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Die 50 schönsten

Weihnachtslieder

In alphabetischer Folge
für jung und alt

Anmerkungen
Diese Sammlung der 50 beliebtesten Weihnachtslieder soll vor
allem dem Gesang in den Familien dienen. Die alphabetische
Anordnung ermöglicht ein rasches Auffinden der Lieder, so
daß sich ein Inhaltsverzeichnis erübrigt.
Josef Hilland
Am Josefshaus 6
41470 Neuss
telefax 02137-70151
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Weihnachten 2000
2

Alle Jahre wieder
Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.
(2) Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus.
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
(3) Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.
Wilhelm Hey (1789-1854) Weise: Friedrich Silcher (1789-1860)

Als ich bei meinen Schafen wacht
Als ich bei meinen Schafen wacht,
Ein Engel mir die Botschaft bracht,
Des bin ich froh, bin ich froh,
Froh, froh, froh, o, o, o!
||: Benedicamus Domino:||
(2) Er sagt, es soll geboren sein
Zu Bethlehem ein Kindelein.
(3) Er sagt, das Kind liegt dort im Stall
Und soll die Welt erlösen all.
(4) Als ich das Kind im Stall gesehn,
Nicht wohl konnt' ich von dannen gehn.
(5) Das Kind zu mir sein Äuglein wandt,
Mein Herz gab ich in seine Hand.

3

(6) Demütig küßt' ich seine Füß,
Davon mein Mund ward zuckersüß.
(7) Als ich heim ging, das Kind wollt' mit
Und wollt' von mir abweichen nit.
(8) Das Kind legt' sich an meine Brust
Und macht' mir da all Herzenslust.
(9) Den Schatz muß ich bewahren wohl,
So bleibt mein Herz der Freuden voll.
Chorlied aus dem 17. Jhdt.

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch' er: "Wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild."
(2) Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz,
O fröhlich, seliges Entzücken,
Die Alten schauen himmelwärts.
(3) Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
Und wenden wieder sich und gehn.
(4) "Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schar !
Wir bringen Gottes Segen heute
Dem braunen wie dem weißen Haar !"
(5) "Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus !"
4

Auch dir. ist jede Nacht voll Kerzen. der uns selig macht. im Garten klein. :|| im Herzen. im engsten Raum. Doch Gottes Segen bleibt zurück. (3) Doch nun ist Freud und Seligkeit. es ist kein Traum! Er wählt dein Herz zum Garten. T: Johannes Karl (+1887) 5 . ||: wär alle Welt verloren. hätt‘ er den Himmel nicht gebracht. will pflanzen in den engen Raum den allerschönsten Wunderbaum ||: und seiner treulich warten. :|| verloren. wie lieblich blüht der Wunderbaum. :|| ja brennen. T: Hermann Kletke 1841 Der Christbaum ist der schönste Baum Der Christbaum ist der schönste Baum. mein Kind. ||: gern wohnt er dir im Herzen. der Heiland. :|| ja warten. den wir auf Erden kennen. (2) Denn sieh‘: in dieser Wundernacht ist einst der Herr geboren. (4) O laß ihn ein.(6) Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen Unsichtbar jedes Menschen Blick Sind sie gegangen wie gekommen. ist das bereit't. dein Jesus schenkt dir alles heut. ||: wenn seine Lichter brennen.

T: Aus Frankreich 18 Jhdt. und im Widerhall erklingen auch die Berge jauchzend mit. (3) Laßt nach Bethlehem uns ziehen. (4) Preis sei Gott und Friede allen. Gott der Engelscharen! Lob und Dank die Welt erfüllt! Um den Sohn zu offenbaren. stieg hernieder. Es führt drei König Gottes Hand Es führt drei König Gottes Hand mit einem Stern aus Morgenland zum Christkind durch Jerusalem zur Davids Stadt nach Bethlehem. denen er die Schuld vergibt. der sein Volk von Schuld befreit! Danket ihm mit euren Liedern. Heut soll unser Lob erschallen. ward das Wort im Fleisch enthüllt.Engel auf den Feldern singen Engel auf den Feldern singen. seid zu seinem Lob bereit. der das Heil uns heut gebracht. wie der Engel uns gesagt! Laßt uns betend vor ihm knieen. stimmen an ein himmlisch Lied. Gott. weil er alle Menschen liebt. der Retter. führ auch uns zu diesem Kind und mach aus uns sein Hofgesind! 6 . ||: Gloria in excelsis deo :|| (2) Christ. (5) Heilig.

auf deine Führung fest vertraun! (4) Und überm Haus wo’s Kindlein war stand still der Stern. nimm von uns als Opfergut Herz. doch wie zum Kind sie eilig gehen. O Gott. den Stern sie auch von neuem sehn. die Myrrh‘ auf seine Menschheit wies. viel hundert Meil. bergauf. die Pilgerfahrt uns dünke nie zu schwer und hart. Myrrh‘ zum Angebind. Spee 1623. bergab. das Gold die Königswürde pries. Zu dir. Gott.(2) Aus Morgenland in aller Eil sie reisten weit. daß dieses Kind Gott selber war. laß das Licht der Gnad uns schaun. M: Köln 1880 7 . (3) Sie kehrten bei Herodes ein. Gott. Leib und Seele. am Himmel schwand des Sternes Schein. Ehr und Blut! (5) Durch Weihrauch stellten fromm sie dar. so wunderbar. Sie zogen hin zu Land und See. durch Reif und Schnee. halt uns bei dieser Lehr. o Gott. dem Irrtum und dem Abfall wehr! T: Friedrich v. da knien sie und weih‘n dem Kind Gold. Weihrauch.

das ich meine. hat uns gebracht alleine Marie. 15. wahr Mensch und wahrer Gott. :|| Unser Heiland Jesus Christ.Es ist ein Ros’ entsprungen Es ist ein Ros’ entsprungen aus einer Wurzel zart. Und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter. es bringt uns eine große Gnad. Es ist für uns eine Zeit angekommen ||: Es ist für uns eine Zeit angekommen. Weise: 15. (3) Das Blümelein so kleine. 8 . der für uns Mensch geworden ist. T: geistlicher Dichter. der für uns. Jhdt. mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis. das duftet uns so süß. rettet von Sünd und Tod. Aus Gottes ew'gem Rat hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd. wie uns die Alten sungen. Jhdt. von Jesse kam die Art. (2) Das Röslein. die reine Magd. wohl zu der halben Nacht. davon Jesaja sagt. hilft uns aus allem Leide. der für uns.

