KATALOGS DER AUSSTELLUNG

Émilie Du Châtelet
eine mathematikerin
physikerin
und philosophin
in Créteil

Ausstellung organisiert im dezember 2006
von der Universität Paris 12-Val de Marne,
anlässlich des 300. Geburtstags von
Emilie du Châtelet (1706) und in Erinnerung
an ihre Aufenthalte in Créteil (1720-1740)

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 1

Danksagungen

UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT VON

Prof. Dr. Simone Bonnafous, Rektorin der Universität

KURATORIUM DER AUSTELLUNG
Prof. Dr. Mireille Touzery, Professorin für Neuere Geschichte
Prof. Dr. Geneviève Artigas-Menant, Professorin für französische
Literatur des 18. Jahrhunderts

WISSENSCHAFTLICHE DOKUMENTATION
Studierende des MA-Studiengangs Geschichte:
Sabrina Cauchy
Delphine Frottin
Élise Khamvongsa
Hafida Khélifa
Émilie Lefèvre
Fanny Leroy
Julie Papillon
Eric Thialon

Studierende des MA- und Promotionsstudiengangs
Französische Literatur des 18. Jahrhunderts:
Marie Burc
Joanna Cieslak
Bronislava Cohut
Samira Khelladi
Delphine Petit

UNTER DER MITARBEIT VON:

Anne-Caroline Beaugendre, Leiterin der Universitätsbibliothek
Dr. Gilles Palsky, Hochschuldozent für Geographie
Archiv des Departement Val-de-Marne

2 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet

FOTOGRAFISCHES MATERIAL:

Bildstelle der Universität:
Lucile Mernier und ihr Team, Françoise Class,
Bildrechte, Loeila Zeddam

PLAKAT DER AUSSTELLUNG:
Christian Baillard

MONTAGE DER AUSSTELLUNG:

Technischer Service der Universität :
Jean-Marc Nicaud und ihr Team:
Jean-Claude Bingler
Stéphane Breyne
Marc Di Landro
Dominique Lenoir
Roger Prunier
Lucien Régent
KONZEPTION DES INTERNET-AUFTRITTS:

Prof. Dr. Mireille Touzery, Professorin für Neuere Geschichte
Dr. Stéphane Desruelles, Mitarbeiter des Forschungsbereichs Geographie und Kartenzeichner des Fachbereichs
Philologie und Geisteswissenschaften
Dr. François Bétard, Mitarbeiter des Forschungsbereichs Geographie und Kartenzeichner des Fachbereichs
Philologie und Geisteswissenschaften

Unter der Mitarbeit von:
Carole Choquet-Faure, Webmaster der Universitätsbibliothek
Constantin Gkountis, Mitarbeiter des Forschungsbereichs
Französische Literatur, Webmaster des Graduiertenkollegs des
Fachbereichs Philologie und Geisteswissenschaften
Sandra Impériale, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Fachbereich
Philologie und Geisteswissenschaften

DEUTSCHE TEILÜBERSETZUNG DES INTERNET-AUFTRITTS:

Dr. Dirk Weissmann, Hochschuldozent für deutsche
Sprache und Literatur in Zusammenarbeit mit BA-
und MA-Studenten des Fachs Germanistik/DaF des
Studienjahrs 2007-2008: Koffi Apetse, Dorsaf Ben
Aissaf, Fatoumata Cissé, Roland Kiffer, Fanny Leck,
Clara Lepers, Asna Leshaf, Salim Lounnas, Caroline
Savajol, Marie-Louise Ubessen, Franck Valérie,
Maryam Venin, Gaëlle Vialle, Denise-Kathrin
Wanninger

Choisy: der König · Saint-Maur: der Prince de Condé · Sceaux: die Duchesse du Maine · Berny (Fresnes): der Comte de Clermont 2. Die Elite der Gesellschaft · Conflans (Charenton): der Erzbischof von Paris · Arcueil: der Prince de Guise · Bercy (Charenton): die Familie Malon · Plaisance (Nogent): Pâris-Duverney · Ormesson: der Finanzverwalter von Ormesson · Grosbois (Boissy-Saint-Léger): der Justizminister Chauvelin 3. Madame de Lambert und Madame de Tencin: zwei Soziabilitätsmodelle IV. Zeittafel 2. Familie Le Tonnelier de Breteuil 3. Der Schmuck. Fontainebleau. Créteil zur Zeit der Familie Breteuil 3. Die Familie Breteuil in Créteil 4. Der Ostteil des Pariser Raums zur Zeit von Emilie du Châtelet 1. Die Galaxie des Königs · Vincennes. Marquise Du Châtelet 1. Emilie Du Châtelets Umgebung im Pariser Osten 1.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 3 HILFSMITTEL: PLAN DER AUSSTELLUNG I. Die Welt des Geistes · Champs: der Duc de La Vallière · Nogent: der Abbé de Pomponne und die Marquise de Lambert · Ablon: die Marquise de Tencin · Aus der Sicht der Literatur. Allgemeine Einführung. die Toilette · Aus der Sicht der Literatur Der Schmuck Die Frisur Die Toilette · Aus der Sicht der Malerei · Aus der Sicht des Archivmaterials . Créteil nach der Familie Breteuil 5. Die Reise nach Créteil · Aus der Sicht der der Geographie · Aus der Sicht der Literatur · Aus der Sicht des Archivmaterials (der Fonds Malon de Bercy) III. Die Heirat II. Das alltägliche Leben des Adels zur Zeit von Emilie Du Châtelet 1. Das Pariser Umland im 18. die Frisur. Jahrhundert 2. Emilie de Breteuil.

Eine Philosophin des Glücks 1. Intellektuelle Aktivitäten · Aus der Sicht der Malerei · Aus der Sicht der Literatur Das Lesen Die Leidenschaft für das Theater Die Erziehung · Aus der Sicht der Orte · Aus der Sicht des Archivmaterials 4. Ein modernes Physiklehrbuch · Sur la fable des abeilles. Handschuhen · Aus der Sicht der Gegenstände 2. Du Châtelet (Emilie Le Tonnelier de Breteuil. Das Glück mit Voltaire 2. Puder. Die Forderungen einer Frau · Die Übersetzung und der Kommentar der Principia mathematica von Newton VII. Marquise) · Die entgegengesetzten Urteile zweier berühmter Zeitgenossen Der Neid der Marquise Du Deffand Die Hommage von Voltaire · Emilie Du Châtelet in der Universitätsbibliothek von Paris 12 . Dem Tod ins Auge sehen · Aus der Sicht des Briefwechsels · Aus der Sicht des Archivmaterials 3.4 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Rechnungen von Modeartikeln Rechnungen von Parfüm. Das Bibliothek der Philosophen VI. Die Tischgesellschaft · Aus der Sicht der Malerei · Aus der Sicht der Literatur · Aus der Sicht des Archivmaterials Luxuskonsum und gewöhnliche Speisenfolgen Konsum und Abgaben · Aus der Sicht der Gegenstände 3. Das Glück in der intellektuellen Arbeit · Pierre Louis Moreau de Maupertuis · Ein geheimes philosophisches Manuskript 4. Über das Glück philosophieren 5. Die erste Frau in der französischen Wissenschaft · Eine Frau in der Wissenschaft · Die Dissertation sur la nature du feu · Les institutions de physique. Adelige und Dienerschaft · Aus der Sicht der Malerei · Aus der Sicht der Literatur · Aus der Sicht des Archivmaterials · Aus der Sicht der Gegenstände V.

