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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung....................................................................................................................................2
2. Spezifische Charakteristika des historisch-deutschen Antisemitismus......................................3
2.1 Allgemeine Definitionsversuche...........................................................................................3
2.2 Analyse der „Protokolle der Weisen von Zion“....................................................................4
2.2.1 Begründung der Auswahl der zu erarbeitenden historischen Quelle............................4
2.2.2 Thesen zum antisemitischen Weltbild...........................................................................5
3. Beispielhafte Überprüfung aktueller Zeitungsartikel, Feuilletons und Karikaturen...................9
3.1 Methodik und Kriterien.........................................................................................................9
3.2 Die Süddeutsche Zeitung ist über den Juden im Bilde.......................................................10
3.2.1 Der Jude ist ein Krake!................................................................................................10
3.2.2 Monströses Volk..........................................................................................................11
3.2.3 Dämonisches Finanzkapital.........................................................................................12
3.3 SPIEGEL Online – Die Schuld trägt der jüdische Staat, wer auch sonst?..........................14
3.4 „Der Freitag“ und das raffende Finanzkapital....................................................................15
4. Fazit und Reflexion der Facharbeit...........................................................................................16
Literaturverzeichnis......................................................................................................................17

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1. Einleitung
„Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an
Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder
glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“ [W. Adorno 1971: 92]
Allgemeinhin ist nun der Holocaust, also die industrialisierte Ermordung
von mindestens 6 Millionen Juden, bekannt als größte Barbarei der
deutschen Nation. Von einem abrupten Ende des irrationalen Hasses auf
die Juden im postnationalsozialistischem Deutschland kann durch die
1945 geschehene Befreiung jedoch nicht geschlossen werden.
Schockierend in diesem Zusammenhang ist, dass laut Decker, Kiess und
Brähler [2014: 35] im Jahr 2014 etwa jeder/r zehnte Deutsche/r den
Aussagen „Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß.“, „Die
Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks, um das zu
erreichen, was sie wollen.“ und „Die Juden haben einfach etwas
Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu
uns.“ zustimmte.
Aus diesem Grund scheint es mir sinnvoll und notwendig, die deutsche
Gesellschaft und Kultur auf ihren antisemitischen Gehalt zu prüfen.
Daher soll es die Aufgabe dieser Facharbeit sein, sich mit der Präsenz des
Antisemitismus in aktuellen deutschen Medien zu beschäftigen.
Herauszustellen ist, ob eine solche vorhanden ist und inwiefern diese sich
in ihrer Charakteristik unterscheidet von dem historisch wohl
verheerendstem Element nationalsozialistischer Ideologie.
Als zu analysierende Objekte sollen einige in derzeit etablierten
deutschen Zeitungen publizierte Zeitungsartikel sowie Feuilletons und
Karikaturen dienen.
Welche Charakteristika des historisch-nationalsozialistischen
Antisemitismus lassen sich in diesen wiederfinden?

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2. Spezifische Charakteristika des
historisch-deutschen Antisemitismus
Bedingung dazu, moderne Medienbeiträge auf möglichen Antisemitismus
hin untersuchen zu können, ist es, eine grundlegende Definition sowie
eine Methodik zum Aufzeigen der Gedankengänge dessen zur Verfügung
stehen zu haben, weswegen sich in diesem Kapitel der Erarbeitung dieser
gewidmet werden soll.