kam zur Welt. (4) ||: Und es erging ein Gebot des Kaisers. Gottes Kind in der kalten Krippe ruht!“ 9 . zogen hin. Fried und Freud verkündt ich heut! (7) ||: Denn euch ist heute der Heiland geboren. Gottes Kind. (6) ||: Es waren Hirten bei Nacht auf dem Felde. kam zur Welt das heilge Kind. ihr Hirtenleut! Fried und Freud. (5) ||: Es war kein Raum in der Herberg zu finden. sich neigend sie zum Engel sprach: :|| „Sie. :|| In dem Stall bei Esel und Rind kam zur Welt. mir gescheh. Fried und Freud. den aus dir. der euer Herr und Retter ist. :|| „Sei gegrüßt. :|| Josef und Maria voll Gnad zogen hin. :|| Dieses Zeichen merkt euch gut: Gottes Kind. du Jungfrau rein. will der Herr geboren sein. ich bin des Herren Magd. zogen hin zur Davidstadt. denn aus dir.!“ (3) ||: Maria hörte des Höchsten Begehren. mir gescheh. wie du gesagt. daß alle Welt geschätzet wird. ein Engel dort erschienen ist: :|| „Fürcht euch nicht.(2) ||: Es sandte Gott seinen Engel vom Himmel zur Jungfrau hin nach Nazareth. mir gescheh. es war kein Platz für arme Leut.

10 . Trägt eine teure Last. (9) ||: Vom Morgenlande drei Könige kamen. geladen Bis an den höchsten Bord. der für uns. :|| Unsern Heiland Jesus Christ. der für uns. :|| Myrrhen. (3) Der Anker haft' auf Erden Da ist das Schiff am Land. Das Segel ist die Liebe.(8) ||: Sie liefen eilend und suchten und fanden. der für uns Mensch geworden ist. ein Stern führt sie nach Bethlehem. (2) Das Schiff geht still im Triebe. brachten sie dem Kindlein hold. Es kam ein Engel hell und klar Es Kam ein Engel hell und klar von Gott aufs Feld zur Hirtenschar. Trägt Gottes Sohn voll Gnaden. Der Sohn ist uns gesandt. brachten sie. Des Vaters ewig's Wort. der war gar sehr von Herzen froh und sprach zu ihnen fröhlich so: Valentin Triller 1555 (danach „Vom Himmel hoch da komm ich her“) Es kommt ein Schiff geladen Es kommt ein Schiff. Weihrauch und auch Gold. Der Heilig Geist der Mast. Das Wort soll Fleisch uns werden. brachten sie. was auf dem Felde verkündet ward.

Jesu Christ. Kyrieleis! 11 . In unser armes Fleisch und Blut Verkleidet sich das ew‘ge Gut. küssen will. Er ist ein Kindlein worden klein. Gibt sich für uns verloren. Des freuet sich der Engel Schar. Wie an ihm ist gescheh'n.(4) Zu Bethlehem geboren Im Stall ein Kindelein. Kyrieleis! (3) Den aller Welt Kreis nie beschloß. Kyrieleis! (2) Des ew'gen Vaters einzig Kind Jetzt man in der Krippen findt. Der alle Ding' erhält allein. Gelobet seist du. Muß vorher mit ihm leiden Groß Pein und Marter viel. Das Leben zu ererben. (5) Und wer dies Kind mit Freuden Umfangen. Jesu Christ Gelobet seist du. Gelobet muß es sein. Von einer Jungfrau. Der liegt in Marien Schoß. Daß du Mensch geboren bist. (6) Danach mit ihm auch sterben Und geistlich aufersteh'n. das ist wahr.

Engel erscheinen.(4) Das ew’ge Licht geht da herein. 12 . liegt dort als Kind. Kyrieleis. Liegt dort als Kind. wie eilig sie sind! Eilt mit nach Davids Stadt! Den Gott verheißen hat. es strahlet hernieden lieblich und prächtig vom Himmel ein Licht. Kyrieleis! Martin Luther. Gibt der Welt ein’n neuen Schein. wer freuet sich nicht? Kommet. Heiligste Nacht! Heiligste Nacht! Heiligste Nacht! Heiligste Nacht! Finsternis weichet. Ein Gast in der Welt hier ward. 1524. Frieden den Menschen. Gott von Art. Seht da die Hirten. Daß er unser sich erbarm'. Kyrieleis! (5) Der Sohn des Vaters. Es leucht’t wohl mitten in der Nacht Und uns des Lichtes Kinder macht. (7) Das hat er alles uns getan. o kommet geschwind. Des freu' sich alle Christenheit Und dank' ihm des in Ewigkeit. Kyrieleis! (6) Er ist auf Erden kommen arm. ihr Christen. Er macht uns Erben in sein'm Saal. verkünden den Frieden. Sein' groß' Lieb' zu zeigen an. Uns in dem Himmel mache reich Und seinen lieben Engeln gleich. Und führt uns aus dem Jammertal.

die bring' ich zur Gabe. Außer dir möge mich nichts mehr erfreun. Hab' ich den besten. dich lieb' ich! O wenn ich dich habe. Grüßen aus blauer Ferne: Möchte zu euch so gerne Fliehn himmelwärts! 13 . Holde Labung seinem Schmerz! Hell schon erglühn die Sterne. der glaubt. Will nie mehr lassen von Gott. Sie tilgt die Sündenschuld Jedem. (3) Liebreiches Kind! Liebreiches Kind! Reu' und Zerknirschung. o gieße du Himmelsfrieden in dies Herz! Bring dem armen Pilger Ruh. und ich bin dein. Zweig. der glaubt. Sei uns mit herzlicher Demut gegrüßt: Göttlicher Heiland. T: u. jedem. Laß dich mit inniger Liebe umfangen. Göttlicher! Du bist mein Gott und Herr. Was uns der Sündenfall Adams geraubt. Denn ich verlange vereinigt zu sein Nur mit dir. Schenket uns deine Huld. o gieße du… Heil'ge Nacht. so der Wurzel des Jesse entsprießt. Jesus. den göttlichen Teil. meinem Heil. der gottseligen Väter Verlangen. M: Christoph Bernhard Verspoell 1810 nach Salzburg 1783 Heil'ge Nacht. der Christenheit Haupt.(2) Göttliches Kind! Göttliches Kind! Du. Und ich bin dein.

zeig allen Menschen den Weg zur Krippe.(2) Harfentöne. (2) Menschen suchen von Anbeginn. Gott hat Licht in die Welt gebracht. finden Antwort in Bethlehem. ihr goldnen Sterne. Weh'n mir zarte Lüfte her. finden Antwort in Bethlehem. finden Antwort in Bethlehem. (3) Menschen lieben von Anbeginn. Glüht nur. Menschen fragen nach Glück und Sinn. Menschen fragen nach Heil und Sinn. Winkend aus blauer Ferne: Möchte zu euch so gerne Fliehn himmelwärts! Portugiesisches Weihnachtslied Heller Stern in der dunklen Nacht Heller Stern in der dunklen Nacht. Heller Stern in der dunklen Nacht. lind und süß. Menschen fragen nach Ziel und Sinn. suchen trotz aller Sicherheiten. Aus der Liebe Wonnemeer. Menschen hoffen von Anbeginn. Aus des Himmels Paradies. lieben trotz aller Traurigkeiten. 14 . hoffen trotz aller Dunkelheiten.

