Schwerpunkt: Trends Produktkommunikation 150 Dienstleister

Web-to-Print Hintergründe Database Publishing im Überblick
Publ i shi ng Report
2006 / 2007 Workbook
Anzahl der in Deutschland erhältlichen Ratgeber für unternehmerischen
und privaten Erfolg: 1184
Anzahl der unternehmerischen und privaten Insolvenzen in Deutschland, 2005: 105 741
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Weitaus mehr als nur Zahlen.
Das Wirtschaftsmagazin brandeins.
Fordern Sie ein Probeheft an unter: 040/32 33 16-70
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3
EDI TORI AL Publishing Report 3
Warenfluss = Informationsfluss,
Informationsfluss = Warenfluss
Die „digitale Revolution“ ermöglichte
die weltweite Informationsvernetzung
der Unternehmen. Und fließen die Infor-
mationen auch zum Kunden, treibt man
damit den Verkauf und wiederum den
Warenfluss an. Der Warenfluss und der
Informationsfluss sind also die Motoren
der Globalisierung. Umgekehrt treibt
die Globalisierung den Warenfluss und
den Informationsfluss an.
Unternehmenskommunikation –
Publishing mit System
Die globale und marktzentrierte Kommu-
nikationsstrategie eines Unternehmens
wird auf dem globalen Markt immer
mehr zum zentralen Wettbewerbsfaktor.
Dieser Herausforderung müssen sich
Unternehmen und ihre Dienstleister aus
der Publishing-Branche stellen. Die in-
terne und externe Kommunikation kann
nur dann zielgerichtet, marktgerecht und
Viele spannende Themen
Daneben gibt es natürlich noch viele
andere Themen rund ums professionelle
Publishing. So finden Sie im Praxis-
Kapitel Erfolgsstorys aus verschiedenen
Branchen.
Und weil Publizieren mit System viel
Know-how erfordert, haben wir für Sie
eine umfangreiche Liste von Dienstleis-
tern und Spezialisten zusammengestellt.
Finden Sie in unserem Workbook eine
ganze „Containerladung“ interessanter
Stoffe, Impulse und Ideen.
Unter redaktion@publishing-report.com
können Sie das Workbook und weitere
Informationen kostenlos abonnieren.
Ihr Horst Huber
effizient funktionieren, wenn sie system-
gestützt durchgeführt wird. Das bedeutet
nicht zwangsläufig, dass Unternehmen
komplexe Publishing-Systeme einführen
müssen. Oft reicht eine standardisierte
und transparente Arbeitsweise mit vor-
handenen Komponenten aus.
Schwerpunktthema Web-to-Print
Auch wenn die Globalisierung zum
Großteil auf der elektronischen Kom-
munikation beruht, ist das Thema Papier
längst nicht gestorben. Im Gegenteil:
Kataloge, Prospekte, Anzeigen etc. spie-
len nach wie vor eine entscheidende
Rolle. Umso spannender ist, dass das
Internet mittlerweile den Erstellungs-
prozess vieler Printmedien dominiert.
Und das wiederum ist ein wunderbares
Beispiel für die Funktionsweise und die
Bedeutung des systemgestützten Pub-
lizierens. Daher haben wir für unser
neues Workbook den Schwerpunkt
„Web-to-Print“ gewählt.
20 / 40 IDEAL X revolutionierten den Welthandel. 20 und 40 Fuß
sind die Standardmaße der gängigen Fracht-Container. IDEAL X war
der Name des ersten Containerschiffes. Fragen Sie sich nun, was
diese riesigen Stahlbehälter mit Ihrer Unternehmenskommunikation
zu tun haben? Mit Ihren Katalogen? Mit Ihrem Online-Shop? Nun,
Container haben das Wirtschaftsleben beinahe so stark verändert
wie die Computer. Erst die Standardisierung der Container schuf die
Basis für den schnellen und kostengünstigen globalen Warenverkehr.
Somit transportierten Container nicht nur Waren von A nach B, son-
dern auch die Unternehmen in den Weltmarkt.
20 /40 IDEAL X REVOLUTIONIERT
IHRE UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION
Horst Huber
Herausgeber Publishing Report
h.huber@publishing-report.com
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4 Publishing Report
œ Formatneutrales Publizieren mit suso.PUBLISH .............. 6
œ Redaktionssystem SoftCare K2 ..................................................... 7
œ WEB 2.0 ............................................................................................................ 8
œ Simulation und Benchmarking von Katalogprozessen 9
œ Adobe Technologien erleichtern das
kollaborative Arbeiten .......................................................................... 10- 11
œ Interview mit dem Geschäftsführer
der InBetween GmbH............................................................................ 12- 13
INHALTSVERZEICHNIS
TRENDS
œ Trends in der Produktkommunikation .................................... 36- 37
œ Gestaltete Kataloge mit Stämpfli Layoutbox..................... 39
œ Neues PIM System infuniq für den Mittelstand.............. 40- 41
œ Produktplanung und Publishing mit
STEP Merchandiser .................................................................................. 42- 43
œ Return on Investment von PIM-Systemen .......................... 44- 45
œ Crossmedia-Kommunikation mit Omnicat ......................... 46- 47
PRODUKTKOMMUNI KATI ON
œ Begriffsdefinition: Der Weg aus der
babylonischen Sprachverwirrung ............................................... 14- 15
œ Aufbau von Mitarbeiter-know-how ......................................... 16- 17
œ Der erfolgeiche B-to-B-Katalog .................................................... 18- 19
œ Web-to-Print bei alltours mit Viva ............................................. 20- 21
œ Zukunft des Collaborative Publishing –
Interview mit Quark Europa ........................................................... 22- 23
œ Offshore Medienproduktionen mit misSuite-Pro ........... 24- 25
œ Absatzförderung bei Hewlett-Packard mit 2publish 27
œ Die VVA Networks GmbH –
ein Fullservice-Dienstleister .............................................................. 28- 29
œ Publisher – Das erfolgreiche Fachmagazin
aus der Schweiz ........................................................................................ 30
œ Portokostenoptimierung mit der Bauer Vertriebs AG 32- 33
œ Revolutioniert E-Paper Print-Produkte? ................................. 34- 35
HI NTERGRÜNDE
Mehr
Informationen
zum optimierten Publishing
gibt Ihnen gerne die:
WERK II GmbH
info@werk-ii.de
œ Editorial ............................................................................................................ 3
œ Impressum ..................................................................................................... 97
EDI TORI AL
5
Publishing Report 5
œ Interview mit Marc Lehmann über
Brand-Management-Systeme ........................................................ 48- 49
œ iBrams: Rückblick und Ausblick mit
Andreas Michalski .................................................................................... 50- 51
œ Web-to-Print mit CI-Book bei Daimler Chrysler ............ 52- 53
œ Point of Sale Marketing bei ARAL mit melago ................ 54- 55
œ iBrams-Praxis-Report:
Bei der Media IT Services & Consulting ................................ 56
œ iBrams-Praxisreport: Bei der von Oertzen Group .......... 57
œ Trend: Navigationssysteme für Designdokumente ....... 58- 59
œ Automatisierung und Individualisierung
von Anzeigen mit iBrams ................................................................... 60- 61
WEB- TO- PRI NT
œ 100% Automatisierung mit Database Publishing ......... 62
œ Return on Investment ........................................................................... 63
œ Verbindung realer und virtueller Produktwelten
am Beispiel von Leaflet ...................................................................... 64- 65
œ Anforderungen an das Database Publishing
am Beispiel von IQuest.comet ...................................................... 66- 67
DATABASE PUBLI SHI NG
œ Michelin: Datenbankgestützte Produktion
der Reifen-Broschüren ....................................................................... 68- 69
œ TECSELECT – Das Marketing Tool für DEHA-Kunden... 70
œ XML Publishing mit SAP –
DIGRO Preiskataloge mit pagino ............................................... 71
œ Crossmedia bei SCHÄCKE mit suso.SYSTEM..................... 72
œ Praxis-Checkliste Database Publishing ............................. 73
œ Corporate Publishing bei der Commerzbank
mit BrandMaker ......................................................................................... 74- 75
œ Durchgängiger Publishing Workflow bei Karstadt ....... 76- 77
œ Praxis bei OTTO'S: Das PIM-System CaTS im Handel.. 78- 79
œ Dezentrales Marketing bei Silent Gliss .................................. 80- 81
œ Zehn Jahre datenbankgestütztes Corporate
Publishing bei SIEMENS Österreich .......................................... 82- 83
œ „Wanderland Schweiz“: Crossmediale
Magazinproduktion mit publish.Cube3 ................................ 84- 85
œ PRYM produziert seine Kataloge mit EasyCatalog ...... 86
œ E-Paper: Speedpaper im Einsatz ................................................. 87
œ Praxis bei Alno Küchen: cmi24 bei Variantenfertigern 88- 89
œ Optimaler Workflow für effiziente
Printkommunikation im Handel ................................................... 90- 91
Kostenloses
Abo
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des Publishing Report an, unter:
redaktion@publishing-report.com
œ Dienstleisterverzeichnis ....................................................................... 92- 97
œ Schlagwortverzeichnis .......................................................................... 98
œ Personen- und Firmenverzeichnis ............................................... 99
VERZEI CHNI SSE
PRAXI S
6
6 Publishing Report TRENDS
Die datenbankgestützte Erstellung von Print-Publikationen wird
immer wichtiger – sei es bei klassischen Database-Publishing-
Projekten oder bei Web-to-Print-Systemen. Bei Systemen wie
suso.PUBLISH, die unterschiedliche DTP-Programme unterstützen,
kommen häufig eigenständige Template-Designer zum Einsatz.
Der Neue im Team
Aus diesem Grund hat das Unternehmen
summersoft sein Cross-Media-Publi-
shing-System um eine Komponente
erweitert: Mit dem neuen Template
Designer suso.PUBLISH können Anwen-
der ihre Grafikkonzepte künftig ohne
zusätzliche Programmierung selbst um-
setzen. Der oft zeitintensive Prozess der
Manuskript- und Layout-Erstellung wird
deutlich vereinfacht. suso.PUBLISH ist
eine professionelle Softwarelösung, mit
der papiergebundene Verkaufsunter-
lagen und hochwertige Produktdoku-
mente innerhalb kürzester Zeit erstellt
werden können. Durch einen einfachen
und zugleich wirkungsvollen Mechanis-
mus werden automatisch QuarkXPress-,
Adobe-InDesign- oder PDF-Dokumente
erstellt.
Nichtstrukturierte Dokumente?
Kein Problem
Mit der neuen Softwarekomponente
suso.PUBLISH kann der Anwender auch
nichtstrukturierte Dokumente bearbei-
ten. Die in jeder XML- oder BMEcat-
exportfähigen Datenbank gehaltenen
Produkt- und Bilddaten werden dazu in
DTP-Programmen wie QuarkXPress oder
Adobe InDesign unter WYSIWYG-Be-
dingungen individuell aufgebaut.
Medienneutrale Datenbank –
Personenneutrales suso.PUBLISH
Nachdem die Daten für einen Katalog
in einer medienneutralen Datenbank
zusammengestellt wurden, nimmt sie
der suso.PUBLISH-Anwender mit dem
Programm entgegen und gestaltet die
Publikation. Nach Abschluss der redak-
tionellen und gestalterischen Tätigkeit
erfolgt die vollautomatische Ausgabe
aus der Datenbasis gemäß der vorge-
gebenen Layoutdefinition in ein frei
wählbares Format wie QuarkXPress,
Adobe InDesign oder PDF – jedoch ohne
den mühseligen Programmierungsauf-
wand, der bislang noch nötig war.
Last-Minute-Änderungen
Die Nutzer von suso.PUBLISH können
Last-Minute-Änderungen an der Quelle,
d. h. direkt am Template oder in der
Datenbank, durchführen und danach
die Generierung erneut starten. Sprach-
mutationen lassen sich einfach generie-
ren. Eine variantenreiche Gestaltung
sowie die Einhaltung eines einheitlichen
Corporate Designs sind durch die flexible
Handhabung von Seiten-, Block- und
Regel-Templates gewährleistet. Ein end-
gültiges Finish kann auch in Quark-
XPress oder Adobe InDesign erfolgen.
Sonderseiten, individuelle Ergänzungen
und Einschübe kann der Anwender
dadurch mühelos integrieren.
Fazit
Formatneutrales Publizieren bietet alle
Möglichkeiten. Diese Flexibilität stellt
Grafiker vor spannende Herausforde-
rungen. Wer sie annimmt, wird mit
einem Plus an Effizienz belohnt.
„ Oliver Treubel,
Publishing Report
FORMATNEUTRALES PUBLIZIEREN MIT
SUSO.PUBLISH
Hansjörg B. Gutensohn
summersoft Softwarelösungen GmbH
office@summersoft.cc
www.summersoft.cc
siehe auch Seite 72
Last-Minute-Änderungen:
Durchführung direkt am Template
oder in der Datenbank
7
TRENDS Publishing Report 7
Mehr Informationen?
SoftCare Software-Service GmbH
Anna-Lena Hanel, Marketing Manager
ahanel@softcare.de
www.softcare.de
Redaktionssysteme gewinnen für das Corporate Publishing immer mehr an Bedeutung
– beispielsweise für Kunden- und Mitarbeitermagazine. Besonders für die Produktion
von informationsintensiven Corporate-Publishing-Unterlagen sind klassische Redak-
tionssysteme geeignet. SoftCare bietet mit K2 nun den kleineren Bruder zu dem High-End
Redaktionssystem K4 an.
Auf diese Situation hat SoftCare
reagiert.
Mit K2 bietet SoftCare das ideale Redak-
tionssystem für den Einsatz in kleineren
Unternehmen. Die Publishing-Profis
unterstützen seit mehreren Jahren welt-
weit Verlagshäuser und Agenturen mit
dem High-End-Redaktionssystem Soft-
Care K4. Auf dieser Basis entwickelte
man nun eine kleinere und kompaktere
Workgroup-Lösung. Den Bedürfnissen
kleiner Verlage und Agenturen wurden
die wesentlichen Elemente des großen
Systems angepasst. Die klassischen
Arbeitsabläufe sind bereits vorkonfigu-
riert und können darüber hinaus indivi-
duell angeglichen werden.
Kompakt, übersichtlich, bediener-
freundlich.
Das leicht zu erlernende grafische Be-
dienkonzept und die Steuerung über
Wizards erlauben eine intuitive Hand-
habung der Administrationsoberfläche.
Redakteure und Layouter profitieren von
der Bedienerfreundlichkeit, die durch
SoftCare K2 innerhalb der Adobe-Arbeits-
umgebung entsteht. Durch die Trennung
von Layout und Redaktion und die enge
Verbindung mit InDesign und InCopy
können die Redakteure von Anfang an
sehen, wie sich ihre Texte in das Layout
einfügen – ohne jedoch das Layout selbst
zu bearbeiten oder direkten Zugriff auf
die Layoutdatei zu benötigen. Arbeiten
werden dorthin verteilt, wo sie hinge-
hören, Fehlerquellen minimiert. Dank
datenbankgestützter Technologie ist
das Suchen über einen Fileserver nicht
mehr nötig: Die anstehenden Aufgaben
können stets aktuell und automatisch
abgerufen werden. Auch lange Überle-
gungen, an wen jetzt eigentlich der Job
geschickt werden muss, welche Versions-
nummer aktuell ist oder welche Zeit-
limits gelten, gehören der Vergangenheit
an.
SoftCare K2 Overview gibt an, an wel-
chem Punkt der Bearbeitung sich einzel-
ne Layoutstrecken befinden, und liefert
einen Überblick über den gesamten Sta-
tus der Publikation. Webbasiert kontrol-
liert der Bearbeiter alle Layoutstrecken.
Sicher, sauber und skalierbar.
Die zentrale Datensicherung von Soft-
Care K2 sorgt für eine hohe Geschwin-
digkeit des Gesamtsystems. Dazu kom-
men automatische Versionierungen und
ein einfacher Export, zum Beispiel in ein
Archivsystem. Die Datenbank ist voll
mandantenfähig, so können mehrere
Publikationen auf einem System verwal-
tet werden. Neben dem zentralen Admi-
nistrator können bis zu 15 Benutzer mit
dem System arbeiten, Anbindung an ver-
teilte Standorte inklusive. Ein Upgrade
auf SoftCare K4 ermöglicht jederzeit die
Anpassung an wachsende User-Bedürf-
nisse.
Effizienter, schneller, weiter.
Die Anforderungen im Corporate Publi-
shing steigen stetig: Durch die Arbeits-
teilung zwischen Kunden, Niederlas-
sungen und den Mediendienstleistern
und durch den volldigitalen Abstim-
mungsprozess wird der Einsatz von
Redaktionssystemen immer wichtiger.
Schließlich gilt auch für kleinere Publi-
kationen das Prinzip „Zeit ist Geld“.
SoftCare bietet einfachste Handhabung
bei maximaler Geschwindigkeit und ga-
rantiert so professionelles Publishing
mit höchster Effizienz. Auf diese Weise
unterstützt SoftCare Unternehmen darin,
den Herausforderungen der sich immer
schneller bewegenden Märkte zu be-
gegnen.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
KLEIN ABER FEIN – SOFTCARE BIETET MIT K2
EIN SYSTEM FÜR DEN KLEINEN GELDBEUTEL
8
8 Publishing Report TRENDS
Web 2.0 – ein Begriff, den fast jeder schon gehört hat. Was aber ver-
steckt sich hinter dieser Bezeichnung? Handelt es sich tatsächlich
um ein Update des Internets? Eine einfache und zugleich umfas-
sende Definition gibt es leider noch nicht.
Die Evolution des Internets
Websites mit überwiegend statischen
HTML-Seiten werden rückblickend als
„Web 1.0“ bezeichnet. In den frühen
Jahren des Internets beherrschten sie
das neue Medium. Der nächste Schritt
war die Dynamisierung der Inhalte
durch datenbankgestützte Websites.
Das Zeitalter der Content-Management-
Systeme hatte begonnen. Dann platzte
die Internet-Blase, und man suchte
nach neuen Ideen. Um sich von dieser
heiklen Dot-Com-Ära abzusetzen, hat
man fortan die neue Versionsnummer
„Web 2.0“ verwendet. Was jedoch ist
neu an der Version 2 des Internets?
Ideen
Auch wenn „Web 2.0“ manchmal als
Modewort diskreditiert wird, verbergen
sich dahinter durchaus interessante und
ernst zu nehmende Ideen. Das Internet
soll zur Plattform aufgewertet werden
und somit Anwendungen bereitstellen,
die bisher nur lokal auf dem Desktop zu
finden waren. Zudem soll der Web-User
in den Mittelpunkt gerückt werden und
nicht mehr nur als passiver Konsument,
sondern als aktiver Part verstanden wer-
den. Zu seinen „Aufgaben“ zählt das
Schreiben und Bearbeiten von Inhalten
(in Weblogs und Wikis), aber auch die
Klassifizierung von bestehenden Inhal-
ten mithilfe so genannter Tags. Der Trend
zur Mitgestaltung wurde besonders deut-
lich, als unzählige Privatpersonen in Echt-
zeit über die Wirbelstürme Katrina und
Rita berichteten und somit den traditio-
nellen Nachrichten-Medien den Rang
abliefen.
Technologien
Der Begriff „Web 2.0“ steht in enger
Verbindung mit Technologien und Me-
thoden wie AJAX (Asynchronous Java
Script and XML), RSS (Real Simple Syn-
dication), Weblogs, Webservices und API
(Application Programming Interface).
Sie ermöglichen zum einen die Erstel-
lung von benutzerfreundlichen webba-
sierten Anwendungen, die sich mit typi-
schen Desktop-Anwendungen messen
können, und zum anderen die einfache
Verbreitung von Inhalten.
Google & Co.
Während O’Reilly Media mit seinen
„Web 2.0“-Konferenzen für die Ver-
breitung des Begriffs sorgte, hat man
sich bei Google über den Praxisnutzen
Gedanken gemacht. Produkte wie Goo-
gle Maps, Google Mail, Google Calendar
zeugen von der Bedeutung, die man in
Mountain View den Möglichkeiten von
„Web 2.0“ beimisst. Und so wundert es
nicht, dass sich die Branchenriesen wie
eben Google, aber auch Yahoo! und
Microsoft um die lukrativsten „Web 2.0“-
Innovationen ein Kopf-an-Kopf-Rennen
liefern. Kleinere Firmen mit findigen
Ideenausbrütern kümmert das wenig:
Unbeeindruckt stellen sie interessante
„Web 2.0“-Lösungen vor. Ein Beispiel ist
„Basecamp“ von 37signals, ein leicht zu
bedienendes Projektverwaltungspro-
gramm. Es überzeugt durch seine Ein-
fachheit – frei nach dem Motto „less is
more.“ Ein Leitspruch, der die Idee hinter
„Web 2.0“ am besten ausdrückt: Es geht
vor allem um Anwendungen und Web-
sites, die mit sympathischer Einfachheit
größtmöglichen Nutzen bieten. Von
Berufspessimisten wird „Web 2.0“ schon
als Hype im Stile der Dot-Com-Ära ver-
unglimpft. Anders als die „Web 2.0“-
Entwickler haben sie eben „no idea.“
„Michael Grosch,
TV Information Services GmbH
WEB 2.0 –
DER NEUE BOOST FÜRS INTERNET?
Michael Grosch
TV INFORMATION SERVICES GmbH
michael.grosch@tvi-services.de
www.tvi-services.de
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TRENDS Publishing Report 9
Horst Huber
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
horst.huber@werk-ii.de
www.werk-ii.de
Der Versandhandel steht unter hohem Kostendruck. Gleichzeitig steigen die
Anforderungen in der Katalogproduktion permanent: Immer mehr Seiten müssen ziel-
gruppengerecht erstellt werden. In vielen Unternehmen sind inzwischen die
Einzelschritte optimiert. Einsparungsmöglichkeiten lassen sich aber noch beim Blick
aufs Ganze finden.
An der Erstellung eines Versandhan-
delskatalogs sind viele Köpfe beteiligt:
Mitarbeiter aus Vertrieb und Marketing,
Einkäufer, Fotografen, Grafiker, Drucker,
Postversender etc. Damit alles läuft wie
geschmiert, müssen die einzelnen Zahn-
räder stets perfekt ineinander greifen.
Doch Getriebe leiern über die Jahre aus.
Spätestens jetzt muss der Produktions-
prozess mit Optimierungsmaßnahmen
geölt werden.
Wo steckt das
Optimierungspotenzial?
Tempo und Deadlines bestimmen die
Katalogproduktion. Termine wie Mus-
terung, Fotoreise, Reinzeichnung, Druck
und Versand sind die Fixpunkte im
Prozess. Vergleicht man sie mithilfe fol-
gender Parameter, ergeben sich Kenn-
zahlen für die internen und externen
Durchlaufzeiten eines Katalogs:
œ Typ des Katalogprozesses
œ Seitenumfang
œ Herstellungsverfahren
Ein Benchmarking kann die gewonne-
nen Kennzahlen mit den Ergebnissen
aus den vergangenen Jahren oder mit
Vergleichszahlen anderer Unternehmen
vergleichen. Dadurch ergibt sich ein Bild
über mögliche Optimierungsfelder. Die
Praxis hat jedoch gezeigt, dass die
beschriebene Vorgehensweise nicht
unproblematisch ist: Sind die Analyse-
daten wirklich verlässlich?
Die Erstellung von Terminplänen
Meist liegen die Terminpläne mehr oder
weniger standardisiert als Excel-Doku-
mente vor. Diese Dateien werden in
aller Regel von Saison zu Saison ko-
piert. Die neuen Ecktermine werden
dabei entsprechend der Praxiserfahrung
festgelegt. Der Grundsatz lautet: Die
Terminpläne haben sich in der Praxis
bewährt und werden nicht hinterfragt.
Die Simulation von Terminplänen
WERK II setzt IQuest.timex, das Pla-
nungs- und Steuerungssystem für die
Katalogproduktion, auch zu Analyse-
zwecken ein. Mit IQuest.timex können
Terminschienen simuliert werden. In
Abhängigkeit verschiedener Parameter
wie Durchsatzmengen, Auslastung,
Pufferzeiten etc. wird der Katalogpro-
zess simuliert. Dabei ergeben sich oft
erhebliche Abweichungen zu den
erstellten Terminplänen, u. a. weil jede
Abteilung im Unternehmen mit ver-
steckten Puffern arbeitet. Diese werden
durch eine Simulation aufgedeckt und
bergen erhebliches Verbesserungs-
potenzial.
Fazit
Die Simulation von Terminplänen führt
zu erstaunlichen Ergebnissen. Durch sie
werden die Prozessschritte transparent
und bewertbar. Anhand der Simulations-
daten kann ein Benchmarking aufgesetzt
werden, das Auskunft über Stärken und
Schwächen des Katalogprozesses gibt.
„ Horst Huber, WERK II
GELD UND ZEIT SPAREN MIT SIMULATION
UND BENCHMARKING DER KATALOGPRODUKTION
WERK II bietet als Unternehmensberatung die
Simulation und das Benchmarking von Katalog-
prozessen als eigenständige Beratungsmodule
an. Als Analyse-Werkzeug wird IQuest.timex, ein
Planungs- und Steuerungssystem für die Kata-
logproduktion, eingesetzt.
10
10 Publishing Report TRENDS
Wenn sich kollaboratives Arbeiten nicht mehr auf gemeinsame Büroräume beschränkt,
bringt das Internet mit passenden Anwendungen verstreute Mitarbeiter zusammen. Dabei
geht es nicht nur um den Zugriff auf zentral abgelegte Daten, sondern um die zielge-
richtete Interaktion aller an einem Projekt beteiligten Personen. In der Regel sind es Ab-
stimmungen, die digital im gleichen Zeitfenster erfolgen – selbst über Kontinente hinweg.
Kollaboration zum Ersten…
Die Zusammenarbeit von Macromedia
und Adobe trägt erste Früchte: Die Flash-
Technologie hat Einzug in die Adobe
Acrobat-Familie erhalten. Die Knospen
sind in den acht Säulen von Adobe
Acrobat 8 zu erkennen. Seit der Version
5 beherrscht Adobe Acrobat das Thema
„Anmerkungen an PDF-Dokumenten“.
Mit der Version 8 wird der bis dahin
zum Teil umständliche Anmerkungs-
und Versionierungs-Workflow stark ver-
einfacht. Ohne den bisher nötigen
Versand von Anmerkungen per E-Mail
und dem späteren Zusammenführen
können nun direkt über ein freigegebe-
nes Netzwerkverzeichnis oder auch eine
WebDav diverse Verzeichnisse, Anmer-
kungen etc. direkt bezogen und ausge-
tauscht werden.
Aus einer einzigen Anwendung heraus
können nun mehrere Personen, selbst
wenn sie an verschiedenen Orten sta-
tioniert sind, gemeinsam an einem
Dokument arbeiten. Änderungen und
Ergänzungen können sie dabei beinahe
live verfolgen, d.h. sie beziehen sie mit
nur geringer Zeitverzögerung direkt vom
jeweiligen Server.
…zum Zweiten…
Wird beim Erstellen der Anmerkungen
deutlich, dass ein vorliegendes PDF-Doku-
ment zu sehr aus dem Ruder läuft, greift
eine weitere Funktion von Acrobat 8:
Acrobat Connect. Mit einem Klick kann
damit eine multimediale Webkommuni-
kation erfolgen. Der Ersteller des PDF-
Dokuments gibt seinen Arbeitsbild-
schirm den Personen aus dem Abstim-
mungsprozess frei. Per Chat, Audio- und
auch Videokommunikation können nun
alle Beteiligten dem Ersteller virtuell
über die Schulter schauen und so
gemeinsam ein passendes Ergebnis just
in time hervorbringen. Dabei können
nicht nur PDFs, sondern sogar einfache
Screenshots mit einem simplen White-
boarding Tool bearbeitet werden. So
dienen sie als Grundlage für die weitere
Ausarbeitung.
Alle Bearbeiter werden mühelos in den
Workflow integriert – selbst Nicht-An-
wender von Acrobat 8. Denn seit Adobe
Acrobat 7 kann ein Anwender bei der
Nutzung des kostenfreien Acrobat
Readers 7 auch die Kommentierungs-
funktionen freischalten – und dies funk-
tioniert ebenfalls bei Adobe Acrobat 8.
Für die virtuelle Kommunikation hinge-
gen benötigt man nur den Flash-Player.
Und der ist bereits bei weit über 90 %
aller gängigen Internetbrowser instal-
liert. Der virtuelle Arbeitsplatz besteht
aus so genannten Pods. Diese umfassen
die Freigabe vom Desktop/Bildschirm,
die Kommunikation per Chat, Audio und
Video sowie das Bereitstellen von Ma-
terialien als Dateien. Die Anwendung
beinhaltet außerdem die Funktion einer
Live-Abstimmung: Mithilfe geschickt
zusammengestellter Multiple-Choice-
Fragen wird ermittelt, welche Idee der
Mehrheit am meisten zusagt. X
DER DIREKTE DRAHT ZUM TEAM – ADOBE-TECHNO-
LOGIEN VEREINFACHEN DAS KOLLABORATIVE ARBEITEN
Adobe Acrobat Connect
online
zusammenarbeiten
Adobe Acrobat 8
Acht Hauptarbeits-
bereiche
11
TRENDS Publishing Report 11
…und zum Dritten...
Digital nachvollziehbare Anmerkungen
und virtuelle Abstimmungen sind das
eine, spätestens bei umfangreichen
Änderungen, wie zum Beispiel Überset-
zungen, macht ein „natives“ Editieren
von gestalteten Inhalten wesentlich
mehr Sinn und spart Abstimmungen.
Vor einigen Monaten war es fast ein
technisches Kunstwerk, per Webbrowser
bestehende Druckvorlagen mit intuitiven
Benutzeroberflächen zu editieren und
Informationen on the fly auszutauschen.
Inzwischen schauen viele Anwender auf
die sich bietenden Möglichkeiten von
Rich-Internet-Applikationen auf Basis
von Flex und Flash. Eine verbindliche
Vorschau oder eine druckfähige PDF-
Datei sind dabei noch kleine Anforde-
rungen, die mit Grafik- und Layout-
Server-Applikationen gelöst werden
können. Anspruchsvoller wird es, wenn
nur Bestandteile einer Seite im Team
schnell und ohne große Vorbereitung
überarbeit werden sollen – und das in
unterschiedlichen Zeitfenstern.
Mit dem Adobe InDesign-Server und
Adobe Flash sind Marktstandards im
Creative-Publishing-Sektor integriert,
die mit one2edit der kuhnert mediaso-
lutions ineinander greifen. In Kombi-
nation mit Flex verschmelzen die An-
wendungen zu einem Workflow mit
einer gemeinsamen Benutzeroberfläche.
InDesign-Dokumente können so direkt
gruppenarbeitsfähig gemacht werden,
ohne Qualitätseinbußen beim Zeilenfall,
bei typografischen Besonderheiten wie
Hochstellungen u.ä. oder gar bei Tren-
nungen zu erleiden. Dabei übernimmt
das Flash-Format eine wesentliche Rolle.
Durch zentralisierte und immer aktuelle
Datenbestände haben alle Beteiligten
direkten Zugriff auf das Dokument. Jede
Ebene ist in one2edit über verschiedene
Berechtigungen abgebildet. Auf einen
Blick sehen so alle Bearbeiter, in welchem
Stadium sich das Dokument befindet.
Während des kompletten Erstellungs-
prozesses können jederzeit Änderungen
am Master-Dokument durchgeführt
werden. Am Ende des Workflows liegen
ein druckfertiges PDF und ein neues
InDesign-Dokument vor, die über speed-
Paper direkt ins Web oder an Mobile
Devices ausgegeben werden können.
Auch Übersetzungen können so kon-
trolliert werden. Übersetzte Texte ste-
hen sofort als aktualisierte Information
zur Verfügung. Wenn der Übersetzer
Jörg Oyen
Publishing Report
j.oyen@publishing-report.com
www.publishing-report.com
one2edit
Online Zusammen-
arbeiten und editieren
seine Texte fertiggestellt hat, kann die
nächste Instanz die Texte überprüfen.
Sollten noch Fehler vorhanden sein,
bekommt der entsprechende Überset-
zer eine Mitteilung und berichtigt das
Dokument. Alle Projektbeteiligten wer-
den über Änderungen automatisch
informiert. Am Ende kann das Doku-
ment direkt gedruckt werden, ein High-
resolution-PDF der Druckerei per Link zur
Verfügung gestellt werden. Ein neues
InDesign-Dokument wird generiert und
in der one2edit-Datenbank gespeichert.
Optional kann das Dokument direkt
über speedPaper im Internet publiziert
werden. Einfaches Versionsmanage-
ment, übersichtliches Handling, bessere
Kommunikation durch Notizfunktion,
effektives und effizientes Übersetzungs-
management bis zur Druckfreigabe sind
die klaren Vorteile, die sich auch aus der
Integration von one2edit ergeben.
Fazit
Die Adobe Acrobat Version 8 in Verbin-
dung mit Flash bietet innovative, flexible
und leistungsfähige Standardtechnolo-
gien für das kollaborative Publishing.
Die Kombination mit InDesign erschließt
weitere Horizonte.
„ Jörg Oyen,
Publishing Report
12
12 Publishing Report TRENDS
Kataloge, Produkt-Flyer und Preislisten automatisiert und vor allem effizient zu produ-
zieren – dafür steht das Publishing-Tool InBetween schon seit über zehn Jahren. Armin
Dressler, Geschäftsführer der InBetween GmbH, äußert sich im Gespräch mit dem
Publishing Report über die Zukunft des Database Publishings und zu seinen Zielen mit
InBetween.
Publ i shi ng Report : Es war in letzter
Zeit recht still um InBetween. Wohin
geht die Reise?
Armin Dressler: Nach der Übernahme
der Marken- und Software-Rechte von
Building Systems im Jahr 2004 haben wir
uns Zeit gelassen und viel Energie in die
Entwicklung investiert, um InBetween
wieder mit Leben zu füllen. Mit der ak-
tuellen Version 3 haben wir aus dem
ehemaligen QuarkXPress-Plug-In ein
völlig neues System geschaffen: server-
basiert, skalierbar, formatneutral und
vor allem hoch integrativ. Ziel war es,
den engen Einsatzbereich innerhalb
einer DTP-Anwendung zu erweitern, um
die Vorteile des dynamischen, regelba-
sierten Layouts mit maximaler Auto-
matisierbarkeit auch für weitere For-
mate und somit für die gesamte Mar-
keting- und Vertriebskommunikation
nutzbar zu machen. Der erste Schritt in
diese Richtung war die Unterstützung
von Adobe InDesign. Heute geben wir
neben den beiden relevanten DTP-
Formaten auch PDF, MS Word, HTML
und ganz aktuell auch MS PowerPoint
aus. Mit nur einem Werkzeug – vielfach
sogar dem gleichen Template – können
wir jetzt all diese Formate mit höchster
Leistung erzeugen. Damit sind wir wie-
der so einzigartig wie zu Beginn der
InBetween-Geschichte.
Publ i shi ng Report : Was hat Sie
bewogen, sich so weit vom klassischen
Database Publishing zu entfernen?
Armin Dressler: Unsere Sicht auf den
Markt und seine Entwicklung: Die Zahl
der Systeme, die Prozesse in der Mar-
keting- und Vertriebskommunikation
unterstützen, und ihre Verbreitung neh-
men stetig zu – ob im Brand Manage-
ment, Media-Asset-Management, Pro-
dukt-Informationsmanagement etc. Die
Internationalisierung und der Wett-
bewerbsdruck in nahezu allen Branchen
forcieren die Anwendung solcher Sys-
teme zur Verschlankung der Ausgabe-
Prozesse. Mit InBetween verbinden wir
die strukturiert vorhandenen Inhalte
mit den Ausgabeformaten. Damit wird
die Kommunikationslücke zwischen
Anbieter und Kunde geschlossen.
Publ ishing Report : Formate wie PDF,
HTML und MS PowerPoint werden ja
auch heute schon erzeugt. Worin liegt
dabei aus Ihrer Sicht die Herausforde-
rung?
Armin Dressler: Die Formate an sich
sind nicht die Herausforderung – die
liegt viel mehr in den Inhalten, die
heute transportiert werden sollen. In
der Katalogproduktion werden die
Zyklen immer kürzer. Kunden erwarten
zusätzlich eine immer genauer auf ihre
Anforderungen abgestimmte Ansprache.
Daraus ergibt sich, dass z.B. Kataloge
nicht nur mit einer immer höheren
Frequenz, sondern auch mit unter-
schiedlichen Inhalten realisiert werden
müssen. Das beginnt bei den diversen
Sprachversionen und endet bei der kun-
denindividuellen Ansprache im 1:1-
Marketing. Sehen wir uns an, was im
Web heute schon im Hinblick auf die X
DATABASE PUBLISHING UND INBETWEEN –
EIN TEAM MIT ZUKUNFT
13
TRENDS Publishing Report 13
individuelle Kundenansprache möglich
ist, bekommen wir einen guten Eindruck
davon, wohin sich auch die anderen
Kanäle bewegen müssen. Hier fehlen
jedoch bislang die Systeme, die mit dem
geforderten gestalterischen Anspruch
und der notwendigen Leistungsfähig-
keit ausgestattet sind, um das zu reali-
sieren, was millionenfach bereits über
HTML-Newsletter gemacht wird. CRM-
Systeme liefern beispielsweise die Kun-
denprofile, ERP-Systeme die Preise, ein
PIM ergänzt die Details zu den Produk-
ten. Nehmen wir dann noch einen An-
bieter mit einem breitem Sortiment,
fällt es leicht, sich vorzustellen, wie
unterschiedlich die Zusammenstellung
für jeden einzelnen Kunden werden
kann – und wie groß die Herausforde-
rung ist, diese völlig unterschiedlichen
Inhalte in die bekannten Formate aus-
zugeben.
Publ i shi ng Report : Ist nicht das
Mischen dieser zahlreichen Quellen an
sich schon eine riesige Herausforde-
rung?
Armin Dressler: Mit Sicherheit –
nichtsdestotrotz ist sie lösbar: Großes
Potenzial steckt in dem Feature, mit
mehreren angebundenen Datenquellen
Inhalte gleichzeitig in ein und dasselbe
Dokument generieren zu können.
Unterschiedliche Layoutelemente kön-
nen so nach eigenen Regeln dynamisch
über ihren Inhalt gesteuert werden. Die
ganze Bandbreite der möglichen
Quellen vom flachen CSV über XML bis
zu den High-End-Datenbanksystemen
steht auch in diesem Szenario zur
Verfügung.
Publ ishing Report : Wen sehen Sie als
Zielgruppe? Ist InBetween etwa für den
DTP-Bereich gestorben?
Armin Dressler: Nein. Es ist mit Sicher-
heit richtig, dass mit den Möglichkeiten
auch die Anforderungen wachsen. Aber
das gilt auch für die Chancen. Wir erle-
ben aktuell, wie gerade die Anwender
der ersten InBetween-Versionen die
aktuelle Version nutzen, um die Zahl
ihrer Systeme effektiv zu reduzieren.
Denn durch das Mehr an Funktionen
fallen Anwendungsszenarien wie der
teilautomatische Aufbau von DTP-
Dokumenten mit manuellem Finishing
ja nicht weg. Die Praxis zeigt: Nach den
ersten Schritten – in der Regel ein Kata-
log oder eine Preisliste - folgen aus den-
selben Quellen die nächsten Produkte.
Es wäre wenig effektiv, wenn dabei mit
jeder neuen Publikation auch ein neues
Werkzeug genutzt werden müsste.
Unternehmen haben sich im Bereich der
Medienproduktion häufig noch diesen
Wildwuchs geleistet. Bei Software-
anbietern kann das nicht funktionieren:
Schnittstellen zu beliebig vielen Data-
base-Publishing-Werkzeugen kann nie-
mand bieten.
Publ ishing Report : Ihr Ausblick?
Armin Dressler: Wir fühlen uns mit
InBetween den Anforderungen an mo-
dernes Publishing absolut gewachsen –
nicht nur, was den Kernbereich der
Automatisierung und formatneutralen
Ausgabe angeht. Auch die neuen
Möglichkeiten zur Systemintegration
und die Unterstützung des redaktionel-
len Seitenplanungsprozesses bieten
spannende Perspektiven. Diese kom-
men bei OEM-Kunden und Lösungs-
partnern gleichermaßen zum Tragen.
Publ ishing Report : Herr Dressler, wir
danken Ihnen für dieses Gespräch. „
Armin Dressler
InBetween GmbH
armin.dressler@inbetween.de
www.inbetween.de
14
14 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Ob Web-to-Print, Media-Enterprise-Management-System oder PIM – in der Publishing-
Szene geistern hunderte von Begriffen umher, die vor allem eines deutlich machen: Es
werden die verschiedensten Dialekte gesprochen. Selbst für Branchenkenner ist es oft
gar nicht so einfach, im wuchernden Schlagwort-Dschungel den Durchblick zu behalten.
Der Publishing Report systematisiert.
Es gibt eine unüberschaubare Menge von
Schlagworten, die häufig auch recht
wahllos in die Diskussion eingeworfen
werden. Um besser zu verstehen, was
einzelne Begriffe bedeuten, können fol-
gende Fragen helfen:
Welche Rolle spielt Medien-
Management?
Steht die Verwaltung und die Distribu-
tion von Medien-Assets (z.B. von Bil-
dern) im Vordergrund? Wie umfangreich
werden Metadaten dazu gepflegt?
Wie komplex ist die Information?
Wie umfangreich und detailliert sind die
Informationen, die ein System verwaltet?
Beispielsweise: Die Verwaltung von
Adressfeldern ist nicht mit der Koor-
dinierung komplexer Produktinforma-
tionen zu vergleichen. Granularität, Hier-
archisierung und Verknüpfung von Infor-
mationen sind wesentliche Aspekte.
Welche Kommunikationsmaßnahmen
sind betroffen?
Welche Kommunikationsmaßnahmen
sind berührt? Systeme, die eine Anzeige
in mehreren Varianten erzeugen, und
Systeme die einen 1.000-seitigen infor-
mationsgetriebenen Produktkatalog er-
stellen, sind völlig unterschiedlich.
Welche Medienkanäle werden
unterstützt?
In welche Medienkanäle wird publiziert:
Print, e-Paper, Internet, Intranet etc.?
Prozesse
Welche Prozesse sind im Unternehmen
betroffen? Beispiel: Mit der Einführung
eines Katalogsystems werden zentrale
Arbeitsabläufe des Unternehmens ge-
ändert, eine e-Paper-Lösung wird beim
Mediendienstleister installiert, ohne
dass sich ein Prozess ändert.
Media-Asset-Management-Systeme
… werden auch als Enterprise-Media-
Asset-Management-Systeme bezeichnet.
Gemeint sind Systeme, in deren Fokus
die Verwaltung von Mediendaten steht,
beispielsweise Bilder, Audio-Daten etc.
Sie können große Datenmengen verar-
beiten und die Medien-Assets automa-
tisiert für die verschiedenen Medien
aufbereiten. Typischerweise weisen
diese Systeme auch eine Prozessunter-
stützung auf. Bildhaft ausgedrückt sind
sie die Auftragstasche, in der alle Daten
wie DTP-Dokumente, Bilder etc. gesam-
melt und verwaltet werden. Zu den ein-
zelnen Medien-Assets werden Meta-
Informationen gespeichert.
Web-to-Print
…ist auch als Remote Publishing be-
kannt. Bei Web-to-Print-Anwendungen
wird der Erstellungsprozess von Druck-
vorlagen weitgehend über den Internet-
Browser realisiert. Einfaches Beispiel ist
die Individualisierung von Visitenkarten,
es können aber auch komplexer struk-
turierte Vorlagen wie Anzeigen oder
Flyer erstellt werden. Web-to-Print-Lö-
sungen legen häufig den Fokus auf den
Prozess: Verteilung von Aufgaben, Ter-
minen, Zuständigkeiten und Zugriffs-
rechten. Oft ist auch ein professionelles
Medien-Management in die Lösung inte-
griert. Mit Web-to-Print werden vor-
nehmlich einfach strukturierte Informa-
tionsobjekte inhaltlich gepflegt: X
DER WEG AUS DER
BABYLONISCHEN SPRACHVERWIRRUNG
15
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 15
mehr serverbasierende Database-Pub-
lishing-Systeme angeboten. Ein weiterer
Trend: Database Publishing wird nicht
mehr nur für die Druckvorlagen-Gene-
rierung verwendet, sondern auch für die
Erstellung von HTML-Dokumenten, inter-
aktiven PDF-Dokumenten etc. Dies wird
auch formatneutrales Publizieren mit
Hilfe von Database Publishing genannt.
Produktinformationssysteme
(PIM-Systeme)
…werden auch als Produktdaten-
Management-Systeme bezeichnet und
dienen dazu, Produktinformationen zu
konsolidieren und redundanzfrei zu
speichern. Ein PIM-System ist der zen-
trale Dreh- und Angelpunkt für die pro-
duktorientierte Kommunikation. Das
PIM-System stellt die Produktinforma-
tionen in strukturierter Form für die
unterschiedlichsten Medien und Kom-
munikationstypen zur Verfügung: vom
Print-Katalog bis zum elektronischen
Marktplatz.
Katalogsysteme
Die Katalogsysteme können in zwei
Bereiche unterteilt werden: die klassi-
schen printorientierten Varianten und
die Systeme für den elektronischen Kata-
log, meistens im Kontext von e-procure-
ment-Systemen und elektronischen
Marktplätzen eingesetzt.
Die Print-Katalogsysteme besitzen häu-
fig eine starke Workflow-Unterstützung.
