'J. &'J&YKIjr."lr.oc. (' A'Jayx"lC.. Hel.:. &V&YKI)C.Daß das Symbol dessen.d't"'lJ't'ov y6:p 8a't"~ 't"o Ae:y6[J.' &3~PL't'O'J a&e'Jor. waldt (Iliasstudien S. 2 79 sie ist mächtiger als die Götter. ~uy6v.6). 1°9). Ant. 514 3ew'1jc. 2 p. das sich Zum Abstraktum hin entwickelt hat. wird bei den Griechen Zum Wort für die Allgewalt des Schicksals.) (1 xa( %ewv xpoc-roucret.:.:~ das Joch oder die Waage als Attribut hat. na. 22 Es verdient Beachtung. ob die in dem von ihm S.. 2. Zeor.:c. Der Kommentator übersieht. Dazu sind die Ausführungen Hirzels..:.:. vorgelegten "Weltschöpfungsmythos" erscheinende Moipa.s'a. 812 N. hin sprichwörtlich20 . Eur.. 186 N.5 p. 'i: p'. ~). Welten· mantel und Himmelszelt II 662.e1'a xetpa xpa1'oucra. {m6xe~'C"a.:'t"IX!.oe~~ yap &7tCf.entscheidet sich zögernd für das Letztere. Gundel) 3ol)). . Eur.&"l aU'Je). wenn die Malten.mAEOr.&EOr.evo\l auxfva XA(\le~~ und (V.6) meint. oup6:'Jw'J <pOOc. entspricht.) besagt Cf. 4. und Gun'dels S. von ihrer Erscheinung abgespalten. Fr. 299 N.' xpun't"oILeV"l 3' E'J 't"UILß~PE~ . eine Reminiszenz an die düstere Gestalt der Ananke und ihren )(ux). das Joch.:.'&ol)crlX . daß Gefängnis und Gefangenschaft oft mit dem Bild der Fessel wiedergegeben werden.19 das Joch der Ananke wird schlechtter Bezug ausgeschlossen ist . kann im allgemeinen nicht von sich aus wieder zum Konkretum werden.:~ov d'Ja. Es ist zu fragen. 269) und Gundei (Ananke S.:'J6:a.s·"l 3' 6~o­ XOAOC. und der Hymnus des Mesomedes rühmt die Macht der Nemesis (V.ex). Zu Soph. bzw.. ist nicht glaubhaft. Fr. d[J.:.:. sondern seit dem alten Epos überhaupt üblich ist. ~ xlX't"e~eüx... 6:'J6:yx'l)C.: KCt't'!~­ xoucra. 11. &vayx"lr. 21 Vgl.:. O''t'UYVO\l'~ XIX'!' aUXEVW'J ~}LWV zpd3€lC.or.wie am Ende der platonischen Politeia in genealogischer Abhängigkeit als Töchter der großen Ananke auftreten. Gundel (. Die konkrete Ananke wird zur Gottheit und abstrakten Macht.:. 18 In diesem Zusammenhang erwägt Dieterich (Abraxas S. in das gefesselt der gefangene Feind abgeführt wird. (}. ~uyij>.€v1)C.~ 1'0\1 crO\l ~A'&O\l U7to. 22. lLei~o'J raxüe~ v6!J. . . Er . Prom. 13) ~uYO\l !J. Von ihr heißt es (61. in den theologischen Spekulationen" vorliegt.:. sondern sich nur insoweit wieder integrieren.8) weist auf Bur.:. als assistierende Vollzugsgewalten oder . dem niemand entrinnen kann.XOc.da&"I) Uno 't'~v x~ßw't"6'J. In Platons Protagoras 345 d 5 wird dem Pittakos zugeschrieben: &:v&yxn oUSe '&eot [J.a.:. &'W}(a't'a. 955 ~eox. &a.:A&WP xlX'C"e~Eox&"l .:c.mMwv dd'J.--------- -~-- ------- ~ Ananke al."l'Joouaa ev ea.. 5f.Attribut' in die Hand gegeben wird. Al't'a:iC. 8V xa. . Or. 1 Kock (30l)AO~ ßct. und es ist interessant Zu sehen. 5) ~v m/.oipa 7tf(')"YJae Il.:t 6 'OWfJP!.1): .se xcd 't"1jr.:."l'J) ou3' "Ap"lr. 475 N. Dazu später. zz Genannt wurde schon Aisch. lautet npoc. Fr. Vgl.:L 't'ij> -riic.:. 401. xo::t . Dazu nennt Nauck Julianus p.:xa. &'J&YX"lC.a.:p[J.. Adesp. deren Härte absolut unerbittlich ist..:pc. &AA&~O:L 3z[J. 16ff. wie Gundel (S.: ~uy6v. Joch der Ananke" geläufig.:.tet &pCf.:. ou3dr.:l<. Fr. ~uy6\1. vgl. 502. 6 ßct. &vayx"lC. lXuAcdc. Vgl. 't"~'J &'JaYKI)V n&'J't'1X 't'&).' 8a't"' &a&ev1j..YX"f).V nAzo'J Dazu Gundel (37). wird beiläufig erwähnt auch bei Dieterich (Abraxas S. als es ein seinem Wesen gemäßes Attribut an sich zieht. . was eine Gottheit aus der Kraft ihres Wesens wirkt. Themis S.' &V&. Cl't'e:yX't'€ 3uO''t"~vwv ßpo't'wv.6vYj 11.:. Daß hier . der' Avayx"lC. 246 B: &na..wie eine verdeutlichende Interpretation von &'JaYl<. V gl. die Malta mit der Ananke überhaupt gleichzusetzen (fr. auch andere Schicksals gottheiten mit einem Joch erscheinen. 105 't'o -riic. ota.21 und ihr kann nichts widerstehen. 't"o -riir. 517.: cr't'pz<pew. Schade- Die Fessel des Schicksals: Moschionfr. ao<poir. npoc.\l1'€~ aea[acr~ ßp01'ot ~uyo\l auxf\l~ &f\l1'e~. Die Verbindung ~uyo'J &'JaYKI)r.8 zu vergleichen. die gelegentlich mit den Hypozomata eines Schiffes verglichen wird. 7tE't"pciJ3EL xa.:. 6. Der "orphische" Hymnus aufDikaiosyne (63. (hAC! xcd Aa. Die zunehmende Bedeutung der modernen Ananke gegenüber der älteren Malta wird sichtbar. Maaß (ürpheus S.) erklärt ein Scholion: XIX.&VYJ't'Wv p.18 Jedenfalls ist jetzt die jochauflegende Ananke des Moschion bis ins Letzte verständlich: Ananke.Begleiter' oder als . erwächst zunächst auS der anschaulichen Kraft des griechischen Bilderdenkens. daß die Vorstellung von der Schicksalsfessel nicht nur in Ananke gegeben ist.. Soph. Die Moira "fesselt" den Menschen (!J. eigene Gestalt gewinnt und ihr als . Bemerkenswert ist. Vgl.o'J 80"'t"' ev 't"oic.) lautet: oro'J xa. Nonnos bezieht sich auf die große Weltfessel (Ananke) der Kosmologen. Der Tragiker Moschion geht in seinem Telephos so weit.:Axo3e'C"o~c.\l1'a~ ocrcrOt p. 5. 't'~v &'JaYKI)V (oder 'Av6:yl<. [J. Immerhin ist ihm das . Gd. &\ltXYKI)C. oö3e'J taxoe!.oO"tp6<poc. &v&. daß.:u't'TI 't"o 3lxa. 4. ° n&v't"oAp.:'t'a<plXpx't"or. o'Ca. . liest und sie als orphisch qualifiziert. das Symbol aller Sklaverei und Unterwerfung. .0 ß~L Diese Deutungen sind ebenso weit hergeholt wie unsinnig.r theologischer und kosmologischer Begriff Als Schicksals mächte sind Ananke und Malm sachlich verbunden. 4 zusammengestellten Belege und R.yxYJ (oder' Av&yx:f)) ist die große. 6 ßpüa. Götter wie Menschen beherrschende und gleichsam versklavende Schicksalsmacht. ob nicht die Göttin mit der Waage erst einer sekundären Auffassung des doppeldeutigen Wortes ~uy6c. 292). was ihn veranlaßt hat. 10 Damit tritt das Gesetz der Irreversibilität jeder Bedeutungsevolution in Kraft: ein Wort. sicher nach dem Vorbild dieser Ananke-Moira. f) uno 't'ov ~uYov 't'-!Jr.EVOV ~uyov 't"'1jr. 944ff. 't'~alh: ACl't'pe:(OCC. 8'11 3ecrILij>. 1°9).

78 f. &tpUXTC< dva~ (J7t6crCl. den Fortbestand der Menschheit zu sorgen . sich auf homerischen Sprachgebrauch berufen.23 Bemerkenswert ist vor allem auch 11.E (J.. V g1. 13.cr"t'U<pEAlx't'Oe. Die Auswahl der Zeugnisse versteht an die allgewaltige Schicksalsmacht der griechischen Aufklärung.. Vgl. 2Ö.'i:v €:nL&E~croc -rOLe. Die von Chlysipp wie Luklan betonte QU'llität der Unentrinnbarkeit26.: au'TO. der schwer zu entgehen ist. 27 Mit XEAEUELV verbindet Luklan die Ananke noch an anderer Stelle. usw.EV x~p / &p.488 (J. Minos darf in der Unterwelt die Menschen weder belohnen noch strafen (c.&'). dfLapfLbrf)C. ist davon auszugehen. &vayxa~e.. den -Sprachgebrauch von Ananke bei Platon zu beobachten. St. Od.6. ey. 30. 98 3O:(/Lov' (j) O'uve~. wird auch c. 25) führt. 7t1t. 29.>V und 't'a'i:e.. vom Schicksal der Versklavung und Soph.t9jvo:t.:tjcp&o::~.' Dieses zwingende (weil unentrinnbar bindende) Schlcksalsgarn beschäftigt 2. 25 Mit oAM. 20. -rov v~p. 6'~~ü. 2 diskutiert. XlXt und zwar auf 11. 4). vgl..~ &v &ihX'v&'To~m &e:OLOW. Damit ist der extreme stoische Fatalismus ad absurdum geführt. 30UAdIX<. Eur. 13 Ile't'po: der Dike. und das Schicksal der Menschen (OAe:&pOC. 333 beobachtet: "Of that which we as destined. Vg1. die homerischen Götter aber gegenüber dem A(VOV der Schicksalsgöttin machtlos sind und Zeus samt seiner goldenen GElpa seinerseits wieder von dem AE7t23 Die hier in Frage kommenden Belege sind zusammengestellt und au.zv6v 7tZP.ZVote.. just as Homer said ETIetl'lJcre 3cq. cpzXavz O''t'uyzp-f).p. wie die Seele des scheintoten Pamphyliers Er mit anderen Luldan in seinem ZEUe.. d &1'1l. I 465. ~uyov &V&YXIX<. 336. Finsler. 1. VI p.f}pOU TIdpoc'r' <~ii"<". Darauf wird auch im weiteren Verlauf der Untersuchung noch wiederholt einzugehen sein.zval a. . / EO"t'E &ZAEle.pou und ot:~üo<.he ist bound to lose. Die Götter halten die Enden des Sieges.V'TWV ah(a. Onians S. crot S' U7tO MOlpawv xopoe. f5mzpov aO't'z 't'a ndO'z't'a~ &O'cra ot Aicroc / den Erotes c.YX"'l yap ßapuv xa'C" (Xuxzvwv ~uyov ~f1. durch den Erwerb von Kindern für y~yvo(J. 7~ 101 f. und Pyth. Weltbindung . 6 (Tt'6'rfLC[) ~uysv. V gl. Tpwecrmv OAE. 466. 22 D. 405. xa't'e~A~tp. m:l&apxe:'i:v ßllt. Das Bild vom Schicksals joch auch bei Pindar Nem. wie Onians S.f}EO'..) respondiert: 'rtVl TI6'r/-1Cf> cruve~ üY'lJv.it is bound to happen'. Homer 1243. imWXEVWv Ao:ß6'J't'(X ~uyov &p~YEL· TI6'rt XEV't'pOV 3E 'rot A(xx'rl~i:fLev 'r€AS. 254 f. Dazu Onians S.~VOl . to bc killed'. Das Gesetz der Moiren ist nichts anderes als das Schicksalsgarn. um darzutun 'TO a~ rcav&' 011'0 't'Y)c. das ihm das Los der Armut beschert hat. 127f.€vtp S7tzu"f)crz A(Vtp..f}Et bAtO'.YX"f) zugeordnet.vSpwv. 20. certain.02 80 Ananke als theologischer und kos11lologis eher Begriff Weltbindtmg und Verkettung des Seins: Politeia OIoff. nach dem der Mensch der ihm von Geburt an mitgegebenen Schicksalsbindung nicht entrinnen kann. 011-l0<. etc. ebenfalls vom Sklavenschicksal. Andr. doch soll hier zunächst die Partie 616ff.t 7tZ cp uy (J. schon oben die &<pUX'rIX XEpOOV 3ecrfL& der d7tE oOv (J.bound to do'. oben Anm. &vayx'Y)c.]upiter confutatus' auch der &vIt.XZ yzw6- sich vom Standpunkt des stoischen Fatalismus.e:v.a des Schicksals abhängt (c. Ausgehend vom altepisehen Dm!:p /-10rpIXv (11. 2. 1): 26 OU ..&~ Ecr"t'~ Ta 7tEpt 't'~e.yxlle.) Xe:XEAEUO'f1. w<.XOVTCI. 8I Ö!J. 20. in (J. TIE<pUY\LSVov und &<pUX'rIX.-f}'t''fJP und 11.p ocv o{)-rw yevot't'o ~~w 'roG v6/-100 'rhlV Mo~poov. Schreckenberg . daß Schicksalsgarn und Schicksalsfessel der Sache nach nicht unterschieden werden können. Dort wird berichtet. ). What one must do is what one is .".o'i:pav S' ou "t'w&. die dem Schicksalsgarn zukommt.EVOe.sfiih"lich diskutiert bei Onians S. Das uno 'T~e. TIdpa'T' d.. 23.~V 't'EXZ (J. Et[J. <ptpElV a' ~Aa<pphl<. . 38: &vIt. ocI~ 7tpOxa't'EA1}tp'&"f) oben S. 326ff. 59 und OTISP/LOpov 11. xat "t'wv MOlPWV & Exdva!. an das er unentrinnbar gebunden ist ('rn rrev[q: cruvaEwv). 11. 31 wiederholte Auftreten von \L('t'o<. 532 N. &vlt.YX"f)e.~E'ral. we say . Wenn Schicksal (3d/Lwv). Fr. Chrysipp habe im ersten Buch seiner Schrift über die Heimarmene. rpUO'EWe. Schwer zu entscheiden ist. weil er ebenso unter dem Schicksal stehe wie die Menschen (c. n6AEfLoc. ob von dem oö3sv DTISp 't'0 A(VOV eine Linie zu dem pytha. 334f." 24 So schon Ameis-Hentze z. Der englische Sprachgebrauch dem homerischen sehr nahe.<eisc:hen ~uyov ~1j 0TIEpßo:tve~v (e 6. 7. 925. 3.app. 1: Ein ewig hungriger Parasit beklagt sein ~tpS~xacrlv. necessary.OL. veto Fr. 7). ~ 7tZP AIt.p 6rcEp&e I vbtlJ<:. ~ MorpCl.· &~ SE [LE"t'aO''t'pwrpwcrlV &vc<yxa(lle. a. 34) versichert Zeus: oö3sv ya. m:(po:'t'o: korrespondiert EmxAw.) ist eine Schlinge (ndplX'Ta). 8. vg1. xO::'Te~).. 579). EtXa&Ev a.ist zweifellos eine Reminiszenz rp'fJ(J. und AtVOV im Bedeutungshof der Ananke. v6fl-tp xa't'acrXE&zV't'IJ.AA' €(J.. und lmxAw'&EcrÜO:l O'AE'&pOV (Od...zv ov ~p. 90 Anm. die nicht überschritten werden dürfen. wird im gleichen . Hel. b't'Z (J.:.' 27 Die Thematik der &v&yx1) &<pux'ro<. 68 Anm. der Sieg ist in ihrer Verfügungs gewalt wie an einem "Leitseil'\24 womit Schicksal und Ausgang des Kampfes sinnfällig in ihre Hand gegeben ist. &AAa 'rWt &vayX"() &rpux't'(.~üv (Od.. 335 und oben S. Dem 't'&vo:yxo:ra 'roG ß(ou (Eur. Dml:p O:!O'(xv 11. Diese das Joch auflegende Ananke _ hier von der objektiven Notwendigkeit. sind diese Götter nichts weiter als die 'T~C. XEAEUOp.üy'lJv 30üAe~ov ~/-1O:P dcrTIEO'OUcr' &Vo:~(Ül<...(vov atO'"f)e. &v aOTal &7tlV~crWcrl YElVOfl-EVtp hacrT~. 261 C = Stole. der Politeia in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt werden. 18) 5Tt ouoev E:x6v're:~ o~ ocv&pW7tOt nowüp. V g1. oMsv DTISp 'ro A(VOV. 25 So heißt es im Hymnus des Proklos auf Helios V. Eppa- ~nanke und Alkiphron Epist.md Verkettung des Seins a) Platon: Der Ananke-Mythos der Politeia Es ergab sich schon verschiedentlich Gelegenheit.. ferner auf 11. 93ff. 517. 3. Ein Kyniker weist Zeus seine Machtlosigkeit nach. '5 fr. und sonst.&a~ entspricht sprachlich dem &vIt.&O:~ 6'.600UAO~ "t'&V &v&p6mwv (c.. Arnim II 266) berichtet. Onians (311)und Abb. EAEyx6p.f}"f)PO<.€VIle. Diogenian bei Eusebius (praep.

296ff. 6* i I . daß Ananke.o<. Gundei nimmt (Ananke S. (753 e) zu nennen. Themis S. diskutiert. r~<. Beim Weitergehen sehen sie die Himmelsfessel und die Spindel der Ananke. EIIEKEINA und J. Thomas. der Ausdruck xa1'a~Euyvup. Der Nomos aber ist gerade der Träger des cruv3e!:v 'rODe:.e:cGv e:tm cr6v3e:cr(1. EmTIJ3Eüf. Aber auch in der Follteia selbst fehlt ein solcher Sprachgebrauch nicht. xat Al17t'lj4: xmveuv[1X (der Gegensatz ist 3~aME~v).e'ra -&EWV.Ananke als theologischer und kormologischer Begriff Weltbindung und Verkettung des Seins. 443 e von der Harmonie der drei Seelenkräfte: (Juv31jaaV'ta xd naVT&na(J~1J ~va YEv6j-tEIJOV ~x 1tOAAWV. wozu sich leg.o[ und dem a6v3e:af..01. einsichtig wird.OU1. 28 Da die bisherigen Versuche.Lacr~) 'IT6A~<. im Rahmen einer erkenntnistheoretischen Erörterung. 'ITOAe:~t. 'r~c. Myop..Laaw &ya&o~t.l tJ. &p(cr1''lj '1CIXcrWV 'rwv ~~. OÜV3Ecrj-tO':.0<. Maaß. wie crov3ecrp.. Seelen zusammen auf der Wanderung im Jenseits zu einer Stelle kommt. ~&e:m. wie sofort auffallen muß. Das Interesse ist zu konzentrieren auf den Bereich der Staatlichkeit. K1. V gl. Wenn der Sinn dieses Abschnittes. 'ITOAeeu4:. VOP. 30 Somit rückt auch im politischen Bereich Ananke bedeutungsmäßig eng zu cr6v3e:crtJ.oL. Die Untersuchung von Ananke ergab immer wieder. oiheu 'ITfl. genannt. bevor auch nur eine Übersetzung der schwierigsten Partie des Mythos gegeben werden kann.(av wird (462 b) mit Bezug auf die Einheit des Staates gesagt von der ~30v~<. 0 ßo'lj-&wv ga'reu 'r0 'r~<. daß die kosmische Ordnung. Daß Ananke hier auftritt. wird sich als wichtig erweisen. Kerschensteiner.ev EV yp&. die 'IT&'rp~m votJ...€V yap XOtvoV cruv3e:~. Boeckh.a'ra 'r&lv 'rp~~peuv. das Herkommen. Hier ist auch ..0<.wv 'rE'ratJ. Jowell-Campbell und O. 'ITOA~1'e:(a4:. W.. Vgl. II 3' (p. III S. sei hier ein neuer Weg beschritten. (Juv3'~(JaIJTa fJ. 'IToAhac. das straffe gesetzliche Band. 160 b). wenn man berücksichtigt.). 875 a stellt: -ro tJ. die Zentralfigur des ganzen kosmischen 29 (Juv3dv ist also geradezu eine Paraphrase für nOtE!:V j-t(av.0~ bei Sextus Empiricus adv. 30 Hirzel. XIX-rO~­ X(cre:~eV VOf. cruv3icr(1. findet sich die Verbindung &v&yx1J (Juv3e!: (Theaet. Unmittelbar vorher heißt es (519 e) cruvap(1.. v6f.f. 7tOAEeu<. was Platon hier mit den 3e:atJ. 'rou OUPIXVOÜ des Anankemythos. ~~A(at. 397: . Nun zurück zu den 3e:cr(J.iva . Das Verständnis hängt aber davon ab.m.". sowohl 3e:crp.m 'ITo/. Vorweg drängt sich die Vermutung auf. 48ff. mathem. Die Verknüpfung des Mythischen mit exakter Astronomie zieht einen fremdartigen Reiz über die ganze Jenseitsschilderung. Die Spindel aber dreht sich im Schoß der Ananke. 00<. Das Wort meint in diesem Zusammenhang nur die gewaltsame. und des cr6v3ecrf. Leg.) zur Sache Stellung. Eine Außenseiterposition nimmt R.dva~ yap 'rOÜ'rO 'r0 ~{. 793 b wird dargelegt. Nun finden sich aber.OV 'rOÜ oupavoü. dessen Verständnis sehr umstritten ist. Im Protagoras (322 c) sind Aidos und Dike die 'ITOAeeuv x6crtJ. wäre bereits viel gewonnen. 793 c 'r~v 'IT6A~V cruv3e:!:v und 793 d 'ITam rap 't'o~c.oder Weltfesselung in einer Wesensbeziehung stehen. . daß mit den Wörtern 3e:~v (3e:crP. und platonisierend ist die DeEnition ot yap vOtJ.L01. 'rat.YEtV...o( und zum cr6v3e:crtJ. crril1'Pova xat ~Pj-tocrj-t$vYJIJ.0~ 'rE xat 3e:cr- 28 Die Problemlage und die sich ergebenden Aporien sind ausführlich dargelegt: vor allem in den Kommentaren von Adam. 921 c wird gesagt '110(1. durch das die einzelne 1t6A~':. unter dem die Seelen nach der Wahl der Lebenslose hindurchschreiten müssen. deren acht Wirtel die verschiedenen Sphären des Weltalls bezeichnen. Vom Sprachlichen her interessant ist auch die früher beobachtete Entsprechung fJ.« 31 In einem ganz anderen Zusammenhang. Es ist also. nichts anderes ist als die Folie und das Musterbild der im "Staat" gegebenen Gesetzesordnung.CJ. 93-100) ein. Eisler (\".01. ist von größter Wichtigkeit.ye~v &v&yx'n .aus sich heraus oder im Vergleich mit der parallelen Kosmologie des Timaios tiefer zu verstehen. seien zwar nicht Gesetze im engeren Sinne des Wortes..)4: crÜV3EcrtJ. vorab der Sprachgebrauch dieser Wörter bei Platon zu untersuchen.. 8} p. auv3e:~v xat 'ITme:~v (1." Vgl. keinen Widerspruch zulassende Bindung durch das Gesetz im Gegensatz zum gütlichen Zureden ('ITe:~-&cG).es geht zunächst um den Abschnitt 616b bis 617c .6'r-re:tv 'rOD<.LO~<.aav auvixov Tijv 'ITEP~~Op&v X'rA.): xed t3e!:v ed)'r6&~ xlX'ra f. X'rA. ('rOü oupavou) meint. Ananke muß mit dieser Himmels. 'rowo-rm4: (sc. orov 'ra {rl'to~cGtJ.) etwas von der Essenz dieses Wortes gegeben ist. Das Moment der Einheit beim crüv3eaj-toc.0<. cruvayeuyoL Im Politikos (302 e) heißt es von der Staatsform der Monarchie ~e:ux-&e:~alX p.04: und cruv3e:i:v. im Inneren zusammengehalten -wird. an exponierter Stelle des kosmischen Bildes (616 b 7ff. 661 Bekker).LEcrOV 'ro ~&l~ EX 'rOÜ oupavoü 'ra &xpa au'roü 'r&lv 3e:crtJ. Platon und der Orient.. Altere Meinungen zur Kosmologie des Er-Mythus werden bei A. 're: O'UV 3~ cre: tEV xa1 'ITOA~'re(at<. 'IT6Ae:~t. Stallbaum ist noch von Wert. 'ro 3i: t3~ov 3~w:m~ 'ra<.ev. O'uv3d'ra~. vorerst noch Pol.Lm<. von der der Politeiamythos handelt. Ganz platonisch ist die Formulierung des siebten Briefes (332 e) etC. jedoch wichtig als 8e:crfloi 'IT&CJI)<. Weiter ist vom Thron der Ananke die Rede.L0<. geht aber nicht auf einzelne Fragen näher ein.. anscheinend wenig Erfolg gehabt haben. diesen Jenseitsmythos .. 7toAha<. das sich durch den ganzen Himmel und die Erde ausspannt. das sich .0t. cruv3ei:v (crov3e:Ol'. Von besonderem Nutzen sind auch für alle mit dem Er-Mythos zusammenhängenden Fragen H. 359 spricht in diesem Zusammenhang von dem "Band.p. . 'ITOAt-re:La<. legt aber dem eindringenden Verstehen der Einzelheiten des Bildes fast unüberwindliche Schwierigkeiten in den Weg. Sehr.29 520 a wird der cr6v3Ecr(1. 'ITet&o!: 'rE: xIX1 &v&yxYJ. 31 Ananke als bindender Nomos ist aber nun nichts Neues: die Ananke Physeos erwies sich bereits als das bindende Gesetz der Natur. von der aus ein Licht sichtbar wird. als Gesetz um den Menschen schlang und seiner Freiheit und Frechheit ein Hemmnis schien.iva~ 'IT6Ae:~t.{!eltenmantel und Himmelszelt S.

32.ev11. Bemerkenswert ist hier auch der von (274-284) ausführlich erläuterte Bezug von x6o[. Unter Berücksichtigung dieser Proportion baut Gott den Weltkörper: auv€oYJae:v xcd auv€a't"~cra't"o 'oupocvov opoc't"ov xoct • t"6V.d. sl'. x.V 7t11. und oupocv6e.p&O€ty[J.ou aw[J. heißt aber auch der Weltkörper im Timaios (z. nichts anderes ist als das persongewordene große Weltgesetz.oe. &a't"e €tc. Ci)." .OU xoap..O€LYP. 14 mit Anm. EV 'T0 7tIXV't"t 7tpOÜ7tapxov a7to<pa(V€L X'TA. Vorerst ist auf Beziehungen sprachlicher Art zwischen beiden Komplexen aufmerksam zu machen. daß sowohl die K. Auch hier wird man pythagoreische Gedanken . c). Die irdischen Gesetze ferner nur gXYOVOL der xoap.(oc /-LE:V ouoe7to't"e. elXl)'t"'~v (32 b).oc e:ye:w~-&YJ OL' &VOCÄOYlOCC.Lx&v v6p. Die mit der verbindenden Fessel gegebene Vorstellung der Einheit und Proportion wird dann weiter ausgeführt. (die Töchter der Ananke) .ll't"YJC. EV 't"i)) x6crfL<P .. ot xoa[J.oe. de.wunR zusammenhaltende Weltfessel Platons: 7t(iaocv auv~xov 't"~v 7te:PL<pOp&V (616 Die Mehrzahl der Erklärer ist sich darüber einig. -roü't"o 7t~q)UX€V &vlXÄoyta xc<:ÄA1a't"oc &7tO'T€Aet:v. so interpretiert er auf seine Weise die den gesamten Um. Musterbild und Verwirldichung werden also gegenübergestellt. Götter und :Menschen zusammenhält. MO(p11. apLaTfJe.l op(~ouaocv (Il 207) zeichnet. (11 98. Dabei ist offenbar für den Zweck des Mythos zwischen der Person der Göttin und ihrer konkreten Erscheinungsform. die geeignet sind. c: Gott bildete den Körper der Welt aus Feuer und Erde.OL 7tanee.€vo:: 'TO 7to::p&.oe. cpo::oi 3' ot ••• xcd oüpor.~ 'T11. auv O€t:v xc. Man vergleiche 11 100: 'Tac. im Timaios auswechselbare Begriffe sind (vgl.LxoL Dazu stellt sich II 99.oAoy~aocv. Der Syndesmos ist das Symbol der Analogia. 31 a 2. 34 Von größter Wichtigkeit ist jetzt. 't"oü OUPIXVOÜ weiter zu erhellen.€a6't"YJ't"e:c.LX-IJ 7tOAL't"€L11. 7tOAeWC. Dieser aVIXAoy(OC entspricht im Gorgias 508 a ~ ta6't"YJe.e. Eine weitere Vorleistung für die Interpretation des Er-Mythos ist die Einsicht in die Art der das Weltall konstituierenden "Fesseln": die Fesselung ist Bild und sichtbarer Ausdruck der zwischen den Teilen des Kosmos bestehenden gleichgewichtserhaltenden Proportion und Harmonie. Kerschensteiner." 1X7t' €X 't"e OYJ •. 10 't"IXÜ't"1X 0' OUV 7trXV'TCI. Das ouvexew findet sich im kosmischen Sinne auch Gorg. 6 Kroll).45). X11.wv.oi}e't"oümv. 34). Davon wird weiter unten noch die Rede sein. nicht 't"& 't"€ [J. kc. . Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Vision.:le Färbung aufweisen. nicht zu Unrecht auf die Struktur der Weltseele im Timaios verwiesen.o't"'t"ouaLv). Proportion und Einheit bestehe. Und so wird denn auch. auvo€a[J. auf die Verfassung einer insbesondere auf oligarchische Verfassungen mit ihrer straffen Gesetzesbindung.oa[J.. unterschieden. die besonders auch zur politischen Terminologie gehören.V 7toAt't"d11. das beide vereinigt. 't"~v xO~\l{Uv~av ouvexe~v xat xat xoo[l~6't"'IJ't"a xat owtptpoouvYjv xat 3~xa~6TYj't"a. Mit auv~o"f)aev . . (bzw. ist der schön geordnete Staats bau. wenn von drei Größen die . daß auch An94 Der Bezug dieser Stelle auf die aVIXAoy(o:: als das Band der Welt im Timaios ist . 11 98.€a6't"1J'Tee. xp&'t"oe.mmt ihr vereinigende Kraft zu (EvoeLo~c. 14).e%' atdi}e.32 ist für den Griechen gar nicht so ungewöhnlich.vov xo::~ ytjv xd . daß auch bei dem a6vo€a[J.IXL 7to::p(aTiJmv U7tO 'Toüoe 't"Oü [J.Weltbindung und Verkettung des Seins: ouv3e:o[. vor allem zur Erläuterung Dazu Hirze1.o~ 't"oü oupocvoü des Politeiamythos gegeben.Lxot vO!J. 2.. ). ß't"L ~&. ~ ye(Uf. den Fesseln oder Bändern. sei auch Feind kosmischen Gesetze (II 176). 't"o. <p1A(OCV 't"€ ~ax€v ex 't"OU'TWV.B. 7t11.•.oc. 32.11.&eo~ xcd &v&PW1t"out:. ~ EV 'T<1) x6afL<p 7tOAL'T€L11.i}ea[J. 't"~e. O!P. Plato und die sogenannten Pythagoreer S. 7tOAL't"LXOe. In diesem Zusammenhang spricht er von der xoa[J.<"on Frank (S.tot:... oöpocv6v ist eine wichtige direkte Parallele zum auvo€ap. auvo€ap. :EwXpo::'t"LX1je. &xALv~mv 5pOLe. &<p' iLv ot VOP.t '1""Ijv ' AvayxYJv. XOCL' OLO:: "" 't"au't"a ~" "" 't"ou't"wv I . oDe. den die platonischen Nomoi bezwecken (736 e). 30 d 1. und so wundert es nicht. denn es muß ein vermittelndes Band (oeafL6c. Kosmische und irdische Politeia. 283 f..tot:. 't"oü oupocvoü des Staates nicht etwa in OUPIXVOC. oeafLwv o~ xocAA~a't"Oe. (eIva~) '1""Ijv EV oupav<1) 7tocaCl. In diesem Staat seien die Götter die Wächter und Aufseher 't"wv xoap. das den Kosmos bindend durchzieht und zusammenhält und seine Einheit und geschlossene Ordnung im Sinne einer Polis garantiert. b 2.. 't"n ' Avocyx1l 7tpodYjxov II 2. sondern das Weltall schlechthin gemeint ist (so schon Stallbaum).1 whov xo::t 't"a auvooup.m und wer jene verletze. 'TO 7taV oL11. 33 Sphärenspindel der Politeia. 5AWe. ProHos von der' Av&yxYJ 7t&V't"1X 7t€ptAIXßoüaa 't"ot:c. 't"OCU'TOV OCU't"w auveAi}ov &'AI)'t"OV Ü7tO 't"ou OCÄAOU 7tA~V U7tQ 't"oü auv o1jaocv't"oc.en. 37) richtig gesehen.::!. Sich die Welt und das Weltall als eine geordnete Polis vorzustellen.ÄLa't"oc ~v 7tmn. Zwei Dinge aber allein ohne ein Drittes zusammenzufügen ist nicht möglich. 507 e.I.oc.t:O€e. ElXu-riJe. und im Sinne einer hier vorzuschlagenden Parallelsetzung von 'T~C.osnnolo· gie des Er-Mythos wie die des Timaios eine nicht geringe pl'thagor"isier. )2 b 7.) da sein. alX<pwe. in diesem Fall Luft und Wasser zwischen Feuer und Erde ('t"a o~ a't"€P€a [J.'T. x6(ifLOe. sondern es bedürfe zweier p. Lehrreich ist dafür der Abschnitt 31 b-32..o" Mit Recht wird hier pythagoreisches Gedankengut vorausgesetzt (Hirzel225 f. xowwvLa.. jetzt J. 7tOAL't"dlXe. den auvoeafLoe.€'t"ptX~) die als gemeinschaftliches Band Himmel und Erde.ui}ou A€y6p. (je. xat 't"o lJ"Aov 8~d: 't"atha x6cr[loV xaAo[. 393. der Himmel im Gegensatz zur Erde oder ohne Einschluß der Erde.1X 'T~e. ~ 'Te' AvayxYJ xat 11. 't"~e. &1. 'Ta 7t&V'TOC x11. 'TOÜ oupavoü interpretiert auch Proklos in seinem Kommentar zur Politeia. Damit ist Ananke als das große Weltgesetz Inbegriff und Ausfluß aller Gesetze schlechthin.ric:hf (Il 246) und sie als auv~xouQ"lxv oE: &xÄwwe. 860 o~ &et (J..: und xo~v6v zeigten sich bereits als Träger des ouv3dv 'r~v 1t'6AW. 'TO dooe. mittlere sich zur letzten verhalte wie die erste zu ihr selbst. 7tOAL't"do::e..oc. so ist damit zu rechnen. Wie dem auvo€ap.. in der Kosmologie des Timaios Begriffe vorzufinden.. O[J. r:Juvocpp. Im dreidimensionalen Raum aber genüge eine fL€a6'TYJe. Kosmos S.. ye:V€cri}cu. Wenn nun xoap.. Themis S.

~. ibid.: die Erde bleibt 8~a "r7Jv o!-to~6't'f)'t1X bzw. die die einzelnen Körperglieder verbindenden und den Körper als.o~ i}e:wv 'Te: XIX!. Hier berührt sich aU\l3äv mit ~euyvuva~. daß Platons Vorstellung von der Homolotes an. weil die Schilderung Platons selbst sehr konkret wird (z. npoc. 39.mo'T"f)~ und lO'oppo7t~a "das Gute und Richtige" ein.t:f)oep. vgl..'fjc. Ananke ist eine bindende Befestigung.36 Die große kosmische Göttin Ananke des Er-Mythos steht. 34ff.O ~ ~v aU'Toi~ 'TeX ~UAG<. in ihrer Lage. Dazu jetzt J. ist nicht so ohne weiteres .86 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Weltbinduflg ulld VerkettUJIg des Seins: 0"0\l8I>O'p. soviel ist jetzt sicher. sich einstellt. 109. 5. Zum anderen ist O'uv8e:cr(J. Nemeslos S.:/j ne:cre'i:v (-L~'t"E &ÄAYJC. die nach der Ensomatosis wieder in den Himmel kommen. Parthey). yYjc.LO~ 'TOU oupO'.. .... 75. O"uv8dv ist bei Euripides (Phoen.Mittelglieder" der Dämonen und Heroen zustande kommen (de myst.. Von der Wortbedeutung her bieten sich zwei Möglichkeiten an. Bei den &qJwv XIX!.wv des Paulus (Kol.0v xa'T:aAmou"".zu sagen. 'TOU (J.~ 't'o~vuv) ~ 3' (Sc. Das ist ein "Gerüst". So ist das O'uv8äv der Beine und Arme gemeint Od."fJOE:V aU't'TI öz[. Parallela S.. in einer Wesens beziehung zum O'UVo€O'[.La~ (J. Das ist der O'üv O€O'(J. wie Plato Rep. OfLOLO't'"fJC.V't"1) xo:. Kcrschensteiner. 507 e. octrr. Welche Struktur dieser Syndesmos hat.vou.'~ Utf"f)AOV y~yv6(J. 2.v tJ-~'t'e &spoc. 1. Man denke hier auch an die bekannte Redewendung ~e:uyv6vG<~ 7to't'a(J. Im Politikos Platons 305 e .~C(c. ..o~ &pe:T~~ (J. d. wodurch av&yx"f). überhaupt ein genuin pythagoreischer Begriff Jäger.:voc. 7C6A~V O'uv3e:'i:v (O'Ll'v~e:O'~o~ T9)~ 1t'OAe.a. 35 Die Beziehung von 8[v'f) zu &wxyx'f). und zwar durch das Licht. eyc1 wo.v~v e:IVIX~ auTIjv taAew TI)v op. wird also ebenso abgelehnt wie die mythologische Deutung... weil im Hinblick auf Ananke als die große Weltfessel der frühen Kosmologie interessiert.'fJ(J. Einmal ist mit auvoe:iv und O'uvoeO'(J. Daß nur so zu verstehen ist. 189. heißt 'TOV S1t'(x'fJpov 'T:WV O'apxwv O'uv8e:0'(J. Im übrigen ist hier anzumerken.€AeÜlV cruv8e:0'}La.e:vov &cr&evE:~ e:!va~ 'TO o~xo86(J.ovfav lO'xuv ~Xe:~v. und sonst. Naive Kosmologie.AOY[rx und lao'rl]<. die zwar grundsätzlich einander freund sind (&AA~AO~~ 'T:& ye: T~~ &p€TYj~ (J. Hierfür ist auszugehen von Thuc. A 26 D. Öp&OUT€ x&pa' AEAu[.36 36 Rudberg. Dann mauerten sie diese mit Ziegelsteinen aus .o~ ein :tvIittleres oder Drittes gegeben. wie denn m)\l8€O"fL0'.va'T({)-re:pov xG<~ (J.a~. Auch hier meint oupa. aber doch auch eine divergierende Tendenz aufweisen. 19) sind die "Gelenke und Sehnen'c des Körpers gemeint. .0<. h. e~ &vaYKf)'. 'Tau-r'f)v ou-re: ~"f)'TouO'w ou't'e: 'r~vo: o'Cov't'a~ ~IX~(J. &AAO: ~youv't'a~ 't'OU'TOU . aepa vermuten.508 a zeigt: durch ein Drittes als verbindendes Medium (~uyci) ~~uY'f)O'av.o~ für das üblichere veupov. 't'o aya&ov xat oeov cruvoe:iv xa!. und bei Euripides (Hipp. e:t ~O"tW ev (J-EcrC)) 't'i]) oupavl:) 7te::p~cpep~c. O'UVSXe:LV ouoev otov'Ta~. nach der die Erde einer Stütze oder bindenden Befestigung bedürfe.:. die hier auffällt. sondern soviel wie x60"j-L0. 10.vou o!:tvroG EIXU't'(J) TI&. 'TO (J. wenn er versteht: "die Tugend als das zusammenhaltende Band". (W. und noch Jamblich läßt den O'uvoea(J. 112 Anm. überflüssig wird.B. Hier steht O'UVO€O'(J. das wie die verbindenden Balken eines Fachwerkhauses das Mauerwerk durchzieht und den festen Verband des Ganzen garantiert. 20 verwechselt objektiven und subjektiven Genitiv.' satzweise vielleicht schon auf Anaximander zurückgeht.o~ ein mehr als zwei Dinge verbindendes und zu einer festen Einheit integrierendes Band. zeigt die parallele Partie 99 bjc: OLO o~ xed 0 oe ohr!)v ne:pvn&e:t.EpWV. Darauf deutet wenigstens Fr. 536ff.l 'r'7)c.e:cro'T'(j'Ta~ xal O'uv8eae~~ zusammen. wird in einem späteren Abschnitt zu behandeln sein. Platon stellt entsprechend im Timaios 43 d (J. Wo in solchen Zusammenhängen oUplXv6. Es geht also weiter um den Begriff Syndesmos.iJ~). 't'moc(yt'"I)C. O'uv8ea(J. Hier tritt für o(J. &v&YX"fJc. Kosmos 30. &AArX txC(. 22.ov vom Bau einer Brücke. das Weltall.oL6't"y)'t'1X 'ToG oupo:. 'T~V r 0"0 p P0 rda v. f.ganzen straff und aufrecht haltenden Sehnen sind erschlafft. wo es von den belagerten Platäern heißt.LOU 3E(J.op~a AEye:'Ta~ 7tOU qJrA~a 306 b(c). werden der Gesichtssinn und das Vermögen des Gesehenwerdens verbunden... was im einzelnen bei Platon daraus geworden ist. 1 und sonst). '99) klagt die liebeskranke. nach der Atlas mit Schultern und Armen den Himmel stützen und umldammern muß. 7tp&'t'ov tJ.31.e:upe:iv XIX!. zum anderen. wo es von Seelen. die beide Ufer eines Flusses verbindet. 2. 32.o(wv xat E:1t't 'TavaV't'~a tpe:pofLSVWV.OCAAOV &1t'IXv'Ta O'uvexov-ra s'. 0 wanep xocp861t'<p 7t'AG<'reLCf ß&. Obwohl nun diese Weltfessel nur als Gleichnis oder Symbol der Proportion und des harmonischen Gleichgewichtes der einzelnen Himmelskörper zu nehmen ist. ~ude:w~ (tpuO'e:~ wird konjiziert) avo(J. Ähnlich wird O'uv8e:0'~0~ auch auf Verband und Gefüge des menschlichen Körpers bezogen im Corpus Hermeticum IV 23.o~ -rou oupavou) "" 'T~V 'TL'. p. tfuJ(wv durch die .h. und lcropporda liegen auf einer Ebene mit &WJ. Als wichtig erwies sich bisher die Entsprechung cruv8e:iv oupavov (O'uvoe:O'(J. 208 ff. stellt sich doch die Frage nach ihrer konkreten Gestalt.sv. eben ein konkretes O'uv~e:iv xcd O'uvexe:~v. yeoofLe't'pLx.. schlaff auf einem Bett liegende Phaidra äpa'T:E [. O'u~eu'. die die Erde in ihrer Lage hält.. zu vereinigen.. einmal.~v o{hw 'lUV xe:iO'{}a~. d. die Gegenmaßnahmen gegen einen Damm ergreifen: sie zimmerten eine (gerüstartige) hölzerne Mauer und stellten sie dem Belagerungsdamm gegenüber auf die Stadtmauer. 4 und 5. die verschiedenen Teile der Tugend.&pov 'rov u1t'e:pe:f~e:~' 'T~V o~ 'roG w~ oIov 're: ßeA-r~cr-ra IXU-ro: 'Te:&ijva~ Mva(J. das zwei Dinge miteinander verbindet. 168. -rTI YTI uno TOU oupavoü !-LEVELV o~ 7tOLe:'i: 't"~v y'7)v. oÖaa. UV S€ O'(J./ A'TAav't'a &v 7to't'e: LcrXUPO'Te:pov xal &&o:. 616 c 3 der Vergleich mit den Trierengurten).1 c geht es um die Aufgabe der Staatskunst.(. anke sich in solchem Zusammenhang einfindet (Phaidon 108 e): 7!Ene~crfLC(.eÜlv). ist das Wort nicht mehr "Himmel".) das Prädikat der den Frieden sichernden Isotes.

auf insgesamt sieben Taue läßt die Abbildung im Politeiakommentar von Adam II 443 schließen.6) richtig gesehen hat. 1. Die Summe dieser Nachrichten39 ergibt.L6votoc wird gesagt xcd cp~A[OC eO"'n xoct X. Zu beachten ist. Sie hatten zur Sicherung des Längsverbandes wohl die gleiche Funktion.~t 3ecrfL6v (309 e) und 3ecrfLoo<. (v~a) e~wcrav 7tap. 37 38 Weltbindung und Verkettung des Sein.V. O'UVO€O'p. Auch der Vergleich der Lichtsäule mit einem Sie sind behandelt bei JosefKopecky.4. verständlich: als sie sich in der Mitte des Lichtes befanden. Was sind diese Hypozomata? Die Mehrzahl der Erklärer versteht sie als Gurte oder Taue. 367ff.oL zu oopav6<. daß die Hypozomata sich vom "Zusammenbinden" (I<opecky S.C}l 't"Lvl 't"~<. 17) denken.tva - dvaL rap 'Toü't"O 't"o rpw<. an die ~wp. zwölf werden genannt bei Liddell-Scott S.und Verkehrsmetropole Alexandria: XE~'TC'(L rap €V auv otap.. und Agape ist es. Von der o[. zu nehmen ist. 120ff. aus der Tiefe des WeItraumes herkommenden Bänder.tlAIX ~O"'t'lv ~x 1tPO\LvYj<. crufLltAOX-~V . post.denn es ist dieses Licht. 1430 b 32.oL und crUVO€crp. In diesen Zusammenhang37 fügt sich die Aussage des Neuen Testamentes (Ko1. ot)'t'w 7toccrav O'uvtxov 't'~v 7tepLrpopav. Demut. 93 b 36 (cruVO€O"/loCP gv). Die volle Erklärung lautet d\la~ rd:p 't'Ol)'t'o 't'o <pw<. Diese Stadt ist eine Art Zentrum der bewohnten Erde..1X 1-'-0<. Ench.ov 't'ou oopavou. Ka1 'Tel O''t'OLx. 3D 40 . 14) ein: zieht also an .a't'a 't'wv 't'PL~PWV. cruvoecrp. tv' eO &papola't"o y6P. v€ßp(oa<. das ohnehin dem ao't'oü näher steht als <pw<.. Aristot.) 1C'ficrav cruvtxov 't"~v 1C€P~<pOP&. er<. Die attischen Trieren S. et malus celeri saucius Africo / antemnaeque gemant... Damit ist auch rap in etvaL rap X't"A. d. bei Thukydides (1. Friedrichsen (S.a't'a bei Aristophanes Equ. Man darf in diesem Zusammenhang an das ~€ü~a~ vaü<. Das Bild des Knotenpunktes liegt auf jeden Fall nahe. 1~.cd cruyyevew. 15. remp. Der Ausgangspunkt der Untersuchung von O'UVO€O'p. Orig. 2. 3B In ihr als Zentrum laufen..) und Anal.crwv 'TWV &pe:-rNV ~Ae:yOV. 208 A: xa/\(. 't"EAEL6't"'1)'t"o<.ov 't'oü o Up av 0 U. um so zu sagen. 41 Mit Sicherheit falsch ist die Deutung des Proklos (in Plat.I'flOL<. alle Fäden zusammen. Nonne vides .AA(I:Y~ x. 6 und Isid. die in Längsrichtung um das Schiff laufen und den Verband und das Gefüge des Rumpfes mit ihrer straffen Zurrung sichern. gestellt hat. wie auch Zu oopav6<. ot)'t'c. Sichere Auskunft aber bietet ein Blick auf den vorgelegten Sprachgebrauch von cruvoecrp. und Euripides Bakch. 3 ff. wie sie heute noch beim Bootsbau den sogenannten Stringern zukommt. Aber das unmittelbar folgende O'uvoeO'p. auf eine Sachgesamtheit oder ein Zentrum bezogene Einheitlichkeit dieses Verbandes bezeichnet werden soll. daß 'TEA€L6't"'Y)<. das den bindenden Zusammenhalt des Himmels bewirkt. 41 Damit scheint der cruvoe:crp. der das Nebeneinander von oecrp. das ist das Band der Vollendung (&ya1t'Y)v.v. 1.o<. 19..&'t"wv crUVO€O'p.o<.00 Kroll) xcd rap 't'~ 61to~w/lolX't'oc . €V 1toLd 't'a 1tOAA&. einsichtig macht: cruvoe:crp. 61t6~ro[. 3. Vitruvius 10.. Kopecky S. zu betonen.I-dv~ 3ecrfLiii (309 cl. wahrscheinlich.r: {m6~ro[J.oder außenbords erfolgen konnte.t1X aus Callixinus. daß diese Hypozomata bündelweise angebracht wurden40 und daß sie zur Kielverstärkung dienten. ac sine fumbus / vix durare carinae possint imperiosius aequor? Vgl. Damit rückt der Vergleich der Lichtsäule mit den Hypozomata der Trieren in den Mittelpunkt des Interesses.)c.' eMAU't"O stützt noch diese Deutung. 696f.o<.ot voraus. herzliches Erbarmen. (O'ovoe:O"fLo<. x. 3..7tAEXe:W (309 b).7tpw1'ov €Ucr't"pe<pE! eVOOi}EV 57tA<{} / 't'€~V&P. das innen.ocra.). denn nicht "Gürtelplanken" (vgl. Dazu ist zu stellen Apollonius Rhod. Kopecky S.. so entspricht dem die Äußerung bei Simpllldos in Epiet. auv'IJP[J. 38.a1'a 't'wv 't'p~~pwv.V't'C( 7te:p~dA"I)<pe:v. 11 wird die Eintracht unter den Menschen auf ein göttliches und kosmisches Prinzip zurückgeführt.-re:p&€V. 1tpWPIXV a~~XO\l'tIX.o<. 32. €X 't'oü oopavou 't'a &xpa ao't'oü 't'wv OEO'P. U7tO~WWU€~V bei Polybios (27. vgl.o<. Die "Vollendung" ist die Summe aller Tugenden.. Es ist nötig. sondern dicke Taue oder Stricke. Sanftmütigkeit und Geduld . So nennen LiddellScott S.p. 1'~<. r~<.e!:oc ÖZ 't't &AAO ~ ofL6vOLOC cruvöet:. 6. Or. in ihr als Knotenpunkt laufen gleichsam die Fäden des Weltverkehrs zusammen. war der Abschnitt 616 c: die Seelen auf ihrer Wanderung sehen xa't"a p.o<.4. Rhet. objektiv zu auvo€ap. u.. zu alledem aber zieht an die Liebe.:AAWV &pETWV 't'~v qn'A[cx:v h((-LülV xcd cr 0\1 öe a(J-o'V WJ'r~v 7tl'J. auf sie als Inbegriff aller Tugend sind die einzelnen Tugenden bezogen. an das val)<. 19) sind gemeint. den Zusammenhalt des ganzen Schiffskörpers garantierten. ßA'1)<. das man Zu <pw<. II 2. Freundlichkeit. die als Kielverstärkung dienten.€VO\l !x&. O"oVOEO"flo<. 'TOl) oopavou erklärt: in der Lichtsäule als Zentrum vereinigen sich bündelartig die verschiedenen. 279. 27. ö €cr'nv cr))VO€crp.88 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Im gleichen Zusammenhang auch cruv8"e!:v xal O'Uf1. Bei Dia Chrysostomos Or. Ganz in diesem Sinne versteht sich Dio Chrys.tj:~(J. u8ff. 3) sowie U7tO~WWUELV 't'o 7tAO!OV (Acta Apost. h.: ot TIu&ay6pe:wL 7te:p~O'criDc. 3 ~€u~aV't'€~ -re 't'd:C.V. 1" &V€cr1'dAav&' ßcraLow ocp. die als Band alle diese Einzeltugenden gleichsam an der Leine hat und zu einer Einheit integriert. setzt oecrp. 36 dieAussage von der Handels. Das Moment der Einheit ist beim Syndesmos immer wichtig. wo Einzelglieder durch Bänder sich zu einem Verband vereinigen und die geschlossene. liSf.o<. 29.ed 't'aü't'IX 7ta. 1CaÄaLa~ &cr't'E 1CAW·ttL0UC.: 'r&v cJ.eup. otov -rd: u1to~wp. sahen sie.a. Vier bei Vitruv 10. 2. oIov 'Ta Ö1to~wp. 1. Wenn hier die verschiedenen Tugenden einander freund sind (cp(A~a). whd vor allem gesprochen.o<. Elva~). Umstritten ist der Bezug von ao't'ou. 'TOÜ oopavoü macht auch die Zuordnung der oecrp. cruv3eiv (310 e).. / ooupa-ra xat POi}tOLO ßLYJVeXOL tivn6wcrav und Horaz Od. von einem crUVO€O'wie A.WV 't'E't'ap.tO'ov 'TO rpw<. wie sich vom Himmel herkommend seine (des Himmels) Bänder ausspannten .) von Schiffen verstehen. 14.

