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Lagerung von Gefahrstoffen

M 062
Stand: November 2013

M 062 - Lagerung von Gefahrstoffen
Stand: November 2013

Inhaltsverzeichnis dieses Ausdrucks
1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Verantwortlichkeiten im Lager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Genehmigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Gefährdungsbeurteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Kennzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 Kleinmengen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 Verpackungen und Lagereinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7.1 Verpackungen und Behälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7.2 Erhaltung der Schutzfunktion der Verpackung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7.3 Sicherung palettierter Ladeeinheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Organisatorische Maßnahmen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz . . . . . . . . . . . . .
8.1 Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten (20) (56) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.2 Betriebsanweisungen zu Gefahrstoffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.3 Unterweisung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.4 Hygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.5 Persönliche Schutzausrüstungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.6 Einlagerungsplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.7 Arbeitsfreigabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.8 Zugang zum Lager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.9 Besondere Qualifikation im Umgang mit Flurförderzeugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.10 Überwachung der Arbeitsschritte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8.11 Prüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9 Gestaltung des Lagers und der Lagereinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.1 Lagerarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.2 Betriebsmittel (51) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.3 Auffangeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
10 Verkehrswege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11 Wareneingang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12 Notfallorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12.1 Erste Hilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12.2 Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12.3 Verhalten bei Produktaustritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlage 1: Lagerung von Gasen unter Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlage 2: Lagerung von Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlage 3: Kennzeichnung gefährlicher Stoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlage 4: Flowchart zur Einstufung in Lagerklassen (Zuordnungsleitfaden) (19) . . . . . . . . . . . . .
Anlage 5: Punkte, die bei einer Lagerbegehung zu beachten sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anlage 6: Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bildnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Das vorliegende Merkblatt konzentriert sich auf wesentliche Punkte einzelner Vorschriften und Regeln. Es nennt
deswegen nicht alle im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen. Seit Erscheinen des Merkblatts können sich darüber
hinaus der Stand der Technik und die Rechtsgrundlagen geändert haben.
Das Merkblatt wurde sorgfältig erstellt. Dies befreit nicht von der Pflicht und Verantwortung, die Angaben auf
Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit selbst zu überprüfen.
Das Arbeitsschutzgesetz spricht vom Arbeitgeber, das Sozialgesetzbuch VII und die Unfallverhütungsvorschriften
der Berufsgenossenschaften vom Unternehmer. Beide Begriffe sind nicht völlig identisch, weil Unternehmer/innen
nicht notwendigerweise Beschäftigte haben. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Thematik ergeben sich
daraus keine relevanten Unterschiede, sodass „die Unternehmerin/der Unternehmer“ verwendet wird.
Die Nummern am Seitenrand verweisen auf das Literaturverzeichnis.

1 Einführung
Die Verfasser/innen des Merkblatts sehen es als ihre Aufgabe, Kenntnis und Verständnis zum sicheren Umgang
mit Chemikalien zu fördern.
Das Merkblatt soll Betreiber/innen von Lagern dabei helfen, Chemikalien sicher zu lagern. Grundlage ist die
Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“. Sie
konkretisiert die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung an das Lagern von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen
Behältern. (19)
Der Anwendungsbereich der Broschüre entspricht der TRGS 510. Betrachtet wird das Lagern chemischer Stoffe,
Gemische sowie Hilfs- und Betriebsstoffe, wenn diese in Verpackungen gelagert werden. Werden Packmittel oder
technische Materialien zusammen mit chemischen Produkten gelagert, so sollten auch diese Lagergüter mit
berücksichtigt werden.
An der Erstellung des Merkblatts haben sich beteiligt:
Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI) (89)
Industriegaseverband e. V. (IGV) (90)
Industriegemeinschaft Aerosole e. V. (IGA) (91)
Industrieverband Agrar e. V. (IVA) (92)
Verband Chemiehandel e. V. (VCH) (93)
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) (94)

2 Verantwortlichkeiten im Lager
Die Gesamtverantwortung für das Lager trägt die Betreiberin/der Betreiber der Anlage, also der Unternehmer/die
Unternehmerin (Inhaber/in) bzw. bei juristischen Personen die Unternehmensleitung.
Die Betreiberin/der Betreiber ist insbesondere verantwortlich für:

den bestimmungsgemäßen Betrieb der Lageranlage,

die ordnungsgemäße Kennzeichnung und die sichere Handhabung der Produkte,

die ordnungsgemäße Lagerung,

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(31) • Genehmigung nach Bauordnungen der Länder (LBO) oder (32) • Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). die Betreiberpflichten per Delegation einem geeigneten Betriebsleiter/einer geeigneten Betriebsleiterin zu übertragen. • die Planung von Maßnahmen für Notfälle. Für den Betrieb eines Lagers können eine oder mehrere Genehmigungen vorhanden sein. Auflagen. • die Schulung und Unterweisung der Beschäftigten. ob diese durch die Genehmigungen abgedeckt sind. Zusammenarbeit verschiedener Firmen Sobald mehrere Firmen eigenverantwortlich Tätigkeiten parallel ausführen. (14) Sollen Änderungen im Betriebsablauf vorgenommen werden (z. • die Beurteilung der Gefährdungen und die Festlegung von Schutzmaßnahmen. Eignungsfeststellungen). muss die Betriebsleiterin/der Betriebsleiter ausreichende Kenntnisse über den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen besitzen. Um. • die Auswahl qualifizierter Beschäftigter. stoffgruppenabhängig) muss ebenfalls eine entsprechende Genehmigung vorliegen. Arbeitssicherheit und den Umweltschutz. • die Arbeitshygiene.und weiterzubilden. ist eine Beurteilung der gemeinsamen oder wechselseitigen Gefährdungen notwendig. Wiederkehrende Situationen sollten in der Dokumentation zur Gefährdungsbeurteilung beschrieben werden. Abhängig von Art und Größe des Unternehmens kann die Unternehmerin/der Unternehmer entscheiden.M 062 . insbesondere darf er keine Produkte mit solchen Eigenschaften und in Mengen lagern.oder Abfüllen. für Einzelfälle oder spezielle Tätigkeiten sollte ein Koordinator/eine Koordinatorin dafür sorgen. • die Koordination der Tätigkeiten und Arbeitsabläufe. B. B. 4 / 79 . Befristungen und die in der Genehmigung in Bezug genommenen Bau. andere Tätigkeiten (z.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • den ordnungsgemäßen Zustand insbesondere der Sicherheitseinrichtungen.und Betriebsvorschriften heranzuziehen. • die Verhaltensvorschriften für Betriebsfremde. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. andere Stoffe. ist zu prüfen. (25)(26) Bei der Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten muss gegebenenfalls eine Erlaubnis nach Betriebssicherheitsverordnung vorhanden sein. Probenahmen). dass die notwendigen Schutzmaßnahmen und Terminplanungen untereinander abgestimmt werden. (15) 3 Genehmigungen Die Betreiberin/der Betreiber des Lagers hat den bestimmungsgemäßen Betrieb sicherzustellen. B. größere Mengen. z. sich fachlich aus.bzw. Zur Beurteilung des bestimmungsgemäßen Betriebes der Lageranlage sind also die Betriebsgenehmigung der Anlage einschließlich der Antragsunterlagen. B. die von der Genehmigung nicht erfasst sind. soweit genehmigungsbedürftig gemäß 4. Alle Rechte vorbehalten. Um seine Aufgaben erfüllen zu können. Dazu ist es notwendig.: • Wasserrechtliche Erlaubnisse (z. der Nachträge sowie der Nebenbestimmungen. Genehmigungen sind bindende Vorschriften für den Betreiber/die Betreiberin. BImSchV (stoff. bauliche Änderungen).

in dem Gefahrstoffe in Verpackungen und Behältern aufbewahrt werden. bei Umfüllarbeiten und Probenahmen). • Verhalten in Notsituationen (z. (21) • Lagerung von Stoffen. • Lagerung in Kleinmengen. • Verhalten brennbarer Flüssigkeiten in Löschwasserrückhalteeinrichtungen (Explosionsschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung von TRGS 720/TRBS 2152).Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 1: Große Lageranlage 4 Gefährdungsbeurteilung Für den Betrieb eines Lagers. in dem Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern aufbewahrt werden. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Leckagen. hat der Unternehmer/die Unternehmerin nach § 5 Arbeitsschutzgesetz und § 6 der Gefahrstoffverordnung eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und detailliert zu dokumentieren. (9)(15)(18)(24) Für den Betrieb eines Lagers. R26) oder entzündbarer Gase im Schutzbereich von Druckgasbehältern. Weiterhin sind geeignete Schutzmaßnahmen – einschließlich persönlicher Schutzausrüstungen – und Maßnahmen zur Wirksamkeitskontrolle festzulegen. Darin sind alle für die Gefährdung der Gesundheit und der Sicherheit der Beschäftigten und der Umwelt relevanten Stoffe und Tätigkeiten aufzuführen und hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials zu beurteilen. Brände). • Zusammenlagerung brennbarer Flüssigkeiten mit Flammpunkten über 60 °C bis 100 °C mit entzündbaren Flüssigkeiten. Bei Anwendung der in der TRGS 510 aufgeführten Schutzmaßnahmen ist in der Regel davon auszugehen. Für Details zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen siehe TRGS 400 sowie einschlägige berufsgenossenschaftliche Regeln und Informationen. vereinfacht sich die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung. • Offener Umgang (z. (19) Für die folgenden Themen verlangt die TRGS 510 eine Konkretisierung im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung: (19) • Aufnahme von Gefahrstoffen durch Hautkontakt.M 062 . die eine Verkürzung der Flucht-/Rettungsweglängen erfordern. B. Zur Lagerung brennbarer oder oxidierender Gefahrstoffe kann hinsichtlich der Brandgefahren die TRGS 800 beachtet werden. 5 / 79 . dass die in der Gefahrstoffverordnung gestellten entsprechenden Anforderungen erfüllt sind. B. Alle Rechte vorbehalten. orale Aufnahme oder Inhalation. da mit der tätigkeitsbezogenen TRGS 510 die für das Lagern notwendigen Aspekte umrissen und erforderliche Schutzmaßnahmen empfohlen werden. • Lagerung akut toxischer (gekennzeichnet mit H330 bzw.

Stretchautomaten. Alle Rechte vorbehalten. (1)(5) Abschnitt 3: Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen Anhand der Angaben können die gefährlichen Eigenschaften der relevanten Bestandteile eines Gemisches erkannt werden.und Schutzmaßnahmen festgelegt. Fördereinrichtungen) sowie • Abstände der Notfallübungen. Zudem ist auf jeder Seite die jeweilige Seitennummer und die Gesamtseitenzahl anzugeben. Beispiele hierfür sind: (19) • Ausschließlich Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt über 55 °C bis 60 °C. In den vorhandenen Genehmigungen für das Lager sind ebenfalls Sicherheits. Von den in der TRGS 510 genannten Schutzmaßnahmen kann abgewichen werden. zur Verwendung. • Übernahme der Erleichterung zu Auffangräumen für entzündbare Flüssigkeiten – Transportbehälter mit einem Rauminhalt bis 1000 Liter. • Überschreitung der in Abschnitt 12. Fahrzeugen und Lagerbediengeräten (z. Da es nicht erforderlich ist. B. sichere Handhabung und Lagerung sowie Maßnahmen zur Prävention und im Gefahrenfall. wenn eine der Größe des Lagers entsprechende Brandbekämpfung sichergestellt ist. die keine Öffnungen unterhalb des Flüssigkeitsspiegels aufweisen oder Transportbehälter mit Auffangwanne. Sicherheitsdatenblätter liefern dem beruflichen Verwender von Chemikalien wichtige Informationen zur Identität des Produktes. Abschnitt 1: Bezeichnung des Stoffs bzw. kann die Summe der angegebenen Inhaltsstoffe von 100 % abweichen. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Dies ist in der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung zu begründen.2 der TRGS 510 genannten zulässigen Lagermengen für entzündbare Flüssigkeiten.M 062 . des Gemischs und des Unternehmens In diesem Abschnitt sind Angaben zur Produktidentifizierung. deren Abstand von der Behälterwandung an keiner Stelle mehr als 1 cm beträgt – für alle flüssigen Gefahrstoffe. Das trifft insbesondere auf Dieselkraftstoff und Heizöl zu. z. dass beim ersten Wareneingang die Angaben im mitgelieferten Sicherheitsdatenblatt auf Konsistenz und Plausibilität geprüft werden. Allgemeine Angaben Auf der ersten Seite des Sicherheitsdatenblatts sind die Hersteller-/Lieferanten-Identifizierung. der Handelsname des Produktes und das Überarbeitungsdatum ausgewiesen. durch eine behördlich anerkannte Werkfeuerwehr oder durch ortsfeste selbsttätig auslösende Löschanlagen. mögliche auftretende Gefährdungen. 6 / 79 . Alternativ kann auch auf weitere. wenn durch andere Maßnahmen zumindest in vergleichbarer Weise der Schutz der Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten gewährleistet wird. Die Prüfung kann abschnittsweise durchgeführt werden. B. Abschnitt 2: Mögliche Gefahren In diesem Abschnitt sind die Einstufung sowie die Kennzeichnungselemente eines Stoffes oder eines Gemisches enthalten. folgende Seiten hingewiesen sein. Die gefährlichen Eigenschaften des Gemisches selbst sind unter Abschnitt 2 angegeben.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Umgang mit Lagereinrichtungen. die vollständige Zusammensetzung (Art der Bestandteile und ihre jeweilige Konzentration) anzugeben. zum Inverkehrbringer sowie zu Notrufnummern zu finden. Es ist sinnvoll. Im letzteren Fall ist die letzte Seite deutlich zu machen. Sicherheitsdatenblätter(17) Sicherheitsdatenblätter (SDB) sind Dokumente mit Informationen für den sicheren Umgang mit gefährlichen Stoffen oder Gemischen. die verpflichtend umgesetzt werden müssen.

Abschnitt 12: Umweltbezogene Angaben Der Abschnitt beschreibt die möglichen Wirkungen sowie das Verhalten und der Verbleib des Stoffes oder des Gemisches in der Umwelt (Luft. Deponie usw. zu Umweltschutzmaßnahmen und zu Verfahren zur Reinigung enthalten. Alle Rechte vorbehalten.). welche Sofortmaßnahmen bei Unfällen zu ergreifen sind. die bezüglich des Transports oder der Transportbehälter zu beachten sind. nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch des Produktes sollen berücksichtigt sein. Abschnitt 9: Physikalische und chemische Eigenschaften Die Informationen dienen dazu. Soweit relevant. Abschnitt 14: Angaben zum Transport Angegeben sind die besonderen Vorsichtsmaßnahmen.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abschnitt 4: Erste-Hilfe-Maßnahmen Aus den Angaben in diesem Abschnitt geht hervor. während der Verwendung des Stoffes oder des Gemisches. sind Angaben zur Einstufung nach den jeweiligen Regelungen für die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. ob eine ärztliche Betreuung erforderlich oder angeraten ist bzw. aber auch. Abschnitt 11: Toxikologische Angaben Dieser Abschnitt enthält eine kurze aber vollständige Beschreibung der verschiedenen toxikologischen Auswirkungen (auf die Gesundheit). Wasser und/oder Boden). geeignete Arbeitsabläufe und organisatorische Maßnahmen festzulegen. der von einem Stoff oder einem Gemisch ausgeht. 7 / 79 . für das Gemisch und für verunreinigtes Verpackungsmaterial (Verbrennung. ob mit möglichen verzögerten Wirkungen aufgrund der Exposition gerechnet werden muss und welche Symptome und Wirkungen auftreten. die Exposition der Beschäftigten so gering wie möglich zu halten. des Gemisches sowie eventuelle gefährliche Reaktionen beschrieben. Abschnitt 7: Handhabung und Lagerung Die Angaben in diesem Abschnitt helfen der Unternehmerin/dem Unternehmer. die beim Kontakt mit dem Stoff oder dem Gemisch entstehen können. Daher müssen sämtliche bekannten relevanten physikalisch-chemischen Eigenschaften des Stoffes bzw. Abschnitt 8: Begrenzung und Überwachung der Exposition/Persönliche Schutzausrüstungen Die Angaben zur Begrenzung und Überwachung der Exposition helfen. Abschnitt 10: Stabilität und Reaktivität In diesem Abschnitt werden die Stabilität des Stoffes bzw. Sowohl die vorgesehene Verwendung als auch ein vorhersehbarer. des Gemisches angegeben werden. Abschnitt 5: Maßnahmen zur Brandbekämpfung Angegeben sind die Anforderungen an die Bekämpfung eines Brandes. geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. wenn keine Erste Hilfe durch ungeschultes Personal durchgeführt werden darf. Abschnitt 13: Hinweise zur Entsorgung Dieser Abschnitt enthält die geeigneten Entsorgungsverfahren für den Stoff bzw. eine sofortige ärztliche Hilfe notwendig ist. Abschnitt 6: Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung In diesem Abschnitt sind Angaben zu personenbezogenen Vorsichtsmaßnahmen. Wiederverwertung.

