Mitschrift der Vorlesungen Prothetik I

und II

gehalten von Prof, Dr. Utz
und Zusammenfassungen aus Fachbüchern mit Schwerpunkt Schienentherapie

Erarbeitet von Gerhard Sehl
- Inhalt ohne Gewähr -

Okklusionskonzepte
zentrische Kondylenposition: cranioventrale nicht seitenverschobene Position
beider Kondylen bei physiologischer Kondylus-Diskusrelation und
physiologischer Belastung der beteiligten Gewebe.
zentrische Okklusion: maximale Interkuspidation in zentrischer
Kondylenposition.
Okklusion in zentrischer Kondylenposition: erster Zahnkontakt (unter
Umständen haben nur einige wenige Zähne Kontakt) in zentrischer
Kondylenposition.
Frontzahngeschützte Okklusion: Okklusionskonzept mit Frontzahnführung
führt zur Disklussion aller übrigen Zähne.
Eckzahngeschützte Okklusion: Okklusionskonzept mit Eckzahnführung
führt zur Disklussion aller übrigen Zähne (lt. Utz: zunächst Führung anderer
Zähne beginnende Gruppenführung, jedoch sehr frühe Disklussion aller Zähne).
Eckzahnführung: Okklusionskonzept mit reiner Eckzahnführung und sofortiger
Disklussion aller übrigen Zähne.
unilateral balancierte Okklusion: Okklusionskonzept mit Führung aller Zähne
der Laterotrusionsseite führt zur Disklussion aller übrigen Zähne.
bilateral balancierte Okklusion: Okklusionskonzept mit Führung aller Zähne
bei UK-Bewegungen.
Point centric: maximaler Vielpunktkontakt in zentrischer Kondylenposition
maximale Verschlüsselung der Zähne zueinander. Durch die Verschlüsselung
führen transversale UK-Bewegungen zur sofortigen Disklussion der Zahnreihen.
Freedom in centric: keine tripodisierte Abstützung der Zahnhöcker in den
Gruben ihrer Antagonisten, sondern Kontakt nur der Höckerspitzen. Die
Frontzähne werden ohne Kontakt aufgestellt. Durch den Verzicht auf eine
tripodisierte Abstützung und den Verzicht auf Frontzahnkontakt ist ein Freiraum
(Gleitfeld), d.h. eine Bewegungsmöglichkeit des UK von ca. 0,6mm - 0,8mm in
sagitaler und transversaler Richtung zwischen der Okklusion in zentrischer
Kondylenposition und der maximalen Interkuspidation möglich.

Long centric: Die Distanz zwischen der habituellen maximalen Interkuspidation
(IKP) und der zentrischen Kondylenposition (ZKP) ist >1,5mm.
biomechanisches Konzept (Rucksacktechnik nach Polz): Vermeidung von
Interferenzen, Vermeidung exzentrischer Zahnbelastungen bei Bewegungen des
UK durch Abflachung der Höckerspitzen und gleichzeitg durch konvexe
Modellation (Rucksack) der antagonistischen “Gruben” okklusaler Freiraum
entsteht, da auch keine steilen Höckerabhänge modelliert werden.

Palpationsbefund der Kaumuskulatur
Die Palpation sollte bidigital mit einer Kraft von ca. 10 - 15 N erfolgen. Eine
Ausnahme stellt der m. digastricus venter posterior dar, dieser wird mit ca. 5 N
palpiert.
Die Palpation sollte bei leicht geöffnetem Mund immer senkrecht zum
Muskelverlauf erfolgen.
Das Kiefergelenk wird von dorsal durch die Ohrmuschel palpiert.
Um die Schmerzempfindlichkeit des Patienten beurteilen zu können eignet sich
der Referenzpunkt nach Schmidt-Beer durch Druck auf die Nasenwurzel
(Periostschmerz) kann die Empfindlichkeit des Pat. bewertet und der
Palpationsdruck entsprechend abgestimmt werden.
Die Messung der SKD sollte beim Mann 59 mm (50mm - 68mm) betragen.
Die Messung der SKD sollte bei der Frau 53mm (47mm - 59mm) betragen.
Hartspann: Durch Dauerkontraktion des Muskels wird ATP in großen Mengen
verbraucht. Es kommt zu einem Sauerstoffmangel im Muskel und zu einem
Anstieg der Histamin - und Lactatkonzentration. Es entsteht eine ischämische
Muskelnekrose und schließlich der Hartspann (Verkrampfung).
Myose: Muskelhartspann durch Ischämie
Myogelose: Der ständig andauernde Spannungszustand des Muskels führt zu
einer Nekrose einzelner Muskelfasern, welche schließlich bindegewebig ersetzt
werden. Dies ist klinisch in Form von druckschmerzhaften Knoten palpierbar.
Insertionstendopathie: Nicht bakterielle Entzündung der Sehnenansätze durch
Überlastung.
Hypertrophie: Eine Verstärkung der Muskelspindeln, bzw. eine
Volumenzunahme des Muskels.

Inaktivitätsatrophie: Eine durch fehlenden physiologischen Reiz stattfindende
Verminderung der Muskelspindeln, bzw. eine Volumenabnahme des Muskels. Bei
zu weit reichender Verblockung im Rahmen einer prothetischen Arbeit kann es
durch fehlende physiologische
Belastung zur Atrophie des Parodontiums kommen.
Reflexion: Abweichung des Incisalpunktes nach einer Seite
Limitation: Einschränkung der Mundöffnung.
Hyperbalancekontakte: Mediotrusionskontakte (Frühkontakte der
Mediotrusionsseite), die zu einer Disklussion der Laterotrusionsseite führen.

Schleimhautresilienz:
 beim Prothesenneulig beträgt sie
 im OK 0,8mm
 im UK 0,4mm
 beim Prothesenträger
 im UK 0,2mm
Schleimhautresilienz der fibrösen Rand- und Medianzone : 0,1mm - 0,3mm
Schleimhautresilienz der Drüsen- und Fettzone:
0,8mm - 1,0mm
axiale Intrudierbarkeit des Zahnes: 0,05mm - 0,07mm
horizontale Beweglichkeit des Zahnes: 0,08mm - 0,12mm
PAR Spaltbreite bei Patienten mittleren Alters:
 marginal : 0,25mm
alter Mensch: 0.17mm
 mittig
: 0,15mm
0.12mm
 apical : 0,25mm
0.17mm
PAR Spaltbreite bei älteren Patienten
 ca. 0,15mm
Durchbiegung der UK Spange bei Mundöffnung
 im Prämolarenbereich : 0,75mm

3mm  Breite : ca.4mm im Gaumen einradieren Approximal Modellguß Unter Halteelementen Unter Auflagen Überkronte Zähne Nicht überkronte Zähne Karies nach 5 Jahren 25% 7-8% 2-3% 15% 50% Karies nach 10 Jahren 30% 80% Zementfilmdicke beim Einsetzen von Kronen und Brücken : 20µm Resilienzteleskop: ca.7mm dicke Folie einlegen Schwebeglieder müssen einen Abstand zur Gingiva von mind.5mm  Tiefe : ca.2mm .0mm .7 Tage (psychische Gewöhnung)  Phase der totalen Drosselung : 5 . 2mm haben Geteilte Brücke bei einer Pfeilerkippung von <20° . 1mm Sublingualbügel:  4 x 2mm  Abstand zum marginalen Parodontium : 5mm  Abstand zur Schleimhaut : 0.7mm  Transversalplatte 0.25 Tage (Akzeptanz auch durch soz. Tag (physische Reaktion)  Phase der partiellen Drosselung : 1 .1mm in 7 Jahren Frankfurter Horizontale : .25mm Durchbiegung des OK bei Mundöffnung : 0.15mm Atrophie einer rein gingival getragenen Prothese : 5mm .10mm in 8 Jahren Wachswallhöhe:  OK : 20mm (Hupfauf)  UK : 17mm (Hupfauf) 22mm (Mc Grane) 18mm (Mc Grane) Interalveolarabstand < 68° Aufstellung im Kreuzbiß Einschleifen von Auflagen:  Länge : ca. 2. Umfeld) Abrasion von Kunststoffzähnen : 1. im Molarenbereich : 1.0.2.2mm .0mm . 2.12° Phasen der Adaptation (physisch) und Inkorporation (psychisch) einer TO/TU  Reizphase : 1.0. bei >20° nicht als Brückenanker verwertbar Konvergenzwinkel:  ideal: 8° . 0.

Protrusion und Mediotrusion) :  5° Bonwillsches Dreieck :  10. Blutfleck oder mehrere Blutpunkte interdentales Dreieck läuft voll Blut heftige Blutung. 30° angesetzt und interdental ausgewischt kein Blut einzelner Blutpunkt Blutlinie bzw. : gerade fühlbare Lockerung II.5cm Grundeinstellung Dentatus : Kondylenbahnwinkel : 35° . 40° zur Kondylenbahn aber aufgrund der Artikulatorbauweise ist die Frankfurter Horizontale im Artikulator um 15° steiler als die Campersche Ebene (34°) Campersche Ebene : parallel zur Okklusionsebene  34° zur Kondylenbahn Mittelwert der Kondylenbahnneigung:  20°. Breite: x2 PBI Index: 0 : 1 : 2 : 3 : 4 : Die Sonde wird im Winkel von ca. Bennetwinkel : 20° Gerber : Kondylenbahnwinkel : 30° (28°) Hanausche Quint: Thielemann Formel: K x SF OE x C x sag.60° Schneidezahnführungswinkel :  15° erwünscht Benettwinkel :  15° Fischerwinkel (zw. die bis ins Vestibulum läuft Lockerungsgrad: 0 : keine Lockerung I. Länge: x3 . : gerade sichtbare Lockerung .KK Artikulationsgleichgewicht Minimaler Sprechabstand bei Lauten :  s : 1mm  m : 2-3mm (Ruheschwebe)  i : 3mm  o : 5mm zervikale Diskrepanz: Zementfilmdicke sin Präpartionswinkel Brücke Durchbiegung: Höhe: x3 .