2.1 Allgemeine Definitionsversuche
Prof. Dr. Bergmann schreibt zu dem „Gerücht über die Juden“ [W.
Adorno 1951: 200], wie der Philosoph Theodor W. Adorno den
Antisemitismus provisorisch in seiner „Minima Moralia“ reduzierte:
„Der Begriff Antisemitismus wurde […] geprägt um die Form einer sich
wissenschaftlich verstehenden und säkular begründeten Ablehnung von
Juden von der alten, nur emotionalen und religiösen Antipathie
abzuheben. […] Dieser Neologismus bringt den im frühen 19.
Jahrhundert einsetzenden Wandel in der Wahrnehmung von Juden auf
den Begriff, die nun nicht mehr primär über ihre Religion definiert
wurden, sondern als Volk, Nation oder Rasse, die vielen […] als
Bedrohung der nationalen Einheit erschien. […]“
Der Antisemitismus sei allerdings nicht direkt mit einer Xenophobie zu
vergleichen, da es sich bei ihm um eine antimoderne/-liberale Ideologie
handle, die die Lösung sämtlicher gesellschaftlicher Probleme in der der
„Judenfrage“ sähe, nicht nur eine Ansammlung von religiös oder sozial
begründeter Vorurteile. [Bergmann 2002: 6]
Der Diskurs um modernen Judenhass beinhaltet den Begriff der
sogenannten „Israelkritik“ oder auch Antizionismus; in einer Publikation
der Amadeu-Antonio-Stiftung lässt sich dazu lesen, dass nach Auschwitz
antisemitische Aussagen als solche häufig nicht mehr offen, sondern in
Form von „antisemitischer Umwegkommunikation“, d.h. codiert, getätigt
würden.
Anstatt also „die Juden“ zu sagen, würde in diesem Fall der jüdische
Staat Israel als Metapher für den Sündenbock gewählt:
„In Debatten um Kritik an Israel wird immer wieder von »antisemitischer
Israelkritik« geredet. Dieser Begriff ist irreführend. Das Wort Kritik […]
meint (unter-) scheiden, beurteilen. Im Antisemitismus wird jedoch nicht
unterschieden oder beurteilt. Das Urteil steht stets schon vor Prüfung der

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Sachlage fest: Die Schuldigen sind immer »die Juden« oder eben Israel
als imaginierter »kollektiver Jude«. Entweder ist eine Äußerung kritisch
oder antisemitisch – beides geht nicht.“
[Amadeu Antonio Stiftung 2012: 7]
Um aber das historisch Spezifische der Feindschaft gegenüber den Juden
aufzudecken, reicht es nicht aus, diverse Definitionsversuche
wiederzugeben – nur eine konkrete Theorie zum Antisemitismus der
deutschen Nationalsozialisten um die historische NSDAP kann dieser
Anforderung gerecht werden.

2.2 Analyse der „Protokolle der Weisen von
Zion“
2.2.1 Begründung der Auswahl der zu erarbeitenden
historischen Quelle
Die „Protokolle der gelehrten Ältesten von Zion“, wie sie in der von mir
betrachteten Ausgabe von dem gängigeren Namen „Protokolle der
Weisen von Zion“ und deren eigenem Deckblatttitel „Die Zionistischen
Protokolle“ verschieden bezeichnet werden, werden im Folgenden
gekürzt „Protokolle“ genannt.
Theodor Fritsch, ein Vorzeige-Antisemit des beginnenden 20.
Jahrhunderts, welcher unter anderem auch die Veröffentlichungen von
„Der internationale Jude“, dem „Antisemiten-Katechismus“ und
„Handbuch der Judenfrage“, vorweisen konnte, publizierte diese im Jahre
1924 in Leipzig durch den ihm gehörenden „Hammer-Verlag“.
[Wikipedia 2014: Theodor Fritsch]
In der Judaica Frankfurt ist diese Ausgabe der „Protokolle“ für die
heutige Öffentlichkeit elektronisch zugängig gemacht. [Goethe
Universität Frankfurt 2014: o.S.]
Zuerst waren sie jedoch, von einem nicht genauer bekannten Autor
verfasst [Heroven / Wolff 2000: 33], in russischen antisemitischen
Kreisen erschienen und sind von dort aus nach England und weiter nach
Deutschland gedrungen. [Heroven / Wolff 2000: 21f]
Der Sinn der Analyse der „Protokolle“ aber begründet sich im
Zusammenhang dieser zu der nationalsozialistischen Ideologie der
Deutschen, wie sie der Diktator des Deutschen Reiches bis 1945, der
Vorsitzende der NSDAP, Adolf Hitler, in Reinform vertritt.
So nimmt er in seiner primären Programmschrift „Mein Kampf“ Stellung
zu diesen: „'Wie sehr das ganze Dasein dieses Volkes auf einer Lüge
beruht, wird in unvergleichlicher Art in den von den Juden so unendlich

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gehaßten Protokollen der Weisen von Zion gezeigt[…] [, da] sie mit
geradezu grauenerregender Sicherheit das Wesen und die Tätigkeit des
Judenvolkes aufdecken […]'“ [Sammons 2011: 24]
Als weiterer Beweis für die gewichtige Anerkennung der „Protokolle“ im
nationalsozialistischen Kontext kann die vom „Reichsminister für
Volksaufklärung und Propaganda“ Joseph Goebbels eingeführte
Verpflichtung zum Lesen dieser in der Schule [Weh 2002: 8] angeführt
werden.