Die Zusammenstellung, das Design und
die grafische Umsetzung von Doppel-
seiten eines verkaufsorientierten Print-
Kataloges gehorchen indes eigenen
Gesetzmäßigkeiten. Dabei ist ein inter-
essanter Trend festzustellen: Die Grenze
zwischen PIM-Systemen und Katalog-
systemen verschwimmt bei einigen
Herstellern immer mehr.
Fazit
Wenn ein neuer Begriff oder ein
Systemanbieter auftaucht und etwas
völlig Neues verspricht, ist es ange-
bracht, die Behauptung auf die oben
beschriebenen Aspekte zu überprüfen.
Dann wird schnell klar, worin die Inno-
vation und der Schwerpunkt liegen –
oder ob es sich doch nur um alten Wein
in neuen Schläuchen handelt.
„ Horst Huber, WERK II
Horst Huber
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
horst.huber@werk-ii.de
www.werk-ii.de
Eine Anzeige oder eine Visitenkarte
besteht aus einigen wenigen Daten-
feldern, ein komplexe Produktinforma-
tion hingegen aus hunderten.
Brand-Management-Systeme
…sind streng genommen eine Unter-
kategorie der Web-to-Print-Anwendun-
gen. Sie dienen dazu, die Marke im glo-
balen Kommunikationskontext effektiv
zu pflegen und die Erstellung von
Kommunikationsunterlagen in den Cor-
porate-Identity- und Corporate-Design-
Vorgaben kostengünstig zu erstellen.
Auch werden Brand-Management-Sys-
teme häufig bei mehrstufigen Handels-
organisationen eingesetzt, für die
Individualisierung der Kommunikation.
Database Publishing
Klassisch versteht man unter Database
Publishing die automatisierte Erstellung
von Druckvorlagen. Diese können aus
offenen DTP-Dokumenten oder aus
druckfertigen PDF-Dokumenten beste-
hen. Mit der steigenden Bedeutung von
Web-to-Print-Systemen erfahren Data-
base-Publishing-Systeme nun eine Re-
naissance: Neben den arbeitsplatzba-
sierenden Lösungen werden immer
„Im Lande Schinar, mit Babylonien gleichgesetzt,
beschließen die Menschen, einen Turm zu bauen, der bis an den Himmel
ragen soll. Der Bau soll ihnen einen Namen machen und ihnen Zusammenhalt
stiften. Aber Gott verwirrt die Sprache der Menschen,
indem er sie zerstreut in alle Länder. So kommt der Bau zum Erliegen.“
Systemgestütztes Publishing spart Zeit und Geld. Wenn sich das Know-
how der Mitarbeiter jedoch nicht in demselben Maße weiterentwi-
ckelt wie die Medienproduktion auf technischer Seite, entsteht schnell
eine Effizienzlücke. Der Publishing Report zeigt auf, welche Fähig-
keiten heute gefordert werden – und wie sie gefördert werden.
Welches Know-how wird benötigt?
Für das systemgestützte Publizieren
können vier grundlegende Wissensbe-
reiche identifiziert werden:
œ Softwarewerkzeuge
Hierunter fallen sowohl Standard-
Tools wie z.B. die Adobe Creative Suite
als auch komplexe Anwendungs-
lösungen wie z.B. PIM-Systeme.
œ Medienproduktion
Gemeint ist das Wissen um die Erstel-
lung von Print- oder digitalen Medien.
œ Prozesse
Ein Überblick über die eingebundenen
Prozesse ist elementar: Welche Be-
teiligten übernehmen wann welche
Aufgaben? Welche Abhängigkeiten
existieren?
œ Schnittstellen
Systemgestütztes Publishing muss auf
Schnittstellen zurückgreifen, beispiels-
weise auf ERP-Systeme, Dataware-
house-Systeme, Mediendatenbanken
usw. Für eine verzahnte Medienpro-
duktion ist eine umfassende Fach-
kenntnis bezüglich der Schnittstellen-
fähigkeit unterschiedlicher Systeme
unerlässlich.
In vielen Fällen sind alle Wissensbereiche
vorhanden, oft jedoch nur fragmenta-
risch und dann auch noch auf verschie-
dene Unternehmen verteilt. Häufig ist
nicht exakt festzustellen, wo das Wissen
liegt. Für die Einführung und Etablie-
rung komplexer Projekte ist es deshalb
essentiell, die unterschiedlichen Fähig-
keiten strukturiert aufzubauen und zu
pflegen.
Im Bereich Softwarewerkzeuge
Menschen, die tagtäglich mit Publishing-
Software arbeiten, wissen: Hier ist Be-
wegung drin. Die großen Hersteller ent-
wickeln ihre Tools ständig weiter. Für
den Anwender reicht es jedoch nicht
aus, bei den Updates und Upgrades auf
dem neuesten Stand zu bleiben. Über-
greifendes Wissen, beispielsweise zu
Plug-Ins, die eine Datenbankanbindung
ermöglichen, ist genauso wichtig und :
„INVESTITIONEN IN WISSEN BRINGT DIE
HÖCHSTEN ZINSEN“ – B. FRANKLIN
17
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 17
muss ebenfalls ständig aktualisiert wer-
den. Wer die Zusammenhänge in der
Medienproduktion begreift, die Prozesse
versteht, wird auch die Funktionen der
Softwarewerkzeuge schneller verinner-
lichen. Neben der täglichen Learning-
by-Doing-Komponente sind Fachbücher,
Lern-DVDs, Online-Schulungen sowie
spezielle Workshops und Seminare zur
Weiterbildung geeignet. Wegen des
hohen Praxisnutzens ist dabei vor allem
das so genannte „Training on the Job“
empfehlenswert.
Im Bereich Medienproduktion
Dieses Know-how liegt i.d.R. bei speziali-
sierten Mediendienstleistern – der Auf-
traggeber kümmert sich wenig um Detail-
fragen. Mit der Zeit haben sich Produk-
tionsprozesse eingeschlichen, die nicht
mehr hinterfragt werden. Kunden und
Mediendienstleister haben sie als gege-
ben bzw. essentiell akzeptiert. Aber:
Durch einfache Modifikationen könnten
erhebliche Einsparungen erzielt werden.
Kundenorientierte Dienstleister bieten
ihren Kunden deshalb regelmäßige Work-
shops an, um die Zusammenarbeit und
den Gesamtprozess zu optimieren. Me-
dienproduzierende Firmen, die sich selbst
hinterfragen wollen, können des Weiteren
ein Bechmarking in Auftrag geben.
Im Bereich Prozesse und
Schnittstellen
Das Wissen über Prozesse und über die
organisatorischen und technischen
Schnittstellen im Unternehmen ist das
A und O für effiziente Medienproduktion.
Umso erstaunlicher ist es, dass selbst
Unternehmen, die großen Wert auf Quali-
tätsstandards legen und in vielen Be-
reichen ISO-zertifiziert sind, selten ihren
Publikationsprozess zertifiziert haben.
Häufig fehlen Dokumente, die den Ge-
samtprozess beschreiben. Das hat bei-
spielsweise zur Folge, dass umfassende
ROI-Betrachtungen kaum getroffen wer-
den können, wenn entsprechende Sys-
teme eingeführt werden. Oft bleibt es
bei der Nutzen-Quantifizierung einzelner
Leistungsbereiche. Der Gesamtnutzen
bleibt hingegen nebulös. Mangelndes
Wissen über Zusammenhänge führt oft
zu Fehlentscheidungen, weil die Aus-
wirkungen auf andere Bereiche nicht
geklärt sind. Ein Beispiel: Die Werbung
fordert pauschal verbindliche Redak-
tionstermine vom Produktmanagement.
Das Produktmanagement akzeptiert
zähneknirschend. Nun erhöht sich das
Änderungsaufkommen nach der regu-
lären Abgabe, weil das Produktmanage-
ment noch rechtzeitig auf Marktsitua-
tionen reagieren muss. Alle Seiten bis
zum letzten Moment zu ändern macht
häufig jedoch genauso wenig Sinn. In-
telligente Lösungen, die versuchen, das
Volumen in Seiten mit langem Vorlauf
und „heiße“ Seiten zu splitten, werden
häufig aus Wissensmangel nicht er-
kannt. Die Einführung von Systemen,
die einen großen Teil des Gesamtwork-
flows abdecken, böten jedoch eine ein-
malige Chance, dieses Manko zu besei-
tigen.
Fazit
Das Thema „Wissen über effizientes
Publishing“ wird oft zu stiefmütterlich
behandelt. Die dringend benötigte Sensi-
bilisierung ist häufig nicht vorhanden.
Dabei könnten mit wenig Investition in
diesem Bereich große Effekte erzielt
werden. Bei der Umsetzung anspruchs-
voller Projekte rund um das systemge-
stützte Publizieren wären so schon im
Vorfeld viele Stolpersteine beseitigt.
„ Heike Koch, moliri
Horst Huber, WERK II
WERK II, spezialisiert auf die Optimierung von
Publishing-Prozessen, bietet Benchmark-
Analysen an. Somit werden schnell
Schwachstellen und Einsparungspotenziale im
Publishing-Prozess aufgedeckt.
Heike Koch
moliri
idee@moliri.de
www.moliri.de
Heike Koch ist Inhaberin der Firma moliri.
Der Name ist Programm und
bedeutet „in Bewegung setzen, unternehmen, planen“. Sie
bietet Schulungen für Grafik, Gestaltung und Software an und
kann aus der Agentur-Praxis reichhaltiges Wissen
nutzen. Schwerpunkt: Adobe Creative Suite 2
18
18 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Das Auge isst bekanntlich mit. Was für das Abendessen oder ein kaltes Buffet gilt, trifft
ebenso auf die Katalogproduktion zu. Die visuelle Wahrnehmung beeinflusst die Kauf-
entscheidung der Kunden. Deshalb legt die VVA Networks GmbH zusammen mit Partnern
aus der Werbebranche bei der Beratung von Software-Lösungen für Online-Katalogplatt-
formen besonderes Augenmerk auf diesen Aspekt.
Die Grundlage: Datenverwaltung
Ein besonderer Schwerpunkt von VVA
Networks GmbH ist die Erstellung eines
Katalogsystems, bei dem Produkte,
Bilder, Artikel- und Verkaufsinforma-
tionen unternehmensweit verfügbar
gemacht werden. Die Daten werden
zentral gepflegt und für sämtliche
Ausgabekanäle wie Print oder CD-ROM
bereitgestellt. Die Anwender greifen
über die Datenbank in den strukturierten
und aufgabenverteilten Herstellungs-
prozess ein, um Kataloge, Mailings, Bei-
lagen oder Internetseiten zu entwickeln
und zu gestalten.
Die Vorteile eines solchen Systems lie-
gen auf der Hand:
œ Manuelle Eingaben von Produkt- und
Preisinformationen werden vermieden.
œ Verschiedene Abteilungen können
auf papiergebundene Abstimmungs-
prozesse verzichten.
œ Daten werden immer in der aktuellen
Version und an einer zentralen Stelle
verwaltet.
œ Sprach- und Regionalvarianten von
Katalogen können unkompliziert er-
stellt werden.
œ Die Marketing- / Verkaufs- und Wer-
bungseffektivität wird gesteigert.
œ Die Herstellungszeit von Print- und
Webkatalogen wird um bis zu 40 %
verkürzt.
Die Würze:
automatisierte Produktion
Besonders bei Projekten im Printbereich
greifen die Vorzüge eines zentralen
Katalogmanagementsystems. Je nach
Katalog oder Datenstruktur können die
Informationen über eine entsprechende
Schnittstelle in jedes beliebige Layout-
programm eingelesen werden, also
standardmäßig mit QuarkXPress oder
InDesign. Dort stehen dann die Infor-
mationen für den individuellen halb-
oder vollautomatischen Seitenaufbau
zur Verfügung. Besonders praktisch:
Durch die Verbindung von Datenbank
und Layoutprogramm können Aktuali-
sierungen schnell und einfach über-
nommen werden. Und das funktioniert
in beide Richtungen: Bildkorrekturen
oder Korrekturen im Aufbau können
über Online-Softproofs einfach im PDF-
Dokument vermerkt und zentral in der
Datenbank abgelegt werden. „Durch
diese Automatisierung lassen sich hoch-
wertige Kataloge in Tagen statt in
Monaten produzieren. Die Kostenein-
sparung beträgt dabei je nach Auto-
matisierungsgrad bis zu 70%“, erklärt
Sonja Schwarzkopf, Leiterin der Medien-
produktion bei der VVA Networks.
Die Garnierung:
Profit auf der Sell- wie Buy-Side
Für den Verkäufer ist eine prozessopti-
mierte Technik und ein effizientes Kata-
logmanagementsystem von enormer
Wichtigkeit. Doch auch auf Kundenseite
profitiert man von dieser Vorgehens-
weise. Vielen klassischen Katalogen liegt
die Idee zugrunde, die präsentierten
Produkte in riesigen Clustern mit immer
neuen Ergänzungen darzustellen. Doch
so entstehen häufig unübersichtliche
Seitenstrukturen, und die wiederum
haben einen unangenehmen Neben-
effekt: Es kommt zu Fehlbestellungen,
die Zeit und Geld kosten.
In Zusammenarbeit mit der AL°L-Group,
einer Full-Service-Kommunikationsagen-
tur, entwickelt die VVA Networks eine
Lösung, um die Kunden mit der richtigen
Kombination aus Systemtechnik und Auf-
machung auf den (Kauf-)Geschmack zu
bringen. So entstand auf der Basis eines
crossmedialen Publishing-Systems und
einer Marketing-Kommunikationsstra-
tegie zu einzelnen Gestaltungskompo-
nenten ein Katalogsystem, das den Mehr-
wert der Produkte transportiert und
damit den Umsatz steigert.
DIE MISCHUNG MACHT’S – MIT DER RICHTIGEN TECHNIK
UND AUFMACHUNG ZUM ERFOLGREICHEN B-TO-B-KATALOG
19
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 19
Das Ergebnis: Ein Augenschmaus …
Viele Produktinformationen sehen aus
wie eine Mischung aus Lieferschein und
Gesetzesentwurf: zu viele technische
Details, zu wenig Kaufmotive. Entschei-
dend für den Betrachter ist eine klare
und einfache Struktur der Informationen.
Er will, ohne viel zu blättern, zu den
gewünschten Informationen und Details
gelangen. Die Gestaltung der Katalog-
navigation muss daher eine perfekte
Orientierung gewährleisten.
…für jeden Geschmack
Außerdem ist es wichtig, auch mit
systemgenerierten Seiten dem Katalog
ein individuelles Gesicht zu geben.
„Gerade bei seitenstarken Katalogen,
wie dem Laborkatalog unseres Kunden
VWR international mit 1.400 Seiten,
muss es im Innenteil immer wieder Orien-
tierungshilfen in Form von Zwischen-
seiten geben, die kreativ gestaltet sind
und den Nutzer auf die folgenden
Produktgruppe einstimmen“, so Chris-
toph Schings, Geschäftsführer bei AL°L.
Deshalb werden nur die eigentlichen
Produktseiten systemgeneriert. Der Um-
schlag mit Cover, das Inhaltsverzeichnis
und die thematischen Zwischenseiten
werden klassisch vom Grafikteam ent-
wickelt und geben dem Katalog sein
Gesicht. In den gesamten Bereich wird
auch das Corporate Design des Kunden
eingebunden. Steht das Design eines
Kataloges, kann die Aufmachung von
Spezialkatalogen angepasst werden. So
wurde zum Beispiel der Laborkatalog
von VWR international später in Sonder-
kataloge wie Fokus Safety, Fokus Bio-
tech oder Fokus Food zielgruppenspezi-
fisch aufgeteilt.
Produkte à la carte
Hat der Käufer erst das Objekt seiner
Begierde gefunden, soll die Bestellung
ein Kinderspiel sein. Dabei ist die
Einbindung in unterschiedliche Bestell-
systeme wie Call-Center, Fax und natür-
lich E-Business-Plattformen unerläss-
lich. Auffällige Hinweise an verschiede-
nen Stellen im Katalog zeigen dem
Kunden: Wenn die Entscheidung erst
einmal gefallen ist, kann die Bestellung
Sonja Schwarzkopf
VVA Networks GmbH
sonja.schwarzkopf@vva-networks.de
www.vva-networks.de
Christoph Schings
AL°L Group
schings@all-group.net
www.all-group.net
auf jede ihm beliebige Weise erfolgen.
Egal, ob auf jeder Produktseite die Hot-
line erwähnt wird, der Hinweis auf die
Online-Bestellung folgt oder am Ende
ein Faxbestellformular eingefügt wird,
für den Anbieter gilt: Je mehr Möglich-
keiten angeboten werden, desto eher
erfolgt eine Bestellung.
Nachschlag gefällig?
Die Vorzüge einer Kommunikations-
strategie in der Katalogerstellung lie-
gen auf der Hand: Je schneller der
Kunde sein gewünschtes Produkt findet
und je einfacher der Bestellvorgang
abgewickelt werden kann, desto häufi-
ger setzt der Nutzer den Katalog ein.
Und die gesteigerte Kundenakzeptanz
wirkt sich natürlich positiv auf den
Umsatz aus. Innovative Technik ist also
die notwendige Basis für einen erfolg-
reichen B-to-B-Katalog. Die optische
Aufmachung spricht den Kunden an.
Und die Kombination aus beidem macht
den Katalog zu einem (fast) unwider-
stehlichen Werbemittel.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
20
20 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Das konzernunabhängige Touristikunternehmen alltours war eine der ersten Firmen in
Deutschland, die ihre gesamte Katalogproduktion vollautomatisch über das Internet
plante und produzierte. Und das bereits erfolgreich seit vier Jahren. Mit dem Viva-System
produziert alltours nun in Spitzenzeiten bis zu 5.000 Katalogseiten pro Tag als PDF.
Mit über 160.000 Anwendern gehört
das deutsche Technologieunternehmen
Viva zu den führenden Anbietern von
Publishing-Lösungen. Seit Jahren bietet
das Unternehmen unter dem Begriff
„Network Publishing“ eine Technologie
an, mit der Anwender ohne Vorkennt-
nisse über das Internet oder beliebige
Anwendungen druckfähige Dokumente
erstellen können. Neben namhaften
Industrie- und Handelsunternehmen so-
wie Banken nutzen vor allem Touristik-
unternehmen wie Berge & Meer (TUI)
oder OLIMAR die Viva-Technologie. Zu
den Pionieren in der webbasierenden
Automatisierung von Katalogen gehört
die Firma alltours, die die Viva-Tech-
nologie seit Jahren erfolgreich einsetzt
und für immer mehr Anwendungs-
zwecke nutzt.
Kataloge sind unverzichtbar
Zwar buchen viele Kunden heutzutage
über das Internet, doch nach wie vor wird
der Großteil der Reisen über Kataloge
verkauft. Allerdings ist die Herstellung
von Reisekatalogen zeitintensiv und mit
hohen Kosten verbunden. Touristische
Kataloge müssen aktuell sein und daher
sehr zeitnah produziert werden. Je ak-
tueller der Katalog, umso größer der
Wettbewerbsvorteil. Bei alltours kam es
in Hochphasen der Katalogproduktion
regelmäßig zu enormen Engpässen. Alle
Kataloge wurden in Layoutprogrammen
gestaltet, die auch Ausgangspunkt sämt-
licher Korrekturen waren.
Keine Vorkenntnisse – kein Stress:
VivaIP & VivaGate
alltours arbeitet seit Jahren mit dem
Krefelder Dienstleister O/R/T. Das Team
der Viva GmbH entwickelte gemeinsam
mit O/R/T ein Konzept, das es den All-
tours-Mitarbeitern ermöglicht, selbst
druckfähige Dokumente zu erstellen –
ohne dass Vorkenntnisse zu Grafikpro-
grammen oder drucktechnischen An-
forderungen nötig sind. Die Grafiker
sorgen dafür, dass dem Einkäufer ent-
sprechende Vorlagen oder Inhalte zur
Verfügung stehen. Auf der Basis eines
Internetbrowsers bildet VivaGate das
Enterprise-Content-Management- und
Planungssystem, in dem alle buchungs-
und katalogrelevanten Unternehmens-
daten gesammelt werden. Somit wird
die Anwendung zu einer „Schaltzen-
trale“, in der der Mitarbeiter Produkte,
Texte, Bilder, Preise und Ausstattungen
anlegen und verwalten kann. Für die
Seitenproduktion werden die Daten an
VivaIP übergeben.
VivaIP arbeitet als Werkzeug neben Viva-
Gate mit Datenbanksystemen zusammen
und ermöglicht eine extrem schnelle
Produktion druckfähiger Dokumente.
Der Benutzer kann neue Produkte anle-
gen, vorhandene Produkte verändern,
Texte editieren, Bilder auswählen und
zuweisen sowie Preise und Ausstat-
tungen definieren. Damit stehen ihm
alle Möglichkeiten zur Definition eines
Touristikproduktes zur Verfügung. X
VIVA LA WEB! – ALLTOURS-KATALOGE GEHEN
MIT WEB-TO-PRINT-LÖSUNGEN VON VIVA IN DRUCK
Der Einkäufer definiert Produkte, Texte,
Bilder und Preise über das Portal
„VivaGate“. Auf Knopfdruck
sieht der Benutzer binnen Sekunden
seine fertige Katalogseite als PDF.
21
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 21
Bestens im Bild – schnellstens im
Druck
Bilder spielen bei der Gestaltung von
Reisekatalogen eine große Rolle. Der
Benutzer kann innerhalb von VivaGate
bestimmen, welche Bilder in welcher
Reihenfolge und mit welchem Ausschnitt
bzw. welcher Ausrichtung erscheinen
sollen. Dabei hat der Einkäufer die volle
Kontrolle über die Darstellung des Pro-
dukts, als würde er sich in einem Layout-
programm bewegen. Im Internet sieht
er auf Knopfdruck in einem PDF exakt
die Darstellung des Produkts auf einer
Katalogseite. Der Benutzer kann sich
bereits im Vorfeld ein Bild davon machen,
wie z.B. ein Hotel als 1/1 - 1/2 - oder 1/4
Seite im späteren Katalog aussehen wird.
Auf der Basis vordefinierter Templates
entscheidet das Planungsmodul VivaIP
automatisch, wie das Produkt darge-
stellt werden soll.
Auch bei der Darstellung der Texte sind
die Formen in den Templates so angelegt,
dass sich die Bildgröße automatisch an
die Textmenge anpasst. Und obwohl der
Einkäufer typografisch nicht eingreifen
soll, ist er in der Lage, Stilattribute und
sogar vordefinierte Stilvorlagen auf den
Text anzuwenden und in Ausnahme-
fällen die Silbentrennung zu beeinflus-
sen. Elemente wie Preisvorteile, Ermäßi-
gungen und Preise werden optimal an-
geordnet und ausgerichtet.
Umfangreiche Regeln – komplexes
Design – volle Kontrolle
Bei der Erstellung der Formen musste
der Dienstleister eine Reihe von Regeln
beachten. Neben der dynamischen An-
passung von Bildern an die Textmenge
und die Verkleinerung von Texten ab
einer gewissen Grenze sorgen sehr
komplexe Tabellen und Regelwerke
dafür, dass Sonderleistungen vollauto-
matisch platziert und optimal ausge-
richtet werden. Dies gilt sowohl für
Logos als auch für Sondertexte.
Die unterschiedlichen Darstellungen
innerhalb einer Form werden bei All-
tours durch Regeln gesteuert, die jedem
einzelnen Objekt zugewiesen werden
können.
Der Mitarbeiter bei alltours kann mit-
hilfe des Planungssystems in VivaGate
auch umfangreiche Kataloge und Bro-
schüren planen und erstellen. Das Pla-
nungssystem bietet die Möglichkeit, die
Dokumente als Seitenscribble oder als
vollständiges Dokument darzustellen.
Der Mitarbeiter kann jederzeit die
Reihenfolge der Produkte ändern, Sei-
tennummern vergeben und Unterpla-
nungen anlegen.
alltours gewinnt mit VivaIP und Viva-
Gate einen Wettbewerbsvorteil. Das
Unternehmen kann quasi alle saiso-
nalen Kataloge und Preisteile mit über
2.000 Seiten an einem Tag produzieren.
Auch auf Preisentwicklungen der Mit-
bewerber kann schnellstens reagiert
werden – und das wiederum sichert
Wettbewerbsvorteile und Marktstellung.
Fazit
Mit Viva Network-Publishing bietet Viva
ein mächtiges Produktions- und Pla-
nungssystem, mit dem alltours seine
Produktions- und Personalkosten stark
senken und die Produktivität und Wett-
bewerbsfähigkeit stark erhöhen kann.
Darüber hinaus konnte alltours seine
innerbetrieblichen Prozesse und Schnitt-
stellen zu Lieferanten und Kunden opti-
mieren.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
Mehr Informationen?
Viva GmbH
Andreas Krings
krings@viva.de
www.vivamedien.de
Das Produkt- & Planungssystem „VivaGate“
erstellt bei Alltours vollautomatisch alle Kataloge.
Mithilfe der VIVA-Technologie
können sogar aus Microsoft-Excel direkt
druckfähige Abflug- und Preistabellen
produziert werden.
22
22 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Collaborative Publishing ist eines der Schlagworte moderner Medienerstellungsprozesse
und bedeutet in etwa „Publishing mit vereinten Kräften“. Mehrere Personen arbeiten
gleichzeitig an einem Projekt. Früher noch gepflegte Grenzen verschwinden, Arbeitsabläufe
werden mehr und mehr miteinander verzahnt. Der Publishing Report sprach mit Matthias
Gilke, Quark Marketing Manager für Mitteleuropa, über die aktuelle Entwicklung.
Publ ishing Report : Ist kollaboratives
Arbeiten nicht hauptsächlich ein Thema
für Banken oder Versicherungen?
Häufige Gesetzesänderungen verlangen
schließlich eine permanente Anglei-
chung von Verträgen und Policen. Und
gerade bei diesen Institutionen sind
sehr unterschiedliche, zum Teil dezen-
trale Arbeitsbereiche an der Ausarbei-
tung der Dokumente beteiligt.
Matthias Gilke: Die Zusammenarbeit
bei der Erstellung und Verwaltung von
layoutintensiven Dokumenten gewinnt
in allen Branchen an Bedeutung – nicht
nur bei Banken und Versicherungen,
sondern auch bei Katalogherstellern,
Werbeagenturen oder Druckdienstleis-
tern. Neben den kollaborativen Prozessen
spielen zudem Begriffe wie Wiederver-
wendung und Synchronisierung eine
entscheidende Rolle. Richtig in einen
Workflow integriert ergeben diese drei
Bereiche eine optimale Basis, um
Produktionszeiten zu verkürzen und
gleichzeitig die Sicherheit und Kon-
sistenz von Inhalten zu gewährleisten.
Dabei verschmelzen traditionell vonein-
ander getrennte Aufgabenbereiche durch
gemeinsames und simultanes Arbeiten
an einem Projekt. Mit QuarkXPress,
QuarkXPress Server, Quark Publishing
System und den darauf basierenden
Lösungen können solche Workflows
optimal abgebildet werden.
Publ i shi ng Report : Ist Collaborative
Publishing eher eine Angelegenheit für
Enterprise-Lösungen, sprich serverba-
sierte Anwendungen, oder sind diese
Simultanprozesse auch mit Desktop-
Werkzeugen realisierbar?
Matthias Gilke: Ein System ist immer
nur so gut wie die Anwender, die es nut-
zen. Ein Workflow-System muss langsam
in ein Unternehmen hineinwachsen und
darf die Benutzer nicht mit hunderten
neuer Funktionen erschlagen. Diese
Gefahr besteht unter Umständen bei den
serverbasierten High-End-Lösungen.
Mit QuarkXPress 7 lassen sich leicht
erlernbare, desktopbasierte Workflows
realisieren, die auf bewährte Kommu-
nikationswege wie E-Mail, Skype, File-
server oder FTP zurückgreifen. In einem
zweiten Schritt können dann sogenannte
privilegienbasierte Workflow- oder
Asset-Management-Systeme hinzuge-
fügt werden. Diese erlauben es, mittels
einer zentral gesteuerten Rechte- und
Versionskontrolle so genannte Tasklisten
zu verteilen und Arbeitsabläufe per
Terminierung zu standardisieren. Canto
beispielsweise, ein Quark-Technologie-
partner, arbeitet derzeit an der Integra-
tion von QuarkXPress 7 mit Canto
Cumulus. Hier werden Dokumente aller
Art – insbesondere QuarkXPress-Pro-
jekte und die Composition Zones – ver-
waltet und verteilt. Damit wird gewähr-
leistet, dass sowohl interne als auch
externe Mitarbeiter simultan an einem
Projekt arbeiten können. X
NEUE WEGE IM COLLABORATIVE PUBLISHING
Die drei Bestandteile
eines modernen
Publishings
23
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 23
Publ i shi ng Report : Welche Rolle
spielt das Layoutprogramm der Zu-
kunft? Im Moment verhält es sich ja in
der Regel so, dass erst im Layoutprozess
Inhalte wie Text und Bild aufeinander
abgestimmt und dann per PDF den
inhaltlich Verantwortlichen zur Prüfung
vorgelegt werden.
Matthias Gilke: Mit QuarkXPress 7
kann man bereits heute einen neuen
Weg beschreiten. Mithilfe der schon er-
wähnten Composition Zones werden
Teile einer Seite in editierbare, externe
Bereiche umgewandelt, die dann von
einem anderen Anwender direkt bear-
beitet werden können. Das gilt im Übri-
gen nicht nur für den Text, sondern für
alle Funktionen, die QuarkXPress bietet.
Publ i shi ng Report : Schaut man sich
QuarkXPress 7 an, fallen einem sofort
die Job Jackets ins Auge…
Matthias Gilke: Mit den Job Jackets
bietet Quark zum einen ein neues Kon-
zept, um die Erstellung von Dokumenten
zu beschleunigen. Man muss sich das
wie serverseitige Präferenzen und
Ressourcen oder Template-Beschrei-
bungen vorstellen. Zum anderen können
zusätzlich Regelwerke hinter QXP-Pro-
jekte gelagert werden, die schon bei der
Bearbeitung eines Dokuments greifen
und zur Überprüfung genutzt werden.
Ein Druckanbieter kann so seine Vor-
gaben als eine Art Profil, wir nennen es
Job Jacket, an den Grafiker senden, der
dann sein Layout nach diesen Regeln
prüfen kann. So wird beispielsweise
sichergestellt, dass keine Haarlinien
oder RGB-Bilder ins Layout gelangen.
Das ist echtes Pre-Flight, denn das
Dokument wird vor der Ausgabe in Print
oder PDF geprüft – und nicht erst, wenn
es eigentlich schon zu spät ist und der
ganze Prozess wieder von vorne begin-
nen kann.
Publishing Report : Welche Rolle spielt
XML dabei? Fungiert es als Speicher-
format oder eher als Austauschformat
kommender Quarkversionen?
Matthias Gilke: Ein Dokumentformat
wie das von QXP kann natürlich nicht
komplett als XML (ASCII) abgelegt wer-
den. Technisch wäre das zwar möglich,
allerdings stünde der Speicherbedarf in
keinem Verhältnis. Es gibt jedoch ver-
schiedene Möglichkeiten, QXP-Doku-
mente als XML sowohl auszulesen als
auch zu beschreiben. Weitere Optionen
bietet das vor kurzem vorgestellte Ge-
meinschaftsprodukt Atomik XML von
Easypress, das einen mächtigen XML-
Funktionsumfang für QuarkXpress 7
bietet. Generell hat sich Quark in Rich-
tung XML weit geöffnet. Dies spiegelt
sich in allen Einstellungen und bei den
Job Jackets wider, die auch im XML-
Format vorliegen.
Publ i shi ng Report : Können Abstim-
mungsprozesse mit bestehenden Quark-
XPress-Dokumenten auch über das Inter-
net betrieben werden? Welche Wege
geht Quark bei webbasierten Techno-
logien?
Matthias Gilke: QuarkXPress Server 7
ist eine Technologie in der vierten Gene-
ration und ermöglicht speziell Lösungs-
anbietern, alle QuarkXPress-Funktionen
über das Web abzubilden. Man kann
sich das wie ein ferngesteuertes Quark-
XPress vorstellen. Die Technologie bietet
aber alle Vorteile einer echten Server-
lösung, skalierbar, performant und
sowohl für MAC als auch für Windows
verfügbar.
Publ ishing Report : Herr Gilke, vielen
Dank für das Gespräch. „
Matthias Gilke
Quark Hamburg
mgilke@quark.com
www.quark.de
Die aktuelle QuarkXPress 7-
Version
24
24 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Eine global verteilte Medienproduktion gehört schon längst zum Publishing-Alltag. Dabei
wird die systemgestützte Verteilung und Organisation zunehmend wichtiger. Mit Blick
auf die Anforderungen einer komplexen Medienproduktion beleuchtet der Publishing
Report das neue System misSuite-Pro der Media IT Services & Consulting GmbH.
Die Media IT Services & Consulting
GmbH bietet für diese Aufgabenstel-
lung das System misSuite-Pro an.
Wie lief es bisher?
Die Kommunikation zwischen Auftrag-
geber und Dienstleister erfolgt derzeit
eher unstrukturiert: Die Daten werden
manuell über FTP-Server übertragen,
die Jobinformationen werden parallel
dazu per E-Mail gesendet. Die empfan-
genen Daten werden nicht automatisch
geprüft. Wenn also eine Datei beim
Transfer beschädigt wurde, bemerkt
man dies oft erst beim Bearbeiten des
Auftrags – viel zu spät.
Die Lösung
Die misSuite-Pro übernimmt das Ma-
nagement und die Distribution von
Mediendaten. Das System besteht aus
drei Komponenten:
œ Management
In diesem Modul werden die Aufträge
verwaltet. Der Versand der Auftrags-
daten erfolgt über den Standard JDF.
Über das Job-Definition-Format können
alle Personen, die an der Herstellung
grafischer Produkte beteiligt sind,
neutral die erforderlichen Daten aus-
tauschen. Bei Bedarf können flexible
Statistiken für Aufträge oder Gruppen
von Aufträgen erstellt werden. :
OFFSHORE OHNE QUALITÄTSVERLUST –
OPTIMALE JOBÜBERMITTLUNG MIT MISSUITE-PRO
Im deutschen Versandhandel werden
standardisierte Bildbearbeitungen zu-
meist „offshore“ hergestellt. So können
Just-In-time-Produktionen die Zeitver-
schiebung optimal ausnutzen – und ent-
sprechende Preisvorteile erzielt werden.
Die Mediendienstleister in Übersee sind
meistens technisch auf dem neuesten
Stand, Qualifikation und Motivation der
Mitarbeiter sind sehr gut. Doch wie
schickt man die Daten auf dem schnells-
ten Wege zu ihnen? Im Internet-Zeit-
alter sollte der Versand von Daten
eigentlich kein Problem darstellen. Doch
die Realität sieht anders aus: Häufig
sind die verfügbaren Bandbreiten vor
Ort gering und noch dazu oft unzuver-
lässig.
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25
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 25
œ Transport
Die Transportkomponente garantiert
die sichere und schnelle Übertragung
der Dateien. Zusätzlich werden diese
direkt nach dem Versand automatisch
auf ihre technische Vollständigkeit
überprüft. So werden Stillstände in
der Auftragsbearbeitung durch „kor-
rumpierte“ Daten vermieden.
œ Advanced Image Transmission
Das System setzt auf eine Techno-
logie namens Advanced Image Trans-
mission, um große Datenmengen zu
verschicken. Im Falle von Maskie-
rung und Freisteller-Aufträgen werden
nur die Pfad-Informationen vom
Dienstleister zurückgesendet und erst
auf dem misSuite-Pro-Server oder
beim Auftraggeber wieder zusammen-
gebaut. Bei der Bildretusche verfährt
man ebenso mit den Delta-Infor-
mationen. Konkret bedeutet dies: Bei
einer Maskierung sind die Ergeb-
nisse, die zurückgeschickt werden,
ca. 100KB groß, unabhängig von der
Größe der Ausgangsdatei. Bei Re-
tuscheaufträgen umfasst die Daten-
menge, die als Ergebnis zurückge-
schickt wird, nur ca. 20 % der Ur-
sprungsdatei.
Fazit
Damit liegen die Vorteile von misSuite-
Pro gegenüber der herkömmlichen Me-
thode der Jobübermittlung klar auf der
Hand:
œ Daten werden sicher übertragen. Not-
wendige Mehrfachversuche bei Über-
tragungsabbrüchen erfolgen durch
das System, nicht durch den Anwender.
œ Der Austausch von Informationen er-
folgt strukturiert: Job-Tickets sind
(auch im Nachhinein) von allen Be-
teiligten einsehbar. Der Job-Status ist
im System hinterlegt und muss nicht
über mehrere E-Mails verteilt werden.
œ misSuite-Pro bietet umfangreiche
statistische Auswertungen, z.B. über
Job-Laufzeiten.
misSuite-Pro richtet sich an alle Unter-
nehmen, die dezentral arbeiten – egal
ob die anfallenden Aufgaben von Dienst-
leistern oder von Mitarbeitern in eigenen
Niederlassungen bearbeitet werden.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
Patrick Lucas
Media IT Services & Consulting GmbH
lucas@media-it-services.de
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27
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 27
Thomas Wimmer
Pepper GmbH
thomas.wimmer@pepperglobal.com
www.pepperglobal.com
Die Pepper GmbH hat in Zusammenarbeit mit Quark und dem schwedischen Unternehmen
Optiteam ein neues Online-Tool für Channel-Marketing und Branding entwickelt: 2publish
unterstützt Kunden und Partner von Pepper bei der Absatzförderung und der
Markenpflege. Auch Hewlett-Packard, eines der weltweit führenden Unternehmen für
IT-Produkte, -Services und -Lösungen, setzt die Lösung erfolgreich ein.
Pepper ist eine international agierende
Agentur für Marketing- und Kommu-
nikationsdienstleistungen mit Hauptsitz
in München. Pepper liefert ganzheitli-
che und integrierte Marketing- und
Kommunikationslösungen: von der
Strategie über die kreative Umsetzung
bis zur Durchführung, Erfolgsmessung
und kontinuierlichen Ausrichtung am
Kunden- und Marktbedarf.
Für den Kunden Hewlett-Packard wurde
die Standardlösung 2publish speziell
auf die Anforderungen des HP-Partner-
programms für Händler und Vertriebs-
partner zugeschnitten und den Teil-
nehmern in vielen Ländern online zur
Verfügung gestellt.
Marketing maßgeschneidert
Wenn Hewlett-Packard seinen Partnern
zum Beispiel eine spezielle Marketing-
kampagne anbieten möchte, kann das
auf regionaler Ebene geschehen. Mit
2publish werden die Programmteil-
nehmer in dieser Region gezielt ange-
sprochen. Nachdem das Grundgerüst
für die jeweilige Kampagne von HP ent-
worfen und ausgeliefert wurde, passen
die Partner die vorgegebene Basis unter
Wahrung des Corporate Designs und
der Originalaussage an die Gegeben-
heiten und Anforderungen des lokalen
Marktes an. Texte, Farben und Bilder
können leicht auf die Anforderungen
des Marktes individualisiert werden. So
kann auf die kommunikativen Vorgaben
kulturell unterschiedlicher Märkte ein-
gegangen werden.
Raum für Ideen
Doch nicht nur die kreativen Köpfe lie-
fern den Partnern Ideen für effektives
Channel-Marketing, auch die Benutzer
selbst beweisen im Umgang mit
2publish viel Einfallsreichtum. Ein
Vertriebspartner in Italien nutzte das
Tool beispielsweise zur Entwicklung
einer Spezialvorlage für sein monat-
liches Direktmarketing. Sofort nach der
Fertigstellung des ersten Mailings konnte
er das Layout für den nächsten Monat
vorbereiten, indem er auf die Original-
vorlage zugriff und einfach Text, Farben,
Design und Bilder änderte.
Zukunftssicher
Zurzeit sind mehr als 3.500 Nutzer regis-
triert, die im Schnitt mehr als 100 Doku-
mente monatlich produzieren. Mit der
umfangreichen Farb- und Bildbibliothek
können die teilnehmenden HP-Partner
vollkommen eigenständig agieren: Sie
planen und koordinieren die Werbeakti-
vitäten selbst und gegebenenfalls weit
im Voraus. Vor allem aber benötigen sie
keinerlei kosten- und zeitintensive Unter-
stützung von Werbeagenturen. Pepper
plant derzeit, die Online-Lösung 2publish,
die mittlerweile 42 Sprachen unterstützt,
weiter auszubauen. Mit der Erweite-
rung der HTML-Funktionalität soll die
unkomplizierte Umsetzung von Multi-
media-Kampagnen ermöglicht werden.
„ Oliver Treubel, Publishing Report
2PUBLISH UNTERSTÜTZT UNTERNEHMEN
BEI INTERNATIONALEN MARKTAUFTRITTEN
Pepper ist Spezialist für Marketing- und Kom-
munikationsdienstleistungen und entwickelt
Strategien zur Neukundengewinnung, zum Auf-
und Ausbau und der Pflege von Kundenbezie-
hungen.
Mit analytischer, strategischer und kreativer
Kompetenz unterstützt Pepper nationale und
internationale Unternehmen bei der Entwicklung
und dem Management von Kampagnen und
Marketing-Programmen. Zur Steigerung der Effi-
zienz übernimmt Pepper für seine Kunden auch
komplette Marketingaufgaben oder verlagert
diese bei Bedarf komplett an seine weltweiten
Standorte.
28
28 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Optimierte Kommunikationsprozesse sind ein Muss in einem wettbewerbsintensiven
Marktumfeld. Doch Kommunikation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie individuell,
zielgerichtet und effizient betrieben wird. Nur wenn Kunden und ihre Dienstleister mit
Know-how, Workflows und IT-Strukturen richtig vernetzt sind, kann der Heraus-
forderung erfolgreich begegnet werden, alle Medien und Märkte optimal zu bedienen.
Ganzheitliche Projektbetreuung mit
dem VVA Networking
Das Düsseldorfer Unternehmen VVA
Networks GmbH ist ein Full-Service-
Dienstleister für ganzheitliche integrierte
Cross-Channel-Kommunikation. Das Leis-
tungsportfolio umfasst einerseits Kon-
zeption, Gestaltung und integrative
Implementierung von komplexen web-
basierten, auf den Kunden zugeschnit-
tenen Lösungen. Schwerpunktbereiche
sind Product Information Management
(PIM), Procurement, Cross Media Pub-
lishing, Content-Management- und
Shop-Systeme sowie Internetseiten und
-portale. Zusätzlich bietet die VVA
Networks GmbH das nötige Know-how,
um innovativ alle Register des Online-
Marketings zu ziehen, dadurch den
Erfolg effektiv zu maximieren und lang-
fristig einen hohen Response bei der
gewünschten Zielgruppe zu generieren.
Wie kann ein solches Leistungsspek-
trum mit der geforderten Qualität um-
gesetzt werden? Das Geheimnis heißt
Networking. Die VVA Networks GmbH
ist selbst Teil eines riesigen Netzes: Sie
gehört zur Gruppe der VVA Kommuni-
kation und entstand aus der Einbindung
des Dienstleisters E/B/D Networks in die
VVA-Gruppe. Die jetzige Full-Service-
Agentur setzt einerseits gezielt auf die
Erweiterung und Bindung von Kom-
petenzen im eigenen Unternehmen und
andererseits auf Kooperationen mit
Industrie, Universitäten und namhaften
Kompetenzpartnern der Branche. Durch
diese Vernetzung ist ein steter Wissens-
transfer zwischen Praxis und Entwick-
lung garantiert, aus der neue innovati-
ve Ideen und Konzepte entstehen.
Networking im (und mit) System
Die Entwicklung und Durchführung
einer individuellen Kommunikations-
strategie ist ein überaus komplexes
Projekt. Viele Personen sind beteiligt,
die allesamt unter einem hohen Er-
folgsdruck in Bezug auf die Einhaltung
der Termine und des Budgets stehen.
Damit die alte Weisheit von den vielen
Köchen, die den Brei verderben, nicht
zur kalten Wirklichkeit wird, hält sich
die VVA Networks GmbH strikt an die
Zutaten für ihr Erfolgsrezept.
œ Ganzheitliches und umfassendes Pro-
jekt-Controlling
Die schwerwiegendsten Fehler wer-
den zu Beginn eines Projekts in der
Konzeptionsphase gemacht. Hier
setzt VVA Networks beispielsweise
mit Checklisten und Reviews bereits
vor dem eigentlichen Projektstart an.
So wird das Projekt von Anfang an
effizient gesteuert.
œ Qualitätssicherung
Qualitätsmanagement wird bei der
VVA Networks GmbH groß geschrie-
ben. Eine hohe Qualität liefert nach-
haltigen Erfolg für den Kunden. Die
bei Projektbeginn festgelegten Mei-
lensteine sind dabei ein wichtiger
Bestandteil für das effektive Projekt-
Controlling.
DAS GANZE IST GRÖSSER ALS DIE SUMME SEINER TEILE
– DER FULL-SERVICE-DIENSTLEISTER VVA NETWORKS
29
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 29
œ Hohes Engagement – bei Kunden und
Mitarbeitern
Nicht zuletzt: Teamwork ist für die VVA
Networks GmbH ein wesentlicher Er-
folgsgarant. Professionelle Berater,
Projektleiter, Programmierer und Gra-
fiker erarbeiten auf Basis der gemein-
sam mit dem Kunden klar definierten
Ziele die webbasierten Lösungen.
Eine offene Informationspolitik ist
dabei ein wichtiger Bestandteil der
Mitarbeitermotivation.
