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Presseerklärung

1. Juli 2010

ICOMP veröffentlicht White Paper über den Schutz geistigen Eigentums
ICOMP, die Initiative für einen wettbewerbsfähigen Online-Markt, hat heute ihr zweites White Paper veröffentlicht. Sein Titel lautet Geistiges Eigentum im Internet: Die Suche nach nachhaltigen Geschäftspraktiken. Es behandelt die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft zum Schutz der Anreize für Kreativität und Handel im Internet. Ziel des White Papers ist die Darstellung der unterschiedlichen Herausforderungen, mit denen sich Inhaber geistigen Eigentums im Internet konfrontiert sehen. Herausgestellt werden einige der umstrittensten Methoden, denen Urheber von Inhalten, Markeninhaber und andere Inhaber geistigen Eigentums den Kampf angesagt haben. Das White Paper schließt mit einer Reihe von Fragen zu den Schritten, die Gesetzgeber und Wirtschaft ergreifen könnten, um wettbewerbsfähigere, nachhaltigere Online-Geschäftsmethoden zu fördern. Außerdem möchte es zur Diskussion der gesamten Medienbranche anregen, um den Schutz geistigen Eigentums im Internet zu stärken. Geistiges Eigentum im Internet: Die Suche nach nachhaltigen Geschäftspraktiken ist nach den ICOMP-Leitlinien für ein gesundes Internet das zweite White Paper von ICOMP. In dem 2009 von ICOMP veröffentlichten White Paper ging es um das Suchmaschinenmarketing und die Frage, in welchem Ausmaß es für Werbetreibende und Publisher als offen und transparent angesehen werden kann. Der ICOMP-Vorsitzende Lord Alan Watson of Richmond betont: „Die Inhalte sind für das Internet von entscheidender Bedeutung. ICOMP ist daher der Ansicht, dass der Schutz geistigen Eigentums und die Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte vonnöten sind, um die Produzenten von Inhalten angemessen für ihre Bemühungen zu entschädigen. Geschieht dies nicht, geht die Nachhaltigkeit ihrer Kreativität verloren.“ Das White Paper schildert auch die Probleme für deutsche Unternehmen wie etwa die "daredo music GmbH". Christoph Waitz, ICOMP Sprecher für Deutschland: "Die Firma berichtet uns, dass eine Suche nach den von Ihnen vertretenen Musikern, z.B. "Yonderboi" und "download", nahezu vollständig auf illegale Downloadseiten verweist. Agentur, Musiker und Komponisten gehen so jedoch leer aus. Wir glauben, dass Suchmaschineanbieter wie Google und Plattformen wie YouTube eine besondere Verantwortung haben, gegen diese Form von Musikpiraterie vorzugehen.

www.i-comp.org ICOMP finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge sowie Förderung seitens Microsoft. Burson-Marsteller firmiert als deren Sekretariat.

Die erste Veranstaltung einer Reihe, die im Anschluss an die Veröffentlichung des White Papers zum Schutz geistigen Eigentums geplant ist, findet am 12. Juli 2010 im Copyright House in London statt. Dort werden die abschließend in dem White Paper gestellten Fragen behandelt. Diese Fragen dienen dazu, die Diskussion so voranzutreiben, dass die Beteiligten durch dieses Papier in die Lage versetzt werden, in Dialog darüber zu treten, wie ein lebendiges Online-System gefördert werden kann, in dem Urheberrechte respektiert und Investitionen in Innovation und die Entstehung von legitimen, nachhaltigen Online-Geschäftsmodellen gefördert werden. Ähnliche Veranstaltungen werden im Lauf des Jahres in Spanien und Deutschland stattfinden.

Über ICOMP: ICOMP ist eine branchenübergreifende Initiative für Organisationen und Entscheidungsträger, die sich mit dem Handel im Internet befassen. Ziel der Initiative ist die Förderung und Verbreitung von Prinzipien, die einen wettbewerbsfähigen, transparenten, den Datenschutz berücksichtigenden und sicheren Online-Markt untermauern. ICOMP finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge sowie Fördermittel von Microsoft. Burson-Marsteller fungiert als Sekretariat. Bei Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Sebastian Jabbusch Fon: +49 (0) 30 40 81 94 5-74 Mobil: +49 (0) 17620336676 eMail: Sebastian.Jabbusch@bm.com Web: www.i-comp.org

www.i-comp.org ICOMP finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge sowie Förderung seitens Microsoft. Burson-Marsteller firmiert als deren Sekretariat.