VORLESUNGEN

V ÜBE R

MATHEMATISCHE ANALYSIS
MIT ANWENDUNGEN AUF GEOMETRIE, MECHANIK WAHRSCHEINLICHKEITSLEHRE UND

T O N

D .
R

J.

M.

C.

BARTELS,
MATITEMATIK ZU DORPAT, UND CORRESP. ZU S T , PETERSBURG.

STAATSRATH, MITGL.

ORDEN'TL.

PROFESSOR ACAD.

DER

DER KAISERL,

DER WISSENSCHAFTEN

ERSTER

BAND.

D O R P A T , GEDRUCKT BEI J. C.

1833. SCHÜNMANN.

UNlVERSITÄTS - BUCHDRUCKER.

Zum Druck befördert in Gemäfcheit des & 217 des Allerhöchsten Statuts der Universität Dorpat T o m 4« J
u n i

*82Q. D er V

Dorpat, den 2ten Februar 1835*

e r f a s s e r.

TARTU OUKOOU RAAMATUKOGU

^s*^sr

V O R R E D E .
D a diesc Vorlesungen vorzüglich auf den Wunsch meiner ehemaligen und geschrieben sind und zugleich zu einer Art von gegenwärtigen Zuhörer

Rechenschaft über meine fünf und zwanzig jährige Thätigkeit als mathematischer Lehrer auf den beiden russischen Universitäten Kasan und Dorpat dienen sollen, so werden ein paar Worte über meinen fr(ihcrn Bil-

dungsgang vielleicht hier nicht ani unrechten Orte sein. Ich wurde meinen meine Eltern frühere am zu 12tcn August 1 7 6 9 in Braunschweig geboren. einem bürgerlichen in der Gewerbe bestimmt, erhielt Von ich einer mei-

Ausbildung

sogenann'-"n

Waisenhausschulc,

Art Realschule, stens ich dert ben,

an welcher der Unterricht von mehreren Lehrern, der Theologie, Schreibim besorgt wurde. Späterhin worin

Candidaten eine der

besuchte hun-

beiden fast

und

RechcnscIiuIen, und

über

Schüler

einzig und in

kalligraphisch

ortographisch

Schrei-

im Rechnen

der Religion

von einem von

der Braunschw. GehüIfen unser

Schulbehörde Unterricht

angestellten Lchrcr und dem von ihm wurde. Iu dieser

gewählten

ertheüt

Schule hat auch späterhin

grofse Geomcter G a u f s seine erste Bildung erhalten. Noch nichtvierzehnJahrc alt, übernahm ich dicStelle des abgehendenGehülfen, eincsMannes von dreiisigJahren. SiebenStunden täglich in der Schu-

le, die übrigeZcit milKopieren und späterhin selbst mitAusfcrtjgung derVormundschafts- und Kirchcnrechmmgen, welche die beiden Rechenmeister dcr Stadt zu besorgen hatten, beschäftigt, blieb mir zur eigenen Verfügung

täglich kaum cinc Stunde übrig, die ich nebst einigen dem Schlafe entzogenen Stunden den Studien widmen konnte. So vortheilhaft diese Lage nun

auch für mcincn damaligen Plan w a r , mich zu einem geschickten Rechnungsführer zu bilden, so wäre ich doch, bei dem unnatürlichen Verhältnisse als Knabe die Stelle des Lehrers und Aufsehers einer ziemlich rohen Jugend, zum Theil mit mir von gleichem Alter, spielen zu müssen, und bei den vielen meiner Neigung nach und nach weniger entsprechenden Arbeiten, geistig und körperlich fast unterlegen. Dieser Umstand bestimmte mich meinc Verhältnisse, in denen ich ftlnf Jahre zugebracht, aufzugeben, und, ohne Rücksicht auf meine beschränkten äufsern Hülfsmittel und auf den gänzlichen Mangel an nöthigen Schulkcnntnissen, es zu wagen, mich unter die Zahl der auf dem Collegio CaroIino Studierenden aufnehmen zu lassen. Glücklicherweise ne sich einer Prüfung wenn würde er für mich hatte jeder unterwerfen etwa zu unbescholtene Jüngling, Zutritt oh-

müssen,

zu den Vorlewollte; au-

sungen, ferdem müssen. hin ,

sie nicht

unentgeltlich meines brachte

besuchen

ich auf die Ausführung angestrengten die Vorträge Wagner Flcifs der

Planes ich es

haben indefs

verzichten bald da-

Durch ich

dafs

Professoren

G a r t ii c r, und selbst

S c h m i d t, griechische

Ebcrt,

Emperius,

über lateinische

Auctoren mit Nutzen besuchen konnte. weil die Zeit nicht ausreichen w o l l t e ,

Das Griechische gab ich jedoch, späterhin auf. Aufscrdem nahm Zim-

ich auch an den wissenschaftlichen Vorträgen von E s c h e n b u r g , mermann, Englischen weit, dafs Lüder, und selbst Knoch, M o l l , ii. a. Anthcil. brachte ich es

Im Französischen, ziemlich bald so

Italiänischen

ich ohne grofse Mühe einen Prosaiker lesen und sogar diesc indem ich an der Überhistory, Youngs

Sprachen als Erwerbsmittel gebrauchen konnte,
setzung ins deutsche von Smellis Philosophie

of the natural

traveIs benen

und mehrerer Aufsätze

für die von Z i m m e r m a n n nahm, und zugleich

herausgegedort studie-

geographischen Aniialen Theil

renden jungen Engländern, die kein deutsch verstanden, in der Mathematik gab.

Privatunterricht

Der mathematische Unterricht, welcher auf dem und demIngcnieurund Ca-

Carolino van dem damaligen Hof. v. Z i m m e r m a n n major M o I I crthciIt wurde,

an welchem auch einige Offkiere beschränkte

detten vom ArtilIcriccorps TheiI nahmen, Geometrie undTrigonomctrie.

sich auf Algebra,

D a ich nun bereits in meinen frühernVerhält-

nissen Fertigkeit im Rechnen und einige Gewandheit in der Auflösung algebraischer und geometrischerAufgaben erworben hatte, so gewann ich gar bald die Gunst und das Zutrauen meines Lehrers Z i m m e r m a n n , dessen A n -

denken mir* wegen des wohlthätigen Einflusses, den derselbe auf meine ganze Bildung und Verhältnisse gehabt hat, unvergefsIich sein wird.

Nicht minder wohIthatig auf meine Ausbildung einwirkend war, ein von den Studierenden gestifteter Verein von etwa acht Mitgliedern, welche sich abwechselnd aIIe vierzehn Tage bei einem derselben zur Beurtheilung eines von diesem eingelieferten deutschen Aufsatzes und zur frohen geselAHe haben einen nützlichen und eh-

ligen Unterhaltung versammelten.

renvollen Platz, theiIs als Geschäftsmänner, theiIs als Schriftsteller und academische Lehrer, in der bürgerlichen Gesellschaft eingenommen; der gröfserc Theil derselben hat jedoch bereits seine Laufbalm hienieden vollendet. ich drei Jahre den Unterricht auf dem CoIleg. Carolino

Nachdem

bestmöglichst benutzt hatte, bezog ich die Universität Helmstedt, woselbst ich unter O e I z e , H ä b e r l i n , ristischcn Cuisus hörte. Rcmer, Beircis, Gunter, SchmcIzereincnvoIIständigenju-

Aiifserdem besuchte ich noch die Vorlesungen von Besonders nützlich aber war mir bei meinem

u. a.

noch immer mit Vorliebe fortgesetzten mathematischen Studium der freundschaftliche Umgang des in HaIIe verstorbenen ausgezeichneten Analytikers Prof. P f a f f , bei dem ich auch mit dem nachherigen Professor derMathem. Über Integralrechnung hörtc.

S t a h l zu Jena ein Privatissimum

Auf P f a f P s Rath ging ich uachzweijährigem Aufenthalt inHelmstcdt «achGöttingen, uin mich ganz derMathcmatik zu widmen, und nach erlangter |)hilos.Doctorwllrdc mich als Privatdocent dort niederzulassen. Hier besuchte ich L i c h t e n b e r g s uud K ä s t n e r s Vorlesungen, hörte über Chemie und

einige andere Gegenstände. Zu einem einigermafsen vollständigenCursus über höhere Mathematik w a r hier damals, w i e vielleicht überall auf deutschen Universitäten, keineGclegenheit; daher aIledeulscheMathcmatikerausjene,r Zeit mehr oder minder Aiitodidacten sind. Auch waren der Studierenden,

die sich vorzugsweise den mathematischen Wissenschaften widmeten, obwohl die Zahl der Studierenden sich sehr wenige, kaum sechs. bene berühmte auf tausend belaufen inogte, nur

Unter diesen befand sich der unlängst verstorund Astronom Hassler Bohncnberger und der der

Mathematiker

nochlebcndeGeometcrundAstronom

ausAarauinNcw)ork,

sich durch die Vermessung der nordamerikanischen Ostseeküste und durch seine vortrefflichen mathematischen Lehrbücher um sein neues Vaterland grofse Verdienste erworben hat. Ungeachtet durch Privatunterricht, den

ich in der Mathematik zu geben hinlänglich Gelegenheit hatte, meine Subsistenz so ziemlich gesichert war, und ich auf die Unterstützung K ä s t n e r s und L i c h t e n b e r g s bei derAusführungmciuesfrühernPIanesmitSichei-

heit rechnen durfte, so liefs ich mich doch durch Bedenklichkeiten wegen des Gelingens desselben bestimmen, einen Antrag zu einer LehrerstcIIe

an dem Seminar in Reichenau in Graubündten anzunehmen, den ich durch die Vermittelung meines noch lebenden Herrn

Aerehrungswürdigen
Pott, erhielt.

Freundes und Gönners, des Diefs Institut war von den und

Abts

Eigenthümern der Herrschaft und des Schlosses Reichenau gestiftet, stand unter der Direction des alten würdigen N c s e m a n n , früher das durch Dr, B a r t h war. Das Schlofs

von welchem begründet Vorder-

bekannteMarschlinserPhilantropin an dem Zusammenflüsse

Reichenau hat

des

und Hinterrheins eine änfscrst romantische Lage und ist historisch merkwürdig, weil der jetzige König von Frankreich während der Schreckenszeit als Professor Ich fand die den daselbst unter einem fremden Namen angestellt war.

hei meiner Ankunft bei ihm

daselbst noch mehrere seiner Schüler vor, mathematischen Unterricht bei mir fort-

angefangenen

setzten.

Späterhin wurde mein verehrter Freund, der deutsche LieblingsZ s c h o k k e , Eigcnthümer dcsInstituts. Unterihmgc-

schriftstellerDr.il.

dieh die Anstalt ganz vorzüglich, lösete sich aber gänzlich auf, als auch Graubündten der Schauplatz des Krieges wurde. Hier gab ich auch meine

Übersetzung der Geschichte der neuern Astronomie, als Fortsetzung derÜbersetzung der aIternAstronomic von W ü n s c h zw ei Octavbände erschienen.
T

heraus.

Es sind jedoch nur

Im Jahre 1 8 0 0 kehrte ich, ner in Heimath, Aarau an. nach Um der diese

nach einem kurzen Aufenthalte in meizurück, und nahm die eine Lehrstelle Bcjnühung KantonsAnbe-

Schweiz Zeit

entstand der

durch

vereinte die

und

edelmüthigc daselbst, nahm.

Aufopferung an

Aarauer

Bürgerschaft ich der

schule theil

d e r e n Einrichtung Anstalt w ar
T

und Aufblühen das Bcdürfnifs als

thätigen Schweiz

Diese mehr

auf

rechnet und Schule,

eine höhere Realschule

eine sogenannte

gelehrte

fand auch bald so allgemeinen Beifall,

dafs die Menge der daVerän-

selbst Studierenden in kurzem die Zahl von zweihundert übertraf.

derungen die einige Jahre nachher mit der Anstalt, wohl nicht zu ihrem Vortheile, unternommen wurden, und meinen Ansichten nicht entsprachen, bestimmten mich, einer Einladung meines Landesfürsren, des verewigten Herzogs C a r l W i l h e l m Ferdinand zufolge ins Vatcrlaud zurückzukehren. bestimmen

Über den Wirkungskreis, würde,

für welchen mich der Herzog

war zwar noch nichts entschieden; eine jährliche Pension von

indefs erhielt ich bis dahin 8 0 0 Thalern nebst andern

als Wartegeld

EmoIiimenten, und konnte ganz nach Gefallen über dic Anwendung ner Zeit verfügen.

mei-

Zu gleicher Zeit erhielt ich auch durch die Empfeheinen Ruf zu einer mathematischen Durch den da-

lung des seligen Staatsrath v. F u f s

Professur in Kasan, den ich aber jetzt ablehnen mufste.

mals schon wegen seiner grofsen arithmetischen und astronomischen Entdeckungen berühmten Dr. G a u f s veranlafst, hatte der Herzog den Bau

einer mit den vorzüglichsten Instrumenten auszurüstenden Sternwarte beschlossen, deren Direction dem Dr. Gaufs übertragen werden sollte.

Mit diesem Institute wollte verbinden, Lehranstalt die des zugleich als

man eine eine

höhere mathematische Lehrans(alt der bereits konnte. existirenden Dic zum erfor-

Erweiterung betrachtet

ColIegii CaroIini

werden

Baue der Sternwarte und zum Ankaufe der nöthigen Instrumente derlichen Gelder waren bereit. fangen werden. Auf die W e i s e

Der Bau sollte im nächsten Jahre angeschien einer meiner schönsten Jiigcndder ich

träumer in Erfüllung

gegangen zu sein,

an derselben Anstalt,

hauptsächlich meine Ausbildung und die glücklichsten Tage meines Lebens verdankte, im Verein mit Männern, für die ich als meine ehemaligen Lehrer und wegen ihrer ausgezeichneten Herzensgute die innigste Hochach-

tung hegte, einen meiner Neigung angemessenen Wirkungskreis zu finden. Diese schönen Aussichten verschwanden jedoch mit einemmalc durch den unglücklichen Ausgang Landesfürst wurde des Krieges von 1 8 0 6 . aus Braunschweigs geliebter

tödtlich

verwundet

der Schlacht zurückgebracht,

um die wenigen letzten Tage seines glorreichen Lebens in der Mitte seiner geliebten Unterthanen zu vollbringen. vergönnt, cr mufste fliehen, und starb Allein diefs wurde ihm nicht in Ottensen unweit Hamburg.

Diese unglücklichen Ereignisse bestimmten mich meine Verhältnisse, worin ich als correspondircndcs Mitglied der Kasanischen Universität mit dem

Curator derselben dem wirkl. Staatsrathe R u m o v s k i

stand, zu benutzen.

Ehe

ich j e d o c h

Bramischwcig

verlasse,

kann

ich nicht u m h i n hier des Braiinschweigischen Mit dem Ein-

edcIn Verfahrens

der nach der Restauration eingesetzten Regierung

Vormundschaftlichen

dankbarlichst zu erwähnen.

r ü c k e n d e r f r a n z ö s i s c h e n Truppen i n B r a u n s c h w c i g h ö r t e n ä m l i c h d i e Z a h l u n g meiner Gage, auf. w i e die so vieIerandeni im Herzoglichen Dienste stehenden,

Z e h n J a h r e s p ä t e r w u r d e m i r , j e d o c h o h n e a l l e Bemühung v o n m e i n e r b i s z u m T a g e m e i n e r Abreise r ü c k s t ä n d i in Kasan ausgezahlt.

Seite, m e i n n o c h i n B r a u n s c h w e i g ger Gehalt v o n dort

ganz unerwartet m i t 7 0 0 ThaIcr

Ungefähr u m d i e s e l b e Z e i t e r h i e l t i c h a u c h v o n S e i t e n d e r B r a u n s c h w . V o r m u n d s c h a f t l i c h e n R e g i e r u n g d i e Z u s i c h e r u n g , d a f s d e r v o m IIochsel. r c g . H e r zog Friedrich Wilhelm k u r z v o r dcrSchIaeht v o n W a t e r l o o a n m i c h e r -

g a n g e n e Antrag e i n e r Professur a m Colleg. C a r o I i n o m i t 8 0 0 T h a I e r G e h a l t i n Kraft bliebe, und es nur v o n mir abhinge, o b u n d w a n n ich davon machen wolle. d i c Bestätigung als P r o f e s s o r in K a s a n ; rciscte Gebrauch

I m Juni I 8 0 7 e r h i e l t i c h

a b e r e r s t i m O c t o b e r m i t m e i n e r F a m i l i e d a h i n ab, u n d l a n g t e n a c h e i n e r b e schwerlichen und kostspieIigenRcisc iinAnfange des foIgendenJahres an. Z u m e i n e r g r o f s e i i Frcude f a n d i c h u n g e a c h t e t d e r damals n o c h der daselbst kleinen

Zahl d e r Studierenden u n g e m e i n v i e l S i n n f ü r d a s S t u d i u m tischen Wissenschaften, s o dafs ich in m e i n e n V o r l e s u n g e n lysis auf wenigstens zwanzig Zuhörer rechnen durfte

mathema-

über höhere A n a allmählig

u n d sich

e i n e k l e i n e m a t h e m a t i s c h e S c h u l e b i l d e t e , a u s w e l c h e r eine M e n g e g e s c h i c k t e r m a t h e m a t i s c h e r L e h r e r f ü r d i e Gymnasien u n d Universitäten R i i f s l a n d s , besonders des Kasanischen Lehrbczirks, hervorgegangen sind, die n u n schon seit z w a n z i g Jahren d a s Studium d e r m a t h e m a t i s c h e n Wissenschaften noch

m e h r verbreitet

haben.

Im Jahre 1 8 2 0 erging an mich v o n der U n h e r s i t ä t D o r p a t d e r R u f z u der daselbst erledigten mathematischen Lehrstelle, den ich auch m i t Bewilligung

*

der H o I i c n Obern annahm.

Obwohl ich hier ungeachtet der bereits gröfsern

Menge der Studierenden als in Kasan, weit weniger Liebhaber für das mathematische Studium vorfand, und ich meine Vortrage gröfstentheils auf Elementar-MatIiematik beschränken mufste, so hat doch allmählig der Sinn für diese Wissenschaft anch hier zugenommen, und ich darf schon seit mehrerii Jah-

ren fÜr meineVorlesungcn über höhere Mathematik auf wenigstens I O — 1 2 Zuhörer rechnen. Auch sind hier bereits mehrere geschickte junge Mathe-

matiker gebildet worden, die theiIs in den hiesigen Ostseeprovinzen und in dem übrigen RnfsIand als Lehrer angestellt sind, theiIs an den Arbeiten

auf der hiesigen Sternwarte und au den über die entferntesten Gegenden Rufslands sich erstreckenden geographischenOrtsbestimmnngenTheil nehmen. Dafs das mathematische Studium hieselbst durch unsere reichbcgabtc Sternwarte und iinsernAstronomen meinen verehrten CoIlegen den Prof. und Acad. H . Staatsr. S t r u v e gar sehr befördert wird, bedarfkanin einer Erwähnung. Jetzt noch einige Worte über Inhalt, Zweck und Veranlassung dieses Werkes, wovon diefs der erste Band ist, dein noch zwei andere folgen

sollen, so dafs das Ganze 1 6 0 Bogen stark werden w i r d , und einenvolIständigen Cursus der mathematischen Analysis mit Anwendung auf Geometrie, Mechanik und WahrscheinlichkeitsIehre, und ungefähr alles das und

enthalten s o l l , Dorpat

was ich seit 25 Jahren auf

den Universitäten Kasan Es ist eine schon

über diese Gegenstände gelehrt habe.

längst als

bekannte Sache, Wissenschaften,

dafs der mündliche Unterricht in Sprachen sowohl besonders gilt diefs aber von der Mathematik,

nur dann

erst von Nutzen ist, und vor dem Selbstunterricht durch B ü c h e r d c n V o r zug hat, wenn derselbe so eingerichtet ist, dafs der Zuhörer auf eine thätige Weise daran Theil nehmen und wenigstens augenblicklich in die Täuschung versetzt werden kann, erfunden. Der als habe er die vorgetragenen Sätze selbst der

geordnetste und deutlichste mathematische Vortrag,

nicht

von Seiten der Zuhörer durch Fragen und Einwürfe

unterbrochen

werden darf, kann entbehrlich gemacht werden, wenn der Professor seinen Vortrag zu Papier bringt und ihn Heftweise auf irgend eine A r t sei-

nen Zuhörern iiiitthcilt.

Bei der eben angeführten Unterrichtsmethode hinvielleicht mit Hülfe einiger

gegen wird der Zuhörer in den Stand gesetzt,

in den Vorlesungen niedergeschriebenen Notizen von Formeln oder Zahlen den Vortrag z u Hause z u entwickeln und sich ein Collegicnheft selbst auszuarbeiten, d a s , wenn cs auch a n Ordnung in der Zusammenstcllimgdem des Professors nachstehen mag, doch den Vorzug vor demselben hat,

dafs cs wenigstens zum TheiI durch Selbstdenken erworbenes Eigenthum enthält. Diejenigen Zuhörer, dic weniger vorbereitet oder mit geringern

Talenten begabt sind, müssen sich freilich in dieser Hinsicht bei ihren Commilitoiien oder beim Professor Raths erholen oder gelegentlich selben Gegenstand einen abermaligen Vortrag hören. über den-

Solche auf die W e i s e

ausgearbeiteten Hefte können denjenigen meiner Zuhörer, welche die Mathematik z u ihrem IIaiiptfache machen, noch dazu dienen, theils sich auf

das a u i Ende eines dreijährigen C i i r s u s z u bestehende Examen vorzubereiten, theils auch u m einen Stoff für die Bearbeitung einer zur Erlangung einer Zuweilen

Academ. Würde einzuliefernden Abhandlung daraus z u nehmen.

ist auch die Bearbeitung einer Vorlesung zum Gegenstande einer Preisaiifgabe gemacht worden. Dahin gehören die beiden auf Kosten der UniverSystematischeDarstellung derllauptsätze

sität gedruckten Abhandlungen: derGeometrie imRauine,

von C J. S e n f f 1 8 2 9 , welche d. 1 2 . Dec. 1 8 2 7 deu
Principalia e theoria Curv. et Superf.

Preis der siIb.Med. erhielt; Theoremata

conscn

C E. S e n f f ,

die d. 1 2 . Dec. 1 8 3 0 den Preis der goId. Med. erhielt.

Auf denWunsch meiner gegenwärtigen und mehrerer meiner ehemaligen Zuhörer würde ich mich schon früher entschlossen haben, denInhalt meiner gehaltenen Vorträge unter irgend einem Titel ins Publikum z u bringen,

wenn ich nicht theiIs dnrch den Gedanken, dafs der Nutzen, der dadurch der litterarischen W e l t erwachsen dürfe, zu unbedeutend sein würde, theiU aber auch durch die mit der Herausgabe eines solchen Werkes verbundenen Schwierigkeiten abgehalten wäre. D a jedoch Se. Durchlaucht, der Herr M i ^ dessen hohen Schutzes sich die

nister der Volks-Aufklärung Fürst L i e v e n ,

Wissenschaften inRufsland erfreuen, diefs Unternehmen gnädigst zu unterstützen geruht hat, so ist mir die Herausgabe dieses Werkes gcwisserinafsen zur Pflicht geworden. DieErfüllung derselben ist mir um so angenehmer, w cil
T

ich dadurch Gelegenheit erhalte, Rechenschaft abzulegen, wie ich zum Theil das mir gnädigst anvertraute Lehramt fünf und zwanzig Jahre hindurch verwaltet habe, und zugleich dadurch in den Stand gesetzt werde, wenn auch nicht müudlich, doch schriftlich vielleicht noch einige Decennien in meinem neuen Vaterlande fortwirken und mich in freundlichem Andenken erhalten zu können. Über das ganze W e r k im Allgemeinen ist bereits gesprochen worden. Es bleibt hier nur noch einiges über den spccieIIen Inhalt sem der vier in dieIn der erElementar-

ersten Bande enthaltenen Vorlesungen hinzuzufügen übrig. sind die Grundwahrheiten der allgemeinen

sten Vorlesung

Arithmetik nach E u k l i d s ge, vorgetragen.

Beispiele, w i e ich glaube, mit möglichster Stren-

Aufserdem enthält dieselbe viel practisch Nützliches für den

Cameralisten und kann zum Theil als eine Ergänzung des ersten Elementarunterrichts in der Arithmetik betrachtet werden. Die zweite Vorlesung ist eine Fortsetzung der ersten, und enthält eine umständliche Ausführung der Entwickelung der Iogarithmischcn und trigonoinetrischenFunctionen in Reihen und zugleich das nothwendigste von dcrTheorie dcr sogenannten imaginären Gröfsen, w obei mir besonders C a u c h y ' s
T

Coitrs
des

dAnalyse sections

i

T e

Partie 4
t0

i8ui

und P o i n s o t ' s §823

Recherches

sur ist.

TAnalyse

angulaires

Paris

von Nutzen gewesen

xm
D i e dritte Vorlesung Iiandelt von der analytischen ebenen und sphärischen Trigonometrie. Die vierte Vorlesung enthält die analytische allgemeine Elemcnfarge<rmetrie oder dic sogenannte Geometrie mit drei Abmessungen (Geometrie dimensions). ä trois

Ich schmeichle mir durch die abgekilrztc Benennung und B e die eine gerade Linie mit den drci des Studiums dieser

zeichnung der Cosinusse der W i n k e l ,

rechtwinhiichten Hauptaxen macht zur Erleichterung Geometrie einiges beigetragen zu haben.

Das Wesentliche derselben habe

ich bereits in einer in der St. Petersb. Acad. d. 1 4 . Dec. 1 8 2 5 vorgelesenen
Abhandlung: Apergii abregedes formulesfondamentalesdelaGeometrie'ä

frois dimensions

mitgethcilt.

Diese diente zur Einleitung in zwei andere zu-

gleich eingereichte Abhandlungen: dic eine über die Bestimmung der Sonnenparallaxc, dic andere über die drei Hauptaxen in einem festen Körper.

Von der letzten habc ich einen Theil als Beispiel der Anwendung der vorgetragenen Methode in den § § . 9 7 — 1 0 2 beigebracht. Es sei mir erlaubt, hier Es

ciu paar Worte Uber dic Veranlassung zu diese«- Abhandlung zu sagen. lassen sich bekanntlich,

w i e Euler zuerst bewiesen hat, in jedem festen

Körper von irgend einer Gestalt und Beschaffenheit durch jeden beliebigen Punct rechtwinkliehte Axen legen, so dafs, um jede derselben der Körper sich frei und gleichförmig bewegen kann. Der Beweis dieses Satzes fUhrt auf

eine cubische Gleichung, von der man zeigen mufs, dafs ihre drei Wurzeln rccll sind. Wegen der Natur der Aufgabe schien es mir jedoch nothwendig

zu sein, zu zeigen, dafs diese drei Wurzeln nicht nur reell, sondern auch p o sitiv sein müssen. Bei dieser Gelegenheit kam ich auf die Entdeckung der

in §. 9 8 , 9 9 , 1 0 0 erwiesenen merkwürdigen Eigenschaften der drei Cocfficienten der cubischen Gleichung. Ich hielt diese Sätze für neu, (auch scheianalylique p* 2?6~

nen sie Ia G r a n g e nach einer Stelle in seiner Mecanique — 277 Tome 1
er

vomJahre 1 8 1 1 unbekannt gewesen zu scin,) und theilte sie

deshalb der St. Petersburger Acadcmie mit. Einige Zcit nachher ersah ich j e doch aus &QmJüurnaldeV&colepolytechnuiue
y

in dessen Besitz ich früher

hier nicht w a r , dafs der franz. AcademikerHerr B i n e t diesen Satz schon mehrere Jahre vorher entdeckt und bekannt gemacht hatte. Die Abhandlung

selbst über diesen Gegenstand ist mir bis jetzt nicht zu Gesichte gekommen, weil gerade die Hefte von dem Bulletin ten, fehlen. des sciences, worin dieselbe enthal-

Sollte man übrigens zufallig meine vierte Vorlesung mit der
zu C a u c h y s Lepons sur les applications du calcul

Einleitung {Prelim'maires)

infinitesimal

ä Ia Geometrie

vergleichen,

worin man mehrere Sätze auf eine so bemerke m a n , dafs

ähnliche W e i s e , w i e bei mir behandelt fuiden w i r d ,

meine oben angeführte Abhandlung bei der St. Pctcrsb. Acad. der Wisscnsch. bereits iinJahre 1 8 2 5 vorgelesen, später erschienen sind.
r

dic Legons

von C a u c h v

aber ciiiJahr

Noch glaube ich auf dic von mir seit langem ge: r

brauchten Zeichen n , und n , w o ersterer die rtc durch 1. 2 . 3 . . . r dividirte
C C

Poteuz von n , und letzteres den rtenBinomialcoefficicnteii der nlen Polenz bedeutet, aufmerksam machen zu dürfen. W i e ungemein durch den Gebrauch

dieser Zeichen der Calcul abgekürzt und vereinfacht wird, kann man an mehreren Beispielen am Ende der ersten und im Anfange der zweiten Vorlesung sehen. Auch verdient vielleicht die von mir S. 6 u. 9 1 gemachte Anwendung

der Euclidischen Definition von der Proportion, wodurch auch der Beweis für die Allgemeinheit des binomischen Lehrsatzes für irrationale Exponenten

vervollständigt w i r d , einige Aufmerksamkeit. Sollte dieser erste Band meiner Vorlesungen von Sachkennern mit einigem Beifall aufgenommen werden, so darfich hoffen, dafs die noch folgenden Bände diesesWerkcs, w cil ich die darin vorkommenden Gegenstände mit besonr

derer Vorliebe vorgetragen habe, sich eines äJinlichen Glücks erfreuen werden. I)orpat, den 2 1 . Januar 1 8 3 3 . Der Verfasser.

Inhaltsverzeichnifs des ersten Bandes.
E r s tc V o r I e s u n g.

Über Verhältnisse, Proportionen, Potenzen und Logarithmen S. 1. Erklärungen derBegriffe, Me9sen, Verhältnifs, Proportion, Exponent des Verhältnisses, M11ltiplication, Division etc. §. 1. — Was eineFunction ist §.6.—Weun 0.r+#>j' = <P(ar+^), so ist $xify-X-y §. 7. — Anwendungen dieses Satzes §. 8« — Lehrsätze, die Proportionen betreffend §• 9. — BeweU des Lehrsatzes, dafs ein Product einer beliebige« Menge rationaler oder irrationaler Zahlen immer dasselbe sei, in welcher Ordnung auch die Factoren mit einander multiplicirt werden mögen §. 15. — Was zusammengesetzte Verhältnisse, vielfache und aliquote Thcile der Verhaltnisse sind §. 20. — Wie Verhältnisse als mathematische Gr<">fse11 betrachtet tnit einander gemessen werden §. 22. — Potenz im allgemeinsten Sinne des Worts §. 26. — »ahingeh3rige Lehrsätze §• 27. — Logarithmen, Briggische uud natürliche $. 31. — Elementar-Methoden, den briggischen Logarithmeu einer gegebenen Zahl zn berechnen §. 34. — Logarithmen - Täfelchen auf 10 DecimahtelIen uud dessen Gebrauch §. 42. — Binomischer Lehrsatz für positive gauze Exponenten bewiesen §.50. — Anwendung desselben aufWurzelextractiouen und Kentenrechnung 5. 53.— Eijtwickelung derFunctionen a
x

und log, x iu Reihen nebst Anwendung derselben auf wirk-

liche Berechnung von Logarithmen §. 60. • Über den Gebrauch der in Callets logarithmi— schen Tafeln enthaltenen briggischen Logarithmen mit 61 und der natürlichen mit t\S DecimaIsteHen §. 74. — Merkwürdiges Resultat der Berechnung der Menge der Ziffern, woraus die
»oo
I

Zahl 2

2

besteht §. 80, — Berechnung der Potenz i,05 * auf 61 Deci1nalstelle11 und einige
,<r

andere Beispiele von der Anwendung der Sharpschen nnd W o l i r a m s c h e n

Tafeln §. 81.

— Ähnliches Logarithmen-Täfelchen, wie das 5. 42, nebst Anwendungen §. 85. — Beispiele ron Rentenberechnungen vermittelst des binomischen Lehrsatzes und der Logarithmen 5. S7. — Beispiele von unglaublich beschleunigender Zunahme des Werthes eines Kapitals, wpnn die Zinsen alljährlich zum Kapitale geschlagen werden §. 94. — Tabelle zum bequemen Gebrauche iu der Rentenrechuung §. 106. p. 87,

XYI

.

.
Z w c i t c . V o r 1 e s u a g.

'

^X

Lher die Entwickelung der log;trit!mischcn Functionen in Reihen S. 89.

bn ms h n L h s i e f r jeden beliebigen positiven o e negativen, rationai o i c e e r az s ü dr len o e irrationalen E p n ne §. 1. — Sr n e B w i für die E t i k l n d r F n to dr x o e tn t e g r e es nwc eu g e u ci n a* u d log, x in R i e §. 5. ~- E t i k l n en r beliebigen P t n d r Wurzel s d r n eh n nwc eu g i e oe z c e Gec u g ux — Z 1 = 0 in eine n c d n seg n e P t n e v n w f rl ue d n R i e lih n a h e t i e d n oe z n o o ta f n e eh §. 8- — V r a du g d s A s r c s ( a ^ - p ^ B ) e w n l n e ud u k i11 eine R i e §. 15. — E t i k l n eh nwc eu g ron l(b) + Y" + ) * " ^ 5« 17. — Quadratur d r gleichseitigen H p r e §. 18. — e y eb l F r en u d Gec u g n z i c e A s i s n u d O dn t n d r gleichseitigen Hyperbel, ihre o m l n l i h n e ws h n b cs e n r i ae c S m ai n etc. §. 25. — E kä u g u d F r en d r t i o o ers h n F n to e §. 55. — n m to r l r n n o m l e rg n m t i c e u ci n n lhre E t i k l n in R i e £. 51. ~ Leibnitzische R i e z r B r c n n d s B g n a s nwc eu g eh n eh u e e h u g e o e s u « i e T n e t §. 59. — E t i k l n d r G ös u cosxs, sinxs, f r jede beliebige Z h x en r a g ue nwc eu g e r f e ü al in n c d n Potenzen v n sitis f rl ue d n Reilieu %, 60. — Reihe zur B r c n n d s Boah e o o ta f n e ee h u g e g n a s dem Sn s §. 6\, < Z re u g d r C sn s e u d Sinusse vielfacher Bogen in Factoe« u iu — e l g n e oi us n r n §. 71. — C t ss h r u d M i r s h r L h s t §. 83. — H p r oi c e C sn s e Sn s e e oe i c e n ov e c e e r az y e b ls h o i u s , i u s . Ihre E t i k l n in R i e u d P o u t $. 85- — Summatio11 einiger i t r s a t n R i e nwc eu g eh n n r d ce ne e s ne eh n deren Gi d r t i o o ers h F n to e sind §. 95- — U m gi h G ös n u d ihre A w n le e rg n m t i c e u ci n n n ö lc e r f e n n ed n §. i07. — Sr n e B w i d r (§. 16.) e t i k le Reihe v n ^"(1 + «2 _^_ ug t e g r e es e nwc et n o ^ B w i d s Satzes, d f jede rationale g n e F n to x ^-Ax ~~ ^ yfx ~^ e es e as a z u ci n jf" •c in bn ms h u d t i o o ers h F co e v n d n F r e x-^-a, x*^-ax*^-b zerih i o i c e n rg n m t i c e a t r n o e om n legen läfst §. 133.
Beweis des
r
2 1

1

wE

n

e

i e

R e i

e

1 1 3

n

n

x

r

n

D r i 11 e

V 0 r 1 e s 1 n g. 1
0

Über ebene und sphärische Trigonometrie S. 193.

E kä u g n §. I. — F r en f r die Sn s e und C sn s e d r Vef c e v n 5 §. 5. r lr ne om l ü i us o i u s e i la h n o — Elementar-Methode d r B r c n n der V r ät is a l n d s K esT ma g z m Durche ee h u g e h lnf z h e r i- J f n s u m se §.8. — DieselbeBerechnung, v r it l t derReihe d s B g n durch seineTaugenie a f es r e mtes e oe s u 72 D cm l n §. 8- — V r it l t d r Z re u g d r L i nt i c e Reihe a f 140 DecinialsteIe i ae e mtes e e l g n e eb izs h n u len §. 10. — R i e z r n m r j h n B r c n n d r Sinusse, Cosinusse, Tangente, C t n eh n u u ehc e e e h u g e oa ge11te §. 12. — R i e z r n m rs h n B r c n n d r n t ri h n u d briggischen Logaritheh n u u e i c e e e h u g e aü lc e n m n von c o s ^ , sin~ §. 19. — V r a du g d r S x g sm l u d D cm I i t el n der e e w n l n e e a e i a- n e i aenh iu g Winkel u d K es o e §. 21. — Lehrsätze, die r c t i ki he e e e D ee k b t ef n n r ib g n e hwn lc t u b n n r i c e er fe d §. 23. ~- T i o o ers h z r A fö u g d r e e e D ee k n t lc e F r en §. 23. rg n m t i c e u ul s n e b n n r i c e üzi h o m l A fö u g der ebenen D ee k i Al e en n g. 42. — Beispiele zur B r c n n ebener Dreiul s n r i c e m lg m i e ee h u g

XYH ecke §. 46. — Grundformeln zur Auflösung sphärischer Dreiecke §. 52. — Gaufsische und Neppersche Formeln §. 67. — Formeln für den Flächeninhalt eines sphärischen Dreiecks §. 72. — Umschriebener und eingeschriebener Kreis eines sphärischen Dreiecks §. 73. — Auflösung des rechtwinklichten sphärischen Dreiecks §. 75. — Auflösung der sphärischen Dreiecke im Allgemeinen 5. 85. — Beispiele zur Berechnung sphärischer Dreiecke §. 93. V i er te V 0 r 1 e s u n g.

Über analytische allgemeine Elementargeometrie S. 255. Axensystem, Coordiuaten, Determinanten, P10jectionen §. 1. — Analytische Formeln und Lehrsätze §. 9. — Lehrsätze und Aufgaben, die gerade Linie betreffend §. 16. — Gleichungen aer Ebene §. 26. — Lehrsätze, die Ebene und ihre Durchschnitte betreffend §. 29. — Bestimmung des Flächeninhalts eines geradlinigten Dreiecks, vermittelst der Coordinaten der WinkeIpuncte,5. 33. —' Analytische Ausdrücke desYolumens einer dreiseitigen Pyramide, deren Spitze im Mittelpunkte der Coordinaten §. 36. — Das Quadrat des Flächeninhalts einer geradlinigten Figur ist gleich der Summe der Quadrate ihrer Projectionen in den drei Hauptebenen §. 5R. — Fundamental-Sätze der sphärischen Trigonometrie, vermittelst derMethode der Coordinaten und Determinanten hergeleitet §. 59. — Aus den gegebenen Örtern dreier Puiicte auf einer Kugelfläche und deu gegenseitigen Verhältnissen der Cosinusse ihrer Winkelentfernungeu von einem vierten Puncte den Ort dieses Punctes zu bestimmen §. 4*- — Analytischer Ausdruck des Durchmessers einer um eine dreheitige Pyramide beschriebenen Kugel. Ebendaselbst. — Von der Verwandlung der Coordinaten 5, 42. — Von den ebenen Curven des zweiten Grades §. 49- — Einfachste Form der Gleichungen für die Ellipse, Hyperbel, Parabel §. 54. — Parameter und Brennpuncte dieser Linien §. 54« — Polargleichung derselben §. 60. (g) — Gleichung zwischen den schiefwinklichten Coordinaten der Hyperbel, die Asymptoten zu Axen derselben genommen §. 65. (i) ~ Normale, Tangente, Subnormale, Subta11gente der Kegelschnitte §, 67. — Warum die Linien des zweiten Grades Kegelschnitte genannt werdeu §. 70. — Quadratur der Kegelschnitte 5. 72. — Einige« über die FJächen des zweiten Grades S. 520. — Allgemeinste Form der Gleichung für Flächen des zweiten Grades §. 84« • Bedingungsgleichungen zwischen den Coefficienten — derselben $. 87. — Jede Gleichung der Flächen des 2weiteu Grades läfst sich auf die Form TLx + © J + <Xs 4- 2$x — 0 zurückführen 5. 92. — Allgemeine gegenseitige Beziehung der
2 2 2

coujungirten Axen eines Ellipsoids §. 96. — Beweis des Satzes, dafs durch jeden Punct eines festen Systems materieller Puncte drei rechtwinklichte Axen gelegt werden können, um welche das System frei und gleichförmig sich bewegt §. 97. — Auflösung einer von Euler gegebenen Aufgabe die Drehungsaxen eines festen Körper« hetreflend §. 103.
«

%
* A-

**
Verbesserungen und Zusätze.

Seite. IV VI VII

Zeile. 3 10 3 10 9 12 8 9
1

statt: v. u , v. 0.
V.

lies: PhiIosophy die Gesammtzahl. b e i dieser Anstalt. T o n Uailly"s G e s c h i c h t e . 5 Ellen = Anzahl. Es seien 4 Arschinen. 5 Arschinen

Philosophie die Z a h l der Studierenden daselbst der Geschichte 4 Ellen =

0. o. 0.
u.


4 7 9 16 X,

V. V. V. V. V.

u. 0.
3

Z u r Erläuterung des dort V o r g e t r a g e n e n diene f o l g e n d e s .

y+y
Zahl
z

x, X ,

x,
2

X , etc. gleichartige G r ö f s e n , v o n denen j o d e kleiner ist als die nachst— px + X,
1

v o i h e r g e h e n d e , und s o v o n einander abhängen, dafs X X
1

x — ,«X

1

+

x

2f

=

<**2*2*^^3'

c t c

«j

W

0

f*i i<V P > P^

etc. irgend positive g a n z e Zahlen bedeuten, wenn •. PA
2 2 1

SO läfst sich die Verhältnifszahl — — 1, x A — p, B = i, A
1

=
1

+ P
1

1,

A

t<i

= =

+
9

A,

A

71

= =

PA
3 3

2

+
t

A,
1

etc. etc. ausdrücken.

B

-

B

2

P B ^B
1

B

?

p B„+B , ~
y

näherungsweisemitbeliebigerGenauigkeitdurchdieBrüche^,

~

y

JD Jj X X B e z e i c h n e t man nämlich die Verhältnifszahlen — , x *^j h, l\, h , h^, e t c . , so hat m a n : 1 1 1
2 X

1

Jj2
X

J>3

r

—, etc.resuectivedurch 1 Pi + l j - , etc., 1

n

h =

p +

— Pi +

=

P2 +

j^y

»63 =

P3 +

unter einer F o r m des continuirlichcn Bruchs darstellen läfst: E s ist aber k = p +
1

p^
1

P2+l

s o dafs sieh i

1 \- = ii

uJr + 1 = Ii

^

+ 7") % . 1

+
-

^ + L,
^ +

t
c t c

-

^
=

+

E
i
(i

S Q»,* + ! ) + *
8

=

I ^ + A „
2 1

"

2 +

^ .

M

l

+ ^
+ n

4 ^ b(teA, + A) + A, _

+

1 l,A
2

i>A + Ar
t

+ .

tf
r

^

+ ^ *3

=

W^TWFB1

^ , 4 + A - i

r-

p ^ i '

c

t

c

"

s

o

d a f 8

a l , g e m e i n

* - ^ 7 ^ ^ T ;

^
Daher ^
5

,
* =

A
^ -

*x+1A + A - 1
_ ^
+

A^1-^xA^1
=
5

n

^

^

^

^

_

^

Danun

A+i^x = ^
x 1

x+iA = (a+iA + A - O X
X x 1

(<*x+i^x +
= 1, A B -B ^
2 1 2 1 1

^x-0A-i
= — i, 1, und folglich

j5

x

— J 5 _ , ^ x _ ! , so i s t , w e i l A B-B A
2

— ,B ^
3

=

1 , e t c . , und allgemein A B _
% X

X

— BA^
x x

=

±

^ X

X- =

——-

~f" 1 ^ ,—
7

, w o das Z e i c h e n 4" o d e r — gilt, j e nachdem X u n -

B

X

^x(*X+iA+A-i)
D i e Brüche ~ ,
1 2

gerade oder gerade ist.

~ ,

selnd kleiner oder gröfser als der E x p o n e n t h des Verhältnisses — , und w e i l der U n CC A 1
x

°

etc.

sind

demnach

abwech-

ter8chicd
B

h absolute g e n o m m e n
\

< jrx,
X

so k a n n

derselbe kleiner werden

als

j e d e g e g e b e n e v .G uö f s e . r. 30 10 Seite. 35 40 Z e 13 . ile 6u.7 7
V. V. 0. u.

statt: — log. 3 0,00900 00434 n — \ — lies: y -i^>
4m
A

lies: —

2 log.
y i " .

3.
n - 2 y -

0,00000 00434.

42
43

V. V.

u. 0. 0.

n— 2 y
~ x x
A

n— 1 — '

12

"
4m

- 3 ~ * x
J

^

_ = 3^zi.^3
^ = 8,
Ar =

= _?^=**^
=
n n

.

45 nach 3
=r

V.

fl(l —
V. V. V. 0. u.

8 , y = 2. /> i a _I f die W e i s e ist, w e n n JV = a " + & , r ^ J V = a ( l + - ^ ) « = « ^ ) *
„ f l 4 _
1 6

2
1

10 48 7u.l

ö

(

1

+ 7z-^ +

_ 4 > (

X
Ä r

^727T' <2V

+ " )

}

+

. l.(1+n)Cl+2») ,A^j_etc^ ;>.2rc.3^ JV> + ->
( e t c

A"" i

50 54

2 i
6 6

o.
u.

V.

n(l — ,)1 y

fand

re(y"—

1),

fand B r i g g s .

V.

u.

-<'-=>?
l&=i)' ' V + l'

V.

u.

**• - 4~)
y

*>*•
T l -

B+l'

- ^

-^P»'

-(^)>


>

XX
Seite. Z e i l e .

*

63 73 75 86 92 94 95 97 99 100 101

4 v.ur. 3 v.u. 2 v.o. 8 v.o. 8 v.o. 15 v . o . 4 v.o. 9 v.o. 8 v.u. 9 v,o. 5 v.u. 7 v.u. 7 v.u. 6 v.u. 5 v,o. 6 v. o. 7
v.o.

stattr 30 000000 00000O 28 000000 000000 4 (1 + «) 1 4- j:|»
a

lies:

15 Rubel 69,5 ~ e k n 15 (4 log. An K o plog.eA — n log.HubelJ 96,5 1"> a

0(* p + ^(3* — l > «
J,
7

+y)y
a

4 (1 + •)« 1 4- * 4- J 0(#4^)>^.
2

log.log.An — n = AKopekcD.

3 000000 oooooo-. 280 000000 000000.

+

^(4» — 1>W*

»a, 4- 5(3»—l)«3^(4»—i) V+«tc;
c

(am E n d e ) J» Zahl

Xa>


— .—

zP>* y*(l
Zahlen
2

r o 4x' (x* —
J

.v (#4 _ 4) «)-5 +

(zweimal) —

102 103 104

9 v.o. 10 v . o . 6 v.o. 4 v.u. 2 v.o. 5 v.u. 3
v. u.

s(*4-3) . 53c .
c

, -At* (beidemal) -

x.

» 4- KC 4- * )*
1 2

(> + rci 4*

Hyperpel a

105 106

Qt2.
Hyperbel

2

2

109 7u.8 v . o . 110 14 v . o . 111 12 v . u .

§ log.
r> Qm-*>
m

i + * i 4- nat.
1

»

Ahse, (m — 1), Ord. (m — 1)

| log. nat.
Abs.(m —1>, m

i 4-

Ord.(m-lfa

—^-(^~4)

r

*\

3

O -.
n

—1 (m — 4)

c

Seite. 117

Zeile. 2 11 11 4 7 14 6 6 10 v. u. v. u.
V. V.

statt: cos = £ PO von B Qx

lies: coss = £ PQ von P Qx K>l + <* P1 '

119 126 127

0.
u.

V. V. V. V. V.

0,
o.


128 130 133

^>1 4sin Arc* Bernonlli cos —
2

-—
0l
a

0.
u.

*

tan ^rr

<fi

YWTW
$>'(x

4>x

+ y).
fara

<pl

44*

0. 0.
u. A n m .

«/«jc ^//"C.

142 lOu.11 144 nach 6

V. V.

P,

£ und f < * + l > c ' *

Bernoulli XK COS — (resp.) f*, ^ und ^ ( x 4 ^ ) * '

E s verdient hier b e m e r k t
2 7 1

Function z —# = „2r-i unter d c r Form

(2r+l)x -

+

^±1
«£

(2r-2)^^-S — 2 i ± ^ 2 r — 3 ) : x
3

2 r

~

5

...- 2

O

C

(*-2)[^+^-'-(r-1)A^-*-(r-2>r-^^
Setzt man nämlich x = 2coss,
1

— ( x — 2)y2 dargestellt w e r d e n k a n n .

s o ist

z = 2 c.os{2r + 1)*

2

=

A •, ''+^
2
2

_
2

4

2r . ,* sw —,s.ro^!

4 wrt —J—s —

COS*SiZi S
2

^

(.5zVi(r4-1).9
=
r

4* sinrs)

2

/0 ovC"Vr+1>4smrs) ,,, Cwz(r4^)s4*?>ir.y)< (2coss—2) •— —=(2coss—2).
A ,
S

( . v - 2 ) [x + x ~
r

l

4 cos - sin- Ju £ — (r—1)x - — (r-2)xr-3 + (r-2)-^-4
7 r 3

• -

S

4. ( r — 3 )

: a

.r -5 — etc.]
r

1

. .

,

s/n(r^-1)s^-sinrs

, ' 2cos3s,
r 3

. ,

^

L s ist also

y=
J

- • f J — ——
sin s

, und wird =

0,

wenn s

— =r——. 2r 4-1

Daraus e r -

giebt s i c h , dafs
r r ,

2coss, 2cos2*,
r : i

. . . 2cosrs,
: <; 2 r

die r W u r z e l n der Gleichung

.r 4-x - —Cr—l)x ~

— ( r — 2 ) x - 4 - ( r — 2) Ar -44-etc. = o s i n d , und sich folglich

die T h e i l u n g des K r e i s e s in Grade zurückführen läfst.

2r4-l

T h e i l e auf die Auflösung einer Gleichung v o m rten a r 4 ^ r — 1 = o , . r 4 * r — 2r — l = o , j
2 3 2

S o hängt z. B. d i e T h e i l u n g des K r e i s e « in 3, 5, 7, 9, 1 1 , jc* + xi-4x2-3x*+Zx + l=zo ab.

T h e i l e resp. v o n den Gleichungen x 4 - l = o , *<4-r3_3j:2_2x4'l=:o,

Ist d i e Z a h l zahlen, chungen v o m

2r+l

eine Primzahl und r = a bßc?,
K

w o a, b, c, etc. ebenfalls P r i m -

so läfst sich die T h e i l u n g des K r e i s e s a u f « Gleichungen v o m « t c n , ß G l e i -

13, 17, 19, 73
führen.

6ten

etc. zurückführen.

S o läfst sich
2 2 2

T h e i I c , weil r resp.

2.3, 23, 3 , 2 3

z. B.

die T h e i l u n g des K r e i s e s

in

r e s p . auf eine quadratische und c u merkwürder r. Form Man ...^

b i s c h e , drei quadratische, z w e i c u b i s c h e , z w e i quadratische und z w e i cubische z u r ü c k Ich will v e r s u c h e n , d a s W e s e n t I i c h c dieses von G a u f s entdeckten bemerke man, dafs jede positive ganze Zahl A unter digen S a t z e s , soviel es die Beschränktheit des B a u m e s erlaubt, hier mitzutheilen. Zuförderst ^u(2r + l ) ±
x 7

dargestellt w e r d e n k a n n , w o f*, X g a n z e Z a h I e n und X nicht > nach dem M o d u l u s 2r + 1.

nennt alsdann X den kleinsten R e s t v o n N

Bedeutet f e r 2

ner g eine s o l c b e positive gr<nzeZahl, dafs die kleinsten lleste v n 1, g, g , o alle v o n einander v e r s c h i e d e n sind, so w i r d g eine Priniitivwurzel v o n S o ist z. B. 2 eine Primitivwurzel v o n 19: 4, 2. e b e n s o 10. sten R e s t e der O r d n u n g nach 1, 2, 4, 8, 3, G 7, 5, 9; , 2, 4, 8; w o h l aber 10, drren kleinste R e s t e 1, 7, 2, 8, 7,

g?>

t

r—I

2r+l

genannt. S, 1,

Im ersten Falle sind die k l e i n im letztern 1, 9, 5, 7, 6, 3, 3, 4, 4, 6, S, 5; 6.

Für 17 ist 2 k e i n e P r i m i t i v w u r z e l , denn die kleinsten Beste sind 1, 2, 4, 8, 5, 2,

eben so auch 3,

deren kleinste Reste für 17 f o l g e n d e s i n d : 1, 3, W i r wollen j e t z t z e i g e n ,

w i e die Constv. des 19 E c k s v o n der Auflösung z w e i e r

cub.

360°
Gleichungen abhängt. (3), E s sei = s o i s t , wenn man zufolge (p. 1C8,
V r

2co*P, 2cos2$,
§. 101.) (1) + (2) +

2cos3$

ete. resp. durch ( I ) , (2),

etc. b e z e i c h n e t ,
o a

(3)

+ (4)-K5) + (O + (7) + (S) + (fl)=:-l f Gröfsen (1), (2), ctc. nach d r Ordo n n dcr kleinsten R e s t e für irgend eine P r i m i t i v w u r z e l , w o z u w i r die Zahl 2 nehug
men w o l l e n , geschrieben (1) + (2) + (4) + Setzt m n a ud n (S) + (3) + (C) + (7) + (7) + (9) = — 1. n n (1) + (8) + (7) — ß, (2) + (3) + (5) = ß ' , (4) + (6) + (9) = ß", so ergiebt sich u

fl3'=-l+jS'+20",
ßß'fi" = — ß"+ß'ß" also ßß'ß"=

£'0"=—l+0"+2&
+ ß " ) = 7.
2

ß"ß=-1+ß+2ß'.

naherßß'+ß'ß"+ß"ß

=

—6

+ 2ß"ß" = — l+2ß+Wß". + A' — Gx — 7 — o.

Man findet aber ß"ß"=r*

+ ß' +

ß", cu-

0 + 2(ß^-ß'
?>

Es sind also fi, ß', ß " die drei W u r z e l n d r e

bischen Gleichung x

D i e eine dieser drei W u r z e l n findet man = leicht, wenn man n n u D a r a u s folgt, weil
r

— 1,221S761623.

Man überzeugt sich

obenhin die Sänustafeln zu Rathe zieht, dafs ß diese W u r z e l ist.

0==4-jS' und ß'- = 4—ß", dafs ^'=2,5070186441, js"=-2,2851424818. (l)4-(3) + (7) = 0 = -1,221S7O1625, (1)(8) + (1)(7)4-(8)(7) = ^ + ^" ^> rn — — 3,5070186441 und (l)(3)(7) = iS'+2 = 4,5018G441, s o i s t c o s ^ j - eine d e r d r e i W u r zeln der cubischen Gleichung ^ + 1,2218761625 .v--3,5070l8644l.r-4,5070l86441 = o und diese ist 1,8916344834.
W e i l nun endlich
0

U die Construction des 17 Ecks zu bewerkstelligen, ordne m n zunächst die G < m a r>
360°

fsen 2cos<P, 2cos2$>, 2cos3p,...2cos80, w o i d m m n für irgend einePrine a mitivwurzel g die kleinsten Keste von 1 , g, g , etc. n c d m Modulus 17 hinschreibt. ah e Setzen wir ^ = 3, u d bezeichnen wieder 2cos<P, 2cos2Q, 2cos3$, etc. resp. d r h (1), n uc (2), (3), etc., so h b n wir (1) + (3) + (8) + (7) + (4) + (5) + (2) + (6) = —1. Setzt ae m n n n (1) + (8) + (4) + (2) = £, (3) + (7) + (5) + ( 6 ) - ^ ' , so erhält m n ßß' = — 4. a u a Es sind also ß ß' die beiden Wurzel d r quadratischen Gleichung x + .r — 4 = o, dee ren beide Wurzeln ~ | + § K "*ie G i f e ß, ß' sind. Esistdemnach £ = 1,5615528128, r>s n 0 ' = - 2 , 5 6 1 5 5 2 8 1 2 8 . Setzt m n ferner (1) + (4) = « , (8) + (2) = *, so hat m n « + « = 0 , a o M « , = : — 1. Es sind also « u d « die beiden Wurzeln d r Gleichung n e x —l,561552S12S.v — 1 = o, daher « = 2,0494811777, « = — 0,487928364. Eben so findet man, w n en (3) + (5) = « , (7) + (6) = «', also « + * = ß', « * = — 1 vermittelst d r Gleichung e tfs + 2,561552S12S*-l = o, 4 = 0,34441507314; « = — 2,9057035442. Endlich erhält man, weil ( l ) + (4) = * , (1)(4) = « vermittelst d r Gleichung x — 2,0494811777.v e
2 y 2 17
0 o
0

Q

2

0

0

0

0

0

0

2

-f0,3441507314=o, 360°

(1) oder 2co« ^-° =
3

1,8649444588.

Daraus Ch.

-^- 2sin^—
= ., ', . (r-1>+(
——
m

=

y{2

— 2cos~

l7

) — y^0,l350555412 = 0,3674990358.

Seite. Zeile.
4 A

136
154

lOv.o. Q
8v.u. 5 2

149 160
150 — 190 ~ ^

v.u. v. o.

1 v. u. 11 v.u. 1 v.u. 11 V . O.
7 v

2Cinh 3
' 2 sin
2 2 n

(Y
3

statt: (rc-2)« (* — 1)(x — 9) . n -. • T ^ * — , . (,-_1)*_0 < 3*-0 -... + sinr xr — m e 4 - e~ + — —
2 2 A 8 1 , 1 8
s

. (n-2)n (A sin^_1X.r3—0) 2n s
2

lies:

")

2

A x ~3 X^

+sm——...-Tsin — r e — e~ (K"1 2 " Sinh*s. AX ^. p* X .
s s 0 71 2 2

2Ta71 . 3ff+^>

+ + ") ~

-

u

-

i t t ^ n $ * q—Yp'q

r s ^ # ' 9, = K>,7-

i v.u.

«...
201 202 211 13 v.o.

'^*'*
SM^

-

.
= I

•f V
co*—

.
— 1

. X*

X

n

co,v —

13 v.o. 1 v. o,

— .* 9 dcr 60ste Theil

d r 90ste Tlieil. e

XXlV
Seite. 211 Zeile. 7 v. 8 13 17 2 6 8 7 10 9 2 3 3u.4 1 11 6 9 7 2 8 2 10 10 12 10 14 10 12 12 v.
V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V. V.

statt:

— —
215

0. 0. 0. 0.
u.

0,21319827 1 9 I l 13
0

lies: 0,21318827 19°11'13 27'" 27"' sin \ B

37"' 28"' + sin -| A.


220

0.
u.
II.

Y\si.\ — a)
' bc Winkel B cot%B BC JT?•** ~ sinCBA 2 cos a cos c cos c
C J

Y ls.(is-a)
f

4 - cos\A

sin\B
*

Winkel C cot\C AB ^ sin 2 cosa cosb
M

223 225 229

0.
u. o. u. u.

A

F

=

~ CFA cosc cosa.

*


233 246

sinA cos({ a

sinC

cosa sin{\ a 4 b)

sinA cos ±(a

sinC

4- b),

4- b),

sin \{a + h)


257

0.
o.

5 8 ° 37' 17"

5S° 22' 4 3 " 3 ° 35' 39' Axensystem W i n k e l , die x"X+y"Y+z"Z Z"Y Linie

3» 35' 5 9 "
Ayensystem W i n k e l , den x"Y+y"Y+z"Y Q0,2 — ZZ Linien

0.
u. u. u. u.

258

201 264 267 273 276 278 287 305 320 321

0.
u. o.

0.
u. o. o.

1. 1
u. u. statt: lies: statt:

1
323 9 u . l 0

i— = g= -i'v"i-i"»? f> g> Ih 2CEFi, f>g--h. £, v 2CEF. ti E(v"{"+f>>") F(v'Z' + &"). 2E'%'%'
£ = 0, « — 0,
1
£ = 1, * <>, 0 +

2$e$, +

2£g£, —
läfst

lassen sich nun die in £, v\ <

2^'3)'3".

sich nun der in

V. 0.

: 2 — L

lies:

2—L.

E r s t e V o r

1

e s u

n g.

Über Verhältnisse, Proportionen, Potenzen und Logarithmen.

§. 1.

Eino Gröfse
wic

wird mit einer andern gleichartigen Gröfse g e m e s s e n ,

wenn

man u n t e r s u c h t ,

viel mal diese oder ein aliquoter T h e i l derselben in der ersten

oder auch wie oft die andere in einem V i e l f a c h e n der ersten enthalten ist. N i m m t man nämlich irgend mX einem bezeichnen w o l l e n , Ueste so wird sein, ein Vielfaches der Gröfse X, welches wir durch mit -f£

darin Aie. Gröfse x m e h r e r e so dafs entweder mX. =

mal genau oder oder = nx

x enthaken Zahl

nx,

i s t , w o n eine ganze Falle X = m ist,

und $ eine

Gröfse <

x bedeutet, —^ - x iu
- 1

dafs <>lso im Jc gröfser — x

ers<ern

— x , im letztern X > m

— x und < m

ist.

die Z a h l oder um =

desto kleiner ist der Fehler, den man b e g e h t , wenn man X = x setzt. Man kann sich

dieses V e r f a h r e n s mit Nutzen b e d i e n e n ,

zwei

m v e r s c h i e d e n e Längenmafsen mit einander zu vergleichen. sische S a s h e n e , so dürfte man w e l c h e 7 engl. Schuh enfhält, nur auf einer F,bene Gesetzt man wollte die rus-

mit dem französischen Metre messen, von einigen W e r s t e n mit der

eine Standlinie

Sashene a b m e s s e n , ge enthalten sei.

und alsdann u n i e r s u c h e n , wie viel mal der M e t r e in dieser L ä n Hätte in:tn z. 11. eine Standlinie von 1000 Sashenen abgesteckt und

gefunden,

dafs

in

dieser

Länge

der Metre

etwas mehr

als

2133

mi:I

aher

nieht

g a n z 2134 mal enthalten s e i , 2,133 und <

so würde daraus f o l g e n , dafs <lie russische E b e n s o läfst sich mit ziemlicher

Sashene Genauigkeit

2,134 franz. M e t r e s s e i . die Gröfse man

auf dem Reifsbrette ses v e r g l e i c h e n .

eines K r e i s b o g e n s mit dem U m f a n g e nämlich mit Hülfe eines Z i r k e l s b i s der eine Fufs fällt, so den

desselben K r e i Kreisbogen auf

Trägt so

dem g a n z e n U m f a n g e o d e r ziemlich

oft herurn,

des Z i r k e l s entweder genau

nahe auf den A n f a n g s p u n k t

wird sich aus der V e r g l e i c h u n g des Z i r k e l s die Gröfse des

der M e n g e der Umläufe und der M e n g e der W e n d u n g e n B o g e n s ziemlich genau bestimmen lassen. p

V o r l ä u f i g ist auch hier ein V e r f a h r e n zu b e m e r k e n , eine Gröfse genau o d e r n ä h e r u n g s w e i s e mit einer andern gleichartigen zu m e s s e n , zubieten scheint. ein X < = oder mehrere E s seien mal ^*x + die beide Gröfsen X , oder mit einem x das sich am natürlichsten darund X X
1

> < T

x x

s o wird x in X enthalten,
1

genau X
1

Reste

also Gröfse

^*x oder =

sein,

W f» irgend eine g a n z e Z a h l und X o im letztern
2

eine aber X
1

x bedeutet.

Im erstern Falle ist die A r b e i t v o l l e n d e t ; mal genau — oder x .
2

wird

X

1

w i e d e r in x ein o d e r m e h r e r e s e i n , s o dafs x = d e r , w i e oft

mit einem Reste X

<;

enthalten

X

2

in

^ X oder X enthalten
1 1 1

^ X 41 1

Im letztern FaIIc untersuche man

Aviefinden.

ist, und man wird

X

1

=

x

2

oder ^

x

3

4- X

3

D i e s e Operation setze man so lange fort bis man auf einen Rest k ö m m t , der = X = 0, oder so klein ist, dafs man ihn vernachlässigen zu dürfen glaubt. 3x + X,
1

der e n t w e E s sei z. B.

x —
4

7x

x

+

x , X
2

1

=
2

15x X,
3

2

+

X,
3

X

2


1

X

3

+
3

X;
4

vernachlässigt x =
1 1 3

man den letzten R e s t X x X = 355x
3

und

setzt X

=

so wird X

=

16x ,

^

3

und

355
1

=

355

JJ^ = J ^*-

I

s t

<*er Rest

X > |X
3
2

3

und

setzt man
1 3

denselben,
3

statt ihn z u v e r n a c h l ä s s i g e n , = 688 2 1 9 x ~ und X = 6 8 8 x . = - x . 3 3 219

= Ix , 355 DerwahreW erthvonXliegt z w i s c h e n ^ ^ u n d 113
3 r 0

x^,

so dafs X

=

2x ,

sowird X

I
7

x —ffs — x, 219'

und w e i l der Unterschied dieser beiden Gröfsen —

n

4

4

7

x i s t , so kann j e d e r dersel-

ben fiir den wahren W e r t h v o n X D e r Beweis

bis auf einen Fehler <

4 2^^xgen0mmenwerden.
überhaupt

dieses Satzes und dic weitere Ausführung

des Gegenstandes

wird in der L e h r e von den continuirlichen Brüchen §. 2. Verhältnifs ist die quantitative

vorkommen. durch Messen Gröfsen. bestimmDiese BezieSo b e -

oder

bare gegenseitige hung wird deutet X

Beziehung zweier gleichartigen

durch das z w i s c h e n b e i d e Gröfsen gesetzte Z e i c h e n : ausgedrückt. : x das Verhältnifs X zu x . D i e Gröfsen X ,

x selbst w e r d e n die Glieder

des Verhältnisses X : x genannt, und z w a r X Verwechselt

das V o r d e r g l i e d und x das IIinterglied. Vordergliede, so wird

man diese beiden Glieder und macht das IIinterglied zum

und das V o r d e r g l i e d zum Hintergliede, o d e r v e r w a n d e l t man X : x in x : X , x : X das umgekehrte Verhältnifs v o n X : x genannt.

M a n unterscheidet in den L e h r b ü c h e r n arithmetisches und g e o m e t r i s c h e s V e r h ä l t nifs v o n einander. IIier ist v o m sogenannten g e o m e t r i s c h e n Verhältnisse die R e d e , das W o r t Ver-

w i e wir überhaupt i m m e r , w e n n nicht das Gegentheil b e m e r k t w i r d , hältnifs nur in diesem Sinne gebrauchen w e r d e n . §. 3. Zwei Verhältnisse : x = X : x und Y : y s i n d , nach

Euklid,

einander Zah-

g l e i c h oder es ist X len m, n

Y : y w e n n für j e d e a w e i b e l i e b i g e

ganze

zugleich oder oder

mX > mX <

nx nx nx =

und und und Y:y

mV > mY <

ny ny ny.

mX =

mY —

D i e Gleichheit z w e i e r Verhältnisse X : x Gröfsen X , X,

>tird auch eine Proportion und die

x , Y , y werden die Glieder d e r s e l b e n , und z w a r x , Y die mittlern, und

y die äufsern Glieder genannt. §. 4. Wird das Hinterglied des einen Verhältnisses einer Proportion zur E i n oder : x = die Verbältnifszabl

heit a n g e n o m m e n , des

so wird sein V o r d e r g l i e d genannt.

der E x p o n e n t wenn X

andern Verhältnisses

S o ist z. B . ,

k : * oder wenn

k : 1 =

X

: x,

k d c r E x p o n e n t des Verhältnisses X : x genau durch

: x orler seine Verhältnifszahl. mag eine z u s a m -

Läfst sich dieser E x p o n e n t v o n X

eine Z a h l , sie

mengesetzte oder eine einfache, g a n z e o d e r g e b r o c h e n e Zahl sein, darstellen, so wird X in B e z u g auf x eine e o m m e n s u r a b l e Gröfse g e n a n n t : im Gegentheil, wenn sich X durch k e i n V i e l f a c h e s irgend eines aliquoten T h e i l s . v o n x , so klein man denselben auch annehmen m a g , sondern nur näherungsweise darstellen läfst, so heifst X in B e z u g

a u f x eine i n c o m m e n s u r a b l e G r ö f s e . n a l e im letztern eine i r r a t i o n a l e ses der Elle zur A r s c h i n e , Hingegen

Im ersten Falle ist d e r E x p o n e n t k eine r a t i o So ist z. B . der E x p o n e n t des V e r h ä l t n i s 5 Arschinen, eine rationale Z a h l , nämwelche

Zahl.

weil 4 Ellen =

lich |.

die Verhältnifszahl des K r e i s u m f a n g e s zum D u r c h m e s s e r ,

man g e w ö h n l i c h durch den Buchstaben » b e z e i c h n e t ,

eine irrationale Z a h l , und wird

22

355

näherungsweise durch -^-, jj^ §. 5.

oder 3 , T 4 1 5 9 2 6 5 . . . : x =

ausgedrückt. eine G r ö f s e , Ist y =
J

Z u f o l g e der Proportion X

Y : y ist X
\ \"

die sich zu x 1 und V — k,

v e r h ä l t , w i e Y zu y. eine

M a n drückt diefs durch X = so dafs X eine Gröfse b e d e u t e t ,

•—aus.

y

abstractC Z a h l ,

die

sich

zu x v e r h ä l t ,

wie k aus der der des ei-

zur E i n h e i t ,

so schreiht man diefs s o : X = k x

und k x

wird das l * r o d u c t

Gröfse x m i t der Z a h l k m u l t i p l i c i r t genannte Die M u l t i p l i c a n d , und die Z a h l k der M u l t i p l i c a t o r . X Verhältnisses X : x i s t , w i r d durch k = — angedeutet.

Gröfse x ist alsdann I)afs k der E x p o n e n t Um a n z u z e i g e n , dafs x

ne Gröfse sei, die sich zu der gleichartigen X verhält, w i e die Einheit zu k , schreibt man x = A l s d a n n nennt man x den Q u o t i e n t e n , w e l c h e r herauskömmt, wenn

man X , den D i v i d e n d , mit der Z a h l k , d e m §. 6. Function

K

Divisor,

dividirt.

nennt man j e d e G r ö f s e , in sofern dieselbe zu einer andern v e r dafs wenn der Werth

änderlichen Gröfse in einer solchen B e z i e h u n g gedacht w i r d , der letztern g e g e b e n i s t ,

der W e r t h der e r s t e m sich bestimmen läfst. Gröfse zu ihrer Function So

Um die reciauszudrücken,

p r o k e B e z i e h u n g der letztern veränderlichen w e r d e n wir sie das A r g u m e n t

der Function nennen.

ist z. tt. die Sehne eine

Function des dazu gehörigen Kreisbogens,.und alsdann ist der Kreishogen das Argument der Sehne. M n k n aber a c d n Kreishogen als Function der Sehne bea an uh e trachten, u d alsdann ist die Sehne das Argument des dazu gehörigen Kreishogcns. n U aHzuzeigen, dafs eine veränderliche Gröfse X eine Function einer a d r x seie, m n en hedient m n sicfr gewöhnlich eines der Buchstaben f, F, Q, < , u d schreibt diefs so a £ n X = q>\. X ist hier die Function, x ihr Argument u d der vor x stehende Buchn stabe Q bezeichnet die Art der Abhängigkeit der Gröfse X von x oder die F r dcr om Function, so dafs w n zugleich X = #x u d Y = Qy, d d r h angedeutet wird, en n a uc
r

dafs X d r h x e e so bestimmt wird, wie Y d r h y. uc bn uc Qx,

Bedeutet also z. B. X = Diefs

die Sehne eines Kreisbogens x für einen gegebenen Halbmesser, so m f m n us a

die z m Bogen y desselben Kreises gehörige Sehne Y d r h Qy ausdrücken. u uc vorausgeschickt, wollen wirfolgendenLehrsatz beweisen. §. 7. Wenn 0 x eine solche Function von x bedeutet, dafs 0(x + y) so wird Qx : Qy = x : y sein. dafs 2 Qx =
4 Qx = 5 Q Qx Qx

0x-^0y

=

Aus der Gleichung 0 x + ß y = $(x + y)folgtnämlichzunächst,wennmany = xsetzt Q* + Q* + 3 Qx +
= Qx

•— Q 2x
Q

daraus 3 Qx = Qx + 2 0 x = QM + Q 2 x = ; Q 3x + +
Q

3x = 4x =

4x
Q

x=

4 Qx =• Q x

Q

5

x

etc. etc. so dafs, wie m n leicht übersieht, w n m, n irgend zwei beliebige ganze Zahlen a en b d ue e e tn
nxQx = Qmx ud n nQy = Qny.

Aus der Gleichung

Qx 4~ Qy — Q(^ -'- y) folgt aber auch, dafs w n z — en

x 4- y, also z > x, a c Q-/. > Qx sein mufs. uh Ist also für jede zwei beliebige ganze Zahlen n i , ii mx > oder < oder =r ny

so iiiufs a c respective piiix > oder < oder = ^ny uh f u d folglich a c n uh m<px > oder <; oder = n#y sein. Es m f also, zufolge der Euklidischen Definition von dcr Proportion (§. 3.), us Qx : Qy =. x : y, u d weil diefs für alle mögliche YVerthe von y gelten m f n us auch Qx : Ql = x : 1 u d folglich (§. 5.), Qx = xQl sein. n Lagrangc beweiset diesen Satz, in seinen Lecons sur Ie calcul des fonctions, Seite 18 — 20, auf eine etwas künstliche Art vermittelst der Differenzialrechnung oder der Theorie der abgeleiteten Functionen. Ich bemerke dies nur, u auf die Nützlichkeit m der Euklidischen Def. von d n Proportionen a c in der höhern iVnalysis aufmerke uh s m zu machen. a §. 8. Der so e e bewiesene Satz führt auf einen sehr eleganten u d strengen bn n Beweis der beiden geometrischen Lehrsätze , dafs die Bögen eines Kreises sich wie die dazu gehörigen YSinkel u d dafs Rechtecke von gleicher Höhe sich wie ihre n Grundlinien verhalten. Bezeichnet m n nämlich d n Bogen, dessen Winkel x u d a c n dessen Radius — r ist d r h Arc. (x, r) so hat m n Arc. (x, r) + Arc. (y, r) = uc a Arc. (x + y, r). Eben so erhält man, w n mandas Rechteck dessen Höhe h, u d en n dessen Grundlinie x, d r h Rect. (x, h) ausdrückt, uc Rect. (x, h) H Rect. (y, h) = Rect. (x + y, h). Diese beiden Gleichungen sind, w n m n sowohl Arc. (x, r) als a c Rect. (x, h) en a uh d rh uc andeutet in der Gleichung Qx + Qy = Q(x + y) begriffen, so dafs also, weil alsdann, wie wir gesehen h b n ae x : y, Arc. (x, r) : Arc. (y, r) = x : y u d e e so Rect. (x, h) : Rect. (y, h) = x : y sein mufs. n bn M n vergleiche damit die Beweise dieser beiden Sätze in d n Elements d Geometrie a e e von Legendre p. 45 u d p, 63. Auch gehört dahin d r Beweis des Satzes in Ie n e Gendre p. 177.
Qx : Qy —

§. 9.

W e n n z w e i V e r h äl t n i s s e e i n a n d e r g 1 e i c h s i n d, s o mii s s e n a u c h Verhältnisse e i n a n d e r g l e i c h s e i n , oder wenn X : x —

ihre umgekehrten

Y ; y , so mufs auch x : X = A u s X. : x = m , n zugleich Y* : y folgt

y : Y sein. (§. 3.), dnfs für j e d e zwei beliehige ganze Zahlen

respective mX und mY > > oder oder < <; oder odex = = nx ny

und also auch zugleich nx und und folglich x : X §. 10. verhält Wenn = ny > > oder oder <[ < oder oder = = mX mY

y : Y sein mufs. gleichartig sind, so

alle v i e r G l i e d e r e i n e r P r o p o r t i o n

sich das A g g r e g a t der V o r d e r g l i e d e r

der beiden wie

gleichen

VerVor-

hältnisse zum Aggregate ihrer Hinterglieder, derglieder oder wenn X X W e i l nämlich Zahlen i n , n zugleich mX und und folglich auch und deshalb Aus mY > > oder oder oder = = < < < X X oder oder oder : x : x + : x — Y : y X s o ist auch Y : y. so mufs zu den Hintergliedern der heiden

die r e s p e c t i v e n

gleichen

Verhältnisse,

Y : y + y = X : x =

: x =

Y : y,

für

jede

zwei

beliehige

ganze

= r= = — =

nx ny n ( x + y) Y : y sein. Y : y ergiebt sich dafs

m(X+Y)>

X + Y : x + y X + Y : x + y

der E x p o n e n t dieser drei Verhältnisse derselbe sein m u f s , dafs a l s o , w e n n man d e n selben durch k b e z e i c h n e t X + Y — und folglich k(x + y), kx + X. = kx, Y — ky

ky =

k ( x + yj

sein wird.

Daraus kx — ky = und folglich

folgt

auch,

wenn

x

>

y,

dafs " k ( x — y ) X, ky =

+ Y,

ky —

kx

und —

demnach Jc(x-y)

k ( x - y ) , oder,

weü k x =

dafs X - Y

X - Y

: x — y =

k : t =

X

: x = oder zu

Y : y ist. des Unterschiedes dcr Summe oder dcr dem

Es ist a l s o das V e r h ä l t n i f s Vorderglieder Unterschiede Verhältnisse zweier gleichen

der S u m m «

Verhältnisse

der beiden H i n t e r g l i e d e r d e r s e l b e n , gleich, X i Y : x i k x + ky 0x + 0y y = = = X M
x

jedem dieser

beiden

o d e r es ist §. 11. setzt, kx mit

: x = + y)

Y .: y . ist, wenn man kx = ist 0x auch

D i e Gleichung der Gleichung

0(x-+y)

identisch,

folglieh

: ky = Wenn

x : y. daher dasVorderundHinterglied oder einesVerhältnisses Zahl mit

einer

und

derselben

rationalen

irrationalen

multipIicirt

w i r d , so b I o i b t d a s §. 12. Wenn

Verhältnifs

un.geändert. einer Proportion die b e i d e n gleichartig sind, so ein-

die v i e r G l i e d e r mittlern ohne dafs

kann man die beiden ander t i o n zu verwechseln, bilden.

oder

äufsern

Glieder mit eine

die vier

Glieder

aufhören

Propor-

Es sei w i e d e r X

: x = Y =

Y : y

und

X

= =

k x , so wird k ( v + y) x : y, und und wie wir eben g e s e ' =

k y und X 4 - Y o<ler X

hen haben V : X. x*in. §. 13. gilt, kx (§. so

kx

: ky —

x : y

: Y =

folglich

auch y : x

D a der Satz, dafs \x mufs x auch, wenn k

: ky = irgend

x : y , f ü r . j e d e beliebige abstracte Z a h l eine von = k verschiedene kx kx kx = : ky : ky = sein; Zahl

k

bedeutet, sich 1

: ky =

: y und folglich

auch k x

: ky

woraus

10.) e r g i e b t , 4"

dafs ( k x 4- k ' x ) : ( k y + : k 4- k =

ky) = +

x : y , und y — x.

gesetzt, k x

kx

x : 1 oder k x

(k 4- k )

Ist k §. 14. (k i

< k , so ist auch (k — k ) x +

k x = k x u n d f o l g l i e h k x — k x = (k + ky=k(x + y)undkx 4~

k) x . kx =

Es lassen sich die beiden Satze k x \vo entweder auf mehrere die beiden obern Gröfsen x ,

k) x , jener

oder x,

die beiden untern Z e i c h e n z u g l e i c h etc., dieser a u f m e h r e r e Z a h l e n k ,

gelten,

x, x,

k , k , k , etc. a u s d e h n e n , so dafs
* " *" . * ** 9tt

kx und
r

+

kx kx

+

kx

4-

kx k'x

44-

etc. = etc. =

k(x

4-

x k

4-

x +

x

4-

etc.) etc.) x

kx

4-

4~ k x 4-

(k +

4- k ' 4 -

k"+

w o man nach Gefallen das A d d i t i o n s z e i c h e n +

mit dera Subtractionszeichen — in den

correspondirendcn T h e i l e n der Glieder beider Gleichungen vertauschen k a n n .

, .

Da nämlich
kx

kx

4"
=

kx k(x

—k(x4-

x ) so ist kx = k(x k(x

44-

kx'

4-

kx

44"

x)

4-

44-

x' + x —

x) x). zwei

und So wie

kx

kx — kx

— k(x

x) — k x =

hier der

SaIz

für

drei Gröfsen x , x ,

x , aus

demselben Satze für

Gröfsen x , x hergeleitet ist, so kann man ihn auch auf v i e r , fünf etc. Gröfsen ausdehnen. Eben s o folgt aus k x ± dafs §. 15. kx 4kx + kx = (k ± k) x kx = (k + k + k ) x , etc.
r

k x — (k 4-

k) x +

Z u den S ä t z e n , die man in der E l e m e n t a r - A r i t h m e t i k entw eder gar nicht Product welcher Werder. doch

o d e r nicht mit genügender Strenge b e w e i s e t , gehört der L e h r s a t z d a f s e i n aus einer beliebigen Ordnung auch immer Zahl Factoren immer dieFactoren mit dasselbe bleibt, in

einander

multipIicirt

L e g e n d r e b e w e i s e t diesen Satz gleich anfangs in seiner T h e o r i e des N o m b r e s , nur für g a n z e Z a h l e n . allgemein darthun. §. 10. oder a b ~

Ich werHe denselben mit Benutzung des bereits V o r g e t r a g e n e n wenn dieselben auch Irrational-Zahlen sind,

für alle m ö g l i c h e F a c t o r e n ,

W i r wollen zuerst für irgend z w e i Zahlen a, b z e i g e n , dafs a X b = b X b a ist.

a

E s bedeutet nämlich a X

b oder a b das P r o d u c t der Z a h l a mit der Z a h l b mul-

tiplicirt oder eine Z a h l , die sich zu a v e r h ä l t , wie b zur Einheit. D e m n a c h ist a X aber auch b X b X b : a = b : 1 und folglich ( § . 12.) a X Also a X b : b = b X b : b = a : 1. E s ist b =

a : b — a : 1. ba. man eine

a : b und deshalb a X

a oder a b = §. 17. Wenn

Z a h l a mit

der

Zahl

b multiplicirt,

und

das

Product dasselbe,

n o c h m a l s mit der Zahl c multiplicirt,

so ist das Resultat

dieser Operation

als w e n n man das P r o d u c t b c durch e i n e Z a h l darstellt, b e n multiplicirt, oder es ist a b c = a X bc. c : ab = auch c : 1,

und die Zahl a mit dersel-

E s ist nämlich a b c : a b oder a b X auch ab X c : ab ab : b. = = bc : b, deshalb

und,

weil b c : b = c : bc ab, = ab : b

c : 1, oder a : 1. aXbc. bleibt

( § . 12.) weil

ab X ba =

abc : bc =

Aber b a : b =

a : 1 oder,

ab : b =

Demnach a b c : b c §. 18. derselbe, setzt,

a : 1 und ( § . 12.) a b c : a = aus

b c : 1.

Folglich a b c — Anzahl Factoren

D e r W e r t h eines Productes w i e man auch

einer beliebigen

die Stelle eines dieser Factoren verändern m a g ,

vorausge-

dafs die übrigen ihre R a n g o r d n u n g untereinander beibehalten. abcfde = obige abfcde = afbcde = fabcde.

S o wird z. B. Es wird genug

abcdef — abcdfe = sein, den Satz für

das

aus sechs F a c t o r e n

bestehende P r o d u c t zu

beweisen, Anzahl

w e i l sich daraus leicht die A l l g e m e i n h e i t für ein P r o d u c t aus j e d e r beliebigen v o n F a c t o r e n ergiebt. Aus dem so eben bewiesenen Satze folgt, dafs abcdef = abcd X

ef

und sein.

abcdfe = abcdXfe.

W e i l nun e f = f e , .

so mufs auch a b c d X e f = a b c d X f e . abcdef abcdfe abcfde abfcde a fb c d e = abcdfe = abcfd e = = abfcde afbcde

E s ist demnach E b e n so ist $. 19. abcdf — abcfd abcf abf af — abfc = afb = fa

also

= fabcde. aus einer beliebi-

Gesetzt nun der S a t z ,

dafs der W e r t h

eines P r o d u c t s

» gen Anzahl von Factoren, wie a c die O d u g derselben verändert w r e mag, unuh rnn ed n veränderlich bleibt, seie w h für ein Product aus n Factoren, so dürfen wir n r zeiar u gen, dafs derselbe a c für ein Product von n + 1 Factoren w h sein müsse. Denn weil uh ar der Satz w h ist für n = 2, so wird er a c für n = 3, u d deshalb für n = 4 u. s. w. ar uh n für jede beliebige ganze Zahl n w h sein müssen. U diefs anschaulich zu machen, ar m wollen wir die d m Werthe n c unter sich gleichen Producte aus n Factoren, insofern e ah
r

sie d r h ihre combinatorische F r verschieden sind, d r h P, P, P, P, etc. unteruc om uc scheiden. Ist n n der n u hinzukommende (n + l)te Factor = k, so ist zuerst u e klar, dafs Pk = Pk — Pk — Pk etc. sein wird. Giebt m n jetzt d m n u hinzua e e g k m e e Factor k irgend eine andere Stelle, als die letzte, so wird das Product e o mnn unter dieser n u n F r jedem der obigen unter sich gleichen Wcrthe gleich sein. e e om Dafs die Menge der möglichen combinatorischen Formen eines Productes von n Factoren = 2. 3. 4. 5....n sei, übersieht m n ebenfalls hieraus leicht. a §. 20. Wenn man von inehrern gleichartigen Gröfsen jede derselben als im Verhältnisse zur nächstfolgenden betrachtet, so sagt man, dafs das Verhältnifs der ersten zur letzten zusammengesetzt sei aus den Verhältnissen, der lsten zur 2ten, der 2ten zur 3tenu.s.w. bis zur letzten. Es sei z. B.
X': X =

x : y,

X': X"—

x': y',

X": X

=

x': y^ '

X :X '=

x': y"

etc., so sagt man, das Verhältnifs X : X + K y'l + [*": y + [*"': y"]. ' J

ist aus d n Verhältnissen x:y, x:y, x:y, e

x":'y"zusammengesetzt. M n k n diefs d r h Zeichen so ausdriicken[X:X ] = [x:y] a an uc
:

So ist z. B., w n Bect. (x, y) d n Flächeninhalt eines Rechtecks bedeutet, en e dessen Grundlinie x u d dessen Höhe y (§. 8.) n Rect. (x, y) : Rect. (x ,y) = x : x Rect. (x',y) : Rect. (x', y) — y : y'

D a r a u s ergiebt sich also dcr g e o m e t r i s c h e L e h r s a t z , dafs [ R e c t . ( x , y ) : R e c t . ( x ' , y ) ] = [x : x ] + [ y : yJ oder dafs das Verhältnifs z w e i e r R e c h t e c k e aus den Verhältnissen ihrer Grundlinien

und ihrer H ö h e n zusammengesetzt ist. E b e n s o hat m a n , w e n n P ( x , y , z ) das V o l u m e n eines rechtwinklichten ParaIIeIepipedums b e d e u t e t , dessen L ä n g e , Breite und H ö h e resp. durch x, w i r d ( § . 8.) P ( x , y , z) : P ( x ' , y , z ) — x : P ( x ' , y , z ) : P ( x , y , z) p

y, z b e z e i c h n e t

x'

y : y

(*'> y > )
2

:

P

( V y> *

z

) — z : *

Es ergiebt sich d e m n a c h , dafs [ P ( x , y , z ) : P ( x , y , z)J = oder das Verhältnifs der V o l u m i n a z w e i e r [x : x j + fy : y j + [ z : zJ ist aus

rechtwinklichten

ParaHeIepipeda

den Verhältnissen ihrer L ä n g e n , Breiten und H ö h e n A u f ähnliche W e i s e läfst sich auch b e w e i s e n ,

zusammengesetzt.

dafs das Verhältnifs eines P r o d u c zusammen-

tes zur Einheit aus den Verhältnissen der einzelnen F a c t o r e n z u r Einheit g e s e t z t ist. Betrachten w i r z. B . das Pr&duct a b c d e f , fedcba fedcb fedc fed fe f Es ist also 1] = das Verhältnifs : : fedcb fedc = = = so ist

1
b : f c :

: fed ; fe ; f

1 1 1
weil [
e :

d : *

— e : ~ : 1 f :

:1
fedcba

oder,

fedcba 1] + ff

=
:

abcdef, lj. Verhält-

[abcdef: §. 2 1 .

[a : 1 ] +

[b : 1] +

[ c : 1] +

[d : 1 ] +

Sind die einzelnen V e r h ä l t n i s s e ,

w o r a u s ein zusammengesetztes

nifs besteht, unter sich g l e i c h , so w i r d dasselbe ein V i e l f a c h e s

eineg dieser e i n z e l -

nen Verhältnisse genannt, Verhältnifs ihrer S e i t e n ; trische R e i h e b i l d e n ,

S o ist z. B. das Verhältnifs z w e i e r W ü r f e l das dreifache o d e r , wenn die Gröfsen x , X ,
1 1

X,
2

X,
3 3

X,
4

X

5

eine g e o m e sich das

die Verhältnisse x : X ,

X

1

: X,
2

X

2

: X,

etc. also unter
5

gleich s i n d , s o ist dafs Verhältnifs des ersten Gliedes zum letzten Gliede x : X Fünffache des Verhältnisses x : Dafs
•.fif

X.
1

ein Verhältnifs X

: Y irgend

ein V i e l f a c h e s

des

Verhältnisses x : y

sei,

Wollen wir so b e z e i c h n e n [ X : YJ = W e n n das Verhältnifs X man

m [x : y ] .

: Y ein V i e l f a c h e s des Verhältnisses x : y i s t , so kann : Y betrachten, selbst die und Be-

das letztere x : y als aliquoten T h e i l des Verhältnisses X 1
t-

diefssoausdrücken, [x : y] =

[ X : \\,

woraus

sich

dann v o n

11 1
deutung v o n [ x : y ] = ten. ^ [ X : Y ] ergiebt, wo n , S o ist z. B. [fOOO :

also 10 : 1 = §. 22. so ein scheint anderes,

1

1] —

i

m beliebige g a n z e Zahlen b e d e u -

[10000 :

lJ.

Es ist nämlich 4

[10 :

IJ =

[10000 : IJ

[10000 : 1] und
zu

[1«H) : 1]

— 3 [10 :

1| =

| [10000

: 1J.
haben, als

D a V e r h ä l t n i s s e einander gleich sind, wenn sie g I c i c h e E x p o n e n t e n es natürlich sein, ein Verhältnifs für als gröfser der des

anzunehmen letztern. deren

wenn

des erstern E x p o n e n t gröfser ist im 5ten B u c h e Euklids

Damit man

stimmt auch

die 7te Definition

überein,

zufolge

sagt, dafs das Verhältnifs a : b gröfser sei als das Verhältnifs c : d, wenn für irgend zwei ni c > beliebige n d ist. ganze Zahlen m, n für welche ma > nb nicht auch zugleich

W e i l w i r j e d o c h die Verhältnisse als mathematische Gröfsen b e t r a c h -

ten w o l l e n , so mufs ihre Quantität auf eine W e i s e bestimmt w e r d e n , dafs a l l e s , w a s v o n mathematischen Gröfsen den k a n n . Theile, überhaupt gilt, auch auf Verhältnisse angewandt wer-

Dahin gehört der aflgemeine Grundsatz, dafs das G a n z e gröfser ist als seine auch die 4te D e f . des 5ton B . E u k l i d s , dafs man v o n Gröfsen sagt,

wie

sie haben ein Verhältnifs zu e i n a n d e r , kann, dafs sie die gröfsere übertrifft. das Verhältnifs [ a b : IJ als das

w e n n die kleinere

so oft g e n o m m e n

werden (
b :

W o l l t e man nun, da [ a b : l ] = [ a : l ] + und [a : 1 ] , [b : IJ als dessen

^i» be-

Canze,

Theile

trachten, so müfste [ a b : 1] > F a l l , vvenn s o w o h l a als b > < 1, so ist auch a b

[a : 1 ] und auch > 1 ist.

[b : 1] sein,

D i e f s ist auch der

Ist aber eine v o n diesen beiden Z a h l e n , z. B. b [a : 1 ] o d e r das Ganze

< a, und es w ä r e alsdann [ a b : 1] <

kleiner als sein T h e i l . fache, und

E b e n so w ü r d e , w e n n a > 1 und b < von [b : Ij

1, das doppelte d r e i nur ver-

überhaupt mehrfache Verhältnifs

o d e r m [b : 1 ] nicht Man

nicht gröfser als [a : 1 ] sondern um s o kleiner werden j e gröfser m ist. meidet j e d o c h diesen W i d e r s p r u c h , wenn man alle V e r h ä l t n i s s e ,

deren E x p o n e n t e n

gröfser als die Einheit sind, als unter sich gleichartige und positive, die übrigen aber, deren E x p o n e n t tet. < 1 als den erstern entgegengesetzte unrl negative Gröfsen b e t r a c h von denen das eine das umgekehrte d e s

D a nun das aus z w e i V e r h ä l t n i s s e n ,

andern ist, zusammengesetzte Verhältnifs, w i e [a : b ] + bältnisse [1 : 1] gleich, aber [a : b ] = = [1 : 1] i s t , so [a : b ] +

[b : aj — [a : a ] , dem V e r - ,

[1 : IJ also auch [a : b | — [a : b ] [a : b ] und [b : a ] als gleiche aber

sind die beiden Verhältnisse Gröfsen zu b e t r a c h t e n ,

entgegengesetzte

und das Verhältnifs [a : a ] oder [1 : 1] ist

als ein relatives Null anzusehen. §. 23. S o w i e das Verhältnifs eines Products zur Einheit aus den Verhältnissen und als das A g g r e g a t oder

der einzelnen Factoren zur Einheit zusammengesetzt i s t , rlic Summe derselben angesehen w e r d e n k a n n , nes Quotienten zur Einheit, als die

so läfst sich auch das Verhältnifs e i des Verhältnisses des Dividends Es der ist

Differenz des D i v i s o r s

zur Einheit w e n i g e r

dem Verhältnisse

zur Einheit betrachten. Einheit v e r h ä l t , wie

nämlich der Quotient ^ = dend a zum D i v i s o r b o d e r + [q : 1] folglich [a ; 1 ] Wenn man also von

q eine Z a h l die sich zur es ist a : b = [b : 1] = einem

Divi[b : 1]

q : 1 also a == b q und [a : 1] =

[£ : 1 ] . wegnimmt zu

Verhältnisse [a : 1 ] ein anderes [ b : 1 ]

oder subtrahirt, so ist das Verhältnifs des Quotienten ^ zur Einheit als der R e s t betrachten. Sind die Verhältnisse [ a : 1 ] und [ b : 1 ] so dafs a s o w o h l als b > beide gleichartige und

zwar

positive V e r h ä l t n i s s e ,

1 und ist a > b und folglich auch

[ a : 1] > [b : 1 ] , so wird man durch ein oder mehrmaliges Suhtrahiren des V e r h ä l t nisses [ b : 1] v o n [a : 1 ] , w i e klein auch [h : 1 ] sein m a g , auf ein Uestverhälfnifs [ c : 1 ] < [b : 1 ] k o m m e n , [ c : 1 ] gesetzt werden k a n n , ist. E s sei z. II. a = wo c = 1 oder > 1 i s t , so dafs [a : 1 ] = ^[b . i j _j.

w o y. eine ganze Zahl b e d e u t e t , 1,024.

und [ c : 1 ] < [ b : l ]

1,25, b =

Dividirt man alsdann 1,25 durch 1,024, den so lange fort bis man auf

Quotienten wieder durch 1,024 und setzt diese Operation

den Quotienten 1 oder < 1,024 k ö m m t , s o erhält man der R e i h e nach die Quotienten, 1,22070312500; 1,11022302464; 1,19209289551; 1,08420217250; 1,10415321828; 1,05879118384; 1,13686837723; 1,03397576547;

1,00974195846. E s läfst sich also das Verhältnifs [1,024 : 1 ] neun mal v o n d e m Verhältnisse

[1,25 : 1 ] w e g n e h m e n , bis man auf ein Verhältnifs [1,00974105846 : 1 ] < [1,024 : 1] k ö m m t , so d a f s : [1,25 : 1 ] = §. 24. 9 [1,024 : 1 ] + [1,00974195846 : 1] ist.

D i e f s v o r a u s g e s c h i c k t , bietet sich uns das ( § . 1.) erwähnte V e r f a h r e n , das

Verhältnifs z w e i e r Gröfsen näherungsweise z u bestimmen, als sehr vortheilhaft dar, um die sei quantitative das positive Beziehung zweier gleichavt".gen durch Verhältnisse zu berechnen. [ x : 1] Es zu

Verhältnifs [ X : 1 ]

das kleinere

gleichartige

messen, finden:

s o lassen sich nach dem so eben g e g e b e n e n Beispiele folgende G l e i c h u n g e n

[ X : 1] = [x : 1] =
: 1

p [ x : 1] + P [X :
1 1

[X :
1 2

1]
J

1] +
1

[X : 1]
: 1

[*,

J =AS[X :
3

J + ^

[x :i]=* [x :l]+[x :l]
a 3 3 4

etc.
1 2

etc.
1 a 3 et

w o p,) P , p j e t c g a n z e Z a h l e n bedeuten, u n d in der Zahlenreihe x, X , x , * , j e d e s Glied kleiner ist als das nächstvorhergehende aber nicht < 1.

c

E s sei z . B . X =

10, X = 1] = = = 1] —

5 , so erhält man [5,000000000000 1] + [2,000000000000 1]

[10,000000000000 [5,000000000000 [2,000000000000 [1,250000000000 [1,024000000000 :

2 [2,000000000000 : 1] + 3[1^250000000000

[1^50000000000 • 1 ]

1 ] H [1,024000000000 : 1 ] [1,009741958683 [1,004336277668 [1,001041547584 [1,000162894178 1] 1] 1] 1]

9[1,024000000000 : 1 ] + 2 [1,009741958683 1] +

*] =
1] =

[1,009741958683 : 1] = [1,004336277668

2 [1,004336277668 ' 1] + 4 [1,001041547584 : 1] 46 [1,000162894178 : 1] + 2 [1,000063722117 : 1] 4[1,000035441368 . 1] + [1,000028279748 1] 4-

[1,001041547584 : 1] — [1,000162894187 : 1] = [1,000063722117 : 1] = [1,000035441368

[1,000063722117 : 1 ] [1,000035441368 : 1] [1,000028279748 [1,000007166419 [1,000006795193 1] 1] 1]

[1,000028279748 : 1] = [1,900007161419 : 1] = [1,000006795193 : 1] = Wenn

1]
=
2

3[1,000007161419 : 1] + [1,000006795193 ' 1] 418 [1,000000366224 : 1] k : 1, so etc. lassen finden,

[1,000000366224 : 1] etc. k

4-

nun [ X : 1] : [ x : 1] = A
A

sich für die Verhältnifszahl die auf folgende Weise

Xäherungswerthc den g a n z e n Zahlen

, A —, ^ , ^ , ^ ,
1 2

*

A A ^?,

2

3 4

aus

etc. hergeleitet w e r d e n .

E s ist nämlich

\ = B

P, 1,

A, = ^ A + B = ^ B,
1 1

1, A ~ ,

A ^ ^ A ,

+

A,

A

3

" ^

3

A

2

4 - A

r

,

ete.

A Die Brüche "

A "t

A ^-, "2
2

3

etc, sind

B2 = P2B1^B,
abwechselnd A dafs ~ B
e t c 1

kleiner und B = - ^ B 4 k B gröfser äls 3 3 2

I

etc.

und haben n o c h die m e r k w ü r d i g e E i g e n s c h a f t ,

* Jf7f>

A

3 » jr — j^
A

B

1 B B .V
-

A -

'

3

B

A

die w e i t e r e Ausführung des Gegenstandes versparen w i r für die L e h r e v o n den c o n tinuirlichen B r ü c h e n , und begnügen uns damit die A n w e n d u n g davon auf das vorIie-

1 A ~ U __ TJ"o"> * ^3"4 4

A — ^ = B
e n

1 „ ^ , B B
7 1

A ^ B

1

A — ^ K

=
2

*

^*

B e w e i s dieses Satzes und

gendc Beispiel zu zeigen. Setzen wir für p, ^ , etc., die gefundenen Zahlen A 1 A 3 A io A 93 1, 2 , 3, 9 , 2 , etc., s o wird - -, — -, jj- = y» = so dafs
1 1 2

wir, w n wir alle o e gefundene Zahlen benutzen, folgende Brüche erhalten, en bn 1 2 3 9 2 2 4 6 2 1 1 3 1 18
3 2 10 y 93 65 190 i37 485 339 2136 T493 133M ^297 28738 20087 42039 29384 70777 49471 254370 W797 325147 227268
unf

1

6107016 4268621'

T

Nm t m n d n letzten Bruch für k, so ist [10 : 1] = ^68621 ^''^ * &''tf i m a e
[10 : 11 — 0,698970004335596 [10 :

^ * ^ ?

<>1u/Olo

1], Ao der Coefficient von [10 : 1] u v m

keine Einheit der 13ten I)ecimalstelle unrichtig ist. Zu bemerken ist übrigens, d f i Betreff einer Zahl der Reihe X , x, ns n X , x , X , etc., w n a c die Rechnung a u d für sich ganz richtig ist, e n uh n n m n für dic Richtigkeit der Ziffern ihres Decimalbruches i m r weniger u d a m e n weniger bürgen kann, je weiter ein solches Glied x^ v m ersten entfernt ist. o Multiplicirt oder dividirt m n nämlich zwei auf einander folgende Glieder d r a e obigen Reihe, s o ist soviel klar, dafs, w n der Fehler jedes derselben kleiner als en dic halbe Einheit d r letzten Decimale ist), der Fehler des Products oder Quotienten e beinahe die Einheit der letzten Stelle a s a h n kann. S o können in der Zahl x um c e i 3 vielleicht die letzten 4 oder 5 Ziffern unrichtig sein. M n w r e also, w n m n a üd en a die bis zur Zahl X angestellte Berechnung n c weiter fortsetzte, vielleicht lauter oh unrichtige Zahlen ^ , etc. erhalten, d r h deren Gebrauch m n Brüche finden uc a würde, die der Zahl k nicht näher k m e könnten, als die o e gefundenen. o mn bn §. 25. A e Sätze, welche bis jetzt von d n Gröfsen überhaupt bewiesen sind, H e gelten a c von d n Verhältnissen, insofern dieselben als mathematische Gröfsen beuh e trachtet werden.
1 2 3 13 15

So ist, weil, w n x u d y zwei gleichartige Gröfsen u d k, k irgend abstracte en n n

Zahlen bedeuten (§. 10, 11, 12), kx 4- ky = k(x + y), kx : ky = x : y, u d kx + ^x =- (k + k)x, n 3

" * i t S M .
f o M "
L f v

— o r t

m

ebenfalls auch

k [ a : 1»] + k [ a : b] :

k [ c : <1] = k([a : b] + k [ c : d] = k [ a : b] = jede Zahl, [a : b ] (k+k) :

[c : d]) [c : d]

-

' ' -•*-r^
= "f

und §. 26. Potenz

k [ a : b] + nennt man

[a : b ] . ihr Verhältnifs zur Einheit

insofern

in quantitativer B e z i e h u n g zu dem geraden dern Z a h l zur Einheit gedacht wird. X eine Potenz v o n x .

oder u m g e k e h r t e n Verhältnisse

einer a n so ist

W e n n daher [ X : 1] : [x : 1] =

k : 1,

D i c Z a h l x wird die W u r z e l ,

und k der E x p o n e n t

der P o =

tenz genannt.

M a n drückt diefs durch X = x = 6 [4 : 1 ] , [1024 :1] = s

'k

aus.

S o ist z. B . , weil [1024 : 1]

5 [4 : 1 ] und [4096 :1]

£ [4096 : 1 ] und [4096 : 1 ] =

f [1024 : 1 ] ,

ö
5

folglich 1024 =

4096* und 4096 — 1 0 2 4 . deren E x p o n e n t =

Im erstern Falle wird 1024 als die P o t e n z im letztern h i n g e g e n ist 4096 die P o t e n z

v o n 4096 b e t r a c h t e t , und 1024 die W u r z e l .

Ist [ X : 1] : [1 : x ] =

k : 1 , so ist auch dann noch X

eine P o t e n z v o n x .

Da

aber [ X : 1] nicht durch das gerade Verhältnifs [x : 1 ] , sondern durch das u m g e k e h r te oder entgegengesetzte Verhältnifs [1 : x ] g e m e s s e n wird, sein, i "
0 2 4

so

drückt

man

diefs

durch X 1 = :

Di* I =l ••1] = • *m i £
x aus. Man b e z e i c h n e t die Potenzen a ,
2

,

\
a ,
J

E s wird demnach [1:1024

X

L a , a ,
4 5

J=J .
= 1024

—ff
5 :

w e i l das «• ' durch

Verhältnifs y^a,

etc.

gewöhnlich

3

y^a,

^ a , ^"a,

etc.;

sie

heifsen

alsdann

Quadratwurzel,

Kubikwurzel,
3

W u r z e l der 5 t e n ,

3

4
e t c

der 6tcn etc. P o t e n z .

Eben so wird auch w o h l a ,

2

Biquadratwurzel, a

j
4

etc.

durch

^ V , YA>

-

bezeichnet. = x
k

W i e schwierig und mühsam cs i s t , aus der P o t e n z X

und

der

W'urzel

x

den E x p o n e n t e n k , der im allgemeinen eine Irrational-Zahl i s t , mit einiger keit zu f i n d e n , haben w i r an dem ( § . 24.) berechneten Beispiele 10 =
k

Genauigwo

5 gesehen, Es

k = 0 , 6 9 8 9 7 0 0 0 4 3 3 5 9 6 . . . bis auf die letzte Ziffer genau gefunden w u r d e . sich in der F o l g e Mittel darbieten, diese A r b e i t u n g e m e i n zu erleichtern. §.27. Das Product zweier Potenzen t von gleichen

werden

Wurzeln,

ist

V**1

*r^*

gleich einer Potenz derselben E x 1»
0

Wurzel, deren Exponent

die

Summe

der

n e n t e n d e r b e i d e n F a c 1 0 r e n i s t. ist nämlich ( § . 20.) [a*. a
x y

Est ( § . 25.) =

: 1] =

[a

x

: 1] +

[a

y

: 1] = x [a : l ] 4. Folglich a .
x

y

[ a

: 1]
x y

(x +

y ) [a : 1] oder [ a . a : 1] : [ a : 1 ] =
y

x + y:1. dafs

a =a + .
y

X

E b e n s o läfst sich z e i g e n , dafs — = a
y

a

x — y

, oder

der

Quotient derselben

zweier Wur-

Potenzen z e 1,

derselben

Wurzel

gleich

ist

einer

Potenz
0

dc re n E x p0 ne n t d er U nte rs c h i ed de s E x p

nentc n des D iv idendus

u n d d e s D i v i s 0 r s i s t.
X _

Es ist nämlich ( § . 23.)

: lJ _
x y

=

[ a : 1] — [ a
x x

y

: 1] _ .
y

=

x[a

: 1] —

y[a

:

1}

=

(x

y)

[a

: 1]

=

[a

a : l ] , folglich T^a* a
1 y

D i e s e r Satz gilt für alle D e h n t man
— x =

mögliche Z a h l w e r t h e von x und y, y mag kleiner o d e r gröfser sein als x .
X

ihn nun auf den F a l l , Dieser Ausdruck

dafs x =

v,

aus, aber

so ergiebt s i c h , auch dadurch,

dafs a
x

= weil

a

x

a ° (a

— 1* : 1] :

rechtfertigt

sich

dafs,

in

x

[a : 1] - x : 1, x = o g e s e t z t , [a° : 1] : [a : 1] — 0 : 1 ist, und demnach das Verhältnifs [a° : 1] als mathematische Gröfse behandelt, wie 0 zu b e t r a c h t e n , und diefs Ver-

hältnifs, wie wir ( § . 22.) g e s e h e n haben, mit [I : 1] identisch i s t , fa° ; 1] = [1 : 1], und folglich a° = §. 28. Wurzeln 1 sein mufs. deren Exponenten gleich, der ihre bei-

Das Product zweier Potenzen, aber verschieden mit d e m s e l b e n
x x

sind,

ist

der P o t e n z gleich. : 1]
= x

des P r o d u c t s

den W u r z e l n

Exponenten [a
x

E s ist nämlich [ a b x ([a : 13 + [b : 1]) =

: 1] =

: 1] + [(ab)
x

[b

x

[a : 1] =

+

x
x

[b

:

1] = r

x [ a b : 1] =

: 1].

Folglich a V

(ab) -

W a s von dem Producte z w e i e r Potenzen bewiesen i s t , gilt auch von einem P r o ducte aus mehreren P o t e n z e n .

\

W e i l nämlich a * b * = ( a b ) * , so ist auch a b c = ( a b ) c
x x x x

x

= ( a b c ) , eben so a b c d
x x x X

x

=

( a b c ) d = ( a b c d ) , etc.
x x x

X
§. 29. Auf ähnliche W e i s e zeigt man a u c h , dafs ~ b*
=

x
[ £ \ V V

X
E s ist nämlich ( § . 23.) : lJ = [a
x

: 1] — [ b

x

: 1] -

x [a : 1] — x [b : 1]

=

x ([« : 1} Weil ra

[b : 1]) =
m

x rV"

: l] =

[(?)

x

: l].

D e m n a c h jL =

QJ. =
m

= am ,
n

m = *>"> so ist auch ^a™.

^ = = n < " n dn ^ Ka zu einer Potenz aus

pr

m KH. » / a

§. 30. ist der

Die Potenz

Potenz

einer

Zahl

wiederum

erhoben, dem j Pro-

derselben y

Zahl

ducte der beiden E x p o n e n t e n

gleich, deren Exponent b e s t e h t , oder (a*) -R*y =

E s ist nämlich [ ( a )
x

: l ] - y [ a * : 1] aber [a* : 1] = x [ a : 1]. x : 1,

Daher [(a )
x

: 1] : oder

[a

x

: 1] =

y : 1,

[a

x

: 1] : [a : 1] =

also [ ( a * / : 1] : [a : 1] =

xy : 1

y
[(a )
x

V
: 1] = xy [a : 1], und folglich ( a )
x

=a

x y

. m ö g e n positive hedarf

D a f s der B e w e i s dieses Satzes für alle W e r t h e von x , y gilt, sie oder negative, g a n z e oder g e b r o c h n e , S o ist z. B . 1 1 a*

rationale o d e r irrationale Zahlen s e i n ,
5

w o h l k e i n e r Erinnerung. 3 27 IZ

(aV=a** = KV ; p ^ = (a*)*=a^ = pa3 ;
eines als gemeinschaftlichen eine P o t e n z einer Lolo-

Ha *)=(a *>* = a + = - = — .

f- i
a

§. 31.

Bedient man

sich,

um Verhältnisse zu m e s s e n , man j e d e positive Zahl

Grundverhältnisses,

o d e r betrachtet

und derselben W u r z e l oder G r u n d z a h l , so wird der E x p o n e n t dieser P o t e n z der garithme der dazu g e h ö r i g e n B a s i s genannt. Z a h l , und dic gemeinschaftliche Grundzahl die

garithmische

Bedeutet z. B. y j e d e beliebige p o s i t i v e ,
x

rationale würde x

oder irrationale

Z a h l , a irgend eine bestimmte Z a h l , und wäre y — a ,

so

der L o g a r i t h m e v o n y und a die Iogarithmischc Basis sein.

Man drückt dicfs durch

log y = x aus.

U m , wenn es nÖthig wäre, anzudeuten, dafs a die logarithmische B a -

a
s i s , könnte man auch so s c h r e i b e n , log y — x . W e i l w e g e n der ( § . 27, 30.) b e w i e s e n e n Sätze so i s t , wenn a — u ,
x

aV=a

x + y

;

x
— = n~;
x y

a

(*)y
a

=

a

x

y.

y

a r = v und a die Basis des
y

logarithmischen Systems

bedeutet,

Iog u v =

logu +

logv;

l o g - = r : l o g u — l o g v , und log u = y
V

Ii

y

logu.

D i e Multipli-

cation der Zahlen läfst sich also vermittelst der Logarithmen auf A d d i t i o n , die D i v i sion auf S u b t r a c t i o n , und die Elevation und Extraction sion zurück führen. M a n begreift auf MuItiplicafion und D i v i -

a l s o , w i e äusserst nützlich eine für irgend eine Man

Hasis berechnete Logarithmentafel zur Erleichterung der R e c h n u n g sein m u f s . hat zu dieser Basis die Zahl 10 g e w ä h l t ,

die w e g e n des dekadischen Zahlensystems, D i e L o g a r i t h m e n nach dieser Basis

w o v o n wir Gebrauch machen, die bequemste ist. b e r e c h n e t , heifsen die B r i g g i s c h e n

Logarithmen,

A el H e n r y vi

B r i g g s , ein englihat. vor,

scher

Mathematiker sie zuerst berechnet und im Jahre 1618 bekannt gemacht dic sogenannten natürlichen Logarithmen

Aufserdem k o m m e n auch n o c h

von denen erst späterhin wird gehandelt w e r d e n . ken,

Vorläufig wollen wir nur

bemer-

dafs die Basis derselben eine Irrationalzahl i s t , uud

durch die Berechnung des

1n
Ausdrucks (
l

+ ~)

D

*

s

a u

f

die m t e Decimalstelle genau gefunden

w i r d , wenn

man

für n eine Zahl grÖfser als 10™ setzt. Reihe 1 + §. 32. 1 + \ + + 27374 +

Sie ist der Näherungswerth +
e t c

der unendlichen

* =

2,718281828459045

Jede positive Zahl läfst sich durch D i v i s i o n oder MultipIication mit einer Exponent

Potenz v o n 1 0 , deren .welchc kleiner als 1 0 ,

eine

ganze Zahl i s t ,

auf eine Z a h l

zurückführen,

aber nicht kleiner als 1 i s t , so dafs sie unter einer der b e i Z

den F o r m e n 10 . z o d e r — ,

T t

io"

w o n eine positive g a n z e Z a h l , und z irgend eine Zahl Daraus f o l g t , weil l o g 10 = 1, log 1 = 0 , dafs,

<

10 aber nicht < 1, begriffen ist.

wenn log z =

<? eine positive Zahl < 1 ist.

Es läfst sich also der Logarithine j e -

der Zahl unter dcr Form n + £ o d e r — n + ^darstellen, w o n irgend einc positive g a n z e

Sc fj
*...^

"

Erste V o r l e s u n g .

Über Verbältnisse,

Zahl auch 0 , u n d { eine positive Zahl < 1, bedeutet. wird die C h a r a k t e r i s t i k ,

D i e ganze Z a h l + n oder — n

und die Zahl { durch einen Decimalbruch ausgedrückt, Ist die Charakteristik des L o g a r i t h m e n e i r

die M a n t i s s e des Logarithmen genannt.

ner Zahl + n , so ist die dazu g e h ö r i g e Z a h l > 1 0 " und < 1 0 " ~ ^ ; —n —n^i 1 \ n so ist sie > l ü und < 10 oder > — und < __
n | t

ist sie hingegen

§. 33.

Da der L o g a r i t h m e einer Z a h l ,

der ( § . 31.) g e g e b e n e n Erklärung zufolge

der E > p o n e n t der quantitativen B e z i e h u n g des Verhältnisses dieser Zahl zur Einheit zu dem Verhältnifs der logarithmischen Basis zur Einheit ist, so könnte man zur B e rechnung desselben sich des ( § . 24.) gelehrten Verfahrens bedienen. S o hat man dort,
k

wenn [ 5 : 1 ] = k [ 1 0 : 1 ] , k = 0,69897000433596 gefunden, w e l c h e s , weil 5 = 1 0 , d c r b r i g gische L o g a r i t h m e von 5 ist. etc. oder für 0,5; 0,05; 0,005 Daraus ergicbt sieb dev L o g a r i t h m e für 50, 5 0 0 , 5000, e t c . , wenn man mit Beibehaltung der Mantisse v o n — 2 , — 3 etc. verwandelt. ^ oder der Logarith-

log 5 , die Charakteristik 0 in 1, 2 , 3 , etc. oder in — 1 , ^ §. 34. Wenn c = ^ a b , so ist l o g c = —^— Mittels zweier Zahlen, derselben.

mus des g e o m e t r i s c h e n tischen Mittel

ist g l e i c h

dem arithme-

der Logarithmen

D i e s e r Satz giebt ebenfnlls ein durch Xäherung zu linso

Mittel an die IIand den.

den Logarithmen j e d e r

beliebigen Zahl

Es sei die Z a h l ,

deren L o g a r i t h m e n m a n s u c h t ,

gröfser als die E i n h e i t ,

wird sie z w i s c h e n z w e i aufeinanderfolgenden Gliedern der geometrischen Reihe 1, 10, 1 0 0 , 1 0 0 0 , etc. deren Logarithmen 0 , 1 , 2 , 3 , etc. gegeben s i n d , liegen. Gesetzt,

die Zahl läge z w i s c h e n 1 und 10 und sei 5 , so ist das geometrische Mittel derselben = Y 10 = 3,162277 . . . und der L o g a r i t h m e dieser Z a h l = 0,50000000. Jetzt liegt die D a s geometri-

Zahl 5 zwischen 3,162277 und 1 0 , deren Logarithmen bekannt sind. sche Mittel dieser beiden Zahlen oder Y 31,62277 ist ~

5,623413, dessen L o g a r i t h m e

i J_ o 5
i_T—L-=0,75. Nunmehr ist 5 schon in die engern Grenzen 3,162277 und 5,623413, A u f diese W e i s e kann m a n , wenn

dereh L o g a r i t h m e n bekannt s i n d , eingeschlossen.

man v o n den letzten beiden Zahlen wiederum das geometrische Mittel sucht, die Zahl

5 nach und nach gefundene

in engere und engere

Grenzen

einschliefsen, so dafs das zuletzt

geometrische

Mittel um w e n i g e r

als die Einheit der sechsten Stelle v o n die ich aus Eulers Einl. in die

der 5 a b w e i c h t ,

w i e dies aus b e i k o m m e n d e r T a b e l l e ,

A n a l y s i s des U n e n d l . §. 105. g e n o m m e n h a b e , zu ersehen ist.

*

Logarithmen. A = B

Logarithmen. KKM KKN KON KOP = N = O = P = Q R = = = = =

10,000000 1,0000000 0,0000000 = i,oooooo
= = = =

KAB

= C I) E

3,1G2277 o,5oooooo 5,Ga34i5 0,7500000 4,a 1(i9O4 o,625oooo 48> G 4 0,6875000 ,(9 7 5,232991 0,7187500 5o 8 G o,7o5i25o ,4o 5 4,9580G9 0,G953125 4,980416 0,6972G56 , 92f1 4,99 7 0G 8 <2
lGl

4,997242 0,G987504 5,oooo52 0,G989745 4,998647 0,G988525 4,999 ° 0,6989135 ,9 94> 4,9997 06 S 4 < G 4•999 T 0, 989592
55 01
8 0

r\c = V^ci) =
Ki)F
KFG KFII

roQ =
KOU KOS KOT KTV KVW K V X KXY

Kr>E ~ F
- G

= S = T — V = W = X Y = Z

- H — I -

=

, 8G 8 G 4,9999^ 0 9 9 G 5,ooooo8 0,6989707 4,99994 0,09S9687
6 8

KHi
KKL

K = 5,oo28G5 0,6992187
L = M = =

= 4,999997 =

0,6989697 5,ooooo3 0,6989702 0,G989700

= 5,oooooo

A u f die W e i s e zen

erhält m a n , indem man immer

von den nächsten beiden G r e n 5,000000. E s ist also

der Zahl 5 das geometrische Mittel s u c h t ,

endlich Z =

der gesuchte briggische L o g a r i t h m e von 5 =

0,689S9700.

A u f diesem und ähnlichen

äusserst mühsamen W e g e n sind die ersten logarithmischen Tabellen von B r i g g s und V l a c f j berechnet w o r d e n . §. 35. Man kann die Arbeit bedeutend
X

erleichtern,
i

w e n n man sich

folgender durch

L 10*,

T a b e l l e , w e l c h e die Zahlen 1 0 , K ) ,
2

1 0 " , etc., die w i r K ü r z e Logarithmen

halber

x,

X , x , X , etc. bezeichnet h a b e n , nebst ihren
1 2 3

enthält,

bedienen

wUl.

Logaritbmen. v
x
X

Logarithmen.

=

I

,
2
4 5 6

0,00000 o o o o o 3,16227 76602 1,77827
Q^ioo

1,00000 00000 0 o,5oooo 00000 0
O,2J000

X

i8

X,

X

X

X

X,
X

— i,33352 i4322 o,ix5oo 00000 0 — 1,15478 19847 o,o6i5o 00000 0 1,07^60 78283 o,o3i25 00000 0 j , o 3 6 6 3 29284 0,0l502 5oooo 0 — i , o i 8 i 5 17217 0,00781 25ooo 0

=

00000 0

x

.

ö

1,00001 7SGS 0,00000 76293 9 1,00000 87837 0,00000 3 8 i 4 6 9 1,00000 43918 0,00000 19073 4
7

X

X

X

X

X

g3 20 — 1,00000 21959 0,00000 o 5 G 7 1 , 0 0 0 0 0 *°979 0,00000 04768 3 2 — 1,00000 05490 0,00000 o2384 1 — 1,00000 02745 0,00000 0u92 0 23 — 1,00000 01372 0,00000 0 5 G 0 09 *4
2 1

2

fi

= =

\
X

xo

1,00903 5o448 0,00D90 0 2 5 o O 0 i,oo45o 7 3 6 4 3 0 , 0 0 1 9 5 3i25o 0 i , o o 2 2 5 n483 0,00097 656a5 0
1,00112

**5

1,00000 00686 0,00000 00298 0 — 1,00000 oo343 0,00000 o o i 4 9
0

X

*7

— 1,00000 00171

X
X

= I I I =
2

49414

o,ooo48 8 2 8 1 2 0,00024 4 i 4 o 6
0,000I2

5 2
1
X

1,00000 ooo85 1,00000 O O o 4 2
1,00000 0002T

0,00000 00074 5 0,00000 ooo37 i 0,00000 00018 G

J,OOo56 23l2()

X

i3 i4 i5 ,6

1,00028 i1168 — i,oooi4 o5485 — 1,00007 0 2 7 1 8 i,oooo3 5i353

20703

3o 3t 3

X

0,00006 io35i 5 o,oooo3 o 5 i 7 5
0,00001

X

X

7

X

2

0,00000 00009 3 — 1,00000 O O O l O 0,00000 oooo4 6 — 1,00000 oooo5 0,00000 00002 3 —
1,00000 00002 0,00000

X

5a58

7

8

X

33

00001 2

Vermittelst dieser T a b e l l e

läfst sieh

nun gar leicht

der B r i g g i s c h e E o garithnie Decimalstelle dcr Z a h -

]'eder Z a h l , die kleiner als 1 0 und gröfser als 1 i s t , bis auf die lOte genau, len x, fänden. X ,
1

Eine x ,
2

solche

Zahl

liegt ist,

nämlich, zwischen die

wenn zwei

sie nicht

eine

X

3

, e t c selbst man sie

nächstaufeinanderfolgenden kleinere, Diesen die so erhält man wieder kleiner

derselben. einen durch

Dividirt

nun durch ist der als

nächst

Quotienten,

der kleiner Zahl

der D i v i s o r . Heihe

Quotienten ebenfalls

die nächst kleinere

obigen

dividirt,

ist als der letzte D i v i s o r , auf eine Z a h l , kleiner als

und diese Operation g e h ö r i g f o r t g e s e t z t ,
1,0000000001 koj11n1en,

wird man zuletzt

s o dafs das P r o d u c t aller g e b r a u c h Die Loga-

ten D i v i s o r e n der Z a h l , deren L o g a r i t h m e n man s u c h t , gleich sein wird.

rilhmen

dieser F a c t o r e n ,

aus

der

obigen T a b e l l e

genommen

und a d d i r t ,

erhält 10

man den gesuchten L o g a r i t h m e n , oder < 1 ,

Ist die Z a h l , deren L o g a r i t h m e n man s u c h t , >

so kann man sie im erstern Falle durch die D i v i s i o n , im letztern durch

die Multiplication mit einer positiven g a n z e n P o t e n z v o n 10 auf eine solehe z u r ü c k f ü h r e n , die < 1 0 und > 1 ist. §. 36. U m v o n dem Gebrauche der o b i g e n T a b e l l e ein Beispiel z u g e b e n , folgt

hier dic Übersicht der B e r e c h n u n g des L o g a r i t h m e n der Z a h l 5. Dividenden. 5,ooooo j Divisoren. Logarithmen.

00000

i , 5 8 n 3 883oi i , i 8 5 6 8 6853o

1,02672 5i43o i,oo845 5 2 8 1,00593 21902 1,00167 72662
7 7

i,ooo55 i o 3
7

7

1,00027 o l Q 5O 1,00012 9944i i,oooo5 96682 1,00002 4 5 3 i 5 1,00000 69639 1,00000 25721 1,00000 03762 j , o o o o o 01017 1,00000 oo33i j,00000 00160 j,00000 00075 1,00000 ooo33 1,00000 00012 1,00000 00002
§. 37.

