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GIPFEL

TREFFEN

Wanderlust 2010
13 Top-Wandertipps, Sommerbergbahnen,
Hütten alpiner Vereine, Alpinschulen & weitere Tipps
Impressum
Herausgeber: Vorarlberg Tourismus, A-6850 Dornbirn, Postfach 99
T +43/(0)5572/377033-0, F +43/(0)5572/377033-5, info@vorarlberg.travel
www.vorarlberg.travel

Alle Angaben beruhen auf gelieferten Informationen der regionaler Tourismus-


organisationen, der Sommerbergbahnen etc. Trotz sorgfältiger Bearbeitung An-
gaben ohne Gewähr für Richtigkeit (Stand April 2010). Die Kartendarstellungen
hat die Abt. Raumplanung im Amt der Vorarlberger Landesregierung zur Verfü-
gung gestellt. Druck: Hecht Druck Hard. Printed in Austria.
Wanderlust
Vorarlbergs Berge bewegen

Vorarlberg: der Name ist Programm. Berge gibt es hier in allen


Formen. Von den Ufern des Bodensees steigen sie gemächlich an.
Erst freundliche Hügel, dann imposante Gipfel bis über 3.000 m
hoch.

Dem Wanderer bietet Vorarlberg exzellente Voraussetzungen: ein


komplett einheitlich beschildertes Wanderwegenetz und vor allem
Wanderwege, die Geschichten erzählen. Ob Familie oder Genuss-
wanderer, ob gemütliche Panoramawanderung oder herausfor-
dernde Gipfeltour, ob mehrtägig unterwegs – mit oder ohne Ge-
päck: Auf angenehm kleinem Raum bietet Vorarlberg eine große
Bandbreite an unterschiedlichen Wandermöglichkeiten.
Wo Berge das Landschaftsbild so deutlich prägen wie in Vorarl-
berg, ist die Auswahl groß. Sie reicht von Bergwanderungen und
Gipfeltouren aller Schwierigkeitsgrade bis hin zu mehrtägigen
Wanderungen, die zum Teil sogar grenzüberschreitend sind. Eine
Vorarlberger Spezialität sind sogenannte Themenwege. Sie wid-
men sich einem bestimmten Thema oder berücksichtigen beson-
dere Interessen. Es gibt kinderwagentaugliche Wege und Wander-
wege für die besonderen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern. Wan-
dern und Genussvolles verbinden die Wege zu den bewirtschaf-
teten Alpen, wo im Sommer Käse produziert und serviert wird. Ein
Genuss fürs Auge sind die zahlreichen Panoramawege, die meist
relativ eben auf Bergrücken entlang führen.

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie ausgewählte Wandervor-


schläge aus unseren Regionen – Anregungen für Familien- und
Genusswanderungen und Gipfeltouren sowie Informationen über
die Sommerbergbahnen, Hütten Alpiner Vereine, Alpinschulen
und Outdoor-Anbieter, Wanderliteratur und weitere nützliche Tipps.

Weitere Routenvorschläge und eine digitale Wanderkarte finden


Sie auf unserer Website www.vorarlberg.travel/wandern.
Informationen und Wandervorschläge erhalten Sie auch bei den
Urlaubsregionen, die meisten halten Broschüren und Online-
Tipps für Sie bereit, Wanderbücher und Wanderkarten bekommen
Sie im gutsortierten Buchhandel (Tipps siehe Seite 43).
1
BODENSEE

Bregenz

Langenegg
6 9
Schwarzach
Dornbirn
Hohenems BREGENZERWALD
7 KLEINWALSERTAL
BODENSEE- Hirschegg
VORARLBERG Au 11 Mittelberg
8
Feldkirch 10
GROSSES WALSERTAGL
Sonntag 3
4 ARLBERG
Bürs
2 Lech
Bludenz 5
1
ALPENREGION BLUDENZ

Tschagguns
12

MONTAFON

Bielerhöhe

13

2
Inhalt
Seite
Vorarlbergs Berge bewegen ................................................................1
Das Vorarlberger Wanderwegekonzept................................................4
Inclusive-Cards Vorarlberg ..................................................................5

Alpenregion Bludenz
1 Bürser Schlucht..............................................................................6
2 Hoher Fraßen..................................................................................8

Biosphärenpark Großes Walsertal


3 Von Alpe zu Alpe ..........................................................................10

Arlberg
4 Tannberg ......................................................................................12

5 Der Grüne Ring ............................................................................14

Bodensee-Vorarlberg
6 Wallfahrt zur schönen Aussicht....................................................16
7 Zur Ruine Alt Ems ........................................................................18

Bregenzerwald
8 Auf „Alpgang in Au“ ......................................................................20
9 Energieportale-Weg......................................................................22

Kleinwalsertal
10 Die Kaisertour ..............................................................................24
11 Übers „sagenhafte“ Gottesackerplateau ....................................26

Montafon
12 Der Aqua-Wanderweg ..................................................................28
13 Zur Saarbrücker Hütte..................................................................30

Wandern ohne Gepäck/Weit- und Fernwanderwege ........................32


Bergerlebnis unter fachkundiger Leitung..........................................33
Seilbahnen und Sessellifte ................................................................34
Hütten alpiner Vereine........................................................................38
Wandern mit Bahn und Bus................................................................42
Wanderliteratur-Tipps ........................................................................43
Klettermöglichkeiten in Vorarlberg....................................................44
Für Ihr sicheres Bergerlebnis ............................................................45
3
Vorarlbergs Wanderwegekonzept
Die Orientierung in Vorarlbergs Bergwelt

Mohnenfluh, Blick Richtung Lech und Lechtaleralpen © Kevin Artho

Die Orientierung in Vorarlbergs Bergwelt ist einfach. Alle Wanderwege,


fast 6.000 Kilometer sind es insgesamt, sind nach einem einheitlichen
Konzept beschildert. In vielen Orten gibt es die Möglichkeit, an fachkun-
dig geführten Wanderungen teilzunehmen.

Ist der Weg leicht, mittel oder hochalpin und erfordert Bergerfahrung?
Wie lang ist die Gehzeit? Welche Ziele liegen am Weg?
Die neue Beschilderung aller Vorarlberger Wanderwege beantwortet die-
se Fragen auf einen Blick.
Vorarlberg ist mit seinem Wanderwegekonzept nach wie vor das einzige
österreichische Bundesland mit einem flächendeckenden Wegenetz, das
gemeindeübergreifend nach landesweit einheitlichen Standards angelegt
und gekennzeichnet ist.
Mehr als 5.600 Kilometer markierte und beschilderte Wanderwege liegen
den Wanderern und Spaziergängern buchstäblich zu Füßen. Damit ist es in
Vorarlberg möglich, Europa der Länge oder der Breite nach zu durchwan-
dern, denn die Gesamtlänge des Streckennetzes entspricht der Luftlinie
von Lissabon bis zum Ural bzw. vom Nordkap bis nach Ägypten.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.vorarlberg.at/wanderwege

Es gibt folgende Wegemarkierungen:


Leicht begehbarer Spazier- und Wanderweg
(in den Routenkärtchen mit _____ gekennzeichnet)
Bergwanderung (Bergschuhe mit griffiger Sohle)
(in den Routenkärtchen mit – – – gekennzeichnet)
Alpiner Steig für Wanderer mit Bergerfahrung, Trittsicherheit
und Schwindelfreiheit erforderlich
(in den Routenkärtchen mit . . . . gekennzeichnet)
Jedes am Ausgangsort angegebene Routenziel ist auch ohne Wanderkarte
problemlos zu finden. Die Wegweiser sind in Gehrichtung montiert und
beinhalten die wichtigsten Haupt- und Zwischenziele sowie Gehzeiten.

4
Die Inclusive-Cards Vorarlberg
Gute Karten für abwechslungsreiche Urlaubstage

Mit der Seilbahn oder dem Sessellift auf den Berg. Jederzeit und so oft
Sie wollen. Zum Nulltarif oder zum vorteilhaften Pauschalpreis. Die
Inclusive-Cards der Vorarlberger Urlaubsregionen machen es im Som-
mer möglich. Sie gelten – je nach Region – auch als Eintrittskarte für
Museen und Schwimmbäder und als Fahrkarte für Linien- und Wan-
derbusse. Die beste Wahl für preisbewusste Menschen, die Wert auf ab-
wechslungsreiche Urlaubstage legen.

Am Arlberg, im Bregenzerwald und im Kleinwalsertal ist die Card im


Übernachtungspreis inbegriffen.
Am Arlberg, in Lech Zürs und Umgebung, gilt die „Active Inclusive Card“
für Bergbahnen, Orts- und Wanderbusse, fürs Schwimmbad, die Tennisan-
lagen, die Museen, Wanderprogramme, Kinderbetreuung etc.
Die „Bregenzerwald Gäste-Card“ gibt es ab drei Übernachtungen in den
Partnergemeinden im Bregenzerwald und in Fontanella und Sonntag im
Großen Walsertal. Sie gilt für die öffentlichen Verkehrsmittel, die Berg-
bahnen und für die Schwimmbäder. Viele Partnerbetriebe bieten zudem
Ermäßigungen.
Mit der elektronisch aufladbaren „Allgäu Walser Card“ (Pfandgebühr € 5,–)
kann man im Kleinwalsertal u.a. die Talbusse kostenlos benützen. Sie gilt
für die Tennisplätze, geführte Wanderungen und verschiedene Einrichtun-
gen, wie beispielsweise Eintritte für die Museen. Seilbahnfahrten und aus-
gewählte Veranstaltungen sind ermäßigt.
In der Alpenregion Bludenz, in der Region Bodensee-Vorarlberg und im
Montafon gibt es Cards zu vorteilhaften Pauschalpreisen. Sie gelten zwis-
chen drei und vierzehn Tagen. Der Preis richtet sich nach Geltungsdauer
und Angebotsumfang. Für Senioren, Jugendliche und Kinder gibt es Er-
mäßigungen, Kinder bis 6 Jahre sind zum Nulltarif dabei.
Die „BodenseeErlebniskarte“ gibt es in drei Varianten. Sie bietet freien
bzw. vergünstigten Eintritt bei den beliebtesten Ausflugszielen, in zahlrei-
chen Museen und Bädern und bei vielen Bergbahnen rund um den inter-
nationalen See. Inklusive oder vergünstigt sind die Fahrten mit den Kurs-
schiffen der Bodenseeschifffahrt. Die neue „Bodensee-Vorarlberg Frei-
zeitkarte“ inkludiert den Eintritt zu Museen, Ausflugszielen und für Frei-
bäder sowie Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ist im Zeit-
raum vom 1. Mai bis 31. Oktober drei Tage lang gültig.
Die „Montafon-Silvretta-Card“ im Montafon und benachbarten Paznauntal
(Tirol) und die „SommerAktivCard“ in der Alpenregion Bludenz (Brandner-
tal/Alpenstadt Bludenz/Klostertal) gelten für die öffentlichen Verkehrs-
mittel, für Bergbahnen und Lifte, Schwimmbäder und Museen. Für diverse
Eintritte und Verleihpreise gibt es Ermäßigungen. Sie gibt es für 3, 5, 7, 10
und 14 aufeinanderfolgenden Tage.
Ganz Vorarlberg entdecken Sie mit der V-CARD. Vom 1. Mai bis 31. Okto-
ber können Sie zu einem günstigen Pauschalpreis ausgewählte Bergbah-
nen, verschiedene Schwimmbäder und Museen einmal besuchen.

5
Bürser Schlucht
Am Eingang des Brandnertals

Gehzeit: ca. 2–3 Std.


Höhendifferenz: ca. 210 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: gelb-weiß
Ausgangs-/Endpunkt: Bürs Ortsmitte (570 m)
Parkplatz: Elektrizitätswerk Lug
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linie 81 Bludenz–Brand (Haltestelle
Gasthaus Adler in Bürs)
Einkehrmöglichkeiten: diverse Gasthäuser in Bürs und Bürserberg

Charakteristik / Besonderheiten:
Naturbelassener Schluchtweg durch Konglomeratblöcke. Den Weg durch
die Schlucht können Familien gut auf eigene Faust erkunden. 15 Tafeln er-
klären die geologisch interessanten Stellen.

Wegverlauf:
Von der Ortsmitte führt der naturbelassene Schluchtweg durch riesige
Konglomeratblöcke taleinwärts am Alvierbach entlang. Abwechselnd geht
es über schmale Brücken mehrmals hin und her. Der Weg wendet und
führt steil nach rechts hoch, zum höchsten Punkt der Tour. Hier wäre ein
Aufstieg nach Bürserberg möglich (25 Min.). Bergab erreicht man über
einen breiten Weg eine Lärchenwiese. Im weiteren Verlauf führt der Weg an
aufgerissenen Bodenspalten vorbei. Schließlich gelangt man ins Kuhloch,
einer trockenen Klamm, die in groben Schotter eingegraben ist. Über einen
kleinen Waldweg geht es zurück nach Bürs.

