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LIBRARY ofthe
UNIVERSITY OF TORONTO
from the

ARTHUR PLETTNER
ISA

McILWRAITH

COLLECTION

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.

1879.Elementar- MELODIK zur Weckung und Förderung des musikalischen Talentes und Vorstellungsyermögens. Sechsunddreissig Aufgaben in rein anschaulicher Darstellung von Ludwig Bussler. Druck und Verlag von Breitkopf und Härtel. Leipzig. .

.Alle Rechte vorbehalten.

ohne äusseren terrichts zu Schranken des gegenwärtigen durchbrechen. wäh- rend eine erhebliche Begabung leer ausgeht. aber ohne Strenge lenkt. wenn es sich nicht in auffallender Weise geltend macht. welche im Besitz gewisser Kenntnisse und Geschicklichkeiten besteht. sich zu zeigen. welche. achtung werthes Talent — dass kaum der Be- verschwendet wird. So kann es geschehen. und welche fast Musikun- unmerklich die ersten Schritte desselben sorgsam.Yorwori Der Musikunterricht beschäftigt sich fast ausschhess- hch mit der musikahschen Bildung. daher. wenig beachtet.und im rein — und zwar besonders im theoretischen Unterricht eine Fülle musikalischer Bildung an ein. aber. Klavier. und ihrem Inhaber keine Früchte Es die gilt trägt. eine Methode zu finden. Das musikalische Talent wird dabei vorausgesetzt. . das Talent nöthigt.

. nach- dem sie sich bereits praktisch bewährt Die Elementar. das schlummernde Talent zu vs^ecken. hier vor. indem hat. im höchsten Grade geeignet.IV Eine solche Methode legt der Verf.Melodik. und das geweckte zu fördern. sie den Schüler auf den Pfad der selbständigen melodischen Production ist leitet. sowie auch über das Vorhandensein des Talentes überhaupt und den Grad desselben rechtzeitige Aufschlüsse zu geben.

Seite Einleitung i § 1. Elfte Aufgabe Zwölfte Aufgabe § 12. Melodische Uebungen in Intervallen. Neunte Aufgabe Der Sechsachteltakt. Viertaktige Melodien. 9. Neunzehnte Aufgabe Ausziehen von Intervallen aus gegebenen Accorden. Achtzehnte Aufgabe § 16.) 5 6 § 13. Zweite Aufgabe Zusammenspiel beider Hände. Der Dreivierteltakt. Dritte Aufgabe § 4. . Transposition. Zehnte Aufgabe 8 -10 Achte Aufgabe ^13 H -18 §11.Iiihaltsverzeichniss. Siebente Aufgabe Vierte Aufgabe 8. (Zusatz. Melodien in gegebenen Intervallen. § 7. Achttaktige Melodien.Melodik. §15. Darstellung der Taktart in Notengattungen. . § 6. Anmer28 Dreizehnte Aufgabe 81 Vierzehnte Aufgabe 33 Fünfzehnte Aufgabe 33 Sechszehnte Aufgabe 34 Siebzehnte Aufgabe 36 . Figuration. Erste Aufgabe . kung: Rousseau's Zifferschrift Gehörübungen. in gegebenen Tönen. § 5. Moll. 37 . Zusammensetzungen. § 2. I Melodische Uebungen auf Grund musikalischer Elementarkenntnisse. § 10. § 14. Freiere Bildung. § 3. Zwanzigste Aufgabe 36 36 Figuration. Desgl. Der Viervierteltakt. Sechste Aufgabe Der punktirte Rhythmus. 3 5 Fünfte Aufgabe § § 2 20 22 Anmerkung: Talent und Vorstellungsvermögen 24 Theoretische Entwickelung der Taktarten 26 II. Selbständigere Schlussbildung. Anmerkung: Zweistimmigkeit. Elementar.

Fortsetzung. 43 Vierundzwanzigste Aufgabe 45 Fünfundzwanzigste Aufgabe Anmerk. Neunundzivanzigste Aufgabe . 48 IV. §31. 6« 62 63 Dreissigste Aufgabe V. Vierunddreissigste Aufgabe . merkung C. An Harmonie und Rhythmus gebunden. Seite § 17. Siebenundzwanzigste 6o Aufgabe § 23. §25. Fünfunddreissigste Aufgabe. 65 . Caden?. Mit harmoniefreien Tönen. Methodisches. An70 VI. Sechsundzwanzigste Aufgabe. Harmonisch -Melodische Uebungen. 68 Mit Modulation. Harmonisch -Melodische Uebungen dem Dominantaccoru.VI III. . Uebungen der melodischen Construction nach der Harmonielehre. Dreiunddreissigste Aufgabe 67 gabe. Achtundzwanzigste Aufgabe Nur an den Rhythmus gebunden. — Mit Text. § 19. Harmonisch -Melodische Uebungen auf Grund der elementaren Accordenlehre. Anwendung harmoniefreier Töne. Ä. mit den Hauptdreiklängen und § 22. § 20. § 26. B. § 24. innerhalb einer Tonart. Zweiunddreissigste Aufgabe 66 § 28. An Rhythmus und Gadenz gebunden. Variation. Frei. Einundzwanzigste Aufgabe Zweiundzwanzigste Aufgabe 42 Dreiundzwanzigste Aufgabe 43 Figurationsübungen. § 21. Sechsunddreissigste Aufgabe Index 72 77 . Schlussaufgaben. Harmonisch und rhythmisch gebunden. Anwendung der Modulation. § 30. An Rhythmus und Cadenz gebunden. § 29. Einunddreissigste Auf- § 27. 40 Einleitung 41 §48. Frei.

weil sie den eigentlichen Unterrichtsgegen. Die Intervalllehre setzt immer schon ein einigermassen gewecktes — Vorstellungsvermögen voraus. stand beeinträchtigen. dass die gelegentlich angewendete musikalische Terminologie hier durchaus nicht als wesentlich beEs sei trachtet werden darf. oder nicht anzuwen4 . Wer eine solche Methode nicht Bussler. Dies geschieht erst in der eigentlichen Composition sichre. Hier dagegen soll dem. billigt. und leicht in Spielerei ausarten.Elementar Melodik. Die Uebungen dieses ersten Abschnittes sind Tonleitern und Taktarten. Aehnliche Uebungen Hessen sich schon an die ersten Elemente der Notenkenntniss knüpfen erweisen sich da aber nicht als praktisch. welcher durch immer weniger fühlbare Hülfen sanft ge- wird. Einleitung. Hebungen auf Grund musikalischer Elementarkenntnisse. aller Abstraction feindlichen jugendlichen Geiste möglichst entgegengekommen. und jedes Einzwängen in Begriffe vermieden werden. w^o eine schon weiter entwickelte musikalische Intelligenz vorausgesetzt wird. im Verlauf leitet Das Ziel des hier nur die That des Schülers. - I. nach der Lehre von den aber vor der Intervalllehre anzustellen. Unterrichts ist gewisse. seiner Natur nach. bemerkt. Melodik.

Erste Aufgabe. 1) 1444 I Syncope. Es handelt sich hier ohnehin sehr einfache und leichtfassliche Gegenstände. §1. Stoff nach seiner eignen und seiner Schüler Individualität mit vollkommener Freiheit nur und um Leichtigkeit schalten. 1^ ^P P ^ ' 1/ 2) ß 1/ 1 weil das erste Achtel der zweiten Note noch Takttheil gehört I \ I 4 P 4 V- i^ l\ P P^l^^P zum ersten . dem ist Lehrer eine bestimmte Vortragsweise anzurathen oder gar vorzuschreiben. Bilde den 2/_j-Takt in verschiedenen Notengattungen.. Syncope. Angeknüpft wird hier an den Vortrag der Taktarten im Ele- mentarunterricht. dem Anknüpfungspunkte Vom bietet die folgende Abhandlung keine Gesichtspunkte rein anschaulicher Darstellung aus es auch unzulässig. ohne kleinere als Achtel anzuwenden. Vielmehr muss jeder Leh- dem gegebenen mit rer. 444' I I weil die Zweitheilung des Taktes die mittlere Note durchschneidet 4P\ ^ * i\ 4 P<. Also keine Sechszehntel! <) 2) 3) 4444 Anmerkungen. Darstellung der Taktart in Notengattungen. hier vorzugsweise. : : den im Stande ist.

— : Gelegentliche 3) : Anwendung von Pausen. erklingen sie gleichzeitig. indem er die Töne den soeben gegebenen Harmonien entnimmt. ist. in der In der Harmonie Wo es thunlich Melodie erklingen die Töne nacheinander. Darstellung der Taktart durch Notengattungen in gegebenen Tönen. beschränken müssen. sind diese. können auch leicht und nebensächlich zu be- hier übergangen werden. Pausen des besseren und schlechteren Takttheiles werden zusammengezogen : —— gut schlecht zusammenziehen 2 in : I gut schl. zusammenziehen m: II # ^ 7 . Eine Ausnahme macht die punktirte halbe Pause im i^/g-Takt. Gegebene Töne m :4=: Der Schüler bildet viertaktige Sätze. y ^ 2 4 7 7 \ J ^ 7 | ä I gut schl. Sätze erweisen sich als kleine Anmerkung. Gewöhnlich wird beit Diese viertaktigen Melodien. wie alle folgenden Arbeiten sofort Instrumente auszuführen. ^ 2 4 w . \ zusammenziehen in : ^ "^ | J I Pausen der schlechteren und besseren Takttheile werden nicht zu- sammengezogen : schl. gut falsch: 3 ^ : richtig: fs h I 7 : ^ h 1 Punktirte Pausen sind im 2/4-Takt nicht gebräuchlich nicht gebräuchlich falsch: : y^« h 4 ^ T'* 1 1 I Ueberhaupt werden gewöhnlich nur Achtel und kleinere Pausen punktirt. nicht kleiner als Achtel. §2. man am sich auf schriftliche Ar- . gut schl. Die Anmerkungen sind handeln.

— ben vorläufig ausgeschlossen. zu bezeichnen. b) in ^ jedem Takt zwei verschiedene Töne: -ß-^—p — s^ Auf richtige Taktvorzeichnung und Notenschrift Die besten Beispiele sind ist zu achten. B. Der Lehrer hat schon hier Gelegenheit etwa vorhandenes Tader unbewusst gesetzmässigen Bildung zu erkennen lent an — Den Schülern ist aufzugeb"en. und die ihnen miss fälligen zu verbessern. z. ^^Ei ^ Dagegen ^ £ ist auf correkte Notenschrift sorgfältig zu achten. ihre häuslichenArbeiten am Instrumente zuprüfen. gelegentlich' zu verbessern. . verschiedenen Tö- : ^-^-•- 6. als solche in theils gleichen. Bilde Sätzchen im Y4-Takt mit gegebenen Tö nen: Viertelnoten: in 1) a) in jedem Takt zwei gleiche Töne: ^^•1^^^^ Vorkommende Unzukömmlichkeiten der Fortschreitung werden vom Lehrer nicht gerügt.t - Zweite Aufgabe. und zu beobachten. theils c) nen vom Lehrer ±— si^iW^it ^—ß- Unzukömmlichkeiten der Fortschreitung sind auch hier und in allen folgenden Elementarübungen zu übersehen. Pausen bleiOhne diese Prüfung bleibt die Mühe erfolglos.

dem Rhythmus 44 4 . ^=£ 6) in vier ^- Achteln i^E^ii^£^"^g^^^ 7) in den bisherigen Rhythmen nach beliebiger Auswahl.&^^i^|^^^ 4) in den beiden letzten Rhythmen: ^ *=#: — 9. §3.^ 2) in dem Rhythmus 44 § 3) in ^1 ^gr 1. i :fc:S :g£: I die gege- . Die gelungensten Beispiele sind jetzt auf zwei Systemen für zweihändiges Klavierspiel zu notiren. Bei dieser üebertragung erhält benen Töne um 13 die linke Hand eine Octave tiefer. — «-# Ä T *— T s n ^=t: Doch sollen nicht in jedem Reispiel möglichst viele verschie- dene Rhythmen vorkommen. 12. in und ^ J 4 '^^^^^^^ t:*rzt:zzi^5t 5) 4 ^ J den drei bisherigen Rhythmen. Zusammenspiel beider Hände.

