Neurodermitis

Wege zur Erfolgreichen Behandlung
Zusammenfassung Zusammenfassung von von Susanne Seynaeve Susanne Seynaeve

Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis………………………………………………………………………………………….Seite EINLEITUNG...................................................................................................................................3 1. NEURODERMITIS, VIELE NAMEN FÜR DIESELBE ERKRANKUNG ...............................4 2. NEURODERMITIS, NICHT NUR EINE ERKRANKUNG DER HAUT ..................................5 3. AUFBAU UND FUNKTION DER HAUT ...................................................................................5 3.1 AUFBAU........................................................................................................................................5 3.1.1 OBERHAUT (EPERDEMIS)............................................................................................................6 3.1.1.1 Stratum basale oder Stratum germiniativum (Basalschicht) ......................................................6 3.1.1.2 Stratum spinosum (Stachelzellschicht).....................................................................................7 3.1.1.3 Stratum granulosum (Körnerschicht) .......................................................................................7 3.1.1.4 Stratum corneum (Hornschicht) ...............................................................................................7 3.1.2 LEDERHAUT (DERMIS ODER CORIUM).........................................................................................7 3.1.3 UNTERHAUT (SUBCUTIS) ............................................................................................................8 3.2 FUNKTION ....................................................................................................................................8 4. WIE KOMMT ES ZUR NEURODERMITIS? ............................................................................9 5. WELCHE ROLLE SPIELEN PSYCHE UND ERNÄHRUNG?...............................................10 6. WIE ÄUßERT SICH DIE NEURODERMITIS?.......................................................................11 7. WIE ENTSTEHEN ALLERGISCHE REAKTIONEN? ...........................................................12 7.1 ENTSTEHUNG UND ABLAUF VON TYP I – ALLERGIEN ...............................................................12 7.1.1 SCHRITT 1: DIE SENSIBILISIERUNG DES IMMUNSYSTEMS ..........................................................12 7.1.2 SCHRITT 2:DIE FREISETZUNG DER MEDIATOREN AUS DEN MASTZELLEN VERURSACHT DIE ALLERGISCHEN BESCHWERDEN .........................................................................................................13 8. WEGE ZUR HEILUNG, BIOLOGISCH ODER KONVENTIONELL? .................................15 9. BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN .....................................................................................16 9.1 TESTMETHODEN ........................................................................................................................16 9.1.1 HAUTTEST ................................................................................................................................16 9.1.1.1 Scratchtest.............................................................................................................................16 9.1.1.2 Pricktest ................................................................................................................................16 9.1.1.3 Schleimhauttest .....................................................................................................................16 9.1.1.4 Läppchentest .........................................................................................................................16 9.1.2 BLUTTEST ................................................................................................................................17 9.1.2.1 Immunglobinwerte ................................................................................................................17 9.1.2.2 Rast- Test..............................................................................................................................17 9.1.2.3 Cyto- Test .............................................................................................................................17 9.1.3 FEINENERGETISCHE TESTS DER ALTERNATIVEN MEDIZIN .........................................................17

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9.1.3.1 Elektroakupunktur .................................................................................................................17 9.1.3.2 Kinesiologischer Test ............................................................................................................17 9.2 DARMSARNIERUNG ....................................................................................................................17 9.2.1 DARMBEHANDLUNG SCHRITT FÜR SCHRITT..............................................................................18 9.3 ERNÄHRUNG ..............................................................................................................................19 9.3.1 WELCHE ROLLE SPIELT DIE ERNÄHRUNG?................................................................................19 9.3.2 ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG .....................................................................................................19 9.3.3 WEGLASSDIÄT .........................................................................................................................19 9.3.3.1 Verträglichkeitstabelle...........................................................................................................21 9.3.3.1.1 Gruppe1 .............................................................................................................................21 häufig verträglich..............................................................................................................................21 9.3.3.1.2 Gruppe2 .............................................................................................................................21 mittelverträglich................................................................................................................................21 9.3.3.1.3 Gruppe3 .............................................................................................................................21 häufig unverträglich..........................................................................................................................21 9.3.4 TIERISCH EIWEIßFREIE ERNÄHRUNG .......................................................................................22 9.3.5 NATURBELASSENE, ÖKOLOGISCHE VOLLWERTKOST.................................................................23 10. HAUTPFLEGE.........................................................................................................................23 10.1 BASISTHERAPEUTIKA MIT ZUSÄTZEN .....................................................................................23 10.1.1 HARNSTOFF ............................................................................................................................23 10.1.2 ÖLBÄDER ...............................................................................................................................24 11. MEDIKAMENTÖSE BEHANDLUNG....................................................................................24 11.1 KORTISONFREIE SALBE ...........................................................................................................24 11.2 KORTISONSALBE......................................................................................................................25 12. WEITERE MAßNAHMEN ......................................................................................................26 12.1 WOHNRAUM.............................................................................................................................26 12.2 SCHLAFRAUM...........................................................................................................................26 12.3 NEURODERMITIKER-SCHLAFANZUG .......................................................................................26 12.4 KLEIDUNG ................................................................................................................................26 12.5 WASCHPULVER ........................................................................................................................27 12.6 BEVORZUGTE URLAUBSORTE..................................................................................................27 12.7 IMPFUNGEN ..............................................................................................................................27 INDEX 1..........................................................................................................................................28 QUELLVERZEICHNIS1...............................................................................................................29 QUELLVERZEICHNIS2...............................................................................................................30

BITTE BEACHTEN:

Die im Text unterstrichenen Wörter sind Hyperlinks!

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Einleitung
Die Neurodermitis, auch „atopisches Ekzem“ genannt, ist eine besonders häufige Hauterkrankung, die oft bereits im Säuglingsalter auftritt. Ihre vielfältigen Symptome, vor allem der quälende Juckreiz, stellen eine außerordentliche Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar. Glücklicherweise steht man heute der Krankheit nicht mehr hilflos gegenüber. Inzwischen gibt es gute therapeutische Möglichkeiten, den quälenden Juckreiz zu lindern und das Ekzem zum Abheilen zu bringen. Dieser Wegweiser richtet sich an den Betroffenen mit Neurodermitis, vor allem an den Eltern betroffener Kinder, um mit der Situation der Krankheit ,welches das Zusammenleben der ganzen Familie in Mitleidenschaft ziehen kann, besser umgehen zu können und das Krankheitsbild Neurodermitis besser zu verstehen und ihr Verhalten darauf einstellen zu können. Neurodermitis ist kein Schicksal mehr, denn es gibt inzwischen gute Behandlungsmöglichkeiten den quälenden Juckreiz zu lindern, und das Ekzem zum Abheilen zu bringen. Ich spreche hier aus Erfahrung, den der Auslöser dafür, dass ich mich überhaupt mit der Krankheit Neurodermitis auseinandersetzte, war meine damals 3 Monate alte Tochter als bei ihr die Krankheit zum Ausbruch kam.. Durch eine konsequente Ernährung und durch weglassen Allergieauslösender Faktoren im Wohnungsumfeld, ist sie seit ihrem 5. Lebensjahr beschwerdefrei. Ich möchte damit sagen, man soll nie die Hoffnung aufgeben, auch viele kleine Schritte führen zum Erfolg.

Vielen Dank für Ihr Interesse

Susanne Seynaeve

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1. Neurodermitis, viele Namen für dieselbe Erkrankung
Ekzeme gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen, sie betreffen ca. 5-10% der Bevölkerung. Heute versteht man unter einem Ekzem eine nicht ansteckende Entzündung der Ober- und Lederhaut mit Juckreiz, Rötung, Knötchenbildung, Schuppung und Nässen meistens aufgrund einer Überempfindlichkeit der betroffenen Person. Ekzeme können natürlich ganz unterschiedlich stark ausgeprägt sein und Unterschiedliche Ursachen haben. Zur besseren Übersichtlichkeit kann man die Ekzemkrankheiten einteilen nach dem Aussehen der Hautveränderungen, den betroffenen Körperstellen, nach ihrem Verlauf und nach den Ursachen. Nicht alles was rot ist und juckt, ist „Neurodermitis“! Die Haut kann zahlreiche Krankheiten entwickeln, die mit Juckreiz und Rötung einhergehen, jedoch ganz verschieden behandelt werden müssen. Die Diagnosen sollten daher durch einen Hautarzt erfolgen. Generationen von Dermatologen haben sich bis zum heutigen Tag nicht einigen können, welchen Namen die Erkrankung tragen soll, so dass viele Bezeichnungen nebeneinander existieren.