LEA'I] des Körpers zusammenhalten. artige Seitenteil..oc.« auvs~d't'o niiarX 't'OÜ crw(J.Lo~ . menhang bisher auch die einzige Stelle geblieben. also durchaus (liegenden) Pfeiler eines Bogens glich."U. (der Planeten als der Teile des Weltkörpers) vollzieht. h. 't'€ xoct (.7tSP VE@C. und un6Sw(J. Zeller I 1 S.eICl' getrennt. Dieses O'UVOEtV erwies sich aber nur als Metapher des Prinzips der mathematischen Proportion (&vaAoy(rX) und des Gleichgewichtes (tcr6't'"I)c. 322 C.:. Ganz unbeachtet ist in diesem . Auch von daher ergibt sich eine Korrektur der bisher üblichen Auffassung der Hypozomata als Bild der die Welt von außen her umschließenden Fesseln.V hat seine Entsprechung in "t"tl. e:x (. und so wird man denn auch die Weltfesseln des Anankemythos als Bild der Harmonie des Kosmos zu nehmen haben. nicht eine von außen her umgreifende und umfassende Bindung.LLiiC. Die Ip~c.. Die Par~ allele zum Er-Mythos ist klar: das niiO'rXv O'UVEXOV "t"~v nepLcpop&. AUaS6l~ da~v. tcrOPP01C~rX). I '''.rX't'a crUVEXOUcrrX et~ ev B(x'l]. n&V't'rX 1toA(~eüfw.L&A~rJ't'OC 't'fj tpd~~ npoacpsp'lj) fügt nun sinnvoll ein: ein Regenbogen. also im Zentrum der Welt befindliche gebündelte Lichtsäule Platons. und cruvExe~v steht also für das vollere (JuvExe~v dc.L&A~a't'oc (annähernd.. wobei die verschiedenen stränge das Ganze wie ein Bündel erscheinen lassen. o!~ ~ "o(v"'>v.Lv 1to(oucra()/ Hier geht es genau um das."'TI-'. So ist jede Behörde von den u' ung. als zu nehmen. als dieses Zentralfeuer "Band und Maß der Welt" (cruvox~ x«t !L~'t'pov A i6.c. 15 D. ist der bindende . 14°3.. 523 für eine ursprüngliche Formulierung hält. ~v. Von vsupa aber sagt Platon wiederholt.. Dieses Zentralfeuer erinnert an die durch Himmel und Erde sich erstreckende.. und gerade diese Stelle die bisherigen Feststellungen. . 945 c-d). Gerade diese Deutung hat die Schilderung Platons unverständlich werden lassen. hat durchaus das Aussehen einer Säule. das sich von oben her durch den ganzen Himmel und die Erde geradenwegs ausspannte. von dem aus wir ein Licht erblickten. EIIEKEINA S.unmittelbar danach 'Av&yx'lJ~ &"t"pax't'oc. h. kann eine Übersetzung der schwierigsten Partie 616 b 3 ff. so wird jetzt lieh.UP~~ s't'SPrX ocn dann also löst sich das Band der Gerechtigkeit. wenn man bedenkt. Die Platonische Formulierung auvExe~v Et~ ~v. zum Verständnis des auvBEa(.auvBscr(. Erst recht ist der Vergleich ständlich. Übersehen wird auch. ~ . das alle einzelnen oraaUKU. daß sie mit den Knochen zusammen leibliche Gefüge des Menschen konstituieren (Phaidon 80 d. Man hat die Weltschöpfung des Tirnaios mit Recht als eine Art "Kommentierung des Staatsmythos" verstanden. sind Knochen und Fleisch verbindende Bänder (Tim. wenn aber bei der Prüflml" der Beamten anders verfahren wird. 43 Ganz im Sinne der pythagoreischen cruvox~ ist also nii(Jav auvexov 't'~v 7tep~cpop&. das nach der Aussage des Phiiolaos 't"p61t'EW~ 3(x"f)'J. Darum kann es bei'Philon in Flaccum i9oheißen: vsuP<. of)~ e:v't'6vouc. I 403. so sind die Bsap. sondern am Heck sich zu einem Bogen aufwölbte. Es war wie eine Säule. Nachdem jetzt mit der Untersuchung von auvBsa(J. Glieder und Teile des Körpers werden also durch die VEÜPrX zu einer Elnhelt. genannt . 44 Dort ist Gott der cruvB~crrX~ des Weltkörpers (32 b). Mit Au&eta'IJC.u"r. r:."nan(Kter der Dike betont. um die herum sich die gesamte nzpLcpop&. die den Kiel verstärken. was sonst cruv~sO'(. Die Weltachse .v (Tim. vgl.U~ heißt. 523) heißt.LSV . \ ~ . 't'~v n6). Dort geht es um die Euthynoi. ist keineswegs geboten und führt zu unlösbaren Aporien. 't'6't's Au&dIT"I)c. vgl. 't''lj~ 't'tl.! . 99 a).. (. denn die vom Text her sich ergebende Parallelstellung Iflwc.42 die damit den Hypozomata zugeordnet ist. Die eirlzeln<'u.Loc't'oc schien ganz und gar widersprüchlich. war ab~r heller und reiner.. C\ \ " . schon von Platon leicht eingeschränkt wird. 't'au't'TI 7taO'a rXpX'tJ o~sO'7tacr'lT"I) X<.rX eine wesentliche Vorleistung zum Verständnis des Anankemythos erbracht ist. glich am ehesten noch dem Regenbogen (d. der wie ein Rückgrat den Schiffs körper zusammenhält. 84 a auvBdv. die als oberste Kontrollbeamte die Bürgen der Einheit des Staates sind: 7tOAAot xrX~po~ 7tOA~­ den von innen heraus.v't'oc 't'tl.Ananke als theologischer lIud kosmologischer Begriff Weltbindung und Verketlimg des Seil1S: Un.LO~ "t"'ljc. Kerschensteiner S. und sie haben keine gemeinsame Richtung mehr und machen so Staat aus einer Einheit zu einer Vielheit (noAAtl. Über den pythagoreisierenden Charakter des Anankemythos wie auch des Timaios ist man sich weitgehend einig.unOS6lf. die von oben senkrecht in die Erde einzudringen scheint. (J. Die Hypozomata sind in Wahrheit ein Bündel von Gurten.ist gleichsam das Zentrum und feste Rückgrat des We1tkörpers. meint."i. e:x 't'OÜ ouprXvou 6i6 c 1) und mit ihren Enden zur Weltachse hin ausgespannt sind. und dienen überhaupt zum n&. an der die Hypozomata Platon noch einmal auftreten (leg. 32 D. 97 c.6~W{L« Regenbogen (616 b cpw~ su&u. Nach einer 't'docc. 44 Thomas. was ZellerI1 S. 98. wie alle Interpreten des Anankemythos verfanren.Uv e:m"t"6vou~ npOITayopEuo(. daß der Vergleich der Lichtsäule mit der Iris durch (.Cfij Einrichtungen zu einer Einheit integriert.€A'I] auvBs{. . xrX&&. . einem seiner Pfeiler).). O'UVsxoUO"IJ~ E~~ I::V OLX"l)~. die von den umlaufenden Planeten ausgehen (vgl.Loc"t"rX xcd veup<. und der Vergleich ist umso schlüssiger. daß der Kiel von Trieren niemals gerade lief.o( (6i6 c 1) Bänder. von einem gedachten Zentrum her erfolgenden Zusammenhalt des Ganzen. versucht werden: "Am vierten Tage erreichten wir einen Ort.Lo~ "t"OÜ ouprXvoü führt. das wie der Schiffskiel mit seinen Hypozomata den Zusammenhalt des ganzen Gefüges gewährleistet. 146. n6As<.. 7t&V't'rX noA~'t'eu(J. ~ Sc{lOU 't'w6c. orov xto-wx. 74 b).Uv .rX"t"o~.v zu verstehen: wie die VEÜPO:: die verschiedenen (. der oft nur allein sichtbare pn. wo Aidos 43 Damit liegt der Vergleich mit dem Zentralfeuer der Pythagoreer sehr nahe. d. also wie ein Kielbalken dem Weltganzen eingezogen wurde (A 17.

Stallbaum "id ad calorem spectare.x&. S. . w~ 1CpO 1jfLw\I 'TWS~.&e<:~ (621 b 3) in Widerspruch steht und auch sonst bedenklich ist. die Lichtsäul. Apelt (V 539). Dieses Licht wird entsprechend der Linie Boeckhs. Es hieße die logische Reihenfolge umkehren. die 'An. läßt sich gut erklären.v. 45 V gl. das Licht sei sowohl gekrümmt als gerade.). 'TeTafLeVo\l cpw~ und Theon Sm. P. was nicht übersehen werden darf. p. Ein Halbring erscheint aber in Entfernung . Allein Platon vergleicht es ja nachher den Hypozomen.'oll "ell<O<'. Boeckh S. Doch spricht Platon.... die (wie {)7tO~@!J.h. 'TO\l "'(aAa~[av. 50 Das erscheint sehr willkürlich. Je nach dem Verständnis von &. wie eine Säule. verrrlittels derer (d. die sich der Einzelinterpretation bietet. O. Bc)eckb. wie sich wird. . Aber.47 während Adam 48 und Thomas49 eine vermittelnde Haltung einnehmen. Das wird ohnehin nahegelegt durch den U mstand. sondern liegt auf der Kugelfläche". sondern bilden. z. 3°5: "Daß das Licht 3~a 7taVTO~ TOÜ oopavoü xat ytjt.. so auch dem ganzen Umschwung (der Planeten) den zentralen gibt . nachdem vorher von der Gestalt die Rede war. erscheine auf der Erde . otov x(ova) als Weltachse zu begreifen. O. 129): 't'Ol) 8 8~ a6v3sO'fLov srva~ 'TOl) oupavol). 3°1: "Das Licht geht alsö nicht wie Achse durch das Weltall. Maaß.. &'To7tov. eu-&ü.denn es dieses Licht das. der gerade Teil dagegen sei die Weltachse.".E:vov) getroffen. eu-&ü. 103. selbst wenn die Milchstraße ist. A. was Apelt im Sinne Boeckh's aufwenn er die Seelen an dem Lichtband der Milchstraße hinaufsteigen läßt (V 540 ). proxima verba docent" und Adam words . . Capelle (De luna etc..&a~ 'TO cpw~.&A~cr't'a 't'Yl 'Cp~o~ 7tpocrrpepYt. die gegensätzlichen Deutungen der Lichtsäule als Milchstraße Weltachse vor allem dadurch vereinen zu können.. B. nehmen an. Maaß und Wiegand z. Frank S. 49 Er glaubt (5.oe. St. 161.. Zeller (I 1 S.. Thomas S. Ist es zu xe<:ilopav (z. Auch die Anderung Krohns (Plat.j und die Umstellung von otov x(ove<: hinter chpax't'ov (616 c 4) kann die Milchstraßentheorie nicht retten. 66. und zwar sei der gekrümmte Teil der Milchstraße identisch. 'TeTafLevov heißt. p.<. dem die Deutungen auseinandergehen. Horneffer. (tpN<.7tp6'Tepov at xal xa-&ap@'t'epov kann ebensogut ergänzenden Charakter haben und über das Aussehen Auskunft geben." 93 eupu für tp&~ eu-&. 46 Z. 16 und Pro klos in remp.ws so&6. wollte man Suda und Photios s.nahnle eines gekrümmten Lichtes vertrage sich nicht mit Platons klarer Aussage . schon Cicero de republica 6.e<:'Te<:) die Welt von außen umfasse und umgürte.. daß die Angabe Aap. Jowell-Campbell.L7tp6'T$pov Se xat ein nachträglich aus der Vorstellung des Regenbogens entZusatz. 't'e'Te<:!J. verknüpfenden Bänder) aber erstreckte sich die Spindel der Ananke.verbunden mit den Enden (der die Planeten mit der zentralen Weltaclls.. 'hetutnlegt) und 40 bjc (die Erde um die durch das All gezogene Achse geballt) ver47 V gL S. vergleichbar den Trierengurten (die den Verband des sichern). Demgegenüber ist Aaf.auf 34 b 2ff. S. xat 3~a 'TOÜTO x[ov~ 1CPOO'S(. unmöglich bedeuten sollen. Wie<'and' oder zu ~e"'''fLevov (0. Die Parallele 't'ov a~oc 7tC~V'TO~ 't'e't'a!J. 143 (Hiller). als aus x(ova entwickelt erwiesen wird und das Motiv des Vergleichs Lichtsäule mit der tp~~ erhellt: das Licht gleicht dem .. Maaß. Stallbaum. Onlans (322). was mit tpepecr. als eine gerade Säule".. 49). B.'!l!i"h" setzen: es kann nur gemeint sein.&u.f)'a~. und es kann also mit der Säulengestalt des Lichtes nicht soviel auf sich Doch auch daß es einer Säule verglichen wird.apG)'t'epov..46 teils als gebrauch es fordert. S. wodurch der Vergleich mit der tp~c. das ist ein lumen rectum columnae simile . Adam.wie auch Adam . kein Wort von der Milchstraße.h.e<: so verstanden werden.rs from ÄafL1Cp6TsPO\l 8~ xcd xa~q. 48 Er· vertritt gegen Boeckh und seine Vergewaltigung des 8t& die Meinung. es verbreite sich durch den ganzen Himmel Erde. wie der vorgelegte Sprach- 92 neffer) zu ziehen? Nach der Deutung Boeckhs erfolgt das xe<:%opa. 40ff. über die Erde. ihrer Drehung) sich alle Umläufe (der Planeten) vollziehen. 'TO &~ova M"'(scr. . welche keineswegs gerade sind. ist tpNC. was dem klaren Wortsinn Gewalt antut und o"r"w.das bisher einhellig von der Farbe verstanden. vom Weltall) herkommend (zum trum hin) die Enden seiner (des Weltalls) Bänder ausspannten . Ebenso ]owell-CampbelJ. 50 "Y. wenn die Wörter O'ovoecr!J. II 130 (vgl. wird man sagen. der Mehrzahl der Erklärer abgelehnt wird. als Milchstraße verstanden.7tp6't'epov X't'A. was den bindenden Zusammenhalt des Weltalls bewirkt das. (wo der Weltbildner die Seele durch den Weltkörper streckt und außen .'1'ho . h.B.OC."a.~ecr. wie sich vom Himmel (d.~------ Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff We!tbindung und Verkettung des Seins: Politda 6I6b weiteren Tagesreise erreichten wir dieses Licht und sahen dort inmitten Lichtes.oo. glaubt aber schließlich doch die Milchstraße halten zu müssen und versucht . Schleiermacher (bei Stallbaum) Boeckh (304). So z. mit ö~ xaL deutlich abgesetzt ist gegen die asyndetische Reihe rpw~ eu. Ein weiterer Angelpunkt. not of course to the shape. Die Schauenden sehen von außen die Milchstraße.E:vov (Tim. 299.".B.v von Standpunkt außerhalb und oberhalb des Weltalls aus. ~. 355 Anm. und U7t6~Ul!J. die schon Proklos' Phantasie beflügelt hat: läßt die Wanderung der Seelen ganz oben im Scheitelpunkt des Himmels damit der Milchstraße enden (Il '92). ist &V(i){)'sv gegeben. daß der Bezug von a~& auf YYt~ matischen Charakter habe. dlenn der Zusatz Aa!J. daß er .:pYt auffällig an x(ova assimiliert. d. 40 c) ist absolut beweisend und zwingt dazu. Was den Vergleich der Lichtsäule mit einem Regenbogen angeht.oft nur allein' sichtPfeiler eines Regenbogens. Zu allem überHuß ist 7tpocrq:)!.. 283) 'Pe. so hat man . 542 Anm. St. doch wohl den ihnen zugewandten Halbkreis derselben . V gl. Ganz anders Proklos II 199: 'TO "'(al' unoAaßdv. oTov x(ova. as :'. und deren Annahme ist hier überflüssig. denn dies hieße ein unmi.xv<"r.vw-&ev ist bereits eine Vorentscheidung die Interpretation von a~& (in a~a 7te<:V'TO~ ••. refer." Die erste Schwierigkeit. gedeutet. but to the colour of the light. es gehe durch die Erde.

vin. ob es subjektiver oder objektiver Genitiv ist. Thomas (5. ist 616 c 1 (und c 2) mit Stallbaum im Sinne von universus mundus nehmen. denn 1'Yi~ YIl~ steht nicht bei Platon. 52 Z.0( als die Milchstraße und vermutete -rd:. &xpa atrrou ex.a1'a.ickIUI"g'. Das ist die Ansicht. 56 Doch liegt viel näher die von Stallbaum und Jowell-Campbell aufgegriffene These K.o.wv -rE:1'ap.). Adam: . ex. ob au't'oü zu q)(D~ (so z. urro~6>fLO:ow "oov au"o 6JiJ. b 7 auvrf:(5:i')O'E:V '" 1'ov oupav6v) des Weltkärpers. B.oL sind eine vorwegnehmende Einführung der folgenden Aussage etVCU yo:p 1'OÜ1'O 1'0 cpw~ O'UVOE:O'fLoV -rou oupavou.e~v erfolgt nicht peripher. die mit der Welt(S'n . Proklos II 193 und O.h'teris radiorum instar ad fusum Necessitatis circa centrum stantem porrecta utrinque nexa. die den Schiffsbauch umspannen53 -rE't"IX[J. Vgl. Vgl..€va. daß XIX'TO:. bleibt unklar.. und zum anderen paßt dazu die pythagoreische Vorstellung vom Zentralfeuer als dem "Band und der Welt". 322: .B. Das auv€7.ov [.:v6~ nicht "rmOUlel im Gegensatz zur Erde. Schneider.) delJtli. Die Beantwortung der Frage dürfte doch wohl mit dem folgenden O"uvoeO'[J..la noch TCPOÜ7tE:ß&AHO deuten auf ein peripheres "Umfassen". Viel näher liegt die oben dargelegte Beziehung der 07t0~cil[. vgl.• the universe . vgl. Ganz allgem. St. vgl." Horneffer scheint bei Clxpo: an die heiden Himmelspole zu denken: . to be identified with the Milky Way. E. sondern von rückwärts.." .the chains ofwhich the light consists". Die verschiedenen. wo verschiedentlich oUPO:VOC. denn das Welta1l51 bedarf zum Zusammenhalt seiner Teile der Bänder wie der Körper der Sehnen. II 403 D. auf das alles bezogen ist.dcrov TÖ t:p&t. wobei er die Ü1t'O~6>(LO:"O: als . "ai:. ad centrum terrae idemque mundi pertinentia vincula .. sv aü"ep... Sie sind nicht Stricke.oc.~OVIX anschließen. A 17. in diesem gebraucht wird. Botw.8.0(WO'EV.. Ähnlich äußert sich Stallbaum: ex his ipsis Z. Tim. den Scheitelpunkt der Milchstraße meine. die am breitesten gewirkt hat. 105).~n wird O'uv(5:E:afLo~ unrichtig verstanden als Umgürtung des Weltalls. f. &xpa als "Himmelspole'" die (5:E:0'p. befestigt an den dort endenden Himmelsbändern.' . neben x6crfloC. und der Gott des Timaios heißt ja der O'uv(5:'~aa~ (32 c 4. Nach Boeckhs Theorie hängt die Spindel herab vom nördlichen Himmelspol. s. die Welt (d.OV xo:t crUV€XEI. ACqL7tPO't"EPO'J X'T A.Q( ?)gO"(Lo() of light. die bündelartig unter der Wasserlinie den Kiel entlang liefen und wohl auch innen ausgespannt werden konnten (vgl. "rOU oupo::voü gegeben sein.Weltbindung tmd Verkettung des Seins: Pofiteia 6I6b Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff 94 -rn nicht tptSt an X.). noch }oseph Nebois.. oE: 1'WV &xpwv 1'E:1'afL€VOV 'Av&yx.denn nichts anderes jener Lichtstreif sei das Land des Himmelsgewölbes". das dem Weltganzen wie ein Kiel (1'p67tE:w~ o(X'f)V 7tPOÜ7t€ß&)\E:-ro) eingezogen ist (Philol.ev<x. Das oben vorgeführte Nebeneinander von (5:E:afLOt und 0'6v(5:€a~J.. Schleiermacher nahm -rd:. girt around by a "bond" (~<i. Weder o7t6~w[.ab extremis 'sj.:av. Auch ist ja oupa. So schon Proklos II 61 9! so die Welt von außen umgeben. 52 Dazu hat vor allem geführt die Unsicherheit in Beurteilung der 07t0~hlp. die "wie Reifen die Tonne" die Welt zusammenhält. Jowell-Campbell z. die indes Platon (leg.la1'a auf die die Weltachse darstellende Lichtsäule. 53 Von daher kommt Boetkh (S. 945 c-d.54 sondern Trossen. Gnians S. Da nach den bekannten Maßen die Breite des Kampfdecks von Trieren sich zu ihrer Länge etwa wie eins zu acht verhielt und in Kielnähe dieses Verhältnis sich gewiß auf eins zu dreißig oder vierzig veränderte. Doch ist damit noch keine Entscheidung über den umstrittenen Punkt gefällt. 61: Spindel der Ananke hängt oben an der Milchstraße.pxe~v.UY" v'''Slteht. was nirgends belegt ist. 31 aff. erklären. vielmehr meint o7t6 "unter" den Schiffsbauch gleichsam als Rückgrat einziehen.ch genug erklärt hat. daß die Zahl der Bänder.Das Licht verknüpft nämlich die Seiten des Himmels einander" und geradezu abenteuerlich die von Wiegand: . Wie man sich das vorzustellen hat.55 was dem bildmäßig belegten Bündelprinzip der Hypozomata entspricht. 197) 0'6v(5:eap.. die Planeten auf ihrer Bahn) zu~ sammenhaltenden Bänder sind wie die Sehnen eines Körpers oder die Nomoi eines Staates: der Syndesmos ist der Inbegriff der Einheit des durch die Bänder zusammengehaltenen Ganzen.:1'O: mit verbindenden Querbänke an den Dreiruderern".1'OV schließt an -rd: &xpa au1'ou 1'0v (5:eafLwv an.)~ e:x 'rOU oupavou 'Ta Cixpex: IXU'rOÜ 't"wv 3EO"fL&v 1\tlit der Theorie Boeckhs fällt auch die Annahme. wenn er vom cpw~ sagt (Il 193. z.• ü1t'o3€xe:"o:~ 1'OV xOO'iJ. Wie die pythagoreische auvox~ ist auch 7tClaaV auv€xov -r~v TCE:P~CPOp&v zu nehmen." Unverständlich ist die setzung Horneffers (1949) . 1'WV O€O'p. Dagegen ist doch der überlieferte Text klar verständlich: die (5:E:ap. die mit Milchstraße identisch sei. Maaß.Von einem Ende bis Zum anderen sich die Spindel der Notwendigkeit.h. quorum vinculorum ope vertente fuso totus mundus cum sphaeris convertatur. Die Seelen sehen xlX't"a tL~O'O\l 't"o qJ(. denn einmal lassen sich die Farbstreifen der !p~~ sehr gut als Lichtbänder deuten. Maaß) oder oUPO::\lOU gehört. e.'f)~ &-rpa. SO Adam. Wiegand übersetzt gar die 6rro~6>lLa. 301) auf seine Deutung des Lichts als straße. quo mundi sphaerae vertantur et agitel"ur:' Man darf wohl annehmen.lei) au1'o 1'OU -rE: oupavou xat T~~ y~~ o7tcl. 1'OU oupavou. Pro klos verengt willkürlich den Sinn des Syndesmos auf die Bin~ dung zweier Glieder. sondern im Sinne des inneren Zusammenhalts.:x.O~ in der politischen Ter~ minologie Platons hat sein Spiegelbild in den O€O'[LOL und dem a6voE:afLOI.ulof1"m vertlcibus ad medium lucis columnam (axem) colligatls aptus dicitur esse Necessitatis fusus.gc:schi·c:htliche Darstellung der Bedeutung des Wortes &:pfLov(a S. von her. B. das Zentrum.. ouPO:VOC. der von den Himmelsbändern sagt: ad medium axem. kann von einem Vergleich mit Faßreifen auch nicht ent~ fernt die Rede sein.

und Zwar dort. und man wird über die bisherigen Einsichten kaum hinauskommen. A. Kerschensteiner (S. 1. also eine Art Planetarium vor Augen gehabt hat. so muß das ein Irrtum sein.6x"C"mcr~ Xepwv eThe {}e. Grabged. 'Av&YX'Y)t. Kerschensteiner (154) die Seelen am Thron der Ananke "vorbei" passieren )äßt. ci'rPIXX"C"Ot:. unscharf. hat. 98. 61 Macrobius in Somn. laopp07da erscheint. 150 Anm. wo sich Zodiacus und Milchstraße treffen. Stewart (The Myths ofPlato S. 62 Da fällt zunächst auf.) ging soweit. deutlich ist aber. van der Waerden. Saturn. I Vielleicht gehört hierhin auch Peek..58 ist nicht mit Sicherheit auszumachen. Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff achse verbunden ("C"dv€~v EX ist soviel wie "anbinden") sind. wie die nicht unbegründete Annahme. . Cornford. I 111f. So ist etwa nicht eindeutig zu klären.in the centre of the Universe" thront (Adam). mxpa "C"Ei\:! 1tE1'tpÜlfJ. Merkur. Hoffmann. der mathematische und mythologische Aussagen vereint: das. so muß man sich vor einer' überdeutlichen Konkretisierung des schon homerischen Bildes (&e:wv sv yoüvam n. 166ff. nach 6qb 4 anzunehmen. oder soll man annehmen. so die meisten Erklärer) dreht.). Diese Dinge sind aber längst bekannt. vgl. &vIXAoy[a. 61 Map.&6v't'oc) wird durch Plotin 2. e:l Hve<. 97 Ananke "zwischen den Knien" (Wiegand). yoüvlXa~ drehe. Astronomie der Pythagoreer S. 50) und andere zum Gedanken der "außerhalb des Kosmos herrschenden Göttin Ananke". 103. wenn man sich die besondere Form des Anankemythos vergegenwärtigt. 58 Wie Frank angenommen hat: Plato und die sogenannten Pythagoreer S. Auch hinsichtlich der Bewegungen der Gestirne und der Lage der Erde ergeben sich Gemeinsamkeiten mit dem Timaios. daß sich die Weltspindel sV 'TO~t:. Gd. 129. 62 Hier ist zu vergleichen E.&p6vov. h. die thronende Ananke halte ein Modell des Kosmos auf ihrem Schoß. daß immer wieder vom Binden und von Bändern ge59 Von daher und der Boeckh'schen These her kommen Gundel (S. Das ist mit J. oben S. Plato's Cosmology S. 4 8) oder "im Schoße der Ananke" (Zeller I 1 S. in welchem Verhältnis die Lichtsäule zur Spindelstange steht.L<. vgL Martin.0v86cr8ß~WV. Damit greift Platon zurück auf ältere kosmologische V orstellungen von der Ananke. ist schlechterdings unmöglich.:. der umlaufenden Planeten entspricht. 40 cl. 22.. 3. zu vereinbaren ist mit der Vorstellung.435. was die Welt recht eigentlich zusammenhält. In einer zweiten Stufe wird die bindende Kraft dieses Prinzips zur Gottheit erhoben und die Welt gleichsam in ihre Hand gegeben. wie das auch schon versucht worden ist. Thomas S.yx1j<" levox~ . Scip. Wenn es 617 b 4 heißt.) x60'fl~ der Pythagoreer) und die Welt gleichsam fessele (Parmenides). Mond. Sokrates 1915. Tim. die Bänder und der Syndesmos. d. 20. den Bahnbereich der Gestirnsumschwünge bezeichnen: Fixsternsphäre. 57 Ob Platon bei der Gestaltung des Ananke. ob sich die Spindel 57 Nonnos 2.yx'~~. 982: EV &q. Die. Gr. daß sich die Stange innerhalb der Lichtsäule dreht? Hier interessiert vielleicht noch. Damit zusammen hängt die Frage.Weltbindung und Verkettung des Sein!: Pofiteia OIojf. 91).yx1J~) dcr~v d<" yevEcrw 't'a yeWWfJ. Sp.yx1j~ bei Psellus de orac. l5q.. So scheint auch nicht sicher auszumachen. 74. Im Bild Platons jedenfalls schwingen die Planeten wie Kugeln an Bändern um die Weltachse. Jupiter. Mo~p&. Das entspricht der Planetenordnung des Timaios (38 c ff. Kerschensteiner S. 267j 16. 9) die Weltspindel Platons identisch mit dem Planetenhimmel samt der Fixsternsphäre. daß Ananke.wv E7t"me:~{h~'t'e<.1 &. wie er meint feststellen zu müssen. Mars.60 Beide Stufen sind Aussagen gleichen Inhaltes auf zwei verschiedenen Ebenen. und so mag denn ein vergleichender Rückblick auf die Struktur der Weltseele im Timaios geboten sein. p ocx't'O ~ &1. Platon. 3. die den Kosmos von außen umschließe (vgl. Der-Wortlaut bei Plato 620e 6f. Chald. 69. xoct a~' ixe:Lvou a~e~8Ä. WMo(pox~ chpu't'o~ &VOCYXOXcrT7j pe~ &'t' POXX't'o ~ 'T6va' tepov7t"~fJ. Mit Recht nimmt Adam hinter 7te:p~q>op.:h.xyx'YJC.. 1132 aufmerksam. Im einzelnen bleibt auch bei der Vision der großen Weltspindel m:an..&p6vo~ 'Av&. 1. ist bereits eine erste Stufe der Veranschaulichung und Mythologisierung des mathematischen Prinzips der Proportion und des Gleichgewichtes. Proklos II 227) in diesem Sinne hüten. Hopfner. daß sie die Weltspindel auf dem Schoß hält und also von außen umfaßt ?59 Eine Lösung dieser Schwierigkeit ist sichtbar. aber es liegt keineswegs eine "juxtaposition of two essentially irreconcilable conceptions" vor. Im übrigen ist schon für Plotin (2. t"Yjc. "in ihren Knien" (Gundei S.Umgreifende" erscheint Ananke auch Eur. 25. Wenn J. wie denn "binden" bei ihm durchgehend als mythologisierende Metapher von tao"C"'Y)C. 7 Sehteckenberg I .~.p ~XAÜlcre:V S:A~1. 80. Thomas S.poc q.Lor~.~OC~'T' st~ a6fJ. und eine Lokalisierung dieses &p6vo<. 1-5 läßt den Abstieg der Seelen durch das Himmelstor erfolgen. Sphären bzw.xv (616 c 4) eine Zäsur innerhalb des ganzen Politeia-Mythos an. Offenbarungszauber I 71 macht auf einen Nachklang der Vorstellung vom .Evoc. 9 bestätigt: a~' ocö't'9j~ (sc. Cl.. daß die acht ineinandergeschachtelten Wirtel die verschiedenen Sphären. Umo 't'OV TIj~ 'Av&.6Y71~ (lcre<. Venus.-äg. 7f. 't'9j~' Av&. das &v&rxYjv 7t€ptX8~0'&1X~ 'Tl. lange nachgewirkt hat. das die Himmelskörper auf ihrer Bahn um das Zentrum hält. 344 Anm. Mit den Pythagoreern wird auch Platon gewußt haben. mythos ein konkretes Vorbild. 3) abzulehnen. den Timaios als eine "Kommentierung des Staatsmythos" verstanden (vgl. Beides scheint die Weltachse zu bezeichnen.a aecr(. 60 Als ~. Ogmios 380.. nicht zu Unrecht. daß das Bild des Platonischen' Av. vgL Friedländer. Ale.~VOC 1t6't'{. Die Stange der Spindel hat ihr Gegenstück in der durch das All gezogenen Achse (1(6AO. daß in Wahrheit Gleichgewicht und Proportion das Band ist. Gr. 12. Ganz mythologisch zu sehen ist auch das Durchschreiten der Seele unter dem Thron der Ananke (620 e 6). 542.. 677ff. Platons Lehre von der Weltseele. Sonne.

'tOU oupavou hat seine Parallele in dem harmonischen Verband der den Weltkörper konstituierenden acht Bänder und Ringe des Selbigen und des Anderen. 812 Anm. Mithra. Vgl.1)'11 aUTIJv dval. daß sowohl Themis wie Ananke erst in der Zeit des Synkretismus in den Mithraskult eindrangen. Stenzei.oucr~ xat 't'~v 'AvaYK!)V.~(Jac.64 wenngleich beide Darstellungen sich nicht ganz f 63 Zeller (ibid. ist ADtPacra (36 e 3) und 1tep~e)(&i\utPev (34 b 4) durchaus von einem .n. . 60.Weltbindung und Verkettung des Seins. n&crat at -r7j~ EM[L~8o~ emxA-rycrE:!. Kerschensteiner S. und die Hälften werden Zu einem äußeren (Ring des Selbigen) und inneren Ring (des Anderen) umgebogen.j}ev rcep~xaA6tPacra und 40 c der Erde ti\i\O[L€v1jv . he~vev xat h~ g~w. 99. wie auch ihre Bewegung. Dem Er-Mythos liege letztlich ein "offenbar von den kleinasiatischen Griechen rationalistisch als Wiederbelebung eines Scheintoten um'gedeuteter Mythos von der Unterweltfahrt Aras" zugrunde..1. Eisler (95 f. Vgl.Ol sind dabei mit Planetenringen identisch...j}ele. Aber wie verhält es sich damit: Proklos in remp. dann doch zur Kugel macht und nur die Plane". 36e 2 ~ i)' ex ~ecrou 'TOV gcrxa-rov oupavov 1tav"(J S~a1t). 37 c 5 ff. II 345 berichtet.d. Paranatellonta. Jeder Planet wird vom Demiurgen gebildet und in je einen der sieben Ringe des Anderen hineingesetzt. Die Weltseele wird (35 a ff.~!J. 93ff.) verfällt in eine Inkonsequenz. Myst. an die und in die alle Planeten.' Empedokfes B Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff sprochen wird (z.B. Metaphysik des Altertums S.axe!:cra xDxi\<p 'Te au'Tov It~Ul. I JJ 99 decken und bei der Konstruktion der Weltseele (35 a ff.~30v'toe. wie schon das Gedicht lehrt. 21 f. crN[LIX'fa oe:vEV'fa ~0a Eye:VV~&"I). die zuvor ebenso wie die Planetensphären richtig "als ein Band derselben Art. V 14. daß cruv8e:'i:v gerade auch vom Aufbau der Weltseele gesagt wird (37 a 4): &va A6yov !J.. Eisler vermutet.. 1 " (11 repbtOlJcrav exlXO'Tov acp~x.a~ [l-€crcü . 3e:a[L&v) oLe. Kerschensteiner S. Vgl. diese kehre "fast mit denselben Worten" bei Empedoldes wieder (B 135 j I 366.o( der Gestirnsgötter des Timaios sind in gewissem Sinne vergleichbar den 3e:cr!J. 67 &i\i\a xa1 8-n 'tri E. RE XVIII 2. at&~poe. wobei die sieben inneren Bänder schmaler zu denken sind als das (ungeteilte) Band der Fixsternsphäre.le[l-~i)t . Gundei. den Gürtel aller Wünsche . aus der auch Platon für den Er-Mythos geschöpft habe. Cumont. wird die Entstehung der Sonne. Daß die Griechen schon früh orientalisches Gedankengut aufnahmen. des Mondes und der anderen fünf Planeten beschrieben. 31 c-32 c 4) und der Demiurg geradezu der alJv(. also so etwas wie der Syndesmos der Welt.S. xat 'tou-ro e1tt 1tacrrov.eise sich "bandförmig" denkt. Mit Sicherheit verwertete Thales babylonische Beobachtungen. das gute Gesetz der Mazdäer. Ö'f' EYLvecri)'e: (JIJVe:8E'i:cr&e: X'fA. genannt wird (J2 c 4). Entsprechend Vgl: J.freilich breiten Band gesagt zu denken. dazu A." 65 66 . so daß mit dem des Selbigen zusammen acht Ringe sich ergeben. S. und der crovöe:cr!J.. ergibt also sieben Ringe.s'ev 'TO cr&~a au-rri nepte)(ai\u~ev x-ri\. daß Empedokles diese Vorstellung über eine orphische Quelle. 1ta'n6c. 48 Anm.oc.Diniko 8 und sagt.ov 3~tX 't' €uplJ!J. A~youcra~ cra<pros "E. dem Chi-Bild her... Gundel (Ananke S.8·pa -rE:AZ'T&V. 8) ist vor allem R. Gr. 141-155 ein. daß in den persischen Mithrasmysterien Ananke eine Rolle spiele und identisch mit Themis sei. -r1)v 'Av&:yx1Jv 'TaD'1JV oL1J'€oV ou [LOVOV &x -roov 'EM1Jvtxrov mcr'T6v.) und die damit Hand in Hand gehende Zuschreibung des Er-Mythos an Zoroaster ist mehr als naiv.s. Der innere Ring wird dann sechsfach gespalten. auch \Y/. 67 Doch eine vernünftige Erwägung des Sachverhaltes muß (mit J. der Gürtel . 64 34 b 3 tPuX~V Se d s 'TO ~ecrov whoü (sc. 65 Es hat denn auch nicht an Meinungen gefehlt. nept 'TOV i)~d: rcav-roe. Die Lehren des Hermes Trismegistos S. Das ist nur ein Beispiel für vieles andere. Aber auch die Weltachse des Anankemythos findet sich im Timaios wieder. Der Demiurg in seiner zu den kreisenden Gestirnsgöttern und den anderen Göttern: ExElVNV (sc.-äg.oder Gestirnsgötter gebunden sind.63 Alles in allem ist die Weltseele eine Art "Gerüst des Weltgebäudes" (Zeller I 1 S. weithin leuchtend und strahlend . S~a.. 68 "da sahen sie die Fülle der Lichter und den großen Parvand. rcpro. und auch der pythagoreische Lehrsatz kann babylonischer Herkunft sein. Kroll.) zitiert eine altpersische Überlieferung aus dem Dadistan . Al. den acht Sphären der Politeia entsprechen. Vom Ausgangsbild Platons. Damit zusammenzustellen ist 41 b. vom Orient bezogen habe. Strom. Es muß in diesem Zusammenhang auffallen. Neben W.~ '. 44. 1264_ Eine Gegenposition nimmt J. 149. Die ewpuxo~ 3e:crP. des Weltkörpers) . Eine Mithrasliturgie S.e:'To cpopav . r~v zau't"<r I . Diese Ringe darf man (mit Zeller II 1 . Eisler zu nennen (Weltenmantel S. wobei die &vaAoyllX noch herausgehört wird. 'f~'fIX'fat 8~tX 'f' &reM'tou auyYje.). -~Ve:X~Ne.ol 'fOU oupavou..) der Länge nach gespalten. Offenbarungs\>:auber II 52. 2 (1949) Sp. ist mit der Fixsternsphäre der Politeia identisch. in dem Alkaios seinen Bruder verherrlicht. Damit ist aber die Brücke zur Politeia geschlagen: die 3e:crp. im Sinne des Buchstaben Chi gegeneinandergelegt. Hopfner. der des Selbigen. &AAd: xat &x 'T&V IIEpmx&v -rrov -rou ML. Kerschensteiner) zu dem Ergebnis kommen. 66 Die schon antike Identifikation des Er mit (Zoroast)er (Kolotes bei Clem.): &AAa 'fb [LSV retXV'fNV v6!J. 227. ist heute nicht mehr zu bestreiten. D. cruvcbt.i .. An Kontakten hat es nicht gefehlt. -re: €[L'j'uxote.E:AE:1J'Ta!:al. . Das sternengeschmückte »~vanghin". Dann heißt es (38 e 3) ETI'€~Ö-~ 8E: oov dc.. I ' . Die beseelten Bänder sind nichts anderes als die Planetenbänder. daß im Er-Mythos der Politeia orientalische Ideen greifbar seien..le[l-t xat 'Av&:yx1J". Der achte Ring. oe:cr[LOLC.e:ptcri)·e:'i:mx xcd ouv3e:&e:'i:(Ja.. Dieterich. worauf hier nicht eingegangen werden kann. die. 2) auch als "Bänder" ansprechen. rc6AoV 'Tz-ra[l-evov. 786).) von einer Achse nicht ausdrücklich die Redeist. rcap' are. wenn er die Fixsternsphäre. nur vieles breiter" bezeichnet. P. 710f.

Nach dem ' seines Tempels wird sie poetisch auch als . das nthl't"wv v61h~f1. dafür Adam und Apelt. 84f. 69 Während der Versuch Eislers. Weltbilldung und Verkettung des Seins: Gesetze-rjoch 101 den Namen .. umschließt den Himmel und die E~de . Ananke S. 542. Prmz.6. Early Greek philosophy S. s. dieses Identifikation vornimmt.100 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff findet Eislet "für alle Einzelheiten" der Vision Phltons orientalische Vorbilder. 't"OU oupavoü die babylonischen Begriffe rilds same (Band des Himmels) und dur . sem. 195. 16176 Vgl." So jetzt auch Kerschensteiner. Jastrow I 489 und 542. übersetzungen von Hymnen. eine ausgebreitete Schlinge. Das Alte Testament im Lichte des alten Orients S. ekuru) genannt. Jeremias. a~s de:en Maschen der Fisch nicht entkommt. Rascher IV Sp.'73 was wohl weniger kosmolog1sche Bedeutung hat. Themis 390). Sterne." sowie 111. bestehen im Bereich des alten Orients keineVorstellungen. 29). Die Schau der Seelen im Jenseits ist von der rein griechischen Idee des Syndesmos und der Harmonie bestimmt. 1488. Zunächst ist festzustellen. 345 und 464f.und Befehlsbereiches bezeichnet. Sie finden sich im Bereich der Kosmologie 70 : "Um die Erde zu befestigen. Auch orphische Vorbilder sind nicht denkbar.ot. Gundel. in denen sich das "Band des Himmels und ~er Erde" findet.72 Gelegentlich findet sich auch als Prädikat von Göttern. Hammel. 33f.Berghaus' (sum. 188. 1917. dur . von vornherein indiskutabel ist. Vgl. 32 von der Macht und Furchtbarkeit des Befehls der Götter: "Ein Netz. und viel zu weit geht ihre Behauptung: "die ~:I:. Kosmos S.~~~t~.cu des Seiles. wird durch die Lichtsäule bezeichnet . 102 und sonst. das . Meißner II 157. auf die Platon bei der Gestaltung des Anankemythos direkt oder indirekt hätte zurückgreifen können. wie das ähnlich auch wohl Plato in dem orientalisierenden Schluß. vgl.. Thomas S. Dieses Seil des Himmels ist. vop. 464. 344f. nichts Lebendiges Zu töten" (Hirzel. 64 von der Macht des Mondgottes: S~in Befehl erstreckt sich auf Himmel und Erde." 75 Wie Wilamowitz ausdrücklich feststellt: Glaube der Hellenen II 194. Kerschensteiner S. sein Befehl erstreckt sich über Himmel und Erde. Selbst ein unmittelbarer Bezug der Empedokles-Verse auf Platon scheint damit schwer möglich. 1489 und 542). vgl. Kerschensteiners (14 6). in deren Garn der Wildochs gefangen WIrd. 472f. 99) keine Rede sein kann. (oben S. Anm.) die orientalische Herkunft des Anankemythos zu beweisen. 76 Davon wird noch an anderer Stelle die Rede sein. 17-34). sondern die Geltung ihres Macht. die ~:. kl. 73 Jensen 161. 27. S.2. 48.'~~. ~I 1 ~. Verse bildeten "eine Art Bindeglied" zwischen der Version im Staat und der Weltseele im Timaios. 105) annimmt. Diskutiert wird dieser Begriff bei H. 199. In deren Netz der Mensch gefangen wird. 74 Soweit zu sehen ist..75 vielmehr hat die ~ogenannte Orphik an Platon angeknüpft. Die Religion Babyloniens und ~ssynens.es entspricht der wie sie der Demiurg gebildet hat.Babylonien und Assyrien S. I i I I . das Himmel und Erde umspannt läßt sich auf das Meer nieder" und II i S. innerhalb 72 Meißner II 7. ist vermutlich das ". b) Das Joch des Gesetzes ~nzwischen ergaben sich so viele Berührungspunkte zwischen Ananke und Nomos. A. Mit Sicherheit dagegen sind wesentliche Elemente sowohl der Darstellung im Timaios wie der im Er-Mythos pythagoreisch. Roscher IV Sp. "Danach führt auch sein irdischer Tempel in seiner Hauptstadt NieDtmr 69 Ebenso willkürlich ist die Annahme J. Himmel und Erde umfassend. Neue Jahrbücher für d. den Grenzbereich beider Begriffe kurz einer gesonderten Betrachtung zu unterziehen. daß die heiden Empedokles-Verse nur mit großen Schwierigkeiten an den Parvand denken lassen: das V6/ll/l0V ist weder ein Gürtel noch sternengeschmückt. J eremias. auch Meißner 408 und A. Auch sind diese Verse doch wohl in einem ganz speziellen Sinn gemeint als hyperbolische Aussage "für ein Von den Göttern gegebenes religiös-ethisches Gesetz. Sterne. daß sie "die Enden Himmels und der Erde". der S.. Ethnologie S. und es ist nicht einzusehen. 1446. Burnet. in den späten Logia Chaldaica (s. ekur.. Himmel und Erde befestigt.ki (Band des Himmels und der Erde) zusammen. Thomas S..' kapitel seiner Republik ausführt. 118. Alt. Jensen S. wird sie zusammen mit dem Himmel an Seile und Pflöcke gebunden.. muß einem weiteren Argument größere Beachtung geschenkt werden: Eisler stellt mit dem cruv3€crp. das große Netz.an .71 An gleicher Stelle sagt' Meißner: "Die oberste Erde ist die Domäne des Gottes Ellil. (Astronomische Beobachtungen im Altertum.anld.Berghaus' ". bei Jastrow I 496 einen Hymnus auf Marduk: "Wer kann deinem Blick entfliehen? Dein Wort.Band des Himmels und Erde' (sum. markas same u irsiti) . 70 Das Folgende ist entnommen aus: B. die Milchstraße". Eine Kammer darin mit dem Namen . Altonentahsche Symbolik S. 74 Vgl. wie Thomas (S. die am Meere ausgestreckt ist. bieten Meißner II 151. 15 (vgl. semit. auch P. Auch das "Band des Himmels und der Erde" hat ganz andere Voraussetzungen als sie bei Platon gegeben sind.:~:~~~. Jastrow. 71 Meißner greift hier eine Vermutung Kuglers auf und verweist auf F. Jeremias.co. Jastrow I 514. wie durch dieses Fragment der "Weg zu einer tieferen Deutung" des platonischen Bildes gegeben ist.. Zeller I 1 S. 134 Anm. Das ist zu prüfen..o. das an den Waldessaum gelegt ist. so daß beide Vorstellungen sowohl äußerlich als auch sachlich ganz disparat sind und von einer "Identität" (Eisier S. 99.0\l. 67 Anm. Meißner. daß es sich lohnt." Dieser in den Himmel ragende "große Berg" galt als das wirkliche "Band zwischen Himmel Erde". "die Enden des gestirnten H~mmels" oder "die Enden der Unterwelt" halten.o<. 48 und 81. mit der Erwähnung des 'Avayxl')~ &p6vot. 148. Charakteristisch für die partielle überlagerung beider Bedeutungsbereiche 1st vor allem der terminologische Gebrauch von &vayxl') o:pucr€w~ und o:pucr€w<.

Doxogr.tar.. I 398. 502 N. crTiJxe're 015'11 XlXl j..tBV01. hat seine genaue Entsprechung im Brief des Paulus an die Galater (5. So liegt . ~ucrBw1. ist oben genügend gesagt.. der von dem X. Par1ttenides. Das ~uyov &. 484 a). 50'0'0t j.fl ~ EV ma~pcp &Moe:v'ro. wird berh. 102 weist: ot v6tLm ou lha&crx...YK% statt &v&YX"lJ<. Auf VOW.tOL':.. Dem entspricht andererseits wieder. 15. oben S.. 67 mit Anm.ouow &A"A' erwt"tX. 'r1)':. N. St.t&v 'I'lJO'ou XPtO''rou.to. Billerbeck z. 135..J IO.tevm1. . VOj. der u. 78 Weitere Stellen zu diesem positiven Gebrauch von 80uAeuew (und 80UAdo:) Platon bietet Morrow1 Law of Slavery S.:.1XtV-O':. 13 D.:. VOj. wird er 3ecrno'r'lJ':. oben S. Die früheste Parallelstellung von Ananke und Nomos nimmt Demoktit vor (B 181. 8). ein Mann eine hinreichend starke Natur hat. Apost.L liypoc'f'"' (13.tov 4. wie oben gesagt. Ein Grabgedicht (Peek 369. Kombination beider Begriffe nahe. 45): &. Diese zwingende (weil bindende) Gewalt des Nomos erläutert Kallikles in Platons Gorgias 483e-484a: wenn aber. uf. der gerade das 30uABueLv 'ror<. wird Apostelgesch...:.to~ 'ro %(). remp. das mosaische Gesetz. Ganz anders urteilt Platon. 195 und 199. 'rou xup~ou ~j. sichtbar wird: ou~dc. II 181. das auf dem Prinzip des taov beruht (Gorg.. ~crxuPO'TtpCf 'nvl &vayx.. 63. &V spricht. 29-30 bezieht sich Christus auf dieses Joch der Gesetzesreligion und setzt dagegen sein Jach. 1180 a 21 (. 4f. Gr.tLV. Mt. XlXt AOYOU neL%O~ ~nep VOj. zeigt. ~j..trl (Diels. 21) befinden.. wie eine Last ab.:htet ooxe~ ~' IXU'r{j) nav'rlX &v&yxYJ xlXl &pj.tof bzw.tov(1X 79 Proklos in Plat.:. gerade zur unabdingbaren Voraussetzung des politischen Kosmos macht. nämlich die Erziehung zum NomosGehorsam.): xpdcmwv zn' &pB'r~V tpave~'rIXL np0'rponn XPcGj..platonisch gesehen . 269 Anm. was die Kombination von Ananke mit neptXe~cr%IXL und apj. und &vayx"f) alternieren: nacn v6j. zerreißt seine Fesseln. II 94. meint K ytos.tovfCf yfyvecr%IXL (A 1. 15ff. Danach hat . 45) liest auch hier' AVtX.0V &V&YX()'.. um die Betonung der christlichen Freiheit gegenüber dem angeblich sklavischen jüdischen Gesetzesgehorsam. I p.:. wie sie zum Beispiel Fr.das ~(XIXLOV als Leitprinzip der staatlichen Ordnung die gleiche fesselnde Kraft der Nomos.. die sich unter dem Joch des jüdischen Gesetzes (uno v6j.:. Jud. cruv~ecrj.tevo. Über die aus klassischer Zeit stammende Formel ~uyov &v&YX'lJr. 345. belegt die dieser Denkweise zugrundeliegenden jüdischen Vorstellungen vom "Joch der Tora". Eben dieses Joch des Nomos auch für die Heidenchristen unabdingbar zu machen.. ntXV"C"1X 'rIXU'r1X &nocreLcrclj.). &. Quandt p.ttrl XlXt &.noucnv. 700 a..79 so ist das letztlich aus diesem Boden erwachsen.:. 353. und von Phllolaos.t'1j n&ALV ~uY0 OOUAe:(IX~ zvtxecr'&e.L (Liban.h. 10) macht Hirzel (Themis 428) aufmerksam. 10 ausdrücklich abgelehnt. Adesp. 60°'..to~ denken. Wenn in späterer Zeit Themis und Ananke identifiziert werden. Gesetz und Gerechtigkeit werden also in ihrer Wirksamkeit mit der gleichen Metapher begriffen. Der Streit um die Groß.1600':.78 und der die Fesseln. Dieses ~uyov ~ouAdlX~ tragen diejenigen. gegeben. 2. wie v6fLOC... als ~Bcrj. Empedokles Bei Aetios findet sich der Satz IIu%IXYoplX~ &v&YX'lJV ~tp'lJ neptXe~cr%aL 'ri. in den persischen Mithrasmysterien Themis und Ananke in einem Atemzuge angerufen werden.to.. Auch daß.Allanke als theologischer und kosmologischer Begriff Weltbind!fHg find Verkettung des Seins: Joch der Tora dessen CL'JIXYX1) und v6p. und aus dem einstigen 30UAO':.. nOAew.oder Kleinschreibung von Ananke80 ist ziemlich müßig. Ihn zeigt der sogenannte Barnabasbrief (2. bejaht und fordert (Leg.e:l . "~Ae:u. dem Pythagoreer des fünften Jahrhunderts. ~fxlXwv an die Stelle des 3fx1XLOV. 11. or. "Joch der Gebote" usw. 699 C). Auch eine Partie in Xenophons Memorabilien (5. Zum Geltungsbereich dieses Naturgesetzes. Patr. 'r1)':. 51 Anm.VIXYXlXcr'rLX~V ~xeL MVIXj. &v&yX'lJ 'nx'roj.o.. die der Gewaltmensch zerreißt. 1): 'rn ZABU'&Bp(Cf 015'11. 11 D. Platon Leg. Der hier vielleicht bemerkenswerteste Gebrauch von Ananke ist mit dem Bezug des Wortes auf die Tora.. c) Pytbagoras. 71ge vergleicht und auf den parallelen Gedanken bei Lycurg Leocr. d. Ähnlich entsprechen sich v6j. &VBU ~uyou &VtXyx~r. sei der Zwang des Hungers. Von der Entsprechung &v&y)(1) '11611-°<. 56) ist hier von Interesse: stärker als jeder menschliche '.v li~oeTI"n. [Le:r:~ov [crXoet .) x6crp.. In welchem Verhältnis stehen diese Nachrichten zur Ananke des platonischen Er-Mythos? Sind sie einigermaßen authentisch? Die Frage ist.. Durstes usw" also das Gesetz der Natur. Dieser Gewa.v&YX"fl. ~ XPL<r'rO':. XIX~ 3LIXPP~~IX':.t~ 'rov 0'0'11 ~A. 29 die Rede..vayx. das nur dne sanfte Bürde sei.. Leg. qff.tO. 207... glaube ich. I02 77 Peitho und Ananke sind terminologisch Gegensatzkomplemente.:. &vayx"f)C. v6j. gegeneinander auswechselbar sind. gehört hierher.a. tritt die naturwidrigen menschlichen Gesetze mit Füßen. Dem Verfasser des Barnabasbriefes geht es um eine Abgrenzung des neuen und alten Gesetzes. die in dem "orphischen" Hymnus Dikaiosyne zu Tage tritt (Nr. l'o. tz. so trägt Araspes vor. yap anlXv'rIXr. 6. 4).. so schüttelt er all dieses.77 Dem entspricht die Aussage des Aristoteles E. Vor dem Hintergrund einer solchen Denkweise versteht sich Vorstellung vom Joch der Gerechtigkeit. 698 c. 1.&tpwcre. Tr.&OV 61t0 ~uy6v. war schon oben S.to.to~ und &v&YX"1) bei J osephos Bell. das läßt an den &ypa~o~ v6j. ist &v&yx~ die bindende Kraft eben dieses v61-'0.'lJr.. Dazu Themis S.ltmensch aber setzt 'r0 'r1)':. 80 Ernst Maaß (Orpheus S. gehöre auch der Trieb. cpocrew.. 80) und &VOCYX().&PIXOe:~1.. Es wird also der Standpunkt des voj. vertreten (vgl. 321 b 4). der Liebende an die ge~ liebte Person binde: Se:O'e:}Levou. 753 e).VB~V' Mmp&':. daß platon die Funktion der Nomoi mit ~euyvuvlXt und XIX'rIX~BUYVUVlXt umschreibt (Politikas 302 e.

.~p) der kosmischen Gottheit erscheint.w't. Jeremias bei Rüscher 4. x'at fLYJ't'€pa T1J.• &\locYXTI Onians (316) weist in diesem Zus·ammenhang auf die Schrift de munda 393 b 9 'Ox... pL~01tay~.&wv. Gerade in diesem Bereich des platonischen Philosophierens wie auch im Umkreis des staatlichen Kosmos lassen sich Begriffspaare ermitteln. 48of. 41.T1l &V't'UYL srniXoücn. aeafLo'i:c. 14.gslber·eic'h (A. wie sie im Timaios und an anderer Stelle zutage tritt.ofL€V1J 7toAu~6pßou 7tdpa't'a ya(1Jt.e'i:a-&cu bedeutungsmäßig nahe.'(tellun. &:YX&:AlXt. ist allgemein anerkannt. Early Greek Philüsophy 216. v.~ea­ im Gorgias entspricht in gewisser Weise die V erknüpfung x6afLo~ . die hier nicht Zu beantworten ist. 42. ..:.ziehe. 2. bo€oe'Ta~ X. Schon Zeller (li.evov &'II'rUYL xocr[J. hierhin gehärt: dtJ.. wie Simplikios in Epict. c.. Weltbindung und Verkettung des Seins: &\I't'u~ xocr[J.81 ist eine weitergehende Frage. 81) 't"~v 'AvrY.Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff 1°4 angeht.83 Wenn das nicht richtig ist. Tätigkeit ist zugleich rruv. als aUVO€aflo~ 7taa&\I 't'wv &pft. . wird man vor allem nach ähnlichen oder vergleichbaren Vorstellungen innerhalb desselben Denkbereiches suchen. 200f. de Faleo p.'T&v. U. 1. Seine . Vgl. 3 und Zeller I 1. das Band der Welt die Ananke hieß. Ananke und Harmonia sind hier nichts anderes als die Gegensatzkomplemente . ~roaafLsv'f) crTegJav'f)8ov 8A'f)V x. 1°5) au'll~ p fLo ae xal auveoYJ a€ xal et<. 'Ox. den Vers 2 des Neoptolemos 'Oxe:av6t. als ob auch 11..[j'ova XUXArY..ocrfLou rrdcrfLa (7. 82 Dieser . (30 b) und rruvg~cr(" (32 b/c). Dazu stellt er (332) die welt- XsSfesse~lde Ananke des Parmenides (Fr.eA&:SoVTa 't'eo\l .•. ö't"~ 1t'It~a 1taA[fL1t0p0<.yxa~~ ~xaa't'a ' . arithm. wesentlich pythagoreische Färbung hat. . 82 Jamblich Theolog.p nur als mythisches Bild der mathematischen Gesetzmäßigkeit Zu nehmen. 'OXSIXVO':. 1448).:. Ein die einschließender . Im Protagoras 322 c werden Aidos und Dike genannt 7t6'Aft. 1tEptSpofLoV &V't'UYL xocrtL0u.begrenzende Rand der Welt' wird von Nonnos anscheinend mit Okeanos identifiziert. Begrenzung" immerhin ein mäglicher Ansatzpunkt für den Gedanken gegeben.&6'11a) ist nicht sehr weit entfernt von der fesselnden Umarmung durch die Göttin Ananke (Alk. XUXAO'i: x.p ötJ. Burnet. 1377ff. 54 2 '). Beide Wärter sind dem Wesen von Ananke sehr gemäß.yx'f)v oi U. Weltenmantel II 661.&6vlX. '[lxeavoro 't'. in die der Kosmos nach Ansicht des Pythagoras gebunden ist.YX1J'II Tt'ep~x'E~a&a~ 't'Cf) xocrI1-CP). Natürlich ist das &v'. Jedenfalls steht das 7te~n~xew dem neptx. 521ff. 8v 'rIXUPOXPIX'JO':. Daß die platonische Kosmologie. xa~ 1tAa't'uv &:ev&:ou tLL't'poujJ... 984): xat a' €V &~ux­ 't'o~a~ xep&v dAe &e2<. 11: Sokrates beschäftigte sich nicht da()7tW~ 6 XaAOUfl€'IIO~ U7tO 'T&V ao~~(r't'&'11 x60'fLo~ gXe:~ xat 't'[aLV &v&. Hier schlägt Onians (316) vor. 302 'Oxeavov •.l."yx:f)'II 7tep~xe~cr.evov ()OMp.&'II&yin Xenophons Memorabilien 1.7t''Tt'N xat opa't'6\1.elX\lo. Zunächst ist der erste der heiden Sätze ins Auge zu fassen. 208 A sagt.I. 7t<p(pPU'TOt. Dem entspricht formal der ganz platonisch formulierte Satz des Nemesios von Emesa (Jäger S.U~ x6afLou &evoccp 'reAap.[j'Ep&:rrovTa xaAscrcrw Vielleicht ist das x. So hat aU\lapfL6't''Te:~v •. wo Okeanos 83 Gürtel (~rocr. Sie entsprechen ihrer Bedeutung als der umklammernden Fessel. Der Beweis für diese Deutung kann nach allen bisherigen Beobachtungen nicht schwer fallen. 'TC]) n-iiaa 7teptppu't'OC.·Y(1"1<·"" 'TWV OÖpa\l(Mv.(. 1tonov. 2.abound81 . B 8). crq:>tYYEt 't'~'J otxou[J. wie Zellc:r annahm.• . "the bonds (or binders) of the pasture . Vgl. welcher als. ist sowohl O'uv~e'i:v wie auch cru'llapfL6't''Te:~v (32 b).' •• ergibt sich als wahrscheinlich. 32 b 7 vom Weltschäpfer auv€3YJae:v xal aU\lecr'T~aa'To oöpavov Gt.&v~ X€MV fL~'TpoutJ.Äor X. Nun ist aber die Vorstellung von Okeanos als bindendem Gürtel der Welt keine Erfindung des Nonnos.. der &v't'u~ x.ou 10! ing earth" ZU verstehen. 527') hat hier mit Recht das pythagoreische nup 7tep~exov herangezogen. -&e&v y€vemv. Ananke kann .Bindung und Fügung'. daß der äußerste Feuerkreis. 36) des pythagoreisierenden Nonnos mit diesen Vorstellungen Zu verbinden.hpaxa 't"EtLV0tLSV"I)v 1tEpmrY.ou 'Oxeavov x. entschieden zu bejahen. oOpavoü S~ro't"rY. Da ist Okeanos geradezu die bindende Fessel der Erde. die sich mit dem tatsächlichen » T"".h·" der beiden Komplementbegriffe. Das Bild des Euripides vom Okeanos (&yx&Aa~c. Die bekannten Belege sind zu ergänzen durch Nünnos 2. 176: 'Oxeavot.sv'fJ\I) und nennt OF (Kern) 238.Ringstrom' findet sich übrigens auch im babylonischen Vor.SL fLlTP'(J.crTc<va. Eine Stellensammlung zu &v't"u~ xoafLou bietet Eisler. so wäre doch in ndpaTa als "Grenze.eav6v 'Te.M\I x6aflo~ 'Te: xat ~eafLo(. 5422.hier noch keine blasse Abstraktion sein.6crfLoU. Darauf führt auch 41. die offenbar in der pythagoreischen Tradition recht beliebt war. Andere Beispiele zeigen noch deutlicher das Zusammen"·".. Die den Kosmos umgebende und begrenzende Ananke spiegelt sich in einer Wendung.wie sich zeigen wird .~ y2<. sondern das Wort steht am Anfang seiner philosophischen Entwicklung. Der Paarung x6aflo~ . Die Funktion der flEa6'T1J<. Liddell-Scott zitieren s. Ob dieses mit der Milchstraße zu identifizieren ist. zv auv~yaye. So heißt es Tim. 542 Anm. sich voll. 24 7ff. tA[crcrW'J Xux. das Feuer des Umkreises im Gegensatz zum Zentralfeuer. Es scheint. Ench.EOAOyO~ 't'TI 't'OLl 1taVTO':. von &v&YX1J xal apfLov[a genau decken. "'r''''~ alJ\laywyoL Die ~~'A(a aber galt den Pythagoreern.:. 14f.&a~ 'rC]) x6rrjJ.AAe't'aL &v't'uya xocrfLou. Um seinen Sinn zu begreifen.&uv. Mitten in diese Vorstellung hinein führt die dem Pythagoreer Philolaos zugeschriebene Lehre. daß die Welt von etwas Bindendem und zugleich Begrenzendem umgeben ist (&. Anzumerken wäre hier auch noch Eur. 60 (V. nichts anderes ist als die Milchstraße" CI 1. daß alles Weltgeschehen &'IIayx'() xa~ apfLov(q.