Dritte Aufgabe. dass man den letzten Takt durch eine einzige halbe Note. vollständig zu befriedigen. wie in No. ß- -ß ^. §4. 1^^^^^ n. Vierte Aufgabe. für zwei ^EfEEE Hände '^ 14.fe^E^^Eg^ -ß 1 6. 16. kaum we- jemals er auf der Quinte geschieht. Da- durch wird er auf die folgenden Aufgaben hingewiesen und vorbereitet. ::oder i5. Dem empfundenen Mangel an selbständigerer Schlussbildung wird dadurch abgeholfen. welche einen Schluss oder eine Fortsetzung bilden. niger vollkommen. genügend. ß Nicht immer aber sind selbst diese Schlüsse im Stande. ^£3 oder— jzii oder oder oder tif: Am vollkommensten ist dieser Schluss. Zusammenstellung von Sätzchen und Neubildung einiger solchen. oder durch ein Viertel und eine Viertelpause ausfüllt. wenn er auf der To- nica (dem Grundton der Tonart) geschieht. wenn wenn er auf der Terz geschieht. m I :g^ =fe--f: Bei der häuslichen Prüfung am Klavier empfindet der eini- germassen befähigte Schüler bei manchen seiner Beispiele das Ungenügende des Schlusses oder den Mangel desselben. 1) Bilde selbständig seh Hessen de vier taktige Satz che n. Selbständigere Sclilussbilduug. besonders wenn sie die Bewegung plötz- .

die so wichtige Geschick- Transponirens vorzubilden. der die Tonleitern nur einige rmassen kennt. Erfahrungsmässig leistet dies jeder Schüler. Hier ist nun die beste Gelegenheit. 1) Lies vor liegende melodische Sätzchen in anderen Tonarten. lichkeit des nicht nur für besondere Gelegenheiten (Begleiten etc. die auf schliessen. sondern auch dem thätigen Musikfreund (Dilettanten) von allergrösstem Nutzen. sondern auch für das Spielen vom Blatt. dem zweiten ^ ^ i :4— 'W 1 S=^ 4 . in's Ohr fällt. nicht aber auf dem vierten Achtel. . Transposition. Diese ist nicht nur dem Fachmusiker unentbehrlich. itiw- ^t:^18.). je lebhafter kann man den Schluss auch Viertel machen. in der Harmonie. ohne weitere Hülfe. Fünfte Aufgabe. dem letzten Tone.und Compo- sitions-Lehre aber durchaus zu beanspruchen. Die grössere oder geringere Vollkommenheit des Schlusses ergibt sich 2) auch hier wieder aus Bilde Sätze. itz^itzt ga Viertel ^ :#==^ :t=± W§5.2 lieh was um abbrechen. auf dem zweiten so mehr In diesem Falle diese vorher war.

20 ü Lies in t t Et Ddur Adur Esdur : : : d fis a eis es g a e .

s ^ i2F=S=5^ -g: 1^ Bilde einige Sätze in verschiedenen Ton- 5) arten. Bilde Dreivierteltakte I 4 \) mit dem Rhythmus I 4 a] ^6. in gleichen Tönen jedes Taktes: |^^^E^^_Eg^EFE|E^-^^ . Im Dreivierteltakt nehmen die gegebenen Töne die Gestalt punktirter halber Noten an 24. * fct: die linke Hand folgende Ü ^4: Rhythmen im Dreivierteltakt. der Langweiligkeit des immerwährenden C d u r vorgebeugt. Der Dreivierteltakt. Sechste Aufgabe.: Transponire ganze zweihändige Sätze: 4) ^ ^Ü 22. abgesehen von ihrem eignen grossen Nutzen. §6. Bilde P jpt^ -'5>^-. Demgemäss 25. i -T^r i ^- g^- nach Esdur Iransponirt i P ^^^^g^l^^E^^ 23. Durch diese Aufgabe ist.

! 10 — ^W=-A 27. 1 i n 4 4 I si i^ n. 6) mit 44 I I 4 4 ^:iz=- S^^eIe^ee^ 7 mit Fl I :^ :Hf: EE^-S 33. :C=iE :^t: i:?=t=t: 52 -» :t4: IE I . Hierbei ist wieder auf die Schlussbilduns zu achten.__.. "£ SEtf #^E^ Transpositionen.= f=^t in . mit d 44 ^ 31 m 32.. 8) mit gemischten Rhythmen. mit mit — 1 dem Riiythmus * #- y: y I i I «^ i^^ ^T J J ^^E^ 30. nicht nur aus Cdur. 1 6 fe^ — 28. 3) P- W- i 2) * :p #- -p —— verschiedenen Tönen: in 1 -# «- 1- -«-^:t._|i_. 34. sondern auch aus an- deren in andere Tonarten . —— :t=t: 29..

^ z±: l=-=Si:rz—qzii: * --^ ^^ Siebente Aufgabe. ) in Cdur : l^g^^gg^S-^^^S ^pili^^lp^ iA^=«_-=3^EEi 25 in anderen ^^^^^ m 40. ^^zzän^z^* i S£5E^^ :^=x Der punktirte Rhythmus.11 in 9) 36. Im Dreivierteltakt: 38. Im Zweivierteltakt: ''^^ Ei^^Es. { ifc pä^ . 1 39. im iZSIZZI ^^=t: b=^^—--^-i-f. dass sie jetzt in beiden Taktarten (Y4 und ^4) den Takt hörbar angibt. Die linke Hand wird so figurirt. in Bilde zu der so veränderten Linken Sätzchen beiden Taktarten. verschiedenen Tonarten.

40 4 ' I ausschliesslich: 41 ^^ —^ ^i=t h] ^1 ^E^ m ^=t EEEEEEEE ^— ^ —1 mit anderen gemischt 43. fe#=t^ H . bildet hauptsächlich den Rhythmus im Dreivierteltakt den Rhythmus 3) *. <5?- -#^— i Seltener 4) *• Rüde Sätzchen mit diesen Rhythmen a) 42. Das punktirte Viertel im 3: ist Rüde im 74-Takt der Rhythmus j J. weil er an dem den punktirten Rhythmus einzuführen.^ : 12 Tonarten fetz*: f=t=tq=tizu£=fci|E ^4- tf 1^ Jetzt ist es Zeit. einige Sätzchen mit diesem. Zwei viertelt akt J. I Taktschlag der Linken genügenden Halt findet.

theil aus. Rhythmus ausschliesslich Sätze. -ß füllt B^-ß . weil oft gerade das Unregelmässige den Sinn für die Gesetz- mässigkeit weckt und stärkt. f^^f=^' 1 45. Das punktirte Achtel mit folgendem Sechszehntel Dasselbe hier ebenfalls einzuführen. ä- « ist immer einen Takt- jedem Takttheil befinden. 5) kann sich aber auf Bilde mit diesem ^ .13 einige Sätzchen mit diesem bilden.

^ : 14 §8. Hierauf nehmen ist auch bei der Figuration der Linken Rücksicht zu ^ : ^ 49. Achte Aufgabe. Die vier Takte der bisherigen Melodien und wiederholen sich. Wiederholung. Gunsten des Schlusses neu gebildet. bilden so achttaktige Melodien Linke Hand 48. (wenn er nicht schlussfähig ist) letzter Takt des Ganzen. Bilde achttaktige — — ]VJ -• 52. Figuration. wenn dieser nicht hinreichend schlussfähig erscheint. |i •--. h. Hälfte in der als d. — waren ^ :t:q: 5 -* Andere Schlusstakte r V '#•- etwa (nach Anspruch der Me- lodie zu wählen' 51 ^ äEi^^ö ^^^m ^m Die zweite Hälfte der achttaktigen Melodie der ersten . ge Melodien. wenn ge- nur dann dem vierten ist also andernfalls wird er zu dieser schlussfähig ist. nur der letzte Takt anders als ist also der vierte gleich . Achttaktige Melodien. :gDer mer letzte -^ -^ Takt in diesen ausgedehnteren Arbeiten muss imDesshalb muss der letzte Takt der ersten schlussfähig sein. schlussfähig Der achte Takt macht werden. r BE^S 50. verändert. *- ±± im l^Si^üi . gleich.

möglich am Instrument — Der Auftakt kann jetzt ebenfalls zur Anwendung Die linke Hand gelangen. w. Diese Eintheilung muss in der Noten- schrift sorgfältig beachtet werden. dass . Beispiel b) mit zwei Vierteln. Beispiel a) muss demnach mit einem Viertel schliessen. 3 ! 1 2 i 1 2. II 2. Nur die syncopirten Rhyth- men verdunkeln Syncopirte dieselbe. 2 2. Rhythmen werden immer so geschrieben. pausirt denselben. 3 a) ad . (1^1^ u. 3 2 i i i . 3 j I j 1 2 . I Daher die gegenseitige Ergänzung zwischen dem Auftakt und dem letzten Takt. 2 1 . 3 1 i . | 2. i 2. 1 2 | 1 Die acht Takte ad zählt. dass die sikalische Anschauung eben nicht vom ersten Takt- die Takte strich. Der Yieryierteltakt. 3 I 1 M 2 . 2 . h) fe 53. Also ad ad a) b) 54. li Der letzte Takt ergänzt sich bekanntlich mit dem Auftakt zu einem vollständigen Takt. 2. 3 1 | : I . p=t (I=i I mu- (Es sei hier vorbereitend darauf hingewiesen. sondern vom ersten Ton zählen also 1 6): 3 1 : 2. §9. Der Viervierteltakt wird als zusammengesetzt aus zwei Zwei- vierteltakten betrachtet.15 Il — schriftlich — wo Trans Position mündlich Verschiedene Tonarten. s. 2.

j^ 55. : 16 durch Halbiren des Taktes auch die Syncope halbirt wird. h :l ! Vs Diesen Rhythmus hat man i I V4 also so zu schreiben: hl h : I I Neunte Aufgabe. halbirt auch die : mittlere Syncope. (Oder eine Linie.ujij.^'1 . 2) Bilde Melodien im C-Takt. I aber nicht unmöglicher nach eben gegebener Regel.jij j jij jjijj u.) und h Syncopirt: Grundlage I J^ ß I : I ä ß ß I i ß I <[ I I (vgl. a. ein complicirter Denn . N ä i J Mozart: DmoU-Concert. rqc j j jij rj j .) N I Anmerkung. ä 4 syncopirler Rhythmus I ä' ist. ohne über Achtel hinauszugehen: c. jij m. 1) BildeC-Takte in Notengattungen. Beethoven: Lenoren-Ouvertüre.) Von den syncopirten Rhythmen sind Syncopirt a 4 ß I ß # ß I I ß I Grundlage die häufigsten I 1 I ' (vgl. schrieben zu betrachten. die Hälfte des Taktes wäre nicht Hälfte der Note. hier als falsch geä.. welche den Takt halbirt.

