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Gefahrstoffe

Kompaktinformation GHS
Veranstaltungs- und Seminarunterlagen
Gefahrstoffe
Veranstaltungs- und Seminarunterlagen
M 060-1
Stand: März 2012

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69021 Heidelberg
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Fax 06221-27870
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Inhaltsverzeichnis dieses Ausdrucks
Deckblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 Neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien – GHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.1 Einführung in der EU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.2 Wichtige Neuerungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.3 Gefahrenklasse und Gefahrenkategorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.4 Rechtliche Folgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.5 Novelle der Gefahrstoffverordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.6 Einstufungshilfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.7 Hilfen für Unterweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.8 Weitere Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 GHS-Plakate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Übersicht über die Gefahrenklassen nach Anhang I der CLP-Verordnung . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Zuordnung der Gefahrenklassen, Gefahrenkategorien und H-Sätze zu den GHSPiktogrammen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 H-Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 EUH-Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 P-Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Kennzeichnungsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9 Bislang verwendete R-Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Gegenüberstellung Gefahrgutklassen – Gefahrenklassen nach GHS . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhang: Literaturhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderungen gegenüber der Vorfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Das vorliegende Merkblatt konzentriert sich auf wesentliche Punkte einzelner Vorschriften und Regeln. Es nennt
deswegen nicht alle im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen. Seit Erscheinen des Merkblatts können sich darüber
hinaus der Stand der Technik und die Rechtsgrundlagen geändert haben.
Das Merkblatt wurde sorgfältig erstellt. Trotzdem wird der Unternehmer nicht von der Pflicht und Verantwortung
befreit, die Angaben auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit selbst zu überprüfen.
In den Betrieben nehmen Frauen und Männer gleichermaßen verantwortungsvolle Aufgaben wahr. Um das Lesen
zu erleichtern, wird in diesem Merkblatt – wie auch in den Vorschriften – unabhängig davon nur von „dem
Unternehmer“ bzw. „dem Vorgesetzten“ gesprochen.
Das Arbeitsschutzgesetz spricht vom Arbeitgeber, das Sozialgesetzbuch VII und die Unfallverhütungsvorschriften
der Berufsgenossenschaften vom Unternehmer. Beide Begriffe sind nicht völlig identisch, weil Unternehmer nicht
notwendigerweise Arbeitnehmer beschäftigen. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Thematik ergeben sich
daraus keine relevanten Unterschiede, so dass der Begriff „Unternehmer“ verwendet wird.

1 Neue Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien – GHS
International existieren verschiedene Systeme der Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. So kann zum
Beispiel ein und derselbe Stoff in Amerika als „giftig“, in China als „nicht gefährlich“ und in der EU als
„gesundheitsschädlich“ eingestuft sein. Um diese Unterschiede aufzuheben und um die Arbeitssicherheit, den
Gesundheits- und Umweltschutz, Verbraucherschutz sowie die Sicherheit beim Transport von gefährlichen Gütern
weiter zu verbessern, wurde unter Federführung der Vereinten Nationen ein Global Harmonisiertes System zur
Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien – kurz GHS – entwickelt. Langfristig wird auch der Abbau von
Handelshemmnissen im globalen Warenverkehr erwartet.

1.1 Einführung in der EU
In der EU wurde dieses GHS-System der UN am 16. Dezember 2008 mit der EG-Verordnung Nr. 1272/2008
(CLP-Verordnung – Regulation on classification, labelling and packaging of substances and mixtures)
weitestgehend eingeführt. Die CLP-Verordnung trat am 20. Januar 2009 in Kraft. Verordnungen der EU gelten im
Gegensatz zu Richtlinien, die in den Mitgliedstaaten erst in nationales Recht übertragen werden müssen, sofort
europaweit.
Es gibt allerdings mehrjährige Übergangsfristen. Die GHS-Kennzeichnung ist für Stoffe seit dem 1. Dezember
2010 verbindlich, für Zubereitungen, die zukünftig Gemische heißen, wird sie dies erst ab 1. Juni 2015. Herstellern,
Importeuren oder nachgeschalteten Anwendern von Chemikalien ist aber freigestellt, schon vorher, also seit dem
20. Januar 2009 die neuen Vorschriften für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung anzuwenden. Bis zum
1. Juni 2015 muss im Sicherheitsdatenblatt in jedem Fall auch die alte Einstufung angegeben werden. Eine
Doppelkennzeichnung auf dem Etikett ist aber nicht zulässig.

1.2 Wichtige Neuerungen
Rotumrandete auf die Spitze gestellte Quadrate mit einem schwarzen Symbol auf weißem Grund warnen bildhaft
vor den Gefahren. Von den Gefahrensymbolen auf orangegelbem Grund wird man sich verabschieden müssen.

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Die meisten GHS-Piktogramme entsprechen aber den Symbolen des gewohnten EU-Kennzeichnungssystems.
Völlig neu sind nur die Gasflasche, das Ausrufezeichen und das Piktogramm für Gesundheitsgefahr.
Nicht nur die Symbole und Darstellungen ändern sich, sondern es gibt auch neue Gefahrenklassen und veränderte
Einstufungskriterien. Das bisherige EU-Recht kennt 15 Gefährlichkeitsmerkmale, z. B. „ätzend“, „sehr giftig“ oder
„leichtentzündlich“. Mit der neuen CLP-Verordnung wird zwischen 28 Gefahrenklassen unterschieden.
Neu ist auch, dass zusätzlich zu den Piktogrammen auf dem Kennzeichnungsschild eins von zwei möglichen
Signalwörtern erscheint. Es beschreibt den potenziellen Gefährdungsgrad:
-

„Gefahr“ steht für Kategorien mit schwerwiegenden Gefahren,

-

„Achtung“ steht für Kategorien mit weniger schwerwiegenden Gefahren.

Bisher

Neu

Gefahrensymbole in schwarzem Aufdruck auf
orangegelbem Grund

Gefahrenpiktogramme als rotumrandete Rauten mit einem
schwarzen Symbol auf weißem Grund

Gefährlichkeitsmerkmale

Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien

---

Signalwörter
„Gefahr“ oder „Achtung“

R-Sätze

H-Sätze (hazard statements, Gefahrenhinweise)

S-Sätze

P-Sätze (precautionary statements, Sicherheitshinweise)

Kriterien für die Einstufung gemäß Stoffrichtlinie 67/548/
EWG und Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EG

Kriterien für die Einstufung von Stoffen und Gemischen
gemäß neuer CLP-Verordnung, insbesondere Anhang I

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B.Kompaktinformation GHS Übersicht über die neuen GHS-Piktogramme: 1.6 Anhang I der CLP-Verordnung) drei Kategorien – abhängig vom Flammpunkt. Bei der Gefahrenklasse „Akute Toxizität“ (Kapitel 3. Seite 5 von 41 . 06221-1451-0. So gibt es z.M 060-1 . Heidelberg. Alle Rechte vorbehalten.1) werden vier Kategorien Jedermann-Verlag GmbH.3 Gefahrenklasse und Gefahrenkategorie Die neue Systematik unterscheidet zwischen Gefahrenklassen und Gefahrenkategorien. in der Gefahrenklasse „Entzündbare Flüssigkeiten“ (Kapitel 2. Tel.

