DIG

SILENT

INTEGRIERTE NETZBERECHNUNGSSOFTWARE

DIgSILENT

PowerFactory 15
Tutorial

PowerFactory

DIgSILENT PowerFactory
Version 15

Tutorial

Online-Edition
DIgSILENT GmbH
Gomaringen, Deutschland
März 2015

Herausgeber: DIgSILENT GmbH Heinrich-Hertz-Straße 9 72810 Gomaringen / Deutschland Tel.: +49 (0) 7072-9168-0 Fax: +49 (0) 7072-9168-88 Bitte besuchen Sie unsere Homepage: http://www.auch auszugsweise .digsilent. Unerlaubtes Kopieren oder Veröffentlichen dieses Dokuments .ist nicht gestattet März 2015 r1733 .de Copyright DIgSILENT GmbH Alle Rechte vorbehalten.

1 Die Übungen des Tutorials initialisieren . . . . . 2 A. Begriffe und Abkürzungen . . .3 In diesem Handbuch verwendete Konventionen. . . . . . . . . 11 C. . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 Sammelschienen und Schaltanlagen bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Allgemeine Informationen . .2 Das Tutorial-Projekt anlegen . .1. . . . . . . . . . . . . . . . 3 A. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. . . . . . 15 D Übung 2: Elemente des Energieversorgungssystems erstellen D. . . 8 C Übung 1: Das Tutorial-Projekt anlegen 11 C. . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Zweigelemente erstellen . . . .4. . . . . . . . . . . . . . .1. . 17 . . 26 Die Komponenten des Energieversorgungssystems bearbeiten . . . . . . . . . .1. . . . . . . . . . . . . . .2 Problembehandlung . . . . . . . . . . . .2. . . . .2 19 Die Komponenten des Energieversorgungssystems erstellen . . . . . . . . . . . . . . . 28 DIgSILENT PowerFactory 15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 DIgSILENT-Kontakt und -Support . .Inhaltsverzeichnis A Einführung in das Tutorial A. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tutorial i . . . . . .3 Elemente mit einem Anschluss erstellen . . . . . . . . . . . . . .4 Das Programm DIgSILENT PowerFactory schließen und neu starten . . . . 4 A. . . . . . . . . 23 D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Den Berechnungsfall umbenennen C. .1 1 Den Tutorial-Manager verwenden . 12 C. 1 A. . . . . . . 8 B. . . . . . . . . . . . . . . . . 28 D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 D. . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Für Anfänger und Experten konzipiert . . . . . . . . . . . .1 Schaltanlagen mit Einfachsammelschienen erstellen . . . . .1 PowerFactory starten . . . 4 A.1 D. . . .1 Technischer Kundendienst (Support) . . 2 A. .4. 20 D. . . . . . . .1 Datenbankverwaltung und Datensicherung . . . . . . . 5 B Programmübersicht 7 B. .

. . . 33 D. . . . . . . . . . . .1 Der Datenmanager: Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . 36 D. . . . . . 32 D. 32 D. . . 77 H. . . . . . . . . . . . . . . 36 D. . . . . . . . . . . . . . . .4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 H. . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 I. . . .1 Hintergrund-Information über Ergebnisboxen . . . . . . . . .1 Das Kraftwerk nachbilden . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Die Arbeitsmaschine ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 Die Topologie erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 ii 77 Die Anfangsbedingungen festlegen . . . . . . 71 G. . . . . . 89 DIgSILENT PowerFactory 15. . . . . . . . . . . . . . .1 Zurück zu den zusammengesetzten Modellen . 44 E.3 Elemente mit zwei Anschlüssen bearbeiten . . . . . 88 I. . . . 45 E.2 Eine transiente Kurzschlusssimulation einrichten . . . . . . . . 46 E. . . . . . . 50 E. . . . . . . . 60 F. . . . . . . . . 55 F Übung 4: Ein zweites Teilsystem erstellen 59 F. . . . . . . . . . . . . . .4. . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Die neuen Elemente bearbeiten . . . . . . . . .4 Das Format der Ergebnisboxen bearbeiten .3 Berechnungen durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 G Übung 5: Die Teilsysteme verbinden 71 G. . . .2.2 Zu anderen Elementen springen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Elemente mit einem Anschluss bearbeiten . . . . . . . . . .3 Eine Lastflussberechnung ausführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 F. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Zwei Netze verbinden . .3 Eine Motorhochlaufsimulation durchführen . . . . . . . . . . . . . . 34 D. . . . . . . . . . .2 Das Kraftwerk bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 Berechnungen durchführen . . . . . . . . . . . . . .5 D. . . . . . .2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .INHALTSVERZEICHNIS D. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 H. . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 Die beiden Teilsysteme aktivieren . .2 Den Datenmanager verwenden . . . . . . . .3 Eine Abzweigleitung hinzufügen . . . . 72 H Übung 6: Motorhochlaufsimulation I H. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Kurzschlussberechnungen durchführen . . . . .2.2 Das Format der Ergebnisboxen bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 Die Elemente bearbeiten . . 82 Übung 7: Analyse von Ausgleichsvorgängen 85 I. . . . . . . . . . .2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tutorial . . . . . . . . . . . . . . 39 E Übung 3: Der Datenmanager 43 E. . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. . . . . . . . . . . . . . 96 I. . 93 I. . . .4. . . . . . . . . . . .1 Eine transiente Simulation ausführen . . . . . . . . . . . . .4. . . . .2. . . . . . .4 Transiente Simulationen ausführen und Diagramme erstellen . . . . . . . . . . . .INHALTSVERZEICHNIS I. . . . . . . . . .5 Das Tutorial abschließen . . . . . . . . . 93 I. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tutorial iii . . . .2 Ereignisse definieren .4. . . . . . 94 I. . . . . . . 97 Index 99 DIgSILENT PowerFactory 15.4 Eine neue leere Seite mit virtuellen Instrumenten erstellen . . 91 I.3 Ergebnisobjekte und Variablenauswahl definieren . . . . 89 I. . . . . . . .2 Neue virtuelle Instrumente festlegen . 95 I. . . . . .3 Variablen zur Anzeige in einem Diagramm auswählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

INHALTSVERZEICHNIS iv DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial .

Indem er eigene Projekte anlegt und weiterentwickelt. Der Einfachheit halber ist die Einführung in PowerFactory im ersten Kapitel dieses Handbuchs für Einsteiger eine teilweise Wiederholung der im Benutzerhandbuch gegebenen Einführung. das Tutorial mit einer beliebigen Übung zu starten. Es werden die Daten für ein kleines. verzichten dadurch jedoch auf nützliche Übungen. DIgSILENT PowerFactory 15. Der Benutzer kann jede Übung des Tutorials über einen speziellen PowerFactory Befehlsdialog mit der Bezeichnung ’Tutorial-Manager’ starten. Hinweis: Der Leitgedanke des PowerFactory -Tutorials besteht darin. wobei jede Übung auf der vorhergehenden Übung aufbaut. ohne Daten aus den vorhergehenden Übungen neu eingeben zu müssen. Neuen Benutzern wird empfohlen. Ein Projekt wird schrittweise weiterentwickelt. den Benutzer durch die Funktionen der Software zu führen. Hinweis: Um das Tutorial ausführen zu können.Kapitel A Einführung in das Tutorial Mit diesem Tutorial soll der Benutzer in die Umgebung von PowerFactory eingeführt werden.1 Den Tutorial-Manager verwenden Am Anfang einer jeden Übung leitet der Tutorial-Manager den Benutzer standardmäßig bei der Implementierung der Netzgrafiken an. das zu Übungszwecken verwendete Projekt wird automatisch installiert. wenn er die nächste Übung mit dem Tutorial-Manager initialisiert. Am Ende einer jeden Übung erhält der Benutzer eine Musterlösung. bevor sie erste Schritte durchführen. Im Kapitel C (Übung 1: Das Tutorial-Projekt anlegen) kann mit dem Tutorial selbst begonnen werden. Die Anleitungen zur Durchführung einer jeden im Tutorial gestellten Aufgabe erfolgen schrittweise durch diese Unterlagen. zunächst eine Einführung in das Paket PowerFactory zu lesen. damit sie sich ein Bild vom Aufbau des Programms machen können. Dadurch können Sie mit dem TutorialManager bestimmte Teile des Tutorials überspringen. lernt er die grundlegenden Funktionen der Software kennen. Mit dem Tutorial-Manager ist es möglich.oder Lizenzversion von PowerFactory mit einem Lizenzumfang von mindestens 30 Knoten. benötigen Sie eine Demo. aber vollständiges Modell eines Energieversorgungssystems eingegeben. Tutorial Technischer Kundendienst 1 . A.

KAPITEL A. EINFÜHRUNG IN DAS TUTORIAL

A.1.1

Die Übungen des Tutorials initialisieren

Mit dem Tutorial-Manager initialisieren Sie jede Übung:
• Öffnen Sie den Tutorial-Manager, indem Sie die Option Hilfe → Tutorial starten. . . im Hauptmenü
auswählen.
• Markieren Sie dann die Option Starte → Übung X.
• Bestätigen Sie mit Ausführen.
Sie sind nun am Anfang der ausgewählten Übung des Tutorials. Bei der Übung 1 findet keine Initialisierung statt, da diese Übung mit dem Anlegen eines völlig neuen Projekts beginnt. Wenn Sie die Übung
1 aus dem Tutorial-Manager heraus starten, öffnet der Tutorial-Manager nur das Kapitel C (Übung 1:
Das Tutorial-Projekt anlegen) dieses Tutorials, ohne ein Projekt in der Datenbank von PowerFactory zu
initialisieren.
Weitere Hinweise zur Verwendung des Tutorial-Managers finden sich am Anfang des Kapitels D (Übung
2: Elemente des Energieversorgungssystems erstellen).

A.2

Problembehandlung

Wie vorstehend erwähnt wurde, installiert der Tutorial-Manager die erforderlichen Daten zu Beginn
einer jeden Übung. Dazu gehört ein Hintergrundschema, das zeigt, wo die Elemente in der Netzgrafik
abgelegt werden sollen.
Nachstehend sind einige Fragen aufgeführt, die während der Arbeit mit dem Tutorial häufig gestellt
werden:
• Das Hintergrundschema ist in der Netzgrafik nicht sichtbar. Wie macht man es wieder
sichtbar?
So wird das Schema wieder sichtbar:
). Der Dialog ’Grafikebenen’ wird
– Klicken Sie auf das Symbol Anzeigen von Ebenen (
angezeigt. Die Ebene ’Hintergrund’ wird im rechten Fensterbereich angezeigt (’unsichtbar’).
– Verschieben Sie die Hintergrundebene in den linken Fensterbereich: Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ebene ’Hintergrund’ und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche
. Dadurch wird der Hintergrund in die Liste der sichtbaren Ebenen eingefügt.
– Schließen Sie den Ebenendialog.
• Ich möchte mit dem Tutorial fortfahren, aber es ist nicht aktiv. Wie kann ich es wieder
aktivieren und an der Stelle fortfahren, an der ich zuletzt gearbeitet habe?
Wenn Sie die Arbeit im Tutorial unterbrochen haben, um an einem anderen Projekt zu arbeiten
oder um das Programm PowerFactory zu schließen, können Sie das Tutorial wieder aktivieren,
indem Sie es im Menü Datei auswählen. Dieses Menü enthält eine Liste der letzten 5 aktiven
Projekte. Das Tutorial sollte eines davon sein.
Das Tutorial-Projekt kann auch mit dem Datenmanager aktiviert werden. Klicken Sie auf das
, suchen Sie im Verzeichnisbaum (links im Fenster) nach dem Projekt, klicken Sie mit
Symbol
der rechten Maustaste auf das Projekt und wählen Sie ’Aktivieren’. Es wird empfohlen, dass Sie
zunächst die Übung 3 durchführen, um sich mit dem Datenmanager vertraut zu machen, bevor Sie
das Tutorial mit ihm starten. Eine kurze Beschreibung, wie man ein vorhandenes Tutorial-Projekt
im Datenmanager aktiviert, finden Sie im Kapitel E.2: Den Datenmanager verwenden Manager.

2

DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

A.3. IN DIESEM HANDBUCH VERWENDETE KONVENTIONEN, BEGRIFFE UND ABKÜRZUNGEN
Wenn Sie das Tutorial-Projekt weder im Datei-Menü noch mit dem Datenmanager finden können,
müssen Sie am Anfang der Tutorial-Übung beginnen, an der Sie das Tutorial verlassen haben,
indem Sie Start → Übung X im Tutorial-Manager wählen.

A.3

In diesem Handbuch verwendete Konventionen, Begriffe und
Abkürzungen

Die Handhabung der Maus und der Tastatur wird mit den folgenden Begriffen in Kurzform wiedergegeben, und vom Benutzer durchzuführende Aktionen werden mit Hilfe von Kürzeln beschrieben. Die
Beschreibung dieser Kürzel ist durch eine besondere Formatierung wie folgt hervorgehoben, damit sie
für den Benutzer leichter erkennbar ist:
Taste Wie in „linke Maustaste drücken“. Eine Taste ist entweder eine Maustaste oder eine Taste auf
der Tastatur. Maustasten werden manchmal auch als „Maus-Buttons“ bezeichnet.
Schaltfläche Wie in „Bestätigen Sie mit der Schaltfläche OK“. Der Begriff „Schaltfläche“ wird für Bildschirmbereiche verwendet, in denen eine bestimmte Aktion durchgeführt wird, wenn man mit der
Maus die betreffende Schaltfläche anklickt. Anders ausgedrückt, es handelt sich dabei um eine
„virtuelle“ Taste.
Symbole Die Bezeichnung von Symbolen wird gewöhnlich angezeigt, wenn man mit dem Cursor kurz
klicken, wird der Dialog
über dem jeweiligen Symbol verweilt. Wenn Sie beispielsweise auf
Benutzereinstellungen geöffnet. Die Darstellung der Symbole entspricht ihrer Darstellung auf dem
Bildschirm, wie dies zum Beispiel bei der Schaltfläche
der Fall ist, über die sich der Dialog
’Benutzereinstellungen’ öffnen lässt.
Mit der rechten/linken Maustaste klicken Wie in „mit der rechten Maustaste auf den Browser klicken“.
Dies bedeutet, dass mit dem Mauszeiger auf das angegebene Objekt (den Browser) gezeigt und
die rechte/linke Maustaste gedrückt wird.
Doppelklicken Wie in „Maustaste doppelklicken“. Doppelklicken bedeutet, dass mit dem Mauszeiger
auf das angegebene Objekt gezeigt und die linke Maustaste dann innerhalb von ca. einer halben
Sekunde (das Zeitintervall wird im Windows-Betriebssystem eingestellt) doppelt geklickt wird.
STRG-B (Beispiel für eine Tastenkombination) bedeutet, dass der Benutzer die angegebene Tastenkombination drücken soll. „Drücken Sie STRG-B, um zwischen dem Fall symmetrisch/unsymmetrisch zu wechseln“ bedeutet beispielsweise, dass die erstgenannte Taste (in diesem Beispiel die
Taste „STRG“ auf der Tastatur) gedrückt und bei niedergedrückter erster Taste gleichzeitig die
zweite Taste (B) gedrückt werden soll.
Menüfolgen Wenn der Benutzer einen Befehl über kaskadierte Menüoptionen auswählen muss, wird
die Abfolge durch Pfeile angezeigt, die die als Nächstes wählbare Option angeben, wobei bei der
ursprünglichen Menü-Schaltfläche begonnen wird. Das Zeichnungsformat kann beispielsweise
festgelegt werden, indem man das Optionsmenü über die Schaltfläche Optionen aufruft, dann
„Grafik“ aus der angebotenen Liste auswählt und schließlich in der letzten Liste „Zeichnungsformat...“ markiert; diese Reihenfolge der Aktionen wird einfach durch Optionen → Grafik →
Zeichnungsformat. . . angegeben.
„ “ und ´’ Die einfachen Anführungszeichen dienen zur Angabe, dass es sich bei der Beschreibung
um eine vom Programm vergebene Beschreibung handelt, die nicht benutzerdefinierbar ist. Die
Sprechblasenhilfe ’Lastflussberechnung durchführen’, die angezeigt wird, wenn man mit dem
Cursor kurz über dem Symbol ’Lastfluss’ verweilt, ist ein Beispiel für eine solche Beschreibung.
Die doppelten Anführungszeichen sind ein Hinweis auf Daten, die ein Benutzer bereits eingegeben hat oder noch eingeben muss. Sie kennzeichnen auch einen Prozess oder eine Gruppe
von Objekten, der bzw. die keinen erkennbaren Namen haben, aber angegeben oder beschrieben werden müssen. Hierzu zählt zum Beispiel die „Zeichenwerkzeugleiste“, die sich rechts im
Zeichnungsbereich befindet.
DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

3

KAPITEL A. EINFÜHRUNG IN DAS TUTORIAL
> and [1 [2] [3], etc.] Diese zeigen eine Folge von durchzuführenden Vorgängen an. Wenn Sie nummeriert sind, werden sie der jeweiligen Grafik zugeordnet, in der die Nummer erscheint.
Mit der linken/rechten Maustaste klicken, klicken, doppelklicken usw. Die Anweisung „Klicken“ oder
„Doppelklicken“ bedeutet, dass dieser Vorgang mit der linken Maustaste durchzuführen ist. In den
Fällen, in denen die rechte Maustaste zu verwenden ist, wird ausdrücklich darauf hingewiesen.

A.4

DIgSILENT-Kontakt und -Support

Wenn Sie weitere Informationen über das Unternehmen DIgSILENT , unsere Produkte und Dienstleistungen wünschen, besuchen Sie bitte unsere Webseite oder nehmen Sie unter folgender Anschrift
Kontakt mit uns auf:
DIgSILENT GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 9
72810 Gomaringen / Deutschland
www.digsilent.de

A.4.1

Technischer Kundendienst (Support)

DIgSILENT Experten bieten Benutzern von PowerFactory , die einen gültigen Wartungsvertrag haben,
direkte Unterstützung am Telefon oder online über Support-Anfragen, die auf dem Kundenportal gestellt
werden können.
Um sich für das Online-Portal zu registrieren, wählen Sie Hilfe → Registrieren. . . oder rufen Sie über
den nachstehenden Link direkt die Registrierungsseite auf. Die Anmeldedaten werden Ihnen unmittelbar nach Ihrer Registrierung per E-Mail zugesandt.
Um sich auf dem Portal anzumelden, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse (oder Ihren Anmeldenamen) und
das Ihnen übermittelte Passwort ein. Wenn Sie eine neue Support-Anfrage stellen, geben Sie bitte
die Versions- und die Build-Nummer Ihrer PowerFactory - Version in Ihrer Anfrage an. Sie finden diese
Informationen unter dem Menüpunkt Hilfe → Über PowerFactory. . . im Hauptmenü. Ihre Anfrage lässt
sich gegebenenfalls leichter beantworten, wenn Sie auf Ihr Problem bezogene *.dz- oder *.pfd-Dateien
beifügen. Das Kundenportal ist in Abb. 2.1 gezeigt.
Telefon: +49-(0)7072-9168-50 (Deutsch)
+49-(0)7072-9168-51 (Englisch)
Portal-Anmeldung und Registrierung: http://www.digsilent.de/index.php/support.html

4

DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

de DIgSILENT PowerFactory 15.2 Allgemeine Informationen Wenn Sie allgemeine Informationen über DIgSILENT oder Ihre PowerFactory -Lizenz benötigen.1: DIgSILENT-Kundenportal A.4.4. DIGSILENT-KONTAKT UND -SUPPORT Abbildung A.4. kontaktieren Sie uns bitte unter: Phone: +49-(0)7072-9168-0 Fax: +49-(0)7072-9168-88 E-mail: mail@digsilent.A. Tutorial Technischer Kundendienst 5 .

EINFÜHRUNG IN DAS TUTORIAL 6 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst .KAPITEL A.

Das Programmpaket PowerFactory wurde von qualifizierten Ingenieuren und Programmierern entwickelt. Integrierte Berechnungsfunktionen (z.(Mapping-) Systeme DIgSILENT PowerFactory 15. sondern von überall schnellen und bequemen Zugriff auf alle verfügbaren Funktionen bietet.und Bearbeitungs. Das Programm stellt folgende Hauptfunktionen und . Kernfunktionen des Programms PowerFactory .und Dokumentationsfunktionen 2.B. DIgSILENT Version 7 war die weltweit erste Netzberechnungssoftware. die Energieversorgungssysteme planen oder betreiben (siehe Referenzliste). Modifizieren und Verwalten von Berechnungsfällen.und Maschinenparametern auf der Grundlage von geometrischen Daten oder auf dem Typenschild befindlichen Informationen) 5. Bereitstellen von wichtigen numerischen Routinen.einrichtungen bereit: 1. Die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der mit diesem Programmpaket erzielten Ergebnisse konnte in einer Vielzahl von Implementierungen bei Unternehmen bestätigt werden.sowie alle wichtigen Funktionen für statische und dynamische Berechnungen. die sowohl auf dem Gebiet der Netzberechnung als auch auf dem Gebiet der Programmierung über eine langjährige Erfahrung verfügen. Definieren. Der Name „DIgSILENT “ steht für „DIgital SImuLation and Electrical NeTworks calculation program“. Um den heutigen Anforderungen an die Analyse von Energieversorgungssystemen gerecht zu werden. zur Berechnung von Leitungs.Kapitel B Programmübersicht TDas Berechnungsprogramm PowerFactory von DIgSILENT ist ein rechnergestütztes Planungs.und Entwicklungswerkzeug konzipiert.und Regelungsprozessen dient.und Entwicklungswerkzeug zur Analyse von Übertragungsnetzen. interaktives Software-Paket mit einem reichhaltigen Funktionsumfang entwickelt. wurde die Berechnungssoftware DIgSILENT PowerFactory als ein integriertes Planungs. Datenbank für Elemente des Energieversorgungssystems und Basisfälle 4. Generische Schnittstelle für rechnergestützte Abbildungs . Bearbeiten von integrierten interaktiven Netzgrafiken und Berechnungsfällen 3. Dieses interaktive Netzdiagramm enthielt Zeichnungs. Ausgabe. Es wurde als ein integriertes. um allen Anforderungen in den Bereichen Planung und Betriebsoptimierung gerecht zu werden. Tutorial Technischer Kundendienst 7 . die über eine integrierte grafische Benutzeroberfläche mit Netzdiagramm verfügt hat. Konfiguration des Energieversorgungsnetzes mit interaktivem oder Online-Zugang zum SCADASystem 6. das zur Analyse von elektrischen Energieversorgungssystemen und deren Steuerungs. Verteilnetzen und industriellen Energieversorgungssystemen. das sich nicht aus verschiedenen Software-Modulen zusammensetzt.

• Legen Sie unbedingt regelmäßig Sicherungskopien von allen exportierten Daten und auch von der PowerFactory -Datenbank an.dz) einzugeben. Energieversorgungssystem . Tutorial Technischer Kundendienst . B.B. . dass der Inhalt Ihrer Datenbank beschädigt ist und keine Sicherungskopien vorhanden sind. dass die Energieversorgungssystem . kann PowerFactory beliebige oder alle verfügbaren Funktionen innerhalb derselben Programmumgebung problemlos ausführen. Stellen Sie also sicher. . werden nur die in diesem Projekt und allen seinen Unterordnern enthaltenen Daten gespeichert. werden diese Daten nicht gespeichert.Typen und alle anderen referenzierten Daten ebenfalls exportiert werden. Zu diesen Funktionen gehören unter anderem Lastfluss-. • Durch Anklicken des Symbols in der Symbolleiste des Datenmanagers können exportierte Projekte wieder in den Verzeichnisbaum der Datenbank importiert werden.1 Datenbankverwaltung und Datensicherung Die Datenbank von PowerFactory hat sich als eine äußerst stabile Datenbank erwiesen. auf eine oder zwei zu begrenzen und diese ebenfalls regelmäßig zu exportieren. nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. sollten Sie folgende Anweisungen befolgen: • Sichern Sie in regelmäßigen Abständen das Datenbankverzeichnis von allen DIgSILENT PowerFactory -Installationen. Sie werden aufgefordert. die zu einem plötzlichen Abschalten des Systems führen. dass das Programm PowerFactory für den weniger anspruchsvollen Anwender zu kompliziert wäre. können Lastfluss. Generatordaten. Sie werden aufgefordert.Typen wie Leitungs. Kurzschluss. abgespeckte Versionen mit eingeschränktem Funktionsumfang. die Analyse von Oberschwingungen sowie die Schutzkoordination und die Modalanalyse. die an einem anderen Ort abgelegt sind. B. einen Dateinamen einzugeben. Studierende oder Berufsanfänger. Leitungsdaten. Folglich gibt es keine speziellen Light-Versionen. Mit 8 DIgSILENT PowerFactory 15. die die notwendigen Daten für alle in einem Energieversorgungssystem befindlichen Geräte und Betriebsmittel enthält (z. die Anzahl der Bibliotheken für Objekte. und wir werden uns um Wiederherstellung bemühen. Das Programm erweist sich auch gegenüber dem Normalbenutzer als benutzerfreundlich. Computerviren oder das unbeabsichtigte Löschen von Dateien. Eine täglich automatisch durchgeführte Datensicherung wird empfohlen. • Sollte dennoch einmal die Situation eintreten. kann der Arbeitsbereich entsprechend exportiert werden.und Kurzschlussberechnungen problemlos und schnell durchführen. Externe Ursachen sind beispielsweise Stromausfälle. ohne gleich die mathematischen Feinheiten der Berechnungen beherrschen zu müssen.h.zip-Format gespeichert.pfd oder *. PROGRAMMÜBERSICHT Durch die Verwendung einer einzigen Datenbank. Nicht alle Daten sind in diesem Fall zwangsläufig verloren. Das Paket wird im . Hinweis: Wenn Sie ein Projekt exportieren.oder Transformatortypen) verwenden. die nicht zum Projekt gehören. Dennoch kann es wie bei allen elektronischen Datenbanken aufgrund von externen oder internen Ursachen zu einer Beschädigung oder Verfälschung der Daten kommen.und Stabilitätsberechnungen.B. indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Projektordner im Datenbank-Verzeichnisbaum klicken und die Option Daten exportieren wählen. • Speichern Sie regelmäßig alle Projekte. d. Schutzdaten. die über die normalen Standardfunktionen hinaus Funktionen für anspruchsvolle Aufgaben fordern. ein Schaden der Festplatte. Daten von Harmonischen). Es wird empfohlen. Dies bedeutet jedoch nicht.2 Für Anfänger und Experten konzipiert Die Software DIgSILENT PowerFactory wurde ursprünglich als Komplettpaket für Anwender entwickelt. Über Werkzeuge → Arbeitsbereich→ Arbeitsbereich exportieren. einen Namen für die exportierte Datei (*. Um einen Datenverlust zu vermeiden. Falls die exportierten Objekte Daten (z. die sich mit Energieversorgungssystemen beschäftigen.KAPITEL B. Reglerdaten.