57. ist um Ermüdung zu verhüten. Im zweiten Takt wird sogar das. oben hin 3) noch w. Melodik. und werden der Melodie alle Töne oberhalb. im dritten das dem Accorde fehlende f (Quarte der Tonart) gestattet. Basses. ^e: 4) ü '^^- Transponire dieselben: ES- -^c:^^-* 59. Hier es erforderlich. zu Gebote gestellt.17 EB^^I^^gEpi '^Ep 56. m^s Bu ssler. m =Jz =t=>. 58. Zu diesem Zweck wird die Hand eine Octave tiefer in den Bassschlüssel versetzt. die im Accord enthalten sind. if: dass das Material allenfalls nach weiter aussedehnt werden darf. ^^^^^^m Der Schüler erspart sich das wiederholte Abschreiben des indem er diesen ein für allemal auf die unterste Zeile und die verschiedenen Melodien darüber. u. setzt. das Tonmaterial zu bereichern. g^EEEJ^I^ Die Punkte oben bedeuten. s. dem linke Accorde fehlende h (Septime der Tonart). Bilde hiernach Melodien in Cdur: ^=w '^^m. -S- 1 P^ .

vom (Der Yg-Takt unterscheidet sich 3/4-Takt nur durch die Schreibweise in kleineren Notengattungen. 1) 8 J.) Anmerkung. ausnahmsweise (. I J. keit und Tn der modernen Notenschrift entscheidet die LeichtigGebrauch der Notengat- Schnelligkeit des Schreibens über den tungen. J I . Der Sechsachteltakt. der zweite sehr selten ist. I J J" J I ä^ J. Eben darauf be- schränkt sich auch der Unterschied zwischen ^s" ^^^ ^/^-T-dkij von denen der erste sehr häufig. J. doch ist für . so zu schrei- : ß weil hier Taktmitte und Notenmitte zusammenfällt gewöhnlich I J" J Achtel nicht verwischt wird. dass die Eintheilung in Doch findet sich 2X3 ß / sind im !i> J / h I %-Takt J 1* 1* f vorzuziehen. Bilde 78" Takte in Notengattungen. in anderen Tonarten selbstän 5) dig ^ -ß^- ^ m: 60. Der Sechsachteltakt wird angesehen sicht als zusammengesetzt Die Notenschrift hat darauf Rück- aus zwei Dreiachteltakten. Zehnte Aufgabe.18 Bilde dergl. i^z } '^^^f=^fE^E gSe^=g=P=g P==P ^cipzip: ::=t §10. zu nehmen. J. Syncopirte Rhythmen ben.

2) ^^^^^^^^^1^ 61 '&^^'- ^ ^ -g-is- :p=i= =pt ^5^ ^^: aizp: ^£Si^ 62.r 19 Bilde Perioden im %-Takt. ^^^m^^^^^m r^— . Linke #=? figurirt.

) Uebertrage Noten des Dreivierteltaktes in den Sechsachteltakt und umgekehrt: J 8 J. J .: 20 transponirt ^ m m ^_._«_^ 9i 4) (Nebenübung der Notenschrift.

21 ^^ SEES m^ -^^. 9i=i- — ^?i^^ iq=t^ ±=^e^t i^ 1-?-r~7T3=1=P=|: Ebenso selbstverständ- . I j m $ ^1 • 1 li li I t^^^g ßr p ^ßT ^t—frh^B ß fJ ^ ^ 9t J i ^^^^^^ felfcrcf±rt3£Ee r i: t f—-i- ß t — h-i- '''''' ^^ B^ Elfte Aufgabe. ^t-4 Taktart und Figuration beliebig. Bilde dergleichen Melodi'en. t f=^=^=^i Figurirt.^^E - i . Hier einiges Tonmaterial zur Auswahl: i^ 4r 65.-^^ :»=[: 2) '-^^ ^^pr^=^~^ i . lich Tonart.

Znsammensetzungeu. Die zweite Periode wird gewöhnlich nannt. (Perioden) wenn man Oberdominanttonart kann man kleine Mu- auf die erste eine zweite und darauf die zweiter Theil be- folgen lässt. §12. Zwölfte Aufgabe. Trio wird das erste (aus drei Perioden zusam- mengesetzte) Stück wiederholt. Aus achttaktigen Melodien sikstücke zusammensetzen in der . sondern für den gan- zen Satz das Material anweisen. Fügt man nun ein ebenso aus drei Perioden gebildetes Musikstück hinzu. welches in der Tonart der nante steht. Erster . erste wiederholt. Bilde solche Zusammensetzungen aus früheren Arbeiten oder neu.r 22 ^ J= ^ P§ — ^- ISi s r- m — =i=:g: r :32^ 1 Diese Bässe brauchen nicht unverändert beibehalten zu werden. da sie nicht nur für die linke Hand. so bildet' dieses Nach dem Unterdomi- das Trio.

Ebenso. No. *=Ö=it: —^-<^—^ a ^izzSzz* 3) Polka. -i-t ^^^ f -Takt alla breve. die rhythmischen Motive der bekanntesten Tänze folgen hier i) Walzer. Das Toümaterial ist früheren Beispielen zu entlehnen. §E^^=f=f: 2) auch No. 64.) pi ^ r.. *».) ^ Polka Mazurka. Schnell. 60. . aber 2/2 (Vgl. voller: W I <. Ebenso. s * ^:^ oder klang- 66. aber 5) Militär mar seh.-| abwech- Schlüsse <^ »S^l '^^ Klang- m^ ^m WM ^m selnd mit voller 4) Galop. (vgl. Es soll desshalb hier erlaubt sein.: 23 düng ausmacht. gleichsam kleine Tänze zu componiren. die Uebungen in der Zusammensetzung in Tanzrhythmen zu bilden. Langsamer. schneller.

^^^ ^=F z^ ^1— ^^K^ . _^- ^t # Beispiel.^ I ^ ^^^ I i^ $:t S:5:$ z^njL-y £ 5: '^-»-r . _. Als eine Nebenaufgabe sei hier die Bildung einiger achttaktiger Melodien in Moll gegeben. . Bilde mit folgendem Material Melodien ebenso zu Transpositionen derselben: i^ 67. f=^r #. Dieselbe empfiehlt sich be- sonders zu Transpositionsübungen.i=: §13. ^ S f^-f-.-^-J -^-rr * löEl» gL in Moll.24 6) Polonaise. Moll.

Hier ist darauf aufmerksam zu machen. gehört zu dem allgemeinen musikalischen Talent. ^i 67= 3E ~Z F r T J 27 f Wird der zweistimmige Satz ohne harmonische Begleitung gebildet.und Kraftaufwand möglich gewesen wäre. Natürlich muss der zweite Ton ebenso dem gegebenen Tonmaterial entnommen — befähigten sein. Man muss eben das allgemeine musikalische Talent nicht mit eigentsind. dass geund schnell fortschreitenden Schülern gegenüber legentlich der melodische Satz auch zweistimmig genommen werden kann. bei gleich geringem Zeit. ohne sie wirklich zu hören. wobei die Intervalle der Terz und Sexte zu bevorzugen sind.25 ^^ m 3=1: gs^ *:t=t *=&* — wenigstens Anmerkung. musikalische Talent bedarf solcher Hülfsmittel nicht. sondern auch seine Kenntnisse der Taktarten und Tonarten befestigt. die verschiedenen Grade der Befähigung zu beobachten im Stande sein. hat der Schüler nicht lichem Compositionstalent verwechseln. und kann auch aus diesen Uebungen keinen besondern Nutzen ziehen (es sei denn in Bezug auf correkte Notenschrift). wie es auf keine andere Weise.und Kinderlieder. Ebenso die Fähigkeit Musik . von dem eigentlichen Compositionstalent ist nicht nur pädagogisch sondern auch aesthetisch von grosser Bedeutung. als durch frgend welche anderen.und voll-klingendsten Intervalle. Hierauf beruht der populär zweistimmige Satz der Schul. welches oben bezeichnend Vorstellungsvermögen benannt wurde. so man aus den zu Grunde liegenden Harmonien immer die wohl. Die Fähigkeit Tonverhältnisse vorzustellen. und ohne Hülfe eines Instrumentes in- Noten zu übertragen. dergleichen richtig zu bestimmen. vorzugsweise Terzen und Sexten. mit dessen Entwickelung wir hier zu thun haben. wie der erste. wählt so einfach und unscheinbar sie nur sein musikalisches Vorstellungsvermögen geweckt und gebildet. Das eigentliche schöpferische. Der Unterschied des allgemeinen musikalischen Talentes. Einige derartige Beispiele sind als Nebenaufgabe zu versuchen. aber bei den zahlreichen gewöhnlich Befähigten wird der Lehrer durch diese Hebungen besser.

gleichsam das Ohr durch das Auge zu ersetzen. s. u. Melodie sich bis Doch sind diese Fähigkeiten als Vorbedingung für das Studium der Composition unerlässlich. ^ ^ aJ (Einheit des Taktes. Die Herstellung aller Art musikalischer Sätze und wöhnlichen Talente. Dreitheilig. dass sie sofort in Uebertragung auf die wirklich gebräuchlichen Taktarten erscheint. etwas zu produciren. und nur dem versagt. dem dieses Vermögen fehlt. Auch diese ergibt Diese Fähigkeiten können. von der richtigen Auffassung und Notirung einer einfachen zum Lesen und Herstellen einer complicirten Partitur erstrecken. 3 4 n 4n4 4n4 4 4 u. welche aber grade an dieser Stelle seitens der Schüler leichte und willige Aufnahme findet: nämlich die Ent Wickelung der Taktarten aus der Takteinheit.) I 4 Theilungsz. Theoretische Entwickelung der Taktarten. Taktganzes. dem d. Hier folgt nun eine Uebung ganz entgegengesetzter Art. w.26 zu lesen. was idealen Gehalt hat. Eigentlich der abstracten Theorie angehörig. Die einfachen Taktarten: Zweitheilig. s. je nach Anlage sich aus unseren üebungen. oder höhere Geistesgaben überhaupt. eigentliches Compositionstalent und allgemeine musikalische Anstelligkeit. • aus Noten eine richtige musikalische Anschauung zu gewin- nen. welches im besseren Falle durch glückliche Nachbil- dungen bereichert wird. Die grosse Mehrzahl der Componisten freilich behilft sich mit jener Anstelligkeit des blossen Vorstellungsvermögens. einzuschliessen. wird dieselbe hier dadurch zugäng- licher gemacht. Das Compositionstalent aber ist nicht die Gabe des Producirens überhaupt. und dazu bieten die vorliegenden üebungen die beste Gelegenheit. w. h. d. Für die Aufgabe des Lehrers ist es nun von grosser Wichtigkeit. §14. • . sondern die Gabe.) Theilungszahl : 2 3 4 c*« II) 4 n 4n4 » 4 4 2 (Taktganzes. oder bei dem es nicht durch Gelegenheit geweckt ist. und Bildung. ohne eigentliches Compositionstalent. sowie die Grade der letzteren zu unterscheiden. h. und von Natur dadurch auf die Seele des Hörenden einwirkt. Formen ist dem musikalischen Vorstellungsvermögen ge- un- bedingt zugänglich.