I 3,166217 76602 i,33552 l4322 1,154y8 19847 i,oi8i5 17217 i , o o 4 5 o 73643 1,00225 n483 I,OOIl2 4<jdi4 1,00028 11168 IO O4 o5485 , O l 1,00007 02718 r,oooo3 5i353 1,00001 75675 1,00000 43918 1,00000 21959 1,00000 02745 1,00000 00686 1,00000 00171 1,00000 ooo85 1,00000 00042 i , o o o o o 00021 1,00000 00010 1,00000 00002
1 ~

00000 0 o,i25oo 00000 0 o,o625o 00000 O 0,00781 25ooo O 0,00195 3 i a 5 o 0 0,00097 6 Ö 5 0 5 2 o,ooo48 82812 5 0,000l2 20703 I 0,00006 io35i 5
o,5oooo o,oooo3 o5i75 7

0,00001 5258 8 0,00000 76293 9 0,00000 j9073 5 0,00000 09536 7 0,00000 01192 r 0,00000 00298 0 0,00000 00074 5 0,00000 00037 0,00000 00018 C» 0,00000 00009 5 0,00000 oooo4 6 0,00000 00001 2 0,6lj897 ooo45 2
7 2

W e i l log 5 — log — =

l o g 2 und 10 l o g 5 =

10 — 10 log 2 =

10

TO

— Iog 2 = 1 log 5 = rechnen

10 — Tog 1024 =

10 — l o g . 1,024 X 1000 =

7 — l o g 1,024,

und folglich

(7 — l o g 1,024) s o k a n n m a n , um l o g 5 zu erhalten z u v o r l o g 1,024 b e und daraus l o g 5 h e r l e i t e n , wodurch man schon drei Divisionen erspart.

Z u g l e i c h b e m e r k t man aber g a r leicht, dafs in der m i t g e t h e i l t e n T a b e i I e d i e M a n t i s s e n . aller W u r z e l n v o n x = l , 0 0 0 0 0 8 7 8 3 7 an, d e r e n L o g a r i t h m e = 0,00000381469,den d a z u
i 8

g e h ö r i g e n L o g a r i t h m e n proportional s i n d , s o dafs d e r E x p o n e n t des Verhältnisses e i dieselbe < l,(KK)01 bis auf d i e 381469 E i n h e i t i n der 10ten Stelle immer der e l b e , nämlich = 7 7 ^ r - = 0,43429 ist. Es ist nes Logarithmen zu der dazu gehörigen Z a M , wenn

8h 7 7J

also I o g ( t + » ) , w e n n 1 4 ~

w

<

1,00001 bis auf die 10te Decimalstelle =

» . 0,43429-

D t e s e B e m e r k u n g e n benutzend k a n n man l o g 5 auf f o l g e n d e A r t berechnen* D i v i d . u. Quot. Divisoren, Logarithmen,
O,OO78l

1,024 i,oo574 4oi46 j,ooi2-3- 1 ioi3 1,00010 60407 i o o o o o 57662 1,00000 06309
r

i,oi8i5 17217 i,oo45o 7 G 3 0 4 1,001 is- 4 > i < 44
1,00007
0 2

2DOOO 0-

o,ooif)5

3i2-5o 0
j

1

o^oooi8 82812 5o^Dooo3 o5r/5

7 8
l

i,oooo3-

5i35S

0,00001 52587 8'' 0,00000 02740 Cr 99566 0

1,00000 o63oQ Folglich log

1,024 = 0,01029

A l s o Tog 5 =

^

(7 — l o g 1,024) =

± . 6,98970004340 =

0,69897000434 w i e o b e n .

D e r l o g . v o n l , 0 0 0 0 0 0 6 3 0 9 = 0,0O000S27416 ist hier unmittelbar durch d i e M u l t i p t i c a t i o n des D e c i m a l b r u c h s 0,0000006309 mit 0,43429 gefunden §. 38. S o wie l o g ( l + » ) , wenn « < worden,

0 , 0 0 0 0 1 , b i » auf die 10te Decimafsteire g e -

~n
nau = w X 0,43429 i s t , s a wird ü b e r h a u p t , w e n n » < 10, l o g (1 + «*) bis auf d j
c

2 n t e Decimalstelle g e n a u — M w sein, w o * M fünf Ziffern 0,43429 sind. nau,

einenDecimalbr11ch

bedeutet, dessen erste

M a n findet diese Z a h l überhaupt bis auf n Dceiiuafen g e b e r e c h n e t , , ivnd die E x -

w e n n man die Quadratwurzeln a u f 2 n - Decimalstellen

traction so lange fortsetzt his hinter dem K o m m a n Nullen k o m m e n .

S o hat

Briggs

durch 60 nacheinanderfolgende Quadratwurzel-Extractionen der Z a h l 10 gefunden, dafs 2
,6o

=

1,00000 00000 00000 00199 71742 08125 50527 03251, deren L o g a r i t h m e = 0,00000 00000 00000 00086 83617 37988 40354, und

=

1

E s ist aber ~ M =

folglich

86 73617 37988 40354 = 199 71742 08125 50527,03215 Hätte

0,434294481903251828. Basis angenommen, oder kleinere

man statt 10 eine andere Zahl e zur logarithmischen

so würde man auch für M eine andere Z a h l und gefunden h a b e n , j e n a c h d e m e < Logarithmen, oder > 10.

z w a r eine g r ö f s e r e

D i e Basis der sogenannten natürlichen oder die Z a h l e = 2,718281828...

deren w i r { § . 28.) erwähnt h a b e n , 1,00000000 des folgenden

würde auf die Z a h l M = §. 39. Auch vermittelst

geführt haben. K u b i k w u r z e l t ä f e l c h e n läfst sich der L o g a -

rithme j e d e r Z a h l < 10 und >

1, ohne g r o f s e W e i t l ä u f t i g k e i t b e r e c h n e n .

E s sind hier

I
bezeichnet.

£.
9

_T_

die Zahlen 1 0 , 1 0 % 1 0 , 1 0 y

2 7

,

etc.

Kürze

halber

durch

y,

y ,
t

y ,
2

y ,
3

y,

elc

Logarithmen.

—10,00000 00000 0 2,i5445 4C900 5 y2 = i,2gi54 c)665o 1 y3 1,08902 29622 6 — i,oa883 48789 2 y4 — y5 1,00952 06930 1 i,oo3i6 35464 2 yG i,ooio5 34o54 3 yy» i,ooo35 10119 1,00011 6990a 9 y9 — i , o o o o 3 89952 4 yio — 1,00001 29982 5 1,00000 45327 5 y.-< 1,00000 i4442 4

1,00000 00000 0 o,53533 55353 3 0,1uu u m 1 0,03703 70370 4 0,01254 56790 1 o,oo4n 5i263 4 0,00137 17421 r o,ooo45 72473 7 o,oooi5 24i57 9 o,oooo5 o8o52 6 o , o o o o i 69550 9 0,00000 5645o 5 0,00000 18816 8 0,00000 06272 3

§. 40.

U m ein Beispiel v o n

der A n w e n d u n g dieses T ä f e l c h e n s

zu geben,
iJ

folgt

hier die U e b e r s i c h t der B e r e c h n u n g des bereits bekannten l o g 5. [5,ooooo oooooo : i ] = [y : i] —

[2,00000 000000 :

[2,00000 000000 : 1] = [Y1 : 1] — [1,07721 734501 : 1] [1,07721 734501 : 1] =
|i,oior>5
[y [y
3

: :

1] — [i,o*og5

cßßfaS :
: iJ

iJ

Q364a5 : 1] =

5

1] + [1,00142 5ioi3i

[i,ooi42 5ioi3i : 1] = [ y : 1] 4- [1^00.37 i5o474 : 1]
?

[1,00073 i3o474 . 1] — [ y : i\ + [1,00002 028570 : 1]
8

[1,00002 028570 : 1] = \ju : 1] 4 [1,00000 728738 : 1]
-

Daraus und Iy
8

folgt: [y
i r

[5 : 1] =

[ y : 1] -

[y, : 1] +

[y

3

: IJ -

fy

fi

: 1] _

[

y ?

; 1}

:

i 11 — [1,00000 72S36 : 1 ] ,
7

K daher ist 5 ==

y. y

^
5

y

7

ys y « - * >

0 0 0 0 0

7 2 8 7 3 8

~

W e i I l o g 1,00000 072838 =

0,00000 072838 X 0>434294

= 0,0000O 3i6487
log y
5 =

log y =
log y
3

i,00000 OOO OOO i,o37o3 703704 1,05700 700704 o,538o6 705273 0,69897 ooo43i

=

o,33333 533333

=

*°g y o,oo4n 5 2 3 2Ö4 J g y — ° J ° 4 5 724757 O j g y = o,ooai5 24i5 cj
7
0 0

D a v o n subtr.
s

0

ß

7

° ist log 5 =

log y

n

=

0,00000
o,338o6

5645o3

703273 : 1] — [1,00173 759462 r j ] ; i ] 4- [1,00068 346923 : i J
: :

Z w e i t e s Beispiel.

E s sei l o g . 1,0077696 zu b e r e c h n e n .
5

[1,00776 960000 : 1] = [ y [1,00173 759462 : 1] — [ y [1,00068 346923 : 1] =
[i,ooo33 [y [y [y

7

g

1] +

[i,ooo33

a3'<jo6$ iJ
:

a34o66 : 1} =
8665o6 :

8

1] — [1,00001
[j,ooooo

8665o6 r i J

[r,00001

1] =

n

: j] +

566674 :

iJ

[1,00000 566674 : iJ = [ y

re

: 1} 4- [1,00000 j334o* : iJ

P r o p o r t i o n e n , P o t e n z e n und L o g a r i t h m e n . y y I°g Y . ~
5 7

29

D e m n a c h 1,0077696 =

y
J n

yr <

y . 1,00000 133401 — 1 2

o , o o 4 u 52aG34 0,00000 5645o5 0,00000 1881G8 0,00000 0 4 3 4 2 9

log y 2 log y

7

= =

o,ooo45 7 2 4 7 3 7 o,ooo3o 4 8 3 i 5 8 0,0007G 2 0 7 8 9 5 o,oo4i2 33324o

log y

u

=
12

8

log Y

=

Iog1,ooooo i 3 3 4 o i =

j3o2g
!3oS
©,oo4i2 3 5 3 2 4 o

Also

o,oo53G i 2 5 3 4 5
77 9

-

]

°S 1,0O G G

17i
so ist 9 log 6 = 6 + l o g 1,0077696 und

W e i l 1007796 — 6
Ä

9

also l , 0 0 7 7 6 9 6 - _ ^ ,
i r i f > A T

, 6,00336125345 . _ . _ lug 6 = — — 0,7781512o037* §. 4 1 . Abkürzung Oft kann auch der vereinigte 6febrauth der B e r e c h n u n g beitragen. So findet der beiden W u r z e l t ä f e l c h e n \ _J_) man z. B . l o g (1 4- 2 4 0 0 ~ äÄfüO
;

zur ^R
0

1,00041 66666 auf f o l g e n d e W e i s e : [ir>ooo4i 66G66 : 1 ] = [1,00006 5 6 3 i 7 A l s o l o g (1 + ^ = 4) =
: 1

[y„

; iJ
: 1

4.

[*,00006

5G3i?

: i]

I ~ +
7

ti
x

S

J ~ " [1,00000 —

4o398

: ij

5

log y

&

log X

1 5

l o g 1,00000 4 G 3 8
9

o,oooi5 a4i5 9 o,oooo3 o 5 i 5 7
7

o,oaooo

173718 i6o58 i3o5

0,00018 2 9 3 3 3 G
0,00000 2 o i 5 o 6

0,00018

09185<>

2ö 0,00000
aoi5o6 2 43 log 2 + log 3 +

W**iI 7

4

=

2401 =

2400 (4 4-

^ L ) ,

also 4 l o g 7 =

*U 4U

a

Ioff (1 A
n v

K-i), s o erhält man daraus, w e n n man d i e bereits g e f u n d e n e n L o g a r i t h m c n 0,8450980400.
2

2400 von 2 und 3 substituirt, l o g 7 = Weil x logx =
2

~

1 =

(x +

1) ( x — 1) und x

~

( x — 1) ^ 1 4 - ^ J _ ^
2

S

o

hat

man

| £ l o g ( x — 1) + l o g ( x + 1) + l o g

+

8

* M^j.

D i e s e F o r m e i läfst sich w e n n die L o g a r i t h m e n Betrachten w i r z. B.

mit Nutzen auf die B e r e c h n u n g einer Primzahl x a n w e n d e n ,

aller Primzahlen v o n 2 an bis auf x e x e I u s . s c h o n bereeIinet sind.

die L o g a r i t h m e n der Primzahlen 2, 3, 5, 7, die wir in den v o r i g e n §. gefunden haben, als b e k a n n t , so brauehen wir nur, u m I o g l l z u h a b e n , w e i l l o g l l = § [ l o g 10 4" l o g 12 + l o g ( l 4- J ^ ) ] >
n o c h l o

8 0 +

=

, 0

£ 1,00833 33333 zu b e r e c h n e n . Läfst sieh eine

Z a h I m , dic nicht > x ist, finden, d i e so beschaffen ist, d a f s m x + l und m x — 1, nur aus Primzahlen < x zusammengesetzt sind, so wird die Arbeit noch leichter. S o ist z. B.

3
für die Primzahl 11 die Zahl 9 v o n dieser Beschaffenheit, denn 99 — 1 = und 99 + 1 = 100. x [ l o g 98 +
J

98 =

2. 7

A l s o log 99 = +

2 +

l o g (1 +

^ ) ] >

und l o g 11 r= | p

o

g

9

8

4.

2

l o g 1,00010 204081 — E b e n so ist -

o g 3. | [ l o g 64 [ l o g 50 4- l o g 66 4- l o g (1 + ^ W]
2

l o g 13 = l o g 17

~~ -

I o g

5

=f

4- l o g 52 4- l o g (1

+ JLp]

log 3

-

-

-

l o g 19 = l [ l o g 208 + l o g 2 i 0 4 - l o g (1 4- ~^)]
l o g ( x — 1) + log (x + 1) + log ^ l

-

l o g 11.
4. — - — ^ läfst

D i e Gleichung 2 l o g x = . sich auch so darstellen, l o g ( x 4- 1)

z=

2 log x — l o g ( x — 1) — l o g sie dazu d i e n e n ,

Q

4-

^ r ) z w e i e r nächst dritten

Unter dieser F o r m kann

aus den L o g a r i t h m e n der

aufeinanderfolgender ganzen Z a h l e n , Zahl ztt finden. S o erhält man z. B.

dcn L o g a r i t h m e n

darauf folgenden

l o g 101 = =

2 l o g 100 — l o g 99 — log (1

+

4 — 2 l o g 3 — l o g 11 — l o g 1,00010 1 0 1 0 L 1,09,

A u f die W e i s e lassen sich die L o g a r i t h m e n der Zahlen 1,01; 1,02; f , 0 3

7 1 13 1
wnd eben s o v o n 1,001 =
r

'pJ

•, 1,002; 1,003;

etc. ohne gar grofse M ü h e auf Wur-

eine elenientarische W e i s e , vermittelst unserer beiden ( § . 3 5 , 39.) mitgetheilten zeltäfelchen b e r e c h n e n . §. 42. lichkeit greifen,

D a s in den v o r h e r g e h e n d e n § § . V o r g e t r a g e n e ist hinreichend um die M ö g der hier folgenden k l e i n e n logarithmLschen T a b e l l e zu b e -

der B e r e c h n u n g

vermittelst w e l c h e r die B r i g g i s c h e n L o g a r i t h m e n v o n 2 , 3 , 4 , 5,. 6 , 7 , 8 , 9 x.l0
— n

und aller unter der F o r m 1 +

begriffenen Z a h l e n , 1 bis n = sind.

w o x eine der neun Z i f -

f e r n , 1 , 2 , . . . 9 und n alle Zahlen von n = be Einheit

6 bedeuten, bis auf eine halFür j e d e andere Zahl <

der 10te Decimalstelle g e n a u , g e g e b e n

1,00*iM)0l läfst s i c h ,

w i e w i r oben ( § . 37.) gesehen h a b e n ,

der b r i g g i s c h e L o g a r i t h m e

bis auf die zehnte Decimalstelle finden, indem man den Ueberschufs dieser Zf*hl iiber 1 mit 0,43429 multiplicirt. M a n kann z u diesem Z w e c k e die letzte CoIumne der T a D e r über der letzte Decimalstelle der

belle als MiUtiplications-Täfelchen gebrauchen. Logarithmen

befindliche Punct zeigt a n , dafs der L o g a r i t h m e zu grofs i s t ; die ü b r i d o c h ist die A b w e i c h u n g v o n dem w a h r e n W e r t h e immer kleiner

g e n sind z u k l e i n ,

als die Hälfte d e r Einheit der letzten Decimaler

1, X.

1,0x:
.

I,OOX
*

i,ooo-x:
't

1,0000 x

i,ooooox

o , o o o o o o o o o o o , o 4 i 3 ^ 2 6 8 5 2 o,oo432 i 3 7 3 8 o , o o o 4 S 4 o 7 7 5 o , o o o o 4 54273|0^>oooo 4^4290,00000 o4343 o-,5oioa 99957 0,07918 i2-46o 0,00860 0 1 7 1 8 0,00086 772i5|O^oooo8685o2jo,ooooo 86858 0,00000 08686 0 , ^ 7 7 1 2 1 2 5 4 7 0,1 i3r)4 3 3 5 2 3 0,01283 7 2 2 4 7 . o , o o i 3 o o 9 3 3 o o , o o o i 3 o 2 6 8 8 o , o o o o i 5o286 0,00000 i3o29 .o^3o2o5 9 9 9 i 3

o,t4&i2 8o357 0^01703

3 3 5 9 5 | 0 , 0 0 1 7 3 3 7 1 2 8 0 , 0 0 0 1 7 3683i 0,00001 7 3 7 1 4 0,00000 1 7 3 7 2

0,69897 00043|0,17609 1 2 5 9 1 0 , 0 2 1 1 8 9 2 9 9 1 ' 0 , 0 0 2 1 6 60618J0,00021 70930 p,00002 1 7 1 4 2 0,00000 2 1 7 1 5 °>77&i5 i 2 5 o 4 o , 2 o 4 u 99827 o,o253o 58653^0j00259 79807'0,00026 0/(985 0,00002 605C9 o,ooooo26o58 6 0,02938 7 |o,845o9 8o4ooo,23o44 89214 3 7 7 7 7 o,oo5o2 94706 o,ooo3o 58998|O,00003 03995

8 o , 9 o 3 o 8 99870J0,a5527 2 5 o 5 i o , o 3 3 4 2 3 7 5 5 5 o,oo346 o 5 3 2 i o,ooo34 7 2 9 6 7 0 , 0 0 0 0 j

0,00000 3o4oi 4/422 0,00000 54743 0,00000 59080L)

90,90424 2509io,27875

3 6 o i o 0,03742 64979

oo 3 r , o 8>

1 1 6 6 2o,ooo59 06892jo,00003 90847

*
§. 43. chen, W i l l man mit Hülfe <liefer T a b e l l e den L o g a r i t h m e n irgend einer Zahl s u man sie z u v o r durch D i v i s i o n o d e r Multiplication mit einer P o t e n z s o kann

v o n 10 in eine Z a h l N < 10 und > 1 v e r w a n d e l n . einanderfolgende D i v i s i o n e n

D i e s e läfst sich nun durch aufauf eine

mit d c r in der T a b e l l e v o r k o m m e n d e n Z a h l e n

Z a h l < 1,000001 zurückführen, so dafs die Z a h l X als ein P r o d u c t v o n F a c t o r e n , d e ren L o g a r i t h m e n in der T a b e l l e g e g e b e n s i n d , dargestellt w e r d e n k a n n . §. 44. M a n k a n n aber auch die Z a h l X durli nacheinander f o l g e n d e MuItiplicaiio-

nen mit F a c t o r e n , deren L o g a r i t h m e n die T a b e l l e giebt, auf eine Z a h l M > 9,9999 und < 10 b r i n g e n . D i e Z a h l N ist nämlich e n t w e d e r < oder > 5 ; i m ersten Falle bringt

man sie durch eine d e r Zahlen 2, 3, 4 . . . . 9 auf eine Z a h l > 5. D i e s e läfst sich nun, wenn 14-2L sie nicht schon > 9 i s t , durch die Multiplication mit einem unter dcr F o r m

' 10

w o X eine der neun reellen Ziffern b e d e u t e t , enthaltenen F a c t o r in eine s o l die > 9 nnd < 10 ist, Ist sie auch < 9 , 9 , s o multiplicire m a n

che v e r w a n d e l n ,
^

sie durch 1

+^oo»

w

0

x

E r g ä n z u n g der l s t e n Decimalziffer z u 9 ist, alsdann wird

man i m A l l g e m e i n e n eine Z a h l > 9,9 aber < 10 erhalten, w o nicht, so darf m a n nur x um 1 vermehren. D a s P r o d u c t multiplicire m a n w i e d e r mit 1 + r ^ r ,
j5£

1000

wo x

die >

E r g ä n z u n g seiner 2ten D e c i m a l z i f f e r , 9,99 und < 10 erhalten. x + l es n ö t h i g , mit * + J O Q 0 0 >
W

und man wird allgemein w i e d e r ein P r o d u c t
0 0

D i e f s multiplicire man abermals mit 1 + ^ Q Q ) o d e r , w e n u

°

X

E r g ä n z u n g der 3ten D e c i m a l e ist.

Diese MultiDiese

plication setze m a n so lange fort, bis man auf eine Z a h l M > 9,9999 k ö m m t .

multiplicire man mit einer Z a h l < 1,00001, deren Ziffern v o n der 6ten Stelle a n , die resp. E r g ä n z u n g e n zu 9 der n a c h so wird den 5 N e u n e n folgenden erhalten, Ziffern der Z a h l M sind, N als ein

man das P r o d u c t c= 9,9999999999

s o dafs

die Z a h l

Quotient der Z a h l 10 dividirt durch ein P r o d u c t aus F a c t o r e n , dem L o g a r i t h m e n - T ä f e l c h e n g e g e b e n s i n d ,

deren L o g a r i t h m e n in

und deren Summe v o n 1 subtrahirt, der

L o g a r i t h m e v o n N i s t , dargestellt w e r d e n k a n n .

§. 45.

Als Beispiel

der §. 43 g e g e b e n e n M e t h o d e wollen

w i r den L o g a r i t h m e n

der Zahl 2,718281S2846 berechnen. Dividenden. 2,71828 i,35gi4 182846 091423 2 i,5 Divisoren. Logarithmen. o , 5 o i o 2 99957 0,n594 0,01705 55523 55593

i,o4549 5 0 1 0 9 5 i,oo528 i74i3o

i,o4
i,oo5
T,0002 1,00008 1,00000 o 5 2 5 5 4

0,00216 6 0 6 1 8 0,00008 685o2 o,oooo3 4 7 4 2 2 0,00000 o i 3 o 5

1,00028 055960 1,00008 o 3 2 5 5 4 1,00000 o j 2 3 5 4

•; ••

. Daraus l o g 2 , 7 1 8 2 8 1 8 2 8 4 6 ~

87 i3
2 0,43429 448ao

Dafs in der ersten C o l u m n e j e d e r D i v i d e n d

der Quotient des nächstvorgehenden

D i v i d e n d s durch den beistehenden D i v i s o r dividirt ist, bedarf w o h l keiner Erinnerung. §. 46. TJm ein Beispiel von der M u l t i p l i c a t i o n s - M e t h o d e ( § . 44.) zu g e b e n , mag

hier abermals der L o g a r i t h m e v o n

2,718381828 gesucht Multiplicatoren.
3
J,2

werden.

Multiplicanden.
2,71828 1828 8,i5484 5485

Logaritlimen.
0,47712 12547 0,07918 i 2 4 6 o 0,00860 0 1 7 1 8 o,ooo43 4 0 7 7 5 o,ooo54 72967 0,00001 7 j 7 1 4

<),7858i 4582 9 , 9 8 1 5 5 0874

I,02
I,OOl

9599 Si
1

24o5

r,0008 i,oooo4 1,00000

<),99950 9>9999
0

56i4
5 5

9

5

y44o5

0,00000 59086 1737 174 2 0,56570 5 5 i 8 o

Es ist also log 2,71S2S
= 0,43429 44820.

1828

4-0,50570 55180-log

10=1,

u d log 2,71828 n

1828

§. 47. Will m n vermittelst des obigen Täfelchens aus d m gegebenen Logaritha e m n die Zahlfinden,so ziehe m n von demselben d n nächst kleinern Logarithmen e a e d r Tabelle ab, von d m Reste we e u d n nächst kleinern, bis m n a f einen Rest e e idr m e a u
< 0,00000 04343

kommt.

Die zu diesem lleste gehörige Zahl, welche m n erhält, a
0,43429

w n m n zur Einheit d n d r h Division des Restes mit der Zahl en a e uc

erhalte-

n n Quotienten addirt, multiplicire m n n c u d n c mit d n zu d n abgezogenen e a ah n ah e e Logarithmen aus der Tafel g n m e e Zahlen, so wird das herauskommende Proe o mnn d c die gesuchte Zahl sein. ut Es sei z. B. der gegebene Logarithme d R c n n die einzelnen Factoren. e eh u g Logarithmen.
0,09.29^
288^7 0,02118 9299t 0,00175 5 5 8 4 6 6,02294 28837,

so erhält m n d r h folgena uc

Factoren. i,o5 i,oo4 i,oooo4
1,00000 5 7 5 9 7

0,00173 57128
0,00001 9 8 7 1 8 0,00001 73714

OO o o 25oo4 j oo
0,00000 25oo4
o,ooooo ooooa

Folglieh die zu d m Logarithmen e
X 1,00004 X 1,004 X

0,02294 28337

gehörige Zahl
log

— 1,00000 57597 1054248, 24.

1,05 — 1,05424 82400 u d n

6,02294 28837 =

Diese äusserst sinnreiche Methode aus einer Zahl d n Logarithmen u d umgee n kehrt aus d m Logarithmen die Zahl zu finden, lernte ich schon vor m h als 20 e er Jahren aus einer kleinen deutschen Schrift kennen. Der Name des Verfassers ist mir leider entfallen. Eine solche Tabelle a f 16 Decimalen für briggische u d natürliche u n

Logarithmen nebst d r Anweisung zu i r m Gehrauche, findet sich in Westphals e he Logariihniischen Tafeln, Königsberg 1821. In Klügels Mathein. Wörterbuche 3ter Theil 1808 wird dieser Methode nicht erwähnt. §. 48. Hier folgen n c einige Exempel zur Uebung. oh Exempel
I.

Den Logarithmen von 105424 82375findetm n a f folgende Art: a u
Multiplicanden. i,o54a<i 8 2 3 7 5 9,488a5 4 1 3 7 5 MuItipIicatoren. 9 Logarithmen. 0,95424 2.5094 0,02n8 92991 o , o o i 3 o 09350 o,ooo5o 58998 0,00001 73714 0,00000 5o4oi 0,00900 00454

i,o5

9,96264 584^4
9,99255
52

i,oo5
1,0007

j7S19
8 5 5 5 5

9>999 9,99992 85566 9*99999
8 5

1,0000i 1,000007
1,000000 o i 4 6 5 9

^

G l

174
26 2 0,977öS 7 1 1 6 4

Also log
ud n log

i , o 5 4 ? 4 82.575 = jo542^ 42575 =

0,02294 28856 10,02294 28836.

l'ür die Hichtigkeit dieses Logarithmen k n m n bis a f die 9te Decimalstelle an a u bürgen. Die letzte bleibt i m r unsicher. m e Evempcl II. Es sei der Logarithme d r Zahl e
Multiplicanden. 1,009758 5o4925 9,087646 544507 9,99641r 9,999^10
10

100973 8504923

zu suchen.

Multiplicatoren. 9
i-i

Logarithmen.
0,95424 o,o4i39 o,oooi3 0,00002 0,00000 25094 26852 02688 17142' 39086 0,99579 10862 0,00420 8 9 1 5 8 55 1

198738 122098
l G

x,ooo3 i,uooo5

9>9999 °9 °4 10,000000 091794

1,000009

0,Oo420
Folglich l o g 1 0 0 9 7 j 85o49^5

89i74

12,00420 8 9 1 7 4 .

A u s der R e c h n u n g c r g i e b t sich n ä m l i c h , dafs 1,00973 8 5 0 4 9 2 3 X 9 X

1,1 X F , 0 0 0 3

X I , 0 0 0 0 5 X 1 , 0 0 0 0 0 9 = 10,00000 0091794. E s ist aber l o g 10,00000 0 0 9 1 7 9 4 = 1 , 0 0 0 0 0 00036. D a v o n d i e S u m m e d e r L o g a r i t h m e n a b g e z o g e n und dazu 12 addirt erhält nian den g e suchten Logarithmen. Es w e r d e die 5te W u r z e l van 161900 ader ^ 1 6 1 9 0 0 gesucht. folgt: Man

E x e m p e l III.

b e r e c h n e zuerst l o g 1,619, w i e Multiplicanden.

j,Girjr
9>7*4 9,9082«

M 1tp i ao e f . 1 li Ic t r rc
6 1,02 1,009 1,0002

Logarithmen.

9,997^5 4 5 2
9>9999
5 5

9>999^
9
8 5 G

I23o4 O,O0860 Oi7i80,Oo589 !l602 0,00008 685oa
O,778i5 0,00002 0,00000 17142 17.37.1

i,oooo5' 0 9 401 x,ooooo4 1,00000 0 6 0 1 7

9>99-999

^854

0,00000 0 2 6 0 6

4. 0,79073
5i5i5

A l s o l o g 1 6 1 9 0 0 = 5,20924 6 8 4 8 7 . Ft _ D e m n a c h l o g y ^ 1 6 1 9 0 0 = = i , o 4 i 8 4 9^697
! • • r , _ ... . . •Tf _

D a v o n subtrahirt l o g 1 1 =

i,o,ii59 26852 o,ooo45 6684>

*

log 1,001 =

o,ooo45 4 0 7 7 5 0,00002 26070

l o g r,oooo5 = 1 0,00002 1 7 1 4 2 0,00000 08929 D i e s e n R e s t durch 0,4329 dividirt und dazu 1 addirt, erhält man die dazu gelu>-

s
rige X Z a h l 1,00000 20557. 11,011573186. D a s v o n §. 34. an über dic Berechnung der L o g a r i t h m e n Vorgetragene des Es ist also ^ 1 6 1 9 0 0 = 1,00000 20557 X 1,00005 X 1,001 Il =

§. 49.

enthält das W e s e n t l i c h e der H ü l f s m i t t e l , b i n o m i s c h e n L e h r s a t z e s in

die den M a t h e m a t i k e r n v o r E n t d e c k u n g

dieser H i n s i c h t b e k a n n t w a r e n o d e r bekannt sein k o n n t e .

Vermittelst dieses Satzes läfst sieh j e d e Potenz E x p o n e n t der P o t e n z mag eine positive

einer zweitheiligen Z a h l x 4- y , eine g a n z c oder

<!er

oder n e g a t i v e ,

gebroehne,

eine rationale oder irrationale Zahl s e i n ,

durch eine endliche oder unendliche R e i h e

von Gliedern, dic aus den Potenzen dcr einzelnen Gröfsen x , y zusammengesetzt sind, darstellen. D a dieser Satz g e h ö r i g benutzt, zugleich unmittelbar a u f d i e Entwickelung der L o g a r i t h m e n durch R e i h e n fiibrt, w o d u r c h die B e r e c h n u n g derselben so ungemein e r leichtert w i r d , so wird es w o h l nicht u n z w e c k m ä f s i g sein, denselben nebst seiner A n w e n d u n g auf die L o g a r i t h m e n vorläufig schon hier beizubringen, den strengen B e w e i s davon a b e r , weil derselbe hier n o c h zu s c h w i e r i g sein m ö c h t e , für eine spätere V o r lesung zu versparen. §. 50. M a n erhält durch einfache

O = (.r+j) =
4

x +yf y+f +yf 4 3x"y 3xy" X x 4x*y 6x*y 4 / + /' 3 v (• + yf = * 5x*y 4&x'y <ox*y + Sx (x+yf x6 6x5y aox*y i5x*y 6xy
C
v

M11Itiplication

~ tf +
2

2

+ +

4~ +

+ j° +

+

+

4*

4_
G

4-

<5*V
^j. 3

4-

4-

4"

7

5

2

(x+y)7= x
dem nächstfolgenden =

4

j

2

£j

~

^

4- 7 * J +
ctc.

•2ixy

4- 55*'/ 4- 35xr 4etc. so bemerkt

<nxy'
dafs j e d e

4- > v ' ^ j

Abstrahirt man von den Z a h l e n e o e f f i c n t e n ,

man s o g l e i c h ,

dieser R e i h e n eine geometrische R e i h e bildet, deren Gliederzahl um die Einheit gröfser ist als der E x p o n e n t der P o t e n z , und für w e l c h e das Verhältnifs j e d e s Gliedes zu x : y ist.
„ 2 O

X

\

J

x

i
4

§. 51.
x

B e z e i c h n e t man die dividirten Potenzen ^ " £ 5
e t c ,

j

2

r~2~3~4~'

o l 0 ,

durch

c > * c > > * ch Y c > y j - ( + y ) c ) (x4-y)^,etc.dieGrofscn y y 4- y ) (x 4. y> , 572' 1 2 — T ~ 2 — ' ' 'j 0 3 > * > ^h "* » vorigen §. g e g e h e n e n A u s d r ü c k e n f ü r ( x + y ) , ( x + y ) " , ( x + y ) , etc. folgende G l e i c h u n g e n c >
x

2

3

c t c #

(x
e

b

e

n

s 0

, u r

c

e t e

x

2

3

etc

S 0

0

1

m

a

n

a

n

s

0

5 , 1 1

2

4

- . i V

'

x + y (*'+J')c
3
=

=

x * c
3

+ +

y + J ' c
2

'

'

2 + * ' V
2
C

3 + J c

(X +

V)c

~

x

'c
4

+
c

*cf

* (* +• r )\ c

=
— —

.r
5

+i
i + .
x

A
4

3

c

i r+
i + t
x

A- v
C
3 2

2

c

.+
i + i

.rr
3 2

t
c

+ y
4

c

/ ( / * +

t / l )

\ c x

5

3

I + 1

4

I

5

c Y

c / c

•Wc

-v/o I

+ J ' c I

6

6

5

4

2

3

3

2

4

5

6

( •

r

+ J ' ) c

-

v

c

H -

xy
c

+

x

c

y

c

+

x

e

y

c

+

.v y
c

c

+

. r /

c

+

y

c

etc. etc. etc. W o r a u s sich auf die Allgemeinheit des Satzes schliefsen läfst, so dafs, wenn n eine positive g a n z e Z a h l , ( # + j )
. .
r r

n
c

=

n

n — i + A
c

x

c

y +

n — a

2

2

n

2

. + * y

n — i
c

x

c

y

c

. . - H - A

c

r

c

+

r c

n

Multiplicirt man diese G l e i c h u n g durch 1 . 2 . 3 . 4 . . . . ( n — 1 ) n , d i e s e l b e , weil ( * + j ) .
c

so verwandelt sich

n

1.2.3.4
(n—\)n —

(« — 1)/i =
. r "

(x+y)

n

A'c.1.2.3.4

^

C V
n

1.2.3.4....(ra-l)» =
2 2

nx"'*
r »\ " ~
a a

y
7 Z . ( w - l ) n — 2 a

~

j

0

0

^

l '

* \

c

/
5

c

1. 2. 3. 4 . . . .
* . 2 . 3 . . . n

(n—1

)n

=

(n—l

)n

x

y

c

=

^

x

y

CV c
J

=

( * - 2 )

(

„ - i ) „

/ - ^

=
3 3

^ ^ = s r y
etc.
, M . ( r t - 1 ) w - 2 n — 33
x + e < r

etc.
. j / 1 \
n n

etc.
I ^ " ~
T

1 »•(»

I)

" -

in f o l g e n d e (.v + r ) = x

+ »**

y + — j — ^*

J +

1 ~ 2 . 3 —

''

w e l c h e den b i n o m i s c h e n L e h r s a t z enthält.
Wh

werden die

,

,.

f

,

rn

,

C 0 e f f i c 1 e n t e n

n,

n{n-X)

^

n(n
2

j

— \)(n

^

— 2)

,

^ ^ f ^ 9 — 3 — 4 ^ »

n ( n - l ) ( n - 2 ) ( n - 3 )

etc., w e l c h e man die Binomialcoefiicientcn

nennt und deren Gebrauch in der g e s a m m • 2 ' 3 • 4

len Analysis vom gröfsten \ u t z e n ist, durch die Z e i c h e n 11, n d r ü c k e n , so d a f s ,
c r

c

, n

c

, n^ ,

etc.

aus-

n

ein Product aus n Factoren n ( n — 1 ) ( n — 2 ) . . . ( n — i - | - 2 ) ( n — r + 1 )

und n dasselbe Product durch 1. 2. 3 . . . r d i v i d i r t , bedeutet. Schon B r i g g s kannte den b i n o m i s c h e n L e h r s a t z für P o t e n z e n ,

wenn der E x p o -

nent eine positive

ganze Z a h l

ist,

nur

drückt er die K e g e l ,

wornach

die B i n o m i a l ohne dieser weshalb eine Satz man durch Induc-

cocflicicnten unabhängig von einander gefunden w e r d e n , analytische Formel dafür zu geben. Newton

in W o r t e n zuerst,

aus, dafs

entdeckte

nicht nur für g a n z e sondern für alle Arten v o n E x p o n e n t e n wahr s e i , d i e s e n L e h r s a t z auch d e n N e w t o n i s c l i e n L e h r s a t z die lletrachtung t i o n genannt. tur, einzelner Fälle zu

nennt. l ) i e s c M e t h o d e s i c h zu erheben, wird

allgemeinen Gesetzen

Ihr verdanken wir alle E n t d e c k u n g e n in der A n a l y s e und in der N a die mathematischen Resultate einer kleinen Anzahl u n v e r Man mufs sich j e d o c h w o h l hüten z u schnell aus e i n z e l -

deren E r s c h e i n u n g e n

änderlicher G e s e t z e sind.

nen Fällen aufs A l l g e m e i n e zu scbliefsen. So halte z. IJ. Fermat, einer der ersten Mathematiker des 17ten Jahr-

r
hunderts, durch Induction verleitet, weil die ersten 5 unter der F o r m 2 -p1,enth a l t e n e n Z a h l e n , 3, 5, 17, 2 5 7 , 0 5 5 3 7 , Primzahlen sind, g e s c h l o s s e n , dafs alle unter dieser Form begriffenen Zahlen Primzahlen sein müfsten.
#

Euler

fand

diese

Hegel

ar ,
schon für r = 5 unrichtig und bemerkte zuerst, dafs 2 +1 4294907297 den Factor 641 enthalte. §. 52. Exponent (Gauss D i s q . arithm. p. 663).

32
oder 2 -j- 1 —

D e r B e w e i s für die Allgemeinheit des binomischen L e h r s a t z e s , cine positive g a n z e Zahl i s t , hat übrigens k e i n e S c h w i e r i g k e i t , Da derselbe,

wenn der und wir

wollen ihn deshalb schon hier mittheilen.

wie wir gesehen h a b e n , unn

mittelbar aus dem Satze, dafs folgt,

(x+y)

c

n Ii n i n 2 2 — — a" a — —-vc+.vc y + . r . .+.v
c

—'
+ y
c

11
,

y

c

y

c

+

x y

c

so brauchen wir nur die Allgemeinheit des letztern zu beweisen. dafs, n wenn
X

Wir

dürfen ganze

in dieser Hinsicht nur z e i g e n , Zahl n wahr ist, er nucb für

derselbe für sein

irgend

eine p o s i t i v e ist aber

/ . / /V_^L__L y \ A /* n ( * + Ax"+' -(*+X'c(^p[ + ^pi)» ,7jTf*c-^e , ^p-*c =,^fTl*c» n a_ — 2 2 3 3 Vc # «+t*«= ~«+i* ' «.^iJ'^^Xi^'c ,tfi A—,7qri/c'etc, n+ .vc—y + n — 2.. 2+ .rcyc 2 n — 2 n 1 n nr — lst also . +
_ x _ n—l
n

1 vvabr

müsse.

Nun

~ '

v

_

_y__

*

I

.

n

( x + y )

e

~

x

c

x

c

y

c

x y

e

+ y

c

,

.

,

,

,

«+1

n

+T

4

n

n

n—\

n-t

2

2

2

n—i

1

r{

sowird(*+j)c =*c

+^Fi*0*+^+i*c y c - ' H ^ ^ c + — ^ c 1 n 2 —1
n—i

a

2

,

72

n

n + i

3 = *c + *cJ' + A'c fc + xc J V " + *^'c +*^c+/c Sein* Da nun rler Satz, wie wir uns durch Rechnung überzeugt haben, für n = l, 2, .... ti wahr ist, so mufs cr auch für n = 7 und deshalb für n = 8, 9, etc., und überhaupt für jede positive ganze Zahl bis ins unendliche wahr sein.
« + r

n T i
n

X

c

J

+ n ~ r
n—r

r

c

^ • • •

+

^R*^c
2

+-+i^c+jc
n
n + i

2

11—2

n—r

'

;"-

i »

'

.f,

^ ., •.

Aus dem Satze n
(x + y)c = .rc

n
+ xc

'
n^i n—2

'
2 2
n—t n—1

.
*,

n

folgt aber, wenn m n auf beiden Seiten dieser Gleichung durch i. 2. 3...(n — 1) n a multiplicirt n n n—i n—2 :3 n 3 4 :4 n 4 4 — — . (.v + y) +7ia- j + «c.r y -yn^x y + rzcx y +etc.
:2

v +

.vc

rc

+

xcYc

+

xvc

+

J

c

2

r. Es ist also dieser Satz füx alle positive ganze Zahlen n bewiesen. Newton entdeckte jedoch, wie schon bemerkt worden, dafs derselbe für jeden positiven oder negativen, ganzen oder gebrochnen, rationalen oder irrationalen Exponenten wahr sei, ohne indefs einen Beweis zu geben. Da dcr allgemeine Beweis hier noch zu schwierig sein mögte, s wollen wir uns vorerst begnügen, die Wahrheit des Satzes an o einigen Beispielen zu zeigen. §. ;>3. Bezeichnet man die Glieder ol>iger Reihe durch A, A1, A2, A3, etc, s o dafs ( x + y ) " = A + A1 + A2 + A3 + ctc., so ist A, = n.|.A, A2 = ^=i,| A, fj 0 n™-r A3= etc. und allgemein ^r+i~ r Tp['x^ r ' *st ^cr ^ x P o n e n t 11 e i n e positive ganze Zahl, so ist, wenn r = n, Aj.^, = A ^ , = o und die in einer Beihe entwickelte Potenz (x + y)" besteht aus n + 1 Gliedern A + A1 + A2 + A3 ... + An . [n jedem andern Falle, wenn n keine positive ganze Zahl ist, läuft die obige Reihe ins unendliche fort. In beiden Fällen läfst sich dieselbe, wenn ihre Glieder stark genug abnehmen, mit Nutzen dazu gebrauchen, den Näherungswerth von (x + y ) "
Y Y ,
zu

I

finden.

Dafs die Glieder der R e i h e A ,

A ,
1

A ,
2

etc. a b n e h m e n ,
y

oder dafs sie eine l oder dafs x
^

convergcnte ist.

R e i h e b i l d e n , dazu ist zunächst nÖthig, dafs — <

>

y auf

Zur Erläuterung w o l l e n wir hier die 15te P o t e n z v o n 1,05 oder 1 4 - ^ r , I IIier ist x = l , y =
I,0000O ooo

bis

die achte Decimalstelle e x c l . g e n a u , b e r e c h n e n .
J tK

20

E s ist

also

A
A

ZZZ

1

n 1 * x n—1

=
1

35.

A

— o,75ooo

ooo

=
A
3

Z=

~2 * n—2
_

X

=
— —

4Q

A

1

=

o,2625o o o o 0,05687 5oo o,oo853 ia5

X

2

A

2

\=
A
5

n—3

4 '
n—4

*A
x 3

SO _T_T_ IOO

5 ' x n—5
J

l\
X

*
J

A

4

0,00090 844 0,00007 820 0,00000 5o5

A

6

(i

'

-\

A.
D

n—0
A
7

7
n—7 ~ä

l

X
y

*.

_9

A

0

6

A A

0

u

-A„ x '
y * - A.o — x « •

R

A

7

=

OjOOOOO 0 i 5

r

__7 I 8 OA o

Folglich i , o 5 " — 2,07892 8 1 8 §. 54. wo A^ = m rine Ist der E x p o n e n t der Potenz ( x 4 - y ) " positive Zahl
u m

eine negative Zahl oder n = ~ —m v
v J

— m,
1 3

bedeutet,
A

so

ist =

A

1

» — '*
2

m 4- 1 v ~ —• ^ A
y

m + 2 y . 3—• ^ ^ ?
2

'

,

„ . allgemein A ^
1

1

m4-r y — ^ p p ^ A ,
r

und

es

werden

die

Glieder der Heihe abwechselnd positiv und negativ. 1 ~ Beispiel. Es sei (1 4" — )
1 5

bis auf die achte Decimalstelle zn b e r e c h n e n .

Hier

v 1 ist wieder \ — 1 und - ~ r v r ^ x 20

Es ist also

A
K

— . ...
=

i , o o o o o 000 = o,3oooo 000 = 0,OIC)l2 5oo = o,oooGo 562 0,00001 2 4 9 7 0,00000* 0 1 9 1,3.974 55o 0,8j872 62r o,48loi 709 —

A A

1

= = =

jo

i V

v

— 0,73000 000 — o,o85oo 000

<\

— — '

\

I « A. 40 Xg 3 8O 2Q. A T2 O
A

3

flÖ 2

A.

O

5

S
A
9

2OO

J<fO 24

12, A

tJi_ \ — — OjOo563 3 7 5 100 4 PJL, A = — 0,00009 o84 = w o ^6 — — 0,00000 160 = — A i 8 0 -»3 ajL A = — 0,00000 002 220 ' 1 0 0,8j872 621
v

V
/

\

*
gefundenen Zahl 1,

M u l t i p l i c i r t m a n d i e s e Z a h l m i t d e r im v o r i g e n § . für ( ^ + 2 0 )

2 , 0 7 8 9 2 8 1 8 , so e r h ä l t m a n Ins a u f die 7te ZiflTer g e n a u den W e r t h des P r o d u c t e s = wodurch die W a h r h e i t des binomischen Lehrsatzes a u c h für

negative ganze Zahlen

bestätigt wird. §. 55. M a n k a n n sich d e s A u s d r u c k s : fur ( x + y ) "
a u c n

b e d i e n e n , um die zerlege nämlich

Wurdiese

zel i r g e n d e i n e r P o t e n z m a u s e i n e r Z a h l N z u z i e h e n . nv Z a h l in z w e i T h e i l e x + y , Zahl sei.
A A

Man

s o dafs x = a
TTl

V und - e i n e m ö g l i c h s t k l e i n e
r

gebrochene
m

Setzt man nun w i e d e r y ^ ( x + y ) = A ^ A Z .
A A

+ A

a

+ A +

A,sowirdA==^x, 2in-1 y
A

_ i 4
2

1

\

_rf-

1

y A
1

-

_ i t l Z 2m W

A
A

A _ ^ - 2 y . _ 3 - ~ 3 ~ x
A

=

A

nfx > 2 1 3 y. - — . i - X 4 x 3 A ,
3

2 " x =
2m

*

3m~'x

*'

I V x.

4m

A^,
0

etc.

Es

s i n d a l s o die G l i e d e r
1

der R e i h e A .

'

A

i'

A , und

ctc.,

in

diesem F a I I e , von dem zweiten GIiede A

an, abwechselnd positiv

negativ. E x e m p e l I. Die Quadratwurzel aus 10 bis auf dic llte Decimalstelle zu

finden. Es ist 1 0 = 3* + 1, folglich w i r d in ( x + y)", x = 9, y = l , n = |, x**=3.

Demnach

A

=

T

9*
_T

r=

J,00000

O O O O O

O O

K=
A

3

=

A

5
7

A

=
=

a J e
7

•9 •9

A A
A 8

— 0,16666 6GGGG GG

A A A A A

2

= = = = =

r _
4".9

A

1

=

O , 0 0 4 0 2 96296 29 — 0,00001 7 8 6 l 2 a5

I
T1

0-9

4
6

— —

o,oooa5 7 2 0 1 6 4G 0,00000 i 3 8 g 2 oG

4

8

.9

A , = A. A A
7

6

J)
1

S,.9
6.9

= — 0,00000 0 1 1 5 7 = — 0,00000 00009
1 2

K=

14-9
Jt_L. IB-9

A A

— 0,00000 00101 07 — 0,00000 00000 85

8

T 3

I
1 7

8

1 0

20 9

0

= — 0,00000 00000 08 — o,oo464 76075 4 i

+

3,16692 52677

io

— o,oo464 76075 4 i

3 , 1 6 2 2 7 76601 69 E x e m p e l II. Man soll die

=

y"io 10 bis auf die l l t e Decimalstelle

Kubikwurzel von

berechnen. Setzt man y = S, x = 2 , so ist ( x + y )
I
_I
3

=

(S + 2 ) % ?

=

A A
1

= =
3

-4 -1
_

A A A A
A 4 2

=
-

2,00000 00000 00 A
2

= 0,16666 66666 66 0,00192 9 0 1 2 3 45

= = = = . =

6 •A 9 l2.4
14
I

A A

1

- o,oi388

A

= = = = = = =
_

_J 9
I I I

A. A 6

1

= o,ooo32 i 5 o 2 o 57 = 0,00001

8888S 88
14G09 5 3

A. A A A A A
7

l i 4
7_

= o,oooo5 89^20 44 = 0,00000 2 3 i g 4 79 = 0,00000 0 1 0 2 9 09

8.4

A.
0

2

1 4
.

6

A„ A
1 0

JLP__ A_
a4-4
aj5

= 0,00000 o4832 2 J = 0,00000 0 0 2 2 2 95

J 3

6

27-4

0
1 0

3 0-4

A A A A n i.:
J 5

29
3

1 1

3-4

A A

= 0,00000 ooo48 98 = 0,00000 00002 44
=

A , =
1

n_
3 3

6-4
8_

= 0,00000 00010 88 = 0,00000 00000 5 5 = _ 0,00000 00000 o3 0,01422 23585 63

3 <

0

3

9

4

1 2

A,,= A
1 6

41.4
44 4S'4

1 5

4i 4 5-4 A . 4

0,00000 00000 i 3 a , i 0 8 6 5 70485 98 0,01422 a3585 63 2 , i 5 4 4 3 46900 3 5
r

=

~

y"n>

E x e m p e l III.

Es sei y N < > 1 9 0 0 bis auf die 12lc Decimalstelle zu b e r e c h n e n .

W i r haben bereits oben ( § . 48.) gefunden, rlafs diese W u r z e l > 11,011 und < 11,012.

C
Nun ist aber 11,011 =
i
T

161857,86712 13154 16051.
161000
1 1 , 0 1 1

Setzen w i r a l s o ^ l 6 1 9 0 0 = 11,0U

X

(I + x ) , so ist l 4 - x - - ' D a n u n , wenn f * l C 1 9 0 0 = A A
A
1

. — 1,00026 03078 82692 und x = A ~ A + A , . etc.
3

0,00026 03078 82692.

A +

1

2

= =r
=
5

. . . . . .n,011 i x A
9

=
n

o,ooo5- j25oo

19239>

A2 A
4

— ^ x A — igx

1

=
3

0,00000 00596 88599. 0,00000 00000 o o o o x

3

j X

A

=

0,00000 00000 093S21 1 , 0 1 1 5 7 3a5oo 2858t

A

=

D a v o n subtr. Bleibt

0,00000 oo5g6 886oo>
" 5

u,on573i90339971

^16190owie^.4S.)
n n 11—1 : 2 n — 3
3

§. 56.

Setzt man in der Gleichung ( x + y )
: 2
c

= x
•Z
3

+nx

y +

"

c

x

7

+etc.(A)
> v W 3

x — 1, y = z , so hat man
( 1

+ z)

=

1

+

nz

+

n

Zr

2
+

n
=4

n*z*

+

etc. ( B )

; 2

ji.(n-i)
= _ ^ p ,

••Z_n.(n-l)(n-2)
» c 1 . 2 . 3 '
n

» . ( « — l ) ( r e — 2 ) ^ r a — 3 ) 1 . 2 . 3 . 4
e t C

W

O

»

c

°

*

Substituirt

man

in

(B)

^

für

z,

und

multiplicirt

alsdann

mit

x " , s o erhält

man w i e d e r dic Gleichung ( A ) . Setzt man in ( B ) — z
( 1 —

fdr z , so w i r d
1 —

z)

n =

n z + rc

: a
e

z

2

— «

: 3
c

2

3

4* n

? 4
c

z

4

— etc. ( C ) . W * =
0

§» 57. / * *\ (m + l )
: r
: a

SubstItuirt man in ( C ) — m ,
:

für 7 2 , so w i r d n = (m +

— r a ,

=

x•
c

2
: r c

«

3
e

=

m.(m+1)(m+2)_
L ^ J _ i _ _ — ^ t r

: 3 2) . . . . und
c

allgemein n

=

(—^)c

=

+

(m+*-l)c

j

W

0

das Z e i c h e n +

oder — g i l t , j e n a c h d e m r eine g e A A

r a d e o d e r ungerade Z a M ist.
— m

E s ist also
; a a : 3 3 •

(

1

t)

=

1

+

» » s

+

( m

+

1

)

0

z.

+

( m

+

2 )

c

t

+

(m +

3

)

C

V

+

e < c .

(D)

§

.

S 8 .

W

e

U

( ,

+

y)'=

(1

+

I

)

"

=

,

"

.

^

+

J

f

,

'

=

/

.

(

*

)

"

"

=

/

.

(

!

_

J

T

_

f

"

x

x

x^y

#-^y'

Proportionen, Potenzen uml Logarithmen. 4 5 * • erhält man, wenn m n in (D) Y für z, und n für m setzt, und dann • sa a x ^— +y mit x multiplicirt <*+J-r= * < + Zzfc + ( * + l :)2 * ^ . + (« + 2= ;S - 3 + < <) (E) » i ) ^ >• ..
V

2

In dieser Reihe nehmen die Potenzen von stärker a als die von die in b x+y x' der Gleiehung (B) mit xn multiplicirt sind. mn o , §.N 50. Setztn a in dcr Reihe (E) — n für n, js verwandelt sich dieselbeF in: — 3 •V4 ( . v + j ) n = r * — ( f _ n Y +, B , ^Y , „ _ ^ ^ _ .>' , + . ^ •'4 _ J _ 4,.+ c l c .. )/cn ) ^ ( Ist n eine positive ganze Zahl, s besteht diese Reihe (F) aus einer endlichen o Anzahl, nämlich n + 1 Glieder, dahingegen der Ausdruck von (x + y)~~n nach d n e V Potenzen von -z entwickelt 3^ ^ A = x" (1 + (» + l>i'> - (« + 2 ) L % 4- (" + 3 ^ 4 - etc.) A. A v x ins Unendliche fortläuft. AIs Beispiel wollen wir die (§. 53.) bereits berechnete Potenz (l+ä^)~l5 nochmals nach der obigen Formel (F) entwickeln. y also x+y " Setzen wir (x + y)~n - A — A1 + A0 — A3 + AA4 — etc., s ist, weil x = l, o A i — ii = 0,71428 571 A Y 1 = 1,00000 0 0 = 0 A3 = 14 A 2 = o,o4oi3 077 A2 = if A1.= 0,2S809 D 4 2. y zzz A5 =/oVA4= °»00075 Sa9 A4 = A 3 = 0,00701 8 8 6 A7 =3f^yAg= 0,00000 357 A6 = 5 — °,00°o5 8 6 5 A A A ß =s°-8 7 ~ o o o o 017 >oo 9 =j|jAg= 0, 0000 001 0 j,24517 2 5 4 0,76415 5 5 3 — o,764i5 5 5 3
: 2 1 : 3 v

A

0,48101

710

mit der (§. 54.) gefundenen Zahl his auf die 7te Decimalstelle übereinstimmend.

A u f die W e i s e läfst sich a u c h die K u b i k w u r z e l aus 10, Entwickelung v o n

die w i r ( § . 54.)
T

durch die

2(l+^j3
4 1

gefunden h a b e n , in 2 ( 1 — f ) ~ "
4 1 1 4 7 1 0 1
7

verwandeln, welche

=

2

l

r
l

, * * , 1+ 3 * 5 + 3T6 '

^

i , - - . . . + 3T6TÖ * ^ + 3. 6. 0. 12 J i + "
1

Jc
^ >
S O df,f

*>

»

e

n

n

I
2, A
1

man dieselbe durch A + A
rt 2

A A„,

+

A

2

+

A

3

+

etc. a u s d r ü c k t , A =

=

. A, wenn man

=

~ 3()

A ,

A

3

Jz 3 = 4a

2 »

A, =

4

^ A ^ , etc. Gtf 3'

In dieser R e i h e n e h m e n ,

'

sie mit dcr ( § . 55.)

v e r g l e i c h t , die Glieder offenbar stärker a b , als dort.

n X
§. 60. W e n n man in den A u s d r u c k e (1 + -) , wo x irgend eine positive Zahl

b e d e u t e t , für n nach und nach 1, 2, 3, 4, e t c . s e t z t , so wird man l i n d e n , dafs der W e r t h desselben immer zunimmt. M a n k ö n n t e v e r m u t h e n , dafs auf diese W e i s e der W e r t h von

n ('14"-) ü b e r a l l e G r e n z e n
x

hinaus w a c h s e n , o d e r Wie man diefs durch pflegt, dafs dieser W e r t h für ein unendlidafs diefs

^

eine abgekürzte Redensart auszudrücken ches n unendlich w e r d e n müsse. nicht der Fall ist.
x
n

D e r b i n o m i s c h e L e h r s a t z zeigt j e d o c h ,

Es ist nämlieh
, n . ( n - V ) x
2

a + -) = * + * r . + ^ r r , 7 + i. 2. 3 ,pr + ^ r ^ r ^ r r ^ 7 = 1 + x 4- ( 1 - - ) ^ 4- ( i _ ! ) ( i _ 2 ) * 3 + ( i _ l ) ( l _ ? ) ( l _ : V r 4. e t c . ,
+
4 c

.

,

x

.

n.(n—l(n—T)x

z

,

n.(n—\)(n—2)(n—1)x*

.

etc

-

wo

72»
2 x ?

f%

TL

x , x,
3 4

e t c nach der
x

(§.51.)
e t c

eingeführten Bezeichnungsart die divi<lirten P o t e n -

2
z c n

2L_,

3 ^7p3>
x

* 3 4'
'
n e

j o

deuten.

positive ganze Z a h l n der W e r t h von w i r d , abcr nie gröfser als 1 + x. +

x (*4--)
+

Daraus ergiebt sich a l s o , beständig
4

dafs wie

für n

jede

wächst, x* 4"
e l c

so «

gröfser

x ^ 4" x

+

werden k a n n .

§. 61.
l

E b e n so erhält
v w

nian
1 2 a i

/- * r " = 14 ' J _ " - ( " + ) •v l ^,7 /J " 1. 2 „
n 1

n.(n+i)(n+2)

T7"2". 3
0

n

.v rc,(rc + 1)(tt+2)(^3) g + ^ L~2T~3. 4
3 4 w

=

1 + '

x

+

1

(1

4- - )
n

c

+

(1

4- - ) ( 1
7i

+ |) n

+

(1 + l)(l n

+

?)(1 n

+ -) .r
n
c

4

c

+

etc.

*

W o r a u s e r h e l l t , dafs ( 1 — - ) , von n > n n i m m t , für j e d e n W e r t h von n j e d o c h ( * - ! r n
n

x an, wenn n zunimmt, beständig ab-

>

i +

* +

* * +
c

x

c

+

+

<

+

°

t

c

-

u

t

-

W e i l nun ( l - ^ > leicht, dafs

" — ( + ^ ) " ~
1

^""n^

" * (

1

^

1

" ^ ) " ) »

S 0

ü

b

e

r

s

i

e

h

t

m

a

n

dieser Unterschied kleiner werden kann a l s j e d e gegebene Gröfse.

Es

ist n ä m l i e h t-d_?!>" = *' V ?l <i_)
1 1

, L

n " ' * ' 2
n

"r("=D '- + i. 2 A O ä.
1
1

"- ""1 . 2. 3 1 O 'i
r 1 ) f x x

2

)

4 „ ff

-

* # = «

v

( l - * ) 4 Ii' #
r

( l v

r

) ( t - ) f f n' n' A
2 x

(l_*)(l_*)(l_3) n n' n A
x

ß

~ 2 "

,7* ^

1.

2.

3.

^

~

r"2T"37^:

^

+

c t c

-

D e r W e r t h dieser Gröfse ist offenbar, E s ist a l s o für n = OO (i+^r = = * + *

Avenn n u n e n d l i c h g r o f s ,

unendlich

klein.

+

* * 4 - ^c
c

3

4- <

+

e

t

c

n x

8. 0 2 . D e n s e l b e n A u s d r u c k findet m a n a u c h , w e n n m a n (1 + - ) vermittelst a n des b i n o m i s c h e n L e h r s a t z e s e n t w i c k e l t und n — OO o d e r u n e n d l i c h grofs a n n i m m t , 1 w o alsdann - , n (1 + ^
K 1

i

2 -, n 1

3 n
+

etc. = ^

o wird.

E s ist nämlich X „2 - )
2

- )™ = n'

nx 1 + n ~ |)

nx.(nx^ 1. 2 J)U -

^

« j f e j J ( ^ 2 ) 1 . 2. 3. x(x l)(x ~ 2 . -

n

l__ *

+

^ ^
3

x.(x 1 + x +

f)(* 3. 4

n

) +
e t c

^7"2T", 4 Oo 1
n x

L""27"3

+

-

F o l g l i c h für n =

x
= 1 x

2

x +

3

x* + i T 2 r o +
c l c

(t+;) 1 nx D a nun (1 + - ) = n
v

+ + o 1 n x [ ( 1 + - ) | und Ii

r2rs

-

0 + |)" = i , + 1

+ (1 -1)

1 + (i - >

-

£

2

-

3

+ (1 - >

-

;Xi-J) ä 3 3 +

f-

4$ so ist auch ^ + l , " = [ , + ! +

'

Erste V o r l e s u n g .

Über Verhältnisse,

t

(t_I)| + ( l - l ) ( l _ ^ ^ +
00,

( i _ l ) ( l - ^ ( l - | ) ^ + M c . f

E s ist a b e r , w e n n n =
(l + l f =

1 +

1

+

| +

±

+

+

+

e,c.

D i e Summe dieser unendlichen R e i h e , deren Xäherungswerth 2 , 7 1 8 2 8 1 8 2 8 4 50045, * ist die Basis der sogenannten natürlichen Logarithmen, die auch wohl in B e geDic-

ziehung auf eine Eigenschaft der gleichseitigen H y p e r b e l , die h y p e r b o l i s c h e n nannt w e r d e n . M a n b e z e i c h n e t diese Z a h l g e w ö h n l i c h durch den Buchstaben e.
X

1 .«X ... semnach ist der W e r t h v o n (1 4 - - ) , für n = n Zugleich Zahl n > ergicbt sich aber auch
1 e

OO , — e .

aus ( § . 5 9 , CO.), dafs
> e

fiiv

jede
8 0

positive
1

ganze

x, ( + ^)" <
X

als auch (1 §. f>3.

n

)

~ ~

n

=

e

A

ist. so ist x = l o g nat y .
X ~

,

*

u n t l

( ^^
1

*

l U U

*

w

e

n

n

n

:

:

:

:

wohl ( + ^ ) "

Wenn y = e
L

X

Nun folgt aus (1 + ^ ) " < y, 1 + 3
n

<

y

5
I

,

T

X

n

und daraus x daraus 1
X

< n ( y — 1 ) , und weil (1 — - )
n

>

y,

so erhält man (1 n(l—y-%oder>^
v

)
n

< y
i

;

< y
J

«unddeshalbl—y

r

I x > < - also x >

(v*i

n

n
T

J

'1

— 1} 1.

i yn

Folglich:

yn Es läfst sich demnach der natürliche L o g a r i t h m e j e d e r Zahl y finden, indem man

I n(l-y")

>

lognaty

>

n (v"

1) \

aus y dic Quadratwurzel, bis auf 2 r Decimnleii g e n a u , c x t r a h i r t , aus dieser abermals die
2 m

Quadratwurzel _ < 1 4
r

zieht,

und

diese

Operation

so

lange

fortsetzt,

bis

man

auf

Y y

10

k ö m m t , davon 1 subtrabirt und den Rest durch 2 multiplicirt. der bis auf die rtc Decimalstelle fand, wie schon oben genaue W e r t h bemerkt

Das von

Resultat dieser R e c h n u n g wird log nat y sein. Auf

diese W e i s e

( § . 38.)

worden,

1 0 * * = 1 , 0 0 0 0 0 00000 00000 00199 71742 08125 50527 0 3 2 5 1 . . . D i e s e Z a h 1 w e n i g e r 1 mit 2* = . H 5 2 92150 46068 46976 o<1er 1,99717 42081 25505 27032 51 mit 1,15292 15046

06846 976 multiplicirt, erhält man log nat 10 = §. 64. y gefunden, 10 = IIat man auf irgend eine W e i s e den

2,30258 50929 94045 68401 . . . natürlichen L o g a r i t h m e n indem einer Z a h l

so erhält man daraus den b r i g g i s c h e n , 1

man j e n e n durch log nat 0,43429 44819 03351 ' und wenn wir diesel-

2,30258 50929 9 4 0 4 5 . . . diridirt o d e r mit , — = ' lognat10

multiplicirt.

M a n nennt diese Z a h l g e w ö h n l i c h den M o d u I u s , M k*g nat y .

be durch M b e z e i c h n e n , so ist l o g b r i g g . y =

x ? Ks sei nämlich l o g nat y = x und l o g brigg. y = |, so ist y = e — 1 0 . 1 1 ~ nun . ^ — M , so ist l o g nat 10 = folglich 10 — e und y = M — lognatl0 M z A l s o ^ = x und I = M x oder l o g brigg y = M log nal y . M
7 7 x M e

t
^

Da
P x

.

Aus e M =

*M

=

1 10 folgt zugleich ^ -

log brigg.

e =

log brigg.

10 =
r

] ,

n

nd

daraus

l o g brigg. e.

r

^

Ks i s t d e m n a c h

der Näherungswerth von log brigg y = 60 a n n i m m t , weil

2 (10 —l)
r 2 t

^—y*^L
1 1
2

~Y

10 —!

So iindet man z. B . , wonn man r = 6o
2

f*3

=

1,00000 00000 00000 00095 28942 64074 5S932

2r>0
§. 65. y-[() e s e äusserst mühsame M e 00199 , 71742 08125 50527 e v o n Q u a d r a t w u r z e l D i — 1,00000 00000 00000 t h o d e durch eine M e n g ,„„ 3 = _^^2SJHgl>4074 15SM2 . . , _ , log hrigg. .s ",w/j E x t r a c t i o n e n den A u s d r u c k 2*(y* "—1) zu b e r e c h n e n , läfst sich nun durch den G e = 1 2 f > 4 7 { [ ) G m 1 9 { ) ? 1 7 4 2 0 8 l 2 5 5 ( ) 5 2 7 1

brauch des b i n o m i s c h e n L e h r s a t z e s ungemein vereinfachen und vervollständigen. Ks sei v ~ 1 4- u, so ist

50

Erste V o r l e s u n g .

Uber Verhältnisse,

,?

n(<r-i) = --v-br +
( A ) l o g nat

= »[(i + . ) " - i ] = - +

+

(

, i -

1

^ -

2

) r o

+

e l c

-

T - ^->-L^-b-, +
O annimmt, O
2

D i e s e r A u s d r u c k w i r d , w e n n man n =

(1
1.

w
+ ^

3

*
~ + ~

5

+ ») =

w

etc.

D i e Summe dieser unendlichen R e i h e hat j e d o c h nur dann einen reellen endlichen W e r t h , wen u nicht >

w
E b e n so erhält man (B) l o g nat (1 — w) — — w — wo

2

w
^

3

*
^

5

etc.

w < 1.
_L. ^

2
log

J

4
zugleich

5

W e i l nun l o g (1 + w) — l o g ( 1 — » ) =

, so erhält man .S

/^-

i

lH-w
= y,

n

f , W\ — W
3 7
,

,

m

u,

, etc.)

\

».

(C) log nat Setzt man nun - = l~a> (D)
* + "

2Q« +
j

so wird a =

— + y—
1

+ und
j

+

l.g

y=

+

i 03 + i 0*
so

y~r*

+ *

+
wie grofs

e.c)
derselbe

D i e Glieder dieser R e i h e nehmen ab für j e d e n

W e r t h von y ,

auch sein m a g , und die Summe derselben hat i m m e r einen reellen W e r t h . d o c h y nur mäfsig g r o f s i s t , so c o n v e r g i r t die R e i h e langsam, dafs

Wenn jedie B e r e c h -

nung des L o g a r i t h m e n v o n y noch i m m e r äusserst b e s c h w e r l i c h y =

ist.

Es

sei z.

B.

10,

so ist 2 +

l o g nat 10 =

i
_
I 2

+

f

(fif
s e i n

+

* (^/

+

i
,

(^/

+

etc.)

W o l l t e man nun diesen L o g a r i t h m e n bis auf dic 10te Decimalstelle g e n a u haben, so müfste man beinahe 70 Glieder bis auf die 1 2 t e D e c i m a l s t e l l e b e r e c h n e n . E s m ü f s te n ä m l i c h , wenn (—) 11 logbrig Y > 1 2 u n d

9 ax+i
f o ,

\\ 2x+1

l 2

<
2

10
x

8

l i c h

+

1

> Hig"77

sein sollte (—) 12

>10

also

(2x +

1)

X

- Nunistaber,

wiemanausjeder

~^

11 l o g a r i t h m i s c h e n , auch aus unserer kleinen T a b e l l e ( § . 42.) ersehen k a n n , l o g ~ < 0,088. 12 Es müfste also 2 x + l > - oder > 1 3 6 , also x > 67 sein.

0,08©

§. 66.

Ist die Z a h l y v o n

der

Beschaffenheit,

dafs

die C o n v e r g e n z

der

Reihe

( D ) sehr g e r i n g i s t , w i e im obigen B e i s p i e l e ,

wo y =

10 i s t , so mufs man

dieselbe geSo

in z w e i oder m e h r e r e andere R e i h e n z u zerlegen nug a b n e h m e n ,

suchen,

deren Glieder schnell

um mit hinlänglicher B e q u e m l i c h k e i t die R e c h n u n g anzustellen. 3 log 2 +

läfst sich z. B. die R e i h e für log nat 1 0 , weil log 10 = de W e i s e zerlegen. l o g nat 10 = 3. s\ (- +

l o g £ auf f o l g e n -

1 1
-. _ +
+
y

1 1
~ +
+

1 1
- . 3' 1 ! 1. L ^
+ +
9

1 1
+
1

2

-

-

P

+

etc.)
B l c

+
=
+ §. 67.
2

,fl + 1 L
\9 ^ 3
1 1 9

1 i1 L 5 9*
1 1

L
9 9

.
,

\
\

3

^ ,

7
1 1

97 ,
1

•Jr e l c . j
C,C

0/, , O + 3 9
9

+ 5'V*
1

.

7'^3 + «j-7* +
9

1

') 7

^

2f-

+ + + - . 4 VO + " - 3 ^ 5 - s ^ 7 < ) 7 ^ 9* 9 ^ ^ 3
9

e i c

etc.)

Hier folgt <lie Übersicht der IJerecbnung v o n l o g nat 10 bis auf die 20ste ^, .
(

Decimalstelle genau.

— 1,00000
—1

00000

00000 00000 00

9 — 0,1nii 9 = 9 =
—4

Hin

11111

1u11

11 24

J..9 = ^ 9 = ^.9 £.9
X

o,o57o3 70370 3 7 0 3 7 0 3 7 0 5 70 o,ooa4(» 9 i 5 5 8 02469 i 5 5 8 o 25 0,00019 5 9 6 j 1 i)8926 1 2 1 8 8 9 1 o,ooooi 6 9 3 5 0 87808 43o28 67 i3oo2 61
„ _

o , o i 2 5 4 56790 i 2 5 i 5 67901 0,00157 1742,1

1 2 4 8 2 8 5 5 2 2 36

-3

=

9 zzz: o,oooi5 a 4 i ^ 7 9 0 2 7 5 8 7 2 5 8 o4 9 'zzzz 0,00001 6 9 5 5 0 87808 45o28 67
Q
T T

= ->
r

9

— 0,00000 1 5 5 9 5 5 3 4 3 7 = =

T

\-9

0,00000 o i 4 4 7 4434o 24299 3g 0,00000 0 0 1 3 9 58545 87525 i3

9 =
1

0,00000 1 8 8 1 6 7 6 4 2 3 1 5 8 9 2 07

^_9 *_9 s

9 ZZZz 0,00000 02090 9 ~

^

75i58

1 2 8 7 6 90
T

zz= 0,00000 oooi3 665o4 00149 5 * = i,o3g7?. °77 '
o( } 8 8

0,00000 0 0 2 3 2 3 o 5 7 5 i2.54i 88

^

6

2

7 t7
;

8

»8

TASTU ÜLIKOOLI RAAMATUKDGU

52

.

Erste V o r l e s u n g .

Über V e r h ä l t n i s s e , s I , 0 3 9 7 2 07706 888GG 2 / 4 7 8 18 n,00000 00001 5585i 5o482 70 0,00000 00000 i5G57 00948 00
1

—p

-9

9

= 0,00000 00025 9 " 7 *

19 I
1

1

5

2

9 : : O,00000 00002 8G797 19907 9 3
—i i

— 10

-TO

9 9

= o , o o o o o o o o o o 3 i 8 6 G 35545 3 2 = o , o o o o o o o o o o o354o 70G1G i 5

I T
1

.9 9

- I I

0,00000 00000 o i 3 8 5 4 9 5 7 1

54

— 12

-T2

0,00000 00000 o o i 4 i 6 2 8 2 4 65 0,00000 00000 o o o i 4 57080 7
2

9 — o , o o o o o o o o o o 00593 4 1 1 7 9 57
—14 9 =
—J;i

— 7l

-Ii:l

7T -9
T

o,ooooo- o o o o o ooo43 7 1 2 4 2 1 7

1

9 9 9

-14 -iS -ifi

0,00000 00000 00001 5 0 7 5 2 4 9 0,00000 00000 00000 i 5 6 6
7

9 9

= o , o o o o o o o o o o o o o o 4 85G95 3 7

1

53

= o , o o o o o o o o o o 00000 559G5 g5 o , o o o o o o o o o o OOOOO 0 5 9 9 6 22'
0 0 0 0 0 00666 a5

1

0,00000 00000 00000 o i 6 5 5 5 3
—17
—1"

—17 9 = 9

_*_9 Ts
1

0,00000 00000 00000 0 0 1 7 1 5 2 0,00000 00000 00000 00018 01 0,00000 00000 00000 00001 9 ° 0,00000 00000 00000 00000 20

= o,ooooo ooooo

9 -10

—10 9 —
— 20

o,ooooo

ooooo

00000 00074 o3

1 9 _V9
1

—20

9
—2T

= 0,00000 o o o o o 00000 00008 2 3

9

= o , o o o o o o o o o o 00000 00000 9 2
1
3 +

9

—21

0,00000 00000 00000 00000 02 1 , 0 5 9 7 2 07708 3 9 9 1 7 9 6 4 1 2 59

Demnach i 4 - 3 9 + o 7 9

7~j3

+

e

t

c

a z log 2
1

E b e n so erhält man die Summe v o n

9

+ *. - +
1

1

^

3

9

3

0


9

1

5

+

.

etc.,

indem man die

berechneten r e c 1 p r 0 k e n P o t e n z e n v o n 9 benutzt. 9
T -1 O,IIIII -3 _ IIIII IIIII I H I I IX

9" 9 9

o,ooo45 7 2 4 7 5 70&27 6 1 7 7 4 1 2 0,00000 5 3 8 7 0 1 7 5 6 1 68Go5 7 5 0,00000 00298 6 7 8 7 9 7 3 2 6 8 i 3 0,00000 00002 86797 19907 9 2

-5-7 -9

& I

Y
T

9~

I 9 " -11 TT -i3 I 9"

0,00000 00000 02896 g 4 i 4 o 4 8 0,00000 00000 ooo3o 26244 5 8
Z=ZZo

TT

s

, m 5 7 17756 57104

55o5a 07

\

s

=

o,tn57

1 7 7 ^ G 5 7 1 0 4 5 5 o 5 2 07
^ _

T

rrJ
1

* _ . 9- 1 7 =
9

0,00000 00000 00000 j 2 j 7 9 ^>7 0,00000 00000 00000 00^J2 7 2 0,00000 00000 00000 oooo3 90 0,00000 00000 00000 00000 o4 o,tn57 1 7 7 5 6 5 7 1 0 4 8 7 7 8 8 5o — I log nat £ |- log nat 2 £ l o g nat IO

T o ^
1

1

0
9 ^

I T

dazu erhält man

1 , 0 5 9 7 2 07708 3 9 9 r 7 9 6 4 1 2 3 9 = i , i 5 i 2 9 25464 9 7 0 2 2 84200 89 = 78 77

und l o g nat 1 0 — 2,5o258 50929 9 4 o { 5 684oi Z u g l e i c h hat man l o g nat undlognat5 = §. 6S. a — 0,69jx4 7 i S o 5 5gg45 3 o 9 4 i

2 l o g 2 + log^ =

1,60943 7 9 1 2 4 5 4 i o o 5 7 4 6 0 08 weil log 2 = 1. |
+

Man hätte den natürlichen L o g a r i t h m e n v o n 2 ,

I. |,

durch die B e r e c h n u n g dcr beiden R e i h e n

, «A , x
V 5 ^ 3 5 3 +
2

2

fl
7

+

\L
3 ^
7

+
^ 1 +

11
55 , 5

1
+

,

1
7 '

1
^
+

,
1
+

1 1
9 * 5 9 + 1 , 1 1
+

.
e t 0

X - )

1 ^

1
r

,

1

1
e ( r

, - )

,

x

(

+

T

9 - p "

auch auf f o l g e n d e A r t

finden
0 0 0 0 0

können.
0 0 0 0 0 0 0

I O T '
-

.i
4 G

I

.l(f .10 .10 .10 .10~
-5

o,4oooo

eoooo


7

o,oo553 5 5 5 3 5 5 3 3 5 3 5 5 5 5 3 53
0 , 0 0 0 1 2

2 T
5

i.2
5

80000
365 i
7

0 0 0 0 0

ooöoo

0 0

n
10

i.2
7

0 , 0 0 0 0 0 O 0 , 0 0 0 0 0 -II 0 , 0 0 0 0 0 -lo 0 , 0 0 0 0 0 -15 0 , 0 0 0 0 0 -17 0 , 0 0 0 0 0

42857 i4285 7

1

\
T

A
12

011j7

7 7 7 7 7 7 7 7 7 7 77

IT'
T

.2 .10~
T4

00037 a3636 56563 64 00001 20o3o 7 6 9 2 5 08
0 0 0 0 0

TT TJ
2

2
16

.10 .10

2

T s
18
1

04569 06G66 <'7 ooi54 20255 j*9

Ts
2

TT

2 .10
S

0 0 0 0 0

=

TT

o,4o546 ~5io8i ^oV58 65585 49

7 27 7~ 7 27 7 .7 7~ 7
2.
t 3 5 7 2_ 7 '

0 , 2 8 3 7 1 4 2 8 5 7 i42,85 7 1 4 2 8
0,00194
O , O 0 0 O 2

57

56545 96695 8 2 1 1 8 56 ^799
G

07506 479^4 3 i 1 1 4 8 6 07

O,OOOOO

o546g 3 3 o 5 i

2

0

0'

O,OOOOO
0 , 0 0 0 0 0

oop55 0 6 8 7 3 8 2 7 2 2 00 00000
91951 5 l I 0 2 96

11

*3

0 , 0 0 0 0 0

00000 0 1 5 8 7 . 8 5 9 6 8 81
0 0 0 0 0

0 , 0 0 0 0 0

00028 o845o*"^
0 0 0 0 0

1

T7

0 , 0 0 0 0 0

0 0 0 0 0

5o572 5o

S

0 , 2 8 7 6 8 20724 5 1 7 8 0 9 i 8 o 3 09

2 — 2 2 1 IT .10 _ ^ 0,00000 0,00000 1 24 .10 z -25 6 IT 2 .10 _ 0,00000 IT 2) -27 f
*_2
1

JL2 10

2 —IQ 0
.10

s

_ o , 4 o 5 4 6 5 i o 8 i o 8 i 5 8 65585 49 n
2 3

S 7

_ =

0,28768 20724 5 1 7 8 0 9 1 8 0 3 09 0,00000 00000 00000 00925 4 5 0,00000 00000 00000 00017 o5 0,00000 00000 00000 00000 02 0,00000 00000 00000 00000 01

— 0,00000 00000 o o o o 5 5i88a

— 2 1 -23
_ _

00000 00000 1 9 9 7 2 86 00000 00000 00729 44

_ —7 ^—7

00000 00000 00026 84

^ —7
2

-25

_

20 bis auf log

l 5 2o g nat I _ o,4o546 5 i o 8 i o 8 i 6 4 3 8 1 9 7 77 3.10 -29 0,00000 nat 2 —00000 nat § +04 l o g 0 Daraus l o g 00000 l o g 00000 , *_9 _

*_9

.10

— 0,00000 00000 00000 00000 00

l o g n a t f — 0 , 2 8 7 6 8 2 0 7 2 4 5 1 7 8 0 9 2 7 4 3 92 nat | = 0 , 6 9 3 1 4 718öS 5g945 3 o 9 4 i 69 log ^ auf

die 20ste Stelle w i e o b e n . hat man aber auch l o g 3 = 2 oder = 2 log 2 — log 4 — 1,09861 2 8 6 68109 69139 46 bis 28
§. 69. W e n n die L o g a r i t h m e n z w e i e r Zahlen y , z gegeben sind, so

Zugleich

4~ die 20ste

Stelle genau. findet man

daraus den
I o g

L o g a r i t h m e n ihres arithmetischen Mittels.

4f__i_4^
2 2

_t_ 0
,v^z

V2(^)-1
y—z
y^~
z

(2fj2h)-i)
y—z

(2(^j-i)
l o g ( ( ^ ) ^

y
(^=5))f

Z, S ISt O
_±f) =
2

log y +

log

* =

log.

+ •r=f) + I o g

-

=

i o g ^ )

+

% ( ' - c ^ ) - 2 iog = L_Xi___
8

*+£

+

iog(1-^)2).
2

Daraus f o l g t : l o g Aber -

_

,

I

o

g

( l - ( ^ )
=

) .

5 log A _ ( _ _ ! ) ) . * H V+^;
^
g

-

_

1 W Q^^j>-s)* *J°S
( ^ ) 2
i s t

x

log
^

____L„
( ^ * _ ^ _ ^ 2 >

'ind wenn

^ ^ _

=

u

g

o

( § . 65.) ( D )

|

l

o

g

u

= M ( ^

'W-I

+

. ,. ,a-lJ , ^
( +

,

«-is «

+

0

, . )

, u—\ _
u n d Z

fr-s)

2

_

_

\

7+I

2 ( ^ f 2 _ ( ^ a

2 ^ ) - l '

Demnach

lo 4 5 = ' M J ^ J ^ M
g 2 2

v2(^;)-1

C

2

- 4 - ^ 3 + f ^ a - y H - - c A ^ ) - O (2^)-O ^
so dafs 2 i ? f- • und ^ i ^ = x , s o e r h H " I t j + ~ 4
2

§. 70.

Setzt man y = x +

l und z = x - 1 ,

m an l o g x = 4 l o f f ( x 4 - l ) 4 - i l o c ( x - l ) 4 - M f ^

»H"^0
J

fe

a

foV T " / T a

M

ZT"

V

2 x

3

—l3(2v —1)
durch sehr

5(2x*-1)
Reihen

D i e s e FovmeI kann dazu dienen den Logarithmen j e d e r Primzahl p , wenn die L o g a rithmen aller Primzahlen < p gegehen sind, convergcnte zu

berechnen. Ist nämlich x = p , so sind die Zahlen \ <
T

1

und x — 1 gerade Z a h l e n , enthalten k ö n n e n , dafs

die ausalso nach

ser der 2 nur n o c h Primzahlen

p als Factoren

der V o r a u s s e t z u n g l o g ( x + 1) und log ( x * - 1

als bekannt anzusehen sind. 3, 5 als bekannt a n , so er-

Nimmt man z. R . den Logarithmen der Zahlen 2 , hält man log 7 11 = 1 I°g 6 +

I

Iog

8 +

M ( ± - +
1

1 3.97
3

1 5.97<

+

etc. e<c. etc.

log log

= § l o g 10

+ 1 l o g 12

4- M ( ^

+

1 3.241* 3.337' 1 3.577
3

+

_L_

57241* +

13 —

I

l o g 12

+ I l o g 14 + \ log 18 +

M ( ^ M ( ^ + MQ-

1

1 5.337* 1 5^577 1 5.721
5

l o g 17 — i

log 10 +

+

etc. etc.

l o g 19 — i l o g I «

+ i log

20

+

3.721

_L

3

J

etc.

'

etc. .

etc.
so mufs man für M den ( § . <>4.) g e Für natürliche Logarithmen wird

Ist v o n briggischen L o g a r i t h m e n die R e d e , fundenen M — 1. M o d u l u s 0,43429 41819 setzen.

§. 71.

S o sehr die so e b e n mitgethcilte R e i h e n - z u r B e r e c h n u n g der L o g a r i t h m e n so lassen sich zu diesem Z w e c k e doch noch un-

drr Primzahlen auch c o n v e r g i r e n ,

gleich c o n v e r g e n t e r e R e i h e n f i n d e n ,

w e n n man

statt die Primzahl p — x z u setzen, x s e t z t ; nur

sie z u v o r mit einer Zahl m, j e gröfser j e b e s s e r , multiplicirt und p m = mufs die Z a h l m so ausgewählt w e r d e n , dafs sie k e i n e Primzahl hält, und dafs, wenn p m

>

p als F a c t o r entdie nicht

x w e d e r in x — 1 n o c h x + vorkommmen.

1 Primzahlen,

kleiner als p s i n d , als F a c t o r e n

Sn erhält man z. B., wenn p — 7 und m — 7, x — 4 9 , l o g 49 =
i

x — 1 "
L _ , + _

4,S, x + 1
L _ ,

=

50

log.

4 8

+

i

l o g 50 +

M

( ^

1

+

g

J

+

oto.)

und daraus l o g 7 — \ l o g

49. und m = 9 ,x = M ( ^ 99, + x — 1 = _ L _ , 9 8 , und x + l = + _ J ^ , + 100, .,,..)

Eben so w i r d , w e n n p = l i .og 99 = | l o g 9S +

i l o g 100 +

5

und daraus l o g 11 §. 72.

log 9 9 — log 9 .

S o findet man durch V e r s u c h e oder mit IJüIfe einer Factorentafel der n a der folgenden P r i m folgende unge-

türlichen Zahlen für die s u c c e s s i v e B e r e c h n u n g d e r L o g a r 3 t h m e n zahlen,

die L o g a r i t h m e n der v o r h e r g e h e n d e n als g e g e b e n b e t r a c h t e t ,

mein c o n v e r g e n t e R e i h e n
l o " 1 3

27 = - - loiT
T

]ojj o.jo^-.
e

3f>2 ~\-

io

p

1 . 5 . - /

z

iofe

Mf—-— r^246401 M ( ^ p -

J ^ + + +

1

8

, j .
h

1

_L.
5

ei<e^S

3 . 2 4 Ü 4 Ü 1

5 . 2 4 6 4 0 1

^ +

V

log17.

3 = |log

50 + 5 l o g

52 +

+ +
j J f ^ *
1

etc.) etc.)
« " )
>v

log 1 9 . 11 log23.17 =

1 l o g 208 + i l o g 2 1 0 + M ( ^ l o g 550 + i l o g 552 + M (

6

1

,
f J
1

+
+

I

^
1

+

^

l o g 2 9 . 2 7 = -| l o g 7S2 + J l o g T M + M ( ^ g g p y f ^ ^ g j j j , + ^ ^ j , + l 0 g . T M 1 = J l o g 340 + | |og 342 + l o g 3 7 . 1 9 = | l o g 702 +
J

et,.) C c )
H c )

M ( —
. M ( ^ J

1

^
L
5

+
+

j

;

J

L

_

,

,

+ . , —

+
<' +

«og 704 +

ä 3 S « 7 t +

WiIl

man zur Ühung

die R e i h e n

für

die L o g a r i t h m e n

der übrigen

Primzahlen,

z. B. bis 109 e n t w i c k e l n , so darf man n u r , indem man p — 41, 43, 47, 53, 59, 6 1 , 67, 7 1 , 73, 79, 83, 89, 97, 101, 103, 107, 109 4 1 , 43, 47, 53, 4 1 , 43, 37, 67, 73, 9 1 , 83, 73, 83, §. 73. 97, 67, 43, 89 setzt, annehmen.

m =

In den so eben mitgetheilten Beispielen zur B e r e c h n u n g des L o g a r i t h m e n w e n n d i e L o g a r i t h m e n aller Primzahlen < p bekannt s i n d , wurde

einer Primzahl p ,

der Factor m so g e w ä h l t , <lafs für p n t — x , zablen <p zu Factoren hatte. Zuweilen

s o w o h l x — 1 als auch x + 1 nur P r i m -

kann aber a u c h p m ~ x — 1 oder = x + 1 und im letztern x und x — 1 nur

gesetzt w e r d e n , Primzahlen log(x-l) oder log(x^-l) =

dafs im ersten Falle x und x + 1 ,

< p als F a c t o r e n e n t h a l t e n , alsdann kann man die F o r m e l = 2 log x - l o g ( x + l ) - 2 M ( ^ - 4 ^ ^ 2 x —1 (2x —1)
v

+ (2x —1)

etc.)
y

2 l o g x — l o g ( x — 1) — 2 M f — — — Y \
v

1

1
j (2x"—1) 4~ etc.)gebrauchen.
y

2 x —1

N i m m t man z. B. für p = 17, m — 26, so ist p m

442.

H i e r mufs man 442 — x + 1

s e t z e n , so dafs 441 — 9 . 4 9 = = x und 44() = x — 1 , und man erhält l o g 1 7 . 2 6 = 2 l o g 441 l o g 440 2 M ( - i ^ + Setzt man für p — 1 9 , 2430 = 27. 90. Daher 2 l o g 2431 l o g 2430 m = 128, so dafs p m = 2432, so

^

_

,

+

„c.)

ist 2431 =

11. 13. 17,

log 19, 128 =

2M(^^L_.+ 3 ^ 5 5 ^

+

«c.) x,

D e s g l e i c h e n erhält man, w e n n für p — 37, m = 27, also p m = 999 = x — 1, 1000 = 1 0 0 1 = 7 . 11. l0 = x + 1 log 37.27 = §. 74. In 2 l o g 1000 _ l . g 1001 _

2M(

l l §

L_

+

* . _ J _ , 1795)

+

e,c.) man

Callcts

Logarithmischen

Tafeln

(Pariser

Ausg.

findet

die b r i g g i s c h e n L o g a r i t h m e n auf 61 Decimalstellen, nebst den natürlichen auf 48 Stellen für alle natürlichen Z a h l e n v o n 1 bis 1 0 0 , und für alle Primzahlen bis 1097. gleich sind noch z w e i Tafeln für beiderlei L o g a r i t h m e n v o n 41 Z a h l e n , Zu-

v o n 999980 8

his 1000021 hinzugefügt.

In der Tafel dcr hriggischcn Logarithmen müssen die zehn werden.

ersten Ziffern aus einer v o r h e r g e h e n d e n Tafel auf 20 Deciinalstellen ergänzt D i e hriggischen L o g a r i t h m e n sind von Abraham Scharp, dem

gröfsten R e c h n e r

seiner Zeit ( g c s t . 1742 im 91sten Jabre seines Alters) berechnet w o r d e n , und wurden in S h c r w i n ' s iiiathematical tables p. 30 — 39 a u f g e n o m m e n . men hat W o l f r a m ein holländischer Artillerie-Officier Sie D i e natürlichen L o g a r i t h für alle Primzahlen unter

10000 bis zur 48sten Decimalstelle berechnet. thematischer Tafeln und

sind in Schulzens Sammlung m a in F o l i o mit Ergänzungen und

daraus in V e g a ' s T a b e l l e n

Berichtigungen §. 75. Die

abgedruckt. von Sharp berechnete Tafel der briggischen Logarithmen auf 61

Decimalstellen kann dazu dienen, den b r i g g i s c h e n L o g a r i t h i r i e n j e d e r Z a h l liebige M e n g e v o n D e c i m a l e n , w e l c h e die Z a h l Gl nicht ü b e r s t e i g t ,

aufeinebe-

und umgekehrt De-

aus j e d e m g e g e b e n e n briggischen L o g a r i t h m e n , cimalen < 61, die dazu g e h ö r i g e Zahl auf

mit einer beliebigen Anzahl von so viel D c c i m a l e n zu

eben

berechnen.

D i e s e T a b e l l e , so

Avie

sie sich bei C a l l e t findet, besteht, w i e schon dcr erstcre die L o g a r i t h m e n

bemerktworden,

aus zwei T h e i l e n , w o v o n

aller natürlichen Zahlen von

1 bis 1 0 0 u n d a l l e r P r i m z a h I e n bis 1097, und dcr zweite d i e L o g a r i t h m c n der 41atifeinanderfolgenden Zahlen von 999980 bis 1000021 enthält. Mit Hülfe d e r e r s t e n T a b e l l e findet man entweder unmittelbar in derselben len, die darin v o r k o m m e n , enthalten den L o g a r i t h m e n j e d e r Z a h l , ist, wenn sie

oder sich als ein P r o d u c t aus Z a h dessen man sich dabei

darstellen läfst.

Das Verfahren,

zu bedienen h a t , ist von selbst klar und bedarf k e i n e r Erläuterung. Läfst sich die Zahl, deren L o g a r i t h m e n man s u c h t , durch Multiplication die innerhalb 2ten T h e i l s der oder

D i v i s i o n mit einer P o t e n z v o n 10 auf eine Z a h l b r i n g e n , 999980 und 1000021 liegt, so kann man mit Hülfe des

der Grenzen Sharpsohen

T a f e l n den Logarithmen derselben auf folgende W e i s e E s sei die g e g e b e n e Zahl b . Man nehme aus

finden: die Zahl a , welch«

der T a b e l l e

der b am nächsten k ö m m t .

Ist nun a >

b , so hat man

logh= l o g a -

log * = § . ( 6 5 , D ) l o g a - 2 M ( ^ + f ( ^ - ;

3

+

+

etc.)

Für a < h erhält man

log b =

log a +

log 1 = log a +

2 M ( - ^ + x ( ^ + x ( g /
oder a+l>

+

ete.)

W e i l a — h oder h — a < \ und a + b > 2 X 999980, also

f^<. too L tW -;»
b+a J999920 von Reihen,

so übersieht man «(gq^"an,

leicht,

dafs

alle Glieder

der

mit 2 M

multiplicirten

z u s a m m e n g e n o m m e n , b c i w c i t c m k I e i n e r als eine Einheit d e r G l s t e n I ) e c i - ,

male sein m ü s s e n , und folglich vernachläfsigt werden k ö n n e n . §. 76. fenheit, in dem Ist die g e g e b e n e Z a h l , sie sich weder der als deren L o g a r i t h m e n man s u c h t , ein Product Tabelle aus Factoren, von deren der Beschaf-

dafs ersten

Logarithmen noch

Theile

Sharpschen

enthalten

sind,

darstellen,

auf eine innerhalb der Grenzen des z w e i t e n T h e i l s der T a b e l l e liegende Z a h l bringen l ä f s t , so mufs man dieselbe in ein Product aus z w e i s o l c h e n Factoren zu verwandeln

s u c h e n , dafs der L o g a r i t h m e des ersten vermittelst des ersten T h e i l s , und der L o g a rithme des andern F a c t o r s , rechnet werden k a n n . mit Hülfe dcs zweiten T h e i l s der Sharpschen T a f e l be-

I ) i c f s geschieht abcr auf f o l g e n d e W e i s e :

Man v e r w a n d l e die

Z a h l , deren L o g a r i t h m e n man berechnen w i l l , durch Multiplication oder D i v i s i o n mit
C)

7

einer Potenz der 10 in eine Z a h l b > 10

und < 1 0 .

Nun

suche

man

eme

zwischen zerlegen

1,000020. b und 0,999980. b liegende g a n z e Z a h l c , w e l c h e sich in Factoren läfst, deren L o g a r i t h m e n in der 1sten T a f e l v o n S c h a r p enthalten sind.

M i t dieser

dividire man die Zahl b , so wird der Quotient q > 0,999980 und < b —K 4. 1 0
— I

1,000021 sein. «
1 0 u n d

°
1

F.s i.t . i m l ' . e h ä ^ ä S Ö h
b

=

1

+

*

1

0

+

<vHnwTo <

+

M

"

1,000020 b

= 1 - 2 . 1 0 ^ + ^ : > . - 2 0 . l O " 1,000020
1

6

. b 1,000020 b

b Da nun v > 0,999980.b und < 1,000020 b , so mufs auch - <

b
( ) 9 9 9 9 8 ( ) n n n d >

k

,

E r s t e

V o r l e s u n g .

Ü b e r

V e r h ä l t n i s s e ,

* < 1 + 21. 1O

g ~ -

g

u n d

f o l g l i c h

a

w

h

-

u n d

>

1

2 0 . l C *

o d e r

z w i s c h e n

d e n

G r e n z e n

1,000021
r i t h m e

u n d

0,999980

l i e g e n .

E s

l ä f s t

s i c h

d e m n a c h

j e d e

Z a h l

b ,

d e r e n

L o g a -

n i c h t

u n m i t t e l b a r

w e d e r

v e r m i t t e l s t

d e r

e i n e n

n o c h

d e r

a n d e r n

T a b e l l e

v o n

S c h a r p

g e f u n d e n

w e r d e n

k a n n ,

a l s

e i n

P r o d u c t

a u s

z w e i

F a c t o r e n

c q

d a r s t e l l e n ,

s o

d a f s

c

s i c h

i n

F a c t o r e n

z e r l e g e n

l ä f s t ,

d e r e n

L o g a r i t h m e

i m

e r s t e n

T h e i l e

d e r

S h a r p s c h e n

T a b e l l e ,

u n d

q

i n n e r h a l b

d e r

G r e n z e n

1 , 0 0 0 0 2 1

u n d

0 , 9 9 9 9 8 0

H e g t ,

u n d

f o l g l i c h

m i t

H ü l f e

d e s

z w e i t e n

T h e i l s

d e r s e l b e n

T a f e l n

g e f u n d e n

w e r d e n

k a n n .

§.

77.

E x e m p e l .

M a n

s o l l

d e n

b r i g g i s c h e n

L o g a r i t h m e n

d e r

V e r h ä l t n i f s z a h l

« =

3,1*4159
b i s

2 6 5 3 5

8 9 7 9 3

2 3 8 4 6

26433

8 3

e t c .

d e s

K r e i s u m f a n g e s

z u

s e i n e m

D u r c h -

m e s s e r ,

a u f

d i e

6 0 s t e

D e c i m a l e

g e n a u ,

b e r e c h n e n .

G
D u r c h d i e M n l t i p l i c a t i o n d c r Z a h l n m i t 1 0 e r h ä l t m a n

b

=

3 1 4 1 5 9 2 ,

6 5 3 5 8

9 7 9 3 2

3 8 4 6 2

6 4 3 3 8

3

e t c .

D a h e r

b . 1 , 0 0 0 0 2

=

3 l 4 i 6 5 5 ,

485

u n d

b .

0 , 9 9 9 9 8

=
h a t

3141529,
a l s o n u r

8 2

M a n

e i n e

Z a h l

zu

s u c h e n ,

d i e

z w i s c h e n

3 1 4 1 6 5 6

u n d

3 1 4 1 5 2 9

l i e g t ,

u n d

i n

F a c t o r e n ,

w e l c h e

i n

d e r

T a b e l l e

v o n

S h a r p

v o r k o m m e n ,

z e r l e g b a r

i * t .

E i n e

s o l c h e

Z a h t

i s t

3141600 =
Q u o t i e n t e n

1 6 8 .

187. 100. 0,99999
log f87

D i v i d i r t

m a n

n u n

b

d u r c h

d i e s e

Z a h l ,

s o

e r h ä l t

m a n

d e n

q

=
~f

7 6 6 1 5

7 0 4 7 1

49174
q , u n d w e i l «

. . und
b =

e s

w i r d

l o g

b r i g

b

l o g

1 6 8

+

2

+

l o g

l o g

b r i g

jr

=

l o g

1 6 8

+

l o g

1 8 7

4

+

l o g

q,.

H m

l o g

q

z u

b e r e c h n e n ,

n e h m e

m a n

i n

d e r 2 t e n

T a f e l

v o n

S h a r p

d i e

Z a h l ,

w e l c h e

s i c h

v o n

q

a m

w e n i g s t e n

u n t e r s c h e i d e t ,

d i e s e

i s t

0 , 9 9 9 9 9 8 .

B e z e i c h n e t

m a n

d i e s e l h e

d u r c h

r ,

s o

h a t

m a n

r—q—0,00000

0 3 3 8 4

2 9 5 2 8

5 0 8 2 5 . . . ,

r + q

— 1,99999

5 6 6 1 5

70471

4 9 1 7 4

u n d

f o l g l i c h

=

0,00000 01692 15131 2 . . .
r—Q

D e n

Werth

v o n

— r ^ ,

b i s

a u f

d i c

61ste

D e c i m a l e

genau

b e r e c h n e t ,

in

l o g 0,999998 — 2

M

Ö

+

iC^p)*
r

+

*(*x^)* +
~~y~

ctc

0
*

S l l b s t f t l l i r t

5

erhäFt

man

Vr^— ^

log q mit der verlangten G e n a u i g k e i t . mer sehr b e s c h w e r l i c h , weil m a n ,

D i e w i r k l i c h e Berechnung ist indefs noch zu

im-

um 00 DecimaIen

h a b e n , wenigstens 4 G l i e -

der der R e i h e b e r e c h n e n mufs^ §. 78. Zahl \ die Um aus dem gegebenen briggischen Logarithmen L die dazu gehörige nehme

auf 61 D e c i m a l e n zu f i n d e n , verfahre man auf f o l g e n d e W e i s e : sieben Ziffern derMantisse dcs L o g a r i t h m e n ,

Man

ersten

und s u c h e , vermittelst der

g e w ö h n l i c h e n logarithmischen T a f e l n mit sieben D e c i m a l e n , dic dazu g e h ö r i g e nächste Z a h l b bis auf die 7te D e c i m a l e . Den Logarithmen einer z w i s c h e n 0,999980 b und berechlog brig

l,0()002lh liegenden Z a h l , nach der M e t h o d e des v o r i g e n §. auf 61 D e c i m a l e n net, subtrahire man v o n dem gegebenen Logarithmen, so wird
*

der Rest

N — sein. ' n Tabelle,

. • ' T o n diesem subtrahire man den nächsten L o g a r i t h m e n der 2ten Sharpschen deren Z a h l wir durch v b e z e i c h n e n
5

wollen,

so ist der Rest — log brisf

N —.
n y

D i e s e n m i ' t i — l o £ nat 10 = 2,30258 50929 94055 68401 . . . multiplicirt, erhält man M \ N / l o e n a t - . R e z e i c h n e n w i r d i e s e n L o g a r i t h m e n d u r c h & d a f s a l s o — = e , so hat man ° 62.) nv nv (§. N * 3
+ ic + & 4

j

n

n

^

=

i +

i

+

ic

4- et*.
die ersten aufdie

D a n u n , w i e man leicht ü b e r s i e h t , f zehn Gli«der d e r R e i h e hinlänglich, um 61ste Stelle g*enau zu b e k o m m e n . §. 79. Logarithme. Exempel Man I. \

<
T

10

—6

, s a sind i& j e d e m Falle

nv

N und folglich auch n v . ^ — N bis

E s sei 0,35895 60839 36766 12053 08149 69966 der g e g e b e n e auf eben so v i e l D e c i m a l e n finden.

soll die dazu g e h ö r i g e Z a h l

M i t Hülfe der L o g a r i t h m e n - T a f e l auf sieben D e c i m a l e n findet man die zum L o g a r i t h men 0,3589560 g e h ö r i g e Z a h l 2,285367. Nun ist aber 228536 = 49. 53. 88 und v e r -

mittelst der Calletseben T a f e l , auf 61 D e c i m a l e n erhält man

l o g ig =

1 , 6 9 0 1 9 60800 a 8 5 i 3 66i/j2 4 4 3 2 5 1 7 1 8 5 2 7 2

l o g 53 = 1 , 7 2 4 2 7 58696 00789 o4563 2 9 9 2 2 9 1 6 2 7 a56 l o g 88 = i,g4448 2 6 7 2 1 5 o i 6 8 6 2 6 3 9 i 4 i 6 6 5 5 4 i 6 5o3 A l s o log 2 , 2 8 5 3 6 = 0,55895 4 6 2 1 7 7 9 4 7 1 3 3 5 4 4 88/u4 6 4 2 2 9 o 3 i . D i e s e n L o g a r i t h m e n v o n dem g e g e b e n e n L o g a r i t h m e n subtrahirt, erhalt man ' * ' ' 0,00000 1 4 6 2 1 5 7 2 9 4 78709 1 9 7 3 5 0X737 D a v o n subtr. l o g i,ooooo3 = - 0,00000 i 3 o 2 8 8 i 4 g i 58849 5 5 5 g 8 62849 bleibt 0,00000 0 1 5 9 2 758o3 39869 6 4 i 3 6 42888.

D i e f s i s t , w e n n N d i c gesuchte Z a h l des oben g e g e b e n e n L o g a r i t h m e n bedeutet,
I o

«

b

r

i

g

N 2,2S536.T,000003

D

i

e

s

e

n

m

i

t

l o

&

n

a

t

1

0

1 ~ j y | = 2 , 3 0 2 5 8 . . . m u l t i p l i c i r t , erhält man 46ooo 58o25 84607 i565a i5652
• ' r

N loar nat — r r v = ^ * 2,285^6. i,ooooo^

0 , 0 0 0 0 0

0 3 6 6 7

Ks ist also 1 + $ = t'
" "

1,00000 05667 46090 5 8 o 2 5 84607
' • "
:

• • ' • /

:

-•'

_
v

'.
...
• ,

r—zz
~- i'
" | 3

*

— 0,00000 00000 00067 —:

x54 ? 4 / 7 9

5i572

1.2.3

0,00000 00000 00000 00000 8 2 2 i 5 8g5g4

:\
^ *

0

i
-

>Ar

. 2 2 8 5 5 6 1 1 2o.o3o.o4o 5 ~

=

0 , 0 0 0 0 0

*>

0 0 0 0 0

° ^ 7

0 0 0 0 0

46*57 83i6x 4 i 6 o o 5 7 5'7 2

0 0 0 0 0

OOOOO

OOOOO

O O 7 5 4

und folglich N

=

2 , 2 8 5 5 6 76942 2 g 5 i 3 7o3o5 5 5 2 3 o 0 2 3 8 2 bis a u f die beiden letzten verbürgt

deren ZifVern alle bei richtig geführter R e c h n u n g werden k ö n n e n . §. 80.

D i e s o eben gefundene Z a h l N enthält die ersten 20 Ziffern 65536, Man etc. a u s m a c h t , kann nämlich

einer

Zahl,

w e l c h e das 100te fJlied der Rei!:<> 4 , 1 6 , 2 5 6 , des (jlied des Quadrat des v o r h e r g e h e n d e n ist.

in welcher j e diese Reihe so

achreiben 2 % 2 , 2 , 2
1 8

l 6

, etc. oder 2 % 2 ^ , 2 ^ , 2

2 +

, 22\ etc., s o d a f s d a s l O O t e ( J l l e d
i h r e n L 0 g a r i t h 1 n e n .

100

derselben 2 serist2
1 0 0

i s t . U m d i e s e Z a h l z u b e r e c h n e n , suche man

Die-

log 2 . \ u n findet ruan aber 2 ° = 126765 06002 28229 40149 67032 0537<i.

ese Zahl besteht aus 31 Ziffern.

Man mufs also um auch nur einige der ersten

ffern der gesuchten Zahl zu erhalten, den Logarithmen von 2 auf mehr als 30 D e Nun findet man in C a l l e t s Tabellen den briggischen Logarith-

malstelIen haben.

en von 2 auf 61 DecimaIstellen z=
0,30102 09956 63981 19521 373S8 94724 49302 67681 89881 46210 85413 10127 5.

ultiplicirt man denselben durch die für 2 '
^TOO

gefundene Zahl, so erhält man den hrig-

schen Logarithmen von 2
= 38160 08546 90147 05624 43588 27360, 35895 60839 36766 12053 08149 69966 1.

ieser Logarithme,

kann die Richtigkeit von log brig 2 vorausgesetzt, bis auf die Die eisten 30 Ziffern der zu demselben gehörigen

ste Decimale verbürgt werden.

ahl sind also, zufolge der im vorigen §. angestellten Rechnung, 228536 76942 29513 A u s der Charakteristik ersieht man, dafs diese Zahl aus 38160

829 49228 1644.

546 90147 05624 43588 27361 Ziffern bestehen würde.

Sich von der Menge der Einheiten, welche diese Zahl enthält, durch einen kör-

rlichen Raum eine Vorstellung machen wollen, wie klein man auch die Einheiten

nnehmen mögte, z. R . Millionen- oder Billionentheile eines Kubik-Millimetre, würW i r wollen uns damit begnügen, die Länge der Linie

e vorgebliche Mühe sein.

uszumessen, welche die Ziffern dieser Zahl, in einer R e i h e geschrieben, bilden würNehmen wir die Ziffern so klein a n , dafs zwanzig derselben auf einen russU weil ziemlich genau 2 2 | Werschock einen

en.

schen Werschock gehen, so werden,

etre ausmachen, 450 solcher Ziffern die Länge eines Metre, und alle Ziffern der

esagten Zahl, wie man leicht übersieht, eine Länge L = 848 001899 311437 902765 241838

etres einnehmen. Nun ist die mittlere Entfernung der Sonne von der Erde ungefähr multiplicirt, dic halbe grofse A x c der Die Länge

52900 000000 Metres, welche mit 19,1830

ranus-Bahn- giebt, also nicht völlig 30 000000 000000 Metres grofs ist.

er Linie L würde demnach weit über 28 000000 000000 mal die A x e der Bahn des

ranus enthalten. Da das Licht in 8 Minuten 13 Sekunden von der Sonne bis zur Erde gelangt,

also in der Z e i t v o n 493 S e k . einen Raum v o n 152900 000000 M e t r e s , und folglieh in e i n e r S c k u i i d e mehr als 310 000000 M e t r e s durchläuft, so wird e s , um einen W e g = L

z u r ü c k z u l e g e n , eine Z e i t von mehr als 2 700000 000000 000000 S e k u n d e n , o d e r , weil das Jahr v o n 365 T . 5 St. 48 49' = Jahre b r a u c h e n .
_ _ r _

31 556929 S e k u n d e n , mehr als 86tausend Millionen

§. 8 1 .

E x e m p e l II.

MansolldiePotenzl,06

3 ß 5

=N

T

bis a u f die 61ste D e e i m a l -

stelle e n t w i c k e l n .
_ i _

M i t Hülfe der Sharpschen

Tabelle

findet

man l o g 1 , 0 6 *
3

5

=

T

£

T

log 1,06

= = L.

0,00006 93311 37711 69928 99910 44346 16917 70396 26554 19933 43734 84669 9

Vermittelst der g e w ö h n l i c h e n T a b e l l e n mit 7 D e o i m a l e n erhält man für den L o g a r i t h 28 47 76 me 0,0000693 die Z a h l 1,00016 = schen T a f e l g e n o m m e n — 0,00006 94815 58728 03751 77247 12696 73825 86672 64357 99684 49976 89493 1 = V o n diesem L o g a r i t h m e n L den L o g a r i t h m e n L subtrahirt, erhält man zum R e s t e L — L 0,00000 01504 21016 33822 77336 68350 56908 16276- 37803 79751 06242 04823 2. a 1 D i e s e r Rest ist der b r i g g i s c h e L o g a r i t h m e v o n ^ . D i e s e n mit ^ — I ° g multiplicirt, erhält man l o g nat =
n a t l ü ( ) ( ) 0 0

" =

a

>

deren L o g a r i t h m e aus der S c h a r p -

L. =

10 = 2,30258 e t c
J

0,00000 03463 57189 89341 69713 22305 54835 82225 32861 41751 01028 01330 C = Esistalso ~ = o d e r - - = e ~ * und folglich N = l , 0 0 0 1 6 ( W + *?* — * a — o , o o o o o o o o o o ooo59 9 8 1 6 5 iigH = — i f f
s c 3

£ etc.,

+ # * + c

.

c

c

3 2 2 5 i 6 9 1 1 8 43o5o 5 i 8 i 8 18882 09785 2 6 8 5 8 8

t3o,25o 2 5 / n 9 o 4 i 3 9 5 4 8 5 2 ig4o4 56566 0 2 8 2 3 14448 8 599 633o8 6 0 j 9 g i 5 o i 2 60577 8 2 5 6 7 ^^97
7 9

7

= = = = •

4 i 5 3 4 4 6 1 2 8 i 5 o 6 7 4 8 0 1 8o838 9 2 3 9 7 79885 2 7 1 8 4 . "
7

c

2 55 4
7

c

8642i 2465i 1 5i36 6

Daraus erhält man e~~^ =

1 — | +

|* — §\ +

l\ —

+

etc. —

0,99099 96536 42870 08822 75990 85126 73447 50817 70S34 41309 54461 14878 9 und endlich 1,00016. e~~^ oder die gesuchte Z a h l N =

1,00015 96535 87452 94744 17155 00980 35475 25977 83917 74660 15413 86257 3. O b i g e s E x e m p e l ist aus S h e r w i n s Matematical tables Einl. p. 43 entlehnt w o r d e n . §. 82. W i r erwähnten im A n f a n g e dieser V o r l e s u n g ( § . 1.) und später ( § . 24.J e i -

nes V e r f a h r e n s den E x p o n e n t e n des Verhältnisses z w e i e r gleichartigen Gröfsen näher u n g s w e i s e durch eine Heihe g e w ö h n l i c h e r B r ü c h e darzustellen, W e r t h e des E x p o n e n t e n , um so w e n i g als man w i l l , die von deni wahren Diefs V e r -

verschieden sind.

fahren kann auch dazu dienen, für j e d e Z a h l X > 1 und < 10, deren L o g a r i t h m e n man berechnen w i l l , einen Bruch ™- zu Tabelle gegeben, und finden, dessen ist,
6

Logarithme

durch

die

Sharpsche

von der Beschaffenheit

dafs w e n n N durch denselben d i -

vidirt w i r d , der Quotient q um w e n i g e r als 10~~ von 1 a b w e i c h t , s o dafs sich N als ein P r o d u c t ^ . ( l + » ) , o d e r ™ ( 1 — w ) , wo u < 10~ ,darstcllenläfst,undfolglicb(§.C.">.)
6

I.g

b.ig

N =

log

5

+

2 M ( ^
w

+ i(^/
+ | ( _ ^ _ /
w

+ i

J ( ^ - /
5

+ +

o.«.) etc.) ist.
^

oder l o g brig N =

log -

— 2 M ( ^

3

+

E n t w i c k c l t m a n nämlich nach der ( § . 24.) g e g e b e n e n V o r s c h r i f t d i e Näherungswerthe A A
1

A

2

A \f9
C t C #

B ' TT' W

9

'

S

° Versieht

m

a

n

l '
p

c n t

,

d a f s , wenn man z w e i nächst aufeinanb e z e i c h n e t , und X = - . q s e t z l , q = i 4 - «
1

derfolgende Brüche dieser B e i h c durch — , — ° n n

1
oder 1 — w sein w i r d , w o lich von
w

<

.

A A D i c Reihe der B r ü c h e j ^ , « p ,
1
1

n ' A ^=-, etc., ist n ä m 1 2
, S

der B e s c h a f f e n h e i t ,

mn' dafs sie abwechselnd

i

2

kleiner und

gröfser als \

sind; JL, nn
1

und dafs der Unterschied z w e i e r nächst aufeinanderfolgender Brüche — und — = n ni
11

und mufs.

folglich

dcr Unterschied

der Z a h l

N und

des X ä h e r u n g s w e r t h e s ™ < n

.— nn

j

l

sein

D a nun N =

- . n, so ist q = n
1

m

— N und w c i l X z w i s c h e n

- und — l i e g t , a b e r n n •

m m 1 — — | n. n - n n
T

1

r i • i n m , n /ni , i s t , so mufs auch q z w i s c h e n — . — und — ( 111 n m V n

1

v \

, . , also zwischen V A
" i
1

n i

Y A, ctc.
" 2

1

1 und 1 +•
1

liegen.

W e i l nun d i e L o g a r i t h n i e n aller Brüche dcr R e i h e als drei Ziffern man n u r den enthalten, letzten in der

mn deren Zähler irnd N e n n e r nicht mehr Tabellen garithme
b

Sharpschen

gefunden gegeben so dafs

werden, ist,

so

darf

derselben

^,dessenLo\ g

a u s w ä h l e n , und man wird in den meisten Fällen mn

j < 10

finden,

alsdann

für d i e B e r e c h n u n g v o n l o g b r i g q dic 2te T a f e l v o n Sharp
j t

völlig entbehrlich ist* N e h m e n w i r z. B . N = 3,14159 26535 89792 2 . . . so erhält man, w e n n man den

31415 9^65 r Bruch ———— so b e h a n d e l t , als ob man den gröfsten gemeinschaftlichen T h e i l e r 10000 0000 ' seines Zählers und N e n n e r s s u c h t e , die Quotienten 3 , 7 , 1 5 , 1 , 2 9 2 , 1 , 1 , etc., und
fe fe

daraus ergeben s i c h , durch das ( § . 2 4 . ) erwähnte V e r f a h r e n für die Näherungswerthe der 3 Zahl N folgende Brüche - , 22 333 ^-> — , 355 '~, 103993
3 3 1 0 2

>

c t c

*

^

e

r

*

e t z t e

«"icser B r ü c h e , d e s 335 ^.q,

sen L o g a r i t h m e n man in d c r T a f e l v o n Sharp findet, ist 3 22 333 ~ , so w i r d , w e i l die B r ü c h e - , y ,
3 5 5 . . 1

355

SetztmanalsoN =

e t c . a b w e c h s e l n d k I e i n e r und gröfser sind a l s N ,
f < — — ^ f T n o > Ot)u. o o l l ? * £
a


j l t >

>

N und q =

— u sein, w o « 355

^

S 0

<

^

ß

sein.

D i e s e s bestä-

tigt sich a u c h , indem N mit giebt. Diesen = l - «

dividirt den

Decimalbruch

0,99999 99150 86328 27

g e s e t z t , hat man w = 0 , 0 0 0 0 0 00849 13671 72. M a n erhält also, will, | = 0,49714 98726 94133 92. < 1 0 ' , hierallevernachlässigt werden.
7

w e n n man l o g N nur auf 15 Stellen berechnen l o g N = l o g 355 - l o g 1 1 3 - 2 M . ^ ^ ^ D i e Glieder nach x—— sind, w e i l s c h o n | ( " - ) Z —~ w JL — cti v §• 83. Um die z u einem g e g e b e n e n

briggischen Logarithmen

g e h ö r i g e Zahl zu

b e r e c h n e n , kann man auf ähnliche W e i s e v e r f a h r e n .

E s sei z. B . der g e g e b e n e b e -

reits oben ( § . 79.) v o r g e k o m m e n e L o g a r i t h m e 0,35895 60839 3 6 7 6 6 ; man soll die dazu g e h ö r i g e Z a h l N auf eben so viel D e c i m a l e n b e r e c h n e n . Vermittelst der gcwöhnli-

ehen Logarithmen
2 2 S 5 3 6 7

findet

man

0 , 3 5 8 0 5

6 0 8

=

log

2 , 2 8 5 3 6 7 .

Nimmt man nun mit dem

Bruche y ü ^ H W ^ Thcilcr

c s e

*

D C

Operation v o r , und Nenners

als finden

oh man den gröfsten wollte, so erhält

gemeinschaftlichen die Quotienten Bruches

seines Zählers

man

2, 3 , 1 , 1 ,58,
2 7 9 1 6 9 3 7

5 , etc., und daraus ( § . 2 4 . )
1 7 0 1

die Näherungswerthe des obigen
9 3 7

I ' J' i ' T ' 4"To' 205T

e t c

'

S e t z t

m

a

n

a l s o

N

~

4

T

Ö

q

'

S

0

e

r

h

a

l

t

m

a

n

'

w

e

i

l

log N
r

=

o , 5 5 8 5 6o83g
9

3 6

7

6 6

12

log 4to =

2,612,78 3 8 5 6

7

1 9 7 3 5 49
5 6 5 o i 6 x

2 , 9 7 1 7 3 99^06 l"g 9 7 =
5

a , 9 7 1 7 5 95908 8 7 7 7 8 a8 0,00000 o5497 6 8 7 2 3 3 3 2 , 3 o 2 5 8 50929 93o45 68 multiplicirt 0,00000 o8o53 7 2 2 4 8 33 . • » -^

logbrigq —
1

und diesen mit ^

=

l o g nat 10 =

erhält man l o g nat q — und i ( l o g n a t q )
2

=

0,00000 00000 oo524 3 i 1,00000
o 8 o 5 3

und deshalb q =
9 3 7

7 2 6 7 2 64

und folglich N = §. 84.

q =

2 , 2 8 5 3 6 7 6 9 { 2 2 9 6 1 5 8. V o r g e t r a g e n e n wird man hinlänglich den G e um den briggischen L o g a r i t h -

Aus dem, von (§. 7 3 . ) an,

brauch der Sharpschen T a b e l l e kennen gelernt h a b e n , men j e d e r Z a h l auf eine b e l i e b i g e M e n g e v o n 61 nicht übersteigen darf, zu b e r e c h n e n ,

Decimalstellen, w c l c h c j e d o c h die Z a h l Logaentnur

und u m g e k e h r t für j e d e n briggischen als der L o g a r i t h m e

rithmen die dazu g e h ö r i g e Z a h l auf e b c n so v i c l D e c i m a l e n hält, zu finden. D a s Verfahren

für natürliche L o g a r i t h m e n ist ganz d a s s e l b e ;

mufs man den Modulus M = I

setzen,

und wenn mnn aus dem L o g a r i t h m e n die Z a h l

herleiten s o l l , den ersten T h e i l desselben mit sieben D e c i m a l e n durch die Multiplication mit M = rakteristik =
0 , 4 3 4 2 9 4 4 8

in einen B r i g g i s c h c n v e r w a n d e l n , und zu diesem, die Chavermittelst der g e w ö h n l i c h e n T a f e l n mit sieben D e c i ( § . 7 3 . )

0 angenommen,

m a l e n , die Z a h l auf eben so viele D e c i m a l e n s u c h e n , und übrigens ganz nach verfahren.

68

Erste V o r l e s u n g .

Über Verhältnisse.. !
1

'

Es sei z. B . auf j e d e Anzahl v o n D e c i m a l e n 1,14472 98858 49400 17414 34723 51353 05871

< 48 die Zahl des natürlichen L o g . zu berechnen. Man

16472 94812 916

nehme die ersten acht Ziffern desselben 1,14472 9 8 8 , plication dieser Z a h l mit 0,43429 4 4 8 , das

so erhält man durch die M u l t i Die dazu gehörige

Product 0,4971 499.

355 Zahl ist 3,141593, dessen Näherungswerth '—^. T a f e l n l o g nat ^
1 I«J

Nun

findet

m a n in den

('aIletschen

= 1. 5 + I. 71 — 1.113 = 1,14472 99707 63075 22734 80723 72123 20006 man

42558 47492 277. V o n diesem den g e g e b e n e n L o g a r i t h m e n subtrahirt, erhält zum Reste / = 0,00000 00849 13675 05320 46000 20770 14135 260S5 52679 361.
* ^ j
c

Substituirt man diesen W e r t h in e das Resultat durch §• 85. 355
1 1O

z

— 1 —

# +

$' — |
c

+

ctc.,

und

multiplicirt

so erhält man die gesuchte Z a h l =

<a ( § . 77.)

E i n e ähnliche T a b e l l e , w i e die ( § . 42.) mitgotheilte, s o w o h l für b r i g g i s c b e

als natüriiehe L o g a r i t h m e n auf eben so viel Decimnlstelien b e r e c h n e t , w i e die S h a r p sche und W o l f r a m s c h e würde die B e r e c h n u n g des L o g a r i t h m e n einer Z a h l o d e r der

umgekehrten A u f g a b e auf eine grofse M e n g e D e c i m a l e n sehr vereinfachen und erleichtern. Für die natürlichen L o g a r i t h m e n die ieh gelegentlich mittheilen habe ich werde, eine T a b e l l e unterdefs auf 48 D e c i m a l e n ich be-

rechnet,

erlaube

mir hier eine

s o l c h e T a b e l l e für b r i g g i s c h e L o g a r i t h m e n , WestphalsLogarithmischenTafeln

aus 16 D e c i m a l e n

aus der am Ende von Den

befindlithenHiilfstafel entlehnt, beizufügen.

Gebrauch derselben lernt man aus ( § . 42.)

D i e B e r e c h n u n g einer solchen T a b e l l e , s o hat übrigens keine grofse

w o h l für b r i g g i s c h e als auch für natürliche L o g a r i t h m e n , Schwierigkeit.

D i e L o g a r i t h m e n der ersten 36 Zahlen derselben findet man s c h o n in D i e L o g a r i t h m e n der übrigen Z a h l e n , v o n 1,0001 an, lassen
— o

den Calletschcn T a f e l n .

sich am bequemsten vermittelst der F o r m e l l o g ( l + x . l 0 ^-^*'*0 — etc. b e r e c h n e n ,

)=Mx.l0~

2 n

5i5*.lO

- 2

w o z u man sich einer zu diesem Behufe ^ * , etc. für 1, 2, 3,

berechneten bedienen

T a b e l l e der W e r t h e von M x , ^ , kann.