Flammpunkt. im GHS-System in die Gefahrenkategorie 3 der „Akuten Toxizität“ eingestuft und damit mit dem Piktogramm „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“ und dem H-Satz H301. Juni 2015 außer Kraft treten. nachgeschaltete Anwender wie z. die gefährliche Stoffe oder Gemische enthalten. die sich im Produktionsgang innerhalb einer Anlage wie in Reaktoren befinden.“ Die Adressaten der CLP-Verordnung sind Hersteller.. Heidelberg. Dabei kann er sich fachkundig beraten lassen z.und Anzeigepflichten gemäß Chemikalienverbotsverordnung oder Zusammenlagerungsbeschränkungen nach TRGS 510 dazukommen.. Der Adressat der Gefahrstoffverordnung ist überwiegend der Arbeitgeber.Kompaktinformation GHS unterschieden. B. wie z. 408 zur „Anwendung der GefStoffV und TRGS mit dem Inkrafttreten der CLP-Verordnung“ des Ausschusses für Gefahrstoffe (www. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat auf ihrer Homepage folgende Bekanntmachung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Anwendung der Gefahrstoffverordnung und der TRGS mit dem Inkrafttreten der CLP-Verordnung veröffentlicht (vgl. der sich aus der neuen Einstufung und Kennzeichnung ergibt. Dezember 2008): „In der Gefahrstoffverordnung werden übergangsweise die Bezüge zur Einstufung nach den Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EWG. einschließlich Abfälle. Beispielsweise werden bestimmte Stoffe. Seite 6 von 41 . Formulierer und zum Teil Händler. Mit diesem Vorgehen bleibt das bisherige Schutzniveau zunächst unverändert. 1. Sie soll den Arbeitgeber während des Umstellungsprozesses. 06221-1451-0. - die Betriebsanweisungen. fallen unter ihren Regelungsbereich.de→ Themen von A–Z → Gefahrstoffe TRGS) erläutert Maßnahmen und Vorgehensweisen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. der Richtlinie 1999/45/EG. bei einem Stoff. Die Auswirkungen der CLP-Verordnung auf - die Gefährdungsbeurteilung.M 060-1 . von Sicherheitsfachkräften oder Betriebsärzten. Sie ist zum Beispiel anzuwenden bei ortsbeweglichen Behältern. Alle Rechte vorbehalten. der zur Gefährdungsbeurteilung verpflichtet wird. B. Die Bekanntmachung zu Gefahrstoffen Nr. der aufgrund der Kriterienverschiebung in die Kategorie 3 der „Akuten Toxizität“ fällt und bislang mit „Gesundheitsschädlich“ eingestuft war. Derzeit führen solche Verschiebungen in der Einstufung jedoch zu keinen veränderten Anforderungen im Regelungsbereich der Gefahrstoffverordnung. LD50-Werte) weichen zum Teil von denen des bisherigen EU-Systems ab. - das Gefahrstoffverzeichnis und - die innerbetriebliche Kennzeichnung sind zu überprüfen. die unabhängig von kurzfristig erforderlichen formalen Anpassungen zunächst unverändert Anwendung finden. Die Kriterien zur Einstufung (z. Verordnungen und Technischen Regeln Bezug auf die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien nach der ehemaligen EU-Richtlinie 67/548/EWG bzw. Erlaubnis. Tel. Lagerbehältern. B.“) gekennzeichnet. Importeure. Diese Richtlinien treten erst zum 1. im Hinblick auf den Arbeitsschutz unterstützen. Behältern zur Zwischenlagerung oder Transportbehältern.4 Rechtliche Folgen In Deutschland nehmen eine Vielzahl an Gesetzen. - die Unterweisungen. wie Standgefäßen. Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 201 „Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“ konkretisiert die Forderungen der Gefahrstoffverordnung zur innerbetrieblichen Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Stoffen oder Gemischen. Dies gilt auch für die bestehenden Technischen Regeln. Anhand ausgewählter Stoffbeispiele wird die neue Einstufung und Kennzeichnung erläutert. die erst zum 1. die während der Übergangsfristen der CLP-Verordnung zu berücksichtigen sind. Auch Tätigkeiten mit Stoffen oder Gemischen in ortsfesten Einrichtungen. Rohrleitungen. Diese im Oktober 2011 vollständig Jedermann-Verlag GmbH. So könnten z. B. die aufgrund ihres LD50/LC50-Wertes heute als „gesundheitsschädlich“ eingestuft sind. H311 und/ oder H331 („Giftig bei . Juni 2015 außer Kraft. B. oder Stoffe und Gemische.baua. beibehalten. Durch Verschiebungen in den Einstufungen mit GHS würde eine Anpassung dieser Rechtsvorschriften 1 : 1 bei einzelnen Stoffen und Gemischen entweder zu einer Anhebung oder einer Absenkung des Schutzniveaus führen. Bekanntmachung IIIb3-35122 des BMAS vom 15.

Weiterhin steht das Piktogramm GHS08 auch für die Atemwegssensibilisierung. In dem neuen Anhang II wurden die national übrig gebliebenen Beschränkungsregelungen gegenüber den mit der REACH-Verordnung unmittelbar EU-weit geltenden Beschränkungsregelungen aufgenommen. 06221-1451-0. Schutzstufen an die Kennzeichnung aufgehoben wurde. Die direkte Verknüpfung mit der Kennzeichnung ist damit aufgehoben. Wie auch beim Chemikaliengesetz wird eine weitere Änderung der Gefahrstoffverordnung mit Ablauf der zweiten Übergangsfrist der CLP-Verordnung zum 1. Kennzeichnung und Verpackung beim Inverkehrbringen auf Grund der CLP-Verordnung stehen.und Beschränkungstitel der REACH-Verordnung trat am 1. die im direkten oder indirekten Zusammenhang mit der Einstufung.Kompaktinformation GHS neu gefasste TRGS enthält konkrete Angaben zu einer vereinfachten Kennzeichnung sowohl nach altem Recht als auch nach GHS. Tel. gibt es in der Verordnung eine vereinfachte Umwandlungstabelle (Anhang VII). Die Neufassung der Gefahrstoffverordnung basiert weiterhin auf der Einstufung nach der bisherigen Stoff. die Aspirationsgefahr und die Spezifische Zielorgantoxizität. jedoch für die Festlegung dieser bei der Gefährdungsbeurteilung ausschließlich das Ausmaß der Gefährdung in Bezug zu nehmen. Sowohl die REACH. Der ehemalige Anhang II ist entfallen.bzw. die nach CLP-Verordnung in die Kategorie 2 der Gefahrenklassen Karzinogenität. Zubereitungsrichtlinie (67/548/EWG bzw.als auch die CLP-Verordnung beeinflussen das nationale Arbeitsschutzrecht. Reproduktionstoxizität einzustufen sind. 1. was eine Anpassung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) erforderte. Kennzeichnung und Verpackung beim Inverkehrbringen wurden im neuen § 4 der Gefahrstoffverordnung zusammengeführt. Seite 7 von 41 . „Giftigen“ und CMRStoffen zu. Nähere Informationen hierzu sind auch im Merkblatt M 060 „Gefahrstoffe mit GHSKennzeichnung – Was ist zu tun?“ (BGI 5150) zu finden. CMR-Stoffe werden grundsätzlich mit dem Piktogramm GHS08 „Gesundheitsgefahr“ gekennzeichnet.2010 in Kraft. Demzufolge lässt die neue Gefahrstoffverordnung grundsätzlich auch eine geringe Gefährdung bei „Sehr giftigen“. Heidelberg. Im Folgenden wird nur auf die Veränderungen eingegangen. Die CLP-Verordnung wird in einem sogenannten „deklaratorischen Hinweis“ explizit in dieser nationalen Verordnung für gültig erklärt. Alle Rechte vorbehalten.6 Einstufungshilfen Um den Wechsel von der bisherigen Kennzeichnung in das GHS-System zu erleichtern.5 Novelle der Gefahrstoffverordnung Eine Novelle zur Gefahrstoffverordnung und zur Änderung sprengstoffrechtlicher Verordnungen mit einer Anpassung an die CLP-Verordnung und den Verbots. Die Regelungen zur Einstufung. um für den betrieblichen Arbeitsschutz den Bezug auf das neue GHS-Einstufungssystem zu ermöglichen. Nach der CLP-Verordnung sind nur noch Stoffe der Gefahrenklasse „Akute Toxizität“. Keimzellmutagenität bzw. Dies und die Erfahrungen der Praxis mit dem alten Schutzstufensystem waren Anlass. Diese Änderung sowie die Anpassung der Schutzmaßnahmenpakete selbst waren notwendig. bietet aber gleichzeitig die Rechtsgrundlage. Sowohl in der Umwandlungstabelle als auch im Anhang VI konnten die Verschiebungen aufgrund geänderter Jedermann-Verlag GmbH. Dies trifft auch für die ehemaligen CMR-Verdachtsstoffe (Andreaskreuz) zu. Neu ist. ob für die Festlegung bestimmter Maßnahmen ein Gefahrstoff mit dem Totenkopf zu kennzeichnen ist oder nicht. Juni 2015 erforderlich. dass die bisherige Kopplung der Maßnahmenpakete bzw.12. 1999/45/EG). Gefahrenkategorien 1. Bei Tätigkeiten mit geringer Gefährdung sind dann die „Allgemeinen Schutzmaßnahmen“ gemäß § 8 der neuen Gefahrstoffverordnung ausreichend. Bislang im Anhang I der Stoffrichtlinie 67/548/EWG legal von der EU eingestufte Stoffe sind im Anhang VI der CLP-Verordnung mit einer vorläufigen GHS-Einstufung zu finden.M 060-1 . Eine einfache Unterscheidung wie bisher. war daher auf die neue GHS-Einstufung und -Kennzeichnung nicht übertragbar. um schon jetzt die CLP-Verordnung in der Praxis anzuwenden. 1. Kategorie 1 und 2. in der neuen Gefahrstoffverordnung die Schutzmaßnahmenpakete zwar prinzipiell beizubehalten. 2 und 3 mit dem Totenkopf zu kennzeichnen.

bgrci. Alle Rechte vorbehalten. Der GHS-Konverter der BG RCI unter www. Hierzu muss der Nutzer zunächst in seinem persönlichen.gischem. heruntergeladen werden. ausgehend von der bisherigen Einstufung.M 060-1 . Tel. Auch ein Auszug für ein Sicherheitsdatenblatt lässt sich automatisch erstellen. Aus der Einstufung des Gemisches können programmgeführt dann die Kennzeichnung abgeleitet und verschiedene Etikettenformate.gischem. Daraus ermittelt die Software die Einstufung des Gemisches.de verfügbare Gemischrechner ermöglicht die Einstufung von Gemischen (früher Zubereitungen genannt) nach der CLP-Verordnung. Der ebenfalls unter www. Dazu wird neben der bisherigen Einstufung auch die Transporteinstufung sowie die offizielle Einstufung des Anhang VI der CLP-Verordnung mit berücksichtigt.7 Hilfen für Unterweisungen Eine PowerPoint-Präsentation mit Basisinformationen zu GHS (Überblick über die neuen Elemente von GHS) steht im Downloadcenter der BG RCI bereit (downloadcenter. 1. geschützten Bereich die GHS-Einstufung und weitere Informationen über die Komponenten eingeben. Heidelberg. Nicht immer ist aufgrund von Kriterienverschiebungen eine eindeutige Zuordnung möglich. die neue Einstufung unter GHS automatisch zu ermitteln.de ermöglicht es. Es handelt sich daher um Mindesteinstufungen. Die Texte des GHS-Konverters liegen in deutscher. Der Lieferant soll entsprechende Einstufungen prüfen und je nach Datenlage anpassen. Seite 8 von 41 . In diesen Fällen liefern Hinweise und Hilfefenster weitere Informationen zur korrekten Einstufung. um die Vorgaben der CLP-Verordnung umzusetzen. so dass Umstufungen auch gemeinsam mit ausländischen Partnern durchführbar sind.de) Jedermann-Verlag GmbH. englischer und italienischer Sprache vor. Der Gemischrechner gibt in diesen Fällen Hilfestellungen. 06221-1451-0. vorwiegend für innerbetriebliche Zwecke.Kompaktinformation GHS Einstufungskriterien aber nicht berücksichtigt werden. Dies ist nicht immer vollautomatisch möglich – bei einigen Gefahrenklassen sind weitere Eingaben des Benutzers erforderlich.

