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University of Illinois Library

U

MAY 301973

''

L161– O.1096

MICHAEL PRA ET() RIUS"

SYNTAGMA
II. TEIL

VON DEN INSTRUMENTEN.
WOLFENBÜTTEL, 1618.

NEUER ABDRUCK 1884.
(UMDRUCK 1894.)

13. BAND

PUBLIKATION
ÄLTERER PRAKTISCHER UND THE0RETISCHER MUSIKWERKE
HERAUSGEGEBEN VON DER GESELLSCHAFT FÜR MUSIKFORSCHUNG

UNTER PROTECTION SR. KGL. HOHEIT DES PRINZEN
GEORG W0N PREUSSEN.

BREITKOPF & HÄRTEL
LEIPZIG, BRÜSSEL, LONDON, NEW YORK.
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Preis 1o Mark.

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SYNTAG MATIS MuS ICI M / (TH/ A /E / /S P / A JET () R // C. Buchtrucker onnd Formschneider. M. auch wie die Regal vnnd Clavicymbel reinvnnd leicht zu stimmen: vnd was in vberlieffe rung einer Orgeln in acht zu nehmen jampt angehengtem außfürlichem Register befindlichen: Nicht allein Organisten Instrumentiften/Orgel wund Instrumentmachern/ ampt allen den Mufis zugefha nen ganz nützlich vnd nötig. XVIII. IDC. Du S ORGANOGRAPHIA. Intonation vnnd Eigenschafft/famptderoselben Justen Abrißvnd eigentlicher Conterfeyung: Dann auch Der Alten vnnd Newen Orgeln gewisse Beschreibung/Manual-vnnd PedalClavier/Blaßbälge/ Disposition vnd mancherler Art Stimmen. - . sondern auch Philosophis. Braunsch. TO) MuS SEC u N. Phi lologis vnd Historicis sehr lustig wund anmütig zu lesen. Darinnen AllerMusicalischen Alten vnd Newen/swo Auß ländischen/Barbarischen/Bäwrischen vnd vnbekandten / als Einheimischen/ Kunstreichen/Lieblichen vnd bekandten Instrumenten Nomenclatur. PHF Gedrucktzu Wolffenbüttel/bey Elias Holwein Fürstl.

.

Distribution und Begriff in unterschiedenen Abtheilungen. 2. Theil.b) AHistoria Noworum: Der neuen und unser jetzigen Orgeln Beschreibung. Laden. nach ihrer Größe und Eigenschaft. Ähntonatio die Proprietas: Der Blasenden und Besaiteten Instrumenten mancherleiStimmen. Im IV. Theil. Theil. möglicher Höhe und Tiefe zu erzwingen: In einer Tabel" und beigefügter Erklärung Im III. und deroselben Ton. a) ORGANOGRAPHIA sind fünfTheil oder Partes begriffen: Im I. 7/ PS 3 s /874 In dieser (2. so zu unser jetzigen Zeit im Ge brauch. Blasbälgen und was sonst mehr dazu gehörig: Auch wie das alles von einer Zeit zur andern vermehret und verbessert. B. - --- Historia Veterum Organorum: Von der ersten Invention der alten Orgeln. Theil wird tractiret Minstrumentorum Musicalium Nomenclatura: - Aller musicalischen Instrumenten. der Cla virn. ihrer Disposition. sampt deroselben Namen oder Nennung mit beigesetzter Tabel - Im II.73/. Eigenschaft und - . und bis zum jetzigen Stande gebracht worden. B.

Im VI. so in den fürnembsten Orgeln Teutsches Landes gefunden werden. Allhier wäre sehr nötig einen vollkommenen Bericht mit einzubringen: Wie und welcher gestalt eine neue Orgel recht probiret. Theil. . Mit angehängter Form und Weise ein Regal. an sich selbst recht und rein zu accordiren und einzustimmen. Theil. MB. revidiret und ge liefert werden könne und solle: Damit manche Kirchen hinfürter nicht so jämmerlich berückt werden möchten: Vor Organisten und anfahende Orgel macher hochnötig zu wissen Dieweil es aber sich hieher allerdings nicht so gar wol schicken wollen: So ist solches in einem absonderlichen Tractat allbereit beim Drucker vorhanden. Clavicymbel. Im V. SCIIAGRAPHIA: oder Theatrum /Instrumentorum. Eigentlicher Abriss und Abconterfeyung einesjeden Instruments Größe. Länge und Dicke. ÄDispositio Organorum: Etliche Dispositiones und Verzeichnis aller Stimmen und Registern. Symphony und dergleichen. Censura Noworum Organorum.Disposition mancherleier Stimmen und was demselben mehr angehörig ist. gar just nach dem Maßstabe gezeichnet und abgetheilet.

daraus jetziger zeit die Fratres Ro/ae Crucis viele sachen sehen und erfahren wollen: noch in der Natur verborgene rationes und ursachen. welches M. noch Magifterium Lapidis Philo/ophici. Segen und alle Wolfart: Und bittet dienst freundlich. und nach Standes ge bühr seiner Dienste. Glück. bezeuget. Es weiß sich auch der Autor gar wol. hy/rumentiften. als führeten sie einen Reigen. nicht allein Teutscher sondern auch anderer Nationen.und Haftrumentmachern. Orgel. a. wie der Post redet. vorbei gehen müssen. sowol aus andern bewehrten Schriften. In maßen ihme denn allbereit solches von etlichen flachgelehrten Klüglingen zur ungebür bcigemessen und aufgerücket worden: All dieweil dieses ja keine Saera V.3. und nicht dergestalt aufnemen oder vermerken. mitten in die See begeben und Kreutzweise sich bewegen. welches Secret oris /hil/ hiae Authores vor ein sonderlich Mysterium halten. Varro. noch Speculum Arehe Hypum. es wolle ein jeder diese seine wolgemeinte Arbeit. als auch sonsten aus eigner fleißiger Erforsch-und Erfahrung zusammen bracht. welche prophanum vulgus. odcr Matris Deorum. im besten. und denen die Mu/cam I/trumentalem. ob wollte er diese Kunst zu gemeine machen. und vor einen jeden deroselben Unwissenden Hümp und Stümpler in unser Teut schen Mutter sprach an tag geben. ohn einiges erinnern zu be . exerciren und Liebhaben: Vnschet der Autor neben gebürlichem Gruss. B. als der es selbsten mit Augen angesehen haben will. wel che er nicht mit geringer Mühe und Unkosten./la.) Allen Organifen. warumb der Nympharum In/ulae in Lydia auf der Pfeiffen Ton sich vom Erdreich ab. Relationibus. und hernach wieder an ihren Ort an den Ufer kehren.

dass er Primum Tonum in Lateinischer Sprach an Tag geben. GOTT Lob so wol in Kaiser. König.*) darinn etzliche der Alten. dass man. daher uns denn der Alten Musica h/rumentalis so wenig. wo er nicht genugsame Ursachen gehabt hätte. so kurtz denn auch noch diese zum Ende nahende vergängliche Welt stehen mag. weil meistentheils Orgel. B. auch nach dessen zeiten.VI scheiden. .und Auftrumenten macher. gemeinem Vaterlande Teutscher Nation dienen möchte. sondern auch absonderliche und eigene Terminos hat. So hat der Autor in diesem. und wie ein jedes nach seiner Art eigentlich gestalt. und dahero die Rede vielmehr verdunkelter und unverstenchlicher als deutlicher würde. jetziger zeit wissen und zum gebrauch haben könnte. was eigentlich für Mu/ical/he Huftrumenta vor und zu Davidis. Wirdung's Musica getutscht. wie auch in allen andern seinen Operibus dahin gesehen. nicht wol mit eigent lichen und deutlichen Lateinischen dictionibus und Wörtern vertiret werden können. ja gantz und gar unbekannt blieben. deme denn billich die andern Tomi in gleicher Gestalt hätten folgen sollen. Es ist aber solches leider in keinen Antiquitäten hinterlassen. Zu wünschen wäre es wol. Anmerkung des Herausgebers. welche (3. sowol auch etliche der jetzigen Hy/ru *) Seb. weil eine jede Sprache nit allein ihre besondere Idiomata im reden. Tomum in Teutscher Sprach zu divulgären. Chur und Fürstlichen Capellen. zum Gedächtnis wol meinend nach sich verlassen: Was nemblich vor unterschiedliche A/hfica l/he In/trumenta zu dieser letzten noch übrigen zeit. und auch III. und der Po/teritet. als anderen Kirchen zu Gottes Ehren und unserer Hertzen seliger aufmunterung im löblichen und stetigen gebrauch sein. diesen II. bevorab. gestimmet und beschaffen gewesen. – Man findet in etzlichen Bibliotheken ein Buch Anno Chrift 1511 zu Basel in 4to ge truckt. dass er mit seinem von Gott dem HERRNW aus Gnaden ihme verliehenen Talento und Gaben. b) bei den jetzigen Italis und Germanis im gebrauch. Organifen und Hy/rument/en der Lateinischen Sprach nicht - kündig sein.

un müglich alle Dinge ebenso genau auf die Goldwage zu legen: Welches die jenigen. Hass. Chirurgis. die nicht aus affecten. B. sondern auch Histori corum und Philosophorum ziemlich weit vmbgesehen. Ne Yovem 4. Unruh und andern unsäglichen verhindernüssen. das Alte Proverbium: Hic Rhodus.–'– menta abgerissen: Aber es ist ein solches Werk so gar alt nicht. zu viel oder zu wenig gesetzt oder geschrieben hätte: So zweifelt er nicht. Neid (oder Missgunst) so sie etwa zu seiner Person ohn Ursach und unverschuldet tragen möchten. Welches er doch dahin gestellt sein lassen und gedenken muss. so sonsten nichts gedenken. welche sich viel Jahre in den Antiquitäten nicht allein der Musicorum. damit der po/erütet merklichen gedienet worden: Auch seine wol und gemeinem Nutzzum besten gemeinte labores mit besserm Betracht und Nachdenken ansehen: Kann auch gern geschehen lassen. B.] Derowegen verhoffet der Autor. auch darbei betrachten. diese schlechte delineationes und geringe Anleitung merklichen zu ver bessern. sondern alles im besten verstehen und aufnehmen. dass ihme wegen des vielen hin. und dofern er ja in einem oder an dern sowol in seinen Ersten als diesen jetzigen Operibus halluciniret oder geirret. daher Ursach nehmen. urtheilen und judiciren. Geometris. und kan noch darzu der abgerissenen Im/trumenten gebrauch und eigenschaft nicht sonderlich daraus vernommen werden.. 4. stve se .) quidem. dass hiernächst andere und vortrefflichere Leute. billich thun sollten: Damit ihnen nicht vor geworfen werden möchte. a. was sie thun.und herwiederreisens. wie viel herrlicher Sachen und treffliche Künste von vornehmen Medicis. für Köstlich und Rühmlich achten und halten. b. vorgenannte Zoil werden sich eines andern und bessern bedenken: Und wenn sie betrachten. auch deutlicher und vollkommener an tag zu bringen: Andern anfahenden aber will er hiemit zu fernerem nachforschen und nachdenken nur ein wenig anlass gegeben haben. Mathe maticis. es werden vernünftige aufrichtige Hertzen. und allein das. hic salta. Leibes schwachheit und anderer großen Beschwerung. Pictoribus und andern der Freien Künsten erfahrnen publiciret und an tag gegeben. als wie sie einem ehrlichen Mann ein Makel anhängen mögen.

. Wulffenbüttel.VIII renum. am Sonntage Palmarum: im Jahr Christi: o ChrIste seI DV Vns sVnDern gnelDIg. Will sich aber hiemit in aller rechtschaffenen ufrichtigen Musicorum die Musices amantium benevolentz und Gunst zum besten anbefohlen. ADntum. omnibus placere posse. Al/hchael Praetorius C. so lang ihm der liche GOtt das Leben gönnet. nach ge bühr anerboten haben Vale/. und darneben seines theils zu allen müg lichen Diensten. sive pluvium.

und zu ausbreitung Göttlicher Ehre. Was die Beschreibung der Musicalischen Instrumenten anlangem thut. dass es sein Kunstreiche Werke vornehmer und tiefsinniger Künstler. wie nemlich und mit was bewegung der Instrument und Menschlischen Glieder derselbe Schall und Klang verursacht wird. so werden sie beschrieben. wenn wir der In . als nach ihrem Ton und Klang. Was aber die Abtheilung solcher Musicalischen Instrumenten belangt. quo ad qualitativam generationen. durch welche sie eine schöne harmoniam oder wollautende zusammenstimmung von sich geben. auch zu der Menschen recht mässigen und geziemenden Wollust und Ergötzungen gebraucht werden.(Seite 1) ERSTER THEIL Dieses TOMI SECUNDI. Erstlich. und mit eigent lichen und proportionierten Figuren aus der Kunst formiret. Zum Andern. (so jetziger zeit im brauch) general oder gemeinen Beschreibung: Und dann auch von derselben Namen. quo ad/ quantitativan mensurationen. Von der Musicalischen Instrumenten. II. Abteilung und vollkomlichen unterscheid. aus tüchtiger Materie zubereitet. so kann man dieselben von einander füglich nicht unterscheiden. welche dieselbe aus fleissigem nachdenken und embsiger übung erfunden. I.

IV. quo ad" qualitativam generationem. die Orgel. Der ersten art sein die Instrumenta. blasende Instrumenta. Positiv Organum portatile. ein Regal. und sie dadurch einen wolklingenden schall von sich geben: Und werden genandt Instrumenta äuTwevova. nachdem er lange wehret. durch schlagen der Clavir zum schall oder klang verursachet werden: Als. als da ist. Belangend nun der Musicalischen Instrumenten Ton oder Anstimmung. III. ein Positiv. einblasende oder anblasende Instrumenta. . ohn einiges bewegen des Instrumentes. Und derselben sein etliche. wenn der Wind oder die Luft durch aufziehen der Blasebälge in die Pfeiffen gelassen wird. oder hoch und niedrig kann gebracht werden. VI. etliche aber werden durch den menschlichen Athem angeblasen. Es ist aber hierunter noch ein unterscheid: denn etliche durch hülfe der natürlichen Luft klingend gemacht werden. Und diese könnte man pfeiffende Instrumenta nennen. welche durch (2) die Luft klingend und tönend gemacht werden: Wenn nemblich die Luft in die kunstreiche gänge derselben geleitet wird. Megale. die allein mit dem Munde angeblasen und intoniert werden. so sein etliche Instrument. welche. die nennet man Ihflatilia. Welche aber durch den menschlichen Athem angeblasen werden. betrachten.––“ – strumenten Schall und Ton. Aositivum. Organum pneumaticum. welches im Tragen kann geschlagen werden.

VII. Lituus. als da ist. ein schwarzer krummer Zinck. Tibia utricularis. hinten und an den seiten. Schaforgel oder Schäferpfeiffe.3 Tuba. ein gelber und gerader Zinck. ein Trommeten. so sind dieselben noch zweierley arten: denn etliche haben darbei einen Sack anhängend.bald eingezogen werden müssen. sind diese: Cornu. Tibia transversa vel Traversa. Der ander Art Instrumenten. /Buccina seu Trombone. Cornetto. welche vornen allein und hinten keine Dau menlöcher haben. Affari. Fifari. Was die ersten anlanget. die dritten haben dieselben vornen. bald wiederumb offen gelassen werden. da mit der einen Hand aber auch mit einem Griff die unterste Röhren oder Züge bald aus. kleine Alt Bombarten. oder mit Fingern geregiert. als. nachdem der Ton im Gesang solches erfordern thut. IX. Cornamuti. welche. welche Löcher haben. Querflöte. . Querpfeiffe. wenn man drin bläset. Schallmeye. seindt abermal dreierley. Etliche aber haben keinen. als. [3] Die ersten haben die Löcher allein vornen. Etliche aber haben Löcher. die Posaune. mit den Fingern bald zugedruckt. die andern haben sie vornen und hinten. welche nemlich ihre Löcher vornen und hinten haben. Cornet. und haben entweder keine Löcher. Etliche aber werden über das einblasen des menschlichen Athems zu gleich mit den Händen gezogen. Diese Instrumente. VIII.

Campanae. pfeiffende Instrument. Hümmelchen. Durch Klöppel oder Kügelchen. X. ein Triangel. welche ärveyora und sonderlich roovová percussa. als. klopfende In strument genennet werden. A3assanelli & Caeterae tibiae utriculares. 1. Zombyces. Glocken. und diese werden wiederumb unterschieden. Trummel. etliche aber haben Saiten. Clavitympana. XII. Dolezaine. Cymbala. welche mit sonderlichen Höltzern oder andern Sachen geklopft werden. Tibia. Durch eiserne oder höltzerne Schlägel oder Stöcklein. Afagotti. etc. XI. Nun folgen. Große Bass und andere Pommern. sind diese: Aackette. denn etliche áxooda. Fistula. Und dieses seind also die unverwora. Cymbeln. Dulcian. Crepttaculum. Zum dritten. welche vornen. . Fagott. die Strohfiedel. Glöcklein. Syxogda. und mit den Ballen an Händen zugedrücket werden.4 Cornamuse. Und seind diese. auch an den seiten löcher haben. hinten und darneben. Krumbhörner. haben keine Saiten. Schreyerpfeiffen. als da sein: Tympanum. Sordunen. Doppionen. Dudey. ein Flöte oder Plockpfeiffe. Flaut. Inflata. 2. [4] Welche keine Saiten haben. eine Pauke. als Bock. Schryari. Tintinnabula. dieselbe werden allein durch schlagen oder klopfen klingend und tönend gemacht: Und solches geschieht.

ist wie ein gros Basslaute. Aides. welche Syxo0öa. aus Stahl. an welchem zugleich die Clavier ge . Chorus seu Tympanischiza. Arpa. Davon auch im 2. Fidicula. Viole de Gamba. Schellichen. Violn dc Gamba. sonst Viol de bracio genannt. Messing oder andern Materien zu bereitet. dieselbe geben einen lieblichen Concent von sich. aus den Därmen der Thiere und sonderlich der Schafe gemacht. auf welchem die vier Saiten mit einem Bogen werden angestimmet. Eisen. Lyroni. Silber. Laute. Violino. Arci-violate Wyre. Italienische Lyra. Theorba. Rebechino. kleine Geigen. Etliche allein mit den Fingern gegriffen und moderieret werden. und gibt einen Resonantz. Etliche aber werden zugleich mit einem Härnen Bogen berührt und gestrichen: Als sein. XIV. etliche aber haben Ertzsaiten. Welche nun Gedärmsaiten haben. 3. Quintern. 2. XIII. welches Instruments Beschreibung und delineation im andern Theil dieses Tomi Secund Syntagmatis Musici zu finden.oder besaitete In strumenta genannt werden. Fidicinia. Die Instrumente. Quinterna. Theil. derselben haben etliche Gedärmsaiten. Viol Bastarda. gleich als wonns vier Trommeten wären und Clarien mit eingeblasen würden. Chelys. als: Testudo. ein Trumscheid. Röllichen. in dem 1. ein Harfe. grosse Lyra. Diss ist ein Instrument ziemlicher Lenge. MLyra. Saiten. fast wie ein Balcken. AWolae.Sistra. APsalterium. Ist noch ein Instrument.

Nur mit den bloßen Fingern. Etliche aber mit einem Federkielchen. 3. der Clavierstimmen klingend gemacht werden. In etlichen werden die Saiten mit Raben-Federn. und also einen lieblichen schall von sich geben. ein gemeine Lyra. erreget werden. anstadt des Bogens. Clavichordium. 2. 1. ein Instrument: Arpichordum. als da ist: Cithara. Pandora. XV. welche als á primis orta aus den vorhergehenden gleichsam zusammengesetzt sein. die Cither. gleich wie in den andern blasenden Instrumenten. da nicht allein die Pfeiffen durch die Blasebälge. Clavicytherium. Claviorganum. angeschlagen. ein Brummeisen. 4. Und alle diese bisher erzählete Instrumenta können prima genennet werden. Spinetta. Etliche aber mit hölzen Klöppeln antoniret. als. seu pagana. nemlich: HLyra Rustica. als da sein: Anstrumentum Specialiter sic dictum. ein Hackebrett XVI. Nun folgen welche mit Ertzsaiten (aus Silber.–– schlagen und die Saiten mit einem Rade. auch helfen. Penorcon. Harpa Irlandica. Eisen. als da ist: 1. sondern auch die Saiten durch die Federkielchen mit anschlagen. zu welchem. der menschliche Athem. Clavicymbalum. welche jetzt erzählet. und zugleich mit eim Finger geschlagen werden . Diese Instrumenta. zum unterscheid der nachfolgenden. 2. Irländische Harfe. Crembalurn. als: Sambuca. so in die hölzerne Tangenten eingefügt. Stahl oder Messing gezogen) bezogen werden. Und werden dieselbige klingend ge macht oder geschlagen. Barytus. haben (wie gesaget) Darm saiten. Orpheoreon. Virginale. wenn es soll tönend ge macht werden. welches ein Instrument ist.

welche wir haben kloppende und schlagende Instrumenten genannt. Betrachtend nun erstlich der musicalischen Instrumenten Ton re spectu longitudinis. welche mit dem Munde angeblasen werden. Ferner müssen wir auch eben denselben Klang oder Ton betrachten. respectu longitudinis. The orba. als Organum. Jnd auf solche weise könnten diese Instrumenten. als Arpa communis. In etlichen aber wird der Ton gar leichtlichen und oft verändert und verstimmet: Als da ist unter den blasenden Instrumenten. 3. Pandura.7 muss. nach der Abmessung desselben. Laute. 2. welche Instrumenta alle Stimmen und Tonos imitieren. quo ad quantitativam mensurationen. und hernach auch etliche pfeiffende Instrumente. XVII. Arpa. wie und was ge stalt derselbige ins Werk gesetzet und verursachet wird. Und difs ist also die Betrachtung des Klangs oder Tons der musica lischen Instrumenten. viole. 2. ob derselbe Ton lange währe und bestendig sei oder nicht. und fast alle besaitete Instrumenta. violini. Penorcon. ein gemeine Harfe. Orpheoreon. quo ad qualitativam generationen. welche Instrumente über ihren natürlichen Ton können ge zwungen und gebracht werden. XVIII. Hybernica: Oder mit Darmsaiten. so befinden wir. und welche nur einen Ton von sich geben. Testudo. Geigen. welche aber nicht. die Sackpfeiffe. ein Orgel und Positiv. und denselben nicht leichtlich ändern. Wiewol sich die mit Darmsaiten . respectu profunditatis vel elevations & depressionis. Mixta oder ver mischt genennet werden. welche entweder mit Ertzsaiten bezogen werden. Lyra etc. Tibia utricularis. respectu latitudinis. ob sie gleich stetig und täglich geschlagen und gebraucht werden: Als da sein alle die. dass 1. repraesentieren und an Tag geben können: Welche aber nur etliche Stimmen von sich lauten lassen. etliche Instrumenta ihren Ton beständig behälten. Und dasselbe 1. als Cithara.

sondern nur etliche Stimmen von sich geben. Etliche sein unvörova. Etliche Instrumenta Incivrova. welche alle Stimmen eines jeden Gesanges repraesentieren und zuwege bringen können. Und in Tertio Tomo. Doppel-Cither. welche mit dem Munde angeblasen werden. als da ist. Mhult “ die nicht alle. wie die andern. welche nur mit einer S911. Schalmeyen und dergleichen. als die mit Ertzsaiten. vollstimmige Instrument. occa. Etliche abersein Torova. weil sich jene viel leichter und eher (nach dem dasWetter ist) ausdehnen oder zusammenziehen. . oder wie man sonsten zu reden pflegt.vielstimmig. respectu latitudinis. Etliche aber die sehen ins mittel. als Cithara parva. . Zum Andern. Ornament Anstrumenta genennet werden. wenn wir der musicalischen Instrumenten Ton und Klang 7 sehen. Stimme dem Harmonischen concent zuhülfe kommen: Als da sein alle die Instrumente. Laute. Virgi mal. (7'0CT. 2. und Lyra de gamba. welche nicht einen so gar be ständigen Ton behalten. Zinken. et Lyra parva de bracio. und derowegen desto eher wandelbar werden. Regale. und dergleichen. um .bezogene Instrumenta noch viel eher verstimmen. 3. . Posaunen. Tympanum. als Geigen und dergleichen. Wie auch etliche besaitete Instrument. Clavichordium. Penorcon. - . wie viel Ton oder Stimmen ein jedes In strument von sich geben. . die alle Partheien machen. Regal. als die Stählene und Messings-Seiten. sonal. weil sie zum Fundament mit einer Stimm und sonsten allein darin zu singen und zu klingen gebaut werden müssen: Als die Orgel. und von mir Fundament Instrumenta.- - einstimmig. Clavicymbalum. Omnivoca vel onnisona. XIX. Clavisymbel. Flöten. Pandor. Spinetta. 3. ein Trummel. so seind be I. Harfe. als. anch nicht so gar leichtlichen verrücket werden. wie die ersten.

wie folgendes von einem jeden Instrument insonderheit weitleufiger jetzo allhier wird gehandelt werden. Allhier sollte nun auch ein sonderlich Tabel aller Instrumenten vor handen sein: Dieweil sichs aber im Teutschen nicht so gar wol schicken wöllen. und sonderlich die pfeiffende Instrumenta. nach dem ein berühmbter erfahrner Künstler und Musicus drüber kömpt. Und ob nun zwar die Instrumenta.9 XX. so wollen wir doch dieselbe allhier nur in zweierlei Arten allein distribuiren und abtheilen: als nemlich: Hin Inflatilia seu Tibicinia. umb etwas höher und tiefer gar wol ge bracht werden. wie daselbsten angezeigt. Als da sein. Endlich und vors dritte. wie die AMusici sonsten zu reden pflegen: welche Instrument am Ton niedrig und hoch können gezogen oder gezwungen werden: Nemlich. di Fidicinia: In blasende und besaitete Instrumenta. 1. wie auch etliche Blasende. . So können etliche Instrumenta. 2. durch hülf der Lippen mit dem Munde und Winde nachzugeben. Alitalis: Instrumenta da Fiato. oder &gouy eat Séou». d. uffman cherlei weise zu unterscheiden seind. so sind vier unter schiedene Synopses und Tabellen in fine Partis Secundae Tomi Primi zu finden: Welche nieher referieret werden können. alle Besaitete und Klopfende. Darvon dann im nachfolgenden Andern Theil wird tractirt werden. welche nicht leichtlich über ihren natürlichen Ton können gezwungen und gebracht werden. Etliche Instrument. wenn wir den Ton und Klang der Instru menten betrachten respectu profunditatis. da Chorde.

und deroselben Ton. 3. Vom rechten Ton der Orgeln und anderer Instrumenten. Allhier aber halte ich nicht unnötig. auch der Menschen Stimm: Und vom unterscheidt des Chor. uff allen Instrumenten zu finden. die Namen und Zahl der Füße.ANDER THEIL Dieses TOM I SECUNDI. Universal Tabel. Wie die Wörter. 4. darinnen die Claves Signatae. darinnen alle Instrumenta. AWB. Sorten und Falsetstimmen. Der Blasenden und Besaiteten Instrumenten mancherlei Stimmen. Instrument und Instrumentist. 2. wovon eigentlich die Tabella tractire und handele.und Cammer-Tons. . Bericht. noch eine andere Tabel zu adjungtren. ordentlich begriffen werden. Accord. nach Orgelmacherart. nach ihrer grösse und eigenschaft müglicher Höhe und Tiefe zu erzwingen. wovon in den nachfolgenden vier und viertzig Capiteln gehandelt wird. in Pfeiffen und andern Instrumenten zu verstehen sein. die Claves in Scala Tabulaturae. Darinnen I.

Schiryari. und im 3. Scheitholtz. Theorbaz.wird vom Im 46. die man sonsten Geigen oder . Bandürichen . Posaunen. 8. Clavi Organum . Monochordum. Sordunen. Geigenwerck Im 45. Cornaer Muse. . Flöten allerlei Art. Messing und Eisen: Die man son sten Messings und Stälerne oder Instru ment-Saiten nennet. . 13. “ . Harff Bandoer . Pommern und Schalmeien Athem gebla sen werden. Spinetta .und noch “ etlichen andern Instrumenten Im 47. Cap. Blasende. so stück. Clavichordium . Oder auf einm Rohre. Zincken. Dolcianen. 18. Violnart . Pagotten. Clavicytherium . Arpi Cordum 44. und 4.Sonderbaren Mund I. Doppionen.so mit Saiten be Orp zogen werden. als die mit dem Mun de durch den . Gedärme. Violen de Gamba: Violen . Harff aber auch mit Instrument Saiten bezogen werden Laute. .Von deralten. Bassanelli. Besaitete. als # Cithern art. . Trommet. . Sackpfeiffen allerlei Art. . Lyra Laute Theorba Lauten-Saiten nen net. Viol Bastarda 48 Violen de Bracio. Cithara . .Theil von alten und neuen Orgeln Die fürnemblich mit Geigen Saiten bisweilen Geigen. Raketen. 16. Entweder auf und daher beröhrte einem Hnstrumenta genen net werden. Trumscheidt. Und gemacht sein entweder VOn Ertz. als Lauten art . Krumbh. Symphony . Penorcon II. Quinterna . .

dass obwohl von dem gemeinen Manne das Wort oder der Name Instrument. nicht in gemein Instrumentisten. wie sie in Tomo tertio genennet.Das I. spielen kan) verstanden und ausgesprochen wird: So kan doch solches nicht passiren. oder Ornament Instrumenta.König. Instrumentist und Instrumenta. und ist unrecht. Posaunen. oder ein Instrumentum aller Instrumenten genennet wird. ist allhier erstlich #$ zu wissen. der auf einm solchen vorgedachtem Clavicymbel oder Symphony schlagen. so kann es also eng nicht gespannet. Geigen und wie die andern alle Namen haben mögen. Accort. So will sich doch solches allhier mit dem Wort hinstrument nicht also thun lassen: Weil es dergestaldt eine große Confusion und Unrichtigkeit geben würde. Sintemal bei allen Kayser. herrühren möchte zu vermeiden. fast alle andere Instrumenta Musicalia in derselben begriffen werden) Organum. Punct des folgenden Tractats von alten Orgeln weitläufiger bericht zu finden. Virginal und dergleichen. Wie die Wörter Instrument und Instrumentist. die da auf der Symphony oder Clavicymbel spielen können.und Fürstlichen Capellen . Capitel. als da sind Zinken. noch in specie auf ein einiges Instrumentum Omnivocum allein referiret werden. Und daher muss man auch diejenigen. und auf alle Hin strumenta musicalia. Sorten. Spinet. sondern ad differentiam Organisten - Und ob zwar die Orgel (wegen ihrer fürtrefflichkeit. und dass. „llen Irrthumb. sowol auch der Name Instrumentist. der aus ungleichem gebrauch der Wörter. von eim Clavicymbel. zu verstehen sein. Aaset Stimmen. gar Specialiter (als nemlich. wie im 1. allein von einem. in Pfeiffen und andern Instrumenten. referiret und gezogen wer den muss. Denn weil das nomen INSTRUMENTI gar generale. Syn phony. und wie es in den Niederlanden genennet wird. Flöten. praesertim univoca.Chur.

welches sonsten bei uns Teutschen gar gemein ist. welche aber zur Orgel. Zinken oder Geigen etc. bis zur kleinsten Dis cant Pfeiffen folget.alle diejenige. es sein nun blasende oder besaitete. dass er auf einen einigen. was über eines jeden blasenden Instruments natürlicher Höhe oder Tiefe. ist ein ganz Stimmwerk von Pfeiffen. welche auf den Instruments univocis. Regal und Symphonien bestellet sein. Ein Accort. eigentlicher zu erkennen sein.) entweder auf allerlei oder nur auf etlich wenigen ihre Parteimachen können. so durchaus auf allen Musicalischen Instrumenten so wol omnivocis als univocis. er omnibus aliquid. In Italia werden die. derselben aber gar wenig gefunden werden. aufzweierlei Instrumenten etwas rechtschaffenes praestiren. die nur eine Stimme haben und führen. das ihrige practiciren und praestieren können. AFalsett-Stimme in einer Pfeiffen und andern Instrumenten wird genennet. gesetzet. von eim guten Meister zu wege bracht. wie dieselbe in der Tabel. oder ja zum meisten. auf den ein fachen Instrumenten. Sorten aber ist nur eine einige Art von Pfeiffen in demselben Accort. Sintemal ein Artifex dero Orter sich vielmehr dahin bemühet. . so nachm 4. Cap. Organisten genennet werden. Fagotten und andern Instrumenten. immer eine nach der ander. und heraus gezwungen werden kan. universal genennet. do vom untersten Bass und der größ ten Pfeiffen an. vor andern singular sein und excellüren möge: als dass von ihm sollte gesagt werden. (das ist. mit diesem Namen Minstrumentisten. de toto nihil.

Tenor. Querflöten 1. Tenor. Gar klein Schalmey. A3asset Flöten. Quart F. Octav Posaun. Großs Alt Pommer. . Fünferlei Corna Muse Discant. Discant. A3ass. Allt. 8 Querflöten. Discant. Posaunen Gemeine rechte Posaune. Tenor. Klein Discant Erilent. ABass. 13 Pommer und *)Bafft oder Tenor Pomm.Derer müssen an der Zahl sein (13) - LDscant. 2. Chorist Fagott. ADiscant. Schalmeien.Doppioni 8 Posaunen. quart nidrer. 6 Corna Muse. Gross Bass. Dreierlei Sorten. A3ass Pommer. Tenor. 9:8 Fagott. Quint F. Siebenerlei Pommern Klein Alt Pommer. ADiscant. 4. 6 Bassanelli. Allt. MDiscant. Alt. ABass. 21 Blockflöten. Tenor. Schalmey. Gar klein Exilent. Aagott piccolo. Gross Bass Flöte. Allt. 3. Gros Bass. Viererlei Raket Schryari Fagotten Sordunen Cantus. quint nidrer. Alt Flöten 5. 9 Krumbhörner. Gross Bass Pommer. Alt-Posaun. Quart Posaun. Bassanelli A3ass. ABass. Allt. Allt. die . *) sic.Basset. Tenor. Doppel ger 7 Raket. A3ass Flöte. Achterlei Blockflöten Tenor Flöten.

1. Vom rechten Ton der Orgeln und anderer Instrumenten. 6. sind die blasende Instrumenta von den In strumentmachern sehr unterschiedlich. Dann je höher ein Instrumentum in suo modo & genere. Capitel. welches sonsten nicht vonnöten. 24. so habe ich doch umb etlicher dieser Dinge ungeübten willen. Schalmeyen und Discant Geigen intoniert sein. als Zinken. je frischer sie lauten und resoniren: Hergegen. 757S soll aber nun billig nicht allein ein Instrumentalis Musicus. Denn ein Componist muss mit fleiss zusehen. das andere niedrig in toniert und gemacht worden. und sonder lich.je tiefer die Posaunen. dann weil bei den Alten das con certären und mit allerhand Instrumenten zugleich in einander zu musiciren nicht gebräuchlich gewesen. was zwischen dem Chor. zu wissen vonnöten. die dasselbe zum oftern an mich begehret. dabei ge stellet werden. etwas darvon zu mehrerem nachdenken allhier aufzuzeichnen mich nicht weigern sollen noch wollen. Ebener massen ist auch einem jeden Organisten. treibe. 32 Fuß am Tono. was da sei. 4. Fagotten. sondern auch ein jeder Componist und Capellmeister wissen. als ich selbsten hierumb haben mögen. als be saitete Instrumenta gezwungen und gebraucht werden können. 3. eine Stimme von der ander in der Orgel zu unterscheiden. darnach man sich im Componiren und sonsten zu richten. Und ist anfangs zu wissen. damit man sich in veränderung der Stimmen darnach zu richten habe. 12. dass eins dem andern helfen kann. mehr und bessere Wissenschaft.I5 Das lI. und wie derselbe bald höher. . 2. so wol die blasende. als andern AInstruments Musicis oft sehr zariäre. eins hoch.und Cammer-Ton vor unterscheid sei: Auch wie hoch und tief die Menschen Stimme erhaben und gebracht werden könne. bald tiefer in unterschiedenen Ländern und Ortern gebraucht: Item. dass der Ton sowol in Orgeln. dass er durch seine Composition das Instrument nicht höher. 8. 16. Ob nun wol ihrer viele. als es von Natur zu thun vermag. sonsten muss noth wendig ein humana vor. wie hoch und nidrig ein jedes Instrumentum Musicum.

Es seind aber etliche gewesen. so istjedoch meines ermessenssolche Höhe den Cantoribus vocalis Musicae. Darumb man es billich bei dem vorgesagten Tono bleiben lassen möchte. umb einen Ton niedriger zu musiciren. Pandoren und dergleichen. Clavisymbel und andere blasende Instrumenta nicht zugleich in einem und rechten Ton stehen. so müssen solche und dergleichen besaitete Instrumenta gemeinlich umb ein Ton tiefer ge stimmet. sich unterstehen wollen. Bombardoni und Bassgeigen gestimbt sein. Darmit nun die Saiten desto besser gestimbt bleiben können. Darunab lass ich mir den Unterscheidt. welches dann an den alten Orgeln und andern blasenden Instrumenten noch zu befinden: Und hernacher von Jahren zu Jahren so weit erhöhet worden. Wiewol der Englische Ton an Instrumenten noch umb etwas. zum oftern zu hoch befunden wird: Denn es ausbündige Saiten sein müssen. als er jetzo in Italia und Engellandt. viel Mühe machet. die solche Höhe erleiden können. auch umb ein Secund tiefer musiciert werden. Daher kömpts dann. obs mir zu corrigieren zwar nicht gebüret. doch ein gar geringes. zu vernehmen. wenn die Orgeln. Welches zwar den unerfahrenen Musics htstrumentalibus schwer vorkömpt. sonderlich den Altisten und Teno risten sehr unbequem. Welches. je gravitetischer und prechtiger sie einher prangen. auch Lauten. welches an ihren Zinken.16 Bassanelli. da man zu Prag und etlichen . welche diesen jetzigen unsern Ton noch umb ein Senitonium zu erhöhen. sondern auch vor die Anstrumentisten bei den Besaiteten Instrumenten. weil derselbige ohne das nicht allein vor die Vocalisten. auch in den Fürstlichen Capellen Deutsches Landes im gebrauch ist. Dahero es denn einem Musico. den Vocalibus und Sängern aber an ihrer Stimme. Positive. da schnappen die Quinten dahin. wenn man mitten im Gesang ist. sehr viel hilft. Es ist aber der Chor-Ton bei den Alten anfangs umb einen Ton nie driger und tiefer gewesen. Schalmeyen oder Hoboyen (wie sie es nennen) so daselbst gefertigt werden. als Violini de Braccio und Violen de Gamba. und oftmals fast unmüglich zu erreichen. als jetzo. niedriger ist. und alsdann notwendig mit den andern Instrumenten. und liegt im Dr.

auch darein gemachte Pfeiffwerke. Und ist zwar nicht ohne. Denn daselbsten wird der jetzige gewöhnliche Ton. dass man in diesem Ton den Clavisymbeln (wie verständige Instrumentmacher wissen) ein lieblichern und anmutigern . dass alle Orgeln um einen Ton. als wenn sie in der Höhe.17 andern Catholischen Capellen. dass auch die Menschen-Stimme. und dafür gehalten wird) wol verbleiben muss. und in den Niederlanden noch anjetzo ihre meiste blasende Instrumenta umb eine tertiam minorem tiefer. also dass ihr F ist im Cammer Ton unser D und ihr G unser E. suavitatem singularem et concentus bene susceptos nicht übel gethan wäre. welcher umb einen ganzen Ton tiefer ist. mit ihrer Stimme desto besser fort kommen. Zum andern. oder Secund tiefer gestimmet und gesetzet sein möchten: Wel ches aber nunmehr in unsern Deutschen Landen zu ändern ganz unmüg lich. wegen der Höhe. in demselbigen Tono in toniret und gestimmet. intoniret und gestimbt. heischer (heiser) werden mügen. In Engellandt haben vorzeiten. wenn sie im Mittel und etwas tief herein gehet. Wie dann auch der vortreffliche In strumentmacher zu Antorff Johannes Bossus die meisten Clavicymbeln und Symphonien. viel anmutiger und lieb licher anzuhören. und nicht so bald. welches dann vor Instrumentisten. Der Chor-Ton aber. am bequemsten. als jetzo unser Cammerton. den Ton im Chor-Ton und Cammer-Ton abtheilet. damit dieselbige. wird allein in der Kirchen gebraucht: Und dasselbe erstlich. aus dermaßen sehr wol gefallen. wegen der vielen Psalmen und sonsten lang währet) beruhet. und demnach bei dem gewönlichen Cammerton (welcher jetziger zeit an den meisten Ortern Chor-Ton genennet. da das singen. so wol auch Besaiteten Instrumenten. umb der Wocalisten willen. und allein vor der Tafel und in Convivijs zur fröligkeit gebraucht. nach weichem nunmehr fast alle unsere Orgeln gestimmet werden. über vermügen oben hinaus rufen und schreien muss. Darumb dann propter alias etarm multifarias commoditates. weil auf ihnen die grösseste und meiste müh in der Kirchen (sonderlich in Catholischen Capellen. Cammer-Ton genennet. wegen der Blasenden.

Wiewol auch in Italia und andern Catholischen Capellen Deutsches Landes jetzt gedachter niedriger Ton in tertia inferiore gar sehr im ge brauch: Sintemal etliche Itali an dem hohen singen. Positiven und beigeordneten Instrumenten musiciren: Ungeachtet dieser Modus fast besser als der andern einer. als wenn man sie nach dem Cammer-Ton abtheilet. und fast gar eine andere art im Gehör (sintemal sie in der Tiefe nicht so hart schreien) mit sich bringen. Welche und dergleichen Transpositiones einem Organisten sowol. könne auch der Text nicht recht wol vernommen werden.18_ Resonantz geben und zuwenden kann. und wird man nunmehr alleine beivorgedachten beiden. Wann nun aber der jetziger zeit gewöhnliche Cammer-Ton. ja gleichsamb eine Lust zu practiciren und praestiren. so wird doch solches einzig und allein umb der localisten und Sänger willen also angestellet. Gleicher gestalt wird auch Hypodorius umb eine Terz niedriger außm E musiciret. und das ganze Werk darnach ge stimmet wird. noch ümb eine Terz tiefer ausm D mit Orgeln. kein gefallen. als Chor und Cammer-Ton verbleiben müssen. Aber solche Restrumenta sind in voller Music zu gebrauchen gar un bequem. Daher auch bisweilen im brauch. die nicht gar zu gering und klein angestellet werden. schreie und singe in der Höhe gleich wie die Grasemägde. das unterste C im Principal des Manual-Clavirs von 8 Füssen: welcher Ton dann mit den rechten Clavicymbeln und . wenn derselbe per quintam ins F trans poniret wird. wie denn auch die Flöten und andere Instrumenta in solchem niedern Ton lieblicher. so ist mehrentheils in Orgeln. so ist und wird es ihm gar leicht. mehr. dass sie Hypojonicum Modum außm C. man krähete. sondern mit fleis ein (17) zeitlang sich darinnen exerciret und übet. vermeinen es habe keine art. als andern Instru mentisten anfangs zwar etwas sauer und widerlich ankömpt: Aber wenn einer sich nur der Mühe nicht verdriefsen lässt. ohne fernere transposition. wie nicht unbillich. vom Orgelmacher einer Orgel gegeben. humanis vocibus musicirt werden könnte. als im rechten Ton lauten.

mit dergleichen Stimm und Stärke gefunden worden. welche das F nachm Chor-Ton zu rechnen (und nachdem Cammer-Ton das Eis von 13 Füssen ist)gar starkund mit völliger Stimme erreichen. an der Tief und Höhe quadriret. Wiewol sich dieselbige oftmalszwingen wollen das F zu assequiren. Denn dies C ist die rechte Tiefe eines rechten Bassisten in Fürstlichen Capellen.und Fürstlichen Capellen gedienet. das wird in nachfolgender *) Castraten. Orlandi de Lasso Zeiten (da die Music daselbst von 12 Bassisten. Etliche können noch tiefer (doch etwas unvernemblich) bis ins AA und GG. g oder a kommen können. der in Deutschland an unterschiedenen Chur. 5 oder 6 Capunern oder Eunuchis“). Wie dann in der hernachfolgenden Tabel Num. 15 Tenoristen. und also in die 90 Personen stark bestellt gewesen sein soll) unter andern drei Bassisten. ist aber ein ganz unvollkommener Laut und Ton.–– Spinetten gleich überein kömpt. 30 In strumentisten. Die gemeine Bassisten aber in Schulen können selten unter das F von 6 Füssen oder das E in rechter natürlicher stärke kommen. 13 Altisten. zu des fürtrefflichen und weitberühmbten Musici. Eunuchus oder Discantist mit seiner Stimme kommen könne. nebenst der Tiefen: G Cammer Ton haben können) erlangen. . in der Höh aber nicht weiter als bis ins f. Wie hoch und tief aber ohngefähr ein Tenorist. mit Namen Caesaron. stark und mit voller Stimme. Grasser genannt. zwene Brüder die Fischer und eines Bauern Sohn. wenn er dasselbe mit voller und ganzer Stimme natürlich haben kann. Doch sollen vor der zeit zu München am Fürstlichen Durchleuchtigkeit zu Bayrn Hof. gewesen sein. IV hie von weiter und ausführlicher zu vernehmen sein wird. gar rein. 16 Capellknaben. Altist. und in der Höhe etliche nicht so gar weit über das a ascendären. und wird von den Orgelmachern AEqual genennet. Wie dann auch einer zu Rom. Tie fer aber nicht descendären. darumb dass es mit der Menschen Stimme. In der Höhe können die meisten Bassisten das c und d ja auch wol das f(welches unter andern ein gewesener Momachus Neapolitanus Carolus Cassanus.

wie dieselbige im Anfang aller Can tionen und Gesänge. CLAVES IV SCALA TAB VLATURAE. Hiernach folget nun Eine TABELLA UWIVERSALIS Aller blasenden und besaiteten Instrumenten.Tabel/ angezeigt. Die nach der Orgel-Tabulatur gesetzten Claves.und Fürstlichen Capellen vor handen seind. denn die Gaben Gottes seind mancherlei und kann allzeit einer höher und tiefer kommen als der andere. Die Signa oder Claves signatale. so stark als sonsten zween oder drei Knaben singen und intonieren. eine Stimme von der andern zu unterscheiden. ist es desto besser. Und dieses sei also vom Ton der Instrumenten und von der Menschen Stimm. und ihm vielmehr rümblicher. wenn ein Tenorist das e. Das III. dass sie meistentheils mit heller und ganzer Stimm. und ist genug. deren dann jetziger Zeit etliche sehr überaus vortreffliche Männer in Kayser lichen und anderer Catholischen Chur. darnach man sich in . ein Altist das g im Cammer-Ton haben kann: Kann er höher kommen. SIG/WA. Darinnen r. vor dismal genug gesaget. 2. (18) Wiewol hierin nichts gewisses zu schließen oder in gewisse terminos zu bringen. Bei den meisten Eunuchis aber ist dies zu observiren. Capitel. vorher gezeichnet werden.

. und ich allhier in den Signis auch behalten. Füfse. D etc. wie dasselbe Wort die Orgelmacher im Brauch haben.allen Instrumentis Musicis am füglichsten richten kann. Und dieweil nun solcher Unterscheid in andern Instrumentis Musicus. aus red und benamung bringen. dass die großen Buchstaben etwas dicker und volliger. nach ihrem Tono und Laut. auch unten mit eim strichlein. VOX HVMANA. sonsten aber kein anderer bequemer Name dazu zu finden. Von der Menschen-Stimm ist im vorhergehenden Capitel notdürftige Erinnerung geschehen. und zu erkennen nicht undienlich. zween kleine Buchstaben oben gesetzt haben) unten hart neben einander zu setzen: So hat mir doch endlich dieses besser gefallen. oder viel mehr zwene große Buchstaben als CC DD. Inmassen ich vielfältig erwogen. anderer gestalt vorzubringen und vor zuschreiben nicht erdenken können. eben sowol zu observiren hochnötig. Und ob wol nicht so gar ungereimbt wäre. bezeichnet und - - gesetzet würden 3. So seind in dieser Tabel Num. und also einen Ton vom andern desto besser unterscheiden können. zugleich auch in der Menschen-Stimm. hab ich solches. dadurch sie die Stimmen und Claves in den Pfeiffen. also C. (gleich wie die Alten in ihrer Scala. an der Höhe und Tiefe füglich nennen. 4. wie etwa die unterste Pedal-Claves von 8 bis 16 Fuss könnten oder möchten gezeichnet werden. 3 die Namen und Zahl der Füße an gedeutet. Dann weil fast über sechs Octaven darinnen begriffen werden. eins vom andern füglich zu unterscheiden. hab ich solches Wort (Füße) allhier behalten und mich dessen notwendig gebrauchen müssen. und zum leichten verstand.

Capitel. auf diesen Cammer-Ton gerichtet und gestimmet werden.22 Das IV. ich mit schwarzen Noten bezeichnet. als auch auf blasenden Instrumenten ein jeder allezeit nicht assequiren oder erreichen kann. S wird aber ferner in dieser Tabell. Wie viel Saiten oder Chor die besaitete Instrumenta haben und wie hoch oder tief eine Saite von der andern müsse gezogen oder ge stimmet werden. als vor erwähnet. sowol besaitete als blasende Instrumenta. 2. Wie mancherlei Arten und Sorten in einem jeden Stimmwerk der Instrumenten und ganzen Accort zusammengefunden werden. 4. sondern nach dem Cammer-Ton (wie es. Item. wie auch in hernachfolgendem aus führlichem Bericht und Erklärung weitläufiger angezeiget: 1. von etlichen gar wol und recht unterschieden) die Instrumenta und Stimmen gerechnet und ausgetheilet werden. weil die selbige sowol humana voce. oben und unten über eines jeden Instruments Natur und Eigenschaft von einem geübten und erfahrenen Instrumentisten zuwege bracht werden können. Nebenst dem ist allhier in genere vor allen Dingen zu wissen: Dass in diesem ganzen Werk durch und durch nicht nach dem Chor-Ton. 3. Welche Falsett-Stimmen dann. wie auch jetziger zeit die Orgeln. . Dieweil der Cammerton am gebräuchlichsten und fast alle. wie tief und wie hoch ein jedes blasende Instrument in sei nem natürlichen Ton zu bringen (welches die weißen Noten andeuten) und was für Falsett-Stimmen.

Tromboni: Posaunen 2 Sort. IV. II. Posaun. Y. Posaun. Y . Trornba. Bassista. Ein gantz Accort. 3Sort.20 (zo) I. Gemeine oder Octavr - Posaun. P - l Claves / Signa - Vox viva seu humana. III. t. Trommet.

in dem gar großen Flöt aber das Dis oder Fauf zwölfFuss intonierte. Und gleicher Gestalt verhält sichs auch mit den Bass. da die gar grobe und kleine Bass-Flöten nicht anders lauten und klingen.oder d im Tenor. sowol auch die Querpfeiffe in diesem Ton. dass dieser Art Piock. bin ich anfangs auch. da doch dieser große Bass-Flöten Laut und Klang sich nicht weiter. der andere aber auf vier Fuß-Ton er strecken thut. Bas - - T. sondern auch zum Terror eine Octav drunter. AWB. Diese Flöte. Wie es dann in gemein von etlichen Instrumentisten dafür gehalten wird. weil es gar schwer im Gehör zu erkennen und zu unterscheiden.oder d am Laut zwei Fuß-Ton ist. wie ich es allhier eingesetzet. ein rechter Tenor am Laut und Sono sei: und derselben unterster Clavis den Claven . da der Clavis . so ist es nur ein rechter Disast. und also ihren Laut auf vier Fuß-Ton (nach Orgel macher Messur) von sich gebe. Flauti: Plo Signa Schwäge) ckpfeiffern. kann nicht allein zum Discant.oder Stimmwerk gehören.und andern Flöten. . als wann sie eine Octav tiefer. .–+– (21) VII. so zu einem solchen Accort. und also der unterste Clavis in der eine Bass-Flöte das B oder C auf acht Fuß. aber wenn man diesen Ton gegen den Orgelpfeiffen-Ton intonieren lässt. und eins gegen das ander im fleißigen Gehör eigentlich in acht nimpt. O T Alt antus Cant. derselben Meinung gewesen. A. Und die Wahrheit zu bekennen. gebraucht werden.und Querflöten. - - 5 Bas-. als auf sechs Fuß-.

4 El I S. . Alt Pommer. Pommern. | C afset. Bornbyces. Cornetti: Zincken Siana. Poi. 3. lo. Piffari. (22) /T TE uerflöt IX. 5. Pommer TenorPonä.VIII. Schallmeyen Signa 1. enor | Allt.

- oppel Fagott Fagott grándo Doppel Corth.- Sinßel Cor thol. / Doppioni. XII. Bafs. -/ Signa - sordoni Ts. Dolcianen.. . . Sord unen.26 (23) Fagotten ..1 C.

% "I'en. Storti. xy. / Bassanelli/ xvu. DTZT IT | 3. | 2. (24) XV. na/ Corna Muse. Krumbhörner. Cornamultitorti.XIV. schriary ) . xyn.Racketten . - Sing/Racketti.All St.

Signa Viole de Gamba .28 (25) XIX. Violen. / Signa Y Sackpfeiffen. Y . XX.

Arce violira. Liromi perfecta.. Lira de Braccio . Grofse italianische Lira . " I. Signa / Viol Bastarda .S - IO I U1 Ts .Geigen.Braccio U XXIII.–2– 26] XXI. Lyr a. Viole Braccio. | .

Theorb a. H. d.. . A.–– (27) XXIV. sign/ Testudo: Laute. aute mit Gemeine alte. doch ist sie durch einen schlechten Druck so unverständlich geworden. Theorba. *) Ich gebe diese Buchstaben-Reihe genau so wie sie im Originaldruck steht. ein langen Kragen.Laute. The orba aufm Griff mit 8 Saiten. aufm Griff mit 6 Saiten. Xxv Signa. dass die Absicht Praetorius" nicht mehr zu erkennen ist.

- 1. 2. T2 . 1. Orpheoreon.3: (28) I - POX. 2. 3. 1. 1.

32 (29) Sechs Chörichte Cither. (sc) Signa Klein Englisch Zitterlein. Siana . Zitter. ZwÖlf Chöricht. .

ist unvonnöten dieselbe allhier in diese Tabel" mit einzubringen. Sintemal in nachfolgender deroselben eigentliche Erklärung hinten an genugsamer Bericht darvon zu finden. 36 dec. Harfen. . 35.33 XXXII. 34. signa/ Irländische Was ferner die restiremde Hinstrumenta sub numeris subsequentbus 33. belangen thut.

.

dass sie unten das D. Italis. Gemeine rechte Posaun: Tuba minor. Trombetta picciola. in Blasende und Besaitete abgetheilet: So folget nun allhier Erstlich Von Blasenden Instrumenten. ein solche Höhe kann erreichet werden. I. auch durch guten Ansatz. Itals: Trombone.35 Das V. Posaunen. 118 (70). Trombetta oder Trom bome piccolo. IWSTRUMEAVTA DA FIATO. Philemo“) durch vielfältige Übung auf diesem Instrument so weit kommen sind. den Erhardum Borussum. als wenn auf der rechten gemeinen Posaun. Sonsten hab ich noch einen zu Dresden. Alt. 2. oblonga. Wiewol etliche (als unter andern der berümbte Meister zu München. VIII) Osaun (Latinis: Tuba ductilis. eben so wol natürlich haben. und also einen Allt gar wol zuwege bringen kann. oben und unten noch zween Ton mehr. darauf man natürlich oben bis ins f unten ins E kommen. mit welcher auch ein Discant gar wol und natürlich geblasen werden kann: Wiewol die Harmony in solchem kleinen Corpore nicht so gut. und oben im Discant das c de ohne Sonder bare Beschwerung und Commotion anstimmen. durch guten Ansatz und Uebung. . Dieweil lch aber am Ende des Ersten Theils dieses Tom Secundi. Trombetta) deren sind viererlei Arten oder Sorten. die Instrumenta in Inflatilia de Fidicinia.oder Discant-Posaun: Trombino. (31) (in Sciagraphia Col. Musikgeschichte VIII. welcher sonsten in Polen sich *) Monatshefte f. Capitel. Als da seind: Tromboni.

etliche aber eine Quint tiefer seind. zweierlei Art: die eine ist gleich noch eins so lang. gleich ob es eine Quinta höher. und wo das Signum "X: vor gezeichnet. gehöret. hat aber etwas dickere Röhren. Allein dass sie ihren Ton ein Octav tiefer bringen und natürlich das E. Derselbe hat dies Instrument also gezwungen. als die gemeine oder rechte Posaun. dass er darauf fast die Höhe eines Zinken. imaginire und einbilde: Daher es dann billicher eine Quint-Posaun genennet werden möchte. Canzon dieses 3. Wie solches etlicherimassen am Ende im IV. eine größer als die ander. Trombone doppio. und darneben Krumm-Bügel. dass dahero auch die Züge alsdann ungleich fallen. gleichwie auf der Viol de Bastarda. im falset aber auch. Trombone majore. als die gemeine rechte Posaun ohne Bügel. Hans Schreiber genannt. und gleich eine Octav unter der Alt-Posaun. so er blasen soll.VI. daher sie dann auch wegen der Züge und sonsten mit derselben ganz übereinkommet. doch mit gutem Ansatz. Deren Abriss in Sciagraph. Quart-Posaun: Tuba major. Trombone grando. als nämlich das oberste g soll re ut. dadurch die Tiefe zuwege gebracht wird: . weil die Quart-Posaunen unterschieden sein. 4. welcher der vorigen rechten Posaun mächtig und läufig. zu wege bringen. Octav-Posaun: Tuba maxima. oder auf einm Cornet. erreichen und praestiren können. das D und C erreichen kann. oder la Trom bone al Octava basso. Und ist dieselbe Art von einem Kunst-Pfeiffer.VII. Es seind aber deren. als wann es das wäre. so ich gesehen. Die ander ist noch nicht eins so lang. Theils zu ersehen.3°_ noch anjetzo aufhalten soll. ist vor der zeit gar selten gefunden worden. Col. auf dieser auch leicht fortkommen. Und kann einer. vor vier Jahren gefertigt worden. 3. deren etliche eine Quart. als das A mit so geschwinden Coloraturen und Saltibus. auch die Tiefe einer Quart-Posaun. nur dass er sich alles dasjenige. Doch ist hierbei zu merken.

seu Tuba. auch etliche Semitonia haben und allerlei Melodeien zu wege bringen kann. d. nachm Cammerton zu rechnen. Capitel. und ist gleich zu verwundern. Rummet (vulgo Taratantara. deren Löcher mit den Fingern regieret werden müssen. drüber kömpt. umb etwas höher und niedriger. Trommet. Instrumentum in curvum er aere argentové. oder aber Krumbbügel vornen draufgestecket. der es wol und künstlich zwingen und regieren kann.und Herren-Höfen an der Mensur verlängert. von einem geübten und er fahrenen Künstler nach seinem Gefallen. cujus somitu milites. dass sie ihren Bass umb *) Die Seitenzahlen sind im Originaldruck hier und weiterhin vielfach verdruckt und der Nachschlagende muss sie sich vorher korrigieren. Und ob zwar bisher die Trummeten ihr Fundament oder Bass-Stimme. A. welches die (33)*) Feld-Trumter noch also behalten. nicht allein durch Aufsteckung und Abnehmung der Krumm Bügel (Cromette) und andern aufsteckels Stücken (Polette genannt) sondern auch mit dem Mund und Winde. Das VI.) ist ein herrlich Instrument. . ohne Aufsteckung der Krumm-Bogen. H. im d gehabt. in allerlei Consorten und Concerten wol zu gebrauchen. equique ad praelium inflammantur: tubis id' est. per tonos de semitomia gezwungen und gebraucht werden kann: Welches sich auf andern Instrumenten.–– Und diese seind in etlichen Capellen vor Jahren allbereit im Gebrauch gewesen. so hat man sie doch vor gar wenig Jahren bei etlichen Pürsten. allein durch den Ansatz und Mund-Stück. dass man ohne einige Züge (darmit sonsten die Posaunen regieret werden) auf diesem Instrument in der Höhe fast alle Tonos nach einander. Es ist aber sonderlich dieses Instrumentum Musicum (Posaun) vor andern blasenden Instrumenten überall. nicht thun lässet. sintemal es nach allerlei Tonen. Canalis concavitate nomen habens: Italis Tromba. wenn ein guter Meister.