die 3. Grades gelockert sind  Zähne. die Stellungsanomalien aufweisen und eine KFO Behandlung nicht möglich ist  Furkationsbefall F3  Zähne. LJP)  Karies  Einstellung des Patienten  Gingivareaktion Teilprothese Vorbehandlung des Lückengebisses:  chirurgische Vorbehandlung  parodontale Vorbehandlung  Entfernung der Karies und konservierende Vorbehandlung  Einschleifen der Okklusion  funktionelle Vorbehandlung . Wangendruck beweglich oder der Zahn ist intrudierbar Furkationsbefall: 0 : kein Befall der Furkation F1 : Furkationsbefall < 3 mm F2 : Furkationsbefall > 3 mm F3 : Furkationsbefall durchgängig okklusales Trauma:  erhöhte Zahnbeweglichkeit  vergrößerter PAR .III. die nicht unbedingt notwendig sind eine besondere Indikationsstellung besteht jedoch wenn:  der Patient hoch motiviert ist  wenn durch den Erhalt eine reine Schleimhautlagerung vermieden werden kann die Erhaltungswürdigkeit ist abhängig von:  Form der Wurzel  Wurzelspreizung  Belastung des Zahnes  PAR .Situation  systemische Faktoren (RPP. die einen großen Attachementverlust von > 60% haben  Zähne.Spalt  keilförmige Knochresorbtion  Progression einer bestehenden Parodontitis bei Planung muß berücksichtigt werden:  Zähne. AP. durch deren Erhalt die Nachbarzähne gefährdet würden  Zähne. : Zahn ist auf Lippen bzw.

um durch linguale Fräsungen eine massive stabilisierende Kragenplatte zu fixieren. 1. Überkronung 4. die Stellung der Zähne eine andere Alternative nicht zuläßt 5. freies Schleimhauttransplantat abgesenkt werden und so eine regulärer Sublingualbogen eingegliedert werden. die Kariesanfälligkeit extrem hoch ist  sind die Klammern später sichtbar? entsprechend die Klammern so auswählen. d. der Zerstörungsgrad der Zähne dazu zwingt 3. Zahnhalsinlay  müssen Ankerzähne überkront werden weil: 1. Retentionsrillen einschleifen 2. Der flache Mundboden kann auch durch ein sblinguales. die UK Frontzähne überkronen. Sattelferne Abstützung in der Breite eines Prämolars . Kompositfüllung mit Unterschnitten 3. Bei sehr flachem Mundboden ist es sinnvoll einen horizontal verlaufenden Sublingualbogen nach Tryde und Brandenberg (4mm x 2mm) . 1. Sattelferne Abstützung:  die endständige Papille wird gequetscht  eine Okklusionsstufe entsteht  große horizontale Belastung des Teguments  Entlastung der Ankerzähne Sattelnahe Abstützung:  die Abstützung erfolgt an dem Ort der Kraftentstehung  günstigere Lagerung bei horizontalen Kräften  bei kurzen Freiendsätteln besteht die Gefahr von zu großen Kippmomenten auf die Pfeilerzähne In der Bonner Klinik wird das Prinzip der moderat sattelfernen Abstützung bevorzugt. Restauration der Okklusion Planung der Modellgußprothese:  Wie verläuft der Ansatz des Mundbodens? 1.oder 1. untersichgehende Stellen nicht vorhanden sind 2. ästhetisch eine Überkronung sinnvoll ist 4. Bei nicht erhaltungswürdigen UK Frontzähnen Extraktion  sind geeignete Ankerzähne mesial und distal einer Schaltlücke vorhanden bzw. einen vestibulär verlaufenden Verbindungsbügel zu verwenden oder 1. daß ein ästhetisch akzeptables Ergebnis zu erwarten ist.h. kann die Prothese ausreichend abgestützt werden?  sind untersichgehende Stellen an den Klammerzähnen vorhanden? 1.

1. 0.Indikation einer Teilprothese: 1. ungünstige Topographie der Pfeilerzähne 1. axiale Eindrückbarkeit ca. ausgedehnte Defekte des Alveolarfortsatzes 1. Parodontalprophylaxe eher eine Brücke indiziert. Wenn der Patient einen herausnehmbaren Zahnersatz nicht akzeptiert (Musiker.B. riskant macht 1. ungünstiges Wurzel . axiale Eindrückbarkeit ca. so ist aus Gründen der Karies. Wenn aus parodontalprohylaktischen Gründen eine primäre Verblockung der Restzähne indiziert ist. 1. 0. ausgedehnte Pulpa. 1. geplante Erweiterbarkeit Kontraindikation einer Teilprothese: 1. Die Abstützung der Prothese auf Schrägflächen (extraaxiale Kräfte z.Kronenverhältnis 1. fragliche Prognose der Pulpenvitalität 1.5mm Regeln: 1. Auflagen mögl. wie die zu ersetzenden Zähne 1. ungünstiges Verhältnis zwischen Wurzeloberfläche der Pfeilerzähne und der zu ersetzenden Zähne 1. an jeden Zahn.02mm Belastbarkeit der Mukosa ca.Sattel) 1. geringe Pfeilerwertigkeit 1. ist ein festsitzender Zahnersatz vorzuziehen. Wenn die Ankerzähne nicht genügend Retention aufweisen Wenn der Patient eine geringe Adaptationsfähigkeit besitzt. die eine Präparation unmöglich bzw. ist die Prothese zu verankern.800N. 1. Auflagen möglichst senkrecht zur Zahnachse . parodontalhygienische Gestaltung (spitzer Winkel beim Übergang großer Verbinder . 1. Konstruktionsprinzipien Belastbarkeit der Zähne ca.und 1.2 . bogenförmiger Verlauf eines Brückenkörpers (Kontraindikation für Brücke) 1.B. Sind einzelne Zähne verloren. so breit. 1. 1. 200 . durch eine Kombiarbeit vermieden werden. Der Patient hat eine zu geringe manuelle Geschicklichkeit. Sänger).0. 60N. Anfallsleiden (Aspirationsgefahr). der an einen zahnlosen Abschnitt grenzt. bei Frontzähnen) kann z.

Fräsungen.1.alle Elemente möglichst grazil gestalten 11. alle belastbaren Flächen werden bedeckt 1. einlagernde Kräfte (Auflagen. Abstützung moderat sattelfern 1.6N  Halteelemente sind i. Kippmeider einsetzen)  Verbindet man alle Stützzonen miteinander.  Die künstlichen Zähne sollten möglichst innerhalb der parodontalen Unterstützungsfläche liegen Halteelemente: gegen vertikale.R.)  Die Verbindungslinie zweier Stützzonen ist eine Rotationsachse  rechtwinkelig auf der Rotationsachse liegen Kraftarm und Lastarm (angestrebtes Verhältnis von 1 : 1. durchschnittliche Retentionskraft einer Klammer: 5 .20N.B. großflächige Ausdehnung des parodontalen Unterstützungpoglions 1. Klammerunterarme dürfen beim Ausgliedern der Prothese die marginale Gingiva nicht verletzen 1.d. Anker.biokompatible. verwindungssteife Materialien verwenden Stützelemente: gegen vertikale. evtl. abziehende Kräfte (Geschiebe. damit die parodontale Unterstützungsfläche möglichst groß ist (Auflagen eher bukkal und distal). Unterfütterbarkeit: ½ Entfernung der OK Kieferkammmitte zur vestibulären Umschlagfalte sollte unterfütterbar gestaltet werden 10. so ist die umrahmte Fläche das parodontale Unterstützungspoligon  Die Verbindungslinien der Stützelemente sollen in der Peripherie verlaufen. Der Massenschwerpunkt ist in der Mitte der Verbindungslinie der Prothesensättel  Haltezonen möglichst sallelnah wählen indirekte Halteelemente:  Fräswinkel z. die Klammerunterarme  Die Verbindungslinien der Haltelemente sollen die Prothese in ihrem Massenschwerpunkt kreuzen. Stege usw. bei Konuskronen  Pelotten  Kummet Verankerung (vestibulär verlaufender Metallbügel)  Wahl der Einschubrichtung . Klammerunterarme)  Gesamtbetrag der abziehenden Kraft: 15 .

direkte Verblockung  Stege . Resilienteleskope verwenden 2.B. diagonale. tangentiale Abstützung  Verlauf möglichst peripher. punktförmige Abstützung  Schleimhautresilienz ist größer als die Eigenbeweglichkeit des Zahnes  man sollte z. Anforderungen an ein Widerlager:  Weiterleitung von horizontalen Schüben  Schutz des Zahnes vor orthodontischen Kräften  streng körperliche Fassung des Zahnes  Abstützung des Zahnes gegen die Klammer beim Eingliedern und Herausnehmen der Prothese Einteilung der Abstützung eines Lückengebisses nach Steffel 1. Starre Abstützung  Vertikale Randeinsenkung des Prothesensattels an der Stelle der Abstützung ist nicht möglich 2. verschiebende Kräfte Kippmeider: Sie sollen grundsätzlich ein Kippen der Prothese um die Rotationsachse verhindern Widerlager: Sie sollen den Zahn beim Ein. um Prothesenkippung zu vermeiden  Sollte möglichst peripher der gingivalen Belastungsfläche verlaufen 3. transversale Abstützung  immer in Verbindung mit einer Rotationsachse  eher ungünstige Situation 4.und Ausgliedern der Prothese gegen horizontale Kräfte schützen. quadranguläre Abstützung  meist in Verbindung mit meheren Schaltlücken  hier ist eine rein parodontale Lagerung möglich Einteilung nach der Beweglichkeit: 1. trianguläre Abstützung  meist Freiendsituation in Verbindung mit Schaltlücke 5. Federnde Abstützung  Vertikale Randeinsenkung des Prothesensattels ist möglich Einteilung nach der Art der Verblockung 1.Schubverteilungselemente: gegen horizontale.

