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BEWERBUNG & INTERVIEW

Von Jochen Mai am 08. November 2015, 12:00 Uhr // 14 Kommentare

Zunächst mal spart es Kosten. Reisekosten vor allem. Aber auch Zeit. Das tele-
fonische Vorstellungsgespräch, auch Telefoninterview genannt, wird als
effizientes Mittel der Personalauswahl enorm geschätzt und immer öfter dem
Bewerbungsgespräch vorgeschaltet. Das kann zahlreiche Vorteile haben, weil
der Personaler dabei blind ist und von Aussehen, Kleidung, Duft oder Körper-
sprache nicht abgelenkt wird. Der Nachteil: Umso entscheidender ist, was Sie
sagen...

Zu einem telefonischen Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, ist zu-
nächst ein gutes Zeichen. Sie sind eine Runde weiter, man ist an Ihnen interes-
siert.

1 von 18 19.01.2017 13:45
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Allerdings - das ist die Kehrseite
- hat die Papierform eben noch
nicht so richtig überzeugt
und der Personaler oder Chef in
spe möchte sich zu diesem Zeit-
punkt lieber ein noch runderes
Bild von Ihnen verschaffen, oh-
ne dazu allzu großen Aufwand
zu betreiben.

Meist sind zudem noch einige
Fragen nach der Lektüre Ihrer Bewerbungsmappe offen geblieben:

Haben Sie womöglich Lücken im Lebenslauf, die erklärungsbedürftig
sind?
Waren Sie längere Zeit im Ausland und keiner weiß so richtig, warum?
Sind Sie schon eine längere Zeit arbeitsuchend oder hangeln sich mit
Praktika durch?

All diese Fragen könnten im Telefoninterview kommen - und sollten ebenso
klar wie souverän und prompt beantwortet werden.

Um am Telefon zu brillieren, ist gute Vorbereitung essenziell.

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Ein Überfall-Interview müssen Sie nicht akzeptieren:

Sagen Sie dann, dass Sie jetzt gerade keine Zeit haben, aber gerne
zeitnah einen genauen Termin vereinbaren.
Fragen Sie dabei auch gleich danach, wie lange das Gespräch
voraussichtlich dauern wird – falls das nicht schon angegeben wurde. So
können Sie sich ausreichend Zeit dafür reservieren.

Und die Dauer verrät nicht zuletzt auch etwas darüber, welche Fragen kommen
könnten:

Bei einem 20-minütigen Telefoninterview geht es meist nur um ein
paar Basisinformationen zu Ihrer Person, ein paar Rückfragen zum
Lebenslauf, eventuelle Lücken, die geklärt werden sollen.
Dauert das Gespräch eine Stunde sollten Sie mit tiefergehenden
Fragen rechnen und sich wie auf ein umfassendes Vorstellungsgespräch
vorbereiten – mit Fragen zu Ihrer Persönlichkeit, zu Ihren Plänen und
Zielen, eigenen Rückfragen.

Der Vorteil des Telefoninterviews ist offensichtlich, oder eben
genau nicht: Zappeln und nervöse Mikrogesten sieht Ihr Gegen-
über nicht. Ob Sie mit den Füßen wippen, die Beine auf und ab
zittern lassen und sich die Finger der freien Hand reiben - es
bleibt für den Personaler unsichtbar. Gerade für Menschen, die
im direkten Kontakt nervös werden, kann das Telefoninterview befreiend
sein. Ebenso die etwas weniger förmliche Atmosphäre.

Der Nachteil: Für Menschen mit ausgebildeter Körpersprache
ist ein Telefoninterview ein Verlust. Wer seine Aussagen gern
durch passende Gesten unterstützt und damit überzeugt, verliert
diesen Bonus am Telefon. Die gelöste Atmosphäre kann zudem
zu einer laxen Haltung und Sprache führen - Fatal!

Darüber hinaus ist es ratsam, ein paar grundlegende Hausaufgaben zu ma-
chen:

3 von 18 19.01.2017 13:45
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Informationen
sammeln.
Besuchen Sie vorab die
Unternehmenshomepage
und sammeln Sie so viele
Infos wie möglich zu dem
Arbeitgeber, zu dessen
Größe und Branche, den
Produkten, Plänen und
Top-Personalien. So kön-
nen Sie später besser ei-
gene Rückfragen stellen.