Familie Le Tonnelier de Breteuil 3. MARQUISE DU CHATELET „Ein großer Mann.. dessen einziger Makel es war. eine Frau zu sein. Allgemeine Einführung 2. 15.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 5 I. Die Heirat .“ Voltaire. Oktober 1749 1. Brief an Friedrich II. EMILIE VON BRETEUIL.

das ihr Vater Baron Louis-Nicolas von Breteuil in Créteil besaß. die sich auf Vernunft und Erfahrung gründet und dabei alle Vorurteile und Volksbräuche verwirft. unter anderem während der vier Jahre. wobei sie fast die ganze Nacht an ihrem Schreibtisch arbeitete.. Jahrhunderts. Physik und Philosophie an der Spitze der Forschung. den Prunk sowie Kartenspiele um Geld – bis zum Exzess. dem Zeitalter der „Lumières“. Emilie du Châtelet war eine ausgezeichnete Musikerin. die erste wissenschaftliche Arbeit einer Frau. Sie war regelmäßiger Gast in Versailles am Hof Ludwigs XV. insbesondere in Form einer kritischen Analyse der Bibel. mit dem sie drei Kinder hatte (1726. Eine ihrer herausragenden Leistungen war die kommentierte Übersetzung aus dem Lateinischen von Newtons revolutionären Mathematischen Grundlagen der Natur. und wollte eine Lebenskunst entwerfen. in den berühmtesten Salons der Pariser Aristokratie und am Hof des polnischen Königs Stanislas im lothringenschen Lunéville. das ab 1743 in mehrere Sprachen übersetzt wurde. der französischen Aufklärung. Im Jahre 1746 wurde Emilie du Châtelet von deutschen Experten in die Gruppe der zehn weltweit berühmtesten Gelehrten ihrer Zeit gewählt. dessen Leben sie bis zu ihrem Tod begleitet hat.. einem Mitglied der militärischen Oberbefehlsführung. Sie liebte das Vergnügung. im heute zerstörten Schloss von Buisson aufgehalten. Mit noch mehr Eifer aber studierte sie Mathematik und Physik. d. 1749 starb sie in noch jungen Jahren an den Folgen der Geburt eines Kindes. Wie ihr Freund Voltaire war sie ebenfalls ein „Philosoph“. 1740). Sie lebten und arbeiteten zusammen. 1747 geschrieben und 1779 veröffentlicht. Sie verdient unsere Aufmerksamkeit. Jahrhundert. oder dem Schweizer Koenig eingeführt wurde. Von 1719 bis 1742 hat sie sich häufig in der hiesigen Umgebung. MARQUISE DU CHATELET 1. 1739). Neugier und Bewunderung. die für ihr Leben gern Opernmelodien sang. 1727.h. In der Pariser Oper machte sie 1733 die Bekanntschaft von Voltaire. So erörterte sie die Prinzipien und die Grundlagen des Christentums. Das ist der Kern ihrer Rede vom Glück. Doch vor allem liebte sie es. sowie durch ihre Heirat im Alter von 19 Jahren mit dem Marquis du Châtelet. Dieses Schloss stand im Besitz des Marquis du Châtelet und war ein abgeschiedener Ort. das Theater. das sie mit dem Dichter Jean-François de Saint-Lambert hatte. ihren Verstand zu üben. Sie gehörte duch ihre Geburt dem französischen Hochadel an. die sie gemeinsam im Schloss von Cirey-sur-Blaise in der Champagne verbrachten. Mitgliedern der Académie des Sciences. und verfasste eine gelehrte Abhandlung über das Wesen des Feuers. die damals eine Blütezeit erlebten und in die sie von renommierten Gelehrten wie den Franzosen Maupertuis und Clairaut. 1733). die von der Académie des Sciences in Paris publiziert wurde (Dissertation sur la nature et la propagation du feu. mit Gelehrten aus ganz . Im 18. an dem man hervorragend intensiver intellektueller Arbeit nachgehen konnte. Allgemeine Einführung Emilie du Châtelet war die erste bedeutende Intellektuelle Frankreichs. während der Herrschaft Ludwigs XV. im Sinne des 18. stand sie in den Bereichen Mathematik. Diese 1759 veröffentlichte französische Übersetzung ist noch heute in Gebrauch. die Kunst. das Gesellschaftsleben. zwei Wissenschaften. EMILIE VON BRETEUIL. der bis dahin noch wenig in Frankreich bekannt war. 6 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet I. dem berühmtesten europäischen Schriftsteller seiner Zeit. Sie veröffentlichte ein Werk über physikalische Grundlagen (Institutions de physique.

du Naufrage au Port-à-l’Anglais. jusqu’au 14 avril 1718. Il y séjourne souvent avec sa famille. 1718 Création. et publication. 1687 Le savant anglais Isaac Newton (1642-1727) publie ses Principia Mathematica que traduira et commentera Émilie Du Châtelet. fille du Baron Louis Nicolas de Breteuil et de sa seconde épouse Gabrielle Anne de Froulay. Il prendra en 1718 le nom de plume de Voltaire. 1706 17 décembre. Turcaret. Mariage de Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil avec le Marquis Florent Claude Du Châtelet. . père d’Émilie. le 25 avril à la Comédie-Italienne. Alors gouverneur de Semur-en-Auxois en Bourgogne. et publication. pour des vers satiriques. 1694 François-Marie Arouet naît dans une famille de la riche bourgeoisie parisienne. Œdipe. Duc d’Anjou. au château de Saint- Ange à Villecerf (dans l’actuelle Seine-et-Marne). 1710 15 février. Voltaire est enfermé à la Bastille. unter anderem in Créteil und im östlichen Teil des Pariser Großraums. 1725 20 juin. entdecken wir in ihr die Figur einer herausragenden Intellektuellen. 1709 Création à la Comédie-Française. Naissance à Paris de Gabrielle Émilie Le Tonnelier de Breteuil. Jahrhundert. ce fils d’une grande famille lorraine exerça d’importants commandements militaires. 1715 1er septembre. peintre et écrivain (1657-1745). Début de la Régence du Duc d’Orléans. Les Illustres Françaises. Nachdem Emilie du Châtelet lange verkannt wurde. le futur roi Louis XV. 1717 16 mai. 18 novembre. Mort de Louis XIV. 1719 Achat du château du Buisson à Créteil par le Baron de Breteuil. 1714 Voltaire fait la connaissance du Baron de Breteuil. eine exemplarische Veranschaulichung der Philosophie der französischen Aufklärung sowie die Lebenswelt der Schlösser im 18. Naissance à Versailles de Louis.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 7 Europa in Briefkontakt stand und leidenschaftlich nach Erkenntnis strebte. Chronologie Nota : la chronologie entrecroise les éléments biographiques concernant Emilie Du Châtelet et la production des œuvres iconographiques et littéraires appelées comme témoins dans l’exposition. 1713 Publication anonyme du roman de Robert Challe. comédie de Jacques Autreau. de la comédie de Lesage. Triomphe à la Comédie-Française de la première tragédie de Voltaire.

Florent Louis. à constituer une riche bibliothèque et à rassembler tout un équipement scientifique. 1736-1737 Les savants Maupertuis et Clairaut participent à une expédition scientifique au cercle polaire décidée par le pouvoir royal pour vérifier que la terre est aplatie aux deux pôles comme l’avait calculé Newton. . 1733 Naissance du troisième enfant du Marquis et de la Marquise Du Châtelet. Émilie prend des leçons de mathématiques avec un membre de l’Académie des Sciences. Voltaire écrit un poème. 1727 Naissance de leur fils. qui deviendra ambassadeur et mourra guillotiné pendant la Révolution. dans le château de son mari qui continue à y séjourner régulièrement et où ils attirent de nombreux visiteurs. Rencontre avec Voltaire. Mme Du Châtelet reprend une vie mondaine intense . Menacé de poursuites. qui mourra l’année suivante. elle a diverses liaisons avec des hommes de la haute société. de ses raffinements et de ses plaisirs. Gabrielle Pauline. qui échangera en 1735 son royaume contre le Duché de Lorraine où il établira sa cour à Lunéville. Ce sera leur résidence. fille de Stanislas. jusqu’à la mort d’Émilie et le lieu d’un intense travail intellectuel commun. père de Mme Du Châtelet. Le Paysan parvenu. Maupertuis. 1728 Mort du Baron de Breteuil. 1731-1742 Publication du roman de Marivaux. où il fait l’éloge de la civilisation moderne. qui épousera un duc italien. Sa veuve s’installe à Créteil au château du Buisson. Beaucoup de ces leçons se déroulent à Créteil. L’argent de Voltaire sert à transformer luxueusement le château et les jardins. 1726-1729 Séjour de Voltaire en Angleterre. qui connaît mieux le français que l’allemand et qui a le projet de devenir un grand écrivain en français. La Vie de Marianne. 1734-1735 Publication du roman de Marivaux. Mme Du Châtelet s’installe avec Voltaire à Cirey (actuelle Haute-Marne). 1736 Voltaire commence à échanger des lettres avec le prince héritier de Prusse. dont elle est la maîtresse. Le Mondain. Les Égarements du cœur et de l’esprit. Victor Esprit. il doit rester éloigné de Paris. roi de Pologne. 8 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Mariage à Fontainebleau de Louis XV avec Marie Leszczynska. 1726 Naissance de la fille du Marquis et de la Marquise Du Châtelet. d’abord continue puis intermittente. futur Frédéric II. Émilie devient sa maîtresse. 1736-1738 Publication du roman de Crébillon fils (1707-1777). 1734 Publication des Lettres philosophiques de Voltaire.