Eigenschaften: 1. 2. Okklusionskonzepte ausgehend von der ZKP: Die Okklusion in zentrischer Kondylenposition ist eine behandlergeführte Stellung des UK in ZKP.  Die Okklusion in zentrischer Kondylenposition ist eine dreidimensional definierte Stellung des UK. Dies ist bei ca. Diese ersten Kontakte befinden sich meist im OK auf den vestibulären Abhängen der oralen Höcker. so rutscht der UK entlang der Retrusionsfacetten nach vorn in die maximale Interkusspidation (MIP). durch den Gelenkapperat definiert 1. falls die Distanz zwischen zentrischer Okklusion und maximaler Interkuspidation nicht größer . die Zähne jedoch maximalen Kontakt zueinander haben (Dies trifft jedoch ohne Einschleiftherapie bei nur 10% der Patienten zu). Indirekte Verblockung  Teleskopkronen Zentrische Kondylenposition  Die ZKP ist eine zweidimensional definierte Stellung des UK. Vorteile: 1. Die zentrische Okklusion ist eine behandlergeführte Position des UK. praktisch gesehen eine Grenzhaltung 1. gute neuromuskuläre Adaptation durch den Patienten. liegt innerhalb einer reinen Rotationsbewegung des UK Läßt man den Patienten aus der Okklusion in zentrischer Kondylenposition heraus fest zubeißen. Brücken usw. bei der sich die Kondylen in ZKP befinden. bei der die Zahnreihen einen ersten (Früh) Kontakt haben. Die zentrische Okklusion ist die maximale Interkuspidation in zentrischer Kondylenposition. 90% der Patienten der Fall.

1. Verlust an vertikaler Höhe.5mm). Aufbau eines okklusalen Komplexes in Harmonie zur Kiefergelenk Bewegungsbahn möglich 1. vereinfachte okklusale Gestaltung (keine Retrusionsfacetten) 1. unter Umständen ist vorher eine Schienentherapie notwendig 1. Bis zu diesem Wert ist eine Stellungsänderung des UK durch Einschleifen der natürlichen Zähne im Interesse des Kiefergelenks möglich 1.5mm ist. Behandlung mit Aufbißbehelfen 1. wenn man trotzdem die Schneidezahnführung behalten möchte (vertikaler Verlust durch Einschleifen der Restzähne) 1. Anzahl und Verteilung der Restzähne 1. der Patient muß die neue UK Haltung neuromuskulär adaptieren können (max. dies ist der Endpunkt einer geführten reinen Rotationsbewegung des UK 1. Art des geplanten Zahnersatzes 1. bei der zwar alle Zähne Kontakt haben. Gesichtsbogenregistrat immer notwendig Der Patient wird in die zentrische Okklusion überführt bei 1. viele Artikulatoren verwendbar. dem Aufwand und der Reproduzierbarkeit 1.als 0. zufriedenstellende Reproduzierbarkeit. Verlust der Schneidezahnführung 1. großen okklusalen Restaurationen 1. funktioneller Funktionsanalyse 1. der Patient jedoch den UK unter Zahnkontakt . dem Registrierbarkeit Das Okklusionsfeld ist eine behandlergeführte Stellung des UK in ZKP. bei nicht präparierten Zähnen ist ein Einschleifen notwendig 1. 0. da die meisten Artikulatoren keine Retrusionsbewegung ausführen können. dem Gesundheitszustand des stomatognathen Systems 1. da es sich um eine Grenzposition handelt Nachteile: 1. Größe und Richtung der Abgleitbewegung 1. 1. Veränderungen der vertikalen Kieferrelation 1. der Möglichkeit zur Beibehaltung der vertikalen Relation 1. Remontagen Die Überführung in zentrisch Okklusion ist abhängig von: 1.

15°) möglich.Schleimhaut muß unbedingt vermieden werden! So und jetzt zuerst eine Kaffeepause ! Totalprothesen zentrische Schanierachse: ZA. zur Seite oder eine Kombination aus beidem. Ein Kontakt Wachs . Schließen des Mundes mit dem Dawsongriff (ZA steht hinter dem Patient). bewegen kann freedom in centric. Füßchenregistrat: (gesperrtes Checkbißregistrat ?) Das Füßchenregistrat kann bei ZKP oder MI angewendet werden. wenn eine Stützzone verlorengegangen ist. führt den UK des Patienten in die zentrische Kondylenposition Lauritzenhandgriff in dieser Position ist eine reine Rotation bis ca.  Das Wachsfüßchen darf keinen Kontakt zur Schleimhaut haben  ZnO Nelkenölpaste wird auf das Wachsfüßchen aufgebracht und nach Registrierung so beschnitten.nach vorne. Das Füßchen simuliert dann die verlorengegangenen Zähne. daß die ZnO Eugenolpaste nur linienförmig Kontakt zur Schleimhaut hat. 20mm (ca. Okklusion in zentrischer Kondylenposition: Der erste Kontaktpunkt beim Schließen des Mundes in zentrischer Kondylenposition .

Bei der Verwendung von Ohrmuscheln liegt die Trefferquote bei nur 40 %. .zentrische Okklusion: Kondylenposition maximale Interkusspidation in zentrischer In zentrischer Kondylenposition (ZKP) wird registriert wenn:  eine Gruppenführung aufgebaut werden soll  eine Bißhebung (bzw. indem man die Verbindungslinie zwischen Tragus und Augenwinkel ausgehend vom Tragus 11mm abzeichnet und schließlich 3 mm nach cranial den arbiträren Schanierachspunkt rechts wie links markiert. da die Bißsperrung später wieder rückgängig gemacht werden muß.70% der Fälle). Grundeinstellung des Dentatus: Schädelbezügliche Registrierung  Kondylenbahnneigungswinkel 35°  Bennetwinkel 0°  Schneidezahnführungwinkel 0  lösen der Artikulatorachse  vordere Kondylenschrauben auf Rechtsanschlag  festziehen der Artikulatorachse  Incisalstift auf + 5 mm einstellen. Bißsenkung) geplant ist arbiträrer Schanierachspunkt: Der Schanierachspunkt wird durch die Haut bestimmt (stimmt in 60% .

5° steiler eingestellt . pro 1mm Bißsperrung werden. Aus diesem Grund muß die Gelenkbahnneigung um das Maß der Bißsperrung korrigiert werden. muß die Gelenkbahn um +0.Grundeinstellung des Condylator (Gerber): Gelenkbezügliche Registrierung  Kondylenbahnneigungswinkel 33°  Bennetwinkel ist nicht einstellbar  Frontzahnführungswinkel ist nicht einstellbar Da der Gerber Artikulator gelenkbezüglich arbeitet und die Gabel am beweglichen UK befestigt wird. verändert eine Bißsperrung auch die Gelenkbahnneigung durch die Bißsperrung wird die Gelenkbahn flacher.

Aufbißbehelf evtl. weichbleibende evtl.Vorbehandlung:  Prothesenlager in Ordnung? Unterfütterung  Vertikalrelation exakt bestimmbar  Funktionsstörung  Okklusionsstörungen evtl. punktförmige stecknadelkopfgroße Entzündungshöfe im Bereich der Ausführungsgänge der Speicheldrüsen im OK Gaumenbereich. Aufbißbehelf Modifikation mit Kunststoff Prothesenstomatiden (Einteilung): Klasse 1: pin point Hyperämie lokalisierte. unbekannte Genese . mikrobielle Trauma  toxische Produkte der Bakterien  Proteasen von candida albicans 1.B. prädisponierende endogene Faktoren:  zu wenig Speichel  Diabetes mellitus  Vitaminmangel  Eisenmangel  Tragegewohnheiten  Herz. den Katalysator 1. Ursachen der Prothesenstomatiden: 1. gleichmäßig hochrot und blutet bei leichter Irritation OK und UK Klasse 3: papillomatöse Hyperämie besonders im Bereich des vorderen Gaumens hochrote.Kreislauferkrankungen  Anazidität (Fehlen von Salzsäure im Magensaft)  Leberinsuffizienz  Psychosen 1. Kombination der Faktoren 1. entzündliche papillomatöse Veränderung der Schleimhaut. Klasse 2: diffus athrophische Hyperämie Schleimhaut ist atrophisch glatt. werkstoffkundliches Trauma (1%)  Allergie gegen z. physikalische Faktoren  zu hohe vertikale Relation  mangelhafte Paßform  rauhe Prothesenbasis  fehlerhafte Okklusion  Parafunktionen 1.

Funktionsabformung 1. Erstabformung 1. Einfügen der Prothese 1. viscogel ®) 3. Isolieren der Prothese.und Seitenzähnen 1. Terminplanung bei einer Totalprothese 1.Therapie der Prothesenstomatiden  Elemination prothetischen Faktoren  Information des Patienten  Reinigung von Prothese.passende Prothesenbasis .Weichbleibend: 1.2%) Verfärbung möglich  elektrochirurgische Entfernung von papillomatösen Veränderungen  Reduktion des okklusalen Traumas . Einprobe mit Frontzähnen 1. Kontrolle der Druckstellen 1. 1 Woche zu langes Belassen der weichbleibend unterfütterten Prothese im Mund führt zu einer rauhen Oberfläche.harmonische Okklusion . Zungenrücken und Tegument  Einlegen der Prothese in Chlorhexidindigluconat (0. Einprobe mit Front. die nicht zu reinigen ist und zu mechanischen Verletzungen der Unterfütterungsmasse. Kieferrelation 1.adäquate Vertikalrelation  Behandlung des Candidabefalls mit Nystatin ®  Nichttragen der Prothese  Prothese nur tagsüber tragen  kohlenhydratarme Kost  Ausschluß einer Allergie Behandlungsziele:  Anpassung der Prothesenunterfläche an die Schleimhaut  gleichmäßige Kraftübertragung auf das Tegument  Umformung des Prothesenlagers (Konditionierung) . da die Unterfütterung oft erneuert werden muß 2. Erneuerung nach max. Auftragen der Unterfütterungsmasse (coe Komfort ®. sekundäre Remontage der Prothese .

