Erhard Pleik

02.01.2017

Weiterführende Betrachtungen zur "Hypothese eines komplexen
Modells zur Erklärung der Entstehung von Arteriosklerose".

Ausgehend von meiner oben genannten Hypothese, möchte ich in dieser Abhandlung den Prozeß
der Entstehung von Arteriosklerose nochmals detaillierter beschreiben. Dabei teile ich den Prozeß
der Arterioskleroseerkrankung in zwei Phasen ein.
Die erste Phase beschreibt den Prozeß bis zur Auslösung der Arteriosklerose. Den
Auslösungspunkt der Arteriosklerose bildet die Verletzung der Arterieninnenwände durch kleine
mechanische Schnittverletzungen.
Die zweite Phase beinhaltet den Entwicklungsprozess der Arteriosklerose, der vielfältig
beschrieben, weitestgehend geklärt sein sollte.
Mir erscheint die Betrachtung der ersten Phase von weitaus größerer Wichtigkeit als die der
zweiten Phase, denn es ist immer besser die Entstehung einer Krankheit zu verhindern als sie zu
behandeln, zumal Arteriosklerose bisher als nicht heilbar gilt.
Wie festgestellt, wird Arteriosklerose durch kleine mechanische Schnittverletzungen der
Arterieinnenwände ausgelöst.
Nach den physikalischen Gesetzen ist bekannt, daß eine mechanische Schnittverletzung nur durch
einen Körper verursacht werden kann, der nach seiner Struktur und seinem Inhalt an kinetischer
Energie (Die kinetische Energie eines Körpers wächst mit dem Quadrat seiner Geschwindigkeit) in
der Lage ist, diese Verletzungen zu verursachen.
Da diese Schnittverletzungen an den Innenwänden der Arterien zu finden sind, muß der
Verursacher ein im Blut befindlicher Körper sein, der von seiner Struktur her diese Verletzungen
verursachen kann.
Nur ein im Blut eines jeden Menschen befindlicher Körper erfüllt diese Voraussetzungen und das
ist Homocystein mit seiner rasierklingenscharfen Struktur!
Homocystein entfaltet seine zerstörerische Wirkung auf die Arterieninnenwände durch die
Blutfließgeschwindigkeit und die Strömungsstruktur des Blutes und dabei besonders an Orten
turbulenter Strömungsverhältnisse.
Arteriosklerose ist keine Spontankrankheit, sondern eine Krankheit, die sich über Jahrzehnte
entwickelt.
In jungen Jahren wird der Prozeß der Arteriosklerosebildung nur langsam anlaufen, da die
Arterieninnenwände noch glatt sind und somit vorwiegend laminare Strömungsverhältnisse
vorherrschen. Je höher der Homocysteingehalt im Blut ist, je früher wird die Arteriosklerosebildung
beginnen.
Ist der Prozeß der Arteriosklerosebildung erst in Gang gekommen, werden sich die
Strömungsverhältnisse in den betroffenen Arterien, hier insbesondere in den Herzkranzarterien
und Halsarterien, zunehmend zur turbulenten Strömung hin verändern und damit die
Verletzungswahrscheinlichkeit der Arterieinnenwände erhöhen.
Die Arteriosklerosebildung wird sich also mit steigendem Alter progressiv ansteigend erhöhen.

Ausgehend von den vorgenannten Darlegungen möchte ich nachfolgend Vorschläge für die
Verhinderung oder zumindest für die Verringerung der Arteriosklerosebildung unterbreiten.
Jeder Mensch sollte über seinen Homocysteinspiegel von Jugend an Bescheid wissen und diesen
in Abhängigkeit von der Homocysteinkonzentration im Blut zyklisch überprüfen lassen.
Da Homocystein im Körper durch die Vitamine B6, B12 und Folsäure abgebaut wird, ist eine diese
Vitamine in besonderem Maße beinhaltende Ernährung die erste Wahl bei der Verhinderung der
Arteriosklerosebildung. Im zunehmenden Alter wird, bedingt durch den Alterungsprozeß unseres
Körpers, eine zusätzliche Vitamineinnahme, in Abhängigkeit von der Homocysteinkonzentration im
Blut, individuell zu prüfen sein.