tableau de François Boucher. pour mettre sa sœur en possession de sa part d’héritage. tableau du célèbre peintre Jean-Baptiste Chardin (1699-1779). secrétaire de l’Académie des Sciences et Mme Du Châtelet sur « la question des forces vives ». futur auteur du célèbre roman Les Lettres d’une Péruvienne (1747). chez le Duc de La Vallière. Voltaire et Émilie sont invités à passer l’été au château de Champs-sur-Marne. ainsi qu’à Paris. distinction inédite pour une femme.Maupertuis. Voltaire compose des Éléments de la philosophie de Newton. Mlle Gaussin. tableau de François Boucher (1703-1770). manuscrit anonyme attribué à Mme Du Châtelet. En octobre.D’Alembert. Malgré les efforts d’Émilie pour le retenir. Vente du Château du Buisson par l’Abbé de Breteuil. . Accords des différentes lois de la nature qui avaient jusqu’ici paru incompatibles. début d’une crise entre Voltaire et Émilie qui ne cessera de s’aggraver. Mars. devient ministre. Exposition au Salon du Louvre de La pourvoyeuse. Traité de l’équilibre et du mouvement des fluides. 1742 Époque probable de la rédaction de l’Examen de l’Ancien et du Nouveau Testament. ami de jeunesse de Voltaire. Fondation de la manufacture de porcelaine de Vincennes. Elle n’obtient pas le prix mais l’Académie publie son ouvrage. La dame à la jarretière. frère d’Emilie. 1741 Mars-avril. 1743 Publication du Traité de dynamique de D’Alembert. Liaison affichée de Voltaire avec une actrice. Le Marquis d’Argenson. Voltaire est nommé historiographe du roi. Voltaire et Mme Du Châtelet peuvent désormais vivre à la cour ou à Paris. 1739 Départ de Voltaire et d’Émilie pour Bruxelles où ils séjourneront périodiquement jusqu’en 1743. Louis XV fait l’acquisition du Château de Choisy qui devient alors Choisy-le-Roi.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 9 1737 Émilie entreprend la rédaction d’un mémoire sur la nature du feu afin de participer au concours de l’Académie Royale des Sciences pour l’année 1738. membre de l’Académie Royale de peinture depuis 1734. Le déjeuner. Publication des Institutions de Physique qu’Emilie adresse à son fils (traduites en italien dès 1743). 1740 Mort de la baronne de Breteuil au château du Buisson de Créteil. . 1744 Publication de deux autres ouvrages scientifiques importants : . Polémique publique entre Dortous de Mairan. 1738-1739 Séjour à Cirey de Mme de Graffigny. Voltaire la quitte pour un long séjour en Prusse. à l’invitation de Frédéric II. Décembre. ouvrage essentiel pour la mécanique moderne. Début d’une liaison secrète de Voltaire avec sa nièce Mme Denis. ami de Voltaire. Emilie séjourne à la Cour de France qui passe l’automne à Fontainebleau. pendant un premier voyage de Voltaire en Prusse auprès du nouveau roi Frédéric II.

1747 Mme Du Châtelet et Voltaire séjournent longuement au Château de Sceaux. Elle en tombe amoureuse. Elle revient à Paris pour y terminer son commentaire sur les Principia de Newton. 1759 Publication posthume de l’édition définitive de la traduction et du commentaire des Principia mathematica de Newton par Emilie Du Châtelet. Voltaire écrit le Poème de Fontenoy à la gloire de Louis XV et de son armée. 11 mai : victoire de la France à Fontenoy. Juillet. avec Voltaire. le 4 septembre. Elle repart. tableau de François Boucher. Emilie y fait la connaissance du poète le Marquis de Saint-Lambert. 1749 Emilie est enceinte de Saint-Lambert. Mme Du Châtelet est nommée membre associé de l’Académie de Bologne. Mme Du Châtelet envoie à l’abbé Sallier. Mai. protectrice des philosophes. 1748 Le Château de Bellevue à Meudon est construit pour Mme de Pompadour par Lasurance. 10 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 1745 Début de l’influence politique de la Marquise de Pompadour. quelques heures avant de mourir. maîtresse de Louis XV. Disgrâce de Voltaire qui doit quitter la Cour de France. il part pour la Cour du Roi Stanislas à Lunéville en Lorraine. Avec Mme Du Châtelet. 9 septembre. le manuscrit de son commentaire sur les Principia. . Séjour d’Émilie et de Voltaire à la Cour installée à Fontainebleau. Mme de Pompadour multiplie les fêtes dans son château de Choisy-le-Roi. pour Lunéville où elle donnera naissance à une fille. chez la Duchesse du Maine. 1746 Voltaire est élu à l’Académie française. garde de la Bibliothèque du roi. La marchande de modes. Mme Du Châtelet entreprend la traduction en français des Principia Mathematica de Newton. Date vraisemblable de l’achèvement des Réflexions sur le bonheur de Mme Du Châtelet qui seront publiées sous le titre de Discours sur le bonheur en 1779.

waren eines der selten Häuser.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 11 2. die Gesandten ausländischer Fürsten auf ihren Auftritt vor dem König vorzubereiten und sie ihm vorzustellen. Unter den angesehenen Mitgliedern müssen wir selbstverständlich die berühmteste Frau dieser Familie zitieren: Gabrielle Emilie Le Tonnelier de Breteuil. oder von Louis Nicolas Le Tonnelier de Breteuil. Marianne Loir (vers 1715-après 1779). Il existe d’ailleurs plusieurs copies faites d’après cet original qui aurait été peint vers 1745 à Paris. indem er ihn zum Sekretär der Kammer und des Kabinetts des Königs machte. émule de Nattier (lui-même auteur d’un portrait de la Marquise Du Châtelet en 1743). oder Louis Auguste Le Tonnelier de Breteuil (1733-1807). peut-être un bleu de Prusse. On remarque l’extraordinaire bleu de la robe. die im Dienst der Bourbonen standen. Bordeaux. In glänzenden Ämtern machten sich andere Mitglieder der Familie Le Tonnelier ebenfalls einen Namen: zum Beispiel François Victor Le Tonnelier de Breteuil (1686-1743). Minister des Königshauses (eine Art Innenminister) von Ludwig XVI. Jahrhunderts nachgewiesen ist. vers 1745. couleur chimique au pouvoir colorant intense qui venait d’être découverte (1709 : invention par Dippel à Berlin. symbole de passion et de fidélité. Elle tient dans la main droite un compas qui évoque ses talents de physicienne et dans la main gauche un œillet blanc. huile sur toile. (1783) und schließlich vom 11. longtemps réservée de fait au roi de France (le bleu de France) et à la Vierge Marie. aus dem drei Minister stammten. Physikerin und Philosophin bekannt war und die diese Ausstellung würdigt. verlieh Claude Le Tonnelier de Breteuil 1579 den Adelstitel. Familie Le Tonnelier de Breteuil Die Familie Le Tonnelier de Breteuil. . musée des Beaux-Arts. d’où son nom initial de bleu de Berlin. die aus dem Beauvaisis stammte und deren Herkunft seit der zweiten Hälfte des 14. deux caractéristiques de son tempérament. die unter dem Namen Marquise Du Châtelet und als Mathematikerin. 1724 : publication de la formule par le chimiste anglais Woodward) et contribua à l’expansion considérable pour les vêtements des particuliers de cette couleur.A de Bordeaux / photographe Lysiane Gauthier. Anschließend machte sich seine Familie in den höchsten Justizämtern einen Namen. Cliché du M. und gehören infolgedessen zu den bedeutendsten und angesehendsten französichen Familien des Ancien Régime. die dem dem Amtsadel angehörten. dem Grossvater Emilies. der unter anderem am Hof die Aufgabe hatte. der Staatsminister. Karl IX. La Marquise Du Châtelet. est certainement la représentation la plus célèbre d’Emilie Du Châtelet.B.Juli 1789 ein kurzlebiger Finanzminister an der Stelle Neckers war. Die Breteuils. dem Baron de Preuilly (1648-1728). Ce portrait de Marianne Loir. erwarb sich einen berechtigten Ruf im Dienst des Staats. 118 cm x 96 cm. Juli bis zum 14. der zum Staatssekretär für das Kriegswesen ernannt wurde. nach dem Vorbild von Louis Le Tonnelier de Breteuil (1609-1685). Emilie Du Châtelet est ainsi vêtue à la dernière mode.