2.2.2 Thesen zum antisemitischen Weltbild
Die „Protokolle“ umfassen 60 Seiten und sind in 24 Abschnitte (I.XXIV.) unterteilt, welche ihrerseits in der Seitenzahl von zwei bis sieben
variieren.
Das Schriftstück gibt vor, eine direkte Aufzeichnung einer Rede eines
einzelnen Juden vor einer Versammlung selbiger zu sein. Der fiktive
Redner erläutert den angeblichen Plan der Juden die Weltherrschaft zu
erringen und inwiefern dieser strategisch durchzusetzen sei und dies
bereits gelungen wäre.
Eine direkte Ordnung als Verteilung von Themenkomplexen über die
erwähnten Abschnitte - außer einer ermüdenden Wiederholung der
getätigten Aussagen in anderer Formulierung - ist nicht zu erkennen.
Aus der Lektüre des Werkes leite ich folgende musterhafte Thesen einer
antisemitischen Weltanschauung, wie sie über die „Protokolle“
transportiert wird, mittels belegender Zitate aus diesen ab:

1. „Juden und Nichtjuden(Gojim) unterscheiden sich
grundlegend.“
Die Behauptung, Juden wären eine homogene Masse mit exakt
gleicher Denkart, lässt sich schon anfangs leicht erkennen, wenn der
fiktive Redner seine Erläuterungen so eröffnet, dass es nötig wäre
„sich darüber klar zu werden, worin unsere [also die der Juden]
Betrachtungsart abweicht von derjenigen der Gojim
(Nichtjuden).“[Fritsch 1924: I/7]. Im Folgenden bedeutet das „wir“ in
den „Protokollen“ also „wir Juden“ beziehungsweise „wir Führer der
Juden“.

2. „Die Juden sind unmoralisch und hinterlistig.“
Weiterhin wird den Juden unterstellt, ihre Handlungen wären fern
jeglicher Moral („Der Zweck heiligt die Mittel. Laßt uns daher bei
unseren Plänen unsere Aufmerksamkeit nicht so sehr darauf richten,

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was gut und moralisch ist, als was notwendig und nützlich
ist.“[Fritsch 1924: I/9]) und hinterlistig („Unsere Losung ist: - Gewalt
und Täuschung.[…] Darum dürfen wir mit Bestechung, Betrug und
Verräterei nicht aufhören, wenn diese Dinge zur Erreichung unseres
Zieles dienen sollen.“[Fritsch 1924: I/10].

3. „Alles Geld gehört den Juden.“
Mittels der „Zwingherrschaft des Kapitals, das ganz in unseren
Händen ist […]“[Fritsch 1924: I/8] und der „empfindlichen Seiten der
menschlichen Natur […]: [der] Geldgier [und] Unersättlichkeit nach
[…] Gütern“ sollen die Juden eine „Aristokratie des Geldes“ errichtet
haben. [Fritsch 1924: I/12]
In Abschnitt VI wird weiter von der imaginären Finanzpolitik der
Juden gesprochen: („Wir werden bald damit beginnen, ungeheure
Monopole zu errichten, Behälter gewaltiger Reichtümer, von denen
selbst die großen Vermögen der Gojim […] abhängig sein werden“)
sowie die Wichtigkeit der Spekulation/Finanzindustrie in dieser
(„Was wir brauchen, ist, daß die dem Lande […] Arbeit und Kapital
entzieht und mittels der Spekulation alles Geld der Welt in unsere
Hände bringt.“); das Ziel des Plans soll die vollständige
Proletarisierung der Nichtjuden sein („Damit treibt sie alle Gojim in
die Reihen des Proletariats.“). [Fritsch 1924: VI/23]

4. „Die ganze Welt wird von Juden regiert.“
Dass die Taktik und das Endziel der jüdischen Verschwörung
zugleich die Regierung aller Nationen und damit die Macht über die
Nichtjuden sei, wird in Abschnitt III besonders deutlich: „[…] so daß
sie sich zuletzt nach dem Belieben des Zwing-Königs aus dem Blute
Zion richten werden, den wir der Welt geben werden. Heute sind
wird, als eine internationale Macht unbesiegbar […]“ [Fritsch 1924:
III/17]