Und geben die grössten Plockflöten nicht mehr als Ordinariè 13 Ton. Etlichen aber gefällts. so von den Italienern Flauto. etliche aber die rechte Hand unten brauchen: Dero wegen alsdenn eins unter solchen beiden Löchern mit Wachs verstopfet werden muss. in den kleinen aber kann man. (Derer aller Abriss in Scua graph.und Schweitzerlande (die Westerwälder genannt) in den Städten herümbher laufen und ihre Nahrung suchen. von Past also fest und dichte zusammen ineinander gewunden. fertigen. 27 also schreibet: Tubarum somitus hodie inter Modi Hypojonic limites constat. oder wie eine Schlange zusammengewunden. 2. Cap. 14 Ton haben. VIII. zu finden.) Das VII. darnach sie gut sein. angezeigt.38 einen Ton tiefer ins C ad Modum Hypojonicum gestimmet: Welches dann mit dem Chor-Ton überein könnpt. col. col. sed diatessaron extremis potissimum. Extraordinarie aber können etliche geübte Instrumentisten noch vier Ton. damit die Schaper außm Voigt. Etliche lassen die Trummeten. dass sie noch umb einen halben oder ganzen Ton tiefer ins B gebracht worden. . die aber am Resonanz den vorigen nicht gleich sein. Falset Stimmen. von den Eng ländern Recordor genennet werden) haben durch alle Stimmen in jedem Corpore sieben Löcher vornen und eins hinten. c. gleich einem Posthorn. integra omnibus Chordis diapente. Capitel. LX) Lockflöten (latinis Fistula. Auch findet man gar lange Trummeten. dieweil etliche Instru mentisten die linke. und das heissen sie. Denn obgleich vornem gar unten zwei Löcher nebeneinander sein. Darvon auch Glareanus in seinem EDodecachordo lib. wie droben im 1. auch wol den siebenten Ton höher über vorgesetzte 13 oder 14 Töne ascendiren. so sind doch dieselben beide einerlei am Ton und allein dahin gerichtet. (in Sciagraph.

die vornen drei Löcher. Hierher gehört die Schwiegel. Die Stamentienpfeiff ist 2o Zoll lang. dass . das ist zwo Octaven höher als ein Cornett. Gross-Bassflöt. ist in der vorhergesetzten Tabell und beim 1. noch ein Quint niedriger. Discant-Flöt. dass man von den dreien Löchern so hoch und weit kommen.39 Wie vielerlei Sorten und Stimmen aber der Plockflöten und aller der andern Instrumenten (darvon in diesem Tractat gesagt wird) sein. als sonsten auf6 oder 7 Löchern nicht geschehen kann. Und ein solch ganz Stimmwerk kann aus Venedig umb 8o Thaler ohngefähr heraus gebracht werden. 4. 9) ge . ein Octav niedrer als die erste Art. Etliche sind umb braucht. Klein Flötlein. Alt-Flöt. vom g bis ins g a. ein Quint niedriger als die sechste Art. ist an der Länge einer Querpfeiffen gleich. Tenor-Flöt. Capitel eigentlich zu vernehmen. col. Basset-Flöt. A3ass-Flöt. ein Quint niedrer als die vierte Art. welche unten ein Schloss oder AFontanelle haben. der Tenor 26 und der Bass 30 Zoll. Jedoch umb mehrer Nachrichtung willen. 6. Hier neben muss ich auch Nachfolgendes nothwendig erinnern.und noch weiter. hab ich die achterleiSorten der Plockpfeiffen hierbei auch mit einsetzen wollen: I. 2. hinten eins. welches dann zu verwundern. hinten eins haben. 5. ein Quintadecina. 9) hat. oder Schwägel (sonsten auch Stamenten-Pfeiffgenannt) dieselbe hat unten nur 2 Löcher. Discant-Flöt. ascendirt vom d bis ins eine Quint tiefer. und gleicher gestalt fast zwo Octaven darauf können zuwege gebracht werden: Und muss die Schwägel sowol als solch klein Flötlein unten zum Aus gang darneben mit eim Finger regieret werden. Wie man dann auch gar kleine Plockflötlein (etwa drei oder vier Zoll lang. wird aber wie ein Plockflöt intoniert und von etlichen Engelländern mit der linken Hand zum kleinen Trümmelchen oder Päucklein (col. 3. ein Quart niedrer. ein Octav niedriger von der sechsten Art oder Sorten. ein Quint niedrer als die erste Art.

Querpfeiffen. do die eine Sort oder Accort umb ein halb Semitonium von der andern stünden. dass ich die Flöten oben. Capitel folgen wird. so weit man will. ausgenommen diesen. im Winter niedriger. zu helfen ist. der gestalt. zwischen den Mund. die Pfeiffen länger oder kürtzer machen und also einer solchen Flöten. (in Sciagraph. vorhanden sein möchte. hinten keins. dass zweierlei blasende Instrumenta. der Flöten-Chor (Italis Choro da Allauto. dass sie jünger oder gröber werde. sintemal man gar selten solche Flöten so recht einstimmend antrifft. Daher mir dann dieses Mittel eingefallen. dass man oben das Mundstück weiter heraufser oder tiefer hinein stecke. das ist: wenn zu einem Chor etliche Instrumentisten mit Flöten geordnet. geben natürlich 15 Stimmen oder Töne und noch vier Falset drüber und also 19 Ton. so die Hitze und Kälte leicht treffen kann. hinein stecken. auch die Orgeln in etzlichen Kirchen. Capitel. dass die Flöten dadurch in etlichen Löchern falsch werden möchten. . wie im 44._49_ mir anfangs in Anordnung der Concerten. oder von Nöten ist. im Sommer aber höher am Ton befunden werden. so bald allemal helfen kann. befunden. also dass man dasselb in das Untertheil. bevorab. Und obgleich auch etliche berümbte Instrumentmacher vermeinen. mitten zertheilen und das oberste Stück auf (35) zweier Finger breit länger machen lassen. Da dann wol nötig. dass etliche in dem höchsten Clave nicht so gar wol ansprechen wollen. wie im dritten Torno darvon weitere Erklärung folgen sol) nicht wenig schwer ankommen. col. Das VIII. weil. gleich wie ein Zinck. LX) Ie Querpfeiffen (Italis Traversa vel Fiffaro) haben vornen sechs Löcher. so haben sie doch hernacher selbsten daran keinen Mangel. Ingleichen ist solches in den Bassanelli (davon im 17.und Fingerlöchern. Cap) auch versucht und just befunden worden: Wie denn auch einem Cornet.

vom a bis ins 2: Wiewol etliche noch das . . unten aber das g und f im falset zuwege bringen können. XXIII) dieselbige hat ihre absonderliche Griffe. 3. bald wie ein Sforniret. Capitel. Cornetto muto aber. sonsten Feldpfeiff genannt (in Sciagr. Corno vel Cornetto torto. Rect und Curvi. oder der gerade Zincken seind wiederumb zweierlei: I. col. Cornetti Curvi. und bisweilen auch dasZ oben erreichen. da das Mundstück zugleich mit an den Zinken gedrehet ist (col. still und lieb lich zu hören. und ist eine Quint tiefer als ein rechter gemeiner Zinck. so halt ich mehr darvon. als die gemeine Zincken 15 Ton von sich gibet. col. Das IX. so befindet sichs doch anders. sonsten Cornom genannt. WI) Incken.gar wol. ist ein gerader Zinck. (36) 2. Latinorum Bucinae alias Cornua) seind zweierley. gerad und krumb. und wiewol etliche meinen. 4. darauf ein absonderlich Mundstück gestecket werden muss. (in Siagr. das seind die schwarzen krumbe Zincken.Eben solch Gelegenheit hat es mit den Doltzflöten (welche sonsten Querflöten genennet) nur dass dieselbige gleich einer Plockflöten in Koniret und geblasen werden. Cornetto diritto. denn er gleicher Gestalt. Aber weil der Resonanz gar unlieblich und hornhaftig. (Italis Cornetti die fortasse. Zinck. Rect. dass man eine Posaun an dessen statt gebrauche. und allein bei der Soldaten-Trummeln gebraucht wird. dieser gebe nicht mehr als 11 natürlicher Ton oder Stimmen und kein falset drüber. Hierher gehöret auch die Schweitzerpfeiff. Darumb sie dann auch stille Zincken genennet werden. Es geben aber alle Zincken ohne Unterscheid 15 Ton natürlich. welche mit der Querflöte ganz nicht überein kommet. ist ein grosser Zinck. 13) und diese sind am Resonanz gar sanft.

Italicè: Wird der große Basspommer. tiefer aber nicht kommen kann (col. welcher gleicher Größe und Höhe mit dem Basset. wird Bombardo Piccolo genennet. Der Altpommer. . Pommern. (in Sciagr. weil er in den Schlössern das G im Bass erreichet. wird Schalmeye (Italis Piffaro. etam vocari queunt longae tibiae. als die rechte gemeine Cornetten und Zincken und nicht unlieblich zu hören sein. - Pommern (Italicè Bombardo oder Uni Bombardone. 13). welche eine Quint höher. stve Bombi Graecis. und werden alle. die kleinen sowol als die großen. die Franzosen nennen es Hautbois. Der Tenor. Bombardoni: Schalmeyen. Bombardome: der rechte Bass.42 5. Bombardo genennet. Noch seind gar kleine Zincken. und eine Quint tiefer ist. welcher auch vier Schlösser oder Schlüssel hat. Latinis Gingrina. von dem Kaken“) so es von sich gibt. ohne dass er ein Schlüs sel hat. col. die Engelländer Hoboyen) haben ihren Namen ohn allen Zweifel à bombo. Allein der oberste Discant. Diesem folget der Nicolo. Cornettino. *) Gakern. Capitel. und derowegen Basset genennet wird. gleich einer Gans derer proprium ist gingrire) genennet. Am Ton sind die meisten Schalmeyen umb einen Ton höher als die Zincken und Posaunen. allein dass er nur einen Schlüssel hat und dero wegen allein bis ins c im Tenor. Bombart. vom Summen und Brummen. darauf zur Noth auch ein Bass geblasen werden kann. XI) Ombyces. mit dem Namen Bombart oder Pommern genennet. welcher keinen Messing-Schlüssel hat. quae difficulter magnaque. welcher fast eine Größe mit der Schalmeyen ist. Das X. cum contentiome fatus impulsae sonum crassiorem E" edunt.

Und wiewol dieses. wie in der . und das ist gar schwer zusammen zu reimen. 1 Zoll lang. noch eine umb einen Ton niedriger fertigte. muss man denselben umb einen Ton (oder eine secundam. Pommern. ins g : transponiert. doch noch zur Zeit selten. in den Accorten oder Stimmwerken. und Hypojomicus modus nicht eine quint ausm c . auch zuwege zu bringen.. wies etliche nennen) höher transponieren. mol.dur ins f. als eine Art zum Bass. als Flöten.43 Allhier ist aber zu merken: Dass von Alters her und auch noch an jetzo meistentheils alle Blasende Instrumenta. Wann man aber das fünfte Instrument in der Tiefe oder Höhe auch noch darzu brauchen will. darumb dass man allzeit (wie ich zur Nachrichtung im vorhergehenden Tabel" darbei notiret) drei und drei zusammen. sondern eine Quart tiefer.und auch Tenor-Pfeiffen. und alsdann ein cantus fictus draus werden. sondern nur eine Quart. Wann aber die vierte darzu genommen werden soll. Der grosse Basspommer ist 10 Schuh. die ander zum Tenor und Alt (denn diese beide Stimmen. vielleicht also in acht genommen wird. damit dieselbige also nicht eine Quint. können allzeit aus gleichlautenden und einerlei Corporibus und Instrumenten musiciret werden) die dritte aber zum Cantu gebrauchen kann. Schalmeyen. Wie es dann auch von etlichen. eins vom andern allzeit eine Quinta ist gearbeitet und gestimmet worden. Da könnte man denn in solchen und dergleichen Instru menten das Höchste und Tiefste auch von fünferlei Sorten recht und wol zusammen bringen und in einander einstimmen. so ist es fast mühsam zusammen zu accordiren. denn das oberste ist vom untersten (wie in der Tabell zu sehen) durch fünf Quinten. als nemblich per decimam septimann (das ist gleich einem Ditomo oder Tertiae major) separiret. So könmpt es gar just und recht sonderlichen aufn Pommern und Schallmeyen. Oder wenn ein Gesang im fp mol allbereit gesetzt gefunden wird. wenn der Gesang sonderlich darnach ge richtet und fleißig acht darauf gegeben wird. Krumbhörner etc. Tenor und Alt. so wäre doch nichts destoweniger ein Instrumentmacher billig zu rahten. so muss die Composition darnach angestellet. von der nächst vorhergehenden höher in toniret wäre. dass er allzeit neben der rechten Discant.

Das XI. dem Basset in den Pommern gleich. dieweil etliche ganz offen sein) zu gedeckt und mit kleinen Löcherlein wiederum eröffnet (wie hernacher im IV. Der ander aber Quart-Fagott. Welches dann daher rühret. weil dieselbe ihre rechte Länge und Mensur durchaus haben. dieweil die Cor pora der Pommern die rechte Länge gleich aus haben und unten ganz offen sein. zu sehen und daselbst leichtlich kann nachge messen werden. im Doppel-Fagott F. viel stärker und frischer.und Posaunen-Art. Sonsten wollen etliche.44 Sciagraphia col. die von den Engelländern Zingel Korthol genennet werden: Und sind in der Tiefe. An den Fagotten aber ist die Länge des Corporis doppelt zusammen gelegt. col. oben ist und bisweilen (doch nicht in allen. als die Gedakten und andere gedakte Schnarrwerke intonieren. Capitel (38) Fagotten: Dolcianen. Ebenermaßen wie in Orgeln die Arincipal. doch ist dies hierbei zu observiren. wie denn auch die Fagotten. vielleicht wegen ihrer Lieblichkeit Dolcianen quasi Dulci sonantes genennet werden. Im Chorist-Fagott ist der unterste Claves C. dass der Doppel-Fagotten zweierlei seien: Einer da man das F gleich dem großen Bass-Pommer unten haben und Quint-Fagott genennet wird: (col. 10). Daher sie dann. (in Sciagraph. Theil von etlichen Stimmwerken in den Orgeln soll gesagt werden) Daher der Resonanz bei weitem nicht so stark. allein. dass das Loch. sowol auch am Resonanz. X) PAgotten und Dolcianen Chalis Fagotto de Dolce suono) werden mehrer theils indifferenter also genennet. da der Resonanz heraufser gehet. dass dis # die rechte Dolcianen seien. VI. Und dies eben aus obgedachtem Fun dament. sondern etwas stiller und lieblicher sich muss vernehmen lassen. dass der Dolcian. stiller und sanfter am Resonanz seien.welcher . als die Pommern.

die untersten zween Claves D oder C von sechzehn Füßen in den grofsen Posaunen recht rein und wol anzu bringen. die man sehen kann. ist aber am Resonanz nicht . einen großen Fagotcontra. Lodovico Zacconi nennnet dis Minstrument auch Sordoni. Capitel.45 allein bis ins G gebracht werden kann. haben 12 Löcher. proportion. dupliret. welcher noch ein Quart unter dem Doppel-Fagott. welcher die Octav Posaunen gemacht. Daher dieser in Cantu 1 duro. wenn man in. und also ein Octav unterm Chorist-Fagott. sintemal auch den Orgelmachern bisweilen schwer fürfelt. so ist er doch am Ton ja so tiefzu bringen. Es ist jetzo der Meister. dieweil sich das Corpus nicht mehr als einmal. etliche nennen es Dolzianen) ist am Resonanz fast den Corna-Musen oder stillen Krumbhörnern gleich. und alles wie dieser Bass. und über das noch unten ein Loch zur Feuchtigkeit. als durch die Finger geändert und zu wege bracht werden. so wirds ein herrlich Instrument werden. das C von sechzehn Fuß-Ton geben und intonieren soll. ATI) Ordun (Italis Sordoni. (39) Sordunen. Ich habe aber ein anders gesehen. zu verfertigen: geräth es ihm. Das XII. Welches gleichwol zu verwundern. Die Zeit wirds geben. co. dass also 14 Löcher werden. und wiewol der unterste Bass der Sordunen kaum halb so lang als der Doppel Fagott am Corpore ist. den Fagotten gleich. im Werk. und sich wol drüber zu verwundern sein wird. jener aber in Cantu 7 molli zum füglichsten zu gebrauchen und sehr be quem ist. etliche noch zwei Schlösser darzu. Denn die Semitomia können in den Löchern durch die Schlüssel nicht also füglich. und oben auch noch eins. dergleichen hiebevor nicht ge sehen. das hat eben die Länge. da die Aarmony herauser gehet. Das größte und tiefste ist 2 Schuh und 5 Zoll lang. (in Sciagraph. der Musik beiderlei dieser Arten haben kann.

welche noch umb ein Semeidlitonum oder tertiamt minorem tiefer sein. Capitel.- z Acketten seind gar kurze Instrument. welches bis in das C von 16 Fußton gebracht wird. Sie haben viel Löcher. als der Tenor in diesen Sordunen gewesen: und Kort Instru ment genennet worden. ". Capitel. und in der Tiefe den größten Pfeiffen in den Principal-Werken gleich ist: das Corpus ist nicht mehr als 11 Zoll lang. und jetzo neulich machen lassen. wie sehr ich mich auch darumb bemühet. 7 in col 12. zu sehen und abzumessen ist: Aber weil inwendig das Cancel oder die das Cor pus neunmal so lang wäre. habe ich noch zur Zeit nicht erdenken. welche in der Tabell zu finden leicht abzunehmen. Racketten. und also von 15 Füßen am Ton sind. als der größte Pommer oder Doppel-Fagott. wie aus deroselben Ton und Stimmen. Das XIII.46 tiefer. welches er Doppioni nennet. Wird vielleicht das Num. aufgezeichnet: dass ich aber noch zur Zeit. wiewol etliche Bass-Rackett. Woher aber dieser Unterscheid entspringe. aber nicht mehr . ADOPP/OW/ Och hat gedachter Zacconi ein ander dergleichen Instrument. so geben sie so ein tiefen Resonanz. wie in der Sciagraph. X. als dass sie das D erreichen. gefunden werden. Und ich auch selbsten eins angegeben. oder auch von andern berichtet werden können. oder aber auch Sordunen oder Corna-Musen-Art sein. nicht habe zu sehen bekommen können. Das XIV. col.

47_ als elfe zu gebrauchen. Wann aber Woln der Gamba darzu gebraucht. Schryari und Sackpfeiffen. von eim guten Meister geblasen wird. Italis Storti.und Messings-Claves (wie in etlichen zu finden) darzu gemacht werden: sonsten es mit den Fingern nicht zu erreichen. Hinten haben sie ein Loch. Schalmeyen. Am Resonanz seind sie gar stille. (in Sciagraph. Racketten. so thut es noch wol ein mehrers. darumb man sie dann auch desto weniger zwingen. Aber es müssten noch absonderliche Schlüssel. und gibt selten ein Falset. Kort Instrument. also dass sie noch 2 oder 3 Töne tiefer geblasen werden können. oder eins allein nebenst an dern blasenden oder besaiteten Instrumenten zu einer Simphony und Clavi Cymbel dic. col. oben über den Röhrlein sonderliche Cap sulen. Das XV. sondern haben gleich wie die Corna-Muse. Dolcianen und Bassanelli können alle umb etliche Ton höher (gleichsamb die vorhergesetzte Tabel" ausweiset) gebracht und natürlich intoniret werden. wann ein solch ganz Accort oder Stimmwerk zusammen gebracht wird. . YIII) Ie Krumbhörner (Lituus. fast wie man durch einen Kamm bläset. und haben. dass die Sordunen. Cornamuti tort) werden nicht mit bloßen Röhren geblasen. Fagott. Corna-Muse. denn als die Zahl der Löcher mit sich bringet: Es sei dann. denn als die Zahl der Löcher mit sich bringet: Aber die Pommern. Und ist hierbei auch zu merken. (41 noch zu begreifen ist. Krumbhörner und Schryari. keinen Ton mehr von sich geben können. sintemal es nicht mehr Ton über sich geben kann. vornen sechs und über diese noch zwei Löcher unten. ist es ein lieblich In strument. sonderlich im Bass anmuthig und wol zu hören. und im Ton nachzugeben nicht sonderlich helfen kann. keine sonderliche gratiam. Krumbhörner. dass es wol berühret und ein guter Meister drüber kömpt. Capitel.

sondern mit einer einfachen Röhre. und das siebente Loch unten gäbe alsdann einen tieferen Ton. haben . dardurch der Resonanz heraufser gehet. das ist. aber unten zugedeckt IF “ und auf der Seite herumb etliche Löcherlein. als sie Löcher und Schlüssel haben. wenn sie nicht recht sprechen und sich hören lassen wollen. CORWA-MUSE (in Siagraph. Sie geben aber. unten offen. col. sonsten hätte das ganze Instrument keinen rechten völligen Resonanz. BASSANELLI (in Sciagraph. der sie erfunden (Fo hann Bassano. einfach._48_ Es müssen aber die unterste 2 Löcher ohne das nothwendig offen sein. wie vorgedacht. Das XVI. XIII. nur dass sie stiller. eim vornehmen Instrumentisten und Componisten zu Venedig). pitel. nicht mehr Stimmen oder Tonos. Capitel. als unser rechter Cornetten odler Cammerton. col. Ca. stille Zinken) könnten genennet werden. ein Ton tiefer. Am Klang seind sie gar den Krumbhörnern gleich. Dergestalt muss oft ein Orgelmacher den grossen. sic) Ie Corna-Muse sind gleich aus und nicht mit doppelten. mit Löchern (welches doch so sehr nicht zu loben stehet) zur rechten Antonation verhelfen. gehen gleich gerade durch. als es von rechtswegen geben muss und soll. XII) ''. gleich den Bassanelli. Sie haben gar keine Schlösser oder Claves: Und stimmen gleich ein mit dem Chorton. Das XVII. lieblicher und gar sanft klingen: Daher sie billich stille sanfte Krumbhörner (wie die Cornetti-mut. auch wol kleinen Schnarrwerken. TI) Assanelli haben den Namen von ihrem Meister.

Sie haben gleich wie die Schalmeyen. können vor sich alleine und auch zu andern Instrumenten gebraucht :: werden. werden mit bloßen Röhren gleich den Fa gotten. 7 Löcher. aber nach dem Cannnner ton ist es C auf 8 Fuston gerechnet. alleine dass (weil sie unten offen und einfach) viel stärker am Resonanz sein: Und obwohl zwar der Discant unten zugedeckt ist. Sie können aber nicht mehr Ton und Stimmen von sich geben. denn ihr unterster Clavis im Bass ist F. col.49_ nur einen Messing-Schlüssel. SCHR VAR/ (in Sciagraph. zu einm Tenor in Concerten. . doch viel stiller. Seind umb ein Quart“ ticfer als Cammer Ton. haben hinten sowol Löcher als vornen. wenn man allerlei Art Stimmwerk von Instrumenten darunter (42) brauchen will. XII) Chryari (auf deutsch Schreierpfeiffen) seind stark und frisch am Laut. Capitel. dann es also gar just im Ton kömpt. ziemlich hoch gebracht werden. denn die Zahl der Löcher mit sich bringe. do das unterste mit einem Schlüssel. do der Wind heraufser gehen kann. wol zuhören. denselbigen auch am Resonanz fast gleich. und gleich wie sonst ein Tenor auf der Flöte geblasen wird. so hat er doch viel Nebenlöcher. Das XVIII. hinten aber ist kein Loch vorhanden. seind an der Lange und Statur fast ganz den Corna-Musen gleich. wann sie wol berührt sind. Pommern und Basseten geblasen. Und ist sonderlich der Cantus. welches die kleinest. können.

gedacht worden. haben hinten ein Loch.oder Schäferpfeiffen in den oberen Löchern meistentheils falsch. Dudley aber hat drei Röhrlein zum Stimmen das b dis. Bock. Auch hat einer. dessen vorn im 5. dieweil sie hinten kein Loch zum Daumen haben. Italis Corna-Musa) seind mancherlei Arten. mit der rechten aber de fg a haben. Noch hat man aus Frankreich eine kleine Sackpfeiff oder Hümmel chen heraus bracht. haben eben auch zwei Stimmer. col. zu finden. als Bock. Hümmelchen. hat auch nur zween Stimmer. und zu reiner Intonation gebracht werden können. Die andern aber. welches meines Erachtens daher kömpt. hinten ein Loch zum Daumen. V. unten aber zwei Röhren. allein mit dem einen Arm hinein bringen und regieren kann. und billich der große Bock genennet werden. also. dass er ein ganz Stimmwerk von fünf solchen Sackpfeiffen. welche etwas größer als die Schäferpfeiffen. die andere zur rechten Hand und an jeder Röhren vornen drei. 4. V. darauff . Schäferpfeiff hat zwei Röhren zum Stimmen. (in Sciograph. Y/II) do man den Wind durch ein kleines Blasebälglein. Sackpfeiffen. f . Cap. dadurch sie besser gezwungen. welcher nur ein gross lang Horn zum Stimmer und die Tiefe C hat. 1. verfertigt. eine zur linken. Etliche sind noch umb ein Quart tiefer in GG.50 Das XIX. Col. (Col. XI. Hümmelchen. YII) - Er Sackpfeiffen (Latinis Tibia Ulricularis. Und sind die Schaper. Dudey. welche mit Plasebälgen regieret werden. 3. und umb eine Ter tien tiefer sein. dass man mit der linken Hand das g a h & d. 2. den Sachen so weit nachgesonnen. und also ein Duum oder Bicinium gar artig zuwege bringen kann. Dessen Abriss in Sciagr. Im Erzstift Magdeburg habe ich eine sonderliche Art von Sackpfeiffen gesehen. Capitel. b f.

man einen Gesang mit 4 oder 5 Stimmen zuwege bringen wollen. zu finden. kurz vor dem Tractat von den Orgeln. Viole de gamba: 2. Aber solche Harmony lass ich mir nicht so gar sonderlich sehr wol gefallen.gehalten werden.43. Das XX. dass sie die Violen da gamba LIBRARY - UNIVERSITY or ILLINO3 . Num. Seiend zweierlei. Vom REGAL (welches zum Theil auch an diesen Ort hieher. IV. Dessen Abriss Col. und die mit dem Winde regiert werden müssen. ATYD/CI/WIA / WSTRU//ME/WTA Besaitete Instrumenta. Diese beiden Arten werden von den Kunstpfeiffern in Städten also unterschieden. die Saiten auch ein längern Zug haben. II. Und dieweil diese viel größere corpora. gesagt wird. 44" 1. die Beine. welche auf dem Arm. Viole de bracio. die mit Saiten bezogen werden. und heißt ein Bein. und wegen des Kragens Länge. oder die brazzo: Und haben den Namen daher. als die andern de bracio. Oder Von denen Instrumenten. Violen. so geben sie weit ein lieblichern Resonanz. bericht gethan werden. Geigen. Voluntzen. le gambe. gehöret) soll hinten. do von blasenden Instrumenten. dass die ersten zwischen den beiden Beinen gehalten werden: Denn gamba ist ein italienisch Wort. Capitel. bei dem geigenden Instrument.

als wenn man im rechten Ton bleibet. Und das gibt in diesem Stimmwerk viel eine anmutigere. bezogen werden. als wie hoch oder tief eine jede Saite gestimmet werde. weisen die Noten in der vorgesetzten Tabell nicht mehr. also. verachten wollen. (Deren Abriss in Sciagr. XX) Die grosse Viol de gamba (Italis Violono. und machte und brächte alles fein rein. als nämlich der Bass ins GG.oder Hinterfingern hinab oder herauf. Die Violen die Gamba haben 6 Saiten. deren Abriss in Sciagr. oder Contrabasso de gamba. oder dass daselbsten ausbündige treffliche Künstler auf diesen Geigen gefunden werden. AWB. prächtigere und herrlichere Harmony. Ja. die Violen de bracio aber. bisweilen auch eine Quint tiefer. In diesen allen geigenden Instrumenten. wenn er auch mit der Nasen darzu helfen könnte. gleich wie die sechs-chörichte Laute. wenn sie alleine damit etwas musiciren. wie ein jeder seine Geigen oder Violen stimmet. wegen dessen. ein jedere (nach dem Cammerton zu rechnen) eine Quint tiefer. wenn er nur das seine just rein und wol darauf praestiren kann. col. im Cantus vors e rechnen und halten: Do sonsten. VI wird von den meisten per quartam durch und durch gestimmet. just und anmutig ins Gehör. so ist nicht gross daran ge legen. col. gestimmet ist. der Cantus ins A. und daher etliche Organisten. und solche Art gefällt mir nicht sehr übel: Achte auch davor. dass diese Art erstlich aus Polen her kommen sein soll. so mit Saiten von Därmen gemacht. Mittel. Welches aber meines Erachtens der Rede nicht werth ist: denn es laufe einer mit den Vorder-. der Tenor und Alt ins D. Wie dann ihrer viel sich auch damit etwas sonderliches bedünken lassen. wie oben in der Tabell zu ersehen. im Tenor und Alt vors A. so machen sie alles bisweilen umb eine Quart. Geigen oder Polnische Geigen nennen: Vielleicht daher. dass sie nicht dieser oder jener Application mit den Fingern sich gebrauchen. Die Engelländer. werden durch Quarten und in der Mitten eine Terz gestimmet. wie oder auf was Mass und Weise er solches zu wege bringe.52 mit dem Namen Violen. . dass sie die untersten Saiten im kleinen Bass vors D. es sei nicht gross daran gelegen.

Dieweil aber uff den gar großen Bassgeigen oder Violonen. als die andere bekömmet. Col. auch verfertigen lassen. eine Decke gemacht. gewesen. etliche mit vier. Die Alten haben dieser Violen de gamba. als die Clavier uff der Leyer hinein drücken. die man gleich. dass sie darüber mit Fingern nicht zube greifen. und damit die rechte Bünde einer jeden Saiten andrücken und berühren können. seind starke Messing-Drath. dass ein jedes seinen Bund erreichen können: Und also wegen dessen. wie im Agricola zu befinden. gleich wie in den grossen Pommern an den Messingschlüsseln. und also die kleineste fast umb einen ganzen Schuh. denn die grösste. Davon hier oben in Tabella universal mit mehrerem zu ersehen. von der großen anzurechnen. wenn ich sie also nennen soll. Denn an den Plöcklein oder Clavieren. schrem herunter gebracht. In den blasenden Instrumenten aber hat solches nothwendig angedeutet werden müssen. dassüber den ganzen Hals. In dem er nicht allein den untersten großen Steg (gleich in einem Aenorcon und Orpheoeron) schrem oder obliguè hinauf. sondern die 4 . XXI) mit fünfSaiten bezogen worden. welche so hoch hinaufgangen. Und etliche (wie in Sciagr. und auch der Bassgeiger oder Violonista mit der Hand nicht so weit hin und herwieder fahren und greifen. wegen der großen Länge und Distanz zwischen dem obersten Kragen bunde und dem untern Stege die kleinen Saiten selten aushalten können: So hat ein Musicus zu Prag den Sachen etwas weiter und tiefer nach gedacht und eine Bassgeige angegeben. besondern auch den obersten kleinen Steg. und unten fast am Ende 6 Plöcklein fünffächicht neben einander. gleich an den gemeinen Bawer-Leyren. Darumb denn nothwendig ein solch Mittel erfunden. dass eine jede Saite ihren Zug halten. als nämlich 12 Zoll kürzer wird. daran unter den sechs Saiten. jederzeit die eine einen kürzern Zug. und dahero die Bünde ganz ungleich werden müssen. dreierlei Arten gehabt: dann etliche sind mit dreiSaiten.53 und nicht wie hoch man im selbigen hinstrument mit den Fingern und Bünden ascendären könne: Welches eim (45) jeden Abstrumentisten nicht unwissend.

dass nur die Kerblein in sol chen Räderlin aufs allerengste und genaueste nahe beieinander eingefeilet würden. Dieweil aber derselbige Chor mit so viel großen Geigen. gleich wie an den Uhren und Schlag-Seegerlein. deren Abriss Col. die rechte Woln der Gamba zu den Obern. Dieses aber missfällt mir. und daher meines Erachtens sogar rein und just dergestalt zu andern Instrumenten nicht wol accordirt und ge braucht werden kann. mit 17 und 21 Stimmen. dass oben am Kopf anstatt der hölzernen.und Mittlern . hart neben einander haben und an drücken mögen. gar eine feine Invention ist. zu den Tenor. gefertigt worden. so könnte mit einer Kerbe ab. gar zu sehr in einander sunmet und murmeit. daran auswärts ein eingekerbtes Rädichen. und die Saiten desto reiner und genauer in ein jedes Instrument mit eingestimmet werden: Dahero denn diese Art viel besser und beständiger. Es sind auch neulicher Zeit zween gar große Violin de Gamba Sub-Bässe. dass sich. AWB. Doch wäre demselben auch gar wol vorzukommen.und zuzulassen. mit Göttlicher Hülf in kur zem auch hierfür kommen wird. weil sie dergestalt ganz nicht nachlassen. Da denn. als die gemeine Wirbel wäre. V. die Saite in die 2. mit einer Stöhnfedern zurückhalten und forttreiben lässt. die distanz des soni oder toni so gar merklich nicht gespüret. gleich wie auf den Orgeln. zu finden. Commata alsobald ascendirt oder descendirt. dass esungleich annemlicher und annuthiger sei. dabei man die andern große Contra-Bässe. wenn nur einige Kerbe abgelassen oder aufgezogen werden. nach meiner Wenigkeit componiret habe: Do dann die fünfStimmen desselben Chors alle in Octava inferiore müssen gegeiget werden. so habe ich befunden. oder zurückweichen können. eiserne Wirbel gemacht sein. den klei nen Viol de Gamben-Bass aber anstatt des Discants gebrauchen kann. Darauf ich auch ein Concert mit unterschiedlichen Chören (Lauda AHieru salem Dominum) welches in Polyhymnia Nona.und Altstimmen. wenn man im Manual zum groben Principal oder Gedactenflöte von 16 Füssen die Trtien und Quinten unten in der Tiefe mitnimpt.__ (lavier oder Bünde so zu rechnen.

55

stimmen, den gar großen Sub-Bass aber in der Octav zum Bass gebrauchen,
da es denn von fernen, als ein tiefer Untersatz und Sub-Bass in einer

Orgel gehöret wird.
Dabei ich dann auch dieses erinnern muss: dass, wenn man auf diesen
grossen Sub-Bassgeigen, und auf der Octav-Posaun eine Partei mitmusiciren
will, so muss der Bass umbgeschrieben, das ): auf die mittelste Linie,
und die unterste Noten alle umb eine Octav höher, gleich einem niedrigen
Tenor, gesetzet werden; Und alsdann kömpt es den Instrumentisten gar
leicht und eben, als wenn er sonst auf ein Tenor-Instrument seine Partei

machte; dieweil solche gar tiefe Instrumenta gleich in einer Octav unter
dem rechten Tenor stehen.

Und dieses kann auch in Doppel-Fagotten und gar großen Bass
Pommern bisweilen in acht genommen werden.

Das XXI. Capitel.
VIOL, BASTA RIDA.

(in Sciagraph. Col. XX)

Nieses ist eine Art von Vion de Gamba,wird auch gleich also, wie ein
Tenor von Violn de gamba gestimmtet, (den man auch in manglung
darzu brauchen kan) aber das Corpus ist etwas länger und größer.
Weiss nicht, ob sie daher den Namen bekommen, dass es gleichsam eine
A3astard sei von allen Stimmen; sintemal es an keine Stimme allein ge
bunden, sondern ein guter Meister die Madrigalien, und was er sonst uff
diesem Instrument musiciren will, vor sich nimpt, und die Fugen und
Harmony mit allem Fleis durch alle Stimmen durch und durch, bald oben

#

außm Cantus, bald unten außm Bass, bald in der Mitten außm Tenor
und Alt heraufser suchet, mit saltibus und diminutionibus zieret, und also

tractiret, dass man ziemlicher Massen fast alle Stimmen eigentlich in ihren
Fugen und cadentien daraus vernehmen kann. Wie ich dann den Un
wissenden zur Nachrichtung 2 und 3 Exempel am Ende dieses dritten

56

Theils hätte mit einsetzen wollen. Will es aber sparen, bis in den Appen
dicem Tertiij Tomi, nom: Instructionen pro Symphoniacis.

Es werden aber solche Violin de Bastarda auf mancherlei Art ge
stimmet, als in der Tabell zu ersehen, und noch auf viel andere Weise

mehr, darnach der Meister den Gesang gesetzet und gerichtet hat.
Jetzo ist in Engelland noch etwas sonderbares darzu erfunden, dass
unter den rechten gemeinen sechs Saiten, noch acht andere stählene und
und gedrehete Messing-Saiten, auf einem messingen Stege (gleich die auf
den Pandoren gebraucht werden) liegen, welche mit den obersten gleich
und gar rein eingestimmet werden müssen. Wenn nun der obersten
Darmen-Saiten eine mit dem Finger oder Bogen gerühret wird, so reso

niret die unterste Messing- oder stählene Saiten per consensum zugleich
mit zittern und tremulären, also, dass die Lieblichkeit der Harmony hier
durch gleichsam vermehret und erweitert wird.
Daher augenscheinlich und handgreiflich zu befinden, dass die Har

mony der Consonantiarum ganz in die Natur gepflanzet sei. Dann wenn
in einer Stuben, Cammer, oder sonsten eine Saite auf der Viol intoniret

wird, und eine Laute oder Cyther aufm Tische lieget, oder an der Wand
hanget, so reget und beweget sich auf derselben Lauten oder Cyther, die
Saite, welche unter denselben

gar rein und eben mit derer, so auf der Viol mit dem Bogen gestrichen
wird, gleichlauts einstimmet: Welches man umb so viel gewisser und
eigentlicher, wenn ein Strohhälmlin auf dieselbige Lauten- oder Cyther
säiten gelegt wird observiren und erfahren kann.
Und empfinden solche schneidende Harmony die Messing- und stählene
Saiten viel eher und mehr, als die Darmsaiten, also, dass sie sich nit

allein bewegen, sondern auch zugleich mitresonren, und ein sonum von
sich geben. So geschichts auch oft auf der großen Bassvio/ de Gamba,
wenn das gar große GG auf der untersten Saiten mit dem Bogen scharf
intoniret wird, dass oben die Saite, welche just in der Octaven mit dem G

einstimmet, zugleich sich beweget und mit resoniren thut. Ja, das noch
mehr ist, so bezeugt die Erfahrung, dass, wenn ein Orgelmacher in Auf

57

setzung und Zusammenfügung einer neuen Orgel, oben aufm Gerüste eine
Pfeiffe nach der andern einsetzen und stimmen, und in der Eil wissen will,
wo er unter allen Pfeiffen, so aufm Gerüste nach einander liegen, die
Pfeiffen so er haben muss, finden könne: so lässt er in der Orgel nur die
Octav von derselben Pfeiffe intonieren, alsbald kann er unter denen aufm
Gerüste, wenn er eine nach der andern anrühret, am Zittern die Octava

finden: Denn sich dieselbige Pfeiffe von dem Klang und Ton der andern
in der Orgel also zitternd bewegt, dass man es greifen und fühlen kann.

Das XXII. Capitel.
VWOL/W DE BRAC/O.
(in Sciagraph. Col. XXI)

Mola, Viola de bracio: Iten, Violino da brazzo; Wird sonsten eine Geige,
vom gemeinen Volk aber eine Fidel und daher die bracio genennet,
dass sie auf dem Arm gehalten wird.
Deroselben Bass-,Tenor- und Discantgeig(welche Violino oder Violetta
picciola, auch Rebecchino genennet wird) seind mit 4 Saiten; die gar kleinen

Geiglein aber (Col. AVI) mit drei Saiten bezogen (auf französisch Pochette
genannt) und werden alle durch Quinten gestimmet. Und demnach die
selbige jedermänniglichen bekannt ist, darvon (außer diesem, dass wenn sie
mit Messing- und stählenen Saiten bezogen werden, ein stillen und fast

lieblichen Resonanz mehr, als die andern, von sich geben) etwas mehr an
zudeuten und zu schreiben unnötig.
Es sind aber deroselben unterschiedene Arten in der Sciagraph. Col. AIX/
und auch in der vorhergesetzten Tabell zu finden.
-

_55

Das XXIII. Capitel.

49

LYRA.

Llhier

ist nicht zu sagen, von der Bauren- und umblaufenden Weiber
Leyer, die mit einem Handgriff herumb gedrehet, und mit der linken
# Hand die Claves tangiert werden: Deren Abriss in Sciagraph. Col. XXII
zu sehen. Sondern von den Italianischen Lyren, deren auch zweierlei
Arten sind.

1. Eine große Lyra (Lironi perftto, Arce violyra; oder, wie es ob
gedachter Ludovico Zacconi nennet, Arce-viola telire, deren Abriss in
Sciagraph. Col. XVII). An der structur dem Bass von den Violen de
Gamba gleich, doch dass das Corpus und der Kragen, wegen der vielen
Saiten umb ein ziemliches breiter ist. Denn etliche haben 12, etliche 14,

etliche auch noch 2 außerhalb des Kragens, und also 16 Saiten, darauf
alle Madrigalia und Compositiones, sowol in genere Chromatico, als Dia
tonaco, zuwege bracht werden können: Welches dann eine feine Harmony
von sich gibt. Doch dass bisweilen die höchste, bisweilen die tiefste
Stimme, gleich wie auf den kleinen Cithern aussen bleibet, und derowegen
ein Bass und Discant gar bequem darzu kann und mussgebraucht werden.
2. Die kleine Lyra ist der Tenor Vollen die bracio gleich: Daher sie
auch Lyra de bracio genennet wird, hat 7 Saiten, zwo Saiten außerhalb
des Kragens, und die andern fünfe auf dem Kragen liegend: Darauf man
Tricinia, und auch andere Sachen, fast einer Cither gleich, zuwege bringen
kann. Deren Abriss in Sciagraph. Col. XX.

Das XXIV. Capitel.
TESTUDO. Laute. . - - (in Sciagraph. Col. XVI)

Ie Lauten (Testudo, Chelys, Itals Liuto) haben anfangs nur vier Chor
mit doppelten Saiten, als c / a d', gleich wie eine Quinterna, gehabt:
Hernacher haben sie oben noch einen Chorsaiten darzu erfunden als

/ad g.

– 59 –
il canto: Vel So.

prano, oder la
charterelle
Italia

und
il terzo

Frankreich

il quarto
il quinto, oder la
prime
Es werden aber

In Engelland
die Chöre aus den
Lauten bei unter

secunde

und den Nie

derlanden die quarte
schiedlichen TNatio

wird in
nen

auch

unter

quinte

genennet.

f
(quint

schiedlich nominiret

und gezählet. Als

G

Bei uns aber quart
in
Deutsch

nämlich das
land aber die secund

prim
Quintsait
Kleinsangsait
Die Alten ha

Grossangsait

bens also

Klein-Brummer
Mittel- Brummer

Groß-Brummer
Ferner hat man noch also über diese den 6. Chor unten, nämlich das

I" ut: Und noch darüber den 7. Chor Ffa ut: Welche dann von Jahren
zu Jahren von den Lautenisten augirt und vermehret worden, Also, dass
endlichen acht, neun, ja bisweilen zehn, elf, und mehr Chorsaiten auf
einer Lauten nunmehr gefunden werden. Wie aber der siebente, achte
und neunte Chor zu stimmen, ist hier nicht nötig zu schreiben: Denn ein
jeder dieselbige zu seinem Gefallen stellet und stimmet, nachdem er sich
angewöhnet, oder der Gesang gesetzt ist, den er tractiren will.

/

-

60
A

Jetzo hat man meistentheils Lauten mit einem langen Kragen, der
Theorben fast gleich, hat aufm Halse, darauf die Bünde liegen (der Griff
genannt) 8 oder 7 Chor mit doppelten Saiten, und auswärts auf dem
längsten Theorbenkragen oder Halse, 6 einzelne Saiten, welche dann den
Bass trefflich sehr zieren und prangend machen. Und ist unter dieser
Lauten und der Theorba kein sonderlicher Unterscheid, als dass die Laute

aufm Griff und den Bünden, doppelte Saiten, die Theorba aber durch
und
(51)
-

durch nur einfache Saiten haben: Und in der Theorba muss die Quant

und Quart um eine Octave tiefer gestimmct werden.
Etliche kleine und große Lauten in einander zu ziehen.
Wann man viel

einander stimmen und

unterschiedlange Lauten in

accordiren will,
1. Kleinen Octavlaute
2. Klein Discantlaute

a

Discant-Laute_

3.

Recht Chorist- oder

so muss“

die Quint J .

( gestimmet

Alt-Laute
in der

& I werden.

ins

5. Tenor-Laute
6. Der Bass genannt
7. Die Gross Octav
Bass-Laute.

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- $

-

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-

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Ob auch wol ein jedesTheil an der Lauten, von dem einen also, vom
andern anders genennet und ausgesprochen wird: So lass ich mir doch
dieses zum besten gefallen: Dass, nämlich

61

die unterste runde, oder der Bauch

das Corpus.

den oberste oder Sangboden
do die Bünde aufliegen oben

das Tach.

unten

der Griff,
g einen110t
d

do die Wirbel drin gehen
der lange Kragen, welcher neulich

der Hals.

der Kragen.

der Theorbenkragen
oder Theorbenhals,

darzu erfunden worden.

Das XXV. Capitel.

52

THE ORIBA.
(in Sciograph. Col. V. & XVI)

Heorba ist einer grossen Basslauten nicht sehr ungleich, doch dass sie
mehr, als nämlich 14 oder 16 Chorsaiten, und über den rechten Hals,

darauf,sonsten die Bünde liegen (welches, wie vorgesaget, der Griff
genannt wird) noch ein andern längern Hals hat. Ist alleine dahin ge
richtet (dieweil wegen der Grösse und weiten Greifens keine Coloraturen
oder Diminutiones darauf gemacht werden können, sondern schlecht und
recht dahin gegriffen werden muss) dass ein Discant oder Tenor wirva voce,
gleich wie zu der Vio/ de Bastarda, darein gesungen werde. Darneben
aber ist sie auch sehr wohl zu gebrauchen und gar lieblich anzuhören,
wenn sie nebén andern Instrumenten in eim ganzen Concert, oder sonsten
nebenst dem Bass, oder anstatt des Basses gebraucht wird.
Deren sind nun zweierlei Arten; die eine mit Gegensaiten, die andere
mit Messing- und stählernen Saiten; und mit solchen Saiten beziehen auch
etliche jetzt die recht gemeinen Lauten: Aber die Quartal und Quinta wird
alsdann umb eine Octav tiefer als sonsten gestimmet, gleich wie in der

Theorba. Und das darumb, dieweil in der Theorba die Länge des Cor
ports und die Messing-Saiten, solches nicht anders leiden und die rechte
Höhe nicht erreichen können.

Dic zu Rom gemacht, und Chitarrone genennet werden, die haben ein

62

gar sehr langen Hals, also, dass desselben Länge mit dem Corpore
6+ Schuh und 2 Zoll austrägt; und ist das Corpus nicht so gar groß, breit
und unbequem zu halten und zu begreifen, als die bisher zu Padova ge
macht worden, und nur 5 Schuh lang sein. Die Romanische (welche jetzo
auch zu Prag, von einem Martin Schott genannt, gar sauber und fleißig
gemacht werden, und Col. V. zu finden) haben auf dem Griffe, darauf die
Bünde liegen, nur 6 Saiten oder Chor, die Padoanische aber 8 Saiten.

An dem gar langen Halse aber seind an beiden Sorten 8 Saiten, ausser
halb derer, die auf dem Griffe liegen. Wiewol von Jahren zu Jahren alle
zeit mehr Aenderungen hierinnen vorfallen und erdacht werden: Darumb
auch nichts gewisses hiervon zu schreiben.

Das XXVI. Capitel.
QUINTERNA.

Uinterna oder Chitterna, ist ein Instrument mit vier Chören, welche

gleich wie die aller älteste erste Lauten (deren Num. 24 gedacht
3 worden) gestimpt werden: Hat aber keinen runden Bauch, sondern ist
fast wie ein Bandoer ganz glatt, kaum zween oder drei Finger hoch: deren
Abriss in Sciagraph. Col. XVI. zu finden.
Etliche haben 5 Chorsaiten, und brauchens in Italia die Ziarlatini und
Salt" in banco (das sind bei uns fast wie die Comödianten und Possenreisser)
nur zum schrumpen; darein sie Villamellen und andere närrische Lumpen
lieder singen.
Es können aber nichts desto weniger auch andere feine anmuthige
Cantiunculae und liebliche Lieder von eim guten Sänger und Musico Vocali
darein musicirt werden.

63

Das XXVII. Capitel.
PAAVIDURIWA:

Mandürichen.

(in Sciagraph. Col. XV/)

Ieses wird von etlichen Bandürichen, von etlichen Mandoër, oder Man
F

durinichen (forté quia manu facile comprehend - tractari potest) ge
nennet: Ist wie gar ein klein Lautlein mit 4 Saiten also gestimpt g

dg. d. Etliche auch mit fünfSaiten oder Chören bezogen, so unter einem
Mantel füglich, und in Frankreich sehr gebräuchlich sein soll; darauf
etliche dermassen exercirt sein, dass sie die Couranten, Volten und andere

dergleichen französische Tänze und Lieder -auch wol Passametzen, Fugen
und Fantasien, auf einem Federkiel, gleich auf den Cithern gebraucht wird,
oder mit einem einzigen Finger so geschwind, gerade und rein machen

können, als wenn drei oder vier Finger darzustebrauchtwürden. Wiewohl
etliche zween oder-mehr Finger, nach dem sie exercirt sein, gebrauchen.

Das XXVIII. Capitel.
AAAVDOR RA.

Bandoer.

(in Sciagraph. Col. XVII)

"FH

Andoer (fortassé simile quid, si non idem fuit nanöoiga sive Tuvöyoig
Graecorum) ist in Engelland erfunden, nach der Lauten Art, fast
einer großen Cither gleich, mit einfältigen und doppelt- auch vier
und mehr

fach gedreheten Messing- und stählernen Saiten bezogen, und wird von
sechs, bisweilen auch sieben Chören wie eine Laute, doch unterschiedlich
gestimmet: Ohn dass ihm die Quinta, welche sonsten auf der Lauten
gebraucht wird, mangeln thut.

ZF unsere jetzige Harfe genennet worden: Wie im folgenden Numero 32 zu vernehmen. da mit dem Namen Citharae. bisweilen (h g d e) und alsdenn Italianische Cither. Col. als vor Zeiten bei den Alten. Die gemeine Cither von 4 Chören. doch etwas kleiner. und wird unterschiedlich ge stimmet. als ein Bandoer. (in Sciagraph. ist jetziger Zeit bei uns viel ein ander Instrumentum Musicum. XVII) Enorcon ist fast eben derselbigen Art. (in Sciagraph. von Messing. eine Cither. XVI. Capitel. CITHARA. An der Länge aber ist es in etwas kleiner.und von stählernen Saiten.. Col. allein dass es etwas breiter am Corpore ist. franzö (55 . Capitel. wird wie eine Laute im Cammer-Ton (als nämlich die Quinta ins g) gestimmet. XVI). Es sind aber der Cithern fünferlei Art: 1. ORPHE OREO) W. . als das Bandoer und grösser als ein Orpheoreon. Ithara. und hat gar einen breiten Hals oder Griff. PEAVOR O'C) W. Col.64 Das XXIX. Das XXXI. Das XXX.(in Sciagraph. also dass neun Chor-Saiten neben einander darauf liegen können. Capitel. bisweilen a g de.) As Orpheoreon ist an der proportion wie ein Bandoer.

von etlichen aber also. dh g d e. doch gar sehr liebliche und schöne Harmony mit feinen reinen diminutionibus und zitternder Hand zuwege brin gen können. und Col. näm lich also. a h gestimmet wird. 4. Noch wird eine grössere Art von Cithern gefunden mit 12 Chören. G d'/h g d . (sic) 2. also G dh g der darauf man so viel nicht überlegen darf. Und diese Art mit 4 Chören ist ein illiberale. an welchem der hinterste Boden von unten auf halb offen gelassen. Noch ist vor drei Jahren ohngefähr ein Engelländer mit einem gar kleinen Citherlein (deren Abriss Col. 5. und nicht angeleimet ist. 3. Die dritte Art wird nach der fünf Chörichten gestimmet. d. Ist in alles fast zwo Ellen lang. darauf er eine frembde. XVI) in Deutschland kommen. 3. Sixtus Kargel von Straßburg. Groß sechs Chörichte Cither. Cither von 5 Chören. Dominicus genannt. oder A 2 c g a.65 sische Cither genennet. Sutoribus die Sartoribus usitatum Instrumentum. Vzu finden. VII zu finden. Gfis d a h. und viel bequemer und füglicher zu greifen ist. deren Abriss Col. Die alten Italianer haben sie also gestimmet a c h g d e. do das Corpus noch eins so groß ist. und von etlichen vornehmen Lautenisten gleichergestalt nunmehr practiciret werden kann. Es wird aber wie vor alten Zeiten die vier Chörichte Lauten also gestimmet: X . und umb eine Quart tiefer als die vorigen sechs Chörichten Cithern. 2. Sechs-Chörichte Cither: Und die wird auf unterschiedliche Art gestimmet: 1. dass es mit sonderbarer Lust anzuhören. gleich als wenn ein Clazicymbel oder Simphony gehöret würde: Und zu Prag bei einem Kaiserlichen vornehmen Instrumentisten. und wird also gestimmet. welche einen herrlichen starken Resonanz von sich gibt. also. fis D A. eine solche zu finden: Welche fast so lang als eine Bassgeige sein soll.

und stählernen Saiten gebraucht werden. dundaxat Chordis Cytharam pu/sasse dicatur. 7. tinnulisque ictibus in diversis modis tacta pulsantur. teste Virgilio. und zu der Quint die AWun. (56 Harf T. als die Lauten also / B d'g gezogen. XVIII) . cap. 1o von Messing. ad Cardanum schreibet. zur Quart AWum. Citharam He braeorum habuisse 24 Chordas vel plures (licet Orpheus septem. (ab dignaSto. Capitel. quod Chordae digitisqu: rapiantur) Graecé xdago: Galicè un Harpe: Ital. 2. | majus höher ins b gezogen. Col. Denn die Secund. welche 24. so ist sie in Gestalt und Form desgriechischen Buch stabens A gemacht und formieret worden: Welches dann den unsern jetzigen Harfen nicht sehr ungleich. 3o. 19. 56. Aeneid: Threicius longa cum veste sacerdos Obloquitur numeris septem discrimina vocum) Er morticinis animalium intestinis desiccatis. cap. und in corda valle a | b | genennet wird: Und in Frankreich auf der f| f | Lauten sehr gebräuchlich ist. Das XXXII. etliche mehr Saiten haben. Hae fides digi torum variis. 6. Turneb. quae fides dicuntur. Vide Plin. subtiliats ac tortis. rapio. 8. alliis Arpa. Darumb schreibet Hieronymus. haben keine semitonia bei sich (in Sciagraph. als die Quint oder erste Chor gestimmet. Und wie Hieronymus in Epist. Gemeine einfache Harf. Arpa: Hispanicè Harpa: F Latinis Cithara: Wie sie denn auch bei den Alten mit dem Namen Cithara genennet worden. Cetera.66 Quinta Quart die Tertia Secund Wiewol die Tertia bisweilen ein Semintonium ins d. Jetziger Zeit sind dreierlei Art der Harfen: 1. dass alle Saiten umb eine Octav höher. zur Terz AWum. Doch. 5 und zur Seeund Num. vom F bis ins 2 und 2. oder der vierte Chor wird nur umb eine Secund niedriger.

oben mit eim kleinen Kragen. nieder gezwungen wird: Und so man will. . darinnen drei oder vier Wirbel stecken. die eine aber unter denselben. also. Uff der einen Seiten zur linken Hand: CCs DDs FFs GGis A BH c cis ddis effs ggis abh ccis ddis effs ggis. an der Zahl 43 und einen aus der massen liebliche Resonanz. dass sie umb eine Quint höher resoniren muss. Col. Groß doppel Harfe. in der Mitten mit einm Häcklein. oder Stücke holz nicht sogar sehr ungleich. Es wird aber über alle diese Saiten unten am Stege mit dem rechten Daumen allezeit überher geschrumpet: und mit eim kleinen glatten Stöck lein in der linken Hand auf der vordersten Saiten hin und wieder gezogen. weil es wenigen bekannt. Und ist eim Scheit. Co. Harpa doppia (in Sciagraph. kann die vierte Saite umb eine Octav höher hinzugethan werden. 5 Scheitholt. Capitel. und alle Semitonia (welche dem Boden etwas näher. fis dis à E" Das XXXIII. derer Structur und Form in der Sciagraph. Auf der andern Seiten zur rechten Hand: - 3. hat ziemlich grobe dicke Messing Saiten. mit drei oder vier Messingsaiten bezogen. XVIII zu finden. als die andern Saiten. Col. XXI) Bwol dieses Instrument billich unter die Lumpen-Instrumenta referiret werden sollte: So habe ich doch dasselbe. Irländische Harf. welche ein vollständig Corpus. darunter drei in Vnisono aufgezogen. (in Sciagraph.67 2. Harpa Irlandica. FF in etwas allhier delinüren wollen. denn es fast wie ein klein Monochordum von drei oder vier dünnen Bretterlein gar schlecht zusammen gefügt. wiewol aufm Stege alle gleich liegen) darneben hat. XLX).

welches aus dem Monochordo erstlich hergeflossen und erfunden worden. und daselbsten nachfolgender Gestalt beschrieben. Das XXXIV. und das dreieckichte Fundament ist. --+-------+ . von welchem ich jetzo geredet habe. Ich glaube aber und bin der Meinung. damit die vorige einen desto stärkern Klang und Resonanz mit der ". wird von dem Glareano in seinem Dodecachordo ".- AMagäs secundum Suidam. den Hals. an die Brust gesetzet: Das ander Theil aber. XXI) As Trummscheit. Etliche ziehen noch eine andere Saite. und mit Pech oder Colophonio bestrichenen Bogen.68 dadurch die Melodei des Gesanges über die Bünde. Capitel. so von Messing-Draht eingeschlagen sind. Die Deutschen. gar alt sei. Col. überstrichen und klingend gemachtwird. darzu auf. unter die vollzogda mitrechnet. stecken. welche mit einem von Pferdehaaren gemachten. damit die Saiten aufgezogen und gestimpt werden. haben sie vorwärts hinaus gestreckt. oder Magádis genennet. Bei dem Athenaeo. und ist von | dreien dünnen Bretterlein. so zweimal kürzer ist. Franzosen und Niederländer gebrauchen sich heutiges Tages eines Instruments. Trumm scheit. welches Plato in 8. . darinnen die Clavis oder Wirbel. Die Spielleut tragen es auf den Gassen herumb und haben die Spitze desselben. de Aepub. in die Länge zugespitzt und auf dem obersten Brettlein (sonsten der Sangboden genannt) mit einer langen Darmen-Saite (58) bezogen. an dem Ort da er mancherlei Instrumenten gedenket. wie eine Trigonia Pyramis gar schlecht zu sammen gefügt. oder wie es sonsten genennet wird. (in Sciagraph. wird auch unter andern eines Trigoni erwähnet. welches sie Tympanischisam nennen. zuwege gebracht wird. dass dieses. da unten die Höhle. Octava von sich geben könne.