1. Anzeichnen der Löffelgrenzen: lingual parallel der Verbindungslinie Tuberkulum .ist das Tuberkulum alveolare mandibulae beweglich. die in der Mitte des Tuberkulums beginnt. Abformung der alten Prothese -Kontrolle des Tuberkulums (Beweglichkeit) -Ausmessen der Kiefer: im OK außen im UK innen -Haftlack auf den ausgewählten Löffel -3 Silikonstops auf den Löffel und in richtiger Position abformen -Alginatabformung evtl. sowie die Markierungen miteinander verbinden.Prämolaren und vestibulär im Winkel von 45° anzeichnen. Ist das Tuberkulum fest. Recall 1 mal im Jahr 1. so wird es vollständig gefaßt . Der Löffel besitzt eine angedeutete Zahnreihe aus Kunststoff. Sitzung: Patientenbefragung  Alter des Patienten  Wie kommt der Patient mir der alten Prothese zurecht?  welche Mängel empfindet der Patient an der alten Prothese?  Warum möchte der Patient eine neue Prothese?  Was kann verbessert werden?  Neue Prothese herstellen oder die alte Prothese duplizieren?  Kontrolle der alten Prothese  Prüfung der horizontalen und vertikalen Relation  Bestimmung von Zahnform und Zahnfarbe  Bestimmung der Lippenlänge (Papillameter)  Erstabformung  Gewebekonditionierung falls notwendig  evtl. wobei die Bänder ausgespart werden müssen. Im Bereich der Sublingualzone sollte der Löffel etwas dicker gestaltet werden. Höhe: 9mm gemessen von der Umschlagfalte zum Inzisalpunkt . so wird nur die vordere Hälfte durch den Löffel gefaßt. mit dünnfließendem Alginat korrigieren UK UK Modelle herstellen und Tubera und Prämolarenregion markieren.

Schädelform nach Gysi entspricht der Form der oberen 1er:  quadratisch  dreieckig  oval 1. Der Löffel besitzt ebenfalls eine simulierte Zahnreihe aus Kunststoff. 26. 2. vestibulär im Winkel von 45° anzeichnen und die Bänder aussparen. axiale Drehungen . Sitzung  Kontrolle von Form. um eine drucklose Abformung zu ermöglichen. Gesichtsform nach Balters:  die Schläfenfläche ist parallel zur distalen Fläche der oberen 1er  die Wangenfläche ist parallel zur mesialen Fläche der oberen 2er  der Schläfen . die vestibulär einen Abstand von 7mm zur papilla incisiva haben sollte. Höhe: 7mm gemessen von der Umschlagfalte bis Inzisalkante. OK OK Modelle herstellen und dorsale Begrenzung einzeichnen 2mm dorsal der Foveolae palatinae.10mm gemessen von Umschlagfalte bis Oberkante der künstlichen Zahnreihen in Regio 36. so muß eine rosa Wachsplatte im Bereich des Schlotterkamms vor Herstellung des Löffels als Platzhalter aufgelegt werden. Konstitutionstypen nach Kretschmer  Leptosom: lange Zähne. Farbe der ausgesuchten Zähne  Funktionsabformung mundoffen mundgeschlossen myostatisch myodynamisch passiv aktiv Auswahl der oberen Frontzähne: 1. Handelt es sich um einen Schlotterkamm. Lücken. Der fertige Löffel muß im Bereich des Schlotterkamms perforiert werden. Engstand  Athlet: Gysi Frontzahnaufstellung  Pykniker: kleine Zähne. 6mm gemessen von der Umschlagfalte bis Oberkante des Löffels in Regio 16. Geschlechtsspezifische Unterschiede nach Wild  männliche Frontzähne sind eher quadratisch  weibliche Frontzähne sind eher oval 1.Wangenbogen ist parallel zur Labialfläche der oberen 3er 1. Verschachtelt.46.

Die oberen Frontzähne sollten die Oberlippe um 1-2mm überragen. Das Philtrum entspricht der Breite der oberen 1er 1. Die Gesichtsmitte muß mit der Frontzahnmitte übereinstimmen 2. Evtl. Nasenbasislinie  die Form der Nasenbasis (gerade. gebogen. Die Labialfläche der Eckzähne sollte einen Abstand von 10mm zur ersten großen Gaumenfalte haben 9. dicke Finger 1. dreieckig) ist parallel zur Schneidekante der oberen Frontzähne Die Funktionsabformung Materialien: • Kerr • SS White (braun und relativ zäh) • Multiform Paste von Surgident (weiß und recht dünnfließend) . Die Lachlinie muß mit dem Verlauf der OK Zähne übereinstimmen 3. also gerade sichtbar sein 5. damit der Mund nicht zu voll erscheint Bukkalkorridor 10.1. Ein dunkles Dreieck muß distal des 3ers zwischen den Seitenzähnen und der Wange sichtbar sein. Die Breite der Nase sollte dem Abstand von Eckzahnspitze zu Eckzahnspitze entsprechen 4. kräftige Finger  Pykniker: kurze. Handtypen nach Hupfauf  Leptosom: lange und dünne Finger  Athlet: kurze. schmale Nasenwurzel: schmale obere 2er Aufstellung der oberen Frontzähne 1. breite Nasenbasis: breite obere 1er 1. Die Spitze der Eckzähne sollte auf einer Verbindungslinie liegen. Ackermannsche Frontzahntreppe aufstellen 11. die papilla incisiva teilt (CPC . Der Abstand zwischen der Labialfläche der oberen 1er und der Mitte der papilla incisiva sollte 8mm betragen 7.Linie) 6. Frontzähne außer Kontakt stellen 8.

Komplette Abformung des gesamten Gaumens zur Korrektur des Innenventils und zur Abformung des eigendlichen Prothesenlagers (Multiformpaste) leicht myodynamisch Prüfung des Saueffekts evtl. damit die Wangenbändchen. stärkeres Auspolstern mit Kerr Korrektur der mit Kerr aufgebauten Ränder zur exakten Dimensionierung des Außenventils. so wird nur der Bereich des Innenventils dünn mit SS White korrigiert nur myostatisch ohne funktionelle Bewegungen Ablauf der Funktionsabformung im Unterkiefer 1.und Außenbereich. deutlich abgebildet werden.Linie schmetterlingsförmig mit Schwarzwachs. um ein leichtes Abfließen der dünnen Multiformpaste und damit eine möglichst drucklose Abformung zu ermöglichen.Ablauf der Funktionsabformung im Oberkiefer : 1. 1. 2. 1. 2. sowie zum Abdichten der Ah-Linie 1. 1. 1.bewegliche Schleimhaut Kontrolle der Position der aus Kunststoff simulierten Zahnreihen Korrektur der Ränder mit thermoplastischen Masse (Kerr) unter heftigem Zerren an den Wangen des Patienten (Löffel darf nicht abhebeln). Im Unterkiefer wird der Löffel ebenfalls mit Kerr myodynamisch korrigiert. genau bis zum Übergang feste . Teilabformung mit Zn-O-Eugenol Paste (SS White) nur im Rand. Kontrolle und Korrektur der Löffelränder Einkürzen (Trimmen) des Löffels 1. Als nächstes wird nicht nur der Kerrrand (Funktionsrand) mit SS White myodynamisch korrigiert. Kontrolle der Lippenauspolsterung und evtl. sowie an der Ah-Linie auftragen stark myodynamisch der Löffel sollte jetzt bereits saugen (!) Perforation des Löffels im Bereich des vorderen Gaumens (Rosenbohrer nicht zu dick: 014). Abdämmung der Ah . Sollte die Abformung noch nicht richtig saugen. Besonders der Bereich des Tuberculum und die Sublingualregion muß mit Kerr korrigiert werden. Die Zugrichtung sollte von hinten nach vorne ausgerichtet sein. die vom Alveolarkamm ausgehend nach posterior verlaufen. 2. sondern es wird der Unterkiefer komplett außen und innen myodynamisch abgeformt . 1.

.3. Dadurch sinkt der Löffel beim erneuten eingliedern etwas tiefer ein und verschließt so zusätzlich das Innenventil 4. Das Tegument wird nun freigeschnitten. Wichtig ist. daß die Linea mylohyoidea mit eingesetztem Löffel durchtastbar ist. Komplette myodynamische Abformung mit SS White 5.

Das Innenventil ist jedoch offen herabgesetzte Haftung.Außenventil: Im Prinzip die gesamte Außenfläche der Prothese. Indikation: Bei stark atrophiertem Kieferkamm im UK. da ansonsten die Auflagefläche der Prothese zu schmal werden würde. wenn auch die Bänder sehr hoch einstrahlen ist die myostatische Abformung indiziert. myostatische Abformung: Die Prothesenränder sind leicht überextendiert und stellen die einstrahlenden Bänder nur ungenügend dar möglichst handaktiv abformen. Speiseretention Die myodynamische Abformung (Abformung mit funktionellen Bewegungen) führt immer zu einem offenen Innenventil. das Außenventil und die einstrahlenden Bänder sind gut dargestellt. . Bei der myostatischen Abformung ist das Innenventil ist gut adaptiert. Innenventil: Der Grenzbereich zum Vestibulum myodynamische Abformung: Die Prothesenränder sind gut dimensioniert. Indikation: Bei ausreichendem Alveolarfortsatz mit wenig Resorption und glatter Schleimhaut.

Konstrukttionsrichtlinien der Registrierschablone: verwindungssteife Basis Wachswall mit Klebewachs befestigen distale Abschrägung und Höhe mit Wachswallformer korrigieren Wachswallhöhe nach individuellen Gesichtspunkten oder nach mittelwertiger Höhe gemessen vom Vestibulum  Mitte des trigona retromolaria entspricht der Mitte des Wachswalls tiefste Stelle hinter der tubera retromolaria markieren und Basis kurz vorher enden lassen     3. 1. 1.sprechen lassen Wachswall parallel zur Camperschen Ebene Wachswall parallel zur Bipupillarlinie Wachswall muß im Kauschlauch liegen Mittellinie anzeichnen Lachlinie anzeichnen der Prämolarenbereich muß belastbar sein.Registrierschablone 1.2mm unterhalb der Oberlippe “W. 1. 1. 1. 1. ohne das die Registrierschablone schaukelt oder kippt UK . 1. 1. 1. Wachswälle müssen statisch im Kauschlauch sein . 1. Ausrichtung der OK Bißschablone Ausrichtung der UK Bißschablone (Vorbereitung der Handbißnahme) Anlage des Gesichtsbogens bei Verwendung des Condylators sagitale Kondylenbahn aufzeichnen Einartikulieren des Meistermodells Auspolsterung der Oberlippe OK Wachswall ca. 1. 1.F” . 1 . 1. Sitzung 1.