Ehre sei Gott im Himmel Und auf Erden. Uns zum Heiland geboren! ||: Kommt lasset uns anbeten. o ihr Gläubigen. o kommet nach Bethlehem! Schauet das Kindlein. Von Ewigkeit geboren! (3) Kommt. Jauchzt und triumphieret. Verschmähst nicht zu ruhen in Marien’s Schoß Gott. Den König. der du bist heute Mensch für uns geboren O Jesu sei Ehre und Preis und Ruhm Dir fleischgeword’nes Wort des ew’gen Vaters. Frolocket. M: John Reading 17. Jhdt. wahrer Gott. singet dem Herren. Herscher der Heerscharen.Herbei. O kommet. :|| Kommt lasset uns anbeten. ihr Seligen. 15 . den Herrn! (2) Du König der Ehren. T: nach Adeste Fidelis von Abbé Borderies um 1790. O ihr Engelchöre. frohlocket. o ihr Gläubigen Herbei. (4) Dir.

die Sonne. du mein Leben. Freud’ und Wonne. da hast du schon bei dir bedacht. wie schön sind deine Strahlen. Seel’ und Mut. daß ich dich möchte fassen. da bist du mir geboren und hast dich mir zu eigen gar. O daß mein Sinn ein Abgrund wär’ und meine Seel’ ein weites Meer. (3) Ich lag in tiefer Todesnacht. (4) Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen. die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht’. und weil ich nun nichts weiter kann. Leben. bleib ich anbetend stehen. (2) Da ich noch nicht geboren war. die mir zugebracht Licht. o Jesu. T: Paul Gerhardt (1653) Melodie: Johann Sebastian Bach (1736)/Wittenberg 16 . Herz.Ich steh’ an deiner Krippe hier Ich steh’ an deiner Krippe hier. Eh’ ich durch deine Hand gemacht. O Sonne. erkoren. es ist mein Geist und Sinn. bring’ und schenke dir. du warest meine Sonne. was du mir hast gegeben. nimm alles hin und laß dir's wohl gefallen. wie du mein wolltest werden. eh’ ich dich kannt’. Nimm hin. ich komme.

Sie kamen in Haufen. 17 . singet dem Kind! Blast in die Schalmeien. wie schwinden die Sterne! Es naht sich. (4) Sie kannten geschwind Das himmlische Kind. erwacht! Seid munter und lacht! Die Engel sich schwingen Vom Himmel und singen: Die Freude ist nah! Der Heiland ist da! (2) Ihr Hirten geschwind! Kommt.Ihr Hirten. suchet im Feld Den Heiland der Welt. es naht sich die leuchtende Pracht! Der Herr ist zugegen mit himmlischer Macht. erwacht! Erhellt ist die Nacht. Sie fielen darnieder Und sangen ihm Lieder Und bliesen dabei Die Pfeif' und Schalmei. erwacht (2) Ihr Hirten. erwacht (1) Ihr Hirten. Auf. Ihr Hirten. Sein Herz zu erfreuen. Wie strahlt’s aus der Ferne. (3) Sie hörten das Wort Und eilten schon fort. Im Eifer gelaufen Und fanden da all Den Heiland im Stall.

als Engel es sind. was in dieser hochheiligen Nacht.(2) „O fürchtet euch nicht vor göttlichem Licht!“ So tröstet in Freude auf Bethlehems Weide ein Engel des Herren die Hirten im Feld. ein Kindlein geboren in Armut und Not. Froh singen die Chöre der himmlischen Heere. 18 . Im Stalle die Hirten dem Kinde sich nahn. und seht. erwacht zur heiligen Nacht! Beim Kind ist zu finden Vergebung der Sünden: drum kommt und bekennet voll Reue und Schuld. (2) O seht in der Krippe im nächtlichen Stall. viel schöner und holder. zur Krippe her kommet. Maria und Josef betrachten es froh. in Bethlehems Stall. (5) Ihr Sünder. o kommet doch all. nach Bethlehem eilt! Da lieget im Stalle das Heil für euch alle. das Kindlein auf Heu und auf Stroh. erkennen die Gottheit und beten es an. Bone 1847 nach Salzburg 1783. (3) Da liegt es. der Vater im Himmel für Freude uns macht. (4) Die Hirten geschwind hineilen zum Kind. ein Bote des Friedens der sündigen Welt. die redlichen Hirten knien betend davor. es bringt euch den Frieden und göttliche Huld T: Heinr. seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl in reinlichen Windeln das himmlische Kind. hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor. (3) „Nicht länger verweilt. M: Köln 1852 Ihr Kinderlein kommet Ihr Kinderlein kommet. um siegreich zu wenden die Sünd und den Tod.

Trahe me post te! (3) Ubi sunt gaudia? Nirgends mehr denn da. dafür? Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt. stimmt freudig. ihr Kinder. Eja qualia. durch alle deine Güte. wo die Engel singen nova cantica und die Zimbeln klingen in regis curia. T: Christoph von Schmid (1768-1854). nun singet und seid froh! Unsres Herzens Wonne liegt in praesepio und leuchtet als die Sonne matris in gremio. (2) O Jesu parvule. o princeps gloriae.(4) O beugt wie die Hirten anbetend die Knie. o puer optime. und mache sie heilig und selig wie deins. erhebet die Hände und danket wie sie. Tröst mir mein Gemüte. Alpha es et O. was schenken wir dir. ein Herz nur voll Demut allein die gefällt. (6) So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin. nach dir ist mir so weh. Alpha es et O. wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn. stimmt freudig zum Jubeln der Engel mit ein! (5) Was geben wir Kinder. eja qualia! 19 . und mach sie auf ewig mit deinem in eins. du bestes und liebstes der Kinder. Trahe me post te. wer wollt sich nicht freun?. M: Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800) In dulci jubilo In dulci jubilo.