Hier ist zu finden. 8 / 79 . die in den vorhergehenden Abschnitten dieses Sicherheitsdatenblattes noch nicht aufgeführt sind. so sind diese so weit wie möglich in diesem Abschnitt angegeben. die für das Verständnis des Sicherheitsdatenblattes von Bedeutung sind. Maßgeblich sind die Informationen des Sicherheitsdatenblattes.und/oder gefahrstoffrechtlichen Kennzeichnung versehen sein (siehe Anlage 3). die Änderungen können an dieser Stelle angegeben und erläutert werden. wichtige Abkürzungen sowie wichtige Literaturangaben und Datenquellen. Dazu gehören auch Angaben zur Überarbeitung des Sicherheitsdatenblattes. B. ADR (Straßenverkehr). RID (Schienenverkehr). B. sind Informationen vom Hersteller einzuholen. Gefahrstoffverzeichnis(15) Das Gefahrstoffverzeichnis ist eine systematische Zusammenstellung der gelagerten Gefahrstoffe und liefert somit Informationen für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung und notwendiger sicherheitstechnischer Maßnahmen im Lager. ob der Lieferant den Stoff oder das Gemisch einer Stoffsicherheitsbeurteilung unterzogen hat.und Umweltschutz. Produkt. Alle Rechte vorbehalten. Als gefährlich eingestufte Stoffe und Gemische müssen darüber hinaus mit einer gefahrgut. ICAO/IATA (Luftverkehr). sein: Lager. Bewährt hat sich aber.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 verschiedenen Verkehrsarten zu machen: IMDG (Seeverkehr). die Hinweise zu wesentlichen Gefahren und zur Handhabung enthält (zur Ausführung der gefahrstoffrechtlichen Kennzeichnung siehe auch TRGS 201).M 062 . Abschnitt 16: Sonstige Angaben Enthält alle sonstigen Informationen. (16) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Das Gefahrstoffverzeichnis muss folgende Angaben enthalten: • Bezeichnung des Gefahrstoffes (z.oder Handelsname aus dem Sicherheitsdatenblatt) • Einstufung des Gefahrstoffes oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften • Angaben zu den im Lager vorhandenen Mengenbereichen und • Betroffene Arbeitsbereiche (Arbeitsbereiche können z. 5 Kennzeichnung Alle gelagerten Chemikalien müssen anhand ihrer Verpackung zumindest mit ihrem Stoffnamen identifizierbar sein. Nach Möglichkeit wird auch auf spezielle nationale Rechtsvorschriften und auf andere relevante nationale Besonderheiten hingewiesen. Lagerbereiche und Lagerabschnitte) Es gibt keine festen Vorgaben über die Form des Gefahrstoffverzeichnisses. die einzelnen Angaben in einer Tabelle zusammenzufassen. Sofern ein Sicherheitsdatenblatt nicht vorgeschrieben ist. (34)(35)(36)(38)(37) Abschnitt 15: Rechtsvorschriften Gelten für Stoffe und Gemische weitere besondere gemeinschaftliche Bestimmungen zum Gesundheits.

insbesondere hinsichtlich baulicher Anforderungen an den Brandschutz. Sie müssen so beschaffen sein. insbesondere der Zusammenlagerungsregeln. Brand(bekämpfungs)-abschnitt oder Nutzungseinheit. 7 Verpackungen und Lagereinheiten 7. Spalte 5 sind darüber hinaus zusätzliche und besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Sicherheitsschränken unter Berücksichtigung von Grundregeln. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Die Mengenschwellen zur jeweiligen Gefahrstoffeinstufung sind dem Kapitel 1 Anwendungsbereich. gelagert werden. Alle Rechte vorbehalten. Bei Überschreiten der Mengen entsprechend Tabelle 1. auf die dort bereits verwiesen wird. 9 / 79 .1 Verpackungen und Behälter Die Verpackungen und Behälter (nachfolgend Verpackung benannt) sind die primäre Schutzmaßnahme bei der Lagerung von Gefahrstoffen. Tabelle 1 der TRGS 510 zu entnehmen. (19) Kleinmengen (Mengen entsprechend Tabelle 1. dass vom Inhalt nichts ungewollt nach außen gelangen kann. Spalte 4) dürfen außerhalb von Lagern bzw. Für Gefahrstoffe mit speziellen Gefahrenmerkmalen gelten ergänzende Anforderungen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 2: Blick auf eine Gebindekennzeichnung 6 Kleinmengen Die TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“ regelt die zu beachtenden Schutzmaßnahmen in Abhängigkeit von Gefahrstoffeinstufung und Menge pro abgeschlossenem Betriebsgebäude bzw.M 062 . Grundsätzliche und allgemeine Schutzmaßnahmen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz sind zu beachten. Werden diese Kleinmengen überschritten. müssen die Gefahrstoffe in Lagern bzw. Gefahrstoffe sollen möglichst in Originalbehältern oder in der Originalverpackung gelagert werden. Gefahrstoffschränken aufbewahrt werden. die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ist erforderlich. Es handelt sich vor allem um besondere Brandschutzmaßnahmen.

Temperaturwechsel. dass die Ausdehnung des flüssigen Stoffes infolge der Temperaturen. Angemessene Dimensionierung Die Abmessungen (Höhe. Alle Rechte vorbehalten. Feuchtigkeits. Die Anforderungen zur Auswahl der Verpackung. B. wenn die Verpackung den Anforderungen an die Beförderung gefährlicher Güter entspricht.oder Druckänderung unter den Lagerbedingungen – einschließlich Ein-. Tauchrohre. Deshalb müssen diese ausreichend stark und aus einem geeigneten Material hergestellt sein. weder das Austreten des flüssigen Stoffes noch eine dauerhafte Verformung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. es sei denn. Hervorragende Anbauteile. gegen Abreißen zu schützen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Leere Verpackungen. deren Werkstoffe bei der Berührung mit dem Produkt nicht angegriffen oder erheblich geschwächt werden. um sicherzustellen. unterliegen denselben Vorschriften wie gefüllte Verpackungen. In anderen Fällen ist Folgendes zu beachten: Mechanische Belastbarkeit Stöße. Abbildung 3: Gebinde in einem Hochregallager Chemische Beständigkeit Es dürfen nur solche Verpackungen (einschließlich Verschlüsse und Dichtungen) ausgewählt werden.M 062 . sind zu vermeiden bzw. Auslagerung und innerbetriebliche Transporte – können zum Versagen der Verpackung führen. es wurden entsprechende Maßnahmen getroffen. die bei der Lagerung auftreten können. Vibration. Breite und Länge) der Verpackung müssen zur vorgesehenen Lagereinrichtung passen. um jede Gefahr auszuschließen. 10 / 79 . die noch ein gefährliches Gut enthalten. Handhabungs. wie z.oder Stapelbelastungen. dass bei Flüssigkeiten ein ausreichender füllungsfreier Raum vorhanden ist. zum Verpacken und zur Handhabung gelten als erfüllt. Die Größe der Verpackung ist so zu bemessen.

wie Glasflaschen.M 062 . -ampullen und Kunststoffdosen. Im Gegensatz dazu soll bei Feststoffen der füllungsfreie Raum klein gehalten werden.und Transportbedingungen nicht zerbrechen oder durchlöchert werden können oder deren Inhalt nicht in die Außenverpackung austreten kann. geeigneter Verschluss für Kisten aus Pappe) verschlossen werden. die dazu geeignet sind. um das Lagerpersonal nicht zu gefährden oder die mechanische Belastbarkeit. die Schutzfunktion und Stabilität der Verpackungen aufrecht zu erhalten. Schutz vor Zerbrechen Innenverpackungen. Ein ausreichender Schutz kann durch das Verpacken. oxidierende oder giftige Gase entwickeln oder instabile Stoffe bilden. die im Sinne der TRGS 510 zusammen gelagert werden dürfen. 7. zu vermindern. B. z. damit durch dauerhafte Beaufschlagung des Verschlusses. müssen die Verpackungen in Übereinstimmung mit diesen Kennzeichnungen ausgerichtet werden. Ausrichtung der Verpackung Wenn Verpackungen mit Ausrichtungspfeile gekennzeichnet sind. müssen so geschützt sein. 11 / 79 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Verpackung bewirkt. Form und Bezeichnung Gefahrstoffe dürfen nicht in solchen Behältern aufbewahrt oder gelagert werden. wenn sie miteinander gefährlich reagieren und dabei einen Brand verursachen. in eine Außenverpackung erreicht werden. gegebenenfalls mit Stoffen mit aufsaugenden Eigenschaften und/oder Polsterstoffen. entzündbare. Alle Rechte vorbehalten. B.2 Erhaltung der Schutzfunktion der Verpackung Zu den weiteren Schutzmaßnahmen zählen alle organisatorischen und technische Maßnahmen. erstickend wirkende. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden kann. um ein Einknicken der Verpackung beim Stapeln zu vermeiden. Ordnungsgemäßes Verschließen Verpackungen müssen gemäß den vom Hersteller gelieferten Informationen (z. Lüftungseinrichtungen oder Dichtungsmaterialien mit Flüssigkeiten keine Verpackungen undicht werden können. Zusammenpackverbote Innenverpackungen mit unterschiedlichen Produkten dürfen nicht zusammen in dieselbe Außenverpackung verpackt werden. Drehmoment. dass sie unter normalen Lager. durch Korrosion. Es dürfen auch nur solche Produkte zusammengepackt werden. Dazu gehören: Vermeidung Kontamination Während der Lagerung dürfen an der Außenseite von Verpackungen keine gefährlichen Anhaftungen oder Produktrückstände vorhanden sein.

B. die die mechanische Belastbarkeit der Verpackung vermindert. dass die Verpackungen. Ein. B. Die Last muss so gepackt sein. Transportieren und Absetzen nicht auseinander fällt. In der chemischen Industrie hat sich dafür das „Chemiepalette System (CP-System)“ etabliert. Quetschen oder Anfahren.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Begrenzung der Lagerdauer Durch physikalische oder chemisch induzierte Alterung können die schützenden Eigenschaften der Verpackungswerkstoffe insbesondere Kunststoff. Erweichung. Auslagern oder manuellen Handhabung ist stets darauf zu achten. bei Flusssäure).M 062 . B. Temperaturschwankungen können Auswirkungen auf das Verpackungsmaterial haben und z. starre Kunststoff-IBC und KombinationsIBC mit Kunststoff-Innenbehälter beträgt nach den Anforderungen an die Beförderung gefährlicher Güter maximal fünf Jahre. UV-Schutz sowie Temperatur Die zu lagernden Produkte sind vor direkter Sonnen. z. dass sie sich nicht verschiebt oder Einzelteile herabfallen können. Licht-. Es sind entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Pappe und Papier über die Zeit erheblich beeinträchtigt werden.und Papierverpackungen durch Versprödung auch das Produkt seine Eigenschaften aufgrund intensiver Sonnenlichteinwirkung und UV. Ein-. B. Die zulässige Verwendungsdauer für Fässer und Kanister aus Kunststoff. wegen der Art des zu befördernden Stoffes ist eine kürzere Verwendungsdauer vorgeschrieben (z.und Abstapeln. Auf. Zur Vermeidung von Leckagen ist eine maximale Lagerdauer festzulegen. nicht beschädigt werden.und Auslagern.3 Sicherung palettierter Ladeeinheiten Der ordnungsgemäße Zustand der Ladung ist eine wichtige Voraussetzung für sicheres Arbeiten beim Transportieren. Bewährt hat sich hier auch die Europalette. wenn neben der Reduzierung der Verwendungsdauer von Kunststoff-. Hier ist vor allem das Austrocknen von Phlegmatisierungsmitteln. Sackware) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. B. Sonnenlamellen oder getöntes Fensterglas zu schützen. 12 / 79 . Vermeidung mechanischer Beschädigungen Beim Transportieren. 7. Druckanstieg. Papp. Gitterboxpaletten) an. Schutz vor Feuchtigkeit Feuchtigkeit kann Korrosion und Schimmelbildung verursachen.und Wärmestrahlung verändern kann.oder UV-Bestrahlung durch Schutzdächer. dass sie beim Aufnehmen. Ausfrieren führen. Palettenausführung Einsatzgebiet CP 1 (1000 x 1200 mm) Überwiegend verwendete Palette für Chemieprodukte (z. Auswahl Ladungsträger Der sichere Aufbau einer palettierten Ladeeinheit fängt beim Ladungsträger (z. durch Herunterfallen. es sei denn. zu Versprödung. Flachpaletten. Das Herstellungsjahr einer bauartgeprüften Verpackung kann über die UNKennzeichnung der Verpackungen ermittelt werden. die Peroxidbildung bei Ethern oder das Auslösen einer Zersetzung bei thermisch instabilen Produkten zu erwähnen. dass das Eindringen von Niederschlagswasser oder die Bildung einer hohen Luftfeuchtigkeit verhindert wird. Alle Rechte vorbehalten.

Somit besteht die Möglichkeit. die Paletten wieder einzusetzen oder über einen CP-registrierten Palettenhersteller/ Rekonditionierer einer Wiederverwendung zuzuführen. B. 2. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. z. Handelsketten. schräg oder quer gebrochen ist. 1.oder Schraubenschaft sichtbar ist. Schadhafte. mehr als zwei Bodenrand-. 13 / 79 . 3. Wellpappe-Achteckbehälter. ein Klotz fehlt. Alternative zur EuropoolTauschpalette CP 3 und 9 (1140 x 1140 mm) Containerpalette. geeignet für FIBC. B.M 062 . mit Mängeln behaftete. wenn z. Rollsickenfässer Ø 585 mm CP 4 und 7 (1100 x 1300 mm) Versand von Schüttgütern in Säcken. geeignet für kleine Stückgüter z. ein Brett fehlt. sind auszutauschen. B. Alle Rechte vorbehalten. so zerbrochen oder abgesplittert ist. dass mehr als ein Nagel. verschimmelte oder chemisch verunreinigte Paletten. Durch das Unterstellen einer zweiten Flachpalette wird der Mangel nicht behoben.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 CP 2 (800 x 1200 mm) In konsumnahen Bereichen. Deckrandbretter oder ein Querbrett so abgesplittert sind. Abbildung 4: Nicht gebrauchsfähige Flachpalette Nicht gebrauchsfähig sind Flachpaletten (siehe Abbildung 4). dass je Brett mehr als ein Nagel. Kisten aus Wellpappe CP 6 (1200 x 1000 mm) Versand von Schüttgütern in Säcken CP 8 (1140 x 1140 mm) Containergerechte Spezialpalette für Großbehälter mit Bodenauslauf (FIBC/ Wellpappe-Achteckbehälter) Mit diesem CP-System wurden neun Standardpaletten erfasst und ein Palettenkreislauf aufgebaut. vorzugsweise Kunststoffgranulat und Düngemittel CP 5 (1140 x 760 mm) Containergerechte Palette.oder Schraubenschaft sichtbar ist.

Abbildung 5: Nicht gebrauchsfähige Boxpalette Nicht gebrauchsfähig sind Boxpaletten (siehe Abbildung 5). Hierbei spielt z. der Allgemeinzustand so schlecht ist.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 4. bzw. dass sie nicht mehr geschlossen werden können. wenn z. die wesentlichen Kennzeichen fehlen oder unleserlich sind. Zusätzlich können die Sicherung und die Umhüllung einen Einfluss ausüben. zu kurze Bretter oder Klötze). B. Zulässige Nutzlasten Die Erfahrung hat gezeigt. dass die Tragfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist (morsche. (89) Palettensicherung Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. zu schmale. ob die Beladung eher punktförmig oder in der Fläche aufliegt. 2. 4. 1. ob es sich um flexible Packmittel wie Säcke oder starre Packmittel wie Fässer handelt. 5. wenn Klappverschlüsse nicht mehr funktionsfähig sind. ein Brett fehlt oder gebrochen ist oder 6. der Stellwinkelaufsatz oder Ecksäulen verformt sind. so dass die Drahtenden nach innen oder nach außen ragen (eine Masche pro Wand darf fehlen). faule oder mehrere abgesplitterte Bretter oder Klötze). eine Rolle. 5. Alle Rechte vorbehalten. Konkrete Ausführungen hierzu enthält das VCI-Handbuch für Verpackung. die Vorderwandklappen unbeweglich oder so verformt sind. die wesentlichen Kennzeichen fehlen oder unleserlich sind. der Bodenrahmen oder die Füße so verbogen sind. dass nicht nur die Art der Palette. sondern auch die Art der Beladung einer Palette einen großen Einfluss auf die zulässige Nutzlast dieser Palette hat. ob die Packmittel ineinander greifen oder nicht und auch. die Rundstahlgitter gerissen sind. B. 6. offensichtlich unzulässige Bauteile zur Reparatur verwendet worden sind (zu dünne.M 062 . dass die Boxpalette nicht mehr gleichmäßig auf den vier Füßen steht oder nicht mehr ohne Gefahr gestapelt werden kann. 3. 14 / 79 .

• die Verpackung darf nicht wesentlich über die Außenabmessung der Palette ragen. Umkippen oder Herunterfallen zu verhindern. sollten auch einzelne Lagen zusätzlich gesichert werden. In den meisten Fällen sind für die Zusammenstellung von Ladeeinheiten Hilfsmittel zur Palettensicherung notwendig. • die Paletten sollten nicht mit schweren Verpackungen punktförmig belastet werden.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Das Gewicht der Verpackung reicht häufig nicht aus. z. • die Höhe der Ladeeinheit darf nur so bemessen sein. 15 / 79 .und Auslagern noch ein ausreichender Freiraum vorhanden ist. Stapeln in Verband Durch das Stapelschema kann die Stabilität der Verpackungsstapel auf der Palette deutlich erhöht werden. stellen bei Säulen eine lagenmäßige Verbindung her. Unabhängig von der Art der Palettensicherung sind folgende Punkte zu beachten: • Die Stapellast der Verpackung darf nicht überschritten werden. Alle Rechte vorbehalten. • die Verpackung soll gerade und lotrecht auf der Palette stehen. Abbildung 6: Stapeln im Verband Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.M 062 . Bei im Verband gestapelten Kartons muss oftmals die unbelastete obere Lage zusätzlich zusammengehalten werden. um ein Verrutschen. Zwischenlagen. dass für das Ein. B. B. Kartons) sehr leicht sind. Wenn allerdings die einzelnen Stückgüter (z. aus Hartpapier oder Wellpappe.

M 062 . Zum Schutz der Verpackungen ist immer mit Kantenschutz zu arbeiten. Abbildung 8: Umreifung mit zusätzlichen Kantenschutzwinkeln: Lange Kantenschutzwinkel unter den Bändern halten gestapelte Kartons auf der Palette besser zusammen Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Bei Kisten aus Wellpappe.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 7: Sicherung bei Säulen und Säcken durch Zwischenlagen Umreifen Durch vertikales und/oder horizontales Umreifen mit Hilfe von z. Stahlbändern oder Zurrgurten wird den Verpackungen auf der Palette zusätzlicher Halt gegeben. Zusätzlich wird der Druck an den Kanten auf eine größere Fläche verteilt. 16 / 79 . dass zu festes Umreifen die Standsicherheit beeinträchtigen kann oder die Verpackungen beschädigt werden können. damit sich die Spannkraft der Bänder besser verteilen kann. Textilgurten. konischen Verpackungen oder Weichverpackungen ist darauf zu achten. B. Alle Rechte vorbehalten. Kunststoff-.

Abbildung 10: Gitterbox mit Gasflaschen Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Je nach Gewicht der Versandstücke und der Qualität der verwendeten Folie muss die Anzahl der Wicklungen (mindestens 5-fach) beachtet werden. Andere Sicherungsarten Neben den Umreifungsbändern und der Stretchfolie gibt es eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Ladungssicherung. Alle Rechte vorbehalten. Stretchfolien können den Nachteil haben. 17 / 79 . Gitterboxpaletten zum Einstellen von Verpackungen. wie z. Aufsteckrahmen zum Fixieren nicht belastbarer oder verformbarer Verpackungen und Fasspaletten. Um die Ladung sicher mit der Palette zu verbinden. sollte auf erhöhte Wickelzahl im unteren Bereich geachtet werden. Stretchhauben. dass sich je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Verpackungsstapel Kondenswasser bilden kann.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 9: Umreifte Fässer Stretchen Die Palettensicherung für gleichmäßig gestapelte Verpackungen kann mit Stretchfolie vorgenommen werden. B.M 062 .

eingesetzt werden.M 062 . die die Arbeiten nach Betriebsanweisungen und Anordnungen durchführen. Alle Rechte vorbehalten. Im Lager dürfen nur geeignete und unterwiesene Beschäftigte.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 8 Organisatorische Maßnahmen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz Die Beschäftigten im Lager tragen einen erheblichen Anteil zur sicheren Lagerung bei. Leckagen. 18 / 79 . Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.1 Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten (20)(56) Für das Lagern und die damit verbundenen Tätigkeiten müssen Betriebsanweisungen vorliegen. jeder Arbeitsplatz sollte bei Arbeitsende stets aufgeräumt werden. • Nicht mehr benötigte Werkzeuge und Hilfsmittel. Die Beschäftigten sind verpflichtet die Lagerleitung über betriebliche Vorfälle. • Durchgänge. Basis für die Erstellung von Betriebsanweisungen sind die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung. • Bodenverunreinigungen insbesondere durch Öle und Fette sind umgehend zu beseitigen. wie beispielsweise beschädigte Verpackungen. unverzüglich zu informieren. dazu gehören auch Leitern. Staubablagerungen sind bevorzugt mit Industriestaubsaugern oder Kehrsaugmaschinen aufzunehmen. In einer Anweisung sollten folgende Punkte geregelt werden: • Jeder Beschäftigte ist für die Sauberkeit und Ordnung an seinem eigenen Arbeitsplatz verantwortlich. • Abfall muss an den dafür vorgesehenen Plätzen gesammelt werden und zum Arbeitsende aus dem Lager entfernt werden. Die Art der Sauger und die Qualität der Filter ist in Abhängigkeit der Stoffeigenschaften auszuwählen. Tritte und Leerpaletten sind sofort wegzuräumen beziehungsweise an den vorgesehenen Aufbewahrungsorten abzustellen. da es Staubpartikel aufwirbelt. (39) 8. Das Kehren mit dem Besen ist zu vermeiden. Sie sind aber auch vor Gefährdung der Gesundheit und der Sicherheit bei der Lagerung von Produkten durch Maßnahmen zu schützen. Auch eine regelmäßige Grundreinigung im Lager ist erforderlich. Brände und Unfälle. Lagergassen und Zugänge müssen frei sein. wobei hier neben der Bodenreinigung auch auf das Entfernen von Staubablagerungen und das Reinigen von Förderanlagen zu achten ist.

