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NIVEL APTITUD

Das Niveau APTITUD entspricht dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen
Referenzrahmens für Sprachen (GER) und wird dem Bereich der „Kompetenten
Sprachverwendung“ zugeordnet.

Kennzeichnend für dieses Niveau ist, dass ein breites Spektrum sprachlicher Mittel zur
Verfügung steht, das flüssige und spontane Kommunikation ermöglicht.
Diese Kommunikationsfähigkeit wurde in den vorhergehenden Kursen und in der damit
verbundenen Sprachpraxis erworben und geht mit einer Sprachbewussheit einher, die es
ermöglicht, die sprachlichen Fertigkeiten in Zusammenarbeit mit dem/der Lehrer/in und der
Lerngruppe sowie im selbstständigen Arbeiten weiter zu differenzieren und vielfältigen
Zusammenhängen und komplexen Umständen anzupassen.
Der GER beschreibt ein weiteres, höheres Sprachniveau, das Niveau C2, das jedoch nicht mit
der Sprachbeherrschung eines Muttersprachlers gleichgesetzt werden darf. Jenes ist durch
eine höhere Präzision und Leichtigkeit gekennzeichnet.

Welche Lernziele werden in diesem Kurs angestrebt?
mündliche Interaktion
• sich in Gesprächen beinahe mühelos spontan und fließend ausdrücken; nur bei
abstrakten und schwierigen Themen öfter Pausen machen, um nach passenden
Formulierungen zu suchen.
• sich in Gesprächen dank eines großen Wortschatzes beinahe mühelos ausdrücken und
bei Wortschatzlücken problemlos Umschreibungen gebrauchen.
• in Gesprächen idiomatische Ausdrücke und umgangssprachliche Wendungen in den
meisten Fällen verstehen und die gebräuchlichsten auch selbst situationsangemessen
anwenden.
• längere Gesprächsbeiträge mit komplexen Strukturen gestalten.
• in Gesprächen Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken und eigene
Gesprächsbeiträge geschickt mit denen anderer verknüpfen.
• in Gesprächen und Diskussionen Argumente klar darlegen, dabei verschiedene
Themen miteinander verbinden, bestimmte inhaltliche Punkte genauer ausführen und
die Darstellung mit einem angemessenen Schluss abrunden.
• sich an Gesprächen flexibel und angemessen beteiligen und dabei auch Emotionen,
Anspielungen oder andere Sprechabsichten ausdrücken.
• Aussagen relativ genau abstufen, dabei den Grad an Sicherheit, Zweifel oder
Wahrscheinlichkeit deutlich machen.
• in Gesprächen auch längere Redebeiträge grammatikalisch so korrekt ausführen, dass
Fehler selten sind und kaum auffallen.

schriftliche Interaktion
• klare und detaillierte Mitteilungen zu unterschiedlichsten Themen schreiben und sich
flexibel auf verschiedene Adressaten beziehen.
• klar und präzise persönliche Korrespondenz schreiben, darin Emotionen ausdrücken
und Anspielungen oder Scherze machen.
• Texte schreiben, die weitgehend korrekt sind, und den Wortschatz und Stil je nach
Adressat/Adressatin, Textsorte und Thema variieren.
• eine klare, gut strukturierte Korrespondenz führen, dabei die entscheidenden
inhaltlichen Punkte hervorheben und Standpunkte ausführlich darstellen.
• zu unterschiedlichen Themen allgemeiner oder beruflicher Art klare und gut lesbare
schriftliche Mitteilungen machen.
• die Orthographie- und Interpunktionsregeln durchgehend korrekt anwenden, abgesehen
von gelegentlichen Schreibfehlern.
• in Korrespondenz und Mitteilungen idiomatische Ausdrücke und umgangssprachliche
Wendungen in den meisten Fällen verstehen und die gebräuchlichsten auch selbst
situationsangemessen anwenden.