Sehet die Liebe. wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Komm doch mein Heiland. frohlocket ihr Engel in Chören. Friede und Freud wird uns verkündiget heut. Im Himmelreich der Jungfrau Sohn Maria. sie sollen zu Freunden nun werden. Gott und der Sünder. Gott wird ein Kind. Freuet euch. Hilf mir wieg’n mein Kindelein. die ihr zum Vater wollt gehen! (5) treuer Immanuel. wird auch in mir nun geboren. Alles anbetet und schweiget. lieber Joseph mein Joseph. dem Heiland der Menschen. Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah zu den Verlornen sich kehren. mache mich eins nun mit dir. (3) Sehet dies Wunder. der mich zum Leben erkoren. (4) Gott ist im Fleische.Jauchzet. wie tief sich der Höchste hier beuget. T: Gerhard Tersteegen 1731. die endlich als Liebe sich zeiget. (2) Jauchzet. träget und hebet die Sünd. Gott der wird dein Lohner sein. denn ohne dich bin ich verloren. ihr Himmel. M: „Lobe den Herren“ Joseph. frohlocket ihr Engel Jauchzet. Hirten und Herden. Wohne in mir. 20 . singet dem Herren. lieber Joseph mein. ihr Himmel. ihr Himmel. frohlocket ihr Enden der Erden. zu Ehren. Gehet hinein. eins mit dem Kinde zu sein.

(8) Himmlisch Kind. Gott der wird mein Lohner sein. macht uns Menschen offenbar. du englisch Brot. Im Himmelreich. daß ein jeder recht erfahr. das uns gebar Maria. T: Hochdeutsche Fassung von Hilger Schallehn 1982 21 . Helf’ ich wiegen dein Kindelein. liebe Maria mein. Machst die Sünder frei vom Tod. im Himmel dort der Seelen Pfort die uns Gebar Maria. (7) Süßer Jesu auserkor' n. du christlich Schar! Gott. Dich hat gebor' n die reine Magd Maria. den uns gebar die reine Magd Maria (4) Alle Menschen soll gar ganz in Frieden kommen dar. leidest in der Krippen Not. (5) Uns erschien Immanuel.(2) Gerne. (3) Freu dich nun. Still uns deines Vaters Zorn. daß wir war' n verlor' n. Weißt wohl. irdisch hier. der Jungfrau Sohn Maria. den uns gebar die reine Magd Maria. wahrer Gott der Tugend Hort. der Himmelskönig klar. wie uns verkündet Gabriel und bezeugt Ezechiel: du Mensch ohn Fehl dich hat geborn Maria. o großer Gott. (6) Ew’gen Vaters ew’ges Wort.

bring euch viele Gaben. lasset uns preisen mit frommen Weisen. ihr Männer und Frau'n! Kommet. was uns verheißen der himmlische Schall! Was wir dort finden. klinge-linge-ling. ist heute geboren. lasset uns künden. wie selig T: Karl Enslin (1814-1875) nach einer Volksweise Kommet. Glöckchen Kling. frommes Kind. ihr Kinder. den Gott zum Heiland euch hat erkoren. kling. öffnet mir die Herzen. das liebliche Kindlein zu schau'n! Christus. der Herr. und Bübchen. öffnet mir die Türen! Laßt mich nicht erfrieren! (2) Mädchen. hört. sollt euch dran erlaben! (3) Hell erglühn die Kerzen. macht mir auf das Stübchen. ist so kalt der Winter. ihr Hirten. Hallelujah! 22 . Glöckchen kling! Laßt mich ein. will drin wohnen fröhlich. ihr Hirten Kommet. Fürchtet euch nicht! (2) Lasset uns sehen in Bethlehems Stall.Kling. Glöckchen.

(4) Wenn ich aufgestanden bin. still schweigt Kummer und Harm. den Menschen allen ein Wohlgefallen. die Engel verkünden heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud': Nun soll es werden Friede auf Erden. Sorge des Lebens verhallt: Freue dich.(3) Wahrlich. still und starr ruht der See. M: aus Böhmen Laßt uns froh und munter sein Laßt uns froh und munter sein Und uns recht von Herzen freu'n! Lustig. Ehre sei Gott! T: Karl Riedel 1827-1888. weihnachtlich glänzet der Wald. lustig. Christkind kommt bald! (2) In dem Herzen ist's warm. Lauf ich schnell zum Teller hin. Volksweise Leise rieselt der Schnee Leise rieselt der Schnee. ‘s Christkind legt gewiß was drauf. (3) Wenn ich schlaf. dann träume ich: Jetzt bringt’s Christkind was für mich. freue dich. ||: Bald ist Weihnachtsabend da! :|| (2) Dann stell ich den Teller auf. Christkind kommt bald! 23 . trallerallera.

alle gleich Lobt Gott. nackt und bloß ||: in einem Krippelein. :|| T: Nicolaus Herman (1480-1561) 24 .(3) Bald ist heilige Nacht. wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt. ihr Christen. der heut schließt auf sein Himmelreich ||: und schenkt uns seinen Sohn. er liegt dort elend. ||: Gott sei Lob. hört nur. alle gleich in seinem höchsten Thron. Ehr und Preis.:|| (3) Entäußert sich all seiner Gewalt. ||: der Schöpfer aller Ding. ihr Christen.:|| (4) Heut schließ er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis. der Cherub steht nicht mehr dafür. Chor der Engel erwacht.:|| (2) Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein. Christkind kommt bald! T: Eduard Ebel (1839-1905) Lobt Gott. wie lieblich es schallt: Freue dich.

voll Gnad. die Tor' macht weit. all unser Not zum End' er bringt. ein Heiland aller Welt zugleich. mein Heiland groß von Tat! (3) O wohl den Land. derhalben jauchzt. ein Helfer wert. Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht. der Heil und Leben mit sich bringt. Lust und Freud. ein König aller Königreich. Gelobet sei mein Gott. Er ist die rechte Freudensonn. sein Königskron' ist Heiligkeit. so diesen König bei sich hat. voll Tat. Sanftmütigkeit ist sein Gefährt. mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott. eur Herz zum Tempel zubereit‘. mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott.Macht hoch die Tür! Macht hoch die Tür. da dieser König ziehet ein. voll Rat. die Tor' macht weit! Es kommt der Herr der Herrlichkeit. (2) Er ist gerecht. Wohl allen Herzen insgemein. mein Tröster früh und spat. sein Zepter ist Barmherzigkeit. der halben jauchzt. ja Heil und Leben mit zugleich. (4) Macht hoch die Tür. o wohl der Stadt. so kommt der König auch zu euch. Gelobet sei mein Gott. bringt mit sich lauter Freud und Wonn. mein Schöpfer reich an Rat. 25 .

