Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen

Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010

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Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen
Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 Vorbemerkung

Die Sonne kann für Jeden scheinen!
Eslarns "solare" Ambitionen in der Krise. Gestern "Hui" und heute "Pfui"? Nehmen Sie die Überschrift ruhig etwas gelassener, wie diese zu lesen ist, aber ärgern muss man sich eigentlich schon. Die letztjährige Bürgerversammlung, sowieso im zum Nichtstun zwingenden Wintermonat Dezember abgehalten, brachte hervor, dass sich ein Eslarner Unternehmer, resp. Konditormeister, für die sog. "Erneuerbaren Energien", hier die "Photovoltaik" einsetzen will. Natürlich mit Hilfe eines Eslarn fernen Investors, einer Ingenieursgesellschaft aus dem Niederbayerischen. Professionell geplant, sollte hier auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Schönseer Strasse ein Solarpark entstehen. Eigentlich nichts Neues, oder etwa doch? Nein, für die Eslarnerinnen und Eslarner, welche wie nebenstehend sichtbar, sogar alte Schuppen mit Solarpanels "vollpflastern" nichts Neues. So ein Schuppen muss übrigens auch an die zwanzig Jahre so stehen bleiben. Wir wollen nicht verschweigen, dass die mittlerweile mit "Bürgerbegehren" agierenden Anlieger durchaus ein berechtigtes Interesse haben könnten, nicht an die zwanzig Jahre und darüber hinaus, auf ein "Solarfeld" zu blicken. Andererseits sind zwanzig Jahre extensive landwirtschaftliche Flächennutzung mit dem Entsprechenden Traktorlärm und dem Ausbringen von Jauche, auch keine wünschenswerte Alternative. Da man sich in Eslarn mal wieder nicht einig ist, haben wir auch diesen Sommer wieder ein "Streitobjekt", obwohl doch in Eslarn sogar eine - einmal irrtümlich als "ESsO"(*) bezeichnete - Solarstromgesellschaft besteht. Möglicherweise also liegt vielleicht hier "der Hase im Pfeffer", denn das geplante Objekt an der Schönseer Stasse wird nicht durch heimische Banken, sondern durch eine Betreibergesellschaft finanziert.

kann nicht

"Eslarner Solarschuppen" in der Sportplatzstrasse. So was kann passieren, wenn "Erneuerbare Energien" gefördert werden! Nur gut, dass man Kühen noch keine Solarpanels "aufsetzen" kann.

Auf diese Anlage hätte zukünftig - ausser diese würde an eine heimische Bank verkauft, bzw. aufgrund von Krediten heimischer Banken erworben niemand in der Gegend Einfluss. Man hätte sich hier bei niemandem in der Gegend nach irgendetwas erkundigen können, weil die Fäden bei der Betreibergesellschaft, und sonst nirgends zusammengelaufen wären. Nun ist es aber überstanden! Der Bürgerentscheid wurde zugunsten der Anlieger und einer "unverschandelten Natur" erledigt. Gut so, denn jetzt können wir uns in Eslarn wieder anderen, noch wichtigeren Dingen zuwenden. Dingen, die für alle Bürgerinnen und Bürger sprichwörtlich "bares Geld" bedeuten, weil derart hohe Investitionssummen in Zukunft wohl nie mehr erreicht werden. Dinge, welche zukünftig wieder nur einigen Wenigen, oder aber der ganzen Ortsgemeinschaft helfen könen, notwendige örtliche Verbesserungsmassnahmen besser zu schultern. "Besitzstandwahrung" oder "Neusozialisierung" sind die beiden Begriffe, die man hier zu unterscheiden hat. Wer sich - ebenso demokratisch legitim - weiterhin um nichts kümmern will, der könnte "zahlen, bis die Schwarte kracht", während sich andere - ebenso sprichwörtlich einen "schönen Lenz" machen. [mwz]

(*) ESSO, gleich in welcher Schreibweise, ist seit Ende des 19. Jahrhunderts weltweit geschützte Marke des Exxon-Konzerns in Texas (USA).