B. Die alten Gefahrensymbole sowie ein Schild „Kein Symbol“ werden vorher an eine oder mehrere Pinnwände geheftet. z. der Störfallverordnung oder GesundheitsschutzBergverordnung aufgezeigt.und Arbeitsschutzrecht. die sich hinter den Piktogrammen verbergen.de → Prävention → Fachwissen → Gefahrstoffe → GHS. H. „Gasflasche“ und „Umwelt“. SKG 002 „GHS – Global Hamonisiertes System“: Anhand von sechs Themenblättern können die sechs wichtigsten neuen Gefahrenpiktogramme den Mitarbeitern in Sicherheitskurzgesprächen allgemein erläutert werden. Seite 9 von 41 . Bestellung unter medienshop. Dezember 2010 in Kraft getreten ist. Zusammenfassende Anhänge zum Nachschlagen der Gefahrklassen. Jedermann-Verlag GmbH. Die neue Gefahrstoffverordnung. - Das Merkblatt M 060 „Gefahrstoffe mit GHS-Kennzeichnung – Was ist zu tun?“ (BGI 5150) bietet Hintergrundinformationen zur CLP-Verordnung.bgrci. und deren Technisches Regelwerk mit den Schnittstellen zur CLP-Verordnung. 1. wie z.de → Arbeitshilfen. B. 06221-1451-0. Unterweisung und innerbetriebliche Kennzeichnung stehen dabei im Mittelpunkt.bgrci. Schilder mit den neuen Piktogrammen jeweils einem alten Symbol zuzuordnen. im Internet verfügbare Informationen zu GHS und zum Thema Gefahrguttransport finden Sie über die Linkliste unter www. B. Nicht behandelt werden die Gefahrenpiktogramme „Explodierende Bombe“.M 060-1 . der Chemikalienverbotsverordnung. Tel.8 Weitere Informationen Den Text der CLP-Verordnung sowie Hinweise auf weitere. Heidelberg. als auch Beispiele für diese Stoffe angegeben.de → GHS. mit: - Der GHS-Zuordnungsübung: Dabei bekommen die Teilnehmer die Aufgabe.und P-Sätze sowie der Zuordnung von H-Sätzen zu den Gefahrenklassen und eine Gegenüberstellung der Kennzeichnung beim Transport gefährlicher Güter und bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen inklusive der Lagerklassen nach TRGS 510 helfen bei der praktischen Anwendung. die zur anschließenden Auflösung und Erklärung genutzt werden kann. - Dem Sicherheitskurzgespräch zu GHS.bgrci. Dieses Sicherheitskurzgespräch eignet sich besonders. eine Anleitung sowie eine PowerPoint-Präsentation. um Mitarbeitern allgemein die für ihren Bereich wichtigen Piktogramme zu erklären und danach auf Stoffbeispiele aus dem Betrieb einzugehen.Kompaktinformation GHS In eine Unterweisung lassen sich die Beschäftigten mit verschiedenen Methoden aktiv einbeziehen. die am 1. die Themen Betriebsanweisung. Weiterhin werden Auswirkungen auf andere Verordnungen. wie z. Der Bezug zu den bisherigen Symbolen ist ebenfalls dargestellt. In den Hinweisen für den Unterweisenden werden sowohl die Gefahrenklassen genannt. Alle Rechte vorbehalten. Einen Schwerpunkt setzt das Merkblatt auf die Auswirkungen auf das nationale Chemikalien. Die Mappe enthält alte und neue Schilder. Bestellung unter medienshop.

bgrci. H-Satz H311 „Giftig bei Hautkontakt“).Kompaktinformation GHS Bestellung unter medienshop.de → Merkblätter. denen ein rascher und leicht verständlicher Überblick über die neue Kennzeichnung und ihre Anwendung vermittelt werden soll. So sind die einstufungsrelevanten Bereiche der akuten Toxizität (LD50 und LC50-Werte) im alten und neuen System unterschiedlich.bgrci. sondern in die Gefahrenkategorie 3 einzustufen (Gefahrenpiktogramm „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“. nicht mehr gesundheitsschädlich wie bisher.M 060-1 . Sektion für Prävention in der chemischen Industrie. Dies wurde aber im Plakat „Gesundheitsgefahren“ nicht im Detail berücksichtigt. Im Plakat „Physikalische Gefahren“ sind folgende Abweichungen zu beachten: „Organische Peroxide“ und „Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische“ vom Typ B erhalten die beiden GHS-Piktogramme „Explodierende Bombe“ und „Flamme“ und sind deshalb an beiden Stellen aufgeführt. hat zusammen mit dem Bereich Prävention der BG RCI Plakate erarbeitet. Alle Rechte vorbehalten. B. Seite 10 von 41 . 06221-1451-0. 2 GHS-Plakate Der Arbeitskreis „Gefährliche Stoffe“ der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS). Bestellung unter medienshop. Im Plakat ist z. vereinfacht dargestellt. dass dem R-Satz R 21 („Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut“) zukünftig in der Gefahrenklasse „Akute Toxizität“ der H-Satz H312 („Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt“) mit dem Gefahrenpiktogramm „Ausrufezeichen“ und dem Signalwort „Achtung“ entspricht. Jedermann-Verlag GmbH. Aufgrund einer Veränderung der für die Einstufung relevanten LD50-Werte (dermal) sind Stoffe und Gemische. Die gewählte schematische Darstellung ließ dies aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht zu. Tel. Heidelberg. bei denen der LD50-Wert zwischen 400 mg/kg und 1 000 mg/kg Körperwicht liegt. Die beiden Plakate „Gesundheitsgefahren“ (Plakat CH 251) und „Physikalische Gefahren“ (Plakat CH 252) stellen zum besseren Verständnis die Elemente der Gefahrenkommunikation vereinfacht dar.de → Merkblätter. Signalwort „Gefahr“. - Die Kleinbroschüre M 060-2 „GHS – Chemikalien weltweit einheitlich kennzeichnen“ (BGI 5150-2) eignet sich besonders für Beschäftigte.

Die GHS-Plakate können in deutscher. Bei brennbaren Flüssigkeiten mit R 12. Heidelberg. Seite 11 von 41 . Jedermann-Verlag GmbH.de → Plakate. R 11 und R 10 konnten – ebenfalls aus Gründen der Übersichtlichkeit – nicht alle Verschiebungen aufgrund geänderter Einstufungskriterien berücksichtigt werden.Kompaktinformation GHS Die Kennzeichnungselemente für - oxidierende Feststoffe - oxidierende Gase - entzündbare Feststoffe - explosive Stoffe und Gemische der Unterklasse 1. Tel. Alle Rechte vorbehalten. 06221-1451-0.5 sind nicht abgebildet.bgrci. englischer und französischer Sprache über den Medienshop der BG RCI bestellt werden: medienshop.M 060-1 .

Kompaktinformation GHS 3 Übersicht über die Gefahrenklassen nach Anhang I der CLP-Verordnung Teil 2: Physikalische Gefahren 2. Aerosol) 2.M 060-1 . Alle Rechte vorbehalten.3 Entzündbare Aerosole (Flam.5 Gase unter Druck (Press.6 Entzündbare Flüssigkeiten (Flam. Gas) 2.) Jedermann-Verlag GmbH. Heidelberg. Gas) 2. Liq.) 2. Gas) 2. Seite 12 von 41 . Expl.1 Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff (Unst. Tel.4 Oxidierende Gase (Ox.2 Entzündbare Gase (Flam. 06221-1451-0.. Expl.