Sackpfeiffen und andern dergleichen Instrumenten. die Semitonia nicht wol observiert werden können. Fonicum die Hypojonicum können sie gar wol uff diesem histrument. und erstreckt sich bis oben zur Spitze. und die unterschiedliche Melodeizuwege gebracht wird. also dass allezeit der geringste Theil der Saiten den rechten Tonum von sich gibet. wie sonsten ein Steg auf den Geigen. dass der ander Theil oder Füsslein. Dieses knirren oder schnarren aber. do denn mit dem Daumen der linken Hand dieselbe Saite jederzeit hin und her wieder berühret. Die rechte Hand streicht den Bogen über die Saite. Quarten. unten fast am Ende unter die Saite. die Tonos aber und Semi tonia nicht wol finden können: So kann man sie doch. TDie beide Mados. welchem sie etwas aus. gar oben zwischen der linken Hand und dem obersten Theil. Helfenbein.oder Sangboden. doch gar lose gestellet. oder anderer harten scheinbahren materyunterlegen. wer sich dessen etwas fleißiger angelegen sein lässt. spielen und zuwege bringen. wie ein Schwanz oder Colurus herfür gehet: Derselbe beweget sich uff dem Resonanz. Mit der rechten Hand aber ziehen sie den Bogen über die Saiten hin und her. dessen breitestes und dickstes Füßlein. so der Music unerfahren. die andern Tonos aber nicht so wol. allein bei den Tertien. und erreget also einen zitternden und schnarrenden Klang und Resonanz. also. auch zuwege bringen. wenn die Saite mit dem Bogen gerühret wird. Ich habe.69 Und halten also solch Instrument in der linken Hand. wiewol wegen dessen. Und ob zwar diejenige. gleich wie auf den Trummeten. durch ein kleines krummes Hölzlein. als wenn man nahe darbei ist. Und lautet “-– von fernen viel anmuthiger. Quinten und Octaven bleiben müssen. welche an die Brust gesetzet wird. und rühren an den Tour unterschiedenen Punten und Sectionibus (welches sonsten uff Lauten und Cithern die Bünde sind) die Saiten mit dem linken Daumen ein wenigund gar gelinde an. dass die lange Saite einen kirrenden und schnarrenden Sonum von (59) sich gibt. wird zuwege gebracht. sagt Glareanus weiter) dieses Instruments Invention lachen 5 . - Die Tiefe der größten Saiten hat ihren Anfang am untersten Ende.

und angezeiget wor den. ist mir. Und ist eben also. die dritte ins g und die vierte ins c gestimmet: Und bleiben die obersten drei allezeit in einem Laut und Tomo. Dieses dreieckichten Monochordi Länge. dass wenn es von fernen gehöret wird. uff der gröbsten Saite aber. mit vier Saiten bezogen. wie auf einer Harfe. damit das Zittern und Schnarren desto stärker in dem Solido gehöret werde. also. und selbsten eins habe. Bisweilen stecken sie auch in das allerunterste dieses herfürgestreckten Theils oder Füßleins. die rechte Melodei. ein gar subtiles Nägelchen. Dieses Trummscheit. wenn sie an den untersten hölzernen Nagel. damit die Saiten unten in das Corpus der Harfen eingezapft und fest gemacht sein. oben aber kaum zweiZoll breit. antreffen und angeschlagen werden. oben an der Spitzen aber zweiZoll breit ist (und so viel ausm Glareano). ist fast fünfSchuch. wie fleißig ich auch denselben nachgedacht. wie hievorn aufsm Glareamo verdeutschet. welches von dem gemeinen Manne ein harfe nirender Resonanz genennet wird. dass die rechte Principal und längste Saite ins C. wird mit dem Anrühren des Daumens. warumb nicht alle divisiones und unter schiedene Puncta solcher stridorem von sich geben. gleich wie ein rechter Clarien auf einer Trummet zuwege bracht. ist sieben Schuch drei Zoll lang. zu ergründen und zu erfahren unmöglich ge WeSen. als wenn vier Trummeten mit einander bliesen und lieblich einstimmeten. aber von drei Bretterlein. wie ich es gesehen. die ander ins c. da die Saiten auch knirren und schnarren. nicht anders lautet. also. deren ein jedes unten in Basi fünfZoll.70 müssen: Die rechte Ursach aber. . und im Triangel unten ein jcdes Brett lein sieben Zoll. sonsten ist es in allen Dingen durch und durch also beschaffen. wie sie ins cg c gestimmet sein.

und sind anfangs nicht mehr denn 2o Claves allein in genere Diatonico gemacht worden. hc d erf (61) . - (in Sciagraphia Col. alle Consonantien durch dieproportiones ergründet und bewährlich herfür bringet. und e /. also. auch in etlichen andern Autoribus dasselbe beschrieben und tractiret wird: Habe ich allhier an diesem Ort weitläuftiger - T darvon zu handeln vor unnötig erachtet. dass ein solch Clavir draus worden: Gis B cis dis fs gis b is dis fs gs b es als Fis AG A. -- (in Sciograph. Das XXXVI. darunter nur zween schwarze Claves. denn sie haben in einer Octav nicht mehr als dreierlei Semitonia gehabt. als a b. Col. Und dieweil hiervon an eim andern Ort weitläufiger gesagt werden soll. XV. das b und b gewesen. Capitel. herfür bringet. hat man ein Clavem aufm Clavichordio gemacht. Hernacher aber hat man den Sachen weiter nachgedacht und aus dem Boétio nach demgenere Chromatico mehr Semitomia darzu gebracht. und die rechte Stimm. so ihr die Mensur von Natur gegeben.) As Clavichordium ist aus dem Monochordo (nach der Scala Guidonis. darumb hat man nach derselben mensur uff ein jeglichen Punct ein Schlüssel machen lassen. welche durch den Cirkel aus getheilet. c. XXXIY) As Monochordum wird von vorgedachtem Sebastiano Wirdung also be schrieben: dass es eine viereckete Lade sei. Clavichordium. hc d ef g a hc d' .71 Das XXXV. darauf einc Saite gezogen wird. gleich einer Truhen oder Kisten. Monochordum. Capitel. wie dasselbe noch in den gar alten Orgeln zu ersehen. denn anstatt eines jeden Bundes aufm Monochordo.F g a. h. der die Saite gar genau auf demselben Ziel oder Puncten anschlägt. welche nit mehr als 2o Claves gehabt hat) erfunden und ausgetheilet SF worden.

Virginal etc. welches vor etlich dreißigJahren aus Italia nach Meißen gebracht worden. Clavicymbeln. auch vielen und öftern umb. und nur mit einem ein zigen Clave angerühret wird. so zum d und a gehöret. ein großer Vortheil. darumb dass (wenn in den Syncopationibus. Symphonien. Pommern. Unter andern fürnemlich darumb. bisweilen auch wol vier Claves. als auf den Clavic)mbeln oder Spinetten. Sonsten aber mit den andern Clavibus wirds gehalten. dass der Chor Saiten. wird wenigen unwissend und unbekant sein. Dol zianen. Cithern. als Zincken.und zurecht stimmen. und oben meistentheils ins a ? oder ? (welches dann zum besten) auch wol inn sich endigen. und gar leicht das seinige praestieren kann. Schalmeyen. dass allezeit zween. auch Geigen und Violen. Theorben. Num. sintemal die Saiten daselbst ungleich beständiger sein und bleiben. Wie dann oftmals Clavichordia gefunden werden. Imgleichen. als Pan doren. darinnen gar künst-und weislich dieses observiret wird. die noch zur Zeit weder stimmen oder befedern können. dass es nicht so grosse Mühe und Unlust gibt mit befedern. Spinetten. und eine axopovia erregen. und auch sonsten die Secunden neben einander zu gleich angerühret werden nussen) nicht zweene Claves uff einen Chor zu gleich anfallen. In Sciagraphia Col. Eben also ist auch das Clavichordium das Fundament aller clavirten Instrumenten. der kann hernacher uff allen andern gelöcherten bla senden Instrumenten. 2 ist ein Clavichordium abgezeichnet. wenn man zuvor etwas rechtschaffenes darauf gelernet und begriffen hat. so man in Jahr und Tag nicht stimmen darf: Welches sonderlich vor anfahende Schüler. bevorab in clausuls.72 Dass aber jetzo alle Symphonien und Clavichordia unten vom Canfangen. Harfen. darauf auch die Discipul Organici zum Anfang instruiert und unterrichtet werden. Penorcon. Racketen und dergleichen gar leichtlich fortkommen. Fagotten. drei. 15. wer auf den Flöten im Anfang das rechte Fundament er lernet und gefasset. schlagen. als Orgeln. von der man hernacher uff allen andern dergleichen besaiteten Instrumenten. Mandörichen. durch alle Octaven bloß. wie in andern Clavichordien. . Gleichwie nun die Laute das Fundament und Initium ist.

als nemblich der Sym phonyen und Clavicymbeln gezogen und referiert werden. zugleich auf einmal nicht angerührt werden müssen) zu einem Chorsaiten gebraucht werder Dieses Jahr habe ich ein Clavichordium (in Grösse und Form. col. Wiewol . darinnen nicht allein die Semitomia dis gis und b dupliret. Capitel. darvon im XL. und gehet uff alle Instrumenta Musicalia. XV) einem guten Meister an die Hand geben. aller massen. Capitel. als der rechte Ton. Darumb kann er nicht alleine uff diese einige Art der Instrumenten. wie in dem Clavicymbalo Universal. wie das 2. Das XXXVIII. Das XXXVII. (in Sciagraph.73 (welche propter dissonantiam. Symphonia. e (in Sciagraph col. AKV) Spinetta Calice: Spinetto) ist ein klein viereckicht hinstrument. wie im An fang hier vornen weitläufiger erinnert worden. Virginale. so wol auch zwischen den (62) Clavibus e und f h und c noch ein sonderlich Semitonium zu finden. Capitel mit mehrerm. in Col. Denn der Name Instrument ist gar zu general. Spinetta. Spinetta) wird in gemein von den meisten ohn Unterscheid mit dem Wort Instrument (wiewol gar unrecht) genennet. Und die man über oder in die große Instrument zu setzen pfleget. AKIV) ine Symphony (wie denn auch ein Clavicymbalum. dass umb ein Octava oder Quint höher gestimmet ist. sondern auch das cis und fis.

z Clavicymbalum Universale.- -- die Clavicymbel. seu perfectum. Capitel. so wol als die kleinen. dreifachen. welches 2 AEqual. .die grosse viereckete. eine Quint und ein Octavlin von eitel Saiten gehabt hat: Und gar wol lieblich und prächtig in einander geklungen. wie uff den Lauten und Violen die Gamba zuwege ge bracht werden kann. wird W" von etlichen ein Flügel. wie vorgedacht. ein Schweinskopf. wegen der doppelten. . darmit man in Modo . Symphonien und dergleichen Art. '-. ln Engelland werden alle solche Austrumenta. ohn Unterscheid Spinetten in Italia genennet werden. Wirinal genennet. viel peculiariter sie dictum. col. ja auch wol vierfächtigen Saiten: Wie ich dann eins gesehen. wie ein wilder Schweinskopf vornen an zugehet. sie sein klein oder groß. darinnen der Clavis /is unterschieden und doppelt gemacht worden. genennet: Von etlichen sed' mal. weil es fast also formiret ist. So sind bisher auf angeben verständiger Organisten etlich (Invicymbel und Symphonien herfür kommen. nach demmal das Genus Chromaticum uff der selben nicht also. In Deutschland Instrument in Specie. Das XXXIX. minus rect) genennet werden. fast lieb ichern Resonanz und Laut. Das XL. und ist von starkem hellen. Clavicymbalum. es etwas imperfect sein. weil es so spitzig. WI) Lavricymbalum oder Gravecymbalum ist ein länglicht Instrument. Capitel. mehr als die andern. (in Sciagraph. welche sonsten Minstrumenta (doch. In Frankreich ESpinette: In den Niederlanden Clavicymbel und auch Virginal.

Ich habe aber zu Prag bei dem Herrn Carl Luyton. (wenn derselbe in quartam inferioren transponiret wird) die ter tiam zwischen dem h und fis rein und just haben könne. wie sie Praetorius verzeichnet. wenn derselbe per secundam inferiorem aufsm fsol tractirt werden. ein Clavicymbel mit aequal Saiten bezogen. und dergleichen Variationes in genere Chromatico. Das weiterhin folgende Notenbeispiel beweist die Richtigkeit meiner Annahme. in welchem nicht allein alle Semitonia als b cis dis fs gis durch und durch dupliret. Röm. weil solcher Clavicymbel gar sehr selten gefunden und gesehen werden. Es wäre aber. dagegen die mittlere Tonreihe aus Buchstaben mit einem Häkchen nach unten. gis f his ais b cis und also fortan bis ins h z. . in alles 77 Claves gehabt hat. c de fg b h .– 73 Aeolio. sehr nützlich und nötig. so könnte man in AHypodorio. dass es also in den vier Oktaven vom 6. allhier aufzuzeichnen vor nicht so gar unnötig erachtet. füge aber hier die Tonreihe bei. *) Die obere Tonreihe besteht bei Praetorius aus Buchstaben mit einem Häkchen nach oben. umb etwas nachlassen und zu rechte einziehen kann) nicht allein der Clavis dis. (do man zur Noth die Saiten auf denselben Clavibus leicht umbstimmen. da ich die von Praetorius gewählten Zeichen erst hätte schneiden lassen müssen. die tertiam minorem zum f in dem zugesetzten neben gis fein rein. Eis AEr /Oes“) Ges Gis Cis C D AE A7 Ais A9 G His des cir eis ges fis dis 2. jedoch ohne die Häkchen C D E FG B H. gesehen. Welche ich. so müssen die ersteren eine Erniedrigung andeuten. Da die letzteren Buchstaben eine Erhöhung der Töne bedeuten. alsdann vielmehr haben. Ich habe die Namen nach der heutigen Lesart gewählt. d. welches bei dem genere Enharmonico nothwendig sein muss. so vor 30 Jahren zu Wien gar sauber und sehr fleißig gemacht worden.oder semitomium (wie es etzliche nennen) ge wesen. meines wenigen Erachtens. Majestät (64) vornehmen Componisten und Organisten. A. sondern auch zwischen dem er und f noch ein sonderlich Semi. als in Clavicymbeln dic. Käyserl. dass so wol in Positiven und Orgeln. H. bis ins 2. sondern auch gis unterschieden und doppelt gemacht würde.

8 eis 5 dis 6 des“) 16 ais I4 ges 7" IO 13 17 b - cis I /fs 7 4 a" 9 . aus den Noten (wie dann der sehr vortreffliche und fleifsige Componist. und es die natürliche Harmo hia mit sich bringet) gesehen worden: So habe ich nach meinem wenigen Gutachten. als nämlich durch das c cis d es*) dis bis ins c.I) his I2 18 9" h (65) Und darmit sich ein jeder desto leichter doraus finden. 6 5 dis 7 8 9 eis f IO I3 --- -- ges fs --- Semitonium MDis Als g gis --- Cis+) 16 (I 17 18 h ais 19 2o kis - --- bfa Es kann aber dasselbige Clavicymbel oder Instrument sieben mal. Anleitung geben wollen. H. und ein an dern den Sachen weiter nachzudenken. habe ichs auch in Noten hierbei zeichnen und aufsetzen sollen: I cis Z 4 des d. . als uff den Gesang (wie derselbe in Noten gesetzt.Gis vorher. und sich dorein richten könne. mehr uff die alte Signatur der Clavium. Lucas Maren tius etliche Madrigalia in genere Chromatico sehr wohl und schön gesetzet) in die Tabulatur bringen. und also umb drei volle *) Siehe die Anmerkung +) Druckfehler . ein ander Verzeichniss des Clavirs hierbei setzen._70 Dieweil aber in dieser Vorzeichniss die Claves und Semitonia eins vom andern zu unterscheiden.

77 Tonos fortgerücket werden. und also die Semitonia. die Bünde alle gleich weit (doch je näher dem Steg. Denn ob zwar auf den Violen die Gamba. da sonsten das Semitomium majus fünf. so scheinet und lautet das Semitonium majus sowol. Und wäre also dieses billich ein Instrumentum perfectum. welches sich ohne das verstehet) von einander abgetheilet. Darumb dann in diesen Instruments ohne Vielheit und mehrerm Unterscheid der Clavirn. je enger. als wenn es zu beiden Theilen recht einstimmete. fürnämblich aber auf der Lauten eine Mutet oder Madrigal durch alle Semitonia. und dergestalt alle drei genera Moduland. nehmen und geben kann: Welches sich in Clavicymbeln (do den Saiten) und auf den Orgeln (do den Pfeiffen nichts kann zugegeben noch genommen werden: Sondern bleiben müssen. das Semit. (die an ihnen selbsten lieblich und stil) im Gehör so viel nicht bringen kann. weil dergleichen Variation durch alle Super. si non perfectissimum zu nennen. das genus Chromaticum ganz nicht observiret und . minus aber nur vier Commata in sich begreifet. als auf einem solchen Clavicymbel zu wege zu bringen. do man nicht mit diesem einstimmen könnte. Band oder Griff (wie man es dann aussprechen will) 44 Commata in sich halten thut. Sintemal meines Erachtens ein jeder Bund. dass einem fast kein ander Instrument kann vorkommen. weder majora noch minora. weil man auch darneben den Saiten mit den Griffen auf den Bünden helfen. und kann der Unterscheid nicht so bald observiret und deprehendiret werden: Sonder lich. das selbe aber auf vorgedachten Instrumenten. aus denen Ursachen: Dieweil auf den Violen de Gamba und den Lauten. sondern vielmehr intermedia können und müssen genennet werden. als das minus auf dem einigen Bunde. Und weil dann nur ein halb Comma an beiden Theilen mangelt. und also das genus Chromaticum von einem geübten und erfahrenen Meister und Lautenisten musiciret werden kann: So ist es doch nicht so rein und just. als Diatonicum. als Violen und Lauten.Chromaticum und Enharmonicum darauf observiert werden. als sie gestimmet und ein gezogen sein) ganz nicht schicken will.die Semitonia uff andern Instrumenten nicht zu finden.

fast der Cithern oder Harfen gleich von sich. oder ander Symphoni. dass keine Nation gefunden werde.zuwege gebracht werden kann. IKB Claviorgan um. in et lichen aber inwendig in das Corpus hinein gelegt werden. von außen aber nicht anders. Capitel. Das XLII. darinnen gleicher gestalt alle Semitomia doppelt und vollkömlich zu finden. Clavicytherium. gleich wie ein Clavicymbalum. do zugleich neben den Saiten J) etliche Stimmwerk von Pfeiffen. Ich bin auch von einem fürnemen Musico zu Cassel. mit eingemenget FF sein. als Graeci Musici. Welcher darneben angezeigt. Clavicymbeln oder Spinetten singen könnte. und ein trefflich Werk sein soll. mit Namen Fulius Caesar gesehen habe. als ein Clavisymbel oder Symphony anzusehen: Ohn allein. Col XV zu sehen. Und gibt einen Resonanz. deren derselben Zeit vier Vocales an dem Ort vorhanden gewesen. Will man es nun auf den Lauten auch haben. dass er in Italia dergleichen Instrument oder Spinett (wie es daselbsten genennet wird) bei einem haláner. Vor etlichen wenig Jahren ist auch ein herrlich Positiv an den Erz herzogischen Hof naher Grätz aus Italia gebracht worden. . ist ein Clavicymbel. (67. Capitel. die da reiner und perfecter nach solchenjustificirten Instrumenten. wie in einm Positiv. Das XLI. Christophoro Cornet berichtet worden. so müsste man alle Bünde abschneiden und ohne Bünde draufgreifen. dass an etlichen die Blasebälge hinten an. allein dass das Corpus und Sangboden mit den Saiten ganz in die Höhe gerichtet ist: Wie # in der Sciograph. ist vorne spitzig.

Deme sei nun wie ihm wolle. col. und einer alleine. als der Galilaeus und andere wollen. Das XLIV. erstlich erdacht und verfertigt. ist von einem Bürger in Nürnberg. Hans Hayden genant. Geigenwerk. und den Sachen weiter nachgedacht worden. oder wie es sonsten ins gemein genennet wird. 1/7) Ieses Geigenwerk (welches an Gestalt und Proportion von außen cinem andern gemeinen gespitzten (laviymbel ganz gleich. also dass mans auf ein Tisch hin und her setzen. darzu sonst fünf oder sechs Geigen gehören. oder oleo Spicae velavendulae (gleich den Geigenstreichern.79 Das XLIII. Wiewol etliche. mit Pergament gar glatt überzogen und oben mit Colophonio. Geigen-Instrument oder Geigen-Clavicymbel. Capitel. und die Invention vielleicht aus der Art der gemeinen Lyren (do mit einen Rade die Saiten angerühret werden. noch ganz verfertigt worden. dass vor unser Zeit allbereit solche Art Geigenwerk inventiret und ausspeculiret worden sei. (in Sciagraph. aus derselben Größe. auch von einem Ort zum andern gar leicht tragen. solche Räder aber werden durch ein ander großes Rad und unterschiedene Rol . den Fidelbogen) bestrichen. Es hat aber solch Geigenwerk anstatt der Tangenten fünf oder sechsstäh lene Räder. darauf das jenige zuwege bringen kann. und ihre Resonanz von sich geben) anfangs hergenommen. wie nunmehr augenscheinlich und wirklich in der That zu finden. Arpichordum. ITA in einer Symphony oder Virginal durch sonderliche Züge von Messing LU häklein unter den Saiten ein harfenirender Resonanz entstehet und zuwege gebracht wird. so ist meines Erachtens gleich hiebevor solche Invention nicht vollkommen zu Werk gerichtet. als dass gedachter Hans Hayde solches vor die Hand genommen und zum rechten Stande bracht. Capitel.

Anno 1610 im Druck herfürgeben. was es vor ein sonderbaren Nutz und Gebrauch der Moderation und Veränderung halben vor andern dergleichen Instrumenten habe. das wissen die jenigen. anher setzen. nämlich der Moderation der Stimmen mangeln. welche ein solch Instrumentum und Geigenwerk noch nicht gesehen. also. unter dem Sangboden liegend. Damit aber diejenigen. ohne Pergament. was es für ein Uebelstand nur an einem gemeinen Oratore ist. mit beiden Füssen von dem Organisten selbsten. Die groben Saiten seind von dicken Messing und stählenen Saiten. demselben Gebrechen ab zuhelfen und die Moderation der Stimmen auch ins Clavir zu bringen. dass die Räder allezeit im vollen Schwunge gehen und verbleiben müssen. unten an der Erden geregieret und getreten. welche er in einem kleinen Tractät lein. Wann nun ein Clavis vornen niedergedrückt wird. hernacher verlieren die sich an der Grösse allmälich. oben an der Saite gezogen. Es verstehts auch zwar sonsten fast ein jeder. also.« »Wieviel aber daran gelegen.len. obwol an etlichen große Mängel gefunden. also dass die untersten fast so dicke sein als die groben Saiten auf den Bassgeigen. so hat sich doch bei so viel kunstreichen Instrument sten. keiner unterstanden. oder auch wol mit den Händen von dem Call ernten. so rühret dieselbige Saite an der umlaufenden Radler eins. gleich als wenn mit eim Bogen drüber gezogen und gestrichen würde. so will ich desselben vornehmen Instrumentmachers und Erfinders eigene Wort und Gedanken. die Stimme zu formieren. die jungen Knaben und Cantores abzurichten pflegen. sintemal etliche in der Tiefen bis ins FF und DD kommen. dass sie nunmehr nicht wol höher zu steigen hat. dass oben zum Discant nur allein bloßse starke stählene Saiten. mit reinem Pergament umbwunden. so jederzeit gewesen. und gibt den Resonanz von sich. wann derselb im aus . Es haben die Componisten sonderlich ein zeithero mit allen Fleis dahin getrachtet. wissen mögen. Die Musicalische Instrumenta aber betreffend. und ein jeden da von zu judiciren anheimb stellen. aufgezogen befunden werden. wie sie die Musicam im Gesang aufs höchst bringen möchten. als dass sie der schönsten Zier. so in den Capellen.

weder stiller noch stärker. was die gravitaten belangt. Und ist also der In strumentist auf dem Clavir gefangen. als wie es der Clavis an sich selbst gibt.« »Also kann man auch die Stimmen auf den Instrumenten von Saiten. ungebrochene Stimm. als auch alle andere Pfeiffwerk mit diesem Mangel behaft. wie auch der Instrumentist dem Claven angreift.« »Es ist aber ein jedes Clavirtes Instrument. welches aber einer mit dem Bogen auf der Geigen. ob traurige. ernstliche oder schimpfliche Gedanken in ihme sein: Welches aber allein durch die moderation der Stimme geschehen muss. sondern immer im gleichen Ton an einander unabgesetzt fortredet. vielmehr ist es im Singen verdrießlich zu hören. sondern es gibt und behält die Pfeiffe ihren Laut in gleichem Ton. jetzt ein stilles. sondern so bald die Saite getroffen wird und sich hören lässt. Und ob man wol in den Orgeln mit Ab. keinen docorum hält. dass kein ganzes tempus gleich vollkommen kann continuiert werden. den Vorzug vor allen andern Instrumenten haben. sanftes. also. sondern es ist ein ungeformierte. fröliche. noch die Stimmen zum lauten oder stillen Klang und Sono gezwungen werden können. sowol die Orgeln. thun kann. nach dem er stark oder leise drauf streicht und aufdrückt.sprechen mit Erhebung und Niederlassung der Stimme. wie son sten auf der Geigen (ob er schon den Text darauf auch nicht aussprechen kann) dennoch kann zu merken geben. bald wiederumb ein lautes Getön und Geschrei machen kann. weil es in gleichem Ton still oder laut bleibt. dass er seine affecten nicht. und ist unmüglich die Stimme zu stärken oder zu lindern. wie es der Text und affectus erfordern. so heisst doch dasselbige. liebliches. machen oder zuwege bringen: Und lässt sich der Sonus nicht erhalten.« »Welches Abnehmen und Verschwinden der Stimme der rechten Mo deration zuwider ist: Dann dieselbige sich von der Stillen in die Stärke schwingen soll. dass sie nicht moderiert. welche doch sonsten. So nun dasselbige im Reden.« . keine Mo deration. verschwindet der Laut wiederumb.und Zuziehung der Register. wie hier vorn von einer unabgesetzten Rede gesagt worden.

2. Zum fünften kann man auch einen natürlichen Echo darauf hören lassen. dass man nicht anders meinet. die mit einander certirn. . nicht undienlich: Und in andern Instrumenten gleicher gestalt kann in acht genommen werden. auch zween unterschiedliche Instrumentisten. nachdem er das Clavier frech oder lind angreift. welches auf der Geigen (wegen des kurzen Geigen Bogens) auch nicht sein kann. und einer dem andern respondire. Für eins. wann es der Text also erfordert. die jetzt langsam. oder zwischen den Bergen herfür gebe. und nicht allein ein breven. ob traurige oder fröliche Gedanken in ihme sind.- Und obwol der Text mit Worten sich nicht aussprechen lässt. dann bald wiederumb ge schwinder führen: Welches auch die affectus zu movirn.82 So ist auch von Nöthen. als nämblich die Stimme. bald laut resonirend. 5. Zum dritten kann auch der Gesang unversehens. bald wiederumb lautklingend gemacht werden. 3. da man anderst daselbst einen ganzen Schlag vollkommen erhalten will. gleich als wenn es einen Nachklang oder Wiederschall aus dem Wald. so kann doch der Instrumentist seinen sensum zu erkennen geben. dass er in mehrtheil diminuiert und zwier an geschlagen werde. ob es wol in Passanetzen. Zum vierten ist es ganz lustig und verwunderlich zu hören.« »Auf diesem Geigenwerk aber kann man beides haben. dass doch einer allein dasselbige also verstellen kann. Zum andern kann der Instrumentist nach seinem selbst gefallen mit der Mensur abwechseln. bald still. so lang man will Continuiren und moderieren. ob es wol nur ein Clavier und ein einzig Stimmwerk von Saiten hat. denn es sein zween unterschiedliche Chor gegen einander. sondern auch gar ein longam und maximam unabgesetzt an einander Continui 7o) ren. welches aber wider die Natur eines herrlichen gravi tätischen Gesangs in Muteten und Concerten ist. Galliarden und Tänzen passieren kann. 4.

dass es sich unter einem ganzen Chor von Singern und Instrumenten heraußer gar laut und vernehmlich hören lässet. langsam oder geschwind. 14. vernehmlich hören soll. 13. so stark machen.6. . auch wol grosse Leute. Wann einer begehrt in einer Stimme den Choral zu führen. nicht anderst. Tenor oder Discant. so kann mans doch auch. so sich sonst der Musica nicht viel achten. Zum zwölften ist auch die Geigen-Bastarda genannt. Zum neunten. 7. tremulärend und zitternd gemacht werden. Zum sechsten kann mans auch auf die Manier und Art anderer Instrumente. wenn man will. welche in etlichen dieser Geigenwerken mit einbracht. wie man sonsten in die Pfeiffwerk mit einem sonder lichen Register Tremulanten macht. wenn sie in etwas mit eim guten Trunk beladen. 10. und sonsten noch mehr. ein gar stillen sanften Resonanz gibt wie Geigen. darauf gut zu contrafacten. so kann dasselbig auf diesem Clavier ohn einig Register. lässt es sich auch auf gut Leyerisch: Und zum zehnten wie Sackpfeiffen und Schalmeyen machen und hören: damit man die Weiber und Kinder. also. und es offen ge braucht wird.und Feld Musicam darauf hören lassen. Dies alles. 9. kann ein Organist zuwege bringen. Zum elften gibt es auch ein Cithern-Art. ob wol dies Instrument nur eine einfache Saiten bei jedem Clave hat. Zum dreizehnten kann man auch ein Fürstliche Hof. 12. und dass man denselben vor den andern Stimmen heraus strärker. nicht so gar übel mit einstimmen. Zum achten. sonderlich aber gleich wie eine Laute machen und herfür geben. Zum vierzehnten. er freuen kann. wie die jungen Gesellen (71) pflegen gassatum zu gehen. allein durch eine freie Hand. es sei nun im Bass. dass es in einem engen Gemach lieblich zu hören ist. und wann es zugedeckt ist. und durch ein Register gezogen werden. so kann es also auch gar sehr wol geschehen. 8. 11. als wann ihrer zwölf mit Trommeten und Clareten gegen einander natürlich bliesen: darzu dann die Heerpauken. Zum siebenten.

so er auf diesem Instrument haben kann. allein dass man mit einer leichten Hand und nicht mit voller Gewalt ins Clavier hinein falle. von wegen dass die Saiten nicht schäfen“). dann ein gemein Clavier und keines sondern Griffs oder application bedarf. damit etliche Saiten nicht zu laut schnarren.84 dieweil es anders nicht. der begehrt sich keines andern zu gebrauchen. und auch entweder zu practiciren und sich zu exerciren verdrossen sind. sondern sich so lang gedulden. den er oder die Musici halten. nach dem Tact. sie werden sich dessen mit Lust und Verwunderung ge brauchen. so kann er alsdann im Tact desto besser fortkommen. dass sie nun die moderation im Clavier auch *) Saiten nicht von Schafen. sie wollens nicht als bald schänden oder verachten. die Claves mit den Fingern nicht zu hart oder gar zu gelinde angreifen. Es ist auch umb so viel desto anmemlicher. oder gar nicht respondären: welches dann von eim jeden ohne sonderbare fleissige stete Uebung sich anfangs nicht thun lassen will. bis sie dessen gewohnen und ihme seine Art recht zu geben wissen: Alsdann zweifle ich nicht. 2. Und weil vielleicht dieses Werk und Instrument von etlichen (die solches noch nit in der Uebung und Gebrauch haben. und sich nicht bald ver stimmen. so bitte ich. die andern aber zu wenig. stetig und unablässig zu treten. als die lauten und Geigen. oder auch andere besaitete Instrumenta bedarf. welche die Räder oben regieren und umbführen. und umb so viel weniger irr gemacht werden. Denn es will hierbei eine sehr fleissige Uebung hoch von nöthen sein. sondern alle von Messing und Stahl sind. Welcher aber nun dessen ein wenig gewohnt ist. sich exercire und gewöhne mit den Füßen die beiden hölzernen Bretterlein unten an der Erde. Dass er gar eigentliche und gute auf acht habe. welche durch langen Gebrauch je lenger je besser werden. oder aber ganz nit darauf fortkommen können) verrichtet. weil es nit so viel stimmens. dass der Organist 1. und verstehet die Lieblichkeit und moderation. und vor ein Bauren-Leierwerk ge achtet werden möchte. und mir hierfür. .

uff einen Tisch gesetzet und in der Music gar füglich und viel besser. ist ihnen dasselbe so lieb und angenehm worden. als einen guten Clavichordia oder Clavicymbel practiciret und gesehen haben. ja auch viel lieber uff einem solchen Instrument. besondern 6 .« Das XLV. IV) Urch das Wort Regal wird nit alleine verstanden das Schnarrwerk so gemeiniglich und meistentheils von Messing-Pfeiffen vornen in der Brust an den Orgeln gefunden wird: Sondern es wird auch dieses in Kais. weil es ihnen nicht allein zu schwer worden. dass sie dessen nicht sattsam und überdrüssig gebrauchen können. bald. als ein Clavicymbel oder Sym phony kann gebraucht werden. wenn es wiederumb eröffnet wird. mit Ueberlegung oder Zuschiebung des Deckels. welches dann sonderlich in concerten hoch nötig: Besondern es kann auch. bald. die anfänglich dahero davon gar nichts gehalten. und können die Saiten ihren Klang und Resonanz über einen halben Tact nicht viel Continuiren. König-Chur. Und dass sich solches also verhalte habe ich selbst an etlichen in der That befunden. sondern auch aus Faulheit und Nachlässigkeit sich darumb nicht bemühen wollen. Regal. ein oder mehr Schnarrwerke ver borgen liegen. so lang auf dem Clave still gehalten wird. dass es sich unter einer vollen wolbestellten Music von Vocalisten und Instrumentisten gar eigentlich heraufser vernehmen lässt: Und also nicht allein in Fürst lichen Gemächern vor der Tafel und andern ehrlichen Conviviis. co/. und sich darauf mit Fleiß etwas exerciert und geübt haben. do in einem länglichten schmalen Kistlein. In den Regalen aber continuirrt sich nicht allein (ebenermaßen wie in Orgeln) der Sonus. fleissig danken. Denn die Clavicymbel sind in voller Music gar zu stille. Capitel. gar stark lautend gemacht.85 haben können. (in Sciagr. ganz still. also. hinten mit zweien Blasebälgen.und Fürstlichen Capellen ein Regal genennet. Als sie es aber vorgenommen.

und auch der Regal Pfeiffen so darinnen vorhanden. von Zinn gearbeitet ist. dieses aber Regal-Werk nennen. denn dieselbe. Es werden aber in einem solchen Kästlin oder Regal-Werke bisweilen nur eine Art Regal-Pfeiffen. nicht weit von hier. gar feine subtile Regalwerklin mit hölzernen Pfeiffflin zu machen angefangen. aber unten mit 3. Sonderlich. deren man sich mit Lust zu gebrauchen. das Regal. in der Orgel. do die unterste Regal-Pfeiffe C auf8 Fuß Ton. als die gedäckten.86 auch in kleinen und großen Kirchen fast besser als ein Positiv mit Lust angehoret und gebraucht werden. viel und mancherlei unterschiedene Arten. stillen. Regal-Pfeiffe. einem Dolcian oder Fagotten nicht ungleich und sehr lieblich sein. fast besser als andere: Wiewol auch viel herrliche gute. Vor zwei Jahren hat einer an einem vornehmen Ort. wie im IV Theil auch wird gesagt werden. do drei Octaven über einander. sondern auch gar leicht und bequem von einem Ort zum . oben ganz zu. Meines Erachtens könnte man eins vom andern desto besser zu unter scheiden. 5 mehr oder weniger Löcherlin wiederumb eröffnet. Unter denen aber. In etlichen hat man das vierte Register mit eim kleinen repetiremden Zimbel darbei. Und sind beides der structuren solches Kästleins. do eins auf 8 das ander auf 4 Fuss Ton gerichtet: Bis weilen drei Schnarrwerk. gefunden werden. die so bisher zuWien in Oesterreich gefertigt wor den. von andern Meistern verfertigte Regal-Werke. sanften und lieblichen Resonanz. welche nit allein von gutem. 4. die allhier zu specificiren und zu beschreiben viel zu weitläufig sein wollen. darmit man sich im aussprechen desto besser darnach zu richten hette. oder Schnarrwerklein auf8 Fuss-Ton: Bisweilen zwei Schnarrwerk. vierecket. ohngefehr 5 oder 54 Zoll lang. welches dann fast wie eine halbe Orgel anzuhören ist. Sonsten werden sie auf diese Art doch etwas kürzer und oben ganz eröffnet: Etliche auch von Messing auf mancherlei Art gearbeitet: Welche aber nicht so lieblich am Resonanz sein können. und die unterste darunter auf 16 Fuß Ton ist.

Regi cuidam. einem Könige zum sonderlichen praesent offeriert und daher Regale. sondern kaum einen Zoll hoch gemacht werden können. Die kleine Regal-Werklin. so es zu Werk (daran ich doch noch gar sehr zweifle) kann gerichtet werden. Wel ches. und mir vor andern sehr wo gefallen. do die Mundstücke von Holz und das Zünglin oder Blättlein von Schilfrohre. hat man immer daran zu stimmen und - einzuziehen gehabt. so man in die Blaßbälge legen. de contra gebracht würde. als Dolcianen.und Instrumentmacher jetzo an einem Churfürstlichen Hofe. aber weil die Blättlin wegen des Schilfrohrs. sondern sind die Corpora durchs ganze Regal-Corpus durch und durch ge bohret und verleitet gewesen. mit keinem Gelde zu bezahlen: Denn wasfür Mühe und Ungelegen heit es einem Organisten und Director in der Musik gibet. dass etzliche vermeinen. gar wandelbar. darvon man sonsten die Röhre zu blasenden (74) Instrumenten. dass der Resonanz unten zum Boden heraus gangen. welcher vorgibt. wegen des engen Raums. welches in Jahr und Tage. darvon sie gemacht. verfertigen.87 andern fortzubringen und zu tragen seind. wenn man in . das Regal habe den Namen daher. welches von einem Münche erdacht und gemacht worden. sich nicht verstimmen sollte. ob es auch gleich aus der Kälte ins Warme. gar zu schnarrhaftig. machen muss: Und hat keine sonderliche Corporat der Regal-Pfeiffen gehabt. sind zwar sehr behende und bequem zu tragen und fortzubringen. Regum vel Regale opus genennet worden sei. und zu Nürnberg und Augspurg erstlich erfunden worden. Schalmeyen und Sackpfeiffen etc. also. quasi dignum Rege. Krumbhörner. dass das erste. er wolle und könne ein Regal. Und allhier muss ich auch hinzuzusetzen nicht vergessen. Es ist ein vornehmer Orgel. dass sie in dem kleinen Corpore. so von dem ersten Erfinder dieses Werks gefertiget. nicht groß. Dasselbe hat zwar eine schöne liebliche Art und sehr stillen Resonanz gehabt. Bei Regenspurg in Bayern habe ich ein Regal-Werk gesehen. allein die Regal Pfeifflin sind wegen dess.

Darüber sich dann nicht wenig zu verwundern. wie dann in der Danziger Orgel 3742 Pfeiffen gefunden werden. inquit Dominus S. Causam si vel mus inquirere. Im Gegentheil aber die Regal und alle Schnarrwerke im Sommer und in der Hitze tiefer. Posaunen._88 der Kirchen oder vor der Tafel mit etlichen Regalwerken per choros musi ciren will. wo nicht weiter. sonderlich aber im Winter die Regal aus der Kirchenkälte in die warme Tafel-Stuben bringen muss. Sintemal es sich also in der Wahrheit be findet. im Winter aber nit so gar scharf kalt) von der Kälte im Winter bevorab. ja etliche tausend. dass die Metallpfeiffen in den Kirchen (nit aber so sehr in den grossen als in den kleinern. darinnen oft etliche hundert. nisi quando propter caloren die frigus metalla afficit. quod stamnum vel plumbum calore contrahatur. eam in discrimine metal Consistere ar bitror. alsZincken. alias si aër calore dilataretur. fürnemlich aber an Positiven. Ergo tantum in metallis causa quaerenda. Ia quod disci posset er artificibus qui ista metalla tractant. Causa in aérem comferri per se non potest. welche in den warmen Gemächern stehen bleiben (wie wol sich dieselbige wegen der großen Hitze von dem warmen Ofen noch mehr in die Höhe begeben) gar eigentlich observiren und befinden kann. so ichs also nennen darf. dass sie umb ein halbes Semitonium. Pommern und Fagotten. in plumbo & aere cyprio eun dem effectum produceret. darin sie anfangs rein eingestimpt worden. und in den großen gewölbten Kirchen. davon wird im folgenden IV Theil etwas erinnert werden. Was nun die Ursach solcher großen mutation und Veränderung. Flöten. bin ich mehr als zuviel mit großer Beschwerung innen worden. im Winter in die Tiefe abweichen. von ihrem rechten Ton. so tief herunter gezwungen werden. allzugleich mit einander im Sommer in die Höhe. im Winter aber und in der Kälte höher und jünger werden. welches man dann in den blasenden Instru menten. C. wenn eine gar große Kälte bisweilen so gar heftig und inständig anhält. . aes Cyprium verö dilatetur. gleichwie in Kellern im Sommer fein kühle. Sed hoc non sit. herunter senkt. dass alle Stimmen in einer Orgel. do im Winter die Kälte und im Sommer die Hitze leichter durchdringen kann.

89
Weil aber hiervon gar mancherlei Meinungen und opiniones vorzufallen
pflegen, erachte ich allhier weitläufiger davon zu discurrieren ganz un
nötig.
Dass es aber wahr, und in der That sich also befindet, kann unter

andern auch dahero abgenommen werden, dass eine Pfeiffe von Metall, so
bald sie von dem Orgelmacher, in dem dass er stimmet, oder auch son
sten angerühret und in die Hand genommen wird, und also eine Wärme
von der Hand empfindet, so bald ändert sie ihren Ton und weichet etwas
in die Höhe; also bald aber sie ein wenig wiederumb unangegriffen stehen
bleibt, bekömpt sie wiederumb ihren rechten Ton: Welches dann auch in
blasenden Instrumenten, als sonderlich in Flöten und Zincken merklichen

gespüret und befunden wird. Und wiewol etliche der Meinung sind, dass
die Orgeln und Positiv, darinnen alle Stimmen von hölzernen Pfeiffen solche
grosse Mutation so sehr nicht empfinden, so gibt doch die Erfahrung, dass
in den Orgeln, da nebenst den Metallpfeiffen, auch etliche sonderbare
Stimmen von Holz mit eingebracht sein, alles, sowol die hölzernen als
die Metallpfeiffen mit einander zugleich abgewichen sind, weil keine son
derliche Discordanz, wenn sie zusammen gezogen werden, zu befinden.
Und dieweil noch zur zeit von keinem die eigentliche Ursach und
rationes probabiles solcher Mutation und Veränderung eingeführt werden
können: muss man es billich vor ein sonderbar Werk Gottes, der solchs

in die Natur gepflanzt, halten und achten.
Ich hab es vor der zeit niemals gleuben wollen, bis dass ich es nun
mehr selbsten in der That und Wahrheit also empfunden und erfahren
habe.

Das XLVI. Capitel.
Von etlichen andern und sonderlich der alten Instrumenten.

Och habe ich in der 32., 33. und 34. Columnen des Theatri Instrumen

WM torum oder Sciagraphiae etliche der alten Instrumenta Musicala, wie
Z' ich dieselben in eim alten Buche, so durch Sebastianum Vir

_99_

du ng, Priestern zu Anberg, verdeutscht, und im Jahr Anno 1511 zu Basel
gcdruckt befunden, mit einsetzen lassen.

Und dieweil ich sonsten keinen Bericht oder Nachrichtung haben können,
wie und welcher gestalt dieselbe uns jetziger zeit unbekannte Instrumenta
gebraucht worden, habe ich der Notdurft sein erachtet, ihre Beschreibung

aus demselben Buche von Wort zu Wort allhier mit einzubringen.

Chor us.
AWum. I

forus

ist ein Instrument gewesen, welches vorn ein Mundstück gehabt,

darin man blasen kann, in der mitten zwei Röhren und unten ein
-0,

F gross Loch, da die Stimme und der Wind wiederumb heraus gangen.

APsalter um.
AWum. II

AWum. III. IV
2:
As Psalterium ist uffzweierlei Art formiert gewesen, als nemblich drei

ecket, gleich eim Triangel, Num. 2 und 3 und vierecket Num. 4.
Wic in dem Teatro oder Sciagraphia zu befinden.
Es seind aber in vorgedachtem Buch des Autors verba diese: Das
Psalterium, so noch jetzo im Brauch ist, habe ich niemals anders ge
sehen als dreiecket: Aber ich bin der meinung, dass das Virginal, wel
ches man mit den Clavibus und Federkielen schlägt und tractiret, erstlich
von dem Psalterio zu machen erdacht sei: Und ob wol das Virginal gleich
einem Clavichordio in ein langen Laden gefasset wird, so hat es doch viel
andere Eigenschaften, so sich mehr mit dem Psalterio, als mit dem Clavi
chordio vergleichen: Sintemal man zu einm jeglichen Clave eine sonderliche
Saite haben muss, und ein jegliche Saite länger, auch höher denn die

andere muss gezogen sein: Daher dann aus dem verkürzen und abbrechen
der Saiten fast ein Triangel uff dem Instrument, oder Virginalkasten er
scheinet, und sich sehen lässt.

Cithara Hieronymi.

(77)

AWum. V, VI, VII, VIII
:3

Ch

finde viererlei Gestalt der alten Harfen: Und ob sie wol nach ihrer

J

Gestalt den unsrigen neuen Harfen nicht eben ganzgleich seind, welches

"I auch vielleicht wol des Malers schuld sein könnte, so seind sie doch
auch zu der dreieckten Form gerichtet: Aber gleichwol so haben die
neuen Harfen ungleich mehr Saiten; denn die alten seind viel besser am
Resonanz, und werden subtiler und schöner an der gestalt formiret, auch
bequemer darauf zu lernen und zu spielen.

Tympanum Hieronymi.
AWum. LX

As Tympanum (so zu dem Lobe Gottes des Allmächtigen gar sehr ge
braucht worden, und in der heiligen Schrift oft erwähnet wird) find ich
also gemalet, als eine lange Pfeiffe, die oben ein Mundstück, darin
man pfeiffet und unten zwei Löcher hat, da die Stimm und der Wind
herausgehen; und ist also gemacht gewesen, dass es eine Frau in einer
Hand hat tragen mögen.

Zu dieser unserer zeit aber heisst man Timpanum die große Heer
pauken (Col XXIII) von kupfern Kesseln gemacht, mit Kalbsfellen über
zogen, darauf man mit Klüpffeln schlägt: Welche an Fürsten- und großer
Herren Höfen zum Ein- und Auszug, zum Tisch und Tanz blasen, auch
zu Kriegszeiten in Feldzügen gebraucht werden. Und das sein gar unge
heure Rumpelfässer. Man hat auch sonsten noch andere Pauken, so
Soldaten Trummeln genennet werden, dabei man die Zwerch- oder Schweizer
pfeiffen brauchet.

92

Sonsten ist noch ein klein Päuklin (Col. LX), so von den Franzosen

und Niederlandern gar sehr gebraucht wird, also, dass man mit der linken

Hand das Päuklein,und darbei ein Schwägel oder Stammentienpfeiff, welche
oben zwei und unten ein Loch hat mit dreien Fingern hält, und allerlei
Tänze und Lieder darauf pfeiffen, und in der rechten Hand mit einm Klüpffel
uff dem Päuklein zugleich mit einstimmen kann.

Tuba Hieronymi.
Num. X.

PLI Ieronymus sagt, dass Tuba gewesen sei von dreien Mundstücken, do
der wind hinein gangen: Die bedeuten den Vater, Sohn und H. Geist
in Trinitate:

Die vier Hauptstück aber, do die Stimm und Wind herausgangen, sollten
die vier Evangelisten bezeichnen.

Organ um Hieronymi.
Num. XI.

ATis tula Hieronymi.
AWum. XII.

Istulam beschreibt er also, indem er ein Instrument, gleich einem

Winkelmass formiret, welches das heilige Creutz, und das viereckete

F" mit zwolf Pfeiffen solle Christum und die zwölf Apostel bedeuten.

Cymbalum Hieronymi.
Num. XIII.

le zwölf Pfeiffen, sowol in dem Organo, als in dem Gmbalo sollen
LU auch die zwölf Apostel bezeichnen. Num. 14 ist eine form von den

alten Geigen.

_23

Worzu aber, und welcher gestalt alle diese Instrumenta bei den Alten
seind gebraucht worden, weiss ich nicht, habe auch deren keines gehörct
noch gesehen. Es haben auch die Poeten noch viel mehr Instrumenta von
seltzamen Namen beschrieben, davon ich auch anders nicht wissen noch er

fahren kann, denn dass es Instrumenta Musicalia gewesen seind: Wie sie
aber geformieret oder gestaltet, besser oder böser, hübscher und hässlicher,
subtiler oder gröber als die unsrigen, dasselbe kann ich noch zur Zeit bei
keinem Autore finden, der hiervon etwas eigentliches geschrieben hätte.
Ich glaube aber, dass in den nächsten hundert Jahren alle Instrumenta
AMusicalia so subtil, so schön, so gut, und so wolgemacht worden seind,
als sie Orpheus, noch Linus, noch Pan, noch Apollo, noch keiner den Po
eten gesehen oder gehört hat, und dass noch mehr ist, müglich zu sein
erachtet hab zu machen oder zu erdenken.

Man findet auch sonsten noch viel mehr dörlicher Instrumenta, die

auch für Musicalia geachtet werden: Als Trumpeln, Schellen, Triangcl,
Jägerhorn (in Scia. Col. 22), Achernhorn, Kuhschellen, Pritschen auf den
Hafen, (Col. XXXIII) Pfeifflin aus den Federkielen, Lockpfeifflin dic
Vogelsteller Lerchenpfeifflin, Wachtel-Maisenbeinlin, Pfeiffen von Stroh
halmen und den grünen Rinden und Blättern der Bäume gemacht.
Und bis hieher Sebastian Vihrdung.
(79
Was aber sonsten noch allerlei anderer Art Instrumenta in der Scia
graphia (als das Hackebret, Col. XVIII, Baurenlyra, Schlüsselfiedel, Stroh
fidel, Cymbelchen, Glöcklein, Singekugel, Untambour de Biscaye, Col. XXII.
Heer- oder Kesselpauken, Soldaten-Trummel, Amboss, Colum. AXIII. Auch
andere Muscoswitersche Türkische seltzame frembde Instrumenta, Col. 29,

30, 3:1) abconterfeyt gefunden und etliche darunter billich, wies Sebastian
Vihrdung nennet Dörliche, oder aber Lumpen Instrumenta könnten genennet
werden, weil dieselbe eim jeden bekannt und zur Music nicht eigentlich
gehören, ist unnötig darvon etwas zu schreiben oder zu erinnern. Allein
dies, dass das Ambos darumb auch mit in die Sciagraphia gesetzet worden
dieweil Pythagoras aus desselben Klang und Unterscheid der Hämmer
examiniret und erfunden hat, worin und in welchen proportionius der

_2___

Unterscheid derer Consonantien, so damals Consonantiae Musicae genennet
worden, als nämblich der Octav, Quint und Quart beruhete. Darvon aber

in Boethio lib. I. Musices, cap. 1o die 11. Sowol im 2. Exercitatione Sethi
(m/ ist ein mehrer und ausführlicher Bericht zu finden.

Das XLVII. Capitel.
Von Orgeln.
(Col. II & XXXV. XXXVI sic)

Iervon ist zwar in Tomi Primi Membro Primo aus etlichen Autoribus

eins und anders referiret und angedeutet worden: Alldieweil aber die
'“ Notdurft erfordert, dass die Orgeln etwas schärfer besehen und weit
lauftiger davon muss geredet, und also in diesem andern Theil nicht kann
begriffen werden, so soll im folgenden dritten und vierten Theil dieses II
Tomi notdürftiger Bericht folgen und angezeigt werden. Die Abcontra
feitung eines Positivs ist Col. IVzu finden.

Das XLVIII. Capitel.
Von dem Positiv (Col. XXXVII) so zu einerlei

Pfeiffen drei absonderliche Register
hat.

llhier muss ich auch dieses gedenken, dass ein alt. Positiv doch von
gar sauberer, reiner und subtiler Arbeit, so von einem Mönch soll ge
0

macht worden sein, mir zu handen kommen, welches dem Könige

zu Dänemark, Christiano IV zubracht, (dessen Form und structur im Thea
trum Instrumentorum Col. I zu finden.

In demselben sind nur einerlei Pfeiffen, nämlich ein Offen-Principälgen

von 2 Fuß-Ton, und wiewol nur 38 Claves oder Clavir vom F bis ins
so sind doch der Pfeiffen noch eine Octav drüber, oben in der mitten des

corporis in die runde herumber gewunden gesetzet.

* Llhier habe ich etliche Exempel. auch in etwas Wissen schaft darvon haben. 1. als nämblich neben dem rechten Tono. von den Blasebälgen abge nommen werden. das 3. und dergleichen Art gebraucht werden. zur Octav drüber. gleich den Querflöten von sich gibt. dass ein Künstler solch Werk nachzumachen sich unternehmen wollte.) . Wie nun solches zu gehe. als wenn ein Stimmwerk Querflöten zusammen accordirt und geblasen würden. so dergleichen noch nicht gesehen. und sich nicht anders hören lässt.Zu solchen einzigen Pfeiffen sind drei Register. zum rechten Ton der untersten Pfeiffen. und kann ein jedes Register vor sich selbsten alleine und absonderlich. hernacher auch zwo. und wollte wündschen. Capitel. Das XL.zur Quint. dass es. . (Die Beispiele fehlen. dass also in einerlei Pfeiffen auf einem Clave zween und auch drei discret somit und unterschiedene Laut. das 2. wenn die eine Hälfte der Blei oder Gewichten. die Quint und Octav resoniret und sich hören lässt. Ueber das so ist auch dieses noch ein Kunststück an diesem Werklin. gar ein sanften stillen Resonanz. hinten ansetzen wollen. lass ich einen verständigen Orgelmacher darvon judiciren. und dann alle drei Register zugleich gezogen und gebraucht werden. so uff der Viol de Bastarda. sehen mögen. und wie diese Art beschaffen sei. darmit die jenigen. so dieserwegen von einander zertheilet und halbieret sein.

Von den allerersten und kleineren Orgelwerken. Die Stimmen und Pfeiffen geändert und vermehret. Von den gar großen alten Orgelwerken. und bis zu unser jetzigen zeit alles zum bessern Stande bracht worden. Darinnen . IO. Vom Ton der alten Orgeln. I2.und Schleifladen erfunden. Wie und wann das Pedal erfunden. wie dieselben anfäng lichen an Stimmen und sonsten gewesen. Von dero zeit Blasebälgen. I 3. . I I. Wie lange sie im gebrauch und wer sie erstlich erfunden. Von unterschiedenen Namen der alten Orgeln. 3. Wie und welcher gestalt die Spring. Von der dignitet und exellens der Orgeln. Von den nächstfolgenden mittleren Werken. Von der Disposition der Claviren in den alten Orgeln: und was vor AHarmony zu der zeit darauf zuwege gebracht und geübt worden.DRITTER THEIL Dieses TOM I SECUND I. und wie die Claves von Pfeiffen disponiert gewesen. Vom unterschied der alten und jetzigen neuen Orgeln. Von den alten Orgeln. die Clavir: so wol 14.

wie die heiligen Engel Gottes mit dem ganzen himlischen Heer ihren Schöpfer. als sie den Gottesdienst im Tempel und Tabernakel zu Jerusalem aufs herrlichste und zierlichste anrichten wollen. erwecket. so sie melodiren. welche die Zuhörer mehr aufmuntern. sanctus. sondern einen jeden der nur ein Tänzlein machen kann. fertigen und setzen lassen. die Text oder Psalmen. und wie die selbige alleine und sonderlich zum Kirchen. As etliche es dafür achten. so viel Musi canten. Capitel. und ohn zweifel etliche herrliche Orgelwerke wegen größe des Tempels. David und Salomon.und Gottesdienst gerichtet. als verdrossen machen. Kraft und Wirkungen vielleicht diese nicht die geringste Ursach. 82) Von der dignitet und fürtreffligkeit der Orgeln. (als einer schönen herrlichen Gaben Gottes. dass nächst der Theologia. als ein Gottesdienst. gehören: die auch selbst mit rechter Andacht. sanctus Dominus Deus Sabaoth. mit großen fleiss und unkosten darzu bestellet. dass die Musica an ihr selbst mehr für ein Geistlich. Gott den Allmächtigen mit schönen Psalmen und Lobgesängen desto in brünstiger zu preisen. der Musicae. dasVolk desto inbrünstiger und eifrigerzu machen. Wann man aber dieses nicht in acht nehmen. in einer lieblichen Harmonia stetigs ohn unterlass rühmen und preisen. als Irdisch wesen zu halten. ohn unterscheid . und das Sanctus. Darumb dann auch beide Könige. und die ein Vorbild und Gleichniss ist der himlischen Music. allen andern Instrumenten vorzuziehen sei. und dahero in der Menschen Herzen eine innerliche Andacht des Geistes. singen) billig gegeben und zu geeignet werden solle: Ist unter andern vielen derselben Nutzbarkeiten. und mit aller reverentz celebriert werden soll: Dazu dann kunstreiche berühmbte Organisten. Zu welchem end auch David selbst seine Harpfen gebraucht. im Herzen und Gedanken Gott fürtragen. Darumb die Kirchen Musica.97 Das I. auch noch heutigs Tags billig in Würden gehalten. Singer und Instrumentisten. der höchste locus.

wie in Graecia auch geschehen. mehr auf ein Satyrisch Pfeifflein und Päuklein. tubas Corneas etc. welchs auch im orhergehenden II. dass man auch fast nichts mehr davon weiß: Ja. Türkischen Kayser. Welches der Griechen Meinung (die da von keinem nichts gehalten. dass die Musica nicht bleibt an denen Orten da der Teufel regieret. da vor zeiten die Musica zum höchsten floriret. wie die Erfahrung bezeuget. Theil. Sieder dem aber der Machomet daselbst sein Zelt aufgeschlagen. man ist deren so gram und entgegen worden. mit dem bescheid. In maßen verschiener Jahren Franciscus I. tubas ductiles. Psalteria. als wie der König Salomon gehabt. und dieselbe im andern Buch der Chronica im 4. denn die Gottlosen sind dern nicht werth. In dem die Jüden über ihre blasende Instrumenta. Und gibts zwar auch die Erfahrung. Capitel beschrieben ist. Und gemeiniglich wandert die Religion derselben nach. und an sich nehme) ganz zuwider. der Meinung große Ehr damit einzulegen.96 darzu aufstellen will. von IO. Wun. sintemal sie die Gemüther nur weich und Weibisch mache. dass solche Music für sein Volk nicht dienet. dieweil sie es dafür gehalten. ja von 24 Saiten gehabt haben. dass zur selben Zeit im Volke Gottes die Music vielmehr floriret hat. die beste Musicos zugesendet. als auf ein recht geschaffene Musica gehalten wird.. dass man mores und gute Sitten daher er lerne. und wegen solches Missbrauchs endlich wol gar aus gemustert werden. auch besaitete Instrumente als. Inmaßen Hieronymus schreibt. als bei den Heyden. König in Frankr: dem Soli manno. Decachorda. dass der Jüden . Von der rechten Kirche aber ist die Music zu jederzeit in hohen wcrth gehalten worden: Wie dann sonsten nirgend von derogleichen Capellen gehört. buccinas. als kubats. von 8. so wird auch die Kirchen-Musica leichtlich in Ver achtung kommen. Aber er hat die bald wieder abgeschafft und zurückgeschickt. dass nach Art und Natur der wilden Leut. Und ist gar gewiss. noch jemand zu fürnehmen Embtern kommen lassen. 32 erinnert worden. hat sich die (83 Musik so gar verloren. der der Music unerfahren.