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Endogenes Ekzem Atopische Dermatitis Atopisches Ekzem Neurodermitis atopica Neurodermitis constitutionalis atopica

Im Allgemeinen deutschen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung „Neurodermitis“ bevorzugt, da der schwere Juckreiz bei dieser Dermatose subjektiv oft im Vordergrund steht und außerdem eine Beeinflussung durch nervliche Faktoren möglich erscheint. Wissenschaftlich tätige Dermatologen bevorzugen hingegen den Begriff „atopisches Ekzem“, weil er weder eine nicht bewiesene Ursache beinhaltet (hier: eine Nervenkrankheit), noch einen Auslösungsweg (von innen oder von außen) vorschreibt. Im amerikanischen dermatologischen Sprachgebrauch schließlich wird der Begriff „Ekzem“ oder „eczema“ seltener benutzt, dort spricht man von „Dermatitis“, also von allgemeiner Entzündung der Haut“. Der Begriff „Atopie“ steht für Überempfindlichkeit gegen verschiedener Stoffe der Umwelt und spielt bei der Entstehung der Neurodermitis eine wichtige Rolle. Der Begriff „Atopie“ beschreibt eine vererbliche Überempfindlichkeit gegen verschiedene Stoffe der Umwelt.1

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Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6

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2. Neurodermitis, nicht nur eine Erkrankung der Haut
Gerade die Neurodermitis macht deutlich, dass eine Krankheit meistens viel tiefere Wurzeln hat, als nach dem äußeren Erscheinungsbild zu vermuten ist. So spielen dabei auch eine Nahrungsmittel-Allergie, eine mangelhafte Funktion von Bauchspeicheldrüse, Milz und Leber, ein gestörter Darm, ein Mangel an Mineralstoffen und manches mehr eine Rolle. Auch hier zeigt sich, dass eine biologische Ganzheitsbehandlung, die von mehreren Seiten her angreift, einer nur örtlichen Behandlung überlegen ist, Aus Sicht der Naturheilkunde ist die Neurodermitis eine Allgemeinerkrankung und keine Hautkrankheit und muss deshalb auch ganzheitlich behandelt werden.2

3. Aufbau und Funktion der Haut
Zum tieferen Verständnis der Neurodermitis ist es wichtig, die Haut, ihren Aufbau und ihre Funktionen genauer zu betrachten.1

3.1 Aufbau
Die Haut ist mit einer Größe von 1,5 bis 2,5 m2 flächenmäßig das größte menschliche Organ überhaupt und stellt das Grenzorgan des Organismus gegenüber der Umwelt dar, weshalb Hautärzte besonders oft mit Fragen nach dem Einfluss von Menschen ist es erstaunlich, dass die Haut als „Organ“ bezeichnet wird. Eigentlich empfinden wir sie mehr als Hülle für die anderen Organe. Bei näherer Betrachtung wird jedoch klar, dass die Haut, die wir täglich „zu Markte tragen“, ein sehr kompliziert aufgebautes Gebilde mit vielfältigen Funktionen ist. Es geht uns mehr „unter die Haut“ als wir auf den ersten Blick glauben.1 Die Haut bildet keine undurchdringliche Wand, sondern nimmt Wärme auf und gibt sie ab, transportiert Wasser und darin gelöste Körpersubstanzen nach außen, nimmt fettlösliche Stoffe auf und atmet. Sie ist eine wasserdichte, feste, gepolsterte Schicht, die vor Einwirkungen wie Hitze, Kälte, Sonne und Keimen schützt. Haut ist auch das Sinnesorgan, über das wir unsere Umwelt ertasten, um uns in ihr zurechtzufinden. Die Hautdecke besteht aus drei Schichten. Die Fläche der Haut eines erwachsenen Menschen beträgt durchschnittlich zwei Quadratmeter und wiegt vier Kilogramm.5

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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4 1 Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6 5 http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/aufbauderhaut.shtml

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Wie Grafik.1 zeigt, gliedert sich das Hautorgan von Außen nach Innen in:

! 1.Oberhaut (Eperdermis) ! 2.Lederhaut (Dermis oder Corium) ! 3.Unterhaut (Subcutis)

Grafik1 Aufbau der Haut

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3.1.1 Oberhaut (Eperdemis)
Die Oberhaut oder Epidermis ist etwa 0,1 mm dick, an Fußsohlen oder anderen beanspruchten Stellen kann sie fünfmal so dick sein. Sie regeneriert sich kontinuierlich, innerhalb von etwa einem Monat bildet sie sich völlig neu. gliedert sich von innen nach außen betrachtet in vier Schichten.1

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Stratum basale oder Stratum germiniativum (Basalschicht) Stratum spinosum (Stachelzellschicht) Stratum granulosum (Körnerschicht) Stratum corneum (Hornschicht)

3.1.1.1 Stratum basale oder Stratum germiniativum (Basalschicht) Hier entstehen durch kontinuierliche Teilungsvorgänge immer neue Zellen. Sie wandern an die Oberfläche der Haut, sterben ab und werden zu kleinen, kaum sichtbaren Hornschuppen. Auf diese Weise „häuten" wir uns ständig; die Haut bildet sich also immer neu. Eine Zelle existiert vier Wochen lang, bevor sie an der Hautoberfläche abgestoßen wird.5

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http://www.digitalefolien.de/biologie/mensch/sinne/haut.html# Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6 5 http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/aufbauderhaut.shtml

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3.1.1.2 Stratum spinosum (Stachelzellschicht) In der Stachelzellschicht sind die Zellen an zahlreichen Stellen miteinander (durch Desmosomen) verbunden; sie erhalten dadurch ein stacheliges Aussehen. Hier beginnt bereits die Verhornung (Keratinisierung).5 3.1.1.3 Stratum granulosum (Körnerschicht) Mit fortschreitender Verhornung beginnt in der Körnerzellschicht bereits der Abbau der Zellen, sie wandeln sich allmählich in leblose Hornzellen um.5 3.1.1.4 Stratum corneum (Hornschicht) Das Stratum corneum, also die Hornschicht, bildet die äußerste Abgrenzung gegen die Umwelt. Dabei ist die Hornschicht nicht völlig undurchlässig. Über die Haut können Substanzen sowohl von außen in den Körper gelangen als auch verlassen. Diese teilweise Durchlässigkeit bezeichnet man als Permeabilität. Eine der Hauptfunktionen der Haut ist der Erhalt dieser so genannten Permeabilitätsbarriere zwischen dem inneren Milieu des Organismus und der Umwelt. Der Hornschicht fällt bei der Aufrechterhaltung dieser Barrierefunktion eine entscheidende Rolle zu. Sie ist also nicht etwa nur „abgestorbene Haut“, wie Hochspezialisierten Vorganges der epidermalen Differenzierung teilen sich die Hautzellen nut in der untersten Zellschicht und wachsen von hier nach oben bzw. außen. Auf diesem Weg werden sie zunehmend flacher und verlieren dabei ihren Zellkern.1

3.1.2 Lederhaut (Dermis oder Corium)
Als mittlere der drei Hautschichten ist die Lederhaut (Dermis) durchsetzt von vielen Schweiß-, Talg- und Duftdrüsen, Haarfollikeln, Blutgefäßen und Sinneszellen, mit denen wir die Umwelt ertasten. Unsere Haut (Cutis) ist gleichzeitig stabil und elastisch. Die Ursache dafür liegt in den Faserproteinen Kollagen und Elastin, aus denen die Lederhaut zu einem großen Teil zusammengesetzt ist. Im Laufe des Lebens zerfallen diese Faserproteine: Wir bekommen Falten und Runzeln. Die Lederhaut ist für das Aussehen der Haut verantwortlich, die Oberhaut passt sich nur den Strukturen der Lederhaut an (markantestes Beispiel sind die Fingerabdrücke).5

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http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/aufbauderhaut.shtml Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6

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3.1.3 Unterhaut (Subcutis)
Die Unterhaut oder Subkutis besteht aus Fettgewebe, das als Wasserspeicher fungiert und vor Unterkühlung und Stößen schützt. Ein Drittel der Flüssigkeit im menschlichen Körper befindet sich in der Unterhaut. Sie ist in ihrer dicke von der Energie - also von unserer Ernährung - abhängig. Bei einem gut genährten Menschen hält sie Fettreserven bereit, dient damit als Wasserspeicher, "Polsterkissen" und schützt vor Unterkühlung. Setzen wir unsere Haut intensiver Sonnenbestrahlung aus, so bildet sie ein braunes Pigment: Melanin. Bis zu einem gewissen Grad schützt es die Haut vor den ultravioletten Strahlen. Damit lässt sich auch die variierende Hautfarbe von Menschen in den unterschiedlichen Regionen der Welt erklären. Wo die Sonne länger und intensiver strahlt - beispielsweise in Afrika - hat sich über viele Generationen hinweg ein dunklerer Hauttyp durchgesetzt als etwa in den klimatisch gemäßigteren europäischen Breiten.5