. . . . bis 9

l o g hrig x

l o g brig i , x

l o g brig 1 , 0 x

l o g brig 1,00x

i
b

0 , 0 0 0 0 0

o o o o o o o o o o o o , o 4 i 5 g 26861 5 8 2 2 5 ojo,oo432 1 0 7 3 7 82642 6 o,ooo43 40774 7 g 3 i 8 6 4 o , n 5 9 4 5 3 5 2 5 o6856 8lo,01285 7 2 2 4 7 0 6 1 7 2 2 o,ooi5o og33o 2 o 4 i 8 1 0,00216 60617 565o7 7

o , 3 0 1 0 2 9 g ( j j 6 6 3 9 8 1 2 0,07918 1 2 4 6 0 47694 80,00860 0 1 7 1 7 6 1 9 1 7 6 0,00086 7 7 2 1 6 6 1 2 2 6 () 0,47712 12547
0 , 6 0 2 0 D

g g g i 3 2 7 9 6 2 4 o , i 4 6 i 2 8 0 5 5 6 7 8 2 0 8 o j o , 0 1 7 0 5 5 5 3 g 2 98780 4 0,00170 3 7 1 2 8 09000 5

0 , 6 9 8 9 7 ooo43 3 6 o i 8 8 0,f7609 1 2 6 9 0 5568i 2 0 , 0 2 1 1 8 929go 6gg58 1 j6 o ,
7 7

S i 5 i 2 5 o 3 8 3 6 4 3 6 0,204 1 1 99826 55ga4 8jo,o253o 5 8 6 5 2 6 4 7 7 0 2 0,00269 79807 1990S 6 6
o , 0 0 j o 2

!7 0 , 8 4 5 0 9 8o4oo i 4 2 5 6 8 o,25o44 8 g 2 i 5 7 8 2 7 3 g o,o2g58 3 7 7 7 6 852og 6
7

94700 55<ii8 0

/1
|

:

'S .o,gooo8 99869 g i g 4 5 6 0,26627 2.5o5i o55o6 1 o,o5542 5 5 5 4 86g4g 7 o,oo546 o 5 j 2 i og5o6 5 S |9|0,95424 a5og4 3 g 3 a 4 9 0 , 2 7 8 7 5 56oog 5 2 8 2 9 0 o , o 5 4 2 64979 4o025 6 o,oo58g 1 1 6 6 2 5 6 g i o 5
7

logbrigr,ooox

logbrigi,oooox

logbrigi,ooooox

logbrigi,ooooo*ox

o,oooo4 5 4 2 7 2 76862 70,00000 4 3 4 2 9 2 5 i o 4 5 0,00000 0 4 3 4 2 9 { 2 6 4 8 0,00000 00454 2 9 i 4 6 6 1 0,00008 (i85o2 n 6 4 g 0 0,00000 86858 02780 5 0,00000 o8685 88og5 2 0,00000 00868 68887 7 2 o , o o o i 5 02688 06227 1 0,00001 5o2.86 59028 5|o,ooooo 10028 8 i 4 g i 4 0,00000 o i 5 o 2 8 8 5 2 5 0 0,00017 5683o 58464 9 0,00001 7 0 7 1 4 5 i 8 4 g 8 o , o o o o o 1 7 0 7 1 7 4 4 5 5 5 0 , 0 0 0 0 0 0 1 7 5 7 1 7 7 0 8 0 0,00021 70929 72200 2 0,00002 i i 4 i 8i2.45 2 0,00000 2 1 7 1 4 66980 9' 0,00000 0 2 1 7 1 4 7 1 8 6 7 6p),00026 04986 47090 5 0,00002 6o568 8 7 2 1 6 4 0,00000 26067 5 g o 4 2| 0,00000 o26o5 7 6 6 1 1 0
7 7

o , o o o 5 o 58997 8 4 8 1 2 5 o,oooo3 o3gg5 4 9 7 6 1 4 p , o o o o o oo4oo 00755 2 0,00000 o5o4o o6o3o 9'7 '>,ooo34 72966 85565 5 0,00000 4 7 4 2 1 68884 00,00000 5474^> /,1957 9 0,00000 o5474 5 5 4 4 6 5 »,ooo39 06892 4 g g t o 1 o , o o o o 3 g o 8 4 7 44o84 2|0,00000 09086 5 2 4 8 3j 0,00000 o3go8 64867 8 9
7

l o g b r i g i , o o o o o o o x | l o g brig i , o o o o o o o o x j V i e l f a c b e d e s M o ( l u l u s j Y i e l f a c h e v o n ] . n a t 1 0
0 , 0 0 0 0 0

ooo43

4 2 g 4 4

8 o ; o o o o o oooo4 3 4 3 g i 5Jo,4542g 4 4 8 i g o 3 2 5 i 8 2 , 3 o 2 5 8 5og2g g4o45 7
1

0,00000 00086 8588g 6 0,00000 00008 6858g 0 o,86858 8g638 o65o5 7 4 , 6 o 5 i 7 o i 8 5 g 88ogi 4 0,00000 o o i 3 o 28854 3 0,00000 00010 02883 4|*,30288 5 4 4 5 7 09700 5 6,90775 5 2 7 8 g S 2 1 5 7 0,00000 0 0 j 7 3 7 1 7 7 8 9 0,00000 0 0 0 1 7 3 7 1 7 7 g|i,75717 79276' i3oo7 5| g , 2 i o 3 4 0 3 7 1 9 7 6 1 8 2 7 4 0,00000 0 0 2 1 7 1 4 7 2 3 6 0,00000 00021 7 1 4 7 2 4 2 , 1 7 1 4 7 a4og5 i 6 2 5 g 1 u , 5 i 2 g 2 5 4 6 4 9 7 0 2 2 8 4 0 0,00000
0 0 2 6 0

O7668

1 0,00000 00026 06766 g 2 , 6 o 5 - 6 6 8 g i 4 i g 5 n 0 i 5 , 8 i 5 5 i 0 5 5 7 9 6 4 2 7 4 1 6

0 , 0 0 0 0 0 oo5o4 00612 7 0,00000 o o o 3 o 4oo6i 4 3 , o 4 o o 6 1 0 7 3 3 2 2 7 6 2 8 i 6 , i 1809 565o9 585ig 7 7
0 , 2 0 0 0 0 0 , 0 0 0 0 0

oo547 4 ^ 5 5 7 2 0,00000 ooo54 7 4 5 5 5 8 5 , 4 7 4 5 5 585o2 2 6 0 1 4 6 18,42068 0 7 4 5 9 5 2 5 6 5 5 8 oo3go 8 6 5 o i 6 0,00000 o o o 3 g o865o 3,3,go865 0 5 3 7 1 29266 4 2 0 , 7 2 5 2 6 5 8 3 6 g 4 6 4 i i a g

§. S6.

TIm den G e b r a u c h dcr o b i g e n T a b e l l e mit der Sharpschcn zu v e r g l e i c h e n , vorgekommenen

folgt hier die Übersicht der B e r e c h n u n g z w e i e r bereits ( § . 7 7 , 79.) Exempel. Exempel L

D e n L o g a r i t h m e n der Z a h l *r = 3,14159 26535 89793 238 zu Multiplicatoren. i4 5 x,06 1,0009 1,00007 1,00000 1,00000 1,00000 1,00000 i,ooouo Logarithmen. 0,47712 o,o253o 0,00039 o,oooo3 0,00000 0,00000 0,00000 0,00000 0,00000 o,5oa85 0,49714 12547 58652 06892 03995 17j71 01737 ooo45 ooo5o 00024
oi9.g5

finden.

Multiplicanden. 3,i4i5o, 26535 89793 238 9,4^477 79C07 6 9 3 7 9
7

9,99026 46584 i 5 5 4 i 497 9,99925 5 8 7 6 5 9 0 1 1 6 485 9>9999
5 5 8 2

19662 64770 49910 49761
7 ^ 4 5 3

4
2

5

01677 793
2 /

9*99999

5

8

' ^
8

*7

6 5

79 9
5 5 l

9*99999 9

^

5

" ° 9

9
a

9*99999 9 9 ^

5

77
9

9*99999 999^5 a 3 o 3 2 4 2

4 o4 001 0007 o o o 5 6 76906 7 F o l g l i c h l o g TT =

17758 42944 4oo6i
6 5 4 4 o

24870 98726 g 4 i 3 3

4 2 1 4 3 0 8 4 5 9 4

E x e m p e l II. gehörige ZabI. Logarithmen.

M a n s u c h t d i e zu dem briggischen L o g a r i t h m e n 0,35895 60839 36766 1

Zahlen.

0,35895 6o83g 3 6 7 6 6 1 o,3oio2
9 9 9 0 6 6 3 9 8 1

Multiplicanden. Multiplicatoren. 1,00000 00014 17896 5 1 , 0 0 0 0 0 002 200 00000 0 j,00000 oo2i4 7000 1,00000 0 7 a 1 4 20000 1,00000 2 7 2 1 4 4
0 0 0 0 T

1

o , o 4 i 5 9 2 6 8 5 i 58u25 0 1>1 o,oi283 72247 00172 2 i,o5 o,oo346 o 5 3 2 i 09506 5 1,008 0 , 3 5 8 7 2 o 4 3 6 56884, 9
7

17898 oooi5 79i3 oi442 19356
J

5 i , o o o o o 07 0 5 r,ooooo a 8 5r,oooo4

0,00025 564Ö2 9 9 8 8 1 2 o , o o o a i 70929 7 2 2 5 0 2 i , o o o 5 0,00001 7 0 7 1 4 3 i 8 4 g 8 i , o o o o 4 0,00000 o8685 88095 2 1,00000 2 0,00000 o3o4o o6o3o 9 1,00000 07 0,00000 00086 85889 6 1,00000 002 o,ooo23 5 6 4 5 6 84095 7

o8856 8 1j

i,oooo4 2 7 2 1 5 2 8 2 1 5 1 i,ooo5 5o o o 2 i 5 60764 i,ooo54 2 7 4 2 8 88977 2 | 1 , 0 0 8 800 4 5 4 1 9 4 3 i i 1 8 r,oo854 70848 53089 0 i , o 3 3 o 2 5 6 4 i 2 5 44962 7 i , o 5 8 8 o 5 4 9 7 3 77061 7 io388 o54g7 3 7 7 ö S 2

1,14268 5 8 4 7 t i 4 7 5 7 9 0,00000 00006 1O785 5 i , o o o o o oooi4 17898 5 i 2,28556 76942 2 9 5 1 0 8 A l s o dic gesuchte Zahl = 2,2S536 70942 29513 8.

,j.

Dafs in rlem ersten E x e m p e l l o g b r i g 1,00000 00056 76907 = 0,00000 00024 05449 3

durch die MultipHcation v o n 0,00000 00056 76907 mit dem M o d u l u s , und in dein 2ten die zu dem b r i g g i s c h e n L o g a r i t h m e n 0,00000 00006 157S5 5 g e h ö r i g e Zahl = 1,00000 dazu

00014 17898 5 durch die Multiplication

desselben mit l o g nat 10 g e f u n d e n ,

und

die beiden T ä f e l c h e n der V i e l f a c h e n v o n M und l o g nat 10 gebraucht w o r d e n , bedarf w o h I k a u m einer Erinnerung. §. 87. D a der b i n o m i s c h e L e h r s a t z der Rentenrechnung und dic L o g a r i t h m e n gebraucht werden mit besondern Xutzen so wird es nicht

in der L e h r e v o n

können,

u n z w e c k m ä f s i g sein, diesen Gegenstand hier zum Beschlüsse dieser V o r l e s u n g mit e i niger Umständlichkeit Unter Rente abzuhandeln. man j e d e Geldeinnahme, die nach bestimmten gleichen

versteht

Z w i s c h e n z e i t e n erhoben wird. monatliche etc. R e n t e ,

Sie ist eine j ä h r l i c h e , sie alle J a h r ,

halbjährliche, alle

vierteljährliche, Vierteljahr oder

j e nachdem

alle h a l b e ,

monatlich bezahlt wird.

W i r d sie auf eine bestimmte Z e i t v o n T e r m i n e n bezahlt, so H ä n g t ihre Auszahlung aber v o n der L e b e n s d a u e r einer oder L e b e n s r e n t e genannt.

heifst sie eine Z e i t r e n t e .

oder m e h r e r e r P e r s o n e n a b , s o w i r d sie eine L e i b r e n t e

E i n K a p i t a l , dessen e i n j ä h r i g e r Z i n s d e r E i n h e i t gleich ist, w o l l e n das G r u n d k a p i t a l halbjährlichen schlechtweg, oder auch das G r u n d k a p i t a l

wirmitTetens jährlichen,

des

e t c . Z i n s e s a , n e n n e n , wenn dasselbe j ä h r l i c h , halbjährlich, etc.

den Z i n s a einträgt. Eben so soll die mit dem Jahreszinse fsen. a n g e w a c h s e n e Einheit der Z i n s f u f s hei-

S o ist z. B . , w e n n 3 , 4 o d e r 5 P r o c e n t Zinsen gezahlt w e r d e n , das respective 1,05. die alljährist mit

Grundkapital 3 3 f , 2 5 , 2 0 , und d e r respective Zinsfufs 1,03; 1,04; §. 88. Dic Gröfse eines, mehrere Jahre hindurch

durch

IichztimKapitale gleich

hinzugefügtenZinsen, aus dem

angewachsenen Kapitale

Kapitals

demProducte

anfänglichen

multiplicirt

c i n e r P o l c n z d e s Z i n s fu fs e s, d e r e n E x p o n e n t d e r Z a h 1 d e r J a h r e g 1 c i c h

i s t , oder wenn l + w dcr Z i n s f u f s , Kapitals A nach n Jahren. l)ie verschiedenen zwei, Werthe A ,

so ist A . { l ^ - w ) "

der

Werth

des

anfänglichen '

A ,
1

A ,
2

A ,
3

A ,
4

etc. des Kapitals im

Anfange, in

nach e i n e m ,

drei,

etc., J a h r e n , bilden nämlich

eine geometrische R e i h e ,

w e l c h e r j e d e s Glied sich zu dem nächstfolgenden v e r h ä l t , w i e 1 zum Zinsfufse 1 + u>, oder in w e l c h e r j e d e s Glied aus dem nächstvorhergehenden entsteht, indem man d a s selbe mit 1 + u iiiultipnxirt, A^ = (1 + U1) A
2

so dafs A

1

— (1 +
n

») A , =

A

2

=• (1 + w) A

1

=

(1 +

w

)

2

A,

=
n

(1 + u>f A , und allgemein A

(1 + « ) " A . ist schon ( § . 53.)

W i e man A

mit Hülfe des binomischen L e h r s a t z e s b e r e c h n e t ,

an einigen Beispielen g e z e i g t w e r d e n . Vern1itteltderL0garithmen findetn1andenWerthv0nA,,, wenn man den L o g a r i t h Man e r -

men v o n 1 + w mit n multiplicirt, und dazu den L o g a r i t h m e n v o n A addirt. hält alsdann log A , w o z u die Zahl A
n n

aus den Tafeln gefunden

wird.

Bequemer

aber ist e s , wie der

wenn

man

viele dergleichen R e c h n u n g e n zu machen hat, dieser V o r l e s u n g abgedruckten T a b e l l e ( A ) zu Soll man z. B. den wenn die Zinsen

sich einer T a b e l l e , bedienen.

am Ende

Das Verfahren

dabei bedarf kaum einer Erläuterung.

W e r t h eines Kapitals von 15000 Rfthcl nach 19 Jahren mit 4 P r o c e n t zum Kapitale geschlagen w e r d e n ,

berechnen,

so darf man

nur die in der T a b e l l e

beim 1 9 t e n J a b r e unter 4 P r o c e n t stehende Zahl 2,106S4 91760 durch 15000 muJtipliciren. Man erhält alsdann 31602,7376 Rubel oder 31602 Rubel 74 K o p e k e n . §. A9. Weil A
n

=

(1 4- « ) " A , eines

so

ist A =

A

n

. ^ — = A (1+*)~ (1 -[- u)
n n

n

oder

der

gcgenwärtigeWerth

nach

mehreren.Tahren durch

zahlbarenKapilals Zinsfnfses,

ist g l e i c h , dem zu z a h l e n d c n K a p i t a l e dessen Exponent Die tircn. Summe, A der Zahl
n

eine P o t e n z des ist, auf dividirr. n Jahre

der Jahre gleich heifst sie

in

V verwandeln,

zurüekdiseon-

Beispiele von der Berechnung dieser A u f g a b e , vermittelst des binomischen satzes findet man ( § . 53.)

Lehr-

Der A
n

Gebrauch

der

Logarithmen

zu

diesem

Zwecke

ist in

der

Gleichung

log

=

log A — n l o g (1 + m) enthalten* der V o r l e s u n g erhält man in dieser A b s i c h t mitgctheilte TabefJe ist: a b e r am

Hie am Ende bequemsten. So

z. ß .

den g e g e n w ä r t i g e n W e r t h

eines nach

19 J a h r e n

zahlbaren Kapitals v o n 15000 R u b e l , d e n , — 15000 X §. 90. 0,47464 24240 =

wenn 4 Procent Z i n s e s - Z i n s e n gerechnet w e r -

7119 R u b e l 63,0 K o p e k e n . alle halbe Jahre gezahlt,

W e r d e n die Z i n s e n eines Kapitals statt j ä h r l i c h

und können sogleich w i e d e r untergebracht w e r d e n , so b e k ö m m t dcr Gläubiger a u f die W e i s e offenbar mehr Z i n s e n uls im ersten Falle. Ist nämlich der Zinsfufs 1 + « , al-

so der jährliche Z i n s für die Einheit w, und dcr halbjährliche = die Einheit nach einem halben Jahre in 1 + ^ » Jahres (1 + ^) — * +
w

^ , s o v e r w a n d e l t sich des 2ten kalben

und wird '
n

am E n d e

+ A u

I * 4
2

*

s t

a

^

S 0

diesem Falle

der Z i n s des Kapitals Bei 5

A nach e i n e m Jahre um

gröfser,

als w e n n er alljährlich gezahlt w u r d e . A 7 7 ^ . 1600

. iTT 1• j A.0,05* P r o c e n t betra&t dieser Unterschied — — ^ 4

W ä c h s t das Kapital A alle TertiaI in dem Verhältnifs 1 zu
• 3
u

SO verwandelt

2

3

<vs sich nach einem Jahre in (1 + - ) A = (1 + + 5 + ^ ) A. 0 • 3 27 Überhaupt wird ein Kapital A , w e l c h e s am Ende eines j e d e n ZcittheiIs, deren 111 unter sich gleiche ein Jahr a u s m a c h e n , in dem Verhältnisse 1 zu 1 + - z u n i m m t , m u>
0 m

am

E n d e des Jahres auf (1 + ^ ) gesehen = nimmt haben, . + wenn H (1

A a n g e w a c h s e n sein.

D i e s e r W e r t h ist, w i e w i r ( $ . 6 ( ) . )

1 + zu,

_i).» + (,_i)(,
m gröfser + »\ 4 " wird,
c t c

_ 2 ) . 5 nähert
n n c l l i n

+

(.,_I)(,_i)(,
sich immer m e h r

_ 2 ) . 4

.,_

f

t

0

und
C Ü )

dem

Werthe

von

1 4- » 4-

- —

'

o

j e d o c h zu erreichen.

W i e grofs al-

s o auch die Zahl m ch?r in einem Jahre enthaltenen Zahlungstermine sein mag, so b e trägt der Z i n s am E n d e d e s Z a h r c s doch nicht völlig «
w

c ~f" c
w

P t c >

°

( l c r

nicht völlig so
w

viel, als ob d i e Z i n s e n alljährlich nach d e m Z i n s f u f s e e " gezahlt würden. D i e s e r Zinsfufs e 10

J4

>

Erste V o r l e s u n g .

U b e r Verhältnisse, 4~ c +
w

ist übrigens nur um sehr w e n i g e s v o n dem Zinsfufse 1 + « , nämlich um verschieden. §..91.

w

c ~r

C I C

-

Ist z. B. » — 0 , 0 5 , so beträgt dieser Unterschied nur 0,00127 I I . . . . W e n n die Hälfte der j ä h r l i c h e n geschlagen Zinsen halbjährlich e i n g e n o m m e n , und so ist der W e r t h eines Kapitals
2

sogleich w i e d e r zum Kapitale

wird,

A A, ge-

nach n J a h r e n , w c n n d c r Zinsfufs 1 + » , ( l + V " A J*

= [(l + ^ ] " A = ( l + w + ^ ) " 2t 44

aIso eben s o grofs als w e n n d i e Z i n s e n j ä h r l i c h , nach d e m Z i n s f u f s e 1 + w + ^ , zahlt w ü r d e n .

E b e n so wird ein Kapital A in n Jahren, d i e Z i n s e n a l l e T e r t i a l , oder
n

wZ w 4 a l l e Q u a r t a l ausgezahlt, r c s p . . z u ( l + - ) A oder ( l + y ) A,folglichebensoanwachsen,
n

als wenn d e r Z i n s f u f s ( l + g ) wäre. von

3

= 1 + » + ^ + ^ ,

oder ( 1 + ^ ) = 1 +
4

» + |» + l
a

w

3

+^ ,
4

Überhaupt w i r d , w e n n , bei dem Zinsfufse l + w , die Z i n s e n in m gleich weit einander abstehenden T e r m i n e n alljährlich gezahlt werden, so dafs auf j e d e n

T e r m i n - , als Z i n s für die Einheit k ö m m t , d e r W e r t h d e s Kapitals A nach n Jahren m (1_] ) • m
v

m

m n

A oder [ ( 1 ^ eines =

co ^ ) j A, m

folglich eben so grofs s e i n , dem
r». f Zinsfufse ( 1 A

als würden die Z i n s e n

am

Ende

ieden Jahres

nach

U )
IU

m

1 4- « +

( i _ l ) ^ m

+

c

( i _ l ) ( t _ . ) ^ in in c
2

+ 1

e i C t

gezahlt.
n

Diese

Zahl

ist um so

grÖfser, j e gröfser

die M e n g e

der Jahrestcrmine lleihe

m

ist,

und nähert sich i m m e r m e h r dem W e r t h e der unendlichen 1
w u

* _ j - a? 4c

4"

etc.

="

e , w o e die Basis der natürlichen L o g a r i t h m e n
w

b e d e u t e t , w e l c h e ( § . 62.) =

2,71828 18284 59045 * . . ist.

~*

'

A u f die W e i s e w ü r d e ein K a p i t a l , w e l c h e s in j e d e m unendlich kleinen Z e i t t h c i l \ c h e n , — Jahr, in dem Verhältnisse 1 zu 1 + — a n w ä c h s t , in mehreren Jahren so z u m ' in n e h m e n , als ob es alljährlich in dem Verhältnisse 1 : e a n w ü c h s e , w i e bereits im v o r i g e n §. b e m e r k t w o r d e n . §. 92. Aufgabe. D e n Z i n s eines Kapitals A zu b e s t i m m e n , der in j e d e m nten
w

oder nach dem Zinsfufse

e

w

P r o p o r t i o n e n , P o t e n z e n und L o g a r i t h m e n .

-

'

7 5

T h e i l des Jahres bezahlt werden mufs, damit, w e n n dieser Z i n s j e d e s m a l w i e d e r zum Kapital g e s c h l a g e n w i r d , der jährliche Zinsfufs 1 + u sei Ks sei dcr gesuchte Z i n s = x , so wird die Einheit nach 1, 2, 3, 4, etc. ntel Jahr auf 1 + x x ^ x ( 1 4- —) , ( 1 +
5

, c t c . und folglich nach n s o l s c h e n T h e i l e n oder nach einem Setzt man nun ( ' + ^ )
1

Jahre zu (1 + ^ ) man x = A (1

a n g e w a c h s e n sein.

* +

« 5

S 0

erhält

_ i_
*>)" — A .
T

S o findet man, w e i l nach der B e r e c h n u n g v o n ( § . 8 1 . ) 1,06 ** = 1,00015 9653 dafs der tägliche Z i n s trägt. eines Kapitals von 100000 R u b e l ,

,

15 Rubel 69,5 K o p e k e n b e -

W ü r d e n statt dessen täglich — ^ . 1 0 0 0 0 0 = 1 6 R u b e l 43,9 K o p e k e n gezahlt, so als o b man das Kapital nach einem jährlichen Zinsfufse v o n
r

wäre dies ebcn so g u t , ,„ , (),()C,3o5 36^ ^ . ^ ,
n n

. + ^ -

1 ^ 0,0036 3 ^ + ^ " ^ -

1 3 6 5

2 ) ^

0,000216 ^ + e l

. c . .

^ +

^

also ungefähr zu 6,18 P r o c e n t verzinsete. §. 93. W i r haben so eben g e s e h e n , dafs ein Kapital A in dem nten T h e i l e eines

j_ L
J a h r e s , bei dem Zinsfufse 1 + w , auf A ( 1 + *>)", und allgemein in ni solchen vorausgesetzt, werden. dafs die Z i n s e n Theilen ntel

m
des Jahres auf A ( t + a ) " anwächst, für j e d o s Jahr w i e d e r zum Kapitale hinzugefügt D'iefs gilt übrigens für alle beliebige

g a n z e Zahlen n und m, w i e grofs dieselben auch sein m ö g e n , so dafs allgemein der W e r t h eines Kapitals A naeh t J a h r e n , t mag cine g a n z e o d e r g e b r o c h e n e Zahl sein, bei dem Zinsfufse l + . w dafs zu A ( I + •»)* a n w a c h s e n w i r d . eines Kapitals A Daraus folgt denn auch u m g e k e h r t , w) "
1

der g e g e n w ä r t i g e W e r t h

nach t Jahrcn z a h l b a r , A (1

A oder r r ^ — ; t sein mufs. (1 m) In dcn öffentlichen L e i h b a n k e n pflegt m a n , w e n n die Z i n s e n alljährlich zu K a p i tal gerechnet w e r d e n , dic Z i n s e n , Weise zu b e r e c h n e n . U m nun für kleinere Zeiträume als das J a h r , anffolgende

D a s Jahr wird z u 360 T a g e , eines Bankbillets

j e d e r M o n a t zn 30 T a g e a n g e bestim-

nommen.

den W c r t l i

nach n Jahrcn r T a g e n zu

m e n , k ö m m t es darauf a n , ob r >

oder nicht > 180 T a g e .

Tm ersten Falle w e r d e n

Ii

Erste V o r l e s u n g .

Uber Verhältnisse,
a

zu d e m W e r t h e e i n e s K a p i t a I s A , b e i dem Z i n s f u f s c l + w , nach nJahren = A ( l + « ) , n o c n die Zinsen v o n A (1' + » ) " für r T a g e = A(t +

eu)".^

hinzugefügt, ( l + .^rJ-

s a d a f s der W e r t h ISt

des Kapitals A nach n Jahren r T a g e n =

A ( I 4- u)n

nicht

> 1SO

(1 + wf+A{i+w) - . ^ Für n= 0 ist der fetzte Theil = o, und die F a k giebt gegen Einlieferung d s BanR3n e billets hlofs das Kapital A ohne Zinsen zurück. So erhielt man, für ein Kommerzbank-BiIlet von 5 0 Rubel vom 7. Februar 1823, 00 am*2. April 1828, w.o. noch 5 Procerrt gezahlt wurden, a s der Rank 6427 Rbl. 82.Kp. u Die Zeit vom 7. Februar 1823 bis 2. April 1828 ist nämlich 5 Jahre 2 Monate weniger 5 T a g e oder5 Jalrre 5 Tage. \ u n ist Tab. (A) dcr Werthdes Kapitals von 5 0 Rbl. 5 00 nach 4 Jahren zu 5 Procenl = 0077 Rubel 5r Kopeken. Dazu den Zins von 3 0 43 0 415 5 = 415 Tagen,. welcher 6077,5a Rubel X 5 • = 3 0 Rubel 30Kopekcn beträgt, 5 addirt, erhält mau C427 Rubel 8 Kopeken als d n Werth de* JJankbrllets a 2ten 3 e m April 1828. Ein anderes Bankbillet von 1000-Rubelvom 7.April 1823 wurde a 2ren April m 1828 mit 1275 Rubel 43 Kopeken eingelöset. Das Alter dieses BilleKs war nämlich 5 Jahre weniger 5 T a g e oder 4 Jahre 3 5 Tage,, der Werth d s Kapitals von 1000 5 e 4 Rubel nach 4 Jahren ist 1000.1,05 = 1215 Rubel 5 K o p e k e n . D a z u dieZinsen von 0 3 5 Tagen = 1215,50.^ = 5 Rubel 9 K o p e k e n ^ erhält man 1275 Rbl. 43 Kop. 5 9 3 Berechnet m n diese beiden BHlete nach der für den Werth eines Kapitals A a 1 n a c h t Jahren gegebenen Formel A(I + ») , und nimmt jedes Jahr z u 3 5 a n , s 6 o 44_160 dafs m a n den 29sten Februar i m Schaltjahr nicht,i305 so ist der W e r t h d s lsten e Billets 5000.1,05 * S und des 2ten = 1000. , 5' 10 achUet, Berechnet m n diese beia
pitals nach n Jahren r T a g e n = A ( I +

»)""'.(l+lft")

= A

n 1

;+ >

,f f

den W e r t h e mit Hülfe dcr g e w ö h n l i c h e n L o g a r i t h m e n , — 0,02118 92991. Fürs erste 5 log 1,05 I i l o g 1,05 = — Bankbillet.

so erhält m a n ,

weil l o g

1,05

F ü r s z w e i t e B a n k b i 11 e t. 5 l o g 1,05 — / l o g 1,05
T

0,10594 04955 0,00319 29081 0,10913 94036.

= =

0,10594 64955" 0,00029 02644 0,10565 6231T.

D i c dazu g e h ö r i g e Z a h l

1,2857fr mit

D i e dazu g e h ö r i g e Z a h l 1,275427 mit 1000 multiplicirt, giebt 1275 BbI. 42,7 K p . dafs

5000 multiplicirt, erhält man 6428 R . 50 K .

A u s diesen b e i d e n B e i s p i e l e n ersieht m a n , was sich auch v o r a u s s e h e n l i e f s , eine L e i h b a n k , wenn

sie nach d e n o b e n vorausgesetzten P r i n e i p d i e Zinsen bezahlt, verliert, wenn

g e w i n n t , w e n n in der Z e i t von n Jahren r T a g e n r < 1 S 0 ; hingegen r >

180 und z w a r um so mehr, j e kleiner der Unterschied v o n r und 180. §.94. D a f s e i n Kapital, dessen Zinsen beständig w i e d e r in Kapital verwandelt zu-

w e r d e n , w ä h r e n d die Z e i t g l e i c h f ö r m i g fortschreitet irt g e o m e t r i s c h e r Progression nimmt und mit stet* w a c h s e n d e r G e s c h w i n d i g k e i t zu einer verhältniismäfsig

bedeuten-

den Summe a n w ä c h s t , davon überz-cugt schon crn B l i c k auf T a b e l l e (A) a m E n d e die* ser V o r l e s u n g . anfänglichen menschliche Indefs bleibt diese Summe doch noch immer im Verhältnisse mit dem sehr beschränkt, so lange die Zeit nicht über einmal die gröfste

Kapitale

Lebensdauer

hinaiisreicht.

Allein

diese

Grenze

überschritten, Folgeni n dieser * •> •» aus* =

kann das Kapital zu einer, alle V o r s t e l l u n g übersteigbaren, Gröfse anwachsen. de B e i s p i e l e , die zugleich zur U b u n g im B e c h n e n dienen k Ö n n e n , w e r d e n

Hinsicht vielleicht nicht u n w i l l k o m m e n sein.. E * x c m r > e l I.

W i e lange mufs ehr Kapital zu 5 P r o c e n t Z i n s e n auf Zinsen A u s der F o r m e l (1 + » ) ==r
r s

s t e h e n , damit es 900 mal g r ö f s e r w i r d . l o g s. log000 Folglich, 2,9542425
=

f o l g t t l o g (1 + 9 0 0 , ist t

weil
o
f

1 +
t i m T

w

=
-

1,05,

s =

900,, t l o g 1,05 =

tog

,

KFHBS

<ÖB«äB =

1 3 9 , 4 2

J a l , t

'
demnach in 140 Jahren zu einer Summe v o n

Eine M i l l i o n Pfund Sterling

würde

7S

ErsteVorlesung.

ÜberVerhältnisse,

000 Millionen Pf. St. a n w a c h s e n , einer S u m m e , w e l c h e r die englische Staatsschuld b e reits sehr nahe ist. Exempel auf Z i n s e n zu II. In w i e viel Z e i t wird ein russischer Imperial z u 5 P r o c e n t Z i n s e n dafs das V o l u m e n der dazu erfor-

einer solchen Summe a n w a c h s e n ,

derlichen M a s s e reines G o l d , das V o l u m e n unserer E r d k u g e l Hetrachten zahl des wir die Erde zum als eine Kugel, r so ist,

übertrifft? * die D Verhältnifsden Durch—

wenn

Kreisumfanges P = den — . 6 Tt
2

Durchmesser, der der Erdkugel

den

Halbmesser, das

messer
4
3
3 f f r

und 6

Meridian Da nun

bedeutet, des

Volumen

derselben

=

vierte T h e i l

Erdmcridians
3

zehn

Millionen G4000.10 —
O *
18

6 P M e t r e s h a l t , a l s o P = 40.10 M e t r e s , und * - 3 , 1 4 1 5 . 9 2 G 5 etc. ist, so ist — = — 0 JT > 1080.10 und < 1081 . 1 0 Kubikmetres.
18 1 8

Nun wird aber

bekanntlich

das

absolute

Gewicht

des

Würfels

des

hunderten Gramme Grammen

T h e i l s des Metre des destiIirteii W a s s e r in seiner gröfsten D i c h t i g k e i t ein
5?

g e n a n n t , dafs also ein K u b i k m e t r e solches W a s s e r 100 — 1000 K i l o g r a m m e n w i e g t .

oder

eine M i l l i o n

D a nun das speclfische G e w i c h t des Goldes 19,258 ist,

so wird d a » G e w i c h t eines K u b i k m e t r e GoId — 19258 K i l o g r a n i m e n s e i n . E s enthalten aber n a c h N e l k e n b r e c h e r 1 9 / j I m p e r i a l e n c i n e k ö J n i s e h e M a r k Gold, und weil ein Kilogramme ungefähr 4
T 9 ä

fein der

köln. Mark

ausmacht,

so

ist

W e r t h eines K i l o g r a m m e s fein GoId ungefähr 84 Imperialen. reines GoId k ö n n e n D a nun das V o l u m e n = 174S 703432 < demnach 19258 X

A u s einem K u b i k m e t r e geprägt werden.

84 oder 1G17G72 Imperialen

der Erdkugel < 1081 T r i l l i o n e n K u b i k m e t r e s und 1 0 S l X 1 6 1 7 6 7 2 so ist eine M a s s e GoId v o n diesem V o l u m e n zu
2

1749 M i l l i o n e n ,

1749 QuatrillionenImperialen noch nicht zureichend. Setzt man aber 1,05* = i n . 24 + l o g 1 7 4 9 27,2427898 s o erhalt man t — — ' =r — — 1285.
b a n o K

1749.10 ^,

logl,()5

0,0211893 auf Z i n s e n in 1300 Jahren zu reinen

Ein Imperial würde demnach zu 5 P r o c e n t Z i n s e n einem s o l c h e n Kapitale a n w a c h s e n ,

dafs das V o l u m e n des dazu erforderlichen

G o l d e s g r ö f s c r als das V o l u m e n unserer E r d k u g e l sein w ü r d e .

Exempel

III.

D e n W e r t h eines Kapitals von einem I m p e r i a l , die Z i n s e n zu 5

P r o c e n t alljährlich zu Kapital g e m a c h t , nach 6500 Jahren z a h l b a r , zu berechnen. D e r A u s d r u c k für die M e n g e der E i n h e i t e n , w o z u die Einheit in 6500 Jahren zu 5 P r o c e n t a n w ä c h s t , ist 1 , 0 5 ° ° .
65

D a n u n , w i e bereits in dem 2ten E x e m p e l g e z e i g t 1617672 Imperialen enthält, in 6500 Jahren so ist das V o l u ~

worden,

eine K u b i k m e t r e reines GoId wozu

men der M a s s e G o l d , =
0 0

der Imperial

zu 5 P r o c e n t anwächst

1 05^ ^ l . * . * A Kubikmetres. 1617672
00

V e r w a n d e l t man diefs V o l u m e n in eine K u g e I , '
ö

oder setzt zu r sei=

1 05^>

161/6/2
.1

=

3

3 4 7cx . '
3

w o ff die und

bekannte Iladius

Verhältnifszahl der Kugel

des

Kreisumfanges so erhält
- _

nein D u r c h m e s s e r , Yi_ l , 0 5 ° = ' **1017072.
6 5 o 4

r den
.
6500

bedeutet,

man

Y 1,<>5 * ' 2156896*

X u n ist log 1,05 — 0,02118 92990 7. — — —
< i 5 o r

'*r'-;

A l s o 65oo' l o g r,o5 Compl. l o g 2 1 5 6 8 9 6 C'ompI. l o g <7i 1 o5 Daher log —-,,
0
Q

i57,73r>44 Zg 3,66617 ° 7 9,5o2'85 o r 150,899^6 4 7 43,633i5 49.
3 8

°

217u09G7r

— —

und l o g r Demnach r = 4,29689 X lO
4 3

=• 4296S9. l O haben wir die

Metres.

Statt l o g 2156896 und log

n von 6500 l o g 1,05 zu subtrahiren, beiden

die logarithmischen Complemente der 1 5 0 , aber um

Z a h l e n 2156S96 und «• addirt;

Charakteristik der Summe

2 X 1 0 vermindert. log \ .

D a s l o g a r i t h m i s c h e C o m p l e m c n t e i n e r Z a l i l \ ist nämlich — 10 —

E s ist also einerlei, ob man c0n1pl. log N addirt oder log N subtraliirl, w e n n

man nur nicht v e r g i f s t , dic Charakteristik der Summe um 10 zn v e r m i n d e r n . D a nun das L i c h t in ungefähr 493 Sekunden den eg von der S o n n e bis zur

E r d e , also etwa 152900 000000 M e t r e s , und folglich in einer S e k u n d e w e n i g e r als 320 Millionen Metres durchläuft, so wird es in einem Jahre = 31 556929 Sekunden noch 4^9689.10^ nicht völlig 10000 13illionen Metres zurücklegen, also mehr als
1

^ —
0

°

f , p r

4296,89 QuatriIIionen Jahre g e b r a u c h e n ,

um den H a l b m e s s e r der Kugel zu durchlau-

\

- Erste Vorlesung. laufen,

Über Verhältnisse, w o z u ein Imperial in 6500 J a h r e n zu * mehrereJahre hindurch der am

w e l c h e dem V o l u m e n der M a s s e G o l d ,

5 Procent Z i n s e s z i n s e n a n w ä c h s t , gleich ist. 95. Der haare Werth einer Zeitfente

Ende jedes Jahres (§. 8 7 . ) w e n i g e r lung.s-Jahres Indem sich

zahlbar, ist gleich

demGrundkapitalc a.rnE.nde des

Zeitrente

dem b a a r e n W e r t h e d . e s s e l b e n zahlbar.

letztenZah-

nämlich der L nternehmer
T

verpflichtet,

dem

Rentenirer n Jahre

hin-

durch am Ende j e d e s Jahres eine bestimmte Rente a auszuzahlen, giebt er ihm g l e i c h sam ein Kapital in die H ä n d e , das alljährlich den Z i n s a trägt, w e l c h e s ( § . 87.) das D i e s e s Kapital - , wenn 1 + w der Ztiis-

Grundkapital der R e n t e a genannt w u r d e .

fufs ist, mufs der Rentenirer, n a c h d e m er n Jahre hindurch die Zinsen d a v o u benutzt h a t , am E n d e dieser Z e i t dem U n t e r n e h m e r zurückzahlen.
; n

Statt d e s s e n ' k a n n er ihm
n

a a 1 aber gleich den baaren ^\erfh v.ou - — - . — — — - zurückzahJen, dafs er also eigent° w u ( -f- a) M a a 1 licli nur —r—\ das AouivaLent der n Jahre hindurch zahlbaren jährlichen u .w (1 •f- u)) *• R e n t e a empfangen w ü r d e . ft R 1 <j. OC D a diese Summe • 7 T I — n Jahre hindurch nut den Zinseszinsen
n a i s
J

-

Ui

W

( 1 ~f-

(§. 88.) auf

—*^^r^n)

(1 + * j " =

1

Uf)

(l+*)

n

— ^

anwächst,

so

folgt

daraus

zugleich der S a t z : Der Werth S um m e a, mit den einer n Jahre hindurch alljährlich zu Kapital dem n Jahr e von a gemachten Ii i n d u r c h weniger

a m E n de d e s n t e n J a h r es , i s t gl ci ch Zinseszinsen angewachsenen dieses

Grundkapitale

dem anfänglichen §. 07. 1,04; Zur

Wcrthc

Grundkapitals. einer Z e i t r e n t e , wenn der Zinsfufs 1,03:

Berechnung

des W e r t h e s

1 , 0 5 oder 1 , 0 6 i s t ,

kann m a n

sich der b e i d e n T a b e l l e n am E n d e dieser V o r l e -

sung b e d i e n e n . Exempel. E s sei der baare W e r t h einer Jahresrentc z o n 1 0 0 0 Rubel bei deiu zahlbar zu berechnen. Das

Zinsfufse 1 , 0 4 am Eude j e d e s Jahres 1 5 Jahre hindurch

P r o p o r t i o n e n , Potenzen und L o g a r i t h m e n , Grundkapital v o n 1000 Rubel ist der Einheit, nach 15 Jahrcn = 25000.

g'

Nach T a b . (B) ist der baare W e r t h D i e s e Z a h l mit 25000 muliF^ zahlbaren Grundkapitals den v e r -

z a h l b a r , — 0,55526 450. des nach

plicirt,

erhält man

den baarcn W e r t h

15 Jahren

v o n 25000 Rubel — 13881,612 R u b e l ,

welcher

von 25000 R u b e l a b g e z o g e n , auf 15 Jahre =

langten haaren W e r t h einer Jahrcsrcnte v o n 1000 Rubel 30 K o p e k e n giebt.

11118 Rubel

Nach T a b e l l e ( A ) ist das mit den Z i n s e s z i n s e n in 15 Jahren a n g e w a c h s e n e G r u n d • kapital = 25000. 1,80094 351 = 45023,587 Rubel. D a v o n das Grundkapital 25000
%

Rubel subtrahirt,

erhält man dic Summe

v o n 20023,587 R u b e l ,

w e l c h e man

erspart

haben w i r d , w e n n man 15 Jahre hindurch am E n d e j e d e s Jahres 1000 R u b e l auf Z i n seszitisen zu 4 P r o c e n t unterbringt. Multiplicirt man diese Z a h l 20023,587 durch den baaren W e r t h d e r s e l b e n , w i e oben = §. 9S. 1,04 11118,39.
3

— 0,55526 4 5 0 ,

so

erhält

man

W i r d dic n Jahre hindurch zahlbare Jahresrente statt am E n d e j e d e s J a h so übersieht man l e i c h t , dafs alsdann der W e r t h So würAnfange 11563,14 im

res im A n f a n g e desselben g e z a h l t ,

einer solchen Rente in dem Verhältnisse 1 + u : 1 vergröfsert w e r d e n nmfs. de in dem v o r i g e n E x e m p e l der baare W e r t h einer 15 Jahre hindurch im

j e d e s Jahrcs zahlbaren R e n t e nicht 11118,39 Rubel sondern 1 1 1 1 8 , 3 9 X 1 , 0 4 = Rubel sein. Auf gleiche Weise würde man durch die 15 Jahre

hindurch

A n f a n g e j e d e s Jahres e i n g e n o m m e n e

und auf Z i n s e s z i n s c n

untergebrachte Einnahme

von 1000 R u b e l am E n d e des 15ten Jahres e i n e S u r n m e v o n 2 0 0 2 3 , 5 9 X l , 0 4 = 20S24,43 R u b e l erspart haben. §. 99. dern zum Ist dic Rente nicht am gleich am Ende lten des ersten Jahres, son-

erstenmale

Ende

desn +

Jahrcs m Jahre

hindurch des

z a h l b a r , so ist d c r b a a r e W e r t h

derselben

gleich

dem U n t e r s c h i e d e

b a a r e n W e r t h e s d c s G r u n d k a p i t a 1 s d e r R e n t e ii a c h n J a h r e n z a h 1 b a r, w e n ig e r d e m b a a r c n W e r t h e d e s n a c h n + m J a h r e n z a h 1 b a r.e n G r u n d k a p i t a 1 s. 1L

E s ist nämlich der baare W e r t h einer n + m Jahre hindurch am E n d e j e d e s J a h a res b e i 1 4- u Zinsfufs zahlbaren R e n t e =
' u) w

a

1

—•n4-m.
{l-j-w)

Subtrahirt man nun d a a
U)

a von
— —

1
j r - . — r
n

den baaren
7 r 4 " " x n

Werth
+ m , .

der Rente

a auf n Jahre —
U)
r

,

s o erhält man

(l + w)

w i e b e w i e s e n w erden sollte^ einer j ä h r l i c h e n R e n t e v o n 1 0 0 0 Rubel

w(l+w) So für 1 0

« ( 1 + «) findet man z . B . den baaren W e r t h

aufeinander folgende Jahre> w e n n der Zinsfufs 1 , 0 4 , und die R e n t e zum ersten Das Grund9

M a l e am E n d e des zehnten Jahres gezahlt w e r d e n soll, auf folgende A r t : kapital v o n
1 0 0 0

Rubel ist =
2 5 0 0 0 X

2 5 0 0 0

Rubel.

D e r baare W e r t h dieses Kapitals nach
7 5 6 4 , 6 7

Jahren zahlbar =

0 , 7 0 2 5 8 6 7 4

Rubel =• 1

Rubel.
X

Davon
2 4 2 4 =

den baaren
1 1 8 6 6

W e r t h des Grundkapitals nach g e z o g e n , erhält man 5 S.
1 0 0 . G 9 8 , 6 0

1 9

Jahren zahlbar —

2 5 0 0 0

0 , 4 7 4 6 4

ab-

R u b e l , als den: gesuchten W e r t h der obigen Jahresrente. a 1 Vermittelst d e r G l e i c h u n g (§.. 9 5 . ) s = - f 1 —~~-n) läfst sich auch die
('l^-uj)
r

G r ö f s e der Jahresrente a
. , S W

wenn

der b a a r c W e r t h

derselben g e g e b e n i s t , b e r e c h n e n ,

indem a =

n
^i^-u>)

Rubel,
6 9 5

E s s e i z . B . s = 10000
T T T — , «

« =^0,04,
l ^

n = 2 0 , s o erhält man T a b e l l e ( R )
= 0 , 5 4 3 6 1 3 0 5 , sw = 4 0 0 ,

( l + w)
lich a

= T n A * > 1 , 0 4

M5638
735,82

und

(I' + « /

J

_

folgfe

= ö&m =
f

RuM

,n) folgt auch ~ = 1 — ^ - . n ^ und * n

§. 101. = *5

Aus s = - ( l - ^ . _ ^

= 1 — *LZ

Jl

demnach (1 + » ) " ' = — u n d v

w {l^-u) °
cl — • S W

n l o g (1 + « ) = lwo g a — l o g (a — s « ) , f o l g -

a

(l + )

(l+w)

a

~

lich n =

^ga-log_(_a-s^) log(l + -)

Damit Käufsumme

der W e r t h der Rente

v o n n möglich kleiner

s e i , mufs

sw <

a oder

d e r Jahreszins der

als d i e Rente

sein,

weil

sonst a — S w negativ und

l o g ( a — s a ) unmöglich sein w ü r d e . D i e o b i g e F o r m e l k a n n d i e n e n , d i e Z e i t z u b e r e c h n e n , in w e l c h e r eine Schuld a

durch eine alljährlich gezahlte S u m m e , w e l c h e den Jahreszins getilgt werden k a n n . E s sei z. B. s =

der Schuld

übertrifft,

400000 Ruhel eine S c h u l d , auf w e l c h e m a n

jährlich 25000 Rubel a b b e z a h l t ,

so dafs der TJberschufs derselben über die jährlichen

Z i n s e n 20000 Rubel zu 5 P r o c e n t zur T i l g u n g der Schuld gebraucht wird. In w i e viel Jahren wird die Schuld abgetragen sein? „. . Iog25000-log5000 log5 0,0989700 ™ v .-oii H i e r ist n = ^ — - ^ = .—%^rz --- ' . . • — 32,987. Nach 3 3 J a h O A f 5

logl,05

log1,0o

0,0211893

ren wird nämlich nicht nur die g a n z e Schuld abgetragen s e i n , sondern d e r Gläubiger mufs dem Schuldner noch eine Summe z u r ü c k z a h l e n , die
Avir

j e t z t bestimmen w o l l e n . am E n -

D c r W e r t h d e r 33 Jahre hindurch abgetragenen 25000 Rubel beträgt nämlich de dieser Z e i t ^ ^ . ( 1 0 , 5
3 3

0,Ut)
3 3

— 1).

V o n diesem den W e r t h

der 400000 Rubel Schuld

nach derselben Z e i t = =

400000.105

53

abgezogen,

nIeibt nach

100000. l , 0 5 — 5 0 0 0 0 0 0
3 3

100000 ( l , ( ) 5 — 5 ) . = ( T a b e l l e (A)) 100000.0,00318854 =

318 Rubel 85 K o p e k e n . der jähr-

§. 102. V e r l a n g t d e r R e n t e n i r e r f ü r d i e s e l b e S u m m e s t a t t l i c h e n R e n t e a eine m t e l j ä h r l i c h e , l + , = ?((l+„)

I

so mufs dieselbe,

bei dem Zinsfufse

w

m

_l)sein.
U)

W e i l nämlich die jährliche Rente a als der Jahreszins des Grundkapitals - ,

und

eben s o die mtel j ä h r l i c h e R e n t e als der m t e l j ä h r l i c h e Z i n s , desselben K a p i t a I s b e t r a c h tet werden k a n n ; das Kapital - aber in e i n e m Jahre zu - ( l + - w ) - u n d folglich
U U)

(§.92.) von

in einem mtel Jahr zu - ( l + w)"'
W X

anwächst,
i

so mufs

r o

dcr mtcl j ä h r l i c h e a a —

Zins

-

oder die gesuchte mtel j ä h r l i c h e R e n t e =

-(l + «)'

—"""((^+")'"—0

sein. halb-

Ist z. B . der Zinsfufs 1,04, s o kann statt der Jahresrente v o n 1000 R u b e l , jährlich nur ( 1 , 0 4 * - 1 ) = 4 9 5 , 1 , und vierteljährlich

( 1 , 0 4 * - l ) = 246,3 Rubel

verlangt w e r d e n . §. 103. I s t d e r W e r t h

s einer

unveränderlichen

Jahresrente

a be-

84"

'

Erste Vorlesung.

Über Verhältnisse, 1 +
w

k a n n t , so f i n d e t man d a r a u s , hei dem Z i n s f u f s e mtel j ä h r i g e n R e n t e v o n a — = s
w

, den W e r t h

einer

m((t +w ) m —

l) L — 1 )
x

1

a' W i r h a b e n s o e b e n g e s e h e n , d a f s d i e mtel j ä h r l i c h e R e n t e — ( ( 1 +

der Jah> sein*

a' \ a a<** resrente a ' ä q u i v a l e n t s e i . I s t a l s o - ( ( l + » • ) » » ' — l J = - , s a m u f s a ' = —
m

-

m ( ( l + u ) ^ - l ) gleichen a : a
a

Da

nun

der W e r t h sich wie

z w e i e r verschiedenen die jährlichen Renten

J a h r e s r e n t e n , hei übrigens verhalten, oder s : s =

Umist

ständen,

so

m((l

+

w;m__i)

».-«.*!

• • ' • '• --• '

Exempel. re b e i m Zinsfufse

D e r baare W e r t h einer jährlichen R e n t e v o n 1 2 0 0 R u b e l auf Io J a h 1 , 0 4

ist

1 3 3 4 2 , 0 7

Rubel.

M a n soll d e n baaren W e r t h einer M o n a t s '• • • . . . .i

R e n t e v o n 1 0 0 R u b e l findcn.. E s ist l o g ,nd s =
1 , 0 4 = 0 , 0 1 7 0 3 0 0 4 3 3 ,

und
1 3 3 4
9

log
0 7

1 , 0 4

=

0 , 0 0 1 4 1

9 4

also

1 , 0 4 ^ = 1 , 0 0 3 2 7 4

1 3 3 4 2 , 0 7 , ^ , ^ ^ =

=
'

13584 Rul.cl.
U

§.. 1 0 4 .

Setzt man, in der Gleichung s =

s
m((l +

-

-

,

m =
,

OO ,

so

wird

w ) ' ~ ' — l )

( § .

6 3 . )

s' =

,

*"

,

, ; oder, weil s = «)

-

(1

r r ^ r n ) ,

s' =

.~ Iognat(l +
w)

Diese

v s

'

Iognat(l +

w

v

( l + w )

7

'

Summe miifste dcr Rentenirer

d«m Unternehmer, wenn er

bei dem Zinsfufse 1 + « , sich zugleich ausbedingen

fijr

cine

3ahrliche R e n t e a auf n Jahre z a h l e n ,

wollte,

dafs ihm in j e d e m A u g e n b l i c k e der Z w i s c h e n z e i t der jährlichen Z a h l u n g , auf V e r l a n g e n ein Thei.l der jährlichen R e n t e im Verhältnisse der Z e i t ausgezahlt w ü r d e . Exempel.
' so ist s _ =
1 2

E s sei die Jahrcsrente =
0 , 4 4 4 7 3 5 5 ~
1 3 C 0 7

1200
b e l

Rubel, n =

1 5 Jahre, 1

=

1,04

y

, 0 ™
0 0

- ^ Ö 3 i Ö 2 ~ Ö 7

>

1

7

R

u

~

f. 1 0 5 . n Jahre

Wenn hindurch

eine jährliche in einem

R e n t e a,

stattunveränderlich Verhältnisse 1 ; k

zu zu

sein, oder

geometrischen

abnimmt,
s

so

ist

der

baarc
° <
l

Werth
c r

derselben
= ^ ( ^ J
n

bei
O u e

dem
n a c

Zinsfufse
h d c n

! + •
' + «

=

r + v = ^

^ - ( f - ^

£

-

»

k

<

0

d er >
v

1 4~ a; i s t. a — 1 + w , ak ak , f- T r — - a •f- y ~ . — , 3 + ( l + w ) ' (1+»)
2 n

. , .. , L s ist namhch s =

ak +

3

ak —,n , ('l+»)
n — I

oder

die S u m m e einer g e o m e t r i s c h e n R e i h e v o n n G l i e d e r n , deren erstes Glied — - — , und 1 - H Ut
r .

k

T

der E x p o n e n t des Verhältnisses ^ ^ • .

Nun findet man aber bekanntlich die Summe

einer g e o m e t r i s c h e n R e i h e , indem man das gröfste Glied derselben mit dem E x p o n e n ten des Verhältnisses multiplicirt oder dividirt, j e nachdem derselbe gröfser oder k l e i ner als 1, alsdann das kleinste Glied subtraliirt und den Rest durch den E x p o n e n t e n w e n n derselbe > 1 , odev des u m g e k e h r t e n , w e n n er < 1 , w e n i k a E s sei nun - - — < 1, so ist - — das gröfste G l i e d ; d i e s e s mit
1 U) 1
r

des V e r h ä l t n i s s e s , g c r 1 dividirt.

k a — — d i v i d i r t , erhält man , davon das-kleinste 1+ u ' k tlividirt, giebt ,a ak"— . , f + »
T
s

nk" " J-L ~—;—-nabgezoffenunddurch—v——1 (1 + m) ° k
1 b

C M

"

a
r + r = i

=

<k

-

7 T T ^ )

n

)

:

> -

(1

~ <n^> eik

k

n }

gleich dem baaren W e r t h e » T a 1 "ner unveränderlichen n J a h r e h i n d u r c h z a h l b a r e n J a h r e s r e n t e beim Zinsfufse
r

D i e s e Summe ist a b e r ,

w i e man leicht ü b e r s i e h t ,

Wenn

k —r— > 14~ w

. ak""" 1» so ist . — . — r _ ( 1 4 " w) ak" —rn+i?

1

k das gröfste G l i e d ; dieses mit -—:—- muItiplii + w a 1
w

K

c i r t , erhält man

davon das kleinste

k subtrahirt und durch -—• 1 + o)
a

\

(1 4 - w) dividirt, ergiebt s i c h : .
s = (

1

ak"
F H
n + 1

a

.
*'

.

k

.
~

k=T=zQr+J

fc

N

n

»

D i e s e Summe ist der W e r t h einer unveränderlichen R e n t e g auf n Jahre am Ende des

fc
nten Jahres nach dem Zinsfufse
1

——.
»

§ . 106.

Der baare Wertli

s einer J a h r e s r e n t e auf n Jahre, die am E n d e

'<Vl

86 des

J£rstc V o r l e s u n g .

Ü b e r Verhältnisse.

e r s t e n J a h r e s m i t a z u z ä h l e n i s t u n d in j e d e m f o l g e n d e n J a h r e u m d einer baaren

v e r m e h r t w i r d , i s t h e i d e m Z i n s f u f s e 1 + «, g l e i c h d e m h a a r e n W e r t h e unveränderliche Werthe Jahresrente von a 4 ~ zahlbar. a-r-sd
+

auf n Jahre weniger

dem

von — nach n Jahrcn
M>

„ . L •• i . , E s ist namlich s = ''
— - ( y — 7
M

a ^
* 4 ~
1
w

7

. a^-d + r^T~\
2

, a + 3cl
3 +

. a^-(n
+ ~~ < • C' +
1


» )

Ad

\ ~r )
4 u

t j _ \ { ' ~ r )
u

H r ~ ^ ( ' 4 ~ J
W

et

1 s , 1 — \ n ) ~f

7

d

j—\2

,

i

s
;

+

,

3 , —

•2 • . • 4

_ j _

n

- 7^;—,n-2y.
+

~

~

\

( ' + - " )

•2
Nun sci q ^ —1 4 j

• . p
w

3

,

4
0

.

«

1 ^ n - a w) Q(n—i)
( ' 4 ~ " v

* an

^ -—:—:2 (i-^u>) T •
4 *

4 -T T M• • • ( ^ 4 ^ w J

/ , (* +

~ "

2fl soist
* j u n d V

2
j

~
4 - w

4 | •
~
w

6"
x

a(«—2)
~x3 • • • —

2

4
! 4 -

4 ~

) _ i _ ~ r

r , \ ~r )
1 u
2

p — x — , » — a — 7 — i — " - i {i
+

( / 4 - w )

—,—-2

=

rr_T~\2
• ( / 4 ~
W

^
• • • 4 "

n—
f
(

3
n — a

J

v , "\3 l ' 4 " * v

t " V 4 "

j

1
,

71 — 2
/ — r ^
1 1 1

U—4
+ ? — t — \ U ~ r )
w n

*

7 und f/
J

Also
= (•
v

. f > J . ( - > — 7
1

q
s
Q

7

w

/

* i

4I- ,
n

~
w w

1

- \ — ^t a)
\ )
n

4

4

^ n - I ~
w

4" 7—I ( 4( ~ 4 ) / ~
y

/ —

K

>
+
w

72

7Z —

/
1

(>+»)
2

— «\
/

/
w

(

; 4 ~

* {' )

— x n - * t — / 1 ( ^ 4 ~

+ —
w

n<"
7 ; — \ n ) . ( * 4 ~ ) .
w

)

1 r 1 — Folgl.ch . _

a

-(, -

r

^

1

n

)

\

+

i

^ -

/
2

1

n

u

>

(V

-

(

7

^

7

)

"

-

(

7

^

j

\ " )

=

t ± i ( ,
w ^

H

)
/

-

-

• w

7

T

T

i

-

•*»

= f i±^ ~ a

+ (
w

"+^
• ( , 4 _ ^ )
0

( / + w )

( ^ 4 - w )

'

Exempel.

E s sei nach

dem Zinsfufse 1,04

d e r baare W e r t h

einer Jahresrente

auf 20 Jahre z u b e r e c h n e n , die am E n d e des ersten Jahres mit 1000 R u b e l z u zahlen ist, und j e d e s n a c h f o l g e n d e Jahr um 100 R u b e l v e r m e h r t w i r d . a 4- Es ist hier a = 1 0 0 0 , d = 1 0 0 , u = 0 , 0 4 , n = 2 0 , also ' = = 87500 w 0,04
5500
=

aH-(n4-|)d
— i —

1
= 1 3 7 5 0 0 > u n d w e i l T a b

1
° = m
w = ( )

0

^

4

-

(

B

)

(

T

+

^

'

4

5

6

3

8

6

9

5

>

a 4 so ist —

-

0

a + (n 4 - |) d —
7 5 0 0

{
( T + 7 )
n

~

8

7

5

0

0

! 3 ^ 5 0 0 . 0,45638695 = g7500 ~

11.45638^695 _

8

_

6 2

7 5 3 , 2 1 = 24746 R u b e l 79 K o p e k e n .

Tabelle ( B ) . Tabelle ( A ) . W e r t h eines mehrere Jahrc hindurch mit den Baarer W e r t h einer nach mehreren Jahren zahlbaren Summe 1. Zinscszinsen angewaclrscncn Kapitals 1.
J

pc.

4 pc.

5 pc.

6 pc.

,o3ooo ooOji,o4ooo ooo^ i,o5ooo

,0G0900001,081G0000 i,ioa5oooo i,i256o 000 ,09272 700 1,12486 4 o o 1,15762 5oo 1,19101 600 2 ,ix55o 881 1,16985 856 i,2i55o 6 D 1,26247 9 ,iD927 407 i,2i665 290 r,27628 i 5 6 i,53822 558
G G

ooo 1,06000 000

J.j

3 pc.

4 i>c.

5 pc.

I

6 pc.

0,97087 5790,96153 8460,95258 0950,943596 0,94259 591 0,92455 621jo,90702 9i8,0,88999 6 o,9i5i4 i66 0,88899656,0,86385 7600,85961 9 o,88848 o5 o,8548o 4190,82270 247 <V79 9 4 0,86260 878,0,82192 7r1 0,78552 617 0,74725 9
7 20

,i94o5 23o r,2653i 902 1,34009 564 r,4i85i 9rr 7 ,22987 5 8 i,3i5f)3 178 1,407104^5 r,5o363 0x6 8 ,2GG77 008 t,56856 9o5 i,47745 544 1,59584 807
7 1

i 7 o,8i3o9

6 0,837484aG0,790Di 45^0,74621 5400,70496 1 ^ 0,75991 781 0,71068 i55jO,(i65o5 7 8,0,78940 925 0,750G9 021 0,67685 9560,62741 2
1 1

IO T I ,58423 587 r,53945 4f>6 12 ,42576 089 r,6oio3 222
i5 iG

9 ,5o477 ^ ^ ,4 2331 181 i,55i32 821j 1,68947 896 9'0,76641 G750,70258G74 o,6446o 892 0,59189 8 ,543gi 638 1,4802^ 4^8 1,62889 463 1,79084 770 10-0,74409591 0,675564r7 0,6159x 525 o,5585g 5 i,7io53(j56 1,89829856 1rjo,72242 128jo,64958095 0,52678 8' o,5846 99 2 i i,7Q5S5 633 2,01219647 r2 0,70157 g88 0,62459 705 o,55683 742 0,49696 9' i,88564 9i4 2,13292826 i3'o,68og5 i34,o,6oo57 4o9o,55o52 i35
7 5 1 0 0

T

•,i5 ,46853 571 T,665o7 ^5i i4 ,5i258 972 1,73167 645 ! > 9 7 9 9

55796 742 1,80094 35i 2,07892818

2,26090396 14J0,66111 781J0,57747 5o8 o,5o5o6 795 o,46883 2,39655819' i5^,G4i86 195 o,55526 45oo,48ioi 710 o,44^3o 1 0,41726 5
9 !

: 7 ,70243 5o6|2,o258i 652 2,4o66i 923 2,85455 915 180,58759 461 0,49362 812 o,4i552 o 6 5 o , 3 5 o 3 4 4 !i8 19'0,57028 605|0,47464 242 0,59575 396 o,33o5i 3 ,7535o 6o5 2,ioG84 918 2,52G95 020 2,02559950 200,55567 5 5'o,4565S 6 5 0,57688 948 o,5n8o 5 ,80611 1232,191125r^ 3,65329771! 5,20715547
l

i

,G0470G44^r,87298 125
,65234 7G5|r,9479
0 o 5

2,18287459 2,29201 8 2 a

2,54o35i68 16|0,62516694|0,55390818 o , 4 5 8 n i52o,39364 6 2,69277 27917 o,6o5or 645o,5i357 325 o,43629669jo,571364

°

|..
20'

7

9

I

220,52189 a5ojo,42i95 55g!o,34i84 987 0,27750 5 °7 21 ,91610 3 4 i ' 2 ' ^ 9 9 79| W 1 5,8i974 9 25o,5o6G9 175 o,4o572 635jo,52557 15rJ0,261797 22 ,97358 65ip,4G47 4 l 3,07152576 240,49195 574 0,59012 i47o,5ioo6 791|0,24697 9 2 o3279 4 r 1 '2,5633o 4iG| 3,225o9 994 4,o4895 4C4 25 2,09577793!2,66585655, 3,38655 494, 4,29187072 '25|0,477G0 557 o,575n 680|0,29550 277-°»" 99 9 24
1 8 5 2 C 2 G G 55 : 2

,86029

45j 2,27876 807

2,78596

259J5,6o355 742 210,55754 928o,45885 56oo,55894 236 0,29415 5 3,39956 36o

25

J.

3 pc.

4 pc.

5 pc.

6 pc.

J.j

5 pc.

4.

pc.

5 pc.

G pc. 219810 207568 19565 0 184557 i74n 0

26 2 , i 5 G j 9 1 2 7 2 , 7 7 2 4 G 9 7 8 5,55567 269 4,54g58 296 2 , 2 2 1 2 8 90r 2,88356 858 3 , 7 3 3 4 5 6 5 2 4 , 8 2 2 3 4 5g4 2 , 2 8 7 9 2 7G8 2,99870 5.3a 3 , 9 2 0 1 2 9 1 4 2,4272G 247 5 , 2 5 3 5 9 7 5 1 2,5ooo8 o 5 5 5 , 3 7 5 r 3 34i 2,575o8 276
1

'0,46569 47^>,0 56o68 9 2 5 0,28124 073 o , 4 5 o i 8 90G 0,43707 6 7 5 o,42454 656 5 4 6 8 1 657 0,26784 8 3 2 5 3 3 4 7 747 o,255og 364 5 2 o 6 5 i 4 i 0,24294 6 3 2

5 , n i 6 8 670

2,3565G 55r 3 , n 8 6 5 i 4 5 4 , n G i 5 56o 5,4i838 7g0 4 , 5 2 1 9 4 258 5 , 7 4 3 4 9 n 7 4,538o3g49
i47J

0 , 4 u 9 8 6 7 6 0 3o85i 8 G 7 0 , 2 5 i 3 7 745

6,08810064
6 , 4 5 3 5 8

5o8o5 8 7 5 4 , 7 G 4 9 4

668
9

i ° 29646 026 o , 2 2 o 3 5 947 O i 6 4 2 5 5 o,58855 o 3 ' o 2 8 5 o 5 794J0,30986 G17|0 i54g5 7 °^999 7
8 7 l 5

2 , 6 5 2 5 5 524 5,64858 1 1 0 5,oo3i8 8 5 4 2 , 7 5 1 9 0 55o 5 , 7 g 4 5 i 654 5 , 2 5 5 5 4 797 2 , 8 i 5 8 6 245:5,94Go8 900 5 , 5 i 6 o i 5 5 7

6,84o58 88

0,37702 625'0 2 7 4 0 9 4 1 7 0,19987 2 5 4 ' o 2554i 5470,18129 0290 2 4 3 6 6 8 7 2 0 , 1 7 2 6 5 74r.0

i 4 6 i 8 c ! 1

7 , 2 5 l 0 2 5 2 8 54 o,5GGo4 490 0 2G555 2 0 9 0 , 1 9 0 5 5 48oJo 7 , 6 8 6 0 8 6 7 9 3 5 o,55538 54o

15791 2 i5oio 5
1 2 2 7 4 1

56 2,89827 835 4 , i o 5 9 3 2 5 5 5 , 7 9 1 8 1 6 i 4 8 , 1 4 7 2 s
2

2 o o ' 3 G

o , 3 4 5 o 3

2 4 5 o

5 7 ' 2 , 9 8 S a 6 6 s ' 4 , i 6 8 o 8 986 6 , 0 8 1 4 o 694 8,636o8 712]j37 0,33498 294 5 8 5 , 0 7 4 7 8 348 4,43887 5 4 5 6,38547 7^°j 9 , i 5 4 2 5 2 5 5 38 o , 5 i 5 2 2 Gi5 5,1G702 C98 4,GiG5G 599 G,7o475 n 5 ' 4o 3,2G205 7 7 9 4 , 8 0 1 0 2 o65
5 •Ax ! 4 2

2 5 4 2 0 685 o , i 6 4 4 5 5 G 5 o 1 1 3 7 9 5 „ I 1 2 2 j 2 8 545'o,i56Go 536'o 1 0 9 2 5 9
2 i 6 6 2 o G i J o , i 4 g i 4 797J0 io5o 56

9,70350749

o , 3 i 5 7 5 355 o,3o655 684

7,o3998 8 7 i ' i o , 2 . 8 5 7 i 794 7,^9198 8 i 5 ro,90286 102 7 , 7 6 1 5 8 7 5 6 i i , 5 5 7 o 5 268 8 , 5 5 7 i 5 o 2 8 12,98548

20828

g o 4 j o , i 4 a o 4

5G8jo

0 9 7 2 2

2

, 5 5 9 8 9

8 9 j 5 8 9

4,9g3o6 i 4 5 5 , 1 9 2 7 8 091

0,29762 800 0 20027 7 9 5 J o , i 5 5 2 8 1 6 0 0 0,28S95 9 2 2 0 1 9 2 5 7 4 9 3 j o , 1 2 8 8 5
9 6 2 L 4 4 o j o

0 9 1

7 1 9 ;

3 , 4 6 0 6 9

o865a 7 l o8i65 0
0 7 7 0 0 0 7 2 6 5 9 o|

4 3 j 3 , 5 6 4 5 i 677|5,40049 527j 8,14966 695 i 2 , 2 5 o 4 5 464 4 3 o , 2 8 o 5 4 294jo i 8 5 i 6 820^0,12270 44j5,G7i45 2 2 7 5 , 6 i G 5 i 5 o 8 j 45 3 , 8 i 5
7 9

1 9 2 I 4 4

0 , 2 7 2 5 7 1 7 8 0 1 7 8 0 4 655 0 , 1 1 6 8 6 i 5 3 ; o

584 5 , 4 8 1 1 7 3 6 8

8 , 9 8 5 0 0 7 7 9 1 5 , 7 6 4 6 1 o84 45 o , 2 6 4 4 3 8 G 2 0 1 7 1 1 9 8 4 1 0 , 1 1 1 2 9 6 5 i 0

46 3,89504 3 7 2 6 , 0 7 4 8 2 27

9 , 4 3 4 2 5

8 1 8 . 1 4 , 5 9 0 4 8 749 46 0 , 2 5 6 7 3 653 0 i646x 386 0,10599 668 0 o6855 8

1

47 4 , o n 8 9 5 o 3 | 6 , 3 i 7 8 i 562 9,90597 1 0 9 | 1 5 , 4 6 5 9 1 674 147jo,24925 877'0 i 5 8 2 8 2 5 6 0,10094 9 2 1 ! 0 oG465 8 4 8 | 4 , i 3 2 2 5 1 8 8 6 , 5 7 0 5 2 8 2 4 10,4012G 9 6 5 | 1 6 , 3 9 3 8 7 1 7 4 ! ' 4 8 0 , 2 4 1 9 9 880 0 5o|4j5859o 602'7,10668 5 5 5 1 1 , 4 6 7 5 9 979
i 5 2 K j

47G' 0,09G14 a 1 1 0 .

o G

4 g 4 , 2 5 6 2 i 0 4 4 5 , 8 3 3 5 4 9 5 7 i o , 9 2 i 5 5 3 1 3 1 7 , 3 7 7 3 0 4 o 4 ! | 4 9 o , 2 5 4 9 5 029 0 i4G34 1 1 2 0,0915G 5 9 1 0
i 8 , 4 a o i 5

999 j
8

0 5 7 6 4

6!

4^8ji5oJo,228io 7 0 8 0 1 4 0 7 1 2 6 2 0 , 0 8 7 2 0 5 7 0 , 0 , o5422 8

Z w c i t e V o r 1

e

s u n g.

Über die Entwickelung

der Iogaritlimischen tionen in

und

trigonometrischen

Func-

Reihen.

. 1.
x

W• enn der Satzz » cnn (ter ö a t
X

( i ^ - j = i ^ - x w ^ x o ) t x ^ + x / « ' (1 + » ) * = 1 + x « 4- x u + x « 4 - x w
w r c c c r

" 2 2

* 5?

^

*

Ä. &

H- e t c . , + etc.
;

wo

^

r

— * ^
x

~ ^ ^
1 •

X

Z ^ '''' ^
O• *• * V

x

^" ^
1

>

den w i r ( V o r l . 1. §. 50.) für positive g a n z e E x -

J

ponenten b e w i e s e n haben, allgemein für j e d e n beliebigen W e r t h des E x p o n e n t e n x , er mag eine ganze oder g e b r o c h n e , eine rationale oder irrationale, eine positive oder n e gative Z a h l s c i n , w a h r i s t , so m u f s , w e i l (# + » ) ~ ^
x y

=

(, 4 ^ ) . ( ,
w x

+
4 4
4

* + (x + y)« + (x + y) V 4- ( +j) « 4- (.v 4- j)c « + etc. #
:

=

1

4+ y

w

4~

X

C

: 2

c

: 3 3 c
w

w

4"

=3
: 2

4~ , =
x
x
:S c

4

ö> 4

-

etc. s e i n .

+
+

xy

+

x

}'c

: 2

: 2 :2 cJc

y

y? Daraus f o l g t : (x+y) —
x

+

+

+
x

y
x

+ y + Jc2 (x +y)c3 = •Vc3 + *cV+ y c + ;>'c3
(*• + y)'c 'c*
x

l

etc.

etc.

etc.

und allgemein
/ , :n , : n - l . : n - 2 :2 . : 2 j n - 2

k

: n - l

.

:n

( * + / ) c /

— * c :n

+ ,

* c

J

+ .

* c

Jc :a .

+

* c / c

+•*>'c . : n - i

+ J c

(*+f)c - c xc y 4- .r
, :n

§. 2.

W i r w o l l e n j e t z t die W a h r h e i t des S a t z e s , dafs

x:n-i

•.n—2

: n - 3 :3

c Jc

+ xc
C

:

n

fc
E s

+ xy

für alle b e l i e b i g e n W e r l h e x , y b e w e i s e n . E s sei x ; " 4 gezeigt werden,
:n4* , x';
n _ I

y

4

x ^ " V c *

+

« T c "

-

'

4 " y

° =

Qn-

s o » zunächst

dafs Q
: n

n

n : n

^ ,
_^_
1

"
1
: a

H 1

I
2

•*

!« — I

1

x

a

I

:n^-r

^

-

* c
r

+

*

c

J

+

x

c

Jc+
n

Yc

+

Jc

+

Jc

=

Qn4-x

lSt.

D a s allgemeine Glied der R e i h e Q
x
: n

ist nämlich
j ( j K - < ) ( r —
3

~ V

r

— *(* — ')(*~ ) —
g

( x - « 4 - r + / )

)

(.y

— y-4

0

c

^

c

/.
:n-r

2.

J 4

«

-

r :
x
n

* — r rr(# » ' + r ) ,

Q.
:

3
n

r r

'

: r > r + J — 71

— r :r V —

A l s p .v

y

c

Daraus *

c

/.

2.

3

V .

,

:•

: n - i x 4 . 7 — _ ( j T - y 2 4 H - 0 ( ^ - " ^ 4 y )

+
,

+

=

*

c

W— r 4 ' :(n-r4*) ^ 1 ^ 4 ' y- —^r ^H 7^c • — i — ' 1c Yc j r— t — J
x

^ 4 : n—a
: a

*

c

: n - i

+

^ c

^c n n (n — r) n+4) x n—i : x^rY n •^t+,
D C

c

/ c

1

—" +

<

V

.

c

* 4 - j - »^ T y — " < ^ 44 *

— ^

n

c

+ ' l T L ! . ^ " T ' 4 » 4 * c
1 : n J c

'

4 , . * „ ^ „ _ j _ , * c »/ 4
c J c

-:i

rr

7? ,

-

, -. n - r jK • ( j — Q . . . . ( y - r 4 , ) (
: n

i z :n_, -a
y

^

r

-

'

J

c

^*<=
c

<.

<

w

4

V" — ^ -

~r *
X c

=n - r : r 4 > j^fy+ n—1
4

, T
T X c

C

:a T

y

c

^

+

X

c

"

^

_

2

:

3

• n - i

r S : n—i n .tt

r

)

2.

D

V c
^

J + ; * c / c

+s+7*r.*

und folglich
i •.n ^ 4 j K — « * :n
+

,

7l^-i

.-n—i

+

^ 4 7 ; —

r47*^

^

^

1

D i e Gröfsen Q ,

Q ,
1

Q ,
2

Q^,

Q ,

etc. bilden also eine R e i h e , in w e l c h e r j e d e >
n

Glied Q n 4 - , aus d e m n ä c h s t v o r h e r g e h e n d e n Q multiplicirt.

entsieht, i n d e m m a n es

durch^i^

1 1

A u f gleiche W e i s e wird j e d e s Glied der R e i h e (x+y), (* + r ) c ,
1

(x+yf*,

(*+yj<?,

(X^y)[ BtC
4

"j* v *
c

Ti

aus dem nachst v o r h e r g e h e n d e n abgeleitet, indem ( x + y ) ist. D a nun die ersten Glieder der beiden R e i h e n der Q

z=(x4^y)c" und der ( x 4" y)'
c

—J

n

-

^l—

r

einander

gleich s i n d , so müssen auch alle übrigen Glieder m i t # I e i c h e n A n z e i g e r n einander gleich seiu oder es mufs allgemein , , :n :n • (* + j)c = Qn = * c +
N L

x

c

:n-i

, J + *1 Ä

:n-2

:2 , :n—2 , :n ^ . J c ' ' • + *Tc + Jc ' *X % *A 4
S e , n c

§. 3. w als
t

D i e R e i h e 1 4- x » +

x^ «

4r - v ' » als

4r ^

w c

+

e t c

-

i

s

t

J

wenn

man be-

eine unveränderliche, x aber

eine d afs,

veränderliche w enn m an

Gröfse

rach t e t,

eine s oI ch e F un ction v on x,

s ie m it einer von

ähnlichen x + y i s t.

v o n y m u l t i p l i c i r t , das P r o d u c t

eine

ähnliche Function

B e z e i c h n e t m a n nämlich 1 4> xw + 1 4- y « 4> y J * «
1 +
3

x^u* +

*c »
3

3

+

e t c

*

durch

0x,

so

wird

4-y"c «'
3

3

+

etc. =
2

p y , und
3

(x+y)u

H> ( A - + j ) c «

4-

( * + j ) c

5

»

4

4-

e t c

-

P

( * + j ) -

E s ist also ( § . 1.) §, 4.

<px . q>y — 9 ( x + y ) .

Sind x , y , « positive Gröfsen, so ist <px, <f>y und 0 ( x 4" y ) gröfser als 1 , und positive Gröfsen. Setzt man
s o n a t m a n

folglich sind auch ihre L o g a r i t h m e n so ist l o g l o g <Py = ^y>
u

D a nun p x . 0 y = nun l o g 0 x ^ + = 4-x,

^(x^-y), so dafs,

4 - l o g <py =
n d l o

log 0 ( x - 4 > y ) .

g 0 ( * + y ) = *Kx + y)>

^ y r z ^ ( x 4 - y ) , woraus x l o g 0 1 , und folglich

( V o r l . 1. §• 7.) f o l g t , dafs <£x = <px — ( 0 1)*« E s ist aber 0 X = x = 1, x
a c

x < M , oder

dafs lpg 0 x =

1 4> x « 4> x ^ « 0,

2

+ x

c

3

w

3

+

x^

w

4

+

etc. f o l g l i c h ,

weil

für

=

0,

x'<? =

etc., 0 1 =

1 +

w, also

02

Ü b e r die E n t w i c k e l u n g der logarithmischen Qx oder 4 4- xu 4~ x*w* H ~ c ^ 4"" ~ (' ~r~ ) *
w

x

c t 0 ,

w o x j e d e beliebige positive g a n z e kann.

oder g e b r o c h n e oder auch irrationale Z a h l

sein

Setzt man in dcr allgemeinen Gleichung Qx.Qy man Qx.Q(— Demnach

=

<P(x+y) y — — x, v o n Qx,

so erhält o,-l.

x ) = 0 ( x — x ) = 0 o . E s ist aber d e r W e r t h

für x =

<?(-*) = 0-v = —

(* 4 ~ )
w

=

(' + w)"

E s ist also d e r S a t z (l4^w)*= Qx f ü r j e d e n beliebigen positiven u n d n e g a t i v e n W e r t h b e b . . w i e s e n , w eraus s i c h , wenn man m = - setzt, und a u f b e i d e n Seiten der Gleichung ( 1 + w )
r x

a = 1 4- Xw 4" x
c 2

w

2

4- x ü>
c S

3

4- etc. mit a
x

x

multiplicirt,
x

der

binomische
3

Lehrsatz b
5

unter der bekannten F o r m (a + b ) ergiebt. §. 5.
SO

=

a 4-xa
x

' b ^ - x ^ a ^ ' b ^ x ^ a "

4" etc.

W e n n Qx Qy Q
x

= =:

*
i

4^

xa

4-

X

7 3
n

u)
w

ist

44-

JK^ H+

J
a .r
c

c

und

. Qy

==

*

I 2

J- c 3 + 1 3 3 + Jc
A w w

A 4 4-.v>^

- i •g.•i f) > + 1 + efc.
etc. e t c

+J>
5

4 4

-f+ + +

*V,*cjj *Jc

+ + + + +
4 f 2 3 *cJc

4

4-

etc.

4"
L +

xy

Jc

2

Jc

^Jc

Jc
4

( V o r l . 1. §. 51.) 1 4- ( x 4- y ) - +

( x + y ) c » + (* +
3

y)c« +(x+y)^ 4-etc.=:0(x4-y).
3

Daraus f o l g t , w i e im v o r i g e n § . , Qx =

(<p1)* oder

0x
Setzt man w =

=

(1 +

4-

w

»

4-

4 +
1
1

4 1

+

etc.f

l , so wird
w

1 4" w 4" wc 4~
=

c

4" etc.

4- 1 4 — - — 1 - — ~ ~ 1. 2 2. 3

4-

2.3.4

J

4- etc.

der Basis e der natürlichen L o g a r i t h m e n , die bereits ( V o r l . l . § . 6 2 . ) gefunden w o r -

den,

indem man (1 4 ^ )

nach dem b i n o m i s c h e n L e h r s a t z e e n t w i c k e l t e , und n —
x

setzte, und es i s t , w i e dort e

= 1 4 x 4 "
Ia 4 .v

4 ~ x

3

4 " x
a 4

4

4 x ^ 4 " e t c . , und
a y

weil

wenn w i r K ü r z e halber l o g nat a durch
V = 4 + x l a + x\(laf xw

bezeichnen,
w x\\laf x'cJ"

— e ^

so ist
4

^ ( / f l )

4 e t c .

§.

6. W e i l
'' = ,

(

i

4

«

)

*

=
( , 4 -

1
)

4

4

c

2

3

4

-

4

etc.
+ • ) ) * 4 ctc.

4

• v

/

+

4 ( / ( , 4 * ) )

2

+

4

( / ( ,

s o erhält man, wenn man auf beiden Seiten dieser Gleichung 1 subtrahirt und alsdann mit x dividirt, / ( , 4 „ ) 4 'I' ( / ( , 4 » ) ) * 4 D a r a u s , für x — 0,
* 4 , N „ ) _ . -

(l(, 4 „ ) )

5

4 etc. = 0 ~ ( , — ^ ^ 4 ( , - . r ) ( < - ^ ) j - e t c . ."•./

1^1

<*
-

2

1 4

w 3 3
r

u i 4 4

»S
5 -

-

etc.

D i e weitere Ausführung dieses Gegenstandes findet man ( V o r l . 1. § . f > 5 . etc.) §.
> T c " '

8. S o w i e wir vermittelst der beiden Sätze
+ y c

( x 4 y ) "

~

x

c 4 ~

x

c

_

I

y

+

x

"

• • • •

(x + y)c" =
4 x w 4
-

x

c 2

n

+

* c " " ' y

+ <""Vc'
e t c . o d e r f 4
X w

+ y ^ b e w i e s e n haben, *2
2 + ^ ' * %
c

d a f s , wenn man 1

2 w 4

x

c

x

3 3
0

^ 4
c t c

w

4

4

x

c

u

»

«

durch 0 x b e z e i c h n e t , <px = ( $ 1 ) * sein m u f s ,

s o übersieht man l e i c h t ,

wenn x

r

eine die

Function der beliebigen Z a h l x und der positiven ganzen Zahl r b e d e u t e t , w e l c h e Ligenschaft h a t , dafs
(*'+y)n = X'n + * n

__^
i J 4 • ^ — 2 J 2 ~b • ^ — 3 J 3 4 * > ' n i + J n» S t ,

dafsalsdann 1 4 x mufs. Die

[

W

4 "x « u ^ 4 x . w ' i + c l c . ^ ^ x einer Aufgabe,
n

g e s e t z t , ebenfalls 0 x =

( $ 1 ) * sein wollen,

Auflosung

d i e w i r im f o l g e n d e n führen,

§ . vornehmen

w i r d uns auf eine solche Function x

w e l c h e zugleich die beiden

Functionen

x " und X c " als speciclle Fälle unter sich enlhält. §. 8. E s s e i d i e G l e i c h u n g uz — z 4 ~ l = o g e g e b e n , m a n s o l l d i e
v

Wur-

zel z derselben

durch eine Reihe

darstellen.

Setzt man z =

a 4* a ^ 4- a^w 4
5

a ^ 4

e t c . , s o erhält m a n , w enn man d i e T

sen W e r t h v o n z in der g e g e b e n e n Gleichung substituirt, u n d alsdann « = a —

o setz(,

1.
Bezeichnetmannunaj

4- a

a

«

4"

a

3

w 2

~f* « «<> 4 '
3 etc 4

durcSk {, s o dafs z =

1 4" w £

v
w i r d , s o erhält m a n , w e n n man

Z

— —

1 4" ,«<? 4 v
s c w

in der Gleichung z

1 J7~"~°

s^bstituirt,
1

l + ' ^ - h ^ D a nun £ = a +
r a 2

5

?
a 3

V

+

v ^ V + e t c .

= <T(A).

» 4" «

2

4
1 3 3

4 etc., so ist
4" ( 2 a , a ^ + 2a^.)^ = 4 etc.
g

& = £ ~

a* 4 a3 4

2 a a « 4- (a* 4- 2 B R ) «
x 2

3 a a a « ' 4 > (3a*a^ 4
2

3 a ^ J ^ • > etc. H

a4 4- 3 a 3 a * 4- etc.

D i e s e W e r t h e in ( A ) substituirt, erhält m a n : 1 4- v U ( a 4- a w 4- a « 4- a «3 4_ t c . ) 4- vg** (a* 4> 2 a a « 4 .(a» 4- 2 a U ) « 4- etc.)
t 2 3 2 4 e t 2 x 3 2

4-

ȣ* 3( 3
K a

4

3a=a »
a

4- etc.) 4 4 va

etc. =

a

t

4

a 2

w

+ ^» 4
2 3

a 4

w 3

+

a ä

w 4

4

etc.

oder auch

1 4 Va » 4"
1

va u
2

2

.«3 4- • ä y

4

4- etc. = a , + . « ^ 4 a^4e*c*
x 3

4v-=a=

.+ 'i*2aA 4-^a3

4^(a=42a a ) 4-c 3a^a
3 2

••.^... .• .. . . . .' .

'

4-*c i
4a

; der Coefficientcn a , a , a , e t c . folgende
x 2 3

Daraus e r g e b e n sich zur Bestimmung Gleichungen a a
5 x

=
2 a c

1, a +

2

= i 3)
a

Va ,
1

a

3

— va 4
2

v^a*, a

4

=

Va

3

4- v ^ 2 a ^

4 ,*a^

= ya

4

4 » (2
V(

2 a

+

" c
:

3 3 a

i

a a

+

*c*a* etc.

D e m n a c h a, =

1,

a = >,
a

a = vv 43

?= i(3v-l),

.

v ^ ( 3 v - l ) + y"v 4

:3

= JL(3v(3r-l) + 6v(p-l) 4
3

/-3v4^2)
4

= 2^(16v —12v + 2) = _ ( 4 » — l)(4» — 2 ) .
Ausdrücken

A u s den beiden für a , a

gefundenen j

^.(3* — l),5(4» — l )
^
**

: a

, läfst s i c h v e r m u t h e n , dafs a =
r

C

ü

~(5y— i y 3 iJ /

u n c

allgemein,dafs a , = » z — z
v

y -((r4'l)>'—l)

:

r

I

,,

und

folglich

die

Wurzel

der

Gleichung

4

1 =
u

o, j_ , „
3

z = scin w i r d .

1 4_

^

' ( 3 y . _ i ) ^ _ ^ ' ' ( 4 ^ . _ i ) ^ j _ x O

I ( 5 r - l ) c » 4
3

5

4

elc.

Setzt man nun z 2 =r(i 4 ^ „ ) * =
x

x


x

1

4 -

X

u
1

4

x

2

0

,

2

4

x

^

W

'

T

4

x

4

0

,

4

4 -

c

t

c

,

5

S

0

^

s

1

'

w

e

* '

=

1

4

1 4 j W

(a^ (\a
2

w

4 .a
4 -

2

w

2 4
H p
w 2

a

w

3 4 - ctc.) 4 - \ (xa
3

:

c

2

( H w 4 - « *> 4 - ^ - )
1 2 2 e

2

+ oic.
>

e t c

-

xa x« =

4 -

x " c

2

4 -

4

* ^ 2 a ^

+

x

c

3 n ? ) » 3

+
+

=

1

4 -

4

(xv4
x
c 2

x^ )/
2

4

( ^ ( 3 » — i)
x

4

*c* '- +
2

x

c

3

) "

J

e

,

c

X =

1

=

x,

X

2

x* 4

=

2 (

x

+

2

" —

1

) '

x

3

-

x ^ ( 3 * - 1 ) +

^c* ' +
2

K

?

2 ^ ( 3 * ( 3 v - 1 )

4 -

( x - 1 ) . 6 4

(x-1)(x-2))

= JL>(x
: r

+ 3 , - l ) ( x

+
2

3,-2).

D i e h i c r gefundenen A u s d r ü c k e für die drei ersten Coefficienten x , sind unter der allgemeinen F o r m e l x
X

X , x „ , etc. dafs
3 4

f

=

x -(x 4
4 - 3 v

1

r

u

— l )

c

5

b e g r i f f e n , so
4 ^ (
x

Z

= 1

4 -

x

u

4 _

^(x + 2 v - l ) /

4

|(v

— 1)

c

2

w

4

4 v ~ l )

c

w

4 o t c .

Substituirt man nun in dieser Gleichung v für x , w, so erhält man wz wodurch tigt w i r d . §. 9. dic = « 4 v «• + ^ ( 3 v - l ) u>* 4 Ausdrücke a ,
x

und multiplicirt dieselbe

durch

^

i"(4 K — l ) c
t>

^ 4 etc.

e t c

- —
a

z

— X , etc
3

Richtigkeit

der

a ,
a

a ,
3

X , x ,
1

bestä-

U m die im v o r i g e n §. vorgetragenen Sätze mit aller Strenge

zu

beweisen,

w o l l e n w i r j e t z t z e i g e n , d a f s , w e n n allgemein Zi ( x 4 r v - l ) c ' " ' = x , f o l g l i c h 7 ( y + ^ ^ ) c ^ ' = y r u n d ^ t ^ ( x 4 y 4 r v - l ) ^ " = ( x 4 _ y ^ , r
r

dafs a l s d a n n ( x 4 - y )

a

=
J —

X Y

n

4 -

X

n

^ y

1

4 -

x _ y
n 2

2

4

X

n

-

3

V

3

....

4 -

x,y,,_,+yn'
: n - i
n

v

: n ^ i

JL. y ~ — TZ

J -

y ( * + ^ + ' " ^ c

E s ist nämlich — ^ TZ

(*+y

+ «» — ' )

c

— v(x+y^-nv—*)
: n ( * ' + J + " O c

j n — i
c

: n = ( . v + J + " ' ) c — » ( . r + J + " * ' )
c

: n - i

5 ierner(§.*:

: Q

: n — i + * ( j + rax)c + * c

: 2 ( / + W v ) c

: n ~ a . • H *

=(y+nv)c
* n - i

• n — r

; n - a

;n — y.Tc

v ( . v + / + w " — * ) c

=—y{y^-nv-4)c
, . n — r rav)c — » ( j + ra»—*)

—vx(y^-nv—*)
; n — r — 1
c

c

und

( y

+

( £ ± Z L !

v ) ( j

H -

«

v —

* ) c "

r

\

n — r
Y + —
r v

(

, )

L ' +

: n rcv-/)c

-

r

-

i —

y '

+

,.,

; n — r — 1

n — r fo]glich(.v+j)n-j'n
H -

n — r
A ' ( j H - O n ^ i +

(y

H "

/ * v H -

(ra —

r )

v —

*)<

0 '

+

r v ) n -

;

2 ( j + 2 " ) n - a +

;

3

Cv +

^

)

n

-

3

'

-

+

^

Nimmt man nun a n , dafs der zu b e w e i s e n d e Satz wahr sei für n = bis n — 1, so hat man
0 ' + V j
n 1

1, 2 , 3 .

=

j

,

,

_

, H -

* J „ _ 2

+

» 2 j ' n _ 3

+

' 5 J K n - 4

•••

+

* n - i

,

v

.

( y

+

2 v )

n

_

2

J

_

2

4

(

2

v

)

r

n

_

3

+ ( 2 v )

2

; -

Q

_

4

.

.

.

.

.

+

( 2 v ) „ _

( . K + * ) n ^ 5

=

J

W

3

+

(

*

)

/

n

_

4

+

( > )

n

_

3

etc.

ctc.

etc. substituirt, erhält m a n :
Xy x V
5

D i e s e VVerthe in dem A u s d r u c k e ( x + y ) n
(X

+

r ) n

=

JKn

+

*Vn-i

+

x

v

t

V

n - a2 +

+ A'v

a

! > ' n ^3 3 j -

H + -

3

'>-4

.

.

.

.

+

* r

f

l

_

r

H ~ #

+

H -

(

.

.

.

.

H -

^

c

2

( 2 v )

r

t

+

H4

X05Wn

+ *;
771 v
7

+

*lV)n

1 H -

* *
c

1

D a aber, wenn m <

r,

; r — m — . ( m y H ( r — m ) v — * ) c

i

( m v )

r

_ ,

^

so ist = ;

A-»,-!

4^

c

2

(av) _
r

a

4

x (3>) _
c Z t

z

4"

< (^) _ + 4 (
4 r 4
5

5v

)r-5

h < *v

r

*(">r-*

+* 4 (ror*+f
a
3

( - ) r 3 + 7 -c4 fror4 • • • + ?

= 7 t K r ~ i + ( x - 0 M r + c * - o:ca ( r . ) r 3 + ( ^ - 0 i 5 M r 4 + - ( ^ o r ^ = (§-2-) 7 ( * + ^ - o r ' = *r
j

*

D a h e r xv 4 .v >

.r** = j ( . v + 2 * — / )
3

=

x

%

2

+ 4%v 4. 4 = I (x 4 ^ — ,)•* = X
4 :

5

^v 3+ 43(2v)a4 45(5.) + 4 = |(*4*v-,)c 3 : = - . . \- r.::- -v.-'y
etc. etc
und folglich (a: W e i l aber

''^'

.

etc.

4y)n = J n 4^tfJn_x4- X jKn_a + (A'+_y)i = X 4jKi > d
2 1 u n

*

3

7n-3 • • • + *n-iJ + Jn'
2v-<),

~I(x4/
sein.

+

2»-0

= *^ (j + 2 * - / ) 4 .rj 4 ^ (.r +
n ~ 2, 4 , 5, 6,

oder weil d c r Satz w a h r i s t , für n — 1, Daraus folgt w i e d e r ,

so mufs er auch für n — 3 w a h r e t c . , und überhaupt für

dafs er auch für n =

j e d e g a n z e Zahl n wahr sein mufs.

§. 10.
so dafs

Setzt man also l + * w + ^ ( . r +

2v-1)»2 4 ^(a'43y — l)j w34etc. = ^A-)
; 2

1 4*w 4- 'j0r42*-i)w2 4"^0" +
2t 0 +
2

3"""*)c "
3

3

+

e t c

'

=

fy'>

u

n

(

l

^

^
: 2 c 3

1 4 (* + j ) - + so wird 0 * ' . P y
1
+

=
v+

^

+

|(.

1) - * + (x+j43v~l) « 4 etc. = 9(x+y), 0(#4y)j a11gcmein p . v = ( 0 1 ) , oder 2 5 2v~l) 4 |( x 43v-1); ^ 4 " | ( * + 4 » — l ) * « 4 etc.
' ^
u n t l x

W

a

5

4

= (1 4. „ 4. vw24z.(3v);c2w34X(4v):c3w44i(5y); o) 4
4 5

e t c

-)

X

«'»er

•S$'

.

Zweite Vorlesung. +

Uber die E n t w i c k e l u n g « + ^(5v — l ) ; + etc.)*scin. -

= (1 + « + ™* + ^ ( 3 v _ l >

3

I(4v — l )

;

c

2

4

3

w

5

Nimmt m a n x — v a n , s o wird " l + / « + ^ ( 3 v - l ) .
2

+

^ ( 4 v - l ) ;

2

w

V 5 ( 5 ^ - l ) c «
3

4

+

etc.

^
*\

- •

=i(l

+

„ 4

v

w

2

+

_ .(3v-l)
v

u

3

4-- (4v-l)-;
v

2

w

4

4j(5v — l X 4 4etc. =
=

3

4

etc./t

v-

2

y

5
w

V

*2
4

undwennmanl4"4»'«

+

o(3*— l )

4 o (
o

* —

1

) c

w

ssetzt,sovero.

wandelt sich diese Gleichung in ~

=

z

v

o d e r in » s " — £ 4* *

§. 11. E x e m p c I . I . E s s e i d i e G l e i c h u n g « j —
v

by

4*

c

— °

gegeben,

deren

W u r z e l y man durch eine R e i h e darstellen soll. A u s ay
'

.

%-

—• by 4
'

c =
^

*' _

o folgt -y"
0

ei

h y 4
C

*
• *.

=

°*
• -

h Setzt man also -yz=z,
- * ^ " -

so

i

cz dafs yzzz^

und y

v

=

cz
v

v s o

ac ~ erhält man — ^ - — . z — z 4
v x v v

1 — o;

und w e n n man so ist

diese Gleichung als identisch mit der Gleichung u>z — z 4
ac

^ — ° betrachtet,

=

~~ —jp—.
v l

M a n hat a l s o :
_ c . ,

c

. ac +

v x

,
+

ya*&<*-*>
+

y = l und ^ x c
= x

z

-

b

..aW" ) . v ,,:ja'c«^ , 2< '" ) T T - + 3 ~ T 5 5 - +
*
1 /yl 3 1 ( 4 v 1 ) c

e t c

->

x

c * , flc>"^ = p f ( + *-^:
1

, x , ^ « ^ ^ , x , ^:aa3c3Cf-i) h 2 C * 4 2 v - l ) . ^ — 4 2^43v-l)c 4
f 0

etc.)

§. 12. E x e m p e l I I .

M a n soll die W u r z e l j der Gleichung ay — by*"*^-c
n

= o

durch eine R e i h e e n t w i c k e l n .
n b D i v i d i r t man die g e g e b e n e Gleichüng durch ay so erhält m a u ^ y ~ ~ — -y~*
D

4
0

1 = =

0

;

und - y " " ' = jSgesetzt, v e r w a n d e l t s i c h d i e s e l b e , w e i l a l s d a n n r " a

1

=

^rundy"" o
J

der logarithmischen und trigonometrischen Functionen. ca—
n 1

9 9

"
n

in

— z

z +

1 =

0.

D i e s e Gleichung als identisch mit wz — z 4 - * = 0 b e -

trachtet, erhält man,
w ^ w eeni l ^ / x

v

1 + xu +

M

I

.

x ,

% (x + 2 v — 1 ; a > +
n
v

,

.

2

,

2

x

I

,

+ 3v—l);\

,

„ . j

3

3

+ etc.,

b - 1 wenn man z — -y , o = > a
m

ca ~ — v
n l

= rc, x — — m setzt, , .,c a
? 2 n

__
und

»
y

= i _

.

w

_

ca"6 n

1

_

+

_ (

, ;n,
O T

« 2 « + l ) ^ r - — - (

-

2

m,
T O

0

— 3 n + 2)

. ^:ac3<z*'-3
c

- p ^ + etc.,

r
J

m _ 6 ™
a t n

— ^ — —

mcb ~
m

n

z—r
'

m
2


v

,

— "n + 1 J.
'

c

» f l " - » n

— rr{m — 3/z + 2L
w 2

o

,

o

V

^

1

"

" _

3

0

!

hetc.
3

/

^ r a - n - f - i

^ m - a n i - 2

3

V

1

Jc

ß

r

a

3

n

+

T

u

l

D j e s c F o r m e l ist dieselbe, w e l c h e s c h o n L a m b e r t , doch o h n e B e w e i s , L a g r a n g e mittbciIte. - (x±rv r multiplicirt alsdann denselben mit « , so erhält man
3 r x

8. 13.

Setzt

man

in

dem

Ausdrucke

— 1)*
0

r — I

ot

für x,
7

ct

für v,

und

7'

(x + rß — *)(x + rß — i. 2 .

2*)(x

+ rß — $*)
3

(

x

+ rß — (r — (r — l ) '""
/ "
1

\)ct)

'

r • indem der

D i e s e G r o f s c w o l l e n wir K ü r z e halber durch ^ ( x + wir allgemein durch c ° ' 2te z - « , der 3tc
x

r

i

S

-

»

"

'

ausdrücken,

ein Product aus n F a c t o r e n , w o v o n der erste Factor z, etc. und durch z"' ,
x

z— 2«,

dasselbe P r o d u c t d u r c h

1.2.3....w

dividirt, andeuten w o l l e n .
X

D a u u n , w i e §. 9 b e w i e s e n w o r d e n ,
~ ' = £ (
x

ix

+ y

+

n

v -

t ) ;

Q

+

„ ,

- 1 ) ;

n

~ '

+

^

( *

+

( «

-

1 ) ,

-

1 ) /

»

— 2

J
2

+

^

C

*

+

(

^

>

-

i

)

^

0

'

+

2

'

-

*

)

+

^

£

-

3

C *

+

C » - 3 )

' -

1

>r^<y

+

3v

- 1 ) ;

+

*

^

r

1

C r +

c » - 1 ) '

-

i ) i

n

'

a

+

£

Cj

+

» > -

* ) c

M

-

so verwandelt

sich

diese G l e i c h u n g ,

wie

man

leicht ü b e r s i e h t ,

wenn man

überall

# 4 j ^
Ct Ot Ot

^ r c s p . für x, •v, x + y , v substituirt,
« ^

und auf beiden Seiten dersel• .• •
x*
TZ -•
T

hen durch « " multiplicirt, in f o l g e n d e :
v _ i - v
^

'„ . • -'
:

. - V
c

1

!

"
,
C*
X

.
.•n-Q,«
'
C

yf

,

n—i,«
=

^
0 4 « £ — « )

n — I i « ,
4

C « — i^—«)

• l X Z ( ^ + y 4 - 7 i ^ — « ^

+

.

j

.

^ ^ 2 ^ + C " ~ 2 ) . ^ « ) " ~
3

+

' ^ C / + 2 ^ )

+

^ t v 4 ( „ _ 3 ^ _ « ) " ~

4

' *

0'+3^-.)*

w

+

x - ^

1

. Cr 4 Oz - 1 ) ß-«)"~ '"
2

+ £ (y + nß-

«)"""".
.

.
J > i i 3

Daraus folgt nun ( § . 8 ^ ) dafs l+A-w + ^ ( x + 2^-a)w = (1 4 • + (1 4 2ß+ g ( x + 3^— « ) '
c

* « + ' ^ C v + 4^—«) '
c

< •

M +etc. + ctc)* «

«) ^ + ( 1 4 3^ -

«)*'"

+ (1 + 4 £ -

«) '"
3

§. 14. D i e s e r allgemeine Satz enthält d i e bereits ( § . 4 , 5 , 1 0 . ) b e w i e s e n e n Sätze als spccielle Fälle. i Setzt man nämlich « = 1 , ß — o, so wird derselbe
3 4 4

4

A-«.

4

x'*»

7,

4 *; <» + 4 «
3

4

etc. = '

(t +
1

u)*.

Für « ~ o , y = 3 1

o , ergiebt sich
x
2

*
4

1

Ä

<

4

.r«-

4

»

3

4

V

S

4

etc. = (1

+ a£

4

w

3

etc.) .
x

Nimmt man « = l + * ^ | (

1 , und für ß irgend eine beliebige Z a h l e n , s o hat m a n 4 * ( + 3£—l)^V 4 |(*+ 4 ^ - l ) ' / »
1

w

x

+ 20—l )
\ . k

w

2

x

4

+ etc.

'''

'''

=

(I + - +

2 i > 5 "

+

0

f

f

l

"

|

'

+

(4W;'f + ( « » » ^
4

+

e,c.)

X

o d e r = z* , w o z eine der W u r z e l n der Gleichung u>zß — & 4- 1 = 0. § . 1 5 . Aufserdem sich e r g i e b t , wenn ist auch noch die Gleichung y o n besondern Nutzen, welche
s e

man in der allgemeinen

G l e i c q u n g (§.. 14.) « = 2 , ß — \

tzt.

M a n hat a l s d a n n :

, 1 4

r .v« +

x

2 w 4
2

*

I

x ,

- (.v 4

,

* . ' l )
2 c

2

3

»

4

I

~ (x 4 2)

,

c

4 , .r 4f» 5 w 4 r Ca- 4 3 ) H
c

4

"

otc.

= O d e r , weil * rr4-1^' 3 c 3 l x + 1 )

, , 1 * i (t4*'-hö + ^ >
w 2

2 /

a 3 » + 4

3

c

w

4 . 1.4*4 + ^ c
4

5
w

+

e

t

c

« )

*

x(fJ±JXxjrV

_

.r.(-v —!)
2

3

iT~2

2 T T '

4

-r . , ,S,a _ v*i-2;
c

4

.v ( # + 2 ) . v ( j r - 2 ) _ ^ 3
2 >

^ C v * — 4)
2 > 3 > 4

X

4 * +
(

3 )

V _ c' ~
3

.v ( x 4 - 3 ) ( . v 4 1 ) C v - l ) ( ^ - 3 ) _ 5 ~ T. 2. 3. 4 x (x. + 4 ) ( * 4 2 ) . v C v - 2 ) ( j r - 4 ) _
4

x.(x* — l)(*2 — O) 2. 3. 4. 5 .v . (.r — 4)(.v — 1 6 )
2 2 2

.T
4 V

, .Jb _
C

.
t . t :

'

C - 4 4)
". ,

^ etCr
.;

2 >

^
r •.; '

j

.-

^ 1

5

^

^

4

. etc.

6

etc.
2 2 3

: |.
1

*
~

'

X 4T 1 I" I O ' und folglich ^ 2
1 2 c

2

_ =

1

o, 6 c

4

O' — 3
C

— _

1

A%'*

^ 4
7

C

-

o, 1.3. 5 2 . 4 . 6. 8 '' r . -

I ^5,a _ Ö c ~
: ,

3. 15 _ 1. 3 1 2. 3 . 4 . 5.& ~~ 2. 4. 6 ' 7

/ 2

_ i ^ ,« ~" °> g ' c

1 . 3 . T5. 35 __ 2.3.4.5.6.7.8
r

s o ist auch ,
i

"

^

, 4

j +

_

a a , .vCr--l) „ 4 3
2
2 1

3 , , y 2 ( , r * - 4 ) 4. 4 - +
2 3 < 4
4 1 3 6

^(. a — 1 ) ( ^ — 9 ) 5 . 2, 3. 4 . T " +
v u
3 5 8

e l c

""

1

„ . 1 I I " ' rr M 4- w + i w — - — u ~\ ui - . T a « ^2.4.6 2.4.0.8 x a /1 \; 2 A A v; 3 G E s ist ahcr K ( I 4 » ) = + I<* + ( ö ) " + ( ^ +
2 > 4 2 1 c w

1
u

+ etc.) . ^
e t < %

=
*».'

1 4. J L T a«

2

w

1 4 — A 2. 4 ^
u

i. 3 6 1. 3. 5 8 . ay — , w 42. 4. 6 2* 4. 6. 8
: 0

, etC.

:;

N

" .

Folglich

(«•4Td+»))
§. 16. darstellen:

,

,

3

x

=

.
1

+

A,(w

+ 1* * + ^ 2 ~ 3 "

,

,

2

3

,

x(x —\)
2

3 , Ar (.v — 4) 4
2 2

+

2. 3. 4 " +

P t r

'

( A )

E s läfst sich aber die so eben gefundene Gleichung auch auf folgende A r t

"•,

(» + p ~ + ^ ) odcr

X

=

r O + »a)-(t

+

+Cv+l)c' »
a

a

+

( * | 2 ) f ^

+

etc.)

r a + - * ; . d + *« + - ^ « * + - % ^ J
, 4 4 «*) ^ =
J

4 etc.) w 4,
etc.
4

Multiplicirt man nämlich 1 , 4 — 1 a , + 1 4~ |
2 x

(. a_4) 3 , 3 » +
r 2 <

(«» — l ) ( * * - 9 ) 4 «
2 > 3 t 4 >

durch K(1 ' so erhält man, v-

w

a

L 2.4

w

4

4. JL_L ^ 2. 4 . 6

w

6

3. 5 . 8 , 2. 4. 6. 8 w 4 -

1.

etc.

1

—1 *w _ _ | — + I

*r>2_4) 2. 3
» ~r —— 5

|
w

(A' 9 —1)(* —9)
2. 3.
a

4

!
w

u5 4 . , tfOc2—4)(tf2_i6) 2. 3. 4. 5
*

etc.

'

H

+

k

x

. x <£=i>
' a
4

s — Q — v i —

2 V-

+

4

i

(.v — 4)
2

*

2. 3. 4 2 4 * ' ^ 4. — 5 ^'''5 +

2. 4 — 1 4 xw 4-

f

• , * 2 * , x(x2—1)
— « H 2 3

«

3

, x (x — 4) H o ? A 2. 3. 4
2 2

M

4 , *Cr2~1)#2 — 9
i ö 2. — 3.

,
e t c

-

Um

den obigen Satz mit aller Strenge

zu b e w e i s e n ,

wäre es nöthig zu ^' *"
2
s

zeigen, , ,

d a f s f ü r j e d e beliebige g a n z e Zahl n,

* ,

v
( J C c

n—i/a

n-i,2

t

,

f

,

* » i 1 1, , _ ox ~" ' i /^v :,z . /|v
n a N
.

n ,

22

I

.

,

,

- —4/2 n da —.
n
c

sein mufs. 2 ) D i e 'W a h r* e i t« - i ) c Satzes * findet 3man * + „ « = ( h + dieses + - ( + » - )
c

bestätigt, (wenn - 5 ) : + y * + « man

nach

4

'4

elc.
und

nach n — 1 , 2 , 3 , etc. setzt. jetzt nicht g e g e n w ä r t i g .

Ein strenger elementarischer B e w e i s desselben ist mir

Übrigens läfst sich der letzte A u s d r u c k von (a> 4 j^*l 4 (A) auf eine äusserst einfache Weise herleiten,

w 3

)

( B ) aus man mit

dem den

erstern ersten

wenn

Gründen dcr D i f f e r e n t i a l - U e c h n u n g bekannt ist. chung
(w +

Diffeiencirt man nämlich die G l e i -

x p 4 ^ y * = 1 4 *« 4-i 2 24 |.(* + i ) * ' V + f ( * + 2)f8«4

+

etc.

auf beiden Seiten in B e z u g auf u>, indem man x als constant b e t r a c h t e t , alsdann durch xdw, 4_ 2\ ^ ( t T f ^ s p
Ay \
w

und dividirt

so erhält man 2,2 2 l) " +
c

=

1

+

'
x

r w

+ =

<* + 1 +

3/2 3 C* + 2 ) - +
c a

4/ (* + 3 ) 4
c

2

4 c + ctc.

§. 1 7 .

W e i l ( § . 6.) «

.rZ« 4

v*(Z«) +

.vf(/rt)

5

e t c . , w o / « den na-

türlichen L o g a r i t h m e n v o n a b e d e u t e t , so hat man auch (« + T ( i + « T D a aber auch
, . v,*
1

=

1

H - xi(w + p

4 «o

4-

(/(« 4 - p

H- « ;>
2

H-

p ( c

-

i

V*

_

*
1

i

.
u

A

'

a

2

.

x(x —1)
2

3

.

a--(.r —4)
2

4

(«H- n

+ < )) *

H- *

+

2

w

~

J

2.

3

w

+

2. 4a )
2 x

3.

4 "

+

•'

so erhält man, wenn m a n d i e b e i d c n W e r t h e v o n ( w + p

einander gleich setzt,

auf beiden Seiten 1 subtrahirt, und alsdann durch x dividirt, z.(* 4 p i H- " ) ) H- i * c / c * + p
2 2 -

+ ^ »

2

+ 4
u A

i

a

.

2 (

/

( w

4_j^r+^ö

3 +

,. .
l c

. Ar 2 , x — ! 3 , x.(x —4) — w 4- - w 4 w 4^ 2 ^ 2. 3 ~ 2. 3 .
2

4

, (.v^l)(x2-9) 5 . — _iw 4 - etc. ^ 2 . 3 . 4. 5 ^

Setzt man nun x — o, so hat man If _i_ * ^ r j " ^ / ( . H- p +
-

— - c o 4+

1

3

_ „
5

_L 4

1

d

9

5

2 <

4

_
M

w

_ +

- 7 2 ^ k T . T 7 "
1 9 2 5

, + ,

L

e t r

* -

-

=
W

_

I "* * 3

^ J * ^ 2. 4 5

1. 3. 5 274T6 7

7

1 . 3 . 5. 7 ° 2 . 4. 6. S 9
M

* °* 2 _T _

E s ist zu b e m e r k e n , dafs man diese Gleichung auch erhält, wenn man (I 4 vermittelst des b i n o m i s c h e n L e h r s a t z in eine R e i h e c i r t , und das allgemeine Glied derselben 4 2 ' 4 2 r 4 i dividirt. Wir haben schon oben (Vorl. 1 . §. 62.) b e m e r k t , dafs die entwickelt, diese "^«"^"
1

w)

2

mit u multiplin

^ * ' * * ^2r

°ch

durch

§. 1 8 .

natürlichen hyper-

Logarithmen

wegen

einer Eigenschaft

der gleichseitigen H y p e r b e l

auch die

b o l i s c h e n L o g a r i t h m e n genannt w e r d e n .

Eine etwas umständliche Betrachtung d i e -

ser Curve in dieser H i n s i c h t w i r d daher hier nicht am unrechten Orte sein. tiir der gleichseitigen H y p e r p e l wird durch die G l e i c h u n g x* — y w o x, Y die rechtwinklichten Koordinaten eines b e l i e b i g e n
1

Die Nn-

=

a" ausgedrückt, dcr Hyperbel,

Punctes

und a irgend eine unveränderliche g e r a d e L i n i e , die A x e deuten. ebenfalls

der H y p e r b e l g e n a n n t , b e 1

Für den K r e i s hat raan bekanntlich die Gleichung; x die rechtwinklichten K o o r d i n a t e n des K r e i s e s bedeutet. eines Punctes dic

4

j

2

— ß ,
3

w o x,

y

dcs Kreisumfanges, y

und a

den H a l b m e s s e r

Um

beiden K o o r d i n a t e n x, und y die O r d i n a t e ' •!

zu unt e r-

s c h e i d e n , nennt man auch w o h l x die A b s c i s s e , tes der C u r v e . §. 19.

eines P u n c 'l'-i"ll>. i&v*^

M a n kann die rechtwinklichten K o o r d i n a t e n

x,

y

der gleichseitigen

Hy-

perbel als gemeinschaftliche Functionen einer dritten veränderlichen Gröfse t betracht e n , oder man kann x = 4>t, y — Qt setzen. Diese b e i d e n Functionen k ö n n e n j e d e
2

beliebige F o r m h a b e n ; nur müssen sie so beschaffen s e i n , dafs — Q t — a ist. gt _L. g t —t S o kann man z. B. fyt ~ a. , Qt = « annehmen. D e n n weil J*
— t v e
e

2
*>t = a

2 e
.

2t

4 - 2 4- e ~

2 t

2
, Qt = a

2

.

C

2t

^

2 +

4™~^r
2 f i

e~

so ist 4 /

2

— Qt*

oder x* — y
t j —

2

,

c=

% a

.
1

Eben s o hatte man

~

O + «) (I — « ) a. •——4^J==—-, 2

4

1

Qt =

(1 4 - « ) — O — « ) a -—-— ^ — r

l

setzen

J^l

— «

2

2 y \ — <*F

können.

M a n w ü r d e alsdann

2 „ a (i 4 «)at'4- 2 ( i — « )t 4 (i — « )
2

at

'•'

" -

d/t

'— Cl
a

~

"

«W

=

a
Ct

2

(I

4- « )
a

4(1 — « )
2 2 t

1

— 2(1 -

« )t
2 2

4.

(1 -

oc)K

4(1—« /
2

und folglich auch < £ / — $ £
2

~

erhalten haben. gleichseitigen Hyperbel, oder im Kreisumfange wie man sich

§. 2 0 .

Nimmt

man

in

der

zwei Puncte P . , P a n , deren resp. K o o r d i n a t e n x , y ; x,

y , so wird,

leicht überzeugen k a n n , wenn die K o o r d i n a t e n positiv sind und y inhalt des D r e i e c k s , w e l c h e s die beiden Puncte P , P ,

> y,

der F l ä c h e n der

und der Anfangspunct

K o o r d i n a t e n O bestimmen —
gt

c>^~~ sein«
*L

W e n d e t man diefs auf die gleichseitige
e

i

e

—t

t
2

e

—t

gt'

H y p e r b e l an und setzt x~a
gf
e

^

, y — ci

>

S 0

^afs x'~a

JL,
2

c

—t'

»

— f

y'~a

, s o «rhält man für den Flächeninhalt eines D r e i e c k s , dessen S c h e i -

tel im Mittelpuncte d c r H y p e r b e l liegt, und dessen Basis die S e h n e des hyperbolischen ß o g e n s P P ist, xy' — Y x • '—
J 2

=

a?r. § [(e

t 1

+

_ . .< _ ', , _ ' , _ e )(e — e ) — ( e — e ){e + e
n t t t v l l r l t l

t
1

o

)J =

a? e ( ' " " ^ — e ~ ^ ' ~ ^
1 1

-

.

§. 2 1 .

D e n k t man sich nun v o m Scheitel A der gleichs. H y p e r b e l bis zum P u n c e

te P , dessen A b s c i s s e — a P ? P »
1 2

*

j _
0

c

—t

(

e

t

e

, unddessenOrdinate-«

~

—t

Ji

,m — l P u n c t e

• • • ^m-P t t
I _
m
2t

_2t

3t «-—X
5_t
e

_3f
t
e

4c

4t

derenrcsp.Abscissena^___t_f 2

„ra

,

a_—ZT--—, 2

f,rn

i

m

m

in

2
_3t

,

aZ—T
4t

m

i


e

in

2

„ , etc. it c

I
und d e r e n O r d i n a t e n sind, ~
e

_1
2

«
2


m

_4t

r

,

«

^

H

2

^

,

aP™ -

2

e

>

s o werden alle m D r e i e c k e ,

w e l c h e v o n j e z w e i nächst

aufeinanderfolgenden

. P u n c t e n v o m Scheitelpuncte A an bis zum Puncte P, und dem Mittelpuncte der H y p e r t

bel gebildet w e r d e n , unter sich g l e i c h , und z w a r = inhalt einer F i g u r , diusvector

2

^

sein.

DerFlächendem R a -

w e l c h e v o n der halben A x e O A der g l e i c h s . H y p e r b e l ,

O P des Punctes P ,
1

und der aus den m Sehnen der H y p e r b e l zusammenP
2

gesetzten g e b r o c h n e n L i n i e A P t — *.™\ ™ — 2 2
a e e ro

P

3

... P

n - 1

P

eingeschlossen

istj

wird

demnach

t ) sein. DieseFläche nähert sich aber immer mehr unrl mehr

dem hyperbolischen v o n der halben A x e A O , dem R a d i u s v e c t o r O P , und dem B o g e n VP begränzten S e c t o r . Man erhält also den Flächeninhalt d e s s e l b e n , wenn man in

^ 2

rz ^ "
1

e

2

™ ) m unendlich g r o f s annimmt.

E s ist a b e r ,

w e n n e die Basis der n a -

tiirlichen L o g a r i t h m e n bedeutet, 1
e
m t

P

f>

= t

1

+
1

m

-

+

~ m

+
2 1

772?

+

m*

+

etc.

,
. t

t + .

2

—~

e Daher m i " ~~ 2

m

= _ i

1 =

— £

77i

C —
nv


%

t'> C —
m
j

, +

C — m

+

,

etc.

4

,• ~

• -,

tl

g I

e

+


ni

2
2

+


in*

+

etc., u n d w e n n m = o o , ^>t 1 g""t «..-—^ , y =

Es ist also dcr h y p e r b o l i s c h e S e c t o r A O P , weil x ~ foJglich e = °
l

«.

^£ , — ^ f >

x

~^y

und £ — l o g n a t — i ^ , = r ^ . / = ^ . l o g n a t ^ t ^ . a 2 • 2 a
D

Nimmt man die halbe A x e a dcr gleichseitigen H y p e r b e l zur Einheit an, und b e zeichnet die A b s c i s s e und Ordinate eines Punctes P d e r H y p e r b e l durch |, j i — n" — 1»
1 s o V y

so dafs

erhält m a n ,

wenn der zu

v g e h ö r i g e Sector O A P durch s a u s g e = l 2 5 = l o g n a t ( ^ T + " ^ _j_

drückt w i r d , s — \ l o g n a t ( | + w ) , oder weil f

und wenn wir diesen L o g a r i t h m e n nach ( § . 17.) durch eine nach den natürlichen P o tenzen v o n ti fortlaufenden R e i h e ausdrücken, _ i 2s — 9 — !•j §. 22. | o_ + L_3* 2. 4'5
5

_

i . 3. 5 f|7 , 2. 4. 6*7 +
r

1. 3. 5. 7 r,9 2. 4. 6. 8*9

e t C

*

W e i l log n a t ( # + v ) = W

i l o g n a t ( / + v)
2

oder auch w e g e n = | log nat ^ ± _» , | _ _ i J - ' £ >?
i |

= 1, ^ x l o g n a t i ^ t A # — v
2*
3

=

~

£ l o g nat

~

so hat man ( V o r l . 1. §. 65.) 2, =
1

+

i(l)3 +

i ' Q '

+

KI)' + K D ' + "-

§. 2 3 .

A u s 2s =

log n a t ( ^ + jy) folgt e*

S

=

2+v, 1

natürlichen L o g a r i t h m e n bedeutet. 2 2 —as D a nun | — it = 1 , so erhält man e =

_

jL.
Ä

e

—^

£2 rfi i+n
— = I + *
s

w o e die bekannte Basis der — , — : — ~ ? — E s ist also

e ~

2

s

| + v = e * und # — « = c

, folghch # =

^

, und v =

^

''

Es

ist und

aber

( § . 5.)

=

1

+ -

2* + 2* +
3

(2*) (2,)

2

+ -

(2sfc
(2*)5 +
6

+

(2 )
Ä

4

+ +

{2s)Sc
etc.

+

etc

6 - " = 1

2

(2,)4-(2*)f

f>w _L_ p — 2 £

4

fo!gHch ^-=Y~
p
2 s

, oder i
p~~
1is

=

1

+ ( 2 ^ ) c + (2*)? +
7. >>
Ä

(2*)

c

+

etc. - — > a und

«

und ^ , oder * = 2 * + ( 2 ) J + ( 2 * ) J + ( 2 s ) J + etc. . *> ä* §. 24. Hätte m a n in dcr ( § . 21.) gefundenen G l e i c h u n g S = -*- a * . I o g n a t ^ i ^ a r S A u s d r ü c k e für 2s, #, y ergeben h a b e n . Substituirt m a n daher in denselben
_

n

^

a a s g e s e t z t , so würden s i c h , auf g l e i c h e W e i s e , die so eben gefundenen

resp. für # , y, s, a?
2

s o erhält man =ra O
3

> =

6

+

m
5

© '

7
2

r Ä ' r
9

©

T

+

=<^+*© +»© +*© +*©
3

+
2 S

* = O + fe)« ^ fe). + fe). + fe). + '"•)•
a^ • .

i

^

2

S

A

S

/

2

S

V

i

/

f

S

5

,

^

\

8

.

.

\

,2S , fe+

,2S 3
N

,2S.5 fe).

,

,2Ss' fe).

,

,r2Sx» fe).

,

,

\

y ,

=

"

fe).

+

+

+

+

0 1 0

O-

§. 2 5 .