œ Aufbau und Vernetzung von Wissen
Und da das Unternehmen sehr viel
Wert auf die Kooperation mit den
Kunden legt, vermittelt die VVA
Networks darüber hinaus in Work-
shops, Seminaren und Diskussions-
runden Mitarbeitern und Kunden pro-
fessionelles Know-how aus erster
Hand. Denn besonders die rasante
Entwicklung des Internets fordert von
Dienstleistern und ihren Kunden, sich
ständig mit neuen Technologien und
Standards auseinanderzusetzen. So
ist es für VVA Networks von immen-
ser Bedeutung, (Bestands-)Wissen
mit Weitblick zu verbinden.
Der Kunde im Zentrum
„Die Kundenstruktur und -anforderun-
gen bis ins Detail zu analysieren, kenn-
zeichnet wichtige grundlegende As-
pekte unseres ganzheitlichen Betreu-
ungsansatzes“, erklärt Geschäftsführer
Rolf Christian Kassel. „Jeder Auftrag
setzt eine detaillierte Analyse der Ist-
Situation innerhalb der Prozessstruktur
des Kunden voraus. Nur so können Miss-
stände erkannt und schon vor Projekt-
umsetzung behoben werden.“
Und allen ist gedient
Die Vielzahl von VVA Networks-Kunden
beweist, dass der Dienstleister mit sei-
nem Full-Service-Angebot goldrichtig
liegt. „Schließlich ist es nur eine Seite
der Medaille, die Kundenbedürfnisse klar
zu erkennen und ziel- und budgetorie-
tiert umzusetzen. Auf der anderen Seite
steht ein 100-prozentiger Qualitäts-
anspruch“, macht Rolf Christian Kassel
deutlich. „Das Ziel liegt nicht darin, den
Kunden zufriedenzustellen, sondern ihn
vielmehr zu begeistern.“ Denn in der
Begeisterung des Kunden – das hat das
Team von VVA Networks längst verstan-
den – liegt das Kapital der Zukunft.
Für Kunden und Dienstleister gleicher-
maßen.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
Rolf Christian Kassel
VVA Networks GmbH
rolf.kassel@vva-networks.de
www.vva-networks.de
Die VVA Networks GmbH
vernetzt know-how,
Workflows und IT-Strukturen.
30
30 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Bei der Schweizer Zeitschrift PUBLISHER ist der Name Programm: Sie spricht Publishing-
Profis an und deckt thematisch den ganzen Publishing-Prozess über die Grenzen der
grafischen Industrie hinweg ab. Im Zentrum stehen klassische Publishing-Themen, also
Fachartikel und Workshops zu InDesign, Photoshop, QuarkXpress, Acrobat, PDF/X etc.
Weitere Schwerpunkte bilden die Digitalfotografie und der Digitaldruck.
Fokus Digitaldruck
Im Bereich Digitaldruck hat sich der
Schweizer Titel im Laufe der letzten 18
Monate zur führenden Fachzeitschrift
im deutschen Sprachraum entwickelt.
Die Rubrik Digitaldruck wird ständig
ausgebaut und bringt laufend aktuelle
Hintergrundberichte, Marktübersichten,
Tests und Best-Practice-Anwenderrepor-
tagen. Seit Anfang 2005 werden zudem
die Covers der Zeitschrift im Digital-
druck produziert, und zwar abwech-
selnd mit allen am Markt relevanten
Produktionssystemen. So sieht und er-
lebt der Leser ganz konkret, was in die-
ser Beziehung gerade „State of the Art“
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Bildbearbeitung, Layout, Prepress-Workflow und
Digitaldruck. Egal, ob Sie den Publisher im Rahmen
eines Jahresabos oder eines Zweijahresabos kennen-
lernen, es erwartet Sie in jedem Fall ein attraktives
Begrüssungs geschenk!
Jahres-0v0 2005
PubIIsher Hefte 2005 & 2004
^llc ^usgabcn dcr Jahrc 200S und 2004 in ^crobatlLllornat,
Jhcncnbcrcich, volltcxtsuchc ubcr allc cnthaltcncn ^usgabcn
^ktucllcs und 8cwahrtcs aus dcn lublishcr
Lownloadbcrcich
^ktioncnscts, Jastaturbclcgungsscts, 8ackupSoftwarc, vidco
workshops .u ^dobc lhotoshop, ¦llustrator, ¦nLcsign und ^crobat
Software-ArchIv
CoodIes
Begrüssungs-
geschenk
Zweijahresabo
89 Franken und dazu die Jahres-DVD 2005: Damit verfügen Sie über ein
Archiv aller Ausgaben der Fachzeitschrift Publisher von 1993 bis 2005
im Acrobat-PDF-Format. Darüber hinaus enthalten die DVDs Themen-
bereiche zu Design, InDesign, Mac OS X, PDF und Photoshop. In diesen
Themenbereichen sind alle Einzelartikel ab dem Jahr 2000 thematisch
geordnet.
Nützliches Know-
how für Publishing-
Praktiker
32
32 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
In Verlagen, im Handel und Versandhandel verschlingen Print-Publikationen einen
Großteil des Marketingbudgets. Auch in der B-to-B-Kommunikation stellen Print-
Kataloge eine mächtige Kostenposition dar. So wundert es nicht, dass man an dieser
Stelle kontinuierlich nach Einsparungsmöglichkeiten sucht. Um die permanent hohen
Porto-Ausgaben zu senken, bietet die Bauer Vertriebs KG interessante Lösungen an.
Können Sie den Anteil der Portokosten an
Ihrem Budget für Kommunikationsmaß-
nahmen beziffern? Sind Sie zufrieden mit
dem Ergebnis? „Diese Mittel können Sie
anderweitig besser einsetzen“, konstatiert
Gordon Joswig von der Bauer Vertriebs
KG. Eine attraktive Vorstellung. Aber
kann sie auch verwirklicht werden?
Die Marktsituation
Im sich zunehmend liberalisierenden
Postmarkt positionieren sich heute ver-
schiedene alternative Anbieter von Zu-
stelldienstleistungen. Um sich zu etab-
lieren, bieten neue Dienstleister günsti-
gere Tarife als die Deutsche Post. Warum
sollte man sich also noch für den gelben
Riesen entscheiden? Die Frage ist nicht
so leicht zu beantworten – denn der Preis
ist nur eines von vielen Kriterien.
Die Bauer Vertriebs KG
Bereits seit über 40 Jahren beschäftigt
sich die Bauer Verlagsgruppe mit dem
Thema „Zustellung und Optimierungs-
möglichkeiten“. Heute sorgen unter dem
Dach der Bauer Vertriebs KG über 40.000
Menschen dafür, dass mehr als 140 Mil-
lionen Sendungen pro Jahr in deutschen
Briefkästen landen.
Diese „dienstälteste bundesweite Alter-
native“ für Zustelldienstleistungen ver-
fügt über reichlich Erfahrung, wie Ver-
sandkosten gespart werden können,
ohne dass Service und Qualität abhan-
den kommen. Gordon Joswig, als Ge-
samtleiter zuständig für Vermarktung,
Auftragsabwicklung und Kundenbe-
treuung, empfiehlt mit Blick auf die
Zustellquote, auf Laufzeit und Quali-
tätskennzahlen: „Der potenzielle Kunde
sollte die richtigen Fragen stellen, um
den für ihn am besten geeigneten Part-
ner zu finden. Es lohnt sich auch immer,
die Adressen im Vorfeld einmal überprü-
fen zu lassen, damit Gewissheit über
die Zustellquote und die damit verbun-
dene tatsächliche Ersparnis erreicht
wird.“
Leistungen der Bauer Vertriebs KG
Die Bauer Vertriebs KG bietet ihren Kun-
den bundesweite Zustellung von Presse-
und Infopost. Dazu gehören Kataloge,
Mailings und Warenproben. Über ein
Netz mit zurzeit 43 dezentralen, ein-
heitlich vernetzten Umschlagplätzen
werden bundesweit etwa 83% der Haus-
halte beliefert – 2x wöchentlich. „Durch
die punktgenaue Zustellung wahlweise
mittwochs oder freitags kann der Kunde
seine Call-Center-Kapazitäten optimal
planen“, erläutert Joswig die Vorgehens-
weise. „Für Verlage mit festen Erschei-
nungsterminen ist dies ein Vorteil.
Zudem ermöglicht uns die Konzentra-
tion auf zwei Zustelltage eine kosten-
optimale Strukturauslastung. Der Kunde
möchte ja vor allem Porto sparen“.
Zu den Tarifen bis zu 40 Prozent unter
Postniveau merkt Joswig an: „Der Preis-
vorteil der Bauer Vertriebs KG resultiert
aus schlanken Strukturen und ökonomi-
scher Steuerung der logistischen X
BUNDESWEITE ZUSTELLUNG ZU GÜNSTIGEN
KONDITIONEN – EIN SERVICE DER BAUER VERTRIEBS AG
Titel
Kunden-
magazin
Auflage
gesamt
90.000
Bauer-
Auflage
(75%)
67.500
Rest-
auflage
Post
22.500
Gewicht
in Gramm
90
EW
pro Jahr
12
Bauer
Gesamt-
preis
€0,350
Bauer-
Preis /Aus-
lieferung
€23.625
Postgebühr
für Restauf-
lage pro Aus-
lieferung
€11.858
Gesamtpreis
pro Aus-
lieferung
über Bauer
€35.483
Post-
gebühr / Aus-
lieferung
Gesamt-
auflage
€47.430
Ersparnis
pro Aus-
lieferung
€11.948
Bauer
Gesamt-
preis (netto)
€0,350
Postgebühr/
Listenpreis
Restauflage
€0,527
Gesamtpreis
pro Takt
über Bauer
€0,394
Ersparnis
pro Takt
über Bauer
€0,133
Ersparnis
in Prozent
25,10
Jährliche
Ersparnis
143.270,00
zzgl.
Cheshire
€24.300,00
Gesamt-
ersparnis
p.a.
€167.670,00
Kostenvorteil
Musterkunde
Zustellung über Post Zustellung über Bauer: Zukunft
Titel
Kunden-
magazin
Postgebühr/
Listenpreis
Gesamtaufl.
€ 0,527
33
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 33
Abläufe (z.B. im Bereich der Transporte
zu den Umschlagplätzen). Ein standar-
disiertes Qualitätsmanagement und das
permanente Feedback durch die Abon-
nenten der Verlags- und WBZ-Kunden
im Hinblick auf Reklamationsquoten
und Haltbarkeit der Abonnements sorgen
für eine stetige Überprüfung unseres
hohen Qualitätsanspruches. So sparen
wir an unseren Kosten, nicht aber an
der Qualität“.
Erfolgreich in der Praxis
In der Hamburger Zentrale wird nach
eigenen Aussagen vor allem Wert auf
eine intensive Betreuung der heute über
100 Kunden gelegt – darunter Verlage
(Publikums- und Fachzeitenschriften,
Kundenmagazine), Versandhäuser und
Versender von Mailings oder Waren-
proben. Jedem Auftraggeber, darunter
Dell, E-Plus und Home Shopping Europe,
steht ein eigener Kundenbetreuer zur
Verfügung. Die Mitteilung von unzu-
stellbaren Adressen oder Kundennum-
mern in Dateiform ist ebenso im Service-
paket enthalten wie der Abgleich dieser
Adressen mit der Umzugsdatenbank.
Zusätzlich erfolgt eine kostenlose Nach-
lieferung bei Nichterhalt, sofern eine
neutrale Reservemenge zur Verfügung
gestellt wird. „Neben der Kundenbe-
treuung ist auch die Betreuung der
Dienstleistungsunternehmen wesent-
lich für unseren Erfolg. Wir begleiten
Druckereien und Lettershops über den
gesamten Produktionsprozess. Dazu ge-
hört auch ein persönliches Briefing vor
einer Zusammenarbeit“, ergänzt Sven
Schwope, zuständig für Kundenbetreu-
ung und Versandabwicklung.
Für Zeitschriften oder Kundenmagazine,
wie das „PC Magazin“ und „PC go“ aus
dem WEKA Computerzeitschriften Ver-
lag oder „AVENUE“ von Peugeot, bietet
die Bauer Vertriebs KG wegen der Zu-
gehörigkeit zu einem Verlagshaus zusätz-
liche Services: So können Sendungen
durch die Zusteller etikettiert werden.
Unter der Voraussetzung, dass alle Em-
pfänger (von regionalen Beilagen oder
Splits abgesehen) das gleiche Heft er-
halten –- es also keine Versionen für
bestimmte Zielgruppen oder Personali-
sierungselemente gibt – können die
Sendungen neutral ab Druckerei über-
nommen werden. Die Etikettierung er-
folgt vor der Zustellung durch die Boten.
Der Kunde spart so die Kosten für den
Weiterverarbeiter, für die Porto-Opti-
mierung, für Posthandling und Cheshire.
Erweitertes Leistungsangebot
Ein neuer Fokus ist die Zustellung von
adressierten Werbesendungen. Gordon
Joswig über das erweiterte Leistungs-
angebot: „Wir können seit kurzem schon
für Standardmailings unter 20 Gramm
(z.B. DIN lang) Einsparpotenziale gegen-
über dem Postversand anbieten. Weiter-
hin wird unser Briefdienst, der zurzeit
in Norddeutschland mit Fünf-Tages-Zu-
stellung aufgebaut wird, thematisiert.
Wir stellen seit Mitte 2006 flächendek-
kend in den PL-Zonen 2, 30, 31, 38 und
39 Tagespost zu“.
Fazit
Portokostenoptimierung ist ein „hei-
ßes“ Thema in den versandintensiven
Branchen, wie Versandhandel und Ver-
lage. Aber auch für Unternehmen, die
keine exorbitalen Versandkostenbudgets
haben, ist eine Prüfung dieser Budget-
position immer lohnenswert. Die Bauer
Vertriebs KG bietet für Interessenten
eine kostenlose Potenzialanalyse an.
„ Horst Huber,
Publishing Report
Gordon Joswig
Bauer Vertriebs KG
gordon.joswig@bauerverlag.de
www.vkg-logistik.de
Die Bauer Vertriebs KG bietet Interessenten eine unver-
bindliche und kostenlose Analyse des Einsparpotenzials
an. Bei der Analyse wird auf eine 40-jährige Erfahrung
und den Best-Practise-Beispielen der großen
Postversender zurückgegriffen.
Jährliches Ersparnispotenzial beim Versand eines Kundenmagazins
über die Bauer Vertriebs KG: €167.670,00
34
34 Publishing Report HI NTERGRÜNDE
Durch ihre zeitaufwendige Herstellung gerieten Print-Produkte gegenüber dem fast ver-
zögerungsfreien Internet ins Hintertreffen: So sehr sich das Drucken auch beschleunigt hat,
sorgt es nach wie vor dafür, dass z.B. Magazine für die Wochen vor ihrem Erschei-
nungstermin quasi blind sind. Die geringe Aktualität wurde mehr und mehr zum Brems-
klotz im Rennen um die Gunst der Rezipienten. Doch das könnte sich bald ändern.
Gegen die Zeit
Seit Jahrzehnten forschen verschiedene
Firmen an der „elektronischen Drucker-
schwärze.“ Sie soll in Sekundenbruch-
teilen Seiten darstellen, die sich nur
wenig von gedruckten unterscheiden,
aber jederzeit erneuert und geändert
werden können. Das Ziel ist ein Pro-
dukt, das auf einem flexiblen, dünnen
Medium beliebige Texte und Bilder mit
hohem Kontrast darstellen kann und
dabei – im Unterschied zum Monitor –
nur wenig Strom verbraucht und billig
zu produzieren ist: das E-Paper.
Im Vergleich zum herkömmlichen Papier
könnte das E-Paper auf einer Seite nach-
einander ganze Bücher lesbar machen,
Grafiken, Töne, Animationen oder Video-
Sequenzen einbetten, Dokumente ver-
linken und jederzeit den Seiteninhalt
aktualisieren. Druck- und Vertriebskosten,
die heute einen Großteil des Zeitungs-
und Zeitschriftenpreises ausmachen,
entfielen komplett. Und als schöner
Nebeneffekt würden die wiederverwert-
baren Seiten auch die Umwelt schonen.
Leider existiert das elektronische Papier
bisher nur als Prototyp. Doch erhält die
Entwicklung neue Impulse. So präsen-
tierte Hitachi im August 2006 unter dem
Namen Albirey [1] erstmals ein E-Paper,
das 4096 Farben darstellen kann. Zwar
lässt der Preis von 3600 Dollar noch nicht
an einen Einsatz auf dem breiten Markt
denken. „Aber die Machbarkeit ist
belegt“, erklärt Dieter Reichert, strate-
gischer Berater bei der CoWare AG in
München, „und alles weitere eine Frage
der Zeit.“
Lesen wie bei „Star Trek“
Zeit wird wohl auch noch für die
Entwicklung wirklich flexibler elektroni-
scher Papiere benötigt. Was dagegen
bereits existiert, sind zwar starre, doch
leichte und handliche Lesegeräte. So
will Sony ab Herbst 2006 in den USA ein
E-Book [2] anbieten, das Apples Erfolg
mit dem iPod auf den Buchmarkt über-
tragen will. Das Gerät speichert die
Textmenge von 80 durchschnittlichen
Büchern in einer Vielzahl von Formaten.
Eine Batterieladung soll 7.500-maliges
Umblättern ermöglichen.
Das E-Book iLiad [3] der Philips-Tochter
iRex ist zwar mit zwei Sekunden pro
Seitenwechsel ziemlich langsam, doch
dafür lassen sich die gelesenen Texte
auch gleich mit Anmerkungen ver-
sehen.
Die Lesegrät-Modelle V2 und V8 des
chinesischen Herstellers Jinke Electro-
nics [4] verfügen über zwei Displays, von
denen das größere 800x600 Bildpunkte
darstellt. Das kleinere (254x96) dient
als Touch Panel der Bedienung.
Mit solchen Geräten haben auch die
ersten Zeitungsverlage bereits kleinere
Feldversuche gestartet, der Großteil aber
versteht unter E-Paper einstweilen X
POWER AUS DEM ELEKTRONISCHEN TINTENFASS –
E-PAPER REVOLUTIONIERT PRINT-PRODUKTE
„Auf nach Papier anmutenden Folien werden antiquarische
Bücher genauso aktuell wie Börsenkurse sein. Die
Aktualität des Mediums wird durch die Geschwindigkeit der
redaktionellen Prozesse und der Leistungsfähigkeit von cenShare
bestimmt. E-Paper wird eine neue Dimension der
Content-Nutzung erschließen, deren Bedeutung heute noch
nicht absehbar ist.“
35
HI NTERGRÜNDE Publishing Report 35
noch die verbreitete Online-Ausgabe im
PDF- oder HTML-Format, die sich über
das Internet in einen Browser oder PDF-
Viewer auf dem Computer laden lässt.
Diese Vorform des Elektropapiers kann
man nur eingeschränkt mobil benutzen.
Zudem offenbaren sie häufig Defizite in
der Handhabung. Doch eine tragbare
Bibliothek, wie sie Captain Picard auf
der „Enterprise“ besitzt, ist keine Zu-
kunftsmusik mehr.
Neue Basis gefragt
Damit stecken die Verlage plötzlich in
einem Interessenskonflikt: Einerseits
wird ihr Angebot durch Online-Ausgaben
attraktiver. Andererseits kann ein E-Paper
nur durch die Ausnutzung von Syner-
gieeffekten mit dem Print-Bereich wirt-
schaftlich sein. Dazu bedarf es einer
geeigneten technischen Infrastruktur,
die in der Lage ist, aus einem gemein-
samen Contentpool mehrere Ausgabe-
kanäle mit verschiedenen Gestaltungs-
varianten zu bedienen. Doch an dieser
Stelle müssen viele althergebrachte
Redaktionssysteme passen.
Allerdings ist auch auf dem Sektor
Print-Produktion die Zeit nicht stehen
geblieben. Jüngste Produkte wie das
System cenShare der Münchner Soft-
ware-Schmiede CoWare AG orientieren
sich an den Ansprüchen, denen in naher
Zukunft ein noch größeres Gewicht
zukommen wird. Sie speichern alle
Inhalte medienneutral in einem ge-
meinsamen Pool und verwalten dort
beliebige Versionen und Formate. Da-
rüber hinaus wurde cenShare dafür pro-
grammiert, Mitarbeiter an beliebigen
Orten in den Produktionsprozess einzu-
binden. Auf diese Weise können externe
Dienstleister, Online-Spezialisten oder
Übersetzer integriert werden. Ein ausge-
feiltes Rollen- und Berechtigungskonzept
sichert dabei die Geschlossenheit des
Endprodukts. Schließlich kommen eine
flexible Workflow-Steuerung und die
lückenlose Überwachung der Prozess-
kette einer modernen, kollaborativen
Multimediaproduktion entgegen.
„Ein derartiges System schafft eine tech-
nische Infrastruktur, die es erlaubt,
Medieninhalte aus einer Quelle für be-
liebige Ausgabekanäle zu produzieren
und so das Kapital des Verlags auf effi-
ziente Weise zu nutzen“, so Dieter
Reichert. „Das E-Paper – die bereits exis-
tierende Online-Ausgabe genauso wie
das Faltdisplay der Zukunft – ist dafür
nur ein Beispiel.“
Flexibel und vielseitig dank
cenShare
CoWare entwickelt derzeit das Publika-
tionssystem cenShare. Als Publikations-
system ist cenShare für die Anforderun-
gen künftiger Content-Wertschöpfungs-
ketten konzipiert und bietet flexible und
skalierbare Funktionalitäten zur Erstel-
lung von Zeitschriften, Zeitungen, mehr-
sprachigen Werbematerialien, Geschäfts-
berichten sowie allen Arten von perso-
nalisierten Publishing-Produkten. Viel-
fältige Anbindungen zu Enterprise-
Ressource-Planning-, Customer-Relation-
ship-Management-, Anzeigen und Con-
tent-Management-Systemen integrieren
cenShare nahtlos in die Prozesse der
Unternehmen.
Von ihrem Sitz in München und London
aus betreut die CoWare verschiedene
Medien-, Industrie- und Dienstleistungs-
unternehmen. Zu den Kunden zählen
unter anderem Condé Nast, der Bauer-
Verlag, DLV, O/R/T, Motorpresse Stuttgart,
Coop, Medical Tribune, greenhouse /
BMW, der Süddeutsche Verlag, McCann
Erickson / General Motors, T-Systems
oder Vogel Business Medien.
„ Dieter Reichert, CoWare AG
Dieter Reichert
CoWare AG
dieter.reichert@coware.de
www.coware.de
[1] Albirey: http://www.engadget.com/2006/07/27/hitachi-showing-off-color-version-of-albirey-e-paper/
[2] Sony Reader: http://www.learningcenter.sony.us/assets/pa/prs/index.html
[3] iLiad: http://www.irextechnologies.com/products/iliad
[4] v8 eBook Reader: http://www.jinke.com.cn/compagesql/English/embedpro/prodetail.asp?id=15
36
36 Publishing Report PRODUKTKOMMUNI KATI ON
Eine häufig gestellte Frage der Produkt- und Dienstleistungsanbieter lautet: Gibt es
heute überhaupt noch klare Trends in der Produktkommunikation, wie etwa zu den
Zeiten der großen Versandhauskataloge oder während des Internetshop-Booms? Und
sind Entwicklungen bei den zahlreichen Informationsmöglichkeiten in der Produkt-
kommunikation überhaupt noch möglich?
Zumindest scheinen die Zeiten der gro-
ßen Mainstream-Trends vorüber zu sein.
Die Zielgruppen sind immer schwerer
klar voneinander abzugrenzen und ver-
halten sich oft nicht konform zu den für
sie analysierten Informationsverhal-
tensweisen. Dies stellt für klassische
Kommunikationsstrategien nach altbe-
währtem Muster durchaus ein Problem
dar: Die anvisierte Zielgruppe wird nicht
erreicht! Produktkommunikation von
heute sollte sich daher stärker an den
Bedürfnissen der Kunden ausrichten
und von unterschiedlichstem Informa-
tionsverhalten ausgehen.
Von verkäufergetriebenen zu käu-
fergetriebenen Märkten
Fakt ist, dass sich die verkäufergetrie-
benen Märkte in fast allen Bereichen –
ob Business to Consumer (B-to-C) oder
Business to Business (B-to-B) – zu
Käufermärkten entwickelt haben. Die
Kunden können heute in der Regel aus
einer Vielzahl von Produkten und
Anbietern wählen und sich so für ein für
sie optimales Produkt mit dem besten
Preis-Leistungs-Verhältnis, dem besten
Gesamtservicepaket, der besten Aus-
stattung usw. entscheiden.
Der Konsument kauft nicht einfach – er
entscheidet sich: nicht nur für ein Pro-
dukt, sondern vielmehr für das Gesamt-
bild eines Artikels, das aus einer Vielzahl
von Kriterien zusammengesetzt ist.
Die hierfür benötigten Informationen in
der richtigen Qualität zum richtigen
Zeitpunkt bereit zu stellen, ist für Unter-
nehmen eine große Herausforderung.
Die Vielfalt der Informationskanäle und
-medien stellt immer höhere und unter-
schiedlichere Anforderungen an die
Produktkommunikation. Durch die
unkomplizierte Vergleichbarkeit der
Angebote per Mausklick lassen sich
diese Aufwendungen aber selten in
höhere Margen umwandeln – im
Gegenteil: Sie werden zur existenz-
bedrohenden Basisaufgabe.
Hinzu kommt, dass sich die klassischen
Katalogkunden oder die Smart-Internet-
Shopper nicht mehr nach einem starren
Muster typisieren lassen. Der Kaufwil-
lige nutzt eben die Fülle, die ihm geboten
wird. Man spricht in diesem Zusammen-
hang immer häufiger vom so genannten
Hybridkunden, der durch die Medien
und Kanäle streift, um sich seine Infor-
mationen zu beschaffen. (Abb. 1)
Wie stellt sich der Kunde sein
Produkt vor und was führt zur
Kaufentscheidung?
Für Unternehmen wird es also immer
wichtiger, in allen relevanten Medien
konsistent präsent zu sein.
Denn aufgrund der bereitgestellten
Informationsvielfalt (gedruckte Unter-
lagen, Internet-Kataloge, Produkt-CDs
oder per Suchmaschine aufgespürte
Quellen) entsteht ein Produkt- und Leis-
tungsbild des „Gesamtpaketes Produkt“
im Kopf des potenziellen Kunden.
Sind in den vielen Informationsquellen
die Inhalte und Angaben widerspruchs-
frei und handfest, so wird das Informa-
tionsbedürfnis des Kaufentscheiders X
TRENDS IN DER PRODUKTKOMMUNIKATION
[Abb. 1]
Hybridkunde
37
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 37
schnell gedeckt: Es entsteht ein klarer
Gesamteindruck des „Produkt-Leistungs-
Unternehmens-Paketes“.
Die Hausaufgaben sind oftmals
nicht gemacht
Leider kommt es noch häufig vor, dass
in den genutzten Medien und Infor-
mationskanälen unterschiedliche, zum
Teil sogar widersprüchliche Informa-
tionen kommuniziert werden.
Bei der Entstehung des beschriebenen
Produktgesamteindruckes im Kopf des
Käufers blinken unweigerlich auch viele
Fragezeichen. In der heutigen „Geiz-ist-
geil-Debatte“ wird vielfach übersehen,
dass der Faktor Zeit zur Informations-
beschaffung für den Kunden entschei-
dend geworden ist. Konnte er beispiels-
weise im B-to-C-Umfeld vor 15 Jahren
aus fünf bis zehn Fernsehgeräten seine
Auswahl treffen, so ist er heute ge-
zwungen, aus einer Vielzahl von Vari-
anten und sogar Technologien (Röhre,
LCD, Plasma …), zwischen Marken,
Herstellern und Produkten zu wählen.
Als Folge dieser Fülle entscheidet der
Kunde heute häufig zweistufig. Zunächst
erfolgt die Marken- bzw. Produktein-
grenzung und erst im zweiten Schritt
die Kaufentscheidung, bei der Preis und
Warenverfügbarkeit einen hohen
Stellenwert einnehmen.
So ergeben sich für Marken- und Han-
delsunternehmen ganz unterschiedliche
Wege und Ziele der Kundenkommuni-
kation, die exakt aufeinander abge-
stimmt sein müssen, um den Kunden in
angemessener Weise anzusprechen.
Produktkommunikation als
strategischer Unternehmensfaktor
Unternehmen, die die gesamte Infor-
mationslieferkette, die so genannte
Information Supply Chain (Abb. 2), im
Fokus haben, erreichen eine klare stra-
tegische Ausrichtung ihrer Kunden-
kommunikation auf das Informations-
bedürfnis der Zielgruppen. Im zweiten
Schritt richten sie alle Kanäle ihrer
Kundenkommunikation nutzengetrie-
ben aus – und dies nicht absatzkanal-
spezifisch sondern absatzkanalüber-
greifend. (Abb. 2)
Somit gibt es doch noch den Trend, nach
dem wir anfangs gefragt haben: Er geht
in Richtung Informationsmanagement.
Produktkommunikation für Unternehmen
ist wesentlich komplexer und dynami-
scher geworden. Die Zeiten des spezia-
lisierten Werbe- oder Marketingleiters,
der beispielsweise hohe Kompetenz im
Print-Bereich, aber vergleichsweise
geringes Wissen über die Funktions-
weise des Internets besitzt, sind vor-
über. Heute sind Informationsmanager
gefragt, die nicht nur in der Lage sind,
verschiedene komplexe Informations-
prozesse zu verstehen und zu gestalten.
Sie müssen die vorhandenen Bausteine
auch entsprechend zusammensetzen,
damit der Kunde das Bild des Produkts
erhält, das für ihn am attraktivsten ist.
„ Thomas Lucas-Nülle,
Lucas-Nülle Consulting & Partner
Thomas Lucas-Nülle
Lucas-Nülle Consulting & Partner
tln@ln-consulting.de
www.ln-consulting.de
e-Shop
e-KaL.
e-Procure
e-Shop
e-KaL.
e-Procure
Supply Chain (WarenlieferkeLLe)
lnfornaLion Supply Chain (lnfornaLionslieferkeLLe)
828 828 828 828 [ 82C
sLrukLurierLe lnfornaLionen narkeLinqorienLierLe lnfornaLionen
e-Shop
e-KaL.
e-Shop
e-KaL.
e-Procure e-Procure
Croßhandel HersLeller LieferanLen Endkunden Handel
ausliefern ausliefern ausliefern zuliefern
beschaffen
erzeuqen
LoqisLik
laqern
LoqisLik
erzeuqen
Cebrauch
LoqisLik
laqern
PlM PlM PlM PlM PlM
© /1&
[Abb. 2]
Information Supply Chain

ALLGÄUER STADTANZEIGER
Kemptner Zeitung
A n d r e e t
i l l a o r t i o
d o l o r t i o
exeros nit
prat lobor
inisl exero
con verit,
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
nullam vel
doEm do-
l u m m o d
molore ex
A n d r e e t
i l l a o r t i o
d o l o r t i o
exeros nit
prat lobor
inisl exero
con verit,
veliquisi.
A n d r e e t
i l l a o r t i o
d o l o r t i o
exeros nit
prat lobor
inisl exero
con verit,
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
nullam vel
doEm do-
l u m m o d
m o l o r e
exCummy
n o s t i n c
i l i q u a t
lutat. Ut ip
eum
A n d r e e t
i l l a o r t i o
d o l o r t i o
exeros nit
prat lobor
inisl exero
con verit,
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
nullam vel
doEm do-
l u m m o d
m o l o r e
exUt ad
m o l o r e r
sum dolu-
tat ad
A n d r e e t
i l l a o r t i o
d o l o r t i o
exeros nit
prat lobor
inisl exero
con verit,
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
nullam vel
doEm do-
l u m m o d
m o l o r e
exLesenim
a u g a i t ,
q u a m e t
esecte
CoWare AG
.Contentbox'
Ifra 2006
Amsterdam
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
veliquisi.
Ustie velis
ad dolo-
bore tat,
quam eu-
giat euis
Mäßige Noten für Deutsc

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niamet ad do odionse
veraessectet aute mo-
lobor sustionsed exer
ad tat, consequiscil
elessi el doloreet, quis
nulput luptat incinci
pismodiamet prat.
Duisseq uipsums andrer
ilisi ent luptat.
Is nosto dolorem
dit dit ipisi.
Exer sum iure mincili
quipsum quam, quat.
Lum nos nulluptat, quat
iure dui tatinis dunt
39
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 39
Stephan Pua
Stämpfli Publikationen AG
stephan.pua@allmedia.ch
www.staempfli.ch
In der B-to-B-Produktkommunikation zeichnet sich ein klarer Trend
ab: Er führt weg vom rein informationsgetriebenen Katalog mit
einem hochgradig standardisierten Layout hin zum verkaufsorien-
tierten Katalog mit einem kräftigen Werbe-Touch.
Ein Gespür für Innovationen
Vor einiger Zeit, als man crossmediale
Systeme noch vorrangig mit streng nor-
mierten Industriekatalogen verband,
lieferte Stämpfli, der Schweizer Pionier
für datenbankgestützte Publikations-
systeme, mit der PublishingBox eine
maßgeschneiderte Basislösung. Mit
ihrem neuen Produkt LayoutBox reagie-
ren die Eidgenossen nun auf den aktu-
ellen Trend: Für die Erstellung von
gestaltungsgetriebenen Werbemitteln
optimiert, setzt die neue Software pass-
genau auf die erprobte Basis der
PublishingBox auf.
Eine Lösung für alle Fälle
Die LayoutBox ist ein modulares, integ-
riertes Produktdaten-Management- und
Publikations-System für gestaltete Print-
Erzeugnisse. Mit der Lösung können alle
Produkte, Bilder, Artikel- und Verkaufs-
informationen sowie Publikationen in
einer zentralen Datenbank gemanagt
werden. Produktdaten und Preisinfor-
mationen werden mit der LayoutBox aus
bestehenden Systemen übernommen
und automatisiert in gestaltete Kataloge
und Werbemittel integriert. Gleichzeitig
kann der Anwender alle Gestaltungs-
möglichkeiten von InDesign ausschöpfen
und dabei direkt aus der Adobe-
Software auf die Datenbank zugreifen.
Durch die Platzhaltertechnologie wer-
den Änderungen oder Anpassungen von
Daten im betroffenen Katalog- bezie-
hungsweise Werbemittel-Layout ange-
zeigt. Die erwünschten Modifikationen
können per Knopfdruck sofort über-
nommen werden. Damit werden Fehler
vermieden und manuelle Korrekturläufe
überflüssig.
Durch ihren modularen Aufbau kann die
LayoutBox optimal an die Wünsche des
Anwenders und genauso an die
Anforderungen einzelner Abteilungen
angepasst werden.
Ein Ergebnis für die Zukunft
Die Vorteile der LayoutBox liegen in der
gesteigerten Marketing-, Werbe- und
schließlich Verkaufseffizienz der gestal-
teten Print-Erzeugnisse. Mit der bidirek-
tionalen Schnittstelle zwischen Daten-
bank und Layout-Dokument können
Aktualisierungen von Produktdaten und
Preisinformationen sicher durchgeführt
werden. Dadurch lässt sich die Time-to-
Market-Spanne reduzieren, Prozesse
werden rationalisiert. Mehrfache manu-
elle Eingaben von Produkt- und Preis-
informationen sind mit der Stämpfli-
Lösung überflüssig, Freigabeprozesse
zwischen den einzelnen Abteilungen
gestalten sich unkompliziert. Zudem
können bestehende Systeme weiterhin
genutzt werden. Das Resultat: In kürzerer
Zeit werden professionellere Ergebnisse
erzielt, die den Kunden in mehr als einer
Hinsicht ansprechen.
„ Oliver Treubel,
Publishing Report
STÄMPFLI LAYOUTBOX –
WERBEMITTEL MIT GESTALT
Die Layoutbox ermöglicht
eine schnelle Zusammenstellung von
Kataloginhalten
40
40 Publishing Report PRODUKTKOMMUNI KATI ON
Im Januar 2007 bringt communicode ein neues PIM-System auf den Markt: Während das
Essener Unternehmen bisher als Lösungsanbieter von Fremdsystemen auftrat, rundet es
in Zukunft das Produktportfolio der einzelnen Partner mit einem eigenen Produkt ab.
Das PIM-System infuniq
®
ist das Resultat langjähriger Erfahrungen im Bereich der
Produktkommunikation. Der Publishing Report wirft vorab einen Blick darauf.
Die Bereitstellung und zielgruppenge-
rechte Aufbereitung von Informationen
ist zu einem wesentlichen Wettbe-
werbsfaktor geworden. Die Erschließung
neuer Märkte, eine steigende Anzahl an
Produkten, immer kürzer werdende
Produktlebenszyklen, verstärkte Kon-
kurrenz: In Zeiten eines erhöhten Kosten-
und Leistungsdrucks entscheidet häufig
eine effiziente Produktkommunikation
über Erfolg oder Misserfolg eines Unter-
nehmens. Unternehmen müssen ihre
Kunden gezielt ansprechen. Product-
Information-Management-Systeme hel-
fen im Bereich der Produktkommunika-
tion, sowohl Zeit als auch Kosten zu
sparen. Denn durch eine zentrale und
medienneutrale Datenerfassung kön-
nen Unternehmen in unterschiedliche
Medien parallel publizieren.
Universelles Werkzeug im Bereich
der Datenverwaltung
Mit Unterstützung erfahrener Consul-
tants und durch mehrjährige Erfahrung
im Bereich der Produktkommunikation
konnte communicode, der Lösungsan-
bieter für Produktkommunikation, das
PIM-System infuniq
®
1.0 entwickeln.
Das System bietet alle Möglichkeiten,
die zur Produktpflege und -strukturie-
rung erforderlich sind. „In unserer Rolle
als Experten für Produktkommunikation
haben wir in den vergangenen Jahren
verschiedenste Produkte intensiv geprüft.
Neben technischen Analysen suchten
wir während der Entwicklungsphase
vor allem den Dialog mit unserer späte-
ren Zielgruppe – den kleinen und mit-
telständischen Unternehmen“, berichtet
Axel Helbig, Geschäftsführer von com-
municode. Gerade für diese Unterneh-
men war in der Vergangenheit aus
Kostengründen die Einführung eines
PIM-Systems indiskutabel. Mit infuniq
®
1.0 bietet communicode ein Produkt an,
das auch kleineren Firmen den Einstieg
in die PIM-Technologie ermöglicht. Denn
infuniq
®
1.0 richtet sich in erster Linie
an Unternehmen mit einem eher klei-
neren Produktportfolio und einer über-
schaubaren Strukturierung.
Zielgruppengerechte Ansprache:
online und offline
„Die zielgruppengerechte Ansprache ist
das A und O, wenn es darum geht, neue
Kunden zu gewinnen und den bereits
bestehenden Kundenstamm zu binden.
Denn eine personalisierte Kundenan-
sprache mit individuell ausgesprochenen
Empfehlungen vermittelt dem Kunden
das Gefühl, nicht einer unter vielen zu
sein“, führt Michael Ochtrop aus, der
bei communicode für die Produktent-
wicklung zuständig ist. Mit infuniq
®
lassen sich schnell und flexibel zielgrup-
pengerecht aufbereitete Newsletter,
Kataloge, Broschüren und CD-ROMs
erstellen. Gerade Unternehmen, die
einen hohen gestalterischen Anspruch X
DAS PROFESSIONELLE PIM-SYSTEM FÜR DEN EINSTIEG
INFUNIQ VON COMMUNICODE FÜR DEN MITTELSTAND
Einfach und flexibel auch
komplexe Produkte anlegen
und technische Details pflegen.
41
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report
an Printkataloge und Broschüren stellen,
werden künftig in infuniq
®
ein geeigne-
tes PIM-System finden. „Durch ein
Plug-In für das Desktop-Publishing-Pro-
gramm Adobe InDesign steht der Er-
stellung beliebiger Printdokumente
nichts mehr im Wege. So können Grafiker
inhouse oder extern in den Erstellungs-
prozess eingebunden werden und grei-
fen dennoch auf eine zentrale und kon-
sistente Datenbasis zu. Marketingunter-
lagen können in kürzester Zeit und ohne
großen Aufwand erstellt werden“, schil-
dert Michael Ochtrop die Produktvorteile.
Easy to use
Ein Produkt ist nur dann wirklich kun-
denfreundlich, wenn sich der Nutzer
mühelos und ohne aufwendige Schu-
lung im System zurechtfinden kann.
„Viele Systeme haben eine sehr kom-
plexe Benutzeroberfläche und überfor-
dern damit den Benutzer. Ein wesentli-
ches Merkmal von infuniq 1.0 besteht
in der prozessorientierten und einfach
zu bedienenden Oberfläche mit einem
übersichtlich gestalteten Reitersystem“,
erläutert Axel Helbig. Ein konsequentes
Top-Down-Design bietet dem Nutzer
einen klaren Überblick über die Grund-
prozesse, um dann immer tiefer in die für
ihn relevanten Strukturen einzudringen.
Technisch ausgereiftes PIM-System
Bei infuniq 1.0 handelt es sich um eine
J2EE-basierte Server-Applikation, die
über einen Web-Client von überall und
jederzeit installationsfrei verfügbar ist.
Zusätzlich verfügt infuniq
®
noch über
einen Java-basierten, plattformunab-
hängigen Rich-Client (RCP) mit gestei-
gertem Bedienungskomfort. „Die Pflege-
oberfläche des PIM-Systems ist prozess-
orientiert und nutzerfreundlich aufge-
baut. Hinter einer übersichtlich gestal-
teten Baumstruktur verbergen sich die
komplexen Produktstrukturen. Diese er-
möglichen eine Ausspielung in verschie-
dene Klassifikationssysteme. Darüber
hinaus ermöglicht infuniq
®
die nahtlo-
se Anbindung an externe Systeme wie
beispielsweise ERP, CRM oder CMS“, so
Michael Ochtrop zu den Besonderheiten
der Software. Per Knopfdruck können
Nutzer in unterschiedlichen Medien pa-
rallel publizieren: Printkataloge, Web-
sites, CD-ROMs oder E-Commerce. Eine
Besonderheit von infuniq 1.0 ist die
direkte, bidirektionale Anbindung an
Adobe InDesign, wodurch sich problem-
los Druckunterlagen automatisch oder
halbautomatisch erzeugen lassen. Da-
rüber hinaus ermöglicht das PIM-System
die Definition von speziellen Märkten,
marktspezifischen Attributwerten oder
einem kundenspezifischen Produkt-
portfolio. Selbstverständlich bietet infu-
niq
®
1.0 auch ein effizientes Workflow-
Management: Arbeitsprozesse werden
flexibel gesteuert, Bearbeitungszustände
überwacht und rollenspezifische Auf-
gaben definiert.
Fazit
Mit infuniq
®
1.0 bietet communicode
ein vollwertiges PIM-System an, das
speziell an den Zielen des jeweiligen
Kunden ausgerichtet werden kann. Die
Besonderheit des Systems stellt die über-
sichtliche und intuitive Menüführung
dar, die den User durch den gesamten
Arbeitsprozess leitet – von der Erstellung
und Pflege über die Administration bis
hin zur Publizierung.
„ Jörg Oyen, Publishing Report
Axel Helbig
communicode GmbH & Co. KG
kontakt@communicode.de
www.communicode.de
Speichern und Verwalten beliebiger digitaler Inhalte.
In der Mediendatenbank können User Binär-Daten
mit Meta-Informationen anreichern.
Alles auf einen Blick:
Prozessorientierte und benutzer-
freundliche Pflegeoberfläche
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 41
an Printkataloge und Broschüren stellen,
werden künftig in infuniq
®
ein geeigne-
tes PIM-System finden. „Durch ein
Plug-In für das Desktop-Publishing-Pro-
gramm Adobe InDesign steht der Er-
stellung beliebiger Printdokumente
nichts mehr im Wege. So können Grafiker
inhouse oder extern in den Erstellungs-
prozess eingebunden werden und grei-
fen dennoch auf eine zentrale und kon-
sistente Datenbasis zu. Marketingunter-
lagen können in kürzester Zeit und ohne
großen Aufwand erstellt werden“, schil-
dert Michael Ochtrop die Produktvorteile.
Easy to use
Ein Produkt ist nur dann wirklich kun-
denfreundlich, wenn sich der Nutzer
mühelos und ohne aufwendige Schu-
lung im System zurechtfinden kann.
„Viele Systeme haben eine sehr kom-
plexe Benutzeroberfläche und überfor-
dern damit den Benutzer. Ein wesentli-
ches Merkmal von infuniq 1.0 besteht
in der prozessorientierten und einfach
zu bedienenden Oberfläche mit einem
übersichtlich gestalteten Reitersystem“,
erläutert Axel Helbig. Ein konsequentes
Top-Down-Design bietet dem Nutzer
einen klaren Überblick über die Grund-
prozesse, um dann immer tiefer in die für
ihn relevanten Strukturen einzudringen.
Technisch ausgereiftes PIM-System
Bei infuniq 1.0 handelt es sich um eine
J2EE-basierte Server-Applikation, die
über einen Web-Client von überall und
jederzeit installationsfrei verfügbar ist.
