THOMATALER

RUND S CHAU
Unabhängiges Informationsblatt der Gemeinde Thomatal Nr. 44 / 12 2016

Frischer Schnee bedeckt die Felder,
nur noch Stille weit und breit
und in einem Augenblick,
spüre ich die Ewigkeit.
(Autor unbekannt)
G ruß wo r t d e s Bürge r meister s
Liebe Thomatalerinnen! Liebe Volksschule. Für all ihre
Thomataler ! Liebe Leser/innen Leistungen ein herzliches
der Thomataler Rundschau! Danke. Die freie Stelle
der Schulleitung wurde ab
Seit dem Jahre 1891 ist Schulbeginn 2016 mit Frau
Thomatal eine selbständige Andrea Gautsch als neue
Gemeinde. Mit vereinten Kräften Direktorin besetzt. Ich wünsche
und unter fachkundigem Agieren der neuen Direktorin Andrea
von Dr. Peter Lüftenegger Gautsch ein erfolgreiches
als Autor, ist es gelungen, im Schaffen zum Wohle unserer
abgelaufenen Gedenkjahr die Thomataler Kinder.
Ortschronik unserer Gemeinde
fertig zu stellen. Ich bedanke In der Gemeindevertretung des Fair Trade Gedankens, wozu
mich bei allen, die an diesem wurde eine Neubesetzung sich Thomatal entschlossen
gemeinsamen Werk einen notwendig. Gemeinderat hat und im Herbst 2016 als
Beitrag geleistet haben. Martin Gautsch hat auf „FAIR TRADE Gemeinde“
Alle Thomataler/innen und eigenen Wunsch sein Mandat ausgezeichnet wurde.
sonstige Interessierte haben zurückgelegt. Mit Harald Bliem
nun die Möglichkeit, sich wurde der nächstgereihte als Für das engagierte Mitwirken
mit der Geschichte unserer neuer Gemeindevertreter der bei den jeweiligen Vereinen,
Gemeinde bekannt zu machen. Liste Thomatal angelobt und Verbände und Institutionen
Thomatal kann stolz sein, eine Sebastian Moser rückte in bedanke ich mich bei jedem
qualitätsvolle Chronik zu haben. den Gemeindevorstand auf. einzelnen für die ehrenamtlich
Herrn Martin Gautsch gebührt erbrachten Leistungen. Das
Die Freiwillige Feuerwehr für seinen tatkräftigen Einsatz dörfliche Zusammenleben in
Thomatal feierte im zum Wohle unserer Gemeinde unserer Gemeinde hat dadurch
abgelaufenen Jahr auch ihr ein herzlicher Dank. Sebastian eine besondere Qualität. Allen
110 Jähriges Bestehen. Die Moser und Harald Bliem ein herzlicher Dank.
Gründung der Freiwilligen wünsche ich in ihrer neuen
Feuerwehr Thomatal erfolgte Funktion viel Freude und Erfolg. Um auch in diesem Jahr
im Jahre 1906 unter der erfolgreich für unsere Gemeinde
Initiative des damaligen Die Gemeindevertretung befasst sein zu können bitte ich
Bürgermeisters Martin sich sehr viel mit Aufgaben und weiterhin um eure positive
Jobst. Volker Mörtl als neuer Maßnahmen (Wege, öffentlicher Unterstützung.
Ortsfeuerwehrkommandant Verkehr, Müll, Kanal, usw.) wo
hat im vergangenen Jahr es darum geht die Lebensqualität Mit herzlichen Grüßen
nicht nur ein gelungenes Fest für unsere Bevölkerung zu Euer Bürgermeister
organisiert, sondern auch die verbessern. Menschen möchten
Einsätze in seinem ersten Jahr aber auch den Wohnort und den
als Kommandant hervorragend Arbeitsplatz möglichst nahe
gemeistert. Ich danke der beisammen haben. Der Wunsch
Freiwilligen Feuerwehr für diese nach mehr Arbeitsmöglichkeiten Aufrichtiger Dank!
großartigen Leistungen. wird immer wieder vorgebracht. Ich bedanke mich von ganzem
Für die Zukunft wird man sich Herzen für die zahlreichen
Die Frau Direktorin der intensiver mit Maßnahmen Gratulationen, die vielen Glück-
Volksschule OSR Doris auseinander setzen müssen, und Segenswünsche sowie die
Weilharter hat ihren Dienst welche darauf abzielen die großzügigen Geschenke, die mir
in Thomatal beendet. Frau örtliche Wirtschaft zu stärken anlässlich des 60.Geburtstages
Weilharter hatte 13 Jahren und dadurch Arbeitsplätze zu entgegengebracht wurden. Allen ein
die Schulleitung in unserer schaffen. Dies ist auch im Sinne aufrichtiges „Vergelt´s Gott“!

2 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Wa s ge sc hi e ht in der G emein des tub e?

Öffentliche Sitzung der TVB-Lungau-Süd beizutreten. Thomatal bis Fegendorf wurde
Gemeindevertretung am An die Ferienregion Lungau fixiert. Nach Erhalt einer
22.7.2016 (FRL) wurde von Seiten des Kostenschätzung sind weitere
TVB Thomatal/Schönfeld die Gespräche mit Grundbesitzern
1.) Nach der Begrüßung und schriftliche Kündigung samt geplant.
Sitzungseröffnung durch Bgm. Antrag um Statutenänderungen
König wird als zweiter Tages- (Anpassung der Kos- • diversen
ordnungspunkt die Feststellung tenbeitragsberechnungsbasis Krisengesprächen beim
der Mandatsniederlegung und Aufteilung auf die TVB´s) Bezirksschulrat, der
von GR Martin Gautsch und eingebracht. Volksschulleitung und den El-
gleichzeitige Angelobung tern, wobei sich schlussendlich
von Herrn Bliem Harald für • der Sitzung herausgestellt hat, dass
die Liste Thomatal in die des Gemeindeverbandes eine Leitung unserer Volks-
Gemeindevertretung behandelt Ramingstein-Thomatal am schule durch Fr. Weilharter
und beschlossen. Von der 4.5.2016 in Ramingstein, in Zukunft nicht mehr
Fraktion „Liste Thomatal“ wobei der in absehbarer fortgeführt wird. Von Seiten
wird Herr GV Sebastian Moser Zeit notwendige Tausch der der Schulverwaltungsbehörde
als zweiter Gemeinderat Lüfterplatten bei der Kläranlage wird eine schriftliche
nominiert und gewählt. Die in Kendlbruck besprochen Benachrichtigung der
Zusammensetzung der Gemein- wurde. neuen Zusammensetzung
devertretung von Thomatal der Volksschulleitung samt
lautet seit 22. Juli 2016 wie • der Sitzung des Lehrpersonal erwartet.
folgt: Abfallwirtschaftsverbandes
Lungau am 1.6.2016. • der Schlussphase der
Bürgermeister: Erstellung der Ortschronik.
Valentin König (LT) • der Wiederherstellung Nach Möglichkeit sollte im
Vizebürgermeister: des Wanderweges entlang Herbst 2016 die Druckfreigabe
Volker Mörtl (FPÖ) des Blareitgrabens in der erfolgen.
2. Gemeinderat: Zeit vom 6.-9.6.2016. Es war
Sebastian Moser (LT) ein Gemeinschaftsprojekt 3.) Die Gemeindevertretung
3. Gemeinderat: TVB Thomatal/Schönfeld, beschließt die Zu- und
Bernhard Gappmaier (FPÖ) Fürstlich Schwarzenberg´sche Abschreibung von Grund-
Gemeindevertreter: Forstverwaltung, DAV- stücks(teil)flächen zum/vom
Günther Jessner (FPÖ) Bonnerhütte und Fam. Pirker öffentlichen Gut im Bereich des
Gemeindevertreter: Laußnitzerhütte. Ein Antrag um alten Gemeindeamtsgebäudege-
Johannes Fötschl (LT) Auszahlung von Mitteln aus ländes und des
Gemeindevertreterin: dem Katastrophenfonds wurde anschließenden erweiterten
Renate Korbuly (LT) eingebracht. Gemeindebaugrundstückes.
Gemeindevertreter:
Christian Drießler (FPÖ) • der Fusionierung der 4.) Der Grundverkauf eines
Gemeindevertreter: Raiffeisenbank Ramingstein/ Gemeindebaugrundstückes im
Harald Bliem (LT) Thomatal mit der Raiffeisenbank Ortskern Thomatal an Herrn
Tamsweg. Gautsch Klaus wird einstimmig
2.) Der Bürgermeister berichtet beschlossen.
von: • der Besprechung
• den Überlegungen des mit einem Vertreter der Abt. 4 5.) Von der Gemeindevertretung
TVB Thomatal/Schönfeld, den (Ländl. Verkehrsinfrastruktur) wird der einstimmige
von den TVB´s Tamsweg, Les- des Landes Salzburg. Die Beschluss gefasst, das
sach, St.Andrä u. Ramingstein Trassenführung des geplanten bestehende alte Amtsgebäude
geplanten gemeinsamen Naherholungsradweges von durch die Fa. BSV-Lungauer

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 3
Wa s g es ch ie ht i n d e r G emeind est ube?
Bauschuttverwertung GmbH vorgemerkt. Abschließend gab Eine Beteiligung am neu
abreißen zu lassen. noch Herr Dr. Peter Lüftenegger gegründeten Tourismus-
einen kurzen Einblick in die Konsortium Lungau-Süd
6.) Beratung über die Entstehung der Ortschronik (Lessach, St. Andrä, Tamsweg
Nutzungsmöglichkeit einer Thomatal. und Ramingstein) wird
Gemeindebaulandfläche überlegt, es bedarf jedoch
durch die Interessentengruppe Öffentliche Sitzung der noch weiterer Besprechungen
„Pfarrermuseum“. Gemeindevertretung am und müssen entsprechende
8.12.2016 Kostenbeteiligungsunterlagen
7.) Die Gemeindevertretung eingeholt und diskutiert werden.
beschließt einstimmig eine neue 1.) Der Bürgermeister berichtet
Bündelversicherung für alle öf- von: ! der Besprechung
fentlichen Gebäude. mit dem Vertreter der
! den aktuellen Landesstraßenverwaltung.
8.) Auch im Hinblick auf das im Entwicklungen beim Im Jahr 2018 soll die
Ort geplante und vorprojektierte Tourismusverband. Es gab Ortsdurchfahrt durch Thomatal
Kleinwasserkraftwerk am auf Antrag und Intervention saniert werden. Gestartet
Bundschuhbach, sowie als des TVB-Thomatal/Schönfeld wurden die Projekt- und
e5-Modellgemeinde wird eine außerordentliche Ausführungsplanungen, welche
durch die Gemeindevertretung Generalversammlung der unter Einbindung bestehender
eine Resolution der Ferienregion Lungau, Leitungssysteme (Was-
Interessentenvertretung bei der hauptsächlich serleitung der WG-Thomatal,
„Kleinwasserkraft Österreich“ über die Berechnungs- Oberflächenentwässerungskanal)
zur Unterstützung für Bemessungsgrundlage der im Laufe des Jahres 2017
Kleinwasserkraft beschlossen. Mitgliedsbeiträge anhand abgeschlossen werden sollen.
Der Inhalt der Resolution der Nächtigungszahlen
zielt auf die Sicherung der beraten wurde. Thomatal ! der Besprechung
Rahmenbedingungen für den müsste anhand der steigenden mit einem Vertreter der
Betrieb bzw. den Ausbau von Nächtigungszahlen – Salzburg AG in Bezug auf die
Kleinwasserkraftwerken in Wiedereröffnung des Strompreistarifgestaltung. Bei
Österreich ab. Familien- u. Jugendgästehauses diesem Gespräch konnte weiters
in Schönfeld – um vieles vereinbart werden, dass wir auch
Öffentliche mehr bezahlen als in den die Volksschulwohnung an die
Bürgerversammlung am letzten Jahren. Gleichzeitig PV-Anlage anschließen können,
19.11.2016 erfolgt jedoch keine um so die Eigenstromnutzung
Erhöhung der allgemeinen erhöhen zu können.
Am Samstag, den 19. November Ortstaxeneinnahmen, da Kinder
2016 konnte Bgm. König und Schüler bis 15 Jahren von ! der Veranstaltung am
zahlreiche Gemeindebürgerinnen dieser Abgabe befreit sind. In der 16.10.2016 im Freilichtmuseum,
und Gemeindebürger im Generalversammlung der FRL bei der Hilda Hinterberger
Veranstaltungssaal im wurde der Antrag jedoch nicht zur Bezirkssiegerin beim
Gemeindezentrum begrüßen. akzeptiert bzw. eine Statuten-/ Blumenschmuck-Wettbewerb
Es wurde ein Jahresrückblick Geschäftsordnungsänderung gekürt wurde.
präsentiert und die abgelehnt, sodass in der
Zukunftsaussichten vorgestellt. Ausschusssitzung des TVB- ! der ersten Evaluierung
Diverse Wortmeldungen, Thomatal/Schönfeld der Austritt beim Bürgerbusprojekt durch
Anregungen und Fragen wurden aus der Ferienregion Lungau den KLIEN (Klima- und Ener-
gemeinsam diskutiert und für formell beschlossen wurde. Die giefonds).
eine bestmögliche Umsetzung Pflichtmitgliedschaft bei der
und Berücksichtigung FRL läuft noch bis 31.12.2017.