B.2. FÜR ANFÄNGER UND EXPERTEN KONZIPIERT
dem PowerFactory -Tutorial erwirbt der Benutzer in erster Linie Kenntnisse über die Modellierung und
Analyse von Energieversorgungssysteme. Grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem PC werden
vorausgesetzt.
Zum Lieferumfang des Programms gehören alle Komponenten und Algorithmen, die zur Durchführung
komplexer Aufgaben notwendig sind. Der vom Benutzer erworbene Funktionsumfang wird in einer
Matrix konfiguriert, in der die lizenzierten Berechnungsfunktionen zusammen mit der maximalen Anzahl von Knoten als Koordinaten angegeben sind. Überdies sind für einige der Funktionen Optionen
verfügbar, mit denen die Software entsprechend den Erfordernissen des Benutzers konfiguriert und auf
seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden kann.
Nicht jede Lizenzversion des Programms PowerFactory beinhaltet folglich die gesamte in diesem Handbuch beschriebene Funktionalität, sondern nur die tatsächlich benötigten Funktionen, was den Einstieg
in das Programm erleichtert. Bei Bedarf kann die Lizenzversion dann um weitere Funktionen ergänzt
werden. In diesem Fall braucht sich der Benutzer nicht mit einer ganz neuen Schnittstelle vertraut zu
machen, um die neuen Funktionen nutzen zu können; vielmehr verwendet er lediglich neue Befehle
in derselben Umgebung. Außerdem werden die ursprünglichen Netzdaten verwendet, und nur von der
neuen Berechnungsfunktion gegebenenfalls benötigte Daten müssen zusätzlich eingegeben werden.

DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

9

KAPITEL B. PROGRAMMÜBERSICHT

10

DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

Kapitel C

Übung 1: Das Tutorial-Projekt anlegen
Der erste Schritt bei der Konzeptionierung eines neues Energieversorgungssystems (einschließlich des
Energieversorgungssystems im Tutorial) besteht im Anlegen eines Projekts. Ein Projekt gibt die grundlegende Struktur vor, innerhalb der Definitionen eines Energieversorgungssystems zusammen mit den
Entwurfsphasen und Netzdiagrammen, Typbibliotheken, Berechnungsvarianten, Berechungsbefehlen
usw. festgelegt und gespeichert werden.
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie ein neues Projekt angelegt wird, und die meisten seiner Funktionen werden erläutert. Neuen Benutzern wird empfohlen, zuerst die Einführung (Kapitel B: Programmübersicht) in das Programm PowerFactory zu lesen, bevor sie mit dem Tutorial beginnen. Der Benutzer
wird dabei mit der in PowerFactory verwendeten Terminologie sowie Konzepten vertraut gemacht, deren
Kenntnis notwendig ist, um den verbleibenden Teil dieses Dokuments leichter verstehen zu können.
Der Tutorial-Manager ist eine spezielle von PowerFactory bereitgestellte Funktion, dessen Aufgabe darin besteht, den Benutzer durch dieses Tutorial zu führen. Er installiert für jede Übung das erforderliche
Projekt. Bei der ersten Übung können Sie den Tutorial-Manager noch nicht verwenden, da das erste
Projekt von Ihnen selbst angelegt werden muss.

C.1

PowerFactory starten

Beim Start von PowerFactory wird automatisch ein Benutzerkonto erzeugt, welches als Benutzernamen
Ihren Windows Benutzernamen verwendet.
Die Tutorial-Projekte werden direkt im sogenannten Benutzer-Ordner abgelegt (der Benutzer -Ordner
trägt den Benutzernamen, der im Dialogfenster ’Anmelden’ eingegeben wurde). Der Benutzer -Ordner
ist der Ordner, der entweder vom Administrator für Sie angelegt worden ist oder den Sie selbst angelegt
haben, wie vorstehend beschrieben wurde. Der aktive Benutzer -Ordner wird im Datenmanager mit
einem kleinen blauen Bildschirmsymbol gekennzeichnet (der Datenmanager wird in Übung E: Der
Datenmanager erklärt). Abb. C.1.1 zeigt ein Beispiel, in dem der Benutzer den Namen „Tutorial“ hat.

DIgSILENT PowerFactory 15, Tutorial
Technischer Kundendienst

11

wie in Abb.1 gezeigt ist.2. Tutorial Technischer Kundendienst . • Wählen Sie die Option Neu. wie er nach erfolgter Bearbeitung aussehen soll. Abbildung C. 12 DIgSILENT PowerFactory 15.KAPITEL C. ÜBUNG 1: DAS TUTORIAL-PROJEKT ANLEGEN Abbildung C.1: Ein neues Projekt aus dem Datei-Menü anlegen • Der in Abb. . .1: Beispiel für einen aktiven Benutzerordner C.2 Das Tutorial-Projekt anlegen So legen Sie ein neues Projekt in Ihrem Benutzer -Ordner an: • Öffnen Sie das Menü Datei in der Hauptmenüleiste. . • Wählen Sie Projekt.1. Wie die meisten anderen Dialoge in diesem Tutorial wird auch dieser Dialog so angezeigt. C. C.2 dargestellte Dialog wird angezeigt.2.2.

Tutorial Technischer Kundendienst 13 . wie in Abb.2.2. DAS TUTORIAL-PROJEKT ANLEGEN Abbildung C. C.2. DIgSILENT PowerFactory 15.System definiert wird. • Bestätigen Sie mit OK.3 gezeigt ist.C. in dem ein Energieversorgungs-(Teil).2: Der Projektdialog (IntPrj) • Geben Sie als Projektnamen „Tutorial-Übung 1“ ein. Deshalb wird automatisch ein Netzordner angelegt und sein Bearbeitungsdialog erscheint. Durch das Anlegen eines neuen Projekts werden das gerade aktive Projekt (sofern vorhanden) deaktiviert und alle zugehörigen Grafikfenster geschlossen. Ein Projekt benötigt mindestens einen Netzordner.

gleich unterhalb der Hauptsymbolleiste . • Wählen Sie für die Frequenz 50 Hz. Dieser Berechnungsfall erhält einen Standardnamen (in diesem Fall „Berechnungsfall“). Sie enthält ein Listenfeld. über die weitere Schaltflächen sichtbar gemacht werden können. mittels dem das Netz aktiviert und Berechnungen durchgeführt werden.2. Der Arbeitsbereich von PowerFactory sollte nun wie in Abb.4 dargestellt aussehen.mit ihren Schaltflächen. C.und Pfeil-nach-unten-Schaltflächen dargestellt. über die sich die restlichen Schaltflächen anzeigen lassen.oder Firmennamens.3: Der Netz-Bearbeitungsdialog • Geben Sie „Part 1“ als Namen für das Netz ein. 3. Zwar wurde in Abb. In dieser Abbildung sind folgende Teile des Arbeitsbereichs zu sehen: 1. Die Hauptsymbolleiste unmittelbar darunter. C. Wenn man in dieser Liste einen anderen Berechnungsfall auswählt. Die Hauptmenüleiste als die erste Zeile des Fensters. das alle verfügbaren Berechnungsfälle anzeigt. und eine leere Netzgrafik wird angezeigt. ÜBUNG 1: DAS TUTORIAL-PROJEKT ANLEGEN Abbildung C.. Im Hintergrund wird für das Projekt das neue Netz „Part 1“ zusammen mit einem Ordner ’Berechnungsfall’ angelegt. wird diese Symbolleiste mit kleinen Pfeil-nach-oben.2.2. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche OK. In diesem Fall ist es das Grafikfenster mit dem Netzdiagramm. Die lokale Symbolleiste des Grafikfensters . 2. Auch ein anderer geeigneter Name kann eingegeben werden. Tutorial Technischer Kundendienst . erfolgt ein Wechsel zu diesem Berechnungsfall. Das neu angelegte Projekt und der Berechnungsfall werden automatisch aktiviert. Diese Symbolleiste wird ebenfalls mit Pfeilschaltflächen angezeigt.KAPITEL C. Das System des PowerFactory -Tutorials ist für 50 Hz ausgelegt. Wenn aus Platzgründen nicht alle Schaltflächen im Fensterbereich angezeigt werden können. wenn das Fenster für die Anzeige aller Schaltflächen zu klein ist. Die in dieser Symbolleiste verfügbaren Symbole hängen vom Inhalt des angezeigten Fensters ab. 14 DIgSILENT PowerFactory 15.3 „DIgSILENT Tutorial“ eingegeben. doch wird in diesem Tutorial im Feld Besitzer kein Name eingetragen. Das Feld Besitzer ist optional und dient normalerweise zur Eingabe eines Projekt.

Es zeigt dem Nutzer eine Übersicht über die gesamte Netzgrafik in einem kleinen Fenster.C.2. 6. Sie zeigt auch den Namen des gerade aktiven Projekts an. die sich im angedockten Zustand rechts vom Grafikfenster befindet. Das Ausgabefenster. wobei die Koordinaten der Grafikelemente mittels Fangfunktion abgegriffen werden können. Die Statusleiste gibt beispielsweise die Position des Cursors im Grafikfenster oder aber im Ausgabefenster an. Es zeigt eine Übersicht des Projekts und erleichtert dem Anwender den Zustand des Projekts zu sehen und erlaubt einen schnellen Zugriff auf die Projektdaten. Abbildung C. DEN BERECHNUNGSFALL UMBENENNEN 4. DIgSILENT PowerFactory 15. wenn diese Option aktiviert ist. Die Statusleiste (unterhalb des Nachrichten-Ausgabefensters) für Rückmeldungen über den aktuellen Status von PowerFactory . 5.3 Den Berechnungsfall umbenennen Obwohl das angelegte Projekt unverändert benutzt werden kann.3. Im Ausgabefenster werden Textnachrichten und Textberichte sowie aktive Verknüpfungen (Links) angezeigt. • Wählen Sie die Option Bearbeiten → Projektdaten→ Berechnungsfall. 7. Die Projektübersicht. .4: Der Arbeitsbereich nach dem Anlegen eines neuen Projekts C. welches das weiße Fenster unterhalb des Grafikfensters ist. 9. . wird der Name des neuen Berechnungsfalls normalerweise in einen etwas aussagekräftigeren Namen als „Berechnungsfall“ geändert. im Hauptmenü. 8. Das Navigationsfenster. Tutorial Technischer Kundendienst 15 . Die Zeichnungssymbolleiste. Das leere Fenster mit Netzgrafik und Zeichenraster. um Fehler im Datenmodell aufzuspüren und zu beseitigen.

C. Tutorial Technischer Kundendienst .3.3.1 zeigt den Bearbeitungsdialog des Berechnungsfalls.2 dargestellt ist.KAPITEL C. • Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den drei Punkten ( ). um den Zeitpunkt des Berechnungsfalls zu ändern.1: Der Bearbeitungsdialog des Berechnungsfalls • Ändern Sie den Namen in „Fall 1“. ÜBUNG 1: DAS TUTORIAL-PROJEKT ANLEGEN Abb. C. Ein Fenster „Setze Datum/Uhrzeit im Berechnungsfall“ wird angezeigt. 16 DIgSILENT PowerFactory 15. wie in Abb. Abbildung C.3.

Lediglich Betriebsfälle müssen manuell gespeichert werden. unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.3. um das vom Rechner angegebene aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit für den Berechnungsfall zu setzen.C.4.4 Das Programm DIgSILENT PowerFactory schließen und neu starten Das Programm PowerFactory verfügt über keine Schaltfläche „Speichern“ für Projekte. • Bestätigen Sie mit OK. DIgSILENT PowerFactory 15. Das bedeutet. um die Einstellungen für den Berechnungsfall zu speichern. Das Dialogfenster des Berechnungsfalls sollte nun wie in Abb. • Bestätigen Sie mit OK. dass Sie das Programm jederzeit beenden können. DAS PROGRAMM DIGSILENT POWERFACTORY SCHLIESSEN UND NEU STARTEN Abbildung C. ohne weitere Maßnahmen ergreifen zu müssen. C. Indem Sie mit der linken Maustaste auf einen dieser Einträge klicken.2: Datum und Uhrzeit im Berechnungsfall setzen • Klicken Sie auf die Schaltfläche -> Datum und die Schaltfläche -> Uhrzeit. wird ein zuletzt verwendetes Projekt wieder aktiviert. Das Konzept der Betriebsfälle ist im Benutzerhandbuch beschrieben. sie sind noch nicht Teil des Tutorials. ohne Ihre Eingaben speichern zu müssen. indem einfach das Tutorial-Projekt wieder aktiviert wird. Beim Starten der Software wird das zuletzt aktive Projekt nicht automatisch geladen. ?? dargestellt aussehen. Alle an der Systemdatenbank vorgenommenen Änderungen werden sofort in der Datenbank auf Festplatte gespeichert. Der Name in der Liste der Berechnungsfälle im Projektfenster sollte sich nun auch in „Fall 1“ geändert haben. Das Tutorial kann folglich jederzeit. Die zuletzt verwendeten Projekte werden jedoch im Menü Datei aufgeführt. Tutorial Technischer Kundendienst 17 .

KAPITEL C. ÜBUNG 1: DAS TUTORIAL-PROJEKT ANLEGEN 18 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst .

Hinweis: Der Tutorial-Manager löscht nicht alle benutzerdefinierten Experimente oder an dem TutorialProjekt vorgenommen Änderungen. Der erste Schritt bei der Erstellung des Energieversorgungssystems im Tutorial besteht daher in der Aktivierung des Tutorial-Managers. welches das vordefinierte Energieversorgungssystem des Tutorials enthält. Er installiert das vordefinierte Projekt. Leitungen. Zur Installation dieser Extras wurde ein spezieller Befehlsdialog mit der Bezeichnung „Tutorial-Manager“ vorgesehen (siehe Kapitel A. Tutorial Technischer Kundendienst 19 . um mit dem Arbeiten beginnen zu können. fügt der Tutorial-Manager dem Namen des neu installierten Projekts eine in Klammern gesetzte Nummer hinzu. sowie die Betriebsmitteltyp-Bibliothek für Sammelschienen. das eine einfachere Positionierung der Elemente der Energieversorgungsnetze des Tutorials ermöglicht. Daraufhin wird der Tutorial-Manager-Dialog angezeigt.1). Starten Sie den Tutorial-Manager: • Öffnen Sie das Menü Hilfe in der Hauptmenüleiste. • Er bereitet das Grafikfenster vor und legt ein Hintergrundschema fest. Um diese Übung des Tutorials durchzuführen. Wenn das TutorialProjekt für die Übung bereits vorhanden ist. Statt das benutzerdefinierte Tutorial-Projekt zu ersetzen. • Wählen Sie die Option Tutorial starten. .Kapitel D Übung 2: Elemente des Energieversorgungssystems erstellen Im vorherigen Kapitel wurden ein Netz-Ordner („Part 1“) und ein Berechnungsfall („Case 1“) angelegt. installiert er parallel dazu das entsprechende vordefinierte Tutorial-Projekt. die die Arbeitsschritte etwas einfacher gestalten. Transformatoren und andere Objekte. gehen Sie folgendermaßen vor: DIgSILENT PowerFactory 15. Dieser Tutorial-Manager dient hauptsächlich zur Durchführung der folgenden Schritte: • Er aktiviert ein Projekt. Normalerweise reicht dies aus. muss der Benutzer den Tutorial-Manager zu Beginn einer jeden Übung des Tutorials aktivieren. Für dieses Tutorial wurden jedoch einige Ordner zusätzlich angelegt und Einstellungen vorgenommen. Um alle für dieses Tutorial vorgeschlagenen Aufgaben durchführen zu können. .

indem alle Komponenten in einer textbasierten Datenbankumgebung (mit der Bezeichnung ’Datenmanager’) erstellt und diese manuell verbunden werden. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Vorlage. wird kein Element einer Schaltanlage erzeugt. • Bestätigen Sie mit Ausführen.oder einem Doppelsammelschienensystem. zum Beispiel Einfachsammelschienensysteme. beispielsweise. Durch Doppelklick auf das jeweilige Grafiksymbol der Komponente des Energieversorgungssystems wird der entsprechende Datendialog geöffnet. die als Orientierungshilfe bei der Anordnung der eigentlichen Komponenten des Energieversorgungssystems dient. kann auch über die Netzgrafik erfolgen. Mit den Netzgrafiken können Komponenten eines neuen Energieversorgungssystems erstellt und in das Topologienetz eingebunden werden. B. um die Topologie festzulegen.1 Schaltanlagen mit Einfachsammelschienen erstellen Es gibt in PowerFactory sehr viele vordefinierte Anordnungen mit Sammelschienensystemen. Doppelsammelschienensysteme. Auf diese Weise werden die Datenbank des Energieversorgungssystems und dessen Netzgrafik in einem Schritt erstellt.1: Der Tutorial-Manager. In den folgenden Abschnitten wird diese Vorgehensweise ausführlicher erläutert. um mit der Übung 2 zu beginnen Der Tutorial-Manager hat einige zusätzliche Funktionen installiert und die Netzgrafik erneut geöffnet. z. Abbildung D. Sammelschienen (ElmTerm) können Teil einer Schaltanlage. Indem man mit der rechten Maustaste 20 DIgSILENT PowerFactory 15.1.und Trennschaltern. Wesentlich komfortabler ist jedoch die Verwendung der interaktiven Netzgrafiken. sein.0.KAPITEL D. D. um die Spannungsebene oder andere elektrische Parameter festzulegen. Im Hintergrund ist nun ein graues Netzdiagramm zu sehen. Standardmäßig wird für jedes neue Sammelschienensystem eine neue Schaltanlage erzeugt. Wenn man anstelle von Sammelschienensystemen nur einfache Sammelschienen zur Darstellung von Knoten verwendet. Tutorial Technischer Kundendienst . Leistungs. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN • Wählen Sie die Option Starte → Übung 2. Einfachsammelschienensysteme mit Kuppelschalter. D. Alle diese Systeme bestehen aus Sammelschienen. Doppelsammelschienensysteme mit Kuppelschalter und Umgehungssammelschiene usw. Hinweis: In PowerFactory Version 15 werden Knoten im Gegensatz zu früheren Versionen immer durch Sammelschienen dargestellt. Die Bearbeitung der erstellten Komponenten des Energieversorgungssystems.1 Die Komponenten des Energieversorgungssystems erstellen Das Programm PowerFactory ermöglicht die Erstellung von Entwürfen neuer Energieversorgungssysteme (von Teilen neuer Energieversorgungssysteme). in einem Einfach.

um die erste Sammelschiene zu positionieren. dass unbeabsichtigte Änderungen an der Grafik nicht möglich sind. Sie können die Daten der gezeichneten Elemente in beiden Modi eingeben. um das Element anzuschließen. • Verwenden Sie das Hintergrundschema. wird ein neues Netzdiagramm mit der detaillierten Topologie der Schaltanlage geöffnet. Nachdem das Symbol angeklickt wurde.D. der Einfrier-Modus (Parameterbearbeitung) hat jedoch den Vorteil.und Zweigelemente bezeichnet werden) an einen Knoten angeschlossen werden. die Netzgrafik wird ’eingefroren’ und kann nicht mehr geändert werden. verwendet man ein Einfachsammelschienensystem: • Falls die Zeichnungssymbolleiste rechts nicht angezeigt wird. Die Sammelschiene wird nun durch eine dicke rote Linie mit zwei kleinen Quadraten markiert. indem Sie das Symbol in der Zeichnungssymbolleiste auswählen oder die Taste ESC oder aber einfach die rechte Maustaste einmal drücken. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN auf eine Sammelschiene klickt und ’Detaillierte Schaltanlagengrafik aufblenden’ auswählt. Wenn andere Elemente eines Energieversorgungssystems wie beispielsweise Leitungen. wird die Zeichnungssymbolleiste ausgeblendet. klicken Sie auf das Symbol die Grafik zu reaktivieren. . Schließen Sie diesen Dialog über die Schaltfläche Abbrechen. können Sie in den Bearbeitungsmodus wechseln. Bei Verwendung von vordefinierten Sammelschienensystemen (aus Vorlagen) müssen Sie den Knoten von einem vorhandenen Leistungsschalter auswählen. damit diese Verbindung geöffnet bzw.1. während „BB“ der Name der Sammelschiene ist. Um eine Schaltanlage mit einer Einfachsammelschiene zu erzeugen. Durch erneutes Anklicken der Schaltfläche Einfrier-modus wird die Zeichnungssymbolleiste wieder angezeigt (’reaktiviert’). Dieser Vorgang wird später in diesem Tutorial ausführlicher erläutert. müssen ihre Position und Größe gegebenenfalls geändert werden: • Wählen Sie die Sammelschiene aus. klicken Sie auf die Schaltfläche Rückgäng ( um die letzte(n) Aktion(en) rückgängig zu machen. Felder mit diesen Leistungsschaltern stellen die Schalttafeln oder Schaltfelder in einer Schaltanlage dar. Dabei ist „SingleBusbar“ der Name der Schaltanlage. erscheint eine diagonal gekreuzte Markierung ohne Quadrate. Transformatoren oder Lasten (die allgemein als Kanten. um (Einfrier-Modus) kann zwischen dem Grafikbearbeitungsmodus und dem PaMittels des Symbols rameterbearbeitungsmodus gewechselt werden. fügt PowerFactory Modelle von Leistungsschaltern ein. Sie können sogar neue Sammelschienen zu einer Schaltanlage hinzufügen. ). Eine Sammelschiene wird gezeichnet (in schwarz) und mit einem Standardnamen wie beispielsweise „SingleBusbar / BB“ („Einfachsammelschiene / BB“) versehen. und versuchen Sie es erneut. indem Sie mit der linken Maustaste darauf klicken. DIgSILENT PowerFactory 15. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf die Zeichenoberfläche. Sie können diese Grafik editieren. Wenn man auf die Schaltfläche Einfrier-Modus klickt. zeigt der Cursor das Symbol für die Einfachsammelschiene. wenn Sie die Topologie der Schaltanlage ändern möchten. Bei Verwendung einfacher Sammelschienen werden alle notwendigen Leistungsschalter automatisch erzeugt. Wenn in einem eingefrorenen Diagramm etwas ausgewählt wird. Damit die Sammelschiene der Schaltanlage in das Hintergrundschema passt. • Suchen Sie das Symbol für das Einfachsammelschienensystem ( ) mittels der Sprechblasenhilfe. Wenn Sie die Sammelschiene versehentlich doppelt angeklickt haben. geschlossen werden kann. Tutorial Technischer Kundendienst 21 . wenn ein Element an die Sammelschiene angeschlossen wird. öffnet sich deren Bearbeitungsdialog. Hinweis: Wenn der Einfügemodus aktiviert und beispielsweise das Symbol für die Sammelschiene an den Mauszeiger angehängt ist. • Falls keine Einfachsammelschiene erzeugt wurde.

So vergrößern Sie die drei Sammelschiene: • Klicken Sie mit der linken Maustauste auf das Symbol Bildausschnitt ( ). Die vorherige Ansicht kann wiederhergestellt werden. • Lassen Sie die Maustaste los. Durch Loslassen der Maustaste wird die neue Position festgelegt. um den vergrößerten Bereich zu verschieben. Durch Anklicken der Schaltfläche Gesamtbild ( ) wird der ganze Bereich angezeigt. indem Sie mit der linken Maustaste auf eines der kleinen schwarzen Quadrate klicken und es nach links oder nach rechts ziehen. Über das ’Handwerkzeug’ lässt sich der vergrößerte Bereich der Grafik verschieben: • Klicken Sie auf das Symbol ( ) für das Handwerkzeug. wenn sie mit ihm kurz über dem Namen der Sammelschiene oder einer anderen Textstelle in der Netzgrafik verweilen. • Klicken Sie erneut auf das Symbol ( verlassen. nur um den Text lesen zu können. Tutorial Technischer Kundendienst . um den Handwerkzeug-Modus zu Der Handwerkzeug-Modus ist nur verfügbar. • Zeichnen Sie ein Quadrat um die drei Sammelschiene. dass sie in das Hintergrundschema passen. Der Cursor kann auch zur Anzeige der Sprechblasenhilfe verwendet werden. Möglicherweise ist die Zeichnung zu klein.1 gezeigt ist.KAPITEL D.1. 22 DIgSILENT PowerFactory 15. ) für das Handwerkzeug. • Ziehen Sie die Maus. Dadurch werden umständliche Zoomvorgänge.1: Die Größe einer Sammelschiene verändern Erzeugen Sie auf die gleiche Weise zwei weitere Schaltanlagen: (’Einfachsammelschienensystem’) in der Zeichnungssym• Wählen Sie erneut das Symbol bolleiste.1. vermieden. die Sammelschiene der Schaltanlage). indem Sie mit der linken Maustaste auf die durchgezogene rote Linie klicken und die Sammelschiene bei gedrückt gehaltener Maustaste an die gewünschte Stelle ziehen. wie in Abb. indem Sie die erste Ecke mit der linken Maustaste anklicken und die Maus bei gedrückt gehaltener Maustaste in die andere Ecke ziehen. Das so ausgewählte Quadrat wird nach dem Loslassen der Maustaste vergrößert. um die Sammelschienen exakt positionieren zu können. • Die Größe der Sammelschiene können Sie verändern. wenn Sie in die Grafik gezoomt haben. Abbildung D. • Klicken Sie bei gedrückt gehaltener Maustaste in die Zeichenfläche. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN • Verschieben Sie die Sammelschiene. Das Aussehen des Mauszeigers ändert sich und es erscheint ein Handsymbol. D. Platzieren Sie die zweite und die dritte Schaltanlage (d. indem Sie auf das Symbol (Vorheriger Bildausschnitt) klicken. h. • Verändern Sie die Position und/oder die Größe der zweiten und der dritten Sammelschiene so.

2: Den Transformator an das Einfachsammelschienensystem anschließen (in detaillierter Schaltanlagen-Grafik) DIgSILENT PowerFactory 15. D.2 Zweigelemente erstellen Die Sammelschienen der Schaltanlagen sollen mit Transformatoren verbunden werden: • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Symbol Zeichnungssymbolleiste. die Schaltanlagen ausführlich darstellen: Wenn Sie ein Element an einem Sammelschienensystem platzieren. D.2 gezeigt ist. klicken Sie die obere Sammelschiene mit der linken Maustaste an der Stelle an. Tutorial Technischer Kundendienst 23 .1. Sie müssen das Element (hier den Transformator) an einer der markierten Sammelschienen (der großen Quadrate. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die mittlere Sammelschiene.1. Das Ergebnis sollte wie in Abb. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN D. wie in Abb.D. Der Transformator wird nun an dieser Stelle mit der Handwerkzeug grafisch verbunden. Verbinden Sie den Transformator mit einem Schaltfeld.3 dargestellt aussehen.1. um die zweite Verbindung herzustellen. Abbildung D. die vom Hintergrundschema vorgegeben wird. wird die detaillierte Grafik der Schaltanlage (des Sammelschienensystems) geöffnet. die sich am Ende der vordefinierten Leistungsschalterfelder befinden) anschließen.1. • Die detaillierte Grafik der zweiten Schaltanlage wird automatisch geöffnet. (Zweiwicklungstransformator ) in der • Um den ersten Transformator zu zeichnen. indem Sie auf eine der markierten Sammelschienen des Leistungsschalters klicken. Hinweis: Es gibt einen Unterschied zwischen einfachen Sammelschiene(ohne Schaltanlagen) und den vordefinierten komplexeren Sammelschienensystemen mit Schaltanlagen.1.

um den Bearbeitungsvorgang rückgängig zu machen. indem Sie auf eine der markierten Sammelschiene des Leistungsschalters klicken.4 dargestellt. Wurde kein Transformator oder die Verbindung nicht wie gewünscht erzeugt. wird der Zeichenvorgang des Transformators abgebrochen. klicken Sie auf die Schaltfläche Rückgängig ( ).1. 24 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst . ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN Abbildung D.1. um einen zweiten Transformator zwischen der mittleren und der unteren Sammelschiene anzuschließen.3: An das Einfachsammelschienensystem angeschlossener Transformator • Die detaillierte Grafik der ersten Schaltanlage wird daraufhin automatisch geöffnet. Die Netzgrafik sollte ohne Hintergrund nun so aussehen. • Gehen Sie genauso vor. Verbinden Sie den Transformator wieder mit einem Schaltfeld. D. Wenn Sie während des Zeichenvorgangs die Abbruchtaste ESC drücken. wie in Abb.KAPITEL D.