(3) Da haben die Dornen Rosen getragen.(5) Komm. meins Herzens Tür dir offen ist. Dem Namen dein. Der hat in sieb’n Jahr kein Laub getragen. sei ewig Preis und Ehr. o Herr. Das war von Anfang der Name sein! Jesus und Maria. dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heilig Geist uns führ und leit den Weg zur ew’gen Seligkeit. Jesus und Maria. 26 . Weißel (1590-1635). Da haben die Dornen Rosen getragen! Jesus und Maria. (2) Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrieleison! Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen. Kyrieleison! Als das Kindlein durch den Wald getragen. Kyrieleison! Maria durch ein’n Dornwald ging. (4) Wie soll dem Kind sein Name sein? Kyrieleison! Der Name. der soll Jesus sein. Jesu Christ. T: G. o mein Heiland. Das trug Maria unter ihrem Herzen! Jesus und Maria. Ach zieh mit deiner Gnade ein. M: Halle (1704) Maria durch ein’n Dornwald ging Maria durch ein’n Dornwald ging.

27 . Das kriegt das Kind zum Patengeld! Jesus und Maria. heut ward er den Menschen gleich.(5) Wer soll dem Kind sein Täufer sein? Kyrieleison! Das soll der Sankt Johannes sein. Ehre sei Gott. die ihr wart verloren. ihm soll Preis und Dank erschallen: „Ehre sei Gott. Der soll dem Kind sein Täufer sein! Jesus und Maria. erfreuet euch! Heut ist Gottes Sohn geboren. Laßt uns vor ihm niederfallen. (6) Was kriegt das Kind zum Patengeld? Kyrieleison! Den Himmel und die ganze Welt. der kann sich selbst nicht regen. durch den alles ist und war. lebet auf. die ihr wart verloren Menschen. Ehre sei Gott in der Höhe!“ (2) Welche Wunder reich an Segen stellt uns dies Geheimnis dar! Seht. (7) Wer hat erlöst die Welt allein? Kyrieleison! Das hat getan das Christkindlein. Das hat erlöst die Welt allein! Jesus und Maria! Volksweise um 1600 Menschen.

uns zu versühnen: Freue. wird’s was geben Morgen. welch ein Leben Wird in unsrem Hause sein! Einmal werden wir noch wach. o du selige. M: Christoph Bernhard Verspoell 1810 Morgen. o du selige. gnadenbringende Weihnachtszeit! Welt ging verloren. o Christenheit! 28 . o liebt ihn wieder und vergeßt der Liebe nie! Singt mit Andacht Dankeslieder und vertraut. M: Carl Gottlieb Hering 1809 Nun freut euch ihr Christen (bis auf die 1. er höret sie! T u. von Bartsch (1770-1833). wie voriges Jahr Es am Heiligen Abend war? T: Ph. freue dich. Heißa. dann ist Weihnachtstag! (2) Wie wird dann die Stube glänzen Von der großen Lichterzahl! Schöner als bei frohen Tänzen Ein geputzter Kuppelsaal! Wißt ihr noch. Kinder. Morgen werden wir uns freu'n! Welch ein Jubel. Zeile = „Herbei. Christ ist geboren: Freue. Kinder. freue dich. gnadenbringende Weihnachtszeit! Christ ist erschienen.(3) Menschen liebt. o ihr Gläubgen) O du fröhliche O du fröhliche. o Christenheit (2) O du fröhliche. wird's was geben.

reiß die Himmel auf! Herab. Heinr. Komm. Dich wollten wir anschauen gern. O Erd‘. ohn' deinen Schein In Finsternis wir alle sein. 29 . o Heiland. Darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm. (2) O Gott. herfür dies Blümlein bring. geh auf.(3) O du fröhliche. aus der Erden spring! (4) Wo bleibst du. freue dich. o Erd‘. O Heiland. O Sonn‘. gnadenbringende Weihnachtszeit! Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue.l Falk 1819 u. o Christenheit! T: Joh. (6) Hier leiden wir die größte Not. tröst uns hie im Jammertal! (5) O klare Sonn‘. Trost der ganzen Welt. ein'n Tau vom Himmel gieß. Reiß ab. Daß Berg und Tal grün alles werd. du schöner Stern. wo Schloß und Riegel vor. Ach komm. schlag aus. Im Tau herab. schlag aus. brecht und regnet aus Den König über Jakobs Haus! (3) O Erd‘. M: Sizilian. fließ! Ihr Wolken. Schifferlied 1788 O Heiland. Dan. führ uns mit starker Hand Vom Elend zu dem Vaterland. o komm vom höchsten Saal. Holzschuher 1829. o du selige. reiß die Himmel auf O Heiland. Vor Augen steht der ew‘ge Tod. herab vom Himmel lauf! Reiß ab vom Himmel Tür und Tor.

O Jesulein süß.. O selige Nacht O selige Nacht! In himmlischer Pracht Erscheint auf der Weide Ein Bote der Freude ||: Den Hirten. O Jesulein mild. O Jesulein süß. Des Vaters Will'n. O Jesulein mild. Langenfeld (1622). Bist kommen aus dem Himmelreich Uns armen Menschen worden gleich. Daß wir dich lieben allzusamm. Zünd an in uns der Liebe Flamm'. Da wollen wir all loben dich je allzeit immer und ewiglich. M: Rheinfelsisches Gsb. O Jesulein mild. (3) O Jesulein süß. O Jesulein mild. Du zählst für uns all unser Schuld Und schaffst uns deines Vaters Huld. O Jesulein mild. unserm Erlöser für und für. :|| 30 . (2) O Jesulein süß. Des Vaters Zorn hast du gestillt. O Jesulein mild. O Jesulein mild O Jesulein süß.(7) Da wollen wir all danken dir. Augsburg 1666 O Jesulein süß. T: Friedrich Spee v. hast du erfüllt. O Jesulein süß. die nächtlich Die Herde bewacht. Du bist der Lieb ein Ebenbild.