4 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Was gesc hi e ht in der G emeindes tub e?

• der am 5.8.2016 5.) Für die Alterserweiterte eingearbeitet. Ende Jänner
stattgefundenen Sitzung der Kindergruppe Thomatal wird 2017 soll die Vorbegutachtung
Liftgesellschaft Schönfeld. der Beschluss gefasst, dass ein des überarbeiteten Gesamt-
Der negativen Bilanzsumme Gesamtjahreskontingent für bis REK durch die Salzburger
konnte durch die Neuregelung zu 16 Kinder mit Vollbetreuung Landesregierung erfolgen. Nach
und Übernahme von privaten genehmigt und festgesetzt wird. einer weiteren sechswöchigen
Geschäftsanteilen und durch Entwurfsauflage im April bis
„Kompensierungsmaßnahmen“ 6.) Ein Mai und der Auseinandersetzung
durch das Hotelmanagement, Kassenkontokorrentkreditrahmen mit den eingebrachten
sowie einem Investitionszuschuss bei der Raiffeisenbank Tamsweg Stellungnahmen kann mit
aus dem Kleinliftefonds Bankstelle Ramingstein in der einer aufsichtsbehördlichen
entgegengewirkt werden. Höhe von 72.700,-- Euro wird Genehmigung im Juni/Juli 2017
für das Jahr 2017 einstimmig gerechnet werden.
2.) Die Höhe der Steuern, beschlossen.
Gebühren, Abgaben, Entgelte 9.) Die Vergabe der
und Tarife für das Jahr 2017 7.) Frau Gastwirtin Volksschulwohnung an die neue
werden beschlossen. Grübl Waltraud gibt der Volksschuldirektorin Andrea
Gemeindevertretung einen Gautsch BEd wird einstimmig
3.) Da das Budget 2017 Situationsbericht über die beschlossen.
nicht ausgeglichen bilanziert Zukunftsaussichten beim
werden konnte, wird der Gasthof Grübl ab. Es wird eine
Beschluss gefasst, für das Arbeitsgruppe für die Erarbei- Bericht: AL Roland Gappmaier
erste Vierteljahr 2017 ein tung eines Umsetzungsprojektes
Voranschlagsprovisorium zu für den Fortbestand des örtlichen
beschließen und beim Amt der Gasthausbetriebes eingerichtet.
Salzburger Landesregierung
um einen Haushaltsausgleich 8.) Besprechung und Lagebericht
anzusuchen. zur Überarbeitung des räumlichen
Entwicklungskonzeptes
4.) Die Gemeindevertretung (REK). Derzeit werden
beschließt im Zuge des durch das Ortsplanungsbüro
mittelfristigen Finanzplanes die Stellungnahmen der
2018 bis 2021 eine Reihung der Fachdienststellen in den REK-
umzusetzenden Projekte in den Textteil, REK-Plan und den REK-
nächsten Jahren. Erläuterungs- u. Umweltbericht

Öffentliche Bürgerversammlung Sebastian Moser (LT) Harald Bliem (LT)
mit Bgm Valentin König mit Bgm Valentin König

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 5
To ur i s m usve r band
Neues von der Ausschusssitzung berichtet über die Arbeiten, zum Mittagessen im Familien-
und der Vollversammlung des Marketingaktionen und und Jugendgästehaus aus.
Tourismusverbandes Thomatal- Vermieterschulungen der FRL.
Schönfeld am 29. Dezember Sie erklärt, dass der Begriff • Bericht des
2016 „Biosphärenpark“ für die Finanzreferenten über die
Vermarktung des Lungaus im Jahresrechnung 2015:
• Neugründung des Internet unverständlich ist und Leider wurde der
neuen Tourismusverbandes dass bei den Prospekten die Landeszuschuss um € 5.000,-
Tourismus Lungau Salzburger Intention vorhanden ist, die gekürzt. Die Loipenerlöse der
Land: Druckanzahl zu verringern. Loipe Schönfeld sind durch das
Mit 1. Jänner nimmt der erste Engagement des Obmannes
Cluster im Lungau (bestehend • Loipe: gestiegen – es gibt Spenden
aus den Orten Tamsweg, Madeleine Pritz berichtet auch, von den Gemeinden Krems,
Lessach, St. Andrä und dass ein Solidaritätsfonds für Trebesing und Innerkrems,
Ramingstein) die Arbeit auf. Loipen von der FLR forciert jedoch haben auch die Kärntner
Das Ziel ist eine Verbesserung wird, jedoch frühestens erst in Gemeinden finanzielle Probleme
der Abläufe zwischen den der Saison 2017/18 – aber nur so ist die Loipe auch
Vermietern und dem Gast. finanzierbar.
Die Orte selber bleiben • Lifte: Die Kassaprüfung fand durch
Mitglieder in der FRL; Erfreulich ist die Unterstützung Lutz Amlinger statt, der
d.h. die Berechnung der von den Anrainern für die Lifte. Finanzreferent wurde entlastet.
Mitgliedsbeiträge an die FRL Auch Herr Korbuly vom In Zukunft wird Heidi Korbuly
bleibt unverändert. Winterfahrpark Stegergut die Position der zweiten
Wir werden unser Budget unterstützt die Lifte mit einer Kassaprüferin übernehmen.
2017 dem neuen TVB zur Spende und lädt auf diese
Verfügung stellen, damit man Weise die Kinder, Lehrer • Kenntnisnahme des
es für konstruktive Gespräche und Begleitpersonen der VS Jahresvoranschlages 2017
einbauen kann. Alternativ wird Thomatal zu einem Skitag in mit einer ausgeglichenen
jedoch auch den Kontakt zu St. Schönfeld ein. Budgetsumme bei den
Michael gesucht. Begeistert davon, spricht Herr Einnahmen und Ausgaben
Neumaier eine Einladung für die von je € 34.500,- welcher vom
• Zusammenarbeit mit Teilnehmer des Schulskitages Ausschuss beschlossen wurde.
der FRL:
Mit 2018 endet die
Mitgliedschaft von Thomatal
in der FRL. 2017 ist der TVB
noch vollwertiges Mitglied. Bei
18.000 Nächtigungen beträgt der
Beitrag an die FRL im Jahr 2017
ca. € 10.000,-.
Nach einer Diskussion ist
man sich einig, dass nach
Möglichkeiten gesucht werden
muss, dem TVB Thomatal-
Schönfeld finanziell die
Mitgliedschaft bei der FRL zu
ermöglichen.
Madeleine Pritz, GF der FRL,

6 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
To u r i s mu sve r ba nd

Tourismus in Überlegungen angestellt, wie der ging es über den Feldweg zur
Thomatal – Schönfeld Sommertourismus attraktiver Josefhütte. Dort stellte sich der
gemacht werden kann, da größere Teil der Gäste auf der
Eine der wichtigsten Aufgaben für 2017 erste Buchungen Wiese um den Hexenboden auf,
für mich war im 2. Halbjahr von Sommergästen im während einige Mitstreiter, die
2016 die Suche nach Möglich- Familien- und Jugendgästehaus vorher mit erheblichem Aufwand
keiten zur Zusammenarbeit des vorliegen. Hier ist eine die Jahreszahl in den eisigen
TVB Thomatal-Schönfeld mit forcierte Zusammenarbeit mit Boden gesteckt hatten, auf dem
der Ferienregion Lungau. Trotz Tourismusstellen in Kärnten Hang die großen Wachskerzen
Kündigung der Mitgliedschaft zwingend. (Hochseilgarten in entzündeten, die tatsächlich bis
gibt es durchaus gute Gründe Innerkrems, Rafting auf der zum Jahreswechsel um 0°° Uhr
für einen Verbleib unseres TVB Lieser, Ausflüge ins Maltatal und weithin leuchtend das Neue Jahr
im Lungau-Verbund. Allerdings manches mehr.) verkündeten.
fehlt bei allen Befürwortern
und bei allen Forderungen Zum Winterbeginn 2016/17 Durch die Initiative einiger
nach Rücknahme unserer hatten wir leider wieder den Schönfeld-Fans wurde so ein für
Kündigung die nüchterne Problemstart mit fehlendem einige Jahre verlorener Brauch
Kosten / Nutzen – Analyse. Schnee, wie im Vorjahr. wieder zum Leben erweckt. Ein
Thomatal ist nun mal kein Besonders schade, da das besonderes Dankeschön sagt der
Touristenort und wenn man das Gästehaus zwischen Weinachten TVB daher Christof Höckner,
schwache Touristenpflänzchen und Heilig Drei Könige gut einem der Initiatoren.
durch massiven Geldentzug ausgelastet war. Für die jetzt
(Beitrag zur Ferienregion in kommenden Schülergruppen Den Lesern der Thomataler
2017 = 9.865,-- € !!) massiv wurden die Liftanlagen und Rundschau und allen
schwächt, dann bleibt kaum Pisten im letzten Herbst Anderen auch wünscht der
eine Alternative zum Austritt ertüchtigt bzw. verbessert. Wir TVB Thomatal- Schönfeld
aus der Ferienregion. Trotzdem hoffen sehr, damit die jungen ein ruhiges, gesundes und
wird von verschiedenen Stellen Gäste noch intensiver an erfolgreiches Neues Jahr
weiterhin nach einer Lösung zur Schönfeld binden zu können. und schöne Stunden in der
finanziellen Entlastung gesucht. wunderschönen Thomataler
Vielleicht findet sich doch Ein Ereignis zum Jahreswechsel Natur.
noch ein Weg für zukünftige verdient besondere Erwähnung.
Gemeinsamkeiten. Es war die Begrüßung des Neuen TVB-Obmann Andreas Pliverics
Jahres mit einer leuchtenden
Ein weiterer Schwerpunkt 2017 am Mattehanshang. Mit
der TVB – Arbeit lag in einbrechender Dunkelheit
der Schaffung zusätzlicher wurden am Lagerfeuer beim
touristischer Grundlagen Gästehaus Fackeln entzündet
in Schönfeld. Neben der und dann setzte sich der Zug aus
Stärkung der Basis für großen und kleinen Lichtträgern
Wintersportaktivitäten wurden in Bewegung. Entlang der Straße

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 7
Or t s c h ro ni k
Ortschronik vorgestellt – Thomatal hat ein Gesicht

Seit Ende der 90er Jahre sammelte die Chronistenrund Material, das
vier Ordner füllte. Im Herbst 2014 erteilte der Gemeinderat den Auftrag
zur Erstellung einer Ortschronik. Ziel war, im Laufe des vergangenen
Jahres das Werk zu vollenden, denn 2016 feierte Thomatal das
125jährige Bestehen als eigenständige politische Gemeinde und auch als
Pfarrgemeinde.

Am 10. Dezember war es soweit: Im gut besuchten Gemeindezentrum
wurde die Ortschronik Thomatal vorgestellt. Bgm. Valentin König
gab einen Überblick zur Entstehungsgeschichte, er hob dabei auch
die Rolle des Initiators Peter Moser und des ehemaligen Schulleiters
Erwin Lamprecht hervor. Hofrat Arno Watteck, der das Vorwort der
Chronik verfasst hatte, strich die Besonderheiten der Lungauer in
launigen Worten hervor. Der Autor der Chronik, Peter Lüftenegger ,
betonte, dass er nach zwei zeitweise sehr intensiver Arbeitsjahren seine
Heimatgemeinde jetzt besser kenne, das war sein Hauptmotiv für diese
Arbeit .

Das Buch umfasst 264 Seiten und zeigt 144 Fotos, die einzelnen
Abschnitte: Thomatal : Daten, Zahlen, Vorhaben, Liste der
Bürgermeister, Geschichte, Geografie, Landschaft; die Kirche zum Hl.
Georg; Schule; Familien- und Hofgeschichten und gesellschaftliches
Leben.