3.2 Funktion
Die Haut schätzt den Organismus vor Wind, Kälte und Sonne. Sie hält schädliche Substanzen und Parasiten ab. Sie sorgt dafür, dass die Temperatur im Körper so ist, dass alle notwendigen Stoffwechselvorgänge ungehindert ablaufen können. Über die Haut „begreifen“ wir unsere Umwelt – manchmal schmerzhaft. Die Haut wird auch oft als Spiegel unserer Seele beschrieben. Daneben ist die Haut wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Unsere Haut reagiert auf innere (Übermüdung, Krankheit) und äußere Einflüsse (Umwelt, Alltagsstress). Sind wir gesund, ausgeschlafen und glücklich, hat unsere Haut eine natürliche, schöne Farbe. Sind wir übermüdet oder fühlen uns einfach nicht wohl in unserer Haut, werden wir blass.5 Funktionen der Haut

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Schutz (physikalisch, chemisch und biologisch) Wärmeregulation und Stoffaustausch Sinnesorgan (Temperaturempfinden, Tastsinn, Schmerz, Juckreiz) Immunorgan Ausdrucksorgan der Seele

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http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/aufbauderhaut.shtml

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4. Wie kommt es zur Neurodermitis?
Meistens liegt eine erbliche Anlage zugrunde, die sich bei anderen Familienmitgliedern auch in sonstigen allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Nahrungsmittel-Allergien äußern kann. Schon bei Babys kann eine Erhöhung von typischen Immunglobulinen (IGE) im Nabelschnurblut nachgewiesen werden. Ob es zum Ausbruch der Krankheit kommt, hängt dann vielfach davon ab, in wie weit der Körper durch Faktoren wie falsche Ernährung, schadstoffreiche Umwelt oder Tierkontakte belastet wird.2 Weitere Einflussfaktoren können sein

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verminderte Zellabwehr erhöhte Freisetzung von Juckreizstoffen ( Histamin) erhöhte Bildung von Abwehrstoffen (=IGE) im Körper durch das Nervensystem veränderte Hautfunktionen übertriebene Hautpflege ( z. Bsp. häufiges Duschen und baden ) psychische Faktoren ( z. Bsp. Ängste, Unsicherheiten ), Stress Klima Stoffe die Allergien auslösen können ( z. Bsp. Nickel )

Studien zu Folge leiden 30,8 % der Kinder unter einer Neurodermitis, wenn mindestens ein Elternteil ebenfalls diese Erkrankung hat, gegenüber 6,7%, wenn kein Elternteil an Neurodermitis erkrankt ist. Dies entspricht einem erhöhten Risiko von 6,17%. Dabei übertrifft interessanterweise das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, das durch die mütterliche Erkrankung vermittelt wird deutlicher, als das durch den Vater vermittelte.2 Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Bei etwa vier von fünf Kindern besteht die Chance, dass sie sich nach der Pubertät „auswächst“. Patienten mit Neurodermitis haben offenbar eine ganz bestimmte Persöhnlichkeitsstruktur, mit der sie auf seelische Belastungen reagieren. Die Krankheit tritt besonders in emotional belastenden Situationen in immer wiederkehrenden Perioden auf. Neue Untersuchungen weisen darauf hin, dass gewisse Nahrungsmittel, besonders Milchprodukte, Eiklar und Zitrusfrüchte, Rötungen und Juckreiz hervorrufen können. Auch andere Faktoren wie extreme Temperaturschwankungen, Woll- oder Seidenbekleidung, Chemikalien können Erkrankungsschübe auslösen.4

Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4 4 Schwarzer, Eitel : Kursbuch Gesundheit / Eitel Schwarzer. – .vollkommen überarb. Neuaufl., - Köln : Kiepenheuer und Witsch, 1997. – 1000 S. ISBN 3-462-02648-8

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5. Welche Rolle spielen Psyche und Ernährung?
Neurodermitis tritt seit einigen Jahren immer häufiger auf. Das hatte und hat nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Krankheit zur Folge sondern auch immer neue Fragen aufgeworfen. Einiges steht aber inzwischen fest: Sowohl die Ernährung als auch die Psyche spielen bei Neurodermitikern eine entscheidende Rolle, auch wenn mancher Laie dies lächelnd anzweifeln wird. Der Einfluss psychischer Faktoren wird besonders im Bereich des vegetativen Nervenssystems vermutet. Das vegetative Nervensystem reguliert all die Funktionen, die automatisch ablaufen müssen, damit unser Körper überhaupt funktioniert. Es wäre mit unserem Leben kaum vereinbar, wenn jede Gefäßreaktion oder alle Atmungs- und Verdauungsfunktionen erst willentlich in Gang gesetzt werden müssten. Vielmehr besteht ein kompliziertes System von hemmenden und fördernden nervlichen Impulsen, die unabhängig von unserem Bewusstsein ablaufen. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass hier möglicherweise bei der Neurodermitis angeborene oder erworbene Störungen in der Regulation des autonomen Nervensystems vorliegen. Ernährung und Haut, das ist für viele ein verwirrender Zusammenhang, Der Appetit ist gut, der Patient hat weder Magenschmerzen noch Probleme mit dem Stuhlgang und trotzdem wird versucht, ihm klarzumachen, dass mit seiner Ernährung etwas nicht stimmt. Und rätselhafter erscheint der Zusammenhang zwischen Haut und Psyche, zum Beispiel in Form von Stress oder Depressionen. Dauerhafte psychische Belastungen lösen auf der Haut Juckreiz, Rötungen und Trockenheit aus. Und oft ist die Psyche nicht nur Auslöser dieser Hauterkrankung, vielmehr wirkt beides zusammen (Ernährung und Psyche) und führt zu einem regelrechten Teufelskreis. Viele Neurodermitiker leben Tag und Nacht mit einer tief greifenden seelischen Belastung und bedürfen dringend der Hilfe und Unterstützung.3 Häufig treten Attacken erhöhten Juckreizes auf in denen sich das Kind wie unter Zwang stehend kratzt. Diese Kratzattacken führen dazu, dass Eltern und Geschwister Tag und Nacht dem Kind Aufmerksamkeit schenken und dadurch nervlich stark belastet sind. Es kommt häufig zu Spannungen, unter denen das Kind ebenfalls leidet. Auf der anderen Seite finden Kinder sehr bald heraus, dass sie über Kratzen Zuwendung und besondere Pflege erfahren. Entkrampft werden kann das Verhältnis, wenn man viel gemeinsam unternimmt (Spiele, Sport) und sich um Körperkontakt zum Kind bemüht.*

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X * Susanne Seynaeve

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6. Wie äußert sich die Neurodermitis?
Im Vordergrund steht die Rötung der Haut, die meist etwas verquollen ist und zur Schuppung neigt. Manchmal nässen einige Stellen hartnäckig oder es siedeln sich Eiterbakterien, Herpes-Vieren oder Pilze auf den veränderten Hautbezirken an. Bei kleinen Kindern sind oft die Wangen betroffen oder es besteht Milchschorf (Säuglingsekzem) (Abb.1). Da die Kinder früher häufig in dieser Zeit abgestillt und auf Kuhmilch umgesetzt wurden, hat man an Kuhmilchallergie gedacht. Die Bezeichnung Milchschorf rührt jedoch vom Aussehen her, nämlich der Ähnlichkeit mit verbrannter Milch. Ab etwa den dritten Lebensmonat treten Rötung, Bläschenbildung und Schuppungen an Wangen, Gesicht und Kopfhaut auf (Abb.2). Später sind außer dem Gesicht hauptsächlich am Hals, Nacken, Ellenbeugen und Kniekehlen, Handgelenke und Fußrist erkrank mit trockener, geröteter, verdickter, schuppender, zerkratzter Haut, starker Juckreiz, Farbflecken.. Jedoch können Hautveränderungen auch auf den Rumpf und die ganze Länge von Armen (Abb.3) und Beinen ausgedehnt sein .Diese Haut Erscheinungen treten meistens symmetrisch auf.2 Unendlich quälend ist vor allem der begleitende Juckreiz, der die Patienten am Schlafen hindert, so dass sie schließlich zu wahren Nervenbündeln werden. Bei Kleinkindern ist über Nacht ein Neurodermitiker- Schlafanzug sinnvoll.*

Abb1 Säuglingsekzem 9

Abb2 Neurodermitis10

Abb3.Neurouarme11

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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4 * Susanne Seynaeve 9 http://www.dermis.net/neurodermis/ueberblick/fallbeispiele/saeuglinsalter.asp 10 http://mypage.bluewin.ch/tapis/neurodermitis1.jpg 11 http://www.hochgebirgstherapie.de/img/uarmvor1.jpg