Standardfragen vorbereiten.
Einige Fragen (beispielsweise nach Stärken und Schwächen) sind Teil je-
des Bewerbungsgesprächs. Die 100 typischen Vorstellungsfragen haben
wir schon für Sie gesammelt. Am Anfang stehen meist Fragen zu Lebens-
lauf und Berufslaufbahn - bereiten Sie dazu knackige Antworten vor.

Lebenslauf lernen.
Ihren beruflichen Werdegang müssen Sie perfekt beherrschen und zu je-
der Station, jedem Punkt etwas sagen können. Halten Sie also die Bewer-
bung samt Lebenslauf zur Sicherheit griffbereit.

Xing anzapfen.
Wenn Sie den Namen Ihres Gesprächspartners kennen: Informieren Sie
sich bei Xing oder Linkedin über ihn. So nehmen Sie ihm den Schleier des
Unbekannten und können vielleicht sogar auf eine Sache persönlich Be-
zug nehmen ("Ich habe gelesen, Sie gehen auch gerne joggen...").

Überraschungsanruf erwarten.
Nicht alle Unternehmen geben Ihnen sofort einen festen Termin. Achtung:
Stresstest! In der Bewerbungsphase gilt daher: Immer mit vollem Namen
melden, Mitbewohner informieren, Anrufbeantworter-Ansage checken und
unbedingt professionellen Text aufsprechen.

Telefon checken.
Benutzen Sie am besten ein richtiges Telefon, kein Smartphone. Oder
aber Sie stellen sicher, dass der Akku aufgeladen und die Verbindung
standfest ist. Indem Sie für eine gute Verbindung (im doppelten Wortsinn)
und eine sichere Leitung sorgen, unterstreichen Sie Ihre Gewissenhaftig-
keit und Sorgfalt. Wer schon bei der Bewerbung nicht auf solche Details
achtet, könnte auch im Job schlampig sein.

Offiziell anziehen.
Zugegeben, der Tipp klingt zunächst skurril. Schließlich geht es um ein Te-

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lefoninterview, kein Videointerview (siehe unten). Tatsächlich aber färben
Körperhaltung und die Wahl unserer Kleidung unbewusst auf unser Ver-
halten ab. Aus demselben Grund empfehlen Experten Schuhe, Krawatte
und Hemd im Heimbüro anzuziehen – und nicht bloß einen Bademantel.
Kleiden Sie sich also so, als würden Sie zu einem richtigen Vorstellungs-
gespräch gehen. Kann sein, dass dies das Lampenfieber kurzfristig er-
höht, aber das Adrenalin macht Sie auch aufmerksamer und verbessert
Ihre Wirkung. Man hört am Telefon weit mehr als man meint.

Hintergrundlärm vermeiden.
Der Personaler möchte Ihre Antworten hören: spielende Kinder, fahrende
Autos und bellende Hunde gehören nicht dazu. Radio, TV, Musik im Hin-
tergrund sind ebenso tabu. Das Schlimme daran ist die subtile Aussage,
die damit verbunden ist: Meine Priorität gehört dem, was im Hintergrund
passiert. Du (und der Job) bist nur zweite Wahl. Nicht gerade das, was
man unter einem hochmotivierten Bewerber versteht.

Bonustipp für Frauen: Große Ohrringe können am Hörer klappern -
besser abnehmen.

Atmosphäre schaffen.
Eine kurze Frage nach der Laune des Gesprächspartners schafft eine
sympathische Stimmung von Beginn an. Eventuell ist sogar kurzer Small-
talk angebracht. Ganz wichtig: Immer viel lächeln - das hört man.

Stimme beachten.
Achten Sie auf eine deutliche und selbstbewusste Sprechweise. Atmung,
Lautstärke und vor allem Tempo regulieren - die meisten Menschen spre-
chen bei Nervosität zu schnell. Was immer hilft: aufstehen und einen fes-
ten Stand einnehmen. Tief mit dem Bauch atmen, Brustatmung allein ist zu
flach.

Ausdrucksweise bedenken.
Manche Menschen verfallen am Telefon in umgangssprachlichen Jargon
oder Mundart - beim Bewerbungsgespräch ist das eher unangebracht.
Studien zeigen, solche Menschen wirken auf andere weniger intelligent.
Auch "äh", "öhm" und andere Füllwörter sollten Sie möglichst vermeiden.

Ablenkung verhindern.
Eigentlich selbstverständlich: Während des Telefonats nichts essen, nicht
rauchen, nicht am Laptop tippen und nicht fernsehen. (Zweit)Handy aus-
schalten nicht vergessen.

Wasser bereitstellen.