Liq.11 Selbsterhitzungsfähige Stoffe und Gemische (Self-heat. 06221-1451-0.) 2.7 Reproduktionstoxizität (Repr.15 Organische Peroxide (Org. Skin Sens. Sens. Corr. Alle Rechte vorbehalten.) Teil 4: Umweltgefahren 4.10 Aspirationsgefahr (Asp.) 2.) 3.7 Entzündbare Feststoffe (Flam. Skin Irrit. Sol.10 Pyrophore Feststoffe (Pyr. Eye Irrit.) 2.12 Stoffe und Gemische. Seite 13 von 41 .3 Schwere Augenschädigung/Augenreizung (Eye Dam.) 2.) 3.) 3.14 Oxidierende Feststoffe (Ox.9 Spezifische Zielorgan-Toxizität [wiederholte Exposition] (STOT RE) 3.M 060-1 . Tel.) 3.) 2.16 Korrosiv gegenüber Metallen (Met.) 2. Lact.5 Keimzellmutagenität (Muta.) 3. Aquatic Chronic) Teil 5: Weitere Gefahren 5.13 Oxidierende Flüssigkeiten (Ox.) 2.. Tox. Sol.) Teil 3: Gesundheitsgefahren 3..2 Ätz-/Reizwirkung auf die Haut (Skin Corr.) 2. Liq. Heidelberg.) 2.6 Karzinogenität (Carc.8 Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische (Self-react. die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln (Water-react.1 Die Ozonschicht schädigend (Ozone) Jedermann-Verlag GmbH.) 3.) 3..Kompaktinformation GHS 2.1 Gewässergefährdend (Aquatic Acute.. Perox. Sol.9 Pyrophore Flüssigkeiten (Pyr.8 Spezifische Zielorgan-Toxizität [einmalige Exposition] (STOT SE) 3.4 Sensibilisierung der Atemwege oder der Haut (Resp.1 Akute Toxizität (Acute Tox.

Spreng. Gefahrenkategorien und H-Sätze zu den GHS-Piktogrammen GHS-Piktogramm. Heidelberg. 06221-1451-0. Gefahr durch Feuer.3 Gefahr H203: Explosiv. Signalwort und H-Satz Explosive Stoffe/ Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff GHS01 Instabil.1 Gefahr H201: Explosiv.und Wurfstücke. Spreng. Gefahrenklasse. Luftdruck oder Splitter. + Jedermann-Verlag GmbH.Kompaktinformation GHS 4 Zuordnung der Gefahrenklassen. Unterklasse 1. explosiv.und Wurfstücke. Gefahrenkategorie. große Gefahr durch Splitter.und Wurfstücke. Alle Rechte vorbehalten. Selbstzersetzliche Stoffe und Typ A Gemische Organische Peroxide Typ A Gefahr H240: Erwärmung kann Explosion verursachen.4 Achtung H204: Gefahr durch Feuer oder Splitter. Gefahr H240: Erwärmung kann Explosion verursachen. explosiv Gefahr H200: Instabil. Unterklasse 1. Unterklasse 1. Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische Typ B Gefahr H241: Erwärmung kann Brand oder Explosion verursachen.2 Gefahr H202: Explosiv. Spreng. Tel. Seite 14 von 41 . Gefahr der Massenexplosion.M 060-1 . Organische Peroxide Typ B Gefahr H241: Erwärmung kann Brand oder Explosion verursachen. Unterklasse 1.

Achtung H228: Entzündbarer Feststoff. Heidelberg. Kategorie 1 Gefahr H222: Extrem entzündbares Aerosol. kann in Brand geraten. Kategorie 2 Stoffe und Gemische. Kategorie 3 Achtung H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar. Achtung H242: Erwärmung kann Brand verursachen. Tel. Seite 15 von 41 .M 060-1 . Gefahr H242: Erwärmung kann Brand verursachen. Gefahr H228: Entzündbarer Feststoff. Gefahr H242: Erwärmung kann Brand verursachen. Kategorie 2 GHS02 Entzündbare Flüssigkeiten Entzündbare Feststoffe Kategorie 1 Kategorie 1 Kategorie 2 Selbstzersetzliche Stoffe und Typ C & D Gemische Typ E & F Pyrophore Flüssigkeiten Kategorie 1 Gefahr H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst. Gefahr H260: In Berührung mit Wasser entstehen selbstentzündbare Gase. Kategorie 3 Achtung H261: In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase. Kategorie 2 Gefahr H261: In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase. Achtung H252: In großen Mengen selbsterhitzungsfähig. Alle Rechte vorbehalten. Pyrophore Feststoffe Kategorie 1 Gefahr H250: Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst. Achtung H223: Entzündbares Aerosol. Selbsterhitzungsfähige Stoffe Kategorie 1 und Gemische Gefahr H251: Selbsterhitzungsfähig.Kompaktinformation GHS Entzündbare Gase Entzündbare Aerosole Kategorie 1 Gefahr H220: Extrem entzündbares Gas. Gefahr H224: Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar. Kategorie 2 Gefahr H225: Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. kann in Brand geraten. 06221-1451-0. die in Kategorie 1 Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln Organische Peroxide Typ C & D Jedermann-Verlag GmbH.

Verflüssigtes Gas Achtung H280: Enthält Gas unter Druck. Kategorie 3 Achtung H272: Kann Brand verstärken. Kategorie 2 Gefahr H272: Kann Brand verstärken. Kategorie 2 Gefahr H272: Kann Brand verstärken. Alle Rechte vorbehalten. Kategorie 3 Gefahr H301: Giftig bei Verschlucken. Gefahr H271: Kann Brand oder Explosion verursachen. Gefahr H310: Lebensgefahr bei Hautkontakt. kann bei Erwärmung explodieren. Kategorie 2 Gefahr H300: Lebensgefahr bei Verschlucken. kann Kälteverbrennungen oder Verletzungen verursachen.Kompaktinformation GHS Typ E & F Oxidierende Gase Oxidierende Flüssigkeiten Achtung H242: Erwärmung kann Brand verursachen. Oxidationsmittel. Oxidationsmittel. Tiefgekühlt verflüssigtes Gas Achtung H281: Enthält tiefgekühltes Gas. Tel. starkes Oxidationsmittel. Kategorie 3 Achtung H272: Kann Brand verstärken. Seite 16 von 41 . GHS03 Oxidierende Feststoffe Gase unter Druck GHS04 Akute Toxizität oral GHS06 Akute Toxizität dermal Kategorie 1 Verdichtetes Gas Kategorie 1 Kategorie 1 Kategorie 2 Jedermann-Verlag GmbH. Oxidationsmittel. kann bei Erwärmung explodieren. Kategorie 1 Gefahr H271: Kann Brand oder Explosion verursachen. starkes Oxidationsmittel. Oxidationsmittel. 06221-1451-0.M 060-1 . Oxidationsmittel. kann bei Erwärmung explodieren. Gelöstes Gas Achtung H280: Enthält Gas unter Druck. Achtung H280: Enthält Gas unter Druck. Kategorie 1 Gefahr H270: Kann Brand verursachen oder verstärken. Gefahr H310: Lebensgefahr bei Hautkontakt. Gefahr H300: Lebensgefahr bei Verschlucken. Heidelberg.

Kompaktinformation GHS Kategorie 3 Akute Toxizität inhalativ Karzinogenität Gefahr H311: Giftig bei Hautkontakt. Kategorie 2 Achtung H361: Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Heidelberg. Seite 17 von 41 . Achtung H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. Kategorie 2 GHS08 Keimzellmutagenität Kategorie 1A oder 1B Kategorie 2 Reproduktionstoxizität Kategorie 1A oder 1B Achtung H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen.M 060-1 . Kategorie 1 Kategorie 1A oder 1B H350i: Kann bei Einatmen Krebs erzeugen. Alle Rechte vorbehalten. Gefahr H360: Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Kategorie 2 Gefahr H330: Lebensgefahr bei Einatmen. Spezifische ZielorganToxizität (einmalige Exposition) Kategorie 1 Kategorie 2 Spezifische ZielorganToxizität (wiederholte Exposition) Kategorie 1 Gefahr H370: Schädigt die Organe (oder alle betroffenen Organe nennen). 06221-1451-0. H360F: Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Gefahr H372: Schädigt die Organe (oder alle betroffenen Organe Jedermann-Verlag GmbH. Gefahr H340: Kann genetische Defekte verursachen. Gefahr H350: Kann Krebs erzeugen. H361f: Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Achtung H371: Kann die Organe schädigen (oder alle betroffenen Organe nennen). Tel. Gefahr H330: Lebensgefahr bei Einatmen. H360D: Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Kategorie 3 Gefahr H331: Giftig bei Einatmen. H361d: Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

Tel. Kategorie 2 Sensibilisierung der Atemwege Aspirationsgefahr Achtung H373: Kann die Organe schädigen (oder alle betroffenen Organe nennen) bei längerer oder wiederholter Exposition. Akute Toxizität dermal Kategorie 4 Achtung H312: Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. Seite 18 von 41 .M 060-1 . Alle Rechte vorbehalten. GHS05 GHS07 Sensibilisierung der Haut Spezifische Zielorgan- oder Jedermann-Verlag GmbH. Kategorie 3 Achtung H335: Kann die Atemwege reizen.Kompaktinformation GHS nennen) bei längerer oder wiederholter Exposition. Die Ozonschicht schädigend Kategorie 1 Achtung H420: Schädigt die öffentliche Gesundheit und die Umwelt durch Ozonabbau in der äußeren Atmosphäre Schwere Augenschädigung/ Augenreizung Kategorie 2 Achtung H319: Verursacht schwere Augenreizung. Kategorie 1 Gefahr H304: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie 1A. 06221-1451-0. Schwere Augenschädigung/ Augenreizung Kategorie 1 Gefahr H318: Verursacht schwere Augenschäden. Kategorie 1 oder Unterkategorie 1A oder 1B Gefahr H334: Kann bei Einatmen Allergie. Kategorie 1 oder Unterkategorie 1A oder 1B Achtung H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Heidelberg. Akute Toxizität inhalativ Kategorie 4 Achtung H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen. 1B oder 1C Gefahr H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Akute Toxizität oral Kategorie 4 Achtung H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Korrosiv gegenüber Metallen Kategorie 1 Achtung H290: Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. Ätz-/Reizwirkung auf die Haut Kategorie 2 Achtung H315: Verursacht Hautreizungen.