A u s den beiden ( § . 2 3 . ) gefundenen Gleichungen e r g e b e n sich m e h r e r e a n -

dere interessante S ä t z e , v o n denen wir die wichtigsten entwickeln w o l l e n . e * _L e ~ 2j ~~ W e i l nämlich Ahsc. s = ^ , Ord. s = —
2 2 s 2 s € e

so ist Absc. Ord. Ord. Absc. s s s s . Absc. Ord. Absc. Ord< t t t t = ±(e**+
2t

e + M

2tf-2t
4 -

e e e
C 2t—2* 2t-2S

.
. .

e
23—2t

— —
+

=
-

*(e*
3 (
e

+

e
e

» / 2sAr2t


a

Daraus folgt: Absc. s.Absc. t + Ord. s.Ord.t =
g2J-2t
4 2
c

- (

* +

a

t

) "

_

Absc.

(s Ar t)

Absc.

s,Absc.

t

0 n &

s.Ord.t

=
g25^2t

4 2

e

a

t

-

2

"

Absc,

(s — t)

Ord. Ord.
§ .

s.Absc. s.Absc+
2 6 .

t •^t —

Absc.s.Ord.t Abse.s.Ord.t

— =

2

Ord. Ord.

(sArt) (s — t)

e

a j

-

2 t

2

Aus

den so eben

gefundenen

vier G l e i c h u n g e n ergeb en sich unmit(elbar

folgende: Absc. Absc. Ord. Ord. (s + t) (s -- t) (s Ar t) (s Ar t) + — Ar Absc. Absc. Ord. Ord. (s (s (s --l)(s -

=
^

2

^

5

C

.

Absc. s . Ord. Absc. Ord.

t t t t

2

0 / < Z .


t =

=

2

Ord.
y 4 < W .

2

Ö d e r w e n n man 5 + t =

«, s — t — ß s e t z t , so dafs

$

=

S L i J

3

,

U

~^ - j s o erhält man.: ct
- j y3

Ct . . Absc. Ord. Ot Ct

—f
ß

^&5C. Absc. . , Orrf.

« «

+ _

^&sc. 0 ^fösc. ß

= =

2 2 2

^foc. Ortf. OrrZ.

-

2

~ 2 ~

— _ß —
ß

~ 2 ~

cc +

O / Y Z . yS =

. ^foc.
2t

«

§. 27.

Setzt man in den

ersten beiden 1. 2 Absc?%*
2

dcr vier letzten Gleichungen ß —

0

,

so

erhält m a n , weil A b s c . o = Absc,x
A 1

Ar u -

1

=r yAbsc. Jf

Absc.* 1 ^ °
7

— * 2 (§.

1

= yAbsc. 1

2

Orcl. ~ * 2 — 1 Gleichungen

Absc. §. 28.

= in ß ~

« 2

+ ^ und

-

> 3tcn

l d

'

=

Wird

der

ersten

dcr

26.)

gefundenen

a — (77i + l ) s , Absc.
Ord.

(m — l)-s g e s e t z t , so verwandeln sich dieselben in +
+

(mAr^)s
(mArl)s

Absc.
Ord.

(m — 1 )
(m—i)

=

2
2

Ab$c.
Ord.

ms
ms

.
.

Ah<sc. s
Absc.s

oder man h a t , w e n n wir ( § . 2 1 . ) ,v

Absc. s — 2# 2# . . Absc. Ord. Zahl,

Ord. * = ms ms — —

v setzen, Absc. Ord. sowohl (m — 1 ) * (m-l)s die Ahscissenals Reihen e<c. etc. >..
t

, :-'j

Absc. Ord.

(mArl)s (m + l ) s

= =

Bedeutet nun m eine positive

ganze

so bilden

die Ordinaten der vielfachen Sectoren z w e i sogenannte w i e d e r k e h r e n d e Absc. Ord. s, s, Absc. Ord. 2s, 2s, Absc. Ord. 3,s, 3s, Absc. Ord. 4s, 4
5 )

Absc. Ord.

5*, os,

in w e l c h e n j e d e s Glied aus den z w e i nächst v o r h e r g e h e n d e n

abgeleitet werden k a n n , und das 2te doppelten vorherGliedern.

indem man das nächst v o r h e r g e h e n d e Glied mit 2 | multiplicirt, gehende von dem Producte abzieht. I)iefs gilt auch von den

D e m n a c h ist 2 2 2 2 2 2 2 2 2 Absc. Absc. Absc. Absc.3s Absc. 45 o s 2s = — = = = = = = = 2 2i (2|) (2#) (2^) (2if (2fl (2#) (2if etc.
6 2

~ — -

2 3(2#) 4(2#)* 5(2#) 6(2#) 7 ( 2 # 8(2#)
6 5

3

4

+ + + + +

2 5(2f) 9(2#) 14(2#)
2

stbsc.5s Absc.6s ^fcc.7* Absc.Zs

4

~ -

2 7(2#)
2

7

5

20(2|)4

- 1 6 ( 2 | ) etc.

+

2

etc.

Alle

diese

A u s d r ü c k e für die A b s c i s s e n

der vielfachen unter folgender

Sectoren s i n d , allgemeinen

wie man Gleichung

sich leicht durch V e r s u c h e überzeugen k a n n , begriffen,

2^c.m*=(2|)

.m

-m(2#)

m—2

+ |\(™_ )(2#j
3

m

m—4

*_^(m_4^(2*;

m .

: 2

ni—6

+etc.

U m diesen Satz z u b e w e i s e n , darf man nur noch z e i g e n , dafs

(2|) gesetzt,

ni

m(2#)

m—2

+ ™( _3)(2#)
x

7;2

m—4
4

m

_2(
Q ,
3

m
T O

_ )/(2*)
4
4

:

3

m

—6

+ etc. - Q

'
m

die Glieder

der R e i h e

Q ,
1

Q ,
2

Q ,

etc. eine die

wiederkehrende der R e i h e

Rei-

he b i l d e n , 2 A b s c . 2«, Q , =

deren B e z i e h u n g s g l e i c h u n g 2 A b s c . 3 s , etc.
+,

dieselbe i s t , w i e

2 A b s e . .9,

E s ist a b e r :
m ?

f f l +

(2f)™ -(-+l)(2i) -+'4 M ( 2 f r " ' - ' ^ ( - 3 ) > i r - V . c .

= .
und w e i l 4 _ l , ™ ± 2 . (m m

- (2/r ' —
1

(-n -

mtT^+^^ytT +^.
5

^*— r) c

TZ

w - l v _Ä (m-r

*\ ~~ ~ l) :r 2 c

+ 1 m—r ( ^ T " • ^ - F = T > ^ r

1

,v'-a )

_ m ( m — 2r4-1) * ~ • . _ . ( » * - r - l )
r ( r 1 }

N
c

:

~

2

= - . ( , n - i — l )

/

* \
c

:

r

,

I

s o erhält m a n :

Q , + a _,=(2fl^'-«.(2« -4f(--3)(2ir- -^-<( /r- 5 + c t c.
m + m m 3 2

=

«

QmQ ,
2

E s bilden also d i e Gröfsen Q ,
1

Q , etc. eine R e i h e , in w e l c h e r j e d e s Glied
3

aus den z w e i nächst v o r h e r g e h e n d e n abgeleitet s i n d , der R e i h e : 2 Absc. 2 A b s c . 2s, D a nun Q
1

w i e das c o r r e s p o n d i r e n d e

Glied

2 A b s c . 3s,

etc. aus den z w e i nächst v o r h e r 2

g e h e n d e n Gliedern. so müssen

=

2# =

2 A b s c . s, Q der R e i h e Q ,
1

=
2

(2#)

2


3

2 = Q ,
4

2 Absc.

2.s,

auch alle übrigen

Glieder

Q ,

Q ,

etc. den resp.

Gliedern der R e i h e : allgemein s e i n :
ä

2 Absc. s ,

2 A b s c . 2s,

2 A b s c . Zs, etc. gleich, oder es mufs

2 Absc.

ms =

Q^=(2#)"
tT>

1

— m(2#j ~
m

2

+

^ ( . — 3)(2|) "
m m

4

— etc.

§ . 29. = 2# Ord.

A u f ähnliche W e i s e erhält man vermittelst der Gleichung O r d . ( m + l ) * — Ord. ( m - l ) s v

Ord. 2s Ord. 3s Ord. 4s Ord. Ss Ord.

— = — —

v(2$) *((2f/ — — — 1) 2(2/)) 3(2|) '
2

+ n . . ? r ,."'4".' . ,>'
+ 43(2*)) 6(2#)
a

6.5 = «((2#)5
= — = ^((2#) *((2|) -((2#) etc.
6

4(2|) 5(2#) 6(2#) 7(2#) etc.

3

Ord. 7s Ord. 8 « Ord. Os etc und allgemein

4

~ -

1) 4(2«)
2

7

5

4- 10(2#) + 15(2#)

3

8

6

4

— 10(2#))

+

1)

Ord. ms = * ((2 # ) ~ m l

{m -

2)(2 i) ~*
m

+ (m -

3)' (2|) ~ 2 m 5

(m -

4)? (2#) ^ +etc.)
, n 7

Setze man nämlich , ((2 l) m 1

-

(w -

2)(2 f )

m

-

3

+ .(m ~ 3)c' (2 i) '

m S

-

(m -

4 ) * (2

rf""

7

+

etc.) =

P

m

so dafs P +i=«(Zi) ~(m-WiF-*+(m-2£
a n

+
m

etc) etc)

p

m

-

1

=

*((2 f )

~ 2

-

3) R 2 f , " - + ( m - 4 ) * (2 # ) ~
1 4 m

6

+

s o erhält m a n , weil
•Y

:r-i

(m — r )

c

/c — (m — r — i) — {*n — r — \)' \
c

,m — r ( _

l) .

(

,

m

_ r~ 1 )

-v r - 1 c

m-2r

.

,

«v'" {m-r-*)c

1

P + , + Prn-x = . ( ( 2 | ) - ( m - 2 ) ( 2 * ) ~ + ( - 3 ) - ( 2 | ) ^ _
r a m m 2 2 m w

( w

_

4 )

^2|f- +etc.
6

=
E s bilden a l s o , Tsen P , P)
3

2#

P

m

weil Ord. (m + l ) s + PJ
4 e t c

O r d . (m-i)s

'2= 2* deren

O r d . 7 n s , die G r ö Beziehungsgleichung

*

i

n

e

wiederkehrende R e i h e ,

dieselbe i s t , wie die d e r Ordinaten der vielfachen S e c t o r e n . D a nun die ersten correspondirenden Glieder s o müssen auch alle übrigen = P
m

beider R e i h e n einander gleich sind, oder es mufs allgemein O r d . ms

einander

gleich s e i n ,

sein. Wir = 1, haben ( § . 23.) gesehen, dafs für j e d e n beliebigen, AP, v o n der halben Sector der

§. 29. A x e OA

d e m R a d i u s v e c t o r OP, Hyperbel oder Absc,

und d e m B o g e n

begränzten

gleichseitigen

s

e** J

n

e~

2s

2
„3.5

und ti D a h e r ist auch

oder

Ord.

s

• . xs = v g2.TJ J _ —2xs £ , und Ord. xs =
e

e*

XS

Absc. o d e r , weil

g~~2XS ^ »

(§.23.) # +

= .

e

2s

#—
s =

v =

e~ \
2

A h c s

x

« + ')'

± _ i J ^ !

0rd

,

x s

=
» n~*
+

<Lt*L^JL=JC.
+ 4 ir
3

\

E s ist aber (#+*)* = t +
x

, +

+

4 +

*r
4

4

*

4

+
4

e t c

etc.

(|_,)" = | Folglich
v

^r-W

x * f T * *

*c C~ *
4

-

J C

,
Ar

:a *x—2 2 .
x
c

:4 *x-4 „4 I
x i
c H H

cx~6 6 •
x
c

^ . .
etc. etc.

;.f.-j

Absc. Ord.

xs xs

— =

f xf"%Ar

i
5

v «
5

Ar

» «
5

+ + '

$
X

v ~ V ( .

Ar

x * f S setzt,

Ar

x * ? '

5

* ? *

+

O d e r , w e n n man | = ' ^ Absc.xs -

. >

4 2 ' 1 + 4 4 * 4 + 4 6 * 6 + ***0 O/U X* = |*(tf* + + ^C5-*5 + C + «)
i (i
x

+

X

d l

etC

_ I

Man übersieht l e i c h t ,

dafs,

w e n n man am E n d e der halben A x e O A der g l e i c h w e l c h e s den

seitigen H y p e r b e l o d e r im Scheitel A auf O A ein Perpendikel errichtet, R a d i u s v e c t o r in Q s c h n e i d e t , diefs P e r p e n d i k e l A Q = 6 sein w i r d .

W e i l , w e g e n der
j.

2
K" und desto g r ö f s e r '

2

2

4

G l e i c h u n g der gleichseitigen H y p e r b e l £ — y = 1, « — | — 1 , so mufs oder 1 1 0 = J^"(1—sein. Je g r ö f s e r demnach die A b s c i s s e | w i r d , desto kleiner w ird
r

i

1 — — oder 9', k a n n aber nie = 1 w e r d e n .

M a c h t man also das P e r -

p e n d i k e l A Q der halben A x e A O g l e i c h , und zieht v o m MitteIpuncte O der H y p e r b e l die grade Linie O Q , H y p e r b e l immer Asymptote s o wird d i e s e , mehr nähern, w i e weit man sie aber sie auch verlängern m a g , sich der

nie schneiden.

M a n nennt diese L i n i e die

der H y p e r b e l .
O . ,

Sie macht in de* gleichseitigen H y p e r b e l mit der A x e
'.'.

e i n e n W i n k e l v o n 45. • « • r §. 3 1 . Setzt man in den beiden A u s d r ü c k e n
;

M Absc.
w e g e n |* —

xs v
z

=
=

(f • - +
1, i =

* ) ^ — -( * - » ) * —+
x

nj Urd.

xs

=

U +

(

i

~ ^

* »
)X

*

Y~

l

+

» , s o erhält man:
2

Absc

,

xs

ord.

«

= ( n + * + ,)* + ( H + - - ,)* " ' = + * + j y <ri + * _ ^ j r
( n

Xiin ist ( § . 15.)

,vrm
C r i +

, +

, n)

v

* =

_

, 1 +

1
* » +

L ^ ^

2

2

, ^
+ —

2

— l )
2 T
2

S,X%X*^)
" + " 2 7 3 7 " 4

4.X(x*—l)(x*—<>)
' + ' 2 / " 3 . 4 T r " '

5 ,

'

»
2

T

"

+

OTi
/t/

+

*

-

JC •) -

X 1* t+
r

2 t -

#(x —l) ,

3

,

x < *

2

— 4 )

4

+

^ 3 7 4 ^ •**^**

x ( ^ - 1 ) f A ^ 9 ) 5 , 27374T5- » +

e i c

"

Demnach: « _ n j Ord.
.r^ ! ^ t
1

, 1 + +
'.

A' 2
2

^2( ,2_4)
A +

4 +
3

^2(^2__4)(^__16) _ J ^ ^ A _ ,

6 + etc. ,
t c

_

t

^

L

_
v

-

^

^

_ - ^

. x(x*-i) - 0

J

f

f

3 . *(. =—l)(x —9) 5 2 - x b + + J y

^2_i)(.v*_9)(^.3__25) 7 . 2 . 3 . 4 . 0. 6 . 7 ~
v +

c

-

. .'• •">

o d e r auch v-O "
^ ^foc. * 5 = 1 + I
x
5

t + 4 O +

r

n \
2

3

/

J

4

I + 5 ( * +

r
4

A\5,%
)
C n

e * ^ a n
6

1 +
{ >

7
t C

2

'

*

v

)

c

*

*

vV-

'f

,

, . r Ä — J c v +

x ^ (

f
x

, +
1

. . 3 , 3 ) c
v

3

,

^

,

,

O

N

4 /
c

a

5
n

^ + 7 ( * ' +
5

6,2 ^
v

7 - h e i c .

Ortf.

+ 5 ^

+

3

)

w o w e g e n dcr Bedeutung der Coefficienten in ( § . 15.) nachzusehen ist. Weil i = yi + n2, so ist auch • .
:

; ... j , ^ ,

'

^

,

.

, . ,

=

|
2

. ^

(

r

i p

J

i +

+

i

*

+

«

^ T

L
1

= +

^ ^

f

) /

ord Ord.

rs xs

=

*

r

(

K

^

+

^

L

+

_

^

!

_

(Y^Ftz^\
+ ( * + 3 ) f » + «c.

r

f

T

>

E s ist aber §. 16*
^ r E K "
1

t +

L

± "
3

^

=

1

+ * » +

( * + D ^ ' V + ( » + 2 ) f ,

3

4

5

C

L

±

£ 4 -

^

Ö , 3

L

=

,

-

*

,

+

(x

+

l

£
C

V

-

(x

+

2

)
C

*

V

+

(

x

+

3 ) f /

+ 1

«e.

^l

'C
• , w .»

_ 1

.

v

'

-

;

^

'

>

1

V

Folglich Absc. OrfZ. oder auch x s = x s = i (1 4 .I
x

4 .!)*'*
2

v

3

+

+ 3) '
4

2

+
2

(.r + 5)e'* *? • '

4 - etc.) +
u

i (xn 4 - (x Ar 2)\' £

Ar {x + 4 ) ^

v5 Ar (x Ar ^)T

etc.) wf:'

„ Absc. ~ . Ord.

xs

-*<y - $
s

(1
,

1 ^ -f ,

2

1

2

,

, +

(x*-l))x*-9) i — ^

7

1

4 , (.v —l)(.v ~-9)(,yg—25) 6 +
9 5 2 4

2T3T4r5T6
. . , ,
A S

* + Ptc')
• \

xs §. 32.

=,*frHr
+ e

*(*=-4) -273T*

3 . * ( ^ — 4)(.v — 16) 5 , + 2. 3 . 4 . 5 ' +

i

^

_

B e z e i c h n e t man d i c S u m m e der g e o m e t r i s c h e n R e i h e :

»C-+^) + / ( - ^ )
e- «-+
2 1 8

+
l

fi

*«+3Ä

+ +

e

„nd so erhält man

^.

c

- ««+
a

f

Ä

+

C

-*C+3Ä

»U+nÄ d u r c h g(0 e-*(«+n0) d u r c h ^ S(n) 4- S

Absc. und 0/Y/.

* «

+ +

Absc. Ord.

(«4

0)

+

^Z>sc. ( « + (« + 20) „ e*P-l

2 0)

. . .

+

Absc.

(« +

rc0)

= =

-

(« 4- 0) + Ord. S

+ 0/U
c

(* + 3yS)... + Ord. =

(« + »0)

Nun ist aber

C) n

=

c

aC*+Ca+0^) — » *

e^(^+(n+|)0)_e2a-ys
eß — e-P —2u^-ß __ —*(*+(aAri)ß) e$-e-fi
p

5

und

^2*4-20_-2(^4-n0) S„ — > ^ - 1 S"4-S
e

a(a^(n+l)0)_e~2(«+(n4-|)0)_^2«-0_e-2«i-0)
v r

Also = 2(eß-e-ß) " ^ <._ - ' -• . •. c[ ~ 0 r c l (« + ^ + t)—'Qrt/» (« —1) -l r s9 or ^ 4b8C.(« + lß) Ord.(n- r)$ j 2 O/U 10 ' O/U i0 ~ ~~ Sn ~ Sn 6«(«+<"+2)0) 4- e~2(«^-(n+l)0) _ ( a*-0 ~**+ß)
e
e

und

~—'

,

Q

0 e-P)

"

2 i> .
V Absc. {« A- (n + f ) ß) — ^>M. 2 O/U

2 (eß —
v

• r •> T

2 6 }

l8 f0 ' 0/Y/. |0 Demnach ] - - ,*^ # / 1 «\ ! / . n»\ T .•V ^W.r«+"0), 0/U(/Z+1)'2 «\ Absc, « 4- ^6*c. (« + ß) 4- ^Hwc. (« 4-20).. i- Absc. (ct Ar nß)^= ^ j
(

(« - 1 ) _

Q ' ^ (" + "J)

Ord^^ß

und

Ord.

*ArOrd.

(»Arß) + Ord.

^ (« + 20)..

Q]
n

+ O/U

(u + nß)=

1

(uA-Pß) Ord.(nArl)& ~~^Ör~a%~Tß ^

(

§.33, so

Weil 2 # = »,ni ist ( 2 # ) =
/ n

4 e 2ms

e~2' • (1 +

= me . 4

e** —4
4 J

(t 4 4 » m
: e 2

e~A*) e —8 ° .
S

i 4

^ t V ^ ' . . ........ ; 4v~i** ? , \ 7«^e 4_ t c . )
: e

'••y

r= e

amj

, 4

me

2(m-2)j

mc

:»a<m—J> ,J

4

:3 2 < m - 6 ) s , mce +

etc. und w i r d ,

..'

T

D i e s e R e i h e ist e n d l i c h , mansieunikehrf, —imj = e , 4 me

wenn m

eine positive g a n z e Z a h l i s t ,

wenn

^ 7 —2(m-2)j ' . 4*
m c

: 2 —2(m—A)s
e

, 4

•.Z —a(-m-G>

,

" V

e

+

e

*

so dafs , „ ,m ams , —2ms , (21) — e 4- e + = 2(Absc ms 4"

"" ^ , a(m—a)j , —2(m—2)s, • :a , a ( m - 4 ) * , —2(m— m (« 4 e ) 4 m (e + e ' )
1 c H ;

772

Absc(m—2)* Absc.sist,

4"

77i^

2

Absc.

(m

4) 4 "

e t c

*)

w o das letzte Glied %m'J M a n hat d e m n a c h ß ' ^tösC. 2 Absc.2 2 2 Absc. ' sr>Absc^s 4 2Absc. 25Absc.6s
^

oder m'J

j e nachdem m — 2 /• o d e r = a / - 4 - 1 ' ist.

S s 3 s 5

= = =

^Z>SC. Absc. Absc. Absc. 23 2s 4s Ss 6s 4" 4" 4 4 + 4 etc. so erhält man / 5 Absc. s 4 4 44 3 Absc. i5Absc, s as 4 4 " /0 '

""

1 ; V <

' . •.
?

"'^'

. '

4 ^ 6 . s c . 2,5 SAbsc. 6Absc. yAbsc 3s 4s Ss

s

= =

Absc Absc

ü^Absc

s etc.

=

^ f o c . 75

2* ^ 6 a c . 55 etc.

3SAbsc.

s

§. 34.

Eben

ähnliche A u s d r ü c k e für die P o t e n z e n der Ordinate v

des S e c t o r s s. E s ist nämlich 29
• •

e

— —

e

—2 s + € ^
2

• -, —

r

.

2

(2«) (2*) M
5

3

e

tos

5s**4 ^ Se6'+ etc. 4

äT *

e
A s

4

- 4 e ~ <oc*5 -<oe*"<

4 + etc.

^
e

8

"

?

e

-

5 - '^
6

-

e-

, 0 f f

.

etc.

Demnach
t

-

*

'
P-*>'V'''''-

Ord. s 2 Ord
2

= = = — = —• =

Ord. Absc. Ord. Absc. Ord. Ss
3s

-

s

2*Ord*s Q Ord. s
Z 4

2*ßrd. s
5

— — — —

etc.

/•

3

Ord.

s 2s
3
40 Ord.

4 Absc.

S Ord. 3s 6 Absc. 4s

2 Ord. s
6 6

Absc. 6s Ord 7
S

+
4-

i5

Absc. 2<S
3s

iO 35

2 Ord. s
6 7

y Ord. Ss

21 Ord. etc.

etc. und allgemein 2 m^~f C W . s—Absc. oder —Ord.
m

ms—m

Absc. (m-^2)s 4 - m (m—2)Ä

c
c

2 2
c

Absc. {m—4).... Ord. (m—4)....

+ jt\mc'

m'
c

*Z2
2

:

. m - i
2

7ns — mOrd.

+ m

Ord.s,

j e nachdem m eine g e r a d e oder u n g e r a d e Z a h l ist. §. 35. E i n P e r p e n d i k e l P Q — v v o m Endpuncte eines K r e i s b o g e n s A P — s, d e s 1, a u f den H a l b m e s s e r O A oder dessen

sen Mittelpunct O und dessen H a l b m e s s e r =

V e r l ä n g e r u n g g e z o g e n , wird der S i n u s des B o g c n s A P = 3 s o d e r d e s dazu g e h ö r i g e n Winkels A O P genannt, nnd die Entfernuug des Fufses Q des Perpendikels P O v o m M a n drückt diefs

MitteIpuncte O oder O Q =

| , heifst der C o s i n u s d e s B o g e n s s.
}

durch Z e i c h e n s o a u s : y = si71 s £ — coss.

W i r d der auf beiden Seiten v o n O verlängerte

H a l b m e s s e r A O zur A b s c i s s e n l i n i e und der Mittelpunct des K r e i s e s zum A n f a n g s p u n c te der Abscissen angenommen, s o ist auch v oder P Q rlie O r d i n a t e , des K r e i s e s , und | oder dessen G l e i und coss dafs

Q O die A b s c i s s c chung |
2

desselben Punctes P in d e m U m f a n g e A u s dieser Gleichung ergicbl sich

+y — E
2,

zugleich,

dafs sins

für j e d e n W e r t h
COS S
2

v o n s einc

solche gegenseitige B e z i e h u n g z u einander • '•.«'v:7 • .

haben,

4 " Sl7l*S

= E

Man

Übersicht l e i c h t ,

w e n n sin s =i r , cos ~ | uneT s < \ dessen H a l b m e s s e r = 1 , dafs

w o 9 den halben s) = tj,

U m f a n g des K r e i s e s b e d e u t e t ,

alsdann sin(*

sin(*: Ar s) = — v, sin(2 n — s) — — * ; c o s ( * — s) — — £, cos(a Ar s) — — £, cos(2n — ) — £
s

sein mufs.

Nimmt man den B o g e n A P als positiv a n , s o mufs d e r B o g e n A P , als negativ betrachtet w e r d e n . zweier gleichen aber

wenn Nun

P auf der e n t g e g e n g e s e t z t e n Seite v o n A l i e g t , überzeugt man sich l e i c h t , gesetztenBögen und g l e i c h a r t i g §. 36. den |

dafs

die Sinusse

entgegengleich

gleich sein

aberentgegengesetzt,

dieCosinusse

aber

müssen. £, 1 wer-

D i e E x p o n e n t e n der Verhältnisse j e z w e i e r dcr drei Gröfsen *i,

durch eigene Namen und Z e i c h e n ausgedrückt. Es w i r d nämlich £ 1 . 1 die T a n g e n t e , - die C o t a n g c n t e > y die S c c a n t e u n d ^ die C o s e c a n t e des
° n ° £ v

ebenfalls

B o g e n s s genannt. £ - — cot s, v 1 - = £

M a n drückt diefs d u r c h Z e i c h e n auf folgende Art a u s : 1 - =
v

tans,

scc s,

cosec s. . , . iJJü unmittelbar
fc

* .••• • ; -; ..... :i' vJ^:iK > -. .~ — tans, - ^ - — cots, — secs, — = cosecs, und daraus w i e d e r : cos s sin s cos s sin s '' sin s — cos s tan s, cos s — sin s cot s, 1 r = cos s sec s z= sin s cosec s = cot s tan s.
n 0 S

A u s diesen vier Gleichungen folgt

Überdiefs findet man daraus noch mit Hülfe der Gleichung cos% + b e i d e n G l e i c h u n g e n iArtan*s-sec*s, 1 + COt S
2

sin*s = 1, die " ;

=

cosec*s.

''•s-.-'-v'

Z u g l e i c h ergiebt sich aber auch aus d e n s e l b e n , weil sin{n — s). cos(n — s) dafs tan(* — s) cot (*— s) sec cosec («• — s) (tf — )
s

~

v,

sin(reArs) cos(nArs)

— —

— —£,

y, sin(2it cos(2n

— s) — s)

— =
r

— y £ '* = = = — —
;

1

— —£,

1

'*

— rr — ~

— tans, — cots, — secs, cosecs,

tanUArs) cot(*^s) sec(*Ars) cosec(nArs)

i a n

— = = —
s

tans, cots, —secs, —cosecs,
£ £ ± 2 .
r

tan(2x cot(2w sec (2*

— s) — s) — s)

tans »*'

— cot

sec s —cosecs. cosecs

cosec(2ir^-s)
c o £ s

A u s den vier Gleichungen
coss

-

JL
1

= secs,
sins

sins

COSs

v e r b u n d e n mit d e m S a t z e , dafs Sin — * =

— Sins,

cos — s ~

coss

folgt auch,

dafs

die S ecanten z w eier und gleichartig, die

g1eichen

ab er

entg eg eng esetz ten und

B ö g c n g ]cich aber

Tangenten, sind.

Cotangentcn

Cosecantcn,

gleich und e n t g e g e n g e s e t z t N o c h ist zu b e m e r k e n , cher A n f a n g s p u n c t A i s t , schieden s i n d ,

dafs alle B ö g e n desselben K r e i s e s , deren gemeinschaftliund w e l c h e um ein V i e l f a c h e s des ganzen Umfanges ver-

zugleich denselben Endpunct P h a b e n ;

dafs

folglich die trigonometri-

schen Gröfsen: S i n u s , C o s i n u s , T a n g e n t e des K r e i s u m f a n g e s v e r s c h i e d e n sin(2rxArs) § . 37. und = — sins, cos(2rn

etc. a l l e r B ö g e n , die um ein V i e l f a c h e s oder dafs

s i n d , resp. einander gleich und g l e i c h a r t i g , + s) — coss, to(2r*fs) einen
P 1 1 n c t

=

lans,

etc. sein müssen.

Nimmt man in dem K r e i s u m f a n g e so ist das Perpendikel P R ,

B so a n , dafs A B positiv gezogen, die

|*r i s t ,

v o n B auf den H a l b m e s s e r O B OQ, folglich sin B P =

der Sinus des B o g e n s B P .

E s ist aber P R =

cos AP>

L i n i e R O aber ist der Cosinus v o n B P , und weil R O = r p Q , so h;it man cos B P = sin A P . Nun ist aber B o g e n A F + B o g e n PB — | w , o d e r B P ist das Complement von AP,

und u m g e k e h r t A P ist das Complement v o n B P . sinus eines B o g e n s resp. dem Cosinus und Sinus

Es ist demnach der Sinus und C o seines Complements gleich. Liegt

der Punct P, v o n A nach B z u , über B h i n a u s , so dafs A P >

| * , so mufs man den

B o g e n PB als einen negativen B o g e n betrachten, weil um v o n P nach B zu k o m m e n , die B e w e g u n g der anfänglichen e n t g e g e n g e s e t z t sein mufs. immer A P + P B = AP \ *, und A P kann auch j e t z t von PB, In diesem Sinne ist also und umgekehrt P B von

als Complement betrachtet w e r d e n . AP — s, sins — cos(\*—s) eines Bogens

E s ist also und ist coss

allgemein für j e d e n — *), dem oder

beliebigen Sinus Si-

Bogen

— sin(\*

der

und C o s i n u s i r g e n d nus seines

resp. gleich

Cosinus und

Complements. dafs die Tangente, Cotangente, ist, dcr

D a r a u s ergiebt sich nun leicht der S a t z , Secante, C
01

Cosecante

irgend
0

eines

Bogens

respcctive
0

gleich

a n g e n t e, T a n g e n t c, C § . 38. Die

s e c a n t e, S e c a n t e d e s C cots,

m p 1 e m c n t s. cosecs lassen sich

trigonometrischen Functionen tans,

secs,

ebenfalls w i e sins

und coss,

sowohl

in B e z u g

aufihreabsolute

Gröfse als aneh i h -

rer durch ihre V o r z e i c h e n + len. Man ziehe nämlich

und — angedeuteten Beschaffenheit g e o m e t r i s c h darstelauf O A a u f beiden Seiten v o n A

durch den Punct A eine

unbestimmt verlängerte senkrechte L i n i e .

D i e s e w i r d den K r e i s in A berühren.

Eben !< .?

so lege man durch den P u n c t B eine Berührungslinie. Bezeichnet man nun die resp. P u n c t e , in w e l c h e n der verlängerte

Halbmesser

O P d i e Berührungslinien v o n A , und B schneidet durch S i u v d T , so ist, w e n n A P = « , A S — tans, OS = secs, BT = cots, OT = cosecs. Wegen der Ähnlichkeit : coss.

der D r e i e k e O P Q , O S A , O T B ist A S : O A = Demnach AS =
COS S

P Q : O Q oder A S : 1 — sins

— tans.

F e r n e r ist O S : O A =

O P : O Q o d e r O S : 1 = 1 : coss.

Also O S =
COS S

— sec e. E b e n so hat man B T : O B = O Q : P Q o d c r B T : 1 = cos s : sin s. —StIl S

Daher B T =

= cots.
1

Endlich ist

O T : O B - O P
- *

: P Q oder 0 T : 1 = 1 :
.;

sins.
'f

7

".r*>.w' •,

Folglich O T =
°

— — — cosec s.
SlIl S

§. 39.

Nimmt man die trigonometrischen F u n c t i o n e n sins,

coss,

tans,

etc. für

alle positiven W e r t h v o n s, von s = der Berührungslinie v o n A ,

o bis s =• \ «, als positiv an, s o mufs die Seite in w e l c h e r alsdann resp. der Durch-

s o w o h l als v o n B ,

schnittspunct S , T l i e g t , als die positive und die andere e n t g e g e n g e s e t z t e als die n e gative betrachtet w e r d e n . Eben so ist, weil für A P oder * < \ « , der Punct S s o w o h l als der Punct T in

der V e r l ä n g e r u n g des Radius O P , ve Seite, und die

v o n O nach P z u l i e g t , diese Seite als die p o s i t i Verlängerung Halbmessers so als zu die negative Seite des «uf sich

entgegengesetzte

beiden also

Seiten

unbestimmt verlängerten

betrachten. der

Befindet

der

Punct P im ersten

Quadranten,

schneidet

verlängerte

Halbmesser

mit seiner positiven Seite tiven Seite. schneidet

die Berührungslinie

v o n A s o w o h l als v o n B auf der p o s i oder ist A P = s > und < « , so

L i e g t P im zweiten Q u a d r a n t e n ,

der verlängerte H a l b m e s s e r mit dcr negativen Seite die negative Seite der

Berührungslinie v o n A .

Ehen

so

schneidet

er,

aber

mit

der positiven

Seite,

die

negative Seile der Berührungslinie v o n B , s o dafs, w i e wir bereits o b e n g e s e h e n h a b e n , tan ( * — s ) ~ sein mufs. Kömmt d e r P u n c t P i n den d r i t t e 1 1 Q u a d r a n t e n , s o schneidet der verlängerte H a l b — tan s, sec —s) — — sec s, cot (*—s) = — cots
t

cosec (*—s)

=

cosec s

m e s s e r mit d c r negativen Seite die Berührungslinien, s o w o h l v o n A als v o n B , auf ihren positiven Seiten. D a h e r tan und cosec (n A^ s) — — cosec s* Im 4ten Quadranten trifft die positive Seite des verlängerten H a l b m e s s e r s mit der negativen Seite der Berührungslinie v o n A , und die negative Seite des H a l b m e s s e r s mit der negativen Seite der Berührungslinie v o n B z u s a m m e n , s o dafs tan(2n—,s) sec(2rt — s) — secs, cot(2n — s) — — cots und cosec(2n — s) — — = —tans, = tan s, cot («• + s, — cot s, aber sec (* + s) =z — sec s

cosecs.

E s wächst demnach tans, zudrücken pflegt, aus dem

v o n s = o a n , z u g l e i c h mit s; g e h t , w i e man sich a u s durchs Unendliche durch ins Negative ins über:

Positiven aus

nimmt dann w i e d e r ab und geht dann w i e d e r aus dem P o s i t i v e n Die Secante

dem N e g a t i v e n

Null

Positive:

durchs U n e n d l i c h e

ins N e g a t i v e

u. s. f. über:

i s t , für s — o, — 1 , w ä c h s t ,

und geht aus +

durch OO in —

n i m m t dann w i e d e r ab bis — E und geht durch OO aus — in Ar

V o n j e t z t an w ä c h s t sie w i e d e r , bleibt aber negativ, über. Nun nimmt sie ab bis a11f4- 1 u. s. w.

Cot s ist, für s — o, u n e n d l i c h ; und, für j e d e s positive s < § * , positiv, nimmt ab und g e h t d u r c h o ins N e g a t i v e darauf positiv u. s. f. Cosec s ist, für s = 0, u n e n d l i c h , nimmt a b , wenn s zunimmt, wird = 1 , w e n n nimmt alsdann w i e d e r z u und g e h t , für s=zv, v e n ins N e g a t i v e über, bleibt nun negativ durchs U n e n d l i c h e und nimmt für s — in z u u. s. f. des Kreises so anaus dem bis auf $ - i « ; Positii ab: über, w ä c h s t a l s d a n n b i s ins U n e n d l i c h e uud wird

nimmt j e t z t w i e d e r bis ins negative U n e n d l i c h e §. 40.

W e r d e n z w e i P u n c t e P und P im ersten Quadranten > AP;

g e n o m m e n , dafs A P

und b e z e i c h n e t man ihre resp. Abscissen und 10

Ordinaten

122

Zweite Vorlesung.

Ü b e r die E n t w i c k e l u n g

-

5

durch # , w; # , v', s o i s t , w i e man sich leicht ü b e r z e u g e n k a n n , d e r Flächeninhalt des Dreiecks O P P = ~ 2*
v

Nimmt man

nun

in d e m U m f a n g e

einen dritten Punct

P

so a n ,

dafs der B o g e n A P

1

=

dem B o g e n P P gleich
1

ist,

s o mufs die S e h n e Al*, Es ist

auch der S e h n e P P , und das D r e i e c k O A P aber , wenn A P = dikel OAP
1

dem D r e i e c k e O P P g l e i c h sein.
1

s , A P — s', also P P und folglich auch A P P
1

=

s

' — s , das P e r p e n des Dreiecks

von =

dem

Puncte

auf

den

Halbmesser

OA,

oder

die H ö b e f,

sm(s'-s);

diese, mit der halben Grundlinie A O =
1

multiplicirt, giebt den D e m n a c h ist

Flächeninhalt d e s D r e i e c k s O A P Sin(s'— ^ s) £v'—v£' - =. 3

oder O P P =

\ Sin(s'—s). sins
2

j r i !• i c / ' \ , und i o l g i i c h o m ( s - s ) — coss
2

~

sins

coss.
2

§. 41.

W e i l cos
' 2

(s'—s)

4 " sin
2 2
v

(s' — s) =

1 , so ist Cos
'2

(s'—s)-l—

Sin

(s' — s)

2

=

1 — (£n—n£) cos*(s'-s)

.

H a nun £ 4 ~ =

u n a <

^

4~»

— '*> = v, £,

S

0

*

s t

nuch (ii+wf.

( # * + 5 * ) ( / * + » *) — (Zn'-4)
4

E s ist also cos(s'—s)—

+

(££ +

vv'),

w o , weil £,

und auch

cos(s'—s) das Z e i -

p o s i t i v e Gröfsen s i n d , w e n n die Puncte P , chen 4 " g e n o m m e n w e r d e n mufs. Cos (s' — s) §. 4 2 . Setzt man s' — * . =

P im ersten Quadranten l i e g e n ,

M a n hat d e m n a c h — e r , so cos s' cos s werden
4 "

sin s'

s n

i

s

* eben gefundenen Glei-

die b e i d e n s o

chungen f o l g e n d e ; * Cos a sin ff = =

cos s cos (s sin s cos (s

4 -

ff

)

~f*

sin

s

s n

i

(s +
4 "

ff

) ff). umitsins

4 "

ff)

4 "

cos s sin (s

Daraus ergiebt s i c h , w e n n man die o b e r e G l e i c h u n g mit c o s s , d i e u n t e r e

multiplicirt, das letztere P r o d u c t v o m ersten a b z i e h t , und dann c o s ^ 4 " S m * s = l s e t z t , Cos ff cos s — sin <r sin s
=

cos (s

4

-

ff).

Ehen so erhält m a n , w e n n man die o b e r e mit sins, c i r t , und in dcr S u m m e b e i d e r P r o d u c t e cos*s Arsin*s • §. 43.
! i

die untere mit coss 1 setzt, sin(sAr ')»
0

multipli-

=

••

cosa

. sins

4"

siner coss

=

D i e so eben gefundenen v i e r Fundamental - Gleichungen ^ cos(xAry) cos(x — y) — — cosx cosy — Ar sinxsiny sinx siny

cosxcoey

'

-

• , ,.:\
sin \x 4" y) sin(x—y)

=


sinx cosy

.
Ar — cos x cosx y


siny siny positive Bogen

w

—• sin x cosy

sind unter der V o r a u s s e t z u n g b e w i e s e n und dafs x Ary <

worden,

dafs x,

bedeuten,

§ n. W i r wollen j e t z t z e i g e n , dafs diese Gleichungen allgemein für

alle beliebigen W e r t h e von x, y w a h r sind. Substituirt man in den A u s d r ü c k e n rechter H a n d dieser G l e i c h u n g e n * — # für x, s o erhält man mit B e r ü c k s i c h t i g u n g cos(n—x) cosy-sin(n—x) cos(*—x) sin(n—x) der Sätze ( § . 3 5 . ) : siny = -cos(x-y) x siny = — cos(xAry) sin(x—y)
=

siny — — cosx cosy—sinx

=

cos(*—xArv) cos(n—x—y)

cosy Ar sin(n—x) siny = — cos x cosyArsin cos Y Ar cos(n—x) siny =

sin x cosy — cos x siny = sin x cosyArcos (A) gelten x siny — für

= sin(*—x Ary)

sin(n:—x) cosy — cos(n—.r) siny = Die x, y obigen vier Gleichungen

sin{xAry) — sin(*— v — j ) alle positive W e r t h e n.
.v,

demnach > J-»

von

v o n denen der eine <

| » , und der andere

und <

A u f ähnliche W e i s e w i r d man auch finden, indem m a n » 4 - A r f ü r

2* — y

#fiir.v

substituirt, dafs die vier o b i g e n G l e i c h u n g e n für alle positive W e r t h e v o n x, s i n d , v o n denen der eine < 1», und der andere > « und < 2 » ist. an,

wahr

Nimmt man nun die vier Gleichungen ( A ) als b e w i e s e n < i * und für j e d e n positiven Werth y < 2», so

w e n n x positiv sich daraus,

und

ergiebt

indem

man w i e d e r zuerst * — x,

dann « + ^ , und endlich 2 » — x in den A u s d r ü c k e n r e c h -

ter H a n d der G l e i c h u n g e n ( A ) für x substituirt, dafs dieselben, für alle mögliche p o s i tive W e r t h e x,y < 2 « w a h r sein müssen.

Substituirt man endlich in den Gleichungen ( A ) 2 n * + x für x und 2 n * 4 - r f u r > - , w o «

124

Zweite Vorlesung,

t l b e r die E n t w i c k e l u n g uml x,

^ <

' 2» ~ bedeusinx,

j e d e positive oder negative g a n z e Z a h l , ten, so ergiebt sich, weil ( § . 36.)

y alle positive B o g e n — cosx,

cos(2nnArx)

sin(2n<xArx)

dafs die v i e r G I e i c h u n g e n ( A ) für alle b e l i e b i g e positive und negative W e r t h e v o n x, y w a h r sein m ü s s e n . § . 44. A u s den Gleichungen ( A ) erhält man unmittelbar: cos(xAry) cos (x Ar y) sin(xAry) sin(xAry) §. 45. Setzt man xAry ~f" — Ar — cos(x—y) cos (x — y) sin(x—y) sin(x—y) = ß, — 2 cosx cosy siny (B) , ! v

=•—2 sin x = —

2sinxcosy 2cosxsiny.
a

— «, x —y

U A~ ß so dafs x=-j-,y=—^—,
JL

™~"

ß

J

undsuB-

stituirt nachher w i e d e r x für « , j ^ . f ü r ß, cos x , Acos Y
J

so b e k ö m m t m a n :
0


2

x Ar Y x — y cos —jr^cos ——^2 2 o • x • x — Y
2 sin

"-

M

-

• (C)

...

.

css x

cos Y

,

sin x sin x

i • Ar- siny — fans, siny
c o s

— — —

— --- sin — 2 2 o • + v —y 2 sin — c o s —~~ o ' + r • x—y 2 cos —~sin —~ .
x x A

^

^

§. 46.
3

Weil cos s

=

- = sin s

cols, '

so e r g e b e n °

sich

aus

den

Gleichungen
e

( A ) durch D i v i s i o n der dritten durch die e r s t e , der vierten durch die z w e i t e folgende Formeln: tan(xA\*

)
J)

tctnx
1

Ar
x

tany

coly
x

•Ar
y
J

cotx
\

T

J

(D) cot x Ar 1 die zweite,

tan(x-y) E b e n so erhält man

^

tan x — tany ^ f f y
a n x a n

coty cotx

— coty

durch D i v i s i o n

der

ersten G l e k h u n g ( A ) durch

der dritten durch die v i e r t e : cos (x -^y^ cos(x—y) sin (x Ary) sin (x —y) ~ cotx cot x tan x tanx — Ar + — tany tany tany tany _ ~ coty cot y cot y coty — tan x + tän x Ar °t ~— cot x
c x

>

§. 47.

Setzt man in der ersten und dritten Gleichung ( A ) x=y,
2

so hat man dieser

cos 2 x — cos x

— sin"x,

und sin 2 x = cos*x

2 cosx

sinx,

und aus der ersten

heiden G l e i c h u n g e n , weil 1 = 1 Ar

Ar sin"x,
2

crgiebt sich
1

cos 2 x — 2 cos x,

1 — cos 2 x — 2 s w

.r,

oder w e n n man ~ für x substituirt,
J
..~ -

. . r. >'
T

1

4-

cos x — 2 cos ^ , 2

2

1 — cos x =

2 s*7z

_a < £
2
v

, x yX Ar cos x D e m n a c h cos — — | —— , Der A u s d r u c k 1 — cosx vor. kömmt

. x y\ sin ^ — f aueh unter 2

— ^cos x .
dem Xamcn sin*%x.

(F)
' oder

Sinusversus

Quersinus §. 48.

E s ist demnach Sinv

x =

A u s der ersten der beiden G l e i c h u n g e n ( D ) ergiebt s i c h , xz=,y tan 2 x ^ tctnx f — tan x
2

gesetzt,

2 cot x cot x —• 1
2

2 cot x — tan x'

und daraus cot2 x — \ cotx — | tanx, oder auch cotx = § cot \ x ~ \ tan \ x.

F o l g l i c h tan \ x — cot \ x — 2 cot x.

(G)
2

2
§. 49. sin x =
*.

Aus 1 +

cosx

— 2 cos | x,

1 — cosx

— 2 sin

\ .v, und

*

2 cos \ x sin § x ergiebt sich
.
tCtlX> ^ OC —
y\

— cos x
.

sin x
1"' . ''

_

1 — cos x
* * V /

I

' 1 Ar cos x 1 + cos x sin x §. 50. M a n b e m e r k e noch f o l g e n d e beide G l e i c h u n g e n : / y) , sin (y A^ x) - tanx ± tany = ^ ^ ^ , cotx ± coty = ^ ^ ^ y deren B e w e i s keine S c h w i e r i g k e i t hat. »
x

P)

§. 51.

W i r haben o b e n ( § . 13.) b e w i e s e n ,

dafs die Function ^(jc + r ß — « ) '

w e n n man sie K ü r z e halber durch x (*+y)n
x

b e z e i c h n e t , die E i g e n s c h a f t h a t , dafs +

ti

+

x

n-if

+

*n-2J2
wenn

^n-3r3 • • • + •

*/n-»

+

W i r wollen jetzt z e i g e n , d a f s ,

1 — x und

2

w2
3

+

X4

x

6

M

6

4" 4— = + +

XQ

tt3
g u

— —

etc. etc.

=r

* « — Jc «3

+ «fr*

*

5

— • — Ar + 4t

A'

7

«7

a:

o

=

0*, «

J/j by

0,v bx

Qy Qy

b(xAry) 0(#+j) *r^^6 ^—7T
7

sein 4" 4"
a e t c

mufs. = =
u

Setzt man und wo u

x

r

Ar 4-

*r-aJa ^W J
3 3

*r-4JK4 *r-5^'5

t
*

*,_,jK

e t c

alle T h e i l e der R e i h e (xAry) , und v d i e übrigen = w
r

in welchen die Factoren y

m i t e i n e m geraden

Anzeiger,

T h e i l e enthält, 4~ so

w o r i n ^ mit u n g e r a d e m A n z e i g e r v o r man sich leicht durch wirkliche

k o m m t , so dafs (x Ar y) Multiplication, dafs b x QX 0 JC by Qy by
t?/

überzeugt

1
2

u2

w<2

4~ + + 4

— V6 <J> —
U5


v

w

6

+ 444" ^
w

etc.
c t c >

•= V or — —X —y
w —
w

V4 «4 «
w :J

aß o,7

o)io —
uQ

w5

— —

etc. — etc. r.-~

^

Daraus f o l g t : $.v = und Qx = by + — Qy = (*+J')«
3

b y - $ x
2

Qy — \~{u ArpJ»
2 s

2

Ar (w + f ) «
4 4 4 4

4

— 4"

(

M

6

4 ^ ) ^ =

+

etc.
9

1 — (xAry) »

4-

(x+j) »

(*v + v ) g »

0

etc.

&(x+y)

( 3 +
w

p

3)

w 3

+ —

( " + ^ )w' — ( « , 4 ^ ) «
5 ö 5 7

7

4 - etc. Q(xAry),

(^+y)3w

4-

{xAry)^

Gv4-j),w

7

4-

etc. =

wie b e w i e s e n werden sollte. §. 52. Wird die Bedeutung .' bx Ar P I
2 x

der

Zeichen ^
j

bx,

by

d e s v o r i g e n §. b e i -

b e h a 11 c n , s 0 i s t Yb I
2

.< Qx .:.
1

=

cos xs

und

4"

•• ? — sin
1

xs tan.^-

w o d e r B o g e n s s o b e s t i m m t w e r d e n m u f s , d a f s tans-%^. Weil und ^x 0* by — 4Qx Qy 0/ = = 4-(^4-j) <P(x4-r)

bl

oder s = A r c .

bl'

so ist a u c h , w i e man leicht übersieht,
(*
3

x

+

Q* x)

(b*y

+

9*y)

=

b* {x

Ary)

+

^

{x

+jr).

E s ist also 4

2

x Ar Q

2

x eine s o l c h e F u n c t i o n v o n x,

dic für x = o, 1 wird und so dafs P r o -

beschaffen i s t , d a f s , w e n n man sie mit einer ähnlichen von y multiplicirt, duct eine ähnliche F u n c t i o n v o n x-j-y
b*x Ar <P*x =

ist.

D a h e r ist ( § .

3.)

(c£ l + 02l)x.
2
X

Setzt man nun und—
^
2
X

® Y b
2

= z b ' x , QI
2

-

x

Q'x,

so

erhält man

I

Ar

JO I
b x b y — Qx

*+*
Qy — b(xAry)


und

• ' ,

<P-v

b y

+

b x
2

Qy

=

Q

(x

Ary),

.•,

4 A/
3

+

,2

0

x

=

1.
M a n darf daher — cosv

,2
Qx sinv.

E s ist

also s o w o h l

b x

als auch und Qy —
— — cos sin£ £

< 1.

b x

— cos£

}

by

setzen, woraus
b x Qx . b y

Q x = z s i n i — Ar Q x b x Qy Qy

E s ergiebt sich demnach
sin cos£ £ sin sinv n

cos cosv

v —

=

cos

(v Ar Z) *)

= —

b (x

Ary)

. by cos£

sm(ZAr

b { x ^ - y ) .

Weil

=

£ x , c05j? =

4'V,

cos(iArv)

=

^ ( x 4 " r ) , so i s t , wenn man

^ F . s

s e t z t , v = F v , | + v = F ( x + y ) , und folglich Fx + F y = F ( * + y ) . Es ist daher ( V o r l . 1. § . 7.) F x = x F l , o d e r , weil c o * / = bx und s w | = Qx, £ oder 0'x F x = A r c . cos.bx — A r c . sin.Qx oder auch = A r c . t ' ~ y ~
a n x

Q'

x

Demnach und o d e r auch —
j^4,M

Cos£

oder

b x

=

Cos

Arc Arc.

tan.^<— <j/ x Q' x tan.^-,—

Sin£

Uli"

oder @ x

=

Sin

j, ,
a

"

"
.

4x +

, <P x , = c o s A r c . tan . 7 — und
%

Q
2

x
v

=

Arc.

.

• T^v
*

Q

x

b x

Y b

I

Ar

QI
2

§ . 53.

Lehrsatz.

Bedeutet x irgend einen K r e i s b o g e n , so ist

cos x sinx

= =
2

1 x

.

— — +
4.

x

2
c

•jI 4 — —
c

,

x

4
c

— —

x

6
c

, 4-

x

8
c

— —

etc. etc.

x

3
c

x

5
c

x +

7
c

, + etc. etc.

Q x* = =

Beweis.Wennl—^c" und so*st,weil —
Yb I
2

x\«&
^

x\*P
<t-J w
7

x a — x\ , , {x+y) .•
QX
2

u

6

4-

Q ,
x

J

xn
c

=

x

n
c

, +

x

n—T y

. +

x

c

n—2 * y Qx ... —
+ ^
2

, + 1

xy

c

n—t* *{ * +
ft

, J J

'* y

Cy

b x
Ar

. Q1 j = . — cos x A r c . tan . -r^ und
L

-•_
Y^1

x

. . , Q1 — szra A r c . tan . •
' *

Es ist a b e r , w i e man leicht ü b e r s i e h t , bx m u f s , w e i l für alle b e l i e b i g e W e r t h e v o n x , b x . b (— x) — Q x Q (— x) oder b* x
& \
2

— b(~"x), bx

— Qx Qy

=

Q(—x);

folglich auch

y,

by — Qx

— b(xAry)>

Ar Q x ~ bx
6 ,

b {x — x) ~ b o — 1 sein. =
8

Demnach

Yb2X

Ar Q2X*

— X und, w e n n
2 2 4 4

— tans,
6

cosxs,
8

Qx

— sinxs

oder

1
XU


x «>
c
7

#c

I

Z

w

. +

Ar
x

A'c
c
M


S

xc®
x

5

c

7
u

7

+

Ar .

x

c

x «> Q
c


0

etc.
etc

=

s

cos
m

xs
x s

u

«

-

Daraus ergiebt s i c h , w e n n man co* x smx — =
A 1

statt x substituirt, i 44,

xL

.J<<
S^

4 * xZ — C o4
w

— —

xr

G

wr,
~;
7

Ar

,

x-

Oi

S

3 <ß xc —

xl c

C üfi


S$

C o) 7 w x' — 1
S

etc. ctc. Wir wollen

Ar

Es ist n o c h darum zu thiin, die beständige G r ö f s e ^ zu bestimmen.

j e t z t z e i g e n dafs diese G r ö f s e w e d e r g r ö f s e r n o c h k l e i n e r als 1 sein k a n n , lich - =
*

und f o l g -

1 sein mufs.
7 ^

. von Archimedes

/.4folgt, dafs sinx < x < tanx ist.

Aus

einem

Grundsatze

N i m m t man nun x s o a n , dafs ~ < 1 , so mufs j e d e s Glied der beiden R e i h e n fiir s 11 • • cosx und sinx kleiner sein als das nächst v o r h e r g e h e n d e . D a h e r ist — > $ z r c x u n d
x w

x w
s
c

^
*J

< sin x .

Aus

der ersten Relation

folgt - > -

m

X

- und weil x < tan x

r

^ > • " I f , o d e r , weil tanx = ^ , s tan x cos x
7 s

- > s

cosx.

E s ist

aber

cosx

>

\ _

*

a

^ c ^»
2

. • W folglich - > b
S

. o 1 — x
a

C

S

— 2 < ^ • si/ix • i • i •i . ergiebt s i c h , weil sinx o > < X9 ^ •—
5

Aus folglich °
,9

,

.v w
*

x

0

x

^
5

X oi

c

3
ä

5

3 — x c ^
r

<

x. 4#
3

und
3

< 1 +
'

f*
3

C

—. s!

W i r haben demnach s

1 — x*
C

— und < 1 +
S

2

^

1

C

s

3

W ä r e nun - um eine g e g e b e n e G r ö f s e « kleiner als 1 , oder wäre - -~ 1 — « , so
S S

müfste t ~

« >

1 — x*

—^, uhd folglich « <

x* ^

sein.

Eben
-

so

müfste,

wenn ~ .S' als was

" um eine g e g e b e n e Gröfse « gröfser als 1 wäre, - — 1 Ar<* und 1 4 "
v

< 1 4~ f x*
c

also j. <

i x~^sein.Dannnsowohlx . C , c> $

2

C

' — als auch \x\ kleiner werden C g •,
3

kann,
y

jedegegebeneGröfse, somüfsteinbeidenFällen

« < als g e g e b e n e Gröfse s e i n ,

der V o r a u s s e t z u n g , dafs « eine g e g e b e n e Gröfse i s t , widerspricht. S

E s kann demnach

w e d e r gröfser noch kleiner als 1 , und mufs f o l g l i c h = D e m n a c h ist
2

1 sein.

cos x (A) sinx

= —

\

x x

c

i Ar I Ar-

4
x
c

6

— 5 —

A~
c

c

i Ar i Ar

8
x

io

.

c x Q
c

— —

A

c 11 x .
c

\~ , +

e t c

«

.x- —

3
c

x

c

7 x'

etc. l sein, letztern eidiwo

D i e s e beiden R e i h e n haben fiir j e d e s g e g e b e n e x, nen reellen W e r t h .

es mag <

oder > Tm

Im ersten Falle ist die Sache v o n selbst klar.

vcrgirt zwar die R e i h e , doch nur so lange bis man zu einem Gliede .r" k ö m m t , n > ±
,

x.
. Ii
c

(x

Alsdann n e h m e n die Glieder ab und dcr T h c i l der R e i h e , von an, n+i n4-j , , n., X . x x A- x , ^ + ete.) oder ± * ( 1 4 ^ p _ _ _
e c 3 v 7 c

e

t

c

. )

hat einen endlichen W e r t h , kleiner als x " .

und ist absolute g e n o m m e n ,

wie

man leicht

übersieht,

Zur wirklichen Berechnung brauchbar, wenn x < 1.

v o n cosx,

sinx

sind j e d o c h

die

beiden Reihen

nur

v

§. 54. beliebige
cos sin

Lehrsatz. x,
xs xs
=

W e n n £ — coss,

v =

sins,

- ~

0 =

tans,

so ist für j e d e s

r

(

l

~

x

c

2

^

+

x**'* x6
c 5 5

xc6ä6 x^6
7

+ Ar .r
: 9 9

x'*6*-ttc.)
c

=

t { x 9 - x * P

+

^ —etc.)

Beweis.

E s sei 1 —
x 6 —
x

. j ' * P xcn~*y +
XQ


ß5

a ^
X

7

+
+

etc. = ctc. =
3

bx,
^ x ,

5

_

-J

f

so

i s t , weil

( § . 2.) xcn
^ *

+

xcn~2•Vc*

• • • + ^c"*" •
Q x
x

+

fc

=

O

+ •>')c">

,.. \ ( § . 52.)

; «^•"-

'

* 9 X ^ = r = x — cos A r c . lan.-r^r,

<M'

4_

^ 2

1

.

. Arc.

b 1 tan.^r.
0 1

D a n u n , für

x

=

1,

x

c

%

x " ©

3

,

x ' ^ ,

etc. =
, .

o, s o ist
0 1

— 1, ©1 ~
7

6, also r ~ r = ' 4-1
P

1

6 und A r c . ta«.-,—- — A r c . tan.6 ^i
= L

~
£ -

s, coss.

b i
2

+

9*1

=

1 +

= 1

+

^ I '

Folglich

^ , _ _ L _ . . ^ = J -

~

^ I
2

Demnach x
cos ( ^ im 3 , 2 . :4, s . ( l — xc tan s A~xctan's
;

^

: 6 ,

6

,

:8',
A * lau
c

8
sAr

.

, \
Qtc.)~cosxs

— xc

tan

s + "~

x c o s s.(xtans—

: 3

3

:5

^
tans—xclans

7 Ar etc.) = sinxs

.v

c

tansArxc

O d e r a u c h , weil
coss . , * i i. i # , s w z s — » , und i o l g l i c n
»x : 2 * x - 2
— * »

, Q^s s.lan
x

r

s~
:i

COSxS.sinrS — COS S
f

~cos

x—r . r s.sins"
6
W

x—r r £ n ,

2
+

,

»x—4
V

4

A

: 6 , x - 6
' c *

,
~ T
c < c

C0SX8

=

S

A ' c *

*

*X—I

:3

* X — 3

3

,

:S

» X — 5

5

:7

rX—7

7

.

. ,

sinxs

~x£

—xc°£

°*J

Ar

x * i

°r

~

xc'£

'n'

Ar

etc.

§ . 5 5 . D i e s e b e i d e n F o r m e l n wurden zuerst 1 7 0 1 , v o n J o h a n n den L e i p z i g e r Actis eruditorum aber o h n e B e w e i s , mitgelheilt. mit Hülfe der beiden Ausdrücke

Bernonlli

in

E r k a m auf d i e für cos(xAry),

s e l b e n , indem e r nach und nach sin{x^ry)r vierfachen
4

(§* ^ . ) die W e r t h e d e r Cosinusse und Sinusse der d o p p e l t e n , dreifachen, etc. Bogen suchte, und die Übereinstimmung d e r dabei vorkommenden

Z a h l e n c o e f f i c i e n t e n mit d e n Binomialcoefficienten entdeckte.

Setzt man nämlich' nach

und nach in den A u s d r ü c k e n für cos(sArt),

sin(sArt), cos2s,

t — s, 2 s , 3 « , cos3s, etc. sin2s,

etc. und s u b $in3$, etc.

stiüiirtzugleichdievorhergehendenWerlhevon so erhält m a n , c o s s = cos 2 s cos 3 * — =: = cos 4 s —= f* — y
1

# , sins

=

v gesetzt, sin 2 s = = = 2 |* r w cos 2 s 3 — 4" » 4"
5

£ cos 2 s £ _ 3|*
a

n sin 2 s

sin 3 s

£ sin 2 s

£ cos 3 s ^ _ 6 f V etc.

v sin 3 s + .

sm 4 s

= =

v cos 3 s 4# »
3

£ i
s 3

n

3 s

— etc.

4#* .

Erst z w a n z i g Jahre später g a b M o i v r e ,

ein e n g l i s c h e r M a t h e m a t i k e r , einen all-

gemeinen B e w e i s dieser beiden F o r m e l n , der j e d o c h den b i n o m i s c h e n L e h r s a t z in s e i ner Allgemeinheit als b e w i e s e n voraussetzt-, imaginären Gröfsen geführt wird. Strenge für j e d e n beliebigen und übrigens mit. Hülfe der sogenannten

D e r im v o r i g e n §. g e g e b e n e B e w e i s ist mit aller oder n e g a t i v e n , rationalen oder irrationalen

positiven

W e r t h x in den A u s d r ü c k e n cos xs, digen nicht g a n z u n w i l l k o m m e n s e i n . nur unter der V o r a u s s e t z u n g

sin xs g e f ü h r t , und wird vielleicht S a c h v e r s t ä n Übrigens sind diese A u s d r ü c k e für cos xs, worden, dafs s < §*, w o * die halbc sin xs

bewiesen

Peri-

pherie des K r e i s e s bedeutet, dessen H a l b m e s s e r = 1 ; und haben nur für s < * <x reeIIe W e r t h e , w e i l die beiden R e i h e n
"% * A£

"3 e t c . , und x ians — . v unendlich sind,
c

5 tan s Ar eic., wenn

1 — '

x c

taji s Ar x'

c

lan*s—

wennxkeinepositiveganzeZahlist, ians < 1 also s < ~.

undnurconvergiren,

Sie gelten aber a u c h , w i e man leicht übersieht, w e n n s ein

negativer B o g e n und < §, 56. cos xs, E s lassen sin xs

sich

aber

auch

für

den F a l l , darstellen, und

wenn« welche

>

£?r,

also tan*

> f> haben.
m a

durch c o n v e r g e n t e R e i h e n so ist f t f — s < — s) = sins,

reelle W e r t h e < 1»

Ist nämlich s > h a t , Aveil cos(^v

tot(|ff-s)

oder cots

u

/_ , . x /. :2 2 , =4 .4 :6 6 I \ c o s x ( f f f — s) — siri s (1 — xc cot s Ar xc cot s — xc cot s 4~ etc.) X '^ ^ -» c £ sin x (| ff — s) — sin ira s (x cot s — xcJ cot s + x'c cot s — ctc.) D a nun
cos
xn

. cosx{%a

/ T

— s)

^

4-

1

. xn sm — JC

. .sinx(\n—

$) — cos{^

x

ff

.

— s))

,,

CüS

A,s

>

JC
-vi«

/
• •cos x (I ff — s) —
1

.
x ( | ff — s) — sm

Jt* W
(^ x (| — s)) — «'« x s,

cos ^ - . sin

so erhält man

cos x s — cos
, . A- sin (C) '
sin

_

Xff

. sin s (1 — xc
cot s

. X

:2

cot s Ar xc
:3 — x
c

2

:4

cot s — xc
:5 5 cot xc

4

:Q

cot s 4

6

- e t c

0

Xff . x — . sin s (x x* x

3 cot s A:4 x
cot
c

s :ö x
c

etc»)

_

.

x s — sm
— cos

. x . s z « s (1 — x ff
. sin

:2
c

a co/ s +
— xc

4 co£ s —
Ar

b cos s 4~" etc.)
— etc.)

. x

s

(x

cots

:5

3

s

.

:

xc

5

cot

5

s

§. 57.

W e n n man in den beiden Gleichungen
cos sin

x X 7t

cos

x s x s

~
Ar

sin sin

x s x s

sin cos

x Xn
x Xn

~

cos sin

x (X n Ar x (X n Ar

s),

x X ff cos

— so

<s), weil, wenn X Ar «), s

die W e r t h e (B) v o n irgend eine positive

cos xs oder

und sin negative

xs ganze

substituirt, Zahl

erhält tans

man,

bedeutet,

— tan(\n

m a g positiv o d e r negativ s e i n , die beiden folgenden cos x (X ff 4- s ) = — x ( X * 4 . s) = 4 - £X §. 58. F o r m Xff # #
X

Gleichungeni tan*(X
" ^
r

. cos x X * (1 — x'2 . «'« xXff . sin

tan

(X n Ar s) Ar x^
-

» + s) — etc.) lan(hnA-s)
1

x

(D) sin

(xtow(Xff4-s)—x' c tan2

tan

(X?r4-s)+x s) +
3

'

~ etc ) ''

x X r (1 — x'*

(X n +
3

x^

4

to (X ff 4 - s) — etc.)
4 5 c

. cos x X *

(xtarc(X*4s)—Xc ^ (X«+s) + x'

t o ( X f f + s ) — etc.)
5

W e i l j e d e r Kreisbogen* er sei positiv oder n e g a t i v , unter der allgemeinen 4 " s, w o X eine positive oder negative g a n z e Z a h l , begriffen i s t , und s j e d e n positiven

oder negativen B o g e n < ^ bedeutet,

so haben die beiden

Gleichungen

( D ) dic gröfste A l l g e m e i n h e i t .

Wenn

jedoch x keine

positive ganze Zahl

ist,

und

alsdann die A u s d r ü c k e für cos xs,

siti xs

unendliche R e i h e n enthalten, die ~, 4 weil tan
( X * r + j )

nurdaim + 1, so

c o n v e r g i r e n und reelle W e r t h c h a b e n , wenn s < wollen wir für den F a l l , w e n n s < | * , aber > z w e i a n d e r e A u s d r ü c k e mitthciIen, halten. Setzen w i r , K ü r z e halber, wenntj 1 — ^ V
2

=

4 und sinx(hnA-s) ent-

für cosx(Xn4rs)

welche

nur c o n v c r g e n t e

summirbare R e i h e n

= sins, bx, (C): {cos^r/ •
S'

6' = cots — x $'
c 5 5

und folglieh + xJ>e'
5

auch-cotf(Xff4*)> — etc. = <Px,

+

xc46'4

— etc. =

xd

s o w e r d e n dic beiden Gleichungen
x

cos xs '*
7

n

.

.

bx

ff

+ —

s

* ~~2
n

X

ff

' .

$)
x

"•'

"

."

. ' _ ' * sin x s — n

.

(«n

x *

.

bx

."

cos —

*

ff

<p x).

'

Substituirt man diese beiden A u s d r ü c k e in cos x sin x
X ff .

cos x s
s


4 "

sin x cos x

X

«

.

sin x s

~ —

cos x sin x t «m
x

( X

*

4 -

s), s),

X

?r

. cos JC

X

n . sin x s

( X

n -

so ergeben sich daraus die folgenden cos x (E)
• ' « ' « x ( X ( X ff + * ) =

beiden G l e i c h u n g e n :
X 4 1 )
1

n~ (cos x (2

L . bx +

(2

X

4 -

1 ) \ .a

.r)

ff +

s) =

v* (sin x (2

X

+

1)

£

.

.v

— cos

.v

(2

X

+

0

.v)

§. 59.

A u s den beiden Gleichungen ( R ) ergiebt sich
_ x tan s — x
c 3

tan"
2

s

+ +

x ^ 5

ta/z">s

— —

. v ^

7

tarc?s ta/z^s

+ +

e t c . T t c V

tan xs

-

x?tan s

. r ^ t a w > s

. r ^

E b e n s o erhält man vermittelst der beiden Gleichungen xs
x s

(A)
5?
|

x

3

s\
s
2 c

+

A'S
,

s?,

#7
t i

4+ e

etc.
t c /

-

i

^ ~ ~ 7

2

_

+

A

4

5

4

_

x

Ä

Setzt

man diese beiden A u s d r ü c k e für tan xs
• O
c

einander
^ :

gleich, n*"l ,
c

und dividirt a u f

beiden Seiten durch .v, so erhält m a n , weil x

=

-

(.r — l )

s

_ x s\ nr **4 — 1 — A « . Ar- x*s% — ete.
2 e t c 2 2

tans 1 für alle

— ±(x — x
: z c

— \) tan^sAr tari*s Ar ^
c 2

c

4

*(x~\)\Alan$s tan*s — etc. von x ,

— ' also

etc.

Diese für (
v

Gleichung Setzt =
Ä

gilt

positive o, so

und

negative W e r t h e sich

auch

= — l)
: c

o.
a r

man
c n

aber x = ~

verwandelt

dieselbe,

weil

alsdann

1 und x =

o in f o l g e n d e — T tan^s Ar f tan s
5

(F)

tans

f ,tan7s

Ar

etc. man sie

D i e s e äufserst elegante F o r m e l auch die L e i b n i t z i s c h e

verdanken

wir

Lcibnitzen,

weshalb

R e i h e nennt.

S i e kann b e s o n d e r s dazu d i e n e n ,

w i e wir

w e i t e r unten zeigen w e r d e n , die Verhältnifszahl * des K r e i s n m f a n g e s zum D u r c h m e s ser o h n e viele M ü h e mit der gröfsten Genauigkeit zu b e r e c h n e n . §. 60. Lehrsatz. E s sei w i e v o r h i n coss ~ sins — y, f*r, so hat man für j e w e n n man die B c -

den b e l i e b i g e n W e r t h v o n x, deutung d e s Z e i c h e n s

und für j e d e n W e r t h v o n s <

r,u
c

— ^ v — L ± — r 1« 2.

s ( s - * ) C e - 2 * H c - 3 « ) ••• • . ( V - ( r - l ) « ) .
i 6
2

— L

v—_jy—-~LJ. (r — 1)

beibehalt,
7

....

die beiden

,

* •.
GIei-

chungen: coÄ A- s = 1 —

.V J» , x
* + -

f

(x +

.

2)

.5,a 4
c

v

x , — ^ (A

Ar 4 )

.,5/2 6
c

v

+

etc.

(0)
« « x* = (x Ar + rß

1)*V+f
~- «)
c

(x A-

3 ) < ' V - f (X
r

ArX)T»
a u c h

7

Ar

etc.

D a nämlich, wenn ~
(xArj)n
= +

' * — A- , w i e ( § . 13.) b e w i e s e n

worden,

*n-i y

+

x

n-*

+

x

7

n

- ,

+

^n»

w

a

s

immer die
2; oder

W e r t h e v o n « , £ sein m ö g e n ,

so ist diefs auch der F a l l , w e n n ß =
f

1, « =

wenn A — _ (x r Y* i ± 2 . ^ ^

#

Ar- r — 2)

r—l 2

^

E s ist demnach

( * + y + » - < - » = £ c
s ,

( , + „ _ ^ > r ^ ^ )

+ r

^

( . v + » - v"c-"
i

y

+

>

+

~

(

••••+

( r + n - * c " .

J

der logarithmischen und trigonometrischen Functionen. Daraus foigt ( § . 52.) w e n n

4
* dafs

Ax
v

* ' ^ i * /
2

' " l ni ' ' *
3

3

3

4

x

A

> /
(

'I A\3' -

5 | Ä

6

+
2

etc.

^ ctc. =

tx ^ 9 x,

1 — 2 *
A'

+

-

(* +

4 (* + ) c » ~ G * + ^ " 2#a 3 .v 4> 5 6* 7 . I ) ' * * + £ (* + 3 ) * T - T (x + 5 ) ' « +
2 a 0 c

$ x

<P' X

=

sin

x s.

~
2 3

co**«,

y^r"+"$iV
H1 setzt, ,
4

Man r , erhalt a b,e r , w e n n m a n , in d e m A u s d r u c k 3. fiir — 1. — .v = 5. e 1. <£.v, 3 6 I — ^ v 1 - 1 — fT v 4" -2. — —4- 4 ~ V 3 " 2. 3. 4. 5. 6 v

etc.

2
und Demnach
2 1

1
-

~

*

v

4 1. 3 6 1. 3. 5 8 c t c . — (1 — -5T4Tfi' ^ 2 T ^ n 7 s " ~ , + 4. 2. 0. — 2 4 2. 3. 4. 5~*
+

< 1 p 4/ I 4a

2. 0 3 * - 2 T O " 0 l «Kv = —

,
e l C

-

=..V

1, und folglich
cos

xs,

<Px —

sin

xs,

oder auch ( § . 15.) x <™
w 2

» , x*(x*-4)
W +

4 4-"

%v

2( 2 — 4 ) ^ 2 _ i C )
iV

6 * +

*

=

1

~ 2 ~

2.

3.

2.

3.

4. 5

5.

6

c(c. (H) 7 . •
+ C l C

a

m

x

s

=

x

n

^ _ L _ _ , ~
2
2

x(x?

— \) 3 , x.(x"-l)(x--9)

+ 2, 3. 4. 5 ~ *
V

~TT3T 4.-5.6TT-' ~ *>)(*'- > * 4. elc
25

x(^-1)(^-9X^-25)

*

§. 61.

Muhiulicirt man
1

i
1

' I
x 1

~

1

9 )

2.

3.

4 4

(^' ~
2

1

2.

3.

4.

5.

6

n

durch T l — v ~ so orhält man

a 1 — 1 » ^ TV
2

1. 3 6 2. 4. G

1. 3. 5 2. 4. 6. 8 — ) ,

S

— ctc,
8

1

r—1 ~ — 2

| „
v-

+

(^ — 1)(**a^9) 2. 3. 4

fo _

8

— *)(* — 9 ) ( * - 2 5 ) 2. 3. 4. 5. 6
g

|^

+

etc.

+

I
1

'

— 1 ~~2

x * ' 2. 4

r.v^i)(^-9) 2. 3. 4

2. 4

+

(*=-1)

1. 3
2. 4. 6

'O

und weil ( § . 16.) (* + * - l > r + K* + n-3)°- "
2

+

«••(, + » - S ) ^ + « « . =

^ « + » - « ) ^ ,

so ist dieses P r o d u c t x
=
X 2 2

2

*
+

.

x2(x*-Z)
r
3

4
' / ~ I A\ '
5 2

* ( # . — 4)(.r — 16) f> ,
8 2 2

1

X

T (

9

r

f

2 .

3.
t
4 X

4.
1
(Jf

3.
I C\7^
4 8

+

e t c

-

—i — —*

1
4 -

\ 0\ '
3

*

6

-

( x

4 -

2 )

c

» — -

(* +

4)

c

v

6)

c

v

— etc. —

cos x s.

E b e n so erbält m a n : ^ f y-(l-^-).(*, * . ( ^ - 4 ) 3 , t f ( * « - 4 ) ( * = - 1 6 ) 5 2TY~ + - 2 r X " " 4 7 " 5 "
V -

. (, ^4)(^~16)(^-3G) 2 : 3. 4. 5. 6 . ~
V y g +

C

t

C

,

)

x ( x = - 1 )
= " " T T T '

3
+

,

x ( . r
T

2


r

l)(*

2


r

9 )
'

5
-

x ( x
2

2


-

l ) ( x
r r

2

— 9 ) ( x
G T

2

~ 2 5 )
7
+

,
e

4

,
t c

n

t

'

}

D e m n a c h i s t , weil n~sins
„ j c
2

und
,

^2 — . 4
l t l s

coss , (rc2—1)(x —9)(x —25) . 6 , 2 ~ 3 " — ^ — 5 — 6 ~ ~ ^ ' * * + etc.)
2 2

— !

s cos xs — coss (1

2 .

~ —

. »
s
+

(A*8-l)(.v^-9) S ^ J I — 3 — 3 —
-

m

. sin xs~coss(xsins

(I)

x(x"-4) .3 . x(x*-4)(x*-1C>) —-—^—-sin s 4- — ^ — 3 ~ ~ ^ 4 ~ 5 ist, so

s

i

n

.5 * —

e t c

'' die
B e z u g

W e n n man mit d e r D i f f e r e n t i a l - R e c h n u n g b e k a n n t F<niueln

kann

man

beiden auf s

(l) aus den F o r m e l n ( H ) herleiten , indem man die letztern in
dividirt.

differencirt und alsdann mit xds §. 62.

D i e F o r m e l n ( H ) s o w o h l als (I) gelten für j e d e n beliebigen W e r t h v o n A-,

aber nur für j e d e s positive oder negative s < | 7 r . Setzt man z . B . x — f, s = x, so ist 0
c o s

0 sin 30 =

y^3 § und sin | <x ~ - — . cös 4 * = A u s den Formeln ( H ) aber wür0; und zufolge der

* jf z=z cos 60 = weil

de f o l g e n ,

v oder sin * — 0 ,

1 und sin | x =

Formeln (l) würde cos c k e für cos xs, chungen, cos x X n sin x X jr indem man

} n zzz cos n =

— 1 und sin 4 * z= 0 sein. substituire man in

U m die A u s d r ü den beiden Glei-

sin xs

zu v e r v o l l s t ä n d i g e n ,

cos x s cos x 9

— Ar

sin x X n cos x X x

sin x s sin x s

=
rr

cos x (X * sin x (X

4 "

* )

4 -

$ )

9

1 und xv

+

| ( x + 2 ) ^ % ^ c t c . o d e r / ( l - ( * + l ) ^ % ^ + (^ + 3 ) ^ %

4

~ - etc. =

*.

v

-1(*+1

)*'* * +

- (x+3)T / - e t c .
5

o d e r i(x^{x+2)**

? +

(*4^)f

v

-

etc.) = 0 *

setzt,

« | * für c o *

und Qx
Ä

für wra . r « , so erhalt man — =
c o s x

cos x (X 7i 4* ) sin x (X « 4" *)

*

• ^ . 4» #

— 4"

#

* •0 *

sin x X *r

cos x X * . Q x .

D i e s e beiden Gleichungen sind identisch mit folgenden b e i d e n : cos x(Xte sin .r(Xfr wo 4 - s) s) = = cos tfX* . . <Kr + '4sin(x cos(x — 1) X*r — 1 ) Xw . . Qx
1

sin . r X * r

Qx

1

die obern o d e r untern Z e i c h e n g e l t e n , j e E s ist nämlich sin(x cos(x — 1) X * — 1 ) XflT = = " sin # X * r cos j f X * o , cos X * = cos(x— + . .

n a c h d e m X eine gerade o d e r ungerade

Z a h l ist.

cos X w cos X * 4~ j
e

— 4"

cos xXie sin x\*

sin X « sin X*.

F o l g l i c h , w e i l sin Xw = i s t , sin(x-l) \ft =

nachdem X gerade oder ungerade
c

4 " sin x X * , sins = =

1) X * =

os

x\#.

Nun ist a b e r , weil n = = x l - - v
a a

w'ra(X*r4"*)j
2

42

etc. »
a

l ~

— in(\*
s

# + s) + -(x

3.2 4 + 2) «ra(X*4-s)-etc.
c a 2

= * 9 ~ ^ ( * 4 - l )

X

c

3 # ; » 4 - e t c . = + jcswi(Xjr4-*) — ^ ( j ? 4 - l )
c

3 «»(X*4-*)4-elc. (K) (**4~*)*~etc.

M a n erhält demnach die beiden allgemeinen vollständigen F o r m e l n :
a

cos * ( X * 4 - j ) =

cos * X < r . ( l

— ~- sin
»

(Xw +
2#3

x *) 4 - j ( * +
v

2

.

)

3/*
c

*

m

. 4

— sin{x—l)X*.(ATAm(X*r+*)—-( +i)
x

jc
c

3 4/^ 5 * m ( X * 4 ^ ) 4 ^ j O * + 3 ) sin (X* + &-)—etc.)
c

A - ( X * + s) = +

#X*.(1

x^

a

( X f f 4 - « ) 4- - ( * + 2)
2 3

4 sin ( x * 4 - ) — otc.)
s

co* ( * - l ) X * . ( t f * ^ ( X r r + * ) — | ( ^ 4 - l ) ' % ^ ( X 4 - ) + | (
w s

k V

^3) '%^
4

5

( x * + , ) — etc.)

o d e r auch

(L)

\

13S
cos

Zweite Vorlesung.

7

L b e r die Entwiekelüng
2

jr'X T 4 T—- = t-o*(X*^-.vj

c^.?A-XT(! — ( A - 4 - 1 )
v v 1

'

c

sin

.

K

[*.x4*s)\-(x4-3)„

x

/

4,*
i c

'

sin

4
v

CKn^-s)

— etc.)
J

— sin(x—l)Xrr(x.vm(X7r^-5)-(x

+ 2)^ sin (X* + * ) + ( # + 4 ) '
c

"/^

3

5* 5 f^

(Xtf+s)-etc.)
, v «) . > PtC.)

i7«".ri'X?r + .?)
s

. . 1 / = SM X X TC (1 ro,s' ^ « -f- ) X •

t

,

_.V* . a
L
<WZ

— (.Y+1

. , , , , 4/ (X i + «) 4 - (X + 3)_ r
o x 2

. 4
5/77.

(X n 4 " 5

+•cos(x—l)Xar(jc*m(X*

+ s) — ( x + 2)

7.f2
c

3 *m(X# +

5a tf)^(x+4)
f

(X*+s)—etc.) x(\*+s),

§. 6 3 . Die Formeln ( K ) , ( L ) enthalten die vollständigen A u s d r ü c k e für cos ^inx{Xn^-s), ^itive Bogen

w c ; { X j e d e positive o d e r negative Z a h l , und * j e d e r positive oder n e < folglich X*r + s jeder beliebige K r e i s b o g e n sein kann. sowohl als v o n sin x(\n + Der

vollständige A u s d r u c k v o n cos AfXw 4 " s), i;u A l l g e m e i n e n versehwindet, sin
ii>tmer

s) enlbält,

zwei Reihen,

v o n denen j e d o c h wonn x eino

in speciellen Fällen die eine weil alsdann Eben

l>iefs ist d«?r F a l l ,

gfinze Zahl bedeutet, cos (x — 1) X « =

x X je und sin (x — 1) X «• = o und cos x X rr,
1

+ 1 ist.

so verschwindet sin AXw und sin{x—1)X*r
y*

für jeden W e r t h

v o n . r , wenn X — o;

und auch d a n n , w e n n x ein Bruch =

- , und X ein Vielfaches v o n n.
n

Es lassen <sich aber auch die beiden
s'n

zu den Ausdrücken

v o n ccs x(Xn

4- <s),
cosxX*

«•(X* + *i f v f o r d e r l i c h e n R e i h e n auf eine reduciren, wenn d c r C o e f f i c i e n t
0

oder cos ~n^n '''

^u<k Diefs kann j e d o c h nur g e s c h e h e n , wenn - X ^ e i n u n g e r a d e s wird. Es mui's demnach d e r N e n n e r n n o t h w e n d i g

Vielfaches des Kreisquadranten

eine gerade Zalil, und alsdann X = (4^4-1; ^ o d e r = (4/-f3) - sein. D i e s e beiden VVerthe sind entweder beide gerade oder 4 m + 2 i s t . Es giebt also f ü r j e d e n Brurh x — dessen X e n n e r eine gerade Zahl i s t , z w r i oder beide u n g e r a d e , j e nachdem n von der Form 4m

3 Tb
B o g e n - j r 4 - ,9
cos
u t u

\

ff

4 .

S f

w

o

^ positiv

oder

negativ,

und <

für welche

.rX*, und folglich nucli co.v> — 1)X* verschwindet.
§. 64. wie w i r oben ( § . 59.j d u i c h die VergIeichung der zvvei verschiedenen

aus den Formeln ( A ) , ( R ) hergeleiteten A u s d r ü c k e v o n tan xs, B o g c n s s durch tans nen Ausdrücken gefunden h a h e n ,

einen A u s d r u c k des

s o läfst sich auch aus den heiden v e r s c h i e d e ( A ) und ( I I ) ein A u s d r u c k des R o g e n s s

v o n sin xs

der Formeln

durch eine nach den Potenzen v o n sins

fortlaufende R e i h e herleiten.

Setzt man nämlich die T h e i l e rechter IIand der heiden Gleichungen
srn sin xs xs — xs — x
.x* 3

,sc

3

A~
2

i

5
A ? Ä

5 c 3

7 —
x , 9

7 o

i 4 "

0

,

c

« .
Slrl

=xsins—

- ( . r + 1)

t*
c

a

s n

i

*

+

^(xAr^)c

x

%4f

2

5
s

~

etc

*

einander g l e i c h , und dividirt alsdann durch x,
a

s o erhält man
.*i*srn*s

s

Ji-

3 , sc Ar

x

4 5

*

c

e

(

c

- ~ *'

.
m , v

— (X~T*)C

—3~

J>*si>ps
"T U t ' V c ~ ~ f — '

und wenn man x = S =
_

o setzt, . Jp 3. 1. 1. 3sin$s _ _ ^ _
, 1 . 3. 5 sirf

, 1. 1 sm^>s „ „ , + _ _ . , sin* s

. +
s

5. 3. 1. 1. 3. 5sin's _ _ _ _ _ _
1 . 3. 5. 7 « n ^
+

+ otc.

x

1 .3 s m 5

s

« « * +

| . ^

' " 2 T 4 " 5 " ^ 2 . 4 . 6

7

2.4.6.8

9

+

°

< r

'

D i e s e R e i h e erhält man auch aus der R e i h e für
x

1. 3

3 5
#

(1 — s m * )
2

2

— 1 + f s m s 4"
2

^-^sin$s

Ar

- - ^

^sin*s,

indem man .dieselbe durch sins

multiplicirt, und alsdann das l s < e , 3 , 5 , 7 , e t c . dividirt.

2 t e , 3 i o , 4tc e t c .

Glied des Products resp. durch \,

§. 6 5 . R e z e i c h n e t man der K ü r z e halber 1 — fcos*s xcoss—-(xArl)c so erhält m a n , w e n n
+

*-(xAr2)l'*cos*s

— ^(.v + 4 ) * ' % o / * + 6'
At*

.r

etc. durch cos'sAr^ic.
7

bx,

cos s + -(xA-3)J

cos s — y ( - + )
v 5

5

x,

, rßi*
c

durchß.v,

man in den beiden Gleichungen (11) f w — s s f a < t s substituirt,

weil alsdann v oder sin s in cos s übergeht cos x (| <x — s) = bx, un<l sin x ('l * — s) = <P Substituirt man nun diese beiden W e r t h e don beiden Gleichungen v o n cos .r(|*r — s ) , sin x(i* —
, n

140
9
+ 1 ) .

Zweite Vorlesung.

Über die Entwickehing
*

cos x (4 X

cos x (§ *—s) + sin x (4

X

+

1

) ^

sin x (| * — s)

=

cos *

( 2 X *

+

s

)

W * ( 4 X 4 - l ) - . c o 5 # ( f * — * ) — c 0 5 . v ( 4 x 4 i ) -

W . « B # ( i * — s) = sin # ( 2 X w + s)

und in
r o s t f ( 4 X - l ) ^ . c o s x ( f * - s ) - s m # ( 4 X - l ) 5
M / *

.

5 / «^ ( | * - j )

=

c o s # ( 2 X * r ~ s )
x ( 2 X « — ) ,

* ( 4 X - l ) - . c o 5

ff

« • ( I * — * ) + co*

fr
x ( 4 X — 1 ) .

sin

J f ( | *

— *) =

8

so erhält m a n , wenn s i r g e n d einen positiven B o g e n
c o s # ( 2 X *

< | * bedeutet, + +
s m j c ( 4 X
+ l ) ^ . < p # ^

+ s)
"

=

c o s # ( 4 X

+

l ) J . ^ # ^

* m * ( 2 X * H H * )

=

«rt*(4x +

l)5,Jrjc

cosx(4X

+

l)J.0x.
A

Weil
cos ( * - l ) ( 4 X + 1 ) ? = + s m x (4 X + 1 ) * , und « « ( * — i ) ( 4 X + l ) * = + co8x(4 X+ \ )
n

so lassen sich d i e obigen beiden Gleichungen auch s o darstellen:
cos x ( 2 X * + s) — cos x ( 4 X + 1 ) £ . 4> x + cos Cx — l ) ( 4 X + 1 ) J . Q
x

2,

^

(M) sin x
( 2 X * +

s) =

x

( 4 X +

1 ) -

.

$ x — sin (x —

1 ) ( 4 X +

1 )

1.

„•„ ^ = l - f V + *(
* , und Die cos / = , , - | ( « = cos (
2 X TT

Ä+

2

)3'V -

f ( * + 4 ) f / + cc t.
-

+

I>?V + f<*+3)<'Y
ganz allgemein,

$0+5^Y,
A u s d r ü c k e für die R e i h e n <bx

+ j). und d i e beiden jeder

beiden

Formeln

( M ) sind
* ( 2 X *

# ( 2 X f f

+ *) und sin

+ ,?) enthalten i m allgemeinen

und Qx, v o n denen die eine v e r s c h w i n d e t , w e n n x eine g a n z e Z a h l ist, w e i l alsdann cos x
( 4 X + 1 )

~ und i (x^\)(A\^-\%
s n

oder s m x ( 4 X + l ) ^ u n d
2* 2*

c o s ( A - - l ) ( 4 X + 1 ) J

=

0 wird.

Jt

§. 6 6 . Ist aber x k e i n e g a n z e ,

sondern

eine g e b r o c h n e Z a h l =

deren
x

Nen-

ner u n g e r a d e i s t , s o ist z w a r die V e r e i n i g u n g der beiden Gröfsen 4>x, Q

i m alIge-

meinen für die A u s d r ü c k e der Gröfsen cos . r ( 2 X * _ ^ ) > indefs gieht es doch unter den W e r t h e n d c r heiden R e i h e n v e r s c h w i n d e t .

sin x ( 2 X » r + s) n o t h w e n d i g , für w e l c h e eine

v o n 2X*r + s z w e i B o g e n ,

D a m i t nämlich

eine

v o n beiden

R e i h e n bx

oder

Qx

in

den Gleichungen NuII

verwer-

s c h w i n d e , so mufs entweder cos # ( 4 X + 1 ) ^ oder sin .v (4 X + 1 ) ^ gleich
A —
Ji

den.

Das

erstere kann nur g e s c h e h e n ,

w e n n x ( 4 X + l ) eine ungerade, das letztere,

w e n n es eine gerade Z a h l ist.

Ist x eine irrationale Z a h l , so ist w e d e r das eine noch
p

das andere m ö g l i c h .

Es sei also x ein irreductibIer Bruch = - .

Damit

nun

überhaupt

^ ( 4 X + 1) eine g a n z e Z a h l sei, so m u f s 4 X + l = ( 4 Z + l ) « oder = ( 4 Z + 3 > 2 u n d f o l g l i c h X = 1 n 4^ oder In 4- ^ sein. D a nun n eine ungerade Z a h l , und folglich

von der F o r m 4tf + l o d e r 4t — 1 i s t , so wird im ersten Falle im letzten
1

X = X =
.

hn 4- ~~~~ ' 4
n

und = j unrl =

hn 4- ^ kn 4
7 1

n

* 4 sein.

kn

7

1 ~f" * 4- — — 4
n

-

3n— 1 — 4

Es ist demnach in beiden F ä l l e n : cos - (4 h 4- 1) ^ = n 2 sin - (4 n 4- 1) £ =
JL

cos r (4 Z +

1) J und cos r (4 k 4- 3) ~, 2 2
1

=

+ f — 0

oder =

0,

s m r (4 Z- + 1) ^ und ,vm r (4 l- 4- 3) 5 ,
*> ±>

=

oder =

+

1,

j e nachdem r eine gerade oder ungerade Z a h l ist. §, 67. Z u r Erleichterung der Ubersieht aller sin xs, in den v o r i g e n §. §. entwickelten

allgememeinen A u s d r ü c k e für cos xs, Bogen < bedeutet,

w o x j e d e beliebige Z a h l , und s einen derselben, in

folgt hier eine coss,

tabellarische Zusammenstellung 6 — .v; *
4 1

welchen, wie o b e n , £ = cos x s = t

v — sins, +

tans, — x
6

( 1 — x\* f

c

#

6

4-

etc.)

= 1 ^ 2~"
=

x2

2

, +

1 ( 1 — <* +

4* 22 a . j ')„ » +
( +

x

,

,

)c

rtN

r5/^ 4

' ~ C * c * + etc* ~ 4i3»• — (* +. 5 )62, 6 + 4 . j (* + 3 )
(

A

+

,

}

5,9

r >

.

c

c

etc.)

=

«»V

( 1

-

aF<'

+

5

( * . + S)*V

-

|

C* + 4 )

ä

c

' / +
3

etc.)

+ «n ^ <** - | Cr + 0l'V+ f *• * 2,7 ^
= cos . v (1 Cx +

1)/ I' +

(*

+ 3>c"V- f C* H- * £ Y + «««•) 4,2 4 . 6.2 J> + 3)* I (* + 5)c # + etc.) .jf
(* + etc.)

sinxs

4- sin . n Cxi- Cx 4- 2 ) ' '5Y5 + (* + * )7 f ' Y = i*(xj-'x**s 4- .T0 * — A'c7^ 45 .T l A^l* 3 i (
5

C)''Y

+

etc.)

7

I rx6'2 7 ,
45)c *

A v

= =

xn--Cx | (xi

ar*
X*

+

,M

4- 2 ) * ' * v 4- (.r 4- 4 ) ° ' * n — (* 4- 6 ) ^ X JS . x , . „.3,2_4 j , , <v5,2 c
l)
c

w

+

^Gr

+

3)c

v

zrCx

+

+

etc.)

et«.)

2

X

Z>

l

x

/

l n&*z*

x

,

1 A^5'2?

I

.

N

— s m ^ (1 — .j-# 4- ^ (^4"2)c * —

(* + 4 ) £ 4- etc.)
c

tf* / ^
— cos—

r

/

I *N *'i */ i <?/" * - / I r\6'2 / I . ^
,,a 35 r
c
c

(x|— -Cv 4- 1)c ^4--(.r4-3) r—yCr + 5 )
fC

#

4- e t c . ) 4- •tc.>
ganze

= acos * £ . in
Die Zahl x, ersten beiden

, _ (* + i)J'Y + (* + 3)<V - Cx + ^i6
für cos xs, wenn r >

w e i l in diesem Falle x'J,

~.»(.v#-Cr + 2)ff 5 4-

Ausdrücke

sin xs sind für j e d e positive , 7 Cx + 4 tx + x, = 0 , endliche R e i h e n .

)f V-

6)l'*t '+

§. 68. /..^rt
r + ,

D i e übrigen A u s d r ü c k e , in w e l c h e n die '
a

Cofficienten
r )

_ , ( r 4 )r 4 i _ c _3
r

vorkommen,

(* + nc
= = (

(«4^X* +
r

r - 2 ) ( * 4 - r - 4 ) ^ ~ "

sind e n d l i c h ,
2

4" r\" 4~* r4-i, ^nd - j
c 2

w e n n x + r eine g a n z e gerade Z a h l ist. zugleich übersieht

2:—~

3—:. . . . r4-1 inan leicht,

oder

* odei

Cx\r<"

7+T

U

+

r

)

Fs ist nämlich dafs, weil

^ZLT 2
, I

eine ganzcZahl ist,^^t_^'"i-1 zzz sein 111urs, wenn r + 1 > ~~^r~> °der wenn
0

r >

x — 2.

Noch mufs hemerkt werden, dafs sin 2
2

oder c s o . 2

— 0 ist, je n c d m x eiahe

n gerade oder ungerade Zahl ist. c §. 69. Es ist demnach, 1) für ein n gerades5,* — __ * 3,a *—-fo + 4)x 6 n, cosns - 1 —n - „ + » ( « + 2^ 4 c v
= ± 0 ~ 2 " ^ + 4 ( » + 2) f—7j(« + 4)c i
J,* n *.
2

o\n 2)cI,a n +n -(2/i — ~~
+ -(2« — 2)c
, «,« o\l,—
I

v

r

c

W.,

.

„ N * »

1

*

6

'

2

^

£,
n

32 3 ^
sin n s — £ (n v — (n
c
4

5/2 5
)
c

n~i/2 n f —
J p (
2

4" 2) v' + («4~ = + . M -fo+ 2#Y + (» + 4)*'V + (2*-2)"-"Y-), wo d s obere oder untere Zeichen gilt, je n c d m n unter derForm 4/ oder 4/^2 a ahe begriffen ist. 2) Für ein ungerades x ~ ra, , „ 4/3 4 I „ m 1,2 m — <-o* ms = £ (1 — (w+l)3 v +w (w + 3)c a » c + (2m-2^ v ) 2 », ' 3 ' , . + 3) f — +, 1 _O , (w+I}c » #. + —(m «c4/ r^ r . . — m -(2//z-2) ' # ) • •+ ^ J f7l C
*
7

"

2

)

c

*

)

2,2

2

T

_L

m

1

m—1.2

rn —

«m ms
=

— mv

±

• (I

32 ra—,/2 m ni /n —\ —w • 1 l)c ' n 3 . 7/i , + 3)^ 4/* 5. . - + ,±(2m — o\ v ) j(w + *s +j(m , „ * . 2)c 2.2 2 4ci t m a mr —, — i

-

fm + Oc

*

+

C^ + 3)c'

*

±

&

m

-

2

K

1

>

Das obere Zeichen + gilt, wenn m unter der Form 4/ + 1, das untere Zeichen — , wenn m unter der Form 4/ — \ enthalten ist. §. 70. Kehrt m n diese Reihen für die Cosinusse und Sinusse der vielfachen a Rogen um, s erhält man, weil, wie m n leicht übersieht, für jede positive o a ganze Zahl r

.:r-i r—i 2 ( 2 r - 2 T-I,2 _ C r - 1) c 'c ( 2 r - 4 N—3,a _
r

=

2

T—l

c

~~

( r -

C

Cr-2) 2 ~
r

3

(2r-6

r-5,a _ (r- c c r-7,2 _ : r—7 (2r-8 C r - 4)c 2
7

r—7

'

=

Cr-4)lVetc.

7

etc. und eben so

etc.

r r—ii* :r—r r—i r-^i -(2r-2) = (r — 1) 2 = 2
r

c

c

r r—3ii r — Z r—3 _L_0r-4>.* = ^ ( r - 2 ) 2 r r-5;2 r ^ „ —5 r—5 _^( _6) ' _ _ 3 ) 2
: r 3 3 c :r 2 r c = ( r c

=

=

t* r—3 _^_ _ r „ : a r—5 r r—£ _ ( _ 3 ) 2 = £(r-3)2
( r 2 ) = r 2

,

r

c

» _^_

( 2 r

_ )
8

r—7/1
7 t

' __ (,_4)
= 6

r

:

r—

c

7 ~ —7 r 2 ' = _
r 7

: r

(

_

4

)

/

3 r—7 r a r—7 ' = ^(,_4) 2
: 2 c

7

etc. folgende I. Gleichungen:

etc.

etc.

ist,

F ü r j e d e g e r a d e oder u n g e r a d e Zahl r

2

cos r s

= (2 | ) "

— r

(2

fl'"* +

£ (r —

3) (2 £
3

r

~

4

— C ( — 4)^
r

(2 4)~"

6

etc. etc.)

«,i T s =

»C(2 I ) ' "

1

— (r -

2) (2 # )

r

~ + Cr —

3)'/ (2 * ) ' "

5

— (r -

4)^ (2 a ' ~
3

7

D i e s e beiden F o r m e l n lassen sich a u c h , w i e die Formeln ( § . 28, 29.) II. W e n n x eine g e r a d e s =
=

beweisen.

Zahl = + j

n ist —

r

+ 2 q:

cos sin 7is

(2 , ) °

— n

(2 * ) " "

2

3) (2 * ) " ^ —
4

2

( w

_ 4)^
5

(2 » ) " ~
3

6

+
n 7

etc.

*((2*)""'_Oz-2)C2*)""*+(ra^)'^

(2^ ~ —(w—4^ (2^ ~ +
n
e

etc

^
2.

w o v o r 2 c o s « 5 , 8in ns das obere oder untere Z e i c h e n g i h , j

nachdem n = At oder 4£ +

III. +

W e n n x eine u n g e r a d e Z a h l = — #((2*) (2*) »u
ra—i

m,

so ist :2
c

cos ms

—(77i-2)(2j,)

m—3

+(m—3)

m—5 •3 ' rn—7 (2*) — ( m ~ 4 ) (2*) +
c j V ; J / n v m

etc.) etc. wenn = 0

1 + 2szrazwA = 71. y = a + In «
x

—7/r(2 0 von
2

in—1 . m—4 , . —6 +7w(m-3)(2>;) + m(tft-4)c(2v) den Gleichungen +
t

+

der * +

Lehre a
2

wird A
u

bewiesen , die

dafs ,

A

+

a wir

3

x^ durch « ,

a

n

, «
n

und

Gleichung y wollen, dieses

7i reelle W u r z e l n

hat,

die

« ,
2

« ,
?

bezeichnen Mit

alsdann Satzex

^ = a ^ l _ f ^ l _ _ ^ l _ _ ^ lassen sich die Gröfscn cos j-s, wickelt wollen. §. 72. wurden, auch als

. . . f i — ^ )

sein

mufs.

Hülfe

sin r s , w e l c h e in den vorigen § § . durch R e i h e n entdarstellen, womit wir uns jetzt beschäftigen

Prod11cte

Retrachten wir zunächst die beiden ( § . 54.) b e w i e s e n e n F o r m e l n
SLfI = 1 _ rc> I* + r* t r- /
6

. . . . ±

«

,

X

sin r s —-— z=
£

r6 —

A

r

•.0 - Z . •. 5 .5 6 Ar r 0 —
c

c

.

/• ' 0
C

:

7 .7

. . .

.

— y. f*" 1 r ^ 6
:

'

C

w o 2 X — 7- oder = r a d e , und w o 6 =

7' — 1 , y. = ians.

r — 1 oder =

r,

j e nachdem r g e r a d e oder u n g e -

W i r wollen j e t z t z e i g e n , dafs sich beide Gröfsen £ _ L L £ , g a n z e Z a h l i s t , folgendermafseti als l*roducte darstellen l a s s e n :
COS

sin^r s ^

w

e

n

n

r

G

j

n

e

? ~ (•
v

VS

_

^

tan

^)( tan^)( latt.g) • • ' ' ( ,a*Vh=
W l _ _ _ f ! \ / l - _ _ _ \

01

«Sfl=r,Q * wo 2 X =

A _ W ! _ ^ - V , _ i _ ^ , tan--J\
T

. . . . \

/ t - J L ^ tan*—)
Y

tan-—A
r

tan*—) v

r oder r — 1? f* =

* — 1 oder =

X , j e nachdem r eine g c r a d c oder u n -

gerade Zahl ist 1f)

E s w i r d nämlich cos rs

= •21

o , w e n n rs

ein u n g e r a d e s

Vielfaches

von

°dcr

w e n n s unter der F o r m H h — 2 ~ 7 — deutet. Demnach wird
J . —

enthalten i s t ,
tans

w o t j e d e positive ganze Zahl b e I

c

c

s

r

0

w

e

n

n

oder

=

4- t a n ^ ^ — ~ . 2 r Diefs

den FaIl kann nur

^2/ \\je ausgenommen, wcnn - — - — L . 21 — 1 geschehcn,^venn — - — thig, -°^
r r

#

*> T

ein

ungerades Vielfaches von | « .

eine g a n z e und z w a r e i n e ungerade Z a h l dafs r selbst eine ungerade rten

ist;

dazu Nun

ist ist

nöaber jc

aber eine

auch

hinlänglich,

Z a h l ist. o d e r r—lten

algebraische g a n z e F u n c t i o n

von 0 vom

Grade,
*ft

nachdem r eine g e r a d e oder ungerade Z a h l ist, und die Grüfsen + H tan^r^, A- t a n ^ ^ ~ — = oder r — 1 , j e — 2r — 2r
w o r

3 tan—, + tan'—, nachdem r g e r a d e

oder

ungerade, =

sind

alle

unter

sich

verschieden,

und

machen

für

6 substituirt ,

0 oder sind die reellen W u r z e l n dieser G l e i c h u n g . =
^

E s ist also ^LfI

_

-

V
—J\

I

+
ton

^ 7 Y

1

~
\

^ 3 ^ y
tarc — / V

1

+
/ a / /

e t c

'

* a w

/

2 r
r

2 /•

2 r

2 r

o d e r w e n n man zw ei F a c t o r e n in einen z u s a m m e n z i e h t ,
I

6

f

*

~~ C
v

tarf^-)K

* ( 2r

V i - t a n

, 3 * ) ( ^ J \ 2 r
2

V i - —
tan —/
2

5*1 2r

>

\

(

/

1

-

^

ta112^^——

(2X_1>) / 2 r

>>

wo 2 X =

r o d e r r — 1 , j e n a c h d e m r g e r a d e o d e r ungerade ist.
TT

3 TC
, + tan'—
, + / a n

^
' ^ ,

Z u b e m e r k e n i s t , d a f s , w e n n man die R e i h e + (2 X — 1 )ff • *^» • i * a n - — — b i s ins U n e n d l i c h e 2 r auf die ersten 2 X W e r t h e k o m m t . Weil
™IJ. — 0

tan

^ fortsetzt, man

r periodisch immer

^^ wieder

S

w i r d , wenn
S

r s

0

o d e r irgend ein V i e l f a c h e s von +
r 0

* ist,

S

0

sind die W u r z e l n der Gleichung J~±

f

m

§

. +

r

* f

=

0

~VJ.

f o l g e n d e : o, o wo 2 X =

4 - tan-,
r

^~tan~,

r

+ tan~,

r

^rtan^—
r

. . . . +

tan--,
r

J —

»

*

r — 2 oder r — 1 , * j e nachdem r gerade oder ungerade i s t .

E s ist daher

,

^ ^ ( i - ^ Y i - ^ V ! - ^ y - . . ( i - ^ )
* V tan"~-J\ r tan ~JK r
2

.

tan*-J

r

\

tan*-J r

J. 7 3 .

Weil q + ^ + t l - < - ) ^
_tf

,

+

^.,»

+

r

M /

+

r

:6,6

+

e

M

>

. „ n d (i + / ) - a - ^
.' . ^y:, w..
S S

=

r

+

^
•* ' •'

+

r

. 5 /

+

r

:

7

(

6

+

e

t

c

>

v

so erhält man diese beiden R e i h e n , i n d e m man in d e n , im A n f a n g e des T o r i g e n § . g e . , • •.«*
2

-

-

'

'.•••'•.

g e b e n e n , A u s d r ü c k e n für ?° J * Daraus ergiebt s i c h , dafs

—>rx"» f *

— f ü r ?

substituirt.

2
(O)

= e + ^ Y
v

1

tan*—J\ 2 r
* j »

+
+

tan*-J 2r

\
( 1
N.

C ^5^r0
+J

tan -—s——J 2 r
2

o ^ — ' - ' O

+

JL^. ....
tan*—J r

+
tan--J r

tan*-JK r

w o 2 X = r oder r — 1 , j e naehdcm r gerade oder ungerade. §. 7 4 . D i e beiden F o r m e l n ( § . 6 7 . )
-

„ C 0 5 ,r t=5 -1i _ 2 £ ^ / -

+ 2 . T4V-^*J&

+

a £ Vw + g5V » T ^4 c ? * . t' + ) t '

6

.. . . .. ._ ±_ 5 ( 2 « - — ) *"^- ' ' 2 • - v *
n

n-r,2 ;

*

n

?

w

/

i

* v

2

'

2

S

i

m

r

»

o ^ '

1

5

1

m-r,2

m

srnms
W 0

=

mt,

3 ( ^+ I)

0

»

+ y ( m + 3)

c

*

. . . . ± - ( 2 m — 2)

c

» sich auf

, =

sins,

n eine gerade und m eine ungerade Z a h l b e d e u ( e n , lassen

ähnliche W e i s e in folgende beide Gleichungen v e r w a n d e l n :

» •

=

o
v

-

T «
n

^ '
2

r

Y

*

«

^ t f

v ^

A

T

^ «

u *

j ^

• • • • V.

r

-

^ .

o »

r •

= i

^

M J

(P) « 7 z ms=m*fl
'
v

- A


C " ^ r O *l-*#
2

( , , i m />i / V —
1

~

^ 0 ^0 , 7/i sin — S \
2

ot c

, ^ m sin — J
2

• • • •

^o \

-

^ „«,,» T ^ - . i _ «rc ~2 w - / r —
2

Es w i r d nämlich cos ns = w e n n * unter der allgemeinen n Wurzeln der

o , w e n n ns Form +
/O

ein ungerades V i e l f a c h e s

von +

^

°der

£
^ Tt

J

— begriffen ist.

Es sind demnach die F o r m 4 - sin ^ ~~ ^ *. — 1 n
f

Gleichung cos n s =

o von 2, 3,

der allgemeinen 4,

Setzt man nun n a c h und nach t — 1, viele W e r t h e dieses A u s d r u c k s , von

etc., so erhält man z w a r unendlich wenn auch das Vorzei-

diesen sind aber n u r ,

chen berücksichtigt w i r d , n untcr sich verschieden. 1 , 2 , 3 . . . . ~ setzt. • '
:

M a n erhält dieselben, indem mau

t der Gleichung sin ms — o,

E b e n so sind die m verschiedenen w o m eine ungerade Z a h l ist,
!
o,

reellen W u r z e l n

.

Jt

~r

m

—,

i . 2 n ~r~ sin — — TO

I ,

T

-

. 3 n sui — m

,

* .

. .

| ~r —

. Cm — 1) «• sin —. 2 m

A u s obigen Gründen folgt nun mit Hülfe des ( § . 71.) angeführten Satzes die R i c h tigkeit der beiden Formeln ( P ) . §. 75. W i r d die Multiplication der F a c t o r e n der A u s d r ü c k e für ns: cos ns, sin ms

wirklich a u s g e f ü h r t , s o ist das letzte Glied des P r o d u c t e s für cos
4 ~~ ' 2
2

« ? * * 2
2
3

n

^

' 2
2

5

*

• «

n

4'

sin -— 2« D a nun aber . ' cos n« = 1 £„*
*
+

sin zr-sin ^— 2n 2

.. .sm

2

2 ^ 2 ( 2 ^ _ 2 ) - " % " n
c

»
4

(

„ + 2)'<>,
^ :n—i

4

. . . . +

und

-(2rc-2) n

_ n - ' / 2
c

*

n

=

( « — I)

c

2

n—t

n

— 2

n—l

» ,

n

so ergiebt s i c h , dafs .
sin2
a

*

2n

. , 3 *
sm*rr-2n

. „ 5 ff . „ 7 n
sin*rr—
2n

.
2

Qi-<)*r _
2n

t
"—r

sin-~—
2n

. . . . M« -—K

2"—

1

und folglich
.S'Z77,
2

* n

Sin -—

3

*

SlTl -—
2

5

*

SlU -—

7

*

. . . .

SiTl

— 1 >
n

_

O
n* 2*

2n

n

2n wenn

2 n

Auf

gleiche W e i s e

erhält man a u c h ,

man das aus der Entwickelung des mit dem letzten Gliede des A u s -

Productes v o n sin ms drucks
st.n m s =

sich e r g e b e n d e letzte Glied

m f m v — — (m +. 1)

n

3

+i

m

O

w

/(m + ON ' t 3)
c

4 a

5

m o\ . . . . 4-7 — tct m — 2) _ (2

m — I

'

2

7/i'

j;

m

C

, . vergleicht,

m-i,2m weil — ( 2 w i - 2 ) 9 = m c
m v

^ :m-ira-i m m—r m (»» — I) 2 « — 2 9 , c 4*
— . . . . smTTi

.
sm2

*

. 2«
n

.

n

3n
— m

.
. sin2

— . sin* m

— . sin* TTi

.

(777,— \)n _
•—
2

m om—1 Ym —. L_i 2 2

— —

m

und folglich . sin ff . 2* . 3«. 4* - . sin — . sin — . sm —
m ni ni

m

...„ ( / r c - 1 > —q^r—
&m

_

§. 76. -

A u s ( § . 31.) ergiebt s i c h , dafs

r i T 7 + o ' + (rrF*-,y
2

1 =

,

+

»7
2

+

»o,+2)W, 4" ^

4

+

2 „ 4) ;% .... +
( + 5 6

5(

2

r

e

-<-"%
5 +

n

y T T ^ - ^ " - y r + ^ - o "
1 +
7 7 1 6 3

=

+

»

(

m

+ ,

»

(

m

+

/

/ 1 rx ' 7 . 777, y(m+5) * * * ••H .C2m-2) # * * 77J *c
c

m ^ .

E s bedeutet hier abermals n eine g e r a d e , m eine tingerade Z a h l . V e r g l e i c h t man diese beiden F o r m e l n mit den für cos ?is, benen A u s d r ü c k e n , s o übersieht man l e i c h t , dafs sin ms (§. 74.) g e g e -

.,
u n d

<riTv+o' + y n ^ - ^

2

~~
^

_

(-^(^•)
+

n + +

w i + ^?

\

r
^

+

C +^ •' • • C Tjs=n^ "**27iA •*"5S/ V "*TT^
+

-'

( r ^ + , r - . ( n + j ^ ^
. .
+

^
, ,
+

+

^
»
2

,

.

,
+

Ji=

f
sein muf&. § . 77.
- S L p i

K.
On + 1£ *

• « » ' . m A .

~

7

^

Y

~ T ^ *"*sr/..

f

V

.«»*SrsrV.:

.rm-irA

A u s den beiden <jIeichungen ( § . 6 7 . ) + < „ + 3 ) f , _ <,„ +
4

= 1_

s g *

,

6

±

Vm -

2)™-'"

™~'

(U)
^ =
n

,

-

(

«

+ 2)f» cos$,

5

+ ( « + 4 ) f / - ( „ sz'w*, und n eine
S m S

+

fl) '%
c 7

7

. . . . m aber

±

( 2 „ - 2 ) " - ' ,
C

n

-

*
in w e l c h e n # = v = gerade,
n

eine ungerade

ganze

Z a h l b e d e u t e t , sieht m a n , dafs ° °

und

S

i

n

- algebraischerationale > ™
s

ganzeFunc, o, .'. w i e man

s

s

tionen v o n v, j e n e v o n m — l t e n , diese v o n n — 1len Grade sind. D a nun die m — 1 verschiedenen W u r z e l n d e r Gleichung leicht ü b e r s i e h t , + * ©, + sin-, — n l + sin
- tn
V O S

~

. 2«r , — j ±
Ti

dr i 7r~> 2 m . 3* — n
s n S

sinj^. . . . + sin^^—— u n d e b e n so 2 ?n — 2 tn , . (n — 2 ) * X sm—^ ,— , die n — \ verschiedenen J> n
7

reellen W u r z e l n cos ms

der Gleichung --y^

— o s i n d , s o erhält m a n :

~

=

C ~

^pC~

=©C~

''''

C

~^*)

C " ^ ) C " ^ ) C " % ) " •' C " i ^ >

V e r g l e i c h t man d i e b e i d e n l e t z t e n G l i e d e r d i e s e r d u r c h M u l t i p l i c a t i o n i n R e i h e n v r r w a n m — i / 2 m — i »
0

n — > / S

n — i

deltenProductemitdenresp.letztenGliedern42(2m^2)^ f ~
m — I

v COS 77lS

, ±_(>n—2)^ sin US

9 . ,

m — i

,

n — i n — i,

,

.. .

oder ±

2

«

, +

2

n

der A u s d r u c k e ( Q ) v o n — j
5 f T

, — | — j s o ergieht (m — 2 ) « 2
f > 771

3« sich d a r a u s : sin -— . sm ___ 2 m 2 w und sin — n . sin 2>r
. SJ77,

*

7* 2 w 4»
. S i «

1 2
2

2 w 3» n

. . . sin

2

>

n

—•

. . sin

_ r ^
2

"

2 ~ *

§. 78.
1

W i r haben ( § . 3 6 . ) die beiden A u s d r ü c k e
*^"
2

y j - _ = j y

1

M

+ »

^tzZ^Ly

durch unendliche n a c h den P o t e n z e n

T o n

v

fort-

3

laufende R e i h e n

dargestellt.

D i e erste

dieser b e i d e n R e i h e n bricht a b , u n d ist u n m , und man hat

e n d l i c h , w e n n x eine u n g e r a d e Z a h l =
r ^ + ; o " + c r r + ^ , r

^

,

^

2f 1

4 -

c

c

E b e n s o erhält man für den zweiten A u s d r u c k eine endliche R e i h e , w e n n x einc g e r a d e Z a h l — n, s o dafs
( r r + P + * Q
n

- C T l

+

*

-

V)n

_

S , »

5

5 , 2

5

„ - T , a

n

-

,

D i e erste dieser b e i d e n R e i h e n ergiebt s i c h ,
CÖS TTh S

^yT+7*

n
( / z

+

2

)

c

*

indem

^

4

man — »

)

c

'•

3 • + C 2 » — 32 )

für v i n d e m A u s -

e

9

.

k e für — j

substituirt.

D i e z w e i t e findet m a n , w e n n man den A u s d r u c k für statt >t* s e t z t , und dann w i e d e r mit nn multi-

£
dlicirt.

(Y±Ei±^t^L±£^-,.,Jl+ r<i + C ( S ) " * W smT£ " » ' S ü
V i J . "
1

durch nv d i v i d i r t , darauf — D a r a u s folgt unmittelbar, dafs

N

2

O

_

T

T

T

)

(

1

+

T

7

3

^

)

• • • (

1

+

TToS=oi)

V

(rn"* 5 +») 1 1 - 2 K T

o T
4

^

i

T

7

-

»

)

"

?

-

n

f
X

.

.

.

+

~ * ) P + - . x 0
« TJ Ä 7 / ; . 2 —
/ V

*

"

,

* S*tt*

' • ' '

„ ( V

, +

° v' " " ^ Sin r _

277 =
0

N

_ „

)

-

.*//i2

/

§. 79.

Weil

cos (xs

4" Q) =

cos x s cos xs
2

cos Q — sin xs cos Q +
2

sin Q sin Q sin Q, und folglich, w e n n .
2

cos (xs — Q) =

sin xs
2

also cos (x s Aj- Q) . cos (xs — Q) — cos xs x eine positive g e r a d e Z a h l = cos(ns +
(^*)

cos Q — sin xs

n, w e g e n ( § . (>7.) (1 — n
2 2

Q) cos (ns

— Q) =

+
s,a

n 3» 4 - fa + 2 ) « . . . . +
2 c

2

n—*

« )
x

n »

2

cos Q

Z

5i2
c

5

n—r + 2
> ;

n—i 2 « )

2 0,

— ( l - < f ) O * — ( « + 2)c "»H- C» + 4 )
o d e r , w e n n x eine ungerade Zahl = m,

co.s(/«*+^)co«(ms~^)=(l—^)(l — (/«+1)
( U )

2,2 2 4/ 4 «4-(m4-3) 9
a

c

c

+ 2
+

m

1

«
1

2 ) c w ? V •
— Q) aber

— (w;—j(>n + l)

,

m

,

. .2,3 3 , m,
c

, „ 4, » + g - ( w + 4)
x c

2

5 » cos(rs Grade.

i

m 0

I

2

v )

Es ist also allgemein für j e d e positive g a n z e Z a h l r , eine cos(rs algebraische 4- Q) cos(rs
1

Ar Q) cos(rs Nun wird

ganze

Function

von

y

vom

2 rten

— Q) — 0 , w e n n entweder r.<? 4* Q oder r s — 0 ein ungerades —l^*-^^->

V i e l f a c h e s v o n A \ oder w e n n s unter d e r F o r m

^

^r

u n (

j

folglich ^ unter
r

der Form •vm Gleichung cos(rs . *_2<P
7

^

^ *
Jt V

+

2

^ begriffen — =

ist.

Es

sind

demnach

die 2 r W urzeIn

der

Ar Q) cos(rs .
S m

0 folgende: . 5*-20 .
s i n

Hr * m ^ 2 7 " ' —
oder „ + 2Q ,

• 3 * - 2 0

. (2

r-i)*-2Q

2r—'


,

8 i n

'

27

' ' ' ' **~
4-

2~
„•„&r-l)nA-2Q

±

sin

•, ±

. 3*4-2^
2

-— >±

. 5 * + 2p

2

^

"

'

w / i

2~r

Dafs die W'erthe der Glieder dieser beiden Reihen dieselben s i n d ,

übersieht man

lricht, wenn man z. B. die letztere in umgekehrter O r d n u n g unter die erstere schreibt. E s wird alsdann die Summe der R o g e n z w e i e r untereinander stehenden Sinusse immer = ft, und folglich werden ihre Sinusse einander gleich sein.

Nun ist aber das erste Glied der algebraischen ganzen F u n c t i o n , w e l c h e r cos(r«4-<?) cos(rs-Q) gleich ist, r m a g eine g e r a d e o d e r eine u n g c r a d e Z a h l sein, cos Q. D e m n a c h ist
2

cos(rs

+&
(V) (
1

~*>=°°^C~ sin ^—VV.
x

2

TJ' - -

2r
.

* - * A C ~ 2

*m —T7-/V. *r

% - a » Y2' -

«n —-—-y 2r

*

5.-g»S

j2
oder auch =

f 1 . ,(2r-l)r-2g>^ 2 2 2 cos"$(X A C ^m2 —_2pYv **tta3«+2jp^-* J ' '>\ «a 2,(2r-l)*+2?) • * + •> 1 *m2 0 — ' C Si« 27— ^ , - V • sz« 2 r ^ ^ sr / 2r *
.

7*-2pY
n

2r

1

+

0

<J*-2$T) 2r

§. 80.

D e n k t man sich j e d e s der obigen beiden Producte in eine

nach

den P o -

tenzen v o n v fortlaufende R e i h e entwickelt, s o erhält man durch die V c r g l c i c h u n g des letzten Gliedes derselben mit dem letzten Gliede des durch die algebraische ganze Function vom

2rten Grade

im v o r i g e n §. gefundenen A u s d r u c k e s , w e l c h e s für ein gerades und
• •. . ••• •. • .M- • : ..; •.-., - . :

a— M r a
ungerades r — 2 w ist.

J-J: V-'

r~i
cos

.

„—

20

sin

3 K „— 2 0 sin .
2r SUl

5 « — 20 r 5 < •f- 2 0 r TT
2r

SUl

oder

0 ~ 2M s/n — 2 _ n sin * +2r<P •
D a s Product cos(rs — 0),

sin

• 3ff 2r 20 +

SM

(2r-1)ff-2a 2/(2r-1) *r + 2 0 27 •.
W e i s e , wie

§. 81.
cos(rs4r$)

sm(rs + 0) .sm(rs-0)
" Y
SLT^

läfst sich auf ähnliche

als ein P r o d u c t aus r Factoren darstellen, s o dafs

sin (r 9 + 0) sin (r * - W = + *m2 0 ( i .

1

\— — -«—9)C
f

SZTt

-.
(W)
v

Ä

-

W

T 2 r = *:J\ ' ^ V
r

r r 1 ^ n ^ e )/ • • • • \( ~ *w* fjt=&=$) sui ^ r . 2 zj'
2

r

"J V

SUl2

3).

o

i

« auch =

±

^

t

-

J

^

_

i

^

. . . .

(

t

-

i

^

^

Es ist nämlich *m(r « + <P) än (r s — 0) = *m2 rs sicb nlso (§. 67.), wenn r eine gerade Z a h l = n,

cos*q> — c o s r.?
2

szVz"0.

Es ergiebt

sin(ns+tysinOis-Q)

. .

= (l-n-)(nv-(n+2)c
2 a w

Zi-

v+(«+4)

3 ,

5t- 5
c

-

. . . . +

2

n—T r i - t 2

*

)

cos 0 . 2

2

Ai « . r . o^' 4 T . , .5/2 6 Z (1 — — v + - Cn H- 2 ) v — ^ ( " + ) * ' • • • i
2 4 c c

2

n—r n a * )

P

u n d , wenn r eine ungerade Z a h l = m, . , sin{msAr$)stn(ms— * '
1

q>)=(

mn

ni 2,2 3 4j 5 m—i m 2 2 —_ ( , , j _ ^ ^ * _ j . _ ( _ ^ 3 ) - .... + 2 - ) cos 0
2 w c a

„ 2,2 2 4/ 4 — (l — v D ( l — ( 7 M + l ) » + ( ' « + 3)c '
c

1 _ :


2

1

*

ra—12

. 2

In beiden Fällen i s t s m ( r s + 0 ) sin(rs—0) von *i v o m 2 rten Grade, deren erstes Glied

eine
2

algebraische g a n z e

Function Glied

— sin 0 u n d deren

letztes

2r—2 2r 2 » . Nun sind aber, w i e m a n l e i c h t ü b e r s i e h t , die 2 r verschiedenen reellen W u r 0) = 0 , weil s m ( / ' s + #) = 0 w i r d ,
T

zeln d e r Gleichung s j « ( r i + ^) sin(rs—
=

wenn

rs + Q O9 oder ein V i e l f a c h e s v o n «*•, f o l g e n d e : , * , * 1 , Y Q , . * - 0 1 . 2*r-0 , . 3 * - 0 , . (/•—1)*-0 *r sm - , ~r sm , sm , sin , . . . . ^ sin ~— r — /• — r — r — r
7

oder auch . ~r — • 0 _L • * + 0 _ . • sm — , 1 sm , ~~r sm r — r —
2

* T- 0 i • 3*—Q ? . (/• — 1) T — 0 T — , ~r sin — , . . . . *T" sm . r — r — r
1

M a n erhält also zufolge ( § . 71.) s m ( r s 4 Q)sin(rs-Q) = -si,fQQl T ^ ( r oder = ~^Ej) v ' ' ' ' 0 ^ ^ O > E E * ) r

1

^ ^ - ^ J C - i m > - " ' C - T r _ = r _ t ? ) -

82. Reihen

Stellt man diese beiden Producte als nach den Potenzen v o n » fortlaufende d a r , s o erhält man durch die V e r g l e i c h u n g des letzten Gliedes derselben mit Grade,

dem letzten Gliede der oben gegeben algebraischen Function v o n v v o m 2 / i e n welches = 2 r - 2 2r . 2 n istj

*i/z 0 ^

=

2

r—i

.

