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Keine Klimaänderung durch Kohlendioxid

Ulrich Wolff
April 2010

Naturgesetze machen die Berechnung des Klimas und eine Prognose seiner
Veränderungen unmöglich. Dadurch entsteht Raum für Spekulationen. Fakt ist, dass
Gase der Atmosphäre und insbesondere der Sauerstoff die Zufuhr von Solarenergie zur
Erdkruste geringfügig verringern. Darüber hinaus haben weder das lebenswichtige
Kohlendioxid noch andere vermeintliche „Klimagase“ Einfluss auf die Zufuhr von
Solarenergie. In Beobachtungen und physikalischen Gesetzen finden sich keine Hinweise
auf eine etwa bevorstehende ungewöhnliche Erwärmung oder Abkühlung der Erde.

Gegenwärtig hat der Glaube an eine Berechenbarkeit von Klimaänderungen und an eine große
Gefahr, die von der Freisetzung von Kohlendioxid in die Atmosphäre ausgehen soll, die
Regengötter der Vergangenheit ersetzt. Das Glaubensbekenntnis dazu schreiben u. a. der
„Weltklimarat“ und das „IPCC“ (1).
Über einen Glauben kann man bekanntlich nicht streiten. Das trifft auch auf die ohne Vorlage
von Beweisen verkündete katastrophale Erwärmung durch die Wirkung von Kohlendioxid in
atmosphärischen Treibhauseffekten zu. Dagegen hilft offenbar auch nicht, dass die
Widersprüche in den erdachten Konstrukten und Artefakten, die den Glauben begründen
sollen, inzwischen akribisch aufgedeckt wurden (2). Offenbar können diese
pseudowissenschaftlichen Glaubensinhalte nur noch mit der klärenden Realität von
Beobachtungen und von Naturgesetzen infrage gestellt und ad absurdum geführt werden.
Immerhin konnte in der Vergangenheit auf diese Weise einem ebenfalls vermeintlich
„wissenschaftlich gesicherten“ Glauben an den Umlauf der Sonne um die Erde überzeugend
begegnet werden.
Ein Blick auf das Klima fällt zwangsläufig zuerst auf die täglichen Veränderungen des
Wetters. Die Sonne brennt vom Himmel, mal schieben sich Wolken davor, mal regnet es,
hagelt, schneit es oder Nebel behindert die Sicht. Die Temperaturen an der Erdoberfläche und
in der Atmosphäre bewegen sich in einem Bereich von –100℃ bis +60℃, die
Wassertemperaturen in Ozeanen, Flüssen und Seen dagegen nur zwischen –2℃ und +30℃.
Auf dem Grund der Ozeane beträgt die Wassertemperatur sogar seit Milliarden von Jahren
fast überall einheitlich +4 ℃, weil das Wasser bei dieser Temperatur seine größte Dichte
erreicht, absinkt und sich am Boden sammelt. Wo die Sonne scheint, warme Luft- oder
Meeresströmungen aus der Äquatorzone eintreffen, wird es wärmer; in sternklarer Nacht
kühlt es ab; wenn Wolken aufziehen erfolgen Erwärmung oder Abkühlung meist langsamer.
Der Wetterverlauf eines Jahres und die örtlichen Temperaturen wiederholen sich nicht. Von
Jahr zu Jahr kommt es zu erheblichen Unterschieden. Größere Wirkungen entstanden in der
Vergangenheit der letzten 2 Millionen Jahre durch zyklische Wechsel zwischen Eiszeiten und
Warmzeiten.
Seit etwa zehntausend Jahren ernähren sich die Menschen mit der Landwirtschaft. Mit
Ackerbau und Viehzucht konnten fast alle Klimazonen der Erde besiedelt werden. Eine
zutreffende Vorhersage von Wetter und Klima bekam eine lebenswichtige Bedeutung. Seither
baten daher Menschen die jeweils zuständigen Götter um Hilfe.