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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010

Das Projekt "Cui bono?", oder: Wenn's mir was hilft, dann sag ich was!
Gemeinschaftliches Handeln für eine gemeinschaftliche Zukunft.

{Auszug aus dem Flugblatt zum Bürgerbegehren gegen Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Eslarn, Erste Seite, letzter Absatz]

Zunächst einmal "besten Dank" an die Ersteller dieses Flugblattes zum Bürgerbegehren gegen die Photovoltaik-Freiflächenanlagen! Es ist zwar kein Verantwortlicher angegeben, aber gerade die oben ausschnittsweise abgedruckte Passage hat uns sehr zu Denken gegeben. Wir waren ja sowohl bei der offiziellen Präsentation des Kommunalhaushalts, wie wir auch soweit irgend möglich - keine der vergangenen Gemeinderatssitzung "ausgelassen" haben. Wir haben von der "Notwendigkeit der Umlegung der Kosten für den Bauabschnitt IV der Wasserversorgung", von diversen sonstigen Ausgaben, aber niemals etwas von 4 Millionen Gesamteinnahmen im Kalenderjahr 2009 gehört. Die Marktgemeinde Eslarn ist also reich, sehr reich! Nur bislang hat dies niemand so richtig gewusst! Nun stellt sich also nur noch die Frage, warum man überhaupt irgendwelche Dinge auf die Bürgerinnen und Bürger umlegen muss, wo doch genügend Geld vorhanden ist. Man könnte gem. den neuesten Feststellungen sogar weitere kommunale Arbeitsplätze schaffen, um z. B. den Kurpark in Ordnung zu halten, sich um den Wildpark zu kümmern, und diese Investitionen über den Tourismus wieder wett machen. Sogar ein ortseigener, kommunal bezahlter Gärtner wäre möglich, denn wenn es im Ort so richtig grünt und blüht, kämen noch mehr Touristen, es würden sich entsprechend spezialisierte Unternehmen niederlassen und wiederum Gewerbesteuer zahlen. Investitionsmittel sind als zuhauf vorhanden, man müsste diese nur zum Wohle der Eslarner Bürgerschaft nutzen/ zu nutzen wissen. [mwz]

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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 Es war eine richtig schöne, und mit nicht einmal zwei Zeitstunden Dauer auch ziemlich kurze Gemeinderatssitzung. Dabei hatte man sich doch mit einigen Dingen zu beschäftigen. 1. Bauanträge Während die meisten Bauträge ziemlich schnell abgehandelt, und einstimmig das Einvernehmen erteilt werden konnte, wurde in den Fällen des Bautrags auf Erstellung einer Lagerhalle im OT Zankltrad (Bösl), wie auch im Fall der Firma UWK, auf zeitlich befristete Erstellung eines Industriezeltes im Gewerbegebiet Zankltrad deutlich, dass manchmal auch die übergeordnete Baubehörde zu beteiligen ist, bzw. noch Nachweise vorgelegt werden müssen. Damit hier jedoch nicht bis zur nächsten Gemeinderatssitzung abgewartet werden muss, wurde in der Sache "Bösl" ein sog. "Vorbehaltsbeschluss" gefasst, welcher es ermöglicht nach Beibringen des noch benötigten Nachweises zur Ableitung des Niederschlagswassers, sofort die Zustimmung zu erteilen. Die Angelegenheit ie Firma UWK und das bis Sommer 2011 befristet aufzustellende Industriezelt betreffend, wurde mit der Bitte ein Baugenehmigungsverfahren einzuleiten, an das Landratsamt weitergereicht. Für den Bauantrag von Herrn Wildenauer (Ludwig-Müller-Strasse) wurde der Bürgermeister ermächtigt, bei positiver wasserrechtlicher Erlaubnis die Genehmigung zu erteilen. Alle anderen Bauanträge wurden - soweit wir mitbekommen haben - einstimmig genehmigt.

Quo vadis, Eslarn?
Wie lange wird Eslarns einziges Viadukt noch standhalten können?