0 0' fLEv"IJV. 86 Der Inhalt der Ananke ist hier im voraus expliziert: es ist eine Denknotwendigkeit. usw.v (und &wJ. Dort ist sie freilich in politischem Sinne gemeint. Es liegt nahe. dadurch ist dann jeweils die Voraussetzung.alJ von einem zwingenden (weil OLooen< dem) Beweis gesagt. sondern das Sein.bindend'. 5). 16: x~xpL't'a~ a' 03v. ." Die fesselnde Dike steht auch bei Platon (leg. 945 die). 443 e heißt es mit Bezug auf die drei yzvYj der Seele: cruv i5~cr~". Rep. 1 lautet ou yap 't'oiho OlXfLTI e!IJIXL fL"iJ e61J't'1X.o. oclJayxaL bedeutet hier wie üUAAOYLO''t'tXat oclJayxaL (Porphyrius vita Plotini c.AAÜJC. I &A"A' eX~L' Objekt der Aussage ist nicht das Werden und Vergehen. 5 Kroll) soll heißen: die Unsterblichkeit der Seele " beweisen". Die Argumente sind . wie wissenschaftliches Denken überhaupt den Charakter einer Kette hat. mathematischer Ordnung vollzieht. p6'rw~ O'uVO€O'fLoc Xpucrol.pC<. wie Ananke und Ha. über otXfLalJ. 60. Med. . da Einsicht und Sein zusammenfallen (Fr.84 Ananke steht im Zentrum der Philosophie des Parmenides.in gewissem Sinne dem Kausalnexus verg~eichbar . "Mit StKIJ ist also hier die Verbindlichkeit gemeint. O~L\I. 7. O'UIJIXPfL6't''t'~LIJ. V gl.:>1 . nicht unser Denken über das Sein. Remp. Loening.O'UV07jO'IXL bei Josephos hingewiesen (Ant.412 o'fJCfar:. 8? 164: "Die Fessel.6craO'&ocL (5:o:crp. <. denn sie sind leicht aufzulösen. 30. Jäger betont (Nemesios 109.nur das Spiegelbild entsprechender pythagoreischer. Besonders charakteristisch für das hier Gemeinte sind etwa noch Eur.. (PI. wie sie dem Recht zukommt. so können diese drei in gleicher Funktion erscheinen" (8. Tim.L<. Ebenso sind Moira und Ananke bindende Gewalten. Das ist das Pendant zur Aussage von 7. die damit . Bei A"isl:oteles: alterniert &lJayxlj (sc. lO'OPP01doc in ihrem doppelten Bezug staatliche und kosmische Ordnung und Gerechtigkeit sind . €lJotXZ't'aL &. 13 ff. 27 &:VIXYXlXto:'. 277-284. (Proldos in Plat. Denn sie fesselt das Sein. zO''t'(IJ) terminologisch mit oux ZlJotxz't'aL &. Alle diese Beispiele machen deutlich. und die merkwürdige Formulierung 't'~1J &-&lXlJacr~alJ xa't'GtodO'. Ananke steht in einer Reihe mit aUlJodlJ.&IX~ ou'&" (}AAUO''&IXL &IJ~XZ 6. 26ff.xe un 0" ' . OZO'fL6~.I06 Weltbindung und Verkettung des Seins: ParlJlenides B 8 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff (Rep.' ium nächsten Schritt im Gang der Beweisführung gegeben. so kommt derselbe Sinn der &v&YXIj zu in 8. daß dem Nichtseienden notwendig kein Sein zukomme.) zeigt.AAÜJ~ (z. 316. V~IX Lehren. 1192f. mit der sie das Sein bindet. Spätere greifen diesen Wortgebrauch auf.. wieder aufgegriffen. daß Dike dann in 'ihrer Bedeutung schwanken würde: sie sei einmal die logische Norm richtiger Denkentscheidung. während Harmonia interpretiert wird durch die begriffe O'UIJLO''t'IXO'%CU. €XZW. 18). Die Welt ist den Pythagoreer ein Kosmos. Da ist olXp. 't'oG ~rIJZXEIJ othe yevtO'. Das sprachliche Zeichen dieser Ordnung und zugleich ihr Bild sind "Bindung und Fügung". II 85. 37). Eine klare pretation dieser Ananke bietet Aristoteles 7tzpl YZIJ~üzÜJ~ xat <p. 85 Ist OlXfLTI in 7. Leisegang (Denkformen S.. 112 Anm. \ \ .. ist zunächst Ausdruck einer Ver-bind-lichkeit.0 (Politikos 309 e).: &\I&yx:1) und &pp. 87 Das aus o~l-'ii. innerhalb dessen alles Geschehen sich gesetzmäßiger. so gilt er für Parmenides nicht. lüO'nep &lJayxlj X't'A.:. das bedeutungs mäßig Beziehungen zu Ananke aufweist. Jetzt ist nicht Dike. das vom Recht abgeleitet ist. ausführlich begründet. Vielleicht ist das noch eine letzte Spiegelung jener Ananke.ov~1)V .&IXL T~C. B. weil bei ihm. Diese Ananke steht in enger gedanklicher Beziehung zu 8. 136ff.condudendi necessitas' (Bonitz s. O'UIJOZO'fLo~. O'~\'flPOVIX xed ~ P[. In diesem Sinnbezirk ist aber auch Ananke zuhauSf"· oclJlXyxa'i:aL &7tOOd~ZLC. also die . Der V C>fstnß zu diesem Zentrum kann über ein Wort erfolgen. In der Schrift 7tzpl ou.6~.wie wir mit einem Wort sagen.oc xtx:l nCt:v"C'an:Clow ~'JCI. &pa.. die als Fessel eine ganze Rotte von Gefangenen zusammenkettet.Einen ZWlIl"'eu5 84 Diese Bezüge sind vor allem bei Rirzel (119 • 225 f. I07 den Grund haben' heißt bei Philon de vlrt. Wenn dies ein ernstlicher Einwand ist. Die tonischen Begriffe &IJIXAOY(IX. 1 von einem Beweis gebraucht. und einmal das faktische Gesetz der Wirklichkeit. Schließlich sei noch auf das Beieinander der Begriffspaare &pp.. in diesem Zusammenhang auch an das stereotype &wxyx'l) oder &V<XYX<XLOIJ der platonischen Dialoge Zu denken.(XIj XIXAacrlXO'IX 7ttanmv.6crcu . mit dem der Gesprächspartner einen Sachverhalt bestätigt und ein Argument als bindend und schlüssig anerkennt. 86 Das hat Fränkel (Wege und Formen 163). x60'fLoC. daß das SeIn nicht dem Werden und Vergehen ausgesetzt ist. au~ Aoym Z't'ZPOL alJayxIXO''t'LXO~ XIXL OUX ZV7t0POL oLlXl\UZLIJ WC. 1./oi) 277 a 12 stehen 't'~XfL~PLIX und &lJayxlXL parallel. Es wäre ja sonst kein Sein mehr. 1X~'t'(lXtC.1. 1026 b 28) und das häufige 't'b &lJayxlXLOIJ beinhaltet die Bedeutung crUAA()Y"crp. l( ~ "\ r < dm\ 0~.samt dem cr6'o8e:cr1-'0.t}opac.~ I ~ '1' d N annos 38. 154. Zur Person der Dike ist das Richtige von Fränkel gesagt. als ihrer Metapher . sondern 86 Zum &1J<xyx<xtov bei Aristoteles vgl. ~UXYj. der auch für die weiteren Ausführungen durchgehend zu vergleichen ist.oc. Frank (34). 389) deutlich erhellt. er. 519 e) ein formales Gegenstück in cruvapp. nach der die Zweifelsfrage richtig zu entscheiden ist. la6't"I)C. Fr. Daß auch o0IJSeo[J. 1).).den Charakter einer Kette erhält. . Die Zurechnungslehre des Aristoteles S.app.rmonla bei Philolaos zu verstehen sind. EIJ oe azO'%a~. yeV6[LE'JoV EX nOAAW'). hat W.yx~) entwickelte Bild der Fesselung wird 8. O'UIJLO''t'aIJIXL. ursprünglich ein pythag"l reischer Begriff ist. 40 e) sind "stringente" Beweise.•• I 3eO'fL(p. 3 1 5 I " . 69 von der Fügung und Verbindung der Steine beim Bau des peIs). v. Gegen diese Deutung ließe sich vom Text her einwenden. auch die Norm des richtigen Denkens von dem Gesetz der Wirklichkeit nicht getrennt werden kann.

wie sich zeigte. Yx 'I} 7tdpoc't'oc. 20. in der solche Aussagen beliebt sind. die in enger Beziehung einerseits zur Kosmologie Platons und andererseits zm Ananke des Pythagoras und der Pythagoreer stehen. berührt. gen Auswechselbarkeit gehende Bedeutungsverwandtschaft heider Begriffe unterstreicht: cdrrocp &x. ist.Weil ein letztes nE1:pa. 1t'\)I1-O:1'ov.." Weltbindung und Verkettung des Seins: Parmenides BIO I09 und befindet es sich innerhalb seiner Grenzen (ndplXcn). zwingend. VOCt E[J. Merc... .'p~. 717 Anm.I I "I QUI\OV O::XLVIJ't'OV 't' Die Ananke erscheint noch einmal 10. ist mit der Person der 3cdtLffiV.RäumlichwAbgeschlossene'.): "Von hier gelangt Parmenides wieder zum nE1:pa:. hält diesen Satz für alt und echt.boundless' wiedergeben. die sich bedeutungsmäßig mit ndpa. Stallbaum und Apelt zu Rep.Fessel'.im Gegensatz zum Gebrauch des Parmenides und der Pythagoreer . h. der aus diesem Satz spricht. 5. gelegentlich bis zur gegenseiti. 3). vermuten.&aL des Pythagotas.wie überhaupt von Parmenides . Die Art und Weise. xocl ()Ae:&pOC. 44). 'rE'rEAEO"I1-SVOV ~O"'rl n&:v-ro-f}Ev. Das Wort ist hier als philosophischer Begriff . Bemerkenswert ist.)"C'wc. BO Eine Frage.Fertige'. Als Apophthegma des Thales berichtet Diogenes Laertios (A 1.. Es erinnert an das av&:yx"IJv nEp~xE1:O". setzt vielmehr die kosmologische und ontologische Bedeutung voraus. wird sonst gern mit a:afL6..nicht unbeeinflußt geblieben ist. bestätigt eindeutig die früher vorgeschlagene Deutung dieser Formel: in Fesseln abführen. &)(fJ&~c.. Fränkel (183ff. 37 Maita doch sind die Akzente verschieden gesetzt. )1. daß die Bezeichnung O"'t"Etjl&VO:~ auf orphischen Einfluß zurückgehe (Eisler. sondern gleichfalls das .A' &7tAaX&rjcrC<. Hier hat Ananke die gleiche bindende Funktion wie 8.1')..[LS • 5ff. 30 und schon öfter die zum Rang einer personalen Gewalt erhobene . B1 Es scheint. ihrer Identifikation mit Ananke und ihrem Sitz inmitten der Weltringe (a'rE:cpavIXL) gegeben.dnt hier tl01:po: in Verbindung mit dem betonten 1'6 ye: gerade dieses hat Malra den. I 7'. 1). als sie Muß ist. nf. 0tLWC. sondern stärker." (164 Anm. etJ-TIe:öov ai5&1 !-LeveL' x. was die enge.. Gundel.Grenze' und Gestalt betrachten.Lcp~c. Fränkel (194). -. I I . Das Sein ist . oe xcd oupocvov &(.). ist wenig wahrscheinlich. Hegen auf einer Linie mit der Platonischen . überlegen.). Daher das Beiwort xp.. 14 Dike und 8. Rep.0 !-L1V &[Lcptc. Das scheint nicht gut möglich.· 1'0:. 1906. Andererseits läßt die besondere Betonung des ndplXe. 360. (oben S.. in der es ruhen kann in Ewigkeit... f. 3.. Moira und Ananke befinden sich Aussagen vom Sein. d. weist seine Entstehung frühestens ins mittlere oder späte fünfte Jahrhundert.). Gesch.42 a1hxp lrt'd ndpw. in der er dies tut. 616 c. 714 Anm. 6 zur Moira in 8..:. raoe.v. Dieses nE1:pa<. 386. Wollte man diese Form als eine räumliche .6\1 -t' 8\1 't'IXU't'(J) 't'E: P. &v öe:cr!1-0rCHV eXE1. die ihrerseits wieder diesen oe:crp.der Masse einer wohlgerundeten Kugel vergleichbar . nicht Soll. verbunden (Il.. 8. Ananke ist hier wie oben 8. da ist.). Richtig Fränkel (195f. zurück':'" das . als ob der Platonische AnankeIDythos von dieser Vorstellung . unbeweglich zu sein. fLLV (l. die das Wort inzwischen seit den Pythagoreern und Parmenides gewonnen hatte. y6vo:O"w). ~xe1v das homerische &Y:. deren Diskussion hier zu weit führen würde.cuv des Parmenides. Laoppon[1X und otLo~6"rl)c.. eine Zeit. . 25ff. Die alles umgreifende und beherrschende Schicksalsmacht Ananke. daß die Argumentation des Parmenides sich gegen das &nE:~pov des Anaximander richtet. 617 b (' Avayx"I)'.) """hölt d8~0'e:LC. 89 Vgl.89 Die Begriffe iaonIXAsc.von der Mitte her überall gleichgewichtig (taOmiA~e.. Gilbert (Die 8d[J.YOUO' E:7tI::Ul)crE:IJ vayxY) 7tdpoc't" gXE:W GtO''t'P())v.) !axup6'rCl'rOV avaYX1)' xpa'rE:'i: yap naV'rffiV. 5) 164 Anm. und gleichmäßig (ofLw. dem Sein die .e:yaAw\I €:v 1t'dpOC(H öe:crtL hlV eO''t'~1J &vapxov &'7t'ClUO''t'OV. 8. 37: "Moira ist ein Muß der Bestimmung und heftet gern an einzelne Personen oder Objekte: dir ist es bestimmt: . und der Fatalismus. Philos.ia6'r1)e. &m:l Y€VEcr~C. 91 Dazu Gundel (Ananke 12f. Zeller (11 S.. PIX 't" e p ~ y r:X p 'A \I &. ezpyet... 8. Gd. 409) und ist auch I!. 12 D.. " ETIEt 't'o ye l\1f ~ " l\'. als Attribut oder die Fesselung als Funktion zugewiesen erhält. 85 f.). daß Liddell-Scott &m::~po.6. Enge Bezüge zwischen Parmenides und dem pythagoreischen Denken sind damit unabweisbar. 6..€VOV xoc'&' eO'. mit .Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff I08 Ananke das handelnde Subjekt.und letztlich pytha- goreischen . &7t&cre: OE rdcr'n. fertige Form verleiht'.bereits ganz abstrakt.bestimmte..LO~P I".<ptC. daß Parmenides hier neben der übernahme des epischen &(J. Im Umkreis der drei fesselnden Gewalten Dike.88 xpa't'e:p6c. 'r~Ae: tL&.. der in seiner Ananke-Mono- graphie außer auf Pythagoras und Parmenides auch auf die anderen sogenannten Vorsokratiker eingeht.). ist die Fesselung mythologisierendes Symbol der Unveränderlichkeit des Seins: . Hier wie auch 8.~"nrt"o\l !J.1V &\l(xyx[j modifiziert. nur Metapher oder Sinnbild. Weltenmantel31.:u-ro 'Te: XeL't'OC1 X0f. 88 Auch da kann nur auf Fränkel verwiesen werden: "Ananke ist hier auch insofern von Dike verschieden.'" 'A' ev&ev kepu 't'€ XIX1 wC. Kein Zweifel. es sich selbst von allen Seiten her gleich (raD. Dahe~ erseh. von der diese Sentenz spricht. wie auch die Fesselung (8EO"I1-6. *-xov't'oc l( "1. E7tEO"IJO'EV / ~"I . 336. . so hätten wir den Gedanken des Parmenides trivialisiert . Adam zu PI. ist das Sein allseitig vollzogen. 't"E'rEAEO'Ilevo\l bezeichnet ganz gewiß nicht das . 458 Attribut der Ananke. ' 90 Vgl. Arch. das nicht stark bedeutet. O.Vollzogene' und .

daß auch Parmenides. 't'au-r1X y~ve:O'&o::~ xlX't'a "b xpe@v Xt'A.\I'ta xa'&' e:t[J.ovl'l) (B 26. 1'OU xocr[J. 112. 92 Andererseits modifiziert er bekanntlich den starren Seinsbegriff des Parmenides in dem Sinne. Besten Aufschluß gibt die .Gebrauchen' und . Für das Vorhandensein der Heimarmene bei Parmenides kann Gundel sich immerhin auf den Satz des Aetios stützen II. 11).e. 314. Er muß freilich zugeben "In seinen Fragmenten wird allerdings nur Ananke genannt". 17. I 323. 1145. und 'Ap(1. xcd . der das gleiche Bild verwendet. die das Wort erst später bekam.l. Me:~e. und ~tpcäpoc.. '0ff. 317. Me:tv 38..) und 7tme:~ Se: xal 'td. die weder durch indirekte noch direkte Zeugnisse gestützt wird. Auch das ist nicht zutreffend und setzt eine Bedeutung von Ananke voraus. 134). "die Zeit . (bd\l'lJ'to~ (B 26. erscheint damit doch ein Wort. So ergibt sich notwendig ein tieferes Verständnis des E'a1'w ' Avd. XP~[. 3). 12.). ygL Jos. der sich auf die Seelenwanderung bezieht.&-tj ZC.LZVOV ÖpXO ~e. 11 D. Auslösend sind dabei Philia und Neikos.' Es steht zu erwarten. 5 D.vopouae: 1'e:Ae:W(. Der Wortlaut dieser vieldiskutierten Stelle ist Ita-r~v •A '11& YX"IJ C.yx"lJC. Ant. 7tAa1'eO C. Verschließen und Öffnen haben ihre bestimmten Bezeichnungen (crrppay(~e:t'll 38.&wiyxY) (Thales). vgl. 1325.. 10 D. sondern es zugleich auch als realen Ball gedeutet hat. 1'~iJ. .11. Auov't'a XlXt auvSouv-rd.Wie es in der Ordnung ist' meinen die Worte. Festerer Boden wird betreten bei Empedoldes. An indirekten Nachrichten sind zu nennen (H. Daneben findet sich x6cr(1.eVO~o xpovow.pxe:~v xat &'IId.. 155. '7. in der eine briefliche Nachricht im Mittelpunkt der Verwicklungen steht (zma'toAaL 111.und ebenso J.YX'ljv (A ~.21 D.l. 307. xa't' &'IId. die Wirkkraft und sichtbare Erscheinungsweise der jetzt personhaften Macht ist folgerichtig in der Form einer Schnürung oder Bindung dargestellt. 27. oe.Schuldigsein'.breitverschnürten Eide' sind ein aus dem Wesenskern der Ananke entfaltetes Bild. 29. 't' (38) erklärt das crtppay[~e:w als cruvSe:~v. 't~va d(. 109. Überholt ist die Interpretation Gundels schon durch die sehr einleuchtende Darlegung Ffänkels (188):.zvo'll 'tYj.zu wenig kritisch gegenüber diesen und ähnlichen Nachrichten. 1'0 Xpe:wv (Anaximander).oe. XUXAO't'e:p~C. Wie Parmenides erkennt er kein Werden und Vergehen an CB 8.) und auch sonst ist dessen Einfluß bis in einzelne Formulierungen We!tbindung und Verkettung des Seins: Empedokles B I I f III hinein sichtbar.Sollen' und . Dieser Vorgang bedarf aber der Steuerung. crtppay(~e:tC. 7td. Von einer "Ananke-Heimarmene" des Parmenides zu sprechen (13).zya Ne:~xoc. . 3'3.eidgebundene' Spruch 92 Vgl. bestätigt das. 3· 324. 3'3.. sich über den Sinn des atppayr~e:~v Idar zu werden. atpplXytSIX 155. 98.La: X'tA. D.Brauchbar sein'.e:1'aßoAYje.Notwendigkeit' wiedergeben. 322). Dabei ist atppayr~e:~v als Gegensatz zum AUe:~V der Sache nach ein Verschnüren und Binden. Wir sind ja nicht im Bereich einer sinnfrei zwingenden Mechanik C&vayx:!).a 7taAa~OV.IXPiJ.ap[J. I 89. '5 D.).&petp. 7td. dem Sein nicht nur die Realität des Denkens gegeben.o~ßatOC. &e:wv tJ. Auch hier bleibt sehr fraglich. XP~(. ein . wird man annehmen dürfen.zvY)v xat S[X'ljV xal 7tpovmav xat xoa[J. I 324.Aulische Iphigenie' des Euripides. auch zur Erklärung von B 30 beiträgt.V'W. 8f. wie denn nun Heraklit selbst formuliert hat (vgl.poc. 7tap' ZA~AIX1'a~ Öp x 0 u X1'A. Die direkten Zeugnisse Heraklits sprechen nirgends von Ananke. die ihnen (Neikos und Philia) abwechselnd von einem breitverschnürten Eidvertrage festgesetzt ist". 116.. 1" &. Das ist sehr beachtenswert. die Bedenken Useners bei Gundel S. SZA'tOe. 16).l auvSOUV1'O'. 325. und die Wörter des Stammes XP1).. das schon oft im engeren Bedeutungshof der Ananke sichtbar wurde.ö. d[J." Zu Anaximenes vermutet Gundel (8).d. Eine sichere Entscheidung ist nicht möglich. Durch den Zusatz xc<:ttY. 1'~'II Se aö1'~'11 tmd. &tSwv.IX.Y)[J.l. daß das richtige Verständnis dieses Satzes.~~'II1'L\la xa1 XPO'llOV wptap. 1 (I 357. 3)· Da Empedokles das Sein als wohlgerundeten crq)(x. ~v .) au-r<xp Z7te:t iJ. "Wollte man xpew'J hier mit .yxY)'II (A 8. XIX'td. Da ist zunächst erforderlich. Kerschensteiner (Platon und der Orient 147) . Der Vers 109f. und in Wirklichkeit wird wohl auch diese Heimarmene eher auf das Konto der stoischen Färbung dieser summarischen Aussage zu setzen sein.L' dcre:~SEC. I 223." Das ist eine reine Vermutung. xat 1'~\I cp&opav dc. I 323. so hätte man der Sache und der Spra_ che Gewalt angetan. SZA1'OV. fof. '9f. .).~tp~cr[J. die nur in mehrfacher Brechung vorliegen. 27f. D.ou [J.36 D.yx'lJv· TIJ'II aö1"~'11 St e:I'IIa~ d[J.bezeichnen ein . ist jedenfalls kaum berechtigt. oOrrt. Die . Im ganzen gesehen verhält sich Gundel .l. (B 28. daß das ewige Sein auf dem Wege über die Mischung und Entmischung der Elemente auch Entstehen und Vergehen der Einzeldinge zuläßt.ap[J. crtp~v &(.IIO Ananke als theologischer .. 35.EN'lj'll.6xp~1'oe. .!. E:O"n 't'o~<:. . daß hier 't'o Xpe:wv "identisch" mit Ananke sei (7). I 145. denn die Entsprechung Mona xO'. daß dieser die Heimarmene in die Philosophie eingeführt habe. [.md kosmologischer Begriff Das berühmte Fragment des Anaximander e~ &\1 (')€ ~ yzvecrL. 1'0 Xpe:W'll wird also diese Regel des Geschehens nicht als finstere Macht auf den Thron des Despoten erhoben. zvt [. (B 1. 307. und stellt als Reihe von parallelen Begriffen auf: .. versteht (B 29.) versteht Gundel in dem Sinne.o7tmo'll (A 32. sondern als berechtigt und einsichtig legitimiert. !croc. 11 ff.zv'ljV &Vd.apiJ.Le:Aee:crmv z. Dieser . Diels-Kranz weisen vergleichend auf B 115. 7tAa'tze:aa ~ xa:1'e:atpp"lJytO'[.zvy) (Anaximenes). I 3'2. Sie zu erldären bedient sich Empedokles eines merkwürdigen Bildes CB 30.).

sondern repräsentiert die unlösbare Bindung einer Gesetzlichkeit. 5pxo~m 1tEPLßa:Aoucra fLE und opxtOLm ~uydc.lUV 't'o~c. Med. und Nonnos 48. Unerschüttert besiegelt ist Moiras schrecklicher Faden.. .l eupwe'.) zum schnürenden Versiegeln wird auch hier sehr deutlich. 6A"I)V 3e aÖT9)~ T& TEHapa O"Tmxe~a. 95 Damit sind aber nun feste sprachliche Bezüge zwischen &vayx1).0~e. Ananke bindet nicht mehr unmittelbar das Sein. h. &xtx:fL1tEa %ecrfLov &V&. crCPP1)YLcrcrOC'rO Mo(p1)C. Josephos Bell. auch die Perioden der Mischung und Entmischung der Elemente bestimmt. Jedenfalls ist der strenge ontologische Standpunkt des Parmenides zugunsten einer mehr pluralistischen Deutung aufgegeben: vier Elemente (Feuer. ~fJ. Ein vergleichbarer Sprachgebrauch liegt bei Nonnos 42. 2. sondert.l als gesichert anzunehmen.e'. flüchtig den Zwang der Fessel des Schicksals Zu tragen'( (Th.&~­ 94 e:w öPXOt~.{. 735). &vayx'fJe. nötigt zu einem kurzen Eingehen auf den gedanklichen Hintergrund des öpxoe.dünne Schnüre. das Weltgeschehen bestimmt. &M'ro~cr~ 1t6Stx:c.~O'..fJ. Muß man bei dieser Sachlage nicht die Ananke . ergibt aber nichts in diesem Zusammenhang. der den Wechsel der Einkörperungen steuert.lo'.lOC~C. Luft.l-&1jXOCtC.lEtV sagt Isokrates Paneg.l &e'. und v6fLOe.6yOLC. Hier sind &'. Gr. (vgl. crqJ1)xwcraTo XOUp'fJe. .l SEcrfJ. ~A~X1)ÖÖV i1tEcrepp1)y(craa't'o crELP'~V.LßofLE'. 5pXOLC. XpWf1. cr'rpocpaALYYoc xu).wie beim Versiegeln üblich ..U'rpot)fLe'. Josephos Vita 211 XClTClIJIXYX.6c. sondern breite Bilo. Themis 427: "Die Verpflichtungen. ••. Die Affinität der MoiraAnanke (es entsprechen sich ja fLL'rOC.. &fLO~ßcäoC.llX XOLAO'... einem alten (d.27 D. Beinahe noch wertvoller für die Erklärung der Empedoklesverse ist 3.l gehört. 19. 161ff. 7tAoc'r6c. ' heißt es 45. &vayx1)C.EVOL.a:~c. XP~fLa eng benachbart. Die Sache lohnt. Ebenso wie die verschiedenen Einkörperungen der Seele wird Empedoldes auch die Perioden der Elementmischung unter das Gesetz der Ananke gestellt haben. I. 9 D. Der Eid. der die Bassariden fesselt und in ein finsteres Verließ sperrt Boccrmx:pU)w'.l als ganz eng zusammengehörende Begriffe erwiesen. vor den Gefahren der Zukunft sich nicht zu sehr zu ängstigen &1t'POLÖ~C. scheint zu betonen.Bindung( sinnfällig gemacht wird. Ling. SecrfL0 S-). nahe Verwandte sind.. 96 Das Wort steht noch einmal B 116 (I 358. 96 Anders als bei Parmenides. O'U!-L1CAOK~ II} xat öEcr[1. wie die Griechen ein Gefängnis zu nennen pflegten.laou f. 5p).l Se cpaAocyyoc 1t'ep(1t'AOXO'.. der als Ringstrom die Welt umschnürt (xoct ToAcnü'..g !md Verkettung des Seins. xal T~V <D~A(av. stellen sich als &:1J&YXIXt dar". 266ff.v'rec. '" %ecrfJ.l&yx1)C. S. dc. o!xo'. 5pXOLC. die Hesych von ÖPXOL gibt. Ebenfalls bei Nonnos wird auch der semantische Gehalt von cr<ppay(~e~v weiter deutlich. daß die bindenden Eide nicht .ou / '. ~ '.YX1)C.l'rt xlX'recrcpp~Ytcrcre fLeA&'%PCP.(vow'. von Pentheus. ist eine poetische Umschreibung für SecrfLw'r~­ p~ov. das Wort Attribut von Okeanos ist. oe dc.YX1)C. s.auf parallele Formulierungen wird später zurückzukommen sein . das. iVSEÖEfL~'. YAoccpup6'.oe.. 95 Dazu richtig Hirzel.93 Der %EcrfLoe. ifLfLE'.yxa:~e.annt Hesych mppocy'i:öoe.. Die Brücke dieser engen Beziehung ist die oecrf1.&..~ [1. und aepplXyr~EL'.\l'ruY~ x6crfJ.0e. XeXA~fJ. 3 f. 93 Weltbindlm. xa:t 1taAaf1. vor. 977. 1t'<Xp' i)'~AOC'rO 5 pxou) wiederfinden? Dann wäre 1'-11arLke die Macht.' 'rA~%L epEpe~v Am67tIX'rp~e. Hel. die Wahrscheinlichkeit dieser Annahme durch weitere Interpretation zu unterbauen. zwei Kräfte (Philia. wcr7tep &v&. v. Neikos) und eine alles steuernde Gewalt (Ananke) machen die Gesamtheit des Seins aus. weitere Belege im Thes. 1t'Atx:'rEOC. welche uns durch Eide auferlegt werden. deren Objekt die Welt ist.l &'rep7tEOC. bS~crOCcr%tx:L Eur. •. 81 beim Lob der Generation der Perserkriege. weshalb öpxoe. erscheint Sie hier mehr als apriorisches Gesetz. A 38 (1290.l 't'o'i:e. T. &'. 143 j vgl. 'rIXLe. 77.E%a Eur. die zum Wesen der Ananke wie des crepptx:Y(~E~'. 5pxotC. 628 "Denn wider Vermuten gegen dich wälzt sich der Wirbel der lebensverschlagenden Fügung. e:~3"1) 3e TO Nsrxoc.layx1) und xoc'racrcpplXy(~eL'. Hirzel. von der Charis: O"t'uyse:~ MO'TA'I)TOIJ 'Av&yx"I)v).~v &Auaxa~e~Ev' Die Erklärung. cre ßW7tAayx'rotO 'ruX1)C. öe cru'. 94 Beide erzwingen gleichsam fesselnd ein bestimmtes Tun oder Lassen. Wasser.II2 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff aber ist es. 9? V gl.:crCPP1)y(~e'ro creLp~.. Erde).l &fJ. 355 ff. Scheffer).l &. 97 V gl.auch B 30. seit jeher gültigen) Götterbeschluß vergleichbar.. Der Eid ist in seiner bindenden Kraft auch dem Gesetz vergleichbar. Wie kommt Empedokles dazu.. bei dem _sie dem Sein und Denken immanent ist. A 32 (I 289.l CPPLX'rOC. auch Ananke zu finden: 1L'Lcr't'O'r~POLC. &v d1CSrlJ ~C. im Umkreis des gpxoc.. fJ. Dulde. 5c.loue. 788. MOLP1)C. &XLV~'rOW fLL'rOC. fJ.l &v&. 20.Qxeocv6'.l 'rt'. Dazu sei noch vergleichend gen. So heißt es opx(OLm fLeyaAOL<1L hÖEoEcr%a~ Herodot 3.TOXPCl'!si:V 8 Schreckenberg .l).-Vorstellung.ler sind. (Xp6vow. wo Kadmos die Mahnung erhält. 48of. Med. (272) XaAxd1) Se 7t6öecrcrw im.ist dem' Av&yx1)c. 15 D. oIxoc. von ..der Sache nach . Bei dieser Sachlage kann es keineswegs überraschen. 74.) ~mxsv E. Ant. daß im Griechischen die Unverbrüchlichkeit eines Eides regelmäßig mit dem Bilde der . die nicht nur die wechselnden Einkörperungen steuert. Vgl. ). Auf die Eidbindung wird bei der magischen Ananke zurückzukommen sein.oc'r~ xetpw'.Eidbändern' zu sprechen? Dazu ist zu sagen. iVÖEW. öpXotC. v.): TO \J-elJ gv T~V eh &:yx"I) V.

10). 11). -~pe:[1. 23.. 7).B'Ja. 3')' A 43 (U 95. ~OLXS\I &1t"0 c IIf weiter. 18). crU(J. 17)' Demo hit A 1 (U 84. Aet. A 39 (Il 94."YJY~ . 19) oder mit &nLTunio: xat <popd: xat 1t). ft.&a~ 8sO'!J.&aL.101 Der 3t:\l0c. 99. &AA~Aa~ xwda. 1t"poaxpouO\I"t"IX &AA~Aote.103 denn der Stufenfolge Ananke .TCAOX~. &~q.'" so sind dies späte Umdeutungen. A 83 (U 105. aU!J. Unklar ist also die Ursache des 8i:\loe. X"1"A. 30). xa"1"&.~v &\layx'l)v xat "et\h6(l-a"1"o\l na\lTet 8O\lacr'&a1. Dort heißt es von der gleichen Sache O'Uf. 11). ÖA"YJ~. 37). Wenig glaubwürdig. XP1)"1"etL 1) <pume. die semantische Koinzidenz wird sehr deutlich im Politikos Platons (305 e-3 i1 c).a1'o. ~v o1t"o~a &O'' t"tv ou 3~aO'acpe::i: und 1'tc. A 23 (I! 77. wobei sich die jeweils gleichgestaltigen unter ihnen verketten und zu Körpern verflechten: 1t"EpmAtxsO'. sind ebenfalls identisch bei Jamblich de myst. de.6\1. O'uvap!J. A 7 (H 73. TI]\I &\I"n"un(av Xett <poPd:V xcd 1tA'l)y'ijV . 4).. 1.Dinos . 1t"6.0Ü xetl Ndxoe.1.. xa1 ß. A 69.7tAOX~. 115. ou8s 8~\lo\l t\l (}> t\l8tXS"1"etL x6crtLo\l y~\le:a.ev a' 8ACO~ ~~ &1t"dpou Xp6\1o\l npoxa"1"~xe:af}·aL "1"YJ th&. alle diese Angaben sind ohne Zweifel nur aus Fr.4): 01'. der die Atome ergreift. 7'. ~\I oIe. B 167 CU '7 8.a"t"ou. 100 Leukipp A 1 (Il 70. was er wirldich gelehrt hat. selbst.8etL xe:vi}> xa"1"a "1"0 80~a~6[1. 99 Vielleicht führt eine Betrachtung der Nachbarbegriffe xo'.~ HYSL). 29) . 71. 5). 8~\I"I]e.0C. O:~"1"tetV XP1)Q""1"LX~V .ou~.etp(l-t\l'l)v oL nOAAol XetAOÜOW. der glaubt. (309 e). Xett m:pmAsX·e·bTW\I o:a"1"pa Y(\le:cr. was mit den Atomen geschieht. 21)..0: xat t6v"1"et y.dv 8~ "1"OV [1..6\10\1 ye:\I~cr.. 811: Xett uno "hoe. 00 AtYOUcr~\I. also gleichsam zusammengebunden.Elemente bei Empedokles kann nur die Reihe Ananke .0 (309 c). Doch ist ihr Wert.&a~ "1"at. O'uv8e:t:\I. 30.&a~Dem. 104.&et~ MYSL' <het\l de.1t"AtXe:cr-&et~ "1"cl OtLOLOaX~[1.e:\lov ~~ &\I&. oudetv &vayx -I) e. na\l"1"w\I. A '4 (U 75. 27. ~w~ ~axupodpet "1. 22. A 66 (Il 101..i\l'l)me. 27). &\I&Yx"YJ~): ß. nspt oucrLete. A 45 (I 291. ou at&p~ae:\I. nicht der 8i:\l0e. 1026 B (I 291. A 45)... M "1"0 00 E:\lexa &<pd~ Atye:W n&\I"a &\I&. 1t"EpmAOX~. aus der Analogie stoischer. durch das und über das die Gewalt der Ananke freigesetzt wird.1. Demgegenüber muß die Identifizierung (Dem.:. Zeller I 2 S. o:t""r(ete.1.je. (Leukipp B 2. if. nur sehr relativ. Vgl. 'E.&aL.1t"AOX~) die Rede ist.~v (306a). ücpaO'!J.&t\le:~\1 8~a -rljv &\layx'I]\I. 20).VO\l &no "1"0t) nanoe. 98 Zweifellos war sie ein zentraler Begriff der atomistischen Philosophie.a !J.Atome bei den Atomisten entsprechen. A 69 (U 101.10)..Philia und Neikos . und Leukipp A 6 (Il 72. &\laywl]\I oIe. "1"Wet (hayx'l)\I.a"t"o\l1t"cY. Demokrit A 37 (H 93. cruv8dv xal aU!J. A 83) von &v&yxYj und 3('. platonischer und pythagoreischer Lehren.1'"1) als Kontamination gelten. A 69 (Il 101.Weltbindung {md Verkettung des Seins: autL1t"AOX~ Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff d) Die Ananke der Atomisten Nur ein direktes Zeugnis spricht von der kosmologischen Ananke: ou3€1J XP~!J. der atomaren xi\l'l)m~. crU[1.&aL \lo!. Mehr wußte man schon in der Antike nicht. Immerhin stützen sie in etwa die hier vorgetragene Meinung. weil ganz stoisch. 104 Wenn nun einerseits das Wesen von Ananke 't"cd. 34). 19). nur das Mittel. 969 urteilt: . bzw.0\la xat netpanA'~ma "ae. die Atome). 21): (l-'l)8e:tL(a\l &PX~\I ~Xe:w "1"ae. ~\I d[1.e:"1"et~U Xp6vov.). aU(l-1t"AOX~ und auv8ea[1.&opae. A 10 (Il 74. "1"(~ 8' &\1 &1) ~ &vayx'l).. [1. <p"YJm 87. 00 Vgl. 36 D. A '5 (U 75. ~\I ono(a ~a"1"l\l 01'.kf O""u(J. wie Philia und Neikos bei Empedokles. Plut.&et~... 060"1)<.&v &pX&vxo:h&v cr"1"OLXdwv. {)A"YJ~ (Il 101.nMxe::w (309 b).L~l2:t xetl crutLtLt\lSW (sc.su&U1t"AOX. M ili8e: y(ve:cr. "1"-'fj~ xa"1"cl <pucrw.op<pae.1. Emp. die Ananke des Empedokles sei identisch mit Philia rind Neikos. xal <p. 1): {haTe xa"1"' &:vayx1)'J [1.100 ein Wirbel. A 57 (H 98.) 'E. sie steuert als oberste Gewalt das Entstehen und Vergehen der Welt beziehungsweise der einzelnen Welten.ye:1.na M\laO'. 12). ist schon von der Sache her notwendig. at""r(a~ "1"f1J\1 \lÜ\I Ytyvo(l-t\lW\I. au!J.yxYjC. 2 p. Sie werden verkettet und verflochten.1.&E\I [1. 3' &v e::h) ~ &vb. A 24 (I! 77. 10.TCAaXZ\I. -ri]e.nAox~ xat 8sO'[. Ioa Das gleiche Mißverstehen zeigt Plutarch de an. 16). 08 Leukipp A 1 (Il 71. 1'ZAOC.1 xwe:i:v ~v !_d:pe:~ "1"~V WLA(etV Xo:L "1"0 Ndxo~ 6napxe:L "1"0i:~ npaY(l-etcrLV ~~ &vayx'l)C.1 YclP &'&·potcrtL0\l 8d 1. 25) lehnt das ab und betont die Gültigkeit dieser Zeugnisse. durch welche wir über das. 35 D. II 81.0e. Der Dinos ist.pyov (310 e). A 24 (Il 78. 2 p. 321. namentlich aber aus dem \Vunsch hervorgegangen.) &\layx"'1\1. O'u\IUcpavO""e::cu. 18. &"1"6[1. 21). cx6~s~\I 8~ xat <p. Soviel ist klar. 27f.." Gundel (22 Anm.1): ß. 36. da sie sich der Terminologie späterer Zeit bedienen. procr_ 27.:. nichts erfahren . 29). Welcher Art diese Gewalt ist. B 1 a (Il 80. &noxpd1"'~'JO:L ncx\l"1"o(cov WSW\I (nwe. (l-~ya xe\lo\l tx "1"OÜ ne:p~txov"1"oe. A '35 (U 118.:.6O'Cl.oue.\t"o!. 2 (D. 101 Leukipp A 1 (U 70. II 84. Die Identifizierung der Ananke mit 8(\1'1] (Il 84. A 37 (Il 93.&a~. M <PLA(a\l O[1. Daß Verflechtung und Verkettung zugleich auch Bindung bedeutet. bei Empedokles ein einheitliches Prinzip zu finden..6xPL"1"OV. aov3EO""!J. Häufiger und aufschlußreicher sind indirekte Nachrichten von der Ananke des Leukipp und Demokrit. 6. ye\ltae:we. wie die ein wenig vorwurfsvollen Bemerkungen &vayxYj\l. 5 D.potcr-flii nOAAfL a&[1. Demokrit A 67 (Il 101. o:i"1"(O:~ [1. 25): x6cr[1. proer. klingt die Definition "1"~\I o:t'n~\I 8€: el\1aL dtLap[1. II 101.. 1026 B (I 291. . Demokrit Al (Il 84. ormu xat au~~cre:Le.~\I xat {mo 8~\l1)e. XL\I~­ cre:we.. 5) &AACt..a't"ov ist offenbar eine Umschreibung für Ananke: beide Begriffe stehen an einer Stelle parallel ("1"~V &v&yxYjv xat "t"au"1"6[1. npoe. A 69 (Il 101. wo von der rechten Staatskunst als der königlichen Zusammenflechtung (ßIXO'~A~X~ O""U!J.chou xetl "1"UX1)e. Die rätselhafte Ananke muß mit dieser Ui·sache identisch sein.S\I"1"OL 1) &pX~ . B 5 (U '35.o:t ta6[J. &\lco~q... oux &\1 XL\loho 0 x6a(l-0e.. seinerseits entsteht &1t"O "t"auTo(J.:. oder S(\lYj.yx'n nrX\I&' &nAw~ -ro: yeyov6. und die x. 102 Demokrit A 67 (Il 101.1. 1). ye:woc\l eto. Auslösend für die Weltbildung ist 3t:vo. A 83 (Il 1°5.1 8Laaa<pd. aU!J.rX"t"'Y]v yLve::1'at.et"et xetl auppu-(j. '3). I 26. 19) oder Parallelstellung (Dem. 2) ist also offen!Jar Verl~genheitslösung. A 10 (74. &~ ~Ae:YO\l ot 1t"Spt il l](.. A 49 (Il 97.~ tx "1"OÜ 1t"e:PLSXOV"1"O~ &\layx'l) napaye:\lotLs\I'1] 8Laadcr"{l xat xwpt~ aU"1"d:~ 8LetcrndpYJ. 20): et\ld "1"e: {hcrrtep ye\ltae:L~ x6crtLou.yx1)e. 5 R (Parthey). de an.). A 1. 102 Dieses "t"au1'6[.zv'l)\I xat 8ix'l)v Xett np6\1o~et\l xat xocrtL0no~6v (I 223..je. zeigt sich an dem..AAa 1t"chra EX Myou "t"e:: xat un' &\lcY. DU 3~WPLO'e::v besagen. 18): n&na M xO:"1"' &\layx'l)\I y(\le:a'&-etL. ~\I &\laywl]\I Atye:~.~e.yxYj.1t"AtxsO'.6. 27) &AA1)AoTunouaa~ xat XPOuo(l-tVete.. 3zO""!J. . oben Anm.ouC.a.1. 36): l:d "1"oaoü"1"o\l 06\1 Xp6vov cr<pwv CXU"1"W\I &ntxe:a. "1"1)e. A 24 (Il 78. xal <p&~cre:~e.n-Ahe..

7to"C"' er cru. 3 (Diog. rptAl. Hippocr. ouO'''C"6m. fL1]V x.. xEv6v 't'E: oOBlv &cr"C"~v. Das O'U'V3E~V 117 Leuldpp sagt B 2 (Il 81. auf Atombewegung und -verflechtung (crutL1t"Aox.o~6't"1)'t"oc. ßpo"C"wv.) bezieht sich auf Diogenes <1 y'i)e. 5X"1J fLOC x&1t"l y'i). für konkrete Bindung. _sondern sie meinen. vgl. . 3(v'l) der Erde. warum Hit die Atomisten gerade Ananke die letzte Ursache Atomverflechtung ist. Daß sie aber so liege. Damit ergibt sich sichtlich des Objektes.os (Aisch.Eh' &v&YX'l) rpuO'ew.V(}) 7tep~rpe:p~e.d ~ y1j "C"m'mp (sc. 1.) &AAa. 107 In Platons Protagoras (322 c) sind Aidos und Dike mSAEwv x. OUO'IX.Ew erfolgt vielmehr durch das &ycx. die vier Elemente. Empedokles insofern hinaus. wie er in der Zweiheit von Geist und Stoff bei Anaxagoras gegeben ist (z. 1052). Das Gute lichkeit des Werdens und Vergchens ist bei Empedokles und den AtonuS1.) ein Beispiel der Wirkung der Ananke und der Art und Weise des Zusammentretens Atome. vielleicht als Komplementbegriffe. als vereinigende und verbindende107 Kraft erinnert an die Bedeutung op.lOG Dort ist die Rede vom Wirbeln (öivoc. -rwv 'Tt'payp. 85 f. jedoch reduziert auf die Unveränderlichkeit und Ewigkeit Elemente bzw. ocu"C"~':. sie hätten wohl einen Atlas aufgefunden.60'tLm "C"E 8EO'tL0(.L1X sehr nahe.wc..:. der Gleichartiges zu Gleichartigem sondere @c. Die o~o"... '1'E y1jc. daß die Menschen und das Seiende durch die von den Atomen a. Plotin kommt in Abschnitt.en und Richtige aber. bei Parmenides (E 8. '05 Vielleicht ist Demokrit B 164 (Il 176f. 7tpw"C"o'V fLE:V.wv g3pocv O'uvex.:. Ir 37.-J. BV 't"ou-rmc.. OAX..28 D. deutlich. Kerschensteiner.:.so ist jetzt deutlich . als sie Ananke nicht mehr die Mischung Entmischung der Elemente bestimmen lassen.::::~. fL'l)3ev lXu"C"TI 3E~'V t-t~"C"E cU P 0':.cd) zu sprechen. Eher vergleichbar scheint das Nebeneinander von Ananke und Nus bei Diogenes von Apollonia.übet der Erde. unterhalb Die Atomisten Leukipp und Demokrit gehen . "C"41 &e:pt) ß&&pov oD"C"6c. Hier ist Ananke die Wirkung der atomaren: und Verkettung.'Platons (Phaidon 108 99 b/c. zx. Atome. 7tpo(J'l)U~&fL'l)v O'e' 7t&v"C"oc yQ:. sondern die weltbildende nannten Stelle im Pbaidon (99 b/c): "Deshalb legt nun der eine einen ringförmigen Wirbel (3tv~) um die Erde (auf dem sie aufsitzt) und läßt sie so unter kettung (oder weltzerstörende Auflösung) der Atome. als . könne überhaupt nichts verbinden und zusammenhalten (cr1j'V3E~V xex:l crU'VE:XEW)". ihi~"C"' &ye~. Euripides Troa.p 3~' &~6rpou 5X'l)t-toc meint die Luft. 6X"l)tLlX.:.orrIcthe. Ananke bestimmt würden. liehe Sein als Ganzes. meinen sie. "C"mex:u'tl')e.&ov xex:t 3to'V. 1G6 Vgl. Im gleichen Dialog Platons heißt es 108 el 109 a Ne. Aber das Prinzip 105 In der Deutung Späterer findet eine Umkehrung statt. der stärker wäre und unsterblicher als dieser und alles besser zusammenhielte. erfüllt also ihrerseits die Funktion von Bindung.m. "C"o fL~ 7tEcrE~V fL~"C"e: &AA'l)e. Aristoph. -rf]V y1jv tLE"C"€Wpov. Hand in Hand damit geht die zunehmende straktion der Ananke auf ihrem Wege von Parmenides über Empedokles den Atomisten.loG. 561. I 239. de Bat. ~v("y... &'V&YX'l) und 3('V'l) sich irgendwie nahe stehen. B 12. 7tpÖe. Troa.:~.. Zu vergleichen ist Diels Doxogr.et:.:. 2 '1'~V y1jv 1t"Aa"C"docv dVlXt sn' &epOC. steht sie Weltgesetz gewissermaßen oberhalb des Bindens und Lösens und kann einseitig nur der Verflechtung zugeordnet werden. 108 109 . fL'l)3efL~ii. worauf jetzt der Blick zu ricbten ist. 5) ou3ev XP'i)fLoc fL&'rIJV y[ve"C"oc~.:.) eines Siebes und vom schlag an der Küste. Das Beieinander von Ananke und Luft findet sich ebenso Eur. B. Diese Äußerung ist vielleicht ebenso wie 99 b-c Spiegelung der Lehre des Diogenes. y~. sie zu legen lungsreihe von Parmenides über Empedokles zu den Atomisten: das elflil<"'-.Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Weltbindung und Verkettung des Seins: Phaidon IoSe Bindung ist und andererseits Verflechtung immer auch Bindung meint. etö€vex:~. 3~vex:~ von der Tartarosfesselung des Pr. Nub. 8~ Itxetc. av& yx 'l)':. 140)' II6 eine äußere bindende Befestigung (&v&YX'l). 2) ist der Äther das Lastschiff (OAX&C. Auf eine solche VorstellunglOll bezieht sich Platon an der schon ge- ßex:tvwv xEAeu&ou xex:"C"Q:. öxou[J.. 1t"&V"C"1X ZX A6you 't"e XQd {m' &v&YX'l)':. 884ff. der sich gegen Epikur und andere Materialisten richtet (3. D. o!J. txoc- v~v e:tvex:~ ex:uTIJv 'CcrXe:w TIJv ofLO~6't1')"C"ex: "C"oG oupex:voG ex:u"C"oG eex:u"C"(}) 7t&v"C"Yl xex:l "C"~e. die unzähligen Atome. 2).): ÖfLm6"~. aAAQ:. Für Philolaos (B 12 I 413.~. oben S. 3(x1Jv "C"Q:. an dem die Gewalt der Ananke wirkt. Ingeborg Hammer-Jensen.). Die Unmt'g-.C 2.lo8 Sie befindet sich oberhalb und. eine Erlt"dck- dem Himmel stehen bleiben. 3('V'l) als gesichert anzusehen. Der andere stellt ihr wie einem breiten Trog die Luft als Stütze unter. Er wendet sich gegen. Prom. bare Kombination &'V&YX'l)':.e:V"I)~.:. zeigt auch die schwer üben. deren Macht sich zugleich auf Binden und Lösen bezieht (unten S. 2uff.Stützec.m6'r"l)c. &v ywy6v -n EXOÜcrYjC. wie es am besten war. Mithin ist o[l-0~6't1'). steht semantisch 6X"I)[. Demokrit und Platon 93ff. An beiden Stellen wird auch auf altepisehe Formeln V gl.. Da sie auch die Auflösung aller Welt bestimmt.&C. der Welt und taoppo"t~ der Erde eHlorlgen doppelten Zuordnung wird vorzüglich illustriert durch die Zaubergöttin Ananke.ac.&'t'wv 't~c. 116. ()cr"C"~':. d zO'''C"~v EV [l-tO'cp "C"(}) oupcx.m''C"0. Der Luftwirbel ist etwas. cruvo:ywyoL festhält. (= C 2 D. nicht mehr deren letzte Ursache.e'C"C"E '. TIJv tcroPP07t~ocv. das bindet und beibehalten. Zeu':.:. Da ist Ananke nicht weit. Damit ist die semantische Affinität von 0fLO~6"C"'l)':.. ~) und die op.) der Himmelskugel. Als Gegensatz zu fL&'rlJv stehen Logos und Ananke eng beieinander. &AAQ:. Sicher ist kein Dualismus gemeint. 264 'A~p. II 67. 884ff.. ähnlich wie Ananke und Barmonia in dem Satz des Philolaos 7t&v"C"ex: &v&yXYl xex:t &rfLoVtq< y[yvecr&ex:~. 18 ff. Platon und der Orient S.