Der Abt Dr. Mauritius Knauer glaubte auf Grund seiner „astronomisch –meteorologischen“
Ansichten, dass sich die Witterungsabläufe entsprechend der Planetenfolge Mond, Saturn,

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Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur wiederholen. Deshalb registrierte er in Langheim,
Oberfranken von 1652 bis 1658 sieben Jahre lang peinlich genau das Wettergeschehen. Das
Ergebnis seiner Arbeit wurde im Jahr 1704 unter dem Titel „100 jähriger Bauernkalender“
gedruckt. Noch heute wird immer wieder gern danach gegriffen.
Grundsätzlich hat sich seit der Arbeit von Dr. Mauritius Knauer an der Verwendung der
Statistik als Methode nichts geändert. Aus Messwerten an vielen Wetterstationen werden für
ausgewählte Gebiete meist über Zeiträume von 30 Jahren Mittelwerte berechnet und
gesammelt. Diese Daten erfassen und beschreiben die Klimaänderungen der Vergangenheit.
Doch wie steht es um die Vorhersage?
Durch die hervorragenden Leistungen der Meteorologie gelingt es inzwischen mit den besten
verfügbaren Rechnern, den wahrscheinlichen Verlauf des Wetters für einige Tage
vorherzusagen. Die Meteorologen benutzen dazu ihre Erfahrungen aus vielen Jahrzehnten und
ihre Rechner werden ohne Unterbrechung mit den Messdaten aus tausenden auf der Erde
verteilten Wetterstationen und mehr und mehr auch aus Satelliten gefüttert.
Es gibt leider keinen einzigen Hinweis darauf, dass es jemals möglich werden könnte, das
Wetter präzise und für wesentlich längere Zeiträume als gegenwärtig vorherzusagen!
Kann trotz dieser eindeutigen Sachlage eine Vorhersage der statistischen Mittelwerte des
Wetterverhaltens, also der Veränderungen des Klimas, gelingen?
Die gegenwärtige Sparte der sog. „Klimawissenschaftler“ sagt dazu deutlich „ja“ und wagt
sogar zu behaupten:
„Wenn durch das Verbrennen von Kohle, Erdöl und Erdgas der Gehalt des Kohlendioxids in
der Atmosphäre von 0,03% auf 0,06% ansteigt, wird sich die Erde katastrophal erwärmen.“
Die Politiker glauben der Drohung von Zauberlehrlingen, die sie mittlerweile kräftig
alimentieren und fördern, und wollen eine drastische Begrenzung der Nutzung fossiler
Bennstoffe anordnen, um „den“ vermeintlich drohenden Temperaturanstieg auf 2℃ zu
begrenzen.
Der unbefangene Physiker ist verblüfft. – Wie kann man wohl langjährige statistische
Mittelwerte von Temperaturänderungen berechnen, wenn für die Temperaturänderungen
selbst nur eine „wahrscheinliche“ Prognose für wenige Tage möglich ist? – Warum hat der
seit Beginn der Industrialisierung vor etwa 200 Jahren gemessene Anstieg der Konzentration
des CO2 in der Luft von 0,03 auf 0,04% bis heute keine ungewöhnliche Erwärmung
verursacht, die vom Verlauf des seit Ende der letzten Eiszeit beobachteten Verhaltens
abweicht? - Warum war es in früheren Warm- und Eiszeiten oft wesentlich wärmer und
kälter als heute, obwohl der CO2 Gehalt der Luft der Wassertemperatur der Ozeane stets erst
mit einiger Verzögerung folgte?
Der CO2 Gehalt in der Luft hat vor etwa 3,5 Milliarden Jahren bei einem Anteil von über 25%
in der Atmosphäre erste Pflanzen animiert, den Sauerstoff zu erzeugen und das Erdgas, das
Erdöl und die Kohle in der Erdkruste abzulagern. Inzwischen ist der Gehalt des CO2 dadurch
auf ein tausendstel (!) des Ausgangswertes abgesunken.