den Expositionsweg und/oder nähere Konkretisierungen anzugeben.Kompaktinformation GHS Toxizität (einmalige Exposition) Gewässergefährdend: Akut H336: Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. „Schädigt die Organe bei Einatmen“. 06221-1451-0. mit langfristiger Wirkung. Jedermann-Verlag GmbH.M 060-1 . z. Gewässergefährdend: Chronisch Kategorie 3 (kein Signalwort) H412: Schädlich für Wasserorganismen. Wenn man darüber hinaus das Zielorgan benennen kann. Kann man die Gefahr auf einen Expositionsweg beschränken. Kategorie 2 Achtung H221: Entzündbares Gas. Heidelberg. sondern auch der Einstufung. Unterklasse 1. Ein Beispiel dafür ist H370: In der Standard-Formulierung lautet dieser Satz „Schädigt die Organe“. ist die Verwendung von H-Sätzen anstatt der bisherigen R-Sätze als Gefahrenhinweise. Reproduktionstoxizität Zusatzkategorie für Wirkungen auf die Laktation (kein Signalwort) H362: Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. B. kann dieser auch genannt werden. Alle Rechte vorbehalten. Bei einigen H-Sätzen besteht die Möglichkeit. die aus der Umstellung der Kennzeichnung auf das GHS resultieren. Nach wie vor handelt es sich dabei um standardisierte Textbausteine. mit langfristiger Wirkung.5 Gefahr H205: Gefahr der Massenexplosion bei Feuer. Kategorie 1 Achtung H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. Im Gegensatz zu der mit der Zeit gewachsenen Nummerierung der R-Sätze kann an der Nummer des H-Satzes bereits die Art der Gefahr erkannt werden: H2xy – physikalische Gefahren H3xy – Gesundheitsgefahren H4xy – Umweltgefahren Im Gegensatz zu den R-Sätzen sind die H-Sätze nicht nur ein verbindlicher Bestandteil der Kennzeichnung. (kein Signalwort) H411: Giftig für Wasserorganismen. (kein Signalwort) H413: Kann für Wasserorganismen schädlich sein. Tel. mit langfristiger Wirkung. Kategorie 1 Achtung H400: Sehr giftig für Wasserorganismen. Gewässergefährdend: Chronisch Kategorie 2 GHS09 (kein Piktogramm) Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff Entzündbare Gase Kategorie 4 5 H-Sätze Eine der Änderungen. so konkretisiert sich der Satz beispielsweise wie folgt weiter: „Schädigt Leber und Nieren bei Verschlucken“. Seite 19 von 41 .

Liste der Gefahrenhinweise (H-Sätze) H200 Instabil.und Wurfstücke. H228 Entzündbarer Feststoff. H261 In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase.und Wurfstücke. H222 Extrem entzündbares Aerosol. H203 Explosiv. H270 Kann Brand verursachen oder verstärken. Luftdruck oder Splitter. H242 Erwärmung kann Brand verursachen. H204 Gefahr durch Feuer oder Splitter. Ansonsten wird jeder H-Satz separat genannt. kann in Brand geraten. H205 Gefahr der Massenexplosion bei Feuer. Gefahr durch Feuer. H202 Explosiv. die sich spontan entzünden können. Heidelberg. H300 + H310) gibt es nur für die „Akute Toxizität“. H226 Flüssigkeit und Dampf entzündbar. H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.M 060-1 . kann in Brand geraten. explosiv. Gefahr der Massenexplosion. Alle Rechte vorbehalten. Spreng. H252 In großen Mengen selbsterhitzungsfähig. H240 Erwärmung kann Explosion verursachen. H224 Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar. Oxidationsmittel. B.Kompaktinformation GHS Kombinationssätze (z. H201 Explosiv. H260 In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase. Jedermann-Verlag GmbH. H251 Selbsterhitzungsfähig. H220 Extrem entzündbares Gas. 06221-1451-0. Spreng. H241 Erwärmung kann Brand oder Explosion verursachen. Spreng. H250 Entzündet sich in Berührung mit Luft von selbst. Seite 20 von 41 . Tel. H223 Entzündbares Aerosol.und Wurfstücke. große Gefahr durch Splitter. H221 Entzündbares Gas.

M 060-1 . Alle Rechte vorbehalten. H300 Lebensgefahr bei Verschlucken. H302 + H312 + H332 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H301 Giftig bei Verschlucken. Hautkontakt oder Einatmen. 06221-1451-0. H311 + H331 Giftig bei Hautkontakt oder Einatmen. H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. H310 Lebensgefahr bei Hautkontakt. kann bei Erwärmung explodieren. H300 + H310 + H330 Lebensgefahr bei Verschlucken. H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein. H301 + H311 Giftig bei Verschlucken oder Hautkontakt. H301 + H311 + H331 Giftig bei Verschlucken. Hautkontakt oder Einatmen. Oxidationsmittel. H312 Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt. H312 + H332 Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt oder Einatmen. Heidelberg. kann Kälteverbrennungen oder Verletzungen verursachen. Tel. H301 + H331 Giftig bei Verschlucken oder Einatmen. H272 Kann Brand verstärken. H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Jedermann-Verlag GmbH. starkes Oxidationsmittel. H302 + H332 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Einatmen. H310 + H330 Lebensgefahr bei Hautkontakt oder Einatmen. H281 Enthält tiefgekühltes Gas. H300 + H310 Lebensgefahr bei Verschlucken oder Hautkontakt. H300 + H330 Lebensgefahr bei Verschlucken oder Einatmen. Seite 21 von 41 . Hautkontakt oder Einatmen.Kompaktinformation GHS H271 Kann Brand oder Explosion verursachen. H311 Giftig bei Hautkontakt. H280 Enthält Gas unter Druck. H302 + H312 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Hautkontakt.

dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). H360FD Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen. H335 Kann die Atemwege reizen. asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen. H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen (Expositionsweg angeben. sofern schlüssig belegt ist. H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Jedermann-Verlag GmbH. H360Df Kann das Kind im Mutterleib schädigen. H350 Kann Krebs erzeugen (Expositionsweg angeben. Kann das Kind im Mutterleib schädigen. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). H360D Kann das Kind im Mutterleib schädigen. H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen (Expositionsweg angeben.M 060-1 . sofern bekannt) (Expositionsweg angeben. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). H350i Kann Krebs beim Einatmen erzeugen. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). H360Fd Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. H319 Verursacht schwere Augenreizung. H360 Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen (konkrete Wirkung angeben. H360F Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. H340 Kann genetische Defekte verursachen (Expositionsweg angeben. sofern schlüssig belegt ist. Seite 22 von 41 . H318 Verursacht schwere Augenschäden. H334 Kann bei Einatmen Allergie. H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht).Kompaktinformation GHS H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. H315 Verursacht Hautreizungen. Tel. Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Alle Rechte vorbehalten. sofern schlüssig belegt ist. sofern schlüssig belegt ist. 06221-1451-0. Heidelberg. H331 Giftig bei Einatmen. sofern schlüssig belegt ist. H330 Lebensgefahr bei Einatmen.