. 1 IJ.27 Die zusammengesetzten Taktarten Zweit heilig. c .

dem jungen die Intervallenlehre schaulich fest einzuprägen. undoverhalten sich zu dieser. Takttheil schlies- im übrigen aber nur an bestimmte vorgeschriebene Intervalle gebunden sind. Die Aufgabe besteht darin. das sicherste Gehör. Wer Schüler auch an- aber weiss.und Gedächtnissübung Schülern und Schülersschülern des würdigen Akademikers unvergesslich. taktige beschränken. Melodische Uebungen in Interrallen. betreten . . Statt der achttaktigen Melodien kann man auch.n. achttaktige Melodien zu bilden. der wird folgender der Gehörübungen nicht ungern Unter diesen gebührt der altbe- Rungenhage n'schen die erste Stelle. wie schwer ausserhalb eigentlicher Chorgesangsklassen dieser lässt. §15. in wurde darauf hingewiesen. der Terz oder Quinte der Tonart be- und mitjdem Grundton auf dem guten ginnen. welche mit dem Grundton. sich auf viersen. besonderen vorliegenden Verhältnissen Rechnung tragend. Weg unüberwindliche Scheu gegen derartige Gesangsübungen zeigen Abschweifung dass der methodischer Ordnung. wie die vorigen zur Lehre von den Tonarten und Taktarten. Die folgenden Uebungen sind nach der Lehre von den Intervallen zu geben. In der Elementarlehre Gesang von Noten. ist dieselbe leider nur in besonders begünstigten Lehranstalten durchführbar. Mittel ist. und wie viele Schüler eine fast in das Gebiet einige Beachtung schenken. währten sich.

'man auf Bekanntschaft mit den- selben rechnen darf.und Molltonleitern lasse man an den ersten fünf Tönen und gehe darauf zu den ganzen Tonleitern über. Dur. helfen. Bei Ausschluss des Gesanges und der erwähnten Rungen- hagen' sehen Nachbildungsübung lassen sich Gehörübungen nur durch Beurtheilung vorgespielter Tonverhältnisse anstellen. Folgende Reihenfolge etwa möchte sich empfehlen Reine Octaven und reine Quinten unterscheiden. Doch muss auch dabei der Lehrer mit grosser Rücksicht zu Werke gehen^ und sich. den unbeholfenen Schüler zu beschämen. sowohl in der Aufeinanderfolge.: 29 Oehörtibungen. Die ergiebigste Gelegenheit aber bietet hier die Intervallenlehre. z. wo . besonders im Klassenunterricht wohl hüten. wie im Zusammenklang der Töne. Dieselbe Uebung nehme man mit den vier letzten Tönen ab- wärts vor. der bekannte Choral: 3 Wie schön leucht't uns der Mor-gen .stern. zu unterscheiden. ganz und bruchstückweise. [indem damit. Harmonische und melodische Molltonleiter unter sich und von der Durtonleiter lehre man. um dem schwächeren Anschauungsvermögen nachzu- Alsdann werden Fragen gestellt. vielleicht mit einigen Bemerkungen über ihren ästhetischen Charakter (den gänzlichen Gleichklang der Octave. Moll harmonisch nehmend. Mit der reinen Quinte beginnt 68. . die leere Reinheit der ^Quinte) begleitet. auch auf militärische Signale. B. Bei der Lehre von den Tonleitern beginne man und halbe Töne unterscheiden zu lassen. ganze man sie vor- spielt. unterscheiden. Diesel- ben werden einzeln wiederholt vorgespielt. Beim Unterschied zwischen reiner Quarte und Quinte kann man sich auf die Anfänge allbekannter Melodien berufen.

waren in der geistig so hochbewegten Zeit Rousseau's häufig. 4V=:1V: i die Z^ZZIZZH ir- Fah. der schon bei der Dur. Wer den nur Blut und Wun-den. Haupt t=r. J. soll.Ei 70. welche neuerdings erzielt haben schrift*). welche dem mit Auftakt beginnen : . Für die anderen Intervalle bieten sich nicht so leicht AnFür die grosse Sexte fänge hinreichend bekannter Melodien. In diesen Ziffern schreibt die Classe zunächst einfach diatonische kurze Melodien von beschränktem Umfang nach dem Allmälig werden musikalischen Dictat (Vorspielen.=: ^e 73. *) Versuche. Vorsingen^ des Lehrers. den Musikunterriclit durch Vereinfachung der Tonschrift zu erleichtern. Ich bin jfc=p: £ ein Preusse. Hier sei noch einer Me- Frankreich bedeutende Resultate Diese beruht auf der J.: 30 Mit der reinen Quinte abwärts das deutsche Nationallied 5 69 5 (Wacht ^^=F- 3s am Rhein. in ist. 1^ El 71 voll lie - ben Gott Beethoven. Rousseau'schen Ziffer- Die Stufen der Tonleiter werden. dessen Fortsetzung sogleich für die kleine Septime dienen kann 74.an. möge noch der Anfang des Preussenliedes erwähnt werden Neithardt. 72.und Molltonleiter vorgeübt Anmerkung zu den Gehörübungen. Him-mel Die E-wi-gen rüh-men' des Eh-re.ne^ weht Sehr wichtig ist mir weiss und schwarz vor . lässt wal-ten. . der Unterschied zwischen grosser und klei- ner Terz. kennt ihr mei-ne ^ * Far-ben. iz==5.) Die reine Quarte findet sich in den meisten Melodien. ^ :^ ^E. tionen. thode gedacht. wie in den obigen Transposi- von 1 — 7 bezififert.

Kann man aus reinen Primen Melodien bilden? Nein! Wohl aber rhythmische Constructionen. sowie der grossen und kleinen Terz) nach der Reihenfolge der nächsten Aufgabe vorgenommen. eingeführt. %ri^=n:^xr^:m 4) Aus vorigen und reinen Quarten. Dnr. ä :s — r-~r-\ ^ ^EEB ES l^Lf Zßizt-m P :^t=P ^ . dem praktischen Lehrer Die Üebungen der Intervallbestimmung werden (mit Ausnahme der zur Einführung dienenden reinen Intervalle. 3^£3 i —*— ti=t tl #- -* 3) :_H* Aus vorigen und diatonischen Terzen. unter den zur Zeit gegebenen Verhältnissen. Dreizehnte Aufgabe. unterschieden werden. 9-^=t Secunden Melodien. mit besonderen Zeichen für Erhöhung und Erniedrigung. dieser Methode sind einleuchtend. :*^ ^- -^- ^^^^^. Die Schwierigkeit ihrer Durchführung. \) Bilde aus diatonischen 2) Aus diatonischen Primen und Secunden. 75. Der Uebertragung der Die Vorzüge Ziffern in Noten werden besondere üebungen gewidmet. wird freilich ebenfalls in die Augen springen.^ ^ 31 die Melodien ausgedehnt. wobei die verschiedenen Octaven in der Schrift Alsdann wird die Chromatik. 6~ i ^ j*^^ -^.

:iz HEEE^.— — 32 Aus vorigen und reinen Quinten.=^ izit ?2^i fe^^^^^^i^ 9) Aus vorigen und diatonischen verminderten Qui|nten. 4- '#=#=P= 10) itzz j—F—r-^ :i^ :t- Aus vorigen und diatonisichen übermässi gen Quarten. ^ ^ ^ :4: --^^'iii^^i: :e=± ^^^^ ^-5=w 8) Aus vorigen und kleinen Septimen. 6) :ä^fcS S :i=t fci^Dt 35 ti=:iit±=^ -25*- r=^^zaz33 7) Aus vorigen und diatonischen Sexten.s:. 5) £ ^E:± #-P- i: =i=r^ -#-««4=t=f: iiiö Aus vorigen und reinen Octaven. Ö: ±1*: 11) :[=4 :^-^- «==S=q: i ^ZI '^-i- Aus vorigen und grossen Septjimen P H i »- :t=t: :« 0- 5 ^ ^~» 3ÖI X=ii E3d=^^ ^=?t Z5ZI Tb- . tefi^SEl .

Secunden u. Gleichbedeu- ( tend ^ und ^ in Cdur. Sexten. als in der gege- benen Tonart vorhanden. ?=r ^e^^ ö ^^^S^3 lö? Fünfzehnte Aufgabe.) 1) 76. ^^ . z. aus Quinten. 77. Melodik. Mit gelegentlichem Gebrauch der Vorzeichen der nächstverwandten Tonarten des Quintenzirkels. Melodien aus beliebig gewählten Intervallen zu bilden. Ein }f mehr.33 Hier es ist von Vortheil. dergl. B. Alle diese Arbeiten zur Intervallübung bieten auch geeigne- zum Transponiren im Lesen und testen Stoff Spielen. Vierzehnte Aufgabe. i^ ~^^^^^^^m Bnssler.) -"j. Uebermässige Prime chromatisch zwischen 1) den Stufen der grossen Secunde. oder weniger. — £^E^£^E^i5^3E^#^^^gi ß- t=^ t :^±=t 3) ^--^ Ein ^ mehr und ein jt weniger. ^EE: i ?=3 21 Ein b 1^ -0 t -fSJ—•—:*=- t =Rgg=^a^gg mehr. (Ein ö oder ein b mehr.

^-0- m HEE* \^ i s ^s ' I i ^ ^ I i 3tji:1: ii^i^Sfc -^« ^=it — ^i^— 3) Die chromatische verminderte Quarte zw sehen den Tönen der kleinen Terz.rt ^ :t=W- Ät ^m . Moll. m=9 g+fii feg|-. a) Harmonisch. \] Grosse und kleine Secunden und reine Pri-J men. Lässt sich unter kürzer halten. 78. Ü^^^^^^i^l^^li ä—f—f^ ilZZIE ^ \=t S- 4) Die chromatische verminderte Quinte zw sehen den Tönen der reinen Quarte. Seehszehnte Aufgabe. #fc s^^^p^i^i^^^p Umständen noch weiter führen oder etwas Zur Melodiebildung in höherem Sinn ist Studium der praktischen Harmonielehre erforderlich.34 :?5=f|S!= t=t i£E£ Die chromatische Secunde zwischen den Stu- 2) fen der reinen Prime.

^ :1"!5^ 3*^ ^ t=t Si=±-*Si Nebst verminderten Septimen P si f^^^s^ 3=«: i^i^i . I^S^^ ^ ^ g^ * I :pr_. S^fe^^ ^^^^^^ 4) Nebst reinen Quinten._ E^ ^=ä? ^EE* ¥ 1=^ E^ES l^. fm 5) 5 -^- jtd=±: Nebst reinen Octaven. fi ^ a^Hw *[ Ä*^ l^-:=V :^ 7) p^ - 8) s^ m^^^- ^^^ Nebst kleinen Septimen.35 2) Nebst Terzen. m^ =i=^ * 6) T l7 Nebst grossen und kleinen Sexten. 3^ Nebst reinen Quarten.