Dass sie aber so viel und mancherlei Instrument und Gesang zu sammen gebraucht. das ist kein Wunder._99___ Cithara. wann jede Partei eine besondere Melodei für sich genommen. alswann einer allein tromettet oder sünge. wie man noch an jtzo im Choral thut. dieselbe mit allem möglichsten Fleis angeordnet. gethan haben. zu loben und danken dem Dass aber dieselbe Musica nunmehr erloschen und vergessen. Do doch zu der zeit bei den Heyden über drei Tetrachorda. daran nicht zu zweifeln. so man jetzo ein Harf nennet. also hat auch der Jüden Gesang und Musica erlöschen müssen. indem sie vorgeben. von 24 Saiten gewesen sei. dann dass sie die Psal. das sind 11 Claves oder Saiten noch nicht erfunden oder vorhanden gewesen. in einer der fürnembsten Stimme als im Bass gesungen. und als höret man eine Stimm. was für eine art der Music damals gebraucht worden. Ob man aber nun wol nicht so gar eben wissen kann. Dann gleich wie der jüdische Tempel mit denselben Opfern und Ceremonien. darin gemeldt wird. Wie dann die Jüden selber (als etliche ihres Mittels mich berichtet) jetzo keine Orgeln hören mögen. dass man dern nicht mehr gedenken sollen. welche selbst auch der Music kundig und erfahren. aus Gottes Rach. Davids vielleicht in ihren sonderlichen Tonis. auch in heiliger Schrift nichts davon gefunden (außer was im Titul der Psalmen gemeldet wird) in welchem Chor ein jeder soll gesungen werden. Es bringts auch der Text mit sich. dass es eine herrliche Musica muss gewesen sein: in sonderlichen betracht. dass es nicht anders gelautet. gar zu Grund ist ausgetilgt worden. sintemal sie so grossen Kosten auf den Tempel. so ist doch aus allen umbständen. welchen GOTT selbst bei gewohnet. welches doch nur ein todter Steinhaufgewesen. dass diese jtzige . (84) darzu alle andere Sänger und Instrumentisten ad placitum sortisiret: sonsten hätte es keine form und art gehabt. dass der heilige König David und Salomon. dem selben ein Ruhn und Lob in der ganzen Welt zu machen: Vielmehr wer den sie es in den Ceremonien bei den Opfern. ist anders nit zu verstehen. gewendet.

nach dem zusammen gestimbten Angriff der Clavirn und Registerzügen bald heller. wäre es zu verwundern. und in den Tempel setzen lassen. Dass nun aber auf die Orgel oder Instrument aller Instrumenten. was . in der Kirchen. sondern oft aus solcher wunder licher seltzamen Materi. dass sie nicht solche Invention und herrliches In strumentum Musicum von den Jüden sollten erlernet und nachgemacht haben. so ansehnlichen und trefflichen viel und gross gehalten wird: das macht die unsägliche und überaus große Kunst die darinnen steckt und begriffen ist. welche Salomon im Tempel zu der Zeit hat. Sintemal Salomon. sondern vortreffliches. dass deroselben nicht alleine an der äusserlichen und innerlichen gleichsam lebendigen Gestalt nichts mangelt. herrliches. Welches zwar so sehr nicht zuwidersprechen. zu achten und zu rechnen sein. starke. als die andere Instrumenta. so eine künstliche. Inventor und Angeber solches herrlichen künstlichen Instruments wird gewesen sein. dass unsere Vorfahren sonst auf kein Instrument so merklichen großen Fleis gewendet haben.und Einblasung der Blasebälge mit einem immerwährendem und viel stärkerem Winde. Aber weil die Graeci sich gar sehr der Music beflissen. „Und fürwahr nach seiner Weisheit kein geringes. als ein hochweiser König ohn allen Zweifel selbsten der fürnembste. bald (85) heimlicher: und durch Auf. sondern es klin gen auch alle Pfeiffen beides groß und klein. Denn das ist einmal gar gewiss. als eben auf künstliche wolklingende Orgeln: Haben sie auch nicht alleine aus Erz. dass es einem fast unmöglich zu sein deuchtet. und nichtsgegen die Orgeln. so durch menschlichen Athem müssen geregiret und geblasen werden. und wolgeformierte Zu sammensetzung. Ja dieses vielstimmige liebliche Werk begreift alles das in sich. Man siehet aller Stücken und Glieder. wie sie doch immermehr dergleichen Materi darzu haben brauchen können. hocherfahrneste Orgelmacher. setzen lassen.IOO_ unsrige Orgeln allein ein Umbraculum. welche zu dem ganzen Werk einer Orgel gehören. Silber und Gold gemacht und gebauet. aus dermaßen wohlklingendes Werk und Orgel haben ver fertigen.

Schallmeyen. die referieren und ziehen sich auf ein princi palle intelligens. do mancherlei Melodeien. Denn was die Orgel vor ein überaus fürtrefflich und. also lauten: ++ » Alle Künste und Wissenschaften (sagt er) so des Menschen Vernunft und Verstand durch Gottes unüberschwengliche Gnad und Gütigkeit fassen. Krumbhörner. Posaun. als der Philosophorum prin . Racketen. desideriret oder hinzu gesetzt und vermehret werden könne. Geigen. also zu reden. fürtreffliche Meister auf andern Instrumen ten übertreffen kann. etc. Sordounen. gleichsam Göttliches Werk sei. so ist keine Kunst so hoch gestiegen. und noch viel andere wunderliche Lieblichkeiten mehr in diesem künstlichen Werk haben: Also dass. Pommern. gross und klein. von junger Kna ben und großer Männer Stimmen gehöret werden.etwa in der Music erdacht und componiret werden kann. Dolzian. Willst du eine Trummel. dass wenn man in der Philosophia des Philosophi allein erwehnet und gedenket. nicht anders als ein ganzer Chor voller Musicanten. und sich ansehen lässt. so kannst du dieses alles. und gibt so einen rechten natürlichen Klang. dass auf der Orgel oft ein schlecht erfahrner dieser Kunst. Querpfeiffen. Ich geschweige. bezeuget Hieronymus Diriuta halus in einer Vorrede: Welches eigene Worte. Leyern. wie die Namen haben mögen. geehret und gerühmet wird. alleine in sich. du nicht anders denkest. begreifen und verstehen kann. die Orgel hat und begreift alle andere Instrumenta musica. du habest und hörest die andern Instrumenta alle miteinander. Und die Wahrheit zu be kennen. alsbald der Aristoteles. Trummet. wol bestehen bleiben kann. dass zu ihrer perfec tion und Vollkommenheit nichts weiter mangeln. Daher kompts. zu gleich Hände und Füße gebraucht werden. gleichsam als auf ihren Meister. aus dem Italianischen in das Teut sche vertiert. Zincken. Blockflöt. der wegen seiner hohen Fürtrefflichkeit von allen andern verstanden. als eben die Orgelkunst: Denn der Menschen subtile Spitzfindigkeit und fleißiges Nachdenken hat es dahin gebracht. dass sie nun gänzlichen ohne einigen fernern Zusatz. sintemal diesem Werk recht ins Maul zu greifen. In Summa. Laut und Ton von sich. hören. wenn du dieses Instrument hast und hörest.

Denn ihr viel sind der Meinung. damit die Göttliche Majestät in der Versammlung der Gläubigen gelobet. Organum. . Hippocrates: In der Poes Kunst wird unter den Lateinischen der Virgilius.« »Dass aber dasWort Organum in seinem rechten natürlichen Verstande von allen nicht aufgenommen werde. Psalm stehet: Lobet den Herrn mit Harfen und Orgeln. Paulus verstanden. gleichsamb umbfänget und halten thut. und unter den Italianern der Petrarcha mit dem Namen Poétae geehret. Derhalben denn jtziger Zeit bemelte Orgel gleichsamb vor einen König aller Instrumenten. welche mit Blasebälgen geregieret. (in welchem Griechischen Namen sonsten in genere alle Instrumenta und Werkzeuge. begriffen sein) auf Deutsch ein Orgel. Davon im 150. so auf der Welt vor handen. ist kein Zweifel.« »Ebener maßen gehet es noch heutiges Tages zu mit den Titeln in der Instrumentalischen Musica. billig gehalten werden soll. Gleich wie aber die Laute. S. wie die auch mögen Namen haben. verstanden. in sich begreift. Dann weil angereget diese Männer in ihrer Kunst und Geschicklichkeit alle andere übertroffen. es werde durch dies Wort Organum nur alleine eine Orgel.« Desgleichen in der Theologia wird durch den Propheten der König David und durch den Namen Apostel. darumb. Organum. seinem Ambt fürstehet und den andern Gliedern beispringet. genennet wird. und in den Kirchen und Chören zur Ehre Gottes gebraucht wird. dem Orpheo und Amphioni gegeben und zugeeignet haben. da dieses hievor ofterwähnte Instrument wegen seiner Vortrefflichkeit. Dieser Gebrauch ist auch bei den Alten in der Musica und Singekunst gehalten worden. so jemals bei ihnen flo riret.« »Aus ebenmäßigen Ursachen wird die Hand an des Menschen Leibe. gepreiset und geehret wird. darumb dass sie im arbeiten mit allen pflichtschuldigen Diensten so zur Verrichtung seiner Ge schäfte von nöthen sind. ein Werkzeug aller Werkzeuge genennet. dass sie alle andere Instrumenta. so ist ihnen auch der general Namen der Vortrefflichkeit billig gelassen und zugeeignet worden. in dem sie den höchsten und fürnembsten Titul vor allen andern Musicis.IO2 ceps dadurch verstanden wird: In der Medicina.

weil derjenige. singe und moduliere. Laut und Klang. Ton. Denn gleich wie die Orgel mit höchster Belustigung der Menschen Augen auf sich locket. klinge. die unaussprechliche Werk und Thaten der Göttlichen Majestät ohn. und so merklichen großen Unkosten in die Kirchen gesetzt. so referieren und zeigen die Blasebälge die Lunge an. Geige und andere Saitenspiel. Unterlass zu rühmen und zu preisen. Ja. so nimbt er durch seine süsse und liebliche Wohlberedsamkeit der Zuhörer Ohren ein. Also thut die Orgel in ihrer schon erlangten Hoheit gleichsamb mit ihren Umfang alle andere Instrumenta in sich einschließen. durch welche sie auch ihren Athem führet und den Ton. indem er anderer Leute Augen auf sich ziehet. und mit ihren süßen Ton und lieblichen Klang (durch Hülfe und Zulassung des Windes. Sie führet aber billig den adelichen Titul und Namen der Fürtrefflichkeit. welcher gleichsam der Orgel Seele ist) die Ohren erfüllet und erweichet: Also auch der Mensch. Denn die Pfeiffen repraesentieren oder stellen eigentlich für Augen. welcher in Verrichtung seines Ambts von der Seelen dirigiret und geleitet wird. zu erkennen. »Wird derowegen die Orgel wegen ihrer Hoheit nicht ungereumbt dem menschlichen Leibe verglichen. welches durch (87) Hülfe der Luft oder Windes und menschlicher Hände gleichsam rede. so im Herzen verborgen sind. Ferner. des Menschen Kehle oder Luftröhre. dass sie einig und allein zu der Ehre und Lob Gottes bestimmt. verlobet und versprochen sei mit ihrer Stimm. der solche und dergleichen Instrumenta gebrauchet und darauf schlägt. es zu dem Ende chut. dass er seine Kunst im Geigen und schlahen damit an Tag geben und beweisen könne. werde auch mit allerhand Zierlichkeit.Harfe. eben sowol mit dem Namen Organt oder Instrument ge nennet werden. und gibt mit den Worten die innerlichen Ge danken. Klang und Stimme formiret. dieweil sie zu der menschlichen Stimme (durch den Wind und der Werkmeister Hände regiret) am allernächsten kommt. so durch die Saiten ihren Klang bekommen. die Pfeiffen die Kehle oder Luft -- . man könnte wol sagen. dass die Orgel ein künstlich ge machtes Thier sei.

wer sich auf diese löbliche Kunst und studium begcben hat. welches der hohen Göttlichen Majest. aber eine lispelnde und stammelnde Zunge hat. eigentlicher reprac . und wenn er mit der Hände artlichen Bewegung und künstlichen Geschwindigkeit darauf schlägt und es lieblich lautend macht. die Clavier kommen gar fein mit den Zähnen überein. so die andern Instrumenta in sich haben. Derhalben hat die Orgel billig ihren Sitz in den Kirchen und Tempel Gottes. der zwar sonst von Leibe schöner und gerader Gestalt ist. kommen möge. vollends deformulare/ und verstellet wird. Bevor aus. weil sie solchen Grad der Hoheit erreichet. wenn sie in der Zuhörer Ohren fällt. dass keine Musica oder Saitenspiel auf dem ganzen Erdboden ist.röhre. der aber der Orgel den Ton künstlich gibt. (88 oder zuwege bringen können. alldieweil sie alle Süßigkeit und Lieblich keit. gesungen wird. ist an statt der Zungen. angereizet und gleichsam genötiget werden. was Instrumenta können und mögen genennet werden.« Ferner. damit er zu einer gründlichen und rechten vollkommenen Wissenschaft dieses Instru ments. wie die schönen und künstlichen wolgemalten Bilder der an schauenden Augen an sich ziehen: eben also durchdringet auch die Licb lichkeit der süßen wolklingenden harmonia und concenten die heimliche Gedanken und affecten. praeeminenz und Würde habe. so wird die Hoheit und Würde dieses löblichen. ihr alleine zumisset und zuschreibet. und wird eben zugehen. dass unter allen.« »Und bleibt wol wahr. zuzuhören. der soll allen höchsten und möglichsten Fleis anwenden. die Orgel die fürnembste und oberste Stelle. zier lichstes Derhalben. beizuwohnen und auszuwarten. so durch den Wind regieret wird. so redet er gleichsam aufs. fürtreff lichen Instruments abnehmen und geringschätzig gemacht werden. Wo aber das mit geschiehet. dadurch der lieben heiligen Engel liebliche Harmonia und Gesang zu Gottes Lobe. dardurch dann das ander alles was an ihm ist. damit durch ihre Anleitung Gottselige und andächtige Herzen aufgemuntert und durch ihren lieblichen resonanz. wie mit einem Menschen. dem Lobe.

dass man cher nicht das geringste Stück oder Motet applicirn. wie sie ihrer vocation ein genügen thun und spartam quam nacti sunt. quae gaudia Coelo? Weil dieses aufder Welt geschicht. Petrum in Perusio gar fein ausgedruckt und gegeben ist mit diesen Verslein: Haec si contingunt terris. was wird allererst vor Freude und lieblich Getöne im Himmel sein? als wollte er sagen: Weil man auf dieser Erden so eine schöne.IO5 sentiret und abgebildet werde. damit sie nicht für ignoranten gehalten. Wer siehet nun nicht. so hoch. aus genug samen Ursachen bestimpt. wolklingende Musica haben und zuwege bringen kann. sonderlich do viel Knaben. ihr recht thun und geben mögen. mein Gott. . Dann etliche werden zwar zu Organisten vocirt und promoviert. und dahin all ihr Sinn und Gedanken. groß. liebliche. Wann dann aufjetztbesagte Weise. wenig aber bedenken. und nicht durch übermäßiges Schreien. durch Hülfe der Orgel intra suos limits & Cancelos Coér cirn. als durch sie. Ausbreitung und Erhaltung des Namen Gottes und der Religion. dass die Kirche zu der öffentlichen Ausrufung. Händ und Füss täglich intendirn. was vor unaussprechliche Freude. und der Nam des Organisten war abzuq gaouv ihnen zugemessen werde. allzusehr in die Höhe ascendäre. wie un zählig mal geschieht. vornemlich den Chorum Vocalem. oder in vollem Chor einzuschlagen weiß: da er doch die ganze Musican. aus den andern Instrumenten allen miteinander. allein dieses einzige. Welches in dem Organo aa D. dass er in suo certo modo und angestimbten Tono bliebe. dass die Concentores weder eins noch das ander zuletzt assequirn und mit der Stimm erreichen. oder zuwege bringen können. ja nicht genugsam zu rühmen ist: sollen billig alle Orga nisten solches in fleißige Acht und Betrachtung nehmen. wie sie diesem herrlichen Werk im schlagen und regierung desselben. gelobet und auserkoren habe. oder aber in die Tiefe dermaßen descendirte. Wonne und Lieblichkeit muss allererst sein des Engelischen Chors und der Gottseligen Seelen im Himmel?« (Und so weit Hieronymus Diruta). die Vortrefflichkeit dieses Werks. orturen wollen: Inmaßen es die Erfahrung bezeugt und mit sich bringt.

2. Die weitberühmbten Meister dieser Kunst. was doch künftiger Zeit noch zu hoffen. bevorab in den Niederlanden gelebt. nicht allein in Italia. Caple . auch an etlichen vor nehmen Oertern. damit ihnen ihre Müh. Die Vortrefflichkeit desWerks. davon in diesem Cap. ja bisweilen auch die edle Kunst verfluchen und wündschen. Fleiss und saure Arbeit der Gebühr nach recompensart und belohnt würde. Welches gleichwol zu erbarmen und billig von dem magistratu und Kirchen AInspectoribus ad notam genommen und aufs beste Torrigitt werden könnte Et antum de /. so vor wenig Jahren. für ihre gute und kunstreiche Organisten deputart seind also dass sie sich kümmerlich können erhalten. Dann es zu beklagen. dass auch Obrigkeiten an etlichen Oertern und Städten das ihrige verrichteten und auf Mittel be dacht wären. sondern auch in Germania nostra. sollte man zu größerm Fleis und Uebung antreiben und vermahnen. ob ihr auch noch etwas könne addiert werden? 3.106_ Diese und dergleichen Organisten aber. I weitläufig gesagt und discurriert worden. Die jungen Knaben. welcher gestalt ihre gute und fleißige Organisten in ihren Kirchen mit solchen Unterhalt versehen werden könnten. wie geringe Salaria. dass zu zweifeln. weiln bei den Knaben solche Indoles und Zuneigung zu dieser Kunst sich erzeuget? Darneben aber wäre höchlich zu loben. dass sie anstatt eines Organisten ein Kuh hirt oder sonsten nur ein geringes Handwerk gelernet hätten. deren etliche solche spezimina ihres profectiv. (89 1. dass auch lange geübte und kunstreiche Organisten zum höchsten darüber in Verwunderung gerathen und ge denken. heut zu Tag von sich geben. und noch jetziger Zeit beider Orten sehr floriern und celeberrimi befunden werden: Da dann diese Kunst von ihnen der maßen excolärt und augürt worden.

wird (das wol zu be klagen) nirgendsgefunden. Genebrandus 997. de Orat. höchlich beklaget: »Viel musikalische Instru menta.« Tempus. Psalmen und geistliche Lieder sungen. habe die Kirchen-Regeln gemacht und den Gesang angeordnet. so man die Orgel nennet. so aller Verwunderung und Lobes werth ist. de Catholicismo geschrieben und aufgezeichnet: Dass die An strumente. 75. zierlichen. so durch das Wasser oder den Wind getrieben. 18. Zu welcher Zeit ohngefähr. derer Ahuventores gleicher gestalt. Cap. mit großem Verlust ihres herrlichen Namens. unter welchen auch dieses. Wenn aber und zu welcher Zeit die Orgeln erstlich er funden. Man lieset bei Volat. 653. deren herventores und Erfinder ganz und gar vergessen sind. 2 de invent und Cran zius lib. n probl. darauf die Leviten ihre Hymnos. in der finstersten Nacht verborgen liegen. 6. Atmo nius will im Jahre 82o. Can tab. Clavicymbala und sonst auf mancherlei Weise genennet werden. 3. 22 an. Cap. sagt er. 4 horis . ihren Anfang umb das Jahr Christi 66o oder umb das Jahr 93o gehabt haben. Navarrus in lib. „c) Autor Er aber der Autor und erste Erfinder dieses wundersamen Inventor. sind zu den alten Zeiten erfunden worden. auch dazu die Orgeln zu mehrer Vollstimmigkeit und Wollautung (wie etzliche wollen) gebraucht. dass Papst Vitellianus unter der Regierung Kaisers Constantini des dritten. Dergleichen Art sind auch die. den Gesang und die Orgel in den Kirchen angestellet habe. herrlichen Instruments sei. Acad. Theol. zwar sehr ungleich denen. und vom weme die alten Orgeln erfunden worden._P7_ Das II. Capitel. lib. Polydorus lib. Platina in Vitaliano setzet. 5. Welches Polydorus lib. so Monochordia. 2 Metrop. und deroselben Gebrauch in der christlichen Kirchen aufkommen sei. Cap. welches auch Guil. welche der Prophet und jüdische (90) König David gebauet hatte. melden: Papst Vitalianus der I. und folgendes lib. darinnen stimmen die Chroniken und Historici ganz nicht überein. Perkinsus Angkic.

wie bei dem Guidone (qui floruit plusquam quingentis annis post Boéthium. die tetrachorda antiquorum. und dass Vitalianus umb das Jahr Christi 66o dieselbe nur allein approbiret und confirmiret habe. durch Hülfe und Vorschub der Orgeln. auch die scala Musicals weit verbessert worden. hernacher sieben. als das viel singen in den Kirchen angeordnet und in Choros getheilet worden.IO8 Canon. circa Annum Christi o26) zu sehen: Denselben wir es noch zu danken haben. Es ist aber zu vermuten. wie es Chytraeus ausrechnet. 16 spricht: Dass zur Zeit Aquinatis die Orgeln noch nicht sein im Brauch gewesen. dass die Sänger ein wenig haben ruhen können. Sethus Calvisius Chronologus nostro tempore praestantissimus dafür hält. Denn wie es der H. quo anno Romae Consulfuit) gebräuch lich gewesen. und die 6 voces Musicales erfunden. da zuvor erstlich nur viere. auch zu dem Ende. in welchen das b zwischen 4 und a eingesetzet wird. welche den Choral alleine einfältig moduliret hat. als Efg a : c. hat sichs leichtlich weiter zu den andern extendiert. kompt ex tetrachordis veterum. So ist auch durch die Orgeln unser figuralis Musica erfunden worden. ohn Zweifel. g a b c d' dis etc. gestorben umb das Jahr Christi 1274. hat man anders mit den ser vocibus Musicalibus fortkommen wollen. Und dass die Claves chromaticae oder die Semitomia sind erfunden wor den. So sind auch. welche tetrachordum Synnemmenon (das ist conjunctarum Clavium. wo man nicht zween Choros haben können. Calvisif Exercitatione secunda & tertia mit mehrerm zu vernehmen. abgeschafft. und ist also das dis ohn Zweifel am nächsten erfunden worden. Cap. dass zwanzig Claves ge ordnet sind. so auch noch zu Boéthij Zeiten (quifloruit Anno Christi 487. Es ist aber Thomas von Aquino. so hat man sobald. denn die Musical harmonica apud veteres ist gar durchaus anders gewesen als unser jetziger Figural wie in vorgedachten H. dass die Orgeln viel älter sein. Weil Tun diesen claven gehabt und hinein bracht. eine Orgel zu Hülfe genommen. Zu welcher Zeit sie nun erstlich in Deutschland und Frankreich auf . d) haben. bald vierzehn und endlich 15 gewesen.

und zum ersten in Frankreich gesehen worden sei. und ein solch Werk. c. (welcher sagt. von Vitelliano in die Kirche gesetzt worden sei) Glauben beigemes sen werde: So muss es dahin verstanden werden. Architect. dass solches im Jahr 758 geschehen sei. dass es mit Pfeiffen aus Bley zusammen gesetzt gewesen. nicht so gar alt sei in den Französischen und Deutschen Kirchen. Aventinus. zw. Lambertus Schafmab. lib. Copronymus Leonis Sohn. kann man aus glaubwürdigen Historienschreibern zum theil ersehen und nachrechnen. dass die Orgel 30o Jahr vor Apino. ein Bischof zu Rom gewesen) ein trefflich gross Instru ment. welches 15 Pfeiffen hatte. 3. so ist gleich wol dies der Unterschied. dass diese Art der Instru mentalischen Musica. so gemeiniglich eine Orgel geheißen ward. dass die Orgel zur zeit Pipini den Deutschen und Franzosen noch unbekannt ge wesen) und auch dem Platinae (welcher will. gleich als wenn es donnerte: oder dass er sehe. schreiben. Daraus dann offenbar. dass Con stantinus VI. überschicket habe: und saget. dergleichen eines zu Jerusalam in Oliveto aufm Oelberg gestanden. welcher umb das Jahr Christi 742 das Constantinopolitanische Kayserthumb gehabt. in wel ghes der Wind durch 12 Blasebälge eingelassen ward. das ungeschickte Instrument. 13 anzeiget. dass Platina ohne zweifel verstehe. dass des . welches wir heut zu Tage eine Orgel nennen. hat aufgezeichnet. 3. nicht wol zu unterscheiden. und in Italia und anderswo künstliche Orgeln gewesen sein. das damals den Franzosen und Deutschen noch ganz unbekannt. wie Vitruvius lib. was die äußerliche Form belanget. und einen Ton von sich gegeben. Pipino der Franken Könige. und Ma rianus Scotus. Wiewol andere schreiben. durch sonderliche Legaten (deren fürnembstes Haupt Stephanus.kommen. das Hydraulicum und unsere Orgel. in annallibus Boforum. Damit aber gleichwol beides dem Aventino. Iro. Kaysers Carol Magni Vater. und zugleich mit Blasebälgen aufgeblasen. auf dasgar alte Instrument Hydraulicum. und mit Händen und Füßen geschlagen und eine Orgel genennet. dass das Pedal in Orgeln zu Venedig erstlich sei erfunden worden. Wiewol aber diese beide.

(Aimonius lib. seind vor wenig Jahren in eine Churfürstliche Kunstkammer. aus lauterm Glase gemacht. Clavier und Blasbälge von Alabaster (welcher Stein aufdem Volateranischen Acker in Italia wächset) gewesen. da er von Daldrico einem Ungerischen Grafen Ludo rico Pio ist Commendiret worden. ein Prael. auch unterschiedlichen Laut durch das eingegossene Was ser von sich geben. so ihr von den Blasebälgen zukompt.I IO AHydraulic Corpus mit den Pfeiffen aus Erz zusammen aneinander ge schmelzet und gegossen worden. Aventinns lib. auf der Seiten und unter den Füssen durch die Luft und Wind. hat gar viel Zeilen voller Pfeif fen. hinten. Pfeiffen. de Francis. ist aus obgedachten Historicis genugsam zu ersehen. so aus Holz künstlich zusammen gefügt wird. dem Herzog zu Mantua. von Venedig bürtig. an dem Graneischen Wasser zu sammen gegossen und gefertiget. gesehen worden: welche der kunstreiche Mei ster von Neapolis als er sie verfertiget und überaus wolklingend zu gerichtet.at zu Rehms. 4. da nicht allein das ganze Gehäuse und Clavier. als neuerfundene Werke praesentiert worden. welcher hernach römischer Papst und Sylvester II ist genennet worden. 4. dass er dieses aus dermaßen wunder barlichesWerkselbsten gesehen habe. vor der Brust. vornen. Dergleichen Positive. ge sehen habe. hat durch Hülfe seiner Mathematica eine Orgcl gebauet. Annalium) Gilbertus. 23 schreibet. sondern auch die Pfeiffen von eitel Glas und Alabaster Stein gemacht. hat er dies musicalische Instrument Hy draulicum. dass er zu Venedig ein sehr wolklingende Orgel. das sie eine Orgel heißen. und zerstreuet und zertheilet ihren Klang und Ton aus den Pfeiffen. Die fürtrefflichsten und berümbtesten Music und Erfinder neuer An zentionen in Musica unter den Christen sind gewesen: Georgius Sacerdos. darin die Laden. welche durch die ungestüme Gewalt des heißen Wassers . 113. Leander in Thuscia bezeuget. Dieses unsers Organi Corpus oder Kasten aber. Cap. Friderico gebracht. Dass aber solche Invention allbereit alt und vor dieser Zeit vorhanden gewesen. Es ist auch eine Orgel. Leander (welches auch Majolus erzählet) Colloq. und sie ihme ver ehret. und nur ein einzige Reige oder Zeile Pfeiffen gehabt.

oder eigentlich wissen. zur Anzeigung desVolks. son: dern auch. Philosophus und ausbündiger Poet gewesen. Orgelmachern und Meistern (so noch vor hundert. haben kann. 10. Sabelicus. (nemlich im Pedal) zu mehrer Wollautung und Voll stimmigkeit helfen können. Asiatischen oder Afrikanischen Kirchen. Anno Doment 515). Aernhardus mit dem Zunamen Teutscher. zurecht ge setzt. Sonsten aber. dass unserer lieben und für etlichen hundert Jahren verstor benen alten Vorfahren fleissige mühseliges Nachsinnen. wie Erfordiensts und Genebran dus bezeugen. Und dass wir dies nicht vergessen. und auch zu derogleichen Fleis antreiben möchte. Und ist freilich wol zu beklagen. gezeigt haben) uns unter Augen leuchten.und zurückdenken . Anno Domini 997. dass zugleich auch die Füsse. wie alt die Erbauung der ältesten Orgelwerke sein möchte. ob in der Griechischen. Italia nischen. welcher der erste ist gewesen. meldet. kann man nicht vor gewiss sagen. und den Weg fort und weiter zuwandern. künftig höher zu steigen. wird vor den Erfinder des Musicalischen In struments Chiterin gehalten (Bergomas und Genebrandus. davon er entsprossen. Emm. ohn einiges nach. dass man nichts eigentliches noch ganz gewisses von dem Anfang urd Erfindung der ersten Invention. durch Anziehung der kleinen Stricklein.ihren Klang bekommen. Boethius. Welches aber wol zu wünschen und zu wissen nötig wäre Sintemal hieraus nicht alleine Gottes den Menschen verliehene Gaben. 8. so zugleich auch ein guter Mathematicus. zu ersehen sein. lib. Welche unvollkommene Wissenschaft aber billich den kunst anbehöri gen Organisten. mehr und weniger Jahren solche alte Werk. dass unb das Jahr Christi 147o zu Venedig ein überaus fürtrefflicher Mann vor allen in der Musica gewesen. die allerälteste Orgel sei. (und wie sie gleich samb ihren Nachkommen die Leiter. di musicalische Instrumenta auf solche Art zu machen. so wol auch. der die Orgel ver bessert und vermehret. diese jtzige herrliche Zeit (da man alle Dinge fast aufs Höchste gestiegen sein vermeinet) in freien Künsten so viel mehr ohn Verdruss und nutzbarlicher zu Gottes Ehren anzuwenden.

Inventionen. und sonsten hin und wieder annoch vorhanden und zu fin den sein._112 hinweg gerissen. Von Art und Eigenschaft der allerersten Orgelwerken. Aus welcher disponierten Mixtur die grosse Pfeiff eines jeden Clavis. Capitel. in diesem opere etwas vermelden) so kann man aus gewisser Erfahrung und Nachrichtung haben: dass vor 600 Jahren Orgelwerke gebauet worden seind. und mit engen Raum und Umfange gemacht worden. in Schriften. ihre Clavier aber sind also ohne Semitonia ge wesen. sind aber anfangs solcher Invention und Erbauungen keine große. vorne an nach der Ordnung. eine Mixtur. So haben auch solche Werklein anfangs nicht mehr als einen Laut. Jacobs Kirchen eins gestanden) oder in die Höhe bei die Chor als Schwalbennester gesetzt. wie fleissig man auch darnach forschet und trachtet. und von deren damals befundenen Arten. Jedoch (damit wir alleine von denen Orgelwerken. nichts hinter lassen haben) alleine zum verweis zuzumessen. Das III. denn nach unserm Gebrauch zu reden. darvon noch an jetzo und vor etlichen Jahren die rudera vorhanden. ohn einige Änderung gehabt und behalten: Welches anders nicht. welche gar klein gewesen. wie folget: c de fg a h c d ef . so stracks an einem Pfeiler (als zu Magde S. 15 und wol 2o Pfeifen aufjedem Clave besetzt gewesen ist. wie dessen Zeug niss und Jahrziffern unter andern in Halberstadt und Erfurt in den Pau linern Kirchen. als das Fundament solcher Disposition. wie wir jetzo unser Arincipal setzen. auch zum Schein ist gesetzet worden: Haben scharf und stark ge klungen und geschrieen. sondern gar kleine Werke. so mit 10. burg in S.

Tetrachordum indivo». oder wie man sonsten zu reden pflegt. quam Timo theus Milesius ercogitavit. Wiewol der H. (4 aber ist die größte und eilfte chorda gewesen. 3. Wenn sie es aber in Cantum molem sive transpositum bringen und haben wollen. Welches wol zu verwundern. oder XII. tanquam fundament loco assumiert worden. deren structuren noch vor wenig Jah ren zu finden gewest. so haben sie das Tetrachordum ovyyyuquévoy darzu genommen und copuläret: die his vide Calvisium Exercit. und vielleicht daher kommen. sind lang nach Christi Geburt allererst und gleich wol nicht mehr als mit XI. patris Alexandri). bei den Bänken müssen gehen lernen. zuletzt aber noch der unterste Clavis A. Clavibus Cantus durus modulabatur. Calvisius ver meinet. Tetrachordum dueSevyuévoy vom : ins e. dass sie damals noch keine Experientz und Uebung uff der Clavieren gehabt. 2. extra ista Tetrachorda. zu Alexandri Magni zeiten noch vor Christi Geburt geschehen: Die Orgeln aber. 1. als.und also XIV. 2. tempore Philippi. als dass sie zu den Orgeln anfangs nicht mehr als diese eilf claves. Allhier lässt sichs ansehen. und bei wenigen anfangen. darinnen die Alten die drei tatrachorda compre hemar. Clavibus (wie zu des vorgedachten Timothee Milestfzeiten nach den dreien ersten Tetrachordis) gemacht worden. von quadrato bis ins E. pag. bis sie immer von Tag zu Tage weiter kommen und die Claves vermehret.13 Etliche aber also. 105. weil die Mixtur so viel Octaven über sich ge habt hat. Urte03olaitow e fg aa (sic!). es komme daher. wie gedacht. : CDEFG A Aber bald nach des Timothei Milestfzeiten. ne Veterum Musicae in hac re aliquid de esset: die ita in XV. Dieses alles ist nun. Chordae. so haben sie es vor unnötig geachtet mehr Octaven in den Clavibus zu machen: Zu dem so erfordert der natürliche Ambitus in hu . superior loco erfunden. Tetrachordum uéooy. vom E zum a. genommen haben.

sonderlich b fa in % dur Clavir. und zu einer Lehr ge diehen. und nur an unterschiedlichen fernen Orten gebauet worden. Das IV. . und das düs b moll. als eilf Claves. Stiften und Klöstern der hand greifliche Augenschein noch an jtzo befunden wird. haben sie die Octav darunter genommen: so lang bis sie. Wie die erste Art der kleinen Orgeln umb eine Octava vergrößert. und hat sich unter den Meistern ein Ingenium vor dem andern herfür thun wollen. diese Kunst des Orgelmachens in Gebrauch kommen. ehe solches und damals neues Wunder in der Welt bekannt. ferner Meldung geschehen wird. als eine W) neue Hinwention erst an Tag kommen. sondern auch in fürnehmen Städten. oder da sie höher gestiegen. Ei dieser Art und Verstande ist es sonder zweifel (weil es. und zum mittlern Werk gebracht worden. wie denn vor 400 Jahren etliche Semitomia in ihren Clavirn. schon erfunden gewesen sein.nana voce nicht viel mehr. jedoch ohngefähr bei hundert Jahren nach der ersten Invention. Wie dessen nicht allein hin und wieder eigentliche und vernünftige Nachrich tung. Capitel. wie im 7. allbereit auf die Semitonia zu ergrübeln buchstabiert hat. mehr Claves erfunden. Da ist denn eins aus dem andern entsprossen. da hat man auch den Sachen allererst weiter nachgesonnen und größere Werk. Cap. damit man sonder Zweifel nicht wenig neidisch wird gewesen sein. Als aber von derselben Zeit an bei hundert und mehr Jahren. Es erscheinet auch aus jetzt gesetzten beider Art Claviren (weil das eine b wol" und das andere 4 dur) vernünftig: dass man damals. und durch langwierige Zeit einer den andern gelehret) viel Jahr beruhet. noch eins so groß als die ersten zu machen angefangen.

wann man sonsten keine Nachrichtung mehr finden könnte. Membro. Wie denn dasselbige der Augenschein der gar alten Structuren. dass mehr Claves in die Höhe gemacht. Engelland und andern Örtern mehr. Und wird allhier oftermelter unser lieben alten Vorfahren fleissige Speculation und tiefes Nachdenken mit allen Ruhm billig erwehnet. so ist es doch gleichwol bei # der ersten Invention. Partis primae. wenig und gar selten gebraucht wird.II 5 Das V. dass sie den musicalischen Klang. auch mit den Fußstreten zu befördern er funden haben. dass nicht mehr denn Principal und Mixtur (so doch zu der Zeit noch nicht zertheilte. Meldung geschehen. auch in 4. HB nun zwar die Orgelwerke an Größe und Vielheit der Pfeifen und Vermehrung der Claviren zugenommen. c. Und wie Sabellicus schreibt. Wie die Pedal erfunden. müssen gebracht werden. Wiewol das Pedal in Italia. ohne allein. als 4 c de fg a h gehabt) ist nach langwieriger Zeit noch ein Manual Clavier. Capitel. Manual genennet worden. das Pedal umb das Jahr nach Christi Geburt 147o aus Deutsch land gen Venedig in Italiam gebracht. gleichwoll mit der linken Hand geregieret. und daher das erste und oberste Clavier welches sonsten keinen Namen gehabt. dass die Musica in Italia vorzeiten gar zergangen und von den Deutschen wiederumb zu ihnen hat. Und wollen etliche Scribenten. wie es dann auch an der Form und Größe . primi Tomi. Aus dieser ersten Invention des Pedals. sondern eine zusammenklingende disponierte Stimme gewesen) geblieben. so hat ein Deutscher. und die Pedal auch allbereit vor 400 Jahren noch darzu erfunden sein. mit Namen Bernhardus. welches zwar zum Basse anstatt des Pedals gebraucht. zo. (so anfänglichen nur 8 Claves. anzeiget: Weil die beiden äussersten Seit-Törme zum Pedal und das mittel zum Manual ist disponiret gewesen. da doch die Orgelkunst jtziger zeit sehr floriert und excellirt.

(das sie. mehr denn eine Octava verlengert. und so hart nieder zu bringen gewesen. wie solches aus einer sehr alten Schrift eines Münchs zu ersehen gewesen. nicht Manual. fast 5 oder 6 Viertel einer Ellen an der Breiten im Raum eingenommen. Inmassen dann auch aus dem ersten fundierten Manual Clavir noch eins erfolget ist. sondern Discant genennet.116 dem Manual Clavirn ganz gleich. und das APedal bei seinem 97) Namen. darin doch nur 9 Claves gewesen. als denn billich. und mit kleinern Pfeiffen ersetzet. aus gewisser Nachrichtung bei 300 und wol mehr Jahren. wie etliche berichten. daher es gegen dem Pedal. seind zu der Zeit auf solche und diese F Art (deren Abriss in Sciagraph. (welches auch die Clar zir Buchstaben und disposition ausweisen) gewesen ist. da sind die Manual-Clavir höher und immer von einer Zeit zur andern. Aber hernacher. Bei derselben Art Clavirn und invention ist es damaln. XXIV und XXVzu finden) formiret. und nicht mehr als nur ein Manual-Clavir. in der Sciagr phia Columna 24 abgerissen vorhanden. (von Anfang an zu rechnen) geblieben. da die Pedal inzention ans Licht kommen. dass das Clavir sonder zweifel zu der Zeit keinen Namen gehabt. Es sein aber nach dieser Pedal-Erfindung die allererste Clavir. und auch die Vernunft bezeiget. darvon folgends soll gedacht und dessen disposition beschrieben werden. Pedal geheissen worden. Wie dann deroselben eigentliche Größe und Länge (welche in den dreien über einander liegenden Claviren am großen Werke im Thumb zu Halberstadt noch anjetzo zu finden sein und folgendes darvon weiter soll gesaget wer den) in diesem Tomo. also dass man die selben mit einer vollen und zugethanen Faust hat niederdrücken müssen. Col. wie jetzt . ein Discant genennet worden. Zü Magdeburg aber im Thumb sollen die Claves. weil der Choral anfänglich blos mit einer Stimme gebraucht und geführet wor den. erfunden worden. weil es mehr ein Tenor des Chorals. also zu sagen. Solche Discant-Claves. viereckicht und fast 3 Zoll breit und an der Zahl sechzehn gewesen sein. so wir jetzt Manual nennen. Und hat dasselbige Clavir. oder Clavir.

doch wegen viel gesetz ter Pfeiffen. M CCCC. »Anno Domini M. so abermal eine Octava an allem größer. Und stehet diese Nachrichtung anjetzo gedachten Werke also beschrieben. und eben sowol. sampt etwas von ihren eingebeude und etlichen Pfeiffen. unter andern auch in der Halberstädtischen Thumb Kirchen noch heutiges Tages zu besehen. unterschiedliche treffliche ingenia gefunden hat. darauf man endlichen aus Übung ein trium hat zuwege bringen mögen. weiche von zeit zu zeit. als große Werke. Capitel. Welches große Werk im Thumb zu Halberstadt vermöge seiner daran befindlichen eigentlichen Jahrzahl. und ein wie allemal. und dergleichen neulichen aus dem Thumb zu Magdeburg weggenommen wor den ist. keine Veränderung des Klangs gewesen SZ sondern stets vor voll. eins noch gewaltiger als das ander zusammen geschrieen. Daraus abzunehmen. als jetzt. und mit mehreren Claviren. als an den vorbeschriebenen beiden Arten zuvor noch nicht gewesen ist. und vor hundert und 20 Jahren erst renoviert worden. dass man zur selben zeit allbereit den Sachen sehr fleißig nachgedacht. sondern in die vornembste große Münster und Thumbstift Kirchen sind 98 gebauet worden: Wie derer Sructuren in den großen Stiftkirchen. Anno Domini. vor drittehalb hundert Jahren an fänglichen erbauet. Von den gar großen alten Orgelwerken. per manus Nicolai Fabri Sacerdotis. S ist aber bei dieser mittlern. Discant geheissen._1 17 gedacht. nicht allein nach den Semitomiis (weil ihnen die Vernunft. sowol bei der ersten kleinen Art Wer ken und ersten Invention. bis dass die dritte Art. als einem im - 8 . und vor 250 Jahren nicht in gemeine. Das VI. CCC LXI Completum in Vigilia Matthaei Apostoli.) doch auch mit ein Pedal gearbeitet worden.« An diesem Orgelwerke und dergleichen befindet sich aber eine andere Art und höhere Invention. erfunden. XCV renova tun est per manus Gregorf Kleng dic.

und wie solche Clavir seind gebraucht worden. so auch Discant genennet. Darumb denn von diesem und dergleichen Orgelwerken. Das VII. an aller Gestalt und Größe denselben gleich: Und obs zwar mit den Händen. Wie denn in diesem Orgelwerke. oder aber. Capitel. und zum Principal alleine gebraucht worden ist. als ihnen durch diese invention weiter zu kommen.und Pedal-Cla viren disposition und derselben gebrauch. der Weg gezeigt worden. so unter den vorigen beiden Claviren ordentlich gelegen. As oberste Clavir. cts des fis cis dis fis gis b c d ef g a h & d eF ga 3. Das dritt.Traum etwas fürgebildet wird noch ein anders und höhers dahinter zu sein Anleitung gegeben) gesucht und gegrübelt. auch wie es balde nach der selben Zeit. ist ein Bass-Clavir. und auch endlich dieselbe ergründet haben. vollen Werke. cis c dis d fis ef (99) cs gis g a h c dis d fis ef g a 2. als nämlich den fördern Praestanten und Hintersatz .- zugleich gebraucht worden. sondern auch allerlei Änderungen und Variationes des Klangs gerne hören und haben wollen. als etliche vermeinen. und sonderlich in jetzt gedachter Alten Orgel zu Halber stadt. mit Gewalt in Orgelwerken also gestiegen ist. billich etwas ausführlicher allhier muss angezeiget und berichtet werden. so ist es doch anstatt des Pedals zu dem Prin . mit den Knieen gedrücket worden. so zu der Zeit Discant geheißen. Von der Disposition der Claviren in den gar großen Orgel werken. Ander Clavir. und zum I. Manual. als zu dero zeit neuen invention alles beides befunden wird.

20 und 24 Pfeiffen.cipal oder größten Basspfeiffen. 32. so nächst hier oben in gleicher Linie gelegen. Das vierte und unterste Pedal-Clavir. und mit demselben einerlei Austheilung an der Größe. Hintersatz nur 16. nach eigentlicher Befindung. und auch mit dem obersten Discant-Clavir zum ganzen vollen Gepränge gebraucht ist. cis c dis d elf /s gis b g a h c 4. und auf den dritten Clavir. darauf man ein Trium hat können zuwege bringen.oder Bass-Clavir gewesen ist. als der Mixtur (so zu der Zeit Hintersatz geheissen. welches sie den Liscant genennet haben. sein zum ganzen Werk und vollem Geschrei. XXV zu sehen. wie solches in der Scia. Manualliter: und zwar mit der rechten Faust. Welches dann wegen der Grösse der praestanten.graphia. 43 und 56 Pfeiffen auf unterschiedlichen Clavibus disponiret gestanden. gesetzt worden. und im Bass oder Adal. aber alles grober Mixtur Art. und durch die beiden mittelsten Clavir (als nämlich das 2. aber nicht einerlei Claves gehabt. Col. ist mit der linken Hand der Bass anstatt des Pedals. und weil sich ihre . ge braucht worden. Da denn das erste und oberste das Dis cant-Clavir und das unterste das Pedal. welche in den Seit-Thürmen stehen. Aus dieser vier Clavirn Invention ist dieser Nutz und Gebrauch er folget. und 3) das Principal oder förderpfeiffen vor sich alleine hat können geschlagen werden. weil es hinter den praestanten gestanden) neben und mit den praestanten gebraucht worden. nicht mehr denn zu einem Bicinio oder Duum Wocum im Choral gebraucht worden. dass man erstlich ein Unterscheid im Klange machen und haben können. cis c dis d fis elf gs g ah Dieses Pedal-Clavir hat recht unter den dritten. Die andern beide. auf den andern Clavir. als das oberste und unterste Clavir. In solchem Hinter satz sein im Discant. so mit den Füßen getreten.

dieweil in solcher Tiefen nichts mehr zwischen einer Octava.I2O AManual-Clavir. etwas anders im füglichen Choral darin moduliret. Solches ist ohn zweifel stets in der Kirchen blieben. der wenigen Clavium halben. auf der Sackpfeiffe nur eine Quinta. Dass demnach solches anzuhören (wofern die disponierten Pfeiffen oder Hintersatz nicht mit ihrem kleinen Geschrei hin durch gebrochen. denn nur eine Quinta und auch Terz perfect (sintemal zu jedem Manual-Clave eine Hand oder volle Faust gehört hat) gegriffen werden können. als die Sackpfeiffe und die Leyre. an die beide Seit Thürme. ein überaus starken Schall und Laut und gewaltiges Ge schrei (darzu denn der gepresste Wind rechtschaffen nachgedrückt hat) muss von sich gegeben haben. Des H. welche die vierte Saite treffen und anrühren. ist diese: In dem er in quadam Epistola also an mich schreibet: Nun ist die Frage. welche in stetem brauch sind. nicht in die Höhe zur Lieb lichkeit begeben können. - Und dieses umb soviel mehr daher. auf der Leyre aber wol drei oder vier Saiten. auch wegen Vielheit der (100) Mixtur-Pfeiffen. und der Discant zwischen solchen hohen Thürmen innen nach der mensur geordnet gewesen. zugleich durch dreiSaiten: Und wird darnach uff andern Clavirn. und man hat uff den Orgeln. in den selbigen klingen besonders für und für eine Consonantia. als nemb lich eine Quinta und Octava. zu den Consonantiis eine andere sonderliche reige Pfeiffen haben müssen. in welchen man allezeit die Consonantias gezogen. Wir haben noch zu unser zeit zwei Instrumenta von der alten Musica. ob man nicht noch vestigia der alten Harmoniae finden könne? Dieselbige ist ohne zweifel erhalten worden in den Kirchen. Calvisij Meinung von dem Klang und Art der alten Orgeln und der alten Harmonia. und einen vernemblichen Ton des Chorals ins Gehör gebracht) unsern Ohren nachzureden. welche . Es sind aber die zwölfgroße Basspfeiffen oder Pedalia. ein solch tiefes grobes brausen und greuliches grümmeln. nicht sonderlich anmutig muss ge wesen sein.

oder da d. So bald sie aber die Clausulas haben machen lernen. und also erstlich ein Bicinium erfunden: hernacher sind sie all mälig weiter kommen und ein Tricinium zuwege bracht. darein geschlagen. daher die Instrumenta oder Orgeln. wic man auf dem Instrument ein Schäfertanz schlägt: Und dieses ist auf allen Instrumenten von Anbeginn der Welt die Musica gewesen. und zu dem Choral. so rein nicht seind gestimmet gewesen als jetzunder: Haben auch nicht trauen dürfen. Ich bin der Meinung. dass die Tertien und Sexten Consonantiae wären. denn es anfangs in den Consomantiis viel Mühe gekostet. dass er dies besser als Ptolomaeus. dass sie Consonantiale sein sollen. oder e h 7 etc. Euclides und andere fürtreffliche Musici wissen wollte. und darnach einen Choral. (welches ohn zweifel. haben sie privatim und sine arbitro sich weiter versucht. welchen sie in den acutior (1o1) bus sonis geführet. Hernach aber. dieweil die alten Musici alle mit einander nicht zugeben. Cap. dass man die Tonos und Semitonia nicht rein hat stimmen können. aus der Ursach. zu solcher Music nicht gar so viel Claves. dieweil sie mancherleiger Art. vonnöthen gehabt. und endlich gefunden. Darumb denn keiner so vorschneppich sein und so klug sich dünken lassen wollen. viel Mühe gekostet) haben sie die andern Con sonantials auch finden können. wie am Ende des 2. da etliche Ingeniosi Musici darzu kommen. Boethius. wie die Scrip tores andeuten. dass man im rechten Manual zween Claves zusammen geschlagen. angezeigt worden. und in einer Clausula zusammen kommen und quiescirn könnte: Denn dieses ist das fürnembste gewesen. wie aufder Leyre geschichet als c g /. der aus dem r / oder e gangen und sein Fundament darinnen hat. und zwei Stimmen in Contrapuncto simplicit gesetzet. wie sich der Choral füglich enden. dass man zu der Zeit. unten Consonantias versuchet. Dieselbe Claves haben sie stets gehen und tönen lassen. wenn man jetzo die alte Harmoniam gerne . bis sie auch den floridum Contrapunctum funden.2 sich zum Choral Clave schicken und reimen. Daraus dann leichtlich zu vernehmen. Dieses aber ist langsam zugangen.

so stehet im Hintersatz eine unter Octava von 16 Fuß-Ton. Zymbeln. und ein recht specimen der alten Mixtur ist) nehmen. so dürfte man nicht mehr. nemblich das 1:1 am obern Corpore ohne den zugespitzten Fuß. Quinten. Octaven. und also fortan. Super Octaven. Introitus oder deutschen Gesanges im Manual. hierauf etliche Octaven 4 Fuß-Ton. zusammen halten. Capitel. (nemblich die Principahn. und alsdann im Pedal mit beiden 1Füssen eine Quinta. Mixturen und Sub-Bässe. F c dic. A. darnach eine grosse Octava von 6 Fuß-Ton und dann eine große Quint 6 Fuß-Ton. D. allein in den unüberstrichenen Buchstaben Clavir. als C G. so zum vollen Werk zuziehen gebreuchlich. als das ganze volle Werk. sechzehndhalb Ellen (das ist 31 Fuß lang) und 7 viertel einer Elln (das sind viertehalb Schuh) in der Circumfrentz Dicke ist. Vom Ton der alten Orgeln. dass desselben Orgelwerks größte Pfeiffe vornen an. c d efg h 1 . I I . Das VIII. und was sonsten mehr verhanden. das Principal von 32 Fuß-Ton gerechnet würde.I22 hören wollte. Und ist die Dispositio eines Clavis ongefährlich also gewesen: 3 4 4 5 Clavis. Und also (102) wenn der Ge legenheit nach. (denn in den alten Orgeln kleinere Pfeiffen nicht verhanden gewesen) so würde man der alten Art und Harmony ziemlich nahe kommen: Wie wol sie es anfangs so gut nicht werden gehabt haben. und führen den Choral eines Responsorf. c (6 7 8 IO Pfeiffen von Fuss. und wie die alte Music geklungen habe. F S befindet sich aber.

welche die alten Choral-Werke. bald ein Ton höher und wol niedriger intoniret. dass lange Zeit vorher alle Werk. Und ob schon an etlichen Werken etwas mangelt. wie Gott lob nunmehr im gebrauch. welche sehr viele überhäufte Pfeiffen in ihrer AMixtur. Auch seind oft die Orgeln. noch mehr von ihrem anfänglichen Stande in die Höhe gebracht worden.Dass also in diesem Hintersatz alle unsere offene Stimmwerk Prin cipaln-Art verhanden. und gleichwol noch Pfeiffen zur Mixtur übrig blieben.oder Chor Ton. Wie denn auch ver mutlich. so annoch im gebrauch anfänglich er bauet haben. ihrem guten Willen und Fleis zuzumessen: sondern dass man vielleicht zu der Zeit noch keinen beständigen Choristen. dieweil dieselben alle im Papstthum zu nichts anderes. Sintemal letzlich die Choral-Werk. also in dem Ton und noch höher gestanden haben. denn zum Choral gebraucht worden. dass sie nicht just in be schriebenen Ton einstimmen. sonsten Cammer Ton genannt.und Schleifladen in unterschiedliche Stimmen und Register (wie hernacher soll gesagt werden) zertheilt worden. . so ist doch solcher defect nicht denen Meistern. als. oder eine Quint niedriger gemacht. darnach man sich richten mögen. Es ist aber dieses und dergleichen Werk einen guten und bald 14 Ton höher gewesen. für die bequemsten erkannt. welche nach unserm Ton ein ganze Quart höher. und in den vornehmen Stift-Kirchen noch also befunden. danach gute Chorales und Schreihälse zu sin (103) gen an dem Ort bestellt und verhanden gewesen. als die unsrige jtzige chormässige Werke stehen. und auch ofte durch vieles renoviren und stimmen. Sonsten aber wird obbeschriebener Ton. und an solchen Ton behalten worden. hernacher in folgenden Jahren durch die Spring. der eine Quart höher und Quint niedriger (nach unsrigen jtzigen gewöhnlichen Ton. zu reden) für den richtigsten behalten. wie sie auch an vorbeschriebene Größe mögen gemacht sein. erwählt gehabt. welches die vorangezogene große Pfeiffen Länge ausweiset. dass man also viel unterschiedliche Stimmen aus der einigen Mixtur absonderlich brauchen können.

etzliche und deren nichtwenig auch umb ein Semitonium höher intoniret und gemacht worden. nach dem Gewichte abgewogen werden können) besser nachgesonnen und darauf speculiret haben. zehn Personen. welche umb eine Secund niedriger oder höher. Von Art dero zeit Blasbälgen. gebauet worden) noch geringe Inventiones und Nachdenken auf Blasbälge gehabt haben. Und hat man sich nun billig zu verwundern. Welche unsern jtzigen Schmiedebälgen an Größe und Proporz nicht sehr ungleich gewesen: Sintemal sie nicht durch bleiern oder steinern Gewichte. XXVI zu befinden) vor geleget worden. und wann mit einem Fuss der eine Balg durch die Schwere des Calcanten nieder getreten ist. wie das zu Halberstadt. und zu 24 ihrer zwölf haben verhanden sein müssen. der ander mit dem andern Fuss wieder in die Höhe gezogen worden. weil ja nicht allzeit gleich starke und schwere Personen solche Bälge zu treten und zu regieren. davon jetzo gehandelt wird. dass man allzeit zu zweien Bälgen eine Person zum treten gebraucht. sondern eben durch solch ein Mittel regiert worden. Col. weil gedachte unsere liebe Alten in andern Sachen dieser Invention an Orgeln so weit kommen sein. und auch des Tretens halben. Das DX Capitel. mit solchem . vor dritthalb oder drei hundertJahren (als solch große Werk. wegen des Windes (mit Formierung der Bälge. sintemal an diesem Domwerke zu Halberstadt 2o und an dem zu Magdeburg 24 gar kleine Bälge (nach Ordnung und Gestalt wie in der Sciagraph. (IO4) Inmassen dann einem nicht ohne Ursach seltzames Nachdenken ein kommen möchte.I24 Wiewol außerdeme auch viel Werke gefunden werden. An muss aber zur selbigen obberührten zeit. dass also zu 2o Bälgen. wie es sich doch im accordiren und stimmen. so bessern und richtigern Wind geben können. dass sie nicht auch auf andere Weise und bequemere Manier.

Eil nun allhier von dreierlei Grösse und Manieren. welche die Calcanten in solchem stetigen Treten und Bewegungen ausstehen müssen. damit jedem Werke in solcher Art ein gewisser Name gegeben würde. denn ein Mixturwerk. Darum haben sie auch fürnemlich nur jedem Claven (Jedoch gleich wol nach ihren vorhergestimmten Praestanten. Von unterschiedenen Namen der alten Orgeln. Nemlichen. Dieses ist aber meines Erachtens ihr bester Vortheil gewesen. halbes. wie muss es denn oft gedachten unsern lieben Alten mühsam und beschwerlich vorgefallen sein zugeschweigen der Mühseligkeit. damit man doch der selbigen Art. oder viertheil Werk sei. so es den jtzigen Orgelmachern. und zu unterschiedlicher lang # wieriger Zeit im Gebrauch zu bauen gewesen sein: So ist dennoch auch aus gedachter ungleichen Grösse. Und wäre zu wünschen. wie ich selbsten gehört und gesehen. bei guten gediehenen richtigen Winde im Werk accort zu machen und rein einzustimmen. schwer ankömpt. vom größten bis zum kleinsten disponiret zu befinden ist. welches doch ein ganz. gegen der unsrigen jtzigen unterschiedlich hören und observiren möchte. sintemal nichts anders in ihrer disposition. Quinten und Quarten und viel aequalen. die sie damals alleine ziehen können) in sich selbst rein. auch nicht durch sonderliche Concordanten stimmen dürfen: Sintemal keine Composition mit vielen Stimmen. Welches. so von Octaven. oder genennet werden könne? Nun ist diese Frage nicht alleine vor . eine Frage. Das X. entstanden. sondern nur derschlechte Choral einfältig darauf gemacht worden. dass sie solche Werke nicht auf die proba. dass man jetzo ein solchesWerk wiederum lautend und klingend machte. Capitel. nach Mixtur-Art ungezweifelt stimmen müssen. der Aeltesten und Alten Orgelwerken Bericht geschehen._**5_ ungleichen gepresstem Winde müsse geartet haben.

können sie umb der Bälge willen am Namen ganz nicht unterschieden werden. Ganz. Halb. von der Zahl der Bälge ihren Ursprung haben sollen: Welches aber nicht sein kann. etc. bis zu den kleinsten. auf welche große menge Pfeiffen dann ein gewaltiges Getöne unumbgänglichen erfolgen müssen. Die Mittler Art aber wo ein halbes. die Werke damit zu unterscheiden. so hat (IO5) man nothwegen dieselb vor ein ganz Werk. Ingleichen habens die ersten kleine Werklein. aus Einfalt genennet worden. sintemal man zu der Zeit von keiner Disposition oder Aenderung der Stimmen gewusst.126 etlichen hundert Jahren bei unsern Vorfahren im Gebrauch. vor ein Viertelwerk halten und nennen müssen: Und ist also ein Name aus dem andern. Denn wenn man nur die beiden angezogenen Dom Werke (anderer dergleichen zu geschweigen) als zu Magdeburg und Halberstadt ansiehet. daraus eine solche Zahl der Pfeiffen auf einem Clave nacheinander gestanden. weil dieselbige von solchen großen Pfeiffen. und also die kleine. sondern auch damals recht und nötig fürgefallen. welches in der mittler Art Werken nicht geschehen mögen. gleich wie sie ungleicher Grösse aufund nacheinander erfolget sein. Und zwar hat man zum selben Zeiten die großen Werk billig ihrer Art nach Ganz geheißen. Wie dann bei unser Zeit noch wol solche Fragen von gemeinen Bieder-Leuten und alten Organisten vorlaufen Und seind etliche in der Meinung gestanden. recht nötig gewesen. Darumb ist es zu den Zeiten recht nach der Grösse der Structuren und förder Pfeiffen. Halb. den Mittlern auch in der Art nicht nachthun können.und Viertheil. so hat das Magdeburgische 24. als eine ganze vollkommene Mixturdisposition disponiret worden. entstanden. Und ist also. dass solche Namen. und als die gar grossen Werke an Tag bracht worden. als Ganz. wie jetzt gedacht. welches die allerersten und ältesten. das Halberstädtische aber nur 20 Bälge. Gleich wie jetzt ebener maßen die Werke nach ihren Principalm ge nennet. und auch nur dreierlei Art Namen haben. Als wenn ein Orgelwerk . und in allen beiden gleicher Grösse gehabt: Weil sie aber sonsten an der Grösse und disposition ganzgleich. zu der Zeit solche Frage und Antwort.