0 r

.

sin

.

r

.

sin

.

2* — ©
r

• sin

.

3»r — ö
r

....sin

. ( 2 r — l ) * - 0
r
< Z

oder —

o ~ 2
r

T

0 ^

• * + <P . sin ~ .

2*r + 0 —

. .

3ff + ® *..-sin

„,•„(2r-1)ff4-g ~ . r
2 2

*
( 1

§. S3.
2

r /* r A u s dem s o eben V o r g e t r a g e n e n ergie1)t s i c b , dafs
c c

r

r 2 r 3.2 4 2 r 2,2 ^ r 4> 5 ^ 2 " " +J<r+2)c v — e t c . ) c ö ^ — ( r » — g(/-+1) ' * + j C r + 3 ) n -etc.) V = cos>Q(X —
?

*m ®
2

5Z/J'

*-2aV1
- 2 7 ~ A
2

N y. •
s m

,3*r-2g^
^ 2 F - J

x

/1 ' ' ' ' /
\
1

"77^-i>-2g^
™ " ~ ^ 7 /

^

und (l—^tf
7•S 2

+4(r+2)^

r

'5/2 4

»-etc.)
2

/' . > *m^ —(r*--(r+1)
2 c

2

>i +

3 . r

ir(r+3)c

4f

2

5 2 « —etc.)

C

o* a
2

,

- - • - V ^

'i*.'w . - ' i : ' i V •

=

„ v p(i v

J = ^ y i
sin--J[

-

^ r r * y »
sin2—-—A

+

T 3 ^ f t
sin~ ~--J

••••
^

- o _ , ^ _ A
- J

D a r a u s folgt unmittelbar, indem m a n — (1 + ^ + j

statt

setzt,
>? +

(r+2)^'V
+

+ e t c . ) ros Ä + (r» + ^ 0'+%'*
2 2

^ (r+ )^ ^
3

— <*c.)* «»" 0

=

»,a_ , , - a ^v + .V2 , i . - ^ • • • • ^. + vJ 1 ; , „ — V ^ ) " " ( ^ ^ > ^ ? ) i\ sin'
1

1r

und
(1
+

£ *
+

( / - f 2 ) ^ ' , — e t c . ) * w V 0 + (r» + j O ' + l ) * ' ' » ' + g- C ' ' + ) ^ "* + « ^ O * cos* 0
2 4 3

=-;c+^)('
Die Glieder dieser ~ w e n n man y^ZJ^
(

+

f e ) C
beiden

+

' " ' ' C
Hand lassen

"
sich

f

e

)

Gleichungen l i n k e r

nach ( § . 3 1 . ) ,

% s e t z t , durch
+

wL+JL^ry

(g+»y-tf-»)y

f

= a((# + »)"
•s " ^

4 - 2 (| + v)\i

— 9/ . cos 2 0
• ~ «

+

( / — vf).

und

v

x*+ty + (i-^)V . ^ , x*+») — (/-»n»
r

a
cos<

.

---

' ~- D

Q
=

_

j

«rc 0 +
2

( 4-

~2

~)
2

P

i ( ( i + * J " - 2 ( i + v H i - v ) c o s 2 9

(I—*) ')

ausdrücken.

Multiplicirt m a n nun die Glieder recbter I I a n d , resp. durch

2 ——
cos2

ir-a
0

. ff — 2 0 . 3« — 20 . 5*r-20 . sin- — — - . « m — - — - . sin r—8 2

. (2r~l)fr — 2ß «ra*i— i
o

2 r

2 r

2 r

2 r

r
und durch ar—a
2 n 2

• .

-

*

• •;• sm2

. 0 . * ~ 0 . 2 * - 0 • Sin2. sin. *m . . . 0 r r r so erhalt m a n , w e i l b e i d e P r o d u c t e zufolge ( § . 8 0 , 82.) : iid + *y + 2 (# H- * / ( | - v) cos 2 0
2

szn2

. ,(/• — l ) * - 0 1, (|
r

= +

-

=

2

o

a r — a

/ • * (sm*
2

2

0 ,

2 A/ • 3 * — 2 0 a . 5 * - 2 0y . , . (2r-1>-20 , \ h* X « " + n ){sui 2 r + 9 )• • . (sm -L Z+ „ )
2 2 2 r 2 2

\

™<1

I [(# + * ) * — 2 ( / +

~_ v)

cos 2 0 +

(£—

v

yr]

=

a * " ( ^ ? + S)(sm
rEs

2

+, V « 2 2 ^ f + /)....
, — r
1

( ,s
Si

fr " ^Lrr_* +
5 u

•4 •o I ist aber sir&u +

t

— co* 2 » -

,

a 1 ^ T » —

cos 2 u 4 - 2 v2 2

.

w

..

r r R = . „ ut 1 + 2,*=/ + , 1 = «±i^+(LrjO! „ i , =,» _ ,*= «+,)«_,).
2>

Folglich «

n

« .

+

,

2

_

(#+9)
wenn

2

— 2(# + *)(#—*) c o s 2 * + 4 Kürze halber, £ + *

(£-*)

2

Daraus setzen,

ergiebt

sich,

wir,

=

«,
/

I

v
• -

=A

ir
« + 2 «

T t ß cos
,a
( *

ix

,
0 4 -

2

ß

2r

~
öft

2
( « — 2

uß cos
. a.

— 'i

~ -

2 0 +

,

ß
2

*

3 w


— 2

) ( «

cos

3a-— 2 0 -

, -L
,

ß )
a

2

mt

*
— 2

co* 2r

2 0
y

+

£ )

. . . . (« —
2 0 4 -

,


2 c o 5

-

( 2 / * — 1 ) * r — 2 0
J

-

i +

£ )

ar
« —


2 «

r r
0

co.s
a

a
= (* — 2

2

0

+

0

cos ~
. a

ß X*

a

a

2
2

ff — 2

0

,
1-

c o 5

ß )

a

-

-

-

— 2 «ff c o s -

4

*

2
y

0

+

j8 )

. . . . ( « — 2 ccß cos^

a

(

2

r

2
J

-

)

*

2

0

- 4 - ^ ) . zwar

.

a

D i e heiden in den obigen Gleichungen v o r k o m m e n d e n Gröfsen « , in 2 £ —v chungen einer a = 1 oder ( # 4 ^ X # — 1 O auch dann n o c h , "
a

ß stehen die

gegenseitigen

Abhängigkeit

von

einander,

welche

durch

Gleichung

ß

1

bestimmt wird.

Indefs gelten

diese

Glei-

wenn

man irgend z w e i

beliebige

durchaus v o n

einander b für

u n a b h ä n g i g e G r ö f s c n a, W e r t h e haben m ö g e n ,

b statt ot, ß substituirt. s o k a n n man « —
Y
ab

W a s nämlich auch immer a , ß
=

^?==.setzen,weilalsdann«y3—l.
Y ab

D i e s e W e r t h e in den o b i g e n beiden Gleichungen Seiten durch a*b*

substituirt,

und alsdann

auf beiden

multiplicirt, v e r w a n d e l n sich dieselben in z w e i andere, die nur v o n

den erstern darin unterschieden s i n d , dafs überall a , b statt « , ß v o r k ö m m t . Zugleich tzen k a n n . §. 8 4 .
{a 4 -6 )
1 3

ist z u b e m e r k e n ,

dafs

man in den o b i g e n

Gleichungen 0 statt 2 0

se-

N i m m t man in den o b i g e n beiden Gleichungen 0 =
— 2 ab
f

0 a n , s o e r h ä l t man
— 2 ab
cos

=

%

cos 0
2 —

a u cos —

7

4 - b*)(a1

— 2 ab
1 j\
4 -

cos
. . . .

b

r*

4 - b\a?
(a

0
2

)

ab

7

( 2 r - 1 )

cos

4 - 6*)
,

-

~

b )

,a

(/—fc*)*=(a-o)

(a

2

a

o

c o s - + D )(a
r

~

2

a

&

cos —
r

4 -

b\a—2ab

cos~

+ r

b*)

ia-2ab

cos— r

+

ß*)

(a-2ab

C

0

8

& = ^ + b \ r

W e i l nun die Cosinusse z w e i e r B o g e n , deren S u m m e ein V i e l f a c h e s des K r e i s u m f a n -

ges,

einander gleich s i n d , folglich cos^ =
r

cos ^ * ^ i + h)
2

cos^

=

cos ^

~

3

^ * , elc.,

s o ist der e r s t e F a c t o r d e s P r o d u c t e s = (^ letzten, etc. g l e i c h , und wenn

dcni

letzten,

der

2 t e

dcm

2 t e n

vom

dic Zahl dieser Factoren =

r eine gerade Z a h l — ?i> '
Ä

so ist die erste Hälfte derselben mit der letztern v ö l l i g i d e n t i s c h , und man hat a Ar b — (« —2ab cos^ + b ){a — 2 a b cos^ Ar b*)(a-2ab cos^

Ar b)

X

(a-2ab ^ lst
2

cos — + n r eine

b*)(a*-2ab Zahl
2

co/— + n — m,2ab so
2

b*) . . . . (a-2ab das
2

co*— einen

- 1

n

^+/;*).
{

ungerade j 6
2

hat

Product

mitlern
^

Factor
. T

a

— 2 « / ; a

111 n cos — + =

— «

+

Ar h — (aArb)

, und es ist

%..

Ar b
2

Ca — 2 ab cos — Ar- b ) ( « ni
7 *
2 2

— 2 ab cos — 4 - b^Ya* — 2 ab cos — A- b*) m ' jn '
f7;7, 2 2 W 2

C

2

ab cos
m

r b )

(a —

ab cos

— -

U b )(a
m '

4 1

b). ,
' ;ii-<^

E b e n so erhält m a n aus dcr zweiten Gleichung fiir ein gerades r — n
n n 2 = ( a 2 2 Tf
2 2

a
X _

— b
o &

— o)(« —
2

«Z> cos n
2

h &

) ( «

2

4 ab cos n
2

2

h b ) ' '
1

CT

c

<

M

f

^

Tl

_ j _

&

)

(

a

2

a

Ä

c

o

s

Cn

ji

2

>

'

und wenn r eine u n g e r a d e Z a h l =
rn tn 2

m
2 Tf 2 2 4 2

a

ü

{a

b)Ca —

2 ab

cos
77i

U b ) ( a —2ab

cos

h b )

TIl
3

7 * I 7 > • n 7 a 6 .cos— + b ) ( « — 2 a b cos JTl Z u r Erläuterung m ö g e n h i e r einige Beispiele f o l g e n :

X

( a~ 2

.

2

n

6

2

I)» T — 4 - h v •-r 1 7Tl '
2

2 ß +

, 2

2

2

0 =

a Ar b cos^ + tf)Ca-2ab cos^+ Z>*)

£

4 -

— Ca-2ab

a

6

+

6

6

=

Ca—lab

cos^ +

b\a—2<tb

« o s ^ +

b\a—2ab

cos~~

+ &)

a a a / ^* J. a

+

b — h =
1

a

4-

b b )(« +
2

4
5

(a — 2 ab cos ^ + cos

b)

4- o = ( « — 2 ab
5 2

^ + M ( « — 2 «o cos
0

4"
0

b\a

4r b)


4

— (a — iJ(a +
4

b)
2

rt — o = (a — 6)(«* — 2 ab cos ^ 4" Z>V<* 4
6
a — 0

6
=

2

•JT

^

^

4

^

(a — o)(a — 2 a o cos^r- + "

b )(a —2ab

cos — + .
* '•''

0 )(a +

6)

^ a — & = a — &
3

'V.
» ; • ..»' ..

a

— b

5

2 — (a — o)(rt — 2 a6 cos -—
2 (a — b)(a — 2 ab cos
0

4" 4-

2 b ) b )(a — 2 ab cos ~
>

— & =
5

+
j

/> ).
2

Der so eben bewiesene Lehrsatz wird von seinem Frfinder C o t e s

der

Cotcsi-

s c h e Lehrsatz genannt. DerallgemeinereSatzwurde später von M o i v r e mitgetheilt. §. 85. Die logarithmischen oder hyperbolischen Functionen - — — , —,

wo e die Basis der natürlichen Logarithmen bedeutet, haben, wie wir bereits mehrere Male zu bemerken Gelegenheit gehabt, mit den Kreisfunctionen coss, st'ns, sowohl Vbn-

in Absicht ihrer analytischenForm als auch in geometrischer Hinsicht so grofse

Iichkeit, dafs es wohl nicht uiizweckmäfsig sein wird, diese hier etwas genauer zu betrachten. So wie nämlich (§. 35.) coss die Abscisse, dessen und sins die<Ordinaie

des Endpuncts P , eines Kreisbogens AP = s,

lladius =

1, so ist (§. 23.)

j
e

42

I

e

~'S

die Abscisse und

Q

S

.

^ &

die Ordinate

des Endpunctes P des Bogens

AP der gleichseitigen TTyperbel, deren Axe = nes von der Axe O A ,

1, wo * der doppelte Flächeninhalt ei-

dem liadiusvcctor O P , und dem Bogen AP begrenzten Sec-

•|6()

Zweite

Vorlesung.

Über dic E n t w i c k e l u n g c
J

?

^

*4- ß— den hyperbolischen Gösl-

tors ist.

W i r w o l l e n daher mit L a m b e r t
oh

4t£t

e~

s

n u s und

den h y p e r b o l i s c h e n Sin7is,

Sinus

des D o p p c l s e c t o r s s n e n n e n , . . •.•. . •
i }

und

iliese b e i d e n F u n c t i o n e n durch Coshs,

bezeichnen.

D i e s e m n a e h erhält man z u f o l g e ( § . 2 5 , 2 6 , 27.) p e r b o l i s c h e n Sinusse und C o s i n u s s e .
Cosh(sA^t) Cosh(s—t) SinhCH-1) Sinh(s—t) Cosh 2s 1 = Coshs = = Cosh Sinh Cosht s Cosh s Cosh Cosh Ar s — Ar Sinh t — Sinh t Cosh s Sinh s Sinh s Sinh s Sinh t t t 1
r 1

f o l g e n d e Gleichungen für die h y Ä

Cosh(sArO Cosh(s+t) Sinh{sArt) Sinh(sArO Cosh Cosh

+

Cosh(s—

f) — 2 Cosh t) z= 2 Sinhs t) = 2 Sinhs 2 Cosh

s Cosh Sinh Cosh s Sinh

t t t t

— Cosh(s— Ar Sinh{s<— — Sinh(s

— Sinhs — = Cosh2s Cosh2

t — Cosh

— t) =

Sinh*s Sinh2 s

« Ar Cosh oc — Cosh

ß = 2 Cosh ß — 2

* + ß,i__-* n— Cosh-

— ß

Sinh-

« + jS
2~

Sinh^—

Cosh

2 s Ar

1

=

2 Cosh2

s

Sinh

« Ar Sinh

ß = 2 Sinh

t±J£
2

Cosh"~ß2t Sinh*~~ß

Cosh

2s

1

=

2

Cinh2s

Sinh

oc -

Sinh

ß =

2 Ccsh

M i t Hülfe d i e s e r F o r m e l n lassen s i c h , w e n n man ^jn^

•• durch Tanhs

und ^ ^ '
o s 1

9

Cos/t s durch Coths b e z e i c h n e t m e h r e r e a n d e r e , den für die Kreisfunctionen gefundenen
\

Sinh

s

For-

m e l n , ähnliche G l e i c h u n g e n herleiten.
„, T 1 anJi . . (s Ar
t

S o ist z. B . , w i e man sich leicht ü b e r z e u g t ,
~ J
an L

Tanh s Ar Tanh t — 7 , rv'~~i—~p—TT> X^rlannslanhl

'

, , . Tanh Cs — t) —

s — Tanh t r~n;—7—7p—rv 1—lanlislanht

E s i s t h i e r n o c h zu b e m e r k e n , dafs, w e g e n Cosh-s chen W e r t h e z w i s c h e n Ar OO haben kann. 4_
u n ( u n a <

— Sinh-s

— X, Coshs

alle m ö g l i u n

— 00» m^

Ausschlufs der W e r t h e z w i s c h e n Ar 1

d — 1

H i n g e g e n kann Sinhs Die =

alle m ö g l i c h e n W e r t h e o h n e A u s n a h m e z w i s c h e n Tangente aber m u f s , weil, wegen der

^ — OO haben.

hyperbolische 1 , Coshs >

G l e i c h u n g Co$h2s~Sin7i2.s den G r e n z e n +

Sinhs,

immer k l e i n e r als 1 , u n d z w i s c h e n ^

1 und — enthalten scin.

§. S6.

W e i l Coshs

=

e

Sm/is — -

~

-—soerhältmanzufolge(§.5.)

Coshs j.
Sinhs

=

1

+

s\

+

4

+

4

+

4

+

s

+

e t c

-

=

s

+

4

+

4

4-

*c

4-

+

^c

1

+

e t c

*

§. 87. , = CO.SÄ .9

Setzt man Coshs =
e

=

Sinhs £_J=J 2S _^_
4

— a, und

| =

6, so ist

£__=L£Z! = J e—S

e

fo1glich^+*==c"-1,alsoe"==J^4.1 — f

Daraus erhält m a n , sectors, dessen

wenn man s oder den Flächeninhalt des hyperbolischen D o p p e l dessen Sinus = y, und dessen Tangente = 0, das

Cosinus =

A r g u m e n t des C o s i n u s #, selbe durch Arg. Cosh. | , Arg.

d e s S i n u s v oder d e r T a n g e n t e 6 n e n n t , und d a s Sinli. tf, 1 4- 6 yfr^. Tanh 03 — 6 4 3 4~ . 0 bezeichnet, 05 5
e

fig + f + ^ + eic.

Arg.

Tan7i.

0 =

| log nal ^2ZT6

>* ^ (* , und folglich 4~ Y\ 4 - v2). Demnach

§. 88. ™__2*e

Eben so ergiebt s i c h , weil Sinhs — l — 0, es = « 4 V . 4t — = 1.3^ 2T45" — , es

oder v = lognat

e

5

V ^ l + ^ , und s =
2

wegc11 ( § . 17.)

_ .*3 ^ . & n A . * - * - l g §. 89. W e i l Coshs CosAs und eben so CosA # s 4xs 4= ^

1.3.5 7 2TiT6 7
V

+

1. 3. 5. 7»o 2. 4. 6. 8 9 ~~ % so «

C

'

AwAs und

-

~

6

a t

m

a

n

Sm/i*

CWis

ÄmÄs

=

c

~*

=

e

xs

und

Cos/* xs =

fr*

— g,

&Vz7i # s = sinhs = n, ^ = '
sct2t

Daraus ergiebt s i c h , w e n n m a n , w i e o b e n coshs w i e ( § . 29.) "

>

Coshxs

=

f

+ 4 V " V
5

+
+

.r
*
a :

: c

4

r- ,
4
v _ 6

4

+
+
4

x * * f * n

6

+
+ '

etc. etc.

Sinhxs

= x f * - ' i + x * * f - * n

c

5

f

V
4

x ^ f "

1

»

7

odevCosh.xs

i

x

( l

+
+

A

-

:

c

tf

a

+

x'e *
:

+

*

!

c

6

'

6

+

etc.)

Sinh.

=

f

{x6

A^

3

ö3

+

x

c

5

0

5

v

^7

f

+

e

t

c

)

§. 9 0 .

E b e n so erhält man aus ( § . 31.)

Coshxs

=

1

+
i

| ^
^

3

+

f ( ^ + ,s '
2 c a

2

)!'^

4

+

fC^ + 4^'% ~A>- 5
c

6

+

etc.

o-

7

i

3 *

, .r,
+ ^
(x

.

,

, ^6,2 7

SwÄ oder auch
Cosh Sinhxs xs = =

=

x v

+

^ (* + l )

+ 3)

9 + ^

+ 5)

c

9

+

etc.

i (1 i(xs

+

Cr +

l)*'* *
2

4-

(x

+

3) '*
4

4 v

+

(x

+

5)^'

3

»

6

+
7

etc.)

4- 0v4~ )

3/
c

2

» + (.r +
sicb nocb,

3

5/3 4)
c

2

r\

+ ( 4_G)
x

7/2
c

«

4-

etc.) .

§. 91.

Aus

( § . 7 3 , 76.)

ergiebt

w e n n r irgend

eine positive g a n z e ,

n eine positive gerade urid m eine positive ungerade Z a h l b e d e u t e t , dafs Coshrs

=

_ ,x + * _ y i + ~ _ y i 4 ^ A \ . . . . /l + - ^ l ^ , J L v V 4 ^ /1 4 ^ \ ( , * ) ( ,* « » 2 ^ A ( , * m, 5 7 ) - - - - k a * ) ( ^ tan f 2 X - 1 ) * ) 'jfpA *^ ^
1 + t
a
3

1

a

v

tan J\
2 ir

tan — J\
2

tan —)
2

\ r

tan 2

~ 2.

~

J

rt)f ^ - ^ = '- X ' 1 + ^ Y ' + ^ V

Sinh rs *

£ 1

&r
1

2 + — 3 0
2

V v

tan . tan -)\ r
2 2

.

• ••• ( +
1

^
tan ~) r
2

)

tan —A r
2

tan — ) r

\

w o 2X
Cosh

=
ns

r oder r — 1 ,

=
1

— 1 , oder =

X, j e nachdem r gerade oder ungerade^
+

s\ C + ^ r Y •^5jA

+ ^ Y «#g^A
1

~ h ^ 0 •• • • C «rf^y V.

+

-^^) » * - s — /

«»»»«'•C+ "7^)C
v

+

T ^ Y
i w
s

1

+

••••
sin —J
2

C
v

+

~ ^ - ^
«rc 2

sin —/V
2

- — y \

i_y

71 /

m

m

2

m

7

rnT?)=r+^rv +^rAr •
1 1+
r i + )

C m h m * _ , .

,

.

. . ;

»'

.

^

+

£

5

^
__ ^
A

W V ™ ' £ A
« «
2 2

""2«VV M '"Wv
„ , , ^

•• • (
' v
1

/ 1 + ^
+

~^~A
2

r^-Q
§. 92.
• x* -

t V m / / Ä m A

M s

+7ZX*Z&C*Z®'"'
A
x

, .

.

v

2

2

^

.

""W , ^ . 9 .
2

« - S s

- ;
\

C**Z*>
±
A
r

W e n n die W u r z e l n einer Gleichung v o m rten Grade x r 1

4u
r

A

2

x~
r

2

-

A

2

x~
r

5

+
1

=

0

cc ,
1

u ,
2

oc ,
3

.

. . .

s i n d , so ist bekanntlich A

=

« +
t

« 4
2

*

3

•••• +

<V

Vermittelst dieses Satzes lassen sich mit Hülfe der für

ianrs,

cosrs,

sirirs g e f u n -

denen endlichen A u s d r ü c k e , die Summen mehrerer interessanten Reihen herleiten, von denen wir e i n i g e , die in der F o l g e v o n Nutzen sein w e r d e n , betrachten w o l l e n . §. 93. A u s ( § . 54.) ergiebt sich, dafs für j e d e n beliebigen B o g e n s, auch w e n n x r, 1 — r\? tan s ians — r tan-'s r
2 c 3
c o

eine ganze Zahl = cot rs —

+ 4"
4"
5

r * ian^ s i%* tan*s
0
r

— —

r'<? tanP s 4 - etc. r- tan's + etc.
c 7

t s
r


_
7

r

-2
c

cot ~ s
r 2
o i

'c
5

4

cof ~ s
r 4

r'
c

e

ß

COt ^ S
7 6

+

etc.

oder auch =

r

CO

i>-i

s

{'3

r - 3

+ ~

r

;

;

cot'-^s cotrs =

r T~cöF~^s

+

etc.

W e i l n u n , f ü r j e d e beliebige ganze Z a h l - X ,

co/(Xs"4''s), taw(^4^)oder

so gelten die c o / ( - + s)

o b i g e n beiden Gleichungen auch noch d a n n , wenn man resp. für tans (A) x
r

und cots x~
T l

setzt.

D a r a u s folgt n u n , dafs dic r W u r z e l n der Gleichung
r

r cotrs co/(- + r

r'*x ~*
s ) ,

4"

r

c

6

co*/-s

* ~
r

3

+

r ^ x
c

r

4


^
4 - s )

etc.

= s

0 •

w * s ,

s ) ,

c o / ( - + r

co/(-4s) . - ••
x

N

/*

cot(-

r

'

sind,

D e m n a c h hat man
(B) r cot rs — cot s + cot (4 s ) + cos (^
2

4

s )

4

cot

( y + s ) . . .

+

c o / ( ^ ^ * + s )

oder a u c h , weil cotv

=

— co^(f-f),

also

^(—^^4.«)
c o / ( ^ - s )

= +

^ / ( * _ _ * ) , etc.
c o ^ 7 r + s ) - e t c .

(C:3

r cotrs

=

cots

— col(*-s)

4

c o / ( ^ + 6) —

§. 94.

r 1 D i v i d i r t man die Gleichung ( A ) durch x , setzt alsdann t für - , x

verwan-

deIt die Z e i c h e n

des ersten

T h e i l s der G l e i c h u n g ,

w e n n das letzte Glied desselben enthält, der

das V o r z e i c h e n — h a t ; miiltiulicirt, wenn das letzte Glied den Factor cotrs die Gleichung durch tanrs, und schreibt endlich die Glieder des ersten

Theils

Gleichung in umgekehrter Ordnung, so verwandelt sich die Gleichung ( A ) , weil r'J = 1 r :r—i c
Ä

— r,
r ,

r

•r—a c
e

=

r

:2
r

c
r—i

\ e t c . , und — - — = cotrs
:2 r—2

tanrs =3

' in f o l g e n d e : °

,

r~3
cotrs . t 4; 1 = o
j .

(D)

t

4"

r cotrs

. t

— r

Q

t

— r

c

oder in
t r

.

r tan rs

. t

r—i

:a r—2 •3 r—3 — ? t 4~ 7 tan rs . t
% c
c

Hr tan rs —

,

0,

j e nachdem r eine gerade oder eine ungerade Zubl ist. W e i l nun cotrs — cot(Xa4rrs), tanrs = tan&n-^rs), so ist der allgemeine

A u s d r u c k der r W u r z e l n dieser beiden Gleichungen ians 4r tan(*4^s) 4" tan^~^~jrs) +

/ a r c ( ^ + s ) , und demnach ... + tati(—— tov2(^-.9)4-etc.

tan^yArs)

oder tan s — tan(* — s) + = ist. §. 95.
2

tan£ 4- <s) — tan^—s) je

+ tan(-

+ s) —

— r ccYrs

odejf =

r tanrs,

nachdem r eine gerade

oder eine ungerade Zahl

Setzt man in der ersten Gleichung (1. §. 70.)

2X* +

rs statt 7,9, so wird

1 — c o s ( ^ + « ) , und man erhält 2 cos(2 X * + ) = (2 f?j^4^)) _ (2 cos( ^ +
r r 2

t

r 5

c o a

^(r-2)(2 c o <

2

^ + . 9 ) / " " — etc.
4

W e i l nun für j e d e ganze Z a h l X, co*(2Jwr + rs) — cosr$, dafs die r W urzeln der Gleichung
r

so ergiebt sich daraus,

T

T—2
— rx

#

+ 2(

r

r—4
r

r

:
r c

2
*

T

6

*

~

3 ( — 3)

4- etc. — 2 co* /•* =

0

2 X?r alle unter der F o r m 2 c o s ( chung, w e l c h e s
x ~~
r l

r

s ) begriffen sind.
o . x
r

D a das 2te Glied der obigen ist, so folgt daraus,

Gleidie

enthält, f e h l t , oder =

~ *

dafs

Summe der r W u r z e l n der Gleichung =
(E) cos s 4 cos ( ^
2

o und folglich
s

4" s)

4-

cos (^r

+ )

4

c

o

s

(^y

4 ) • • • +
s

ccs (^~~^,—~

4 *) "
-

°*

§. 90.

A u f ähnliche W e i s e ergiebt sich aus der ersten Gleichung ( H . § . 70.) dafs

die n W u r z e l n der Gleichung
n
x

77 —
n x

7i-4
7 1

n .

v
C

:

2

n G
mm

n ,

• v3
5

n~8
x

J

n

1

I r

S )

x

—3(M~4)

*

+ 4 ^ —

)

c

• ' ' ' ± 2 Xw

2

C

O

Ä

7

W

=

0

w o TZ eine g e r a d e Z a h l i s t , untcr der allgemeinen F o r m 2sin(——\-s) und ebenfalls
(F) sin s 4 sin (^ + *) + ^
1 1

cnthaltensind,

^ ^ +

s

^

s

* ^n~
n

s

^

*"

J

(~~~n~

*

S

^ ~

°

i s t , w a s auch unmittelbar aus ( E ) , und z w a r für j e d e g a n z e Zahl r folgen w ü r d e , i n dem man überall s — \n §. 97. statt s setzt. von Rogen,

E s läfst sich übrigens die Summe der Cosinusse und Sinusse

die irgend eine arithmetische R e i h e bilden, auf eine einfachere W e i s e herleiten, w o m i t w i r uns j e t z t beschäftigen w o l l e n . S Es sei nämlich
k
2

=

h

cos

a

4

I

1

cos

a

L

+
1

cos

a

2

4

cos

4
t

l

r

cos

a

r j

w o s o w o h l die Cocfficienten L-, Jc ,

k,
2

e t c . , als auch die R o g c n a,

a,

a,
2

« ,
3

etc.

arithmetische R e i h e n b i l d e n , so findet man die Summe S foIgendermafsen: N i m m t man a n , dafs Ci — a + b, also a "= a 4 2 b, a = a +
1 2 3

3 b, etc., so erhält ,- * '

m a n , weil 2cosx - '

cosy 2

=
cos

cos(x—y) b . S
C O Ä a

+ = 3
3

cos(xArf)i
cos

i'

( « — b)

4
cos,,_!

cos

a

4+

Jb COSa
2

1

4
x

c

o

s

a

2

4" 4
2 ,

• • • • 4"
« •• • 4 J
1
J

£

cosa

4-

I

1

cosa

2

c

o

s

a

t l '

r

— ^ o s a

r

^ J

r

k

r

^ i C o s a

r

J

r ^ r C °

s

a

r + i .

W e i l nun

4

h =

=

2 I

2

,

Jt 4
4

J

2

=

2 J ,
3

ctc.

so übersiebt man l e i c h t , dafs

2

cos b . S — k cos (a — b)

— (2 h — X )
1

cos a

4~ 2

S

k

r

| .
-

cos a

r

+

Jc

r

cos

a

rJ^

t

und f o l g l i c h , weil 1 — cos b = k _
rJ x

2 sin
r

2

| 6,
r

coscij. — l

cosa ^_,

(G) §. <)8.

S =

— /• cos(a — b) 4 ^ , T T 6

(2 k — /)

cosa *

-

Substituirt man in dem so eben gefundenen A u s d r u c k e für S überall a — |*r —\ )
n

für « , und bezeichnet alsdann S durch <S, so erhält man, weil cos(x S ~ h sin a


r

sinx,

4~

I

1

sin
r

Ct

1

+
l

h sin a
z

2

4-

sin a

3

• • • . 4"

l
1

r

sin a siiia

X>_j_i siiia-

— k sina j _
r t

— 4 Tt — • •
ZT

sin(a — b) 4" (2 1—

A)

4 si/i* \ b E x , e m p e l I. E s sei a — o , a o
+

Ä

c— • * i - * 27T~1
4 m


+ 3 M , I

""2T+1

~~ 1 y . 12» 2Fq^ + * '
( r + 1 )

, h — o, lf>ff

— 1, also

^
( 2

2

r
2

+

l
r

+
!

r

5m

4/•7T 274~[
.

4 fT

(4/*4"4)7T

2 ?• *
( 2 } 2 2

~

(r+1)

-

- r sin ^ q T f ~ T~ 2^ " 4 sz/z - — — 2/- + 1 2* . 2*r. (r4-l)siw»—;— rSMrr — ' ' 2r 4- 1 2r 4--1 A •2 ~
2 v 2 g
4

* ~ 27+l^ ~~ ' " " * + / ~ R ~ ' ~ 2^r 4 S^w 2r 4- 1
2r
4

A

2r + 1 •
2 j F
4

4-1 '

cosec

2 "2/-+1*

^

2

2 M T f
Es sei a = ^, & =

™2r"+I
2~j~f» *
=

E x e m p e l II.

=

3

»

e t c

*'

so erhält m a n , w e n n man überdiefs r — 1 für r setzt,
2

*

i o
3 5 m

6

*

i e
5 W , l

• ^
.
4

1 0 ? r

i +


w / f

/o
( 2 r

1 N

• (4r-2)«) w

= » " 2T+"i +

™ , • (4r-2)* (2»•4-I) « n 2r ^ 1 +

27+l +

27+T
• o
*Z/* ?i

(2/•—I) ^ ^

. (4r + 2)*
2r '+
-

'

27+i •' '
• 4'
sinirrr^

1

.

— 2r + 1_ _

2*

-

1

.

"V+T"
2*
l

""3r +


TT

2r4"l

gr+IWnO.-gir, * ^ ^ R

^ P r + i ) « ^

2 r

+

1

_a^ '° "
2 + r

2

§. 99. wandelt —

Setzt man in dcm A u s d r u c k e für S ( § . 97.) überall derselbe, weil alsdann cosa
A.

+ * für b,

so v e r XZ>4x7r)

sich

oder

cos(a + X&) in eo.9(a +

cos(a + X&) o d e r ~

cos(a + x 6 ) ü b e r g e h t , j e nachdem X gerade oder ungerade

i s t , in f o l g e n d e n : (H) S
i
1

— h cos a — I
(^V4-i <'-osa 4 -

1

cos
J

Ci

1

+

J

2

cos a —
2

cos a^

.

.

.

.

~h h cos a
r

r

r

COSa^ )
1

+

J

^

^

co.v(« — b) +
^

(2

/• —

J

1

)

0 0 5

a

§. 100.

A u f ähnliche W e i s e verwandelt

s i c h , indem man 5 + - für 6 setzt, der

A u s d r u c k S ( § . 98) in S
\ 1
i ( ^ > 4 _ i

— J sina

— J
I

T

sm«

r

4- J
l • ^

0

sina„
2

~^ l\ sina., . . . . +
.>

J_
'
J )

sina

r

r]

~- Ar

'

sina

r

+

s z V z «

r

^ _ , )

+
2

sin(a—

b)

(2

J

1

=
Diese
a

4 cos £ b
Formel erhält man a u c h , wenn man in S
1

sma *

des nächstvorhergehenden §.

— 1 nr für a substituirt. §. 101. Nimmt m a n die Coefficienten 1 a n , so erhält m a n , , , , 7 . + cos(a + rb) = J cos(aArrb)-cos(a4r(r^i)b-cos(a-b)+cusa — 4 sin l b 2

der R e i h e S ( § . 97.) alle einander

gleich,

und z w a r =

, , . 7 . (1) cosa + cos(a + b)

sin Ca + ~ E x e m p e l I.
2

b) — sin (a — |) 2 sin I b

cos (a + ^)
7

sin

b

sin \ b

E s sei a = cos(—
4

2 ft s , h — — , und es w e r d e r — 1 statt r gesetzt, s o ist
* t < \ 1 / + s) + cos(—
6

/ * t N t cos* + cos(— + *) +

/

*

j

+

_

s) . . . .

Ar

1

c o s ( - — *

, 2 r - 2

4 .

//—1)
cos[ *

,
+

,
s)

• r
sin - Tt

_

sm r

.

L - — 0 , wie oben ( § . 96.)

2 E x e i n p e l II. Es sei a = o , b =
g

Tt - , so hat man

" *

^ _ ^ _

2 i + « « 2 ^ +

W 1 +

,

^27qn
* . 1 - " ' r

4 Tt

, +
C 0 Ä

f> # 2 7 + 1 +

,
C M

8*
2 7 q F l
+ C 0 Ä

2 / 2 7 +

«• 1

r

COS 2 7

1 — ; • SlTl
+

~
2r

Ar
Ar

1

r~
1

TC

COS
"
w

- i — :
r + l '

r *

.

. SlTl
w

r * - r ~ T
r + l
= o

SlTl
w

2r *
2 r + 1

2

'

2

*
« — ; — r 2 r 4 - l § . 1 0 2 . S u b s t i t u i r t m a n i n d e r

.
s m < J l e i c b u n g ( ! )

*
x — : — r 2 r + l " « a — \ * f ü r « ,

,
m 2 r s o

~
+ l h a t m a n

• , sin(a
( K )

+

.

rh —) — sin

. sin
T

{

(rAri)b ~ - .

sin

a

A-

ain

(a

Ar

6 )

+

sin

(a

+

2 6 )

.

.

.

+

sin

(a

Ar f'b)

=

£

o

§ .

1 0 3 .

S e t z t

m a n

i n

d e r

G l e i c h u n g

(I)

6

+

*

f ü r

b,

s o

e r g i e b t

s i c h

(L)

cos

a

cos cos

Ca

+

6 )

+

cos cos u
j

( a

+

2 6 )

cos

(a

Ar
s m

3 6 )

+

cos ^

C

a

Ar

rb)

Ca Ar \
Ji

& )

~ 4 r ~ JL

^ o d e r =

(

a

+

7 T ^ ) Ji

sin '
b

~t
J

^
_

zzz

cos j e n a c h d e m r g e r a d e o d e r

cos i s t .

u n g e r a d e

v .

4
E - x e m p e l . E s s e i a = o , b =

TC ~ r t , s o i s t , w e n n r g e r a d e ,

Zr

-

— +

4*
1 — <'0S o ,
2r +


| j
l '

1 2 *

, ^

1 6 *

, 1 —

4/-«
2 r + l

+

C O S

2 r

0

+

.

l

^

COS-—j^r
2 r +

l

+
W

COSx
* 2

r

+

j — r

~ T COS
u w a

2 r *

( 2 r

+

2 ) *

COS

2 r


+

.
1 " COS

cos
2


2 r


+


1 _

c o s ( * —

- — — )
2r + 1 '

- cos

Cx A'

-—r~*)
2 r + r ~ ~

cos

2

- — —
2 r 2 + * + 1 1

«r

~~

' 2*

'
c o s 2 r

2^r
A-1
1—?

K — T T 2 r + 1

c o * 2 r

4

1
~

I -r-

C O S

"

~

* + * = l
o 2 c o s .
2 f f

+
*

z
*

5

e

c

2
2r A-

.
1* -

Ist hingegen r u n g e r a d e , s o ist die o b i g e S u m m e
.
s m

2 r

*

.

2 r
n

4 -

2
w Ä m 2

.

«

2
-

*

n \ . J - Ä

'

S

i

9 " ; _i, i
2 «

< ^ — T
2

T

1

c

o

s

Ö — t ~ T

^ +

1

_ ^ C + J _ ^ o s

2r + l _
>r
C 0 5

2r4- 1 _
2 TC l
2 c o 5

x

-

z

-

2*r o !
r
+

A

c

2 T T i

2

7

+

T

2

7

+

E s ist d e m n a c h , j e n a c h d e m r g e r a d e oder u n g e r a d e ,

i ±

2* r * 5 ^ i
§. 104.
= 1

n

4 * " 5 + I

ff
+

^
c o s

S* 27+l 2

_
c o s

12 TT 27+T ±
2

i
C 0 S

4r « r 27+V

"

2

D i e G l e i c h u n g ( L ) v e r w a n d e I t s i c h , w e n n man a—|*
+ (a + 2Z>) — s m ( « Ar 3b)

f ü r a suhstituirt, in
± •nn (a + rb)

( M ) sina

— sin {a 4- b)

sin

(a + ^ ß) cos
jcos-

b

cos (a Ar ^ b)

si/i

&

oder =

:

~r
sin-

j e n a c h d e m r g e r a d e o d e r ungerade ist. Exempel. E s sei a ~ o, b = ^ — >

4w 2r+ 1

v

so erliah m a n

:

s

m

4» ö—P * 2r+l
-

8* , . 12« . 16* , . 4/-jr S—r~7 + *Z^ n TT — S—TT • • • • • • * • • • • 3Z n 2r+l 2r + l 2/•+I — 2r + l 2r«(r + l ) 2 * . <x K . 2« cos 2 r + l„— _ " sin-—,--cos,T—sinr + 1 _ ^ , 2r+1 '™ 2 r + 1 ^ 2 ""2/•+ I *

~~

.

Ä

m

5 Z 7 1

0

2

cos 2rAr z—m
§. 105.

2 w

~

cos

s—nr 2r + l

2 r r

_
2 c

° ö—i~T1 2/- 4
5

2

ff

*

2 7 V i '

^

B e m e r k e n s w e r t h s i n d l i i e r n o c h d i e F o r m e l n , vermittelst deren sich d i e P o -

tenzeu der Cosinusse und Sinusse durch R e i h e n , w e l c h « die einfachen Cosinusse oder Sinusse der vielfachen B o g e n e n t h a l t e n , darstellen lassen. Mit Hülfe des Satzes 2 cos x cosy COS u
2
2

=

cos (x + y) Ar cos (.v ~y)

findet man leicht

"

COS U
cos 2 w Ar 1 *.

cos2 w
3

2 c0s w = 2J cos a = »
4

cos 3 w 4,- 3 cos w cos 4 » H- 4 cos 2 u 4 " 3
cos5ui cos6u>
•Ar

2* cos w
5

= =

5 cos3w + 10

cos*>

26 cos ^
0 G

4 - 6 cos4w +
-

15 cos2w
cos

K)

2 co*" w = etc.

cos 7 w H 7 cos 5 t + 21 o
etc.

3 w + 35 cos »
etc.

und allgemein
> r — l

' r

:
2 r 3

•••mV-*:«

(.\)

2

cos

«> — cosrui

+

r cos(r

— 2)a> 4 " r

c

cos(r—

4)w +

cos(r—G)w + etc.

•r
DasletzteGliedistentweder|/' 2
c

<

/ • — I

oder

r"

c

a

cos»,

je

nachdem r

gerade

oder '•'^

u n g e r a d e ist. Um wenn müsse. die A l l g e m e i n h e i t dieses Satzes ganze zu b e w e i s e n , darf man nur zeigen,

dafs,

derselbe für

i r g e n d eine

Zahl r wahr ist, r— 1 r cos

er auch für r + 1 w a h r sein s o hat man a u c h , weil

Ist aber der o b i g e A u s d r u c k für 2 — cos x, c o s ( r — 2) + r

« richtig,

cos ( — x) 2 cos w =

cosra-^r

c o s ( r — 4)w- . . . 4~ cosy
• 2 c o * ( . v + j ' )

'cos(2—r)u>4rCos(—rw). + cos(A-—jy),
: r —

D a r a u s ergiebt s i c h , weil 2 cosx
r J —

i

r J - 1

i

2
«

r

cos
^

a> = cos{r \)^ rrcos(r—\)üiA-r
J r J

c

co*(r-3)w... + r
: 2 : r — i

cos(3-r>4^os(l-'> coÄ(l—/0 +co-.y(—1—/>
w

&

,

; •

+cosC^—1)w-hrco5(r—3)w + r

c

cos(r—5)at...4rr
: a

c

:
c

2

: 5

: 2

:

3
C

D a n u n , w i e m a n l e i c h t ü b e r s i e h t r 4 - 1 = r 4 - 1 , r + r = (r4-1)
c

, r

c

A-r

=C^+')

und allgemein rc cos^1

: 11

4 -

: n r c

1 =

/ (

r

+ (r

1

x " ) » °
: c s

erhält m a n :
4~

m = I)^"

cos Cr + 1) w + (

4-

J) c o s (r — 1) M

( r + 1)" c 2 co.v (/• — 3) » . . . . . Cr + C +
r

.

. .

4- (

r

4.

1

C O Ä

3

— '*) ° + O + ^Y > =

c

o

s

C — r) +
1

' ) " / ^ " *

cos ( — 1 — / ) »,

und f o l g l i c h , weil c o s ( - x )
r r _ L r

c o s # , und ( / ' + ! ) /

=

1

: 2

2

cos

u = )

cos(r4-l)w

4- (^4-l)

cos(/'-l)w

4 - 0' + l )

cos(r-3)o>
, r 4 1

4-

ctc.,

.r
WO ne das letzte Glied gerade oder entweder ungerade Zahl cos ist.
w

oder § ( / ' 4 - 1 ) 0 Es ist demnach

2

, j e nachdem

ei-

eine

die

F o r m ( X ) allgemein

bewiesen.

der Iogarithmischen und trigonometrischen Functionen. §. 106. hält man 2
•—

Schreibt
r—i

man die R e i h e für 2

r — I

c o / « in umgekehrter O r d n u n g , so e r -

r cos «
• ~ — i

r
2

r

• _

r

2

.• , cos4w . . . + r
c

=

I '"c

+

V

cos2u . SZ^
1

+

r^2

cos(/'—4)w + rcos(r—2)wA-cosru

oder

=

/' — 1 /'g c
2

o s w 4 ~

r

c

2

. r - 5 co* 3a + r j a e o * 5 « . . . 4 r c o s ( r — 4 > + 7 ' c o s ( / " — 2 ) w 4 - r o s r w
; 2
c

j e nachdem r gerade oder ungerade ist. Setzt man nun ~ * — « für w, so geht co.sa> in sint» in — *m3w, co*4w in co*4» elc. .über, und man erhält: j. _ 2 oder = r
j »•
y

cos2w in — co*2w,

cos3w

r
; — — [

r
; —

—2

« ' « w — \r c

— r~
c

cos2u

+

r

c

a

co.s4«, .

+

cosr<u

r—1
r'
c 3

.r — 3
sin
w

r—4 sin 3w 4™ *'
c 2 s m

*
*>a> • • . • • • d b « V & i'u,

— r

c

a

j e nachdem /• gerade oder ungerade ist. 2 sin ct —
2

E s ist demnach :

1 — cos 2t»

4 sin^ a — 8 w=

3 sin « — sin 3» 3 — 4 c o s 2« + cos 4 w
10 ,sz/z« — 5 sin3ia A- sin5u *.:

.. \ •' , r

16 sin'>u> =

32 si/fiu — 10 — 15 cos2u> Ar 6 cos4w —

cos6u
,s7/2

• :

64 sin' u = 35 sin « — 21 sin 3u Ar 7 sm 5« —
128 s//i"a — 35 — 56 cos2u etc etc. +

7

W

28 cos4w — 8 cos6w Ar cosSw

etc.

Man vergleiche das hier V o r g e t r a g e n e mit ( § . 33, 34.) V• Gebrauch der unmöglichen GrÖJsen zur Entwiclelun& rf
er

- • -\

'

trio-onoO

metrischen §. 107.

Functionen.

Unter den Hülfsmitteln, deren sich d i e n e u e r e Mathematik bedient, W a h r -

heiten zu e n t d e c k e n , und dieselben auf eine fürs Gedächlnifs bequeme Art an bereiis bekannte anzuknüpfen, nehmen die sogenannten i m a g i n ä r e n , e i n g e b i l d e t e n odcr

unmöglichen
Avird

Gröfsen

ein

vorzüglichen

Rang

ein.

Eine u n m ö g l i c h e sich

Gröfse

nämlich j e d e r

analytische A u s d r u c k

genannt,

der in

einen W i d e r s p r u c h S o sind

enthält, und für w e l c h e n sich k e i n e reelle Gröfse als W e r t h angeben läfst. z. B . Arc. cos.x, Arc. sin.x, Y-—x >
2

wenn x >

1, u n m ö g l i c h e

Gröfsen. wel-

M a n begreift j e d o c h unter dem N a m e n u n m ö g l i c h e r Gröfse hier nur s o l c h e , che sich auf die allgemeine F o r m a + b Y~— 1 zurückführen l a s s e n , Sie zeigen sich
2

w o a und b i r zuerst bei der px4rq-o,

g e n d reelle positive oder negative Z a h l e n bedeuten. Auflösung der quadratischen G l e i c h u n g e n . • = p + v Yp
2

E s ist n ä m l i c h ,

w e n n x —2

— q,

und

cs sind die beiden W u r z e l n der Gleichung beide reell o d e r oder > p
2

imaginär für ein positives q , j e n a c h d e m q < x zzz a + b y—1, WO a — p , b — Yq—p-.

ist.

Im letztern Falle wird

Oft scheint der W e r t h eines anaund bat dennoch einen reellen Gleichung

lytischen A u s d r u c k s eine u n m ö g l i c h e Gröfse z u s e i n , AYcrth. So könnte man z. B. den A u s d r u c k oder

der W u r z e l

der k u b i s c h e n

x'3 — p x — p — o,

für den F a l l , w e n n p eine positive Gröfse und ^

> J q

2

für eine u n m ö g l i c h e 2Y^>cos^Arc.
o

Gröfse

halten, w e l c h e r aber, w i e w i r weit'crunten sehen w e r d e n , = drei v e r s c h i e d e n e m ö g l i c h e W e r t h e hat. mit Hülfe der u n m ö g l i c h e n Gröfsen

cos.^K2p ' p

Übrigens kann ein S a t z , dessen B e w e i s nur w o h l nie als streng mathematisch

geführt w i r d ,

b e w i e s e n a n g e s e h e n w e r d e n , weshalb wir auch bis j e t z t den Gebrauch derselben v e r mieden haben. Da sich j e d o c h der angehende Mathematiker mit diesem Hülfsmittel der bereits v o r g e t r a g e n e n Sätzen

bekannt machen m u f s , so w o l l e n wir an mehreren

der Kreisfunctionen und an einigen andern Beispielen die Nützlichkeit der L e h r e v o n den imaginären Gröfsen zu zeigen suchen. §. 108. talsatz D e r wichtigste Satz dieser T h e o r i e , ist der von der gewissermafsen den F u n d a m e n zu-

derselben a u s m a c h t ,

dem englischeu Mathematiker M o i v r e

erst v o r g e t r a g e n e S a t Z j d a f s f ü r j e d e b e l i e b i g e p o s i t i v e o d e r n e g a t i v e , rationale o d e r i r r a -

tionale Zahl x,

(coss

+

siris

. K'-1)*

cosxs

+

sinxs
2

. Y—

L-

Beweis.

E s i s t , w i e man leicht ü b e r s i e h t , weil (Y—I)
(cosxs _fl sinxs Y—(cosys + (sinxs + sinys

=
Y—

— *

=

cosxs

. cosys

— sinxs — cos (x +

. sinys

cosys

4~ c o s # . s • sinys) Y— ~h

Y~~^

+j) *
1 =

i

CO« (x + j ) s

Setzt man nun cosxs + (tf +

sinxs

Y—*

+

j) * •

<^ Pj

s o wird cosys

sinysY—*

.

0 (.v 4 - y ) ,

cos s + '

s ^"— 1

— < 1> P

^ ^J>
und die

Function Qx

nian, w a s ( § . 4 . )

ifit v o n einer s o l c h e n B e s c h a f l f c n h e i t , dafs Qx.Qy für r c e l l e W e r t h e v o n Qx,
X

— 0 ( . v + / ) ; u n d , wenn

Qy,

e t c . e r w i e s e n ist, auch auf die i m a g i n ä -

ren Gröfsen a u s d e h n t ,
cos*s

Qx
i

=

(Qi)

.
Y—
1

Folglich
™ ' ifr'. . i ' . i i
r

sinxs

— (coss

+

«m«

.

—1)

§. 109. durch i,

Bezeichnet =

man d e r K ü r z e — 1, z' =
3

halber i^ — 1 ,

mit Gaufs — i, i

den A u s d r u c k + =

Y—*

3iian ( § . 5 . ) ,

so dafs i wenn =
zzz

— 1 etc., s o erhält

e die
1 +

Basis der natürlichen L o g a r i t h m e n b e d e u t e t : s*' +
s*c *'* + s2ci2 s\
5

e" e~si

c *

5

+

*c

+

c

t

c

-

=

^

s

+

*

1+« +
4^3

+ ^z 5 4. 4* 4 + etn« = 4* — 4- e t c . , Qs
— s — s\

i<ps

wo

4>s — 1 — s\

— s\ 4 ~ Qs2,

4 s\ ~

— etc. + 1

D a r a u s ergiebt sich 1 =

dafs also w e d e r fo n o c h Qs gröfser folgt.

s e i n , und man folglich U — cosu

setzen k a n n , w o r a u s Qs — sin*>

Es ist daher z u f o l g e des M o i v r e s c h c n L e h r s a t z e s cos xu> 4 * ~
-.Q]'>.
s i n

- r w — ifios w 4 i sin u) ~

X
x

x

s

zzz e

*

— b.xs 4 ~

J

' Q*xs

—- >"
v

cos xm — i sin Xw =
D e m n a c h cos.x<* — $.xs

(cos w — i sin w )
— Q.xs,

=

e

— v.xs ~

i

Q.xs*

und sinxu

- 'g. r,' '. ^

D i v i d i r t man aber die letzte G l e i c h u n g
*inxu = *rs — .T *' +
3

x5s*

.r ^ +
7

etc.

174

Zweite Vorlesung.

Über die E n t w i c k e l u n g

.^h s o dafs w =

durch xw und setzt darauf x =

o , s o erhält

nian (§. 53.) 1 — C d

s

unrl

folglich < s — cos s und @s = £ §. 110.

sin s w i e o b e n . =" |, sins = v, s o ist zufolge des M o i v -

Setzt man, K ü r z e h a l b e r , coss Lehrsatzes:

reschen und des binomischen
. x

cos x s +

1 sin xs — (| + iti) . x

cosxs

— 1 sinxs

zzz (| — itj)

zzz I

: 3 x—3 3 3 | 4- x | vi 4 x I *> i 4 x | j 4 etc. x .r-i :2 x—2 2 .2 •.- x—3 2 %
x
x—i :
c

2v 2 2 2 .—
£

— x£
<

vi4-x

V-" *

C

v i — x

C

I

n i

+ etc.

^
.

D a r a u s ergiebt sich

: 2 .v-2 2 ,2 : 4 X—4 4 .4 ^y 6G 6 — ' cos xs = I 4 xc I j; i 4- x | ^ i 4~ x c * ' i 4 etc* — / - 1 . =3/-3 2 .* . = *-5 5.5 . :7 /—7 7 7 . 5 A sm xs — x | 4 s * 4 'c * " ^ 4" x Z % ? 4- °tc~
x

:

1

c

'

oder weil i? =

— 1, ^ =

1,

=

— 1 , etc.

,*
iV_-_
v

: 2 .r-2 2
— x
c

; 4 x_4 4
x
c

:6
c

r 6 —
9

6
4etc.
h

^

tosxs
. . '

=

I
y —
v r

I

v

4-

I

%

— x

I

und w e n n man | = COS XS= cosxs wie oben §. 111. | ( l — x
r

szMxs = I
c ß i

S setzt +

—x I
c

'Zje—Z

3 , •'5,-r-5 5 •7 x—n 7 7 4- x I « — x l » 4- e t c . ;
c c

x

c

4

/ — etc.), gelten

smxs =

|*(x0-x^<f'

4-

x ' / / — etr.)

(§.53.)

Beide

Formeln

nur für s innerhalb der

Grenzen—4^.

Setzt man ^ l — v2 für | , s o erhält man

=i|(K*r=^

4- z » +
x

crr^— » |,
z r

s//z

xs=i|(rr^'+z»"—

(rr=^—inf\
4

Nun ist aber ( § . 15, lG.)

C r r + T » H- . > * zzz 1
oder auch Kf+"*.(1

+

X w

+ £

4- | ( x + 2 ) * ' V 4- * ( x 4 3 ) f .
+ (^ +

4- etc.

.4- x *

4 (*41)*'V

2)f,

3

4
(

etc.),

w o d e r K ü r z e w e g e n durch z?f~

(

\ie G r ö f s e ~ Cz ~

2

X f - T ^ L u • ~2
e . . . .

n

+

2

^ bezeichnet

1. 2. 3
wird. Substituirt man U für « , s o erhält m a n :

Ti

^

( r l - j r ' 4- /'?)

smyfi*

X

— 1 +

x»i

4- ^

y

2

** i

z +

2

# ( # + 1)c

22 |

n i

5

3

4"

etc.

^
~ri — " .(i4-x^4-U4-J) •-|- a (*
J

22 2 2 /
c

32 3 3 , /
+ (*: + 2>c +

, 4/2 4 4
^ + 3)
c

* *

%

4-

c

tc.

Ehen so ergiebt s i c h , — z> für w g e s e t z t ,
,t, X
V

22
i 1

fKT37= —
= YT~^7>.

w)

=

1xni

. r w 4- ±xw 4-

|5r +

2 2 , 1)c
5

~ ~ i +

T

3/3 4 .4
ni+ctc. + etc.

n
3

^(x + 2)*

Cl —

(x +

1)''%%-

— Cr + 2 ) ^ % «

4"

fo^3)*'%V

D i e s e m n a c h b e k ö m m t m a n , weil v = v c o s # * — 1 — ^ . « f l * 4- ^ C * 4 - 2 ) »' • " 2 X
2 c

3f* sin*s V .
v

sins,

i* =

Z^ .
c

— 1, «J — — ^ — 1 , etc. v r — ß C + 4) ««•'*4-etc. •/-V • •X
r

5 2 ,
ü

62 /
c

sinxs

=

Jf « n s — - (* + l )

s w * 4~ ^ C +
3

3

)

c

&ir&s — - (A' + * )

sm"s4-etc.

oder auch

22 . /
cosxs sinxs = = coss

42 . >
Cf4-3) c

62 /

.(1 —

(.r 4- l )

c

coss.(xsins

— C^ + 2 )

3,a
c

sin*$ 4"

« ' w ' * 4~ (*' + 4 )

5 , ; 3
c

sin*s

« « 5 * — (**4-<»)
2

C^4~5)c sin s , 7,2
6 c

4~ etc. 4" e t c .

§. 112. Ein strenger B e w e i s der zweiten R e i h e

für (Y"\ 4- «

4-

w

) * , der m i r ,

als ich ( § . 16.) den B e w e i s f ü r d i e erste R e i h e n i e d e r s c h r i e b , f e h l t e , wird hoffentlich auch n o c h hier nicht u n w i l l k o m m e n sein. „

(rr+7« 4 - = 1 + *« + | . * « a + |u-+Dc' 2 - 3 + ic* + 2)!''-4 + etc/v
so ist

Weil

;
w

.
= 4 «)

.
=i+( —i)
A w

r—1
4^L_i(#_i)
w

2

, *—1 a'2 55 L x—1 ^ I ix5'2 4 ,
4 - _ ^
c

( M +

» + —Cv4-i)

c

w4-etc.

Setzt man nun

(KTT»* + «)* = K'1 + • <1 + A • u + A • 0,2 +
dafs also

f"x

• ^

4- etc.),

(KHfT^

4- uO*"* =
1

y^i + » . ( i 4 - / ( * - l ) . " 4 - / ' ( * - i ) . »
8

3

4-/(.v-i).«

3

+

etc.),

176 s o erhält m a n , weH

Zweite Vorlesung.

Ü b e r ,die E n t w i c k e l u n g

.<y

r—r

QTi + n +
i w 2 i

+ »)
< j

= K(*+"*)-(K^ + *> +
2 x , w

w

)

+ * ( K + « + »)
1 2

K +A-

+/

+

e t c , )

=

n

1

+ ^

1

+ (*— )"+^—
1 1 w

X

1

'
+etc.)

(*-i)«
3

+ ro+"*)-(- + / c * - > • * + / c * - 1 > • «
D i e s e Gleichung mit y^l + w d i v i d i r t , g i e b t :
2

+

e t c

-)

1

+ • » + • *

+

e t c

*

=

1

+

2
1 ü

X

1

2,3
to

+ — ^ c

4

etc.

D a r a u s erhält man fx = X

+ *

+

f i * - Q

+ /(*-*>
— 1)
2,2

— 1) +
f*
IV

x —
X

2 — (x — 1) -—

x
2,2

— 1~ \
# + 1

2—
2,2

=

(-V

+

1)'

= /(*

+

1 - . *

2,2

c

-

x

c

. x d

c

= — (* + l ) ^ etc. = C +

= /<* - l ) 4 >
etc. § . 113.

x — ~(* + l) ~4~ etc.

c

•=(*+l)c

3)**

etc.

D a der o b e n ( § . 53.) g e g e b e n e B e w e i s des Satzes
x

.

i

X

-

X

2/2
w

~

^,2

4

( V d + « ) + ")
2

=

1

+ " +

j "

+ g ( * + *)c

+ i ^ + )c
2

w

+

c l c

'

e t w a s v e r w i c k e l t scheinen d ü r f t e ,

so will

ich hier einen andern leichtern aber nicht

w e n i g e r strengen B e w e i s , der sich natürlicher darzubieten s c h « i n t , mittheiIen. Z u f o l g e des b i n o m i s c h e n L e h r s a t z e s ist
* y — t
2

. r - 3
2 5

(rr+7

2

+

.)*=(i + ^ + f f ( i + * * )

«+4W«V^ +4 (i+«V~*~« +et .
s c

x—3

Entwickelt man die einzelnen Glieder dieser R e i h e , so erhält man

OT- +

0)2

+ «>* =

1 + X « +
1

*>-

4. X

3

»3

+ X

4

+

etc. dafs

Nun übersieht man aber l e i c h t , wenn r irgend eine positive g a n z e Z a h l i s t , alsdann:

v
X

f

x

\

r

A -

:

*fx

— 2\r-i
c

r

' 4 A v - 4 V ' - a .

= 6 / ^ _ € V ^ 3

,

:2r

*r = U A + * c ( ~ )
•v '
r a

${2r — \X

r

. +

+ *c ( — A + *c l l i c /2r-lV*-*x-l , /2r—lV ~ A"~^
r 2

*c
r V * - * Y ' f
+

: a

=

( ^ = T ) ^ ^ ^ - J e

V^-Jc

— +

K^r)c

\ — ) c ~

\ — )

c

\

~ r& /.r + 2r-2V^ _ * , - ( *- 2 °C27=n3'' a V—2—A =27<>
und V eben so

„^1'*
+ 2 ,

' -

2

J c

.

• V

,

^

: 5 / A — 5 \ : « , . / _7\:r-5 , +r + »r+. = * ( — ; c + *c o {—) + *c ( — A ' ' ' + *c r ( . v ~ 1 ) ^ C / 2 r + tV , (2r + \\ - x — 2 , (2r+\\ -*(x—2\* = *c^py>* + Kr T-Jc + v~2~ A v~2~A * , + V n r A )
X

^v—1V t
r

= 3 / t f - 3 V M

X

7

v

•2r

c

tr x

r

, / . v - 2 V ' )

7

>

-

-V §. 1 1 4 .

D e r

*(2/2 r

Cv — 1 ) '
r

a

^v4-2r-lY
erweiterte / cos<p 4 ~ "
T

+ von t +

1)''*- V M o i v r e
r

2

A ~ 5 F + 1 C v - r - r - l ) c -.,
1 0

r

_

x

2r

'*

Cotesische

Lehrsatz

v v i

der

Zerlegung

*r;

r

r

des

Ausdrucks

a jp _ L

0

1

U

trinomische

Factoren

von

der

Form

a

0
4"

a
b , w o X, ZabI je nachdem das Zeichen 4 - oder — gilt, jede posi-

a

—2ab

co« oder ohne

tive aller weis

g e r a d e Strenge

u n g e r a d e Hülfe der

v o n 0 a n b i s 2r—1 Gröfsen

bedeutet, hergeleitet

ist oben worden.

( § . S3.) m i t D e r B e dafs

unmöglichen

ist jedoch i sin w)
1

etwas =

verwickelt.

M i t Hülfe w o i =

des M o i v r e s c h c n + Y—
1

Lehrsatzes,
n

(cos u + ne

cos Iw + Weise

i sin Iw,

»

' ^

s

t

s

*

c

derselbe

auf ei-

äufserst

einfache
r

darthun.

Es
für x

s e i x*

— 2/
ganze Q) ±

cosQ 4Zahl

1 =
X,

0, s o i s t . r ' = = cos

jede

positive 4-

cosQ
4 - Q),

(2X* 4- Q),
x =

cos<p +

i sinQ: sinQ =
+

oderauch.

<sm(2X*
;
w

4 fy _
+_g.

weil
t

z=z cos (2 X*

i sin (2 X*

folglich

c o s ?^t?

-

/

2

2

X

f

f

r
Setzt x alle m a n nach u n d nach D i e darauf X = 0, 1 , 2, 3 , etc., so sind die ersten r Wertbe von

verschieden.

folgenden,

von X = U7*

r an, kehren

in derselben

Ordnung

i*

wieder

zurück.

E s

hat demnach

die Gleichung

A*

2.v cosQ + 1

°>

2

>* ver-

. «r schiedene u n m o d i c h e W e r t h e , w e I c h e

i. i

. i. o

i

i i' Ii

alle unter d e r r o r m

j r <

2
cos

Xw 4- 0 i . . 2 X* 4
—-^~isin ^ 1

<p .

/ • A — r
Gleichung 2X* + 0 , 2 x cos ~ . 4" 1 =
n

D i e b e i d e n i n dieser F o r m für ein g e g e b e n e s X enthaltenen W u r z e l n , sind die beiden W u r z e l n dcr quadratischen

Da x
ir

nun 2x
T

diese

beiden

Wurzeln

zugleich

r

o.

zwei

Wurzeln

.css<P + cos
2

l = o, sind, so folgt d a r a u s , dafs der A u s d r u c k x
X

. j , -r — 2 xr c o s < P 4

der

Gleichung

>

1

durch x* — 2x

*
r

^ 4 - 1 ohne R e s t theilbar sein mufs.

D i v i d i r t man nämlich irgend eine algebraische rationale g a n z e Function X,
2 a

deren
t
a

Werth, x — a + welche ebenfalls,
3

by—1 für x ~
2

gesetzt, = a + by—1,

o w i r d , durch die Gröfse x = o wird,

— 2 a x

4

"f"" '

so wird sich X

als ein Product

2
+ a ) darstellen lassen, w o X 1 als X bedeutet. eine algebraische rationale g a n Wäre diefs nicht der F a l l , so

X1

(x

— 2 ax

4- b

ze um 2 Grad niedrigere F u n c t i o n

müfste

2
x

2 X = X1(Jt- — % 2
4 «

2
2ax

2
4
b

+

a

) + «x4*^

sein,

D a nun s o w o h l

X

als auch

— 2 ax

4 b , für x = 6 Y—

a Hr

6

—1, =

o w i r d , so mufs auch xx 4 b in d i e 1) 4 ß — o sein. addirt,
0

sem Falle o d e r « (a 4" beiden Gleichungen

1) 4 ß =

o und « ( « — b Y— und zu

Diese man
':i

von
2(a<*

einander

siibtrahirt
0,

einander
ß
tf>

erhält

2aßY—1

=
1

o

und

E s ist demnach x
X

2r —

4

ß)

=

w o r a u s s o w o h l » als 1 = (x

Cv _

2,

COs2J^
r

+

2.v

r

cos0 4 2.v

2~

=

folgt. 1)

2 x c o s - 41) . . . ( /

1) ( » * -

c i^±? +
M

_ 2* cc,

2£=£±f>.

X

U n2r w e n n man «• — 0 für 0 2 substituirt, d a , , a ^ 3 * — ?> , (x 4" 2x cos$ ( — 2x cos • 4- l ) ( x — 2xcos — U' 2 * C O , ^ ^ + 1)(^ 2,c*t==*+l)...0r-2;i-co.^=l>_:2+|,.

,

t

- + 1) = .
5

ff

—ß

x

x

^ 1)

Substituirt man in diesen beiden Gleichungen ^
2r

für

x,

und

multiplicirt

alsdann

durch b

, so erhält man die beiden G l e i c h u n g e n ( § . 83.) giebt in seinen Lecons sur Ie Calcul desfonctions, 8. Paris 1 8 0 6 , p.

Lagrange

144 einen sehr eleganten B e w e i s ,

w e l c h e r dem S c h e i n e nach ohne Hülfe der u n m ö g -

lichen Gröfsen auf f o l g e n d e W e i s e geführt w i r d . W e i l co<v(r + l ) w — 2 cosu.cos0'®) 4~ cos(r—1)w + , 1 r . 1w T i 1 N I x 4 Cx H Rx 4 — ) 4 " x ^ x+ * ^ r*
r 1 r r 1 A x r

I

— o,.und f 1 H
T

zugleich —
r

^r-i

°
1

1 so erhält m a n , w e n n man 2cosu = x^— selzt, x Gleichungen o, x
2r

• _ zugleich 2 cos?'u — x

4 x

y.

E s finden demnach die beiden x a

— 2 x cos w 4 " 1 =

— 2x

r

cos r » 4 ~ ^ —

0

zu g l e i c h e r Z e i t s t a t t , und müssen folglich eine gemeinschaftliche W u r z e l haben. Es sei nun » die gemeinschaftliche W u r z e l dieser beiden G l e i c h u n g e n . 1 1 d i e s e l b e n b l e i b c n , w e n n m a n — für x s e t z t , so folgt d a r a u s , dafs X ^ meinschaftliche Wurzel dieser Gleichungen ist. Es kann ebenfalls aber die W e i l sie die ge-

Gleichung

x* — 2xcosu> 4 - 1 =

o , weil sie v o m z w e i t e n G r a d e i s t , nur z w e i W u r z e l n h a b e n ; 1 .
2

diese müssen also u und - s e i n ; w o r a u s denn f o l g t , dafs x — 2xcosw 4 2r r v i s o r dcs AusdrUcks x — 2x cos w 4 - 1 , o d e r w e i l , w e n n ra = 2 Xn 4 @, » und ro5/'w = cos$, dafs x r 2

1 in Di2X^4<P
p

r, 2Xw4<P — 2 . r c o s @ 4 * l den a l l g c m e i n e n A u s d r u c k x — 2 x c o , s — ^l

als F a c t o r enthalten nvufs, w i e o b e n .
< K

§. 115. so

W e n n a,

b irgend § cosQ,

z w e i beliebige positive b =

oder negative Z a h l e n

bedcu=

ten, y2
a

kann man a =

§ sinq> s e t z e n , so dafs § eine p o s i t i v e Zahl
k

h",

und 0 einen K r e i s b o g e n innerhalb der G r e n z e n + - » , — « b edeutet, ^ r J L = = - und dessen Sinus = y V + 6 * —
2 r h

des-

sen Cosinus =

— W e i l

nun ( § . 39.) alle K r e i s 5

Ya - bund

bogen,

d i c um ein V i e l f a c h e s v o n ?«r v e r s c h i e d e n ,

folglich unter sich c o n g r u e n t

^uLauLummui

1 1 1

!!

iiiiniii

rii

i r w

ISO

•f

Zweite Vorlesung,

L b e r die E n t w i c k e l u n g

J

sind, d e n s e l h e n C o s i n u s u n d S i n u s haben, s o i s t a u c h f

=

c o s ( 2 X i t + ^ ) ,

P

=

« > z ( 2 X * 4 ^ ) ,

w o für X j e d e p o s i t i v e o d e r negative g a n z e Z a h l auch 0 gesetzt >verden k a n n . sejunach ist der allgemeine A u s d r u c k für j e d e u n m ö g l i c h e (A) Ist
0 4 "

l)ie-

nachdem

a b Y~— Ya2 a a=+
Gröfse 1 =
= 0 ,

+

&

.

so wird ^

=

ß

>

c o s # >

=

+

1,

sinQ

0 ,

also p =r
4 -

positiv oder negativ ist.

Folglich

a.{cosXn

Y~—1

0

>
( 2 X *

(cos

+ p) + je
• « / A i X w ) ,

K

oder

X irgend eine positive gerade o d e r u n g e r a d e Zahl sein k a n n , j e sitive oder negative Z a h l ist. Daraus erhält man 1
= c o s 2 X # 4 -

nachdem a eine

pound

y—1 .sin2%jt

— \ — c o s ( 2 x 4 - l ) * r 4 - Y—l.5^(2x4-l)ff. de beliebige g a n z e Z a h l auch 0 g e n o m m e n

Für X kann in beiden Gleichungen j e werden.

Wird

a—0

a n g e n o m m e n , s o ist

s

=

+

fi,

cosQ zzz= sin S
0, negativ
+ K

0 =
=

4 - X7C o d r r =

je

nachdem & positiv

oder

ist.
=

Daher

bY—''

4 ; 0 . ( c o s ( 4 X +

l ) ^ 4 - w m ( 4 X + l ) ^ ) , u n d

folglich

— *

c o s ( 4 X + l ) ^

"*
4 -

M
— K 1

™ ^
Lehrsatzes ergiebt V> =
x

*"
sich aus der Glei-

^
( 2 X * +

^ - l . s m ( 4 x 4 - l ) ^ ;

= c o * ( 4 X - l ) ^ 4 ^ - l . * m ( 4 X — } ) *

§. 11G. chung ( A ) (B)
r

M i t Hülfe

des M o i v r c s c h e n

(a b Y—
4 -

Y"2
ist, einen nur

+ b * • (cos x
2

Q)

+

W e n n . v eine dafs das Glied

positive

oder

negative

g a n z e Zahl

s o übersieht Werth hat.

man

leicht,

rechter

Hand

dieser

Gleichung

Ist aber .v

eine g e b r o c h e n e Z a h l = ist,

deren Z ä h l e r und N e n n e r unter sich Primzahlen s i n d , so die M e n g e aIlcr in dem allgemeinen Aus-

w i e man sich leicht ü b e r z e u g e n k a n n ,

d r u c k e enthaltenen unter sich g e o m e t r i s c h v e r s c h i e d e n e n

oder s o l che r B o g e n , v o n d e Dar-

nen k e i n e r mit dem andern congruent i s t , dem N e n n e r r des B r u c h e s ~ gleich. aus folgt z u g l e i c h , weil man eine irrationale Z a h l ,

als einen Bruch betrachten k a n n ,

dessen Nenner r unendlich ist, dafs die M e n g e dcr W e r t h e v o n x irrational i s t , unendlich sein mufs.§. 117.
(Ar

(aArby—wenn

B e z e i c h n e t man mit C a u c h y den I n b e g r i u ° a l l e r W c r t h e v o n a ,
%

(bY—iy* Cd))"", e t c .

1)\

(~1) ,
V

( +

y - i f ,

( - Y - l f ,

etc. durch ( ( « ) ) * ,

« b Y - l ) f ,

und. setzt Y—1
Jf"

— i,

s o erhält man auf gleiche W e i s e
X

((cty)

=

a

(cos

x

2 Xn +

i

sin

x

2

Xn)

oder =

( —

a)

(cos

x(2X Ar * ) + * sin
f f

x(2X4-1)«)

j e nachdem a positiv oder negativ ist. Eben so
( ( b Y - v f = b (cos
X

*(4X+1)?

Artsin

A(4X+l)^oder-(-5)*(cos #(4X—f)?4^sm#(4X—l)^ J*-""(* f

j e nachdem b positiv oder negativ ist. A u f gleiche W e i s e ergiebt sich auch ((1)) (Y.v — c o s x . 2 Xs 4 - i s i n x . 2 Xn ; 1)
T

(( — 1 ) )

.v

=

c o s .r(2 X + 1)* 4 - i s i n .v(2 Xn - f - 1 ) * —1) — c o s x ( 4 X - l ) ? 4 - x ( 4 X - l ) *
%

= c o s x ( 4 X + l ) | + i s i n .v(4X Ar 1 ) £ ; (~Y

W o r a u s zugleich f o l g t , dafs «a» = a* ( ( ! ) ) * o d e r = ( — « K ( - l ) ) * u n d ( ( ^ - 1 ) ) ' =
%

b*.aY-V)*oder=(-by.((-Y-iyf

» j e nachdem resp. a, b positiv oder negativ sind. E s ist a u c h , w e n n - innerhalb der Grenzen + 1 , — 1 und (1 a
((aArby~\)) — ( ± a )
X

b

A

i b

) ~ <*>

x

L ^ r M i .

*

( L 4 r M y ^ \ ) ( ( ± X ) )

X

,

j e nachdem

a

positiv oder n e g a -

tiv.

D e s g l e i c h e n , wenn ^ innerhalb d e r G r e n z e n + 1, — 1
— ( i b f ( L - M Y - 1 ) ( ( + i))

u n d ( l — ^ ) * r r jr
b

(aArbY—X)

, j e nachdem
- sins

positiv oder negativ. und folglich

§.119.
* l(coss Ar

Weil

(§.

109.; =

coss

Ar

Y — -

=

e^~~\

Y — l . s i n s )

sY—1,

so erhält man zufolge ( § . 115.)

i. /((«+ tr-i)) = i/(ff + ^) + (2x*+^) r-i,
2

Avo 0 innerhalb

der G r e n z e n + * , — * ^ Ia +
27,7t

und = _^rc. cos Y& 1 oder =

a

~ + b*

^4rr.,

sin—

-. Ya*+b>

II.

/((«)) =

l( — a) +

(2X + 1) f —

1

j e nachdem « positiv oder negativ o sein k a n n . Für X = o wird,

ist,

und X j e d e

positive oder negative Z a h l auch /((«)) = la. Es bat daher eine ^
\\+'-/')

w e n n a positiv i s t ,

positive Zahl nur einen reellen aber unendlich viele u n m ö g l i c h e W e r t h e . III. I ((b Y-1)) = Ib + (4X + 1) ~ Y - 1 ist. auch Z { ( K - 1 ) ) — (4X + 1 ) ^ ^ — 1 . oder 1 (( b)) + (4X 1) | Y~ *

._

j e nachdem b positiv o d e r negativ

A u s der letzten Gleichung III. folgt

Daher
n

Y*—1

.lY—

1

=

— 2

*
u n

d d a r a u s die i n e v k w ü r d i g e F o r m e l ^Y—^) * ••* " ' ' ' ' (A)

— 6

2

*

" '*-* r • • ' r

§. 120.

Um jetzt

einige

Anwendungen

v o n dem so « b e n Y o r g e t r a g e n e n zu m a -

c h e n , w o l l e n wir zunächst die W u r z e l der allgemeinen G l e i c h u n g x
T

rb x

T—2

+

r £ (r — 3 ) 6

3

J; t

r

~4

— - ('' —

r

'' 4)

3

c

3 r—6 6 x ~f- etc. =

a

betrachten, diese ist =
w v

#4"^>

w o u, v aus den b e i d e n G l e i c h u n g e n u + so d a f s , Aveil uv
2 r

=

a und

=

b bestimmt w e r d e n m ü s s e n ,

— b, o sind.

u,

die beiden W u r -

zeln der quadratischen Gleichung z. — az +
r

b

=

M a n hat also .J
c".

;

A

* = aH^ = ^a + ^tf^tV + ria — J^J^pDafs übrigens w + v die W u r z e l der Gleichung K ist erhellt x und uv = b, ) = o . foIgendermafsen: AVeil, w i e man leicht ü b e r s i e h t , w e n n u 4~ v =

r

u

r+i

4~

f

r+i

— *

Cu

r

r , r—l r—i + t ) + b Cju > 4" v
i , 2, 3,

so erhält m a n , w c n n man nach und nach r ~

etc setzt,

u

2

+

v

2

=

x

2

2b

~

= x — 3 ix 3 «4 4 V4 — j 4 — _ c 4— 5 6x3 + 5 Z> x M 6 ^ - j 6 _ G5x4 + 9ö2x2 — 2 3 p £ 3 «7 = —7 + 14 x — 7 £ x 3 und allgemein 4-v = x — 4- ~(r — 3)ö * — 3 (r — 4)c 36 r—6 + etc. x