-

.

36

Nebst übermässiger Secunde.

9)

EESEi

3
10)

-^—^-c^

g

m^

^fit

--^

t

i=^

-.^nzdr-

^

Nebst verminderten Quinten.

E5E£

s
^

S=»:
:;=#tt^

ß^ß

-^.._

:f.qc=p=^

:ß—ß'i

Siebzehnte Aufgabe.

In die nächst verwandten Molltonarten über

gehend.
:i:

^

-»*—

-^^

=i^

3;

hmoll

^^l^^Ü^

l=t:
:!=i*z=*

amoll

b)

Melodisch.

Achtzehnte Aufgabe.

^^£ar^^^^i^^te=g

^^^^^^^^^^^^^^
c)

Gemischt.

Neunzehnte Aufgabe,

^^^^^

^^-^^=^T^^^f^
barm.

•—F-#

mel.

^EjEÜI-^FF^^g^
-it^

faarm,

mel.

barm.

i=it

iK

5

Die ausgedehnteren Freiheiten der fünfzehnten Aufgabe
sen sich selbstverständlich auch auf Moll anwenden

las-

37
§

»6.

Ausziehen von Intervallen aus gegebenen Accorden.
Figuration.

Zwanzigste Aufgabe.

Gegeben: Accorde und deren Tonmaterial durch
Octaven. Dieselben sind in bestimmten In-

alle

tervallen zu figuriren,

d. h.

Zusammenklang

Eine bestimmte Taktart

aufzulösen.

den, doch kann es

immer

soll

in Tonfolge

dabei beobachtet wer-

dieselbe sein^ da es sich hier nur

um

Auffassung und Bestimmung der Intervalle handelt.
1)

Gegeben Dreiklang:
z.

soll

in a)

v^erden

B.

Terzen, Quarten, Quinten, Sexten

figurirt

:

79.

1

M 3E
'~F.

g^^^:

m

-bß.

(Aus jeder derartigen Aufgabe ergeben sich zahlreiche,

oft in-

teressante, Figuren.)
b)

I
^

Quinten, Sexten, Octaven.

^^.

#^
,


38

m^
*^

;&

itS^^
'J i^

^~|

^&=i=^

B^

^cr
c)

Terzen; Quarten, Primen.

u-^^ 3=i^ T^
i«9±=i2p: iiT~F-y

1'^

_-ß-i-t-

-^r^

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f^mr+^^^^P
!?*

w*"

T^:^

£Efe
u. a.
2)

Gegeben

z.

a]

80.

In

m.

irgend ein Septimenaccord*).
B.

^^=
W-ß—

Terzen und (überm.) Secunden.

9i

i^ii^^S
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Äip^^

^^^^«•^

i

9!=^
*)

Wohl

zu merken

noch unbekannt.

:

dem

Schüler

ist

die

harmonische Terminologie

Quinten. w. -j- Auch kann man. .39 b) In Terzen.) Quarten und (verm. aber nur solche. s. die auch ausser Zusammenhang verständlich und wohlKreis der klingend bleiben. (überm. *^ >^^^ g^i ^^m i^^^ ^ ^ tt** «* r-p— u. um auch die selteneren Intervalle in den Uebungen zu ziehen. Mischaccorde geben.

Die Melodie beruht auf der Harmonie. wenn sie einer bestimmten Art von harmoniefreien Tönen angehören und wohl klingen. Aufwärts kann sich ein Vorhalt dann auflösen. das Tonmaterial der Melodiebildung . einzuschalten. sondern gönne man dem Vorstellungsver- . wenn sie zwischen zwei harmonischen Tönen stufenweise fortschreiten. Bameau. beschränke man gende harmoniefreien Töne Anwendungen anderer Art aus- sich doch im Allgemeinen auf fol- : Vorhalte und Durchgänge. Die gegebenen Accorde enthalten zugleich wieder. als die in den Accorden enthaltenen. Mit anderen Worten: Halbtonweise kann sich der Vorhalt gelegentlich einmal aufwärts (in einen harmonischen Ton) auflösen. andere Töne. also zwischen Ele- mentar. wenn er im halben Ton fortschreitet.in. Einleitung.und Harmonielehre. Frei eintretende Vorhalte. La melodie nait de Vharmonie. Uebrigens hüte man sich wohl. Ohne vereinzelte glückliche zuschliessen. Die folgenden Uebungen sind nach der Accordlehre und der Lehre von den harmoniefreien Tönen. wie im ersten Abschnitt. diese Regeln etwa auswendig lernen zu lassen. dürfen nur vorkom- men. Solche Vorhalte werden mit Vorliebe durch chromatische Erhöhung gewonnen. Harmonisch -melodische Uehungen. wenn sie sich abwärts in einen harmonischen Ton auflösen stufenweise .

Dazu ist eine Melodie zu bilden. i^ -u — u- f=ß ^s ^ .: 41 mögen des Schülers möglichst viel Freiheit. ^ TZZ—ZI ^ 81 g^^ Gegeben 5: * Harmoniefreie Töne dürfen vorkommen. indem man nur die gröbsten Missfälligkeiten rügt. Modulation Endlich schliessen sich ist nicht ausgeschlossen. Einundzwanzigste Aufgabe. Nachdem man durch mannigfaltige Versuche im kleinsten Umfang einige Uebung erlangt hat. leichter. Die Hebungen können in drei Arten ausgeführt werden Tanzes. Gegeben ist der Bass. aber nur unter den oben gestellten Bedingungen. § 18. die Harmonie und das Metrum in Vor. Etüde und in : Variation. Die gegebenen Accorde der Linken werden einfach rhyth- Art des der der misch figurirt (Taktschlag). dehne man die Aufgabe auf das doppelte Mafs aus. cadenzartige Figurationsübungen aber freier und an. den letzten Intervallübungen verwandt. '^^^^m 83.und Nachschlag im Umfang von zwei Takten.

^ 42 Zweiundzwanzigste Aufgabe. Grösse der Wiederholung die blosse Aehnlichkeit.^^\^^^ ^ 4 . i^^^« t- I d=± NB. wie früher. fe?EBE^ St ^ -p-0- ^ 84. •— ^i=pa^ iw i i « ^Ü :1: itzt Die gegebenen Harmonien können im Nachsatz andere sein. Durch Wiederholung mit tonischem Schluss gewinnt man. Dergleichen Sätzchen bilden. Dann tritt an die Stelle der Gleichheit in Der Rhythmus und und abwärts. 9i: ^ m u^ '^ ^^m %E:^^. als im Vordersatz. die Töne nach Redürfniss der Harmonie verändert. selbst 85. die allgemeine Richtung der Töne (auf- der Intervalle ungefähr) werden beibehalten. achttaktige Melodien.

43 Dreiundzwanzigste Aufgabe. Perioden genannt. =£^ 86.und Nachsatz gibt. (Vgl. werden Figurationsmotive Etüden-artig ununterbrochen durchgeführt. Die zum Beispiel einer grösseren Ausdehnung Ganzschlusses und der Gleicharunvollkommenen in Folge ihres tigkeit ihrer Theile. Periode No. Ueber Bässen. achttaktige Sätze bilden. Figurationsübung. Hand gleichsam als . Auf beide Arten. welche ihr mehr die Form eines doppelten Vordersatzes als einer Periode von Vorder.) der Harmonie verschieden. ähnlich den vorigen. nen hier und dem Aufgabe die ein grosses 2 allenfalls 1 In allen Theilen sei die Bildung Begabte und fleissige Schüler kön- 6-taktiger Periodenbildung X (3x1 6) bekommen. § i2. werden auf bekannte Weise durch zweiten Theil und Trio zu selbständigen Musikstücken zusammengesetzt. 85 bedarf Dies hier nebensächlich. durch Gleichheit oder Aehnlichkeit der Theile. §19. } pöEt Ji: Hier ist Sl mf=fz ^ £ES ^ das lileine Arpeggio der rechten technisches Uebungsmotiv zu betrachten. aber ohne Figuration. noch Vorspiel und Coda hinzuzufügen sind. Solche Sätze. Takte langes Musikstück bilden.

44 Die gegebenen Bässe dürfen hier harmonisch reicher sein. m fc^=F:J:---F=*=Ff: x^±=t=E^ ^k=t '— 1 1-« r :^ m-. Bässe. -l =i-- ^^^^^m^^^m ±t^ Vorhalt. sich leicht greifen lassen. feE^^ziErf?i»^^3 "" l und l E? I viele andere. 11 Fis-moll. triiJ -t=t- ^^ ^^^mi '=^'- m^^^^ Das letzte zweihändige Motiv in Figuration auf. die auch moduiiren. Geeignete einfache Motive. Doch gebe man nur solche. löst die Accorde ganz und gar . die man allenfalls Studienwerken (Finger- übungen) entnehmen kann. ^ 87.

ferner folgende Vorschriften geben : und werde dritte Variation sei in Moll. werden. ein Thema und Variationen. Thema. Die fünfte Variation sei ein lebhaftem Tempo den Adagio.— 45 Vierundzwanzigste Aufgabe. Minore Moll) bezeichnet. Harmonie Die aber harmonisch wird figurirt in allen Variationen festgehalten. über einem gegebenen Bass. Figuration nen Bässen. die fünfte einigt. Thema Das sein. Hier folgt ein durchaus auf Schülers stehendes Beispiel. Die vierte. CS» Andante. m± ^ ^ 5 . zuletzt die sechste bilde in Schluss. höchstens 16 Takte) (8. werde dagegen als (d.r^ i t 88. in acht taktigen Sätzen zu gegebe §20. Tariation. Man kann Die (d. i. als Maggiore Dur) bezeichnet. als erst die vierte Variation aber Maggiore und langsames Tempo ver- in Moll ist. soll nicht tanzmässig sondern mehr liedartig und getragen. dem jetzigen Standpunkt des Dasselbe weicht insofern von den gegebenen Vorschriften ab. i. Pünfundzwanzigste Aufgabe. und zwar kann in verschiedenen Graden. Gegeben 9i i :^t=e ^ : 5i r ' t ^ . Eiide. wieder in Dur.

2. i TT~^F^=fe^J^3C ^ ^ 1—4I ^ ^ ' 1 Var.^ ^Si SS gtrt :t=t ^E^^^^^^^^^^^^gE^g^ <. p ß ^EEÖ i gesteigert. ^. . 3.46 ^ ^^^^ Var. \ Bewegung etwas Bi^ Vh. Klangvollere Linke. P=*= f-l-N^ ^^ i -4—f-fr Bewegung zu Triolen ^i=&: e^ p g^ ipz^i^r gesteigert. t-ß^ß-ß- ^ ^m- ^£^a^E^SE^E^2a^£E^ ^f: ^^^%£4=cfe ^R^^ #^:f: I 5: . ß =*=PP^ :?:± ^ fe ^3 — ß- t=t -j— Var. Linke Hand =s=p=^ : i&ti Achtelfiguration.