C 4 (Il 68.J&-ljp des Empedoldes.Ananke als theologischer und kosmologischer BegrijJ Welibindung und Verkettung des Scüu: Diog. Nestle. dem dies die zu seiner Zeit geläufigste Erscheinungsweise war . {f)crnEp "O[1.u w!J. Ähnlich erscheint in der indirekten Diogenes-Nachricht des Euripides die Formel &YE~V &vclYx"() in abgewandelter Form: miv'rCl. 117 So ist seine Kosmologie durchaus atomistisch. Vgl. &v&pfuno~(. sowie C 1 (Il 67. Ct. ylX~~oxov wäre eine genaue Paraphrase des Diogenes Zu beziehenden y'lj~ I)XY)[1. IXW'EPO~ OXA~~OV'rIX1tIXA~V~Ev1J'rov &vocYX7Jv.AA' &'1100 (1. Ananke ist der in sich zurückkehrende.~VOV'r1X <pepe:cr-l71XL.ch war. ist auch . die einen Atlas bemühe.&cre:~e xrXt A(1X.. daß der Satz des Leukipp oua~v xp'ij!J. Für Diogenes ist nach 110 Ebenfalls &YE~V &v&:YXTI ist modifiziert in dem früher genannten Fragment Parmenides B 10 (I 241.:A2t. Platon und der Orient S. Denn Funktion der die konkrete Ananke ersetzenden op. t-lrfTlJv y(VETlXt. remp. daß die Luft als oberstes Prinzip mit dem Namen des höchsten Gottes (Zeus) angesprochen werden kann.m6't'f)<. und wertet dementsprechend den Diogenes als wichtigen Vorläufer Platons. 113 V gl.: ocu'rov (sc. ?i). wir müssen nun aber auch das. B 5 (Il 61. der Erde) durchaus nicht urlgl:w. 79. Die Beurteilung der platonischen Antinomie muß von Tim.der Gegensatz von Ananke und Nus bedeutungsvoll ist. Auch der alten Sage sei nicht zu glauben. ApolI. Nach Proklos in Plat.die Erweiterung &V&YKf) qJucre:c. Das ist.. 112 Ähnlich spricht Nonnos 38. Hammer-Jensen 5. von der es heißt XOC't'E:XEL XWAUOUO'OC q. 't'OU oöpocvou ist taxe~v. (H 109 Kroll) war in dem pseudepigraphen ne:pt <pucrerot. wie oft bei Nonnos. Der Himmel bedürfe. 941.&v&YX:1J und voü~) die bei Diogenes von Apollonia unvereinbar die Naturerklärung spalten". keiner konkreten bindenden Befestigung. der die Erde ringsum einschließt. 877 N. das seinerseits in der festen Verbind'ung taxet" &v&yx:n zuhause ist. Typhon droht Zeus. kann sie. 115.'\hnli. [1. bei dem .~ rrtn'rew 't'?n oUp1X\l6\1. 109 vom ym~oxov 6300p des Okeanos. Die Notiz ist aber solche recht interessant.~pe:a&cu n:e:rpux6-ret. Das vermerkt Weltenmantel II 415. dazu Zeller I 2 S.. eine Fehldeutung von Hes. 8) Arvo~ ß1XmAeüe~ 'rO\l ß~' e~eA·IJArXxfu~. Euripides S. daß die V 6rstellung von Ananke als förmiger Befestigung des Himmels (bzw. von dem es heißt aeptyyc. ist Ananke. Ein sicherer Ausgangspunkt dieser kosmologischen Gedankengänge ist aber auf jeden der Tt'rav Q..w &youcr' ~n~31Jcre\l 'A v&YX1J rrdpcd 111 ~xe~v &O''t'poov. Euripides läßt ähnlich den G<lMJP die Erde gleichsam unoarmen (y~v 1tEpt~ *-XOVT' UYPIXL~ ZV &YXOCAlXt~ Fr. Kerschensteiner. Ananke und Nus der Menschen. Nus umschrieben wird. ll2 An einen unmittelbaren Bezug des Nonnos auf Diogenes oder gar Anaximander ist kaum zu denken.1X bei Euripides. 114 At-l7'~p .-wie gleich zu zeigen sein wird . in unserer Erörterung Il8 Hier sind.•.. 2). wie Gundel (Ananke richtig gesehen hat. 450 versteht y'lj~ ()X·IJ[1. Die bekannte Antinomie Nus-Ananke bei Platon greift vermutlich nicht auf die Atomisten im engeren Sinne (Leuldpp. Theiler116 spricht hier von einer Antinomie von . 't'd: &v~'t') &ye:LC. was durch die blinde Notwendigkeit (&v&YX1J) entsteht. 115 V gl.114 Verständlich ist auch. weis des Euripides-Zeugnisses113 die Luft zugleich der höchste Gott. die ihn gewaltsam in seiner Lage festhalte. 8\1 &\1 "t't~ 6vo[1. 47 e-48 a ausgehen. die mit Luft.pneumatisch begriffener .uo:.8\1 [1.U-l7~K~\I dcr&youmv 'A v&YX"IJV 'roi) [1. scheint jetzt deutlich.evot~ xUp'rou!J. der Ringstrom die &v'ru~ x6cr[1. v. Die fraglichen Begriffe sind doch bei Diogenes nur Umschreibungen ein. heranzuziehen.hier mit der Luft identisch ist. 116 . Es heißt: "In dem bisher Durchgegangenen sind . Demokrit).no In diesem Zusammenhang ist auel: die ßtcda &\I&YX'I) der Schrift 7t"e:pl oupavou zu nennen (284 a i ~)."flPO\l 'rov "A"t'A1X\I7:1X Af. auch den Aristoteliker Simplikios de caelo (p. Bei allen Berührungspunkten des Diogenes mit den Atomisten117 ist seine Luftlehre doch in der Nachfolge des Anaximenes ganz und gar monistisch.4. Da ist der genaue kosmologische Sinn dieser Worte mißdeiltet.()'.ou umfließe. Zeus. 115 Es wurde festgestellt. W. alte Vorstellungen greifbar.1X x&rrt y'lj~ 't:x. sondern auf Anaxagoras und dessen Gegenüberstellung von Stoff und Geist zurück. Denn da sie sowohl unter wie über der Erde ist. denn "unten" und "oben" stehen stellvertretend für "ringsum" . 217. 517. 1448 Anm. lll Zur Erldätung des Diogenes-Zeugnisses bei Euripides ist auch Nonnos 2.umschließender Ring sein.e:vov utov &pOUP1J~ . 263 ff. II9 Vgl. 7tC~v'ra EX Myou 're: xlXl un' &vocyX'1)O:.uv ne:pt XUXAOV &. 2. geht wohl auf das Konto des Euripides. ovo~&~e't"rXt. I J 29. 16) o0p1X\I?n •. Doch erheben sich dagegen Bedenken. der zweifellos auch begrenzende und zusammenhaltende Funktion hat. der Luft als des obersten Prinzips. mit seinem Nebeneinander von Logos und Ananke in gewisser Weise dem Beieinander von Ananke und Nus bei Euripides-Diogenes entspricht. zurückgegrlft-en.und derselben Sache. Dafür waren solche Vorstellungen zu verbreitet.oov E:3P1X\I so. Theog. Zur Geschichte der teleologischen Naturbetrachtung bis auf Aristoteles S. Warum Ananke . ist die Wirkweise der großen Macht.-onv'w" (B J 8.). 374 Heiberg): X1Xt yrlp [1. Vgl. Der Satz ist nur vom Luftgürtel her zn verstehen.Menschengeist. zeigt sie doch. 4-7).yooV X"t'A.• ~\I-l7ev ~cpu "t'e: X1Xt (f)(. Diog.o~~ &A~ßo!J. die Welt umgebende Ring des Äthers. 15). sowohl von unten her stützen wie auch . 3 N. 't'O\l oöpocvov) &AAÜJt. des Zoroaster Ananke dem 'A(t-l7)~p gleichgesetzt. A 8 (Il 53. die Wirkungen der Vernunft (vou s) dargelegt worden. so " gesagt. je nach der Betrachtungsweise. Ananke. 38) 'A~p. Die Luft ist Zeus. Zeu~ 8(. Fr. Eur. er werde den Atlas von seiner Last befreien: ou yap EOCO'O'c. daß damit die Immanenz der Luft in der Welt gemeint sei.

2. gebundenen Wesen.(t%~ <puae:w~. zu weit führen. 48f. Mus. Platon und der Orient S.1 22 Das Böse im menschlichen Handeln erklärt sich aus der Verbindung der Seele mit dem Bereich der Körperlichkeit. 4.).l zugänglich (Ö1t?l 1t€P ~ 't"~~ &vocyxYJ~ Exoucro:: 1t€~cr. im Phaidros (2.. sondern der Gott Gegenspieler der Ananke.ist.. ist: "beim Menschen. löst sich dadurch. 97 Anm." Kerschensteiner vergleicht in diesem Zusammenhang die Beschrei. Das &ye:w. 2. 8 (Parthey): "Infolge von Naturgesetzen (aw(J..46 b). 56 c ist nicht vou~. nicht aber aufgehoben werden kann. Der Ananke des Timaios entspricht dort die Heimarmene. Das ist ein kosmologischer Dualismus.r theologischer und kosmologischer Begriff WeIthindung und Verkettung deJ' SeinJ': VOUt.. Dazu Kerschensteiner S. xt%t oaoc 7tOCPOC %e:ou e:t~ ocu'tov ~x€~ &yoc&&. 't~v ÖAYJV At. der vom göttlichen Nus zwar beeinflußt und für seine Zwecke eingespannt.t 't"6v3e 't"bv 't"611:ov n-E:p!. Kroll. Ananke stehe im Timaios der Vernunft "als dem göttlichen Weltprinzip. die. so spielt sich auch in der Menschenseele ein Kampf ab. bei aller Verwandtschaft -mit der Ananke der Atomisten. Leg. das den Stoff beherrscht. daß die Materie im Vergleich zur Freiheit des vou~ als fesselnd empfunden wurde. 'ta oE: xocxoc ex 't"Yj~ &pXft. (1 0e63wpe . Ananke S. des Wagenlenkers. Vgl. bewirkt.. Herter ausgesprochen (Rhein. '1'4> &ya.119 Tim. in dem das Aoy~cr't~x6v die Oberhand gewinnen soll XIZ't"OC 't"0 3uvft. Die Antithese vou~ : &v&yxYJ setzt voraus." Weitere Äußerungen zur Ananke des Timaios bei Hammer-Jensen 97.. Denn das böse Prinzip Platons sei keine aktive Kraft. im Rahmen einer semasiologisch orientierten Arbeit. Platon und der Orient 67ff. und auch hier ist sie der 7te:ühi.. Zeller lt S. 7. sondern nur passives Widerstreben des Stoffes gegen das Gute.t%'t~xoc~~ &. Bacumker geht freilich nirgends auf Ananke ein. die Unerbittliche und Unnachgiebige.120 Daraus folgt. die Materie. Dagegen wendet sich mit Recht Hammer-Jensen S. daß der platonische Dualismus von Nus und Ananke nicht vom Orient her beeinfiußt sein kann. in dem sich bevorzugt ihre konkrete Gewalt äußert. Sie. 95. Herter (vgl. 6 und 3. daß aller Dinge Ursache der Nus ist.6) sagt treffend. 334 ff. daß nicht der Wille die Wirkung hervorruft. jedoch herrschte hierbei die Vernunft über die Notwendigkeit dadurch. ~~ &v&:YX1)t. Das Problem der Materie in der griechischen Philosophie.sie hat keine Verbindung mit der politischen Ananke des . d. Münster 1890. Frank S. Plotin gibt 1.ou <pUO'L~ e:x -re: vou xocl &. eine feine Ironie im Hinblick auf den schroffen Gegensatz. 67-101. &v&.Un-E:VIXV'rtoV y&:p 't"l. zum besten zu führen. der der Ananke unterworfen ist. die nur im Körperhaften (unseres menschlichen Mikrokosmos und der materiellen Schöpfung) begründet sind. Denn die Entstehung dieser Welt war ja eben eine gemischte. 2.tYJ berührt sich mit der gelegentlich(z." I2I 121 Hirzel (Themis 42. dasselbe hemmend und bindend . Auch das ist noch ganz Platonisch gedacht. daß sie dieselbe überredete. Kerschensteiner S. und des Gottes. Bei Demokrit und wohl auch Leukipp verbindet sich mit ihr keine negative Vorstellung. Der Gegensatz voü~ : &v&"('. bei Platon etwas Neues. des guten und des schlechten Pferdes. Eine Auseinandersetzung damit würde hier. in dem sie sonst zum zx6v und 1td'&e:tv steht. B. Neben 2. 122 Die objektive Notwendigkeit des Bösen begründet der Theaetet 176 a: &".. sondern was von oben herabwirkt. Heimarmene Sp. 75. das meiste von dem. 100..vocyxYJ~. zustande" (Susemihl).62. 39 wichtig (Harder): "Daß schlimme Einflüsse von den Göttern ausgehen sollen. 46 c-e wird deutlich gemacht. 3. daß der Kosmos iri entgegengesetztem Sinne umschwingt und die Welt in Verwirrung gerät. wie es ist. wo die Lenkung XIZAB1t~ xlZl MO'XOAOt.2. IZo't"a t3pUcr&IZ!. niederlegen.f}eott. Theiler S.Staates' . Gundei. Ananke 49f.. dem an das O'&[1IZ. muß weichen und (nach 48 a 3) -roc 1tAdcr-ro: B1tl -ro ßEA"na-r0v &y€~v. Gunde1.&B~at%v ex %e:ou -rou. tritt in den Dienst des vou<. .7· 120 Darüber Kerschensteiner.'t"6v.&e:~cr& -r€ <pucn~ U1te:Lxe:v).) eindringend untersucht.1l8 wie er sich ähnlich auch Politikos 272 e findet. gegenüber. 99: "Wie der Dualismus VOUt.121 Der Timaios beantwortet auch die Frage nach dem Ursprung des Bösen. v. 119 V gl. vollzieht sich nach Naturnotwendigkeit (<p\)a~xoc~<. und so kam demgemäß und auf diesem Wege durch die von vernünftiger Überredung besiegte Notwendigkeit im Anfang dieses All so.h. . ergibt sich für die (verschiedenartig organisierten) Teile (des Ganzen) auch Schlechtes und Verderbliches" (Hopfner).YJ. Die dem Negativen zugeordnete Ananke des Timaios . 334ff. Vgl. besonders S..Allanke al.EV'l) yap oov B~ ~ -rauBe: 'toü x6a(1. bung der drei Seelenkräfte des Menschen. wenn der Weltsteuermann die Ruderpinne losläßt und sich auf seine Warte zurückzieht. S. 82. die überzeugend zeigt. 8. 332.&V&:YKIJ den Makrokosmos beherrscht.n-oAd ~~ &v&:yX1Jt." Analog ist die Stellungnahme in der unter dem Namen des Jamblich gehenden Schrift de mysteriis 4. 2 ist hier vor allem noch 4.. die dienstbar gemacht ist zum Zwecke der Hervorbringung der lOEoc -roü &p(mou xoc-roc -ro Buvoc't6v. der Bereich des Naturgesetzes. auch Kerschensteiner. 897 b) anzutreffendenAntithesevoü~ : &va~oc.~ 't"a Xft.yxoc~<. 46 und RE s. 542 Anm.'olh' &:1tO"scr.1. Es kommt nicht von Gott.Xa 3uva'1'6v.f}4> &d dvlZ~ &v&:YX1) oü-c' ~v . 't""~v 3t ~!fv·f)'t"~v cpucrw Xft.f}ft. I20 118 Doch ist die Ananke des Timaios nicht als böse Weltseele zu verstehen. 2. Ananke dagegen. Der ganze Fragenkreis des Bösen in der Welt wird im Zusammenhang mit dem Problem der Bewegung der Materie bei Platon von H. Zum Begriff der Materie überhaupt Clemens Baeumker. Die Lehren des Hermes Trismegistos S. nur Mitursache (auvCl:(-nov). 100. 100 und sonst. was da entstand.).v&yxoc~~) also.yWV TI)v U1tOXe:~!J-E'JYJV o{hnu xOa[1. 7 eine verdeutlichende Paraphrase der diesbezüglichen Abschnitte des Timaios fLe:fL~Y(1. Gegen die Annahme einer bösen Weltseele hat sich sehr überzeugend auch H. sondern ist im Mechanismus des Naturgeschehens begründet. indem sie aus einem Zusammentreten der Vernunft und der Notwendigkeit hervorging. 1957. wirkt das Gesetz der &V&:YKf). daß bei Platon &v&YXYJ und &va~oc in gewissem Sinne semantisch affin sind: Ananke ist das vernunftlos und blind-mechanisch wirkende Gesetz der Materie und alles physischen Geschehens.

muß er die n. 't'WV 1t'pw't'(U\I 't'ot:c.ap(J.5) oder die Wendung xa&' p. so fällt eine bestimmte Liem"lm.EV'l). II 273 '= Platin 3. 't'OU't'cp 't'cp 't'p01t'cp O'U\loe:op. Wenn dort die Welt das Ergebnis der Verflechtung und Verkettung von Atomen darstellt.o\l 't'6\1oe . Heimarmene. die sich nicht ausschließen. Schließlich findet sich das Moment der Bindung noch Fr. &). Dabei sind Ananke und Nus für Platon aber doch nur Gegensätze. &youo~\I. XEXPC'lJ. 266). 124 Vielmehr soll 0'---0' werden.fesselnden Ananke'.ouo(q: xcd Ih&yx'n' ota ye\lOL'i' &\1 xd 3e:ow::''t'n &\l3pt et. Heimarmene) umschrieben (Max. 946. Aristot. welche im Sprachdenken angelegten Voraussetzungen für die Hstische Haltung der Stoa bestimmend geworden sind. im Gebet des Kle. p.2). &AAYJAa xal 't'O\l &Wil&e:\I . wie das erste Kapitel hat. dieser Sehweise eine andere entspricht. das crU\loe:t:\I: 't'O\l x6cr(J. Die Vorstellung von der Schicksalsfessel ist den Griechen. v.8): . oe OOÜAO~ 't'~c.VOL (Tatian ad Graecos c. II 265. 3 beschreibt. astrol.Le:va. daß kein Glied der Kette frei ist. OOUAEUe:~\I Te 't'ot:. . die die Atombewegung und damit Weltentstehen und _ Vergehen steuert. (Fr. so ist hier alles Geschehen nur das sichtbare Resultat einer Verkettung und Verflechtung von Ursachen. I Ö7tOU 7to'&' U[J. Gundel (Ananke 64. mit der das Schicksal als oberste Gewalt Mensch und Welt von vornherein bestimmt und erfaßt. d.d\Urlg~ von Gundel (Ananke 6df. daß die Stoiker das Schicksal vor allem in der Weise der Schicksalsbindung erfuhren. 1. 107. 917.osentlich voneinander verschieden sind. II 484). amx.125 Aussagen. I2J Die Zeugnisse erweisen. 't'o 3' ou ~\le:XCt e\l 't'0 A6ycv· 124 Hier sind die nach historischen Gesichtspunkten angelegten Urlter". St.LV elp. tut er.E. nolentem trahunt (Sen. 126 Arnim.Kette' und . freiwillig zu folgen. d(J. er vergleicht dies mit dem eines Gefesselten.Bindung' bewirkt. schon seit dem alten Epos geläufig.mthes (Arnim. wie sich in einem früheren Abschnitt zeigte.9) oder etwa das &yau 3E: [1.. ..E\li')'. (cat. o::e:~ Ta ucr't'e:p~ xaL TO::U't'O:: e:n EXe:~\lO:: a\lLE\lO::L. 948 (II 293): emDiese .e:\I(u\I xa~" 't'a~t\l 1t'po'~oücra\l. . 74. daß eine bestimmte Grundstruktur der stoischen Schicksalsvorstellung von der atomistischen Kosmologie entlehnt ist.ouo(et IbwfL€:\lCV o::u&o:~ph(J)'. Betrachtet man Sätze wie ducunt valentem fata.m"K~ O'ezwungen erfüllen' da er aber so oder so mitlaufen muß.Bindung' im Mittelpunkt des stoischen Fatalismus stehen.c. Phys. das ist b ' Schlußfolgerung.. Eine Definition der mit Zeus gleichgesetzten Heimarmene lautet o~ I. 101) und Nüsson (Gesch. II 265 Arnim.Ananke als theologischer Itud kosmologischer Begriff Weltbinduflg und VerkettUNg des Seins: Ursachenkette sie ist einfach die Macht. 200 a 13 tt. Angemessener Ausdruck für die Situation des Gebundenseins in und an die Ursachenkette ist das OOUAEUe:W: xcd (J.e:\lO e1. 't'ou't'Ecr'n 't'a~~\1 xo:i bncru\lae:cr~\I &1t'apaßa't'o\l (St.'mfCxot e:tP(.e:\la xo::l &\leu I " hd\l(U\I oux &\1 ye:\l6(.L 6\1 't'wa xat " a~'t't(u\I . Rel. Fr. ot au't'(U\I ye:\l6(J. So klingt gut stoisch-fatalistisch der Satz ou3d.brlJv &y6tJ. RE Sp. gelten also in der Regel auch für Heimarmene. Neu ist allem Vorhergehenden gegenüber die Betonung der unbedingten Totalität. codd.arrlkett der Sehweise ins Auge: der Mensch ist als Objekt des &YZ1V oder trahere €AXZ1V) gesehen. die den Menschen Sklave des sals sein läßt. 10. 10). Gundel. am besten daran. 118 ~ Nr. Es kann danach nicht verwundern.jrro&~o"€. wie sich die Heimarmene . 'rare.. setzung solcher Vergleiche und Bilder liegt in dem Umstand. Fr. at't'~w\l e1t'~1t'Aox'~\l1t'Po.€:\I'l)\I 6fLoÜ e. '" I " . 9. Seneca Dia!. dem stoischen Schlcksalsbcgriff in den Zweigen seiner historischen Entfaltung nachzugehen. Unschwer erkennt man in Ausdrucksweisen dieser Art ein Weiterwirken der . fata nos ducunt (Sen. daß die Begriffe . Anankebindung im einzelnen für denMenschen darstellen kann: omnes curo fortuna copulati sumus: aliorum aurea catena est et sordida. Eine ähnliche Vorstellung findet Gundel (Ananke bei Maximos von Tyros: "Die übernatürlichen Mächte schaffen dem Menschen Zwitterding von Willensfreiheit und Gebundensein. v. ye:\lO(J. I p.EVOt. der Ananke als notwendiger V oraussetzung. gr. e'Aeu&e:po. fiXe:w 't'~'J 't'&\1 O\l't'(U\I oW(Xi')O'~\I &(OW\I xa't'O: I LC. die schon im Bereich des alten Epos engeren Bedeutungshof von Ananke gehören. Fr.e:'t'0: 't'aü't'a Y~\lO~. Das sind Begriffe.. In Fr. 527). an einen Karren gespannt ist und damit die Situation des Menschen und Verhältnis zum Schicksal illustriert: wehrt sich der Hund. 2627ff.')\I.1 01iA:'t'E:'t"C<Y[J. Dabei ist davon zugehen. npo- "'" ~ 't'EPO~'.' i1 Zzü au y' ~ nZ7tpcu[J. Den gleichen Sachverhalt spiegeln Fr. Ananke Hier denkt man vor allem auch an das bekannte Gleichnis vom Hund.. de provo 5. 41. repo O::UTW\I 't'cl ucr't'e:po:: X't'A. 0\1 x0::1 't'o e1t"Ea&O::L 't'ot:c.126 Die D<onlkv. a~ 'ro &\letyxcäo\l. \ \ " \ ~ '" ~ d p(J. die im Hinblick auf Ananke macht werden.•. vgl.~\I xat T~\I T&\I (jü\l?ea~\I 't'~\la xat aU\lExe:~a\l T&\I ah~(. die man gefe:sse"! abführt und so zu Sklaven macht.) durchaus noch gültig.. v./-' OUx we.. Der Ahnherr dieses Bildes ist das epische &YEW &\I&yxfj. Doch kann nicht übersehen werden. 9.bzw. P(. 19. 11..125 Vgl. II 975.LO\l od't'~w\l.o"lUs 123 V gl.e:\I(U\I aAAi')AO!. (J. &:ye1v aber wird bevorzugt von Gefangenen gesagt. freiwillig mitzulaufen.. St. sondern einander bedingen.\I't'(U\I. doch wird sie erst hier systematisch ausgebaut." Damit ist zugleich die Wirkung der Ananke (Pepromene. der ja auch diE! Möglichkeit besitzt.(J)'. I22 e) Stoisches und Platonisches Es kann hier nicht beabsichtigt sein. um zu wirken. sed quid refert? eadem custodia universos circumdedit alligatique e\l yap Tjj {SAn 'r0 &\letYXCttO\l. die sich zu einer unendlichen Reihe zusammenfügen.8 und 9zo. 945 (II 272) entspricht der emcru\l3ecrtC. Der 123 N us bedarf.. daß Heimarmcnc und Ananke in ihrer Funktion nicht w.

.ocxpiX~ (vux't'o~) bestätigt wird.rcAOX~V ahtwv 't'e-rocy(J. Die Ananke besteht . a. wo sie nebeneinander stehen. wie verbreitet diese Vorstellung gewesen sein muß.--.vayxY)~).iv ~m. 78 in der Form "t"o -r~~ d(J. ebendort: tibi ignoranti vel publica fortuna vel privata laqueum impegit. hier Abb. Da tritt wieder die jochende. ebe. wozu der einzelne sich entschließt.t.ap(J. Hand in Hand wirken. Ganz entsprechend erklärt derselbe Lukian.€:v'lJ~.ov xr. quem nec solvere possis nec rumpere. den Kausalnexus. mechanisch wirkende Naturgesetz.ZVOV &'t"pe:rc"t"ov xaL a7tocp&ßa't"ov. das unverbrüchlich. Dazu vgl. Vermutlich geht auch Fr.-rlav xed ßLO'. der niemand entrinnt: 'r1jv 3UO'&AUX-rOV ~(J. die beiläufig vom ~uyo~ 't'~~ &. 16 von der ägyptischen Finsternis. vor. Und die Ananke umfaßt hier die Heimarmene als Oberbegriff derart. (J.l. 4.) und dem Einzelnen das Wie seines Seins geben soll . x07t'e:p (J. h. die zeigt. Sap. Da ist catena geradezu . Davon ist auch in der gleichen Schrift 1. wie Posnansky (ebendort) meint: 't"o yap e:i~IXP(J. die alles miteinander verflechten und gewissermaßen verketten (emrcA€:xouO'av xed otov O'uvdpouO'ocv &A)'~AOL~ 1taV't"r. der den stoisch-kynischen Fatalismus verspottet (vgl.EVEV av&yx'IJV. 2 (Dübner) des Plutarch auf Chrysipp zurück.L~ yap ocAuO'et O'x6't'ou~ 7tOCV't'E~ e:3z'&'lJO'av (vgl. d.ocp(J. 17. 1. 't'~v 3~ e:tWx./ A't'po7tov xaAe::i xocl ' A3p&0''t"e:tIXV xat 'A v &yx Y]V xlXl TIe:7tpw(J. Gelegentlich spricht auch Plotin von der stoischen Ananke.ou av&yxY] sowohl wie die xOO'p.Ananke und Heimarmene in der Stoa nicht wesensmäßig geschieden sind.t (I'U~7t'AOX~V) Schicksal (e:t~ap~€:vY)v) nennen. O'uv3eiv. 1tp&Y(J. 3. Chrysipp scheint von einer Identität ausgegangen zu sein. conf. alium honores. 38: ßapü xa-r' r..V Xr.LOL O'x6-rou~ XOCL (J. Das ist beispielsweise für das Prinzip der Bindung des Einzelnen in die Gesamtheit der Ursachenkette unmittelbar evident.l.v&YX'lJt. nur die Heimarmene als ein Gewebe von mitbedingenden und nächsten Ursachen in Betracht: die Entscheidung liegt im Menschen selbst. daß .. Die &Aum~ aber zeigte sich bereits an einer für den Bedeutungsinhalt von Ananke besonders signifikanten Stelle.I. Ant. 945 (I1 273) 3bt'lJv &: AUO'EW ~ 't'or:~ 1tpw't'o~~ O'uv1)p't'~O'i}ocL -ro: 3Eu't'epoc (sc.darin.I. 5 (=1056 C. 47. 128 Von einer Identität der Heimarmene und Ananke geht eine antike Erklärung zu Soph. bei der Prämissen und Folgerungen gleichsam wie die Glieder einer Kette verbunden sind. 944ff. welche jeden Zustand und jede 128 Wie Gundel (Ananke 67f.I:'J't'LX~V.zusammen mit Heimarmene . Posnansky.7tMXe::-rOCL 't'ocü't'oc aAA~Am~ &:AUO'e::W~ 3(x'lJv X't'A. Die stoische Ananke ist hier in ihrem Sinn sehr deutlich. e:mO'ov3e:m~. 322 a 10 Ananke der Heimarmene vorgeordnet ('r1jv av&yxY]v ax[vY]'t'6v qJamv a1.€vY]v) während bei Dio Chrysostomus 2. so . 1. Dann ist aber. mit dem Naturzusammenhang in der richtigen Weise verknüpft. 22.€:vY)~ spricht. Diese Lehre steht jener andern nahe. 18 Ananke neben Moita und Heimarmene). Nemesis S. Doxogr. 32 b 17ff. eines derartigen Schicksals (e:i. Nicht fern liegt zum Vergleich auch die von Ananke oft bezeichnete logische Zwangsläufigkeit.. Sie bezieht sich .) aus einer Bemerkung Ciceros (de fata 18. 4 = Doxogr. das auS Ananke entwickelt ist. Diese Lehre von der alles durchdringenden Weltseele als Ausgangspunkt der Ursachenkette wird von Platin abgelehnt. in der Schrift rce:pt e:t(J. Ananke auf das Prinzip der Rottenfesselung127 bezogen. wenn die Folgegründe von diesen ersten sich herleiten. 948 (I1 274) heißt es e:(J.2 3€:0'(J. So ist Aet. 7 die Rede: "Es bleibt noch übrig.V't"O~ 3~·~xouO'r. dp(J.. 73) berichtet: 't"~v 3~ Et(J.ap(J.l. indem jedes Einzelne als Teil sich so bewegt wie das Ganze es führt? Und muß man. und zwar in einer Art und Weise.[locp(J.wie auch Gundel wiederholt feststellt .." . Jup.ou rpuO'~~ (Aet. So lauten Fr. Die lähmende Gewalt der Finsternis wird mit einem Bild veranschaulicht. 28. 30UAeOetv und die korrespondierenden lateinischen Aequivalente spiegeln im Grunde nur verschiedene Aspekt~ ihres semantischen Gehaltes.Schicksal'. c. 465 ff.&e:r:aoc. die Ananke als jochauflegende Macht.L das hebt das Schicksal und die Ursachenkette und Verflechtung (-rwv at't"~wv 't"ov etp(J.- Ananke als theologischer tmd kosmologischer Begriff sunt etiam qui alligaverunt . daß alle durch ein und dieselbe Kette gefesselt wurden. wie Plutarch cle Stoicorum repugn. Ananke steht also unausgesprochen im Hintergrund solcher Redeweisen. 17. was durch (J. 15.oc't'a) und Fr. xal -r~~ e:t(J.auf die Verflechtung und Verkettung der Ursachen.. Erotes c. Eine Durchsicht der Zeugnisse ergibt.l 't"~v O'U~7t'AOX~V) wieder auf" (Harder). fesselnde und bindende Gewalt der Ananke ans Licht. wird sie im Zusammenhang der Ursachenkette genannt: "Vollbringt denn nun wirklich eine alldurchdringende Seele (~uX~ Ö~d: 1Cr.OCxpa~ 1te3'lJ't'OCL vux-r6~). daß sie das. ihre reihenweise Verbindung und Verkettung (erpe:~1j~ O'UVZXe:tr. 6 u. die Grundursache zu betrachten.€:vY]v O'U(J.6~. plac.€:v'lJ~).)j er scheint aber die Ananke im Gegensatz zur Heimarmene nicht für den Menschen unbedingt verbindlich gemacht zu haben.€vY]~ avayxeäov beide Prinzipien vereinigt sind. Chrysipp kennt ferner die xOO'(J.) alles.zvY)v.UXbJwv ~uyov ~(J. Es ist nicht ausgeschlossen. das übersteigerte dieser Notwendigkeit (&.. V gl. 41) wohl mit Recht schließt: "Danach herrscht außerhalb des Menschen die Ananke. sondern entweder zusammenfallen oder doch. 27.ap~€V"lJv o:h[ocv &'v(x'lJ"t"ov xoct aXNAu't"oV xat chpe7t"t"ov a1toqJoc(vwv IXU"t"O~ . vgl. daß diese seit Herodot nachweislich oft genannte und wohl auch schon in homerischer Zeit bekannte Fesselungsmethode das Denkmodell abgab für die stoische Kette der Ursachen. Aber erstens. 4. w~ 7t€pat. alium opes vinciunt etc. nämlich Sept. 3. 127 Weltbindutlg und Verkettung des Seins: Ursachenkette ~---------- I2J &7tIXO'~V ~m"t"ti}e:r:O'ocv. aus. für den Menschen kommt .p(J. Das gleiche Prinzip liegt im Grunde genommen Od.l.so wird mit yocp ausdrücklich erklärt .l.ovov OqJPUO'L veuO'lh xap-re:pa "t"ounp XhAWO'-r' 'Av&yxlX )ted IIE7t'pw~€vY].

ov. so Cohn richtig z. oupa\ioG nep!. &vayx1) 81)1toU crup. Poseidonios war es wohl.:v'ro~ ~(o)~ ~UVCl. auv&xet. 93'. wie de migratione Abrahami 181 gesagt wird. daß gerade dieser Gedanke auch bei Poseidonios da war: IIoaetow\iWe.t. Die ouv!.. Zur Abhängigkeit Philons von Poseidonios vgl. &~ &1t'0 y~C. Da finden sich die gleichen Begriffe.UXat 'TOC aWf. der Weltseele in Philons Schrift de aeternitate mundi 75.. an. wie sie bei Plotin erscheint. Poseidonios verknüpft diesen Gedanken mit der Weltseele des Timaios und dem göttlichen Logos der frühen Stoa. 20.'TwV &xple..&a~ xat Otct. Jaeger. ö'Am~ 8ecrfLooe.~v Guv~81)cre. Ganz Platonisch .: cr er (y ~ct. 58ff..: xat a er (yyel XWAUüN wha ola'Auea.. 928.i» d~ pJIX\i xO~V(O)V(IXv xcd &pp.: n&:v't'(o)<:. 220 6 &6pa'Toe." Harmonie ist. Heimarmene Sp. Besonders der Timaios mit seiner den Kosmos in Form von Ringen oder ringförmigen Bändern durchziehenden Weltseele und offenbar auch der Syndesmos des Anankemythos war hier Leitbild.. Jaeger (Nemesios 113) stellt eine ganz ähnliche Abhängigkeit von Poseidonios für Basileios fest.n. 'TOCe.t.). auch der Kosmos muß seinem innersten Wesen nach eine Harmonie sein. Das ist in der Hauptsache wohl Übernahme von Poseidonios. In solchen Aussagen mischt sich stoisches und Platonisches Gedankengut. heißt SAov se 'rov x6crp. 8 f.. Moses lehrt. Dafür sei nur noch de plant. dem Kontakt. daß die Seele den Pytha'c? . &yvodv -rooe. die auch für die Kosmologie Phiions bestimmend sind. 13<1 Das erklärt Proklos in Plat.:1S1 e!vat ßeßoUAIJ'rat.fLete.)\I. Remp. (Fr. ~UXae. 41 a 7ff. Diese Lehre des Poseidonios vom Logos als dem Band des Seins hatte als Konsequenz die Sympathie aller Teile des Kosmos. sondern das Verhältnis ist umgekehrt. ~~ e:~PIJ'rct. 131 Das klingt.und letzten Endes pythagoreisch .:yCl. der Synaphie zwischen den Reichen der Natur und ihren Gliedern" (Jaeger.:e. Da ist es nicht mehr der Körper. daß aber der unvergängliche Logos des ewigen Gottes die felsenfeste und riesenhafte Stütze des Alls bildet. ~tp7] we. 'roG [L~ &ve&7)vct.Ananke ist in der Form der Allseele (o/uX~ o~oc 1t'av'To~ o~~xouO"a). (II 258 Kroll): er y&:p ecr't"~ o/uX~ P.. 'Emxoupdoue. ~ yd:p 'rou nCl. Sie bringt nun die strikteste Notwendigkeit (&\iayx7]\i) für alles mit sich".. hatte schon der Timaios gelehrt: beseelte Bänder (oecrfLot €tLtf. II 267) beziehungsweise mit Ll~o~ \iOUe. De fuga 112 heißt es ß 'TS yocp -roG 6\1'ro~ Myoe. Indem sich dieser von der Mitte (der Welt) bis zu den Enden und von den äußersten Spitzen bis zur Mitte zurück dehnt. besonders S. 'r~e. 106.4 nichts anderes als Heimarmene.to~ W\i 'TÜN cX1t'av'r6. sind die einzelnen Logoi.1s2 Zugrunde liegt die Lehre des Poseidonios "vom Band des Seins.?-'_'~..ev &pP~x'TOUe. und sonst. nCl. Nemesios 91). i-. 22 und 26f. daß der Kosmos ohne einen begrenzenden Zusammenhalt zerfallen müßte) wenn es das Leere gäbe) .Cl. xat 8laxpa-rou/-LsVoe. o~ 'ro~c. Vgl.t." Zum Sinn von Band und Fessel in der .t. von platonischen Vorstellungen nicht unbeeinflußt. so liegt der feste Zusammenhang der 8ecr!-l6~. OU 'r0:. aLe. mit Zeus (Fr. der die Seele einschließt. &PfLov(a~ xat €\iwcrewe. genannt: "Wer der Verlegenheit entgehen will (die dadurch gegeben ist. daß kein Stoff stark genug ist. wo es vom Kosmos heißt a~wv(tp O'uv~x0f1. &1t'~'t'ewe.cr%ca. 133 VgL Jaeger. der die mit Heimarmene und Ananke identische Weltvernunft der frühen Stoa im platonischen Sinne umdeutete. nept~tf. 166 die Rede: &eoG.fLs~e.:~. Poseidonios S.UXm 38 e 5) binden die Planeten und geben ihnen Leben.o~~. II 267 Arnim).und &PP. &pPIJX'TO~. Der stoische Logos und die kosmologische Ananke gehen eine untrennbare Verbindung ein. 13S Daß die Seele auch Bindung ist. xat O"u\i~xe~ -ra tL~PIJ 1t'av'Tct.v'roe. Die stoische Heimarmene ..V &op{hot~ ouva[Lem\i.evoe.1s4 Denn der alles durchdringende Logos verbi~det als integrierendes Band jedes Glied der Welt mit jedem anderen. Gundei. 11of. ling. Dem entspricht genau das cruv~xet\i des Logos bzw. und sonst.t. 110 f. Nemesios 110: "Begreifen wir nun. ~crX!.\g"iechischen Kosmologie äußert sich auch Kad Reinhardt.' l26 Ananke als theologischer find kosmologischer Begriff WeltbindHng und Verkettung des Seins: Phi/om Logos Bewegung sowohl beim Menschen als überhaupt aus der Allseele herleitet . crwfLa-ra 'Tae.ov . 'Es ist das im Grunde eine Weiterentwicklung der bei Platon greifbaren py_ Diese aber ist göttlich (Fr...ov(c. Jäger. 14 Bf. 129 130 I21 132 W. sind gut dargestellt bei . Nemesios 106. tVCl. vollzieht er den Siegerlauf der Natur und schließt und schnürt alle Teile zusammen.ta-ra. so de migr. Abr. \Y/. oecrfLip. mit denen der große göttliche Logos die Welt durchzieht und zusammenhält.t.'Twv /:. Jaeger (Nemesios 111) belegt aus Achilleus Tatios. 2627.Ywv 8~cX ndv't"(uv &opd'rOt~ ~crtp~y~e: 8ecrp.) machte ihn der Vater und Erzeuger" (Cohn).A"f)ACI.\l'rct.' a~ tf.:~ 'rwv $V Cl.. oeaf.:t'(O)'r~PCl.~IX GCI. 'röv 6Aov x6cr[1. 't'a n!. soll eine göttliche Seele innewohnen.ep~x&v xd ~(o)'lj .~ nO're Au·ü·ebj (136). ebenso wie ndv'rlX 8~ tjuvct. &pp~X'rcp -ny' tptA(w. bei dem es Hexahem. olJ[Lwupyoe.tevoe.ist auch die Betonung der Harmonie und Einheit. Die Kosmologie Philons hat verhältnismäßig rein die entsprechenden Lehren des Poseidonios bewahrt..et<:. eau'TOÜ OU\i!.:lrt'i» (lepwv rJ.130 Dem ist jetzt nachzugehen. W.fte:tIXV dvCl. um die Vgl. Schon für die Pythagoreer war die Seele Harmonie.. 't'ou 1t'O'. p. &'AU'rct. Zu Ananke und Heimarmene S. 1. ecr'r~v 'rwv p. oihoe. der erkläre frei. &'A).:l 'TOC oe%Ev't'a xaA&~ 1CPofLlJij'outLsvoe.· 8sO"fLot yap at ouv!. II 267) und dem göttlichen Logos überhaupt identisch und macht so den Kosmos zu einem von einer vernünftigen Seele belebten Lebewesen. denn Zum unzerreißbaren Bande des Alls (8eO"tLov ~·PPIJX'TO\i 'rOU 1t'anoe. Nemesios 101. Die Allseele oder Weltseele ist hier wie in 3.m 8ecrtLoe.129 Last dieses Kosmos tragen Zu können. Nach de aeternitate mundi 75 ist der Kosmos atwv(tp cruvsx6tLevo~ xat o~axpa'rouf.t.:p'rCl.Kräften' ist auch de confus. oecrfLip. Von den . 929. O"uv~xea&al fL€V 't'6oe: 'ro r.OV(IXmit der Weltbeseelungsfrage und der pantheistischen Naturdeutung zutage.gelte". 8eap.-<. .fLele. Philons Vorstellungen vom Logos und den ~U\ld[J. an Plato Tim.

e~~6vws cruv3d rraVTOC rrpö s 't"~v &J. 15f. Das erinnert. &v&yx't) .iyav oupav6v.nank. Herrn. die et!J. d.4 = Doxogr. ~v&a cre <petcrt tVUX~v &evaou 1te"AE:W x.n-.. 135 Das Grundprinzip ist die Pranola.7t'a&~s 0 x. Da ist die Unterordnung Heimarmene ganz deutlich. wohl letztlich auf Platon zurück. also nicht etwa Modifikationen der Pronoia.ov 1tp6vo~& EeJ'rLV. 14.€V 1t"p6vo~IX -&zou E"pyov. Ananke 68). 322 a 10 -r1jv &vayx"f)v &xtv"f)'T6v ex. die der Beachtung wert erscheinen. 137 Sie ist nicht mehr.EV1) lnt"f)pZ'TOüaw &a'TEpzc. das den Seelen bei der Wahl der Lebenslose zufällt (619 c . 41 E (p. cru[1.. Mit ~taxpa'Te:iv 'tov 5AOV x6crfLov ist hier der Pronola eine Wirkweise zugeschrieben.Ev1) (Corpus Herrn. Ananke.EV1) ll7t"f)pZ'TOumv o[ &a'TEpzc. und 3.IXp!J. daß die Heimarmene der Ananke naehgeordnet ist. die in ein bestimmtes Abhängigkeitsverhältnis gebracht sind. et 1tob)crw . E...~v 3"x"p~'roijcr".."". 3..16. unterstes. und Syndesmos verbinden.armene .in dieser Stufenfolge .. .< gegeneinander abgestuft. d s 'A<ppoIH't"'f)v) ist die gleiche V. Hermetische Lehre ist TI&v-ra Se y(ve:-rIX~ cpucre:t xal e:L[Lap!J. Vogt.~ 3z etp.h'1) tntYJpe't'e:!: 1tpovo~1} xed &v&YX1l.&v&yx. ~ÄÜJv x'o~vÜJv(av xat 't"~v &1t' d s &"A). So heißt es Corp. 274 Diehl). 12. mene untergeordnet.t't'(av xa( ß~aa'Ttx~V. Vgl. &V&YX'IJ 7tpOvo[q. die von den Sphären abhängt oder über ihnen steht.ov rep6vm& 8cr't~V.01.. 45).. Aus ihr hervor und ihr ist nach geordnet die Ananke. xed &vocyx'n. I 2. Immerhin sind sowohl Ananke wie Heiinarmene in den Schriften des Hermes personale Gewalten von selbständigem Rang. dem Bereich der Körperlichkeit zugeordnetes und oft mit dieser gleichgesetztes Glied einer strengen Hierarchie. wo Heimarmene als Tochter der Ananke und Demiurgen erscheint.Ev'f) 0". Kroll. Das bringt im einzelnen Verschiebungen mit sich. Ananke S. wie in der Stoa. Ananke 98f. Sind dort noch Theos.und derselben Sache. Ir 484. die überhaupt dem spätenPla· tonismus zu eigen ist. gr.he:in· ander an Stelle von Unterordnung der Heimarmene gesprochen werden In seinem Kommentar zur Politeia (Il 94. hier ebenso auch von einem Nebeneinander und einem zeitlichen Nac. 2. so legt eine mehr theologisierende Betrachtungsweise Wert auf Abstufungen und Grenzen jeweiliger Macht.oed1)v.rep6vma . Gesch. 3. errt ~Wet~s oocret [1..c<pp.. ~nar"LKH. Ananke hat ebenso an Bedeutung verloren.). J. 3. TIpovotq. eine absolute Größe. ferner Gundel.'fJ . ). dieser schließlich ist die Heirn.determiniert. 2.6cr[1.".ien (Stob. 'Tri Se d tJlXpP. Vorher waren schon für Jamblich Pronoia und H. IS6 Von daher versteht sich die besondere Stellung der Heim?-rmene in der Lehre des Hermes Trismegistos.die maßgebenden kosmologischen Pr'imdp. Reihe -&e:6. Kroll 217: "Die rrp6vo~et regiert die ganze Welt. ".ap!J. Pronoia. darauf wird noch einzugehen sein.crstel.138 Im Ganzen gesehen hat sich die Weitsicht der Hermetileer gegenüber der im Grunde optimistischen' Kosmologie des Poseidonios stark verdüstert.e:~fLapfLev"f) bietet (11. hat die Herrschaft über alles Körperliche und was damit verknüpft ist. dem Gesetz der Ursachenverknüpfung: 136 137 9 Schreckenberg . die sich mit den Begriffen Harmonia. 8. und df'~Pf'&v'~ bei Theophrast (Doxogr. 'TOV 8). ~ ~e cruvExoucra xat 1tZptExoucra &v&YX"f) 8cr'T(\I.: 'T&~~C. 4).jm. während mit &ye:w xat 7te:pt&ye:~v Heimarmene eine Tätigkeit hat. sondern letztes. Herrn. die Weltseele als Gerüst des Kosmos hatten. ~ ~e dP. TI)V Se d[Lap[J. Heimarmene nicht viel mehr als verschiedene Bezeichnungen ein.Gefolge. und Heimarmene Sp. Von I28 Die hermetischen Schriften knüpfen an den starren Fatalismus der Stoa an. Im Er-Mythos der Politeia ist Ananke große kosmische Gottheit. Heimarmene Sp. Heimarmene nur verschiedene Bezeichnungen derselben Sache. Heimarmene dagegen nur das individuelle Schiclc-·' sal. Ihr Wirkbereich ist eng . lnt'IJPE'T~C. 3.6) vermerkt.7.. die &vayx1) bildet ihr-. Ananke.dem Wesen von Ananke zu eigen ist. stisch ist da Aet. die im Er-Mythos Platons und im Timaios noch Ananke bzw. I29 Nilsson. Er sagt nämlich: ~ !J.os 1tpÖs eetu't'öv' In den Procli Hymni (ed. 12.ev1). Ähnlich in der Rangfolge ist die Unterscheidung Philons zwischen Ananke und Heimarmene.1).und Tätigkeitsbereiche.« 138 V gl. lung von der Weltseele als bindender Weltfessel greifbar: ehe 1teptcr<p(yye~s !J.Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Weltbindung und Verkettung des Seins: Hermetisches thagoreischen Vorstellungen.0\1 x60'[J. Die herrrLet. Die Lehren des Hermes Trismegistos S. Rel. sonst. 1227) und in der Stoa (GundeI. GundeI. Weitere Bestimmungen gibt Corpus Herrn. J 25 b J 1).ou . auch die Gestirne und dergleichen. 99.. 26 35.pP.. e:LfLIXpfLEVYJ Se &ye:~ xal7te:p~&yz~ X'TA.t ~ p.6cr[1. Waren dort die Begriffe PIanola.ct. Tim. die seit je . Untergeordnet unter Ananke als Oberbegriff ist die Heimarmene aueh bei Aristoteles deI. 1 xa. (JU'JEXe:~V xat 7te:P~EXZ~V dagegen hat die ursprüngliche Funktion der kosmologischen Ananke bewahrt.. d!J.EV"f)V aU[L7tAOX~V a~'T~wv 'TZ'TaY[LEV"f)V. ~ 3e cruvexour:J(X xat 1tep~exoumx.man denke nur an das &ye:w der' Av&yx"f) des Parmenides .. '5 Kroll) bezeichnet Proklos Ananke als 't~v 7tpoza-n'Daav 't'lj. an die Gleichsetzung von cpüat. Da sind es gleich vier Mächte. 14. 1 f. wie Kroll (22.e. 1) xat ~ fL€\I S~G{xpa'ToGcra 'Tav 5AOV x6cr!J. gegenüber der Pronola aber nur zweitrangig.sehe Vorstellung. plac. Schließlich sei hier noch Maximos Tyrios genannt.. ~ S€ dfLap[Lev"f) &v&yx"f)c. Alle diese Nachrichten legen Zeugnis ab von einer zunehmenden Differenzierung und Systematisierung des allmächtigen Schicksals der frühen Stoa. Als Beispiel mag der hermetische Satz dienen (Corp. ist sozusagen ihre Konsequenz. 135 V gl.EV"f)'. Eine genealogische Abhängigkeit bietet er Plat.2: TIp6vow. ßO sind sie hier 0 " ' . Sie ist Zwar der Heimarmene übergeordnet. "TI 38 e:~!-LIXPf1.

vgl. 112 199f. Homerische Untersuchungen S.Geschichte der griechischen Religion'. Die . von dem es die sogenannten Orphiker übernommen Keinesfalls ist das Abhängigkeitsverhältnis umgekehrt. die umfassendste Form der Welt. Der junge Ursprung dieser Hymnen ist heute nicht mehr zu bestreiten. 33) und Jaeger (Die Theologie der frühen griechischen Denker S. ein klares Wort gesagt. also mit astrologischen Mitteln möglich. 1 f.Einfluß anzusetzen sei. 11 ff. 93. 12. Ein stählern gewordener Himmel ließ Angst. An keiner Stelle des Untersuchungs ganges ergab sich bisher ein auch nur halbwegs schlüssiges Indiz für den orphischen Charakter der Ananke. Hesiod and Aeschylus S. Onians S. Gleichwohl wird durchgehend der Standpunkt vertreten. geht nirgends auf Ananke ein und äußert sich noch weniger dazu. Pythagoras und Orpheus. 1). Ananke sei als theologischphilosophischer Begriff genuin orphisch.).Fragmente von Diels .l-ap[. Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Die "orphische" Ananke der Harmonie der Welt und ihrer Teile ist nicht mehr die Rede.. Die Macht dieser Ananke. Fr. cr'Te~o:vov 1) 00C. ja Waffe (ß7tAOV) der Heimarmene.Grenze' wird als Abtrennung. Der Mensch fühlt sich als Sklave kosmischer Gewalten. Sehnsucht. Eine schlangenartige Umgürtung der Welt hatte schon Epikur angenommen (dvo:~ 3e tl:1.. Wünsch.t~v·1) U7t"tJpE'TEI: 7tpovo(q:: xcd &v&. Solmsen. nennen sind hier vor allem auch V. II 292. Jonas (Die mythologische Gnosis S. als oberstes Zwingsystem.. RE Sp. daß schon Goethe in den "Urworten. BE: dp. 2. Auf der gleichen Linie liegt.. Gundel. Darin ist das Programm des antiken Gestirnsfatalismus ausgesprochen: die Sterne und Planeten sind Werkzeug. Gnosis S.139 Die Situation dieser Zeit charakterisiert H.139 Hermes lehrt (3. Auflehnung. ob sie ein orphischer Begriff sei oder nicht. 142 Bei Empedokles und Parmenides. in der man orphische Kosmogonien und Theogonien an den Anfang des griechischen Philosophierens stellte. 60). Ananke S. "Als in ewigem Kreislauf wirkende Notwendigkeit erscheint sie (Ananke) Philon offenbar als ein umfassenderes Prinzip. Nekyia S.Kranz und die Beurteilung der orphischen Zeugnisse durch Nilsson in seiner .).) ° IJI Die Zeit ist noch nicht lange vorbei. 218 Schmidt). Eisler. ~Ö>V'lJV 1tep"cr~("("(eLv 'T6'TE 'T~V ~Qcrw Doxogr. 104 Anm.141 Damit ist eine Art Endstufe in der Entwicklung der kosmologischen Ananke erreicht. Rel. ist nun zu prüfen. orphisch". 25 f.. daß überall ein erheblicher orphischer . Nilsson. 1J.'ug. Quandt p. lagert feindlich wie ein Joch über der Menschheit und auf der unteren Welt (Gundei. UnTtpx'lj. Zürich '9503 s. so heißt es in der Folge in astrologischen Texten. 143 Was als Stütze dieser Deutung übrig bleibt. 141 Vergleichbar ist in gewisser Weise die Weltschlange der gnostischen Pistis Sophia (p. 't'E: tpOAO::~ mxv't'wv 1t'E:ptßA'Y)&e:tC. Gesch. aus der noch keine entsprechenden orphischen Leugmsse vorliegen. 'TO Be TIveütLo: 3po:xovTOetB&c. Da heißt es in einem der sogenannten orphischen Hymnen (auf Uranos 4. Wilamowitz. .yx.'TA'Y)'TOV &v&.. 20 und 11 ff.'lJv "t'o eJ\ltLTIO:v. 01'pheus S. 34 D. 250). Ananke 74 ff.« 140 V gl.Weltenmantel und Himmelszelt' hat Eisler ernsthaft und ausdrücklich als "Hauptthese" vertreten "die Entwicklung der griechischen Philosophie aus der Kosmologie der .. Hell.. 5) oupavwc. 6. Die1s. Ananke. d. die die Welt umschließt und gegen den Bereich des Lichtes und der Geisteswelt abschließt (dazu Leisegang. 143 R. S.140 hat der ägyptische Priester Petosiris zuerst Ananke auf das Wirken der Sterne übertragen und mit diesem Begriff den 3. 2057f. 589. Xi). d. Ananke 75 f. als Einsperrung empfunden. Kerenyi. nur auf dem Wege über die Gestirne. ja sogar bei Horner legte man gewisse Berührungspunkte mit Vorstellungen der sogenannten orphischen Literatur dahingehend aus. Wie es scheint. croü 3b<. zeigt allein die Anordnung der orphischen Zeugnisse in der neuesten Ausgabe der. und auch die Eiform der Welt wird schon von Empedokles vertr. . Gundel. dazu K. Vor allem mit den kritischen Äußerungen von Wilarnowitz (Glaube der Hellenen 112 190-202. Sethianische Verfluchungstafeln aus Rom.'l)v. 44) im Unterschied zur kleinen (mut. h..ocp(J-i'rn ot &cr1'Zpe:<.I. 22 und Kl. Macchioro (Prom Orpheus to Paul.). Diese Ansicht fand so einflußreiche Vertreter wie Gruppe und Kern. Der Weltgürtel ist der griechischen Kosmologie reits Zu einer Zeit vertraut. Wissen und Beeinflußbarkeit des Schicksals ist mithin. Berührungen dieser Kosmosvorstellung mit als orphisch geltenden L. 9' .orphischen' Bekenner des kleinasiatischen Chronos-Aionkultes" (I p. Epikur orphisiere hier (gegen Weltenmantel II 676 Anm. Heraklit und Platon. Beschwörung und Verachtung fühllos von sich abprallen. Wie sehr sich die ältere Meinung freilich noch behauptet. 69-87) ist eine skeptischere Betrachtungsweise im Vordringen.d. TIept 'TO cjlov WC. 135) ihr Symbol sieht" (Meyer S. Creuzer. Solche Meinungen haben sich freilich nie völlig durchgesetzt. Meyer S. Die "orphische" Ananke IJO 1'n Einfluß der Gestirne auf den Menschen bezeichnet. In . Dieterich.. der Sphärenbau. 9. Maaß. im Grunde orientalischer . Zoega und Welcker schrieb. EV O''t's:pvoww ~xwv rpoO'E:WC.eten (A 50. Buchstäblich sprach man von der . 2. 23. Die 142 Zu.Eisenmauer' des Firmaments .YX1). die er im Anschluß an die Lektüre von Hermann. Sehr.~ BE: d[. V orsokratiker' . Wernicke.) . auch Ananke nannte. die Formartikulation als Fessel. 163): "Musik der Sphären ward nicht mehr gehört. nom.. V 1 Berlin 1937 S. 224 Anm. 5 f. wenn überhaupt. und das Wohlgefallen an der vollkommenen Kugelform wich lähmendem Entsetzen über soviel Vollkommenheit des gegen den Menschen gerichteten Systems der Unterjochung . 268ff. (Hierzu hat Wilamowitz. gr.n"'sen dürfen nicht Zu der Annahme verleiten. p. XI). zumal er in der großen Kette (somn. London 1930) und R.6v~6c. 507 Anm.