4

2b-

u$

+

x-

2

bx*

b

2

u

r

T

T

rbx

r~~%

r

2

~~~£

f

:

Der Beweis von der Allgemeinheit dieses Satzes kann nach der Art, wie (§. 28.) gezeigt worden, geführt werden. Ist b negativ oder, im Fall es positiv ist, < £ a , so ist (§. 117.)
r

(C«)) = (Ci « 4 K*« 2 — &0)* =
(M) = ((i a ~ V i ^ h r y f =

Yn a

4- ^rt'-6o
2

Ccos ~

4- ^
4 * cos
2

2

JJf)

Yd

a — Y i a

— b)
r

Ccos ?^

^ )

r

wo X, alle Zahlen 0, 1, 2, r — 1 bedeuten. Da nun ((w)).((») = 6 so ergiebt sich daraus, dafs .> 2X* . . 2X* 2^* . . 2^* . . 2(X+,«)* . . i a S 0 auc U i sj/z )(cos -— 4" -^) l n cos ! h« — =1
2(\±ri*
c o s

r

r

v

r

r

r

sein mufs. Dies geschieht aber, wenn 2 ^X = 0, und folglich ^ = - X ist. Dies m a h erhält man alle r Wurzeln der Gleichung (A), wenn man in d m Ausdrucke e nc e *s-z—~ . . 2X*r , ~s-~r—2 . . 2w X
. Tr^ Y , 2Xn iT\T e (cos 2Xn (1

* / r / y nach und nach X = 0, 1, 2, ... r — 1 setzt. Von diesen r Wurzeln ist, wie m n a leicht übersieht, für ein ungerades r nur eine reell, wenn X = 0. Hingegen sind
f

a 4

Y i

& —

b

Ccos

h

*

—)

+

Ci

a

— n

a

6

)

«

*m

-—)

für ein gerades r zwei Wurzeln reell, eine für X = 0, und die andere für X = Wenn b positiv und > % aa, so ist (§. 116.)
r

au))

=

((la

+

i

r

^

T

^

)

f

=

^

.

(

c

o

s

^

^

+

i e i n

2

^ ^ )

«p))

= ((f « -

i r V . - l < W f

6* . (cos 2 j ^ i _ ? _ ;
2

V Z ± l y

.

F o l g l i c h ((w)) +

((*>)) =

2 o^ . c o s

-•

Es sind daber die r W u r z e l n der G l e i 2 b * . s i n ~ ~ ~ ?

c h u n g ( A ) alle r c e l l u n d unter der allgemeinen F o r m e l alle Zahlen 0 , 1 , 2 , . . . r — 1 und <p einen Bogen

begriffen,

wo X -^ 7

bedeutet,

dessen Cosinus = 2

h

r

, .
und dessen §. 121.

w

. _ n& ~i« ) ainus = - j ~ — .
r 2

D a sich j e d e k u b i s c h e G l e i c h u n g ,
?

w i e man

leicht ü b e r s i e h t ,

immer auf

die F o r m e l x >

3bx

— a — o zurückführen läfst,
2

so hat d i e s e l b e ,

wenn entweder

b n e g a t i v , o d e r , w e n n b positiv und < ^ a D i e s e sind, w e n n man K ü r z e halber | a ^
YJt + Y > Y^>(ccs

,
a

einereelleundzweiimaginäreWurzcln. ~ —
Y

Yi

~
" & °

i

a

— Yi ° ~

a

~ — b$ = B setzt
sin

B

120° H-

i

sin

120) +

B

S

1 2

i

120°),

Y4-(cos240

4-

i sm240) + a
2

V"j5.(cos240 —

i

sm240°).

lst aber b positiv und fr3 >

~ , so sind alle d r e i W u r z e l n reell, nämlich f o l g e n d e : |),
2 Y b cos(U0

2y7>.co5|,
§. 122. wo P i =
coss,
0

2 Y b . c o s ( 6 0

+

+

| ) , wo 0 =

^ r c . cos — ^ .
=

W i r haben o b e n ( § . 1 1 0 . ) g e s e h e n , 1 n =

d n h c o s x s ^ i s i n x s

g*(P^
5 5

4_

/ p )

=

4 '
2

2

+
6 —

|
— tans

e t c

-> ^

=

*' -

*c '
3

3

+

*_ '

+

etc.

sins,

ist;

# irgend

eine beliebige rationale oder ir£*r und — \ n b e -

rationale Z a h l ,

und s einen K r e i s b o g e n innerhalb der G r e n z e n +
1

deutet, so dafs £ positiv und 6 Glieder der Gleichung cos
xs

< 1.

Ist .v eine g a n z e Z a h l , so hat j e d e s der beiden

+

i

sin

xs

=

£

r

(P

0

+

j P )
1

für ein g e g e h e n e s £ und 6 nur einen W e r t h . so haben die b e i d e n _ G l i e d e r , weil s — Arc. W e r t h e , deren Z a h l unendlich w i r d , lich ( § , 117.) ((#4 = ( =
x

Ist aber x = tan.6

j

ein irreductibler B r u c h , cos.f, r verschiedene E s ist n ä m -

und — Arc.

w e n n .r eine irrationale Zahl ist.

(±if

( H f ^ ( ( sin x

+ 1)/

=
=

(±£)*

(P

0

+

«P )
1 s

«±l))
m x

X

HJ f)
-

(cos x

Xff

Xff)

(P0 +- i Px)
0

co* *v

(X» 4" 5) ~f" 1

(^* ~f" *)•

Daraus erhält man

(4

£)

x

(cos x

X —i w
cos (X*

sin x

X ) (P — i P1) — cos x (Xw 4" s) — w
if«

i sin x

(X«r 4 s).

A u s diesen beiden Gleichungen aber ergiebt sich

(C)
„ wo P
0

4tf)— ( i
:

(cos

X . P0 — w

sm x

X* P1)

"

• 1 — x

*m x + - s) = , /a« 2 (X*4r*)
: a Q

(Xff

P

1

=

x tan(X*Ars)

( + £) . (sin x X«r . P0 + cos .r X P1) w 4 ^4c ^»4(X?r4s) — x=6 tan (X*4s) — etc. :3 ^ :5 ;7 x 4 ta«5(X*4~tf) 4 ^ W(Xff + i )
x

c

6

c

tan^(XrtArs)

c

—etc.

D i e beiden Gleichungen ( C ) gelten also allgemein für alle unter der F o r m X 4 $ w enthaltenen Bogen, w o s zwischen 4 — tans zwischen 4 1 , — 1 l i e g t , und

X eine gerade oder ungerade Z a h l b e d e u t e t , j e nachdem £ positiv oder negativ ist. §. 123. L i e g t der W e r t h v o n s z w i s c h e n 4
u n u <

«• und — «r, 6 aber

aufserhalb

der

A u s d r ü c k e P0, P1 divergirende B c i h e n und haben z keinen reellen W e r t h . Nun ist aber auch, wenn 6 und innerhalb 4 " 1 und — 1 liegt. Grenzen 4~ — ^
S 0 s m

'^

n

'

(i 4 - inf
Po =
1

~
+

(iv)*.(l
* c
4

— ifff
c t c

=
P

(i>>f (P0
= *• -

— 1P ),
1

Avo
etc.

-

* c ' *

^

"

*

*c*'*

+

Daraus ergiebt sich ( § . 117.) ((i

+

i r>))

= «* »)>* • (P0 - / P )
1

= ( ±

*)* (P

0

-

i

P1) ((+ 0)"
24

= ( + v H c o * a : ( 2 X i l ) ^ 4 ' * ^ * ( 2 X + 1)|)

(P^ —

j'?)=

cos#v**4^)-+'**"*&*+*)-

Eben s o erhält man ((# — i>>)f =
X

(( — «»))* (1 +

iQ*

=
0

( ± » > * ( P ' + / P ' ) (( +
0 1

O)

— ( + v) (co«x(2X__l)^ — j « m ^ ( 2 X ± l ) ^ ) ( P +
A u s diesen beiden Gleichungen folgt nun cos x (Xx + s ) =
( D )

j P[) =

*(Xr+«) -

i «m .r(X*f*).

( _ _ vf (cos x ( 2 X ± _ ) | . P^ +

s m * (2X __ 1 ) | . p ' )

sin x (X* + s) =

(+

fff

(sin

x

(Tk ±

1) ~

. P

o

— c o s x (2X ±

1) f . P^)

w o X gerade oder ungerade i s t , und das Z e i c h e n + oder negativ ist.

o d e r — g i l t , j e nachdem y p o s i -

D i e Gleichungen ( D ) s o w o h l als (C) sind bereits ( § . 57, 58.) ohne Hülfe der unm ö g l i c h e n Gröfsen b e w i e s e n w o r d e n .
•' • ,

§. 124.

D i e in ( § . 111.) gefundene G l e i c h u n g cosxs +
l *

*f <?.
x

~'
0

' +
7

i sinxs
t i o^'
c
2

— QT\>—n
4

2

4~ i*)
r *s *
5/

— Q
i
x

iQ
2

t

_

*

x

2

6

f

, ^ '

8

,

WO Q
ft

0

— 1 — T

2

x

* +

+ 4 (x + 2 )

9 — _ (x + 4 )

c

v

+ - Cr + 6 )

c

*

+

etc. etc.

= x , - Z < x

itff+.l(*
_- * ,

+ vTS
gemachte so dafs v, gilt.

gilt nur für B o g e n s < überzeugen kann.

w i e man sich durch die ( § . C2.)

Bemerkung sie

Es läfst sich dieselbe aber auch allgemeiner m a c h e n ,

für alle W e r t h e v o n s , deren Sinus = E s ist n ä m l i c h ,

weil für irgend einen W e r t h von v die R a d i c a l - G r ö f s e Y(\ — tß)

positiv oder negativ i s t , j e nachdem coss positiv oder negativ ist, ((y\

— ^ +
Demnach
COS X

i )f
n

= (( ± i ) f ry(\ —

v)
2

+

ir,f

— (cos x X^ +

i sin x X*) (Q ± i Q )n 1

f>* +

s)

+ i sin x (X«- 4-

5) —

(cos x X* +
CO

£ sin x X*) ( £
s 0

0

i

* ^ )
1

cos

(Xtf 4 " s) — £ sin x (X?r 4-

= ( s x X« — i in x X?r) (Q

~T { Q ) .

Daraus erhält man: cos x ( w 4" *) ~ X X* • Q0 + sin x X . Q w sin x (X* 4- s) = sin x X* . Q A^ * Qt wo s zwischen 4 w und — * liegt, und X gerade oder ungerade ist, und das Zeichen 4 oder — gilt, je nachdem Y"(l—v ) positiv oder negativ ist. §. 125. ZufolgedesMoivreschenTheoremsist,wenn#==coss also^(l—£ ) — sins, cosxs Ar i sinxs = (I 4 *yT^T^* = (0 V .(VT=7* — H)* = (i)* (S — iSj
c o s x t 0 c o s x 2

2

0

wo .S0 = 1 - | x . i 4- *- (x Ar 2)!'V ~ | S =*l-^4^r^fC* +3 ^ ^
1

4 4)f / + | Cx A- 6)c7'a | 8 4 etc. ctc.

Nun ist aher der Inbegriff aller Werthe von cosxs 4 j sinxs, oder ((cos xs i i sin xs)) = c s x (2 X 4 5) + i sin x (2 X 4 $)» o w w wo X jede beliebige ganze Zahl bedeutet. Eben so hat nian (§. 117.) ((| 4 **f(l_|-'))* = ((i)f-(S* — /A1) = (cosx(4X + 1)^ 4 / smx(4X + l)^)(^ — .;ty. Demnach il<4- ! T f z/z 4X cos x (2 X 4 s) + i sin x (2 X 4 s) = (cos x (4X 4 1) £ 4" * * ^( + ^) OS — * ^1) w w 0 und — z für ^ gesetzt, c s x (2 X 4 s) — i sin x (2 X 4- s) — cos x (4X + 1) ^ — i sin x(4X 4 1) ~) (S 4- & .S'p, o w w Daraus ergiebt sich (E) Cos x (2 X 4 s) zzz cos x (4Xw + 1) - . S Ar sin x (4X 4- ])~ . S w Sin x (2 X 4- s) — sin x (4 X 4 1) J. A0 — cos x (4X 4 1) Z , £ w w ^ 2 T V 3f2 v 5»2 wo A0=I • COs2 C2 X * + :&) + ^ r + 2 ) c cos4(2Xw4^)-'_(x+4)J cos(2Xw4s)4-etc. S1 — xcos(2Xw4-s) — 3 c co*-(2Xw4s) 4:4xc ooa5(2Xw + «) — etc* x und s einen Bogen innerhalb der Grenzen 4 — * bedeutet.
Q 0 1

188 §. 126.

Zweite Varlesung,

Ü b e r die E n t w i c k e l u n g

D i e ( § . 105.) durch Induction gefundene R e i h e für die P o t e n z e n der C o s i finden:
,

nusse läfst sich m i t H ü I f e der i m a g i n ä r e n G r ö f s e n bequemer a u f f o l g e n d e W e i s e W e i l ( § . 109.)
r .

2cosQ
I r

= r

4

e~*^9
:2

oder w e n n
r — 4 , : r - a

=

x,
4 —
r

e"1®


: r - i

x ~

%

so

ist
— r

r—2

2—r

C2 cos Q)


,

(x

+-) = x +
—r
a — r : 2

+

r

c

x

... + r

c

^
: r — 2

4

rc

x
: r - 2
c

+ .v
r ~ a
x

,

4 — r

r — 4

r

o d e r auch — x 4 rx •f- rc x D a r a u s ergiebt s i c h , weil x* 4 x
T
(2 cos Q) = cos rQ 4 r co* fy — 2 ) 0 4 "

rc '=2cosr$,x'
: a

x * + x* ;3

4 r # T — 2cos(r—2)Q,

4 etc.

r

c

c

o

s

(''

^)

^

"f*

r

c

C

0

*

(

r

G)

0

+

e

t

c

*

Man könnte vermuthen, ponenten gelten müfste. z e u g t , w e n n man r = f,
(2cosu)%

dafs

diese Gleichung allgemein für j e d e n beliebigen wie man sich lcicht

Exüber-

D i e f s ist j e d o c h ni^bt der F a U , und w =
=

«• setzt.
=

A l s d a n n ist nämlich
(-2)^ = - ^ 2 ' ^

(2cos*F

und das andere Glied der Gleichung wird
: 2

cos = §. 127.

f*

4

I c o s ( f * — 2x) 4 - ( * )
4 4 4 -

c

c o s ( i * — 4 r ) 4 - etc. etc.) = I (1
4-1)*

cos f * . ( l

(J)^

4

( ± ) *

4 -

=

i f-

2 .

W e n n der A u s d r u c k für die Summe einer unendlichen
h
4 -

Reibe
fx
f x

kt x

4~

Z

2

4 -

Z

3

Jf

3

+

Z

4

x*

4 -

etc

=

v o n der Beschaffenheit i s t , £ 4 ~ MY~—*
Z 4 -

dafs

f(cosQ

4 -

— 1 s m # ) fiir «• substiiuirt,

sich in

v e r w a n d e l t , so erhält m a n , w i e sich leicht übersehen läfst,
klS
cosQ
4 -

cos2Q

4 -

l ficos3Q
3

4

Z

4

^

cos4p
5 1

4

etc. =
c t c

L

h

+

f >

P

4 "

P

2

4 -

f

3

30

4 -

/• 4
?

r

n

4 p

+

,

§. 128.

Exempel L
fx zzzz 1
+

E s seien die Coefficienten Z , J b Z
3

2

, etc. alle =

1 , so ist

^

+

X

2

+

_ j _

+

etc.
g

1

1 —
Q
4 " —

x
1 •

j

_

1

cos
s

§ sin

1 — £ cos 0 —

1.f

sin

Q

1— 2

cos

Q

4

f

Demnach T und folglich —
1

1—

— S $ 2 g cos q> + g '
c o s 2

Jif —

f sin 9 1 — 2 g cos 9

Ar

^

1 — Q cos q> 1
^

+

g cos

Q

+ +
=

g*

cos 2?

+ f3 cos 3 0 +
r««3?)
E s sei /• = + ^ +

+
.

cos 4 0

Ar

etc. =

^ _

2

^
P

c Q g

^
9

+

^

sin
o s

gsin<p §. 129. fx

fsin2Q II. +

+

f

*««40
= + 1,

+
= -

etc =
\, & =
3

1

_

- ~?~+?'

Exempel * + ^

o, I ^

1

4 etc., so i s t ( § . 7 . > fo^mrf(l-*).-

etc. =

E s ist aber 1 — .r = = ( § . 115.) (1 — 2 p cos p +

1 — gcdsq> — f ) * (cos ^ r c .
2

igsin$ to. - t
s i n

$

_;
u n t l

j2>i Arc.

tan . ^

s

m

(

^

v

*
=

*
(1 — 2 p e o s f t Z(l-x) — — +

1

. .

P

l-fCOS^
0 fr>1gI''ch tan.-l tan..
s 3 1 , 1 9

l-fCOS^
g cos <p

g * ) * ' ^ * " ' " - g c o i v >

/ ( 1 — 2 *>cos<p 4 - f)

Ar i Arc.

Daraus ergiebt sich L und folglich = — i Z(l-2
2

fcosp *

+

f y

2

),

M

=

Arc.

* ® • 1 — g cos 9
S l n

2
g cos $
(CJ)
s

4
o s

'

"*
^

Ar

osin$

r

41

Weil gsin$ 1 — ^ cos
_

2

? 4" 3 4" cos 4 0 + etc. ==' — § 1 (1 — 2 ^ cos 0 4« 3 sin3Q A - T sin4q> Ar etc. = u^rc. ?r *in2q> Ar ian.~^^^.
2~
c

2 <

c

o

s

o

4

1

1 — ^ cos 0

2 ^ cos^0.sz"/if0

2 ^ cos j 0 . s/w | 0
2

0~

cös i
2

0 4- s m 1 0 —7 Ccos 1 0 — s m
2 3
=

\ 0 ) ~~ O—jO
toj^ _ 1^

eos2£04- (1 +
1 ^ ~ ^

g) sin ^Q
2

1 + g
2 g tan-l9 (1 4- ) m/z j ^ — (1 — f )
f

i P

-

l_j>+(l+i>)/«« *?
2

~

i—

f

+ i
(

+

f

)fa

/ l 2

.^
1

14-p~

t — /rm -J <P _ o = r+7S^sjp so ist Arc.

. .

4- 7 — to2 -i- ^ •
i
4t

.
t a n ( a

.
~
i 9

. .
Ä
h

_
W 0
J r c

.
t a n

o
a n

9 sin © tan.~—~^~~ — 1. — g cos <p

a

_

xQ
a

=

Arc.tan.T

1111

1 4- p

- i ~ ~

l — f

. _ tan\<p — \®.
T

* '

D i e s e m n a c l i v e r w a n d e l t sich d i e z w e i t e <lcr G l e i c h u n g in
2 ?i \ [ • 0

(YJ)

i 0 4 _ sin0
f

4

^

20 4

^ sm30 4

etc. =

Arc. tan.

torc10

§. 130. E x e m p e l I I I . fx
. .

A u s der Gleichung ( § . 5.) x
+ 4 ^ 4 4

r= 1 +

x\ +
. i S>

etc. =
— Sicos

e
0 4- i
1

e r g i e b t £ i c h , w e n n man x =
=

g(cos0
=

,

4
/
c o

,

« * m 0 ) setzt, / . r — e
c ü

<) P

J ' " 9 . j l ™ *
C O J ? >

^ . (

s ( p s m 0 )

4

*

*in(f8in9))

Daher und folglich

L =

. cos (p s//z 0 ) ,

M =

e °
C %

S<P

. « ' » Cf s*7z 0 ) ,

3

^ 4

1" 4

COS

0

1

4

g cos 0 gsinQ

4

Pc cos 20
T

p^ cos 3 0

etc. =
4

e

r cos Cf sin 0)
P CCIJ 0 • •

4

f

c

sm20 4

co.s30 4

§

c

c o s 4 0 + e t c . = e*

sin(gsmQ)
e t c

§. 131. E x e m p e l I V .
so w i r d , x = p (cos 0 +

E s s e i / a - = 1 4 < " * + r*c**5 + r * _ V
— (1 4 +
%

4

- =
fjt,

0

+xf

i sin 0 ) g e s e t z t , fx
-

g cos 0 4 - i g sin 0 )
i

. =

(1 +

2 cos0
f

4 -

f ) *

• A . f . (cos ^ r c . ^ • f ^ p y ^

* .

^'' c

A

x
t m

f sin $ v M ' f t f J ^ > psin0 .)
- ) J-

f*{
= (1
v

. ^

*
c

psinQ
i a n

.
+

. ,
i n

A
r c

,
t a n

4
1

2
y

P cos 0

4 - P ^
1 s J a

1

C O *

C«* ^ ' '

•r ~ t —

1 s

w * ^

- r ^ i

1

1

4

f cos 0
P

14 sin 0

f cos 0 j

Daher _C = itf = und folglich
1 4 p cos 0 4

(i
v

4

2

pcos0
J

4
J

i> )2
?

• c o s O * y//-c. / a « . — ,
. sin

'
4

'

(1

2 p cos 0 •a
2

4

p«)2

'**

.

(^.

-) p cos 0 . p sin 0 . y/ro. /a«. f + . fr>
1 4 "
f C O A

p

cos 20

4

vct

•3 3
c

:

4

p

cos 3 0

4

c

p

4

cos 4 0

4

etc.

=

L

(^

.2

2
4

:3 3

<« P s / « 0 4

A c p cos 2 0 *
Satz

y« p ocs 3 0
c

4

:4 4 y. g cos 4 0
Q

4

etc. = beim

M Beweise

§. 132. D e r M o i v r e s c h e des L e h r s a t z e s , dafs für
x n

ist

auch

v o n besondern

Nutzen

j e d e

algebraische rationale g a n z e Function A
2

4

J

1

x

n

1

4

-

x

Tl

3

4

A

71

x~
n

z

. . .

.

4

d

H

^ <P*

ein unter der F o r m a 4~ by—1 x substituirt, Qx = o macht,

enthaltener W e r t h gefunden werden k a n n ,
r

der

für

l ) e r hier folgende B e w e i s stimmt im W esentlichen mit

dem v o n C a u c h y in seinem Cours uVAnalyse 1\ 1 , p. 331 gegebenen überein. §. 133. nx n
: 2
c

Substituirt man in der d u r c h 0 x b e z e i c h n e t e n R e i h e x + l für x,

n—i

x
5

+ +

( « — 1J A
(«—1)
c

,
1

x
m
1

n—2

+

(n — 2) A

,
2

x

«—3

+

(n — 3) A

.
3

x

und setzt
n 1

n—4

.. + A ^

.

*

n—2

: 2

n—3

n x"~ +
c 5

Oi-l)
etc.

c

5

A

xn~4+ (1-2)1* xn~5
A
3

+

(»—2)

M

: 2
c

*

n—4

+

An^-Qx
"

=

Qx
n

+
?2

A^

=
, .

etc.

etc.

Qx
t"z>"
— a

'

"

2

3
+ QxZ . . . . 4"

s

so erhält m a n : Q(x

4 i) ~

=
••: *•* —

+
:v

P#.| +
•-•

P#*#

# .

Daraus ergiebt sich

\

0(a + 6 K " - l ) =
ä "

<Pa +

*Z>0a +
IV

i&Q'a
Kürze

+
'

ib*Qa
J

+

/ o

4

p*a

+

=Q b Q b Q
a — a + Bezeichnen wir diesen Ausdruck w i e leicht z u übersehen oder Z + + _Ti
3

I K " =

1

=

°>

(bQa b Q L + MY—1 Q(a—bY~V = £ — MY—*(L MY — \) 3iy-i),
a — etc.

4~ Y— 1 .

5

V

4

halber durch

5

so w i r d ,

Ist nun 0 ( a + oder

s

o

m

u

f

s

a

u

c

h

+

(£ —

o sein, +

und u m g e k e h r t , 3 i ^ - 1 , in

wenn L

2

+

M =

2

— o, so mufs s o w o h l L o sein. ^ " _ i

als

M , und folglich L §. 134.

und Z , — 1 ^ - 1

Substituirt m a n ,

so erhält m a n , wenn man die W e r t h e v o n s e t z t , respective durch L + 7W^-1, A

Q(x + f), u^ßy~\ Qx9 Qx9 Qx9 a-^bY—1 x
rt

+

0

für .v und

fiir£

+

M1Y-I,
+

etc.,

für

L

2

+
1

^K*-l,etc.hezeichR (COSt j
1

n e t , und diese A u s d r ü c k e nach ( § . 115.) in R(cost R(COSt
2

z sint), in p ( c o s « +
1 1

4 i ~

sint),

+

0 (a + « + + P =
2 2

(b
2

J sinQ

9

e t c . , und eben s o « + £ ^ — 1

rä»)

verwfindelt (cos « + / sin «0

+ 0) K*— 1) =

R (cos t + i sin t) + TJ g (cos Z + z' s m ^(cos
2

f . (cos Z + « s m tJ (cos 2« + / sin 2w) + ^ P
1

4- i sin f ) (cos 3« + / s / ^ 3*)4-Ptc.

R COS t +

g cos g sin (Z
1

+

w) +

R^
2 2

cos (t ^ cos O

+

2u)

4 - i (R sin t

4- R

1

4 «) 4" P

2

4- 2«)

4.
+

i?

w f

» cos (tn cos (J
n

4- w)
-f „)).

n„ g

n

1D2 So nnf

Äwcitc Vorlesung. w i e sich 0 ( « 4 & K " — a u f
sitif)

Ü b e r die E n t w i c k e l u n g und diese wieder

die F o r m e l L 4" MY—1,

R (costA^i L

zurückführen läfst. s o kann man auch 0 ( « 4- « und diesen A u s d r u c k w i e d e r durch
R ( c o s t +

4

(6 4

—1)
darstel?

durch len.
R R
1

4" JW'y^"—1, 4- ») 4
») 4

i sint)

Setzt m a n nun
cos Ct
1

P
1

2

S cos Ct (*

2

4- 2 « ) 4
4 2«) 4

i? /
3

cos

(* 4
3

3«) . . .

4

Ä„
n

cos Ct ?>i-i

n

4ra»)=

U V

1

sin Ct 41

P , f > R cost

a

P

3

f

2

4

3 o ) . . . 4- R R

sin Ct 4- 7z<0) =
n

s o erhält m a n : und daraus
R *

=

P cos/ 2
RgCUcost

4

f

P «Vztf =

si11t

4

f^ »
7

=

Ä*

4

4-

.Fsint)

4

/

(f/

4 ^).
dafs,

W i r wollen j e t z t z e i g e n ,

dafs § und < i m m e r s o bestimmt w e r d e n k ö n n e n , * >
1

w e n n R nicht = o , der Unterschied R Setzt m a n nämlich sich leicht ü b e r z e u g t , XJ
cosi t
t

— R

2

negativ w e r d e n mufs.
fi
gi

t =

^ ,
1

t

2

— t ~

t

=

S,
3

etc., so w i r d , w i e man

4

sint

R COsW
1

1

4 « 4 0

^fro.9(^ +

2a)...4-

R n—i
nS

c o s Q , ^ n a )

Betrachtet m a n die Glieder dieser R e i h e a b s o l u t e , s o übersieht man leicht, dafs ^ s o klein a n g e n o m m e n w e r d e n k a n n , S u m m e aller f o l g e n d e n Glieder. dafs dafs j e d e s Glied
1

derselben, gröfser wird als die

Ist daher R
Ucost
1

nicht = 0, und wird « s o a n g e n o m m e n ,

cos(^4-")

negativ i s t , s o wird

4
1,

T^sint

einen negativen W e r t h h a b e n .
2

I ) i e f s wird n o c h der Fall s e i n , wenn R = 0, aber nicht R 7?
z

=

0 , oder wenn R = O,
1

=

0, aber nicht P

3

=

0 , weil R (Z/
2

n

=

D a nun aber auch § s o klein a n g e n o m R $ { U c o s t

men w e r d e n k a n n , dafs /

4

< 2

4
s

V s i n f t ,

•so folgt

daraus, auch
> R
2

dafs überhaupt für j e d e n W e r t h 7 ? , a u f s e r ,

w e n n R. — 0,
R
2

und w und folglich
2

«, y so bestimmt w e r d e n k ö n n e n , dafs d e r U n t e r s c h i e d S
werden mufs. oder
L + MY"

~ R

negativ

oder

R

2

G ä b e es nun k e i n e n W e r t h

«4^T—1
2

5

der für x substituirt Qx —
a

0

— 1 , und folglich auch
2

JJ*ArM

oder P

— omachte, somüfste esun-

ter allen möglichen W e r t h e n v o n R

einen kleinsten g e b e n , <ler n i c h t = o w ä r e , w a s

a b e r , w i c w i r oben g e s e h e n , nicht möglich i s t .

D

r

i t t e

V

o

r I e

s u

n

g .

Über

ebene

und

sph^rischeTrigonometrie.

§. 1.

r3ie T r i g o n o m e t r i e

ist diejenige W i s s e n s c h a f t ,

welclie

aus drei zur B e -

stimmung eines D r e i e c k s nöthigen T h e i l e n , die übrigen durch R e c h n u n g finden lohrt. TJnter den drei T h e i l e n eines ebenen D r e i e c k s , welche dasselbe bestimmen, mufs w e nigstens eine Seite v o r k o m m e n , weil durch drei Winkel allein nur die F o r m eines

D r e i e c k s , aber nicht seine D i m e n s i o n g e g e b e n ist.

Z u r Bestimmung eines sphärischen

D r e i e c k s h i n g e g e n , w e l c h e s auf einer K u g c l durch die drei Bogen gröfster K r e i s e g e bildet wird, sind v o n den drei v o r k o m m e n d e n W i n k e l n und Seiten j e d e beliebige drei T l i e i l e hinlänglich. §. 2. Um die B e z i e h u n g e n zwischen den Seiten und W'inkeln dor D r e i e c k e auf trigonometrischen

eine einfache A r t darzustellen, Gröfsen, S i n u s , V o r l e s u n g nebst Cosinus, den

bedient man sich der sogenannten

Tangente

etc. deren Eigenschaften bereits in der 2ten umständlich abgehandelt worden sind,

vorzüglichsten

Formeln

w e s h a l b wir u n s e r e L c s e r n das über d i e s e n G c g e n s t a n d hier einzuschalten ersuchen müssen. Man kann

dovt(§.35...50.)Vorgetragene oben gegebenen Formeln

zu den

noch folgende beide h i n z u f ü g e n , die in m e h r e r e n Fällen von Nutzen s<>in k ö n n e n .

•<
( K )

sin cos

I x \ x

— —

i |

Y(\ Y(X

J

n

sin sinx)

x)

— +

i 1

Y ( X - s i n x ) YW—sinx).

'..

•:i^m -

+

V o n der R i c h t i g k e i t derselben überzeugt rnan sich l e i c h t , A u s d r ü c k e n für sin %x, E s ist nämlich
r

indem man

die beiden

c o s \ x zum Quadrat erhebt. •
J*

.

; t

. /V

^

,.
2 1

^ +
2 C O

•.-'->r-' '
9 x

| Y W +
2

*)

+

I Y<

1

— sin x ) \ =

i qp | Y (1 — ^ ' " * ) =

=

i x

oder c o Ä | x , j e nachdem das obere oder untere Z e i c h e n gilt. §. 3. M i t Hülfe der Formeln (p. 123 etc.) lassen sich nun leicht die Sinusse und

O
E s ist nämlich für den H a l b m e s s e r — 1 , o o a u s : c o * 3 0 o d e r « ) ? 60 = Y
O
1

O O O
sin

C o s i n u s s e aller V i e l f a c h e n des B o g e n s von 3 bis 90 bestimmen.
Chorde

60 =

1 , also

30 =

|.

Dar-

—*m 30° =
2

V^3 E_.

O
Weil
0-

O
cos
2

O
sin
2

O
1 , so erhält man
cos

cos-

45 =

sin

45 und

45

Jf

45 =

45

oder

sin 45 = §. 4.

Y l -

Aufser diesen so eben gefundenen Sinussen läfst sich auch noch ein b c q u e -

O
mer A u s d r u c k für sin 18 finden. eine der Seiten E s sei nämlich der MitteIpunct eines regelmäfsigen Z c h n c c k s C, A B , so ist der W i n k e l A C B =
CABdurch A D ,

36°, folglich C A B = so wird
0

C B A=

72?

Halbirt man nun Dreieck, E s ist = AD also

den W i n k e l

CAD

ein
=

gleichschenklichtes
72 = ABD

^ Z ) = 7 J C u n d W i n k e l ^ Z ) C = 108 , das D r e i e c k ADB Ist nun C A = hat, 1 : 2 x =

n h o A D B

sein.

demnach : BD. man

dem D r e i e c k e A C B ä h n l i c h , und folglich C A : AB durch 2 x , + so ist .r =

O
1 , und b e z e i c h n e t man AB 2 x : (1 — 2 x ) . Daraus 4 x
0

sin 1 8 ,

und

2

2 x — 1 = 0, und folglich x = 18 =
0

— 1 + K"5 = . ergiebt sich

D a nun sin 18
0

positiv

ist, Y W
1 ^ / ,

so

erhält
r

man sin =

Vo

1 '—- — . 4

Daraus

c o s 18 oder sin 72 =

6-2K5
1 ( J

-)

v*(io4-2K5) Li^tl_L^.

O

O

O

^
2

O

Z u g l e i c h ergiebt sich auch sin 54 oder cos 36 =

cos

2

18 — sin

18

= JL+^ _6-2Y5 16 16
1

=

ri+i. and 4
A

daraus w i e d e r sin

36*=r(l-co^30)

I <>
1

6

+ 16
2

r { X

'

=

J

r 1 - 42 5 C0 T )
a i n

§. 5.

Vermittelst der F o r m e l n ( K ) findet man ferner

0 Sin I S ? _ , 3 A V 75
1

5
)

+

30°) TI i
1

yd

-

sin 30°) =

» _

i I F
+ r5)

^

Sin

9J
0

_

i

r

(

1

+

s

-

n

l s

o

;

— ^

r

(

l

a

i

n

^

q:i
X ^

r

(

5

r

5

)

«Sz/i 81

Sin 2 7 ° ) &"» 63 J

i '

r

(

t

+

fiiVi

5 4

"

}

^

,

r

(

1

_

„-

f t

5^ 4

=

5 y-

( 5

+

^S)

-J V ( 3 ~ K 5 ) .

D i e o b i g e n W e r t h e lassen sich n o c h v e r e i n f a c h e n ,

weil

K(3

+

K" ) =• I K
5

1 0

+

f K

2

u

n

d

K"( — K" ) —
3 5

Z u g l e i c h ist z u b e m e r k e n , dafs 1 +
0

4 sin 18
2

0

= 1 +

10—2y^> *(yO — I ) = — = 4
2

0

i Vw Y"*sin2
— i
0

3(i

w c i l a b e r 2 s m 18 die Seite eines Z e h n e c k s , Radius = Quadrats ist gleich §. 6. 1 angenommen, so ergiebt sich und des

2 sin 36 die daraus

Seite eines F ü n f e c k s , Die des Summe

den des

der L e h r s a t z . der Seite

des H a l b m e s s e r s dem Quadrate
0

Quadrats

Zehnecks,

der Seite des
0

Fünfecks. so ist ( L )

W e i l sin 30 = $cosx +

cos 30 = sinx',

.w
«*'/z(30°±A') =

cos(30

+ .v) =

^

co,!x ~
O O

|

«,ZA7.

Mit Hülfe dieser beiden F o r m e l n und d e r A u s d r ü c k e für sin%
1

cos9 etc. erhält m a n :

*7 3<j - * m ( 3 0 " + 9°) = ±^?rC3 + K 5 ) + * K(5-r5> Z 21 ) Z * jn ; o = co, (30° ± 9°) = K?-5J + ) + ^ U r s - KS) f Jj e

sin

r ( 3

r 5

1

8

sin 09

sin 1 2
4 2

i m 48°t _ oJ» =

sin = sinßO*
o

±

18°) =

1 T(IO

+

2 p )

±
,r

| TCl5 *

K"3)

« " O ! | — ^ o-sm3 0 ^ = c ( sin 78
0

0

+ +

1 « °V = 18 ) =
0

* T(30 + 6 p ) | VO^n _ L « v ^

— i^V*s — 1) + | C T 5 _ ^ * '" "

««» < j
5?«

=

o J

sin$QT i
,
27

27°) =
5

LiCV(5 +

r5) + ^ P
1

^ 3 - ^ )

a

c^l =
*m 6 6 ° } 87

cos(30

° ± °) - ^^-r<5+r5) +
30°) = * p 3 0 — C p )

ro*-rs)

sm

0 )

)
=

w

'„(36° +

o

±

-*(p

»

+

1)

~

^

s m 24 § . 7.

«f>ij

= «»C54

0

±

30°) =

i(ri5 +

p )

±

^(10 -

2T5).

Diese Ausdrücke k ö n n e n ,

w e n n sie nicht zu v e r w i c k e l t s i n d , zur B e r e c h -

nung d e r F u i i d a m e n t a l w e r t h e der Sinusse und Cosinusse d i e n e n , zu deren wirklicher Berechnung die ( p . 1 2 9 . ) mitgetheiltcn R e i h e n (A)

cosxC$ = 1 - * §] + **(l)* - xß(-2f + *Hlf sinx x \ x5(«f _ x,{«f
a
= *3(5)*
+ +

^ -)9
(

_

ß f c

am bequemsten

sind,

w o «• die L ä n g e

des K r e i s u m f a n g e s ,

dessen Halbmesser =

1

i s t , b e d e u t e t , und ( - ) ^ — §. 8.

JT TTnTTTn'^
2

U m aber v o n diesen F o r m e l n Gebrauch zu m a c h e n , mufs man

n

i s t

" die Zahl *

vorher mit hinlänglicher Genauigkeit berechnet haben.

F o l g e n d e Elementar - M e t h o d e

verdient w e g e n ihrer E l e g a n z und Einfachheit bemerkt zu w e r d e n . E s seien p , q die respectiven H a l b m e s s e r des jnnern und äufsern K r e i s e s irgend Man suche z w i s c h e n p, q das arithmetische Vp'q. Ferner

einer beliebigen regelmäfsigen Figur. Mittel P =
1

P-^->

u

n

d

z w i s c h e n ^ , q das geometrische Mittel q' =
1

xind sphärische P, + 2 _ ~ v ^ — ^P
2

Trigonometrie
°2 _ _

P P
3

2

2

=

-

'

^

1

=

+ 2"

, q

3

= p,
t

KP3#2> p ,
2

e t c

*

^etzt q
l9

,

u

a

n

nun q^

die otc.

Herechnung der Glieder der beiden R e i b e n p,
n

j> ,
3

etc. q,

q,
2

is zu den beiden Gliedern p , Figur n > *<ln

q

n

fort,

so w i r d , den
man,

w e n n P den Umfang p beiden Grenzen zj-jweil

der g e g e b e U n (

en regelmäfsigen

bedeutet * z w i s c h e n
sein

p ^ qT~~

e n , s o dafs

. > *Fm

wird,

und

der Unterschied dieser b e i die Z a h l » auf diesen

en G r e n z e n kIefner

werden kann als j e d e kann.

gegebene

Gröfse,

W e g e s o g e n a u als man w i l l , finden Es seien die G l i e d e r p,

q die resp.

Halbmesser des innern und äufsern h,

Kreises

ines gleichseitigen D r e i e c k s , dessen Seite =
_
z

so i s t , wie man leicht übersieht,

K

A
C

2 f 3 '

1 ~~

r 3 '

P =-

3 Jc, u n d , w e n n h

2K3, \ P

= 3 y ^

M a n erhält a l s o : = I,00000 O 0 0 q q
i

2,00000 000
ZZZ

Pi Pz Pn PlO Pn

ZZZ

T,65394 9 7 8 1 , 6 5 3 9 7 746 i , 6 5 3 8 438
9

r,654oo 5 i 4

r

zzz i,5oooo 000 zzz i , 6 i 6 o 2 54o

r,732o5 081 j , 6 7 3 o 3 26r 1,65871958 i,655i6 8i4 i,654a8 194 i,654o3 049

=
ZZZZ ZZZZ ZZZZ

% %
9io <lu
r

1,65599 i3o 1,65598784 1 , 6 5 3 9 8 697 1,65398 676 1,65398 670 i,653g8 669

q q

2

2

=

= =

l

zzz j,6445a 900 zzz 1 , 6 5 1 6 2 4 2 9 zzz j , 6 5 3 3 g 6 2 i zzz i,65383 907

3

1,65398 C u 1 , 6 5 3 9 8 654 1 , 6 5 3 9 8 665 1 , 6 5 3 9 8 668

i

q q q

i

=
ZZZZ ZZZ

s

5

P12
P.3


/

I2

=
=

6

9.3

6

D a r a u s ergiebt sich nun , weil 3y^3 « Reweis. =

=z 5,19615242, näherungsweise
= 3 j l 4 1 5 9 2 6

1,G539S668

M26J5242

5.

.

,

E s sei C der Mittelpunct

und AB

die Seite eines

regulären V i e l e c k s ,

essen r c s p . H a l b m e s s e r des innern und äufsern K r e i s e s p,q, v o n C auf AB gefaHt = p, CA—q.

so ist das Perpendikel einen Kreis um

D

R e s c h r e i b t man nun mit CA

as V i e l e c k , verlängert das P e r p e n d i k e l CjD v o n C näch JD bis z u m Puncte E in der BE und h a l b i r t j e n e in F, diese in ™ wird,

e r i p h e r i e , zieht die L i n i e n AE,

w i e man leicht übersieht FG Uiitfnng rlciii U m f a n g e des

= \ AB,

die Seite eines regulären V i e l e c k s sein, dessen

ersten P o l y g o n s gleich ist und doppelt so viel Seiten ha<. durch II und das Perpendikel CH

B e z e i c h n e t man nun den Mittelpunct der L i n i e FG durch p Kreises , CF durch q
t

, so

werden p sein. =
CFE

x

, Cj die resp. Radien
1

des innern und äufsern 4 - DII = CE — IlE,

des zweiten =

Vielecks 2CH
CFII
9

Es ist aber CII + CE,

=

CD
7

u ' s o , weil DII

IIE,

CD

folglich p ' =

— ^ .

W e g e n der Ä h n oder
q
t

lichkeit der D r e i e c k e also = p ,

aber ist

C F i C H

C#:
2

:

/ ? i

=

f /

:

( / |

</. A u f e i n e ä h n l i c h e W e i s e f i n d e t m a n , w c n n p , p ^ , p ^ , etc.ty,, q^, f / , e t c .
4

die resp. Halbmesser der innern und äufsern K r e i s e der folgenden V i e l e c k e bedeuten, die alle denselben Umfang haben, und deren Seitenzahl für j e d e s folgende
P
1

Vieleck

Ar

q

doppelt so grofs als für das n ä c h s t v o r h e r g e h e n d e , dafs p W e i l nun p , q

2

=

—'> V-~KV 2
;

(

Ji

e t ( >

*

die resp. R a d i e n des innern und äufsern K r e i s e s des

(«4-l)ten

V i e l e c k s sind, und sich derUirifang j e d e s K r e i s e s zu seinem Halbmesser wie 2 * zu 1 verhält, so ist die Peripherie des innern K r e i s e s des ( r c 4 ~ l )
l c n

Vielecks =

p Um-

und des äufsern K r e i s e s =

2« q ,

R e z e i c h n e t man also den gemeinschaftlichen < P und 2 * q

f;;ng aller V i e l e c k e d u r c h P , so ist offenbar 2w p
P P

> P und folglich

* >

=— 2
pn

und < - — .
2

D e r Unterschied dieser beiden Gröfsen aber ist um so kleiner

q

n

j e gröfser n i s t , und kann kleiner w e r d e n als j e d e g e g e b e n e G r ö f s e , so dafs man auf diesem W e g e « so genau als man w i l l , finden k a n n . §. 8. auch i s t , So einfach dic so eben erklärte M e t h o d e die Verhältnifszahl n zu finden

so sind

doch

die bereits mitgetheilten Formeln zur E n t w i c k e l u n g des B o M a n kann nämlich

gens durch seine Sinus oder seine T a n g e n t e ungleich bequemer.

zur Berechnung des B o g e n s aus dcm Sinus folgende R e i h e a n w e n d e n .
Arc. *in.n =
m

+

*
* O

l'
3

+

*J
n ^
2
4 5

4f

h J L *
2 4 < ö 7

*1

+

etc.

W e i l nun Arc.

sin.\

~

Arc.

30 =

-,

so erhält m a n , w e n n man

*

rr

A

+

1 A A =

+

f 3,

A A

2

+ -

} A

x

+

i A^ A
3
2

+

iV A Z ^ A
1

+ , =
ctc

etc.

setzt,
1

weil

alsdann

1

\.\A,

Z O - ^ A

,

A

z

= W
^ ,
1

= £0—*) ^ ,
2

A = |.* ^
1

= i(l-l) 4»
$A^, etc. (F)
7

-'

<lie

Z a h , p n

A,

^ ,
3

y^,

e t c . , und daraus - A ,

fA ,
2

§. 9.

Setzt man in der ( p . 134.) gefundenen Gleichung Arc. tanJ tan.6 = -— 6 — f A + | 6* — i *

+

etc. Leibnitzi-

4 =

1, so ist Arc,

y / r c . 45 =

ivnd man erhält di« bekannte

sche R e i h e *ff = 1 4 + f f + f C ( C

-

O b w o h l diese R e i h e convergirt und einen reellen W e r t h h a t , so ist sie doch zur wirklichen B e r e c h n u n g der Z a h l « unbrauchbar, weil man, um te Ziffer genau zu h a b e n , übersieht man gleich, bis auf die s i e b e n Übrigens Gröfsejedes

beinahe 5 Millionen Glieder b e r e c h n e n müfste. vermitielst der R e i h e Arc. tan.6, die

dafs sich

K r e i s b o g e n s , dessen T a n g e n t e 6 ein sehr kleiner Bruch i s t , leicht berechnen läfst. D a a b e r , um die Peripherie z u f i n d e n , das Terhältnifs eines solchen B o g e n s b e -

kannt sein m u f s , so mufs eine solche T a n g e n t e 6 zu diesem Z w e c k e ausgewählt w e r den. Der berühmte englische ° R e c h n e r S h a r p wählte dazu tan 30 = tan 0 für 6 substituirt, erhält man _ K3 1 3. 3 K " 3 , 1 5. 3 y3
2

1 ^rr.

Diesen

M
W e r t h in dem A u s d r u c k e Arc. ; -" a 6 " 1 7. 3 V 3

Vermitteist berechnet.

=

ri2(. hat selbst

+

5

^

-

^

+

- *««•)
Decimalstelle Tables, 3,4(i4f0

dieser R e i b e

Sharp findet

die Zahl «• bis auf die 72ste sich in Sherwins

Die Rechnung

Mathematical D i e s e r ist:

L o n d o n 1726.

Ich will hier nur den W^ertli v o n v^"12 mitheilen.

16151 37754 58705 48926 83011 74473 38856 10507 62076 12561 11613 95890 38660 34. §. 10. M a n kann auch die A u s z i e h u n g der Quadratwurzel vermeiden , weil man

k

den B o g e n J*r so in z w e i B o g e n zerlegen sind. Ist nämlich 5 =
t a n x ,

kann, «0 ist,

dafs

ibre

resp. T a n g e n t e n § und ±
.•.i:ut--i
1 — -

f =
= t a

tany,

tan (x + y ) t a n { x + y j

l - / ?a r a *tany r to
n + i a n y

=

1

1 — 1

+

4

=

1

''
- t ^ •-V-

Daraus f o l g t , dafs x

Ar y =

Arc.

tan
1

1 =

J- *r.

M a n hat d e m n a c h

.f

§. 11.

Stall

der

eben

gefundenen

beiden R e i h e n

lassen

sich

noch
tanu

z w e i andere = iq |-, so ist
1 2 0 ^
2

f i n d e n , deren Glieder ungleich schneller a b n e h m e n .
tan

E s sei nämlich
A 4 _ M = 2

2
V

n

w

— ;
• L V

2

t

a

— — = —.
2

n

u

5

r »

D a r a u s lindet man
X
1 4 W

r

j

.

*

tan

tan2u
— —
2 u

~

-

=
2

.

l—mrc «
^ tA

1 2 Z S * = *

l—tan 2
M f r — — ^=—

l_(_^)
1

119

1
= . 2 3 9

E s ist terner M a n hat also w o r a u s endlich «•
=

frm(4«

— Jw) = * '
%* Arc. = Arc* t a n . \

i

1 +
tan.jj^
— 4

tan

4

» . /A«
4

J

1 +

4fo.

4

a

oder
Arc.

^ / / c . tan.J — J « =
=

Arc.

tan.?\?,

1 6

t a n . j ^

-2

2

3

2
+

5

2

7

2

n

~
~ ~

1 6

4 ö
1
^ 2 3 9

~ * W
1
~ * 2 ~ 3 §
3

* lö
+ ^

5

~ * To + * iö° +
7

e t c

°
t C

1
2 3 9
5

1
~ ~ * 2 3 9
7

1
» 2 ^ 9 ° ~ ~
e

4

* ^

Man

kann

den

ersten T h e i l

von * in z w e i
tan<p
w

andere =

noch

convergentere
2 0

Reihen

verwandeln.
J _ t o 0 _
2

Setzt man nämlich
^
9

=

t

J

s

,
n

tan»

| , s o ist / a « ^
|
1

9

u

n

d

t

a

n

r
v

2

Q -

)
'

=
1

a

*<P-ta.n» 2 ^ t o »

^

|

-

J
5 l

_ 5 *

\~.tan<P

+ | =

+

49 V
C

Es ist also 2 Arc. Arc tan | =
* =

tan

^

— Arc. — Arc.

tan tan
Z

Arc.

tan

oder

2 ^rc.
3 2

Demnach x
7 ' w
7

(J MO

I 3 ' 1 0
3

T'

9

'Tö 1
5 1 5 1

9

.— —
9

etc.) etc.)
•.»

I "3

1 5 1 5 1 2 3 9
3

+
Ar

1 5"

1 ' 5 1 5 *

_

x
7 *

1 5 1 5 1
7 7

+

x

9 ' j 9 '

439

X 3

3

x 5" *

1 2 3 9
5

~

* '. 7

2 3 9

2 3 9 °

etc.)

Klügei

^ l a t h e m . W ö r t e r h . 1 T h l . p. 666) s a g t , milgetheilt w o r d e n sei.

dafs ilim die letzte F o r m e l v o m

Herrn B u z e n g e i g e r

Man findet die Z;>hl «• his auf 140 D e Sie ist folgende

eimalen g e n a u in V e g a s

g r o f s e n L o g . T a f e l n berechnet.

.3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 82148 08651 32(8)23 06647 09384 46095 50582 26136. D i e 1 l 3 l c D e e i m a l e 8 ist v o n V e g a , statt der Ziffer 7 , die nicht richtig i s t , g e -

setzt w o r d e n . §. 12. V Substituirt man in den beiden Reihen ( § . 7.) fiir sin~, (-)
c

JC

cos~ ctc.,

die Z a b l so erhält

1 werthe von die v o n

=

- /T £(-) ,
9 x

(*f 1. 2. 3 2
1 { J

' Vc

(Z)* =

1 «4 . 1. 2. 3. 4 (-) , 2 inf.

man

Euler

in

seiner Inlrod.

in anaiysi;i

§. 134 zur B e r e c h n u n g der

Sinusse und Cosinusse mitgetheilten R e i b e n
sin

X

7t

=

1

X cos

*

—— — 1

4- 1 , 5 7 0 7 9 6 3 2 6 7 9 4 8 9 6 6 1 9 2 3 1 3 2 1 6 9 1 6 X

4 - 1,00000 00000 00000 00000 00000 000 ! , 2 3 5 7 0 0 5 5 0 1 3 6 1 6 9 8 2 7 3 5 4 3 1 1 3 7 4 5 A'
2

— 0,64.596 4 0 9 7 5 06246 2 5 3 6 5 57565 636 x^

4 - 0 , 0 7 9 6 9 2 6 2 6 2 4 6 1 6 7 0 4 5 1 2 0 5 0 5 5 4 8 8 x'>

4 - o , 2 5 3 6 6 9 5 o 7 9 o i o 4 8 o i 3 G 3 65633 659 .v* — 0,0208G 34807 6 3 3 5 2 96087 3 o 5 i 6 3 6 4 .v4~ 0,00091 9 2 6 0 2 7 4 8 3 g 4^658 0 2 4 1 7 i 5 8 .r —
6

— o , o o / , 6 8 i 7 5 4 i 3 5 5 i 8 6 8 8 i o o 6 8 5 4 6 3 2 .r< x
9

4 - 0,00016 o 4 4 " 8 4 7 8 7 3 5 9 8 2 1 8 7 2 6 6o5

R

— 0,00000 35gS8 4 3 2 3 5 2 1 2 0 8 534o4 58o .v

11

0,90002 5202o 4 ^ 3 7 3 06060 5 4 8 1 0 52Ö .r

10

4 - 0 , 0 0 0 0 0 0 0 5 6 9 2 1 7 2 9 2 1 9 6 7 9 2 6 8 1 1 7 1 A''3 0,00000000066880351098 1 1 4 6 7 2 2 4 X^ x x
17

4 - o , o o o o o o 4 7 i o 8 7 4 7 7 8 8 i 8 i 7 i 5 o 3 665 — 0,00000 ooo63 866o3 08379 8 5 2 2 4oS
T

.r'

2

x^ .r
1 16

4 - 0,00000 0000006066 9 3 5 7 3 1 1 0 6 1 g 5 o

4 " 0,00000 00000 6565<) 631 x4 9 7 9 4 7 ^3o —

— 0,00000 00000 ooo43 7 7 0 6 5 467Di 3 7 0

ICj

0,00000 00000 oo52Q 44oo2 00734 620 .Y S x x
2 20

4- o , 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 5 7 1 4 2 2 8 9 i 8 5 6

x
,J

2t

4- o,00000000000000345773917go981 — 0,00000 00000 00000 o i 8 3 5 9 9 1 6 5 2 1 2

0,00000 00000 00000 o o i 2 5 38995 4o3 x 5
2

22

4 - 0,00000 00000 00000 00000 5 i 5 6 4 5 5 o x ^

4 - 0,00000 00000 00000 00008 20675 3 2 7 x * — o , o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o 3 n 5 285 .v-c 4 " 0,OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOIOl65 A C
2

— 0,0000000000000000000000181239 A'-7

4 - 0,00000 00000 00000 00000 00000 549 x-v
1

— 0,00000 00000 00000 00000 00000 000 x^

— 0,00000 00000 00000 00000 oOOOO 026 #3° 26

Dritte V o r l e s u n g . W e i l , zufolge der Formeln ( C ) p . 124,
O O

Uber e b e n e
>*f™ .

...,A,ir^ o = cosy
— —
:

- ,*:^jf, .,
T r

-ntCii

sin (30 +
o
cos O (30 4-

f)
j)

+

sm(30 — j ) =
o
cos (30 — O j) =

2 s w 3 0 . cosy
,
— 2 szM 30. O

o
s i n y ©

_
s i n y ,

'

v

; ,

folglich

sin(Z0

+

j) —

c o s y

— sm(30 —

y )

und c o . 9 ( 3 0 + y ) =

cos(30—j) —
O

s i n y ,

so hat m a n nur n ö t b i g , um die Sinusse und Cosinusse aller B o g e n

< 90 zu erhalten, bis

vermittelst der so eben g e g e b e n e n R e i h e n die Sinusse und Cosinusse aller B o g e n
O

zu 30 z u b e r e c h n e n ; v e r g e n t sind.

in w e l c h e m Falle diese R e i h e n ,

weil x

< f,

immer

sehr c o i i -

Sind diese einmal berechnet, so lassen sich die übrigen Sinusse und C o Die

sinusse bis 45 durch eine einfache Subtraction z w e i e r s c h o n bekannten bestimmen.
O

Cosinusse und Sinusse v o n B o g e n Sinusse und Co.sinusse der B o g e n • §. 13.
s i n s

< 45 g e b e n ,
o

w i e man leicht ü b e r s i e h t ,
O

resp. die

> 45 und < 90.

Am
= s

den beiden F o r m e l n ( A ) Q>. 129.)
2
— *
c

.
4" s
c

5
— s

7
c

.
4etc.; c o s s —

.
1 — *

a
c

4
4s^ — s
c

6

,
4~ etc.-

lassen s i c h , weil £i^_? =
c o s

l a t i s

und
s i n s

=

c o t s ,

t a n s

und

c o t s

unmittelbar

durch

D i v i s i o n herleiten.

D i e s e D i v i s i o n wird aber ungemein durch die M e t h o d e der u n b e E s sei nämlich +
c

stimmten Coefficienten erleichtert.
t a n s

=

3 C , * + V c
3

V c

+

®A + A + '>
% ctc
c

so erhält m a n , w e i l c o s s = 1 — s t a n s . c o s s = 2 I S 4~ 2 I
1 2

3"

21,

sl +
+

A 6 4 - s* 4 - s + 9I
3

4

etc., 3i4

+

-C».

-C*3
+

sJ.
9

+

2I

45

etc.

7'S

+ l\
2

+i

4

a,

W e i l nun

tan s. cos s =

sin s — s — s^ +

s^ — s^ 4*

e t c

*' einander gleich

so ergeben s i c h ,

indem m a n die Coefficientcn
1 2

dieser beiden R e i h e n
4

setzt, z u r B e s t i m m u n g d e r C o e f f i c i e n t e n 91
' 1

2 I , 9 I , 9 1 , 9* , etc. folgende

Gleichungen:

=

1

9I

2

=

3

2T —
1

i

=

2

9 1

S

=

5

c

X ^

5

C

4

^ r

+

1

=

1

f

>

=

2

4

= 21 =

C ^

3

^ —

7

C ^
4

2

+

7

^

2

1

I —

1

=

2

7

2

= 1

2

^

1

7

r

5

9^2I

4

9^21, +

9^2I

2

9^2I 41

=

793G

= •

2 .31.
8

A u f die W e i s e erhält man durch fortgesetzte R e c h n u n g n o c h 21 9I
0 6

.

t f

=
l 6

2 .C91;
9

2I =2
7

! 2

.127.43:
l 7

2I^ =

2".3C17.257 2I
11

•= 2 . 7 3 . 4 3 8 6 7 ;

9l

I O

=2

.31.41..l746ll;

=

2

1 0

. 8 9 . 6 8 3 . 77683.

§. 14.

D i c C o t a n g c n t e s läfst sich auf ähnliche W e i s e h e r l e i t e n , indem man cois

=

1

C T

1

A

C

t

2

/

3

/

4

*

7

4 -

etc. vergleicht.

setzt,

und alsdann

die Coefficienten

v o n cols.sins

m i t denen v o n coss

Indefs lassen sich die bereits berechneten Coefficientcn für ians unmittelbar , namlich so ist nVV SO ist folglich auf eine , — tans äufserst bequeme sins = coss A\enn nun s— g s
J '2
Z

benutzen, um daraus z u bestimmen. Weil

Weise cos-s

die v o n cots
2

cots cols

coss — -. sins — 2 cot2s — tans. cots 2 cot2s (2 3

— sin s : cosssins

2 cos2s smJ-s

_ colls,

= =

1
fj

e

— £,/
j

— &s
4

— ^

etc./V

r . , . , < : - \. ^ / _ 1) ^ / .

:

2 . ^ — 2 * S , * - 2

4

^ *

3

— 2 1) ^
1

/ — 2 +
2

8

c ( c

tan s =

1) S s + & — 1) 6 ^ +
1 2

(2 _
b

s

5

(

2

8

_

4- elc. so

V e r g l e i c h t man diesen A u s d r u c k erhält m a n :
.1

für tans

mit

9I « 4- 9 I ^ +

21,4 4 1

*vy.44*j

; . M U

<Q' 9S €1 = 2 ' - l = 1. $ = 3' 2 .31
S- =
Ö

_ 2*-l ~

_2_ 3.5
;

L

3

_

2
'

_16_
0

_

JC_
7.9'
L

_ * ~

2 .17
4

_

26
1. »
r ;

1 ~

2»__i 2'-.l27.43 127.129 2
1

2

, 0

—l

= —; £

33

=

2°.691 2
1 2

2°.69I 63.65

'

. @ =
7
v

2.127.43 2' — l
4

•, ete.

—1

§, 15.

Substituirt man nun

* fiir
,^3
2

s , so ist

t

tan%Z 2 co/ *

=

2

+ 7f,(S'

2

\

/*x7 + 9L(5' * 5 + 3I4Q' - 7 + '4v2; 32
y y

*5

K.5

2

setzt man statt 2I1,

i

9l,,

i>

— ® (9) ^ — ^(9l * — *^3^l i 2 *,a 9f, etc. E £ 0 0 e t c . , und jc ^ (-)
1 fr
f

*

s

rr-

,*st>

^

J

rC

— etCc t c . die

Un(1

1?

i

r

y

2t c

numeri-

s c b e n W c r t h e , so findet man
tan

d ^> Ni^

JU

*

co/ =

= 44444-

I,57079 6 5 2 6 7 9 X 1,29192 8ig5o 1 1 , 2 7 3 0 8 2 0 1 9 9 4 x*> 1,27343 712^8 0 .r7
f)

1 o,6366r 9 7 7 2 0 6 — x .H .i

— 0.52359 87756 0 X — 0,08612 8 5 4 6 3 3 — 0,02023 9 3 9 7 1 4 x
7

«3

1 , 2 7 3 2 6 1 2 4 2 4 7 .r 1,27324 19458 7 ctc. x

— 0,00499 3 8 7 1 0 8

1 1

— 0,00124 46546 5 .v0 — o , o o o 3 i og25g 9 .r etc.
11

D i e s e beiden R e i h e n sind unter der o b i g e n F o r m zur wirklichen numerischen R e -

V
recbnung der T a n g e n t e und Cotangente v o n ~ lcncoefficientcn sehr langsam c o n v e r g i r c n .

TT

nicht sehr b r a u c h b a r ,

weil die Z a h Coefficienten
s

Betrachtet man j e d o c h diese

mit einiger A u f m e r k s a m k e i t , so b e m e r k t man z u n ä c h s t , weil 0,63661 97723 6 = ? also 1,27323 95447 35 = I , dal'.s die Zahlencoefficienien v o n tan ^ sich der Z a h l n 1
n

immer

mehr

und

mehr

nähern.

Zugleich

ergiebt

sich

aber

auch,

weil

allgemein

und sphärische T r i g o n o m e t r i e .

$

n

=

2

ra

2 f „ ~~
°

oder g ^ ( * ) " " n 1 2 c
2

1

=

n 2— «i > o \ 3 w

205

f 1 a f s

dieZahlencoefficientenvonco/" 2

sich, j e g r ö f s e r trischen

w i r d , immer m e h r und mehr den Gliedern einer abnehmenden g e o m e -

1 Progression -

fr

41

4

1 t —

ff

4-

4 *
2

1 1 - - A-

'

4 *

1 1 - — f - ctc. nähern. T

Man kann daher die

beiden Formeln ( § . 15.) zum bequemen G e b r a u c h e für die numerische Berechnung auf folgende W e i s e verändern: tan 2
8

=

1,27323 95944 735 1— x
4

+ (I-2 * + C« (^-^) - + (»3(^-5) + (9l (^-i,
co* ~ 2
3

+ O. l C

=

0,63G61 97723 6 7 5 . - — 0,31S30 9S9SG l S 3 7 . -

V

A '
5

.
t _

.r

a

-<«,5- ;) - - «Ml>!"A> * ~ ^ ! - ^ ' * D a r a u s erhält man n u n : XTT tan = i>*7
3 a 3

F

4 < 3r

)

— etc.

9 ^7
5

3

5

a

j

_ 1 x

COt

^r-

o,636Gi 9 7 7 2 3 6 7 5 8 — x — o , 3 i 8 3 o 98861 838

Ar 0,29755 678.20 D 9 7

Ar 0,018G8 8G5oa 7 7 3 x^
r

l A= ^7
X * 3

*~'

0 , 0 0 1 8 ^ 2 4 7 5 2 o34 x$

— o , 2 o 5 2 8 88894 1 4 5 — o,ooG55 1 0 7 4 7 882

+ OO0 lG977 2^5 A 0 02 , 7 * 4" OOO 2 0X a70 A O O ^I ,O T + OOO 026G4 l 3 2 X^ OO ,O
1 1

Ar 0,00019 75800 7 1 4 .v .
7

— o,ooo34 50292 554 xS ~ 0,00002 0 2 7 9 1 0G0 .7 r

*r/f

— 0,00000 ia36G 5 2 7 #9 — 0,00000 00764 9 9 D
1 7

i. * ' !' 0

0,00000 00295 864 .v

15

x
r

lz

4 OOO OO2 8G7 .V ^ O O OD ,O
Ar 0,00000 oooo3 G5i Ar 0,00000 00000 4o5 #o * x
2 1

~- 0,00000 00047 ^07 x $
— 0,00000

O02 9G9 V 00 .*
T

— 0,00000 00000 i 5 8
~ - 0,00000

OO OO O

-v
011

1 7

.v'

9

Um

sich

von

der R i c h t i g k e i t f,

der Zahlencoefficienten
x

dieser
x
x

beiden 8 .
u n ( 1

Reihen

zu
&

u b e r z e u g e n , setze man x =

. j so w i r d ^

_ —

2

\

_ 2
v

"'' *

=

r

, f < H «

toj

=

o,8488a G5G3i 5G8 0 , 1 4 8 7 7 8 3 g i o 298 *

cot \ m'"lv.:.'"t-'<i

1 , 2 7 3 2 3 95447

35a

0,1G976 5272G 3 i 4 .<o,ioa64 44447 ° 7
2

a
fl^
v

'

0 , 0 0 2 2 3 6 0 8 1 2 847 o,oooo5 7^773 5oi

0,00081 88843 485
. " * w ^ v ' . l - _^"
7

>

O,00000 l 5 4 3 5 943 0 , 0 0 0 0 0 oo423 784
" ' * ' * 4 * ' " -

;

O,OOOOI

O 7 8 2 i

6/y2

0,00000 o i 5 8 4 3o5
* ,j

0,00000 0 0 0 1 1 7 1 4 0,00000 00000 3 2 5 0,00000 00000 009 o>99999 99999 999
•. . s . .

"0,00000

00024

i53

*

0,00000 00000 3 7 4
0 , 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

oo4 ^9
O o 3 ;

0,273*3
-\ ; J , O O O O O

r p 4 4 7

00000

§. 16.
0

S o w i e man z u f o l g e ( § . 1 2 . ) aus den Sinussen und Cosinussen der W i n k e l

<

30 die Sinusse und Cosinusse aller übrigen gröfsern W i n k e l n finden kann, so giebt es für die Tangenten

durch bIofse Addition und -°
t x

und Subtraction

Cotangenten ~
1

ein

ähnliches Hülfsmittel.
f

W e i l nämlich (p.
4 f C t

125, §. 48.) cot 2 x =
n

™ .,
X

so c r . und,

" .. , ..... ? . colW-x)-tan@lY>-x) h a l t i n a n , 3 0 — x fur x substituirt, c o ^ ( 6 0 - 2 a ) = -—weil cot (60 — 2 x) =

tan (30 4- 2 * ) , tan ( 3 0 ° + 2 .r) = § cot (30 — .r) — \ tan (3()°— .r). sich aus den T a n g e n t e n und Cotangentcn durch , Li^ -—
C

D i e Sccanten und C o s e c a n t e n lassen blofse Subtraction finden. cosecx also cosecx §. 17. Sinus, + cotx =

E s ist nämlich . ~J
sm

,- <
v

r cot \

H x

-°—
sin

= x

(p. x
0

sm

125, , .

§. 49.) = tanx.

X )

— cot I

x

— cotx,

und daher sccx wie

=

oo/(45 — § # ) —

.•
uns

N a c h d e m w i r gez*>igt h a b e n , die T a n g e n t e und

man

aus einem g e g e b e n e n W i n k e l den desselben berechnet, bleibt

Cosinus,

die Cotangente

c h

ü b r i g

d e n

L o g a r i t h m e n

d e s

S i n u s

u n d

C o s i n u s

j e d e s

W i n k e l s

d u r c h

R e i h e n

d a r -

s t e l l e n ,

m i t

d e r e n

H ü l f e

m a n

d i e

B e r e c h n u n g

d e s s e l b e n

a u f

e i n e

b e q u e m e

A r t

a n -

e l l e n

k a n n .

W i r

w o l l e n

z u f ö r d e r s t

d i e

R e i h e

f ü r

log nat cosx
~ + ~ +

e n t w i c k e l n .

W e i l

( p .

5 0 . )

( B )

%

(

1

-

»

)

=

.

+

+

c t c .

d

cosx

1

x*
d u r c h

4~
e i n e

^

+

'

r

c

~ "

c

t

c

>

'

s

o

ü b e r s i e h t

m a n

l e i c h t ,

d a f s

s i c h

log nat cosx

R e i h e

v o n

d e r

F o r m

,

^

-

®« *c + ^
l ä f s t . E s k o m m t

4

+
a l s o

^
n u r

4

+

^

4

4

+
d i e

4 °

+

efc.
Gf ,
1

r s t e l l e n

d a r a u f

a n ,

C o e f f i c i e n t e n

S

2

,

e t c .

b e s t i n u n e n .

.? «• , « •

_^«, •'

»• ? ; S

..^

*. .

• '

r _ : , "

• • »

,

W e i l

n u n

z u f o l g e

d e r

o b i g c n

V o r a u s s e t z u n g

-

i

co8{x

+

b

=

@,c*

+

#)c

+

^c-v

+

#)J

+

e (*
3

+

Oc

+

e (*
4

+

ßJ

+

rtc.

d

-

(/

cos

(x

+
1

Z)

-

Z

cos *)
sin Z

=

-

Z

£ 2 ^ + £ )
C O * .v •

=

_
#
.

t

r

o

s

x

-

(

c

o

s

^

-

c

o

^

x

+

ij)

c o s —

x

2

s m

C r

4~ -)
_

/

COS

si/i (x +

co

^)
C A # ) , s o e r h ä l t m a n :

=

~

l(l

COSX
2

*

X g

g
/ s m (.r

2

sin (x
c o s

+

4- -)
- C h i )
x '

\
4 ~ i V
*

/ s i n (x
x

4- -)
—ChiJ
4 - e t c .
' .r

- C A # 4 - * A
x
x

c o s

c o s

*&x*&-*^
D i v i d i r t m a n

+ ^ * + & - * ^
n u n a u f b e i d e n S e i t e n d i e s e r G l e i c h u n g d u r c h

+
Z
u n d s e t z t

etc.

darauf

=

o ,

s o

c r g i e b t

s i c h ,

w e i l

a l s d a n n

(x

4- h

£
.

r

, * yjii ?
^

,
tox,

C v — •

4-

c
,

— •tc
Xy

(x

4-

c
,


*

x i
. r

3
c

j
, u n d a l l g e m e i n

COS X

Z

*
n

°

»
(X^rZ)
5

Xc

X

c

•f@

3

A

J —*;
1
c

|

43

i

i J
T

1

X

^ P Z

C

....4
+

i

*

n
+

.Z

, * - i

_

zzz

x

"
c i

tanx

=z g

x

x 4-

a

4" £

x* +

@

4

@

5

e t c

.

WeU aber ( § . 1 3 . ) tanx = 3I1X+ 9I2 x\ + 51, x\ 4 - 9I4 x + etc. so ergiebt sich = 3I1, =9fg, f 3 = 2I3, S = 2I4, etc. .tf:*!^*w Folglich — log nat cosx = + 3I3 4 + 3f3 A*c + + elc* §. 18. Aus der so eben gefundenen Reihe für Z cosx läfst sich nun leicht die Reihe für Z sin x herleiten. Es ist nämlich sin 2x — 2 cosx sinx, und folglich 1 sin 2 . = 12 4 - 1 cos x + Z sin v oder 1 sin 2 — Z sin x — 12 + Z cosx. . Weil nun sinx — x — x^ +- .r^ — x + 4~ « = *(1 — fx* + I * 4 — + -jA"c — elc.), so muhIsinx unter dcr Fonn Ix x^ — 4 ' — a 3 — $4 *vc — etc.dargestelltwerdenkönnen. Daraiisfolgt 5 1 sin 2x — Z sinx = /2 — (2*-1) (2^—1) g3 — (2° — l) #3 ^4" etc. ist Z2 cosx = 9I — 2I — 3I und diese beiden Reihen einander gleich gesetzt, erhält man: 3I1 _ %, _ 3I3 _ 21, 5 2 4 « - (2 -!)' ~ (2 -!)' ^ ~ (F^T)' ^ ~ C 2 ^ ' etC* Es ist demnach ^ * >2I1 a 2I2 , 21, , 31, 2 4 c c (2 — l) (2 — l) (2°—l) (2<!—l) * §.1'J. Substituirt m n in den beiden für lcosx, lsinx gefundenen Reihen a für x, so werden dieselben:
7 c 4

2^.r*

x ,

x

7

c

x^

e t c

. v '

x\

A u c h

+

Z

12—

1

x\

2

. r

4

3

x

\

~

9

t

4

e

l

c

v >

log

nat

suix

Ix

. r

c

x*

R

• . v

0

— . - •-—x°

4~

etc.

l ^

= -V=<I>! -

*> **<lt - »3 *<(i>t 2'c (2 _1)
6 V

*.
2"
c

,.A,"=,"_A. 2 2 (2'-1)

*.<r/__^_^6
•2'c (2 4 —1)
_ I

Diose beiden Reihen lassen sich aber, weil Z(I A.2) — A,2 x6
_ j .
s

- V " C i _ ^ _ etc. (^-I)V0
.
~ y

- etc

« _a ^ .
,
3

* ^10 _ etc.
_
x

•', -

.

/(1 _

^

=

_

£! _
2

, £_ _
4

, *_ _
G

£^ _
5 lü

c l c

2 *2 2'' * 2 2 zur b q e e numerischen Berechnung auf folgende Weise darstellcnY* ; \ . eumn
4 3

1 coa~ = /d ~ A) ~ (9J(i>*;
2 1 1

~ 0I (^- D* - Öl(^-*)*8—«tc *4 2'c
1 4 a

4

' « • v = •+ \+'«- s - t A ^ - o - ( Ä i f ^ ) ^ - • > Dru ege t sc n n wn m d nmrce Wrh dr Ceiine aa s r ib ih u , en ä i u ei hn et e e ofc tn n e s e wkc brc nt idm m f r 3I, 3I, 2I, 2I, ec d (§. 13.) gfnee i l h eeh e, ne ri a ü n t. i e e dnn u Zh et e s btt it a l r u siur: wh
( ( c w 1 2 3 4

log nat cos

=

1 (1 + x) +

1 (1 — x) x
2

log nat sin -*

= / x + 1(2 + x) + 1(2 — j ) r
i6558 3o435
7 7

— 0 , 2 3 5 7 0 o 5 5 o i SGiGg 8 2 7 5 5

0,93471

54io x
2

— 0,00733 9 0 i 5 8 02096 02727 x 4 — o,ooo48 2 3 5 8 8 8 o 5 i 4 o4o63 x
6

o,i6i23 3 5 i 6

i2o56 60911

0,00257 2 6 0 1 0

5 3 4 7 3 o6848 x 4

— o,oooo3 87947 5 6 3 2 4 0 2 9 8 2 x 8 — 0,00000 34o8a 72608 g 6 5 i o x *
1

0,00009 o3284 4 7 8 3 5 67260 X ^ 0,00000 5 9 8 1 7 g 5 i 6 a o 5 5 o i 0,00000 0 1 9 4 2 0,00000 00100 0,00000 oooo5 0,00000 00000 0,00000 00000 0,00000 00000 52954 6 5 1 9 6 13287 48812 x° i x *
2

— 0,00000 o 3 i 4 3 08097 i865g — 0,00000 00298 g i 5 o a 7445o — 0,00000 00029 o4644 6 7 2 3 9

x
1

1 2

x * x
1 l G

3 4 o 4 i 3 5 6 i 8 x4 *

' — 0,00000 00002 86826 3 g 5 i 8 X O — 0,00000 00000 28680 76974 x
2 0

01617 999 *' 77
00090 97690
x

29148 5 658
9

x ^
8

— 0,00000 00000 02896 9 7 9 5 6 x

2 2

x
2

2 0

— 0,00000 00000 00295 06024 X *
2

0,00000 00000 oooo5 1 6 8 2 7 0,00000 00000 0,00000 00000 00000 29607

2

— 0,00000 00000 ooo3o 26249 ^ — 0,00000 00000 oooo3 i 2 i 3 a — 0,00000 00000 00000 ^ 2 3 7 9
7

2 0

x 4
2

x 8
2

x° 3
3 2

00000 0 1 7 0 8 0,00000 00000 00000 00099 oooo5

x
x 7 ?

2 5

'
3 0

0,00000 00000 00000 o 3 3 3 x 0,00000 00000 00000 o o 3 5 2 — 0,00000 00000 00000 00037 — 0,00000 00000 00000 oooo4

0 0 0 00000000 , 0 0 00 0

x

x ^ x
3 8

§. 20. meinen durch

Um

aus den natürlicben L o g a r i t h m e n

der Cosinusse und Sinusse die g e w i e ( p . 49.) g e z e i g t multipliciren, worden, und weil

b r i g g i s c h e n z u e r h a l t e n , mufs man den Modulus jtf =

dieselben,

0,43429 44S19 03251 82765 11289

die L o g a r i t h m e n der Sinusse und Cosinusse in den T a f e l n um sie positiv zu um 10 z u grofs a n g e n o m m e n s i n d , n o c h 10 dazu addiren. D i e s e m n a c h erhält m a n : X log brigg cos
I JC = Zo^(I—x)^-logQi + x ) log brigg sin -=r — log x + Iog(2—x)

machen

+

log(2+x)

10,00000 o o o o o 00000

— — — — — — — — — — — — —
§. nung 21. der

0 , 1 0 1 4 9 485g3 4 1 8 9 2 x o,oo3i8 72940 6545i O,00020 4 8 5 8 0 0 0 1 7
9

2

+ —

— —

9,$94o5 9 8 8 5 7 0 2 1 9 0 0 ^ 7 0 0 2 2 8 2 6 6 059O1 x 0,00111 72664 4 i 6 G i
X 2

4
G

X

6

o,oooo3 92291 46453 X O,00000 1 7 2 9 2 70798

o,ooooi 68483 4 8 5

9 7


x

0,00000 i 4 8 o i 9a986

io
1 2

0,00000 00843 6 2 9 8 6 ^io 0,00000 o o o 4 3 4 8 7 1 5 X 0,00000 00002 3 j 9 3 1 o , c o o o o 00000 1 2 6 5 9 0,00000 00000 00702
x 1 2

o,ooooo oi365 02272 X
7

o , o o o o o 0 0 1 2 9 8 i i 5 X'4 0,00000 0 0 0 1 2 6 1 4 7 1 X
1 0

X'4

o , o o o o o 00001 2 4 5 6 7 X'3 O,00000 00000 i a 4 5 6
^ 2 0

iR
2 0

0,00000 00000 00039 X

o , o o o o o 00000 o i 2 5 8 X

2 2

o , o o o o o 00000 0 0 1 2 8 X *
2

0,00000 00000 o o o i 3 X=6 Um von den in den v o r i g e n §. §. mitgetbeilten Reiben ür die R e r e c zu

Sinusse,

Cosinusse,

Tangenten

etc. und ihrer L o g a r i t h m e n Gebrauch cos~, 2 des Winkels
e t c

m a c h e n , ist noch einiges zu b e m e r k e n . deutet x die Verhältnifszahl des

In den A u s d r ü c k e n sin^-, 2 zum Quadranten oder

- hezum

Rogens

rechten W i n k e l .

M a n bestimmt die Gröfse eines R o g e n s o d e r W i n k e l s durch G r a d e , Nach der alten und g e w ö h n l i c h e n Einthcilung des

M i n u t e n , S e c ü n d e n , T e r t i e n , etc.

Kreises, rechten

deren w i r uns auch h i c r n o c h b e d i e n e n , Winkels, die Minute der COste T h e i l

ist ein Grad dcr 60ste T h e i l eine? Grades, die S e c u n d e der GOsie

eines

TheiI einer M i n u t e , etc.

D i e G r a d e , M i n u t e n , S c c u n d c n etc. w e r d e n rcspective durch
o ,

die Z e i c h e n ° , nen Bogen

<, » ,

etc. angedeutet.

S o bedeutet z. B. der Ausdruck 19 1 1 1 3 e i Minuten 13 Sccunden. Einen solchen in

oder

Winkel

v o n 19 Graden 1 1 den Quadranten

B o g e n verwandelt m a n , einen Decimalbruch:

zur Einheit g e n o m m e n , 19 11^2166 =

folgendermafsen

Es

ist

19°ll'l3"=

19°,186944 =

0,21319827 . . .
O

D i e s e Z a h l ist die respective Verhältnifszahl des W i n k e l s oder B o g e n s v o n 1 9 1 1 zum rechten W i n k e l oder Quadranten. W e i l nach der neuern Decimalclntheilung 100 G r a d e , der Grad in 100 M i n u t e n , wird, so Übersicht des man leicht,
o

13

der vierte T h e i l des K r e i s u m f a n g s ,

in

die Minute in 100 S e c u n d e n ,
O , „

etc. getheilt oder eben

dafs
,

19

11
,„

13

nach

der ältern E i n t h e i l u n g , Eintheilung sind. Das

0,21318827

Quadranten — 2 1

31

SS

37 neuerer

angeführte Beispiel wird hinlänglich sein zu z e i g e n ,

wie

man

einen B o g e n nach der

alten Eintheilung a u s g e d r ü c k t , nach der Decimalcintheilung darstellen mufs. U m g e k e h r t läfst sich der A u s d r u c k eines B o g e n s nach den ältern g e w ö h n l i c h e n verwandeln. Dccimaleintheilung g e s c h r i e b e n , Ist nämlich der Dccimaleintheilung 21 3 1 8 S 2 8 n a c b in der

der B o g e n

so ergiebt sich unmittelbar,

dafs derselbe 0 , 2 1 3 1 8 8 2 7 0,18G9443X60Min. 12,999. er-

des Kreisquadrantcn = 0 , 2 1 3 1 8 S 2 7 X 9 O Grade = = 19° 1 1 , 2 1 6 6 5 8 = 19° 1 1 + 0,216658 X

19°1869443 = 1 9 ° + 19 11

60 Secunden =

§. 2 2 .

A u s den ( p . l l 7 . ) g e g e b e n e n D e f i n i t i o n e n der t r i g o n o m e t r i s c h e n G r ö f s e n

geben sich unmittelbar f o l g e n d e zur B e r e c h n u n g des r e c h t w . D r e i e c k s nützliche Sätze.

I.
zur

D ie C athc te

eines r c c htw in k 1ich ten D reie ck s i m gleich dem Sinus des der Cathete

V e r h ä 11 n i s s e gegenüberste-

Hypotenuse,

ist

henden II.

oder dem Cosinus Die Cathete eines

des anliegenden rechtwinklichten

spitzen

Winkels. im Verhältnisse

Dreireks

z u r a n d e r n C a t b e t e i s t d i e T a n g e n t e d c s d e r c r s t e r n C a t h e t e g e g e nüberliegenden TI1. cante oder die Cotangente des ihr a n l i e g e n d e n zu einer Winkels. ist die Sedes entge-

Dic Hypotenuse d e s an d e r C a t h e t e Winkels.

im V e r h ä l t n i s s e anliegenden

Cathcte

oder

die Cosccante

gengesetzten

D a r a u s ergeben sich w i e d e r f o l g e n d e beiden S ä t z e : IV. Die Cathete eines rechtwinklichten Dreiecks ist gleich

* dcr

Hypotenuse den

desselben

multiplicirt mit dem Sinus des g e g e n ü b e r s t e h e n Winkels, oder auch gleich

oder mit dem Cosinus des anliegenden

d e r a n d e r n C a t h e t e m u 11 i p 1 i c i r t m i t genüberliegcnden den Winkels. V. einen Die Hypotenuse Cathete oder mit der

der T angente des

d e r e r s t e n g eanliegen-

Cotangente

des der ersten

einesrechtwinklichten mit der Secaiite

Dreiecks

ist g l e i c h d e r oder mit

multiplicirt

des anliegenden

d e r C o s e c a n t e d e s g e g e n ü b e r s t e h e n d e n W i n k e 1 s. D i e s e m n a c h i s t , w e n n man die H y p o t e n u s e ABC des in C rechtwinklichten Dreiecks

durch c , die Cathete BC durch a und AC durch 6 b e z e i c h n e t
sinA = cosA — - , c tanA — cotA ~ = - , a secA — b c = = %, b cosecA —

c

b

a

Daher b =

auch: c sin B

a — c sinA = c cos A =

— c cosB a tan B

b tanA

cotB; b sec A — a cosec A.

— a cot A;

Trigonometrische

zur

Auflösung

der F 0 r m e 1 n.

ebenen

Dreiecke

nütz-

1iche §, 2 3 . Lehrsatz.

W e n n r den H a l b m e s s e r des um d a s D r e i e c k ABC u n d die Seiten BC,
2 r sinA, b =

beschrie-

benen K r e i s e s b e d e u t e t ,
' zeichnet w e r d e n ,

CA,

AB

respective durch
c — 2r sinC.

a

, b, c b e -

so ist a =

2 r sinB,

B e w e i s . wie man OD, als man nun OE, auch leicht

Es

sei O

der Mittelpunct Winkel Seiten BC, BOC

d e s u m ABC = 2 A , AB COA die

heschriebenen — 2 B , AOB

Kreises, = 2C.

so ist, Fällt Linien AOB, es ist

übersieht, auf die

von O OF, die

CA,

respectiven die W i n k e l a, b, c

senkrechten BOC, COA, und

so werden

durch

dieselben Seiten des

sowohl

correspondirenden

Dreiecks

halbirt,

( § . 2 2 . ) | a — r sitiA, th'vt
und folglich a — 2r sitiA,

b =
b —

r sinB,
2r siiiB,

^ c — r
c — 2 r

sinC,
slriC.

Aus e c k s

diesem

Satze

folgt

zugleich,

dafs

die

S e i l e n

j e d e s

g e g e b e n e n

D r e i sind.

d c n

S i n u s s e n

d e r g c g e n ü b e r l i e g e n e n

S e i t e n

p r o p o r t i o n a l

§.

24. L e h r s a t z . Kreises a, b, c,

Wenn bedeutet, u n d ihrc

£

den und

Halbmesser die den

des

in A ,

dem B,

Dreieck C

ABC

einge-

schriebenen Seiten durch

Winkeln

gegenüberliegenden so ist

Summe

durch

s bezeichnet

werden,

tan

l A
2

=

;—, -| s — a

tan \B *

~ — , § s — u
f T

tan
-

-

-—£

.

| ,9 — c eingeschriebeCA, AB

B e w e i s .

B e z e i c h n e t m a n d e n M i t t e l p u n c t d e s i n d e m D r e i e c k e ABC

n e n K r e i s e s d u r c h 0,

u n d d i e r e s p . B e r ü h r u n g s p u n c t e d e s s e l b e n m i t d e n S e i t e n BC, E, F, OC s o w e r d e n , w i e m a n l e i c h t ü b e r s i e h t , d i e W i n k e l A, u n d e s w i r d AE CD respective = AT, x, BF y ,
-•I -

d e s D r e i e c k s d u r c h D, die L i n i e n Bezeichnen OA, OB,

B, CD +

Cdurch = z = CE.

halbirt, BF,

= s,
£

B D , so i s t y

wir

nun

A E ,

durch

rt)

CL
z + x E = = x is = — b, a, x y 4= y = c, also b, z x — + y ±s + — z c. — — Es OAE

'

1 '
2

b

— —

i

**»

u

" d

folglich ein in oder

§.9 — Dreieck

ist aber

das Dreieck

OAE, CAB

rechtwinklichtes | A
3

und der W i n k e l tan \ A oder

dfe Hälfte tan \ A .

des W i n k e l s Eben

*

demnach

OE jrLJtL

=

p-

~£ S — a
oder

--=

s o erhält m a n

\ s— b

_

^

_

=

tan

\ B ,

T a *

7

^
c

7

=

tan

I C

auch

I i Z ^ f

=

c

o

t

I

s— f

b
=

7 « — C _ f

cot i B ,

-

= cot

*xn
\ C.

§. 25.

W e i l col \C co/ i ^ +

=

tan l{A co£ § B +

+ B) =

( .
P

1 2 4

O ( » ) ™*

^ A c t t ^ B ^ Nun ist

so erhält man

cot f C =

cot |

. cot § 2? . co* | C.

aber zufolge des v o r i g e n §. cot f ^ + - coZ j 5 +
(X.g^.a)(±
s

i g co£ j[ C = - . u n d coZ § ^
s

co£ § 7? X
rf.^f-.
y

b}(—s~—c}

• " ^

.

i<^<-^.>,

\

r

col

—5—-— D i e s e b e i d e n A u s d r ü c k e einander gleich gesetzt, * r alsdann die Gleichung mit ^ multiplicirt, und dann mit f s d i v i d i r t , ergiebt sich
1

C =

2
f

=

M-*-&) Cf^-c) f* OB,

d

_ *

y ^ « — '

riKf«

— 6) §*

( f j - c ) in drei b, Dreiecke c sind. \ g b

§. 2G. getheilt, Daraus +

D u r c h die L i n i e n 0A, w e l c h e dieselbe H ö h e =

OC wird das D r e i e c k ABC

g haben und deren drei Grundlinien a, des Dreiecks ABC =

ergiebt

sich,

dafs

der

Flächeninhalt

\ ? a +

v gc =
x =

f * • g
V(~s~ä)($s—b)(is ± x .
O "

— c) - = Y\s-

Z

1

^

5—j — c)%

ls.l

{\s~a)(\s—h)(\s

ein

schon

im l 5 t e n Jahrhundert

bekannter

geometrischer

und

zur B e r e c h n u n g

des

Flächeninhalts eines D r e i e c k s sehr brauchbarer S a t z . §. 27. W e i l die UöheAD d e s D r e i e c k s ABC, wenn BCzxir Basis genommen ACD,

wird, diegemeinschaftlicheCathete

der beiden rechtwinklichten D r e i e c k e ^ / ß Z ) , als auch AC.sinC

so ist dieselbe ( § . 2 2 . ) s o w o h l AB.sinB

o(]crz=csinBz=bsinC. B

B e z e i c h n e t man also den Flächeninhalt des D r e i e c k s durch S, so hat man S==j;acsin zzz \ ab sin C.

Daraus ergiebt sich zugleich sinA
yyO S =

A u f gleiche W e i s e würde man auch 5 — f bc sin A gefunden haben. 2 S 2 S 9S *" "™* * — —, sinB = —, sinC = ~ -, ° oc ca ab
7

. Ci S — a) US — b) Ci S — C).

§• 28.

Z u g l e i c h erhält man a u c h , weil a = 2 r sinA,

b=-2r

sinB,

c~2r =

sinC,

AVO r den Halbmesser des um ABC

umschriebenen K r e i s e s b e d e u t e t , r Kreises S

E b e n so ergiebt sich der Badius dcs eingeschriebenen _ K<i*-<0(S*-&)(i*-c>

^ .
n n h e r

_
r,
-

abc
2 7 °
d

,
e r

n
2 s r

j
? =
ahc

, p_
U n < i

4

& _ 4 ( f s - a ) ( f s — o)(i « _
~aJc~ \A sin\ A S
= u n d w e i l
=

c)
^

>

r i 7 ^ b c

§. 29. =
2

A u s

sinA

9 =

S
f o l g t ( p . 1 2 5 . § . 4 7 . )

cos

«

i—f s—
a * . Tr ( f

= =
«
5 2

a

s.
7

-

T

^

, x ^ m ~^ = i
E b e n

r, s o e r h ä l t «; (is-o)(fs-c)

m a n :

cos
SZ/Z f

%A

sin \A.tcin

\ A

=

,
J " S O

• x .
=

s — a) bc

T

-

=

bc

V(± s — A) r i s — r) r ^ bc
T

T^i

s o

cos

lA.sin
*

T i

• T ^

lA.col

, 1 A
\A

=

7 — . OC

S |s — a
j>

=

^ s . ( | , v — a)
2 5

.

. .

D a h e r

UC
~ * * a ^ = ^ ^ * ~ ~ ^ ~ *

I

sm

f

^

.

eo/

I

A

cos"

\

A

=

-

^

^

j

J

u

n

<

C

0

§ .

3 0 .

A u s

d e r

g e g e n s e i t i g e n

V e r b i n d u n g

d e r

G l e i c h u n g e n

-*
t

'

.'

e

M

=

rij&>>_=<» bc

s

i

n

l

A

=

y

-

q

*

-

t

)

(

i

*

-

o

" » ( « „ , ; , •

bc

C

M

p

=

r

ü

ä

*

=

»

^

.

i

f

l

=

r

*

'

-

^

q

'

-

"

>

cos -|
s i c h

i

r

_
C —

crt n s . ( f s - c )
I — b r a u c h b a r e F o r m e l n .

crt *m
S o
i r

_
— f m a n : 7. •><^'.>

i

g e b e n

m e h r e r e

e r h ä l t

0 1 COS 5
z

A

1 7 COS § ^ ? —
A

l

8

K C j * - < 0

e 2
$
S

f

, ab
« )

_ —

• — . SlTl ,^ c c
* S C . , „

r

^

»

75


=

C

V * ( i

5

*

° )

sm
•• •

%A.sin
1 , / •

l B
1

f ^

^ f = . ab

=

* 0

.s1/1 f
1

C

c
cos ' sm
D a r a u s

\A.sui T A

jtf

R

— =

— a Y\ — - — 1

s.

(i

s — c)

— _

_

js —a
— f 8 - b

c

cos

r-

rJ>
I

f * - & K " I * . ( f * - 0
— ^ — r

x

C O Ä

f ^ / . cos
COS
I ö

B

a

COS

\A

sin sin sin

'i
1 2"

. szVz
A . sin A A

X 3

Ä

=

COS

l(A l(A

+ -

B )

=

s m

f

C

COS ^ A • COS sin sin \A. i A . COS COS

I 2

B

+

B
i

=

COS

B )

=

a + -—-— c COS

0 2 ^

sin

.

7 2"

I 2

B

+

1 2"

. sm
. sin

ß

-

s//i
sin

i

(

^

+

i

B

~ COS

x a

X a

B

=

^) ^) =

cos C

T

C

D i e erste und dritte dieser 4 Gleichungen

enthalten

nichts N e u e s .

D i e zweite

und vierte aber k ö n n e n mit Nutzen zur Auflösung e b e n e r D r e i e c k e gebraucht w e r d e n . §. 31. ~~
c •~z 2 A u s den b e i d e n Gleichungen cos \(A—
v

B) =

a

6

sin-C,

sin%(A—B) oder so b e der

a

cos \C, erhält man durch D i v i s i o n col *(A-B)
* ~

~

a

a —

^ tan iC,
b
a

auch lan \(A—B)

=
£Z

? c o / \C,
.0

und weil

c o / \ C~

tan \(A^B),

k ö m m t man den bekannten Satz *

a

n

;
\(A—

— ^
ri) a — o

0 ( i e r

di< T a n g e n t e
1

^ c m

halben

Summe zweier W i n k e l eines ebenen des hall)en U n t e r s c h i e d e s Seiten zu ihren =
B+C)

Dreiecks

verhält

sieh zur

Tangente

derselben,

wie die Summe der ge-

genüberliegenden

Unterschiede. ^
=
i a n

A u s der Gleichung cot \(A—B)
*{A-J3) + B + \ C ~ ftA +

^ ^
0

4

^ u c h , weil
= ' |
6

9 0 , tan(B

+ i O

J t ' .

'- 32,
cos
1

• ~ (

-

fe

" ~~

Vermittelst der Formeln ( § . 3 0 . ) hat man auch
*n | * cütS x £ „ C — r ( F j * ) ' ( t * " ., ) ( ^ . ••i 0 ' c
n 2

f

t

K

i

*

-

* -

^

c O Ä

^ •

-

I h

S s —

_ \ s f - . 4 r

Ziigleieh ist aber auch (p. 1 2 4 .
4 c o 5

§ . 4 4 . ) und weil cos \ C =
2 [ c o 5

s / « $(A + B),
+ y 7 ) i

£ y / ro.9

| 7 ?

cos IC

=

\(A—B)

+

t : o «

|(y7
sin A

cos S +

£

T

=

2

cos i (A-B)

sin \ (A +

7?)

+

2

«'« x
9

C ros \ C =

+

C.

Demnach * m y / +
wc-U « = 2r sinA,

sinB
2 r

+

sinC

— if,
c = 2 r

w a s auch unmittelbar ans ( § . 2 2 . )
räC also s = 2r(sinA4rsinB +

folgt,
sinC).

b =

§. 33.

A u s den Formeln ( § . 3 0 . ) ergiebt sich auch
x r — ( | s " ) ( i * f t ) ( j * c ) #

sin % A sin J B sin f C

;r
M

4 r

E s ist aber ( p . 1 2 4 . § . 4 4 . ) 2 Vz f y / * m iB
folglich 4 sin ^A sin \B

=

cos

— # ) — ™* i ( ^ +
— 2 sin
2

y3),
C =

s/n J - C — 2 c o « ^ ( ^ — cosA Ar cosB A~ cosC

B) cos i(A+B) — 1.

Nun übersieht man aber l e i c h t , e c k ABC BC, CA,

dafs,

w e n n O d e r MitteIpunct des u m das D r e i /*, die v o n O auf die Seiten cosA,

umschriebenen K r e i s e s , dessen Halbmesser = AB g e z o g e n e n P e r p e n d i k e l OD, gleich sein müssen.
~ =

OE,

OF respective den Gröfsen r

r cos B, r cosC
4 sin ±A

W e i l also
+ cosB + cos C — 1 , so erhält man

sin f Z ? siti | C = + r cos B

cosA r cos C

§

4 *

'f — r cos A

4 "

O der i n j e d em e be nen D r eie cke is t de s um schrieb enen K reis es

d i e S u m m e d e r d r e i a u s d e m M i 11 e 1 p u n c t e

a uf di e S eiten des D rei eck s g ez o g en en se nk r ech te n L in ien g 1e ic h der 5 u m m e d e r b e i d e n H a 1 b m e s s e r d e s u m s c b r i e b e n e n u n d d e s e i n g e s c h r i ebenen Kreises. A u s tan 1 A
=
i

§. 34.


5 —

a

,

tan \ B

=
I

s — u

,

tan

4C

=

§. 36.
sinA =

Weil,
sin(B^rC),

wenn

A,
so

B,
hat

C
man

die W i n k e l
sinA =

eines

ebenen

Dreiecks

bedeuten,
Diese

sinB.cosC-^sinC.cosB.

Gleichung
a — 2r

mit dem D u r c h m e s s e r
b = 2r sinB, c cosA

2r

des umschriebenen
2r sinC,

Kreises

multiplicirt,
c

weil
cos

sinA,

c = +

ergiebt sich a = c = a cosB

b cos C 4 Es

J],

E b e n so erhält man b =

a cosC,

4 ~ b cosA.

ist

al-

so j e d e

Seite eines ebenen D r e i e c k s je<le multiplicirt mit

gleich

der Summe

der beiden

an-

dern Seiten, init j e n e r §. 37.

dem Cosinus

dcs Winkels,

den sic

macht. Multiplicirt man die drei so e b e n g e f u n d e n o n C l e i c h u n g e n r e s p . n u t < 2 , b,c,

so erhält man

a

=

ab cosC'Ar bc cos A ca cosB

ac cos B;

daraus a
b c

2

= =

h

2

Ar

c

2

— 2 bc cos A
7,

b* = c
2

Ar- ba cos C; Ar cb cosA;

2

c'
2

Ar ci Ar b
%

— 2 ac cos B
— 2 ab cos C

=

2

— a

E s ist a l s o das Q u a d r a t j e d e r S e i t e e i n e s e b e n e n D r e i e c k s Summe der Quadrate der beiden andern Seiten weniger

gleich

der

dem

doppel-

ten R e c h t e c k e schlossenen

aus d e n s e l b e n

m u l t i p l i c i r t mit dem C o s i n u s

des e i n g e -

Winkels.

A ufl

Ös u ng

cl e r

r e c Ii t w i n h 1 i c U i e n Z) r e i e c 1 e.

§. 38.

A u s den b e i d e n C a t h e t e n a, b, d i c H y p o t e n u s e c u n d d i e b e i -

den s p i t z e n W i n k e l n A , B zu f i n d e n . Es ist tanA
=
r

a , o

B

= 90 — A

°

oder auch tanB

~

-.

b

a =

Ist der Winkel
• . • sinA
a

A

bekannt, so findet man daraus* die Hypotenuse c — a cosecA
'
J l

Man kann b finden, al2

aber auch dic Hypotenuse unmittelbar durch die Gleichung c — Y~a +
2

lein dieser Ausdruck, weil er sich nicht in Factoren zerlegen läfst, ist zur Berechnung mit Logarithmen nicht bequem. §. 39. A u s d e r II y p o t e n u s e c u n d d e r e i n e n C a t h e t e a, die an der e

Cathete b und dic W i n k e l A , B zu finden. Weil b
+ i °g
l

2

=

c — a = (c + a)(c — a ) ,
2 2

so erhält man log b =

-| log (c -j- a)

C ; — a). <
1

Die beiden Winkel A
ct i .

B

ergeben sich durch die Formeln sinA

= 1—cos B

cosB

— *?.

DifFerirt - senr wenig von der Einheit, so bediene man sich, weil
? -

^

=

«« |#,
a

14-

c

w

J

>

cos B

=

tarf\B,

der Formeln sinlB

~

=

2c

tan$

B

=

T^=A
c A- a

§. 40. Aus der einen Catlicte a und einem der beiden Winkel A, B
?

die andere Cathcte und die Hypotenuse c zu berechnen. Ist der eine von beiden Winkeln A, B gegeben, s ist anch der andere bekannt. o Man hat also b — a taiiB oder b = a cotA. Die Hypotenuse aber wird gefunden durch die Formel c ~ a.cosecA ~ oder auch c — a.secB = —
sin A cos Ji B

§. 41. I) i e ITy p o l e n u s e c u n d e i n e r d e r b e i d e n W i n k e 1 A, geben; man soll eine der Catheten bestimmen. Die Auflösung dieser Aufgaben ist in den Formeln a — sin A = c cos B, ,b — c sin B = c cos A enthalten.
c

sin

A af 1 u s u n g §. 42. einen I.

d e r e be n en D rei e cLe im

A11 g e m e i n e n. Dreiecks .

A u s d e n d r e i S e i t e n a, A
9

b, c e i n e s s c h i e f w i n k l i c h t e n

Winkel

B,

C zu f i n d e n .

Aus ( § . 37.) ergiebt s i c h :
7
> 3

J _

c

2 _

ß

2

- cos A

-

'

<.2_4^_62
C O S B =

a

2 _ ^ £ 3 _ _

c

2

2 ~a

'

C O S

°

=

2^6—

ii.
,„. ^ = f h ^ 3 ^ , r ^
3

c o s

|

B

=

^

-

i C = r U ^ = i L >

I V . ianl-A=

— —,
e

tan \ B — a
jjr
tS —

i

a

n

i

C

~

i J__^ I < >
C

W

0

9 der l l a l b m e s -

S

O

ser des in -

dem D r e i e c k e eingeschriebenen K r e i s e s = 2S bc ca 2 S 2S = r~ yfs^.(^> s — a) — — b) M «sC =c) (|s (f —
-.—, sinB

.

~ _

2S
• 5 —

sinC

.

n

_

2S ab 2 S -r ist.,

T

,

* „ °) (ar * 2

c

\

. sinA e c k s VABC =

w o 5 der Flächeninhalt des D r e i -

§. 43. liegenden

AuS

z w e i S e i t e n a, A, die

b und

einem andern

der

einen B,

Seite C, u n d

gegenüberdie dritte

Winkel

beiden

Winkel

S e i t e c zu fin d e n . Vermittelst der P r o p o r t i o n a : b — sin A : sin B k e l B, dessen Sinus = findet man zunächst don W i n B

^_f^Lf^, D i e s e r Sinus k a n n s o w o h l einem spitzen W i n k e l dem Supplemente von B, angehören.

als einem stumpfen B',

D o c h kann diese Z w e i Ist A

deutigkeit nur dann statt f i n d e n , wenn A ein stumpfer W i n k e l , wenn A so kann B nur

ein spitzer W i n k e l , und b > a ist. haben; was

einen W e r t h a ist.

auch der Fall ist,

ein spitzer W i n k e l aber b <

H a t man den W i n k e l B g e f u n d e n , Seite a der c = = c = b
2 <

so ist auch C ' b e k a n n t ,

und

man

erhält

die

~~^~~^'

Man könnte cosA

dieselbe auch unmittelbar vermittelst der Gleichung Betrachtet man f+ b
2

+

e? — 2bc

herleilen.

sie nämlich — a?
2 2

als so

die

Wurzel man dieser

quadratischen b cosA +

Gleichung

c' — 2 b cosA.c
a 2

~

o,

erhält Allein

Y&cos'A

— 6 4-a

=

b cosA

Y"d — b siri*A*

W e r t h läfst sich n u r ,

durch L o g a r i t h m e n ,

vermittelst eines H ü l f s w i n k e l s B o d c r B'

b e r e c h n e n , dafs also diese Auflösung in dcr bereits g e g e b e n e n enthalten ist. §. 44. Aus zwei Seiten eines D r e i e c k s «, b, u n d d e m cingcschlosse-

n c n W i n k c 1 B,

d i e b e i d e n a n d e r n W i n k c I u n d d i e d r i 11 e S e i t e z u fi n d e n. = a +- b > B an. M a n hat d e m n a c h , weil £ B cotlB. Wir

Vermittelst der F o r m e l ( § . 31.) findet man tan i(A—B)
v

nehmen hier a > auch

5,

und folglich A die

uncl

also

*(^4_7?)

gegeben ist, B,

halbe S u m m e und den halben Unterschied der b e i -

den W i n k e l A,

und daraus d i e W i n k e l selbst. B b e k a n n t , so erhält man c = b, fLJ^i^ sm A
0

Sind die W i n k e l A,

<Ter =

• V'\ J. • stn B
(

E s läfst s i c h übrigens die Seite c aus a, der beiden Formeln ( § . 31.) tan(B + *C7> =

und C auch unmittelbar,
t a i l

vermittelst
n

<L+_*
a

* *

C

,

c =

&L±J9 ™ sm(B

— b

+ *-f)

sehr

bequem

herleiten. -

D e r A u s d r u c k fiir c ergiebt sich nämlich aus der Gleichung ^^.sin = § C, weilZ(A-B) + B + \C=\(A + B + C) = 90°

( § . 30.) cos | (A-B)

und f o l g l i c h cos 1 (A-B)

sin (B + \ C). B) — — 7 cot %C a 4~
ü

Setzt man - — tan<p. so ist tani(A— a ' ? '' — P 1 4 " tara 4 a
iar 4 0 /an< c o t

=

j—j—rr~^co/f6 1 ~r tan<p kann mit N n -

T

*c wenn

=

tan(d-$).cot statt der Seiten a,

lC.

Diese Formel

0

tzen gebraucht w e r d e n , b e n sind. §. 45. Aus einer finden.

b die L o g a r i t h m e n derselben g e g e -

S e i t e a u n d zAvei W i n k e l n ,

die beiden

andern

Sei-

t e n b, c z u

W e n n z w e i W i n k e l eines D r e i e c k s g e g e b e n s i n d , s o ist auch der dritte b e k a n n t . M a n hat demnach b — a sin 7?
sin A

a sin C

..

'

'-

'

sin

A

B e i sp i e 1 e

z ur

B e r e c Ii n u n g

e be ne r von

T) r e i e c I- e.

§. 46.

Exempel

I.

Fiir eine

gegebene

Höhe,

welcher man den H o r i z o n t den die Gesichtslinie

des M e e r e s übersehen k a n n ,

den D e p r e s s i o n s w i n k e l zu f i n d e n ,

nach einem Puncte des H o r i z o n t s mit dem w a h r e n H o r i z o n t e D i e E r d e wird bier als eine K u g e l betrachtet. zzzz r , die H ö h e über der Meeresflache = E r d e A, das A u g e des B e o b a c h t e r s B, /1. Es

macht. derselben

sei der H a l b m e s s e r

D a die drei Puncte der MitteIpivnct der des H o r i z o n t s C, ern

der beobachtete I'unct

r e c h t w i n k l i c h t e s D r e i e c k bilden, und der gesuchte D e p r e s s i o n s w i n k e l , den die Gesichtslinie BC mit d c m wahren H o r i z o n t e oder einer auf der VerticaIlinie BA das Complement von CBA Aufgabe aufzulösen: Aus also dem W i n k e l BCA gleich h senkrechten ist,
c i

Linie macht, man nur die

so

hat

der H y p o t e n u s e AB

— /' +

ncs

recht-

winklichten D r e i e c k s zu finden.
x

und der einen Cathete AC

Nunist(§.22.) also

m c r sehr klein i s t , zur Berechnung

co$A-- = —.—c h cosA
b r r Ar

=

r den anliegenden W i n k e l

CAB

D a a b e r V j im Verhältnisse zu r i m abweicht, = so ist die o b i g e F o r m e l
2

sehr w e n i g v o n Es ist

1

nicht

brauchbar.

aber 1 — cos A

2 sin

| A =


r
4 ~

.

T

A — K

^
5 e b

1

1

^

0

'

9

^

o T

^

Zi
Ä
u n d

,
t a n

r
A

A

also . v z / z ^ 2 , 7 + 7 T ) ° = 2 7 + — — - — r . B e i d e Formeln k ö n n e n mit Nutzen gebraucht w e r d e n . / 2 r + A M e t r e s . W e i l der E r d q u a d r a n t = 1 0 0 0 0 0 0 0 M e t r e s , so ist r —
e n S =

f

5

* Es sci Ii =. 2 0 — f,3G0198.

2 0 0 0 ( ) 0 0 ( )

Also

tarc

£ A •
Z 2 0 =

=

20
1 2 7 3 2 4 1 G '

Nun

ist

1 , 3 0 1 0 3 0 0

1

1 2 7 3 2 4 1 6

=

'

7 , 1 0 4 9 1 0 8

Rest ' halbirt

14,1961192 — 20 7,09S0596 = log tan 4' 18", 5 — 6 — 3 also A — S', 37".

Substituirt man in der F o r m e l Arc. und vernachlässigt wegen der

tan.6

A- — — e t c . . V ^ fiir a ^ 5 ' / 2 r + Ii ' v o n 6 als die dritte,

Kleinheit

alle höhern P o t e n z e n

SO JSt

Ar,. iA=r*rh><i
und man erhält, w e n n Arc.

-

* 2 7 T 7 , ) = V ^ r
= \ — , 2
x

2

V

1

+ £ r *
*

a - f^),
W

%A

= W , 1 r-

K"

•„/

40000000^

1

^

»«MMKiOOb

7 0

— JC L Ki5 n
1

_^A__>
6.40000000*

n
J J a r a i l s

f1
l o J

7
= ± hg h + 0,5524550 —

10000'' 4 +
5

«-

C

S

t ;

Z j - ( I — 0,0000000654498 / / ) . E s ist abc* iog

vulg

.

( 1

_

m)

=

_
o g

+

g £
+
w

+

etc))
/ w = =

wenn

die erste P o t e n z v o n . beibehält, l hg
X

^ . ( l -

)

= _^

_0,43429 sei uic

w

.

Demnach 20

=

J Z - Ä +
0 ö

0,5524550 -

4 -

0,00000002840 /1.

Es

vorhin h =

M e t r e s , so erhält man logx

==. 0,2029694 — 3, also x =

0,001595767 =

15' 0 5 " 70"', 7

nach der Decimaleinlheilung, d i e , n a c h ( $ . 2 1 . ) i n d i e g e w ö h n l i c h e verwandelt, S ' 3 7 " l 7 ' " ausmacht. A u s * = 0 , 0 0 1 5 9 5 7 6 7 ergiebt sich 15957,67 für den d e m W i n k e l CAB B o g e n eines gröfsten K r e i s e s der E r d e . zugehörigen

D i e L i n i e AB

selbst =

y(r

+ h)

— r

=

y ^ ( 2 r + A ) 7 i findet man 15957,7, w i e

sich voraussetzen l i e f s , ohne merklichen Unterschied von dem dazu gehörigen B o g e n . §. 47. E x e m p e l II. Es sei AC eine Entfernung v o n 79,60 F u f s , = BC eine a n -

dere Entfernung v o n 843,06 Fufs, und der W i n k e l ACB die Entfernung BC bestimmen.

143° 3 6 ' ; man soll daraus

D i e Aufftosung, dieser Aufgabe ist in den b e i d e n F o r m e l n ( § . 3 1 , 45.) enthalten. a b C a + — = 843,06 79,60 k>g(a + b) = logcomp.(a-b) Z tan iC Z tan(B + i.C) = ~ = 2,9650417 7,1172137 10,4830903 comp.l 10,5653457 "** ~ ' = hg 908,36 / ( a + o) = / « / « * C = s m ( B + ^C) = 2,9650417 9,9777108 0,0155048 2^9582573

zz= 1 4 3 ° 3 6 ' 922,66 763 46 71°48'

b =

a — b = 1 C =

§, 48.

E x e m p e l III.

Um

auf e i n e r E b n e

die gegenseitige

Entfernung

zweier
9

unzugänglichen Gegenstände A,

B zu erhalten, messe man eine Grundlinie CD ADC; eben so die beiden W i n k e l BCD,

und BDC.

die beiden anliegenden W i n k e l ACD,

Nun bestimme man aus den erstern beiden W i n k e l n und der Grundlinie CD fernung sich AB ACj aus BC, den letztern beiden und aus AC = ACD die Entfernung
9

die E n t so läfst

BC

9

aus AC, berechnen. E s sei CD

und

dem W i n k e l ACB

— BCD

die

gesuchte Linie

=

152 M e t r e s .

Nun ist AC

=

™^ %£?£,
s

CB=

^ r > 7 7 7 ^
6 i n v t J 1 J

t>-in CAD

224

Dritte Vorlesiin 5.
ACD BCD CDA CDB = = = — = = = =

Über ebene

Es soi

10S 34'
0

4G° 23 56° 3 1 '
99° 38 comp. 1 sin I sin

Z 152 =;: 2,1818436 56° 31 == 9,9211902
14° 55' l . A C AC == == =-

1 152 = Z sin 9 9 ° 3 8 ' =
comp,

2,1818436 9,9938324 0,2526257

0,5893680 2,6924018 492,495

1

sin

33° 59' = l.BC BC

so ist

ACB CAD CBD

62 Il'
0

— 2,4283017 — 268,103

14° 5 5 ' 33° 59' 760,598

J C + B C A C - B C WmkelACB

1 760,598 = • 2,8811552 7,6489926 9,7803463 10,3104941

1 760,598 = Z sin 3 1 ° 5 ' 3 0 " =

2,8811552 9,7129939

224,392 c o m p . Z 2 2 4 , 3 9 2 — 6 2 ° 1 1 ' 1 tan 3 1 ° 5 ' 3 0 *
1 tan(B + i C )

=
=

comp.

Z

sin{B

+

i

C)

— 0,0465950 = 2,6407439 437,264 Winkel

I A B

Also §. 40. zu finden. E x e m p e l IV. E s sei
a b c s I s

AB = b,
. . .

Aus den drei Seiten eines D r e i e c k s a,
V , , • , • •

c die
%

= — = = =

268,103 492,495 437,264 1197,862 59S,931 330,828 106,436 161,667

compl.

1 i

s

= =

7,2226232 2,5196024 2,0270886 2,2086214 3,9779356

K i s - b )

— =

1 (£

5 —

C)

is %s

— —

a b

= = =

h
l f — Ki

=
ä) b) c)

1,9889678 9,4693654 9,9618792 9,7803464 = = = Z tan 16° 2 5 ' 1 1 " Z tan 42° 29' 1 9 " Z tan 31° 5'3'0" \C — 31° 5' 30".

s

— = —

%s — c

— Ki

s —

1 i> — Folglich

K\ s —

| A — 16°25'11",

\B

— 42°29'19",

D i e Summe dieser W i n k e l ist = stätigt wird. §. 50. ge eines E x e m p e l V.

9 0 ° , wodurch

die R i c h t i g k e i t der R e c h n u n g b e -

A u s der g e g e b e n e n L a g e dreier Puncte A , B, zu bestimmen,

C,

die L a -

vierten Punctes D

der mit den erstern in derselben E b e n e = ß , ADC = y gemessen hat.

liegt und v o n w e l c h e m aus man die W i n k e l ADB

Man 'beschreihe ü b e r ^ Z ? ein S c g m e n t ^ D U 7 J 5 , das d e n W i n k e l ADB fafst. D i e f s g e s c h i e b t , indem man iiber AB so dafs der

= ß J

n

s

j

c

n

ein in B rechtwinklichtcs D r e i e c k 180° — ß, und die beiden

ABE Puncte

beschreibt, E,

W i n k e l E — ß oder =

D auf einer odex verschiedenen Seiten v o n AB ist. D i e H y p o t e n u s e AE gehörigen K r e i s e s sein. = y in sich

l i e g e n , j e nachdem ß ein spitzer der D u r c h m e s s e r des AC

oder stumpfer W i n k e l

wird alsdann

zu dem S e g m e n t e ADEB ein S e g m e n t , das

E b e n so beschreibe man über fafst.

den W i n k e l ADC schneiden, ünd

D i e beiden B o g e n werden der verlangte Punct sein. un-

einander in ^ / u n d D

der Punct D w i r d

D i e Puncte des B o g e n s ADEB ter dem W i n k e l ß gesehen w i r d , zigen, von w o «aus man AC

nämlich sind die e i n z i g e n , und eben

von welchen aus AB

so die Punrle des B o g e n s ADC kann. Der

die e i n -

unter dem W i n k e l y «ehen

Durchschnittsunter den nac4i

punct D also ist der einzige Punct, v o n w o aus •nian zugleich AB W i n k e l n ß, y sehen k a n n .

und AC

E s k ö m m t j e t z t darauf an, die L a g e des Punctes D

der obigen Construction trigonometrisch zu b e r e c h n e n . §. 5 1 . ADCE s seien « = 9000 F u f s , 6 = 7000 F u f s , c = 2500 F u f s , ADB Daraus findet man A = 137°22'1",2. *
f F u f s

=

27°^\2'\ AE

109°15'36".

Der D u r c h m e s s e r

B 4 aber ist — Jf^BWÄ messer AF Nun sejn =

=

2500 sin 27° 43' 1^ ~
77

5

3

7

4

j

ß

F u f &

E

b

e

n

& 0

e r n

* k "»an d e n D u r c h -

CA ^-^sn sin CBA

~

7000 ~—77id^vov sin 70° 44 24 aber leicht,

:

~

' _ „ ' °
4 1

* ADF rechte W i n k e l noch der das

Übersicht man

dafs

di« W i n k e l ADE, ist. AF Es

m ü s s e n , und

die L i n i e EDF

cinc

gerade Linie = 5374,6, = =

bleibt also

D r e i e c k EAF

aufzulösen, =

in w e l c h e m AE BAC + CAF

— 74-15, und

einge-

s c h l o s s e n e W i n k e l EAF den W i n k e l AED =

— EAB

94°21'49". 41S0,33..

Daraus erhalt man diese Entfer-

51<>13'13", und endlich AD + EAD

Durch

nung und den W i n k e l BAD-BAE tes D völlig bestimmt.

— 1 0 1 ° 2 5 ' l S " ist d i e L a g e des P u n c -

D a s o b i g e E x e m p e l ist aus Legendres

Geometrie

p. 375 e n t l e h n t

jfifl$

D r i t t e

V o r l e s u n g .

U b e r

e b e n e

'jj...t -

1

• -

._.

'••*J-"*V;

f * V , v r *

-.

u.,'i

/ \

^

..^v

,

"

,.' * *

*'
§ .

G r w ;z cZjfo r m e Z
5 2 . E i n , v o n d r e i

z u r A uf
B o g e n

1ö s ung

s p Ii ä r i s c Ii e r D r e i e c k e.
b e g r e n z t e r T b e i l d e r K u g c l o b e r f l ä -

g r ö f s e s t e r

K r e i s e ,

c h e w i r d

e i n

s p h ä r i s c h e s

D r e i e c k

g e n a n n t e

D i e

d r e i

B o g e n

o d e r

S e i t e n

d e s

D r e i e c k s

w e r d e n

i m m e r

k l e i n e r

a l s

d e r

h a l b e

K r e i s u m f a n g

a n g e n o m m e n .

D i e

W i n -

k e l ,

w e l c h e

d i e

E b n e n

d i e s e r B o g e n

m i t

e i n a n d e r

b i l d e n , ,

h e i f s e n

d i e

W

i

n

k

e

l

d e s

D r e i e c k s .

§ .

5 3 .

W e i l

i n

e i n e m

s p h ä r i s c h e n

D r e i e c k e

n u r

s e c h s

E l e m e n t e ,

d r e i

S e i t e n

u n d

d r e i

W i n k e l ,

v o r k o m m e n ,

v o n

d e n e n

i r g e n d

d r c i

z u r

B e s t i m m u n g

d e s

D r e i e c k s

h i n -

l ä n g l i c h

s i n d ,

s o

ü b e r s i e h t

m a n

l e i c h t ,

d a f s

d i e

e i n f a c h s t e n

F o r m e l n

w e n i g s t e n s

v i e r

E l e m e n t e

e n t h a l t e n

m ü s s e n .

D i e Z a h l

d i e s e r

F o r m e l n ,

d L e

m a r r a L s

d i e

G r u n d f o r m e l n

d e r

s p h ä r i s c h e n

T r i g o n o m e t r i e

b e t r a c h t e n

k a n n ,

l ä f s t

s i c h

a u f

v i e r

G l e i c h u n g e n

z u -

r ü c k f ü h r e n :

N ä m l i c h

1)

z w i s c h e n

d r e i

S e i t e n

u n d

e i n e m

W i n k e l ;

2 )

z w i s c h e n

z w o i

S e i t e n

u n d

z w c i

W i n k e l n ,

d i e

d e n

b e i d e n

S e i t e n

g e g e n ü b e r l i e g e n :

3 )

z w i s c h e n

z w r i

S e i t e n

u n d

z w e i

W i n k e l n ,

v o n

d e n e n

e i n e r

d e r

e i n e n

S e i t e

e n t g e g e n g e s e t z t

i s t ,

u n d

d e r

a n d e r e

i h r

a n l i e g t ,

u n d

4 )

z w i s c h e n

d r e i

\ \ i n k e l n

u n d

e i n e r

S e i t e .

§.

54.

U

m

d i e s e

v i e r

G r u n d f o r m e l n

h e r z u T e i t e n ,

b e t r a c h t e

m a n

d a s

s p h ä r i s c h e

D r e i e c k

ABC

a u f

d e r

K u g e l f l ä c h e ,

d e r e n

H a l b m e s s e r

1,

u n d

d e r e n

M i t t e l p u n c t

0.

M a n

l a s s e

v o n

C

a u f

d i e

E b n e

AOB

d a s

P e r p e n d i k e l

CD

f a l l e n .

V

o

m

Fiifse
n u f

d e s s e l -

b e n

D

z i e h e

m a n

a u f

d e n

H a l b m e s s e r

OA

d i e

s e n k r e c h t e

L i n i e

DE,

u n d

OB

d i e

s e n k r e c h t e

DF.

B e z e i c h n e t

m a n

n u n

d i e

S e i t e n

d e s

D r e i e c k s

BC,

CA,

AB

r e s p .

d u r c h

a ,

b,

c,

d i e

P r o j c c l i o n

OD

d e s

H a l b m e s s e r s

OA

i n

d c r

E b e n e

AOB

d u r c h

g,.

u n d

d c n

W i n k e l

AOD

d u r c h

x ,

s o

i s t

CE DE DF
E s i s t a l s o

= = = cosa

sin sin

b,

CF A

= — =

sin

a , x ;

CD EO

= ~

sin cos FO

b b =

sinA =

~ cos =

sin a x ; § cos(c
?

sin

B\

b cos

§ sin g sin(c x)

sin a =
s i n x

cos B ?

— x); — c o s c . ?
s o

cos a
4 -

x).
u n d w e i l

c o s ( c —

cosx

si/ic.

s i n x ,

f

c o s x

=

c o s b ,

§

s i n b

c o s A ,

e r h ä l t

m a n d i e e r s t e

GriindforiiieI

zvvi-

schcn drei Seiten und einen W i n k e l : (A) D i e hciden
cos a — cos b cos c + sin b sin

c cos

A .

verschiedenen Ausdrücke

für CD

führen nuf die z w e i t e Winkeln:

Grundformel

z w i s c h e n z w e i Seiten und den beiden gegenüberstehenden (B) W e i l sin a cos B =
— sinb cosA, sin b sin A — sin a sin B.

g sin(c

— x)

=

sin c . § cos x — cos c . g sin x,
cosB — sinc cosb —

g cos x =
cosc sinb

cos b,
cosA.

u n d gsinx

s o erhält man sina =
^^^•^j*>

D i e s e G l e i c h u n g , sina dritte

g

e s e t z t

> " '*
1

s

i

n

b

dividirt, zwei

ergiebt sich die von de-

Fundamental-Glcichung

zwischen

zwei

Seiten und

Winkeln,

nen der eine der einen Seite entgegengesetzt ist und der andere ihr a n l i e g t : (C)
t*• • •f'>'... ••

sin

A

cot

B

=

sin

c

cot

b

— cos c cos

A.
'
; i

-

-

.•-

§. 55.

D i e o b e n gefundene G l e i c h u n g sina

•cosB-sinc cosC=sinb

cosb vos

— cosc
c

sinb sinc

cosA
cosA.

giebt, wenn b mit c und B mit C'vertauscht w i r d , sina Substituirt man nun den W e r t h v o n sinccosb tern,
= sin

— cosb

aus der erstern -Gleichung in der Ietzc —
1

so

erhält man sin a cos C —
A

sin cos

b cos „ B sin

sin

a cos
2

A

cos

B

— cos c sin b cos
,

2

A B.

sin

b sin

A
:

cos c

b cos .

c sin .

2

A

— ,

s/n a cos sin

A b

oder
B ,

—•
sin

= cos C + cos A
2

cos

sin a
m T r r T 1 x

b sin

A

.

,

.

Nun ist aber zuioJge ( » ) ^ — - =
sina

—.
sinA

. aIso

.
sina

— sin A s/n IJ. M a n e r -

hält demnach die vierte F u n d a m e n t a l - G l e i c h u n g z w i s c h e n d r e i W i n k e l n und einer S e i t e :
(D) sinA sinB cosc = cosC + cos.A cosB. sinb sinA

§. 56. =r sina
sinB

M i t Hülfe des analytischen A u s d r u c k s des Perpendikels C D = findet man unmittelbar das V o l u m e n und ist.

der dreiseitigen P y r a m i d e , das aus den die
= BO

deren Sehnen Seiten—

Spitze im Mittelpuncte der K u g e l l i e g t , der fläche Bogen
AOB

deren Grundfläche Betrachtet £ sinc, man

a,

b,

c

gebildete

Dreieck deren

nämlich weil AO

dieser Pyramide>

Flächeninhalt = die H ö h e
si/ia
sinB

1,
sinc

als die Basis d e r s e l b e n ,
zzzz % sinb sinc sinA

so ist CD
•} sinc

derselben,

und folglich f CD.%

oder =

ihr körperlicher Inhalt.

228 §. 57.

Dvitte V o r l e s u n g .

U b e r ebene

W e n n es ein VortheiI der A n a l y s i s ist aus der m ö g l i c h s t geringen A n z a h l möchte

von G r u n d f o r m e l n , alle übrigen darin enthaltenen W a h r h e i t e n h e r z u l e i t e n , so es v o r z u z i e h e n s e i n , w i e L a g r a n g e zuerst gelehrt h a t ,

aus der ersten als einzigen Diese den Gleichung des

Grundformel der sphärischen T r i g o n o m e t r i e alle übrigen abzuleiten. aber w i r d sehr leicht folgendermafscn b e w i e s e n . sphärischen D r e i e c k s ABC
r

Man lege

durch

Punct A AC,

die beiden Berührungslinien dcr B o g e n AB,

welche

r e s p . mit den verlängerten H a U ) i n e s s e r n OB, AD = tanc, DO — secc, AE = tanb =
v

OC in D und E zusammentreffen, so ist EO = secb, DAE der W i n k e l A des

sphärischen D r e i e c k s ABC DE* und auch — =

und DOE tan b
2

a.
2

M a n erhält also ( § . 37.) — — 2 tan b tan c cos A 2 sec b sec c cos a. v o n dem l e t z t e r n , und dividirt
2

+ Ar

tan c sec
2

sec b
2

c

Subtrahirt man nun den ersten A u s d r u c k für DE* den R e s t durch 2 , so ergiebt s i c h , weil sec b
2

— ian b

— 1 ; sec c
2

— tan c
2

— 1,

1 Ar lan b tan c cos A — sec b sec c cos a — o. Diese tanb cosb Gleichung — sinb, (A) durch secb cosbcosc = multiplicirt, verwandelt sich dieselbe, weil

cosb

1 , ctc. in die bereits ( § . 55.) gefundene 4~ sinb sinc cosA — cosa — o. keine andeund A
\

cosb- cosc

D a zufolge der V o r a u s s e t z u n g z w i s c h e n den v i e r Gröfsen a, b, c A re B e d i n g u n g statt f i n d e t , als dafs a, b, c die drei Seiten des D r e i e c k s ,

ein

dev einen dieser Seiten g e g e n ü b e r l i e g e n d e r W i n k e l i s t , so ergeben sich aus der F o r mel ( A ) f o l g e n d e b e i d e : cos c cos a Jf sin c sin a cos B — cos b — o cos a cos b Ar §. 58. Aus der F o r m e l ( A ) = 1 — os*
C 2 s m a s u l

^

C 0

* C — cos c — o . =
C O S a

erhält man unmittelbar cosA —
s i n

T' °' sm o sin c
i s b C ¥ 2

C

und daraus sin*A

A

? b sin c ~
2

(cos a — cos b cos c) sin b sin c
2 2

O j ~ C O £ ^ j K l — cos c) — cos a A- 2 cos a cosb sin b sin c '
2 2 2

cosc

cos bcos c
2 2

(

und sphärische T r i g o n o i i i e t r i c . 1 — cns a—
2

229 cosb cose c'osc cosc)
\

cos b
2

— cos c
2 2 2

+

2 cosa

sin b sin c — . .. , Folghch . . sinA =
LJL

y(\

— COS Ct —
2

cos b
2

sin o sin c
} :

-— — ——

— cos c
2

4- 2 cosa

B e z e i c h n e t man den Z ä n l e r d i e s e s Bruchs durch l-, sin A
sm a

so hat man
:

__

^
sin a

£ —_—^
sm b sm c

Ru,n ist aber ^
sm a

^-,— —
<sz/z b sin c

eine

solche Function

von

a, b, c, deren W e r t h unveränderlich b l e i b t , w i e auch die Gröfsen a, b, c mit einander v e r w e c h s e l t w e r d e n . Man erhält also, wenn man a in b und A siiiC sinc h sinb in B oder a in c ' sinc" >

und A in C und u m g e k e h r t v e r w a n d e l t : ' ni sinA sin B • • sina sinb $. 59.

sina

A u s den beiden Gleichungen ( A ) cosa — cosb cosc 4~ sinb sinc cosA
j

"

'>' "•

cos b — cos c cos a erhält man, wenn man
2

4~

$i

n

c sin a cos B v o n cosb der zweiten substituirt: b sin c cos A, cosA. — . ^ sinA
s i a c o s a = c o

in

der ersten

den W e r t h

cos a — cos c cos a 4" cos c sin c sin a cos B 4" oder cosa sin c
2

=

cosc

sinc

sina

cosB

+

sinb

sinc

D i e s e Gleichung dureh sin a sinc dividirt, und alsdann sina -° ^ = sin A
s

t

a

sina

'

cotA

g e s e t z t , ergicbt sich die dritte (C) sinc cota.— cosc

Grundformel 4~ sinB cotA,

cosB

D i e Ableitung der vierten Grundformel ( D ) ist bereits ( § . 55.) g e z e i g t w o r d e n . §. G0. Winkel A
1

Substituirt man in den beideu F u n d a m e n t a l - G l e i c h u n g e n B, C i h r c Supplemente,

( A ) , ( D ) für die C'bezeich-

indem man dieselben durch A', B',

n e t , so verwandeln sich dieselben i n : ; >; ? :-. !:
1

cos a cosA' =

cos b cos c cos B'cosC'

— —

sin b sin c cos sinA' sinC

A

cosa.

D i e s e beiden F o r m e l n haben eine aufTallendc Ä h n l i c h k e i t , und es verwandelt sich die eine in die n n d e r e , indem man resp. a, b, c mit A\ B', C' verwechselt. Es w e r -

230

Dritte Vorlesung,

Uber ebene

den daher alle Formeln, die aus der Formel (A) hergeleitet werden, auch wahr sein, indem man die obigen Veränderungen macht. Es crgiebt sich daraus, dafs jedes sphärische Dreieck in ein anderesvcrwandelt Werden kann, dessen Seiten und Winkeln resp. die Supplemente der AVinkel und der Seiten des erstern sind. Polar-Dreieck, Dieses Dreieck ist das sogenannte Supplementär- oder

und wird auf der Kugelfläche durch die drei Pole dcr Bogen des

gegebenen Dreiecks gebildet. §. 61. Den Ausdruck für das Volumen der dreiseitigen Pyramide, deren Spitze

in O und deren Basis das, von den Sehnen der Seiten des sphärischen Dreieoks A B C , eingeschlossene ebene Dreieck ist, findet man ohne Hülfe irgend einer andern als der eben gebrauchten Figur auf folgende Weise, Das Volumen der dreiseitigen Dreieck
D A E ,

Pyramide, <!eren Spitze O und deren Basis das
lanc sinA.

ist offenbar

J

ianb

Betrachtet man aber das Drei-

eck D O E als die Grundfläche derselben, und bezeichnet deren Höhe durch h , so ist ihr Volumen •=
_r , . i secb 7 secc • sina.h. 7

Daraus

r\

7 Ii

sinb

sinc

=

sinA a

.

Esistabernuch
t

.

,

,

sin h

die Höhe der Pyramide

ABCO., ±

wenn
sina,

BCO

zur Basis genommen wird; weil nun
s i n a . h

der Flächeninhalt von Pyramide
OABC

B C O =

so ist £

das gesuchte Volumen der
sinbsinc sinA

oder, wie wir bereits gefunden haben, = £ £ s i n a s i n b s i n C.
sin h b sin c sin A

oder

auch — £ s i n c s i n a s i n B = §. 62.
4- 2
cosa

Zufolge (§. 5S.) ist
cosb cosc).

=

1 =

yiX

cos

2

a

cos

2

b

cos

2

c

Folglich

das sechsfache Volumen der dreiseitigen Pyramide,
1

welche durch die drei nach den Winkeln A nen Halbmesser der Kugel gebildet wird. §. 63.

B , C des sphärischen Dreiecks gezoge-

Aus den vier, allgemeinen Grundformeln (§. 5 4 , 55.) lassen sich unmittelbar

die zur Auflösung des rechtwinklichten Dreiecks nöthigen Formeln ableiten. Es kann aber nur sechs solcher Gleichungen geben; diese enthalten, wenn wir die dein rechten Winkel C gegenüberliegende Seite c die Hypotenuse, die beiden andern a , b die

Catheten n e n n e n : 1) die drei Seiten « , b, c ; 2) die beiden Catheten a, der beiden überstehende W i n k e l B; Winkel A Winkel oder B; A; 4)

b, und einen

3) die H y p o t e n u s e c, eine ('athete a und der g e g e n die Hypotenuse c , eine ('athete a und der B, und endlich anliegende 6)eineCa-

5) die H y p o t e n u s e c und die beiden W i n k e l A,

thete a und die beiden W i n k e l A, B. 1) 2) 3) 4) a, b, c, a, b, a, c, a, c, c a A A A A B B B C C C C C C cos c ~

M a n erhält diese sechs Formeln f o l g e n d e r m a f s e n :
4 ~
s i n a s

cos a cos b

?

n

b cos C
o s
0

cos c

=

cos a cos b cot A

sin b cot a — sin C cot A sin a sin C ~ sin c sin A

4 ~

c

c

o

s

C

sin b cot a =

sin a — sin c sin A +
4 ~

sin a cot c — sin B cot C sin A sin B cos c =• cos C sin B sin C cos a ~ cos A

cos a cos B cos A cos B cos B cos (J alle Fälle

col c — cot a cos B cos c — cot A cot B sin B cos a = cos A des sphärischen r e c h t -

5)
C)

4 -

M i t Hülfe dieser sechs Gleichungen lassen sich

winklichten D r e i e c k s a u f l ö s e n , und weil sie sich unter einer zur logarithmischen B e rechnung sehr bequemen F o r m d a r b i e t e n , so bediente m a n sich derselben in der T r i g o n o m e t r i e zur Auflösung j e d e s sphärischen D r e i e c k s gewöhnlich in-

im a l l g e m e i n e n ,

dem man dasselbe durch einen senkrechten B o g e n in zwei rechtwinklichten zerlegte. M a n kann

Dreieck« in-

aber auch dazu die vier F u n d a m e n t a l - F o r m e l n g e b r a u c h e n , zum Gebrauch

dem man dieselben durch z w e c k m ä f s i g e V e r ä n d e r u n g e n men einzurichten sucht. §. 64. cos A , 1 +
1

der L o g a r i t h -

Aus

der

F o r m e l ( A ) cosa

— cosb

cosc

4 ~ sinb

sinc b +

cosA c =

ergiebt s,

sich

= COS

a COS — cos b cos c. sin b sin c
A

D a r a u s erhält m a n , w e n n a + cosa-cos(b+c) r—j :
.cj#j/»

Jl

=

cos a — (cos b cos c — sin b sin c)
. .

SM O SM C . sinb sinc+co#b
• i . —;

I-

-

-

-

-

-

r r

sirtr-

__ 2 s i n ± s . sinUs—a) ; j ± Sirib Sl)I C 2sin(ls-c)
~

L

i
1

. f*n<t A

W*J+

SMOSlIlC

:

cosc—cosa
—~

_

cos(b-c)—cosa
x,nh.*t,-,i>
. .

SM o sm c .
=

sin b sm.•-c

_

sin(*s

2.

b)

' i

1 Folglich

4 "

COS A

0tlCrC0SiA

Ysin \ s . sin (\ s — a)
f

r
y

sin b sm c
p ' " C i * f t ) . M

:

;

~~

1 — cos A

o d c r

«

i

A

=

j

*

-

0

.

SM b SM C

V e r w e c h s e l t man a mit b, A mit B , und u m g e k e h r t , so erhält man
c o s

x B =

r*'*iy"'"Ct*-ft) •
s.in c sin a

,/„ ^^ ~

=

p J " < i * - c U m ( i 3 ^ c a

E b e n s o erhält m a n :
. _ COS § C —
n 2

i J
2

8

: sina

s

i

n

Cl - — c) :—j sinb
9

:
7

• ! ^ Sl7l 1 L
3

— —

V f

s

i

n

Ci * * ~ o) sin a s — . — • . ? . sina sinc

b)

| .

6 5 .

Weil A
^

cos|^ 2 '
„ Y^sin

s i n \ A

=

s i n A ,

s o hat m a n :
s — c b) . ein (i- s —

sin

=

*

\ s . sin

(\ s —

a) . sin sm o

A—,—.-•
sin

-

-

c)

E s ist aber ( § . 6 3 . )
. SlIl Ji
A

1 — — 5 : sin o sm

c

_ —

V"(l F

cos

2

a

cos

2

b

— cos c 4" —:—j : sin o sin c
2

2

cos

a

cos b •

cos c) •—S,

Folglich §. 66,
* tan
z

2 Ysin § s . sin (| s — a) . sin (-*- s —- b) , sin
S i n

s — e)

=

Weil

\

A

. =

lan f A
3

3

so h a t

man 1 Vsin(^s-a) sin(-s-b) sin ~ s ~ sin($s-c)

COS *

__ ^ W / i Cj s — b) sin ( | .9 — c ) sin § s . sin (| * — a)

sin(- s — a)

D e n k t man sich in dem sphärischen D r e i e c k e ABC b e n , der die Seiten des D r e i e c k s BC, C A , AB

einen kleinen K r e i « b e s c h r i e F berührt, und b e gröfse-

resp. in D , E,

zeichnet den PoI dieses kleinen K r e i s e s durch O , ster K r e i s e OD, ABC OE, OF unter sich gleich s e i n ,

so w e r d e n die drei B o g e n

und mit den Seiten des D r e i e c k s zei-

rechte W i n k e l bilden.
A F = A E

Z u g l e i c h läfst sich auf ähnliche W e i s e , w i e ( § . 2 4 . )
a, BD = BF

g e n , dafs

=

f« —

=

f * — b,

CE

=

CD

=

\s — c ,

und dafs die B o g e n gröfsester K r e i s e O A , O B , OC resp. die W i n k e l A , B , C h a l biren. Bezeichnen
s

w i r nun den Abstand

des P o l s O v o n den drei,Seiteii des D r e i f

ecks durch O A F =

,

s o ist O A F ein in F rechtwinklichtes D r e i e c k , OF = Zufolge =

, der W i n k e l

\ A , A F — \s — a. cot\A
*

der 2ten Formel ( § . 6 3 . ) für die r e c h t w i n k — a) oder tan^A
2

lichten D r e i e c k e ist also

coto.sin&s
s

=

-.
ein{js

*^J.
— ä)

.

-

V e r g l e i c h t m a n diesen A u s d r u c k mit den oben g e f u n d e n e n , so ergiebt sich Vsin (' s — a) sin (f s — b) sin(%s-c) „. . . . , , lang = f 7UiYs~ • '
E i n A u s t l r u c k d o r n n t

für den

Radius -des in

ein ebenes D r e i e c k D i e s e m n a c h ist
1 s

eingeschriebenen

K r e i s e s ( § . 28.) eine

auffallende

Ä h n l i c h k e i t hat. tan

1A — •. a) *™ sm(\s—

—-,

tan 4

* .•, .«rc(|s-6)'
t m

B

tan 1 C =

^ L ' — .
stn(is-c)

§. 67.

A u s der V e r b i n d u n g der so eben gefundenen Ausdrücke für die Sinusse

und Cosinusse der halben W i n k e l lassen sich mehrere interessante Formeln herleiten. Da nämlich:

cos a s o erhält m| n : cos |

sin

v

cos \

sin

|

±A B =. C A. B A. B ysin A. B A. B
cos ysin \ s . sin (J s — b)
SM CSM

'sin ysin -kss. . sin ( I s — a) sin b. sin c

SM

• , n
2

x

^
'—

ysm(*s

y*sin(i s —
i:

a

SlIl | B

ZZZ J

b) sin(f s — c) — c) srn(is — a) sin b. sin c sm c. sm a

cos §

ysin

I s . sin (^ s — c ) ^ sin a. sin b

* .
Sin
T n

V*sin(\s — a) sin(%s — b)
Kj I •

~y

sina.sinb
.9

.

;

'i

«

cos *

SM —••

SM

i "

1

C

S •

Y^SM /

(^ =

.9

a)

,W/2

sin a sm o

T-

:

( i

j~

.9

ü )

=

SZAZ

*

sin c
=

SM

.

i

C

sin

§

hi(' sin s — c ) ysin —-. I "'"^ sin c c

(1 * — a) sin (| s — b) • • . •—,r sina sinb
^ ' Q sin a sin b
s S 7 n s c

sin(^ s — c) . : sin SM C sinc

x

C

sin |

sin(i s — a)
SM

— ) sm(|- s — a) cos | C sin c sinQ s — b) sin c cos
J

cos

|

i(i s — b) ysin sm c

\ s . sin (\ s — c) sin a sinb

C.

D a r a u s ergiebt s i c h :

cos cos
C C w

i(A+B) HA-B)
i f j 4 A
2

^_sinis-sin(is-c)
n

.
n

*

C

„ ... 2co,9 j(a+b)sin = 2cos-csin^c
=

^T^r^-* ' 1

c

m

T

fy

C_cos(fa4-b)

=z ^
s i

s
n c

+ sin(ls-c)
-

V ^

^i^^^^C=^^,inLC sin*c *
2 s i n x

~coai~*ln*C
.
Tjr

,

sm

» , - , T i x

sinGs-b)+8in(-3-a)___r,,_2sin*c.co8*(a-b)

cosU<i-b)

r

,,

IfJA-B)ZZZ
sS^i^' *, A ^

=

sin c :

--COS^L
*
: 7 7 i n

s

;

\(A~B)zzz,

.sinc sin(ls~b)~sin(ls~a)^ _2cosf

2 cos ~ c 2cos$csin-c c.sin^(a^-b) cos^C

sin
~J

sin C0S^Czzz
v cÄ
i r

7S^ c

5

COS^L
v

^

s

30 cosz\c J ^ ^ l ^ r coszjCz= —
P n i t

i

cos C
a

n

,

j

wcter

i.

cos^(AArB)_

: r~7i
si/i^L £(A4I y T '


"~"

cos*(a

T
x

+ b)

T T

s *•
J V

cos *- (A — B)

r~7>
r

• —
~~~* "

sin \ (a + b)
r

f

-—»
V

cos^c

sin^C

siri^c

T J f

ff) _ cosf
cos-c

— / Q
9

sJnj(A-^B^_sin-(a-b)
' " "

ATA

"

-

cos^C

cos^L

sin^c

Diese vier interessante Formeln sintl ungefähr zu gleicher Zeit von Gaufs, Mollweide und Legendre gefunden worden.
Theoria Motus corporum coelestium etc.

Ich lernte sie zuerst aus Gaufs

Hamburg 1809, wo sie ohne Beweis mitge-

theilt werden, und fand auch gleich den obigen Beweis, dcr sich am natürlichsten darzubieten scheint und sich dem Gedächtnisse leicht einprägt. ^ ^ §. 68. Indem man die 3te der obigen Gleichungen durch die lste, die 4te durch die 2te, die 2te durch die lste, die 4te durch die 3te dividirt, erhält man folgendo vier Gleichungen:
j /anj(siAr-B) cot \ C
."T"V.

_

cos f (a — b)
cos


i " *

tan\(A—B) col \ C sin \ (A — B) + B)

_

sin\(a

— h) b)

\ (a

I

,

4- b)'
I
3

sin \ (a + _ ~

f

(A+

B) B)

_ ~

lan

f

(a + b)

,y

tan | (a — b) tanfc' '

COSF[A

lan\c

\sin\(A

Diese vier Gleichungen werden die Ncpperschen Formeln genannt. Die ersten beiden können dazu dienen, aus zwei Seiten und dem eingeschlossenen Winke! eines sphärischen Dreiecks, dic beiden andern Winkel; die letztern beiden, aus zwei Winkel und der dazwischenliegenden Seite, die beiden andern Seiten zu finden. §. 69. Aus den beiden Gleichungen
cos \ (A
x . v

+

B)

Ti

c

o

s

1(

a

- —

+

1

COS

T^ n C

b)

sin$C,

.

,

n

sin(AAfB)

.

,

.

Tj. _

cos \ (a — b)
f—^

i

C

os

|

C

COS C

erhält man cos \ (A + B) cos | C — sin \ (A + B) sin \ C = cos § (A + B + C)
— < os f (a
• — "

4- b)

— cos i (a — b)
j -

cos % c

sin

.

i C

r

r i

cos

.
1

r

C =

i

stn

\ a sin \ b . — — sin cos I c

^ C

Es ist aber (§. 65.)
sin C = sin a

h

•—T J o

W

0

I & —

Y"sin i

i s . sin

(\ s — a)

sin

(i

s —

b)

sTnTs *

c). *

siti

und sphärische T r i g o n o m e t r i e . Folglich, wenn A + B + C = S

, o

sin |

. sm

f & .£
4 cos £ a . cos y b . cos % c'

cos
sin % S=sin

=

E b e n so erhält man

sin a.sm

___A_—-—r~ =
o . cos £ c

%(A+ B) cos | C + cos § ( ^ b B ) sin 1C
2 2

cos \(a—b) COs ICA- cos
2

l(aArb)siri*jC

cos | c f a sin § 6 ( c o s § C — .v//? 1 C)
? 2

cos 5 a cos \ b (cos § C 4~ sin f C) Ar
COS i C

cos f acos \ b A^ sin \ a sin \ b cos C — 1

=

COS sin | a sin \ b — .--—: ~—T . (2 cos c sin a sin b

3

3C

cos%a cos%b sin a sin b Arsin%a sin\b(cos c—cos a cos b) cos j c sin a sin b
T 7 2 2

. cos Z a . 2 cos i b A- cos c — cos a cos b) cos b ~

(1

4~ cos ci) (1 Ar cos b) Ar cos c — cos a 4 cos 5 a cos j b cos \ c
A u f ähnliche W e i s e ergiebt sich C) — cosl(A+B— C) =

1 Ar cos a Ar cos b

4" cos c
*

4 cos \ a cos \ b cos ^c

§. 70. cos(iS—

cosl(AJfB)

cos%CAr

sin^(A+B)

sin$C

( c o s \ (a Jf b) Ar cos ( f a — b)) cos \ C sin \ C cos £ c cos \ a cos b. h cos i c sin a sin b E b e n so ist sin(%S-C) cos \(a — b) cos 1
2

cos f a cos f b sin C cos

2c
B) sin%C

Y

£ 4 sin f a sin § b cos \ c' = sinl(AA-B)
2

cos%C _

— cos%(JAr

C — cos \(a Ar b) sin \ C cos \ c

cos \ a cos f b . cos C + sin f a sin ± b cos £c ~~

~

cos \ a cos \ b (cos c — cos a cos h) Ar sin \ a sin % b sin a sin b cos ,

i c . sin ci sin b
j , , . „ _
2 4

cos jr a cos \ b —

j . 5 r (cosc — cosa cosb + 4 sin-±a — sm ±b} cos ~ c sin a, sin b * ' cos c — cos a cos b Ar (1 — cos ä) (1 — cos b) _ 1 — cos a — c o s b 4- cos c 4 sin$a sin±b cos%c ' 4 sin a sin b cos % c

2

§. 71. M a n hat a l s o , w e n n ,
S = A Ar B Ar V, l- =

Avie v o r h i n ,
sin(%s-a) sin($s-b) ««(^» — c):

2 ^sin^s

A

23e
cos

Dritte Y o r l e s u n g .

Ü b e r ebene sin \

1

S

~

4 cos ^ a cos § b cos f c '

S

1

cos a cos b cos c 4 cos x cos \ b cos \ c
a

4"

4"

4"

cos(i

S —

A)

h • :——:—=— ,• sinQ S — A ) 4 cos § a sin f 0 sm f c
1
-

1 4- cos a — cosb — cos c 4 cos § a sin b sin j[ c

cos(%

S—

B)

4 sm j; a cos \

Z

7

0

1

— 7 ^ —

sin \ c

;

sin(%.

S —

B)

1 — cos a <" * A — cos c 4 sm i a cos £ 6 sm £ c
0

4"

coa(i

S - C )

4

si11

% a sin f b cos \ c

;

sin(i

S — C)

cos a — cos b

4- cos c
*
3

sin i a sin \ b cos \ c

A u s diesen F o r m e l n lassen sich

mehrere

sehr interessante Sätze h c r l e i t e n ' Seiten eines sphärischen

von

denen w i r hier einige betrachten w o l l e n . §. 7 2 . A u f g a b e . Aus den gegebenen

Drei-

ecks den Flächeninhalt desselben zu finden. E s sei das g e g e b e n e D r e i e c k ABC über C hinaus bis z u m Zusammentreffen M a n verlängere die beiden B o g e n AC B C
r

mit dem gröfsesten K r e i s e des ß o g e n s C E A , D C E und das g e g e b e n e

AB ABC

in D und E, so hat man vier D r e i e c k e CBD,

B e z e i c h n e t man diese vier D r e i e c k e resp. durch x, y , z,

A , und die Oberfläche der

K u g e l durch K, s o übersieht man l e i c h t , w e n n A , B , C die W i n k e l des D r e i e c k s ia Graden ausgedrückt a n z e i g e n , dafs A 4- x = ~- . X , A 4-y — ~
k

.

A 4- z = ~

K

9

foigiich

x

// 4- 4. 4-j4- 4- 3 = _ j r ^ - X _ . # - .
B c z
A
; 0

•UHJ

36 •O sn°
1
A r = i K =

N

u

n

i

s

t

a l ) C r

x

+

J

/ +

s

+

und daraus A = ^ Ü . 5 i 5 z ^ L . ^ "
JOU -

d e r d e r F l ä c h e n i n h a l t eines sphärischen D r e i -

ecks verhält sich zur halben K u g e l f l ä c h e , k e l über 180° zu 360°. A

w i e der Uberschufs der Summe der W i n -

W e i l K — 4 f f , wenn der Halbmesser der K u g e l = = 36()<

1,

s o i s t auch
y

— . 2 * . D i e s e r Ausdruck w i r d , wenn A , B , C die z u den W i n keln des sphärischen D r e i e c k s g e h ö r i g e n B o g e n bedeuten = A + B + C - * .

4 ± . B r C—180°

D a r a u s crgieht sich afso
sm

c o s f A

sin%S,

i

A

=

cos%S:

daher

.

j .
i A =

Ysin jr s sin ( i s — a) sm ( £ s — b) siu ( | .9 — c )
0

r

T

1

! — •

J

2

c o s

i a

co,9 f

o

cus

f

c

eine 2 u r

Iogarithmischen B e r e c h n u n g

sehr b e q u e m e F o r m e l ,

die sich j e d o c h auf f o l -

gende A r t n o c h sehr vereinfachen läfst:
„ . l c o , ? | A 2 * m " - j A . _ "
I A

,

,

-r

E s ist 1 — co.9
s m ^ f A A


sm

- — J2 A 1 — sin

=
2 i 5

cos
4

£

A c o s

. — — — tan £ A , sin £ A § a
C O S C (

aber auch — * —
£ <7COS
C 0 , ?

S COS

?fJL^L_££Li
c

c

< —
7

cosb_^-cosc

c o s ^
2

1

C O S

£

«

2

^

Z)

2

J

4-

2

COS f

COS

*

C

JLA

*'

T

S o wie nun aber ( § . G o . } 1 — cos
2

a

cos

2

b — cos c
2

Ar

2

cos a cos 5

c o s c

=

4 s m f

s .

sin(%s-a)

sinQs—b)

sm(|s-c)

s o ist a u c h , w e n n man \a,
2 2

\b,

f c ,

\s

resp. durch « , ß , y , ff b e z e i c h n e t
c o s y =

1 — cos « — cos ß — cos vAr2cos D a r a u s ergiebt sich.
2

x .cosß sin
f .-

4tsin^c.sini^,c—t*)sin(^<r—ß)
— « )

sin(^a—y).
y ) .

ta?z

4

A

4 —

<r

, ..—

sin

C f

a

sin

Cf

a

— .,

ß) sm
,

( f

<r —

Y"sin f s . sin ( ^ s — a) sin
y^sm
~~
f o- s / v / f ff s ; / z ( |

s — fr) s m s — c)
ß) sin(%a—
e o s ( f cr — y )

ff— «0 s m C f
ff — « )

g" — —

" ) « )

s//zCy j

— —

ff) ß )

s/'n(%ff—
sZ/.Cf

sin(j

ff—

y ) y )

cos ji c sin \ ccos(ji

sin(ji c
ian

cos($
6

ff

c — ß)

y ) s m ( f ff —

= Y i ' (i'* —O tan (\c — ß) tan C a — ?). f
tan ff

D i e s e äufserst elegante F o r m e l ist v o n Simon Lhuillier gefunden §. 73. Aufgabe. A u s den drei Seiten a, b,

worden.

c eines sphärischen D r e i e c k s den der um dasselbe beschriebenen

auf der Kugelfläche

g e m e s s e n e n Abstand r des Pols

Kreislinie v o n irgend einem Puncte derselben zu finden, E s sei O dcr PoI des um ABC gröfster K r c i s e OA, OAB=OBA. z Ar x = B, OB, OC=r. beschriebenen Kreises, so ist j e d e r der Bogen

A u f s e r d e m ist WmkelOBC=OCB, z,

OCA=OAC so ist y + s = S, x = f S— A, Ai

B e z e i c h n e n wir diese W i n k e l r e s p . durch x, y, x Ar•y= C Daraus e r g i e b t sich , wenn

A Ar B Ar C =

238 y=z^S-B, 2H7 = 2= ^ 5 - C .

Dritte V o r l e s u n g . Betrachten

Uber ebene so ist OB = O C = r,

w i r das D r e i e c k OBC,

a , OBC=%S-A. =

Man hat also zufolge der ersten Grundformel ( A ) ( § . 54.) «S — y / ) « Daraus cot r . . °
C S a

c

0

5

cos a cos r 4 - s m a s m r cos = c o s ( f S — ^ / ) , folglich ianr = — - - CO.S'(j O

-

oder

sm a
cotr.tan\a

/a?z 5 «
3


Jl)

T

=

...

(§. 70.)

2

i a cos£ a szVz \ b sin i c
2 ^
1

5

£

2 sm & a sin £ b sin Z c
Y"(sin j s.sin Sowohl aus diesen A u s d r u c k s — a) sin (J s — b) sin (| s — c))* für tan r als « u s d e m ( § . 66.) für tan p gefundenen Kreises der B o -

lassen sich die beiden A u s d r ü c k e der H a l b m e s s e r r, P des äufsern und innern des ebenen D r e i e c k s h e r l e i t e n , g e n , die B o g e n selbst setzt. §. 74. Lehrsatz. B e z e i c h n e t man durch r', eines / indem man statt der Sinusse und T a n g e n t e n

dieselben Gröfsen in B e z u g auf was /•, ^ für das

das S u p p l e m e n l a r - D r e i c c k Grund-Dreieck

g e g e b e n e n sphärischen D r e i e c k s ,

b e d e u t e n , so sind / ' , / so eben

die resp. Complemente v o n g, r. gesehen haben tanr — •— ^ cos(%6 — jl)
tan a

E s ist n ä m l i c h , w i e w i r

u n (

j

a

u

s

( § . 66.) f o l g t , dafs tan? = •

~~p~^r^^ B,

Bezeichnet

man

nun

durch

A',

B',

C die durch

resp. Supplemente der W i n k e l S>, So ist cos(lS-A) tanr = —

C des G r u n d - D r e i e c k s , und A' + B'^-C' cot\A = tang tan\A —
r

sin(%S'-A'), tan % a • ->;• & sin(i& — A y

E s ist a l s o :

sin(% s — a) — . tan%A so c r -

W e n d e t man nun diese beiden F o r m e l n a u f das S u p p l e m e n t a r - D r e i e c k a n , giebt s i c h :
i i n a n f

J = l

_Jftn^A_ _ sin ("i s — a) ~

cot* A sinQ _ ) '
s a

, _
S

sin (J S' — jf) _ cos Q S — A) "tan%a ~~ ~~lan | a ' a ot\A == sin(\s~ )
a

E s ist aber ( § . 66.) tan \ J — ^ ^ . 9 _ _

0

e

r

C

cot .
£

E s ist ferner ( § . 72.) w e n n O dcr beiden

der PoI des um das D r e i e c k ABC des glcichschcnklichten Dreiecks

beschriebenen OBC = an «, der und

reises, jeder

Winkel

rundlinie BC =

%S-A;

j e d e der beiden Seiten OB,

OC =

r und BC

shalb z u f o l g e dcr ersten Grundformel ( A ) ( § . 54.) ,
r

o

.

v

cos r — cos r cos a = : sin r sin a •~ cot r .

1 — cos a . sin a cot r. =

.

,

_

cos Cl o

A)

cot r tan * a.

D i e s c m n a c h wird Dieser

tan r — cot § ,

tan p' =

interessante L e h r s a t z läfst sich übrigens sehr leicht auf synthetische A r t indem sich zugleich ergiebt, dafs der u m s c h r i e b e n e K r e i s Polardreiecks Parallclkrcisc desGrunddreisind. (Schulz

weisen,

k s und der eingeschriebene
' f '

K r e i s des

härik. Ister T h . L e i p z i g 1828 §. 46.)
• • - i •^•'l

vs

*

v

• < '

'

Ji

Auflösung §. 75. I.

des Aus

In C'rechtwinllichten den beiden gegebenen

sphärischen Seiten a,

Dreiecls b findet man

ABC (§.63.)

die H y p o t e n u s e 1) ' cos c = II.

c ; 2 ) e i n e n d e r W i n k e l A,
rt

B vermittelst der 3) ' _ tan B =• tanb —:—. sui a

Formeln:

7 cos a cos b;

s 2)

, 4 tana tan A — — — , sui b
T

§. 76. dere

Aus der H y p o t e n u s e b; der 2) d e n

c und einer A;

Seite a findet anliegenden

m a n 1) Winkel

die B;

Seite

Gegenwinkel

3) d e n

rmittelst 1)
C

Gleichungen: : 2) der sin A =•
Sl

0

5

b = cos a III. Aus

™,sin c Seite

3)

cos B = dem

tan a cot c . Gegenwinkel c; 3) den A erB

§. 77. man dic sinb

gegebenen b;

a und

lt

1) d i e a n d e r e S e i t e Formeln: = tana Aus cotA; der
4

2) d i e

Hypotenuse

Winkel

rch 1)
J

2) Seite

n\

sinc= a und

S s

• 0) . —A, sm — 3 ) ' sm A' A '
l ir ln 1a 1

o\ * \

sinB &inB

• •

75

==

cosA • cos a cos a Winkel B findet

§. 78.

IV.

dem

anliegenden

m a n 1) d i e a n d e r e S e i t e b; vermittelst der
1) tanb — sina

2) d i e H y p o t e n u s e

c;

3) d e n

Gegenwinkel

A;

Gleichung:
tanB; 2) cotc — cota c o s B ; 3) cosA = cosa sinB*

§. 70. man Seite
1)

V.

A\is

der

Hypotenuse des

c und

einem

der

Winkel 2) die

A

findet

1)

die G e g e n s e i t e «

gegebenen

W i n k e l s t ;

anliegende

b; S) d e n W i n k e l
sina — sinc sinA;

B durch die
2) tanb =

Gleichungen:
tanc c o s A ; 3) cotB = cosc tanA*

§. 80.

VI.

Aus a,

den

beiden

schiefen

Winkeln c:

A

3

B

bestimmt

man

1)

eine der S e i t e n 1) ' cos a =z

b; 2) d i e H y p o t e n u s e , cos b P= £££_^?. sm A 2)

sin

B

cos c

=P

cot A

cot B* vermittelst der F o r m e l n b e r e c h n e t werden Hülfe der T a f e l n wie

§. 81.
cosc — cosa

W e i l die A u f g a b e n I , 1 ;
cosb; c o s A — sinB

IV, 3;
sinb

V , 1 respective
= sinc sinB

cosa;

könder aufB);

n e n , so lassen sie s i c h , natürlichen lösen :
2 sin b

w i e man leicht ü b e r s i e h t , durch Addition
(a

auch

mit

Sinusse und Cosinusse
cos u c zzz zzzz cos cos (a + B) b) •^cos

und S u b t r a c t i o n ,
A .= sin (a + B)

folgt,
sin (a —

2
zzz

— 6);

2

cos

(c —

— cos (c 4~ der Auflösung des rechtwinklichten D r e i e c k s wenig von der Einheit verschieden ist, vorkommende so mufs man

§. 82.

Wenn

der in

gesuchte Sinus dieselbe Elements in

oder C o s i n u s andere So

eine

zu verwandeln s u c h e n , man r. Es
a

w e l c h e die T a n g e n t e des gesuchten Gleichung
b
T

giebt.

erhält
cos cosc

z. . , ist

B.
i

aus

der

cos b =
.

COS 4i ^

1 — cos 6 .—j =
1
u

cos a — cosa +

c .

aber

1 — cos •—:
1 4~ coso

tan

2

| b;
*

eben so

+

cosb

cos cos

a — cos c a + cos c

_ . c 42 siu—-— 2
1 cos c _
4 -

a

. c— a sin—-— 2 =
cos

—2—

c. —

a

. c—a l o c* + ^ rz* o » ^ ,

undfolglich

*
7

tan

{ b

=

y * | tan

° 4 - j - a

,

°

a

tan

- ^ — .

§. 82. E b e n s o kann man d i e F o r m e l sinA j c gendermafsen ° j , verwandeln :

T, .

= -!—, sin c

we nn A nahe , aber

an 90°,
1

fol-

1 — sin A E s ist -—j . . = 1 + suiA ~„ .
2

sin c — sin a . —; sinc Ar sina
;

1 — sin A -—= r~~ 1 Ar sinA

1 — cos (90° — A)
= T~L
n

,

.

.

, sin c — sin a — — . — sm a

Vnno ,

A

=

tan C45° — 4 A) =
2 v

cot (45° +
v

i A) und
2

1 H- cos (90°
=

c Ar a . c — a 1 cos —-— sm —-— , 2 2 c Ar a c—a _ —. — cot . tan —— _ . c+ a c— a £ 2 lsm—-— cos—-—
J

Ar A)

-

'

, c Ar a cot -n

'

'

2

jL

c—a cot—^—
M

2 — c1—. + a
lan—-—
+L

sm c + . c—a tan —-—

Folglich tan(W

— \A)

=

Y"coS^^.lan —^
0

=

f

c—a tan ———

** c Ar a tan—^-

*

c Ar a
tan —
i


2

und

tanWArZA)

* •

=

Y

— = ' o— a tan —-—
4M

'

ftan ^^.cot^~?. 2 2
C

§. 83. E b e n

s o läfst

sich

dic Formel

cosB

= tana

cotc,

wenn

cosB

wenig

v o n 1 verschieden i s t , folgendermafsen 1 — cos B 1 . i Also Ar cos B —

verwandeln:
2

tan c +

tan c — 1an a , 2 sin Z B — — oder — — tan a 2 cos -| B
2

sin (c — a) sin (c Ar a)'

, r> tan \ B

= Y"sin—(c—Ara)). r sin Cc —— r — , :
a

§. 84. A u f ähnliche W e i s e w ü r d e man statt der Formeln ( § . 77.) folgende erhalten

^

*-w
+ im = ±

+

i

r%fä±%.
tan B — cot A tan B Ar cot A

i) = ± r ä g ± | , <«<«* + i « = * r & J g ± g ,
cotA
r z

§. 85. A u s der Gleichung ( V I , 3) c o s c = 1 — cos c _ 1 + cos c
o < ] e r

cotBeTg'ieht

sich A cos B

— ^J^^nA_^cos

sin B sin Ä Ar cos A cos B

= _ e»w±g;
cos (A — B)

foigUchto*c

=

r-^#*>
cos (A — B)

242

Dritte Y o r l e s u n g .

L b c r ebene

W e i I n u n d i e G r b f s c = — cos immer > mufs.

^ A ^ B )

'

m

m

e

r

P

0 8

'*'^

cos(A^-B)

aber, weil

j l ^ - B

9 0 ° , negativ i s t , so folgt daraus, dafs der Unterschied

cos(A—

B)

eine positive Gröfse sein schiefen Winkel ei-

E s mufs demnach

der

beiden immer

nes r e c h t w i n k l i c h t e n

sphärischen

Dreiecks

k l e i n e r a l s 90° s e i n .

A u f l ö s u n g

der

s p h ä r i s c h e n

D r e i e c l e

im

A l l g e m e i n e n .

§. 86.

A u s d e n d r e i S e i t e n a, zu finden.
A ,

b,

c eines sphärischen

Dreiecks

einen

der drei W i n k e l

E s sei der gesuchte W i n k e l

so bat m a n ,

wenn

a - ^ b ^ - c

s,

zur B e s t i m -

m u n g desselben ( § . 54 ( A ) , 6 4 , 6 5 , 66.) folgende
. \)
s

Gleichungen:
ysin(k ] s —
3

cosA

j

=

ccs •

a

— cos b cos :—r—: sin o sui c

c

;

n

2)

x

. sin\A

.

=

b) sin (-£ .9 — .— .—-—~ sin b sm c

c)

';

-''

O) COS zr Jl
*

ox

T

*_Y^sinz)s.sin(%s—a)

I •

sin

:

O sin

;

.

c

; 4 ; SlIl Jl

.

,_2Y^sin\s.sin(\s—a)sin(\s—b)sm(is-c) sin

:

0

7

sin

-. ~
c

;

5) '

t a n * A *

= sm (| s — a)

=

^ sin
(-J-

P'» s — a)

<£ * ~

*

i

n

<1 < ~ sin s

^

<f

*ZL$.

Die

letzte

dieser

Formeln

ist zur B e r e c h n u n g

am

vortheilhaftcsten, bei

besonders der A n w e n tan\B,

w e n n man alle drei W i n k e l v e r l a n g t , weil um die L o g a r i t h m e n v o n t a n - C zu finden, nur v i e r L o g a r i t h m e n nöthig s i n d , w o h i n g e g e n • dung der übrigen F o r m e l n sieben L o g a r i t h m e n erforderlich sind.
a

t a n \ A ,

§. 87.

Bedeuten A ' , B',

C

die resp. Supplemente v o n A , B,

C

9

und substituirt man

in den obigen Formeln für die W i n k e l A , B, vertauscht alsdann die Seiten a, fsen A , B', C und u m g e k e h r t , C
9

C resp. 1 8 0 ° — ^ ' , 180° — jtf', 1 8 0 ° — C , mit den correspondirenden
0

b,

c des D r e i e c k s

Grö^

und substituirt endlich w i e d e r 180° — ^ / , so erhält m a n , wenn A + B + C =

180 —

180° — C r e s p . für A ' , B, wegen (§. 6 0 . ) , folgende

S gesetzt wird,

Gleichungen:

1)
y

cosa

=

c o s A + c o s B c o s C sui
:

— , - .—=
B
7

sin

C

'
^

2)
O N

cos|a =
Ä

,

y c o s & S - B )

'

=

—71—r^,C

C

os(\S—C) J

• r 3) sm ^
J

~
r

= F —

r

co*5&<*0.9frS—^
SlTl B

.

SUl C

—77^:

'

4) s m a = f —
'

.

2K

cosjS cosCfS—^VosGS-7?)
= =—77—• 771
l S l !

costtS—Q

SlIl

C


4)

, _ co/ f a =
Diese

1
— ^ f - Q
cos

y
1 A)

cos ( f 5 — A ) cos (i S ~ 7 ? ) cosQS — Q
r

-Q

(f

S —

cos

i

0
gegebenenAVinkeln eines

Formeln können

dazu dienen

aus

drei

Dreiecks §. 88. 1) d i e

eine der Seiten zu Aus zwei andern Seiten a,

finden. b und dem eingeschlossenen Winkel C

beiden

Winkel A , B

u n d 2) d i e

dritte S e i t e c zu

berech-

nen.
1) D i e beiden W i n k e l A Formeln (I, II, §. 68.) lanlU+Bi
* . cos
1

2 ? e r h ä l t man
b) . ,, e o t l C ,

rcrinittelst der beiden

Nepperschen
„ C .

= SJJ^+ij
man entweder

* (a —

t a n i U - B i

. -

j

r,.

=

sin
s i n

— (a — Ii) l \ ^
a +

c o

t

i

2)

Nachdem

tani(A^-B)

oder

tani(A—B)

gefunden,

erhält

man die Seite c mit Hülfe der G a u f s i s c h c n
— c o s l c . *
m s i n

Formeln ( § . 67.)
rr ~ _ cos a ^ • si,ii(A
C O j r

" ^ * a ^ c o s i ( J ^ - B ) \ C. sin § (a +

^ ' b)

2 6* — + B) § (a

b)

T

sin
C

§

C.

sin

— 6)

*

c o s i ( A - B )

s i n i ( A - B )

§. 80.
1) tanl(a

V e r w a n d e l t man d i e s e F o r m e l n nach d e r V o r s c h r i f t ( § . 87.) so erhält m a n : ro<r x ( A — B )
+ b) = ^ ^ R ö )

1
^ i ( a - b ) =

sin Z ( A — B ) .
j ^ J ^ t a n \ c

. ,
2)

r

_

cos j c . cos -| ( A 4- 7?) _

*

l H ä

C

cosx(« + 6)
cov ( f i

smlc.cos|C^/-B)

i (« + &)
( a

T r

.cos

i L

_ cos j c . sV I *z 4- B) __ sz'/z I c . sm | (y/ — B ) — ~ ^ ^ — ^ i _
Formeln Seite kann man aus zwei Winkel Seiten A , B un'd der drit-

Mit

Hülfe

dieser

zwischenliegendcn ten W i n k e l finden.