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7. Wie entstehen allergische Reaktionen?
Allergie heißt im wörtlichen Sinn „andersartig“ also überschießende Reaktion. Mancher Petroffene ist überrascht von der Heftigkeit der Reaktionen, die sein Körper ihm beim Kontakt mit vergleichsweise harmlosen Auslösern beschert. Verbindet sich AllergieAuslösende Substanz (Allergene) wie Pollen, Tierhaare, Hausstaub oder Nahrungsmittel mit einem speziellen körpereigenen Eiweißstoff (Immunglobulin E=IgE) an der Oberfläche besonderer Abwehrzellen (Mastzellen), so schütteln diese ihren gesamten Gehalt eines spezifischen Gewebshormons (Histamin) aus. Haut und Schleimhäute reagieren mit Rötungen, Schwellungen und übermäßigen Sekretionen: Eine Heuschnupfenattacke, ein Asthma-Anfall, Nesselsucht oder Durchfall sind die Folge.2

7.1 Entstehung und Ablauf von Typ I – Allergien
! Die Sensibilisierung des Immunsystems ! Die Freisetzung der allergischen Mediatoren
Typ I-Allergien sind die Allergien vom Soforttyp, bei denen die Beschwerden in der Regel sehr schnell, meist innerhalb von Minuten oder Stunden nach dem Allergenkontakt auftreten. Bevor die allergischen Beschwerden aber zum ersten Mal auftreten, hatte das Immunsystem meist schon häufiger Kontakt mit dem Allergen. Diese Phase, in der das Immunsystem den Fremdstoff kennen lernt und ihn als "bekämpfungswürdig" einstuft, nennt man Sensibilisierungsphase. Dabei spielt eine ganze Reihe von verschiedenen Immunzellen eine Rolle.6

7.1.1 Schritt 1: Die Sensibilisierung des Immunsystems
Fresszellen, z.B. Makrophagen, durchwandern ständig unseren Körper auf der Suche nach körperfremden Stoffen. (Siehe Grafik2) Wenn sie einen Eindringling, z.B. ein Bakterium oder ein Allergen, entdeckt haben, nehmen sie diese Stoffe auf und zerlegen sie im Zellinneren in viele kleine Teile. Dies bezeichnet man als Allergenprozessierung. Anschließend "präsentieren" sie Bruchstücke des Allergens wieder auf ihre Zelloberfläche. Solche Allergien-Präsentierenden Zellen können nun in Kontakt mit anderen Immunzellen treten, den T-Lymphozyten, die man auch als T-Helferzellen bezeichnet.6

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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4 6 http://www.ingrids-kosmetikstudio.com/german/aufbau_haut.php

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Schritt 1: Die Sensibilisierung des Immunsystems

Grafik2 Makrophagen14

Die T-Lymphozyten werden dadurch aktiviert und schütten nun bestimmte Botenstoffe aus (Interleukine und andere Zytokine), mit deren Hilfe die verschiedenen Zellen des Immunsystems sich untereinander Signale geben können. Durch den Interleukinstimulus kommt es zu einer Beeinflussung der Entwicklung bestimmter B-Zellen. Diese wandeln sich in so genannte Plasmazellen um, die nun bei Allergikern in großer Menge Antikörper der Klasse IgE (Immunglobulin E) gegen das Allergen produzieren und freisetzen. Diese IgE-Antikörper binden an die Rezeptoren einer weiteren Sorte von Zellen, die man als Mastzellen bezeichnet. Sensibilisierte (d.h. reaktionsbereite) Mastzellen finden sich bevorzugt in der Haut und den Schleimhäuten. Sie sind prall gefüllt mit kleinen Bläschen (Granula), die Substanzen enthalten (allergische Mediatoren), die nach ihrer Freisetzung zu den allergischen Symptomen führen. Jetzt ist das Immunsystem sensibilisiert, das heißt, die Voraussetzungen für das Auftreten einer allergischen Reaktion sind erfüllt. Bis zu diesem Punkt lief die Sensibilisierung vom Patienten unbemerkt, das heißt ohne allergische Beschwerden ab. Theoretisch genügt ein einziger Allergenkontakt (z.B. ein Bienenstich), um das Immunsystem gegen ein Allergen zu sensibilisieren. Häufig gehen einer Allergie aber viele Allergenkontakte voraus.6

7.1.2 Schritt 2:Die Freisetzung der Mediatoren aus den Mastzellen verursacht die allergischen Beschwerden
Wenn die Mastzellen mit den allergischen Mediatoren im Inneren und allergenspezifischen IgE-Antikörpern auf ihrer Oberfläche in den jeweiligen Körpergeweben (z.B. Nasenschleimhaut) angekommen. sind, wo es zu einem Allergenkontakt kommen kann, führt möglicherweise schon der nächste Allergenkontakt zu einer allergischen Reaktion. (siehe Grafik3)
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http://www.hal-allergie.de/allergie.htm http://www.ingrids-kosmetikstudio.com/german/aufbau_haut.php

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Die IgE-Rezeptoren mit den gebundenen IgE-Antikörpern "schwimmen" sozusagen auf der Zellmembran der Mastzellen, d.h. sie können sich entlang der Zelloberfläche bewegen. Wenn nun zwei IgE-Antikörper ein Allergen binden, werden dadurch auch zwei Rezeptor-Moleküle in unmittelbare Nachbarschaft zueinander gebracht. Dies ist für die Mastzelle ein Signal, den Inhalt der Granula auszuschütten: Die Granula bewegen sich zur Zelloberfläche und geben die gespeicherten allergischen Mediatoren (Histamin u.a.) an die Umgebung ab. Diesen Vorgang bezeichnet man als Degranulation der Mastzellen. Schritt 2: Die Freisetzung der Mediatoren aus den Mastzellen verursacht die allergischen Beschwerden.7

Grafik3 Mastzellen

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Die Zellen über ihren Fettstoffwechsel weitere Mediatoren, z.B. Prostaglandine, die ebenfalls freigesetzt werden. Durch die Einwirkung der Mediatoren auf das jeweilige Körperorgan werden schließlich die allergischen Beschwerden hervorgerufen. Zu den Mediatorwirkungen gehören z.B. Gefäßerweiterungen, Erhöhung der Gefäßdurchlässigkeit, Verengung der Bronchien. Wie unterscheiden sich die Immunreaktionen von Allergikern und Nichtallergikern? Seit der Entdeckung des IgE und der Aufklärung seiner Rolle bei der Allergieentstehung stellt man sich diese Frage. Dazu muss man wissen, dass die Bildung von Antikörpern gegen körperfremde Stoffe eine ganz natürliche Sache ist, dient sie doch eigentlich der Abwehr von Infektionen. Heute weiß man, dass die Regulation der Antikörperproduktion eine entscheidende Rolle bei der Allergieentstehung spielt.7

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http://www.hal-allergie.de/allergie.htm http://www.hal-allergie.de/allergie.htm

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8. Wege zur Heilung, Biologisch oder Konventionell?
Inzwischen sind viele Patienten kritisch geworden und haben erkannt, dass die meisten der unzähligen pharmazeutischen Präparate, die uns heute zur Verfügung stehen, nur momentan Symptome unterdrücken, ohne dass dadurch eine echte Ausheilung der Krankheit in Gang gesetzt wird. Das gilt für Mittel gegen Fieber, Husten, Schnupfen, Durchfall, Schmerzen ebenso wie für Antihistaminika und Kortison, die üblicherweise bei Allergien verordnet werden. So ist beispielsweise nachgewiesen, dass Fieber Vieren durch die erhöhte Temperatur abgetötet und zusätzlich die körpereigene Abwehr aktiviert. Unterdrücken wir diese Heilreaktionen durch fiebersenkende Medikamente oder Antibiotika, stören wir unseren Organismus bei der natürlichen Bekämpfung der Krankheit. Häufig sind lästige Beschwerden gerade bei akuten Krankheiten nur Ausdruck natürlicher Heilreaktionen des Körpers, durch die er sich von Krankheiten befreien will. Die Biologische Medizin macht es sich zur Aufgabe, mit sanften, natürlichen Mitteln die Heilungsvorgänge im Körper zu stärken und den “inneren Arzt“, den die Natur uns mitgegeben hat, zu unterstützen. Das gilt auch für chronische Krankheitsverläufe wie Rheuma, Allergien, Infektanfälligkeit oder Furunkulose. Durch eine Behandlung, die Körperfunktionen harmonisiert und umstimmt und das Immunsystem stärkt, unterstützt durch eine vitalstoffreiche, auf Vollwertkost basierende Ernährung, lässt sich eine überraschende Wende zum Besseren erreichen. Ziel der Biologischen Behandlung ist es, den Körper ohne die Belastung durch chemische Mittel, die überdies fast immer Nebenwirkungen haben, in Bestform bringen und damit der Krankheit den Boden entziehen. Naturheilkundlich ausgerichtete Ärzte versuchen, auf diesem Wege eine echte Ausheilung herbeizuführen. Selbstverständlich wird mit der biologischen die konventionelle Medizin nicht überflüssig. Bei einer gefährlichen Infektion können wir auf ein Antibiotikum nicht verzichten, bei einer primär chronischen Polyarthritis müssen wir mit entsprechenden Rheumamitteln für Schmerzfreiheit sorgen, bei Diabetes das fehlende Insulin ersetzen, bei einer schweren Allergie mit Kortison die Notbremse ziehen. Es heißt daher, besonnen einen Weg zu finden, bei dem entsprechend der speziellen Situation des Patienten das jeweils Richtige für ihn eingesetzt wird. Allerdings setzt dies voraus, dass der Arzt neben seinem schulmedizinischen Wissen, das ihm auf der Universität vermittelt wurde, sich auch Kenntnisse der biologischen Methoden angeeignet hat.3

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X

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9. Behandlungsmöglichkeiten
! ! ! ! ! Testmethoden Darmsanierung Ernährung Weitere Maßnahmen Hautpflege

9.1 Testmethoden 2
Im folgenden Überblick sind die gebräuchlichsten Tests zusammengefasst, um eine Allergie zu diagnostizieren. Leider sind alle diese Verfahren nur mehr oder weniger zuverlässige Orientierungshilfen, hundertprozentige Sicherheit gewähren sie nicht.