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Vor Nervosität kann Ihnen der Hals austrocknen; halten Sie daher stets
ein Glas stilles Wasser bereit. Keinen Sprudel - Sie wollen schließlich
nicht aufstoßen müssen.

Englisch erwarten.
Bei internationalen Konzernen wechselt der Interviewer schon mal ins
Englische. Er wird Sie in der Regel vorher darauf hinweisen, sodass Sie
umdenken können - ruhig bleiben!

Pausen akzeptieren.
Wie beim Smalltalk gilt: Kurze Pausen im Gespräch gehören dazu. Nut-
zen Sie die Sekunden, um Ihre Gedanken zu sammeln und Gesagtes zu
bedenken. Bloß nicht versuchen, stille Zeit zuzutexten.

Nachfragen anwenden.
Sie können nicht jeden Satz beim ersten Mal verstehen - wenn Sie eine
Frage nicht verstanden haben, bitten Sie um Wiederholung. Bloß keine
falsche Scham. Was ist schlimmer: nachfragen oder eine dumme Ant-
wort? Eben.

Vortritt lassen.
Und fallen Sie dem Interviewer bitte nie ins Wort und lassen Sie ihn aus-
reden - schließlich ist er in der Regel derjenige, der das Gespräch führt.

Persönlich verabschieden.
Merken Sie sich den Namen des Interviewers und sprechen Sie ihn damit
an. Das gilt besonders für den Abschied: "Herr/Frau ..., danke für das
nette Gespräch!"

6 von 18 19.01.2017 13:45
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Ziehen Sie zum Videointerview zwar eine seriöse Kleidung an
(Anzug, Kostüm), aber auch eine, in der Sie sich wohl fühlen. Das
sieht man Ihnen sprichwörtlich an.

Etwas Maske muss sein, auch bei Männern. Ein glänzendes
Gesicht wirkt einfach unschön. Puder hilft. Wer keines hat, kann
sein Gesicht auch vorsichtig (!) mit einem Papiertuch abrubbeln.

Extra-Tipp: Männer sehen mit Seitenlicht markanter aus, Frauen
mit Frontallicht weiblicher.

Zeigen Sie sich von Ihrer Schokoladenseite. Jeder Mensch hat
eine Gesichtshälfte mit der er besser aussieht. Finden Sie
heraus, welche das ist - und stellen Sie die Kamera so hin, dass
diese optimal zur Geltung kommt.

Sprechen Sie stets in verständlichen, einfachen und nicht
gestelzten Worten. Vor allem aber: Formulieren Sie kurze
Hauptsätze. Wie diesen.

Neben den Standardfragen, wie sie in jedem Bewerbungsgespräch vorkommen
können, gibt es am Telefon eben auch noch die besagten Fragen zu den Lücken
im Lebenslauf oder besonders raffinierte, latente Fangfragen.

Die Art und Weise wie Sie als Kandidat darauf reagieren, verrät dem Interviewer
viel über...

Ihre Ziele
Ihre Werte
Ihre Motivation
Ihre Arbeitsweise

Grundsätzlich gilt: Versuchen Sie nie etwas zu vertuschen. Wenn Sie sich doch
verraten oder in Widersprüche verstricken, ist das Vertrauen dahin und die
Jobchancen bei Null Prozent.

Besser: Erklären Sie, was Sie selbst aus Niederlagen - Jobverlust, Studienab-

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bruch, etc. - oder Fehlern gelernt haben und künftig besser machen werden.
Aber nicht rechtfertigen - stehen Sie dazu, und blicken Sie nach vorn. Je aufrich-
tiger und gründlicher Sie solche Situationen analysieren, desto überzeugender
wirkt das.

Brüche im Lebenslauf sind heute keine Schande mehr, im Gegenteil: Es
zeichnet echte Persönlichkeiten aus!

Zu Kategorie der schwierigen Fragen gehören vor allem die folgenden, auf die
Sie sich ebenfalls vorbereiten können.

Was mochten Sie an Ihrem bisherigen Job am wenigsten?

Die offene Frage klärt auf unaufdringliche Art und Weise, wie der Bewer-
ber mit negativen Situationen und Frustrationen umgeht.

Was interessiert Sie an diesem Job vor allem?

Die Frage hat nicht nur den Vorteil, dass sie offen ist – sie zwingt den Be-
werber auch zu einer ebenso konkreten wie differenzierten Aussage, bei
der er viel über seine Interessen, seine Karriereziele und seine letzte Be-
schäftigung zu erkennen gibt.

Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen ver-
gleichen: Waren Sie eher Anführer oder Ausführer? Be-
gründen Sie bitte Ihre Antwort.

Eine weitere offene Frage, die ebenfalls zu Bekenntnissen zwingt. Auch
wenn die meisten glauben, mit "Anführer" antworten zu müssen, kommen
Sie nicht umhin, Ihre Qualitäten diesbezüglich zu konkretisieren.

Erzählen Sie mir etwas von sich, das nicht in Ihrem Le-
benslauf steht.

Ja, die Frage ist aggressiv und provokant – aber genau darum geht es
doch in einer Bewerbung: Werbung machen für sich, besser sein, sich
abheben, in Erinnerung bleiben. Warum also nicht den Prozess abkürzen
und gleich zur Sache kommen?

Wie geht es Ihnen gerade?

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Banal? Mitnichten! Immer wieder wird die Macht des ersten Eindrucks be-
tont. Was aber wenn jemand auf eine solch simple Offerte zur Charmeof-
fensive nicht überzeugend parlieren kann? Wie soll so einer vom ersten
Tag an ins Unternehmen passen, geschweige denn bei Kunden und Kolle-
gen ankommen?

Was wissen Sie über unser Unternehmen?

Das Schöne an der Frage ist, dass sie nicht nur Fachwissen oder gar Kli-
schees abklopft, sie zeigt auch, wie intensiv sich der Bewerber mit sei-
nem künftigen Job auseinander gesetzt hat, wie gründlich er oder sie re-
cherchiert hat. Eine offenere Variante der Frage lautet: Erzählen Sie mir
etwas über unser Unternehmen.

Wenn Sie Ihren perfekten Job selbst gestalten könnten –
wie sähe er aus?

Die Frage löst in der Regel zunächst ein Lächeln aus – dann Schweißper-
len auf der Stirn. Denn hier zeigt sich, wie reflektiert jemand mit seinem
Beruf umgeht, welche Pläne er hat und ob er Treiber seiner Karriere ist
oder sich vielmehr treiben lässt.

Was werden Ihre neuen Kollegen von Ihnen lernen?

Die Frage zielt letztlich auch auf den Mehrwert, den der oder die "Neue"
zum Unternehmen beisteuert. Aber sie holt den sonst eher monetären
Aspekt (Leistung gegen Geld) auf eine soziale Ebene. Die Antwort offen-
bart zugleich wie kollaborativ der Kandidat ist.

Wenn ich zwei Ihrer Ex-Kollegen zu Ihnen befragen würde –
einen Freund und einen, der das eher nicht ist: In welchen
Punkten würden dennoch beide übereinstimmen?

Eine raffinierte Frage, weil sie herausarbeitet, wie empathisch jemand ist
und wie gut er mit anderen Menschen umgehen, sich in sie hineinfühlen
und zugleich über sich selbst reflektieren kann. Eine Fähigkeit, die im Be-
rufsleben immer wichtiger wird.

Wenn wir Sie jetzt einstellen: Was werden Sie in den
nächsten 90 Tagen als erstes unternehmen?

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Hier geht es ans Eingemachte: Die Frage zwingt den Bewerber dazu, den
neuen Job schon zu imaginieren und konkrete Handlungen zu verbalisie-
ren. Das liefert gute Indizien, ob er oder sie tatsächlich in den ersten 90
Tagen reüssieren wird und zum Unternehmen passt.

Was erwarten Sie von einem Unternehmen, in das Sie Ihr
Talent und Ihre Zeit investieren wollen?

Auch diese Frage stellt die übliche Bewerbungsperspektive auf den Kopf.
Normalerweise überlegen Kandidaten, was das Unternehmen sucht und
versuchen genau diese Punkte zu treffen und als Leistungspaket zu ver-
kaufen. Ein Vorstellungsgespräch (insbesondere die Probezeit) ist aber
immer auch dazu gedacht, herauszufinden, ob beide (!) Seiten zu einan-
der passen. Genau dabei hilft diese Frage. Zudem können Personaler so
klären, wie stabil die spätere Beziehung sein wird. Obendrein erleichtert
sie Gehaltsverhandlungen.

Was ist Ihre größte Sorge – diesen Job betreffend?

Nicht nur, dass man so herausfindet, wie gut sich der Kandidat auf das
Jobinterview vorbereitet, wie intensiv er sich mit der Stelle und dem
Unternehmen beschäftigt hat – es zeigt sich ebenso, welche Herausfor-
derungen derjenige erwartet und wie er gedenkt, damit umzugehen. Ne-
benbei findet man natürlich auch heraus, wie offen der Bewerber tatsäch-
lich ist.