• Sicherheitseinrichtungen nicht in ihrer Funktion einzuschränken oder in ihrer Zugänglichkeit zu behindern. explosionsgefährliche Stoffe) oder auf Gruppen von Gefahrstoffen mit gleichartigen Eigenschaften (Gruppenanweisungen) beziehen. Auch auf das Verhalten der Beschäftigten ist bei den Rundgängen zu achten. B. Alle Rechte vorbehalten.M 062 . • Nahrungs. Korrodierte. zum Beispiel Anweisungen für den Fall einer Leckage oder eines Brandes. Zu den Verhaltensregeln gehört insbesondere: • Rauchverbot beachten. • Verhalten in Notfällen. organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen sowie Verhaltensregeln. • Vor den Pausen Hände waschen. • Gefahren. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. • Sicherheitseinrichtungen nicht beschädigen. Nicht mehr benötigte Lagergüter sollten ordnungsgemäß entsorgt werden.und Explosionsgefahr achten. 19 / 79 . die mit dem Lagern dieser Gefahrstoffe verbunden sind.und Verhaltensregeln für Betriebsfremde beachten. • Technische. • Zugangs. beschädigte Sicherheitseinrichtungen melden. Spätestens bei einer z. Insbesondere sind folgende Punkte zu berücksichtigen: (20) • Angabe der zutreffenden Gefahrenkennzeichnung und der Einstufung. • Hinweise über Zusammenlagerungsverbote.2 Betriebsanweisungen zu Gefahrstoffen Betriebsanweisungen gemäß TRGS 555 können sich auf Einzelstoffe (z. spezielle Stoffe oder Stoffgruppen. Beschädigte oder nicht mehr leserliche Etiketten sind auszutauschen. wie Cyanide. Flusssäure. • Geeignete Arbeitskleidung tragen. organische Peroxide. deformierte oder beschädigte Gebinde sind auszusortieren.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 11: Bei der Unterweisung steht der konkrete Arbeitsplatz im Mittelpunkt Die Überprüfung der Ordnung und Sauberkeit gehört zur regelmäßigen Begehungsroutine. • auf Brand. jährlich durchgeführten Lagerinventur sollten „Lagerhüter“ identifiziert werden.und Genussmittel im Lagerbereich nicht konsumieren. B. 8.

Darüber hinaus sollte auch geübt werden.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Zündquellen.M 062 .und ggf. • die im Brandfall zu ergreifenden Maßnahmen. insbesondere die Mittel oder Gruppen von Mitteln. Die Abstände dieser regelmäßig durchzuführenden Notfallübungen sind in der Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Wurden weitere Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten identifiziert. um den Gefährdungen zu begegnen. bei Produktfreisetzung oder Brand. • Entsorgung von Abfallprodukten. mindestens einmal jährlich mündlich zu unterweisen. • Schutzmaßnahmen. Um interne und externe Einsatzkräfte. Die Teilnahme an der Unterweisung muss schriftlich bestätigt werden. sind diese in einer speziellen Arbeitsanweisung zu beschreiben. 8. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. • Wasch. • Hinweise auf die besonderen Gefährdungen. dass alle Beteiligten die Inhalte verstehen. B. (15)(20) Zu den Inhalten der Unterweisung gehört auch das Verhalten in Notfällen. müssen über die im Lager befindlichen Stoffe stoffspezifische Informationen (z. • Name und Anschrift des Herstellers. z. • die bei Bruch oder sonstiger Beschädigung der Verpackung zu ergreifenden Maßnahmen.3 Unterweisung Die Beschäftigten sind anhand der Betriebsanweisung vor Beginn der Tätigkeiten und im Anschluss daran bei wesentlichen Änderungen. insbesondere im Falle einer Produktfreisetzung. • die zur Vermeidung von Umweltschäden zu ergreifenden Maßnahmen. Hierzu zählen: (10) • Sanitäre Anlagen. Als Zündquellen können auch Hilfsoder Abfallstoffe (beispielsweise ölgetränkte Putzlappen) wirken. Importeurs oder Vertreibers. Für allgemeine Betriebsanweisungen eignen sich auch sehr gut Fotos zur Veranschaulichung. Duschgelegenheiten. vermeiden. wie sich die im Lager Beschäftigten in diesen Situationen in Sicherheit bringen oder gerettet werden können. • Erste-Hilfe-Maßnahmen. 8. B. die nicht über die Anforderungen der TRGS 555 geregelt werden können. Daraus muss hervorgehen: • Die Bezeichnung der gelagerten Gefahrstoffe. Wichtig ist es bei der Unterweisung – wie auch bei der Erstellung der Betriebsanweisung – die Sprache so zu wählen. über mögliche Gefährdungen und entsprechende Verhaltensmaßnahmen informieren zu können. die zur Brandbekämpfung verwendet oder nicht verwendet werden dürfen. die zu Bränden oder Explosionen führen können. Sicherheitsdatenblätter) bereitgehalten werden. Alle Rechte vorbehalten. Betriebsanweisungen sind an neue Erkenntnisse anzupassen und müssen entsprechend dem Stand der Gefährdungsbeurteilung aktualisiert werden. • die zu ergreifenden Maßnahmen und Hilfeleistungen. falls Personen mit dem gelagerten Stoff in Berührung kommen. 20 / 79 .4 Hygiene Der Unternehmer/die Unternehmerin hat den Beschäftigten die für ihre persönliche Hygiene erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

B. nicht mit verschmutzten Handschuhen Treppengeländer anfassen).) muss für die freigesetzten Chemikalien und die durchgeführten Tätigkeiten geeignet sein und den Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden. Im Einlagerungsplan sollte auch auf Stellplätze hingewiesen werden. bei Arbeiten über Kopfhöhe und bei Leckage und deren Beseitigung der Fall.6 Einlagerungsplan Bei der Lagerung von Gefahrstoffen sollte grundsätzlich ein Einlagerungsplan erstellt werden. dass mit Gefahrstoffen verunreinigte Arbeitskleidung vor Verlassen des Arbeitsbereiches abgelegt wird (z. In explosionsgefährdeten Bereichen sind zusätzlich Maßnahmen gegen elektrostatische Aufladung zu treffen. Schutzkleidung. B. beispielsweise Büros. R26 gekennzeichnete Gefahrstoffe in Druckgasbehältern in Lagerräumen gelagert. Die Schutzausrüstungen (je nach Erfordernis entsprechend dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung Schutzhandschuhe. Alle Rechte vorbehalten. Dies ist beispielsweise bei verschmutzten Gebinden. Für die Funktionsfähigkeit ist eine regelmäßige Wartung (und gegebenenfalls Reinigung) erforderlich. die/der Vorgesetzte hat dies zu überwachen. Defekte persönliche Schutzausrüstungen (PSA) sind von der Unternehmerin/vom Unternehmer zu ersetzen und zu entsorgen. Zur Vermeidung des Verschleppens von Gefahrstoffen in saubere Bereiche.und Gesundheitsgefahren nicht oder nicht ausreichend beseitigt werden können. Hierzu gehören Stellplätze: • Mit Höhenbeschränkung. mit sich zu führen. Atemschutzgeräte etc. z. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 8. • mit verminderter Tragkraft. wenn die Gefahr einer Verunreinigung durch gefährliche Chemikalien besteht. wo was bis zu welcher Menge gelagert werden darf und im Falle einer Störung (z. Gesichtsschutzschirm. wenn durch technische und/oder organisatorische Schutzmaßnahmen Verletzungs. Sprinklerleitung oder -köpfen. B.und Arbeitskleidung. Atemschutzgeräte sind außerhalb der gefährdeten Bereiche für die Beschäftigten schnell erreichbar aufzubewahren. Der Unternehmer/ die Unternehmerin hat die durch Gefahrstoffe verunreinigte Arbeitskleidung zu reinigen. die nur eingeschränkt verwendet werden dürfen. Schutzbrille. durch Lüftungskanal. Sicherheitsschuhe.M 062 . • Möglichkeiten zur getrennten Aufbewahrung von Straßen. 8. z. 21 / 79 . Seminarräume oder Kantinen. müssen beim Betreten des Lagers Atemschutzgeräte mitgeführt werden.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Sozialräume. ist darauf zu achten. antistatische Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung. da es keine universell einsetzbare Schutzausrüstungen gibt. Werden mit H330 bzw. Leckage) oder bei einem Brand eine schnelle Orientierung möglich ist. (15) Bei der Auswahl geeigneter Schutzausrüstungen sind die Gefährdungen am Arbeitsplatz zu berücksichtigen. B. Schutzhelm.5 Persönliche Schutzausrüstungen Persönliche Schutzausrüstungen als Körperschutzmittel sind immer dann einzusetzen. damit die Beschäftigten im Lager eine eindeutige Vorgabe haben. (53) (47)(50)(49)(48) In Abhängigkeit der gelagerten Stoffe und der örtlichen Gegebenheiten sind auch Filterfluchtgeräte bereit zu halten bzw. Die zur Verfügung gestellten Schutzausrüstungen sind von den Beschäftigen gemäß Anweisung zu tragen.

und S. B. R31. 22 / 79 . ergänzenden Gefahrenmerkmalen und Sicherheitshinweisen (R. Es müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Lagergüter derselben LGK oder Lagergüter unterschiedlicher LGK.bzw. EUH032. wie - den Sicherheitsdatenblättern (Abschnitt 5 Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Abschnitt 7 Handhabung und Lagerung. Dies kann erreicht werden durch ausreichende Abstände oder durch Barrieren (z. Dies kann durch einen horizontalen Abstand von mehr als zwei Metern erreicht werden. P220. Zweckmäßig erfolgt die Steuerung der Zusammenlagerung über die Angaben der Lagerklassen (LGK) zu jedem Lagerbereich. Lebens. wenn • nicht mehr als 400 kg Gefahrstoffe gelagert werden. EUH014. Hinweise auf eine erforderliche Getrenntlagerung ergeben sich z. 8 B und 10 bis 13 hinzugelagert werden und • keine Gefährdungserhöhung zu befürchten ist. Abweichungen von den Zusammenlagerungsregeln sind zulässig. EUH031. die bei Erwärmung gefährlich reagieren können.1 C. Schränke aus nicht brennbarem Material. • Gefahrstoffe in Mengen bis zu 200 kg in ein Lager für die Lagerklassen 6. EUH. Zusammenlagerung von Produkten unterschiedlicher Lagerklassen auf. wenn sie z. R32.oder Futtermitteln einschließlich deren Zusatzstoffe sowie Kosmetika und Genussmittel aufbewahrt oder gelagert werden. Gefahrstoffe dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Arzneimitteln. Säuren – zusammengelagert werden. • in unmittelbarer Nähe von Beleuchtungskörpern. für die keine Separatlagerung vorgeschrieben ist. wenn dies zu einer wesentlichen Gefährdungserhöhung führen kann. Bei der Erstellung des Einlagerungsplans sind folgende Grundregeln zu beachten: • Gefahrstoffe dürfen nur zusammengelagert werden. • unterschiedliche Temperaturbedingungen erfordern.und P-Sätze) der Kennzeichnung (dies gilt insbesondere für R29. davon höchstens 200 kg je Lagerklasse.1 D. B. H. EUH029. 6. ggf. erfahrungsgemäß weniger detailliert sind die Angaben im Abschnitt 10 Stabilität und Reaktivität. mit denen sie Cyanwasserstoff entwickeln können). Darauf bauen sich dann Regeln für die Separat. hier dürfen keine Produkte gelagert werden. Macht der Lieferant eines Produktes keine Angaben zur Lagerklasse. S17. durch Wände. Produkte aus nicht brennbaren Stoffen der LGK 12 oder 13) oder durch Lagerung in getrennten Auffangräumen. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. dürfen ebenfalls nicht zusammengelagert werden. kann die Einstufung entsprechend Anlage 4 erfolgen. aus - den Gefahrenhinweisen. 8 A. Lagerabschnitt. hier ist die Lagerung entzündbarer Gefahrstoffe nicht erlaubt.. • Eine Getrenntlagerung innerhalb eines Lagerabschnittes kann zur Reduzierung von Gefährdungen für bestimmte Produkte derselben LGK oder Stoffe unterschiedlicher LGK erforderlich sein.Sätze bzw.M 062 . Alle Rechte vorbehalten. • miteinander unter Bildung entzündbarer oder giftiger Gase reagieren oder • miteinander unter Entstehung eines Brandes reagieren. S50. B. B. Die Lagerklasse wird über die Klassifizierungen eines Produktes gebildet.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • in unmittelbarer Nähe wirksamer Zündquellen. P223 und P420) und - den produktspezifischen Sicherheitsinformationen.) oder - den Merkblättern der Unfallversicherungsträger (Beispiel: Cyanide sollen nicht mit Stoffen – z. S14. • unterschiedliche Löschmittel benötigen. um Kreuzkontamination zu vermeiden. wenn hierdurch keine Gefährdungserhöhung entsteht. Dies ist gegeben.

• maximal 50 gefüllte Druckgasbehälter.1 C: GefStoffV Anhang III Nr.1 A: 2. (42) • LGK 7: StrlSchV und DIN 25422 (29)(83) Zusammenlagerung in Räumen nur zulässig wenn. Zusammenlagerungstabelle Erläuterungen zur Zusammenlagerungstabelle 1.M 062 . 2.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Im Einzelfall kann aufgrund geeigneter Brandschutzkonzepte und/oder der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung von den Regelungen der Zusammenlagerungstabelle abgewichen werden. (28) • LGK 5. gelagert werden und diese • durch eine mindestens 2 m hohe Wand aus nicht brennbaren Baustoffen abgetrennt sind und • zwischen Wand und den brennbaren Stoffen ein Abstand von mindestens 5 m eingehalten wird. oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen. giftigen Gasen. 3. Alle Rechte vorbehalten. Hinweis: Die hier genannten Regelungen für die Zusammenlagerung sind sinngemäß auch für selbstzersetzliche Stoffe anzuwenden. SprengV. Mit verschiedenen Gasen gefüllte Druckgasbehälter dürfen unter folgenden Bedingungen gemeinsam in einem Lagerraum gelagert werden: Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Die spezifischen gesetzlichen Lagervorschriften sind zu beachten: • LGK 1 und 4. 6 Ammoniumnitrat sowie TRGS 511(15) • LGK 5. darunter nicht mehr als 25 gefüllte Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen. gekennzeichnet mit H331 bzw.2: BGV B4 „Organische Peroxide“. 23 / 79 .

giftigen und Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. Funkgerät usw.1 B die Einschränkungen von Tabelle 1. 24 / 79 . 6. • Druckgasbehälter mit oxidierenden/brandfördernden und Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. wenn dabei die Gesamtzahl 150 Druckgasbehälter oder 15 Druckfässer nicht übersteigt. wenn • eine automatische Feuerlöschanlage oder • eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung mit einer nicht automatische Feuerlöschanlage und eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist Tabelle 2: Voraussetzungen für eine Zusammenlagerung von LGK 4. 6.1 A und 6. • Druckgasbehälter mit akut toxischen Stoffen der Kategorie 1. gekennzeichnet mit H331 bzw. gekennzeichnet mit H330. • Zwischen Druckgasbehältern mit entzündbaren/entzündlichen und Druckgasbehältern mit oxidierenden/brandfördernden Gasen muss ein Abstand von mindestens 2 Metern eingehalten werden. Zusätzlich dürfen Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge gelagert werden. • Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen.1 B. sehr giftigen Gasen gelagert werden. 2 oder 3/sehr giftigen.1 B.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 4. oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen.) gewährleistet oder - eine nachweislich geeignete automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 5. wenn eingehalten sind • bei LGK 3. Eine Zusammenlagerung ist erlaubt.1 B mit LGK 6. • bei LGK 4. • Für die Lagerung im Freien bestehen keine Einschränkungen.1 A und 6.1 B Gesamtmenge Einschränkung bis 1 t ohne Einschränkung bis 20 t in Gebäuden.1 A Gesamtmenge Einschränkung bis 10 t ohne Einschränkung bis 20 t wenn • in Gebäuden eine automatische Brandmeldeanlage • im Freien die Branderkennung und Brandmeldung durch - stündliche Kontrolle mit Meldemöglichkeiten (wie Telefon. bzw. giftigen Gasen. • Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen und Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge.1 A die Einschränkungen der Tabelle 2 Tabelle 1: Voraussetzung zur Zusammenlagerung von LGK 3. • In den Fällen 1 bis 3 dürfen zusätzlich 15 Druckgasbehälter oder ein Druckfass mit akut toxischen.M 062 . Größere Mengen Druckgasbehälter mit akut giftigen Gasen müssen in einem besonderen Lagerraum gelagert werden. 5. Feuermelder. Alle Rechte vorbehalten.1 B mit 6.

brennbare Verpackungsfüllstoffe. B. die sich aus der Genehmigungssituation oder dem Sicherheitskonzept ergeben. dürfen im Lagerabschnitt nicht gelagert werden. sofern sie nicht zur Lagerung und dem Transport eine Einheit mit den ortsbeweglichen Behältern bilden. die nicht eingelagert werden sollen. 7.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 bis 50 t bis 100 t • wenn eine automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist und • die Feuerwehr die Brandstelle innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung erreicht wenn • eine automatische Feuerlöschanlage oder • eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung mit einer nicht automatischen Feuerlöschanlage und eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist 5. 4 Ziffer 1. Kartonagen. Papier. Anh. Stroh. B. Holzwolle. Oxidierende/brandfördernde Stoffe dürfen mit brennbaren Lagergütern zusammengelagert werden • in Lagermengen bis zu insgesamt 1 t ohne Einschränkungen • in Lagermengen von mehr als 1 t unter den Einschränkungen der Nr. • Höchstzulässige Gesamtlagermenge – Maximalmenge der Stoffe und Kategorien entsprechend 4. Holz. 5 sind ebenfalls zu beachten. LGK 6. alte VbF). Verschiedene Stoffe dürfen miteinander oder mit anderen Materialien nur zusammen gelagert werden.7 Arbeitsfreigabe Bei Tätigkeiten. Es ist auch sinnvoll. 8. B. wie z. 3). Materialien. Heu. zur Entstehung oder schnellen Ausbreitung von Bränden beizutragen. BImSchV. Dies sind z. Schweißarbeiten). 25 / 79 . LGK 3 ohne H224.1 B ohne Cyanide). Stoffe und Stoffgruppen. 6. I StörfallV. die ihrer Art und Menge nach geeignet sind. im Einlagerungsplan aufzuführen (z. Im Einlagerungsplan sind auch Mengengrenzen anzugeben. 2. Eine wesentliche Gefährdungserhöhung kann durch eine Getrenntlagerung vermieden werden. (55) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Textilien. soweit hierdurch eine wesentliche Gefährdungserhöhung nicht eintreten kann. B.M 062 . Die Anforderungen der Nr. LGK 4. von der LGK aber dürften. (14) • Begrenzung der Menge wassergefährdender Stoffe (WGK 1. ist ein Arbeitsfreigabesystem mit besonderen schriftlichen Anweisungen des Arbeitgebers anzuwenden. Alle Rechte vorbehalten. Die Arbeitsfreigabe ist vor Beginn der Tätigkeiten von einer hierfür verantwortlichen Person zu erteilen. (26)(27) • Maximalmenge entzündbarer Flüssigkeiten (BetrSichV bzw. die durch Wechselwirkung Gefährdungen verursachen können (z.2 ohne H260 oder 261.