• Lassen Sie die Maustaste los.4: Drei Schaltanlagen mit Einfachsammelschienensystemen und zwei Transformatoren Ein Transformator wird in ganz ähnlicher Weise verschoben. Dadurch werden die beiden Sammelschienen markiert. Tutorial Technischer Kundendienst 25 . • Ziehen Sie den Transformator nun bei gedrückt gehaltener Maustaste um ein oder zwei Gitternetzpunkte nach links oder nach rechts. indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und Element neu zeichnen aus dem kontextbezogenen Menü wählen. wird eine geradlinige Verbindung (Verbindung DIgSILENT PowerFactory 15. Von dieser Position aus können Sie ihn nun an eine Stelle außerhalb des Bereichs ziehen. wie die Größe einer Sammelschiene verändert wird: • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Transformator. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN Abbildung D. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den ausgewählten Transformator und halten Sie die Maustaste gedrückt. an die der Transformator elektrisch angeschlossen ist. um ihn auszuwählen. während Sie einen Transformator zeichnen. Sie können das Transformator-Symbol auch neu zeichnen. Wenn die Verbindungen während dieses ersten Verschiebevorgangs beschädigt wurden. • Verschieben Sie den Transformator wieder an seine ursprüngliche Position.1. wird er so weit rechts oder so weit links wie möglich an den Sammelschienen platziert.1. Sie können den Transformator nochmals neu zeichnen. klicken Sie auf die Schaltfläche Rückgängig ( ). müssen ihn aber an die beiden markierten Sammelschienen anschließen. Die Option Element neu zeichnen ist für alle Symbole in der Netzgrafik verfügbar. um den Vorgang rückgängig zu machen. Normalerweise können Sie den Transformator nicht an eine Stelle außerhalb des Bereichs der beiden Sammelschienen verschieben.D. Wenn Sie mit der linken Maustaste zuerst auf die obere und dann auf die untere Sammelschiene klicken. Wenn Sie dies versuchen.

D. • und mit der linken Maustaste auf die zweite Sammelschiene klickt. Lasten. Das Tutorial-Netz beinhaltet zwei Asynchronmaschinen: • Klicken Sie auf das Symbol Asynchronmaschine in der Zeichnungssymbolleiste. Nicht geradlinige Verbindungen können erzeugt werden. in der Zeichnungssymbolleiste. • mit der linken Maustaste auf die Zeichenoberfläche klickt. die nur an eine Kleimmleiste angeschlossen werden: Generatoren. muss das externe Netz platziert werden: • Klicken Sie auf das Symbol Externes Netz toolbox. Verbinden Sie die Maschine mit einem Leistungsschalterfeld. 26 DIgSILENT PowerFactory 15. um die zweite Verbindungslinie zu ziehen. icon in the drawing • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die obere Sammelschiene.3 Elemente mit einem Anschluss erstellen Elemente mit einem Anschluss sind Elemente eines Energieversorgungssystems. • mit der linken Maustaste erneut auf die Zeichenoberfläche klickt. Verwenden Sie dazu die Option Element neu verbinden.1. damit Sie den Transformator mit den Leistungsschalterfeldern verbinden können. indem Sie auf eine der markierten Sammelschienen des Leistungsschalters klicken.KAPITEL D. Wenn man mit der linken Maustaste auf eine Sammelschiene klickt. wird das Symbol für den Einzelanschluss mit einer geradlinigen Verbindung platziert. um die Verbindung herzustellen. Um das Tutorial-Netz fertigzustellen. Tutorial Technischer Kundendienst . Sie können dies jetzt üben. Verbinden Sie das externe Netz mit einem Leistungsschalterfeld. • Daraufhin werden die detaillierten Grafiken der Schaltanlagen angezeigt. indem Sie auf eine der markierten Sammelschienen des Leistungsschalters klicken.und den Endpunkt der Verbindungslinie festzulegen. um die zweite Verbindung herzustellen. • Die detaillierten Grafiken der Schaltanlagen werden angezeigt. man anschließend eine nicht geradlinige Verbindung zeichnet und schließlich mit der linken Maustaste auf die Sammelschiene klickt. wenn man • mit der linken Maustaste zuerst auf eine Sammelschiene klickt. • Schließen Sie die zweite Maschine an der mittleren Sammelschiene an. um die erste Verbindung herzustellen. • Die detaillierten Grafiken der Schaltanlagen werden wieder angezeigt. um das externe Netz anzuschließen. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN ohne Zwischenpunkte) hergestellt. um das Transformator-Symbol zu platzieren. externe Netze usw. indem man mit der linken Maustaste zuerst in den Zeichnungsbereich klickt. um den Anfangs. • die Zeichenoberfläche doppelt anklickt. Motoren. Das Transformator-Symbol wird in der Mitte platziert. um das Symbol zu platzieren. • Schließen Sie die erste Maschine an der unteren Sammelschiene an. indem Sie sie mit der linken Maustaste an der vom Hintergrundschema vorgegebenen Position anklicken. Eine nicht geradlinige Verbindung (Verbindung mit Zwischenpunkten) würde hergestellt werden.

Wenn das Symbol für das externe Netz bereits richtig positioniert ist. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Option An Sammelschiene spiegeln.5: Ein Symbol spiegeln Hiermit ist der Prozess des Erstellens der Elemente des Energieversorgungssystems und der Topologie DIgSILENT PowerFactory 15. kann es durch Spiegelung über der Sammelschiene platziert werden. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN Wenn das externe Netz im Übersichtsdiagramm an derselben Stelle wie der Transformator an die Sammelschiene angeschlossen wird. D. Spiegeln ist auch bei nicht geradlinigen Verbindungen möglich.D.1. Andernfalls wird es standardmäßig unter der Sammelschiene platziert. Abbildung D. wird das Symbol für das externe Netz automatisch über der Sammelschiene platziert. Das Symbol wird an seinem Anschlusspunkt an der Sammelschiene um 180° gedreht. Das kontextbezogene Menü wird angezeigt (siehe Abb.5). Tutorial Technischer Kundendienst 27 .1. können Sie folgende Übung an der Maschine an der mittleren Sammelschiene durchführen: • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das externe Netz oder auf die Asynchronmaschine.1. Wenn das Symbol für das externe Netz unter der Sammelschiene platziert wurde.

Alle Transformatoren einer großen Gruppe von Transformatoren können beispielsweise von demselben Typ sein. Für dieses Tutorial wurden jedoch alle benötigten Typen vorab festgelegt und können sofort verwendet werden.1 dargestellt ist. D.2. • Blenden Sie den Hintergrund aus.KAPITEL D. Der Bearbeitungsdialog für die Sammelschiene. in denen jeweils mehr als ein Element gleichzeitig sichtbar ist. Überprüfen Sie noch einmal. Dadurch wird der Hintergrund in die Liste der unsichtbaren Ebenen eingefügt.2 Die Komponenten des Energieversorgungssystems bearbeiten Das Programm PowerFactory bietet mehrere Möglichkeiten. muss die Grafikebene. D. Das Hintergrundschema wird nun nicht mehr benötigt. Der Dialog „Grafikebenen“ wird angezeigt. um die elektrischen Parameter der Elemente eines Energieversorgungssystems zu bearbeiten. Eine solche Ebene gibt es für jede Gruppe von Grafiksymbolen. deaktiviert werden. „Größe ändern“ bzw. woraufhin dessen Bearbeitungsdialog geöffnet wird. ob alle Symbole korrekt positioniert sind. Die Ebene „Hintergrund“ wird im linken Fensterbereich angezeigt („sichtbar“). und jeder Transformator referenziert diesen Typ. D. Normalerweise würde dies bedeuten. Im nächsten Schritt werden wir also die Parameter eingeben.2. Um unbeabsichtigte Änderungen an dem Netzdiagramm zu vermeiden. Dieser Dialog zeigt: 28 DIgSILENT PowerFactory 15. dass zunächst eine Bibliothek mit benutzerdefinierten Typen erstellt werden müsste.1 Sammelschienen und Schaltanlagen bearbeiten So bearbeiten Sie die obere Schaltanlage mit ihrer Sammelschiene: • Doppelklicken Sie auf die obere Sammelschiene. an elektronische Arbeitsblätter angelehnte Umgebungen. auf der es dargestellt wird. bevor die Elemente eines Energieversorgungssystems festgelegt werden könnten. Um es auszublenden. „An Sammelschiene spiegeln“. Nahezu alle Elemente eines Energieversorgungssystems verwenden „Typ“-Objekte. erscheint. Tutorial Technischer Kundendienst . Folglich werden die meisten elektrischen Parameter in einem Transformator-Typ-Objekt festgelegt. Die Netzgrafik sieht nun etwas übersichtlicher aus. und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche . Die Elemente wurden allerdings noch nicht bearbeitet und verwenden noch die Standardparameter. Korrigieren Sie das Netzdiagramm gegebenenfalls mit den Funktionen „Verschieben“. um das Diagramm einzufrieren. klicken Sie auf die Schaltfläche Einfriermodus ( ) . der in Abb. indem Sie ihn in den rechten Fensterbereich verschieben: Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ebene „Hintergrund“. • Schließen Sie den Ebenendialog über die Schaltfläche OK. Das Spektrum reicht hierbei von einfachen Bearbeitungsdialogen bis hin zu flexiblen. So blenden Sie den Hintergrund aus: • Klicken Sie auf das Symbol Anzeigen von Ebenen ( ). Die einfachste und direkteste Vorgehensweise ist jedoch ein Doppelklick auf das jeweilige Element in der Netzgrafik. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN abgeschlossen.

mit einer Schaltfläche zur Auswahl des Typs und einer Schaltfläche zur Bearbeitung des Typs. DC oder AC/BI für zweiphasige Wechselstromnetze wie beispielsweise Bahnstromnetze).2.D.) verwendet werden. zu dem die Sammelschiene gehört. Diese werden in diesem Tutorial nicht verwendet. • den Namen der Sammelschiene/Klemmleiste. • die Schaltanlage. Tutorial Technischer Kundendienst 29 . um die Anzahl der Phasen zu definieren. ob die Sammelschiene über einen Erdleiter verfügt oder nicht. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS BEARBEITEN • Registerkarten. • den Typ der Sammelschiene.2. • den System-Typ (AC. Sie können beispielsweise auswählen. ’Lastfluss’ usw. zu der diese Sammelschiene gehört. • eine Zone und einen Netzbereich.1: Der Sammelschienen-Bearbeitungsdialog Bearbeiten Sie die obere Sammelschiene und die obere Schaltanlage: • Name = „D1_Swab“ DIgSILENT PowerFactory 15. Weitere Informationen über Zonen und Netzbereiche finden Sie im Benutzerhandbuch. mit einer Schaltfläche. die zur Eingabe von berechnungsspezifischen Parametern (’Basisdaten’. zu der bzw. über die sich der Bearbeitungsdialog dieser Schaltanlage öffnen lässt. • die Nennspannung der Sammelschiene. • die Phasentechnologie. Abbildung D.

um die Datenbank-Unterverzeichnisse zu öffnen. indem Sie mit OK bestätigen. um das Dialogfenster der Sammelschiene zu schließen. wie in Abb. indem Sie mit der linken Maustaste auf das kleine Objektsymbol klicken. Daraufhin wird die Bibliothek im Verzeichnisbaum geöffnet. Navigieren Sie zum Ordner ’Typen Sammelschienen’ (’Types Busbars’).3). Abbildung D. ob Sie die Spannungen der internen Elemente auch anpassen möchten.2. Diese Sammelschienen-Bibliothek wurde vom TutorialManager installiert. Der Sammelschienen Bearbeitungsdialog wird wieder aktiviert. • Wählen Sie den Sammelschienentyp aus. Tutorial Technischer Kundendienst . • Ein Bestätigungsdialog wird erscheinen und Sie fragen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger kurz auf dem Objektsymbol verweilen. gezeigt ist. D. • Bestätigen Sie mit OK.2. D. Ändern Sie den Namen der Schaltanlage in „Station 1“.2. D. kann aber auch für andere (niedrigere) Spannungen verwendet werden.2. • Wählen Sie den Typ „Bar 33 kV“ aus. • Schließen Sie den Schaltanlagendialog über die Schaltfläche OK. erscheint eine Sprechblasenhilfe. • Geben Sie „S1“ als ’Kurzbezeichnung’ ein. Klicken Sie bei Bedarf auf das Zeichen ’+’.2 gezeigt ist. Wählen Sie Ja. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Schaltfläche ( ) zur Auswahl des Typs und wählen Sie dann die Option Projekttyp wählen. • Ändern Sie die Nennspannung auf 33 kV ab. oder doppelklicken Sie auf diese Verzeichnisse. • Das Dialogfenster der Schaltanlagen wird angezeigt (Abb. wie in Abb. Der Typ der ausgewählten Sammelschiene ist für 33 kV ausgelegt.KAPITEL D. um die Schaltanlage zu bearbeiten. 30 DIgSILENT PowerFactory 15. Die Nennspannung einer Sammelschiene kann sich von der Nennspannung ihres Typs unterscheiden. um den Typ einzugeben.2.2: Einen Sammelschienentyp auswählen • Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem blauen Pfeil neben dem Eintrag ’Schaltanlage’.

• Name = „D1_11a“. DIgSILENT PowerFactory 15. • Schließen Sie alle Dialoge über die Schaltfläche OK. • Wählen Sie den Typ aus: Klicken Sie auf → Projekttyp wählen→ Bar 11 kV. Tutorial Technischer Kundendienst 31 .3 kV: • Name = „D1_3. Die untere Sammelschiene liegt auf 3. Kurzbezeichnung = „S2“ • Setzen Sie die Nennspannung der Schaltanlage auf 11 kV.3a“ • Typ = Projekttyp wählen → Bar 3.3: Die Sammelschiene und die Schaltanlage bearbeiten Die mittlere Schaltanlage mit ihrer Sammelschiene wird in der gleichen Weise bearbeitet: • Doppelklicken Sie auf die mittlere Sammelschiene. Kurzbezeichnung = „S3“ • Setzen Sie die Nennspannung der Schaltanlage auf 3.2. • Name der Schaltanlage „Station 2“.3 kV • Name der Schaltanlage „Station 3“.D. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS BEARBEITEN Abbildung D. • Schließen Sie alle Dialoge über die Schaltfläche OK.2.3 kV.

Gehen Sie in diesem Fall folgendermaßen vor: • Klicken Sie auf die Schaltfläche Vertausche Anschlüsse auf der Seite „Basisdaten“. . oder es zeigt eine Liste der angeschlossenen Elemente an. Der Dialog der Sammelschiene „D1_Swab“ wird nun angezeigt.5% • Vergewissern Sie sich. 32 DIgSILENT PowerFactory 15. • Name = „T1_11/3. .33/11. Wenn die Hochspannungs. . • Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche Gehe zu. Wenn man auf diese Schaltfläche klickt. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN D. D. wird eine Fehlermeldung angezeigt.2. • Typ = Projekttyp wählen → TR2 5. • Bestätigen Sie mit OK. Die Einträge in diesen Feldern wurden festgelegt. • Öffnen Sie die Seite ’Lastfluss’. um dessen Dialog zu öffnen. indem Sie mit der linken Maustaste auf die entsprechende Registerkarte klicken. als der Transformator in dem Netzdiagramm angeschlossen wurde. • Klicken Sie auf die Schaltfläche Gehe zu. .3a“.11/3. Der Bearbeitungsdialog des Transformators wird angezeigt • Über die Schaltfläche Abbrechen können Sie einen Bearbeitungsdialog jederzeit verlassen. .2 Zu anderen Elementen springen Alle Element-Bearbeitungsdialoge verfügen über die Schaltfläche Gehe zu.und die Niederspannungsseite des Transformators falsch angeschlossen ist. springt das Programm automatisch direkt zu dem angeschlossenen Element. Eine Liste der angeschlossenen Elemente wird angezeigt.10. • Typ = Projekttyp wählen → TR2 20.2. So bearbeiten Sie den anderen Transformator: • Öffnen Sie dessen Dialog. Wählen Sie den Transformator aus. um dessen Dialog zu öffnen.KAPITEL D. • Bestätigen Sie wieder mit OK. wenn nur ein einziges Element angeschlossen ist. dass der automatische Stufenschalter deaktiviert und die Stufenstellerposition auf null gesetzt ist.3. • Vergewissern Sie sich. . Tutorial Technischer Kundendienst . Die Namen der Sammelschienen werden in rot angezeigt. dass der automatische Stufenschalter auf der Seite „Lastfluss“ deaktiviert und die Stufenstellerposition auf null gesetzt ist. ohne dass Änderungen übernommen werden. . • Name = „T1_33/11a“ Der Dialog zeigt die angeschlossenen Sammelschienen an.3 Elemente mit zwei Anschlüssen bearbeiten So bearbeiten Sie den oberen Transformator: • Doppelklicken Sie auf den Transformator. aus der man eines auswählen kann. Sie können dies folgendermaßen üben: • Doppelklicken Sie auf das Symbol für das externe Netz.

4 Elemente mit einem Anschluss bearbeiten Öffnen Sie den Bearbeitungsdialog.0 deg – Spannungssollwert = 1. • ’Lastfluss’-Daten: – Knotentyp = „SL“ (slack) – Winkel = 0. • Name = „ASM1a“ • Type = Projekttyp wählen → ASM 11kV 5MVA • Seite „Lastfluss“ → Wirkleistung = 4 MW • Press OK.u • Kurzschluss nach VDE/IEC: – Max. Wir können nun eine Berechnung starten. um das externe Netz zu bearbeiten. DIE KOMPONENTEN DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS BEARBEITEN D. Alle elektrischen Daten werden im Element selbst gespeichert.0 p. Tutorial Technischer Kundendienst 33 . und nehmen Sie folgende Einstellungen vor: • ’Basisdaten’: – Name = „Übertragungsnetz“ – Das externe Netzelement hat keinen Typ. • Name = „ASM1b“ • Typ = Projekttyp wählen → ASM 3.1 • Bestätigen Sie mit OK . So bearbeiten Sie die 11-kV-Asynchronmaschine: • Öffnen Sie deren Dialog.3kV 2MVA • Seite „Lastfluss“: Wirkleistung = 1 MW • Bestätigen Sie mit OK.D.2. DIgSILENT PowerFactory 15. Hiermit ist die Definition des Energieversorgungssystems der ersten Übung abgeschlossen. Kurzschlussleistung „Sk“ = 10000 MVA – R/X-Verhältnis = 0.3-kV-Asynchronmaschine: • Öffnen Sie deren Dialog.2. So bearbeiten Sie die 3.

.. Tutorial Technischer Kundendienst . . Abbildung D..Berechnung Lastfluss. sollte im Ausgabefenster folgende Meldung erscheinen: DIgSI/info .ElmXnet’ ist lokale Referenz in Netzgruppe ’Part 1 ∖D1_Swab. • Vergewissern Sie sich. Mitsystem. Wenn das Tutorial .Energieversorgungssystem korrekt eingegeben wurde. Daraufhin wird der Lastfluss-Befehlsdialog geöffnet.KAPITEL D.3..----------------------------------------34 DIgSILENT PowerFactory 15. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN D. gezeigt ist D.1. Dieser Befehlsdialog bietet verschiedene Optionen für die Lastflussberechnung.Element ’Part 1 ∖Transmission Grid..bei 20 ∘ C – Deaktivieren Sie alle anderen Optionen auf der Seite Grund-Optionen. DIgSI/info . – Auf der Seite Wirkleistungsregelung: Setzen Sie die Wirkleistungsregelung entsprechend der Sekundärregelung und Aktivieren Sie die Option Berücksichtige Wirkleistungsgrenzen • Bestätigen Sie mit Ausführen.ElmTerm’ DIgSI/info . wie in Abb.3 Eine Lastflussberechnung ausführen Eine Lastflussberechnung kann aus dem Hauptmenü (Berechnung → Lastfluss→ Lastfluss.1: Der Lastfluss-Befehlsdialog Eine Lastflussberechnung wird nun gestartet. – Temperaturabhängigkeit: Leitungs-/Kabel-Widerstände = . symmetrisch. dass bei dieser ersten Tutorial-Lastflussberechnung folgende Optionen eingestellt sind: – Berechnungsmethode = AC-Lastfluss. ) oder durch Anklicken des Symbols Lastfluss berechnen ( ) in der Hauptsymbolleiste gestartet werden.3.

Um den Fehler zu beheben. siehe Ausgabefenster! In diesem Fall (beim Transformator fehlt der Typ) wird die Lastflussberechnung nicht ausgeführt.3.3. sollte man zuerst das Element finden. dass der Lastflussalgorithmus ein Netz (Netzgruppe) in dem gesamten System gefunden hat und als Referenzelement das externe Netzelement gewählt hat (ist in diesem Beispiel das einzige mögliche Referenzelement). DIgSI/err . EINE LASTFLUSSBERECHNUNG AUSFÜHREN DIgSI/info DIgSI/info DIgSI/info DIgSI/info DIgSI/info - Starte Newton-Raphson-Algorithmus. wenn man mit dem Cursor kurz über der jeweiligen Ergebnisbox verweilt.2: Ergebnisse der Lastflussberechnung Diese Abbildung zeigt auch den Sprechblasentext. Korrigieren Sie den Fehler. Eine Meldung über eine korrekte Lastflussberechnung zeigt an.. wie in Abb. das den Fehler verursacht hat. Abbildung D.3.. Insbesondere bei der Betrachtung eines größeren Teils eines Energieversorgungssystems sind die Ergebnisboxen gegebenenfalls schlecht lesbar.ElmTr2’: DIgSI/err . könnte folgende Fehlermeldung erscheinen: DIgSI/err . Lastfluss-Iteration: 1 Lastfluss-Iteration: 2 Newton-Raphson hat innerhalb von 2 Iterationen konvergiert. DIgSILENT PowerFactory 15.Fehler in Lastflussdaten! DIgSI/info . Mit dem interaktiven PowerFactory -Ausgabefenster lässt sich dies ohne Weiteres bewerkstelligen: Doppelklicken Sie dazu einfach auf die Zeile mit dem Namen des Elements im Ausgabefenster. Tritt ein Fehler auf.2 gezeigt ist. D. Die Ergebnisse können dann über die Sprechblasenhilfe angezeigt werden.Lastflussberechnung nicht ausgeführt.D. Die Netzgrafik zeigt die Ergebnisse der Lastflussberechnung in den Ergebnisboxen. Lastflussberechnung erfolgreich. . und führen Sie die Lastflussberechnung erneut durch.letzter Befehl führt zu Fehler(n). Daraufhin wird automatisch der Bearbeitungsdialog des Elements geöffnet.’Part 1∖T1_33/11a.fehlender Typ! DIgSI/err . der erscheint. Tutorial Technischer Kundendienst 35 .

soll eine Vorstellung von der Definition dieser Ergebnis-Berichte vermitteln. • Mittels eines sehr flexiblen Formatvorlagen-Managers werden allen Elementen oder allen Kanten36 DIgSILENT PowerFactory 15. Um zu verstehen. Einigen Benutzern wird diese Vorgehensweise genügen. der Blindleistung und des Leistungsfaktors.[c:Pgen. Dank dieser Flexibilität kann unter einer Vielzahl von Formaten für Ergebnisboxen gewählt werden. Schleifen und viele andere Befehle zur Berichterstellung enthielt. D.und Blindleistungsangaben für Generator und Motor. Es zeigt einen Teil des Berichtkopfes mit Wirk.[c:Qgen. können wir zwei kleine Berichtmasken erstellen. für ein einzelnes Kantenelement oder für alle Kantenelemente gleichzeitig. vorgestellt werden. die in einem schreibgeschützten Ordner gespeichert sind. das einen Teil einer Ergebnismaske zeigt. dass man zunächst das Prinzip der PowerFactory -Ergebnisboxen versteht. eine beispielsweise zur Angabe des Anfangskurzschlussstroms und der Scheinleistung und die andere zur Angabe der Wirkleistung. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN D. benutzerdefinierte Formate beruhen auf den Standardformaten und werden in einem benutzerdefinierten Ordner abgelegt. PowerFactory bietet äußerst flexible Werkzeuge zur Definition von Ergebnisboxen. sondern können frei bearbeitet werden. wie das Format der Ergebnisboxen gehandhabt und bearbeitet wird. Beide Berichte werden von sogenannten Ergebnismasken erzeugt.4. die im Kapitel D. Generation Motor |$HE Load |$HE [# ]/ [# ]/ |$HE. Tutorial Technischer Kundendienst . für ein ganz bestimmtes Element oder für Elementklassen (Leitungen / Transformatoren beispielsweise) usw. ermöglicht. Daneben möchten wir generell auch andere Ergebnisse für Zweigelemente als für Knotenelemente sehen. die den Inhalt des Berichts mit Hilfe der DIgSILENT -Ausgabesprache formulieren. • Neue. Andere Benutzer finden im Benutzerhandbuch weitere Informationen zur Bearbeitung der Definitionen von Ergebnisboxen. da zum Editieren benutzerfreundliche Dialoge zur Verfügung stehen.KAPITEL D. die sie nach Abschluss des Tutorials nachschlagen können. Die Flexibilität des PowerFactory -Ergebnisboxformats reicht weit über diese Grundanforderungen hinaus. Normalerweise muss der Benutzer diese Ergebnismasken nicht manuell bearbeiten. Das folgende Beispiel. ein Ergebnisboxformat für jede zur Verfügung stehende Berechnungsfunktion zu erstellen und auszuwählen. Das folgende Beispiel wurde einem komplexen Lastfluss-Berichtformat entnommen.1 Hintergrund-Information über Ergebnisboxen Eine PowerFactory -Ergebnisbox ist eigentlich ein Berechnungsbericht im Miniaturformat. da sie die Definition von Ergebnisboxen für verschiedene Projekte.2. Die folgenden Merkmale und angebotenen Funktionen sorgen für Übersichtlichkeit bei der Vielzahl der Formate und werden Ihnen den Umgang mit ihnen erleichtern: • Das Programmpaket PowerFactory wird mit einer ganzen Reihe von Standard . Im Grunde gibt es keinen Unterschied zwischen einem komplexen mehrseitigen Lastflussbericht und einer kleinen Netzgrafik-Ergebnisbox.[c:Pmot [# ] [# ] |$HE. In diesem Tutorial wird nur der direkteste Weg zur Änderung der Definition einer Ergebnisbox aufgezeigt. das Makros. dass es möglich sein muss.[c:Qmot Solche Berichtmasken können natürlich auch für eine Netzgrafik-Ergebnisbox erstellt werden. Da wir nach einer durchgeführten Kurzschlussberechnung andere Ergebnisse erwarten als nach einer durchgeführten Lastflussberechnung. mit denen nahezu jedes Format für Ergebnisboxen festgelegt werden kann. Es dürfte folglich klar sein. ist es wichtig.4.4 Das Format der Ergebnisboxen bearbeiten Die Ergebnisboxen sind nicht auf die aktuell sichtbaren Ergebnisparameter festgelegt.Ergebnisboxformaten geliefert.