Zusätzlich verfügt infuniq
®
noch über
einen Java-basierten, plattformunab-
hängigen Rich-Client (RCP) mit gestei-
gertem Bedienungskomfort. „Die Pflege-
oberfläche des PIM-Systems ist prozess-
orientiert und nutzerfreundlich aufge-
baut. Hinter einer übersichtlich gestal-
teten Baumstruktur verbergen sich die
komplexen Produktstrukturen. Diese er-
möglichen eine Ausspielung in verschie-
dene Klassifikationssysteme. Darüber
hinaus ermöglicht infuniq
®
die nahtlo-
se Anbindung an externe Systeme wie
beispielsweise ERP, CRM oder CMS“, so
Michael Ochtrop zu den Besonderheiten
der Software. Per Knopfdruck können
Nutzer in unterschiedlichen Medien pa-
rallel publizieren: Printkataloge, Web-
sites, CD-ROMs oder E-Commerce. Eine
Besonderheit von infuniq 1.0 ist die
direkte, bidirektionale Anbindung an
Adobe InDesign, wodurch sich problem-
los Druckunterlagen automatisch oder
halbautomatisch erzeugen lassen. Da-
rüber hinaus ermöglicht das PIM-System
die Definition von speziellen Märkten,
marktspezifischen Attributwerten oder
einem kundenspezifischen Produkt-
portfolio. Selbstverständlich bietet infu-
niq
®
1.0 auch ein effizientes Workflow-
Management: Arbeitsprozesse werden
flexibel gesteuert, Bearbeitungszustände
überwacht und rollenspezifische Auf-
gaben definiert.
Fazit
Mit infuniq
®
1.0 bietet communicode
ein vollwertiges PIM-System an, das
speziell an den Zielen des jeweiligen
Kunden ausgerichtet werden kann. Die
Besonderheit des Systems stellt die über-
sichtliche und intuitive Menüführung
dar, die den User durch den gesamten
Arbeitsprozess leitet – von der Erstellung
und Pflege über die Administration bis
hin zur Publizierung.
„ Jörg Oyen, Publishing Report
Axel Helbig
communicode GmbH & Co. KG
kontakt@communicode.de
www.communicode.de
Speichern und Verwalten beliebiger digitaler Inhalte.
In der Mediendatenbank können User
Binär-Daten mit Meta-Informationen
anreichern.
Alles auf einen Blick:
Prozessorientierte und benutzer-
freundliche Pflegeoberfläche
42
42 Publishing Report PRODUKTKOMMUNI KATI ON
In der B-to-C-Kommunikation ist Time to Market ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Um den
ganzheitlichen Erstellungsprozess für verkaufsorientierte Werbemittel zu optimieren,
bietet Stibo Catalog das neue Modul STEP Merchandiser an, welches auf neue Art und
Weise das Produktmanagement mit dem Katalogprozess verknüpft.
Kataloge sind ein unerlässliches Mittel
in der B-to-C-Kommunikation. Dabei ist
die Geschwindigkeit, mit der man auf
neue Marktbedingungen reagiert, essen-
ziell. Ein Prozess, der Kosten mit sich
bringt. Längst sind einzelne Vorgänge
beim Druck, bei der Repro oder in der
DTP-Abteilung optimiert. Zeit und damit
Geld muss also in einem anderen Bereich
eingespart werden: in der Zusammen-
arbeit der einzelnen Abteilungen. Und
eine Verbesserung des Herstellungs-
prozesses sollte bei einem bestimmten
Punkt ansetzen: dem Katalogvermarkter
(bzw. Produktmanager). Und genau das
macht das Modul STEP Merchandiser
Tools der Stibo Catalog. Mit dem STEP
Merchandiser kann der Katalogver-
markter nicht nur Informationen für
mehrere Publikationsmedien aufbereiten,
sondern auch die Disposition und Er-
folgskontrolle optimieren, also die Durch-
führung wesentlich schneller und damit
kostengünstiger gestalten.
Die Sicht des Katalogvermarkters
Sie müssen zunächst herausfinden, wel-
che Produkte sich gut verkaufen. Dazu
exportieren Sie Informationen aus Dritt-
anbieter-Finanzanwendungen in eine
Excel-Tabellenkalkulation. Ein zeitrau-
bender Prozess. Danach steht die Berech-
nung der „Quadratmillimeteranalyse“
des vorherigen Katalogs an, eine weitere
arbeitsintensive Aufgabe.
Der nächste Schritt ist das Zusammen-
stellen der Abbildungen, Textbeschrei-
bungen und Preisinformationen für die
Design-Abteilung. Für jedes Produkt
müssen Sie Materialien aus älteren
Katalogen und neuen Veröffentlichungen
sowie Preisdetails in Tabellenkalkula-
tionen zusammensuchen. Eine ziemliche
Aufgabe, zumal wenn die Kataloge
mehrere Hundert Seiten umfassen, mit
25 Einzelartikeln pro Seite. Später sind
noch unzählige Prüfzyklen für die Fertig-
stellung des Seitendesigns erforderlich.
Nachdem das Katalogdesign genehmigt
ist, müssen die Seiten im Web bereitge-
stellt werden. Im Normalfall erfolgt das
über ein völlig anderes System – und dies
führt bestenfalls zu doppelten Arbeits-
aufwendungen, schlimmstenfalls aber
zu einer Trennung der beiden Geschäfts-
einheiten, wobei auch der „Marken-
Look“ des Katalogs leidet.
Verbesserte Produktivität
In einem Verbraucherkatalog sind die
Produkte in ständiger Bewegung. Die
Produktzusammenstellung und das Sei-
tendesign werden mehrmals jährlich
geändert. Das neue Modul von Stibo
Catalog beseitigt Kompatibilitätspro-
bleme, automatisiert viele der täglichen
Aufgaben und integriert diese mühelos
in den Publishing-Prozess. Der STEP
Merchandiser wurde vor allem für Pro-
duktionsumgebungen entwickelt, in
denen die Artikel oft wechseln, Abbil-
dungen dominieren und jede Seite ihren
eigenen Look hat. Die große Neuerung:
Die Trennung zwischen Vermarktern
und Designern wurde praktisch X
1 + 1 = 1 – PRODUKTPLANUNG UND PUBLISHING
INTEGRIEREN MIT STEP MERCHANDISER
Die besonderen Vorteile von STEP Merchandiser:
œ Bessere Entscheidungen für die Werbe-
planung. Mit wenigen Klicks wird den
Produkten der richtige Platz zugewiesen.
Informationen über Verkaufshistorie und
Topseller sind jederzeit verfügbar.
œ Bessere Zusammenarbeit mit der Design-
abteilung. STEP unterstützt die Ausarbeitung
der Seitenvorplanung, um das Seitenlayout
bereits zu Beginn des Produktionsprozesses
zu visualisieren.
œ Verkaufsförderung ist im Publishing-Prozess
integriert. Vermarkter und Produktmanager
sind über automatisierte Tools, die die
Fertigstellung der Verkaufsförderungsauf-
gaben verfolgen, mit dem Publishing-Work-
flow verbunden.
œ Planung und Publishing auf mehreren Me-
dien. STEP Merchandiser unterstützt die par-
allele Entwicklung von gedruckten
Katalogen, Websites und E-Mail-Kampagnen.
œ Verbesserte Katalogqualität und -genauigkeit.
Fehler werden durch die Automatisierung der
manuellen Aufgaben und die Eliminierung
doppelter Eingaben reduziert.
43
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 43
aufgelöst, was mit riesigen Zeiteinspa-
rungen verbunden ist. Darüber hinaus
arbeiten die Vermarkter jetzt mit einer
Mehrzweckanwendung. Sie müssen nicht
länger Informationen aus nichtkompati-
blen Systemen manuell extrahieren. Die
Analyse der Verkaufshistorie, die Aus-
wahl der Produkte und die Zusammen-
arbeit mit Designern werden wesentlich
vereinfacht. Das Unternehmen kann im
selben Zeitraum mehr Publikationen
erstellen und schneller veröffentlichen.
Zeitersparnis und Teamarbeit
Die Übergabe der Produktabbildungen,
Texte und Preise an das Designteam er-
folgt jetzt mit einfachem Drag&Drop.
STEP machte es einfach, Details aus an-
deren Systemen für die Analyse einfließen
zu lassen. So können auch parallele
Workflows für einzelne Funktionen wie
Abbildungen, Werbetexte oder Überset-
zungen auf einzelnen Seiten oder auf
Seitenbereichen eingerichtet werden.
Mit den Workflow-Management-Tools
werden Engpässe identifiziert. „Dank des
neuen STEP Merchandiser können Ver-
markter den Aufwand für Planung und
Produktion von Katalogen mit einem
dynamischem Seitendesign erheblich
reduzieren“, so Manfred Heckt, Country
Manager für Nordeuropa bei Stibo
Catalog. „Somit wird es besonders für
Katalog-Publisher attraktiv, die sich
eine flexible Produktionsumgebung für
Marketing-Innovationen wünschen.“
Die Prozesse stimmen –
das Ergebnis auch
Die Implementierung der STEP-Lösung,
also die Verwaltung der Produktinhalte
für die Druck- und Web-Ausgabe, steigert
die Produktivität der Vermarkter und
des kreativen Teams erheblich. Diese
Workflow-Automatisierungslösung führt
zu einer Kostensenkung und gleichzeitig
zu einer verbesserten betriebliche Effi-
zienz. Und das Wichtigste: Alle Betei-
ligten konzentrieren sich mehr auf die
Produktpräsentation und weniger auf
den Prozess.
Fazit
Stibo Catalog wird seinem Ruf als ganz-
heitlicher Lösungsanbieter voll gerecht.
Das neue Modul STEP Merchandiser
kann für die kommunikationsintensive
B-To-C Branche eine strategisch wichtige
Lösungskomponente darstellen, die hilft,
den Publishing-Prozess noch schneller
zu gestalten.
„ Jörg Oyen,
Publishing Report
Carsten Lau
Stibo Catalog
clau@stibo.com
www.stibocatalog.com
Das STEP Merchandiser Tool verknüpft alle Informationen aus
Verkauf, Logistik, Produktdatenmanagement und bietet
dem Produktmanager oder Katalogvermarkter ein zentrales
Werkzeug für alle anstehenden „Katalog“-Aufgaben.
44
44 Publishing Report PRODUKTKOMMUNI KATI ON
Wer in seinem Unternehmen ein Product-Information-Management-System einführen
will, der fragt selbstverständlich auch nach dem Return on Invest (ROI). Um die Antwort
vorweg zu nehmen: PIM-Systeme rechnen sich kaufmännisch für solche Unternehmen,
die bisher ohne PIM arbeiteten, in nahezu allen Fällen. Längstens nach einem Zeitraum
von zwölf bis fünfzehn Monaten, häufig sogar schon nach sechs Monaten.
Doch die Einführung eines PIM-Systems
ist nicht lediglich die Einführung einer
neuen Standardsoftware, sondern ein
hoch komplexes Projekt mit einer Viel-
zahl von Folgen für das Unternehmen.
Folgen, die vor dem Startschuss zu einem
PIM-Projekt gründlich durchdacht sein
wollen. So sollte vor der Einführung zu-
nächst die Kommunikationsstrategie des
Unternehmens in die Analyse einbezogen
werden, um eindeutig alle Medien und
möglichen Informationskanäle zu berück-
sichtigen, die heute und zukünftig zu
versorgen sind. Erst wenn die gesamte
Bandbreite der zu versorgenden Infor-
mationskanäle betrachtet wird, lässt sich
auch ein vollständiger ROI entwickeln.
Und nur so kann man ein zukunftsfähi-
ges PIM-System auswählen.
Der ROI vor dem Projekt ist der
wichtigste
Häufig wird vor dem Projekt seitens des
Managements eine klare ROI-Rechnung
gefordert. Doch gerade hier tritt das Pro-
blem des kritischen Know-hows auf. Oft
fehlt die Erfahrung, zu beurteilen, welche
Einsparungen möglich sind. Dennoch ver-
traut das Management auf intern ent-
wickelte und erstellte ROI-Berechnungen.
Ein Grund dafür ist wahrscheinlich, dass
diese Berechnungen eher einer Geneh-
migungsformalie als einer klaren Con-
trollingfunktion zuzuordnen sind.
Ganzheitliche ROI- und Erfolgs-
betrachtung
Zunächst sollte Klarheit darüber beste-
hen, zu welchem Zweck die ROI-Be-
trachtung erfolgt: Ist die Analyse ledig-
lich für die Projektgenehmigung erforder-
lich oder wird später auch zur Erfolgskon-
trolle nach bestimmten Projektmeilenstei-
nen mit ROI-Betrachtungen gearbeitet?
ROI-Analyse zur
Budgetgenehmigung
Für eine ROI-Analyse zur Projektgeneh-
migung müssen sowohl das benötigte
Budget (Softwarelizenzen, Customising,
Anpassung, Projektmanagement und
notwendige Hardware) eingeschätzt
werden, wie auch der interne Aufwand
und die zu erwartenden Einsparungen.
Hier ist es hilfreich, auf externes Know-
how zurückzugreifen: Zum einen kann
eine solche Rechnung von Projektlei-
tern mit fehlender Erfahrung kaum er-
stellt werden, zum anderen werden oft-
mals kritische Einsparungspotenziale,
z.B. das Einsparen von Personal durch
die internen Restriktionen, nicht konse-
quent durchdacht und in die Berech-
nung und Projektplanung einbezogen.
Eine typische ROI-Betrachtung zur
Projektgenehmigung konzentriert sich
auf die wesentlichen Projektteile mit
hoher Rationalisierungswirkung. Häufig
sind dies die Teilprojekte für Print- oder
Internetkatalog und Webshops. Hier
werden die aktuellen Aufwendungen
zur Erstellung von Katalogen oder zur
Pflege des Internets getrennt nach
internen und externen Aufwendungen
aufgenommen. Häufig reichen diese
wesentlichen Projektteile aus, um einen
zu erwartenden ROI von unter 15 Mo-
naten zu errechnen. Und dies ist wie-
derum häufig die Mindesterwartungs-
haltung des Managements für die
Genehmigung eines Projektes.
Dieser ersten ROI-Berechnung werden
im nächsten Schritt die prognostizierten
bzw. zu erwartenden Einsparungen ge-
genübergestellt. Sinnvollerweise erfolgt
dies in prozentualen Werten zu den X
TO PIM OR NOT TO PIM – WANN RECHNET SICH DIE
EINFÜHRUNG EINES STANDARD-PIM-SYSTEMS?
LN:C
ROI-Analysen vor, während und nach der Projektphase:
1. ROI-Analyse zur Budgetgenehmigung vor Projektbeginn
2. ROI-Betrachtungen zur Softwareentscheidung
3. ROI-Betrachtungen als Erfolgskontrolle und Controlling
während der Projektphase
4. ROI-Analyse zur Erfolgskontrolle des Gesamtprojekts nach
der Projektphase
45
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 45
einzelnen Aufwendungen. Hinzu kommen
die zu erwartenden Kosten des Projekts
mit Software, Anpassung, Einführung
sowie die laufenden Betriebskosten.
Aus diesen Elementen lässt sich im An-
schluss eine saubere und nachvollzieh-
bare ROI-Analyse ermitteln. (Abb. 2)
ROI-Betrachtung zur Software-
entscheidung
Dieser Aufbau lässt sich im Auswahl-
prozess auch für Analysen der unter-
schiedlichen Software- und Lösungs-
anbieter einsetzen. Hierzu werden le-
diglich die hypothetischen Werte zu
Software-, Customising- und Projekt-
kosten durch konkrete Angebote ersetzt
und die unterschiedlichen Lösungen mit
den vorher gemachten Einschätzungen
zu Einsparungen verglichen. Bei dieser
Form der Entscheidungsfindung kann es
dazu kommen, dass sich ein besonders
preisgünstig erscheinendes Lösungs-
paket im zu erwartenden ROI schlechter
darstellt als eine etwas aufwendigere
Lösung, die jedoch höhere Potenziale
realisiert.
ROI-Betrachtungen als Erfolgskon-
trolle während der Projektphase
Im weiteren Verlauf des Projekts, nach
der Softwareentscheidung, kann dieser
Aufbau auf alle konkret geplanten Pro-
jektteile erweitert werden. Fügt man
entsprechende Spalten mit Soll und Ist
hinzu, schafft man schnell und mit
wenig zusätzlichem Aufwand ein
schlankes und effektives Projektcon-
trolling-Instrument. Dieses Instrument
ersetzt jedoch keinen konkreten Pro-
jekt- und Meilensteinplan, da die Fak-
toren Zeit, Abhängigkeiten und kritische
Projektpfade in einer ROI-Betrachtung
nicht relevant sind.
ROI-Analyse zur Projekt- / Erfolgs-
Kontrolle
Die ROI-Analyse zur Erfolgskontrolle
eines Projekts ist die am seltensten
durchgeführte Betrachtung. Ist das Pro-
jekt erst einmal in Gang und liegt es noch
einigermaßen im Zeitplan und inner-
halb des Budgets, werden die geplanten
Einsparungs- und Optimierungseffekte
in den wenigsten Fällen den erreichten
Werten gegenübergestellt. Hier verfah-
ren die Unternehmen häufig nach dem
Prinzip der „self-fulfilling prophecy“.
Dabei ist gerade dieser Teil neben dem
Projektcontrolling der wichtigste, da
eine nachgelagerte ROI-Betrachtung
wesentliche Aussagen über den Erfolg
einer Projektphase von 12 bis 24 Mo-
naten gibt. Somit sind auch Aussagen
für weitere Projektschritte möglich.
Schließlich endet ein PIM-Projekt nur
selten nach dem ersten oder zweiten
Projektjahr. Die Technologien innerhalb
der PIM-Landschaft eröffnen ganz im
Gegenteil häufig weitere Möglichkeiten
für Folgeprojekte und neue Potenziale.
Mit einem entsprechenden Lösungs- oder
Softwarepartner, der die prognostizierten
Erwartungen erfüllt, kann eine gute
Partnerschaft für mehrere Jahre aufge-
baut werden. Eine Lösung, die diese Er-
wartungen nicht erfüllt, ist eventuell
wirtschaftlich und strategisch nicht
sinnvoll. Aber nur diejenigen Unter-
nehmen, die überhaupt eine Erfolgs-
kontrolle durchgeführt haben, sind in
der Lage, dies wirklich zu beurteilen.
„ Thomas Lucas-Nülle,
Lucas-Nülle Consulting & Partner
Thomas Lucas-Nülle
Lucas-Nülle Consulting & Partner
tln@ln-consulting.de
www.ln-consulting.de
LN:C
Abb. 2
Typische ROI-Analyse mit
grafischer Auswertung
46
46 Publishing Report PRODUKTKOMMUNI KATI ON
Produktangebote sind einem ständigen Wachstum und Wandel unterworfen – und dies
muss in immer kürzeren Intervallen kommuniziert werden. Richtig eingesetzte Katalog-
und Produktinformationssysteme bilden das Rückgrad einer crossmedialen Produktkom-
munikation – und bieten großes Einsparungspotenzial. Lösungskomponenten, die für die
erfolgreiche Umsetzung notwendig sind, bietet zum Beispiel das omnicat
®
-System.
Das A und O: Die Integration
PIM-Systeme, die Produktinformationen
unternehmensweit konsolidieren und
sie für unterschiedliche Medien aufbe-
reiten, sind keine Insellösungen. Um
Redundanzen von Daten und Arbeiten
zu vermeiden, werden die Produkt-
datenbanken mit den unterschiedlichs-
ten Systemen (z.B. ERP, CRM) gekoppelt.
Die Verknüpfung mit solchen Fremd-
systemen stellt allerdings hohe Anfor-
derungen an die Integrationsfähigkeit
und Schnittstellen.
Die Softwarelösung omnicat
®
basiert
auf der Enterprise-Application-Integra-
tion-Technologie (EAI). Der Integrations-
server 5.x stellt die Dienste bereit, die
zur Verbindung mit allen gängigen
Betriebssystemen und Datenbanken
benötigt werden. Außerdem verknüpft
er die Integrationsebenen von Daten,
Anwendungen und Prozessen. So wird
das aufwendige Programmieren von
Schnittstellen vermieden und Imple-
mentierungszeiten reduziert.
Keine Hexerei: Der Datenaustausch
Zur Transformation der Datenstrukturen
bietet omnicat
®
mit dem DataWizard
ein universell einsetzbares Tool. Es er-
möglicht dem Anwender auch ohne Pro-
grammierkenntnisse, beliebige Im- und
Exporte nach und aus omnicat
®
zu kon-
figurieren. Der Datenaustausch zwischen
anderen Unternehmens-IT-Anwendun-
gen stellt kein Hindernis mehr dar. Auch
die Übernahme bzw. die Bereitstellung
von Daten für E-Procurement-Systeme
(EDI, BMEcat etc.) gehört zum Standard.
Im Wortsinn: Kurzer Prozess
Die Einführung von Katalog- und PIM-
Systemen in bestehende Prozesse ist nicht
einfach. Schließlich ändern sich die ein-
zelnen Arbeitsabläufe, Aufgaben und
Verantwortlichkeiten in einem integrier-
ten, ganzheitlich systemgestützten Ar-
beitsablauf. So ist es nicht nur von
essenzieller Wichtigkeit, für Akzeptanz
bei den Benutzern zu sorgen, sondern
auch die „neuen“ Prozesse idealtypisch
im System abzubilden. Hier erlaubt der
omnicat
®
WorkflowWizard die Model-
lierung komplexer Redaktions-, Geneh-
migungs- und Freigabeabläufe. Ein
System von Task-Listen sowie aufgaben-
spezifische Bearbeitungsmasken machen
dem Benutzer nur die Daten zugänglich,
die für ihn zu diesem Zeitpunkt relevant
sind. Besonders in großen Unternehmen
oder bei räumlich getrennten Arbeits-
gruppen wird so eine schnelle und feh-
lerfreie Datenpflege sichergestellt.
Würze in der Kürze: Die Katalog-
Zusammenstellung
Die Grenzen zwischen PIM-Systemen und
Katalogsystemen verwischen immer
mehr. Typischerweise werden aus erste-
rem die Daten für die weitere Verwen-
dung in unterschiedliche Medien expor-
tiert. Dabei werden ebenfalls Struk-
turierungsinformationen (wie Waren-
gruppen und Produkthierarchien) aus-
gegeben, um die inhaltliche Struktur
des Kataloges zu steuern. Bei verkaufs-
orientierten Publikationen möchte der
Produktmanager jedoch bestimmen, X
PIM IN DER CROSS-MEDIA-KOMMUNIKATION –
OMNICAT
®
IN DER KATALOG-ERSTELLUNG
Die browserbasierte Standardsoftware omnicat
®
ist seit 5 Jahren am Markt
Der auf EAI (Enterprise-Application-Integration)-
Technologie basierende Integrationsserver ist das
Rückgrad des omnicat
®
-Systems
47
PRODUKTKOMMUNI KATI ON Publishing Report 47
welcher Artikel auf welcher Seite publi-
ziert wird. Dies führt in klassischen PIM-
Systemen häufig zu einem Prozess-
bruch: Die Bestückung von Seiten- und
Seitenstrecken muss in nachgelagerten
Systemen durchgeführt werden. Die
Zusammenstellung der Produktinfor-
mationen für die Publikation als Print-
katalog, Webshop oder CD-ROM erfolgt
im omnicat
®
CatalogManager, entweder
durch die Auswahl und Übernahme von
Informationen aus dem Media-Asset-
Manager oder durch die Kopie aus be-
stehenden Katalogen. Besonders Aus-
zugskataloge lassen sich so in kürzester
Zeit fertigstellen. Über eine Vorschau
können die Informationen vom Produkt-
manager oder Redakteur überprüft und
gegebenenfalls korrigiert werden. Der
klare Vorteil: Die Verantwortlichen kön-
nen direkt am Korrekturprozess teilneh-
men, die Korrekturphase wird deutlich
verkürzt.
Gerne generiert: Print-Werbemittel
Die automatisierte Erstellung von Print-
Publikationen gehört zum Standard-
repertoire von PIM-Systemen – auch
wenn die Leistungsunterschiede der Print-
Generierung noch frappierend sind.
So stellt die automatische Generierung
von Werbemitteln, die für das Zielgrup-
penmarketing benötigt werden, spezielle
Anforderungen. Beispielsweise basieren
Druckvorlagen für Mailings, Flyer etc.
oft auf dem gleichen Basis-Layout. Es
müssen nur unterschiedliche Produkt-
daten eingefügt oder Texte personalisiert
werden. Der omnicat
®
DirectPrintMa-
nager führt Produktdaten direkt aus
omnicat
®
und – zum Beispiel – aus
einem CRM-System mit einer vorher an-
gelegten Gestaltungsvorlage zusammen.
Abschließend wird eine PDF-Datei er-
zeugt, die gedruckt oder online weiter
verwendet werden kann.
Von innen nach außen: Intra- und
Internet
Neben der Bereitstellung von Produkt-
informationen für Webshop-Systeme ist
häufig auch eine direkte Integration von
PIM-Systemen und Web-Content-
Management-Systemen erforderlich. Sta-
tische HTML-Seiten und dynamische Pro-
duktinformationsseiten finden sich im
Internet-Auftritt wieder. Für komplexere
Lösungen, wie zum Beispiel B-to-B-
Portale, steht das WebCMS zur
Verfügung. Es enthält Standardfunktionen
zur Anzeige der Produktinformationen.
Damit lassen sich flexibel Shops oder
Webkataloge konfigurieren. Über den
Integrationserver können Preise, Ver-
fügbarkeiten und gegebenenfalls spezi-
fische Kundenkonditionen direkt aus
dem ERP-System abgerufen werden. Und
für den „redaktionellen“ Teil, also Image-
und Informationsseiten, stehen zentrale
Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung.
Man sieht's: omnicat
®
in der Praxis
Erfolgreiche Katalog- und Produktinfor-
mationssysteme müssen hohe Anfor-
derungen an Flexibilität und Integrations-
fähigkeit erfüllen. Dabei ist es wichtig,
die vielfältigen Prozesse ideal zu unter-
stützen, um Einsparungspotenziale zu
erzielen. omnicat
®
bietet ein modulares,
in der Praxis bewährtes System, das die
Anforderungen von PIM-System und
Katalog-System vereint. Das bestätigen
namenhafte Kunden wie Franz Schneider
Brakel, Postnova, Henry Schein, Reichelt
Chemietechnik, Betzold, Austrodent und
Backwinkel.
„ Viviane Wieschen
Claudia Andrea Kassel
VVA Networks GmbH
claudia.kassel@vva-networks.de
www.vva-networks.de
48
48 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Die Produktions- und Kommunikationsprozesse im Brand Management sind oft um-
ständlich und daher zeitaufwendig. Vielerorts wird die Brand Identity nicht konsistent
umgesetzt, eine zentrale Erfolgskontrolle der Marketingmaßnahmen ist somit nicht
möglich. Vorausschauende Unternehmen haben jedoch die grundlegende Bedeutung
ihrer Corporate und Brand Identity erkannt.
Publ ishing Report : Wie wichtig ist effektives Brand Manage-
ment?
Marc Lehmann: Wenn ein Unternehmen mit einem individuellen
Mehrwert und einer klaren Differenzierung zur Konkurrenz das
Vertrauen der Kunden für sein Produkt gewinnen konnte, hat es
eine Marke aufgebaut. Sie dient dem Kunden als Wegweiser im
Angebotsdschungel.
Aber nicht nur der Aufbau einer Marke, sondern auch ihre Pflege
ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Oder umgekehrt:
Mangelnde Markenpflege führt zur Brand Erosion.
Dies kann zur Folge haben, dass ein riskanter Relaunch und eine
damit verbundene Repositionierung der einzige Weg ist, sich auch
zukünftig gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Die
Aufwendungen hierfür sind mit einem neuen Markenaufbau
vergleichbar. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Effektives Brand
Management sollte somit in der kurz- und langfristigen Unter-
nehmensplanung einen zentralen Stellenwert einnehmen.
Publishing Report : Effektives Corporate Brand Management
nimmt also eine immer wichtigere Rolle ein. Die entsprechende
Software soll die Unternehmen bei der zentralen Markensteuerung
unterstützen. Was genau ist ein Brand-Management-System?
Marc Lehmann: Brand-Management-Systeme helfen, die Marke
effektiv zu pflegen, Kosten zu senken und Ressourcen zu opti-
mieren. Sie bilden die Schnittstelle zwischen internen Abteilungen
– wie Marketing, Werbung und Public Relations – externen
Dienstleistern – wie Agenturen oder Druckereien. Eines der
wichtigsten Schlagworte in diesem Zusammenhang ist die zen-
trale Markensteuerung.
Publ i shi ng Report : Welche Vorteile ergeben sich aus einer
zentralen Markensteuerung?
Marc Lehmann: Gewährleistung der Datenkonsistenz, Vermei-
dung von Redundanzen, Optimierung sämtlicher Kommunika-
tionsmaßnahmen und Produktions-Workflows – Zeit-, Ressourcen-
und Kostenersparnisse sind das Resultat.
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Neben der Zentrale
unterhält das Unternehmen mehrere Niederlassungen im In-
und Ausland. Diese Standorte arbeiten weitestgehend autark,
die Markenführung wird von der Zentrale aus gesteuert. Wie
stellen Sie nun sicher, dass alle Niederlassungen mit den glei-
chen aktuellen Corporate-Identity-, Corporate-Design- und
Corporate-Communication-Richtlinien arbeiten? Dass Marke-
tingaktivitäten ressourcenschonend zentral gesteuert, überwacht
und bewertet werden können?
Ein Brand-Management-System bietet u.a. die Möglichkeit, alle
markenrelevanten Assets medienneutral zentral zu pflegen, zu
verwalten und bestimmten Benutzergruppen zugänglich zu
machen. Änderungen an den CI- bzw. CD-Richtlinien werden
allein durch die Zentrale freigegeben. Hierdurch können die
Benutzer, interne wie externe, jederzeit auf die aktuellen Richt-
linien und Daten über das Internet zugreifen.
Publ ishing Report : Welche Anforderungen sollte ein Brand-
Management-System außerdem erfüllen?
Marc Lehmann: Zum einen müssen sämtliche Marketing-
Aktivitäten im System unternehmensspezifisch abgebildet wer-
den, wobei der jeweilige Kommunikationskanal unterstützt wer-
den sollte. Das umfasst u.a. eine integrierte Budget-, Termin-,
Ressourcen- und Projektverwaltung. X
BRAND-MANAGEMENT-SYSTEME: DIE SOFTWARE-
LÖSUNG FÜR MARKETING-PROZESS-OPTIMIERUNG
Der Publishing Report hat mit Marc Lehmann, Berater und Projektmanager bei der VVA Networks GmbH, über das Thema Brand-
Management-Systeme zur Prozess-Optimierung gesprochen.
49
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 49
Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass vorhandene
ERP- und CRM-Lösungen an das System angebunden werden
können. Je integrativer ein Brand-Management-System in die
bestehende Unternehmens- und Infrastruktur eingebunden wer-
den kann, desto besser.
Publishing Report : Wenn sich das Unternehmen für den Einsatz
eines Brand-Management-Systems entschieden hat: Was ist der
erste Schritt?
Marc Lehmann: Hat man sich für ein Brand-Management-System
entschieden, folgt eine umfangreiche Vorbereitungs- und Kon-
zeptionsphase, für die aus Gründen der Objektivität ein Consultant
hinzugezogen werden sollte.
Gerade in traditionsreichen Unternehmen spielen politische,
strukturelle oder auch personelle Faktoren bei der Einführung von
bereichsübergreifenden Softwarelösungen oft eine entscheidende
Rolle. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich im Vorfeld zunächst
einen Überblick über die eigene Unternehmensstruktur bzw.
-kultur zu verschaffen, um interne Krisenpotenziale zu orten
und zu analysieren sowie alle notwendigen Ressourcen mit ein-
zubeziehen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vorbereitungsphase ist
die Erfassung interner Workflows. Nachdem die für die Einführung
eines Brand-Management-Systems notwendigen Abteilungen
strukturell erfasst und die Arbeitsabläufe analysiert worden
sind, sollte ein Screening des Software-Marktes erfolgen, um die
optimale Lösung aus dem breiten Angebot zu filtern und diese
mit einer möglichen individuellen Umsetzung zu vergleichen.
Publishing Report : Ist es sinnvoller, eine bereits existierende
oder eine individuell umgesetzte Softwarelösung einzusetzen?
Marc Lehmann: Den Vorteil von bereits existierenden Lösungen
sehe ich darin, dass die vorhandenen Module in der Regel bereits
im Praxistest erprobt wurden und dadurch fehlerfrei arbeiten
sollten. Updates erfolgen kontinuierlich. Mögliche Nachteile sind
die Bindung an einen Hersteller und die möglicherweise aufwen-
dige und zeitintensive Anpassungs- und Implementierungsphase.
Individuallösungen bieten sich an, wenn das Unternehmen sehr
spezielle Anforderungen hat. Diese erwachsen aus einer komple-
xen Unternehmensstruktur und einem speziellen Anforderungs-
profil. Zweiter Fall: Die in Frage kommenden existierenden Lö-
sungen sind nicht finanzierbar oder unternehmensspezifisch
nicht anpassbar.
Publishing Report : Wie hoch ist die Investition und wie zahlt
sich der Einsatz aus?
Marc Lehmann: Einen Richtwert gibt es hier nicht. Die
Investition hängt von den Anforderungen an das System und
vom Implementierungs- und Anpassungsaufwand im Unter-
nehmen ab.
Durch optimierte Workflows, die Ein- und Anbindung von exter-
nen Dienstleistern und die Reduzierung von Korrektur- bzw.
Abstimmungsmeetings ist jedoch mit einem schnellen Return of
Investment zu rechnen.
Publishing Report : Ihr Resümee?
Marc Lehmann: Der steigende Wettbewerbsdruck und die
zunehmende Globalisierung zwingen markenführende Unter-
nehmen in zunehmendem Maße, integrativ vernetzte Software-
lösungen zur Optimierung ihrer Markenkommunikation und
Ressourcenausnutzung einzusetzen.
Der Stellenwert von Brand-Management-Systemen wird sich
aus diesem Grund künftig noch erhöhen, weil sie durch eine
stringente Markenkommunikation effektiv dazu beitragen kön-
nen, den emotionalen Mehrwert der eigenen Marke beim Kun-
den zu binden. Marken sind sehr sensibel und sollten deshalb
sorgsam gepflegt werden.
Publishing Report : Vielen Dank für das Gespräch. „
Marc Lehmann
VVA Networks GmbH
marc.lehmann@vva-networks.de
www.vva-networks.de
50
50 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Andreas Michalski, Executive Director bei der Brand Implementation
Group und Pionier in Sachen Brand-Management-Systeme, sprach
mit dem Publishing Report über Entwicklung, Einsatzmöglichkeiten
und Zukunft von iBrams.
Publ ishing Report : Wie entstand die Idee für das Brand-Management-System iBrams?
Andreas Michalski: Die Grundidee von iBrams haben wir 1995 im Rahmen eines Projekts für die BASF AG entwickelt. Damals ging es
darum, den Workflow zur Erstellung von Verpackungen zu verbessern. Die Anforderung bestand darin, die Informationen aus den ver-
schiedenen Ländern ohne die aufwendigen Abstimmungen per Fax oder PDF direkt in den Design- und Erstellungsprozess einfließen zu
lassen. Also schufen wir die Möglichkeit, den Text in einer Maske zu erfassen und direkt in ein Layoutdokument zu übernehmen. Hieraus
wurden dann teilautomatisch die richtigen Umbrüche berechnet, die Grafiken positioniert, und das Ganze wurde wieder zur Abstimmung
in das jeweilige Land gesendet. Wir konnten damals die Prozessdauer drastisch reduzieren. Allerdings hatte das System den Nachteil,
dass man noch eine Lotus-Notes-Installation benötigte. Zudem erlaubte es nur den Austausch von Texten.
Nach etwa drei Jahren nahmen wir eine Nachfolge-Version in
Angriff und packten alle bis dahin gewonnenen Erfahrungen in das
Pflichtenheft. Dies war dann der Benchmark für das spätere iBrams.
Wir wollten eine komplette Lösung, die nur noch einen Webbrowser
benötigte. Alle Daten sollten in offenen internationalen Standards
vorliegen, also in XML- und Adobe-Formaten. Zudem sollte das System
einfach zu bedienen und von Beginn an weltweit einsetzbar sein.
Publ ishing Report : Nach welchem Zeitraum amortisiert sich aus
Ihrer Erfahrung die Investition?
Andreas Michalski: Weil iBrams über viele Jahre konsequent wei-
terentwickelt wurde, erhält der Kunde eine hohe Investitionssicher-
heit und einen sehr schnellen Return on Investment. Eine Erst-
investition von 75.000 Euro in das System rechnet sich oft schon im
ersten Jahr. X
iBRAMS –
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51
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 51
Publ i shi ng Report : iBrams lässt sich
sehr vielfältig nutzen. Wie kann das in
der Praxis aussehen?
Andreas Michalski: Opel setzt iBrams
beispielsweise als „interaktives Print
and Advertising Center“ ein, über das
1.600 Händler pro Jahr rund 16 Millio-
nen Druckstücke erstellen. Die Händler
haben durch die Lösung und die damit
verbundene Bündelung von Produk-
tionskapazitäten Preisvorteile von bis
zu 75 Prozent erreichen können. Diese
Einsparung kommt dem Hersteller zugute,
der geringere Zuschüsse zahlen muss,
und dem Händler, der gespartes Geld in
die Kunden-Akquise investieren kann.
Wir kooperieren zudem mit der Ströer AG,
dem größten europäischen Vermarkter
von Out-Of-Home-Medien – also
Plakatwänden und anderen Außenwer-
beflächen. Unser gemeinsam entwickel-
tes System gibt den Kunden die Mög-
lichkeit, jede der über 200.000 Plakat-
flächen zu lokalisieren und ein Bild des
Standorts sowie Detailinformationen
dazu abzurufen. Hier hilft Map24, ein
weiterer strategischer iBrams-Partner,
mit seinem interaktiven Kartenmaterial.
Der Standort kann unmittelbar nach der
Individualisierung des Plakates online
gebucht werden.
Publ i shi ng Report : Die Kunden von
iBrams – darunter so renommierte
Namen wie BASF, Deutsche Lufthansa
und Hankook – nutzen das System also
auf unterschiedliche Weise. Wird iBrams
jedes Mal speziell auf den Kunden zu-
geschnitten?
Andreas Michalski: Der große Vorteil
von iBrams ist, dass es sich um ein kon-
figurierbares Standardprodukt handelt.
Bei der Installation sind die individuelle
Ausrichtung und die Integration in vor-
handene Portale möglich. Das System
kann aber auch komplett an sehr spe-
zielle Anforderungen und Infrastrukturen
angepasst werden. Unsere Kunden pro-
fitieren zudem von den regelmäßigen
Updates der Standardmodule.
Publ ishing Report : Wie sehen Sie die
Chancen für iBrams auf dem internatio-
nalen Markt?
Andreas Michalski: Im August haben
wir iBrams erstmals in den USA vorge-
stellt. In der gemeinsam mit Adobe
organisierten Veranstaltungsreihe in
Nashville, Washington, New York,
Detroit und San Francisco war es unser
Ziel, lokale Vertriebspartner zu gewin-
nen und iBrams bei Entscheidern im
Agenturumfeld bekannt zu machen. Die
überwältigende Resonanz hat gezeigt,
dass viele der Teilnehmer etwas Ver-
gleichbares noch nicht gesehen haben.
Für uns als Softwareanbieter ist dies na-
türlich eine ermutigende Rückmeldung.
Publ ishing Report : Welche Sprachen
unterstützen Sie heute mit iBrams?
Andreas Michalski: Weil iBrams für
den internationalen Einsatz geplant
wurde, basiert das gesamte System auf
Unicode. Daher stoßen Benutzer im
Frontend auf keine Einschränkungen.
iBrams liefern wir heute in Deutsch,
Englisch, Französisch, Spanisch, Italie-
nisch, Tschechisch, Slowakisch, Slowe-
nisch, Russisch, Polnisch, Chinesisch
(simplified), Koreanisch und einigen
anderen Sprachen aus. Auf der Vorlagen-
seite unterstützt das System alle
Sprachen, die auch der Adobe InDesign
CS2 Server unterstützt.
Publ i shi ng Report : Herr Michalski,
vielen Dank für das Gespräch. „
Andreas Michalski
Brand Implementation Group
Andreas.Michalski@brand-implemen-
tation-group.de
www.ibrams.com
52
52 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Immer mehr Unternehmen setzen für die professionelle Werbemittelproduktion moder-
ne Brand-Management-Systeme ein. Mit dem CI-Book von d-serv SE ist eine günstige
Standardlösung auf dem Markt, die auf Adobe InDesign basiert. Interessant sind dabei
vor allem der Einsatz eines Flash-Frontends und die leichte Handhabung des Tools. Das
CI-Book setzt seinen Schwerpunkt auf eine niedrige Implementierungsdauer.
Das Produkt
Mit dem CI-Book lassen sich insbeson-
dere kleinere Werbeaktionen effektiv
und kostengünstig realisieren. Durch
die einfache und intuitiv zu bedienende
Handhabung ist keine umfangreiche
Schulung der Anwender notwendig.
Somit ist eine kontinuierliche Auswei-
tung des Benutzerkreises ohne Pro-
bleme möglich. Jeder, der mit einem
Browser umgehen kann, ist mit dem CI-
Book in der Lage, einen Flyer oder auch
eine mehrseitige Broschüre auf seine
individuellen Bedürfnisse beziehungs-
weise auf die CI- / CD-Anforderungen
seines Unternehmens anzupassen. Dem
Anwender wird sein Werbemittel in
jeder Phase so präsentiert, wie es auch
gedruckt wird. Ein mühsames Öffnen
von Untermenüs und zeitraubendes
Zwischenspeichern entfällt komplett.
Die Vorteile von CI-Book
auf einen Blick:
œ Den Anwendern stehen fast alle
InDesign-Funktionen zur Verfügung.
œ Die kreative Seite der Werbung bleibt
durch die Verwendung von CI-Book
vollständig erhalten: Nahezu alle er-
denklichen Designvorlagen können
integriert und somit für die Indivi-
dualisierung bereitgestellt werden.
œ Die WYSIWYG-Funktionalität sorgt
für eine hohe Akzeptanz bei den An-
wendern: Ohne Vorwissen kann der
Benutzer die Vorlagen bearbeiten
und verändern.
œ Mit wenig Zeitaufwand können die
unterschiedlichsten Werbemittel gene-
riert und angepasst werden.
œ CI-Book verfügt über Standard-XML-
Schnittstellen, die seine vollständige
oder teilweise Integration in beste-
hende Systeme ermöglichen. Des Wei-
teren können bestehende Daten-
banken, wie zum Beispiel Bilddaten-
banken, angebunden werden.
Ein Praxisbeispiel
Im Auftrag der Kommunikationsagentur
DGM,bsd wurde für den Daimler
Chrysler-Vertrieb Deutschland auf der
Basis von CI-Book ein Marketingkon-
zept für die schnelle und einfache Kon-
figuration von Gutscheinen entwickelt.
Die Lösung wird ab 2007 sämtlichen
deutschen Mercedes-Benz-Niederlas-
sungen und -Vertriebspartnern über ein
bestehendes Extranet zur Verfügung
stehen. X
UND JETZT MAL GANZ EINFACH:
WEB-TO-PRINT MIT CI-BOOK
Auswahl der Werbemittel innerhalb des
Portals – Oberflächen und Prozesse
im Design des Kunden
53
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 53
Die Anwender erhalten über den
Konfigurator die Möglichkeit, die
Gutscheine innerhalb eines vorgegebe-
nen Rahmens zu personalisieren und für
jedes einzelne Autohaus anzupassen.
Im Rahmen eines definierten Workflows
erfolgt die Qualitätssicherung über den
CI-Prüfservice von DGM,bsd. Anders als
bei herkömmlichen Lösungen findet bei
CI-Book eine Qualitätsprüfung bereits
beim Einlesen der Vorlage in das System
statt: Mängel fallen in einer frühen
Produktionsphase auf und werden nicht
verschleppt. Layout-Vorlagen, die zu
einer fehlerhaften Produktion führen
würden, werden bereits in der Einlese-
phase aussortiert. Somit lassen sich die
Fehlerquote beim Druck und die damit
verbundenen Mehrkosten erheblich
senken. Der Workflow gestaltet sich mit
dem CI-Book reibungslos und sicher.
Fazit
„Mit dem CI-Book erhält man ein viel-
seitiges, effektives und kostengünstiges
Tool, bei dem die Bearbeitung von Vor-
lagen und Layouts so effizient, schnell
und einfach wie bei keinem anderen Pro-
dukt möglich ist“, erklärt Pietro Triscari,
Managing Director der d-serv SE GmbH
Tübingen. Und er fügt hinzu: „CI-Book
wird im Web-to-Print-Bereich auf jeden
Fall für frischen Wind sorgen.“ In jedem
Fall ist CI-Book eine günstige Alter-
native im Web-to-Print-Bereich, die sich
durch ihre einfache Bedienbarkeit aus-
zeichnet.
„ Oliver Treubel, Publishing Report
Pietro Triscari
d-serv SE GmbH
pt@dserv-se.de
www.dserv-se.de
Bearbeiten der Texte in einem WYSIWYG Flash-Konfigurator – CI-Book ermöglicht das Verändern direkt im Dokument
54
54 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Mit dem Web-to-Print-Portal „Melago“ ermöglicht die ARAL AG
ihren Partnern individuelle Werbemaßnahmen per Mausklick.
Wer sich vom Wettbewerb abheben will,
muss dem potenziellen Kunden seine
besonderen Kompetenzen und Leistungen
durch professionelle Werbung vermitteln
können. Der klassische Weg führt dabei
oftmals über Fotografen, Werbeagen-
turen und Druckereien. Solche Maß-
nahmen sind allerdings häufig mit einem
hohen Zeit- und Kostenaufwand verbun-
den. Dies gilt insbesondere für lokale
Marketing-Aktionen, bei denen mit ver-
gleichsweise kleinen Auflagen operiert
wird.