Diebstahl oder Manipulation) vermieden werden. erbgutverändernd Kategorie 1 oder 2 oder fortpflanzungsgefährdend Kategorie 1 oder 2 eingestuft sind. Zutritt für Unbefugte verboten Stoffe und Gemische. Alle Rechte vorbehalten. in welchen Fällen eine besondere Ausbildung zum Bedienen der Geräte (Fahrerausweis) erforderlich ist. 9. Lagereinrichtungen oder anderen Fahrzeugen. 26 / 79 . Dazu gehören z. Der Fahrauftrag muss von der Unternehmerin/vom Unternehmer oder dessen/deren Beauftragten schriftlich erteilt werden.8 Zugang zum Lager Mit der Zugangsbeschränkung werden zwei Schutzziele verfolgt. (5) Zur Zugangssicherung bei genehmigungsbedürftigen Lagern nach Nr. B. nach Betriebsende sind Tore und Türen zu verschließen). Umstürzen von Verpackungen durch rasante Kurvenfahrten. Absturz von Laderampen). Ausführung des Lagerraums in fester Bauweise. die sich im Lager aufhalten auf die Beschäftigten begrenzt werden und zum anderen sollen Eingriffe Unbefugter (z. B. Die Unfallverhütungsvorschrift D27 „Flurförderzeuge“ enthält Angaben für Tätigkeiten des betrieblichen Transportierens und den Einsatz von Flurförderzeugen. krebserzeugend Kategorie 1 oder 2. BImSchV sind weitere technische Maßnahmen erforderlich. (15)(19) Befugte Personen sind vom Unternehmer/der Unternehmerin zu bestimmen und regelmäßig zu unterweisen. (26) 8. (43) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.9 Besondere Qualifikation im Umgang mit Flurförderzeugen Unfallereignisse im Lager stehen oft im Zusammenhang mit dem Betrieb der Flurförderzeuge (Zusammenprall mit Personen. Gegebenenfalls sind auch für andere Stoffe Zugangs. Auf das Zugangsverbot ist mit den Verbotszeichen „Zutritt für Unbefugte verboten“ deutlich erkennbar und dauerhaft hinzuweisen. sind unter Verschluss oder so aufzubewahren oder zu lagern. Zum einen soll die Anzahl von Personen. dass nur fachkundige und zuverlässige Personen Zugang haben.34 bzw. Darin ist insbesondere auch geregelt.M 062 . B. die nach Richtlinie 67/548/EWG Anhang VI als giftig. Betriebsfremde sind vom Personal anzusprechen. damit nur befugte Personen Zugang zum Lager haben (z. Beschädigung von Verpackungen.35 der 4. Es sind organisatorische Maßnahmen zu ergreifen. 9.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 8. fensterlose Außenwände oder vergitterte Fenster und Überwachung der Türen und Fenster durch Einbruchmeldeanlage.und Abgabebeschränkungen aus anderen Rechtsgebieten zu beachten. sehr giftig.

Alle Rechte vorbehalten. • Feuerschutzabschlüsse (z. Die Unternehmerin/der Unternehmer beziehungsweise der Betriebsleiter/die Betriebsleiterin. 8. B.10 Überwachung der Arbeitsschritte Zu den organisatorischen Maßnahmen für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz gehört auch die Implementierung eines wirksamen Überwachungssystems. Notwendige Instandsetzungsmaßnahmen an baulichen und technischen Einrichtungen sind unverzüglich vorzunehmen. Zu prüfende Einrichtungen sind z. mindestens jedoch jedes dritte Jahr.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 8. Häufigkeit und Intensität der Kontrolle hängen von den Umständen des Einzelfalls ab. dass die Beschäftigten Anweisungen aus Betriebsanweisungen und Unterweisungen befolgen und sich sicherheitsgerecht verhalten. Es sollten Aufzeichnungen über Ort und Zeitpunkt der Kontrollen geführt werden. • Auffangeinrichtungen. • Brandmeldeanlagen. Das Überwachungssystem besteht aus Umsetzungsund Wirksamkeitskontrollen. • Lüftungseinrichtungen. aber auch die Eignung und ausreichende Qualifikation vorhanden ist. Insbesondere von • der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines sicherheitswidrigen Zustandes. • Brandlöscheinrichtungen. Kontrollen müssen umso häufiger und intensiver sein. • Flurförderzeuge. zu überprüfen. sind die einzelnen Prüfungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Beanspruchung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festzulegen und in einen Wartungsplan aufzunehmen. • Feststellanlagen. • der Erfahrung des Beschäftigten hinsichtlich der Gefährdungen am eigenen Arbeitsplatz und • der Art der getroffenen Schutzmaßnahmen. B. muss sicherstellen. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.11 Prüfungen Die Unternehmerin/der Unternehmer hat die Funktion und die Wirksamkeit der technischen Schutzmaßnahmen erstmalig und anschließend regelmäßig. Das Ergebnis der Prüfungen ist aufzuzeichnen und vorzugsweise zusammen mit der Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung aufzubewahren. Bedienungsanleitung des Herstellers oder in BG-Regeln festgelegt wurden. 27 / 79 . auch für Dritte. Bestimmungen in der Genehmigung. je stärker die Benutzung oder die Wirkung einer Schutzmaßnahme vom Beschäftigten selbst beeinflusst werden kann. Prüfumfang und Prüffristen durch die Betriebssicherheitsverordnung. • der Schwere eventueller Folgen. B. • Elektrische Geräte. (15) Sofern Prüfart. • der Zuverlässigkeit des Beschäftigten bezüglich der Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften. Das ist z. der/dem die entsprechenden Pflichten übertragen wurden.M 062 . besonders beim Tragen persönlicher Schutzausrüstungen der Fall. insbesondere wenn Abweichungen festgestellt wurden. • Regale. Türen und Tore).

Der Betrieb des Lagers ist an diese Gegebenheiten gebunden. 28 / 79 . Dies kann durch Aufkantungen.M 062 .und Wärmeabzugsanlagen. Als ergänzende organisatorische Maßnahmen sind regelmäßige Funktionskontrollen im Rahmen regelmäßiger Lagerrundgänge geeignet.und Entlüftung. • Blitzschutzanlagen. 9.1 Lagerarten Regallagerung In kleinen Lagern werden Regale verwendet. 9 Gestaltung des Lagers und der Lagereinrichtungen Das Lagerkonzept bildet die Grundlage für die Planung. in die Versand. U. kleine Wannen. beispielsweise hinsichtlich des unbeschädigten Zustandes von Öffnungen zur Be.oder Einzelgebinde von Hand ein. zum Beispiel auf das Tropfen oder Rieseln von Produkten. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Genehmigung und Errichtung des Lagers. Bei höheren Regalen sind also Tritte und Leitern oder Regalbediengeräte zu verwenden. a.auf Großpackungen oder Sortiments-Veränderungen) sind nur mit hohem Aufwand möglich. Auch zum Kommissionieren kleiner Verpackungseinheiten werden Regale und Durchlaufregale bevorzugt eingesetzt. Zerbrechliche Verpackungen sind gegen Herunterfallen zu schützen. unter anderem in Form von • Sichtkontrollen.und ausgelagert werden. Wesentliche Veränderungen des Lagerkonzeptes (z.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Rauch. werden hier die Lagerabschnitte. Automatisierung. Art der Lagerung und die technischen Schutzmaßnahmen sowie Größe und Verwendungszweck festgelegt. besondere Regaleinsätze und durch Abstände zum Fachbodenrand erreicht werden. • Hörkontrollen. Zur Überprüfung der Schutzmaßnahmen eignen sich beispielsweise Checklisten (siehe Anlage 5). B. Alle Rechte vorbehalten. Aus Sicherheitsgründen ist das Handling von Chemikalien über Kopf verboten. Wechsel von Klein.

dass • die Konturen der Paletteneinheiten eingehalten sind (keine Überstände durch verrutschte Verpackungen). Sprinklerleitung oder Lüftungsschächte) beachtet werden. Es besteht aus nebeneinander liegenden Blockreihen mit dazwischen liegenden Gängen. Durchlauf-. • Besonderheiten einzelner Regalplätze oder -ebenen wie eingeschränkte Höhe oder Breite aufgrund von Hindernissen (z. Bei einem Sicherheitsabstand von weniger als 0. Je nach Materialfluss und Platzbedarf gibt es eine Vielzahl von Varianten. Verschiebe-. damit das Schadensausmaß umgehend bewertet wird. sind für eine Stapelhöhe von 3 m geprüft. • das Palettengewicht die Vorgaben der Feldlasten nicht überschreitet. die Eckbereiche mit einem Anfahrschutz zu sichern. Bei der Stapelung von Paletten und Stapelbehältern dürfen die zulässigen Nutzlasten. mit Ausnahme von Säcken. Beim Einlagern der Paletten ist darauf zu achten. Werden Regalstützen oder Regaltraversen bei der Ein. Einzelne Regaleinheiten werden zu Regalzeilen verbunden. Verpackungen für die Beförderung gefährlicher Güter. nicht stapelbaren Kombinations. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten. An Lagerregalen sollten die höchstzulässigen Fach. Auflasten und Stapelhöhen nicht überschritten werden.und Großverpackungen.und Auslagerung beschädigt. ist es erforderlich.oder Feldlasten deutlich erkennbar angebracht sein. 29 / 79 .3 m Höhe darf nicht mit dem Regal verbunden sein und ist schwarz-gelb zu kennzeichnen. Soweit erforderlich muss das Regal sofort entlastet und die beschädigten Teile ausgetauscht werden. Solche Zeilen können mit Einfachoder auch mit Doppelregalen gebildet werden. Die Einlagerung von Paletten erfolgt mit Flurförderzeugen (Gabelstapler) oder mittels Regalfahrzeugen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 12: Regallager Die Lagereinrichtung größerer Lager unterscheidet sich in Paletten-. Die Paletten sind gerade und mittig auf den Regaltraversen oder Regalflächen abzustellen. Der Anfahrschutz von mindestens 0. Angebrochene Paletten (Kommissionierpaletten) sollten vorzugsweise in die untersten Regalebenen und nicht in die oberen Regalebenen eingelagert werden. Werden Regale mit Flurförderzeugen – ausgenommen spurgebundenen – bedient. Die Blocklagerung eignet sich lediglich für große Mengen identischer Produkte. Blocklagerung und Zeilenlagerung Im Gegensatz zur Regallagerung werden die Paletten im Blocklager direkt auf dem Boden abgestellt. da nur die vorderste Palette im Zugriffsbereich ist.M 062 .und Hochregallager. muss dies der Lagerleitung sofort gemeldet werden.1 m zwischen den Paletten im Doppelregal sind Durchschubsicherungen vorzusehen. B. Durchfahr.

Es ist zu beachten. Sicherheitsschränke sollten mit technischer Lüftung.5 m betragen. 200 kg bzw. Gefahrstoffe. Flachpaletten sind nur stapelfähig.8 der Explosionsschutz-Regeln (BGR 104). Zu der damit verbundenen Zoneneinteilung siehe Beispielsammlung 2. Bei Stapeln ist die Neigung des Lagerbodens. ist geeignet zur Lagerung brennbarer Gefahrstoffe. Alle Rechte vorbehalten. (85) Zur Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten ist Anlage 3 der TRGS 510 zu beachten. die nicht unter Nr. Lagerung in Schränken Chemikalienschränke eignen sich für die Lagerung kleiner Mengen. B. 30 / 79 . Wie bei den Regalen sind auch hier Maßnahmen gegen das Herunterfallen von Gebinden zu ergreifen. Gift. Beträgt die Neigung des Stapels mehr als 2 % oder tritt aus den Gebinden Produkt aus. dass giftige Stoffe in abschließbaren Schränken gelagert werden müssen. können ebenfalls in diesen Schränken gelagert werden. sofern die Eignung in der Gefährdungsbeurteilung nachgewiesen wurde. selbst schließenden Türen.M 062 . im Freien zusätzlich die Windlasten zu berücksichtigen. Die Breite dieser Gänge soll mindestens 0. Die F90-Ausführung ist auch zur Erfüllung der Anforderung an eine Separatlagerung erforderlich.2. 5 der TRGS 510 fallen.oder Umweltschränke sind mit einer bauartzugelassenen Auffangwanne versehen und zur Lagerung nicht brennbarer Gefahrstoffe. 200 l) ohne weitere Brandschutzqualitäten ist geeignet zur Lagerung nicht brennbarer Gefahrstoffe. Auch hier ist zu beachten. 5 der TRGS 510 fallen. die unter Nr. geeignet. die nicht unter Nr. sind die Stapel in gefahrloser Weise abzubauen. dass akut toxische Flüssigkeiten und Feststoffe (ehemals sehr giftige und giftige Stoffe) in abschließbaren Schränken gelagert werden müssen. (19) Sogenannte WHG-. können aber auch ohne technische Lüftung betrieben werden. 5 der TRGS 510 fallen. in der Verpackungskennzeichnung angegeben) darf die Stapelhöhe im Verhältnis von Höhe zur Schmalseite der Grundfläche von höchstens 6:1 betragen. Ein Chemikalienschrank (bis ca. Ein abschließbarer Sicherheitsschrank gemäß Anforderung DIN EN 14470-1 mit bauartzugelassener Auffangwanne (ab 100 Liter Lagervolumen) in F30 bis weniger als F90-Ausführung mit Entlüftung. (44) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Darüber hinaus sind die Tragfähigkeiten des Fußbodens und der Stapelhilfsmittel zu beachten.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 13: Zeilenlager im Freien mit Bodenmarkierung Bei Unterschreitung der höchstzulässigen Bruttomasse (z. Nur Sicherheitsschränke gemäß Anforderung DIN EN 14470-1 in F90-Ausführung dürfen zur uneingeschränkten Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten eingesetzt werden. Bei der Blocklagerung sind nach jeweils zwei Reihen Inspektionsgänge vorzusehen. wenn das Ladegut stabil ist und eine waagerechte Auflagefläche besitzt.

Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 14: Sicherheitsschrank 9. Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere bei der Beschaffung oder Festlegung des Einsatzbereiches von Gabelstaplern sind folgende Punkte zu berücksichtigen: • Staplertyp Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.2 Betriebsmittel (51) Das Lagerkonzept stellt auch die Grundlagen für den Einsatz von Betriebsmitteln. Bei der Auswahl des geeigneten Flurförderzeuges sind die örtlichen Gegebenheiten im Lager und der Verwendungszweck entscheidend.M 062 . Abbildung 15: Transport im Lager Flurförderzeuge Es gibt eine Vielfalt unterschiedlicher Flurförderzeuge. 31 / 79 . Im Lager werden folgende Betriebsmittel überwiegend eingesetzt.

- Masthöhe (Abhängigkeit von Regalhöhen). Seiten-. Abmessungen - Höhe und Breite (Abhängigkeit von Durchfahrtshöhen. Kategorie 3 mit Kennzeichnung „G“ entsprechen. der Anzahl zu sichernder Paletten und der verfügbaren Arbeitsfläche. Geräte für die Palettensicherung Von Geräten für die Palettensicherung können Gefahren (Zündquelle. Zulässige Lasten - Palettengewichte.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • • • • - Antriebsart hinsichtlich Emissionsverhalten. - Lastaufnahmemittel (Abhängigkeit von Paletten). - Hydraulische Gabelverlängerung. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.M 062 . - Stapelhöhen. - Typ (Front-. keinesfalls in explosionsgefährdeten Bereichen. - Fassgreifer. Ladegeräte/Ladestationen sind durch Abstand oder Wände vom Lagerbereich zu trennen. - Fahrersitz. - Bodenfreiheit (Überfahren von Schwellen). unterzubringen. Scanner. Diese Anlagen sind außerhalb des Lagerbereichs. z. dürfen Flurförderzeuge normaler Bauart verwendet werden. Stretchanlagen sind grundsätzlich geeignet. sofern diese keine wirksamen Zündquellen haben und im Gefahrenfalle unverzüglich stillgesetzt werden. Schubmast-. Traglast und Zündquellen. Ladegeräte/Ladestationen für Flurförderzeuge sind in gut belüfteten Räumen oder im Freien zu installieren. elektrischer Beheizung oder Dampf dürfen nur mit Begrenzung von Temperatur und Verweilzeit eingesetzt werden. Ortsbewegliche elektrische Geräte In explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 2 dürfen nur explosionsgeschützte oder solche elektrischen Geräte verwendet werden. Mobile elektrische Geräte wie Kehrmaschinen und Staubsauger aber auch Leuchten. die der Betriebssicherheitsverordnung der Gerätegruppe II. z. B. Vierwegstapler). vorzugsweise im Abwicklungsbereich. Produktfreisetzung) ausgehen. B. Handschrumpfgeräte mit offener Flamme dürfen nicht eingesetzt werden. Handheld-Geräte und Werkzeuge müssen für den jeweiligen Lagerabschnitt geeignet sein (Konformitätserklärung. - Wetterschutz. die in Zone 2 eingestuft sind. 32 / 79 . Ergonomische Gestaltung. Stationäre Schrumpfanlagen mit gekapselter Flamme. Alle Rechte vorbehalten. Bei der ausschließlich passiven Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in gefahrgutrechtlich zulässigen Transportbehältern in Lagerräumen. Gangbreiten und Wendekreis). In der Bedienungsanleitung des Herstellers sind Anweisungsempfehlungen und Sicherheitshinweise für den Gabelstaplerführer enthalten. Erforderliche Anbaugeräte. Die Auswahl des Gerätes ist abhängig von der Art der Verpackungen.