! Hauttests ! Bluttests ! Feinenergetische Tests 9.1.1 Hauttest 2
9.1.1.1 Scratchtest An der Beugseite der Unterarme wird die Haut an der Teststelle oberflächlich geritzt, die entsprechenden Testextrakte werden aufgebracht. 9.1.1.2 Pricktest Auf den Unterarm wird ein Tropfen Allergenlösung aufgebracht, durch diesen hindurch wird die Haut mit einer Nadel oberflächlich eingestochen. 9.1.1.3 Schleimhaut Test Auf die Augenbindehaut oder die Nasenschleimhaut wird das Allergen aufgebracht oder beim bronchialen Provokationstest eingeatmet, und beobachtet, ob Symptome auftreten. 9.1.1.4 Läppchentest Auf die Rückenhaut werden kleine Leinenläppchen geklebt, die mit der Testsubstanz in Tropfen- oder Salbenform beschickt sind. Nach 48 oder 72 Stunden wird das Ergebnis abgelesen.

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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4

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9.1.2 Bluttest 2
9.1.2.1 Immunglobinwerte Bestimmung der Immunglobuline E und G. 9.1.2.2 Rast- Test Radio-Allergo-Sorbent-Test zum Nachweis einzelner Allergene. 9.1.2.3 Cyto- Test Zytologischer Test für Nahrungsmittelallergene, dabei werden Blutkörperchen des Patienten mit Testsubstanzen zusammengebracht und aus der entsprechenden Reaktion eine Unverträglichkeit abgelesen.

9.1.3 Feinenergetische Tests der alternativen Medizin 2
9.1.3.1 Elektro- Akupunktur Voll- und Vegatest, dabei wird an den Endpunkten der Energielinien (Meridiane) an Fingern und Zehen mit einem speziellen Spannungsmesser der Hautwiderstand gemessen. Er verändert sich in charakteristischer Weise, wenn in den Schwingungskreis des Gerätes ein Allergen eingebracht wird, das der Patient nicht verträgt. 9.1.3.2 Kinesiologischer Test Dieser beruht auf einer Schwächung der Kraft der Armmuskulatur, wenn der Patient mit einer Hand ein Allergen, zum Beispiel ein Nahrungsmittel, vor seine Brust hält. Der Untersucher drückt dabei den anderen seitlich ausgestreckten Arm herunter und stellt fest, dass der zu Testende seinem Druck jetzt viel weniger Widerstand entgegensetzen kann als bei der Vorprobe ohne Allergen.

9.2 Darmsarnierung
Bei Patienten die an Neurodermitis leiden, ergibt die Stuhluntersuchung in 90% der Fälle eine schwere Schädigung der Darmflora. Im Darm entwickeln sich pathogene (Krankheitserregende) Keime und Pilze, die durch ihre Toxine (Bakterien) zu einer Abwehrschwäche und oft zu allergischen Reaktionen führen. Dadurch werden die physiologischen (wichtigen) Bakterien unterdrückt, und durch das Gleichgewicht von Säuren und Basen entsteht eine Übersäuerung. Diese ermöglicht eine vermehrte Besiedelung mit Krankheitserregenden Keimen und Pilzen. Die so genannte Darmsarnierung muss daher von jedem Patienten gewissenhaft befolgt werden.
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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4

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Gleichzeitig ist eine Ernährungsberatung sehr empfehlenswert. Damit eine Ernährungsumstellung erfolgreich ist, ist in jedem Fall, (soweit eine “kranke Darmflora“ vorhanden ist), eine Darmsarnierung erforderlich. Eine Stuhluntersuchung kann über den Hausarzt in einem speziellen Labor angefordert werden und gibt Ausschluss über den Zustand der Darmflora. Dem Befund entnimmt der Arzt, welche gesunden Darmbakterien sich noch erhalten haben, ob krankmachende überwuchern, vor allem auch, ob Pilze oder Einzeller (Protozoen) wie Lamblien oder Amöben nachgewiesen wurden. Letztere siedeln sich nämlich mit üblen Folgen starken Blähungen, Durchfällen und manchmal Bauchschmerzen besonders gern in einem gestörten Darm an. Diese müssen, ebenso wie Candida-Pilze, vom Arzt mit entsprechenden Mitteln beseitigt werden.3

9.2.1 Darmbehandlung Schritt für Schritt
Wie gesagt, eine Ernährungsumstellung ist die unabdingbare Grundlage! Vor allem müssen Sie strikt auf Zucker, Weißmehlprodukte, Alkohol und Schweinefleisch (auch Wurst) verzichten. Essen Sie so wenig Süßes wie möglich! Wenn unbedingt nötig, verwenden Sie als Alternative Honig, Birnendicksaft, Ahornhonig oder Ursüße. Stellen Sie Ihre Ernährung auf Vollwertkost um. Allerdings sollten Sie dabei Ihre Nahrungsmittel- Allergene ausklammern und auf alles verzichten, was schwerverdaulich ist oder Ihnen Beschwerden bereitet. Blähungen Völlegefühl oder Bauchschmerzen sind Anzeichen dafür, dass der geschädigte Darm mit der zwar gesunden aber ungewohnten Rohkost nicht fertig wird. Essen Sie in diesem Fall das Vollgetreide erst einmal vier Wochen in gekochtem Zustand als Getreidesuppe, bevor Sie auf das morgendliche Frischkorn-Müsli übergehen. Eventuell müssen Sie es auch zunächst bei gekochtem Gemüse belassen, bevor Sie auf Rohkost-Salat umsteigen können. Zur Unterstützung der Darmflora ist das Essen von Sanoghurt, Bioghurt und Milchzucker, 1 bis 2 Teelöffel sinnvoll, vorausgesetzt dass keine Unverträglichkeit gegenüber Milchprodukten besteht. Wichtig ist zu Wissen, dass gewisse Reaktionen auf die mikrobiologische Behandlung als ausgesprochene Heilreaktionen des Körpers angesehen werden müssen, zum Beispiel leichtere Durchfälle, Schleimabsonderungen.2

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X 2 Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4

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9.3 Ernährung
9.3.1 Welche Rolle spielt die Ernährung?
Um unseren Organismus am Leben zu erhalten, muss er über die Atemorgane Sauerstoff aufnehmen und benötigt zudem eine gewisse Menge an Nahrung. Diese Nahrung sollte neben Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß auch Vitamine und Mineralstoffe in ausreichenden Mengen enthalten. Die Verwendung der Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel beginnt bereits im Mund, nämlich durch Zerkleinern beim Kauen. Anschließend gelangen die Speisen in den Magen, werden weiter zerkleinert und mit Magensäften vermischt. Der wichtigste Prozess, den man als Digestion (Verdauung) und Resorption (Wiederaufnahme, zum Beispiel in die Blutbahn) bezeichnet, findet im Dünndarm und im Dickdarm statt. Damit die Verdauung bis zur Ausscheidung tadellos ablaufen kann, muss die Darmflora intakt sein. Als Darmflora bezeichnet man eine Vielzahl von Bakterien, die den Darm in Kolonien bevölkern und deren Gleichgewicht ein mikroökologisches System bildet. Die geringste Störung dieses Gleichgewichtes, zum Beispiel durch Eindringen fremder Bakterien oder durch Pilze, führt zu einer Verschiebung des pH-Wertes, sprich des SäureBasen-Verhältnisses. Als Folge entstehen Verdauungsstörungen wie Blähungen oder Durchfall oder eben auch Hautveränderungen wie im Fall der Neurodermitis.3