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verstehen und dabei auch implizit ausgedrückte Einstellungen und Meinungen erfassen. wobei Fehler selten sind und kaum stören. auch wenn gelegentlich selten gebrauchte Wörter oder Wendungen unklar bleiben. • in Korrespondenz beständig ein hohes Maß an grammatischer Korrektheit beibehalten. • ein großes Spektrum an idiomatischen und alltagssprachlichen Redewendungen wiedererkennen und dabei einen Wechsel im Register richtig einschätzen. • rasch den Inhalt und die Wichtigkeit von Artikeln. • private und formelle Korrespondenz verstehen. auftreten. schriftlichen Berichten und Nachrichten zu einem breiten Spektrum berufsbezogener Themen erfassen und entscheiden. schriftliche Produktion • sich schriftlich zu unterschiedlichsten Themen allgemeiner oder beruflicher Art klar und gut lesbar äußern. auch wenn diese nicht dem eigenen Fachgebiet angehören. wobei gelegentlich Details bestätigt werden müssen. komplexe Texte im Detail verstehen. abstrakte und komplexe Themen verstehen. ob sich ein genaueres Lesen lohnt. mündliche Produktion • klar. auch wenn diese nicht klar strukturiert sind und Zusammenhänge nicht explizit ausgedrückt werden. gut strukturierte Texte zu komplexen Themen verfassen. sofern schwierige Passagen mehrmals gelesen werden können. • in schriftlichen Texten ohne größere Probleme die entsprechenden Fachausdrücke und idiomatischen Wendungen des eigenen Fachgebiets angemessen verwenden. besonders bei fremdem Akzent. • Sachverhalte klar mündlich darstellen und dabei verschiedene Themen miteinander verbinden. fließend und gut strukturiert sprechen und dabei die Mittel zur Gliederung sowie inhaltlichen und sprachlichen Verknüpfung beherrschen. wobei Fehler selten sind und kaum stören. den eigenen Standpunkt ausführlich darstellen und durch Unterpunkte. komplexe schriftliche Texte. geeignete Beispiele und/oder Begründungen stützen sowie den Text durch einen angemessenen Schluss abrunden. • längere Redebeiträge und Vorträge angemessen in Hinsicht auf das jeweilige Publikum und die jeweilige Situation gestalten. komplexe. • auch längere Beiträge grammatikalisch so korrekt ausführen. • den Redebeiträgen in Gruppendiskussionen oder Debatten folgen. nicht vertraute Themen behandelt werden. bestimmte inhaltliche Punkte genauer ausführen und die Darstellung mit einem angemessenen Schluss abrunden. dabei die Hauptpunkte hervorheben. • lange. besonders wenn der Akzent des Sprechers nicht vertraut ist. 2 . • längeren Reden und Gesprächen folgen. auch wenn gelegentlich Unsicherheiten. • klare. Leseverstehen • lange. • bei Ausdrucksschwierigkeiten flexibel neu ansetzen. Hör-/Sehverstehen • längere Redebeiträge und Vorträge über nicht vertraute. dass Fehler selten auftreten und kaum auffallen. auch wenn abstrakte. • auch in längeren schriftlichen Texten ein hohes Maß an grammatikalischer Korrektheit beibehalten. sich korrigieren oder Aussagen umformulieren. denen man im gesellschaftlichen oder beruflichen Leben oder in der Ausbildung begegnet.

