Bremer Kohl und Pinkel

Zutaten 1 Kg Grünkohl 20 g Schweineschmalz 1 Zwiebel 500 g Kassler Lachsfleisch 150 g Bauchspeck Pfeffer, Salz 20 g Hafergrütze 4 Pinkel-Würste 400 g Kartoffeln
3 Portionen - 1.404 Kcal pro Portion ***** - 30 min Zub. - 120 min Ges.

Zubereitung Grünkohl gründlich waschen und von den Strünken abzupfen. Gut trocken schleudern. In einem großen Topf Schweineschmalz auslassen und die fein gehackte Zwiebel glasig braten. Kassler zufügen und von allen Seiten kurz anbraten. Kassler aus dem Topf nehmen. Grünkohl zufügen, Deckel auflegen und so lange bei milder Hitze kochen, bis der Kohl zusammenfällt. Mit Pfeffer und Salz würzen. Kassler und Bauchspeck auf den Kohl legen. Mit kaltem Wasser begießen, Deckel auflegen und auf Stufe 1 ca. 60 Min. köcheln lassen. Hafergrütze einrühren und Pinkel-Würste obenauf legen. Etwa 30 Min. weiter garen lassen. Eine PinkelWurst aufschneiden und das Innere unter den Grünkohl mischen. Bremer Kohl mit Pinkel, Kassler und Bauchspeck servieren. Dazu Salzkartoffeln reichen.
deftige Unterlage für manchen Kümmel an kalten Winterabenden wenn die Fischer wegen der Winterstürme hinter dem Kachelofen hocken und über ihre Fahrten um Kap Hoooorn klönen - damals ... Der Grünkohl kommt ursprünglich hoch aus dem Atlasgebirge in Nordafrika und galt bei den Berbern als fieses Unkraut. Um die Jahre 8oo-9oo n.Chr. besuchten die Wikinger auf einer ihrer Mittelmeer-Kreuzfahrten auch die Berber. Sie schwängerten nicht nur die Töchter des Landes sondern klauten, wie damals üblich, auch Alles was nicht niet- und nagelfest war. Unter anderem. packten sie auch einen Korb voll Grünkohl mit Wurzelwerk ein um damit die heimischen Gärten zu schmücken. Der Kohl ging zu Hause auch prächtig an und erfreute mit seinem Anblick besonders die Pensionäre - die konnten von alten Zeiten Träumen. Im Schicksalsjahr 896 n.Chr. vernichtete der Kappes-Käfer die ganze Weißkohlernte in Nordeuropa - neben

Herkunft
Das hört sich irgendwie lustig an - als wenn freche Lausbuben in Nachbars Garten den Kohl bepinkelt hätten. Das ist aber nicht so es handelt sich um ein in Norddeutschland verbreitetes und sehr beliebtes Kohlgericht - nicht nur zur Sättigung sondern auch als

Eingelegten Heringen, Pökelfleisch und Räucherwürsten die Hauptnahrung im langen Winter. Die ersten Fröste zogen über Land und Meer und die Not war so groß, dass die ersten Jungfrauen geopfert wurden um Wotan gnädig zu stimmen. Der Große Wotan erbarmte sich und sandte die Erleuchtung, dass man die fiesen Strünke (Grünkohl) nach den ersten Nachtfrösten nicht nur essen sondern richtig zubereitet herrlich genießen könne. Und so war's! Mit Speck, Schweinebacke und Grützwurst (Pinkel) zubereitet dazu einen Klaren und ein kühles Pils zum abkühlen das bringt jeden Seemann aus der Koje. Und so wird auch heute noch jährlich an vielen nordischen Plätzen mit feierlichen Reden und Kohlund Pinkelorden der Errettung der Vorfahren aus Not und Tod gedacht.