ALPENREGION BLUDENZ

BÜRS


Kuhloch
Spial

ht

BÜRSERBERG c
h lu
Sc
r
r se
Boden ➛ Bü

ier
Alv

6
1

Die Bürser Schlucht am Eingang des Brandnertals ist ein eiszeitliches


Naturwunder. Landschaftlich wunderschön, geologisch hochinteressant
und vor allem sehr abwechslungsreich gilt sie als Geheimtipp nicht nur
für Naturbegeisterte sondern auch für Familien mit kleineren, lauffreudi-
gen Kindern. Der Alvierbach, der durch die Schlucht rauscht, lädt zum
Planschen, Sonnenbaden und Picknicken ein.
Entstanden ist die Bürser Schlucht durch die Überlagerung dreier Glet-
scher. Der Alvierbach aus dem Brandnertal hat in den letzten 10.000 Jah-
ren die heutige Schlucht geformt. Den Beginn des Wanderweges markie-
ren riesige Bergsturzblöcke aus dem unter Geologen weltbekannten
„Bürser Konglomerat“. Der schmale Pfad führt von dort aus immer am
rauschenden Bergbach entlang durch den lichten Laubwald, an kleinen
Quellen, mächtigen Findlingen und schroffen Felswänden vorbei. Oben
prägen saftige Lärchenwiesen und uralte Eichen das Landschaftsbild,
während aufreißende Gesteinsspalten sowie ein tückisches „Kuhloch“ (wo
zwischen Felsblöcken eine Kuh abgestürzt sein soll) für Staunen sorgen.

Tipps / Sehenswertes:
Mehr spannende Details erfährt man bei der geführten Schluchtwande-
rung (Juli bis Ende September, jeweils mittwochs, Anmeldung TB Bürs);
Wanderbroschüre vorhanden; Bürserschluchtheft und DVD erhältlich im
TB Bürs, Tel: +43 (0)5552/62617, Mo–Fr 9–11 Uhr

Bürser Schlucht © Marco Mathis

7
Hoher Fraßen
Aussichtsberg mit einzigartigem Rundblick

Gehzeit: ca. 3,5 Std.


Höhendifferenz: ca. 640 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß
Ausgangs-/Endpunkt: Bludenz/Bergstation Muttersbergbahn (1.401 m)
Falls Variante nach Raggal gewählt wird, retour mit dem Landbus Linie 78
und 76 nach Bludenz
Parkplatz: Talstation Muttersbergbahn
Öffentliche Verkehrsmittel: Stadtbus Linie 1 bis Talstation Muttersbergbahn
Einkehrmöglichkeiten: Alpengasthof Muttersberg, Fraßenhütte (ÖAV-Hüt-
te, geöffent 21. Mai bis 10. Oktober 2010)

Charakteristik / Besonderheiten:
Aussichtsberg mit 360° Rundblick. Umflossen von der Ill, der Lutz und dem
Marulbach bildet er den westlichsten Eckpunkt des Lechquellengebirges.

Wegverlauf:
Von der Bergstation nordseitig hinab in eine Senke, weiter über einen stei-
len Hang bis zur Fraßenhütte (1.740 m). Über eine Bergwiese steigen Sie
zum Gipfel auf. Abstieg über den selben Weg möglich oder über den Weg
Richtung Tiefenseesattel retour zur Fraßenhütte und zum Muttersbergs.
Variante – Abstieg nach Raggal. Vom Gipfel in östlicher und dann nördlicher
Richtung zur Klesialpe und weiter im Wald nach Raggal. Von hier mit dem
Landbus Linie 78 und 76 zurück nach Bludenz.

ALPENREGION BLUDENZ RAGGAL


MARUL


Hoher Fraßen
x ➛ Klesialpe

Fraßenhütte
Klesiwand Tiefensee-
sattel

Muttersberg-
Bergstation
➛Muttersberg

8
2

Der Hohe Fraßen ist wohl einer der schönsten Aussichtsberge in Vorarl-
berg. Er liegt am Übergang von den Ost- zu den Westalpen, im Dreieck von
Großem Walsertal, Walgau und Klostertal. Eine Vielzahl von Wanderwegen
führt auf die Spitze, Ausgangspunkte sind Bludenz, Raggal und Nüziders.
Vom Gipfel bietet sich ein herrlicher Rundblick auf Silvretta, Rätikon,
Verwall, Lechquellengebirge und die Schweizerberge.
Der auf einer Höhenlage von 1.401 m gelegene Muttersberg (nach dem Fa-
miliennamen „Mutter" benannt) war schon im 14. Jh. von Walsern be-
wohnt. Einst standen 15 Höfe in einzigartiger Kulisse. Mitten auf dem
Madeisaköpfle steht der Alpengasthof Muttersberg mit Panoramaterrasse
die einen herrlichen Aus- und Rundblick ermöglicht.

Tipps / Sehenswertes:
Geführte Wanderung im Wochenprogramm, Anmeldung im TB Bludenz;
Wanderbroschüre vorhanden, Tel: +43 (0)5552/63621-790

Fraßen-Hütte © Alpenregion Bludenz

9
Von Alpe zu Alpe
im Biosphärenpark Großes Walsertal

Gehzeit: ca. 4,5 Std.


Höhendifferenz: ca. 450 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß
Ausgangspunkt: Sonntag-Buchboden (910 m); in der Früh in Sonntag
parken und mit dem Bus nach Buchboden fahren
Endpunkt: Sonntag (888 m)
Parkplatz: Talstation Seilbahnen Sonntag
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 77 von Thüringen nach Sonntag oder
Linie 78 von Thüringen über Raggal nach Sonntag, für die Fahrt nach Buch-
boden und zur Alpe Klesenza umsteigen in die Linie 77a, verkehrt von
12.6. bis 19.9.2010 täglich ab Buchboden
Einkehrmöglichkeiten: Alpe Klesenza (Jausenstation), Alpe Laguz (Laguz-
stüble), Alpe Oberpartnom (Breithornhütte), Sonntag-Stein (Seilbahnstüble)

Charakteristik / Besonderheiten:
Teilstrecke mit Wanderbus und Seilbahn möglich.

Wegverlauf:
Mit dem Wanderbus zur Alpe Klesenza, Wanderung übers Sättele zur Alpe
Laguz, weiter zur Alpe Oberpartnom, über die Alpe Unterpartnom zur
Wandfluh (1.574 m, herrlicher Aussichtspunkt) und weiter zur Echowand in
Hintersteinbild. Von dort nach Sonntag-Stein und mit der Seilbahnen nach
Sonntag. Die Wanderung kann auch in umgekehrter Reihenfolge gewan-
dert werden.

BIOSPHÄRENPARK GROSSES WALSERTAL


BUCHBODEN
SONNTAG

➛ Wandfluh
x Wangspitze

x
Sonntag-Stein

Alpe Unterpartnom
Rindereralpe

x
Alpe Oberpartnom Matonakopf

Breithorn
x

Alpe Klesenza
x ➛
Sättele
Alpe Laguz

10
3

Die Wanderung ist beispielgebend für die Möglichkeiten, die der Wanderer
im Biosphärenpark Großes Walsertal findet. Wanderungen zu Alpen mit
Alpsennereien und Jausenstationen, Alp- und Wanderbusse und Sommer-
seilbahnen für den umweltfreundlichen und bequemen Auf- und/oder Ab-
stieg. Wandern durch eine seit Jahrhunderten mühsam bewirtschaftete
Kulturlandschaft, durch Lebensräume mit einer ausgesprochen großen
Pflanzen- und Tiervielfalt, in denen auch gefährdete Pflanzen bis heute
beheimatet sind.
Der Themenweg „KlangraumStein“ wird am 1.8.2010 offiziell eröffnet. Der
„Klangraum“ ist ein interaktives Projekt, welches sich mit der Natur und
ihrer Klanglandschaft auseinandersetzt. Künstlerische Installationen be-
gleiten auf dem Wanderweg zur Echowand – laden ein zu lauschen, zu ge-
nießen oder die Klangkulisse mitzugestalten.
Die Alpe Oberpartnom war im Sommer 2009 und Winter 2009/10 Drehort
der Romanverfilmung „Der Atem des Himmels“ von Reinhold Bilgeri, der
Ende August dieses Jahres in die Kinos kommt.

Tipps / Sehenswertes:
Wanderkarte Biosphärenpark Großes Walsertal (€ 3,–), erhältlich in den
Tourismusbüros und bei den Seilbahnen im Großen Walsertal. Broschüre
der Österreichischen Bergsteigerdörfer "Das Große Walsertal" mit um-
fangreichen Wandertipps. Info: Tel. T +43 (0)5554 5150, www.walsertal.at
Geführte Wanderungen mit BERGaktiv Biosphärenpark Großes Walsertal
(Tel. +43 (0)664/5852735, www.grosseswalsertal.at/bergaktiv)

Alpe Laguz © Biosphärenpark Großes Walsertal

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Tannberg
Auf den Spuren der Walser

Gehzeit: ca. 2,5–3,5 Std. je Strecke


Höhendifferenz: ca. 180–470 m je nach Strecke
Ausgangs-/Endpunkt: Lech am Arlberg (1.450 m)
Parkplatz: Anger Garage (Benützung frei)
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linien 91 (Langen–Lech), 92 (St. An-
ton–Lech), 40 (Dornbirn–Warth-Lech); Ortsbus Lech Linie 1, 3, 4, Halte-
stellen Rüfiplatz / Postamt Lech

Charakteristik / Besonderheiten:
Herrliche Wanderungen über Oberlech auf moderaten Höhenwegen ent-
lang des Karhorns. Durch Liftbenützung (Oberlecher Bergbahn, Schlegel-
kopflift oder Steffisalplift) können die Strecken abgekürzt und somit er-
leichtert werden.

Wanderung 1: Lech/Oberlech – Bürstegg – Wanghus


Zu Fuß, mit der Bergbahn oder dem Ortsbus (Linie 4) von Lech nach Ober-
lech und über das Tannegg und die Gaisbühelalpe zum Auenfeld-Sattel.
Weiter nach Bürstegg (1.719 m) und Wanghus, Abstieg zur Haltestelle
Wanghus, Rückfahrt nach Lech (Linie 3). Gehzeit ca. 3 Std.; Wegkennzeich-
nung: gelb-weiß, dann weiß-rot-weiß; Einkehrmöglichkeiten: Restaurants in
Lech und Oberlech, Bürstegg, Bodenalpe
Wanderung 2: Oberlech – Hochtannbergpass
Von Oberlech (1.700 m) geht es bergwärts zum Tannegg (1.793 m) und ins
Kitzbachtobel, dann mäßig ansteigend zur unteren Gaisbühelalpe und zum

ARLBERG
Hochtannbergpass
Hochkrumbach
➛ Kalbelesee
Bergstation
Steffisalp Express WART H

Körbersee Warther Horn


x
Au Karhorn
enf x
eld


Auenfeldsattel ➛ Wanghus
➛ Bürstegg

ch
Le

Gaisbühelalpe

3 Bodenalpe

2

Oberlech
1
L E CH

12
4

Auenfeldsattel (1.710 m). Vorbei an der Unteren Auenfeldalpe und durch


den weiten Talboden geht es zum Körbersee (1.656 m) und zum Hochtann-
bergpass (1.679 m). Mit dem Bus (Linie 3) retour nach Lech. Gehzeit ca. 2,5
Std.; Wegkennzeicnung: gelb-weiß; Einkehrmöglichkeiten: Restaurants in
Oberlech, Auenfeldalpe, Hotel Körbersee
Wanderung 3: Lech – Warth
Mit dem Bus (Linie 3) zur Haltestelle Bodenalpe, über steil ansteigenden
Weg zur oberen Alphütte und zur alten Walsersiedlung Bürstegg (1.719 m).
Am Fuße des Karhorns entlang dem Ostabhang bis zur Schulter des War-
therhorns, um das Wartherhorn halb herum zur Bergstation des Sessellifts
„Steffisalp Express“. Talfahrt mit dem Lift oder Wanderung zur Talstation
und nach Warth (1.495 m). Von Warth retour nach Lech mit dem Bus (Linie 3).
Gehzeit ca. 3,5 Std.; Wegkennzeichnung: gelb-weiß + weiss-rot-weiss; Ein-
kehrmöglichkeiten: Restaurants in Lech und Warth, Bürstegg, Bodenalpe

Als prächtige Felskrone erhebt sich nördlich von Lech und südlich des
Hochtannbergpasses der imposante Gebirgsstock des Karhorn. Mit den
blühenden Bergwiesen und sanften Alpmatten, die bis zu den schroffen
Dolomitklippen hinauf reichen, gibt er einen prägnanten Eindruck von der
Landschaft am Tannberg. Westlich davon, auf dem Hochplateau des Auen-
feldes, treffen sich die Gemeindegrenzen von Lech, Warth und Schröcken.
Dort tagte einst auch jenes Walsergericht, das der Region den Namen gab
und das die drei Orte seit der Einwanderung von Walsern im Spätmittel-
alter über Jahrhunderte hinweg einte. Neben einer bewegten Geschichte
als nordöstlichste Walserkolonie, an der Grenze von Vorarlberg zu Tirol
und Bayern, teilten die Bewohner der drei Walsersiedlungen den harten
Existenzkampf in den Höhenregionen. Durch die berühmten „Walser Frei-
heiten“ weitestgehend unabhängig, bestanden kirchliche, wirtschaftliche
und familiäre Bindungen über die Gebirgszüge hinweg. Die unverwechsel-
bare Sprache und überlieferte Traditionen bewahrten Walserkultur am
Tannberg bis heute. Auch in der Natur finden sich Spuren der Walser.