• lange. dabei den eigenen Standpunkt ausführlich darstellen und diesen durch Unterpunkte. • formellen Diskussionen und Verhandlungen teilnehmen und dabei angemessen auf Fragen. • Sach. Argumente überzeugend einsetzen und auf Argumentationen anderer reagieren. wenn nötig. dabei die Hauptgedanken hervorheben und die Argumentation durch ausführliche Beispiele verdeutlichen. schriftliche Produktion • klar strukturierte. • leserfreundliche. • als Vortragender/Vortragende angemessen auf Fragen. • komplexe Sachverhalte klar und detailliert darstellen. klar und gut strukturierte Texte schreiben und darin die wichtigsten Punkte hervorheben. • ein Interview oder ein ähnliches Gespräch führen. bestimmte Punkte genauer ausführen und alles mit einem angemessenen Schluss abrunden. • Geschichten erzählen und dabei Exkurse machen. schriftliche Interaktion • Korrespondenz zu den unterschiedlichsten Sachverhalten mit Dienstleistern. in denen Absprachen oder getroffene Vereinbarungen aufgegriffen oder eingefordert werden. um die Lernziele zu erreichen? mündliche Interaktion • an einem lebhaften Gespräch teilnehmen und sich dabei auf diejenigen der anderen Gesprächsteilnehmer beziehen. dabei. • Argumente aus verschiedenen Quellen in einem Text aufgreifen und gegeneinander abwägen. geeignete Beispiele oder Begründungen untermauern. • in persönlichen Briefen ausführlich Erfahrungen und Gefühle beschreiben und über Geschehnisse berichten und dabei Bezug auf die Briefinhalte des Korrespondenzpartners nehmen. • in informellen Diskussionen Gedanken und Meinungen präzise und klar ausdrücken.Welche kommunikativen Aktivitäten werden durchgeführt. • Informationen mitteilen und Anspielungen machen oder emotionale Differenzierungen vornehmen. 3 . vom vorbereiteten Text abweichen und auf Fragen der Zuhörer eingehen. • in einem Interview und in ähnlichen Gesprächen Fragen flüssig und ohne fremde Hilfe beantworten. • ein komplexes Thema gut strukturiert und klar vortragen. • unterschiedlichste Informationen präzise notieren und weitergeben. Äußerungen oder Einwände anderer eingehen.und literarische Texte nicht nur für den eigenen Gebrauch zusammenfassen. • die Meinung zu einem Thema oder Ereignis darstellen. • Telefongespräche führen und auf Äußerungen oder Anspielungen der Gesprächspartner eingehen. detaillierte fiktionale Texte in persönlichem und den Texten angemessenem Stil verfassen. oder Dienstleistungsgesprächen auch Informationen zu außergewöhnlichen Themen oder Problemen austauschen. • formelle Briefe schreiben. • eine Diskussion oder eine Besprechung leiten und dabei das Gespräch eröffnen. eigene Gedanken ausführen und entwickeln sowie auf Einwürfe reagieren. mündliche Produktion • ein klar gegliedertes Referat halten. Äußerungen oder Einwände anderer eingehen. dabei differenzierte Fragen stellen und auf Aussagen der Partner reagieren. anspruchsvolle Texte mündlich zusammenfassen. • komplexe Informationen und Ratschläge verstehen und austauschen. Behörden oder Firmen abwickeln. • in Behörden. moderieren und zum Abschluss bringen.

in denen Zusammenhänge. ob man verstanden wird. in denen Zusammenhänge. Sie verstehen. die hier nur als Beispiel genannt werden. • Vorlesungen. wenn schwierige Passagen mehrmals lesen gelesen werden können. Meinungen und Standpunkte erörtert werden. der Ausbildung oder des Berufes verstehen. Redeorganisation und Verständigungssicherung • jemanden unterbrechen Entschuldigen Sie. • komplexe Informationen. • Filme. aktuelle Reportagen. Hör-/Sehverstehen • Vorträge. sprachliche Flüssigkeit zu erlangen und sich differenziert ausdrücken zu lernen. wenn ich Sie unterbreche. Gedanken und Meinungen entnehmen. und dabei feine Nuancen von implizit angesprochenen Einstellungen und Meinungen erfassen. Sie schauen mich so fragend an. • ein breites