mit langfristiger Wirkung. 06221-1451-0. sofern bekannt) (Expositionsweg angeben. H411 Giftig für Wasserorganismen. H361f Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). H373 Kann die Organe (oder alle betroffenen Organe nennen. H371 Kann die Organe schädigen (oder alle betroffenen Organe nennen. H412 Schädlich für Wasserorganismen. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). sofern schlüssig belegt ist. Sie sind aber innerhalb der EU verpflichtender Bestandteil der Kennzeichnung. Diese gibt es für physikalische und gesundheitsschädliche Eigenschaften. sofern schlüssig belegt ist. Im Gegensatz zu den H-Sätzen sind die EUH-Sätze nicht Teil der Einstufung. Tel. mit langfristiger Wirkung. H372 Schädigt die Organe (oder alle betroffenen Organe nennen. sofern bekannt) (Expositionsweg angeben. H362 Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. sofern schlüssig belegt ist. Alle Rechte vorbehalten. Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen. H370 Schädigt die Organe (oder alle betroffenen Organe nennen. 6 EUH-Sätze Da nicht alle der ehemaligen R-Sätze sowie weitere Kennzeichnungselemente vom GHS-System der UN abgedeckt sind. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). angeben. H420 Schädigt die öffentliche Gesundheit und die Umwelt durch Ozonabbau in der äußeren Atmosphäre. H400 Sehr giftig für Wasserorganismen. Jedermann-Verlag GmbH. Heidelberg. H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen. sofern schlüssig belegt ist. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht). sofern bekannt) bei längerer oder wiederholter Exposition (Expositionsweg angeben. mit langfristiger Wirkung. Seite 23 von 41 . für bestimmte Gemische. für die besondere Vorschriften gelten. die Ozonschicht schädigende Stoffe und Gemische sowie für Pflanzenschutzmittel. sofern bekannt) (Expositionsweg angeben. H413 Kann für Wasserorganismen schädlich sein. sofern bekannt) schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition (Expositionsweg angeben. aber das Schutzniveau in der EU erhalten bleiben soll. sofern schlüssig belegt ist.M 060-1 . wurden diese in europäische H-Sätze (EUH) überführt. dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht).Kompaktinformation GHS H361 Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen (konkrete Wirkung H361fd Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Gefahr. EUH006 Mit und ohne Luft explosionsfähig. EUH031 Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. EUH014 Reagiert heftig mit Wasser. Alle Rechte vorbehalten. EUH029 Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase. EUH206 Achtung! Nicht zusammen mit anderen Produkten verwenden. EUH066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen. EUH019 Kann explosionsfähige Peroxide bilden. Tel. Heidelberg. Bei der Verwendung entstehen gefährliche Dämpfe. EUH032 Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase. EUH044 Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss. EUH201A Achtung! Enthält Blei. EUH205 Enthält epoxidhaltige Verbindungen.M 060-1 . Jedermann-Verlag GmbH. EUH071 Wirkt ätzend auf die Atemwege. 06221-1451-0. Nicht für den Anstrich von Gegenständen verwenden. Klebt innerhalb von Sekunden Haut und Augenlider zusammen. EUH203 Enthält Chrom (VI). EUH070 Giftig bei Berührung mit den Augen. da gefährliche Gase (Chlor) freigesetzt werden können. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. EUH204 Enthält Isocyanate. die von Kindern gekaut oder gelutscht werden könnten. Hinweise des Herstellers beachten. Ergänzende Kennzeichnungselemente/Informationen über bestimmte Stoffe und Gemische EUH201 Enthält Blei. Seite 24 von 41 . EUH030 Kann bei Verwendung leicht entzündbar werden.Kompaktinformation GHS Liste der EUH-Sätze Ergänzende Gefahrenmerkmale EUH001 In trockenem Zustand explosiv. EUH202 Cyanacrylat. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Sicherheitsanweisungen einhalten. EUH018 Kann bei Verwendung explosionsfähige/entzündbare Dampf/Luft-Gemische bilden. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. EUH207 Achtung! Enthält Cadmium.

M 060-1 . Heidelberg. EUH209 Kann bei Verwendung leicht entzündbar werden. ersetzt. P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Alle Rechte vorbehalten. dass die Aussagen flüssiger zu lesen sind. Jedermann-Verlag GmbH. Tel. die weitere Hinweise zur Vergabe von P-Sätzen enthält. da manche früheren S-Sätze keine Entsprechung im bisherigen System haben oder für bestimmte Gefahren nicht verwendet werden können und darüber hinaus völlig neue P-Sätze von GHS zur Verfügung gestellt werden. P378: .gischem. P201 Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen. Darüber hinaus sind verschiedene sich ergänzende P-Sätze zu Kombinationssätzen so zusammengefasst worden. B. P103 Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen. Liste der P-Sätze P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich. Diese Tabelle kann aber nicht uneingeschränkt zur Festlegung von P-Sätzen verwendet werden. Wie auch bei den H-Sätzen kann man bei den P-Sätzen bereits an der Nummer die Kategorie erkennen: P1xy – Allgemeines P2xy – Prävention P3xy – Reaktion P4xy – Lagerung P5xy – Entsorgung Um die Sicherheitshinweise besser auf die einzelnen Stoffe und Gemische anpassen zu können. 06221-1451-0. enthalten die Textbausteine zum Teil Auswahlmöglichkeiten (z. Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten. Seite 25 von 41 . Ein Link auf dieses Dokument der ECHA (Europäische Chemikalienagentur) sowie auf die Übersetzungstabelle findet sich unter www. EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.htm. (Name des sensibilisierenden Stoffes). 7 P-Sätze Neben den R-Sätzen werden auch die bislang verwendeten S-Sätze durch andere Sicherheitshinweise. zum Löschen verwenden). B. bei P210 aus „Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen“ die zutreffende(n) Zündquelle(n) auswählen und angeben) oder die Möglichkeit konkretere Hinweise zu geben (z. Besondere Vorschrift für die Kennzeichnung von Pflanzenschutzmitteln. EUH210 Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.. EUH209A Kann bei Verwendung entzündbar werden. Die EU hat daher Leitlinien zur Kennzeichnung und Verpackung herausgegeben..Kompaktinformation GHS EUH208 Enthält . die PSätze.. Zur schwierigen Auswahl von P-Sätzen für einen konkreten Stoff oder ein Gemisch gibt es eine Übersetzungstabelle von den alten S-Sätzen zu P-Sätzen..de/ghs/links.

P211 Nicht gegen offene Flamme oder andere Zündquelle sprühen. P230 Feucht halten mit . P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.. P243 Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladungen treffen.. Nicht rauchen. P251 Behälter steht unter Druck: Nicht durchstechen oder verbrennen. P231 + P232 Unter inertem Gas handhaben. (unverträgliche Materialien angeben) unbedingt verhindern. P223 Kontakt mit Wasser wegen heftiger Reaktion und möglichem Aufflammen unbedingt verhindern. P240 Behälter und zu befüllende Anlage erden.. P242 Nur funkenfreies Werkzeug verwenden. (unverträgliche Materialien angeben)/brennbaren Materialien fernhalten/entfernt aufbewahren.... 06221-1451-0. Heidelberg. (unzulässige Art der mechanischen Beanspruchung angeben)/reiben. auch nicht nach der Verwendung. Seite 26 von 41 . auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen. P232 Vor Feuchtigkeit schützen.. P234 Nur im Originalbehälter aufbewahren.. P235 + P410 Kühl halten.Kompaktinformation GHS P202 Vor Gebrauch alle Sicherheitshinweise lesen und verstehen. P262 Nicht in die Augen. Vor Sonnenbestrahlung schützen. P210 Von Hitze/Funken/offener Flamme/heißen Oberflächen fernhalten. P235 Kühl halten.M 060-1 . P233 Behälter dicht verschlossen halten. P221 Mischen mit brennbaren Stoffen/ . P250 Nicht schleifen/stoßen/ . P222 Kontakt mit Luft nicht zulassen.. P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden. P220 Von Kleidung/ . Tel. P241 Explosionsgeschützte elektrische Betriebsmittel/Lüftungsanlagen/ Beleuchtung/ .. (geeignetes Material angeben). P231 Unter inertem Gas handhaben. P244 Druckminderer frei von Fett und Öl halten. Alle Rechte vorbehalten. Jedermann-Verlag GmbH. Vor Feuchtigkeit schützen. (betreffende Anlage angeben) verwenden.

P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden. P264 Nach Gebrauch .M 060-1 . P301 + P330 + P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. trinken oder rauchen. P282 Schutzhandschuhe/Gesichtsschild/Augenschutz mit Kälteisolierung tragen. P285 Bei unzureichender Belüftung Atemschutz tragen. Heidelberg. P302 + P350 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Behutsam mit viel Wasser und Seife waschen.. Tel. P302 + P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen. KEIN Erbrechen herbeiführen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen.Kompaktinformation GHS P263 Kontakt während der Schwangerschaft/und der Stillzeit vermeiden. P304 BEI EINATMEN: P304 + P340 BEI EINATMEN: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen. P273 Freisetzung in die Umwelt vermeiden. P270 Bei Gebrauch nicht essen. 06221-1451-0. (zu waschende Körperteile angeben) gründlich waschen. P272 Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen. Seite 27 von 41 . P281 Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden. getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. P284 Atemschutz tragen.. Jedermann-Verlag GmbH. P283 Schwer entflammbare/flammhemmende Kleidung tragen. P301 BEI VERSCHLUCKEN: P301 + P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Alle Rechte vorbehalten. P302 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: P302 + P334 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: In kaltes Wasser tauchen/nassen Verband anlegen. P303 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): P303 + P361 + P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle beschmutzten. die das Atmen erleichtert. P301 + P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. P305 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: P305 + P351 + P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Tel. P331 KEIN Erbrechen herbeiführen. P311 GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. die das Atmen erleichtert. P332 Bei Hautreizung: Jedermann-Verlag GmbH. (Hinweis auf ergänzende Erste-Hilfe-Anleitung) auf diesem Kennzeichnungsetikett). 06221-1451-0. Heidelberg. P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. Seite 28 von 41 . P312 Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.M 060-1 .Kompaktinformation GHS P304 + P341 BEI EINATMEN: Bei Atembeschwerden an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen.. P307 BEI Exposition: P307 + P311 BEI Exposition: GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen... P309 BEI Exposition oder Unwohlsein: P309 + P311 BEI Exposition oder Unwohlsein: GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. P321 Besondere Behandlung (siehe . Alle Rechte vorbehalten.. Weiter spülen. P306 BEI KONTAMINIERTER KLEIDUNG: P306 + P360 BEI KONTAKT MIT DER KLEIDUNG: Kontaminierte Kleidung und Haut sofort mit viel Wasser abwaschen und danach Kleidung ausziehen. P315 Sofort ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P322 Gezielte Maßnahmen (siehe ... P308 BEI Exposition oder falls betroffen: P308 + P313 BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. (Hinweis auf ergänzende Erste-Hilfe-Anleitung) auf diesem Kennzeichnungsetikett). P330 Mund ausspülen. (Hinweis auf ergänzende Erste-Hilfe-Anleitung) auf diesem Kennzeichnungsetikett). P313 Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P320 Besondere Behandlung dringend erforderlich (siehe .