Bei der Präsentation führte der Autor Gespräche mit Bgm. Valentin
König, Martin Gautsch, Christl Schiefer, Hilda Hinterberger, Klaus
Drießler und Johann Heiß, so ergaben sich neue Facetten über das
Leben in Thomatal.

Die Ortschronik Thomatal ist im Verlag Wolfgang Pfeifenberger erschienen, hat eine Auflage von
1.000 Stück und kann zum Preis von € 35,- über die Gemeinde oder die Buchhandlung Pfeifenberger in
Tamsweg bezogen werden. Die ersten 200 Stück sind bereits verkauft. Die restlichen Exemplare werden
wohl bis 2041, dem Erscheinen der Ortschronik anlässlich des 150jährigen Bestehens von Thomatal
vergriffen sein.

8 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Wa n d er u n g in S c hön fel d

Ein Dank an alle Mitwirkenden!!!!!

Zu Silvester 2016 gab auch die "Feldseit´n" wieder ein
kräftiges und hoffentlich auch bleibendes Lebenszeichen von
sich.

Die 2 "Christoffel´s" initiierten einen wie auch schon in
früheren Jahren stets stattgefundenen Fackellauf. Leider
war es aufgrund des Schneemangels nicht möglich mit den
brennenden Fackeln den Mattehans runter zu fahren und dann
das neue Jahr mit den im Hang vorbereiteten, entfachten
Fackeln zu begrüßen.

Es beteiligten sich aber durch den Gott sei Dank immer noch
bestehenden Zusammenhalt und die sehr gut funktionierende
Mundpropaganda ca. 70 - 80 Personen trotz widriger
Umstände an der "Fackelwanderung".

Es war ein schönes Erlebnis mit anzusehen, wie sich
Einheimische und auch die Gäste der Berherbungsbetriebe daran beteiligten.

Volksverbindend und lustig war es allemal und auch ein Anstoß, dieses Ritual jährlich zu wiederholen
um damit die Gemeinsamkeit in unserer wunderbaren "Feldseit´n" zu stärken und zu bewahren.

Besonderer Dank gilt auch dem Tourismusverband Thomatal, da er diese wunderbare Aktion nicht nur
finanziell sondern auch tatkräftig unterstützte - vielen Dank dafür.

Gerne sind wir wieder bereit auch den Silvesterabend 2017 mitzugestalten, laden alle mit neuen Ideen
dazu ein mitzumachen.

Es bedanken sich Tif-Tof Höckner und Gisi Wieland

9 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
I nfo r mat ion

KOSTENLOSE FSME-IMPFAKTION
der Sozialversicherungsanstalt der Bauern

Kein Bundesland in Österreich ist frei von FSME-
infizierten Zecken. Um sich vor dieser schweren Viruserkrankung zu schützen, bietet die
Sozialversicherungsanstalt der Bauern wie jedes Frühjahr eine kostenlose Zeckenschutzimpfung für ihre
Versicherten und deren Angehörige an.

Anspruchsberechtigt sind:

- Vollerwerbs- und Nebenerwerbsbäuerinnen und –bauern sowie die im Betrieb mittätigen Ehegatten,
Kinder (Enkel, Wahl-, Stief- und Schwiegerkinder) ab dem vollendeten 6. Lebensjahr (bei der SVB
krankenversicherte Kinder werden bei der Einladung ab Vollendung des 3. Lebensjahres berücksichtigt),
Eltern, Groß-, Wahl-, Stief- und Schwiegereltern sowie Geschwister
- in der Unfallversicherung versicherte Jagd- und Fischereipächter
- sonstige bei der SVB krankenversicherte Personen
- Lebensgefährten gehören grundsätzlich nicht zum anspruchsberechtigten Personenkreis, haben
jedoch die Möglichkeit, durch Abschluss einer Selbstversicherung in den Unfallversicherungsschutz
einbezogen zu werden und dann somit auch Anspruch auf eine kostenlose Zeckenschutzimpfung; der
monatliche Beitrag beträgt Euro 10,51.

INFO-BOX
Impfschema
1. Teilimpfung: am besten in der kalten Jahreszeit
2. Teilimpfung: nach 4 bis 12 Wochen
3. Teilimpfung: nach 9 bis 12 Monaten
Auffrischungsimpfung: die erste nach 3 Jahren, danach bis zum 60. Lebensjahr alle 5 Jahre;
ab dem 60. Lebensjahr alle 3 Jahre

Personen, die bereits an
einer SVB-Impfaktion
teilgenommen oder einen
Kostenzuschuss für die
FSME-Impfung erhalten
haben, werden zum nächst
fälligen Termin automatisch
von der SVB eingeladen;
für alle Neu-Interessierten
genügt eine einmalige
Anmeldung.

Informationen,
Auskünfte und eine
Anmeldemöglichkeit
erhalten Sie im Internet
unter www.svb.at/
zeckenimpfung sowie
unter der Telefonnummer:
02682/63 116-3320.

10 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
I n fo r mati on

Foto: SVB

KOSTENLOSE FSME-IMPFAKTION
der Sozialversicherungsanstalt der Bauern

Zwischen Februar und April wird auch beantragt haben oder die sich schrift-
im Jahr 2017 wieder von der Sozial- lich, telefonisch (unter der Telefon-
versicherungsanstalt der Bauern (SVB) nummer 02682/63116-3320) oder
österreichweit eine kostenlose Zecken- über das Internet mittels dem interak-
schutz-Impfaktion für ihre Versicher- tiven Webanmeldeformular (www.svb.
ten und deren anspruchsberechtigte at/zeckenimpfung) angemeldet haben,
Angehörige durchgeführt. erhalten von der SVB ca. 2 Wochen
vor dem Impftermin eine schriftliche
Für die Teilnahme an der Impfung ist Einladung zur Impfung mit Anga-
nur eine einmalige Anmeldung und be der Impfstelle und des genauen
kein weiterer Anruf erforderlich. Alle Impftermins sowie möglichen Aus-
Personen, die in den letzten Jahren weichterminen und - impfstellen.
schon an einer unserer Impfaktionen
teilgenommen haben, die einen Ko-
stenzuschuss für die Zeckenimpfung

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k ti on d e r S VB finden S
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rm a ti on e n zur FSME-Im v b .a t/z e c kenimpfung.
Weitere Info w w.s
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auf der Hom

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 11
G emei n d e

Bildungsreise nach Stockholm

Alle zwei Jahre wird unter der Schirmherrschaft des Regionalverbandes Lungau eine Bildungsreise
in eine europäische Hauptstadt organisiert. Bürgermeister Valentin König und Amtsleiter Roland
Gappmaier nutzten diese Möglichkeit der Weiterbildung gemeinsam mit Amtskollegen und
Verbandsmitgliedern aus dem Lungau. Dieses Mal ging es im Oktober 2016 nach Stockholm in
Schweden. Bei einem Zuzug von 100 Personen täglich in diese skandinavische Metropole waren vor
allem die Themen Kinder- und Altenbetreuung, Abfallwirtschaft, Regional- und Stadtentwicklung von
großem Interesse. Beim Besuch in der österreichischen Botschaft und beim Treffen mit Botschafter
MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden konnten die Ähnlichkeiten und auch die Unterschiede
zwischen Schweden und Österreich bei der Herangehensweise an die sozialen und wirtschaftlichen
Handlungsfelder besprochen werden. Auch wurde der Schwedische Reichstag besichtigt und darüber
hinaus blieb auch noch Zeit, sich mit den Kollegen auszutauschen und die Stadt Stockholm besser
kennen zu lernen.

12 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
G emei n d e

Abriss ehemaliges Amtsgebäude

Errichtet Mitte der 1960iger Jahre. 1978 wurde eine vollautomatische Ölfeuerungsanlage eingebaut.
1984 erfolgte der Dachgeschossausbau zu einer abgeschlossenen Wohnungseinheit.
Das Gebäude beheimatete über all die Jahrzehnte das Gemeindeamt, die Feuerwehr, die Mutterberatung,
die Bücherei und diverse Wohnungsmieter.

Mit der Übersiedelung der Feuerwehr Ende 2010 und der Gemeinde Anfang 2011 in unser neues
Gemeindezentrum verwaiste das Gebäude. Mehrfach wurde versucht, das bestehende Gebäude
einer neuen Nutzung zuzuführen. Schlussendlich hat sich die Gemeindevertretung jedoch in einem
einstimmigen Beschluss am 22.7.2016 dazu entschieden, das ehemalige Amtsgebäude dem Erdboden
gleich zu machen und Platz für neue Bebauungsmöglichkeiten zu schaffen.

Die Abrissarbeiten begannen Ende September 2016 und wurden in der KW 40/2016 abgeschlossen.

13 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
G emei n d e e 5
FAIRTRADE Gemeinde Thomatal

Im Rahmen unseres
e5-Gemeindeprogrammes wurden
wir durch die Initiative von Martin
Gautsch in den Kreis der FAIRTRADE
Gemeinden aufgenommen. Der
Antrag beim Dachverband Österreichs
wurde im Juni 2016 eingebracht. Am
Sonntag, dem 13. November 2016 war
es dann soweit, und Thomatal wurde
offiziell zur FAIRTRADE-Gemeinde
ernannt.
Fairtrade fördert den fairen
Handel, demokratische Systeme,
Frauenrechte, klein strukturierte
Landwirtschaftsbetriebe, sowie die
Besinnung auf regionale Rohstoffe
und Produkte unter Einhaltung der
Umweltstandards bei der Produktion. Markus Schaflechner (Biosphärenpark-Manager),
Bei der Ernennungsfeier referierte in Segundo Cañar (Bananenbauer aus Ecuador), Adrie Danner (Fairtrade
einem hochinteressanten Vortrag auch Salzburg), Bgm. Valentin König, Peter Moser, Renate Korbuly,
der Bananenbauer Segundo Cañar aus AL Roland Gappmaier und Martin Gautsch
Ecuador über die Schwierigkeiten von
Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im
internationalen Bananenhandel, sowie den Herausforderungen und Vorteilen im Fairtrade-System.

14 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Bürg er bus
Die Schülerbeförderung des ersten Betriebsjahres 2015/2016 konnte Anfang Juli 2016 erfolgreich
abgeschlossen werden.

Auch über die Sommermonate 2016 wurden jeden Mittwoch Vormittag die Besorgungsfahrten
nach Tamsweg angeboten. Bei den Besorgungsfahrten ist die Auslastungsgrenze mit bis zu acht zu
befördernden Personen noch nicht erreicht. Bitte nutzt deshalb die Gelegenheit einer stressfreien
Beförderungsmöglichkeit - Anmeldungen über das Bürgerbushandy unter der Nr. 0650/7314190.

Die freiwilligen und ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer sind jedenfalls stets gerüstet! Aktuelle
Infos können auch jederzeit unter http://www.thomatal.at – Bürgerbus Thomatal abgerufen werden.

Die Generalversammlung des Vereins fand am 19.11.2016 im Veranstaltungssaal im Gemeindezentrum
statt.
Ein besonderes Highlight war die Aufführung der Volksschulkinder unter der Leitung von VD Andrea
Gautsch, die sich damit ganz herzlich beim
Vereinsvorstand und im Besonderen bei
den Schulbusfahrerinnen und –fahrern
bedankten.

Übrigens: Außerhalb der
Schülerbeförderungszeiten kann der
Bürgerbus auch von örtlichen Vereinen
und Gemeindebürgern (Privatgruppen)
angemietet werden. Nähere Auskünfte dazu
können am Gemeindeamt eingeholt werden.

Bl um en sc hm u ck
Schönstes Lungauer Blumenhaus

Die Gemeinde Thomatal nahm 2016 am neu initiierten Wettbewerb
„Blumenschmuck und Lebensqualität“ teil, dessen Ziel es ist, die
unverwechselbare Schönheit des Landes Salzburg entsprechend in Szene
zu setzen.
Häuser, Terrassen, Balkone aber auch öffentliche Plätze mit Blumen
geschmückt, als Ruheoasen und Erholungsräume gestaltet, heben das
Ortsbild und sind ein Wohlfühlfaktor für Bewohner und Besucher.

Den Höhepunkt des Bewerbes bildete das Abschlussfest mit
Preisverleihung am 16. Oktober im Salzburger Freilichtmuseum, zu
welcher auch eine Delegation
aus Thomatal mit dem Bürgerbus
anreiste. Landeshauptmann Dr.
Wilfried Haslauer konnte würdige
Sieger auszeichnen, dabei ging
der Bezirkssieg in der Kategorie
Ein- und Zweifamilienhäuser
nach Thomatal an Frau Hilda
Hinterberger.