Spektrum an Radiosendungen verstehen. • Thema wechseln nebenbei gesagt 4 . auch wenn darin saloppe Umgangssprache oder idiomatische Wendungen vorkommen. Meinungen und Standpunkte erörtert werden. • Anzeigen und öffentliche Ankündigungen verfassen. • literarische Erzählungen verstehen. auch wenn sie inhaltlich und sprachlich komplex sind. auch wenn manchmal bestimmte Einzelheiten unklar bleiben. was ich meine. auch wenn gelegentlich Details unklar bleiben. • eigene Äußerung kommentieren Was ich damit sagen wollte: • zögern. • unter gelegentlicher Zuhilfenahme des Wörterbuches jegliche Korrespondenz verstehen. • zeitgenössische literarische Texte verstehen. Leseverstehen • ausführliche Berichte. • etwas einwenden Glauben Sie wirklich. dass diese auch für andere nützlich sind. • langen und komplexen allgemeinen und Sachtexten rasch wichtige Einzelinformationen finden. Dazu müssen unter anderem sprachliche Mittel zur Redeorganisation und Verständigungssicherung sowie die des Ausdruckes von Gefühlen erworben werden. • alltägliche Verträge im privaten oder beruflichen Bereich verstehen. • kontrollieren. • spezifischen Fachtexten aus dem eigenen Gebiet Informationen. • Gespräche über abstrakte.. • anzeigen. • im Fernsehen anspruchsvolle Sendungen wie Nachrichten. dass man weitersprechen will Darf ich den Satz noch fertig machen? • das Wort übergeben Sie wollten doch gerade was sagen. nach Worten suchen Mir fällt jetzt das Wort nicht ein. • ausführliche Berichte und Kommentare verstehen. Welche Sprachhandlungen werden in den kommunikativen Aktivitäten in besonderem Maße geübt? Auf diesem Niveau geht es darum. Eine vollständige Liste sprachlicher Mittel kann hier nicht aufgeführt werden. Diskussionen und Debatten verstehen. Analysen und Kommentare verstehen. • während eines Vortrags zu Themen des eigenen Fachgebiets so detaillierte Notizen machen. • komplexe Anleitungen für Geräte oder Verfahren auch außerhalb des eigenen Fachgebiets im Detail verstehen. • thematisch unterschiedliche Texte im Detail verstehen. dass. Interviews oder Talkshows verstehen. Anweisungen und Richtlinien verstehen. Fernsehserien und Theaterstücke verstehen. komplexe Themen aus fremden Fachgebieten verstehen. auch wenn nicht unbedingt Standardsprache gesprochen wird. Reden und Berichte im Rahmen des Studiums.

• öffentliche Schilder und Anschläge. 4.. B. z. Thesauri. Welche Textsorten werden gelesen/gehört/gesehen/produziert? Gesprochene Texte. • geschäftlicher und beruflicher Schriftverkehr. • Sportkommentare • Nachrichtensendungen. • Notizen und Mitteilungen • Erzählungen • Romane • Rezensionen • Gedichte 5 . Lesungen.6. Präsentationen. • persönliche Briefe. Shows. • Bedienungsanleitungen (Heimwerken und 'Do-it-yourself'. • Zufriedenheit ausdrücken Das ist genau das.. • Flugblätter. B. • Unterhaltung (Drama. • Verhandlungen • Telefongespräche. • Unzufriedenheit ausdrücken Ich habe mir das ganz anders vorgestellt. • Debatten und Diskussionen. Kochbücher). • Verärgerung ausdrücken Das geht doch einfach nicht. Prospekte.2 Geschriebene Texte.. • Broschüren.3. • Gelassenheit ausdrücken Na wenn schon! • Resignation ausdrücken So ist das halt. • Comics.. • Beiträge in Foren und Blogs • Berichte. Literatur und Sachbücher • Zeitschriften. Durchsagen und Anweisungen. • Kummer ausdrücken Das macht mir Sorgen. • Wörterbücher (einsprachige und zweisprachige). z.Gefühle ausdrücken • Sympathie ausdrücken Den kann ich gut leiden. • Zeitungen.. • Filme aller Art • Werbung • interpersonale Dialoge und Unterhaltungen. • Reden.. Vorlesungen. dass. • Werbematerial. • Kommentare.: • Ankündigungen. was .: • Bücher.. • Vorstellungsgespräche usw. • Überraschung ausdrücken Das hätte ich aber nicht gedacht! • Erleichterung ausdrücken Glück gehabt! • Enttäuschung ausdrücken Ich bedaure. Lieder).