Weiter ausspülen. P340 Die betroffene Person an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen.. die das Atmen erleichtert. Jedermann-Verlag GmbH. P337 Bei anhaltender Augenreizung: P337 + P313 Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P362 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen. P342 Bei Symptomen der Atemwege: P342 + P311 Bei Symptomen der Atemwege: GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. P363 Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen. P350 Behutsam mit viel Wasser und Seife waschen.. P370 + P378 Bei Brand: . P341 Bei Atembeschwerden an die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen. Tel. Seite 29 von 41 . wenn gefahrlos möglich. 06221-1451-0. die das Atmen erleichtert. P353 Haut mit Wasser abwaschen/duschen. P333 Bei Hautreizung oder -ausschlag: P333 + P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. P360 Kontaminierte Kleidung und Haut sofort mit viel Wasser abwaschen und danach Kleidung ausziehen.M 060-1 . P352 Mit viel Wasser und Seife waschen. (geeignetes Medium angeben) zum Löschen verwenden.Kompaktinformation GHS P332 + P313 Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. In kaltes Wasser tauchen/nassen Verband anlegen. P361 Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. P351 Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Alle Rechte vorbehalten. P370 Bei Brand: P370 + P376 Bei Brand: Undichtigkeit beseitigen. Betroffenen Bereich nicht reiben. P338 Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. P335 + P334 Lose Partikel von der Haut abbürsten. P336 Vereiste Bereiche mit lauwarmem Wasser auftauen. P335 Lose Partikel von der Haut abbürsten. P334 In kaltes Wasser tauchen/nassen Verband anlegen. Heidelberg.

wenn gefahrlos möglich. P374 Brandbekämpfung mit üblichen Vorsichtsmaßnahmen aus angemessener Entfernung. Alle Rechte vorbehalten. Tel. P381 Alle Zündquellen entfernen.. P402 + P404 In einem geschlossenen Behälter an einem trockenen Ort aufbewahren.... P402 An einem trockenen Ort aufbewahren. P390 Verschüttete Mengen aufnehmen. P375 Wegen Explosionsgefahr Brand aus der Entfernung bekämpfen. (geeignetes Medium angeben) zum Löschen verwenden. P403 + P235 Kühl an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P404 In einem geschlossenen Behälter aufbewahren. P401 . P372 Explosionsgefahr bei Brand. P391 Verschüttete Mengen aufnehmen. P405 Unter Verschluss aufbewahren. P370 + P380 + P375 Bei Brand: Umgebung räumen. P378 . Heidelberg. Seite 30 von 41 . P371 Bei Großbrand und großen Mengen: P371 + P380 + P375 Bei Großbrand und großen Mengen: Umgebung räumen. P373 KEINE Brandbekämpfung.Kompaktinformation GHS P370 + P380 Bei Brand: Umgebung räumen. wenn das Feuer explosive Stoffe/Gemische/Erzeugnisse erreicht. P377 Brand von ausströmendem Gas: Nicht löschen.M 060-1 . bis Undichtigkeit gefahrlos beseitigt werden kann. P380 Umgebung räumen. 06221-1451-0. P406 In korrosionsbeständigem/ . P403 + P233 Behälter dicht verschlossen an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. P403 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren... Jedermann-Verlag GmbH. Wegen Explosionsgefahr Brand aus der Entfernung bekämpfen. (andere verträgliche Materialien angeben) Behälter mit widerstandsfähiger Innenauskleidung lagern. um Materialschäden zu vermeiden. Wegen Explosionsgefahr Brand aus der Entfernung bekämpfen. wenn gefahrlos möglich. P376 Undichtigkeit beseitigen. (angeben gemäß welcher lokalen/regionalen/nationalen/internationalen Vorschriften) aufbewahren.

... °C/ . B. P413 Schüttgut in Mengen von mehr als . Ein Kennzeichnungsetikett nach Artikel 17 enthält: - Name. 06221-1451-0.: - • Stoffname und Identifikationsnummer gemäß Anhang VI oder gemäß des (neuen) Einstufungs.. Jedermann-Verlag GmbH. lbs bei Temperaturen von nicht mehr als ... Alle Rechte vorbehalten. °C/ ... P412 Nicht Temperaturen von mehr als 50 °C/ 122 °F aussetzen... Tel...M 060-1 . Seite 31 von 41 . P410 + P403 Vor Sonnenbestrahlung geschützt an einem gut belüfteten Ort aufbewahren. welche Elemente auf dem Kennzeichnungsetikett aufgeführt werden müssen.. 8 Kennzeichnungsvorschriften Im Artikel 17 der CLP-Verordnung ist aufgeführt. • bei Gemischen: Handelsname oder Bezeichnung des Gemisches und die Identität aller in dem Gemisch enthaltenen Stoffe.2). (angeben gemäß welcher lokalen/regionalen/nationalen/internationalen Vorschriften) zuführen. z. (geeignete Flüssigkeit oder geeignetes inertes Gas angeben) aufbewahren. °F aufbewahren (Menge und Temperatur angeben).. die zur Einstufung in die Gefahrenklassen mit den gravierendsten Gesundheitsgefahren beitragenden Stoffe (in der Regel maximal vier Stoffe ausreichend). für Kleinmengen ≤ 125 ml (Anhang I Abschnitt 1.Kompaktinformation GHS P407 Luftspalt zwischen Stapeln/Paletten lassen. P502 Informationen zur Wiederverwendung/Wiederverwertung beim Hersteller/Lieferanten erfragen. wie Gasflaschen oder Metalle in kompakter Form (Artikel 23). ggf. P410 + P412 Vor Sonnenbestrahlung schützen und nicht Temperaturen von mehr als 50 °C/ 122 °F aussetzen. Anschrift und Telefonnummer des Lieferanten. falls der Stoff nicht wie oben genannt gelistet ist.3).5. P411 + P235 Kühl und bei Temperaturen von nicht mehr als . Heidelberg. P411 Bei Temperaturen von nicht mehr als .... B.. Gefahrenpiktogramme gemäß Artikel 19 (Rangfolge-Regelungen bei mehreren Piktogrammen: Artikel 26). Davon abweichend gibt es Ausnahmen für besondere Fälle (Anhang I Abschnitt 1.und Kennzeichnungsverzeichnisses nach REACH/CLP • oder CAS-Nummer und IUPAC-Name. sofern nicht auf der Verpackung anderweitig angegeben. P501 Inhalt/Behälter . P410 Vor Sonnenbestrahlung schützen. °F (eine Temperatur angeben) aufbewahren. P422 Inhalt in/unter . - Produktidentifikatoren gemäß Artikel 18. °F (eine Temperatur angeben) aufbewahren. °C/ ... P420 Von anderen Materialien entfernt aufbewahren. - Nennmenge eines Stoffes oder Gemisches bei Abgabe an den Endverbraucher. kg/ . für die Verwendung von alternativen chemischen Bezeichnungen aus Geheimhaltungsgründen (Artikel 24) und nach Artikel 29 weitere Ausnahmen z.

Beispiel-Etikett: Nach Anhang I Abschnitt 1. sofern keine eindeutigen Doppelungen vorliegen oder der Hinweis eindeutig überflüssig ist). einen Abschnitt für ergänzende Informationen gemäß Artikel 25 (zusätzliche Hinweise wie EUH-Sätze).Kompaktinformation GHS - ggf. Tel. 06221-1451-0. Signalwörter gemäß Artikel 20 (es erscheint ein Signalwort. Kennzeichnungsetikett und Piktogramme müssen folgende Mindestabmessungen aufweisen: Fassungsvermögen V der Verpackung Abmessungen Etikett (in mm) Abmessungen Piktogramme (in mm) V≤3l wenn möglich mindestens 52 x 74 nicht kleiner als 10 x 10. Gefahrenhinweise gemäß Artikel 21 (es erscheinen alle Gefahrenhinweise. wenn das Signalwort „Gefahr“ aufgrund mindestens einer Gefahrenklasse und -kategorie auszuwählen ist. erscheint „Achtung“ nicht). Sicherheitshinweise gemäß Artikel 22 (in der Regel genügen sechs Sicherheitshinweise.2 der CLP-Verordnung muss jedes Gefahrenpiktogramm mindestens ein Fünfzehntel der Mindestfläche des harmonisierten Kennzeichnungsetiketts einnehmen und darf auch bei Kleingebinden nicht weniger als 1 cm2 betragen. - ggf. Artikel 28). Heidelberg. Seite 32 von 41 . - ggf.M 060-1 . wenn möglich mindestens 16 x 16 3 l < V ≤ 50 l mindestens 74 x 105 mindestens 23 x 23 Jedermann-Verlag GmbH. - ggf. Alle Rechte vorbehalten. vgl.