<]) au-vea't"aL e~ &:Vd. Il 100 ist im Zusammenhang mit der Ananke und ihren Töchtern von den Himmelsgewalten die Rede.orphisch' trägt. der allerdings.s"l)O"w . ser und der Stoff (1. v. dessen Enden erreicht (O"U\le:~\l1X1 8E: o:u't"lf:> 't"~-v ' Kf)\I.reoop~vat 't'wv eyxoO'p.V&YKfJ ist zudem klar erkennbar ein schon ganz formelhafter Gebrauch jener bereits im fünften Jahrhundert verbreiteten Vorstellung von der bindenden Kraft des Naturgesetzes. wo es mit Bezug auf die Wahl der Lebenslose im Er-Mythos heißt: 't'( o~ oov [J. Das Bild ist also vernmtlich aus Ananke entwickelt und erst nachträglich auf Adrasteia übertragen worden.seit der unter dem Namen des Aristoteles gehenden Schrift ree:pt x60'[J. IJJ oe' 145 Schuster. und ebendort 'rb [J.'t"(. gehört. Unentrinnbare' etymologisiert.IX~ &\lo:n6- 8po:O''t"0~. aus dem die Erde hervorkam.ev1]v. wenn er von ihr in seinem Politeia-Kommentar sagt (Il z08 Kroll) ocvare63poca'rov 't'&~~v xat &XA~V~ eppOUptXV emcr'r~aaaav re~aLv. es ein Drache mit einem Stier. lh1 7t"EPO:~ 't"o:. &\lttxtpeux't"o. Vgl. 147 Es dürfte richtig sein.(1IX't"O\l 8~OOPYU100(1t\l'f)\I ~\I 7t"IX\I't"t x60"(1<p 't"W\I m:p&:'t"Clw o:u't"oü stpan't"o(1E\I"I)\I). W. Lukas S. xat &vareoOpd. Jaeger (Theologie 81) legt sich nur insoweit fest. sein Name aber sei &.. Das mag zutreffen..O"6:. Vgl. Die Ananke . Ganz deutlich wird Ananke expliziert Il 274.c. und an den Schultern habe er Flügel. de die Vermutung. sagt er. d. 146 Posnansky.L't"OV. Dem entspricht Il 245 exdv1] Av&yx1]. Unentrinnbare' gedeutet wurde. 't'peepe:'t'a~ [J. Vielleicht ist die ursprünglich kleinasiatische Göttin nur wegen der sich anbietenden Etymologie von Platon und den Stoikern so eng zu Ananke gestellt worden. ~v &. Nemesis S. denn gerade das' Schweigen über ihn beweist. und Chrysipp in charakteristischer Weise als..e:'t"tX ~v a~pe:O'tv 'rou ß(ou <p1]a1v 6 1t'poep~'r1]C. 81.(av ochtav. die der Neuplatoniker Damaskios quaest. das Wasser und die Erde. die in der Kosmogonie begegnet. NemesIs S. ytXp [J. Die Begründung (h~ nttpo:~ 't"o:. Sehr ansprechend ist oe oe oe oe 144 Der hier interessierende Abschnitt lautet in der Wiedergabe von F.auch hier zeigt sich nicht orphischer. er setzt also diese Urgründe.0"'t"e~O:\I xo:- AOÜcr1\1.) xa1 ytXp 0 a1][J. Dem cruve:tva~ WJ't'0 't'~v 'Av&yx1]v korrespondiert hier auve:O''t'L 't'TI ' Av&yx71' An der Stelle des Chronos . nicht unpassend das Etikett . als er die fragliche Theogonie "hellenistisch" nennt. Quaestiones Pythagoreae Orphicae Empedocleae S. &.Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff Die "Drphische" Ananke: Adrasteia <puO'e:wc. dem Wasser und der Erde nämlich. ChronosHerakles und Ananke-Adrasteia. wc. h. im Phaidros (z48 c z) und der Spruch der Lachesis. daß Adrasteia erst zu einer Zeit als.ht:e eines Gottes. &. das erstere als das Bindemittel dieser (der Erde) und das Haltbare: Den einen Urgrund vor diesem doppelten läßt er unausgesprochen. tpuO"w 000"0:\1. auch Adrasteia genannt. 145 Stoisch und vielleicht schon Platonisch ist auch die Gleichsetzung von Ananke und Adrasteia.{b ye:W0 't'~V Et[J. 158) dem Hieronymus entnommen haben will. denn als Fessel verhindert sie das Entkommen von Gefangenen. WC.ou 401 b 8 ff. xpa't"oucra 7td. setzt den platonischen Timaios voraus. der Ursachenkette) ~\lIXYx.. der dritte Urgrund diesen beiden sei aus ihnen. die kein Entrinnen ermöglicht. 147 Die Qualität der Unentrinnbarkeit aber ist gerade Ananke seit frühester Zeit zu eigen. 76 Anm. während die Stoa Adrasteia wie mit Heimarmene so auch mit Ananke gleichsetzt. für den sie oft mit der Materie identisch ist. Was bleibt da noch für Orpheus? Das gleiche gilt für die Theogonie des Damaskios . denn die Bedeutung.aO"(1tt\lo\l ~m't"~-&7Jcr1v. Dort heißt es u.vocreoop&a'rcuc. Chr. 6' Opepe:uc. &c. 'Aopacr't'dac. die er als Herr der Körperwelt in der Spätantike gewinnt.v't"cuv &pocpo't"cuc. 187ff.y~po:o~.'t'oc. an den Anfang. und zugleich Herakles. Proklos betont besonders diese Seite der Ananke. Aopaa't"e:kt.Hieronymos.(cuv ouoe:v1 &e:[J. mit ihm sei vereint die wendigkeit. als Wesen gesetzt.reo 0 pii. daß er unaussprechbar ist.€V €voe:~oec.e:'C'tX 't'~v a'lpeatv 0 AomöC.und einem Löwenkopf. Kerschensteiner S. wenn Posnansky (73) Plutarch Fr.i. von einem Ende bis Zum anderen durchzieht.Herakles steht der Demiurg. hat ihr unmittelbares Vorbild im stoischen Logos. Die Heimarmene ist ebenso in der Stoa wie im späten Platonismus zuhause. 'rTI' Av&yxTI repoa~xov WC. 15 (Dübner) auf Chrysipp bezieht.€V ureö 't'~c. Rathmann. 123 (OF 36 Abe! p. Immerhin liegt hier neuplatonische Spekulation offen zutage. Wer gebunden ist. entstanden. 060'0:. h. 32. der Tochter der Ananke. 73. welche unkörperlich ganzen Weltall sich ausbreitend.~01jPYÖC. De veteris orphicae theogoniae indole atque origine. in der Mitte mit dem G. 't"oü't"O 't"'~\1 E~(1o:p(1tt\l'f)\I xat ' A8p&. Viel näher liegt hier der Einfluß der für die Stoa ja mit Heimarmene und Adrasteia identischen Ananke: die Ursachenkette ist zugleich auch Fessel. wie die Stufenfolge der auseinander emanierenden Drei_ heit deutlich zeigt: die unaussprechbare eine Arche. die nichtalternde Zeit. die körperlos den Kosmos ausklaftert.YX1]C.IA"I)).cr't'CUC.. 149 und W. re&v'C'a cruve:x. ß(oc.Adrasteia. wie manches dieser Art. 72. Lukas (Die Grundbegriffe in den Kosmogonien alter Völker S. IJ2 prim.~~ o:hlIX~~ (d. Der Neuplatoniker Proklos notiert zu Platons Timaios 41 E (p. daß der Kern dieser Kosmogonie auf einen Schüler der Stoa zurückgeht und in das zweite Jh. denn bei Platon stehen in gewisser Weise parallel der &e:afLöc.vat 't'wv ev 'rC)) x6O'Wu red. Leipzig 1889 S.0ua71 xa't'tX [J. 274 D.ktt\lOV sm. der bindend die Welt durchzieht. a~d. [. 186): "Zuerst war. die letztere als ihrer nach zerstreubar.freilich sagt Damaskios nichts dergleichen_ als orphisch. 144 Diese Kosmogonie gilt . ep1]m.ap[J. Vgl.. Neuplatonisches Emanationsdenken und stoisch-platonische Vorstellungen sind in der von Damasldos vorgelegten Kosmogonie zu einem Stoff verfilzt.r~ o:h(IX~~ ·~\looyx.IXO"­ ist sicher falsch. auve:cr't'~ T(l •AV&YX. .146 Adrasteia.VTWV ouoe:v1 ouva'C'ov. sondern stoischer Einfluß . wird . kann nicht entkommen. X't"A. a. princ. Der Demiurg ist erst recht nichts Orphisches. Wasser und Erde. &. Posnansky. ursprünglich eine phrygische Berggötdn. sowie in entsprechenden Bildern Platons von der Weltseele und vom bindenden Weltgesetz der Ananke. Xpd. Von größerer Bedeutung ist die Ananke. Diese Vermutung wird auch nahegelegt durch den Umstand.. X. T~\I IXU't"~V xcd ' A8p&:O"'t"BW:\I &..

sondern nur die Frage nach den Denkbezügen. Es gibt bildmäßige Belege dieser Fesselung (Abb.95. 2 PGM I 4. 1314 x(X't'(Xlh:&~'t'Ü) au1'oü ~ epp6v1Jcr~c. Eine Ananke in der Ausformung. der Zwingspruch.331. Wünsch (Sethianische Verfluchungstafeln aus Rom) S. Offenbarungszauber I 2. Aber auch die Opferhandlung war regelmäßig von Zaubersprüchen begleitet. Objekt der magischen Wirkung sind die 'Ppove. 2684).let xa't'et3~­ Ci'f)'t'e: 1tOCV !L€AO~ xat 1tOCV vsüpov B~x't'(. Wie in den bisher dargestellten Anwendungsbereichen entfaltet sich dabei der Wortgebrauch in unmittelbaremAusgehen vom semantischen Grundstamm. aecr!J.1437.. 381.~oc. 13.ev't'oc &'vcx7t'6opcxo"t"('.cr't'~x6v PGM I 4. V. 4. 12.2 Vom Wort geht also vor allem die magische Wirkung aus..yxoc. Bera schlägt die Töchter des Proitos in den Bann irrer Raserei: 7t<X.1 voüv xal. Vgl. weil in ihnen Adrasteia erwähnt wird. das Zwangsgebet. e:tAe: korrespondiert (11. 111).2..2897..&E'T'l). Es ist schlechterdings nicht vorstellbar. 8€cr !J. MAGIE UND ERLÖSUNG 1.€uÜ) SE: a\l1'oü 1'0'. Ö Bei R.. den die Erinyen in den Eumeniden des Aischylos singen (306.2. Ein ähnliches Beispiel S. wäre für Platon oder Parmenides ganz und gar unbrauchbar gewesen.2574. <PP€VWv. Die magische Formel schlechthin heißt E:mxvayxoc. wie sie etwa die Kosmogonie des Bieronymus bei Damaskio s bietet. Es kann auch hier wieder nicht der ganze Bezirk der Magie interessieren. . für welche Sache unverwechselbar gerade Ananke als sprachliches Zeichen gesetzt ist. 114.vor. 16..12. Was man bislang dafür gehalten hat. Texte nur deshalb für orphisch zu erklären. ja Koinzidenz von seman_ tischer (Ananke) und etymologischer (Adrasteia) Qualität. in die die magische Ananke eingeordnet ist.4 Der Sinn dieser Art von Fesselung wird sichtbar.p<X. Es ist nun einsichtig.1 Die vollere Bezeichnung ist E:7tav<X. &.brlJ o~. Hopfner.7t)'3iy~ <ppevac. er\lO::~ durchaus nicht spezifisch orphisches Gedankengut enthält.(.). Es ist unsinnig.. un' Gt.685. :I Selten tritt das Opfer an seine Stelle (ert'~&utlor.orphische' Fragment 105 (Kern) cdh'1j ecr·dv ~ ih::öC.x 't'o 't'c/. epp€:v<X. 10 ('. Dafür gibt es keinen besseren Beweis als den {)!J. xap1'€pq.9°3. 44. Ananke in der lltagischen Terminologie Im weiten Bereich der Zauberei und Theurgie hat Ananke ihren bevorzugten Ort. Eingang in den Bereich der Magie Bndet Ananke zuerst bei Bakchylides.)p~XOÜ und S. 12 und S. 328 (XfX1'<X. 24 hier). Ähnlich ist die Vorstellung PGM 15.°4. 5 Das Objekt der 1 Preisendanz PGM I 2.676.2.311'1. daß auch das .. Zwangsmittel. 3 Das ist wichtig und für alles Weitere im Auge zu behalten. Auslösend für diesen Vorgang wirkte offenbar die Affinität. (u) 45)· Das Joehen ist immer auch ein Binden. 11 xet't'&:3Y)crov etu't'wv 't'a: O'X€A'i') xcd 't'~v oPtl1JV xcd 't'o 1t~3'f)tlet.c.. in denen der Körper eines Gegners der magischen Bindung unterliegt. 19.Ij4 Ananke als theologischer und kosmologischer Begriff als sie bereits eine enge Verbindung mit Ananke eingegangen war.Lo.344). ist nur der Reflex stoischer und letztlich Platonischer Vorstellungen. 2. TEi}evTO:: xal IJOf.. Myoc. mit dem 't'ov 3' &"1) rppevw. o~oc 't'ou't"o XEXA'f)!J.1°36. 4 Vielleicht darf man hier schon das &'t'71 E:v31jQ'et~ Homers nennen (11.. Ananke ist die den Geist lähmende und dadurch Irrsinn erzeugende Fessel.'JOc. Griechisch~äg.s..lj't'~c. ~€u~aa' &vayxq. 12. Die "orphische" Ananke-Adrasteia ist einfach nicht existent. und die Frage. daß eine umgekehrte Abhängigkeit besteht. wenn man solche Fälle vergleicht. auch PGM I 5.. 'AopocO''t'E:~cx..yxor. 't'ac. 805).

z. Onians S. 296. 372f. und bereits der fLüi). daß in Platons Kratylos 418 d-e das ~uy6v seine Wesensbestimmung vom &YBW her erfährt. Romanusbüchlein. Tab. Der gleiche Typus der Verfahrensweise liegt auch dem Liebesbindezauber zugrunde. Neben 8'ljO'1XL und &ye~v wird (in Retinet) tO"Xzw sichtbar. 9 Hier wie überhaupt ist XG<'t"CX3E'LV die übliche technische Bezeichnung des Bannens und Verfluchens. Die Bindung fungiert gleichsam als raumüberbrückender Zwischenträger im Sinne einer Fernwirkung. 1969 vux"C"o~ ~AeucrofLe:vov 7tpoO"t"aYfLlXcr1 cro'i:~ U7t' &v&. qnAO"C"'l)-r1 xcd euvYb o'~cr-rpcp ~AaUVOtLtv'l)V. Mw S. ducite ab urbe domum. 6 schließlich gelähmt und unschädlich gemacht' oder überhaupt negativ affiziert. 1246. Ähnliche Begriffe sind xo:'t'&8Bcrl-t0':. 10 Eine verbreitete Sonderform des Zauberbannes ist der O:P~A't"poXIX1'&öeafL0t.vincula neete'. 3 und PGM I 4.126.3 &yayzrv xat ~e:ti~a~ O"Ul-tßLOV 't'ov Oöpßocvov . die dann mit einem Nagel durchbohrt und vergraben wurde. rv' ßcra &tAoo ~v I"f'pecr~ efLoc'i:c. Ein mittelalterlicher Diebesbann weist die gleichen Elemente auf: Abraham ligat Isac Retinet Jacob Retucet CA. 3)' 424.B. 985 &ye [[.ov "C"~v 3e:'i:voc . Psyche II 87 (Anm. Ananke ist bindenden magischen Befehl. 13 Vgl. 26: E~va xlX't'acrX1J't'B xat xa't'aO''t'pe~"IJ't'e: xd O"uv3~cr"l)'t'e: xcd nm-ljcr"l)'t'B &8uv&00U. 77. 59 Anm. Def. 11 der Ausdruck z. modo et . Seth. Das gilt auch für den umgekehrten Fall des Lösens. + + + + + + . 3. Fluchtafeln S.sOU'.. 16 Im Hinblick darauf ist nicht ohne Belang. 16 Ananke als befehlender Spruch ist hier keine neue Entwicklung der Bedeutungsverzweigung des Wortes..X1cr-roc fLoAoücrav EA&dv .15 Sie kommt zur Wirkung durch die npocr-r&yfLlX-ra des Zauberers. 16 Audollent p..: ey<il xa''t'IX8[8''1)tL~ &nav't'O:':.163.. Das Kommen ist in jedem Fall ein unfreiwilliges und erfolgt Verbindung von &ye~v und XOC'TOCae'i:v ( '" ~euyvüvoc~) ist im Zusammenhang mit un' Ananke bereits begegnet: die epische Formel &yeLv &v&... 12 Vgl. wie Ananke in diesem Bereich zu verstehen ist.B. 398. 20. XM&a~cr" (PGM II 7. 22 usw. Das magische ayew (eAauve1v) ist also ein &ye:1V &v&yx-{J. Amarylli. Diese Stelle nennt Büchsel bei Kittel (Theologisches Wörterbuch) s. versteht sich die terminologische Bezeichnung xa-rocoecrfL0C. LVIII. 17.o~ &vayxa'i:oc.) hinaus. 26 und sonst. 10. durch den der gefangene ~eü~ov. Vgl.343) kann nur das bindend befehlende Wort sein. npo. 22) &yocyeLv xat ~eu~aL . Der arische Weltkönig und Heiland S.ov xcd xoc't'&3"1)O'ov II 7.:.. 17.: Mva't'oc~ Aücra~. von denen Platon Leg.:. Das Binden gehört wesens mäßig zum &ye1v hinzu.. und Antike Fluchtafein S. 3i9. mea carmina. Das ist der Ritus... Der magische Transport' setzt die Bindung unabdingbar voraus. Spamer.. XtV-rPOLcrL ß~IX(01~ un' &v&yxljC. Zauberformeln (e1tCu8cd) und Bannsprüche (xa't'a3eO'B~'.: tnelhlcrB XBAEU. ~pwcro:v) Ta'\) oe'i:vlX 1to&oUO"OCV. 933 a und d spricht. 6 chen.:.: 't'~v ß0l-tB't'~OCV&V. npo.. ducite Daphnim. 16 't'ou't'ou. Rohde. H. 532 von Medea &O''t'pa 't'B xat [.. das seit frühester Zeit mit Ananke verbunden ist.. Verfl. 10 So z. die "Fesselung zur Liebe" oder der "Liebesbindezauber". Ananke als Nomos trug ja schon Befehlscharakter. 350 ebenso ct!.:.yfLa<n cr~c. 17. Wünsch (Defixionum Tabellae Attieae Nr.. 336. 459 eAeucrOtLevov npocr-r&.. Wünsch.1. B. 27 {)O'O: yocp ey<il S-IjO"w oöStd.. VerB.tßwv .yx'l)~. 879) und cruvael. Apollonios Argon. 455).YX'l)c.tz'navav.t-ljvY). S. p. S.v.yX"() erwies sich als dadurch identisch mit dem zweiten Teil der Begriffspaare &~ov xIX't'&3'l)0"0v. (PGM I 4. Zur Sache Wünsch.2. ~Ep1j. ~EÜ~OC~ cru[. Da mit einer magischen Beschwörung regelmäßig eine bestimmte Weisung und Aufforderung verb:unden ist. III und Fluchtafein S. PGM 13.. Zur Vorstellung des Bindens in der Magie vgl.... 8 Die verbreitetste Form war der Bleitafelzauber. Die Bindung geht in der Regel vom Wort des Zauberers aus. Schadens dämonen sind schließlich auch die ~e~p'ljvB':. Das Binden ist dabei nur Metapher für die Unausweichlichkeit des Befehls. enchainers" versteht (Onians 368). II 7. 2159. S." vux-ro~ ~AIXuvofLevov npocr't'&yfLacr1v cr~~ Ün' &v&YX'l)~ und PGM I 4.: CPGM I 4.: 't'~v ß0tLmav~v.: ev tLoAuß8cp X't'A. Att. 7 Instruktiv ist dafür der rekonstruierte Text der Tafel 20 B bei Wünsch. des Telemach (Gd. bei Theokrit 2.. -r!. 12ff.12 Eine vergleichbare Formulierung ist (Wünsch. über magische Schlingen und Netze zur Vernichtung eines Feindes handelt Scheftelowitz S.4 &yaYErV xa. Ij6 Ij1 weil der Gefangene in der Regel nicht gutwillig folgt und den Willen des Siegers erfüllt. 29°9: cU.I3 Die eigenartige Feind zum Sklaven wird.. Tobit 8.. 3. Wie beim Schadenszauber kann man also auch hier von einer duplex obligatio spre- &v&.Magie und Erlosung Ananke in der magischen Terminologie: &ye~v &v&yx:n Beschwörung dachte man sich durch die Bindung eingeschränkt und gehemmt. V gl. xa-rckö"f)O'ov 't"'f)V öZLva tp~AOücrcx.Ov Oupßocvov npoc. die man nicht zu Unrecht als "binders..14 So ergeben sich Hinweise. 't'~v ßO[.ll Da heißt es etwa PGM 14. 2. ÜTC' &v&yx'l)~. die Rede: neete. Ein Dämon wird durch Fesselung unschädlich gemacht Sept. Vgl. PGM I 4. 395 &~ov. 72. Seth. der einmal auf den zitierten Dämon sich bezieht.Veneris' die .oc~ xoct xa't'a8'ljO'oc~ ~OCPOCl'tL&Soc X't'A. 5 cn. In Verbindung mit aye1v steht sie PGM I 4.:. 3. 7t&v"C"oc fLm ex-reMcr71 sowie PGM I 4. ~AXe: 't'u 't''ljvov e/l-ov n6't'~ 3&l-ta 't'ov &v~pa. 4. S.v.. Ahnlich ist der Sachverhalt PGM 11. 24 &~ov ~EÜ~OV 't'O\l OöpßOC\lOV . 589). Güntert. 299. Scheftelowitz S. 9 Vgl.:. &~ov bedeutungs gleich mit o~crocvra &ye~v. 45) Eüav8pov xa't'a3& ev 3B0'0<1> 00AUß8(v<jl und 55. S. Das zum engsten Bedeutungshof von Ananke gehörende &yew ist überhaupt 14 Vom "Bringen" und "Fesseln" ist auch in der achten Ekloge Vergils 78f.tot xoct xoc't'&8"1)O"ov 't'~]v &zrv' TI 32. bei dem der Wunsch auf eine Bleitafel geschrieben war.. z. den Vgl. t1JY~. Audollent p. BerUn 1958 S. II 8. für eine Zauberhandlung nicht zuletzt von diesem Gesichtspunkt her. und zum anderen auf die von diesem herbeizubringende Person. die Worte der Isis bei Diodor 1. noch PGM I 4. 248). 8 Ganz allgemein auf ein ßAocn't'Bw laufen die Gaukeleien.. LVff. 't"1)V AOfLe'nocv&'v.B. npo.

ch.147°.r:~ov OUOEV.erfolgt die &ywylj mit Hilfe des magischen Zwanges.)\I. 891. wird man sich nicht wundern. 908: &~ nC. eines Sternes: [aO"'t'E:pet O"OL ay6tJ. wird von einem Dämonen ausgesagt (PGM I 1..ou XIXt auvIXv&'yxacrov 't"~v oe. Hier wie dort ist der magische 21 ein Unterjochungszauber. Vgl. bringt ihn. oben) parallel steht. 2708.I. g[J. •.EUO"EL.156 aeBEcrCGL ~ Be:l:\l1X 't'ot~ \le:opm~ 't"oD tEPOÜ rpo(\I~xo~.yx"fh anzutreffen. Zwar wird sie gelegentlich noch in der traditionellen Weise mit Moira oder den Moiren .. 1 PGM I 4. Ass. IJ8 gegnet dieser Typus des &yeLV zuerst bei Aischylos. Bemerkenswert sind im Zusammenhang damit die Beinamen der zaubermächtigen Selene (LllXfl\lfu.1 oe XOCX6)~ &exovra~ &veY.wxe 't"ov i\6yov. bei Hopfner (Gr. Der Sinn des oap. 537) 7tO(1)O"OV 't"o öe~\lo:. €V 't"ri O"~tLepov €V 't"ri O"~P.316). Bab.). wodurch der Zusammenhang mit dem ursprünglichen Konkretum nicht abriß. . Damit korrespondiert der terminologische Gebrauch von &YE~V im Aktiv. Der herbeizitierende Liebeszauber heißt auch &yWY~[J. 1930.p. 4°0. Der Behexte muß auf Grund seiner Fesselung PGM I 4. Mit den Fasern der heiligen Palme ge!müder muß die Geliebte zu Willen sein.. versöhnt ihn! Der Ferne sich wenden.1391. oe o!. tvCG BL6Äou 't"ov Be:l:\l1X OU tJ.dabei auch ihrerseits manchmal in der 22 Vgl. und die so durch magischen Befehl Her~ beigezogene ist die &i'Of'BV~ (PGM I 4. die auch mit Ananh:e identifiziert wird (PGM IJ 4.vöpa<.die dann freilich die Fessel oder das Joch als Attribut und Wirksymbol zugeordnet erhielt.1510.ocO"ov &v&. Fluchtafeln S.(. die Ananke im Bereich der Magie hat. 217. 68 7)' Wenn dem Wort und der Sache nach das altepische '~crxe~'J und &ye~'lJ &v&.. Hier besorgt Ananke als magische Bindung der Zauberworte nicht mehr den Transport des Zitierten. 1457.zu Willen sein. 36. Off. 101. 10 PGM I 4.-äg.~ cre Äocr1) Ö xO(o. die sie seit klassischer Zeit für "den Griechen war. &. heißt es bezogen auf die . (bei Wünsch. 24: ~eu~o\l eto't"ou~ y&tJ.s.. Das wird erläutert durch PGM 14. Auf einer attischen tafel vom Ende des 4. LlaflVoflE:\lO:~IX.... 300. Das ist als Wiederholung gl"ichzuS<'tzen mit &~1lC. In einem altbabylonischen Liebeszauber heißt es "Im der Istar .OV18. 2235. I 36) li1t'60"'t""fJcr6\1 tJ.Magie und Er/(isuflg Af1anke al. kommt vor allem darin zum Ausdruck. Der sonst als idäischer Daktyle bekannte Damnameneus ist im Bereich des Unterjochungszaubers gut am Platz. nämlich 8cq. die Geliebte &yeLv xoct xo:. II 20 Die Verbindung von &YEW (eACGU\lE~\I) mit a\lt-tYx'lj ist natürlich nicht auf Bereich des Liebeszaubers beschränkt. PGMII 36. &exOVTIÄC. denn &ye~ yuvocixlXC.EPOV vux't"l. I 4. wie ihn die Untersuchung bereits ergab (oben S. oocP. 3°5. &. 23 Das muß der Verfasser des Zaubertextes gewußt haben..) lautet ein Vers ßo:. Vgl.~IX PGM I 4. IJ9 Ananke als Zaubergottheit Die große Bedeutung.. 2005.vöpeow.7tUPO'J ßtA'ncY't"ov.'t"ocoEatLE.'(U)r~ ist der eine gewünschte Person. 1-6): jemand wird aktionsunfähig und wehrlos gemacht und ist dadurch entweder als unschädlich erledigt und abgetan oder muß dem Sieger in jeder Weise . Die Unterjochung ist perfekt. F1u~htafeln S. XIX't"&(01)O"ov dc. 593. 28 92. YU\lE:#V xcd yuvexal.V fLE:: 't"OV oe'i:voc ist der übliche magische Befehl beim Liebeszauber • all diesen Fällen ..~vlÄ U7toupyov dvo:.. der Zornige möge zurückkehren!" (bei Meißner. So erklärt sich der Befehl (PGM I 3. 2°9 2.&. ehr. Wüm. 99) und &~O\l 't"~v oetva . der Ananke. Dafür ist grundsätzlich sicher der klassische und hellenistische Sprachgebrauch bestimmend) in dem bereits der Schritt getan wurde von der abstrakten Ananke zur Person und Gottheit . wenn die Bindung hält.auch wenn das nicht ausdrücklich gesagt ist . 19 cp~AOÜcr&.1COCV-ro:. 17 18 2. 2442. Neue Fluchtafeln 62ff. faßt ihn (den Ungetreuen). OOCtL&. wenn der Zauberspruch oft genug gesagt wird. daß sie oft personhaft als Gottheit vorgestellt ist.l::ve. u.crl1C.YELV XlÄt und &~ov xoc't"&.. 7tpOCY(J-IX &v&YXf). 20 Im Griechischen be- ein Sklavez2 dem Zauberer zu Willen sein..EvJOV e~ &vocYX'lj~ (PGM II 57)· 21 Vgl.'t"oco (.I. 7. Diese Form des Herbeibannens und Zutreibens ist bereits aus alten Orient bekannt. 380ft".jeLv. Der Dämon wird. &y~ oe: &vopcu. Welt. Dieser Unterjochungszauber begegnet auch außerhalb der Erotik. Im einzelnen ist freilkh im Bezirk der Zauberei Ananke doch recht verschieden von der alles umgreifenden.~ i'6ot~ (Pers. xoct &~eL xoct xo:.ocv &v&.l7 Ein gutes Beispiel ist PGM II 36..x~c. 297. LllXflvoBettJ. &v&.yx:n im Bereich der Magie auftreten.). 13. rp(flcucroV.tLocv steht auch PGM II 7.1. Z.bis zur Vergewaltigung . Dareios wird aus der Unterwelt magisch herbeizitiert tj. 70: &YÜly~. bei Wünsch.t tL0~' Nun aber zurück zu ßocp. ~w~~ p. 66f.l. 0&.0:.25..(. LlIXtitXO"ocvBpa.evoc. denn mit o&(.r Zaubergattheit für alle magischen Praktiken von zentraler Bedeutung.35°.yx~ wird der Dämon richtig etymologisiert (ÖIXP.i3.voc(. 1498. 2850). 8&'tLlXaov 8e xo:.yx~· Das 80:. 00 !J. v.•• 1t'O~'fJO"O\l CGu't"O\l 6:J~ aouÄov etu't"TI epwnet Ü1to't"e't'ax&1jvet~ X't'A. 2232. -rov C/.x&c.&v &v&. sondern im Sinne des tO"Xl::LV &\I&yxf) sein Verbleiben am gewünschten Ort zu dem vom Zauberer gewünschten Dienst.yx~.W .eY. 1915ff.I.tLeveü. ob sie will oder nicht. das seinerseits wieder mit der Formel &yo:. meist die Geliebte oder den Geliebten.1). II 7.• 7toi\i\&.YXf) ist offenbar der gleiche.vo:. zutreibende Zauber. 22. w~ U1t'O 't"ou~ 1t'6BCG~ !!O~ ~Ä.cp xett ~p(on~ cru!-lß~OÜVTIX~ .OL 't"ov Bsi:\lIX. B. 286of. die im ersten Kapitel dieser Untersuchung vorgeführt wurden.UX "i'üJYo. So heißt es PGM II 7.. Xp6\1ov -r~C. 23 Der Name steht auch PGM I 3. xlX't'etBooÄcucro\l 't'O\l Bsi:\lIX't"ej) Be:t:\lCG xCGt 1t"0['lj0"0vlXo't"6v. die &ywY~. 973.oYJO"ov (s.l. Jhr.1412. auch die dritte der homerischen Formeln.0"01. urr6't"IX~o\l. Götter und Menschen beherrschenden Gottheit.cr·nc. Die &. II 7.

PGM II 19.&6vep XlXt &WpOL~. als ob den Dämonen hier jeweils eine ähnliche Rolle zukommt. sondern rechnet damit.~ &v&. Bist du auch dreimal gebunden.310) Das alles ist Symbol meiner Zauberkraft.L.opx(~<iJ<cre>. ßW(. also "Waltet der starken Notwendigkeit". 176: XP·~ 015'11 0)~ e'Cp'YJ'rO:. wird die magische Wirkung als Bindung begriffen.'repiir:. AUOOV x<Xt 5pveo:.. denn die grause Ananke er 2<l PGM I 4. daß die 'iJP~X't"fJ 'Av&. ozcrp. V€XO::oOlw.yy. zu geZum Beispiel wird ein Totendämon angerufen E:!. O"u 't" 'Epwu~. Erfüllt mir alles .). Das bestätigt sich Catal.YX1l sind und das S_teuerruder der Ananke lenken (oben S. unmittelbar vorher 1t'&0""tJ~ &1t'eXe:O".yx'YJr:.po:. 't'wv'Avo:. So heißt es PGM II 12. andere"se:its Wesenheiten.OOV 7tvoa~ xo:. die euch festgebunden halten.nanke' bedarf wie die große Schicksalsfessel gewissermaßen auch der dirigierenden Vollzugsgehilfen.0~mv 1txe~r:. Teils stehen sie rangmäßig neben ihr. . dessen bindende Macht den Dämon zwingt. n.L.YX"l')r:. ob die Dämonen die Vorgesetzten oder nur die Untergebenen der Ananke sind. 26 Gundel (Ananke S.yx'YJ sich in der dreimaligen Fesselung manifestiert und nicht ganz isoliert von den &v&. Mo~p(X B' 1tq.yxwv 7t(J. 76) versteht die Stelle nicht richtig. Dämonen." Bei aller Schwierigkeit des Verständnisses scheint doch deutlich zu sein. anrufen will ich und du sollst erhören meine heiligen Gebete. OEcrP.genannt. Es scheint.~ xo::t d~ . opo:. die "Aufseher der Notwendigkeit" (PGM II 7. die Übersetzung nach """""''"''''''1 "Sei gegrüßt. Xpovov.L &XPLß&~ 't"a 't'OlO:.X'1Jr:.v up. 1005 angeredet: . bei der Gewalt und der Notwendigkeit.y~cr€'t'O:. PGM II 15. 25 V gl. Die magische "dll. wüte gegen den NN. löse dich (oe&z~cro:. Der gleiche Dämon aber hat. crO d 0 OtO:."0'11 &:rr. bei den bitteren Notwendigkeiten.'Av&. Aot(.oder übergeordnet. Recht häufig sind die Fälle.yevEO''&(J. MO~P(x1 xIX1' A 're:A€:O"IX't'e: 't'ck yw6[le:v(X e1t't 't'9j~ &ytuy9j~ 't'(XO't"fI~.v x<Xt 'Av&.t 7to't'<Xp.man vergleiche poetisch-kunstvollen Doppelausdrücke &vEfL<iJV 7tVOOC~ und 7to't'O:. <D. "Erfüllt mir alles. die ~cpecr't"YJxu~o:.IJ-7tEXpL'iJ.genau wie oben .u~..yx'YJr:. xo:.t6P01~ 1t'€:!-L1t'tu 't'poq. Bei Beachtung entsprechender Vorschriften hat man magische über die Natur. 't"pt~ AuirtJ'n). BlXcrxOO"UVIX1~. (2. was auf diesem Blättchen steht. heiliges Licht.die gewordene magische Kraft des Bindens und Lösens gemeint..IJ-wv po&.&~. 102). E:7tt 't''li~ y'li~."C'a 't'wv mxpwv 'Av<xyxwv 't'wv ~xou(jwv uIJ-cxr:.lb"n Ort gebannt sind.17tpOr:.x.. die ihrer Natur nach an ein.~ stilisierte Ausdrucksweise an Stelle der einfachen Ananke. Ananke als Zaubergottheit: binden und liisen 'Av&. Dem Zauberer genügt nicht die Zwangsgöttin als solche.AU<iJV xo:. die Gewalt.[IJ-WV wird PGM II 7. damit der Zauber möglichst werde. In Ananke. crO 0 eX<iJv sv T(i 3~!. PGM I 4.). O"u..t01 't'~v Bdv(X. S7tocxouO'ov IJ-ou &7tO 't"'lj~ O'~p.Ü'r0:.L). 77) festgestellt wurde. wenn er sie dafür wertet. durch genaue B"oc. ~'Cye OAOO~ s. 260).cxr:. Jedenfalls ist mit Ananke . zu sehen ist. /)1t'tu~ &~'f)'t'€: (.t0.. 'Avayx'YJ~ ~uy6v . Allen Zwanges Bande werden zerrissen «SAYJr:. xo:. Eigenartig und entsprechend der Vielzahl heterogener Zeugnisse nicht eindeutig bestimmbar ist in den Zauberpapyri das Verhältnis der Dämonen und Götter zur Ananke. Im folgenden werden sich für beide Möglichkeiten Argumente finden. Es handelt sich um eine abw"brendi Inschrift an Selene (PGM I 4.a cruvpC<. Hier kann ähnlich gefragt werden. genannt. . X't"A.YX€7t67t't'O:.yxYJv· •. Was oben (S.&eAEL U7tO 't"ov 'r'li~' AvocyxYJ~ ~uyov &yo:.v 7tocv't"w~ 't'a 5v't"0:.und denS<.1~ 't"~v 'AvayxYJv ßeA:remo:. daß man in astrologischen Kreisen glaubte.y.wv OEWV. ~P. 2242ff.25 7t<XP<Xq>uAoc't"'t"ecr'&O:. die euch gebunden halten" (r~v cruvexouO'(J. [l&ALO"'t'(x Be 't'9j~ 't"ck~ yuv(X~X(X~ b[l1AllX~. 'Av&. 1399 MO~P(xlt. die ihrer Natur nach in Bewegung sind (5pVEO:. um dessentwillen ich euch beschwöre.epov ~p.o:. doch kann schon jetzt gesagt werden. 26 Ebenfalls Binden und Lösen ist die Rede in einem Abschnitt des ins vierte Jh.. Ananke gibt dabei Art Zauberhelfer ab. codd. 14 wird ein Totendämon IJ-€Aer~r:. Der gelehrte fasser erzielt durch die Herübernahme der klassischen Formel einen Verfremdungseffekt.t ep7tE'ra xo:. daß anke darauf zu beziehen ist und eben die Person gewordene Gewalt des schen Bindens und Lösens darstellt.. sondern bedarf in der Regel hellender oder vermittelnder Dämonen und Gottheiten. &v&. in denen ein Dämon bei der Ananke beschworen dem Zauberer einen bestimmten Wunsch zu erfüllen.&. x<X't"tX 't''ljr:. •A V&YX(xl~. lösen und in Bewegung versetzen (aEvopo:. (PGM 4.&"l')p[o:. ß(x"t} O"u. 't''ljr:.&e O"~!J.~ oecrIJ-eo<iJv creIJ-ecrteAO:.YJ) hat sich allenthalben über dich gebreitet. 1455 ~pxeO".acJ..ye1. Überhaupt wirkt sie nur selten allein. daß Ananke in der Regel zu den Dämonen nicht anders wie zu den Erinyen steht. datierten Großen Pariser Zauberpapyrus. Da sind die Dämonen ganz in der Hand der Ananke oder Anankal.( . xo:. astral. komm. Ebenfalls ein vexuoO:. muß in abgewandelter Form auch hier gelten. das zeigt sich auch hier wieder.24 doch ist sie da nur noch eine unter mehreren Mäcllten. wie den Erinyen. PGM I 4. irtJp(o:: durch Zauberkraft stellen und fixieren.v't"o:.Magie und Erlösung Mehrzahl . daß es mehrere sind und beruft sich darum in naiver Klugauf die mächtigste und oberste von ihnen. Ich beschwöre euch Dämonen. Herrin des Tartaros . 356).epo:.ov. B((J. um wirksam zu werden.nen können. zu lösen und zu binden. Kepßepov ev Be:O"!J. wie sogleich ansctlW'I"'ndl gesagt wird. zum Teil sind sie ihr auch unter.tw der astrologischen Leitsätze erlöst werden und dem Joch der Ananke en1:rir.t &VEP. Man kann Dinge.epov. xpO:.E X't'A. Ähnlich gibt es &vO:. steht sie als eine der verschiedenen Erscheinungsweisen der Selene: Nu~. iOff. 64ff. Da ist Ananke in der Hand eines den Kosmos beherrschenden Dämons oder Gottes.&(xL 1t'ov"t}p&~ 1t'p&~e:{tl~. Kein Zweifel also. ß&crIXVO~. X&o~ e:öpu' 0"0 yckp BUcr&AUX't'O~ 'Av&yx"t).

ÜI tpVOUXSVTIX[3O:ÜI. Bann 1907 15..ot 't''l]V .. ist der Gott also Jahwe. xlXl "0'" xlX't'li 1t&.. Wenn.1'Gt: 't'&V Xf'MC<.wp~&v 1'~TG<. 't'z't'O::Y/Levoc.'t'ÜlV Mys.). zßpa~x1jc. ve:xuöaL/Lov. Wessely. (00) 't'o cr1'6tJ. "Ich beschwöre dich bei dem hebräischen Spruch und bei der Zwangsgöttin der Zwangsdämonen Maskelli Maskello: verrichte meinen Auftrag" Der "Maskelli-Logos" ist die geheime Anrufungsformel der Ananke. 119 ff. ist doch der "bindende Zwang des folgenden Zauberspruches".xouß 'latßw kaßaN.LOU T'fj~ rpW\I'fj~. (. ()'n E~OPX~~ÜI <JE: xlX't'li t"'fj~ rpÜJ'\6i~ ~ XIXt"a 't''fj~ (h&yxYJ~ . wogegen nichts spricht. wie vermuten ist.".iü. 233). Vielleicht ist ein aus Ton hergestellter Dämon angeredet..&~6v. '5) spricht von dem &<0. von dem gesagt wird cru 0 ~Xwv ev 3.29 0 &e:OC. Hier die L~e"glllsse für den "kopflosen Gott": EmxO::Aou/Locf cre: TOV &xecpocAov . 'ApßO'. so liegt der (j"ct.&pümwv .ll X't'A. cp(/Lwcrov 't'·~v o/UX~v 't"ov '&U/LOV <'tou oe:{. Eine bei Karthago gefundene Devotion (Wünsch.O:'t'o:: Va1turpB?IXW(J) 'Av&. 15. das semitische l'~l~ (vier) darin enthalten ist. xat pa~1'~1'ou ' Av&.". daaxoua6v j. Bannsprüchen) gebunden wird aB 3BO'iJ. xat xa1'd: 'Avayx"l)C. sind lauter Bezeichnungen des höchsten Gottes.6yoC. o Erd 1'1jc. Die Frage.. den xa't'exwv 't'a 't"ecr'crap_a &e/LeAto::.V'iellei<:ht gibt auch das Zauberwort' ApßO'. 28 Vgl. T1jC. xa.E:OW 3E:criJ. weil sie jeder Grundlage entbehrt . und .2.Ananke als Zaubergottheit: Hebräisches Magie und Erlb'sung [e~opx(~w] y&. mxpc<<. 94 und Neue Flucht.1'd: cpp~x't'1jc. wie sie hier und in anderen Zaubertexten auftrete. 31 Vgl. Der "kopflose Gott" steht auch :K 'tJ C. Ananke S. 'lG<. . wenn man von der Fragwürdigkeit des Begriffes . . xaT&: 't"1jc. Ananke angerufen PGM 11 7.ys iJ. Ob oO'1'PO::xov "Muschel" meint. fen" bezeichnen. OOUAWcrOV.&u7t'6'ta~ov.7t'1'wv. wie Preisendanz deutet. 't'ou1'ou • Av& Aax~ AO'.~ TI]V 'Av&yx~v (PGM II 12. cru e:1 0 erd 1'Y)c.e11faJJ in einer "Beibringung" (&ywYt/Lov). so daß sich weiter die schwer zu beantwortende Frage stellt.. ß1't cre: e~opx(~w xO'. 1'1jc. 7t'ocrtv l1xov1'oc -TIjv ßpacrw' 0 &cr1'p&.mlte nicht fern an den Xo::'t'EXWV 't'ov x6cr/LoV xal 7t'OL~crOCC. 1'~v &pX~v' . VerfL Taf.i)to::w einen Hinweis. S.. die große Göttin der Notwendigkeit. PGM I 4.) identisch sind. Defixionum Tahellae 242. ß1't e~opx(~w cre: xO'. Gundel. Wünsch hat gemeint.und Schadenszauber ist PGM II 9. 7t[t]xpii<. sei "aus den anschauungen der orphiker bekannt und wohl von dorther übernommen". 'lo::tßw usw. Seth.6yo~) ... zu deuten. i)·e:6c. xo::t au xaucrztc. oberste Gott Zeus .so Diese nirgends bestrittene Annahme ist mit Nachdruck als falsch abzulehnen.j}so~ oD"o~ •Avayxwv tJ. sondern auch unerhört mächtig und urlerbittlich: o{)1'wc.&lO::W. 5 7t6't'a~ov. Neue Fluchtafeln S.LcJ ae . cru Ei X't"). Diese Zwangsgöttin ist nicht schaurig-schrecklich (tpptx1'~). Immerhin ist die Grenze zwischen magisch bindenden Zwang und der Zwangsgottheit nicht immer scharf ziehen. xG<. verfluchen" bedeutet. 't'~'t'aY/Levoc.. 248. . 1'Gt: 't' Ecr cr a p a . und die für alles wirkende Formel.yays iJ. .XtW .selbst. iJ.YX"I)C.'t'aoouAwcrov 7t'iiv yevoc. bannen. 27 Zu vergleichen ist ein Zauberpapyrus bei K. (oder' Av&yx"I)c.0:: 3ta 7t'O'.).. Ananke wäre besser groß zu schreiben.va). Vielleicht steckt in Maskelli das hebräische "~~~. {)cr't'paxe:.o::crXEl\A~ zr Vielleicht ' ApoupoßlXlXp~o:y?av? V gl. xc<. Av&yx"I)c. denkbar ist. Macrxe:AAt Maaxe:AAw. was Bezeichnung einer Psalmenart gilt.. Ma/Lwc. und np. denn 't'1jc. 't"1jc. noch PGM II 7. Eine Mehrzahl Anankai ist wieder I 3. daß eine Anknüpfung an hebräischen Wortstämme . Der Maskelli-Logos wäre dann eine {)/LVOC. 7t'pocrxe~'t'at. 'Av&yx'tJC. cpf/Lwcrov. Antike Fluchtafeln.. Der "Gott über der Ananke" erscheint aber auch ~ls der "kopflose Gott".OL X'tA. (PGM II 7. Ein Londoner Papyrus (bei Wünsch. 1'&V 'Avocyxa[w[v] Maaxe:AAL [M]OC[crXEAAW' cr]UV['t']€AZcrOV [J. &v&. MaO'xe:AAL MlXcrX~AAW .&E/LeA~OC . On the spread of chdstian religious ideas among the Egyptians.IXCiXSAAt (). A v &YX1)<. die immer auch ein vorheriges Ergreifen voraussetzt. &1'0:: xat 't'&v] [e:pw[v AOYWV &]xoucrov.~wv. &~ov. 'Av&yx'l)C.YX"I)C. steht Ananke inmitten von Erpemo: yP&'Il'iJ. The Expositor 4 (1886) S. wer der i)·e:oc. XTA.&v &vlXyx&v (LaO'XE:AA~ (LlXaxeAAÜI. Wünsch. 59ff. ' Av&yx'~. 'Apoupoßo::txp~G<.eis<. vgl.XlW ist zu sagen. 30 Fluchtafeln S. Fluchtafeln S.p cre:.Adonai wird zum Zwecke eitler Teufelsaustreibung angel:u!.ypav enthält offenbar das hebräische ii~. 4." In einem Text bei Wünsch (Fluchtafeln S.31 läßt sich nicht eindeutig beantworten.v1'oc. Öe:'i:vG<. . ci. ~ov 1lEov [~~l. EmXaAOUj. ~ov ~"YC<v 'Apouw~0::0::p~0::[y]pav. und zwar in einem Liebeszauber..v. Vielleicht wäre gegen Pr. wo der Plural Anankai steht: tJ.& 'Aöwvo::L Wenn .·y •. ist.yx"l)C.y&AWV ovo~&~wv (PGM II 36. ßpov't'&. ist nicht mehr personal gemeint.yxYJ [Lo:axsAA~ XS)"). (tJ. 't"1jc..04 't'ov 3e <A6yov) XIX't"tt 't''lj~ •Av&yxYJ~. 2. 't'ov E7t't 't'o'i:c. lht cre: E~opxf~w xO'.~.ypav bzw. 3 e~opx(~w crz. 44ff..Orphiker~ einmal ganz absieht.nclaru Ananke beim zweiten Mal besser klein zu schreiben.&EOC. denn 'lo::xouß. 'Av&yx"I)c. ist im Sinne von 0 hd 1'Y)C. das "binden. &v&. ob der &xecpaAoc. xat xa't'c< 't'1jc. was gleich zu belegen sein wird. 96. Ein Unterjochungs.Y/Levov &~ov rlJv Öe:~vG<. xO'. und Zeus-Adonai identisch sind. h.) xo::t XG<. 't'OU't"ou 'A'. cru d.m 1'~v 3dvIX 29 3twxwv 3e 1'ov A6yov <ASYB) X't'A. ~. was gut passen würde. [er]wv1jc.oi:~ &M"m~). angenommen: e~opxf~w crE xoc't'd: 't'1jc. Hinsichtlich Awa AO'. 248) sagt ['~lopx(~w cr.'t'd: 't'1jc. Donner und Blitz weisen immerhin auf den obersten Gott (Zeus). xpa't"aliic. "Sprich aber die Formel der Ananke: Maskelli-Logos . denn der Abschnitt 44fl gehört einer &ywy~. 0 E7t't 't"1jc. Jahwe wäre nichts anderes als der oben schon genannte Zeus-Adonai. EI.~. Audollent. S. xa1'&: Tfjc. 't'~v öe:iva.ucrov 't'"~v oeivo:: . und linalOk. 28 Sinn ist dunkel. die beide "fangen. weil er mit unlösbaren Fesseln (d. . In anderen Zeugnissen fungiert der angerufene Gott oder Dämon als V orgesetzter der Ananke.&zoc. 471ff. Der Dämon ausfahren..). 'Av&yx1)C. scheint fraglich. 'Apouw~aap~G<..T&: <TWV erd) TWV T~tJ.

äc. Der Gott. angerufen werden. den Seth in der linken Hand hält. 36. 96) nach Audollent feststellt.17.chung hat in dem ~Xwv ~v "TI ~€~. Der einen Ring in der Hand haltende Gott oder Dämon hat damit. und der nur der Ananke unterstellt ist. Schließlich vermutet er. 71. des Todes". 96) zu Recht bemerkt. sich an den Platonischen ner der Lachesis (im Er-Mythos) angeschlossen hat" (S. denen wir unsere Tafeln verdanken. Richtig ist sicher. 64). em. Dazu würde das Prädikat U'ITO -rf)v y~v &VIXVZ&~6lV gut passen. 32 großes Theta. 1tUPOs YE(J-EL.12. 28.wv OUWl!-'-EWt... 20. 'Tbv &XE'tlIXAO\l &e6v .• au er. . da ja diese den Fesseln des irdischen Lebens entkommen. Die Seele in der Fessel des Kiirpers "Tränenlosen Augs bestatteten sie ihre Toten. so große magische Gewalt. wird auf den Tafeln verschiedentllch abgebildet (Abb.&e:ov X't'/. daß der einen Ring in der Linken haltende Gott.32 Als Untergebener der Ananke erscheint ein Dämon. so bietet sich hier ein Vergleich an: der das Symbol des Todes in der Hand haltende Dämon Seth hat vielleicht sein Gegenstück in den zahllosen ägyptischen Darstellungen von Göttern.. heißt "bei Zwangszaubereien (anzuwenden)". 0 81tt rtic. 27.IX'1'O<. 92ff. xoc:ra 'rou uno Y1)':. 10.. 'A v &YXIJ':. Vielleicht sollte auch hier mit Großschreibung' Avayx'l)~ stehen. Der Hymnus des Proklos auf Hellos (Procll Hymni 1.15. 15.). Das 0 y'i)v &vave:&~ü)v 0 XIX'TEXWV XOX). Bevor daher die Erlösung und im engeren Sinn die Erlösung von der Ananke in den Blick gefaßt werden kann. YJ':. 30...~ T~V 'Av&yx~v (PGM Ir 12. 3. &mxaAoufLod ae: 'TOV hd -r1jc. das Symbol des X6XAO<. die von Platon poetisch ausgebildete "orphische" Ananke sei "von den Gnostikern. Wünsch nimmt zunächst an. 3 ff. Vogt) enthält eine merkwürdige Formulierung.I44 Magie und Er/i/sung Die Seele in der Feuel des Kdrpers: Proklos PGM II 8. Eng verbunden mit diesem Thema ist der Begriff der Erlösung. 5'n e~opx. Das ist im ganzen zu hypothetisch.t~(U u[J. Es 10 Schreckenberg .. o'TAz66lcr~v tmo ~uy6oe:crp. 'TO\) uno xa't'EXovt'OC. Wenn überhaupt die magische Seite der Ananke" von ägyptischen Anschauungen stark durchsetzt" ist. 25. 26. Dafür spricht auch.lXpayou ß~6'TOW crWP. in einer Anzahl spätantiker Fluchtafeln.. xO:'1" &v&yxo:.. so ist vielleicht zu deuten.. &VIXVe:&~OvroC. Der Wunsj:h. 33. Auf diesen Ring spielt offenbar die immer wiederkehrende Aussage XGnEX6lV X6XAIX an. die enge Verbindung zwischen dem Zwangszauber als solchem und der Zaubergottheit Ananke deutlich. Das dort vorgelegte Material ergibt aber nichts für die hier intcressierende Frage. Das Symbol· der Ananke ist. 24 hier). 3. die mit &~opx(~6l uflä. xoc-ra 't'"1ic.: WjA~c. das seit Platon bis hin zur Spätantike immer wieder im Mittelpunkt des Interesses gestanden hat. 38. 15). 648 1<0:'1" &vayxo:.EVOC. 19.. Beide Formeln sind im Grunde identisch..XOCAOU[J.äc.& sind ein Thema. PGM II 7. Erlösung im Sinne der antiken Mystcrienkulte. 20. 24.).zum Bestattungsritus der Inder (37. Wünsch S. Heimwärts ging ihre Seele. ist als Voraussetzung der Vorstellung von der Leibesfessel nachzugehen. 31. der über allen anderen Göt~ tern steht.. Was mit diesem Ring gemeint ist. Es heißt etwa (Tafel 23 S. 21. Av&yx'lJ<. mit den Göttern der ägyptischen Osiris-Religion in Verbindung gebracht" worden und die orphisch-pythagoreische Vorstellung von der Ananke und ihrem Kreise . 38. 29.5). Über "Rad und Ring als Symbol der Unterwelt" gibt es jetzt eine Abhandlung von lvlargarete Riemschneider im Jahrbuch für Symbolforschung Bd. Auf jeden Fall wird . ist immer gleich. Merkwürdig ist der Ring. von dem gesagt wird XIX't"EX6lV'x6xAIX. Diese Metapher kommt nicht von ungefähr. XOXAIX X-t'A.14. woher sie gekommen. 't'E/'t'OCYP. daß er sogar über den Tod Macht hat. 47.. 23. 22. 20·43. die das Zeichen für Leben (r) in der Hand halten.davon wird hier noch die Rede sein . Begierde und Sündhaftigkeit. "ein Vgl. ~VIX XIX't'OCO"X"1i-r€ xcd cruvö~a"IJ't"e: xoct XIX't'IXÖ~cr1J't'e: ' Ap't"E[J-WV •. 32. aber auch des Platonismus und der platonisierenden Kirchenväter ist immer zunächst Lösung von den Fesseln der Körperlichkeit.. )of. 93).:. Königen und Würdenträgern. oÖ 't'o O''t'OfLoc a~a 1tocv-rOt.69. 2~. 14. die Wünsch (Sethianische Verfluchungs_ tafeln aus Rom) vorgelegt und gedeutet hat. "daß der Gott. 35) e:~opx. im Kreislauf wieder zum Ausgangspunkt. dem die Herrschaft über die X6XAIX vertraut worden ist. '1'e'1'O:Yfllv0~ (Zauberworte)." So schreibt der späte Nonnos . Der Körper ist nach diesem Bild für die Seele die Jochfessel. daß der Ring irgend etwas mit Ananke zu tun hat. dürfte schwer zu entscheiden sein. Bindung und Lähmung der Konkurrenten im Wagenrennen.OCt cre:. Feindliche Dämonen. ebenso 0 U7tO -rf)V 'Avayx'lJv 0 XIX't"EX6lV XUXAIX (17.sei zu identifizieren mit der Isis-Nemesis und ihrem Rad. Vgl. die eine ist nur eine Va~ riante der anderen (vgl. 'A v& yx. deren Not.(~w u!J. 't"E't'IXYILEVOV . 21.a 'ITe:crOUcrIXt. 23. wie GundeI (Ananke S.. 94ff. E. wie Gundel (Ananke S. u[J. &V&YX'l)1. 3. 28. eine gewisse Erltspre. Vgl. 49. Diese ß~ou ßPO'TEOU YIX~~~a Becrp.E't'EpOCC.<. U~t'Te:vou oE: Aa&mV'TO 7tIX'TPO<. es ist Seth-Typhon. in die sie wie ein Zugtier gebunden wird. ed.· (Zauberworte) 0 eTd '1'1j. 7tOAU<pe:YYEOC. stellen den Seelen nach O'fip' IXtZt XIX't"O: AlXhfllX ßapucrp. U!J.. so heißt es. 3 (1960) 46-6). Die dargestellte Person mit dem Eselskopf ist von Wünsch als Seth-Typhon identifiziert.IX ist formelhaft (Tafel 16.