Die alte Eisenbahnbrücke, welche dem "Brückenweg" den Namen gab. Mit EU-Fördermitteln im Rahmen des sog. "Bocklradweg"-Projekts bestens saniert, und dennoch seit jeher "Stein des Anstosses", weil man bei 3 m Höhenbeschränkung mit keinem handelsüblichen Lkw durchfahren kann. Das letzte "Viadukt", unter dem hindurch zukünftig die Ausweichtrasse für den "Bocklradweg" verlaufen soll. Einfach so "abreißen" dürfte also wohl ein sehr grosses Problem werden, weil gerade dieses Bauwerk mit erheblichen Fördermitteln erhalten worden sein dürfte.

steht, kann man erkennen dass auch eine Gemeindeverwaltung nicht alles wissen kann. Im Zuge der "Umwidmung" als Veran-staltungsraum sind dennoch Probleme aufgetreten, welche auf Vorschlag des zuständigen Architekturbüros Meissner einen 2. Sanierung "Alte Schulturnhalle" Antrag auf Nutzungsänderung, wie auch die Vorlage eines Brandschutzkonzeptes notAm Vorhaben "Alte Schulturnhalle", welche wendig machen. Dafür sind nun doch noch nunmehr nach aktueller Auskunft im Innen- einmal ca. 70.000.-- Euro aufzuwenden, bereich vollständig saniert wurde, und für die wobei ein Grossteil der fehlenden brandFeierlichkeiten zum Heimatfest zur Verfügung schutztechnischen Ausrüstung durch den
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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 zusätzlichen Einbau einer Brandschutztür/ Fluchttür im sog. "Stuhllager" kompensiert werden kann. Nach Abschluss dieser zusätzlichen Massnahmen wird die ehem. "Alte Schulturnhalle" aber auch ganzjährig als Veranstaltungsraum genutzt werden können, ohne dass aus brandschutzrechtlicher Hinsicht auf die Belegungszahl Rücksicht genommen werden muss. Ausserdem erhält die "Alte Schulturnhalle" über den Pausenhofbereich der Schule einen barrierefreien Zugang. 3. Strassenbeleuchtung Umstellung von Weiss- auf Gelblicht Wer viel mit dem Pkw in grösseren Städten unterwegs ist, der wird diese "Gelblicht"Lampen bereits gewohnt haben. Ebenso hell wie die traditionellen Weisslicht-Lampen, lässt sich damit die Hälfte der Energie einsparen. In Eslarn selbst sollen in der Vergangenheit bereits 153 örtliche Strassenlaternen mit dieser neuen Lampengeneration ausgerüstet worden sein, wie Erster Bürgermeister Gäbl betonte. Für die Umwelt können bei Umstellung aller örtlichen Strassenlaternen (auch der Sonderlampen) jährlich 27 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, da diese Leuchtmittel mit einem Reflektor versehen, zwei herkömmlich verbaute Lichtstäbe ersetzen. Marktrat Forster (FWG) wies darauf hin, dass lt. offiziellen Studien durch Gelblicht Hindernisse besser erkennbar sind. Die von Marktrat Baumann (CSU) geforderte Aufstellung von Testlampen, um der Gewöhnungsbedürftigkeit Rechnung zutragen, müsste jedoch die Marktgemeinde Eslarn selbst bewerkstelligen und finanziell verantworten. Die E.ON Bayern GmbH bietet aktuell nur ein Sonderprogramm, über welches sich mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 31440,32 Euro alle Strassenlaternen im Ortsgebiet umrüsten lassen. Dabei würden sich die Ausgabe in ca. 2,5 Jahren amortisiert haben. Es würden weiterhin die bisherigen vertraglichen Vereinbarungen mit der E.ON Bayern GmbH gelten, nach denen diese kostenlos die Wartung übernimmt und weiterführt. Da das Sonderprogramm des Energieversorgers nur noch dieses Jahr läuft, wurde übereingekommen, den Auftrag entsprechend zu vergeben. 4. Gemeindeverbindungsstrasse "Pfrentsch - Pfrentschweiher" Wie wohl noch vor einem Jahr niemand daran dachte, dass die Marktgemeinde Eslarn auch noch den OT "Pfrentschweiher" an die örtliche Wasserversorgung anschliessen muss, so "besitzt" Eslarn auch ein 1070 m langes Stück an der, eigentlich zur Marktgemeinde Waidhaus gehörenden Gemeindeverbindungsstrasse "Pfrentsch Pfrentschweiher". Diese Strasse soll nun erneuert werden, und die Marktgemeinde Eslarn wurde durch den Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Waidhaus gebeten, sich anteilig daran zu beteiligen. Mit einem aus vergangenen Vorhaben eruierten Kostenvolumen von ca. 150.000.-Euro, wurde vorbehaltlich einer Mittelbereitstellung im Jahr 2011, sowie der angekündigten Förderung iHv. 58%, einstimmig die anteilige Kostenübernahme erklärt. Marktrat Kurt Baumann (CSU) wies aber zugleich darauf hin, dass man in diese Massnahme, die bereits beim Ingenieurbüro Zwick in Auftrag gegebene Reali-sierung der Wasserversorgung einbeziehen solle, um ggf. Kosten einsparen zu können.