1) d i e v

beiden

andern

u n d 2) d e n

§. 90.

Aus

z w e i S e i t e n a, A

b und

einem der einen G e g e n w i n k e l B, finden.

Seite a 2) d e n

gegenüber-

liegenden Winkel senen W i n k e l 1)

1) d e n a n d e r n

eingeschlos-

C, u n d 3) d i e d r i t t e S e i t e c z u
B

Den Gegenwinkel
°

erbäJt man nach ( § . 58.) durch die F o r m e l

sin

B

~ fi^4-^^.
sm a

2)

Um

den

eingeschlossenen

W i n k e l C zu finden bediene

man sich der dritten b, C, A verwan-

Fundamentalformel (C) ( § . 5 4 . ) , indem man b, c, A , B resp. in a, d e l t , so erhalt m a n :
sinb cota = sinC c o t A A~ cosb cosb A — cosC. tanA tan b • — cot a

D i e s e w i r d , mit
sin C Ar

tanA tan X .

multiplicirt und alsdann
cos C — sin b cot a lan

tanXgesetzt, tan X.

Multiplicirt man diese mit
-. .

c o s X , X)

so crgiebt s i c h :

«»(C +

=

tan

a

« « X

.

;

,

Vermittelst d i e s e r F o r m e l erhält man, n a c h d e m man X d u r e h bestimmt h a t , den gesuchten W i n k e l 3) C

tanX—cosb

tanA

H a t man einmal den W i n k e l C g e f u n d e n ,
sinc

so ergiebt sich

daraus die Seite c

vermittelst der Gleichung E s läfst sich mel ( A )
cosb cosc

V'

l sm
n a

A

aber

auch c unmittelbar durch die Auflösung der ersten
sinb cosb sinc cosA — cosa

Grundfornämlich man:

4~
durch =

berechnen.
tanb cosA =

Dividirt
c o t x ,

man

diese Gleichung eosc
» *

und
n n

setzt alsdann diese mit
sinx

so

erhält sich:

Ar

sinc

cotx

&

multiplicirt,

ergiebt

I

C^OS Ct
s n

. i x w o r a u s sich n a c h d e m man x durch tan b cos A o funden h a t , c b e r e c h n e n läfst. sin
cos

(x A^ c ) =

=

cot x g e °

§. 9 t . hält m a n :

Verwandelt

man

die

so

eben

gefundenen Formeln

nach ( § . 8 7 . ) , so e r -

1) . 2)
n

sin b

=

sin B sin a sin A
x

' . w o tanx w o cotX
n

• , * m ( c — x) = sin(C— X) =

tan B sin x 7 — ,

= =

cosi> tanB

. w«a cosa. A, J5nnd den einer

/rt«
3)
c

~ -^sinXy cos JJ
s

Vermittelst Gegenseite A,

dieser Formeln lassen andere

sich a u s b,

zwei Winkeln

a 1) d i e

Gegenseite

2) d i e z w i s c h e n

Winkeln

B liegende Seite c und 3) der W i n k e l C b e r e c h n e n . §. 92. Es ist hier noch zu b e m e r k e n , dafs in den beiden A u s d r ü c k e n für sinB,

sinb

(§. 90, 91.), die W i n k e l g r o f s e n B, b zwar zweideutig s i n d ; diose Z w e i d e u t i g k e i t A u s dcr Nepperschen F o r m e l ( 1 , §. <>S.) sich % nämlich,
f

j e d o c h in dcn meisten Fällen v e r s c h w i n d e t . tani(A+B)
2

1

'

=

OO'S " Cct *"" I)} — r ~ i ( cot*C cos 1 (a + b) ~

ergiebt ° sind,

weil + B)

die W e r t h e und

von

cosjt(a — b) und

cot-\C

immer

positiv

dafs tan\ A

cosi(aArb) die hal-

gleichartig sein m ü s s e n ,

und folglich i n j e d e m s p h ä r i s c h e n

Dreiecke

be Summe ihrer G e g e n w i n k e l

zugleich > oder zugleich

< 90° s c i n

mufs.

Beispiele §. 93. Exempel I.

zur

Berechnung

sphärischer Breite zweier

Dreiecle. Orter auf der Erdkugel

Die geographische

und ihre g e g e n s e i t i g e kürzeste Entfernung sind g e g e b e n , schied derselben finden.

man soll den

Längenunter-

W e n n die g e o g r a p h i s c h e Breite eines Orts bekannt i s t , nung v o m P o l e , das Complement der Breite g e g e b e n . B, den PoI durch C
1

so ist auch seine Entferm a n also die beiDreieck,

Bezeichnet diese ein

den Örter durch A,

so bilden

sphärisches

dessen Seiten a, b, c g e g e b e n sind und in w e l c h e m der W i n k e l C, der den L ä n g e n u n terschied d c r Orter A, B derselben a u s d r ü c k t , gesucht wird.

E s sei die Breite v o n A fernung von A bis B =

=

5 S * . 3 7 '

1 7 " ,

von B =
2 4 ' 5 6 " , 8

5 9 °

5 6 ' . 3 l ' ' ,

die kürzeste E n t -

2 4 1 5 7 8

Metres =

2 °

*) so erhalten w i r , wenn wir

uns der F o r m e l ( 5 ) ( § . 8 6 . ) a h
C

bedienen. \s
J = 3 2 ° 2 ' 5 1 " , 5

=

3 0 °

3 '

2 9 "

.log compl.

sin Is

=

0 , 2 7 5 2 1 2 9

=

3 1 °

3 7 '

1 7 "

\s — a =

1 °

5 9 '

2 2 " ,

5

log s m ( | s - a ) = % * m ( f * - & ) =

8 , 5 4 0 5 5 2 2

z=

2 * 2 4 ' 5 7 "

0 ° 2 5 ' 3 4 " , 5

7 , 8 7 1 5 3 5 5

also

s =

6 4 °

5 '

4 3 "

c =

2 9 °

3 7 '

5 4 " ,

5

log

« V i ( | * - . c )

9 , 6 9 4 1 0 0 0 6 , 3 8 1 4 ( ) ( ) 6

log

tan

§

=

8 , 1 9 0 7 0 0 3

und Eolglich | C z= 1 ° 4 7 ' 4 9 " , 6 und C = §. 94. ExempelII.
E n t f e r n u n g

logtan\C.—
ö

l o g ^ ^ J — n

s m (| s — c) Breite

=

8 , 4 9 6 6 0 0 3

3 °35'

59". Länge und zweier Orter

Aus

der geographischen

ihre kürzeste

zu b e r e c h n e n . B, den PoI durch P so

Bezeichnet m a n ,

w i e oben die beiden Orter durch A, die beiden Seiten AP, BP,

sind in dem D r e i e c k e ABP k e l APB

und der eingeschlossene W i n finden läfst.

g e g e b e n , woraus sich nach ( § . 8 8 . )

die dritte Seite AB

S o ist z. B . ,

w e n n man die resp. Abstände dreier Orter D o r p a t ,

St. Petersburg, bezeichnet:
2 3 ' 5 1 "

M o s k w a v o m N o r d p o l e durch ß', ß", ß"'\ ihre L ä n g e durch X ' , X " , X ' " 0 ß" —
= 9 0 ° — 5 8 ° 2 2 ' 4 3 " — 3 1 ° 3 7 ' 1 7 " ;

x'
X "


=

4 4 °

9 0 °

5 9 °

5 6

7

3 1 "

.

=

3 0 °

3 '

2 9 " ;

4 7 °

5 9 '

3 0 "

ß'" z= •9Qo

550

45' 13*

=

340

1 4

' 47".

x

*

=

5

5

o

1 7

'

n

»

t

B e z e i c h n e t man nun die o b i g e n drei Städte resp. durch A, i(PBC
tan k'

B,

C,

so erhält man

— PCB)
=

— k' gesetzt,
T
0 »

sm I l.sin

^

*

^

^
+

ß )
5 ' 3 9 " =

1 ( X ' " -X " ) , -

sm

1 a

=

^

l

(

X

'

"

^

cos k
=

^

^

+

^

2 °

8 , 5 6 2 7 9 1 9

l.sin

3 °

3 8 *

5 0 " ,

5

3 , 8 0 3 5 6 2 8

Z .

compl. sin

3 2 °

9'

8 "

=

0 , 2 7 3 9 4 9 2

Z. sin

3 2 °

9 '

8 "

=

9 , 7 2 6 0 5 0 8

Z . cot

3 0

3 8 '

5 0 " , / a » * '

5

=

1 , 1 9 5 5 5 6 7

Z . compl. cos h'
l.sin\a
von 90O hält i o o o o o o o Einih. =

=

0 , 1 6 7 2 6 3 7 8 , 6 9 6 8 7 7 3

Zo^
*) Wetres — D e r B o g e n eines

= 1 0 , 0 3 2 2 9 7 8

gröfsten

Kreises ($.

der ai.) =

Erdkugel

Meirea.

E s s i n d

also

2 ^ 1 5 7 $

a ° 4 i ' 5 7 " - 8

Decimaleinlh.

2 < > 2 4 ' 5 G " , 8

g e w ö h n l .

F o l g l i c h \a =

2 ° 5 1 ' 7', 9 und a =
} ( P A C ~ P C A )

5° 4 2 ' 15", 8. = . k",
T

Eben so i s t , wenn sin%(fi'-tf")
ta»k = ^ 7 7 ^ |
g

__ M j ( X ' " — X ' ) s m j (ß'" + ff')
= ^ 7 7 *

, „ ;

c o /

i ( X
a v

X )

sin

\

b

sm § l.sin

(ff 4- ff )

* 8,35993S5 0,2G4GG39 1,0208592 9,6454616 6 ° 27' 58", C?. *
r P B A — P A B )

™s ^ l.sin 5<>26'40" = 2" = = = 8,9771772 9,73533Gt 0,0387566 8,7512699

l<>lS'45" = 2" =

Z. compZ. sin 3 2 ° 56' Z.coZ Also | £ =

Z. sin 32° 5C'

5° 2 6 ' 4 0 " — l.tank" = 30

l.cornpl. cosk" l.sin$b

15' 59", 3 und b =
\

Endlich erhält man a u c h , wenn
4

=

k'", sinW
7,,

.,„
=

tank

sin 1 (ff' ff'") —-~,-,~r~ "\ C s m i (ff 4- ff )
n

.,
o Z ^ ( X — X ) ;

.

. x sin^c

n

_ = l.sin

s m f ( X " - X ' )

+

ft

cos * = = 8,1348848 0,2901890 1,5034120 1<>47'49",5 = = = 8,49G3743 9,7098110 0,1176S82 9,3238735 findet man

Z.sm

0°46'54"

Z.cow7jZ.sm30o50'23" l.cot Demnach f c §. 95.

Z.sm30°60'23" l.compl. cosk'"

1° 4 7 ' 49", 5 = =

/. tan k'" — 9,9284858 1 ° 1 2 ' 28", 4 und c - 2 ° 24' 56", 8. Aus den drei Seiten a, b,

Z. sin \ c =

E x e m p e l III.

c eines D r e i e c k s

den Abstand des P o l s des um dasselbe b e s c h r i e b e n e n K r e i s e s v o n dem U m f a n g e d e s selben vermittelst der F o r m e l ( § .
e

1

,

r,

,

,

~

0

v

7 3 . )

tan r

,

=

_

,

2 sin * a. sin * b . sin T c =—,;, -~ y " ^ = F = s—ä) s m ( | s—b) sin(\ s—c). so ist

Y"sin § s . s m ( f

N e h m e n wir die so eben bestimmten Seiten des D r e i e c k s A B C , a= bz= 5<>42'15",8 6°27'5S",6 |* = 7 ° 1 7 ' 3 5 " , 6 f s - a = 1^35'l9",8 f s — & = 0°49'37",0
0

Z . s m f r t = S,6968773 / . « V z f & = 8,7512G99 Z . s m f c = S,323S735 Z2 =0,3010300 26,0730507 17,3177031 log tanr =8,7553476 /• =

Z . s m f s = 8,4429000 Z . s m ( | s - a ) = 9,1036232 Z . s m ( f s - Z 0 = 8,9295450 Z . s m ( f s - c ) = S,l5933Sl 34^6354063 7^ii77031 3 ° 15' 30", 1.

czzz 2 ° 2 4 ' 5 6 " , 8

*=14°35'H",2i* — c = 4

52'38",8

§. 96. beifügen,

Z u m Schlüsse wollen wir noch die Auflösung einer interessanten die dazu dienen m a g , mehrere der v o r g e t r a g e n e n Formeln in

Aufgabe

Anwendung

zu b r i n g e n . E s seien für drei Orter A, B, C auf der Oberfläche der E r d k u g e l die resp. g e o ß', ß" v o m NordpoIe P gegeben;

graphischen L ä n g e n X, X', x", und i b r c A b s f ä n d e ß,

man soll die L ä n g e x des FoIs O des um das sphärische D r e i e c k ABC Kreises, seinen Abstand y v o m Pole P, .B, C berechnen. der drei unbekannten OPB, Gröfsen x, weil y,

beschriebenen

und die k ü r z e s t e Entfernung r von den drei

P u n c t e n A, Zur

Bestimmung

r ergeben sich

aus

der

Betrachtung der D r e i e c k e OPA, x — X, x — X',

OPC,

die gleichnamigen W i n k e l resp.

x — X" s i n d , unmittelbar f o l g e n d e drei G l e i c h u n g e n : I. IL cos r z= cos ß cos r = cosr = cosy 4"
s

sin ß siny . cos (x — X)
, n

cos ß cosy cosß"cosy

ß' siny . cos (x — X') cos (x— X"). so erhält m a n :

/

IH.

.sin ß" siny.

Z i e h t man I v o n II a b , und dividirt den R e s t durch siny, coty (cos ß — cos ß') ~ o d e r , weil a«. — bß — sinß'^rsinß, ~
1 L J a

sin ß' cos (x — x') — sin ß (cos (x — X)
c

^ («—ß)

t ^ ^ . (

coty(cosß— , ( . ,

cosß')


TA

, (cos(x—X)

. , sinß'— siaß — cos(x—\))-\ 2 cos(x—X')—cos(x—X) 2

cos

x

— )
x

+

cos (x — X)).
r

. sinß'^-sinß D e s h a l b coty = ^ cosß—cosß =

, sinß'—sinß -4- • —-,. cosß—cosß

cos(x—\')- cos(x—X) ^ 2 ^ ^ )

cotl<ß' — ß) s z V J ( X ' - X ) sin(x~^^)

+ cotl(ß' .\

+ ß) c o s f ( x ' - X ) cos(x — <•. • ;•• . A

o d e r , wenn man cot f iß' — /3) Si l (x'
n S fl

X) = -

A

sin B',

cot f (ß' + ß) cos \ (X' — X) =

cos B' setzt. ~

I V . COty = A sin B' i (x

i ± ^ ' ) + A' cos B' cos(x —

- j ^ ) = A' cos(x 2i

A u f gleiche W e i s e erhält man aus den G l c i c h u n g o n I , I I I , w e n n man cot \<J$" — ß) sin § 0 " — X) — A" sin B', cot l(ß" 4- ß) cos | ( x " — X) = A" cos B" setzt.

x

4-

x ' '

V. A"

coty

=

A" C)

cos (x — A'

— 73").

D e m n a c h ist
X

cos Cx -

_ cos Cx - C )- \ =- .„o , w o

+

A

'

_

r ' + B' =n ' -C\
L

^

J

-

+

B' =

C

Diese

G l c i c h u n g f c a n n a h c r , weil au — bß

— "^" ^ ( « — ff) +
a

-^r~ 0*+^)j

5 n

A

" \

A

• (cos Cv — C)

— cos(.v -

C) +

^

~

A

>

Ccos Cx -

C)

+

cos Cx — C ) ) =

o,

verwandelt w e r d e n . A'' — A
— —
c t w

Daraus « r g i e b t sich
— C ) —

cos Cx
v

cos Cx — C)
p
-

_
— Z a «

,

V

- h
T

C ;

^

- ^ ^ _

^

A

4r

(' — C ) 4

cos (*• — c )

^

tan ^

T ( C

— C ).

t*

W e i l a b e r , w e n n ~^r, = • ., A
A ' ~ A
^ r + ^ "

Za«

1
1


+

Z a / i 0
tarcp _ £ "

_
1

/ r m
4 -

4 5 °

tot^

_

/
t a t n

i

-

o

_

^

1an W.tanq>

~

*° undalsdann y dnrch

£7' j
so erhält man fan(x

ö~)

— tanC^5

0

— <P) cot\{C—C'),

eine der beiden G l e i c h u n g e n I V , V .

A u s diesen beiden W e r t h e n findet man endlich

die Gröfse r durch die F o r m e l n I , I I , I I I , oder nach ( § . S S . ) § . 9 7 . Es seien die drei Orter A, wa, St. P e t e r s b u r g , D o r p a t , so ist ff=34°14'47" ff' = 30<> 3 ' 2 9 " = = 5<>26'40" 49°50'3t' lMS'45" 32* 56' 2" B, C auf der Erdoberfläche die Städte M o s k -

X

=

5

5

°

l

7

'

1

l

"

*

f

X

-

x

'

)

=

3 ° 3 S ' 5 0 ' , 5

- | ( X - x " )

x'

=

4 7 < > 5 9 ' 3 0 "

§ ( X

+

X ' )

=

5 1 ° 3 8 ' 2 0 " , 5

§ ( X

+

x " )

X*=44<>23'5i"

ff"r=31°37'l7"

§G3
f O S

0 ' )

=

2 ° 5 ' 3 9 "

f(ff-ff") = lCß + ß") ~ — 5S"

+ ff') =

32°

9 '

S "

log

sin

f ( X — * ' )

=

8 , 8 0 3 5 6 2 7

hg

sin

l ( X - X " )

=

8 , 9 7 7 1 7 7 1

B

4 7 «

3 0 '

log

cos

K X - X ' )

=

9 , 9 9 9 1 1 9 4

hg

cos

- * ( X - X " )

=

9 , 9 9 8 0 3 6 3

C-f(x+x')+2*'=99<>i5'i$",
J S " = 6 9 ° 3 8 ' 2 4 " , 2

5

hgcot
0

\Cß-ß')

=

1 , 4 3 6 9 1 8 0

logcotlCß-ß") Zo#

=

1 , 6 3 9 9 4 7 6

Zo O- cot i ( f f + f f ' ) = 0,2016466

coZ|(ff4ff") =

0,1885803 ; C = f ( X + x " ) + i T = 1 1 9 < > 2 S ' 5 5 ' ' , 2

l o g . A s i n B ' l o g . A ' cosB'

= = = =

0,2404807 0,2007CG0 0,0397147 9,8287209

l o g . A " l o g . A "

sin cosB"

B"

=

0,0171247 0,1860106 0,3305081 9,5414754

|f(C'-C') jf(C"+C)

= =

10*>G'48",4 109° 2 2 ' 7 "

= =
=

log tan B'
log cosBt

l o g t a n B"
log cos B'

% m r t p = = Z ^ , , = 9,7209039

L

=

2

s°4'2",3

h g

A

— 0,3720451

logA '

=

0,6451412 I x — C = 69° 44' 54" 9,5392573
=z

l o g t a n (45° — 0 ) = l o g c o t \ (C — C ) = C JL C"
log

9,4835112 0,74S08()I n 0,2321913« =

l o g cos ( x — C ) =
l o g . A " c o s ( x - C " )

i a n ( x - ^ L - )

2

=

0,1843985

#

-

x

C

+

6

— — 5 9 ° 38' 6" x = 49°44'l".

l o g . co£ j .

Also j

=

33° 11' 10*

E s ist also die g e o g r a p h i s c h e L ä n g e des Pols des u m A B C beschriebenen K r e i ses 49° 4 4 ' 1", sein Abstand v o m NordpoIe = Gröfsen und der g e g e b e n e n L ä n g e 3 3 ° l l ' 10''. Vermittelst dieser beiden

und Breite eines der Orter A , B , C findet man oder r = 3 ° 15' 30". Gröfsen

nun nach ( § . 88.) die Entfernung des Punctes O v o n A , B , C, Die .v, y, obige Methode aus den Gleichungen I, II, III

die unbekannten

r zu f i n d e n ,

ist v o n

IIrn. H o f r . G a u f s

in der monatl. Corresp. zur Beförd.

der E r d worden. §. 98.

und IIimmelskunde O c t . 1 8 0 8 , p. 282 bei einer andern Gelegenheit gelehrt

Von

der so

eben

behandelten

A u f g a b e findet man auch eine

Auflösung

in C a g n o l i s T r i g o n o m e t r i e am Ende des W e r k e s , die wir w e g e n ihrer Eleganz hier noch mittheilen w o l l e n .
»
r

,
**
»*"

W e n n wir die Bedeutung der (§• 97.) eingeführten Z e i c h e n beibehalten und überdiefs die W i n k e l P A O , P B O , P C O durch # , nachdem so ^ b e z e i c h n e n , indem wir dieselben die Puncte A , B , C auf der östliderselben

als positiv oder negativ betrachten, j e chen

o d e r westlichen Seite von P O l i e g e n ,

hat man zur Bestimmung

folgende drei G l e i c h u n g e n :

tan*(f,4r$

=

sin sin

(1) tof(<T+#) =
tan \ (i +

f (ff'sin ff") co/^(X"^ ) — f0* + O \ (ß"—•ff) cof*(X--x")
sin

v)

=

sin

j (ff —ff') co*f(X' -X)

s ,

E s ist a b e r , w i e man leicht ü b e r s i e h t , zufolge ( § . 58.), Siny

6V/iV

_

*z'« (X — x)

VJtL

sin (X' — x)

'

n

*

sz>i(X"— jr)*

s

r

n

Daraus ergeben sich d i c G l e i c h u n g e n : ,anQV + >r)-.,

= Sf^-^i(X'-X">
=

P)
»

^«(i^" + x ) - A - )

fo» (I (X + X') _ *) =
co*|(X'—x—v)

• tan i (X - X')

v o n denen j e d e dazu d i e n t , die L ä n g e x des PoIs O z u finden. Endlich erhält man auch aus den Gleichungen ( 2 ) , die f o l g e n d e n :
cosUX—x—i)
±
r n

f — C O s \ ( \ " — _

(4)

= —T— r¥ tan iß = — iX' 2 ra« v)T-/; oos|(X-ArH-#) cosi(\—xArv)
tanl(vA-r)
T

m«fff = — --*--„

to .
T1

I ff'

/a«|Or-r) = -.s v

x

.^sCX-*-#K
sini(X—AT^-I)

tan iß =
r o

sinl(\'—x—v)

> r v

,

s

;, *^x"—*—£) tan i ff = • „ r
ff 2
T

*'

cusl(X"-xAro

tan § ff
2

AiZZj(X—#+v)
r.

«^| X—.v+Q
V

zur Bestimmung d c r Grdfsen y,

ITm die F o r m e l n ( 1 ) zu b e w e i s e n ist es g e n u g an einer derselben die R i c h t i g k e i t zu. z e i g e n . scheiden, Wir wollen die erste dazu n e h m e n . die Puncte B, C auf E s sind hier z w e i Fälle z u untereiner und derselben Seite v o n < OPC, so ist, PO

entweder

liegen

oder auf v e r s c h i e d e n e n . PB > PC, = PBO OCB,

Im ersten Falle sei W i n k e l OPB = (OBC-PBC) = PCB + (PCB PBC -

1) wenn

Ar PCO PBO

OCB);

und w e i l OB = OC)

also OBC

Ar PCO

Ist aber PB PBO Ar PCO =

< PC,

so hat m a n , w e n n man 3 6 0 ° — P 2 ? O durch PBO + PCO = 360° — (PBC + 0#C) +

bezeichnet, + BCO)

360° — P # O

*
252 = 360° 4- PCB * — PBC Dritte V o r l e s u n g . Liegen = Über ebene *

:

«

*

die beiden Puncte B, OCB)

C auf v e r s c h i e d e n e = PCB —

Seiten PBC

von PO,

so ist PCO — PBO A PCO durch
1

(PCB±

— (PBC±BCO)

D a mm_t,PBO,

jf b e z e i c h n c t w c r d e n , j e nachdem 7?,. C a u f der westliist n + £ — PBC tan\(PBC — PCB — PCB). oder — 360° Es ist aber

chen oder östlichen Seite v o n PO liegen , so + PC7? — P B C , also allgemein

/fm|(>/ + <?) =

zufolge der Nepperschen F o r m e l ( § . CS, II.) tan l(PCB

— PBC) = '^i^^ZjQ SM j ( ß ~
X

c

o

i

| PBCV

ß )

Folglich

tan 1 (n + Ö -

^ t 7 ^ S SM j 03 - j - y3 )

c

a

t

i

'> PBO, PCO

D i e drei Gleichungen (2) ergeben sich aus den drei D r e i e c k e n PAO, zufolge ( § . 90.) die Puncte Sin2 ^—>.SM(X X) A, W e i l die W i n k e l i, B,

n, { positiv oder negativ s i n d , j e nachdem resp. v o n PO l i e g e n , . . drei .. positiv,
- *
"*.
v

C östlich o d e r westlich Siu£ • •„
n

s o sind was
.

die A u s d r ü c k e der Fall sein

Siny ~^~rC' SM(X X)

;
x)

alle

n

, auch

SM(X

, .
>

*

" >

""•

;.'

'

. m u f s , wenn y Weil

und r positiv sein sollen. ^ = si/i(X—x) so ist auch *J£±±J»^ SMV — sin$ = ' J n ^ ^ n ^ ^ sin(^ — A - ) — s i n ( X " — x )

SM(X—x)

i

m

m

a

t

^

n

+ $ c o . , H ^

2 cos i (n + {) sm i (* — {)
, und - , , folgUch tant(v + & _ — tan \ (fj — Q
F

=

^ 4 ^ - . v )
x' + X"
2 cos(—
2

«^jg
. X' — X " x) SM .

tan(x-(l(X"+X') — j~;—--,—-, lan £ (X — X )

. . w o r a u s sich die erste der drei G l e i ' auf dieselbe W e i s e gefunden.

cbungen (3) ergiebt. *

Die

beiden andern werden g a n z

Betrachten w i r j e t z t das D r e i e c k POA, PA^O = OPA =

so sind in demselben die beiden W i n k e l = ß g e g e b e n , und

X — x und die d a z w i s c h e n l i e g e n d e Seite PA

es lassen sich daraus mit Hülfe der N e p p e r s c h e n F o r m e l I I I , den Seiten PO =
y

I V . ( § . GS.) die bei-

und OA

=

r f i n d e n , so dafs .
t a n l ß

ianl(y

+ r) =

cos \ (X — x — i) _ L _ _ _ 2

c

/ „ » rX — v — i) tan .

,

^ J

0

- O

=

.• "

'

••

«

* "

A u f ähnliche W e f s c erhält mnn vermittelst der D r e i e c k e POB,

POC,

die he!:!cn

andern Formeln von (4). §. 99. Nehmen wir j e t z t das bereits nach cornp. dcr C ! a u f s i s c h e r r M c t h o d e durch X bezeichnen wollen. ( § . 9I,.)

berechneten Exeiirpcl v o r , w o b e i wir log X =55°17'll"|ff =34<>14'47"
o

*(X'_x") = 1 4 7 ' 4 9 " , 5 l(ß"—ß') = 0 ° 4 6 ' 5 4 i : f f " 4 - y 3 ) - 3 0 o 5 0 ' 2 3 " x ' = 4 7 5 9 ' 3 0 " f f ' = 3 0 ° 3'29" »(X_x") = 5<>26'40" I03—ff") = l ° l S ' 4 5 " K ^ - f - f f " ) = 3 2 ° 5 G ' 2 " X"=44<>23'5l" ff"=31<>37'l7' *(X-X') = 3<>3S'50,"5 * ^ S _ 0 ' ; = 2 o ' 3 9 ' l(ß' + fi)z=32,o 9'
0 0

l.sin

0°46'54"

=S,134SS4S/..sm

1 ° 1 S ' 4 5 " = S,3'5993S5/.*/«

2<>5'3<>"

= S.5627919 /& = 0,2739492

I'>sin30* 5 0 ' 2 3 " l.cot

= 0,2901890 l'.sin 32° 56' 2" = 0,2646639 t.si'11 32° 9' S'' l.cot
0

l°47'49'',5 = 1,5034120rc/.co*5°20'40''=l,0208592 — 9,9284858 n 1. tan § ( £ f # ) = 9,64546!6 — 4 0 ° 1S' 13", 5 2 3 ° 10' 52", 5 l'2l" Z /<m 1 1 (<? H- a = 20 3

3 3 S ' 5 0 ' V ' — l,1955o67 n

1. lan § (» H- Z)

Z. tan § ( 4 ») = 0,0322978 ~" # 50' 5 0 " £ (/ + >/) = | (# — :,) = i = 4 7 ° 7'42", 5 64° 9' 3", 5 Hl°J6'40"

1 ('/ + Ö = daraus £ (j — {) =
l l n

£ (<f— #) = ^ 87° 25' 56" { = — G 3 ° 3 5 ' 6"

d

v

=—17°

/

1
v

_f £ = 9 , 9 2 8 4 8 5 8 =0,3CC2457 X')

+ i) = 9 , 6 4 5 4 6 1 6

Z / « « | (J + v) = 0 , 0 3 2 2 9 7 8 Z coZ f / t a n \ (X' — X) =9,68527l3 =8,8044433 n

/ cot 1 ( _ Z tan \ ( " X—

Z coZ i tf— £) = 8 , 6 5 l 6 2 ' 5 7 « — X") =8,9791403

= 8 , 4 9 6 5 8 8 0 n 1 tan |(X

/^„(^_'(X''H-x'))=8,791319rZ/a/z(A--iCX+x"))=7,2762276« Z/.(.v-|(X'+Xv=8,5220124 71
a- |(x" + x') = 3 32'20", S 0 x — £(X + X") = 0 ° 6' 3 0 " x |(X' + X) = - 1 ° 54' 19". .Tedc dieser drei R e c h n u n g e n giebt für x dasselbe R e s u l t a t , nämlich 4 9 ° 4 4 ' l " . A u s den gefundenen W e r t h c n von i, rcsp. D r e i e c k e PAO, von i, g e der A = PBO, PCO, n, g ergeben sich dic W i n k e l A, B, B, C dcr Werthe Ladafs

indem man für A, mufs.

C die absoluten

v, < selbst oder ihre Supplemente nehmen f

Aus

der gegenseitigen sich leicht,

P11nctc A,
OPA,

B,

C,

P,

auf

dem Erdglobiis überzeugt man C = 116°24'54".

68 4 3 ' 1 4 " ,

B = OPB,

162*5S'39", OPC

Z u g l e i c h erhält man die resp. indem man für dieselben

Winkel

der gleichnamigen D r e i e c k e ,

425 die absoluten Wertbe 5°20'l0".

" von

Dritte Y o i l e s u n g . x — X, x — X',

L b e r ebene x — X" setzt. Diese

* sind

.
tf,

. *

* *

5°33*9",5; PC=ß"

l°44'3l",3; gegeben OA POA, =

D a übcrdiefs auch die resp. Seiten PA = ß, PB = man So vermittelst j e d e s findet man ( § . S9.) der obigen die drei D r e i e c k e Auflösung des

s i n d , so

findet r.

OP — y, Dreiecks

OB — OC =

durch

y und r durch folgende / c o * 3 1 < > 3 5 ' 2" .= = = = = =

Rechnung: Z « m . 3 1 ° 3 5 ' 2" lcomp.sin37 ltan
0

9,9303755 0,0984335 9,4S866S3 9,5174773 18<M3'l9",9 33<>11' 9",8

= = = — = =

9,7191210 0,2191666 9,4886683 9,4269559 14°57'49",9 3°15"30".

lcomp.

cos37<> ltanYI
0

s'll",7 7'23",5 + r)

8'll",7 17° 7'23",5 — f)

llanlty

ltan\(y

|(_ytr) folglich y

\(y — f) r

Für das D r e i e c k PBO lcos 80°37'
0

ist die R e c h n n n g : = = 9,2122399 0,S763023 9,1289317 9,5174739" lcomp. lsinHQ°37' 4" = = = — 9,9941511 0,0038728 9,4289317 9,4269556

4"

/co777p.co.s 8 2 2 l ' 3 5 " ltcinlz
0

sin 8 2 ° 2 l ' 3 5 " ltanl5
0

1'44",5 + r)

= =

1'44", 5 ltan(y-r)

ltan(y U n d für PCO:

Zcos55°32'22* lcomp. cos 6 0 ° 5 2 ' 3 2 " ltan

= =

9,7526031 0,3127308 9,4520520 9,5174759

Z«m55°32'22" 1 comp, sin 6 0 ° 42' 3 2 " ltan

= =

9,9161988 0,0587051 9,4520520 9,4269559 berech-

15°48'38",5 = ltan(y + r) =

15<>48'3S",5 = ltan(y-r) —

D i e E x e m p e l v o n ( § . 93.) sind v o n einen meiner Z u h ö r e r H r n . N e r l i n g net w o r d e n .

V i e r t e V o r 1 e s u n g.

Über

analytische

allgemeine

EIementargeomctrie.

§. 1.

^i De

Entfernungen eines Punctes v o n drei senkrecht Coordinaten

aufeinanderstehenden Man be-

Ebnen werden die r e c b t w i n k l i c h t e n zeichnet dieselben gewöhnlich durch

desselben genannt. z. Die drei

die Buchstaben .v, y,

senkrecht Coorder

aufeinanderstehenden D u r c h s c h n i t t s l i n i e n d e r d r e i E b n e n b e i f s e n dinaten. Um sie von einander zu unterscheiden,

die A x e n

der

nennt man sie die A x e n

. r , v , z nach den Coordinaten mit denen sie parallel s i n d , man nach den in ihr liegenden A x e n die E b e n e yz, zx, xy.

und die drei Ebnen nennt Durch jede dieser E b -

nen wird die ihr coordinirte A x e in z w e i T h e i l e getheilt, w o v o n der eine als positiv, der andere als negativ zu betrachten ist. D e r den drei E b n e n und Axen gemein-

schaftliche Diirchschnittspunct, den wir mit O bezeichnen w o l l e n , heifst der M i t t e l punct des A x e n s y s t e m s §. 2. o d e r der A n f a n g s p u n c t der Coordinaten. der x, y, z die resp. dieTheile

Läfst man von einem Punctc P auf die drei A x e n PQ, OQ" PQ', der PQ" fnllen, so sind, man wie

Perpendikel OQ, OQ',

manleichtübersieht, des

drei A x e n , nennt,

welche

die P r o j e c t i o n e n x, y
}

Radiusvectors und

PO in dcn r c s p . A x e n gleichartig.

den

Coordinaten

z des Punctes P g^ich

§. 3. Eb<uen yz,

Legt zx,

nian

durch die c!rc-i Puncte Q,

Q\ Q" Ebenen

resp. parallel

mit den

xy,

so überzeugt mnn sicb l e i c h t , dafs diese drei Ebenen den Punct Durchschnittspunct haben m ü s s e n ; woraus also f o l g t ,
n

P zum gemeinschaftlichen

dafs

di e L ag e eines P un c tes i

B ezug auf ein g eg cben es A x en sy stem durch
Coordinaten Bezug
V j

seine drei r e c h t w i n k l i c h t c n §. 4. Die Lage

x,y,

- völlig bestimmt gegebenes

ist. ist

eines Punctes P in

auf ein

Axensystem

auch b e s t i m m t , wenn der •Radiusvector PO —

der N e i g u n g s w i n k e l =

ß des R a d i -

usvectors mit einer der drei E b n e n , z. B. mit der E b n e xy,

und der W i n k e l X, den der Axen X dio völlig

dle P r o j e c t i o n des R a d i u s v e c l o r s in dcr E b n e mit der positiven Seite ciner in derselben z. B. x m a c h t , g<*gebcn sind. Polarcoordinaten des Punctes. Dafs

M a n nennt diese drei Gröfsen r,ß, durch diese die L a g e des Punctes P folgendermafsen. des Perpendikel PQ fallen, so 'is(

bestimmt w i r d , davon überzeugt man sicb Man lasse von P auf die E b n e xy

QG

die

P r o j e c t i o n dcs Radiusvectors PO; k e l QRj OS = yj und auf die A x e Zj

von Q z i e h e man auf die A x e dcr x das Perpendidas — X, Perpendikel SOQ = QS, so ist offenbar = ß. OR N —
1 1 n

dcr y

x, ist

PQ -

W i n k e l ROQ

9 0 ° —X,

POQ

OQ zzz PO.cosß

=z r cosß. x y z
=z

Demnach OR OS — OQ cos X = ~ ~ OQ sin X = PQ r cos ß cos X r cos ß sin X sinß. werden mufs, je und nachdem dafs ß i n Erinnerung. wenn

zzz r

Dafs

der W i n k e l ß positiv

oder negativ

genommen

sich P auf der positiven oder negativen Seite nerhalb der Grenzen + Z u bemerken ist n o c h , 9 0 ° und — 9 0 ° l i e g t ,

dcr E b n e xy befindet, bedarf wohl kaum

einer

dafs der W i n k e l X so bestimmt werden iimfs, dafs e r ,

die Projection des Radiusvectors mit dem positiven T h e i l e der A x e der y z u s a m m e n fällt, positiv und — 90° ist. naten x,
z

A u f diese W e i s e sind also die rechtwinklichten X, ß gegeben, wodurch

Coordi-

durch die Polarcoordinaten r,

die L a g e des

Punctes P völlig bestimmt ist.

§. ,5.

Aus den drei Gleichungen x~=rcosß
2

co.sX,
7

y~rcosßsin>.,
2

z=
Z

rsinß r .
7

ergieht sich x'- + y §.. 0.

==. ,•2

c

o

s

ß2 ( g2
C0

\ j _ 'i
S1 n

x) z=

cos ß, und folglich .r ~f- y" 4- " = in B e z u g auf c i n

AVenn die C o o r d i n a t e n .v, y,

z eines Punclos P

gegebe-

nes A x c n s y s t e m bestimmt s i n d , so finde* man d a r a u s , w i e man sich leicht überzeugt, wenn .v', y', z', die Coordinaten desselhen P u n d c s in B e z u g auf ein anderes mit ersten paralleles A y e n s y s t c m .v' = bedeuten, y dem

dessen Mitte1punct O' durch die Coordinaten — b, z' = z — c. B e z e i c h n e t man nun

a, b, c g e g e b e n i s t ,

x —

~=y

den Radiusvector PO" durch r, so ist r'- =: >*
x +

Jf '2
z

=

(x — ay- +

(y — by- +

(s — c ) .
2

D i e s e Gleichung cntliäll zugleich dic Auflösung der A u f g a b e : te-ii a, b, c; x, y, . Um die

Aus den C o o r d i n a -

z z w c i c r Punctc 0', P die gegenseitige Entfernung derselben zu ,n>im Richtung einer . geraden L i n i e zu b e z e i c h n e n , bedient m a n sich

bestimmen. §. 7.

sehr oft der Cosinusse der W i n k e l , den sie mit drei, den A x e n der Coordinaten, p a rallen L i n i e n macht. D i e A n w e n d u n g dieser Gröfsen für dic R e c h n u n g giebt derselben eine E l e g a n z , die man selten auf einem anderen W e g e erhalten w ü r d e . Da diese

Gröfsen in der höhern Geometrie und allen Z w e i g e n der M a t h e m a t i k , w o b e i dieselbe zum Grunde liegt, v o n eben so häufigen Gebrauche sind, als dic rechtwinklichten C e o r dlnatcn, so wird es nützlich s e i n , dieselben durch einen eigenen Namen und eSgene

Z e i c h e n auszudrücken.

W i r wollen daher die Cosinusse dcr W i n k e l , den eine L i n i e y, z parallel resp.

( L ) mit L i n i e n , dic den A x e n der drei rechtwinklichten Coordinaten x, *ind, die D e t e r m i n a n t e n der L k i i e (L) n e n n e n , und

diese Determinanten

mit dcn Buchstaben i, Man

71, £ b e z e i c h n e n . dafs diese Determinanten wirklich nichts weiter sind al«

Übersicht l e i c h t ,

die Coordinaten irgend eines Punctes P , der geraden L i n i e ( L ) in B e z u g auf ein dem Grundsystcme parallclcles A x e n s y s t e m , L i n i e ( L ) i s t , und um die Entfernung = Für einen Pnnct P
1

dessen Mittelpunct O' ein

anderer Punct der

1 v o m ersten Punctc absteht. der auf der entgegengesetzten

derselben graden L i n i e P 0 ' ,

33

Seite

ebenfalls

um 1 v o n O' entfernt

sind,werdcn

die

Coordinaten

von

derselben unter-

Gröfse als die des Punctes P sein und sich nur durch das Z e i c h e n scheiden, so dafs, nanten v o n 0'P ,
1

oder —

wenn —i,

« , < die Determinanten der L i n i e O'P s i n d , die D e t e r m i ? sein müssen.
rm

— v, —g

Es bedarf haben, und

wohl die

keiner Erinnerung, Determinanten

dafs Parallellinien Linie dieselben mag,

dieselben bleiben,

Determinanten wie auch dafs das die

d.ifs

einer

A x e n s y s t e n i in Absicht seines Orts

verändert

werden

vorausgesetzt,

c o r r c s p o n d i r e n d e n A x e n unter sich parallel bleiben. §. 8. Weil die Richtung einer Ebne durch die R i c h t u n g irgend einer auf ihr

senkrechten L i n i e bestimmt ist, s o w<dlen w i r die Determinanten einer solchen rechten L i n i e die D e t e r m i n a n t e n Z u w e i l e n ist es auch chen 4~
l , n <

senk'

der E b e n e

nennen.

nöthig,

die Determinanten derselben E b e n e durch das Z e i nachdem man die eine o d e r die andere Seite

^ —

z

u

unterscheiden, j e

der E b e n e als positiv betrachtet. §. 9. Vorläufig w o l l e n w i r einige analytische F o r m e l n und Sätze niittheilen, die

uns in dieser G e o m e t r i e v o n besondern Nutzen sein w e r d e n . E s sei y'z"— y"z
t

z'y" = X,

z'x"—x'z"=Y, z' x — x"z ~
I '

x'y"—y'x"=Z Y',
T r «

— z"y — X',
I
V-'''
— - i -

x"y —y"x
> '

— Z'
rz't

yz ferner xX xX xX" und X X + xX
x

—zy

;

zx

—x z — Y ,

xy

—yx

—^

+yY +y

+ zZ

=P*' ,
0

x'X
X

+yY + y'Y

+z'Z + zZ'

= P' ,
0

x"Y
X

+y"Y + y"Y' + y"Y'

+z"Z + z"Z' + z'Z" =

=P*>

0

Y' + Z Z' ==z P°.i , zzzp°*,
x

'X

ZZZ PIA ,

"X'

zzz P>>* P'
2 3

+ y Y" + zZ'

'x"4-y'Y"

+ z'Z" = Py*,

x"X"

+

x"X"

zzz Qo,o
2

}

y

x

+

y

X

+

y j f

_

Q

I/0

^ ,

%

x

+

Z

'

X

+ z"X"

=

Q=,o

Y + x' Y' + x" Y" =

C>' ,

y Y + y Y' + y" Y" = y Z +fZ' + y"Z"
zzz Q,*,

z Y
z

+

z T + z" Y"

= p "
2

* Z + x'Z' + x"Z"

zz= Q»*,

Z + z'Z' + z"Z"

=

:

**

ullgcmcincElcmcntargcometric. Q Q*-,

259 bezeichderen

jro überzeugt man sieh leicht durch wirkliche Entwickelung der durch P , neten G r ö f s e n , dafs j e d e r der A u s d r ü c k e P ' ,
0 0

P ' ,
1 1

P '
2

2

und @<*>, Q^,

beide A n z e i g e r gleich s i n d , sich auf die Formel A- y'z" + x'y"z zurückführen läfst: sind, = + x"y z' — zy'x'
4

— z'y" x — z"y x' = Q, deren A n z e i g e r verschieden

hingegen alle übrigen Gr<*ifsen P ,

o scin w e r d e n . wegen ihrer symmetrischen und cyklischen A n S o folgen z. B. in Y' = z"x — x"z

F)ie obigen Formeln lussen sich

ordnung sehr leicht dem Gedächtnisse einprägen. die Buchstaben T, einander, und der z", x, zweite

und auch ihre A n z e i g e r 1, 2 , O in cyklischer Ordnung auf TbeiI — x " z v o n Y ' entsteht aus dem crstenz"x durch Q

V e r s e t z u n g von z, x o d c r ihrer A n z e i g e r 2, 0.

D u r c h die D o p p e l a n z e i g e r v o n P ,

werden resp. die in ihren corresp. Formeln v o r k o m m e n d e n A n z e i g e r oder Buchstaben a n g e d e u t e t , so ist z. B. P''= = . v ' - Y " + / Y " + s ' Z " , werden die Bedeutung der Z e i c h e n JC, Y, Q^-rZAryZ'+y'Z". etc. K in der F o l g e Wir bei-

Z,\ JC, Y', v, <f; f,

behalten, und die auf gleiche W e i s e durch mit dcn deutschen Buchstaben £ , 3;

v', <f, etc. gebildeten Gröfsen

,Y'-<fY'
§. 10. Lehrsatz.

= S,

fr-ff = y,
»'x

Q)', etc. Ä b e z e i c h n e n , so dafs *V_,'**=3,etc

A u s dcn beiden Gleichungen + ß " y + y"z — o ß'*)

*'x + ß'y + y' s = o, ergiebt sich

x : y : z =• (ffV' — y'ff") : (y'x" — « ' y " ) : (<*'ff" —

Subtrahirt man nämlich v o n dcr ersten Gleichung durch y" multiplicirt, die z w e i t e durch y' multiplicirt, so erhält man («'y* — «'V) A- + Folglich (ß'y" — ß"y)y oder ( y V — *V') - — (ß ?' — ß V))' ~ o.
v

jc : y = (p'y" — ß"y)

;

*'y").
w

Eben so ergiebt s i e h , w e n n man v o n der ersten durch « durch «' multiplicirt, abzieht (x"ß' — ß"*)y Also Demnach x:y:z + ( « " y ' — y V ) s o d c r («'ff" — y: c = ( y V ' — *Y') = (ß'v"~y'ß") W' ff'«") —
r

multiplicirt, die zweite

_

(yY' _

«'/')

£

= o.

ß'«"). («ß"^ß'**y

: (yV — «'/) :

§. 11,

D i e ( § , 9.) vorgetragenen Sätze lassen sich auch mit Vortheil zur A u f l ö -

sung der Gleichungen v o m ersten Grade mit drei unbekannten Gröfsen anwenden*. d E s sei nämlich « x
*x

4~ ß y +

V

z

a

+

ß'y

+

y'z y"z

— b
= c = ty
y

et"x

4- y3'y 4"

so erhält m a n ,

w e n n man

die obigen Gleichungen rcspective durch ß'y"—y'ß"

ß"y — y"ß — 51? ßy—Vß'
+

— 21" multiplicirt, und dann addirt, weil
ß'W

4 - ß"T

=

o,

y3l +

y'34' +

y " T

=

o,

C«5I 4- «'2l' 4- « " 2 T ) * = E b e n so ergiebt sich durch die

« 2 ( 4- Z>2T 4 - c9l". der obigen drei Gleichungen rcsp.

Summation

durch y'x"— oc'y" — 2 5 , y''a — u!'y = y23 +

23', xß' — ßc*' — 2 3 ' multiplicirt, weil o, «23 + *'2S' 4 - <*"23" = c93". o,

/ 2 3 ' 4 - y"95" =
fi'f8'

0*23 +

+

r3"93")j =

« 9 5 4- Z>23' +

Endlich erhält m a n , w e n n man die drei G l e i c h u n g e n , nachdem man sie rcsp. mit *ß" — ß'x" = £ , ct"ß — ß"x = « g 4- « ' § ' 4.
(yS + / § ' 4-

g'

}

u

ß' — ßa' = =
y"&")z

G" multiplicirt h a t , nddirt, weil + iS'g' 4+ og' 4-

o,
=

=
c£".

Oy

a&

§. 12.

K o m b i n i r t man die Gröfcn X ,

Y,

Z,

X',

etc. auf eine ähnliche W e i s e ,

w i e man die Gröfsen x , y , z, x ' , etc. combinirt h a t , um die A u s d r ü c k e X , Y , Z , etc. zu e r z e u g e n , so erhält man folgende sehr interessante und brauchbare G l e i c h u n g e n :
Y'Z" Z X ' X Y ' — — — Z' Y' — K x , Y ' Z — Z" Y = K x Ky , YZ" — Z Y' = Kx", Ky", Kz",

X Z "

= iv"j.

2*X — JTZ =
X " Y -

,

Z J T - J£Z' =
X Y YX' =

Y ' X " = K z ,

Y ' X - K z ,

v o n <leren W a h r h e i t man sich leicht ü b e r z e u g t , indem man eine derselben z. B. die erste w i r k l i c h entwickelt und z e i g t , dafs Y'Z"
=

— Z'Y'
x(xy'z"

oder ( z " x —
+ x'y"z 4-

x

" z ) (y
X


zfx"

y

x

') _

( "y
x

_

y " ) (z x' — x z ' )
x

*j's'

z'y"x

z"yx')

=

aA7.

DTe übrigen rasscn stch lcicht äus dieser durch cyk3iche Veränderung der Buchstaben herleiten. §. 13. Von besoiidern Nutzen ist noch folgende Gleichung:' Cy" z — z" y) (y z' — z y') 4 (z" x — x" z) (z x' — x z') + (x" y — y" v) (x y' — y *';) = (xx' + yy' 4- zz') (xx" + yy" + n " ) — (x 4^^z )(x'x" + y'y" + zV')
2 2

Ton deren Richtigkeit man sich durch die Entwickelung beider Glieder überzeugen kann. Setzen wir nun Kürze halber x' x" -f- y' y" + z' z" = V ' , x" x + y" y + z" z = V '°,
1 8 2 x x

' 4 y y' j _ z'= V^, x + y 4- Z= = V ' , x'* + y'- 4- z- = Y'**, x"*4- y"- + z " * = V<»,
z 2 2 0 0 a

i o hat man folgende drei Gleichungen:
XJT 4Y' Y" 4Z Z " = V^ . V '
0 2

V*>*.

V>>-

x"x

+

Y" r

4- z z

=

. v>>-—v*>*.
V-* — /^< .
2

^
V°>\

^
''
T

. .
*
rt a fl

"-

X T 4- Y Y' + Z Z ' = ^ .

''
t

$. 14. Substituirt man in der Gleichung X'X" 4- Y'Y"4-Z'Z"= V"' .V ' —V .°.V'V°' in V"' , V ' in V
2 1 1 2 , r

x', y', z' resp. für x", y", z", so verwandelt sich X', Y', Z'resp. in—X", —Y", —Z*,
y

und die ohige Gleichung wird
2 2
1

X"2
z 2

4- Y" 4- Z" = V<M>.V»' ~

Y<>*.V *,
0

oder
2 2

(y ' _ - z y') + (z x'— x z= 4 (* y'-yxV=(x=+y24z^(x'24yHz' )— (xx'4yy'4-zz') )= ' wovon man sich jedoch durch wirkliche Entwickelung noch leichter überzeugen kann. §. 15. Vertauscht man in der ersten Gleichung (§. 13.) die Buchstaben x, y, x mit X, Y, Z, so verwandelt sich X ' X " 4 - Y''Y" 4 Z Z ' in

(Y" Z - Z" Z)(Y Z' - Z Y') 4- (Z" X — X" Z)(Z X' — X Z') 4- (X" Y - Y" X)(X Y ' - YX') - (§. 12.) K=(x'x" 4- y'y" 4~ z'z"). — Eben so verwandelt sich durch dieselhe Ope1 2

ration der Ausdruck V'>'.V = — V'^.V '
( X

in
rs2 2 2

X' + Y Y' 4 Z E) (X X" 4- Y Y" + % Z") - (X 4- Y + Z ) (X' X " 4- Y' Y" + Z' Z"). Man hat also dic Gleichung: K (x'x'' 4 y'y" 4 z'z") =
2 2 2 2

(X X' 4 Y Y' + Z Z') (X X" 4- Y Y"4- Z Z") - (X 4- Y 4- Z ) (X' X" 4 Y' Y"4- Z'Z"). §. 16. Aufgabe. Es seien dic Coordinaten der Puncte & und Pgegeben; man soll die Determinanten der geraden Einie O'P finden.

Man lege durch den Punct 0 ' , dessen Coordinaten a, den IIauptaxen parallele gerade L i n i e n ,

b, c sein mÖgen, drei mit z die Coordinaten

so w e r d e n , wenn . r , y,

des Punctes P in B e z u g auf das I I a u p t a x e n s y s l c m s'md, nach ten x', y',
A- —
s e i n ,

( § . 6.) die C o o r d i n a -

z' v o n P in B e z u g auf das neue A x e n s y s t e m , dessen Mittelpunet (X ist,

a, y — b, z
N u n s e i e n

c,

u n d

d e r

R a d i u s v e c t o r

r' = OP

=

Y"(x—ay-^-(y—b)
d i e A x e n d e r .r^,

2

+
y', z'

(z—c)

2

d l e

P r o j e k t i o n e n

d e s

R a d i u s v e c t o r s

a u f

r e s p .

OQ ,
1

0'Q[,

a o
0 ^ ' , s o w i r d

o'0' =

^

COsQ VP
1

9

- ^ = cosQ'pP,
L i n i e O'P

,

O'o'

^=cosQ"OP'
<f, s o e r h ä l t

s e i n .

B e z e i c h n e t

m a n

n u n

d i e

D e t e r m i n a n t e n

d c r

d u r c h

i,

y,

m a n ,

w e i l

( § .

6.)

0'Q

1

=

x

=

x

a,

VQ[

~

y

zzz

y

a,

0'Q';

==

£

'

z=z

, x * — wo
D a r a u s e r g i e b t s i c h

— f

et

v =
2

Y— S

b

,

? £ —

z

c

S (s — c ) ) .
2

s

zzz y((x
z u g l e i c h ,

— a) +
d a f s i 4 -

Cr — by +
tß 4 & =

2

1

o d e r

d a f s

d i e

S

u

m

m

e

d e r

Q u a d r a t e

d e r

D

e

t

e

r

m

i

n

a

n

t

e

n

j e d e r

g e r a d e n

L i n i e

g l e i c h

d e r

E i n -

h e i t

i s t .

§.

17.

F ä l l t

d e r

P u n c t

0'

m i t

d e m

M i t t e I p u n e l e

d e s

e r s t e n

A x e n s y s t e m s

z u s a m -

m e n ,

s o

d a f s

PO

d e r

B a d i u s v e c t o r

v o n

P

9

u n d

d i e

C o o r d i n a t e n

a,

b,

c

N u l l

w e r d e n ,

so

s i n d

^

d i e

r e s p .

D e t e r m i n a n t e n

d e s

B a d i u s v e c t o r s

r

=

^x

2

4 ~ j

2

4 -

* * .

§ .

1 8 .

I s t

d e r

N e i g u n g s w i n k e l

ß

d e s

B a d i u s v e c t o r s

r

g e g e n

d i e

E b n e

xy,

u n d

d c r

W i n k e l

X,

d e n

d i e

P r o j e c t i o n

d e s

R a d i u s v e c t o r s

m i t

d e r

A x e

d e r

A-

m a c h t ,

g e -

g e b e n ,

s o

e r h ä l t

m a n

d a r a u s

n a c h

( § .

4.)

d i e

D e t e r m i n a n t e n

d e s

R a d i u s v e c t o r s

I

=

cos ß cos
§ . 1 0 .

X ,

v zzz cos ß sin
d e n d r e i

X ,

<? =

sin ß.
d i e D e t e r m i n a n t e n ( § . 1 6 . ) e r g e b e n s i c h d i e

A u s

A u s d r ü c k e n

f ü r

G l e i c h u n g e n

f ü r

d i e

g e r a d e

L i n i e

OP
1

w e l c h e man durch dic Elimination der als veränderlich betrachteten C r o f s e ^ auf z w e i zurückführen §. 20. kann.
i

Aufgabe.

D i e Determinanten z w e i e r geraden Liniert sind g e g e b e n , man o d e r den W i n k e l bestimmen, den die

soll die V e r s c h i e d e n h e i t der Richtung derselben

eine mit der andern selbst oder mit einer ihr parallelen L i n i e bildet. E s seien die beiden Linien L
3

TJ ihre resp. Determinanten

#,

»,

{,
3

f,

n', g>'. pader

Mnn lege durch den Anfangspunct O der Coordinaten die beiden Linien OJ rallel den Linien Z - , L\ so wird die Verschiedenheit = der Richtung

OB

derselben

W i n k e l AOB

scin.

Nimmt man nun OA und ?,

OB — 1, so werden ( § . 7.)

w, £ die

Coordinaten von A

n' C die Coordinaten v o n B sein.
2 2

E s ist alsdann ( § . t>.)

Mf

= (f - i)* 4- (» - *)2 4- <<f - <f) = f 4-

4 |2 + _
3

4 _

£

=

2 =

2

(a' + »
2

+ fr - 2 (f* + . - f - <f<r)
+ ^<T).

Nun ist aber Folglich

^Z?

= =

4 wVz=f ^ 0 # $? *m 42

2 — 2 c<w ^ 0 2 7 . <f<T.

cos AOB

nn' + y/0^ =

Daraus ergiebt s i c h , weil

1 — co.?

^OZ?

= + + tf' + »'* 4- - tff + *»' + fö* = (§• 14.) 0 < — sY)* + tfl' - i ö 4- (f» — vi¥, >r sin AOB = r L ( ^ + tff - fft* + C*»' ~
a
2

§. 21.

A u s dcm so eben gefundenen A u s d r u c k e für cosAOB

lassen

sich m e h r e -

re interessante Folgerungen ziehen. 1) W e n n die Determinanten f , v
3

&

e z w e i e r Ebnen g e g e b e n f

sind,

so

findet man daraus den W i n k e l « ihrer gegenseitigen Neigung durch cos w = 2) f, A u s den Determinanten

/ i'

«v'

4 ~

^ einer geraden L i n i e , und den

Determinanten

S' einer E b n e findet man dic N e i g u n g 4 der L i n i e g e g e n die E b n e durch sin9 3) = ii' v, + nn + {£. aufeinander-

Z w i s c h e n den Determinanten

n\ ? z w e i e r senkrecht

Klcheiiden

g e r a d e 4 1

Linien

oder E b e n e n ,

oder

eieer E b e n e und eincr mit ihr paralle-

len geraden L i n i e n findet immer folgende B e d i n g u n g s g l e i c h u n g statt; if §. 2 2 . Wenn
+

vri'

4 -

Z?

=

0. Linie oder einer Ebene # = dreien j ^
a

die Determinanten

eincr geraden

g e g e b e n e n Gröfsen A, B *etzt, v == j ) , und fz= T) = Y(A
2

B, C resp. proportional s i n d , s o folgt d a r a u s , C und folglich, wegen (§. I C ) A Jj
2 2

dafs

gelso

B 4 - jj, +
2

C= ^ — 1,

4 " J?

2

4 - C-) sein mufs. A

Es sind daher die drei Determinanten B C
i

YA> §, 23. L,

4 -

B*

Y

A i

+

B

+

° '
2

Y*
A

+

ß

2

+~^'

Aufgabe.

D i e Determinanten

y,

<f;

|', V ,

z w e i e r geraden Linien
p a r a l l e -

Li' sind g e g e b e n , finden.

man soll die Determinanten d e r mit den beiden Linien

len Ebenen •

£ s seien dic Determinanten der parallelen Ebnen f, iZ''
1 7 " + * v " +

y", 0
0 m

so hat man ( § . 21.)
r: *

££"

=
x =

4 .

,

v

+

A u s diesen beiden Gleichungen ergiebt sich ( § . 10.)
r

: V : <T = man

-

<?,') :

tff

-

U)

:

( f , '

-

„fi, Linien durch

und w e i l , w e n n

die V e r s c h i e d e n h e i t

der Richtungen der beiden

den W i n k e l 7 a u s d r ü c k t , ( § . 20.) siny >o erhält man Z Weil die
, „ =

=

y[(v{—

{*)*

+

( s Y

— Uf

+

(/»' —

*/')1

sin y

— 7—

,

V —

-

_

«

f

: sin y

~ ~

#

C >> • } & — *

: sin y

v?

. wenn si«

Projection

dieser

beiden

Geraden

in der paralleleu E b e n e ,

nicht unter sich parallel s i n d , einander schneiden müssen, so wird offenbar ein durch diesen Durchschnittspunct auf die E b n e errichtetes Es werden Perpendikel also auch die beiden Linien

Zr, IJ unter rechten W i n k e l schneiden.

die so eben g e f u n d e -

nn Wre vn £', £ d Dtr nnn dss gmncahn Prede c c o h t ' e emat ee e eshce e nks i ei e i i i t p il l f si . e n §. 24. A f a e D Dtr nnn i, n, { ee drh dn vr iet dr ugb. i emat e ei e nr u c, em l e i c ts Contn a, b, c bs mn Pnt A, getn Lne AB sd ggbn m oria de ei e uc eg i i mt t le n eee; a i n d Etrug ds drh d Contn x, y, z bs mn Pnc P vn d e n nn e u e oria i f e c i de ei e ucs o e mt t t bn bs mn e ei e. m t En Prede PQ vn P af d Lne AB gzgn it d gsce i e nkl pi o u e ii i e e, s e euh o i t nn ud = ug n D nn ( . 1 ) d Dtr nnn vn wn m a u § 6 e emat o . i ei e e n AP drh / bzihe — u • ee nt c c , ~ —ud i, v, £ d Dtr nnn v —, n e emat o i ei e
AP.sin QAP. AP
1

r

/•

r

8inQAP=Y&-^**-*>!
Folglich PQ = r Sin QyJP

AQ s d s it (§. 20.) + (^-">;^-'V + fo-*)-*-«)^ i , os n
oder +
({(z

f>(s-c)

— < t y ' - W

— a) —

Hz

— c))- + einer

JJ^^W^^X^~a))< Linie, die durch

§ . 25.

Aufgabe.

E s seien # ,

^ die Determinanten b, c;

den Punct A

g e h t , dessen Coordinaten a,

eben so scicn i',

V, £ die D e t e r m i d, b', c'. Man

nanten einer andern L i n i e durch

dcn Punct B,

dessen Coordinaten

soll die g e g e n s e i t i g e Entfernung der Durchschnittspuncte dieser beiden L i n i e n mit i h r e m gemeinschaftlichen P e r p e n d i k e l Bezeichnen w i r die bestimmen. der beiden g e g e b e n e n L i n i e n mit i h r o m und die resp. Coordinaten dieser b e i d e n QB = r', durch |", pQ= *
r

Durchschnittspuncte durch P, Q,

gemeinschaftlichen Perpendikel P u u c t e durch x,y, setzen, und z; x', y ' , z,

so erhalten w i r , wenn wir AP=r, des gemeinschaftlichen P e r p e n d i k e l s Gleichungen:
x
*

die Determinanten

b e z e i c h n e n , (§• 16*0 f o l g e n d e neun
a

x

r z,

9

a

*

r

'

# ,

x

— .r =

*

r

»h i f »
*#

£"

£
v

ämm

1 _ _ Y zzz r r,,
c — z

y'-b'=zr'r',
z' — c' = r' {, z — z'

y—y'zzz " "
r

=

r

£,

=

r"

C

266 und daraus

Yierte Voricsung, ri rv ^ + r'i' +

L b e r analytische r"i" r"t" = —

4- r V + + '-'<T +

b — b'
c - c '

a— a

'

• v**

r"<f' =

W e i l zufolge (§• 23.) die Determinanten |", i'i v'j

£ " durch die Determinanten #, n, £;

g e g e b e n s i n d , s o lassen s i c h , die dort eingeführte Bedeutung des W i n k e l s y

hier beibehalten, aus den obigen drei Gleichungen die Gröfsen r, r, r" folgendermai'sen sehr leicht herleiten. Summirt man die o b i g e n drei G l e i c h u n g e n , i—i' cosy, v — v cosy, £—C cosy, nachdem man sie z u v o r n'— *icosy, resp. durch <T— {cosy

d a r a u f d u r c h i'— i cosy,

und endlich durch
3

t|", £" iiiuItiplicirt hat, so erhält man, w e i l (Z> — K) (y — n cos y) + — n cos y) + +

cosy = f? +

w'+-sV, y)

/• siii y = (a — a) (f — i' cos y) +

(c — c') (£— £cos (c — c) (£— (c c') f .

r' sin" y = (a — «') (i' — i cos y) 4~ (b — b') .
r

\

*

-

(a -

a')

r

+ (b -

£ cos y)

6') v"

Vermittelst der beiden ersten dieser drei Gleichungen erhält man r und r' in g e gebenen Gröfsen, so dafs die Coordinaten der beiden Puncte P, Q durch folgende

Gleichungen g e g e b e n s i n d : x — a —ri, x' = a + r'i', y —

b —rv,
b' + / V ,

z — c —r£ z' = c' + r£

y =

D i e letzte der obigen drei Gleichungen giebt die Entfernung der beiden L i n i e n

r" = J und

siny

\(a — a')(v£-£r>')

4-

(b-b')((f-ii')
welche statt

+
mufs,

(c-c')(i*,'-*i')], wenn die beiden

zugleich die B e d i n g u n g s g l e i c h u n g ,

finden

gegebenen Linien einander s c h n e i d e n , n ä m l i c h : (a — a')(v£-£*') §V?.^_Lehrsatz. dem Mittelpuncte O des + (b — b')(£f-i{) 4 - (c-c')(in'-*i') = o. und das aus p
t

W e n n i,

t|, <fdie Determinanten einer E b e n e ,

Axcnsystems

auf diese E b e n e gefällte P e r p e n d i k e l OQ = y, z eines beliebigen Punctes in der

so findet z w i s c h e n den Coordinaten x, folgende G l e i c h u n g statt: i i x

Ebene

4-

vy

4-

{z — p.

(A)

Es sei P irgend ein Punct in dcr E b e n e , dessen Coordinaten x, X sen Entfernung v o n O — r, nun i, so sind - ,
Y

y,

z,

und d e s -

Z f>;>

*-, - die Determinanten der L i n i e OP.

*t, £ die Determinanten von p o d c r OQ s i n d , so hat man nach ( § . 20.) + v¥ Hdaraus f o l g t , weil pz=rcosQOP, p = ix + vy+gz. so

cos QOP = §. 27. ist p zz=
0 )

W e n n die E b e n e durch den Mittclpunct O dcr Coordinaten und man hat die Gleichung ix + vy + £z =

gelegt i s t ,

o : und umgekehrt folgt aus

dieser G l e i c h u n g , dafs der Punct O in der E b e n e selbst liegt. Ist die E b e n e mit einer der A x e n parallel, z. B. mit der A x c der x, so mufs das Perpendikel p in der E b e n e yz liegen, und folglich mit der A x e der x einen rechten

W i n k e l m a c h e n , also i — o sein.

D i e Gleichung der E b e n c ist a l s d a n n : «y + fr

- • .•. . v

-

- •

= p
und folglich die E b e n e mit

und umgekehrt folgt

aus dieser G l e i c h u n g dafs / — o,

der A x e der x parallel ist. Ist die E b e n e mit einer der H a u p t e b e n e n parallel, auch mit den beiden H a u p t a x e n d c r j und A x c x zusammen, so dafs | = o , v = o, §. 28. W e i l die Coordinaten y, der z, z. B. mit der E b e n c yz, also

so fällt das Perpendikel p mit der x=p.

und die Gleichung der E b e n e ist

z, für j e d e n Punct der A x c dcr x, zz= o sind, so = p, für den Abstand des D u r c h Eben so ergiebt sich für den und für z ~ Bedem

erhält man vermittelst der Gleichung ixArvyArZz schnittspunctes der A x e der x mit der E b e n e , x =

Durchschnittspunct dcr A x e der y mit der E b e n e , x = den Durchschnittspunct der A x e der z mit der E b e n e ,

o, z zzz o und y = x = o , y zzz o,

zeichnet man nun die resp. W e r t h e der Segmente der drei H a u p t a x e n z w i s c h e n Anfangspuncte O der Coordinaten und der E b e n e durch a, b, c,

so verwandelt sich

1 1 1
die G l e i c h u n g ( A ) der E b e n e , wenn man sie mit p dividirt und alsdann für - , ~ substituirt, in f o l g e n d e - 4 - £ + - = 1. (B) p p p a o c p - r<"sp.

§. 2 9 .

Lehrsatz.

Wenn y',

die D u r c h s e h n i t t s l i n i c n v o n d r c i E b e n e n , £", »", untcr sich parallel s i n d , odcr statt

deren- r e s p , in eine finden: Li-

D e t e r m i n a n t e n | , n,

n i e z u s a m m e n f a l l e n , so m ü s s e n f o l g e n d e d r c i B e d i n g u n g s g l e i c h u n g e n $ sin (C)
t) ct oc

4- /

sin

ß ß

4~ 4"

i" v"

*i'

1

V —

°

sin

4~ y' sin
fl

sin y ~
11

o ° die 3 t e

g sin « 4 " <f' t>i ß 4" <f' S' wo «, ff, y dic resp. W i n k e l bedeuten,

y

=

w e l c h e d i e 2 t e E b e n e mit d e r 3 t e n ,

mit d e r l s t e n , d i e l s t e m i t der 2 t e n m a c h t . Man denke sich durch dcn A n f a n g s p u n c t O d c r Coordinaten cine E b e n c gelegt,

auf w e l c h e r die d r e i D u r c h s e h n i t t s l i n i c n s e n k r e c h t s t e h e n , so w e r d e n , w i e m a n l e i c h t ü b e r s i e h t , die d r e i r e s p . P e r p e n d i k e l Oy/, O.B, OC auf die d r c i E b e n e n in d i e s e r E b e n e liegen müssen. Nun sind
• >Wi
v

aber
o

zufolge
*!.tl!>

(§.

23.)

die

Determinanten
*V.n
t

der

Dutch•••mit

:r.:.t(fi't''PiViwit

5,jjlot *ll?'>VO;:wi
i'y"-*'i"

schnittslinien der 2ten und 3ten E b e n e :
v i " - t v " i ' f - i ' ?

sin
n"t-fn

ot

sin *
i " l - f i

sin <*
t n - w ' i
3

der 3tcn und l s t e n E b e n e : der i s t e n und 2ten E b e n e . :

sin

ß

3

sin

ß

sin

ß

5

*<T-<f»
sin y
3

tf-if

t L r . * l .
3

si/i y

si/i y zugleich dcn D e t e r m i OC l i e g e n , woraus

Diese Determinanten nanten der E b e n c g l e i c h ,

sind aber resp. unter einander und w o r i n die drei P e r p e n d i k e l OA,

OB,

s i c h , w e n n man v o n den ( § . 9.) eingeführten Z e i c h e n Gebrauch m a c h t , e r g i e b t , dafs sinc und zugleich i$ + i 3 ) 4- ZS = f3E'4- » T + ^ 3 ' = i'%"l *"2)" + {"Z" = Ä = o. : sinß : siny = = $}:%)':$)"= 3= 3 ' : 3 " ,

VVcil aber auch ( § . 9.) ff =
n + i'X' + r x "

=

* 9 ) 4-

v'&

+

n"2)*

=

<?3 + ^ 3 ' +

sTT.

so ergeben sich daraus die drci zu erweisenden Gleichungen ( C ) .

a l l g c m e i u c EIemenlargcomeirie* §. 30.
( D )

2Ü9

TJmgekehrl folgt aus den divi + x'i'
4 . x 7 '

Gleichungen
4 x ' V '

xi

= o,
dcr

x

v

4 -

x V

= o,

x £

4 -

x'f

4 -

x"g"

=

0

f

dnfs f,

dic

Durchschniltslinicn

drci

Ebenen,

deren resp.

Determinanten

/,

y,-

*i, £ j' I"? v",

s i n d , unter sicb parallel sein müssen. dieser drei Durchschnittslinien den Gröfsen £, sfnd nämlich nach dem 3 " ' nachdem VorA u s

D i e Determinanten hergehenden

resp. proportional

3 ? 3 F , 5?', 3 ' ?

den Gleichungen ( D ) ergicbt sich a b e r , sic z u v o r
j ? =

wenn man dieselben sunimirt, X', 3 ' ; oder mit

man

mit £ ,

oder mit

3 " multiplicirt hat,

0. Es ist
v

also

#3t 4 -

4 -£ 3

=

0,

weil

aber

auch

f £

4-

4 -£ ' 3

=

0

,

|"3£ 4_

"5)

4 . <^'3 =

0 , und folglich eine E b e n e , auf welcher die Durchschnittslinie OB, ha-

dcr 2ten und 3ten E b e n e s e n k r e c h t steht, parallel mit den drei Perpendikeln OA, OC i s t , so müssen diese drei P e r p e n d i k e l , weil sie den Punct O gemeinschaftlich ben , in einer und derselben Ebene liegen. E!>cn so folgt aus K = iX' + i'S' +
=

v$'
0,

+

cf3' =
r%'
4

0, n"$'

und +
cf'3'
=

*S>' +

o,

dafs die Durcbschnittslinic der 3ten und lsten E b e n e auf der E b e n e der drei P e r p e n dikel s e n k r e c h t stehen m u f s ; diefs folgt auch für die dritte Durchschnittslinie aus den Gleichungen
r r 4 , " s r + f 3 " =

<>,

? r

+

» s r

4 -

< ? 3 '

=

<>,. i'x"

+

»'s>-

+

^

3

"

=

0.

E s stehen also alle drei DurclischnittsIinien auf der Ebene der Perpendikel und sind folglich unter einander parallel. §. 3 1 . I l a b e n die drei Ebenen nur eine gemeinschaftliche

senkrecht,

Durchschnittslinie, statt finden,

so

müssen nicht nur die drei U e d i n g u n g s g l e i c h u n g e n ( C ) ( § . 2 9 . ) es mufs OB, a u c h , wenn die auf diese drei E b e n e n

sondern OA
3

aus O g e z o g e n e n

Perpendikel

OC resp. durch p, p', p" bezeichnet w e r d e n , p sin» 4 " p' sinß 4 * p" siny — 0 sein.

270

1

Vierle Vorlesung. Über analytische
9 9

Bedeuten nämlich x y

z die Coordinate« emes Punctes der gemeinschaftli<lien

l)urcbschnittslinie, se erhält man, wenn inan die drei Gleichungen (C) xesp. duiclv Xf r, z multipIicirt, und dann addirt:
(ix

+

*iy

+

sin «.

4"

(fx

oder wegen der Gleichung (A) (§. 26.)
p sin

4 $. 32. Auf gleiche Weise erhält man aus den drei Gleidhungeu (D):

£z) X p' s*n ß ~h p'' sin ? = °*
4" ,*'y +
sinß

+

(f'.x

4- V'/ 4~ £"s) *?/zy — o,

' xtf* 4 .»j* + .gz) + .x'cr* 4- Vy + f * ) + x " ( r * + ri'y + ^ s ) - o. Sind nun x, y , z die Coordinaten eines Punctes der Durchschnittslinie der 2ien und 3ten Ebene, so hat man (E)
X(ix

+

tiy

+

gz)
4-

4- X>' 4- X"p" o,

o,

Ist also aufser den dre.i Gleichungen: (F) x# + x'f + x"f' = o, xv 4- xV 4- x%" =

x£ 4 x'cf + x"<f' =

0

noch die vierte (G) Xp 4* X'p' + x"y/ = 0 gegeben, so folgt aus (E) und (G)
ix

4-

Z-'

~P*

oder: dafs jeder FuHCt der gemeinschaftlichen Durchschnittslinie der 2ten und 3t<n Ebene, zugleich ein Punct der ersten Ebene sein, und folglich diese DurChsebnit(slinie zugleich in allen drei Ebenen liegen mufs. §. 33. Aufgabe. Aus den gegebenen Coordi-naton dreier Puncte A
4 9

B

9

C den

Flächeninhalt des Dreiecks ABC zu bestimmen. Es seien die gegebenen Coordinaten von A B C resp. x y , z; x y z \ x", y", i";
9 9 9 9 9

so erhält man, wenn man die Determinanten von A B == AC = b durch f9 tt", g' bezeichnet, nach (§. 16.) 1 1 't r — x — x . Y — Y — z 9» —
z x

c

durch |', j,',
Y
»

und von
z

x

* - ^ T > ' = ^ > i ~
Weil

nun (§. 20.)

SinA

=

VlWg' Z'*") +

=-fc—' * = V ' 2

»

—r

v

>i

^

z

=

(£T —

4*

so ist der Flächeninhalt des Dreiecks ABC = 1 oc sin A
= i

r[(cn'.Og'-cg.biy 4- (cf.6#* -

c*'.6^> 4- C c t W - r,'.&*>|

E s

i s t

a b e r

cv'.bg'—cg.by" z'y"
4 -

= zy

(y'—y)(z"-z) + yz zy' =

— ( § . 9.) -V

(z'-z)(y"—v)
4 -

=
E b e n

/z"
s o

y"z

A' +

A"

e r b ä l t

niarr:
o f . o < f ' = ( z ' s ) ( a " . r ) ~

c c f ' . 6 r

-

(x'-x)(z"-z) (y'^y)(x"-x)
d e s D r e i e c k s

= =

Y' + Z' +

Y + Z +

Y' Z'.

und

ci'.bft''
D e m n a c h

— cr|.bi"
w e n n S

=
d e n

Cx'—x)(y"—y)
d o p p e l t e n

i s t ,

F l ä c h e n i n h a l t

b e d e u t e t :

S
§ . 3 4 .

=

ri(X
W e n n z . B .

+

X

4 -

Xy
d e n '

4 -

C Y

4 -

Y'

4 -

Y'>

4 "

C Z

+

Z'

+

Z ' > J .

m a n

v o n

d r e i

S c h e i t e l p u n c t e n

d e s

D r e i e c k s

ABC

a u f

e i n e

d e r

T T a u p t e b e n e n

a u f

d i e

E b e n e

yz

P e r p e n d i k e l

f ä H t ,

s o

b i l d e n

d i e

d r e i

D u r c h -

s c h n i t t s p u n c t e

A',

B',

C

d e r s e l b e n

m i t

d e r

E b e n e

yz

e i n

D r e i e c k ,

d a s

m a n

d i e

P r o »

j c c t i o n

d e s

D r e i e c k s

i n

d e r E b c n c

yz

n e n n t .

D i e r e s p . C o o r d i n a t e n

d i e s e r d r e i P u n c t e

A',

B',

C

s i n d

o f f e n b a r

o,

y,

z;

o,

y',

z';

o,

y",

z'.

E b e n

s o

s i n d

. r ,

o ,

z\

x',

o,

z';

x",

o,

z"
zx,

d i c

r e s p .

O r d i n a t e n

d c r

S e h e i t e I p u n c t e

A\
r e s p .

B",

C"

d e r

Projectioti
d e r

in

d e r

E b e n e

u n d

x,

y,

o;

x',

y',

o;

x",

y'',

o

d i e

O r d i n a t e n

S c h c i t e I p t i n c t e

A",

B",

V"

d e r

P r o j e c t i o n

d e s

D r e i e c k s

ABC

i n

d e r

E b e n e

xy.-

B e z e i c h n e t

m a n

n u n

d e n

d o p p e l t e n

F l ä c h e n i n h a r *

d i e s e r

d r e i

P r o j e c t i o n c n

r e s p .

d u r c h

X,

Y,

Z

,

s o

e r g i e b t

s i c h

a u s

d e m

fiir

S

g e f u n d e n e n

A u s d r u c k e ,

w i e

m a n

l e i c h t

ü b e r s i e b t :

X

=

X +

X

+

X',

Y =

Y +

Y

4 -

Y",

Z

=

Z +

Z'

4 -

Z'.

Z u g l e i c h

f o l g t

d a r a u s ,

d a f s

S

2

=

X

2

4 -

Y

2

4 ~

Z

z

,

o d e r

d a f s

d a s

Q u a d r a t

d e s

F l ä c h e n i n h a l t s

e i n e s

D r e i e c k s

g l e i c h

i s t

d e r

S

u

m

m

e

d e r

Q u a d r a t e

s e i -

n e r

P r o j e c t i o n e n

i n

d e n

d r e i

H a i i p t e b e n e n

j e d e s

A

x

e

n

s

y

s

t

e

m

s

.

§ .

3 5 .

B e t r a c h t e t

m a n

d a s

D r e i e c k

ABC

a l s

d i e

B a s i s

e i n e r

d r e i s e i t i g e n

P y r a m i -

d e ,

d e r e n

S p i t z e

i m

M i t t e l p u n c t c

O

d e r

C o o r d i n a t e n

l i e g t ,

u n d

b e z e i c h n e t

d e n

d o p -

p e l t e n

F l ä c h e n i n h a l t

d e r

S e i t e n f l ä c h e n

d e r s e l b e n

OBC,

OCA,

OAB

r e s p e c t i v e

d u r c h

F,

F, F zzz

F',

s o

i s t :

p x * 4 _

y «

+

Z,
2

F

=

pY'

2

4 -

Y'

2

4 -

Z '

2

,

F'

=

fJF^Y''

3

+

Z" .
2

272

Vierle Vorlesung. M a n erhält nämlich F, indem

Üher analytische

/

*

man in dem A u s d r u c k e von o,

fiir S statt der C o o r d i n a wodurch Y* + die Z'

ten xj Gröfsen

y, X,

z v o n A, Y', Z';

die X',

Coordinaten Y", X'

o, .o v o n O suhslituirt, und S in F ~

verschwinden, F'.

pY« +

ifl>ergeht.

A u f ähnliche W e i s e erhält man F, übersieht m a n l c i c h t ,

Zugleich

dafs der doppelte Flächeninhalt der resp. P r o j c c OAB in den drei IIauptebenen _Y, Y, Z\

tionen der drei D r e i e c k e OBC,

OCA,

X

Y', Z'; §. 3 6 .

X',

Y",

Z"

sein

imifs,
z; t|, gefällte . v ' , r ' , z': x",y", z"

Aufgabe.

A u s den g e g e b e n e n Coordinaten x,y,

dreier Piinete in einer E b e n e die Determinanten derselben i, Mittelpuncte bestimmen. O des Axensyslenis auf die gegebene Ebene

und das aus dem Perpendikel zu

Z u f o l g e ( § . 26.) bat man zur Bestimmung der Gröfscn £, n, g, p, dingungsgleichung ( § . 16.) i
2

aufser der !5e-

4"

4- P — 1 , folgende drei
2

Gleichungen: » > H

W ,

.A

ix
'ix'

+ +

vy iy vy"

+
+
Z*

~ -

p P p. X': mit (H)

ix"

4-

H-

lz" ~

Summirt man diese dr.ci G l e i c h u n g e n , nachdem man sie resp. mit AC, X, Y, Y', Y'; und mit Z, Z', Z'' muljiplicirt hat,

mit B e r ü c k s i c h t i g u n g Aer (§. <>.)

v o r g e t r a g e n e n L e h r s ä t z e , so ergeben sich f o l g e n d e drei G l e i c h u n g e n : 'iK = p(X+X' oder iK 4- X); = pX, vK = p(Y vK = pY, + Y' 4- Y"); gK = pZ. ~ £K = p(Z (I) ' 4- Z 4Z)

D a r a u s , w e g e n der B c d i n g u n g s g l e i c h u n g # * + ^ 4 " < f ^

p = _ ^ 4 _ _ ^ = (§ 34.) f .
XX*

+

Y

2

+ &

6

Substituirt man diesen W e r t h v o n p in ( D ) , so hat m a n : > * ~ X S »

Y
* ~ S'

j

_
X

Z
s
2

< ~~
1

woraus zugleich der bereits b e w i e s e n e Satz S =

+

Y +~Z
2

2

folgt.

J£ A u s der Gleichung p = cheninhalt des D r e i e c k s ABC
3

^

oder K

=

pS

geht h e r v o r ,

weil S der doppelte Flüoder

und p ein Perpendikel
3

auf die E b e n e desselben

die H ö b e einer P y r a m i d e , deren Basis d a s D r e i e c k ABC fangsj>unct O der Coordinaten i s t , dafs
rs~ i ,i , ., /t
I

und deren Spitze der A n -

It

, — zyz

T tl —

1 It zy z —

It z y z

i

K

=

x y z

4" x y z •f- x y z

das sechsfache Y o l u m e n der P y r a m i d e OABC B e z e i c h n e n w i r dic Seiten OA, respectiven Determinanten durch ?, x — ri,
(F)

ist. r', r", und ihre

OB, v,

OC der P y r a m i d e durch r , f, y ' = v', rv,
cYf'

i", z' =

v", r'g'

s o ist w e g e n ( § . 16.) e t c . , und es wird
— fv^) = rr'v" ff.

y =
K =

rv,

z =

r£,
+

x* =
f»"£ +

rr'r"(iv'g'

f > ^

/V'*

Sind die Seiten der P y r a m i d e 0 ^ , sicli ergiebt, dafs $ das sechsfache

O Z ? , OC

alle = einer 1,

1,

so w i r d K

=

woraus welche

Yolumen

dreiseitigen

Pyramide,

den Mittelpunct O einer K u g e l ,

deren Kadius =

zur Spitze h a t ,

und deren Basis ist. dcr

das aus den Sehnen d c r B o g e n des sphärischen D r e i e c k s ABC
s

gebildete D r e i e c k

W i r haben bereits ( p . 2 3 0 , §. 6 2 ; p. 2 3 2 , §. 65.) für das sechsfache Y o l u m e n

P y r a m i d e OADC % =
und

z w e i A u s d r ü c k e , die wir dort mit h b e z e i e h n e t , g e f u n d e n , so dafs y{\
=

— cos a
2

— cos b
z

— cos c
2

+• 2 cosa
(| s — b) sin

cosb
Ci s —

cosc)
c),

2 Ysin

\s

. sin

Ci s —

a)

sin
3

wo a + bedeuten.

b +

c =

s,

und a,

b, c Aie B o g e n BC

CA,

AB

des sphärischen

Dreiecks

§. 37. OA, OB,

Substituirt man in dem A u s d r u c k e £ OC die W i n k e l ß, ß', ß", welche

für

die Determinanten mit der E b e n e

der xy

Radien machen,

dieselben

und die W i n k e l

X , X', x", die ihre P r o j e c t i o n e n in der E b e n e xy

mit der A x e der x

b i l d e n , so ist ( § . 18.) .f = cosß cosX £ — cosß' y = ? =
co.v

cos\' ß' sin X'

£' =

cos.ß"
c o s

CO«X" ß"
s u l

.fl zzz cos ß sin X P = sin ß

v|' zzz

\"

sin ß'

?" — sin ß"'

Man erhält a l s o , w c i l ( § . 9.) ff =

£1

+

£3'

+

TB">

«»cr Co ? ff' co« ff" .«Tz (X' — X');
1

3—

/>f" — v Y ' = eben so und

cos ff' cos ß" (cos x' sin X" — sin X' cos X") = 3' 3"
=

2"* — "£
1 v

— cosß" ~ cosß

cosß cosß'

sinQ>- — sin&—X),

=

— "£ +

ff = sinß cosß' cosß"sin(>^"—X') = cosß §. 38. cosß' cosß"{ianß

sinß' cosß" cosß sin(X—X') + sinß'' cosß cosff'.vm(x'—X) ianß' «/z(X-X") + Lanß" *//#(x'-X))

sin(X" — X') +

E s ist so eben ( § . 3C.) g e z e i g t w o r d e n , dafs die Determinanten der Ebene resp. durch drei die Exponenten zx, der Verhältnisse xy zu der P r o j e c t i o n c n des

eines D r e i e c k s D r e i e c k s in den

IIauptebcnen yz,

dem D r e i e c k e bestimmt

werden, in

und dafs das Quadrat des D r e i e c k s den drei Hauptebenen gleich ist.

dcr Summe der Quadrate seiner P r o j e c t i o n e n

D i e s e r Satz gilt aber

nicht nur v o n einem ebenen T b e i l t man nämlich dieselbe

D r e i e c k e , sondern v o n j e d e r e b e n e n gradlinigen Figur. in lauter D r e i e c k e A ,
1

A ,
2 1

A ,
1 2

e t c . , deren resp. P r o j e c t i o n c n in den drci IIaiiptebeY, Y,
1

nen

wir

durch

X,

X,

X,

ctc.;

Y,
2

ctc.;

Z,

Z,
1

Z,
2

ctc.

bezeichnen nach ( § . 30.)

w o l l e n , so hat m a n , w e n n die Determinanten der E b e n e der F i g u r f, y,

=

A
A

=

X

1

=

X

2
e 2 €


" *

=

Y A

=

Y

1

=

5
A
e 2

t
C ,

. ,
' . £

=

Z A

=

Z

1

=

Z

2

A

1

A

A

1

A

1

A

3

D a h e r auch

• - x + x > + X2 + ctc- • _ y + y,+ y; + etc.
• ~~ A + und folglich
1 2

. _ z + z , + z , + ctc.
A + A +
1

A +
1

A + etc. '
2

*
+ X

A +

A +
1

A + etc.' £
2

A +
2

etc.

auch
2 1 2

(A 4- A + A + e t c . ) = ( X f X

+ etc.) + ( Y + Y + Y + etc.) + ( Z + Z
2 1 2 2

r

f Z

2

+ etc.)

2

D i c s e beiden Sätze gelten, w i e grofs auch die Zahl mag, und a u c h , wie sich vermittelst

der Seiten

des V i e l e c k s

sein

der E x h a u s t i o n s m e t h o d e z e i g e n läfst, fiir j e d e

e b e n e krummlinige Figur. §. 39. Aufgabe. Es seien A, B, C drei Puncte auf der um dcn i', v, f', Mittelpunct die 1) die S e i -

O der A x e n b e s c h r i e b e n e n Oberfläche d e r K u g e l , und i, v, resp. Determinanten der drei Radien OA, OB, OC = 1.

M a n soll daraus

allgemeine Elenicntargeometrie. tcn des sphärischen D r e i e c k s ABC; 2) die W i n k e l d e s s e l b e n ,

273 und 3 ) die N e i g u n g s -

w i n k e l j e d e s dcr drei Radien g e g e n die E b e n e der beiden andern Radien bestimmen. I. W e n n die Seiten BC, werden, so CA, AB des sphärischen D r e i e c k s r e s p . durch a, b, c aus ( § . 2 0 . ) , indem man ron den

bezeichnet

ergiebt

sich

unmittelbar

( § . 9 etc.) eingeführten Z e i c h e n Gebrauch m a c h t :
cosa cosh

= I T + »V + cfcf = a?1'2
= f i 4f,% 4g £ = &,* (A)
T

cosc E b e n so erhält m a n :

=

ii'

+

nn'

4"

=

2S - .
0

= K"[3B2 4- 5)2 4- 32] jw6 = K"L3S'a + P' a +3* J ] <B> ««c = K-[^+S)" 3 +?"]sina

.
* b, c

II. folg*nde

A u s ( § . 29.) ergiebt s i c h , sind:

dafs die resp. D e t e r m i n a n t e n der E b e n e n a,

J La sin JL r

9

sin

a

sin b '

sin

3'

b

(C)

Jl
B',
r

sin

Jl.

c"

B e z e i c h n e t man nun im allgemeinen die gegenseitigen N e i g u n g s w i n k e l der E b e n e n der B o g e n b, c, c , a; a,
r

b durch A\

C,

s o hat man nach ( § , 20.)

.^-

* '

+
:—f

+ 3'3"
c * *

C ö S

cosB

= «•* + r g ^ L O _ 3 3 ' 4- $ff 6 e
— "—-.
sw a sm c sin a

sin o sni

r

r
L

CS O
D i e W i n k e l A, oder ihre Supplemente. C

.—y
b

4- 33'
r

sin

sind nun e n t w e d e r die W i n k e l des sphärischen D r e i e c k «

U m diese Z w e i d e u t i g k e i t verschwinden zu machen, wollen wir

annehmen, i' — i', sinb =
c o s

dafs der Funct B mit dem
v

Puncte C zusammenfalle. £'' = —%', W — —£V,

Man

hat

alsdann
u n

v' = sinc
jt -

'\

g =

g'

9

woraus

sich

3 "== — 3'>

^

e r g i e b t , so dafs
_ g
J

+

sr*

+

3 '

a

_

_

r

r

J

L

)

2

.

r

_ S L )

3

4 .

r

3 '

_

t

*

C O S

A

~

sin- b

[{

sin

b

}

+

{

sin b

}

+

J

~

~

h

und folglich ^4' — 180°. Dreiecks A dafs A',

Es w i r d aber in diesem Falle

der W i n k e l

des sphärischen

— o, so dafs A'

das Supplement desselben ist.

W o r a u s also hervorgeht,

B', C' die Supplemente der W i n k e l des sphärischen D r e i e c k s sind. cosB', cosC folgt:

A ü s den o b i g e n A u s d r ü c k e n für cosA*, A (3E» + g' =
3

, +
2

c > j
OS

=

i 2

$ E + g S L + 2 Z r sm b sin c
2

=

3' ) C T » +

3 T + 3" ) * m b sin c
2 2

C^3E"

+

$)'$>" +

3 ' 3 >

=

C

§ .

i 5 . )

< 3 > ' 3 "

-

3 ' . r >

2

+

Q ' 3 T
2

-

r

3
2

"

)

2

+

( 3 B ' , r

-

f

r

y

.

,

sin b sin c E s i s t a b e t ( § . i2.) Demnach
s r 3 " 3 ' F = * f f > 3 ' r 2 ' 3 " = * s , r s r s n r = * » .

S l ^ = f ^ L '

+ I ^ L ± ^ Ü SM b SM C G

=

,

;

g

.

.

SM b SM C & Sin C — - — = ^ ^ r . sin a sin b der Iladien OA, c durch « , ß, y, OB, so OC (E) gegen die nach

Eben so erhält man III. B e z e i c h n e t man

Sin B

r

=

— , sin c sin a

die N e i g u n g s w i n k e l b,

E b e n e n der gegenüberliegenden Seiten a,

erhält man

(§. 21.) aus den A u s d r ü c k e n ( C ) für die Determinanten dieser E b e n e n : Sin.
=

' *

+

T

»

+

^

=

sm a
S i n ß

J sin a *
*z«

=
_

e e
r r

+
+

<? o
/ g r

+
+

f 3 ' t"s"

=

^ o

«Szra

y

_

«

§ . 40. der Seiten

Aus und

den so eben gefundenen A u s d r ü c k e n Supplemente der Winkel eines

für die Cosinusse und Sinusse Dreiecks lassen sich

sphärischen

allgemeine Elenientargcomclrie. auch dic (p. 2CC etc.) b e w i e s e n e n herleiten. t. A u s den F o r m e l n (F,) crgieht sich unmittelbare sin a : sin b : sin c — sin A' : sin B' : sin C'. 2. = W e i l , w e g e n ( A ) , cosb (fi + (D) sinb zufoTge ( § . 13.) aber sinc cosA' = 3t'3T + $'ST + 3'3"> v"v + föXtf + cosc — cosa = 2>^.25 ' —
0 1

277 sphärischen Trigonometrie

Tier

HauptfomcIn

der

(G)
0 0 2

S ' .^ '
0

nn +

(i

2

J

r flp 4 - ^ ) U'i"

+

i*"

+

iT

und w e g e n

ae'3B" + 3r3r 4- 3'3* — 2> ' .^ — 2>^.$ ' ,
2 0 1 1 2

s o hat m a n : cos b cos c — cos a = E b e n sc* sin b sin c cos A (H)

cos c cos a — cos b — sin c sin a cos B' cos a cos b — cos c — si/i a sin b cos C,

3.

A u s den Formeln ( D ) und ( B ) hat man cos B' cos C — cos
3 2 2

A

_ r.r# + r # + q " 3 ) (3E3E' + fflff' + 3 3') -

(3E + ff + B ) (36'r + r . r 4- 3'3") ff3 35') >

siri~ a sin b sin c

(3T3 - 3 " O T 3 - 3 3?') + (3"S - S"3X3 3S'-g 3 ' ) + ~
sin a sin b
2

_

fff.ffT

+ ff*'-ftV + ff<T.fff' _
fiiVi a i / « ö a / « c
2 R

&*tfT + * V + sV')
« 6 sin c sin B sin C cos a = (E)

ff ff . . •.- . ( f f sui c sin a sin<a sui b
E s ist also eben so und 4. sincsinA sin a

+

Vv* +

cos B' cos C — cos A' = cosC cos A cosA — cosB' = =

sin Bf sin C cos a sinC sin A sinA cosb (I)

cos B' — cos C

sin B' cos c. und substituirt

Eliminirt man, aus den beiden letzten Gleichungen ( I ) , cosC, ßir S 0 >

erhält man nach den nöthigen R e d u c t i o n e n : cot B' Ar cot b sin c

sin A

+ cos A

cos c =

o,

27S
»

-

Vierle Yorlcsung.

L'bcr analytische

"

-

D u r c h die Elimination d e s W i n k e l s B' würde man
sinA .cotC 4" cotc sinb 4~ cosA cosb ~ o

erhalten h a b e n .
1

D i e s e beiden Gleichungen g e b e n , B', C in B', C
1

wenn Ai

nach und nach a,
3

b,

c in

b, C a; in c , a, b, und ebenso A', vier analytisch

in C

A

3

B' verwandelt, n o c h

verschiedeneGIeichungen:
sin B' sin B' sin C sin C co(C cot A' cot A cot B'

4" 4" 4~

cot c sin a cot a sin c cot a sin b b ein a

4" 4 4
-

cos B' cos B' cos C cos C

cos a

—=

o
0

cos c — cos b

4"
-

o o. *

4~ cot

cos a =

§. 41. Kugelftäche

Aufgabe. und den

Aus den g e g e b e n e n Ortern dreier Puncte A gegenseitigen Verhältnissen der Cosinusse

1

B

1

C auf einer Winkelentfcr-

ihrer

nungen v o n einem vierteu Puncte 7 7 , die T^age dieses Punctcs zu bestimmen. E s sei O der Mittelpunct *, und I CA
1

der K u g e l und zugleich

des A x e n s y s t e m s ;
1

^s OC=
_ ^

seien 1,

Z; i\ V V b,
1

1

£;

v", Z' die resp. Determinanten der Radien OA
*

OB

1

Z die Determinanten des Halbmessers OH; AB = c; IJA = «, IJB = ß,
: cosy

setzen wir überdiefs BC — u, y,
g,

=

JJC =
= f ,

und nehmen a n , dafs
h,

co.s« : cosß

s o d a f s , wenn f

=

X cos«,

g —

X cosß,

und h — X cosy

sein m u f s ;

so wird z u -

folge ( § . 20.) s e i n :

ii 4- vv 4- zz ~ *
cos i'i f'i + 4" v'v 4gZ= cosß cosy. (K) * i v"v 4"

Durch

die

Summation der

dieser ( § . 9.)

drei

Gleichungen, Zeichen

nachdem und

man

sie

respective, Lehrmulti-

mit Berücksichtigung sätze,

eingeführten
9

dort b e w i e s e n e n

durch 3S, 36', 36"; alsdann durch $ )

$)',

und endlich durch 3, 3', 3"

plicirt h a t , erhält man folgende drei G l e i c h u n g e n :

allgemeine Elemcntargcoinctrie. i K ff

27*J cos y (L)

— £
= ff

cos « +
co.9
* +

& cos ß Ar
ff'

38"

cos ß A,- ff" cos y
C 0 , 9

£ff =

3 co.?« +

3'

^ ~ 3" f ~

co*y. s o ergiebt Gleichung: cosa) sich zufolge

Addirt man dic Q u a d r a l c dieser Gleichungen z u s a m m e n , 3<).), w e n n man die Summe durch X X ff
2 2 2

multiplicirt, f o l g e n d e A «n
2 s

— j2 i -2
s n

a

_j_

^m O +
2

c +

2gJi(cos b cos c — cosb — f cosc)>

4 **

+

2hf(cosc

cosa

— cosb)

Ar 2fg(cosa

^ cosß = '-,

_ A cosy — -,

d u r c h dic

GröfseX

bestimmt ist.

M a n hat also auch cos « = - , gegeben.

d auf die W e i s e ist die L a g e des Punctes IJ D i e Auflösung der obigen A u f g a b e kann

mit Nutzen

in der L e h r e v o n den P a geo-

laxen gebraucht w e r d e n .

IIier mag sie zunächst zur Auflösung der bekannten

trischen A u f g a b e : um eine g e g e b e n e r e i b e n , benutzt w e r d e n . N e b m e n wir in dieser Absiebt a n ,

dreiseitige P y r a m i d e cinc Kugelfläche zu b e -

dafs

der Scheitelpunct O der dreiseitigen sein m a g ,

Py-

mide,

deren Basis das gradlinigte D r e i e c k AB'C

d c r Anfangspunct der indem wir ß,

ordinaten s e i , und nennen wir den Mittelpunct der gesuchten K u g e l E, OB' = g, setzen, OC = Ji B'OC = a, COA'
1

'=f,

= b, AOB'

= c, EOA'

= *, EOB' =

C=y

so erhalten w i r ,

indem wir dcn D u r c h m e s s e r der gesuchten K u g e l

ch D

bezeichnen: f =

D cos*,

g =

D cosß,

Ji =

Jj

cosy.

Indem wir nun O als den Mittclpunct ciner K u g c l betrachten, deren I I a l b m e s s e r = J , deren Oberfläche die Geraden OJ, CA = b, OB', AB = OC, OE in den Puncten A, so B, C, H D

n e i d e t , so wird BC—a,

c sein,

dafs der A u s d r u c k v o n wie der i m

r des D u r c h m e s s e r s der gesuchten K u g e l gänzlich derselbe i s t , §. gefundene A u s d r u c k für X, ( j \ y(\
2

vori-

nämlich:
2 2

sin a Ar g
7

2

sin b Ar Ji sin" c Ar 2 gJi (cos b cos c — cos a) 1 (cos a cos b — cos c))

Ar

2

Jif(cos c cosa — cos b) Ar 2fg
2 2 7

— cos a — cos b — cos c A^ 2 cos a cos b cos c).

2Stt

• '

,

V i e r t e Vorlegung.

Über analytische

*

Von

der

V e r w a n d l u n g

der

C o o r d i n a t e n

und

D e t e r m i n a n t e n ,

§. 42. K r e i s e BC
9

E s seien in der ( § . 39.) zum Grunde CA, AB jeder =

gelegten Figur

die B o g e n OB,

gröfsester OC als die

90°, so k ö n n e n die H a l b m e s s e r OA,

rechtwinklichtenAxeneinesneuenCoordinaten-Systemsbetraehtet Determinanten des Halbmessers OH, waren,

w e r d e n , so dafs die

w e l c h e in B e z u g auf das Grundsystem | , n,
cosx, cosß, cosy

in B e z u g auf das neue System

werden.

Bezeichnen

wir

diese Determinanten resp. durch $, >i, £ , so w e r d e n die Gleichungen ( K ) ( § . 41.)
'i = i i i'i = .r'i Z i C i
+

+

*.i

+

•z
i =

+

» ' i

+

+

v

i

Z t

und die Gleichungen ( L )

,

...

H

=

x'i + &'i + 3c"z
3 > * + +

=

W'Z

Z%

=

3

i

+

3 ' i

+

3 " £

W e i l $ nuch nach ( § . 36.) durch y^'(l

— c o s ° - a — cos b—
2

cos*c
0

^-2cosa

cosb

co.s

c) I. fin-

ausgedrückt werden k a n n , und die B o g e n a, b, c hier alle — 9 0

sind, so wird K~

E s scheint hier noch w e g e n des V o r z e i c h e n s v o n $ eine Z w e i d e u t i g k e i t statt zu den, die aber durch die Betrachtung eines besondern Falles völlig v e r s c h w i n d e t . man nämlich das neue System mit dem Grundsysteme zusammenfallen, so wird '
=

Läfst / = 1 ,

*» *

Z! =

=

1) Hg

u

"d +

»He übrigen Determinanten werden Null s e i n , so dafs iw'Z + r*Z' £ « T ~ - z;*"i
1

C
1

=

=

+

1 wird.

M a n übersieht l e i c h t , d a f s , w e n n A ven Seiten der A x e n ten der A x e n
O A
l t

,B

9

die Durchschnittspuncte der positisind, die Determinan-

des Grundsystems
OB ,
1

mit der Kugelfläche

OC

1

in B e z u g auf das neue A x e n s y s t e m respective

allgemeine EIcnientargeometrie.
= = i, V = = f, v, COsA C
1

281
= =. £" »"

COsA A
1

COsA B
1

COsB A
1

3

COsB B
1

COsB C
1

cos C^t

=
i = V = ^ =

cosB^B

=
#''v +
VtI

cosC^C = f
r<r

gein müssen, dafs folglich + + Ü + y,

+ +

v'Y
«

(D)

V e r g l e i c h t man diese A u s d r ü c k e für / , geben sich, w c i l f f =
A

£ mit den so eben g e f u n d e n e n , SO e r Gleichungen:

Ar i,

folgende sehr nützliche = Z, v"{-C"v = i',

"

!

"

''
v

v'{'-fi"

~c

->
§. 43.

< r r - = »,
£ n" — vi" — £,

^ - f i

= v,
C
3

*<r-sY = |" <?r-i? = v
in — *? — £"•

(c)

— t"/ =

Bezeichnen

w i r j e t z t die Coordinaten

eines Punctes P in B e z u g

auf

da«

G r u n d a x e n s y s t e m durcn x , y , 2 ; und in B e z u g auf ein neues S y s t e m , dessen M k t e l punct O' durch die Coordinaten a, nanten i, V
1

b,

c,

und dessen A x e n durch die resp. D e t e r m i z', so wird man ( § . 16.)

£; ?,

v

i",

v", f

g e g e b e n s i n d , durch x', y',

für die Determinanten der Geraden O'P = gende Ausdrücke haben:
x

r in B e z u g auf d a « G r u n d a x e n s y s t e m f o l y — b z

—a
,

•l

,

—c
r

(d)

,j.
wer-

r
und die Determinanten derselben L i n i e 0'P den s e i n :

r

in B e z u g auf das neue A x e n s y s t e m

Substituirt man

nun in den

' Y' 7' r' Gleichungen
x

' T(a)
z

« (b) ( § . 42.)

r

N

dic

Ausdrücke

(e) für

'i, 'v, £, und die A u s d r ü c k e (d) für i,

*,

£, und multiplicirt alsdann die Gleichungen . 36

durch r, so erhält man folgende G l e i c h u n g e n :

x = y'zZZ z' = und

i(x-a)

+

v(y-b) „>ty-b)+ v"ty-b) +

+

{(z — c) ^Cs-c) (0

f ( * _ f l ) + i"(x-d) — « = y — & = *— c = + ix' vx'

+

f'(s-c).

# y ' 4" #"z' » y Cy + 4-

4-

Vs'
^V.

(g)

sV H4~ 4_

M a n kann die drei Gleichungen (f) auch folgendermafsen x' = y = ix f
x

ausdrücken:

"J'

H

-

^

Ä

~r*

a

' (h)

4-

<T* + +

6' c',

z' = w o a\ b', c die Coordinaten

f\v

4- v"y 4- s"'s

des MitteIpuncts

der A x e n des Grundsystcins in B e z u g

auf das neue S y s t e m bedeuten. §. 44. Weil die Axen 0'A, O'B, 0'C des neuen, wie die des Grundsystems

senkrecht auf einander s t e h e n , derselben f o l g e n d e drei fi" + v'v" + =

so hat raan w e g e n

( § . 2 1 , 3.) für die Determinanten

Bedingungsgleichungen: o, f i

4- Vf 4v'

Ci

=

o,

ii'

H+

w'

4+

it

=

O.

(i)

D u r c h diese lassen sich mit Z u z i e h n n g der der drei G l e i c h u n g e n :

4- * 4- ^ = 1,
2

f> +

2

4-

C =
2

i,

t'

v"

2

i"

2

~

*

die neun Determinanten auf drei zurückführen. Statt v, v, V; der £, C obigen C sechs Bedingungsglcichungen hat man auch, weil /, i', i";

die resp. Determinanten

dcr A x e n des Grundsystems in B e z u g auf

das neue S y s t e m s i n d , f o l g e n d e sechs i- 4-

r* + r> =
= o,

Bedingungsgleichungen: *'* + = = o, & + C
2

i,

»£+«Y+»v

a+{f+rr

* +

+

£'

2

= o,

i

iv+tv+rv"

=

w e l c h e mit den erstem sechs Gleichungen identisch §. 45. D a f s die Richtung

sind. durch drei Gröfsen völlig b e Man lege durch den MittelAxen, die

des neuen A x e n s y s t e m s

stimmt werden k a n n , ergiebt sicb auf folgende W e i s e . punct 0 d^r Axen x, y, z drei andere senkrecht

nufeinandcrstehende

mit den A x e n des neuen Systems einerlei Richtung hahcn, und die w i r die A * e n der x',y, z' nennen w o l l e n . B e z e i c h n e n wir nun den N e i g u n g s w i n k e l der E b e n e x*y' g e den dic positiven T h e i l e der A x e n der z', und

gen die E b e n e xy

oder den W i n k e l ,

der z mit einander bilden durch » ; durch 4> d e n W i n k e l , den die gemeinschaftliche D u r c h schnittslinie der b e i d e n Ebenen x'y', xy mit dcr A x e d c r x, und durch 0 den W i n k e l , den sie mit der A x e der x' bildet, so ist die Richtung dcs neuen A x e n s y s t e m s durch die drci Gröien « , den, der 0 völlig bestimmt. U m j e d o c h alle Z w e i d e u t i g k e i t zu v e r m e i -

mufs man die beiden auf verschiedenen Seiten des Pnnctes O liegenden T h e i l e Durchschnittslinie <ler beiden Ebenen x'y', xy von einander unterscheiden.

M a n b e w e g e in dieser A b s i c h t eine aus O g e z o g e n e L i n i e in der E b e n e x'y', und z w a r so, dafs sie um aus d c m positiven T h e i l e d « r A x e der x' in den positiven T h e i l der einen W i n k e l v o n 90° beschreibt. Diese Linie geht, indem wo sie

A x c d e r j ' zu k o m m e n ,

sie den ganzen K r e i s u m f a n g um O b e s c h r e i b t , mit der Durchschnittslinie der beiden E b e n e n

z w e i m a l durch die E b e n e xy, xy, x'y' zusarnmenfänt. Wir

wollen

nun diejenige Seite dieser Durchschnittslinie als positiv betrachten, die zum Ü b e r g a n g e der b e w e g l i c h e n L i n i e , aus der negativen Seite der E b e n e xy in die positive, dient, dafs also der durch bezeichnete W i n k e l von der A x e der x und diesem positiven

T h e i l e OQ der gemeinschaftlichen Durchschnitlslinie gebildet w i r d , und z w a r s o , dafs derselbe = fällt. 90° w i r d , w e n n OQ mit dem positiven T h e i l e der A x e dcr y hingegen ist derjenige W i n k e l , den OQ zusammender .v' Axe

Dcr Winkel $

mit der A x e

macht und so bestimmt w i r d , dafs <P = der y
4

270° o d e r — 90° w i r d , w e n n OQ mit dcr

zusammenfällt. y, f etc. müssen demnach Functionen der drei W i n k e l M a n beschreibe um den M i t deren H a l b m e s s e r = den positiven 1, und der

D i e Determinanten {, gröfsen u, 4>, Q s e i n ,

die w i r j e t z t bestimmen wollen.

telpunct O dcr Coordinaten die Oberfläche einer K u g e l , bezeichne die Durchschnittspuncte der Kugelfiäche
1

mit C,
1

Theilen

A x e n des Grundsystems respeetive durch A durch A , B, C, so ist

, B,
1

und des neuen

Axensystems

| =

cos A A ,
1 1

f

=
Z=

cos B A ,
1

i"

=

cos

CA

1

9 r= cos A B , Z=COsAC ,
1

n'

cos B B ,
1

n" = f = des xy,

cos C B

1

Z =

COsCB ,
1

cosC~C

lt

Nennt man ferner Q den Durcbschnittspunct schaftlichen Durchschnittslinie sind AQA ,
1

positiven x'y'

TbeiIs

dcr

gemeinso

der beiden E b e n e n AC
1

mit der K u g e l f l ä c h e , sphärischen
1

die

Bogen
1

AA ,
1 1

AB ,
1

etc.
1

dic
1

Seiten der CQA ,
1 1

ncun

Dreiecke

AQB ,

AQC , cos AA
1

BQA ,
1

BQB ,
x

BQC ; + + + + + +

CQB ,
1

CQC

undmanhat(§.40.) A QA
1

=
zzz
1

cos A Q cos B Q
1

cos AQ cos AQ cos AQ cos BQ cosBQ cos BQ

sin A Q sin B Q
1

sin AQ sin AQ sin AQ sin BQ sinBQ sin BQ

cos cos cos cos

cos AB

1

B QA
1

cos A C cos BA

= = =

cos C Q
1

sin C Q
1

C QA
1

1

cos A Q
1

sin A Q
1

A QB
1 1 a

COsBB

1

cosBfi cos C Q
1

SmB Q
1

COsB QB cos C QB
1

'

cos B C

1

=

sin C Q
1

COsCA

1

= = = J,
1

COsA Q
1

cosCQ cosCQ cosCQ 90° — J,

+ + +

SmA Q
1

sinCQ sinCQ sinCQ OO ,
0

cosA^QC COsB QC
1

COsCB COsCC WeIInUnA Q =
1

1

cosB^Q COsC Q
1

SmB Q
1

1

sinC Q
1

cosC QC.
x

B Q =
t 0

C Q =
1 1

AQ =
1

?»,

BQ =
1

P +
0

90 ,
0

CQ = 90 ,
0

A Q A = A Q B = ISO — « ,
1

B Q A = B Q B = «, CQC
1

C QA = C QB =

M —»,

A QC =
1

90° — « ,

B QC =
1

90° + « ,
i' =

=

AQB

1

=

» , so erhält m a n :
i"

i

= cos 4> cos Q — sin

sin <P cos w v=

— cos b sin

— sin J cos <Q cos a cos$> cosu n"=—

= sin 4» sin u

y = sinb c o s # + =zsin<P sinu §. 46. x, y, Wir

c o s 4 ' sinty cos»

— sin& sin^A^cos<^ cos$> sinu

cos<b sinu

^*=co«». deren Coordinaten

haben

oben ( § . 26.)

gesehen, +

dafs alle P u n c t c ,

z in einer durch die Gleichung $x

ny +

£z = p g e g e b e n e n Beziehung zu »/, g

einander s t e h e n , in einer E b e n e liegen m ü s s e n ,

die durch die Determinanten

.

.

allgemeine EIcmentargeomctrie.

25 8 Eben so

und den Abstan<Tp des Anfangspunctes O v o n d i e s e r E b e n e Kestimhrt w i r d . ergiebt sich ( § . I C ) aus der Gleichung (x — ay + dafs j e d e r Punct P , (y — by + y, b, (z — cy z,

= Pv

dessen Coordinaten x,

auf einer Kugelfläche l i e g e n miifs,

deren MittcIpunct durch die Coordinaten a, = f ist.

c bestimmt i s t , und deren H a l b m e s s e r

A u f ähnliche W e i s e mufs sich überhaupt j e d e F l ä c h e , w e n n sie ein G e g e n -

stand analytischer Untersuchung w e r d e n soll, durch eine Gleichung z w i s c h e n den drei Coordinaten eines beliebigen Punctes auf derselben darstellen lassen. §. 47. sprechen, schaftlichen Coordinaten W e n n die Coordinaten eines Punctes den Gleichungen z w e i e r Flächen e n t so mufs derselbe zugleich in beiden F l ä c h e n , DurchschnittsIinie eines Punctes derselben liegen. eine Zwei und folglich Gleichungen in der g e m e i n zwischen dafs den die, Um-

bestimmen

daher

Curve;

vorausgesetzt,

den beiden g e g e b e n e n Gleichungen entsprechenden Flächen einander schneiden. gekehrt sind zur Bestimmung einer Curve im R a u m e im allgemeinen

immer w e n i g -

stens z w e i Gleichungen erforderlich. andere z u r ü c k f ü h r e n ,

L a s s e n sich diese beiden Gleichungen auf z w e i + By + Cz = eine X) ist, ebene

v o n denen die eine v o n dcr F o r m Ax

so liegen alle Puncte der Curve iu einer E b e n e , C u r v e genannt. Krümmung. (x — ay +

und diese Curve wird mit

Im entgegengesetzten Falle heifst sie e i n e L i n i e Gleichungen: r?; (x — «)
2

doppelter

S o sind z. B. die beiden (y — by + (z — c )
3

=

+ ty — ß)

2

+

C= — ? )

2

=

f,

die Gleichungen z w e i e r K u g c l f l ä c h c n , deren gemeinschaftliche Durchschnittslinie, w e n n cs deren g i e b t , bekanntlich ein K r e i s , also eine ebene C u r v c i s t , w a s sich auch d a r aus e r g i e b t , indem man die eine dieser Gleichungen von der andern z. B . die l s t e

v o n dcr 2tcn abzieht. 2(a-")x +

M a n erhält a l s d a n n : + 2(c-y)z + By + +
« * - a 2 +

2(b — ß)y

ß* — b J).

2

+

y —
2

c

2

=

f — r,
2

eine Gleichung v o n der F o r m Ax §. 48. Die beiden

Cz

=

Gleichungen + fy + gz=p

einer

ebenen

Curve,

welche

allgemein

durch

0 ( # , y , z) = Oy und fx

dargestellt werden k ö n n e n , lassen sich durch

286

Vierte Vorlesung,

Uber analytische
= P
1 1

V e r w a n d l u n g der Coordinaten, indem man die E b e n e , deren Gleichung /"A- + ist,

zu einer der drei Hauptebenen eines neuen A x e n s y s t e m s z. 11. der E b e n e .V K
1 t

m a c h t , auf die z w e i Gleichungen J ( ^ , y ) Dadie

=

o,

Z =
1

o zurückführen. um die L e h r e v o n den k r u m -

Gränzen dieser V o r l e s u n g zu beengt s i n d ,

men Linien und Flächen mit einiger Umständlichkeit a b z u h a n d e l n , so wollen wir uns hier nur darauf b e s c h r ä n k e n , die wesentlichsten und nothwendigsten Elementarsätze

der T h e o r i e dcr ebenen Curven und Flächen v o m zweiten Grade v o r z u t r a g e n .

Von § . 49. Formel: (a) Jede

den

ebenen

Curven vom

des

zweiten

Grades.

ebene

krumme Linie

zweiten Grade is<t unter der allgemeinen

Ax

2

Ar By

+

2 Cxy B, C
1

+ E,

2 Ex F
1

+

2 Fy

+

G =

o und

b e g r i f f e n , w o die Coefficienten A, x, ten. y die rechtwinklichten

G beliebige constan<e G r ö f s e n , Punctes der Curve

Coordinaten

eines

beliebigen

bedeu-

V e r w a n d e l t man die Coordinaten dieser C u r v e , ben ein anderes A x e n s y s t e m der x',y annimmt,

indem man in der Ebene derseldurch die respectiven

dessen A x e n

Determinanten i, y: i', y', und d e s s e n M i t t c l p u n c t durch die Coordinaten a, b bestimmt s i n d , so erhält man ( § . 43.) (b) x = ix' Ar (y +
a

>

J —

+

»'/

4-

D i e Determinanten i", tf' sind hier nämlich, weil die A x e der z ungeändert bleibt = o. Eben
S 0

i

s t

£ =

0

,

g =

o , und g' =

1.

Substituirt man nun die W e r t h e v o n A-, y (b) in d e r Gleichung ( « ) , so verwandelt sich d i e s e l b e , w i e man leicht ü b e r s i e h t , in f o l g e n d e : (c) 2U'
a

+

23/

2

+

2&x'y' Ar 2 Q '
x

+

2 %y' Ar @ =

o,

so dafs

51 = «25 = C =

Af Jf
2

+ 4-

Bf tfV

+

1 CIv

4- 2 CYV
C(*v' + C(?b
] r

AH' +

Bv»' +

*# 4- jPf 4 - 7' V
1

Cd)

g = 5 =

^ t f a 4 - Bib' + Afa Aa
2

4- *fl> 4 - Ei + Ef

+ 4-

Bv'b+

C(i'b- v'a)

@ = §. 50. Aus

7i£- + 2 Cab + 2Ea + 2i^> +
sechs Gleichungen lassen

G. sich nun mit Z u z i e h u n g der

den

ohigcn

drei Bedingungsgleichungen ( § . 44.)
+

,2 -

i,
1 ,

f2
V

+

v

'a — 1 , 1,

4-

z= o o

f» 4 - P = sechs Gröfsen y, f, v', a,

4- V =

4- fv' =

b eliminiren,

so dafs dieselben auf folgende drei GIei-

1) 3) 9 5 S
2

91 +

95 =

A +

B;
2

2)
=

9195 — BE* + AF

~
2

AB +

— C 2CEF

2

... — (AB — 0)G\

+

2J$ 4 - 2 g @ g — (5(93 — @ ) ©
2

I.

D i e erste dieser GIcichnng 4" f
2

214*95 =
1,
2

A+B 1,

ergiebt sich unmittelbar aus den iv 4
-

nedingungsgleichungen

=

v 4- V =

fV =

o.

II. , D i e z w e i t e erhält man 21© = A Fi'
2 2

folgendermafsen: *C*it,fn' + + AB(Vn' 42

4- 7 »

2

V

+

4- * f ) 4- 2 ^ C if(iv'
2 2

4- >/f)

2BCvr,'(in' + C (/ V
2 2

*f) +

£2 = ^ / Y
Folglich

2

+

^

2

V V

4-

2ii'nv'

f*)
2 2

+

2ABifnv'

4- 2ACif<Hn 0(95 — S
2

+
2 2

vf)

4- 2BCvn'(iv — 2 ifvn' 1, also § + f ^)
2

+

f,). = (AB — C )(ZJ —
2 v

=

(AB—&)(i v'

gy.

t

E s ist aber ( § . 42.) Zv — w f = III.

£* =

2)

9193 —

=

AB

~~ C ,
2

Aus den beiden A u s d r ü c k e n (d) für ßr, (0
C h

ergiebt sich mit B e r ü c k s i c h t i g u n g

der drei B c d i n g u n g s g l c i c h u n g e n £i Daraus (€»

+
4+

=
Sf)B S*V ^

+

+

^ %v')C = Sf)C =

+

S»' =
+ 4-

4-

Bb -

+ W ^ .
1

— (@* + (@* +

(AB-C<)a {AB-&)b

E s ist aber =

© — G =

Aa? 4

7?Z> +
2

2Cab =

4

2i7« 4

2Fb 4

(Aa + Cb + 2E)a + (Bb+Ca

+ 2F)b
2

C $ f 4 $ ^ 4 ^ «

(e*4$>'4 ^
7

D e m n a c h w i r d , w e n n w i r JB — C = JD(0-G) = = <G* 4 4 4 (@f 4 %|' 4

3193 — +

durch D b e z e i c h n e n , (gv 4 S»' 4 F)#6 FC EB]

E)Da

E) [ ( g * + /0 [(@* +

$f)^ %r'U 2

4 ff*')<? 4 (€* 4 $ftC 4

( « . f + S»' +
2 2

EC — FJ\

= ( ( @ # + S ^ ) - ^ ) ^ + («£«4S*') — F ^ - 2 ( ( g / 4 5 / ' ) ( @ * 4 S 0 - F F ) C
= @ ( S / 4 ^ * ~ 2 Civ) 4 S
2 3 2 2

W 4 ^ * ' * - 2 C T O 4 2 g g ( B / f + ^.»»'— LXin + ni')) ^ F ' — 2.CFZ^.

— (#Z2* + E s ist aber Br 4 ^ — 2 CIv =

^ 4
A 4 4

B

— U** 4 i?^ +
a

2 Civ) =

+

B — 2 = 35 1

eben so Bt
2

4 Bi?

J**— 4

2CiW

=

i? — W

4

#»' 4
2

2CfO = 4

A 4

7? — 33 = 2 1

und

At,*' — C(i*

vf) = — (Bvn' 4
2

C(in 4
2

»#')) ~ — S
2CEF-(AB-G)C,

Folglich
2

Z> (© — G) — 23 g
2

4

2 1 — 2 g.@g — (Z?7? 4
2 2

JF* — 2 CFZO

o d e r 2 3 g 4 2 ^ — 2 £ < £ 5 — ^ 3 3 — g ) © = BE* + AF

§. 5 1 . A u s den s o ebenen gefundenen drei B c d i n g u n g s g l e i c h u n g e n z w i s c h e n den Coefficienten der Grundformel (a) und d c r durch V e r w a n d l u n g der Coordinaten her-

geleiteten ( c ) geht h e r v o r , dafs im allgemeinen die F o r m e l ( a ) sich auf die F o r m e l ( c ) zurückführen läfst, w e n n auch drei v o n den aechs Gröfsen 2I stimmt sind.
9

33, Q£,

%, ® be-

W i r woUen daher j e t z t folgende A u f g a b e auflösen. Gleichung 4 By - 4
2 2

Die allgemeine ^v in d i e e i n f a c h e r e
2

des zweiten 4 2Ex 4

Grades: 2Fy 4 G = o,

2Cxy
2

21jc' 4

33j' 4

2@x'=

o zu v e r w a n d e l n .

W e i l die drei Gröfsen £ , %, ® = 1) 21 4
9 5 2

o, s o sind die drei Bedingungsgleichungen
2

= J + B, 2) 9|t8 = AB — C , 3) 33g = JF*4

BE — CEF—
2

(AB-C*)G.

A u s den beiden ersten Gleichungen ersieht m a n , dafs 21, 23 die beiden W u r z e l n der quadratischen G l e i c h u n g :

allgemeine Eleinentargeomclrie. P — (A + also B)t + (AB-O) — B)
2

2S9

— o,
2

-| (A + Ti) H | Y"(A h

4- 4 C

sein müssen.