Tipps / Sehenswertes:
Sagenbuch zur Wanderung begleitet über die gesamte Strecke (erhältlich
bei der Lech Zürs Tourismus). Teile der Wanderung werden im Wochen-
programm als geführte Wanderung angeboten.

Walsersiedlung Bürstegg bei Lech © Herbert Flatz

13
Der Grüne Ring
Moderne Sagenwanderung in Lech am Arlberg

Höhendifferenz: ca. 50 m + 750 m + 600 m Etappe 1, 2, 3


Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß und gelb-weiß
Ausgangs-/Endpunkt: Lech am Arlberg (1.450m)
Parkplatz: Anger Garage (Benützung frei)
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linie 91 (Langen–Lech), 92 (St. Anton–
Lech), 40 (Dornbirn–Warth-Lech); Ortsbuse Lech 1, 2, 3, 4, Haltestellen
Rüfiplatz / Postamt Lech

Charakteristik / Besonderheiten:
Herrlicher Rundblick, Trittsicherheit erforderlich. Teilstrecke mit Seilbahn
möglich.

Erste Etappe: Rüfikopf Bergstation nach Zürs


Leichte Bergwanderung von der Rüfikopf Bergstation nach Zürs, leicht abfal-
lend. Gehzeit: ca. 2,5–3 Std.: Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß; Einkehr-
möglichkeiten: Rüfikopf Panoramarestaurant, Monzabon Alpe, Flexenhäusl
Zweite Etappe: Zürs – Zürsersee – Madlochjoch – Zug
Steil bergauf bis zum Zürsersee und weiter bergauf bis zum höchsten
Punkt dem Madlochjoch um dann hinunter Richtung Zug zu wandern. Geh-
zeit: ca. 5–6 Std.; Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß; Einkehrmöglichkei-
ten: Flexenhäusl, Restaurants in Zug
Dritte Etappe: Zug – Balmalp – Kriegeralpe – Oberlech – Lech
Von Zug steil hinauf durch den Wald zur Balmalpe, weiter hinauf Richtung
Kriegerhorn und dann bergab nach Lech. Gehzeit: ca. 3,5–4 Std., Wegkenn-

ARLBERG
Gipslöcher Oberlech
x
Balmalpe Kriegerhorn L E CH

Rüfikopf-
Bergstation
ZUG

Rüfispitze

x
Omeshorn

Madlochjoch Zürser See


➛ ZÜRS

Muggengrat

14
5

zeichnung: erst weiß-rot-weiß, zuletzt gelb-weiß; Einkehrmöglichkeiten: Res-


taurants in Zug, Oberlech und Lech, Kriegeralpe, Rud-Alpe

Neu in Lech am Arlberg – eine Wanderung um die Natur zu genießen und


sich von Sagen und Geschichten inspirieren zu lassen. Der Weg führt auf
den Spuren des weißen Ringes in drei Etappen (für sportlichen Wanderer
auch in einer oder zwei Etappen) rund um die Berglandschaft von Lech Zürs.
Der Grüne Ring bietet Wanderwege für ganz unterschiedliche Anfor-
derungen. Auf dieser Etappen-Wanderung über Berg und durch Talsenken
vorbei an Bergseen und Flüssen mit Wasserfällen, die sich rund um Lech-
Zürs erheben und verbergen, können sich die Wanderer auf eine mit viel
Witz und Charme inszenierte moderne Sagenwelt einlassen, die Natur ge-
nießen und sich von außergewöhnlichen Installationen ebenso bezaubern
lassen wie von den Geschichten, die eigens dafür entstanden sind.
Daniel Nikolaus Kocher, ein junger Bildhauer mit großer Sensibilität für
die Schönheit der Bergwelt, erarbeitete in enger Zusammenarbeit mit der
Schriftstellerin Daniela Egger die Ideenwelt des Grünen Rings. Dabei
kommen Fabelwesen und Sagen wie auch Flurnamen und geografische
Besonderheiten zu einem modernen und humorvollen Auftritt. Eine lite-
rarische Wanderkarte führt durch bisher unbekannte, anregende und un-
terhaltsame Gebiete, die man mit freiem Auge nur schwer zu erkennen
vermag. Gut platzierten Rastbänke und Inszenierungen helfen ein wenig
nach, um die Sicht für die flüchtigen Zwischenwelten zu schärfen – wäh-
rend man aber auf den drei Gipfeln durchaus den Blick in die Weite richten
sollte, um auch die sagenhafte Kulisse per Mouseclick an eine (geplante)
Gipfelbuch-Internetseite zu senden.

Tipps / Sehenswertes:
Sagenbuch zur Wanderung begleitet über die gesamte Strecke, erhältlich
bei Lech Zürs Tourismus. Die erste Etappe wird im Wochenprogramm als
Dämmerwanderung angeboten.

Monzabon Alpe © Rudolf Mayerhofer

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Wallfahrt zur schönen Aussicht
Auf Wander- und Pilgerwegen nach Maria Bildstein

Gehzeit: ca. 2,5 Std.


Höhendifferenz: ca. 400 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-gelb
Ausgangspunkt/Endpunkt: Schwarzach (434 m)
Parkplatz: Hinter dem Gemeindeamt, Tiefgarage Zentrum
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linie 45 (Schwarzach–Bildstein–
Alberschwende), Haltestelle Dorfplatz
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser in Bildstein und Schwarzach

Charakteristik / Besonderheiten:
Wander- und Pilgerweg mit Bildstöcken und Kreuzwegkapellen, Erschei-
nungskapelle (1930 eingeweiht, fünf Minuten von der Wallfahrtskirche ent-
fernt), Quelle und Gedenkstätte.

Wegverlauf:
Von Schwarzach über die Rebsteigstraße/Linzenberg und dem Museum
Heimathaus zur Abzweigung Sonderwaldweg Ingrüne. Weiter Richtung
Geisbirn bis zur Fahrstraße – links, auf schmalem Waldweg rechts bis
Geisbirn (750 m) und auf der schmalen Straße nach Bildstein (656 m).
Rückweg: Auf der Fahrstraße abwärts, in Unterdorf Abzweigung nach
links durch den Wald und über Obertellenmoos nach Schwarzach. Oder
mit dem Bus Linie 45 nach Schwarzach).

BODENSEE-VORARLBERG

BILDSTEIN

Geisbirn

Oberstellenmoos

Ingrüne

Linzenberg

SCHWARZACH

16
6

Nicht einmal 300 Höhenmeter liegt das Plateau über dem Rheintal.
Es wird dominiert von der Wallfahrtskirche aus dem 17. Jh., eine der
meistbesuchten Wallfahrtsstätten Vorarlbergs. Der Bregenzer Baumeis-
ter Michael Kuen schuf hier eine eher bescheidene Ausprägung des Früh-
barock, die schlichte Fassade strahlt ruhige Harmonie aus.
Das Gnadenbild ist ungefähr um 1390 entstanden. In den ersten Jahrhun-
derten hatte es seinen Platz auf einem Felsvorsprung unterhalb der Dorf-
siedlung. Die Verehrung des Marienbildes („Bild auf dem Stein") war spä-
ter maßgeblich für den Namen Bildstein.
Die Kirche geht auf eine Gelübdestiftung und eine Marienerscheinung zu-
rück. Der Bauer Georg Höfle verspricht in der Zeit der großen Pestwelle in
Mitteleuropa – Anfang des 17. Jh. – der Muttergottes eine Kapelle zu bau-
en, wenn seine Familie und sein Bauernhof von der Seuche verschont
bleibt. Damals war bereits das Gnadenbild in einer kleinen hölzernen Ka-
pelle auf dem heutigen Kirchenareal. Im Jahr 1629 erscheint die Mutter-
gottes den Söhnen des Bauern und erinnert an das Versprechen, das ein
Mann gegeben hat. Die Kinder erzählen dies zu Hause, und ihr Vater weiß
sogleich, dass er gemeint ist. In den folgenden Jahren beginnt Georg Höfle
eine stattliche Kapelle zu bauen, die nach seinem Tod von seiner Frau voll-
endet wird. Im Jahre 1657 wurde sie mit der Erlaubnis der regelmäßigen
Meßfeier ausgestattet. Die Erscheinung im Jahre 1629 ist historisch be-
legt, eidlich verbürgt und als einzige in Vorarlberg kirchlich bestätigt.

Tipps / Sehenswertes:
Von den Bänken an der Terrassenkante zwischen Gemeinde- und Pfarr-
haus gleitet der Blick buchstäblich grenzenlos über Bodensee und Allgäu,
das St. Galler und Appenzeller Hügelland, zu Säntis und Alpstein, in die
Weite des Rheintals mit seinen Siedlungen und dem inselhaften Kummen-
berg. Rundum gibt es schmucke Rheintalhäuser mit Schindelmänteln und
Gasthäuser. Bildstein Ortsplan und Wanderkarte – erhältlich im Ochsen-
lädele, in den Gasthäusern und im Tourismusamt.

Bildstein © Ländle Verlag GmbH

17
Zur Ruine Alt Ems
Serpentinenweg auf den Schlossberg

Gehzeit: ca. 2 Std.


Höhendifferenz: ca. 263 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß
Ausgangspunkt/Endpunkt: Hohenems/Stadtpfarrkirche St. Karl (432 m)
Parkplatz: Gratis Parkplatz hinter der Pfarrkirche
Öffentliche Verkehrsmittel: Zug (Wanderbeschilderung direkt ab Bahnhof),
Landbus Linie 22, 23, 53 sowie 55 (Wander- und Badebus), Haltestelle
Markus-Sittikus-Saal
Einkehrmöglichkeiten: im Stadtgebiet von Hohenems

Charakteristik / Besonderheiten:
Die Fernsicht der in 740 m Meereshöhe thronenden Festung (Ruine) ist be-
eindruckend. Sie erfasst das Rheintal von der Neuburg (oberhalb von
Klaus) bis zum Bodensee und über den See. Trittsicherheit erforderlich,
griffige Schuhe empfohlen.

Wegverlauf:
Rechts hinter der Stadtpfarrkirche St. Karl führt ein Serpentinenweg auf
den Schlossberg und rechts hinauf zur Ruine Alt Ems und zum herrlichen
Rheintal-Aussichtspunkt „Gsätzle“ (598 m). Retour zur Burgwiese, dann
rechts weg. Der Rückweg erfolgt auf der Südostseite des Schlossberges,
über Buchenau Emsreute und dann rechts abzweigend nach Hohenems,
vorbei an Stoffels-Säge-Mühle (Museum) in Richtung Stadt.

BODENSEE-VORARLBERG

Ruine
Alt Ems
HOHENEMS

Pfarrkirche
St. Karl Gsätzle

Stoffels
Säge-Mühle

18
7

Dieser Wanderweg (Serpentinenweg) existiert bereits seit die Burg Alt


Ems Ende des 12. Jh. gebaut wurde. Er wurde von den Rittern als Wan-
derweg zu Ihrem Tierpark genutzt.
Dem von der Neuburgruine (oberhalb von Klaus) aus nordwärts Blicken-
den fällt in 7 Kilometern Entfernung ein ca. 300 m hoch aufragender Fels-
rücken auf, der sich gegen Dornbirn hinzieht. Er trägt die längste Burg-
ruine fast des gesamten deutschen Burgengebietes, die Alt-Ems. Gelän-
debedingt ist die Burganlage nur zwischen 10 und 70 Meter breit; hat aber
eine Länge von über 700 Meter. Die Erbauung wird spätestens in der
2. Hälfte des 12. Jh. angenommen. Zu Ihren Füßen liegt die Stadt Hohen-
ems. Der Wanderweg von der Ruine Alt Ems führt über die ehemalige
Versorgungsstraße für die Burg, weiter durch den ehemaligen Kaisergar-
ten (heute bewaldet) hinunter zum Emsbach, dem ehemaligen Energie-
lieferanten der Burganlage. Zu dieser Zeit befanden sich viele Sägen und
Mühlen beim Emsbach.

Tipps / Sehenswertes:
Stoffels Säge-Mühle: Im Freilichtmuseum ist eine historische, wasserrad-
angetriebene Säge und Mühle in Originalgröße in ihrer ursprünglichen
Umgebung zu sehen, das Mühlenmuseum dokumentiert auf 600 m2 kultur-
geschichtlich über 2000 Jahre Mühlentechnik (geöffnet von Ende April bis
31. Oktober, täglich von 9 bis 18 Uhr).
Im Zentrum: Renaissance-Palast (16. Jh.), Renaissance-Kirche; Jüdisches
Viertel mit dem Jüdischen Museum Hohenems (geöffnet Di–So und an
Feiertagen 10–17 Uhr)

Ruine Alt Ems © Peter Mathis/Stadt Hohenems

19
Auf „Alpgang in Au“
Auer Alpkultur

Gehzeit: ca. 6 Std.