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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 sich sowieso zu aller Anfang der Diskussion in der vorletzten Gemeinderatssitzung "das Auch der Bocklradweg dürfte den Eslarner Ende der aktuellen Fahrradsaison" als Gemeinderat nie so häufig und intensiv Schlusstermin für eine endgültige, tragfähige beschäftigt haben, wie jetzt, da ein seit Entscheidung gesetzt habe. Generationen beim Eslarner Bahnhof angesiedeltes Unternehmen weiter expandieren 6. Kindergarten - Schaffung einer Krippe will. Wie immer steht hier eine "Interessen- Schon lange Zeit in aller Munde, und jetzt abwägung" auf dem Plan, wobei für den EU- auch in Eslarn angekommen: Kinderkrippengeförderten "Bocklradweg", ein Prestigeobjekt Plätze. der Nördlichen Oberpfalz ganz besondere Maß- Der Eslarner Kindergarten ist in Trägerschaft stäbe anzusetzen sind. Entgegen vormaliger der Kath. Pfarr- und Pfründestiftung Eslarn, Ansicht des Ersten Eslarner Bürgermeisters war so dass dem Marktgemeinderat letztlich nur die Obere Strassenverkehsbehörde anderer ein Vorschlagsrecht bleibt. Meinung, und erteilte einer zeitweise geän- Dennoch befasste man sich ausführlich mit derten Trassenführung durch Parallelnutzung diesem Thema. des dortigen, ortseinwärts führenden Fussgän- Im Eslarner Kindergarten sind bereits altersgerwegs eine Absage. Der Weg sei zu schmal, gemischte Gruppen vorhanden, d. h. das um bei einer Nutzung durch Fussgänger und Kinder im Alter unter drei Jahren in eine der Radfahrer die Verkehrssicherheit zu ge- drei vorhandenen Gruppen eingegliedert werden. währleisten. Bei der Realisierung dieses als sog. "Schleife Für diese Lösung gibt es jedoch im GegenKläranlage" bezeichneten Modells, hätte lt. satz zur Schaffung separater Krippenplätze Marktrat Forster (FWG) die Firma Reindl die keinerlei Fördermittel. Hälfte der Kosten übernommen.Marktrat Bei Schaffung separater Krippenplätze für Baumann (CSU) wies darauf hin, dass die Kinder unter drei Jahren ist mit einer Firma Reindl gem. vertraglicher Vereinbarung 70%igen Förderung aller förderfähigen für die Verkehrssicherheit zu sorgen hat, wobei Kosten, oder mit einem Pauschalsatz pro die Firma Reindl als neuen Lösungsvorschlag Krippenplatz zu rechnen. die schnelle Umsetzung einer teilweisen Stand- Der Erste Bürgermeister wies aber darauf ortverlagerung angeboten hat. Durch die hin, dass derzeit kein genauer Bedarf ausgeSchaffung eines Zwischenlagers soll der Zu- macht werden kann, andererseits aber das fahrtsverkehr zum Betriebsgelände beim ehem. Fehlen separater Krippenplätze negative Bahnhof über mehrere Stunden täglich entzerrt Auswirkungen auf die Akzeptanz der Gewerden. Marktrat Forster (FWG) wandte aber meinde haben könnte. Im Zweifel müssten ein, dass die Firma Reindl bereits vor einiger InteressentInnen sogar an andere GeZeit eine Zunahme der gewerblichen Aktivität meinden verwiesen, und dort Krippenplätze und damit auch eine stärkere Verkehrs- finanziert werden. Derzeit (2010/ 11) sei mit vier, sowie belastung in Aussicht gestellt habe. Man kam überein, die teilweise Standort- zusätzlich drei weiteren Kindern < 3 Jahre zu verlagerung durch Schaffung eines Zwischen- rechnen, während zu 59 Kindern im Alter von lagers abzuwarten, um dann die Verkehrs- 3 - 6 Jahren voraussichtlich noch drei situation nochmals prüfen zu können. Marktrat weitere Kinder kommen werden. Schmid (CSU) wies noch darauf hin, dass man 5. Bocklradweg - Trassenverlegung
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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 Während Marktrat Schmid (CSU) auf die Probleme bei der Eingliederung unter drei Jahre alter Kinder in eine Gruppe älterer Kinder hinwies, betonte Zweiter Bürgermeister Zierer (SPD) die trotz Fördermittel immer noch immensen Kosten für die Schaffung separater Krippenplätze. Erster Bürgermeister Gäbl wies darauf hin, dass der entsprechende Förderantrag auch noch nach Abschluss der diesjährigen Anmeldungen gestellt werden kann. Abschliessend stimmt der Marktgemeinderat einstimmig der Schaffung einer separaten Kinderkrippe zu, wobei die abschliessende Entscheidung natürlich immer noch bei der Kath. Pfarr- und Pfründestiftung als der Trägerin des Kindergartens liegt. Auch der Gewichtigungsfaktor 2 für Kinder unter drei Jahren wurde einstimmig anerkannt. Als Bedarf an Kindergartenplätzen wurden 75 Plätze für das Betriebsjahr 2011/ 12 durch das landratsamt genehmigt. 7. Schulbeförderung "Bruckhof" Für Schülerinnen und Schüler ausserhalb des Ortes sind längere Schulwege seit jeher ein Problem. Uns war aber neu, was der Erste Bürgermeister Gäbl hier richtig aus der Strassenverkehrsordnung (StVO) zitierte, dass nämlich Schülerinnen/ Schüler vom Wohnhaus bis zur Bushaltestelle ggf. eine Wegstrecke bis zu 500m zu Fuß zurücklegen müssen. Der Antragsteller aus Bruckhof muss sich also damit zufrieden geben, dass sein Kind die ca. 200 m von der Haustür bis zur Bushaltestelle gehen muss, also nicht "vor der Haustür abgeholt" wird. Da sich aber in Bruckhof kein Buswartehäuschen befindet, waren sich nicht zuletzt auf Anregung der Markträte Forster und Gollwitzer (FWG) schnell alle Marktratsmitglieder einig, dass man schnellstmöglichst einen Unterstand schaffen muss. Letztlich ging es auch hier wieder einmal darum, nur keinen sog. "Präzedenzfall" schaffen zu wollen. Schliesslich hätte eine Abholung dieses einen Schülers an seiner Haustür bedeutet, dass zukünftig alle ausserhalb wohnenden Schülerinnen und Schüler von zu Hause hätten abgeholt werden müssen. Marktrat Schmid (CSU) erwähnte abschliessend noch die Möglichkeit, ggf. eine 30%ige Förderung des Landratsamtes für sog. "Fahrgastunterstände" in Anspruch nehmen zu können. 8. Arztpraxis in Eslarn - Vorschlag der Dres. Poschenrieder Wir wissen es nicht mit Sicherheit, aber eines ist klar: In dieser Gemeinderatssitzung wurde ein lange Zeit diskutiertes Thema einer mehr als zufriedenstellenden Lösung zugeführt. Wie es der Erste Bürgermeister unter Bezugnahme auf eine Sitzung des sog. "Forum Neustadt Plus" erwähnte, wird überall händeringend nach Lösungen für die Sicherung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum gesucht. In Eslarn dagegen sind Lösungsvorschläge für den Ort vorhanden, doch man wusste lange Zeit nicht, welchen man vorziehen sollte. Nachdem die Dres. Poschenrieder deren ursprünglichen Vorschlag auf "Schaffung einer Arztpraxis mit Betreutem Wohnen" insofern abgeändert hatten, dass diese nur noch eine Arztpraxis (ohne "Betreutes Wohnen) schaffen, und auf Geldleistungen der Gemeinde in Form der Bar-Erbschaft von Frau Braun verzichten wollten, war der Weg für die Damen und Herren Gemeinderäte frei, dieser Lösung auf Grundlage einer Erbpachtregelung zuzustimmen. Sehr interessant aber war ein Alternativvorschlag der Dres. Poschenrieder, welcher