haben die durch Reibung des Blutes an den Arterienwänden verursachten Druckverluste die Blutfließgeschwindigkeit erheblich reduziert. oftmals angewendete Blutdruckabsenkung auf sogenannte Normalwerte. wobei unstrittig ist. Nach " getaner Arbeit" fließt das Blut über die Venen zurück zum Herzen. Andererseits lassen sich im menschlichen Lebenszyklus Phasen hoher Blutdrücke und damit höherer Blutfließgeschwindigkeiten nicht verhindern. daß die erste Phase der Arteriosklerosebildung mit dem Ergebnis der Entstehung von Schnittverletzungen an den Arterieninnenwänden. Somit verbleibt nur eine Möglichkeit die Arterioskleroseentstehung wirksam zu verhindern.Eine pauschale. nach einem Herzinfarkt vor 26 Jahren. was wiederum auch eine Trombosebildung in den Venen begünstigt. die vom Blutdruck abhängig ist. Erst durch meinen massiven Einspruch wurden die Mittel sofort abgesetzt (das war vor 15 Jahren). erhöht sich der Blutdruck und damit die Blutfließgeschwindigkeit. in welcher Konzentration auch immer. äußerst kritisch betrachtet werden. halte ich für bedenklich. Seitdem geht es mir ohne Blutdrucksenker gut. Nun spielt aber die Blutfließgeschwindigkeit. vorhandene Arteriosklerose ist bisher nicht heilbar! Sicherlich ist bei dieser Behandlung die verantwortungsvolle Anwendung von Blutverdünnern sinnvoll und richtig. wenn die Arteriosklerose weitestgehend unaufhaltsam entsteht. zu betrachten. Damit fehlt die Grundlage für eine Venensklerosebildung! . verordnete Blutdrucksenker hatten meinen Pulsschlag auf unter 20 Schläge pro Minute gesenkt. wird man Arterienverletzungen und damit weitere Arterioskleroseentstehung nicht ausschließen können. bei körperlicher Arbeit. Diese Ärzte empfahlen damals die Einnahme des entzündungshemmenden Vitamins E. Somit ist die Absenkung des Homocysteinspiegels im Blut die risikoloseste und als einzig wirksame Maßnahme zur Verhinderung von Arteriosklerosebildung und deren Folgekrankheiten. als ich von Homocystein noch nichts gehört hatte als einzige sinnvolle Arteriosklerosevorbeugungsmaßnahme. für alle Menschen gleich welchen Alters. Das erschien mir damals. Ich nehme seit meinem Herzinfarkt vor 26 Jahren jeden Tag eine Kapsel Vitamin E 600 ein. die sich an die Verletzung der Arterieninnenwände anschließende Entzündung dieser Schnittverletzungen durch schnelle Ausheilung zu verhindern. bisher nur wenig oder gar nicht untersucht wurde. In diesem Zusammenhang möchte ich noch eine Frage beantworten. für die Arteriosklerosebildung eine wichtige Rolle. beginnt der etablierte ärztliche Behandlungsprozeß. wie Herzinfarkt und Schlaganfall. wobei sie einen Selbstversuch dazu starteten. die sich bei der Diskussion über Arteriosklerose stellt. was viele niedergelassene Ärzte auch schon tun. Die tägliche Vitamin E Einnahme behalte ich auch in Zukunft bei. Die Reduzierung des bei jedem Menschen vorhandenen und äußerst lebenswichtigen Cholesterins hingegen sollte. Erst danach.Für diesen Fall möchte ich hier eine weitere These nennen. Homocystein ist ein Eiweißabbauprodukt des Körpers und damit für die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen nicht erforderlich. Maximale Absenkung des Homocysteinspiegels im Blut ! Solange Homocyctein im Blut vorhanden ist. Mir. Warum gibt es keine Venensklerose? Wie auch bei der Arteriosklerosebildung spielt die Blutfließgeschwindigkeit hierbei eine entscheidende Rolle. Anders verhält es sich mit Homocystein. bei Streß usw. Bei Sport. Auf dem langen Weg des Blutes durch die Arterien. Aus den medizinischen Veröffentlichungen ist ersichtlich. Wenn es gelingen würde. Diese geringe Blutfließgeschwindigkeit in den Venen gibt dem Homocystein im Blut nicht genügend kinetische Energie um die Venenwände verletzen zu können. könnte Arteriosklerose erst gar nicht entstehen. die von Ärzten als Möglichkeit der Arterioskleroseverhinderung vor 26 Jahren empfohlen wurde.