Höhendifferenz: ca. 750 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß
Ausgangs-/Endpunkt: Kirche Au-Rehmen (825 m)
Parkplatz: Kirche Au-Rehmen
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linie 40, Haltestelle „Kaufhaus
Gorbach“
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser in Au, Alpe Sattelegg (während der
Alpzeit von Mitte Juni bis Anfang September)

Charakteristik / Besonderheiten:
Landschaftliche Zeitreise zwischen Viehweide, Berggut, Vorsäß, Alpe und
Wildheu im Hinteren Bregenzerwald. Wanderung durch die alpine Kultur-
landschaft mit schönen Talblicken.

Wegverlauf:
Der Auer Alpkultur-Weg führt von Au-Rehmen über das Vorsäß Berbigen
hinauf zur Oberen Sattelalpe. Von dort lohnt sich ein Abstecher auf den
Aussichtspunkt Liegstein (1.592 m). Weiter führt der Alpkulturweg zur Alpe
Sattelegg und über Wika und Holand zurück zur Kirche in Au-Rehmen.
Kleine Runde:  
Von der Kirche Au-Rehmen über den historischen Geißerweg zum Vorsäß
Berbigen, auf dem abenteuerlichen Heuzieherweg zum Wika und zurück
über Holand zum Ausgangspunkt. Gehzeit: ca. 2 Std., Höhenmeter: ca. 350 m

BREGENZERWALD x Stoggsattel

Alpe Sattelegg

Stoggenalpe
Liegstein Obere

Sattelalpe
x

Mittagsfluh
Vorsäß Berbigen

Berngat Wika

AU Holand

Rehmen

20
8

Zwischen Au-Rehmen und der Oberen Sattelalpe bieten sich dem Wan-
derer Einblicke in die Wälder Alpwirtschaft. Nach wie vor wird die Bewirt-
schaftung der Berggüter, Vorsäße und Alpen von den Bauern praktiziert.
Auf dem Alpgang werden Veränderungen von Landschaft und Alltags-
kultur über die vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte deutlich. Zitate
alpiner Architektur, vielfältige Kulturlandschaftselemente, artenreiche
Lebensräume und literarische Orte sind die Zeugnisse Jahrtausende lan-
ger Auseinandersetzung der Menschen mit dem Raum. Auf dem Alpgang
gewinnt der Wanderer nachhaltige Erkenntnisse über die Nutzung und
Entwicklung der fünf Stufen am Berg: vom Talbetrieb in Rehmen und die
nahen gemeinschaftlichen Viehweiden über den historischen Geißerweg
zum Berggut Berngat. Weiter vom Berbigen Vorsäß hinauf zur Oberen Sat-
telalpe. Ein Abstecher auf den Aussichtspunkt Liegstein wird mit einem
atemberaubendem Ausblick und Erinnerungen an Sozialreformer Franz
Michael Felder belohnt. Zurück zur Unteren Sattelalpe und weiter zur
Satteleggalpe. Vorbei an den Wildheumähdern unterhalb des Diedams zu
den Heuhütten im Wika. Zwischen Berbigen Vorsäß und Wika der abenteuer-
liche Heuzieherweg für geländegängige Menschen auf dem Alpgang.

Tipps / Sehenswertes:
Ausführliche Broschüre in den Tourismusbüros Au und Schoppernau kos-
tenlos erhältlich.

Heuhütten © Maria Anna Moosbrugger

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Energieportale-Weg
Energie-Wanderung in Langenegg

Gehzeit: ca. 3–4 Std.


Höhendifferenz: ca. 230 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: gelb-weiß und weiß-rot-weiß
Ausgangs-/Endpunkt: Gemeindezentrum Langenegg (690 m)
Parkplatz: Gemeindezentrum Langenegg
Öffentliche Verkehrsmittel: Landbus Linie 29, Gemeindezentrum
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser in Langenegg

Charakteristik / Besonderheiten:
Für alle Sinne anregende Wanderung durch hügelige Landschaft rund um
Langenegg.

Wegverlauf:
Beim Hotel Krone überquert der Weg die Landesstraße und führt, den
Portaleschildern folgend, zum Portal Sagenhaftes. Einem kleinen Kolosse-
um nachempfunden bietet der Waldplatz Raum für Sagen und Überliefe-
rungen. Weiter geht es auf dem Waldweg zum Portal Ruhe mit seiner
Barfußspirale aus Naturmaterialien. Eine Holzhängeschaukel und komfor-
table Holzliegen laden ein zur Enstpannung. Möglichkeiten zur Weiter-
wanderung besteht auf dem kühlen Waldweg, der weiß-rot-weißen Mar-
kierung folgend hinunter zur Weissachmündung und dem Achtal entlang
zu den Kunstportalen „9Bäume“, die Holz-Künstler entlang der Bregenzer-
ache erschaffen haben. Vom alten Bahnhofsareal oder Hub geht es der
weiß-rot-weißen Markierung folgend zurück ins Ortszentrum.

BREGENZERWALD
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LANGENEGG
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MÜSELBACH

22
9

An manchen besonderen Plätzen treffen Energieflüsse auf eine Weise zu-


sammen, dass natürliche Kräfte nachweislich spürbar werden. In Langen-
egg wurden diese Plätze erfasst und für Sie zugänglich gemacht.
Das Dorf Langenegg engagiert sich seit Jahren für Nachhaltigkeit, Energie
und Klimaschutz.
Holz-Künstler unterschiedlicher Richtungen der bildenden Kunst be-
schäftigten sich 2007 und 2009 intensiv mit dem Material. Eine Wiese war
das Atelier für das Kunstsymposium „9Bäume“. Jeder Künstler bearbeite-
te einen Baum. Die unterschiedliche berufliche und künstlerische Her-
kunft führte zu außergewöhnlichen und spannenden Ergebnissen.

Tipps / Sehenswertes:
Die verschiedenen „Energieportale-Wege“ (als Spazierweg, ca. 30 Min.,
oder als kleiner oder großer Rundgang, ca 1 bzw. 3-4 Std. Gehzeit) machen
Energie begreifbar und erlebbar. Der Beginn des Weges ist immer beim
Gemeindeamt.
Information und Detailübersicht beim Tourismusbüro Langenegg:
Tel: +43 (0)5513/4101-14, www.langenegg.at

Kräuterportal Am Bach © Gemeinde Langenegg

23
Die Kaisertour
zum Gipfel des Großen Widdersteins

Gehzeit: ca. 7–8 Std., Rundweg ohne Gipfel 5–6 Std.


Höhendifferenz: ca. 1360 m, 850 m ohne Gipfel
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: gelb-weiß bis Hintere Gemstel-
hütte und ab Bärgunthütte talauswärts, ansonsten weiß-rot-weiß, Aufstieg
Widderstein weiß-blau-weiß
Ausgangspunkt: Mittelberg/Bödmen (1.180 m)
Endpunkt: Baad oder Mittelberg/Bödmen
Parkplatz: Parkplatz Weiher (Bödmen), Parkplatz Baad
Öffentliche Verkehrsmittel: Walserbus Linie 1, Haltestelle Gemse
Einkehrmöglichkeiten: Bernhard´s Gemstelalpe (Sennalpe), Gemstel-
Schönesbodenalpe, Hintere Gemstelhütte, Obere Gemstelhütte, Widder-
steinhütte, Bärgunthütte, Alpe Widderstein

Charakteristik / Besonderheiten:
Der Normalweg zum Gipfel von Süden ist auf gut markiertem Aufstieg nicht
schwierig, erfordert aber Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondi-
tion. Es sind ein paar kleine Kletterstellen vorhanden. Vorsicht im Frühjahr
wegen gefährlicher Schneefelder. Vorsicht ist durch Steinschlag von häufig
unvorsichtigen Tourengehern geboten. Ein Helm ist durchaus sinnvoll.

Wegverlauf:
Der Weg führt ab Mittelberg-Innerbödmen rechtsseitig durch das Gemstel-
tal bis zur Hinteren Gemstelhütte (1.320 m). Schweißtreibend ist der An-
stieg von der Hinteren zur Oberen Gemstelhütte (1.694 m). Vorbei am Was-

KLEINWALSERTAL BÖDMEN

BAAD
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Brei

Äußere
Widdersteinalpe
Gemstelbach
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Bärenkopf
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Bärgunthütte Hintere
Gemstelalpe

Widderstein
x Klamm

Obere

Gemstelalpe
Hochalpsee Widderstein-
➛ hütte Gemstelpass
Höferspitze
x Hochalppass

24
10

serfall des Gemstelbaches und an einer tiefen Klamm erreicht man die
Obere Alpe und wandert zum 1.971 m hoch gelegenen Gemstelpass und
zur Widdersteinhütte (2.009 m, schöner Blick auf die Vorarlberger und Ti-
roler-Bergketten). Nun wandert man weiter bis zur Südschlucht des Wid-
dersteins und über Geröllhalden und Felsstufen steil hinauf zum Gipfel-
kreuz (2.533 m). Nach dem Abstieg geht es zum Hochalppass (1.938 m),
(Abstecher zum Hochalpsee möglich, kleine Getränke-Auswahl bei der
Hochalp-Hütte zur Alpzeit). Vom Pass gelangt man ins Bärgunttal (Alp-
gebiet) und über die Bärgunthütte und die Alpe Widderstein nach Baad
(1.244 m). Spazierweg an der Breitach entlang bis zum Parkplatz Weiher
(ca. 15 Gehminuten) oder mit dem Walserbus zu allen Orten.
Die Tour kann auch in Baad begonnen werden.

Der höchste Berg des Kleinwalsertals wurde 1669 wurde er erstmals be-
stiegen, 1059 gibt es die erste urkundliche Erwähnung als "Widerostein"
in einer Urkunde des Kaisers Heinrich IV. Rund um den Widderstein sind
die Steinböcke, das Wappentier des Kleinwalsertals, beheimatet. Nach-
dem sie ausgestorben waren, wurden 1964 drei Paare Steinwild aus dem
Pontresina/CH, im Gemstelgebiet/Kleinwalsertal ausgesetzt. 120 bis 140
Tiere bilden heute den stattlichen Bestand an „perfekten Bergsteigern“.
Vom Widderstein bietet sich ein fantastischer Rundblick: im Norden das
Kleinwalsertal, dahinter das weite Alpenvorland. Bei klarer Fernsicht
sieht man im Osten den Wilden Kaiser, Karwendel, Wetterstein mit der
Zugspitze, die Hohen Tauern, die Zillertaler-, Stubaier- und Ötztaler Alpen
und die Ortlergruppe, im Süden die Silvretta, die Schweizer Berge und an-
schließend daran fast den ganzen Bodensee. Im Vordergrund die Allgäuer
und Lechtaler Alpen, gegen Südwesten die Berge des Arlbergs. Am
schönsten ist das Panorama bei Sonnenaufgang.

Tipps / Sehenswertes:
Von ca. Mitte Mai bis ca. Ende Okt. (jeden Di je nach Witterung und Schnee),
kostenlos geführte Tour „Rund um den Widderstein“ (www.bergschule.at)

Blick auf den Widderstein © Kleinwalsertal Tourismus

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Übers „sagenhafte“ Gottesackerplateau
Eine geologische Bergtour

Gehzeit: ca. 5–6 Std.


Höhendifferenz: ca. 450 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß bis Ortsteil Wäldele,
dann gelb-weiß; Markierungen auf dem Fels, Trittsicherheit erforderlich
Ausgangspunkt: Auenhütte (1.273 m) bzw. Talstation Ifenbahn
Endpunkt: Hirschegg-Au, Walserbus Linie 3 oder 5
Parkplatz: Talstation Ifenbahn bzw. Auenhütte
Öffentliche Verkehrsmittel: Walserbus Linie 5, Haltestelle Auenhütte
Einkehrmöglichkeiten: Auenhütte, Ifenhütte, Bergadler, Gasthof Hammerer

Charakteristik / Besonderheiten:
Trittsicherheit erforderlich, begehbar nur bei absolut gutem und sicherem
Wetter, herrlicher Rundblick. Es empfiehlt sich, Getränke mit zu nehmen,
denn nach dem Bergadler kommt keine Einkehrmöglichkeit mehr, auch
Rinnsale oder Bäche sucht man hier vergebens.

Wegverlauf:
Von der Auenhütte außerhalb von Hirschegg Auffahrt mit dem Ifensessellift
bis zur Ifenhütte (1.586 m). Von hier geht es durch steiniges Alpgebiet über
das Alpbord und durch die Ifenmulde hinauf zur bewirteten Station Berg-
adler (2.026 m), die bereits in stark zerklüftetem Karstgebiet liegt. Der Weg
über das Gottesacker-Plateau weist unzählige Spalten und Rinnen auf und
kann nur bei gutem und sicherem Wetter begangen werden (die Weg-
markierung ist auf den felsigen Untergrund gemalt). Bei der verfallenen

KLEINWALSERTAL Obere Gottesackerwände

Gottesackeralpe
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Gottesacker

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Hahnen- ück
köpfle Bergadler en

x Wäldele
Hoher Ifen

Ifenhütte HIRSCHEGG

Auenhütte

26
11

Gottesackeralpe (ca. 1.950 m, Infotafel und Wegweiser) zweigt der Weg


rechts ab, führt talwärts durch das Gottesackerloch ins Kürental und durch
bewaldetes, felsiges Gebiet über den Eselsrücken hinunter in den Ortsteil
Wäldele (Walserbus Linie 3) und auf der Wäldelestrasse in die Au (Gasthof
Hammerer) oder ansteigend durch die Siedlung Wäldele zurück zum Aus-
gangspunkt Auenhütte. Von der Au gibt es die Möglichkeit, zu Fuß oder mit
dem Walserbus in die Orte zurück zu kehren.