• Rückbezug durch Pronomen. außer wenn.. dass ihr euch streitet. Konsekutiv: so. bitten wir Sie Der Einfachheit halber bitten wir Sie. (Objektsatz) Ich freue mich darüber besucht zu werden.. (im Perfekt Passiv) Nominalisierung von anderen Haupt. obgleich. anstelle. stattdessen Anstatt sich zu entschuldigen. ohne dass... infolge infolgedessen. dass . Modal: dadurch. Ich freue mich über Besuch.und Nebensätzen Sätze mit Konjunktionen. öffnet sich Mit nur einem Tastendruck .. wohingegen. jedoch. ist mein Im Gegensatz zu mir ist mein Bruder sehr Bruder sehr begabt. (im Passiv) Ich erinnere mich daran.dass. sodass. insofern als. daher. Präpositionen + Nomen Subjunktionen und Adverbien Kausal: denn. aus diesem Grund. musikalisch. ist Die regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist empfehlenswert... Ich erinnere mich an den Traum. wobei.. halber (der Einfachheit deswegen. Demonstrativpronomen. also Er hat so oft im Unterricht gefehlt. indem. infolgedessen. wegen. hingegen Während ich total unmusikalisch bin. folglich. trotz. dass. dagegen. Kritik.aber.. Entgegen der Meinung meines Vaters... um die Überweisung des Betrages auf unser Konto. • Konjunktionen wie: denn. nämlich halber) Da wir es für einfacher halten.. kritisiert worden zu sein.. aufgrund. darüber hinaus. (Subjektsatz) empfehlenswert. Alternative: entweder . geträumt zu haben.. Ich ertrage es nicht.. von den Kollegen Ich erinnere mich an die Kritik der Kollegen. • Subjunktionen wie: je nachdem.. deshalb.. Konzessiv: zwar. mit insoweit als. statt. dass er die Infolge seines häufigen Fehlens kannte er 6 .. während. sondern. ohne zu Indem du nur eine Taste drückst.. demgegenüber. (Objektsatz) Er ist daran gewöhnt. weil. es sei im Gegensatz zu. Satzstrukturen Nominalisierung von Infinitiv. außer dass. Adversativ: aber. Indefinitpronomen. (im Perfekt Aktiv) Ich erinnere mich daran... wie / selbst wenn / außer dass. dank...und dass-Sätzen Verbale Konstruktion Nominale Konstruktion Regelmäßig am Unterricht teilzunehmen.oder.. doch. im Stress zu sein...Welche grammatischen Strukturen finden besondere Beachtung? I. da. durch. Er ist an Stress gewöhnt. Ich ertrage euren Streit nicht. die Tür. äußerte sie Statt einer Entschuldigung äußerte sie Kritik. außer. Präpositionalpronomen II. es sei denn. entgegen obschon Obgleich mein Vater anderer Meinung war.. ungeachtet.. obwohl. Textkohärenz Textkohärenz wird durch verschiedene sprachliche Mittel hergestellt : • Verbindungsadverbien wie: daher. anders als denn. neben anstatt zu.. beziehungsweise.

