Gesundheitstrainig

Allgemeine Überlegungen:
Durch die medizinischen Fortschritte und Leistungen der letzten Jahrzente
erreichen die Menschen der Industirestaaten ein wesentlich höheres Lebensalter,
was jedoch mit chronischen Krankheiten und Gesundheitsschäden verbunden ist.
(Herz-Kreislauf-System Störungen, Schäden am Bewebungsapparat,usw.). Wir
haben noch immer eine mit Reperatur-Medizin verbundene Vorstellung von
Gesundheit. Vorbeugung und Selbstverantwortung für die körperliche Fitness und
rechtzeitige Maßnahmen zu schlechten Lebensgewohnheiten, wäre wesentlich
sinnvoller.
Grund und Auswirkungen von Inaktivität
Körperliche Aktivität sind wesentliche Bestandteile unseres Lebens . Wer in sich
hineinhört, fühlt dass der Körper eigentlich viel mehr Bewegung bräuchte. Durch
moderne Technik legt der Mensch ohne körperlichen Aufwand große Strecken
zurück.
Durch die fehlenden Bewegungsreize und Anforderungen an den Körper wird der
Alterungsprozess beschleunigt. So wie der Körper auf sportliche Aktivität mit
Anpassung reagiert er auch auf Inaktivität mit chronischer Müdigkeit, fehlende
Spannkraft und geringen Antriebswillen, dies fördert die Untätigkeit noch weiter.
Weiters führt mangelnde Bewegung zu Funktionsstörungen.
Auswirkungen:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Haltungsschäden
Osteoporose(Abbau Knochensubstanz)
Einseitige muskuläre Belastungen
Übergewicht
Erhöhte Cholesterinwerte(Blutfettwerte)
Gegenmaßnahmen
Schon viel Bewegung steigert die Gesundheit. Hat man einmal die Lust an
Bewegung gewonnen, ehält man sie meist das ganze Leben.
Schonen satt schinden
Sanfte körperliche Bewegung und eine mit Maß betriebene Sportausübung ist
eine neue Tendenz der Wissenschaft.
Gesundheitsorientierte Bewegug
60% der Österreicher sind sportlich inaktiv. 22% moderat aktiv. 18% hoch aktiv
Man kann sich durch das meiden von Bequemlichkeit wie zb. dem Fußmarsch zur
Schule oder Treppensteigen anstatt Liftfahren, gesundheittsorientiert Bewegen.
Viele Möglichkeiten bieten sich am Tag an um den überwiegend sitzenden
Tagesrythmus zu unterbrechen. Man verhindert dadurch eine Verschlechterung
der körperlichen Leistungsfähigkeit, jedoch ergibt sich keine Steigerung.

Gesundheitssport
Der Ausgleich zum beruflich bedingten Sportmangel steht dabei im Vordergrund.
Gesundheitssport ist für jeden geeignet und kann bis ins hohe Alter geschehen.
Wandern, Spazieren, Radfahren oder Schwimmen. Lange wurden diese
Bewegungsformen belächelt und ihre positiven Auswirkungen auf den Körper
ignoriert. Heute weiß man dass der Mensch durch Gesundheits- und
Ausgleichssport profitiert. Wer mindestens 2-3 mal pro Woche wandert, Rad fährt
oder schwimmt, dessen Herz arbeitet ökonomischer und leistet dadurch mehr.
Die Lungen können mehr Sauerstoff aufnehmen, die beanspruchten Muskeln
werden straffer und durch erhöhten Kalorienverbrauch sinkt der KFA.
Spazierengehen baut Stress ab. Depressionen lassen sich ebenfalls wirkungsvoll
bekämpfen. Demnach ist die Erkenntnis dass Bewegung und Sport uns helfen den
Alltag leichter zu ertragen.
Tipps Gesundheitstraining
Sport soll im freien betrieben werden. Das für den Knochenaufbau notwendige
Provitamin D wird durch Sonnenlicht in seine aktive Form gebracht und erhöht
somit den Knochenaufbau. Ebenso erhöht Sonnenlicht die Dopaminwerte im
Gehirn, ein Botenstoff der unsere Stimmung steuert.
Vor dem Trainingsbeginn den Gesundheitszustand abklären. Dies ist wichtig bevor
man richtig loslegt.
Wer neue Sportarten ausprobiert sollte sich langsam herantasten. Wer eine
technisch anspruchsvolle Sportart verüben möchte, sollte das am besten mit
einem erfahrenen Trainer tun um unfunktionelle Bewegungsabläufe und falsche
Technik zu vermeiden. Sonst könnte es zu einer Überlastung des
Bewegungsapparates führen und somit die Freude am Sport mindern.
Ausdauersportarten sind empfehlenswert weil:
leicht erlernbar
ausführbar in jedem Lebensalter
sie schonend im Hinblick auf den Bewegungsappart auszuüben sind
keine kostspielige ausrüstung verlangen
zu große Belastungssteigerung vermeiden
Man sollte sich vorerst nur mit der Belastungsdauer steigern um die körperliche
Leistungsfähigkeit zu verbessert, später erst die Intensität. Dabei besteht keine
Gefahr der Überlastung. Der Körper muss langsam auf die größeren Belastungen
vorbereitet werden.
Der Unterschied zwischen Gesundheitssport und Leistungssport liegt nicht in der
Sportart, sondern in der Intensität, mit der man sie ausübt. 180 Schläge pro
Minute minus Lebensalter sind ein guter Richtwert für die ideale
Belastungsintensität.
Richtige Atmung halten
Bei Übergewicht mit schonenden Sportarten wie Schwimmen beginnen

Je mehr Muskeln in eine Ausdauersportart miteinbezogen werden, desto
effektiver ist sie.