DIgSILENT PowerFactory 15. D. . Derzeit wird das Format für Kantenelemente → Zweigfluss verwendet. Q und die Auslastung angezeigt. Im Fall von Strom produzierenden Elementen (externen Netzen und Generatoren) ist der aus den Elementknoten fließende Strom mit einem positiven Vorzeichen und der in die Elementknoten fließende Strom mit einem negativen Vorzeichen versehen. Das Menü zeigt durch ein kleines Häkchen ( ) das gerade verwendete Format an. So ändern Sie die Definition der Ergebnisbox: • Frieren Sie das Netzdiagramm ein ( ). . Betrag“ aus. die Sie über das Setzen des Häkchens im neuen Fenster auswählen können. Wenn Sie mit dem Mauszeiger kurz auf einer der Optionen Format für. • Klicken Sie auf die Schaltfläche Eingabeart und wählen Sie Variablenauswahl. während das übergeordnete Gesamtformat dennoch mühelos geändert werden kann. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Ergebnisbox des Transformators.D. Es ist daher in manchen Fällen möglich. Durch die Auswahl der Option Format bearbeiten für. Hinweis: Standardmäßig ist der in die Zweigelemente fließende Strom in den Ergebnisboxen mit einem positiven Vorzeichen und der aus den Zweigelementen fließende Strom mit einem negativen Vorzeichen versehen. spezielle. • Das Ergebnisboxformat aller Kanten . . Format für Kantenelemente oder Format für Zweiwicklungstransformatoren) verweilen. eigens zugewiesene Formate zu verwenden. wird der aktuell verwendete Formatdefinitionsdialog geöffnet. wird ein zweites Menü angezeigt. Für Strom verbrauchende Kantenelemente (Lasten) gilt dieselbe Konvention.4.4. Tutorial Technischer Kundendienst 37 . Das Format-Dialogfenster wird angezeigt (siehe Abb. • Klicken Sie doppelt auf die Variable der dritten Zeile (in der „c:loading“ steht) und wählen Sie die Variable „m:I:_LOCALBUS kA Stromstärke. sofern ihnen nicht bereits ein eigenes Format zugewiesen worden ist.1).2 Das Format der Ergebnisboxen bearbeiten In den Ergebnisboxen des oberen Transformators werden P. DAS FORMAT DER ERGEBNISBOXEN BEARBEITEN oder Knotenelementen Ergebnisformate zugewiesen. Im folgenden Abschnitt wird das Ergebnisboxformat des externen Netzelements geändert. gegebenenfalls benutzerdefinierten Zusammenstellung ausgewählt werden. sofern diese Option noch nicht ausgewählt ist.oder Knotenelemente kann im Hauptmenü aus einer kleinen.4. • Bestätigen Sie mit OK. Bestätigen Sie mit OK. Aus dieser Liste können Sie ein anderes Ergebnisboxformat auswählen. • Wählen Sie die Option Format für Kantenelemente bearbeiten. . D. Wir möchten diese Angaben beispielsweise in P. Q und Stromstärke ändern. Daraufhin erscheint ein kleines Menü.

Oftmals ist es nicht notwendig. die Anzahl der Nachkommastellen auf 3 oder 4 zu setzen oder durch Aktivieren des Kontrollkästchens ’Anzeigen’ der Option Einheit Letztere hinzuzufügen. Verwenden Sie die Sprechblasenhilfe. wenn die Ergebnisboxformate geändert werden. Wenn die Größe der Ergebnisbox nicht mehr ausreicht. Tutorial Technischer Kundendienst . Versuchen Sie. da diese Informationen zum einen in der Legende zum Netzdiagramm angegeben und zum anderen in der Sprechblasenhilfe angezeigt werden. dass sich alle Ergebnisboxen der Transformatoren geändert haben. Einheiten oder Beschreibungen zum jeweiligen Ergebnisboxformat hinzuzufügen. Sie zeigt jetzt die Stromstärke an. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisbox und wählen Sie die Option Breite anpassen. • Beachten Sie. Die Legende in der unteren linken Ecke des Netzdiagramms wird automatisch aktualisiert.1: Ergebnisboxen mit Hilfe vordefinierter Variablen bearbeiten • Beachten Sie die Änderung in der Ergebnisbox des Transformators. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN Abbildung D.KAPITEL D. Auch sie hat sich geändert. um alles anzuzeigen: • Reaktivieren Sie die Netzgrafik ( ). • Wählen Sie erneut die Option Format für Kantenelemente bearbeiten. Durch Anklicken der Schaltfläche 38 können Sie die Legende anzeigen oder ausblenden.4. DIgSILENT PowerFactory 15.

5.5.1 dargestellt ist. D. . Daraufhin wird der Kurzschluss-Befehlsdialog geöffnet. Abbildung D. KURZSCHLUSSBERECHNUNGEN DURCHFÜHREN D.5.2 gezeigt ist.5. D. • Wählen Sie als Fehlerart to 3-phasiger Kurzschluss. wie in Abb. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die 11-kV-Sammelschiene „D1_11a“ und wählen Sie die Option Berechne → Kurzschluss. . • Aktivieren Sie die Fehlerort-Option Benutzerauswahl und wählen Sie gegebenenfalls den Fehlerort. . • Bestätigen Sie mit Ausführen.1: Eine Kurzschlussberechnung aus der Netzgrafik starten DIgSILENT PowerFactory 15. wenn Sie die Kurzschlussberechnung wie oben beschrieben aus der Netzgrafik gestartet haben.D.5 Kurzschlussberechnungen durchführen Eine Kurzschlussberechnung kann entweder aus dem Hauptmenü (Berechne → Kurzschluss) oder durch Anklicken des Kurzschluss-Symbols ( ) in der Hauptsymbolleiste oder aber direkt aus der Netzgrafik gestartet werden: • Frieren Sie das Diagramm ein. Dies geschieht automatisch. Tutorial Technischer Kundendienst 39 . • Wählen Sie die Methode nach IEC 60909. wie in Abb.

Kurzschlussberechnung an Sammelschiene Part 1 ∖D1_11a DIgSI/info .ElmTerm’ DIgSI/info .ElmXnet’ ist lokale Referenz in Netzgruppe ’Part 1∖D1_Swab. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN Abbildung D.2: Der Kurzschluss-Befehlsdialog Eine Kurzschlussberechnung wird nur für einen Kurzschluss an der ausgewählten Sammelschiene gestartet. • Aktivieren Sie die Fehlerort-Option „Sammelschienen/Muffen und Hilfsknoten“.5. 40 DIgSILENT PowerFactory 15. Der Strom für das Lastelement wird dabei vernachlässigt.Element ’Part 1∖Transmission Grid. Tutorial Technischer Kundendienst .Kurzschlussberechnung durchgeführt! So berechnen Sie Kurzschlüsse für alle Sammelschienen und Sammelschienen auf einmal: • Klicken Sie auf das Kurzschluss-Symbol ( ) in der Hauptsymbolleiste. Als Ergebnis wird der Strombeitrag an allen Zweigen des gesamten Netzes angezeigt. • Wählen Sie die Methode nach IEC 60909. • Wählen Sie als Fehlerart 3-phasiger Kurzschluss. Das Ausgabefenster sollte folgende Meldung anzeigen: DIgSI/info . • Bestätigen Sie mit Ausführen.KAPITEL D.

mit der die Sammelschiene im Falle eines Kurzschlusses beaufschlagt wird. • Bestätigen Sie mit Schließen • Der Kurzschluss-Befehlsdialog wird erneut angezeigt. der an mehr als einem Element gleichzeitig auftritt): • Führen Sie einen symmetrischen Lastfluss aus. . die Kurzschlussleistung angegeben. KURZSCHLUSSBERECHNUNGEN DURCHFÜHREN Für alle Knoten (Klemmleisten.D.5. • Drücken Sie die Taste STRG und wählen Sie mittels Mehrfachauswahl zwei Sammelschienen aus. . mit dem bzw. Sammelschienen) wird eine Kurzschlussanalyse durchgeführt. • Ein Browser-Fenster mit einer Liste von Fehlerorten wird angezeigt. Die Kurzschlussströme und -leistungen im Netz werden für die gleichzeitig auftretenden Kurzschlüsse berechnet. Diese Liste enthält die ausgewählten sowie zusätzliche Sammelschienen. Sie können diese Liste bearbeiten (Einträge löschen oder über die Schaltfläche Neues Objekt ( ) des Browser-Fensters neue Einträge erstellen). sofern diese vorher ausgewählt worden sind. DIgSILENT PowerFactory 15. So berechnen Sie einen Mehrfachfehler (einen Fehler. Vergewissern Sie sich. Die Ergebnisse werden für jede Sammelschiene lokal als der Kurzschlussstrom bzw. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie die Option Berechne → Mehrfachfehler. dass im Feld ’Methode’ ’Vollständig’ steht und die Option ’Mehrfachfehler’ aktiviert ist. Tutorial Technischer Kundendienst 41 . • Bestätigen Sie mit Ausführen.

KAPITEL D. ÜBUNG 2: ELEMENTE DES ENERGIEVERSORGUNGSSYSTEMS ERSTELLEN 42 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst .

in dem eine Baumdarstellung der ganzen Datenbank zu sehen ist. • Lastfluss. Um den Inhalt der Datenbank anzeigen und verwenden zu können. der Hauptsymbolleiste.0. der Zeichnungssymbolleiste und der Netzgrafik: • ein neues Projekt angelegt und ein neues Netz erstellt. . Die Datenbank. • Wählen Sie die Option Starte → Übung 3 im Tutorial-Manager. wird geöffnet. Der Datenmanager hat zwei Fenster: • Das Fenster des Datenbank-Verzeichnisbaums (der linke Fensterbereich). Das Netzdiagramm sollte nun ausgeblendet und mit einem neuen Hintergrundschema wieder eingeblendet werden. E. das in Abb. müssen wir den sogenannten „Datenmanager“ öffnen:: • Klicken Sie auf die Schaltfläche Neuer Datenmanager ( ) in der Hauptsymbolleiste. das den Inhalt des in der Datenbank ausgewählten Ordners zeigt. Tutorial Technischer Kundendienst 43 . im Hauptmenü. • Ergebnisse betrachtet. • ein neuer Teil eines Energieversorgungssystems definiert und bearbeitet. in der alle Änderungen gespeichert wurden. Ein Fenster des Datenmanagers. um jetzt einige zusätzliche Einstellungen für diese dritte Übung des Tutorials vorzunehmen: • Wählen Sie die Option Hilfe → Tutorial starten. DIgSILENT PowerFactory 15.1 gezeigt ist.und Kurzschlussberechnungen durchgeführt. . • Bestätigen Sie mit Ausführen.Kapitel E Übung 3: Der Datenmanager In der zweiten Übung des Tutorials wurden mit Hilfe des Hauptmenüs. wurde in den vorherigen Übungen nicht direkt verwendet. Der Tutorial-Manager wird wieder verwendet. • Das Fenster des Datenbank-Browsers (der rechte Fensterbereich).

sind geschlossen.Daten → Part 1 geöffnet ist.Bibliothek“. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf alle Minus-Zeichen.0. Wenn ein solcher Ordner weitere Objekte enthält. und folglich wird sein Inhalt im Browser-Fenster rechts angezeigt.1. „Tutorial“ (Projekt). Klickt man mit der linken Maustaste auf dieses Minus-Zeichen. ist er durch ein kleines Plus-Zeichen ( ) gekennzeichnet. die in der zweiten Übung des Tutorials angelegt wurden. sind die Ordner „Tutorial-Benutzer“. geöffnet. wird der Ordner geöffnet. Er kann einen anderen Namen als Benutzer haben. In Abb. „Bibliothek“.Modell→Netz.0. Wenn Sie mit der linken Maustaste auf einen Ordner im Verzeichnisbaum klicken. Klickt man mit der linken Maustaste auf dieses Zeichen. wird sein Inhalt im Datenbank-Browser angezeigt: • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Ordner „Part1“. „Netz-Modell“ usw. wird der Ordner geschlossen. Das Fenster des Datenbank-Verzeichnisbaums zeigt eine hierarchische Baumstruktur mit ’Ordner’Objekten. Der Browser zeigt nun alle Objekte an. ist Ihr Arbeitsordner. die mit dem „Windows Explorer“ vertraut sind. die Ordner „Betriebsmitteltypen . Durch Doppelklick auf einen Ordner können Ordner erweitert und reduziert werden. Der Ordner Benutzer. • Klicken Sie dann mit der linken Maustaste so lange auf die Plus-Zeichen. indem man mit der linken Maustaste auf die jeweilige Spaltenüberschrift klickt: 44 DIgSILENT PowerFactory 15. Der Datenbank-Browser im rechten Fensterbereich zeigt den Inhalt des geöffneten Ordners an. „Betriebsdaten-Bibliothek“ usw. Ein geöffneter Ordner ist an einem kleinen Minus-Zeichen ( ) erkennbar. können diesen Abschnitt gegebenenfalls überspringen. Tutorial Technischer Kundendienst .1 Der Datenmanager: Grundlagen Benutzer. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER Abbildung E.KAPITEL E. Der Ordner „Part 1“ wird im Verzeichnisbaum ausgewählt. der mit einem kleinen blauen Symbol (Bildschirm) gekennzeichnet ist. E. Die im Browser angezeigten Objekte können spaltenweise sortiert werden.1: Der Datenmanager E. bis das Verzeichnis Datenbank → Tutorial→ Tutorial Exercise 3→ Netz. bis im Verzeichnisbaum nur noch der Basisordner Datenbank zu sehen ist.

Projekte. indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Projektordner klicken und Aktivieren aus dem kontextbezogenen Menü wählen. Durch Verschieben dieser Leiste kann einer der beiden Fensterbereiche vergrößert werden.B.2. Wenn Sie eine vorhergehende Übung nochmals aufrufen möchten. • Importieren und Exportieren von Teilen der Datenbank. • Klicken Sie mit der linken Maustaste nochmals auf dieselbe Überschrift. Zusätzlich zu den Projekten der vorhergehenden Übungen des Tutorials hat der TutorialManager ein neues Projekt mit dem Namen „Tutorial-Übung 3“ installiert und aktiviert. indem man mit der linken Maustaste auf die Titelleiste klickt und das Fenster bei gedrückt gehaltener Maustaste an eine andere Stelle zieht. z. Die Objekte werden jetzt nach ihrer Klasse sortiert. Wir arbeiten jetzt mit diesem Projekt. links von der Spalte „Name“).Modell→NetzDaten → Part 1 (im Verzeichnisbaum) aus.E. DIgSILENT PowerFactory 15. Die Sortierreihenfolge wird jetzt umgedreht. Ein aktiviertes Projekt wird durch fet gedruckte Buchstaben im Datenmanager angezeigt. Der Mauszeiger nimmt jetzt die Form eines Doppelpfeils an. • Bearbeiten von Objekten in Tabellenformat. Das Fenster kann nun vergrößert werden. Berechnungsfälle. Die Objekte werden nach dem Namen sortiert. • Der Fensterbereich mit dem Verzeichnisbaum und der Fensterbereich des Browsers sind durch eine vertikale Leiste voneinander getrennt. • Schließen Sie den Bearbeitungsdialog über die Schaltfläche Abbrechen. • Darstellen von Ergebnissen in Tabellenformat. Tutorial Technischer Kundendienst 45 . können Sie das entsprechende Projekt aktivieren. • Kopieren von Teilen der Datenbank aus einem Ordner und Einfügen in einen anderen Ordner. Entwurfsvarianten usw. Berechnungsbefehle. Mit dem Datenmanager können die Komponenten des Energieversorgungssystems bearbeitet werden: • Wählen Sie das Verzeichnis Datenbank → Tutorial→ Tutorial Exercise 3→ Netz.2 Den Datenmanager verwenden Öffnen Sie den Datenmanager und schauen Sie sich den Inhalt Ihres Ordners Benutzer (Datenbank Benutzer) an. Wenn das Fenster des Datenmanagers zu klein ist: • Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf einen Rand oder eine Ecke des Fensters des Datenmanagers. indem der Rand/die Ecke bei gedrückt gehaltener Maustaste verschoben wird. • Das ganze Fenster des Datenmanagers kann verschoben werden. der auch vom Netzdiagramm aus geöffnet wurde. Der Datenmanager ist ein äußerst vielseitiges Hilfsmittel und kann beispielsweise zur Durchführung der folgenden Schritte verwendet werden: • „Manuelles“ Anlegen beliebiger Objekte. DEN DATENMANAGER VERWENDEN • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Spaltenüberschrift „Name“. Typ-Bibliotheken. E. • Doppelklicken Sie im Browser auf das kleine Transformatorsymbol ( ). Daraufhin wird derselbe Bearbeitungsdialog geöffnet. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das erste leere Feld der Spaltenüberschrift (oberhalb der Symbole.

Generatoren usw. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER E. Sammelschienen) mit elektrisch ähnlichen Eigenschaften verwendet. kopieren wir die Daten: – Klicken Sie mit der linken Maustaste auf „D1_11a“ – Halten Sie nun die STRG-Taste gedrückt und klicken Sie gleichzeitig mit der linken Maustaste auf die neue Klemmleiste. Der Datenbank-Browser wird geöffnet und zeigt die beiden Klemmleisten an. – Wählen Sie „D1_11a“ aus. – Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol wählen Sie Daten einfügen. dass sie den korrekten Typ und die korrekte Spannungsebene aufweist. Auf diese Weise können die Daten der Klemmleisten in einem Schritt kopiert und in alle anderen Klemmleisten eingefügt werden.3 Eine Abzweigleitung hinzufügen Wir werden das System nun erweitern. Dazu zeichnen wir zunächst die zusätzliche Schaltanlage rechts neben der 11 -kV-Klemmleiste: • Reaktivieren Sie die Netzgrafik (dieser Schritt ist nur bei aktiviertem Einfriermodus erforderlich). möglich. Mit dieser Vorgehensweise zum Kopieren von Daten von einem Objekt in ein anderes lassen sich Netze schneller anlegen und Fehler vermeiden. das viele Klemmleisten (oder Schaltanlagen bzw. wie vorstehend beschrieben wurde. Ein großes Verteilsystem. Leitungen. Das Kopieren und Einfügen von Daten ist bei allen Objekten einschließlich Transformatoren. Beide Klemmleisten sollten nun markiert sein. • Name = „D2_Swab“ • Name der Schaltanlage = „Station 4“. • Da diese Sammelschiene ähnliche elektrische Eigenschaften wie die Sammelschiene „D1_11a“ besitzt. Alternativ dazu können Sie auch auf die markierten Sammelschienen doppelklicken. für die neue Sammelschiene und – Öffnen Sie den Bearbeitungsdialog der neuen Sammelschiene (durch Doppelklick auf das Symbol ) und vergewissern Sie sich. könnte beispielsweise im Netzdiagramm gezeichnet werden. Kurzbezeichnung = „S4“ So stellen Sie eine Kabelverbindung zwischen den beiden Klemmleisten „D1_11a“ und „D2_Swab“ her: 46 DIgSILENT PowerFactory 15. • Wählen Sie das Symbol in der Zeichnungssymbolleiste und platzieren Sie die neue Schaltanlage mit einer Einfachsammelschiene rechts neben der Sammelschiene „D1_11a“. dass ihr Typ „Bar 11kV“ lautet und die Nennspannung 11 kV beträgt. Anschließend werden alle ähnlichen Klemmleisten ausgewählt und ein Datenbank-Browser geöffnet.KAPITEL E. Eine dieser Klemmleisten könnte dann so bearbeitet werden. auf das Symbol klicken oder die Tastenkombination STRG-C drücken. Tutorial Technischer Kundendienst . indem Sie mit der rechten Maustaste klicken und die Option Kopieren wählen. – Schließen Sie den Dialog und den Datenbank-Browser (jeweils über die Schaltfläche OK). – Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der markierten Klemmleisten und wählen Sie Daten bearbeiten. – Kopieren Sie die Sammelschiene (entweder. indem wir der mittleren Klemmleiste ein Verteilerkabel mit Lasten hinzufügen. indem Sie auf das Symbol klicken. Lasten. Natürlich benötigt die neue Klemmleiste auch einen eigenen Namen: • Öffnen Sie den Dialog der neuen Klemmleiste (doppelklicken Sie dazu auf die Klemmleiste in der Netzgrafik).

Tutorial Technischer Kundendienst 47 . dass bei einfachen Klemmleisten ein Leistungsschalter für den Anschluss eines Zweigelements automatisch erzeugt wird. Diese Art von Klemmleiste/Sammelschiene stellt keine ganze Schaltanlage dar. DIgSILENT PowerFactory 15. indem Sie zwischen der Klemmleiste „D2_Swab“ und der neuen Klemmleiste „D1_Reut“ eine gerade Linie ziehen. • Doppelklicken Sie auf die Leitung. Verbinden Sie die Leitung mit einem Leistungsschalterfeld. wie im Hintergrund gezeigt ist. Dieses Element wird vielmehr für einfache Netzknoten (Anschlusspunkte) verwendet. die aus Leistungsschaltern und Trennschaltern besteht. • Bearbeiten Sie die Klemmleiste: – Name = „D1_Reut“ – Typ = Projekttyp wählen –>Bar 11kV – Nennspannung = 11 kV • Wählen Sie eine Leitung aus der Zeichnungssymbolleiste. • Zeichnen Sie die Leitung. um sie zu bearbeiten: – Name = „L1_Swab“ – Klicken Sie auf die schwarze Pfeil-nach-unten-Schaltfläche ( ). • Die detaillierte Grafik der Schaltanlage „D2_Swab“ wird geöffnet. – Länge = 3 km • Bestätigen Sie mit OK Wir fügen der rechten 11-kV-Sammelschiene nun ein Kabel hinzu: • Wählen Sie das Element Hilfsklemmleiste aus der Zeichnungssymbolleiste. EINE ABZWEIGLEITUNG HINZUFÜGEN • Wählen Sie eineLeitung aus der Zeichnungssymbolleiste aus.Konfiguration. • Doppelklicken Sie auf die Leitung. – Verbinden Sie die Leitung mit den Leistungsschalterfeldern der Schaltanlagen. Hinweis: Ein Unterschied zwischen einer einfachen Sammelschiene und einer Schaltanlage mit detailliertem Sammelschienensystem besteht darin. um sie zu bearbeiten. • Platzieren Sie die Hilfsklemmleiste unterhalb der Klemmleiste „D2_Swab“ am Ende der nächsten Leitung (zwischen dem Leitungsende und der Last). indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Klemmleiste klicken und ’Show Detailed Graphic of Node’ auswählen. Sie können die detaillierte Grafik der Klemmleiste mit ihren Anschlüssen anschauen. Eine einfache Klemmleiste erhält nur einen einzigen einfachen Leistungsschalter und keine detaillierte Leistungsschalter .und Endpunkt der Leitung zu erzeugen. um den Typ auszuwählen: * Projekttyp wählen * Leitungstyp (TypLne) * Typen Kabel (Bibliothek-Unterordner) * Kabel 11kV800A (aus der Leitung wird ein Kabel) * Wählen Sie den Kabeltyp und bestätigen Sie mit OK im Browser-Fenster. während das Zweigelement vom Benutzer an ein vorhandenes Leistungsschalterfeld der Schaltanlage angeschlossen werden muss.E. um den Anfangs.3. – Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die andere Klemmleiste („D2_Swab“). • Zeichnen Sie die Leitung entsprechend dem Hintergrundschema: – Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Klemmleiste „D1_11a“ – Klicken Sie in den Zeichnungsbereich.

an der die obere Last angeschlossen wird.. Abbildung E. Um die Last in die Leitung einzufügen. 48 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst . wurde die Leitung nicht getroffen. Ein Dialog ’Abzweigelement’ sollte sich nun öffnen. Die Netzgrafik (ohne die Orientierungshilfe im Hintergrund) sollte nun so aussehen. Wenn dies nicht geschieht. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER – Name = „L_Swb_Rt“ – Typ = Projekttyp wählen –> Leitungstyp (TypLne) –> Typen Kabel (Bibliothek-Unterordner) –> Kabel 11kV400A (wieder ein Kabel) – Länge = 5 km • Schließen Sie am Ende der Leitung eine Last ( ) an der Hilfsklemmleiste an. aber ein einzelnes Lastsymbol in das Diagramm eingefügt wird. Vergrößern Sie gegebenenfalls den Bereich.3. E.1 dargestellt ist. wird eine kleine Klemmleiste eingefügt. Klicken Sie auf Esc und versuchen Sie es erneut. Über den Dialog ’Abzweigelement’ werden die physische Position der Klemmleiste sowie gegebenenfalls einzufügende Schalter festgelegt. an die Stelle. wie in Abb. • Klicken Sie mit der linken Maustaste AUF DIE LEITUNG.KAPITEL E. Hilfsklemmleiste und Last So erzeugen Sie die Zweige des neuen Kabels: • Wählen Sie das Element ’Last’ aus der Zeichnungssymbolleiste.1: Neues Kabel.3.

• Fügen Sie die dritte Last zwischen die beiden anderen ein.4 km ein). – lassen Sie die Maustaste los. geben Sie 0. um sie in den ’unsichtbaren’ Fensterbereich zu verschieben. um sie zu markieren. • Schließen Sie den Dialog. Tutorial Technischer Kundendienst 49 . .auch ohne Schalter . DIgSILENT PowerFactory 15. aber die in der Grafik dargestellten Entfernungen zwischen den Zweigen haben keine Bedeutung. Sie tragen jetzt die automatisch erzeugten Namen „L_Swb_Rt“.8 km ein.h. • Geben Sie als Position für die dritte Last 4. ( Bearbeitungsdialog ’Grafikebenen’ wird geöffnet. wie in dem Netzdiagramm zu sehen ist. „L_Swb_Rt(1)“..4 km an (geben Sie 0. und klicken Sie dann auf die Schaltfläche . Geben Sie als Position 4. Das graue Hintergrundschema wird nicht mehr benötigt: • Klicken Sie auf das Symbol Anzeigen von Ebenen. dass der Name der Leitung („L_Swb_Rt“) in der Netzgrafik ersetzt wurde. Die physische Position des Leitungszweigs steht in keinem Verhältnis zu der grafisch dargestellten Entfernung zwischen dem Leitungszweig und der oberen Klemmleiste „D2_Swab“. Der • Die Ebene ’Hintergrund’ befindet sich im ’sichtbaren’ Fensterbereich.8 km an. um die Last an der neuen Position abzulegen.3. EINE ABZWEIGLEITUNG HINZUFÜGEN • Geben Sie als neue Position 4 km an.bei der eingefügten Klemmleiste oben beginnt. – verschieben Sie die Last auf die andere Seite der Leitung. Die dritte Last wird nun um 180 Grad gedreht eingefügt. d. • Frieren Sie das Diagramm wieder ein. Das Symbol für die neue Last wird um 90 Grad gedreht an der Leitung angebracht. Der Dialog ’Abzweigelement’ zeigt das gültige Intervall (0 bis 5 km) an. • Die Schalteroptionen (Schalter rechts / links einfügen) sollten deaktiviert sein. • Aktivieren Sie die Option für den linken Schalter. wie von der Abbildung im Hintergrund angegeben wird. Es ist auch möglich. Die neuen Elemente werden im nächsten Abschnitt dieses Kapitels bearbeitet. • Fügen Sie in der gleichen Weise die untere Last ein. • Bestätigen Sie mit OK. Der Hintergrund ist nun nicht mehr sichtbar. da der Dialog die Zählung . – klicken Sie mit der linken Maustaste auf das zuletzt eingefügte Lastelement und halten Sie die Maustaste gedrückt. . „L_Swb_Rt(2)“. nachdem sie eingefügt worden ist. um den Mauszeiger von der Last zu befreien. da die Leitung in vier Leitungen aufgeteilt wurde. Ein Doppelklick auf die Ebene ’Hintergrund’ bewirkt dasselbe.E. und „L_Swb_Rt(3)“. Natürlich entspricht die Reihenfolge der Zweige in dem Diagramm der physischen Reihenfolge. Die in der dritten Übung des Tutorials durchgeführten Änderungen an der Topologie sind hiermit abgeschlossen. mit der rechten Maustaste auf die Last zu klicken. und die Option An Sammelschiene spiegeln auszuwählen. Dadurch wird das Element an seinem Anschlusspunkt an der Sammelschiene um 180° gedreht. ) in der Symbolleiste der Netzgrafik. Man beachte. • Spiegeln Sie die Verbindung der Last: – Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den leeren Zeichnungsbereich. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ebene.

sie jeweils einzeln zu bearbeiten. Tutorial Technischer Kundendienst . sondern auch Klemmleisten zwischen den Leitungen eingefügt. Abbildung E. Es wäre jedoch umständlich.4.1).4 Die neuen Elemente bearbeiten Da wir für die Abzweigleitung bereits einen Typ und eine Länge festgelegt haben.1: Datenmanager-Fenster mit den neuen Leitungen und Klemmleisten (nach deren Bearbeitung) 50 DIgSILENT PowerFactory 15. da alle gleich sind. Die Lasten wurden über diese Klemmleisten angeschlossen. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER E. müssen wir jetzt nur die Namen der erzeugten neuen Leitungen bearbeiten: • Doppelklicken Sie auf die obere Leitung: – Name = „L_Swb_Tub“ • Doppelklicken Sie auf die zweite Leitungsstrecke von oben: – Name = „L_Tub_Dus“ • Vergeben Sie einen Namen für die dritte Leitungsstrecke: – Name = „L_Dus_Gom“ • Vergeben Sie einen Namen für die untere Leitungsstrecke: – Name = „L_Gom_Reut“ Durch das Einfügen der Lasten in die Leitung wurden nicht nur neue Leitungselemente erzeugt. Mit der „Mehrfachbearbeitungsfunktion“ des DatenbankBrowsers können wir alle auf einmal bearbeiten.KAPITEL E. • Klicken Sie im Fenster des Verzeichnisbaums mit der linken Maustaste auf den Netzordner „Part 1“ (Abb.4. Sie müssen ebenfalls bearbeitet werden. E. • Öffnen Sie ein Fenster des Datenmanagers.