5. „Philosophien, die sich nicht gegen Juden richten,
sind von diesen erfunden, um das Volk zu verwirren.“
Jegliche Philosophie und politische Richtung, die sich nicht dem
Antisemitismus gegenüber positiv ausspricht, soll zufolge des
fiktiven Redners „in [den] Diensten [der Juden] stehen […]“.
Angeführt sind beispielsweise „Reaktionäre Monarchisten,
Demagogen, Sozialisten, Kommunisten“ [Fritsch 1924: IX/27],
wobei in Abschnitt II gesondert darauf eingegangen wird, dass
„Darwinismus, Marxismus [und] Nietzscheismus […] unermeßliche

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Verwüstungen […] in den Geistern der Gojim […]“ angerichtet
hätten. [Fritsch 1924: II/12]

6. „Mittels des Liberalismus und der Demokratie
schwächen die Juden das Volk.“
Ein zentrales Gerücht über die Juden, welches der Text in Umlauf
setzt, ist die angebliche Unterjochung der Volksintegrität durch
demokratische Formen der Gesellschaft und liberales Denken. So
steht im ersten Abschnitt geschrieben: „Politische Freiheit ist ein
Gedanke, aber keine Tatsache. Man muß diesen Gedanken immer als
Köder gebrauchen zu wissen, wenn es gilt die Volksmassen für seine
Partei zu gewinnen, um den zu zermalmen, der die Gewalt inne hat“
sowie die Behauptung, diese Handlung wäre einfach vorzunehmen,
wenn und da „der Gegner sich selbst schon mit der Idee der Freiheit
angesteckt hat, dem sog[enannten] Liberalismus […]“.
[Fritsch 1924: I/7]
Ein Rückbezug auf die französische Revolution gegen den
Absolutismus für einen demokratisch verfassten Staat findet sich im
nächsten Abschnitt. Auch sie wird illusorisch als Intrige der Juden
(„Überall auf der Welt kamen die Worte 'Freiheit, Gleichheit,
Brüderlichkeit“ aus unseren Reihen, dank unserer Agenten – ganze
Legionen, die unser Banner mit Begeisterung trugen“) dargestellt und
dafür verantwortlich gemacht „überall den Frieden, die Ruhe, die
Einigkeit zu zerfressen und alle Grundlagen der nicht-jüdischen
Staaten zu zerstören“. [Fritsch 1924: I/11]

7. „Die Presse wird von Juden manipuliert.“
„In den Händen der heutigen Staaten befindet sich eine große Macht,
die die Bewegung des Denkens im Volke lenkt: die Presse. […]
Durch [sie] haben wir die Macht zur Beeinflussung gewonnen,
während wir selbst im Dunkel bleiben.“ [Fritsch 1924: II/13] - eine
weitere Taktik, die die vorgeblichen Führer der Juden sich ausgedacht
haben sollen zur „Aufreizung und Entflammung der VolksLeidenschaften“ als Bedingung zum Erfüllen ihres Planes [Fritsch
1924: XII/35]: die Manipulation und Steuerung der Presse.
Jede Publikation die den Juden nicht gefalle, könnten mit dem
Vorwand der „Beunruhigung der öffentlichen Meinung“ [Fritsch
1924: XII/35] verboten werden.

–8–

8. „(Wirtschaftliche) Krisen sind judengemachte
Ereignisse.“
Wie in 3. bereits erwähnt, treffen die „Protokolle“ die Aussage, alles
Geld gehöre den Juden. Ergänzend wird diesen aber nun angedichtet,
sie besäßen die Hinterlistigkeit dies auszunutzen, indem sie Krisen
hervorriefen („Durch all diese unterirdischen geheimen Mittel […]
und mit Hilfe des Geldes, das ganz in unseren Händen ist, werden wir
eine allgemeine Wirtschaftskrise hervorrufen“) und so „ganze
Arbeitermassen auf die Straße werfen […] [, welche] darauf brennen,
das Blut derer zu vergießen, […] deren Besitz sie dann genießen
wollen“, während sie selbst, des Zeitpunkts des Krisenausbruchs
bewusst, „Maßnehmen treffen, [sich] zu schützen“. [Fritsch 1924:
III/16f]

9. „Der Antisemitismus ist eine Schöpfung der Juden
selbst.“
Abschließend hervorzubringen ist die vernunftwidrige Unterstellung,
der Antisemitismus sei eine Schöpfung der Juden selbst und auch
noch eine Tatsache, aus der diese Profit schlagen, welche zu Tage tritt
in Abschnitt IX: „Wenn heute Staaten gegen uns Widerspruch
erheben, so geschieht das nur […] auf unsere Anweisung; denn ihr
Antisemitismus ist für uns und die Geschäfte unserer kleineren
Brüder unerlässlich“. [Fritsch 1924: IX/26]