Die geologisch hochinteressante Bergtour führt über das verkarstete Got-


tesackerplateau zwischen Hahnenköpfle-Bergadler (bewirtschaftet) und
Toreck. Die 50 bis 100 Meter dicke Schrattenkalkschicht des Gottesacker-
plateaus besteht aus Ablagerungen des Ur-Mittelmeers mit Überresten
von Meerestieren, Geröll, Kies und Schlamm. Der Wanderer findet hier
versteinerte Muscheln, Schwämme, Schnecken und Korallen. Auf den ers-
ten Blick scheint hier keine Vegetation vorhanden zu sein, doch bei ge-
nauerem Hinsehen entdeckt man eine Vielfalt an sehr genügsamen Pflan-
zen und auch Tiere.
Da, wo sich der Wanderer entscheiden muss zwischen Abstieg über
Schneiderküren oder Aufstieg zum Toreck (Beschilderung), sind noch die
Restmauern der sagenumwobenen Gottesackeralpe zu erkennen. Die
Steinzeitwerkzeuge, die in der Bergschau im Walserhaus ausgestellt sind,
wurden im Kürental gefunden. Deutlich erkennbar ist bei der Fundstelle
das Lager, das die Jäger und Hirten vor 9000 Jahren im Sommer bewohnt
hatten (Infos am Standort).
In der Bergschau im Walserhaus ist die Entstehungsgeschichte anschau-
lich dargestellt.

Tipps / Sehenswertes:
Geführte Touren siehe www.bergschule.at

Gottesacker © Alexander Rochau/Kleinwalsertal Tourismus

27
Der Aqua-Wanderweg
Rundgang zu interessanten Wasserstationen

Gehzeit: ca. 3 Std.


Höhendifferenz: ca. 300 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: gelb-weiß; spezielle blaue Kenn-
zeichnung des Weges
Ausgangs-/Endpunkt: Ortszentrum Tschagguns (687 m)
Parkplatz: Gemeindeparkplatz Tschagguns
Öffentliche Verkehrsmittel: Ortsbus-Linie 1, Gemeindeamt/Kraftwerk
Einkehrmöglichkeiten: Berggasthof Sulzfluh, Wirtschaft Bitschweil

Charakteristik / Besonderheiten:
Einfache Familienwanderung (auch Kinderwagentauglich) mit interessan-
ten Stationen. Einige Stationen: Der Dorfbrunnen in Tschagguns, Schau-
räume der Vorarlberger Illwerke auf Latschau, gezähmte und ungezähmte
Wildbäche, die wassergetriebene Säge von „Mülli Ferdi“, eine verborgene
Schwefelquelle, ein ferngesteuertes Kraftwerk der VKW, kleine und große
Stauseen, sowie die Jausenstation Bitschweil (mit Informationstafeln be-
schildert)

Wegverlauf:
Es wird empfohlen, den Aqua-Weg beim Gemeindepark oberhalb des Ge-
meindeamtes anzutreten. Im Park sind ein Turbinenrad (Energie), Park-
brunnen (Trinkwasser) und Wassertrete (Gesundheit durch Kneipp) er-
richtet. Gleich nebem dem Parkbrunnen steigt man bei der Bushaltestelle
in den Postbus ein und verläßt diesen bei der Haltestelle am Stausee

MONTAFON SCHRUNS
TSCHAGGUNS
Staubecken
Latschau
Latschau

Rasaf

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„Müller Ferdi“

Ziegerberg

Grabs
Staubecken

Bitschweil

Gampadelstal

28
12

Latschau (985 m). Von hier schweift der Blick zum Lünerseewerk im
Staubecken Latschau. Von der Bushaltestelle geht man ein paar Schritte
zurück und sieht schon den Wegweiser „Bitschweil“. Diesem Wegweiser
sollte man auch in der Folge unbedingt Beachtung schenken. Zuerst geht
es links des Kraftwerks Richtung Gauertal. Nach etwa 9 Gehminuten führt
eine kleine Brücke über den Golmerbach. Dann geht es ohne viel Höhen-
unterschied vorbei an der wassergetriebenen Säge von „Mülli Ferdi“, am
Rasafeibach, zum Ziegerberg, über die Schwefel- und Lederquelle zum
Stausee Bitschweil. Nach einer Erfrischung wandert man weiter zum Gäß-
schärem sowie zu Tolas Säge und zurück zum Auto.

Wasser erschreckt uns zum Lebensanfang anlässlich der Taufe, später


erfrischt es uns beim sommerlichen Bade. Wasser ist zum Waschen da,
zum Trinken ohnehin und im Montafon auch zum Wandern. Diesem wich-
tigsten Element der Region ist der „Aquawanderweg“ gewidmet.
Energie aus Wasser, Schwefel- und Lederquelle, Antriebskraft für ein Sä-
gewerk (beim „Mülli-Ferdi“), Quellwasser als Heilmittel oder ein See als
Fischwasser – der Aqua-Wanderweg in Tschagguns zeigt die vielfältigen
Nutzungsmöglichkeiten von Wasser, aber auch seine grenzenlose, be-
drohliche Kraft.

Tipps / Sehenswertes:
Eine Broschüre zur Wanderung ist im Tourismusbüro erhältlich.

© Schruns-Tschagguns Tourismus

29
Zur Saarbrücker Hütte
Bergwanderung mit tollem Gletscherblick

Gehzeit: ca. 6 Std.


Höhendifferenz: ca. 720 m
Schwierigkeitsgrad/Wegkennzeichnung: weiß-rot-weiß, 302 / Teil des
Zentralalpenwegs 02
Ausgangs-/Endpunkt: Bielerhöhe (2.032 m)
Parkplatz: Parkplatz beim Stausee
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 85 Bielerhöhe Silvrettasee
Einkehrmöglichkeiten: Saarbrücker Hütte, Madlenerhaus, Gasthäuser auf
der Bielerhöhe

Charakteristik / Besonderheiten:
Leicht begehbare hochalpine Tour. Anstieg auf gut markierten Pfaden, zur
Hütte. Erster Teil des Rückweges auf dem Hüttenversorgungsweg, ab
Standort Kromerbach auf schmalem Bergweg.
Bereits beim Ausgangspunkt der Tour, dem Scheitelpunkt der Silvretta-
Hochalpenstraße, bietet sich ein herrlicher Blick über den Stausee hinweg
auf die Dreitausender der Silvretta.

Wegverlauf:
Von der Bielerhöhe geht es kurz hinunter zum Madlenerhaus. Weiter berg-
ab wird die junge Ill überquert und es beginnt der allmähliche Aufstieg zum
Großvermunt. Über Steinfelder und durch niederes Buschwerk geht es auf-
wärts, das gewaltige Massiv des Hochmaderer stets im Blickfeld. Über die
Hochfläche der Tschifernella erreicht man eine grasige Bergnase. Hier

MONTAFON
Sil
x Ho vrett
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Saarbrücker
x Hütte


Kleinlitzner
Litzner
Gletscher
Seehorn
x

30
13

wird erstmals das Tagesziel sichtbar, die auf einem Felssporn stehende
Saarbrücker Hütte. Der Weg führt an zwei kleinen Gletscherseen vorbei
und senkt sich wenig später hinunter zu den „Schwarzen Böden“. Nach der
Brücke über einen der beiden Kromerbäche gelangt man zum Hütten-
versorgungsweg. Über diesen oder einen markierten Abkürzungsweg er-
reicht man die höchstgelegene Alpenvereinshütte der Silvretta (2.538 m).
Für den Abstieg kann der Hüttenversorgungsweg gewählt werden, der
über die „Schwarzen Böden“, vorbei an einer Zollhütte durchs Kromertal
Richtung Vermuntsee bergab führt. Auf etwa 1.820 m zeigt ein Wegweiser
nach rechts den Weiterweg an. In sanftem Auf und Ab schlängelt sich der
Pfad durch das Großvermunt und am Madlenerhaus vorbei hinauf zur
Bielerhöhe.

Die Saarbrücker Hütte ist die höchstgelegene Schutzhütte (DAV) der Sil-
vretta, im Blickfeld die vergletscherte Bergwelt der Litzner-Seehorn-
Gruppe. Nicht nur die Lage auf dem Bergsporn des Kleinen Litzner ist fas-
zinierend, auch der Baustil der 1911 erbauten Hütte aus Stein und Holz-
schindeln begeistert. Vier Dreitausender sind in unmittelbarer Hütten-
nähe.
Die Silvretta-Bielerhöhe ist im Sommer über die imposante Silvretta-
Hochalpenstraße (Mautstraße) von Partenen (Vorarlberg) oder Galtür
(Tirol) erreichbar. Sie gilt als eine der schönsten Panoramastraßen der
Alpen. Mehr als 30 Kehren schlängeln sich bis zum Scheitelpunkt, der
Silvretta-Bielerhöhe auf 2.032 m Seehöhe, mit imposantem Blick auf die
herrliche Bergkulisse der Silvretta. Die Bielerhöhe ist die Wasserscheide
zwischen Rhein und Donau.

Saarbrückner Hütte © Rudolf Mayerhofer

31
Wandern ohne Gepäck /
Weit- und Fernwanderwege
Wandern ohne Gepäck durch Vorarlberg
Indivuelle Wanderungen, Reiseantritt jederzeit zwischen Anfang Mai und
Ende Oktober möglich. Die Wege sind gut markiert und gefahrlos zu be-
gehen. Sie wandern nur mit dem Rucksack, das Gepäck wird zum nächsten
Hotel gebracht. Vier Routen mit drei bis acht Übernachtungen stehen zur
Wahl. Buchung: Bregenzerwald Tourismus GmbH, www.bregenzerwald.at
und travel.center/Service von connective-thinking est, www.travelcenter.li

Österreichische Weitwanderwege/Europäische Fernwanderwege


Drei der Österreichischen Weitwanderwege führen vom Osten Österreichs
nach Vorarlberg: 01 Nordalpenweg: vom Neusiedlersee zum Bodensee
(ca. 1.000 km), Teilstück des E 4 alpin; 02 Zentralalpenweg: vom Panno-
nischen Raum bis nach Feldkirch (ca. 1.100 km); 04 Voralpenweg: von
Wien bis Bad Reichenhall. Er kann als „Maximilianweg“ durch die bayri-
schen Voralpen bis Bregenz fortgesetzt werden (ca. 1.000 km).
Drei Fernwanderwege führen durch Vorarlberg: E1 Nordsee-Bodensee-
Gotthard-Mittelmeer, E4 Gibraltar-Pyrenäen-Bodensee-Neusiedler See-Ba-
laton-Rila-Kreta, E5 Bodensee-Adria
Infos: OeAV, Sektion Weitwanderer, Thaliastr. 159/3/16, A-1160  Wien, Tel.
+43 (0)1/4938408 oder 0664/2737242, www.alpenverein.at/weitwanderer
Diverse Weitwanderführer, Fachliteratur und Karten sind im Buchhandel er-
hältlich.

Weitere Weitwanderwege
Der Große Walserweg verbindet die im Mittelalter entstandenen Gebirgs-
siedlungen der Walser zwischen Zermatt und Kleinwalsertal.
Die Via Alpina: Fünf Wanderstrecken durch acht Staaten quer durch den
gesamten Alpenbogen. Der „Rote Weg“ führt in 161 Etappen von Triest aus
nach Slowenien, Österreich, Deutschland, durch Vorarlberg über Liech-
tenstein und die Schweiz nach Frankreich, um schließlich in Monaco zu
enden (Details unter www.via-alpina.org).
Mehrere Zubringerwege zum Jakobsweg queren Vorarlberg auf dem Weg
nach Einsiedeln. Eine Hauptroute führt von Tirol auf dem Arlbergweg nach
Bludenz, auf dem Walgauweg nach Rankweil und durch das Appenzeller-
land nach Einsiedeln. Der Münchner Jakobsweg verläuft über das Allgäu,
Bregenz, Altstätten und durch das Appenzellerland nach Einsiedeln.
Broschüre „Spirituelles Wandern am Jakobsweg Landeck–Einsiedeln“ kos-
tenlos erhältlich bei Vorarlberg Tourismus. Infos auch auf www.vorarlberg.
at/wanderwege.
Die Via Valtelina, die einstige Säumerroute des Veltliner Weins, führt von
Schruns im Montafon durch die Schweiz nach Tirano ins italienische Veltlin
(www.via-alpina.org, auch als geführte Tour buchbar: www.bergaktiv.org).
Die Rätikontour: Die Rätikonkette liegt im Dreiländereck Liechtenstein/
Österreich/Schweiz, auf der Umrundung werden immer wieder Landes-
grenzen überschritten.
32
Bergerlebnis unter fachkundiger Leitung
Alpinschulen, Berg- und Wanderführer, Outdoor-Anbieter