Auch die ARAL AG, seit Jahrzehnten
Marktführer auf dem deutschen Tank-
stellenmarkt, stand vor dem Problem,
ihren rund 2500 Stationen Werbemittel
im Branddesign schnell und unkompli-
ziert zugänglich zu machen. Mithilfe der
Web-Applikation Melago wird den
Tankstellenpächtern nun eine Online-
Plattform für deren maßgeschneiderte
Werbung zur Verfügung gestellt. In die-
sem Portal können deutsche Unter-
nehmenspartner die im Corporate Design
gestalteten Marketingmaßnahmen indi-
vidualisieren und personalisieren. Da-
rüber hinaus wird das auf Internatio-
nalisierung ausgerichtete System künftig
auch ausländischen Tankstellenpartnern
in deren Landessprache und Brand-
design angeboten.
Vorlagen nach Maß und Bedarf
Im Online-Portal steht eine Vielzahl pro-
fessionell gestalteter Layoutvorlagen
parat: von Handzetteln, Flyern, Decken-
hängern, Theken-Aufstellern und An-
zeigen bis hin zu hochwertigen Plakaten,
Jahreskalendern und Image-Prospekten
– alles in erster Qualität und streng nach
den aktuellen Designrichtlinien gestaltet.
Solche Vorlagen werden mit dem Me-
lago-Designer-Modul manuell oder durch
Import vorhandener Layout-Dokumente
automatisch erstellt; die administrative
Handhabung dieser Web-Applikation
orientiert sich dabei an üblichen DTP-
Programmen.
Somit können Rahmen gedreht, hinzu-
gefügt oder entfernt, Textformatierungen
und Bildpositionen festgelegt, dynami-
sche Rahmenhöhen definiert und meh-
rere Elemente verkettet werden. Die
Stapelreihenfolge von Rahmen lässt sich
ebenso bestimmen wie die Randstärke
und Farbe von Rand und Füllung. Darüber
hinaus können auch Verbindungen zwi-
schen Layoutrahmen und Datenbank-
feldern oder Excel-Tabellen gesetzt wer-
den, um z.B. aktuelle Marketing-Infor-
mationen automatisch in die jeweiligen
Vorlagen einfließen zu lassen. Selbst-
verständlich lassen sich aber auch
Bereiche definieren, in denen ein An-
wender eigene Inhalte manuell eingeben
darf. Sind diese Einstellungen einmal ge-
macht, ist das Layout als PDF-Vorlage,
als so genanntes „Template“, speicher-
bar. Zur Verwaltung von Templates,
Media-Assets und Artikel-Informationen
kann eine optional verfügbare Medien-
datenbank verwendet werden, die mit X
WEB-TO-PRINT IN DER PRAXIS: ARAL AG
LOCAL MARKETING NACH MASS
[Bild links] – Als Layoutvorlage
dienen QuarkXPress-Dokumente, die
in den Melago-Designer importiert
werden [Bild, Mitte].
[Bild rechts] – Die Template-Darstel-
lung im Melago-Publisher mit Muster-
texten, Produktbild und Alternativ-
Produkt auf einem „Parkplatz“.
55
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 55
offenen Schnittstellen ausgestattet ist.
Eine direkte Melago-Anbindung an PIM-
und MAM-Systeme fremder Anbieter
(z.B. Canto Cumulus) ist auch möglich.
Weniger Technik, mehr Geschäft
Mit dem Melago-Publisher können die
Templates auf jedem Computer via Inter-
net individualisiert werden, ohne dass
gestalterische Änderungen möglich sind.
DTP-Software wird nicht benötigt; ein
normaler Webbrowser genügt. Die Vor-
lagen lassen sich direkt online mit weni-
gen Mausklicks nach eigenen Bedürf-
nissen anpassen, indem ein Anwender
zum Beispiel ein Produktbild durch ein
anderes Motiv auswechselt. Die Posi-
tion von Objekten innerhalb des Lay-
outs kann komfortabel per Drag&Drop
direkt im Browserfenster getauscht und
alternative Objekte zur späteren Ver-
wendung auf einem „Parkplatz“ abge-
legt werden. Freigegebene Textfelder
lassen sich manuell oder über vorab
definierte Bausteine verändern und
unverbindliche Preisempfehlungen durch
eigene Aktionspreise ersetzen. Die Per-
sonalisierung in den Firmenfeldern führt
das System nach dem Einloggen über
gespeicherte Adressdaten automatisch
durch.
Für geübte User ist es außerdem mög-
lich, erweiterte Optionen freizuschalten,
so dass neben der Bearbeitung von
Silbentrennausnahmen auch Bildaus-
schnitt, Bildskalierung, Textformatierung
oder Textbausteine verändert werden
dürfen. Um die Darstellung des Ganzen
kümmert sich Melago automatisch.
Dabei kann der Anwender jederzeit den
Umbruch samt Silbentrennung und kor-
rekter Schriftdarstellung per „WYSIWYG“-
Modus im Browser oder über ein Vor-
schau-PDF prüfen. Außerdem ist es mög-
lich, ein nicht fertiggestelltes Dokument
zu speichern, um es zu einem späteren
Zeitpunkt weiter zu bearbeiten.
Erfolgsdruck – neu definiert
Nach Fertigstellung wird ein druckfähi-
ges PDF generiert, in dem aktualisierte
Inhalte auf der Gestaltungsbasis des
Templates übertragen wurden. Dann
kann das Dokument als Auftrag direkt
über das Online-Portal an den für die
jeweilige Vorlage zugewiesenen Medien-
dienstleister übermittelt werden. So
wird z.B. bei Handzetteln im Offset-
druck die Druckerei A und bei Plakaten
im Digitaldruck automatisch Druckerei B
beauftragt. Zur Kostentransparenz wur-
den die von Format, Druck-Ausführung
und -Auflage abhängigen Kosten dabei
bereits hinterlegt. Bei Direct-Mailings
wird auf Wunsch auch der kosten-
günstige Direktversand durchgeführt.
Schwarzweiß-Drucke und alternativ auch
kleine Druckauflagen in Farbe können
mit dem eigenen Bürodrucker erstellt
und unmittelbar vor Ort eingesetzt
werden.
Mit der Internet-Publishing-Software
Melago sind individualisierte und per-
sonalisierte Drucksachen auch in der
sprichwörtlich letzten Minute möglich –
absolut autark, ohne Agentur- oder
Reprokosten und immer CI-konform.
Durch die Möglichkeit, externe Daten-
banken oder Exceltabellen anzubinden,
lassen sich Layout-Inhalte nicht nur
automatisch aktualisieren, sondern auch
mehrseitige Kataloge oder Preislisten
über definierbare Layoutregeln vollauto-
matisiert generieren. Melago ist auch
bereits bei anderen renommierten Unter-
nehmen wie z.B. der Deutz AG, Expert AG,
Küppersbusch AG, MTU Aero-Engines
AG und der Rigips GmbH erfolgreich
zum Einsatz gekommen.
„ Robert Lindmaier,
Lindmaier Online-Business
Robert Lindmaier
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Robert.Lindmaier@lindmaier.com
www.lindmaier.com
Finale Template-
Darstellung im Publisher
56
56 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Die Media IT Services & Consulting implementiert und integriert Brand-Management-
Systeme (Web-to-Print), Mediendatenbanken, Remote-Proof- und Soft-Proof-Lösungen,
digitale Foto-Workflows und Produktionssysteme. Für den Partner der Brand Implemen-
tation Group äußert sich Patrick Lucas zum Thema Web-to-Print und zum iBrams-
System.
Publ ishing Report : Warum haben Sie sich für die Zusammen-
arbeit mit der Brand Implementation Group entschieden?
Patrick Lucas: iBrams ist aus unserer Sicht die leistungsfähigste
Lösung am Markt. Das System passt zu unserer Philosophie, weil
es auf einer leistungsfähigen und offenen Standardanwendung
basiert. Das gewährleistet Investitionssicherheit. Ausschlaggebend
waren außerdem die lange Erfahrung und die Referenzen, die die
Brand Implementation Group vorweisen kann.
Publishing Report : Für welche Projekte empfehlen Sie iBrams?
Patrick Lucas: iBrams ist ein System für komplexere Aufgaben.
Und sind wir mal ehrlich: Wo es zuerst „nur“ darum geht, Händ-
lern die Möglichkeit zu geben, Anzeigen zu individualisieren, stellt
man bald fest, dass weit mehr Bedarf besteht. Freigabeprozesse
müssen implementiert und Mediendatenbanken integriert werden.
Es gilt, bestehende Daten aus der Warenwirtschaft zu importieren.
Oft sind Druckdienstleister einzubinden. iBrams ist ein Tool, mit
dem diese Aufgaben gelöst werden können. Und: Trotz der relativ
hohen Anfangsinvestition ist mit den erzielten Optimierungen
ein ROI in weniger als zwei Jahren die Regel.
Publ ishing Report : Zeichnet sich ein erkennbarer Trend ab?
Patrick Lucas: Das Thema Web-to-Print steht sicher noch am
Anfang. Die Technologie wird die Art und Weise, wie Werbe-
und sonstige Druckmittel produziert werden, enorm verändern.
In den Agenturen wird ein Umdenken notwendig sein: Künftig
wird der Schwerpunkt viel stärker auf der Konzeption liegen müs-
sen. Die Planung sollte zudem in Abstimmung mit den technischen
Dienstleistern erfolgen, damit die Ergebnisse auch umsetzbar sind.
Publ i shi ng Report : Wie beurteilen Sie die langfristige
Perspektive für Systeme wie iBrams?
Patrick Lucas: Wir glauben, dass ein erheblicher Teil der
Werbemittel zukünftig über Web-to-Print-Systeme laufen wird.
Da sich andere Systeme wie etwa ERP-Systeme oder Medien-
datenbanken einfach einbinden lassen, können Anwender mit
iBrams flexible Gesamtprozesse entwickeln. iBrams kann also in
bestehende Abläufe integriert werden. Das bedeutet, dass Web-
to-Print dann keine Stand-Alone-Lösung mehr sein muss.
Publ i shi ng Report : Welche Vorteile hat es für Sie, mit der
Brand Implementation Group zusammenzuarbeiten?
Patrick Lucas: Die Kundenstruktur der Schaufler Group, für die
wir als Servicedienstleister fungieren, ist äußerst heterogen. iBrams
ist das einzige Tool am Markt, das es erlaubt, die unterschied-
lichen Bedürfnisse dieser Struktur abzudecken. Weil wir das
Thema Web-to-Print mit dem anerkannt leistungsfähigsten
Kampagnen-Management-System umsetzen, positionieren wir
uns zudem als kompetenter Lösungsanbieter in einem hart
umkämpften Markt. „
iBRAMS-PRAXIS-REPORT:
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Patrick Lucas
Media IT Services & Consulting GmbH
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Über die Media IT Services & Consulting GmbH
Die Media IT Services & Consulting GmbH (MIS) ist ein IT-
Lösungsanbieter im Umfeld Marketing, Agentur, Druckvorstufe
und Druck. Die MIS optimiert die Workflows ihrer Kunden und
reduziert somit Kosten.
Die MIS arbeitet unter anderem als Servicedienstleister für die
Schaufler Group und ist darüber hinaus frei am Markt aktiv. Zu
ihren Kunden gehören Mediendienstleister in Asien, Schweizer
Werbeagenturen, deutsche und europäische Industriekunden
und seit Mitte des Jahres auch ein großes amerikanisches
Versandhandelshaus.
57
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 57
Joachim Weissenberger
von Oertzen GmbH & Co. KG
j.weissenberger@von-oertzen.de
www.von-oertzen.de
Die von Oertzen Group unterstützt Konzerne seit über 50 Jahren bei der Implementierung
ihrer Branding-Strategien. Der Frankfurter Mediendienstleister bietet neben klassischen
Agenturleistungen auch Medienmanagement-Lösungen an, mit denen der gesamte
Erstellungs- und Koordinationsprozess von Werbemitteln, Kampagnen und Corporate
Design elektronisch abgewickelt werden kann.
Publ i shi ng Report : Warum haben Sie sich für iBrams ent-
schieden?
Joachim Weissenberger: Schwerpunkt unseres eigenen Cor-
porate-Marketing-Management-Systems CM2 waren bis vor ca.
einem Jahr Workflowlösungen auf der Basis von QuarkXPress. Um
unsere Plattform strategisch zu erweitern und auch für die Zukunft
eine tragfähige Basis zu haben, setzen wir iBrams als zusätzliche
Lösung für servergestütztes Brand Management auf Basis der
InDesign-Technologie ein.
Publ i shi ng Report : Welche Vorteile bringt ein System wie
iBrams Ihren Kunden?
Joachim Weissenberger: Systeme wie iBrams unterstützen
den Implementierungsprozess von Marken und den damit ver-
bundenen Roll-Out von Kommunikationsmaßnahmen. Neben
der umfänglichen Prozesskontrolle über das Internet gibt es drei
wesentliche Vorteile für den Kunden: Reduzierung der Kosten
um bis zu 38%; Prozessbeschleunigung um bis zu 43%; Sicher-
stellung des Corporate Designs zu 100%.
Publ i shi ng Report : Wie beurteilen Sie die langfristige Per-
spektive von Systemen wie iBrams?
Joachim Weissenberger: Gartner Research untersucht seit
einigen Jahren den Markt für Marketing Resource Management
(MRM). Jedes Quartal wird hierzu ein Bericht veröffentlicht, der
die Marktentwicklungen aus US-amerikanischer Sicht dokumen-
tiert. Noch befindet man sich in einer Frühphase, allerdings
haben sich international bereits wichtige Player etabliert. Adobe
und Quark haben hierauf mit der Einführung von InDesign CS2
Server und Quark DDS reagiert. In den nächsten Jahren wird es
wichtig sein, die komplette Bandbreite des Marketinginstru-
mentariums mit MRM-Systemen von der Produktseite her abde-
cken zu können und sich hierfür die richtigen Partner zu suchen.
Da sich durch Einsatz von MRM-Systemen die Arbeitsprozesse
fundamental ändern, wird auf Kundenseite mit einer Neuorien-
tierung bei den Prozessen zu rechnen sein. Als Dienstleister pro-
gnostizieren wir eine Verschiebung des Tätigkeitsschwerpunktes
hin zu mehr Beratung. Dafür ist es essentiell, innovationsfüh-
rende Systeme wie iBrams aktiv anzubieten und zu implemen-
tieren, denn nur solche Systeme beweisen im Tagesgeschäft die
notwendige Flexibilität und Geschwindigkeit. „
iBRAMS-PRAXIS-REPORT:
EINSATZ BEI DER VON OERTZEN GROUP
Die von Oertzen Group implementiert das System als iBrams Partner Competence Center. Geschäftsführer Joachim Weissenberger
äußert sich im Gespräch zum Thema iBrams und zu den Perspektiven von Marketing-Resource-Management-Lösungen.
Vorteile durch Brand
Management Systems:
bis zu 43% schnellere Prozesse
58
58 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Web-to-Print-Lösungen sind aus dem Publishing-Prozess nicht wegzudenken. Doch bis
ein Dokument auf der Druckmaschine landet, durchläuft es zahlreiche Schritte. Oft zu
Lasten der Qualität, der Geschwindigkeit und unter Zunahme der Kosten. Produzenten
brauchen ganzheitliche Lösungen, die durchgängige Prozesse ermöglichen. Lösungen wie
Adobes InDesign Server CS2 und iBrams bilden Navigationssysteme für Designdokumente.
Prozesse werden transparent und
flexibel
An jeder Medienproduktion sind ver-
schiedene Partner beteiligt: Agenturen
erstellen in Abstimmung mit Kunden die
Reinzeichnung, Systemanbieter konver-
tieren diese für die jeweilige Web-to-
Print-Plattform, bis die Seite in den
Druck geht und verschickt wird. Neben
unterschiedlichen Systemumgebungen
und Dateiformaten ist also vor allem
der Informationsfluss zwischen den
Beteiligten und deren Aufgabenprofil
von Bedeutung.
Die auf dem InDesign Server aufbauende
Lösung iBrams sorgt für konsequente
Standardisierung. Sie schafft eine ge-
meinsame Plattform für alle Beteiligten,
vereinheitlicht die Dokumentenbasis
und macht diese systemneutral zugäng-
lich. Während der Server die bereitge-
stellten Designdokumente druckverbind-
lich rendert, gestaltet der Systemnutzer
die dazu notwendigen Prozesse flexibel
selbst. Zeitgemäß greift iBrams durch-
gängig auf XML-Austauschformate zu-
rück. Damit wird eine einheitliche und
umfassende Steuerung möglich, ohne
dass man für verschiedene Prozessab-
schnitte und unterschiedliche Systeme er-
neute Programmierleistungen benötigt.
Regeln schaffen Raum für
Kreativität
Auch bei Design-Regeln rechnen sich
Investitionen in optimierte Prozesse lang-
fristig. Nichts ist schließlich so dyna-
misch wie die Kreativität von Agenturen
in der Marketingkommunikation. Neue
Layouts werden oft in kürzester Zeit
umgesetzt. Doch spätestens hier zeigt
sich selbst bei fortgeschrittenen Web-
to-Print-Anwendungen eine Lücke zwi-
schen Kreation und Ausführung. Denn
wenn Layouts flächendeckend eingesetzt
und an lokale Bedürfnisse angepasst
werden sollen, müssen sie von weiteren
Dienstleistern für das jeweilige System
aufbereitet werden – was meist mit
neuen Kosten verbunden ist.
Hier setzt die iBrams-Lösung an, indem
sie flexible „Feldregeln“ bietet. Dabei
handelt es sich um ein sehr umfangrei-
ches Set an Plug-Ins, das es einer Agen-
tur ermöglicht, die Umsetzung der Lay-
outs zu automatisieren, ohne auf Dritte
zurückgreifen zu müssen. Dies beginnt
bei Regeln für das Einsetzen und Posi-
tionieren von Grafiken, über Optionen
zur Gestaltung von formatierten Texten
bis hin zum Austausch von Layouts oder
Design-Snippets und Vorgaben für das
Einfügen von Datenbankinhalten. Aus
einem umfangreichen Katalog von
Regeltypen können beliebige Varia-
tionen erzeugt werden – ohne dass Pro-
grammierkenntnisse benötigt werden.
Dokumente werden dauerhaft ver-
fügbar
Bleibt der dritte Aufgabenbereich: die
Standards für Dokumente. Im Hinblick
auf die Nachhaltigkeit der Investition ist
dieser vielleicht sogar der wichtigste. X
TREND: NAVIGATIONSSYSTEME FÜR
DESIGNDOKUMENTE
59
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 59
Zwar hat in den letzten Jahren eine
gewisse Konsolidierung des Marktes
stattgefunden. Doch mit den Web-to-
Print-Anwendungen geraten diese
Standards wieder ins Wanken. Layouts
müssen für solche Systeme aufbereitet
werden, entweder manuell oder durch
Konvertierung.
Beides hat entscheidende Nachteile: Die
manuelle Aufbereitung ist teuer, Kon-
vertierungen sind tendenziell fehleranfäl-
lig. Zudem müssen die Originalvorlagen
in einem solchen Fall getrennt archiviert
werden und sind nicht mehr zentral
abrufbar. Und bei Nachkorrekturen, die
in der Praxis nun einmal häufig anfallen,
muss der komplette Konvertierungs-
prozess wiederholt werden – mit
Auswirkungen auf Liefertermine und
Kosten.
Auch in diesem Fall hilft die auf dem
InDesign Server basierende iBrams-
Lösung. Der Server verarbeitet Layout-
Dokumente genau so, wie sie aus der
Reinzeichnung kommen, für alle Statio-
nen der Bearbeitung. Die Dokumente
werden also zentral bereitgestellt und
dienen gleichzeitig als Grundlage für
lokale Anpassungen. Konvertierungen
in unterschiedliche Formate entfallen.
Außerdem kann an jeder Stelle des
Bearbeitungsprozesses eine originäre
InDesign-Datei ausgegeben werden. Sie
enthält alle Automatisierungsinforma-
tionen, kann aber trotzdem mit einem
normalen InDesign-Desktop-Client nach-
bearbeitet werden. Nach einer Layout-
Korrektur wird diese Datei einfach wie-
der in das System hochgeladen. Dabei
bleiben alle vorherigen Informationen
erhalten. Die überarbeitete Datei erhält
eine neue Versionsnummer und kann
jederzeit wieder auf den alten Stand
zurückgesetzt werden.
Klare Standards optimieren den
Prozess
Web-to-Print-Anwendungen brauchen
als Navigationssysteme für Designdo-
kumente klare Standards – für Prozesse,
Regeln und Dateiformate. Das gilt ganz
besonders für Systeme, die eine lokale
Individualisierung von Vorlagen ermög-
lichen.
Im Ergebnis schaffen Prozess-Standards
Transparenz und Flexibilität, und sie tra-
gen dazu bei, die Ausgaben für kosten-
intensive individuelle Anpassungen
erheblich zu minimieren. Regelstandards
sorgen dafür, dass zukunftsorientiert
ausgelegte Web-to-Print-Systeme allein
mit den auch am klassischen Pro-
zess beteiligten Dienstleistern betrieben
werden können. Mit iBrams umgesetzte
Dokumentenstandards machen die Vor-
lagen in der aktuellsten Fassung verfüg-
bar. Und sollte sich der Kunde einmal für
ein anderes System entscheiden, können
sie problemlos in einer neuen Umgebung
genutzt werden.
Fazit
Bei einer derart flexibel gestalteten
Systemumgebung ist es unerheblich, wer
das System betreibt: der Kunde, die Agen-
tur oder der Mediendienstleister. Jede
beteiligte Partei kann mit einer Lösung
wie iBrams ihr Portfolio nachhaltig
wertsteigernd erweitern.
„ Klaus Meßlinger,
Brand Implementation Group
Klaus Meßlinger
Brand Implementation Group
klaus.messlinger@brand-implementa-
tion-group.de
www.ibrams.com
60
60 Publishing Report WEB- TO- PRI NT
Die Automatisierung von Arbeitsprozessen im Publishing-Bereich ist seit Jahren ein großes
Thema. Flexibilität und Benutzerakzeptanz fordern von den Publishing-Systemen jedoch
auch einen gewissen Grad an Individualität. Die iBrams-Lösung der Brand Implementation
Group bietet beides – Automatisierung und Individualisierung.
Automatisierung und Individuali-
sierung bei der Anzeigengestaltung
mit iBrams
Am Beispiel der Anzeigenindividuali-
sierung lässt sich ein mit iBrams opti-
mierter Prozess anschaulich darstellen.
Der Anwender – etwa der Leiter einer
Bankfiliale – formuliert seine Wünsche
wie folgt: Er möchte eine Personal-
anzeige erhalten, die ein intelligentes
Layout besitzt und Daten automatisch
aus einer Datenbank einliest. Zudem soll
sie Individualisierungen ermöglichen.
Der Anwender will aus drei Bildern
wählen können, die Anzeige soll sich in
der Höhe dem Textumfang anpassen,
und die Standortdaten müssen benutzer-
spezifisch automatisch eingefügt wer-
den. Man soll sowohl für die Stellen-
bezeichnung als auch für den Copytext
aus verschiedenen Textvorschlägen wäh-
len können. Zusätzlich soll es möglich
sein, die Anzeige von ein- auf zweispaltig
umzustellen, ohne dazu alle Daten neu
eingeben zu müssen. Ein Systembetreuer
kann diese Vorgaben in iBrams mit
wenigen Klicks umsetzen.
Leistungsfähige Technologien im
Backend erleichtern die Arbeit des
Systembetreuers
Die Verknüpfung von Gestaltungsfrei-
heit und Automatisierung beginnt bei
der Systembefüllung: iBrams setzt im
Backend auf dem Adobe InDesign
Server CS2 auf und verarbeitet Stan-
dard InDesign-Dateien. Beim Upload
wird eine Preflight-Prüfung für alle
Datentypen vorgenommen (Abb. 1).
Automatisierung mit Intelligenz
Die Vorlagen werden nun mit einer
eigenen „Intelligenz“ versehen. Die so
genannten „Feldregeln“ steuern, wie
und mit welchen Arbeitsschritten die
Inhalte in die Vorlagen gelangen.
Die Regel „ImageInsertion“ beispiels-
weise definiert, welche Grafiken der
Anwender auswählen darf und wie sie
in der Anzeigenvorlage platziert werden
(Abb. 2).
In der Beispiel-Stellenanzeige sind
Zwischenüberschriften anders forma-
tiert als der Copytext. Der Benutzer soll
sich jetzt nicht mit Textformatierung
beschäftigen müssen. Der „Text Style
Splitter“ zeigt für jeden Textbereich, der
in der InDesign-Vorlage mit einem eige-
nen Format ausgezeichnet ist, automa-
tisch ein Eingabefeld an.
Die Seite soll mit dem Rahmen schrump-
fen bzw. wachsen. Hierfür wird im „Text
Style Splitter“ ein Häkchen gesetzt.
Damit werden Weißräume verhindert
und Platzierungskosten gespart.
Wenn zu viel Text vorhanden ist, um ihn
in einer einspaltigen Anzeige unterzu-
bringen, wird er mit dem „Layout
Switch“ in ein zweispaltiges Format um-
gewandelt.
Um die Standardtexte für die Stellenbe-
schreibung einzufügen, ist eine Daten-
bankanbindung notwendig. iBrams bie-
tet flexible Möglichkeiten, externe Daten-
banken anzubinden. X
KREATIVE HALBAUTOMATIK – AUTOMATISIERUNG UND
INDIVIDUALISIERUNG VON ANZEIGEN MIT iBRAMS
Abb. 1
iBrams_Medienkatalog
Abb. 2
iBrams_Feldregel_Image Insertion
Abb. 3
iBrams_Vorlage_Auswahl
61
WEB- TO- PRI NT Publishing Report 61
Exemplarisch für die Möglichkeiten des
Systembetreuers soll hier nur die Ver-
sionsverwaltung erwähnt werden, mit
deren Hilfe Vorlagen jederzeit aus dem
System ausgecheckt werden, im In-
Design-Client nachbearbeitet und wieder
nahtlos eingecheckt werden können.
Die Anwenderseite: komfortable
Benutzerführung
Drei Schritte führen zur fertigen Anzeige:
Bildtausch, Textauswahl und -bearbei-
tung sowie der Wechsel des Formats. Der
Anwender meldet sich am iBrams-System
an und findet unter „Meine Arbeitsvor-
lagen“ den Ordner für die Stellenanzei-
gen (Abb. 3). Er entscheidet sich für
einen Typ – in diesem Fall eine Anzeige
für zwei unterschiedliche Stellen – und
erzeugt davon mit einem Klick seine
Arbeitskopie.
Hier wird die Automatik erkennbar: Ge-
mäß des Anwender-Logins wurden die
Standortdaten vorbefüllt. Auch die Vor-
züge der Halbautomatik werden deutlich:
Der Benutzer kann die Daten ändern.
Nun tauscht der Anwender das Hinter-
grundbild aus. Dabei berücksichtigt
iBrams automatisch den Stand des
Bildes, eventuell vorzunehmende Ska-
lierungen und Textumflüsse.
Anschließend widmet sich der Benutzer
dem Text der Anzeige. Er entscheidet
sich mittels Drop-down-Menü beispiels-
weise für die Stelle einer Kunden-
betreuerin. Bei einer weiteren Stellen-
anzeige hingegen wählt er die Stelle
des Buchhalters (Abb. 4). Die Stellen-
beschreibungen werden automatisch in
die entsprechenden Copytexte eingefügt.
Designvorgaben werden eingehalten
Damit sich der Anwender keine Gedan-
ken über Formatierungen machen muss,
werden ihm die Stellenbezeichnungen
und -beschreibungen in separaten Text-
fenstern untereinander angezeigt (Abb.
5). Ändert er die Texte, werden sie beim
Speichern automatisch mit dem ent-
sprechenden Textformat ausgezeichnet.
Korrekturen in definiertem Rahmen
erlaubt
Stellt der Nutzer fest, dass der Text für
eine einspaltige Anzeige zu lang wird,
kann er mittels „Layout Switch“ seine
Änderungen mit einem Mausklick in ein
zweispaltiges Layout übernehmen.
Eine zweite Situation: Der Anwender
möchte nun doch auf die zweite Stellen-
ausschreibung verzichten und löscht die
Inhalte der entsprechenden Rahmen.
iBrams rechnet automatisch die Größe
der Stellenanzeige herunter.
Im letzten Schritt speichert der Anwen-
der seine Änderungen und kann die
Anzeige je nach Systemauslegung ent-
weder herunterladen oder in einen An-
zeigen-Buchungsprozess überführen. Es
ist auch möglich, einen Freigabeschritt
einzufügen.
Fazit
Mit einer gut geplanten Konfiguration
sind viele Variationen möglich. Auto-
matische Prozesse können durch die
Systembetreuer so angelegt werden,
dass Rückfragen und Änderungswün-
sche der Nutzer minimiert werden. Die
Anwender profitieren von der „intelli-
genten Halbautomatik“, die sie bei der
Hand nimmt. Insgesamt lassen sich
Prozesse wesentlich effizienter und mit
geringerem Zeitaufwand abwickeln –
und das bei steigender Qualität der
Ergebnisse.
„ Jörg Oyen, Publishing Report
Jörg Oyen
Publishing Report
j.oyen@publishing-report.com
www.publishing-report.com
Abb. 4
iBrams_Auswahl_JobDescription
Abb. 5
iBrams_Anzeigentext_Bearbeiten
62
62 Publishing Report DATABASE PUBLI SHI NG
Der Wunsch nach einer komplett automatisierten Seitengenerierung ist nicht neu.
Schließlich ist nichts bequemer – und günstiger – als auf Knopfdruck 1.000-seitige Publika-
tionen zu erstellen. Diese Anforderung kann für einfache Layouts, beispielsweise für be-
bilderte Preislisten, ohne viel Aufwand umgesetzt werden. Wer jedoch komplizierte Layouts
vollautomatisch erzeugen will, braucht ein leistungsfähiges Database-Publishing-System.
Einsparpotenziale durch
Database Publishing
Database-Publishing-Systeme generie-
ren ihren Return on Investment, indem
sie bisher manuell ausgeführte Produk-
tionsschritte übernehmen. Das bis dato
aufwendige Suchen und Platzieren von
Bildern sowie zeitraubende Textforma-
tierungen entfallen. Die technische Lö-
sung für diese Prozesse unterscheidet
sich in der Vorgehensweise nicht wesent-
lich von der manuellen Methode:
Templates, vergleichbar mit Musterseiten
einer DTP-Anwendung, stellen Bild- und
Textrahmen als „Landeplatz“ für In-
halte aus der verbundenen Datenquelle
zur Verfügung, die dann vom Database-
Publishing-Werkzeug befüllt werden.
Anforderungen an eine hundert-
prozentige Automatisierung
Dieser Ansatz ist effektiv, solange sich
das zu automatisierende Objekt über
wenige Musterseiten darstellen lässt.
Beim Aufbau einer Publikation gibt es
jedoch auch immer wieder Seiten, die
nicht in dieses Raster passen. Die Zahl
solcher Ausreißer, die in der Praxis von
Hand nachgearbeitet werden müssen,
ist der Indikator für die Menge der
benötigten Templates und letztlich auch
für die Automatisierbarkeit des gesam-
ten Werbemittels.
Vollautomatisch zu neuen Formen in
der Unternehmenskommunikation
Automatisierungsprozesse sind unver-
zichtbar, um den Anforderungen an die
moderne Unternehmenskommunikation
gerecht zu werden. Dazu gehören
immer kürzere Produktzyklen, lokali-
sierte Versionen, zielgruppenspezifische
Varianten bis hin zum kundenindividu-
ellen Angebot auf Basis von CRM-
Profilen. Speziell die Forderung nach
zielgerichteter Kundenansprache lässt
sich mit manuellen Prozessschritten
nicht mehr ökonomisch realisieren.
Dynamisches Layout
Um die in dieser Situation erforderliche
Automatisierung von 100 Prozent zu
erreichen, ohne dass dabei der gestal-
terische Anspruch leidet, muss sich das
Database-Publishing-Werkzeug dyna-
misch den Inhalten anpassen. Den Auf-
bau einer Seite bestimmt also nicht
mehr ein statisches Template, sondern
der Inhalt, der die Layoutobjekte durch
seine Struktur dynamisch steuert.
Tabellen stimmen die Zahl ihrer Zeilen
und Spalten auf die dargestellten
Produkte ab, Aktionsangebote werden
farblich hervorgehoben etc. Ermöglicht
wird diese Dynamik durch die Definition
von Regeln: Sie erlauben es, die
Ergebnisse von „Wenn … dann“-Ab-
fragen zur Steuerung sämtlicher Layout-
objekte zu verwenden. Auf der gleichen
Basis erfolgt auch die Steuerung des
gesamten Layoutflusses. So lässt sich
neben der Verteilung von Rahmen und
deren Inhalt auf der Seite auch das
Verhalten dieser dynamischen Elemente
im Zusammenspiel regeln. Wachstum
und Verdrängung können so effektiv
gesteuert werden.
Fazit
Mit dieser regelbasierten, dynamischen
Automatisierung können Dokumente
produziert werden, die einem hohen ge-
stalterischen Anspruch gerecht werden,
weil sie das Muster der gleichförmigen
Wiederholung von festen Strukturen
durchbrechen. Der Kunde merkt von
dieser kompletten Technisierung beim
Studieren des Katalogs bzw. des Pros-
pekts nichts. Die Unternehmen, die die
Medienerstellung finanzieren, aber umso
mehr: Sie sparen Zeit und Geld.
Peer Schmid, InBetween
DATABASE PUBLISHING MIT VOLLSTÄNDIGER
SEITENAUTOMATISIERUNG
Peer Schmid
InBetween GmbH
peer.schmid@inbetween.de
www.inbetween.de
63
DATABASE PUBLI SHI NG Publishing Report 63
Horst Huber
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
horst.huber@werk-ii.de
www.werk-ii.de
Die Einsatzgebiete für Database-Publishing-Systeme sind sehr
unterschiedlich. Bei einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung muss der
Produktionsprozess berücksichtigt werden. Bei Seitenproduktionen,
die manuell überarbeitet werden müssen, sind die Einsparungsmög-
lichkeiten nicht auf den simplen Seitenaufbau beschränkt.
Wenn’s mal von Hand gehen muss:
der Return of Investment bei
manueller Nachbearbeitung
Seitenautomatisierung zu 100% ist in den
meisten Fällen nicht möglich. Umso wich-
tiger ist es, dass ein Database-Publishing-
Tool alle Prozessschritte unterstützt und
nicht nur die einmalige Seitenerstellung.
Die Seitenerstellung
Die automatische Seitenerstellung ist
der Ausgangspunkt des Database Pub-
lishings. Doch auch die manuellen
Layout- und Satzarbeiten können redu-
ziert werden. Gute Beispiele für das
Einsparungspotenzial sind tabellenlasti-
ge und hoch standardisierte Kataloge.
Der Automatisierungsgrad hängt dabei
von der Layout-Standardisierung ab.
Tatsächlich können auch bei völlig frei
gestalteten Layouts erhebliche Einspa-
rungen gemacht werden. Ohne Einsatz
einer Datenbank ist der Layouter bis zu
50 Prozent seiner Arbeitzeit mit der
Informationsrecherche und -aufberei-
tung beschäftigt.
Mit Einsatz einer Datenbank kann sich
der Grafiker jedoch auf seine Kernauf-
gaben konzentrieren – zu 100 Prozent.
Die automatische Aktualisierung
Standardfunktion von Database-Pub-
lishing-Tools ist die nachträgliche Aktu-
alisierung von Informationsbausteinen,
z.B. Preisen.
Doch oft reichen einfache Aktualisie-
rungen für eine manuell überarbeitete
Seite schlichtweg nicht aus. Das gilt vor
allem dann, wenn im Rahmen der
Korrektur komplette Blöcke ausge-
tauscht werden müssen: Würden die
Seiten jedes Mal komplett aus der
Datenbank neu erzeugt werden, müssten
die Bearbeiter alle manuellen Änderun-
gen immer wieder ausführen. Bei drei
oder mehr Korrekturschleifen ein im-
menser Aufwand – trotz des Einsatzes
des Database Publishings. Daher wer-
den Funktionen, die einen inkrementel-
len Seitenaufbau ermöglichen, immer
wichtiger: Neue Produkte können so
auf eine Seite platziert werden, dass
sich automatisch der Umbruch inklusi-
ve der Anwendung von Umbruchregeln
verändert – und ohne dass die manuel-
le Änderung verloren geht.
Die Adaption
Die Anforderungen an die Adaption
eines fertigen DTP-Dokuments werden
immer umfangreicher, z.B. bei Sprach-
wechseln. Auch müssen Bestandteile
eines Dokuments zielgruppen- und
marktgerecht ausgetauscht werden
können.
Fazit
Trotz des auf der Hand liegenden
Nutzens ist es ist schwierig, den ROI
eines Database-Publishing-Projektes
pauschal zu berechnen. Es gilt aber
sicherlich eine grobe Faustregel: Pro
Jahr sollten mindestens 200 bis 300
Seiten automatisiert erstellt oder aktua-
lisiert werden, damit sich ein Database-
Publishing-Projekt rechnet.
Horst Huber, WERK II
ROI VON DATABASE PUBLISHING –
AUTOMATISIERUNG MIT MANUELLEM FINISHING
Hauptarbeitsschritte bei einer datenbankgestützten Seitenproduktion
64
64 Publishing Report DATABASE PUBLI SHI NG
Das datenbankgestützte Publizieren (Database Publishing) gibt es so lange wie das
Desktop Publishing. Database-Publishing-Systeme sind seit mittlerweile 15 Jahren am
Markt verfügbar. Grund genug, auf den nächsten Seiten einen Blick auf den aktuellen
Entwicklungsstand zu werfen.
Zwei Grundkonzepte
Die verschiedenen Database-Publishing-
Systeme und -Tools lassen sich in zwei
Hauptsegmente unterteilen:
Clientbasierende Lösungen
Im DTP-Programm (z.B. QuarkXPress
oder Adobe InDesign) werden auf einem
einzelnen Arbeitsplatz automatisiert
Dokumente aufgebaut, gegebenenfalls
manuell überarbeitet und aktualisiert.
Dieser Lösungsansatz wird auf der nächs-
ten Doppelseite detailliert betrachtet.
Serverbasierende Lösungen
Die serverbasierenden Lösungen er-
möglichen die vollautomatische Gene-
rierung von Dokumenten – das so ge-
nannte Seiten-Rendering. Diese Systeme
können wiederum in zwei Kategorien
eingeteilt werden:
œ Einsatz von DTP-Servern
Sowohl Adobe als auch Quark bieten
Serverlösungen ihrer DTP-Programme
an, die deutlich mehr Stabilität ver-
sprechen als ein PC-Desktop.
œ Einsatz von Grafik-Libraries
Bei dieser Variante kommen bei-
spielsweise PDF-Libraries zum Ein-
satz. Solche Grafik-Libraries haben
den immensen Vorteil, dass sie über
deutlich mehr Performance verfügen
als die serverbasierende Erzeugung
von DTP-Dokumenten. Leaflet ist ein
typischer Vertreter dieser Kategorie.
Die Lösung setzt die Adobe-PDF-
Library ein, um die Generierung qua-
litativ hochwertiger PDF-Dokumente
sicherzustellen, die den aktuellen
PDF-Standards und Colour-Manage-
ment-Normen entsprechen.
Skalierbarkeit serverbasierender
Lösungen
Bei serverbasierenden Database-Pub-
lishing-Systemen ist die Skalierbarkeit
ein entscheidender Faktor. Anforderun-
gen wie die Erstellung von 10.000
Seiten über Nacht sind keine Seltenheit.
Insbesondere im Umfeld von „One-to-
One“-Marketing und der Generierung
von HTML-Seiten stellt Leaflet durch
seine Multiprozessor- und Multisession-
Fähigkleit eine verlässliche Basis zur
Verfügung, um diese sehr hohen Anfor-
derungen zu erfüllen.
Die Integration von Database-
Publishing-Servern
Database-Publishing-Server müssen ty-
pischerweise in die unterschiedlichsten
technischen Infrastrukturen integriert
werden. Als charakteristisches Beispiel
seien die Web-to-Print-Anwendungen
genannt. Bei diesen stellen Anwender
die Daten und das Layout über einen
Web-Browser zusammen und erhalten
in Echtzeit die WYSIWYG-Darstellung
der Seite. Die Server-Engine von Leaflet
ermöglicht eine vollständig automati-
sierte und schnelle Katalog- oder Web-
seiten-Generierung für Internet- oder
Host-Anwendungen. Der Leaflet-Server
lässt sich zudem vollständig als Trans-
aktions- oder „Com+“-Server in andere
Systeme einbinden. X
DIE VERBINDUNG REALER UND VIRTUELLER
PRODUKT-WELTEN AM BEISPIEL VON LEAFLET
Template-Editor,
InDesign-like
65
DATABASE PUBLI SHI NG Publishing Report 65
Formatneutrales Publizieren
Leaflet unterstützt formatneutrales Pub-
lizieren. Mit einem Template können
nicht nur Print-Seiten erstellt werden,
sondern auch Seiten für digitale Medien,
wie CD-ROMs und Web-Sites. Durch die
direkte Datenübernahme aus der
Datenbank sind bei jeder Abfrage die
dargestellten Daten auf dem letzten
Stand. Kundenspezifische Informationen
oder verschiedensprachige Beschrei-
bungstexte werden direkt aus der Daten-
bank dynamisch in die Seiten eingefügt.
Dabei unterstützt Leaflet die Ausgabe
in druckfähiges PDF, HTML, den Export
von QuarkXPress- sowie den Export von
Adobe-InDesign-Dokumenten. Somit
schlägt Leaflet die Brücke zwischen realen
und virtuellen Produktwelten.
Key Features von Leaflet
œ Dynamische Abbildung von Artikel-
hierarchien durch verschachtelte Da-
ten-Container
œ Handling von beliebig tief verschach-
telten Tabellen: Dabei wird automa-
tisch die Anzahl der Spalten und Zeilen
ermittelt und ausbalanciert. Zahlreiche
Synchronisations- und Platzoptimie-
rungsparameter sind einstellbar
œ Verknüpfung von Produktinforma-
tionen aus verteilten Datenbanken
œ Automatische, artikelbezogene und
schnelle Generierung von Seiten
œ Der Leaflet-Server lässt sich vollstän-
dig als Transaktions- oder „Com+“-
Server in andere Systeme einbinden
œ Optimierte und beschleunigte SQL-
Anweisungen für ANSI- und Nicht-
ANSI-Datenbanken
œ Datenbankgestürzte Inhalts- und Stil-
vorlagensteuerung
œ Der Montagetisch erlaubt es, die
Seitenmontage in einem vollständig
befüllten Katalog nachträglich und
manuell zu verändern
œ WYSIWYG-Template-Designer
œ Unterstützung von unterschiedlichen
Ausgabeformaten für die verschiede-
nen Medien (Print, CD-ROM, Internet)
œ Dynamische Anbindung an beliebige
relationale Datenbanken via ODBC
und Abbildung fast jeder Datenarchi-
tektur
œ Unicode-Unterstützung ermöglicht di-
rekte Nutzung „exotischer“ Schrift-
arten
œ Optionaler Export nach QuarkXPress
und Adobe InDesign
œ Zugriff auf mehr als 65 Bildformate
(u.a. TIFF, BMP, GIF, JPEG, PCX, PICT,
Photo-CD, DXF u.v.m.)
œ Modulare und somit zukunftsorien-
tierte Systemarchitektur
Der Kunde gewinnt
In einem durch Globalisierung und hohen
Mitbewerb geprägten Marktumfeld mit
immer kürzeren Produktzyklen ist die
schnelle, gezielte und Kosten sparende
Informationsaufbereitung ein entschei-
dender Erfolgsfaktor für die Absatzför-
derung geworden. Selektive kunden-
oder zielgruppenbezogene Marketing-
und Verkaufsunterlagen ziehen die
Aufmerksamkeit des Lesers auf sich und
führen darüber hinaus zu deutlichen
Einsparungen bei Design, Generierung,
Produktion und Verteilung. Durch den
Einsatz von Leaflet lassen sich die Mar-
keting- und Vertriebsfaktoren in Unter-
nehmen verbessern. Seit mehr als zehn
Jahren am Markt erhältlich, kann das
Produkt insbesondere mit Schnelligkeit
und Bedienerfreundlichkeit punkten. Als
serverbasierende Lösung bietet das
international weit verbreitete System
viele Ansatzpunkte im Bereich der
Massengenerierung von Seiten in unter-
schiedlichen Formaten und Medien.
„ Jörg Oyen, Publishing Report
Serge Salomon
Salomon I &K
info@salomon-info.de
www.salomon-info.de
Abb. von links nach rechts:
Fond- und Finanzberichte
Komplexe B-to-B-Kataloge
Komplexe Reisekataloge
66
66 Publishing Report DATABASE PUBLI SHI NG
Database-Publishing-Systeme gibt es seit mehr als 15 Jahren. Die Anforderungen, die an
diese Lösungen gestellt werden, haben sich seit der Pionierzeit radikal geändert. Der
Publishing Report zeigt den Leistungsumfang von Database-Publishing-Systemen der
dritten Generation am Beispiel des IQuest.comet von WERK II auf.
Zwei Grundkonzepte
Database-Publishing-Systeme und -Tools
lassen sich in zwei Hauptsegmente
unterteilen:
œ Serverbasierende Lösungen
Erläuterungen hierzu finden Sie auf
der vorherigen Doppelseite.