E. Die korrekten Einstellungen beim Typ und der Nennspannung können bei der Endklemmleiste („D1_Reut“) edoch auch schon vorhanden sein. Da die beiden anderen Klemmleisten denselben Typ bekommen sollen. • Legen Sie folgenden Typ fest: Projekttyp wählen –> Bar 11kV. Daraufhin wird das kontextbezogene Menü geöffnet.1 zu sehen ist. der jetzt den ausgewählten Typ für die bearbeitete Klemmleiste anzeigt. • Ändern Sie den Namen in „D1_Tub“ • Klicken Sie mit der linken Maustaste in das Feld ’Name’ der „Klemmleiste(1)“ • Ein Fenster öffnet sich.4. und Sie werden aufgefordert anzugeben. oder drücken Sie die Tastenkombination STRG+V. „Klemmleiste(1)“. dass die Daten wie folgt lauten: • Typ = Projekttyp wählen –> Bar 11 kV • Nennspannung = 11 kV DIgSILENT PowerFactory 15. Dadurch wird der Typ kopiert. Doppelklicken Sie auf das Symbol in der Netzgrafik und vergewissern Sie sich. • Fügen Sie den Typ auch bei der anderen Klemmleiste ein. Das werden wir jetzt tun: • Doppelklicken Sie auf eines der Klemmleisten-Symbole ( Der Bearbeitungsdialog der Klemmleisten wird geöffnet. und „Klemmleiste(2)“) wurden noch nicht festgelegt. wie in Abbildung E. DIE NEUEN ELEMENTE BEARBEITEN Der Browser zeigt nun neben anderen Parametern auch die Namen und die Typen der Elemente an. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dieses Feld ’Typ’. dass die Einträge in der Spalte ’Objekt verändert’ automatisch mit dem aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit aktualisiert werden. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das leere Feld ’Typ’ von einer der anderen Klemmleisten und wählen Sie die Option Einfügen aus dem kontextbezogenen Menü. Die Typen der drei neuen Klemmleisten („Klemmleiste“. Wir befinden uns nun wieder im Browser. Der Browser sollte nun alle Elemente mit einem Eintrag im Feld ’Typ’ anzeigen. Tutorial Technischer Kundendienst 51 . Bestätigen Sie mit Ja.ElmTerm“. • Bitte beachten Sie.4. • Schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK. speichern möchten. Dadurch wird nur das Feld ausgewählt. • Wählen Sie die Option Kopieren aus dem kontextbezogenen Menü oder drücken Sie STRG+C. kopieren wir den Typ von der ersten Klemmleiste in die beiden anderen: • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Feld ’Typ’ der bearbeiteten Klemmleiste. Wir legen jetzt die Namen der neuen Klemmleisten fest: • Doppelklicken Sie mit der linken Maustaste in das Feld ’Name’ der „Klemmleiste“. ) in der ersten Spalte des Browsers. • Ändern Sie den Namen von „Klemmleiste(1)“ in „D1_Gom“ • Wiederholen Sie den Vorgang mit „Klemmleiste(2)“ und ändern Sie ihren Namen in „D1_Dus“ • Schließen Sie das Browser-Fenster. ob Sie die Änderungen an „D2_Tub.

3 zeigt. E. wie der gefüllte Zweigobjekt-Ordner im Datenmanager aussieht. und „D1_Dus“. • Geben Sie dem Zweig den Namen „L_Swb_Reut“. • Markieren Sie das neue Zweigobjekt „L_Swb_Reut“ im linken Fensterbereich des Datenmanagers. und „L_Gom_Reut“ aus..2: Einen neuen Zweig im Datenmanager anlegen 52 DIgSILENT PowerFactory 15.4. • Wählen Sie Neu → Zweig aus dem kontextbezogenen Menü. wie in Abb. indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl klicken und ’Ausschneiden’ wählen.2 gezeigt ist. • Wählen Sie die Leitungen „L_Swb_Tub“. • Ein neues Zweigobjekt wird angelegt. „L_Dus_Gom“. Tutorial Technischer Kundendienst . Dadurch werden die Klemmleisten in das Zweigobjekt eingefügt. • Schneiden Sie sie aus.4. Abbildung E.KAPITEL E. • Öffnen Sie nochmals den Datenmanager.4. • Wählen Sie den Netzordner „Part 1“ aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste. „L_Tub_Dus“. „D1_Gom“. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER Wir möchten die neuen Leitungen mit den Klemmleisten in einem Zweigobjekt zusammenfassen. Abb. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie ’Einfügen’. • Wählen Sie die Klemmleisten „D1_Tub“. dass sie zusammengehören. • Schneiden Sie sie aus und fügen Sie sie dann ebenfalls in das Zweigobjekt ein. um zu verdeutlichen. E.

praktisch aus. DIE NEUEN ELEMENTE BEARBEITEN Abbildung E. Abbildung E. • Klicken Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren. dass eine Last übersehen oder ein Fehler gemacht wird.3: Das gefüllte Zweigobjekt im Datenmanager Schließlich müssen wir noch das Zweigobjekt selbst bearbeiten: • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Zweigobjekt im Datenmanager. Das Dialogfenster des Zweig (ElmBranch) wird angezeigt.4. Impedanzen usw. Dabei werden auch die Resultierenden Werte des Zweigs (Länge. Diese Vorgehensweise schließt die Möglichkeit.) aktualisiert. • Wählen Sie Bearbeiten aus dem kontextbezogenen Menü.4. Tutorial Technischer Kundendienst 53 . Bemessungsstrom.4).E.4: Aktualisiertes Zweigobjekt Der jeweilige Typ der vier neuen Lasten wird nun mittels der Funktion ’Kopieren und Einfügen’ festgelegt. E.4. DIgSILENT PowerFactory 15.4. um die Verbindungen und die Begrenzungskomponente des Zweigs automatisch auszuwählen (Abb. • Schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK.

9 Spannung = 1. halten Sie die STRG-Taste gedrückt. setzen Sie ihren Typ auf Projekttyp (Projekttyp wählen) → Allgemeiner Lasttyp ( TypLod)→ Typen Lasten (BibliothekUnterordner)→ Allgemeine Last. • Schließen Sie den Browser. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER • Wählen Sie die vier neuen Lasten mittels Mehrfachauswahl aus (wählen Sie die erste Last aus. Bei allen Lasten wird davon ausgegangen. dass sie induktiv (Standard) sind.0 p. ist nur eine der vielen Datenbearbeitungsfunktionen des Datenbank-Browsers. Die Funktion ’Kopieren und Einfügen’.so. wählen Sie ’P. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie die Option Daten bearbeiten. mit der Daten von einem Element in ein anderes kopiert werden können. • Bearbeiten Sie die mittlere Last: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „Duslin“ – Registerkarte ’Lastfluss’: * * * * Symmetrisch/Unsymmetrisch = Symmetrisch Wirkleistung = 1. Die neuen Lasten werden nun einzeln bearbeitet.u. cos(phi)’ als ’Eingabeart’ für die aktuelle Last. und schließen Sie den Auswahldialog mit OK. Hinweis: Wenn die Wirkleistung und/oder der Leistungsfaktor nicht angezeigt werden. • Bearbeiten Sie die obere Last.9 Spannung = 1. Das Feld ’Typ’ sollte bei allen Lasten noch leer sein. Ein Browser mit den vier Lasten öffnet sich. – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „Tubin“ – Registerkarte ’Lastfluss’: * * * * Symmetrisch/Unsymmetrisch = Symmetrisch Wirkleistung = 4.0 MW Leistungsfaktor = 0. ohne den Bearbeitungsdialog öffnen zu müssen . Jeder Parameter kann kopiert und eingefügt werden.0 p.0 MW Leistungsfaktor = 0. um ihren Leistungsbedarf festzulegen. Es ist auch möglich. • Kopieren Sie den Typ und fügen Sie ihn bei den anderen Lasten ein. • Öffnen Sie den Dialog der ersten Last (durch Doppelklick auf das Symbol). als würden wir ein elektronisches Arbeitsblatt verwenden. und wählen Sie dann die drei anderen Lasten aus).u. indem man die Schaltfläche anklickt und dann ’Wirkleistung’’ und ’cos(phi)’ auswählt. und die meisten können sogar direkt bearbeitet werden. • Untere Last: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „Goma“ – Registerkarte ’Lastfluss’: 54 DIgSILENT PowerFactory 15. • Schließen Sie den Dialog der Last wieder über die Schaltfläche OK. die Standard-Eingabeart für alle Lasten zu bearbeiten. Tutorial Technischer Kundendienst . Wir werden jedoch weiterhin mit der Netzgrafik arbeiten.KAPITEL E.

Der Dialog Farbdarstellung Grafik öffnet sich (Abb.9 Spannung = 1. E.E. • Klicken Sie auf die Schaltfläche Farbdarstellung ( ) in der Symbolleiste des Grafikfensters.5. • Wählen Sie die Farbgebung aus: ’3. ob eines der Elemente überlastet ist. Um die Informationen über die Auslastung der Elemente sichtbar zu machen.1). DIgSILENT PowerFactory 15.5 Berechnungen durchführen • Führen Sie eine Lastflussberechnung durch: – Symmetrisch.1 dargestellt aussehen. BERECHNUNGEN DURCHFÜHREN * * * * Symmetrisch/Unsymmetrisch = Symmetrisch Wirkleistung = 1 MW Leistungsfaktor = 0.9 Spannung = 1. färben wir die Grafik ein. Wir möchten anhand der Ergebnisse wissen.u.0 p. • Last an der Endklemmleiste: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „Reutlin“ – Registerkarte ’Lastfluss’: * * * * Symmetrisch/Unsymmetrisch = Symmetrisch Wirkleistung = 3 MW Leistungsfaktor = 0. Schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK. Auslastung der Kantenelemente’ in: – 90 % – 95 % – 100 % • Das Dialogfenster sollte nun wie in Abb.5.5. E.0 p.u. Mitsystem – Alle anderen Optionen sind deaktiviert. Tutorial Technischer Kundendienst 55 . E. Hiermit ist die Konzeption des Energieversorgungssystems soweit abgeschlossen. Rest’ ’Ergebnisse’ ’Spannungen / Auslastung’ • Ändern Sie den ’Auslastungsbereich’ über den Knopf ’Farbeinstellung’ für ’Max.

Wenn Ihre Netzgrafik nicht eingefärbt wurde. obwohl Sie die ’Farbdarstellung’ bearbeitet haben.KAPITEL E. Tutorial Technischer Kundendienst . dass das Kabel jetzt nicht mehr überlastet ist. müssen wir einige Änderungen an den Betriebsmitteln vornehmen. Die Einfärbung wird dann sichtbar. Führen Sie einen neuen Lastfluss aus. 56 DIgSILENT PowerFactory 15. müssen Sie nochmals eine Lastflussberechnung durchführen. Sie werden sehen. ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER Abbildung E. dass der obere Transformator und das Kabel „L_Swb_Tub“ are overloaded (marked red). überlastet sind (rot markiert). Schließen Sie den Dialog über die Schaltfläche OK. Um die Situation zu verbessern. Die Spannung im gesamten Netz ist relativ niedrig (blaue Klemmleisten). Beispielsweise ersetzen wir das Kabel „L_Swb_Tub“ durch ein stärkeres Kabel:: • Doppelklicken Sie auf das Kabel „L_Swb_Tub“ • Wählen Sie einen neuen Kabeltyp aus: – – – – – Klicken Sie auf die Schaltfläche Projekttyp wählen → Leitungstyp ( TypLne) Kabel 11kV800A Bestätigen Sie diese Auswahl mit OK.1: Farbdarstellung Grafik Wir können jetzt sehen.5.

• Führen Sie eine Kurzschlussberechnung mit folgenden Einstellungen durch: – Methode = nach IEC 60909 – Fehler = 3-phasiger Kurzschluss Dies führt zu einem Fehler. DIgSILENT PowerFactory 15. • Wählen Sie die Option Berechne → Kurzschluss. Das Schaltersymbol wird nun in weiß dargestellt. können wir die drei letzten Lasten abschalten: • Vergrößern Sie den Bereich um die mittlere Last (vergrößern Sie mit ). um den Schalter zu öffnen oder zu schließen. da in dem getrennten Netz keine Generatoreinheit gefunden wird. Sie erhalten Fehler. • Alternativ können Sie mit der linken Maustaste auf das Schaltersymbol doppelklicken. Beachten Sie die Unterschiede! Bei offener Leitung macht ein Kurzschluss auf der Endklemmleiste keinen Sinn: • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Endklemmleiste „D1_Reut“.und Warnmeldungen.5. • Verkleinern Sie die Darstellung und führen Sie einen Lastfluss aus.E. Jetzt wird sie normal ausgeführt. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Reihenschalter in der Leitungsstrecke. in der Sie ihn geöffnet haben. Hiermit ist die dritte Übung des Tutorials abgeschlossen. • Wählen Sie die Optionöffnen. BERECHNUNGEN DURCHFÜHREN Da wir kurz vor der mittleren Last einen Schalter in die Leitung eingefügt haben. • Führen Sie die Kurzschlussberechnung erneut durch. • Schließen Sie den Schalter wieder in der Weise. Tutorial Technischer Kundendienst 57 .

KAPITEL E. Tutorial Technischer Kundendienst . ÜBUNG 3: DER DATENMANAGER 58 DIgSILENT PowerFactory 15.

– Sollten Sie das Tutorial nicht in dieser Liste finden. wählen Sie „Case 1“. im Hauptmenü aktivieren. Tutorial Technischer Kundendienst 59 . • Geben Sie „Part 2“ als Namen für das neue Netz ein und bestätigen Sie mit OK. Der Dialog ElmNet öffnet sich.2 unter ’Problembehandlung’ nach. • Bestätigen Sie mit Ausführen. . Für diese vierte Übung des Tutorials benötigen wir einen neuen Netz-Ordner: • Wenn das ’Tutorial exercise 3’-Projekt nicht aktiv ist: – Wählen Sie im Hauptmenü den Menüpunkt Datei und anschließend das ’Tutorial exercise 3’-Projekt aus der Liste der zuletzt verwendeten Projekte aus. Ist dies nicht der Fall. • Wählen Sie Starte → Übung 4. indem Sie die Option Datei → Tutorial einrichten. . • Klicken Sie auf die Schaltfläche Neues Netz. • Wählen Sie die Option diese(s) Netz/Variante dem aktiven Berechnungsfall hinzufügen? • Bestätigen Sie mit OK. Der Projektbearbeitungsdialog öffnet sich. • Stellen Sie sicher. anzugeben. schlagen Sie bitte im Kapitel A. um einige Vorbereitungen für die vierte Übung zu treffen: • Konfigurieren Sie den Tutorial-Manager. Er sollte in der Liste der Berechnungsfälle des Hauptmenüs angezeigt werden.Kapitel F Übung 4: Ein zweites Teilsystem erstellen In dieser vierten Übung werden wir den zweiten Teil des Energieversorgungssystems des Tutorials erstellen. Hierbei handelt es sich um ein Hochspannungsübertragungssystem. Eine leere Netzgrafik mit dem Namen „Part 2“ öffnet sich. DIgSILENT PowerFactory 15.. In dem sich öffnenden Abfragedialog ’Netz öffnen’ werden Sie aufgefordert. Wie schon in den vorhergehenden Übungen müssen wir zunächst den Tutorial-Manager ausführen. • Wählen Sie die Option Bearbeiten → Projektdaten→ Projekt im Hauptmenü. was mit dem neuen Netz geschehen soll. dass der Berechnungsfall „Case 1“ aktiviert ist.

dass sie sich mit dem Hintergrundschema decken. werden beide vergrößert. F. Wenn Sie nur eine der beiden Sammelschienen auswählen.1: Zwei Sammelschienen auswählen • Ordnen Sie das linke. Diese Grafik zeigt das Hintergrundschema des kleinen Übertragungssystems von „Part 2“. indem ein kleines Viereck um sie aufgezogen wird.1 Die Topologie erstellen Das Netzdiagramm zeigt ein Schema mit vier Doppelsammelschienen und einigen daran angeschlossenen Lasten und Generatoren.1. • Wählen Sie das Doppelsammelschienensystem (DSS) aus der Zeichnungssymbolleiste ( ). und vergrößern und/oder verschieben Sie die einzelnen Systeme so. • Erzeugen Sie entsprechend dem Hintergrundschema die Lasten an den vier Sammelschienen: – Wählen Sie die Last aus der Zeichnungssymbolleiste. • Wählen Sie beide Sammelschienen des DSS aus. indem das schwarze Quadrat durch Ziehen verschoben wird. Abbildung F. mittlere und rechte Doppelsammelschienensystem so an. Beide Sammelschienen sind nun markiert. dass gleich zwei Sammelschienen ausgewählt werden. dass Sie auch den Sammelschienen-Kuppelschalter auswählen. . Das DSS muss nicht genau in das Rechteck passen: Jedes Element. wird ausgewählt.1 ist zu sehen. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN Eine neue leere Netzgrafik öffnet sich wieder.KAPITEL F. indem Sie eines der schwarzen Quadrate auf der rechten Seite bei gedrückt gehaltener Maustaste verschieben. F. Dieses Übertragungsnetz kann nun aufgerufen werden. In Abb. falls es sich nicht mit dem Hintergrundschema deckt. Da beide Sammelschienen ausgewählt sind. • Vergrößern Sie das DSS. Tutorial Technischer Kundendienst . • Verschieben Sie das DSS.1. bis es in das Hintergrundschema passt. – Platzieren Sie sie auf dem entsprechenden Sammelschienensystem. • Platzieren Sie das obere DSS. Sie werden diese Elemente nun erstellen. wie es im Hintergrundschema gezeigt ist. Vergrößern Sie das Hintergrundschema und erzeugen Sie die Doppelsammelschienensysteme: • Reaktivieren Sie das Netzdiagramm (dieser Schritt ist nur bei aktiviertem Einfriermodus erforderlich). das sich auch nur teilweise in dem Rechteck befindet. können Sie sie einzeln vergrößern. Stellen Sie vor dem Verschieben sicher. 60 DIgSILENT PowerFactory 15. indem Sie ein Rechteck um sie aufziehen: Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Zeichnungsblatt. ziehen Sie bei gedrückt gehaltener Maustaste ein Rechteck auf und lassen Sie dann die Maustaste los.

• Markieren Sie eines der leeren Leistungsschalterfelder (Schaltfelder). sollten wir einen Moment über die Anzahl der vorhandenen Abgangs . Die detaillierte Grafik sollte nun ähnlich der in Abb. wenn Sie eigene Vorlagen erstellen möchten). DIgSILENT PowerFactory 15. So fügen Sie Schalter manuell zu den vorhandenen Doppelsammelschienensystemen hinzu: • Rufen Sie eine der detaillierten Grafiken der Schaltanlagen auf. • Wählen Sie die beiden Klemmleisten (Sammelschienen) aus und vergrößern Sie sie.1.1. die sich am Ende der Leistungsschalter-Konfigurationen befinden) an. Schließen Sie die Last an einer der markierten Klemmleisten (den großen Quadraten.Schaltfelder des Doppelsammel . wenn man Elemente mit den Sammelschienen verbindet. wie in Abb.F. Wenn die Grafikseiten nicht verfügbar sind. klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Doppelsammelschienensystem in der Grafik „Part 2“ und wählen Sie ’Detaillierte Schaltanlagengrafik aufblenden’ aus dem kontextbezogenen Menü. die aus Vorlagen übernommen werden. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den leeren Zeichnungsbereich und wählen Sie ’Einfügen’ aus dem kontextbezogenen Menü (drücken Sie alternativ die Tastenkombination STRG-V). • Die Last an dem oberen DSS muss über dem DSS platziert werden: Drücken Sie entweder die Taste STRL. um ein weiteres Leistungsschaltersystem zu erzeugen und mit dem Sammelschienensystem zu verbinden. die gegebenenfalls über eine größere Anzahl von Schaltern als die vordefinierten Sammelschienensysteme verfügen (schlagen Sie bitte im Benutzerhandbuch nach. F. Neue Schalter werden automatisch erzeugt.3 gezeigten Darstellung aussehen. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leistungsschalter-Auswahl und wählen Sie ’Kopieren’ aus dem kontextbezogenen Menü (drücken Sie alternativ die Tastenkombination STRG-C). • Wiederholen Sie das Ganze mit den anderen Doppelsammelschienenanlagen im Netz. oder verwenden Sie die Option An Sammelschiene spiegeln. • Verbinden Sie die neu erzeugten Leistungsschalter mit dem Sammelschienensystem.schienensystems nachdenken. Tutorial Technischer Kundendienst 61 . F. • Wiederholen Sie die letzten beiden Schritte.2 gezeigt ist. Die vordefinierten Sammelschienensysteme. DIE TOPOLOGIE ERSTELLEN – Die detaillierte Grafik der Schaltanlage (Sammelschienensystem) wird geöffnet. linken und rechten DSS jeweils eine Synchronmaschine. Am oberen DSS muss die Maschine wieder um 180 Grad gedreht platziert werden.1. Fortgeschrittene Benutzer können ihre eigenen Vorlagen erstellen. verfügen über eine ganz bestimmte Anzahl von Abgangs-Schaltfeldern. Bevor wir die Leitungen mit den Sammelschienen verbinden. • Erzeugen Sie an dem oberen. wenn Sie die Last platzieren.

Tutorial Technischer Kundendienst .1.2: Detaillierte Grafik einer Schaltanlage mit Doppelsammelschienensystem Abbildung F.1.KAPITEL F. 62 DIgSILENT PowerFactory 15. – Klicken Sie auf eine der Doppelsammelschienensysteme in der Grafik „Part 2“.3: Doppelsammelschienensystem mit zwei neuen Schaltfeldern Nun können wir die Leitungen mit den Sammelschienen verbinden: • Erzeugen Sie die 6 Leitungen entsprechend dem Hintergrundschema in der Grafik „Part 2“: – Wählen Sie die Leitung aus der Zeichnungssymbolleiste. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN Abbildung F.

indem Sie auf eine markierte Klemmleiste des Leistungsschalters klicken. F. Das Dialogfenster der Schaltanlage öffnet sich. – Die detaillierte Grafik der ersten Schaltanlage wird automatisch geöffnet. . ..2. Tutorial Technischer Kundendienst 63 . • Wiederholen Sie den letzten Schritt mit den anderen Doppelsammelschienensystemen: . F.2. mit einem Namen versehen: • Doppelklicken Sie auf eine Klemmleiste des oberen Doppelsammelschienensystems in der Grafik „Part 2“.F. die die Doppelsammelschienensysteme enthalten.1 gezeigt ist. DIE ELEMENTE BEARBEITEN – Ziehen Sie die Leitung zu einem zweiten Doppelsammelschienensystem in der Grafik „Part 2“ und klicken Sie auf dieses Doppelsammelschienensystem.Benennen Sie die untere mittlere Schaltanlage in „Station 3“ um. Das Dialogfenster der Klemmleiste öffnet sich. Danach ist die Topologie vollständig. – Wiederholen Sie diese Schritte. • Frieren Sie das Diagramm wieder ein. indem Sie auf eine markierte Klemmleiste des Leistungsschalters klicken. – Verbinden Sie die Leitung mit einem Schaltfeld. – Verbinden Sie die Leitung mit einem Schaltfeld. • Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten (die Schaltfläche mit dem kleinen blauen Pfeil) neben dem Schaltanlagen-Eintrag. Abbildung F. um alle Leitungen zu zeichnen und zu verbinden. • Benennen Sie die obere Schaltanlage in „Station 1“ um. – Die detaillierte Grafik der zweiten Schaltanlage wird automatisch geöffnet. wie in Abb.2.Benennen Sie die untere linke Schaltanlage in „Station 2“ um. .2 Die Elemente bearbeiten Zunächst sollten wir die vier Schaltanlagen.Benennen Sie die untere rechte Schaltanlage in „Station 4“ um.1: Schaltanlagen umbenennen DIgSILENT PowerFactory 15. und das Hintergrundschema wird nicht mehr benötigt: • Blenden Sie das Hintergrundschema (über das Symbol ) aus.