47 Var. Moll.^gg .«--Piü lento. . Sechszehntel durch Pausen unter- gifi^^ ft=^i= ^ lEEEEEE P—•- •-#= brochen. . Maggiore.*^ Bewegung vorherrschend. Minore. ^^^l^^^^P ^^g ^ ^ ^^^^^^^^1 f^ :?: M^^ ff . t.fj^ *-T^ . * 3iE^^^ ^^il^^^ä^ Variation verbunden. 5. §?fcl^ A :t=: Var. tlzzi^: Langsame und Dur- tp h^t ^m. 4.

bei seinen figu- Cadenzen verschiedene Rhythmen zu mischen. fast gleichem Rhythmus durch- aber einstimmigen Arpeggio in führt. überhaupt seiner Phan- rirten . Zusammenhang aus inneren Das folgende Beispiel von Beethoven. in Musik- stücke eingelegt wird. Statt der Triolen in ß/g-Takt geschrieben. Unter Cadenz verstehen wir an dieser Stelle eine lebhaft figurirte Harmonienfolge ohne feste Form. :?=?==« 7i=:!£ fe^ ?=?: ^^^^^ :?:^ 4— '^EE^ -^ 1 :?=^=: -h^ tl -»^ ^1 §21. ^ ^^ "^"^^ -^- Finale. um die Bravour des Spielenden zu zeigen. 6. auf der höchsten Höhe der Kunst stehenden wendungen dieser Form gehört. wel- ches zu den. ist technisch An- sehr einfach.48 Var. oder sich im Gründen ergibt. gelegentmehrstimmige Griffe anzubringen. lich Dem Schüler bleibe es unbenommen. und mannigfaltig welche. da es die zu Grunde liegenden Accorde nur im zwar grossen. ^. ^ Vivace. Cadenz.

^ :?=? s^^ ^E^T=0-J=^^ . liegende Accorde. iasie freien = = Sonata appassionata. ilzz^r^-^ -&L —"^ B=^ ^z^=:^=g^_=E^g3-=l^^^ 89.) ^^ö=^I^= a: i^- Sl i eIe*^ 0=?=?: ?=didiiii=^izzt=* te-^^^ :*<— i^- P it=?==a Sextaccord des verm.S 49 Spielraum zu gönnen. Melodik. W^t- g? :? _-y *4 = t:*t: ^-^ tL^ - ^=?: W- r-v- i^zi^irr Harmonielehre u ^^=^=g^^ 7— i^t: § 27. Der Umfang des Instrumentes darf gehörig ausgebeutet werden. i Sextaccord (Elmtl. Zu Grunde § 130. ±±n=Ä. Dreiklanges. ern. ? *:=^ at* ^=^ ^m Bussler.) des Dreiklanges auf d. See.

Stufe ttt=:r: :?=« ä ^iiS a? ?q? f r^ M-j^ ^__^ :?=^ 9^0 S! der 6. des Dreikl. der Stufe ^^ ^ta^s i^6^^^ ?=?: ?=?: ^— g^^ is^^ :?==r 7. Stufe. des verm. der 5. Stufe. der 4.50 ^^3='T-nr-^^ i^E=^ 55^f-^-^^^^ f ^E^ *te lj ^ m -^=^ 7 ^ f=?: Sextacc. Dreikl. ^ *i ^^^ 7 '^ * 7 |ee£ =3 .

H^^ ^^=^ #• «: f «üp t1^ :?=?: ?79= :§+ f^F^^= ^t — -7i= B :^i=tg .= 51 8 -^ Sf =j=-r-L£4^- :k* y d i= 7 ä^3i^^^^^^ =ta=^ 1 y ^ »ft^ ^ #.

!ä= ^^^ii S^^p^ .F 52 ^m^m tl* t—" i^m n-^£=^=t ^T-T^^ ! ^lzz^z^=?:^ ^— ^^ rz i ! ^ 1 a Quartsextaccord. K^ ES ^M 3* S . ±Ffc s^. .-Septimenaccord.1^- l^^^^p^ giaa=a* s Dom.

-k- ptEfeE i g £ -ijte- e £ ife: ^^^^^^^^^^^ :i=4: ^—^. diatonische und chromatische Tonleitern sind zu berücksichlisen. — Ö: : 3 gi -(* ^. fr 90.^ ^a 5. Seehsundzwanzigste Aufgabe. Bach. Caden zen.— r : 53 In den folgenden Hebungen sollen die gegebenen Accorde ganz und gar in Figuration aufgelöst werden.:=i^i --Hg" —— —— l=P=:1:==:|: L g^ ^ " 4 '- "J" "l '-\rcLi ! i^ — fi»— . -h^- t=^ :f::==t :^: IäIZ 2^ -1 — ^-=1: —— .. Grosses und kleines Arpeggio.

-—~i T — —^ -— 3 ^^ »i t=t 1 L — I f^ Ä Pi=f I q > ^- 1=^"-' 4^ ^ r -r l—Y^-T LZIS if6 . g5=J^:^=^^^s=^r"jr^=^ ^ — t- ^ ^—u~ I —^b— T-l-^-L I .— — t 54 * * Ä •*• i 1 I — ^ -s^ g^ ^ 4 r\fiti± r—"-t Mozart. ji^^ f t^ .^fe—^k«? U ?5=?: 9ii^ -S ^ l • ^-^^^-r^if :*:Sf=3 — K *^l^f* • .

^s: ife=i=iÜ= ^iife £--r^-T=E S> «> 3r B !» P -^ %&<s. ^äEii rüS: iK —^-f-a-t-?g-pi: -JtS =*: *=9 ^tj 1 Beethoven. eEE i^a: r F" gü^ ^^ ft^-^-^- g£ZT~g~ Eda^gfprii^^i^if^p^ ^ir^^^"'n^'='h=t^"f^ -~l— 4-4- . SEJ 3^E i7=- i pj^ 5f= sztzsiite. i» l:^[!=p4:8g 8=- S^i^ itfe^^SES :s^ 1^ ^ 1 .s^ :i==t s^ -^-ffit-* :*i=t^.55 :..

g^^l^ii^p^i^^^ Auch auf die entgegengesetzte.-4 ±** 1^^ I ^^it^t^^t^ §ife3 ffi feÖ ^^^^^^^^^ :fcatiht üz. . a. Etüden. lich etwa Bach'schen Praeludien. ebenfalls sehr nutzenbrin- gende Uebung soll hier wenigstens hingewiesen werden nämdas Ausziehen der Accorde aus lebhaft figurirten Sätzen. ^^feEl3£fekg^^^^!^^^^S '^ —Ä—=: iJ g 8=*pä=iF3E^pra ^^ «^M^ 35Et S=tf^ I ^. Besonders förderlich ist diese Uebung. fi.56 ^ ^ t=i*: -fi. =K I — -ß—0 ^ #EJf^E — i. wenn sie ohne Vermittelung der : : Schrift sofort am Instrumente geschieht.«» a I I h^ — J=bi_l_»l 83ESEg *=t I I h- l-^-l-. Concertstelien. -C^T- 5^?^ "^^r 2ö:i: -S^- -GP- -ä^a_ \ ^- ^ W- Liszt.

— wo es nicht durch praktische Schwierigkeiten gebieterisch gefordert wird. welche von Begriffen und Definitionen ausgeht. Für den jugendlichen Geist ganz unfruchtbar. allenfalls an Beispielen erläutert. Die hier verfolgte Methode des Unterrichts steht im entschie- densten Gegensatz zu jener Lehrv^eise . bedarf der Begriffe entwickeltere — (ähnlich Zöglinge rechnen der Schulgrammatik) — zur Uebermittelung und Ordnung der Anschauungen. hohen Grad von Herrschaft über das so gut wie die anschauliche Material unbedingt voraussetzt. Diese Methode hat Verf. Das Verkennen und Vermengen dieser drei Standmethodischen Monstro- punkte führt unausbleiblich zu sitäten. Glücklicherweise wehrt sich der jugendliche Geist durch entschiedenste Ablehnung gegen alles ihm fremdartige und aufgedrungene *) die man als niedem Slaudpunkt der Anmerkung. dere Salonmusik zu bezeichnen pflegt. — von verworfen. darf auf Begriffsbildung überhaupt nicht Denn wenn auch in jeder Disciplin der Begriff das hingezielt werden. bei der Stellung. Der grösste Theil der Compositionen. diese durch Auswendiglernen einprägt. Hier aber. Zweck und ihre Definitionen Ziel der Darstellung sind aber erst deren Studium einen in der die Begriffe und Musikwissenschaft.. wo es sich nur um das Vorstellungsvermögen handelt. Höchste ist. welche Vorstellungsvermögen und sogar Talent voraussetzt. Der strenge Gang der Com positionsieh re. und weisbar schädlich. so ist er doch auch überall das Letzte. welche zur Zeit die Musik im öffentlichen Unterricht einnimmt. welche von der Anschauung ausgehend den jugendlichen Geist allmählig zur selbständigen Begriffsbildung heranreifen lässt. 57 Der grösste Theil der Schüler geht. nicht über das Studium der Elementarlehre hinaus. . in der Elementarlehre durchzuführen Versucht. Sprachwissenschaft Sprachkenntnisse voraussetzt. auch im Allder pädagogischen Wissenschaft längst gemeinen auf geistig schon kann. ist in seinen Folgen sogar nach- dieses Verfahren. Für diesen dienen die vorstehenden Uebungen zur praktischen Aneignung und endgültigen Befestigung des elementaren Lehrstoffes. steht auf *) Die vollkommenste Methode bleibt immer die.

welche den hier. durch unbewusste Entlehnung fortpflanzt. sondern sich von einem Werk zum andern. hier nicht getadelt werden.) schreitet dabei allmälig zu alles Complicirle schwereren Aufgaben und Naturwidrige. — die zur Zeit Art. so dass sich der Schüler durch diese Besitz der vorherrschenden Rhythmen befindet. Spiele im Viervierteltakt eine Halbe und zwei Viertel durch alle Tonleiterstufen auf- Man und abwärts. entwöhnt sich der Klavierschüler so sehr der selbständigen Bildung derselben. . im praktischenUnterricht aber sofort am Instrument. und liegt desshalb die gleiche Gefahr weniger nahe. Aufgabe I. zu machen sind. — in vor der Compositionslehre. dass Dess- aber ihre Be- der Lehrer hohem Grade bedenklich macht. II. (Am Klavier harmonisch: Handgelenk. dass er besserer Autoren gegenüber völlig hülflos dem rhythmischen Reichthum ist. B. Doch sollte man mit jedem praktischen Musikunterricht üebungen in selbständiger Bildung von Rhythmen verbinden. Bei einstimmigen Instru- menten kann der Trägheit des Schülers nicht in gleichem Grade durch die Composition Vorschub geleistet werden. gegebenen entsprechen. IX 4. mik der Compositionen dieser Was die ganz Rhyth- eine Hand fortwährend die Taktart angibt. Es sind dies also gleichsam Compositionen halb sollen diese Werke nutzung beim Klavierunterricht. Z. Uebung im sicheren vermeidet aber fort. umgehen kann. ist kaum die banale Dadurch nämlich. nur dass die härm oni sc he Grundlage dort nicht ausdrücklich gegeben wird. ohne Gebrauch von Noten. von einem Autor zum andern. VI.58 Elementarmelodik.