Ich bin mir ziemlich sicher. im Falle. solltest Vor einer erneuten Mahnung solltest du die du die Rechnung bezahlen. (Aufforderung) Irreale Folgesätze Die Wohnung ist zu teuer. er soll die Tat gestanden haben. aber. Temporal: während. Dagegen kann nichts unternommen werden. seit daraufhin (vorzeitig) Seitdem wir uns wiedergesehen haben. seine Mitschüler kaum. .“ plane eine Erweiterung der Landebahn. „Nehmen Sie doch bitte hier Platz!“ Er sagt. Subjektloses Passiv Auf den Dorffesten wird viel getrunken.. falls. dass er es war. . währenddessen (gleichzeitig) Solange der Hof aufgeräumt wird. sobald. dass. dürfen Er dürfte es gewesen sein. der Flughafen eine Erweiterung der Landebahn. essen wir draußen.Ich bin überzeugt. dass Sofern das Wetter gut ist. nachdem. bevor. vorausgesetzt.Es ist möglich. dass er es war. unter der Bedingung. Bei gutem Wetter essen wir draußen. . – Es kann fast nichts dagegen unternommen werden. bis. als. konditional: wenn. ehe (nachzeitig) bis zu. III. seit(dem). um . dass. (immer) binnen. Final: damit. – Es wird auf den Dorffesten viel getrunken.. zwecks. – Vielleicht hat er sich nichts dabei gedacht.Mitschüler kaum kannte. er sei nicht am Tatort gewesen. bei. innerhalb. Rechnung bezahlen. zu. solange. sooft. 7 . dass. Er kann es nur gewesen sein.. bleibt ihr in den Klassen. Indirekte Rede Direkte Rede: Indirekte Rede: Der Pressesprecher sagt: „Der Flughafen plant Der Pressesprecher teilte mit. Die Wohnung war zu teuer. dass er es gewesen ist.zu für. willen Um die Harmonie in der Gruppe zu bewahren. - Man sagt. wollen Er will nicht am Tatort gewesen sein. täglich getroffen. aber . unter der Voraussetzung. Um der Harmonie in der Gruppe willen verzichten wir auf weitere Kritik. dass. um .Ich bin überzeugt. können Er könnte es gewesen sein. mögen Er mag sich nichts dabei gedacht haben. . bleibt ihr in Während der Aufräumarbeiten auf dem Hof den Klassen. nach. sofern. verzichten wir auf weitere Kritik.“ (Vergangenheit) Pläne vorgelegt worden.. Verbale Gruppen Subjektiver Gebrauch der Modalverben sollen Der Festgenommene soll die Tat gestanden haben.Er behauptet. (Gegenwart) „Schon in der Vergangenheit wurden ähnliche Schon in der Vergangenheit seien ähnliche Pläne vorgelegt. haben Seit unserem Wiedersehen haben wir uns wir uns täglich getroffen.. dann. wenn gleich. als dass ich sie mir kaufen könnte.. dass er es gewesen ist.. müssen Er muss es gewesen sein. . während wenn. als. vor Bevor du noch einmal gemahnt wirst. wenn auch.. für den Fall. als dass ich sie mir hätte kaufen können. angenommen. Sie sollten dort Platz nehmen.

zwecks VI. . – Der Antrag. des Jugendlichen.. binnen.... übersetzen (über den Kanal) / übersetzen (einen Text) .zur Sprache kommen . zugunsten..willen. fern. nahe... eingedenk. die Behinderte. mangels. anhand. – Ein Vorschlag. aufgrund.. V. widerspiegeln / widerlegen . irgendein. innerhalb.sich in Verbindung setzen . . . laut.... .in Anspruch nehmen .. könnte die Zustimmung aller finden. wiedersehen / wiederholen IV. entsprechend..... nebst.. um. Artikelwörter und Pronomen Deklination der Indefinitartikel und Gebrauch der Indefinitartikel als Pronomen mancher.. mittels. der Behinderten. Verben mit nicht-trennbaren Vorsilben und ihre Bedeutungen . eine Jugendliche. der von den Eltern schon vor Monaten gestellt worden war.. entfernen. der uns nun vorliegt. bezüglich.. entgegen. einige 8 . anstelle.. hinsichtlich.zur Rede stellen . ungeachtet. alle. trennbare und nicht-trennbare Verben und ihre Bedeutungen . sich umdrehen / umschreiben . ein Jugendlicher. gegenüber. durchschneiden / durchleben .. gemäß. – Das ist ein Argument. der Behinderten. misstrauen... vertauschen.. beantworten .Partizipialkonstruktionen Der von den Eltern schon vor Monaten gestellte Antrag auf Erstattung der Kosten wurde abgelehnt... Nominale Gruppen Deklination nominalisierter Adjektive der Jugendliche. anlässlich. dank.. irgendwelche.zum Ausdruck bringen .. zuliebe.. Bildung von Adjektiven aus Adverbien heute.heutig.. einer Behinderten . Partizip mit „zu“ (Gerundiv) Das ist ein nicht zu unterschätzendes Argument. wurde ablehnt.. laut. untergehen / unterschätzen . das nicht unterschätzt werden kann/sollte/darf.... hier – hiesig.. mithilfe. zerschlagen. dem Jugendlichen.. inmitten. erlangen. Präpositionen vor allem in schriftlichen Texten gebrauchte Präpositionen mit Dativ: binnen. Nomen-Verb-Verbindungen .... mitsamt. nach. infolge. mehrere.. zuwider vor allem in schriftlichen Texten gebrauchte Präpositionen mit Genitiv: angesichts. .. Ein uns nun vorliegender Vorschlag könnte die Zustimmung aller finden.. den Jugendlichen... ehemals – ehemalig..