Ganz am Ende des Jobinterviews: Wie würden Sie Ihr
aktuelles Interesse für diesen Job auf einer Skala von 1 bis
10 (10 = Maximum) einordnen?

Klar, die meisten werden wohl mit 10 antworten, um ihre Jobchancen nicht
zu schmälern. Hier gilt es dann nachzubohren, warum derjenige maxima-
les Interesse bekundet. In allen anderen Fällen fragen Sie nach, was sein
Interesse verringert hat. So finden Sie nicht nur etwas über den Kandida-
ten und seine Motivation heraus – sondern auch über die Qualität Ihrer
Stellenangebote und Jobinterviews.

Während eines Vorstellungsgesprächs können Sie durch genaues Beobach-
ten der Reaktionen und Körpersprache Ihres Gegenübers häufig bereits einen
ersten Eindruck gewinnen, wie gut oder schlecht Ihre Chancen für die weitere

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Auswahl stehen.

Diese Möglichkeit steht Ihnen am Telefon leider nicht zur Verfügung. Aber seien
Sie beruhigt: Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie nach einer telefonischen Be-
werbung völlig ahnungslos zurückbleiben. Denn auch hier gibt es einige Anzei-
chen dafür, dass Sie einen guten Eindruck hinterlassen haben.

Sie wissen, dass Ihre telefonische Bewerbung gut gelaufen ist, wenn...

Sie höflich, aber trotzdem direkt waren. Gerade bei ersten Kontakt,
zu dem Sie noch keinen Termin vereinbart haben, ist von Ihrer Seite
Höflichkeit gefragt. Informieren Sie sich zunächst, ob Sie beim richtigen
Ansprechpartner gelandet sind und ob dieser gerade Zeit für ein
Gespräch mit Ihnen hat. Möglicherweise rufen Sie kurz vor einem
anderen Termin an. In einem solchen Fall bieten Sie an, zu einem
späteren Zeitpunkt erneut anzurufen und vereinbaren einen Termin.

Sie Nähe aufbauen konnten. Der persönliche Kontakt von Angesicht
zu Angesicht ist natürlich etwas anderes, als ein Telefonat. Umso mehr
kommt es darauf an, während des Gesprächs Nähe und ein gewisses
Vertrauen aufzubauen. Unterstreichen Sie, wie ernst es Ihnen mit der
Bewerbung ist und warum für Sie gerade dieses Unternehmen so
interessant ist. Denken Sie immer daran, dass Sie dem Personaler
möglichst positiv im Gedächtnis bleiben wollen.

das Gespräch entspannt verlaufen ist. Nervosität gehört vor einem
solchen Telefonat dazu. Immerhin handelt es sich um den ersten
wichtigen Schritt Ihrer Bewerbung, der Sie Ihrem Traumjob ein Stück
näher bringen kann. Doch sollte das Gespräch sich nicht verkrampft
von Frage zu Frage hangeln und durch Pausen und einsilbige Antworten
geprägt sein. Wenn Sie nach dem Auflegen entspannt sind und
zufrieden auf die Gesprächsatmosphäre zurück blicken können, ist dies
ein gutes Indiz dafür, dass Ihr Gegenüber ein ähnliches Gefühl hat.

das Telefonat länger dauert als erwartet. Personaler merken in der
Regel recht schnell, ob ein Bewerber für die ausgeschriebene Stelle in
Betracht gezogen wird oder ein anderer Bewerber die bessere Wahl für
das Unternehmen ist. Je länger das Gespräch dauert, desto besser
Ihre Chancen, im Bewerbungsprozess eine Runde weiter zu kommen.
Ihr Gesprächspartner scheint von Ihrem ersten Eindruck überzeugt und
will nun dieses erste Bild festigen. Können Sie weiterhin überzeugen,
haben Sie den ersten Schritt in Richtung neuen Job bereits geschafft.

viele Fragen gestellt wurden. Dieser Punkt hängt natürlich auch mit
der gerade beschriebenen Dauer des Telefonats zusammen. Denn auf

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der einen Seite haben Sie natürlich Fragen bezüglich der
ausgeschriebenen Stelle und des Unternehmens. Doch mindestens
genauso wichtig ist es, dass der Personaler viele Fragen zu Ihrer
Person stellt. Auf diese Weise zeigt er sein ernsthaftes Interesse.
Hätte er Ihre Bewerbung bereits abgeschrieben, würden Ihn auch keine
Details zu Ihrer Person mehr interessieren. Werten Sie es also immer
als gutes Zeichen, wenn Sie im Telefongespräch viele Fragen stellen
aber auch beantworten können.