Die noch folgenden Uebungen schliessen sich den abschnitten der Harmonielehre an. Abschnitt den Hauptdreiklängen und dem setzt Die Uebungen sind anzustellen aus. und den Endschluss. man dem Schüler. Haupt- deren strengen Lehrgang sie. gegebenen Accorden (durch Gene- raibassschrift) und gegebenem Rhythmus. AUmälich ge- währt man nun dem Schüler grössere Freiheit. dem Schüler selbst. Harmonisch -melodische Uebungen. Die Melodie bewegt sich in gleichem Rhythmus. ihn nur an die Vorschriften der Harmonielehre bindend. nicht zu berücksichtigen. Fortsetzung. während der Ausarbeitung der Melodie. Mittelstimmen sind. indem man ihn an weniger Vorschriften bindet. Zu jedem Bass werden zwei Melodien gebildet. Die Beispiele umfassen acht Takte in Satz form. anregend unterbrechen. zu Gunsten der weniger befähigten Mehrheit der Schüler. Alsdann gibt man nur einen Halbschluss (auch unvoll- (Bezifferung) kommenen Ganzschluss) 4) Endlich überlässt in der Mitte. mit dem vorhandenen Material selbständig zu arbeiten. 1) die Bekanntschaft mit Dominantseptimenaccord vor: mit gegebenem Bass. . 2) Zunächst überlässt man die Bestimmung derAccorde 3.IV. wie der gegebene Bass. Der vorliegende IV.

ä gfcEe-r-1^ i=z|: Zweite Melodie. Au Harmonie und Rhythmus gebunden. Gegeben soll bestimmtem Rhythmus. feB^j J Ff^rl^ :^ :|=: Gesehener Bass. '' ^^^^m=M^^^3^0^^^ :?=tf=?=teEpEs3333 =*^=u=t ^ ß ß ^cf: 4rt^=5c :i^=t^: z^z^ctc . satzes: Siebenundzwanzigste Aufgabe. iprziz: s^ iü t=t 5 l bfeEElEE^iEg. 91.^^4^j=j4=^ Folgen einige Bässe nach Haydn ^^E^^^^k^^^^E^^^^=rf^=i'^ zw=riii^fz :t=t: Auftakt der Melodie. Dazu werden nach Art eines Vocal-Chor- bezifferter Bass in eine Melodie gebildet Als Vorbilder dienen die Muster der Harmonielehre. ^^ ^—^ — — —J L I \ } r * t—^-S' s- I S h==ip. Erste Melodie.60 §22.


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§23.

An Rhythmus und Cadenz gebunden.
Aehtundz wanzigste Aufgabe.
Nur Halb- und Ganzschluss in Form eines
und der Rhythmus im Schema gegeben.
92.

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bezifferten Basses

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Die Ausarbeitung geschieht in vollständigen Accorden.

62
üebungsbeispiele.

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93.

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Eine leichte

,

und

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vom Schüler auch

dergleichen Rhythmen

ständig bilden.

II

selb-

für das rhythmische Vor-

stellungsvermögen lohnende Arbeit.

§24.

Nur au deu Rhythmus gebunden.
Nur der Rhythmus im Schema gegeben.

Der harmonische

dem vorhandenen

Material gebildet.

Satz wird dazu frei mit

Gewissenhafte Schüler können sich das Material der jedesmaligen Tonart erst zusammenstellen.

Z.

B.

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63

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gis h

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Neunundzwanzigste Aufgabe.

nach dem gegebenen
harmonische
Sätze.
Schema

rhythmischen

Bilde

Beispiel:
94.

Gegeben:

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J.

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Rhythmus

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entlehnt?]

§ 25.

Frei.

Nur der Umfang der acht Takte und das harmonische Material

gegeben.

Gewandten Schülern

,

besonders

wenn

sie

die

Uebungen

und auf spätere Arbeiten vertröstet werden. sich. Bilde hiernach harmonische Sätze mit den drei Hauptdreiklängen. verschiedene Noten- sicht. Bei sehr langsamen Köpfen beschränkt man sich auf viertaktige Sätze. die Me- das Leichteste. sowie der folgenden^ eignen sich ebenfalls zu Transpositionsübungen. dem Dom inantaccord und ihren Umkehrungen. vom tiefsten Das umgekehrte Verfahren führt lodie. Accord für Accord vom tiefsten zum Sie Tonarten gelesen. als werden dabei höchsten Ton in anderen Blatt am In- zum höchsten Ton zu leicht dahin. gattungen Dreissigste Aufgabe. Die Arbeiten dieses Abschnittes. wird es nicht Material harmonische Sätze selb- Talentvolle gehen gern über die Grenzen des Gegebenen hinaus. müssen also zurückgehalten. Auch beim Transponiren vom strument gewöhne man lesen. besonders in rhythmischer HinDiese sind also daran zu erinnern. Die gewöhnlich veranlagten Schüler thuen meist zu wenig. in Anwendung zu bringen. . allein zu transponiren. aus dem gegebenen ständig zu bilden.64 der vorhergehenden Abschnitte gemacht haben schwer. . und die Accorde zu errathen.

melodische Uebmigen.: V. Innerhalb einer Tonart. Harmonisch . in ^ Gegebener Bass. Melodik. Einunddreissigste Aufgabe. Bilde mit diesem Material zu gegebenen nicht bezifferten Bässen Melodien im Rhythmus des Basses. Der Schüler ist im Besitz der Aecorde der Tonart der drei Hauptdreiklänge 1) 2) des Dominantseptimenaccordes 3) des Nonenaccoi'des 4) des kleinen und verminderten Septimenaccordes 5) des verminderten Dreiklanges 6) der Nebendreiklänge 7^ des Nebenseptimenaecordes. ^=^: ßtmii ai^^ . A. Erste Melodie. Harmonisch und rhythmisch gebunden. Zweite Melodie 95. §26. Bu ssler. Fortsetzung.

=rf-. An Rhythmus und Cadenz gebunden. ^eSeIeE ^^ §rö izzzqc — ^ *T 3s 25tJ= I^S=g=g^^|g :ti=t ^^^^F-F.t 66 g^ i^ -gi- Tt: :ifc^ # -P i > I *=^»3.^fe^=£ §27. Zweiunddreissigste Aufgabe.und Theilschluss werden gegeben.?i-r"'^^j: :s 4=±4 :p=l=P= ^^ ^t ^^ B. Bilde hiernach harmonisch -melodische Sätze._* S^ i^^sE^^^^.^EEgE:^E|E=SE|:^jg^| .^^Eztrzt 11 f=i. Nur der Ganz. Gegeben: I 1 i i I 4 ä 4 4 4 iTT ^ i 4 4 4 ! 4 g^|^ zi_-3:i=: ^ "^ Ausfüh- * f rung: ^^ 9igEa:. ebenso der Rhythmus im Schema. j 4 96. fe5g 4—4^3i=.

nicht man naturbetrachtend oder patri- aber erotisch sein.I ? 67 h I I ä rrr^ I i ä ä ä ä ä ä' h i ä ä* d i i s) ä mh^==k=^=^ s \V i-^ P3T~T^ ji —tf^p^ ? h I N h I 1 h I h h I J. können auch. §28. Gluck'schen lyrischen und Tanz-Sätzen.) 5* . Auf jede Zeile kommen zwei Takte. 97. B. aus diesem harmonischen Material 1) Bilde selbständige Sätze im Umfang von acht Takten. Die Rhythmen zu entlehnen. indem Sätze verschiedener Tonart aneinanderreiht. 2) Bilde dergleichen zu einem gegebenen lyrischen gereimten Texte von vier Zeilen. z. (NB. — Mit Text. . Frei. ^i|z5: f i I N I 1 1^=^^ p£ ?^ Andere Beispiele können den ähnlichen früheren Aufgaben thut man gut Meisterwerken entnommen werden. Die Texte müssen religiös otisch. Hier scheint. Gegeben. falls längeres Verweilen erwünscht zusammengesetztere Formen versucht werden. Dreiunddreissigste Aufgabe.

^E^ i^Ei^ =F Wie 98. Gebrauch derselben im Bass und Mittelstimmen.) gleich. Wie Wie glänzt die Sonne. Am ist dem der jetzi- häufigsten j und beliebtesten sind imDreiklangdieQuarte: . Goethe. ein vierter Aehnliche Texte bei allen Lyrikern zahlreich. auf gen Standpunkt des Schülers. etc. Melodie alle regelmässigen harmoniefreien Töne von vortheilhafter Wirkung sind. B. glänzt die I i i wie lacht die PÜl ?i l±=ft:?ij=t::it: (Hier könnte Flur! -^ z. wie k 1 I izt: 1-. § 29. B. Mit harmoniefreien Tönen. Während in der Oberstimme . lacht die Flur. Anwendung harmoniefreier Töne. in Fisdur der zweite Vers angeschlossen werden.68 Gegeben Wie : herrlich leuchtet Mir die Natur. dann der dritte wieder dem ersten in Edur oder gismoU könnte folgen. Auftakt unisono.L m die äE ^=r--=f f 1 ^ Son-ne. leuchtet herr-lich a^ mir Na tur. zu beschränken.

Regelmässige Durchgänge sind jederzeit gut. J. Vierunddreissigste Aufgabe. 1 IJndecimen- £ 1 und Terzdecimenaccorde und besonders (vorgehaltene Accorde) sind — — bekannt.a : 6^ l^^^i^^ 99. 2=!£ *:•' [ herr-lich MM ^ \ V \ leuchtet mir die • _P> \ Na 1 \ - * S^i^^ipüip^ wm i jt IL V wie tui% -' . 1^ . Bilde Sätze mit ha rmonie freien Tönen.=t=ff auch bei gleichzeitiger None der Oberstimme ^^i^ '^ ^ Septimenaccord der \— im Vorhalt der T o n i —p—f=Jl— i c g g -5 Tonica. doch verursacht ihr häufiger Gebrauch den aesthetischen Fehler der Zerfah- renheit. ^-^tzi- ?=*5-. m. Schlüssen an- bei wendbar. Pg^? ö y Wie 400.

«^ fcai±:zg S=ff 1^ 6 Harmoniefreie Töne. 1} Bilde zu modulirenden Bässen Melodien in gleichem Rhythmus. Pünfunddreissigste Aufgabe. 4 i —röii^. Melodie (geben Gegeben ff zuerst. wie glänzt die 1" i lacht die — Flurl ^1^1^ i Mit Moiluiation. 2 ausser den bezifferten. vorläufig keine Rücksicht zu t-"-t P i ^ i j £ ^ ^ i i. Anwendung der Modulation. Die Melodie wird zuerst gebildet. '^^^ Zu gegebener Modulation bei freier Rhyth mik. § 30. 3¥? 6 dürfen vor . Auf Mittelstimmen -f^^-rry 101 u:jf^^ mi#^ 2) — — —t 4—4j -1 « t- I m I LJ^l 1 I t=i: I * S^E^i ?=f--r gi- I ^ g^^^^^ 1^6 ist nehmen. C. kommen.^ : « — l 70 *fe3E^^=^:^ :± ^ I I Son-ne.