Ohne den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre können weder Pflanzen, Tiere noch Menschen
auf der Erde leben. Daher kann eine weiter fortschreitende Abnahme der Konzentration des
CO2 in der Atmosphäre in der Zukunft sogar zu einer Gefahr für die Existenz des Lebens auf
der Erde werden. Vielleicht war die gravierende Verringerung der Kohlendioxidmenge in

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Atmosphäre und Ozeanen sogar mitschuldig am Aussterben der Dinosaurier, weil auch ein
Mangel an Kohlendioxid den seinerzeit üppigen Pflanzenwuchs beendete, der für ihren
Nahrungsbedarf unverzichtbar war. Inzwischen wurde nachgewiesen, dass
landwirtschaftliche Erträge bei höherer Konzentration des CO2 in der Luft deutlich zunehmen.
Ohne die Solarstrahlung, also allein mit der Wärme von etwa 0,06 W/m2 aus radioaktivem
Zerfall, die aus dem Erdinneren zur Oberfläche gelangt, würde sich an der Erdoberfläche eine
Temperatur von etwa -240℃ einstellen. Erst die Wirkung der elektromagnetischen Strahlung
der Sonne mit Wellenlängen zwischen 0,1 – 5,0 μm lässt die Temperaturen in der Erdkruste
und Atmosphäre auf die genannten Werte ansteigen, bzw. verhindert eine entsprechende
Abkühlung.
Die Solarstrahlung passiert die Erde, ein Teil davon wird absorbiert, in Wärme gewandelt,
eine gewisse Zeit gespeichert und schließlich als Wärmestrahlung mit Wellenlängen zwischen
4 – 100 μm in den Weltraum ausgestrahlt. Die Größe des absorbierten Anteils der
auftreffenden Solarstrahlung hängt ab vom jeweiligen Zustand der Atmosphäre und
Erdkruste. Ständige Veränderungen entstehen aus der Wechselwirkung zwischen der
Solarstrahlung und der betroffenen Materie.
Die Solarstrahlung erreicht die Erde am äußeren Rand ihrer Atmosphäre mit einer Leistung
von etwa 1367 W/m2 bezogen auf die Projektion der Erdoberfläche auf eine Ebene senkrecht
zu ihrer Einfallsrichtung. Dieser Zahlenwert wurde als sog. „Solarkonstante“ vereinbart, weil
sich die Leistung der Solarstrahlung im Jahresmittel auch langfristig nur wenig verändert.
Bedingt durch die Kugelform und Rotation der Erde trifft eine mittlere Leistung von 342
W/m2 die Oberfläche ihrer Atmosphäre. Was mit diesem Energiefluss in etwa geschieht,
versucht beispielhaft für den wahrscheinlichen gegenwärtigen Zustand eine Energiebilanz der
NASA zu erklären. Genannt werden dazu prozentuale Anteile der eingestrahlten Leistung (3).
Daraus lässt sich die folgende Aufteilung errechnen und teils quantitativ, teils nur qualitativ
mit Beobachtungen und Messungen vergleichen:
Gegenwärtig dringt danach nur ein Anteil von etwa 70% der eintreffenden Strahlung mit einer
Leistung von 238 W/m2 in die feste und flüssige Materie der Erde ein, weil zum einen die
Atmosphäre als Filter wirkt und zum anderen an der Erdoberfläche Strahlung in den
Weltraum reflektiert wird. Etwa 30% der eintreffenden Strahlung, bzw. 103 W/m2 bleiben
also unwirksam (3)(4), weil davon ein Anteil von:
• 20 Watt/m2 der kurzwelligsten Solarstrahlung u. a. von Sauerstoffatomen bereits in
sehr großer Höhe in den Weltraum umgelenkt wird. Dieser Effekt entsteht aus der Anregung
von Elektronen der Atomhüllen und wird u. a. erkennbar durch die Blaufärbung des Himmels,
einen Anstieg der Temperatur der Luft in sehr großer Höhe und die Bildung von Ozon und
Stickoxiden, deren Moleküle nicht Ursache, sondern Folgeprodukte der Absorption und
Wandlung von Solarstrahlung in den Atomhüllen sind.
• 68 Watt/m2 von Wassertropfen und Eiskristallen in Dunst, Nebel und Wolken neben
Beugung und Brechung in den Volumina im Wesentlichen durch Totalreflexion an den
Oberflächen dieser für einen wesentlichen Anteil der Solarstrahlung transparenten Materie in
den Weltraum umgelenkt werden. Diese Effekte sind aus der Optik gut bekannt. Die
Komplexität der Reflexionsvorgänge an den beteiligten Oberflächen von Wassertropfen und
Eiskristallen verhindert die sonst aus der geometrischen Optik vertraute exakte Berechnung
solcher Vorgänge.