œ Clientbasierende Lösungen
In den DTP-Programmen der einzel-
nen Arbeitsplätze werden Dokumente
automatisiert aufgebaut, aktualisiert
und mediengerecht aufbereitet.
Prägende Trends
Welche Tendenzen bestimmen derzeit
das Print-Publishing?
œ Trend zu verkaufsorientierten Layouts
Vor allem in der B-to-C-Kommunika-
tion, aber auch in der B-to-B-Kom-
munikation werden informationsge-
triebene Industriekataloge immer
werblicher gestaltet. Es reicht schon
lange nicht mehr aus, den Kunden auf
rein rationaler Ebene mit Informa-
tionen zu versorgen. Emotionalität und
visuelle Attraktivität werden zuneh-
mend als wichtige Kriterien erkannt.
œ Änderungsaufkommen
Das Änderungsaufkommen nimmt
immer mehr zu. Das Unternehmen
muss auch kurzfristig auf sich än-
dernde Marktgegebenheiten reagie-
ren. Der Zwang zur größtmöglichen
Aktualität wirkt sich direkt auf die
Erstellung von Katalogen und ande-
ren Produktinformationen aus.
œ Globalisierung
Die Kommunikation wird zwar markt-
spezifisch in den jeweiligen Landes-
sprachen betrieben. Strategisch sind
die Publishing-Prozesse jedoch glo-
bal ausgerichtet: Publishing-Prozesse
werden sowohl zentral als auch
dezentral ausgerichtet.
Diese Trends definieren die spezifischen
Anforderungen an effektives Database
Publishing.
Unterstützung aller Layouttypen
Eine moderne datenbankgestützte
Lösung muss die unterschiedlichsten
Layouttypen bedienen können – von
frei gestalteten Seiten bis hin zu kom-
plett automatisierbaren Katalogen.
Für die kreativen Layouts stellt IQuest.
comet Vorgenerierungsmöglichkeiten zur
Verfügung. Zusätzlich können einzelne
Informationsbausteine wie Texte und
Bilder per Drag & Drop übernommen
werden. Darüber hinaus ist es möglich,
komplex strukturierte Informationen
auf einer Seite aufbauen – ebenfalls mit
Drag & Drop. IQuest.comet erstellt auch
vollautomatisch hochkomplexe Publi-
kationen. Die unterschiedlichen Layout-
typen können innerhalb des Kataloges
gemixt werden, sogar auf einer einzel-
nen DTP-Seite.
Änderungsmanagement
IQuest.comet verfügt über ein integrier-
tes Änderungsmanagement. Auf den X
ANFORDERUNGEN IM DATABASE PUBLISHING –
IQUEST.COMET LIEGT VOLL IM TREND
67
DATABASE PUBLI SHI NG Publishing Report 67
Seiten – ob manuell gefertigt oder voll-
automatisch generiert – sieht man auf
einen Blick, welche Informationen nicht
aktuell sind. Über eine Aufgaben-
liste können die Änderungen automa-
tisch oder manuell durchgeführt wer-
den. In vielen Fällen beschränken sich
diese nicht auf einzelne Modifikationen
bei Preisen oder in Texten. Es müssen
zum Teil komplette Produkte ausge-
tauscht werden. Spätestens jetzt tau-
chen in der traditionellen Produktions-
weise Probleme auf: Ist der Katalog
nicht zu 100 Prozent automatisiert,
muss der Produktaustausch in den meis-
ten Database-Publishing-Systemen ma-
nuell durchgeführt werden. Weil die
Seiten dann neu aufgebaut werden
müssen, sind manuelle Layoutänderun-
gen unwiederbringlich verloren. IQuest.
comet bietet deshalb einen inkremen-
tellen Seitenaufbau: Es können einzelne
Informationsbausteine hinzugefügt oder
auch gelöscht werden. Der Umbruch
berechnet sich automatisch unter
Berücksichtigung aller Umbruchregeln.
Manuelle Layoutänderungen bleiben
erhalten.
Globalisierung
Mit der zunehmenden Globalisierung
gestaltet sich der Publishing-Workflow
dezentral. IQuest.comet bietet hierfür
eine interessante Architektur. Die an-
wendungsspezifische Konfiguration (Vor-
lagen, Anwendungsfunktionen) wird
zentral auf einem Server verwaltet.
IQuest.comet unterstützt die Verbindung
zu einem zentralen Server über Web-
Services. Der Anwender, egal wo auf der
Welt er sich befindet, kann sich über
das Internet anmelden und direkt von
seinem DTP-Arbeitsplatz aus agieren.
Dabei arbeitet er immer mit den aktuel-
len Vorlagen und benötigt keinerlei zu-
sätzliche technische Infrastruktur. Adobe
InDesign und die IQuest.comet-Plug-Ins
reichen aus.
Einblick und Ausblick
Laut Dr. Gabriele Siegert, technische
Produktmanagerin bei Werk II, über-
zeugt die „Flexibilität und Variabilität“
von IQuest.comet Partner und Kunden
zugleich. Mehr als 20 Partnerunter-
nehmen setzen IQuest.comet als System-
komponente in den unterschiedlichsten
Lösungsszenarien ein. „Mit der geplan-
ten Unterstützung des InDesign-Servers
ist server- und clientbetriebenes
Database Publishing in einem Tool ver-
bunden,“ so Frau Dr. Siegert.
Fazit
Der Leistungsumfang von IQuest.comet
ist nicht auf einen bestimmten Arbeits-
prozess festgelegt. Durch seine große
Spannbreite an Anwendungsmöglich-
keiten unterstützt IQuest.comet als
Database-Publishing-Tool die unter-
schiedlichsten Produktionsverfahren für
alle Layouttypen. Mit der Integration
eines Änderungsmanagements und der
Funktion des inkrementellen Seiten-
aufbaus fokussiert sich IQuest.comet in
einem Bereich, in dem häufig am meis-
ten Geld und Zeit gesparten werden
können – in den Korrekturzyklen. Wer
Database Publishing über das Internet
betreiben will, ist mit dem Einsatz von
IQuest.comet für verteiltes datenbank-
gestütztes Print-Publishing hervorra-
gend ausgerüstet.
Jörg Oyen, Publishing Report
Dr. Gabriele Siegert
WERK II Medien- und Informations-
gesellschaft mbH
info@werk-ii.de
www.werk-ii.de
Mit IQuest.comet
können die unterschiedlichsten
Publikationen vollautomatisch
oder halbautomatisch
produziert werden.
68
68 Publishing Report PRAXI S
Kunden für Mediendienstleistungen wollen Spezialisten, die Hand in Hand zusammen-
arbeiten. Diesem Anspruch trägt die Karlsruher Agentur für Medien DER PUNKT seit
Jahren konsequent Rechnung. Für den Reifen-Konzern Michelin wurde eine automati-
sierte Erstellung für Reifen-Broschüren entwickelt.
Für die Werbeagentur SALT: und ihren
Kunden, die Karlsruher Niederlassung
des französischen Reifen-Konzerns Mi-
chelin, hat DER PUNKT eine integrierte
Lösung zur automatisierten Erstellung
komplexer Tabellen in Reifen-Broschü-
ren entwickelt.
Die Herausforderung
Die Zeitabstände zwischen der Infor-
mationsgenerierung und der anschlie-
ßenden Verarbeitung in Druckdoku-
menten werden immer kürzer. Der
Qualitätsanspruch verringert sich jedoch
nicht: Auch bei eiligen Produktionen
müssen fehlerfreie Ergebnisse geliefert
werden. Eine große Herausforderung,
die nur durch ein weitestgehend auto-
matisiertes System bewältigt werden
kann. Die Zielsetzung: Daten sollten aus
dem im Office-Bereich gebräuchlichen
Microsoft-Excel-Format in Adobe InDesign
CS2 überführt werden und dabei in
komplexe, datenabhängige Tabellen-
Templates einfließen.
Der Gegenstand
Der Projektgegenstand für DER PUNKT
waren die jährlich neu aufgelegten
„Kalkulationsbasis“-Broschüren der Rei-
fenmarken Michelin, Kleber und BF
Goodrich. Sie enthalten das jeweils ak-
tuelle Reifenprogramm mit Angaben zur
Dimension, der Betriebskennung, der
Profilart, der EAN-Nummer, dem Händ-
ler-Einkaufspreis sowie möglichen zu-
sätzlichen Bemerkungen und Merk-
malen.
Die Herangehensweise
Zur Prüfung, Validierung und Restruktu-
rierung der Daten wurden diese zunächst
als einfache, durch Komma getrennte
Datensätze im csv-Format gespeichert
und dann mit einer individuellen Kon-
verter-Software bearbeitet. Um die zahl-
reichen Gestaltungsvarianten in einer
Tabelle den jeweiligen Daten zuordnen
zu können, musste eine eindeutige
Datenstruktur gefunden werden. Die
eingehenden Datensätze wurden ent-
sprechend umgestellt. Dabei wurden
sie auf Plausibilität geprüft und nach
einer Vielzahl von Regeln validiert. Die
vom Konverter bereitgestellten struktu-
rierten Daten konnten nun mittels der
Third-Party-Plug-Ins „Pagination“ und
„Easy Catalogue“ von Adobe InDesign
CS2 verarbeitet werden.
Die Lösung
Das Datenansichts-Panel des „Easy Cata-
logue“-Plug-Ins ermöglicht nach dem
Import der jeweiligen Daten die spezifi-
sche Auswahl von Teilbereichen sowie
vielfältige Sortier-Optionen. Sind die
entsprechenden Daten ausgewählt, so
kann mit der Tabellen-Generierung be-
gonnen werden. Das System setzt die
Tabelle jetzt in Abhängigkeit von den
enthaltenen Daten: Zellen werden ver-
bunden, Zusatzmerkmale platziert und
der Fluss der Tabelle auch über zahlrei-
che Seiten hinweg realisiert. Dabei er-
kennt das System beispielsweise, wenn
eine neue Produktgruppe in einer X
ARBEITET DER SCHNELLSTE GRAFIKER DER WELT
FÜR MICHELIN?
Überarbeitung der Quelldaten
mittels eigener Konverter-Lösung
Importprozess nach Auswahl
der zu setzenden Daten
69
PRAXI S Publishing Report 69
eigenen Tabelle beginnt, oder ein
Tabellenkopf zur besseren Übersicht
erneut auf die nächste Seite gesetzt
werden muss. Das Ergebnis sind mit ak-
tuellen Daten befüllte InDesign-Tabellen,
die anschließend beliebig weiterverar-
beitet werden können. Die Inhalte kön-
nen zudem per Knopfdruck mit neueren
Excel-Dateien abgeglichen werden.
Geschwindigkeit mit System =
tadelloses Ergebnis
Aus manuell gepflegten Excel-Tabellen
werden in wenigen Minuten und durch
wenige Mausklicks inhaltlich korrekte
und gestaltete Tabellen – exakt über
viele Seiten verlaufend. Egal, wer auch
immer der schnellste Grafiker der Welt ist
– dieses System ist deutlich schneller.
Stimmen der Projektbeteiligten:
SALT: Werbeagentur
Die SALT: Werbeagentur hat mit der Me-
dienagentur DER PUNKT die Konvertie-
rung von MS-Excel-Tabellen in Adobe
InDesign realisiert. Projektgegenstand
war die zeitkritische Umsetzung großer
Auflagen nationaler und internationaler
Druckerzeugnisse für die Reifenmarken
Michelin, Kleber und BF Goodrich. Dank
der schnellen und individuellen Lösung
von DER PUNKT konnte eine deutliche
Zeitersparnis verbunden mit hoher Pro-
duktionssicherheit erreicht werden. Axel
Schlehuber, Geschäftsführer der SALT:
GmbH, zieht Bilanz: „Gerade die hohe
Flexibilität und die schnelle Umsetzung
eines derart komplexen Konverters hat
uns in der Zusammenarbeit mit DER
PUNKT begeistert.“
Thomas Appelius, Engelhardt &
Bauer Druck- und Verlagsgesell-
schaft
„Seit vielen Jahren arbeiten wir als
Druckdienstleister für den französischen
Reifenkonzern Michelin. Der Druck der
Reifen-Broschüre war für uns deshalb
ein bekanntes Projekt. Neu waren dies-
mal jedoch die datenbankgestützt ge-
nerierten Daten. Begeistert haben wir
die hohe Qualität der Druckdaten begut-
achtet. Die Tabellen der publizierten Ob-
jekte waren in Layout und Technik ein-
wandfrei. Der Produktionsprozess verlief
wie gewohnt reibungslos, schnell und
professionell. Aufgrund dieser Erfah-
rungen freuen wir uns auf weitere Pro-
jekte, da wir im Rahmen unserer eigenen
Akquise-Aktivitäten auch die aus unse-
rer Sicht einmalige Konverterlösung
unseren Kunden anbieten werden.“
Fazit
Die Full-Service-Agentur DER PUNKT
implementierte für Michelin eine schlan-
ke und flexible Lösung, die weitgehend
auf Standardkomponenten basiert. Die
effiziente Zusammenführung der unter-
schiedlichen Disziplinen aus Gestaltung,
Marketingkonzeption, Medienproduk-
tion und Datenbanktechnik ist ein we-
sentlicher Leistungsaspekt von DER
PUNKT. Namhafte Auftraggeber wie die
Commerzbank AG, BASF AG, Hubert
Burda Medien, Lufthansa AG oder
EnBW AG arbeiten in den unterschiedli-
chen Disziplinen erfolgreich mit der
Agentur zusammen.
Jörg Oyen,
Publishing Report
Thomas Erdmann
DER PUNKT gmbh
te@derpunkt.de
www.derpunkt.de
Auch komplexe Tabellen
werden über viele Seiten
fehlerfrei gesetzt und
umbrochen
70
70 Publishing Report PRAXI S
Der Marketingleiter und Prokurist der DEHA Elektrogroßhandelsgesellschaft in Gerlingen,
Heinrich Thye, formuliert das Ziel kurz und prägnant: „Wir wollen auf einfache Art und
Weise unseren Markt ansprechen.“ Durch die fortwährende Verbesserung der Bereiche
Kundenbindung und Kundenpflege wurde die Marktposition des Zusammenschlusses
von fünf mittelständischen Elektrogroßhändlern nachhaltig gestärkt.
Die zentrale Fragestellung lautete ein-
gangs: Wie kann der Produktlieferant
DEHA seine Partner und Kunden noch
erfolgreicher machen? Ein innovatives
Marketinginstrument sollte Kunden durch
Marketingaktivitäten zu mehr Umsatz
verhelfen. Zu diesem Zeitpunkt kam der
Cross-Media-Publishing-Dienstleister
SDZeCOM ins Spiel. Der Unternehmens-
bereich der SDZ Druck und Medien
GmbH & Co. KG ist ein erfahrener Part-
ner in den Bereichen Vorstufe, Drucker-
zeugnisse aller Art sowie Neue Medien.
Auf Basis medienneutraler Datenbanken
erstellt SDZeCOM schnell und einfach
Print- und Online-Produkte.
Innovatives Vermarktungssystem
Das gemeinsame – von DEHA und
SDZeCOM – entwickelte Projekt mit
dem Namen TECSELECT steht den
Partnern und Kunden der DEHA unter
www.tecselect.de online zur Verfügung.
Der Relaunch ist derzeit in Arbeit.
Leistung und Gegenleistung
TECSELECT funktioniert nach dem be-
währten Prinzip „Leistung und Gegen-
leistung“. Abhängig vom Umsatz, den
der Kunde mit den Produkten aus dem
TECSELECT-Sortiment erwirtschaftet, er-
hält er auf seinem Konto Leistungspunkte
gutgeschrieben. Diese können nun
gegen Leistungen aus dem TECSELECT-
Programm eingetauscht werden. Die
TECSELECT-Mitglieder bekommen als
Gegenwert nicht nur professionelle
Werbemittel, sie erhalten auch die
Möglichkeit, Schulungen und Seminare
zu besuchen. So wird die Wettbewerbs-
fähigkeit der Elektrohändler erhöht,
neue Kunden können gewonnen und
letztendlich kann der Unternehmens-
erfolg verbessert werden.
Individuelle Anzeigen
Als weitere Funktionalität bietet TEC-
SELECT allen Teilnehmern die Möglich-
keit, individuelle Prospekte, Werbemittel
und Anzeigen unter Beibehaltung der
von DEHA vorgegebenen Corporate-
Design-Richtlinien zu kreieren. Von
DEHA werden nur Layout und bestimmte
Grundinhalte vorgegeben, die restlichen
Inhalte können von jedem Elektro-
händler individuell gestaltet werden.
Das Ergebnis wird schließlich von
SDZeCOM im Digitaldruckverfahren
personalisiert gedruckt und ausgeliefert.
Fazit
DEHA hatte die Idee, SDZeCOM über-
nahm Konzeption, Umsetzung und Be-
trieb. Schon nach einem halben Jahr
ging TECSELECT online. Heinrich Thye ist
mit dem heute vorliegenden Ergeb-
nis mehr als zufrieden: „Heraus kam ein
einmaliges, erfolgreiches Instrument,
mit dem wir uns von den Wettbewer-
bern abheben.“ Mit mittlerweile 1.600
Kunden ist TECSELECT sehr erfolgreich.
Ein Ergebnis, das die DEHA mit ihrem
Partner SDZeCOM in Zukunft weiter
ausbauen wird.
„ Oliver Treubel, Publishing Report
TECSELECT –
DAS MARKETING-TOOL FÜR DEHA-KUNDEN
Oliver Frömmer
SDZeCOM – Digitale Mediendienste
o.froemmer@sdz-medien.de
www.sdzecom.de
In TECSELECT erstellt der Händler schnell
individualisierte Kommunikationsmittel
Textpassagen können über das Internet
individualisiert werden
71
PRAXI S Publishing Report 71
Jochen Riegg
pagino publishing e.K.
info@pagino.de
www.pagino.de
In der Produktkommunikation ist ein starker Trend zu spüren: Publikationen werden ver-
mehrt direkt aus ERP-Systemen erstellt. Der Bürogroßhändler DIGRO ging diesen Weg
mit Pagino. „Für uns war es wichtig, unseren erfassten Artikelstamm in SAP für die
automatische Übernahme nach InDesign zu verwenden, ohne erst in ein neues PIM-System
investieren zu müssen“, erklärt Wolf Böhme, Teamleiter SAP bei der DIGRO GmbH.
Für die Umsetzung des Projektes wandte
man sich an die Firma pagino publi-
shing e.K., die mit ihrem System Pagino
ein ideales Bindeglied zwischen SAP
und Indesign CS2 anbietet. Pagino nutzt
offene Standards wie XML oder ODBC
als Datenquellen und eignet sich, um
vorhandene Daten aus bereits be-
stehenden Systemen nach InDesign CS2
zu übernehmen.
Ideale Ausgangsbasis
Bisher wurde bei DIGRO der Printkata-
log noch von Hand gesetzt. Da jedoch
alle Artikel plus Stammdaten in SAP/R3
vorbildlich gepflegt wurden, war eine
automatische Übertragung in den Print-
katalog problemlos möglich.
Über die BMEcat-Schnittstelle von SAP
wurden die Informationen direkt nach
Pagino importiert. Zwei XSLT-Skripte
sorgten dafür, dass nicht nur die Roh-
daten, sondern auch die Katalogstruktur
korrekt übertragen wurden. Mithilfe
zweier Templates in InDesign CS2 wur-
den etwa 250 Seiten vollständig auto-
matisiert – einfach und unkompliziert.
Kompakt und flexibel
„Geholfen hat uns in diesem Projekt die
einfache Erweiterbarkeit von Pagino“, so
Jochen Riegg, Inhaber der pagino publi-
shing e.K.
Das kompakte Programm bietet viele
Funktionen, um grafisch flexible Auto-
matisierungen in InDesign CS2 zu reali-
sieren. Individuelle Layoutwünsche wer-
den berücksichtigt. Dafür bietet Pagino
das Pagino-Scripting-Interface an, mit
dem der Kunde das Programm selbst-
ständig erweitern kann. Während der
Automatisierung erhält er über seinen
Code Zugriff auf alle InDesign-Objekte.
Dies schafft enorme Erweiterungsmög-
lichkeiten, ohne ein neues Individual-
system programmieren zu müssen.
DIGRO realisierte mit diesem Interface
spezielle Lineatur-Wünsche innerhalb
erzeugter InDesign-Tabellen und erhöh-
te so den Automatisierungsgrad.
Mit der XML-Schnittstelle von Pagino
konnte DIGRO seinen Artikelstamm in
nur zwei Monaten nach InDesign CS2
übertragen. So wurden die Daten als
gedruckter Katalog bereitgestellt, ohne
sie neu erfassen zu müssen – schnell,
effizient und ohne neues System.
Pagino im Überblick
œ Out-of-the-box-Database-Publishing
für InDesign CS2
œ Anbindung an beliebige XML- und
ODBC-Datenquellen
œ Grafische Templates in InDesign CS2
œ Voller InDesign-Tabellensatz
œ Bidirektionale Aktualisierung
œ Kundenspezifisch erweiterbar
œ Kostengünstig und leicht zu erlernen
œ Freie Demoversion
œ Umfassende Referenzliste
„ Jörg Oyen,
Publishing Report
XML-PUBLISHING MIT SAP –
DIGRO AUTOMATISIERT PREISKATALOGE MIT PAGINO
Automatisierte Katalogseiten
von DIGRO in InDesign CS2
72
72 Publishing Report PRAXI S
„Wir sind begeistert von den neuen Möglichkeiten in unserer Kundenkommunikation“,
sagt Thomas Gschwendt, Geschäftsführer des österreichischen Elektrogroßhandels
SCHÄCKE. Durch das neue Katalog-Publishing-System suso.SYSTEM von summersoft
kann das Handelsunternehmen nun seine Kataloge und Verkaufsunterlagen in kurzer
Zeit realisieren und damit schneller auf die höheren Kundenanforderungen reagieren.
Die Kunden erwarten lückenlose, aktuelle
und individuelle Informationen. Gleich-
zeitig werden die Laufzeiten der Pro-
dukte gerade im Konsumgüterbereich
zunehmend kürzer. Die konventionelle
Katalogproduktion kann hier nicht mehr
mithalten: Sie ist zu langsam, zu zeit-
aufwendig und auf Dauer viel zu teuer.
„Wir haben uns daher nach einer Soft-
ware zur Druckautomatisierung umge-
sehen und mit summersoft einen idealen
Partner gefunden“, betont Gschwendt.
Er ist überzeugt, dass sich die Investition
bald rechnet – vor allem, wenn zur
Kostenersparnis bei der Produktion die
besseren Vermarktungsmöglichkeiten
durch eine schnellere und weitgehend
individualisierte Kundenkommunikation
addiert werden.
Neue Software-Version
summersoft hat suso.SYSTEM, die Lösung
zur Druckautomatisierung, in den letzten
zwei Jahren deutlich erweitert. Trotz
des hohen Individualisierungsgrades –
praktisch jedes Layout ist realisierbar –
erweist sich das neue Tool als bediener-
freundlich. „Bereits nach einer kurzen Ein-
schulungsphase konnten wir mit dem
neuen Programm selbstständig arbeiten“,
bestätigt Gerhard Rauth, Projektverant-
wortlicher bei SCHÄCKE. In drei Wochen
konnte der erste automatisierte, 150 Sei-
ten starke SCHÄCKE-Katalog einschließ-
lich der gesamten Datenerfassung rea-
lisiert werden. Thomas Gschwendt: „Die
neuen Verkaufsunterlagen, die früher mit
enormem Aufwand händisch gesetzt wur-
den und jetzt sozusagen auf Knopfdruck
erstellt werden, haben meine Erwartun-
gen noch übertroffen – sie sehen hoch-
professionell aus und werden von unse-
ren Kunden bestens angenommen.“
Änderungen leicht gemacht
Bei SCHÄCKE weiß man vor allem den
unkomplizierten Änderungs-Workflow
von suso.PUBLISH zu schätzen. Nach
Abschluss der Modifikationen wird die
Generierung erneut gestartet und der
gesamte Katalog automatisch fertigge-
stellt. Praktisch: Sprachmutationen lassen
sich unmittelbar im Anschluss an die
Übersetzung in der Datenbank generie-
ren. So können gleichzeitig deutsch- und
fremdsprachige Publikationen hergestellt
werden. Auch länderspezifische Merk-
male, wie Währungen oder Maßeinhei-
ten, werden automatisch angepasst.
Darüber hinaus kann – wie bei SCHÄCKE
– ein endgültiges Finish in InDesign
oder QuarkXPress erfolgen, um beispiels-
weise Sonderseiten, individuelle Ergän-
zungen und Einschübe einzubinden.
Stimmiges Gesamtpaket
Die Software hat die Verantwortlichen
bei SCHÄCKE überzeugt – und sie füh-
len sich durch den reibungslosen Ablauf
des Projekts bestätigt. „Wir würden uns
in jedem Fall wieder für die Zusammen-
arbeit mit summersoft entscheiden“,
sind sich Gschwendt und Rauth einig.
„ Oliver Treubel,
Publishing Report
SCHÄCKE: MEHR KUNDENSERVICE, WENIGER KOSTEN
CROSSMEDIA-LÖSUNG VON SUMMERSOFT IM EINSATZ
Hansjörg B. Gutensohn
summersoft Softwarelösungen GmbH
office@summersoft.cc
www.summersoft.cc
siehe auch Seite 6
Ein mit suso.SYSTEM
produzierter Katalog
73
PRAXI S Publishing Report 73
Jörg Oyen
Publishing Report
j.oyen@publishing-report.com
www.publishing-report.com
Kaum eine Medienproduktion kann auf Datenbanken verzichten. Doch noch immer werden
viele Publikationsinhalte mit sehr unterschiedlichen Methoden und Werkzeugen aufbe-
reitet. Hier können Optimierungen mit dem Einsatz einer geeigneten Software erreicht
werden. Im Folgenden werden vier Checkpunkte genannt, mit denen man die Effizienz und
die Funktionalität solcher Tools schon vor der Inbetriebnahme überprüfen kann.
Überprüfen Sie:
…die vorhandenen Daten
Als Erstes müssen die Daten (strukturierte
Informationen, Texte, Bilder) konsolidiert
und mediengerecht aufbereitet werden.
…die Sprachfassungen
Gerade bei multilingualen Produktionen
sollte frühzeitig getestet werden, wie sich
bestimmte Sprachen verhalten. Wird für
alle Sprachen mit demselben Layout
gearbeitet, so muss das Layout auf die
längste Sprache hin angepasst sein, wie
z. B. für Französisch und Finnisch.
…den medienneutralen Umgang
mit Sonderzeichen
M2 ist nicht gleich m
2
: Je nach Aus-
gabemedium werden unterschiedliche
Zeichenfolgen benötigt, um eine korrekte
Darstellung zu ermöglichen. Opentype
und Unicode kann hier die Arbeit er-
leichtern – vorausgesetzt, alle verwen-
deten Programme und Systeme arbei-
ten mit diesen Standards.
…die Layoutstandardisierungen
Häufig ist die Präsentation eines Pro-
duktes in ihrer Größe variabel. Das
hängt u.a. von der Textmenge und der
Anzahl an Bildern ab. Diese Variabilität
kann durch die datenbankgestützte
Medienproduktion umgesetzt werden.
Dabei kommen Database-Publishing-
Werkzeuge, die dynamische Layout-
templates unterstützen, zum Einsatz.
Eine enorme Anforderung an die daten-
bankgestützte Medienproduktion…
Beispielsweise: Textrahmen sollten dabei
analog zu den Tabellenzeilen mitwach-
sen und jede Vorlage unterschiedliche
Darstellungsgrößen bekommen. Bei
einem solchen generativen bzw. auto-
matischen Seitenaufbau muss man
jedoch darauf achten, ob man durch
das Verschieben der Rahmen und durch
das Anpassen der Inhalte nicht zu viel
Zeit verliert. Mit dem Einsatz von
Database Publishing müssen in den
meisten Fällen die Layouts überabeitet
werden. Trotz des Einsatzes von dyna-
mischen Templates müssen die ver-
schiedenen Darstellungsvarianten defi-
niert werden. Oft ist auch eine Stan-
dardisierung der DTP-Musterdokumente
(Stilvorlagen, Musterseiten etc.) not-
wendig. Auch muss festgelegt werden,
ob mit einem eher rasterorientierten
Layout oder einem Flusslayout gearbei-
tet werden soll.
Fazit
Ohne eine gründliche Vorbereitung,
ausgiebige Tests sowie Umstellungen
im Datenhandling und in der Layout-
umsetzung stehen mögliche Optimie-
rungen durch das Database Publishing
auf wackeligen Beinen. Doch Mehr-
arbeit fällt eigentlich nur in der Initiali-
sierungsphase an. Vier erste Checkpunkte,
die schnell Aufschluss geben, ob ein
System so effizient arbeitet, wie es sollte.
„ Jörg Oyen, Publishing Report
REDUKTION UND REPRODUKTION IN DER DATENBANK-
GESTÜTZTEN MEDIENPRODUKTION: QUICKCHECK
oyen.de
Aktuelle Layoutprogramme
unterstützen durchgängig
Unicode und Opentype
74
74 Publishing Report PRAXI S
Das Brand-Management-System BrandMaker wird bei der Commerz-
bank eingesetzt, um den dezentralen Einheiten die lokale Marketing-
kommunikation zu erleichtern. Das Marketingportal unterstützt
aber auch die Zentrale durch einfache und transparente Auswer-
tungsmöglichkeiten.
Die Anforderung: Die Filialkommu-
nikation soll optimiert werden
Die Commerzbank ist das zweitgrößte
Kreditinstitut Deutschlands und unter-
hält ein flächendeckendes Netz von 800
Filialen in Deutschland. Eine CI- und CD-
konforme Kommunikation der Filialen
ist für eine Großbank das A und O, um
den Kunden Markenwerte wie Zuver-
lässigkeit, Sicherheit und Qualität glaub-
haft zu vermitteln.
Deshalb suchte die Commerzbank nach
einer IT-Lösung, die die Filialkommunika-
tion qualitativ absichert. Neben Aspekten
der CI- und CD-konformen Kommuni-
kation war es für die Verantwortlichen
wichtig, dass die dezentralen Einheiten
schnell und kostengünstig kommunizie-
ren können. Eine dritte bedeutende An-
forderung an die gewünschte Lösung für
das Filialmarketing war eine Auswer-
tungsmöglichkeit: Die durchgeführten
Kommunikationsmaßnahmen sollten
automatisch an die Commerzbank-Zen-
trale in Frankfurt übermittelt werden.
Man wollte nachvollziehen können,
welche Kommunikationsaktivitäten
„draußen“ durchgeführt werden.
Die Antwort: Comedia – die Lösung
auf Basis von BrandMaker
Die Commerzbank entschied sich für
den Einsatz des Brand-Management-
Systems BrandMaker, ein Produkt des
Karlsruher IT-Dienstleisters pi-consult.
Es handelt sich dabei um eine web-
basierte, modular aufgebaute Software-
suite, der eine serviceorientierte Archi-
tektur zugrunde liegt.
Modularer Aufbau für kunden-
spezifische Anforderungen
BrandMaker besteht aus einer Basis-
plattform, an die die benötigten Lö-
sungsmodule den Kundenanforderungen
entsprechend angedockt werden. Der
modulare Aufbau – vom Anzeigen-Ma-
nagement bis zum Werbemittel-Shop –
bietet ein breites Spektrum und unüber-
sehbare Vorteile. Die eingesetzten Bau-
steine werden über die gemeinsame
Basisplattform miteinander vernetzt.
BrandMaker stellt vor allem Unterneh-
men mit dezentralen Strukturen wie
Händlern, Tochtergesellschaften und
Filialen eine Vielzahl an Einsatzmöglich-
keiten zur Verfügung:
œ den Marketing-Planer für die inte-
grierte Planung von Kampagnen und
Marketing-Aktivitäten.
œ den Medien-Pool für die zentrale
Speicherung und Verwaltung aller
Brand Assets: Sowohl Mitarbeiter der
Zentrale als auch dezentrale Mit-
arbeiter greifen schnell und zielsicher
auf freigegebene und CI-konforme
Bilder, Logos etc. zu.
œ das Modul Anzeigen-Management
zur kostengünstigen und schnellen
Erstellung von Anzeigen. Basierend X
BRANDMAKER ALS GEMEINSAME BASIS FÜR
MARKETING UND KOMMUNIKATION
Screenbeispiele aus BrandMaker:
Der webbasierte Marketing-Planer erleichtert die
Maßnahmenplanung und spart Zeit bei der
Abstimmung. Dezentrale Einheiten wie Händler
erstellen und schalten ihre
Print-Anzeigen in BrandMaker selbst.
75
PRAXI S Publishing Report 75
auf Vorlagen können Anzeigen von
dezentralen Medienverwendern in
weniger als zehn Minuten individua-
lisiert und an den Verlag versendet
werden – immer CI-konform.
œ die Geschäftsausstattung für die
unternehmensweite Erstellung von
Briefpapier, Visitenkarten etc. per
Mausklick. Dabei stellt die zentrale
Publishing-Lösung zu jeder Zeit die
CI-Konformität der Materialien und
die Einhaltung hinterlegter Workflows
sicher.
œ die Textdatenbank mit einem zentra-
len Pool für Textbausteine als wert-
volle Unterstützung für die dezentrale
Kommunikation. Sie ist gleichzeitig ein
Instrument, das die einheitliche Kom-
munikation sicherstellt.
œ das Dienstleister-Management für
die Integration von Agenturen und
Druckdienstleistern in das Marketing-
portal.
œ das Budget-Management als Werk-
zeug für die Verteilung und Kontrolle
von zentralen und dezentralen Mar-
keting-Budgets.
œ die Statistik als Tool für Auswertungen
und Reports: Per Knopfdruck abruf-
bare Berichte geben Auskunft da-
rüber, welche Vorlagen und Medien-
objekte von Händlern, Filialen oder
Tochtergesellschaften abgerufen und
verwendet wurden. Die zentrale
Marketingabteilung ist im Bilde, was
„draußen“ in welcher Weise kommu-
niziert wird.
Technologie für volle Flexibilität
BrandMaker basiert auf J2EE. Das System
lässt sich unkompliziert an bestehende
Systeme wie CRM-, ERP- oder hauseige-
ne Systeme in Unternehmen anbinden.
Im Bereich der Publishing-Lösungen,
beispielsweise im Bereich Anzeigen-
Management oder Broschüren-Manage-
ment, können Firmen zwischen der An-
bindung an Adobe InDesign und Quark
DDS wählen. pi-consult ist Partner beider
Unternehmen und bietet die flexible An-
bindung an deren Serverprodukte.
Schnelle und hochwertige
Ergebnisse
BrandMaker erzielte eine Akzeptanz bei
den Commerzbank-Mitarbeitern, die alle
Erwartungen übertraf. Die auf die Bedürf-
nisse des Unternehmens zugeschnittene
Oberfläche der eingesetzten Module hat
wesentlich dazu beigetragen. Der Ar-
beits- und Zeitaufwand für die Medien-
erstellung der Filialen wurde für die
unterstützten Prozesse signifikant ver-
ringert. Die mit BrandMaker erstellten
Medien, z. B. Visitenkarten, sind zu 100
Prozent CI-konform. Die Kommunikation
zwischen den Medien-Usern bei den de-
zentralen Einheiten und der Zentrale
wurde intensiviert. Diese kann den de-
zentralen Bedarf an Medien und Maß-
nahmen dank BrandMaker nun viel ge-
nauer bestimmen. Es besteht mehr Trans-
parenz und Klarheit über das Gesamt-
bild der eingesetzten Kommunikations-
maßnahmen. Dr. Rolf Darmstadt, Leiter
Öffentlichkeitsarbeit, ist mit diesen
Ergebnissen zufrieden: „Unsere Brand-
Maker-Lösung Comedia hat die Kommu-
nikation zwischen den zentralen Berei-
chen und unseren medienproduzieren-
den dezentralen Einheiten auf eine
gemeinsame, aktuelle und qualitätsge-
sicherte Basis gestellt. Wir haben unser
Leistungsvermögen im Marketing spür-
bar gesteigert.“
„ Kerstin Heinemann, pi-consult
Kerstin Heinemann
pi-consult gmbh
kerstin.heinemann@pi-consult.de
www.brandmaker.com
www.pi-consult.de
76
76 Publishing Report PRAXI S
Mit der Einführung von DTP-Systemen begann die Digitalisierung des Publishing-Prozesses.
Heute wird vom Layout-Entwurf bis zur Druckmaschine digital gearbeitet. Wie aber sieht
es mit den vorgelagerten Schritten aus? Hier wird noch häufig mit Schere und Klebstoff
„gebastelt“. Karstadt hat in Zusammenarbeit mit MediAhaus und Opix einen radikalen
Schnitt gewagt: Jetzt werden auch die vorgeschalteten Arbeitsschritte digital durchgeführt.
Der Partner
MediAhaus ist eine in Ahaus und
Krefeld ansässige Unternehmensgruppe
mit über 120 Mitarbeitern. Durch inno-
vative Produktausweitung deckt das
Leistungsangebot heute alle Bereiche
eines modernen Mediendienstleisters
ab. Getreu dem Motto „Mit Standard-
angeboten löst man keine Probleme –
man schafft höchstens welche“ bietet
MediAhaus individuell zugeschnittene
Lösungen an. Mit dem Kunden Karstadt
wurden innovative Prozesse in der
Werbemittelproduktion umgesetzt, die
im Folgenden beschrieben werden.
Die Herausforderung
Mit über 5.000 Bilddatenbank-Objekten
und vielen verschiedenen Dienstleistern
aus den Bereichen Grafik, Repro und
Druck ging es im Jahre 2003 für Karstadt
darum, eine effiziente, prozessoptimie-
rende und insbesondere einheitliche
Lösung für die Werbemittelherstellung zu
etablieren. Die Bilddaten waren bis dahin
bei verschiedensten Partnern gelagert
worden. Damit hatte ein nicht unwesent-
liches Risiko für die Produktionssicher-
heit bestanden, ganz zu schweigen vom
Bildrechercheaufwand für neue Pro-
spekte. Nicht zuletzt die Kosten für
immer wieder notwendige Datenliefe-
rungen an die verschiedenen Partner
und die Ausgaben für die Neuerstellung
bereits existierender, aber nicht mehr
auffindbarer Daten forcierten die Ent-
scheidung, auf Grundlage des Basis-
systems der Opix AG, Opix Media City,
ein Produktionsdatenbanksystem zu er-
stellen.
Im Laufe des Jahres 2004 stand ein wei-
terer Schritt zur Optimierung der Wer-
bemittelproduktion an. Ziel war es, das
berüchtigte „Klebelayout“ zu eliminie-
ren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ein
Mitarbeiter nach jeder Werbesitzung
die vorhandenen Prospekte zerschnit-
ten und für die Neuproduktion zu einem
groben Vorlayout erneut zusammenge-
fügt. Dies war möglich, weil rund 80
Prozent der Artikel nur leicht modifizierte
Übernahmen aus bereits vorhandenen
Werbemitteln waren. Neben der unzeit-
gemäßen, archaisch anmutenden Vor-
gehensweise in Zeiten der kompletten
Digitalisierung gab es natürlich vor allem
wirtschaftliche Gründe, warum Karstadt
die Methode modifizieren wollte. Ein
digitales, datenbankgestütztes Klebe-
layout bietet ganz offensichtliche ökono-
mische Vorteile. Oder anders gesagt:
Bisherige Prozess-Schwachstellen werden
damit umschifft. Zuerst entfällt die manu-
elle Umsetzung, d.h. der Erstellungspro-
zess wird mit der Digitalisierung be-
schleunigt. Des Weiteren bedeutet die
schnelle Visualisierung am Bildschirm
ein geringeres Änderungsvolumen, X
KARSTADT, MEDIAHAUS UND
DER DIGITALE KLEBSTOFF DBEDIX
77
PRAXI S Publishing Report 77
weil bereits in einem frühen Stadium
Produkt-Flyer und Werbemittel fast lay-
outverbindlich dargestellt werden kön-
nen. Schließlich können durch die Inte-
gration des digitalen Klebelayouts
Prozesse wie die Bildbeschaffung und
die Verarbeitung früher angestoßen
werden.
Der ursprüngliche Gedanke, direkt nach
der Werbesitzung einen visuellen Ein-
druck des nächsten Prospekts zu erlan-
gen, sollte natürlich auch weiterhin er-
halten bleiben. Allerdings wurde die
Frage nach der Technik gründlich über-
dacht. Nach ersten Testphasen und eini-
gen internen Umstrukturierungen war
es soweit: Anfang 2005 begann der ent-
sprechende Bereich, mit dbEdix, dem
Produktdaten-Modul der Opix Media
City, zu arbeiten – die Bilddatenbank
wurde zur Produktionsdatenbank. Neben
Artikelnummern werden seitdem auch
stetig Preise, Beschreibungen, Bullet-
points und weitere produktrelevante
Informationen digital erfasst und ge-
pflegt. Dieser Informationsbestand bil-
det die Grundlage für die halbautoma-
tisierte Medienproduktion mit dbEdix.
Artikelplanung, Vorlayouts, Objekt- und
Dokumentenverwaltung werden jetzt
über einen internetfähigen Client abge-
handelt. Agenturen und andere Medien-
dienstleister werden zentral aus dem
Portfolio der Media City bedient. So exi-
stieren die Software-Module Blader,
Scooter und dbEdix für die reibungslose
Werbemittelproduktion an den ver-
schiedensten Standorten nebeneinander,
verbunden durch die Mediendatenbank
beim MediAhaus im westfälischen
Ahaus.
Fazit
Inzwischen können MediAhaus und
Karstadt auf eine erfolgreiche Produk-
tion von rund 80 Kampagnen mit ins-
gesamt über 2.600 beworbenen Ar-
tikeln zurückblicken. Dabei hat sich der
Faktor Zeit für Produktion und Planung
um bis zu 50 Prozent reduziert – bei
gleichzeitig gestiegener Produktions-
sicherheit. Korrekturaufwände konnten
reduziert und der verbleibende Korrek-
turumfang beschleunigt werden. Kleber
und Schere werden jetzt nur noch für
die Bürodekoration gebraucht.
„ Oliver Treubel, Publishing Report
Georg Pennekamp
MediAhaus
Pennekamp@MediAhaus.de
www.MediAhaus.de
Produktdatenmodul
der Opix Media City
In dbEdix kann der Produkt-Manager
im WYSIWYG-Modus seine
Kampagne zusammenstellen
78
78 Publishing Report PRAXI S
Der Gesamtdienstleister für Werbung, Produktion und Services (WPS) produziert und
verwaltet die Werbemittel des Handelsunternehmens OTTO'S mit dem CaTS-System der
Systemintegration Gieseking & Grunzig GmbH. Dabei bietet das Produktdatenmanage-
ment- und Katalog-Management-System CaTS nicht nur optimale Lösungen für den
B-to-B-Bereich, sondern vor allem für B-to-C-Werbemittel.
Diese Tatsache erkannte auch das Handelsunternehmen OTTO’S
aus Sursee in der Schweiz. OTTO’S gehört europaweit zu den
größten Posteneinkäufern in den Bereichen Food, Non-Food,
Textil und Möbel. Dieses Basissortiment wird jede Woche durch
besondere Postenangebote ergänzt. Entsprechend umfangreich
und divergent gestalten sich die Werbemittel. Ganz zu schwei-
gen davon, dass die Werbezeitschriften auf Deutsch, Französisch
und Italienisch erscheinen und die Produkte in verschiedenen
Werbemitteln zeitgleich oder zeitlich versetzt erscheinen.
Bis vor kurzem verwaltete OTTO’S seine Produktdaten mit MS
Access und auf mehreren Systemen. Die auf die Realisation von
Werbemitteln spezialisierte Agentur WPS bot OTTO’S erfolgreich
eine Lösung an, mit der OTTO’S im ASP (Application Service Pro-
viding) die Werbemittel verplanen kann und die einen schnellen
und unkomplizierten Zugriff auf die relevanten Informationen
ermöglicht.
Das neue System stellt vor allem die vorverplanten dreisprachi-
gen Produktdaten der Agentur WPS online zur Verfügung und
gliedert sich gleichzeitig in die bestehende EDV-Landschaft von
OTTO’S ein. So wird der Datenabgleich des ERP-Systems sicher-
gestellt, und Verplanungsdaten werden für die Statistiken an
das DataWare-House weitergegeben. Nicht zuletzt bei der Soft-
ware werden besonders relevante Kriterien wie Kopienkonzept,
Synchronisation auf Stammdaten, Auswertung, Reporting via PDF
und Übernahme von Referenzartikeln beachtet.
Die WPS setzt für diese Anforderung das Catalog-and-Time-System
CaTS von der Systemintegration Gieseking & Grunzig GmbH ein.
Dieses Katalog-Management-System ist zuvor bereits erfolgreich
in renommierten Unternehmen wie der HOWEG transGourmet
Schweiz AG, Expert Schweiz Tetora AG, EP: Electronic Partner,
EP: Elector ServicePartner, First class und Carrefour eingeführt
worden. Sein großes Plus: Es besitzt im Standardfunktionsumfang
bereits viele der geforderten Funktionen. Das flexible PlugIn-
Konzept der JAVA-EE-Architektur ermöglicht OTTO’S außerdem
die kostengünstige Realisierung der Kundenerweiterung.