\1 nep~A&ß1l (2.u'IXp'T~x-at &pe:1'at nach &noAuO"L<.. O"7Czu8oum Ö€ 1'at:. das seinerseits wieder bindende Kraft hat. oIoc ö~ !J. 7.. und de 2.Yl<IZ~ ü).öecr!J.w\I ex. ." 6AO'. öeöep.e:il·IX (5. Aumt:. sich davon zu befreien.. xZAzumxcrlX !J.:rO~ 3eafLo(. wird in der Rede. Bell.e'&a ev 'Ti)} ocr't'pewöz~34 a@!J.a'r~ &v)'j. ~uxat:.ev ex 1'OU Ae:7t't'o't'(hou <pOL't'WcrIXt:.l. Immerhin ist die Seele auch während der Zeit ihrer Fesselung an einen Körper (crw!J.z.&a~ p.YKf] qJoaewc.. ('t"~\1 ~UX~\I) ne:p EX.w v. Der Mensch ist durch die Fessel seines Leibes gebunden. ~UX~v ö' EVL aW[LIX't"t &pyep Ö~crIXt:. z) und öeöz!J.I. Das ist der Platonische und letztlich pythagoreische Gedanke. die Forn der Seele im Joch des Leibes und der Materie.e:(. Pro klos meint dasselbe. enzt8&\1 8e &veil·w.. Bell.7).. Platonische Vorstellungen vom Körper als Fessel der Seele und der Unsterblichkeit des vernünftigen Seelenteils spiegeln auch die von Proklos (in Tim. 'Tout:. Denn dieser gibt den Seelen Freiheit . mit der Eleazar die in Masada belagerten Juden zum Selbstmord auffordert. welche die Seele gefangen halten. ev yap 'C'TI 7taan ~uXTI ~ 't'ou crW[LIX't'Ot:. nicht der Tod. Des Menschen Sinnen zielt darauf. Xa'Te:~A'YJ[L[L~VIX~.). U7tO(.V&:yx. öe ~uxat:. 35 Sehr bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang einige Äußerungen des Flavius Josephus. I41 xa'C'e:x6p. e\l't'au&a öe wt:. Es heißt dort "TI <j.l öea[Li)} öe:u'C'zp<. Plotin vergleicht dann den Zusammenhalt (crucr1'acrtt:. solange sie aber in einen sterblichen Leib gebunden sind (ev crwf.. h..e\lZl\l. daß ~uyoöecr[Lot:. &crn. 13): T"1)V ~UX~\I . ~"" ~~ü) aü)[L&~ü)v .p° he(.)t:.. das die Seelen befällt.Als Wirkung der lvIaterie wird H"in1afm"ne mit den &. ~o <1w[L" "~. die gleiche Denkweise sichtbar: " . für Menschen ein Unglück ist.ev e~t:. ist wiederum die denkbar beste und genaueste schreibung für &.z\I't)) zu Großem fähig. 't'o'C'z Xa(pZt\l XIXt !J. 343 ff. 3'5 1 f. öeöz!J. &v&yxIX~C.a1'ot:.. J amblich spricht an anderer Stelle auch von der aÜ~eu~" ••..notiert Gundel (Ananke S. 't'~v 'C'&~w 't"~\1 eau'rw\I 8zöe'r(:t. Das klingt mehr griechisch als jüdisch. crw[L(:t. wie der sogenannte orphische Hymnus auf Thanatos besagt (Nt. Ganz damit hAUO[LZV)'j\l &a- übereinstimmend ist die Definition des Todes: . c. 15)· Es sind also die Fesseln der Materie.c.) des Alls mit dem des Einzelwesens: ex-e(. qJoae()}~ 3ecrfLtX..a'r~ xat npoaX-ex-oAA"f)[LZV"f)V. &ya&ot 'TbV f. 7). "po. sagt Eleazar in der gleichen Rede ßM~wp.zv-xt:.\ltX. "t'W\I UAIXrWV öZO"[LWV (in Tim. Auch Plotins Standpunkt zum Seele-Körper-Verhältnis ist .. Für das Weltall im ganzen genügt ein Band .wie nicht anders zu erwarten .. weil seine Bestandteile keinen Ort haben. 7. wohin sie fliehen könnten (z. Nicht anders urteilt die unter dem Namen des Jamb" lieh gehende Schrift de mysteriis. Der Körper ist da wie eine dicke. 8 &. 5]). '~!J.u'ewv 'TZ.vöpet:. öe öe[Lzv"f)\I e\l 'rip crw!J.)!J..crw tuyy[ 't'~v~ <pucrtxri xoc1'WJ7t6. Leben heißt nach . Platoniker ist auch J amblich in diesem Punkte.. &7t)'jAAay!J."'l' fLf\llZ aea[L&:. Der gleiche Kommentar beschäftigt sich II 280f.pUX"" ouös "t'IX'i:t:.v&. 1).'roG a@[LIX'rot:. sein Streben geht noch zu seinen Lebzeiten durch Gebet zu den Göttern und Xo." Wie Nonnos führt auch Josephos zu diesem Thema die Inder an. &. <pUCHt:. Damit verknüpft nun Plotin in eigenartiger Weise die Lehre von der weltbindenden Allseele. und Pseudo-Jamblich de mysteriis 8.Magie und Erlösung Die Seele in der Fessel des Kiirpers: Plotin zeigte sich ja. 9 .vöp0[Lz.LE\lOUa~. &d ö~ap. tot . 27 c. 8.IZ~ ÜA'Y)~ oder den aecrfLot ÜA"f)~ gleichgestellt.po.7tAhecr.ev tmb 'rOU aW!J. 33 Unter Hinweis auf Jamblich bei Stobaios 2. 'Ivöouc. &.&e(. Stettner.): .es äußert sich in einem über die Oberfläche hlnspielenden bloßen Befehl-.oG öta 'rou"t'ou (mone'i:cr. 70f. 10 W. <fuX~' ano aW[Loc"o. 7 als öecr[Lot &'Au"t'm &vayx'YJt:.&OCVel'C'out:. wenn sie einmal eingekörpert worden sind: 'Tb\l 7tIXXÜV 'TOU'TO\l ne:p~'t"e~Xtcrcl[Le\lm öecr[L6\1. Die crü.9. tmex<peuyo\l"t'lX dt:. 35 Zum Begriff der Einkörperung der Seele bei Plotin ist W. 3eafLot &.e'rewpout:. arn Schauen gehinderten Seele (Prott.€V 'TO\) ~~v Xp6\1o\l &cr7tep &\layxa(av 't'tva 't'ri <pucre~ Aet't"oupy(IXv &xoucr[WC..wie Proklos das Bild der eingekerkerten. XIXt cru!J. !J. &. 9. das Schauen der Seele hindernde Kerkermauer... &vayxa~o[Lzv"f)V öe &anep Öt' dpY!J.zvout:..:f]~ sind nur verschiedene.. Auch er hat . Quandt p..)[La'T~x-at &\layxcu sind nicht verschieden von den crw[La'Tot:. IX~&ZPOt:. p.cr~ 't'W\I xa1'a cr&px-a 8 ea p.'Ti)} öeöe!J. 90f.&IX~ 'Ta ~v1'a.. 222 D. zu vergleichen. Die Allseele bindet alles körperliche Sein.. 22 als öecr[Lbt:. ~uy6öecr[L1X des Hymnus auf Helios.C('t't aU\l8eöe!J.&'t"wv X1'A. 34 Das ist eine Reminiszenz an Platons Phaidros 250 c. sind sie. oro\l em.ocx-pat:. 1'OU'rO öe . &. 173.6.. und ~euYA'YJ eine genaue Paraphrase der Kernbedeutung von Ananke sind. Das Bindende ist also selbst wieder gebunden. crO<p[IXV aaxe!:\1 umcrxvoup. genau genommen.an xat U7tb 't'~t:. 30 B. (c. mit dem Vergessen der im All geschauten Vorgänge. eyx-a'r~"f)xe nG(.v&YX"f)t:. ovo[Lel~z't'OCt. was die Vita Plotini des Porphyrios c. aber gleichbedeutende Bezeichnungen was die Seele nach ihrer Einkörperung fesselt.&cl\lOC'rOt:. Eine weitere Erklärung gibt der Kommen- tar des Proklos zu Platons Staat (Il 2j 8 Kroll) . d.zvIXL) ° . öe oux gxet onou <puY1l' Das zweite Band ist jeweils der Körper des Einzelwesens. 408 D. bezeichnen. he(.an Platon orientiert..33 Das alles sind im Grunde Platonische Gedanken.ep dpx-'roc'i:t:. 8).&a (z.'T'~p &vöpwv 'Te: .vot 'Te yap ~v1'ec.zvew.zvIXc.. <pzpecr&IXL. crW[LIX't"~xcdt:. berichtet er als Glauben der Essener 'Tat:.pUX~' (c. von der bindenden und zusammenhaltenden Kraft harmonischen Gleichgewichtes. öouAe[lXt:.UXTI ~7J '~[Le"tpq: 3ea[L 'Tb crw[La (5. 43 p.7). anoAucrat 't'W\I aw!J. Die Seelenwanderung bei Griechen und Römern S. 154f. 'To'i:t:. . XIXt xwptcr[Lo.) angeführten Verse der oracula Chaldaica \lOUV [LS\I EVt ~uxn. p. Erst der Tod löst die qJQaew~ xe:.ev)'j ~ö)'j l1u\löe(. z. daß das Leben.dieser Ansicht der Physis fronert.

1 D. EX 't'ou't'cuv n&cr"f)~ t.Soph. Alleg.39 e:t öe anoiM- "Die Bänder des Lebens. <pA~ßa. sv Be 3€ fL evo.:~o!J. 3€. b 7). also die Fessel des Leibes und der vm!J.. 138.Magie und Er!b'sung Die Seele in der Fesse! des Kiirpers: Platon Phiion vertritt noch ausdrücklicher diesen . ~e:uxiHv't'a xal EYXO::AWCU&e:v't'o:: 7tpO~ u7t1)pe:crb:..:yxO'. a\) öe:cr!J.E:VOL. Im antIken Judentum scheint es ähnliche Vorstellungen gegeben zu haben.ev 11. werden durch Bindung die drei Seelengattungen befestigt (ev o::u't'(}l XO::'t'e:Öe:L 't'a 't'wv t. &v&yxlXt. &Aü't'cp xo::l &opa't'cp (de somniis 1. E~€n't'O'. Als orphisch qualifiziert wird diese Deutung ebenfalls nicht durch den Bericht des Clemens !J. VgL in diesem Zusammenhang auch Meyer S. ndO'(J. Bei Platon selbst gehört wohl auch das Höhlengleichnis der Politeia (. '4 a ff.E&Läow 't'oue.a't'oe. 40 Ausgangspunkt all dieser Vorstellungen ist in erster Linie der Platonische Phaidon. PD~O::O:. Sterben ist danach Lösung der die Seele an das Mark: fesselnden Bänder. EV 't'ou't'<{} öLaöoup. ÖLe{ 't'~vo::e. steht nicht da.uxwv Y€Vi'j). 't'ov tSwv ß(ov xo::l a7t'YjAAaY!J.o::l 't''lJe.ße:u!J. div. erst die AucrL~ 't'e xo::t tacrLe. (d ~UXIX() de somniis 1.). p. xo::xou xo::l ve:X. 3e:cr!J. I .OL. !J. [xe'nmv aUToD ~uX/Xi. rpuaE:CUe.crfLü)"~POOV (. 42 Das hat (nach Wilamowitz.~ &cr7te:p I49 otx~'t'O::~ 8e:cr7t6't'o::~e.O:: : \IOD. der die Seele wie eine Fessel umschließt.n 't'm <pDm::W'.lXat -Bvfj"coi.. Die Seele sei. ~ux1jo:. d..€vov EV 't'q) crW!J. nC(:T~p eAe:U..platonischen oder doch von Platon beeinflußten Standpunkt. 110).a &.. 6 voD~ &vBe...€V1)':. und 71..pou crUVÖ€'t'ou 't'ou crw!J.O::) unvergänglich.wv xal ~~030v SX 't"'fjo:..Cl.22 D. 38 (6 Myo~) tp(AO'. 31 (145°. e:[px"t'fjo:. Die Seele ist gleichsam tot während der Zeit der Inkarnation und lebt. CI! 't'Uv !J.p't'up~oV't'O::L öe x.~e:"t:Ov e:%o::cre:.& ist dasselbe gemeint wie mit uAa'Lm Se:a!J.. II 131. x!Xl 't'a<..e:v. 41 Vgl.e:.).&v·fJ't'ov Y€Voe. &. O"w[J.:..€V"f)e. Die Befestigungsweise wird sodann mit dem Verankern eines Schiffes verglichen (xO::&&7tep E~ &yx. noch 85 e 6 ~AUO"e:V 't'a 't'1j.&.o~. \ ! ./X't'oo:.o::'t'~ 't'(}l crW!J. dpx't'~ wird dafür gebraucht: Ci<peO"w xo::t sAeu-Beptav 't'ai. Die Höhle ist ein ~.. 't'oc bv't'a.. OU !J.&\rne:e... ~UX~~ ~wcri'je. X. x0::1 w~ &v EV cr~!J.oue.:.. ~~(cucre: xat 't'a 't' 'I)o:. W<.o. 44 b 1). so heißt es 73 c weiter..&·{j 't'o::i~ O"w[J. geht parallel mit einer rigorosen Umwertung des Lebens. Die Seele36 beziehungsweise der Nus37 als der unvergängliche Seelenteil oder der Logos38 als Teil des göttlichen Logos steigt von oben herab in den Körper.. ~ 3~ Auil'e:'Lcro:: xo::'t'a ~UcrLV !J.o::'t'o.ecro::v 't'o acG[J. Der gleiche Gedanke der Schaubehinderung durch den Kerker aa xc~:'t'LIXO"~ 37 srte~Mv SV 8dhj 0" 6 [J. Ganz auf dieser Linie liegt die Vorstellung vom Körper als dem Grab der Seele: .. Von den Seelenkräften sei allein der vernünftige Teil (Ot&VOI.wT~ptoV (J.:'t'o. div.-Etymologie des Kratylos (400 c) ein ~nknüpfungspunkt für die Späteren.ux"l). lX?mS'lttEv orov VEW'. ~~O"e:'t'a~ '"'ov &d Xp6vov &y~pwo:. av&yx'O::~ (de somn. Eine vermutlich christliche Interpola-' tion formuliert .. "O'P"crX'S~~ '110'.. xat e:mipo.ernünftigen Seelenteil knüpft er in der Schrift quod deus sit immutabilis § 47 an.. &v 3e: 3e: (J. 't'oD 't'1j. ö~aöe:8e!J.ßOV sxa).-cr~f'".& 't'E e:!VIXL 't'1j.' Materie. ö e: cr!J. av&yx"f) e. Die Seele wird in den sterblichen Leib eingebunden (43 a 5.) als pythagoreisch ausgewies~n wird: 3e:0"(J.U€AOV g/-tevov g't'~ 3eO"/-tot xa't'e:pp~~w/-te:vo~ B 1. ermöglicht die Schau des Seienden (515 c 4ff...111). e:t O"wtLa 30ÜAOV. &P't'YJp[lX<.. 8e:a!J.). 1 .o::'t'oe..v av&pümm<. 1. !J... X't'A.. 39 Vgl. An die Lehre von dem allein unsterblichen v. 1jfLiv smw.oD yevf)TlXt 1) ~ux~ (de virt.&·fJ'.. so erklärt Sokrates (82 e).. 8eO"(J. 1t€pme<ppoup'Yj(J. 't'''I)e. 't' 'I). Mit aV&YXi'je. 3eO"(J.6vov Aücr~v BeO"(J. s1tav &ve't'o.e:&' ~30v"I)e. 108). Daß sie orphisch ist.wie sich oben zeigte ."f)Xe:''t'L"o::v't'e:xcucrw 0~ zcr!J. tLXXAOV Be 1)PtLoO"tLevo.II2 197) mit Nachdruck Thomas (EIIEKEINA S 51) gesagt. de somn. Vor Platon hat offenbar Demokrit von Bändern der Seele gesprochen. 139 . H Im Mark. 73 bjc wird das präzisiert: ot yap 't'ou ß(ou Öe:cr!J.evlX~ O"W[J.o::l oi 7tO::Ao::wl &e:OMYOL 't'e: xo::t p..freilich in anderem Sinne . ~ux1j.) in diesen Zusammenhang. indem er sie mit dem freien Willen beschenkte. die von Diogenes Laertios 8.). die dem Geist und der Seele Zwang antun. 6 läßt das Leben des Menschen an dem Faden der Wirbelsäule hängen. In solchen Fällen habe nur eine Ohnmacht vorgelegen. &v&yxo::~ {)Ai'j~ u. Die Seele gerät damit in eine bestimmte Abhängigkeit von at 't'ou cruvS~'t'ou aW!J. 854 N. BE: ~ux1j.up{.Ue:AOV 't'pLYCUVCUV m O'Uvap!J.. sobald' sie nicht mehr an die Materie gefesselt ist. 58f. (Leg. 't'ÜN 't'e: öecr!J. In der Schrift über das Leben nach dem Tode beschäftigte er sich nach dem Zeugnis des Proklos mit dem Wiederaufleben eines Verstorbenen. &v&.wv x. o~ nEpt 't'ov [J. wie allgemein angenommen wird. 't'e:&v"f)xu(o::e.)v ßO'. denn die Seele ist ja mit dem Körper durch Bänder gekoppelt (und so an den Körper gefesselt).46. öe:a!J. heres § 274.:AMj.&e:p~a<...o::'t'L xO'.o \~ 't'q) 7t6v<{} ÖLLcr't'e{!J.:..ou. Der Midrasch Tehil1im 11. quis rer. yap xo::l yvwp~!J. bei der die Bänder der Seele noch am Mark festgewurzelt blieben (t'1j.<.. 't'''I)~ ~ux"I)<. Neben dem Phaidon kommt als Ausgangspunkt der Vorstellung von der Leibesfessel der Timaios in Frage. O"apxoo:.IX't'IX (J. 40 De Josepho § 264 .&1jxev 't'E sAm&~priv.o::'t'L E\I't'e:"t'IJ!J. &vO'. :Ked 't'a ve:Dpa (B1a).. GI. ~ux?i xe't'~ 't'aio:.. 1.). findet sich zuerst . xo::l 1)VWtLevoo:....&/Xv&'t'cp <p60"e~.sv'Y)O:. die anderen Lebewesen dagegen xo::'t'a- des Leibes ist . . 7to::po::ö~öo't'a.€V1)V Se &crnep ÖLa e:tpy!J. Hell.o::"t'L cruv30u!J. 81 d werden schließlich Alter und Tod des Menschen physiologisch erklärt: 't'€AO':.OU ö~oc 't'ou't'ou crx.Le:voe.a.0crv'e:\I't'e:e. 41 Schließlich war offenbar die crwf'".:l 7tPOcrXe:x'OMi'j!J. arppocruv'l)e.von Jamblich und Proklos aufgegriffen. t. und die Menschen darin sind gefesselt. heres § 273.:. ye:\I\I~m/. aW!J. ä. €7te:~ÖtXV 't'{}w nep~ X't'A.".42 ein Blick auf den Text zeigt das deutlich. sind in ihm (im Mark) zusammengeknüpft und geben damit dem Menschengeschlecht festen Halt.A.&ev &rt' ovplXvoD XIX't'IXßrl. 73 d). xal O"uv·~...one:'La%al..auch wo er sich im jüdischen Bereich findet .6v1)v yap au't'~v (..e:vm xo::'t'e:pp(~ouv 't'o . quis rer. 1..yxo::~. &AA' 6 voD. Der Gegensatz O"&[J.E:V xo::l 't'D(J. sAeüB-epo.. &vw.€Vi'jV.. x6)). Diese extreme Abwertung des Leibes mit xO::x'6~ und ve:xp6e.ux'lj. Beachtenswert ist im Zusammenhang damit die Erklärung der Seelenbänder...e:V1)~. 't'a. 't''lj~ ~ux1jc. Fr.

~ ~ux. utpt~'t'a~ 7tpOC.ls.os 7ta&ou s xoct cr")f'". für Platon uno 't'C(Ü't'7)~ &y6flsIJOL 't'7j~ e.L nws e:Ve:O'1'LV. Das ist der Hintergrund.oc aus pythagoreischen Kreisen stammt.YxCI. bedeutet IJO 't'~!J. Ananke als "körperlicher Trieb" ist aus der klassischen Bedeutung der &v&YX7) tpucre:(J)s ohne weiteres verständlich.~cp.~s oe: sm&U[.p~cr&Ga.1'Cl. . diese Fesselung aufzuheben oder doch einzuschränken. von dem auch der Leib es meint. 1'Gt: 7t&&ij xat o~CI.P7)O'(J.. 151 tkp' 06v ~!J. 0upLats 0' &V&YXOC~s Xr:J.u't'L Was sind &vayxa~CI. die einmal mehr beweist.OVGt:s XCl.).Cl. daß der Mensch durch keinerlei Empfindung beeinträchtigt werden und leiden sollte.yxa~r:J.U1'(]) !J. 359 c).~Xpou noAAr:J.J't(ao~ (Phaed.€vo s uno 'T~s O'ÜlfLCl.t ~UX~s &AAO e!oos.~ cr@f1.L 'tGt:s 1'WV 7ta&wv &v&YXr:J..e<:(~ &eo s fLev Q 7tOl~O'as 1"~v &px.~s. wird ihn Platon übernommen haben. und beantwortet die Frage sofort selbst: "Weil jede Lust und jeder Schmerz sozusagen mit einem Nagel die Seele an den Körper annagelt und befestigt und sie dem Körper angleicht.~v 1'~C. die die Seele an der richtigen Erkenntnis hindern. &vCl.os 7t&&ou s Philons.&AuHa Xa1'Cl.~vCP U7tO O'Ül!J. klärung des Begriffes &vayxCI. 1'CI. Platon beschäftigt sich im Phaidon mit den Möglichkeiten einer Lösung der Seele (82 e Ir. daß Ananke als Bindung empfunden und gedeutet wurde. auch eyxCI.&'lJ. 14 5'tav 0 voG s . so ist das Gemeinte verständlich. Alleg. ne:p~ fL7)Oe:V n&&os (bv Cl. Es sind vor allem die Sinne und Affekte.LIX:n (JuV€~euX:TIX~..xa 'r~s oouAe:~as crUVZ1'pL~eV Q &zos e:l s eAe:u&e:pLr:J. etwa die ~OOVCI. &AA' äpa.43 7ta&-1) und O'Ül!J.you s cr@(J. Der Trieb des Körpers ist zugleich auch das "Bedürfnis H des Körpers..a't'~­ xat &v&yxa~ Philons.iXs 1'O~s &cr1'POLs 7tap' au1'wv ~ux.ih~&vll evotoou s xat &y6!J.".. die für die Philosophie des Hellenismus mit ihrem Ideal der Ataraxie und Apathie kennzeichnend ist.iXs evo€oe!J. der (§ 124) npo !J.zv o~Gt: TI)v 5A7)V "h O'UVE~EUYfLe:i).vayxCI. ot oe: tpep6!J.Magie find ErlösNng Die Seele in der Fesse! des Körpers: Die Affekte cl ~l)XOC -r0 O'dlf.~s !J.Zv ~OOVr:J. vor dem die entschiedene Abwertung der Affekte und Triebe verständlich wird. Das Bild der Fessel darf aber dabei keinesfalls übersehen werden. Sehr deutlich kommt das zum Ausdruck Leg.t 'tGt:s 1'WV ot(np(J)v tpAe:Y!J. .OcrUVlJV E!va~ (1.. Von dort.'to s yzwwmv &v&yxCl.( und AÜnCl. 3..jl. 3.L ~ AUn7)&~VCI. wo Plotin sich auf den Timaios bezieht: e:v 't'e TL!J.oe:~v 84 a 5). Philon ist dafür ein gutes Beispiel.V XCI.OC1'lX~ &v&YX7). 4. die den Menschen wie eine Fessel binden..'r~~eux1'CI. Dabei ist &ye:O'&CI.Cl.:'t"~ 't"oll'rC]) 't"e-D-oc7t't'a~ (Strom. insofern sie das für wahr hält.1'lX~s &v&YX'lJs mit der Diskussion 3.t und den &v&yxat Xr:J.~) !J. So ergibt sich ein gelegentliches Angrenzen dei' Ananke an x.. Die Lehre Platons. Der zweite Beleg ist noch bemerkenswert durch die auffällige Entsprechung evoe:O€O'.t emi)'u!J. 7t&&'lJ? Sind es "notwendige Leidenschaften".~os ist hier soviel wie "körperlich" und &vCl. Sokrates fragt dann den Kebes (83 d 1) OUXOÜV SV 'tOU1'CP 1'(]) n&&z~ (sc.ous xe<:t sm&ufl. ..&ZOt -rGt: OEtVGt: xat &vCI.. Die Lexika notieren z.. ~O'&-~VCI.~~OfL~vous xat U7tO1'a1'1'OuO'1 1'TI &vocYX1J sV'tau&a t6V'tCl. Diese Aussage ist von großem Nutzen für die Erklärung von -z.e:vol . x7)PCI.azt:'tCl.pda steht auch bei Plotin im Sinne der körperlichen Bedürfnisse. o/uX~c.1'r:J.CI.x~. Die 7t&&7) stehen also in engem Zusammenhang mit den cr@fLr:J.~ x.t 'tGt:s 'rwv O'Ülfl. daß der Vergleich des crwfLC( mit a~p.1'Os &vayXr:J. 2.a'tt otov 1'€ O'Ül!J.. wo Philon vom oe:cr!J.gewollte oder ungewollte .a1'~ '" cr(J)!J. 9.e:vos.~s &v&yxa~s !J. vielleicht unmittelbar über seinen Lehrer Kratylos.) genannten Zeugnisse. &. den jeweiligen Beweggrund und Anlaß als absolute Wahrheit Zu nehmen (83 c 7). Gott wollte.X~wv XCI.p~cr&a~ 1'(]) &'Jr:J. xed xcdranep E\I cr&f.e<:1'LX~ &v&YX"1) stehen im ersten der angeführten Zeugnisse parallel und sind offenbar gleichbedeutend.peLas Cl.V s~a~pou­ !J. tpUcrlV 06cre<:v x.s1j!J... 355 a) und 1t'o~ "~ im-&ufl~a hc%t"s(Jov &~eL (Rep. 2.~as XCI.yxa~rX n&&'lJ sind die im Körperlichen verhafteten. 68 a) &yecrita1 uno 't'wv ~8'ovwv (P:rot. Durch die Empfindung werde der Geist in seinem geraden Wege gehemmt.Reminiszenz an die alte Formel &ye1v &vayx1J. Die x. zwingen entsprechend ihrer Heftigkeit die Seele.CI.L O'1'zP7)O'LV (bv sv Xpd1f sO'(J.&r:J..nX~s x..t ~oovGt:s xat AU7tas a6. Zu beachten ist auch.XLWV xat sm&u!J. wie Harder versteht? Sicher nicht.. die die Seele binden (vgl.. 17 ouva1'os YGt:p Q crWtppÜlV vou s V~X~crCl. Xr:J.Lwv. 7t&. '7.(VO'l/"t'CI.1'~XCI.~o'l: 5'r~ xCl.~a na. 3. So steht Macc.1'Os. wie Plotin fortfährt: OO't'Ol YGt:p oi MyOl O'uVO~OU0'1V ~!J. Die Sinneswahrnehmung ist voll von &n&'t7) (83 a 5).. Das erläutei't ein Vergleich von Leg.tWV u7tz~euy­ !J. die Triebe lasterhafter.r:J.xCl. Der in einem gesunden Körper wohnende Geist sei der Wohnsitz Gottes.~. und die Affekte.6 bei der Er.L(a~s..wv &vayxr:J. III 43 Das &ysw des Menschen durch die Affekte ist auch sonst geläufig.~vos· 'tOU'rou 1'a Xr:J. spricht oder in der gleicben Schrift 2. Sie sind damit gleichsam das Medium.~v XO!J. 8." Die Affekte und Begierden also sind es. Er definiert die Penia als e:VOe:1C1.&u!J. 57.~ uno cr@!J. 14ff. Alleg. O(O(J)O'LV.pda. 7tOAACI. so sagt er in der Schrift de exsecrationibus. Philolaos B 14) und die anderen bei Diels-Kranz (I 4'3.6vcp x. über das hin der Körper die Seele affiziert und durch das er überhaupt als Fessel empfunden wird.&7) ist zu verstehen wie die O'(0!J. Diese 7tCl. Klar wird vielmehr.~ 'ro &vYJ'tov s~ &vayx'lJs 7ta&e:crt xat XCI.i 'tou crw!J.L sind ohne Zweifel völlig identisch mit dem oe:O'!J.. XCI.~ (§ '21). daß von den Gestirnsgöttern die niederen Teile der menschlichen Seele stammen. Q ~EpotpaV1'YJs 1'OV 1'P07tOV 7CapaYY~AAE1 't'(]) &yo!J. &v&yx~.x(CI. s xat crß~O'r:J.(Up(a~ Mit der Vorstellung von der im Körper und an den Körper gefesselten Seele mußte sich zwangsläufig die Forderung verbinden. Nimmt man als Interpretament noch (von oben) den oe:O'fLos 7t&&ou s hinzu. Das sind die körperlichen Triebe. sündhafter Begierde.a1'ÜlV &AY'lJ06vas X'TA.tGt.s.CI.t U7tO 't~s &v&yX:l)s ..yxr:J.i). die Seele fesselnden und hindernden Affekte und Triebe. Dies sei der gleiche Geist.. &tp' 00 'tGt: na. 5). B.. unter deren Joch der Mensch ohne Gottes Hilfe steht.z.

Eisler. die den Ort de~ Reinigung nicht finden. Denkformen S. XOXAOV xoct TPOXOV &vocyx"l)<. Das Bild von der Fessel des Lebens zeigte sich schon bei Nonnos. als der 'TpoX6<... &vayx'l)<. 4). Das lag um so näher. Das Abhängigkeitsverhältnis ist also umzukehren. 3€ uno 't'ou . Dazu stellt sich auch die Bitte des Proklos im Hymnus an alle Götter (4.. äg. 131.AAOC O'W[Lot't'oc 7t&A~V EVÖe%WO'tv (Il 339. Thomas S. 10ff. Daß bei solcher Sachlage die Abwertung der Affekte und des Körperlichen von Pythagoras sagt: TIPWTOV 't'E tpotO'1V 't'OÜTOV &7t'0tp~Vot~ 'T'~v tj. 46 So heißt es bei Pindar Pyth.uX~v X0 x A0'11 &vocyx'I)<.oyo~. 'C'poxiil. Beispiel dafürist Simplikiosin Aristot. 45 Vgl. xcd t'wv flAAOOV t'wv xtV'l)OW ~X6Vt'oov qJU(HX~V xat YEveO'w xC(l tp-&op&v.sicher nicht unbeeinflußt davon . 20. 7te3(ov erläutert: EV h 1J. f1. so will Platin sagen.ux~v oux E'&EAOUO'otV Ef1. d. Da ist Ananke vom "endlosen" Kyklos affiziert..evov. Im Hinblick auf diese Bindung -. sv!. vernunftlos und unsinnig. Rohde. tAe:wO'a!J. &YX6v'I)V EmtptXv~. OOTIe:p &Mvoc't'ov &. Orphisch-Dionysische Mysteriengedanken in der christlichen Antike S. 4. 86ff. De hymnis Orphicis capita quinque S. &'11 d<.TIaAA(J.t10UPYOÜ . R. der symbolisch ihre Bindung an das Gesetz der Natur und an den Körper bezeichnet. Eisler. ist wohl eine durch Vorstellungen vom endlosen Kreislauf des Werdens und Vergehens45 beeinflußte Umformung vom Folterrad des Lebens.Ldßouaotv &AAo't'e C(AAm<. 377 Heilerg) : . Gr. A. R. an das der Mensch im Augenblick der Geburt gefesselt wird. Das zeigt schon die Erwähnung des Schadenszaubers bei Platon: &yup't'a~ und !J.) I!j noch durch (de somn. Hopfner. die zur Welt kommen. Che:Ae:U--r1j'TOU 7te:p~'t'(&e'TCl1. Sehr. yeveO'ewc. 916 a 27 . &vocyx'l)<.tEV"fJ<. 14 . der Aspekt der Fesselung scheint aber IJ2 auch eine Abwertung des Lehens überhaupt einschließt. die Seele fesselnden Zwang der Natur (vgl. 215 ~v O:At)t'(p ~eu~C(~cra XUXAtp vom Vogel ruy~. als er den Vorgang auf dem A~':}"I)<.uxot'i:<.pci>mvot und Phys. or<. Das Leben ist &). Der Zwang des Lebens wurde auch mit dem Rad veranschaulicht. iv a<1)~voc.44 pflegt auch genannt zu werden. Empedokles stellte die Seelenwanderung unter den Spruch der Ananke. der von ß(ou ßPO't'EOU yott~~ot öeafLoc spricht (37. mag das Bild der Fesselung der Seele in den Körper (svödO'&ot~ ~<jl01C. B 115) und Platons Jenseitsmythen über die Seelenwanderung gesagt wurde.OC1 xocx6't'"fJ't'0<. 731) verweist.Lo 'i: 0'1 7teö~aTI X't'A. und den XOXAO<. Dieterich... Im Gegensatz zum XOXAOC.oyo<.a\l't'e:t<. was Diogenes Laertios 8. Im Zusammenhang der Zeugnisse über den 't'poX6<. "Eine orphische Seelenlehre soll erst einer nachweisen" hat Wilamowitz zu Recht gesagt (GI.) tatsächlich auf Pythagoras zurückgehen. yt\ieO'-&ot~ xcd rpildpeO'-&ot~.. semantisch kaum vom XOXAO<. svöe:ra&at ~00~<. (1)[. Der "orphische" Charakter der fraglichen Zeugnisse wird freilich nirgends bezweifelt. tl.&e(. xpu6e:0'0'ot ß(0 u 4. Ananke S.t~ 't'ou<. denn vielmehr ist Platons Er-Mythos vorausgesetzt. würden seine Katharmen in die Orphika aufgegangen sein" (II 199). ~w"~ O'u\l3e'i:'t'ot~ 'C'cä<.)v sv 't'(l) 't'~<.totp[. GiitterZlvang ö e: a (.. 1J. wie Diognes behauptet und man ihm allgemein glaubt. der seiner Art nach nicht verschieden ist vom Zwang der Triebe und Affekte. Doch ist das wohl kaum pythagoreisch. 2044).&A1)<. 't'~<. Der XOXAOC. &(. wozu Vogt unter anderem auf die ~wiX<.wird dann ganz pointiert avayxi') genannt. H. u'). 17).). xcd ye:vEae:wc. (1)pov &AiXa. XOfLotcn TIeTI't'wxu'i:ocv tl. auf das bei der Folterung ein Delinquent gefesselt wurde. sagt Proklos (in Plat.tot des Synesios (Hymnus i. denn es ist die Regel. ye:VE..sie ist ein Ausgangspunkt des antiken Gestirnsfatalismus . der beim Liebeszauber gefesselt wird. "Orphisch" ist das aber nicht. lief später unter diesem Sammelnamen. S. ist nur natürlich.die Seelen vor der Einkörperung unter dem Thron der Ananke durchpassieren (Politeia 621 a i) und sie s. Off. Doch ist die Lehre von der Seelenwanderung keine Erfindung der Orphiker. sondern geht aus von Empedoldes. der alle Menschen unterstellt sind. ETIE't'ot.oyo<. UAOÖtOC('t'ou öea[.. und Platon ließ .ein Akt. eine Position. rpcml yap XUKAOV e:!VlXt Ta &:v-&pci>mvlX 'Tt'p&yf1.Magie und Erlösung CötterZlVang also. daß eine auf Gemeinsamkeit beruhende wesenhafte Verbindung zwischen Mensch und Gestirnen besteht. Es sind schließlich die Seelen der 1J.. bieten sich den Reichen Psyche II 121f. de caelo 284 at4(p. . 12. daß beim magischen Akt ein Gott oder Dämon affiziert und zu einem bestimmten Tun nach dem Willen des Zauberers veranlaßt wird. (.). den Pythagoreern und Platon. an ihren Bios gebunden sein (617 e 2)..y~va1 Xot't'~ 't'6V 'OptpECl [.: rca-&YJ zurück und bezeichnet den der Körperwelt innewohnenden. 93).:f)v.Leisegang.~V ETIl.&w..EXpt<. den die Seelen von den Gestirnsgättern mitbekommen haben.e:V 0 Ze:u<. was seit Empedokles (Fr. "XOXAOV &AAUaot1 xal &Vottl. der die Seelen durch den Thron der Ananke passieren läßt . 223 b 24ff.u. 44 Sie sind zusammengestellt und beurteilt bei Vogt zu Procli Hymni 4. I 80. 83 Anm. xlX&&1tep XUKAOV dvlX~ t'a &:viJ. In gewissem Sinne ist alle Zauberei Theurgie. remp. Alles. Ananke greift in gewisser Weise auf avayxoctet.. Vgl. TI aUIJE~EoY!J. etwa Aristoteles Probl. II 95.. 1. 32 (und K1. Nach der Traumdeutung wird J oseph der zweite Mann in Ägypten nach dem Pharao. 7 Kroll). die Phiion kritisiert und abwertet: ehCl XA010V xpuaoüv. &eou<.&ot~ IIotv~ 't't<.C(t'IX. Weltenmantel II 559 und Gundel. e[[.46 Diese Kontamination von Rad und Kreis ist noch sichtbar bei Philon. II 191) und "wenn er (Empedoldes) nicht eine so stark individuelle Person gewesen wäre. verschieden ist.H 't'cX<.L~ xpue:p~<. von dem Diogenes hier spricht. &v&pw7tf- voc_ ~uXJ:_. Exdvou<. sondern TIept 't'6\1 &EpOC TIo't'iXa.E&a).

&vayxljr:. in denen von der Wirkung 't'~v dfLapt-ttv'I)V dcrlv. Die Kenntnis des richtigen Zauberspruchs ermöglicht die magisch fixierende Fesselung. 8 gewaltigen sozusagen die Gottheit.. (ht tpu'Aa"t''t'ona~ 't'au't'IX. Heimarmene. c.47 crupe:tV steht ebenso wie €AXetV der Ananke recht dreev youv 0 ' AreoAAcuv reo't'e 't'~r:.. was Preisendanz nicht richtig wiedergibt mit "achte . " xal rea'A~v tpljcrt "nvwv e:~reov"t'ü)v. "Aue ß(1)V xap"t'or:. Ere~YIXye' . A6ycu'J). 48 Porphyrios (bei Eusebios praep. 't'ftrc:. 7tEL&e:~v ist hier natürlich Ironie.:.l-rcu.\layx&~ew weitaus abstrakter und hat längst den Zusammenhang mit der konkreten Fessel verloren. 55: &yew 't'OIJ ÖV . Vom fesselnden Spruch des Theurgen ge-' sagt. fl. ReImte redet den Theurgen an oeO'(LrX. 49 oder das ouvot-t' &vayxat'l)r:. 465 ff. &lJayx"{} sagt die vom Theurgen zitierte oi.&da. Es geht auf die schwierige Das ist genau das.OL ~A. are' oct.fiO Hier zielt aber die &f-U<%(a nicht auf den Zauber- öcra1J ~uxwacu 7tOClJu7tzp'Ta'TolJ ~pXeaEIJ x6a(L<p. d. 5.. lJo'i:pocv o~a. EcrcrO(LEIJCUIJ ureocp~'TOpE':. PGM I 2. ev. 'Te: 'Aoycuv sichtbar. denn O'otpo~ .. 157 Migne. 'T~V ßlav 't'wv Ereavayxcuv &xov't'e~ A~ye:~1J 't'L 't'wv ~yv01JfLtvcuv au"ro'i:r:. den Ananke bis in späteste Zeit bewahrt hat. p1j[la 'TOU aocpou -&do::c:. "t'E 'Aoycuv. 223 a[lCtopwcrtc:.v&yxlX~ nennt. für Geld ihren Feinden Schaden zuzufügen. Wenn areEPX0(LElJm xoucpa~m (LE'&' rXpreu(a~a~ rpEponaL' der Theurg zunächst einmal dtese oe:O'fLa beseitigt.e\lo~ eTIt 'Ta!:c. was der Spätplatonismus i}e:c. soll doch wohl heißen: er beherrscht die Technik. o1jactv 'Te xed nioIXO'ftv.v&yxYj ist das Denominativum &. (Lane:'La y(veO'&a~. &eoL. 3e:0'(La gleichgesetzt wird. die charakteristische Verwendung oben S. Zu vergleichen. 'Exa't'1J1J [LE %E~IJ ExaAEcraa.) bestätigt diese Bedeutung von crotp6e:. Ered fL' E7tEo'l)crar:. Die Götter Lage der Götter ein. 20 (bei Hopfner 1209) erhalten ist.. x/. AEye:"t'a~ OUX E-&tAOIJ't'Or:. 51 Ein Zwingmittel. ..1Jw·COIJ &tcrcrouaL. Der Fesselcharakter der Zauberworte wird vor allem in 'Aüe ß(Ij'l &1J1)'t'o'i:r:. er ist Experte in der -&ewv aV&:YKI). wJ[levouc:.). zu ihren Sklaven machen ('t'Oüc:. &.)v &... richtige Theurgie.) Gottheit." Die &t-ta-&toc hindert also die ~ea [L({l OUIJ xA~~~e' &e~1J yocp &yet r:. X& [l~v ßp6X4> xa&&tVIXI(.cu. 5. e:au't'wv EXOtaDamv. im Götterzwang. h. O'U p 6 fLevo ~ 7tapocy(vovTa~.O&OLO 0'0 tp(j} O''t'Y]p~~e't'o ae. Xftt npocraE:~IXL [lou 'toue:.. ist zugleich auch unfehlbar. [Le 'Toa~lJ~e. cruve:AauvonOCt x&vt'eü-&ev ~Eu3~ 'Tel. 'tia<nv. xap"t'or:. ob sie wollen oder nicht. (Myar:. 'Too<. sondern auf den Zweck der Beschwörung. 54 xed VU\I tJ.l)E~V &.7) führt in diesem 'AaA€..· o{)vofL' &vocyxahl~ 't'60e: xap't'e:po'J ~a' g't'~ ßpt&ü.. versetzt er die Gottheit da- ptfLl'foc 8€ '&E~oOa[Lotcr~1J Ere1JfLüaoclJ't'E':. und zwar €naywycI. der bindenden Beschwörung des Theurgen. nahe. einen Gott zu zitieren. p.Lt:. A6youc:. ~O'upev fttX[l&AW't'OV. ex 'Aoy(cuv qnAocrocptar:. reept e:ocu't'oü €reavayxor:. ist die unlösbar bindende Zwingforme1.&zpo.'t"a3~0'!J-mc. Ein Priester des Zeus bannt den Typhon: 0''T'fj-&~ "&Aav . daß die Götter sogar selbst den Menschen die zmbayxot mitteilen.. mit bunden unterliegt sie dem &YE~IJ und wird magisch herbeigezogen. . ~ 't'e 'ExaTI) XAIj%e:'Lcra €V 'Tmaü"t'7) xa't'acr't'acrE~ 'TOÜ ree:ptExov't'6~ rp1Jmv' "OU ''nOW xa'Aouv't'cuv tp1)a~ ßLa~ofLe:vo~ ure' au't'wv ot -&Eot reocpa. mit in die Lage. oux E-&€AELIJ paraphrasiert wie schon bei Homer die Ananke. daß der Gott nicht reapoc fL0'Lpav aussagen kann. Porphyrios bei Eusebios praep. das unlösbar bindet... zu d. (j<p~aw U7t"f)pe:'t"e:~v (Politeia 364 c).e:taü) Se . den Eusebios praep. ~"t'~ ~eucrov't'at· el7tE'LV "t'~ ßLa~0t-tevol(. Darum gilt das. Das Fesseln denen si~ beschworen werden können: xat Ereav&yxour:. Die Myot sind die bindenden E7tavayxm (vgl. 1tB~i}oV't"ec. Protr. 47 xa. Der €7tavayxor:." et xat nicht weit entfernt.. Nonnos (13.""""X- 50 PGM I 4.' wissen. {h::ouC. "Herbei~ zitieren" bedeutet xa't'IXvayx&:~ew bei Clemens Alex. tva ao'i:cr~ (sc. Ex30ihdr:. opificio mundi 4. &V&. Dem O'opeLv geht dabei das Fesseln voraus. die von wenig sachkundigen Theurgen zitiert und zu sollen durch gewisse Zitierungen und Bannsptüche (Bindemittel) willfährig gemacht werden.v&yxaO'ov tp(AO\l 3d[lo\la XPYjO'[l<po6v vom Zitieren eines Wahrsagedämons.:. die ihrerseits wieder den cpücre:cur:. oEafLo'i:crt) rel%ü}fLoc~.:... i)'lja~cac. ev. X'TA.:... aV&:YKI)C:. das bei ohannes Philoponos de xo:. &c. ferner 'd7t'Te 0' aet . 30UAOUC:. 7tOAAaX~~ oe xat IXU'TO 't'OIJ"t'o repoAtyoumv. 5.O'[l~ X't'A. c10e xoc'd~cuv spruch selbst.. &v&yxYJ 3z 't'v.:. 74 np6crexe . Die '&E~60OCfLOL &1J&.:.. ~eu3ljYopoc M~cu.. &lJayxatr:. ß(av Das homerische oafLoclJ &lJayx'{) ist noch greifbar. nenmYjx6ne:.n &XOAOUiHac. 48 V gl. daß die Magier die 3IX~tL0vec:. das theurgische Wissen besteht dabei wesentlich in der Kenntnis des Geheimnamens der Gottheit. ist doch aupetv wie auch ~Axew bedeutungsmäßig von &YEL'J alJrl. reept(j''t'rXcrecu~ 'TOU ree:p~zxov"t'oe:.p~ 't'~r:. &lJayxat. 40 Gegenüber &. Die Götter müssen der ma~ gisehen Ananke gehorchen. ' appo::ye:oc:.. Zusammenhang einige Aussprüche von Göttern an. 4.51 die in der In OZ verschiedener Hinsicht aufschlußreich ist ein anderes Fragment aus der Schrift Hierzu und für das Folgende ist Hopfner I 203ff. im Bereich der Magie.. GtjtterZIJJ<lllg: PorphJ'rios Iff J xcd des Porphyrios 1CE.:..YKI)C:.. B. steht auch in einem weiteren MytolJ an gleicher Stelle bei Eusebios. 3ljAwcret 0 &7tO 't'ou 'AreoAAcuvor:. ev. was Pythagoras von Rhodos bei Porphyrios. aU't'ol o~ &eot ure 0 I'füaeü}r:.yx"{} . Preisendanz deutet unrichtig "unfehlbares Mittel.&dov't'or:. willfahren.. ihnen nicht möglichen Aussagen gezwungen werden: reapoc yocp 't'~v &t-ta%tav 't'WV sagt: OUX ~30VTat ot xA·{)~6p.'Au~cr&cu der theurgischen Ananke gesprochen wird. €mxmaa~e:. getadelt wird. 8 zitiert. Der Theurg muß %etoocX[Lotr:.vayxo::[a als "unfehlbarer Schadenszauber" . unsichtbar zu werden". Das zeigt z. Deshalb nennt sich Adam im großen Pariser Zauberpapyrus einen crocpo~ '&da. auf das Wort des Mysten der göttlichen Notwendigkeit". Moita ist da soviel wie und a/IA' ot (LZIJ xa&ureEp'&E (LET1jOPO~ oupalJ~CUIJEr:. reov1Jpa~ oücr"t)~ .yxa~ ver- 't'wv Enavayxü)v "" ßlIjV . X&OIJ' EreELyO[LeVO~ ß. So erklärt sich PGM I 1..IJ4 Magie und Erlösung an. x'Aü&~ fLEU wr:. den oecr[La.

---

-

-

----

--------

Magie und Erliisung

Erliistmg alls der Ananke: Porphyrios

Regel aus der geheimen Bezeichnung des Gottes besteht. \XTer den Namen
weiß, hat auch die Macht über den Gott und kann ihn zitieren und ihm befehlen. 52 So versteht sich PGM II 13, 752 ertocvayxl}l 8'E:: xp~crn 'C0 [J.€yaAt:p
ov6[J.oc'C~. Die Formel, die den Gott herbeiführt, heißt auch .&€ocywyo~ A6yo~, denn
die &vaYKf) wird im &y€w wirksam. Die Entlassung eines Gottes nach erfolgreicher Zitierung heißt bezeichnenderweise OC1t'6Aum~. auch AU€~V und oc1t'o/\U€W
wird dafür gesagt. 53 Dem -3'€ocywyo~ A6yo~ gemäß ist im Brief des Por-

durchgesetzt zu haben. Für die Theurgen, Magier und Theosophen des europäischen Mittelalters bis zu Agrippa von Nettesheim und darüber hinaus leben
die ihNV &v&yxo:t in der Form der vincula weiter, mit denen man sich Geister,
Natur und Schicksal unterwerfen zu können glaubte. 55

157

5. Er/äsung aus der Ananke

phyrios an Anebo c. 29 (Pseudo-Jamblich cle myst., Parthey p. XXXVIII)
der Ausdruck .&€C<.ywy[o:~. Diese .&€C<.YÜlY(C<.~ sind nichts anderes als o:t A€y6[J.€VC<.L '&€Üw ocvayxo:~ (p. XXXI). Die Schrift de mysteriis befaßt sich näher
damit (1, 14): h~ 'COlVUV C<.t A€y6[J.€VC<.L .&€WV ocv&yxo:t 'C'o OAOV 'C'ou't'o .&€WV t8'tC<.t
&vayxC<.t x0:1 w~ €1t't '&€NV y(yvov't'at. Der Verfasser dieser Schrift meint also, der
sogenannte Götterzwang - die Ausdrucksweise zeigt, daß die Sache bekannt
und geläufig war - sei seiner ganzen Art nach ein Zwang, der dem Bereich
der Götter zugeordnet sei und nicht in menschlicher Machtvollkommenheit
liege. Die Begründung wird beigegeben: &X~A1J'C'OV xcd OC1t'C(;.&E::~ x0:1 &ß(acrrov
cru[J.ßCdV€L r::!vat 'Co .&€'i:ov. Die Götter sind danach also durch menschliche Mittel
nicht affizierbar. Auch 3, 18 wird der Ansicht widersprochen o't't 8't' '~[J.ffiv
eAx6fL€vO~ ocvayxaL~ 't'oc'i:~ -ITj~ XA~cr€Ül~ 't'au'C'a €m'C€A€'i:. XP€('t''C'ÜlV yap &vayxYjC;
€cr'C'tv 6 .&€O~ •.• OUX gcr'Ct 8'OUA€U€tV ou8'€fLtC? OCAAOCX6.&€v €1t'€tmoucrTI &v&yxTI'
Doch gilt das nur für die Götter und höheren Dämonenklassen. Erreichbar für
den Menschen sind die niedrigsten Dämonenklassen, die Stoffdämonen,
Heroen und Seelen. Die &€WV &V&YXO::L werden auch als solche nicht schlechthin
abgelehnt, sondern nur eingeschränkt. Nicht Götter und Dämonen sollen
dadurch affiziert, sondern die Menschen für die' Einwirkung von den Göttern
her bereit gemacht werden. 54 Diese Ethisierung der Theurgie scheint sich nicht
52 Vgl. Hopfner 1204: "Denn der Magus wird durch die Gnosis und excpoov"t]cnc;
der ov6jJ.oc't'oc und A6YOL tatsächlich der Herr der höheren Wesen."
Dem ot)\lojJ.' &vocyx.cdY)c; entspricht im Lateinischen das nomen necessitatis; vgl. bei
Audollent 250 A 29; 251 II 1; 288 B 17.
53 Diese Formulierungen stehen verschiedentlich im Großen Pariser Zauberpapyrus. Dazu Hopfner I 102. 1°5. 247.
Sowohl Bindung wie Lösung werden durch das Wort des Theurgen bewirkt.
Vergleichbar ist die Bindung durch die Worte des öpxo~, worauf in dem Abschnitt,
der sich mit Empedokles befaßt, eingegangen wurde. Auch der öpxo~ ist in gewissem Sinne eine Fessel, die zu einem bestimmten Tun oder Lassen zwingt. Es liegen.
da sicher alte magische Vorstellungen zugrunde. Ein äußeres Bindeglied zwischen
öpxo~ und magischer Beschwörung ist deren übliche Einleitungsformel &:1;opx(~w (je
X'rA. V gl. auch Hirzel, Der Eid S. 52 Anm. 1.
6<1 Vgl. Hopfner 1207 Zu de myst. 1, 12: "Daher sind die OV6jJ.Cl'rOC und (jOjJ.ßOAOC,.

Eines der großartigsten Zeugnisse nichtchristlicher Erlösungssehnsucht in der
Antike ist mit einem Stück hexametrischer Dichtung gegeben, das Porphyrios
in seiner Vita Plotini mitteilt (c. 22). Nach dem Tode Plotins wendet sich sein
Schüler Amelios an ApolIon und bittet um Auskunft 1t'OU ~ llAÜl1'LVOU tVUx~
X€X6lP1JXEV. Und ApolIon gibt - erstaunlich genug - eine präzise Antwort, wobei er die Seele Plotins anredet (22, 23): "Daimon, Mensch zuvor, doch jetzt
auf dem Wege zum göttlicheren Leben eines Daimons, seit du die Fessel
menschlicher Ananke löstest und aus der Leibesglieder wirrem Schwall mit
kraftvollem Schwung des Geistes zügig zum Gestade seiner weitbepülten
Küste schwammst, um fern vom Haufen der Frevler der reinen Seele schöngebogenen Pfad zu gehen, wo Gottes Leuchten rings erstrahlt, wo die ewigen
Satzungen weilen im Reinen fern von ruchlosem Frevel." Die Jenseitsschilderung geht detailliert weiter und 22, 45 heißt es vuv 8" 01'€ 8'~ crx1jvo~ fLE::V
eAücrao, G1j[J.O:: 3' E:A€LtVo::c;Nux1j~ 8'a~(Lov[1JC; X'C'A. Damit wird 0..' eAUGO::o 8'€CY(J.ov
&vayxYj~ &v8'po(J.~1JC; (22, 24) wieder aufgenommen. Das ist der Satz, der hier am
meisten interessiert. Lösung und Erlösung von der Ananke (oder Heimarmene)
ist ein Generalthema nicht nur des späten Platonismus, sondern auch der
Gnosis und der verschiedensten Erlösungsreligionen dieser Zeit. 8'€cr(J.o~
&vayxlJ~ &V8'POP.E1J~ ist genau das, was als crÜl(J.C<.'CO~ ~uy68'€cr(J.a, crÜl(J.a'C'tX~ &vci.yxYj,
&vayxO::L ÖA1JC;, 8'€(J(J.o~ ÖA'ljC;, uAa'i:oL 8'EG[J.OL, GO::PXOC; 3€(j[J.6c; usw. bereits sichtbar
wurde:
Es kann nun hier nicht über einzelne Erlösungsreligionen gehandelt werden.
Es soll vielmehr jetzt darum gehen, an Hand einer Reihe von Zeugnissen im
Hinblick auf Ananke bestimmte sprachliche Gesichtspunkte weiter zu verfolgen, die für den antiken Erlösungsbegriff von Bedeutung sind. Erlösung ist
immer zunächst Lösung von den Fesseln des irdischen, im engeren Sinne des
die in diesen X.A~(j€~<:; genannt werden, nicht etwa Zwangsmittel, welche die Götter
und Dämonen Zu uns herabziehen (XlX't"&YWYOC), sondern im Gegenteil Mittel, die uns
zu ihnen emporheben (&\I&ywya)."
55 Dazu W. Mannhart, Zauberglaube und Geheimwissen. Berlin 1920 S. 52. 67.
112ff. und sonst.