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Vom Unterscheid der alten und unserer jtzigen Orgeln. Hat nun ein Werk ein Principal von 4 Fuß-Ton im Manual. so heisset man es doch nur nach seinen förder Pfeiffen. dass hierin bis an jetzo von keinem mit viel höher oder weiter. sprießen oder erfolgert werden mag) dem Kinde den Namen geben kann. dass. wie es im Anfang also bald so weit kommen.127 im Manual ein Principal von 16 Fuß-Ton. Und mögen die Orgelwerke des Unterschieds halben. bisweilen auch im Mannal. und der lieben Alten ihren An fang und invention mit der unsrigen jtzigen Zeit Conferieren und besehen wollen. auch nicht besser mit Namen beschrieben werden. Und billich zu verwundern stehet. oder Vielheit der Stimmen (weil daraus kein gewisser Schluss cnt. so wird man befinden. der Unterscheid so gar überaus großs nicht sei. was die Haupt Invention der Orgeln. Wenn aber ein Orgelwerk im Manual ein Principal von 8 Fuss und ein Octav von 4 Fuß-Ton. . und eine Mixtur darbei gewesen: Wenn gleich sonsten gar keine Stimme mehr vorhanden. wird es ein Aequal Principal Werk. Capitel. hat können speculiret. darinnen aber gemeinlich das F im Aedal von 24 Fuss nachem Chormals zu rechnen. und ein Octavia von 8 Fuß-Ton hat: so wird es ein gross Principal Werk genennet. bei den Alten aber ists ein ganz Werk genennet worden. noch durch andere Mittel ein mehrers ausgesonnen werden: Ohne dass man nunmehr durch lang wierige Uebung und Observierung. wie im folgenden Theil von neuen Orgeln mit mehrerem soll angedeutet werden. betreffen thut. Das XI. Enn wir allhier ein wenig inhalten.oder Klein PrincipalWerk. nebenst allem was darzu gehört. ob es wol noch eine andere gedackte oder offene Stimme uff 8 Fuß-Ton im Aedal. von den Alten aber ein Halb-Werk genennet. sintemal allhier keine Zahl der Bälge. dem anse 106 hen nach ein Octav. alle dasselbige was die Alten erfunden.

dass die Bälge eben die selben mittel. nemlich die Windklappen oder Ventil. dass man Canal oder Windröhren gebraucht. zierlicher und lieblicher an Tag brin geh kann.. durch den Wind und Blasbälge regieret und zum Klang gebracht worden sein: Item. wie sie noch heutiges Tages nach allen Umbständen gemacht werden.128 etwas natürlicher. bei 200 Jahren hero. Wie sie denn auch die Principalen. dergestalt beschaffen befunden. vornen an zum Zier gebracht und poliret (aufn Grund gesatzt heisst. Super-Octaven dic. dass auch Structuren mit unterschiedenen Formen disponiret gewesen. bequemerer. Und dass man auch also bald solche richtige und wolklingende (jedoch unterschiedliche) Principal mensuren der Pfeiffen gehabt hat. gehabt und disponiret. als wir es noch brauchen. und mit Leder über zogen und beschlagen worden sein. als nemlich offen Stimmwerkgewesen. und auch anders zu erfinden un müglich zum Klange hat können gebracht. welches damals ihre (107) AMixtur oder Hintersatz gewest. und auch auf den Grund gesatzt genennet. dass man sich nicht alleine . dadurch der Wind in und aus dem Balg geführt wird. damit der Wind von den Bälgen zum Werk geleitet: Desgleichen. wie die unsrigen. Quinten. ohn dass es alles auf einmal an gangen und resoniret hat. Ventilen. welche sie hernacher Praestanten. durch alle solche Mittel. und anfangs ausspeculiret worden. Angehänge. Ob aber zwar derselben Art Pfeiffen zu der Zeit nur einerlei. Und ist billig zu verwundern. Stöhnfedern etc. gehabt haben. weil allda weder Register noch Auflagen vorhanden. und darauf das Pfeiffenwerk gesetzet) geleget und mit Wellbrettern. so sind doch ihrer Principahn etliche am Klange oder resonanz gewisser mensur und sauber Arbeit. dieweil diese Pfeiffen stracks aufs bloße Fundament. Weiter. als nemlich auf die Windladen. Und ist in den ältesten Werken ebener massen zu befinden dass die selben auch. auf einander folgende Octaven. Pedal und Manual Claviren gemacht worden. gesetzt sind) Haben auch im vollen Werk. gehabt. in welche die Windladen (so inwendig alles an Cancellen. dass das Pfeiff und Flöt Werk.

Wie dann im Bisthumb Würzburg in einem Mönch Kloster. Und erstlich: Welcher Gestalt die Springladen. aus der alten Orgeln invention hergeflossen. sondern aus der ältesten Invention her geflossen. sowol auch die Schleifladen anfangs herfür kommen. mit großem mühseligen Nachsuchen erfunden. und bei zweihundert Jahren allbereit im Gebrauch gewesen. Das XII. He aber die Havention der Schleifen. und eins aus dem andern erfolget sei. Welche eigentlich (wie solches vorstendige Orgelmacher bekennen) aus (108) der Invention. Meldung geschehen) recht offenbar worden. Ver änderung und Vermehrung der Claviren. gar wol bedächtig verwundern muss. ist diese Art der Laden. Timotheus . sondern auch etliche Orgel macher zu unser Zeit mit Ernst und Fleiss von solchen Pfeiffen noch etwas zu lernen sich nicht schämen dürfen. und in Niederland und Brabant gemacht und ge braucht worden. Cap. auch der Stimmen und Pfeiffen. so noch bei unser Zeit Springladen genennet werden. (darvon oben im 7. in unsere jetzigen Werke versetzet transferiret worden. Meldung geschehen soll) ihren Ursprung haben Darumb denn auch diese Art oder Erfindung der Springladen kein neues wie etzliche sich bedünken lassen. Capitel. so aus den Päpstischen alten Orgeln. noch an jetzo an unterschiedenen Orten zu finden sein. Cap. da man die Vielheit der Pfeiffen von einander hat absondern wollen.I29 über solchen ihrem damals geübten und scharf gesuchten Fleiss des Zirkels. Wie nun jetzo zu unserer Zeit die Verbesserung der Laden. (davon im 14. Wie dann derer Art Principahn. noch vor wenig Jahren eine solche Springladen von einem Orgelmacher.

als auf den Springladen dergestalt nicht geschehen kann. und an deren statt. Als man sich aber auch in diesen Landen die Schleifladen just und perfect zu machen mit großer Mühe beflissen. unter den Pfeiffen hat mögen behalten werden. wie denn auch beiderlei Art von Spähn und Leder be zogenen Blasbälgen. genommen. wiewol auf den Schleifladen mehr wunder licher Aenderungen in Stimmwerken mit den abgesonderten Bässen. die Springladen (als ich von verstendigen Orgelmachern gehört und selbst vernünftig er achten kann) just zu machen. doch wegen dessen. sehr gut: Welche Ventil dann mit eim einzigen Register zugleich aufgezogen. wenn nur ein jeder Meister die hellen an Tag gebrachten Gaben recht und mit höchsten Fleis in acht nehmen wollte: als leider jtziger Zeit der Mangel mit großem Schaden .139 genannt. aus einem sehr alten Werk. welches sonsten nicht geringe defecten sein. Holz verleitungen und sonsten zu erhalten und zu wege zu bringen sein. sind sie nach gefolget.und Holländer von solchen Springladen mehr als von den Schleifladen gehalten: Und solches darumb. dass es also nicht hat können zusammen laufen und durchstechen. Fabian Aeters von Schneeck. so ein Mönch gemacht. Wie denn M. dass durch derselben Vortheil eben sowol auch die Schleifladen perfect zu fertigen müglich. dass der Wind reiner. auch gut und bestendig. und die Nieder. und sich deren anzumaßen angefangen. welche mit dem Clavir nieder gezogen werden. Wie dann die Nieder. verhanden. Es hat aber in dieser Springladen eine jede Stimme ihre sonderliche Ventil und viel Arbeit.und Holländer in Sachsen kommen und gesehen. Und muss gewisslich nicht ein geringes Werk sein. ohne vitia und sonderbare Mängel. Jedoch seind alle beide Inventiones. und doch darneben in der Laden zu einen jeden Clave sondere Ventil. Stralsund und andern Ortern dergleichen gemacht haben soll. wegen des Schleif werks. zu Rostock. bestendig blieben. auch in Aenderung des Gewitters. hinwiederumb eine neue Lade mit Schleifen darin ge leget worden ist.

die Invention der Semitomien (deren Art oben im 6. Welches dann in Lieferungen der Orgel Werke etliche Organisten theils aus Unverstand. also dass eine Quinta so weit zu greifen gewesen. die Clavier inventiones immer verbessert und unterschiedlichen geändert. so bei vierthalbhundert Jahren fast bei einer Art im Gebrauch geblieben. und durch Göttliches Eingeben dasselbe erlanget: auch gleich wie aus den erst erfundenen Claviren und Pedaln. dass endlich vor gedachter dieser Art Ö Claves abkommen. Bald hernacher sind die Claves noch umb etwas mehr verkleinert worden. und also noch einmal so gross. dass eineJahrzahl darbei zu finden gewesen. und unsere jtzige Art sich allmählig angefangen: Jedoch also. als jtzunder .31 der armen Leute (die in Städten und Dörfern dem Herrn der Heerscharen zu Ehren ein Orgelchen. Aenderung und Vermehrung der Clavirn. Capitel. Das XIII. Leich wie man nun vor dritthalb hundert Jahren mit Fleis aufAende rungen und Zertheilungen der Stimmen bedacht gewesen. den Orgelmachern zu gefallen und gemeiner Quintin halber contra honestatem & conscientiam still schweigend vorüber passieren. wie dergleichen Claves noch anjetzo in einer alten kleinen Orgel im Thumstift Minden ich selbsten abgemessen und abgezeichnet habe. gekleinert und vermehret. Cap. als einer der jtzigen unsern. theils aus affecten. angedeutet) herfür kommen: Also seind auch von jtzgesetzter Jahrzeit her. dass ein Clavis bald 24 Zoll. nach ihrer (109) Kirchen gelegenheit setzen und aufzurichten zum oftern nicht ein geringes kosten lassen) befunden wird. und die Kirchen nicht umb ein geringes beschneiden und schneutzen lassen. Und wäre zu wündschen. gewesen. das ist drei guter Finger breit.

Col. Tempus ut annale noscas. und also disponiret: - cis A des d fis ef gis g b (T . on gefähr vor anderthalb hundert Jahren.I32 eine Octava austrägt: wie in der alten Orgel zu S. Desgleichen in Nürnberg zu S. sic accipe tale: 1456. welches sie den Discant genennet. Bartholdus rexit tunc Abbas. etwan vor 200 Jahren. resonant haec organa melos. und der derselben Abriss und Größe in der Scia graph. dess Pedal also: cis des d fis ef gs a h g Und das Manual. hat vorgedachtes Werk im Thumb zu Minden. wie denn zur selben Zeit. Sebald. An quo jubilo psalle placens Domino. von einem Meister. Heinrich Traxdorff genannt. ein Werk gemacht worden. hab ich auch hiebei setzen wollen: Offert devota nunc Claustri concio tota. Salvator. XXVII und XXVIII zu finden. est factum quod modo cernis. ein großWerk gemacht worden. d ef g a hh ef g c d' Und eben so viel Claves im Pedal und Manual. welches Pedal sich im A. (110) L eum bis termis. Andreas gnarus existens arteque rarus: Ut tangant coelos. ac opfex sit. an gefangen. M tunc completo. Der Anfang ihrer Clavir aber ist noch allzeit bei den " geblieben. Aegidien in Braunschweig noch jetzo zu sehen. sic bis duo C rettineto. Organa facta piè Christo matrique Mariae. so zu der Zeit Are (wie es in Schulen gebräuchlich) genennet. auf folgende Manier gewesen ist: als dis flis gs b cis dis flis gis b CC a h . unter andern in Venedig zu S. Die Carmina so noch unter derselben Orgel geschrieben zu finden.

also: 9 . bis Anno 1493. auch noch eine Octava (111) darin gemacht.Der Discant aber also: cis c dis d fis e/ gis g b a ciscis cis dis fs gis b h d -f g a hh cc Noch eins hat zur selben Zeit dieser Heinrich Traxdorff in Nürn berg zu unser lieben Frauen ohne Pedal gemacht. als es noch zu der Zeit geheissen worden. als Friedrich Krebs und Nicolaus Müllner von Milden berg. vergrößert und angefangen unter sich mehr Claves und dieselben kleiner zu machen. welcher das große Werk im Stift Bam berg und das Werk zun Barfüssern in Nürnberg Anno 1475 gemacht hat: Ist aber eben bei solcher Art und disposition der Clavir und Pfeiffwerken geblieben. das vorgedachte Werk im Stift Bamberg. also: cts des fis gis A 4 c d elf g a Und den Discant auf diese Weise gefertigt haben. welches auch nur im 1 seinen Anfang gehabt. der Geburt aus Nürnberg. welchen er. und dann den Hintersatz. Flöten genennet. so ihre Pedal vom A bis zum a. sind ohngefähr 18Jahr hernacher. also: ciscis cis dis flis gis b cis dis fis gis b 4c d ef g a h - d ef g a hh cc da disdis ee f Inmassen denn zu solcherZeit noch ein fürnehmer Orgelmacher. welcher Conrad Rotenbürger.welches wie eine Schalmey soll geklungen haben: Und ist dessen Clavir auf diese mas disponiret gewesen: fis c d ef g a hc d ef ga Es hat aber dieser Meister seine förder Pfeiffen oder Praestanten in cis dis fis gis b cts dis vorerwähntem großem Werke zu S. eines Bäckers Sohn allda. Sebald. bei vorerwähntem Namen bleiben lassen. gedachter Con radus Rotenb. Nach diesem sind andere kommen. die für vornehme Meister geachtet gewesen. in Beruf und Preis kommen.

Hinricus Crantius. und schwarz oder unterschiedlich an Farben. beleget.I 34 B FG A cis 1 C dis d fis ef gis b g a Im Discant aber also: cis A7 G A c des d fis ef ffs etc. Sub minore. dulci sonoque modo. ut resomet laudes hic die ubique tuas. Anter terrigenas aemula caelicollum. Undeciesque novem fert ubi Virgo Deum. aber in der renovation mit 18 Bälgen. als nemblich Anno 14&3. (112) Quae nos eruperet tabulatu Condita miro Ordine diverso. Struxit Joannes Thomas haec Organa Christo. Und in diesen jetztgedachten Orgeln seind die Manual-Clavir den unsrigen jtzigen fast an allem gleich gewesen: denn die Semitomia auch also. nur dass sie etwas und fast eines Clavis größer . so 1o Spannen lang und 3 Spannen breit gewesen. LErgo Christe tui populi defendito caetum. altque Gudenbergensis Hasso magister erat. wie jetzo. ist die große Orgel im Thumb zu Erfurt durch Magistrum Steffan von Bresla. Sole quaterdecies Centum terris revoluto. Caspar Melchior und Michael seine Söhne gefertigt worden. Wie folgende Verfs unter derselben Orgel solches ausweisen: Sub Organo majori. Kurz zuvor. zwischen den Clavnbus innen gelegen. wie ich dann denselben Dinge zettel und Brief selbsten gesehen und gelesen. Quisquis opus spectas. Anno 1499 hat Heinricus Crantius die große Orgel in der Stift Kirchen S. bis ins gg ala Hat zuvor auch nur 8 Bälge gehabt. Axe sub arctoo vix credimus Organa pandt. Bla/j zu Braunschweig gemacht. ADaedaleo juvenis praeditus ingenio.

und weiter in den Octaven getheilet worden. die originem traurit er veterum tetrachordis. die andere aber mit einem kleinen (–) überzeichnet. dass sie schwer zugreifen. tief hinunter gefallen und zähe zu schlagen gewesen. hoc est assumta Clavis. nemblich der offnen Arincipahn Mensur Variation (weil man auch noch vor 150Jahren von nichts anders. quorum Hypate Hypaton. kann man eigentlich nicht wissen. Das XIV. Denn so viel der Unterscheid der Buchstaben von Octaven zu Octaven belanget. welchen sie aber allzeit von 1 zu 1 angefangen haben. EO viel nun der allerersten Art Stimmen und Pfeiffen. und die dritte Octava mit doppelten Buch staben angedeutet worden. darmit. Dass ich aber allhier etlicher Clavier dispositiones mit deroselben Ueber zeichen und doppelten Buchstaben. Capitel. sodann auch. Warum aber und was ihre Gedanken und Meinung in deme gewesen sein mag. Clavis autem A dicitur Pros lambanomenos. quod principium Clavium er Clave a producitur. da er an mich also schreibet: Causa esse videtur. denn von dieser einen Art gewusst) an unterschiedener . hoc est primum tetrachordum incipiebat er Clave 4. wie die Inventiones mit der Zeit von Jahren zu Jahren zugenommen und gestiegen sein. damit unserer Vorfahren Art und Gebrauch. ita ut . sowol etlicher Meister Namen gesetzet. ist darumb geschehen. manchem dadurch desto besser bekannt und angenehmer sein mögen. auch ein vernemblicher Unterscheid observiret werden könnte. Von Veränderung und Vermehrung der Pfeiffen und Stimmen.regulariter sit prima ab antiquo. Mehrgedachtes Herrn Calvis j Meinung ist diese. also. ist die erste Octava für sich geblieben. weil die Clavir Anzahl der Clavium immer zugenommen.

.136 Tiefen und Höhe belangen thut. Quinta 3 Fuß. das haben sie damals durch ein General-Canal. sondern klein von Pfeiffen. Superoctav: (welche gemeiniglich in großen und kleinern Orgeln zum vollen Werke gezogen werden) 4 Pfeiffen und die Mixtur darzu etwa von 6 Pfeiffen. weil die größern in den Octaven. so jeder Clavis. Wie droben im 7. wie sie denn auch nicht größer. Denn unsere große Subprincipal von 32 Fuß (nach unserm jetzigen Ton zu rechnen) und die großen Principal 16 Fuß Ton. und rechnet auf jedem Clave. haben unsereVorfahren dieselbe (wie wir die jetziger Zeit in unterschiedlichen Stimmen und Registern haben) alle in dem einigen ihren großen Hintersatz oder Mixturdisposition. (denn unsere Mixturen seind nur eine ganzen Werk. und wir jetziger Zeit nur 5 Claves. der dennoch allezeit mehr und seine absonderliche Bassstimmen zugleich in vollem gezogenen Werk niederdrücket. oder andern Stimmen: daher werden sie oft Zubusse zum nach Zimbeln-Art repetiret.g aufm Manua/ Clarwir.und Schleifladen zum vollen Werk zusammen ziehen können. auf einmal klingend machen und als eine einzige Stimme zusammen nehmen ImUS-Sen Und hat zwar einen großen Namen. als ohngefähr cg c . unnötig sein) das sind Io Pfeiffen auf . Octava 4 Fuß. oft in die 56 Pfeiffen stark uff einem Claye mit den Praestanten zusammengesetzt und geordnet. etc. nur gemeiner Weise zu reden. Item unser Aequal-Principal. dass man sagt 56 Pfeiffen auf einem Clave: wenn mans aber recht ansiehet. was wir an jetzt genenneten einzeln Stimmen. darauf die disponierte Pfeiffen gestanden. Superoctava 2 Fuß Ton. oder Wind führung. in 4 Stimmen. Wie dann auch. oder große Octava 8 Fuß. Principalen. Capitel etwas darvon berichtet worden. durch das er fundene Mittel der Spring. oder 5 Componierter voces. als Princ. Wie dann auch unsere Mixturen alles mit einander zusammen. und im II4) Pedal einen Clavem C. Gedacten und Quintadehnen dic. gehabt. Octava. Quint. ist in ihrem Hintersatz gestanden und (jedoch ihre Araestanten und Principalen davon abgerechnet) disponiret gewesen. weil sie auch in den alleruntersten großen Clavibus nicht so gar groß. allbereit vorhanden.

eine aus der andern zu nehmen._137 jedem Clave. wie wol oftermals 10.(sic). wie die unterschiedliche Arten des Klanges. Und gleich wie die heilige Schrift im Papstthumb so lange Zeit verborgen und nur einen gemeinen Larven gleich geblieben. auch durch sonder bares Eingeben Gottes diese musikalische Invention sich rechtschaffen her für gethan. als der Herr Lutherus durch Gottes Schickung die Christliche Evangelische Lehre und das reine Wort Gottes an Tag und herfür bracht. Als . und zu Gottes Lob und Preis so vollkömmlich an Tag zu kommen. angefangen. und in der Mixtur aufs wenigste auch nur 6 Pfeiffen. Bis dass sie. F . Und ist nun die erste Aenderung der Pfeiffen. wie jetzt gedacht durch Gottes gnädigen väterlichen Willen erhaben und gleich aus einer schwarzen ver dunkelten Wolken wieder herfür kommen und erhellet. so sind es zusammen 100 Pfeiffen. also auch die Mu/ca. als wenn es alles auf einem Clave ohne Schleifen oder Registern stunde. 12 oder 14 Pfeiffen in der Mixtur vorhanden. daher die Art der gedeckten Pfeiffen entstanden. Aus diesem ist stracks fortgefahren. und rechne zu jederm Clave in den vier obgedachten Stimmen vier Pfeiffen. derogestalt. Wenn ich aber im Pedal mit zweien Füssen das C und c. die eben so wol zugleich respondieren.e und mit der rechten das g . die zugleich auf einmal intonieren. dass es nunmehr fast nicht wol höher wird kommen können. dass man die offenen Pfeiffen oben zudeckt und versucht hat. das sind 1o Claves nehme. hat erkennen lernen. im Manual bei der linken Hand das e g . was sie vor einen Klang und Laut von sich geben möchten. und der selben Instrumenta und Opera fast immer in einem schlechten und bald nichtigen Stande beruhet hat. dass man. und wie dieselbigen auch durch ein gewisses dazu erfundenes Mittel der Spring. und bei dieser unser Zeit von Tag zu Tage also hoch gestiegen und verbessert ist.und Schléifladen zum Variation mögen gebracht werden. Also thun gedachte sechs Claves 6o und wol 62 Pfeiffen an der Zahl. und die Menge der überaus vielen Pfeiffen in dem zuvor oft benannten Hintersatze zertheilet worden. Es hat aber ungefähr vor 100 Jahren fast gleich zu der Zeit.

Des gleichen die Pfeiffen. Wann nun die Mixtur durch das darzuge hörige Ventie/ oder Windversperrung wiederumb darvon abgesondert. so sie anfangs dieser neuen Invention für gar gut erachtet. welche aber gleichwol.Ventil geblieben. Zimbeln und Rauschpfeiffen gehabt. als nemblich derjetztgedachten Quint und einer kleinen Octaven von 4 Fuß-Ton zusammen gefetzet. so hat man nicht mehr dann das Principal. auch also abgesondert und Quintan geheissen.138 dass man die Pfeiffen. mit la. wenn einer groben Art der offnen und Gedacten Stimmen dazu ge zogen wird. von der Mixtur heraus genommen. und den Wind durch den Ventil ab-und zugelassen. undvon zweien Pfeiffen. so sie Spitz (I 16. Und ist ihnen gleichwol ihre Mrtur. resoniren und von sich geben) auf einem Clave gestanden: Welches dann. und Octavam genennet.Und zu derselben Mixtur nur das Principal alleine gezogen. als nämlich dic zugespitzte Pfeiffen. noch wie vor etzlichen hundert Jahren. Wie denn gleichfalls ordentliche Bälge mit rechtmäßigem Wind und Gewicht vor hundert und neunzehn Jahren ohngefähr auch zum Gebrauch erfunden worden sein. Aber da seind mehr Stimmen. so eine Octava höher über die Praestanten oder förder Pfeiffen gewesen. Quinten. Vor neunzig Jahren ist man den Sachen aber näher kommen. Quint. Gedacten. Kleinoctaw. mit lohegaren Ross. Dass also diese zwo Pfeiffen (welche allwege eine Quartam. . als ut fa. dass sie zu der Zeit die Mixtur gar alleine auf eine sondere Ladegesetzet.welches denn das volleWerkgenennet worden und auchgewesen ist: AusUrsachen. so eine Quinta höher als diese Octava am Laut gestanden. und seind zwar die Mixturen auf ihrer abgesonderten Laden und Sperr. re sol.und Ochsenhäuten überzogen gewesen und alle fünfJahr haben eingeschmieret werden müssen. als das Fundament dazu nehmen dürfen. Ebenmäßig die Rauschpfeiffen. Superoctav und ander mehr noch kleiner Stimmen in sich gehabt. dieweil die Mixtur ein Octav. wegenvorangezogener Menge der Pfeiffen starkgenugsam verblieben. also. auf ein ab sonderlich Register und Schleifen gebracht. so hat man alsdenn auf der förder Schleifladen die Veränderungen mit der Or laven. recht daher rauschet.

im Manual von 8 Fuß-Ton gewesen. Wie denn. Inmaßen zu Nordhaufen in Sanct Bla/j Kirchen. Das eine Clavir hat das große Principal und Mixtur alleine gehabt: Die Mixtur hat man abziehen. wenn die Mixtur darvon abgezogen. Mixtur 12fach auf einer besondern Laden. dass diese Meinung gar gut zum langen reinen Klange wahrhaft befunden worden. Superoclaw.gesetzet gewesen. Das dritte Clavir ist zum Rückpofitiv gebraucht worden. welches Principal im Pedal von 10 Fuß Ton. Sein Pedal vom C zum c gemachet. umb einen Ton höher. welches feine liebliche Stimmwerke und auch gute Trommeten hat. hat auch in der Brust ein Messing-Regal und im Pedal Posaunen gehabt. und auch noch gebraucht wird. Es hat aber dieses Werk ein Principal von 16 Fuss und seme Clavir um F angefangen. wie denn zu S. Jedoch. und mit 12 Spänbälgen belegt gewesen. hat Grobgedackt auf 8 Fuß. darauf die andern Stimmen. Eins mit dreien Manual-Clairen gestanden und neulich abgebrochen worden. Zimbeln. Mittel Gedackt 4 Fuß. klein Octävelein und ein gross Blechen Kälber-Regal. Zimbeln. Johann in Göttingen auch ein klein Werk in der Höhe schwebend gefunden. und etwas von Schnarrwerken erfunden: Und seind auch Spänbälge gearbeitet worden. Quinta 3 Fuß. Das andere Clavir hat auch seine eigene Lade.flöten genennet. als unser jetziger Cammerton gestanden. Rauschpfeiffen. wie fast die meiste damalige Orgeln. Quint. zu gebrauchen) gar nicht abgezogen werden können. Im Rück-Positiv: Principal 4 Fuß. Zimbeln etc. Wie derer großen Orgelwerke unter andern zu Leipzig in der Pauliner Kirchen an jetzo noch eins stehet. und also stets im Klange blieben. So hat man auch zu der Zeit die Invention der Rück-Positiven speculiret. und ist. Superoctava 2 Fuß. Sein Manual-Claver vom D angefangen. beides klein und gross ge bauet worden. als die Gedackten. das Principal aber (ob es wol vor sich alleine. und in zweibestrichenem c sich geendet. Octava von 4 Fuß. Zu der Zeit sind dieser Art Werke viel. Und also haben sie alsbald mit der Invention der Register undAenderung der Stimmen wunderliche Meinungen anfangs versucht. was den . Octav.

Item zu Aschersleben. also.140 - Ton belangend. wie auch die Gedäcten Untersätze und dergleichen Stimmen mehr bei Menschen Leben an Tag gebracht. mit Namen M. allezeit für gut und beständig befunden. so eine Quartal höher. Michael gebauet. Also ist diese Invention. uffm Hause Mansfelde.und Schnarrwerken erfunden worden. Rohrflöten und Quintadehnen. Inmassen denn der Tremu land mit jetztgedachten neuen Stimmen auch herfür kommen ist. Die besten aber. hat ein Mönch. beides im Flöt. Wie denn derselben Orgelwerke. dass an noch stehende alte kleine Werk im Dom zu Magdeburg. Quint und Superoctaven in sich hat. sowol an unterschiedlichen Klange. 70 und mehr Jahren gebauet worden. und noch gut zu gebrauchen sein. die Sordunen. und derer mehr. so gar schön und gut Pfeiffwerk und Laden dieser Manier haben. weil die Mixtur ihre grobe Fundament-Stimmen. Man hat sich aber von 50 Jahren her sehr der Lieblichkeit beflissen. darin auch nur Princi pal und Mixtur zum vollen Werke gezogen wird. und das andere Pfeiffenwerk auch seine eigene Laden mit Schleifen gehabt hat. niemals etwas gewisses von ihnen in acht genommen worden. sondern zugleich mit den andern Pfeiffwerken auf eine Laden geordnet und andere Stimmen darzu genommen werden. doch an jetzo noch gar gut am Klang und beständig sein und gebraucht werden. und also eins dem andern den Wind nicht nehmen oder rauben können. Rancketen und andere stille Schnarrwerk. sonderlich in den Niederlanden mehr. etc. Von solcher Invention ist es nun gar auf die unserige jetzige Art kommen. als dieser Orten: Wie dann unter . dass die Mixtur nun nicht mehr alleine. denn das jetzt erbaute große neue ist. der denn dasjetztgedachte Magdeburgische mit soderlichem Fleis gemacht und verwahret hat. Hierüber sind nun vieler und mancherlei Arten Stimmwerke an Grösse und Kleine. ob sie schon (117) vor 60. Unter andern aber die Gemshörner. dass die Mixtur ihre eigene Laden mit einer Windversperrung. Als. so unter dergleichen Werken sein. als Octav.

dass sich billich darüber zu verwundern. dass er den Menschen solche große Gnade und Gaben von oben herab so gnädiglich verliehen. Gregorius Vogel. und Gott dem Allmächtigen und alleine Weisen nicht genugsam zu danken. welche meistentheils in diesem einzigen Werke können be griffen. Johannes in Magdeburg und sonsten in der Mark. Und ist also von einem Jahr zum andern die Kunst in Verfertigung der Orgeln so hoch gestiegen. und die Menschen zur Christlichen Andacht bewogen und erweckt wer den.andern ein Meister. . die ein solch perfectum ja fastperfectissimum opus und Instrumentum Musicum. der Gottesdienst gezieret. Und die auch dasselbige dergestalt tractiren. manibus pedibusque zwingen können. als die Orgel ist. vernommen und gehöret werden. dass Gott im Himmel dadurch gelobet. (die da. wie im Anfang erwähnet. vor 51 Jahren noch gelebt. Märten gefertiget hat. Und dies sei also von alten Orgeln gnug vor diesmal. auch in Braunschweig zu S. fürnemlich für allen andern Musicalischen Hin (118) strumenten. welcher ein sehr lieblich Werk. von offen und zugedäckten Pfeiffen und Schnarr werk zu S. billich gerühmet und herfür ge zogen wird) dergestalt disponieren und verfertigen. der denn sonderlich den Zirkel in Pfeiffen Mensur fundamentaliter muss verstanden haben. Aegidien und S.

Von allerlei Art und mancherlei Namen der Stimmen in den Orgeln. . und dero sonderbaren Eigen schaft recht eingenommen und verstanden: Auch wie solche Stimmen unterschiedlich. wie dieselbe nach ihrem Laut oder Klang. So begreift in sich vier Capitel. Im II. mit beigesetzter Universal-Tabel Da dann (120) Von offenen Stimmwerken. nach ihrer Proportion und Größe der Principaln. aus der Länge ihrer Corporum generalüter und in gemein nach den Füssen. Capitel. Als: Von der Mensur oder Länge der Pfeiffen: Auch wie die Pfeiffen von einander unterschieden und abgetheilet werden. Im I.VIERTER THEIL (119) Dieses TOMI SECUND I. was bei jeder Stimme in specie und besonders zu wissen von nöthen sei. Von unsern jetzigen neuen Orgeln. so Principaln-Art und Mensur seind. oder Zahl der Füsse in ihrem unterschiedenen tiefern und höhern Ton gerechnet werden mögen: Mit mehrerem umb fernerm Bericht. wird gehandelt Von den rechten Namen und Titul der Orgeln.

oder im stimmen nachzuhelfen. Von Gedacten allerlei Art. . sowol auch al sonderlich die Regalwerk und andere Instrumenta. den sie bei etlichen unerfahrenen und allererst anfahenden Orgelmachern zu erhalten vermeinen. Im III. Von offenen Schnarrwerken. dass sie sich nach erfahrenen und berümbten Orgelmachern umthun. welcher maßen die andern Pfeiffen nach zustimmen. so unserm Herrn Gott zu Ehren ein Orgelwerk in ihren Kirchen setzen und bauen lassen wollen. damit sie nicht um eines geringen Vortheils willen. Von Quintadehnen-. Wie sich die Kirchen und diejenige. Nachthorn. als Clavicymbeln. wie man Schnarrwerke in den Orgeln. Spitz. Im IV. Von Rohrflöten. Spi netten und dergleichen von sich selbst recht und rein accordiren und ein stimmen könne: Im gleichen.und Flachflöten. berückt: Auch beides von Erfahrnen und Unerfahrenen wol übersetzt. Von gedackten Schnarrwerken. Unterricht. Capitel. und zuweilen gleichwol mit einem unbeständigen wandelbaren Werk. versehen werden. wol vor zusehen haben. Von Gemshörnern. daran man jährlich zu flicken und zustücken hat. Plock-. Capitel.I43 Von Hohlflöten und derselben Eigenschaft.und Querflöten.

als 8 Fuß-Ton oder Chormaß. 16 Fuß-Ton klinget eine Octav niedriger.I44 Das I. (121) „Vom rechten Namen der Orgel Werke nach ihrer Größe. Fuß-Ton 4 Fuß-Ton 1 Fuß-Ton Ferner ist zu merken. welches die natürliche Höhe und Tiefe hat. und 32 zwei Octaven niedriger. 4 Fuß-Ton klinget eine Octav: 2 Fuss zwei Octav: 1 Fuß drei Octaven höher denn Chormass. dessen unterster Clavis ist . 16 Fuß-Ton 8 Fuß-Tom 2. dass die Orgelwerke nach Füssen genennet werden: Klein 4 Fuß-Ton: dessen Principal unterste Clavis im Manual und Pedal: Mittel oder Chormäßig von 8 Fuß-Ton: dessen Principal unterste (122 Clavis im Manual und Pedal: F Gross von 16 Fuß. - Denn so oft diese Zahl dupliret wird.da ist eine Octav von der vorigen tiefer. Capitel. Im Gegentheil. Und müssen nach diesem die andern also wol im dupliren als halbiren ge achtet werden. Wird aber eines Principalen von 2 Fuß-Ton gedacht. dessen Principal unterste Clavis im Manual und AP. wie in folgenden Abrissen zu ersehen. dass 8 Fußs-Ton das rechte Chormas sei. klinget die Pfeiffe eine Octave niedriger: So sie halbiert wird. Ieweil folgendes zum öftern der Fuß-Ton gedacht wird: Als ist son derlich Cantoribus in acht zu nehmen. Als zum Exempel. eine Octave höher.

im Werk stehend gefunden.oder Subgedacte Bässe von 32 Fuß-Ton gefunden. aber eines gar unnatürlichen und unvernemblicher Soni und Klanges.oder klein Principal. davon ist im vorhergehenden III. die kleine Octava von 2 Fuß-Ton. oder wie es andere nennen. Wo nun etwa ein solch Principal zum Manual zu gebrauchen. Theil von alten Orgeln genugsamer Bericht geschehen.oder Chor-Principal: Welcher billich darumb also heißet. auch wol in den Seit-Thürmen vorhanden sein möchte. |123) umb ihres Corporis Länge und Lauts willen zu 8 Fußton gerechnet. In welchem Orgelwerk nun ein solches Principal zum AManua/ gebraucht formen anstehet. ä potioriparte fit denominatio. mittel.I45 Wo aber von 1 Fuß 2. 32 Fuß-Ton aber ist eine Octav tiefer. ein Aequal-Principalwerk geheißen. Welcher gestalt nun unsere Vorfahren ihre Orgeln intituliret und ge nennet haben. wird dasselbige. und werden dieselben Principal. Zu unserer jetzigen Zeit aber seind fürnemblich dreierlei Art Orgel werke. Und solches dahero. denn 16 Fuß. Der andern Art Name aber ist Aegual. und hat solches an . dessen rechter Name wird ein groß Principa/werk genannt: und ist daselbsten die Großoctava von 8 Fuß-Ton: die Octava von 4 Fuß-Ton. so formen an ins Werk zur Zierde gesetzet. weil man dreierlei Arincipalen Art und Größe hat. ungeachtet bisweilen auch ein Groß-Principal bass von 16 Fus-Ton im Pedal. und ist die Octava von 4. Die dritte Art ist ein Octav. deren Namen recht zu nennen und zu gedenken sein. und die structuren oder Gehäuse darnach Aroportioniret werden: Denn wie man sagt. dieweil solcher an der Tiefe und Höhe mit der Menschen-Stimme überein komme. Und werden bisweilen in solchen Werken im Pedal Subprincipal. Und ist der ersten Art Name groß Principal. welcher von den Orgel machern wegen seines Corporis Länge und tiefen Lauts von 16 Fuß-Ton genennet wird.

und ist daselbsten die kleine Octava vor 2 Fuß. sondern alleine ins Pedal zum Bass gehören. auch wol von 8 Fuß Ton haben. als an der Grösc und . und der "se seiner structuren zusetzen oder abbrechen muss. wcil es des Corporis Größe nicht leiden kann. wenn die disposition der structuren also. dass die Principalen mit noch grösseren Pfeiffen. daher denn vielmal der Principalen größte Pfeiffen nicht zum Gesichte. bisweilen auch geschicht. Wie denn billich ein jeder Orgel macher dahin sehen sollte. und die Superoctav 1 Fuß-Ton: Welche sonsten Siffloit genennct wird. und von wenig Orgelmachern gearbeitet werden. welcher Pedal Principal-Bass. Und ob sich zwar ein Orgelmacher oft nach dem Ort und Raum richten. so gehören doch solche nicht unter der Orgelwerken Zahl der Namen. weil im Manual das Arincipal 16 Fuß-Ton ist. herfür gesetzt. wie jetzt gedacht. sondern allein unter die Disposition der Positiv: Aus Ursachen. auch klein Octaven Principal-Werklin genennet werden. als 16. geordnet werden.jedoch allein pro forma ersetzet.oder Kirchenpositiv. kann auch ein Werk nicht von solchem Basse im Pedal. dass seine dispositiones.seiner Corporis Länge und Laut 4 Fuß am Ton. Es werden aber diese beschriebene Namen. weil sie gemeiniglich auch andere gröbere Stimmen zu ihren Afundaments. dieselbige seind billich der Mensur und Ordnung nach klein Principal-Werk zu nennen. In welchen Werken nun solcher Principal Größe gefunden wird. Und dieweil dann diese große Sub-Principalin nicht natürlich oder möglich im Manual zu gebrauchen. und der Gehäuse Größe damit erfüllet werden. Ob auch etliche gar kleine Werklein. als gedackt. und daher Groß. derer Principal nur von 2 Fuß Ton gefunden werden. und dieses er folget. so muss es doch bei obbeschriebenen dreien Arten. sondern vom Manual seinen gebürlichen Namen haben. 8 und 4 Fuß-Ton APrincipal bleiben und beruhen. allein zu oder nach den Manual-Claviren gerechnet: Sonsten seind große Prin cipal-Werke zu finden. von 32 Fuß-Ton gesetzet wird. dass die sonderlichen Bässe auf die Seiten neben das Manualwerk kommen. oder Quintadehn von 4.

damit man sich. wegen der ungleichen Weiten. und dero sonderbaren Eigenschaft recht genennet: Auch wie solche Stimmen unter schiedlich. aus ihrer Corporum Länge. demselben an der Länge hin wiederumb etwas abgebrochen werden müsse. also. oder Zahl der Füsse in ihrem unterschiedenem tiefern und höherm Ton gerechnet werden. Laut und disposition der Stimmen zu achten hätte. darvon das Ober-Corpus klingend gemacht wird. Denn obwol solche . Wiewol derselben Länge auch ungleich. wie dieselbe nach ihrem Laut oder Klang. dass. gleich wie in andern Hnstrumenten nach derer Namen. umb etwas (doch gar ein geringes. Mit den gedacten Stimmwerken aber hat es nach dem Namen oder Zahl der Füsse eine andere Meinung und Verstand. als von Laut oder Ton gesagt wird. Das II. ihren Anfang hat) fast allezeit gleich so viel Füsse hat. ist derselben allhier zu gedenken unnötig. der nur eine Zuführung desWindes ist. generalüter nach den Fü sen. so an der Weite abgebrochen wird. Capitel. sondern von dem Labio oder Mundloche.Ton fein ordine disponiret würden. 124 Von allerlei Art. muss an der Länge zugesetzt werden. und eine vor der andern. was bei jeder Stimme in specie zu wissen von nöthen sei. Mit mehrerm Bericht. wann einem Dinge an der Breite zugegeben wird. - Llhier sollte nun wol von der Mensur an den Pfeiffen nach der Länge der Corporum etwas gesagt werden:Weil aber solches vor die Orgel macher allein gehöret. also auch. und mancherlei Namen der Stimmen in Orgeln. dass man es an den kleinen Pfeiffen kaum merken kann) verkürzet werden muss: sintemal es die Vernunft giebet. Doch gleichwol kann dieses hierbei obiter angedeutet werden: Dass ein Principal und alles offen Pfeiffwerk am Corpore und der Mensur Länge (welche nicht von dem Unterfuße.

Darmit aber auch im aussprechen der unterscheid vernommen werde: So saget man bei denen Stimmen. es ist ein Principal von 8 Fuß. auch bis weilen umb ein geringes weiter ist. weil sie g« 'äckt ist: dann eine jede offene Pfeiffe. (als nemblich. als ein Principal von 4 Fuß. Dass aber diese beide zugedeckte Pfeiffwerke so ungleicher Weiten sind. Denn ohne diese beide Mittel. Aber hiervon auf diesmal genug. es sei ein Gedact der Quintadehn auf 8 Fuß. so ist sie doch noch nicht gar halb so lang. dass durch der Quintadehnen Engigkeit. als ein Mittel-Principal von 8 Füßen. sondern nur eine blos gedacte Art allein vernommen werden. Bei den andern aber. und dass sie den Aufenthalt des Windes. die in sich habende und lautende Quinta. daraus alle . da hergegen das Gedact so weit ist. und hat auch 8 Fuß an der Corpus-Länge: die Gedactpfeiff ist zwar auch 8 Fuß Ton. darzu denn auch der Bart. so bald man sie zudecket. da die Mensur dem Tono nicht respondäret. und dennoch nach der Fußlänge 8 Fuß-Ton am Laut haben. da der Ton mit der Mensur überein kömpt. dass die Quintadehna enger als das Ge dact. Dies ist aber anfänglich wol und mit Fleis in acht zu nehmen. dass nur zweierlei Art. denn sie umb ein geringes weiter. Ursach. nemblich offene und zugedeckte Pfeiffen sein. wird umb eine Octav oder Quint. oder Sext tiefer._ 148_ gedacte Pfeiffe juster Principalen Weite oder Dicke im Cirkel. als in den offenen Pfeiffwerken. memblich den Bart darbei hat) kann keine Quinta von ihrem Laut. und sonderlich der gar enge Aufschnitt des Labij sehr helfen und befördern muss) heraus kann gebracht werden. ein Nachthorn auf 4 Fuß. Als zum Exempel: die Principal-Pfeiffe ist 8 Fuß-Ton. so umb das labium oder Mundloch herum gehet. daraus erfolget dieses. als in den gedackten Arten. ein Octav von 4 Fuß-Ton. nur allein. dass sie viel länger ist als ein Ge (125) dackt. Also ist es zwar auch mit der Quintadehnen Art.at sic loqui cum artifice) fast mit dem Arincipal gleichförmicht: Aber sie ist und hat nur 4 Fuss und fast etwas ringer an der Länge. und an der Corpus-Weite (lice. etc. ein Block flöt auf 2 Fuss-Ton etc. sagt man.

deren sind auch zwei erlei: Etliche unten weit und oben enge. so bcfindet sich doch unwidersprechlich. als in anderen Pfeiffwerken erwiesen und erfunden werden. (inmassen mit andern offnen und gedeckten Pfeiffen geschicht) erfolget. als die Gemshörner. 3. darum sie billich. 2. können und müssen mit ein geschlossen werden. Und werden nun also 1. dass die Aenderung des Klanges in demselben eben so wol aus der Aenderung derer Corporum. 5. Die gleichaus proportioniere sein. Spitzflöten und Flachflöten: Etliche aber oben weit und unten enge. Der offenen Flötwerk etliche sind gleich aus proportio niret.und Schnarr werk. Die nicht gleichaus proportioniret. weil in ihnen noch viel wunderliche und mehr Variationes. IO . seind entweder ganzzugedeckt. Die zugedeckte Flötwerke. als der Dulzean. 4._ 149 andere Arten und Lautsänderungen erfolgen: und ob schon mancher zum dritten die Schnarrwerke allhier nicht mit eingerechnet haben wollte. als die Quintadehnen und Gedacten allerlei Art: Aber seind oben aufm Deckel in etwas wiederumb eröffnet. als die Hohlflöten allerlei Art. 6. und 126 - haben gleichweite Corpora: Etliche aber sind nicht gleich aus weit proportionieret. anders theils aber kurze und weite Corpora. enge und schmale Corpora. oder zugedeckt. haben einestheils lange. Die Pfeiffen in Orgeln abgetheilet in Flöt. Das Flötwerk ist oben an seinem Corpors entweder offen. als die Rohrflöten.

sondern auch dasjenige. als ein rechter vernehmlicher reiner Ton zu hören ist. Zin cken Cornett: Etliche zugedeckt. Trummeten. Der Schnarrwerken seind auch zweierlei: Etliche offen.1 50 7. sondern allein zum Pedal gebraucht werden. Hierher gehört die Tabell. wie vorhergedacht. Von offenen Stimmwerken. Quinten. Apfel und Köplinregal. für cine greuliche un . Als memblich: Principal. unsere liebe Vorfahren. Regal. AMixturen. Schweizerpfeiffen. was vor erwähnet und geliebter kürz halber allhier nachmals zu gedenken un nötig. etc. Rancket. Krumbhorn. weil deroselben so gar tiefer Ton unnatürlich ist. dass wenn auch nur ein Claris alleine. Grofs Sub Principal Bass von 32 Fuss. Rauschpfeiffen. Es seind aber derselben viererlei Art: 1. so gleichaus proportioniret und an ihrer Weite Principal-Mensur sein. als ein Bass respondieren soll. Zimbeln und dergleichen. Wie in nachfolgender Tabell mit mehrerem zu ersehen. Fagott. als die Posaunen. darumb. wenn es Concordontenweise Manualliter geschlagen würde. es mehr ein Windsausen und schnauben. praestieren können. Was wollte dcnn. Octaven. werden sie recht. Schallmeyen. Principal. Bombart. Wiewol es von etlichen mit dem Namen Deeffgenennet wird. Diese Stimme kann nicht. Jeser Name PRINCIPAL (welches die Alten. oder nach Gedünken solchem Pfeiffwerke zugeeignetworden. Praestanten genennet haben) ist nicht ohngefähr. zum Manual-Clavier. Baerpipen. als die Sordunen. wol und billich mit dem Namen Prin cipalin intituliret. Dann dieweil dieselbigennicht allein des Werks Zierde und Ornament sein.

Quintadehn oder Gedact von 8 Fuston dazu disponiret und gearbeitet. und lieblich auf einen langsamen Tact gebraucht werden. zu Motetten und Choralconcordanten ganzbequeme. nach rechter gesetzter Composition und praeceptis gebraucht werden können und mögen. wird auch wol ein klein Principal Diseamt von 4 Fuss gearbeitet. zu seiner eigenen Reinigkeit und Ehren bringet. ein rechter vornemlicher Klang und Sonus erhöret. aber die weil sie für sich. aber noch besser. inmassen denn alle Stimmen. geliebts Gott. dass es Organisten und Zuhörer bald satt werden und mit Verdruss anhören würden: Darumb solche nur allein Pedalter neben einer dazugezogenen Stimme von 16 Fuß soll und muss gebraucht werden.oder kleinen Principalwerken.deutlich und abscheuliche Harmony erfolgen. als anfänglich gedacht. Dieser Corpus Größe oder 8füßiger Ton. neben sich zur Aus breitung des Klanges haben mag. solcher 8 Fuß-Ton. 3. wie folgen soll. ohne Bedenken und Vitis im Gehör. und derselben sich theilhaftig machet: Davon auf eine andere Zeit. die 8 Fuß-Ton sein. 4. aller anderen kleinen Stimmen. welches sich im ungestrichnen fvon 14 Fuß-Ton Or . keine sonderliche Suavitet oder Lieblichkeit hat. Ist zwar auch eine liebliche Stimme alleine zu gebrauchen. auch Manualliter (wenn nur in der Tiefen nicht zu grobe Concordanten mit Tertien und Quinten gegriffen) wol alleine geschlagen. Aequal Principal von 8 Fufs-Ton. gemeiniglich ein Fundamentstimme. 128 In etlichen AEqual-Werken. ihre heimlich in sich habende Unreinigkeit auf und an sich nimpt. wenn sie eine andere höhere Stimme. Klein Principal oder Octaven Principal 4 Fufs. Gross Principal von 16 Fufs. also. wenn sic aus rechter fundamentalischerTheilung an dem Corpore und Labien fleißig und just gemacht und intoniert wird. ausführlicher geschrieben werden kann. wird in solchen Octav. ist der allerlieblichste. auch der Menschen-Stimme und aller vornembsten Instrumenten ähnlichster Apual-Ton. Darinnen auch ein sonderbares Geheimniss verborgen. Diese Stimme ist nun gebräuchlich und kann von derselben. sonderlich in der Höhe. 2.

und wird (3) Schweizerpfeiffen-Bass. Kleine Schweizerpfeiffvon 4 Fuß-Ton. ohne sonderbare Coloraturen. welcher durch ihre Engigkeit entstehet. scharfen und bald einer Violin-Resonanz. gemacht. 2. wegen ihres langsamen Anfallens. haben gleichwol einen gar be sonderen. Die große Schweizerpfeiffgibt im Pedal auch einen schönen lieblichen Bass. dass diese Stimme im Manual" mit einem langsamen Tact und reinen Griffen. so weit das Clavier oben wendet: Wiewol sie sonsten nur im mittel c oder cis angefangen werden. als es die Orgelmacher nennen. wie man sie denn auch dieferwegen im Discant und kleinen Pfeiffen etwas weiter machen muss. sonst wollten sie schwerlich wegen der gar zu engen Mensur zur guten Intonatian kommen.und Holländern Schweizer pfeiffen genennet worden sein. . Es seind aber derselben nur zweierlei: 1. wenn sie zu stillen Stimmen ge braucht wird. geschlagen sein will. werden auch nicht leichtlich gearbeitet. lieblichen. oder Schweizer-Bass genannt. und solches vielleicht darumb. sind mit kleinen Seitbärtlein und Unterleistlein. aber gar enger Mensur. denn sie ihrer schweren Intonation halber einen rechtschaffenen und geübten Meister suchen und haben wollen. weil sie so lang und gegen der Enge des Corporis im Ansehen gleich der Pro portion einer Schweizerpfeiffen erscheinen. sonsten sie zu ihrer [129) Lieblichkeit und Reinigkeit nicht kommen kann. Aus dieser kleinen Schweizerpfeiff wird von etlichen nur der Discant gearbeitet und Schweizerpfeiffen-Discant genennet: Desgleichen auch im Aedal allein von 1 Fuß-Ton. welche von den Nieder. und gar einer Bassgeigen ähnlich. Schweizerpfeiff S ist aber noch eine Art Stimmwerk dieser Principalen-Art. Große Schweizerpfeiff von 8 Fuß-Ton.anhebet und ascendiret. Diese Stimmen aber sind nicht gemein. Es ist aber zu merken.

als das Aequal-Principal und dergleichen 8 Fuß-Ton Stimmwerke ist. und ist an der AMensur und Klange nicht anders. 3. Und wird sonst Superoctava genennet: Weil aber noch kleiner Octaven. zum Unter scheid das von 8 Fuß-Ton stehet: Ueberdies auch die Principal mehrer theils von Zinn. Diese Octava gehöret allein ins groß.Es findet sich auch noch eine andere Art von Schweizerpfeiffen. als Octava. Großoctava. 2. und heißet darum also. so fallen sie doch in rechtem Ton. Kleinoctava ist von 2 Fufs-Ton. dass Großoctava 8 Fuß-Ton. Und gehöret in die Aequal-Werke. Octava 4 Fuß-Ton sei. und die folgende Superoctävlein 1 Fuß-Ton genennet werden. Klein-Principal genennet wird. kann diese Stimme nicht recht Super. Leich wie nun von viererlei Principalen-Art jetzt gesetzt ist. also folgen # auch viererlei Octaven aus derselben Principal-Mensur. .oder Principal-Mensur gerichtet. verhanden. und ungeachtet sie sich dahero nothwendig überblasen müssen. auch außerdem allein gebraucht werden kann. 1. Octava ist von 4 Fufs-Ton.oder Suprema octava heissen. Principal-Werk. oben aber gedeckt sein. Grofsoctava ist von 8 Fufs-Ton. und sich zu höhern und niedern Stimmen ziehen lässet. die Principa/ aber vorn angesetzt werden. Weil aber im Rück-Positiv dasselbige kleine Principal von 4 Füssen. wird diese Stimme billich große Octava gc nennet. die Octaven aber aus Blei oder Halbwerk (das ist halb Zinn und halb Blei) gearbeitet und in die Orgelwerke hinein. wie folget. gleich. Octava. Klein-Octava und Superoctävlin. als ein Aequal-Principal. wie es denn von etlichen gegen das große Principal. Octava. weil sie im Mittel mit ihrem Ton eine Octava höher. und gibts auch die obergesetzte Ordnung. als wenn sie offen und gar nicht gedeckt wären. darumb muss diese ja billich klein-Octava Fuß-Ton. welche recht auf Praestanten.

die Rausch-Pfeiffen. ob sie wol allezeit eine einige Octaven hinauf steigen und denn alsobald wieder repetiret . und die Octaven und Quenten ohne das zur Mixtur und Zimbeln des vollen Werks halben gezogen werden.und Octav-Stimmwerken. Hierher gehören auch die Quinten von 6. nach Art und Gelegenheit der Werke und Kirchen. Mixtur-Zimbeln. als Quint 3 Fuß und Superoctava 2 Fuß zusammengezogen: Etliche aber auf ein Register zusammen gesetzet. 5. 6.oder Aequal-Stimme I30) ist._ 154 4. Heisset sonst Sedeze. darinnen Principal von 2 Fuß-Ton dis poniret sein.3 und 14 Fuß-Ton. Sedez genennet werden: Sondern behält billich den Namen Superotava. ist hiervon in specie nit zu schreiben: Nur allein das. * Nter oder aus dieser Mensur werden nur die Mixturen und Zimbeln groß und kleiner disposition genommen und gearbeitet. als die Superoctava. Superoctävlein ist von 1 Fufs-Ton. I. kann diese nicht wol von derselben an zu rechnen. welche sie mit dem Namen Rauschpfeiff intituliret gleich wie die Mixtur und Zimbeln einen Namen und Register. doch mehr als eine Pfeiffen haben: Etliche haben es auch Rauschquinten genennet. welcher jetzt noch im Gebrauch gefunden wird. weil es zwei Octaven über der Octaven 4 Fuß-Ton stehet: Aber weil die Octava 4 Fuss keine Fundament. und gehören dieselbige billich zu den Principal. welches ein alter Name. darumb. und eine absonderliche Stimme draus ge macht. gemacht wer den. und diese letzte Art wird von etlichen Quindez genennet. Item. Also haben sie auch eine Rausch pfeiffen-Bass gehabt. aber unrecht. dieweil die Quinta gröber ist. und gehöret vornemlich in die großen Positive. Da dann etliche diese zwei Stimmen und Register. von den Alten erfunden. Und weil derselben dispositiones und Variationes von den Orgelmachern man cherlei. dieweil sie eben derselben Mensur seind.

auch wol in die große Principalwerke von 4. doch dieser Unterscheid hierin verhanden: Dass einerlei Arten große Mixtur genennet wird. 6. und wird also gesetzt fa c: welches die kunstreichste sein soll. als f fc und ein Octävlein. "A Rober Zimbel ist von 3 Pfeiffen besetzet. subtile und junge Pfeifflin darzu.3 Pfeiffen stark. disponiret. denn es ist eine rechte scharfe Stimme. Die andere Art heißet Mixtur. 40 und mehr Pfeiffcn stark. und wird oft repetiret: Auch wol in großen Werken in die Brust. zu etlichen malen in einem Clavir durch Octaven wiederholen. 2. Klingende Zimbel. wie jetzo gewusst) ge setzet haben: Und wie bevor angezeigt worden. oder im kleinen vor seine rechte Mixtur gesetzet und geord net.1 55 werden. oft von 30. welche jetzund in die Aequal-Principal. und ist einerlei. (Repetirt heißt. 2. weil dieselbige im mittel und nicht zu gross noch zu klein mit Pfeiffen besetzet: Und ist eben die. Fuß-Ton ist. die oder drei oder vier Pfeifflin in umsono größte 3 Zoll lang. repetire/durchs ganze # Fi Clavir in fund in c. als f F etc. Die dritte Art wird genennet kleine Mixtur. aber keine Quint und gehen von einer Octav zur an dern: Dasselb heissen sie Scharp. 7. oder wie sie die Niederländer vorJahren genennet haben. derowegen dann die Mixturen und Zimbeln zum schlagen vor sich selbst alleine nicht können gebraucht werden. (131) 3. als von einem c oder / zum an dern. 12. Etliche nehmen gar kleine.8 und 9 Pfeiffen oder Chören gemacht wird: Darinnen die größte Pfeiffe gemeiniglich von 2 oder 1. Scharp: und nicht unrecht.5. darunter die größte von 8 Füssen gewesen: Jetziger Zeit aber sind die grossen Mixturen allein von 10. . und ist die eine große Pfeiffe im unter stem Clave von 4 Fuß-Ton. bisweilen doch gar selten 2o Pfeiffen stark auf einem Chor. (weil sie damaln noch nicht von mancherlei Art Stimmen.) Zimbeln I. und doch nur von drei Pfeiffen. welch die Alten in ihren Werken.

Hohlflöten 4 Fufs-Ton. und wird etliche mal mehrenthcils per Octavas repetiret. so klingen sie auch so hohl. darumb. Wie derer noch in vielen alten Thumb-Werken gefunden wer den. und werden einmal repetiret: die andern Seind etwasgeringer.oder Thumbkirchen-Werke solche Stimme ins Pedal. dass ein Unwissender meinen sollte. Repetiremde Zimbel ist von 2 und 1 Pfeiffen besetzt. es wäre wegen seines Tönens und Erfüllens ein Untersatz. auch Coppel geheissen. weil sie eine Quinta tiefer. eine besondere brausende Art in solcher Tiefe ge geben hat. Grosse Hohlflöten 8 Fuss-Ton. sintemal man damals von den unter schiedenen Bässen oder Untersätzen noch nichts gewusst. doch etwas kürzere Mensur. Zimbel ist von 2 Pfeiffen. dabei verhanden. Hohlquinten 3 Fufs-Ton . werden zweimal repetiret. und gleichaus weitere Corporat hat: Und an ihrer weiten bald gedacter Mensur seind. Zimbel-Bässe seind zwei oder zum höchsten dreierlei Arten: Die grössten etwan ein halben Fuß-Ton. 4. Hohlflöt. welches viel weitere. 6. und so groß am Ton. und repetiert sich fort und fort. ohne dass sie engere ALabia haben. weil es an dessen statt zum vollen Werke gebraucht worden. und solchen Bass. Und dieweil sie offen. 5. St ein offenes Stimmwerk. Kleiner Zimbel ist von einer Pfeiffen und ist repetiret. dass er weit und tönend geklungen.“ 2. und doch alle durch Quarten und Quinten disponiret II. Subbass und Thunbass. Es haben aber die alten Orgelmacher vor 6o und mehr Jahren in die Choral. 3. und so weit sind. (132) 1. als die Principahn.156 3. als Chor-Ton gewesen. daher ihnen dann der Name Hohlflöt gegeben worden. und den Werken. als das Principal gemacht.

Kleinflöten-Bass. bisweilen zur Schalkheit. ist auch gar gut zum Choral zu ge brauchen. verhanden. Schwiegel (weil sie gegen andere enge Mensur Pfeiff-Werk zu rechnen auch hohl. Klein-Flöten-Bass ist 1 Fuß-Ton. wenn dieselb zu Aequal Stimm-Werken mit und ohne den Tremulant gezogen werden gar gut und frembd am Klange zu hören. Waldflötlin. gebraucht: Und haben die Alten den Hohlquinten-Bass gern in den Choral-Werken. 6. den Sang-Meister und die Chorales. darumb dass es hohl. Suiflöt. revetirct. Quintflöten. anderthalb Fuß-Ton. Kleine Hohlflöt 2 Fulls-Ton. ist aber etwas heller und [133 lauterer am Klange. Diese ist von etlichen auch Nachthorn genennet. Das Suiflöt oder Siefflitt rechnen etliche unter die Principal-Stimmen. außm rechten Ton und Anfang des Chorals zu verführen gehabt 4.157 Werden durchs Manual und Pedal. und wie die Bauerflötlein disponiret. die nicht sogar weiter Mensur. Und sind nun diese kleine Stimmen. 1 Fuß-Ton. 2 Fuss. 8. anderthalb Fuss-Ton. Llhier ist noch eine besondere Art von Laut oder Resonanz und Namen. sintemal sich die Quintadehnen-Artviel besser darzu schicket. welche von den Niederländern auch fast vor hundert Jahren. wie aus des Sebastian Wirdungs Musical zu ersehen. wie man will. Welche Stimm in Seestädten an jetzo noch gebräuchlich. und am Resonanz den Querflöten gar ähnlich klingen) genennet worden. 7. 5. 9. als diese Hohlflöten. weil es so kleine ist. und wird 2 oder 3 mal. Schwiegel. Sie sind . Wird anstatt. und doch sanft. und fast als ein Hornklang sich im Resonanz artet: Ist aber nicht gar recht nach ihrem Klang genennet.