Wie hier. das Material immer reicher. jedoch nicht überall in gleicher Richtung. .. 103 Wie herr-lich N SfJ etc. sechszehntaktige Sätze) zulässig. und schreitende Bereicherung des Materials und dasselbe . nicht 1 in vollständigen Accorden ge- die Melodie zuerst. erzeugt so die verschiedenen Stilperioden. so beobachten wir auch in der Entwickelung des einzelnen Künstlers eine fort- Zunahme der Herrschaft über In höherm Sinne machen wir dieselbe Beobachtung in der Geschichte der Musik. und fleissigen Schülern sind hier grössere B. und die Ausarbeitung immer selbständiger wird. in der musikalisciien Vorschule. m^ ^=t ^ ^ J535 *Zit i PlP^=^ ?«=3 Zu gegebenem lyrischen Text. .m :t=i ^ 15. Anmerkung. Der Satz wird Note für Note bildet. 3) Auf jede Zeile zwei Takte. 1 . Auch hier aber geht die Entwickelung von einer Richtung auf die andere über. ¥^ fc^EE^ utj ^^ ~-=-r— -*-Ä«L ^^te^ -t^ Bei befähigten Constructionen (z.

mit gegebener Form in Taktzahl und Takteintheiund vorgeschriebenen harmonischen Theilschlüssen. 2) Ein vierstimmiger Chorsatz nach verum von a) b) lung. so empfiehlt sich 3) : Eine Etüde a) mit gegebenem Generalbass. und von den Schülern mit Leichtigkeit gelöst 1) eine vollständige zusammengesetzte Tanzform mit Trio^ Coda. Nach absolvirler Harmonielehre werden folgende Aufgaben gestellt. b) in freier Fassung. der auch einem Muster entnommen werden kann. §31. c) Mozart mit dem Vorbild des Ave oder einer verw^andten Composition gegebenem Funda men t a I ba s s.: : : VI. doch in andere Tonart transponirt wer- den muss. sich auf diesem Standpunkt länger aufzuhalten. Schlussaufgaben. . b) mit selbständig gebildetem Bass und Wiederholun- gen nach eignem Geschmack. Ilebungeii der melodischen Construction nach der Harmonielehre. selbständig. Vorspiel a] nach gegebenem Bass und (durch Buchstaben) vor- geschriebenen Wiederholungen. (hierzu eignen sich viele Praeludien von Bach). Liegt Veranlassung vor.

7) Sonatine nach entlehnter Construction. Variationen. muss auf sitionslehre ausmacht. auch wenn sie die früheren Aufgaben nicht gelöst haben. Also falsch : it~* •-j— »^-=i=: weil falsch iti: ^: — 1 J Falsch: /L_ -^ ^ _ weil falsch v^-v^ Dergleichen Fehler waren in den vorhergehenden Abschnitten 2. Material zu diesen Uebungen. 1) Der tiefste Ton der figurirten Harmonie Bass gilt als des Accordes. Die einfachste Construction verdient immer den Vorzug. . dass Daraus ergibt allgemeingültige allgemeingültige Be- Freiheit des Satzes. 6i Lieder für eine Stimme mil Klavierbegleitung. und darf mit der Melodie weder in Quinten noch in Octaven fortschreiten. Ad 1 der sich wesentlich hungen zu halten zieht. ergibt sich aus der welche einen Theil der eigentlichen Compo- und dem Lehrer natürlich bekannt ist. nicht vor- zu bilden.elegentlich nicht zu vermeiden. wenn der Lehrer hergeben. Nach Durcharbeitung der Elementar. ihn selbst hier l^ann den erforderlichen Bass. Die Beurtheilung Formenlehre. bekannt. den einfachsten modulatorischen Bezie- Jeder gute Tanz a). Da dem Schüler die Regeln der Fortschreitung (insbesondere Quinten und Octaven betreffend) jetzt bekannt sind. das Verhältniss der Figuration zu denselben aufmerksam ge- macht werden. in hat. Aus dem Elementarunterricht Figuration in Melodie aufgelöste Harmonie sich für den Figurationssatz schrankung und 2) eine 1) : eine ist ist.und Harmonielehre bieten diese Aufgaben den Schülern keine Schwierigkeit.73 4) Thema mit 51 Choriieder.

Von folgendem Satze enthält die z. besonders innerhalb figurirten Ac- cordes.und Octav-Fortschreitungen zwischen der Melodie und den eines Mitteltönen. werden gern. 4-. S W^^ #t fE^^i=3^ ^ :^?= :^ #: ^ -^0-T- ip=t Grundtöne . Der Fundamentalbass der Grundaccorde. B. 1 Richtig: richtig 1 ^_'^JZ weil richtig: ^ — -^| -^ Solche Figurationen.: : 74 2) Quint. gelten nicht für falsche Fortschreitungen. we Also richtig IV. aber nicht noth wendig vermieden. 'welche eine Quintenfortschreitung der zu Grunde liegenden Accorden darstellen. Z. Ad 2 « . Ddur-Messe. -^ weil Gern vermieden falsch -^r^ $ Wf Der mächtige Einfluss der Rhythmik auf die Harmonik bewirkt zuweilen eine Verschiebung dieser Verhältnisse und dadurch scheinbar noch grössere Freiheiten. die indessen auf dem Standpunkte der vorliegenden Uebungen nicht zur Sprache kommen. B. Beethoven. 104.

— Ave — Reco7'dare — — Tuba Dies irae verum corpus Rex IreLacrymosa Confutatis — — . Der Text nie sehr bekannten weltlichen ist positionen zu entnehmen. 2 b). aber nicht gesucht künstlich sein. tischen Vocalsätzen von Ad allen vierstimmigen. nicht als Grundaccord. A. der nur Grundtöne von Grundaccor den und keine harmoniefreien Töne enthält m ^^^^ 77 7 Man lautet b5 772^ # 53. mit dem Nebenseptimenaccord. rr?- £77 bs dass der Fundamentalbass in ästhetischer Hinsicht sieht.: : 75 ist der Generalbass gleich m dem Orchesterbass m t=^ -^ß^ <^zr. mirum — filius. Dum pe7idebat Cujus Contristantem I Mehrere Verse. Aehnlich verfuhr Rameau. Der übermässige Sextaccord wird gewöhnlich als solcher. in den Fundamentalbass aufgenommen. et dolentem Pertransivit gladius.6 5 -3# 4 2 aber der Fundamentalbass. Mendelssohn. NB. Haydn. Entlehnen kann man dieselben (wenn der Lehrer sie nicht selbst zu bilden vorzieht) nachdem Wagner dem Umfange nicht COntrapunk- Mozart. animam gementem. y)Ave veriima gleichkommenden. keine Stimme repräsentirt. Vortrefflich eignen sich Com- dagegen die gereimten lateinischen Kirchenlieder des katholischen Gottesdienstes. dessen bahnbrechenden Untersuchungen wir auch den Fundamentalbass zu danken haben. wie Stabat mater dolorosa Juxta crucem lacrymosa. u.\itz: 6 k. dessen Grundton er (genetisch richtig) auf die Unterdominante verlegte. Die gegebenen Fundamentalbässe sollen moduliren .

. und bildet den Gegenstand der Formenlehre.76 me?i(Jae majestatis und die sechs letztgenannten aus dem Requiem) viele andere. Selbständige Behandlung dieser und anderer Formen. Sicherheit. dem Tonsatz die Freiheit. sie ein für Ad 7) . weil nur dieses im Stande ist. Fülle leihen. Die evangelischen Kirchenlieder eignen sich nicht. und Mannigfaltigkeit zu ver- welche Vorbedingung der Herrschaft über die Instru- mentalformen ist. weil allemal an eine bestimmte Melodie gebunden sind. Hierbei ist irgend eine bekannte Sonatine in Har- monik und Construction zu Grunde zu legen. Der Formenlehre aber muss das Studium des Contrapunktes vorangehen. und nachzubilden. ist nur im strengen Lehrgang der Compositionslehre zulässig.

74. Lesen. 4 1 Figuration 14. musikalisches 26. Gehörübung 28 i1. 57. ff. Hauptdreiklang 59. 30. 39. 48. 41. Gedächtnissübung 28 2. Formenlehre Minore 45. 1. Auftakt 15. 59. 3. 54. ff. Abstraction Seite Abwechselung Anschaulich Gralop 23. Ideal 25. 53. 48 ff. Correspondenz. Kinderlied 25. 71. musikalisches 30. '28. . 57. 1. 69. 73. • 40. Gluck 67. Mischaccord 73. Mendelssohn Methode Fachmusiker Metrum 7. Index. 30. 56.. -1 Ganzschiuss 59 19. Chorgesang Coda 43. musikalische Complicirt 16. Anschauungsvermögen 29. Lehranstalt 28. Dreiklang 37. Contrapunkt 76. 55. ff. 40. 57. Dreiachteltakt 18. 2. Harmonielehre Cadenz 41. . Maggiore Melodie Elemenlarlehre 28. 3. 71. 21. 57. Goethe Bach i 68. Compositionslehre 1. Haydn 60. 9. 29. Arpeggio 53. Construction 31. Dictat. Liszt 56. 75. Geschichte der Musik 71. 37. Generalbass 75. Intelligenz. 45. rhythmische 20. 41. Dreivierteltakt Durchgang Künstler 71. 56. Meisterwerke 23. Intervall 28. Halbschluss 59 Harmonie 1. 11. Fundamentalbass 72. 61. 75. 43. 76.57. Auswendiglernen 41. 73. 72. Lehrer Dilettant 7. Beethoven Begriff 16. Compositionstalent 25. 7. 7. 40. 57.

Octave 29. 26. 1. 43. 45. 45. 4. Sextaccord. 75. Syncope 2. Produciren 25. Walzer 28. 73. 13. 22. 6. 24. 4 2. Talent 57. Rhythmische Cebung Rousseau 30 Rungenhagen 28. 22. 54. falsche 73. Tanzforra 22. falsche 73. Rhythmus H. Wagner 75. 4 0. 22. Zweivierieltakt 4 5. 65. Transposition 40. Schlussbildung 40. Polka 23. übermässiger 78. 71. Pause 3. Vorhalt 58. Notenschrift Terminologie 18. 62. Nachsatz 42. . 59. Zusammenklang 37. 64.78 Modulation 44. 47. Schullied 25. 20. 72. Oberdominante Thema Tonmaterial 22. 49. 4 Vordersatz 42. Zweiter Theil 22. Schüler 57. 30. Trio 22. 14. Wissenschaft 57. Quinte 29. Neilhardt 30. Quintenzirkel Rameau 8. f. 25. 68 Vorschule 75. 17. Wiederholen 4 4. Punktirter Variation 45. Taklart Moll 24. 29. 7. Viervierteltakt 5. Zusammensetzungen Septimenaccord Zweistimmig 25. Zifferschrift 30. Taktganzes 23. Polonaise 24. 55. Mozart 16. 74. Takteinheit 25. 34. Musikstück 2. Vorstellungsvermögen 25. Unisono 68. Sechsachteltakt 18. 4 5. Stilperiode 71. 38. Unterdominante Polka Mazurka 23. Takttheil 3. 74.