• Prüfen Sie die Nennspannungen der Klemmleisten mit den Namen „B110_. ihre Daten zu kopieren: • Klicken Sie auf das Symbol Details mit Klassenauswahl in der Symbolleiste des Grafikfensters ( ). • Klicken Sie wieder auf das Symbol und wählen Sie das Leitungssymbol ( ) aus. • Doppelklicken Sie auf jede zu bearbeitende Klemmleiste (Sammelschiene): – Obere Sammelschienen: Name = „B110_1a“ und „B110_1b“ – Linke Sammelschienen: Name = „B110_2a“ und „B110_2b“ – Mittlere Sammelschienen: Name = „B110_3a“ und „B110_3b“ – Rechte Sammelschienen: Name = „B110_4a“ und „B110_4b“ Alle Sammelschienen des Systems (es gibt 8) sind gleich. . • Klicken Sie mit der linken Maustaste in das leere Feld ’Typ’ der zweiten Klemmleiste mit dem Namen „B110_. Daraufhin wird eine Liste mit Symbolen für alle im aktiven Projekt gefundenen Objektklassen angezeigt.KAPITEL F. • Bearbeiten Sie die Leitung mit dem Namen „Leitung“ im Browser: – Typ = Projekttyp wählen –> Leitungstyp (TypLne) –> Typen Leitungen –> OHL 110 kV • Kopieren Sie den Typ in das entsprechende Feld der anderen fünf Leitungen mit den Namen „Leiung(1)“ bis „Leitung(5)“. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN Vergeben Sie einen Namen für jede Klemmleiste. Tutorial Technischer Kundendienst . Der Klemmleistentyp wird nun in einem Schritt in alle anderen Typ-Felder kopiert. Die Leitungen haben zwar alle denselben Typ. Wiederholen Sie diesen Vorgang des Kopierens und Einfügens gegebenenfalls für die Nennspannung. . “. • Klicken Sie auf das Symbol für die Klemmleiste (*. Um sie zu bearbeiten. . • Ein Datenbank-Browser mit allen Klemmleisten im Projekt wird angezeigt. . unterscheiden sich aber in der Länge. • Schließen Sie den Browser. Ziehen Sie die Maus in das leere Feld ’Typ’ der letzten Klemmleiste mit dem Namen „B110_. . Lassen Sie die Maustaste los. So geben Sie die Leitungslänge ein: 64 DIgSILENT PowerFactory 15. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Felder und wählen Sie Einfügen. Über die Funktion ’Kopieren und Einfügen’ geben wir nun den Typ der sechs Leitungen ein. . • Doppelklicken Sie auf das erste Klemmleisten-Symbol ( „B110_. • Schließen Sie den Browser. • Klicken Sie zuerst mit der linken. . “. “. Alle leeren Typ-Felder sollten nun markiert sein. Der Browser zeigt nun den Typ und die Nennspannung an. dann mit der rechten Maustaste in das aufgerufene Feld ’Typ’ im Browser und wählen Sie die Option Kopieren. empfiehlt es sich also. . sie sind alle für 110 kV ausgelegt. “ und bearbeiten Sie die Klemmleiste wie folgt: ) einer Klemmleiste mit dem Namen – Typ = Projekttyp wählen –> Bar 110 kV – Nennspannung = 110 kV • Schließen Sie den Klemmleisten-Dialog.ElmTerm)’ ( ).

die zum Netz „Part 2“ gehören. wird der Objekt-Modus aktiviert. in dem nur auf einen begrenzten Satz von Daten zur Bearbeitung zugegriffen werden kann. wird der Detaillierte Modus (das Symbol ( n der Symbolleiste des Browsers) aktiviert. DIgSILENT PowerFactory 15. cos(phi)) – Wirkleistung = 100 MW – Leistungsfaktor = 0. Aus der zweiten Spalte der Tabelle ist ersichtlich. indem Sie auf die Leitungen doppelklicken: – Länge = 60 km • Bearbeiten Sie die restlichen beiden Leitungen. In diesem Modus können die Berechnungsdatensätze des jeweiligen Objekts bearbeitet werden.Parameter für die erste Last fest: – Eingabeart = PC (das bedeutet P. welche Last zum Netz „Part 1“ und welche Last zum Netz „Part 2“ gehört. • Legen Sie auf der Registerkarte ’Basisdaten’ den Typ für die erste Last fest. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch. Tutorial Technischer Kundendienst 65 . DIE ELEMENTE BEARBEITEN • Bearbeiten Sie die vier vertikalen Leitungen. • Schließen Sie den Browser. die zum mittleren DSS führen: – Länge = 20 km Vergeben Sie einen Namen für die Leitungen: • die beiden Leitungen links zwischen „Station 1 / B110_1x“ und „Station 2 / B110_2x“: – Name = „L12a“ and „L12b“ • The lines between „Station 1 / B110_1x“ and „Station 4 / B110_4x“: – Name = „L14a“ und „L14b“ • die Leitung zwischen „Station 2 / B110_2x“ und „Station 3 / B110_3x“: – Name = „L23“ • die Leitung zwischen „Station 4 / B110_4x“ und „Station 3 / B110_3x“: – Name = „L43“ Bearbeiten Sie die sechs Lasten: und wählen Sie dann das Lastsymbol ( ) aus. die vom oberen DSS zum linken und zum rechten DSS führen.2. die zum Netz „Part 2“ gehört: – Typ = Projekttyp wählen → Equipment Type Library → Typen LastenAllgemeine Last • Fügen Sie den Typ in das entsprechende Feld der anderen fünf Lasten ein. Ein Browser• Klicken Sie auf das Symbol Fenster mit allen Lasten öffnet sich. • Legen Sie auf der Registerkarte ’Lastfluss’ die Eingabeart und die Leistungsbedarfs . Hinweis: Wenn Sie den Datenbrowser zur Bearbeitung verwenden. Wenn der Detaillierte Modus durch Anklicken der entsprechenden Schaltfläche deaktiviert wird. die Werte für die Wirkleistung und den Leistungsfaktor in die entsprechenden Felder der anderen fünf Lasten ein.95 • Fügen Sie die Eingabeart.F. indem man auf die entsprechenden Registerkarten klickt (wie in den Objekt-Dialogen).

u. dem linken und dem rechten Sammelschienensystem. Tutorial Technischer Kundendienst .→ SGEN150M / 110kV – Registerkarte ’Lastfluss’: * * * * Referenzmaschine = aktiviert Art des lokalen Spannungsreglers = konst.KAPITEL F. • Obere Last: Name = „Ld_1“ • Linke Last: Name = „Ld_2“ • Rechte Last: Name = „Ld_4“ Die Lasten des mittleren Sammelschienensystems haben einen anderen Leistungsbedarf. Doppelklicken Sie auf die einzelnen Lasten.95 • Bearbeiten Sie die mittlere Last: – Name = „Ld_Swab“ – Wirkleistung = 20 MW – Leistungsfaktor = 0. • Linker Generator: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „SM_2“ * Typ = Projekttyp wählen → Types Mach.95 DIgSILENT PowerFactory 15. Syn.0 deg.→ SGEN150M / 110kV – Registerkarte ’Lastfluss’: * * * * 66 Referenzmaschine = deaktiviert Art des lokalen Spannungsreglers = konst. um sie zu bearbeiten.0 p. U Spannungswert = 1. Q Wirkleistung = 100. um sie zu bearbeiten.95 • Bearbeiten Sie die rechte Last: – Name = „Ld_3b“ – Wirkleistung = 40 MW – Leistungsfaktor = 0.0 MW Leistungsfaktor = 0. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN Vergeben Sie einen Namen für die Lasten an dem oberen. Syn. für den Generatoreinsatz Winkel = 0.90 Bearbeiten Sie nun noch die einzelnen Generatoren: • Oberer Generator: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „SM_1“ * Typ = Projekttyp wählen → Types Mach. • Bearbeiten Sie die linke Last: – Name = „Ld_3a“ – Wirkleistung = 40 MW – Leistungsfaktor = 0. Doppelklicken Sie auf die einzelnen Lasten.

Für die anderen beiden Generatoren wird ein bestimmter PQ-Sollwert (Wirkleistung und Blindleistung) festgelegt.3. F.95 Hinweis: Wenn das Feld für die Wirkleistung und/oder das Feld für den Leistungsfaktor auf der Seite ’Lastfluss’ nicht angezeigt wird.3.3. Syn. cos(phi)’.1).0 MW * Leistungsfaktor = 0.1: Berücksichtige Blindleistungsgrenzen bei der Lastflussberechnung Die Sekundärregelung des Energieversorgungssystems (Frequenzregelung => Gleichgewicht zwischen Leistungsbedarf und Leistungserzeugung) wird allein vom oberen Generator vorgenommen. • Korrigieren Sie eventuelle Fehler im System. wobei die Option Berücksichtige Blindleistungsgrenzen aktiviert ist (siehe Abb. wählen Sie bei der Option Generatoreinsatz → Eingabeart ’P. BERECHNUNGEN DURCHFÜHREN • Rechter Generator: – Registerkarte ’Basisdaten’: * Name = „SM_4“ * Typ = Projekttyp wählen → Types Mach.F. Q * Wirkleistung = 100.3 Berechnungen durchführen • Führen Sie einen Lastfluss aus. Abbildung F.→ SGEN150M / 110kV – Registerkarte ’Lastfluss’: * Referenzmaschine = deaktiviert * Art des lokalen Spannungsreglers = konst. Tutorial Technischer Kundendienst 67 . DIgSILENT PowerFactory 15. F.

0 Grad beträgt. 68 DIgSILENT PowerFactory 15. Wir können jedoch nicht alle Generatoren einfach in den „SL“-(slack)Modus versetzen. deren Spannungswinkel 0. Tutorial Technischer Kundendienst .2: Einen Leistungs-Frequenz-Regler definieren Bei dem Leistungs-Frequenz-Regler ist das Feld „Sammelschiene der Frequenzmesseinrichtung“ bereits aktiviert.KAPITEL F. Dadurch erhalten alle Generatoren eine „PV“-Charakteristik. • Bearbeiten Sie alle drei Generatoren: – Referenzmaschine = deaktiviert – Art des lokalen Spannungsreglers = konst.u. da dadurch drei Referenzsammelschienen mit einem Spannungswinkel von jeweils 0. und ein Frequenzreglerobjekt zu erzeugen. eine Referenzsammelschiene auszuwählen.0 MW – Spannung = 1. Der Bearbeitungsdialog eines Leistungs-Frequenz-Reglers öffnet sich. Abbildung F.0 p. Die ausgewählten Generatoren befinden sich in der Maschinenliste.3. • Aktivieren Sie die Option Entsprechend der Nennleistung. U – Wirkleistung = 100. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN Aufgrund dieser Einstellungen ist der obere Generator stark überlastet. • Legen Sie auf der Seite ’Basisdaten’ den Namen des Reglers fest: – Name = „Sekundärregelung“ • Schließen Sie den Regler-Dialog über die Schaltfläche OK. das die Leistungsabgabe der Generatoren regelt. – Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie die Option Definiere → Leistungs-Frequenz-Regler. Die Lösung besteht darin. • Definieren Sie den Leistungs-Frequenz-Regler: – Wählen Sie die obere Klemmleiste „B110_1a“ der „Station 1“ und die drei Generatoren aus (indem Sie bei gedrückt gehaltener STRG-Taste auf die drei Generatoren klicken).0 Grad erzeugt würden.

• Führen Sie nun einen Lastfluss aus. Aus dieser Liste wählen wir den Frequenzregler aus. indem dieser Parameter auf Individuelle Wirkleistung gesetzt und die Prozentwerte in der Liste bearbeitet werden. dem wir die Generatoren hinzufügen möchten.F. • Der Frequenzregler-Dialog öffnet sich. • Aktivieren Sie die Option Entsprechend der Sekundärregelung auf der Seite ’Wirkleistungsregelung’. einem vorhandenen Frequenzregler Generatoren hinzuzufügen. Der Leistungsbeitrag ist kein fester Wert. gelangt man zum Frequenzregler. • Schließen Sie den Frequenzregler-Dialog. Das Reglerobjekt ist auf der Seite ’Lastfluss’ als Externer Sekundärregler aufgeführt. Falls sich die Generatoren noch nicht in der Maschinenliste befinden. Eine Liste der vorhandenen Frequenzregler wird angezeigt. BERECHNUNGEN DURCHFÜHREN Das neue Element „Sekundärregelung“ wurde in der Datenbank angelegt. Beachten Sie die Änderungen: Alle Generatoren erzeugen jetzt die gleiche Wirkleistung. werden sie nun in die Liste aufgenommen.3. • Wählen Sie Hinzufügen → Leistungs-Frequenz-Regler. Er kann bei dem Frequenzregler geändert werden. Dies erfolgt über das Netzdiagramm: • Wählen Sie die Generatoren mittels Mehrfachauswahl aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl. Hiermit ist die vierte Übung des Tutorials abgeschlossen. Es ist auch möglich. Der Lastfluss ist nun anders: • Öffnen Sie den Lastfluss-Befehlsdialog. Wenn man den Dialog eines beteiligten Generators öffnet. die sich direkt daneben befindet. DIgSILENT PowerFactory 15. Durch Anklicken der Schaltfläche. Tutorial Technischer Kundendienst 69 . kann man zu dem Regler springen.

Tutorial Technischer Kundendienst .KAPITEL F. ÜBUNG 4: EIN ZWEITES TEILSYSTEM ERSTELLEN 70 DIgSILENT PowerFactory 15.

G. • Bestätigen Sie mit Ausführen.Kapitel G Übung 5: Die Teilsysteme verbinden In den vorhergehenden Übungen des Tutorials haben wir ein kleines Verteilsystem („Part 1“) und ein kleines Übertragungssystem („Part 2“) eingegeben und geprüft sowie Lastfluss. • Wählen Sie dann die Option Starte → Übung 5. indem Sie ihn aus der Liste der Berechnungsfällle im Hauptmenü auswählen. sollte es möglich sein. schnell zwischen den beiden Netzgrafiken zu wechseln und Berechnungen für die Kombination aus beiden Netzen durchzuführen. Bis jetzt war jeweils nur ein Teilsystem („Part 1“ oder „Part 2“) aktiv. indem Sie die Option Hilfe → Tutorial starten im Hauptmenü markieren. Starten Sie den Tutorial-Manager wie folgt: • Öffnen Sie den Tutorial-Manager. Der Berechnungsfall enthält immer einen Verweis auf alle aktiven Netze und folglich stellt die Kombination dieser aktiven Netze die Grundlage aller durchgeführten Berechnungen dar. indem er zu einem aktiven Berechnungsfall hinzugefügt wird. Tutorial Technischer Kundendienst 71 . Folglich müssen Sie also zuerst den Berechnungsfall aktivieren. Zunächst müssen Sie die erstellten Netze „Part 1“ und „Part 2“ aktivieren und deren Netzdiagramme aufblenden. Umgekehrt verhält es sich genauso. Die Netze in einem Berechnungsfall werden automatisch deaktiviert. ansonsten gibt es keine sichtbaren Veränderungen! Die Netze werden dieses Mal nicht automatisch angezeigt.1 Die beiden Teilsysteme aktivieren Um die beiden Teilsysteme verbinden und analysieren zu können. wird dessen Grafiksammlung ausgeblendet. Im Folgenden wird beschrieben. wie Netze mit Hilfe der Projektübersicht einem Berechnungsfall hinzugefügt werden können: DIgSILENT PowerFactory 15.und Kurzschlussberechnungen für beide Systeme durchgeführt. Wenn zuvor bereits ein Projekt aktiv war. Ein Netzordner wird aktiviert. In dieser Übung des Tutorials werden wir diese beiden Netze miteinander verbinden und Berechnungen für das resultierende Netz durchführen. wobei bei der Reaktivierung der Netze die Verweise auf die Netze verwendet werden. Sie können bei Bedarf jedoch beliebig viele Netze aktivieren und der Grafiksammlung beliebig viele Netzdiagramme hinzufügen. wenn dieser selbst deaktiviert wird.

Sie können zwischen den Netzdiagrammen wechseln. Im Ausgabefenster werden mehrere Nachrichten ausgegeben.Netz in 2 isolierte Netzgruppen aufgeteilt.1. Der Lastflussalgorithmus erkennt nun nur ein einziges Netz mit zwei isolierten Netzgruppen. die nun angezeigt wird.1 durch den roten Pfeil gezeigt ist. indem Sie auf die jeweilige Registerkarte am unteren Rand der Grafiksammlung klicken. dass der Lastfluss für beide Netze berechnet wurde. Bei der Deaktivierung eines Berechnungsfalls wird seine Grafiksammlung automatisch geschlossen. wie in Abbildung G. – Berücksichtige Blindleistungsgrenzen. die durchgeführt werden müssen. 72 DIgSILENT PowerFactory 15. Mitsystem Berechnungsmethode. Vergrößern Sie das Diagramm gegebenenfalls. Abbildung G. Sie können die beiden Netze nun miteinander verbinden. Das Tutorial-Projekt sollte nun so aussehen.1 dargestellt ist. um die Ergebnisse in den Ergebnisboxen lesen zu können. ÜBUNG 5: DIE TEILSYSTEME VERBINDEN • Betrachten Sie die Projektübersicht. wird auch die Grafiksammlung wieder angezeigt. symmetrisch. G. Ihre Symbole werden nun ebenfalls in rot dargestellt. werden Sie feststellen.KAPITEL G. dass beide Netze aktiviert worden sind: • Führen Sie eine Lastflussberechnung ( mit den Grund-Optionen durch: ) mit den folgenden Einstellungen auf der Registerkarte – AC-Lastfluss.2. wie in Abb. In der Mitte des Übertragungsnetzes befindet sich ein Lastelement. • Fügen Sie die beiden Netze dem Berechnungsfall hinzu. indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Netze klicken und Aktivieren wählen. welches das Verteilnetz darstellt. Tutorial Technischer Kundendienst . Vergewissern Sie sich zunächst. Wenn Sie in das andere Netzdiagramm wechseln. Im Hintergrundschema des Übertragungsnetzes sind einige Änderungen zu erkennen.1: Projektübersicht Die Grafiksammlung.1. – Alle anderen Optionen sind deaktiviert.2 Zwei Netze verbinden Das Verteilnetz („Part 1“) wird von einem externen Netzelement mit 33 kV gespeist. eine dieser Nachrichten sollte wie folgt lauten: DIgSI/info . um die Sprechblasenhilfe aufzurufen. Wir haben folglich nun zwei aktive Netze und zwei Netzgrafiken. um ihren aktiven Status anzuzeigen. oder zeigen Sie mit dem Cursor auf eine Ergebnisbox. G. Wenn er wieder aktiviert wird. Der Berechnungsfall sollte aktiv (in rot dargestelltes Symbol) und die Netze inaktiv (in grau dargestellte Symbole) sein. enthält beide Netzdiagramme.

Sammelschiene im Verteilnetz „Part 1“ verbunden werden.G. um einen Transformator als Verbindung zu zeichnen. Der erste Schritt ist einfach. Wir können ihn nicht erzeugen.1: Netzdiagramm des Übertragungsnetzes (Part 2).2. einen neuen Transformator zu erzeugen. da er sowohl in dem einen als auch in dem anderen Netz separat ausgeführt wird: • Wählen Sie die Grafik „Part 1“ aus und reaktivieren Sie es. muss: • das externe Netzobjekt in dem Verteilnetz und das mittlere Lastelement im Übertragungsnetz entfernt werden. • ein 110/33-kV-Transformator erzeugt und das 110-kV . • Entfernen Sie auf dieselbe Weise die Last „Ld_Swab“ am mittleren Sammelschienensystem. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Symbol für das externe Netz und anschließend auf die Schaltfläche Löschen ( ) Bestätigen Sie den Löschvorgang mit Ja. und die Netzgrafik „Part 2“ verfügt nicht über die 33-KV-Sammelschiene. Es ist jedoch nicht möglich. ZWEI NETZE VERBINDEN Abbildung G. Wir müssen deshalb eine zweite grafische Darstellung von einer der beiden Sammelschienen erzeugen: DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst 73 . • Wählen Sie die Grafik „Part 2“ aus und reaktivieren Sie es.2. welche die Verteillast darstellt. Um die beiden Netze verbinden zu können. Mindestens eine der beiden Sammelschienen muss aber in dem anderen Diagramm erscheinen. da wir zwei Sammelschienen in der Netzgrafik benötigen.Doppelsammelschienensystem im Übertragungsnetz „Part 2“ mit der 33-kV . Mittlere Last. Die Netzgrafik „Part 1“ verfügt nicht über das 110-kV-Sammelschienensystem.

innerhalb desselben Netzdiagramms kann sie nicht ausgeführt werden. • Wechseln Sie nun in das Netzdiagramm „Part 2“. So prüfen Sie das neue Sammelschienensymbol: • Öffnen Sie dessen Dialog. jeweils mehr als ein Objekt gleichzeitig ’grafisch’ zu kopieren und einzufügen. die sie zum Zeitpunkt des Kopierens hatten. wählen Sie die Sammelschiene „D1_Swab“ aus und koklicken Sie dann mit der rechten pieren Sie sie (klicken Sie dazu entweder auf die Schaltfläche Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie kopieren oder drücken Sie die Tastenkombination STRG-C). Durch die Verwendung eines größeren Papierformats werden diese Objekte wieder in den Eingabebereich gerückt. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die angegebene Stelle unterhalb des mittleren DSS in dem Diagramm und wählen Sie Nur grafisch einfügen. Tutorial Technischer Kundendienst .110/33 74 DIgSILENT PowerFactory 15. Auf einige weitere Aspekte des grafischen Kopierens und Einfügens sei an dieser Stelle hingewiesen: • Auf alle Objekte kann dieselbe Methode zum grafischen Kopieren und Einfügen angewendet werden. haben Sie kein neues Symbol für die vorhandene Sammelschiene „D1_Swab“ sondern eine neue Sammelschiene erzeugt. Der Name des neuen Sammelschienensymbols sollte lauten: . ÜBUNG 5: DIE TEILSYSTEME VERBINDEN • Öffnen Sie das Netzdiagramm „Part 1“. Ein neues Grafiksymbol der Sammelschiene „D1_Swab“ wird nun in dem anderen Netzdiagramm erzeugt.ElmTerm Wenn die eingefügte Sammelschiene einen anderslautenden Namen als „D1_Swab“ hat. Gehen Sie in diesem Fall folgendermaßen vor: • Klicken Sie auf die Schaltfläche Rückgängig ( ) .KAPITEL G. • Versuchen Sie es dann noch einmal. • In jedem Netzdiagramm ist nur jeweils ein Grafiksymbol für jedes Objekt zulässig. Wir haben nun eine zweite grafische Darstellung der Sammelschiene „D1_Swab“ in dem Netzdiagramm „Part 2“ erzeugt. • Es ist auch möglich.. Allerdings wird in der Datenbank keine neue Sammelschiene angelegt.. Die Funktion des grafischen Kopierens und Einfügens steht nur für das jeweils andere Netzdiagramm zur Verfügung. dass die Symbole nicht außerhalb der Zeichenfläche gezeichnet werden. • Bearbeiten Sie den Transformator: – Name = „T1_Swab“ – Typ = Projekttyp wählen → TR2 60.∖Station 1∖D1_Swab. Es ist darauf zu achten. Wir können die Sammelschienen nun über einen Transformator verbinden: • Wählen Sie den Zweiwicklungstransformator aus der Zeichnungssymbolleiste aus und zeichnen Sie einen neuen Transformator zwischen dem Doppelsammelschienensystem und der kopierten Sammelschiene. Die Symbole werden beim Einfügen in derselben Anordnung platziert. um die erzeugte Sammelschiene zu löschen. Aus elektrischer Sicht gibt es nach wie vor nur eine Sammelschiene „D1_Swab“.

Hiermit ist die fünfte Übung des Tutorials abgeschlossen. Tutorial Technischer Kundendienst 75 . • Frieren Sie beide Diagramme ein. finden Sie im Benutzerhandbuch weiterführende Informationen. Das Übertragungssystem versorgt nun das Verteilnetz mit ca. Der Transformator verbindet nun die beiden Teilsysteme: • Führen Sie eine Lastflussberechnung durch. • Blenden Sie das Hintergrundschema aus. Der Kurzschluss wird nun von den drei Generatoren in dem Übertragungsnetz gespeist. Wenn Sie Netzdiagramme auf der Grundlage von vorhandenen Netzdaten erstellen möchten. Das ganze System wird von allen Berechnungsmodulen als Gesamtsystem betrachtet: • Führen Sie eine Kurzschlussberechnung für einen 3-phasigen Kurzschluss an der Endklemmleiste der Abzweigleitung in dem Verteilsystem durch.2. 14. Diese Methode kann in der beschriebenen Weise zum Verbinden von zwei Energieversorgungssystemen verwendet werden. Hierfür bietet das Programmpaket PowerFactory spezielle Werkzeuge an. DIgSILENT PowerFactory 15. ZWEI NETZE VERBINDEN Die in dieser Übung des Tutorials durchgeführten Änderungen an der Topologie sind hiermit abgeschlossen.G. Hinweis: Das Einfügen einzelner Elemente eines Energieversorgungssystems aus einem Netzdiagramm in ein anderes Netzdiagramm ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Für das Erstellen von vollkommen neuen Netzdiagrammen für bereits bestehende Netze ist sie jedoch weniger gut geeignet.51 MW. vorhandene Elemente eines Energieversorgungssystems in einem Netzdiagramm darzustellen.

ÜBUNG 5: DIE TEILSYSTEME VERBINDEN 76 DIgSILENT PowerFactory 15. Tutorial Technischer Kundendienst .KAPITEL G.

indem Sie die Option Hilfe → Tutorial starten im Hauptmenü markieren. um den Generator zu löschen: • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Generator und dann auf die Schaltfläche Löschen ( ).Kapitel H Übung 6: Motorhochlaufsimulation Bisher haben wir in diesem Tutorial erst zwei Berechnungsfunktionen angewendet: die Lastfluss. • Führen Sie zur Prüfung des Energieversorgungssystems einen Lastfluss aus. • Bestätigen Sie mit Ja. so dass dies korrigiert werden muss: DIgSILENT PowerFactory 15. Starten Sie den Tutorial Manger wie folgt: • Öffnen Sie den Tutorial-Manager. • Bestätigen Sie mit Ausführen. für den eine Motorhochlauf-Berechnung durchgeführt wird. In dieser Übung des Tutorials wird einer der Generatoren in dem Übertragungsnetz durch ein detaillierteres Modell eines Kraftwerks ersetzt. • Wählen Sie dann die Option Starte → Übung 6.1 Das Kraftwerk nachbilden Der obere Generator („SM_1“) in dem Übertragungsnetz („Part 2“) soll durch ein detaillierteres Modell eines Kraftwerks ersetzt werden. Die Grafiksammlung sollte nun die beiden Netzgrafiken von der letzten Übung des Tutorials und zwei neue Registerkarten mit der Bezeichnung ’Motor’ und ’Spannung’ enthalten. Tutorial Technischer Kundendienst 77 . Das gewünschte Kraftwerkmodell sollte im Hintergrundschema bereits zu sehen sein. Der gelöschte Generator war jedoch an der Sekundärregelung beteiligt. H.und die Kurzschlussberechnung. indem Sie die Schaltfläche anklicken. Dieses Kraftwerkmodell enthält einen großen Asynchronmotor. Gehen Sie folgendermaßen vor.

• Öffnen Sie den Dialog ’Sekundärregelungen’ mit einem Doppelklick und rufen Sie die Registerkarte ’Lastfluss’ auf. in der dieser Generator aufgeführt ist (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ziffer in der ersten Spalte). indem Sie auf das Symbol Anzeigen von Ebenen ( • Frieren Sie das Diagramm ein. • Das Leistungs-Frequenz-Reglerelement verwendet immer noch den gelöschten Generator „SM_1“. Fahren Sie nun folgendermaßen fort: • Blenden Sie den Hintergrund aus. Tutorial Technischer Kundendienst . Vergrößern Sie die rechte • Schließen Sie die drei Hilfsklemmleisten mit drei Zweiwicklungstransformatoren ( fachsammelschiene an. • Bestätigen Sie mit Ok und schließen Sie das Browser-Fenster. Verwenden Sie die Funktion An Sammelschiene spiegeln (im Menü der rechten Maustaste). Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Zeile. indem Sie das Leitungssymbol aus der Zeichnungssymbolleiste auswählen. Dadurch wird der Generator aus dem Leistungs-FrequenzReglerelement gelöscht. Diese definierten Elemente bilden unser neues Kraftwerkmodell. Schließen Sie an jeder der beiden linken Klemmleisten einen Synchrongenerator an. damit die Elemente oberhalb der Klemmleiste platziert werden. um ihre Position zu ändern. • Zeichnen Sie drei Hilfsklemmleisten über dieser Sammelschiene ( Hilfsklemmleiste. So geben Sie das Kraftwerkmodell ein: • Zeichnen Sie mit Hilfe des Hintergrundschemas eine neue Einfachsammelschiene über dem Doppelsammelschienensystem. • Verbinden Sie die Sammelschiene über zwei Leitungen mit dem Doppelsammelschienensystem. ). und wählen Sie Zeilen löschen. der in rot dargestellt ist. ÜBUNG 6: MOTORHOCHLAUFSIMULATION • Öffnen Sie den Browser. indem Sie das Symbol für das Einfachsammelschienensystem aus der Zeichnungssymbolleiste auswählen. Berechnungsrelevante Objekte bearbeiten Das Browser-Fenster sollte in diesem Beispiel nur eine Sekundärregelung enthalten. indem Sie auf die Schaltfläche in der Hauptsymbolleiste und dann auf klicken. dass sich der Editor/Browser in der Betriebsart ’Detaillierter Modus’ befindet.2 (Die Elemente bearbeiten) – Name = „L_pp1a“ und „L_pp1b“ – Typ = Projekttyp wählen –>OHL 110kV – Länge = 2 km 78 DIgSILENT PowerFactory 15.KAPITEL H. • Schließen Sie an der rechten Klemmleiste (Kraftwerksversorgung) einen Asynchronmotor ( ) und eine Last an. Das Kraftwerk bearbeiten • Bearbeiten Sie die beiden neuen Leitungen wie folgt im Mehrfachbearbeitungsmodus (stellen Sie dabei sicher. falls sie unterhalb der Klemmleisten gezeichnet wurden. indem Sie auf das Symbol Einfriermodus ( H. Halten Sie während des Anschlussvorgangs die STRG-Taste gedrückt. der die Sekundärregelungen enthält.. ) an der Ein- • an der Einfachsammelschiene an.2 ) klicken. Damit sind die Änderungen an der Topologie abgeschlossen. siehe F. ) klicken.