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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010 sehr verwundern musste. Nach Mitteilung der Dres. Poschenrieder vom 26.06.2010 soll es noch einen privaten Investor geben, welcher an zentraler Stelle in Eslarn auf eigene Kosten ein Seniorenwohnheim errichten und den Ärzten auf Mietbasis Praxisräume zur Verfügung stellen will. Hier sollen nach Auskunft der Dres. Poschenrieder "bereits alle Dinge mit den Kassen abgeklärt sein, und man in Kürze auf die Gemeinde zukommen". Dabei erschien den Damen und Herren, wie auch allen Zuhörerinnen und Zuhörern besonders mysteriös, das es sich bei diesem privaten Investor um eine "notarielle GmbH" handeln soll, und scheinbar keinesfalls bekannt gegeben werden soll, welche Person/en hier tatsächlich tätig werden wollen. So etwas gibt Spekulationen weiten Raum, zumal heutzutage eigentlich jeder ehrliche Mensch sein ehrlich verdientes Geld auch ganz offen zeigen, und noch dazu für soziale Zwecke investieren kann und darf. Bekanntgaben/ Hinweise Der Erste Bürgermeister lässt darauf hinweisen, dass die Förderung von Kleinkläranlagen, welche zum 18.06.2006 begonnen hat, mit Ende 2010 ausläuft, und dann nur noch ein stark verminderter Fördersatz bezahlt wird. Wer also vor hat, eine Kleinkläranlage zu erstellen, sollte sich alsbald bei Herrn VAR Würfl im Rathaus melden. Die Dt. Telekom AG teilt mit, dass der Sendemasten auf dem Eslarner Kalvarienberg um eine Hochfrequenz-Sendeanlage erweitert wird. Diese Erweiterung, wie auch der Betrieb dieser Anlage ist zugelassen. Die Siedlergemeinschaft Eslarn/ Opf. e. V. lädt am 1807.2010 zum alljährlichen "Siedlerfest" beim Siedlerheim.