Anpirschen: Was CaTS kann
Vor der Einführung des neuen Systems nahmen OTTO’S und die
Agentur WPS eine detaillierte Analyse der Workflows für die
Erzeugung der Werbemittel vor, wobei der Definition und
Strukturierung der Produktmerkmale besondere Aufmerksamkeit
gewidmet wurde. Das in CaTS integrierte Verplanungsmodul,
das die Referenzartikel sichtet, wurde in mehreren Schritten ein-
geführt. Schnittstellen zum ERP-System, zum DataWare-House
(MS SQL-Server) und der DTP-Software Adobe InDesign wurden
umgesetzt. So wurde die Pflege der Produktdaten in einem ein-
zigen System ermöglicht. Aufgrund der Vielfalt der Werbemittel
entschied man sich für eine halbautomatische Herstellungsweise.
Dabei hat die Agentur WPS nun die Möglichkeit, über Adobe
InDesign letzte Änderungen oder Korrekturen bei der :
PRAXIS BEI OTTO’S
DAS PIM-SYSTEM CATS IM HANDEL
ganz links: Bildervorschau des
aktuellen Produktes
links: PDF-Seitenvorschau
der Publikationseite
fertig gesetztes
Werbemittel aus dem DTP
20.-
Tinto de España
«Los Mariachis»
spanischer Rotwein
Konkurrenzvergleich
29
40
6 x 75 cl
OMO
79
PRAXI S Publishing Report 79
Übersetzung online in CaTS zurückzu-
schreiben. Um die sich zeitlich über-
schneidende Werbemittel-Produktion
sicherzustellen, wurde das im CaTS-
Standard enthaltene Produktkopien-
Konzept konfiguriert und eingesetzt.
Zum Sprung bereit: Was CaTS leistet
Zurzeit umfasst der Produktstamm von
OTTO’S ca. 60.000 Artikel. Durch die fle-
xible Importschnittstelle von CaTS konn-
ten diese Produktdaten innerhalb kür-
zester Zeit initial importiert werden.
Dabei übernahm CaTS die Strukturen
und Hierarchien der anderen Systeme,
sodass sich der Anwender nicht erst in
die neue Datenaufbereitung einarbei-
ten musste. Die Referenzproduktdaten
aus dem DataWare-House und aus dem
alten Verplanungssystem wurden über
die gleiche Importschnittstelle automa-
tisch den entsprechenden Produkten
zugeordnet. Auch das umfangreiche
Bildmaterial der Agentur WPS, das im
OPIX-Enterprise-Media-Management
gespeichert ist, wurde durch eine On-
line-Schnittstelle angebunden.
Alle bisherigen Schnittstellen sind nach
dem Initialimport durch die CaTS-On-
line-Schnittstellen erweitert worden.
Jetzt haben die Benutzer zu jeder Zeit
eine aktuelle Sicht auf die Produkt-
daten. In CaTS werden diese Daten zen-
tral gespeichert und je nach Bedarf um
werbemittelspezifische Inhalte ergänzt.
Maus gefangen: Wie CaTS arbeitet
Bei den verschiedenen Werbemitteln,
die OTTO’S im B-to-C-Bereich einsetzt,
gibt es Informationen wie Preis-HIT,
Posten-HIT, Neu, Seitenüberschriften,
Produktgruppeninfos etc. – alles Daten,
die nicht an die einzelnen Produkte,
sondern an die Strukturen der Publi-
kationen geknüpft sind. CaTS bietet
auch hier Elemente zur Speicherung.
Nach der Dateneingabe wird über das
interne Workflow-System via E-Mail die
Übersetzung und Produktion bei der
Agentur WPS angestoßen. Bei der
Werbemittelproduktion selbst legt CaTS
durch eine integrierte Seitenverplanung
die Anzahl der Seiten, ihre Reihenfolge
usw. fest. Die Produktverantwortlichen
verplanen im nächsten Schritt die
Artikel mit den Grundinformationen als
Produktkopie auf einer Werbemittel-
seite. Danach wird das Produkt um wer-
bespezifische Inhalte ergänzt. CaTS lie-
fert eine PDF-Vorschau auf die zukünftige
Publikationsseite. Die endgültige Pro-
duktion in Adobe InDesign wird durch
das InDesign-PlugIn „CaTS-Comet“ un-
terstützt. Es ermöglicht sowohl den lesen-
den wie auch den schreibenden Zugriff
auf das CaTS-System über das Internet.
Fazit: Wie CaTS zum Erfolg führt.
Die Geschäftsleitung von OTTO'S ist
überzeugt von dem neuen System: „Mit
unserer Agentur WPS und dem System-
partner Systemintegration Gieseking &
Grunzig konnten wir das komplexe
Projekt in kurzer Zeit umsetzen. Wir sind
begeistert von der Schnelligkeit und
Qualität der Umsetzung. CaTS be-
schleunigt das Verplanen der Produkte
und gestattet uns vor der DTP-Produk-
tion einen Gesamteindruck des Werbe-
mittels. Die Kommunikation hat deut-
lich an Qualität gewonnen, und im
Tagesgeschäft kann Zeit eingespart wer-
den. Kurz: ein von der WPS und System-
integration sehr professionell durchge-
führtes Projekt.“
Martina Borgschulze,
Publishing Report
Peter Grunzig
Systemintegration Gieseking &
Grunzig GmbH
grunzig@systemintegration.net
www.systemintegration.net
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80
80 Publishing Report PRAXI S
Mit dem 2002 gestarteten Projekt SGNET hat Silent Gliss-Vorhangsysteme eine zentra-
le Informationsplattform eingeführt, die es den Ländergesellschaften ermöglicht, an
ihre lokalen Bedürfnisse angepasste elektronische und gedruckte Publikationen zu
erstellen. Somit hat das Traditionsunternehmen Silent Gliss seine Marktposition in
einem globalen Marktumfeld behaupten können.
Die Idee eines Schweizer Ingenieurs von
der geräuschlosen Vorhangschiene führte
vor mehr als fünfzig Jahren zur Gründung
von Silent Gliss. Das Unternehmen ist
heute weltweit tätig und ist als Design-
und Technologie-Leader positioniert.
Dezentrales Marketing
Die Ansprüche an die Gestaltung von
Innenräumen unterscheiden sich von
Land zu Land. Für den Erfolg von Silent
Gliss ist deshalt die Marktnähe der
Ländergesellschaften entscheidend. Sor-
timent, Preise, Kommunikationsmaß-
nahmen und Distributionskanäle werden
daher meist selbstständig vor Ort be-
stimmt. Um diese dezentralen Marketing-
prozesse zu unterstützen, stellt Silent
Gliss Int. den Ländergesellschaften das
Marketingmaterial im Intranet zur Ver-
fügung. Diese Struktur verlangt nach
Marketingprozessen, die trotz strikter
CI-/CD-Vorgaben so gestaltet werden
können, dass sie die Flexibilität der
Ländergesellschaften nicht einschränken.
Das Intranet als Informations- und
Kommunikationsdrehscheibe
Das Intranet bietet den Ländergesell-
schaften Zugriff auf verschiedenste
Anwendungen und Informationen, die
sie in der Vermarktung der Vorhang-
systeme unterstützen:
œ Zur Einführung eines neuen Produkts
steht im Intranet ein Marketing-Toolkit
zur Verfügung: Es umfasst alle rele-
vanten Dokumente und Informationen.
œ Das Technische Handbuch bildet sämt-
liche Produkte und ihre Verknüpfungen
untereinander ab.
œ In der File-Datenbank sind die Bilder,
Fotos von Referenzobjekten und die
technischen Zeichnungen zu den Pro-
dukten sowie die Logos und andere
CI-/CD-Vorlagen von Silent Gliss hin-
terlegt.
œ Der CatalogueMaker dient der Auf-
bereitung der Kataloge bis zur
fertigen Druckvorlage und hat eine
Exportschnittstelle zum Online-
katalog.
œ Zur Pflege ihres Internetauftritts
haben die Ländergesellschaften Zu-
griff auf das Content-Management-
System. Den Inhalt können die
Ländergesellschaften selbst erfassen
und ergänzen.
œ Bei einem Teil der Ländergesellschaf-
ten werden die Internetauftritte durch
ein Extranet ergänzt, auf denen sie Pla-
nern und Architekten Inhalte passwort-
geschützt zugänglich machen können.
Alle diese Systeme wurden in enger
Zusammenarbeit mit den Verantwort-
lichen von Silent Gliss durch die Stäm-
pfli all media AG in Bern entwickelt.
Dezentrale Katalogaufbereitung –
zentrale Datenhaltung
Der Katalog ist das Leitelement für das
Marketing der Ländergesellschaften. Er
umfasst sowohl einen Verkaufsteil als
auch einen technischen Teil und dient
Fachhändlern sowie Architekten als X
DEZENTRALES MARKETING FÜR
GEHOBENE ANSPRÜCHE BEI SILENT GLISS
BaseCataloqueMaker mit den an
verschiedene Länder zugewiesenen
Produktgruppen
Burj-al-Arab,
eine der Topreferenzen von Silent Gliss
81
PRAXI S Publishing Report 81
Gundlage für die Auswahl eines Vorhang-
systems. Der Prozess zur Aufberei-
tung eines Katalogs bis zur Druckvorlage
gestaltete sich für die Ländergesell-
schaften früher sehr kosten- und zeitin-
tensiv, einzelne Arbeiten wurden redun-
dant ausgeführt. Die Daten wurden
dezentral von den Ländergesellschaften
gepflegt. Zudem fehlte eine elektroni-
sche Katalogversion. Deshalb entschied
sich Silent Gliss, den Vorgang der
Druckvorbereitung mit einer Internet-
lösung zu unterstützen. Im Zuge ihrer
Einführung wurde der Prozess zur Kata-
logaufbereitung standardisiert. Basis
für die Erstellung eines Katalogs ist die
File-Datenbank als Media-Asset-Manage-
ment-System. Darin sind sämtliche
Bilddaten hinterlegt. Diese werden von
der Marketingabteilung des Headquar-
ters erfasst und mit den entsprechenden
Metadaten versehen.
In dieser Abteilung erfolgt auch die
Datenpflege des Masterkatalogs per
BaseCatalogueMaker. Die in Englisch
gepflegten Inhalte werden den Länder-
gesellschaften zur Verfügung gestellt.
Diese passen die Informationen im
CompanyCatalogueMaker den lokalen
Gegebenheiten an: Sie stellen ihr
Sortiment aus dem Basissortiment
zusammen, übersetzen die Texte in die
jeweilige Sprache und wählen die Bilder
aus. Der CompanyCatalogueMaker
generiert vollautomatisch CI-/CD-kon-
forme PDF-Files, die für die Druckweiter-
verarbeitung verwendet werden.
Alle Inhalte des gedruckten Katalogs
sind in das Extranet eingebunden und
können auch für einen Online-Katalog
genutzt werden. Dieser entspricht damit
im Inhalt dem gedruckten Katalog –
nicht aber in der Gestaltung und
Struktur. Er bietet den Planern und
Architekten zusätzlich die Möglichkeit,
ausgewählte – für die Montage not-
wendige – CAD-Zeichnungen direkt in
ihre Pläne zu importieren.
Time to Market verkürzt
Pro Jahr entwickelt Silent Gliss zwei bis
drei neue Produkte. Die „Time to
Market“-Spanne wird durch die Ein-
führung des CatalogueMakers mini-
miert. Der aufwendige dezentrale Pro-
zess zur Aufbereitung des Katalogs in
der Druckvorstufe wird effizienter, und
durch die Automation der Katalog-
aufbereitung gewinnen die Länder-
gesellschaften Zeit, bis sie das Pro-
dukt am Markt lancieren.
Die zentrale Datenpflege führt außer-
dem zu einer besseren Datenqualität.
Durch die Standardisierung des Pro-
zesses kann die CI-/CD-Konformität
sichergestellt werden. Der Catalogue-
Maker unterstützt die einheitliche Ver-
wendung von grafischen Elementen,
Bildern und Texten.
Mit der Zweiteilung des Katalogs in
einen technischen und einen Verkaufs-
teil unterstützen die Ländergesell-
schaften ihre Wiederverkäufer besser.
Insgesamt profitieren alle Beteiligten
von den Synergien und Skaleneffekten.
Durch die Bündelung der Druckaufträge
bei der Stämpfli Publikationen AG in
zwei Druckzyklen pro Jahr kann Silent
Gliss Skaleneffekte bei der Produktion
der gedruckten Kataloge realisieren und
damit weitere Kosten einsparen.
Fazit
Mit der Nutzung von Internet-Tech-
nologien und intelligenten Publikations-
systemen können weltweit tätige
Organisationen die Marketingprozesse
effizienter gestalten. Ein zentrales
Systemkonzept optimiert dezentrales
Marketing und stellt ein einheitliches
CI / CD einer globalen Marke sicher.
„ Bernhard Kobel,
Stämpfli Publikationen AG
Bernhard Kobel
Stämpfli Publikationen AG
bernhard.kobel@staempfli.com
www.staempfli.com
Heute umfasst jeder mit
dem CatalogueMaker
erzeugte Katalog bis zu
700 Seiten, mit einem
Verkaufsteil und einem
technischen Teil.
82
82 Publishing Report PRAXI S
Für global agierende Unternehmen wie Siemens kommt daten-
bankgestütztem Corporate Publishing eine immer größere Be-
deutung zu. Die vielfältigen Kommunikationsanforderungen
sind oft nicht mehr mit einer systemgestützten Informations-
logistik zu bewältigen. Unternehmenspublikationen sollen dem
Konsumenten eine Marke und die damit verbundenen Werte
näher bringen. Darüber hinaus stellen Broschüren, Kundenzeit-
schriften, Mailings usw. ein wichtiges Instrument zur Kunden-
bindung dar. Für die Verbreitung der Informationen werden
meist alle erdenklichen Kommunikationskanäle genutzt, damit
die externen, aber auch die internen Zielgruppen in geeigneter
Form angesprochen werden können. Denn: Nicht nur Endkunden,
auch Mitarbeiter, Zulieferer und Aktionäre wollen und müssen
auf dem Laufenden gehalten werden. Eine zentrale Medien-
datenbank ermöglicht dabei eine strukturierte Verwaltung der
relevanten Informationen.
Der Kommunikationsbereich der Siemens AG in Österreich setzt
für die datenbankgestützte Umsetzung von klassischen Werbe-
aktivitäten im Print- und Online-Bereich, von Pressemitteilungen,
Events, Messen und Ausstellungen sowie Internetprojekten seit
zehn Jahren die Software der Berliner Firma Opix ein. In mehreren
Schritten wurde das System den Ansprüchen der Auftrags-
abwicklung von Siemens CC (Corporate Communications) ange-
passt. Für die verschiedenen Bereiche – beispielsweise Interne
Kommunikation, Corporate Branding, Controlling, Internet und
Mediaplanung – stehen in mehreren Hierarchien ca. 15 Auf-
tragstypen zur Auswahl, die als Basis für die Auftragsverwaltung
inklusive aller kaufmännischen Daten fungieren. Der Workflow
folgt dabei den Weiterentwicklungen in der Kommunikations-
technologie, gestützt durch die neuen Opix-Releases und pas-
sende Programm-Module. Die Einbindung von Partnern und
Lieferanten wird den Anforderungen entsprechend permanent
erweitert und den Erfordernissen einer effizienten Jobabwick-
lung gemäß des Crossmedia-Ansatzes angepasst.
T Oliver Treubel, Publishing Report
10-JÄHRIGES JUBILÄUM BEI SIEMENS ÖSTERREICH
DATENBANKGESTÜTZTES CORPORATE PUBLISHING
&
Siemens Österreich
setzt Opix ein
83
PRAXI S Publishing Report 83
Publishing Report : Herr Hirn, erstmal Gratulation zum zehn-
jährigen Jubiläum …
Werner Hirn: Vielen Dank. Wir haben viel erreicht, zumal wir
1996 vor einer großen Herausforderung standen. Es bestand
die Notwendigkeit, die zunehmende Menge von digitalen Daten
zentral und strukturiert zu verwalten. Auf der Suche nach einer
geeigneten Datenbanklösung haben wir uns damals für Opix
entschieden.
Publ i shi ng Report : Stichwort Entwicklungsfähigkeit: Nach
zehn Jahren haben Sie eine sehr tiefe Prozessintegration und die
Einbindung der Lösung in alle beteiligten Systeme erreicht.
Welche Bedeutung kommt diesen Maßnahmen zu?
Werner Hirn: Eine sehr hohe. Wir haben mit einer reinen
Bilddatenbank begonnen, weil in den Anfangstagen der
Schwerpunkt auf der Druckvorstufe lag. Sukzessive wurde im
Laufe der Jahre eine vollintegrierte Gesamtlösung geschaffen,
die die Auftragsabwicklung und die Integration in die betriebs-
eigenen kaufmännischen Prozesse (SAP) einschließt. Abteilungs-
übergreifend wurde eine komplette Transparenz der verwendeten
projektbezogenen Daten sowie der Budgetverwaltung einzelner
interner Gruppen erreicht. Die Auftragsnummern-Hierarchie und
die Verwendung verschiedener Auftragstypen bilden die
Grundlage für die weiterführenden kaufmännischen Prozesse
(SAP), das interne Arbeitszeitmanagement (AZM) und die
Produktivierung – Prozesse, die in der Folge außerhalb von Opix
realisiert werden.
Publishing Report : Welche Effekte konnten erzielt werden?
Werner Hirn: Das Zauberwort heißt Geschwindigkeit. Daten
sowohl im Print- als auch im Grafikbereich können viel schnel-
ler als vorher wiedergefunden werden. Die Einführung von
Zusatzmodulen und neuen Opix-Releases führte zu einer suk-
zessiven Optimierung des Workflows und zur Einbindung exter-
ner Lieferanten (z. B. Grafiker, Druckereien). Die schon angespro-
chene Transparenz ermöglicht außerdem eine Vielzahl von
Auswertungen.
Publishing Report : Könnten Sie den ROI beziffern?
Werner Hirn: Eine seriöse Angabe ist nicht möglich, weil
sowohl die Kosten- als auch die Nutzenseite schwer zu quanti-
fizieren ist. Die Software- und Wartungskosten können genau
beziffert werden. Bei den internen Leistungen für den Aufbau
und die Betreuung der Datenbank fällt das schon schwerer. Die
Anforderungen und Aufgaben an die Siemens Corporate
Communications wachsen kontinuierlich. Eine exakte Vorher-
und Nachher-Betrachtung ist schon deshalb nicht möglich. Aber
eines kann mit Sicherheit gesagt werden: Ohne zentrale
Mediendatenbank könnten wir die an uns gestellten Aufgaben
mit dem vorhandenen Personal und den zur Verfügung stehen-
den Budgets sicher nicht lösen.
Publ i shi ng Report : Eine Entwicklung findet nicht ohne
Schwierigkeiten statt. Welche Probleme traten auf?
Werner Hirn: Die Software kann natürlich nur die Basis dar-
stellen: Sie muss einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit und
Integrationsfähigkeit mitbringen. Für die erforderlichen Modi-
fikationen ist ein technischer Administrator unerlässlich. Die
Dynamik erfordert darüber hinaus von den Usern des Systems
eine ständige Lern- und Schulungsbereitschaft. Nicht nur die
Software, auch ihre Anwender müssen auf sich verändernde
Anforderungen reagieren können. Hierfür muss die Akzeptanz
der Software bei den Mitarbeitern gefördert werden, die tag-
täglich damit arbeiten.
Publishing Report : Herr Hirn, vielen Dank für das Gespräch.
Werner Hirn
Siemens Österreich
Corporate Communications
Mehr Infos zu opix: www.opix.de
Werner Hirn, seit 1996 Opix-Projektleiter der Siemens AG Österreich, berichtet von seinen Erfahrungen mit der Software-Lösung
in einem Interview mit dem Publishing Report.
84
84 Publishing Report PRAXI S
Gerade kleinere Zeitschriftenverlage, die dezentral arbeiten müssen, haben ein Problem:
Viele der auf dem Markt verfügbaren Redaktionssysteme berücksichtigen den Prozess
mit Redigieren, Korrigieren und Übersetzen gar nicht oder nur unzureichend.
Redaktionelle Texte werden nicht medienneutral gehalten und können daher auch nicht
crossmedial ausgegeben werden.
Das Schweizer Druck- und Medienunter-
nehmen Benteli Hallwag entwickelte für
die Bedürfnisse von Special-Interest-
Zeitschriftenverlagen die Redaktions-
und Publikationslösung publish.Cube3.
Dieses System unterstützt den Prozess
von der Planung bis zur Veröffentlichung.
Die Inhalte werden zentral, strukturiert
und medienneutral gemanagt. Mittels
Weblication CMS werden die Daten ins
Web ausgegeben. Für automatisierte
Print-Ausgaben und deren Vorschau
kommt die Anwendung InBetween zum
Einsatz. Am Beispiel des Magazins
„Wanderland Schweiz“ lässt sich die
Arbeitsweise von publish.Cube3 doku-
mentieren.
Das Magazin
„Wanderland Schweiz“, erscheint zwei-
monatlich auf Deutsch und Französisch.
Die Seitenerstellung verlief bislang kon-
ventionell: Redaktionelle Beiträge wan-
derten per Mail und Post zwischen
Autoren, Chefredakteur, Übersetzer und
Druckvorstufe hin und her. Das Bild-
material wurde in der Reproabteilung
bearbeitet und dem Layouter weiterge-
reicht. Und: Die Inhalte waren nicht für
das Web aufbereitet – und somit nicht
weiter nutzbar.
Die Anforderungen
Außerdem: Die „Wanderland“-Redaktion
ist dezentral organisiert. Der Chef-
redakteur befindet sich in Bern, die
Autoren, Übersetzer und Fotografen
arbeiten in der ganzen Schweiz und im
Ausland. Auch der Vorlauf bis zum
Erscheinen eines Hefts ist immens. Hier
musste ein Mittel geschaffen werden,
das es allen Beteiligten ermöglichte, die
Artikel zu koordinieren. Außerdem sollte
ein zentrales Text- und Bildarchiv zur
Verfügung gestellt werden.
Die Anwendung
Beim Einsatz von publish.Cube3 legte
man den Schwerpunkt auf den Redak-
tionsprozess vor der Medienvorstufe
und auf das crossmediale, automatisierte
Publizieren. Dabei nahm man besondere
Rücksicht auf die Bedürfnisse der Be-
arbeiter. So kann der Chefredakteur
Themen online erfassen und die Ver-
antwortlichen bestimmen. Und aus
Informationen wie Seitenumfang oder
Bildanteil wird die Zeichenanzahl eines
Artikels automatisch berechnet.
In der integrierten Mediendatenbank
media.Cube3 werden die Bilder hoch-
geladen, mit weiteren Informationen
versehen und einem Thema oder Artikel
zugeordnet. Anschließend stehen sie im
publish.Cube3 als Thumbnail-Auswahl
zur Verfügung. Außerdem – und das ist
besonders wichtig – ist ersichtlich, in
welcher Skalierung ein Bild druckfähig
verwendet werden kann. X
„WANDERLAND SCHWEIZ“: CROSSMEDIALE
MAGAZINPRODUKTION MIT PUBLISH.CUBE3
85
PRAXI S Publishing Report 85
Der Print-Workflow
Alle redaktionellen Daten werden von
nun an workflowgestützt aufbereitet.
Schon während der Erfassung der
Artikel kann die Print-Ausgabe mit dem
InBetween-Server als Preview ange-
zeigt werden. Anschließend wird eine
XML-Datei erzeugt, die InBetween über
dynamische Templates und vordefinier-
te Stilvorlagen in Adobe InDesign ren-
dert. Die Medienvorstufe führt nur noch
das finale Finishing der vorplatzierten
Bilder und die PDF-Konvertierung
durch. Da die Texte bereits im laufen-
den Prozess auf Fehler überprüft wur-
den, entfallen weitere Korrekturläufe.
Die Internet-Lösung
Mit Weblication CMS werden die Texte
bei Bedarf im Web-Portal dargestellt. Je
nach Geschäftsmodell können vom
Kunden zum Beispiel einzelne Artikel
gekauft werden oder man erlaubt Print-
Abonnementen den freien Zugriff auf
die Beiträge. Auch für die Vorschau auf
die kommende Ausgabe können die
Daten direkt aus dem publish.Cube3
ausgegeben werden.
Fazit
„publish.Cube3 bietet – plattformun-
abhängig – eine wirtschaftliche Lösung
zur Senkung der Prozesskosten“, erklärt
Stefan Schärer, Leiter Benteli Hallwag
PreMedia. „Die Printausgaben ebenso
wie das Online-Angebot eines Magazins
können aus einer Quelle bedient wer-
den.“ Und Peer Schmid, Business Deve-
lopment InBetween, ergänzt: „Der
geringe Schulungsaufwand macht die-
sen Lösungsansatz attraktiv für alle An-
wender.“
So sorgt publish.Cube3 mit den Mo-
dulen media.Cube3, Weblication CMS
und InBetween für sichere workflowge-
steuerte Redaktionsprozesse und Kosten-
optimierung im Print-Bereich – ohne
dass komplizierte Software-Installa-
tionen notwendig wären.
Martina Borgschulze,
Publishing Report
Stefan Schärer
Benteli Hallwag PreMedia
stefan.schaerer@bentelihallwag.ch
www.bentelihallwag.ch
Waoderaoo deo CeoIersee eot|aoo voo Iaasaooe oach Noroes
Sträode, Farks
aod Sch|össer
1cxl. Koinclia Slinn. Bildci. Winfiicd Slinn
Iw|scheo Iaasaooe aod Noroes am CeoIersee
präseot|ert s|ch d|e Schwe|z |o |hrer oaozeo ¥|e|Ia|t:
m|t Saodsträodeo aod versteckteo Idy||eo am See,
b|ameooeschmäckteo Fromeoadeo aod keIao|eo, d|e
deo ¥öoe|o vorbeha|teo s|od, m|t Farks aod
Sch|össero aod |o der Feroe orässeo d|e 8eroe.
Pic Wandciung von Lausannc nacl Moigcs vci-
spiicll ncbsl dcn bczaubcindcn Piomcnadcn und
vcislccklcn ldyllcn aucl immci wicdci alcmbc-
iaubcndc Ausblickc übci das Wassci, dic bis lin-
übci zu dcn Sclncckappcn dci Savoyci Alpcn,
ja sogai bis zum Monl Blanc iciclcn.
Am haIeo voo Iaasaooe
ln Lausannc isl dci Wcg zum Scc nicll wcil. Am
bcqucmslcn abci isl ci füi dcn, dci mil dci Baln
anicisl. Vom Balnlof fülil dci Mcliobus linun-
lci nacl 0ucly, dcm Zcnliumam Scc, doil wo dic
Scliffc anlcgcn. Picsci Pcndclbus isl bis zui ln-
bcliicbnalmc dci ncucn Mclio m2 im 1ali 2008
im Finsalz. Fin klcinci Bummcl duicl dic Paik-
anlagcn dcs «Placc dc la Navigalion» voibci am
Sclloss von 0ucly, das lculc cinc Nobcllcibcigc
isl, in Ricllung 0uai d`0ucly, und sclon blickl
man linübci nacl Luliy, Cully, Vcvcy, dic
Roclcis dc Nayc, ganz linlcn dic Pcnls du Midi,
gcgcnübci dic Fclscn dci Savoyci Alpcn. Wciss
glünzl dci Maimoi dci Süulcn dcs olympisclcn
Muscums. Flcganl bicilcl cs sicl auf cincm Eügcl
mil bcslcm Sccblick aus. Nui wcnigc Minulcn
zu Fuss cnlfcinl von dci Scliffanlcgcslcllc.
0lympia-lnlcicssicilc könncn sicl lici in dic Cc-
sclicllc dci Winlci- und Sommcispiclc vcilicfcn
und unlci andcicm lnlcicssanlcs übci dcn Baion
dc Coubcilin cifalicn, dci dic olympisclc ldcc zu
ncucm Lcbcn ciwccklc.
Finc Viclzall von Sclildcin infoimicil übci dic
Wandciwcgc. «Moigcs dici Slundcn» licsl man
auf cincm. Picsci Wcg fülil cnllang dcm Eafcn
voibci an fcincn Scgclyacllcn Ricllung Vidy.
Picsci 0ilslcil von Lausannc isl dic giünc Lungc,
cibaul im Fxpo-1ali 1964. Man liiffl auf dic
allc Villa dcs l0C llnlcinalionalcs 0lympisclcs
Komilccì. Clcicl dancbcn licgl dci ncuc Silz.
Sclwünc sind am Sliand von Vidy zicmlicl vci-
liaul mil dcn Mcnsclcn, und Ciauicilci labcn
ilic Slammplülzc auf dcn Slcinaiiangcmcnls,
dic wcil ins Wassci linciniagcn. Campingplalz,
Spoilplülzc, Licgc- und Ciillwicscn und jcdc
Mcngc Sliand, dci sicl in sclmalcm Band voibci
am Spoilgclündc dci Uni Poiigny bis linunlci
nacl «Lcs Piciicllcs», dcm Yacll- und Scgcllafcn
von Sl-Sulpicc, zicll.
AaI IachIäh|aoo m|t dem See
Ccgcnübci maclcn sicl wcilcilin dic Savoyci
Alpcn bicil. Und das wiid aucl so blcibcn. Fin
Spiclplalz füi dic Klcincn, cinci von dcn viclcn,
4 warcer|arc 5/2006
ZusätzIiGhe
IRformatioReR
uRter -WaRderR
à Ia Garte»:
0eR CeRfersee
eRtIaRç
lüdl zui gciulsamcn Picknick-Pausc cin. Panacl
wiids sclmal. Nacl cinigcn Minulcn slössl dci
icclls von piüclligcn Villcn gcsüumlc Pfad auf
dcn nüclslcn Paik - dcn «Paic Pclican». Pci win-
zigc und lcimcligc Paik mil kuizcm Sliandab-
sclnill vcidankl scincn Namcn cincm in Slcin
gclaucncn Pclikan.
Pci 1uim dci iomanisclcn Kiiclc von Sl-Sulpicc
wcllcifcil sclon von wcilcm faibcnfiol mil dcm
Blau dcs Eimmcls. Picsc Kiiclc, diickl an dci
Scliffanlcgcslcllc gclcgcn, isl cin kulluilisloii-
sclcs Sclmuckslück an dcn Ccsladcn dcs Ccn-
fcisccs. Musikficundc wisscn dic Akuslik dcs im
12. 1alilundcil cibaulcn Collcslauscs zu sclül-
zcn, und Kcnnci millclallciliclci Malcici inlcics-
sicicn sicl füi dic Ficskcn. Pas dazugclöiigc
Kloslci bclcibciglc übci 1alilundcilc linwcg
Mönclc.
Iaasch|oe F|ätzcheo zam ¥erwe||eo
Auf dci iccllcn Sliasscnscilc, glcicl nacl dci
Kiiclc, gibl cs cinc giossc Anzall von Wandci-
wcgwciscin. Finc dci Roulcn bicgl unmillclbai
obcilalb dci Kiiclc cnllang cinci allcn Slcin-
mauci wicdci cin zum Scc. Fin sclmalci Ufci-
wcg mil klcincn Bucllcn mündcl scllicsslicl in
cincn sclalligcn Paik, dci sicl mil vicl Ciün auf
zwci 1ciiasscn vcilcill und scllicsslicl zum Poil
1issol, cincm winzigcn Eafcn, fülil.
Eici ciöffncl sicl nun cin klcinci Absclnill mil
wildcicm Paikgclündc und lolcn Laubbüumcn.
Fin klcincs Rcfugium aucl füi Fidcclscn.
Pic Buvcllc dc Laviaux, cin Kiosk-Wolnwagcn,
biclcl auf cincm giösscicn Plalz Fifiisclungcn
an. Und bald übciqucicn wii auf cinci iomanli-
WaRderreportaçeR
üom|tte|bar am See
o|bt es v|e|e Waoder-
weoe zw|scheo Iaa-
saooe aod Noroes.
0as Sch|oss d'ûachy |st
heate e|o hote|.
6 warcer|arc 5/2006 WaRderreportaçeR
sclcn Bogcnbiückc dic Vcnogc. Eausboolc licgcn
icclls davon voi Ankci - im Poilc dc Plaisancc
dc la Vcnogc.
h|er d|e £|dechseo, da d|e ¥öoe|
Pcm Sliand voigclagcil, licgl nun cin lnsclslici-
fcn. Ccinc lcgcn lici dic Zugvögcl cinc Rasl cin.
Wclclc sicl lici biswcilcn nicdcilasscn und wcl-
clc in dicscm Ccwüssci dcn Winlci vcibiingcn,
das cifülil man auf bildiciclcn lnfoimalionsla-
fcln, voi dcncn aucl Kindci gcinc vciwcilcn.
Pocl aucl füi Rasl- und sogai Finkclimöglicl-
kcilcn dci Wandcici und Ausflüglci isl gcsoigl.
Fin sclmalci Ufcislicifcn - dicsmal sogai mil
Pusclcn - lüdl zum Badc im Scc cin. Und danacl
wailcl dic Buvcllc dc l`0ucd mil cincm Snack
auf. 0dci, wcnns gcdicgcnci scin soll, das Rcs-
lauianl «La Plagc», das scinc Bünkc aucl am
Scc aufgcslclll lal. Wii sind lici bcicils in
Picvcicngcs.
Pci Pfad am Scc cnllang, dci wcgcn scinci lolcn
Büumc aucl bci giösslci Eilzc Sclallcn vci-
spiicll, fülil bci dcn 1cnnisplülzcn übci cin
Flüssclcn und scllicsslicl auf dic iicsigslc allci
Ciünflüclcn lüngs dcs Wcgcs - dcn Paic dc Vci-
lou, dci nalllos in dcn 0uai lgoi Sliavinski und
dcn 0uai Loclmann übcigcll. Kcinci, dci mil
Kindcin unlciwcgs isl, wiid lici an dcm giosscn
Spiclplalz mil scincn Eolzlüusclcn voibcikom-
mcn. Pci Blick von lici aus übci dcn Scc auf
das Eafcnbcckcn, dic Scliffanlcgcslcllc und das
Sclloss von Moigcs isl piücllig. Kilomclcilang
wandcll man duicl mindcslcns 100 Soilcn von
Pallicn, dic an dicscm 0uai Spalici slclcn, dic
Piomcnadc cnllang bis zu dcm Punkl, wo dic
Aussicll auf dic Bcigc wiiklicl nicll mcli zu
übcibiclcn isl. Piickl von dci Scliffanlcgcslcllc
in Moigcs aus sicll man bci klaicm Wcllci bis
linübci zum Monl Blanc. Eici isl gcnau dci
Bcigcinsclnill, wo ci scincn sanflcn Fisiückcn
ins bcslc Licll iückcn kann!
üoterweos aaI dem lakobsweo
Pci Wandciwcg von Lausannc nacl Moigcs, dci
fasl immci dcm Scc cnllang vcilüufl, isl 1cil dcs
1akobswcgcs, dci dann wcilci übci Rollc, Nyon,
Ccnf bis Sanliago dc Composlcla fülil. Fi lal ci-
nigc gclccilc Passagcn. Pafüi abci biclcl ci dcm
Augc in giosscm Massc bunlc Blülcnpiacll an-
gclcglci Piomcnadcn und bcpflanzlci Aussiclls-
punklc. Finciscils cilüll man dcn Findiuck, dass
lici jcdci ficic Winkcl gcnulzl wuidc füi licbc-
vollc Ccslallung. Pas slcll in icizvollcm Konliasl
zu wildbclasscncn Passagcn, dic dci Nalui ficicn
Lauf lasscn. Pic Viclfall dci Findiückc isl cs, dic
dicscn Wcg so vcilockcnd macll - dic Viclfall
und dic Konliaslc.
Wci nacl dci Wandciung cnllang dcm Scc, Lusl
lal wcilcizugclcn, dci kann nocl linauf slcigcn
in dic Wcinbcigc. Vom Balnlof Moigcs aus isl
cin Wcg nacl Pcncns maikicil, jcncm 0il, dci
füi scinc Vogclsclcuclcn bciülml isl. Alljülilicl
gibl cs da sogai cincn Wcllbcwcib. Pic sclönslcn
Fxcmplaic labcn dann nocl langc ilic Slamm-
plülzc. Zum Bcispicl cnllang dcm Wcg duicl
dic Wcinbcigc bis nacl Vufflcns-lc-Clalcau und
dann wicdci linunlci nacl Moigcs.
6SYXI YRH 1EVWGL^IMXIR
vorcesc||acener wanderwec den See en¦|anc
|au[ deu Ja|ouswecì.
- Lausanne-0uc|v-S¦-Su|µ|ce-Vorces ca. 3 |.
wanderwec von Vorces |n d|e we|nuerce,
- Vorces-0enens 2 |,
- Vorces-vu[[|ens-|e-C|â¦eau 1|30,
- 0enens-vu[[|ens-|e-C|â¦eau 0 |2o.
lor¦se¦zunc des Ja|ousweces au See.
- Vorces-Ro||e ca. 4 |20. Ro||e-Nvon ca. 3|30
Nvon-Cen[ ca. 7 |30.
;ERHIVOEVXI YRH ;ERHIVFYGL
- SAw-wander|ar¦e 1. o0000. b|a¦¦ 261!
·Lausanne». lr. 22.o0 |[ur Auonnen¦en und
SAw-Cönner lr. 18.o0ì.
- Ro¦|er wander[u|rer ·Rund uu den Cen[er
See». 0an|e| An|er. bercver|ac Ro¦|er 2002.
lSbN. 3-7633-4909-/. lr. 23.o0.
be|de er|a|¦||c| |u .
-RJSVQEXMSRIR
Lausanne !our|sue. Avenue de R|odan|e 2.
1000 Lausanne 6. !e|. 021 613 73 73.
www.|ausanne-¦our|sue.c|.
7%;7LST
+YX^Y[MWWIR
komaot|scher herbst
am CeoIersee.
Die Module „Mediacube“,
„Artikelarchiv“ und „Artikel_bearbeiten“ im Einsatz
Beispielhafte Seiten des Schweizer
Magazins „Wanderland“
86
86 Publishing Report PRAXI S
„Jeder braucht jeden Tag etwas von PRYM“ – dieser altmodisch anmutende Slogan ist
treffender, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Jeder von uns hat wohl schon
einmal ein PRYM-Produkt in der Hand gehabt. Um seinem Bekanntheitsgrad gerecht zu
werden, legt der Hersteller von Handarbeitsartikeln Wert auf eine reibungslose Kom-
munikation.
Der Erfinder der S-Feder-Druckknöpfe
sitzt in der Nähe von Aachen. Bei PRYM
hat man verstanden, dass sich Markt-
chancen am besten durch kundenorien-
tierte Produktentwicklungen und
schnelle Reaktion auf aktuelle Situa-
tionen sichern lassen. Dazu gehört auch,
die Informationen zu aktuellen Produkten
schnell in den Vertrieb zu bringen –
über Kataloge. Daher präsentiert PRYM
sein Sortiment mit Produktkatalogen in
sechs westeuropäischen Sprachen. Die
bisherige Grundlage dieser Publikationen
waren QuarkXPress-Dateien ohne echten
Tabellensatz. Da so jedoch das zeitnahe,
datenbankbasierte Publizieren nicht
unterstützt wurde, musste ein neuer
Weg her, um die Katalog-Produktion an
die EDV des Unternehmens anzubinden.
1. Schritt: Bestehende Daten nutzen
Man entschied sich für eine Lösung, die
Adobe InDesign mit der Anwendung
EasyCatalog von 65bit.com verbindet.
Für jede Sprache und für jedes Katalog-
kapitel gab es je eine QuarkXPress-Datei
sowie mehrsprachige Vorlaufseiten und
allgemeine Seiten inklusive eines Index.
Das machte in der Summe 126 Da-
teien. Die größte Problematik ergab
sich durch mehrzeilige Tabelleneinträge,
die nicht zusammengehalten werden
konnten. Die Inhalte der alten Satzdaten
wurden daher einmalig exportiert und
separat in Excel-Tabellen konsolidiert.
2. Schritt: Daten strukturieren
Diese Tabellen wurden in Excel bereinigt,
Auslaufprodukte entfernt, neue hinzuge-
fügt, Übersetzungen ergänzt und Kapitel
neu zusammengefasst. Aus der EDV
wurden zugehörige Produktdaten extra-
hiert und den Tabellen hinzugefügt.
3. Schritt: Aktuelle Daten mit
Layout verknüpfen
Anschließend sollten die Tabellen als
Katalogseiten ausgegeben werden. Mit
Hilfe von EasyCatalog wurden die
Tabellendaten übernommen und die
Katalogseiten in InDesign neu aufge-
baut. So können auch zukünftig aktuelle
Daten schnell verarbeitet werden, ohne
dabei auf eine individuelle Gestaltung
verzichten zu müssen.
Der aktuell anstehende Katalog für ost-
europäische Länder kann nach gleichem
Schema und ohne großen Aufwand in
diesen Sprachen dank der Unicode-
Unterstützung von Adobe InDesign und
EasyCatalog erstellt werden.
Fazit
Auch wenn bei einer Katalogproduktion
viele Produkte, Sprachen, Akteure und
nur bedingt vollständige Produktions-
daten zusammentreffen, ist es möglich,
optimale Ergebnisse parallel zum Tages-
geschäft zu erzielen. Die Leichtigkeit,
mit der EasyCatalog mit Datentabellen
umgeht, trägt zur effektiven Layout-
umsetzung bei. So können auch fremd-
sprachige Kataloge in einem durchgän-
gigen Arbeitsgang produziert werden.
„ Jörg Oyen, Publishing Report,
Birgit Stolte
ÜBER DIE KUNST, STOFFE ZUSAMMENZUHALTEN –
PRYM PRODUZIERT SEINE KATALOGE MIT EASYCATALOG
Jörg Oyen
Publishing Report
j.oyen@publishing-report.com
www.publishing-report.com
Wohlgeordnet, wie die Produkte
an der Präsentationswand,
ist auch der Datenfluss zwischen
Produktdaten und Katalog
87
PRAXI S Publishing Report 87
Markus Kuhnert
kuhnert GmbH
mkuhnert@kuhnert.com
www.kuhnert.com
www.speedpaper.de
Wer seine Kommunikationsmittel in unserer multimedialen Welt nur in einer Form prä-
sentiert, verschenkt viele Möglichkeiten, Konsumenten zu erreichen. Dabei müssen nicht
immer komplexe Cross-Media-Systeme zum Einsatz kommen, um verschiedene Aus-
gabekanäle zu nutzen. Mit schlanken e-Paper-Lösungen sind vorhandene Print-Daten
schnell und ohne großen Zusatzaufwand für die Darstellung im Internet aufbereitet.
speedPaper und Flash
Mit speedPaper, einem Produkt von
kuhnert: mediasolutions, können Kom-
munikations- und Werbemittel wie
Kataloge, Print-Newsletter, Geschäfts-
berichte, aber auch Magazine 1:1 online
publiziert werden. Das Multimedia-Mo-
dul der speedPaper-Version „unlimited“
ermöglicht es darüber hinaus, diese
Inhalte mit bewegten Bildern und
Audio-Files anzureichern. Alle Daten
werden in einem intelligenten Pool vor-
gehalten und können auf unterschied-
lichste Weise abgefragt werden. Durch
die integrierte, performante Datenbank
werden dem End-User beim Stöbern im
Dokumenten-Archiv schnelle und exak-
te Ergebnisse geliefert.
Die verwendete Adobe-Flash-Technologie
gewährleistet eine hohe Verbreitung
und Kompatibilität zu den verschiedens-
ten Betriebssystemen, Browsern und
Plattformen bis hin zu den Mobile
Devices. Internet-Suchmaschinen können
die Dokumente problemlos durchsuchen
und direkt auf die gesuchten Inhalte
verlinken. Die Administration gestaltet
sich ebenfalls unkompliziert: Alle am
Erstellungsprozess Beteiligten greifen
mit individuell einstellbaren Zugriffs-
und Bearbeitungsrechten auf ein brow-
serbasierendes Backend-System zu.
Zwei speedPaper-Versionen
Mit der „professional“– und der „unli-
mited“-Edition sind zwei speedPaper-
Versionen erhältlich, die mit ihrem
modularen Setup den verschiedenen
Kundenbedürfnissen gerecht werden.
Während erstere die Basismodule
Datenbank, Web-based Editor, Web-
based Viewer und PDF-Export zur
Verfügung stellt, enthält die „unlimi-
ted“-Variante zusätzlich die Erwei-
terungsmodule Multimedia, Galerie und
Statistik. Darüber hinaus können noch
Zusatzmodule wie das praktische Export-
PlugIn aufgesetzt werden. Es erlaubt
den direkten Export aus Adobe InDesign
in das speedPaper-Projekt. Voraussetzung
für den Betrieb der „unlimited“-Version
ist allerdings ein eigener Server.
Fazit
Für Unternehmen, die bereits vorhan-
dene Print-Erzeugnisse ohne viel Auf-
wand im Internet präsentieren wollen,
ist speedPaper die optimale Lösung. Die
Dokumente werden in kleinste Daten-
mengen bei maximaler Qualität umge-
wandelt. Es bleibt jedoch nicht bei einer
bloßen Abbildung des Layouts: Texte
können verlinkt und von Suchmaschinen
durchsucht werden. Die Integration der
Inhalte in bestehende Websites ist kein
Problem. Und das Beste: speedPaper ist
bequem. Das Tool erfordert keine lange
Einarbeitungszeit, wie es bei komplexen
Werbemittelproduktionssystemen oder
CMS-Lösungen häufig der Fall ist.