ohne Kombinationssätze R1 In trockenem Zustand explosionsgefährlich. R12 Hochentzündlich. R7 Kann Brand verursachen. R11 Leichtentzündlich. Tel. R2 Durch Schlag. R8 Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen. R20 Gesundheitsschädlich beim Einatmen. R4 Bildet hochempfindliche explosionsgefährliche Metallverbindungen. R18 Bei Gebrauch Bildung explosionsfähiger/leichtentzündlicher Dampf-Luft-Gemische möglich. R3 Durch Schlag. R16 Explosionsgefährlich in Mischung mit brandfördernden Stoffen.Kompaktinformation GHS 50 l < V ≤ 500 l mindestens 105 x 148 mindestens 32 x 32 V > 500 l mindestens 148 x 210 mindestens 46 x 46 9 Bislang verwendete R-Sätze Bezeichnung der besonderen Gefahren bei gefährlichen Stoffen und Zubereitungen. R15 Reagiert mit Wasser unter Bildung hochentzündlicher Gase. Reibung. R5 Beim Erwärmen explosionsfähig. R14 Reagiert heftig mit Wasser. Feuer oder andere Zündquellen besonders explosionsgefährlich. Alle Rechte vorbehalten. Heidelberg. R10 Entzündlich. Jedermann-Verlag GmbH. Feuer oder andere Zündquellen explosionsgefährlich. 06221-1451-0.M 060-1 . Reibung. Seite 33 von 41 . R17 Selbstentzündlich an der Luft. R9 Explosionsgefahr bei Mischung mit brennbaren Stoffen. R6 Mit und ohne Luft explosionsfähig. R19 Kann explosionfähige Peroxide bilden.

R30 Kann bei Gebrauch leicht entzündlich werden. R27 Sehr giftig bei Berührung mit der Haut. R25 Giftig beim Verschlucken. R34 Verursacht Verätzungen. R32 Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase. R35 Verursacht schwere Verätzungen. R22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Jedermann-Verlag GmbH. R41 Gefahr ernster Augenschäden. Alle Rechte vorbehalten.Kompaktinformation GHS R21 Gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut. R26 Sehr giftig beim Einatmen. R40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung. R37 Reizt die Atmungsorgane. R28 Sehr giftig beim Verschlucken. R29 Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase. R36 Reizt die Augen. Tel. R44 Explosionsgefahr bei Erhitzen unter Einschluss. R45 Kann Krebs erzeugen. R42 Sensibilisierung durch Einatmen möglich.M 060-1 . R31 Entwickelt bei Berührung mit Säure giftige Gase. Heidelberg. R23 Giftig beim Einatmen. R38 Reizt die Haut. R24 Giftig bei Berührung mit der Haut. Seite 34 von 41 . 06221-1451-0. R33 Gefahr kumulativer Wirkungen. R39 Ernste Gefahr irreversiblen Schadens. R43 Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.

R60 Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Tel. R56 Giftig für Bodenorganismen. R61 Kann das Kind im Mutterleib schädigen. R49 Kann Krebs erzeugen beim Einatmen. R63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen. 06221-1451-0. Heidelberg. R54 Giftig für Pflanzen. R55 Giftig für Tiere. R68 Irreversibler Schaden möglich. R58 Kann längerfristig schädliche Wirkung auf die Umwelt haben.M 060-1 . R57 Giftig für Bienen. R59 Gefährlich für die Ozonschicht. R53 Kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkung haben. Seite 35 von 41 . Jedermann-Verlag GmbH. R62 Kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. R64 Kann Säuglinge über die Muttermilch schädigen. R50 Sehr giftig für Wasserorganismen. R48 Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition. R67 Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. R51 Giftig für Wasserorganismen. R52 Schädlich für Wasserorganismen. R65 Gesundheitsschädlich: kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen. R66 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.Kompaktinformation GHS R46 Kann vererbbare Schäden verursachen. Alle Rechte vorbehalten.

B. so wie es jetzt auch das GHS-System vorsieht. Mit GHS wird es in Europa zukünftig in dem Bereich der physikalischen Gefahren auch neue Gefahrenklassen.bgrci. Seite 36 von 41 . Tel. Heidelberg. „Gase unter Druck“ oder „Korrosiv gegenüber Metallen“ geben. flüssigen und gasförmigen Stoffen und Gemischen wurden ebenfalls schon an GHS angepasst. 06221-1451-0. wie z. Auf drei Plakaten werden die Gefahrzettel nach Transportvorschriften den entsprechenden neuen GHSGefahrenklassen und -kategorien gegenübergestellt. Jedermann-Verlag GmbH. Die Plakate des Arbeitskreises „Gefährliche Stoffe“ der IVSS können über den Medienshop der BG RCI (medienshop. „Selbstzersetzliche Stoffe“.Kompaktinformation GHS 10 Gegenüberstellung Gefahrgutklassen – Gefahrenklassen nach GHS Ein Ziel von GHS ist die internationale Angleichung der Regelungen für den Gefahrguttransport an das Gefahrstoffrecht. Alle Rechte vorbehalten. Sie gelten je nach Verkehrsträgern in vielen Ländern. Insgesamt sieht das GHS-System 16 Gefahrenklassen für die physikalischen Gefahren vor. für Straßentransport in 46.M 060-1 . Die Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter sind in den vergangenen Jahren international weitestgehend harmonisiert und verbindlich eingeführt worden. Schon 2007 wurde mit einer Änderung der Transportvorschriften die Flammpunktgrenze für entzündbare Flüssigkeiten von 61 °C auf 60 °C herabgesetzt. Zur Rangfolge der Kennzeichnung von äußerer/innerer Verpackung und Einzelverpackung mit den Gefahrzetteln nach Transportvorschrift und/oder mit den GHSPiktogrammen sind die Bestimmungen in Artikel 33 der CLP-Verordnung zu beachten. B. für Lufttransport in über 150 Ländern. Das unter Federführung der Vereinten Nationen entwickelte GHS-System basiert im Bereich der physikalischen Gefahren überwiegend auf dem schon jetzt stark global ausgerichteten Gefahrgutrecht.de → Plakate) bestellt werden. Die Grenzwerte für die Einstufung von giftigen festen. z.

M 060-1 . Alle Rechte vorbehalten.Kompaktinformation GHS Jedermann-Verlag GmbH. 06221-1451-0. Tel. Seite 37 von 41 . Heidelberg.

Seite 38 von 41 .Kompaktinformation GHS Jedermann-Verlag GmbH.M 060-1 . 06221-1451-0. Tel. Alle Rechte vorbehalten. Heidelberg.

zeitlich begrenzter Probezugang wird angeboten. Keine verbindlichen Rechtsnormen sind Technische Regeln zu Verordnungen.Kompaktinformation GHS Anhang: Literaturhinweise Verbindliche Rechtsnormen sind Gesetze. DIN-/VDE-Normen. 06221-1451-0. Alle Rechte vorbehalten. Jedermann-Verlag GmbH.de. Durchführungsanweisungen von Unfallverhütungsvorschriften. Abweichungen sind nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde bzw. BG-Regeln. Weitere Informationen unter www.kompendium-as. Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist. BG-Informationen. Sie gelten als wichtige Bewertungsmaßstäbe und Regeln der Technik. Die Nutzung des Kompendiums im Internet ist kostenpflichtig. wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise erreicht wird. Seite 39 von 41 . Fundstellen im Internet Schriften der BG RCI sowie ein umfangreicher Teil des staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriftenund Regelwerkes (rund 1 750 Titel) sind im Kompendium Arbeitsschutz der BG RCI verfügbar. Heidelberg. Verordnungen und der Normtext von Unfallverhütungsvorschriften. dass die Ersatzmaßnahme ein mindestens ebenso hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Berufsgenossenschaft ) erlaubt. Ein kostenfreier. Merkblätter. B. von denen abgewichen werden kann. Tel. des zuständigen Unfallversicherungsträgers (z.M 060-1 .

Kompaktinformation GHS Zahlreiche aktuelle Informationen bietet die Homepage der BG RCI unter www.bgrci. Jedermann-Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.M 060-1 .bgrci. 06221-1451-0. Heidelberg. Detailinformationen zu Schriften und Medien der BG RCI sowie Bestellung siehe medienshop.de Ausgewählte Anhänge und Vordrucke aus Merkblättern und BG-Regeln sowie ergänzende Arbeitshilfen werden im Downloadcenter Prävention unter downloadcenter.bgrci.dguv.de/praevention. Tel. BG-Grundsätze und viele BG-Informationen sowie die Texte zurückgezogener Unfallverhütungsvorschriften und weiterhin gültiger ZH 1-Schriften sind in der BGVR-OnlineDatenbank der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter publikationen.de zu finden.de zur Verfügung gestellt Aktuelle Unfallverhütungsvorschriften. BG-Regeln. Seite 40 von 41 .

Kompaktinformation GHS Änderungen gegenüber der Fassung 6/2011 - TRGS 201 - Gemischrechner - redaktionelle Änderungen Dieses Merkblatt können Sie beziehen über medienshop. Heidelberg.M 060-1 .de Haben Sie zu diesem Merkblatt Fragen.de/kontakt-schriften - E-Mail: praevention@bgrci. Prävention. Wissens.und Informationsmanagement Postfach 10 14 80. Kritik? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Seite 41 von 41 . Tel.bgrci. - Schriftlich: Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.de Jedermann-Verlag GmbH.bgrci. 06221-1451-0. Anregungen. 69004 Heidelberg - Kontaktformular im Internet: www.