Sie gut vorbereitet waren. Auch wenn es sich um kein persönliches
Vorstellungsgespräch handelt, sollten Sie eine telefonische Bewerbung
dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit schlechter
Vorbereitung können Sie sich hier genauso schnell um Ihre Jobchancen
bringen, wie im eigentlichen Vorstellungsgespräch auch. Hatten Sie
hingegen das Gefühl, dank guter Vorbereitung die Fragen Ihres
Gesprächspartners souverän beantworten zu können und schien
dieser mit Ihren Antworten zufrieden, stehen Ihre Chancen gut.
Möglicherweise möchte der Personaler sich von einem so gut
vorbereiteten Bewerber noch ein persönliches Bild machen und lädt Sie
zum Gespräch ein.

Sie gemeinsame Themen finden. Die Bewerbung am Telefon soll
dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Da kann es nur von Vorteil
sein, wenn Sie Gemeinsamkeiten finden, die Sie mit dem Unternemhen
oder dem Personaler verbinden. Haben Sie an der gleichen Universität
studiert, einen gemeinsamen ehemaligen Arbeitgeber oder haben Sie
das gleiche Netzwerk-Event besucht? Auch wenn dies auf den ersten
Blick nicht direkt mit Ihrer Bewerbung zusammenhängen, wird sich der
Personaler bei der Durchsicht der schriftlichen Bewerbungen sicherlich
an Sie erinnern.

die nächsten Schritte klar sind. Wenn Sie nach dem Gespräch
wissen, wie der weitere Verlauf Ihrer Bewerbung aussehen wird, haben
Sie definitiv etwas richtig gemacht. Dabei ist es auch völlig in Ordnung
am Ende des Gespräches nach dem weiteren Vorgehen zu fragen.
Möglicherweise erhalten Sie ja sogar die Chance auf ein persönliches
Gespräch, in dem Sie den Personaler erneut von Ihrer Qualifikation
überzeugen können. In jedem Fall gilt: Je klarer die nächsten Schritte
Ihrer Bewerbung werden, desto besser ist Ihr Telefonat mit dem
Verantwortlichen gelaufen.

[Bildnachweis: Sidarta, wavebreakmedia by Shutterstock.com]

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✔ Vorstellungsgespräch
✔ 5 typische Gesprächsphasen
✔ Vorstellungsgespräch vorbereiten
✔ Dresscode
✔ Begrüßungstipps
✔ Selbstpräsentation
✔ Gesprächsführung
✔ Vorstellungsgespräch beenden
✔ Nervosität überwinden
✔ Die Kunst, authentisch zu sein

Vorstellungsgespräch: Fragen und Antworten
✔ 100 Fragen an Bewerber
✔ 25 Fangfragen
✔ Wie hoch war Ihr letztes Gehalt?
✔ Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
✔ Warum haben Sie gekündigt?
✔ Haben Sie sich woanders beworben?
✔ Was wären Sie für ein Tier?
✔ Warum sollten wir Sie einstellen?
✔ Wie stehen Sie zu Überstunden?
✔ Was sind Ihre Schwächen?
✔ Unzulässige Fragen
✔ Rückfragen an Personaler

Bewerbungsgespräch Tipps & Tricks
✔ Achten Sie aufs Umfeld
✔ Bewerbungsgespräch Fehler
✔ Körpersprache Tipps
✔ Englisch im Vorstellungsgespräch
✔ Vorstellungsgespräch abbrechen
✔ Vorstellungsgespräch gut gelaufen?
✔ Nachfassen
✔ Zweites Vorstellungsgespräch
✔ Reisekosten: Wer zahlt?
✔ Bewerbungsgespräch per Video
✔ Telefoninterview Tipps
✔ Assessment Center
✔ Tipps gegen Prüfungsangst

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✔ Anruf vom Headhunter
✔ Outplacement Beratung
✔ Vorstellungsgespräch trainieren

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Jochen Mai 1402 Artikel

Jochen Mai ist Gründer, Chefredakteur und Geschäftsführer von Karrierebibel.de;
Karrierefragen.de und Karrieresprung.de. Er berät heute Unternehmen bei den Themen
Content Strategie, Blog-Aufbau und coacht Redaktionsteams. Überdies doziert er an der TH
Köln über Social Media Marketing und ist ein gefragter Keynote-Speaker. Zuvor arbeitete
der Bestseller-Autor lange Jahre als Social Media Manager, Journalist und Ressortleiter bei
der WirtschaftsWoche.