Metallplatte zur Gerber Gesichtsbogenregistrierung aufgebracht. 1. 1. 1. 1. Im OK wird der Stützstift angebracht. daß der Stützstift Kontakt hat.  Die Mc Grane Registrierung kann so ohne Bißsperrung erfolgen! Kontrolle im Mund des Patienten Mc Grane Pfeilwinkelregistrierung im Mund des Patienten durchführen und mit Gips verschlüsseln.1. 1. 1mm erhöhen Handbißnahme Zuordnung des OK Modells Registrat in ZKP im Mund klappern und verschlüsseln Einartikulieren des OK Modells Den Wachswall der UK Registrierschablone um 2mm kürzen Inzisalstift des Artikulators auf “0” stellen und Mc Grane Registrat so im Artikulator einbauen. 1. Die UK . um ein freies Gleiten des UK zu gewährleisten. dazu werden “Haltenischen” im Bereich der UK 5er in den Wachs eingearbeitet gleichmäßige Belastung der UK Registrierschablone auf dem UK Tegument. 1. 1. 1. In dieser Position Überprüfung des gleichmäßigen Kontaktes der Wachswälle zueinander. Durchführung der Registrierung: 1. 1. so wird an der UK Registrierschablone die 1. 1. . Die Kondylenbahnneigungswinkel werden vermessen. auspolstern Einstellen der Vertikalrelation Wachswall parallel zur Bipupillarebene Zungenäquator muß oberhalb des Wachswalls liegen einheitlicher und vollständiger Kontakt der Wachswälle. daß die Registrierplatten des OK und UK zentral belastet werden. 1.Metallschablone nach Gerber wird nun wieder entfernt Querrillen in den OK Wachswall schneiden UK Wachswall mit Flexaponalwachs um ca. 1. Die Wachswälle dürfen bei der Laterotrusion nicht stören (deshalb wird im UK der Wachswall um 2mm gekürzt)!  Durch die Ausrichtung der Mc Grane Registrate im Artikulator wird sichergestellt. Mundöffnung muß ohne Abhebeln der Registrierschablone möglich sein Lage der Unterlippe kontrollieren evtl. Sind alle Anforderungen erfüllt.

3mm) 4. Ruhelage (Entspannungsmethode) b. kleinster Sprechabstand 1. Übernehmen der vertikalen Relation der alten Prothese 1. Ästhetik des Gesichts früher: .Fernröntgenseitenaufnahme . Einstellung der a.1. Grane Registrierung einartikulieren. Kieferrelationsverlust bei zahnlosen Patienten  Festlegung der vertikalen Relation Bißhöhe  Festlegung der horizontalen Relation Bißlage Verfahren zur Abschätzung der vertikalen Kieferrelation bei zahnlosen Patienten 1. Interokklusalabstands (free way space von 2 .Schluckmethode . OK nun neu gemäß der Mc.

da die Mc Grane Registrierung unter gleichmäßiger Belastung erfolgt.  Die Ruheschwebe. entsteht bei Schlotterkamm ein Frühkontakt in der Front 2. daß sie sich einlagern können. 1. 1. so daß die Registrierung in ZKP nicht erfolgen kann das Plexiglasrondell ist nicht ausreichend fixiert der Behandler führt nicht Grundsätzliche Punkte. 1. Tegument und Zungenrücken (alles (!) mit Zahnbürste) . Schlotterkamm. der ein Verrutschen der Prothese bei Belastung bewirken würde. bei Defektprothesen. Die Registrierung muß deshalb möglichst drucklos erfolgen. wenn keine beidseitige Abstützung möglich ist Fehler bei der intraoralen Stützstiftregistrierung: 1. Stützstift ist nicht im Schwerpunkt von OK und UK die Lage der Registrierschablone von OK oder/und UK ist nicht stabil die Registrierschablonen haben keinen gleichmäßigen Kontakt der Patient ist verspannt. die statische und die dynamische Okklusion werden kontrolliert.Kontraindikation der Mc Grane Registrierung: 1. Abbeißen Dauer: die benötigte Zeit zum Kauen verlängert sich durch das Tragen der Prothese Technik: Abbeißen im Bereich der Prämolaren am besten möglich (größte Lagestabilität autonom kaustabil) Nahrung beim Abbeißen gegen den Gaumen drücken  Reinigung von Prothese. bei stark voneinander abweichenden Prothesenschwerpunkten von OK und UK gleichmäßige Belastung ohne Kippen nicht möglich 3. 1. Information des Patienten:  Prothesendruckstellen  Kauen. die bei der Eingliederung des fertigen Prothese kontrolliert werden müssen  Die Zähne speziell des UK müssen im Kauschlauch stehen  Die Bändchen im Seitenzahnbereich ragen gemäß ihrer Funktionsrichtung nach hinten und müssen entsprechend so ausgespart werden. 1.

     zuerst mechanische Reinigung dann evtl. Einschleifen der Prothese 1. Schleimhautfalten bei starker Resorption meist des UK nach 13 Jahren haben: 67% Schleimhautentzündungen 18% papilläre Hyperplasien 8.4 Wochen tag und nacht tragen. Wasser muß unbedingt kalt sein Trageweise: die ersten 3 . Immediatprothesen 1.B. Verwendung von z. Resektionsprothesen Haftmittel bilden idealen Nährboden für Bakterien 1. “s” sprechen lassen und bei zischendem “s” den s-Kanal ausformen Entwicklung des Saugeffekts Verwendung von Haftmitteln: nur bei Mundtrockenheit. fehlerhafte Vertikalrelation 1. Entlassung ins jährliche Recall Gründe für die sekundäre Remontage: 1. also Einartikulieren des OK) 1. Registrierung nach Mc Grane 1.B. um ein Einlagern der Prothese zu ermöglichen Sprechen: z. Überextension der Prothesenränder 1. fehlerhafte Okklusion 1. Prothesenbeweglichkeit 1. Kukident bildet Peroxidase. Gesichtsbogenübertragung 1. Einartikulieren des Gegenkiefers (meist Gerber. Montage der UK Prothese in den Artikulator 1. Facialisparese 1. Sitzung sekundäre Remontage 1. fehlerhafte Radierung 1. Ausgleich der fehlerhaften horizontalen Kieferrelation . Xerostomie (Mundtrockenheit) Recall 1x jährlich Druckstellenentstehung: 1. Defektprothesen 1.

sichert den Halt der Prothese Die sekundäre Remontage kann entweder mit einer Handbißnahme (HBN) unter Verwendung von bite compound oder mit der Mc Grane Registrierung durchgeführt werden Vergleich HBN . Ausgleich der Schleimhauteinlagerung 1. 0. durch z. veränderten UK Haltung durch Entspannung der Kaumuskulatur 1.B.Mc Grane (Pfeilwinkel mit Gipsschlüssel) Prothesenverlagerung HBN Mc Grane 0.7mm 0.5mm Abweichung zwischen HBN und Mc Grane: 1.1. Verspannung der Muskulatur . keine Bewegung aus der Grenzhaltung. reduziert die Zahl der Druckstellen 1.22mm (max. vermindert die Zahl der Korrekturen 1.41mm) Ursachen für eine abgerundete Pfeilspitze bei der Mc Grane Registrierung: 1. min. Ausgleich der evtl. 4. Ausgleich der Veränderungen der Prothesenform durch die Polymerisation 1. seitliches Verrutschen der Prothese auf dem Tegument 1. erhöht den Tragekomfort 1. immediate side shift 1. fördert das Zurechtkommen mit der Prothese 1.32mm. Quellen des Kunststoffs Vorteile der sekundären Remontage für den Patienten: 1.

in den Zentren der Fossa  bei TO/TU aus Stabilitätsgründen eher die Kontakte nach lingual (statt vestibulär) legen Einschleifen der Laterotrusion Gruppenführung balancierte Okklusion Einschleifen der Mediotrusion Gruppenführung Der Bennetwinkel ist bei TO/TU Trägern größer als bei vollbezahnten Patienten Tastsensibilität: Prämolarenbereich: 416µm. Molarenbereich: 342µm Nachtrag Totalprothesen: Nasenblaslinie • durch den Nasenblasversuch wird das Gaumensegel nach unten bewegt wichtig für das Situationsmodell Ah-Linie • beim Sprechen des Vokals “a” wird das Gaumensegel nach oben bewegt • die Ah-Linie liegt dorsal der Nasenblaslinie • sie stellt die hinterste Begrenzung der Prothese dar. da bei weiterer Ausdehnung Luft unter die Prothese geraten bzw. Druckstellen entstehen könnten Oberkiefer: Paratubärer Raum: • Tuber-Wangenspalt befindet sich hinter der crista zygomatico alveolaris .Einschleifen der maximalen Interkuspidation in ZKP:  Kontakte auf den Höckerspitzen bzw.

m. zygomaticus major 2. buccinator verbinden sich in einem Punkt 3. m. ventral: m. oral: m. m. so daß die Resorbtion vestibulär stärker ist als palatinal Oberkiefer Zahnbogen wird kleiner Unterkiefer: Buccinatortasche • Eine Verbreiterung des Vestibulums hinter dem Wangenbändchen Tuberculum masseter Spalt • weiter dorsal als die Buccinatortasche liegender Spalt. in den die Prothese leicht extendiert werden kann Modiolus (Nodiulus muscularis) • Wangenmuskelknoten Sehnenplatte hinter den Mundwinkeln Begrenzungen: 1.Resorbtion • Die Kortikalis ist im Oberkiefer vestibulär dünner als palatinal. extendieren von oralen Prothesenflügeln in diesen Bereich Begrenzungen: 1. depressor anguli oris retromolare Region • unterschnittig gestaltete Schleimhautbucht evtl. dorsal: m. hyoglossus 3. lateral: m. mylohyoideus (hinterer Ansatz am Zungenbein) 2. m. myloglossus 4. levator anguli oris 5. orbicularis oris 4. mylohyoideus (mittlerer und vorderer Ansatz an der Rahpe mylohyoidea) . m. risorius (Nodiulus) mit dem m.