Die Alpinschulen bieten geführte Wanderungen und Touren sowie fundier-


te Ausbildung in den alpinen Bergsportarten, einige auch Mountainbike-
touren, Bergabenteuer im Hochseilgarten, Canyoning, Outdoor-Seminare
etc. Für Detailinformationen fordern Sie bitte die Prospekte direkt bei den
Alpinschulen an oder informieren Sie sich über die Websites.
• Bergsteigerschule ALPIN live, Brand, Tel. +43 (0)664/3416243,
info@alpin-live.at, www.alpin-live.at
• Alpinschule Rudolf Mayerhofer, Klaus, Tel. +43 (0)676/6044992,
information@erlebnis-alpin.at, www.erlebnis-alpin.at
• Alpincenter Lech, Tel. +43 (0)5583/39880
info@alpincenter-lech.at, sommer.alpincenter-lech.at
• four seasons guiding, Lech, Tel. +43 (0) 664 4000 827
toni@fsg-lech.at, www.fsg-lech.at
• Bergschule Kleinwalsertal, Hirschegg, Tel. +43 (0)5517/30245
info@bergschule.at, www.bergschule.at
• Free-Motion, Nüziders, Tel. +43 (0)664/1051648
info@free-motion.at, www.free-motion.at
• Alpinschule Schröcken, Tel. +43 (0)664/7575500 (0)664/2525200
info@alpinschule-schroecken.at, www.alpinschule-schroecken.at
• Bergführer Montafon, Schruns, Tel. (0)664/4311445,
montafon@bergfuehrer.at, www.montafon.bergfuehrer.at
• Alpinschule Widderstein, Warth, Tel. +43 (0)5583/2716, (0)660/2149207
haus@alpinwarth.at, www.alpinwarth.at
• Alpinschule Bergaufbergab, Weiler, Tel. 43 (0)664/5119003
office@bergaufbergab.com, www.bergaufbergab.com

In vielen Orten stehen staatlich geprüfte Bergführer zur Verfügung. Die


Vermittlung erfolgt über die Tourismusbüros, Alpinschulen und durch den
Bergführerverband Vorarlberg (www.vorarlberg.bergfuehrer.at).
Einige bieten umfangreiche Wander- und Kletterprogramme an, so z.B.:
• Bergsport/Skisport Thomas Schäfer, Fontanella-Faschina/Sulz,
Tel. (0)5510/322, info@thomas-schaefer.at, www.thomas-schaefer.at
• Montafon-Guides Silvretta im Montafon, Tel. (0)664/1026028,
info@montafonguides.at, www.montafon-guides.at)
Neben den Bergführern gibt es ausgebildete und autorisierte Wanderfüh-
rer, die Wanderer – einzeln oder in Gruppen – auf markierten Wegen be-
gleiten (keine Klettersteige und Gletscherüberquerungen).
Wanderführer-Vereinigung: BergAKTIV Brandnertal, Tel. +43 (0)664/88511271,
oder 0664/88511274, www.bergaktiv.info; BergAktiv Wanderführer Mon-
tafon, Tel. +43 (0)664/9216810, www.bergaktiv.org

Professionelle Outdoor-Unternehmen bieten Outdoorerlebnis auf höchs-


tem Qualitäts- und Sicherheitsniveau für Familien, Firmen oder Extrem-
sportler. Informationen über die Outdoor-Unternehmen Vorarlbergs fin-
den Sie auf www.outdoor-vorarlberg.at
33
Seilbahnen und Sessellifte
www.sommerbergbahnen.at

Bergrrestaurant
Ort Name der Bergbahn Info-Telefon

beförderung 1)
Telefonvorwahl
G = mit dem Qualitätsgütesiegel nach Österreich

Sessellift

Fahrrad-
Seilbahn
„ausgezeichnete Österreichi- 0043 + Ortsvor-
sche Sommerbahn“ (Fach- wahl
verband der Seilbahnen)

Alberschwende Sessellift Brüggelekopf • • 05579/4233, 4323

Andelsbuch Bergbahnen Andelsbuch • • 05512/2540

Au/Schoppernau Bergbahnen Diedamskopf G • • 05515/4110-0

Bezau Bergbahnen Bezau • • BT 05514/2254

Bizau Hirschbergbahnen • • 05572/25079

Bludenz-Nüziders Muttersberg Seilbahn • • BT 05552/68035

Brand Lünerseebahn • • 05556/701-80412


od. 701-83167
Dorfbahn + Panoramabahn • BT 05559/224

Bregenz Pfänderbahn G • • BT* 05574/42160-0

Damüls Vierer-Sessellift Uga-Express • • BT* 05510/600

Dornbirn Karrenseilbahn G • • 05572/22140

Fontanella/ Panoramabahn Stafelalpbahn G • 05510/705


Faschina

Gargellen Bergbahnen Gargellen G • • B 05557/6310

Gaschurn Silvretta Montafon – • BT 05557/6300


Versettla Bahn

Hirschegg Ifen-Sessellift • • 05517/5274-0

Klösterle/ Sonnenkopfbahn G • • BT 05582/292-0


Dalaas-Wald

34
1) B = Bergfahrt, T = Talfahrt; * = Gratisbeförderung
Wochenendbetrieb (Vor-/Nachsaison) meist nur bei guter Witterung

Höhe Tal-/ Voraussichtliche Betriebszeit im Sommer 2010


Bergstation
Aktuelle Informationen bitte bei der angeführten Info-Telefonnummer
erfragen oder dem Internet entnehmen:
www.sommerbergbahnen.at

721–1080 m 4.7.–12.9. täglich, So + Feiertag Betrieb ab 16.5. und bis 25.10.,


So + Feiertags von 10:00–12:15 Uhr und 13:00–16:30 Uhr;
Mo–Sa um 11:00, 13:00 und 16:00 Uhr (solange Bedarf ist)

655–1548 m 1.5.–24.10.2010 durchgehender Betrieb, erste Bergfahrt 9:00 Uhr,


letzte Bergfahrt 16:30 Uhr, letzte Talfahrt 16:45 Uhr; Mittagspause
Mo–Fr 12:00–13:00 Uhr (ausser Sa/So/Feiertage + Juli/August)

850–2020 m 11.6.–10.10., täglich von 8:45–16:15 Uhr. Jeden Do von 15.7.–2.9. von
18:00–22.30 Uhr Sonnenuntergangsfahrten mit Buffet/Livemusik

680–1600 m 1.4.–15.6., vom 16.6.–31.10. kein Betrieb wegen Bauarbeiten;


Betrieb: 1. Sektion 9:00–12:00 + 13:00–16:45 Uhr; 2. Sektion 9:00–
12:00 + 13:00-16:15 Uhr; im April Betrieb nur bei guter Witterung

800–1436 m Wochenendbetrieb ab 1./2.5. bis 19./20.6., durchgehender Betrieb von


26.6.–12.9., Wochenendbetrieb ab 17.–19.9. bis 29.–31.10., Betrieb von
9:00–17:00 Uhr bei trockener Witterung

681–1401 m 3.4.–31.10. durchgehender Betrieb, täglich von 9:00–17:30 Uhr

1565–1979 m 22.5.-17.10., Bergfahrt: halbstündlich 8:00–12:20 + 13:10–16:45 Uhr


(letzte Bergfahrt). Talfahrt: halbstündlich
1037–1600 m 3.6.–26.10. täglicher Fahrbetrieb; Dorfbahn: 8:30–12:00 + 13:00–
16.30 Uhr, letzte Bergfahrt 16:00 Uhr, So keine Mittagspause;
Panoramabahn nach Bedarf, bei Schlechtwetter alle 30 Min.

410–1022 m 1.4.–7.11. täglich von 8:00–19:00 Uhr; jede volle und halbe Stunde;
ab 10 Pers. zur Viertelstunde, bei Bedarf alle 6 Min.; Revision 8.–25.11.;
Gratis-Radbeförderung von 8:00–10:00 Uhr, übrige Zeit gegen Gebühr

1400–1850 m Wochenendbetrieb: 22.–24.5., 29./30.5., 3./5./6.6., 16./17. + 23.–26.10.;


durchgehend von 12.6.–10.10., Mo–Fr 9:00–12:30 + 13:30–16:45 Uhr,
Sa, So/Feiertage keine Mittagspause bei Wanderwetter

464–976 m Ganzjahresbetrieb, Mo-Do 10:00–23:00 Uhr, Fr 10:00–24.00 Uhr,


Sa 9:00–24:00 Uhr, So 9:00–23:00 Uhr. 1.5.–30.10. täglich ab 9:00 Uhr

1485–1865 m Wochenendbetrieb von 22.–24.5. bis 12./13.6., täglicher Betrieb von


19.6.–12.9., Wochenendbetrieb von 25./26.9. bis 30./31.10., Betrieb bei
Wanderwetter von 9:00–12:00 + 13:00–16:00 Uhr

1430–2130 m 18.6.–3.10. durchgehender Betrieb von 8:30–12:00 +13:00–16:30 Uhr;


bei Bedarf durchgehend

1000–2010 m 3.6.–17.10. durchgehender Betrieb, Sektion I: 8:30–17:15 Uhr;


Sektion II: 8:45–17:00 Uhr

1280–1600 m 26.6.–24.10. durchgehender Betrieb; erste Bergfahrt 8:15, letzte


Talfahrt 16:30 Uhr (9:00–16:15 Uhr bei Schnee in den Hochlagen)

1000–1840 m 26.6.-3.10. durchgehender Betrieb von 8:30–16:30 Uhr

35
Seilbahnen und Sessellifte
www.sommerbergbahnen.at

Bergrrestaurant
Ort Name der Bergbahn Info-Telefon

beförderung 1)
Telefonvorwahl
G = mit dem Qualitätsgütesiegel nach Österreich

Sessellift

Fahrrad-
Seilbahn
„ausgezeichnete Österreichi- 0043 + Ortsvor-
sche Sommerbahn“ (Fach- wahl
verband der Seilbahnen)

Laterns Sommerrodelbahn Laterns 05526/252


(kein Sessellift, nur Rodelbahn)

Lech Rüfikopfbahn G • • 05583/2336-0


Bergbahn Lech-Oberlech • BT 05583/2350-0

Schlegelkopfbahn • 05583/2332-0
Petersbodenlifte • 05583/2448

Mellau Bergbahnen Mellau • • BT* 05518/2222-0

Mittelberg Walmendingerhornbahn • • 05517/5274-0

Partenen Vermuntbahn • BT 05558/701-85231

Tafamuntbahn • • 05558/701-85247

Riezlern Kanzelwandbahn • • 05517/5274-0

Schnifis Schnifisbergbahn • • BT 0664/5546046

Schruns Silvretta Montafon – • • BT 05557/6300


Hochjoch Bahn
Sennigrat Bahn • •

Silbertal Montafoner Kristbergbahn G • • BT 05556/74119

St. Gallenkirch Silvretta Montafon - • • 05557/6300


Garfrescha Bahn

Sonntag Seilbahn Sonntag-Stein • • BT* 05554/5281

Vandans– Golmerbahn, Sektion I • • BT 05556/701-83167


Tschagguns (Vandans–Latschau)

Golmerbahn, Sektion II + III • • BT 05556/701-83167


(Latschau–Grüneck)

Warth Steffisalp Express • BT 05583/3601-0

36
1) B = Bergfahrt, T = Talfahrt; * = Gratisbeförderung
Wochenendbetrieb (Vor-/Nachsaison) meist nur bei guter Witterung

Höhe Tal-/ Voraussichtliche Betriebszeit im Sommer 2010


Bergstation
Aktuelle Informationen bitte bei der angeführten Info-Telefonnummer
erfragen oder dem Internet entnehmen:
www.sommerbergbahnen.at

1130–1210 m Wochenendbetrieb von 8./9.5.–12./13.6., durchgehender Betrieb von


19.6.–3.10., Wochenendbetrieb von 9./10.10. bis 23.–26.10., täglich
von 10:00–18:00 Uhr, bei Regen/Nässe kein Betrieb möglich

1447–2337 m 26.6.–3.10. durchgehender Betrieb (halbstündlich :00 und :30)


1450–1666 m 3.7.–26.9. durchgehender Betrieb, täglich von 8:30–12:00 Uhr und
12:30–18:00 Uhr (viertelstündlich :00, :15, :30, :45)
1423–1811 m 3.7.–26.9. durchgehender Betrieb
1645–1930 m 3.7.–26.9. durchgehender Betrieb, täglich 8:30–12:10 + 12:40–17:00 Uhr

705–1390 m Wochenendbetrieb von 13.–16.5., 22.–24.5., 28.–30.5., 3.–6.6.; täglicher


Betrieb von 11.6.–17.10., Mo–Sa 9:00–12:00 + 13:00–17:00 Uhr;
So/Feiertage keine Mittagspause

1200–1940 m 8.5.-7.11. durchgehender Betrieb, erste Bergfahrt 8:30, letzte Talfahrt


16:45 Uhr (9:00–16:15 Uhr bei Schnee in Hochlagen)

1030–1731 m 26.6.-3.10. durchgehender Betrieb, 8:30–12:00 + 13:00–16:30 Uhr,


halbstündlich
1030–1550 m 3.6.–17.10. täglicher Betrieb nach Bedarf. Keine Fahrpflicht (be-
schränkter öffentlicher Verkehr). Mittagspause von 12:00–13:00 Uhr