Grosse Schwiegel. Dieses ist eine liebliche Stimme. Und ist eine sonderbare liebliche und süße Stimme.158 bisweilen auf Gemshörner-Form gerichtet. Spitzflöt. Plockflöt. Flachflöt. (134) Gemshorn. gibt wunderliche Aenderungen mit andern . I. Es seind aber derselben nur zweierlei Art. Woher aber solch sanfter Klang komme. 4 Fufs-Ton. dass eine andere Stimme von 8 oder 4 Fuß-Ton darzu genommen werde. als vorbeschriebener Principalmensuren Art an und in sich haben. Und werden dieselben darumb. welche nicht gleichaus weite Corpora haben. 8 Fufs-Ton. das Labium ist schmal. und also mehr. Grofs Gemshorn ist am Ton 16 Fuss. Kleine Schwiegel. weil sie unten # ziemlich weit und oben zugespitzet. lass ich andere dessen ver stendige Bericht geben. 2. Aequal-Gemshorn ist am Ton 8 Fuß. Ies ist nun die andere Art der offenen Pfeiffen. billich Gemshorn ge nennet: Und sind deroselben Art unterschiedlich als Gemshorn. Dulzian und dergleichen. dass sie an der Proporz und Resonanz als ein Horn klingen. es sei dann. welche. als halb zugedeckt sein. 2. Und dies sei also von dieser Mensur vom Größten bis zum Kleinsten genug gesagt. viel ein andern Resonanz. Offene Stimmwerk. wenn sie aus rechter fundamentalischer Theilung nach allen ihren Umbständen gemacht und Intoniret wird. als: 1. und sind stiller als Spilflöten. doch unten und oben etwas weiter. aber besser im Pedal als Manual Clavir zu gebrauchen. gleichwol oben wiederumb zugeschmiegt. zu hören. III.

_I59_ Stimmen zuverwechseln: Möchte auch wol Viol de Gamba. und sind langer als ein Gedact. Die grosse Gemshorn-Quinta 6 Fuß-Ton. ein Theil ist des Mundes breite. Und wird diese letzteStimme sonsten nicht unrecht AWASATH genennet. Die klein Gemshorn-Quinta anderthalb Fuß-Ton: Ist oben halb so weit als unten: Das Labium wird in fünf Theile getheilet. 4. 6. mit andern darzugezogenen Stimmen zu gebrauchen. das solche Pfeiffen einer Hand Spillen - gar gleich und ähnlich anzusehen sein. weil sie solchem htstrument am Resonanz sehr nachartet. aber kürzer als ein Principal 3. Die Gemshorn-Quinta 3 Fuss-Ton: Und denn: 7. alsdann wird die Hälfte auf geschnitten. gibt auch einen schönen Discant in der rechten Hand. Gehöret mehr ins Rückpositiv und klein Octaven Principal Werklein. und auch ein schönen Bass im Pedal zum Choral zu gebrauchen gibt. und sich gar vernemblich und eigentlich hören lässet. denn sie daselbst eben so wol eine liebliche Art im Manual. als im grossen: Jedoch kann sie von andern und grossen dispositionen auch nicht ausgeschlossen sein. (135) Etliche heißen das Gemshorn auch Spillflöten. Die Niederländer nennen es auch Coppelflöten. Klein Octaven-Gemshorn ist am Ton 2 Fuß. Octaven-Gemshorn ist am Ton 4 Fuss. in tituhret werden. dieweil sie wegen ihrer Kleine zu andern Stimmen gleichsam nösselt“).als in klein Principalwerken gesetzt und gebraucht werden. “. sonderlich wenn sie recht und nicht so scharf intoniret ist. und dasselbige allein wegen der Gestalt und Proportion. wenn sie recht gemacht wird. Es werden auch aus dieser Gemshörner-Art Quinten disponiret: als: 5. Diese Stimme ist der nächstobgesetzten von 8 Fuss zu vielen lieb lichen Aenderungen nicht ungleich zu gebrauchen: Und können beide so wol in groß. näselt? . Etliche arbeiten das Nasath uffweite Pfeiffwerk-Mensur. und enge labiret.

dahero einen aus dermaßen lieblichen Resonanz von sich geben: Aber mit großer Mühe zur reinen und rechten Intonation zu bringen seind. na türlich als die andere blasende Instrumenta. etwas weiter. . Denn Plockpfeiffen eine andere Gestalt und Klang haben. Es ist aber ein ziemlicher Unterscheid zwischen den Gemshörnern und dieser Spitzflöten. welche oben gar wenig offen und unten gar enge labiret sein. Spitzflöt ge heißen. als sonsten die rechte Mensur mit sich bringt. als den Gemshörnern gegeben wird. als von 2 Füßen. S sind noch andere und fast dieser ArtStimmen. also dass das Corpus noch eins so lang wird. Auch habe ich Spitzflöten-Art funden. Spitzflöt. werden dieser Art Stimmen von verstendigen Meistern nicht gearbeitet. Weil dieselbe unten im labio weiter und oben mehr zugespitzt wird.Etliche nennen die Gemshörner noch an jetzo Plockpfeiffen: Ist aber nicht recht getauft. oben zugedeckt. als zweierlei an Größe und Ton: 1. welche auch also zugespitzet sein und Spitzflöten genennet werden: Und dieser Art Mensur ist auch nicht gar lange üblich und im Gebrauch gewesen. und können die Spitzflöten von 4 Fuß-Ton (darvon jetzt alsobald soll gesagt werden) wenn ihnen oben die rechte Weite. von sich geben. als gedackte Gemshörner: Darumb sie recht. Kleiner aber. welche Plockpfeiffen genennet werden. des Klanges halben billicher Plockpfeiffen oder Plockflöten geheissen werden: Weil sie alsdann einen Resonanz. Spitzflöt 4 Fuß am Ton. Etliche arbeiten die Plockflöten fast auf Querflöten-Art. und daher sich in der Octav übersetzen und über blasen muss. Klein Spitzflöt 2 Fuß am Ton. Und sind derselben nicht mehr. 2.

wenn viele Stimmen in einem Werk disponieret sein. denn es dem gar ähnlichen sich hören lässt. Dulzian.unten aber im labio umb ein ziemliches enger: Solche Stimme wird SF Dulzian genennet. und werden Flachflöten geheissen. Grofs Flachflöt 8 Fußs-Ton. Nd ist noch eine Art Stimme fast von dieser Mensur. als I. und seind oben nur ein wenig zugespitzet. oben weit. übrig. Z/S ist noch eine Stimme.161 Flachflöt. die ungleicher Wetten ist. wenn sie nach der Quinten Art disponiret ist. und im labio enger ist. und jetztbeschriebene Stimme unter das Flöt . Weil aber der Dulzian an ihm selbsten ein Rohr oder schnarrend httrument bleiben muss. zu lieblichen Aenderungen zu gebrauchen: Geben auch im Pedal schöne Bässe zu vernehmen. mit einem engen niedrigen Aufschnitt. als Gemshörner darumb sie recht mit dem Namen Flachflöt getauft sein. Klein Flachflöt 2 Fuß-Ton. . weil sich das Corpus oben aus gleich wie das Hinstrument Dulzian erweitert. Seind alle drei gar gut und nütze. daher es auch so flach und nicht pompich klinget. 2. wollen aber ihrer Intonation halben ein erfahrnen Meister haben. die seind unten im labio nicht gar weit. Es ist aber dieselbe dreierlei Art am Ton und Fuß Länge. Und so viel sei von dieser Art berichtet. Flachflöt 4 Fuß-Ton. 3. denn sie etwas lauter jedoch frembder als die Gems nörner am Klange sein: Mögen auch sonderlich die kleine Flachflöt. doch gar breit labiret. klingen sonsten gar wol und etwas flacher. stehet zu Stralsund im neuen Werke und ist 8 Fuß Ton kann auch wegen der gar schweren Intonation kleiner nicht gemach werden Klinget darumb dem Dulzian etwas ähnlich. im Rück Positiv mit einer Zimbel und Quintadehn zu einem geigenden Discant gebraucht werden.

Grosse Quintadeen 16 Fuß-Ton. wie sie denn auch nicht geringer gearbeitet werden kann. als die Principal an der Mensur sein. Wie denn auch im Pedal zum Choral-Bass gar bequem zu gebrauchen. daher sie anfänglich Quinta ad una genennet worden. sonderlich bei und zu größeren Stimmen in der Variation anzuhören. kleiner aber wird sie nicht gefunden. Ist eine liebliche Stimme. und ist eine liebliche Stimme (von etlichen Hohlschelle genennet) da rinnen zweene unterschiedliche Laut. Dieses ist beides im Rück Positiv oder im kleinen Octaven Principal Werk zum Fundament. kann dieselbige (137) dem Rohr-Instrument nicht gar gleich stimmen. - Von Gedacten Pfeiffen. Sie ist fast. als die Quinta ut. Quintadeen 4 Fuß-Ton. S ist diese Stimme nicht lange. Quintadehna. und weil sie gedeckt. an Proporz ihres Corporis. Man lässt es aber also bei des Meisters gegebenen Namen bleiben. ein Octava tiefer als offene Pfeiffwerk gegen ihrer Länge zu rechnen. Nachthorn und Querflöt. Es sein aber der selben. Quintadeen 8 Fuß-Ton. sol. IV. und erstlich von der Quintadehna.162 _ oder Pfeiffwerk gehöret. . wenn eine andere Stimme von 8 Fuß dazu genommen wird. als: 1. wie sie denn in alten Orgeln nicht gefunden wird. die aus einer Mensur unterschiedlichen nach dem Ton oder Füssen gearbeitet werden. Diese Stimme ist Manualliter und Pedalliter. sondern etwa 40 oder 50 Jahr im Ge brauch gewesen. 3. nur dreierlei Art verhanden. ganz lieblich zu gebrauchen und zu hören 2. jedoch ein ziemliches weiter. im Gehör zu vernehmen sein.

worden. seinen Klang hören lässt. die vom übersetzen oder übergallen herrühret. weil das Corpus gegen seiner Enge mehr als noch eines und fast noch anderthalb mal so lang ist. und ist eine zierliche Stimme. beides von 4 Fuss. sondern außm übersetzen oder übergallen. so ist desselben Corpus an der Länge so lang. jedoch auf gewisse maße erweitert. wie denn auch solche Corpus wegen der unnatürlichen Länge gegen der Enge. daher es einen sonderlichen Klang bekömpt. wie sie denn auch Querflöt genennet wird. und die Quinta etwas stiller darinnen wird) Nachthorn geheißen. dass. Die Niederländer arbeiten das Nachthorn offen. Welcher Name auch recht ist. wie eine Hohlflöte. 4 Fuß-Ton. als wie einer zuchete oder schluggete. doch oben umb etwas enger.Nachthorn. bevorab im Bass anzuhören. und daher. ist auch im Labio nicht so hoch aufgeschnitten als die Hohlflöt. S wird aber diese kleine Quintadeena von etlichen Orgelmachern an S der Mensur. so denn auch von 2 Fuss-Ton her. wenn das c. Als zum Bericht. Es mag aber diese Art ebenmäßig zu vielen andern Stimmen gar lieblich und mannigfältig verendert werden. so intoniret doch in denselben nur allein die Quinta. gleichsam. ob es zwar wegen seiner Länge auf 12 Fuß respondieren sollte und könnte. Querflöt. (weil sie aus solcher Erweiterung einen Hornklang bekömpt. (138) TF-A. . das übergallen oder übersetzen aber daher. gar ähnlich im Klange vergleichet und vereinbaret Es kömpt aber derselbe Klang nicht aus freiwilliger natürlicher Anto nation. Aus dieser AMensur oder Art könnmet auch der Nachthorn Bass. anders nicht als Quinten kann. und brechen allmählich immer etwas ab. welche sich mit den Querflöten.

Theil zu finden. Fürstl. herrlichen großen Orgel zu Grüningen. denn es ist natürlicher.und Instrumentenmacher. sechserlei Arten.164 Diese Art der Querflöten ist zwar gar gut und auch neuer Invention. (welches der Hochwürdige. Mese Stimme ist von den Alten in ihren Werken nur allein schlecht mit dem Namen Flöten genennet worden. dass es sich in der Octava übersetzet. S. Und sind dem natürlichen Querflötenklang am Resonanz noch gleiche. setzen lassen) an jetzo von Holz. 1. F. derer Art auch in vor hochgedachter S. sonsten aber von andern hiebevor auch in Metall gearbeitet worden sein. Gemahl auf deroselben Schloss zu Hessen duch den vornemen Orgel. aber die offener Mensur und an der Corpus Länge noch eins so lang sein. Aber wegen ihres thunen und stillen Klanges und ihrer Tiefe nicht . von 27 Stim mmen mit dreien Claviren in einem zierlichen Schappe. als dass es noch weiter sich übersetzen und ferner in die Quint fallen sollte. von 8 und 4 Fuß Ton im Manuar und Pedal verhanden sein. Meister Esaiam Compendium. Es seind aber der Gedacten oder ganz zugedäckten Stimmen nach ihrem Ton und Fuss gerechnet. gefallen mir besser. Gross Gedact auf 16 Fufs-Ton. Herzog zu Braunschweig und Lüneburg. herzl. dessen Disposition hinten im V. mein gnädiger Fürst und Herr hochlöblicher Gedächtniss. Gedacten allerlei Art. 139 Durchleuchtige hochgeborene Fürst und Herr. Diese Stimme wird mehrern theils ins Pedal gesetzt und gross Ge dackter Untersatz geheißen: sie wird auch wol ins Manual herdurch ge führet. Herr Heinrich Julius. G. wenn sie gar still und linde intoniert wird. Postu lirter Bischoff zu Halberstadt. als die Gedacte. Die Niederländer und # etliche andere nennen sie Bordun. welcher Art denn auch in dem Fürstlichen neuen hölzernen Orgelwerk. G. sonderlich wenn sie enger Mensur sind: Etliche nennen sie auch Barem.

wie es denn auch zum großen Rancket oder Sordunen von 16 Füßen einen frembden Klang und Aenderung gibt und mit Lust anzuhören ist. 4. Und ob zwar diese gedackte Mensur auch wol zu Zeiten von 32 Fuß Ton im Pedal gesetzet und gross gedacter Sub Bass genennet wird. gemacht. Gedact am Ton 8 Fufs. wie denn auch in große Rückpositiv gesetzt und disponiret. als die Flachflöten: Doch will ich solches einem ver ständigen Orgelmacher zu probieren anheim gestellet haben. wo ein guter Trennulant verhanden ist. Dieselbe verändert ihren Klang gar vor anderer Gedacten Arten. Es ist ohngefähr vor 28Jahren von einem damalsjungen Meister E. 5. wird auch wol in kleine Octav Principalwerk zum Fundament. die just einander gleich respondieren. mit zweien labis. so ist doch. wofern es juster Mensur und reine gleichlautend intoniret. 3. wie vorher vom großen Sub Principal berichtet worden. wie von dem Suiflöt und andern mehr erwehnet worden. . so gibt es doch auch liebliche Variationes mit großen Stimmwerken. sonderlich mit Quintadehnen und Gemshörnen Vorenderungen. sonderlicher aber. Ob dieses schon gleich ist. 2. wie die Erfahrung und Natur bezeuget. Dieses ist nu eine gemeine Stimme im Gebrauch. Klein Gedact am Ton 4 Fufs. Meines Erachtens wäre auf 32 Fuss Ton keine bessere Art anzubringen. Supergedäctlein ist 2 Fufs am Ton. daraus viel weniger als in offnen Pfeiffen ein rechter verständlicher Ton zu vernehmen. C. Ist aber noch zur Zeit nicht gemein worden. also. Gedacte Quinta 3 Fufs Ton. welche er Duiflöt genennet hat. dass man die Pfeiffen durchsehen kan. In massen es dann. einen ausbündigen guten Discant in der rechten Hand zu gebrauchen. und gibt feine und mannichfaltige. nachdem derselbe ein Gedact 4 Fuss Ton. eine seltzam Art erfunden. und einem kleinen Plockflötlein ganz gleich und ähnlichen.165_ so gar anmutig und verständlich zu hören. (140) Wird auch in gemein in allerhand dispositionen der Werken und Po sitiven gesetzet: Ist aber gut.

5. oder Päurlin I Fuss Ton. sonderlich wenn man den Choral im Pedal führen will. dass sie lauter und reiner klingt. Diese sind alle gar füglich und lieblich zu aller Art Stimmen. Wann nun ja von solchen großen Gedacten Stimmwerken eine durchs ganze Manual gehen sollte. Bawerflöt Bass. 2. 6. als Gregorio Vogel. Fuss Ton. Dieser Art Stimmen aber werden unterschiedlich gearbeitet. welche durch gewisse mensurirte Röhrlein. aber wiederumb oben in etwas eröffnet sein: Als Rohrflöten. Die zwar gedäct. wiederumb in etwas er F öffnet wird: dahero sie denn recht Rohrflöt heisset. als oben das Loch. Super Rohrflötlein 2 Fuß Ton. weit besser. denn die ganz Gedacte Art. und diese sind zum beständigsten. Von dieser Stimme wird bei uns in Deutschland. Kleine Rohrflöt ist 4 Fuss Ton.166 Diese Stimme ist von etlichen. Es gibt auch keine Art Stimmwerk ein besser Bauerflöt-Bässlin . dieweil sie als eitel Octaven lauten und im Resonanz mit sich bringen. Grosse Rohrflöt ist 16 Fuss Ton. gar viel gehalten: Die Italiener aber verachten alle solche kleine Bassstimmen von 2 oder 1. 3. I. Etliche lassen die Röhren halb herauser und halb herein gehen: etliche gar hinein. Pfeifferflöt. Us (I4I] dieser Gedacten Mensur und Art ist nun eine andere erfunden. sonder lich aber zur Quintadehnen zu gebrauchen. so wäre diese große Rohrflöt wegen dessen. genennet worden. denn die Röhren können alsdann nicht verbeuget werden: Dieselbige aber muss man alsdenn mit Deckhütten stimmen. Rohrflöt ist 8 Fuss Ton. welches eine Quinta vom Chor Ton gestanden. weil sie noch eine feine wolklingende Quintamt darneben mit hören lässet. dass man nichts siehet. VI. 4.

daraus alle Instrumenta Musicalia und Pfeiffwerk ihren Ursprung. und mit andern Orgelwerken an. Laut und Arbeit fast wenig zu vergleichen: welches dann mit vorgedachtem Musicalischen auf dem Schloss Hessen stehenden Orgelwerk zu beweisen. denn sie gar eigentlich solchen Klang. weils eine helle Quint in sich hat und hören lässt. daran ihrer viel mit großer Mühe. aber doch vergeblich gearbeitet haben. ganz eine andere Meinung davon zu schreiben hat. Es kann aber hiernächst und bald von gedachten Compenio selbsten von diesen und anderen Sachen mehr fundamentaliter nach geometrischem Bericht etwas ausführlichers an Tag gegeben werden. subtiler Klang und Lieblichkeit aber im Schreiben so eigentlich nicht vermeldet werden kann: Als habe ich Weit läufigkeit zu vermeiden. etwas Erwähnung und Be richt ob Gott will. alswenn einer mit dem Munde pfiffe.und Stimmwerken. auch dasselbige einzig und allein aus dem Zirkel herfleust und mit dem selbigen bewiesen und demonstriret sein will._167_ von 1 Fuß-Ton. Dessen frembder. sanfter. rechten Ton und fundamentalische Theilung haben müssen. sintemal solches eigentlich meiner Profession nicht ist. und dasselbige wegen des aufgesetzten Röhrleins. von solchen Pfeiffwerk vor diesmal allhier etwas mehr zu erinnern und anzudeuten (142) vor unnötig erachtet. und billich eine Mutter aller Instrumenten und der ganzen Music möchte genennet werden. . Allhier sollte auch wol des hölzernen Pfeiffwerks gedacht werden. dieweil aber dasselbige. wie ichs selbst gar fleißig mit angesehen. Gleichwol will ich meines Theils dieser Kunst Liebhabern zum besten solches mit Fleiss zu befördern nicht unterlassen. aber wenn seine Eigenschaft wol betrachtet wird. Und so viel von offen und zugedäckten Pfeiff. inmassen denn auch billich von dem Monochordo. Rohrschell. wegen allerhand Fundament Theilung. so wol auch im Klange. erfolgen soll. nicht recht genennet worden. Folget von den Schnarrwerken. Dies Stimmlein ist von etlichen. als diese. in der Höhe in sich hat.

und Flötwerken sich gleichergestalt also befindet. ist un F". Wenn die 16 Fuss 8 Fuß 4 6 Z So AMP21S4p" | I2 Trommeten » Fuss der : nen. dass es also von dem rechten Ton in die Quint abweiche. Und solche Variahon wird auch in den andern succedirenten offenen Schnarrwerken gehalten: Also. Wenn es aber pralen. . gleich wie sie am Resonanz 16 Fuß-Ton halten. Diefelbige aber. oben etwas zu gecisckt und ein Loch. muss es von 12 Füßen sein. also auch am Corpore. Länge und structur dieser offenen Corporum zu disponieren. kömpt daher. dass allezeit in der ÜF.VII. weil die Corpora so klein. doch gar selten von 16 Füßen lang arbeiten: Etliche aber von 12 Fuß. prangen und gravitätisch klingen soll. In dem etliche die Posaunen. dass die weiter Mensur nimmer nicht so lieblich am Refonanz sein. haben gar ein flachen und pl8ttwegfallenden Klang und Refonanz. der eine Meister ein andere Art hat. etc. als die enge. Etliche von 5 Füssen lang. dieweil die Tiefe oder Höhe des Refo nanzes nicht vom Corpore oder structur (welche aber gleichwol auch ihre Richtigkeit und rechte Maß haben muss) sondern von den Mundstücken herrühret: Und ist dies dabei. als wenn sie kurz und breit sein. die Schnarrwerke fast gemein und einem jeden bekannt. VOn VON 6 » Dass aber so gar viel an der Mensur und Länge der Corporum in Schnarrwer (143) ken nicht gelegen. Von offenen Schnarrwerken. und das ist die beste Art: die gemeinste Art ist von 8 Fuss Mensur. nur allein. als der ander. als ein Spund vierecket drinn geschnitten. so geben sie viel ein lieblichern Resonanz. Welches denn auch in den andern Pfeiff. Etliche arbeiten die Pofaunen nur von 6 Füssen. nötig darvon allhier viel zu erinnern. wenn die Mundstücke länglich und schmal sein.

vom auf. gemeiniglich bei den gewöhn lichen weiten Mensuren. desto gefchwinder der Arbeit abkommen. täglich erfähret: dass.oder Stälenen Saiten drauf gebunden wird. großen Fleis. Und weil dadurch das Loch am Mundstücke erweitert wird. sobald im Winter das kalte Wetter sich ändert und zum Thauwetter . Im Land zu Hessen ist in einem Kloster eine sonderliche Art von Posaunen gefunden worden. einen pompenden dumpichten und nicht schnarrenden Resonanz. dadurch das Loch kleiner und der Resonanz höher über sich steiget: Wie dieselbige Veränderung ein jeder so mit Orgeln und Regaln umbgehet. Sintemal unmöglich. Sondern von wegen der subtilen Messingblättlein. Doch müssen sie gleichwol mit Auf.und niederweichen der krockel oder drötlin. wenn die von einem guten Meister recht intoniert und geblasen wird.169_ Darumb sich billich ein jeder Orgelmacher der gar engen Mensuren befleissigen sollte.und Niederziehung des obersten Corporis gestimmet werden. Und weil es dergestalt etwas mehr als sonsten gedämpfet wird. denn je enger. und den Beutel besser füllen. so dürfen sie den Kopf nicht allzusehr drüber zerbrechen. je lieblicher und anmutiger. Aber weil solche enge Mensuren zur rechten intonation zu bringen. und in der mitten ein ziemlich länglicht Löchlein drinn. und wahr bleiben Regalia nobilia Sintermal das falsch werden nicht. darüber dann allererst das rechte Zünglein oder Blättlein gelegt. Im kalten Wetter aber das Blättlein sich inwärts und näher zu dem Mundstücke wendet. dass es nicht also sehr schnarren und plarren kann. und mit geglühcten Messing. welche sich im warmen Wetter von der Hitze (dass denn auch am Papier oder dünnem Holze kann probiert werden) aus wärts krümmen. wie etliche meinen. und treffliche Mühe erfordert: So bleiben die meisten. nicht eines jeden Orgelmachers thun ist. herrühret. da auf das Mundstück ein Messingbödemchen aufgelotet. daran die Regal sonsten eingestimmtet werden mussen. der Resonanz etwas tiefer unter sich steiget. gibt es gleich einer Posaunen. dass die Kröckel von sich selbsten hin und herwieder auf und nieder steigen können. welche faule Patres und etwas mehreres zu lernen verdrossen sind. sintemal es guten Verstand.

und sich mehr in einander ziehen. also. beständig blieben wäre. Und aus diesem Fundamento. ob ein Regal mit den Zünglein oder Blättlein durch und durch just und fleißig abgerichtet sei. darumb denn auch das Aufbinden der Kröckel nicht viel helfen kann. wenn sie continue etliche Wochen im Kalten gestanden. dass eine jede Saite nun ein halben Ton zur Noth sich höher ziehen lassen kann. sich ausdehnen und erweitern. so von Schafdärmen gemacht seind. davon denn der Resonanz auch ascen diret. wann von einem verständigen Meister die Mensur auf Clavicymbeln und Symphonien also. dass man auf einer Orgel. Befindet sich aber.–7°– anlässet. von der Kälte aber contrahiret. dass sich entweder das Schnarrwerk unter. so weichet es in Wandelung des Wetters durchs ganze Clavir zugleich mit einander. dass die Veränderung im Regal und Schnarrwerken von Messingblättlein herrühre. oder über sich vom Flötwerk durch und durch abgewendet habe: Und alsdann ist dasselbe Schnarrwerk fleißig und just bereitet. nicht abgetheilet worden. Dass sie von der Hitze nachlassen. oder sonsten. die Regal unter sich steigen und tiefer werden: So bald es aber hinwiederumb zu frieren beginnet. dasselbige ohne Mitzuziehung des Flötwerks und anderer Pfeiffen gar wol. und derowegen der Refonanz descendiret. Und dies befindet sich auch gleicher gestalt nicht allein aufden Clavi Cymbeln und Symphonien an den Stälenen und Messingsaiten. werden (144) sie also bald höher. und treten ent weder in der Wärm und Hitz zugleich mit einander weiter ab: Oder be geben sich in der Kält und Frost näher zu dem Mundstücke. dass im Winter die Instrumenta. fast umb einen halben Ton und mehr ascendiret und gestiegen sein. also. so befindet sich der Mangel. dadurch man erfahren kann. entstehet eine Proba. dann wann ein Schnarrwerk von einem guten Meister fleißig verfertiget ist. Wann aber ein Flötwerk darzu gezogen wird. als wenn es noch gar just einge stimmet. dass dasSchnarr . Welches ich nicht sonder Schaden und großen Unmuth zum öfteren selbst erfahren. Daher dann. gebrauchen kann. fast alle Saiten abgesprungen sein. sondern auch auf den Lauten und Geigen an den Saiten.

dies Stimmwerk uff 16 Fuß Ton. oder unten nebenst dem Mundstücke darein gebohret) oder sonsten durch andere Arten mehr zu wege bringen wollen. die beste und gleicheste Art der Krumbhörner . sonderlich (I45 weil derselben noch täglich mehr und viel frembder erfunden werden. drei oder mehr Löcherlein. so will ich nur etliche der fürnenbsten Art zur Nachrichtung allhier gedenken. weil es etwas stark lautet und so tief gehet. dass die Mundstücke nicht gleich beblättert. zu bringen: so ists doch. oben offen und an der Länge 4 Fuß haben. da rinnen es doch gar selten gefunden wird.171 werk nicht zugleich mit einander durchs ganze Clavir abgetreten ist. dass die Corpora gleichaus weit. das andere schwach sei. als mit rechten Schalmeyen Corporibus. jedoch etwas weiter. der andere zu hoch. sehr schwer fället. sondern der eine Clavis ist gegen dem Flötwerk zu tief. Aber besser nicht. solche alle zu beschreiben unmüglich. Krumbhorn ist allein 8 Fuss Ton: Und ob es auch wol müglich. Es ist aber derselben Invention mancherlei: Denn ob wol etliche solchen Klang in einem rechten Regal Corpore (das oben mit eim Deckel zugemacht und zwei. denn sich das starke Dicke nicht so bald von der Hitze oder Kälte zwingen lässt. als das dünne und schwache. und solch ein Schnarrwerk nach einem andern Instrument. sondern besser Pedaliter allein in solcher Tiefen zu gebrauchen. recht nach zu machen. Schalmeyen seind 8 Fuss Ton. und dessen Art und Re sonanz recht zu treffen. wie sich denn auch dieselbige Art gar fein mit dem rechten Schalmeyenklange vereiniget. welches mit dem Munde geblasen wird. entweder oben im selbigen Deckel. nachzumachen. der dritte rein. Ob nun zwar sonsten auch allhier von allerlei anderer Arten der Schnarrwerke ausführliche Meldung geschehen sollte. Manualter nicht fast lieblich. sondern ein Blättlein stark. so ist doch wegen der vielfältigen Veränderung und mancherlei Inventionen. so ists ein gewiss Zeichen. daher sie dann wol unter die Gedacte Schnarrwerke auch könnten referiert werden: so ist doch diese Invention.

die kaum ein Zoll hoch sein. aber enger und länger: denn ob es gleich nur von 4 oder 2. weil es. ( or nett wird meistentheils im Bass allein gebraucht. etlicher maßen (sonderlich wenns ins der rechten Hand zum Discant allein gebraucht wird) einer Geigen gar ähnlich klinget. haben gleich aus weite Corpora. gehöret wird. wird aber darumb. Dieweil aber in jede Stimme für sich allein.Sie wollen aber gleich anderen solchen lieblichen Schnarrwerken durch guten und rechten Verstand gewiss und nicht leichtlich von einem jeden gemacht und gefertiget sein. so zu Augsburg und Nürnberg bisher gemacht worden. als ein Regal . Zincken 8 Fufs Ton: Werden allein durchs halbe Clavir im Discant gebraucht. Grob Regal seind 8 Fuss Ton: Werden in Orgeln meistlich von Messing und 5 oder 6 Zoll hoch an der Mensur gearbeitet: Wiewol man bisweilen. und doch 8 Fuß am Ton haben: wie hiervon im vorhergehenden II. darumb werden sie am Klang etwas hohl als ein Flötwerk. ist zwar Regal Mensur. wenns zu andern Stimmen und Flötwerken im Pedal gebraucht wird. oder aufs meiste zweene Zoll hoch. denn ihnen wegen der starken Blätter und starken Windes das Schnarren ziem licher maßen vergehet und verboten wird.Theil Num. so ist doch das Corpus 9 Zoll hoch und also höher. weitläufiger ist erinnert worden. Jungfrauen Regal oder Bass ist 4 Fuss Ton. und nicht also schnarrend. gar kleine Corpora der Regalpfeifflin. dass es. an ihm selbsten ein klein offen Regal mit einem kleinen geringen Corpore. unten etwas zugespitzet. gleich einer Jungfrauenstimme. ohne anderer Hülfe also klingen soll.also geheissen. etwa ein. findet. als sie will und soll genennet werden. so kann man diese Stimme nicht billicher als klein Regal nennen. Fuß Ton. 45. oben offen. die einen Bass singen wollte. sonderlich in den Regal werken. (146) Es wird auch solch klein Regal auf 4 Fuß Ton von etlichen Geigen oder Giegend Regal genennet. und solches darumb. wenn die Quintadehna auf 8 Fuß Ton darzu gezogen.

Es ist aber sehr lieblich und stille. Sind auch ausbündige liebliche zugedäckte Art von Schnarrwerken. wenn sie ihre rechte Art behalten sollen. als tertien oder Quinten in der linken Hand zu greifen verschonet. mit den Concordiantis.oder Flötwerk gar wol zu gebrauchen. wenn es seinen rechten Meister gehabt hat. intoniret werden: Ihr auswendiges Corpus ist zwar ohngefähr zwei Fuss hoch. und in sich noch ein verborgen Corpus mit ziemlichen langen Rohren haben nicht wol höher.Corpus 8 Fuß-Ton: darumb es sich auch einer Menschenstimm ganz und gar vergleichen thut. derer vorher gedacht worden ist. und haben in sich noch ein verborgen Corpus gleich wie die Sordunen. und zu vielen variationibus und veränderungen gar bequem. Vornemblich aber ist es zierlich im Pedal zu vielen Änderungen zu gebrauchen. Sordunen sind 16 Fuss-Ton: Önnen auch wegen der Invention. und von solchen tiefem Ton nicht verderbet und übel anzuhören gemacht werde.ganz stille zu intonieren. . Gedäcte Schnarrwerk. dass sie gedäct sein müssen. und also nichts gewisses darvon kann geschrieben werden. ihr grösstes ist ohngefähr einer guten Spannen. [147 Gross Rancket sind auch 16 Fuss Ton. Man muss aber dabei in guter acht haben. Wiewol etliche die Corpora im Cornett kaum 4 oder 5 Zoll hoch machen: Denn hierin von den Orgelmachern gar sehr variiert wird. dass es gleich wie ander grob Pfeiffwerk von oder uff 16 Fuß. und also zu Saiten. VIII. Es haben diese beide Stimmen gleich kleine Corpora. oder neun Zoll lang. oder sie verlieren ihren rechten Namen und Klang. Rancket ist 8 Fuss Ton. Barpipen oder Bärpfeiffen sind auch 16 und 8 FußTon und nicht kleiner zu arbeiten. und seine Weite als ein Nachthorn Corpus von 4 Fuss Ton.

daher sie denn auch sich lauterer und stärker hören lässet. Die Pombarden gehören und schicken sich aber füglicher und besser zum Pedal. Dulcian ist nur 8 FussTon: Wird von etlichen oben zugedeckt. und größere Mundstück und Zungen haben will. Pombarda: Ist fast der Sordunen Invention gemäß. zu finden. denn sie einen anmutigen und mittelmäßigen Klang im starken Laut geben. Man kann sie auf mancherlei Art for miren. allein ist dies ihr proprium. das größte von 4 Fuss an der Länge. und ist auf 16 und 8 Fuss Ton zu arbeiten. dass es wie ein Apfel uffm Stiel stehet. ohne dass die Aus lassung des Refonanzes durch die Löcherlein geändert wird.oder Knopf-Regal ist 8 Fuss Ton. gleich artet.den sie vielleicht von eines Bären stillen brummen haben: Wie sie denn auch gar in sich klingen und mit einer brummenden intonation respondieren. Und weil derer Invention auf unterschiedliche Arten verändert wird. wie in der Sciagraphia zu sehen. welches mit diesem Namen genennet wird. [148 Apfel. und sich allezeit auch in die Weite ergrößet hat: Wie in der Sciagraphia zu sehen. und gar eines lieblichen Resonanzes. jedoch in der mitten einer gleichen Weite und fast ganz zugedeckt. als zum Manual. so Pater Andreas erfunden. Wird seiner Proportion halber. do das Corpus vierecket neben einander hin und herwieder geführet. hat eine kleine Röhr. Etliche aber lassen es oben ganz offen. Das größte Corpus ist etwa 4 Zoll hoch. Von Holz aber werden sie etwas anders gearbeitet. denn zum Manual. also genennet. Haben zwar nicht hohe Corpora. an der Größe wie sein . und wird Manualliter geschlagen. welche in denen Regalwerken. darumb sie auch gleichwol so stille nicht sein und sich dem blasenden Instrumente. doch ziemlich weite und als zwene zu sammengestülpte Trichter. so zu Wien in Oesterreich gemacht werden. gehöret auch billicher ins Pedal. Fagott ist 8 Fuß Ton: Hat auch gleichaus weite und enge Corpora. Zu Prag hab ich in der Jesuiterkirchen ein Schnarrwerk gesehen. und durch etliche Löcherlein sein Resonanz unten an der einen Seiten ausgelassen. dass sie unten eng und alsobald gar in die Weite ausgestrecket werden müssen. ist allhier mehr davon zu schreiben unnötig.

Also. muss eine Stimme von 4 Fuß. ist gut und lieblich. Das III. so 8 Fuss am Ton soll gestimmet werden. Köpflin-Regal sind 4 Fuss Ton. und auf derselben Röhren einen runden hohlen Knopf voller kleiner Löcher.oder Flötwerks rein sein. so 4 Fuss Ton. und ist derselbige in der mitten von einander gethan. Und das aus diesen Ursachen. Wie man die Schnarrwerke in den Orgeln. also dass es den Resonanz gleich wieder ins untere Corpus einwendet. als Principal oder groß Octav von 8 Fuss darzu gezogen werde. dass. welches 16 Fuß am Ton ist. als ein offen Helm. wenn man ein Schnarrwerk. wenn die Fundament des andern Pfeiff.Mundstück. Spinetten und dergleichen. eine andere Stimme vom Flötwerk. dienet wol in Positiven. oder ihnen im Stimmen nach zuhelfen. da der Sonus wieder ausgehen muss. als die Octava. eine Principal oder groß Octava oder Quin (149) tadehn von 8 Fuß-Ton. denn ein ander Regal anzuhören. Dennoch aber ist dieses ein Vortheil. sowol auch absonderlich die Regal-Werke und andere Instrumenta. Und dies sei also von den Stimmen in Orgeln vor dieses mal gnug. als ein Knopf. haben oben auch ein rund Knäuf lein. Unterricht. so in Gemächern gebraucht werden. stimmen will. wenn ein Schnarrwerk. gleich einem Biesemknopf gebohret. vor sich selbsten recht und reine accordiren und einstimmen könne: Im gleichen welcher maßen die andern Pfeiffen nachzustimmen. mit der Octav von 4 Fuß Ton darzu gezogen und darnach gestimmet werden. als Clavicymbalen. S ist zwar gut und keine sonderbare Mühe. die Schnarrwerke in den Orgeln einzuziehen und rein zu stimmen. Ist auch nach Regal-Art lieblicher und viel stiller. Capitel. Zum Schnarrwerk aber. weil die Pfeiff .

dass man alsdann zu einer jeden unreinen Regalpfeiff. wenn im Rückpositiv ein Schnarrwerk nach einem Flötwerk. so ist es besser. Jedoch muss man hierauf Achtung geben. nicht garjust und rein wäre. hoch und niedrig gestimmet. nach der Art. Octaven oder Quintadehnen. und versuche. So ist dies nach ein Vortheil. Gleich wie nun ein Regal oder Schnarrwerk bei dem Draht oder Krucken. und je tiefer das Draht hinein geschlagen. oder mit einem Plectro geschlagen (davon denn dessen Labium erweitert) je tiefer die Pfeiffe klinget. etc. betriegen und laviren. (jedoch das Flöt. Und ob es ja das Flötwerk an Principalen. c e g C. Als zum Exempel: Wenn man das C oder c im Pedalschnarrwerk (es sei nun in der Posaun. und je mehr das Draht herausgezogen. und der schnarrenden Stimmen das ihrige darein oder dazwischen rein mache.und Schnarrwerke nicht zu gleich auf einem Clavir beisammen stehen) eine Concordant greife. nicht nach gar zu lautklingenden Stimmen eingezogen oder ge stimmet werden können. und was mehr unter die Schnarrwerke gerechnet wird) stimmen will. nicht just könnte eingezogen werden. so greif man aufm Manual also. darnach die Schnarrwerke gestimmet werden sollen. Hergegen kann man auch dergestalt ein Regal im Oberwerk nach einer Flöten im Rückpositiv einziehen und accordiren. . Also auch. eine Quarta. welches unrein.176 werks Stimmen. und ein Organist könnte das Regal vor sich alleine in sich selbst. weil derselben etliche gar stille klingen. Quinta und eine Octava begriffen) sich aufs reineste bringen lassen: Ob schon das andere zuvor erwähnte Pfeiffwerk auch nicht gar rein wäre. als denn die Regalpfeiffen im Rückpositiv eine nach der andern gegen vorgedachte Concordanten im Oberwerk. so muss das unreine Pedal C oder c im Schnarrwerk zu derselben Concordant (weil darinnen eine tertia und sexta perfect. wie ein Instrument reine accordiret wird. nicht durch concor danten stimmen. dass man im Oberwerk eine Flötwerks Stimme zum Concordanten greifen ge brauche. Trummet. je enger und höher dieselbe re/onirend wird. dass die Schnarrwerk. so mit den Schnarrwerken Aequal am Ton sind. so durch die Pfeiffen gehet.

jedoch auf andere Art. drei Königshüte gefunden werden. oder denselben etwas genommen wird. wo aber zu weich. je höher der Sonus. davon sie gleichfalls erstummen. gestimmet. dieselbe werden bei ihren habenden Bärten gestimmet. denn wo sie zu hart. noch zu gelinde streiche. Clavicyrube/ . Die Gedacten aber werden bei ihren Decken oder Stulpen. welches ihnen gleichfalls kann benommen werden. welcher gestalt eine Symphonia. kann der Wind dieselben nicht überwältigen. Zuweilen begiebts sichs auch. denn es ist viel leichter eine Pfeiffe höher. Rost oder ander Unflat in die Pfeiffen. sonderlich aber an die Messingblättlein und Röhren in Schnarrwerken. hoch und niedrig gestimmet. denn nie (150) driger zu stimmen. Es werden aber auch oben zugelötete Gedacten funden. oder zwischen das Blatt und Röhre im Schnarrwerk setzet. intoniert die Pfeiffe leichtlich wieder. so mans aber subtil weg thut. dass ein fauler und unfleissiger Orgel macher. so sie haben. Und ob wol zu förderst.oder Schnarrwerkspfeiffe gar erstummet. niedriger aber wirds. je weiter solche vom Labo gethan.Also werden auch die andern Pfeiffen in Orgeln und Positiven. überwältiget er sie gar zu sehr und treibet die Blätter fest an die Röhren. dass man die Blätter nicht zu hart. dass ein Flöt. welches denn leichtlich geschehen kann. drüber gewesen sei. als: das offen Flötwerk wird höher. oder mit einm draufliegenden Brettlein geschlagen werden. je näher aber. Ebener massen setzet sich auch zum öftern Salpeter. damit man den Pfeiffen nicht leichtlich etwas nehme. denn je niedriger dieselben gedruckt. je höher der Resonanz. woferne die Pfeiffen oben erweitert. wo die Pfeiffen in Orgelwerken oben sehr zugedrückt und gleich als ein Haufen zerkrökelte H. noch zum Resonanz bringen. ehe denn man die Blätter streichen will. welcher die Mensur nicht in Acht genommen. je höher sie abgerückt. Man muss sich aber fürsehen. Man muss sich aber wol fürsehen. und ist ein gewiss Merkzeichen. je tiefer derselbe wird. je niedriger er wird. so dieselben oben mit einm Stimmhorn enger gemachet oder zugedrückt werden. wenn sich ein Stäublein oder Fliege ins Labial.

Denn nach Octaven und Quinten kann man ein ganz Instrument einstimmen. Wenn nun diese dreierlei recht in acht genommen werden. muss derselbe zu hoch stehen und schweben. (151) der höchste Clavis muss gegen dem niedrigen etwas nachgelassen. und also etwas mehr. von welchem man zu stimmen anhebe. dann schriftlichen Unterricht kann erlernet werden. und anderweit besser und mehr durch Uebung. und nach welchem die andern. 3. Etliche Geübte können auch nach Octaven und Quarten rein stimmen. Dass alle Octaven und Tertiae perfectae seu mayores gar rein ge stimmet werden. Allhier muss vornemlich nachfolgends mit Fleiß in Acht genommen werden: 1. oder in Acht zu nehmen das vornehmste. denn gar rein stehen). als zu Richtern gebraucht werden. bald jener defectus vorfället. sintemal die Rollen Saiten nach ihren Numeris nunmehr fast sehr ungleich. Dass man einen gewissen Claven vor sich nehme. theils klein. Jedoch weil solches eigentlich die Instrumentmacher an gehet. Wie man ein Regal.oder dergleichen Instrument besaitet und befidert werde. als ist hievon weitläufig zu schreiben unvonnöten. zun Zeiten auch an den Tangenten bald dieser. davon weitläufiger Meldung geschieht. Clavisymbel. sintemal einerlei Numer. . Meldung ge schehen sollte. theilsgrob. nur allein. so kann man im stimmen nicht leichtlich irrren: doch ist das letzte die Quinten (vorbeschriebener Art nach) recht einzuziehen das schwerste. oder den untersten Claven gegen dem obern stimmen will. Dass alle Quinten nicht gerade und rein. als der höchste nach dem niedrigsten. 2. doch allwege je einer nach dem andern einzuziehen. so wol der niedrigste Clavis nach dem höchsten. sondern gegeneinander (doch aufgewisse maß) niedrig schwebend gelassen werden (zu verstehen. dass die Tertiae majores. oder herunterwärts stehen: so man aber die Quinten von untenwärts. Symphonien und dergleichen Minstrument vor sich selbst accordiren und rein stimmen könne.

so folgen. Als wenn der unterste Clavis eine Octava höher. der Quinten aber. entweder zu hoch eder zu niedrig gestimmet. als in den Regaln. so folgt nothwendig. oder der oberste eine Octava niedriger gesetzt oder genommen wird: gleich wie nun die tertia major rein. welche eine Quintam und Quartam in sich begreift. so müssen alle andere Claves (so desselben Namens sind) gegen demselben rein . als die Quinta betrifft) unrein sei. Daher dann aus solcher Schwebung die Dissonantien in Orgeln viel leichter und ehe. Dannenher ichs im künftigen auch (wiewol ganz ungern) ge brauchen müssen. sonderlich die Octaven. so viel hinwiederum gegeben (als der Quinten abgebrochen) werde.I79 und werden dieselben den Quinten im schweben gleich. das ist. Clavicymbel und dergleichen Instrumenten observiert und erkannt werden können. dass die Tertia minor (umb so viel. Das Wort Schweben aber ist ein Orgelmacherischer Terminus und wird von ihnen gebraucht. damit die Octava rein bleibe. Dann schweben soll so viel heissen wie unrein. wie vorgemeldet. muss. der unterste aber gegen dem obersten zu niedrigschweben. als dem ersten Theil etwas genommen wird. bis so lang. nur dass dabei gesatzt: hoch oder niedrig. gar rein sein und bleiben muss. nicht gar rein stehen: die Tertia major aber ist rein. so eine Tertiam majoren und minorem in sich hält. aber contrari. Demnach nun die Octava. dass die Octava oder andere Concordianten recht eintreten. je mehr verliert sich die Schwe bung allmählich und werden der Schläge immer weniger. als dem andern Theil. Die Quinta. Also auch. sie derivirens aber daher: wann man in den Orgeln. so muss auch sexia minor rein werden. AEx Tertia majore entspringt per Transpositionem sexta minor. wenn eine Concordanz nit reine stehet: Ist aber bei ihnen. dass der Quarten. wo ein Clavis gegen dem andern rein stehet. so schwebt der Resonanz und Klang in den Pfeiffen und schlägt gleich eim Tremulant etliche Schläge: Je näher man es aber mit dem ein stimmen zur Reinigkeit und accort bringt. Quinten und Quarten einziehen und stimmen will. oder viceversa gestimmet: dann der oberste Clavis soll nach dem untern umb etwas zu hoch. und daher bei vielen Organisten so sehr üblich. dass es schwerlich abzuschaffen.

so folget daraus. dass alle andere (des Namens) Claves gegen demselben schweben. wie sie seind. also muss auch die Sexta major schweben oder unrein sein. Gleich wie nun die Tertia minor unrein und schwebend ist. sie sein klein oder grob. eins gegen dem andern rein sein müssen. doch solcher gestalt: die Tertia minor hat zu wenig. ein d ist gegen dem andern rein. Weil man nun jedem Theil nicht gibt. Sexta major. als das ander zu niedrig wird. Sexta major schwebt zu viel. so c heißen. Als: der Clavis c ist gegen dem er rein. ergo. so ist gewiss. (wie oft erwähnet) bleiben rein. ist in folgender Tabel besser und verständlicher zu ersehen. dass alle d. Also auch. wie jetzt gemelt.180 werden. Also ferner. damit die Octava just bleibe und also per inversionem. dass alle Claves. denn wenn diese beide zu sammen gesetzt werden. so muss sexta major zu viel haben. wo ein Clavis gegen den andern schwebet. nur mit diesem Unterscheid. dass das eine Theil umb so viel zu hoch. dass das - eine Theil mehr. und ist gleich damit. Tertia minor zu wenig. gegen dem (152) oder andern e rein sein müssen. da von den reinstehenden Clavibus Mel dung geschehen. gegen dem oberste se gestimmet unterstem werden. oder vielmehr eine Concordant . müssen sie eine reine Octavam geben. Die Octaven. dann das andere haben muss. so folgt. Welcher massen aber ein Clavis gegen dem andern zu niedrig stehen müsse. Tertiae majores und Sextae minores. Als: unterm A umb etwas oberste Quinten Tertiis minorib. was ihm gebühret. darumb folget. ergo. m Clavis der Quar Sextis majoribus und so viel gen dem unterSte oberstem - unterste zu niedrig oberstem - als der zu hoch schwebet. Wenn nun ein Intervallum. HEr Tertia minore kömpt vorbemeldeter maßen per Transpositionem.

oder beide (eins zu hoch. 3f a - CL sich das Instrument leiden will. - - Aroba. darin wird frein eingezogen.& # # # 6 c e 5 7 g d. nach vorbeschriebener Art e e Prob. 12 a cts 13 cis cis der 1. 9 d d # "S d a Prob._1S1 soll just bleiben. Wann I2 . sequuntur plura. bis das d'und a auch seine rechte Schwebung erlangt. das andere zu niedrig) schweben. so muss den vorigen Con cordanten allen (weil sie entweder in den Quinten zu rein oder zu falsch gemacht sein) nachgeholfen werden. Val si ad quantitaten definitan incerta addatur quantitas. Als wo in h 3. so müssen die Intermedia alle beide gleich sein. die dato uno inconvenient. entweder beide rein. "9 10 d fis 11 a # S # # Wenn die vorhergehende Concordanten und Quinten. (153) Dies sei also einfältig geredt und deliniret. Si enim ad certum numerum incertus ad datur. so muss das rechte Intervallum falsch sein und kann nicht rein bleiben: Aldque ex principio Geometrice. tota illa quantitas fiet incerta. I. Wenn aber das eine Intermedium falsch und das andere rein ist. Quarten. also: Chormässiger oder rechter Ton. soll bald nach diesem auch in etwas angedeutet werden. Proba die Quinta d gegen dem ge stimmten a nicht recht schwebet oder etwas falsch stehet. anzufangen.5 . nach deme 1f F # # 2f . und folget demnach die richtige Ordnung der Concor danten. so müssen diese 8g fünf Proben auch recht sein. Welcher gestalt aber die defectus und excessus der Quinten. tum totus ille fet incertus. 2. wenn dasselbe erstlich Chormäßig intoniert wird. Tertiarum minorum und sexta rum majorturn recht demonstrirrt werden können. - Und ob nun zwar nicht gross (sonderlich deme der des Stimmens läufig) daran gelegen. so ists doch bequemlich am j. recht eingezogen sein. von welchem Clave man den Anfang mache. =" E .

so probiere es mit dem JF. 16 b des dann diese Proba also justificiret ist. dass man ebenmäßig die Octaven gar rein ziehe. Als wenn der unterste Clavis erstlich gar reine in die Quinten eintritt. denn wo das geschicht. nach dem b das B. soprobier das g mit dem dis. Item. ist in Acht zu nehmen. als wenn es durchaus nur eine Pfeiffe oder Saite wäre. dass alsdenn die Quinten dis g Prob. wenn man zum 15. dass solche Octaven just. und denn. und also vollends bis zum untern Clave. ob diese Tertia perfecta gar reine sei.wenn volle Griffe gebraucht werden. 3. und wenn dieses alles also hindurch vollendet . und höre. und ziehet nach demselben die Octavan H gar rein ein. denn zuvor in den untersten. Allhier aber. Jedoch. und zeucht das fs nach dem gestimpten fs auch gar rein ein. als wenn das fis nach dem fis justificiret ist. Nach diesem fängt man von dem ge stimpten b an descendendo. werden die Quinten (154) so viel deren noch in der Tiefen zu gebrauchen sein. Wenn nun dieses descendendo also geschehen. 15 F b b d Prob. so probier solch fs mit dem d. so muss er ferner hochschwebend gebracht oder gestimmet werden: Inmassen davon in voriger Tabell Bericht geschehen. das g nach dem g. dass die beiden Claves in dem Octavenklange so gar gleich klingen. Allhier aber in den obern Clavibus ist noch mehr und mit viel flei fsigerm und schärferm Gehör._ 182 14 cis gis e gis Prob. und sofort an. dass man allezeit zur Proba die Tertien perfecten zum Fudice und Richter behalte. 4. nach dem a das A etc. mal stimmen will. wenn das a mit dem a accordiret. bis gar hindurch so weit das Clavir dis poniret ist. in Acht zu haben. wenn das g nach dem g ge stimmet ist. so ist kühnlich mit den folgenden fort zu fahren und sich darauf zu verlassen. soprocediret man als denn ascendendo. also. auf andere 17 dis dis Weise rückwärts eingezogen werden. dass man fleißig drauf höre. gar zu unrein und verderben dasbeste und reineste Gehör. und die untersten Claves gegen dem allbereit reingestimmten Clave ja nicht zu hoch gemacht werden. 5 vom untern Clave gegen dem obersten.

Allhier muss mit den Quinten und Octaven eben dics. Wann nun diese obgesetzte Claves (dann die Octaven. so gibt es ohne Betrug eine reine Harmoniam. oder zu rein werde. gegen der Decina d besser vernommen werden kann. wie hiebevor gesagt. welches b. Alsdann muss das es gegen der Decima g probieret. Diese beide Proben müssen eben also. wie oben angedeutet. was im vorigen erinnert allerdings auch in acht genommen werden. alsdann werden hernach nur die Octaven auf.ist. dass die Quinta a d nicht zu sehr falsch. Was aber die Semitomia belangen thut. muss mun erstlich das b zu dem f. . 1. doch schwebend. gehöret und unterschieden. und gar rein nachgezogen werden: Folgends die Octavag und ge: Diese drei Claves aber cis /is gs sollen gegen ihren Tertien als a di e gar rein einstimmen: wiewol solches gegen ihren Decimis (wie jetzt oft gedacht) allezeit eigentlicher zu vernehmen: Und hernach ihre Octaren vollends auch einzuziehen scin. darauf die (155) Octav bb und B b: Und die Quint es b. (welches allbereit rein ist) schwebend. Die 2. 3. ohne die Semitomia. Die Quinten cis gis und fs cis. Aber es will aus Uebung und vielem Gebrauch erlernet werden. als nemblich fa Prob. Art.c | 2. Diese tertia major fa (wie auch alle andere perfecta tertiae) oder Tertia majores muss gar rein sein: Es kann aber die Tertia viel besser in der Decima. so wol die Tertiae perfectae müssen gar perfect und rein. vorgenommen werden. auch gar rein eingezogen wer den: Aber doch also. die Quinten aber. wie alle andere Quinten ein ziehen. müssen nicht so gar falsch und nicht 12* . und das b alsdenn gegen der Tertia majore d' auch probieren und rein einziehen.und niederwärts im ganzen Clavir. und die Quartien noch mehr als rein eingezogen und gestimmet sein. gegen und nach einander rein fortgestimmet. etwas schweben. wie jetzt vom h Probe fa angedeutet worden.

184 - so gar reine sein. sondern nur etlicher massen. und also fast. wann aus frembden Clavibus. welches aber meines Erachtens nicht passieren kann. und die Tertian majorem e gis nicht zu gar reine. Darumb dann auch die Alten das fgis den Wulfgenennet haben. 40 zu sehen. wie im 2. wiewol etliche meinen. so kann mans haben. oder mit fa. dass der Wulf mit seinem widrigen Heulen im Walde bleibe und unsere harmonias Concordiantias nicht interturbire. dem / aber weiter kommen. als dass auf gut Orgelmacherisch und Organistisch. haben sie allen andern Clavibus ein gar geringes abgebrochen. ob Gott will. damit es. Hergegen so kann in diesen Semitomis & und es hinwiederumb nicht. sondern der Wulf werde ins dts gebracht. und ist zum besten. Etliche wollen nicht. dieweil c. und gibt im ffs. geschicht unter andern wegen der Clausulen. welches denn die Proba gibt auf allen Orgeln: Etliche meinen der Wulf sei im dts (es) flis und b cis: Ich aber lasse einem jeden seine Meinung. wiewol nicht gar pro Tertia Minore zur Noth könne gebraucht werden. die weil diese beide Claves (wenn zu Zeiten Secundus Modus ein Ton nie driger aufsm / oder sonsten etwas ficte und Chromatic durch die Semi lonia solle und müsse geschlagen oder getractiret werden) eine gar falsche Tertian minoren geben: Und damit ihnen gleichwol in etwas geholfen würde. (?fehlt) und dis nicht kann rein sein. wie es im a b und d dis thut. ggis. sondern etwas weiter von einander gezogen. die Quinta cis gis müsse gar rein sein. c cis kein la fa. wie in den andern vorigen clausuliret werden. nicht gar zu sehr dissonire. doch dass sie nicht so sehr wie andere Quinten schweben. dass f und gis der Wulfsei. damit das gris ein wenig in die Höhe dem a näher. damit es auch die . Theil Num. mit meh rerm gesagt werden: denn allhier hat sichs nicht anders schicken wollen. Aber wenn die schwarze Claves duplärt werden. und durch die Semitonia etwas geschlagen wird. welche in diesen schwarzen Clavibus oder Semitonis formiret werden. Aber hiervon soll er consideratione Monochord in einem andern Tractat er regulis proportionum fundamentaliter hiernächst. Dass aber das fis gis und cis also stehen muss. wie mans haben will.

Dann gleich wie die Instrumenta und Orgeln vom CT (nach dessen Art Füßen Ton sie denn genennet werden) mehrentheils an fangen. oder nimpt weg._ 185___ einfältigen verstehen könnten. Denn 13 cis gis e gis 6. und weder überhäuft noch geringert werden. nachmals aber müssen dieselben hochschwebend gestimmet 5g / werden. „h 1. Probe vox humana lenket sich natürlich zu der rechten 14 c f a f 7. also sei es auch am besten und füglichsten in der Mitten von mehrgedachtem Clave den Anfang zu machen. deren Ordnung aber ist also: 1 " (" Zu merken: 2 C g' 3 C e 4 g d' Vom Anfange bis auf Numero 14 werden die Quinten niedrig schwebend oder sinkend. Probe 9 dis fs h fs 4. denn alsdann muss sich der unterste Clavis e. wo was überlei sein sollte. hiervon geschrieben und etwas aufgezeichnet würde. Probe Das ist gewiss (sagt er) wenn die Consonantiale sollen recht klingen. Probe - AWB. auch in Posaunen und in andern. und sagen dies sei musicalisch und er Fundamenta. Etliche haben im C anzustimmen. und dasselbige befindet sich also in voce humana. welchen man mit menschlichem Aroportion der Intervallorum und legets ihnen zu. wo etwas mangeln. 6e c e e 2. Art. [156 Die 3. nicht alleine unten. Auf den Instrumenten aber und Orgeln hat es . Hierbei habe ich auch des Calvisit Meinung 7d d de Temperatura Instrumentorum aufzusetzen nicht 8 d unterlassen wollen. Probe nach dem obersten richten. a e a 3. und denselben Clavem pro fundamento. Probe 1ofs fs 11 fis is a cis 5. be sondern auch oben haben. so müssen (157 12 cis cis Athem etwas zugeben oder nehmen kann. Probe 15 / f sie rein in ihren proportionibus stehen.

nihil decedat. welches dann gar zu viel. Die Claves sind also: c und d distant tono majore 4. a und h Tono majore 4. einen minorem und ein . e und f distant Semitonio Majore + . da seind der Clavir gar zu wenig. zu grob ist. darumb muss man die temperatur brauchen. h und c Semitonio Majore + Wenn nun die Instrumenta nach diesen proportionibus sollen gestimmet werden. die nur ein Comma von einander wären. Item. Aber weil solches auch in andern Clavibus geschicht. also. und die Ohren können solchen Mangel nicht erdulden. Dem Semitonio majori aber wird ein Viertel eines commatis gegeben. Hinc manifestum. (dass die Octava erfüllet werde) bleibet auch rein. Darumb sollte man billich mehr Clavier haben. aus dem d ins a würde in der Quinta auch ein Comma mangeln. sonderlich wenn die geduppelte Semitomia auch noch darzu kämen. so würde alsobald aus dem d ins f Semiditonus imperfectus. auf dass solches alles dis (es).1 Z6 16 ad 17 b g b 8. Probe nicht auf einem Clave allein mangle. und altera pars widelicet Serta minor. d und e Tono mimore 19. dass man zwei d hätte. 9. quod Tertiale majori. g und a distant Tono minore 1". Probe eine andere Meinung. würden der Clavier. welche ein tonum majorem und minorem und (158) ein Semitonium majus hat. gar zu viel werden. dem Tono minori hergegen wird ein halb Comma gegeben. denn es ist Tonos minor cum semitonio und fehlet ein ganz Comma. quae constat Tono majore & minore. weil dem Semitonio quarta pars commatis zugelegt ist. Also die Quinta hat zwei Tonos majores. dass nunmehr eine Quarta. daher kömpts. fund g Tomo majore # . die ist also: Dem Tono majori wird ein halb Comma genommen. und bleibet rein. darumb muss man allda etlichen Con dis (es) sonantiis etwas nehmen.

dass das ander kleiner werde. altera pars habeat antum quinque nunmos. Ergo necesse es. und darf ferner keiner demonstration nicht. so aus der wilden Luft durch die Blasebälge und alle Wind führungen bis oben zur Pfeiffen hinaus wiederumb in die Luft observiret: . sunt utrobique sex nummi: Sijam alterutri part dabis septem. die Quarta d' g schwebt: die Tertia minor g b schwebt auch: Ergo. et Quinta in temperatura per Quartam parlem Commatis minuitur: Ergo necesse est. wenn ein Theil größer wird. Capitel. Sic Quinta et Quarta constituunt duplan. necesse est. Weil aber eine Quartal und eine Quinta eine Octavan machen. An dem Geheimnisse des Windes.187 Semitonium. welche nicht kann geändert werden. aber nicht recht secundum artem el demonstrationem geredet. etc. Das ist wol etwas nach ihrer Art. die alliis. müsse und solle geliefert. ut et sexta minor suam retineat. Divide grossum in duas partes. Llhier wäre zwar auch noch sehr hochnötig einen ausführlichen Be richt zugleich mit einzubringen. so folget nothwendig. sive octavam. dass die Serta minor rein sei. folget. Das IV. so ist die Sexta minor db rein. si grossus integritaten custodire debet et non minu aut augert. Wecesse enim est. weil allhier jedem tono najori ein halb comma. ut de partibus judicetur er integro. auch durch und durch im Augenschein und Gehör (visu et auditu) 1. quae confungitur. dass die Qminta in Instrumenten nicht vollkommen sein kann. wie und welcher gestalt eine neue F Orgel könne. Sed Tertia major in temperatura retinet suam veram proportionen. ut Quarta. Wenn aber die Orgelmacher sagen. sondern. muss ich also sagen: - Tertia major et Sexta minor constituunt Octavam. quarta parle commatis augeatur: Et contra. und also beiden cin ganz Comma genommen wird. et legitima sit. wenn ich demonstrieren will. nunmos. sic. und hergegen nur dreiVierteil commatis gegeben werden.