Vertauschen Sie bei Bedarf die Anschlüsse. • Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die 110-kV-Sammelschiene und anschließend auf die Generatorklemme. dass sich der Editor/Browser in der Betriebsart ’Detaillierter Modus’ befindet. Tutorial Technischer Kundendienst 79 .2 (Die Elemente bearbeiten): – Seite ’Basisdaten’: * Name = „PP1_G1“ (linker Generator) * Name = „PP1_G2“ (rechter Generator) * Typ = Projekttyp wählen –> SGEN 150M/33kV – Seite ’Lastfluss’: DIgSILENT PowerFactory 15. DAS KRAFTWERK BEARBEITEN • Bearbeiten Sie die Einfachsammelschiene: – Name = „PP110_1“ – Typ = Projekttyp wählen –> Bar 110kV – Nennspannung = 110 kV – Schaltanlage: * Name = Station Power Plant 1 (Schaltanlage Kraftwerk 1) * Kurzbezeichnung = PP1(KW1) • Bearbeiten Sie die drei Klemmleisten: – Name = „Trm_G1“ (linker Generator) – Name = „Trm_G2“ (rechter Generator) – Name = „Trm_EB“ (Kraftwerksversorgung) – Typ = Projekttyp wählen –>Bar 33kV – Nennspannung = 33 kV • Bearbeiten Sie die beiden Transformatoren für den Generator einzeln: – Name = „Tpp1_G1“ (links) – Name = „Tpp1_G2“ (rechts) – Typ = Projekttyp wählen –>TR2 60:110/33 Wenn der Fehlerdialog ’Inkonsistente Daten’ angezeigt wird.H. Dies lässt sich beispielsweise wie folgt bewerkstelligen: • Brechen Sie den Bearbeitungsdialog des Transformators über die Schaltfläche Abbrechen ab. • Klicken Sie nochmals mit der rechten Maustaste und wählen Sie Drehen → 180°. • Bearbeiten Sie die beiden Generatoren im Mehrfachbearbeitungsmodus (stellen Sie dabei sicher. • Bearbeiten Sie die Transformatoren für die Kraftwerksversorgung: – Name = „Tpp1_EB“ – Typ = Projekttyp wählen –>TR2 2. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Transformator und wählen Sie dann Element trennen. nachdem Sie die Schaltfläche OK im Bearbeitungsdialog des Transformators angeklickt haben.2.110/33. • Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste und wählen Sie Element verbinden. • Reaktivieren Sie das Netzdiagramm. siehe F. müssen Sie die Anschlüsse vertauschen (die Hochspannungsseite ist an die 33-kV-Klemmleiste und die Niederspannungsseite an die 110-kVSammelschiene angeschlossen).

• Führen Sie zur Prüfung der Ergebnisse eine Lastflussberechnung durch. . So führen Sie eine Motorhochlaufsimulation durch: • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Asynchronmotor „PP1_ASM1“ und wählen Sie dann die Option Berechne → Motorhochlauf. Tutorial Technischer Kundendienst . Weichen die Ergebnisse von der vorhergehenden Lastflussberechnung ab? H. Dies wird nun geändert: • Wählen Sie die Generatoren mittels Mehrfachauswahl aus. • Wählen Sie Individuelle Wirkleistung aus dem Feld Regelmodus (auf der Registerkarte ’Lastfluss’ der Leistungs-Frequenz-Regelung). . Für jeden der zwei neuen Generatoren wurde jeweils eine Wirkleistung von 50 MW festgelegt.KAPITEL H.3 Eine Motorhochlaufsimulation durchführen Sie haben nun ein System mit vier Generatoren und einem großen Asynchronmotor.95 • Bearbeiten Sie die Asynchronmaschine: – Seite ’Basisdaten’: * Name = „PP1_ASM1“ * Typ = Projekttyp wählen –>ASM 33kV 3MVA * Generator / Motor = Motor – Seite ’Lastfluss’: * Wirkleistung = 2 MW • Bearbeiten Sie die Last: – Seite ’Basisdaten’: * Name = „PP1_L1“ * Typ = Projekttyp wählen –>Allgemeiner Lasttyp –>Allgemeine Last – Seite ’Lastfluss’: * Wirkleistung = 0. Geben Sie in der Liste unter Anteil an Wirkleistung % für die vorhandenen Generatoren 33% und für die hinzugefügten Generatoren („SM_2“ und „SM_4“) 17% ein. . Q (im Editor/Browser ’Regelmodus’ = 0) Eingabeart = PC (P. Die Generatoren werden dadurch in die Liste der geregelten Maschinen dieser Sekundärregelung aufgenommen. Die beiden Generatoren sind nicht an der Sekundärregelung beteiligt. cos(phi)) Wirkleistung = 50 MW Leistungsfaktor = 0. klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Generatoren und wählen Sie Hinzufügen → Frequenz-Leistungs-Regler. und bestätigen Sie durch Klicken auf OK. 80 DIgSILENT PowerFactory 15. ÜBUNG 6: MOTORHOCHLAUFSIMULATION * * * * * Referenzmaschine = deaktiviert Spannungsregelung = konst.5 MW * Leistungsfaktor = 0. dessen Anlaufleistung analysiert werden soll. die im Browser angezeigt wird. Wählen Sie die Frequenz-Leistungs-Regelung.80 • Führen Sie zur Prüfung der Ergebnisse eine Lastflussberechnung durch ( ).

Dies wird auch im Netzdiagramm angezeigt. Bei der Motorhochlaufsimulation handelt es sich um eine vordefinierte Abfolge von Kommandos bzw. Tutorial Technischer Kundendienst 81 . zumindest nicht sehr lange. dass der Motor nach ungefähr 3. • Eine neue Grafiksammlung mit mehreren vordefinierten Leistungskurven wird erstellt. • Eine transiente Simulation wird gestartet. da wir keine mechanische Last für die Maschine angegeben haben. 2. bis die Sprechblasenhilfe erscheint. Sie können auch den Darstellungs-Stil der gesamten Seite ändern.1 gezeigt. 0. indem Sie einen anderen Stil auswählen (Drop-Down-Menü Aktuellen Stil setzen). Wo wird die Leistung also verwendet? Die Antwort findet sich im Motordialog.16 MW und sein Blindleistungsbedarf ca. Die 2. EINE MOTORHOCHLAUFSIMULATION DURCHFÜHREN • Legen Sie eine Simulationsdauer von 5 Sekunden fest. • Ein ’Schalter-Ereignis’ wird ausgeführt.99 MVar. zeigen Sie mit dem Cursor auf den Text.3. oder vergrößern Sie die Textdarstellung mit Hilfe der entsprechenden Zoom-Schaltfläche. DIgSILENT PowerFactory 15.H.) und ein Graph mit der jeweiligen Spannung der Sammelschiene / Klemmleiste des Motors.2 Sekunden seine Nenndrehzahl erreicht hat. Darüber hinaus werden vier Graphen für den Motor selbst erzeugt (zur Darstellung der Wirkleistung. H. Eines der Ergebnisdiagramme ist in Abb. Abbildung H. Falls der Text schlecht lesbar ist. Das Ergebnis überrascht etwas. • Es wird eine neue Lastflussberechnung durchgeführt. der Stromstärke usw.1: Blindleistungsbedarf während des Hochlaufens Aus den Ergebnisdiagrammen lässt sich erkennen. Im stationären Zustand beträgt sein Wirkleistungsbedarf ca.16 MW lassen sich nicht mit Verlustleistung erklären. Ereignissen zur Simulation des dynamischen Verhaltens des Motors während des Hochlaufs.3.3. • Die Simulation wird für die Dauer von 5 Sekunden durchgeführt. Es zeigt den Blindleistungsbedarf der Asynchronmaschine während des Hochlaufens. • Die Anfangsbedingungen für alle dynamischen Elemente werden berechnet. Während der Simulation werden die Ergebnisdiagramme laufend aktualisiert. um die Maschine während der Simulation einzuschalten. Hierbei werden die folgenden Aufgaben automatisch durchführt: • Die Asynchronmaschine wird vom Netz abgekoppelt.

die Informationen über die mechanische Last eines Motors einschließen. Der Dialog ’Elementauswahl’ öffnet sich.KAPITEL H. In diesem Zusammenhang werden weitere wichtige in PowerFactory verwendete Objekte mit der Bezeichnung ’zusammengesetzte Modelle’ vorgestellt. Ein neues Objekt ElmMdm__3 wird erzeugt.1) Bei einem Exponenten von 2 ist der Leistungsbedarf eine kubische Funktion der Drehzahl. (=mdmlp) Exponent = 2. Auf der Seite ’RMS-simulation’ werden Parameter für eine mechanische Standardlast angezeigt: Proportionalfaktor = 1. Über diesen Dialog werden neue Objekte angelegt. . Der Dialog der Arbeitsmaschine öffnet sich automatisch.0 p. ÜBUNG 6: MOTORHOCHLAUFSIMULATION • Doppelklicken Sie auf den Asynchronmotor. • Bestätigen Sie mit OK.0 (=mdmex) Diese beiden Parameter gehören zu dem Modell der Arbeitsmaschine. H. welche die Beziehung zwischen Drehmoment (xmdm) und Drehzahl angibt. Die Interaktion zwischen einer Arbeitsmaschine und einem Motor erfolgt über ein weiteres in PowerFactory verwendetes Elementobjekt mit der Bezeichnung ’zusammengesetztes Modell’ (ElmComp). dass der Name der Arbeitsmaschine auf der Seite ’Basisdaten’ wie folgt lautet: – Mdm__3 • Bearbeiten Sie die Werte auf der Seite ’RMS-Simulation’: 82 DIgSILENT PowerFactory 15. • Vergewissern Sie sich. ). Hinweis: Modelle von Arbeitsmaschinen (mdm) sind in PowerFactory verwendete Objekte der Elementklasse (ElmMdm. um dessen Dialog zu öffnen. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Asynchronmaschine und wählen Sie die Option Definiere → Neue Arbeitsmaschine (mdm). . Im Augenblick zeigt er nur eine Liste mit drei vordefinierten Modellen der Arbeitsmaschine und einem allgemeinen dynamischen Modell (’allgemeines Modell’) an.u. Tutorial Technischer Kundendienst . Dieses interne Modell ist ziemlich einfach und bestimmt sich nach der folgenden Gleichung. • Wählen Sie das Modell Mdm__3 (ElmMdm__3). Dieses Modell einer Arbeitsmaschine entspricht vielleicht nicht unbedingt dem von uns gewünschten Modell. . Wir werden es im nächsten Kapitel ersetzen.4 Die Arbeitsmaschine ändern In diesem Abschnitt werden wir das eigentliche Modell der Arbeitsmaschine ändern. 𝑥𝑚𝑑𝑚 = 𝑚𝑑𝑚𝑙· | (𝑠𝑝𝑒𝑒𝑑) |𝑚𝑑𝑚𝑒𝑥 (H.

gehen Sie bitte folgendermaßen vor: * Doppelklicken Sie in den leeren Einschub der Asynchronmaschine (’asm’). ∖ Tutorial∖ Library∖ library∖ Composite Frames∖ Composite Frames ASM aus. welches das System darstellt und als Verdrahtungsplan bezeichnet wird.35 p. DIgSILENT PowerFactory 15. Hinweis: Ein zusammengesetztes Modell st ein äußerst nützliches. in PowerFactory bereitgestelltes Objekt. werden wir in dieser Übung nur den Einschub für die Asynchronmaschine (’asm slot’) und den Einschub für die Arbeitsmaschine (’mdm slot’) verwenden. – In der Tabelle ’Belegung der Einschübe’ müssen im zugehörigen Feld des Einschubs ’asm slot’ der Name der Asynchronmaschine und im Feld des Einschubs ’mdm slot’ der Name der Arbeitsmaschine angezeigt werden. das dazu dient. * Wählen Sie im Browser aus dem linken Teil des Fensters das Netz mit der Bezeichnung „Part 2“ aus. H. • Bearbeiten Sie die Seite ’Basisdaten’ des zusammengesetzten Modells: – Name = „Plant_PP1_ASM1“ – Verdrahtungsplan = Wählen Sie → .4. einen Verdrahtungsplan auswählen und die Einschübe (Blöcke) des gewählten Verdrahtungsplans mit entsprechenden Elementen füllen. DIE ARBEITSMASCHINE ÄNDERN – alf1 = 0. – exp2 = 3. Die beiden anderen Felder müssen leer bleiben. * Auf der rechten Seite des Fensters sollte nun die Asynchronmaschine „PP1_ASM1“ erscheinen.H.4. in dem Regler und andere Modelle miteinander verbunden werden.1 gezeigt. nachdem die Definition des Verdrahtungsplans geändert worden ist. – exp1 = 2.u. Der standardmäßige Verdrahtungsplan für eine Asynchronmaschine ist in Abb. Wählen Sie die Asynchronmaschine aus und bestätigen Sie mit OK.0 – alf2 = 0.15 p. Tutorial Technischer Kundendienst 83 . Das aus Maschine und mechanischer Last bestehende System wird mit Hilfe eines sogenannten zusammengesetzten Modells nachgebildet. .7 p.u. Durch Anklicken der Schaltfläche OK im Dialog der Arbeitsmaschine wird der Dialog des zusammengesetzten Modells angezeigt. Modelle von Elementen in einem dynamischen System zu verbinden.0 – xkmm = 0.u. Obwohl dieser Verdrahtungsplan vier Einschübe (Blöcke) hat. .u. Wenn der Einschub der Asynchronmaschine als leerer Einschub angezeigt wird.95 p. Das zusammengesetzte Modell verwendet einen Verdrahtungsplan. – slipm = 0. Zusammengesetzte Modelle verwenden ein Blockschaltbild. bei dem es sich um ein in PowerFactory verwendetes Blockschaltbild handelt. Bei der Bearbeitung eines zusammengesetzten Modells muss der Benutzer den Namen des Modells angeben.

• wiederholen wir die Motorhochlauf-Analyse. wie sich die neue Arbeitsmaschine auswirkt.1: Verdrahtungsplan für die Asynchronmaschine Sie brauchen sich hier nicht näher mit zusammengesetzten Modellen zu befassen. bis die Maschine ihre Nenndrehzahl erreicht. Es dauert nun fast 1. Tutorial Technischer Kundendienst . Um festzustellen.4 Sekunden länger. ÜBUNG 6: MOTORHOCHLAUFSIMULATION Abbildung H.KAPITEL H.4. Hiermit ist diese Übung des Tutorials abgeschlossen. da das Hinzufügen einer Arbeitsmaschine zu einem Asynchronmotor ein einfacher und gewöhnlicher Vorgang ist. 84 DIgSILENT PowerFactory 15.

den Einschub für den Spannungsregler (’Avr Slot’) und den Einschub für Drehzahlregler und Turbine (Gov Slot) verwenden. welches das Programmpaket PowerFactory bietet.1. DIgSILENT PowerFactory 15. ’pco’) und die Antriebsmaschine (prime mover unit. ’pmu’) beinhaltet. Eine realistische Analyse von Ausgleichsvorgängen ist mit solchen ungeregelten Generatoren natürlich nicht möglich. wie sich die Funktionen zur Analyse von Ausgleichsvorgängen direkter anwenden lassen.1 Zurück zu den zusammengesetzten Modellen Das aktivierte Netz enthält vier Generatoren. I. In dieser Übung werden Sie den beiden Generatoren des Kraftwerks Regler hinzufügen und dann das Verhalten des Systems bei Auftreten eines Kurzschlusses mit nachfolgender Trennung einer Übertragungsleitung untersuchen. • Bestätigen Sie mit Ausführen. müssen zusammengesetzte Modelle für die Synchronmaschinen und ihre Regler definiert werden. Primär. Der projektbezogene Verdrahtungsplan für eine Synchronmaschine ist in Abb. Obgleich dieser Verdrahtungsplan mehrere Einschübe hat. werden wir nur den Einschub für die Synchronmaschine (’Sym Slot’). bei denen noch einige Modelle wie zum Beispiel Antriebsmaschinen. ’Drehzahlregler und Turbine (gov)’ ist ein Modell.Kapitel I Übung 7: Analyse von Ausgleichsvorgängen In der Übung H haben wir einen ersten Einblick in das Funktionsspektrum zur Analyse von Ausgleichsvorgängen bekommen. Um die geregelten Generatoren nachzubilden. In dieser siebten Übung des Tutorials wird aufgezeigt.1 gezeigt. Tutorial Technischer Kundendienst 85 . Wir bereiten auch diese Übung des Tutorials wieder mit dem Tutorial-Manager vor: • Aktivieren Sie den Tutorial-Manager. Die Analyse wurde jedoch mehr oder weniger von der Software selbst durchgeführt. I. • Wählen Sie dann die Option Starte → Übung 7. das den Primärregler (primary controller.und Spannungsregler fehlen.

KAPITEL I. • Öffnen Sie das Netzdiagramm des Übertragungssystems(„Part 2“) und frieren Sie es ein. Hier müssen Sie den Typ des neuen Reglers auswählen. Sie finden ihn in folgendem Verzeichnis: – Datenbank ∖ Bibliothek ∖ Standard-Modelle • Bearbeiten Sie den Spannungsregler wie folgt: – ’Name’= „VCO_PP1_G1“ – ’Parameter’: 86 DIgSILENT PowerFactory 15.1. • Wählen Sie im Datenbrowser als Typ ’avr_IEEET1’ aus der globalen Bibliothek. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN Abbildung I. • Klicken Sie auf den Button Globale Typen. • Ein Fenster des Datenbrowsers mit der Meldung ’Blockdefinition’ wird angezeigt. Tutorial Technischer Kundendienst .1: Verdrahtungsplan für die Synchronmaschine Zunächst erweitern wir den Generator „PP1_G1“ um einen Spannungsregler sowie einen Drehzahlregler und Turbine (gov). • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Generator „PP1_G1“ und wählen Sie Definiere → Automatischer Spannungsregler (avr).

u. p. p.5 6 2. • Verwenden Sie als Typ wieder den Regler ’avr_IEEET1’. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf den Generator „PP1_G1“ und wählen Sie Definiere → Drehzahlregler und Turbine (gov).u.u. Definieren Sie nun Regler für „PP1_G2“. • Bearbeiten Sie den Spannungsregler wie folgt: – ’Name’ = „VCO_PP1_G2“ DIgSILENT PowerFactory 15. • Bestätigen Sie mit OK.u. Gehen Sie dabei wie vorstehend beschrieben vor. Tabelle I. Er befindet sich in der globalen Bibliothek im Verzeichnis Datenbank ∖ Bibliothek ∖ Standard-Modelle.1: Parameter VCO_PP1_G1 • Bestätigen Sie mit OK. und bestätigen Sie mit OK. • Bearbeiten Sie die Seite ’Basisdaten’ wie folgt: – Name = „Plant_PP1_G1“ • Prüfen Sie die Tabelle ’Belegung der Einschübe’. s p.u. • Verwenden Sie als Typ den Drehzahlregler und Turbine (gov) ’gov_HYGOV’. s p.1 s (die restlichen Parameter behalten ihren jeweiligen Standardwert). ZURÜCK ZU DEN ZUSAMMENGESETZTEN MODELLEN Tr Ka Ta Ke Te Kf Tf E1 Se1 E2 Se2 Vrmin Vrmax 0.u. • Prüfen Sie die Tabelle ’Belegung der Einschübe’ des Generators „pcu_PP1_G1“ um sicherzustellen.u. p.0025 1 4 1.u.u.I. Bearbeiten Sie den Drehzahlregler und Turbine (gov) wie folgt: – ’Name’ = „pcu_PP1_G1“ – ’Parameter’: * Tw = 0. p. dass „Plant_PP1_G1“ zum Einschub ’Gov Slot’ hinzugefügt wurde. – Bestätigen Sie mit OK. dass „PP1_G1“ und „VCO_PP1_G1“ zu den Einschüben ’Sym Slot’ bzw.05 1 0. Tutorial Technischer Kundendienst 87 . p. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Generator „PP1_G2“ und wählen Sie Definiere → Automatischer Spannungsregler (avr). Der Bearbeitungsdialog für das zusammengesetzte Modell der neuen Synchronmaschine wird angezeigt.02 100 0.1.5 -8 8 s p. um sicherzustellen. ’Avr Slot’ hinzugefügt wurden.2 0. • Wählen Sie aus der Liste des Elements das ’allgemeine Modell (ElmDsl)’ aus.1. s p.

Der Bearbeitungsdialog für das zusammengesetzte Modell der neuen Synchronmaschine wird angezeigt. s p.u. p. dass die fehlerhafte Phase geöffnet und wieder geschlossen wird und.u. • Bestätigen Sie mit OK. s p. • Bearbeiten Sie die Seite ’Basisdaten’ wie folgt: – Name = „Plant_PP1_G2“ • Prüfen Sie die Tabelle ’Belegung der Einschübe’. p.1. Der einpolige Kurzschluss auf der Leitung führt dazu. die das Kraftwerk mit dem Übertragungsnetz verbinden. p. I.1 4 1.01 150 0..5 0.001 0. • Wählen Sie dasselbe Drehzahlregler.2: Parameter VCO_PP1_G2 • Bestätigen Sie mit OK.u. s p.2 Eine transiente Kurzschlusssimulation einrichten Das Verhalten der geregelten Generatoren wird nun durch Simulation eines einpoligen Kurzschlusses auf einer der Leitungen.u.5 -7 7 s p. p. ’vco slot’ hinzugefügt wurden.KAPITEL I.u.u.u. Tutorial Technischer Kundendienst . dass „Plant_PP1_G2“ zum Einschub ’Gov Slot’ hinzugefügt wurde.und Turbinen-Modell (gov) ’gov_HYGOV’ und verwenden dieselben Parameter wie beim Generator G1. da der Fehler dadurch nicht behoben wird. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN – Parameter Tr Ka Ta Ke Te Kf Tf E1 Se1 E2 Se2 Vrmin Vrmax 0. zur anschließenden vollständigen Trennung der Leitung. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf den Generator „PP1_G2“ und wählen Sie Definiere → Drehzahlregler und Turbine (gov). Nun können wir die Analyse der Ausgleichsvorgänge durchführen. Vergeben Sie den folgenden Namen: „pcu_PP1_G2“ • Prüfen Sie die Tabelle ’Belegung der Einschübe’ des Generators „pcu_PP1_G2“. Tabelle I. geprüft. dass „PP1_G2“ und „VCO_PP1_G2“ zu den Einschüben ’sym slot’ bzw.4 0. 88 DIgSILENT PowerFactory 15. Mit diesem letzten Schritt wurde die Definition des Kraftwerkmodells abgeschlossen.025 1.5 6 2. p. um sicherzustellen. um sicherzustellen.u. und bestätigen Sie anschließend mit OK.u.

Regler und der anderen transienten Modelle. I.1 Die Anfangsbedingungen festlegen Bevor eine Analyse von Ausgleichsvorgängen durchgeführt werden kann. So legen Sie die Anfangsbedingungen fest: • Aktivieren Sie die Symbolleiste „Stabilität“.2. Beachten Sie bitte.und die Schalter-Ereignisse festlegen. I. können Sie nun mit der Festlegung der Ereignisse beginnen: Kurzschlussereignis: • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Leitung „L_pp1a“ und wählen Sie Definiere → Kurzschlussereignis .. Am einfachsten lassen sich Ereignisse für eine Simulation definieren. • Bearbeiten Sie das neue Ereignis: DIgSILENT PowerFactory 15. dass in diesem Beispiel keine Schutzeinrichtungen verwendet werden.2. um den Befehlsdialog ’Berechne Anfangsbedingungen’ zu öffnen.. die die Simulation im Zeitbereich beeinflussen. Wie jedes andere Element in Power Factory sind Ereignisse Objekte unterschiedlicher Klassen (die von dem jeweiligen Ereignis abhängen). Der Zugriff auf die Ereignisse und ihre Bearbeitung erfolgen über den Datenmanager. müssen die internen Betriebszustände (Zustandsgrößen und interne Variablen) der angeschlossenen Maschinen. • Klicken Sie auf das Symbol .2 Ereignisse definieren Nachdem die Simulation initialisiert wurde. indem man die Anfangsbedingungen festlegt und anschließend Ereignisse erzeugt. • Legen Sie folgende Optionen fest: – Simulationsmethode = Effektivwerte (Elektromechanische Vorgänge) – Unsymmetrisch. Dadurch werden ein neues Ereignis (Kurzschlussereignis EvtShc) erzeugt und der Ereignisdialog geöffnet.. Wir werden nun eine unsymmetrische Stabilitätssimulation mit Effektivwerten durchführen. auf der Grundlage einer Lastflussberechnung berechnet werden.I. die die Leitung letztendlich trennen. indem Sie auf das Symbol in der Hauptsymbolleiste klicken (normalerweise ist diese Symbolleiste standardmäßig aktiviert). müssen wir zunächst das Kurzschluss. Tutorial Technischer Kundendienst 89 . Mit Hilfe des Befehls ’Berechne Anfangsbedingungen’ ( ) können die Einstellungen für die transiente Simulation festgelegt und die Anfangsbedingungen berechnet (die Simulation initialisiert) werden. • Nach erfolgter Ausführung des Befehls sollte die abschließende Meldung ’Anfangsbedingungen berechnet’ im Ausgabefenster angezeigt werden. • Korrigieren Sie eventuelle Fehler. EINE TRANSIENTE KURZSCHLUSSSIMULATION EINRICHTEN Um einen Kurzschluss auf der Leitung „L_pp1a“ und die resultierende Schaltfolge zu definieren.2. um einen Lastfluss und anschließend die Anfangsbedingungen zu berechnen. indem man mit der rechten Maustaste auf die entsprechenden Objekte klickt. 3 Phasen (L1-L2-L3) – Prüfe Anfangsbedingungen = aktiviert – Automatische Schrittweitenanpassung = aktiviert • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen. die normalerweise zur Analyse des Verhaltens der Regelungssysteme dient.