Madame de Breteuil. est le père d’Emilie Du Châtelet pour laquelle il fut présent et attentif. Il fut en effet un proche de Louis XIV et joue dès 1699 un rôle considérable à Versailles où il est introducteur des ambassadeurs. Elle y meurt en 1740. 82 cm x 64 cm. elle se retire au château du Buisson à Créteil. baron de Preuilly. . au domicile familial et non au couvent. Louis-Nicolas Le Tonnelier de Breteuil. où Emilie continue de lui rendre visite régulièrement. lui faisant apprendre le latin. On remarque sur ce portrait l’immense perruque louis-quatorzienne. Elle est la mère d’Emilie Du Châtelet. Sa carrière personnelle est très riche. il achète un hôtel place Royale (aujourd’hui place des Vosges) où il s’installe avec sa famille jusqu’à sa mort en 1728. Ecole française du XVIIe siècle. Seconde femme de Louis-Nicolas de Breteuil qu’elle a épousé en 1697. Choisel. Château de Breteuil. avant de faire la connaissance de sa fille. date inconnue. huile sur toile. une des principales figures militaires du règne de Louis XIV. anonyme. comme il était de tradition pour les filles. Ecole française du XVIIe siècle. A la mort de son mari en 1728. Voltaire fut d’abord lié avec le baron de Breteuil. Château de Breteuil. l’anglais et les mathématiques. Choisel. anonyme. C’est lui qui lui fit donner la même éducation qu’à ses deux frères. En 1706. 82 cm x 64 cm. Elle eut en outre deux fils dont l’abbé de Breteuil qui fut très proche de sa soeur. huile sur toile. caractéristique des années 1680-1700. 12 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Louis-Nicolas de Breteuil. date inconnue. Gabrielle Anne de Froulay est la fille du maréchal de Tessé.

Evêques. En 1702. Cet honneur est ici dû à la fonction du père d’Emilie du Châtelet. Louis Nicolas est Introducteur des Ambassadeurs. res. Ce dernier est tout d’abord présenté dans ce présent volume comme « lecteur du Roi ». et à l’ancienneté de la famille du marié. Introducteur des Ambassadeurs (voir Etat de la France) ce qui lui permet de côtoyer journellement la famille royale. année 1702. réglant l’apport financier des futurs époux au ménage et les conditions applicables au moment des veuvages. le roi honore les mariés en signant leur contrat. Il est également présenté comme « envoyé extraordinaire » auprès du duc de Mantoue et la réussite de sa mission diplomatique lui vaut la reconnaissance du roi. père d’Emilie du Châtelet. Le roi signe le plus souvent les contrats par fournée. Maréchaux de France. connue en Lorraine dès le début du XIVe siècle. collection privée. Ancêtre du bottin administratif. 3. charge qui lui fut confiée le 21 janvier 1677 par Louis XIV et qui lui donne accès au « petit lever » de Sa Majesté. Archives nationales (Minutier central.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 13 L’Etat de la France. prolongé au XVIIIe siècle dans l’Almanach Royal. Des Introducteurs des Ambassadeurs. publié à Paris chez A.) La pratique du contrat de mariage devant notaire. Juridictions du Royaume. 4 et 6 juin 1725. Gouverneurs des Provinces et Chevaliers des trois Ordres du Roi ainsi que les noms de tous les Officiers de la maison du Roi et des membres éminents de la cour pour chaque année où il est publié. Ducs et Pairs. Un clerc de notaire apporte le contrat à la cour pour recueillir les signatures royales. lequel lui permettait de s’adresser à lui s’il ne pouvait résoudre une affaire délicate ou trop complexe. Elle confère à son titulaire l’honneur de travailler directement avec le monarque. Au chapitre XII. l’Etat de la France contient une liste de tous les Princes. 510. étude LCCCVIII. . Die Heirat Contrat de mariage d’Emilie de Breteuil et Florent Du Châtelet. Une charge aussi prestigieuse ne pouvait échoir qu’à un gentilhomme distingué par son rang et parfaitement rompu aux subtilités du cérémonial. nous retrouvons la présence de Louis Nicolas Le Tonnelier de Breteuil. dès que les familles ont un peu de bien. est courante sous l’Ancien Régime. Dans le cas de certaines familles de cour. Il fait en quelque sorte office de chef du protocole. Besigne. 491.

Mademoiselle de Blois (1666-1739) • Louise Adélaïde de Bourbon Conti (1696-1750)* • Louis Auguste de Bourbon. (1670-1736)* * Ces deux dernières signatures sont visibles en haut de la page de signature des mariés. roi de France. On observe aussi des erreurs de transcription de nom faites par le clerc de notaire. (1677-1749) • Louis d’Orléans (1703-1752). il pouvait au moment de la signature y avoir des absents. On remarque comme Louis XIV prit soin de bien marier toute sa progéniture (voir généalogie). La liste étant dressée plusieurs jours avant. non comme fille de Louis XIV (bâtarde. elle serait reléguée en fin de liste. L’épisode est raconté par le duc de Saint-Simon dans ses Mémoires. ne correspond pas toujours avec les signataires effectifs. duc de Bourbon (1692-1740) • Charles de Bourbon Condé (1700-1760) • Louis de Bourbon. « mademoiselle de la Roche- Guyon ». titre de la famille de La Rochefoucauld. duc du Maine. toutes les légitimées qui viennent assez haut dans la liste sont placées à raison de leur mariage et non de leur naissance. comme son frère. (1710-1774) • Marie Françoise de Bourbon. fille de Louis XIV et Mme de Montespan. des morts. Après le roi (« Louis »). prince de Conti (1695-1727) • Louise Elisabeth de Bourbon Condé (1693-1775) • Marie Anne de Bourbon. Les signatures suivent l’ordre d’accession à la couronne. Mademoiselle de Nantes (1673-1743) • Louis Henri de Bourbon. pas toujours au fait de tous les titres. duc d’Aumale. le Régent. qui appelle par exemple Mademoiselle de la Roche sur Yon (une Conti). comte de Clermont (1709-1771) • Marie Anne de Bourbon Condé. la seconde Mademoiselle de Blois. on a la famille des Orléans puis celle des Condé et des Conti. Louis Auguste de Bourbon) mais parce qu’elle a épousé Philippe d’Orléans. fils du Régent Philippe d’Orléans • Augusta de Baden-Baden (1704-1743). hostile à cette mésalliance. à l’intérieur du contrat. abbesse de Maubuisson (1690-1760) • Marie Thérèse de Bourbon Condé (1666-1732) • Louis Armand II de Bourbon Conti. C’est ce mariage qui valut à celui-ci la célèbre gifle que lui donna. des malades. La seconde signature est ici celle de Mademoiselle de Blois. Signatures de la famille royale • Louis XV. le duc du Maine. épouse de Louis d’Orléans • Louise Françoise de Bourbon. sa mère. . la princesse Palatine. 14 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet L’énumération des signataires. devant toute la cour. A l’instar de Mademoiselle de Blois.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 15 .

16 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet .

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 17 SIGNATURES DE LA FAMILLE DES MARIÉS AU CONTRAT D’EMILIE DE BRETEUIL ET DE FLORENT DU CHÂTELET .

gouverneur et grand bailli de Berry. comte de Tillieres et de Carouges. duc de Navailles. père d’Emilie Le Tonnelier de Breteuil. Nommé Abbé de Saint Pierre de la coutume en 1728. diocèse d’Auxerre. marquis de Lessart et femme de René-Mans de Froulay. fille de Jacques Tannegui Le Veneur. comte de Bussy. de Saint-Pierre de Flavigny. Elle fut gouvernante du Duc d’Alençon et la femme du Marquis de Pompadour cité précédemment. fils de Louis XIV. secrétaire et ministre d’Etat. dit le Comte de Lomont.Blimond. seigneur de Marolles et Conseiller en la cour des Aides. veuve de Philippe Charles. Pair et Maréchal de France. chanoine et comte de Lyon. fille de Charles Martel. 3) Pompadour : Léonard Hélie de Pompadour. près de Sens. brigadier des armées du roi. Ordre de Saint-Benoît. Femme d’Alexandre de Rothelin. Ordre des Prémontrés. 2) Marquis de Rabutin : Michel-Celse-Roger.1727). identification incertaine 1) Philippe de Vendosme : le Prieur de Vendôme (1655 . Ordre du Val des choux. comte de Tessé. comte de Clere et de Suzanne d’Orléans de Rothelin. diocèse d’Autun. _ Emmanuel-Charles-Thérèse (1697-1730). Pair de France et de Marie Anne Colbert. Elle est la fille de Louis de Rochechouart. Epouse le 19 avril 1725 Alexis Madeleine Rosalie. 8) Rochechouart. Aumônier du Roi et vicaire. abbé commendataire des abbayes de Bellevaux. Nommé évêque du Mans en 1723 et sacré en 1724. appelé le Marquis de Pompadour. Aumônier du Roi dès janvier 1726. Père de Florent Claude Du Châtelet. 4) Le Veneur de Chastillon : Anne-Gabrielle Le Veneur (1699. il fut Premier Aumônier de la Reine Douairière d’Espagne. fils de Louis II. 15) Bouchu de Tessé : Marie-Elisabeth-Claude-Petronille Bouchu. Fille de Bertrand de Mégaudais. et de Laure Mancini. 16) De Froulay : _ Louis de Froulay. comte de Lyon. 7) Le marquis de Chastellet : Florent Du Châtelet (1652-1732). Grand Vicaire de l’archevêché de Rouen. Diocèse de Nevers. veuve d’André de Saint. Il fut Menin de Monseigneur le Dauphin. Capitaine-Lieutenant de la compagnie de l’Etendard des Galères en 1713. 18 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet En bleu. princesse de Chalais : Marie-Françoise de Rochechouart (née en 1686) dame du palais de la reine. 11) Tessé : voir n°16 : hésitation entre plusieurs membres de cette famille 12) Gabrielle Anne de Froulay : Fille du duc et maréchal de Tessé (†1740) et mère d’Emilie Le Tonnelier de Breteuil. sœur du feu Duc d’Orléans en 1725. fille de Philippe IIe du nom. comte de Froulay et de Monflaux († 1697). évêque et baron de Luçon . Ordre de saint Benoît au diocèse de Rouen en 1729.1781). 9) Martel marquise de Rothelin : Marie-Philippe-Henriette Martel († 1728). Abbé de Saint-Maur sur Loire au diocèse d’Angers. Prieur de Pertre en Bretagne et Commandeur de Couleurs. duc de Mortemart. duc de Vendôme (1712-1727). 5) de Montault Navailles : Gabrielle de Montaut. 14) l’abbé de Tessé : _ Charles Louis de Froulay (1686-1728). fille d’Etienne Jean Bouchu. . Chevalier de Malte.Blimond. 10) Le Baron de Breteuil : Louis Nicolas Le Tonnelier de Breteuil.Blimond : Elisabeth Catherine de Saint. sire de Froulay. mariée en seconde noces en 1722 à Louis Jean Charles de Talleyrand-Périgord. fille de Jean-Baptiste Colbert. Grand trésorier des Ordres du roi. Seigneur de Cirey et Pierrefitte. dit Le Commandeur de Froulay (1665-1730). nommé Abbé commendataire de Vallemont. baron de Preuilly ( 1648-1728). marquis de Lauriere. 13) la veuve Tessé : Marie Anne de Mégaudais (1659-1744). Il fut nommé Général de l’archevêché de Narbonne. Il est l’un des 40 de l’Académie Française. 6) de Saint. Il meurt en 1736. frère de Gabrielle Anne et Marie-Thérèse. prince de Chalais. Prieur de Notre-Dame de l’Epeau. duc de Châtillon (†1754). duc de Mercœur et de Vendôme. Grand d’Espagne. Grand d’Espagne.

Il sera nommé en 1737 Lieutenant Général des Armées du Roi. En 1714 il devient Lieutenant dans le Régiment du roi et en 1718 il est nommé Colonel du Régiment du Hainaut. Pair de France. Mari de Marie-Catherine Le Tonnelier. Frère de Florent Claude Du Châtelet. 23) Le comte Du Chastellet : voir n°30 24) f. sire de Froulay. En 1719 il est fait Brigadier des Armées du Roi puis en 1732 Ambassadeur ordinaire de sa majesté auprès de la République de Venise. duc de Richelieu et de Fronsac. Frère de Florent Claude Du Châtelet. épouse d’Antoine-Charles Du Châtelet. il est fait maréchal de camp et en 1743 Commandeur de l’Ordre de Saint Louis et Lieutenant Général des armées du roi en 1744. Chevalier de Malte au Grand Prieuré d’Aquitaine en 1710. _ Florent-François Du Châtelet (né en 1700). 22) Courtebonne Breteuil : Anne de Calonne de Courtebonne. Lieutenant et Capitaine dans le régiment de Hainaut. _ René François de Froulay. chevalier. Grand Croix et commandeur de l’Ordre.1766). 18) Marquise douairière de La Vieuville : Marie-Thérèse de Froulay-Tessé (†1740). _ François-Bernardin. 21) B. chevalier des ordres du Roi. il devient Maréchal de camp puis Lieutenant général en 1704. Elle fut Dame au palais de Madame la Dauphine. nommé évêque de Rennes en 1723. de Chateauneuf et d’Aunay (1681-1746). 30) Chevalier comte Du Chastellet : _ Honoré-Roger Du Châtelet. Chevalier. 29) Le Gras de Charmeaux : Marie Gabrielle Le Gras. marquis du Châtelet et d’Aubigny. Breteuil Eve de Rennes : Charles Louis Auguste Le Tonnelier de Breteuil († 1732). fille d’Armand Jean du Plessis. En 1738. veuve de François Le Tonnelier de Breteuil († 1705). chevalier de Malte. 26) Ms du chastellet : _ Antoine-Charles Du Chatelet. Général des galères. 27) Breteuil de Chanteclerc : Claude Charles Chanteclerc († 1735). Bernard de Thorcy : Bernard Bernard. veuve de René François. chevalier. vicomte de Beaumont et de Fresnoy. Commandeur des ordres du Roi.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 19 _ Louis-Gabriel de Froulay. 20) Bellefont du Chastellet : Thérèse-Marie de Bellefonds († 1733). dame d’Abins (branche de Voyennes). seigneur de Thons et de Clermont. nommé officier de cavalerie en 1697. Colonel d’un régiment de cavalerie. . future Emilie. après la mort du marquis de Bellefonds. Enseigne puis Capitaine dès 1721 dans le régiment de Hainaut. Il épouse en 1714 Armande Gabrielle du Plessis-Richelieu. Il entre en 1712 dans la compagnie des Mousquetaires du roi. fait brigadier des Armées du Roi. marquis de Pierrefitte (né en 1698). comte de Tessé. 31) De Breteuil : François-Victor Le Tonnelier de Breteuil ( 1686-1743). marquis de Lavardin et de Lessart. dit le Bailly de Froulay (fils du précédent) (1694. marquise Du Châtelet. Il devient Enseigne des Gendarmes Dauphins en 1733 puis Maître de Cavalerie en 1734. 25) Le Tonnelier de Charmeaux : Pierre Etienne Le Tonnelier. En 1710 il est nommé Capitaine des chasses et gouverneur du Château de Vincennes. femme de Pierre Etienne Le Tonnelier de Charmeaux. marquis Du Chatelet et d’Aubigny. Seigneur de Cirey. 19) Gabrielle Emilie de Breteuil Preuilly : (1706-1749). En 1702. Chevalier de Malte en 1704. nommé en 1727 second-cornette des Chevaux-Légers de Bretagne. _ René-Mans de Froulay. Commandeur de la Commanderie de Schelip et Colonel du Régiment de Tessé dès 1703. neveu de sa femme (cité précédemment). Maréchal des camps et Armées du Roi dès 1734 puis gouverneur de Vincennes. Lieutenant du Roi dans la province du Maine et le comté de Laval. baron d’Ambrières. marquis de Torcy. Seigneur de Charmeaux († 1732). baron de Thons et de Clermont. Epoux de Gabrielle Emilie de Breteuil. Fait Lieutenant du Roi en Anjou. marquis de La Vieuville et sœur de Gabrielle Anne de Froulay-Tessé. Secrétaire d’Etat à la Guerre. comte de Froulay et Monflaux (1683-1744) (frère du précédent). marquis Du Châtelet. 17) Florent Claude Du chastellet : Marquis Du Chatelet (1695-1765). 28) L’abbé Laycy ? : Non identifié. Prince de Mortagne. Il fut également nommé Brigadier l’année suivante. _ Charles François.

femme de François-Victor Le Tonnelier de Breteuil. Guidon des gendarmes écossais en 1707. Sous-lieutenant des chevau-légers de Berri qu’il quitte en 1710 pour devenir Maître de camp de cavalerie. 33) De Breteuil : Marie Anne Angélique Charpentier. Il fut nommé Capitaine au régiment d’Artois en 1706. Il a épousé par dispense en juillet 1716 Marie Philippe Henriette Martel sa nièce. 34) d’Orléans de Rothelin : Alexandre de Rothelin (1688-1764. cité précédemment. femme de Claude Charles Chanteclerc († 1735). cité précédemment. 20 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 32) Breteuil de Chanteclerc : Laure O’Brien. . Créé Brigadier en 1719 puis Maréchal de camp en 1734 et enfin Lieutenant Général en 1748. citée précédemment.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 21 .