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• 16 Watt/m2 von Wasser- und Eisflächen an der Erdoberfläche ebenfalls durch
Totalreflexion in den Weltraum umgelenkt werden. Bewegte Wasserflächen vergrößern den
Beitrag der winkelabhängigen Totalreflexion, die sonst nur kurz nach Sonnenaufgang und vor
Sonnenuntergang auftreten kann.
Diese Effekte lenken die Aufmerksamkeit auf die Ozeane, weil sie die wesentliche Quelle
von Wassertropfen und Eiskristallen sind, die auf verschiedenen Wegen in die Atmosphäre
gelangen.
Eine Leistung von 238 Watt/m2 wird schließlich in flüssiger und fester Materie der Erde
absorbiert. Davon entfällt nach Angabe der NASA ein Anteil von 10 Watt/m2 auf die
„Wolken“. Offenbar wird ein langwelliger Anteil der Solarstrahlung in den genannten
Wassertropfen und Eiskristallen sowie in anderen Aerosolen absorbiert. 228 Watt/m2
durchdringen die Erdoberfläche und werden im Volumen der Erdkruste absorbiert und in
Wärme umgewandelt. Diese „Heizleistung“ der Sonne von gegenwärtig etwa 228 Watt/m2
verteilt sich gemäß der jeweiligen Flächenanteile mit etwa 162 Watt/m2 auf das Wasser der
Ozeane, das 71% der Erdoberfläche bedeckt, und mit 66 Watt/m2 auf Wasser, Eis, Pflanzen,
Erde, Sand und Steine des kleineren Festlandanteils. Auch auf die Wirkung der
„Heizleistung“ der Sonne auf dem Festland hat die Wasserzufuhr von den Ozeanen einen
wesentliche Einfluss.
Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen zum Verständnis der Temperaturen der
Materie der Atmosphäre und der Materie nahe der Erdoberfläche im Lebensraum der
Menschen, müssen daher die Ozeane sein.
Aus Messwerten und sonstigen Daten wird an der Oberfläche der Erde (Festland und Ozeane)
für den Zeitraum nach Ende der letzten Eiszeit vor etwa 15 000 Jahren eine mittlere
Temperatur zwischen 14℃ und 15℃ berechnet (1). Die erreichbare Genauigkeit wird dabei
u. a. begrenzt durch die Zahl der Messstationen und ihre Verteilung an der Erdoberfläche.
Wesentlich größere Schwankungen der Temperatur traten dagegen bekanntlich in der ferneren
Vergangenheit z. B. beim Wechsel zwischen Eiszeiten und Warmzeiten auf.
Die relativ kleinen Schwankungen der berechneten oder geschätzten mittleren Temperatur seit
Ende der letzten Eiszeit verleiten zu der Annahme, dass die absorbierte Leistung der Sonne
von insgesamt gegenwärtig etwa 238 Watt/m2 als Wärmestrahlung zwar nicht kontinuierlich,
jedoch im langjährigen zeitlichen Mittel wieder in den Weltraum abgegeben wurde und wird.
Offenbar hat sich die betroffene Materie der Erde allerdings nur seit 15 000 Jahren weder
wesentlich erwärmt noch abgekühlt.
Das ist die Grundlage für die vermutete Existenz eines „Strahlungsgleichgewichtes“ (1), (3).
Dieser Vermutung folgend werden die Ursachen für beobachtete und erwartete
Schwankungen der Temperaturen nicht etwa in normalen zeitlichen Variationen der
„Energiebilanz“ der Erde gesucht, sondern pauschal einer Reihe von anderen überwiegend
ebenfalls vermuteten Ursachen zugeordnet. Dazu gehören z. B. geringfügige Veränderungen
der Solarkonstante oder größeren „relative“ Änderungen der CO2 Konzentration in der
Atmosphäre u. a. m.