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 15
Büc h e rei
Räuchervortrag
Maria Eisenhut aus Mariapfarr hielt im November einen Vortrag mit dem Titel „Also zünde ich die
Räucherpfanne an“. Anfangs wurde über die Geschichte, die Bedeutung und Wirkung des Räucherns
gesprochen. Ein besonderes Augenmerk legt Frau Eisenhut dabei auf die heimischen Räucherpflanzen.
Sie hatte viel Anschauungsmaterial mit und stellte uns zahlreiche Räucherpflanzen und deren Heilkraft
vor. Eine Besonderheit an diesem Abend war der Austausch von vorhandenem Wissen unter allen
Anwesenden. Dadurch wurde es ein spannender, lehrreicher und zum Räuchern ermunternder Abend.
Der Vortrag war wohl für alle motivierend, in den bevorstehenden Rauhnächten das Gehörte und
Gelernte gleich auszuprobieren und anzuwenden.
Auf Wunsch werden wir im Sommer eine Kräuterwanderung mit Frau Eisenhut veranstalten. Dabei
sollen die heimischen Räucherpflanzen, die in unserem Umfeld wachsen, kennen gelernt werden.

Adventfrühstück
Mittlerweile ist das Adventfrühstück für uns als Büchereiteam zum liebenswerten Ritual geworden.
Wir wollen unsere LeserInnen an diesem Vormittag verwöhnen und die Bücherei bewusst als Ort der
Begegnung präsentieren. Das gemeinsame Frühstück soll auch Ausdruck der Zusammengehörigkeit von
interessantem Lesestoff und begeisterten LeserInnen sein, denn davon lebt eine Bücherei. Es war uns
eine große Freude, dass so viele mit uns gefrühstückt und gebastelt haben.

Das Große Krabbeln
Am 27. September fand in der Bücherei zum zweiten Mal
"Das Große Krabbeln", also das Büchereitreffen für die
kleinsten Bücherwürmer statt. Diesmal lasen wir das Buch
"Die Maus hat Geburtstag", ließen uns überraschen welche
Gäste zu Besuch kamen, halfen der Maus ihre Geschenke
auszupacken und naschten nach dem Ständchen vom
"Geburtstagskuchen".
Zwischendrin stärkten wir uns alle mit einer kleinen
Jause und die Kinder hatten die Gelegenheit in den
Kinderbüchern zu schmökern und sich auch welche
auszuleihen.
Alle Kinder von 1 bis 3 Jahren sind zu diesen Treffen
gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern oder dem
Kindergarten herzlich eingeladen und wir lesen, singen,
tanzen und reimen zu einem altersgerechten Kinderbuch.

16 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Büc h erei
Bimbulli –
Lesung mit Robert Wimmer
Am 29. November wurden die
großen Kindergartenkinder und
die kleinen Volksschulkinder zu
einer Lesung mit Robert Wimmer
eingeladen. Die Geschichte von
Bimbulli wurde dabei erzählt und
vorgespielt. Es war ein lustiger
Vormittag!

Das Büchereiteam

G ed an ke n z ur Th omat al er R und schau

Von der ersten Ausgabe im März
1995 bis zur letzten im Juni
2016 sind bisher 43 Exemplare
erschienen, wenn ich richtig
gezählt habe.

In den meisten Familien
und Haushalten werden die
Zeitschriften gesammelt
und stellen so interessante,
bemerkenswerte Jahrbücher dar.
Es ist oftmals sehr berührend,
aber auch unterhaltend und
informativ, sie gelegentlich für
eine kleine Zeitreise zur Hand zu nehmen.

Aber auch von Kindern wird sie nicht nur durchgeblättert, sondern - wie die Bilder zeigen -
mit sichtlichem Interesse und Genauigkeit begutachtet.

Unser vierjähriger Enkel Daniel hat das Klicken der Kamera nicht bemerkt, so vertieft war er in die
bebilderte Zeitschrift.
Wenn das nicht ein großes Kompliment ist ?

Priska Heiß

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 17
K ids un d Te e ni e s
Wie im Zirkus! Advent, Advent…
Im Herbst durften die Kids Oder: „Alle Jahre wieder…“
der Jungschar Thomatal eine findet das lustige Keksebacken
ganz besondere Turnstunde der Teenies statt. Wir trafen
erleben. Katharina Angermann uns am zweiten Adventsamstag
hat sich für die jungen ganz zeitig in der Früh (9.30)
TurnerInnen spannende Spiele in der Pfarrstube, um die Kekse
und akrobatische Übungen auszustechen. Wir haben sogar
ausgedacht, bei denen die Kinder eine eigene Kreation erfunden-
mit hohem Spaßfaktor Geschick eine Mischung aus Vanillekipferl
und Teamwork erproben und Lebkuchen – hat super lecker
konnten. Danke, liebe Kati!! geschmeckt.
Nach einiger Zeit, die es gedauert
Christine Moser hat, bis der ganze Teig verarbeitet
und fertig gebacken war, machten wir
Mittagspause und kochten uns Würstel.
Die Buben haben leider immer vergessen
zum Nachheizen, also mussten wir
ziemlich lang auf das Mittagessen
warten.
In dieser Zeit fielen uns lustige Spiele
ein, wie zum Beispiel Tunkschoko
auf die Nase streichen und so um
den Dorfplatz zu laufen. Leider hat
das Tini nicht so lustig gefunden und
wir mussten uns mit
Zusammenräumen die
Zeit vertreiben.
Nachdem wir gegessen
hatten, machten wir
uns fertig für unseren
Kinoausflug! Leider
hatten im Bürgerbus
nicht alle Platz, deshalb
kamen Andi und Ulrich mit dem Auto um noch
einige von uns mitzunehmen.
Das Kino war sehr lustig, und danach fuhren wir auch noch zum
McDonalds auf einen Burger.
Am Sonntag machten wir dann gemeinsam das Pfarrcafè, wo sehr
viele Leute kamen und wir schon befürchteten, dass zu wenig
Kekserl da sein würden! Aber Dank der Unterstützung einiger Eltern
mit Kuchen – und Kletzenbrotspenden konnten alle Gäste bis zum
Schluss mit Weihnachtsgebäck versorgt werden.

Kath. Jugend Thomatal

An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an alle Leute,
die die Jungschar immer wieder auf verschiedene Art und Weise
unterstützen!!

18 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Bra uc htum
Nikolaus und Krampus

Auch heuer waren wieder der Heilige
Nikolaus und seine Krampusse in
Thomatal unterwegs, um besonders
liebe Kinder zu beschenken und die
schlimmen zu bestrafen (die es in
Thomatal natürlich nicht gibt!).

Überall wurden wir freundlich
aufgenommen und verköstigt. Dafür
möchten wir uns ganz herzlich
bedanken. Uns hat es wirklich sehr
viel Spaß gemacht, diese alte Tradition
zu pflegen und einen Teil zum
Dorfgeschehen beizutragen.

Wir wünschen euch allen ein gutes
und vor allem gesundes Neues Jahr
und bleibt brav, denn wir kommen im
nächsten Advent wieder!

Euer Nikolaus mit seinen Krampussen

An g l ö ck le r

Auch im Advent 2016 waren die Anglöckler
wieder fleißig unterwegs und verbreiteten
weihnachtliche Stimmung in Thomatal. Mit
guter Laune und schönen Weihnachtsliedern
machten wir uns auf den Weg und sammelten
dabei rund 1500 €. Diese haben wir an die
Organisation „Kinderseelenhilfe“ gespendet,
wo sie Lungauer Kindern zugutekommen .
Mit dabei waren Ulrich Stiegler als Josef,
Sofia Bichler als Maria, Andreas Zehner als
Wirt und Matthias Zehner, Peter Zehner,
Benedikt Mörtl, Agnes Stiegler und Theresa
Berndl als Hirten.

Wir möchten uns recht herzlich bei allen für die Gastfreundschaft, die guten Verpflegungen und die
Spenden bedanken!

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 19
K in d ergar te n
KINDERGRUPPE THOMATAL

Die Kinder der Kindergruppe Thomatal nehmen dieses Jahr am TigerKids-Projekt der Salzburger
Gebietskrankenkasse teil. Die 3 Themenschwerpunkte Ernährung, Bewegung und Entspannung bilden
die Säulen dieses Projektes.
Begonnen wurde im Herbst mit dem Lebensmittelzug, den der kleine Tiger vorgestellt hat:

So wurden die verschiedenen Lebensmittelbereiche nach der Lebensmittelpyramide spielerisch
vorgestellt und damit eine gesunde Jause vorbereitet.

Die Kinder mahlten Getreide zu Mehl und im Herbst wurden Eachtlinge geerntet!
Avolino besuchte uns und nahm den Kindern hoffentlich die Angst vorm Zahnarzt.
Es wurde viel gebaut, gespielt und gemalt. Geburtstage gefeiert, Sternenbilder gelegt und
Freundschaften wurden geschlossen. Mit Hanna, unserer Praktikantin, hatten die Kinder viel Freude.
Auch Opa Josef machte uns oft eine Freude. Die Kirche wurde besucht und die Adventzeit genossen.
Der Nikolaus brachte für alle Kinder etwas mit! Kekse wurden gebacken und Orangen für den
Früchtepunsch gepresst! Es fand eine gemütliche Weihnachtsfeier statt!

20 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
K in d ergar te n

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 21
Ho ch o fen

Vielen Dank für die ganz ausgezeichnete Führung. Wir haben
unglaublich viel über Bergbau, aber auch über Land und Leute
erfahren.“
Fam. Frank

„Welch harte Arbeit die früher machten! Für unsere Verhältnisse und heutigem Stand kaum mehr
vorstellbar. Haben in der Handschmiede mit dem Schmied einen Nagel ausgearbeitet. Für mich eine
tolle und erstaunliche Erfahrung, die mir einen Einblick gab, was ein Schmied alles leistete.
Danke für die Erhaltung dieses Wissens.
Herr Meyer aus Luxemburg

Dies sind zwei Eintragungen aus dem Gästebuch, von begeisterten
Besuchern geschrieben.
Wir freuen uns, immer wieder solch positive Rückmeldungen von
unseren Gästen zu bekommen.

Sehr begeistert waren auch die Besucher der Burg Finstergrün,
welche im Rahmen eines Projekttages „Altes Handwerk“ nach
Bundschuh kamen und viel über Bergbau, Schmieden und
Kohlenmeiler erfahren konnten.

Für die Kinder war natürlich die Holzknechtkram mit dem offenem
Feuer das Allerwichtigste. Sie hatten alle einen großen Spaß.
Besten Dank an Peter Moser für seine tolle Mitarbeit.

Der heurige Museumstag unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur
Verantwortung!“ findet heuer am 21. Mai statt. Wir beteiligen uns
auch diesmal wieder und freuen uns auch jetzt schon, viele Besucher
begrüßen zu dürfen.

Da sich unsere Mitarbeiterin Vera Kaufmann eine Ganzjahresstelle
gesucht hat und nach Oberösterreich übersiedelt ist, suchen wir
dringend Personen zur Mitarbeit, damit der Museumsbetrieb auch
heuer wieder positiv weitergeführt werden kann.

Die letzte Saison konnten wir mit einem Besucherplus erfolgreich
abschließen.
Bericht: Rosi Rainer

22 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
S en i o ren bu nd

Die Wanderlust oder die Freude auf eine Alm zog uns heuer in das hintere Weißpriachtal zur
Greinmeisteralm. Hans Heiss spannte seinen Bus ein und nahm die Frauen vom Dorf mit. In Gruben
war Fahrgemeinschaft angesagt, so kamen alle 24 an das gewünschte Ziel. Auch Petrus war uns
gut gesinnt und ließ die Sonne scheinen. Alle sassen vor der Hütte und ließen sich die Almjause gut
schmecken. Auch Kaffee gab es und Topfengolatschen.
Die kleinen Almgeher Max und Emilie hatten es eilig die Gegend zu erkunden.
Nach einigen Haferln Buttermilch und auch Schnapserln waren die Joggassa in guter Stimmung.
Mit Jucheza von Ferner Maria und Holzer Anna verabschiedeten wir uns von den Almleutn.