Radios und MP3-Player ist unzulässig.M 062 . Bei entzündbaren Flüssigkeiten muss die Auffangeinrichtung elektrostatisch ableitfähig sein. brauchen aber nicht über Stunden oder Tage beständig sein. (41) Der Gebrauch privater elektrischer Geräte der Beschäftigten wie Mobiltelefone.3 Auffangeinrichtungen Damit Chemikalien im Falle einer Freisetzung erkannt. 33 / 79 . Sie müssen ausreichend beständig gegenüber einer kurzfristigen Beaufschlagung durch das Lagergut sein. Auffangräume und Ableitflächen. dass austretende Flüssigkeit in den dazugehörigen Auffangraum abgeleitet wird. Alle Rechte vorbehalten. Die elektrischen Geräte sind vor jedem Einsatz auf offensichtliche Mängel und darüber hinaus nach BGV A3 zu prüfen. Für Feststoffe genügt eine dichte. wenn die verwendeten Baustoffe und Bauteile dem jeweiligen bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweis entsprechen. Diese Anforderung gilt als erfüllt. 9. soweit ihr Sicherheitsstatus nicht sichergestellt werden kann. (19) Für die Lagerung von mehr als 200 kg entzündbarer Flüssigkeiten gilt darüber hinaus: Die Lagerbehälter müssen in Auffangräume gestellt werden. gegebenenfalls sind hier andere Rechtsvorschriften heranzuziehen. zurückgehalten und beseitigt werden können. Die zu Grunde zu legende Brandeinwirkungsdauer muss mindestens den Anforderungen an die Raumumfassungsbauteile entsprechen. Die Kapazität ist dem gelagerten Volumen anzupassen. nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossene Auffangwanne oder ein entsprechender Auffangraum vorzusehen. Abbildung 16: Auffangeinrichtung für flüssige Gefahrstoffe Ableitflächen müssen so gestaltet sein. die gegen die gelagerten Flüssigkeiten ausreichend beständig und auch im Brandfall flüssigkeitsundurchlässig sind. die leicht zu reinigen ist. befestigte Fläche. die nicht aus feuerhemmenden oder feuerbeständigen Bauteilen hergestellt sind. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Bedienungshandbuch des Herstellers). müssen unterhalb der untersten Lagerebene angeordnet sein. ist insbesondere für Flüssigkeiten eine aus chemikalienbeständigem Material bestehende. in dem die Verwendung auch im Brandfall mit berücksichtigt ist.

sind beim Einsatz leitliniengeführter Regalflurförderzeuge die besonderen Bestimmungen für den Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (BGV D27) einzuhalten. Alle Rechte vorbehalten.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Auffangräume in Räumen müssen grundsätzlich nach oben offen sein (keine Verdämmung. Die lichte Durchgangshöhe muss mindestens 2 m betragen.5 m auf jeder Seite des Staplers haben.75 m breit sein und bei Staplerverkehr die Breite des Staplers zuzüglich mindestens 0.oder Auslagern der Paletten muss so bemessen sein. Auffangräume im Freien müssen mit absperr. dass ein sicheres Manövrieren des Staplers möglich ist. darf auch ein Teil der Lagerfläche für diese Palette bei der Ein. Abbildung 17: Verkehrsweg im Lager für gefährliche Stoffe Beispiel: Breite des Staplers 1 m. ausreichende Belüftung) und dürfen keine Abläufe haben. (31) 10 Verkehrswege Die Verkehrswege im Lager für gefährliche Stoffe müssen eine bestimmte Breite haben. Regalgassen zu betreten oder müssen sich Personen zum Einlagern und Entnehmen von Lagergut dort aufhalten. Gitterrost) versehen sein. Ist es aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Fußgänger/innen sind dahingehend zu unterweisen.oder Auslagerung von der Staplergabel in Anspruch genommen werden. Verunreinigtes Wasser ist entsprechend den wasserrechtlichen Vorschriften zu behandeln. Durchgänge und -fahrten müssen mit einer Abdeckung (Spanplatte. dass sie mit der Staplerfahrerin/dem Staplerfahrer Blickkontakt aufnehmen.oder abschaltbaren Einrichtungen zur Entfernung von Wasser versehen sein und dürfen nur hierzu benutzt werden. 34 / 79 . Der Gang zum Ein. insbesondere Absperrungen. bevor sie den Verkehrsweg oder den Arbeitsbereich des Staplers kreuzen.5 m = 2 m haben. Der Durchgangsverkehr von Personen sowie das unbefugte Betreten der Regalgänge und des Umsetzbereiches sind zu verhindern.M 062 . Letzteres geschieht in der Regel durch bauliche Maßnahmen. Sofern das Regal dafür ausgelegt ist. dann sollte der Verkehrsweg eine Mindestbreite von 1 m + 2 x 0. Sie sollten bei Personenverkehr mindestens 0. Abläufe sind grundsätzlich nicht zulässig. Personen durch bauliche Maßnahmen daran zu hindern. (43) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

Flucht. • Telefonnummern der Betriebsleiterin/des Betriebsleiters und sonstiger verantwortlicher Personen. Notausgänge müssen sich von innen leicht und ohne Schlüssel öffnen lassen (beispielsweise mittels Anti-Panik-Stangen) und in Fluchtrichtung aufgehen. Feuerwehr und Polizei. Sammelplatz sowie Hinweis auf die durchzuführende Anwesenheitskontrolle der Belegschaft. Rettungswege und Alarmierung In Abhängigkeit der gelagerten Chemikalien und der Größe des Lagers ist festzulegen: • Die Anzahl der Notausgänge (in der Regel mindestens zwei.und Rettungswege pro Geschoss. (27) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. ausgebildet sein darf. (11) (13) Notausgang/Fluchtweg Die folgenden Angaben sollten in einem Alarmplan zusammengefasst dargestellt sein: • Angaben zu Alarmsignalen. B. Giftzentrale. 35 / 79 . Die Kennzeichnung ist gemäß ASR A1. bei Lagerräume oberhalb der Erdgleiche in der Regel entsprechend mindestens zwei Flucht. von denen einer als Notausstieg über Außentreppen.3 „Fluchtwege und Notausgänge. Flucht. Arzt. • Die maximale Länge der Fluchtwege (in der Regel muss mindestens ein Ausgang in höchstens 35 Meter Entfernung erreichbar sein. • Liste mit Telefonnummern von Rettungsdiensten.M 062 . • Die Art der Alarmierung. müssen alle Notausgänge sowie Fluchtwege jederzeit freigehalten und klar gekennzeichnet werden. Rettungsbalkone oder Terrassen etc.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Für Fußgänger verboten Flucht-. Die Anforderungen der ASR A2. Auch nach anderen Rechtsvorschriften können Alarmpläne gefordert sein (z. die möglichst gegenüber liegen.und Rettungswegen. Brandschutzeinrichtungen. Krankenhaus. der entweder ins Freie. in einen notwendigen Treppenraum oder einen anderen Brandabschnitt führt).3 „Sicherheits. Störfallverordnung). wenn er im Brandfall durch Feuer und Rauch nicht gefährdet wird). • Auflistung der Maßnahmen in durchzuführender Reihenfolge.und Rettungsplan“ sind einzuhalten.und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ vorzunehmen. Um eine rasche Evakuierung von Personen im Notfall zu gewährleisten. Alle Rechte vorbehalten.

B. Abbildung 18: Warenanlieferung in einem Chemikalienlager Der Wareneingang gliedert sich in mehrere Teilschritte: Wareneingangskontrolle und Vereinnahmung • Kontrolle der Lieferpapiere und Abgleich mit Bestellung. B. damit nur die richtigen (d. B. auch tatsächlich benötigten und bestellten) und zulässigen Waren angenommen und eingelagert werden. Es muss sichergestellt sein. • Kontrolle der Gebinde (Sauberkeit. 36 / 79 . • Kontrolle der Etikettierung (Produktbezeichnung. entzündbare Flüssigkeiten.M 062 . • Kontrolle der Menge. Mengenbeschränkungen. Unversehrtheit. • Beschränkungen bei der Einlagerung bestimmter Stoffgruppen (z. Analyse). • Kontrolle der Identität (z. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. • Abgleich der Analysenzertifikate mit Spezifikation. dass die Einlagerung zulässig ist und alle erforderlichen Maßnahmen eingehalten sind: • Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung sowie aller technischen. • Beachtung von Zusammenlagerungsverboten. Alle Rechte vorbehalten. • Beachtung der einschlägigen technischen und gesetzlichen Anforderungen und Einschränkungen (vgl. organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen. Kennzeichnung). h. explosionsgefährliche Stoffe). Genehmigung des Lagers) wie z. • Tragfähigkeit von Regalen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 11 Wareneingang Der Wareneingang hat bei der Führung eines Lagers eine wichtige Kontrollfunktion. (Wurde richtiges Material geliefert? Sind die Lieferpapiere vollständig?). Eignung der Lagereinheit).

Alle Rechte vorbehalten. Arbeitssicherheitsgesetz. Rettungs. • Unterrichtung der Beschäftigten. Bei der Einlagerung entleerter Gebinde werden für die Ermittlung der Lagermenge 0.5 % des Rauminhalts der Behälter angesetzt. 37 / 79 . Bei zusammengesetzten Verpackungen mit verschiedenen Produkten sowie Mischpaletten ist jede einzelne Verpackung bzw. Sozialgesetzbuch VII. • Zuordnung und Transport zum Lagerort.M 062 . Rettungs. • Einrichtungen. Abbildung 19: Erste-Hilfe-Kasten In diesem Merkblatt wird nur der Aspekt „Einrichtungen. Betriebsärztinnen/Betriebsärzte und betriebliche Ersthelfer/innen. • Gegebenenfalls Vereinnahmung im eigenen Warenwirtschaftssystem.und sonstige Hilfsmittel. Körperliche Einlagerung • Stapelbarkeit von Gebinden.und sonstige Hilfsmittel“ erläutert.1 Erste Hilfe Die vom Unternehmer/der Unternehmerin zu treffenden Maßnahmen zur Ersten Hilfe lassen sich unterteilen in • Ärztliche Versorgung. Störfall- Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Dokumentation der Einlagerung • Lagerverwaltung über geeignetes System. • Bei der Einlagerung angebrochener Gebinde ist bei der Ermittlung der Lagermenge für entzündbare Gefahrstoffe das Nennvolumen heranzuziehen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Gegebenenfalls Anbringung von Wareneingangsetiketten. Betriebsverfassungsgesetz. 12 Notfallorganisation 12. Mischpalette zu prüfen. Zu den ersten beiden Spiegelstrichen sind die gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (wie Arbeitsschutzgesetz.

So sind z. Antidote. Die erforderliche Art und Anzahl der Feuerlöscher hängt von der Brandgefahr und der Größe des Raumes ab. Rettungsdienst usw. Für Augen. (9)(7)(8)(6)(27) (29)(39)(40) Zu den Einrichtungen gehören ausgewiesene Telefone. Die Zuleitungen sind regelmäßig zu spülen. Namen und Rufnummern) oder Stellen erreicht werden können. • Atemschutzgeräte (Fluchtmasken). dass die Vollständigkeit und Gebrauchsfähigkeit der als erforderlich festgestellten Einrichtungen gegeben ist. es ist allgemein zu empfehlen. • Löschdecken. Art und Umfang sollte in der Gefährdungsbeurteilung unter Beteiligung der Betriebsärzte und Betriebsärztinnen bestimmt werden. B. Der Meldeablauf ist den Beschäftigten zu vermitteln. Antidote zu erneuern. mit dem die im Alarmplan angegebenen Personen (zuständige Ärztin/zuständiger Arzt. Darin sollte auch überprüft werden – etwa aufgrund der Art der Tätigkeiten. Körperduschen (Notduschen). betrieblichen Verhältnissen und des Lagergutes festzulegen. Feuerlöscher dürfen durch Witterungseinflüsse. DGUV Vorschrift 2) unmittelbar anzuwenden. Rettungsgurte sind durch Sachkundige zu überprüfen.und Notduschen erforderlich sind (und in welcher Anzahl und an welchen Orten). (12) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten. in der Stellungnahme der zuständigen Feuerwehr. bei Erreichen des Haltbarkeitsdatums sind der Inhalt des Verbandkastens. Sanitätsräume. z. Atemschutzgeräte. BGV A1. Sie müssen entsprechend der folgenden Tabelle für ihren Einsatzzweck geeignet sein. Zur Anzahl und Beschaffenheit von Verbandmaterial (Verbandkasten) gibt die BGI 509 Auskunft. 12. Strahlenschutzverordnung. Es ist sicherzustellen. gegebenenfalls ist der Wasserzustand überprüfen zu lassen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Verordnung. In Außenanlagen ist regelmäßig eine Beheizung der Rohrleitungen und Duschen erforderlich. Notrufmelder oder Ähnliches.M 062 ..2 Feuerlöscher Der bauliche Brandschutz ist nach Art und Umfang im Einzelnen nach den örtlichen. Zusätzlich sind in Lager Feuerlöschern zur Bekämpfung von Entstehungsbränden bereitzustellen und gebrauchsfertig zu erhalten. Von Hand zu betätigende Feuerlöscheinrichtungen müssen jederzeit schnell und leicht erreichbar sein. Verbandkästen nach Benutzung aufzufüllen. Festlegungen können auch bereits in der Betriebsgenehmigung enthalten sein. die Wirksamkeit der festgelegten Notfallmaßnahmen auch regelmäßig zu erproben. der Eigenschaften der gelagerten Stoffe. (52) Weitere Einrichtungen und Hilfsmittel zur ersten Hilfe und Notfallrettung im Lager können zum Beispiel sein: • Augenduschen. • medizinische Geräte. Vibrationen oder andere äußere Einwirkungen in ihrer Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt werden. der Wirksamkeit anderer technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen. B. dass Durchflussmenge und Wasserqualität gegeben sind (Frostgefahr.und Notduschen ist sicherzustellen. Verkeimung des Wassers). Die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen sollten in den Plänen zur Gefahrenabwehr verzeichnet sein. der Verfügbarkeit von Rettungsdiensten – ob Augen. 38 / 79 . Rettungsgurte.

B. Netzmittel. z.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 20: Feuerlöscher Tabelle 1: Eignung für den jeweiligen Einsatzzweck Brandklassen DIN EN 2 A B C D Feste. Alle Rechte vorbehalten. glutbildende Stoffe Flüssige oder flüssig werdende Stoffe Gasförmige Stoffe. auch unter Druck Brennbare Metalle (Einsatz nur mit Pulverbrause) Pulverlöscher mit ABCLöschpulver + + + – Pulverlöscher mit BCLöschpulver – + + – Pulverlöscher mit Metallbrandpulver – – – + Kohlendioxidlöscher – + – – Wasserlöscher (auch mit Zusätzen. 39 / 79 . Frostschutzmittel oder Korrosionsschutzmittel) + – – – zu löschende Stoffe Arten von Feuerlöschern Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

um freiwerdende Stoffe zu erkennen. B.M 062 .und Reinigungsmittel. 12. Es sind regelmäßige Kontrollgänge durchzuführen. B. 40 / 79 . Falls erforderlich. Zur Begrenzung der Dauer und des Ausmaßes der Exposition sind Leckagen umgehend zu beseitigen. • Beschäftigte. Beispiel für das Vorgehen bei Produktaustritt: • Gefahrenbereich verlassen. umfüllen. Wandhydranten oder ortsfeste Feuerlöschanlagen eingesetzt werden. fahrbare Pulverlöschgeräte. Maschinen und elektrische Geräte im Gefahrenbereich stillsetzen. Alle Rechte vorbehalten. z. • Besen und Schaufel. fahrbare Kohlendioxidlöschgeräte. Alterung und Feuchtigkeit können zum Versagen der Verpackungen und somit zum Produktaustritt führen (siehe auch Abschnitt 7.und Leichtschaum. flüssige Produkte durch das Drehen der beschädigten Stelle nach oben oder durch das Errichten von Flüssigkeitsbarrieren am Fortfließen hindern. Im Lager ist folgende Ausrüstung für die Aufnahme ausgetretener Gefahrstoffe unter anderem bereitzuhalten: • Behälter zur Aufnahme ausgetretenen Produktes. die in Verbindung mit Wasser auch Brände der Brandklasse B löschen + + – – Schaumlöscher + + – – + = geeignet – = nicht geeignet Anmerkung: Sonstige geeignete Löschmittel sind dem Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Im Gefahrenfall haben die Beschäftigten den Gefahrenbereich umgehend zu verlassen. • Ausbreiten des Schadens verhindern. dass freiwerdende Stoffe erkannt und aufgefangen werden können. Vorgesetzte und gegebenenfalls Feuerwehr alarmieren und die Gefahrenstelle sichern. Bei der Beseitigung sind in Abhängigkeit von Stoffeigenschaften und den ausgetretenen Mengen die persönlichen Schutzausrüstungen zu tragen und die festgelegten Schutzmaßnahmen zu ergreifen (Sicherheitsdatenblatt beachten).Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Wasserlöscher mit Zusätzen. Eine weitere Ursache für Leckagen ist das nicht ordnungsgemäße Verschließen der Verpackungen insbesondere nach Teilentnahmen.1 „Verpackungen und Behälter“). • Beschädigte Behälter abdichten oder Inhalt umpumpen bzw.3 Verhalten bei Produktaustritt Mechanische Beanspruchungen. Die Information über die jeweiligen Löschmitteleinheiten können den Angaben auf dem Feuerlöscher entnommen werden. • Geeignete Maßnahmen auswählen. • geeignetes Absorptionsmaterial (Aufsaugmaterial oder Bindemittel). können zusätzlich entweder größere fahrbare Löschgeräte der zugehörigen Brandklasse. B. bei Beschädigung der Innenbeschichtung oder -lackierung bei Metallgebinden). Schaumlöschgeräte für die Erzeugung von Schwer-. Mittel. z. Gefahrstoffe müssen so gelagert werden. • Neutralisations. chemische Einwirkungen (z. • gegebenenfalls Industriestaubsauger (siehe Abbildung 18) und Flüssigkeitspumpe (soweit erforderlich auf ExSchutz achten). Auch Nagetiere können Verpackungen aus Papier und Pappe beschädigen.

die mit Druckgasen gefüllt und nach dem Füllen zur Entnahme der Druckgase an einen anderen Ort verbracht werden. Zement möglich. gesondert aufbewahren und reinigen oder entsorgen. die dessen Sicherheit beeinflussen können. Kieselgur. Reinigungsmaterial und verunreinigte Verpackungen in verschließbare Behälter füllen.M 062 . Ausgetretene Produkte dürfen nur von entsprechend eingewiesenen Beschäftigten. Man unterscheidet folgende Arten von Druckgasbehältern: • Flaschen • Flaschenbündel • Druckfässer Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. dass oxidierende Stoffe nicht mit brennbaren Materialien aufgenommen werden. Während den Maßnahmen der Leckagebeseitigung ist stets auf eine gute Belüftung zu achten. Es ist darauf zu achten. Kontaminiertes Wasser ist ordnungsgemäß zu beseitigen. Reinigungsmaterial und verunreinigte Verpackungen sind fachgerecht zu entsorgen. Anlage 1: Lagerung von Gasen unter Druck Begriffsbestimmungen und Abgrenzungen Druckgasbehälter sind wiederbefüllbare. Alle Rechte vorbehalten. Sand. wie z. • Das ausgetretene Produkt. gebrauchtes Absorptionsmaterial. aufgenommen werden. die dafür geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen. ortsbewegliche Behälter. B. Zum Druckgasbehälter gehören die Ausrüstungsteile. mit einem Industriestaubsauger aufzunehmen. • Durch Produkt verunreinigte Kleidung sofort ausziehen. B. Eine gefahrlose Beseitigung dieser Stoffe ist in der Regel durch Lösen in reichlich Wasser oder Aufnehmen mit geeigneten Bindemitteln.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Abbildung 21: Aufsaugen von ausgetretenem Lagergut mit einem explosionsgeschützten Staubsauger • Ausgetretene Flüssigkeiten mit Absorptionsmaterial aufnehmen. • Verschmutzte Umgebung reinigen. 41 / 79 . Pulver und Granulate sind staubfrei z.