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Wohin mit den Händen im Vorstellungsgespräch?

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14 von 18 19.01.2017 13:45
Telefoninterview: Tipps und typische Fragen | karrierebibel.de http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

Ich finde das Telefoninterview ist ein gutes Instrument.
Es ermöglicht weitere Bewerber in Betracht zu ziehen.
Wo es Klärungsbedarf oder Nachfragen von großer Bedeutung gibt, hätte man vorher
abgesagt, damit man nicht das große Rad des Vorstellungsgespräches drehen muss.
Mit dem Telefoninterview kann man einfach und schnell die benötigten Informationen
einholen und ein Vorstellungsgespräch light durchführen.

14. Januar 2015 bei 21:41

Antworten ↓

Oguz
()
Sehr geehrter Herr Mai,

Ich hatte ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma hinter mir, wurde nun nochmal zu einem
Skype-Interview eingeladen. Die Antwort der Personalbeauftragten lautete: „Vielen dank
für das nette Gespräch, unser anderer Geschäftsführer möchte Sie ebenfalls
kennenlernen.“ Wie ist diese Antwort zu interpretieren? War ich zu höflich beim Gespräch
?
Dass ich nicht unvorbereitet in den Skype Call gehe ist klar. Bedanke mich schonmal im
voraus für Ihre Einschätzung.

Grüße

Oguz

5. Mai 2015 bei 19:56

Antworten ↓

Jochen Mai Autor
Das ist doch ein sehr gutes Zeichen. Man ist an Ihnen intressiert und möchte
Sie nun noch besser kennenlernen.

5. Mai 2015 bei 23:28

Pingback: # Das Telefoninterview – bitte ohne Jogginghose |

Matthias
()
Sehr geehrter Herr Mai,

zunächst vielen Dank für Ihren interessanten Artikel.

Ich habe ein sehr intensives persönliches Bewerbungsgespräch bereits absolviert, indem

15 von 18 19.01.2017 13:45
Telefoninterview: Tipps und typische Fragen | karrierebibel.de http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

die von Ihnen genannten Punkte abgefragt wurden. Bei diesem Gespräch konnte ich überzeugen,
weswegen ich als nächstes zu einem Telefoninterview mit einem Psychologen eingeladen wurde. Da
bereits viele Fragen von mir beantwortet wurden, stellt sich mir nun die Frage, wie ein solches
Telefoninterview mit einem Psychologen aussehen könnte?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Matthias

10. Juli 2015 bei 07:56

Antworten ↓

Nils Warkentin
()
Hallo Matthias,

ich bin zwar nicht der Herr Mai, aber ich hoffe auch meine Antwort hilft dir
weiter.

Ein Telefoninterview mit einem Psychologen klingt im ersten Moment größer
und schwieriger, als es in Wahrheit vermutlich ist. Wie beim
Bewerbungsgespräch, geht es auch hier darum, Ihre Eignung für die Position
festzustellen. Dazu wird sich ein Bild Ihrer Persönlichkeit, aber auch Ihrer
Fähigkeiten gemacht.

Ähnlich wie beim Vorstellungsgespräch gilt: Bereiten Sie sich vor, sein Sie
freundlich und professionell. Einen ersten guten Eindruck haben Sie bereits
hinterlassen, diesen gilt es nun noch zu bestätigen.

Beste Grüße

Nils Warkentin

10. Juli 2015 bei 09:16

Marie-Christine Höferlin
()
Ich habe einmal ein Telefoninterview absolviert, auch Interesse gezeigt und mich bemüht –
das war’s dann auch. Das Unternehmen hatte es noch nicht mal nötig, abzusagen. Die
Firmen machen es sich leicht. Dieses Kasperletheater am Telefon mache ich nie wieder
mit. 1. Man sieht sein Gegenüber nicht. 2. Es ist immer gut, das Unternehmensgefüge
gleich kennen zu lernen. Welche Gesichter erwarten mich dort? Ein persönlicher Besuch
bringt sofort Klarheit! Zu Telefoninterviews greifen meist Unternehmen, die etwas zu
verbergen haben oder dem Bewerber keinen Respekt entgegenbringen.

