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Was ist Geomantie?

 
Der Begriff Geomantie stammt aus dem Griechischen und meint Geo= die Erde, manteia= 
hinter den Schleier schauen. Das Deuten der Zeichen der Erde, der Gestirne sowie aller 
Phänomene, die in uns und um uns herum wirken, war für alle früheren Kulturen von 
herausragender Be‐deutung.  Der Stellenwert dieser Erfahrungswissenschaft wurde in jeder 
Epoche anders dargestellt. Oft als geheimes Wissen verankert, vielfach im öffentlichen 
Bereich hoch geachtet, wurde die Geomantie von den großen Hochkulturen  in China, in 
Indien aber auch von den Griechen und von den Römern besonders geschätzt und zur 
Lösung vielfältiger strategischer wie auch praktischer Problematiken genutzt‐ z.B. für 
Stadtgründungen. Im Mittelalter wurden die gotischen Kathedralen nach geomantischen 
Prinzipien errichtet. Noch im Barock wurden die Großen Parkanlagen nach ebensolchen 
Gesichtspunkten geplant. Mit der Aufklärung ab dem 17. Jh. wurde dieses Wissen mehr und 
mehr in die Ecke des Aberglaubens verbannt.  

Im heutigen Menschen hat sich aufgrund der fortschreitenden Spezialisierung und 
Ohnmacht gegenüber des uns erschlagenden Wissenskonsums und des „erbarmungslosen 
Funktionieren müssen“, eine Sehnsucht nach einfachen und doch lebenswerten Mustern 
freigesetzt, die sowohl unseren Alltag wie unseren umgebenden Raum neu strukturieren 
will. 
 
Die moderne Form geomantisch zu agieren, besteht darin, unsere Wahrnehmung wieder so 
auszurichten, dass die großen Lebensprinzipien der Menschheit im Spiegel der Natur 
Wertschätzung finden. Das kann sich gesellschaftlich niederschlagen, sollte vor allem an 
unseren Lebensräumen manifestiert werden. Ob in der Stadt, in der Landschaft, auf der 
Straße oder im Haus, überall sind wir Atmosphären ausgesetzt, die wir selbst schaffen bzw. 
denen wir „scheinbar“ ausgeliefert sind.  

Was ist Radiästhesie? 
Um die Wahrnehmung zu schulen haben wir außer unseren Sinnen mehrere Werkzeuge zur 
Verfügung, die uns für die Welt des Nicht‐Sichtbaren öffnen. Um uns diese uralte Form der 
Wahrnehmung außersinnlich anderen energetischen Phänomenen zu nähern, bedienen wir 
uns der Radiästhesie. Sie macht mit Hilfe antennenartiger Instrumente wie z.B. der 
Wünschelrute, durch feinste Körperreaktionen auf Untergrund, Material oder Form 
aufmerksam und diese für uns sichtbar. Sie basiert auf der natürlichen Fähigkeit des 
menschlichen Körpers, Schwingungen und feinste Lebenskräfte wahrnehmen zu können. Um 
diese alleine mit dem Körper präzise spüren zu können, bedarf es einer Fokussierung auf 
bestimmte Phänomene und Körperbereiche. 

Was bringt uns die Geomantie heute?  
Die Kenntnis über die feinstofflichen Kräfte des Energiefeldes der Erde, der Menschen und 
aller Lebewesen bestätigt unsere Sehnsucht ganzheitlich und ökologisch mit der Welt zu 
kommunizieren. Der Beitrag der Geomantie besteht darin einen Aufbruch in eine neue 
Lebenskultur zu ermöglichen. Durch spirituelle Inspiration entdecken wir unbekannte und 
unserem Bewusstsein entschwundene Lebensbilder und verwirklichen sie in unserem Alltag. 
Der natürliche Antrieb auf diesem Weg sind Authentizität, Orientierung und individuelle 
Verankerung mit allem Lebendigen.. 
 
In diesem Bereich wird auch Schindluder getrieben: Leute, die wenig 
Ahnung haben, verkaufen ihr Wissen an Leute, die noch weniger 
Ahnung haben... 
 
Wie in jeder anderen Dienstleistung, besonders dort wo emotionale Kräfte am Werk, kann es 
bei oberflächlicher oder manipulativer Beschäftigung mit dem Thema und mangelnder 
Kompetenz, zu negativen Erfahrungen kommen. Um so mehr ist jeder 
Wahrnehmungsprozess in der Eigenverantwortung zu  verankern und auf professioneller 
Basis zu vollziehen.

Wie sind sie zur Radiästhesie und Raumenergetik gekommen? 
Mein Zugang dazu ist ganz eng mit meiner Biografie verbunden. Schon in meiner Jugend bin 
ich auf das Pendeln aufmerksam geworden und habe meine Sensibilität für die 
feinstofflichen Phänomene erkannt. Während meines Architekturstudiums hat mich das 
Thema Raumwahrnehmung besonders fasziniert. Prägend wurde in dieser Zeit die 
Bekanntschaft mit dem Tischler, Künstler, Architekt Hugo Kükelhaus (+1984), der sich auf 
diesem Gebiet besonders verdient gemacht hatte. Meine langjährige Erfahrung als Architekt. 
hat mich schließlich dazu bewegt, eine  3jährige Geomantieausbildung in Deutschland zu 
absolvieren. Hier konnte ich mein Wissen und meine Erfahrung auf dem Gebiet bündeln und 
vertiefen. Vor allem ist es mir ein Anliegen Menschen, Unternehmen und auch Institutionen 
so zu beraten, dass die raumenergetische Optimierung der Räume nachhaltig die Qualität 
des gesamten Lebensumfeldes erhöht. Neben einer noch zu hochwertigeren Baukultur, ist es 
heute an der Zeit, dass wir uns einer integralen „Lebensraumkultur“ zuwenden. .Die 
atmosphärische Qualität unseres Lebensumfeldes kann sich nur verbessern, wenn wir alle –
nicht nur Fachleute sondern auch Laien ‐ Akteure an der Gestaltung unserer Lebensräume 
werden. Der bewusste Umgang mit unserer verfeinerten Raumwahrnehmung wird dank 
dieser Vorgangsweise der Wertschätzung für alles Lebendige neuen Raum bieten. 

Wo kommt Geomantie heute zum Einsatz? 
Heute findet Geomantie im angelsächsischen und deutschsprachigen Raum immer mehr 
Anwendung.  Künstler, Architekten, Gartenarchitekten und Landschaftsplaner beziehen 
geomantische Techniken in ihre Arbeit mit ein. Ärzte, Heilpraktiker und andere Therapeuten 
arbeiten mit radiästhetischen Hilfsmitteln. Privat‐ und Geschäftsleute nutzen die Geomantie 
zur Optimierung ihrer Wohn‐ und Geschäftsräume im Hinblick auf Gesundheit, allgemeines 
Wohlbefinden, Effektivität, besseres Arbeitsklima, Geschäftserfolg, etc.. Aber auch Städte 
und Gemeinden, Bauträger oder private Bauherreninitiativen haben begonnen 
geomantisches Wissen wieder zu nutzen. Dies bringt, wie die Erfahrung inzwischen gezeigt 
hat, für die Auftraggeber nicht nur ideelle, sondern meist auch ganz handfeste finanzielle 
Vorteile – geomantisch untersuchte und gestaltete Baugebiete oder Objekte werden von 
Bauherren und Mietern tatsächlich bevorzugt.