funktionell extendierend Radierung des Oberkiefer Meistermodells: . da sonst Druckstellen entstehen. Einfallen (Veränderung) des • Im Bereich der Unterkiefermolaren ist die Kortikalis oral dünner als vestibulär die Resorbtion ist daher oral größer Veränderung des Unterkiefer in Richtung vestibulär (Kreuzbiß im Molarenbereich) Im Oberkiefer wird der Bogen kleiner (zentripidal). Im Unterkiefer ist die Resorbtionsrichtung im Seitenzahnbereich nach zentrifugal Absinken der Vertikalrelation Unterkiefer wandert relativ zum Oberkiefer nach vorn schiefe Ebene entsteht unphysiologische Kräfte verstärkte Alveolarkammatrophie Verlust an vertikaler Bißhöhe usw. (Teufelskreis) Abformungsarten: 1.funktionell . da die Kortikalis vestibulär dünner als oral ist. ob der Bereich durch mimische Bewegungen nicht eingeschränkt wird. drucklos 2. so muß zunächst mit einem Spiegel überprüft werden. Belastungsabformung . plica sublingualis • Weichgewebefalte oral hinter dem Unterkieferalveolarkamm (Sublingualfalte) • In ihr laufen der Ductus submandibularis und die Glandula sublingualis Resorbtion • Zwischen 35 und 45 ist die Kortikalis im Unterkiefer vestibulär dünner als oral die Resorbtion ist daher vestibulär größer Unterkiefer in Richtung oral.extendierend .Wenn die Prothese in den retromolaren Raum (retromolare Flügel) oder in den paraligualen Raum (paralinguale Flügel) extendiert werden soll.

falls sich beim herauslösen der Funktionsabformung die Teleskope lösen. 7. um den exakten Sitz der Käppchen auf den Primärteilen kontrollieren zu können. Drüsenzone: 5mm Behandlungsablauf einer Kombiarbeit 1. damit bei der späteren Überabformung der Funktionsabdruck zentral belastet wird.4 – 0. Die Palavit G Käppchen werden gefenstert. Kontrolle der vertikalen Relation ausgehend von der Ruheschwebelage. Breite: 0. fibröse Medianzone: 3mm b. Sitzung: 01. PV vor der Korrekturabformung 1. muß das Silikon entsprechend beschnitten werden. Fixationsabformung (Überabformung): Fixieren der Innenteleskope mit Gips copings: Hat man mehrere Innenteleskope bei denen die Einschubrichtung nicht exakt parallel ist. wobei die Innenteleskope. Sitzung: Gerüsteinprobe 8. Da die Überabformung aus Silikon im Bereich des Vestibulums länger ist als die Funktionsabformung. breites Ledge. evtl. Tiefe: 2. Sitzung: Korrekturabformung. die dann. in Wachs aufgebaut werden müssen. Zahnfarbe (-form). Anhand der Situationsmodelle wird die Einschubrichtung geplant. 5. Sitzung: Relationsbestimmung immer mit Gesichtsbogen 6. Situationsabformung. okklusal ca.1. gemäß der späteren Form der Außenteile. die Sägemodelle werden im Labor hergestellt die Präparationsgrenze müssen wir jedoch selbst freilegen. Silaplastabformung für das PV. Sitzung: Eingliederung der fertigen Arbeit in einem zweizeitigen Verfahren 10. so werden über die Innenteleskope Übertragungskäppchen aus Palavit G angefertigt.8mm zum Tuber hin auslaufend a. Sitzung: sekundäre Remontage Kronen und Brückentechnik .5mm . Sitzung: Anprobe der Innenteleskope. Retentionsrillen). provisorische Bißnahme. ein exaktes Reponieren erlauben. Auf den Funktionsabdruck wird im Bereich des Gaumens eine Wachskugel angebracht. provisorische Bißnahme falls die vertikale Relation durch das Beschleifen verlorengeht. Sitzung: Zahnaufstellung in Wachs. Einartikulieren 1. 1.2mm. 1. Sitzung: Gesamteinprobe in Wachs 9. MHA. Sitzung: Konkremente entfernen. Präparation (möglichst steil. Funktionsabformung .

möglichst Zahn zu zwei Zahn Kontakt 1.3. Polybutylmethacrylat (höhere Methacrylate) Crosin® 3. Eckzahnführung wenn: wenn sie vorher bestanden hat wiederaufbauen wenn die Kieferhaltung restauriert wird Behandlungsablauf: 1. Erhalt der Stützzone Konstruktionsprinzipien: 1. Verhinderung der Zahnwanderung 1. Polymethylmethacrylate (PMMA) Tem Dent® 2. nicht reparabel Kulturfläche für 3. Laterotrusionsfacetten sollen Gruppenkontakte ermöglichen 1. Wiederherstellung (Erhalt) der Phonetik 1. Alginsäure der Alginatabformung hemmt Abbindevorgang 4. keine Mediotrusionsfacetten 1. Schutz vor thermischen. 80 µm Rauhtiefe Parodontitis. IBMA Aufgaben der Provisorien: 1. physiologische Bißhöhe und Bißlage wiederherstellen 1. Sollte nach der Präparation eine oder mehrere Stützzonen verlorengehen vorher prophylaktische Bißnahme 1. oberflächlicher smearlayer 3. Gingivitis 3.5.4.1. Wiederherstellung (Erhalt) der Kaufunktion 1. chemischen und physikalischen Noxen 1.PV Materialien: 1. nicht polierbar Bakterienvermehrung 3. Kariesentfernung:  Anfärben des zerstörten Kollagens mit Karies Detektor (1% Säurerot in Prophylenglykol) sichere Methode  cri dentaire Oberflächenglanz . Bisphenol glycidylmethacrylat (BIS GMA) Protemp® 3.2.

mindestens 9 Monate klinisch unauffällig sein Zunächst wird die WF so weit wie möglich mit einem heißen Instrument entfernt und erst dann mit einem Normbohrer so weit entfernt. Abdruck für das PV 4. der Präparationsrauhigkeit 30µm (Rotringdiamant) 1. Vorbohrer mit nicht schneidender Spitze zur Entfernung des Guttapercha . Es sollte so viel Dentin wie möglich stehenbleiben. wenn  mehr als 50% der Krone bis zum Gingivalsaum zerstört ist  parapulpäre Schrauben an jeder Ecke des Zahnes anbringen  wenn parapulpäre Schrauben verwendet wurden muß immer überkront werden  Aufbau aus Kompomer  Desinfektion des präparierten Stumpfes mit 0. parapulpäre Schrauben einsetzen. Präparationswinkel 1.Ritzfestigkeit Form der Dentinspäne unsichere Methoden 3. Präparation  Schmerzen nach der Präparation können auftreten. das Wurzelwachstum des behandelten Zahnes muß abgeschlossen sein 1. der Länge des Präparierten Zahnstumpfes 1. Paßgenauigkeit (Zementfilmdicke) Wurzelstift Die vorausgegangene Wurzelfüllung muß: 1. röntgenologisch exakt bis zum foramen physiologicum gehen 1. daß nur noch 3mm im Kanal verbleiben. röntgenologisch unauffällig sein 1. keinen Anhalt für ein Fokalleiden erkennen lassen 1.1%iger Chlorhexidindiglucuomatlösung Die Friktion der fertigen Arbeit ist abhängig von: 1. Bohrer: 1. wenn  die Pulpa vorgeschädigt war  zu forciert präpariert wurde (Schleiftrauma)  bakterielle Infektion durch ein undichtes PV  Ausblocken von Unterschnitten mit:  Giz  Kompomer  evtl.

Parapost System Plastikstifte: zuerst Palavit G in den Kanal und dann Plastikstift rein Nachteil: Der Stift ist im Kanal biegbar und verformt sich daher beim herausnehmen nur bei geraden Kanälen anwendbar! Man verwendet Schrauben. korrosionsfeste Schrauben Schraubenaufbauten Wichtig: Keine hochgoldhaltigen Stifte in Kombination mit Paladiumbasislegierungen! Der Stift wird zunächst nicht ganz runtergedrückt. CM System Stift aus einer Edelmetalllegierung 2.1. runden Kanal handelt und mit anderen Mitteln keine Friktion zu erzielen ist. Normbohrer zum Aufbereiten des Kanals gemäß der zu verwendenden Normstifte. Funktionsstörungen des Kauorgans Muskulatur: . schließlich mit Palavit G beschickt und dann fest heruntergedrückt. Systeme: 1. Frontzähne gegossene Stiftaufbauten Eckzähne gegossene Stiftaufbauten Prämolaren gegossene Stiftaufbauten Molaren evtl. wenn es sich um einen geraden. wieder entfernt.

2. pterygoideus lateralis zieht den diskus artikularis nach vorne-innen. Der Diskus wird von dem Kondylus passiv mitgezogen. da bei relativ großem Abstand der Zahnreihen zueinander die Kraftentfaltung optimal ist. Sein Faserverlauf ist nach unten-vorneinnen gerichtet. da sich der Diskus langsamer als der Kondylus bewegt. der Muskel hat daher nur eine stabilisierende Funktion. Kauen von großen Bissen. Der pars superior kontrahiert langsamer und relativ weniger als der pars inferior. musculus temporalis: pars anterior: vertikale Verlaufsrichtung der Muskelfasern Mundschließer (Elevator) pars posterior: Faserverlauf schräg bis horizontal Retraktor  Beim Pressen in IKP ist der anteriore Anteil stärker beansprucht in der Schläfengegend  Beim Knirschen auf den Retrusionsfacetten Ohr Druckdolenz Druckdolenz direkt hinter dem 3. Dieser Verlauf begünstigt das Abbeißen bzw. pars inferior: Der untere größere Anteil des Muskels dient als Mundöffner und unterstützt die Laterotrusion zur Gegenseite. musculus pterygoideus lateralis: pars superior: Ansatz ist der vordere.  Beim Pressen der Kiefer gegeneinander wird der profunde Anteil stärker beansprucht. pars profunda: Die Verlaufsrichtung der Muskelfasern ist relativ geradlinig von kranial nach kaudal und ermöglicht so eine optimale Kraftentfaltung wenn die Speisen bereits stark zerkleinert sind und so die Kiefer relativ nah zusammen stehen. . so daß der Diskus dem Kondylus folgen kann.  Beim Bruxismus auf den Schneidekanten der Frontzähne wird der superfiziale Anteil stärker beansprucht. mesiale Teil der Gelenkkapsel und der discus artikularis. Der m. musculus masseter: pars superficialis: Die Verlaufsrichting der Muskelfasern ist schräg von cranioventral nach dorso-kaudal.1.