1087–1957 m 22.5.-24.10. durchgehender Betrieb, erste Bergfahrt 8:30, letzte


Talfahrt 16:45 Uhr (9:00–16:15 Uhr bei Schnee in den Hochlagen)

660–1334 m 1.4.–1.11. bei Bedarf durchgehender Betrieb, Di–So 9:00–12:00 +


13:00–18:00 Uhr, Mo Ruhetag; 1.7.–30.9. Sa/So ab 8:00 Uhr

700–1850 m 3.6.-17.10. durchgehender Betrieb von 8:30–17:00 Uhr

1850–2280 m 19.6.–17.10. durchgehender Betrieb von 8:45–16:30 Uhr, Mittags-


pause von 11:45–13:00 Uhr

889–1442 m 8.5.-31.10. durchgehender Betrieb, täglich 7:50–18:15 Uhr, Mittags-


pause von 12:20–13:15 Uhr; bei Bedarf durchgehend

906–1485 m 3.6.-17.10. durchgehender Betrieb, 8:30-17:15 Uhr; Mittagspause


bis 9.7. von 11:45-13:00 Uhr

900–1300 m Wochenendbetrieb von 13.–16.5. bis 3.–6.6, von 2.6.-10.10. durchge-


hend, Wochenendbetrieb 16.–17., 22.–26.10. und 30.10.–7.11. von
9:00–12:00 + 13:00–16:00 Uhr; Hauptsaison: 8:30-17:30 Uhr

655–1000 m Wochenendbetrieb von 1./2.5. von 10:00–17:00 Uhr, 3.–6.6. von 8:30–
17:00 Uhr, täglicher Betrieb: 12.6.–17.10. von 8:30–17:00 Uhr, von
10.7.–12.9. bis 18:00 Uhr, Wochenendbetrieb am 23.–26. + 30.–31.10.
von 10:00–17:00 Uhr
1000–1893 m Wochenendbetrieb am 3.–6.6., täglicher Betrieb von 12.6.–17.10., von
8:30–12:30 + 13:30–16:40 Uhr, Mittagspause von 12:30–13:30 Uhr,
10.7.–12.9. keine Mittagspause

1515–1884 m 2.7.–19.9. durchgehender Betrieb, Wochenendbetrieb am 24.–26.9.,


1.–3.10., 8.–10.10. + 15.–17.10., bei Wanderwetter täglich von
9:00–12:15 + 13:30–15:30 Uhr

37
Hütten alpiner Vereine
www.alpenverein.at/huetten • www.dav-huettensuche.de •

Name der Hütte Info-Telefon Hütte/Mobil

ÖAV = Österreichischer Alpenverein


DAV = Deutscher Alpenverein
NF = Naturfreunde Vorarlberg

Biberacher Hütte (DAV) (0)5519/257

Bregenzer Hütte (NF) (0)664/4000864

Douglass-Hütte (ÖAV) (0)5559/25951, (0)664/4412378

Feldkircher Haus (NF) (0)650/8600239

Emser Hütte (NF) (0)5576/77865

Frassen-Hütte (ÖAV) (0)699/17051089

Freiburger Hütte (DAV) (0)650/5660039

Freschen-Haus (ÖAV) (0)664/3272725

Gauertal-Haus (NF) (0)5556/73109

Gerach-Haus (NF) (0)664/4428040

Göppinger Hütte (DAV) (0)5583/3540

Götzner Hütte (NF) (0)5523/51540

Heilbronner Hütte (DAV) (0)5446/2954

Heinrich-Hueter-Hütte (ÖAV) (0)5556/76570

Hochälpele-Hütte (ÖAV) (0)664/6287563

Kaltenberg-Hütte (DAV) (0)5582/790

Klostertal-Umwelthütte (DAV) nur mit AV-Schlüssel, Res.: +49 (0)89/1400341

Lindauer Hütte (DAV) (0)664/5033456

Lustenauer Hütte (ÖAV) (0)5512/4913

Madlener-Haus (DAV) (0)5558/4234

Madrisa-Hütte (DAV) Selbstversorgerhütte, Schlüssel: Fam. Ganahl,


(0)5557/6303

Mannheimer Hütte (DAV) (0)664/3524768

Haus Matschwitz (DAV) (0)5556/73700, (0)664/2530450

Oberzalim-Hütte (DAV) (0)664/1229305, (0)664/3416655

38
www.naturfreunde-huetten.at

Seehöhe/Gebirgsstock Voraussichtliche Öffnungszeit 2010


(aktuelle Informationen bitte bei
der angeführten Tel.Nr. erfragen)

A = Anfang, M = Mitte, E = Ende

1846 m / Lechquellengebirge M. Juni – A. Okt.

1300 m / Bregenzerwaldgebirge 1.5.–15.11., durchgehend, FR Ruhetag


25.12.–6.1., 7.1.–A. April SA/SO

1976 m / Rätikon 22. Mai – 17. Okt.

1200 m / Rätikon 1.5.–15.10., 1.11.–M. April nur an Wochenenden

1298 m / Bregenzerwaldgebirge ganzjährig, MO Ruhetag

1725 m / Lechquellengebirge 21. Mai – 10. Okt.

1931 m / Lechquellengebirge M. Juni – A. Okt.

1846 m / Bregenzerwaldgebirge 5. Juni – 10. Okt.

1250 m / Rätikon A. Juni – M. Okt.

1550 m / Bregenzerwaldgebirge A. Juli – E. Sept. durchgehend, M. Mai – A. Juli


+ Weihnachten/Neujahr nur Wochenendbetrieb

2245 m / Lechquellengebirge M. Juni – M. Okt.

1140 m / Bregenzerwaldgebirge A. Juli – A. Sept. täglich, A. Sept. – Weihnachten


nur Wochenenden + Feiertagen

2320 m / Verwall M. Juni – E. Sept.

1766 m / Rätikon 12. Juni – 10. Okt.

1460 m / Bregenzerwaldgebirge 23.5.–26.10., DI Ruhetag,


Dez. – April kein Ruhetag

2089 m / Verwall E. Juni – E. Sept.

2362 m / Silvretta ganzjährig mit Reservierung

1744 m / Rätikon 26.12.–6.1., E. Feb. – E. März, A. Juni – M. Okt.

1250 m / Bregenzerwaldgebirge 12. Mai – 2. Nov., Dez. bis April, MO Ruhetag

1986 m / Silvretta Weihnachten – M. Jän., A. Feb. – E. Okt.

1660 m / Rätikon

2679 m / Rätikon A. Juli – M. Sept.

1500 m / Rätikon M. Juni – M. Okt., Weihnachten – Ostern

1889 m / Rätikon E. Juni – 1.9., Winter: M. Feb. – Ostern

39
Hütten alpiner Vereine
www.alpenverein.at/huetten • www.dav-huettensuche.de •

Name der Hütte Info-Telefon Hütte/Mobil

ÖAV = Österreichischer Alpenverein


DAV = Deutscher Alpenverein
NF = Naturfreunde Vorarlberg

Ravensburger Hütte (DAV) (0)664/5005526


Reutlinger Hütte (DAV) Selbstversorgerhütte (nur mit AV-Schlüssel)

Saarbrücker Hütte (DAV) (0)5558/4235

Sarotla-Hütte (ÖAV) (0)6544/6680, (0)664/9652995

Schwaben-Haus (DAV) Selbstversorgerhütte (0)5552/65686

Schwarzwasser-Hütte (DAV) (0)5517/30210

Stuttgarter Hütte (DAV) (0)676/7580250

Tilisuna-Hütte (ÖAV) (0)664/1107969

Totalphütte (ÖAV) (0)664/2400260

Tübinger Hütte (DAV) (0)664/2530450

Tschengla (Bludenzer) Hütte (NF) Selbstversorgerhütte (0)664/9052245


Res.: (0)664/73585080

Ulmer Hütte (DAV) (0)5446/30200

Wiesbadener Hütte (DAV) (0)5558/4233

Wormser Hütte (DAV) (0)664/1320325

Die Schutzhütten des Österreichischen und Deutschen Alpenvereins und


der Naturfreunde Vorarlberg stehen jedem Gast offen. In den Hütten ist die
Hüttenordnung zu beachten, so ist z.B. die Verwendung von Schlafsäcken
auf allen Hütten Vorschrift.
Speziell im Frühsommer und im Herbst sollten Sie sich vor Antritt einer
Tour im Talort erkundigen, ob die Hütten im Wandergebiet schon/noch of-
fen und bewirtschaftet sind, da Beginn und Ende der Betriebszeiten witte-
rungsabhängig sind.
Größere Gruppen sollten sich unbedingt rechtzeitig anmelden, damit der
Hüttenwirt die Plätze reservieren kann.
Als Alpenvereinsmitglied helfen Sie mit, dass Hütten auch in Zukunft Berg-
steigerInnen Schutz bieten. Und: Sie genießen Mitgliedervorteile wie z.B.
ermäßigte Hüttengebühren.

Neben den Hütten alpiner Vereine gibt es zahlreiche Berggasthöfe und


private Hütten, in denen Wanderer Rast- und Übernachtungsmöglichkei-
ten finden.

40
www.naturfreunde-huetten.at

Seehöhe/Gebirgsstock Voraussichtliche Öffnungszeit 2010


(aktuelle Informationen bitte bei
der angeführten Tel.Nr. erfragen)

A = Anfang, M = Mitte, E = Ende

1948 m / Lechquellengebirge M. Juni – A. Okt.


2395 m / Verwall ganzjährig

2538 m / Silvretta A. Juli – E. Sept., Ostern – Pfingsten

1645 m / Rätikon 12. Juni – 4. Okt..

1198 m / Rätikon ganzjährig

1620 m / Allgäuer Alpen A. Juni – M. Okt., Weihnachten – M. März

2310 m / Lechtaler Alpen A. Juli – E. Sept.

2211 m / Rätikon 19. Juni – 10. Okt.

2385 m / Rätikon 12. Juni – 10. Okt.

2191 m / Silvretta A. Juli – E. Sept.

1500 m / Rätikon ganzjährig, mind. 4 Tage

2285 m / Lechtaler Alpen 2. SA im Juli – 2. SA im Sept. , Dez. – April

2443 m / Silvretta E. Juni – A. Okt., M. Feb. – E. April

2305 m / Verwall M. Juni – M. Okt., Weihnachten – Ostern

Für eine Übernachtung in den Alpenvereinshütten (im eigenen Schlafsack)


sind ca. € 10,– bis 22,– zu bezahlen. Zu den Übernachtungstarifen hinzu-
gerechnet werden können Heizungsbeiträge/Beiträge für Brennholz (z.B.
max. € 2,50/Nacht im beheizten Zimmerlager). Mitglieder der alpinen
Vereine erhalten bis zu 50 % Ermäßigung (ohne Frühstück).
Informationen erstellt nach Angaben der Alpenvereine, Stand: April 2010.

Alpine Auskünfte/Hütten-Informationen
Alpine Auskunft des ÖAV (Sektion Vorarlberg)
Tel. +43 (0)5552/62639, info@alpenverein-vlbg.at
www.alpenverein-vlbg.at, www.alpenverein.at/huetten
Alpine Auskunft des DAV
Tel. +49 (0)89/294940, auskunft(@)alpenverein.de
www.alpenverein.de, www.dav-huettensuche.de
Alpine Auskunft der Naturfreunde Vorarlberg
Tel. +43 (0)5574/45781, vorarlberg@naturfreunde.at
www.naturfreunde.at, www.naturfreunde-huetten.at

41
Wandern mit Bahn und Bus
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs

Ein Ticket für Bus und Bahn


Der Öffentliche Verkehr in Vorarlberg mit Bus und Bahn ist sehr gut ausge-
baut. Bus und Bahn fahren im Taktverkehr, die regionalen Fahrpläne sind
miteinander verknüpft. Attraktive, einheitliche Tarife machen das Ein- und
Umsteigen leicht. Der Verbundraum Vorarlberg (ausgenommen das Klein-
walsertal) ist in Tarif-Zonen eingeteilt („domino“, „regio“ und „maximo“).
Zum Verbundraum zählen auch Liechtenstein und diverse Grenzorte. Auch
die Züge der ÖBB und der Montafonerbahn sind im Verkehrsverbund Vor-
arlberg integriert. Es gibt Einzel-, Tages-, Wochen-, Monats- und Jahres-
tickets. Kinder bis 5 Jahre in Begleitung fahren gratis. Kinder bis 14 Jahre
erhalten Einzeltickets und Tagestickets zum Halbpreis.
Fahrpläne, Ticketinfos etc. auf www.vmobil.at, Online-Fahrplan auch auf
www.abfahrtszeiten.at
In diversen regionalen Inclusive-Cards ist die Benützung der öffentlichen
Verkehrsmittel der jeweiligen Region enthalten. Für Tagesausflüge im Bo-
denseeraum gibt es für Bus, Bahn und Schiff die Tageskarte Euregio Bo-
densee. Sie wird für zwei angrenzende oder alle Zonen ausgegeben. Der
grenzüberschreitende Euregio-Bodensee-Fahrplan ist bei allen Landestel-
len, Bahnhöfen und Tourismusbüros erhältlich.
Tarif-/Fahrplaninfo an allen Bahnhöfen, Schiffshäfen und unter www.euregio.