September 1735. Brief an den Herzog von Richelieu.22 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet II. Genève 1958. 81. Créteil zur Zeit der Familie Breteuil 3. du Châtelet. Das Pariser Umland im 18. 22. 1. In: Les Lettres de la marquise Du Châtelet. Jahrhundert 2. Die Familie Breteuil in Créteil 4. p. Die Reise/Fahrt nach Créteil . DER OSTTEIL DES PARISER RAUMS ZUR ZEIT VON EMILIE DU CHATELET „Meine Mutter war in ihrem Häuschen in Créteil“ E. I. Créteil nach der Familie Breteuil 5. t.

zum „Geographen der Stadt Paris“ ernannt. 1740. Wir zeigen hier ein Ensemble von vier Bögen der Karte von Delagrive. unweit des großen Anwesens des Prinzen von Condé in Saint-Maur. Die Karte des Abbé Delagrive ist eine wertvolle Quelle für das Studium der Landschaft der Region Ile-de-France in der Neuzeit. Die Umgebung von Paris. geometrisch erstellt von Abbé Delagrive. Sie wurde auf 9 Bögen im Maßstab von ca. Sie wurden von Hand in Aquarell koloriert. um ihre Standortbestimmungen durchzuführen und ihre Feldarbeit vorzubereiten. DER OSTTEIL DES PARISER RAUMS ZUR ZEIT VON EMILIE DU CHATELET 1. o. 1731 erhielt er den Auftrag zur Erstellung einer Karte vom Verlauf der Seine und schließlich dieser Karte der Pariser Umgebung. 1:20000 veröffentlicht. Jean Delagrive wird 1728 von Turgot.. die eigentliche Gravur tritt schwarz-weiß hervor. Delagrive stützt sich auf die Arbeiten der Académie des Sciences und kann ein Werk von bis dato unerreichter Präzision vorlegen. 1:20000. O. in der Nähe der Hafens und der Fähre von Créteil. Ca. Archiv des Departement Val de Marne. Jahrhundert Abbé Jean Delagrive. Das Pariser Umland im 18. Man erkennt die Kennzeichnung des Ortes „Le Buisson“.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 23 II. . dem Vogt der Händler der Hauptstadt. Seine Karte wurde übrigens von den Ingenieuren der Cassini-Karte verwendet.

In der Nähe des Bauernhofes von Buisson erkennt man einen französischen Garten. Dokument 1: Generalkarte Generalkarte stellt das Grundherrschatsgebiet von Creteil dar. Creteil zur Zeit der Familie Breteuil Parzellenatlas des Erzbistums von Paris. Die Karte zeigt ebenfalls anhand einer Farbpalette die Flächennutzung an: Gebäude. einen Obst. und schließlich eine angrenzende Weinbergparzelle. der in kleine rechteckige Blöcke aufgeteilt ist. das durch eine Schnecke dargestellt ist. Dokument 2: Karte Nr. Gebiete. die einige Kilometer von Paris entfernt ist. Grundherrschaftsgebiet von Creteil. Der Norden liegt unten. fotografische Reproduktion in den Archiven des Departements Val De Marne. welche die Nummer 16 trägt. Um 1784. wie die oben links abgebieldete Windrose es zeigt. Wälder. die einem Grundherrn gehören. ein Pflanzenlabyrinth in der Mitte eines Waldes. in der Nähe der sumpfigen Inseln von Brise-Pain und Sainte- Catherine Die Karte Nr. 19 gibt die genaue Beschreibung der Ländereien. . Zwischen den Flüssen Seine und Marne erstreckt sich eine Agrarlandschaft. Alfort. Nationalarchiv (N4 Seine 6). Creteil oder Mesly.und Gemüsegarten. wo man nur einige Dörfer findet: Maisons. 24 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 2. Diese Dokumente vom Ende des Ancien Regimes beschreiben die Ländereien und die pachtzinspflichtigen. Wiesen und Äcker. Zwei große königliche Straßen durchqueren sie in Richtung der Region Brie und dem Wald von Senart. 19 Das Schloss von Buisson liegt gegenüber von Saint Maur. in diesem Fall dem Erzbischof von Paris. Unsere Universität befindet sich in der Gegend. In der Nähe der Marne lässt der „chemin des batteaux“ (Bootsweg) die Schleppaktivität entlang des Flusses erkennen. die von den abgabenpflichtigen Bauern und Vasallen des Erzbischofs von Paris bewirtschaftet werden.

comme cette vente. von etwas mehr als 8 Hektar.h. Pour les actes notariés courants. Privatpersonen. die Kirche der Gemeinde Maisons). perche carré) misst ungefähr 51 Quadratmeter. célèbre maîtresse de Louis XIV. Das hier abgebildete Verzeichnis verweist durch einen Nummernschlüssel auf die Karte Nr. 5 décembre 1719. ou les Breteuil. die verzeichnet sind. famille qui remonte à l’an mil. ne se déplacent pas mais envoient un procureur signer à leur place. d. Die letzten beiden Zeilen 54 und 54b der Tabelle entsprechen dem Schloss von Buisson. 3. besaß. Minutier central. agissant pour les frères Rochechouart. perche bzw. Eine Rute (frz. Archives nationales. z.h. Monsieur de Charentonneau. das damals Paul-Antoine Clouet gehörte und eine Größe von 2100 Ruten. Jahrhunderts meist auch Karten enthält. Les Breteuil à Créteil Vente de la maison du Buisson à Créteil à Louis Nicolas de Breteuil par Antoine et Jean-Léonard de Rochechouart. 323. C’est ce que l’on voit ici pour la vérification de la procuration de Nicolas Baille. 19. die 1765 in der Nähe des Schlosses von Alfort gegründet wurde. cousins de Madame de Montespan (morte en 1707). sowie die Veterinärsschule. befinden sich zahlreiche religiöse Einrichtungen (das Hôtel-Dieu aus Paris. auch wenn es seit dem Ende des 17.B. 100 Landruten ergeben einen Morgen (hier der Pariser Morgen. 34. Unter den Vasallen und Lehnsmänner. Le début des actes consiste alors dans la vérification des pouvoirs et qualités de chacun. étude XXVI. d.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 25 Dokument 3 : Verzeichnis der Lehnsgüter Dieses Verzeichnis ist zunächst eine schriftliche Beschreibung der Ländereien (sein französischer Name ist auf das Wort Erde zurückzuführen). des personnages aussi importants que les Rochechouart. von denen einige eine Spur in den Ortsnamen des Val-de-Marne hinerlassen werden.19 Ar). . Es gibt genaue Auskunft über den Namen der Eigentümer sowie über die Größe ihres Gutes in Ruten.