Es sind also 91, 23 immer mögliche Gröfsen. Der Coeffic'ient @ w i r d immer reell s e i n , wenn
2

AB

— C =
2

D

eine

negative

Gröfse i s t , weil alsdann w e g e n 9123 — AB

— C,

31 und 93 ungleichartig sein m ü s AF +BE
2

en, und folglich die Gröfse 93 so angenommen werden k a n n , dafs sie mit — (AB — C
2

— 2CEF

— C )G
2

=

K gleichartig,

also g

2

positiv und g reell ist.

Wenn

ber AB

und folglich auch 9193 positiv i s t , so werden Q|, 93 beide zugleich p o sein. Ist demnach K = AF
2

itiv oder negativ

+

BE

2

— 2CEF

— (AB

— C*)G

icht mit 93 und folglich auch nicht mit 21

93 otIcr mit A^-B

g l e i c h a r t i g , so kann

@ k e i n e reeUe Gröfse sein.
O .!•

O+'^

§. 52.

Bezeichnen

wir

den W i n k e l ,

den die A x e der x' mit der A x e der x 90° — «. « 4- 90°, cosa,

macht,

durch « ,

s o ist der W i n k e l ,

d f n sie mit der A x e der y b i l d e t , =

Es sei ferner der W i n k e l , den die A x e der y' mit der A x e der x m a c h t = den sie mit der A x e d e r j ' bildet = |' = cos(90°4- «) = — sin*, «. v =

o ist der W i n k e l ,
0

E s ist also £ — cosa.

n — co.s'(90 — a) z= sina,

Substituirt man

diese W c r t h e v o n i, ti, f , »' in der G l e i c h u n g : £ o wird d i e s e l b e , weil 6 = 0 = Folglich — 0, + B sinu cos» oder 4" C(cos** tan2u z= — sm *).
2

AH

+

Bm

4-

C(in' +

vf)

A cos « sin» =

\(A — B) sin2u

C cos2*

2 C j ^ , um dic allgemeine

w o d u r c h also die Bichtung des neuen A x e n s y s t c m s bedingt w i r d ,

F o r m (a) der Gleichung des zweiten Grades auf die einfachere (g) tyx'
2

+

93v'

a

4- 2gx'

=

0

zurückzuführen.

Es sind also n o c h die Coordinaten a, b des Mittelpnnctes des neuen A x e n s y s t e m s wozu die beiden Gleichungen % = 0 gesetzt, ( I I I . §. 50.) gebraucht werden k ö n n e n .

zu bestimmen,

D i e s e sind n ä m l i c h ,

(AB (AB §. 53.

— C^a

=

(Bi

— Cn)Q

+

FC —

EB
f

— &>b =

(An — Ci)Q

Ar EC — FA. Gleichung

E s läfst sich demnach die allgemeine (a) Ax
2

+

Bv

2

Ar 2 Cxy
2

+
35/'
2

2 Ex
4 ~

4 -

2 Fy

4 2

G =

o den — FaIl 2CEF

immer auf die einfachere F o r m 2Lr' 4 ~ a u s g e n o m m e n , wenn AB— — (AB — C*)G C
2

2@*r' — o zurückführen, 4 BE
2

positiv oder =

o, und zugleich AF

o d c r K mit A 4 ~

B ungleichartig ist.

In diesem Falle wird für j e vermittelst der Gleichung

den reellen positiven oder negativen W e r t h v o n x, y (a), bestimmte r e s p , W e r t h v o n y, x imaginär sein.

der,

D i e f s läfst sich unmittelbar durch Es ist nämlich, wenn

die V e r w a n d l u n g d c r Gleichung (a) auf f o l g e n d e W e i s e dartbun: AB Ax
2

— & = By
2

4 4 - { A x +

D und AF-

Ar BE

2

— 2 CEF

— F)G = Ax
c
2

K gesetzt w i r d , 2(Cy + E)x + By + ^2J
2

2 Cxy Ar 2 Ex
y + E ) Z + A

+ 2 Fy Ar G =
(
ß

+
6 — < >

4 "
Ar AG

2 Fy + G

=
= ^|u*

-

C

4 4 F)2 4 - - Cy + C> 4 2

y

2

+

2

F

y

+

)

(AB

— 0)y

2

4 2UF —

CE)y

F2J

E)

2

Ar ~((DyA-AF—CE) +D(AG
2

m—(AF-CE)^ = — AK.

Es ist aber D(AG-E )

(AF-CEf=A(DG-AF^-BE

2

4 - 2 GFF)

M a n erhält also statt der Gleichung (a) f o l g e n d e :

ijU* 4 -

Cy

A- E)

2

A-

fi((Dy

Ar AF-CEf-AK^

=

o

(b)

A u f ähnliche W e i s e verwandelt sich auch (a) i n : ^CBy Ar Cx Ar Ff + j^((Dx + BE-CFf-BK^ = o. (c) B AK auch

Ist demnach D positiv also A gleichartig,

und B unter s i c h ,

und folglich auch mit A 4-

so w i r d , wenn zugleich A Ar B mit K ungleichartig i s t , s o w o h l — p o s i t i v , und daher die Gleichung (b) sowohl als (c), also

als auch — BK

(a) für alle reelle VVerthc v o n x, y unmöglich sein.

Ist D positiv un<l Tv rr o , A oder
x

so mufs zugleich E = F = o, o, Dy Dx + + AF — CE = =
o

+ +

Cy + Cx +

By

TJiJ — C F

o sein.

A u s den ersten beiden Gleichungen s o w o h l als aus den beiden letzten f o l g t : x = CF —
D

TiE

,

y

_

CE —
D

AF . deren Coordinaten der

Es giebt also nur einen einzigen Punct in der E b e n e xy, Gleichung Ca) entsprechen. W e n n D negativ und K
A

=

o, so erhält man w e g e n (b)
J +-

ji

x

j r + - Cy

T? E -

°y _ +^

J

^
F

jjP

_

C

^
E

C 7 * *

oder

Ax

+

(C +

-

^7i)j +

E +

p j ^ ^ g

=

o

(d)

und aus der G l e i c h u n g ( c ) By My oder By + (C ±
+

Cx + F ^ L . + *F ^ x -r ± — ,
± r ( C

A ß >

C

F

)

fC*

-

AB)x

+

F ±

T>TP

_

,

CW

=

o.

(e) wie

D i e beiden Gleichungen (d) sind mit den beiden man sich leicht ü b e r z e u g t , weil A
A j • tv + r
J

Gleichungen (e) i d e n t i s c h ,

: (C +
F

yC*
C E

— AB)
\ (C -

=

(C +
yrc*

^C'
im

— AB)
• (F +

: B
B E

~
i

~

C

F

)

und

A

: (E

{

C

_

A

ß

)

)

~

CC

+

-

AB)

.

(F ±

^

-

_

-

)

,

D i e Gleichung (a) ist d e m n a c h , z w e i e r geraden L i n i e n . Ist s o w o h l D als K = o,

wenn D

negativ und K =

o i s t , die

Gleichung

s o ist s o w o h l AF

— CJE als auch BE

~- CF

=
m

o,

und man erhält die beiden identischen Ax + Cy + E =

Gleichungen:
Oy

By

+

Cx

+

F =

0

.

E s ist also in diesem Falle (a) die Gleichung einer geraden L i n i e . § . 54. A u s den v o r i g e n § § . ergiebt sich demnach, dafs die Gleichung einer k r u m -

292

Y i e r t c Voriesung.

Lberanaiytische

men Linie v o m zweiton Grade ,>ieh allgemein auf die F o r m 2hv'- + 2 3 / ^ - r 2 G f . v ' = o zurückführen läfst. W e i l man aber dic drei beständigen Gröfsen 21, 23, S auf zwei

reduciren k a n n , so läfst sich diese Gleichung auch unter folgende F o r m y*-p(2* + f) (0 oder + - gilt oder
2

bringen, w o p, a z w e i gerade L i n i e n bedeuten, und das Z e i c h e n — a = GO i s t , j e nachdem in der allgemeinen F o r m e l o ist. Von diesem Umstande hängt 00? BC — C

oder D

positiv,

negativ oder =

auch die Natur der Curve v o m Sie wird nämlich E l l i p s e , negativ oder = o ist.

z w e i t e n G r a d e a b , und erhält deshalb v e r s c h i e d e n e N a m e n . Hyperbel oder P a r a b e l genannt, j e nachdem D
2

positiv,

Aus dcr Gleichung ( f ) , unter d e r F o r m y =^-(2a^Zx) Y = o wird, w e n n x — o oder = tfc 2 a .

dargestellt, ergiebt sich, dafs die Axe

In diesen beiden P u n c t e n wird

der x oder die Abscissenlinie von der Curve g e s c h n i t t e n , und der dazwischenliegende TheiI + 2 a wird die H a u p t a x e dcr Ellipse genannt. oder Die der H y p e r b e l , und dic Puncte

selbst werden halben

ihre S c h c . i t e l p u n c t e der Curve.

gerade L i n i e p nennt man dcn

Parameter

v W e i l für die Parabel in der Gleichung (f) a unendlich i s t , also so ist derselbe y
2

2

verschwindet,

2px.
y

In dieser giebt es nur einen W e r t h von x D i e Parabel hat also nur einen Scheitclpunct. §. 55.

nämlich o , für welchen y =

o wird.

A u s dor Betrachtung der Gleichung y

2

=

-^(2«

+

x) übersiebt mnn s o 2

gleich, dafs in der Ellipse für alle positive W e r t h c von .r, zwischen o und 2a, y sitiv i s t , und folglich y z w e i reelle gleiche und entgegengesetzte W e r t h e hat. 2a liegenden Werthe v o n x wird y
2

poFür

alle übrigen aufserhalb der Grenzen o, also y imaginar s e i n ;

negativ,

w o r a u s sich e r g i e b t ,

dafs die Ellipse

eine in sich z u r ü c k k e h -

rende Curve i s t , die einen endlichen Raum einschliefst. Für die l i y p c r p e l wh*d ,für. alle W e r t h e v o n x z w i s c h e n .v = o und x = — 2a,

allgemeine Elenientargeometrie. weil für dieselben der cino Factor gntiv, also y imaginär. n e g a t i v , also y
2

293 aber p o s i t i v , y* n e x

n e g a t i v , der andere 2 « - f -

x

Für alle übrigen negativen W e r t l i e v o n x hingegen ist 2a + Diefs ist auch dcr Fall für alle positiven WertTie v o n .r. CIeichungj
2

positiv.

Für die Parabel der

=

2px

haty

für alle positive W c r t h e v o n

x

z w e i gleiche aber entgegengesetzte r c c l l c W e r t h e . v o n x ist y Weil imaginär.

Für alle übrigen negativen W e r t h e

ebene F i g u r e n ,

die sich durch nichts als ihre D i m e n s i o n e n unterscheiden,

einander ähnlich sind, so müssen Ellipsen und H y p e r b e l n , deren resp. Parameter und Hauptaxen §. 56. proportional s i n d , Parabeln aber alTe einander ähnlich sein. A u f s e r den Scheitelp*uncten in den Curven des zweiten Grades sind b e s o n -

ders n o c h diejenigen Puncte in der H n u p t a x c m e r k w ü r d i g , deren A b s c i s s c n der O r d i nate y y= p(2x p zugehören.
r

Man

erhält diese A b s c i s s e n ,

indem

man

in

der Gleichung

2
E s ist alsdnnn fiir dic EUip.se
a

_j_ ^ - } , p für y substituirt. x
2

— 2 a x 4~ P
2

— Oj

und daraus

x =

a +

Y~a —

ap. der A b s c i s s e n l i n i e , voraus-

E s giebt also für die Ellipse z w e i solcher Puncte in gesetzt, dafs p < a. ne B e n e n n u n g ,

M a n nennt diese beiden Puncte die Brennpuncte der Elipse, e i w e i l eine F l ä c h e , w e l c h e durch die Umdrehung die Eigenschaft von hat, dafs so

die davon herrührt,

um die A x e , w o r i n diese beiden Puncte l i e g e n ,

entsteht,

die v o n einem dieser beiden Puncte ausgebenden Lichtstrahlen zurückgeworfen werden,

dieser F l ä c h e

dafs sie nach den Gesetzen der Katoptrik sich in dem a n -

dern Brennpnncte

vereinigen.
2

A u s der Gleichung für die Hyperbel y tituirt, und darnus x = —a x
2

=

p(2x o,

+

x — ) folgt e b e n s o , p für v siibsa
2 £

+ +

^ax y"a
2

— ap = + ap.

E s hat also die H y p e r b e l ebenfalls z w e i B r e n n p i m c t e , w e l c h e ,

wie man aus dem

A u s d r u c k e für x sieht, nicht w i c für die Ellipse in der Hauptaxe zwischen den beiden

294

Vierie Vorlesung.

Über analytische in der V e r l ä n g e r u n g

ScheiteIpuncten, sondern aufserhalb derselben auf beiden Seiten der H a u p t a x e l i e g e n . Für die Parabel erhält man aus der G l e i c h u n g :

üi

y

2

=

2px,

p

2

=

2px,

also x =

|p. dafs Lichtstrahlen v o n ei-

D i e Brennpunete der H y p e r b e l haben die E i g e n s c h a f t ,

nem derselben auf die Fläche des durch U m d r e h u n g entstandenen H y p e r b e l o i d s g e w o r fen, so zerstreut w e r d e n , dafs sie rückwärts v e r l ä n g e r t , sich in dem andern B r e n n .

puncte v e r e i n i g e n . Die

aus dcm Brennpuncte der Parabel auf die F l ä c h e des durch U m d r e h u n g um und darauf z u r ü c k g e -

die A x e der H a u p t a x e h e r v o r g e b r a c h t e n P a r a b o l o i d s fallenden w o r f e n e n Strahlen sind unter sich parallel. §. 57. E i n e gerade L i n i e JFP~r

aus dem Brennpunete F zu irgend einem P n n e w e n n man y"a
2

te P der Ellipse g e z o g e n , d e s s e n Coordinaten x, y, z e i c h n e t , ist ( § . 16.) = y((x = — a + TO) K*«
1 2

— ap d u r c h m b e -

+ x
2

y)
2

=

Y"((x

a +

m)

2

+

2p x — £
m) )
2

x)
2

— 2 (a — TO — p) x

4- ( « —

W e i l n u n , w i e man sich leicht überzeugen k a n n , ( a — m — p) s o erhält man FP
2
2

=

(1 — L) (a —

TO) ,
2

oder

1(1

")x

r

2

=

a

— (a —TO— p)Y'
, also

i - P
a

(

1

— ^)x

— (a —TO— p)
= x y(\

r(i-£)

— C) + « ( 1 — K ( I — ^ ) ) = - x

+

a — TO.

Setzt man in dieser G l e i c h u n g , w e i l , w e n n die A b s c i s s e des einen Brennpunctes JP z= a Y"a
z

— ap — a — m ist, die A b s c i s s e des andern Brennpunctes F"zz=

a

+

m

sein m u f s , — m

fiir m, FP

so erhält man für den aus den Brennpuncte F

noch P gezo-

genen Hadiusvector

r = — x
Daraus f o l g t , dafs r + r' =

,

m a

. , y a +

77t.

2 « oder:

Die Ellipse

ist

eine

ehene

Curve,

i n w e 1 c h e r d i e S u m m e d e r E n t f e r n u n g e n j e d e s h e 1 i e b i g e n P ii n c t e s v o n zwei festen Puncten in derselben Ebene einer gegebenen geraden Li-

nie gleich §. 58.

ist. A u f ähnliche W e i s e erhält man für die H y p e r b e l , Aveil die A b s c i s s e ihres — a + Y~a +
2

einen Brennpunctes =

ap,

w e n n man ebenfalls wieder K ü r z e halber,

Y"a

J

+

ap =

m setzt
2

y

2

JPp* o d e r r

= =

(x + (1 +

a — m) + y = (x + a — m ) + 2 px P\ x 2 _J_ O fr, — ™ J_ p)x~ _ L (r,a — m> ~ _ \2 + 2 (a m + + (
2 2 2 2
w

+

a ^1

D a n u n , w i e man leicht übersiebt, (a — so ergiebt sich [(1
r +

Tti

+

p)

2

=

(1 +

E) (a — m )

2

ist,

E)

x

4.

2

=

(a — m + _ ' a

p)J

2

}

folglich

1 + E
r = x

r(l +

+

a y(l

+

^)

a

=

^

*

+

7W —

«.

Für den andern Brennpunct, dessen A b s c i s s e = — a — Y"a r'
2

2

+ ap = — a — m hat man p) * + C« + m)
2

=

(x +

a + +

m)

2

+

j

2

=

(1 +

E) *
x

4-

2 (a +

m +

W+l)x =

(* +

m+p)Y , also r' = xr(l + £) +
a

«K"(1 +
a

+

a.

i + £
a E s ist demnach r' — r = welcher von zwei der Unterschied

2 a oder d i e H y p e r b e l i s t c i n e der Entfernungen jedes

ebene

Curve,

in

beliebigen ist.

Punctes

gegebenen

Punctcn

eine constante Gröfse

§. 59.

D i e A b s c i s s e des Brennpuncies F der Parabel, wenn ibre G l c i c h u n g y - = §p. Es ist daher der aus dem Puncte F nach i r g e n d — Y^
x

2px,

ist ( § . 5G.) =

einem Puncte — ii ) +/"
7 2

der Parabel, dessen Coordinaten x,y, = Y"{x
2

g e z o g e n e Radiusvector FP

—px

+

£p

2

+

2px)

=

x 4~ ip.

E e g t man demnach durch einen Punct der —-£p von eine senkrechte gerade ihrem Brennpuncte i«t der

Abscissenlinie oder der A x e der x, Linie,

dessen A b s c i s s e = der Parabel

so ist die Entfernung j e d e s Punctes

Entfernung desselben v o n diesem Perpendikel gleich. eine den ebene Curve, und einem in welcher jeder Punct in

Die von

Parabel

demnach Geracnt-

einer

gegebenen gleich weit

gegebenen Puncte

derselben Ebene

f e r n t i s t. §. CO. Bezeichnen wir dcn W i n k e l , den der Radiusvector FP = r einer Curve

v o m zweiten Grade mit der Abscissenlinie v o m Brennpuncte g e g e n den Scheitel zu, d e s sen A b s c i s s c = o, m a c h t , durch <p, so ist, wenn x, y d i e C o o r d i n a t e n des Punctes F s ä n d für die Ellipse für die H y p e r b e l und für die Parabel Es ist aber a u c h , x — a 4~ Y"a
2

— ap

= =

— r cos $ — r cos Q>

x 4~ a — Y"a? 4" ap x — ~p = — 7 ' cos$.

w i e wir g e g e b e n h a b e n , w e n n für d i e Ellipse Y^a — ap,
2

und

für die Hyperbel Y"a? 4" ap durch m b e z e i c h n e t w i r d : für die Ellipse * für die H y p e r b e l und für die Parabel
T\~
f i-

r = r = r = m

TYl

— x 4- a — a
1

m

— x 4" m — a

x 4

-

fp.
m

;

• %

•r

T-11.
1

m

™?
a rn? a — r
a

« a nun fur die Ellipse f j- T T 1 1 iur die H y p e r b e l
f

— x = a
m

.• , j • '
und für die Parabel

—x — a x =

r — cos G> a m m — r — cos O a cosQ,
F

so ergiebt s i c h , w e i l für dic Ellipse

— — =

,

U

n d für die H y p e r b e l —

a=p,

297 für beide Curvcn
r

f\

m _L — cos$)
a

=• p

oder

r =

1

«

4 i
r

m

^
a

1 4" — cos <p Für die Parabel erhält man r 4* sieht l e i c h t , dafs m = perbel, beiden die Entfernung Curven ist. yV
J

cos£ =

p

oder r

=

1 4"
2

C'OA'

0

Man für die

überHy-

— a p für die E l l i p s e , und m =

y^a 4"

des Brennpunctes Exponent

v o n dem Mittelpuncte der H a u p t a x c dieser dieses Abstandes zur halben

Der

des Verhältnisses

H a u p t a x e wird die E x ^ e n t r i c i t ä t d e r C u r v c g e n a n n t , und gewöhnlieh durch e b e zeichnet. D i e s e Excentricität e = — ist für die Ellipse = a wenn man dieselbe Y"(1 — - ) , für die a H^pery 1

pel =

y(l

+^)

u n (

l

für die P a r a b e l ,

als eine Ellipse o d e r eine 1. E s ist demnach

H y p e r b e l mit einer unendlich grofsen H a u p t a x e b e t r a c h t e t , =

i 4"
fiir die H y p e r b e l , wird e = §. 6 1 . wenn e > 1,

P
e c o s 1

P

(g) 1,

d i e a l l g e m e i n e G l e i c h u n g für a l l e K e g e l s c h n i t t e , und z w a r für die Ellipse, w e n n e < und für die P a r a b e l , 2.
2

wenn e =

1.

Für den K r e i s

o , und für die gleichseitige H y p e r b e l e = W i r haben oben ( § . 54.) g e s e h e n ,
Xf2 . y2

dafs die Gleichung y 0 die Gleichung

zzz p(2x

+

~)

oder die mit ihr identische — " X ^ -

4- 2x

=

der E l l i p s e ,

Hyperbel

eder der Parabel ist, j e nachdem das obere oder untere Z e i c h e n gilt o d e r a auch u n endlich ist. M a n kann diese Gleichung auch auf folgende A r t darstellen: (x X
a
z

af

_

^ A-' und
2

— ap
respective für die FlIipse

Diese
Ä

verwandelt
2

sich,

wenn

man x 4Z a =
2

2 — p
a

zzz m j

und für die Hyperbel a 4- ap — m x'
2

s e t z t , in f o l g e n d e :

<v
+

2

TT

2

aTZTn7,

=

«•

(h)

D i e s e Gleichung gilt s o w o h l für die Ellipse als für

die H y p e r b e l ,

für j e n e näm38

298 lich ist m <

' a und für

Vieric Vorlesung. diese > a. Sie

Ü b e r analytische ist aus dcr Gleichung (f) h e r v o r g e g a n g e n , in den MittcI-

indem man den Anfangspunct dcr Coordinaten aus dem Scheitelpuncte punct der Curve verlegte.

M a n hätte dieselbe auch unmittelbar, w i e die Gleichung (f)

( § . 5 4 . ) , aus der allgemeinen (a) herleiten k ö n n e n . Setzt man in dieser Gleichung x = W e r t h von y ist nur für die E l l i p s e , o, so erhält man y = < a, möglich. _+ Y"a? — jn .
2

Dieser

wenn m

M a n nennt denselben

die halbe kleine A x e oder auch die halbe N e b e n a x e . u n m ö g l i c h , weil m > a, und für diese wird Y"m? — ä
2

Für die H y p e r b e l ist dieses y die N e b e n a x e genannt.

B e z e i c h n e t man die N e b e n a x e s o w o h l der Ellipse als der H y p e r b e l durch b, so ist für j e n e ä —m ,
2 2

und für diese rri — a
2

2

oder b

2

=

ap, also p = dritte ist.

b —, w o r a u s der Satz
2

hervorgeht, halben

dafs

dcr

halbc

Parameter

die

Proportionallinie

dcr

g r o f s c n und der halben N e b e n a x e

§ . 62.

L e g t man durch den Mittelpunct der H y p e r b e l , deren Gleichung ^ — —

j,

z w e i G e r a d e , w e l c h e die A x e der x auf beiden Seiten derselben unter dem W i n k e l x s c h n e i d e n , so dafs tan» = -,
Ct

s o werden dieselben nach

entgegengesetzter Richtung

v o m Mittelpuncte aus ins L n e n d l i c h e verlängert, die beiden v o n einander ten Z w e i g e der H y p e r b e l so e i n s c h l i e f s e n , mehr und mehr nähern, und ihnen so

abgesonder-

dafs sie v e r l ä n g e r t , sich densolben immer nahe kommen können, dafs ihr Abstand

kleiner als j e d e g e g e b e n e Entfernung w i r d . E s ist n ä m l i c h , w e n n man die zur A b s c i s s e x g e h ö r i g e Ordinate eines Punctes ' d c r beiden geraden L i n i e n durch y ' b e z e i c h n e t ,
J

7 =

x

+

tan»

=

4"

a ±

7 odery'=+—. a
J


_

A u s der G l e i c h u n g der H y p e r b e l

= =

* aber

folgt,

dafs y =

bY~£

i

- + *£ KY_iL .
2

D e m n a c h ist / - y :
.

+
O,

(1 _ TTT^Y
1
> j f 2 /

E s ist aber

*~

a

allgemeine Elementargeometrie.

29 9
i +

_ r, also
J v

2i

=

(,_r, .p)(, , r , _ : ) 1 + r;
:

r,_

.v

2

A?

2

y' — r =

+ —

— . x

1 +

r<_* ' 1

-—:.

Der

Unterschied y' — y

nimmt daher

ah,

wenn x wächst,

und k a n n kleiner w e r d e n , als j * d c g e g e b e n e G r ö f s e .

Dieser BezieAsymptoten

hung w e g e n z u r H y p e r b e l werden die beiden o b i g e n g e r a d e n L i n i e n die dcr H y p e r b e l genannt. §. 63. so

M a c b t man die beiden Asymptoten z u A x « n schiefwinklichter C o o r d i n a t e n , irgend eines Punctes P der H y p e r b e l v o n der einen so

dafs die resp. Entfernungen

A s y m p t o t e in der Richtung der andern A s y m p t o t e durch x', y' b e z e i c h n e t w e r d e n , erhält man für die H y p e r b e l die äufserst elegante 4x'y' Gleichung:
2

=

m =
2

a

2

+

b

(i)

w o m die Entfernung des Brennpunctcs v o m Mittelpuncte bedeutet. E s sei nämlich O der Miltelpunct der I I a u p t a x c , P ein Punct d c r H y p e r b e l , ein Perpendikel auf die H a u p t a x e , und P T i eine L i n i e auf eine der A s y m p t o t e n , man zur A x e der schiefwinklichten Coordinaten x' bestimmt, Asymptote, so ist OQ — x, PQ = y, OR = x', PR PQ die

parallel mit der andern und man
x s

= y ,

übersieht

leicht, w e n n d c r W i n k e l ROQ = <x, dafs x = x' cos*^ycos<*, Substituirt man nun diese W e r t h c v o n x, y wandelt sich dieselbe in *•* + y < - T -. a Daher C O S

yzzz ' in*—y'sin«. — — 1, s o v e r -

in der Gleichung '—

+ „ * a
2 2

> * y ( ^
2

+

- P )
2

=

E s ist aber ( § . 62.) tan«. =

sin « cos * — o, - „ b a~
2

sm a

und die obige Gleichung wird §, 64.

4 x'y' _^_ ^ =

1

oder 4xy'

i

== a

2

+

b

2

=

m*

W i r haben oben ( § . 51, 52.) g e s e h e n ,

dafs^mkrtdenAnfangspunctderrecht-

300

Yierte Yorlcsung.

U b e r analytische

winklichten Coordinaten und die Uichtung der A x e n so hestiinmen k a n n , dafs die allg e m e i n e Gleichung (a) Ax
2

+

By

2

+

2Cxy (f) %x'

+
2

2Ex 4~ ^f
2

+ 4~

2Fy
2

+

G =• o des K e o zurückführen

gelschnitts sich auf die einfachere F o r m läfst.

^a-' =

W i r d j e d o c h der Mittelpunct oder die Richtung des rechtwinklichten A x e n s y s -

tems verändert, so verändert sich auch die F o r m der Gleichung ( f ) , M a n kann indefs, j e d e n beliebigen Punct der Curve des zweiten Grades z u m Mittelpuncte eincs winklichten Axensystems angenommen, die Richtung der A x e n schiefdafs

so b e s t i m m e n ,

die Gleichung z w i s c h e n den schiefwinkIichten Coordinaten der Curve dieselbe einfache Form $lx'
2

4~

25/' +
2

2Qx'

=

o beibehält; was wir jetzt zeigen

woflen. des

»t

iii>

E s seien g,

Ji die rechtwinklichten Coordinaten

des Anfangspunctes

scbief-

winkIichten Coordinatensystems der x', y'; « der W i n k e l , den die A x e der x' mit der A x e der x des rechtwinklichten S y s t e m s , und w der W i n k e l , den die A x e der y der A x e der x' m a c h t , b i l d e t , et + und z w a r s o , dafs dcr W i n k c I , mit

den sie mit der A x e der x

w i s t , so übersieht man l e i c h t , dafs
/ , •
s

>
x

.
i n

n

x — x

cos x

+

y

cos

(<* 4 ~

w

)

~f"

g>

y —

x

^

n

~f"

J'

S

C«4

-

w

) 4 "

Ju
2

Substituirt man nun diese beiden 42Ex =

W e r t b e v o n x, y

in der Gleichung Ax

4"

By

2

o, so v e r w a n d e l t sich dieselbe i n : 2U^
4 -

23/

2

4 -

2 &x'y'

4 -

2 Qx'
€ =

4 -

2 %f
+

4 -

© =

o,

wo
31 = ^ c o 5
2

« 4 - S « r t

2

w

(^§r

7 J ) c o « « 4 - J B / i « « *

2 3 = A cos? ( « 4 - » ) 4 - T i
Qt =

(« 4 - »)
Ä

5 = (Ag 4 - F )
4 - w) © =

c o Ä ( « 4 - » ) 4 - V i / ; * / w ( « 4 ~ w)
2

A cos « ca*(<* Soll also

4 "

w

) 4 " ^

sin(»

Ag

2

4 - 2?/i

4 "

2 EgJu

© =

0 werden,

so mufs w e g e n der letzten Gleichung der A n -

fangspunct der schiefwinkIichten Ordinaten in der Curve selbst l i e g e n . A u s der Gleichung % = hat m a n tan * =
— _ _ 4 _

0 f o l g t : tan(x + *>) =
— — ^ ^ g r
r

— d^~tiJ?

f

und w e g e n £ =

0,

J3Ih
7

*

•, F

tan
0

( « 4 - « )

D a r a u s e r g i e b t s i c h , w e i l co*=« =

—_?—— 1 4 - tan *
2

c o s ( « + «0 = '
2 v 1

r^~,—^7— —. 1 4 - tan (oc 4 - « ) *
; 2

cos «.
2 2

_ zzz

s

(Ag+Ey s '—L—zrrr,i

• 0 _ szn-ct =

^2&2

+ ii')3
COÄ

+ A Ii '
2 2

(^g2

+ Ey +

^2A2
&fr'

2 (K +

w) =

U<g- + Ey + #A '

c«+») - - u * + v ^ (Ag + Ey +

Demnach

^ . U ö - 2 + ^ 2 4-2i^ + ^2) ^ J F r 2 (Ag + E) + ^*A (Ag + Ey 4- ^/r" 2 2 ^flc^r» + #/< 4- 2 7% + ^ ) B E 2 (AgA-Ey + Ti*/*2 (^H-7^)2 + B Ii
2 2 2

©

zzz

(Ag+'-Ey y((Jg

+

BAh

2

=

E

2

4- Ey 4- ^z*2)
Curve des zwischen

y^(^G 4- Ey 4- ^A*'
zweiten Grades auf unzählig von viele der ArForm Coordinaten

Es läfst sich ten %x'
2

demnach j e d e Gleichung
0

durch

eine
2

schiefwinklichten

4- 2 3 j ' ' 4" 2©Ar' =
§. 65. Da wegen der

darstellen, w e n n nur der Miitelpunct des A x e n s y s t e m s in

der Curve a n g e n o m m e n wird. Gleichung

von . v ' , y - o die A x e der

w i r d , nämlich für .v' die Curve des

, x =o,

2Lr

j , und x —
Grades

2

4" 2 5 / - +

2 g, —

2fx'

0,

für z w e i

Werthe

s o e r s i e h t m a n daraus, dafs Puncten schneidet. Die Al

zweiten heiden

in z w e i e n in

A b s c i s s e x' des z w i s c h e n ff. ist also = —

diesen

Puncten

der Mitte liegenden Punctes

Substituirt man nun diese A b s c i s s e x' und die dazu g e h ö r i g e O r d i -

nate y' zzz 0 in den beiden G l e i c h u n g e n : x =• x' cos ot

4- y'
x =

cos (»

4- oi) 4" g ,
cos * +

y =

x' sin «•

4- y'
Iu

^in

( * 4- < < « 0

+

Ä,

so erhält man für den Punct M a ~ + Ey L 4^p^ J— 4g

die rechtwinklichten C o o r d i n a t e n : &

4- gy
2

y . H

sin

« 4Ag ^—El 0.

*

,

$_y((Ag

A*h )

4-E

ff und | = ^

E s ist aber ^ = folglich x zzz _

-> ^ s o ^ co,s« = = — 2' y ~
h

~

Ä =

Daraus g e h t h e r v o r , dafs sich dic A x e n dcr x' für alle beliebigen ten A x e n s y s t e m e ,

schiefwinkIich-

vermittelst w e l c h e r sich die allgemeine Gleichung der Curven des
2

z w e i t e n Grades auf die F o r m e l %lx' nem gemeinschaftlichen Puncte M Coordinaten halbirt, D u r c h m e s s e r ist.

+

%$y' 4~ 2,Qx'
2

=

o zurückführen l ä f s t , in e i -

schneiden,

der die H a u p t a x e der rechtwinklichten oder

und zugleich der Mittelpunct aller schiefwinkIichten A x e n

W e i l die A x c der schiefwinkIichten Ordinatcn y' keT-* +

die A x e d e r x unter dem W i n die-

w s c h n e i d e t , so i s t , w e n n man die Entfernung u c s Durohschnittspunctes bezeichnet, — Ag

ser beiden A x e n v o m Scheitelpuncte durch x tan (oc 4 - ) =
w

( § . G4.) = x+g

4-

E '

' Bk

D a r a u s ergiebt s i c h
x =

_

Ag*+71k* Ag

+

Eg Jg

4-

Eg +

. E* 2x = o darstellt, so dafs

E

oder w e n n man die Gleichung ff) ( § . 54.) durch + — 4 — a p
x

A

=

~i~ — , — «'

B rr p

E =

— 1 , s o erhält man x =

-, ±_ a

a

$ •. g zweiten G r a d e s , annimmt, die den die

A u f diese W e i s e läfst sich für j e d e n Punct man z u m Lage
x

der Curve des

Anfangspuncte Axcn x', y'

eines so

schiefwinkIichten dafs die

Coordinatensystems Gleichung der

der

bestimmen,

Curve

Form

«H <2 4. rßy'2 4- 2Qx' §. 66. Da

— o behält. dcr Curve, und für dcn man zum Anfangspuncte x' = o ist, alle der

aufser dem P u n c t e P Coordinaten

schiefwinkIichten

annimmt,

welchen

übrigen

P u n c t e , weil für dieselben x' positiv i s t , y'

auf einer und derselben Seite

der A x e der

l i e g e n , so mufs diese A x e eine T a n g e n t e der Curve für den Punct P sein. U m d e m n a c h durch j e d e n Punct P einer Curve des zweiten Grades eine T a n g e n -

te zu l e g e n ,

z i e h e man v o n

demselben

zum Mittelpuncte C der Curve auf die H a u p t a x e ,

eine

gerade

L i n i e , ferner v o m P u n c t e P das Perpendikel PQ

und bestimme in

der über den Scheitel A, Punct A
7

dessen A b s c i s s e =

0

, hinaus verlängerten A x e der x einen die verlangte T a n g e n t e s c i n . x = — — g " * Es

s o , dafs

: CA = QA : AN,

s o wird NP

Ist die Curve eine P a r a b e l , wird also NA §. 67. te NP, so wird = AQ scirr.

s o hat m a n , weil a u n e n d l i c h ,

lI h

• a

Z i e h t man durch den Punct P der Curve ein Perpendikel auf die T a n g e n L, so

und b e z e i c h n e t den Durchschnittspunct desselben mit der IIauptaxe durch dic L i n i e PL die N o r m a l e , LQ die S u b n o r m a l e genannt. Ebcn

nennt man PN

die T a n g e n t e ,

und NQ

die S u b t a n g e n t e

d c s Punctes P.

Man wciI

übersieht l e i c h t , dafs f ü r einen P u n c t , dessen rechtwinklichte Coordinaten x, y, w e g e n d c r G l e i c h u n g Hh — 4 - 2 &
a

2x = o,

A=

+ -, ~~
a

B = - , E = - i , sein w i r d : P
^

fi,...

: ,. .

-

Subtangente ° Subnormale . Tangcn,c
ö

= = =

y col (« 4 - m) =
J 1

T^r^h AxArE — i^L+JQ B

=

-v^L=—: p(a + x) 4^_gj a
= J

'

y tan(* 4 - <u) =
J

— V. (

a

^

t

_

=
J

/

«

^
Ax

W

W

V ^ L ^ i + ^
p (a + x)

sm(* Ar <»)
a I e =

+L
=

J

N

o

r

m

_

i

_

cos(« 4~«)

=

r(0*r+^'+ J y )

rVfaT*)' + a

« ^

D a s obere Z e i c h e n in diesen A u s d r ü c k e n gilt für die E l l i p s e , Hyperbel. Subt. = F ü r die Parabel w i r d , weil a = = 2x,
S 1 1 b n .

das untere für die

OO , ^ = +

0 , s o dafs für diese Curve Norm. = . a
a p

= p,

T a n g . = y y(l

y(\Ar~~). setzen.

Statt p kann man auch für die Ellipse

a

m

• und für die H y p e r b e l •

m

a

l

ct §. 68. W c i I die Subnormale der Ellipse o d e r QL = * ~~J ~- ( «
n x

^

imi

]

f

wenn

w i e vorhin der Scheitel d e r Ellipse durch A b e z e i c h n e t w i r d ,
A r s

AQ

=

x,

. ^ so ist AL

=

a*—TO* % , ——— (a — x) +

(a*-in*^a x =
1

j

A-Tn-x *

Werden

nun

die beiden Brennpuncte =
=

der Ellipse m, (a — m ) =
, .

durch F

3

F

angedeutet,

so erhält

nian , weil AF
T , FL . LF
r r

a— m (a~—J7i-)a

, AF'
+ a
2

=
xm
2

a +

'

— .. (— x 4 - a — m)
a
K

ni

.m

. .

a

'

'

w

= « 4" na —
(§. 60.),
3

,

(a

2

— m )a
z

~—

+

xm

a

=

m

—• H ~ * + a
PF* = r' = —

,

m

4. m)
4- « 4a

»

Es

ist

aber

PF

=

r =

— * 4* a —
a

ra,

m.

'

7

Folglich FL und weil £ gleich ist.

: F Z

=

PF : PF, und F

woraus fällt,

sich

e r g i e b t , dafs W i n k e l FPL

sinFPL

=

sinLPF, L P F

zwischen F

dafs

der

dem W i n k e l

Für die H y p e r b e l ist die Subnormale QL
AL =
OT* —
z

=
( m

7?i "
2

<rs

-

ß

3

( ß + ^t}, und
4-^n=.r — .

--r a

(a

+
.

.

4.

x —

— « = ) c s

a-

D a r a u s , weil A F =
FL
r ,
r

m — a, On 2

und AF'
-—z

= x

m—n

_ = m ,111 — . x — a a

— ' a

'-f^ » -fn«
s n


2

a-)a a

4~ m
w
a

••iUz

m

4?

,

a

4,

.

77?)

FL

=

( / 7 2

— a - ) a

4*

* v

h

1

f w

+ « ~

_

—•
? i

'

/

7

7

2

a

V i

• V

4- « 4,

777).

D a h e r i s t , weil ( § . 6 0 .' ) , 7
V J

PJP =

a

— a 4~ 7 7 i , P F

= -

— . v 4" a — jn
a 1

w i e fiir die

Ellipse

FL

: FZ- =

PF

: P F , und folglich sinFPL aber

sinLPF. und F , 180°, woraus sich

In der H y p e r b e l l i e g t ergiebt,

der Punct Z nicht z w i s c h e n F 4- FPL =

dafs die Summe der beiden W i n k e l FPL

und dafs f o l g -

lich die T a n g e n t e der H y p e r b e l PN
r

den W i n k e l FPF = x + p, AF

halbiit. = fp, also FQ = = x — W. ip,

Für die Parabel ist die Subnormale QL = x + ip. Es ist aber auch FP =

FL

| p , also W i n k e l FPL

FZP. so

L e g t m a n nun durch den Punct P eine Gerade PS dafs W . FLP = W . Z P S , so ist FPL = ZPS.

parallel mit der A x e

der x,

allgemeine EIcmentargcoiiieirie.

305

Man kann sich rler eben vorgetragenen Sätze bedienen, um für j e d e n Punct einer Curve des zweiten Grades eine T a n g e n t e zu z i e h e n . 69. AYir haben oben ( § . 4 9 , 50.) dic drei Bedingungsgleichungen den Coefficientcn gefunden, wel-

che z w i s c h e n

der Gleichung ( a ) , und der aus ihr durch V e r ä n d e Es wur-

rung des A x e n s y s t e m s h e r v o r g e g a n g e n e n Gleichung (c) statt finden müssen. den dort beide A x e n s y s t e m e als rechtwinkHcht vorausgesetzt. Nehmen

wir jetzt a n ,

dafs das Coordinatensystem der .v', y' ein schiefwinklicbtes sei, und dafs, w i e ( § . 64.) | — cos», Q, © v sin», i' = cos(*Ar*>), y' = sin(*Aru)i s o

werden w i r für 2f, 23, CT, sechs Gleichungen

dieselben A u s d r ü c k e (d) w i e dort finden.

A u s diesen

lassen sich nun die in # , y; ren, so dafs d i e s e l b e n , r\ J

i, y enthaltene W i n k e l « und die Gröfsen a, b eliminiwer-

w i e dort a u f d r e i Bcdingnngsgleichungen znrückgrführt

den k ö n n e n .

A u s den ersten

dreidleichungen: 21 = 25 = AZ* AtAW 4- By* + + By* + 2Cfr
2

e=
erhält man nämlich unmittelbar: 9I»;' +
2

+

Cfn

B>,y' +

C(in' + i'y)

23v

2

— 2@V

= =

A(U BQy

— if')* = — rfy (A +

A sin* «
2

3lf* + und folglich 2) 1) 2125 —

231* —
21 + =

2e#f

z= B sin B) sm* «.
z

«

25 — 2 £ cos *> =

(AB — C - ) ( f r ' — * f ) * — (AB — C ) sin* *.

A u s den beiden g 5 erhalt m a n : $ ~ £l' +
v

Gleichungen: = = ^ + Fv& + C(ib + »«) + Ei Ar F v Fv

Ai'a Ar Bv'b Ar C ( | ' 6 4 - y'a) +

F f +

zzz (Ja 4_ C A 4- E) (iv — nf) =
1

(^ff 4- C > 4- E) sin « 7
( C a 4- 2 t t 4- F ) * " «
2

=

<

C ß

+
2

B

h

+ D,

^

Cl'' — »*') =

und d a r a u s , w e n n AB — C

=

(ffy — — Aus

B 4- ( g f — %i)C

=

Co« + (Db + BV(Ca + + +

FP — F O FA — EC) +

sin « sin „ 2Ea + 2F& + G

( g f — $ £ ) ^ — (£V — 8*)C = Gleichung (Aa
3

der letzten

®

=

^a

2

2Cab

folgt aber © — G = 2|23 _ £2 zzz (AB
a

+ rä
J

C7> + » =

2E)a D sin
1
3

+

P & 4 " 2F)b,

und d a r a u s , weil
2

— C )

« , erhält man
u

(2193 — S ) ©

— (^P — C )C = = + tiH' (ffy — ~ = ce»
2

— (Aa 4 - CZ> 4- 27i ) «Vz . Da. ,?m u 4 - {Ca 4 - P o + 2F^ sin « . #Z> w « » g „ 4_ E sin « ) . F « wrt « — ( £ # ' — %i — F sin ») Db sin « 4- F — F — 4- ^ F *
2

((£»' — 3* — « n ») ( ( £ ! ' — +

E sin<*)B

3-

+ —

^ F

« « * ) 0

4- F « n « ) ^ 4- (g* —
a

cer — s o

^ + =

2(g»' — g*)cer — @
a

s « c 2 C*V)

— (PF

— 2 CFF)

««««

(^rf*

4- P » ' BW «

3

+

4 - 3 * (^|

+

Bv*

4- 2 C|«) 4 - 2
2

(.7#r +

+

C ( f / 4- */)

— (PF = 93g
2

4- ^ F

2

— 2 CFF)
2

4 - 2I5

2

— 2€®5 — (SF

+

^F

2

— 2C FF) * «
7

a

»•

D e m n a c h ist dio dritte B e d i n g u n g s g l e i c h u n g : 2 I § 4 - 9 3 @ — 2 £ £ £ — (2193 — £ ) @
2 2 2

= 93/
2

(^/F +

2

4 - BC- — 2 CEF-(AB-C^)G) 2Hx'v' 4 - 2 @ a ' 4- 2 g / 4 - C3 =

si,r-». o jede

E s müssen

also,

wenn 2!>v'

2

+

durch eine beliebige V e r w a n d l u n g der Coordinaten aus einer und derselben h e r v o r g e g a n g e n e n Gleichung v o r s t e l l t , die W e r t h e der drei G r ö f s e n : i) 2 I 4 - 9 3 - 2 g cosa sin u '
s 2 )

Gleichung

9193 — g sin*u

2

3

21% 4- 3 3 @ — 2 g g g — (2193 — € ) © sin »
2 a a 2

unveränderlich Wir haben

sein. oben ( § . C l . ) g e s e h e n , dafs die Gleichung z w i s c h e n auf die allgemeine F o r m
2

rechtwinklichten + —
J t

Coordinaten

der Ellipse und H y p e r b e l

~

^ ~

1

(h) g e b r a c h t werden k a n n , w o für die Ellipse m- < a ,

und für die H y p e r b e l m
2

2

> a*. =b

D i e L i n i e a wird die H a u p t a x e und Y"a* — m* = b für d i e E l l i p s e und ^m für die H y p e r b e l , die N e b e n a x e genannt. In j e n e r für m = o, in dieser für m
2

— *
a 2

= 2 a , wird

die N e b e n a x e

der H a u p t a x e

gleich.

Alsdann ist die Ellipse ein K r e i s und die H y -

perbel eitie g l e i c h s e i t i g e H y p e r b e l ; im erstern Falle ist die Excentricität e zzz o, im letztern = 2 , w i e bereits oben ( § . 60.) bemerkt w o r d e n .
2

x V e r w a n d e l t man die Gleichung — >2 in H h '
a

4: ^

=

» 1 durch V e r ä n d e r u n g der Coordinaten

zzz 1 , so mufs w e g e n der ersten beiden Bedingungsgleichungen s e i n :

JL + JL
a

z

fra

:

=
2

jiin w identisch.

i — a-

| T- T — — b
z

und

1 -zrrz:—=—; Ä b sinu*
a 2

=

1 ^rr^ a~b
2

*'

ie

. dritte sich: ab.

ist mit der

zweiten

Aus den obigen beiden Gleichungen ergeben <ja +
1 ) 2

=

"

2

i

b ,
2

ah sinu =

Daraus f o l g t , 1) d a f s der Unterschied der

für

die Ellipse

die S u m m e u n d für die Axcn, und 2) d a f s

Hyperbel der Fläbelie-

beiden

conjungirten

c h e n i n h a l t des P a r a l l e l o g r a m s aus diesen b e i d e n A x e n für j e d e s bige Axensystem §. 70. nannt, unveränderliche Gröfsen seien.

D i e Curven des zweiten Grades werden g e w ö h n l i c h K e g e l s c h n i t t e

gewas

weil sie durch den Schnitt einer Ebene mit einer Kegelfläche entstehen;

w i r j e t z t zeigen w o l l e n . Unter K c g c l f l ä c h e versteht man im allgemeinen j e d e F l ä c h e , w e l c h e entsteht, i n dem geht. sich eine gerade L i n i e so Wird die.se B e w e g u n g bewegt, dafs sie immer durch einen festen Punct O dafs die b e w e g l i c h e L i n i e macht, mit

noch

dadurch b e d i n g t ,

eincr durch O g e z o g e n e n festen L i n i e

einen constantcn W i n k e l

so w i r d die

Kegelfiäche eine gerade Kegelfläche genannt.

Nehmen wir O zum Anfangspuncte der

rechtwinklichten Coordinaten, die feste L i n i e zur A x e der z, und b e z e i c h n e n den u n veränderlichen W i n k e l , den die erzeugende Gerade mit der A x e der z macht durch « , so übersieht man l e i c h t , fläche chung die Gleichung x der Ebene,
2

dafs zwischen den Coordinaten j e d e s Punctes dieser K e g e l + j = — z*tan-x zzz
0

statt finden mufs. ?'x +

Nun sei die G l e i C'
z =

welche

dic

Kegelfläche

schneidet

v"y +

P-

Wir

308

%

Vierte Vorlesung.
+

Über analytische
• •

wollen j e t z t z e i g e n , dafs die gemeinschaftliche Durchschnittslinie der heiden Flächen, deren Gleichungen (i) fx + v"y + Z'z = p, (k) x
2

+

y

2

— z

2

tan »
2

=

o

eine L i n i e dcs zweiten hel, je

Grades i s t , und z w a r eine E l l i p s e , Parahel oder eine I I y p e r der A x e der z g e g e n die schneidende Ebene

nachdem der N e i g u n g s w i n k e l

g r ö f s c r , gleich oder kleiner als * ist. E s seien Z, » , <?; 2', »' <?'; 2", » " , <T <l>c Determinanten eines neuen r e c h t w i n k l i c h ten C o o r d i n a t e n s y s t e m s , dessen Anfangspunct durch die Coordinaten g, wird, so verwandeln sich die beiden Gleichungen von x = y =
z

h, h bestimmt ( § . 43.)

(i), (k),

wenn

man nach

in denselben die W c r t h e

ix' vx'

+ ?/ 4* 4- tT 4 v'y' + v''z' + h ~
2"~

— gx' H- gy' + Zi»'' + l€" =

i"z' +

h

u

substituirt, in
3

(1) z' +
2

g2'

+

(m) 3ftf' + %' + £^ + 2 @ y V + 2 $z'x' + 2 ®#'/ + 2 V + 2 SWy + 2 9U' + Q = o, 1 9 = 4- * 1 — ^Cl + tan ») — £ tan ot =z 1 — ^ (1 + tan ») 2 = 3 r a 4- ^ — <T' tan K = 1 — £*" (1 + / a « « ) £ = /1" 4~ 17 4- »"» — tfVtarc2« =
0

<fJ

ta/i

2

»

2

2

2

2

2

2

2

2

2

sY'(i

4-

/A« «)
3 8

i"i^

4-

/«W «)

#' £ = und + Q = Nimmt selbst a n , im — k{tan*», 4man ;a — k
4 2

+ 9ft

w' — =
2

tan ot =
2

^(i

+

to «)
2

g2' +

hti' — lflan*«,

3 = ß

# f ' 4"

Äv" —

H"tan »
2

tan ». Anfangspunct der Coordinaten in der Durchschnittslinie (i)

nun

den

so müssen die Coordinaten desselben g,

Zt, l- den beiden Gleichungen

( k ) e n t s p r e c h e n , oder es mufs + Daraus 31, 93, ergiebt v"h 4sich z ' =
0

= ,

p und Q = o .

+

h

2

— l

2

tan »
2

=

o sein. die Werthe (n) von

Diese

Werthe

und

etc. in (m) substituirt, erhält m a n :

allgemeine EIementargeoinefrie« (o) (t + Diese <*(1 + 1(gi tan**))x'* + (1 ^ CI +
2

309 2^(1 tan*u)y' + =
0

tan**))y'* A- M — H

tan^)x'y' . Linie vom

Ar hy, — H

laiF*)x

Ar %(gi'

Gleichung ist im

Allgemeinen

<lie G l e i c h u n g

einer

krummen

zweiten G r a d e , und z w a r ( § . 54.) einer E l l i p s e , H y p e r b e l oder P a r a b e l , j e (t — = positiv, 1 — + + tan**)) ^) (1 — ^ O
2

nachdem

+ =

tan**))

— <?c? (l +
2

tan**y tan-*) den die

(1 +

tair«)

1 — (1 — <f'0 (1 +

negativ o d c r — o ist.

W e i l aber £*' dcr Cosinus
2

des W i n k e l s i s t ,

A v e der z mit der A x e der z' m a c h t , also y(\ kels
a

— <f ) der Cosinus des N e i g u n g s w i n wenn man diesen W i n k e l durch positiv, negativ
°

der A x e

der z gegen

die E b e n e x'y',

so w i r d ,
— ..- .
s w

b e z e i c h n e t , der o b i g e A u s d r u c k — 1 — oder <

also
OC

oder =

o,
'
J

ie

COS nachdem u > §. 71. der und
z

oder — « i s t , wie b e w i e s e n w e r d e n sollte. Axe

Restimmt man die L a g e der A x e n dcr .v', y' s o , dafs die erstere die parallel i s t , o, so mufs s o mufs auch,
gy—

s c h n e i d e t , und die letztere mit dcr E b e n e xy £ = o sein. Weil aber £? Ar w' A~ =
n

k Z = o ,

wenn Ar hv' =

C =• o, 0 sein.

£ ? 4- w' — o, und 9 : £ =

— £': y , also w e g e n g

— h£=

0 auch gg

D i e Gleichung ( o ) wird alsdann: CO l
\

(

1

— £'0 wir

+

tan**))x'

2

Ar y'

2

+

2(g£

Ar hv — l£ ian**)x

=

0.

Bezeichnen

nun

den W i n k e l ,

dcn

die A x e

der z' mit der A x e der z macht z' v o m weil und die die Es

durch « , und die Entfernung 0'0

des Anfangspunctes O' der Coordinaten x', y', y,
z

A n f a n g s p u n c t c O der Coordinaten x, A x e der x' den S c h e n k e l Puncte 0,

durch

cj,

so ist < ? =

cosu,

und

dcs K e g e l s unter

einem W i n k e l « + gg +
n v

w schneidet, = q cos(*A^a>),

O' beide in diesem S c h e n k e l

liegen,

+

ist d e m n a c h :
A

1

<f--

tA

T (1 + < - «N _ lan' ) =

c

o

s

7

* —
o

c

o

s

?

u

COS ot
2

=

sin

(

a

+ 5 *)

sin
:

(» —

«)

COS oc =

L

- (gi ^

+

hn

— K•
cos

i

a

n

2

8

O~ (

cos

C + ) ~~ • » C l "
w cos

+
sin

tora «))
2

cos (« +

«0 —
COS OC

(« 4- w) co5 « —
—!— CO*«

---—

cos

u _

sin

+

u)

_

«

=

a

tan*'Sin^*^fr

r >
M

COf «

I)ie Gleichung ( p ) w i r d d e m n a c h , w e n n man sie durch qtanusin(ot^-u) 2.9m(o>-tt) ^
v 1 ; 1

dividirt:

__

2 . _
x

o >

a «'« 2«

a sin ( « 4 - w) £ a / i «
V 'V *

Betrachtet man diese als identisch mit der G l e i c h u n g ( § . 54, f.) + ~ - + s o ergiebt sich daraus die halbe grofse A x e a = ° ° p zzz q sin(x + e>) tan». j j

^ j^ p

2x =

o,

2 « r t (w — «0

(

e

r

i a

e

a r a m e

ter

D e r A u s d r u c k fiir a ist positiv, negativ oder =

0 0 , und f o l g oder = «

lich die Curve eine Ellipse, H y p e r b e l oder P a r a b e l , j e nachdem u > i s t , w i e bereits b e w i e s e n
T

oder <

worden. Q sin 2 <* — = 2 cos oc • q sin#*
1 x

lst w =

• . 9 0 , s o ist a =

p =
x

q cos*.tan« ein K r e i s ,

=
J

q sin»,

.

also

i

a — p oder die C u r v e i s t ,

w i e o b n c diefs

bekannt ist,

wenn

die E b e n e

die A x e des K e g e l s unter einem rechten W i n k e l

schneidet.
O S

F ü r die g l e i c h s e i t i g e H y p e r b e l mufs w e g e n der Gleichung ( p ) also COs O zzz 2 cos »
2 2

*-

y 2

- ° ^ - = — 1,
C 2

sein.

Weil

aber

für

alle

W i n k e l * < 45°,

2 cos « <

>

1,

so

kann

aus

keinem

geraden K e g e l ,

dessen S c h e n k e l

mit d e r A x e W i n k e l

45° m a -

c h e n , eine g l e i c h s e i t i g e H y p e r b e l geschnitten

werden.

Von §. 72. nommen

der

Quadratur

der

Kegelschnitte»

W e n n man über der grofsen A x e einer Ellipse, die zur A b s c i s s c n l i n i e g e einen K r e i s b e s c h r e i b t , g e h ö r i g e n P u n c t e P, so werden die Ordinaten der zu einer und

wird,

derselben A b s c i s s e ander v e r h a l t e n ,

P des K r e i s e s und

der Ellipse

sich z u e i n man

w i e die halbe g r o f s e A x e a zur halben kleinen A x e Z>, und dafs der

überzeugt sich leicht mit Hülfe der E x h a u s i o n s m e t h o d c , g e n AP, v o m Scheitel A bis zum Puncte P,

z w i s c h e n dem B o AP wie

der Ordinate PQ,

und der A b s c i s s e sich ebenfalls

enthaltene Kreisausschnitt APQ a : b verhalten m u f s .

zum elliptischen Ausschnitt APQ

allgemeine E I e m c n l a i g e o m e t r i c . Dasselhe deren halbe gilt auch, a
9

3U gleichseitigen ist, Hyperbel, halbe

w e n n AFQ und APQ

der

Ausschnitt

einer

Axe =

der Ausschnitt =

einer H y p e r b e l

deren

IIauptaxe =

a, und deren halbe N e b c n a x c

B e z e i c h n e t man den Mittelpunct d e r E l l i p s e s o w o h l als der H y p e r b e l durch C9 der Kreisausschnitt AFQ und wenn CQ = xr FQ = /, = PQ APQ =y' APQ K r e i s s e c t o r ACP' =?, = '.y = ~ a — Arc. a : b, Arc.
9

so ist

— Dreieck

P'QC

Kreisausschnitt F o l g l i c h , weil APQ : APQ

At

sm J

Y
Ct

'

vv
£

I

=

so hat m a n : — ~ (a)

eIlipt. Ausschnitt D a r a u s ergiebt s i c h , w e n n F

sin ^

der Brennpunct der Ellipse,
»

Sect. ^PF

=

APQ

+

D r e i e c k PQ F
/ M

= . Y

y

^rc.

|

-

^

+

(

x

~ ™ \

Y

cr.
— ^ ) . (b) AP9

— — (Arc.
§. 73. A u f gleiche W e i s e erhält man, wenn APQ der A b s c i s s e und dcr Ordinate FQ des T h e i l s AQ

sin^

den z w i s c h e n den B o g e n

enthaltenen Ausschnitt der g l e i c h -

seitigen H y p e r b e l bedeutet, w e n n man sich der ( p . 160.) erklärten A u s d r ü c k e bedient, = Dreieck — ^ — h y p e r b . Sect. (c)

JiPQ
APQ

FQC
sinh -.
y

ACF

=

(p. 1 6 1 , §. 87.) - ^ '

Arg.

Folglich der Ausschnitt der ungleichseitigen H y p e r b e l =
X

i

-

f

Jrg.

sinh \.

Daraus ergiebt s i c h :

- (P. 161, §. 88.) ^(f - log( nat^r^). = •f - 2* + ^ 2 = Y J ~ 8- *»ÄV
xy ab
A

Sect.

AFP

=

^

~

Y

Jr

S-

sin7i^

+

Dreieck

PFQ

.

,

Y

.

Y (

ae

— )
x

a

b

/ C y

(d)

,

.

,

Yx

Ar

Entwickelt man nach ( p . 1 9 S , §. 8.) den A u s d r u c k ( b ) , so erhält m a n : Scct. ab{ Y* ^ = f j ( l - , ) | Y , . -1^ + + z .

2 . — 2 45 ^ + 2 ^2 + * *1.2i " + *' 2^TC '6^ + etC Or j *1. TP
1_^.r3,^X 7
3. 5
y7 \

q(1^e)JL/1^3y3 . 2 J ^ 2 \32 ~ ^ 5 2 p
p 1 / 1
T

1.3 V _ £

5

+

) , 1.3.5- y? c t c . J ._J +

4 6
T

2

~

4. ü M ^

7

_

3 y5

y3

6 N i m m t man nun a unendlich a n , so w i r d , weil — = 7 7 , wenn p e n d l i c h ,
2

auch &

unendlich,

und weil « ( 1 — e ) = p , also 1 — e
2

2

=

0, e =

1 sein.

M a n erhält auf

die W e i s e d e n parabolischen Seetor APF

= £ y + *
7

2

'

= J2.p

^

2
+

1

§. 74. Setzt man in (b) Arc. sin- = F, s o wird der zu d i e s c m B o g e n g e h ö r i g e W i n kel die e x c e n t r i s c h c P
7

Anomalie

des Punctes P genannt, so w i e man den W i n k e l d e s Scheitels A

den der l l a d i u s v e c t o r FP

des Punctes P mit d e m R a d i u s v e c t o r nennt.

b i l d e t , die w a h r e A n o m a l i e

A u f s e r d c m nennt man auch den W i n k e l eines

K r e i s s e c t o r s . dessen Halbmesser = y~ab, u n d d e r dcmFläclveninhaltc nach, d e m elliptischen Sector AFPg]elvh i s t , die m i t t l e r e Anomalie, so dafs, w e n n man den

dazu g e h ö r i g e n K r e i s b o g e n , dessen Halbmesser = Sect. AFP =
i i n d

1, durch M
e s

bezeichnet,

^

_

g —

-

n

£

i

s

L

§. 75. Z w i s c h e n der wahren und e x c e n t r i s c h e n A n o m a l i e und dem R a d i u s v c c t o r giebt es m e h r e r e b e m e r k e n s w e r t h e B e z i e h u n g e n , mittheilcn w o l l e n . A u s der Gleichung (1) r =
0

v o n denen w i r hier die wichtigsten

;— folgt r + 1 4- e cos v
0

er cosv

=

p, '

und weil r

cosv

zzz x — ae, so ist (2) r = p — c (x — ae) = a (1 — — ) = a (1 — e cos E).

A u s (1) und (2) folgt n\ (3) /4\ (4) v
7? _

\ g2 -—j = 1 + e cos p
1 e2

1 — ecosE,
e c o s v

also

/A — ^ — + - (1 — ) = -—, e 1 4- e cos p 1 + e cos v A r> 0—cosv),. . . . 1 — cos E = ~ (1 — e), 1 + cos E = i + e cos P
1

cos L =

M

v

J

lArCOSV ,. , . ^ (1 + e) 1 + e cos p '

Daher (5)
v 1

• . ^ sin\E = *

sin\v\
z

V i—e rn " — 1 A~ e cos v

. _ smlvt *
T

V V ( 1 - « ) = p

. y sm%p[
2

r ^r—.—a (1 4* e) r C a (1 — e)

^
(6) '
v

V
cos i v f

cos | F = *

1 4- c
1 4- e cos v

(1 + « )
' • y\ p —~ _L- e =
c o s

- ' Setzt man (8) oder
i

r

c o s

i

v

, i v '
z

2

l

e =

—— . tan i v und tan \ p = 1 4" e * m * , so erhält m a n :

I j — . tan Z E. 1— e tarc | F . tan (45° 4- § *)

tan i E = fcw | v . tan (45° — £ « ) ; tan 1 =
.

tatiiE
a

r,

=

1 — tan * « ;—. 7 - . 1 4- /<z/i i e r s/n v —7 b =

J

J

/ < 7 w | ^ ;

tatiiv

=

1 4- / « / z | * , _ ^—.tan\E 1 — tan 1 r *

(9)
v

. Tn sin E =

r sin v a cos t

.

'

M i t Hülfe der Gleichung ( I I ) (p. 190.) erhält m a n , w e n n tan%e z= $, 4 p = i E 4- 6. sin E 4- i 6-. sin2E + | ß . sin3E + etc.

< )
1 0

i F = | v — tl. * ^ «
§. 76.

+ |

.6Z« 2

— y

. sm 3 p 4~

etc

*

Substituirt man, in dem für den parabolischen Sector AFP r sinp r sinv

( § . 73.) g e f u n -

denen A u s d r u c k e ^ + 4 YJLp n i i Parabel

für •y, so ergiebt s i c h , w e i l für die =
_

P MKP , _ 4^ = P ^««i^ 1 + co* v ^ V
2

parabolischer S e c t . §. 77.

AFP

=

( / a w | v 4" 4 ^ a / ^ | < ' ) ' zwischen der wahren

Für die Hyperbel erhält man ähnliche B e z i e h u n g e n w o m i t wir Arg, 1 + sinh^ sinh E
2

A n o m a l i e v und der Gröfse E, = sinhE;

bezeichnet haben. = 1 + ^ = ^

Zunächst ist
= C O J Ä

daraus f o l g t , w e i l cosh*E=

^

A u s der Gleichung °

(1) r =

,—~1
4 "

folgt r + ercosv e cos v °

=

p , u n d , weil für die
r

H y p e r b e l , die A b s c i s s e n x v o m Mittelpunctc C an g e n o m m e n , r cosv (2) r = p — ae* + ex = a ( e — 1) — a e +
2 2

=

ae —

x,

=

« (e coshJE — 1).

e —
2

1
= ecoshE—1, also

A u s (1) und (2) (3) coshE = ^

folgt
c o s v

-— 1 + ~

e cos v

1
(4)
v

4 "

e cos v
r

c M & f f - l = ( « - l ) ,

r

< i

° *

y

;
p

coshE+l

=

( e 4 - l )

Daraus (5) jzVz/z | E = * (6) (7) coshiE
*

1 4- e co* .«Vz-5 ~ = coslvf
*

1 4" e — sin I v Y"'^* y^ « (
A e

co6'

v

Y'-—~ 1
4 e

— = p
4 ^

|- *> *

—>- ,
1

-

e cos v J _ 1 z—j—

1) =

— cosip|
p

a (e + 1 ) r co*ifF - 7 rr
e

tartA
s1n/1
. ,

IE = *
^ jfi = ;•

/a« ^
2

pK^ - ,
e
= —

i 4 - e c 0 * v

1
1

oder

to

£v =

/<xrcA\F^C
e

(8)
/ ö

v

v

'

sin -. b

v

e4"

r sin v — . a ^ - l ) tan * P
1

— *

?•

a(e

1)

§.

78.

W e i l für die Ellipse tan^E=Y"^— = -•• ^ _zJE^ l + / a « | £
fan 2

und sin E =
Y"\-,-

2 cos \ E sin \ E

— 2cos E.tanlE
2

2

s o erhalt man, wenn man '

- = X, l + e '

/a/2|v
2

= -f

setzt, ellipt. Sect. AFP (p. 1 3 4 , F.) = = = (E — e sin E) + (e-i)t* (e-$)>?? = ab (Arc. tanM + — ^4^X^ + etc.|

ab^(l-e)U +

4 "(f-e)*V

(e-f)X /
1

a

^ ^ ~ t a y '

+ (*-e)xY
=
5

4 -

(«-|)xV
= r T4^ T a (1 5

4 -

etc.j
d 1

o d e r , w e i l ab» =

T = P . 1 K- ^e 4
( 1 + e )

T T4 - X ^ (1 +

e)3

c)3

u

n

^ 2 =
5

X

4

+ *

( T + i ? [

'

+

(l-e)X%

4 -(c-|)X *
4

7

4 - etc]

allgemeine Elcinentargeometrie.

*

3i5

r
sinhE und

Q

e

4- 1

.

\ • tan\v,

und

= 2 cosh\E.8in7i
tan\v
=

\E

=

2 coah

2

\E.tanh\E

=

JZT^^J.^' w e n n
-

^ T4 Tp
^ ± ^ )

= x

t, AFP = ^ { e s i n h E - E ) =

hyp. Sect.
_ (e P +
2

ab(^L^

30*/ Z ^a

JJ^e + *)* +

+ («-*)*V + (e-J)xV + etc.]
3
{t Ar%t ) =

Aus beiden Ausdrücken, sowohl für den elliptischen als für den hyperbolischen Sector ergiebt sich, wenn man e = 1 setzt,
7)2

p

2

parabolischer Sector

AFP

=

— {tan%v

+

ftarf*p),

wie bereits oben (§. 76.) gefunden worden. §. 79. Bemerkenswerth sind noch die sehr eleganten Formeln, mit deren Hülfe man dcn Flächeninhalt eines, zwischen den Radiisvectoribus r, r' zweier beliebigen Puncte P , P ' eines Kegelschnitts, und dem Bogen P F , enthaltenen Sectors aus den Ciröfsen r + r' + f, und r 4~ r' — g findet.

Es seien die rcsp. Coordinaten der Puncte F, F eines Kegelschnitts x , y ; x ' , y , die wahren Anomalien v , v'\ die excentrischen E , Ff, so ist für die Ellipse:
g* zzz (x'—x) . zzz 4 a
2 2

+ E
1

(y'—yT . , E
s i n 4

= A r E

(§• 75, 2.) , b
2

a (cosE'
2

— cosE) .
] 2 1 s i

2

+ E E
fM a — e c

b*(sinE'-sinE) F +
o s

2

E
2

^E — „

+ i

E, ~
n 4

. *
n

V?

sin

— 2 —

(

—2 E A r E

*~ ä

2

(

— 2 — E E

( .

und, wenn man e cos—-—

=

cosG

setzt, < p

zzz

2 « sm

.

_ sini*.

Zufolge (§. 75, 1.) ist aber r + r' = 2 a ( l —
zzz

e{cosE+cosE)^ E — — E

2 a ( l — € cos

E A - E

cos

E'—E

) = 2 a{\

cos

cos

G).

Daraus folgt also
jr~
T

_ jß
cos cosG
n

E G + sin

E sinG)

E

E ^—^

4_

r'

4-

§

2rt(l — cos

= 2 a(1 — cos(G^
=
n

, r +

, r—p

, E - E zzz 2 a ( l - c o s — ^ —

. E — sm

-

E . ^—sinG)

2a(l-cos(G

,r

£ ' — E ^ — »

316 Demnach i s t : G + =

Vierte V o r l e s u n g .

Über analytische

Jrc. .

«».(I v

Z±£±f)

= 2 Jrc.
y
n

sm.V^+J:
sm.f

2
>-T


L ^ 2a _ ^

G

F - E . — v r —

r + r'—o,
cos.(l
v

2

—• Arc.

=

2Arc.

.

4a . K^ + ' — £
r

——

4a

*.

Nun ist aber Sect. P F F = Scheitel der Ellipse b e z e i c h n e t , Sect.
PFF

Sect. A

F

F

- Sect. APF,

folglich,

w e n n A den

=

y

( F - E - e ( s i n F - s i n E )

=

^

(F—E—

2e cos

sin

*

^

~

)

=

^

(JSr-E-2coaGsM

^ = ^ ) = ?|(
-

F-F-^(G+^p?)
2 ^ , -«c . - ^ . »
w « M

+

„ « ( G - ^ = ^ )

=

5 f
2

A

i, c .

„•»r-+;+f
4

^

«r :'-^
+
.
4 ß

•— * m 2

Arc.

sin

Y'
-

*^"

*4 *
*

« ' n 2 ^ r c . sin

Y~'

j
{

Wegen A r c . co*.(l

der Tn diesem A u s d r u c k e
r
J L (

y'

X- Ct

y )

4-

v o r k o m m e n d e n B o g e n ist z u b e m e r k e n , — ,
E

dafs

o

— G 4

E

2t-

wenn E'

> E,

immer positiv

genommen

w e r d e n m u f s ; hingegen ist

Arc.

co*.(T—

r

~ L ~ — 2, Cl

==dL(G —

0

~ ^ ) J-

entwcderpositiv

oder n e g a t i v , j e nachdem v ' — v > oder < ISO^ ist. V o m letztern überzeugt man sich folgendermafsen.
cos sin v Vr | v V = cos | E

Das erstere ist v o n selbst klar. Zufolge ( § . 7 6 , C.) i s t :
s

(1 —

e ) ,

cos

§ v'

yV =

c

o

i

E

'

Y( )
a 1— e

=

« n £E p t ( l + e ) ,

* m * v' y > ' =

*m - I E

(1 4 - e ) .

Daraus erhält m a n :
cos

i (v' — t»)
F—F

=

a

|(1 — <?) c o * | F co* | F +
7 7 " _ L TP

(I 4^ c ) * m
Tt*

\ F

sin

±E^

=

a ( c o * ^ W e i l nun
sin\(G

e co* ^L+J?)
jpv

= 2 a * m | ( G + -

2

7? F E ~ ) ««1(G — ^ — ) . j^»
sin\(G 2~~^ * '

H

^ — - ) immer positiv i s t , so mufs

m

cosi{v'—v) dem v'—v

gleichartig sein, < o d c r > 180° ist.

E s ist aber cos\(v—v) Es mufs also sin ±
J

positiv o d c r n e g a t i v , j e n a c h folglich + (G—^~~£\ 2 '

i(G — ~~Z~), 1

positiv o d c r negativ sein, j e nachdem v'—v positiv oder negativ ist, was zu b e w e i s e n w a r . G a n z auf ähnliche W e i s e findet man für dcn hyperbolischen S e c t o r jg jß jg jg o = 4 a sinhG.sinh — — , w e n n ecosh ~~—= cosh G gesetzt w i r d . Z Eben s o erhält man w e g e n ( § . 7 7 , 2.) jg j?
s

§. 80.

PFP''.

r + r' = Demnach:

a {e cosh E' Ar e cosh E — 2) =

2 a (cosh G. cosh —^—~

Jg r + r ' 4 ^ > = 2 a(cosh G. cosh —^ ^ E-E
-

Jg + sinh G. sinh - — E-E
2

J? 1) = 1) = 2 a(cosh(G A
i

Jg E

Jp - — ) —1) E

rArT—§ = 2 a(cosh G. cosh — Also: G Ar G =
1

sinh G. sinh — ^

2 a(cosh{G — — - — ) — 1 )

4rg. .

cosh.{X . +

+

r

+

2

^

+

S

) =

2jrg.

sinhY ^~£ ^*
r (

_

^ZM

=

A

r

g

c

o

s

h

[

X

L4Vp

)= i
=

2

j

i

r

g

u

s

i

n

h

p ^ r ^ l . — esinhE — EArF)

Nun ist aber der hyperbolische Sector PFP' ^ i = = peco8h ^^ainh ¥^
: :

^(esinhE

a

^sinh(G 2Arg.

+

— ^ )

-

„•^(G

2jrg.

E=iE)-E+ sinhX'

*^[sin 2)

sinhJT'

*^~- —

°
2^r «-.
n

4 a
«„/,.r^t'
+

4 a
2 ^ .

„W,.rC+JL=l'|
(

= (p.5. "8.) „,jr^.r(i+'-+;l+^) - r ^ p . r i + ^ -%^(K-(i+^B)+r^^)+% «rf(rd+'J^)+^P>J

§ . 81.

Zufolge(p.l39,§.64.)ist^rc.«rt^
1

+
y
s

etc.

L — 2

l ~ 4

. —

1 . 1 . 3 2 ~ 4 ~ 6 *
7

auch ist %sin2 folglich Arc.

Arc.

sin.s =

sfl 2Are.

s

2

=

s

^

e

t

° *

sin.s ~~\sin

sin.s

1 =

1 .
5

3
7 e t c

2 ( f * 3

+

s * 2 *

+

^ * 2 " 4 *

' ^

=

i

*

3

d

+

i4

sa

+

+

^

T

o

*

6

+

e

t

c

- >

1

1 . 3

1 . 3 .

5

B e z e i c h n e t m a n nun d c n W e r l h d e r R e i h c

1

+

j'2s2^~7'^4:si^~9'^~^s6^'etc''
5

Yr ^1' i, Yr.^~f~~i T
4a <ia
i L = 1 + | . ± L ± i + , . ^ ( L + L ^ * 2 4 « ^ * 2 . 4 ^ XJ = 1 + ^ * . 1 5 2 r

für
+ i
;

substituirt, resp. durch P , C7, so dafs
+ ^
9

/

3

^
. 4 .

{

r
6
V

+ r' + ?S
4a '

+

BtQm

4 f l

2

^

_

+

L 4 a

=

l

+ * ^

x}j±
7

(

^

+

r

+

f

)

»
j

, ^ * 2 .

b 4

3 .

^ C ^

/

+ 4 a

r

-

f '

5 ~

2

.

4

^

4 a

so erhält m a n : • « n d , weil §. 82. Sect. ellipt. = Vp1

PFF ab.i[{^tl^ T ± C^=*)* u],
= (r + r ' — * ) *
j *
5 >

Sect. elIipt. PFP' = K 2 [ ( r + r + j ) * T ± Für die H y p e r b e l ergiebt s i c h , w e i l
\ \
3
t

Z/].

\

\

t

3 — * +
e t c

§ *m/i 2Arg,

sinh*s

=

* ^ " 1 y / r ^ .

+

= =

s +
* —

^s


+

2 ~ 4

Ä

2 ~ 4 ~ 6 * ~

7

C

t

C

sin.s

$ . i * *

f - ^ *

* * 2 ^ T 6 * 1 . 3

7

*

1

also |

*/rc7i

2Arg.

sinh.s — ^ r ^ . « V i . « =

2(|*3 — f«^*

5

+

>''jf"4*

7

C

t

C

* ^

wenn
r = 1 4
?

l * 2

r

+

r ' 4 a

+

f

,
7

,

L

i

f

+

r ' 4 a

+

f
;

»

_
9

f

.

3

.

5
V

r

+

r ' 4 a

+

, S
;

' 2 . 4 ^

' 2 . 4 . 6

r ^

;

'

-

i

,

i

.

l
fi

L 2

+

r

'

+

?

,

,

1

.

3

r

+

/ 4 ^

+

M
j

t

U

.

5

j

+

r 4

' «

-

^

.

' " * ' 2 T 4 ^

* ' 2 ^ T o ^

Sect.

Pi57> =

E £ [ ( r + r' + , ) * ^

±

(r + r ' - f )

1

*7'}

*

§. S3.

W i r d die Parabel als eine Ellipse oder H y p e r b e l betrachtet, deren H a u p t a x e s o erhält m a n , w e i l alsdann T, XJ s o w o h l als auch F
3

unendlich grofs i s t , Einheit gleich sind:

XJ der

S c c t . p a r a b . PFP Es

=

^ [ ( r + r' +

f

)* ±

(r +

/ ' - p ) ] .
1

läfst sich j e d o c h dieser A u s d r u c k auch unmittelbar auf folgende W e i s e W e i l für die Parabel Sect. PFF =
i

herleiten.

Sect. AFP

Sect. AFP

=

( § . 76.) = t'

£(tan\v+$tan*\v—ta}i\v gesetzt w i r d : S c c t . PFP =
N u n i s t

— }tan^v)

s o h a t m a n , w c n n / < m f v = / , tan\v'

=

£

(3(t' - 1 ) +

-

ff) =
r ( l

£
2

(*' +
1

*) (3 + 1 ' * +
* 2

t't + U')).

t)
2

^

(« +

+ * + t* + * + t't)
^rr^

+ 1 '

* +

2 (1 +

T

aber r =

= =

1 + cos p 1 4= — ; eben s o cos*v'
p -

x — = 2 cos f p
2

£ ( 4 " * )> 2 ^ '
J

«Jso c o $ f t ; =
3

K " ^ -

u n d

2/*

und 1 +

*'

2

=
p

2r
= -Y77.co8*(v'-v),
p '

Daher 1 +

« ' =

c

o

8

% ? — ?
CO* ^ P

und f o l g l i c h :
°

CO<S ^ V

Sect.

FFP

=

^

(r + r ' +
7*
• l
| j

Vr7cosl(p-t>)).y"(r+r-2
A • j . j*'

K"r7co*|(v'-v)).
p

F* j .

Es

ist a b e r , w e n n man
x / . ^ r i * (
7

~
f * f )

f

=

f*,

2

? = f * —

f

setzt, w e i l (p. 215, § . 2 9 . )

co*i(v —v) = Sect.
PFP
=

f

y

,
+ r S * ^ — * ) ) ^

t ^ ( i * + ( S * - , )

=

^

o

*

+

(

f

*

-

f

)

+

r

f

*

.

r

C

5

*

-

f

)

M

K

'

5

*

-

r

c

!

*

-

?

)

)

=

^

( r T *

3

-

r

F

^

=

7

)

=

^[(r +

r' + ^ )

1

-

(' +

r ' - , )

1

!

wie vorhin. in der

M a n

findet

d i e s e n

Gegenstand oehst.

mit gröfster V o l l s t ä n d i g k e i t Gaufs 1809.

abgehandelt

Theoria

motus corporum

auct.


Einiges §. 84. über die Flächen den des zweiten Grades, y, z einer D i e Gleichung z w i s c h e n rechtwinklichtcn Coordinaten x,

j e d e n Fläche des z w e i t e n Gradcs ist unter der allgemeinen F o r m

(1)

Jx

2

+

By

2

+

Cz

2

+ 2 Eyz + 2 Fzx + 2 Gxy + 2 L.r

+

2 My + 2 A7Z +

Q =

o

begriffen, und läfst sich durch die V e r ä n d e r u n g des C o o r d i n a t e n s y s t e m s , w e n n #, y, v', 2", v", C die respectiven Determinanten der neuen A x e n der .r', y', 7z, z' und die

C o o r d i n a t e n ihres A n f a n g s p u n c t e s g,

(2)
in eine ähnliche

x y

= =

ix' „x'

*=
y

+ + +

Z- s i n d , w e i l alsdann ( § . 43,
2'y' r|y +

g.)

4- v'V + /i 4- ^z 42 @ * y 4- 2 £ V + 2 « 0 ? / 4" 2 3U' +
21, 23, D = o, z in der G l e i -

i"z'

+

(3)

2bv'2 4-

23v'-' + ^ v Man

2

4- 2 q 'z 4- 2 g s V

+

verwandeln. chung (1)

findet d i e s e l b e ,

indem man die W e r t h e v o n x, y,

substituirt,

so dafs die Coefficicntcn

ctc. auf f o l g e n d e Art b e -

stimmt w e r d e n :

4-CY + 2En'f + 2FC? + 2Gf»' € = Jf + TU' 4- C{' + 2Ev"f+ 2 ZYT+ 2 GfV (4)jg = ^ r + B » v + w + ^ f 4 - ^ 4 - ^ r + r o + c(iV'4-.T)
M'
2

/1 8

9 = 5
=

=

M

2

+

Bv
2

2

+ C i

2

+2Etf

+ 2 F &

+2G2v

+B*'

2

2

2

2

1® = Mr 4- 2?«' 4- CiC 4- iJ(*r 4- <?*') + F{& 4- #T 4- G(& 4- »f) <) j£ = (^•+GA4-FZ- + Z)/+(%4-J5/i4-7^4-M> 4 ^ i ^ 4 ^ 7 ^ G * + W
(5) Ju)I (6)

Is

A n

+ BtTi+ci'{+

E{v"{+

r*)

+

4-

r<o

4-

c(r»

+

»7)

Im = (^4-GA + ^4-Z)r+(%+75/iH-^4-iV/j^4-(7^ a = ^4-jff^4-C^4-2^//i6 4-2F% + 2G^ + 2^4-2iW/i4-2
D i e Gleichungen (2) sind oben ( § . 43.)

=

(Jg+Gh

+ Fl+L)f+(Gg

+ Bk + E& + M)v+(Fff

+ E/i + C& +

H)C

§• 85.

unter der V o r a u s s e t z u n g b e w i e s e n ,

dafs das neue A x e n s y s l e m der .r', y',

z', wie das G r u n d a x e n s y s t c m r c c h t w i n k l i c b t i s t ; x', y', z'. Um sich

sie geltcn a b e r a u c h f ü r j e d e s schiefwinklichte A x e n s y s t e m v o n davon zu ü b e r z e u g e n , dem Mittelpuncte O'

ziehe man v o n dem Mittelpuncte O des G r u n d a x c n s y s t e m s zu die Grade 00' von O' in der R i c h t u n g

des neuen A x e n s y s t e m s

der A x e der x' bis R die Gerade OR = x', v o n R in der llich<ung der A x e der y' bis Q die Gerarle RQ = y', z' die Gerade QP = L i n i e OO'RQP und v o n Q bis zum Puncte P in der llicbtung der A x e d e r

z', s o ist der Puurt P mit d e m Puncte O durch die g e b r o c h e n e Nun übersiebt man aber l e i c h t , dafs die rechtwinklichten der der

verbunden.

Coordinaten des Punctes P in B e z u g a u f s Grundaxensystem respective die Summe Projectioncn x, der T h e i l e der g e b r o c h e n e n L i n i e OO'RQP woraus also in den drei Hauptaxen

y , z sein m ü s s e n ,

die Hichtigkeit der Gleichungen ( 2 ) auch für ein

schiefwinklichtcs A x e n s y s t e m x', y', z' folgt. §. 86.
B C - F r = J

A n s den Gleichungen (4) erb;ilt m a n , wenn man K ü r z e halber,
1

CA-F>=B',

AB—G =C,
2

FC—AE=E,

G E - B F = F ' ,

E F - C G = G '

und
© G e
2

=

9

r

,

£

2

M

$

2

=

2 3 ' ,

2 t 2 3 - ©

2

= £ ' ,

§

©

-

9

1

®

=

£ ' ,

©

g

-

9

3

$

=

ff,

@

3

-

G

©

=

© '

s e t z t , und sich der ( § . 9.) eingeführten Zeichen 3 £ =
3 = ?v' — r,'t, 2c' = v"i — s r = i"z — n ,

v'i"—
a ' = i"» —

9 ) — <T|" — ? i " ,
» ' V , a e " = * < r — < v ,

5;'' =
3i'

if—
=

iC,
+

3 "

=


2

b e d i e n t , folgende
C'3
2

Gleichungen:
+ 2 G ' 3 B #

B'$

+

+

2 F ' 5 ) 3

+

2i>*33B

2 3 '

=

A T

2

+
2

#9T
B T

2

+ +
^ ' +

C%'

2

+

2 F 5 ) ' 3 '

+

2 F 3 ' 3 B ' +

2

G

W

G' = ^ T ' +
<
7

2

C'3"
c ' 3

2

+

2

EZ'3"+
^ w + 3

2

F 3 " 3 T +
) + ^ ( 3

2

G'S"ST
' ^

)

g '

=

^

r

r

+

J

5

T

T

+

T

y

=

j

r

&

+

W

$

+

c

3

"

3

4

^

i

r

3

+ 3 " s »

+ r ( 3 " a e

+

r

3

)

+ G ' ( r # + # " 3 )
+ w + j ^

© '

=

^ • 3 B a E '

+

c

3

3

'

H-F{9)3'

+ 3 s > ' )

+ F ( 3 3 e '

4

^

3

'

)

§. 87. eingeführten
4 -

A u s den Gleichungen (4) erhält man auch mit Berücksichtigung d e r ( § . 9.) Bezeichnung:
fB& + 0 "
2

+

2

@

r

r

+

2

3

r

3

e

+

2

© $ a r

=

^

2

W

2

+

+

+

2

e 3 r 3 r

+

2

8

3

r

#

4 -

2

©

#

#

' =

7 ? Ä

2

2 i 3 2

+

3 3 3 '

2

+

£

3

"

2

4 .

2 ® 3 ' 3 "

+

2

3

3

"

3

+

2

©

3

3

'

=

C j ?

2

(

8

)

2 1 5 ) 3 4 -

W

+

W

+

W

3

"

+

3 ' S H

+

W

'

3

+

3 " # )

+

© ( 8 > 3 '

+

3#'J

=

2 l 3 3 e

+

» 3 ' 3 E '

+

€ 3 " 3 ß "

+

@ ( 3 ' 3 B "

+

3 P ' 3 " )

+

S C 3 " 3 B

+

£ " 3 )

+

0(3*'

+

« 3 ' )

=

2 1 3 6 5 ) 4 -

» 3 E ' # ' 4 -

S

S

T

+

+

S

(

a

T

3

^

r

#

)

+

Q@2>'

+

S3>')

=

Gfr.

41

322

Vierte Vorlesung.

L b e r analytische

r

Bezeichnet man die W i n k e l , w e l c h e die A x e n der y', mit einander machen resp> durch « , ß, y,

z'; der z', x'; und der x', y

s o erhält man durch die A d d i t i o n der e r -

sten drei der obigen Gleichungen nach ( § . 3 9 , B , §. 4 0 , 2.) I. 91 sin »
2

+

23 sin ß +
2

(£sin y
2

4"

2 Q£(cosß cosy — cos») = (A + B +

4"

2 $(cosy C)fr.

cos» —

eosß)

+ §. 88.

2 & { c o s » cosß- — cosy)

A u f ähnliche W e i s e ergeben sich aus (8) die G l e i c h u n g e n : + 4e r
# a

2iv2 4- 23T2
31V +
2

+ 4-

2

g'#r + 2 $r# + 2 @v#' =
25V, + 2 @ V = W

(9)

4- 93'<T 4- e ? * * 4- 2 $v<r 4- 2 + 2 © ' & ' = C*Ä» a v + 93v<r + sv<r 44- M + svv+r») + ®v + so = #B* v ar# + 95W4- evr4- e w + f O + S'(f*+*7) 4- ©w + /o = 9T** 4- « 7 » ' 4- € ' * V 4- &iY 44-fc'tf'»4- »7) + @ W 4- n?) = « ' Ä 2lV
2

S3V

J

SV'

2

2^V»" +

*r'fj

a

*

A u s den ersten drei Gleichungen ergiebt sich unmittelbar durch die Addition die Gleichung: II. 89. 3i' 495' + € ' 42 & c o s * 42 $ ' c o s / 9 42 ©'co*y = ( y T 4~ B' 4man C)ff*. sie zuvor

Durch

die Surnmation der sechs Gleichungen ( 7 ) , 2£, (4) 21'2t 423*93 4777? 4£'£ + CC + 2 42 5'5
1 1

nachdem

resp. mit 51, 9 3 , der Gleichungen

2j>

2 © multinlicirt h a t , erhält man mit B e r ü c k s i c h t i g u n g

4-

2 ©*© 2 G'G).

= E s ist a b e r : y^f = ABC

tf*(^

+

2 F ' F 4-

2 / ' F 4-

4- GG' 4- F F '
42EFG — AE
2

=

A(BC — BF
2

-

E)
2 2

4- G ( F F

-

CG)

+

F(GE

BF)

— CG .

B e z e i c h n e t m a n diesen A u s d r u c k , K ü r z e 3|@- — « ß g a — £ © * durch © , s o hat m a n :

halber, durch Z>, und eben so 9I93S +

2@5® —

4 G G ' 4- F 7 * = BB' 4- 7i'F'4- G G ' = CC'+ F F + F F ' = D
SI3l'

4- 0 © ' 4- 5 5 '
2

=

2393'

4- gg'4-©©'
= = Z>#
2

=

GG'

4- 55' 42

=£ >
2

und es ist 3 S) = III. 3193€ 4- 2 £5©

3 Z)Ä», und folglich © — 2l€ — 93S —
2

oder — CG )R .
2 a

( ^ 7 J C 4- 2 F F G — . 7 F — £ F

§. 90. F^ +

Setzt

man

Jg 4- Gh + Fh + E =

JT,

G > + i?Ä + Eh + Jtf = s $ ' ,

F & 4- (.'/• + £ = S; =
0

A = Di', s o werden die drci Gleichungen (5) £'£ + s ^ ' , 4- SRV, £f
+

also

£ £ + 2fl36' + SR3E" = £ ' £ £5; 4. S»S>' + W = ÜR'ft

+ gi/,

9? =

2 ' f ' + 3 R V + SRV,

#3 + S&3' + 9*3" = 9*'& + Fl-%-L, Gg + Bh + Eh = W-M,

A n s den drei Gleichungen (5) Jg+Gh Fg + Eh + Ci = W-N
Dg =

aber erhält m a n :
J(V-L) 4G'(W-M) 4F(ST-JV)

J9A = />^. =

G*(2-Z) F(2 —L)

+

#Y3K'-Jtf)

4+

F(9T-A) C(3T-JV).

4- F ' t 3 B ' - J f c f )

\ i m ergiebt sich aus der Gleicbung (G) D also #(Q — £ = ( 2 ' 4- Z ^ - 4- (W 4- Jtf)A 4- (3T + A ) *
9

=

( 2 ' + L) Dg 4- (SB' 4- M) Dh + v o n Dg, Dh,

(SB' 4- A ) 0 * .
7

In dieser Gleichung die obigen W e r t b e delt sich dieselbe i n :
D(Q — Q) = — J ?
2

Dh substituirt,

verwan-

4- B*&t'* +
2

CTC

2

4- 2E'ffldV +

4- 2 F D T 2 ' 44-

2C-'fiW

(yTZ= 4- B'M

4- C A

7 2

4- 2E'MN

2FNL

2G'LM).

D i e s e Gleichung verwandelt s i c h ,

wenn

man die W e r t h e
2

von in f o l g e n d e : — S)U

9FÄ,

1 substituirt, wegen der Gleichung ( 7 ) , und weil DQ = ^ ^Q IV. = §. 91. P(JL
2

9i'fi2

4-

23'ätt^O
2

a

4-

2$'3B9i +

2g'9i2
1 7

4- 2$'25tt
.4

4- Ä'Jtf 4- C J V 4- 2EMN
9

4- 2 F A Z 4- 2 G ' Z J t f — DQ).

D i e vier Bedingungsgleichungen I , I I , I I I , I V , w e l c h e zwischen den C c ( 1 ) , (3) statt finden m ü s s e n , können als das Resultat der *i, etc. des neuen A x e n s y s t e m s aus den zehn
2 2

efficienten der Gleichungen Elimination

der neun Determinanten

und der

Coordinaten g, (5),
|2 +

li, h des Anfangspunctes

desselben
2

Gleichungen (4),
2 2

(G) mit Z u / i e h u n g der sechs Gleichungen £ 4- n 4- & = 1,
V' 4-f =l,
2 2

/ ' 4- t1' + {

=
0 0

i'i'+v'>i"+fi"

= co3*,

ri+v'y

+

a^cosß,

i f + * * + * ? =

* *

angesehen w e r d e n .

324

'

Vierte Vorlesung,

t i b o r analytische so w e r d e n , 1 die vier 95* + +

*

Ist das neuc A v e n s y s t c m rechtwinkTicht, v o n « , ß, I. III. IV. = 51 + v = 93 + o , die Sinusse — 1 , und % = S = A + B + G,
2

wciT alsdann die Cosinusse Bedingungsgleichungen: A + B' +
2

If.
2

21' + =
2

V =

G,
2

2l9>G + 2T£ +
2

2 £ 5 © — 2 ^ — 93§ — S ©

ABC $'3tß +

2 F F G — AE 2 ©'2'5K —
2 G X M -

— BF

— CG

3

23'atf2
BAP

+ +

S'9? CA

2

+ +

2 £'3tt9?

4 -

£ Q 7jg>. den rechtwinklichlen + 2Nz + Q = 0 ebenfalls r e c h t -

^ Z

2

+

2

2F'A/A-f-

2 f j V Z r f -

§. 92.

Aufgabe.
2 2

Die

allgemeine Gleichung ( 1 } z w i s c h e n + 2 F v s + 2Fzx + 2 G * v + ^x
2

Coordinaten ^ . v +

By +
2

+ 2My

in die einfachere ( 1 0 ) 2hv' +

93/

2

+

£s +

2iV

=

0 , wo . r ' , / , z

w i n k ! i c h t e Coordinaten b e d e u t e n , zu verwandeln. I. SD?,
0 ? ,

Setzt man in den €1
= 0 , s o e r ! i ! > H

s o eben gefundenen v i e r BedingungsgTeichungen
i n a n

©, 2

zur Bestimmung *

d e r

vier
v

C o e f f i c i e r r t e n

21, 93,

folgende vier G l e i c h u n g e n : 1) 3) 4) 31 + 93
4 € =

" 2193 = A' + B'
4 -

A +

B

+

G;
2

2 )

23£ +
2

€91 + GG +
2

(T

2|23S = 936.E =
2

ABC ^/£
2

H- 2 F F G — ^ F 4 - F'jtf
2

— BF +

+

CN'

2 E'MN ergiebt

2 FTvF

4 - 2 G FiTf —
r

F@.

Aus den ersten drei Gleichungen dcr cubiscben (11) * 3 Gleichung
2

s i c b , dafs 21, 2 3 , 6

die drei W u r z e l n

(A + B 4 - G ) / 4 - (A 4 - £ ' 4 - C)t — (ABC

4 - 2 F F G - AE

2

— FF

2

— GG ) = 0
2

sind, v o n denen wenigstens eine reell sein mufs. hält
2

Es sei die reelle W u r z e l 21, so e r / — 2( dividirt, die Gleichung (12)

man,

wenn man

die Gleichung

(11)

durch

t — 2m/+rz=o,

deren Coefficienten 2 r a = 93Gt, 7i = 23S r e e l l e G r ö f s e n sein müssen. darstellen:
2

D i e Gleichung ( 1 1 ) läfst sich auch auf folgende W e i s e (13) (t — A) (t — B) (t — C) — E\t Daher t _
A

— A) — F (t
2

— B) — G (t folglich auch

C)

2

FFG =

0 .

A =

F*-m + &(t-C) +
(t-B)(t-C)-E
2 ;

2EFG _

F*(95-Bl+&(*8^C) 4-2EFG ^ 3 — F ) (93 - Cy=r&

* —

A A

F*($--B) + G%&_-G) + 2EFG (€ — ($-C)-E? W=B) .£) (S — C)~fo

Subtrahirt man nun die R e s t durch € — 9 5 , und setzt _7^(g-fl)fg-Z?) +
7 / *

letzte
2

dieser Gleichungen

von

der

ersten,

dividirt

den

— «

= X, so dafs 93 = m-|-y^X, £ = m — y O s so ergiebt s i c h : + .g*(7*» + G)
2

G^93 — C ) ( g - C ) + 27',TO(33 4 - g — B-C)

~~

t%zzKn%-C)-&]i(&-B){&-C)-E:q
(F+mFF+ (G'+mGf-X(F*+G )
2 2

_
~ ist

(.m+F)(F&+F)+(G<S+C/)(G&+G*)_
+ A] [&-(B+V)&+A'}

[&-(B+CJi8

[(m?+*—m(ß+C)+A\ —[2m—(ß+C)]*\' wenn X oder m — n negativ
2

D e r W e r t h dieses Quotienten w i r d p o s i t i v , aber = — 1, es mufs daher X. oder m Y'7n —
2 2

ist;

er

— n

positiv
2

sein.

Daraus n = o,

folgt

also,

dafs die beiden W u r z e l n m +

n der Gleichung t — 2mt +

und f o l g -

lich alle drei W u r z e l n 21, 9 5 , £ der cubischen Gleichung (11) rcelI sein müssen. II. Sind nun die drei W u r z e l n 21, 23, € nicht alle zugleich positiv oder n e g a t i v , die W u r z e l 21 immer so auswählen, dafs 23€ und folglich Im auch 93£.E
2

so läfst sich

nach Gefallen positiv oder n e g a t i v , und folglich £ möglich ist. Falle aber mufs 93Gt-E imiqer positiv sein.
2

entgegengesetzten

E s sind aber die drei W u r z e l n der G l e i wenn die drei Gröfsen « , ß, ist. y

chung positiv

ß — *t +
2

ßt—

y =

o (11) alle

drei p o s i t i v ,

sind;

hingegen

negativ,

wenn » n e g a t i v , ß positiv,. y negativ (1) auf die y positiv einfachere sind oder

E s mnfs gebracht negativ,

demnach, werden

wenn

die allgemeine Gleichung alJe drei Gröfsen
2

F o r m (3) « und y

soll,

wenn

«*, ß,

und ß positiv i s t , die Gröfc J*r=23&.S positiv sein. III. A u s den sechs Gleichungen ( § . 84, 4.) ergeben sich, wie man leicht übersieht,

folgende neun G l e i c h u n g e n : 9 ß 4- ©36' 4- § r
+ &

=

(Ai

4- Gn +

*V)ff;

9536' 4-

4- ©36 =

{A(

4" G Y 4"

F{)%

y

+

= (Gi + Bn + iSflÄ;

935?' +

+ ©5? =

( G f + Bn 4-

Ef)%

313 + ©3' + 5 3 " = (Fi + En 4- C{)%; 933' + ®¥ + ©3 = (Fi' + En + C<T;ff
€36" + W g3B 4- ®3E' W + = (Ai' (Gi" 4- Gn" + Ff')ft Et')%

€3" 4- §3 + ®3' = (Ff + iV'4-1?)*.
Diese neun Gleichungen verwandeln sich, wenn alsdann © = r 36, g?, A x e n s y s t e m der x',y', r e s p . den Gröfsen i, z' rechtwinklicht i s t , v, 4\ f , {, weil

4-

&2>' =

4- Bn" 4-

3'>
0

sind, und 36',

das

3?

ctc

*

etc. gleich s i n d , und Ä =

*> >n f o l g e n d e :

(A-% £
}

+ Gv + Fl -

o, o,

(A — 93)r + Gv' + Fg = o , G f+ ( f l - S 3 ) * + F f = o,

( ^ - £ ) ' + Gv" + F f = o G r+ ( S — € K ' + F f = o = o.

6 7 + ( / ; - 2 i > 4 - F ^ = FiArFv + (C-%)g=o,

F f + Fv' + ( C _ 2 3 ) f = o ,

F r+ F ^ + ( C - g ) f

A u s den ersten drei Gleichungen ergeben sich zufolge ( § . 10.) folgende tionen : #: = [(5-21)(C-2l)-F ]
2

Propor-

: [ F F - G ( C - 2 0 ]

: :

[GF-F(5-3I)] [ F G - F ( ^ - 2 0 I

= =

[EF-G(C-%)] [CF-F(5-2i)]

: [(C-%)(A-%-F*] : ]FG-F(A-%)]

: [(^ — 3 I ) ( B - 2 I ) - G * ] .

])araus erhält m a n : |*
:

;

= [(B -

S I ) ( C — 21) - F * ] : [ ( C 2

2 1 ) { ^ - 21) -

F ] :
2 a

[ ( ^ - 9 0 ( 5 - 3 0 - G*].
+ ( ^ — 2l)(7i — 2l) — G 2

Es ist aber ( 5 _ 2 i ) ( C — 2 l ) — F = J +

+ (F-21)(^—21)-F

K + C — 2%A + B + C ) 4 - 3 2 1

= 23E + €21 + 2123 — 221(21 + 23 + 6 ) + 321 = = 23£ ~ 5HS — 2123 + 21 = (23 — H ) ( S — 21).
2

Demnach: * #

p f l - 9 Q f C — 9Q-ff»*" (&-iU)(G-2f) ' *

"I' K ( r - 2 1 ) r ^ - 2 1 ) - F (35 —

2

~ '

9IX€—"ä)

- _ * * '

yA-<&)(B-W)-G* (23-20(G-2l '

A u f ähnliche W e i s e ergiebt sich aus d c n folgenden drei G l e i c h u n g e n : r *

Y* ~-*
B

)<Cm

~ ~~ *
9) E

' ' *

K"(G-25)(^-23)-Ff 'v&-23A^-23j

~_ ' C '

r ^ - W # - 2 3 J - C _ ' ^_$X3i-23)

"

( £ - 2 3 ) ^ — 23)

und aus den l e t z t e m : _ * ~~ y - ( B - g ) ( C - g ) - F
1 2

„ _ y(C-£)(A—£)—F*

?„ _ ' ^ ~~' (H —

y(.<f-&(n-S)-G*

(21-ej(23-e)

'

v

~~

(H-Sx23-G)

Sj(© — G7
bestimmt, i'':v":g'

'

A u f die W e i s e sind d i e resp. Determinanten w e l c h e offenhar reell sein m ü s s e n , reell sind.

des neuen Axensysteiiis f:v':g;

weil die Verhältnisse $:y:£;

Sind v o n den drei Grofsen 21, 2 3 , £ z w e i o d e r alle drei einander g l e i c h , z . B . 23 und £ , s o werden Determinanten f , j Zähler,
y

die X e n n e r p
9

d e r Brüche

unter d « m W u r z e l z e i c h e n ,

die

den

e n t s p r e c h e n , gleich N u l l ; es werden aber auch die alle gleichartig sein m ü s s e n , und ihre und folglich die Determinanten unbe-

weil s i e , w i e man leicht ü b e r s i e h t ,

Summe = o i s t , ebenfalls = o sein m ü s s e n ,

allgemeine EIemenlargeometrie. stimmte W e r t h e haben, was bei Flächen der FaII i s t ,

327

die durch U m d r e h u n g um die

A x e der x' entstehen. 93. Es sind j e t z t noch die Coordinaten g, h, k des Anfangspunctes des neuen MuI-

A x e n s y s t e m s zu b e s t i m m e n ; dazu sind die Gleichungen (5), (ti) zu gebrauchen. tiplicirtman die drei ersten resp. mit 2, f, g, g\ so erhält m a n ,
u

2"; a l s d a n n d u r c h n, *i', v ; und endlich durch

wenn das neue A x e n s y s t e i i i r e c h t w i n k l i c h t , w e g e n der H e o: L = =
22

d i n g u n g s g l e i c b u n g ( § . 44.), und weil 9ft und 9? = j (14)
g

4_ 4+

Gh + Bh + Eh +

Fk Ek

+

Gg Fg

4- M

»2 £2,

Ck +

JV =

und weil w e g e n Q, = o, die Gleichung ( 6 ) sich unter der F o r m : (Ag\Gh + Fk + 2L)g + (Gg + Bh + Ek + 2M)h + Fg + Eh + Cl + 2N + Q = o

darstellen läfst, s o wird d i e s e l b e : (ff + Z)g 4- (*ß

4"

M)A

+ (£2 4-

JV;*

4- Q

=

o. 7z, k zu bestimmen. ABC+2EFG—AF*

Drei dieser Gleichungen sind h i n l ä n g l i c h , die Coordinaten g, Nimmt man dazu die drei e r s t e n , so ergiebt s i c h , wenn man Bj?z _ CG
2

=

D

setzt: Dg Dh = = (&-L)AT (22-L)G'
(2l>-L)F

4- ( , e - J / ) G ' 44- (ri-M)B' +

(@-X)F (^g-A)7u'

79,6 = Ist Z) = O
3

4-

(,S-JtfJG'

4- ( ^ 8 - A ) C .
/ j , /• u n b e be-

so mufs man d i e s e l b e n , mit IIidfe dcr vierten

w e i l alsdann die W e r t h e von Gleichung und zweien der

stimmt b l e i b e n , stimmen. §. 94. Form Ist D
2

erstern drei

nicht =
2

o, $s'

so läfst sich die allgemeine Gleichung ( 1 ) auch auf die
a

(15) 2 l x '

4- 23'jK +

4" Ü =

o bringen.

In

diesem Falle w e r d e n

für

die Die man

Gröfsen % 93, £ , / , v, Coordinaten % = o setzt. aber ergeben

etc. dieselben W e r t h e , w i e v o r h e r gefunden sich unmittelhar aus den Gleichungen (14),

werden. indem

M a n hat n ä m l i c h :

D g = A L

+

G'M4rF'N',

—Dh

=

G ' L + & M

+

E*N;

— D l

=

F L + t f M + C N

und aus der B e d i n g u n g s g l e i c h u n g I V . ( § . 91.) ergiebt s i c h , w e i l g , 3ft, 9ft =
— D.O. = A'L
2

o
DQ.

A- B M

2

Ar C'N
2

2

Ar
2

2EMN
2

A-

2 F A L

Ar

2G'LM

§. 95. dinaten

D i c Gleichung Ax du.ich

Ar B y Ar Cz des
+

Ar Q =

o (14) für rechtwinklichte C o o r mit Beibehaltaltung
+ v ' y + v z ; 2®x'y Ar

wird

Veränderung
x = ix'
2

Axensystems
y = vx'

seines A n -

f a n g s p u n c t e s , indem man setzt, in
%x'
2

i ' y + i " z ;

s = Q =
o

<^v'+f/+fs'

Ar

93j' + 6-' + 2 % V
2

+

2%z'x'

+

verwandelt, w o 31 = 25 =
€ = AZ
2

Ar By*
2

Ar Cg Ar Cg
2

€ % 0

= = =

A ? f A t i AW

Ar BvW Ar Bv"v + Bw'

Ar + Ar

C f f Cf£
C£f

A f AV*

Ar Bv' +

2

Bv" +
2

Cg'

Setzt man nun ® ,

© =

o, so erhält man aus der 2ten und 3ten, der 3ten iuid

l s t e n , der l s t c n und 2ten der drei letztern ol>igen Gleichungen r e s p e c t i v e :
A£ : Bv : C£ = £

: $ : 3;

A i ' :

Bv

: Cg

= 3B':

S>':

3';

^ :

Bv":

C f

=

38": 5)": 3".
so ist a u c h ,

Sind also die Determinanten i,

v, g der neuen A x e der x g e g e b e n ,

weil nach ( § . 39, C ) 3 c , JP, 3 "*en Determinanten der E b e n e der yz die L a g e dieser E b e n e bestimmt.

proportional sind,

Nimmt man in derselben eine der A x e n y ' , z', z. B.

die der y ' nach Belieben a n , doch so dafs ihre Determinanten i', y ' , g' dcr Gleichung © zzz o e n t s p r e c h e n , Determinanten i", §. 96. s o sind auch die Gröfsen 3£", der A x e der z' herleiten lassen.
A x
2

3" bestimmt,

woraus sich die

v", f

D i e Gleichung

+

B y

2

+ C z

2

+

Q = o

läfst s i c h ,

wenn

A ,

B ,

C

posi-

tive Gröfsen und Q negativ i s t , unter der F o r m : v
W ^
2

Z
+ h +
e

2

-

=

«

darstellen, und ist die Gleichung für die a, b, c werden im x, allgemeinen

Oberfläche

eines Ellipsoids.

Die

Gröfsen

die c o n j u g i r t e n sind,

Axen

des E l l i p s o i d s , genannt.

und wenn Im vorigen

y , z rechtwinklichte wir nun

Coordinaten dafs

die H a u p t a x e n ( 1 4 ) für

§. haben ten x,

gesehen,

die Gleichung

rechtwinklichte

Coordina-

y , z sich

i m m e r in eine

ähnliche für schiefwinklichte Coordinaten x', y ' , z'

<' )
6

x

2

+ 'F +
Zufolge der

,

v

:

'2
T=
1

v e r w a n d e l n , w o eine d c r drei conjungirten A x e n in A b s i c h t der Richtigkeit nach B e lieben angenommen werden kann. erhält 1
+

drei ersten ( § . 91.) gefundenen

Be-

dingungsglcichungen < n >
n2

man: sjn^ß & 5>
2 2

™ * a<&

_ L SM Y ^ c Ä
2 2 2

— J_ a
2

1 JL ^ b
2

+

_ t _ _1 c
2

1
2

1
2

L
2

1
«
2

)

^ C A
7 7

C O Sv
2 2

'

^

2

J t

2

_ 1 . 1 ~~ P T ^ c «
+ 2

2 +

« 6
2

3

1
3

_
7

1
äHFc?'

)

^

7

C

F

~~

Daraus

ergiebt

sich
3

unmittelbar: (iasinßf +

rtfcc&

=• abc,
8

Ci +
2 2 2

b +
v 7 2

C

2

=
2

a +
2

& +
2

c*;

(bc«««)

+

(at*my)

=

6 c + c a + « Z> .
2


Es ist abcr., wie man leicht aus ( F . §. 36.) e r s i e h t , flbc$ ö, fc, das Y o l u m e n c. Dieses eines ParnlIclcpipcdi, dessen Seiten die drei conjungirten A x e n Volumen

ist also für j e d e beliebige drei conjungirte A x e n eine constante G r ö f s e , eben s o auch die S u m m e der Quadrate der Seiten dieses ParuHelcpipedi, und die S u m m e der Q u a drate seiner §. 97. Seitenflächen. D e n k t man sich einen festen K ö r p e r als aus unendlich deren gegenseitige L a g e unveränderlich is*,
9

vielen

materiellen

Puncten b e s t e h e n d ,

und bezeichnet man

die M a s s e n dicsor Puncte durch ?n dinaten
2x m,
2

m„,
1 s

m.

39

...7n :
n

ihre respectiven rechtw. C o o r Z,
1

durch . V , . v ,
1 2

A \ , ctc.,
Eyzm, Ezxm,

V , y

, •Y

39

etc.,

z,
2 9

etc., B, C, E
x 9

und die Summen F
2 9

2v-m, S i m ,
2

Xxym

rcsp. durch A wenn die

G

9

so w e r etc. nun auf die

den sich diese Gröfsen ein anderes Coordinaten

offenbar

verändern,

Puncte m , ? « , m^, Bezeichnen wir

r c c h t w . Coordinatensystem in B e z u g auf ein

bezogen

werden.

neues S y s t e m , das x' ,
2
39

mit dem G r u n d s y s t c m e
?

denselben
9

Anfangspunct h a t , resp. durch x\, die Gröfsen Zx' m,
2

. < , e t c . , y\ty' y' *
V w
5

e<c., z\

9

z' ,
2

z\

e t c . , und ©> der

Vy*m,

Zz'*7U,

Z

r

S s V / w ,

Ex'y'm

durch 21, 93, £ ,

s o wird, w e i m |, v, £\ f ,

n

9

i\ I " ,

> / , {'

•lic respectiven Determinanten dcr A x e n

.r', y ' . z' s i n d , nach ( § . 43. h.), 42

x

'x

=

i x

x
v

+

^x

+

K

y'x =

f

- x +

*>x +

^x
soir>

*k = ^ * x + ' X + ^ x wo X alle Zahlen von 1 bis n bedeutet. Substituirt man diese Werthe von jc^, y
9

>

z^ in 91, 93,

C3, so erhält

man, wie man leicht übersieht, die oben ( § . 84, 4.) gefundenen Gleichungen, woraust sich ebenfalls die ( § . 91.) aufgeführten Bedingungsgleichungen I, II, III ergeben. Es

läfst sich jedoch in dcm gegenwärtigen Falle von den obigen drci Gleichungen ein unmittelbarer Beweis geben, womit wir uns jetzt beschäftigen wollen. §. 98. Bezeichnet man dcn Radiusvector oder den Abstand des Punctes m Anfangspuncte O dcr Coovdinaten im allgemeinen durch r. und folglich A Ar B Ar C = S.v"w + ^y m Ar 2z m ==2r /«.
7 2 2

so ist r ~x\
2

vom X ~K)'5+ *j
:,

7. A
AArB^-Cdie

A.

A.

Demnach is t dic Gr<ifse
% 2

Summe d e r M a s s c n aller materiellen Puncte m , m , m,, etc.

j e d e mit dem Quadrate ihrer Entfernung vom MitteIpunete O multiplic i r t , also durchaus von der Enge des Coordinatensystems unabhängig. §. 99. Setzen wir nach der ( § . 9.) eingeführten Bezeichnungsart — z r = X, *' X fA. K ft X,«
y z z x — x. z =

X fA

X fx

y

X,^t

,

X- V

X fA

Y^ X

= Z^

,

' X ,«

X,^t

wo X, fi alle aus den Zahlen 1, 2 , Z...n, menen Zahlen bedeuten, dafs X <
A B' C E F G = BC-E
2

je zwei und zwei, und zwar so genom-

so ergiebt sich:
2

= Zy m."Zz m
2

-- (2zxm) v -- (2xym)
2

= CA-F = AB-G

2

= Ez m.
2

Ex m
2

'

= =

2Y 2Z

2

x, « x
(

m.m mm

«

2

= 2x m.
2

Ey*m

2

2

= FG-AE= - GB-BF= = EF-CG

Tzxm.Txym 2 vym. = Eyzm.

— Ex*m.Evzm,
J

~ =

2Y^

Eyzm — 2y*m.2zxm Ezxm — Vz m.Zxym
2

Z^ 7n.m \f* X f* A\ m\ m Y mm .

— SX

A u s den ersten drei Gleichungen ergiebt sich unmittelbar: A' + B' + C=Z(Xl
\ X,^c

+Yl
X ^t
5

+Zl
X,f*J

\mm.
X f*

E s ist aber zufolge ( § . 34.) V(X^ eines D r e i e c k s Omjn . X y. möglichen jedes Producte

^ +

^ + Z^ ^

der

doppelte Flächeninhalt aller

D e m n a c h i s t d i e G r ö f s e A + tf + C d i e S u m m e aus den M a s s e n j e z w e i e r der n

materieIlenPuncte, multiplicirt, und dessen desBasis

mit dem Q u a d r a t e

des d o p p c l t e n F l ä c h e n i n h a l t s O d<?r C o o r d i n a t e n bestimmt
ft, Avird.

sen Spitze der A n f a n g s p u n c t durch die z w e i P u n c t e rtu,
A '

ist,

m

§. 100. 4 - 2GG =

Substituirt man in dem A u s d r u c k e ZD
9

AA

+

BB

+

CC +

2EE

+
9

2FF F
1

die durch A,

B. C

9

E,

F,

G ( § . 97.) bezeichneten und für A ~ =.r+2X
X,ju. v v X vJ fA

C

etc. so e b c n gefundenen W c r t h e , so erhält man ZD 2/A*;
\ X,f*

x ±Y
2

2

Y ^rZ
2

2

z*+2Y^
X,f*

Z^
A , , t * X,,w

vz+27,
v v X,M' r
9

X Z
X,jt* X,fit

Y
A ft
9

1

xY\minm
?
v

v

>.,ft"

v

=

S/X
^

v

1

X,f*

x + Yv '

Y +

z Ymm

m ,
v

A,ft,

vJ

A

p,

v

wobei zu bemerken ist, d o c h s o , dafs X < D

dafs man für X , p

r alle Zahlen

v o n 1 bis n nehmen mufs,

Nimmt man noch überdiefs a n , dafs auch p < v, so erhält m a n :
x

+
1

Y^

Y

+ Z^

z

\rn.m X

m . f* * der Summe aller jedes

\ Es ist d e m n a c h Producte

X,jc* v

X,<v

X,^t vJ

d i e G r o f s o J 9 , zufolge ( § . 9,3G.), g l e i c h von j e drei

der Massen

und d r e i d e r m a t e r i e l l e n P u n c t e , Quadrate des

d i e s e r P r o d u c t c m m m m u l t i p l i c i r t mit dem X fA v Volumens stems wird. §. 101* A'+ B' + Aus C, den ABC bewiesenen + 2EFG Eigenschaften
2

sechsfachen Axensybestimmt

der P y r a m i d e , und

deren

Spitze

der

Mittelpunct O des Puncte m.,
A

ist,

deren Basis

durch die drei

m
f*.

, m
V

der
2

drei

GrÖfsen sich

A

+

B 4- C
dafs

9

— AE

— BF

— CG

ergiebt

zugleich,

die

Coefficienten der Gleichung ( § . 92. (11)).
t

3

_

(J + B

+ CV +
2

(A

+

B'

C ')t — (ABC

+ 2 EFG -

AE

2

-

BF

2

— CG)

=

0

332

Vierte Vorlesung.

TJber analytische

abwechselnd positiv und negativ s i n d , und dafs die drci W u r z e l n derselben nicht nur reelle Gröfsen s i n d , sen, wodurch w i e dort b e w i e s e n w o r d e n , von sondern Euler zugleich positiv sein müsist,

denn mit aller Strenge der

entdeckte

Satz b e w i e s e n eines so

dafs j e d e r beliebige Punct eines festen K ö r p e r s lichten i s t , dafs
Ey'z'm = o, J^z'x'm = o,

zum Anfangspuncte kann, dessen

rechtwinkbestimmt

Coordinatensystems

angenommen

werden

Lage

Hx'ym

o.

Diese d r e i r c c h t w i n k l i c h t c n A x e n w c r d e n d i e

Hauptaxen

genannt, und w c n n der

Mittelpunct derselben überdiefs n o c h so bestimmt ist, dafs S x m = o, Eym — o, "E,zm — o, so heifsen sie die natürlichen Rotationsaxen. D e r MitteIpunl O dieses Axen-

systems wird alsdann der S c h w e r p u n c t hat die E i g e n s c h a f t , der M a s s e n

des festen K ö r p e r s genannt. durch der denselben

D i e s e r Punct gelegt, von die

dafs irgend eine beliebige E b e n e aller materiellen o sein mufs. Puncte, * jede mit

Summe

Entfernung - -v-

dieser ./ festen

E b e n e multiplicirt = §. 102.

A--<* • «

E s giebt für j e d e s feste S y s f e m materieller Puncte o d c r für j c d c n

K ö r p e r einen solchen P u n c t , und z w a r nur einen.

E s seien nämlich die Coordinaten y , {,

dieses Punctes a, b, c die Determinanten der durch denselben gelegten Ebnen s o ist die Entfernung p eines P u n c t e s , dessen Coordinaten x,
(§. 26.) = i ( x - a ) Zpm = + 'n(y-h). £E(x — + a)?n + i ( z - c ) . v T ( j - b ) m

y , z v o n dieser E b e n e

Folglich

+

i E ( z - c ) m . Eprti = o

D a nun für alle möglichen W e r t h e auch S ( x —
Xzm a)m = o, E(y — b)m = o,

von # ,
E(z — c)m = o,

sein

mufs,
Eym

so
=

mufs
b2m,

also
s e

2x7/i-aEm,

= c S m oder a =
c

1

^

=

^Em

J

°

^

*

n

'

^

s

n a t a i s o

J dederCoorc

dinaten a , 6 , § . 103. 188 auf drei

e i n e n reellen W e r t h . Journale
Acad.

D u r c h Herrn Prof. J a c o b i im Crellschen interessante in A"ov.
Comment. tom. XX.

für M a t h e m . B . 2 p.
petrop. ao 1775.

p.

189 — 270 enthaltene A b h a n d l u n g e n

von

Euler

und L c x e l l

aufmerksam

gemacht,

benutze

ich <len noch

übrigen Raum

dieses

Bogcns

u m das W e s e n t l i c h e

derselben

h i e r , mit Hülfe dcr in dieser Vorlesung behandelten S ä t z e , vorzutragen. §. 101. Aufgabe. Es seien # , v, Z\ 2', Z'; 2", v", Z" die resp. Detarminanten
T

eines A x e n s y s t e m s der recbtwinklichten Coordinaten x',y' z r c c h t w i n k l i c h t e n G r a n d a x e n s y s t e m e der x,y, soll die Determinanten 2, v, i einer

gegeben,

das mit d e m man

z denselben Anfangspunct O h a t ; durch P finden, die eine

Geraden PO

solche

L a g e h a t , dafs ein rcchtwinkIichtes A x c n s y s t e m durch D r e h u n g um dieselbe aus der L a g e des Grun(laxensystems in die des neuen A x e n s y s t e m s gebracht werden kann. W e i l d i e Determinanten der R o t a t i o n s a x e PO in B e z u g auf das Grundaxcnsystcm. mit denen in B e z u g auf das ncuc Axensystem dieselben sein müssen, so hat man

zufolge ( § . 4 2 . ) f o l g e n d e drei G l e i c h u n g e n : i = 22 + vv + ZZ oder (|-1)| + «9 + Z£ = o

v = i'i + v'v + z'i i = ri+ *"n+ z"i

ä ri

4- < y - i > + ci= +

o

A + ( r - i ) < ? = o.

Daraus ergiebt sich vermittelst z w e i e r dieser Gleichungen, z. B. dcr beiden letztern:
i • v : i =

[(v-l)(f-i)-v"n

:

tf#"-l'(<r-l)]

:

[IV-T(V-I)J,

w o r a u s man ( § . 2 2 . ) die Determinanten # , v, Z selbst erhält. Substituirt man nun in der ersten G l e i c h u n g :

*((*'-ixr-i)-*Y),

x ( ^ r - w - i ) ) ,

Miv'-iv-i))

r c s p . für 2> v, Zy und dividirt alsdann durch X, so (a) (!-l)(V-l)(<r-1)-*"<f'(i-l) -

erhältmandieBedingungsgleichung:
vff'+&n" ~ o

#'(V-l)-#V<r-1) +
e t c

w e l c h e z w i s c h e n den Gröfen 2, v, Zi 2\ A u f g a b e möglich sei. §. 105. Bezeichnet man die

*

statt

finden

mufs,

damit die

gegebene

Winkel,

welche

die

drei

Axcn

der

Coordinaten die ihre so hat

x', y', z' mit der E b e n e xy m a c h e n , Projectionen in dcr F,bene xy mit

resp. durch ß, ß', ß'\ und die W i n k e l , der A x e der .v b i l d e n , durch X, x', x",

man nach ( § . 4.)

| (b)

=

cosß

cos\ sin\

f

=

cosß' cosß' sinß'

cosX' sin\'

£" = v" = v" =

cosß" cosß" sinß";

cosX" sinX"

tj zzz cosß i zzz sinß

v' = <f =

woraus w e g e n der B e d i n g u n g s g l e i c h u n g e n :

f f + »V' + fC = o,

i"i +

+ Ci

o,

if +

+ <T = o f <

folgende drei Gleichungen h e r v o r g e h e n :
cosß' cosß"
c o * ( X " - X ' )

+• sinß'

sinß"

= o
o o

(c)

eosß" £0*0
cosß cosß
4

c o s ( X — X " )

räß"
Ar sinß =—

szwß =
sinß' =

cos(X'— tanß"tanß
= —

X)

oder tanß'lanß"zzz Daraus
, / < w
2


£ / « «
2

cos(X"—X'),

cos(X—X"),

tanßtanß'

=—

c o s ( X - X ) .

j S '

tarc ß"
2

c o * ( X " - X ' )

c o * ( X - X " )

c o * ( X ' - X ) ,

und folglich
Trr—^k
cos(X—X)

eo.9(X-X")co,9(X'-X)

Q

o

c0*(X'-X)c0.9(X"-X')

cofi(X"-X')roa(X-X')

7 ^ - T ^
c0.5(X — X )

> tan ß
2

=

——~T, cos(X— X )

-,tan ß=~—2

§. l < ) G .

Zufolge (§. 4 2 ,
iY
_

c . ) hat m a n :
= <f,

•/f

f

v

,7
cosß'

z =

i„'

_

=

c .

Folglich
(d)

sinß sinß' sinß"

= = =

cosß'

s i n ( X " — X ' )

cosß''cosß cosß cosß'

sin(X—X") sin(X'—X).

Aus j e zweien ergiebt s i c h :
tanß' (e)

dieser drei Gleichungen

mit Z u z i e h u n g

der drei Gleichungen