Ihr waret verloren. o Tannenbaum. O Tannenbaum. Eilt. der allen Das Leben verspricht. o Tannenbaum. Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit ein Baum von Dir mich hoch erfreut! O Tannenbaum. o Tannenbaum. nein. wie treu sind deine Blätter! (2) O Tannenbaum. Christen. wie treu sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerzeit. auch im Winter. Den glücklichen Ort. o Tannenbaum. du kannst mir sehr gefallen! 31 . du kannst mir sehr gefallen. wenn es schneit. Fromme und Sünder. Eilt. Eltern und Kinder! ||: Ihm weihet die Herzen. Von Liebe entzünd't! :|| O Tannenbaum O Tannenbaum. Heut ist auch geboren ||: Der Heiland.(2) Wie tröstlich er spricht: O fürchtet euch nicht. geschwind Zum Göttlichen Kind. :|| (3) Seht Bethlehem dort. :|| (4) Eilt. Da werdet ihr finden. Was wir euch verkünden: ||: Das sehnlichst erwartete Göttliche Wort.

du Himmelsknabe du. schlafe. Hab immer deine Äugelein zu. M: Karl Neuner 1814 32 . du süßes Kind! Dich fächeln Engelein in Ruh Mit sanftem Himmelswind. Daß er dich nicht erweckt. So hat es Angst und Pein. Himmelssöhnchen. O Jesulein. Himmelssöhnchen. T: Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791). Da legt man dich ins Grab. Himmelssöhnchen. (3) Bald wirst du groß. Doch wird das arme Kindlein groß. (4) So schlummert in der Mutter Schoß Noch manches Kindlein ein. Und Joseph hält den Hauch zurück. du Himmelsknabe du Schlaf wohl. die im Stalle sind. Ans Kreuz schlägt dich der Menschen Wut. Wir armen Hirten singen dir Ein herzig's Wiegenliedchen für: Schlafe. Himmelskind: Schlafe. schlafe. schlafe. Denn du bedarfst der süßen Ruh: Schlafe. Verstummen vor dir.Schlaf wohl. dann fließt dein Blut Von Golgatha herab. durch deine Huld Hilf's ihnen tragen mit Geduld: Schlafe. Himmelssöhnchen. schlafe. schlafe! (2) Maria hat mit Mutterblick Dich leise zugedeckt. Die Schäflein. schlafe. schlafe. schlafe. Schlaf wohl.

wie die Sonne dort sinket (nach der Melodie: „Süßer die Glocken nie klingen“) Seht. Du kommst aus den Wolken.Schneeflöckchen. Dein Weg ist so weit. mein Glöckchen. Wir haben dich gern. es fängt an zu dämmern. Läute zur himmlischen Ruh! (2) Hört ihr das Blöken der Lämmer? Seht wie die Lüfte schon weh'n! Mutig. Weißröckchen Schneeflöckchen. nur zu. wie lieblich es schallt! ||: Trauliches Glöckchen. Dann schlafen sie sicher In himmlischer Ruh'. Weißröckchen. Volksweise Seht. (2) Komm. Malst Blumen und Blätter. du deckst Uns die Blümelein zu. Da kommst du geschneit. Hört nur. Du läutest so schön! :|| Läute. setz dich ans Fenster. Lasset zur Hütte uns geh'n! 33 . Du lieblicher Stern. (3) Schneeflöckchen. wie die Sonne dort sinket Hinter dem nächtlichen Wald! Glöckchen zur Ruhe uns winket.

(3) Dörfchen. o. still. 34 . still. still. bis wir dort sind. Weil's Kindlein schlafen will. still. sei uns willkommen! Heut' ist die Arbeit vollbracht. bleib bei uns stehn. leuchte du uns voran. still. das da geschehen. Bald. Stern über Bethlehem. denn dieser arme Stall bringt doch so viel! Du hast uns hergeführt. Stern über Bethlehem. still Still. Bei dem Kripplein musizieren. Weil's Kindlein schlafen will. zeig wo sie steht. wir bleiben hier! T: Alfred Hans Zoller Still. Stern über Bethlehem. nun bleibst du stehn und läßt uns alle das Wunder hier sehn. zeig uns den Weg Stern über Bethlehem. führ uns zur Krippe hin. wir danken dir. Still. was niemand gedacht. Stern über Bethlehem. Nahen die feiernde Nacht. führ uns zum Kind! (2) Stern über Bethlehem. wird von Sternen umschwommen. wir sind am Ziel. Die Englein tun schön jubilieren. Stern über Bethlehem. führ uns zum Kind! (3) Stern über Bethlehem. in dieser Nacht! (4) Stern über Bethlehem. Du sollst den steilen Pfad vor uns her gehen! Führ uns zu Stall und zu Esel und Rind. zeig uns den Weg.

wir. Ihr Adamskinder auf! Fallet Jesum all zu Füßen. Ihr Adamskinder auf! (5) Wir. Groß. schlaf. Weil's Kindlein schlafen tut. auf. (6) Ruh't. Wir rufen all zu dir: Tu uns des Himmels Reich aufschließen.(2) Schlaf. auf. Weil er für uns d'Sünd tut büßen! Auf. schlaf. (4) Auf. Mein liebes Kindlein schlaf! Maria tut dich niedersingen Und ihr treues Herz darbringen. groß. Kritzinger. schlaf. ruh't. ruh't. Wenn wir einmal sterben müssen. Schlaf. Wir. Wir rufen all zu dir. ruh't. ruh't. Ruh't. Die Lieb' ist übergroß. Weil's Kindlein schlafen tut. W. Die Englein schützen's kleine Haus. wir. wir. Sankt Josef löscht das Lichtlein aus. groß. auf. groß. Die Lieb' ist übergroß. Mein liebes Kindlein schlaf! (3) Groß. schlaf. wir. groß. Gott hat den Himmelsthron verlassen Und muß reisen auf den Straßen. auf. Volkslied aus Schlesien 35 .

heilige Nacht Stille Nacht.Stille Nacht. ||: Wie sie gesungen in seliger Nacht. die Mutter. Schlaf in himmlischer Ruh‘! (2) Stille Nacht. Hirten erst kundgemacht durch der Engel Helleluja tönt es laut von fern und nah: Christ. da uns schlägt die rettende Stund. Tut sich vom Himmel dann schwingen Eilet hernieder zur Erd'. einsam wacht nur das traute hochheilige Paar. Schnell sie das Christkindlein hört. alles schläft. ||: Segnet den Vater. o wie lacht Lieb aus deinem göttlichen Mund. heilige Nacht. :|| Glocken. ist da! (3) Stille Nacht. der Retter. Klingen die Erde entlang! 36 . das Kind. heilige Nacht! Gottes Sohn. M: Franz Xaver Gruber 1818 Süßer die Glocken nie klingen Süßer die Glocken nie klingen Als zu der Weihnachtszeit: 'S ist. holder Knabe im lockigen Haar. in deiner Geburt! T: Joseph Franz Mohr 1818. heilige Nacht. wenn die Glocken erklingen. mit heiligem Klang Klingen die Erde entlang! (2) O. Christ. als ob Engelein singen Wieder von Frieden und Freud'. :|| Glocken mit heiligem Klang.