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3. Beispielhafte Überprüfung aktueller
Zeitungsartikel, Feuilletons und
Karikaturen
3.1 Methodik und Kriterien
Vorab der Analysen betreffender Medienbeiträge, sollten die wenigen
Kriterien zur Auswahl dieser klargestellt werden.
Einerseits müssen die Beispiele - denn nur das kann diese Facharbeit
leisten, eine exemplarische, nicht statistische Überprüfung auf
Antisemitismus - als etabliert, andererseits als aktuell klassifizierbar sein.
Aufgrund der Fragestellung können die Analyseobjekte nur aktuell sein,
was hier bedeutet, dass sie nicht vor mehr als 10 Jahren publiziert
wurden.
Etabliert, also mit einer nicht-fragwürdigen Reichweite, sollte deren
Publikationsplattform sein um den Kontext richtig treffen zu können:
eine bloß von Wenigen betrachtete Darlegung hätte nicht dieselben
gesellschaftlichen Auswirkungen.
Mit der genaueren Darstellung des historisch-deutschen Antisemitismus
durch eine Bearbeitung der „Protokolle der Weisen von Zion“ und
einigen generellen Versuchen der Definition dessen, wurde im ersten
Kapitel dieser Arbeit eine Grundlage für die Analysemethodik als
Prämisse für das Folgende geschaffen.
Daran anschließend stellt sich nun die eigentliche Frage, ob und in
welcher Form – direkt, codiert oder andersweitig kaschiert – sich
antisemitische Inhalte, wie sie in den allgemeinen Definitionsversuchen
und den Thesen zum Weltbild des Antisemiten beschrieben wurden,
wiederfinden lassen.

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3.2 Die Süddeutsche Zeitung ist über den
Juden im Bilde
Die ersten drei Analyseobjekte sind aus der „Süddeutschen Zeitung“
respektive deren Magazin entnommen, bei allen handelt es sich um
Bilder / Karikaturen.

3.2.1 Der Jude ist ein Krake!
Die erste Karikatur stammt aus der Ausgabe vom 21.Februar 2014 und
gehört zu einem „Im Tal der Gefräßigen“ betitelten Artikel.
In diesem wird die wirtschaftliche Übernahme des
Kurznachrichtendienstes „Whatsapp“ von der Social Media-Plattform
„Facebook“ beschrieben und kritisiert. [Süddeutsche Zeitung Nr. 43 /
2014: ]
Auf der Abbildung ist eine Symbiose zwischen einem Krake und einem
Menschen zu sehen. Das menschliche Gesicht fällt durch seine in den
Vordergrund tretende Hakennase und die schalkhaften, auf den
Betrachter gerichteten Augen auf. Den Kopf ziert ein Hut mit dem
Symbol des Unternehmens „Facebook“, darunter lugt gekräuseltes Haar
hervor. Der Unterbau des krakenartigen Geschöpfes zieht mit seinen
Tentakeln von allen Seiten Computergeräte an sich heran und scheint sich
das Symbol „Whatsapps“ einzuverleiben.

Auffällig ähnlich scheint dem geschichtsbewussten Betrachter dieser
Karikatur die Ähnlichkeit mit einer von Josef Plank 1935-43
gezeichneten solchen: In dieser ist ein Krake, der den Premierminister
Großbritanniens von 1940 bis 1945, Winston Churchill, darstellen sollte,
hier aber mit einem ihn eindeutig als jüdisch kennzeichnendem
Davidstern über dem Kopf. Mit seinen Tentakeln umfasst er die
Weltkugel und versucht so der Metapher nach sie unter seine Kontrolle

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zu bringen, zu beherrschen. [The Library of Congress 2015: o.S.]
Zum Innehalten bewegt auch die Tatsache, dass Mark Zuckerberg,
Gründer des Social Media-Unternehmens, zwar jüdische Eltern, aber
sicher keine hakenförmige Nase – ein Ressentiment über die
Äußerlichkeiten der Juden, wie es ebenfalls bei den Deutschen populär
war (ein Beispiel dafür ist das Plakat für die ab 1937 von
Nationalsozialisten organisierte Ausstellung „Der ewige Jude“
[Deutsches Museum 2015: o.S.] oder ein Artikel in Julius Streichers 1923
gegründeter antisemitischer „Der Stürmer“ über „Judenbuben in Wien“:
„Eine typische Judennase. Sie ist an ihrer Spitze gebogen.“ [Streicher
1938: 5]) - im Antlitz sitzen hat. [Wikipedia 2015: Mark Zuckerberg]
Ein Jude also, wie sich die Verbreiter der „Protokolle“ ihn sich nicht
lebendiger vorstellen hätten können: Eine große Hakennase im Gesicht,
hinterlistig dreinblickend und nebenbei die Welt (des Internets)
animalisch beherrschend, seine Konkurrenten mithilfe seiner
wirtschaftlichen Künste sich Untertan machend.