subokzipidale Muskulatur: Beim Bruxismus bewegt sich der Kopf leicht nach vorne und kippt gleichzeitig nach hinten. m. pterygoideus lateralis an. durch eine Dauerkontraktion des m.d. pterygoideus lateralis behoben wird. sternocleidomastoideus und dem m. pterygoideus lateralis der gleichen Seite. Knirschen auf Mediotrusionsfacetten der Molaren der gleichen Seite führt zu einem gestörten Gleiten des Diskus und des Kondylus auf der Gelenkfläche. die bis in die Schläfe einstrahlen können. 3.Kopf . was zu Schmerzen im Nacken .  Beim Bruxismus werden bei starker Kontraktion der Mundschließer die m.Bereich durch Dauerkontraktion führen kann. Gelenkknacken  Durch fehlerhafte okklusale Gestaltung kann es zu einem Spannungszustand der Gelenkkapsel kommen. der Zungen. Zunge: Frontzähne indem sie sich Veränderungen Larynxmuskulatur sind die Costen Syndrom: Beim Bruxismus auf den Schneidekanten der stabilisiert die Zunge diese instabile Lage. Knirschen im Frontzahngebiet oder auf Laterotrusionsfacetten der dem betroffenen Muskel gegenüberliegenden Seite bzw. 5. Seigt die Spannung des m. sternocleidomastoideus: aktiven Gegenseite. lingual gegen die Frontzähne preßt. Die Muskulatur ist bestrebt diese unphysiologische Haltung auszugleichen.R. so steigt auch die Spannung des m. der i. pterygoideus laterales überlastet. 4.und PharynxFolge . sternocleidomastoideus der gleichen Seite. Folge: Überanstrengung durch Dauerkontraktion mit Schmerzen. Dieser Muskel neigt den Kopf zur Seite des Muskels und dreht ihn zur Es besteht eine enge Funktionsbeziehung zwischen dem m.

Geschmacksstörungen Kiefergelenkknacken: 1. excursiven Knacken einrastet. Bei weiterer Mundöffnung rutscht der Diskus unter den Kondylus. d. wird die physiologische Stellung des Diskus mit zunehmendem Schießen des Mundes instabil.h. in der Mitte befindet sich eingedellte zona intermedia. da der Diskus bei diesem Krankheitsbilds jedoch nach anterior verlagert ist.häufige Symptome: 1. Knacken ist eine Reposition des Diskus. Deviation des UK während der Mundöffnung mit evtl. Knackgeräusch in seine ursprüngliche nach anterior verlagerte Stellung. Der Diskus befindet sich bei diesem Krankheitsbild zu weit anterior. anteriore Diskusverlagerung mit Reposition: Der Discus hat die Form eines roten Blutkörperchens. Schmerzen im Bereich des Ohres 1. so daß bei der Mundöffnung der Kondylus den Diskus vor sich her schiebt. . Kiefergelenkknacken und Gelenkgeräusche 1. Durch die unphysiologische Reibung wird der Diskus allmählich zerstört Das 1. Kopfschmerzen hinter dem Ohr im Bereich der Schläfe und des Hinterhaupts seltene Symptome: 1.Stellung (der Kondylus befindet sich in der zona intermedia des Diskus) mit. die von einem Randwulst umgeben wird. trockener Mund 1. Das 2. Knacken ist eine Dislokation des Diskus. Beim Mundschließen rutscht der Diskus zwar in der physiologischen Kondylus-Diskus. der in die zona intermedia des Diskus mit einem 1. Bewegungseinschränkung 1. zeitweiliges oder dauerndes Gefühl der Schwerhörigkeit 1. Der Diskus rutscht nun mit einem 2.

Wahrscheinlichkeit für Besserung . und 2. morphologische Veränderungen 1. bzw. adäquate konservative Therapie war erfolglos 1. Deviation des UK zur kranken Seite 2. operatives Kürzen des hinteren Aufhängungsbandes des Diskus Indikationskriterien für den operativen Eingriff: 1. Repositionierungsschiene durch eingearbeitete Facetten wird der UK in Okklusion nach vorne geschoben schließlich wird durch beschleifen der Schiene der UK langsam wieder zurückgeführt. im Röntgenbild nachweisbar  Ein leises und ein lautes Knacken  Evtl. Arthroskopie und Spülen des Gelenks Erfolgsquote 25% 1. Deviation zur kranken Seite Erstes Knacken laut Mundöffnung Zweites Knacken leise Mundschließen (reziproges Knacken) Bei der Kondylustranslation im Rahmen einer Mundöffnung wird der nach anterior verlagerte Diskus vom Kondylus mitgezogen und rutscht schließlich bei weiterer Mundöffnung mit einem ersten lauten Knacken wieder in seine physiologische Position. keine Kontraindikation 1. unter Belastung des UK in Richtung kranial tritt das erste excursive Knacken später auf als ohne Belastung 3.Symptome: 1. Der Kondylus liegt tiefer in der Gelenkpfanne verengter Gelenkspalt evtl. Führt die Schienung nicht zum gewünschten Erfolg. Schmerzen und orale Behinderung 1. Therapie: Es handelt sich hierbei um eine muskuläre Störung 1. 1. eingeschränkte Mundöffnung (geringere SKD). so bleibt noch: 1. Beziehung zwischen 1. unter Belastung des Unterkiefers in Richtung kranial evtl. Relaxierungsschiene 1.

Distraktionsschiene: Aufweiten des Gelenkspaltes um ca. post op.6mm zur kranken Seite Therapie: 1. Beim Mundöffnen kann der Diskus dem Kondylus nicht folgen. Anteriore Diskusverlagerung ohne Reposition (closed lock): Gelenkkopf stößt an den Diskus SKD max. Diskusverlagerung bei exkursiven UK Bewegungen Im Gegensatz zu der anterioren Verlagerung des Diskus befindet sich hier der Diskus bei geschlossenem Mund nicht in einer verlagerten sondern in einer physiologischen Position. . so daß der Diskus aus dem Gelenkspalt herausgepreßt wird und nun hinter dem Kondylus liegt (posteriore Verlagerung des Diskus). Förderung der Kompensation 2. 3.1. Therapie gesichert 1.6mm 1. 0. 4 . Diskusrepositionierungs Op. Der Kondylus rutscht nun mit einem 1. 28mm Deviation von ca. Förderung der Regeneration 1. excursiven Knacken vom Diskus herunter. gute Kooperation Ziel der chirurgischen Therapie: 1.

Der Diskus hat nun seine physiologische Stellung wieder eingenommen. Distraktionsschiene 1.excursive Knacken früher auf als ohne Belastung 5. Bei Belastung des UK in Richtung kranial. Knacken ist eine Reposition des Diskus. Das 1. Mundschluß wird federnd behindert 3. Symptome: 1. bis der Kondylus schließlich kurz vor Erreichen der MIP wieder mit einem 2. Knacken auf den Diskus aufspringt. . operative Diskusplastik bei kleinen Perforationen: gut durchblutetes Gewebe wird zur Defektdeckung transplantiert und wandelt sich schließlich in gesundes Diskusgewebe um. Knacken ist eine Dislokation des Diskus. Diskusperforation: Bei der Mundöffnung schmerzhaftes Knirschen (Krepitation) Therapie: 1.Beim Mundschließen schiebt der Kondylus den Diskus zurück. Abweichung (Deviation) des UK zur gesunden Seite 2. Bei Belastung des UK in Richtung kranial ist die SKD nicht eingeschränkt 4. Zusammenbiß wird auf der kranken Seite behindert 4. tritt bei der Mundöffnung das 1. Arthroskopie und Spülung 1. Bei größeren Defekten wird der Diskus vollständig entfernt. Das 2.

daß sie die Prothese ersetzt  Schiene in der Regel im Unterkiefer einsetzen  Sollte eine Bißhebung notwendig sein. Bei positiver Adaptationsfähigkeit und dauerhafter Schmerzfreiheit. 5. da es sonst zu Druckstellen kommen kann  Die Schiene kann auch so gestaltet werden. Okklusionsstörungen dentogen Muskelfunktionsstörungen myogen Kiefergelenkstörungen arthrogen Verhaltensstörungen (Parafunktionen. Habbits) Zentralvenöse Störungen neurogen Haltungsstörungen allgemein psychogen Reflexschienen: (Entspannungsschienen) . 4 Wochen. Der definitiven proth. Planung sollte eine Stabilisierung. 5 Tagen und bei Besserung Schiene sukzessiv in ZKP äquilibrieren Austesten dieser Position für ca. 2. 6.Schienentherapie: • • • • Eingliederung einer Schiene  Zunächst sollen die eingefahrenen neuromuskulären Funktionsmuster gelöscht werden  Schiene ohne Prothese eingliedern.und Adaptationsphase in der neuen schmerzfreien Unterkieferhaltung begleitet von physiotherapeutischen Maßnahmen für ca. 3. 1 Jahr vorausgehen (Langzeitschiene oder okklusale Veneers). um die Adaptationsfähigkeit des Patient zu beurteilen. 3. 4. so müssen später alle Zähne überkront werden Kontrolle nach 1. Herstellung der prothetischen Arbeit in ZKP Funktionserkrankungen: 1.

die Kiefergelenkapsel jedoch u. der den Biß um ca. 1.5mm und ist okklusal nicht individuell eingeschliffen.Sie haben die Aufgabe durch Unterbrechung der okklusalen Kontaktbeziehungen der Zähne zueinander eingefahrene neuromuskuläre Regelkreise zu löschen:  durch bilateral angebrachte (Vor-) Kontakte wird eine Entspannung der Kaumuskulatur und damit eine Verminderung der Schmerzen erreicht. Durch den zwangsläufig auftretenden Frühkontakt im Seitenzahnbereich wird das Kiefergelenk entlastet.B. Bruxismus) langfristig begünstigt werden.Hebelverhältnis der Kaumuskulatur und damit zu einer geringeren Kaukraft Entlastung des Kiefergelenks und des Parodontiums Reflexschienen können nur kurzzeitig (8 . Sie bestehen aus 1. da durch die erhöhte Vertikalrelation und die angebrachten (Vor-) Kontakte Parafunktionen (z. Äquilibrierungsschienen) keine Wirkung zeigen. Exzentrikschiene: Sie soll es dem Patienten unmöglich machen eine gewohnheitsmäßige aber unphysiologische UK Stellung einzunehmen. 1. Resilienzschiene: (weiche Okklusionsschiene) Sie sollen eine Relaxierung der Kaumuskulatur erwirken.5mm dicker Erkolenfolie und können aufgrund ihrer geringen Stabilität zu Zahnbewegungen führen. um extreme Belastungen durch Parafunktionen während dieser Zeit zu vermeiden. . Einteilung: 1. wenn feste Schiene (z. 2-5mm sperrt und so angebracht ist. daß er den UK in eine leicht protrusive Stellung bringt (meist auf den Retrusionsfacetten der ersten oder zweiten Prämolaren) Verwendung: Myopathien durch Streß Kontraindik. Interzeptor: gegossener oder aus Klammerdraht gebogener punktförmiger Frühkontakt.B.14 Tage) eine Linderung hervorrufen.U. Sie werden angewendet in Zeiten großer emotionaler Belastung des Patienten.: Kiefergelenkskompression 1. Miniplastschiene: Sie hat eine Dicke von 1-1.  durch die zwangsläufige Erhöhung der Vertikalrelation führt zu einem ungünstigeren Kraft .