Die Jahreshauptversammlung und das „Schöpserne Essen“ war heuer auswärts, da unser Wirtshaus
gesperrt hatte.
Beim Bräuwirt in Ramigstein konnte der Obmann zahlreiche Mitglieder begrüßen und ging die
Tagespunkte mit dem Gedenken der heuer verstorbenen Mitglieder durch.
Die Kassaprüfer Hilde Hinterberger und Anna Holzer lobten den Kassier Gerwald und er konnte somit
entlastet werden.
Der Obmann dankte zum Schluss den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit, allen Mitgliedern für
den netten Zusammenhalt. Er wünschte guten Appetit für das Schöpserne, das sehr schmackhaft
vom Wirt zubereitet wurde.

Die Adventzeit kam und wie schon alle Jahre wurden die Senioren zu einem vorweihnachtlichem
Nachmittag eingeladen. Bei dieser Feier gab uns auch Herr Pfarrer wieder die Ehre und las uns eine
Geschichte vor. Heuer ging es um die Versteigerung eines Christbaumes. Man darf sich ja auf das
kommende Fest freuen und so finde ich, dass eine heitere Geschichte die Vorfreude steigert.
Auch von Frauen wurden der Zeit angepasste Texte gelesen.
Der Bürgermeister nahm sich auch die Zeit für die Senioren und lud sie zu Bratwürstl ein.
Schönes und gutes Gebäck haben gebacken: Katharina Angermann, Annemarie Fötschl, Erna König und
Heidi Pöllitzer. Das Vereinschristkindl hatte auch wieder für die Männer die Weinflasche parat und für
die Frauen gab es ein Striezel Kletzenbrot.
Mit einem Plausch beim Kaffee trinken und Keks essen ging auch dieser Nachmittag dem Ende zu.

Der Obmann möchte sich anlässlich seines 80.Geburtstages für die herzlichen Gratulationen, und dem
großzügigen Geschenk aufrichtig bedanken, sowie für das nette Gedicht von Cilli.

Für das Weihnachtsfest und das bevorstehende Jahr wünschte er allen Mitgliedern Freude und
Gesundheit. Auch dass wir 2017 wieder etwas unternehmen können.

Ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes,
ein wenig Glaube an das Morgen
und Hoffnung für die Zukunft,
das wünsche ich euch von Herzen.
Christl Schiefer

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 23
Vol ks s c h ule
Im Herbst 2016 starteten wir mit 17 Kindern ins neue Schuljahr. Nachdem OSR Doris Weilharter ihren
Dienst an der Volksschule Thomatal zurückgelegt hatte, wurde ich, Andrea Gautsch, mit der Stelle
als Schulleiterin betraut. Obwohl mir der Abschied von der Schule in Weißpriach nicht ganz leicht
fiel, fühlte ich mich in der Volksschule meiner Heimatgemeinde gleich sehr wohl! Frau Dipl.-Päd.
Isabelle Pirker, Religionslehrerin Dipl.-Päd. Christiane Zaller und Sprachheillehrerin Dipl.-Päd. Maria
Siebenhofer machen unser Team komplett.
Aktivitäten, Projekte und
gemeinsames Lernen machen unser
Schuljahr spannend. Bedanken
möchten wir uns bei Anni König,
die uns bei den monatlichen
Bücherei Besuchen betreut und bei
unseren Lesepatinnen Elisabeth
Moser, Manuela Krabath, Frieda
Jessner und Simona Mörtl für
die wöchentlichen Besuche in
der Schule. Was wir neben dem
Schulalltag schon alles erlebt haben,
möchten euch die Kinder gerne
selber berichten:

24 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Vo l ks s ch ule

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 25
Vol ks s c h u le

26 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Volk s s c h ule

27 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
K a m era d sch af tsb und

Begonnen hat das 2. Halbjahr Verdienstmedaille in Gold: DDr. Manfred Thaler
mit dem Schutzengelprangtag
am 11. September 2016. Ehrenbrosche Kristall: Hilda Hinterberger

Gedenkfeier und Der Obmann Gerhard Maier bedankte sich bei Hilda Hinterberger
Jahreshauptversammlung für die Grabpflege beim Kriegerdenkmal, die sie 50 Jahre lang
Im Anschluss an die machte. Er betonte, dass sie die Auszeichnung mehr als verdient hat.
Erntedankfeier am 15. Oktober Er wünscht ihr viel Freude und Erfolg für die Zukunft.
2016 erfolgte ein Gedenken
vor dem Kriegerdenkmal.
Dabei wurde aller gefallenen,
vermissten und verstorbenen
Kameraden gedacht.
Danach wurde mit klingendem
Spiel zum Gasthof Grübl
marschiert.

Zur Jahreshauptversammlung
konnte der Obmann Gerhard
Maier den Bezirksobmann-Stv.
Gerhard Müllner, Pfarrer DDr.
Manfred Thaler, Ehrenobmann
Georg Hinterberger sen., Bgm.
Valentin König, Kapellmeister
Peter Stiegler sowie alle
anwesenden Kameraden herzlich
begrüßen. Am 2. November 2016 war eine Fahnenabordnung bei der
Allerseelenfeier in Tamsweg.
Nach dem umfangreichen
Tätigkeitsbericht des Obmanns
und dem Bericht des Kassiers, Trauer
welche die jährlichen Aktivitäten Kamerad Walter Gautsch ist am 5.
dokumentierten, erfolgten November 2016 völlig unerwartet
die Ehrungen verdienter und im 54. Lebensjahr verstorben.
langjähriger Mitglieder. Er war seit 1984 Mitglied des
Kameradschaftsbundes Thomatal
Auszeichnungen, die stets ein sowie Mitglied der Freiwilligen
sichtbares Zeichen des Dankes Feuerwehr.
sind, konnten verliehen werden: Am 12. November 2016 wurde
Kamerad Walter Gautsch unter großer
25-jährige Mitgliedschaft: Anteilnahme der Verwandtschaft, der
Balthasar Gappmair Ortsbevölkerung,
Benedikt Mörtl der Kameradschaft, der Freiwilligen
Feuerwehr und vieler Berufskollegen
50-jährige Mitgliedschaft: zu Grabe getragen.
Erwin Bauer Die Thomataler Kameradschaft wird ihrem Walter stets ein ehrendes
Franz Fötschl Andenken bewahren.
Martin Fötschl
Heinz Gerold

28 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
K am erad sc ha f tsbu nd

Schafaufbrateln
Am Sonntag, den 20. November 2016 fand das
Schafaufbrateln der Kameradschaft im Gasthof
Grübl statt. Es waren wieder alle Kameraden
mit ihren Frauen eingeladen. Der Spender des
Schafes war Christoph Moser (vlg. Kocherbauer).
Bei dieser Veranstaltung nutzte Obmann Gerhard
Maier die Gelegenheit, nachträglich Benedikt
Mörtl die Medaille für 25-jährige Mitgliedschaft zu
überreichen.
Des Weiteren gratulierte Obmann Gerhard Maier
dem Kameraden Hans Schiefer aus Eugendorf zu
seinem 70. Geburtstag und überreichte ihm ein
Geschenk. Der Jubilar bedankte sich dafür mit einer
großzügigen Spende.

Am 9. Dezember 2016 nahmen Obmann Gerhard Maier, Kassier Franz Fötschl, Klaus Gautsch und
Günther Mörtl an der vorweihnachtlichen Kameradschaftsfeier in der Struckerkaserne teil.

Alles Gute zum 70. Geburtstag

Erwin Bauer sen. Rupert Anclin

Johann Schiefer Martin Fötschl

Die Kameraden wünschen allen Geburtstagskindern nochmals alles Gute, viel Glück und Gesundheit.
Der Kameradschaftsbund bedankt sich recht herzlich bei der Schwarzenberg`schen Forstverwaltung
für den schönen Weihnachtsbaum beim Kriegerdenkmal und bei Oberheger Wolfgang Pertl für die
Zustellung.

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 29
M u s i k vere i n

In die zweite Hälfte unseres Stimmung zu sorgen und unsere Am 4. September folgten wir der
musikalischen Jahres, starteten Musikstücke zum Besten zu Einladung zum Bezirksmusikfest
wir mit einem großen Fest. geben. nach Mariapfarr. Mit den
Wir waren eingeladen, am 2. Juli Lungauer Musikkapellen
2016 unsere Stachelschützen Eine ganz besondere Ehre war und einigen Gastvereinen
nach St. Michael zum es uns, unserer Musikkollegen marschierten wir in das Festzelt
Bezirksschützentreffen zu Daniela und Franz, bei ihrer ein.
begleiten. Nach einem, Hochzeit am 20. August,
aufgrund des schlechten Wetters begleiten zu dürfen! Wie
verkürzten Festaktes, zogen wir traditionell üblich, wurde
mit den zahlreichen Vereinen ins der Bräutigam in den
Festzelt ein. frühen Morgenstunden von
der Kapelle musikalisch
geweckt. Auch
die Gestaltung der
Brautmesse wurde
vom Musikverein
musikalisch
gestaltet. An dieser
Stelle möchten wir Besonders in der Gemeinde
unserem Brautpaar trägt der Musikverein im
nochmals alles Gute, Wesentlichen zur Gestaltung
viel Glück und Gottes der Feste bei. So werden
Segen wünschen! traditionell die Kirchgänge und
Wie auch in den letzten Jahren, Es war schön, euch an diesem Prozessionen zu Erntedank,
wurden wir am 7. August besonderen Tag zu begleiten. Schutzengelsonntag, Tag der
zur Mahdsonntagsmesse in Jubelpaare, sowie manche
Schönfeld geladen, um den Das Bezirksmusikfest ist sicher Begräbnisse musikalisch
Gottesdienst in der Josefshütte für jede Musikantin und jeden begleitet.
musikalisch zu umrahmen. Musikanten eine ganz besondere
Anschließend spielten wir beim Veranstaltung, da man sich mit Am 18.11. wurde das
Frühschoppen in der Mehrlhütte vielen Musikkameraden trifft Musikjahr mit der Cäciliamesse
auf. und austauschen kann. Das und der anschließenden
Bezirksmusikfest findet alle zwei Jahreshauptversammlung im
Der alljährliche Frühschoppen Jahre in einer anderen Lungauer Gasthof Grübl abgerundet.
der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde statt.
Thomatal, gibt uns immer
Anlass,
für gute

30 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
M us ik vere i n

Peter Zehner, Maria Stiegler und Lukas Korbuly legten die Prüfung zum Jungmusiker
Leistungsabzeichen in Bronze ab, welches ihnen feierlich überreicht wurde. Wir gratulieren euch
herzlich zu dieser tollen Leistung. Leider mussten wir uns aber auch von Mitgliedern trennen. Unsere
langjährige Stabführerin Christina Santner legte ihr Amt als aktives Mitglied ab. Auch Gabi Moser,
unsere Marketenderin, die sich gerade in musikalischer Ausbildung befand, nahm in ihrer aktiven
Funktion Abschied. Wir möchten uns im Namen des ganzen Musikvereins ganz herzlich bei euch für
euren Einsatz und euer Engagement bedanken und denken gerne an die gemeinsame Zeit zurück.

Das alljährliche Schafaufbrateln am 26.11.2016 im Gasthaus Gfrerer in Unternberg, bildete den
geselligen Anschluss unseres Musikjahres.

Die Musikantinnen und Musikanten des Musikvereins wünschen allen Thomatalerinnen und
Thomatalern ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2017!
Bericht: Andrea Gautsch

I n fo r mat ion
Einige wichtige Details zum Betrieb von Drohnen!