Seigneur de Coulmiers. Saint Aÿ sur Loire et autres lieux. à peine de temps pour dommages et intérêts . à haut et puissant seigneur messire Louis Nicolas de Breteuil. le tout couvert de tuilles. cédé quitté et délaissé et promet pour lesdits seigneur marquis et chevalier de Monpipeau solidairement l’un pour l’autre (illisible) le tout sans decision disenssions ny (illisible) . A la mort de leur mère. à ce présent et acceptant acquéreur pour eux et leurs ayants. cabinets. seul propriétaire en 1742. Claye. par devant Michel Damian notaire et tabellion juré du marquisat de Monpipeau. cuisine. chevalier. marquis de Monpipeau. contrôlée à Orléans le même jour dont l’original est demeuré annexé à ces présentes après que le dit sieur Baille eut certifié véritable. Rix. paroisse Saint-Paul. quartier Saint-Germain des prés. Il ne fut pas présent à la vente qui fut réalisée par son procureur. C’est lui. Fonbaudry. Saint-Sigismond. et Introducteur honoraire des ambassadeurs et princes etrangers de pres sa Majesté. Rozières. Vaurichard. demeurant à Paris quai Malaquet. Ledit sieur Baille fondé de la procuration que le seigneur marquis de Monpipeau lui a passé. étable à vaches. . les héritiers Breteuil décidèrent de se défaire de la maison du Buisson. son frère. salle boisée. espaliers le long dedits murs. chevalier. signé et paraphé en présence desdits notaires soussignés . une maison et dépendances appelée le Buisson sis en la paroisse de Créteil. La vallée (illisible) en (illisible) et autres lieux. consistant en un corps de logis. et haute et puissante dame dame Gabrielle Anne de Froullay son épouse qu’il autorise. présents témoins le vingt cinq novembre de la présente année. écurie propre à mettre six chevaux. Archives nationales (Minutier central étude LII. demeurant en son Chasteau de Monpipeau paroisse d’Huisseau sur Mauves. qui vendit donc au chevalier de Courchamp. alienations et autres empechements generallement quelconques. le tout contenant sept arpents. clos de murs et planté en arbres fruitiers et en allées de grands ormes et charmes. premier baron de Touraine. Acte de vente du château du Buisson. l’abbé de Breteuil avait racheté les parts de son frère et de sa sœur. des Grand et Petit Tournoy. Dès 1740. office. Régent du Royaume. Espieds. a quoy promet garantir de tous troubles. 26 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Transcription modernisée Par devant les notaires à Paris soussignés fut présent Messire Nicolas Baille. conseiller honoraire du Roi en son grand Conseil et intendant des maison. remise de carrosses. au nom et comme procureur de haut et puissant Seigneur Messire Antoine de Rochechouart. Villiers le Gast. douaires. composé de plusieurs chambres. Emilie. Baron du Cherray. dettes. logement pour un jardinier. et autres commodités. seigneur d’Ay le Féron. du Puy sur Azay. selliers (sic). lecteur (illisible) a la Chambre du Roy. tant en son nom que comme se faisant fort de Messire Jean Léonard de Rochechouart. Nicolas Dumonstier. Conseiller du Roy en ses Conseils. substitutions. 304). grange. baron de Preuilly. 20 mars 1742. lesquel Sieur Baille audit nous a par ces présentes vendu. grand jardin. chevalier de Monpipeau lieutenant des vaisseaux du Roi à Brest. paroisse Saint-Sulpice. Et pour lesquels seigneurs marquis et chevalier de Monpipeau ledit Sieur Baille audit promet faire ratifier ces présentes. domaine et finances de son altesse royale Monseigneur le duc d’Orléans. hipoteques évictions. demeurant à paris en leur hôtel place Royalle. ce faisant les faire obligés solidairement sur les renonciations cy après en entière exécution fournir bonne forme dans six mois d’huy au plus tard.

poursuit et comporte sans en rien retenir ny réserver et en l’état qu’elle est. aliénations et autres empêchements généralement quelconques. notaires du Roy à Sens le vingt et un février dernier dont l’original contrôlée et légalizé et demeuré cy joint après que led. suivant l’acte de liquidation et partage des biens de ladite succession passé devant Bronod et son confrère notaires à Paris le vingt huit juin 1741 entre led. seigneur abbé de Breteuil. acquéreur pour luy. rue des trois pavillons. paroisse dud. paroisse saint Méderic [Saint Merry]. y demeurant rue Beaubourg. prestre licencié de la maison royalle de Navarre. concistante en plusieurs corps de bâtiments. d’autre à [mot en blanc]. paroisse saint Gervais. écuries. ses hoirs et ayant causes. évictions. Messire Louis Auguste […] . dons. seigneur abbé de Breteuil de garantir de tous troubles. appartenant audit seigneur abbé de Breteuil et à luy avenue de la succession de deffunte Dame Gabrielle Anne de Froullay sa mère. maison plantées d’arbres et autres appartenances et dépendances d’ycelle maison. à son décès. en présence des notaires soussignés. Sœur Dumoustier l’a certiffié véritable. Introducteur des ambassadeurs. à Messire Charles Jean Guillemin de Courchamp chevalier capitaine au régiment des gardes françaises. substitutions. douaires. hypothèques. fondé de sa procuration passée devant Bonnerot et Legris. cédé quitté et délaissé. baron de Breteuil et de Preuilly. six perches ou environ de terre à costé de lad. jardin de sept arpents ou environ clos de murs. grand vicaire de monseigneur l’archevêque de Sens. chevalier de l’ordre royal et militaire de saint Louis. une maison appellée Le Buisson sise près Créteil. bourgeois de Paris.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 27 Transcription Fut présent sieur Nicolas Dumonstier. avec chapelle. remises. promis et obligé led. Créteil. au nom et comme procureur de messire Elisabeth Théodose Le Tonnelier Breteuil. dettes. cour. à ce présent et acceptant. demeurant à Paris. nom a par ces présentes vendu. signé et paraphé. lequel sieur Dumoustier aud. tenant la totalité d’un costé au chemin qui conduit au moulin neuf. pavillon au bout du jardin. veuve de messire Louis Nicolas Le Tonnelier. ainsi qu’ycelle maison et dépendances s’étend.

Zwischen dieser Straße und der Marne entsteht ein bürgerliches Viertel (Villa des Buttes. Gemeinde Créteil. Die Überreste des Schlosses von Buissons befinden sich am Kopf der Brücke von Créteil. Abgedruckt in: Créteil. der Gewässer und dazugehörigen Ländereien des Landguts von Monsieur Place. Die später veröffentlichten Pläne zeigen jedoch nicht die geringste Spur einer Verwirklichung dieses Projektes. 1896-1900. 28 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 4. 1:16000. Das Gut von Buisson. die sich entlang der Nationalstraße N1 (heute N19) von Paris nach Basel erstreckt. gelegen am « Chemin de halage » (Treidelweg) und am « chemin Vert » in Créteil. in einer Landschaft. 1: 2500. die das Labyrinth bildet. Archive des Départementes Val-de-Marne. Gesamtplan des Landschaftsgartens. Die Universität Paris 12 liegt heute an dem so genannten “chemin des vaches“. In einer durch die rasche Entwicklung des Verkehrsnetzes (Bau der Eisenbahnlinie Paris- Lyon-Mittelmeer und der Nationalstraße von Paris nach Genf) veränderten Vorstadtgegend. durchzogen von kurvigen Alleen. Auszug aus dem Atlas der Gemeinden im Département de la Seine im Maßstab 1:5000. Créteil nach der Familie Breteuil F. so wurde unter ihm ebenso die Entwicklung der privaten und öffentlichen Gärten und Parkanlagen vorangetrieben. Archive des Départementes Val-de-Marne ( 6 Fi B Créteil ). obwohl der Plan als „bereit zur Ausführung “ bezeichnet wurde. Monographie de l’instituteur. unter anderem den Gemüsegarten oder die sonderbare spiralförmige Allee. Dieser Verwaltungsatlas zeigt uns die Entwicklung der Stadt Créteil. Villa des Buissons) oder auch Arbeitersiedlungen. wurde im Jahre 1856 Gegenstand dieses Projektes unter der Führung des Gartenarchitekten Francois Duvillers (1801-1887). bleibt die Bevölkerungs. die sich nach und nach urbanisierte und in der das Straßennetz sich verdichtet.und Bebauungsdichte gegen 1900 schwach. Duvillers behält einige vorhandene Elemente bei. . Den Garten nach französischer Art entfernt er und macht aus dem Gut ein Stück idealisierte Natur. bepflanzt mit exotischen Pflanzenarten und ausgestattet mit einem Bach und einem künstlichen See und zahlreichen anderen Elementen wie Brücken. 1856. Duvillers. dem “Kuhweg“. die Parzellen in Form von Ellipsen oder Wassertropfen formten. das in den Besitz von Monsieur Place übergegangen war. Gartenpavillons. Bänken oder Körben. Wenn das Zweite Kaiserreich die großen Pariser Verkehrsadern anlegt. 1990.