Die folgenden Fakten zeigen jedoch zweifelsfrei, dass die Größe der Zeitspanne zwischen
Absorption von Solarstrahlung, ihrer Wandlung in Wärme, dem Transport und der Abgabe als
Wärmestrahlung in den Weltraum einen dominanten Einfluss auf den Energieinhalt der
Erdkruste hat. Diese Vorgänge haben daher einen wesentlichen Einfluss auf die
Temperaturen, die sich jeweils einstellen:

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Wenn die absorbierte Solarstrahlung ohne größere Zeitverzögerung, also fast wie von einem
Spiegel wieder in den Weltraum abgestrahlt würde, könnte die Temperatur an der
Erdoberfläche nicht über -240℃ ansteigen, weil von der Erdwärme aus radioaktivem Zerfall
nur eine Leistung von etwa 0,06 W/m2 zur Oberfläche gelangt. Erst wenn absorbierte
Solarenergie in der Erdkruste hinreichend lange gespeichert wird, kann die Temperatur um
gegenwärtig etwa 254℃ bis auf 14℃ ansteigen. Wesentlichen Einfluss auf den
Speichervorgang absorbierter Solarenergie haben die Ozeane:
Die beobachtete Erhöhung der mittleren Temperatur um etwa 254℃ im Wasservolumen der
Ozeane ergibt sich als Produkt der Leistung der absorbierten Solarstrahlung und der
Zeitspanne zwischen der Absorption und Ausstrahlung dieser Leistung in den Weltraum. Der
Wärmeinhalt des Wassers der Ozeane, die Enthalpie, steigt dadurch entsprechend an. Die
Größe dieser „mittleren Verweilzeit“ lässt sich abschätzen:
Am Grund der Ozeane beträgt die Temperatur nahezu einheitlich +4℃, die mittlere
Wassertemperatur etwa 15℃. Eine Wassersäule mit der mittleren Wassertiefe der Ozeane von
etwa 3900 m und einem Querschnitt von 1 m2 enthält daher bei Ansatz einer spez. Wärme des
Wassers von 1 kcal/kg℃ eine gespeicherte Menge der Solarenergie von etwa 1,12 x 106
kWh. Bei einer Zufuhr von 0,228 kW/m2 errechnet sich daraus eine mittlere Verweilzeit der
absorbierten Solarenergie von etwa 560 Jahren (!).
Veränderungen der Solarkonstante und/oder der Verweilzeit der absorbierten Solarenergie
haben keinen Einfluss auf die Temperatur von +4℃ am Boden der Ozeane, sondern lediglich
auf die Wassermenge, welche diese Temperatur ausweist.
Oberhalb dieser Wasserschicht am Meeresgrund, deren Temperatur einheitlich +4℃ beträgt,
entstehen durch die Wirkung der gut bekannten komplexen Materie- und Energieflüsse die
beobachteten Temperaturen mit ihren räumlichen und zeitlichen Veränderungen in den
Ozeanen und in der Atmosphäre, die das Wetter und Klima kennzeichnen. Den Antrieb für
diese Vorgänge liefern die stabilen Temperaturunterschiede zwischen Äquator und
Polarzonen.
Wirksame Einflussgrößen sind u. a.:
• Die Absorption von Solarenergie im Wasservolumen.
• Der Wärmeübergang durch Wärmeleitung nach unten ausgehend von Wasser
dessen Temperatur > 4℃ ist.
• Der Wärmeübergang durch Wärmeleitung nach oben ausgehend vom Meeresgrund
wenn Wassertemperaturen darüber < 4℃ sind.
• Die Zufuhr von Wasserdampf und Aerosolen zur Atmosphäre als Voraussetzung für
die Entstehung von Wassertropfen und Eiskristallen.
• Der Eintrag von Wasser und anderer Materie aus dem Weltraum.
• Die Wärmeübertragung durch Strahlung, Konvektion und Wärmeleitung zu
Wassertropfen und Eiskristallen und sonstigen Aerosolen in der Atmosphäre.
• Die Veränderungen der Volumen – und Flächenanteile von Wasser, Eis und
Wasserdampf.
• Die Materie- und Energieflüsse parallel zur Erdoberfläche auch zwischen Ozeanen
und Festland.