3.2.2 Monströses Volk
Das nächste Bild befand sich in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Juli
2013 auf Seite 15 und stammt von dem Künstler Ernst Kahl.
Der dazugehörige Text ist eine Buchbesprechung von zwei literarischen
Werken („Die amerikanischen Juden und Israel. Was falsch läuft“ und
„Staatsraison? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“), die sich
ihrem Titel nach kritisch zur israelischen Politik äußern. Die
Bildunterschrift lautet thematisch passend: „Deutschland serviert. Seit
Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels
Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart [, der
Autor des erstgenannten Buches,] beklagt, dass es dazu gekommen ist.“
[Süddeutsche Zeitung Nr. 150 / 2013: 15]

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Im Bild ist ein gehörntes Monster zu sehen, welches mit einem Satz
Besteck in den Händen in einem Bett aufrecht sitzt und der Mimik nach
anscheinend undankbar darauf wartet, dass ihm eine nur von hinten zu
sehende Frau ein reich gedecktes Tablett mit Speisen und Getränken,
höchstwahrscheinlich ein Frühstück, serviert.
Auch hier wird also wieder ein antisemitischer Stereotyp – ob intendiert
oder nicht - reproduziert, indem der jüdische Staat Israel durch die
Kombination von der Thematik des Textes und dem leicht damit
verbindbarem Bild in seiner Gesamtheit als schmarotzendes, bösartiges
und metapherhaft hässliches, also von unmoralischem Charakter
geprägtes, Wesen, das, ohne eigene Arbeit zu verrichten, sich an
Nichtjuden bereichert, dargestellt wird.

3.2.3 Dämonisches Finanzkapital
Das letzte der zu besprechenden Bilder ist das Cover des zwölften
„Süddeutsche Zeitung Magazin“ vom 21.März 2014.

Dieses ist dort platziert worden, um auf den enthaltenen Artikel mit dem
Titel „Freut euch nicht zu früh“ aufmerksam zu machen. Die
Beschriftung lautet des Bildes lautet: „Das Monster lebt“ und kleiner
darunter „Die Spitzenpolitiker der Welt tun so, als sei die Finanzkrise
überstanden. Aber ein Blick ins Innere des Bankensystems zeigt: Die

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nächste Krise kommt. Und sie wird noch schlimmer.“ [Süddeutsche
Zeitung Magazin 12/2014]
Auf dem Bild ist Folgendes zu sehen: Ein unter der Straßenoberfläche
einer Stadt mit Hochhäusern sich zusammenkauerndes Monster im Hemd
mit Krawatte und Anzughose sowie zu einem Mittelscheitel gebürsteten
Haaren. Es fletscht seine Zähne und guckt heimtückisch mit
hassverzerrter Fratze gen oben. Unter sich begräbt es mit seinen
klauenbesetzten Füßen eine Häusermasse. Seinen linken Zeigefinger
bohrt das Monster durch die Straße. Dieser ist mit einem den eigenen
„Tod“ ausdrückenden Gesicht bemalt und ist von schemenhaft
gezeichneten Politikern umringt, die ihn mit Seilen gefesselt haben und
nun jubilierend von Pressevertretern fotografiert, gefilmt und befragt
werden.
Dargestellt wird also ein Wesen, dass, wie die Coverbeschriftung
offenbart, das Bankensystem darstellen soll. Anstatt dieses aber als ein
Abstraktum zu sehen, wird dem Betrachter ein zum Monster
hochstilisierter Banker gezeigt, der scheinbar berechnend und hinterlistig
aus dem geheimen Versteck im Innern der Erde heraus Krisen (der durch
die Straßendecke gebohrte Finger) auslöst und genauso berechnend diese
als überwältigt kennzeichnet, nur um im nächsten Moment stärker
zuzuschlagen.
Eine weitere Ähnlichkeit zu den „Protokollen der Weisen von Zion“, lässt
sich mittels eines Zitates aus diesen belegen. Dort wird davon geredet,
dass da die Gefahr des bewaffneten Angriffes von Nichtjuden bestünde,
wenn diese herausfänden, was die Juden geplant hätten,
„unterirdische[…] Gänge, bevor die Zeit gekommen ist, unter allen
Hauptstädten gegraben sein [werden].“, um so „von [dort] aus diese
Hauptstädte […] in die Luft zu sprengen.“ [Fritsch 1924: IX/28]
Ein unterirdisch angelegter Schacht, indem sich das Monster befindet
und auf den nächsten Angriff wartet, lässt sich auch in dem letzten
beschriebenen Bild ausmachen.
Festgestellt werden kann demnach eine strukturelle Ähnlichkeit in der
Argumentation der durch Thesen beschriebenen antisemitischen
Weltvorstellung der „Protokolle“ und der Aussage dieses Covers. Eine
direkte Assoziation zum Judentum oder jüdischen Individuen ist
allerdings in diesem Bild nicht feststellbar.
Inwiefern diese Art und Weise der Denunziation der Bänker und die
Diskriminierung der Finanzindustrie als illegitim eine Auswirkung auf
die Verbreitung des Antisemitismus hat, kann nicht ohne weiteres
beleuchtet werden.