Drohnenbesitzer - auch von gängigen Drohnen, welche in jedem Elektro- bzw. Spielzeuggeschäft zu
haben sind, - sind lt. Luftfahrtbehörde bewilligungspflichtig.
Mindestalter: 16 Jahre
Nachweis einer Haftpflichtversicherung und Versicherungsbestätigung lt. Luftfahrtgesetz.
Max. Flughöhe: 150m
Flug nur über unbebauten und/oder unbesiedeltem Gebiet
Bewilligungskosten ca. 300 Euro
Weitere Auskünfte und nähere Details: www.drohnenbewilligung.at

31 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Fre iw i l li ge Fe ue r wehr

Einsatz am 2. Juli 2016 Murenabgang Fischergraben beseitigen.
Die zweite Hälfte des In der Nacht vom 30. auf den Ein landwirtschaftliches
Feuerwehrjahres begann 31. Juli 2016 kam es beim Nebengebäude und der
am 2. Juli 2016 mit einem Fischergraben im Ortsteil Hofbereich des „Fischer-
Brandeinsatz beim Trafo der Bundschuh aufgrund eines Anwesens“ wurden
Salzburg Netz GmbH in der heftigen und langanhaltenden schwer beschädigt und in
Nähe der Dr. Josef-Mehrl-Hütte Gewitterunwetters zu einem Mitleidenschaft gezogen. Durch
in Schönfeld. Die Alarmierung schweren Murenabgang. Die den gut koordinierten Einsatz
erfolgte kurz nach 18 Uhr Alarmierung erfolgte um konnten größere Schäden am
aufgrund einer Überspannung, 22:43 Uhr. 21 Mann unserer Hauptgebäude
welche vermutlich durch einen Wehr waren im Einsatz. Auch samt Stall verhindert werden.
indirekten Blitzeinschlag der Katastrophenreferent RR Der Einsatz wurde am 31.7.2016
hervorgerufen wurde. um 03:58 Uhr für die Nacht
Sogleich machten sich 14 beendet und 11 Mann waren
Mann unserer Wehr zum danach von 7:00 Uhr morgens
Einsatzort mit unseren beiden bis 13:35 Uhr mit weiteren
Feuerwehrfahrzeugen auf den Aufräum- und Baggerarbeiten
Weg. Gemeinsam mit einem beschäftigt. Außerdem
hinzugerufenen Techniker des wurde die komplett zerstörte
Elektrizitätsunternehmens wurde
der Einsatz mit Sicherungs-
und Erdungsarbeiten innerhalb
von zwei Stunden erfolgreich
abgewickelt.

Wasserversorgungsleitung des
Philipp Santner war vor Ort Anwesens wieder hergestellt.
und koordinierte gemeinsam Die Sperre der Bundschuher-
mit Einsatzleiter OFK BI Landesstraße konnte am späten
Mörtl Volker alle Maßnahmen. Vormittag des 31.7.2017 wieder
Zusätzlich zu unseren beiden aufgehoben werden.
Feuerwehrfahrzeugen waren
noch ein Spinnenbagger und
ein Radbagger vor Ort damit
beschäftigt, die Schlamm-
und Geröllmassen samt
Brückenverklausungen zu

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 32
Frei w i lli ge Fe ue r weh r

Frühschoppen wurde der Ernstfall
Der bereits zur erprobt. Dabei stand vor
Tradition gewordene allem die Koordinierung
Feuerwehrfrühschoppen fand der erforderlichen
am Sonntag, dem 14. Au- unterschiedlichsten
gust 2016 am Gemeindeplatz Einsatzmaßnahmen
statt. Es herrschte eine im Vordergrund. Bei
ausgelassene Stimmung im der abschließenden
gut besuchten Feuerwehrzelt Schlussbesprechung und
und Feuerwehrhaus, denn es stärkenden Jause konnte ein
wurde auch das 110 jährige positives Resümee gezogen
Bestandsjubiläum gefeiert. werden. Für diese wichtige
Eine besondere Attraktion Übungsmöglichkeit und
war die Möglichkeit der für die Verpflegung nach
Besichtigung von zwei ehemali- Übungsende bedankt
gen Militärhubschraubern und sich die FF-Thomatal
bei der Verlosung gab es am ganz herzlich beim
Nachmittag einen Hubschrauber- Hotelmanagement.
flug zu gewinnen, was für Einen technischen Einsatz
die Frühschoppengäste einen simulierten wir bei der
besonderen Reiz zur Teilnahme Fa. Spielgeräte Moser.
am Gewinnspiel darstellte. Eine eingeklemmte
Person musste sachgemäß
Einweihungsfest LZ St.Martin geborgen werden, dazu
Am Nachmittag des 10.9.2016 stand uns auch ein
statteten wir unseren Kameraden Crashtest-Dummy, also
des Löschzuges St. Martin eine lebensgroße Puppe,
bei St. Michael/Lg. einen zur Verfügung. Der Einsatz
Besuch ab, und waren bei FF-Kremsbrücke – beim Hotel unseres verfügbaren
deren Einweihungsfeier der neu in Schönfeld statt. Mit schwerem technischen Gerätes und die
errichteten Feuerwehr- und Rot- Atemschutz samt umfangreichen Erste-Hilfe-Erstversorgung
Kreuz-Zentrale dabei. Brandbekämpfungs- und wurden besprochen und geübt.
Menschenrettungsarbeiten
Übungen
Beim Forsthaus in Bundschuh
wurde eine Atemschutzübung
durchgeführt. Ebenfalls eine
größere Übung fand gemeinsam
mit unseren Kollegen aus
Kärnten – FF-Innerkrems und

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 33
Frei w il l i g e Fe ue r we hr

Beerdigung Kamerad Walter Gautsch
Wir mussten uns leider von unserem Kameraden Walter Gautsch verabschieden, der viel zu früh Anfang
November verstorben ist. Bei der Beerdigung gaben wir ihm noch ein letztes Geleit.

Sponsoren
Auf Initiative unseres OFK Volker Mörtl konnten wir auch Sponsoren für die Anschaffung von neuen
Polo-Shirts und Hauben finden. Die Feuerwehr Thomatal bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Alois
Schilcher von der Installationsfirma Haustechnik Schilcher GmbH, bei Herrn Herbert Schilcher von der
Isospan Baustoffwerk GmbH, bei der Raiffeisenbank Twg. Bankstelle Ramingstein-Thomatal, sowie bei
Herrn Korbuly Erwin, vlg. Steger, für die großzügigen Sponsorgelder.

Gratulation
Im Namen aller Kameraden gratulierten OFK
Volker Mörtl, OFK-Stv. Helmut Gappmayr
und Kassier Sebastian Moser unserem
hochgeschätzten Ehrenkommandanten BI
Josef Schiefer zu seinem 80. Geburtstag.
Wir wünschen auf diesem Wege dem Jubilar
nochmals das Allerbeste.

Terminvorschau:
Freitag, 12. Mai 2017, 19:00 Uhr –
Florianikirchgang/-feier
Sonntag, 13. August 2017, 10:00 Uhr – FF-Frühschoppen Bericht: Bm Roland Gappmaier

34 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
I nfo r m ati on

Katzenkastration vermeidet unkontrollierte
Vermehrung und Tierleid

Ab dem 1. April 2016 gilt in Österreich die
Kastrationspflicht für Katzen auch auf
Bauernhöfen. Ausgenommen bleiben von
der Pflicht in Hinkunft nur noch reine
Wohnungskatzen und Zuchtkatzen. Diese
Änderung erfreut manch bäuerliche Betriebe
nicht, ist aber im Sinne des Tierschutzes
notwendig und kann Tierleid verhindern
helfen, so die in Salzburg für den Tierschutz zuständige Landeshauptmann-
Stellvertreterin Astrid Rössler: "Katzen sind definitiv Haustiere und eben keine
Wildtiere, damit sind sie auf Fütterung, Pflege und tierärztliche Versorgung
angewiesen. Katzen sind außerordentlich soziale Wesen, suchen Nähe und
Zuwendung, fühlen sich im Familienverband wohl. Unkontrollierte Vermehrung von
Katzen ohne ein Mindestmaß an Pflege und Versorgung führt unweigerlich zu
verwahrlosten und kranken Tieren, die oft elend zugrunde gehen."
Als Tierschutzreferentin ist Rössler für Salzburgs Tierheime und die Versorgung von
Fundtieren zuständig: der allergrößte Teil davon sind Katzen. In Hallein wurde vom
Land erst vor zwei Jahren ein neuer Anbau zum Tierheim ausschließlich für Katzen
finanziert. Dort werden Fundtiere aufgenommen, von denen man hofft, den Halter zu
finden, aber es werden auch viele kranke, verwahrloste, meist junge Kätzchen
abgegeben und dort versorgt.
Allein 30.000 Euro jährlich werden schon jetzt vom Tierschutzressort in Form von
"Gutscheinen zur Katzenkastration" zur Verfügung gestellt, um herrenlose
Streunerkatzen von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einfangen und kastrieren
zu lassen. Das Land übernimmt mit dem Gutschein den halben Anteil (38 Euro) einer
Kastration beim Tierarzt. Die andere Hälfte wird üblicherweise von den
Tierschutzorganisationen, manchmal auch von einer Gemeinde oder Privatpersonen
übernommen.
"Es gibt im Land Salzburg bereits jetzt nicht wenige Bauern, die ihre Katzen kastrieren
lassen und sich um ihre Tiere sehr gut kümmern. Es gibt aber auch Missstände auf
einzelnen Bauernhöfen, wo verwahrloste und scheue Katzen ohne
verantwortungsvolle Haltung vegetieren müssen. Da gilt es anzusetzen und die
Situation im Sinne der Tiere zu verbessern. Es sollte doch im gemeinsamen Interesse
auch der Landwirtschaft liegen, artgerechte Haltung für Nutztiere und die eigenen
Hauskatzen gleichermaßen zu pflegen", so Rössler.
Quelle/Bild: Salzburger Landeskorrespondenz

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 35
St a c hel s c hütze n

Das 2. Halbjahr 2016 wurde Betreut und versorgt wurden die Rettungseinsätzen erforderlich
durch den Besuch eines Teams Kinder von einigen engagierten ist und so wurden erstaunlich
des bayrischen Fernsehens am Eltern. Das Schießen, gute Ergebnisse erzielt. Von
1. Juli 2016 eröffnet. Günther die Auswertung und die den insgesamt 29 SchützInnen
Lüftenegger war als Kind Siegerehrung organisieren die gewann in der Serie Alexander
immer bei seiner Tante Mandl Schüler völlig selbständig. Schilcher vor Jörg Hinterberger
Kathi in Thomatal und hat diese Gewonnen haben dieses und Christian Drießler. Die
Aufnahmen organisiert und „Besserschießen“, an 3 besten Schüsse auf die
geleitet. Die Sendung kommt dem insgesamt 17 Kinder Ehrenscheibe, das rote Blatt,
irgendwann im kommenden teilgenommen haben: gaben Alexander Schilcher
Frühling zur Ausstrahlung. vor Bernd Santner und Harald
1. Bene Mörtl Pagitsch ab.
Am 2. Juli 2016 sind die 2. Hias Zehner
Stachelschützen mit unserer 3. Peter Zehner
Musikkapelle beim Fest zur 4. Juliane Gappmayr
600 Jahr – Feier in St. Michael 5. Peter Santner
ausgerückt. 6. Hannah Ropin
7. Michaela Ropin
Zum Schulschluss haben die 8. Alena Ropin
Thomataler Schüler am 8. 9. Anna Mörtl
Juli ihren Ferienbeginn am
Schießstand in Bundschuh Am 23. Juli hat
gefeiert. Die Bilder zeigen, Herbert Elshuber
wie groß die Freude über einen seine Kolleginnen
gelungenen Treffer und die und Kollegen zu einem zünftigen Ein trauriger Anlass rief die
tollen Preise waren. Schießnachmittag auf unserem Stachelschützen am 9. August
Schießstand eingeladen. zusammen. Wir hatten unser
Gründungsmitglied und
Zur Angelobung der langjährigen Schützenmeister
Jungmänner des Bundesheeres Gottfried Gappmayr zu
ist eine Fahnenabordnung der verabschieden und zu Grabe zu
Stachelschützen am 29. Juli nach tragen. „Ich hab es überwunden
Tamsweg ausgerückt. und lass‘ euch nun allein, lasst
mich in stillen Stunden, noch
Nach dem Schießen des manchmal bei euch sein.“ Dieser
„Sparvereines Scharfetter“ Spruch steht unter seinem
aus Salzburg, machte das Sterbebild. Lieber Gottfried,
Rote Kreuz, Zug Freund und Kamerad, wir halten
Ramingstein uns daran und werden dir ein
– Thomatal, ehrendes Andenken bewahren,
anlässlich des das versprechen wir dir.
50-jährigen
Bestandsjubiläums Am 13. August kam es beim
einen Ausflug Gegenbesuch der Ramingsteiner
nach Bundschuh. Zimmergewehrschützen, zu
Am Schießstand einem freundschaftlichen Messen
bewährte sich beim Armbrustschießen und zu
die Ruhe, die einem gemütlichen Nachmittag
auch bei den mit Musik sowie Speis und

36 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
St a c h elsc hütze n

Trank. Dieses Schießen hat auch auch zwei Ehrenscheiben zu
deshalb ganz große Bedeutung, beschießen.
weil gemeindeübergreifende Gerhart Bernhofer wurde
Aktionen von der Europäischen zum 75-iger und Karl Stöckl
Union gefördert werden zum 60-iger gratuliert. Die
Siegerehrung fand
am Abend im
Gasthof Bräuwirt
in Ramingstein
statt.
Die von li: Günther Essl, Alois Pirkner, Karl Stöckl,
Stachelschützen Gerhart Bernhofer, Wolfgang Pfeifenberger)
Bundschuh
ermittelten am
dass wir mit 13 Teilnehmern
1. und 2. Oktober
die stärkste Mannschaft
wie alljährlich ihren
stellten. Mit Herzog Bernhard
Vereinsmeister und
aus Salzburg gab es einen
Der „Tag der offenen parallel dazu gab es am 1.
neuen Landesmeister, in der
Schießstandtür“, heuer am 10. Oktober noch das Schießen
Altersklasse konnte
September, bot den Besuchern der Festkomiteesmitglieder der
Peter Moser Rang 3 belegen
wieder die Möglichkeit, Mattseer Schützen, die dann auf
und in der Mannschaftwertung
sich den Schießstand, die der Mehrlhütte übernachteten.
gewann
Küche und die Schützenhütte
Bundschuh I mit Hilde
anzusehen, das Schießen mit Das Ergebnis der
Hinterberger, Werner Winkler
der Armbrust zu probieren und Vereinsmeisterschaft:
sen. und Peter Moser hinter
sich an Gegrilltem, Kaffee mit
Salzburg I und vor Seeham I die
Kuchen und edlen Getränken zu
Silbermedaille.
erfreuen.