Argon. sobald die in Betrieb befindlichen Druckgasflaschen leer sind. als erfüllt. dass vom Inhalt nichts ungewollt nach außen gelangen kann. 42 / 79 . (35)(36) Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen und Vorschriften sind für folgende Gase zu beachten: • Inerte Gase (H280) – Beispiel: Stickstoff. Alle Rechte vorbehalten. wenn gefüllte Druckgasbehälter an den zum Entleeren vorgesehenen Stellen als Reservebehälter an Entnahmeeinrichtungen angeschlossen sind oder zum baldigen Anschluss bereitgehalten werden.M 062 . a.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Kryo-Behälter • Gas-Container Abbildung 22: Unterschiedliche Druckgasbehälter Als Bereitstellen gilt auch. Vielfach sind sowohl die in Betrieb befindlichen Druckgasflaschen als auch die bereitgestellten Druckgasflaschen an der Anlage angeschlossen. um nach Entleerung der derzeitig in Betrieb befindlichen Druckgasflaschen als Ersatz angeschlossen zu werden. wenn die Verpackung/Behälter die Anforderungen an die Beförderung gefährlicher Güter erfüllt. Geprüfte und technisch einwandfreie Gasflaschen gelten als dauerhaft technisch dicht. Diese Voraussetzung gilt u. H221) – Beispiel: Wasserstoff. Beispielsweise zählen dazu Gasflaschen die zur Versorgung eines Laboratoriums mit Betriebsgasen eingesetzt werden. verdichtet • Entzündliche Gase (H220. Die Umschaltung erfolgt dann automatisch. soweit dies für den Fortgang der Arbeiten erforderlich ist. Tiefkalt verflüssigter Sauerstoff Druckgasbehälter müssen gegen Umfallen oder Herabfallen gesichert werden. Voraussetzung für die Lagerung Die Verpackungen und Behälter müssen so beschaffen und geeignet sein. Die Forderungen gemäß P200 (ADR/RID) werden komplett eingehalten. Methan. Hierbei wird die gleiche Anzahl (und Art) von Gasflaschen an der Einspeisestelle „bereit gehalten“. verdichtet. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Propan • Oxidierend wirkende Gase (H270) – Beispiel: Sauerstoff • Tiefkalt verflüssigte Gase (H281) – Beispiel: Tiefkalt verflüssigter Stickstoff.

R26 gekennzeichnete Gase dürfen in Räumen nur gelagert werden. B. die bei Überschreitung der zulässigen Arbeitsplatzgrenzwerte akustisch und optisch alarmiert. Dies gilt für Gase die schwerer sind als Luft.oder Herabfallen ist nicht erforderlich. Ferner dürfen sich dort auch keine Reinigungs. B. verflüssigte Gase (wie Propan. Kanäle oder Abflüsse zu Kanälen sowie keine Kellerzugänge oder sonstige offene Verbindungen zu Kellerräumen befinden.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Dies erfolgt in der Regel bei Industriegasen durch die sogenannte Gasepalette. in der die einzelnen Gasflaschen mittels Zurrgurt und/oder Balken in der Palette vor dem Umfallen gesichert werden können. wenn z. durch die Bauart der Druckgasbehälter. z. dass nur fachkundige oder unterwiesene Personen Zugang haben.oder andere Öffnungen von Schornsteinen befinden. B. Kohlendioxid oder tiefkalt verflüssigter Stickstoff).M 062 . durch die Aufstellung in größeren Gruppen oder die Art der Lagerung ein ausreichender Schutz erreicht wird. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Abbildung 24: Ventilschutz Eine besondere Sicherung gegen Um. Abbildung 23: Gasepaletten Die Ventile sind mit der vom Gaselieferant bereitgestellten Schutzeinrichtung zu schützen. Zur Vermeidung einer gefährlichen Ansammlung von Gasen dürfen sich in dem möglichen Gefährdungsbereich der Lager keine Gruben. Diese Schutzeinrichtung darf während der Lagerung keinesfalls entfernt werden. mit einer Schutzkappe oder einem Schutzkorb/-kragen. • Mit H330 bzw. Lagerung giftiger Gase Für die Lagerung giftiger Gase (gekennzeichnet mit H330 oder H331 bzw. z. R23 oder R26) wie Chlor. 43 / 79 . Argon. wenn diese über eine Gaswarneinrichtung verfügen. Ammoniak oder Schwefeldioxid sind folgende zusätzliche Regeln einzuhalten: • Die Druckgasbehälter müssen unter Verschluss oder so aufbewahrt oder gelagert werden. Alle Rechte vorbehalten.

die selbstschließend und mindestens feuerbeständig (Feuerwiderstandsdauer mindestens 90 Minuten) ausgeführt sind. 44 / 79 . die nicht dem Lagern von Gasen dienen. die die Anforderungen der EN 14470-2 erfüllen. die mit H330 oder R26 gekennzeichnet sind und die an einen öffentlichen Verkehrsweg angrenzen. Verbindungen zu angrenzenden Räumen sind nur zulässig. Lagerräume. • Atemschutzgeräte sind außerhalb der gefährdeten Bereiche für die Beschäftigten schnell erreichbar aufzubewahren. Dies gilt nicht für Türen.M 062 . Alle Rechte vorbehalten. Kryobehältern in Lagerräumen • müssen die Lagerräume von angrenzenden Räumen durch feuerhemmende Bauteile (Feuerwiderstandsdauer mindestens 30 Minuten) getrennt sein.und Entlüftung sichergestellt werden. die dem dauernden Aufenthalt von Personen dienen. z. Hierbei müssen die Lüftungsöffnungen mindestens einen Gesamtquerschnitt von zehn Prozent der Grundfläche dieses Raumes haben und eine Durchlüftung bewirken. sofern sich die Lüftungsöffnung unmittelbar am Lagerbereich befindet. Brand. Bei der Lagerung von mehr als fünf Druckgasbehältern in Räumen. wenn in angrenzenden Räumen. Druckfässern. Beim Ausfall der Einrichtung für die technische Lüftung muss ein Alarm ausgelöst werden. wenn diese Räume einen eigenen Rettungsweg haben. Bei der Anordnung der Lüftungsöffnungen muss die Dichte der Gase berücksichtigt werden. Lagerräume für ortsbewegliche Druckgasbehälter mit entzündbaren Gasen (gekennzeichnet mit H220 oder H221 bzw. Lagerräume müssen schnell verlassen werden können. dürfen nicht unter oder über Räumen liegen. • Natürliche Belüftung des Lagerraumes. sind in der Betriebsanweisung festzulegen. Lagerung in Räumen In Räumen unter der Erdgleiche dürfen maximal 50 gefüllte Druckgasbehälter gelagert werden. im Alarmplan zu berücksichtigen. 1 oder 2/sehr giftigen Gasen gelagert werden. wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: • Gewährleistung einer technischen Lüftung mit einem zweifachen Luftwechsel in der Stunde. wenn unmittelbar ins Freie führende Lüftungsöffnungen mit einem Gesamtquerschnitt von mindestens 1/100 der Bodenfläche des Lagerraumes vorhanden sind. Flaschenbündeln. das Mitführen von Atemschutzgeräten.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • Notwendige Sicherheitsmaßnahmen. sind an der unmittelbar an den Verkehrsweg angrenzenden Seite mit einer Wand ohne Türen und bis zu einer Höhe von 2 m ohne zu öffnende Fenster oder sonstige Öffnungen auszuführen. Der Fußboden des Lagerraumes darf nicht mehr als 1. da ansonsten eine ausreichende Querlüftung nicht möglich ist und eine Ansammlung schwerer Gase am Boden des Lagerraumes nicht ausgeschlossen werden kann.5 Meter unter der Geländeoberfläche liegen. wenn ein festgelegter Grenzwert überschritten wird. Eine natürliche Lüftung ist ausreichend. Brandschutz Bei der Lagerung von Flaschen. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. (86) Entleerte ungereinigte ortsbewegliche Druckgasbehälter dürfen in doppelter Anzahl vorhanden sein. Diese Lüftung muss entweder ständig wirksam sein oder durch eine Gaswarneinrichtung automatisch eingeschaltet werden. Die dann einzuleitenden Maßnahmen sind in einer Gefährdungsbeurteilung bzw. • Lagerung der Druckgasbehälter in Sicherheitsschränken. R12) oder mit akut toxischen Gasen der Kategorie 1 oder 2. muss eine ausreichende Be. • müssen Bauteile feuerbeständig (Feuerwiderstandsdauer mindestens 90 Minuten) sein.oder Explosionsgefahr besteht. B. Die geforderte Größe der Lüftungsöffnung kann auf die für die Lagerung von ortsbeweglichen Druckgasbehältern vorgesehene Bodenfläche bezogen werden. in denen mehr als 25 gefüllte Druckgasflaschen oder zwei gefüllte Druckgasfässer mit entzündbaren Gasen oder mehr als fünf gefüllte Druckgasflaschen oder ein Druckgasfass mit akut toxisch Kat.

B. Daher muss man hier auch die Wassermenge berücksichtigen.M 062 . Generell gilt jedoch auch die „Begrenzung der am Arbeitsplatz vorhandenen Gefahrstoffe (z. Er kann durch eine mindestens 2 m hohe und ausreichend breite Schutzwand aus nichtbrennbaren Baustoffen ersetzt werden. Der Schutzbereich ist ein räumlicher Bereich um Druckgasbehälter mit brennbaren oder akut toxischen Gasen. bei akut toxischen Gasen dürfen diese Schutzbereiche nicht in Rettungs. R12) Gasen sind Schutzbereiche um Druckgasbehälter einzurichten. Bei der Berechnung der Löschwassermengen ist zu berücksichtigen. können Explosionsschutzmaßnahmen notwendig sein. von denen eine Brandgefährdung ausgehen kann. mit R8) oder entzündbarer Gase wie Propan und Wasserstoff (gekennzeichnet mit H220 oder H221 bzw. Druckgasbehälter dürfen in Arbeitsräumen nur in geeigneten Sicherheitsschränken mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 30 Minuten gelagert werden. die von der Gasdichte abhängig sind. von denen eine Gefährdung ausgehen kann. H221 bzw. die einen 120-fachen Luftwechsel pro Stunde aufweisen. Beträgt der Abstand zu benachbarten Anlagen und Einrichtungen.oder Fluchtwege reichen. einen Abstand von mindestens 5 m um die Druckgasbehälter einhalten. R12) dürfen dabei nur in technisch belüfteten Sicherheitsschränken gelagert werden. wenn innerhalb des Lagers Druckgasbehälter an Anlagen angeschlossen werden Bei akut toxischen (gekennzeichnet mit H330 bzw. mindestens 5 m. z. sehr giftige und giftige Gase (gekennzeichnet mit H330 oder H331 bzw. die für den Fortgang der Arbeiten erforderlich ist“ (§ 8 Punkt 6 der Gefahrstoffverordnung). Diese Bereiche sind in der Gefährdungsbeurteilung besonders zu berücksichtigen. R8) oder entzündbare Gase (gekennzeichnet mit H220 oder H221 bzw.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • müssen die Außenwände von Lagerräumen mindestens feuerhemmend (Feuerwiderstandsdauer mindestens 30 Minuten) sein. in dem infolge Undichtigkeiten an Anschlüssen und Armaturen oder betriebsmäßig beim Anschließen oder Lösen von Leitungsverbindungen oder infolge von Fehlhandlungen das Auftreten von Gasen oder Gas-/Luft-Gemischen nicht ausgeschlossen werden kann. die die Anforderungen nach EN 14470-2 erfüllen. In diesen Schutzbereichen sind bei entzündbaren Gasen Explosionsschutzmaßnahmen (siehe TRGS 720 ff) zu ergreifen. (86) Akut toxische Gase der Kategorien 1 bis 3 bzw. Oxidierende Gase (gekennzeichnet mit H270 bzw. mit R12) muss der Fußboden aus nicht brennbaren Materialien bestehen. R23 oder R26) dürfen dabei nur in technisch belüfteten Sicherheitsschränken gelagert werden. Geeignet sind insbesondere Sicherheitsschränke. Gase) auf die Menge. • müssen Fußbodenbeläge in Lagerräumen für ortsbewegliche Druckgasbehälter mindestens schwerentflammbar sein. dass Druckgasbehälter bei extremer Hitzeeinwirkung aufgrund der Wärmeausdehnung des Gases im Behälter bersten können. die zum Kühlen der Druckgasbehälter bei Umgebungsbränden eingesetzt werden muss. kann die Außenwand aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. 45 / 79 . Besondere Schutzmaßnahmen. • muss die Dacheindeckung ausreichend widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme sein. (15) Lager im Freien müssen zu benachbarten Anlagen und Einrichtungen. die einen 10fachen Luftwechsel pro Stunde aufweisen. (21) – (23) Zusätzlich zum Ventilschutz sind bei akut toxischen Gasen der Kategorie 1 oder 2 sowie bei pyrophoren Gasen (wie Silan oder Arsin) die Ventile mit einer Verschlussmutter zu versehen. R26) oder entzündbaren (gekennzeichnet mit H220. Bei der Lagerung von mehr als fünf Druckgasbehältern oxidierender Gase wie Sauerstoff (gekennzeichnet mit H270 bzw. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. B. Alle Rechte vorbehalten. die ergriffen werden müssen.

Daher sind ist die Umsetzung der oben beschrieben Maßnahmen in diesem Fall nicht notwendig. dass man bei Druckgasflaschen. mit Sprühkopf) gelagert werden. falls diese nicht in geschlossenen Gitterboxen gelagert werden. Butan und Dimethylether (DME) sind farblos. Bei Lagerräumen mit einer Grundfläche ≤ 20 m2 ist der gesamte Raum als Schutzbereich vorzusehen. Auf diese Art können Stoffe zielgerichtet am Gebrauchsort aufgebracht werden. dass die Aerosolpackung nur mit einem Verschlussmechanismus (z. Paste. brennbar und können mit Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. Undichtigkeiten können auftreten an Anschlüssen und Armaturen oder betriebsmäßig beim Anschließen oder Lösen von Leitungsverbindungen oder infolge menschlicher Fehlhandlungen. verflüssigten oder unter Druck gelösten Gases mit oder ohne Flüssigkeit. die nach der Abfüllung im Abfüllbetrieb auf Dichtigkeit untersucht worden sind und im Originalzustand eingelagert werden (geprüfte und technisch einwandfreie Gasflaschen) als dauerhaft technisch dicht gelten. Betrachtet man jedoch nur den reinen Lagerbetrieb (siehe Kapitel „Anwendungsbereich“ der TRGS 510). Alle Rechte vorbehalten. Das Volumenverhältnis eines üblichen Propan/Butan-Gemisches Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.oder Spraydose. die es ermöglicht. dass die Verschlussmutter nach Entnahme auch wieder aufgedreht wird. Kartuschen werden mittels einer besonderen Entnahmeeinrichtung nach dem Anstechen entleert. die gemäß ADR/RID ausgerüstet wurden (P 200 „q“). (19) Diese Druckgaskartuschen dienen oft zur Bereitstellung von Propan. (35)(36) Hinweis: Die Abstände nach Absatz 1 sind erforderlich. der mit einer Entnahmevorrichtung versehen ist. wobei eine Ausgasung möglich ist. 46 / 79 . in Wasser in Lösung zu gehen. Unter Aerosolpackung im Sinne Richtlinie 75/324/EWG versteht man jeden nicht wiederverwendbaren Behälter aus Metall. die in einer Nettomasse von mehr als 20 kg gelagert werden. Druckfässer.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Anmerkung: Diese Forderung ist bei Druckgasbehältern für pyrophore Gase/Gasgemische. federbelastetes Ventil im Dosendeckel) ausgerüstet ist und erst vom Endverbraucher mit einer geeigneten Entnahmevorrichtung ausgerüstet wird. Gegenüber Propan/Butan hat DME die Eigenschaft. seinen Inhalt in Form von in Gas suspendierten festen oder flüssigen Partikeln als Schaum. Eigenschaften der brennbaren Treibmittel Propan. Butan oder Propan/Butan-Gemischen für Lötlampen. finden derartige Arbeiten in einem Lager nicht statt. (19) Die Abmessungen der Schutzbereiche betragen für ortsbewegliche Druckgasbehälter bei Lagerung in Lagerräumen 2 m in jede Richtung. Bei den oben angeführten Punkten ist zu beachten. Anlage 2: Lagerung von Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen Die folgenden Maßnahmen gelten bei der Lagerung von Aerosolen. Aerosolpackungen können mit Entnahmeventil (also gebrauchsfertig z. Jede Kartusche besteht aus dem Behälter und einem Verschluss der Einfüllöffnung. Am bekanntesten ist die Form der sogenannten Sprüh. geringfügig riechend. Glas oder Kunststoff. Campingkocher oder Gaslampen. Bei Gasen schwerer als Luft kann der Schutzbereich nach oben auf 1 m verkürzt werden. Paste oder Pulver. Im Freien können die Abmessungen der Schutzbereiche halbiert werden. einschließlich des darin enthaltenen verdichteten. Druckgaskartuschen im Sinne der TRGS 510 sind Einwegbehälter ohne eigenes Entnahmeventil. Flaschenbündel. in Aerosolpackungen (gekennzeichnet mit H222 oder H223) und für Gase in Druckgaskartuschen (gekennzeichnet mit H220 oder H221).M 062 . B. automatisch erfüllt. Dies gilt auch für nicht als gefährlich gekennzeichnete Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen ab 200 kg. Darüber hinaus ist es aber auch möglich. Beim Einsetzen der Druckgaskartusche in das Gerät wird die Kartusche mittels Stechdorn durchbohrt und somit das in der Kartusche enthaltende Gas dem Verbraucher zugeführt. weil Undichtigkeiten nicht ausgeschlossen werden können. B. Pulver oder in flüssigem Zustand austreten zu lassen. die im Falle eines Zerknalls eine Freisetzung verhindern. Wichtig ist jedoch.