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3.3 SPIEGEL Online – Die Schuld trägt der
jüdische Staat, wer auch sonst?
Am 13. August 2014 erschien auf SPIEGEL Online ein Artikel zum
Gaza-Krieg zwischen der islamistischen und palästinensischnationalistischen Hamas und Israel.
Allein anhand der Überschrift lässt sich schon erahnen welcher Tendenz
nach der Autor die Geschehnisse analysiert; sie lautet: „Israel erwidert
trotz neuer Waffenruhe Beschuss aus Gaza“.
[SPIEGEL Online 2015: o.S.]
Logischerweise wird Israel also vorgeworfen, die Lebensexistenz seiner
Bürger schützen zu wollen obwohl doch mit den Angreifern zuvor eine
Waffenruhe vereinbart wurde. Auf die Idee, die Angreifer des jüdischen
Staates des Bruches der Waffenruhe zu beschuldigen, kommen die
Verfasser anscheinend nicht.
Dass die Angriffe der Hamas antisemitisch begründet und nicht wie
oftmals behauptet eine Reaktion auf den angeblichen zionistischen
Aggressoren seien, beweisen Ausschnitte aus deren Charta, indem:
1. sich positiv auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ bezogen:
„Their plan is embodied in the "Protocols of the Elders of Zion",
and their present conduct is the best proof of what we are saying.“
2. die Existenz des Staates Israel kategorisch abgelehnt: „Israel will
exist and will continue to exist until Islam will obliterate it, just as
it obliterated others before it […]“
3. sowie, wenn nicht soweit schon impliziert, direkt zum Töten aller
Juden aufgerufen wird: „The Day of Judgement will not come
about until Moslems fight the Jews (killing the Jews), when the
Jew will hide behind stones and trees. The stones and trees will
say O Moslems, O Abdulla, there is a Jew behind me, come and
kill him.“
[Lillian Goldman Law Library 2015: o.S.]

Wer Schuld an der Aufrechterhaltung des Gaza-Krieges ist, steht
demnach in dieser Überschrift des SPIEGELs schon vor der
vernunftbasierten Überlegung fest: die Juden.