9.3.2 Ernährungsumstellung
Anfangs bereitet die Umstellung vielleicht etwas Probleme, denn der Mensch hängt nun mal an seinen Gewohnheiten. Es ist leichter gesagt als getan, aber trotzdem sollte man versuchen, immer das Positive zu sehen. Und gerade für Kinder ist es wichtig, dass sie mit viel Liebe und nicht mit Druck zu einer neuen Ernährungsform gebracht werden. Wer etwas absolut nicht essen möchte, kann meiner Erfahrung davon auch keinen Nutzen haben, mag es theoretisch noch so gesund und empfehlenswert sein. Um die Ernährung sinnvoll umzustellen, sollte man zuerst herausfinden, welche Lebensmittel vertragen werden. Gut bewährt hat ein so genanntes Ernährungstagebuch. Man schreibt über einige Zeit hinweg auf, was gegessen wurde und ob irgendwelche Symptome im laufe des Tages auftraten. Anhand des Tagebuches kann man herausfinden, ob beim verzehren von bestimmten Lebensmitteln wiederholt Symptome auftreten. Es können Reaktionen sowohl sofort (Sofortreaktion) als auch erst einige Stunden später (Spätreaktion) auftreten. Es kann passieren, dass man so gespannt auf einer Veränderung der Haut wartet, dass dadurch eine Reaktion der Haut ausgelöst wird wie zum Beispiel Rötung und Juckreiz. Man sollte sich deshalb in Gelassenheit üben.3

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X

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9.3.3 Weglassdiät
Wenn man nach Fisch oder Erdbeeren plötzlich „blüht“ also einen Ausschlag bekommt, ist es offensichtlich, das diese Beschwerden mit unverträglichen Nahrungsmitteln zusammenhängt. Viel öfter ist aber eine Allergie auf ein Nahrungsmittel versteckt, das heißt, es ist kein Zusammenhang zwischen der Nahrungsaufnahme und den Symptomen zu erkennen. Erschwert wird das Erkennen des wahren Sachverhalts dadurch, dass die geschilderten Folgen so Vielschichtig sind, dass die Betroffenen und leider auch viele Ärzte die Ursache verkennen. Die Weglass- oder Testdiät beruht darauf, dass zunächst alle Nahrungsmittelallergene für mindestens fünf Tage weggelassen werden müssen! Dieses kann durch fasten geschehen (kein Kaffee, keinen Tee, keine Obstsäfte, sondern nur Mineralwasser trinken.) oder durch einhalten einer Basis- Diät, bei der nut drei oder vier Nahrungsmittel gegessen werden, auf die selten eine Unverträglichkeit eintritt (siehe auch VerträglichkeitsTabelle).Zum Beispiel: Lammfleisch, Hirse, Buchweizen, Kartoffeln, Zucchini, Amaranth, Quinoa und Diestelöl. In den allermeisten Fällen kommt es innerhalb dieser fünf Tage zu einer deutlichen Besserung oder sogar zum gänzlichen Verschwinden der Symptome, wie Abblassen der Hautrötung und zu einem Nachlassen des Juckreizes. Wird danach nun ein Nahrungsmittel nach dem anderen zur Probe gegessen, so treten die Symptome beim ersten unverträglichen Lebensmittel innerhalb einer halben Stunde, manchmal auch nach einigen Stunden , seltener erst ein bis zwei Tage später wieder auf. Der Ausschlag bei der Neurodermitis verstärkt sich wieder. Die auf dieser Weise entlarvten Nahrungsmittel werden künftig aus dem Speiseplan gestrichen, die verträglichen aufgenommen.2 Man unterscheidet drei Stufen

! Zuerst beginnt man das Probeessen auf jedem Fall mit Lebensmitteln, die selten eine Allergie auslösen. ! Danach wählt man Nahrungsmittel aus einer Gruppe mit mittlerer Verträglichkeit. ! Zuletzt probiert man die „gefährlichen“ also häufig unverträglichen Nahrungsmittel in kleinen Mengen aus.

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Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4

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9.3.3.1 Verträglichkeitstabelle 3 9.3.3.1.1 Gruppe1 häufig verträglich Amarant Buchweizen Dinkel Hirse Quinoa Reis Reisessig Lammfleisch Distelöl Sonnenblumenöl Aubergine Bambussprossen Broccoli Champignon Feldsalat Gurke Kichererbsen Kürbis Süßkartoffeln Zucchini Zuckerschoten Blaubeeren Datteln Feigen Himbeeren Honigmelone Kaki Kirschen Kokosnuss Lychees Mango Mineralwasser 9.3.3.1.2 Gruppe2 mittelverträglich Gerste Hafer Mais Sesam Topioka Sauerrahmbutter Schafsmilch Süße/saure Sahne Ziegenmilch Huhn Kalbfleisch Rindfleisch Truthahn Maiskeimöl Olivenöl Fenchel grüne Bohnen Kartoffeln Kohlrabi Kresse Mangold Rote Beete Spinat Bananen Birnen Birnendicksaft Mandeln Mandelmus ohne Schale Obstessig Ursüße Leitungswasser 9.3.3.1.3 Gruppe3 häufig unverträglich Grünkern Hülsenfrüchte Roggen Weizen Eier Käse Margarine Milch Sahnejoghurt Soja/Tofu Schweinefleisch Seefisch Blumenkohl Karotten Knoblauch Lauch Paprika Petersilie Pilze Rotkohl Sellerie Weißkohl Wirsing Zwiebeln Beeren- und Steinobst saures Obst Weintrauben Zitrusfrüchte Nüsse Zucker Limoladen

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X

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9.3.4 Tierisch Eiweißfreie Ernährung 3
Es ist sehr Sinnvoll bei einer Nahrungsmittelumstellung, Lebensmittel aus biologischem Anbau (aus dem Naturkostladen) schonend zuzubereiten. Auf alle Zusatzstoffe und auf technologische Lebensmittel sollte verzichtet werden. Bei einer Veganen Ernährung, (Tierisch- Eiweißfrei), sollte in Abständen unbedingt Eisen, Kalzium, Vitamin B12, sowie Eiweiß und Jod (Schilddrüsenkontrolle) untersucht werden. Tabelle: Geeignete Lebensmittel (tierischeiweißfrei) für Neurodermitiker Kohlenhydrate Eiweiß Fett Gemüse Obst Getränke Milchersatz Kalziumreiche Nahrungsmittel Bindemittel Eiersatz Geliermittel Backmittel Fleischersatz Gewürze Mehle Hirse, Dinkel, Buchweizen, Tapioka, Amarant, Quinoa, Reis, Hafer, Gerste, Nudeln aus Dinkel, Kamut, Buchweizen, Lamm, gelbe Linsen Sojamilch, Sojajoghurt, Sojacreme (Mayonnaiseersatz) Tofu (Fleischersatz) Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Kartoffeln, Mandeln Distelöl, Sonnenblumenöl, Palmfett, Kokosfett Zucchini, Kürbis, Blumenkohl. Brokkoli, Aubergine, Kartoffeln Sauervergorenes Gemüse (Sauerkraut=VitaminB12) Melone (alle Sorten) Birne, Apfel,, Bananen, Kirschen (süße) Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt z .Bsp. (Steinsieker Heilwasser), Tee aus Stiefmütterchenkraut Holunder, Lindenblüten, Schachtelhalmkraut Säuglingsnahrung hypoallergenarm z.Bsp. pre-Aptamil von Humana, Mandelmilch, Reismilch mit Sojamilch und 5% Sonnenblumenöl = Babymilch (1:1+5%) Petersilie, Gartenkresse, Brennnesselsaft, Löwenzahnblätter, Grünkohl, Brokkoli, Spinat, Kohlrabi Kartoffel-, Soja-, Pfeilwurzelmehl Sojamehl (1Eßl.Sojamehl + 2 Eßl. Wasser) Achtung bei Lezithin, kann aus Eigelb hergestellt sein! Agar Agar Hefe, Weinstein (Apotheke) oder Weinsteinbackpulver (Bioladen) Pottasche, oder kaltes Mineralwasser Alles aus Tofu,: Tofuwürstchen, geräuchertes Tofu, Tofuaufstrich, Hackfleischersatz aus Getreide (Schrot eingeweicht) Reine Gemüsebrühe, als Geschmackverstärker WürzHefeflocken Frische Kräuter Meersalz Dinkelvollkernmehl, Buchweizenmehl, Kartoffelmehl Vollkornmehle enthalten essentielle Fettsäuren, hochwertiges Erweis, wichtige Vitamine (B1, B2, Fohlsäure) und Mineralstoffe Ohne Ei! Aus Dinkel, Kamut, Buchweizen, Nudeln mit Tofufüllung und Gemüsefüllung (Tortellini Art) Agavendicksaft, Birnen- und Apfeldicksaft, Ahornsirup Apfel- und Birnenkraut, Dattelmark, Carob Creme (Nutellaersatz) Mandelmuss, Tofuaufstriche mit Kräutern, Champignon, Paprika