BundesImmissionsschutzverordnung zu beachten. Schon geringfügige Leckagen können daher zu großvolumigen explosionsfähigen Bereichen führen. die weder entzündbare Gase der Gefahrenkategorie 1 oder 2. Lagerräume • dürfen nicht in bewohnten Gebäuden liegen. Die Richtlinie muss bis zum 31. • Für entzündbare Aerosole gelten neue Mengenschwellen für Grundpflichten (150 t Nettoinhalt) und erweiterte Pflichten (500 t Nettoinhalt). Elektroinstallation. noch entzündbare Flüssigkeiten der Gefahrenkategorie 1 enthalten. (19) Anforderungen zur Lagerung von Aerosolpackungen Die Lagerung von Aerosolpackungen mit entzündbaren Gasen und einem Inhalt bis 1000 ml ist ab einer Lagermenge von insgesamt 30 t genehmigungspflichtig. • müssen Fußböden aus nichtbrennbaren Baustoffen haben und • müssen eine ausreichende Lüftung besitzen und den Anforderungen an den Explosionsschutz gemäß TRGS 510 Anlage 5 genügen. Brandbekämpfung und Organisation sind in der TRGS 510 beschrieben. Lüftungsanlagen.und Brandmeldeanlagen. Bei Lagerräumen mit einer Gesamtfläche > 500 m2 ist ein abgestimmtes Brandschutzgutachten mit der Behörde zu erstellen. • Für entzündbare Aerosole. Mai 2015 in deutsches Recht überführt sein. die Mengenschwellen beziehen sich dann auf das Nettogewicht des gesamten Inhalts der gelagerten Aerosolpackungen (ohne das Gewicht der Dosen und der Transportverpackungen). • sind gegenüber anderen Räumen durch feuerbeständige Bauteile (Feuerwiderstandsdauer mindestens 90 Minuten) abzutrennen. Die Mengenbetrachtung in den Verordnungen und Richtlinien beziehen sich nach der bislang geltenden Rechtslage nur auf den Flüssiggasanteil. Lager mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 500 m2 müssen in einem ausschließlich Lagerzwecken dienenden Gebäude oder Gebäudeteil liegen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 flüssig zum gleichen Gemisch gasförmig beträgt etwa 1:220. Sicherheitsaspekte zur Bau-/Lagertechnik Gefüllte Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen dürfen nicht einer Erwärmung von mehr als 50 °C durch Sonnenbestrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt werden. und die 12. Gas.M 062 . Weitere Anforderungen an die Löschwasserrückhaltung. 47 / 79 . Pflichten und Anforderungen aus dem BImSchG Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. (26)(27) Hinweis: Durch das Ersetzen der Richtlinie 96/82/EG durch die Richtlinie 2012/18/ EU zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen werden sich Änderungen in der Lagerung von Aerosolpackungen ergeben: (3)(2) • Entzündbare Aerosole sind unter Teil 1 Gefahrenkategorien von gefährlichen Stoffen eigenständig aufgeführt – nicht mehr unter Lagerung von Flüssiggas. Alle Rechte vorbehalten. Grundsätzlich sind bei der Lagerung von entzündbaren Aerosolen die 4. gelten besondere Mengenschwellen: Für Grundpflichten (5000 t Nettoinhalt) und erweiterte Pflichten (50000 t Nettoinhalt). > 1600 m2 werden zusätzlich Brandwände vorgeschrieben. Bei der Lagerung von Aerosolpackungen oder Druckgaskartuschen in Lagerräumen für ortsbewegliche Behälter darf die Lagermenge für brennbare Flüssigkeiten und das auf den Aerosolpackungen oder Druckgaskartuschen angegebene Nettovolumen des Inhalts zusammen die höchstzulässige Lagermenge von 100 000 l pro Lagerraum nicht überschreiten.

sie werden gekennzeichnet mit den H-Sätzen H200. die erweiterten Pflichten (12. BImSchV) treten über 200 t in Kraft . H201. B. H204 oder H205. Alle Rechte vorbehalten. B. (26)(27) Eine grobe Übersicht über die gesetzlichen Regelungen nach Immissionschutzrecht gibt die Abbildung 20 wieder. Die Grundpflichten gelten für eine Lagermenge von 50 bis 200 t. Fällt das Lager unter die erweiterten Pflichten. CLP-Verordnung (CLP-V) in die Gefahrenklasse „explosive Stoffe“ eingestuft sind und als instabil. 48 / 79 .M 062 . z. Schwarzpulver Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. die nach 1.6 eingestuft sind. Dibenzoylperoxid. die z. H202. durch Hitze.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Unter 30 t unterliegt die Lagerung von Aerosol-Fertigware mit entzündbaren Flüssiggasanteilen dem Gewerberecht. Empfohlen wird eine Überprüfung und Abstimmung mit der Behörde. H203.1 bis 1. Bei der Überschreitung der Mengenschwelle von 30 t Flüssiggas ist das Aerosollager nach der 4. Des Weiteren ist hier eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Reibung oder Initialzündung zur Explosion gebracht werden können nennt man Explosive Stoffe. (1) 2. explosiv oder in die Unterklassen 1. so ist gemäß Störfall-Verordnung (12. Schlag.1 bis 1. BImSchV) ein Sicherheitsbericht zu erstellen. BImSchV genehmigungspflichtig. Unterklassen 1.5 eingestuft sind. Gefahrgutrecht in die Klasse 1. (25) – (27) Abbildung 25: Übersicht Pflichten und Anforderungen aus dem Bundesimmissionsschutzgesetz zu AerosolLagern Anlage 3: Kennzeichnung gefährlicher Stoffe Kennzeichnung Beschreibung Explosive Stoffe Stoffe. Dazu gehören Stoffe. Nitroglycerin.

Die Einstufung dieser Stoffe erfolgt in Deutschland auf Grundlage der zweiten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (2. die wie folgt eingestuft sind: Kennzeichnung 1. 49 / 79 . Butylacetat Sonstige explosionsgefährliche Stoffe Es handelt sich hier um Stoffe. Acetylen. SprengV. Gefahrgutrecht der Klasse 3 zugeordnet sind. B. bei 20 °C und dem Standarddruck von 101. die nach Gefahrgutrecht der UN-Nummer 1950 zugeordnet sind. (1) 3. als verdichtete. als oxidierende Gase mit H270. bei 50 °C einen Dampfdruck von mehr als 300 kPa (3 bar) haben oder b. Aceton. Gefahrgutrecht der Klasse 2 zugeordnet sind. GefStoffV mit den R-Sätzen R 10. Diethylether. die Brände und Explosionen verursachen können. Sauerstoff Aerosole Druckgaspackungen. die a. Alle Rechte vorbehalten. H225 oder H226 gekennzeichnet sind. (28) Dazu gehören 1. die nach 1.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Gase Gase sind Stoffe. 3. als entzündbare Gase mit H220 oder H221. SprengV) durch die BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung). Dazu gehören Stoffe. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Dazu gehören Stoffe. CLP-V mit den H-Sätzen H222 oder H223 gekennzeichnet werden. Zu den Gasen gehört auch Fluorwasserstoff (UN 1051) und Cyanwasserstoff (UN 1052). unter Druck gelöste Gase mit H280 oder H281.M 062 . Ammoniak. verflüssigte. die nach 1. z.und Siedepunkt. CLP-V mit den H-Sätzen H224. c. 2. Chlor. Die Gefährdung steigt mit abnehmendem Flamm. z.3 kPa vollständig gasförmig sind. 2. Stoffe der Lagergruppen I bis III nach 2. (15) 2. Benzin. R 11 oder R 12. CLP-V gekennzeichnet werden a. B. Beschreibung Entzündbare flüssige Stoffe Mit diesen Stoffen können sich gefährliche Gas/Luft-Gemische bilden. b. die durch Flammenzündung zur Explosion gebracht werden können oder die gegen Schlag oder Reibung empfindlich sind.

B.M 062 . CLP-V mit dem H-Satz H250 bzw. 3. Dazu gehören Stoffe.3 zugeordnet sind. die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln Einige Stoffe reagieren mit dem Wasser oder der Luftfeuchtigkeit sehr heftig und bilden dabei brennbare Gase. weißer Phosphor oder Aluminiumalkyle Stoffe. z. Dazu gehören Stoffe. Schwefel. Trichlorsilan. Hydroxylammoniumchlorid Entzündbare feste Stoffe Das sind leicht brennbare feste Stoffe oder Gegenstände. die nach Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 2. dass sie sich dabei erhitzen und teilweise sogar entzünden und damit einen Brand in einem Lager auslösen können.4-Dinitrophenylhydrazin (mit 0. H251 oder H252. GefStoffV mit R15 gekennzeichnet sind. z. GefStoffV mit R17 gekennzeichnet. Calciumcarbid Oxidierend wirkende Stoffe Diese Stoffe erhöhen bei einem Brand die Heftigkeit der Reaktion und sorgen somit für eine sehr schnelle Verbreitung des Brandes. B. GefStoffV als Feststoffe mit R11 gekennzeichnet sind. CLP-V mit dem H-Satz H260 oder H261 gekennzeichnet sind. B. 3. 2.1 zugeordnet. CLP-V mit dem H-Satz H228 gekennzeichnet werden. Dazu gehören Stoffe.5 ml H2O/g). Gefahrgutrecht der Klasse 4. Stoffe. Selbstzersetzliche Stoffe Typ A und Typ B (gekennzeichnet mit H240 bzw. z. die nach 1. die nach GefStoffV mit R2 oder R3 gekennzeichnet sind. Gefahrgutrecht den entzündbaren Feststoffen der Klasse 4. 3. die nach 1. B. 2. die sich dann selbst entzünden können. die nach 1. Natrium. 50 / 79 . (1) 2. Gefahrgutrecht als selbstentzündliche Stoffe in der Klasse 4. die mit Luftsauerstoff so heftig reagieren. (15) 3. Phosphorpentasulfid Kennzeichnung Beschreibung Pyrophore oder selbsterhitzungsfähige Stoffe Flüssige und feste Stoffe. 2. (30) z. Sie können sowohl mit anderen gelagerten gefährlichen Stoffen als auch mit Verpackungsmaterial sehr heftig reagieren und somit Spontanbrände auslösen. Alle Rechte vorbehalten. H241).2 zugeordnet sind.

Natriumnitrit. 311 oder 331 (akute Toxizität). e. Dazu gehören Stoffe. Sie sind nicht Gegenstand dieses Merkblatts. Benzoylperoxid. B. Organische Peroxide Typen C.2 eingestuft sind. z. GefStoffV mit dem R26. Ansteckungsgefährliche Stoffe Diese sind nach Gefahrgutrecht der Klasse 6. CLP-V mit den H300.M 062 . d. (30) z.(1) 2. Alle Rechte vorbehalten. in welchem ein Wasserstoffatom oder beide Wasserstoffatome durch organische Radikale ersetzt sind. (19) 3. f. H340 (Keimzell-Mutagenität). Perchlorsäure Kennzeichnung Beschreibung Organische Peroxide Organische Peroxide sind organische Stoffe. die gemäß Gefahrgutrecht in Klasse 5. Natriumcyanid. die mit den H-Sätzen H242 gekennzeichnet sind. Arsen(III)-oxid. H370 (Spezifische Zielorgan-Toxizität (STOT)). D. z. B. angesehen werden können. B. 4. 51 / 79 . Wasserstoffperoxid. R27 oder R28 gekennzeichnet sind. Kaliumnitrat. die bei einmaliger oder kurzdauernder Einwirkung in relativ kleiner Menge beim Einatmen.1 zugeordnet sind. E oder F. H310 oder H330. Gefahrgutrecht der Klasse 6.2 zugeordnet. Quecksilber(II)chlorid Chronisch wirkende Stoffe sind nach CLP-V mit den H-Sätzen a. Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. CLP-V mit den H-Sätzen H271 oder H272 gekennzeichnet sind. bei Aufnahme durch die Haut oder Einnahme zu Gesundheitsschäden oder zum Tode eines Menschen führen können. Peroxyessigsäure Giftige und sehr giftige Stoffe Das sind Stoffe. b.4-Dichlorbenzoylperoxid. Organische Peroxide. die nach 1. Natriumperoxid. 2. Hierzu zählen 1. H360 (Reproduktionstoxizität).Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 1. H372 (Spezifische Zielorgan-Toxizität (STOT)). H350 (Karzinogenität). die das bivalente -O-OStrukturelement enthalten und die als Derivate des Wasserstoffperoxids. Gefahrgutrecht der Klasse 5. (42)(35) 2.1 zugeordnet sind. H301 bzw. c.

sind nicht Gegenstand dieses Merkblatts. entsprechend CLP-V Stoffe mit akuter Toxizität Kategorie 4 (H-Sätze H302. Kaliumhydroxid.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Kennzeichnung Beschreibung Radioaktive Stoffe 1. Natronlauge. B. Dazu gehören Stoffe.bzw. CLP-V mit den H-Sätzen H314. Sie können auch z. die nach 1. GefStoffV mit den R-Sätzen R34 oder R35 gekennzeichnet werden oder (19) 3. Alle Rechte vorbehalten. 2. R21. 52 oder R53 gekennzeichnet werden oder 3. 52 / 79 . H332) (1) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. (29) 2. R22) bzw. (1) 2. Zubereitungen und Abfälle). CLP-V mit den H-Sätzen H400. bei Hautkontakt oder beim Verschlucken gesundheitsschädliche Effekte zeigen (R-Sätze R20. anzeigebedürftig ist. Beschreibung Reizende und gesundheitsschädliche Stoffe Hierzu zählen unter anderem • Stoffe. Dazu gehören Stoffe. Gefahrgutrecht in die Klasse 8 eingestuft sind. die erst mit Wasser ätzende flüssige Stoffe oder mit natürlicher Luftfeuchtigkeit ätzende Dämpfe oder Nebel bilden. H410 oder H411. GefStoffV mit den R-Sätzen R50. R51. Metall oder Kunststoff korrodieren. bei denen der Umgang gemäß § 4 Strahlenschutzverordnung genehmigungs. Gefahrgutrecht mit der Kennzeichnung umweltgefährlich gekennzeichnet ist. (30) z. H312.M 062 . B. die beim Einatmen. Holz. Salzsäure. Schwefelsäure. die nach Kennzeichnung 1. Ätzende Stoffe Stoffe mit ätzenden Eigenschaften können die Haut. Schleimhaut oder Gewebe schädigen. die nach Gefahrgutrecht in die Klasse 7 eingestuft sind. Phosphortrichlorid Umweltgefährdende Stoffe Umweltgefährdende Stoffe umfassen unter anderem flüssige oder feste gewässerverunreinigende Stoffe sowie Lösungen und Gemische mit solchen Stoffen (wie Präparate. Darunter fallen auch Stoffe.

R37. Anlage 4: Flowchart zur Einstufung in Lagerklassen (Zuordnungsleitfaden) (19) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Reizende und gesundheitsschädliche Stoffe unterliegen nicht der gefahrgutrechtlichen Kennzeichnungspflicht. die Augen. Atmungsorgane oder Haut reizen oder eine Sensibilisierung durch Hautkontakt ermöglichen (R-Sätze R36. 53 / 79 . R38.M 062 . welche Gefährdungen hiervon ausgehen ist jedoch nicht ersichtlich. Die Kennzeichnung sagt jedoch nur aus. die Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen (H336) [Anmerkung: diese trugen bisher zwar den R-Satz R67. Begrenzte Mengen (LQ) Nach den Gefahrgutvorschriften dürfen für bestimmte verpackte gefährliche Güter Freistellungen in Anspruch genommen werden. entsprechend CLP-V mit den H-Sätzen H315. H335 oder H317 gekennzeichnet werden müssen • und seit Einführung der CLP-V auch Stoffe.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 • sowie Stoffe. R43) bzw. aber kein Symbol]. dass es sich um ein Gefahrgut handelt. H319. Alle Rechte vorbehalten.

54 / 79 .M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 55 / 79 .

M 062 . Alle Rechte vorbehalten.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 56 / 79 .

Alle Rechte vorbehalten.M 062 . 57 / 79 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

auf Basis der im Folgenden genannten Punkte eine individuelle Checkliste zu erstellen und diese in regelmäßigen Abständen in einer Begehung zu verwenden und das Ergebnis zu dokumentieren. die bei einer Lagerbegehung zu beachten sind Die folgende Liste ist eine offene Zusammenstellung von Prüfpunkten.M 062 . Die Prüfungen im Rahmen der täglichen Arbeit oder bei Begehungen erfolgen in der Regel stichprobenartig. Alle Rechte vorbehalten. Allgemeine Punkte Ordnung und Sauberkeit Macht das Lager insgesamt einen sauberen und aufgeräumten Eindruck? Liegen Gegenstände/Hilfsmittel/Arbeitsmittel herum? Sind die Arbeitsplätze aufgeräumt? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Dies kann auch zu Themenschwerpunkten erfolgen. einige Prüfungen können bei einem Rundgang nur visuell begutachtet werden.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Anlage 5: Punkte. Obwohl sich einige Punkte bereits bei einer sorgfältigen Ausführung der täglichen Arbeit ergeben („mit offenen Augen durch den Betrieb gehen“) wird empfohlen. die die Lagerbetreiberin/der Lagerbetreiber oder eine dafür beauftragte Beschäftigte/ein dafür beauftragter Beschäftigter bei einer Lagerbegehung prüfen sollte. 58 / 79 .

und Sozialräume in sauberem und ordnungsgemäßem Zustand? Tragen Beschäftigte geeignete Arbeitskleidung und ist diese in einen angemessenen Zustand? Wird das Rauchverbot beachtet? Wird im Lager gegessen. getrunken. Alle Rechte vorbehalten. etc.M 062 . Umkleide.? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Lagergassen und Zugänge frei? Gibt es Stolperstellen und sind diese gekennzeichnet? Liegt Abfall herum oder wird er an den dafür vorgesehenen Plätzen ordentlich gesammelt? Liegen Putzlappen herum (ausgasende Gefahrstoffe)? Ist der Boden verunreinigt? Insbesondere Öle und Fette sind umgehend zu beseitigen.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Ist das Lagergut richtig eingeräumt? Sind Durchgänge. Sind Betriebsanweisungen vorhanden. leicht zugänglich und aktuell? Allgemeine Arbeitshygiene Sind die Sanitär-. 59 / 79 .

für die Lagerung giftiger und sehr giftiger Stoffe) abgeschlossen? Befinden sich unbefugte Personen im Bereich? Verkehrswege. 60 / 79 . Laderampen und Stellflächen Sind Verkehrswege und Stellflächen gekennzeichnet? Sind die Verkehrswege frei zugänglich oder verstellt? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. B.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Erste Hilfe Sind ausreichend Beschäftigte zu Ersthelfer/innen ausgebildet? Sind die Mittel für die Erste Hilfe in ausreichender Zahl vorhanden? Sind die Mittel für die Erste Hilfe leicht zugänglich? Zugang zum Lager und den Lagerabschnitten sowie Verkehrswege Kennzeichnung Sind Kennzeichnungen angebracht und lesbar? Sind die Lagerabschnitte eindeutig identifizierbar? Zugangsbeschränkung Sind entsprechende Bereiche (z. Alle Rechte vorbehalten.M 062 .

Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Liegen Beschädigungen vor? Sind die Geländer in Ordnung? Lagereinrichtungen und Arbeitsmittel Zustand der Regale Sind Regale beschädigt? Ist der Anfahrschutz vorhanden und unbeschädigt? Arbeitsmittel Sind Arbeitsmittel funktionsfähig. Alle Rechte vorbehalten. geprüft und in Ordnung? – Leitern? – Flurförderfahrzeuge? – Hebehilfen/Ladehilfen? – Verpackungsmaschinen? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.M 062 . 61 / 79 .

die besonders kontrolliert werden müssen? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.M 062 . 62 / 79 . aktuell und werden sie abgearbeitet? Einlagerungsplan Sind nur die zugelassenen Stoffe eingelagert? Befinden sich die Stoffe im richtigen Lagerabschnitt? Wird das Zusammenlagerungsverbot eingehalten? Werden die erlaubten Mengen eingehalten? Gibt es kritische Stoffe.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Lüftungsanlagen/Absaugungen/Heizung/Kühlung Sind die Lüftungsanlagen in Betrieb? Läuft die Heizung/Kühlung ordnungsgemäß? Wartungspläne Sind Wartungspläne vorhanden.