188 2. 5. dass er vor andern bald fertig werden könne) von der Hand hinweg geschlagen werden. Unwissenheit der Kunst. so al bereit verhanden und künftig erfolgen. da hero dann ungleich höhere Unkosten verursacht werden. dass jetzo. Was vom Bestande und Verstande der Inventionen des Eingebeudes und andern geheimbten defecten (so billich zu verwerfen. Item. der Laden Fundamenta an allen verborgenen Gebrechlichkeiten. oder sticken und hemmen im Angehänge der Ventilen und Claviren. die Gemeinen zu Ehren. daraus große Ungelegenheiten erfolgt: . 4. 3. Bald zeucht ein Register linde. examiniret. so außm bösem Fundament gebrechen der Laden. die sich es nicht dünken lassen unbekannt sein möchten) zu eröffnen und zu demonstrieren nöthig sein möchte. Bald bleiben sie gar behalten. sowol als grössern Städter. von einem Organisten in gebeulichen Wesen erhalten werden könne. Lob und Preis dem Namen Gottes des Allerhöchsten ein Orgelwerk zuverfertigen und setzen zu lassen. zerbrechen und zerreissen. an unterschiedlichen Oertern herfleust. die Pfeiffen an Flöt und Schnarr-Werken in ihren justen mensuren und intonationen (159 mit sonderlichen Fleis probieret werden. dass hernacher an sochen Werken oft mehr nachzubessern. oder aus dem auseinander quellen und zusammen trocknen des Holzes. wenn man es einem rechtschaffenen Meister verdinget hätte. zusampt den Schnarrwerken. so nichtfundamentaliter oder im Fundament entstehen. Denn wenn etliche deroselben Orgeln von ihren Meistern (es geschehe denn aus Geiz. das andere ganz ab. da erhebt und findet sich denn alsobald ein heulen. als es anfang lichen nicht hätte gekostet. In billicher Betrachtung. oder aus lassfertigem Zusehen aufs Gesinde und Unbeständigkeit allerhand materialien) also obiter und nicht fundamentaliter hingemacht. und von einem Jahr zum andern zu flicken und zu sticken fürfällt. und in allen fürfallenden Mängeln. Eins halb. keine Unkosten sparen. und vielleicht auch denen. das andere hart. Und dann wie ein Orgel-Werk. auch in den kleinen. Also. und doch unterschiedlichen sehr übel angeführet werden. und auch wol der Zeit halber (damit mancher den Namen haben will.

zu legen. Bälgen. und in ihrem Beisein die disposition der Stimmen und des ganzen . bald fallen dieselb ihrer Oberlast und üblen Fassung halber gar überhaufen. Und ob zwar wir Menschen nicht ewigwährende Dinge. Daher die Intonation verhindert. und ein abscheulich Gehör daraus verursachet wird. gelobt und davon geschrieben wird. etc. wegen ihrer Schwachheit und all zu geringen Metalls. zu 50. oder stehen und hängen durch und übereinander. das accort Stimmen zergehet. 80 Jahren ohne sonderbare Aevidierung dahin stehen. So ist nicht alleine hoch von nöten. und man cher guter Organist solcher schweren perturbirung an den Orgeln geübriget sein möge. dass etliche Orgelwerke. Pfeiffen. 60. oft umb des schweren tretens. an dessen Invention unsere liebe Vorfahren so großen Fleis gewendet. daran sich ganz kein Mangel ereugen sollte. und daher billich solch herrlich GeschöpfGottes. Damit aber nun aus diesem allen aufs beste und müglichste fürzu kommen. die mit den Orgelmachers nicht laviren oder heucheln möchten._ 189_ Bald setzen sich die Pfeiffen. und ohne einigen Fundament defect an Laden. bleibt auch noch wol gar außer seiner Macht: Bald ist er im Winter zu stark. Und was der vielen Mängel und defecten. Bald muss manzweene. Dass demnach aus oberzählten fürfallenden defecten oftmals einem rechtschaffenen Organisten so bange dabei wird. 70. machen können: So bezeugt doch die Erfahrung. wenn sie von erfahrenen und fleißigen observanten gefertiget worden. mehr seind. dass er viel lieber in eine Scheuren zu treschen. oft um des geschwinden Laufens willen. bald drei Calcanten. die sich von einer Zeit (160) zur andern vernehmen lassen. als auf eine solche Orgel zu schlagen gehen sollte. Eingebäude und aller anderer Beweglichkeit sich so just befinden lassen. dass solche zum öftern die neuen Orgeln weit übertreffen. dass die Inspectores und Kirchväter zuvor. die Kirchen nicht also böslich in Unkosten gebracht. im Sommer zu schwach. als wenn volle Bauren eine Kirchmesstanz darunter gehalten. sich be reden. mit erfahrenen Organisten. Bald gehet der Wind hier und dar aus und verschwin det. ehe sie bauen lassen wollen. höchlich gerühmt.

. ob Gott will bald folgen E. dem Orgelmacher antragen und contrahiren helfen. Und soll ein solch Opusculum und Tractätlin. wie oben erwähnet. dass. weil es sich hier hinten anzusetzen nicht allerdings schicken wollen. beiräthig und be hülflich zu sein. Wozu ich ihme dann meines Theils nicht allein beförderlich. Organisten und Orgelmachern zum besten in öffentlichen Druck kommen lassen wollte. n d e. dass er ein solch Tractätlin fassen und den Kirchen. Derowegen ich dann bei vorgedachtem meines gnädigen Fürsten und Herrn bestaltem Orgel. Esaia Compenio (welcher mir in vorgesetztem Bericht und Unterricht von alten und neuen Orgeln sehr beiräthig gewesen) mit allem Fleis angehalten. ein gewiss Tractätlein von diesem allen richtig verfasset und in Druck publiciret werde._ 190 Werks vordingnüsse. sondern auch nach meinem geringen Verstande und Vermügen.und Instrumentmacher. Sondern es will auch allhier die Noth erfordern. mich schuldig erachte. dem gemeinen Nutzen zum besten.

Bückeburg. Schlosskirchen. Magdeburg Schlosskirchen. Brüderkirchen. . S. . S. . Jacob. unser lieben Frauen II. Hessen. III. XXII. .FÜNFTER THEIL (161) T(*) MI SECUND) I. Torgau. Johannes. XVIII. Schlosskirchen. Thumb. im Thumb. S. Lübeck unser lieben Frauen. Ulrich. Johannes. XXIII. zum Barfüssern. VII. S. S. S. Stralsund. die hölzerne Orgel. XI. S. S. Leipzig IV. XX. . Merten. Bernau. XXI. Cassel Peter. Halla. Als Costnitz. Grüningen. VI. Darinnen ADispositiones etlicher Vornehmen Orgeln Werk in Deutschland. XIX. . AM /P C. Schloss Capell. Breslau. Braunschweig. Rostock. . Thomas. Catharinen. Ulm. Noch andere sechs Dispo S. Dresden. Schöningen. Halberstadt im Thumb. IX. S. Freiheiter Kirchen. Peter. Niclas. . Peter. Hamburg Lünenburg. VIII. Danzig.

hat mir. 1. Octava 8 » hat 48 |6. Auf der Lehnen umbher stehen 14 Engel. Quintadehna 16 » 8 » Stimm |4. II. haben rechte Pfeiffen. Schuh breit. ein jeder 1o Schuh lang und 4. Spillpfeiffe ein jede) 5. Marienkirche. Offenflöte oder Im Ober-Werk seind Vo/ 13 Stimmen. das sind 1574 Stübichen. bis anher nicht werden können: Allein dass mir es also. wie allhier gemeldet wird. hält 55 Stimmen. Costnitzer Orgel. zugeschickt worden. vor 12 Jahren aber wieder umbrenoviret. Hohlflöte I6 » Die große Orgel zu Danzig. oder bald 8 Emmer oder vier Ahmen. Die Renovation ist bei 7ooo gute Gülden zu stehen kommen. III. der jetzige Johann Deutlein. Quintadehna Pfeiffen. Hat über 3000 Pfeiffen und 7o Register. so Anno 1585 von Julio Antonio erbauet worden. Spillpfeiffe 3 2 . 8.I92 I. Die Orgel zu Costnitz soll ein gross ganz Werk sein: Der erste Or ganist hat Hans Bucher geheißen. Der Blasbälge sind 22. wie sehr ich mich auch (162) darnach bemühet. so mit eingehen. Der Costnitzer und Ulmer Orgel Disposition. Die größte Pfeiff“hält 315 Ulmer MaßWein. In S. Diese Orgel ist vor 30 Jahren erbauet. Ulmer Orgel. Das Leder kostet mehr als 2oo gute Gülden. Dieser |3. Die größte Pfeiffe wiegt mehr denn 3 Centner und ist 24 Schuh lang. Principal 16 Fuss 2.|7.

15. Offenflöt oder Viol 6. 12. (163) 1. Nachthorn. 12. Principal 2.oder Vorpositiv Im Pedal zum Ober-Werke 8 Stimmen. Superoctav 8 Fuß 5. Bauerpfeiff 4 Fuss 8. Unter-Bass 16 4. 3. Trommeten oder Schalmeyen. Dass . Posaunen-Bass 4. 10. Zimbel 3. 11. Spillpfeiffod. Nasatt. Trommet 8 Fußs E - 16. Zinken 18. Kleine Blockflöt 4. I4. 13. Pfeiffen. Flöten oder Octavia 8. Über das seind noch in der IO. Regal singend 12 Stimmen. Holföt od. Gedact 4 Stimmen. 1. Zimbel von 144 Pfeiffen. Flöte. Principal 2. 6. 7. 8. 7. 7. 13. Waldflöt. Quintadehna 18 Stimmen. Trommete 16 1. 4. ein jede von 43 Pfeiffen. Schallmeien 4 Fuß In der Brust. Sedecina. ganzen Orgel 3 Trennulanten 11. “) 17. Zimbel hat 144 Pfeiffen. Krumbhörner. 1. Holpfeiff 3. Groß Unterbass von 32 Fuß 3. Rauschquint. Octav 5. Quintadehna 5. Rauschquint. Rauschquint 12. Spitz oder Cornett. Gemshorn.9. Mixtur hat in alles 1152 und auf jeder Clavem 24. Zimbel von 144 Pfeiffen. Blockfl. Ist derwegen drei Chöricht. Gedacte Stimm 8 Fuss » 6. 9. Dunecken Im Pedal auf beiden Seiten. Zincken 8 Fufs 4 Fuß 2. Sedecima 11. 9. 2. und 1 Trummel im Bass. Gedact Im Rückpositiv. Viol 4 Fuss 10. Mixtur von 22o Pfeiffen. Mixtur von 220 Pfeiffen.

Das Werk zu Rostock. II - L. linde intoniret) und Siflitt. Gemshorn. auch zu bauen 5000 Gülden gekostet. . Suiflöt (Sifflöte“) Posaunen Schallmey Cornett *) Praetorius druckt einmal Suiflöt. Nasspfeiffe Bürger daselbsten.Sifelitt Barem (Barem ist ein Aequalgedact gar still u. Spillpfeiffe. Trommet. Blockflöt. Krumbhorn 3. Geigen. Gedact Octav Superoctav Offenflöt. Pommert. Zimbel.Regal 4 Fufs 9 Stimmen. deren das öberste zum Ober-Werk. 12 Stimmen. 6. Waldflöt Welches von Heinrich Glovatz. Mixtur. Im Brust-Werk. Gedact Bass . Gedact Im Rückpositiv. 3Clavir. (164) Z Fufs APrincipal Quintadehna Octav. linken Hand: 1. Zimbel. .194 also 60 Register in alles Superoctav vorhanden sein d. und Anno 93 absolviert worden. Nach Walther heisst sic Sifflöte und ist eine Art Hohlflöte. Regal IV. auch Ziflöt. 1. Sedetz 4. 5. 2. 3. das mittelste zum Brust und das unterste zum Rückpositiv gehört und gebrauchet wird. 2. In den Seiten-Bässen zur 12 Stimmen. 4. 14 Blaßbälge. hat 39Stimmen. Im Ober-Werk. gebauet. 8 » . Zimbel. Siflöt. Waldflöt. 6 Stimmen. 16 Fuss Superoclav. Weit Principal 16 Fuss Gedact.

Feldpipe. IZ. Peters Kirchen. Im Ober-Werk seind Gemshorn. 8 Fuss . so M. hat 45 Stim Sifelitt (Sifflöte). Dulcian IO. 13 Stimmen. 6. Rauschquinta Krumbhörner. Arincipal von 8 Fuss Octava 4 oben ins d. 24. 4 Fuss Mixtur. Scharf Zimbel. I. Die Orgel zu S. Feld-Trommeten 11. 9. Großoctava Zimbel. men. Superocta7a. Scharf Regal. Harfen-Regal. Superoctawa 5. Coppel zum Oberwerk und Rück positiv und Coppel zum Pedal und Rückpositiv. klein Quintadehna. Mixtura. Gedact uff V 8 Fuß Offenflöt In Lübeck. APrincipal-Bass 32 Fuss . 16 Füssen 8 Fuss (165) 4 Fuß Gedact uff Trommeten Blockflöten 7. Klein Spillpipe 4. Principal von 2. 3 Manual-Clavir von C bis a. Niederländer gemacht. Bauerflöten In der Brust Regal 8 Stimmen. Das Pedal aber gehet vom C mit dem Gris und Fis bis Im Rückpositiv 14 Stimmen. 1. Sedecima. Quintadehna. Spillpipe 3. ein Geigen-Regal.Gottschaldt Burckart. Gedact 8 Fuss Bass. Bärpipen. Borduna 8 Fufs Querpipe. 16 » » Im Pedal 16 » 10 Stimmen.195_ Octav Superoctav I2. Kleinoctava 8.

(166) Gedact. 9. Superoctaven Bass 8 Fuß Mixtur. Das unsterste vom C bis ins 2. 1. Mixtur Bass 8 » 7. Scharf Zimbel. auch Baapfeiffe. Item Coppel zum Pedal und 9 Superoctav. ich glaube es muss stets Bauerpfeife heissen. Großoctava. Superoctawa. Regal. Gedact-Bass I6 Fufs Blockpfeiff 3. . Orgel. Dulcian oder Fagott 16 Fuss Trommeten. Krumbhorn. APrincipale. 1. IO. Cornet Bass Borduna. Im Rückpositiv 20 Stimmen. Bei unser lieben Frauen. I6 APrincipal » 4 Fuss Zimbel. verfertiget. 5.- . Oben in der Orgel sind 7 Stimmen. *) Praetorius druckt Baarpfeiffe und Bar pfeiffe.. deren Dulcian od. AManual. Bartold N. Baarpfeiffe“). Ruschquint (Rauschquint) Zinck oder Cornett. Dusan Bass 16 » 8. Passunen Bass I6 » Superoctawa. Gedact 8 H » 46Stimmen. 6. Mixtur.welche . Schallmeyen Bass. 3 Manual-Clavir. Decem Bass. Octava M. begreift Das Pedal aber vom C bis ins d' hinaufsteiget. Gemshörner.2. Fagott von 8 » Querpfeiffe von die beiden obersten vom D bis ins Offenflöt a. Arincipal und Ventile. Kleinoctava. In der Brust 5 Stimmen. / -. Blockflöten Bass 4. Mixtur. Offenflöt von Die 2. Feldpfeiffe. Octava.

Blockflöten. Dccem-Bass im Stuel. Trommet 14. 4. Gemshorn. I 1. im Stuel. Ventile zu allen Röhren-Bässen oben in der Orgel. 5. Dulcian-Bass von 16 Dezem-Bass. Siflitt (Sifflöte) IZ. 12. Orgel. Schallmeyen B. 3. Marttur. Cornett-B. Die 3. Unter Bass. I2. Dulcian-Bass. Regal. 2 Ma nual-Clavir von F bis ins a. Zimbel. 2. 7 Stimmen. Ventile zum 8 Fufs 2. Und Pedal von CT bis ins c' zu finden. 8. I. Anno 1606 zu ende ge bracht darinn 30 Stimmen. Querflöten Klein Octaven B. zu allen Pfeiffen und 16 Bässen im Stuel. Schallmeyen-Bass und Cornett 3. Feldpfeiffen B. 13. 7. Jacob N. Principal Bassunen B. Principal von 2._197_ Im Pedal Im Ober-Werk 14 Stimmen. Im Rückpositiv Ahartur-Bass im Stuel. Nasatt. 1. Mixtur. Quintadehnen-Bass im Stuel. 6. » (167) Bass. Groß-Principal Unter-Bass. 9. 1. Zimbel. I. Offenflöte. lentil 7. Groß-(Octaven-Bass im Stuel. 10.“ 13 . Untersatz von 16 Fuß . Quint. Superoctawa 5. Trommeten-Bass im Stuele. 14. In der Thumbkirchen hat M. Octava. Trommeten Bass. II. Superoctawa » 4. als Dulcian-Bass. Gedact Bassunen- und 2 » 6. 14 Stimmen. 8 Fußs Im Pedal 9 Stimmen. Bordun oder Gedact Duppelt Unter-Bass. Octava 4.

Quintadehn. Quintadehnen-Bass. 7. IO. Gedact 16 Fuss 2. 9. I. Gedact-Bass. Trommeten-Bass 8. | 8 Fuß | 6. Principal Quintadehna Spillpfeiff Octava Octava 16 Fuss 5. Principal Im Pedal I 1 Stimmen. Krumbhorn 8 » . - - 1. Zimbel.5. Untersatz 4 Fuss 2. hat 43 Stimmen. Nachthorn 4. Trommet-Bass Cornett-Bass Gedact-Bass VI. Spillpfeiffe. 10. Gedact. Mixtur. der sich hernach bei Kön. Octava. Schweitzerflöt 6. 1. Octaven-Bass 4 - 3. Holflöte. 3. Majest. Suiflöt (Sifflöte) . In der Brust Groß-Gedact 12fach 9. 5. 6. 5. Quintadeen-Bass Das Werk zu s Stralsund. Dolcian 8 » 11. in Dänemark aufgehalten. Trommeten. Principal 2. 6. Im Rückpositiv dessen Meister Nicolaus Maafs 11 Stimmen. Im Ober-Werk Io Stimmen. 16 » 8 » 9. Octaven-Bass. 3. 4. Bauerflöt 5. gewesen. 4. Zimbel 7. Mixtur 11 Stimmen. 8. Cornetten-Bass. 8. Principal 8 - 3. 7. Ein Schnarrwerk mit engen 7. Posaunen-Bass 1 Fuss 2fach I6 Fuss 8. Fagott. Nasatt 4. 2. Quint 3 » Cörperen gleich aus: LBbötze.198 4. Zimbel 1. 6. Feldpipen-Bass.

Unten in der Brust 9 Stimmen. Rußpipe. Querpfeiffe im Discant. 4. . Gedact 8 Fufs Quintadeen 8 Holflöt Holpipe 8 Fufs Blockflöt Flöte 4. Im Rückpositiv. Fuss im C 4 Fuss Scharp. ä) Oben in der Brust 11 Stimmen. Krumbhorn 8 Füß Quintflöt (169) 3 Fuß 6 Fuß Quintadeen 3. Kleinflöt 3 Fuß Klingende Zimbel 3 Pfeiffen VII. Octava 8 Fuss Trompete Regal I. Zincke 8 » 18 vom fbis ins kleinen Blaßbälgen. 12 Fuß Ton Arincipal im F angehende. Nasat uff die Quint I Zimbel. In Hamburg.wie gebräuch lich. neben den Tremulanten. 2 im Discant. und IO. Waldflöt Holpipe 6 Holflöt 3 » 6 Fuß Ton Querpipe » Spitzflöte uff 12 Schuh lang und ist offen. 8 Principal Octava AMixtur. Im Ober-Werk a. auch 3 Clavir. Scharp. 4 Stimmen. angehende im C. 8 » II. 15 Stimmen._29_ 8 Fuss Regal Geigend Regal Offene Querflöte 4 Fuss Ton 8 Füsse lang. Gemshorn 13“ » .Jacob hat 53 Stimmen. Die zu S. Principal 8 Fuß. Gemshorn I Mixtur. stark.

Quintadehna 11. Das Brustpositiv oben in der 2. 4. APrincipal aus dem F. Octava 4 Fuss 13. Regal 3 Pfeiffen stark 8 Fuss 8 » IO. 5. Ziflöt. Cornett Das unterste Brust-Positiv ist an II. Zimbel. Klingende Zimbel. » Gemshorn Bass. 12 Fufs F 6 - F 3 » F 1. Kleinflöt 10. Krumbhorn 16 » 7 Zimbel 8. Principal 2. wobei ein Bass von Orgel gehört zum obersten Clavir. Scharp. Mixtur. 9 Bälge und Tremulanten. 8 Fußs C Principal 8 » Holpipe Holflöte Nasatt auf die Quinta 3 Fuss 2 Gemshorn 6. 24 Fuß 9. 7. und hat 10 Stimmen. 8 Zimbel. Gedact Holflöte Rußpipe. Principal CT Groß-Bass 5. Peter hält sich in 1. Regal 15. 7.IO. Zincke 12 Bassaune (Posaune) 16 Fuß 8 13. 5. Spillpipe 4 Fuss 1. Krumbhorn Im Pedal 8 » 8 » 4. 16 Fufs 3. 2. Trommete 14. Baapfeiffe(Bauerpfeiffe)8 I4. Spitzquinte. 42 Stim men. 2. 12 Fußs. Mixtur. 1. das Oberbrustpositiv angehenget und hat nur Die bei S. Quintadehna 8 Fufs E . Trompete 9. Das Ober-Werk im mittelsten Das Rückpositiv gehöret zum untersten Clavier und hat 11 Stimmen. Schallmeyen 3. Octavia 6 16 » 4. 12. 14 Stimmen. 6. Prin/ 12 Fuß. 3. angehende im / 1. Mixtur f 1. Krumbhorn 8 Fufs gleicher Gestalt: 3 Clavir. 8.

Das mittelste Clavier. und nicht tiefer als 4 Fuss Ton. Baarpfeiffe (Bauerpfeiffe)8 Fuss 10. und wie man saget. stanten oder Principale in den dreien Claviren alle gleich. Cornett alle 3. Gedact 8 » gehenget ist und darzu gebrauchet wird. halbe. soll im 8. APraestant I 1. Trompete 1o. Nachthorn-Bass 5. 8 Fuss siebenzig Jahren verfertiget und zu 4. Untersatz. 3 Clair. 2 Ventil. 4. das mittelste als das 8. Regal 11. Welches ein trefflich Werk von 27 7. Trommeten-Bass. Schiff herauser gebracht sein. Mixtur. welches 7. 9. hat 1 Tremulant. unter welchem eines zum obersten Clavir. Bassaune (Posaune) 9. 1. andere zum Rückpositiv gehöret. Krumbhorn das gröbste Werk sein soll 16 Fuss 8 » 16 » hat 8 Stimmen 1. Gemshorn-Bass.2OI - 3. Die Orgel zu S. Zimbel. Sflött (Sifflöte). und istvon einem Orgel zum Hertzogen-Busch ohngefähr vor macherzu Hamburg mit Namen . 5. Principal größte Werk. Mixtur 8. Octava 6. Krumbhorn 8 Im Pedal seind eine andere Octaven unter das grosse C. hat unten ein ganz Octava mehr. Diese Stimme stc het an der Niederlande. gar hell und scharf. welche Octavia dem Pedal an 11 Stimmen. Octava 8 Fuss 4. 6. Mixtur 2. Scharp. Holflöte 5. Buerflöten-Bass (Baucrfföten) Stimmen. Octavia uff dcr VIII. Scharp 6. Gedact 4. das » 7. Johannes in Lüneburgk. als sonsten andere Clavir ingemein: Nemblich noch 4 Fuss er F Groß-Bass oder Untersatz von 16 Fuß ins C. und mit Springiaden gezieret. Sonsten seind diese 3 Prge. 3.

3. Baarpipe (Bauerpipe?) Offen Octava Sedecima offen Duplicat dieses Sedecima offen Mixtur. ADuplicat dieses Scharp. hat 8 Stimmen. ( Octawa APraestant. Regal. LPuplicat dieses Gedactflöte I I Siflöit (Sifflöte). hat aber wegen Octav dieses Dulcian unter Chormass 8. Quintadehna. Chormaß-Principal Register 8 Fufs Doppelt Principal Zimbel. Dirich. Krumbhörner Chormass ADuplicat dieses . 6. Rußpipe. und wenn Das oberste Positiv und Clavir dieses Werk dergestalt. Gemshorn. Die neue Orgel zu Breslau. absolviret wäre worden. Koppeldone oder Octava. als hier nachfolgende Verzeichniss lautet. 7. mit eim APraestant. mir dasselbe zu sehen und zu hören Nasatt. Gedactfl. Holpipe.2O2 M. wol wünschen mögen.Chor. mit einem Trommete. fertiget können werden. 2 X Chormass Register Das Rückpositiv oder unterste Doppeltflöte Offen Chormals besondere Art Clavir: 1 1 Stimmen. Sedecimaz dieses Chormass IX. Klein Holpipe. hätte ich Superoctawa. ohngefähr vor 40 seines zeitigen absterbens nicht ver ähren daran gesetzt worden.unt. Sedecina offen Schallmey. Flöte. 1. ist von Michael Hirschfeldern zwar angefangen.

Zimbel. Summa 33 Stimmen und 11 Register. Quint de tono Chormass. Trommeten-Bass Chormaßs. Sedecima offen ander Art 8. Gedactflöte Chormals laut 14. Als IO. 15. Querpfeiffe * . 11. 6. Unter-Chor-Bass. 5. 2. Gedactflöte Octava. Quint de tono Chormaßs. ChOTITA1S f Ca27/2 8 d 4. 8. Quint ex Sedeci 12. Schallmey-Chor. Octav-Bass. 9. 3. Flöten-Bass unter Chor. Harfen-Princ 16. Posaunen Chormass-Bass. Unter Chormass ist 16 Fuss 6. zu . Sedecima offen. 5. Dulcian-Bass. 5. - Duplicat dieses NB. Gar klein Flöten. | 3. 1 1. 1. 2 7. ASS. Querpfeiffe._2O3 Quinta er Octava Quinta er Sedecina LDuplicat dieses Zimbel grob Aus diesen Stimmen werden nun zum unter Clavir einzelne Stimmen genommen. O 4. Gross-Bass 2. Gedactflöte Octava - - P OT-It).welcher Gei genart Chormaßs. X. IO.- 6. ipal. - 7. Kleine Mixtur Chormass - 4. Zimbel klein I. Sedecima offen. Verzeichniss der Stimmen und Regi Orgel in den den Orgeln egistern in Magdeburg. Zimbel scharf 13. Super ff andere Art A Sealeczma uff per Sedeci 7. Chor-Bass. 1. Unter Chormaß-Bass. Bässe im Pedal.. Duplicat dieses (172) Sedecima h Grobe Mixtur unter Chormals - 3. Mixtur-Bass 9. Principal-Art. Mixtur-Chor. Posaunen unte r Chor-B IO. 9.- -. Quint er sedecima. Schallmeyen-Bass. 8. 4. Mixtur Chormass. - Super Sedecima offen scharf Zimbel scharf Spitzflöte oder Gemshorn.

Quinta 2. 4. Masatt Mixtur 3 » 1 oder 3 » Rohrflöte Quintadehn Schwiegel 16. 1. Zimbel doppelt. Zum Pedal auf beiden Seiten 9 Stimmen. 2 Clavir vom C bis c. Principal/ Bass abge I6 Fufs sondert 3.Murtur. Bauerflöt Bass (173) Nachthorn Bass tersatz bis ins Fvon 24 Fuß 4. Mixtur mit 12 und 15 Pfeiffen. Z . Hinterm Werk stehet auf Untersatz mit ein 6. 3 Pfeiffen stark. Nachthorn 3fach 4 Fuß 8 Octava In der Brust Gemshorn 6 Stimmen. Fuss 3 - 3 - Suiflöt (Sifflöte) I I Gedact Quinta . Zimbel Bass. Klein Gedact I4. II. Principal 2. Principal großer Un- 16 Fuss Klein Posaun-Bass .6fach. Klein Quint 15. Grosse Quinta Gross Gemshorn-Bass 8 » 9. Principal 2. 2 Tremulant. 13. ) abgesonderten Bass 16 Fuss 8. die I. Fufs Im Rückpositiv. 6 IO. 7. 12 lederne Blasbälge.Trummel. Klein Octavia Arincipal 8 Fuss 12. Zimbel mit 3 Pfeiffen. vermag 42 Stimmen. Pedal von g bis ins d'. Grob Gedact Zimbel doppelt. einer sonderlichen Lade. Posaun-Bass Im Ober-Werk. im Thumb. Gedacter Unter-Bass Große Octava 8 Fuss mit ein 16 Fuss - abgesondertem Bass. 4 Fuss Grob Messing Regal 8 » Messing Regal singend 4 » Flachflöte Von M. Schallmey oder Cornet 4 » Singend Cornet von Messing I6 Fuss 1. 5.Vogelgesang. Heinrico Compenio uffgerichtet.

/Murtur. Zimbeln. mel. 26. Quint-Bass Zimbel-Bass 4 Fufs halbieret. Spitzflöten. Ulrichs-Kir chen ist von 41 Stimmen. Superoctav. 21. haben 43 Pfeiffen. Praestanten 8 Fuss 22. Quinta. Trum I 2. Orgel zu S. Im Ober-Werk seind 14 Stimmen. Superotava Quintflöten Quinta I l. Orgel zu S. Nachthörnichen. APraestanten HPrincipal Gross Gedact 17. Zimbelchen. 2 Tre 3 Mit einem » mulanten. Die 3. hat 32 Stimmen. Dulcian von Holz 16 » Im Rückpositiv 12 Stimmen. die aber nicht IO. 27.Brust Im Ober-Werk sind Register 12 Stimmen. und Positiv.2O5 I2. Holschell I9. 28. Quintadeena Die 2. In der Brust 6 Stimmen. Sifflitt (Sifflöte) Mixtur. Fuss IZ. APraestanten 16 Fuss Quintadena Quintadeen-Bass mit einem 16 F. Zimbeln. Octav 16 Fuss . Quintadeen. Trommeten 8 » I4. 31. Item Alteration. 32. 30. Ventil zum Werk. 16. I 5. Sordunen. 29. 13. deren etliche halbieret. Johannes 23. Bauerflöten-Bass. Trommeten. 24. Klein Gedact 2. Quinta Quintadeen Bassuncn-Bass. Untersatz Bass 16 Fuss Octava Gedact 8 » Gemshorn 8 » Octava Gedact klein. 25. 18. Cornetten-Bass. Sedetz 2O.

. . Coppel. Bauerflöten-Bass Superoctav. Gemshorn. Mixtur Minoralis 8pro Choro Untersatz-Bass IV. Vogelgesang oder Nachtigall. Sifflit (Sifflöte). Superoctav. . manualkter 8 » Flöten-Bass. Regal-Bass jgisterzertheilt Grobgedact. Fuss. 1. [175] Holflöten-Bass 16 » 2 2 Klein Gedact. Mixtur. Regal. In der Brust zum Manual Zimbel. Schwiegel I 5. 16. Gedacter Untersatz Quint. Sedetz. Octav Quint 2 Re 7. alles in allen 33 Stimmen. 4 Fuss Mhartur Graphicalis 1o Pfeiffen Krumbhörner. Praestanten 8Fuß Groß Quintadeen-Bass 16 Fuss Octavagnol. 16 Fuss In der Orgel zu S. Im Rück-Positiv. 17. Grob Gemshorn 12. Nachthorn 2. Arincipalod. . Siffloit. Bässe im Pedal. Kleinen Schreier 2 Re 8 » Gross Quintadeen. pro Choro. Cornett oder Zincken. 8 Fuss. Zimbeln-Bass.9. manualter gister. 3 Querflöten “ Z Fufs » 4. Quint-Spitz. Gedact-Bass. 2. in der Summ. Quintflöten-Bass. Arincipal Quindetz. Singend Regal. 4 Fuss Quintflöt oder klein Gedact Z Zimbeln zweifach. Zimbeln. Regal. Gross Gedact. 4 Stimmen. Peter sind Im Brust-Positiv. 9. 864. Klein Gedact-Bass.

Quintadehna beiden Seittührmen neben dem Rückpositiv. Mixtur. 3 Clavirn. zum Ober-Werk. APraestanten 16 Fufs . Schallmeyen-Bass. Arincipal Quinta. APrincipal Quintadeen Sifflitt (Sifflöt) . Posaunen-Bass. Auch 2 Tremu lanten. Rohrflöte 4 Schweitzerpfeife 8 I. Mixtur. Octava. 2.Vogelgeschrei. Fuss Rück-Positiv.8Späenbälge. Kuckuck Rauschflöte I Zimbel. Trommet I 8 » Klein Regal (176 I Im Ober-Werk. Zincken. Quinta Im Rückpositiv IO. Kleingedact. Cathari Kleingedact nen ist gesetzt mit 33 Stimmen. I. Zimbeln. I2 Stimmen. Trommeten Nachthorn 4 Quintadehna Blockflöte 4 % Gemshorn Kleingedact Mittelgedact Krumbhorn. Brust und Rückpositiv. Klein Regal. » 2. Trommeten-Bass. Arincipal H Arincipal Brust-Positiv. 4 Fuss 4 Gemshorn 4 Mittelgedact 4 Octava Die neue Orgel bei S.207 In der Brust auf beiden Seiten zum Pedal Gemshorn 8 Fufs Grobgedact 8 » Octava 3 Stimmen. Superoctawa 3.

Bauerpfeiffen-Bass. Quinta gibt mit dem Principal oder Gedact eine Rauschpfeiffe I 5. Jule. Superoctav. Nachthorn 4 Ffs. Octav 4Fuss Eine Holflöte 4 Fuss oder Octaz. Principal 8 Schuh lang. II. Das Clavir im Manual hat P 17. 4. Trommet.2. Untersatz durch das ganze Clavir 16 Schuh die Länge.welche 29 Stimmen. 3. Bernay in der Mark. Coppel in beiden Ma nualen. Nasatt. Im Werke zum Manual und Pedal. Superoctav. nachbeschriebene Art eine Orgel gesetztworden. unser lieben Frauen. 5. Grobgedact. Bauerpfeiffe oder Blockflöte. IO. Singend oder Geigend Regal. positiv. 7. Untersatzter-Bass. 4 volle Octav. XI. Im Rückpositiv. chen 48 Claces. Gcdacten Untersatz 16 Fuß Zimbel. Coppel des Pedals im Rück 16. Sordunen-Bass I6 » 8 » 9.ma “ 18. Mixtur Pfeiffen stark [177). Posaunen-Bass 16 8. Klingend Zimbel. . Gross Posaunen-Bass. Nachthorn-Bass 5. Dulcian 1O. I 2. Principal Holpfeiffe. Cornett Brust. I4. ist die Quint von den groben Principal Stark Regal vornen in der 11. Siflöit. oder klein offene Quint von der Superoctav. Quintadehna. 3 Schweizer-Bass 4. 1 /remulant. Zu 12 zehen Claves. 1. Spillpfeiffe.u tur-Bass. oder die Octav von der Quintadeena. wie auch zu Stendal bei 13. im Jahr 1580. vom groben Gedacten. 3 Pfeiffen stark in 1o Caviren. Quinta. sind 26 Claves. lBauerflöten-Bass 6. Anno 1 576. Im Pedal aber so gehet vom C bis ins d mit allen ISemitonits. Halb Principal od. von C bis ins . P 2.

5. Principal im Pedal 16. Nachthorn 4 FussTon ) i. I. Spitzflöte IO. Quintflöt Bass XII. 4. Zimbel Octava Quinta Quintadeen Gedactes 8. Gemshorn. Octava. Auf der Seiten sind neulich Das Werk zu hinan gesetzet Halle Bei unser lieben Frauen-Kirchen hat 31 Stimmen. Grober Posaunen Untersatz I6 Fuß 2. Neben der Brust Trommeten Bass 8 2 Mixtur. 2 Die Orgel zu Braunschweig 4 Stimmen. Sifflöit Regal Waldflötgen Flachflötgen 8 Fufs 4. Fuss Im Stift S. 2. Nachthorn 6 Stimmen (178) . 6. Zimbel. » Im Rückpositiv. 8 Fuß Hennig aus Hildesheim gemacht. Principal 2 Fuss Ton 3. * 2 » II. Mixtur Mixtur. Kleingedactes 9. Zimbel.209 IO. 8 » » allein In der Brust 6 Stimmen. I. Schallmeyen Bass » XIII. Manu Querpfeiff. 4 Fuß Ton im Manual allein. Principal 4 Fufs Ton 2. 2. Quintadehn Bass Im Ober-Werk 8 3. 4. . 3. Singend Regal 4. Trommeten 8 » 12. Zimbel Bass Principal im Discant. 3 Stimmen. im Ma nual 8 Fuss Ton. hat 35 Stimmen. 7. welche M. Blasi.

dass man einen jeglichen . Zun Sternen. 4 Fuss 2 Pfeiffen stark. 11 Stimmen. Arincipal Arincipal 9. und oben ins I3.2 IO Im Ober-Werk seind 13 Stimmen. Bauerflöten I4. 12. 8 . Holflöte Coppelflöte I I. z. Sifflöit I I. sampt dis Fis gis. sampt gs und b. Coppel zu beiden Clavirn. Gar großer Untersatz Gedact 32 Fuss 16 » Arincipal Mixtur oben im Discant 12 Pfeiffen. IO. Super Octav 2 Pfeiffen stark Querflöten Schallmeyen 8 Fufs Krumbhörner 8 Sur Sonnen. 4 Fuss Blockpfeiffe IO. Im Rückpositiv. Diese Bässe im Pedal sind also » gemacht. 2 Gemshorn 13. Rauschpfeiffen. wie auch im Mixtur Rückpositiv. Tremulant. 2 Pfeiffen stark Dulcian Diese Stimmen. Holflöte Octava 8 » Gedact 16 » 16 » Holflöten 16 » Posaunen 9. im Bass 7 stark. Holflöte 8 Fuß Quintadehna 8 » Zum Ober-Werk. Zimbel 3 Pfeiffen stark 7. I6 Fuss 8 » 16 » 3 » Im Pedal Octava Quintadeena Quinta 14 Stimmen. Trummel. Principal Zum Rückpositiv. Trommeten Trommeten 8 » Krumbhorn 16 » 4. Zun Bässen. gehen durchaus ins C. Octava Zimbel 1. Zimbel. (179) IO. Gemshorn I2. Zincken vom h bis oben hinaus.

Regal von 15. 8 » 8 » 3. Das Rückpositiv hat mitten eine 16. Fis. » 19. die spitzen und ein flachfeld. Und Pedaliter abgesonderter Bass.besonders gebrauchen kann. Coppel zum Rückpositiv Im Rückpositiv. Fuss 7. » besondere Art gemacht. im T 6 und im Dis cant 8 Pfeiffen stark. ganz beständig und gehen dichte zu sammen. 9. 6. In der Brust. Die Laden seind nicht auf die gemeine. Principal 4 Fuss 18. und den raum. dass keine Maus dabei mualiter. spitze. Grob Sordunen Regal 16 Fuß in der mitte einen raum. kommen kann. 1. gis. Rausch Quinta 8. und und Pedal. 12. Spillpfeiff 21. Coppel zu beiden Ma haben ihre eigne Laden. Regal 8 » die Bassthürmer. ADisposition der Orgel in Leipzig. XIV. Octava 4. und so vor dann hat 7 Felder. Holflöte 20. Grobflöte 8 » 4. gehen alle mualm. Grobgedact von 16 Fuss Ma sind 2 starke eichene Bretter. Tremulant zum Schnarr-Werke (180) gut. IO Spaenbälge. unten ins grosse C. Nasatt Quinta mit einereinzigen Falten. Die I. Eine Mixtur im Bass von 4 Pfeiffen. und werden Springladen genennet. Vogelgesang. Principal 2. Quintflöt . Super Octava deren achte vorhanden. und oben ins d. Gedact Es sind auch die Spanbälge. 17. sampt Dis. 4. uff eine 8 Fuss 2. Gemshorn 10. Das oberste Werk hat 5 Felder. sampt cis. dieSpaene 11. flachfeld. bei S Niclas hat 29 Stimmen. also dass ein jeglicher 9 gute Schuh lang. 13. davon im dritten Theil dieses Tomi Secund etwas ange deutet worden. Quintadeena. Dreifache Zimbel. aufbeiden Seiten 14. Nachthorn 22. 5. sondern eine andere Art gerichtet.

Regal 8 Fufs Ton 4 Fuß 3. 14. 25. Coppeln der beiden Manual 21. Offenflöt 4 » 7. Posaunen Bass I6 » 4. 2 29. Principal 16 Fuss 25. 16 Fuss 24. Sedetz 5. Zimbeln 6. Principal 8 Fuss 13. Quinta 5. 8 » 8 » 8 » » Im Pedal 27. Gemshorn 2. 17. Krumbhorn 8 4 Fuss 28. zu S. 8 Fuss 2. Superoctawa Torgau. Nachthorn Ist stark von 25 Stimmen. Klingend Zimbel positiv. Quintadeena Ein linde Gedact Holflöte Spillpfeiff Trommet 18. Im Ober-Werk Noch im Pedal. 20. Coppeln des Pedals zum Rück 23. Octava ADisposition der Orgel zu 3. Superoctava 4. (181) 1. Krumbhörner Die 2. > - In der Brust 2 Stimmen. Schallmeyen Bass 12. 16. Im Ober-Werk seind 11 Stimmen. Zimbeln 3fach 8. Offenflöt 12 Stimmen. APedalter und Manualüter. KlingendZimbel mit 3 Pfeiffen. Sedetz 1. Mixtur 6 Pfeifen stark . 15. Quinta 2. Thomas. 4. Sufflöit (Sifflöte) 24.2 I-2 Im Rückpositiv 23. Gedact 8 » 6. 1. Schallmey XV. Principal 9. Regal 11. 10. Mäurtur 6fach Hat 26 Stimmen. Quintflötgen 22. Trommet 8 Fuss 26. Octava von 8 Fuss 4. 19. Posaunen Bass 9 Stimmen.

Im Ober-Werk 2 I. Grobgedact Regal 8 Stimmen. » Das 1. 16 Fufs Grob Gemshorn. Zimbel. Regal Klein-Regal uff 8 Fußs zu finden. Coppel ins Manual. I4. Verzeichnüss derer Register und Stimmen. 6. 5.Grobgedact 16 Fuss Gedactes Quintadeena 8 » 4. 24. » Octava. David Becke mit IO Stimmen. 16 Ueber diese noch: Vogelgesang. 16 Fußs Schallmeyen Trummel. Holflöten 8 » wird er doch von etlichen auch vor 4 17. Gemshorn XVI. 1. Trommeten. 2 4. so eine Stimme (weil man viel ver enderung damit haben kann) ge Quintflöte. Quinta. Mixtur. Der Tremulant. Tremulant. Halberstadt I2. 16 Fuss 23. Sufflöite. Zimbeln. 8 » Im Pedal 3 Stimmen. Ventil zum Rückpositiv. ob er wol keinen laut von sich gibt. Principal (182) I4 . rechnet. 4. Posaunen 26. 22. 39 Stimmen und einem Tremulant Principal 4 Fuss I 5. so in den Orgeln zu ln der Brust 2 Stimmen. Werk in S. 20. Quintadehna Principal. gesetzet. Grobgedact. . Gedacter Unterbass 25. Martini-Kir Im Rück-Positiv chen hat M. I 3. Nasatt. I9. Sedecina. Coppel zum Pedal. In der Brust 6 Stimmen. Gemshorn 18. Gedactes I6.

Krumbhorn. 7. Gemshorn. Gedact-Bass. Nachthorn. Mixtur 6fach unten. 2 2 2fach .2I4. Zimbel-Bass. zun Baarfüssern. und zu stehen 7oo Thaler ohne das Im Pedal Malwerk gekostet. 8. Das 2. 9. 6. Elias Winnigsteten gewesen. 8 » Flöten-Bass. 5. Untersatz. 4. 1. Zimbel. 8 » I6 Fufs . 8 Fuss Octaven-Bass 1. Im Werk Principal 8 Stimmen. Schallmeyen-Bass. Principal Quinta. 5. 7fach. 8 Stimmen. 3. Im Rück-Positiv 12 Stimmen. dessen Zimbel. II. 7. Geigend Regal. Gedact Bass Quintadeena. 8. Quint-Bass. Im Pedal oben Suifflöt (Sifflöte). IO. Grobgedact. Zimbel 4. 1 Tremulant. Untersatz Mixtur. Quintflöten-Bass. Gedact. c 8fach. 12. Hol-Quinten-Bass. Spitzflöte. Holflöten-Bass 4. 9fach. 8 » Zimbel-Bass. 8 Blasbälge. M. Regal. Gross Quintadeen Gedact. 12 Stimmen. Cornetten-Bass. Bauerflöten. 6. Trommeten-Bass. QuintadeenBass Octava. Principal 2. 2. 3. hat 27 Stimmen. 4. Gross-Gemshorn Octava Querflöt Superoctävlin Quinta. Posaunen-Bass.

Stimmen. Zimbel 3fach 4fach IO. 3. Gemshorn Rausch-Pfeiffe. Flöten 6. Mixtur 11. 13 Stimmen. 5 Stimmen. Quintadeena Principal Octava Quinta. 13. Gemshorn. Posaun. 9. Gedact 7. worden. Derer die 1. in der Freiheiter Kirchen. Zinken. 8 Fuß Scharff Mixtur. Quintadeena. Zu CaSSel in Hessen sind auf des Herrn Land Trommete. Fuss den Hamburgen (wie sie bei uns Nachthorn 2. Cornet. 5. Klein-Gedact. I6 Fuß Arincipal Im Rückpositiv Octava. 2. Regal Waldflöte. Im Ober-Werke 3. Fuss Querflöt. 14* . 2. 4 » Holpfeiffe. Im Obern-Positiv 8. Sifflöt. ohne die In der Brust zum Pedal Coppel und Tremulant von 33 3 Stimmen. 8 Stimmen.In der Brust zum Manual (183) grafen daselbst aufgewandte Un kosten drei vornehme Orgeln von Principal 2. Geigend Regal Nasatt. Zimbei. 8 Stimmen. I. AMixtur 3 Chöricht. Trommet 8 Fufs 8 Fufs Arincipal Holpfeiffe. 12. Trommeten. 4. genennet werden) innerhalb fünf Jahren erbauet und aufgerichtet Zimbel 2 Chöricht. I. XVII.

7 Stimmen. Octava. Trennulant. Im Rück-Positiv 8 Stimmen. Untersatz 16 » Coppel. Querpfeiffe. Pedal in beiden Thürmen Posaunen-Bass. Principal 8 Fufs Octava 4 Octava Kleingedact. Trommeten-Bass. Cornett 3 » Coppel. auch Coppel und Tremulant gesetzet und gestellet ist. Mixtur. Mixtur. in der Schloss-Kirchen. Posaunen-Bass 16 » Die 2. APrincipal Trommete. Im Pedal. Octava. Gedact IO.216 Im Rück-Positiv Nasatt. . Octävlin. Zimbel. Flötgen. Offenes Principal 16 Fußs Cornett-Bass. Scharff AMixtur. in der Brüder-Kirchen Dulcian-Bass von 25 Stimmen. Principal 4 Fuss Krumbhorn. d Tremulant. Im Rauschpfeiffe. Scharff. Coppel und Tre Trommeten-Bass 8 » mulant. Grobgedact S8 Messing-Regal. von 30 Stimmen. MPrincipal 32 Fuß Waldflöte. Die 3. Quintadeena Querpfeiffe Zincke. Gedact. 9 Stimmen. Im Werk. Rlein Regal. Untersatz.

im Pedal. Klein-Gedact. dass sie der Calcant Holpfeiffe. auch Organisten. Braunschw. Esaiam Compenium. d 9. Groß-Quintadehn Groß-Octava Gemshorn 16 Fufs I6 » 8 » Klein Gemshorn. 3 Clavir im Manual. 5. Herr Ernst. positiv und 3. Graf zu Holstein. Quinta 3 » 11. Trommete. Cornett-Bass. 4. zu Gehmen. 7. 8 Fußs. So der Hochgeborne Graf und 4. 14 Chor . Hat 48 Stimmen. 1. APrincipal von Bley 8 Fuss Gemshorn. Das große Werk zu Bückeburg. Gedact. Viol de Gamba Trommeten-Bass. Untersatz. Gemshorn. Groß-Principal". I. 12 Stimmen. Werk und Brust-Clavir. 6. Klein Flachflöt 12. 2. das die Blasbälge allzugleich loslässt und zugleich Octava Im Ober-Positiv 6 Stimmen. Im Ober-Werk seind Nasatt-Quinta. 3. oben uffn Kirch gewölbe. nicht mehr treten kan. Gedacte Blockpfeiffe 8 » Posaunen-Bass. IO. Mixtur 8. Im Pedal 6 Stimmen. 12. Im Ober-Werk.217 Herr. Im Werk Schaumburg und Sternberg. durch M. Querpfeiffe. mulanten: 1. Mixtur. 2. Octava XVIII. 8. Herren 8 Stimmen. Rück Rauschpfeiffe. Fürstl.und Instrumentmacher. Zimbel. Coppel zum Ober Krumbhorn.Blockpfeiff4 » 10. gleich über der Orgel. Ein Register. Anno 1615 verfertigen Quint Tenor Gedact Flöte lassen. Orgel. Principal halb hinaus doppelt. Drei Tre einschliesst. 9 Späenbälge.

Klein Octava Cornett-Bass Manual Claviers Disposition. Dolcianbass von Holz 8 » Suiflöit (Sifflöte) 16. Elfen bein 4 Fuss Sub-Principal-Bass Klein Gemshorn 2 Gross Rohrflöt-Bass 16 » Gross Gemshörn-Bass 16 2 8 » Querflöten-Bass v. Rohrflöten 8 Fufs 3 Chor 8 » Nachthorn Im Pedal sind Z Offenflöt. Klein Gemshorn-Bass 4 » Trommeten-Bass 8 » Posaun. Klingend Zimbel 8 Stimmen. Krumbhorn 1. 3 Chöricht Klein Gedact I4. Bauerpfeifflein I 13. Zimbel-Bass Klein Rohrflöte 4. d dis fis gis a etc.218 In der Brust IO. Fuss Spill-Pfeiff I2. Gedactflöte von Holz 8 » Nasatt-Pfeiffe von Holz 4 » I I. Als Dig 4fis (Big A NS Es B ris : c. Sordunbass von Holz 16 Fuss I 5. I O. Hornbässlein 2. soll vornen an zu stehen kommen von 13 Stimmen. I I. 4.oder Bombard Bass Z Fufs Arincipal Octaven-Bass Gross Nachthorn Brust-Pedalia. kleine Regal 32 Fuß Holpfeiffen-Bass 2 Chor Gross Nachthorn-Bass Geigend Regal von Holz 4 » (186 Im Rück-Positiv 12 Stimmen. Rancket von Holz I2. Holz 8 » anderthalb Holquintlein Zimbeln. bis ins .

4 Fuss 7. 4fis N Gis MS B ris b ef g a h r Anmerkung. so M. Gottfried Fritzsche IO. Das Manual-Clavir gehet vom C bis ins d und ist also 5 Stimmen. 4. Scharf Octav Tremulant. Ganz übergüldeteTrom. glöcklin am Stern gesetzet und ver Brust-Positiv fertiget hat. Schön zinnern Schwigel Drei pfeiff 1 Fuß cipal 3. Die Töne auf der dritten Reihe: As und es haben zwar dasselbe Schwänzchen. 9. 1. Fuss 4. Super Quinta Heer Trummeln E und F Zimbel 6 » anderthalb 12. Coppel zum Pedal und Rückpositiv. Krummhorn ganz 8 Fuss vergüldet Principal . (187) II. Regal ganz vergüldet gesetzt: NS 3 (E C4 G B A cis dis fis gis b H. Die erhöhten Töne sind im Praetorius wie bekannt durch Buchstaben mit Schwänzchen gedruckt. r d ef g a h bis ins r ris d. Hölzern Principal I. 16 Fuss 7 Stimmen. 4 Fußs 2. dis ris A. Schön zinnern Quinta deena 4 Fuss 2. 3. Gedact Nasatt Werk. Gedactflötlin 2 5. 8 Fufs 2. Gemshorn Anno 1614von 33 Stimmen. Quintadeena 6. Das Pedal aber vom C. Quinta über Octava. doch geht die Absicht Praetorius” aus andern Beispielen hervor. 1. fis gis d r Zu Dresden. Groß-Quintadeena 5. sind 53 Claves. bis ins d. Zimbel gedoppelt. Tremulant. 13. Schön zinnern Otava Prix Das Positiv uff beiden Seiten cipal anstatt des Rück-Positivs. Im Ober-Werk seind 13 Stimmen. Coppel-Octava (LAF E GH. Mixtur 4fach.219 Pedal Clavier. In der Schlosskirchen ist ein 8. XIX. Coppel zu beiden Manualen.

In der Schlosskirchen zu Grüningen Z 16 Fuss 16 » 5. Gross Quintadehna Im Pedal auf der Ober-Lade Io Stimmen. 1. 9. H Klein-Querflöte Quinta Im Pedal. Quintadeen-Bass 4. Schön zinnern Principal Im Ober-Werk Manual cipal 4 Fuss 12 Stimmen. Holflöte X Groß-Querflöte Nachthorn Tremulant.Bass offen von I Grobgedact Holz I6 Fufs I I. 7. Bürgern u. Octav-Quint. IO. David Becken. Untersatz Cornett 2. 8 Stimmen. Zimbel doppelt. Principal 4 Fuss . Tremulant Im Rückpositiv 14 Stimmen. Klein Octaven-Bass (188) Vogelgesang durchs ganze Pe dal. Holquinten-Bass. welches 59 Stimmen. Liebliche Flöten oder Flauten Principal 8 Fufs 8 Fuss. XX.22O Schön zinnern Super und Coppel zu beiden Manualen ze octav 2 Fuss vermag. Octaven-Bass Spitzflötlein 3. Nachthorn-Bass. Octava. Spitz-Pfeiffen oder Quer-Flöten von Holz 4 Fuß. Mixtur. Rausch-Quinten-Bass. Großer Sub. AMrtur Gedoppelt Zimbel. Gemshorn Gedacter Sub-Bass 16 » Groß-Quintadeena I6 » Sub-Bass-Posaunen 16 » 8 » Offen Principal 12. Orgel machern in Halberstadt uffgerichtet. Klein Quintadeen-Bass 4 » 6. Ward Anno 1596 ein Werk von M. I. Holflöten-Bass 8.

Sordunen 12. IO Stimmen. Gross Querflöten-Bass 8 » » » Das hölzern. Krumbhorn 1. Quintadehn 4. Gemshorn-Bass macht. 2. Sackpfeiffe. I den beiden Seitenthörmen 3. Klein und Ebenholz 4 Fuss . Fuss Im obern Manual 9 Stimmen. Rancket Regal Zimbel-Regal (189] 8 Fuss 2 » In der Brust auf beiden Seiten anderthalb 7. Trommeten-Bass IO. 6. Grosser Bock. Coppel zu beiden Manualm. Gross Principal-Bass 16 Fuss 2. Zimbel doppelt. Subflöte 6 Stimmen. 1. Quintflöten-Bass 7. 8 Fuss 1. Zimbel 3 » 12 Fuss 2. Klein Octava 3. Kleingedact-Bass Dänemark verehret und Anno 1616 6. Esaia Compenio Anno 1612 ge 4. Trommet I3. Klein Gedact Jetzo aber der Königin 2. 5. Mixtur IO. Spitzflöte 5. 9. Schallmeyen-Bass 7 Stimmen. Groß Gemshorn-Bass 16 » 3. Posaunen-Bass 16 - 8 - 9. Bauerflöten-Bass II. Quintflöten-Bass 8 » 14. Zu Hessen uffm Schlosse. 5. 4.2. aber doch sehr herrliche Orgelwerk. Octava 2 4. Klein Mixtur doselbsten zu Friedrichsburg in der Kirchen gesetzet worden. Principal Principal von Elfenbein 2. 7. Tremulant. Gedact 6. 6. Kleinhümlichen. ist stark von 27 Stimmen. Vornen in der Brust zum Manual I. Quinta zum Pedal 8. so von M. 5. Zimbel-Bass Rancket-Bass Krumbhorn-Bass Klein Regal-Bass 3 8 zum Pedal XXI. Klein Regal 4. Sordunen-Bass 16 » 8. Gemshorn 4 Fuss 3.