Nudeln Süßungsmittel Brotaufstriche

Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X

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9.3.5 Naturbelassene, ökologische Vollwertkost
Durch eine Naturbelassene, ökologische Vollwertkost werden alle Stoffwechselvorgänge normalisiert, Entgiftungs- und Abwehrfunktionen angeregt und somit die Selbstheilungskräfte unterstützt. Die Ernährung sollte vielseitig und abwechslungsreich sein, viele pflanzliche Nahrungsmittebestandteile zum Teil roh enthalten, sowie Vollkornprodukte, Sojaprodukte, Kaltgepresste Öle und gelegentlich (soweit vertragen wird) Fleisch (vom Lamm).*

10. Hautpflege
Eine insgesamt nicht- ekzematös trockene Haut oder besser ausgedrückt eine „raue Haut“ ist das vorherrschende klinische Erscheinungsbild bei der Neurodermitis. Trockene Haut führt zu Juckreiz, der wiederum zum Aufkratzen der Haut, wodurch entzündlichekzematöse Veränderungen ausgelöst werden. Vor diesen Hintergrund ist die regelmäßige Durchführung einer Basisbehandlung mit wirkstoffreichen Grundsubstanzen, denen eventuell natürliche Feuchthaltefaktoren (beispielsweise Harnstoff) zugesetzt werden, sowie Ölbädern die entscheidende Behandlungsgrundlage dieser chronischen Hauterkrankung.1

10.1 Basistherapeutika mit Zusätzen
10.1.1 Harnstoff
Durch die Beimengung eines Feuchthaltefaktors lässt sich die Wasserbindungskapazität der Hornschicht verbessern. Unter den natürlichen Feuchthaltefaktoren hat sich Harnstoff als seht wirksam bei der Behandlung trockener Haut erwiesen Harnstoff weist antipruriginöse (juckreizhemmende), keratolytische (hornhautweichende) und antimikrobielle (Mikroorganismen hemmende) Eigenschaften auf. Im Säuglings- und Kleinkindesalter ist die Verwendung harnstoffhaltiger Zubereitungen jedoch problematisch, da beim Auftragen dieser Produkte häufig Hautreizungen zu beobachten sind. Hier sollte Harnstoff nur in niedrigen Konzentrationen verwendet werden. In bestimmten Bevölkerungskreisen erfreut sich der Einsatz „natürlich hergestellten“ Harnstoffes, also des Eigenurins, großer Beliebtheit. Diese wird je nach persönlicher Einstellung entweder von außen aufgebracht oder sogar getrunken. Gerade die innerliche Applikation ist sinnlos, für den äußeren Einsatz wird der künstlich hergestellte und exakt dosierte Harnstoff in dermatologischen Rezepturen für wirksamer gehalten.1
* 1

Susanne Seynaeve Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6

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10.1.2 Ölbäder
Medizinische Ölbäder (zum Beispiel Hermal Ölbad) an jedem zweiten oder dritten Tag sind empfehlenswert. Hierbei sind spreitende Ölbäder von Ölbädern des Emulsionstyps zu unterscheiden. Bei einem spreitenden Ölbad befindet sich die Ölschicht auf der Wasseroberfläche und bedeckt den Körper gewissermaßen, es wird beim Aufsteigen aus der Badewanne verteilt, was dem Bad einen milchigen Aspekt gibt. Man bevorzugt jedoch Spreitungsölbäder. Duschen ist nicht mehr grundsätzlich zu unterlassen. Wichtig ist jedoch die Rückfettung, die entweder in Form von Duschölbädern oder dem anschließenden Auftragen einer Pflegecreme zum Beispiel Basis Fettcreme (Apotheke) erfolgen kann. Wegen der erhöhten Verletzungsgefahr durch Ausrutschen in der öligen Badewanne ist gerade bei Kleinkindern und älteren Leuten mit Neurodermitis Vorsicht geboten, hier ist eine Gummimatte in der Badewanne sehr sinnvoll, um Verletzungen und Schwierigkeiten beim Aussteigen aus der Wanne zu vermeiden.1

11. Medikamentöse Behandlung 11.1 Kortisonfreie Salbe
Bei meiner Tochter hat sich die Prager Salbe für Neurodermitiker sehr bewährt. Diese Salbe bekommt man über ein Rezept vom Arzt in der Apotheke zusammengestellt. Sie wird mit folgendem Rezept aus drei separat angerührten Massen, zu einer Salbe gemischt.

! ! ! !

Aced. Stearinic Adeps lanae Kalium Carb. Aqua pur

20,0 4.0 0,8 30,0 1,0 6,0 31,5 0,1 6,0 0,2

! Amyl. Tritic. ! Glycerinum ! Aqua pur ! Mentholum ! Kiqu. Carb.deterg. ! Oleum Rosae artif.

Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S. ISBN 3-406-44723-6

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Mit dieser Salbe habe ich meine Tochter 2x die Woche abends nach dem Baden dünn eingeschmiert. Durch den Teeranteil riecht sie leider trotz Rosenwasser etwas streng, jedoch konnte ich nach einigen Behandlungen eine Besserung der Haut erkennen, ganz ohne Kortison.* Eine neuartige Salbe ohne Kortison „Protopic®“ greift im Gegensatz zu sonst üblichen Kortisonsalben, nicht in den Kollagen- Stoffwechsel der Hautzellen ein, verdünnt die Haut also nicht und beugt somit Neuinfektionen vor. Protopic® wurde in einer großen. 6 Monate langen Studie, an der bundesweit tausende Patienten teilnahmen, getestet. Bei fast allen verbesserte sich das Hautbild deutlich.8

11.2 Kortisonsalbe
Falls die Selbsthilfemaßnahmen keinen Erfolg haben oder die Beschwerden unerträglich sind, wird der Arzt wahrscheinlich Kortisonsalbe oder –creme verschreiben. Wegen der schnell eintretenden Wirkung verführt Kortison zum Missbrauch. Kortison heilt aber nicht, sondern hemmt nur die Entzündung. Nach dem Ende der Anwendung treten die Beschwerden oft vermehrt auf. Vielfältige Nebenwirkungen sind möglich. Eine Neurodermitis kann Monate ja sogar Jahre andauern. So lange darf man aber keinesfalls ununterbrochen mit Kortison behandeln. Aus diesem Grunde sollte die Verwendung von Kortisonen „Not“ Situationen vorbehalten bleiben.4 Topische, das heißt örtlich angewandte Kortisonzubereitungen (Glukokortikosteroide) werden als Mittel der Wahl zur Behandlung akuter Schübe angesehen. Ihre Anwendung ist bequem und führt im Gegensatz zu vielen kortisonfreien Behandlungen nicht zu kosmetischen Beeinträchtigungen, was gerade im ambulanten Bereich einen erheblichen Vorteil darstellt. Kortikosteroide wirken antientzündlich, verhindern die Verdickung der Haut (antiproliferativ), sind gefäßverengend (vasokonstriktorisch) und dämpfen die Aktivität des Immunsystems (immunsuppressiv). Die einmal tägliche Anwendung mittelstarker oder stark wirksamer topischer Kortikosteroide ist ausreichend, da externe Kortikosteroide im Stratum corneum (Hornschicht) gespeichert werden und dadurch ein Reservoir bilden. Mehrmalige tägliche Anwendungen erbringen keine therapeutischen Vorteile, sondern erhöhen lediglich das Nebenwirkungsrisiko. Neurodermiittiiss muss von Neuroderm Innen heraus heilen, nicht durch Unterdrückung der Symptome von außen! Dieses gilt ganz besonders für schwere Fälle.1

* Susanne Seynaeve 8 http://freenet.meome.de/app/artcont_portal_news_article.jsp/83185.html 4 Schwarzer, Eitel : Kursbuch Gesundheit / Eitel Schwarzer. – .vollkommen überarb. Neuaufl., - Köln : Kiepenheuer und Witsch, 1997. – 1000 S. ISBN 3-462-02648-8 1 Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. 123 S.