Am Tag darauf rückten die Höchste Konzentration,
Stachelschützen anlässlich eine ruhige Hand und
des Schutzengelsonntags aus ein sicheres Auge waren
und am 15. Oktober auch zum bei den Stachelschützen
Erntedankfest. am 26. Oktober gefragt,
galt es doch, sich bei
Ein großes Schießen führten der Landesmeisterschaft
wir am 30. September für die zu bewähren. Heuer
Raiffeisenbank Tamsweg bei uns wurde diese bei uns in
am Schießstand ab. Es gab zwei Bundschuh ausgetragen. „Präzise Auswertung“
Jubiläen zu feiern und deshalb Erfreulich dabei war,

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 37
Stac hel s ch ütze n

Den Abschluss des Schützenjahres
bildete wie immer das Raunachts-
und Kletzenbrotschießen am 11./12.
Dezember auf der Monikapforte in der
Stadt Salzburg.

Zu ihren runden Geburtstagen, den
sie in der zweiten Jahreshälfte 2016
feierten, gratulieren wir ganz herzlich
Josef Schiefer zum 80-iger, Gerhart
Bernhofer zum 75-iger und Leonhard
Gautsch (Christernbauer) zum 50-iger.
Alles erdenklich Gute, Gesundheit,
Glück und Gottes Segen wünschen wir
von li: Markus Auer, Werner Winkler sen., Hilde Hinterberger, Peter Moser euch auch auf diesem Wege.

Großartiger Dank gebührt an dieser
Stelle allen treuen Mitgliedern
der Stachelschützen, die durch
ihren Mitgliedsbeitrag dem Verein
finanzielle Stütze sind und allen
Schützinnen und Schützen, die das
ganze Jahr über dafür sorgen, dass
unsere Gästeschießen rundum betreut
sind, die Küche betrieben wird, die
Armbrüste funktionieren, Gebäude
und Grund intakt und sauber sind und
dass sie sich so zahlreich an den vielen
Ausrückungen beteiligen.

„Ein Tennecker freut sich zwischen feschen Bundschuher Schützinnen“ Herzlichst euer Obmann Peter Moser

38 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Pf ar rg e me i n de rat

Runder Geburtstag

Am Sonntag den, 9. Oktober 2016 feierte unser Mesner, Leonhard Gautsch, seinen 50 Geburtstag.
Der Pfarrgemeinderat und der Kirchenchor gratulierten ihm nach der Sonntagsmesse mit einem Lied
und einer Agape im Schulgarten. Pfarrer Manfred Thaler nutzte diesen Anlass um sich bei Leonhard und
seiner Familie für die Jahrelange Mesnerarbeit zu bedanken. Wir hoffen, dass er sein Geschenk, eine
neue Hausbank, recht fleißig nutzt und viele nette Stunden darauf verbringt.
Auf diesem Wege, lieber Leo, nochmals alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen.

Fest der Jubelpaare

Am Sonntag, dem 23. Oktober feierten wir mit den Jubelpaaren dieses
Jahres in der schön geschmückten Kirche einen Dankgottesdiest.
Feierlich umrahmt von der Musikkapelle und dem Kirchenchor,
spendete unser Herr Pfarrer den drei Paaren Maria und Martin
Fötschl (Gruber) 40 Jahre, Friedericke und Fritz Jessner (Gradner)
50 Jahre, und Erika und Jakob Schiefer (Hoisn) 50 Jahre, den Segen.
Auch der Vizebürgermeister und Gemeindevertreter Sebastian
Moser beglückwünschten die Ehejubilare im Namen der Gemeinde.
Anschließend verwöhnte uns Monika Gautsch mit einem herrlichen
Mittagessen im Pfarrhof. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Ein
herzlicher Glückwunsch gilt auch Hilde und Manfred Aigner (Reitbauer) 40 Jahre, sie waren am
Sonntag leider verhindert. Wir wünschen allen nochmals Alles Gute, sowie viel Gesundheit und Gottes
Segen.

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 39
B es uc h im S e ni ore nh eim

Grüße nach und aus den Seniorenheimen
Im Laufe der Jahre ist es mir zum liebenswerten Bedürfnis geworden, am Heiligen Abend die
Thomataler in den Seniorenheimen zu besuchen, mit eingeschlossen Tante Marianne als Michelerin.
Inzwischen werde ich von einem Teil meiner Enkelmädchen, heuer von Sophie, begleitet, die es
genießen, den älteren Menschen beim Erzählen von Früher zuzuhören. Ein wunderbares Erlebnis für
uns und wir haben den Eindruck auch für die Besuchten.

Über die Thomataler Rundschau, die euch sicher jemand bringen wird, schicken wir euch ganz liebe
Grüße und wünschen euch alles erdenklich Gute.

Frau Theresia Aigner, Bernhardbäuerin Frau Elfriede und Herr Hans Krabath

Frau Monika Holzer, Anderlbäuerin Herr Walter Ruckhofer

Frau Kalb, Tante Marianne Frau Philomena Hinterberger

„Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer die Trennung!!
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares
Geschenk in sich !“

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 40
Fr i ed ensk onze r t

Bereits zum elften Mal fand am Samstag, 30. Juli 2016, am Abend um 19.00 Uhr, das Friedenskonzert
bei uns in Thomatal statt.

Das Friedenskonzert ist ein musikalisches Ereignis der ganz außergewöhnlichen Art, für das wir auch
heuer wieder den ganz besonderen Kraftort in der Josefshütte im Schönfeld gewählt haben. Dieses
Ambiente wurde auch diesmal der zarten Musik gerecht und die Besucher erlebten wieder ein besonders
ansprechendes Konzert.

Gerhard Fankhauser und seine Frau Einat Gilboa aus Israel bieten ein faszinierendes Programm mit
Gesang, Tanz und Instrumentalmusik. Gerhard Fankhauser ist in Zell am See geboren lebt größtenteils
im Vorderen Orient und einmal im Jahr kommt er in die Berge Salzburgs, in seine Geburtsheimat.
Er bezeichnet sich selbst als Troubadour, der die Musik als eine geheiligte Kunst betrachtet, als Brücke
zwischen Himmel und Erde. Einat und Gerhard kennen das einfache Leben sowie die Welt der hohen
Künste. Sie fühlen sich als Weltenbürger und Vermittler zwischen verschiedenen Kulturen. Die Musik
ist für sie Ausdruck einer zeitlosen Wahrheit, welche Einklang und Frieden bringt. Einat Gilboa
absolvierte die „school of visual theatre and performance art” in Jerusalem und ist international tätig mit
Gesang, Tanz und Schauspiel. Sie vereint in ihrer Kunst Elemente aus indischer und vorderorientalischer
Tradition.

Wie das Foto zeigt, hat sie diesmal die
anwesenden Kinder in ihren Tanz miteinbezogen.

Ganz herzlich danken möchte ich auch an dieser Stelle wieder unseren beiden Sponsoren der
Raiffeisenbank Ramingstein/Thomatal und der Moser Spielgeräte GmbH&Co.KG.

Bericht: Ricki Moser, Leiterin Örtliches Bldungswerk

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 41
G ä s teehrun g

"20 Jahre Urlaub in Thomatal"

Auf Empfehlung kamen die beiden Schwestern Anja und Ilka Bake im Jänner 1997 erstmals mit einer
Gruppe StudienkollegenInnen in den Gasthof Grübl.
Nach dem Schifahren organisierte mein Mann Wolfgang damals ein winterliches Gäste-Eisfischen und
einen Grillabend im Fischerhüttl. Meine Schwiegermutti Leni begleitete mit ihrer Harmonika einen
Musikabend und ich servierte die Thomataler Spätzialitäten. Jeden Abend wurde zusammengesessen
und die ganze Familie Grübl bemühte sich um Unterhaltung und Wohlergehen.
Anja erzählt: "Wir fühlten uns gleich wie zu Hause in dieser herzlichen, familiären Atmosphäre."
Im folgenden Winterurlaub heiratete sie am Standesamt Ramingstein ihren Frank. Wolfgang fuhr die
gesamte überraschte Hochzeitsgesellschaft in Schikleidung mit dem Traktor zur Trauung. Was für eine
unvergessliche Gaudi!

In den folgenden Jahren reisten viele, auch neue Bekannte mit ihren Partnern und Kindern mit und
füllten in den Ferien das ganze Haus. "Alle Urlaubserlebnisse im Gasthof Grübl bleiben unvergessen!
Es besticht Eure unkomplizierte, menschliche Atmosphäre und natürlich das schmackhafte Essen von
Anita und Walli. Hier spürt man, dass mit Liebe gekocht wird", meinten die Geehrten.

Stellvertretend für alle aus dieser Gruppe wurden die beiden Schwestern samt Partner im Jänner 2017
für ihre Gästetreue gewürdigt.
Als Dank laden wir die gesamte Truppe im Sommer auf unsere Almhütte ein, damit sie den schönen
Lungau auch einmal ohne Schnee erleben können. Vom Tourismusverband Thomatal erhielten sie als
Geschenk ein Buch über Pfarrer Valentin Pfeifenberger und eine Urkunde.

Es flossen Tränen der Rührung und Dankbarkeit.
Wir danken von Herzen allen lieben Gästen, Bekannten und Freunden für die langjährige Treue!

Walli und Stefanie Grübl

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 42
Ko h l en bre nne r

2017 ein Meilerjahr ?
Das Meilerholz ist angerichtet, der Meilerboden und er Kamin stehen, der Meiler ist angefangen, die
Loach ist geschält, die Holzknechtkram damit gedeckt, die „Köhlerlehrlinge“ erwecken Aufmerksamkeit
bei den Mädchen, der Köhler ist bereit und die Jugend zeigt ernsthaftes Interesse, die Tradition
fortzuführen. Könnten die Zeichen besser stehen? Freuen wir uns also darauf, dass spätestens im Herbst
wieder ein Meiler in Bundschuh rauchen wird und wenn alles gut geht, es frische „Bundschuhkohle“
geben wird.

Der rauchende Kohlenmeiler soll auch Sinnbild für Leben und positive Weiterentwicklung in unserer
Dorfgemeinschaft sein.