Sauberkeit)? Gibt es Leckagen? Sind Verpackungsmaterialien wie Paletten oder Gitterboxen unbeschädigt? Sind die Paletten richtig gesichert? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Beschädigungen.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Zustand der Gebinde Sind die Gebinde richtig gekennzeichnet? Befinden sich die Gebinde in ordnungsgemäßem Zustand (Originalgebinde. Alle Rechte vorbehalten. 63 / 79 .

eingehalten? Ist das Lagergut gegen Umfallen. Herunterfallen. 64 / 79 . Lagergewichte. Stapelhöhen. Alle Rechte vorbehalten. Umkippen.M 062 . gesichert? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Lagerung Werden zulässige Lagerhöhen. Deckenlasten etc. etc.

M 062 - Lagerung von Gefahrstoffen
Stand: November 2013

Sicherheitseinrichtungen
Flucht- und Rettungswege, Notausgänge

Sind die Flucht- und Rettungspläne/Alarmpläne vorhanden, lesbar, zugänglich, aktuell?

Sind Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge frei zugänglich, nicht versperrt oder zugeparkt und nicht abgeschlossen?

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.

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M 062 - Lagerung von Gefahrstoffen
Stand: November 2013

Brandschutztüren/-tore

Sind Brandschutztüren/-tore geschlossen bzw. schließen sie selbsttätig?

Schließen Schranktüren von Chemikalienschränken selbständig?

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.

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M 062 - Lagerung von Gefahrstoffen
Stand: November 2013

Feuerlöscher, Notduschen, Augenduschen
Sind die Aufstellorte gekennzeichnet?

Sind die Geräte vorhanden und frei zugänglich?

Sind Prüf- oder Haltbarkeitsfristen abgelaufen?

Einfache Funktionsprüfungen
Notduschen, Augenduschen (je nach Konstruktion)?

Brandschutztüren/-tore; Schranktüren von Sicherheitsschränken?

Auffang- und/oder Absperrsysteme
Sind Auffang- oder Absperrsysteme funktionsfähig?

Sind Auffangsysteme dicht (Sichtprüfung), entleert (keine ausgasenden Restmengen), sauber (z. B. Blätter im Herbst)?

Sind Gully-Abdeckungen vorhanden und unbeschädigt?

Sind Adsorbensmaterialien und geeignete Entsorgungsbehälter vorhanden?

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.

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68 / 79 .M 062 . Alle Rechte vorbehalten. B.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Persönliche Schutzausrüstungen Sind die persönlichen Schutzausrüstungen sauber und in ordnungsgemäßem Zustand? Werden sie regelmäßig geprüft? Werden sie an der richtigen Stelle außerhalb eines potentiell kontaminierten Bereiches gelagert? Sind sie zugänglich? Ist das Haltbarkeitsdatum von z. Atemschutzfiltern abgelaufen? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

M 062 . werden die Abläufe hinterfragt? Halten sich die Beschäftigten an Regeln/Betriebsanweisungen? Zeigen die Beschäftigten ein sicherheitsbewusstes Verhalten? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Notfallübungen Werden Notfallübungen durchgeführt? Sind Alarme zu hören? Sonstiges Schulung und Kenntnisstand der Beschäftigten prüfen Sind die Beschäftigten in die Begehung eingebunden. 69 / 79 . Alle Rechte vorbehalten.

Alle Rechte vorbehalten. Erlaubnisscheine)? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Beschädigungen der Einrichtung und Auffälligkeiten jeglicher Art Fällt beim Rundgang irgendetwas Ungewöhnliches auf? Beschäftigte befragen (Ist Ihnen etwas aufgefallen?) Entsorgung Wird die Entsorgung sauber und ordnungsgemäß durchgeführt? Fremdfirmen Verhalten sich Fremdfirmen ordnungsgemäß? Werden sie von den eigenen Beschäftigten korrekt eingebunden (z.M 062 . 70 / 79 . Einweisungen. B.

71 / 79 . Alle Rechte vorbehalten.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Erlaubnisscheine Werden Erlaubnisscheine richtig ausgefüllt? Werden sie von den benannten Personen unterschrieben? Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

BG-Regeln. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen. des zuständigen Unfallversicherungsträgers (z. Postfach 10 05 34.de zur Verfügung.europa. Merkblätter.dguv. DIN-/VDE-Normen. zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.htm (1) Verordnung (EG) Nr. Alle Rechte vorbehalten. Nachstehend sind die im Zusammenhang mit diesem Merkblatt insbesondere zu beachtenden einschlägigen Vorschriften.bgrci. zeitlich begrenzter Probezugang wird angeboten. 72 / 79 . 1. 487/2013 (2) Richtlinie 2012/18/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. dass die Ersatzmaßnahme ein mindestens ebenso hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. 1907/2006. von denen abgewichen werden kann. Die Nutzung des Kompendiums im Internet ist kostenpflichtig. Berufsgenossenschaft) erlaubt. Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Bezugsquelle: Bundesanzeiger-Verlag. Durchführungsanweisungen von Unfallverhütungsvorschriften. BG-Regeln. B.bgrci.de zu finden.M 062 . BG-Informationen. BG-Grundsätze und viele BG-Informationen sind auf der Homepage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unter publikationen. Keine verbindlichen Rechtsnormen sind Technische Regeln zu Verordnungen. Sie gelten als wichtige Bewertungsmaßstäbe und Regeln der Technik.und Regelwerkes (rund 1 750 Titel) sind im Kompendium Arbeitsschutz der BG RCI verfügbar.kompendium-as. Ausgewählte Anhänge und Vordrucke aus Merkblättern und BG-Regeln sowie ergänzende Arbeitshilfen stehen im Downloadcenter Prävention unter downloadcenter. Anlage 6: Literaturverzeichnis Verbindliche Rechtsnormen sind Gesetze. 50445 Köln. Verordnungen und der Normtext von Unfallverhütungsvorschriften.de/praevention. wenn die gleiche Sicherheit auf andere Weise erreicht wird. Aktuelle Unfallverhütungsvorschriften. Fundstellen im Internet Die Merkblattreihen der BG RCI sowie ein umfangreicher Teil des staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften. zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. Weitere Informationen unter www.bgrci. Dezember 2008 über die Einstufung. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Regeln und andere Schriften zusammengestellt. Ein kostenfreier. Abweichungen sind nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde bzw. Zahlreiche aktuelle Informationen bietet die Homepage der BG RCI unter www. zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/ EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ist.de. Volltext unter http://eur-lex. Detailinformationen zu Schriften und Medien der BG RCI sowie Bestellung siehe medienshop.de.de.eu/de/index.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Diese Checkliste finden Sie auch unter downloadcenter.bgrci.

www. zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/10/EU (5) Richtlinie 67/548/EWG des Rates vom 27.baua.gesetze-im-internet. 137/2008 (4) Richtlinie 75/324/EWG des Rates vom 20.und Gesundheitsschutzkennzeichnung (12) ASR A2. Mai 1975 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Aerosolpackungen. insbesondere (16) TRGS 201: Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (17) Bekanntmachung 220: Sicherheitsdatenblatt (18) TRGS 400: Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.de (Gesetze und Verordnungen) bzw.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 (3) Richtlinie 96/82/EG des Rates vom 9. Verordnungen. technische Regeln Bezugsquelle: Buchhandel Freier Download unter www.2: Maßnahmen gegen Brände (13) ASR A2. Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe. Juni 1967 zur Angleichung der Rechts. über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV) mit Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) (15) Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung GefStoffV) mit Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS). Alle Rechte vorbehalten. zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 73 / 79 . Flucht. Dezember 1996 zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen.3: Sicherheits.3: Fluchtwege und Notausgänge. Gesetze.und Rettungsplan (14) Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit.und Verwaltungsvorschriften für die Einstufung.M 062 .de (Technische Regeln) (6) Siebtes Buch Sozialgesetzbuch Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII) (7) Gesetz über Betriebsärzte. zuletzt geändert durch Richtlinie 2009/2/EG 2. Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG) (8) Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) (9) Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz ArbSchG) (10) Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung ArbStättV) mit Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR): (11) ASR A1.

Geräusche. Sonstige verbindliche Regelungen Bezugsquelle: Buchhandel (32) Landesbauordnung (LBO) (33) Richtlinie zur Bemessung von Löschwasser-Rückhalteanlagen beim Lagern wassergefährdender Stoffe (Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie LöRüRl) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 (19) TRGS 510: Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern (20) TRGS 555: Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten (21) TRBS 2152/TRGS 720: Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre Allgemeines (22) TRBS 2152 Teil 1/TRGS 721: Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre Beurteilung der Explosionsgefährdung (23) TRBS 2152 Teil 2/TRGS 722: Vermeidung oder Einschränkung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre (24) TRGS 800: Brandschutzmaßnahmen (25) Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen.M 062 . BImSchV) (27) Zwölfte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Störfall-Verordnung – 12. www. BImSchV) (28) Zweite Verordnung zum Sprengstoffgesetz (2. SprengV) (29) Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzverordnung StrlSchV) (30) Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter (Gefahrgutbeförderungsgesetz GGBefG) (31) Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz WHG) mit zugehörigen Verordnungen (31a) Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS) (31b) Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Wasserhaushaltsgesetz über die Einstufung wassergefährdender Stoffe in Wassergefährdungsklassen (Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS)). 74 / 79 .umweltbundesamt. Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-Immissionsschutzgesetz – BImSchG) (26) Vierte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen 4.de/wgs 2a.

Postfach 10 14 80. Alle Rechte vorbehalten. www. medienshop. Berufsgenossenschaftliche Unfallverhütungsvorschriften. voraussichtlich ab 2014: DGUV Vorschrift 1) (40) Unfallverhütungsvorschrift: Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit (DGUV Vorschrift 2) (41) Unfallverhütungsvorschrift: Elektrische Anlagen und Betriebsmittel (BGV A3) (42) Unfallverhütungsvorschrift: Organische Peroxide (BGV B4) (43) Unfallverhütungsvorschrift: Flurförderzeuge (BGV D27) Bezugsquellen: E&B engelhardt und bauer Druck und Verlag GmbH.int → publications → Doc 9284 3. www.dguv.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 (34) International Maritime Dangerous Goods Code (IMDG-Code). KG.bmvbs. Regeln.de (44) BG-Regel: Explosionsschutz-Regeln (EX-RL) (BGR 104) Bezugsquelle: Max Dorn Presse GmbH & Co.M 062 .bmvbs. www. 63179 Obertshausen. Freier Download unter publikationen.bmvbs. www.de → Güterverkehr und Logistik → Gefahrgut → Recht/Vorschriften → Eisenbahn (37) International Air Transport Association Dangerous Goods Regulations (IATA-DGR). deutscher Titel: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Postfach 10 31 40. www. (39) Unfallverhütungsvorschrift: Grundsätze der Prävention (BGV A1. 63179 Obertshausen Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Informationen und Merkblätter Bezugsquellen: Jedermann-Verlag GmbH. 68309 Mannheim und Max Dorn Presse GmbH & Co.de Mitgliedsbetriebe der BG RCI können die folgenden Schriften (bis zur nächsten Bezugsquellenangabe) bei der BG RCI in einer der Betriebsgröße angemessenen Anzahl kostenlos beziehen. Georg-Kerschensteiner-Straße 6.de → Güterverkehr und Logistik → Gefahrgut → Recht/Vorschriften → Seeschifffahrt (35) Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route (ADR). 69004 Heidelberg.icao. KG.org/trans/danger/danger.de → Verkehr → Güterverkehr → Gefahrgut → Recht/Vorschriften → Straße (36) Réglement International concernant le transport des marchandises Dangereuses chemins de fer (RID). Grundsätze. 75 / 79 . deutscher Titel: Internationaler Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen.unece. Georg-Kerschensteiner-Straße 6. deutscher Titel: IATA-Gefahrgutvorschriften (38) International Civil Aviation Organization (Technical Instructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air (ICAO-TI). 69021 Heidelberg und Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Niederlassung Rhein-Neckar. deutscher Titel: Internationale Ordnung für die Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn.html.bgrci. Roßlauer Weg 5.

69021 Heidelberg und Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 76 / 79 .de Mitgliedsbetriebe der BG RCI können die folgenden Schriften (bis zur nächsten Bezugsquellenangabe) bei der BG RCI in einer der Betriebsgröße angemessenen Anzahl kostenlos beziehen.dguv.und Hautschutz (BGI 540) (62) Merkblatt M 001: Organische Peroxide (BGI 752) (63) Merkblatt M 002: Cyanwasserstoffe Blausäure. Postfach 10 31 40.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Freier Download unter publikationen.de (45) BG-Regel: Arbeitsplatzlüftung Lufttechnische Maßnahmen (BGR 121) (46) BG-Regel: Einsatz von Feuerlöschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen (BGR 134) (47) BG-Regel: Benutzung von Schutzkleidung (BGR 189) (48) BG-Regel: Benutzung von Atemschutzgeräten (BGR/GUV-R 190) (49) BG-Regel: Benutzung von Augen. Alle Rechte vorbehalten. medienshop.bgrci. (53) Merkblatt A 008: Persönliche Schutzausrüstungen (54) Kleinbroschüre A 008-1: Chemikalien-Schutzhandschuhe (55) Merkblatt A 009: Zusammenarbeit im Betrieb Sicherheitstechnisches Koordinieren (56) Merkblatt A 010: Betriebsanweisungen für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (BGI 566) (57) Merkblatt A 013: Beförderung gefährlicher Güter (BGI 671) (58) Kleinbroschüre A 013-1: Gefahren richtig kennzeichnen beim Transport und im Betrieb (BGI 671-1) (59) Merkblatt A 016: Gefährdungsbeurteilung Sieben Schritte zum Ziel (BGI 570) (60) Merkblatt A 017: Gefährdungsbeurteilung Gefährdungskatalog (BGI 571) (61) Merkblatt A 023: Hand. Cyanide (BGI 569) Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Postfach 10 14 80.M 062 . 69004 Heidelberg.und Gesichtsschutz (BGR 192) (50) BG-Regel: Benutzung von Schutzhandschuhen (BGR 195) (51) BG-Regel: Lagereinrichtungen und -geräte (BGR 234) (52) BG-Information: Erste Hilfe im Betrieb (BGI/GUV-I 509) Bezugsquellen: Jedermann-Verlag GmbH.

77 / 79 . Flusssäure und anorganische Fluoride (BGI 576) (65) Merkblatt M 058: Organische Peroxide Antworten auf häufig gestellte Fragen (BGI/GUV-I 8619) (66) Merkblatt M 060: Gefahrstoffe mit GHS-Kennzeichnung Was ist zu tun? (BGI 5150) (67) Merkblatt M 063: Lagerung von Gefahrstoffen Antworten auf häufig gestellte Fragen (68) Merkblatt R 004: Thermische Sicherheit chemischer Prozesse (BGI 828) (69) Merkblatt T 012: Betriebliches Transportieren und Lagern (BGI 869) (70) Merkblatt T 013: Arbeitsbühne für Gabelstapler (71) Merkblatt T 016: Umgang mit Gabelstaplern (72) Merkblatt T 018: Kranführer Krane fachkundig und sicher bedienen (73) Merkblatt T 028: Transport von Hand Heben.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 (64) Merkblatt M 005: Fluorwasserstoff. Ziehen (BGI 641) (74) Merkblatt T 030: Geh-Flurförderzeuge Gabelhubwagen (75) Merkblatt T 037: Warmlagerung von Bitumen (BGI 5041) (76) Merkblatt T 042: Der Wagen.de (83) DIN 25422: Aufbewahrung und Lagerung radioaktiver Stoffe Anforderungen an Aufbewahrungseinrichtungen und deren Aufstellungsräume zum Strahlen-. Brand.beuth. Burggrafenstraße 6.und Schlepperfahrer So ist er ein Profi (77) Merkblatt T 047: Regalstaplerfahrer und Kommissioniergeräteführer (78) Merkblatt T 048: Vorbeugender Brandschutz (79) Merkblatt T 049: Explosionsschutz Antworten auf häufig gestellte Fragen (BGI 5027) (80) Merkblatt T 053: Brennbare Flüssigkeiten Antworten auf häufig gestellte Fragen (BGI 8615) (81) Merkblatt T 057: Ladungssicherung beim Transport (BGI/GUV-I 5134) (82) Sicherheitskurzgespräch: Lagerung von Gefahrstoffen (SKG 003) 4. 10787 Berlin. Tragen. www. Normen Bezugsquelle: Beuth-Verlag GmbH.und Diebstahlschutz Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Alle Rechte vorbehalten. Schieben.M 062 .

M 062 .de (94) Fachinformationen Prävention der BG RCI www. Alle Rechte vorbehalten. Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: Abbildung 1: Zeller+Gmelin GmbH & Co. (VCH): www.de/praevention Bildnachweis Die im Merkblatt verwendeten Bilder dienen nur der Veranschaulichung.bgrci. (IGV): www. (VCI): www.vci. V.bgrci. KG Frankenstraße 3 63791 Karlstein Abbildung 16: Denios AG Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.aspx (90) Industriegaseverbände.aerosolverband. KG Schlossstraße 20 73054 Eislingen/Fils Abbildungen 10.iva. 78 / 79 . Fachinformation der Industrie Gemeinschaft Aerosole e. 23 und 24: AIR LIQUIDE Deutschland GmbH Hans-Günther-Sohl-Str. (92) Industrieverband Agrar e.de (88) Gefahrstoffinformationssystem GisChem der BG RCI: www.de VCI-Handbuch für Verpackung: www.gischem. V. (IGA): www. V. Eine Produktempfehlung seitens der BG RCI wird damit ausdrücklich nicht beabsichtigt.de/Themen/Logistik-Verkehr-Verpackung/Verpackung/Seiten/ Handbuch-fuer-Verpackungen. 22.de (93) Verband Chemiehandel e. Online-Datenbanken und Informationen im Internet (87) Downloadcenter Prävention der BG RCI: downloadcenter. 5 40235 Düsseldorf Abbildung 14: Düperthal Sicherheitstechnik GmbH & CO. V.de (89) Verband der Chemischen Industrie e. V. (IVA): www.industriegaseverband.vci.Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 (84) DIN EN 2: Brandklassen (85) DIN EN 14470-1: Feuerwiderstandsfähige Lagerschränke Teil 1: Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten (86) DIN EN 14470-2: Feuerwiderstandsfähige Lagerschränke Teil 2: Sicherheitsschränke für Druckgasflaschen 5. V.de (91) Industrie-Gemeinschaft Aerosole e.de Broschüre Aerosol-Lager.vch-online.

Haben Sie zu diesem Merkblatt Fragen. V. - Schriftlich: Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Prävention.bgrci. Kritik? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wissens. 69004 Heidelberg - Kontaktformular im Internet: www.de Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. 79 / 79 .de beziehen. Alle Rechte vorbehalten.M 062 .Lagerung von Gefahrstoffen Stand: November 2013 Dehmer Straße 58–66 32549 Bad Oeyenhausen Abbildung 21: ARTECH Absaug-Filter-Umwelttechnik Bahnhofstraße 4 88690 Uhldingen Abbildung 25: Industrie-Gemeinschaft Aerosole e.bgrci.und Informationsmanagement Postfach 10 14 80. Mainzer Landstraße 55 60329 Frankfurt am Main Ausgabe 11/2013 Dieses Merkblatt können Sie über den Medienshop unter medienshop.de/kontakt-schriften - E-Mail: praevention@bgrci. Anregungen.