„ Oliver Treubel, Publishing Report
MIT SPEEDPAPER ZUM E-PAPER
DAS TOOL SPEEDPAPER DER KUHNERT GMBH
88
88 Publishing Report PRAXI S
In nur vier Monaten 30 Kataloge in sechs Sprachen … Die ALNO AG aus Pfullendorf,
einer der größten Küchenhersteller der Welt, plante Anfang 2004, seine Katalogproduktion
auf ein datenbankgestütztes Publikationssystem umzustellen. Der Projektansatz wurde
jedoch mit Ende des Jahres beendet, da die komplexe Aufgabenstellung nur teilweise
und mit großem manuellen Aufwand umgesetzt worden war.
Nach einer erneuten Ausschreibung ent-
schied sich ALNO für das Unternehmen
eggheads aus Bochum. eggheads ist ein
Lösungsanbieter im Bereich product in-
formation management und cross media
publishing, organisiert Produktinforma-
tionen und stellt diese für die verschiede-
nen Medienkanäle automatisiert bereit.
Der modulare und skalierbare Aufbau
der Software ermöglicht die Integration
einzelner cmi24-Module in bereits vor-
handene Applikationen. So steht z.B.
mit cmi24_Print ein Modul zur Verfü-
gung, das einfach an eine vorhandene
Applikation (PIM, SHOP, CMS usw.) für
die automatisierte Katalogerstellung
angedockt werden kann. Ein Schwer-
punkt liegt im Bereich der automatisier-
ten Printmedienerstellung.
Bei ALNO sollte die cmi24 product suite
dafür sorgen, dass 30 Kataloge in
jeweils sechs Sprachvarianten in kürzes-
ter Zeit produziert werden konnten.
Gleichzeitig sollte eine höhere Qualität
der Kataloge bei geringeren Kosten
erzielt werden.
Problem...
Neben den Fabriken am Stammsitz in
Pfullendorf, wo Einbauküchen der Marke
ALNO hergestellt werden, verfügt die
ALNO AG über weitere produzierende
Tochtergesellschaften: Impuls Küchen
GmbH in Brilon, pino Küchen GmbH in
Coswig-Klieken, die Gustav Wellmann
GmbH + Co. KG in Enger und die Geba
Möbelwerke GmbH in Löhne.
Jeder Hersteller verfügte über eigene
Systeme, die einander nicht kannten
und nicht miteinander kommunizieren
konnten. Auch die bisherige Bildverwal-
tung war nicht einheitlich: Es gab unter-
schiedliche Bildformate und -dateien,
Bilddoubletten und ähnliches. So waren
z.B. identische Produktbilder mit unter-
schiedlichen Dateinamen bei verschie-
denen Herstellern im Einsatz. Eine Ko-
ordination bzgl. der Abbildungen fehlte.
... Lösung!
Mit cmi24 konnte eine medienneutrale
Datenbank aufgebaut werden, die die
Daten aller zur ALNO-Group gehörenden
Hersteller enthält und dadurch die
Pflege und den Überblick erleichtert
und vereinfacht. Auch der Bildpool
wurde so vereinheitlicht und kann fort-
an über ein gemeinsames System ge-
pflegt werden.
Einmal Daten pflegen ist genug
Die neue Datenbank enthält alle rele-
vanten Informationen wie Abbildungen,
Werbe- und beschreibende Texte und
Produktattribute. Aus ihr werden alle
Medienkanäle gespeist und insbesondere
Verkaufshandbücher in sechs Sprachen
generiert. Das Ganze kann zudem noch
einfach in die bestehende IT-Landschaft
von ALNO integriert werden. Auf das
zentrale System kann außerdem von
diversen externen Standorten gleichzei-
tig zugegriffen werden.
Auch die noch weitgehend händisch mit
QuarkXPress gesetzten Seiten wurden
in die Datenbank übernommen und so
zentral verwaltet. Damit steht nun ein
Pool mit zentralisierten Daten zur Ver-
fügung, aus dem sich alle Hersteller X
PRAXIS BEI ALNO-KÜCHEN
DAS PIM-SYSTEM CMI24 BEI VARIANTENFERTIGERN
Christiane Gebert, Leitung Zentrale Produktentwicklung Alno-Group:
„Ausschlaggebend für den Wechsel zu cmi24 war, dass dieses System
flexibel auf unsere Anforderungen als Variantenfertiger reagieren
kann und in der Lage ist, unsere komplexen Prozesse über verschie-
dene Unternehmensbereiche abzubilden.“
89
PRAXI S Publishing Report 89
bedienen können. Auch das Aussuchen
der Artikel wurde nun stark vereinfacht,
und jeder Hersteller kann auf die eigenen
Preise zugreifen.
Alles aus einer Hand
Nachdem das neue Datenbanksystem
erfolgreich installiert worden war, konnte
mit der eigentlichen Katalogproduktion
begonnen werden: In nur vier Monaten
sollten die neuen Verkaufshandbücher
gestaltet, gesetzt, und mithilfe von
cmi24_print als Druckvorlagen erstellt
werden.
Während die Datenbank befüllt wurde,
entwickelte eggheads die Templates für
die Print-Anbindung der Datenbank.
Allgemeinere Infoseiten, die bis dato
per Hand gesetzt worden waren, standen
nun ebenfalls über die Datenbank zur
Verfügung. Alle Produktstrecken konnten
bereits mit cmi24_print automatisch
erstellt werden. Die Anbindung an die
Datenbank und das schnelle Generieren
ermöglichten Änderungen, insbesondere
Preisänderungen, auch noch „in letzter
Minute“. Die sechs Sprachen konnten
direkt am Artikel eingepflegt werden.
Durch die einfachen Übersetzungsmög-
lichkeiten wurden die Sprachvarianten
ebenfalls in sehr kurzer Zeit verfasst.
Mit der Umstellung auf datenbankge-
stütztes Publizieren wurde im Hause
ALNO eine deutliche Verkürzung der
Katalog-Produktionszeiten und damit
eine Kostensenkung bei höherer Qualität
erzielt. Alle Verkaufshandbücher, 30 Stück
jeweils bis zu 500 Seiten, konnten termin-
gerecht ausgeliefert werden. Das neue
System ist bei allen Marken der ALNO-
Gruppe standortübergreifend im Einsatz.
Alle Vorteile von cmi24-Einsatz auf
einen Blick:
œ Zubehör-Pool: Pool mit zentralisierten
Daten, aus dem sich alle Hersteller
bedienen können: einheitliche Bilder,
gleiche Übersetzung, einfaches Aus-
suchen der Artikel, eigene Preise
œ Datenbank und Print-Modul aus einer
Hand
œ Änderungen, insbesondere Preis-
änderungen, werden in letzter Minute
möglich
œ deutlich verkürzte Katalogerstel-
lungszeit
œ sechs Sprachen direkt am Artikel
œ einfache Übersetzungsmöglichkeiten
œ Druck mit 5. Farbe „Text schwarz“
œ Daten für alle Hersteller zentral in
einem System. Daten können dadurch
auch in andere Systeme gespielt wer-
den, wie z.B. für das IDM-Format
œ einfach in eine bestehende IT-Land-
schaft integrierbar
œ Datenbank zentral – von diversen ex-
ternen Standorten wird gleichzeitig
auf das System zugegriffen.
Optmiertes Publizieren in allen
Bereichen
Die eggheads-Programme ermöglichen
die Neugestaltung von Marketingpro-
zessen in der Produktkommunikation
und Markenführung und bieten darüber
hinaus Web-to-Print-Lösungen im Unter-
nehmenskommunikationsprozess. Mit
cmi24_webprint verfügt eggheads über
eine Organisations- und Kommunikati-
onsplattform, die es ermöglicht, DTP-
Dokumente, die mit InDesign erzeugt
wurden, via Internet zu bearbeiten.
Die internen und externen Erstellungs-
und Abstimmungsprozesse bei der
Bearbeitung von Printmedien (Flyer, Bro-
schüren, Mitarbeiter- / Kundenmaga-
zine, Newsletter, Geschäftsberichte,
Kataloge, Etiketten, Visitenkarten, Ge-
schäftspapier, Übersetzungsmanage-
ment) werden drastisch verkürzt.
„ Martina Borgschulze,
Publishing Report
Mehr Informationen zu CMI24
eggheads CMS GmbH
Christian Büchmann
c.buechmann@eggheads.de
www.eggheads.de
Variable Fronten-Katalogseite
Alno mit cmi24 generiert
90
Lange Informationswege sind nie von Nutzen -- in keiner Branche. Gut, dass der Handel
eine Vorreiterrolle einnimmt, was die Effizienz in der Werbemittel-Produktion betrifft.
Die Herstellungskosten, der Einkauf und vor allem die Herstellungsgeschwindigkeit der
Werbemittel sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren.
Der Anspruch
In Bezug auf effiziente Printmedienher-
stellung ist der Handel durchaus Vorbild
für andere Branchen. Die Forderungen
werden hier in etwa so formuliert:
œ Der unternehmensinterne Aufwand
im Handel muss reduziert werden.
œ Ein zu 100% standardisiertes Produk-
tionsumfeld soll geschaffen werden.
œ Abwicklungs- bzw. Vorlaufzeiten müs-
sen drastisch verkürzt werden.
œ Sinnvolle handelsspezifische Standard-
Datenbanken sind einzusetzen.
œ In Einkaufspools sind Printmedien
günstigst und stets optimal einzu-
kaufen.
Zugegeben: Die Wunschliste ist an-
spruchsvoll. Aber sie ist realisierbar,
sofern übergreifende Professionalität und
Kooperations- sowie Integrationsfähig-
keit zusammenkommen.
Effiziente
Prospektseitenherstellung
Für eine effiziente Prospektproduktion
müssen unter anderen folgende Eck-
punkte berücksichtigt werden:
œ Stabile marketingstrategische Rich-
tung
œ Einbindung aller Herstellungsbereiche
in datenbankgestützte Workflows
œ Flexibles Gestaltungs-Grundraster zur
weitgehend automatischen Seiten-
herstellung
œ Effiziente datenbankgestützte Ab-
wicklung
Um für Handelskunden jede Woche
hunderte von Seiten sauber und fehler-
frei zu produzieren, muss der Workflow
exakt auf die Bedürfnisse und Struk-
turen des Handels abgestimmt sein.
Sämtliche Schritte sind dabei daten-
bankgestützt. Mit diesen Maßnahmen
allein können schon bis zu 30 % der
Vorlaufzeiten eingespart werden.
Optimaler Druckeinkauf
Seit die Unternehmen den Einkauf der
Printmedien selbst steuern, haben die
Unternehmenseinkäufer große Einspa-
rungen im Druck erzielen können.
Der Drucksacheneinkauf gilt als heikles
Thema. Druckereien werfen Einkäufern
gerne Preisdrückerei vor, oder sie füh-
len sich beliebig austauschbar, wenn
per Ausschreibung eingekauft wird. Die
Unternehmen wiederum fordern Trans-
parenz, offenen Wettbewerb und müs-
sen bei Printproduktionen mehr denn je
auf die Kosten achten. Entsprechend
werden E-Procurement-Plattformen ein-
gesetzt, oder aber Agenturen bilden für
ihre Kunden Dienstleisterpools. Dabei
steht neben „guten“ Preisen die
Qualifikation des Druckdienstleisters im
Fokus, um Drucksachen hundertprozen-
tig qualitätssicher herstellen zu können.
Zu wenig beachtet wird nach wie vor
das Optimierungspotenzial auf der
Materialseite: Wie kann man durch
„Pooling“ vor allem beim Haupt-
kostenfaktor Bedruckstoff Ressourcen
bündeln und optimale Preise erzielen?
Hier besteht gerade bei hochvolumigen
Printproduktionen wie im Rollen-Offset
viel Handlungsspielraum.
Den Löwenanteil der Kosten bei hochauf-
lagigen Drucksachen machen der Druck
und die Logistik aus. Die Kosten einer
Drucksache setzen sich zusammen aus:
œ bis zu 50 % Papierkostenanteil
œ mehr oder weniger effiziente Ma-
schinenbelegung und Auslastung
œ unternehmensinterne Kosten (Ma-
schinenpersonal, Vermittler, Außen-
dienst, Verwaltung etc.)
œ Logistik X
OPTIMALER WORKFLOW FÜR EFFIZIENTE
PRINTKOMMUNIKATION IM HANDEL
Frank Beinhold
Serviceplan Gruppe für innovative
Kommunikation GmbH & Co.KG
f.beinhold@serviceplan.de
www.serviceplan.de
90 Publishing Report PRAXI S
Bei jedeu dieser Kosleubereiche gibl es uoch 0pliuieruugspoleuzial.
So isl eiue |dee eulslaudeu, die alle zeulraleu |orderuugeu des
Eiukauís abdeckl, ohue die 0ruckbelriebe oder ^geulureu zu kuebelu.
uulerschiedliche uuleruehueu pooleu geueiusau ihre Papiervoluueu
über eiueu zeulraleu Eiukauí, der die Bereiche Koordiualiou, slau·
dardisierle herslelluug uud Logislik eííizieul sleuerl. |u der Büudeluug
geueiusauer |uleresseu erreicheu die leiluehueudeu uuleruehueu
gauz audere Kalkulalious· uud haudluugsuöglichkeileu íür die
Bereiche Bedrucksloíí, haudliug uud Logislik.
0as Kouzepl zeulraler Eiukauíspools kauu ^ulworleu auí viele
herausíorderuugeu uud |rageu der 0ruckbrauche gebeu.
œ 0as Papier wird iu audereu \oluueugrößeu kalkulierl.
œ 0lobale logislische uud lechuische Möglichkeileu köuueu eul·
sprecheud deu ^uíorderuugeu der eiukauíeudeu uuleruehueu
geuulzl werdeu.
œ Eiue zeulrale Koordiualiou uil proíessiouelleu ^usprechparlueru
gewährleislel eiue slabile uud proíessiouelle ^bwickluug íür die
operaliv abwickeludeu uuleruehueusbereiche.
œ 0eu Eiukauísauíorderuugeu uach Risikoslreuuug, opliuierler
Logislik, uuleruehueusiuleruer ^uíwaudsreduzieruug sowie uach
slabileu Preiseu uud slabiler 0ualiläl wird Rechuuug gelrageu.
0ieser logische weg der gepoolleu 0rucksacheuherslelluug wird
uil deu ersleu proíessiouelleu uuleruehueu iu walldorí sicher
auch seiueu weg iu 0eulschlaud uacheu. Eiue ^llerualive beslehl
kauu, es sei deuu, uau will beiu hochvoluuigeu ^kzideuz·/ Rolleu·
druck eiue ähuliche Silualiou zulasseu wie iu koukurreuzbereiuig·
leu Jieídruck. weuige ^ubieler leileu sich deu Markl auí.
fazit
|ür die \orlauízeileu· uud die ^uíwaudsreduzieruug gibl es suarle,
haudelsspeziíische Lösuugeu. Eiu slrikl slaudardisierles uuíeld isl
dabei die \orausselzuug íür die eííizieule herslelluug der Seileu.
Eiu iuuovalives, zeulral gesleuerles Eiukauíssysleu kauu bei hoch·
voluuigeu Priulproduklioueu eiue eulscheideude Rolle spieleu.
0roßuuleruehueu uud ^geulureu köuueu so Kosleu uud ^uíwaud
spareu, ohue dass 0ruckbelriebe leideu uüsseu.
„ frank 8einhoId, ServicepIan Cruppe fúr
innovative kommunikation
eFfizienz
Effizienz in der Produktkommunikation ist kein Zufall. Die richtige
Konzeption, schlanke Prozesse und das passende Werkzeug schaf-
fen die Freiräume, die sie im globalen Zeitalter lhrer Werbemit-
telproduktion für die entscheidenden strategischen und kreativen
Aufgaben benötigen.
Bei der Festlegung lhrer zukünftigen Ausrichtung sowie der Opti-
mierung lhrer Abläufe können wir Sie mit unserem umfangreichen
Praxiswissen aus vielen Projekten beratend unterstützen. Das rich-
tige Werkzeug haben wir bereits - myview Xmedia.
Mit myview Xmedia bieten wir lhnen:
+ Durchgängigkeit von der Produktdatenorganisation bis zur
Publikationsverwaltung
+ Verfahrensketten für alle Medien der Produktkommunikation
(Print, Online, CD ROM und digitale Datenformate)
+ Permanente Kontrolle und Transparenz hinsichtlich lhrer
aktuellen Datenqualität und -verwendung
+ lndividualisierbarkeit lhrer globalen Publikationen
+ Ganzheitliche Planung und Automatisierung frei gestalteter
und strukturierter Produktkataloge und -broschüren
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Lindberghring 1 Tel.: 02955/743-30
33142 Büren info@myview.de
92
92 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S
Bis hierher bot dieses Workbook eine Schiffsladung von Praxisbeispielen, Hintergrund-
berichten und Produktvorstellungen rund um das systemgestützte Publizieren. Wer sich mit
dem Thema auseinandergesetzt hat weiß: Für anspruchsvolle Aufgaben werden leistungs-
fähige Partner benötigt. Deshalb hat der Publishing Report ein Dienstleisterverzeichnis
ins Leben gerufen.
SYSTEMGESTÜTZTES PUBLIZIEREN –
DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
In diesem Verzeichnis sind – sortiert nach Postleitzahlen – Agen-
turen, Mediendienstleister und Beratungshäuser aufgeführt, die
sich dem systemgestützten Publizieren verschrieben haben. Auf
die Aufnahmen von reinen Software-Anbietern wurde aus Grün-
den der Geschlossenheit und der Bündigkeit verzichtet.
Die Rubriken des Dienstleistungsverzeichnisses:
œ Web-To-Print: umfasst Solutionprovider, Integratoren für
Online-Systeme/ Dienste zur Erstellung, Personalisierung und
Übersetzung von Visitenkarten, Geschäftspapierausstattungen,
Anzeigen, Flyern, Broschüren etc. oder auch Dienstleister für
Online-Abstimmungsprozesse, PDF-Korrekturflow etc.
œ Corporate Publishing: beinhaltet Agenturen und Dienstleister,
die Magazine und Kundenzeitschriften unter Umständen auch
multilingual mit dem Einsatz von Redaktionssystemen
und/ oder CMS erstellen.
œ PIM: führt Firmen auf, die Dienstleistungen rund um das
Thema Produktinformationsmanagement anbieten, z.B. für
Produktdatenpflege, Übersetzungen mit Translationmemory-
Systemen und für den Betrieb von PIM-Systemen.
œ Media Management: zeigt Dienstleister, die Mediendaten-
banken aufbauen und gegebenenfalls betreiben.
œ Database Publishing (DBP) Services: fasst Dienstleister, die
ihren Kunden eine datenbankgestützte Medienproduktion
z.B. für Kataloge, Preislisten etc. anbieten, zusammen.
œ Personalisierung / Mailing Services: nennt Medienvorstufen-
Dienstleister, die sich auf text- und bildpersonalisierte Kom-
munikationsmittel spezialisiert haben.
œ E-Paper: gibt Dienstleister für die Erstellung von E-Paper und
Online-Blätterkataloge an.
œ Weiterbildung: umfasst Ausbilder, die Produktionsprobleme
lösen sowie „Training on the job“ anbieten.
œ Beratung: meint in diesem Fall Beratungsunternehmen mit
einer hohen Affinität zur Medien- und Produktkommunikation.
Zusätzlich sind drei leistungsstarke Systeme aufgeführt, die in
der Praxis häufig zur Anwendung kommen.
iBrams – Integrated Brand Management System
iBrams ist ein intelligentes Brand-Management-Werkzeug, das
umfassend alle Anforderungen einer konsistenten (und konse-
quenten) Markenführung erfüllt. iBrams funktioniert als digitale
Schnittstelle für Ihre Marke. Es verwaltet alle Corporate-Design-
Vorlagen stets aktuell und stellt sie dezentral zur Verfügung.
Über iBrams werden alle Markenaktivitäten gesteuert.
Im Übrigen weist iBrams derzeit in Deutschland die größte
Installationsbasis von Brand-Management-Systemen auf.
Mehr Infos: www.ibrams.com
Opix : Media Asset Management
Opix/ dbEdix
dbEdix als Modul des Opix-Systems ist
ein Produkt-Redaktionssystem für die
strukturierte und crossmediale Erstellung von Informations- und
Werbemitteln aller Art. Es erlaubt einen ganzheitlichen Prozess,
von der Inhaltssammlung und -bearbeitung bis zum fertigen
Medienprodukt.
Mehr Infos: www.opix.de
IQuest.comet:
High End Database Publishing
IQuest.comet bietet für die unterschiedlichsten Publikationen
Möglichkeiten der datenbankgestützten Produktion: von der
gestaltete Mode-Seite bis zum komplexen Industriekatalog.
Somit ist IQuest.comet ein geeignetes Werkzeug, um die unter-
schiedlichen Anforderungen des modernen Database Publi-
shings zu lösen
Mehr Infos: www.werk-ii.com
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DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 93
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A 2100 Publish-It www.publish-it.at
A 4600 Premedia GmbH www.premedia.at
CH 3001 Stämpfli Publikationen AG www.staempfli.com
Wir machen mit Ihren Inhalten gedruckte und elektronische Publikationen. Ergänzt mit den Publikations-
systemen der Schwesterfirma Stämpfli all media AG ergibt das effiziente Publikationslösungen aus einer Hand.
Wölflistraße 1 | Postfach 8326 3003 Bern | Tel.: 031-3006999 | bernhard.kobel@staempfli.com
CH 3045 ulrich media www.ulrich-media.ch
Wir sind die Freaks für InDesign und Photoshop. Umfangreiches Seminarangebot, Firmenschulungen und
-beratungen, Freelancer bei Adobe, Adobe Certified Expert, Organisatoren der deutschsprachigen
InDesign-Konferenz.
Bernstraße 8 | 3045 Meikirch | ulrich@ulrich-media.ch
CH 4153 Birkhäuser+GBC AG www.birki.ch
CH 5212 Pragma Solution www.pragma-solution.com
CH 5621 Gamper Media www.gamper-media.ch
CH 6003 UD Neue Medien www.ud-neuemedien.ch
CH 6006 e-nvetion www.e-nvention.com
CH 6210 A&F www.a-f.ch
CH 6312 Victor Hotz AG www.victor-hotz.ch
CH 8008 Ringier www.ringier.ch
CH 8953 WPS www.wps.ch
WPS, der führende Gesamtdienstleister für Werbung und Produktion, produziert auf effiziente Weise
Werbemittel jeder Art. Der Einsatz von modernsten Automatisierungs-Tools und 40 Jahre Erfahrung sind
Gewähr für ein optimales Preis- / Leistungsverhältnis.
WPS Heimstrasse 46 | 8953 Dietikon | Tel.: 044-7493838 | Fax: 044-7493870 | info@wps.ch
CH 9015 Topix AG www.topix.ch
D 10559 Euroscript www.euroscript.de
D 10629 Kahrmann Projektmanagement www.kahrmann-projekte.de
D 15345 Moliri www.moliri.de
D 20257 Kempf www.rkempf.com
D 20354 „HELDT+Partner Cross Media Publishing“ www.strategieerfolg.de
D 20354 PR Hamburg www.prhamburg.com
D 20359 Dunz Wolff www.dunzwolff.de
D 20457 Appel Grafik www.appel-grafik.de
D 20457 AdFlow Consulting GmbH www.ad-flow.de
D 20457 The Ad Store GmbH www.the-adstore.de
D 20537 Jeberien Consulting GmbH www.jeberien.de
D 22089 Albert Bauer www.abc-digital.com
Albert Bauer bietet als innovativer „Medienserver“ am Standort Hamburg seit über 40 Jahren hochwertige
Leistungen der Medienvorstufe für Agenturen, Industrie- und Handelsunternehmen.
Conventstraße 1-3 | 22089 Hamburg | Tel: 040-25109329 | bschmidt@abc-digital.com
D 22113 Codesco www.codesco.com
D 22299 Levy Media www.levy-media.de
D 22301 Proximity Germany GmbH www.proximity.de
D 22335 repro 68 www.repro68.de
repro 68 ist eines der führenden Druck- und Druckvorstufen-Häuser Europas. „Digital Services rund um
die Print-Produktion“ heißt die Kurzformel für Leistungen wie: Data Management, Datenhandling, Database
Publishing, Web-to-Print , Digitalfotografie und Bildretusche.
repro 68 Alsterkrugchaussee 366 | 22335 Hamburg | Tel: 040-50780 | Fax: 040-5071880 | info@repro68.de
D 22761 Impressed www.impressed.de
D 22763 747 Studios GmbH www.747studios.de
D 22765 das Werbewerk www.das-werbewerk.de
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94 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S
D 22765 Satzmedia www.satzmedia-catalog.com
D 25712 Nordnordwest www.nordnordwest.com
D 26121 Weiss & Partner www.weiss-partner.com
D 26135 Text Team GmbH & Co. KG www.text-team.de
D 30165 Typoplus www.typoplus.de
D 32547 d und d digital data repro GmbH www.dd-com.de
D 32758 topp+möller www.topp-moeller.com
D 33100 Özel – Agentur für Design & Marketing GmbH www.oezel.de
D 33175 „Emita Werbe- u. Handels- GmbH & Co. KG“ www.emita.de
D 33311 empolis GmbH www.empolis.com
Die empolis GmbH bietet Software-Lösungen und langjähriges Branchen- und Dienstleistungs-Know-how
für unternehmensweites Produktdatenbank- und Katalogmanagement. empolis ist Tochter der arvato AG,
dem weltweit vernetzten Mediendienstleister der Bertelsmann AG.
An der Autobahn | Postfach 180 33311 | Gütersloh
Tel.: 05241-801166 | Fax: 05241-806034 | claus.voehringer@empolis.com
D 33332 A.DREIplus GmbH www.a3plus.de
A3+ GmbH Integrierte Kommunikationsprozesse. Entwicklung und Realisierung komplexer Kommunika-
tionsprojekte. Bereitstellung von Dienstleistungen, Druckbetreuung und Distribution. Von offline über
online bis hin zu Crossmedia Publishing.
Thesingsallee 21 | 33332 Gütersloh | Tel.: 05241-9571-12 | Fax: 05241-9571-99 | info@a3plus.de
D 34123 RoederDruck und Media www.roederdruck.de
D 34123 Grunewald www.grunewaldkassel.de
D 34212 Bernecker www.bernecker.de
D 35447 Ruebiarts www.ruebiarts.de
D 36043 „Parzeller Druck- und Mediendienstleistungen GmbH & co. KG“ www.parzeller.de
D 37154 Lucas-Nülle Consulting & Partner www.ln-consulting.de
Gegründet Mitte 2003 gehört die Lucas-Nülle Consulting & Partner (LN:C) zu den führenden Beratungs-
unternehmen spezialisiert auf Medienmanagement und Product Information Management. Unternehmen
wie Olympus, OSRAM und Vaillant vertrauen auf die neutrale Expertise der LN:C.
Scharnhorstplatz 12 | 37154 Northeim | Tel. 05551-90833-0 | Fax 05551-90833-29 | info@ln-consulting.de
D 40211 COMINTO GmbH www.cominto.de
D 40211 newcom GmbH www.newcom-group.de
D 40211 VVA Networks GmbH www.vva-networks.de
Die VVA Networks GmbH ist ein Full-Service-Dienstleister ganzheitlicher Cross-Chanel-Kommunikation.
Das Leistungsportfolio umfasst Konzeption, Gestaltung und integrative Implementierung von
webbasierten, auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen.
Bleichstraße 14 | 40211 Düsseldorf | Tel.: 0211-95777-0 | networks@vva.de
D 40235 KKA Medientechnik GmbH & Co. KG www.kkamedientechnik.de
D 40547 „designverignGesellschaft für Crossmedia Communication mbH“ www.designverign.de
D 40723 Stahr www.stahr.de
D 41468 CRT www.crt.de
D 42107 computational design GmbH www.co-de.de
D 44135 QuinScape www.quinscape.de
D 44139 Grafisches Zentrum www.grafisches-zentrum.de
D 44287 MoreMedia GmbH www.moremedia-gmbh.de
D 44791 eggheads CMS GmbH www.eggheads.de
D 44795 Staudt www.staudt-online.de
D 44795 Laupenmühlen Druck GmbH & Co. KG www.l-d.de
D 44799 asap Grafische Werkstätten www.asap4you.de
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DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 95
D 45136 communicode www.communicode.de
communicode ist Lösungsanbieter für Produktkommunikation und Experte für ECM- und PIM-Systeme.
Experten aus den Bereichen Entwicklung, Design und Beratung sorgen für medienneutrale Lösungen auf
Basis moderner Systemarchitekturen.
Rellinghauser Str. 332 | 45136 Essen | Tel.: 0201-84188-188 | Fax: 0201-84188-199 | info@communicode.de
D 47058 Werk II Medien- und Informationsgesellschaft mbH www.werk-ii.com
WERK II bietet Beratung rund um das Thema Cross Channel und Cross Media Publishing an.
Unter anderem: Benchmarking, Prozessanalyse, Herstellerauswahl, Betreuung bei Cross Media Projekten.
Branchen: Handel, Versandhandel und Industrie.
Falkstraße 73 - 77 | 47058 Duisburg | Tel.: 0203-30511-285 | Fax: 0203-30511-295 | info@werk-ii.de
D 47799 Reemers www.reemers.de
D 47805 andersart www.anders-art.de
D 47807 ORT Medienverbund GmbH www.ort-online.net
D 48161 Diron www.diron.de
D 48683 MediAhaus www.mediahaus.de
Ihr Partner für komplette Medienproduktion: Fullservice-Werbeagentur, Druckvorstufe, Druck, Datenbanken
und Software-Entwicklung auf höchstem Niveau, immer im Sinne höchster Kundenzufriedenheit.
Parallelstr. 36 | 48683 Ahaus | Tel.: 02561-9830-121 | Fax.: 02561-9830-221 | g.pennekamp@mediahaus.de
D 48691 Laudert www.laudert.de
D 49074 KIWI Solutions GmbH www.kiwi-solutions.com
D 50169 Copia www.copia.de
D 50189 Zippel NetMarket www.zippel.de
D 50354 MediaCologne Group www.mediacolognegroup.de
D 50674 Froebus www.froebus.de
D 50679 Lufthansa Consulting GmbH www.lhconsulting.com
D 50767 Printshop CS www.printshop-cs.com
D 50996 oyen.de www.oyen.de
Als unabhängiger Trend&Solution-Scout im Bereich der datenbankgestützten Medienproduktion bietet
Jörg Oyen mit seiner Marke oyen.de umfangreiches Branchen-Know-how, Insider-Wissen und richtungs-
weisende Dienstleistungen.
Sürther Straße 76b | 50996 Köln | Tel.: 0221-4696515 | Fax: 0121-2533205481 | mail@oyen.de
D 51399 Zillgen Media www.zillgen-medien.de
D 51674 GRONENBERG GmbH & Co.KG www.gronenberg.de
D 53113 Schneidertext www.schneidertext.de
D 53359 Tipp 4 www.tipp4.de
Schnelle, zuverlässige Dienstleistungen: vom kreativen Layout über hochwertige Satzarbeiten bis hin zur
modernen datenbankgestützten Medienproduktion: alles kompetent und optimal aus einer Hand!
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D 54292 MediaCare www.mediacare.de
D 55129 m/p/m www.digitalagentur-mpm.de
D 56070 Viva Technology GmbH www.viva.de
D 58099 Divis www.divis-hagen.de
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einem Dach vereint. Das Leistungsspektrum umfasst die komplette Medienprozesskette an den Stand-
orten München, Nürnberg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Berlin.
Implerstraße 11 | 81371 München | Tel.: 089-89424015 | roland.seebauer@eupro-group.de
D 60326 von Oertzen GmbH & Co. KG www.von-oertzen.de
Von Oertzen bietet Dienstleistungen für die effiziente Gesamtabwicklung von Kommunikationsprojekten
an. Die Verbindung mit Medienmanagement-Tools ermöglicht die Erstellung, Gestaltung, Verwaltung,
Editierung und Steuerung der Kommunikationsmittel über das Internet.
Mainzer Landstr. 250 | 60326 Frankfurt a. M. | Tel.: 069-759040 | Fax: 069-75904-249 info@von-oertzen.de
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oyen.de
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96 Publishing Report DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S
D 60327 Brand Implementation Group www.brand-implementation-group.de
D 61352 WDV www.wdv.de
D 63069 F.F.T. www.urchs.de
D 63452 DIMEDIA Scannen & Repro GmbH www.dimedia-group.de
D 63924 KOMMINFORM Print- und Produktions GmbH www.komminform.de
D 65195 BBDO Sales GmbH www.bbdo-sales.de
D 65205 Baum-Systems Deutschland GmbH www.baum-systems.de
D 65479 Werbehaus www.werbehaus.com
D 65760 ADvertis GmbH visuelle Kommunikation www.advertis.de
D 65830 ACUSplus GmbH www.acusplus.de
D 68165 Köpfe GmbH www.koepfe.de
D 68229 Typo Art Dieter Spreng GmbH www.typoart.de
D 69469 kuehlhaus AG www.kuehlhaus.com
D 70184 top 21 www.top21.de
D 71101 Druckerei Mack www.druckerei-mack.de
D 71229 Schwabe + Braun GmbH www.schwabe-braun.de
Schwabe + Braun bietet Ihnen ein umfassendes Dienstleistungsangebot und professionelle Agentur-
leistungen mit unkonventionellen Ideen und Kreativität auf höchstem Niveau. Unsere Kunden und
Projekte profitieren von unseren vielschichtigen Erfahrungen und gelebten Synergien.
Mollenbachstr. 6 | 71229 Leonberg | Tel.: 07152-974765 | Fax: 07152-974797 | office@schwabe-braun.de
D 71277 Drescher Print Solutions GmbH www.drecherdruck.de
D 71332 Sommer Corporate Media GmbH & Co. KG www.sommer-corporate-media.de
D 72070 d-serv SE GmbH www.dserv-se.de
D 72768 Kittelberger www.kittelberger.de
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SDZeCOM realisiert Lösungen im Database Publishing. Profitieren Sie von unserer Unabhängigkeit von
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D 73730 Bechtle Druck www.bechtle-online.de
D 75172 Meyle & Müller www.meyle-mueller.de
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datenbankgestützter Werbemittel und Publikationen, die Entwicklung vernetzter Workflows, vielfältige
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Tel: 07231-941-308 | Fax: 07231-941-299 | rgarmatter@meyle-mueller.de
D 76133 DER PUNKT gmbh agentur für medien www.derpunkt.de
D 76185 Altamira www.altamira-net.com
D 76307 W/O/G/E Druck GmbH www.wogedruck.de
D 76437 Otterbach Group www.otterbach.de
D 76437 Greiserdruck www.greiserdruck.de
D 76646 Adam Agentur www.adam-agentur.de
D 76829 Screendesign www.screendesign-net.de
D 77815 Konmedia www.konmedia.com
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Kernkompetenz ist die datenbankgestützte Organisation von Marketinginformationen, um jederzeit schnell und
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D 77955 BARTH medien-haus GmbH www.medien-haus.de
D 78224 RS MediaGroup www.rsmg.de
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97
DI ENSTLEI STERVERZEI CHNI S Publishing Report 97
Impressum:
Herausgeber: Horst Huber | WERK II Medien- und Informationsges. mbH | Im Medienzentrum Duisburg | Falkstraße 73 - 77 | 47058 Duisburg
Tel.: 0203-30511-286 | Fax: 0203-30511-295 | h.huber@publishing-report.com | www.publishing-report.com
Koordination: Jörg Oyen | Publishing Report | j.oyen@publishing-report.com | www.publishing-report.com
Redaktion: Martina Borgschulze | m.borgschulze@publishing-report.com | Oliver Treubel | o.treubel@publishing-report.com | Publishing Report
Art Direction | Grafik: Verena Schwörer | Schwörer Marketing & Werbung | Vaihinger Landstraße 4a | 70195 Stuttgart
Tel.: 0711-6332220 | Fax: 0711-6332221 | info@schwoerer-werbeagentur.de
Reproduktion: eupro GmbH Medientechnik | Implerstraße 11 | 81371 München | Tel.: 089-894240-0 | Fax: 089.894240-27 | www.eupro-group.de
Druck: VVA Vereinigte Verlagsanstalten GmbH | Höher Weg 278 | 40231 Düsseldorf | Tel.: 0211-7357- 0 | Fax: 0211-7357-136 | www.vva.de
Erstauflage: 8.000 Exemplare
Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden. Gerichtsstand ist Duisburg. Alle im Publishing Report Workbook
veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Die teilweise oder vollständige Vervielfältigung dieser Ausgabe bedarf der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung
der WERK II Medien- und Informationsgesellschaft mbH.
D 79235 Reinhardt und Partner www.reinhardt-und-partner.de
D 80333 Pepper Global www.pepperglobal.com
D 80335 Voss & Sonnenberg www.vus.de
D 80335 INTERONE Worldwide GmbH www.interone.de
D 80687 T+S www.TS-GMBH.DE
D 81371 MIS – Media IT Services & Consulting GmbH www.media-it-services.de
D 81371 Eupro GmbH Medientechnik www.eupro-group.de
Die Eupro Medientechnik GmbH ist ein Full-Service-Mediendienstleister, der alle Anforderungen und
Prozesse der Print- und Medienproduktion realisiert. Im Unternehmensverbund der Schaufler Group
umfasst das Leistungsspektrum die komplette Medienprozesskette.
Implerstraße 11 | 81371 München | Tel.: 089-89424015 | roland.seebauer@eupro-group.de
D 81539 Oestreicher+Wagner Medientechnik GmbH www.oew.de
D 85764 Kolb Digital www.kolb-digital.de
D 86399 kaltnermedia GmbH www.kaltnermedia.de
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D 88131 Tanner www.tanner.de
D 90408 Idea Terra www.ideaterra-group.de
D 90409 Realcontent www.realcontent.de
D 90419 Infowerk www.infowerk.de
D 90429 braintransfer AG www.braintransfer.de
braintransfer bietet umfangreiche Marketingunterstützung, insbesondere im Bereich automatisierter
Katalogerstellung (hilft Zeit und Kosten zu sparen) und bei der Realisierung von Bild- und Mediendaten-
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D 96106 Marcapo www.marcapo.com
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D 97204 Vogel Druck www.vogel-druck.de
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98
98 Publishing Report I NDEX
2publish 27
Abo kostenlos 5
Acrobat 8 10-11
Acrobat Connect 10-11
Adobe InDesign / Server 10-11, 50-51, 58-59, 64-65, 66-67, 72, 73,
78-79, 88-89
Advanced Image Transmission 24-25
Anzeigenproduktion 60-61, 74-75
Begriffsdefinitionen 14-15
Benchmarking Katalogprozesse 9
BMEcat 6, 71
BrandMaker 74-75
Brand-Management 48-49
Brand-Management-Systeme 15, 27, 48-49, 50-51, 52-53, 54-55, 60-61,
70, 74-75, 80-81
CaTS 78-79
cenShare 34-35, 38
Checkliste 73
CI-Book 52-53
CMI24 88-89
Collaborative Publishing 10-11, 22-23
Container 3
Corporate Publishing 7, 48-49, 50-51, 70, 74-75, 80-81, 82-83
Cross-Channel-Marketing 36-37, 42-43
Cross Media Publishing 40-41, 46-47, 64-65, 72, 76-77, 78-79, 80-
81, 84-85, 87, 88-89
Database Publishing 6, 12-13, 15, 62, 63, 64-65, 66-67, 68-69,
71, 72, 73, 86
dbEdix 76-77
Dezentrales Marketing 80-81
Digitales Klebelayout 76-77
Druckeinkauf 90-91
EasyCatalog 68-69, 86
E-Book 34-35
Editorial 3
E-Paper 10-11, 34-35, 87
Fachzeitschrift 30
Flash 10-11, 87
Formatneutrales Publizieren 6, 12-13, 64-65
Globalisierung 3, 80-81
Google 8
Handel 76-77, 78-79, 90-91
iBrams 50-51, 56, 57, 58-59, 60-61, 92
InBetween 12-13, 63, 84-85
infuniq 40-41
Interview 12-13, 22-23, 50-51, 56, 57, 83
IQuest.comet 4, 66-67, 92
IQuest.timex 9
Kataloggestaltung 18-19
Katalogsystem 15, 20-21, 39, 42-43, 46-47, 72, 78-79
Kollaboratives Arbeiten 10-11, 22-23
Layoutbox 39
Media Asset Management 14, 24-25, 80-81, 82-83
melago 54-55
misSuite-Pro 24-25
Mitarbeiter-Know-How 16-17
Offshore Medienproduktion 24-25
omnicat 46-47
one2edit 10-11
Opix 76-77, 78-79, 82-83, 92
Optimierte Kataloge 42-43
PIM-System 15, 39, 40-41, 42-43, 44-45, 46-47, 78-79,
80-81, 88-89
Point of Sale Marketing 54-55
Portokostenoptimierung 32-33
Produktkommunikation 18-19, 36-37, 39, 42-43, 46-47
Produktneuheit 7, 39, 40-41, 42-43, 54-55
Prozessoptimierung 9, 42-43, 90-91
publish.Cube3 84-85
Qualifzierung Mitarbeiter 16-17
QuarkXPress / Server 22-23, 26, 27, 64-65, 72
Redaktionssystem 7, 34-35, 84-85
Return on Investment 44-45, 63, 83
SAP 71
Schulung 16-17
Seminare 16-17
Simulation Katalogprozesse 9
Softcare K2, K4 7
speedPaper 10-11, 87
STEP Merchandiser 42-43
suso.Publish 6
suso.System 72
Touristik 20-21
Variantenfertiger 88-89
Verkaufsförderung 27, 52-53, 54-55, 70
Versandhandel 18-19, 32-33
Verteilte Medienproduktion 24-25
Viva IP / Gate 20-21
Wanderland Schweiz 84-85
WEB 2.0 8
Weblication CMS 84-85
Web-to-Print 14, 20-21, 27, 50-51,52-53, 54-55, 58-59,
60-61, 70, 74-75, 76-77, 80-81
Werbemittelerfolgskontrolle 42-43
Wissen der Mitarbeiter 16-17
SCHLAGWORTVERZEICHNIS
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99
I NDEX Publishing Report 99
A.Dreiplus 94
Adobe 10-11
AL°L Group 18-19
Albert Baur 93
alltours 20-21
Alno Küchen 88-89
ARAL 54-55
Bauer Vertriebs KG 32-33
Beinold,Frank 90-91
Benteli Hallwag 84-85
braintransfer 97
brand eins 2
Brand Implementation Group 50-51, 58-59, 60-61, 92
Commerzbank 74-75
communicode 40-41
coWare 34-35, 38
Daimler Chrysler 52-53
Darmstadt Rolf 75
DEHA 70
DER PUNKT 68-69
DIGRO 71
Dressler, Armin 12-13
d-serv SE 52-53
E/B/D Networks 28-29
eggheads 88-89
empolis 94
Erdmann, Thomas 68-69
Frömmer, Oliver 70
65bit 86
Gebert, Christiane 88-89
Gilke, Matthias 22-23
Grosch, Michael 8
Grunzig, Peter 78-79
Gutensohn, Hansjörg B. 6, 72
Hanel, Anna-Lena 7
Heinemann, Kerstin 74-75
Helbig, Axel 40-41
Hewlett-Packard 27
Hirn, Werner 82-83
Huber, Horst 3, 9, 14-15, 16-17, 63
InBetween 12-13, 62
Joswig, Gordon 32-33
kaltermedia 97
Karstadt 76-77
Kassel, Claudia 46-47
Kassel, Rolf Christian 28-29
Kobel, Bernhard 80-81
Koch, Heike 16-17
Konmedia 96
Krings, Andreas 20-21
kuhnert 87
Kuhnert, Markus 87
Lau, Carsten 42-43
Leaflet 64-65
Lehmann, Marc 48-49
Lindmaier, Robert 54-55
Lindmaier Online-Business 54-55
Lucas, Patrick 24-25, 56
Lucas-Nülle Consulting & Partner 36-37, 44-45, 94
Lucas-Nülle, Thomas 36-37, 44-45
Media IT Services & Consulting 24-25, 56
MediAhaus 76-77, 95
Meßlinger, Klaus 58-59
Meyle & Müller 96
Michalski, Andreas 50-51
Michelin 68-69
moliri 16-17
MyView 91
Opix 82-83, 92
OTTO’S 78-79
Oyen, Jörg 10-11, 60-61, 73, 86
oyen.de 73, 95
pagino publishing 71
Pennekamp, Georg 76-77
Pepper 27
pi-consult 74-75
PRYM 86
Pua, Stephan 39
Publisher 30-31
Quark 22-23, 26
Reichert, Dieter 34-35
rerp 68 93
Riegg, Jochen 71
Salomon I&K 64-65
Salomon, Serge 64-65
SCHÄCKE 72
Schärer, Stefan 84-85
Schaufler Group 95
Schings, Christoph 18-19
Schmid, Peer 62
Schwabe und Braun 96
Schwarzkopf, Sonja 18-19
SDZeCom 70, 96
Sephia 50
serviceplan 90-91
Siegert, Gabriele 66-67
Siemens 82-83
Silent Gliss 80-81
Softcare 7
Spaar, Martin 31
Stämpfli Publikationen 39, 80-81, 93
Stibo Catalog 42-43
summersoft 6, 30, 72
Systemintegration Gieseking & Grunzig 78-79
Thye, Heinrich 70
Tip 4 95
Triscari, Pietro 52-53
TV Information Services 8
ulrich-media 16, 93
Venus Werbeagentur 97
Viva 20-21
von Oertzen Group 57, 95
VVA Networks 18-19,28-29, 46-49, 94
Weissenberger, Joachim 57
WERK II 9, 16-17, 63, 66-67, 92, 95
Wimmer, Thomas 27
WPS 78-79, 93
PERSONEN- UND FIRMEN-INDEX
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