M: Georg Friedrich Händel (1685-1759) 37 . der Friedenfürst. Davids Sohn. Sei gesegnet deinem Volk! (3) Hosianna. laut. Sei gegrüßet. freue dich! Tochter Zion. Davids Sohn. König mild! Ewig steht dein Friedensthron. Klingen die Erde entlang! T: Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890) nach einer alten Volksweise Tochter Zion. Du. dein König kommt zu dir! Ja er kommt. Davids Sohn. Daß sich erfreuen doch alle Seliger Weihnachtszeit. freue dich! Jauchze. Jerusalem! (2) Hosianna. König mild! T: Johannes Escheburg (1743-1820). Sei gesegnet deinem Volk! Gründe nun dein ewig' Reich. :|| Glocken mit heiligem Klang. Davids Sohn. Sei gegrüßet. laut. Jerusalem! Sieh.(3) Klinget mit lieblichem Schalle Über die Meere noch weit. ||: Alle aufjauchzen mit Einem Gesang. Hosianna. freue dich! Jauchze. Hosianna in der Höh'! Hosianna. des ew'gen Vaters Kind. Tochter Zion.

alleluja! Von Jesus singt und Maria! (5) Singt Fried den Menschen weit und breit.Vom Himmel hoch. susani. kommt! Eia. Alleluja. susani. Eia. alleluja! Von Jesus singt und Maria! (2) Kommt ohne Instrumente nit. alleluja! Von Jesus singt und Maria! Wiegenlied von 1625 38 . o Engel. eia. susani. alleluja! Von Jesus singt und Maria! (3) Laßt hören euer Stimmen viel. susani. singt und springt. susani. Harfen. susani. susani. susani! Gott Preis und Ehr in Ewigkeit! Alleluja. Eia. susani! Kommt. Geigen mit! Alleluja. susani! Davon das Kindlein schlafen muß. susani. o Englein. eia. Eia. susani. eia. susani! Mit Orgel. alleluja! Von Jesus singt und Maria! (4) Das Saitenspiel muß lauten süß. eia. kommt Vom Himmel hoch. Eia. Kommt pfeift und trombt! Alleluja. susani.und mit Saitenspiel! Alleluja. eia. susani! Bringt Lauten.

Die Gott der Vater hat bereit't. Von allen Sünden machen rein. Da findet ihr das Kind gelegt. da komm ich her. Was liegt doch in dem Krippelein? Wes ist das schöne Kindelein? Es ist das liebe Jesulein. Zu sehn. (6) Des laßt uns alle fröhlich sein Und mit den Hirten gehn hinein. neue Mär. was Gott uns hat beschert Mit seinem lieben Sohn verehrt.a. mein Herz.Vom Himmel hoch. Ein Kindelein so zart und fein. Das soll eur Freud und Wonne sein. (7) Merk auf. Ich bring euch gute. (3) Es ist der Herr Christ. Davon ich sing'n und sagen will. „Es kam ein Engel hell und klar“) Vom Himmel hoch. und sieh dort hin. 39 . (4) Er bringt euch alle Seligkeit. Das alle Welt erhält und trägt. da komm ich her. Der will euch führn aus aller Not. (s. Er will eur Heiland selber sein. Von einer Jungfrau auserkorn. Der guten Mär bring ich so viel. (2) Euch ist ein Kindlein heut geborn. Windelein so schlecht. Daß ihr mit uns im Himmelreich Sollt leben nun und ewiglich. (5) So merket nun das Zeichen recht: Die Krippen. unser Gott.

(12) Das hat also gefallen dir. Davon ein Rind und Esel aß! (10) Und wär die Welt viel mal so weit. (13) Ach mein herzliebes Jesulein. Wie soll ich immer danken dir? (9) Ach Herr. Wie aller Welt Macht. 40 . Zu ruhen in meines Herzens Schrein. Mit Herzenslust den süßen Ton. als wär's dein Himmelreich. (14) Davon ich allzeit fröhlich sei. Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn. Ehr sei Gott im höchsten Thron. (15) Lob. du edler Gast! Den Sünder nicht verschmähet hast Und kommst ins Elend her zu mir. Wie bist du worden so gering. So wär sie doch dir viel zu klein. Mach dir ein rein. singen immer frei Das rechte Susaninne schon. Zu springen.(8) Sei willekomm. Ehr und Gut Vor dir nichts gilt. Darauf du Kön'g so groß und reich Herprangst. nichts hilft noch tut. Zu sein ein enges Wiegelein. du Schöpfer aller Ding. Daß ich nimmer vergesse dein. (11) Der Sammet und die Seiden dein. Daß du da liegst auf dürrem Gras. Des freuen sich der Engel Schar Und singen uns ein neues Jahr. Von Edelstein und Gold bereit't. Das ist grob Heu und Windelein. Die Wahrheit anzuzeigen mir. sanft Bettelein.

dies sind harte Wort’!" Zum Viehstall dort! – "O. macht mir kein Ungestüm. nein. wohin? Wo aus?" Ein Viehstall dort! – "Geh. Da geht nur fort. Da packt euch. nein! – "O lasset uns doch ein!" Es kann nicht sein." Dort geht hin zur nächsten Tür! Ich hab nicht Platz. Joseph. – "Zeigt uns ein andres Haus." Wer kann dafür? – "O gebt uns doch Quartier! Überall sind wir verstoßen. nein. Ihr braucht nicht viel. öffnet uns doch eure Hütten!" O nein. geht woanders hin! (3) Was weinet ihr? – "Vor Kält erstarren wir. geht nur von hier! (4) Da geht nur fort! – "O Freund. es kann nicht sein. – "Wir wollen dankbar sein!" Nein. Gott wird Euch schon alles lohnen!" Was zahlt ihr mir? – "Kein Geld besitzen wir!" Dann geht von hier! – "O öffnet uns die Tür!" Ei. Da geht nur gleich! Nach einem alten Bayrisch/österreichischen Klöpfelnachtspiel 41 . nein. ihr kommt nicht 'rein. wohl ein schlechter Ort!" Ei. (2) Wer vor der Tür? – "Ein Weib mit ihrem Mann. nur hinaus! O mein Kind.Wer klopfet an? Wer klopfet an? – "O zwei gar arme Leut!" Was wollt ihr dann? – "O gebt uns Herberg heut! O." Jetzt packt euch fort! – "O. der Ort ist gut für euch. durch Gottes Lieb' wir bitten. nach Gottes Willen Mußt du schon die Armut fühlen." Was wollt ihr denn? – "Hört unser Bitten an! Lasset heut bei Euch uns wohnen. jedes Tor ist uns verschlossen!" So bleibt halt drauß! – "O öffnet uns das Haus!" Da wird nichts draus.