Aß:;;;;;

Magie tt11d Erlösung

Erlb'mng aus der Ananke: Jamblich

leiblichen Lebens. Sie kann grundsätzlich in zwei verschiedenen Weisen erfolgen, schon zu Lebzeiten des Menschen in der Form zeitweiliger Entrückung und Schau durch Theurgie und Ekstase oder endgültig mit seinem
Tode. Unabdingbare Voraussetzung jeder Erlösung aber ist das, was die
Schrift de mysteriis 8, 7 feststellt: "Es ist also durchaus nicht alles in uns durch
die unlösbaren Fesseln der Ananke, die wir Heimarmene nennen, gebunden
(th:cr0ot:e; &M'ro~e; &v&yxlje; ~v d!J.o:.p!J.E:vljv Xo:.AOU!J.ZV Zvotoz't'o:.~ 7tav't'o:.). Denn
unsere Seele hat ja in sich ein Prinzip, das ihr die Möglichkeit gibt, in den Bereich des Intelligiblen überzugehen, sich zu lösen vom Bereich des Werdens
und sich zu verbinden mit dem Seienden und dem Göttlichen." Heimarmene
ist hier - wie im Spätplatonismus überhaupt - sprachliches Zeichen der Physis,
der Materie. Damit ist aber auch die Bedeutung von Ananke festgelegt, denn
Heimarmene ist nur ein anderer Name von ihr. Was in uns nicht durch die
unlösbaren Fesseln der Ananke gebunden sei, so heißt es in der gleichen
Schrift (10, 5), sei der Zur Schau befähigte intelligible Teil der Seele, der vor
der Inkarnation mit der Schau der Götter eins gewesen sei. Erst bei der Einkörperung verbinde sich diese Seele mit einer zweiten, die der materiellen
menschlichen Erscheinungsform angepaßt und deshalb dem bindenden Gesetz
der Ananke und Heimarmene unterworfen sei: 0~Ct; 't'OU't"o ev 't'(:) 't'~e; &v&yxlje;

schließlich und in allen Zweigen der Theurgie ein vernunftgemäßes (vozp6e;)
und immaterielles Ritual." Es ist der alte, bereits bei Platon ausgeprägte
Gegensatz von voue; und &'.I&:YXIj, der hier weiterlebt. Er ist auch de myst. 8, 7
in der Bitte an die Götter noch greifbar: {)7tWe; &v p,6vm 3~a 7tZt.&oue; voepac; T~e;
&v&yxlje; &'pxov't'ze; 't'c~ &7tO 't"~c; d[J-o:.pp,8VIje; &noxd[J-zvo:. xo:.xa &7tOA,)oumv. Zu sehen
ist, wie "Philosophie" für Jamblich bzw. den Verfasser der Schrift de mysteriis
nicht viel mehr als nur noch die Dienerin der Theurgie ist.fi7 Aber auch die
Götter, vor allem die Gestirnsgötter, wirken an der Erlösung des Menschen
mit. Hier hat der platonische Timaios weitergewirkt (42-43), nach dem es der
Demiurg den Gestirns- und Planetengöttern überläßt, den von ihm selbst
stammenden unsterblichen Seelenteil des Menschen mit dem Körper und dem
sterblichen Teil der Seele zu verbinden. So läßt schon der Stoiker Chairemon58
die Planetengötter als Herren der Ananke über die Möglichkeit verfügen, die
Heimarmene zu lösen. Er nennt sie AU't'~pZe; 't'~.; z~p,o:.pp,E:v·fJ';. Der Brief des
Porphyrios an Anebo (c. 38: Parthey de myst. p. XLII) gibt das als Glauben der
Ägypter aus, (1v ot 7tAZ(OUe; xed 't'o erp' ·~p,t:v ex 't'~e; 't'wv &cr't"tpwv &v~~o:.v X~'.I~­
crzwe;, oux ot3' Ö1tw,; ozO"p,o'i:e; &AO-rO~e; &'.1 ayxlj e; , ~v dp,o:.pp,E:vYjv AtyoUert,

xo:.t d!J.o:.pp,E:vlje; eytvz't'o ozap'4)' crx.01tdv o~ ozt: 't'~e; o:.u't'ou y(vz't'O'.~ Mme; xo:.t
&7to:.XAO'.y~ 't'GJv ozcrp,wv' fcr't't 't'o~vuv oux &.AA'YJ 't'te; ~ 't'WV &ZWV yvGJme; (10, 5). Vom
fesselnden Zwang der Natur und der Materie befreit also nur die ikGJv yvGJcne;,
d.h. reine Erkenntnis, die der schauende Theurg während der fXO'To:.me; ge-

winnt. 56 Im Protrepticus des Jamblich (c. 13) steht es etwas anders. Danach
<po:.(vz't'o:.~ ~p,t:v <p~AOcrO<p(o:. &1to:.AAo:.y~V 't'GJv &v&pwnfvwv ozcrp,wv 1to:.p8XZW xo:.t
AOcr~V

YZ'.l8azWe;. Das hat seine tiefste Wurzel im Phaidon Platons: die
<p~Aoao<p(o:. diagnostiziert die Fesselung der Seele an den Leib und versucht, sie
davon zu erlösen (Mzw, Mcr~c; 82 e-84 a). Für Jamblich ist Philosophie freilich
längst etwas anderes als für Platon, doch ist immerhin eine bestimmte Gemein~
samkeit in der Sehweise der Erlösung gegeben. Es ist natürlich bei Jamblich
bzw. Pseudo-Jamblich die <ptAOcrO<p(o:. nicht der &zwv Y'.Iwme; entgegengestellt,
sondern beide ergänzen sich. Die rp~AOcrO<p(o:. ist eine Art Vorstufe, Mittel, das
zur yvwcrt.; führt, die ihrerseits erst von den Fesseln der materiellen Natur befreit. So ist de myst. 5, 18 zu verstehen: "Wer nur in Übereinstimmung
der Vernunft (voue;) und dem Leben der Vernunft lebt und frei ist von den
Naturfesseln ('t'GJv os 't'~.; rpocrz(o)e; ozcr!J.W'.l &7tOAU&8V't'Z';), der praktiziert aus-'

7t&:'.I't'o:. 't'o')'t'me; &'.I&~IXV't'Ze; 't'ot:e; &zot:e;, 00e; we; AU't'~ po:.e; 't'~e; dp,o:.pp,E:vIje; p,6vou.;
... &zpo:.1tz,)oum. Die Frage mußte natürlich gestellt werden, wie die Planeten-

götter zugleich Herren der Materie und des Schicksalszwanges sein und auch
von eben diesen Fesseln befreien konnten. 59 Aber die "kreisenden Götter"
haben ja nicht absolute Gewalt, sondern sind nur Zwischenstufe zwischen dem
Menschen und der intelligiblen Welt. Mit seinem unsterblichen und nicht den
Gesetzen der materiellen Natur unterliegenden Seelenteil hat der Mensch die
Macht, die kreisenden Planetengötter samt der ihnen zugeordneten Ananke
oder Heimarmene zu beeinflussen. Dabei spielt auch das Gebet eine Rolle, das,
wie Plotin deutete, sympathetisch nach oben wirkt. 60
Neben den Gestirnsgöttern 'sind, nach der Lehre des Spätplatonismus, wie
sie in der Schrift de mysteriis ans Licht tritt, vor allem Dämonen für die Bindung der Seele in den Körper maßgebend. Jede Seele hat - eine Vorstellung,
57 Daß letztlich alles auf Magie und Theurgie ankommt, sagt ausdrücklich Porphyrios bei Buscb. praep. ev. 6, 4. ~ tLayda I1:v -r0 Aüe~v -ra -rrj.:; dtLIXp{LelJ''l':; TIapa
~q.e:wv 11:&6&'1) d.:; TO OTIocroüv -rao-r'I)v napa't'peTIE;w. Doch fehlt es nicht an Gegenstimmen;
Zosimos (bei Hopfner II 55) sagt 00 &d -rov nveu{LO'.:'TLXOV &v&pO)TIOV -rov I1:myv6na SIX\)-

-rov oihe: a~a [1.IXyda.:; xa-rop,f)'oüv n, Mv xal xaAöv VO[1.(~'lJ-rlXt [1.~'t"e ß~&~e:cr-&IXt 'T~V 'Av&yx'I)V,
&"A"A' l1:&v, 00<:; gXr:::t (j)ocrew<:; xal xp(crew.;.
oS Bei Eusebios praep. ev. 3,4; vgl. Hopfner II 55.
69

V gL Hopfner II 55, Der Satz "Die Grundidee des Gnosticismus ist die Lehre
von der dtLaptLelJ'~ und die Befreiung von ihr" ist nicht unberechtigt.
66

"J9

De myst. 8, 8 'T( OQV; ot6V'Te I1:cr'n

a~a

't'W'.l 7t0"All:u6v-rwv .(le:wv Mew kau-r6v, xal -rau<:;

(Xu-rou<:;~ydcr'&a~ (LOW'lye-rw; xal aecr[1.0r~ ti"AO'Tot<; 't'ou<:; ß(O\)<; ae:crtLe:uov't"a~;
ßU

4, 26. 41. VgL Gundel, Ananke S.

92.

;;;w: -

4

Erliüung alls der Ananke: lvJithrasliturgie

Magie und Erlb'sung

die von Platons Politeia 620 d 8 ausgeht - als steten Begleiter ihren Eigendämon, oe; XIXt e:te; 1'0 crwtLa xlX'noucrlXv rL,j'T~\l O'u\!3e:~ npoe; '[;0 crWP.IX (9,6). Dafür
bietet 2, 1 nur eine andere Formulierung: 3UV&P.E~C; 'Te: 1'o~e; p.€:v 3lXlp.om yov(p.oue;,
E:mO"'t'rL'Tl.x&e; 'Te: 'T'lje; CPUO'E(uC; xal 'TaU O'uv3eO'p.ou 'TWV o/UXwv de; 't'oc crWP.IX'T1X

&cpop~O''t'eov. Dem entspricht ihre negative Zeic~nung im Ve:gl~ich m~t den
~p(Ue:e;.62 In Übereinstimmung dam1t steht das WIrkliche ZIel des
Menschen, auf jede Art, auch schon bei Lebzeiten, von dem - stets als Fessel
63
begriffenen _ Zwang der Einkörperung erlöst und göttergleich zu werden.
Vorstellungen dieser Art sind nicht auf den Spätplatonismus begrenzt. So
betrachtete das frühe Christentum Christus gelegentlich auch als Heiland
der Gestirnsmächte und als Erlöser von der Heimarmene. 64 Von der im Mithraskult zusammen mit Dike angerufenen Göttin Ananke ist eine andere
Ananke verschieden, die sich in den Zauberpapyri findet, und zwar in der
seit Dieterich so genannten Mithrasliturgie, deren Entstehung zwischen
und 1 ~ 0 n. Chr. liegt. Zu Beginn der Liturgie wird formelhaft eine Bitte um

&yye:AOI.61 und

Erlösung vorgebracht
,'~
~
PGM I 4, ~04 LVIX p.e:1'cX TYlv
eve:IJ1'(t)O'av XIXI. crepoopa
XIX'TE:nELyoulJa\l tLe: xpe'LIX v
\

I

I

I

E:1t'01t''TEo(U '[;~v &A}avlX't'ov &PX'~v X'TA.

52 6 tLe:1'O: 't'~v E:ve:cr'[;wIJa\l xlXl XIX'[;e:ndyouIJ&.v P.E mxpoc\l
X'TA.

8e

8e

61 (}.yys"Ao~
Mou/JL [J..6\lOV 1'WV 8ecr[J..wv 't'9).; {D."y]';, 8r:d[J..ovz,;
d.; 'r'1J\l <pOIJLV
.::MAXOUcrl.V (2, 5). Innerhalb der gedanklichen Antithese tritt die Identität von

und 8eIJ[J..ot -rij.; ÖA'I)'; betont hervor.
02 Die Erscheinung der Dämonen ßrXpz~ [J..ev 'TO crw[J..rX xrXt v6IJO!.'; xo"A&:~e:~, xcc&Il,x"
Be XlXt 'r'1J\l tJ;uX'1J\l errt 't'~v <p 0 cr L\l . . . 'rou.; Be E:nl 'r0 n:üp an:eD8o\l'rrX'; XIX't'$XZ~ ne:pt
't'718z ~6n:ov, 't'wv 8e 'T1)'; d[lrXp[l$v"Y],; BZIJ[J..wv oux ~n:OAUZL' ~, ?e 't'wv ~p6JWV
Semantisch interessant ist, daß die "Fesseln der Helmarmene Ihr ~':;";~'~~~~l~~:
ben in der "Ananke der Heimarmene" und der "Ananke der Elemente";
Koptisch-gnostische Schriften I Leipzig ~905 S. 17 2. 200. 21 3"
63 So hat bereits das Opfer einen ganz handfesten Zweck: rXno),uzL 'rW\l 'r"Y]';.
crew.; 8ecr[J..wv xlXl &<pO[lOLO~ 'rot.; '&eo1:.; (de myst., 5, 12). An andere~ Stell~ 1st
Ziel des Theurgen die McrLt; &:rro 't'WV BZIJ[J..wv XrXL [lZ'TrXcr'rpo<p'ij &no 't'W\l (JXLWV errt
dBwAIX (nept Tij.; xO!.v1j.; [J..rX'&, e1wJ't'. c. 6 p. 28, 1 Festa).
.
64. Gundel, Heimarmene, RE Sp. 2640' V gl. z. B. Tatlan ad Graecos c. 9
I

N

Be xed d[llXp[J..ev"Y].; ecr[lE:v &:v6J't'zpOI., XlXt &:nt rr),IX\l'I)'t'WV BIXL[J..6vwv g\lrX 't'ov &rrAlXv1j

N

[J..e[J..IX.&~xlX[J..zv. Zu den nichtchüstlichen Erlösungslehren ?-undel Sp. 26 38 f.
kenswert ist daß Ananke nach dem Bericht des Proklos (lll Plat. remp. II 345
in den Mith;asmysterien eine bedeutende Rolle gespielt Zu haben scheint. Sie
dort zusammen mit Dike angerufen. Vgl. A. Dieterich, Mithraslit. S, 5 tf.,
Cumont, Myst. d. Mithra S. 99 und Textes et Monuments, Bruxelles 1899, I
Anm. 10; Kroll, Die Lehren des Hermes Trismegistos S. 227; Hopfner II 52
(hier) oben S. 99 Anm. 67.

534 [.LE1'o.. T~V &nlXpIXtt'i'J1'ov XIXt xlX1'e:ne:tyouaav XpdlXv X1'A.
605 tVe:XIX t'1jc; xIX1'e:ne:~youa"IJC; XIXt mxpc<c; XIX~ anapIX~1'~1'ou &v &yxYJ C; X1'A.
Ananke ist hier, wie die Gegenüberstellung mit der ersehnten &&&VIX1'OC; &pX~
zu verstehen nahelegt, die drückende Fessel der materiellen Natur mitsamt
ihren für den Menschen obligatorischen Erfordernissen und Bedürfnissen. 65
Das Alternieren von &v&yx"IJ und XpdlX ist nach früheren Ausführungen ohne
weiteres verständlich. So zeigten sich a(Up.a1'tx~ xpda und a(Up.a'nx~ &v&yxYJ bei
Philon identisch (Leg. Alleg. 2, 14; 3, 151). Das beide Wörter verbindende Glied
wird in der für Penia gegebenen Erldäfung ~vae:~IXv xat a'TE:pYJmv <Lv E:V Xpd~
E:ap.zv a~cX 'T~V {jA"lJV 11 auve:~e:uyp.e:&a cpomv oi5aav XP"lJap.ocruv1jV e:rvlX~ bei Plotin
1,8, 9 ausgesprochen. Steht in der Mithrasliturgie die &&&VIX'TOC; &pX~ der Ananke
gegenüber, so ist es im Buch Tobit (3, 6), das in der Diaspora Ägyptens entstanden ist, der a~6)\1WC; 'T6noc;: "Befiehl, meinen Geist hinzunehmen, damit ich
sterbe und Erde werde, weil es mir besser ist zu sterben als zu leben. Denn
lügnerische Schmähungen habe ich gehört und mein Schmerz ist groß. Befiehl,

daß ich von dieser Ananke frei werde [und] schon jetzt hin[gelange] zu dem
ewigen Orte" (Kautzsch). Das ist E:n('TIX~ov &noAu&'ljva( p.E: 'T'ljc; &v&yx"lJC;
~3"IJ E~C; 'Ta\! a~wvwv 'T6nov, p.~ &1t'oO"'t'pe~71C; 'Ta TIp6crum6v aou an' E:p.ou. Tobit hat
gesündigt und erfleht den Tod als Erlösung von der Ananke. Offenbar ist die
Sündhaftigkeit des Leibes in Ananke mitgesetzt. Das ist kaum erstaunlich, entspricht es doch durchaus jüdischem Denken, das Böse und die Sünde als
Verstrickung und Fessel zu sehen. 66 Ananke mußte sich hier als geeignetes
Wort anbieten. In engem Zusammenhang mit dem Aspekt der Fesselung erßij Vgl. Benz S. 389f. und Dieterich, Mithraslit. S. 59. Weniger zutreffend ist die
Deutung "Scrucksalsnotwendigkeit" (Hopfner II 58 f.) oder gar "die gegebene natürliche Lage des Menschen" (Grundmann bei Kittel s. v. &v&YX'I)).
66 So sagt Petrus Zu Simon, der die Apostel bittet, gegen Geld ihm die Gabe der
Verleihung des heiligen Geistes durch Handauflegung zu geben, d.; yocp XOA~V nLXptlX';
xe>:' IJuvBe'(J[lov &B~x(lX'; öpw cre (}V't'1X Apostelg, 8, 23). Da ist Jes, 58, 6 zitiert, wo
noch der Aspekt des Lösens hinZutritt: ouXl 't'1X6't"~v v'l)a'Tdav ey?u e~zAz~&Il"y]V, Aiyz~

xopw.;, aAAa AGZ rr&v't'a aov Be; allov &: B~x ~a.;, BL&"AUe: IJ'rPIXYYIXA~OC'; ßLcdö}V IJUVIXAAIXY[J..&'t{t)v X'TA. Provo 5, 22 ist dieses Moment besonders deutlich: no::plXvo[l(O::~ &vBpo:: &:ype(Je~plX~'; BE: 'rwv ~au't'oG &[lrXpnwv ho::O''t'o.; IJtp(yyz't'a~. Vor diesem Hinterverstehen sich auch die &:V&YXrXL xlXx~iilv XlXt em-&u[J..tw\l Philons (de exsecr. 124),

. die Verstrickung und Fesselung des Menschen in Laster und sündige Begierden.
Alleg. 2, 16 wird das &vayxlXtov dahingehend erklärt, daß der Mensch durch
und Laster gefesselt- sei (xrX're~eux'TO::~ mW·zO'~ xlXt XIXX(lXt.;). Wenn
Sünde fesselt, muß man von Gott erbitten das &:n:oAGacH 'rwv O:[J..lXp't'Y)tL&:'TWV
'Jo·sel,h,)S Ant. 6, 128). Daß der Körper als Fessel der Seele böse ist (xlXx6.;, Philon
1,108) gehört mit zu dieser ganzen Sehweise. Philon ist in diesem Punkte
mehr griechischem Denken verpflichtet.
Schreckenberg

1Qii

Jib,

YXlXt).. Der Sprecher ist Adam.Xv cr<X>otvwv. Sie schtien tat (vgl. EV lüpC(. 67 zum Herrn in ihrer Bedrängnis.1'" I " E:A[EJ'l)fLwV EV WpCl~<. Zum religionsgeschichtlichen Aspekt vgl.. xup~e 't'wv nav't'wv.~O'ac.OU .-YX. 68 Die lüPIX &.yx"f)C. niXcrCl &AUcr~C. jcdet· Knoten.[IX[.. 1..VIXYXCUC. 68 Für alle Einzelheiten kann hier nur auf die eingehende Untersuchung Gebetes bei Erik Petetson (Frühkirche.12 Tage pfeif dreimal und sprich achtmal des Helios Namen ganz. 'X p~cr"o<.d crE.EC.). viel Mächtiger in der Welt. )\EYE 'TOÜ 'H)\(ou 'TO ÖVOfLCl ßAOV 'TOÜ 'AXEßUXPW(J.&A't"fns.IX).' ~ß> ~fL(EPIXt:. Wenn bei Hermas Sim. deren Exponent das Binden ist. 70 Peterson betont auch an anderer Stelle (S. &. 1. daß du auf meine Niedrigkeit geblickt und fügen und den Menschen. t(J..U'ln ° " EV [-'IXO'lXvmc.ou ~ y.<I (. 47..Höre mich.. Dafür ist der Text eines Zauberpapyrus von größtem Interesse (PGM II 13.YX'l)C. I fJ. der 'ganze meine Seele (tJiuX~) aus meinen Nöten (&Vd. &~eAoiJ 'T00s &v &v&:yxoc"~.). bot sich Ananke als sprachliches Zeichen dieses Gedankens an.EtC. er rettete sie aus ihren Nöten (ckVrI.t:yxwv AU'rPOiJO"-Soc~ t'00~ 80UAOU~ 'TOU -Seot). &v&yx~" bt&[x]oucr6v iJ. sondern die Erlösungsfähigkeit des Menschen auf die Intellektseele begrenzt~ die Schau im Bereich des Intelligiblen ansiedelt gebeten wird. o:no Eng benachbart sind diesem Zeugnis Abschnitte der gnostischen Pistis So- phia (Schmidt. S.&a~. vom Achebykrom an-. in Septuaginta und Neuem Testament. Christus.gelöst sei alle Fessel..vo~X&Jj't'w. er rettete sie aus ihren Nöten (&.6Au't'ov bestimmt. t(J. crxoLv~ov)..crlX~'TO. jede Kette soll sich auftun und keiner habe Gewalt über mich.. jeder Strick oder jeder Riemen.&A~tJnc..v&.j die gegebene Situation der Ananke wird dadurch weiter ausgeführt und umschreibend erklärt.. crWy)p0<. ' Wenn etwa in der anonymen koptischen Apokalypse (VIII 1. 4 'r00~ &v .f~t. sich als eine Rückkehr zum himmlischen Paradies und zu der himmlischen erweist.u OUVlXfLEVO<.' n. nol\..YX"f) und .. Mitgesetzt sind Folter (ß&.. 59.YX'l)C. fJ. 8 die Rede von den tVuXd -SA~ß6flevoc" sei. Sieh auf meine Niedrigkeit und mein Leid und so ist Christus hier Schöpfer der Ananke und kann zugleich auch über sie ver- mich freuen über deine Gnade. Die von Peterson angeführten Belege beweisen das keim"f.~ (MYE 'TO 6. so entspreche dem die verwandte Redensart bei Hermas Mandata 8.. sie aber auch davon lösen können.. n&v &fL(J.&W n.. sondern die Pein der Höllenstrafen. SEO'fL6c.eic>dcorjf p. 117: "Dies mägen Zauber ist eine "Fessellösung".flA(l/Ie~ ~f1. Erschaffer von Zwang und Strafe und Marter' .. 6x'Tax~c. 5. Wo immer der Mensch seinen Leib als Fessel und sein Leben als Sklaverei und Verstrikkung in Sünde empfand..... 8~c [&A][[ße]~d iJ.. ev &pa~c. ß(Cl..l\1agie und Erlösung Erliisttng alls der Ananke: Pistis Sophia scheint in der Septuaginta und im neutestamentlichen Spracbgebrauch ge- von O:va.a. ß~IX(mc. 49) angesichts des Feuerstromes in der Unterwelt um Erlösung aus der. Die Drangsale (&Atlj.. wie Peterson annimmt. xlXl fL"f)3dc. 0 Gott. Der Gesichtspunkt der ist ja . reißen soll jedes Eisen.(J. Der Spätplatonismus unterscheidet sich dabei von anderen Gruppen und vom Frühchristentum dadurch. i I I . .uX~ X~A.H Ananke ist also. in Martern. ß~IX(mc.. Die Natur der Anankai wird schon durch den Titel3EO'(J. 15. Erlösung im Sinne dieser Ananke ist stets der Übergang von einer SouAdCl zur'e)\Eu'&epla..)".. Er vergleicht 1 Clem.YXClte. denn ich bin bedrückt (.o[u]. daß er nicht von der Seele als solcher ausgeht. Die Errettung wird durch die Auffahrt zum Himmel geschaffen. 14) richtig die enge Nachbarschaft von Ananke und . 52) in der Art alttestamentlicher Psalmen: "Meine Augen sind immerdar auf den Herrn gerichtet...vayxat). das EV wpq. 0'l)·ulJcrov I~ '" fLou.dls . 29off): LlEcrP.IX~). hilf in Nöten. Sprich: ... 'TY)V 'A VClYX'l)V • I I xat T~fLwP(IXV XClt 't'~v B&O'lXvov. "ptc. Ih~ eyw d(J. vgl. ckvd. weil ich bin' (sprich den Namen)" (Preisendanz)...&A[ßE~V)" und S. und auch hier wöhnlich auch Folter und Schmerz (oben S. E:V lüpa~c. 10 AU't"p(.X<..VtXYXlXt). erlöse Israel aus allen seinen Drangsalen (&AtY. 131.&A(ßZ'TIX~ (J. 119 Anm. 6AU'TQV.. eng mit dem antiken und auch frühchristlichen Erlösungsbegriff verbunden. daraus erlösen. I -. smxaAoü(J.69 Das entspricht der engen semantischen Nachbarschaft "Fessellösung.Xc. das vielfältig betont wird (&AUO'~C.vaO'wcr6v (J.. 111 mit Anm.e EV lüPCf &va-yx'l)C.. 9.IX. (J. führe mich heraus aus 'AU&Jj. Da heißt es PGM I 1. Dazu " 221 &.~ ~UX~ eine Erklärung der &pa eXvrl.l.. n.f)Xi:<. der sich EV ckv&.) cruptcrlX<.&<. läßt an ein anderes Gebet denken.. 1°7-128) verwiesen werden. das haben die vorgelegten Zeugnisse erwiesen. 212f. I ' ° x..YXIX~) gerettet hast .e xa't'aß~&. ~ niXe. 70 Erlösung wird gelegentlich auch auf diese Art Ananke angewendet. befindet.. 46ff. EV xocrfLCP.~ül XI\.XO'IX ß(a.}mx~ 8eCYlhtOut. 118: "Sie schrien zum Herrn in ihrer Bedrängnis und er rettete sie aus ihren Nöten (&. vergib alle meine Sünden ."O(J.. also soviel wie . alle Gewalt. Und er führte sie aus der Finsternis und den Todesschatten und zertiß ihre Bande" sowie S. von der Knechtschaft der Seele in der Bedrängnis und Sündhaftigkeit des Leibes zum freien und unbeschwerten Leben im Bezirk des Göttlichen. Koptisch-gnostische Schriften I Leipzig '9°5 S.) meines Herzens haben sich vermebrt. Das Gebet sv &V&..crClvm) und Gewalt- sagen die vom Herrn Erlösten . sie schrien zum Herrn und er erhörte sie in ihrer Bedrängnis . Judentum und Gnosis S. denn er wird meine Füße aus der Schlinge ziehen .. St. so ist Ananke nicht der Tod. Es handelt sich um ein jüdisches Gebet.V&..yxa~c. &(J.67 Wie im Spätplatonismus die Gestirnsgötter als Herren der Ananke diese den Menschen zuweisen. mitleidig in Stunden der Gewalttat.&v o-wO"ov) mit der entsprechenden Wiedergabe im Gebet der Markus-Liturgie bei Brightmann S. 1 zv CI. ist die Zeit äußerster Bedrängnis und Pein.. S.. 10 11:~ avr.. )\ZYE' I (.. pCl...c. " 69 S. die Adams Seele vom Leib erleidet. [-'~a~mc. nicht jedoch die "Todesstunde".Y~'t'W n. Sei mir gnädig 0 Herr.. 119 "Das Gebet Adams seine Errettung ist ein Gebet um Befreiung aus der Macht der Herren der Luft der dfllXpflkv1J. xlX't'IXß~aalXa. 56: "Und ich werde jubeln über den Herrn und meinen Nöten (&. getan wird.

hat es mit Irrtum und Unwissenheit zu tun. sondern hat dieses in seiner Eigenart zu einem Teil mitbestimmt. und im gleichen Kratylos (403 c-404 a) wird die fesselnde Kraft der Ananke (und . daß das semantische Etymon. nämlich. K1. Sitzungsber. so drängt sich die Einsicht auf. VI. Die Zuschauer beim Triumphzug des Vespasian und Titus 1 So sagt z. Ananke mit ihrer breiten semantischen Skala von der Sklaven. W. Der für Ananke charakteristische Aspekt der Hemmung wird darin gut sichtbar. Ananke steht in Gegensatz zum Exoumov und wird vom &vayxa~ov aus erklärt: "das &vaYXetLaV aber und das Widerstrebende. A. Von daher stammt vielleicht die Bezeichnung &VetYXetLaV.wie sich verschiedentlich zeigte .den Vergleich mit dem Marsch durch &yx'tJ nur eine ganz bestimmte Seite der Ananke sichtbar machen.-hist. 77. vom Bild des Marsches durch das enge Tal.v. 7.e:~v &vayx'(l vor Augen.O'x. Es zeigte sich. rauh und dicht bewachsen.1)ufL[") diskutiert. die Kernbedeutung. nicht allzu weit vom sprachgeschichtlichen Etymon entfernt sein kann. d. daß das religiöse Denken der hellenistischen Welt mit einer gewissen Zwangsläufigkeit von der Ananke oder Heimarmene herkommend in die Magie und die Erlösungsreligionen einmünden mußte. Dibelius. d. 255. . Jonas S. Boll-C. Nilsson. Gesch. Vielleicht läßt sich sagen. das dem Willen entgegensteht. Rel. Grundmann (bei Kittel s.und neutestamentlichen Standpunkt von ·Ananke kennzeichnet. 1926. Zur Ananke äußert sich auch M..e:~ 'raU te\let~). und sonst. S. Denn wenn es richtig ist. Ananke S. S.über die Schicksalsfessel zum fesselnden Gesetz der Natur.. Bildlich sichtbar ist es in dem Marsch durch &yx'tJ (enge Täler). Zu den Motiven und Voraussetzungen des antiken Erlösungsdenkens vgL Reitzenstein. d. der Materie und des Leibes wurde sicher nicht einfach als Wortschablone vom Erlösungsdenken der Antike benutzt. wie sie sind. Bezold.noch genau. die nächstliegende Umschreibung der entsprechenden Bedeutung der Ananke ist. 24. h. Poimandres S. II 484. Phi1.Tatsache. Heid. daß O''rEvaxwpta neben i}). Bei t(jXE~V hatte er sicher die epische Formel r. am Durchmarsch hindern (tO'x. ist eine .t'o/~t. Sinnvoller und berechtigter erscheint der umgekehrte Weg. Die O''rEvaXu>ptet aber läßt sich wiedererkennen bei Flavius ]0sephus Bell.freilich oft verkannte .B.lvIagie und ErlöJUng und im engen Anschluß an Platon begreift. Gundel. Dazu unten. i 22. 22. daß der Weg von den Linien des Bedeutungsfächers über ihren Ausgangspunkt hin zum sprachgeschichtlichen Etymon leichter zu finden und zu gehen ist als der gleiche Weg in entgegengesetzte Richtung. Notwendigkeit". was Ananke ihrem Wesen nach ist. 99f. Sternglaube und Sterndeutung. &\!ayx:r)) "Die angeführte Definition hat nur geringen Wert" und bevorzugt den Zusammenhang mit einem keltischen Wort für "Not. weil diese. Gr. Die Isisweihe bei Apuleius und verwandte Initiationsriten. DAS SEMITISCHE ETYMON Daß etymologische Sachverhalte bei der Feststellung und Untersuchung der Bedeutung eines griechischen Wortes entweder kaum nützlich sind oder sogar oft in die Irre leiten. der später vor allem den alt.. gestützt auf das Ergebnis einer Bedeutungsuntersuchung. Noch deutlicher aber wird der Gesichtspunkt der Pressur. Offenbar wollte also Platon durch . Von den antiken Deutungen des Wortes Ananke verdient die des Platonischen Kratylos (420 d-e) besondere Aufmerksamkeit. unwegsam. 1 Aber Platon wußte . die Frage nach dem Etymon neu zu stellen. H Auf den ersten Blick scheint diese Etymologie ganz wertlos und wenig einleuchtend. ('9'7) 4.?! 71 Zu ähnlichen Aussagen kommen F.

3 E. (78) 'Tot<. Äußere Gewaltanwendung oder der Zwang äußerer Umstände im Sinne von Hemmung.xLv·f)'t'oc. Das steht beinahe auf dem Niveau von canis a 2 In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich ist J osephos Bell. weil jedem vergolten (zugeteilt?) wird (Ot<XVE. aber er hat viele Namen. eine ganz enge Passage. Notwendigkeit. Daß Aristoteles damit nicht alle Seiten und Bedeutungen der Ananke erfaßt hat und wohl auch nicht erfassen wollte. Der Schluß von &YX&AC<t auf die fesselnde Umarmung der Göttin Ananke bei Euripides hätte eine zu schmale Basis. Unentrinnbarkeit ('Aopaa"C"Etoc). Hofmann) sei &v&yxi'} entstanden. Schwyzer (p.LITP0O'&EV y~\)Oj. sondern bedeutungsanalytischer Natur. weil er die natürliche Ursache ist. umsomehr als nirgends ein ausreichend fester Anknüpfungspunkt zum Bedeutungsfächer von Ananke gegeben ist. 03' ~j. €x€W als allgemeine Fassung von 1-3. denn er als der unbewegliche Urgrund (orj1.. 7ttE'i:v ~&P!J. Durch Reduplikation zu *an-ank (vgl. Prellwitz. Sie ist nicht etymologischer. Es herrscht ein wirres Getümmel. Aristoteles hebt einfach bestimmte. da er benannt wird je nach den Eigenschaften.etwas mit &yetv zu tun hat und daß ihr die Eigenschaft der Unentrinnbarkeit zukommt.oc &vayxYJ' naV't'ffiv yap zmxpoc't'z'i: . Pappenheim (Quaestiones de necessitatis apud Aristotelem bemüht sich freilich. Das oc'.w &cpux't'6't'zpov Xpoc't'E'i:'t'at. ~ &. 't'cDv av<Xyxa(wv im Sinne von aUAAOytO'!J.).' Die Ananke resultiert aus der räumlichen Enge. 7tPOC. 'AvayxYJ: 'H &€6<:.OC~ 3t xcd TIjv 'Av&yx1)v oux &AAO 't'~ "AZyza&cu nA~v 't'oiJ-rov.3 Allerdings ist hier wie im platonischen Kratylos etwas Richtiges insofern gesehen. . Die Römer haben bei der Erstürmung Jerusalems die dritte Mauer genommen und kämpfen nun bei den Eingängen zum Tempel. &vo:yxo:to<. (z.vayxoc'i:ov charakteristische und ihm maßgeblich erscheinende Züge heraus: die objektive Notwendigkeit als conditio sine qua non.vocn63pcm"C"oc. Frisk). &'yx&)\OCtC.. 75 ff.j1.. Hofmann.vocyxcdoc bleibt.und damit auch die &v&yx·f) . um in den Tempelbezirk einzudringen..freilich etymologisch.yxa<:.Lb)QL<. Das byzantinische Etymologicum magnum s. angen) gestellt (Prellwitz. auch Vergeltung (N0[L<m. die bei Frisk und in anderen einschlägigen Handbüchern geboten werden. für den Begriff des &. diese Etymologie noch zu stützen.. 't'o &Y(jj oDv. v. 'lj &n63zt~t<:. (77) Ot}'TE Se cd qlUy<xt 't'07tO\) dxov ofJ't"E: cd SLfu. Selbst die ganz ungegenständliche Verwendung des Wortes mit folgendem Infinitiv hat hier noch einen Rest von Anschaulichkeit bewahrt. da wegen der Enge der Örtlichkeit (O'n:voxwpLO::) sich keine klaren Fronten von Kämpfern bilden können .. Das Notwendige als bindendes Erfordernis und unabdingbare Voraussetzung im Sinne der &vayx'l) ~uO'zwc. 4. der nichts entgeht (&. otovd &x~vYJ't'ov cd't'~av ov-roc) und als Vorsehung. n<xpa 't'b OCVGt:O'O'ffi. ~ 'TOU ~\I~O'X€LV ~ 't'ou X't"e:L\I€W &vayx·1) no::pTj\) oux 060'"1)<. nicht semantisch.. und Schicksal (Mo. 734 A. wobei aus dem germanischen Bereich althochdeutsch achta..in die Arme nehmen' gebildet. 7tapa.B.Cfl 't'OU x &v&YX1). 2 Eine zweite Etymologie liefert die unter dem Namen des Aristotcles gehende Schrift 7tZpt x6aV. Dieses Moment begegnete ja wiederholt im Laufe der Untersuchung. die Platon vor Augen hat. &1"'/)" xoct 7tA€OVOCO'j1. oc~'t'(oc purer Unsinn. daß dem Zug nur eine n&po3o<:. so ist 'Av&yx1) von &. "Gott ist einer.~ &v3zx.I" I I66 Das semitische EljllllOJI stehen so dichtgedrängt. &vo:'(xa~w entnimmt ("Damit sind die verschiedenen Bedeutungen der Worte gegeben").6c. Vgl. Die wertvollste und umfangreichste der direkten antiken Äußerungen zu Ananke steht in der aristotelischen Metaphysik 1015 a f. 3. wie es richtig wäre . so bei Parmenides. Das ist die O''t'zvox. v. als für Ananke die Qualität der Unbeweglichkeit beansprucht wird..p").eV1)). weil alles zugewiesen ist ([L<p'i.evYJv ot OtOC "C"o dp€tv) und weicht ohne daß ihn jemand hindert. Schicksal (ecen. &vcmvdv. eigentlich *. daß auch die Gottheit der Notwendigkeit nichts anderes ist.1)O't<:.wp~oc. Ananke referiert gleich eine ganze Kollektion von Spekulationen. '\H 7t<Xpoc 't'o rixo<:. wenn Grundmann bei Kittel s.)" (Gohlke). &vayx(1) dem Abschnitt der Metaphysik eine fertige Bedeutungsgliederung von &va'(X"I).). Der Verfasser dieser Schrift ist ein Schüler der Stoa. 8. 'lj miv't'oc xpoc"C"ouO'oc. ~v &XOC.locyxcäov .wird auf deduktivem Wege fünffach gegliedert. &v&YX1) sei postverbal aus &vocyx&~(jj. wenn er das &vocyxoc'i:ov mit dem Marsch durch &yx1) erklärt. &yx~ xocl &vayxYJ· z7tzL3~ 't'o 't'oc'i:c. neuhochdeutsch Acht (feindliche Verfolgung) und aus dem Hethitischen iJenkan (Tod) verglichen werden.. 't'o j1. ähnlich 5. Das ist keine reine Bedeutungseinteilung und auch keine genetische Darstellung des Begriffes. bedarf keiner Diskussion. So einleuchtend andere Deutungen sind. den hemmenden Charakter und die logische Bedeutung der Notwendigkeit. &\lcupuy'lj<.ocpj1.6j1. Dieser Ratlosigkeit entspricht die verhältnismäßig große Zahl von V orschlägen. 't'po~~). 5. Ich glaube. und Verhängnis (l1znpffij1. so ist bei Frisk zu lesen.. weil er alles begrenzt (nz7tzp<x't'&a&oct) und in allen Dingen nichts unbegrenzt gelassen hat. siehe bei Frisk) hatte vermutet. &..zvov xoc"C"oc 3uvocj1. der das Sein "unbeweglich" in den Fesseln der Ananke ruhen läßt. 1. Bemerkenswert ist an diesen Etymologien lediglich die Vermutung. 4 Ananke ist etymologisch "nicht sicher erklärt". xoct "C"o npiXyp. B..zvov &AAWC. Das semitische EtYll/on non canendo und muß für sich stehen. daß Ananke .eov). die das Etymologisieren liebt. . xpa't'ouj1.. Das ist mit 4 Um so unverständlicher muß es erscheinen. 2. 6.<xxov). OUX €O''t'w €updv. Am häufigsten wird &v&yx'I) zu keltischen Wörtern für Not.. Das Notwendige als bindende Voraussetzung zur Erzielung des &yoci)'6v und Beseitigung des xo::x6v (z.€~<. in denen er sich immer neu darstellt .ou 401 b 8ff. Boisacq. weil er knüpft (E~!1. 339.

ob auf der Spur der jetzt vorliegenden Bedeutungsuntersuchung zu einer Antwort zu kommen ist. Der Vorschlag ist nicht neu und wird schon von G. (Tracht.belegt ist. &v&YX7) besagt. I Leipzig '90' S. aus Blei bestehen. weshalb die griechische Sprache von diesem Gesetz hätte eine Ausnahme machen sollen.6 q:>tP8~V yap xp~ berufen. *enfc (bzw. Es erwies sich. eine bestimmte Etymologie bestätigt zu sehen. &v&.). "7 In der Tat scheint es schwierig. wo freilich als Bestandteile die Präposition &'11& und *nek (enk) genannt werden. Denn bis auf den ganz abwegigen Versuch. Damit scheint die Suche in einer Sackgasse zu enden.. an die fesselnde Umarmung durch die Ananke bei Eudpides gedacht werden. Eine Notiz bei Pape s. weil &VOCYX&~B~V im Gegensatz zu &v&:yx:1) nicht bei Hornet belegt ist und als dessen Denominativ zu gelten hat. Babylonisch-Assyrisches Glossar. wird von Frisk Zu Recht als unwahrscheinlich abgelehnt. V gl. The Assyrian Dictionary. &v&'(x~ bestehe aus einem av-privativum und einem Wort für "Arm" (vgl. Wirth S.'fJ) abgelehnt. Auch H. 33: "Das Fremdwort ist zu allen Zeiten und bei allen Völkern der notwendige Begleitecdes Kulturaustausches. Bei Pape selbst wird die Etymologie des Kratylos (zu &yx'fJ) vertreten. 6 An nancisci wird auch gedacht im Lexicon von Menge (1955 3) s. was Gregoire freilich nicht tut.dort freilich in sehr reichem Maße . Daß die sogenannten Fluchtafeln mit ihren Bindeflücheu) in denen Ananke oft steht.. Zimmern (Akkadische Fremdwörter als Beweis für babylonischen KultureinfIuß. Immerhin gibt es bestimmte semantische MEnitäten zwischen &YXÜJ und &v&yx'IJ. daß früher auch &v&yw mit &V&YKfJ zusammengebracht wurde.v&yx. 5 . wenn es für uns auch oft schwierig ist. das ausfallende -0.. &yxwv). der viel griechisches Wortmaterial berücksichtigt. Bekannt ist vor allem der Übergang von Sachbezeichnungen durch den Handel mit phönizischen Kaufleuten. wo er sich findet) wahrschein- J68 Es ist jetzt leicht zu erkennen) daß die etymologische Frage) zu Beginn der ganzen Untersuchung gestellt. Berlin 1895. Transaction of the American Philological Association 23 (1892) 35-156 und H. 9 so Endet sich unter ananke oder anaka mit Ausnahme der Bezeichnung für Blei nichts) was irgendeinen Bezug zur griechischen Ananke hätte. d. '90) hält in &v&'(x'~ das anlautende &: für eine jüngere Entwicklung und schließt deshalb auf eine Verbalgrundform "nank oder wohl ursprünglich nak . altind. Onians (332) stellt &. Ag. Homer und Babyion S. &vocyxY) enthalte "eine Art Reduplikation". 185) stellt &v&'(x~ Zu Eve'(.. "Bei Homer können mehr orientalische Lehnwörter vorhanden sein. eine Reduplikation annehmen zu müssen. Die semitischen Fremdwörter im Griechischen.v&yX'lJ zU &YXÜJ.YE~V &. Auch diese Deutung. eine Verbindung herzustellen. enek) sei die Basis und er bemerkt: "in irisch ecen sehe ich die Normalstufe. v. insofern dann immer die Versuchung nahe gelegen hätte. Leo Meyer (Handb. Heidelberg 1926. v. Bezold. es ist kein Grund ersichtlich. Chicago 1950 ff. v. nandscor herzustellen) kann jeder Vorschlag sich auf Damit könnte Güntert sich auf eine Stelle wie Aisch. die sich an das Etymologicum magnum anlehnt. Etym.. Da ist nun auf das erste Kapitel zurückzugreifen. &v&yx'IJ als orientalisches Fremdwort oder Lehnwort zu erweisen. Muß-Arnolt "On semitic words in Greek and Latin". als man gewöhnlich gelten läßt.yx. Doch führt ein Weg aus ihr heraus. daß mit der Sache auch das Wort ursprünglich orientalisch ist. Lehnwörter lassen wieder interessante Schlüsse" auf die älteren Kulturbeziehungen zu . 8 Schlägt man aufs Geratewohl ein akkadisches Lexikon auf. Dieses hatte keine Bezeichnung für anlautendes "h". Es liegt also die Vermutung nicht sehr weit.bewirkte Dehnung. XE!:\) (tragen) und ßyxoc. ist auf dem einmal eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und zu fragen. Lewy. daß die besondere Methode des &. nur fehlt die Möglichkeit des Beweises infolge der eingetretenen Umformung. Da nun keine etymologische Deutung wirklich überzeugt. Ein Vorschlag von Gregoire (bei Frisk) geht darauf hinaus. Immerhin könnte. reicht nicht aus. Beispielsweise wurde ursprüngliches *hek und *hisk durch Hauchdissimilation zU ~XÜJ und loXÜJ.nicht Privativum. obwohl freilich die gemeinsame semantische Basis jeweils sehr schmal oder sogar verschwindend gering ist. Leipzig 19172.erlangen". . Der Spiritus ist. Fremdwörter als solche zu erkennen und ihre Herkunft festzustellen. &V&YK'I). und zwar die Beachtung einer bestimmten Lautgesetzlichkeit des kleinasiatischen Ionisch. " 8 Nicht einmal vermutungsweise äußern sich zu &v&YX"f) W. Güntert (Der arische Weltkönig und Heiland S.6 irgendeine Bedeutungsnuance von Ananke beziehen. Es wäre dann aber &"). obwohl er natürlich auf das ~uy6v nicht kommt. Wirth.n oder 3"0crav-ra &YE~V in frühgriechischer Zeit bildmäßlg ausschließlich im alten Orient .0 30ÜA~OV ~uy6v 7 H." Diese Deutung deckt sich zum Teil mit dem zuerst Genannten. sagt nichts zu &v&YX"I). Last).- ---------- ---- ------ Das semitische Etymon Das semitische Erymo!l Frisk schon deshalb abzulehnen. nac : nancisci . sondern Reduplikation. Das Fremdwort wird zum Lehnwort umgeformt. also den attischen spiritus asiJCr. sondern vielleicht sogar den Gang der Untersuchung selbst ungünstig beeinflußt hätte. Doch reichen sie für eine etymologische Verknüpfung nicht aus. 122.5 Er meint. man wird annehmen dürfen. daß nächster Zusammenhang besteht mit lat. nicht nur ohne Antwort geblieben wäre. Halle 1930 s. eine Verbindung mit lat. 34. Rohlfs (Etymologisches Wörterbuch der unteritalienischen Gräzität. gr. und auch hier bleibt die Schwierigkeit. 9 C. nac )erreichen' ".

Bevor dieser Spur nachgegangen wird. die andere mit einem kleinen Bolzen. 17 S. ungefähr deutsches "eh"). auf arabisch. wo ein von den Enden der Jochstöcke ausgehendes Gurtband den Hals des Zugtieres mit dem Joch verbinde. 115 f." 12 Streck in Oriental. um die es hier geht. Gr. 15 Arbeit und Sitte in Palästina 11 93ff.ea (DaIman V 341. daß beim altgriechischen Joch in der Regel nicht die Kombination von Jochstäcken und Schnüren.l1 Da also einerseits semitisches anlautendes "ch" dem griechischen spiritus asper entspricht. für den spir. Jerem. Schwyzer S. in Kraft. ist identisch mit dem aramäischen ~-Ianuka (= chanuka). 14 Gustaf Dalman15 berichtet über die heutige palästinensische Jochform und kommt dabei auf die durch den Jochbalken gesteckten Haken oder Pflöcke zu sprechen: "An den unteren Enden der Jochhaken sind Schnüre befestigt. wobei lJnf:. bietet das Eigennamenverzeichnis am Ende des zweiten Bandes der Sept. 19 'Ep. die im Alten Testament als moserot erscheinen ("Bande". 'AW6W (Jos. der sich zwischen den Jochhaken befindet. bald bleibt es ohne Wiedergabe. Literaturztg. 10of. Hier interessiert die dritte Möglichkeit.p. zu ~7Q (chalwa).B.12 Diese Lautgesetzlichkeit bleibt auch im umgekehrten Falle. das chananke oder ähnlich lauten müßte." Im modernen Arabisch ist bannäf:. Strick.31 Xapprxv aus lll!) oder zum spiritus asper (z. Homerisches &v&Y X1J wäre im Semitischen demnach etwa unter "chananke" zu suchen. Semitisches "b" im Anlaut ist da also geschwunden. im Sinne von vinculum. Vgl. das Zeichen he wurde unter gabe seines Konsonantenwertes für e (griech. allein neben vinculum und cruciatus auch suffocatio bedeuten kann. Grammatik I 220 f.9 und Sprüche 1. Brockelmann. Folter. FUrst. 10.Das semitische Bt)'1JloJl Das semitische Etymon lieh erst durch attische Vermittlung in den Homertext gekommen. 1895.o<. Das wäre ~uy68ecr[J. das man unter dem Hals des Ochsen bindet. in Agypten mU!. 4) "Es ist vom Joch al-binaf:. im Arabischen \'V'ärterbuch von Hans Wehr. angustiae. In der Regel qrei Konsonanten repräsentieren im Semitischen jeweils eine ganze Begriffssphäre. die unter dem Hals des Ptlugochsen.ch. Schwyzer. oder die ~e::ijyAIX~. nämlich das Seil. Dalman weist im Anschluß an Blümncr darauf hin. Schnur.e). 7.) und malJanaf:. Talmudicum et Rabbinicum. G. Die Suche soll sich auf die semitischen Sprachen vom modernen Arabisch bis hin zum Assyrischen erstrecken und auch das alte Ägyptisch einschließen. also beim Übergang vom Griechischen ins Semitische. ist zuvor die genannte Transkriptionsgesetzlichkeit durch einige Beispiele zu veranschaulichen. 23: "Eine eindeutig zwiefache Transkription hat n ClJ-et) erfahren. scheint bald als X.) 'altakim als kettenförmigen Halsschmuck im Alten Testament hin (Hohes Lied 4. S. iznäf:. 117) und Chanun. 9 (1906) 97. Grundsätzlich gibt es da drei Möglichkeiten der Umschreibung von b. ersticken usw. Egyptian Grammar. man hat aber im Griechischen nicht dieses. doch beth (gesprochen: chet) zu ~'t"a (Schwyzer I 140).a(lJnf:. 18 Lexicon Chaldaicum.kit in der Bedeutung laqueus. Nach ihr e~tsprechen sich .). 342). Leipzig 1875.ins Griechische. auch S. J. Leipzig 1952. Oxford 1927 S.n1):. 237f. So wird griechisch &xpoc im Hebräischen zU ~1P~ (chakra) und &A'1'6.wie sich weiter zeigen wird gemein-semitisch. Die Begriffssphäre. aber auch würgen. frei. 27. Gardiner. . 143: "Zur Bezeichnung des h-Lautes hatte das semitis. 178) und Chamul. Die eine der beiden Jochschnüre ende oft mit einer Schlinge. 16 Dalman TI 94. Dalman weist in diesem Zusammenhang auf 'anaf:. 118 a. heiße dieses Band bnäft. Vgl. 'f) und H) gesetzt..lo So wurde zwar semitisches 'aleph zu &Aq>a. 2) zitiert Dalman CIl '0') Hai Gaon (zu mel)agger "Gurt" Ko1. Das Syrische hat mlJnJ:. 9)' Vom heutigen Arabisch wären hier an Wörtern gleicher Wurzel noch banaqa (würgen) und fJinaq (Strick zum Erdrosseln) zu nennen. Eine Anzahl weiterer Beisl. asper gebraucht.a. andererseits das kleinasiatisch-homerische ?stjonisch diesen spiritus asper nicht hat. das heutige Zelebije am Euphratufer. Ant. cruciatus. 11. entweder zu X (so Gen. Nach Abzug von Präformativ und Endung bleibt als Wurzel 1). 11 Vgl. zusammengebunden werden. 2. 33./ AtLOUPOC.16 Zu den Jochschnüren.@p aus ""~t:r) oder zum spiritus lenis (so Nu. Für das Folgende ist Abb. 14." Damit ist der Weg für die Suche nach dem vermuteten semitischen Etymon. Gen. utnfaßt. Lisowsky. ztt. 19 C. Straßburg 1890 S.:>:' Alphabet das Zeichen he. 1U 10 E." Für das Folgende ist zu ten daß hund h nur verschiedene Schreibweisen desselben Lautwertes sind. Fessel. Giossarium Graeco-Hebraeum. Diese Bolzen seien "die Nägel der Fessel" genannt. Die Transkriptionen hebräischen Eigennamen de~ Pentateuch in der Septuaginta. laqueus und strangulare. Basel 1940 S. Präformative oder Infixe bei unveränderten Radikalen entstehen. wie bis jetzt schon deutlich ist.a (Plural bnaji!. (Plur. Lexicon Syriacum. 29 'Oßaß aus ::l~h gesprochen "chowaw"). Sie ist . was erwarten sollte. wie sie vor allem die Septuaginta und Josephos mit ihrer Transkription der semitischen Namen liefern.näft. Halskette.3 starken semitischen Einschlag (Alan H.a Name einer Halskette aus Glasperlen oder Silber. bzw. Bei Aleppo. sondern nur letztere allein das Zugtier ans Joch fesselten. (Josephos Ant.iele. deren Einzelwärter durch Afformative.. mußte anlautendes b (= ch) beim Ubergang vom Semitischen ins Griechische zwangsläufig wegfallen. Speziell die Korallenhalskette heißt mabna!."allintac Konkordanz von Hatch und Redpath. Diss. a. 14 Es zählt zwar nichr Zu den westsemitischen Sprachen. hat aber doch . sondern die Bezeichnung eines keren Spiranten (!Jet. beth zu ß~'t"rx. 5 (hier) Zu vergleichen. Das byzantinische Kastell' Awouxac. sowie S. H Diese Schnüre heißen im modernen Arabisch u.!7 Bei Buxtorf18 Endet sich dieselbe Wurzel in banf:.

Reicheres Vergleichsmaterial bietet das alte Ägyptisch. Deutsche Rechtsaltertümer. wie Strack. Die Erklärung ist wohl in der besonderen gepreßt-kehligen Aussprache des k-Lautes (in banal~u) bei vorangehendem langen "a" zu suchen.) der zu Targum Jeruschalmi 2. daß im Atlasgebirge heute noch ein Engpaß gewöhnlich lJ-nel>: heiße. Der kluge Jacob Grimm hat hier das Richtige gesehen. und die Fessel heißt u. 485ff. umfassen. &. Das hebräische moserot umotot ist in dieser aramäischen Wiedergabe des Alten Testamentes hanakin l1ß nirin. daß die gemein-semitische Wurzel onlß das Etymon des griechischen Wortes ist. 65 Anm. was ganz unsinnig ist." der griechisch geschriebenen Spätform des Agyptisehen. Heidelberg 1952. 22 Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. I Leip- .zu dem das Hethitische gehört .. 'onek (Hals). Lit. nf?t. 26 Die Aussagen beziehen sich auf . ist das bindend befehlende Wort (Od. Diese Fülle von Vergleichsmaterial mit semantischer Parallelität zu Ananke läßt den sicheren Schluß zu. 26 So wird das Verbum banaqtt (gesprochen "chanaku") verwendet in der Bedeutung von constrict und strangle.G&Ot. . Der Saft heißt. Heidelberg 1921. die schon der antiken Erklärung Schwierigkeiten gemacht haben..vt'CI. Ztg. I Leipzig 1881 S.:'i:o~ die "Bindung" noch sehr wohl nachweisbar. ~fLap&vayx""ov (11. Koehler und W. (würgen. 2. VI Chicago'. Nr. choked me with the cord of his neck-band saying .ot X. Eustathios deutet . die um den Nacken gelegt werden. 195 6 . banqu wird auch als Adjektiv zur Bezeichnung der Fesselung durch ein Halsband verwendet und oannaqu ist sowohl "strangler" wie "a kind of fastening". Ebenso aufschlußreich ist das Akkadische. oben in einem assyrischen Text: "he .) in \nk (gesprochen "enek"). sondern schon weitgehend metaphorisch und auch schon abstrakt verwendet ist. 210). 28 Besonders bemerkenswert sind die Of1. InI$:a (Hals.-Ztg.The Assyrian Dictionary' Bd. verbinden. 68). gamenk. wo durch Herantreten der Berge an den Fluß eine Einschnürung des Flußlaufes erfolgte und nur eine enge Passage blieb. 3.K (alak) und 3 AAo. Das ganze erinnert an die 7t'&poBo~ &vttyxttllX des J osephos und die ocYX7) des Kratylos. Hethitisches Wörterbuch. 344). Sp. die den Ergriffenen zum Sklaven macht.·. Von besonderem InChaldäisches Wörterbuch über die Targumim Bd. sondern auch in &vayxCt.(one day) they will place the neck-band of a worker upon Gobryas and PN in exactly this way'. Auch niru (Joch) ist gemeinsemitisch und seit dem Akkadi~che~ bekannt. 1904. Lit. Dieses Kastell lag an strategisch wichtiger Stelle am Euphratufer. 16. auf die auch das oben schon genannte 'Avvoüxtt~ zurückgeht. Leipzig 19 26 .. Vielleicht liegt Liquidavertauschung n > 1 vor. wie beim Übergang ins Indogermanische . t. 20. 24. 270. 9 (1906) 95 ff." 29 " ••• der an band oder feße1 ist. &\locyxa~ot. 'anak (Halsband). I-lI. zur Wurzel p j 1"'1 (chanak). der rituellen Fesselung. Baumgartner nennt in diesem Zusammenhang bana/f. Vgl. zeigt. 2 für l. wie aus anak ein anank werden konnte. fällt auf AAo. Es ist Targum Jeremia 27. the Talmud Babli etc. 21 Das Lexicon in Veteris Testamenti libros von L. 2 (vgl. die zum Sklaven macht. I-VI. Im Koptischen.lanal~a die Bedeutung festlegt "ropes or chains around thc neck".(one day) they will place the neck-band of a worker upon Gobryas and PN in exactly this way!'. 20) die Rede von "Bändern (Fesseln) und Jochen (Stangen)". wohl vom Auspressen.aus semitischem (b)anak(u) unter Kürzung des a-Lautes und Veränderung des Lautwertes von "k" ein griechisches anank werden konnte. 836) ist identisch mit dem häufigeren 30UAtOV ~f1. 26 und 166 Anm.YX'l) ist also bei Horner semitisches Fremdwort oder vielmehr Lehnwort.v&. Man könnte fragen. bin1:J «Strom)enge)23 und altägyptisch bnk (eng) "nd bng (Kehle). (würgen) und banal!dn in der Bedeutung "Fesseln. bnlß. L evy20 verzeichnet von der gleichen Wurzel banalf. \nfr.K (chalak) in der Bedeutung "Ring". 26 Die Angaben werden gemacht nach dem Wörterbuch der Agyptlschen Sprache. Das ist aber der Tag des ö~crCl. 20 21 Kehle.Das semitiscbe Etl'Jton Das semitische Etymon J. New York 1950 S. . 2. ist jetzt ein letzter möglicher Einwand auszuräumen. &vocYXtti:o~". umschlingen (daher nf? auch vom Beischlaf).PE~WOE~t.\lCl. Immerhin ist nicht nur in &. 20 und 27. I7J saying .sicher nach der ihm vorliegenden Scholiensammlung .1 95 0. Göttingen 195917 • 23 hin _ in _ ki wird in den Annalen des Assurnasirpal genannt und gehört. Das Schiffsseil ist \nlßj oder \nj.'i:o~ (Od. 17.YX1)..YxCI. und Gesenius22 vergleicht dazu assyrisch teresse ist dabei ein unter "ta strangle without killing" angeführter Beleg: "he hit me over the head and choked me with the cord of his neck-band pana!:<u (würgen). hrsg. Johannes Friedrich. daß es nicht mehr ausschließlich im Sinne von "Fessel" steht. gamink) zeigt deutlich. denn es ist zu dieser Zeit bereits soweit in das Griechische integriert. erwürgen) und bnkt (würgende Dämoninnen). verheiraten". Jastrow (Dictionary of the Targumim.ocp. würgen. f1. St~ack b~ruft sich auch auf Meißner (Theo!. &YE~V. der darauf hmgewiesen hatte. Halsband). . Or. &v&. doch überall angeführt wird. 25 Die hier interessierende Wurzel findet sich (I 100f. Nachdem einleitend mit der Entsprechung cha = &. 24 Eingesehen wurde das Koptische Handwörterbuch von Wilhelm Spiegelberg.WEt. würgen)." Gemeint ist offenbar der alte Ritus der Fesselung." Sein Vorschlag paßt 27 Es hat die Bedeutung "binden. Hethithisches bamank27 (bzw. die lautliche Voraussetzung für den Übergang des semitischen Wortes in das kleinasiatische Ost jonisch geklärt wurde. die um den Hals von Gefangenen gelegt wurden". Von der gleichen W~rzel findet sich 'anak und 'anak (pressen. Vgl. 399. von Erman und Grapow Bd. a. auch oben S. 28 V gl. Das gleiche Verbum steht auch in der Bedeutung "to wind tighly around the neck" im Sinne magischer Fesselung.