Tutorial Technischer Kundendienst . sondern die Leitung durch Rechtsklick ausgewählt wurde. Wenn diese Option geändert wird. der Die Option Kurzschluss auf Leitung des Leitungsobjekts muss gesetzt sein. Dadurch wird an der Fehlerstelle in der Leitung ein zusätzlicher interner Berechnungsknoten eingefügt. ).0 Ohm – Fehlerreaktanz = 0. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN – Ausführungszeit = 0. • Wählen Sie dann zum dritten Mal durch Rechtsklick den oberen Schalter aus.möglich. • Schließen Sie den Leitungsdialog über die Schaltfläche OK. wählen Sie die Option Öffnen. Schalter-Ereignisse: Nach dem erneuten Anklicken des Symbols Sie nun die Schalter-Ereignisse erzeugen: und anschließend der Schaltfläche Ausführen können • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den oberen Schalter der Leitung „L_pp1a“ und wählen Sie Öffnen.2 s – Aktion = Öffnen – Alle Phasen = deaktiviert – Phase L2 und Phase L3 = deaktiviert – Phase L1 = aktiviert • Wiederholen Sie diese Schritte für den unteren Schalter. müssen neu berechnet danach die Anfangsbedingungen der Simulation jedoch durch Anklicken des Symbols werden. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf den oberen Schalter und wählen Sie Öffnen. dass der richtige Schalter markiert ist! Wenn nicht der Schalter. • Nehmen Sie auf der Seite ’Basisdaten’ folgende Einstellungen vor: – Ausführungszeit = 0.3 s – Aktion = Schließen – Alle Phasen = deaktiviert – Phase L2 und Phase L3 = deaktiviert – Phase L1 = aktiviert • Wiederholen Sie diese Schritte für den unteren Schalter. um die Berechnung für eine Leitung mit einem Kurzschlussereignis vorzubereiten. • SSetzen Sie den Kurzschlussort auf 50%. ) gespeichert.0 Ohm • Klicken Sie auf die Schaltfläche ’Bearbeiten’ neben dem Feld ’Objekt’ ( öffnet sich. oder doppelklicken Sie auf den Schalter. und nehmen Sie folgende Einstellungen vor: 90 DIgSILENT PowerFactory 15. Ereignisse werden im aktiven Berechnungsfall im Ordner ’Simulationsereignisse’ ( Zugriff auf die Ereignisse und ihre Bearbeitung kann über diesen Ordner erfolgen. Stellen Sie sicher. • Nehmen Sie auf der Seite ’Basisdaten’ folgende Einstellungen vor: – Ausführungszeit = 0. Der Leitungsdialog • Aktivieren Sie auf der Seite ’RMS-Simulation’ die Option Kurzschluss auf Leitung . wird automatisch ein Ereignis für den oberen Schalter angezeigt.KAPITEL I. Daraufhin wird ein neues Schalter-Ereignis (EvtSwitch) erzeugt und angezeigt.0 s – Fehlerart = einphasiger Erdschluss – Phase = a – Fehlerwiderstand = 0.

Im Tutorial-Projekt wird die jeweilige ’Variablenauwahl’ im Berechnungsfall („Case1“) im Ordner ’Ergebnisse’ gespeichert. wird angezeigt.. wenn Sie eine Variablenauswahl für ein Element in dem Energieversorgungssystem festlegen (wie im vorhergehenden Schritt). Sie gelangen dann zum Ordner ’Ergebnisse’. Dies geschieht. • Doppelklicken Sie auf das Symbol der Variablenauswahl für „PP1_G2“ im Ordner ’Ergebnisse’.1 dargestellte Dialog. • Rufen Sie die Seite RMS-simulation auf. ERGEBNISOBJEKTE UND VARIABLENAUSWAHL DEFINIEREN – Ausführungszeit = 0. für dieses Element im Ordner ’Ergebnisse’ eine neue leere Variablenauswahl erzeugt wird. in dem die bereits erzeugten Variablensätze gespeichert sind. Beachten Sie.I. Sie werden nun die Variablenauswahl für den Generator „PP1_G2“ definieren. Sie werden feststellen.und speicherintensiv. indem für jedes interessierende Element des Energieversorgungssystems eine sogenannte ’Variablenauswahl’ erzeugt wird. Der Tutorial-Manager hat bereits einige dieser Variablensätze festgelegt (für den Generator „PP1_G1“. welche Variablen von dieser Simulation gespeichert werden sollen. DIgSILENT PowerFactory 15. Wenn der Browser keine detaillierten Informationen über die Ereignisse anzeigt. dass es sich bei der Variablenauswahl PowerFactory -Objekte der Klasse ’IntMon’ handelt. I. für die Klemmleisten „Trm_G1“ aund „Trm_G2“ und für die Leitung „L_pp1a“). wenn man all diese Variablen ablegen würde. Die Lösung besteht darin. • Prüfen Sie die Ereignisse und korrigieren Sie eventuelle Fehler. deren Werte mittels eines Graphen dargestellt werden sollen. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Generator „PP1_G2“ und wählen Sie Definiere → Ergebnisse für RMS/EMT Simulation . erschweren. klicken Sie auf die Schaltfläche Detaillierter Modus ( ). • Wählen Sie im Feld ’Filter für’ die Option ’Ströme. um die Ereignisliste zu öffnen. Das Programmpaket PowerFactory verfügt über eine enorme Vielzahl von Variablen. vor der Simulation einige Variablen auszuwählen.4 s – Aktion = Öffnen – Alle Phasen = aktiviert • Wiederholen Sie diese Schritte für den unteren Schalter. So prüfen Sie die Liste der definierten Ereignisse: • Klicken Sie auf das Symbol . Ein Objektdialog ’Variablenauswahl’.3. um sie zu bearbeiten. Beachten Sie.3. Spannungen und Leistungen’ aus dem Menü ’Variablenauswahl’. die alle gespeichert und ausgewertet werden könnten.3 Ergebnisobjekte und Variablenauswahl definieren Um aus der transienten Simulation verschiedene Graphen erzeugen zu können.. So erzeugen Sie die Variablenauswahl für „PP1_G2“: • Frieren Sie das Netzdiagramm ein.. dass immer. Es wäre jedoch nicht nur äußerst zeit. wie der in Abb.. Tutorial Technischer Kundendienst 91 . müssen wir festlegen. dass im Detaillierten Modus nur Elemente derselben Klasse angezeigt werden können. I. sondern es würde auch die Auswahl einer Variablen.

• Wählen Sie folgende Variable aus: I:bus1:A kA Phasenstrom. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN • Markieren Sie im Menü ’Knotenname’ die Option ’bus1:A’.1: Eine Variablenauswahl festlegen 92 DIgSILENT PowerFactory 15. • Markieren Sie folgende Variable und verschieben Sie sie in das rechte Feld: dfrotx . Abbildung I. Betrag • Klicken Sie auf die Schaltfläche verschieben. Betrag • Klicken Sie auf die Schaltfläche ben.u. Betrag • Klicken Sie auf die Schaltfläche ben.Erregerfluss speed .p. • Wählen Sie folgende Variable aus: I:bus1:B kA Phasenstrom. um die ausgewählten Variablen in das rechte Feld zu ver- • Wählen Sie als ’Variablenauswahl’ = ’Berechnungsparameter’. Tutorial Technischer Kundendienst .Rotorwinkel • Klicken Sie auf die Schaltfläche schieben.p.KAPITEL I. • Wählen Sie mittels Mehrfachauswahl folgende Variablen aus: psie . . .p. .u.3. um die ausgewählte(n) Variable(n) in das rechte Feld zu • Wählen Sie als ’Knotenname’ = ’bus1:B’. .u.deg Maximale Rotorwinkeldifferenz • Schließen Sie die Variablenauswahl über die Schaltfläche Ok. . . • Wählen Sie folgende Variable aus: I:bus1:C kA Phasenstrom. .Drehzahl phi . um die ausgewählte Variable in das rechte Feld zu verschie- • Wählen Sie als ’Knotenname’ = ’bus1:C’. um die ausgewählte Variable in das rechte Feld zu verschie- • Wählen Sie als ’Variablenauswahl’ = ’Signale’.

auf der verschiedene Diagramme oder Graphen (virtuelle Instrumente) gespeichert und angezeigt werden. Geben Sie als Ausführungszeit 10 Sekunden ein. Diagramme können auf unterschiedliche Weise (als Diagramme mit einer oder mit zwei y-Achsen. die angezeigt werden soll. Weitere Informationen über dieses leistungsstarke Werkzeug finden Sie im Benutzerhandbuch. Die virtuellen Instrumente werden auf der virtuellen Anzeigetafel dargestellt. die ein VI zur Darstellung der Informationen über seine Variablen verwendet.oder RMS-Simulation zu betrachten. „virtuelle Anzeigetafel“ und „Diagramme“ voneinander abgrenzen: • Die virtuelle Anzeigetafel ist eine Seite in der aktiven Grafiksammlung. werden. indem man eine oder mehrere grafisch dargestellte Kurven definiert. I. Die vordefinierten Graphen (in der virtuellen Anzeigetafel ’Generatoren’) zeigen bereits erste Ergebnisse. Diagramme zeigen alle möglichen Variablen im Zeitbereich an. FFT-Diagramme) verwendet werden. DIgSILENT PowerFactory 15. mittels derer die transiente Simulation gestartet ( ) und angehalten ( ) werden kann. • Klicken Sie auf das Start-Symbo ( ). Auch die grundlegenden Informationen über die darin enthaltenen virtuellen Instrumente werden hier gespeichert.4.). Am häufigsten verwendet man ein VI.1 Eine transiente Simulation ausführen In der Hauptsymbolleiste befinden sich zwei Symbole. die von anderen Variablen abhängen. Jedes VI kann entsprechend dem Erfordernis der Variablen. TRANSIENTE SIMULATIONEN AUSFÜHREN UND DIAGRAMME ERSTELLEN I.4 Transiente Simulationen ausführen und Diagramme erstellen Während einer Simulation werden alle in der jeweiligen Variablenauswahl festgelegten Variablen in eine Ergebnis-Datei I. In diesem Teil des Tutorials werden Diagramme in Form von Teilbildern verwendet.bzw. Bevor wir eine transiente Simulation durchführen und Grafiken der Berechnungsergebnisse erzeugen. Diese Kurven zeigen die Variablen über der Zeit. um die Ergebnisse einer Simulation im Zeitbereich wie beispielsweise einer EMT. y-Achse automatisch skaliert und .I.B. • Bestätigen Sie mit Ausführen Die Simulation wird nun gestartet. Klicken Sie dazu auf die Symboles das Symbol y-Achse vergrößern ( ) können überdies die Darstellung der x-Achse und der y-Achse problemlos vergrößert und dadurch ein bestimmtes Zeitfenster besser ausgewertet oder die Graphen näher betrachtet werden. Vektordiagramme usw. Ein virtuelles Instrument ist ein Werkzeug zur Anzeige von Berechnungsergebnissen. Balkendiagramme. um die Ergebnisse der transienten Analyse sichtbar zu machen. Tutorial Technischer Kundendienst 93 .4. Über das Symbol x-Achse vergrößern ( ) bzw. X-Y-Diagramme oder z.3) geschrieben. welche Ereignisse zu welchem Zeitpunkt verarbeitet werden. • Diagramme sind eine von vielen verschiedenen Möglichkeiten. Im Ausgabefenster werden Informationen darüber angezeigt. • Die virtuellen Instrumente stellen die Ergebnisse von einer oder mehreren Variablen oder von einem oder mehreren Parametern in unterschiedlicher Weise dar (als Kurvendiagramme. sollten wir unbedingt die Begriffe „virtuelle Instrumente“. individuell konfiguriert werden. In diesem Teil des Tutorials werden wir einige der Funktionen von virtuellen Instrumenten vorstellen. Alle Diagramme können für eine optimale Darstellung auf der x. Mit dieser Ergebnis-Datei werden Graphen und andere Arten von virtuellen Instrumenten (VIs) festgelegt.

die die Drehzahl und die Turbinenleistung des Generators PP1_G1 darstellen. um seinen Bearbeitungsdialog zu öffnen. • Legen Sie die gewünschte Anzahl neuer Diagramme fest (in diesem Fall „2“). um die Berechnungsergebnisse in einem Diagramm anzuzeigen Doppelklicken Sie im Diagramm-Dialog auf das leere Feld ’Variable’. • Wählen Sie in dem sich öffnenden Dialog das Objekt ’Diagramm (Visplot)’.2: Auswahl einer Variablen. Doppelklicken Sie auf das Symbol des Generators PP1_G2.1).4. die in der Variablenauswahl festgelegt wurde.KAPITEL I. Sie werden nun die gleichen Diagramme für den Generator PP1_G2 erstellen: • Öffnen Sie (sofern nicht bereits geschehen) die virtuelle Anzeigetafel ’Generatoren’ und klicken Sie auf das Symbol ’VI(s) hinzufügen’ ( ). Wählen Sie dann aus der Liste der angezeigten Variablen (die der Liste entspricht. um ihn auszuwählen. klicken Sie auf das Symbol ). Tutorial Technischer Kundendienst .2 Neue virtuelle Instrumente festlegen Der Tutorial-Manager hat bereits die virtuelle Anzeigetafel mit der Bezeichnung ’Generatoren’ festgelegt. • Klicken Sie auf das Symbol . ’s:speed’ (Abb. um die Variable auszuwählen. Abbildung I. Ein Datenbrowser. • Doppelklicken Sie im Feld ’Kurven’ (unten im Bearbeitungsdialog) auf das leere Element-Feld. Sie enthält zwei Diagramme. links unten dargestellte) Diagramm.2). um ein Element auszuwählen. • Doppelklicken Sie auf das erste leere (bzw. der die Elemente mit definierten Variablensätzen anzeigt.4. um die Diagramme paarweise anzuordnen (wenn Sie eine vertikale Anordnung bevorzugen.4.1: Auswahl eines Elements. öffnet sich (Abb.4. I. und legen Sie die anzuzeigenden Variablen fest. siehe Abschnitt I. die angezeigt werden soll. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN I. Abbildung I. I.3).4. um sie in einem Diagramm anzuzeigen 94 DIgSILENT PowerFactory 15.

• Doppelklicken Sie auf das Feld ’Variable’ der definierten Kurve und wählen Sie aus der Liste der angezeigten Variablen ’s:P1’ aus. • Klicken Sie im Bearbeitungsdialog auf die Schaltfläche Ok um das neu definierte Diagramm anzuzeigen. Abbildung I. werden Sie nun die Wirkleistung und die Blindleistung des Generators „PP1_G2“ in dem unteren rechten (bzw.4 dargestellte aussehen (die ersten 10 Sekunden lang). Sie können auch den Linienstil und die Linienbreite bearbeiten. • Führen Sie eine transiente Simulation mit einer Ausführungszeit von 70 Sekunden durch.3).4. Tutorial Technischer Kundendienst 95 .4.3: Eine neue Variable zu einem Diagramm hinzufügen • Folgen Sie den im Abschnitt I.3 Variablen zur Anzeige in einem Diagramm auswählen Sie können Variablen ändern und einem Diagramm neue Variablen hinzufügen. letzten) Diagramm der virtuellen Anzeigetafel darstellen: • Doppelklicken Sie auf das Diagramm der virtuellen Anzeigetetafel.I. Im Feld ’Kurven’ wird eine neue Zeile erzeugt. indem Sie wie vorstehend beschrieben vorgehen. Über die Symbole und können Sie die Darstellung der Diagramme anpassen. DIgSILENT PowerFactory 15. I. Ihr Diagramm sollte nun wie das in Abb. • Zeigen Sie die Turbinenleistung (’s:pt’) des Generators PP1_G2 in dem übrigen leeren Diagramm an.4. I. I. Wurde der stationäre Zustand erreicht? Erhöhen Sie die Simulationsdauer.4.4. Um diese Funktionalität zu veranschaulichen. in der Sie eine zweite Variable zur Anzeige in Ihrem Diagramm angeben können. um die Blindleistung des Generators „PP1_G2“ („s:Q1“) anzuzeigen. TRANSIENTE SIMULATIONEN AUSFÜHREN UND DIAGRAMME ERSTELLEN • Wenn Sie die Farbe des Diagramms ändern möchten.2 gegebenen Anweisungen und definieren Sie die neue Kurve. Über das Symbol können Sie die Ansicht bei Bedarf vergrößern. das die Turbinenleistung des Generators „PP1_G2“ anzeigt.4. doppelklicken Sie auf das Feld ’Farbe’. • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Nummer der Kurve und wählen Sie „Zeilen anhängen“ aus dem kontextbezogenen Menü (Abb.

96 DIgSILENT PowerFactory 15. Beachten Sie. Für jede Variable wird eine neue Zeile angelegt. • die Drehzahl ’speed’ der Generatoren G1 und G2. • die Wirkleistung und die Blindleistung ’P1’ und ’Q1’ der Generatoren G1 und G2. um die Kurzschlussströme und -spannungen an den Generatorklemmen und auf der Leitung „L_pp1a“ anzuzeigen. Der TutorialManager hat bereits Variablensätze für diese Elemente festgelegt. dass sie die folgenden Variablen anzeigen. • den Rotorwinkel ’phi’ der Generatoren G1 und G2. • Die einzelnen Schritte zum Erstellen von Diagrammen werden in den nächsten Kapiteln beschrieben.2 ( beschrieben vor). Tutorial Technischer Kundendienst .KAPITEL I. • die Erregerspannung ’ve’ der Generatoren G1 und G2. dass Sie auch mehrere Variablen auf einmal auswählen können.4.4. • die Turbinenleistung ’pt’ der Generatoren G1 und G2. die zur Analyse des Verhaltens eines Kraftwerks während eines Kurzschlusses wichtig sind. • Erstellen Sie auf der neuen leeren Seite 4 Diagramme und gehen Sie dabei wie im Abschnitt I.4: VI-Diagramm. • die die Phasenströme der Generatoren und der Leitungen. So erstellen Sie eine neue Seite (Tafel) mit virtuellen Instrumenten: • Klicken Sie auf die Schaltfläche ’Neue Grafik einfügen’ ( ) in der Symbolleiste der Grafiksammlung und wählen Sie Virtuelle Anzeigetafel. das zwei Variablen anzeigt Ändern Sie die vorhandenen Diagramme so ab.4.4 Eine neue leere Seite mit virtuellen Instrumenten erstellen In diesem Abschnitt werden Sie eine neue virtuelle Anzeigetafel erstellen. Alternativ können Sie auf „Simulationsdiagramm erstellen“ ( ) klicken. ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN Abbildung I. I.

„m:u:C“) an. Dennoch können Sie den Tutorial-Manager verwenden. • Bestätigen Sie mit OK. DAS TUTORIAL ABSCHLIESSEN • Zeigen Sie im ersten Diagramm die Phasenströme des Generators „PP1_G1“ („m:I:bus1:A“. „m:ul:C“) an. • Markieren Sie dann die Option Zeige Musterlösung (enthält alle Übungen).I. gehen Sie bitte folgendermaßen vor: • Öffnen Sie den Tutorial-Manager. Tutorial Technischer Kundendienst 97 . um die einzigartigen Funktionen des Programmpakets PowerFactory nutzen zu können. „m:I:bus1:C“) an. müssen an dem Projekt keine Korrekturen zur Vorbereitung von weiteren Übungen durchgeführt werden. „m:I:bus1:B“.und Zoom-Funktionen anpassen. • die Vorgehensweise zur Erstellung und Änderung von Diagrammen. Die in diesem Hilfepaket bereitgestellten Beispiele sollen neuen Benutzern die Möglichkeit geben. falls während der Durchführung der Übungen Schwierigkeiten aufgetreten sein sollten. Das mit diesem Tutorial abgedeckte Themenspektrum reicht für eine kurze Einführung in die grundlegenden Funktionen und die grundlegende Terminologie der Programmumgebung von PowerFactory aus. I. Um die vorbereitete siebte Übung des Tutorials in ihrem Endzustand zu installieren.5. • die Vorgehensweise zur Festlegung von neuen Ergebnisvariablen. das erworbene Wissen zu vertiefen und neue spezielle Funktionen kennenzulernen. „m:u:B“. „m:i:bussch:C“) an. • die Vorgehensweise zur Durchführung einer transienten Analyse.5 Das Tutorial abschließen In dieser Übung des Tutorials wurde Folgendes erläutert: • die Vorgehensweise zur Definition von zusammengesetzten Modellen für Elemente. • Zeigen Sie im letzten Diagramm die per-unit-Kurzschlussströme auf der Leitung „L_pp1a“ („m:i:bussch:A“. • Zeigen Sie im dritten Diagramm die per-unit-Phasenspannungen an der Klemmleiste „Trm_G1“ („m:u:A“. um eine Musterlösung des kompletten Tutorial-Projekts in seinem Endzustand herzustellen. „m:i:bussch:B“. Dies kann nützlich sein. Da das Tutorial hiermit abgeschlossen ist. dem benutzerdefinierten. indem Sie im Hauptmenü die Option Datei → Tutorial einrichten wählen. • Zeigen Sie im zweiten Diagramm die Spannungen in kV an der Klemmleiste „Trm_G1“ („m:ul:A“. abgeschlossenen Projekt der siebten Übung des Tutorials ein vorbereitetes Projekt hinzuzufügen. Wie bei den anderen Übungen des Tutorials ist es nun möglich. Im Benutzerhandbuch und im Technischen Referenzhandbuch findet der Anwender alle notwendigen Informationen. Die Darstellung der definierten Diagramme können Sie mit Hilfe der Skalierungs. DIgSILENT PowerFactory 15. „m:ul:B“.

Tutorial Technischer Kundendienst . ÜBUNG 7: ANALYSE VON AUSGLEICHSVORGÄNGEN 98 DIgSILENT PowerFactory 15.KAPITEL I.

91 Ergebnisboxen. 91 Definieren. 80 Power Factory schließen und neu starten. 8 Farbdarstellung Grafik. 43 Datensicherung. 59 Übung 5. 43 Übung 4. 11 Übung 2. 1 Elemente Mit einem Anschluss bearbeiten. 19 Übung 3. 12 Sammelschienen 99 . 79 Einführung. 39 Lastflussberechnung Durchführen. 28 Erstellen von Komponenten. Tutorial Technischer Kundendienst Bearbeiten. 74 Spiegeln und drehen. 4 Drehen von Objekten. 50 Verwendung. 55 Frequenzregler. 28 Grafische Mehrfachdarstellungen. 55 Grafikebenen. 8 pfd-Dateien. 32 Mit zwei Anschlüssen erstellen. 20 Konventionen im Handbuch. 64 Einführung. 34 Sekundärregelung. 82 Grundlagen. 79 Elemente trennen. 66 Details mit Klassenauswahl. 93 DIgSILENT-Kontakt und -Support.Index Übung 1. 50 Hinzufügen. 8 Klemmleisten Erstellen. 26 Mit zwei Anschlüssen bearbeiten. 27 Import dz-Dateien. 32 Energieversorgungssystem Bearbeiten von Komponenten. 43 Datenmanager. 33 Mit einem Anschluss erstellen. 36 Exercise 1. 69 Motorhochlaufsimulation durchführen. 46 Arbeitsmaschine (MDM) Erzeugen und Bearbeiten. 74 Grafisches Einfügen. 36 Formatieren und Bearbeiten. 91 Definieren. 8 pfd-Dateien. 77 Übung 7. 85 Grafik Drehen von Objekten. 68 Generatoren Geregelt. 72 Ereignisse DIgSILENT PowerFactory 15. 43 Detaillierter Modus. 23 Zu anderen springen. 11 Export dz-Dateien. 44 Mehrfachbearbeitungsmodus. 77 Kurzschlussberechnung Durchführen. 43 Browser. 17 Projekt anlegen. 43 Grundlagen. 3 Kraftwerk Bearbeiten. 8 Diagramme Neuen Graphen hinzufügen. 71 Umbenennen. 71 Übung 6. 82 Berechnungsfall Netz hinzufügen. 78 Nachbilden. 15 Browser-Fenster Datenmanager. 89 Ergebnis-Variablen. 94 Transiente Simulation. 20 Zwei Netze verbinden. 79 Farbdarstellung. 85 Abzweigleitungen Elemente bearbeiten. 45 Verzeichnisbaum.

20 Schaltanlagen. 91 Verdrahtungsplan. 82 Zweigelemente Bearbeiten. 20 Speichern. 93 Einrichten.INDEX Bearbeiten. 82 Synchronmaschine. 23 Zweigobjekt. 89 Variablenauswahl. 94 Zu anderen Elementen springen. 91 Tutorial-Manager. 32 Zusammengesetzte Modelle. 86 Verzeichnisbaum-Fenster. 89 Initialisierung. 43 Virtuelle Instrumente Neue Grafik hinzufügen. 1 Tutorial-Projekt anlegen. 89 Ereignisse. 17 Spiegeln und Drehen von Objekten. 28 Erstellen. Tutorial Technischer Kundendienst . 32 Erstellen. 52 100 DIgSILENT PowerFactory 15. 12 Variablenauswahl. 27 Transiente Simulation Diagramme.

und Industrienetze. Im Verlauf eines Simulation von Erneuerbaren Energien hat sich DIgSILENT Consulting kontinuierlichen Wachstums wurden Büros in PowerFactory als de-facto-Standardwerkzeug Die DIgSILENT GmbH verfügt über ein inter- Australien. PowerFactory Monitor unter- und komplexen Anwendungen einschließlich stützt den vollständigen Datenaustausch mit der DIgSILENT wurde 1985 als unabhängiges. PowerFactory Monitor ist ein flexibles und leistungsfähiges Performance-Monitoring-System. in Energieversorgungssystems. bis hin zu anspruchsvollen integriert werden. Malaysia.digsilent.B. ausgelegt ist. der Integration von Windkraft und dezentraler Netzberechnungssoftware PowerFactory. Ein weiterer ein breites Spektrum an Netzberechnungsfunk- an verschieden Standorten im Netz können in Schwerpunkt umfasst Themen der Simulation tionen abdeckt. Italien.B. Wartungsvorgänge nachgebildet werden. Schweiz. sowie Netz- Vor-Ort-Service Rechnung zu tragen.und Software- DIgSILENT PowerFactory welches Einfachheit und Effizienz mit den unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen DIgSILENT entwickelt PowerFactory. Kolumbien. privates Unternehmen mit Sitz in Gomaringen Erzeugung. Anlagen.und Kurz- ein Wide-Area-Measurement-System (WAMS) und Netzintegration von Erneuerbaren Energien. Brasilien. um so der weltweit gestiegenen Nachfrage nach DIgSILENT-Produkten DIgSILENT StationWare stellt ein zuverlässiges Forschungsleistungen im Bereich der Modellie- und Dienstleistungen mit einem verbesserten zentrales Datenbank. das chung verbindet. StationWare ist eine Web-Applikation basierend auf dem ASP. Im Bereich der bei Tübingen gegründet.de . Zahlreiche Monitoring-Systeme Erzeugungs. StationWare bietet Schnittstellen zu herstellerspezifischen Schutzgeräte-Einstellprogrammen sowie zur Netzberechnungssoftware PowerFactory. wie z. Neben Ingenieur. Großbritan- Schutzeinstellungen. DIgSILENT ist ein Beratungs. Spanien und etabliert. des integriertes Netzberechnungsprogramm. das für die Anlagendaten des gesamten optimierung werden auch Seminare und An- ein starkes Partnernetz mit Vertretungen z. ein führen- besonderen Anforderungen der Systemüberwa- Energieversorgung für Übertragungs-. sowie Smart-Grids. Auch durch bereit. Chile. Verteil-.und Verwaltungssystem rung. schlussberechnung. die Lastfluss. insbesondere wenderschulungen angeboten. beispielsweise an verschiedenen prestigeträchti- in über 120 Ländern zurückblicken.und Netzplanung. national ausgerichtetes Expertenteam unterschiedlichster Disziplinen. Südafrika.DIgSILENT Firmenprofil Sequenzen können Geschäftsprozesse wie z. Peru. Mit speziellem Mexiko. Durch die Modellierung beliebiger Workflow- gen Windintegrationsprojekten beteiligt.NET Framework. Neben der Expertenwissen im Bereich des liberalisierten nien.de Heinrich-Hertz-Straße 9 Germany F +49 7072 9168-88 www. China und Indien kann Verwaltung der verschiedenen Einstellparameter Strommarkts und den neusten Entwicklungen DIgSILENT zwischenzeitlich auf Referenzen für ermöglicht das System die zentrale Speicherung der dezentralen Stromerzeugung war DIgSILENT Ingenieurleistungen und Software-Installationen aller anlagenbezogenen Daten und Informationen.B. DIgSILENT GmbH 72810 Gomaringen T +49 7072 9168-0 mail@digsilent.und Frankreich eröffnet.