Wanderbusse
Wanderbusse und einige Linien des Verkehrsverbundes (ÖPNV) führen di-
rekt in Wandergebiete. Über Fahrzeiten und Tarife informieren die örtlichen
Tourismusbüros, Fahrpläne für die ÖPNV-Linien sind auf www.vmobil.at.
Busverbindungen gibt es meist zwischen Juni und Sept./Anf. Okt. in von den
angeführten Ausgangspunkten in die genannten Orte bzw. Wandergebiete:
Bartholomäberg–Rellseck, Bezau/Reuthe/Bizau–Schönenbach (ÖPNV-Li-
nie 36, mit eigenem Fahrzeug mautpflichtig), Brand–Oberzalimhütte, Bür-
serberg–Tschengla, Biosphärenpark Großes Walsertal: Alpbusse (zu ver-
schiedenen Alpen), Fontanella–Seewaldsee (Bummelzug), Raggal/Marul–
Laguzalpe (ÖPNV-Linie 79), Sonntag–Buchboden–Rinderer Alpe, Huttla–
Alpe, Klesenza (ÖPNV-Linie 77a), Egg–Schettergg (ÖPNV-Linie 32), Eichen-
berg-Möggers–Hohenweiler (ÖPNV-Linie 12), Götzis–Meschach/Millrütte
(Meschabus), Hittisau/Riefensberg–Hochhäderich (ÖPNV-Linie 30), Hohen-
ems–Schuttannen (ÖPNV-Linie 55a), Hochkrumbach–Warth–Lech–Zürs
(ÖPNV-Linie 42), Lech–Zug–Älpele–Spullersee/Formarinsee (Mautstraße,
für den Privatverkehr gesperrt), Lech–Zürs (Ortsbusse, von Zug zu den
Seen Mautstrecke, Mautkarte im Bus erhältlich), Laterns–Alpe Gapfohl,
Kleinwalsertal: Walserbusse (im Taktverkehr), Klösterle–Nenzigastalpe
(Shuttledienst zur Schausennerei), Mellau–Mellental/Dosegg–Hochvorsäß/
Hintersuttis, Nenzing–Nenzinger Himmel, Alpe Gamp (keine Zufahrt mit ei-
genem Fahrzeug/Fahrrad gestattet), Nenzing–Dünserberg/Alpe Älpele
(ÖPNV-Linie 75a), Schruns/Tschagguns–Grabs, Silbertal–Hinteres Silber-
tal–Gafluna Alpe, Vandans–Rellstal.
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Wanderliteratur-Tipps
Wander-/Tourenvorschläge, Tourenführer & Wanderkarten

Wanderbroschüren und Wanderinformationen im Web der Regionen:


Alpenregion Bludenz: Wanderzeit + www.alpenregion.at; Großes Walser-
tal: Das Große Walsertal (Bergsteigerdörfer) + www.walsertal.at
Arlberg: Wandervorschläge inkl. Wanderkarte, Wandertipps, Themen-
wanderungen, Running and walking trails + www.lech-zuers.at
Bregenzerwald: Reisebegleiter Sommer + www.bregenzerwald.at
Kleinwalsertal: Erlebe den Bergsommer + www. kleinwalsertal.com
Montafon: Wander- & Tourenvorschläge, Geführte Wanderungen, Erholung
und Sport. Event/Bergbahnen + www.montafon.at
Neben den regionale Wanderinformationen gibt es auch örtliche Unterla-
gen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tourismusbüro.

Fachliteratur im Buch- u. Zeitschriftenhandel erhältlich


Unsere speziellen Buchtipps:
Helmut Tiefenthaler, Tyrolia Verlag
• Wege in die Vergangenheit in Vorarlberg
• Wege in die Vergangenheit im Alpenrheintal
• Wege in die Natur in Vorarlberg
• Das Vier-Jahreszeiten-Wanderbuch
Rudolf Mayerhofer, Löwenzahn Verlag
• Alpwandern in Vorarlberg
• Die schönsten Bergwanderungen in Vorarlberg

Weitere Wanderführer im Buch- u. Zeitschriftenhandel erhältlich, z.B.:


Tyrolia Verlag (www.tyrolia-verlag.at): Dieter Buck: Erlebnis-Wandern! Vor-
arlberg. Stille Seen, wilde Wasser..., Erlebnis-Wandern! Vorarlberg. Mit Kin-
dern unterwegs; Herta Glück/Gerhard Vylet: Erlebnis-Wandern! Vorarlberg.
Sagen und Mythen entdecken
Löwenzahn-Verlag (www.loewenzahn.at): Michael Reimer/Wolfgang Tasch-
ner: Die schönsten Familienwanderungen in Vorarlberg, Die schönsten Alp-
wanderungen in Vorarlberg
Bergverlag Rother (www.rother.de): Wanderbuch Vorarlberg (Mayr); Wan-
derführer (Mayr): Arlberg–Paznau, Bodensee bis Rätikon, Brandnertal mit
Großem Walsertal und Klostertal, Bregenzerwald, Montafon; Alpenvereins-/
Gebietsführer, z.B.: Bregenzerwald- und Lechquellengebirge alpin (Seibert),
Rätikon alpin (Mayerhofer), Silvretta alpin (Flaig), Verwallgruppe (Luzian)
Deutscher Wanderverlag „Kompass“ (www.kompass.de): Wanderführer
910 Arlberg Silvretta (Schäfer), 912 Bodensee und Umgebung (Mayr), 911
Bregenzerwald–Montafon (Schäfer), Großer Wanderatlas Vorarlberg
Eugen Russ Verlag: Bruno Fink: Wandern in Vorarlberg; Bodensee-Touris-
mus Service GmbH: Thomas Bichler: Wandern am östlichen Bodensee
Wanderkarten im Buchhandel erhältlich, z.B.:
freytag & berndt-Wanderkarten (www.freytagberndt.at)
Alpenvereinskarten (www.alpenverein.at)
Deutscher Wanderverlag „Kompass“ (www.kompass.de)
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Klettermöglichkeiten in Vorarlberg
Klettersteige, Kletter- und Hochseilgärten, Kletterhallen

Klettersteig-Ausrüstung wie Helm, Klettergurt etc. sind für die Benützung


erforderlich. Wie man das Abenteuer mit größtmöglicher Sicherheit angeht,
kann man in Klettergärten unter fachkundiger Anleitung ausprobieren.
Literaturtipp: Vorarlberg Kletterführer von Achim Pasold, u.a. erhältlich bei
der Geschäftsstelle des Österr. Alpenvereins in Bludenz und im Buchhandel

Folgende Klettermöglichkeiten finden Sie in Vorarlbergs Regionen (nähere


Informationen erhalten Sie bei den örtlichen Tourismusbüros sowie bei den
Alpinschulen und Outdoor-Anbietern, Kontakte siehe Seite 41):

Alpenregion Bludenz
Brand: Sportklettersteig Brand-Lünersee (C/D+), Straußsteig (Panülerkopf,
(A/B), Klettersteig Saula (B/C, D+/E), Klettersteig Neyerscharte (B), Nü-
ziders: Klettersteig „Francesco Tarmann“ (Hängender Stein, C/D); Kletter-
garten in Brand, Bürs, Dalaas; Kletterhalle in Brand, Bludenz; Hochseil-
garten Älmele in Brand
Großes Walsertal: Klettergarten in Sonntag
Arlberg
Lech: Karhorn-Klettersteig (B+), Klettergarten, Kletterhalle
Bodensee-Vorarlberg
Götzis: Sportklettersteige Örfla, Kapf, Kessi (C–D); Klettergarten in Bre-
genz, Feldkirch, Götzis, Hohenems, Koblach, Mäder; Kletterhalle in Dorn-
birn, Lochau; Hochseilgarten Ebnit in Dornbirn
Bregenzerwald
Warth: Panoramaklettersteig Karhorn (B–D) und Karhorn-Klettersteig (B–C);
Klettergarten in Au/Schnepfau, Schoppernau-Schröcken, Schwarzenberg,
Warth/Lechleiten; Kletterhalle in Mellau, Schröcken, Warth; Aqua-Hoch-
seilgarten/Canyon-Park in Andelsbuch, Waldseilgarten in Damüls, Aben-
teuerpark in Schröcken
Kleinwalsertal
Entlang der deutsch-österreichischen Grenze: Mindelheimer-Klettersteig
(B-C), Riezlern: Erlebnissteig Kanzelwand (B), Zweiländer-Sportkletter-
steig (C-D); Hochseilgarten & Adventure Parcours
Montafon
Gargellen: Klettersteig Gargellner Köpfe (C/D), Rongg-Wasserfall (B/C),
Röbischlucht (B/C), Gaschurn-Partenen: Kleinlitzner/Südgrat Klettersteig
(B/C), Klettersteig Sulzfluh (südseitig, A–D), Schruns-Tschagguns: Kletter-
steig Blodigrinne (Drusenfluh, C), Klettersteig Neyerscharte (B), Kletter-
steig Gauablickhöhle (Sulzfluh Nordseite, B/C), Vandans: Klettersteig Saula
(B/C, D+/E); Klettergarten in Gargellen, Gaschurn-Partenen, Silvretta/Bie-
lerhöhe, Schruns, Tschagguns, Vandans; Kletterhalle in Gargellen; Hoch-
seilgarten Forest Fun in Gargellen (im Rahmen des Family Club Gargellen),
Abenteuer- und Kletterpark Kälbersee/Hochjoch in Schruns, Waldseilpark
Golm in Tschagguns
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Für Ihr sicheres Bergerlebnis
Wichtige Tipps damit Sie sicher nach Hause kommen

• Beginnen Sie Ihren Urlaub mit einfachen Wanderungen. Es braucht eine


Zeit, bis sich Ihr Körper an die Höhenlage und das Klima gewöhnt.
• Planen Sie Ihre Wanderung und Bergtour mit Hilfe von Beschreibungen
und Karten. Stimmen Sie sie auf Ihre Kondition und auf die Jahreszeit ab.
• Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Informieren Sie Ihren Quartiergeber, wohin
Sie gehen und geben Sie Bescheid, wenn Sie später als vorgesehen in Ihr
Quartier zurückkehren.
• Zur berggerechten Ausrüstung gehören u.a. Bergschuhe mit Profilsohle,
Regenschutz und warme Kleidung, Verbandszeug und Proviant. Touren-
stöcke erleichtern das Wandern, schonen Gelenke und Wirbelsäule.
• Achten Sie auf die Wettervorhersagen und beherzigen Sie den Rat von
Einheimischen.
• Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen. Große Vorsicht ist bei stei-
len Schneefeldern und nassen Grashängen geboten.
• Tragen Sie sich in die vorhandenen Hütten- und Gipfelbücher ein.
• Halten Sie die Berge und die Natur sauber. Bringen Sie Abfälle wieder ins
Tal, um sie dort zu entsorgen.
• Schützen Sie die Pflanzen und respektieren Sie den Lebensraum der Tiere.
• Genießen Sie die Ruhe in der Natur: Stellen Sie das Mobiltelefon leise
oder auf lautlos.
Informationen für Ihren sicheren Bergurlaub erhalten Sie bei:
Österreichischer Alpenverein (www.oeav.at)
Österreichischer Bergrettungsdienst (www.bergrettung-vorarlberg.at) 
Bergführerverband (www.vorarlberg.bergfuehrer.at)
Kuratorium für Alpine Sicherheit (www.alpinesicherheit.at)
Respektiere deine Grenzen (www.respektiere-deine-grenzen.at)
Sicherheitstipps gibt das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit
in handlichen Broschüren (erhältlich u.a. beim Österr. Alpenverein).

Und wenn es doch passiert ...


Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Gefahr oder in Bergnot gera-
ten, geben Sie das Alpine Notsignal (sichtbare und hörbare Zeichen, sechs-
mal in der Minute).
Ein Mobiltelefon ist keine Lebensversicherung und ersetzt nicht die eigene
Sorgfalt. Es ist aber hilfreich, wenn es darum geht, in einem Notfall Hilfe zu
alarmieren. Der Österreichische Bergrettungsdienst ist landesweit unter
der Alpin-Notrufnummer 144 erreichbar. Wenn Sie bei einem alpinen Not-
fall keinen Empfang haben, schalten Sie das Handy aus und wählen Sie
nach dem Wiedereinschalten statt dem PIN-Code 112 (Euro-Notruf). Der
Euro-Notruf wird im Funknetz vorrangig behandelt, ist in allen europäischen
Ländern kostenlos und kann auch ohne SIM-Karte genutzt werden.
Für € 22,– Fördererbeitrag bietet der Österreichische Bergrettungsdienst
eine Deckung der Such- und Bergekosten für Boden- und Flugrettung für
den Förderer, den Ehe-/Lebenspartner sowie die Kinder bis zum vollende-
ten 18. Lebensjahr. Infos auf www.bergrettung-vorarlberg.at.
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Widderstein / Hochtannberg, Bregenzerwald © Peter Mathis
Wanderer © Peter Mathis

VORARLBERG TOURISMUS
Postfach 99, A-6850 Dornbirn
Tel.: +43 (0)5572/377033-0 (MO-SA 8-18 Uhr), Fax: 377033-5
info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel

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