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• Die Emission von Wärmestrahlung an den Oberflächen fester und flüssiger Materie.
Wie bereits gesagt, kann eine Berechnung und Vorhersage dieser Abläufe nicht gelingen (4).
Die in Ozeanen, Landflächen und Atmosphäre gespeicherte Energiemenge verändert sich mit
entsprechender Verzögerung immer dann, wenn die Energiebilanz der Erde nicht
ausgeglichen ist. Die Erde verliert Energie durch Wärmestrahlung in den Weltraum. die von
Materie an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre auf folgende Weise ausgeht:
Die Materie an der Erdoberfläche strahlt bei einer Temperatur von 14℃ etwa 348 Watt/m2
nach oben ab. Dieser Mittelwert kann näherungsweise mit der Stefan-Boltzmann-Gleichung
berechnet werden. Dazu wird für die mittlere Emissivität der Erdoberfläche ein Schätzwert
von 0,9 benutzt. (Typische Werte für die Emissivität sind z. B. für Sand 0,76, für Schnee 0,80
und für Wasser und Eis 0,97.) Eine Ermittlung der Leistung der emittierten Wärmestrahlung
mit Hilfe von Messungen ist aus zwei Gründen nicht möglich. Es gibt keine geeigneten
Detektoren und eine kontinuierliche Messung mit einer hinreichenden Zahl und Verteilung
von Messstationen in der Atmosphäre oberhalb der Erdoberfläche ist nicht realisierbar.
Ein Energieverlust der Materie an der Erdoberfläche von etwa 75 Watt/m2 entsteht durch die
Verdampfung von Wasser, das nach Abgabe der Verdampfungswärme in der Atmosphäre als
eine mittlere jährliche Niederschlagsmenge von etwa 1000 mm/m2 zur Erdoberfläche
zurückkehrt.
Weitere 25 Watt/m2 werden durch Konvektion und Wärmeleitung in die Atmosphäre
übertragen. Dieser Wert lässt sich aus der vertikalen Temperaturverteilung in der Atmosphäre
und der Wärmeleitfähigkeit der Luft abschätzen (4).
Die Materie an der Erdoberfläche verliert also kontinuierlich etwa 448 Watt/m2, obwohl die
Sonne nur eine Leistung von 228 Watt/m2 in die feste und flüssige Materie der Erdkruste
liefert. Eine Erklärung für diese Diskrepanz ist in Vorgängen zu finden, die in der
Atmosphäre ablaufen. Ihre Filterwirkung reduziert die Durchlässigkeit der Atmosphäre
offenbar um eine Leistung von etwa 220 Watt/m2.
Die Gase der Atmosphäre sind überwiegend durchlässig für die Wärmestrahlung der
Erdoberfläche und können daher ihre Transparenz nicht im erforderlichen Maß verringern.
Die Gase emittieren bei den auftretenden Temperaturen keine Strahlung und können daher
auch Verdampfungswärme oder durch Wärmeleitung übertragene Wärme nicht in
Wärmestrahlung umwandeln. Auch Absorption/Emission oder Streuung an Molekülen von
Wasserdampf, Kohlendioxid oder anderen Spurengasen können grundsätzlich keine
signifikante Umlenkung von Wärmestrahlung zurück zur Erdoberfläche erzeugen, da die
Gasdichte zur Erdoberfläche hin ansteigt.
Die für die gesuchte Filterwirkung erforderlichen Eigenschaften haben jedoch feste und
flüssige Materie. In der Atmosphäre ist offenbar eine hinreichend große Menge fester oder
flüssiger Materie vorhanden, die bewirkt, dass nur eine Wärmestrahlung von (228 + 10)
Watt/m2 in den Weltraum emittiert wird, ohne dass ein Widerspruch zur Energieabgabe der
Materie an der Erdoberfläche von 448 Watt/m2 entsteht. Offenbar handelt es sich dabei um
eine weitere wesentliche Wirkung von Wassertropfen, Eiskristallen (und anderen Aerosolen)
die gegenwärtig 26% der Solarstrahlung in den Weltraum umlenken:
Wassertropfen, Eiskristalle und andere Aerosole sind im Gegensatz zur Solarstrahlung nicht
transparent für Wärmestrahlung. Sie absorbieren mit ihrer Querschnittsfläche senkrecht zur
Einfallsrichtung daher 100% der jeweils auftreffenden Strahlung. Sie emittieren
Wärmestrahlung dagegen an ihrer gesamten Oberfläche mit einer Leistung, die jeweils allein

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von der Temperatur und Emissivität ihrer Oberflächen abhängt. Wenn also von der Erde oder
der Sonne auf diese Materie durch Absorption von Strahlung, Kondensation von Wasser und
Wärmeleitung Energie übertragen wird, muss bei konstanter Temperatur jeweils etwa die
Hälfte der gesamten zugeführten Leistung in Richtung Weltraum und Erdoberfläche
ausgestrahlt werden.