Es soll eine harmonische statische und dynamische Okklusion in ZKP hergestellt werden. indem die Zahnreihen in eine ideale Position zueinander gebracht werden. Verwendung: Myopathien durch Störungen im Seitenzahnbereich ein oder beidseitige Kiefergelenksdistraktion Kontraindik.: Kiefergelenkskompression Äquilibrierungsschienen (Drum-. Stabilisierungsschiene) Harmonisierung von Muskel. Die Miniplastschiene soll das Schmerzgeschehen positiv beeinflussen und eingefahrene Reflexmuster löschen. Sie muß jedoch nach 3-8 Tagen äquilibriert (individuell eingeschliffen) werden. Das anteriore Plateau wird wie die Miniplastschiene nach 3-8 Tagen individuell eingeschliffen. Entlastungs-. um die UK Stellung zu stabilisieren und neue Parafunktionen zu vermeiden. Indikation: Überlastung von Zähnen oder Zahngruppen Myopathien durch Okklusionsstörungen Myopathien durch emotionale Faktoren Kiefergelenksdistraktion Diskusverlagerung bei UK Bewegungen Unterstützung bei Störungen der HWS. 1. anteriores Plateau: Ein planer frontaler Aufbiß soll die Seitenzähne außer Kontakt bringen und so parafunktionelle Funktionsmuster unterbrechen.überdehnt (nicht anwenden bei Kiefergelenksdistraktion). der Kopf.und Gelenkfunktion.und Halsmuskulatur Kontraindikat: partielle oder totale Diskusverlagerung in statischer Okklusion .

Die Schiene bringt den UK durch eingearbeitete Facetten während Okklusion in eine leicht protrusive Stellung. mit dem Hippokrates-Griff manuell repositioniert (bei anteriorer Verlagerung des Diskus ohne Reposition) 1. Der Patient versucht selbständig den Diskus einzufangen und so weit wie möglich nach posterior zu führen. so wird durch beschleifen der Schiene der UK langsam wieder in seine physiologische Stellung überführt. Der Kondylus nimmt dabei den Diskus in dessen physiologische Stellung mit. Ist der Diskus repositioniert. um den Diskus artikularis zu reponieren.Positionierungsschiene (Distraktionsschiene. Der Diskus wie folgt repositioniert werden: 1. Protrusivschiene) Gezielte Stellungsänderung der Kiefergelenke. Selbstreposition durch den Patienten. Instrumentelle Reposition durch instrumentelle Bewegungsdiagnostik und Übertragen der Daten auf die Positionierungsschiene (bei anteriorer Verlagerung des Diskus mit Reposition) 1. . Therapie der Wahl bei anteriorer Verlagerung des Diskus mit oder ohne Reposition. zu zentrieren und zu stabilisieren. Kurz bevor der Diskus vom Kondylus nach anterior abspringt werden die Kiefer in dieser leicht protrusiven Stellung verschlüsselt und die Nonokklusion im Seitenzahnbereich durch die Positionierungsschiene ausgeglichen.

Primäre Abbindug 2. • Gerüste mit Aluminiumoxyd abstrahlen • Kann auch zur Befestigung von Keramikfacetten verwendet werden. • Panavia verbindet sich besser mit NE Metallen als mit Goldlegierungen • • • • • • . Kunststoffzemente (Panavia) Panavia hat eine chemische und physikalische Haftung Unsichtbar Problem der Sulcusreinigung Stabilisierender Effekt Entfernen des Zements am Kronenrand eröffnet evtl.Zemente Harvard Zement 1. Phase: Gelbildung (7 – 10 Minuten) in dieser Phase empfindlich gegenüber H2O II. eine Kunststofffuge Absolute Trockenlegung ist notwendig evtl. Fäden legen Panavia nie direkt auf den Zahn geben. denn in Phase II. zieht GIZ Flüssigkeit aus den Dentinkannälchen. Phase: Abbindephase (30 Minuten) in dieser Phase benötigt GIZ ein feuchtes Milieu III. Sekundäre Abbindung nach 24 Stunden (nur tertiäres Phosphat liegt vor) Problem: Harvard Zement unterliegt einer Kontraktion dicke Zementschichten lockern die Krone. da Panavia bei Kontakt mit dem Primer sofort aushärtet. GIZ • GIZ geht eine Verbindung mit Hydroxylapatit ein • F2 Freisetzung • GIZ besitzt eine größere Abbindeschrumpfung als Harvard Zement Abbindevorgang: I. Phase: Aushärtung nach 24 Stunden Problem: GIZ ist toxisch für die Pulpa.

). Variolink wird in 5 verschiedenen Farben angeboten. Veneers und Keramikinlays verwendet. Zum Einsetzen von Keramikrestaurationen muß die Keramik zuerst 60 Sekunden mit Flußsäure angeätzt und die Unterfläche mit Silan bestrichen werden (Haftverbund mit Composit). Sonocut Sonocut ist ein sehr visköser Kunststoffzement. die in die Restauration gepinselt werden kann. der mit Ultraschall (Gummiaufsatz auf dem Ultraschallgerät) ohne Druck eingesetzt wird. Try in System wasserlösliche Farbe. . Variolink Variolink wird zum Einsetzen von Kunststoffinlays. um den Effekt verschiedener Faben zu testen.B. Klebebrücken) muß angeätzt werden bei beschliffenem Schmelz ist dies nicht notwendig.• Panavia ist in 3 Farben (transparent. Säureätzgel: Nur unbeschliffener Schmelz (z. wird der Zement steif und Überschüsse können entfernt werden. Sobald der Ultraschallaufsatz weggenommen wird. kein Bonding notwendig B Oxygard: Schutz der Zementfuge vor Sauerstoff Panavia benötigt zum Abbinden ein anaerobes Milieu. opaque und dunkel) erhältlich Primer: A mischen (4 sec.

7%). Lidocain-hydrochlorid-monohydrat.Blutstillung: 1. eugenolhaltige Harze (25%). 4 – 7 Tagen bei Kindern. Eugenol. dann 10 Minuten fixieren Temb Bond : ZnO-Eugenol-haltig Cavit : ZnO2. Aluminiumchlorid Racestyptine® 4. Eisen-III-sulfat Adstringedent® Abdrucknahme: President (additionsvernetzendes Silikon): Heavy body 8 Minuten fixieren Light body 10 Sekunden mit sehr starkem Druck. Zement mischen für 2-3Tage) Tubli seal : Zinkoxyd (70%). Modifikatoren (2%) Sulcoseryl: Druckstellentherapie Compomer : Composite + GIZ Klimt: fluoridfreie abrasive Paste Kunststoffinlay: Provikoll : PV Material eugenolfrei bei späterer Versorgung mit Kunststoffinlay oder Compositfüllung oder PV aus Zn. H2O2 bei minimaler Blutung 2. für 10 Tage bei Erwachsenen.7). Glycerol Ledermix Trimacinolon (Glucocorticoid) und Demeclocyclin (Antibiotikum) Zur Vorbeugung einer Pulpitis nach Präparation (in prov. CaSO4 * H2O Toxavit Devitalisierungspaste für Mortalamputation. Mortalextirpation max. ZnSO4. m-Kresol.5%). Aluminiumchlorat Orbat® 3. Inhaltsstoffe: Paraformaldehyd. Tymoljod (7.-O-P Zement Keine Xantroprenprobe bei Kunststoffinlay Weichmacher . Bariumsulfat (2. Öle (22.

instrumentelle Okklusionsanalyse (Artikulator) c.und Okklusionsanalyse a. selektives Einschleifen eindeutiger Fehlkontakte b.ct . Aufbißbehelfe a. Aufbau der exzentrischen Führung d. kieferorthopädische Beseitigung von Zwangsführungen 3. okklusale Initialtherapie a. Stützzonenausgleich c.Magnetresonanztomographie 2. Einstellung der Vertikalrelation e.Arthrographie . mit Ultraschall (Tixotropierungseffekt) Überschußentfernung mit Spatel nicht mit Zahnseide Therapiekonzepte 1. primär zur Normalisierung des Muskeltonus b. Instrumentelle Funktionsanalyse (elektronische Axiographie) b. Mechanotherapie (Massage) . flankierende Therapien a. Erweiterte klinische Funktions.schräg lateral . bildgebende Verfahren .Viscogel : Isolieren des Arbeitsmodells Monobnond S : Silanisierung des Kunststoffinlays freie Radikale werden aktiviert Primer : Heliobond : kurz vor dem Einsetzen auf die Innenfläche des Kunststoffinlays auftragen und nicht vorpolimerisieren Schichtauftragung Variolink : 2 Komponenten Befestigungskomposit (zuerst lichthärtend dann autopolimerisierend) Einsetzen evtl. primär zu Dekompression des Kiefergelenks 4.

Autorelaxation (autogenes Training) g. transkutane Nervenstimulation) e. Kryotherapie (oberflächliche. medikamentöse Therapie nichtsteroidale Antiphlogistika Diclofenac (Voltaren®) max.b. 200mg/d Ibuprofen (Esprenit®) 2. Elektrotherapie (Ultraschall. Thermotherapie (trockene oder feuchte Wärmeapplikation) c. 200mg/d Indometacin (Amuno®) max. lokale Kältetherapie) d. 30mg/d f. Psychotherapie .4g/d Myotonolytika und Psychpharmaka Diazepam (Valium®) max.