Peter und Bene nach getaner Arbeit Die Holzknechtkram mit neuer Loach
in der Holzknechtkram

Peter und Bene beim Loachen

„Bundschuhkohle“
Ein Hochofen ziert das Der Altköhler mit den „Köhlerlehrlingen“ Die Mädchen zeigen Interesse !!
Wappen der Gemeinde Andi und Hias
Thomatal. Um 1900 wurde
aus wirtschaftlichen
Gründen der Schmelzbetrieb in diesem Hochofen im Bundschuhtal eingestellt.
Um Eisen aus dem Erzgestein zu gewinnen war große Hitze erforderlich, die mit herkömmlichem Holz
als Brennstoff nicht erreicht werden konnte. Man verwendete deshalb Holzkohle, die einen wesentlich
höheren Brennwert aufweist. Die Wälder in der Umgebung des Schmelzofens wurden abgeholzt, das
Holz zu großen Meilern zusammengeschlichtet und nach genauen Regeln zu Holzkohle verarbeitet.
Nicht nur den Holzknechten und Kohlenbrennern hat der große Holzkohlenbedarf Arbeit und
Einkommen beschert, sondern im Besonderen auch den Bauern und Fuhrleuten, die die Kohle von den
Kohlplätzen zu den Schmelzöfen und natürlich auch zu den Schmieden transportiert haben.
Für die Gewinnung einer Tonne Schmiedeeisen wurden im Schmelzofen ca. 6 Tonnen Holzkohle
benötigt, die aus ca. 30 Tonnen Rohholz hergestellt wurde.
Schwarz im Gesicht, intensiven aber nicht unangenehmen Geruch von Rauch und Holzteer im Bart und
Gewand, waren die Köhler etwas schrullige Männer, vor denen man sich ein bisschen fürchtete, wenn
sie, selten genug, einmal im Dorf auftauchten und im Gasthaus eine ordentliche Zeche machten. Den
Köhlern wurden auch übersinnlichen Kräfte zugeschrieben, was ob des Lebens im Wald und in ständiger
Einsamkeit leicht erklärbar wäre.
Glück auf !
Euer Kohlenbrenner Peter

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 43
E r nted a nk

Schon in traditioneller Weise fand das Erntekronebinden beim Ranner in der
Gruben statt. Die fleißigen Helfer waren eifrig am Werk, und so konnte das
Gemeinschaftswerk innerhalb kurzer Zeit fertiggestellt werden. Sepp, Peter
und Alexander heizten den Dämpfer und alle freuten sich schon auf die
Stärkung durch Eachtleng mit Butter und Käse.

Immer wieder eine Freude ist es, wenn die prächtige Krone dann am
Erntedankfest stolz von den jungen Burschen bei der Prozession getragen
wird. Besonders erfreulich war heuer, dass so viele
Kinder mitwirkten – vom Kindergarten und erstmals
seit langem auch wieder die Volksschule.
Vielen herzlichen Dank an alle, die immer wieder
zu den Vorbereitungen und der Durchführung des
Erntedankfestes beitragen.

K rä u ter we ih e

Kräuterweihe und Weihbuschn

Am 15. August ist das Fest Mariä
Himmelfahrt, auch der Hohe Frauentag
genannt. Dieses Fest der katholischen
Kirche wird seit ca. 1500 Jahren gefeiert
und ist eines der ältesten Marienfeste.
An diesem Tag werden im Rahmen
der Heiligen Messe die Kräuter, die
als Weihbuschn in die Kirche gebracht
werden, gesegnet. Typische Kräuter
für den Weihbuschn sind z.B. Alant,
Johanniskraut, Wermut, Farn, Schafgarbe,
Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian,
Arnika, Pfefferminze, Tausendgüldenkraut,
Kornblume, Margerite, Indianernessel,
Distel, Ringelblume und alle Getreidearten. Die Kräuter sind ein Symbol weiblicher Fürsorge für die
Familie, sollen gegen Verzauberungen und Krankheiten bei Mensch und Tier helfen, soll Eheglück
und Kindersegen herbeiführen, kann als Tee getrunken und mit Weihrauch vermengt zum räuchern
verwendet werden.
Nach der Segnung mit den Blüten nach unten zum Trocknen aufgehängt gibt der Weihbuschn auch ein
wunderbar dekoratives Bild im Haus.
Bericht: Peter Moser

44 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
M urena bg an g
Murenabgang in Bundschuh am 30. Juli 2016

Nach heftigen Regenfällen ist bei uns
am 30. Juli 2016 spätabends im Bereich
des Fischergrabens eine gewaltige Mure
abgegangen. Die Mure verlegte die Brücke bei
der Landesstraße, wodurch der Fischergraben
über die Ufer trat. Das mitgeführte Material
überschwemmte somit die Straße und
beschädigte eines unserer Nebengebäude und
den Hofbereich stark. Die Freiwillige Feuerwehr
Thomatal konnte durch ihren raschen Einsatz
zum Glück größere Schäden an unserem
Wohngebäude und Stall verhindern.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei
der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg /
Katastrophenschutz, Freiwilligen Feuerwehr, Peter
Fritz, Gemeinde Thomatal, Fa. Mario Olschützer,
Fa. Gfrerer und allen, die uns geholfen und
unterstützt haben, besonders bedanken.

Es ist schön, dass wir in Thomatal Menschen haben,
die zu jeder Tages- und Nachtzeit kompromisslos
bereit sind, anderen zu helfen.

Familie Gappmayr

S c h ö n fe ldli f te

Das Team der Liftgesellschaft Schönfeld ist in die neue Saison gestartet, freut sich auf euren Besuch
und bedankt sich bei:

- Treppenbau Wieland
- Trans.Gruber Max
- Familien u. Jugendgästehaus
- Almstüberl-Aschbacher
- Höckner Cristoph
- EBCO Ferner Alwin
- Youngstar Travel,
- Dr. Josef Mehrlhütte
- Almsonne-Frühauf
- Gemeinde Thomatal

die es ermöglicht haben eine neue Dienstbekleidung anzuschaffen.

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 45
Wo h n un g

Volksschulwohnung

Im Volksschulgebäude steht die Wohnung ab März 2017 zur Miete zur Verfügung. Die Wohnung hat
über 110 m² Wohnnutzfläche und erstreckt sich über das 1. OG und das DG. Die Wohnung verfügt
über einen eigenen hinteren Zugangsbereich und ist baulich von der Volksschule getrennt. Über die
Küche gelangt man in einen kleinen Garten-/Hangbereich. Beim VS-Carport steht ein Stellplatz für ein
Kraftfahrzeug zur Verfügung. Die monatliche Miete liegt samt HK und BK bei derzeit rd. 620,-- Euro
brutto.
Bei Interesse bitte einfach am Gemeindeamt (Tel.: 06476/250-15; Mail: gem.thomatal@salzburg.at)
melden. Es kann natürlich auch ein Besichtigungstermin vereinbart werden.

46 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
Wir s tell e n uns vor

Hallo! Ich bin Gabriel!

Meine Eltern und ich sind seit kurzer Zeit
Thomataler und ich darf uns mal vorstellen.

Uns, dass ist meine Mama Christine Gautsch
und mein Papa Andreas Zagler und natürlich
ich, Gabriel.
Mein Papa ist gebürtiger Kärntner und lebt
bereits seit 1996 im Lungau.
Seit dieser Zeit kennt er auch schon meine
Mama. Aber ich verrat euch was… bis sich
die beiden endlich mal entschieden haben
gemeinsame Wege zu gehen… das hat dann
noch Ewigkeiten gedauert.

Damals begann mein Papa seine berufliche Karriere als Forstadjunkt (sozusagen Lehrbua) in Tamsweg.
Seine nächste berufliche Haltestelle war die Schwarzenberg´sche Forstverwaltung in Ramingstein, und
nun arbeitet er schon seit einer Ewigkeit wieder auf der Bezirkshauptmannschaft in Tamsweg.

Meine Mama kennen ja die meisten als Kocher Tini.
Sie arbeitet seit Jahren in der dm Zentrale in Salzburg und wohnte bis kurz vor meiner Geburt auch viele
Jahre in Salzburg.
Ihr Arbeitgeber hat es ihr nach der Karenzzeit ermöglicht, dass sie den Großteil ihrer Arbeit von zuhause
aus erledigen kann. Somit hat sie, mit Blick ins Tal, wohl eine der schönsten Arbeitsstätten, von der sie
ihren städtischen Arbeitskollegen gerne vorschwärmt.
Nach mehreren Stationen haben sich die beiden nun entschlossen ihre Wurzeln in Thomatal zu schlagen.
Während meine Mama im Dorf aufgewachsen ist und der Kontakt zur Heimat nie abgebrochen ist, fand
mein Papa schon sehr früh Freunde und lernte die Menschen und das gesellige Dorfleben sehr schnell
schätzen.
Vor zwei Jahren begannen meine Eltern mit dem Bau unseres Hauses und im März 2015 gab es dann ein
besonders erfreuliches Ereignis – meine Geburt.

Nun, im Herbst 2016 sind wir drei von Tamsweg nach Thomatal ins Haus eingezogen. Ich darf die
alterserweiterte Gruppe des Kindergartens besuchen und halte dort Renate, Christine und Edith voll auf
Trab.

Meine Eltern bewundern besonders die Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt der ThomatalerInnen,
die sie auch im Zuge des Hausbaus allzu oft erleben durften.
Nun freuen wir uns immer wieder, wenn mal jemand bei uns vorbeikommt oder wir bei den örtlichen
Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Zum Schluss ein großgeschriebenes DANKE!
Unbedingt wollen wir hier auch noch mal die Gelegenheit nutzen und uns bei unseren Familien, unseren
Freunden, unseren Nachbarn und allen unseren fleißigen Helfern bedanken, die uns in den letzten Jahren
so viel geholfen und uns bei unserem Bauvorhaben und Einzug unterstützt haben. Durch euch wurde
unser neues Daheim zu etwas ganz Besonderem und wir freuen uns auf viele, viele weitere schöne
gemeinsame Jahre in Thomatal.

47 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
G rat ul at i on

Wir gratulieren
Julia Korczynskyj zum Bachelor of
Science in Engineering den sie mit guten
Erfolg abgeschlossen hat.

Wir sind sehr stolz auf dich!
Deine Familie

R üc k bl ic k
Wir trauern um:
Anna Kocher Emma Kocher
am 20.07.2016 am 16.08.2016

Gottfried Gappmayr Margarethe Gappmaier
am 06.08.2016 am 06.09.2016

Walter Gautsch
am 05.11.2016

Wir gratulieren zur Geburt von:

Benjamin Lederer Julia Elisabeth Moser Annika Hinterberger
am 18.08.2016 am 20.08.2016 am 06.12.2016

Eltern: Melanie und Eltern: Elisabeth und Eltern: Sandra und
Erwin Lederer Sebastian Moser Georg Hinterberger

Maximilian Egger
am 07.12.2016

Eltern: Claudia Egger und
Michael Schnedlitz

48 Thomataler Rundschau Nr. 44 12/2016
R üc k bl ic k

Wir gratulieren ganz herzlich

zum 50. Geburtstag zur Hochzeit:

Daniela Mandl &
Seifter Franz
zum 40-jährigen Ehejubiläum: Franz Kocher
am 20.08.2016
Gautsch Leonhard
Hildegard & Manfred Aigner

zum 60. Geburtstag Maria & Martin Fötschl

Schnedlitz Franz

Rosa Maria Lugger &
Andreas Gautsch
zum 70. Geburtstag am 13.08.2016

Anclin Rupert
zum 50-jährigen Ehejubiläum:
Bauer Erwin
Friederike & Fritz Jessner
Fötschl Martin

Michael & Jette Moser-Rink
zum 80. Geburtstag
am 27.08.2016

Schiefer Josef

Erika & Jakob Schiefer

zum 85. Geburtstag

Zweibrot Kurt Theobald

12/ 2016 Thomataler Rundschau Nr. 44 49
Herzlichen Dank!
Das Redaktionsteam der
"Thomataler Rundschau" dankt
allen, die sich mit Beiträgen an der
Entstehung dieser Ausgabe beteiligt
haben und bittet auch weiterhin um
viele Berichte. Mit Eurer Hilfe wird
auch die nächste Ausgabe zu einem
interessanten Werk.
Wir bitten Euch auch um Mitteilungen
von bestandenen Prüfungen und
Auszeichnungen, denn was wir nicht
wissen, können wir nicht schreiben!
Es ist aber für unsere Bevölkerung
interessant, zu erfahren, was die
Menschen aus unserem Dorf daheim
und auch auswärts! machen.

Das Redaktionsteam

Nächste Ausgabe der Impressum
Thomataler Rundschau
"Thomataler Rundschau"
- Redaktionsschluss Unabhängiges Informationsblatt der
30. Juni 2017 (Bis zu Gemeinde Thomatal
diesem Datum wird berichtet)
Für den Inhalt verantwortlich:
- Berichtabgabe
bis spätestens 15. Juli 2017 Bürgermeister Valentin König
(Was später kommt, kann nicht Gemeindeamt
mehr aufgenommen werden!) 5592 Thomatal, Tel.06476/250

- Erscheinungsdatum Örtliches Bildungswerk Thomatal
Anfang August 2017 Leiterin Mag. Ricki Moser

- Berichtabgabe bei:

Bildungswerkleiterin Ricki Moser
friederike.moser@sbw.salzburg.at

Gemeindeamt Thomatal
amtsleiter.thomatal@salzburg.at Satz: Andrea Gautsch

Gemeindevertreter

RedakteurIn