dass du dabei bist. als Korrelat (Platzhalter) im Vorfeld eines subjektlosen Satzes.Demonstrativartikel und Demonstrativpronomen solch. war mir unmöglich. Es wurde auf dem Fest viel getrunken.oder Objektsatz hinweist. detaillierte oder spezifische Informationen. Es graut mir davor. bei Verben/Adjektiven.Von deinem Vater wurde gesprochen. doch nur. ja. • Schlüsselwörter zu einem Thema in einer Textvorlage markieren. die eine Wahrnehmung oder ein Gefühl bezeichnen. so fällt „es” weg: Es wurde mir gesagt. • Sich in der eigenen Sprache überlegen. . ob es visuelle Hilfen gibt . bei einigen festen Ausdrücken Es geht mir wieder gut. wenn der Urheber des Geschehens nicht bekannt ist. bloß Komm bloß nicht zu spät! denn. steht ein anderes Satzglied im Vorfeld. Bilder. die ein Gefühl ausdrücken. als Funktionsobjekt bei bestimmten Redewendungen Wir haben es uns schön gemacht. . Modalpartikeln Modalpartikeln sind kurze Wörter. Ich halte es für gut.Diagramme.und Hör-/Sehverstehen Planen • Eigenes Wissen und Gedanken festhalten. Es kommt auf das Wetter an.nur den Hauptinhalt. überhaupt Was will der denn hier? aber. doch. VIII. Sie können Aussagen nuancieren und Einstellungen des Sprechers zum Ausdruck bringen. vielleicht Du hast aber Glück gehabt! wohl. • Sich mögliche Textsorten in Erinnerung rufen. Welche Kommunikationsstrategien werden eingesetzt? Lese. . . früher zu kommen. halte ich für gut.Davor graut mir. etwa.Mir wurde gesagt. schon Er war wohl zu müde.Mir ist kalt. das auf einen Subjekt. Er hat es nur auf dein Geld abgesehen./solch ein Gebrauch des Pronomen „es“ bei Verben. was und wie viel man verstehen will . doch wohl. 9 . welcher Wortschatz wichtig sein könnte. .Dass du dabei bist.Früher zu kommen. Es ist mir kalt. Modelle. Durchführen – kontrollieren – reparieren • Bekannte Wörter und Wendungen suchen. • Sich bewusst machen.Auf dem Fest wurde viel getrunken. Es wurde von deinem Vater gesprochen. als Korrelat. Es rauscht in den Bäumen. eigentlich. Es war mir unmöglich. die in der mündlichen Kommunikation gebraucht werden. . • Sich informieren. Es klopft an die Tür. .