16 von 18 19.01.2017 13:45
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8. September 2015 bei 13:45

Antworten ↓

Mayer,sven
()
Habe am Montag ein Telefoninterview und habe panische angst was ich auf
die frage meines Lebenslaufs,da ich 7 Monate arbeitslos War,antworten soll.

12. November 2016 bei 16:57

Alexander Gorodetzky
()
Ich persönlich halte ebenfalls nicht viel von Telefoninterviews. Wird nach meinem Eindruck
eher dazu benutzt möglichst schnell möglichst viele Bewerber abzufertigen, ohne sich nicht
länger als ein paar Minuten mit ihnen beschäftigen zu müssen.

Was mich interessieren würde ist die Frage, was ist mit den Menschen denen telefonieren
nicht liegt, es nicht mögen und sich dadurch nicht entsprechend präsentieren können?
Haben sie eine Möglichkeit um eine Alternative zu bitten oder haben sie, auf deutsch
gesagt, Pech gehabt und müssen zusehen wie sie klar kommen?!

4. Oktober 2015 bei 22:43

Antworten ↓

Jochen Mai Autor
Fragen kann man immer. Wie das bewertet wird, hängt indes vom Personaler
und dem Job ab. Wer sich beispielsweise als Call Center Agent bewirbt, kann
das Telefoninterview wohl kaum ablehnen, weil es ihm nicht liegt…

4. Oktober 2015 bei 22:49

Underdog
()
Erst mal vielen Dank für vielen hilfreichen Tipps. Allerdings finde ich beginnt der Artikel mit
der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile unnötig negativ. Jeder weiß, dass ein
Telefoninterview bedeutet in die nächste Runde gekommen zu sein. Natürlich würde man
gerne direkt zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden, aber dennoch freut man
sich nun in die engere Auswahl gekommen zu sein. Auch der Nachteil ist völlig deplatziert
und überhaupt kein Nachteil. Für den Bewerber liegt es doch auf der Hand, dass man sich
nun ein runderes Bild von ihm machen will, um zu entscheiden, ob sich ein persönliches
Vorstellungsgespräch angebracht ist. Auf die Chance sollte sich der Bewerber aber
freuen, anstatt dies als Nachteil zu betrachten.

10. November 2015 bei 10:11

17 von 18 19.01.2017 13:45
Telefoninterview: Tipps und typische Fragen | karrierebibel.de http://karrierebibel.de/telefoninterview-vorstellungsgesprach-tipps-fragen/

Antworten ↓

Jochen Mai Autor
Das empfindet jeder anders, was „unnötig“ ist, „auf der Hand“ liegt oder „völlig
deplatziert“ ist. Völlig deplatziert finde ich zum Bespiel derlei überzogene
Pauschalkritik. Und es scheint ja offenbar so zu sein, dass dich die
Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen nicht davon abgehalten hat,
die „hilfreichen Tipps“ zu lesen. Überdies kann es nicht schaden, sich als
Bewerber durchaus differenziert mit dem Telefoninterview auseinander zu
setzen und sich auch dessen Nachteile bewusst zu machen – etwa, dass man
dort körpersprachlich kaum punkten kann und viel Gewicht auf der Stimme und
Artikulation liegen, die ja auch nicht bei jedem optimal ausgebildet sind.

10. November 2015 bei 10:23

Jan
()
Ich kann die oben genannte Kritik ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, als Bewerber hat
man oft viele Bewerbungen gleichzeitig laufen und in der Regel ist es nicht der Betrieb der
„um die Ecke ist“ es sind nicht selten zwei drei und mehr Gespräche bei einer Bewerbung.
Würde ich immer zu jeden Termin fahren inkl. Der Kosten ich wäre pleite am Ende des
Monats (von der Zeit reden wir mal nicht).
So gehe ich auch nur noch zu Gesprächen wo reell nach einem Telefoninterview
beziehungsweise Skype gute Chancen bestehen.
Ganz im Gegenteil ich hatte schon Telefon Interviews wo ich als Bewerber Heilfroh war,
dass ich den Wunsch nicht nachgekommen bin mal eben (überspitzt formuliert)
übermorgen 600 km gefahren bin.
Es spricht auch für eine Firma, wenn mir so vermittelt wird, dass Sie ihre
Bewerbungsprozesse vernünftig planen und nicht wie oben beschrieben sich eben nicht
chaotischer Weise hinreißen lassen den Bewerber einzuladen und man sich dann ärgert
(und im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen bleibt).

2. Dezember 2015 bei 09:21

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