Mitglieder der Polisario in terroristischen Anschlägen und in

Geiselnahmen in der Region des Sahels und der Sahara impliziert
(panamaische Zeitschrift)
Die panamaische Monatszeitschrift „Portada“ hat bekräftigt, dass
Mitglieder der Polisario in begangenen terroristischen Anschlägen und in
Geiselnahmen in der Region des Sahels und der Sahara impliziert sind.
In Ihrer Ausgabe vom Februar hat die Zeitschrift, die internationale
Berichte zitiert, angegeben, dass Operationen der Sequestrierung der
Geiseln und terroristische Anschläge in der Region, unzähligen
geiselgenommenen Zeugen zufolge, von Kämpfern der Polisario
durchgeführt werden.
Sie hat beobachten lassen, dass Mitglieder der Polisario im Besonderen der
terroristischen Gruppe der Al Qaïda im islamischen Maghreb (AQIM)
beigetreten sind.
Die Zeitschrift hat überdies präzisiert, dass der Skandal der Hinterziehung
der humanitären Hilfe für die sequestrierte Population in den Lagern von
Tindouf, den der Bericht des Amts für Betrugsbekämpfung (OLAF) in aller
Öffentlichkeit entlarvt hat, das Europäische Parlament zu der Aussetzung
der Hilfe in Höhe von 15 Millionen Dollars bewogen hat, welche für die
Lager bestimmt waren.
Sie hat hinzugefügt, dass unzählige Ernährungsprodukte, die ursprünglich
für die Population in den Lagern von Tindouf bestimmt waren, seitens der
Polisario in den malischen, algerischen und mauretanischen Märkten
feilgeboten wurden.
Bezugnehmend auf die aufgebotenen Bemühungen zwecks der politischen
Schlichtung des Konflikts der Sahara hat die Zeitschrift daran erinnert,
dass Marokko 2007 eine Autonomieinitiative im Rahmen der
marokkanischen Souveränität unterbreitet hat, welche vor allem von den
Autonomiesystemen in Deutschland, Spanien, Irland und Belgien inspiriert
ist.
In diesem Sinne hat sie unterstrichen, dass die betroffenen Weltmächten
angesichts der Risiken der Fortführung des Konflikts und dessen
Auswirkungen auf die Stabilität der Region, die Beute des Terrorismus und
der verbrecherischen Aktivitäten ist, zu der Ankurbelung der
Verhandlungen aufgefordert haben, um eine politische Beilegung zustande
zu bringen.
Sie hat daran erinnert, dass dieser Konflikt ein Erbe der Kolonialära ist,
hinzufügend, dass Marokko sich für die Vollendung seiner territorialen

Integrität in gradueller Weise eingesetzt hat, angesichts dessen, dass es
die Region von Tarfaya 1958 und anschließend die Provinz Sidi Ifni 1969
wieder erlangt hat, bevor es den Rest der südlichen Provinzen dank des
Grünen Marsches mittels einer Initiative seiner verstorbenen Majestät
Hassan II 1975 wieder gewonnen hat.
Die Zeitschrift hat angegeben, dass Algerien, das Polisario kontrolliert,
finanziert und mit Waffen ausstattet, sich gegen die Zählung der
Population der Lager von Tindouf im algerischen Südwesten ausspricht,
trotz der unaufhörlichen Aufrufe des Hochkommissars der Flüchtlinge
diesbezüglich.
Sie hat in diesem Rahmen an die Erklärungen des ehemaligen
Sondergesandten des Generalsekretärs der UNO für die Sahara, Peter Van
Walsum, erinnert, der nach drei Jahren der Mediation schlussgefolgert hat,
dass „die Unabhängigkeit der Sahara nicht bewerkstelligbar ist und dass
sie keine realistische Option ist“.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com