. daß Bedeutungserforschung. Micknat (58f.0. Hofmann).der sich nicht immer ganz mit einem Bedeutungssektor deckt . S. der bei der Auseinandersetzung des Lykurg mit Dionysos und seinen Bassariden dercn Schicksal ausmalt: sie sollen &vayxcäo~ 6fJ. mag rückblickend gerechtfertigt sein. bedeutungsfestlegende Wirkung.. war aber zugleich auch an der Ausprägung des jeweiligen Sinnbezirkes beteiligt. vgl..wz. Die Frage.wet:.434. 3.. so mußte Ananke auf Grund natürlicher gegenseitiger Attraktionskräfte früher oder später in diesen Bereich eindringen.äv &:\J&yx:(J) vgl.:. oben (3cqJ.. als Mann erscheint.1X YU~IX.:. 31 Vgl. 6!he:vlX(o~t:.der Gesichtspunkt der Fesselung so bedeutend ist. Freilich archaisiert die Odyssee hier (24. der bald in den Kampf zieht. 8tx:(J. Knecht" (Hofmann) ursprünglich der "Gefesselte".. 12.. überhaupt nicht von den Bedeutungen eines Wortes ausgehen darf: diese sollen ja erst bestimmt werden..B-e:pd"n ~fJ..5. Wenn nebenher auch sichtbar wurde...wz.~ steht sprach geschichtlich nahe bei air. wenn der alte Laertes.v"f)(J.eindringt.. SCHLUSSBEMERKUNG Damit ist die Untersuchung von Ananke arn Ende. im Englischen soviel wie "bondman" ist (Liddell-Scott).{.das muß schließlich gesagt werden . 301) greifbar.wz. Mit dem Eindringen in einen Sinnbezirk erfuhr Ananke von dort her eine formende. um nicht die Gefahr einer petitio principü zu laufen. avayxa(1) xat IIaÄA&3~ xcd Ku. der sein Gesinde auf Kriegszügen erbeutet hat. Die 8(J.8rX(J.lXcrcrev sich zurückbezieht rrfB1)cre Be tpd8~fJ. Wenn 80\)). G. was der Begriff "Fessel" für das griechische Denken leistet.. &VIXYXIX~OL hat noch Nonnos im Ohr. daß Ananke im Grunde eine allophone Bezeichnung des griechischen Desmos ist. Zu einer Zeit. &vC(yxG{~m sind wieder bondmen im ur-. die oft recht breit sein können und in die genannte . kann . Aber die Einteilung "konkret: abstrakt" innerhalb der Lexikographie ist ja nicht immer frei von Gewaltsamkeiten und Vereinfachungen. 234).. Doch verläuft die Entwicklung der Ananke nach erfolgtem Übergang aus dem Semitischen in rein griechischen Bahnen. wurde es durch die Erweiterung 8(J. Das ist nicht· einfach die Wanderung einer Wortschablone. (Pferde) bändigen" (Frisk. Wenn etwa für den Bereich der Erotik oder der Magie . der Struktur des jeweiligen Sinnbezirkes konforme und entgegenkommende Eigenschaften mit sich. sondern zu 8tx:(J. so ergab sich das beinahe zwangsläufig aus dem Umstand.in seinem Gehalt Zu verstehen. die wohl etymologisch nicht zu 86(J. nicht mehr bewußt war.. damnaim "fest- binden. da das Moment der Fesselung in 8(J.:. das Wort nacheinander in seinen verschiedenen Anwendungsbereichen aufzusuchen und dort .. vielmehr tritt eine doppelte Wirkung ein.tiw.E:\Ja~o~ ertragen (20.. Es wird einem Schema genüge getan. Die Natur eines sprachlichen Feldes und seines Bedeutungswandels bedingt das Vorhandensein von Zwischenstufen und "Überlagerungszonen". an welchem Punkte der Entwicklung Ananke nicht mehr Konkretum..------~~~--~-" . 3(} Zu S.- Das semitische Etymon ausgezeichnet zu 8(J. wo offenbar auf eMfJ.unter Beachtung der in diesen Bereichen bestehenden Eigenarten des Denkens . Vgl.. die im Zusammenhang mit 8fJ..). warum Ananke gerade in diesen oder jenen Anwcndungsbereich . 31 zig 1899 S.. Die Methode. und von einer Bassaris heißt es (245 f. noch 11. so liegt da ein ähnlicher Gedanke zugrunde. "@_""'"g.0':.)e:t:.rXw gehören." Danach ist ~fLws als "Kriegsgefangener..:. Sie bringt bestimmte. 8fJ. df. Gerade das Vorgehen nach Anwendungsbereichen ermöglichte ein Erfassen jeder Bedeutungsnuance. sprünglichen Sinne. 210). &vayxC(~m wieder lebendig.. Zu sehen ist jetzt.1X't"(0~t:."""" ~. und erst seit hellenistischer Zelt scheint der Sprachgebrauch bei griechisch sprechenden Orientalen und wohl auch in den Zaubertexten wieder leicht vom Semitischen her affiziert zu sein..433 die alte Bezeichnung "halseigen" statt "leibeigen".wz. Hier ist noch der alte Sinn von &AOXO~ 8' &nOLm 8a!he:~E:v (Il.um zwei Beispiele herauszugreifen . 431 im Zusammenhang der verschiedenen Bezeichnungen für den Leibeigenen und Knecht. 't"IXÄ&pO~O'~ XlXt eV\l\)x(o~t:.) 8!hwL. Vielleicht darf man sogar sagen...nicht sicher beantwortet werden.:. Jedenfalls ist die Entwicklung des Wortes Ananke jetzt im ganzen überschaubar. sondern ein abstrakter Begriff ist. und 8WolX( zu gleichen Aussagen kommt.

Stuttgart 1953. die schon sehr früh einsetzt. Dieterich. wie schmal sie auch oft sein mag. Symbolae Osloenses 13.: Arbeit und Sitte in Palästina. Beiträge zur Assyriologie 6. Billerbeck. Leipzig 19 11. Leipzig 1891. Doch ~chließ. übersetzt von Georg Gehrich. Blümner. Berlin 1914. Fließend sind aber auch die Grenzen im Bedeutungsfeld des Einzelwortes. 211ff. z::. 327-347· Hirzel. Hunger. Fritz: Ethnologie und Geographie des alten Orients.: De luna stellis lacteo arbe animarum sedibus. ~er Grad der Abstraktion. Leipzig 1912.24-2 9. M. Feldhaus. da.: Schicksalsmächte. Dalman. Hommel.ausgetrieben. I-II München 1910. 1934. H. 388 -393. Robert: Orphisch-dionysische Mysteriengedanken in der christlichen Antike. G. aus Balawat. Hammer-Jensen. Anton: Exegetisches zu den Paulusbriefen. Fränkel. Gundel. Dike und Verwandtes. Halle 19 2 3. Selbst bei der weitesten Entfernung vom Ausgangspunkt. München 1955. S. abstrakt. Daß Ananke ursprünglich ein Konkretum ist. Franz: Die lvlystericn des Mithra. Karl: Die ~VEcrT&crct &v&YX"I) in 1. F.: Platon. Albrecht: Eine Mithrasliturgie. Dieterich. Boeckh. Potsdam 1931. Friedrichsen. 26.: Plato's cosmology. 1957. Leip:dg 1893. I Berlin 1928. ist je nach den verschIedenen Anwendungsbereichen größer oder geringer.: Defixionum Tabellae. das keinesfalls aus. 1909.: Die römischen Privataltertümer. Theologie und Glaube 10. Erich: Plato und die sogenannten Pythagoreer. John: Early Greek philosophy. Eitrem.: Die Technik der Antike und des Mittelalters. bringt aber die Zone des Konkreten. kann schlechterdings nicht bezweifelt werden. nie völlig zum Verschwinden. Leipzig 19233. Robert: Weltenmantel und Himmelszelt. Ingeborg: Demokrit und Platon. Albrecht: Abraxas. Archiv für Geschichte der Philosophie 23. Burnet. G. 47-64. Frank.[. Finsler. M. Diss. U Gütersloh 1932. Leipzig 1925. daß "Bindung" und "Bund" auch als Konkreta verwendet werden. Halle 19 1 7. 12 Schreckenberg . metaphorisch. Eisler.. A. 93ff. Hermann: Wege und Formen frühgriechischen Denkens. die übliche Einordnung der drei Wörter Binde Bindung Bund" diese: konkret. erscheint das Konkretum . Theodor: Griechisch-ägyptischer Offenbarungszauber. Herter. "1 Schlußbemerkung i Schablone nicht passen. 7. Marburg 18 91. Benz. B.H. Rudolf: Themis. Paris 1904. Albrecht: De hymnis orphicis capita quinque. 19 18 . wo der Gegenstand zur Person und Gottheit ~ird. Leipzig 19 1 1. F. Rheinisches Museum 100.: Kleine Schriften. Capelle. Albrecht: Nekyia.: Heerwesen "Lllld Kriegsführung der Assyrer. London 19203.: Homer. London 195 6 . München 19 26 . I Leipzig 1908. Serta Rudbergiana. Leipzig 1907. Gießen 1914. I Leipzig 19 2 1. Hans: Bewegung der lvlateric bei Platon. Werner: Nemesios von Emesa. München 19 11. Jaeger. ur Leipzig 1866.als Attribut oder Wirkweise der allmächtigen Ananke. A.: Der arische Weltkänig und Heiland. Halle 19 23. Kor. Friedrich: Die Palasttore Salmanassars III. Dieterich. Hirzel. denn allein schon die homerische Formel &yz~v &vocyx:{) mit ihrem kulturgeschichtlich-archäologischen und semantischen Hintergrund (3~aav't'« aye:~v) hat das als conditio sine qua non des Verständnisses. Hopfner. Adolf und De1itzsch. aber sozusagen durch die Hintertür wieder zurückgekehrt . I. Dieterich. P. Eisler. Rudolf: Der Eid. Jaeger. Güntert. Cumont. Friedländer. H. Werner: Die Theologie der frühen griechischen Denker. Oslo 193 1. LITERATURVERZEICHNIS Audollent. Cornford. 1 ff. P. Wilhelm: Beiträge zur Entwicklungsgeschichte von Ananke und Heimarmene. 1909. So ist z.

R. übersetzt von C. K1. 17 ff. Paris 1862 Rohde.. Leipzig 1890' Kroll. Gisela: Studien zur Kriegsgefangenschaft und zur Sklaverei in der griechischen Geschichte. Glenn R.: Quaestiones de necessitatis apud Aristotelem notione.: Die Kosmologie der Babyionier. Leisegang. Jensen. Bonn 1907. Leipzig 1905. Isidor: Das Schlingen.. E. München 1895. Wünsch. Berlin '85 6. . Hans: Die mythologische Gnosis. P. London 19°5.359 ff.. Zeitschrift für Theologie und Kirche 56. Hans :'7erner: ElIEKElNA. Rheinisches Museum 55. Nebois. Ulrich von: Pindaros. Walter: Quaestiones Pythagoreae Orphicae Empedocleae. W.: Babylonische Hymnen und Gebete. 11 Heidelberg 1925. Kor. Kerschensteiner. '933· Literaturvefzeichnis I79 Reinhardt. BerIin 1915. Nilsson. Leipzig 1893. Mainz. Betlin 19 22 . Theologie und Glaube 12.. Müller. Meißner. Friedrich: Hesiod und Aeschylus. Marg.: Die Religion Babyloniens und Assyriens.1. Zürich 19 25. Leipzig 19304. 7. Leipzig 11 19196. Darmstadt 19553.. Richard: Die Zurechnungslehre des Aristoteles. Rudberg. Untersuchungen über das überlieferungsgut 1n den Jensettsmythen Platons. Prinz. Julius: Metaphysik des Altertums. Richard: Dcf1xionum Tabellae Atticae. -------~ 41 Literaturverzeichnis Jastrow. München 1931.(. 1920. New York 1949. 225-229. Albrecht: Vorsehungsglaube und Schicksalsidee in ihrem Verhältnis bei Philo von Alexandria. Diss.: Geschichte der griechischen Religion. Wien 1940. Stuttgart 1934.: Der Charakter in der Sprache der frühgriechischen Dichtung. Hans: Denkformen. Zeller. Theiler. Meyer. '946.und Rechtswesen der Babyionier und Assyrer. I! Leipzig 19 16 .: Eine paulinische Version des amor fati.. Diss. Erster Teil: Homer. Diss. Wünsch. B.B.: Babylonien und Assyrien.: Aus dem altbabylonischen Recht. Maaß. Meißner.1939. Berlin 1852. Würzburg '93 8. München 193 8. Amsterdam 1951. Loening. Ernst: Orpheus. Stuttgart 19413. Morrow. Stuttgart 1945. Onians. Lukas. Breslau 1913. Willy: Zur Geschichte der teleologischen Naturbetrachtung. Gunnar: Parallela. Hugo: Altorientalische Symbolik. Stuttgart 1901. I! 193i. I-I! Tübingen 19 25.und Sozialwiss. Erik: Frühkirche. Jena 1903. Rathmann. Jonas. Richard: Neue Fluchtafeln. Leipzig 19 27. W~lamowitz-Moel1endorff. Erwin: Psyche. Kuettner.: Assurbanipal. Illinois 1939. BerUn 18 97. Tischleder: Nochmals die ~\le::cr. \'i(Tilhelm: Euripides. Martin. Straßburg 1890' Jeremias. Streck. Reitzenstein. Steward. Jelitto. Walter: Die Seelenwanderung bei Griechen und Römern. Peterson. Nestle. II 1912. A.l11g der Bedeutung des Wortes aPILo\l(O:.. Diss.: The myths of Plato. Josef: Ogmios. Micknat. Ulrich von: Der Glaube der Hellenen. 1954 Nr. 23 2ff. Richard: Sethianische Verfluchungstafeln aus Rom. Stenzel. BerUn 1928. Wl1amowltz-Moellendorff. Jula: Platon und der Orient. Breslau 1890' Preisendanz. Göttingen 19542 • Käsemann.: Das Alte Testament im Lichte des alten Orients. Eduard: Die Philosophie der Griechen. Zimmern. Cambridge 1954. Coniectanea Neotestamentica 3. E. München (Zetemata Heft 30) 1962. A. Hans: Die Gnosis. 26. A. Würzburg 1939. herausgegeben und übersetzt. Ferdinand: Quaestio necessitatis quam definitionem quem fontem ultimum Aristoteles statuerit. Posnansky.und Netzmotiv im Glauben und Brauch der Völker. Geistes. Kerschensteiner. Stettner.. Quellenkritische Untersuchungen Zu den Vorsokratikern. H. . Josef: Die attischen Trieren. Pappenheim. Martin P.. Rieh. KarI: Papyri Graecae Magicae. Akad. W~erden. Münster 1914. W1rth. Gießen 1912.11 1 19225. M. Rom 1959. Jula: Kosmos. Josef: Die Lehren des Hermes Trismegistos.)crlX &v&yX:'Y) in 1. Hermann: Nemesis und Adrasteia. Franz: Die Grundbegriffe in den Kosmogonien alter Völker. Anthony: Illustriertes Wörterbuch etc. 4. Leisegang. Wünsch.. Joseph: Entwicklungsgeschichtliche Darstelh. Hermann: Homet und Babyion. Kopecky. Richard: Antike Fluchtafeln. Wiss. München 1921. Diss. Richard Broxton: The origins of european thought. B. Freiburg 19 2 i. Wünsch.: Plato's Law of Slavery. Scheftelowitz.1900. Leipzig 1905. Karl: Poscidonios. 1959. M. Gießen 11905. Würzburger Jahrbücher für die Altertumswissenschaft 1. van der: Die Astronomie der Pythagoreer. Judentum und Gnosis. Diss. 11928. Joseph: Die peinlichen Strafen im Kriegs. Th~mas. Solmsen. Leipzig 18 98. 11 München 1950.: Die hellenistischen Mysterienreligionen.

Leipzig (Hinrichs) 1909. Nach H. DeHtzsch. Nach Bossert S. 6: Rotte von gefesselten Gefangenen. Altorientalische Bilder zum Alten Testament. Nach B. 69 Fig. Bruchstück einer altbabylonischen Siegesstele. 9: Eine Rotte gefangener Philister. (1198-1167). 92. 186. 7: Einfangen und Bändigen von Wildeseln. Greßmann. Sie werden ihm vorgeführt. Gefangene werden rottenweise gefesselt abgeführt. 1: .Fr. (1313-1292). Leipzig (Hinrichs) 1915 Abb·74. (945-924). 1 ff. Abb. Abb. Jeremias. Abb. Nach Pritchard Abb. Altsyrien. Nach Pritchard Abb. Abb. Die Kunst des Altertums. Grundzüge der babylonischen und assyrischen Plastik. 11: Siegesstele Susaks I. Berlin (De Gruyter) 19272 S. 8: Die Ägypter siegen in einer Seeschlacht gegen die Nordvölker. The Ancicnt Near East in pictures. Abb. Tübingen (Wasmuth) 1951 Abb. Meißnei'. Nach A. 14: Thutmosis IV. Nach J. 13 u. 246 Abb. von Balawat. Relief aus Ninive. 160. Abb. Nach B. 8. (um 1415) in der Schlacht. 314 und 315. 'Tafel UI Schiene H Sektor 6. Abb. Abb. 12: Transport von Gefangenen zur Zeit Sethos I. Princetown 1954 Abb. Darunter gefesselte Gefangene. Pritchard. Leipzig (Hinrichs) 19304 S. Stuttgart (Paul NeffVerlag) 1904 S. Das Alte Testament im Lichte des Alten Orients. B. 114. 949. die ihre Röcke heben. 4: Dareios I (522-486) hat einige Empörer besiegt. Stein von Bisutum. Nach A. Die Palasttore Salmanassars 11. Nach H. Meißner. 326. werden dem siegreichen Salmanassar zugeführt. Beiträge zur Assyriologie 6. 87. Nach BillerbeckDelitzsch 'Tafel IV Schiene M Sektor 6. Thema und Herkunft wie be Abb. Abb. Kampfszene und Abführen von nackten Gefangenen. 5: Modernes arabisches Rinderjoch. Billerbeck . 40 Abb. Abb. Bossert. 10: Ausschnitt aus einer Gefangenenrotte. Bild von Medinet Habu aus dem Palast Ramses IU. 263 Abb·9 0 7. Nach Lübkc-Semrau. Amon und die Göttin von Theben führen dem König die Gefangenen der eroberten Städte Zu. 3: Eine Göttin (wohl Ischtar) führt dem König gefesselte nackte Gefangene Zu. Abb. die in Halsgabeln gesteckt sind.Qß VERZEICHNIS UND NACHWEIS DER ABBILDUNGEN Tafel I Tafel II TafelIU Tafel IV 'Tafel V Abb. Altbabylonische Zeit (25°0-2000). Abb. Nach Zeitschrift des Deutschen Palästinavereins 12 Leipzig (Baedeker) 1889 S. Babylonien und Assyrien II Heidelberg (Winter) 1925 'Tafel 204. 2: Gefesselte nackte Hamatäer und Frauen.

H. 101 115 . Ar. A 67: 11499 . 51Abb. 200a 13: 122123 . hist. Aisopos (Corpus Fabularum.: 57. 92ff. Prom. 1. B 214: 56. 78. Die Technik der Antike und des Mittelalters. 396: 69 Antiphon or. B 239: 44. 8. 59 2 : 23. [. 953: 20. 4 (Kock): 58 f. 64ff. 23 2f. Schneditz (circa 1960) in der Zeitschrift "Das Schönste" (Verlag Kindler.: 43 . 111): 67. 20: Darstellung auf dem Fußschemel eines Thrones im Grabe des Tutenchamon. Nie. 32 3 b 17 ff.: 33. 1519: 70. 94b 38: 50. 606: 22 27 . 17.: 25.:4. A 66: 11498 . degen. 745: '5.: 7716 . 203b 10ff.: 125. 1639f. A 135: 11)101. 991: 31. 52: 31 . 300b 18: 501. t422a 19: 73 2 . 1°71: 18 16 .: 33. B 181: 102. Equ. 425: 2. 24: Seth-Typhon mit dem Kyklos Anankes. 43 f . Nach einer Aufnahme von . 264: l1i0 9. 4: 117109 .: 33. 344': 135. 532: 1366. 425ff. 49. 16: 9246 COnllcorum Atticorum Fragmenta Adespota (Kock) fr. 9: 123 Cicero de fato 18.B. astrol.: 66 28 . 115. 2. 290: 25. 115. 5075 16 : 3· 76 . 6. Nach Pritchard Abb. eth. B 44: 511. 13. B 5: 115 100 .220: 66. 3. A 37: 11408. Probl. 19 1 : 37. 589. 770: 31 . 795: 47. Ran. Ps. Abb. an. 2. 1. 1: 81 26 Amphis fr. Tafel VII Abb.: 1816 . B 1: 110 Andolddes 7t". B 285: 63 24 . 12: 45 Dikaiogenes Fr. 746 . 3 2 .M. Abb. 57 8 : 47. B 5: 11 9115 . 529: 20. 561. eth. Potsdam (Akademische Verlagsanstalt Athenaion M. 28.: 61. München). 7. 1026b 28: 106. 17: Gefangene Feinde werden von Ägyptern an der Leine geführt.11: 88. 17. 471: 20. 27. Gütersloh (Bertelsmann) 1960 Tafel 90. 223b 24ff. 670ff.: 69. 5 25: 3' .: 2 Adstophanes Ekkl. 233: 1. 302. 11: 122 Bakchylides 11. Eum. 916a 27: 153 45 . 115 102 .: 5. 62. REGISTER Aischylos Ag. Abb. Ps. 26.: 5 Basileios Hexahem. 134: 58.: 26. etcorr. führt eine Rotte von kriegsgefangenen Syrern an der Leine. 576b 20ff. 29.: 16. 36: 88. 168 5 . 793: 20. 640f.: 133.: 32. 58: 31. 41: 514 Doxographen (Diels) 322a 10: 124. 2. 367ff. 19: Sethos I. Nach Pritchard Abb. 616: 45 Aristoteles an. Metaphysik 1015a 20ff. 3. Grollenberg. Nach L. post. Cl: 119115 . 78: 124 Diodor 1.: 57. 38. 1040ff. 1 N.40: 45. 1006: 31 . ad Alex. 1224b 11ff. ehoe. daneben zwei gefesselte Wagenlenker. 1430b 32: 88 38 Catalogus codd. 841f. 11ff. 41: 125128. Nach Pritchard Abb. 2: 36 Anthologia Palatina 9. 75· 79 22 . 726: 61. Pers. 325b 31: 129. A 39: 11498 . Rhet. Fr. Malerei in einer Handschrift des Sachsenspiegels. 620: 45. W. 279: 89. Eud. B 64: 66 27 Apollonios Rhodios 1. Leipzig (Teubner) 1898 S.: 89. 141: 31. 17 6 : 31. 105 off. 27: 13610 Diogenes von Apollonia A 8: 119115 . 6: 31 . 18: Thema wie Abb. 3. 7: 23 Anaxagoras B 12: 117 Anaximander A 26: 8635 . Feldhaus. de caelo 277 a 12: 106. 315b 21: 106. 166. Nach Pritchard Abb.) 1931 S. 401b 8ff. 167. 1053: 16. 12of. 6. Sept. B 278: 514. 74f. 1314ff. 50: 20. B 164: 116.: 16·51. 11. Die traditionellen Feinde Ägyptens werden als Rotte zusammengefesselt abgeführt. 524: 66 28 Demokrit A 1: 11498 .: 59 20 Dio Chrysostomos or. 68 7: '3 8 . 1075ff. Wünsch. 14: 152f. de mundo 393b 9: 1°5 83 . 284 Abb. 15: 31. 37. Nub. 5. 148: 31 . : 25. 306: 135.: 1. 44f. B 167: 115 10°. 4 (Kock): 77 Alkiphron 3.116. Sethianische Verfluchungstafeln aus Rom. 1375: 47. 7.: 6. 103113: 3. Nach Pritchard Abb·3 2 5· Abb. 1. 23: Ein "Menschenfänger". 115. 135. 72: 15. Anakreon (Gentili) fr. A 57: 115 101 . 1495: 70. 32. 1226: 20. 476: 22 27 . Abb. A 43: 115 10\ A 49: 115 101 . 20. in Abu Simbel. A 69: 114°8.: 34. C 2: 117. 584ff. 5. 17.: 130141 . 568ff. Ar. 16: Gefangene Feinde Ramses III. 15: Hethitische Kriegsgefangene auf einem Fries der KolossalStatue Ramses 11. Nach Jeremias S. Plut. 41. Abb. 288: 44 Alexandrides fr.LUG't". 22: Gefesselte Feinde auf dem Streitwagen Thuthmosis IV. de rep. 1054: 33.H. 46 21 . 93b 36: 88 38 . Magna Moralia 1188b 16: 59 19 • 63. B 1: 149 41 . führt Kriegsgefangene gefesselt fort. A 83: 11498 . Nach: F. Kleiner Bilderatlas zur Bibel. 225 Abb. 176: 140. Nach R. 284a 15: 118. 58. 21: Sethos 1. 218: 1810. Tafel VIII Abb.IS2 Verzeichnis lind Nachlveis der Abbildungen Tafel VI Abb. 75 ff. B 289: 44 Demosthenes 19. 33. 437: 44. 97: 31. 128. 82. 562: 34. 379 N. Hausrath) 116 III: 44.: 153 45 . B1: 135. 747: 68.26. 7034. 25: 4827 Antiphon soph. 963 ff. 18 16 . B A: 127132 Boethills herrn sec. 42: 45 20 . Dionys von Halikarnaß 7. 20. 360: 20. 1180a 21: 102. C 4: 119115 Diogenes Laertios 8. Physik 19 8b 17: 50.: 20.: 4013. Polk 1306b 2: 22 27 . 462f.

2. 33 6 : 1361°. 26. 463: '4. 36.: 46. 7.: 23. 260: 141. 677f. 886f. 28f. 19. 3. 14. 6. 14.: 4'. 6.14 12 : 13 819 . 7. 5: 87. 584: 73'. 400: 13 81 °.: 5413 . 6f. Vita 161: 4827. 234ff. 57: 62 23 . 330: 61.15 10 : 13819. 1°5: 7. 11. 2. 6. Theogonie 517: 2.: 745 . 10.: 45. 19. od. A 15: 115 101 . 18: 81. 5'7: 67· 79. 642f. 11. 113: 1. Hel. 1457: 13 817 .: 36.nev. 5: 73 2.A.: 14. 788: 113. 633f. 2. 155: 111. 336: 81 27 .37. 3. 1. 4. 22.: 39. 13. 19.. 5. 1. 238: 1411 . 20: 14. 173. 13: 15. B 116: 113 96 . 375 f . 27. 8. 4.. 426: 18. 1. 677: 44. 580: 69.66 Eupolis Fr. 158. 79 20 .: 166 2. 9. 25: 22 24 .: 1411 • 24. 14. 4. 12. A 38: 113 97 . 117: 11. 152. 6: 160. 6. 157: 32.221: 162. 1. 2. 4. 692: 1. Scip. 125. 340: 26. 9. 357: 16.: 12. 17. 10. 4. 140: 17. 136: 35 7. 614: 17.8: 69 33 Isidorus.: 111. 73: 62.271: 44. 137· 173. 22.504: 160. 11. 39 8f.1437: 135 1. 127f. 11. 557f. 517: 81 27 . Herakl. Menippos C.: 102. 305: 28. 32: 73 2 Macrobius in Somn. 1295: 135 1 . 1 f.: 11. 24. Erotes c. 59:8127. 357: 36. 26ff. F. 26. 329: 45. 5. 12. 212f. 22. 6. Griech. 14.: 63'79 22 . 7 (Allen): 5 Horaz carrn. 75ff. 977: 113.: 3. 117: 170. Supp!.: 69. B 115: 73. 158: 40. 4. 292: 41. 156: 29. 1. Dem. 7.101. 3. 14. B 27: 111 92 .: 14. Tox. 4.457: 16. 831ff. 173: 16. 3. 102: 102 77 Lysias 6.: 73.. 17.: 3of. 207. 109f. 4. 453f. 409: 108. '97 ff. Theol. 60: 10482 Johannes Philoponos de opificio rnundi 4. 4. 109f. 5.: 46.: 40.96: 43: 7. 7 2 .u. 157 (Migne): 15449 Kratinos ft-. 13. 77: 113. 223: 66 27 . 211: 113\)5. 4. 14f. 16: 1810. 6. B 11: 112.28. 119ff. 15. I. 102f.: 14. 60. 13. 18: 156. 8.129: 96. 360: 108. LT. 4. 219: 16. 3°7: 28. ev. 14.: 7. 1. 97 60 . 137: 61. 72. 4. 21. 73. 23. A 8: 110. 3. in Delum 34ff. 380: 139. 4.: JSI 147.223: 155 51 . 13. 12: _160 63 . 6.99: 138. 12. 15: 146f. 339: 73 2. 9. 22. 10.. 102. 22. 11: 18 16 . 6. 3. 134: 111. 146: 29. 14. 571f. 10. 6f. 1315: 45 19 . Ap. 133: 6. 331: 28. 349. 139: 43. tf. A 24: 11498 . 293: 1. 66: 1.: 67. 98f. 163: 13611. 118 111 . 1. 5. 8. 385: 2430.1669: 137. 27. 77: 65.395: 13 6 . arithm. 158f. 10. 4. 8. 229: 16.. 196: 80 25 . 13 819 .14. 8.8: 20. 189: 87. 154f. 35 8 : 47. 2. 1192f. 85: 62 23 . 130: 11. 8. &V&YKIJ: . 60. 17..44: 135 1. 143: 113. 669f. 105: 4520. B 38: 118. 332: 50. 1: 24.: 8of. 115 103 . 8. 20. 22. 34: 81 27 . 54. 2: 128. 454ff. 14f. 3. 5.132: 5920. 7. 9. 5. B 28: 111 92 .: 96..: 47. 431f. 4.: 745 .199: 28.: 1410 . 216f. 315f. 1. 23. 667: 30. 38: . 8: 146. 526: 160. 1763: 72. 2. 4. 164: 4418 . 22. 186: 61. 8. 4. 115 (Kock): 22 27 Leukipp Al: 11498 • 115100. 5. 488: 80.ff. 15. 168: 15. 15. 15. 20. 128: 28. 7.382: 1. 117 Libanius or. 2. 4. 191: 16. 1. 1411 . 272: 1. 14. conf.: 28. 4. 112: 29. 20°5: 13817. 266ff. 60: 43. 15 15 . 877: 119111. 451: 28.c. 254f. 69. B 94: 7613 Corpus Hermeticum 3. 6: 14633. 165. 48: 22 24 Lykurg Lear. 7. 18. 2.25 lff. 735: 113. 836: 14· 173. 4: 25. 24. 4.: 68 31 . 3ff. 475: 18 16 .418: 45 2(). 382: 21 22 . 449: 16. 69: . 3.of. 6. 3.92: 69. 7611 Hippokrates de victu 1.1: 128f. 16. 388: 62 23 Kallirnachos in Cererern 61: 323. 17 2 : 29· 35 7.. 165f.: 162. 292: 79. 264: 18. 10. 8. 41. 10.: 18.: 67.106.1470: 13 819 . H. 696f. B 2: 114. 19.. 512ff. 2. 149 (Kode): 24 Euripides Alk.: 88. 4. 375: 16.: 35'. c. 336: 4418.: 61. 14. 128: 161 0 °. 17. 32: 66 28 . 8. 20.8: 68. c. 614ff. 3. 16. 521: 31 . 491: 45 2 (). 178: 170. v. 4. 579: 8025 .3°1: 5. 11. 9. 5. 1330: 18 16 . 65: 35 8 . 459: 137. 2. A 10: 11498 • 115 101 . 14: 156. 14.: 11. 585: 15.: 1. 33: 68. 15.203: 16.: 27. 60. 861f. 16.. 2. 6f. 2. '295: 27. 2. 4. 2: 146. 13. 201: 17. 340: 24. 443: 18 16 . 13. 143: 1.5. 17: 29. 41: 68. 119: 7 Herondas 5. 74: 155 5°. 119: 70. 24. 3f. 240: 43. 416ff. c.-11. 14f. Odyssee 1. 8: 121. 72f. 4 p. 6. 16. 6. 17. 2.101: 139 23.589: 1361°. 1391: 13 817 . 21.: 35 f . 6'5 ff.: 80.: 81 26 . 962-984: 57 16 . Med. 7. 593f. 16. 133: 28. 15. Andr. 369. 162: 48 27 . 76: 1. 161ff. 232: 45 20 . 4. 216f. 227: 4520. 6ff. 12. 2. 2. 3. 9. 38..: 80. 154: 28. 20. 3. 1j86ff. 441: 1. 150: 28. 367: 18. 178: 28.: 5413 . 7. 15: 35 8 . 1. 13819. 1: 20.253: 4520. 4. 345: 28. 13.24. 20. nept dxv1)~ c. 13. A 14: 115 101 . 210: 173f. 269: 76.1399: 14024 . 441.20: 155 Josephos Ant. 7. 616f. fr. 4. 805: 135 4 . 154: 22 25 . 115 104 .: 1.-1 Register Register Empedokles A 32: 113 97 .3 86 : 108. Peek. Kykl. 4. 447. 496f. Herrn. 4. 22.49: 45 20 Hesiod Erga 815: 35. 434: 39. 20. 10. c. 11.. 4. 3. 534: 161. 941: 118 Eusebios praep. 353: 6425 . 115100. 5. 3. 9.98: 24.: 106. 30. 4. 21. 2. 847: 66 27 . 270. 339: 166 2. 216: 27. 121f. 20. 7. 433: 41. lf. 154f.1°9: 1. 1455: 14024 . 8: 15969 . 5. 62 23 .434: 28.: 14. 9: 69 33 . 298: 28. 350: 13612.77: 4520. 655 : 1. 4.5: 158. 289: 47. 11. B 17: 110.: 128 ff. 296: 13 611 . 6. 78(: 67. 311: 61. 507: 65. A 7: 115 101 . 12.486: 26. 343 ff. 81: 113. n.267: 96. 23.22: 18 16 . 8ff.528: 22.: 4'. 1. 18.: 154J1.: 12. 101f. 32ff.: 30.: 10. 79 tf.243: 5615. 435: 96. 19: 113. 10. 147f. 24. 4. 351f. 374: 67 29 . 137. 7. )45 ff. 7. Bellum Jud. 1. 418: 3of. 321 : 47 22 . 124f. 2.4 29: 1. 7: 146.: 31. 2. 7: 63. 1. 7. B 12: 110. 511: 37. 79: 68.: 14 2 .14: 1. 10. Troad. 10: 102 Lukian Apologie c. 9. 7. 2: 6425 . 5.. 2. 323: 24. 14 8f.27: 1. 14: 23.247: 43. 498f.. 84: 67 Jamblich de mysteriis Aegyptiorurn (Parthey) 1.7°6: 26. B 29: 111 92 .: 47.&.: 7· 16.. 198f. 4. 89: 27. 337: 302. 4. B '35: 99 Epiktet 3. 24. 834: 69. 22.: 39.: 7. 469: 15. 6. 20. 146. 16.: 4'.47: 323. 4. 18. 30 5: 13 8 . 659: 69.: 69. 39: 87 Herodot 1.B8: 110. 4: 89 Isokrates Paneg. 98: 81 26 . .ll: 23. Dion. 7. 16. contra Apionem 1. 2. 111. 62 23 . 5: 16061 . 536: 85 34 . B la: 115 10 °. Hipp. 105. 12. 67: 43. lff. 201: 6.5: 79. 20. 7.: 41. 75: 86. 543: 1. 599: 20. 195ff. 4.: 15 Klernens Alexandrinus Protr. 326. 233: 35 8 . 265(: 1. 518: 42. 18. 6. 6. 13: 63. 4. 7. 3 16 : 13 8 . 5. 23.108. 168: 87. 3. 488: 79 22 . 4. 5.: 40. 3. 29. 637: 1. 9. 487f. 80: 102. 13. 343f. 16. 29: 43. 299: 79 22 . 639f.16. 12: 97 61 Papyri Graecae Magicae (Preisendanz) I 1. 1. 133: 58.: 28f. 143: 1. 7f. 1915 ff. 60: 106. 14. 2.: 4012 Hymn. 23. 7. 1. A45: 113 97 . 14..1498: 13 817 . 4. 7f. 465ff.: 31. 307: 111. 999f. 43 6 : 61. 4. 30: 14. 286: 65 26 . 7: 4827 Etymologicum Magnum s. 116: 44. Or. Phoen. Etyrnologiae (Lindsay) 19. 2. 80. Jup. 176: 17.: 7. 847: 747. 319: 137. 402: 68. 7. 30: 81 27 . 8.. 3. '99: 87. 319: 61.: '3f.: 1411 .: 147. 1. 17431 . 18: 158.101. Hek.A50: 130141. A 23: 115 101 . Bakch. B 26: 111 92 . 655: 28. 1377: 1°5 83 . 1: 160. 12. 6. Aphrod. 6ff. 12: 45 20 Horner Ilias 1. 2. 716: 73 4.193°: 13817. 16. 30. 9. 15. 287 N. 4. 286: 47 22 . 4. 11. 355f. 17. 8. 7. 111: 135 4. 2°92: . Kyprien Fr.: 89 Hygin § '25 (Rose): 9 Inschriften. 10: 7035. 4: 159 57 Gorgias B 11: 54 Heraklit A 5: 110. 4. 6.: 13f. c. 229ff. 15: 7035.: 113. 4.. 7. 357: 52 8 .1036: 135 1 . 2: 68. 47. 17. 8.434: 174. 16. 7034.16.' 9. 60.391: 4520. 7.: 147. 301: 20. 38: 81. 26. 4. 605: 161. 88f. 6. Grabged. 228: 1. 60. Protrept. B 30: l11f. 149: 6425 . 5. 230: 16. 1. 6. 353: 1. 5. C. 318: 6425 . 8. 17. 122: 6520. 12. 2. 373f. 4. A 6: 11499 .

1 ff. 925: 80. B 12. 5f. 462b: 83. 195c: 2ff. 115. 944: 20.. 4. 4.116: 26. 854 N.17: 139 23 . 2. OF (Kern) 57: 4. 42-43: 159.f. 7. 10ff.. 3..: 14837. 10: 62 23 Sophokles Aias 62ff. 222 Diehl): 146. 73bff. 14: 141. 2.: 9 8f... 1: 47. 2. 48. 3of. 103. 105.. 71ge: 102 77 . Nr. 5.c: 82f.41: 159 Plutarch 305 cl: 16. 2. 2. 3. 6: 2. 945 Cf.85°: 139 23 . 8. 74b: 90. 803: 33. 151.39. 166: 20. II 192: 93. 6: 81 26 . 3ff. 98. 4. II 208: 133. 648: 14432 .189: 13817. 18: 106. 383: 42. 36. 9 8 .3 10 : 141. 4 1b : 98. 40C: 92f.14: 54. 26. 146. 955: 79 20 . 986"-. 36 d (p. 28. 215: 46. 1025ff. 2. 5: 151. 116107 . 269 D.. quod deus sit immutabilis 47: 148 Pindar Nem. 3: 60.574: 135 2 .): 146.. 1°7. 374 Heiberg): 118 11 .731: 152 . 20.. 34. A 16: 91"-3. 36. Synesios Hymnus 1. 284a 14(p. 47 1ff. ad Ancb. 4. 68 5: 135 1 . 66: 139 22 . 4. 2. 52: 163. 94. 2..04: 142. 36.120. Politeia 359c: 151"-3. de exsecrationibus 12. 288ff. 87: 146:13 . II 339: 1)2. Orph.: 77.: 2. 345d: 79 21 . 150. 2. 7. 4. II 258: 127134. 28 . 98. 4. 2.: 4621. 7. Kritias 109C: 77. 14: 151.: 145· 152. 38. 933 a : 1368.e: 83. 756: 56". 41 e (p. 4. B 10: 108. 2. 9. 63. 2. 14941 . 4. 111: 14838. 9 85: 13612. 946: 123. 157f.57: 150. 16: 15of. 1. 40.39: 121. II 98ff.. 4 (Kock): nf.251: 747. 47. 52. 253: 63.: 79". H. 234: 6.62. VII 332. 318: 747. 2. 133. 3. 128. 35aff. 27. B 7: 106f. 3" 74°.: 80.: 165.f. 464 N. 7. 4.13: 6. 1016: 12. 7920. Menexenos 24oaff. B 19: 7035.. 593: 13 817 . 15: 5. 7.369: 42 . 57. 176: 104. 7. 81 26 . 10. 2. 36f. 7: 121.: 142. Theait.: 54.2.: 79 21 . 2. 1. Il 207: 10379. 106. 798: 4 6 Orpheus B 18: 7035. 3. 929: 126. 42. 15ff. 2. Tlmaios 30b: 105. 918: 123. 620d: 160. 41 a: 126131 . 2.: 149. 508a: 85. 11: 17. 41.7: 107. 58:4. 103.: 2. in Epict. 1057: 2. 45.. 36. 4. II 176: 84. 2. 4.1. 15.: 4827. 81: 58. 78: 148"-().. 3. 48. de vita Mosis 1. 20. 1325: 13 817 . 3. 4.2. B 14: 150 Phiion de aeternitate mundi 75: 126f.7: 2. 32. 921C: 83.ff. Papiri greci e latini (Publicazioni della Sozieta Italiana) V 452. 36.. 364C: 154. 164: 54. 4.. 30. 351: 26.3. 7. 3: 123f. 4. 4. II 193: 94. 31: 83 Simplikios de caelo 284a 14 (p. 2. 155: 20. 152. 507e-508a: 87.4 Porphyrios ep. Gorgias 483ef. 118: 26. 2: 121. 2. 160. 2.: 86. 7. 48. Pap. 105 Solon fr. Hymnen (Quandt) 4.. 7..: 78 Moschion fr.44: 14of. 920: 123. 908: 13 8 . 4 6 5 ff. 1. 107ff. 91. 2. 43d: 87. 7. 753e: 83. 2. 158: 64 25 ..63ff.10. de Josepho 264: 1484(). 33. II 94: 1037n. 166: 126. 5: 142. 305e-311c: 87f.'Maspero. 105. 250C: 14634 . 55.: 68. 37. 879: 13 610 .3111: 135 1 . 15 (Dübner) 125. 119: 67 29 . de vita contemplativa 34: 62. 31: 4 3. 128. 73: 12. 2. 7.135:68. 7. 306: 6. 4..: 13715 . 30 b (p. 150: 58.: 4520. 97c: 90.: 150. 944 ff. 81 26 . 235 N.: 119f. de fuga 112.. 28. 31. 377 Heiberg): 152. 2. 2. 31aff. 248c: 133.: 1810.: 3.: 163. 928: 126. d'epoque byz. N.1314: 135. 635: 64 25 .: 77. 118110 Philemon fr. 89 Dübner): 88. 10°5: 141f. 16.: 51'1. 302e: 83.------------------------1 Register 13819. 7.46: 148. 579 b : 43'". 443e: 83"". 3. II 4. 112.. 494f. A 17: 9143.: 64f. 5f.32.90ff.122:44. Pyth.: 112. C 6: 81 27 . 114: 135 1. 10482.. 70. Doxogr. 34: 26. 2. 3: 89. 40.. 81d: 149. 1264ff. 93: 3. 70: 138. 2. gr. 36.): 128. 161 66 . 245f. 208 A (p. 403c: 68.97: 62.8: 2. c. 176a: 121 122 . 831f. 2.27: 3.2. 57.: 10482.860: 139 23 . 1. 27.: 140. 156: 13821.: 3. 1H. 41. 234: 16f.2°7:68 Pistis Sophia (Schmidt) p. II 130: 9246. 4. 56: 163. 3.752: 156. 36. 142 (Abel): 70. 137: 65. 206: 46. 01. Greek Papyri in the British Museum IV 1910. Phaidon 68a: 15143. 118: 12.: 19. 44ff. 2. 153. 38. 40. Paean 6.684: 135 3. 321 b 4: 103 Quintus Smyrnaeus 13. 90: 66 Philolaos A 1: 103. math. 144. 246b: 12012 °. ep.: 2. 46cff. 355a: 15143.6: 6.6: 121. 1810. 9: 96f.: 117109 . 2. Kratylos 400C: 149.2. 514 aff.: 118. Chald. 2. quis rer. 616aff.. II 200: 8941. 23 8 : 1°5 83 .". 19: 4827. 2. 9+ 10787. 190b: 83 31 . 507e: 8433 . 574 b / c : 65 f . 567 d : 43.: 126.0. 124: 67 29 . Fragm. Bnch.58. 31. Bell. heres sit 273f. 93f. 3.: 78 Nonnos 2. 52. 8. II 345: 99. 223 : 63 . 2.708: 13 817 . 8od: 90.108: 148.: 17. 34 b : 93". 1132 (Migne): 61 97 Pythagoreische Schule B 1a: 68. II 245 f. 19.: 31. 4. 37a: 98. 36. 202: 17. 2.159: 1361°. 4. 48of. 355ff. 36e : 98. 5920.: 96. 356: 141. 2°5: 9. 7. 2. 9042.317: 65. 296: 16f.. 34. 302: 10482 . 408 D. 8. VIII 354d: 20. 485: 33. 234: 2.99: 13 61°.2.53: 20. 44: 129138. 34. 15. 106. 1316f. de migratione Abrahami 181: 126.: 72.2. 793bff. 138: 14837. 7. 96. 133 147 Polybios 4. 4 8.18: 130141 Register Platon Epist. 117f.: 16. 27.: 10482. 47ef. 404a: 59. 158. (Vogt) 1. Phil. 161. fr..0. 29: 156. 39f. 305 e: 4520. 5: 7613.. 274 D. 1uff. 36 (Abcl): 132 Papyri.773: 54. 92.7: 147. 2. 108e: 86. 2. 15f. 5: 13612. 8. 2. 10379. 12. 2. 2. 132.: 4012.. 14024. 677: 9657. 458d: Hf. 359ff. dial. 36. Politikos 272e: 7716. Phaidros 240C: 55.: 120.: 152 Psellus Orac. leg. de specialibus legibus 1. 8. 102.: 149. 9. 3.: 143f. 698cff. 45: 12 9 Stoicorum Veterum Fragmenta (Arnim) 527: 122. 13. 8: 12.: 141..: 78.: 302.0..: 146. 84a: 90.35: 13 819 .: 59 2 ().95. div. 38: 159. 1. 227: 2.: 12713"-. 17. c.64: 20. 116f. 32 8 : 135. 45. c. 5: 122.: 77 17 . 621a: 152. 420df.: 145. 19. 1. de confusione linguarum 136: 126131 . 55. 126 Mesomedes (Bellermann) V.0. 455: 13 61°. II 197: 94. 770C: 20.: 138. 21 5: 153 46 . 12. 90.66: 2. 386: 4 2. 7611. (Kroll) II 85: 107.0 Parmenides A 32: 110.26. 917: 123.02.: 12.9. 15.. 37c: 98. 1816 . 27 c (p.909: 137. de virtutibus 2. 94. 4.: 84. 4. 116f. 110: 148. 38eff. 4. 5.7: 125. 8. 7. Protagoras 322.: 1)1. 301f. 1: 69.87: 45. 11. 161 66 .: 29 1.: 143 31 . 63 f. 291: 33 4. 151:151 161. B 8: 7611.69: 20. 36. 4oe: 106. in Flaccum 190: 90. I 120.6f. 4. 43: 14633. 2. 10: 122 Sextus Empiricus adv. 78: 42. 112. 4. 1°5 83 . 52oa: 83.9: 67. 2.. II 95: 152.: 68 31 Semonides 7.: 85. 488aff. 161.. 1453. 35.47ff. 56c: 120. 8. 165. 1. 139: 14839. 44b: 149.: 12.. 22. 103..4: 79 22 . II 274: 133. 2. 17. 2. Trach. Symp. 1.: 4 2. 1: 13611.: 17431 . Ant. 525: 6. 2. 37. 897b: 12.33: 143. 73 6e : 85. 184: 62. 795: 54.4: 12.: 148 37 Stobaios 1.. 62: 59f. 157 Proklos in Plat. Argon. 3: 142. 1. 15. 492: 46. 32. 864e: 43. de plantatione 8f. 109: 118112 . 4. 3. 2. 1: 67 29 . 13. 32..: 84. 32. J. 116. in Tim. 30d : 85. 85e: 14941 Plotin 1. 4. 8. Sp. 28f.: 81ff. 94 a 16:1. 197: 20. 33. 945: 123f. 59ff. 16. legatio ad Gaium 72: 66 28 . 57: 13 82 () Maximus Tyrius 11. Nomoi 643C: 64.442. 9: 161.37: 2. 412: 106. 948: 123f. 43a: 149. II 109: 118 112 . 10ff. 2. 621b: 92. 1056C: 125. 99a: 90. 12. 2. 2.: 17.: 60. fr. 1.2.: 143. remp. 59 Seneka de provo 5. 82eff. 251e: 46.: 4 3. 418df. 875 a : 83. 7.: 126f. II 199: 93 47 . 2. 2. II 28of. 7. 99bf. 2. 266ff.: 8" 818aff. 146. de somniis 1. 83ff. 4.1 19 .676: 135 1. 1. 931: 126. 106. de mutatione nominum 135: 129138. 9. 1. 4. 10ff.: 162. 3. 2: 1161 ()5. fr. 152. 13. 5 1g e : 83.): 59". 532 N.161:43. 13. 7. 2ff. Hymn. vita Plotini c.: 14 8. 127. 339f. alleg.: 112.4: 125. 3. 105: 134. 1. 102.2. 174. 369d: 64. 1435. 2. 628: 6.

5. Makk. qf. 14. 15: 46.4621. 51: 49.8: 4 2 . 5. 103. 21: 16. 10.10. q: 49. 12ff. Sap. 105. 24.: 43. Matth. 14: 66 27 .16:35. 13. 124. 31: 170. 15. Lac. Kor. 20. df.6: 4 2 . 14ff.4. 27: 528. 36: 6425 . Toblt 3.: 45. Thess. 4. Gen. 4. 1.: 137H .12. Ez. 29: 24. resp. 5: 9. 8. 8: 4823. 3." 'I " I88 Register Tatian ad Graecos c. 7 ff. 1. 106. MelllOt. 78 f.4: 6425 . 5. 1. 6. p.: 46.6: 4520.6: 18 16 .: 103. 3. 3f. Kyrop. 5. 23: 4823. 4.3: 64. 7. 3. Apoka116.: 51ff. 10: 47. 21: 4Bll3. 29f. 4. 1. 48. 27. 106. 3. 6425 • 102.2: 16. Hell. 21: 103.1: 4 1 . 5412 . 3. 19: 87. 2. 7. 9ff. 1. Jet. 1. 9°. 1 (Kock): 45 19 Xenophon Anabasis 2. 36ff. 825 Migne): 122. 14: 88. 1. 3. 19: 170. 2: 9. 3. 33. 8: 20. 8. 58. 3: 89. 6. 17. 13: 46. 2. 1. 14: 42. 8. 24: 4520. 7. 4. KaI.17: 46.24: 4823. 11: 105.33: 45 Thukydides 1. 9.: 31 V crgil Eld. 8. 8. de ven. 22: 49. Nu. 6. 49. 5. 16: 9· 124. 3. 15. 2: 64. 4. 6: 4 2 . 35 8 .28: 24.37: 4520. 103 Testamentum Vetus. 143: TAFEL I 46. Ps. 3: 64. 5: 21 22 . 118. 3. 17: 89. Sept. 7. 4.: 19.22. 9: 4520. 11. 3: 20.-~".: 6425 . 7. 6: 161. 23: 161 66 . 4: 35 8 . 6: 46. 2. 15: 52 8 . 1. 19: 4823. 10. 9 (p. 29: 48:1.5: 528. 1. 9: 44.9. Barnabasbrief 2. Kor.12. 8: 4823. 7. 5. 1. Hiob 15. 6. 4. Aposte1gesch.2: 44.. 4. 2: 13. Röm. 2. 15. 9. 22. 5. 3: 13 67 .7: 35. 2. 5.23: pB. 2: 514.19. Reg. 2. 10: 103. 5. 6. 10: 68. 34. 48 Thales A 1: 109 Theognis 837: 26. 9: 53. 24. 4 827 . 2: 25 Tibu1l1.: 79 22 • 102 Tryphiodoras (Weinberger) 674: 68 31 Tyrtaios Fr. 24. 34.27: 20. 3. 8. 7. 4.60.: 9. 5. 6: 161 613 . 29: 170. 49. 4.: 34. 12. 1. zff.: 59 20 Tragicorum Graecorum Fragmenta Adespota 502 N. 24. 14. 38: 4827. 21: 44. 5.7: 47. 5.3. 2. Hieran 9. 7. 17: 15 1 . 10. 12. 5f. 22. 29. Gal.4. 68. 7: 13.4: 87. 37. 22: 161 66 . 7. 6:89 Xenarch Fr. 1023: 4 33 Theokrit 2.: 56f. 1. 24: 25. 1. 35. 11: 24. 17. 26. 2. 27. 3. 13. 17: 44. 10: 73 2. Markus 13.98. 1. 1. 1. 15. 17ff. Lukas 21.9.9: 15.4. 15. Jes. 2. 22: 46. 4. 17. 13. 57 f .: 19. 1: 57. 2: 53. 4. 75. 6. 16: 48 27 . 160 64 Testamenturn Novum. 12. 24. 1371•1 Vitruvius 10. 847: 334. 1. 5: 16. 17. 1. Nah. 4: 47. 4 . 26: 48. 9: 51.49.40: 25. 55: 592°. Dan. 2. 2. 37. 18.4. Lev. 4. 1 ff. 24: 66 27 . 24: 46. 13: 19. 6f. 2. 29. Zeph.I. 61. Provo 5. 3. 1..7: '528. Symp. 3.

IU .TAFEL II TAFEL.

...- - TAFEL V TAFEL IV I 1:3 10 14 12 .......I!'r..----~--------...

TAFEL VI 17 TAFl1jL VII .

TAFEL VIII 2R 24 .