dein ewig Evangelium. du leuchtend Kleinod. (2) Du meine Perl. bleib ein Zweig in frischem Triebe. 42 . freundlich. du werte Kron. du hälst mein Herz gefangen. die Flamme deiner Liebe und gib. Lieblich. reich an Gaben. daß ich an deinem Leib. das hab ich mir erkoren. mein König und mein Bräutigam. mein Preis und Ruhm. schön und prächtig. bis es findet dich des Liebe mich entzündet. (3) Gieß sehr tief in mein Herz hinein. dich such. hoch und wunderbar erhaben. voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn uns herrlich aufgegangen. deiner wird ich nie vergessen. groß und mächtig.Wie schön leuchtet der Morgenstern Wie schön leuchtet der Morgenstern. hosianna. Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm. Nach dir steht mir mein Gemüte ew'ge Güte. edler Stein. Herr. wahr Gottes und Marien Sohn. das wir essen. ein König hochgeboren! Mein Kleinod du. himmlisch Manna. dem auserwählten Weinstock.

mein starker Held. eja. Groß ist der König der Ehren. drum mich auch nichts betrübet.(4) Von Gott kommt mir ein Freudenschein. 43 . er ist nun mein. (6) Stimmt die Saiten der Kitara und laßt die süße Musica ganz freudenreich erschallen. du mein trautes Gut. himmlisch Leben wird er geben mir dort oben. dein Wort. wenn du mich mit den Augen dein gar freundlich tust anblicken. dein Leib dein Blut mich innerlich erquicken. dein Geist. Herr Jesu. in steter Liebe wallen. Auf dein Wort komm ich geladen (5) Herr Gott Vater. Er hat mich ganz sich angetraut. triumphieret. springet. Singet. daß ich möge mit Jesus Christ. ich seine Braut. Ewig soll mein Herz ihn loben. Eja. dankt dem Herren. Nimm mich freundlich in dein Arme und erbarme dich in Gnaden. du hast mich ewig vor der Welt in deinem Sohn geliebet. der meines Herzens Bräutgam ist. jubilieret.

eija. 44 . Je länger mehr und mehr. daß mein nun ist das A und O. Eija. Und alles. In Freuden und in Schmerzen.(7) Wie bin ich doch so herzlich froh. Eija. amen. eija. Sein eigen will ich sein. Amen. (2) In seine Lieb versenken Will ich mich ganz hinab. des schlag ich in die Hände. Dich will ich lieben sehr. komm du schöne Freudenkrone. was ich hab! Eija. Sein eigen will ich sein. der Anfang und das Ende. Je länger mehr und mehr. eija. Deiner wart ich mit Verlangen. Eija. T u. säum nicht lange. eija. Mein Herz will ich ihm schenken Und alles. Dies hab ich auserkoren. Er wird mich doch zu seinem Preis aufnehmen in das Paradeis. was ich hab! (3) O Kindelein von Herzen. M: Phillipp Nicolai 1599 Zu Bethlehem geboren Zu Bethlehem geboren Ist uns ein Kindelein.

T: Friedrich von Spee 1637. An dich. Nimm hin mein Herz zum Pfand. mein höchstes Gut. waren Gott. ich finde In meinem Fleisch und Blut. Eija. Darum ich denn mich binde An dich. knüpf zu das Band Der Liebe zwischen beiden. Eija.(4) Dazu dein Gnad mir gebe. eija. Jetzt und zu aller Stund'! Eija. eija. Nimm hin mein Herz zum Pfand. (6) Laß mich von dir nicht scheiden. M: Paris 1599 / geistlich Köln 1638 45 . Jetzt und zu aller Stund'! (5) Dich. mein höchstes Gut. eija. Daß ich allein dir lebe. Knüpf zu. Bitt’ ich aus Herzensgrund.

Hrsg. Bachem. Köln 1975 Kommt und singt. mündliche Überlieferung 46 . ein sehr empfehlenswertes Buch • • • Gotteslob erschienen im Verlag J.Quellennachweis: Krippe auf der Titelseite aus: http://www. P. Bachem GmbH.: SCHOTT 1982.krippen-atelier.T. Köln 1992 z.de/ Die Liedtexte sind verschieden Quellen entnommen: • Das Buch der Weihnachtslieder von Ingeborg Weber-Kellermann mit 151 deutschen Advents.und Weihnachtsliedern. P. Verlag J.

...............................................................28 Nun freut euch ihr Christen ..........18 In dulci jubilo ....... o gieße du…............................... 3 Als ich bei meinen Schafen wacht ........14 Herbei................................................ 5 Engel auf den Feldern singen .....................................13 Heller Stern in der dunklen Nacht .24 Macht hoch die Tür!.........10 Es kommt ein Schiff geladen....................20 Kling................ erwacht (1).....................................23 Leise rieselt der Schnee...................................................................28 O du fröhliche............................................... die ihr wart verloren ................. 8 Es kam ein Engel hell und klar ................................................... alle gleich ...........................22 Laßt uns froh und munter sein ..............15 Ich steh' an deiner Krippe hier ..................22 Kommet.........11 Heiligste Nacht! Heiligste Nacht!........................... ihr Himmel.......16 Ihr Hirten................................ frohlocket ihr Engel.............................12 Heil'ge Nacht.......................17 Ihr Kinderlein kommet ................................... ihr Christen.................... 6 Es führt drei König Gottes Hand ............. 8 Es ist für uns eine Zeit angekommen .... lieber Joseph mein .............................. 3 Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen ...............................................................28 47 .........26 Menschen.... 6 Es ist ein Ros' entsprungen ..........................................................................................................................................10 Gelobet seist du.17 Ihr Hirten...................................................... erwacht (2)................................................25 Maria durch ein'n Dornwald ging ................................19 Jauchzet.............................. wird's was geben ........20 Joseph......................... Glöckchen ........................................... ihr Hirten.................................Inhaltsverzeichnis Alle Jahre wieder ....................27 Morgen................................23 Lobt Gott............ 4 Der Christbaum ist der schönste Baum ................................................................ Kinder.... o ihr Gläubigen............................................................................................................................ Jesu Christ.

....33 Seht.......................................... freue dich!........ still............36 Tochter Zion. heilige Nacht.......................32 Schneeflöckchen........44 48 ..................30 O Tannenbaum ................39 Wer klopfet an?....... reiß die Himmel auf................42 Zu Bethlehem geboren ... da komm ich her. wie die Sonne dort sinket....... still .........................38 Vom Himmel hoch........ o Engel............31 Schlaf wohl................................... Weißröckchen.. kommt ..................................................................................29 O Jesulein süß.......................33 Stern über Bethlehem....34 Still..........34 Stille Nacht................ du Himmelsknabe du ................................ O Jesulein mild .....41 Wie schön leuchtet der Morgenstern........................................................................................................................ zeig uns den Weg........... ....................................................................................O Heiland...................................................................................30 O selige Nacht ......................................................37 Vom Himmel hoch....36 Süßer die Glocken nie klingen......