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12. Weitere Maßnahmen
! ! ! ! ! ! ! Wohnraum Schlafraum Neurodermitiker- Schlafanzug Kleidung Waschmittel Bevorzugte Urlaubsorte Impfungen

12.1 Wohnraum
Sinnvoll für Neurodermitiker und Allergiker sind Fußböden mit Laminat versehen, oder Holzdielen. Ebenso sollte man auf Staubfängern wie Vorhänge und Gardinen verzichten. Formaldehyd aus Möbeln, Spanplatten oder Holzschutzmittel, mit denen Fenster, Holzverkleidungen oder –decken eingelassen sind, bilden immer wieder die Grundlage, auf der Neurodermitis zum Ausbruch kommt.*

12.2 Schlafraum
• Schlafmatratzen aus Rosshaar meiden, bevorzugt Matratzen aus pflanzlichen Material z. Bsp. Kapok verwenden. • verzichten Sie auf Bettzeug mit Daunen, gut ist Bettzeug aus Baumwolle bei 900C waschbar • Haustiere haben nichts im Schlafraum zu suchen. Vor allem sollten Allergiker Meerschweinchen, Katzen und Hund meiden. Ein Aquarium mit Fischen kann auch schon kleinere Kinder begeistern und wirkt dazu noch beruhigend. • Kuscheltiere des Öfteren auf 300C waschen. • hohe Zimmertemperaturen fördern den Juckreiz. Feuchte Tücher auf der Heizung verbessern die Raumluft.*

12.3 Neurodermitiker-Schlafanzug
Für Säuglinge und Kleinkinder gibt es einen so genannten Neurodermitiker-Schlafanzug, diesen kann man sich vom Arzt für Neurodermitiker verschreiben lassen. Da dieser Schlafanzug (aus natur belassener Baumwolle) mit Fäustlingen versehen ist, verhindert dieser das Aufkratzen der Haut in der Nacht (siehe
Abb.4).

Abb.4 neuroanzug12

*

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Susanne Seynaeve http://www.weikert.de/valerie/20021130-8_Valerie.jpg

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12.4 Kleidung
Kleidungsstücke aus Wolle oder rauen Kunststoff-Fasern meiden, günstig sind Stoffe aus Baumwolle oder Seide. Schuhe sollten aus atmungsaktivem Material, am besten aus Leder sein, Gummistiefel sollten gemieden werden.*

12.5 Waschpulver
Es gibt bereits Waschpulver ohne Duft- und Parfümstoffe (z. Bsp. Persil sensitiv) welches sich positiv auf die Haut auswirkt. Ebenso ist auch schon ein extra Spülgang sinnvoll. Keinen Klar oder Weichspüler verwenden, dem letzten Spülgang eventuell ein bis zwei Esslöffel Speiseessig beifügen.*

12.6 Bevorzugte Urlaubsorte
Ein Wechsel in eine andere Klimazone, wie zum Beispiel das Mittelgebirge oder in ein extremes Reizklima wie Hochgebirge über 1500m Höhe oder an Ost- und Nordsee, können große Erleichterung bringen. Extrem feuchtes oder trockenes Klima meiden. Mehrwöchiger Kuraufenthalt in einem für Haut günstigen Klima wird von manchen Kassen bezahlt. UV Strahlen der Sonne können die Abwehrzellen der Oberhaut stabilisieren, allerdings sollte die Intensität eines Sonnenbades wohl dosiert sein. Zusätzlich kann eine gezielte Behandlung mit ultravioletter Strahlung von dem Hautarzt durchgeführt werden.*

12.7 Impfungen
Wenn möglich auf Impfungen mit Hühnereiweiß verzichten, es gibt speziell für Hühnereiweiß-Allergiker Impfungen ohne eiweißhaltiger Substanz z.Bsp. aus der Schweiz.*

Schlusswort
Berücksichtigen Sie die gesammelten Erfahrungen mit Ihrer Krankheit bei allen bevorstehenden Lebensentscheidungen. Versuchern Sie dann, so „normal“ wie möglich zu leben, indem Sie sich nicht nur auf Ihre Haut fixieren. Wichtig ist, dass Sie trotz der Erkrankung den Kontakt mit anderen Menschen suchen. Auch wenn es mal zu einem Misserfolg kommt, sollten Sie auf dem nicht ganz einfachen „Weg zum Erfolg der Behandlung“, nicht den Mut verlieren, denn die Struktur jedes Menschen ist unterschiedlich und da es deshalb keine festen Regeln zur Gesundung gibt, kann die Suche nach dem richtigen Weg eine Weile dauern.
*

Susanne Seynaeve

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Index 1
A
Atopische Dermatitis · 4 atopisches Ekzem · 3, 4 Atopisches Ekzem · 4

K
Kinesiologischer Test · 2, 17 Körnerschicht · 1, 6, 7 Kortison · 15

T
Testmethoden · 16

U
Unterhaut · 1, 6, 8

B
Basalschicht · 1, 6 Bluttest · 1, 17 Bluttests · 16

L
Läppchentest · 1, 16 Lederhaut · 1, 4, 6, 7

Z
Zellabwehr · 9

C
Corium · 1, 6, 7 Cyto- Test · 1, 17

M
Makrophagen · 12 Mastzellen · 1, 12, 13, 14 Mediatoren · 1, 12, 13, 14

D
Darmsanierung · 16 Darmsarnierung · 2, 17 Dermis · 1, 6, 7

N
Neurodermitis atopica · 4 Neurodermitis constitutionalis atopica · 4

E
Elektroakupunktur · 2, 17 Endogenes Ekzem · 4 Eperdermis · 6 Ernährung · 1, 2, 3, 8, 9, 10, 15, 16, 18, 19, 22, 23, 30, 31

O
Oberhaut · 1, 6, 7, 27

P
Pricktest · 1, 16 Prurigo Besnier · 4 Psyche · 1, 10

F
Feinenergetische Tests · 2, 16, 17

R
Rast- Test · 1, 17

H
Hautaufbau · 1, 5, 6, 30 Hautfunktion · 1, 5, 8 Hautpflege · 2, 9, 16, 23 Hauttest · 1, 16 Hauttests · 16 Heilung · 1, 15 Histamin · 9, 12, 14 Hornschicht · 1, 6, 7, 23, 25

S
Schleimhauttest · 1, 16 Scratchtest · 1, 16 Sensibilisierung · 1, 12, 13 Stachelzellschicht · 1, 6, 7 Stratum basale · 1, 6 Stratum corneum · 1, 6, 7, 25 Stratum germiniativum · 1, 6 Stratum granulosum · 1, 6, 7 Stratum spinosum · 1, 6, 7 Subcutis · 1, 6, 8

I
IGE · 9 Immunglobinwerte · 1, 17 Immunsystem · 1, 8, 12, 13, 25

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Quellverzeichnis1
Quelle des Hintergrundbildes:
www.gesund.co.at/.../MedNews/ 2002/MedNewsW27.htm neurodermitis-sommer1 http://www.gesund.co.at/gesund/MedNews/2002/neurodermitis-sommer1.jpg

Bücher
1 Ring, Johannis: Neurodermitis : Ursachen und Therapien / Johannis Ring ; Anette von Zumbusch. – Orig.Ausg. – München : Beck, 2000. - 123 S. ISBN 3-406-44723-6 2 Flade, Sigrid: Allergien natürlich behandeln : Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis ; Erfolgreiche naturmedizinische Methoden ; Einfache Anleitung zur Selbsthilfe. - 3. aktual. Neuausgabe. - München : Gräfe und Unzer, 2001. - 96 S. ISBN 3-7742-5001-4 3 Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X 4 Schwarzer, Eitel : Kursbuch Gesundheit / Eitel Schwarzer. – .vollkommen überarb. Neuaufl., - Köln : Kiepenheuer und Witsch, 1997. – 1000 S. ISBN 3-462-02648-8

Internet
5 http://www.g-netz.de/Der_Mensch/sinnesorgane/aufbauderhaut.shtml 6 http://www.ingrids-kosmetikstudio.com/german/aufbau_haut.php 7 http://www.hal-allergie.de/allergie.htm 8 http://freenet.meome.de/app/artcont_portal_news_article.jsp/83185.html

Bilder
Abb.1 Säuglingsekzem
9 http://www.dermis.net/neurodermis/ueberblick/fallbeispiele/saeuglinsalter.asp

Abb.2 Neurodermitis
10 http://mypage.bluewin.ch/tapis/neurodermitis1.jpg

Abb.3 Neurouarme
11 http://www.hochgebirgstherapie.de/img/uarmvor1.jpg

Abb.4 neuroanzug
12 http://www.weikert.de/valerie/20021130-8_Valerie.jpg

Grafiken
Grafik1 Aufbau der Haut
13 http://www.digitalefolien.de/biologie/mensch/sinne/haut.html#

Grafik2 Makrophage
14 http://www.hal-allergie.de/allergie.htm

Grafik3 Mastzelle

15 http://www.hal-allergie.de/allergie.htm

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Quellverzeichnis2
Tabellen
Verträglichkeitstabelle
3 Prusko, Sigrid: Neurodermitis : Wegweiser zur entlastenden Ernährung / Sigrid Prusko ; Lidia Libal. – 2.Aufl.. – München : Gräfe und Unzer, 1994. – 64 S. ISBN 3-7742-1882-X

Tabelle: Geeignete Lebensmittel (tierischeiweißfrei) für Neurodermitiker
* Susanne Seynaeve

Impressum

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