Ausgangspunkt der Wolkenbildung sind Aerosole. Ihre Energiebilanz bestimmt ihre
Temperatur, an die sich die Temperatur des umgebenden Gases angleicht. Wird dabei die
Sättigungstemperatur des Wasserdampfes unterschritten, bilden sich Wassertropfen bzw.
Eiskristalle. Der Energieumsatz steigt dadurch entsprechend an. Im weiteren Verlauf hängt
das Schrumpfen oder Wachsen der Tropfen oder der Eiskristalle auch von der bewirkten
Rückwirkung auf den Sättigungszustand des Wasserdampfes ab.
Auf diese Weise als Kondensationskeime wirkende Aerosole (z. B. Staubpartikel oder
Eiskristalle) werden zwar mit dem Regen, Hagel oder Schnee jeweils ausgewaschen jedoch
offenbar kontinuierlich aus dem Weltraum und von der Erdoberfläche ausgehend ersetzt. Die
Schwerkraft besorgt schließlich die Entfernung von Wasser und/oder Eis aus den Wolken.
Wenn man davon ausgeht, dass gegenwärtig die zugeführte Leistung von 238 Watt/m2 wieder
in den Weltraum ausgestrahlt wird und davon 10 Watt/m2 direkt von fester und flüssiger
Materie der Atmosphäre ausgehen, wird folgende Abschätzung möglich:
Aus der Energiebilanz der NASA (3) errechnet sich die Emission einer Wärmestrahlung der
„Wolken“ in den Weltraum mit einer Leistung von 219 Watt/m2. Eine Strahlung gleicher
Leistung ist dann auf die Erdoberfläche gerichtet. Die Leistung dieses Strahlungsanteils wird
dort absorbiert und gewandelt und bleibt damit Bestandteil der in der Erdkruste und
Atmosphäre gespeicherten Solarenergie. Dieser Vorgang ist vergleichbar zum Energiefluss
vom Äquator zu den Polargebieten.
Der tatsächliche Energieverlust der Materie an der Erdoberfläche beträgt daher nicht 448
Watt/m2 sondern nur 228 Watt/m2.
Die feste und flüssige Materie in der Atmosphäre verliert also kontinuierlich 438 Watt/m2
bezogen auf die Erdoberfläche. Ein Anteil von 10 Watt/m2 wird nach (3) direkt von der Sonne
auf die „Wolken“ übertragen. Die Quelle eines Anteils von 428 Watt/m2 ist offenbar die
Energieabgabe der Materie an der Erdoberfläche von insgesamt 448 Watt/m2. Nur eine
Leistung von 20 Watt/m2 wird danach von der Erdoberfläche direkt an fester und flüssiger
Materie in der Atmosphäre vorbei in den Weltraum abgestrahlt. Diese Vorgänge liefern auch
die Erklärung für die Entstehung der vorgenannten Temperaturen, die an der Erdoberfläche
und in der Atmosphäre gemessen werden:
Ein unzulässig vereinfachtes Modell war bekanntlich der Ausgangspunkt für die Artefakte der
sog. atmosphärischen Treibhauseffekte und einer vermuteten Wirkung der sog.