Das Landratsamt Neustadt/ Wn. hat die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für Diese "Alternativlösung" kann immer noch 2010 rechtsaufsichtlich genehmigt, jedoch verwirklicht werden, wie der Gemeinderat in auf die gespannte Haushaltslage der Marktgemeinde Eslarn hingewiesen. seiner Gesamtheit ausdrücklich betonte. Wir können hierzu nur erwähnen, dass wir vielleicht sogar wissen, wer hinter diesem Die Misstände in der Loisbachstrasse "privaten Investor", bzw. dieser "notariellen (kaputter Zaun etc.) werden nach Aussage des Ersten Bürgermeisters umgehend GmbH" stecken könnte. beseitigt. Lassen Sie uns einmal ein klein wenig Zeit, um Ihnen schon bald unser neues Berichtformat Da die "Atzmannsee"-Insel, welche bereits vor fünf Jahren einmal repariert wurde, "Eslarn investigativ" vorstellen zu können. wiederum kaputt gegangen ist, wird aufgrund des Heimatfestes versucht, diese noch einmal notdürftig zu reparieren. Für eine vollständige, langhaltende Reparatur wäre es nach Aussage des Ersten Bürgermeistes notwendig, den Wasserspiegel so massiv abzusenken, dass die Benutzbarkeit des Atzmannsees als Badesee über die Festtage hinaus beeinträchtigt wäre.
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Sitzung vom Dienstag, 06. Juli 2010

Ich glaub', es geht schon wieder los!
Erste Anzeichen der "Städtebausanierung", oder einfach nur bestandserhaltende Massnahmen?