Schön zinnern Octav von 4 Fuss und ist das dritte Principal 4.Sächs. also. unten anstatt des Positivs greift. das andere zum Pedal zu gebrauchen. 8 Fufs oder klein Violin 4 Fußs. Grosser Gedactflöten-B. Quintadehna 8 Fufs Im Ober-Werke Klein Gedactflöte Io Stimmen. Die Fürstliche Wittwe zu Braun schweig und Lüneburg lässt jetzo Nachthorn 4 Fuss in ihrer F. 16 Fuss Gemshorn-Bass Quintadeen-Bass Querflöten-Bass 8 » 4. aber doch mit zwei Registern. eins zum Ma nual. Ganz vergüldete Posaunen anderthalb Nasatt dem äusserlichen Ansehen nach. und also das erste und vörderste Principal uff Krumbhorn 8 » Geigend Regal 4 2 8 Fuss. Klein repetirt Zimbel Principal Discant Blockpfeiffen-Discant einfach 4 Fußs sonsten soll es Krumbhörner 4 » Art sein. Gedacter Subbass uff 16 Fuss. Rancket Im Unter-Manual. dass ein jedes absonderlich. 2 Super-Gemshörnlein 3 1. fertigen: Welche nach folgende 2o Stimmen in sich be Blockpfeiffen Gedact-Quint Supergedactflötlin 9. 9 Stimmen. 3 » 16 » Orgelmacher M. G.222 Gedactflöte Gemshorn XXIII.Gottfried (190) Fritzschen eineOrgelvonschwarz gebeitztemfornirtem Holz mit Gold gestaffiret. Durchs ganze Clavir. Schloss-Copelle zu Schöningen durch den Churf. 3. Und daheroseind es 2Stimmen. Schön zinnern Super-Octav von Im Pedal 2 Fußs und ist das ander Prin 9 Stimmen. . 5. » 16 » 8 » Nachthorn-Bass Bauerflöten-Bässlein Sordunen-Bass Dolcian-Bass Jungfrauen-Regal-Bass 4 » cipal.

doch lieblicher 9. Quintlein scharf. Coppel zu beiden Claviren. I Fuss. Octävlin. I. saunenzumvördersten Principal. doch nicht so gar stark. In der Brust Die Claves im Manual CF GA 5 Stimmen. 4. 16. das ander Principal. 3. Zimbelglöcklin. Fuss AD E 12. Zimbeln 2 Chöricht 15. Zinnern Principal 8 Fufs . Bock zum Rückpositiv abson derlich. 5. und dass es mit dem Oberwerklin Eine Orgel sampt ihren Re gistern zu setzen. Hölzern Principal gar enger Mensur. Blockflötlein bis ins as a und die dasgedoppelt 2. lieblich und rechter Flöten-Art von 8 Fuß 8 Fußs 7. Geigend Regal 4 Fußs Im Rückpositiv Hierauf folget nun ein Ver zeichniss etlicher Orgeln. Siefflötlin oder Schwiegelpfeiff XXIII. Fuss Querpfeiffen-Art 18. 17. Spitzflöte. sondern uff Dolcianen Art uff 16 Fuss Welche auch mit zwei Registern. Quintadehna von 8. Nachthorn » 20. 1.223 6. dem ansehen nach correspon diret. derer Dispositiones von mir selber nach meiner wenig 5 Stimmen. Posaunen. andert halb Fußs. Nasatt Quinta anderthalb » Claves im Pedal CFGA bis ins cis 13. Mixtur 4. Tremulant zum ganzen Werk durch und durch. » 3fach 10. 1. 2. das dritte und rechte 4 Fuss Principal von 19. ist fast wie ein Gems horn. seind aber blind und an Von 27 Stimmen. offen. gleich wie der Subbass soll ge macht werden. oder Po keit uffgesetzet sind. Vogelgesang. 14. 11. Querflöten. allein zum Augenschein. wofern es wegen des engen und kleinen Raums die Lade ertragen und leiden will. deren statt eine Baerpfeiffe von 8 Fuss. Kleine Trommeten. 2.

Schallmey Mixtur 4fach. Quinttetz I2. II. Quintadeena » 16. gar klein und scharf 12. 23. Gedact-Holflöte v. Hierzu werden erfordert: 2 Tremulanten im Ober-Werke Octava anderthalb Doppelte Zimbel. Trummel. Octav 2O. Rück-Positiv oder unter Clavir. MDesignatio einer andern von 19 Brust-Positiv IO. 4. anderhalb Fuss. Stern zum Zimbelglöcklin. Krumbhorn. Zum Pedal. Singend Cornett 8. Spitzflöt oder Spillflöt 4 Fuß 2 » 13. Nachthorn 6. Vogel gesang. Gemshörnlein 11. Kleiner Zimbel. ein jeden sonder lichen zu gebrauchen. Krumbhorn 8 » . Schwiegelpfeiff 7. Rancketod. Rohrflöte 8 Fuß 5. Holflöt 4. Grob-Gedact. Bauerflötlein 27.Coppel zubeiden Manualm. Quinta anderthalb 21. Ober-Werk. Offener untersatz von holz 16 Fuss 24. Quint. 22.stillePosaun 16 » (192) 8 Fufs Rückpositiv. Starker Dulcian 26. Nachthorn von Holz 4 » 18. darinnen Octav. Coppel des Pedals zum Rückpositiv. Principal 8 Fufs 14. 8 15. 2 Fuß.-Art 16 » 25. Klein Blockflötlein 2 2 2 » 19. Posaunen Sordun. Zimbel doppelt. Blockflöte IO. Coppel des Pedals zum Positiv.224 Grob-Gedactflöte 8 Fufs Gemshorn und Rück-Positiv. Quintadeena 9. Scharf Quinta Superoctawa Mixtur 3fach 8 gute beständige Blasbälge. 17. Holz Nasatt Coppel zu beiden Claviren. hölzern I I. 1 Fuss Sufflöit Stimmen. Schön zinnern Principal 4 Fuß 4.

Krumbhorn Seiten-Positivlein. gar klein. 16 » Bock zum Rückpositiv positiv. Untersatz stark I8. Principal Gedact lieblich 8 Spitzflöt 4. I I. I4. Coppel zu beiden Manualu. Nasatt Quinta ande rhalb » 6. Ein Werk von 15 Stimmen zu Disposition einer gar kleinen Orgel. 4 Fuß 1. von 10 oder 11 Stimmen. 2 anderthalb Fuss » (193] Könnte er aber durchs ganze Manual" durchgehen und hernacher zum Pedal abgesondertwerden. Rohr föt 2. 16. IV. Zimbel gar klein. III. anstatt der Mixtur. Coppel des Pedals zum Rück Baerpfeiff Geigend Regal posititiv. 2 oder 3 Quint. darinnen eine kleine 5. 3fach. Io. Nachthorn 4. Principal 2. Octaven lieblich abgesonderten Bass Schwiegel oder Schweizerpfeiff. SStZen. 7. Untersatz von Holz 16 Fuss 15. Posaunen-Bass I6 Tremulant zum ganzen Werk. Posaun-Bass 16 oder 8 » - I 5. - Chöricht. Cornett Vogelgeschrei.wäre es desto besser. Zum Pedal. Pedal-Untersatzv. Nasatt Zimbel 2fach. Nachthorn Sordun oder Rancket 16 » 9.225 Pedal. Sciffloit (Sifflöte) I Fußs Zimbel. 17. Blockflöt Geigend Regal 8 Fuß 4 Fuss 4 Fußs 8. Fuss 14. In die Brust.- | 3. Octava 4. ln die Brust. Trummel. Klein lieblich Gedactflöt. lieblich 6. . Holz 16 Krumbhorn 8 Fuss IO. Spitzflöt . Rohrflöt oder Gedact mit einem » 3.

Vogelgesang. darmit man den Choral sitzen. Unter-Bass von dickem Dan nenholz I6 Fußs 2. Principal 7. bis ins c etc. I. so kan mans in Pedal vom C bis ins d. Gemshorn Gedactflöt » : Principal * Z Quintadeena Superoetava 4. Octava offen IO. 4.226 Ein Clavir.| S-Gemshörnlein 2 4. Krumbhorn S Sorduen 5. Trommet oder stark Regal # Krumbhorn Z Regal 8 Fußs 8 6. Posaun 16 » 8 » 4.Positiv. 8 Gemshorn I2. MDisposition einer Orgel von 16 und 48 Stimmen. » . Tremulant.| Super-Blockflötlein . 6 Pfeiffen oder Sieffloit s Klein Zimbel. mehr. Tremulant. Stern-Zimbelglöcklin. Z Fufs 3. 4. I 5. Weil man einc Quintadeen von druffführen kam. Nachthorn 1. welches besser. Martur. Vom C bis ins & oder d. 14. Gedactflöte Ober. dass das Werk vornen her auskömpt. Nasatt Quinta 3 » 2 m Superoctava Klein-Zimbel.. doch dass uff beiden Der Organist soll hinter demWerke Seiten die Register halbiert. mit unterschiedli 8 Füssen darzusetzen und den Bass chen Stimmen. 16. Mixtur. Quintadeen 9. 5. Gemshorn 8. acht nehmen. 16 Untersatz 3. S-Nachthörnlein 13. Sordun od. Klein Blockflöt II. 2 anderthalb 2 Fußs . 2. Summa 48 Stimmen und noch darüber. Kuckuck. 4. auch absondern.

Trummel. Zum Pedal alleine im Ober Quintadeen Werk. Gedacte Flöt od. Im Rück-Positiv 9 Stimmen. VI. 4. 22 Stimmen. Register zur 2 Chörichten Zim bel machen könnte. abg. 1._227_ Hümmelchen. Bock. Pfeiffen stark. . I *) Nasate 16 x 2 - Brust. Zifflit von (Sifflöte) IO.Schwiegelpfeiff 1 » Geigend Regal 4. Rohrflöt lieb Gemshorn lieblich von 2 » lich Quinta von 8 Fuss drittehalb Fuss Octava enger Mensur 4 » Nachthorn oder Quintadeena 4 Fuss Nasatt-Quinta 3 » Mixtur. Im Ober-Werke ADisposition einer Orgel von 9 Stimmen. Siflötod. Klein-Blockflöt I2. 7 Chöricht. Tremulant. etc. 6. (194) Disposition einer Orgel 2 Coppeln. oder lieblich Gedact von Z Fufs Principal 8 Fufs Nachthorn tadeena Octava von “) 6 » (Ped. 8 Fuss Ober-Werk zum Manual. Koppel oder Blockflöte. VII. Untersatzvon Holz auf 16 Fuß Trommeten auf 8 Fuss Ton und 8 Fuss lang. do man denn auch ein abgesondert Mixtur von 2 Ffs. von 18 Stimmen. Principal von 2. Posaunen-Bass I I. starker Cymballen lieblich. Principal von 4 Fuss Koppelflöten von 4. Assat“) uff die Quinten andert Gedacter halb Fuss. 5. Schallmeyen von Krumbhorn von Untersatz I6 Fuß Querpfeiffe lieblich von 4 Fuß 8 I3.

8. anderthalb Fuß. Krumbhorn 8 » Wiewol man eins unter diesen Schnarrwerke nichts nütze.alle achtTage alle Schnarrwerke durch und durch zu stimmen und in ihrem Stande lassen könnte.NB. Anno 1616.Spitzflöt 4 » Holflöt oder Querflöt 4 » Klein-Octava 2 1. Rück-Positiv.) zu erhalten: Inmassen ich dann in (197) der Grüningschen Orgel bei den vierzehn Schnarrwerkensolchesohne Ruhm mir nicht wenig angelegen Noch hab ich etlicher Orgeln ADispositiones allhier mit anhengen wollen. bis Seite 196.und 9. Schön Principal 8 Fußs 2. ZuSondershausen: So der Hoch. so kann man das ganz 1. und das Siflötlein von 1 Fuß ins Rückpositiv bringen. Herr Graf zu Schwarzenburg kleine Blockflötlin von 2 Füssen durch M. Hat 36 Stimmen. denn dieselbe beiden Schnarrwerken auch aussen wollen einen unverdrossenen flei Coppeln und Tremulanten. Zimbeln » 2 Chörich ist sehr lieblich » .und Wohlgeborne Graf und Herr. Quintadehna 8 Holquinten oder Scharfquinten 4. (Darauf folgt die Ankündigung des 70 mus Tertius. der sich nicht verdrießen lässt. sonder lich von 4 Füssen. Nachthorn offen. sein lassen. da sind viel Regal. Im Ober-Werk 1. Schweizer-Pfeiff zum Principal II Stimmen. Sächsischen Orgelmachern zu Dresden. Gottfried Fritschen. ins Oberwerk. 7. mit dem Schluss worte: Ende. fsigen Organisten haben. Als: Wollte man nun auch die Brust (195) aussen lassen. 5. Scharf Octav 4. 4 Fuss 8 Quintadeena » Gemshorn od. Churf. wie in den vorigen Dispositionibus. weiter Mensur. Trommeten 8 Fufs Wo nicht fleissige Organisten verhanden. Hölzern Principal eng und lieb lich 3.

Klein-Gedact 29. Grob Gedact-Flöt 4 Fufs 28. Rancket od. darinnen sind die 3 untersten Pfeiffen als C.Positiv sollte. 25. handen sein könnten: ist vor et Gemshorn 2I . 16. Arincipal 27.- . Zween Tremulanten. Holz Pedal-Bässe in den Thürmen. Octav 2 z. 26. 34. I9. also Allerlei Vogelgesang. 8 Stimmen. 4 Fuss lichen siebenzig Jahren von einem Mönche gefertiget worden. 32.229 Quinta 3 Fuß Nasatt lieblich AMixtur 3 » 6fach Zimbel 2fach 16 Fuss I Quintadehn Sub-Bass I I. also dass die grossen Principal Pfeiffen auf beiden Seiten an der Größe und Länge einander gleich respondieren. Hölzern Sub-Bass 16 Fuss 14. Singend Cornett. Umlaufender Stern. 30 31. Querflöt Octävlin Quintlein. Edoppelt klingend gesetzet. Zwölf Blasbälge. Das selbe hat vierzehn Stimmcn 2 Ma 22. . Quinladetz nual und 1 Pedal. Rechte Heerpauken. dass man nimmermehr vermeinen Brust. welchesgar subtil. Blockflöt 23. Schwiegelpfeift Geige –Regal Die Pfeiffen zum Pedal liegen unten. 24. so viel Stimmen darinn vor 6 Stirnmen. Zimbel-Bass. I 2. Rohrflöt-Bass 16 I 5. - I3. Principal Sub-Bass von reinem Rück-Positiv 8 Stimmen. Bärpfeiffe 8 Fuss Zinn in 16 Fuß. 35. Vom C bis ins Fund doppelte Semitonia im dis. Posaunen 17. D. 33. sauber und klein lich in Gestalt eines kleinen Schäp leins oder Contors gearbeitet. zu beiden Manualen oben. Zimbeln. Dolcian oder Rancket 16f. Trommet 18. » 16 » 8 » Auch hab ich an selbem Orte ein sehr fein Orgelwerklin gesehen.

Fuss 4. Disposition der Orgel zu S. Principal 2. Ober-Werk zum Manual und Zum untern Clavir 4 Stimmen. 8. Coppelflöt 4 » IO. Im Pedal Octaz uff Choren. Principal 2 » 14. Octävlin 3. 1. Gedact im Pedal 8 Fuss 7. Quintadehn od. Gemshorn II. Gedactflöt. Octav 4. noch viele andere herrliche. Nachthorn sehr lieblich 4 Fuß Pedal 12 Stimmen. 9. 5 Stimmen. dass er 2. Schweizer Bässlein in der Octav repetiremde. III. XIII. Zimbel. 6. Vogelgesang. Quint 3 » 5. von Meister 13. Gedact lieblich 4. Gedact 6. 10. Trommet im Manual 16 Fuß 8 » Tremulant und noch andere Im Rückpositiv extraordinarit Stimmen. welcher anfangs ein Tischler gewesen und durch Gottes Zum Obern Clavir 5 Stimmen. auch Manualiter II. Gedact 8. Sub-Bass von Holz. Trummel. Dolcian im Manual 12. nebens demgrossen32füssigen Orgel 3. Octav 5. Klein Gedact 2. /Blasii zu Braun schweig. Got hart in Hildesheim.230 Henning. Regal 8 Fufs Gnad so weit kommen. liebliche und wol klingende Orgeln verfertigt. 1. Quintadehna 8 Fuss . Zimbel. Posaunen 16 Fufs 8 16 Fufs 12. Octava 15. Untersatz. Großs-Praestant I6 Fufs 7. Hoflöt 13. Principal 14. I » » werk im Stift S. sub num. 11 Stimmen. Mixtur im Discant von 12 I - 9.

mitten 6. Die 7. (11 fehlt. Cornett Vogelgeschrei. ning eine gar sonderliche Art von Blasbälgen im brauch. Heinricum Compendium verfertigen lassen. Orgel macher. die den andern Spaenbälgen. auf 1. Principal von reinem Zinn.Kuckuck. 2 23. Holflöt 19. Querflöt lieblich 10. 5 Blasbälge. Querflöt 2o. und haben nur ein einige Falten so eines Schuchs. durch den Fürstl. Im Oberwerk Es hat aber dieser Meister Hen 11 Stimmen. Assat (Nasat?) 22. dass man also . von vorgedachter Rohr flöt 16 Fuss gehet und sich gleich als 2 dicke (drei Finger breit) eichene Bretter 4.) 13“ .machen auch nur 2 Falten an Blas 16. Quintflöt Orgel im Kloster Riddages hausen 21. Abgesonderter Bass im Pedal allein. Krumbhorn 4.» 9. welche auch gar gut sein.zu den großen Orgeln aber 9 Schuch lang und 5 oder sechstehalb Schuch breit. Große Rohrflöt durchs ganze Manual I6 Fufs 3. Spitzflöt oder Flachflöt 4 » Länge istgemeiniglich8oderneunte halb Schuch lang und fünftehalb Schuch breit. Holflöt bälge. Erzbischoffl. das ist einer hal ben Ellen hoch in die Höh . et was weiter Mensur 8 Fuss 2. Gross Gemshorn weder von der Luft noch von Men 6. 8' Fußs. welche der jetzige Abt. nichts mehr davon siehet und also 5. (199) IV. Gedacte Rohrflöt lieblich uff zusammenschleust. Etliche 8 Fuss 8. Drom mel. oben 8fach. Magdeb. 8 Fuss 17. Mixtur unten 5fach. Octava schen Schaden nehmen kann. NB. vielmehr aber den ledern Bälgen weit vorgehen. 18. von 31 Stimmen. Zimbeln doppelt. Herr Heinricus. die größte von 4 Füßen. Quinta scharf 3 » 3 .

2. Pedal. Spaenbälge stark und wolver wart. Nasat anderthalb Fuss 22. 2. 21. Brust. In der Brust Ueber diese 4 Stimmen mit einem Abzuge. 4. und dass die Regal und 19. Zimbelglöcklein mit eim Stern. 1. Gemshörnlin können. Fuss 29. Quintadehna 8 » 18. Jula 7 |28. Gross hölzern Gedact 8 » 2. Nachthorn oder Bauerbäss lein risdisfis gis b r d ie fg a h cis r d ie 2 oder 1. Rückpositiv. Sorduen von Holz Dolcianen Pedal. 200 4fis Gis Z Fufs 27. Starker Posaunen-Bass 16 » 8 |30. Coppel zum Rückpositiv und 23. 24. Tremulant zum ganzen Werk. Arincipal 4 Fuss 17. Rohrflötlin Schnarrwerke auch zum Tre mulanten gebraucht werden 2O. Mit einer doppeltenWind laden neuer Anzvention. Rück-Positiv 10 Stimmen. 16 Fuss Pedal-Clavir. 16. 1. Posaun od. Siflöt I Fuss 1. Vier Ventile 3.Trommet 8 » ' SingendCornettbass lein CF CB A H. Rancket od. Fuss 12. Nachthorn 1. Ein starker offner untersatzer Sub-Bass von Holz man zu allen Sachen mit dem Gesichte reichen und 6 Stimmen sehen kann. 14. Pedal-Bässe damit 26. da die 16 Fuss Art Ventile sichvoneinanderkehren. Krumbhorn 8 » 15.Vogelgesang. Bocktremulant zum Rückpositv allein. Geigend Regälchen 2. Trummel. Zum Oberwerk. Blockflötlin 13. 3. Zimbeln einfach gar klein. Eine andere Ohngefährliche Disposition eines Orgelwerks von 34 oder 35Stimmen . 2.232 Summa 31 Stimmen. Trommetengedämpft 8 Fuß 6{25.

uff 1. offen von 4 Fuss Ton. 8 Fufs Ton. Sächs. Orgelmacher Gottfried 11._ *33_ nach Art der Dresdnischen und Schöningischen: Dergleichen viel leicht zu Barait(Baiteuth) in Voigt lande von mehr gedachtem Churf. kann.ganz vergüldet.Art uff auch 4 Fuss 15. 4 Fuß gar lieblich 12. auch zinnern Octav. cipalia 16. Nachthorn. Hölzern Principal enger Mensur uff rechte Blockflötenart 8 Fuss. Klein Quintadetz an statt der AMrtur 6fach. Das dritte Principal.ganzvergüldet. Das ander Principal. 17. 6 Stimmen. still oder 2. Holzganz übergüldet. Fuss Zimbel 2fach. Geigend Regal von Holz.SchönzinnernSchwie gel oder Holftöten uff 3 Prin Fuß 8 Fuss Ton. Am laut Trommeten . weiter Mensur.Bass lieblich Rück-Positiv durchs ganze Manual"mit einem abgesonderten Bass zum Pedal allein. 19. Superoctavlin scharf uff 2 Fuß zinnern Principal von Ton.offen. 14. es ware denn. Quanta scharf 13. von schönem Zinn 4 Fuß 3. klein Gedact. Blockflötlin 2. Quintadehna uff Spitzflöt lieblich 11 Stimmen.müs § sen aber blind sein. Posaunen v. 2o.Gemshorn. dass (210 ein Chor oder Poer-Kirche mit kommen . Zimbeln. Oberwerk 13 Stimmen. Ramcket oder Sorduen uff 16 Fuss Ton. 18. Fritschen diesen Sommer wird Brust-Positivlin gefertiget werden. von Holz. die weil man von vornen zum 8 Fuss stimmen 4. Gedacter Sub . S Und gibt zwo Stimmen 16 Fß. Kleine Trommeten.

H. Bässe im Pedal Bis 5 Stimmen. positiv. 25. Krumbhorn 4fis Gis - - CFG A. Grob-Principal-Bass Zin nern. Coppel zum Pedal und Rück 2. # Gross Posaunen-B. § | 31. C. glöcklin. Kuckuck: Nachtigal. Schön zinnern Principal 1. Große Coppel oder liebliche Flöten uff 8 Fufs zum Brust-Positiv machen. 9 oder 11 Blas halb Fußs. H. ob er gleich die Re . Nasatt Quinta. 35. 16 Ffs. VOn 16 Fuss 34. Zimbeln klein einfach. Vogelgesang durchs ganze Pe dal. C. so könnte man noch eins 23. Querpfeiffen-Art F 22. bis C in E 4 G ris ins r d e Es gefällt mir auch gar wol. Fuss. Starker Sub-Bass gedact Zinnern d 16 Fußs 33. bälge. FisGis B dis fis A. Querflöten 26. wisse sich drein finden könne. UmblaufenderStern mitZimbel F fen des Rückpositivs kom S men könnte. Z Fufs 30. 32. Gembshörnlein oder gedact Tremulant zum Rückpositiv (202) sonderlich. lieblich. 1. wird sonsten der . haben. Cornett-Bässlin. 37. Clavir zum Manual. nicht ein jeder. Flötlein 2. andert ab Bock genannt. Wollte man drei Manual-Clavir 2. 28. dass man zu einer jeden Laden ein absonderlich Ventil macht. Rancket od. Tremulant zum ganzen Werke 24. Schön zinnern Super octawa. so uffdie Orgel gelaufen kömpt. 2. Coppel zu beiden Manualen. 29. Klein Quintadehn durch und durch. Fuss. Baer-Pfeiffen 8Fß. 36._*34_ unter die Orgel von deren AExtraordinari-Stimmen. d ie f etc. S 21. damit 1. d ie fbisins d oder f Zum Pedal. man zu den vörder Pfeif. Fuss 27.

Ober-Werk. Gemshorn Spitzflöt 4. Wollte man es etwas schärfer 1. oder gar stille lieb liche Posaunen 16 Fuss Coppeln zu beiden Manualn. gar klein 2 und 3fach 9. so kann man ein lieblich 2. Was sonsten etwa allhier nicht 6. Krumbhorn 8 » Es müssen aber alle Stimmen auf die enge Mensuren gerichtet und gar lieblich intoniret werden. Pedal. anderthalb Fuss erinnert worden. 8 Fufs wenn man nicht auf allen Claviren 11. Nachthorn. 3. Principal von 4 Füßen darzusetzen. Orgeln erinnert werden. . 12. VI. Quintadehna 7. Octävlin scharf 2 3 5.gister ziehet. Nasatquint AWB. Bauen und Lieferung einer Orgel vielleicht angedeutet werden. Dass der Wind 10. 2. Klein Regal. dasselbe wird in dem träctätlin vom Verdingnis. Sordunen. Rancket 16 oder Baerpfeiff nicht so bald alle Laden erfüllet. Blockflöt 8. Unter-Positiv. schlagen will. liche Art gerichtet. Untersatz Noch ein Disposition zu einm kleinen Werklein uff gar lieb 16 Fufs 13. Und was sonsten mehr bei andern von 13 Stimmen. Zimbel scharf. Liebliche Rohrflöt 8 Fuss haben.

den modernen Ansprüchen gemäß. neben den Orgelmachern. So hab ich uff allerlei Mittel und Wege gedacht. Nach welcher Mensur etliche Pfeifflin zur rechten Chormals durch eine ganze Octav gar just und rein können gearbeitet werden: Deren sich. wornach sich die Menschen-Stimmen. auch wol in sehr grossen und vornehmen Städten und doselbst befindlichen herrlichen Orgelwerken. wie und welcher gestalt solchem abzuhelfen und einem jeden. Derowegen hierunter einen richtigen Abriss der rechten Chormaß setzen wollen. dass an vielen örtern. so nach Orgelmacher-Mensur ein halben Fuß-Ton (wenn das grosse C von 8 Fussen ist) bringet. Und solches einer von den fürnembsten Defecten der Orgeln ist. Bau und Lieferung soll angezeigt werden: Welcher gestalt man mit gar geringer Müh. so wol als die Anstrumenta richten müssen. durch einen brauchbareren ersetze. C8 Fuß. den ich aber. Inmaßen dann auch in folgendem Tractat von der Orgeln Verding nüss. Fuß. auch die Organisten und Cantores zum anstimmen zu gebrauchen. die alten aber renoviren und corrigieren könte.236 Darauf folgt von Seite 204 bis 23o der Index. die rechte Chormass. die neue Orgeln nach demselben intonieren. Z 2 Fuß. so wol auch Clavi-Cimbel und Instrument entweder umb einen Tonum oder Semi kontamm höher oder niedriger zur rechten Chormas bringen könne. c 4 Fuß. sowol Orgelmachern als Organisten der rechte Tonus und Chormals bekannt würde. wornach ein Orgelmacher sich richten. (231) Dieweil in diesem Tomo Secundo zum oftern des rechten Chor-Tons erwähnet. eine Orgel. c 1 Fuß. und ich befunden. ? 1/. Welches alles dann ein jeder Orgelmacher (die ich wegen ihrer Kunst . auch ohne sonderbahren Kosten. NB. von dem c. nicht – sondern der Tonus derselben entweder zu hoch oder zu niedrig. Seite 231 bis 234 befinden sich noch Nachträge.

so auch in Wahrheit mit unter hohe Künste zu rechnen.. 160 er innert. die Länge der Pfeif. die noch nicht eine Pfeiffe recht anzurichten gelernet und flugs Meister spielen wollen. anzunehmen.-. im besten und nicht zum Denn was ich an einem und anderm Ort. was von dieser Kunst. zu halten sei: Darvon vielleicht an eim andern Ort weitläufiger zu tractiren ich gute gelegenheit offerieren könte.--" Auch halte ich vor meine Wenigkeit kein besser Instrument... sonderlich die vor der zeit und noch zu Nürnberg gefertiget sein: Dass man nemblich den Zug umb zwei Finger breit vom ende ausziehe. bevorab pag. In Holz. wenerire und ihnen alles Liebes und Gutes gönne und wünsche) ergesten von mir aufnehmen und verstehen wolle. desselben hat sich kein rechtschaffener Orgelmacher. sondern allein die Hümpler und Stümpler. als eine Posaune. Sintemahl ich wol weiß. von 17 Ctm. Durchmesser Q S –– . zwei maß.. 159.. (232) Pfeifflin zum Chormaßs.. fen zum rechten Chor a ist die Weite. - ein Kreis In Metall..237 sehr liebe. d. den rechten Ton zuerfahren.. so gibt es gar und just in rechter Chor masse das alamire im Tenor: Dieweil die Cornet sonderlich und auch die Flöten leichtlich über . mal genommen. ge vierdt. rund.

9. Zinck. Nasat 3 I9. Principal 16 Fuss 16. Zimbel. Flöte 23. Mittel. Gedact 5. so wol die Fagott und Dolician. Waldflötlein I 7. Trummet 25. Ober-Werk zum Obern Clavir. 27. Zimbel. Ich ein Pfeifflin zur rechten Intonation des c. 26.238 blasen. Octava 4. Querpfeiff 2. Derowegen dann auch in die Regalia. oder f. bald niedriger. 233 Ad fol. Principal 15. nach dem sie beröhret sein. Octava 2 I. Hellpfeiff Hat 15 Stimmen. so unter meine Hände gerahten. Gemshorn I 6. halbiert 8 » 8 » IO. Octava 8 » : 13. Arincipal Quintadehna Gedact . Feldpfeiff 8. Rufspfeiff Krumbhorn S 12.oder Großs-Werk: zum mittlern Clavir: Hat 13 Stimmen: - 8 halbiert 1. oder g einrichten lassen. als mit den Blasebälgen des Regals. 17o soll auch die Disposition nachfolgender Orgel referiret werden. Spitz-Quinta 24. Rückpositiv. welche den Wind allzeit gleich halten und nicht fallären können. 14. 8 Fußs 8 ZO. Querpfeiff 2O. darmit man allzeit die Regalia oder andere MInstrumenta pennata nach solchem Pfeifflein stimmen und einziehen könne. 28. Hat 14 Stimmen. Regal 11. Orgel zu S. Gedact 16 Quintflöt 3 Fuß 3. Spillpfeiff 22. hat 60 Stimmen und drei Manual Clavir. Mixtur. 18. Lambrecht in Lüneburg. so gewis intonieren kann. Dieweil man doch nimmermehr ein Pfeifflein mit dem Winde und anblasen des Mundes. Fula oder Spitzflöt 17. bald höher intoniert werden können: Und man also sich darauf nicht zu verlassen hat.

Buch-| trucker vnd Formschneider da/elbst. Zeile 13 vnd für vnnd. (Darauf folgen die Errata bis Seite 236) Nachbemerkung. Eine Ausgabe vom Jahre 1619 unterscheidet sich auf dem Titelblatt durch einen rot und schwarzen Druck. Principal-Bass 16 Fuss Mittelwerk. Posaunen 16 Fuss Regal. Blockflöt 4 Fuß 33. Untersatz 16 » Pedal. Krumbhorn 16 » 8 » Baerpfeiff?) 59. Gemshorn 5 I. Schalmey Cornet . Octava 4 Fuss Spitz-Quint 5O. vberlieferung. Zeile 15 Regahl vnd für Regal vnnd. ( Oberwerk. Zimbel. Coppel. Superoctava 48. Zeile 5 schließt mit einem Punkt. bey Elias Holwein Fürstl. Schalmey. A3rauns. 4I. Mixtur. Hin Verlegung des Au toris. Gedact Coppel zu beiden Manualen. Zeile 2o vnd für vnnd. 39. Octava 46. 8 » 45./en. 37.Zeile 16stimmen für stimmen. Trommetten 58. zugethanen. 3 » I Rauschpfeiff. Zeile 22 Philologis etc. 34. sehr lustig | Zeile 23: vnd anmütig zu le.3 I. Scharp. Holflöt Quintflöt 49. | Anno Christi MDCXIX. 55. 54 Mixtur. . 42. Pedal zum Rückpositiv. Baarpfeiff (Bauerpfeiff oder 56. | Gedruckt zu Wolfenbüttel. Baur-Flöt 35. Nachthorn 32. 53. 47. wa/s für was. Zeile 11 heißt das letzte Wort Abconterfeyung für Conterfeyung. Benebenst einem auß führlichem Register. 38. . Sedetzen-Quint I 36. Tremulant. Zeile 8 mit Einheimi-. Zeile 21 Philosophis. Repetirend Zimbel. 4O. Sciflöt (Sifflöt) 52. Pedal-Bässe (234) 17 Stimmen. 43 57.

« Darauf folgen noch einige Höflichkeitsformeln._240 Blatt 2–6 eine Dedication: »Denen Ehrenvesten.« etc. der Sinnreiche Mathematicus vnd Muficus Theoricus Henricus Baryphonus Wernigerodano Cheruscus jetziger zeit Mufticus vnd Cantor zu Quedlinburg rühmlich nach folgen. Groß. Muffici vnnd Chronologi Herrn Sethi Calvihi S. vnnd damit einen großen applau/ium promertret hat. wo er nicht durch den früzeitigen Todt aus diesem leben wehre hinweg genommen worden. Herren Bürgermeistern vnd gan-|tzen Raht der Stadt Leipzig. auch Führnemen. Hoch. in kurtzen an Tag geben wird. dass er in Mu/cis weit kommen. einen sonderlichen Tractat de compo/itione Cantus in öffentlichen Druck hat ausgehen lassen: Anderer nach diesen.vnnd Hoch achtbarn. welcher in praxi also erfahren gewesen. sonderlich. dz er vmbs Jahr Christi 152o. Als bin ich auch der meinung. Hoch. Blatt 7 und 8 enthält . Stimmen Compomiret. das vorgedachtem vortrefflichem Calvifo. auch viele Scripta ferner gemeinem Vaterland zum besten hette in publicum geben können. Dann er wähnt er Georgius Rhaw. in Sanct Thomas Kirchen in großer Ver samlung Mu/ciret. was Theoriam in Miyicis anlangen thut.vndwolweisen. worunter er Griechen. gedechtnüs. Meinen grossgünstigen Herren vnd mechti-gen Beförderern. vnd seine Opera Theorica-Mu/ica. auch hernach vmbs Jahr Christi 1530. auch albereit viele vorneme Leute mit verlangen darauff warten. geliebter kurtze halben zu geschweigen. damit Teutscher Nation merck lichen wird gedienet seyn.vnd Wolgelarten. Johannem ALippium dermassen bestatuiret. Römer und Türken versteht. | Er bringt darin einige historische Nachrichten über die Instrumente der Juden und der » Heyden. wird mit allen ehren vnd ruhm gedacht des hocherfahrenen vnd vortrefflichen Mathemathie. welche auch annoch von den Italis allgiret wird: Dann auch Iohannem Galliculum. besondern auch den trefflichen Mann M. welcher nicht allein in Chronologicis vnd Mufficis jhm einen vnsterblichen Nahmen erlanget. eine besondere Mu/cam practicam in zwey Büchern ausgehen lassen. dessen stell aber numehr mit einem auch vor nemen Mu/ico practico vnd Componisten Johan Hermanno Schein ersetzet worden. »welcher zu seiner zeit albereit eine Missam mit 12.

_24 das Vorwort der ersten Ausgabe auf Blatt 3–4. die Inhaltsangabe der ersten Ausgabe auf Bl. Diesem schliesst sich dann ein neuer Abschnitt an. wenn sie sich deshalb an ihn selbst wenden wollen. bis 14. - . doch in größeren Druck lettern. überschrieben: »Von Harmonischer Einigkeit der Kirchen Music«. Megalodia und Eulogia« zu schenken. nur Titel und Ver blätter sind neu gedruckt. in dem er schlechten Cantores und Organisten den Text liest und ihnen schließlich anbietet seine »publicirte lateinische Opera. Dieser Abschnitt schließt dann auf Bl. Am Schluss folgt gleich nach Valete: DIe fVrCht Des Herren Ift Der VVelsheIt anfang“ (Das ergiebt die Jahreszahl 1619) Nun folgt Blatt 8 v. Das nun Folgende ist von 1 ab paginirt und ein genauer Abdruck der ersten Ausgabe. 2. als Missodia. Hymnodia. Darauf giebt er ein Verzeichnis der von ihm gedruckten Gesänge. oder vielmehr derselbe Druck. die aber hier in umständlicherer Weise und mit Hinzufügung eines Registers mitgeteilt ist. denn das Druckfehler-Verzeichnis Seite 234 ist genau dasselbe. 14 mit einigen Lobgedichten auf den Verfasser.

Taf. Orgelbauer 195. AFaryphonus. Chorist-Fagott Taf. Bombyces 25. Taf.und Sach-Register*) verfasst von Robert Eitner. 42. Breslauer Orgel 202. Taf. A3assano. Monachus Neapolitanus Carolus. Antonius. Chor-Ton 16 ff. 17. Chitarrone 61. Bock 50. Aossus. zu Antorff. ABecke. Aschersleben. Julius 78. Taf 26. Arabische Instrumente. Instrumenten Bärpipen oder Bärpfeiffen 173. 134. Henric. Bandoer 63. Chor in München. Bombardo 42. Bassisten singen das tiefe C 19. 9 Chorus 90. 12. Arpa 66. Paireuth'sche Orgel 233. Bordun 164. 48 ff. Andreas. Besetzung 19. Orgelbauer 192. *) Das im Praetorius vorhandene Register auf den Seiten 204–228 und hinter den Ab bildungen Bogen F1 und F2 ist den heutigen Bedürfnissen nicht mehr entsprechend. Sän ger. in alten Orgeln. Hans. 5. Bauern-Leier 58. Bernauer Orgel 2o8. Taf. Bückeburger Orgel 217. Cammer-Ton 17ff Bauerflöten 166. 140. 1o. Amerikanisshe Instrumente. Caesar. a. Bassanelli 40. Arce violyra 58. Basset 42. Bombardone 42. . Bombardo piccolo 42. Bombart 42. 22o. Bock oder Tremulant zum Rückpositiv 234. Taf. 5. I4. Groß-Contra-. 11. macher 17. Erhardus. David. Blasebälge 124. Gottschaldt. Braunschweiger Orgel 209. Posaunist 35. 240. Calvius. Bandürichen 63. Taf. Aequal-Gemshorn 158. über die ältesten Orgeln u. 11. Bernhardus verbessert die Orgel 111. Burckart. 115. 120. 28. Blockflöten. Taf 27. Borussum. Taf. 24o. Braunschweiger alte Orgel 132. Bassviol de Gamba 56. 13. Orgelbauer 213. Erfinder des Bassanello 48. Bucinae alias cornua 4I. Taf. Johannes. Bassgeigen 53. Chitarron Taf. Chiterna 62. Arce viola telire 58. 22. Taf. Barem 164. 19. 10. 31. Taf. Organist 192. Bassgeige. alte Orgel zu. Orgelbauer 174. 29. Julius. Arpichordum 79. Caesaron. Sänger 19. 47. Accord 13. 32. 31. Pater. Cassanus.Namen.Johann. APucher. Taf. 21.

Dolzianen 26. Fistula 38. 41 Cornetti curvi 41. Taf. 34. Fagott. Taf. 45. 9. Taf. 232. 35. Dolcianen oder Fagott 44. Taf. 47. 47. Dudey 28. Cymbalum Hieronymi 92. Gingrina 42. 5o. Doppel. siehe Kortholt. Taf.44. 162 ff. 51 ff. Taf. 75. Geigenwerk. – 12 chör. Taf. Gamba. 7. 34. 218ff. 13. Taf. Taf. 28. Corno. 24. ihre Größe 131. Heinrich. Flöten 24. 134. Taf. Esaias. Gottfried. Taf. Clavichord. 54. 6 chör. Galiculus. Clavicymbalum 74. Taf. 118. 167. Costnitzer Orgcl 192. Compenius. Crantius. Cornett in der Orgel 172. ADiriuta. Cronette. 15. Cornamuti torti 27. . Corna-Musa oder Sackpfeiffe 27. Christophoro.. 50. Taf. 190. 42. AFritzsche. Cornetto muto 41. 231. Contrabasso de gamba 52. 64ff. tonia 74ff. Taf.»Hieronymus. 35. 46. 25. 76. Taf. Danziger Orgel 192. Cither 31. 234. – Stimmen 178. 34. Cornetto diritto 41. 23. 4o. Espinette 74. Taf. Quint. Pischer. Krumbbügel 37. Fiffaro 4o. 44. Doppioni 26. 221. 10. Fagott in der Orgel 174. Cornet. Claviorganum 78. Claves. 22. Taf. 5. Cortholt. Fagott. Corna-Musen 45–48. ADominicus zu Prag 65. Orgelbauer 2o4. 15. Orgelbauer zu Praetorius' Zeit 164. Cornet 40. Cithara Hieronymi 91. 16. 13. Taf. Flauto 38. Taf. Cithara 64ff. 112ff.45. 32. 8. Claves signatae 20. Comenius. Fagott. . Dulzian 161. Claviaturen 71. de compositione 240. Dispositionen von Orgel 192ff. Johann. Falset-Stimme 13. Geigen 29.28.44. älteste Form 116.44. Geigen-Instrument oder Geigen Clavicymbel von Hans Hayden 79. 8. Contra. Gedacte Pfeifen aller Art 164. Clavichordium 71 ff. 132 ff. Chorist. Taf. Organist 192. in Kassel 78. 16. 21. Cornon 41. deren Stimmung 66. Cither. Gemshorn 158ff. 1o. über die Orgel 1o1. 85. Flachflöten 161. 22. Coppel oder Subbass 156. Taf. gemein.in der Orgel 174. Feldpfeif 41. Cornettino 42. Gebrüder 19. 3. 6. Cornetti 25. 48. Corno oder Cornetto torto 41. Taf. Clavicytherium 78. Dresdener Orgel 219. Taf. 17. Orgelbauer 219. 15. Feld-Trumter 37. IHolzflöten 41. (233. 217. 7. Gedacte Stimmwerke 147. Claves. 66. 243 ADeutlein. Cimbeln. Taf. 27. Fistula Hieronymi 92. Fagott. 24. Taf. Heinricus 1499. 222. 47. Cymbeln. 27. Tonhöhe 21. Fidel. 1o. 228 Füße. Clavicymbalum universale mit doppelten Semi Fagott 26. Taf. 25.Cithara – Gingrina. 11. 2o.

Tat. 136. Kortholt oder Cortholt 26. Klappern.. Harfe 33. Orgelbauer 198.Gilbertus – Notation durch Buchstaben. Taf. ALuyton. Taf. Taf. Taf. AMichael. 18. Mixtur 138. Taf. Krumbhorn 45. Kasseler Orgeln 215. 58ff. 44. Kröckel. Mixtur-Zimbeln 154. Orgelbauer 2o2. Sänger 19 Grüningische Orgel 22o. Taf. Jägerhorn Taf. AKrebs. 16. über das Trummscheit 69. 2o. in Göttingen 139. 42. 17o. Hackbrett. die Beschreibung seines Geigen Lübecker Orgeln 195. Cantor an St. 12. Nota“ion durch Buchstaben 21. Mohrenpauklein. Lyra de Gamba. S.Taf. Lironi perfetto 58. Orgelbauer 209. AHirschfelder. Halle. Orl. Taf. Taf. Krummhorn 27. werks 79 ff. 47ff. 22. 22. Hümmelchen 28. Mandurinichen 63. Moscowitische Instrumente. Hildesheimer Orgel 23o. Münchener Kapelle 19. Leiern. 31. Taf. Taf. Nicolaus. Monochordum 71. 10. 58. Orgel 139. 3o. Krucke. 13. Lassus.. Taf. 24. Taf. über die Tuba 38.. 17. Lyra 29.25. Taf. Glarean. 16. Hintersatz oder Mixtur 119. 66ff. Taf. Taf. 32–34. Taf. 3. - Aargel. 23off Lyra de braccio 58. » Stimmung 60. Gilbertus 1 1 o. 22. 11. 19. Hayden. Taf. Nicolaus. Grasser. Lituus 47. Lüneburger Orgeln 2o1. 22. de 19. Mandoër Hohlflöte 156. Instrumente aus älterer Zeit. Orgelbauer 194. Orgelbauer 14o. 8. Instrumentisten im Gegensatz zum Organisten 12. Taf. » Notierung 6o. Taf. Joh. Thomas 240 Harpa 66. Halberstädter älteste Orgel 117ff. 238. Harpa doppia 67. 47. Mandürichen 31. Y) Orgeln 2o3. Nordhausen. Hohlquinten 156. AHenning. 22. Friedrich. BHessensche Schlossorgel 221. Hörner. Taf. Heerpauke 91. M. Carl 75. 41. 41. Maaß. Sixtus 65. Leipziger Orgel 211. Magdeburger älteste Orgel 117ff. 12. AMülner. 33. Glovatz. Kleinflöten-Bass 157. Taf. 33. Instrumente aus dem Virdung. Hautbois 42. 35. 18. oder Stimmstifte 169. 5o. Heinrich. Indianische Instrumente. Glocken. Orgel 2I3. . Hans. Taf 14. Orgelmacher 133. 13. Hoboyen 42. Yoann. 3o. Mich. Orgel 209. 36. 244 Kort-Instrument 46. 36. Nicolo. Taf.26 Laute 3o. Magadis 68. Taf. Taf. Nachthorn 163 Nasath 159. 19. 140. Taf. Instrument 74. Krummbügel. 63. Kurz-Pfeif. 171. MLippius. Kammerton 17. 39. 23. 63. Hamburger Orgeln 199. Orgelmacher 133. Taf.

1o7ff. Principal 15off Scherer. Schlüsselfidel. 117ff. Taf. 6. 42. 9. 21. Plockpfeifen oder Gemshorn 24. Orpheoreon 31. Orgelpfeifen. Rauschpfeifen 138. Taf. gedeckte 137. 38. Rancket 173.Octava -– Schreiber. Regal-Pfeife 86. Regal 85ff. 5. 42. 172. Größenbestimmung 144ff. Rückpositiv 139. Taf. Posche. 34. 13. 171. 42. 46 47. Orgelmacher 130. u 1. Schnarrwerke. Quintadehna 162. Orgel. Taf. Riddageshausensche Orgel Penorcon 31. Taf. Octava 153. 23. Taf. Hans. Hans. 21. » Jungfrauen. Querflöte 163. dessen Erfindung 115. Organist im Gegensatz zum Instrumentist 12. gedact 173. von Venedig 11o. Taf 17. 6. 231. Taf. Sacerdos. Taf. 25. 41. Pauken. 240. Rohrflöten 166. Conrad. Schellen. Scheitholt 67. Querflöten oder Dolzflöten 41. Quinterna 3:1. Herm. 16 . Stimmen 175. 94. 32. siehe Geige. Pombarda in der Orgel 174. Rohrschelle 167. Piffaro 25. Job. Pedal. Psalterium dechachorum 90. Offene Stimmwerke 150. Taf. zu Prag 62. Orgelmacher 133. 172. Apfel-Regal 174. Orgelpfeifen. – offene Rostocker Orgel 194. 2. Schalmeien 25. Magdeburger. 2o. Sackpfeife. Plockflöten 38ff. Schein. 33. Orgeldispositionen 192ff. Schott. 245 Taf. Querpfeifen 24. Köpflin-Regal 174. 16o. Regal-Werk 86 ff. Praetorius' Orgeldispositionen 223ff. Taf. Stimmen 175 Regalia mobilia 169. Praestanten gleich Principal. Schnarrwerke. Schäferpfeif 5o. Messe 153o. 16. Taf. Taf. » geigend. Martin. Tafel über alle. 22. 37. Polette 37. 154. grob. Taf. 47. 240. 97 ff. 62. 16. 4. 4. Taf. Posaunist 35. 1o. Stimmen 175. Recordor 38. 164 ff. Regal oder Schnarrwerk 17o. 147 ff. Pandurina 63. Kunstpfeifer 36. Sänger. Taf 17. 11. Schöningensche Orgel 222. Schaperpfeif 28. die ältesten. Psalterium 90. Taf. 32. 32. Posaunen 23. Orgeln. ihr ältester Tonumfang 112ff. offene 168. Taf. Kotenbürger. Taf. Pfeifen. Taf. Racketten 27. Organum Hieronymi 92. 47. Peters. - Quintflöten 157. 158. Georgius. Orgel. Rauschquinten 154. 40. Pandorra 63. Taf. 35. Orgelbauer 2o8. Rebecchino 57. Knopf-Regal 174.172. Philemo. Taf. 11. 9. Fabian. Posaunen in der Orgel 168. Khaw. 47. Stimmenumfang 19. Schreiber. Positiv 86. Satyri-Pfeifen. 50. (15off. Orgel 94. siehe Blockflöten. Taf. 64. Stimmen 178. Päuklein 39. 8. 29. Päurlin oder Bauerflöte 166. zu Seite 150. 136. Sackpfeife 28. 1. Taf. 40. 22. Regal. Registergebrauch 139. 64. Schleifladen 129. Pommern oder Hautbois 25.

Tibia utricularis 50. 14. Spitzflöten 160. 25. der Cornetti 25. der Schalmeien 25. Schryari oder Schreierpfeifen 49. 24. Plockpfeifen 24. der Violetta piccola 28. Storti 27. der Corna Musa 27. Stimmen 178. Timpanum 91. Y) Strohfidel Taf. 47. Taf. des Dudey 28. testudo. Suifflöte oder Sifflitt 157. ») Y) Stimmwerk oder Accort 13. der Cornamutitorti 27. 194 Anmerkung. %) Instrumente 15. Theorba 3o. Pommerm 25. lang roman. Y) der Quinterna 31. Taf. der Viole de Gamba. Y) Stimmpfeife 236. Taf. von Bresla. 22. der Schriary 27. der Flöten 24 Y) Y) Y) ») Y) der Schaperpfeifen 28. des der der der der Querpfeifen 24. Springladen 129. Orgelbauer 129. 35. 2. Ton. 9. Thunbass oder Subbass 156. der Orgeln 15. des Bassanelli 27. . 23. Doppioni 26. Sedez gleich Superoctav 154. Sorten I3. Stimmen 175. Tafel über alle Orgelpfeiffen 150. Y) Y) Taf. 14. Taf. Testudo 58. 73. Schüler lernen zuerst Clavierspielen 72.Sordunen. Spahnbälge 139. Temperatur beim Stimmen 175 ff. der Racketti 27. Spinetta 73. Y) Y) der Hümmelchen 28. 5. Dolcianen. 16. des Orpheoreon 31. Sonderhausensche Orgel 228ff. über den. Penorcon 31. Signa 20. Taf. 152. Y) Sordoni 26. 9. 157ff. X) Y) Y) Michael 134. der Viole de braccio. Geigen 29. 10. 14. Violen 28. Sifflöte Anmerkung 194. 16. der Theorba 3o. der Laute. Stralsunder Orgel 198. Ausgabe 1619. Y) der Harfen 33. 47.28. Spillflöten 159. Taf. der Storti 27. der Fagotten. Schryari 27. der Bombyces 25. Piffari 25. der Viol bastarda 29. 55. 27. Stamentienpfeif 39. 30. Taf. 239. 25. des Mandürichen 31. Steffan. 12. 22. Taf. Sordunen 45. Tasten der alten Orgeln. der Trompeten 23. der Sackpfeifen 28. des Bocks 28. der menschlichen Stimme 23. 175. der Krummhörner 27. der Posaunen 23. Schwiegel 39. Symphonia 72. der verschiedenen Lyra 29. 46. Schwägel oder Schwiegel 39. ») Tarantara 37. Tonumfang des Bandoer 31. der Sordoni. Theorba. Stimmen der Klavierinstr. Caspar Melchior 134. 12. 45. Taf. 7imotheus. Schweizerpfeif41. Orgelmacher 134. Y) Singekugel.246 Schryari – Tonumfang der Violetta piccola. Sub-Bassgeigen 54. Syntagma.Cortholt 26. 61.

Elias. Tuba major 36. 51 ff Triangel. 51 ff. Taf. Trombetta 35. 5. Tuba maxima 36. Traxdorff. Taf. Vogel. der Zitter. Taf. Seb. Trompete 23. Taf. 8. 6. Trombetta picciola 35. Viol.Tonumfang der Zincken – Zwerch. 13. Zinck 25. 6.. 57. Gregor. Musica 1511. Tuba ductilio 35. Tuba minor 35. Violono 52. 37. 21. 55ff. Taf. 30. Zincken. krumme 41. VI. 36. Trombone grando 36. Würzburger Orgel 129. Zimbeln 155. Tuba oblonga 35. Taf.oder Schweizerpfeif 91. 57. Cither 31. Violetta picciola 28. 16. Tuba 37. 22 Trigonia Pyramis 68. Weiberleyer 58. Taf. Winnigsteten. Trombone doppio 36. Viole de braccio 29. Waldflöte 157. 13. Heinrich. Zacconi. 2o.de Gamba-Bass. Zingel Korthol 44. Taf. Tonumfang der Zincken 25. 46. Torgauer Orgel 212. 23. Zincken. Türkische Instrumente. 247 Violino 57. Taf. Zincken in der Orgel 172. Taf. 14. Lodovico 45. Wirdung"s Beschreibung sehr alter Instrumente 89. 33. Taf. Taf. Trombone all Octava basso Wiol bastarda 29. Tromboni 35. Ulmer Orgel 192. 2o. Orgelmacher 132 ff.oder Schweizerpfeif. Zitter siehe Cither und Taf. 51 ff. 90. Orgelbauer 214. Trümmelchen 39. Virginal 74. Tympanischizam 68. Orgelbauer 141. Trombino 35. 8. Tuba Hieronymi 92. Wirdung. Zwerch. >) des Monochords 71. Taf. Tympanum Hieronymi 91. Tromba 37. Violuntzen 51. 41. Trummscheit 68ff. stille 41. Traversa 40. Wulf oder Wolf 184. Viole de gamba 28. . Trommeln. Violonen 53. 48. Violen 28.

Istromento di Laurento: von Fo/epho Zarlino Clodienst. Der Saiten sind an der Zahl dreissig und eine immer länger als die ander. Zwey New erfundene Instrumenta. Die Instrumenta und Abrisse. 6.248 Aus dem Register zu den Abbildungen. tum urbana. Gross Clavier so in der großen alten Orgel im Thumb zu Magdeburg gewesen. zu Augsburg gedruckt. Sambuca. das Andere in gestalt einer Harfen. so von dem gemeinem Mann in Italia genennet wird: Istromento di porco. so wol Ich keine eigentliche Nachrichtung davon haben noch geben können. Auf der einen Seiten sind die Wirbel von weissen Knochen. 10. haben in der Mitten ein Löchlin. 42. letzte Seite Bog. 41. wäre noch hinzuzufügen: Tafel 35. Es sind aber bei den Alten dieselbige Instrumenta mit nachfolgen Namen genennet worden: Num: 1. Cymbala. Commentarius: In quo familia. 8. Tafel 40. 2. Istromento di alko Basso. tum rustica. 5. Tympana. & eorum apud veteres ministeris. Musicorum Principi. 3. inmaßen der daselbst beigefügte Abriss aus weiset. so Anno 1613. so uff diesen dreien Stöcken befindlichen: Hab Ich in einem Buch funden. . Fij v. F I N I S. 11. mit diesem Titel: Laurenti Pignori Patavini de Servis. dadurch die Saiten gezogen werden: uff der andern seiten sind die Wirbel aus Holz geschnitten. Tafel 36. Vtriculus: Crotalum: Tibiae: Fistulae: Cicuta. 12. odine producitur & illustratur. &c. etwas länger als die eiserne uffn Clavicymbeln zu sein pflegen. Und dieweil dieser Autor daselbsten von musicalischen Sachen nicht tractiret: So hat Er. 7. Lyrae: Psaltria: Barbita. eine Saw oder Schweinekopff: von Ludovico de Victoria. das Eine in gestalt eines Hackebretts. 9. Noch ein alt Italianisch Instrument. Num: 3. 4. zu Teutsch.

fast aller derer Musicalischen Instrumen ten.fojngerzeitin Welschland/Entac land) Teutschland vndandern Ortern vblich vnd wur d hanbenfenn: "Wie ham auch etlicher der Alt Indianischen Inffrumenten/recht und tut wind wird" Jahr 1620.GLORIATüA Theatrum FH INSTRuMENTORuM SC/AGRAPI 14 Michaëlis Praetorii C. Darinnen Eigentliche Abrißend Abconterfeyung . .

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Irlmdfh-HarffmitMessings Sitten 3.-.-- - - - - - ._ __ =======----------- E-–F -------- . Hackchnitt . - - Gemeine Harff 2.- ------.- T - 4.

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4. 3. Violnde Gamba. ViolBastarda.1. 2. J Italianische Lyrade bracio .

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//len die Zahlen bez an Abbildungen/ .

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Dicant-clavier.- Dißsinddie Manual-vnnd Pedal-Clavier. wie die indergar groffen Orgelim Thumb zu Halberstadt vbereinander liegen. vnd II. - - - - "Ull A| .Das I. .

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- Clavierzum Rückposttieffinderselben Orgel S.-Z ..Egiditzn Braunschweig ..- _ - - .-.- --- - - Z ..

A 32-Arzerrannte Fake .------.- -- - - - -- .- - - - - ZE Z“ Z72-ZM-L2-2-7 - “FF dizes .ZF-Arg zwederzagen.--------- -------- -------- - . etc.zz atte Föte z spielen.

zur am - -N-NT .

Sina Gewächse von Früchten zusam .bei der Amerikanern anstatt der Scheller gebräuchlich.

.

8.-- 7. 9. Psalteria. Tympanum Hieronimi. .10. Klappern: Schellen vnd Glocken.

14. . 1a.-- i» m. Organum Hieronimi. 13. Alte Fidbel. Cymbalum Hie - ronimi. Filltula Hiero nimi.

II III .

n. Lym 14.. Alte Fiddel. Cymbalm. . 1a. Fistula Hieronimi. Hie 3. ronimi. . 98anum Hieronimi.

.

- S Zwayern geg. Zazzz-.zwzra zac/ 77-7 garazz Mazzazzsoft Zustrz .

3 %n.S ES 4A 4 AZ-zz Atorvazz Schanzey nAA". .

- – //len die Zahlen bez an Abbildungen/ .

.-__ - .-- -- -------..

//len ze Zahlen dez Zar AZ die Zangen/ .

- - --- F -- - % Ann-A975 .

.-.- - -- ---------.----------...........- -- - - ..-....................--- - -- - -------.--..- --- - - ..-..--Z - - - = ..-- - ...--------..-.-.....- - ..-.-..---------..-- - Manual-Clavirunder Alten Orgelim Thumb zu Halberstadt...-.... ...-......

-.- - - - - ... - E Es Dißfinddie Manual-vnnd Pedal-Glav tyte die in dergar groffen Orgel DThumb zu Halberstadt vbereinander liegen...- - - --- -..--.-- .Das I. Dicant-clavier..-.. E - F..-- .-- - ..Clavier.....- -.. .. Pedal-Clavier..- . E E E Das IV..EI - -.-- Das III.- - - -. vnd II........--.......-....

.E - E | - - . .. sozuderze(f beyderselben Orgel gebrauchtworden.- .--- Bloßbälgevnd Calcanten.-.

- C'er zum Werck inderAlten Orgelzu S.EgidiinderStadt Braunschwer .

- .- - .ZZ -- --- --- - Clavier zum wurostafin Orgel S. .Egiditzn Braunschweig.

zz die FDP wiedergen. 83. 22. Azerz zie. 5.American . Az.-ZLenz.sz .erz zer.Sc.

-NI-STS .

bei der Amerikanern anstatt der Scheller gebräuchlich. Sina Gewächse von Früchten zusam .

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Klappern: Schellen vnd Glocken. Tympanum Hieronimi. 9. .10. 78. Psalteria.XXXIII.

Alte Fühbel. 1a.- is 11. Cymbalum Hie ronimi. 13. Fiistula Hieronimi. Organum Hieronimi. . 14.

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Azz gar alle Malzanzzsoft Zustrz . wz/raz nach Art der Zazzo/Ex2 Fraczzret./ Böz Arezzes Hackebres wird aber möz Fingerngegrü7x 2 Zzzesonderbare Zazz-.

XXXVIII. - --- in - (" AS - 7% .

- // Z/4/ss-VW// / ."ro.

xxxx - -‘ H “ ----“ .

Num: 1. Cymbeln. gab einen sonder lichen Schall und Laut von sich. XLI. in gestalt den Blättern. in Columna XLI. bisweilen auch wol mit der Hand geschlagen worden. welchen die Latini einnitum nennen. wurden bey den Alten aus Erz. 6. dabey man sie fassete: In jeder Hand eine genommen und mit der andern zusammen geschlagen.wie aus der alten Münze zuersehen.XL. Und hieher gehört auch das 3. oben gleich und schlecht. Hierzu ge hören auch das Num: 4. so man im Lateinischen Umbilicum Veners genennet. 7 in Col. Die andere Art von Cymbeln bey den Alten ist alhier auch /ub Wum: 2 bezeichnet. . Ist eine Art Paucken. gemachet: Hatten auswendig einen Handgriff. unten aber rund (fast nach Art der jtzigen unserer Kesselpaucken) mit einem Fell überzogen gewesen: Welches mit einem Klüpfel. AWum: 5.

E E HTH TT "l' 46. Obenfindsie allemiteiner Eselsoder anbernHautvberzogen. fk ein Abrißrmer Hyren aus einer alten Münk genoiendikömptmitdieNum:10. 10. daheres auchTypopamum Cribribey dem Posten genemet wird. 9. Das 9. in gestalteines Siebes. Num: 3. . Vnbekante vnd verge wöhnliche Artvon Heyren darausman ber selbenbeschaffenheit fowolventen vnd oben/ als anden festen zuerfehen hat.vberein.7. Sind Art von Pauckendem euerlichenansehen nachvnterwelchen das Num: 4.

/8. in zzocoraze änderndeFazzzzy: /33 ist zurz. ganz grenz. (zczva. .= -------- - TE --- Z/Z2 Kambzwca./% Zrzufa cirzatzs.

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- ----- - - L ||||||||||| 3 0112 065879535 .