Treibhausgase. Der unzutreffende Ansatz eines „Strahlungsgleichgewichtes“ an der
Erdoberfläche und der Emission einer Wärmestrahlung mit der Leistung der absorbierten
Solarstrahlung führt zwangsläufig zu unsinnigen Ergebnissen. Mit der Verwendung von
Mittelwerten ergibt die Rechnung im gleichen unzulässig vereinfachten Modell eine fiktive
mittlere Temperatur von -16℃ an den wirksamen Oberflächen der festen und flüssigen
Materie in der Atmosphäre bei dem Emissionsgrad von 0,97 für Wasser und Eis. Das
Ergebnis kommt zwar der Realität nahe, hat jedoch ebenfalls keine praktische Bedeutung.
Die in der Atmosphäre gemessenen lokalen Temperaturen erklären sich aus dem
Zusammenhang zwischen der jeweiligen Temperatur an der Erdoberfläche und der

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Temperatur, die sich darüber an Aerosolen, Wassertropfen, Eiskristallen und in der Luft
einstellt. Beispielhaft zeigt diesen Zusammenhang zwischen der Temperatur T an der
Erdoberfläche und darüber in der Atmosphäre (ohne Berücksichtigung einer Wärmezufuhr
aus Kondensation, Konvektion und Wärmeleitung bei einer Emissivität von 1 der beteiligten
Materie) die Tabelle:

T Oberfläche +30 ℃ ± 0℃ - 30℃ - 60 ℃
T Atmosphäre - 18 ℃ - 43 ℃ - 69 ℃ - 94 ℃

Auch dieser Zusammenhang bietet keine Grundlage für eine Berechnung und Prognose von
Wetter und Klima.
Der dominante und stochastische Einfluss der Wolkenbildung auf Wetter und Klima wird
auch durch die folgende Überlegung deutlich:
Mit einer Atmosphäre, die keine feste oder flüssige Materie enthält, würde die Zufuhr von
Solarenergie in das Wasser der Ozeane und die Materie des Festlandes von 228 Watt/m2 auf
etwa 308 Watt/m2 ansteigen. Der Wärmeverlust der Ozeane würde sich auf den Anteil der an
ihrer Oberfläche emittierten Wärmestrahlung entsprechend verringern. Die Temperatur in der
Atmosphäre würde mit der Höhe nicht absinken, sondern ansteigen. Die Materie- und
Energieflüsse in Atmosphäre und Ozeanen würden sich sowohl vertikal als auch horizontal
wesentlich verändern ebenso wie die Größe der dadurch bewirkten Veränderung der
Verweilzeit absorbierter Solarenergie. Die Wasserzufuhr zu den Festlandflächen würde
wegfallen, Flora und Fauna könnte auf den Landflächen nicht existieren.
Schlussfolgerungen:
Wetter und Klima entstehen aus dynamischen Abläufen (4). Die Wirkung der Ozeane als
Energiespeicher und die Wolkenbildung in der Atmosphäre haben dabei einen dominanten
Einfluss. Eine Prognose von Klimaänderungen ist ebenso unmöglich, wie eine langfristige
Prognose des Wetters.
Für eine etwa bevorstehende ungewöhnliche Erwärmung der Erde finden sich weder in den
Beobachtungen, noch in den Naturgesetzen Hinweise. Kohlendioxid ist ein lebenswichtiges
Gas, dessen Gehalt in der Atmosphäre keinen Einfluss auf das Wetter und das Klima hat.
Literatur:

(1) IPCC: „Summary for Policymakers“. In: Solomon, S. et al: Climate Change 2007: The
Physical Science Basis, Contribution of Working Group 1 to the Fourth Assessment
Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, Cambridge University
Press, Cambridge, United Kingdom and New York, US.
(2) „Falsification of the Atmospheric CO2 Greenhouse Effect within the Frame of
Physics“, Gerhard Gerlich, Ralf D. Tscheuschner, International Journal of
Modern Physics B Vol. 23, No. 3 (2009) 275–364.
(3) „Earth’s Energy Budget“, NASA.
http://asdwww.larc.nasa.gov/erbe/components2.gif
(4) Ein neues Verständnis des Klimas und seiner Veränderungen“, Ulrich Wolff,
Energiewirtschaftliche Tagesfragen 58. Jg. (2008) Heft 12, Seite 84 – 88.

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