• Hinweise aus dem Kontext überprüfen . • Unbekannte Wörter aus dem Kontext erschließen. • Körpersprache einsetzen. • Auf betonte Wörter achten und über sie unbekannte Wörter erschließen. • Sich in der eigenen Sprache überlegen.zum Beispiel Hintergrundgeräusche oder Mimik/Gestik.zum Beispiel durch Überschriften.zum Beispiel "begrüßen" oder "danken". • Gliederungssignale und Strukturwörter beachten. • Text unter bestimmten Aspekten noch einmal lesen/hören. • Unbekannte Wörter mit Hilfe von Wortbildungsregeln erschließen. • Augenkontakt beachten. • Wortschatz und Redemittel sammeln. • Anhand von Weltwissen und eigener Erfahrung Unbekanntes und Unverständliches erraten.zum Beispiel vorhergehenden Abschnitt noch einmal lesen. welcher Wortschatz wichtig sein könnte. • Mimische und gestische Reaktionen des Partners beachten. 10 .und rückbeziehen . • Eine Gesprächseröffnung einüben. • Unbekannte Wörter mit einfachen bekannten Wörtern umschreiben. • Nachfragen. • Redepausen beachten und daraus auf Informationsabschnitte schließen. • Das Wort ergreifen durch adäquate Ankündigungen. • Sich den Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache bewusst machen. • Mit eigenem Wissen und den eigenen Erfahrungen vergleichen. • Unbekannte Wörter mit Hilfe anderer Sprachen erschließen. nicht wissen könnte. Interaktion Planen • Notizen machen über Interessen und Vorwissen der Adressaten. • Abschnitte markieren . ob man richtig verstanden wurde. • Sich innerhalb des Textes vor. Durchführen – kontrollieren – reparieren • Sich auf Redewendungen und Floskeln konzentrieren . • Die eigene Äußerung mit der des Partners verbinden. • Auf die Äußerung des Partners Bezug nehmen. was der andere schon wissen könnte bzw. • Hypothesen revidieren. • Wörter erfinden oder Leerwörter (Beispiel "Dingsda") einsetzen. • Sich bewusst machen. • Sich bewusst machen. • Das Wort behalten mit gefüllten Pausen oder expliziten Wendungen. • Wichtigste Punkte einzelner Abschnitte paraphrasieren oder zusammenfassen. • Auf thematische Schlüsselwörter achten. was den anderen (nicht) interessieren könnte. • Höflichkeitskonventionen einhalten.

. an mehreren Tagen durchlesen.zum Beispiel durch Betonung oder entsprechende Wendungen. Technik • Auf einem Stichwortzettel für eine Präsentation oder ein Referat Pausen und besondere Betonungen markieren. . um Zusammenhänge darzustellen. Schluss) einfügen. • Gliederungssignale und Strukturwörter verwenden. nach einer Woche noch einmal lesen und auf der Rückseite zur Kontrolle die Entsprechungen in der Ausgangsprache notieren. was man wie detailliert sagen oder schreiben will. Durchführen – kontrollieren – reparieren • Elemente chronologisch anordnen. • Wichtige Passagen kennzeichnen . • Redewendungen auf Deutsch auf einem Blatt notieren. • Komplexe Aussagen mit Beispielen illustrieren. bis zum nächsten Test beherrschen können?) und in einem Lerntagebuch notieren Technik • Wortfelder und häufige Sprachhandlungen zur eigenen beruflichen Tätigkeiten zusammenstellen.. • Im Internet Lernmaterialien für den eigenen Gebrauch suchen: fürs Hören Radio. Hauptteil.oder Fernsehnachrichten anhören oder fürs Lesen Artikel aus Tageszeitungen herunterladen. • Sich in der eigenen Sprache überlegen. 11 . welcher Wortschatz wichtig sein könnte. • Sich bewusst machen. wie die wichtigsten Inhalte mit den verfügbaren sprachlichen Mitteln ausgedrückt werden können.Produktion Planen • Schlüsselwörter in einen "Textraster" (Einleitung. • Sich den Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache bewusst machen. Welche Lernstrategien fördern den Lernprozess? • Mittelfristige und kurzfristige Ziele überlegen (Was will ich bis zum Ende des Semesters. . was man Neues gelernt hat. • Nach dem Lesen eines Fachtextes ein Mind-map anfertigen. • Regelmäßig Filme oder Nachrichten in der Fremdsprache ansehen und auf einem Blatt notieren. • Texte in Abschnitte gliedern. • Planen. • Ein Thema auf zwei bis drei Hauptaussagen eingrenzen.