Von "Städtebausanierung" ist jetzt schon lange Zeit nichts mehr zu hören! Wir haben uns zwar über die diversen Bundes- und Landesbehörden etwas schlauer gemacht, aber von seiten der Marktgemeindeverwaltung, wie übrigens auch vom zuständigen Architekturbüro fehlt derzeit jede Aussage. Also können demzufolge vielleicht Planungen bereits vorhanden sein, mit der Sanierung selbst kann aber ohne öffentliche Beteiligung kaum begonnen werden. Man würde sich sonst wohl in die Gefahr begeben, die Kosten für solche Massnahmen nicht erstattet zu bekommen, bzw. nicht mit Fördermitteln aus der Städtebausanierung verrechnen zu können. Vielleicht gleich noch ein "kleiner Tipp" am Rande: Wenn wir als "Die Erste Eslarner Zeitung" um Auskunft bitten, dann erwähnen wir immer auch, ob wir in dieser Hinsicht auch rechtlich an Massnahmen zu beteiligen, bzw. zu informieren sind. Im Fall der "Städtebausanierung" sind wir mit dem Anwesen am "Tillyplatz" sozusagen "mittendrin, statt nur dabei". Deshalb steht uns hier auch der Rechts-, wie auch der Beschwerdeweg offen, sollten wir nicht "passend" diejenigen Informationen erhalten, welche uns für weitere Planungen dienlich sind. Man darf diese Arbeiten in der "Pfarrer-BayerStrasse" wohl doch als ausserhalb der "Städtebausanierung" betrachten.

In der Pfarrer-Bayer-Strasse wird aktuell "gut aufgeräumt". Schliesslich muss der Weg für den "Einzug der Oberen" in die Schulturnhalle bereitet werden. "Gerade noch zur rechten Zeit", denn in etwas mehr als zwanzig Tagen beginnt das Heimatfest 2010.

Schliesslich ist hier ab 30.07. der "HeimatfestTross" mit allen Ehrengästen unterwegs in Richtung "Schulturnhalle". Einige "Ecken" hätten aber durchaus auch verputzt werden können. [mwz]

Übrigens: Eslarner Gemeinderatssitzungen werden immer interessanter! Bei dieser Sitzung waren sogar zwei Reporter der Regionalzeitung "Der neue Tag" anwesend.

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Erster Eslarner Schmankerl-Führer
Dieses Heimatfest-Jahr werden wir Sie leider nicht mit einem "Ersten Eslarner Schmankerl-Führer" versorgen können. Bis jetzt hat sich leider noch niemand aus der Eslarner Gastronomie gemeldet, der Interesse hat, entsprechende Produkte anzubieten. Wir werden dieses Konzept jedoch weiter verfolgen.

Idee, Konzeption und Layout sind urheberrechtlich/ geschmacksmusterrechtlich geschützt. Jede Nachahmung kann Schadenserstzansprüche nach sich ziehen.

IMPRESSUM/ IMPRINT

"Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen"
• Informiert (mehr oder weniger) regelmässig aus den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates der Marktgemeinde Eslarn/ Opf.. Bietet Hintergrundinformationen zu aktuellen Problemen und Projekten. Wird durch die Marktgemeindeverwaltung Eslarn in keiner Weise unterstützt. Darauf sind wir gem. unseres "mission statement" und der journalistischen Unabhängigkeit stolz! Dient der Förderung des demokratisch-freiheitlichen und bürgerlichen Engagements Gehört zum sozialen Projekt "iSLING™", einer Initiative gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im bayerisch-tschechischen Grenzland. Ist ein Produkt von Z-BUSINESS® EUROPE, Abt. OIKOS™ - MedialeDiensteOberpfalz

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Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.

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Si vis pacem, para bellum!