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3.4 „Der Freitag“ und das raffende
Finanzkapital
Auf der „Politik“-Internetseite der Zeitung „Der Freitag“ erschien am
28.01.2012 ein Artikel Werner von Tobels mit dem Titel „Ein Strich im
Sand“, welcher die Fragestellung, ob Deutschland eine Steuer auf
Finanztransaktionen einführen sollte, beantworten will.
Der Autor diagnostiziert dem von ihm so genannten „KasinoKapitalismus“ ein Problem der Unmoral: „Eine Steuer auf
Finanztransaktionen setzt somit genau den richtigen Hebel an – fiskalisch
und moralisch“, da er „[…] nicht das Schaffen, sondern das Raffen
[belohne] – und […] so den sozialen Zusammenhalt [untergrabe].“ [Der
Freitag 2015: o.S.]
Mit dieser Formulierung reproduziert der Autor die Unterscheidung
zwischen scheinbar schaffendem und scheinbar raffendem Kapital, die
z.B. J. Goebbels in seinem „kleinen[n] ABC des Nationalsozialisten“
1929 nennt: „Der Nationalsozialist unterscheidet […] zwischen national
schaffendem und international-raffendem Kapital.“. [Goebbels 1929: 12]
In der NS-Zeit wurde so die deutsche Industrie und das angeblich
jüdische und schmarotzerische Finanzkapital („Die internationale
jüdische Weltfinanz brauchte aber dieses Lockmittel, um den
langersehnten Plan einer Vernichtung des in die allgemeine überstaatliche
Finanz- und Wirtschaftskontrolle noch nicht sich fügenden Deutschlands
durchführen zu können.“ [Hitler 1943: 163]) gegenübergestellt.
Bei den„Protokollen der Weisen von Zion“ findet sich die Bezeichnung
der Finanzindustrie als Stützpunkt der imaginären Weltherrschaft der
Juden durch das Geld markiert (siehe Kapitel 1.2.2., These 3).
Auch das „25-Punkte-Programm“ der NSDAP beinhaltet bezüglich
dieser Thematik den Punkt „Brechung der Zinsknechtschaft“
[documentArchiv.de 2015: o.S.]
Wie in dem Fall des Covers des „Süddeutsche Zeitung Magazin“ bleibt
hier also die Frage, wie der Zusammenhang zwischen Antisemitismus
und Darlegungen, die einen negativen oder stereotypen Bezug auf Juden
nicht vorweisen, sondern lediglich ihm in Struktur und Sprache ähneln,
selbst wenn diese ihrem eigentlichen Inhalt nach sachliche Analysen sein
sollten - untersucht und gewertet werden kann.

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4. Fazit und Reflexion der Facharbeit
Zusammenfassend kann meiner Seminarfacharbeit nach festgestellt
werden: Ja, auch noch heutzutage lassen sich Elemente antisemitischer
Ideologie, wie sie für den historisch-deutschen Nationalsozialismus
üblich waren, in etablierten deutschen Medien – spezifisch: Zeitungen wiederfinden.
Allerdings geben sie sich selbst nicht als solche aus; sie sind
metaphorisch und meist codiert - also nicht direkt auf die Juden, sondern
z.B. den jüdischen Staat Israel und zionistische Vorhaben projiziert und
auch nicht unbedingt erkennbar intendiert verbreitet.
Mögliche weitere Überlegungen und Studien, die anzustellen wären,
könnten eine statistische, möglicherweise durch eine genauere Definition
von antisemitischen Phrasen automatisierte Untersuchung von
Medienbeiträgen beinhalten.
Ebenso könnte die Auswahl des Medientypus sowie sich darauf
beziehende Reaktionen der Konsumenten, z.B. Leserbriefe in den
Zeitungen und Kommentarspalten der Internet-Feuilletons dieser, welche
meiner Ansicht nach aus der teils gegebenen Anonymität des Internets
heraus auch erstaunliche ehrliche und deshalb schockierende Aussagen
provozieren können, erweitert werden.
Insgesamt hätte auch eine im größeren Rahmen, also das Format der zur
Verfügung stehenden fünfzehn Seiten und die entsprechenden
Zeitvorgabe sprengende, angelegte Forschung der historischen
Charakteristika des Antisemitismus eine bessere Basis zur Untersuchung
moderner Quellen legen können.
Bei dem Analysieren von Material auf seinen antisemitischen Gehalt hin
ist sicher auch klar geworden, welches Hindernis die ungenauen
allgemeinen Definitionen von Antisemitismus sowie die Differenzen
zwischen einzelnen darstellen.
Es darf jedoch nicht dazu kommen, dass diese Schwierigkeit als Vorwand
zur Sabotage der Aufklärung über den und der Bekämpfung des stetig
sich in seiner Expression wandelnden Antisemitismus missbraucht wird –
ein solches Handeln wäre blanker Hohn gegenüber den jüdischen Opfern
in der Geschichte Deutschlands und gleichbedeutend mit dem Versagen
der Zivilgesellschaft.

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Literaturverzeichnis
Amadeu Antonio Stiftung (2012): »Man wird ja wohl Israel noch kritisieren dürfen ... ?!«. Über legitime Kritik,
israelbezogenen Antisemitismus und pädagogische Interventionen. Berlin: Amadeu Antonio Stiftung
Bergmann, Werner (2002): Geschichte des Antisemitismus. München: C.H.Beck Wissen
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