Die Karte im Maßstab 1:86400 zeigt die bewohnten Orte. Man kann dort eine Beschreibung des Weges lesen. . Das Relief wird schematisch gezeichnet.5 Kilometer zurückgelegt. Erst 1815 wird das Unternehmen im Rahmen des Dépôt de la guerre fertiggestellt. h. die großen königlichen Straßen und einen Teil des Straßenetzes. Parks. Man verlässt Paris auf der Seite rechts von der Seine in Richtung Osten und fährt an der Bastille vorbei. Nach einigen Kilometern führt dann links ein Weg zum Anwesen von Buisson führt. Man muss die Rue de Charenton entlang fahren und den Vorort von Saint Antoine durchqueren. Wälder und Schlosse werden sorgfältig dargestellt. um ihre Besitzer zu ermuntern.) und die Nutzung der Böden gegeben. ohne Angaben der Höhen. 1/86. die Karte zu erwerben. Auf der anderen Seite führt dann hinter Alfort die Straße nach Brie in Richtung Créteil. Schmiedeöfen. eine Fahrt von circa 1h15 mit der Pferdekutsche. Das 1756 veröffentlichte Feuille de Paris erscheit kurz nach dem Tod vonn Madame Du Châtelet. In Charenton überquert man die Marne.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 29 5. d. Die Reise/Fahrt nach Créteil Aus der Sicht der Geographie Karte von Cassini. Steigungen oder Gefälle. Sie gründet sich auf in der Académie des Sciences entwickelte geometrische Verfahren. Minen usw. den sie zurücklegte um ihr Anwesen in Créteil zu erreichen. Blatt N°1: Paris. Das Projekt wurde 1747 von César-François Cassini de Thury (genannt Cassini III) mit der anfänglicher Unterstützung durch Ludwig XV. 400 Cassinis Karte ist die erste detaillierte Abbildung des gesamten Königreichs Frankreich. Zahlreiche Hinweise werden über die Ansiedlungen (Mühlen. 1756. gestartet. dann über die Ebene von Bercy an dem von Le Nôtre entworfenen großen Schlosspark von Bercy. Von den Toren von Paris bis zum Schloss hat man fast 9.

1751-1780. les arts libéraux et les arts méchaniques avec leur explication. des Arts et des Métiers de Diderot et d'Alembert. was bei letzteren erst später eingeführt wurde. Jahrhundert reiste man von Paris bis in die Gegend. Generalquartiermeister im Dienst des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Aus diesem Grund wird sie zur meist verbreiteten Kutsche des 18. gebaut wurde. . benutzt hat. Jahrhunderts. Sie ist leichter und sicherer. Sie geben den Artikeln eine konkrete und praktische Dimension und erlauben es den Lesen. sie für den Gebrauch sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. In der Encyclopédie von Diderot und d’Alembert spielen die Illustrationen in Form von Kupferstichen eine wichtige Rolle. Die zwei nachstehenden Auszüge informieren uns auf sehr unterschiedliche Weise über die beiden Fortbewegungsmitteln. Die leichteste Berline der Geschichte ist die. auf der einen Seite die komisch-italienische Art. Die Postkutsche mit dem Spitznamen « Affenhinternkutsche » trägt diesen eigenartigen Namen wegen der abgerundeten Form seiner Sitze. Ihr Name beruht auf der Stadt Berlin. der mit seiner Gefangennahme am 21. Es wird versucht. Die Berline ist ein Kutschfahrzeug aus der selben Familie wie die Prachtkutschen. die wir heute unter dem Namen "Val de Marne" kennen. Anfänglich unterscheidet sich die Berline von den Prachtkutschen dadurch. Briasson. wo sie zum ersten Mal Mitte des 17. Le Breton et Durand). Aus der Sicht der Literatur Im 18. dessen Gerüst (ein Grundtext nach dem die Schauspieler frei improvisieren konnten) vom Maler und Dramatiker Jacques Autreau (1657-1745) auf Französisch für die italienischen Komödianten von Paris verfasst wurde. Figur der Commedia dell' Arte. 1) Per Zille. 30 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Kutschen: Berline und Postkutsche. auf der anderen Seite der alltägliche Realismus der Pariser Aristokratie. Die Szene spielt in einem Kabarett des Dorfes von Port-à-l'Anglais ganz in der Nähe von Creteil. Sie stürzt weniger leicht um. so komfortabel wie möglich zu machen. V und Nr. Tome XXVI. éd. sowohl per Boot auf der Seine als auch in einer Pferdekutsche. während seines Fluchtversuchs. war sie noch nicht lange in Gebrauch. Jahrhunderts (um 1660) von dem aus dem Piemont stammenden Philippe de Chieze. die uns im Rahmen dieser Ausstellung interessiert. In der Epoche. einer Art Omnibus in Bootform. Volume IV : Recueil de planches sur les sciences. für Zeremonien wie für Reisen. Juni 1791 in Varennes endete. XIV aus dem Artikel Sattler- Kutschenbauer der Encyclopédie von Diderot und d’Alembert (Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des Sciences. die Ludwig XVI. Auszug eines Monologs von Harlekin. ihr technisches Wissen zu überprüfen und zu vervollständigen. dass sie voll durchgefedert war. in dem ersten Lustspiel (1718). David. auch genannt « Affenhinternkutsche » Stiche Nr.

lui qui dans son vin n’en peut pas seulement souffrir une goutte.Théodore Besterman. Frau von Châtelet. ein im 18. et voir Mlle Sallé à l’opéra dans la petite loge de Madame de Saint-Pierre […] Les Lettres de la Marquise Du Châtelet. Jacques Truchet. la cuisine encore mieux . éd. um dort Angelegenheiten zu erledigen. Jahrhundert gebrauchter Ausdruck.I. 2) Mit der Kutsche Brief von Emilie du Châtelet an den Herzog von Richelieu vom 22 September 1735. […] J’ai fait une course bien légère. Le pauvre Arlequin serait mort en pleine eau. J’ai trouvé ma mère hors d’affaire. p. et la pluie si horrible que la rivière de Seine en est encore toute trempée. Le Naufrage au Port-à-l’Anglais dans Théâtre du XVIIIe siècle. um tagsüber nach Paris zu fahren. Le ciel ressemblait à un jeu de paume1. ce 22 septembre. die damals mit Voltaire in Cirey in der Champagne lebte. welche dort als Witwe das Schloss du Buisson bewohnte (ihr „Häuschen“. 1958. t. j’y ai été le vendredi parler à mon notaire. et tous deux se seraient noyés si le vent charitable ne les avait poussés à terre de toute force. étonné du bruit. où la cave est bien garnie. in einer Entfernung von mehr als 200 Kilometer. il vaut mieux se noyer ici. s’est brisé l’omoplate contre un autre bateau aussi étourdi que lui. Mais béni soit l’orage qui nous a fait échouer près d’un bon cabaret. venir et séjourner. 349. 81. seul : Oh ! quelle tempête ! quel ravage ! quelle désolation ! Le tonnerre était si épouvantable que le soleil s’est caché de peur. die junge Herzogin von Saint-Pierre und in der Oper einer Balletaufführung beizuwohnen (Die Vorstellungen fanden am Nachmittag statt. 1972. kam in aller Eile nach Creteil zurück um ihre kranke Mutter zu besuchen.I. A Cirey. t. besonders ihre engste Vertraute. Elle était à sa petite maison de Créteil . Je n’ai été que cinq jours dans mon voyage à aller. 1 L’expression fait vraisemblablement allusion au fracas des balles rebondissant dans les jeux de paume. Sie nutzte die Gelegenheit. Paris. Genève. p. .Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 31 Arlequin. Le coche d’eau. Je ne crois pas avoir jamais fait une si belle action que de partir et une si agréable que de revenir. die Primaballerina war Mademoiselle Sallé). éd. Jacques Autreau. ainsi je n’ai pas couché dans Paris . ancêtre du tennis. Freunde zu besuchen. der keinesfalls eine kleine Behausung sondern ein in der Pariser Gegend gelegenes Anwesen zu Erholungszwecken bezeichnet). aveuglé par l’obscurité.

La famille s’établit à Paris en entrant dans la robe dans les années 1520. Conseillers d’Etat. avec Charles-Henri de Malon II) entre 1608 et la Révolution française. La famille Malon de Bercy Cette famille noble (noblesse remontant aux années 1467) est probablement originaire du Vendômois où elle a possédé successivement plusieurs fiefs et où elle a fait des fondations à la paroisse de la Madeleine de Vendôme. Le gestionnaire de la fortune des mineurs devait en effet pouvoir présenter des justificatifs de ses dépenses au conseil de famille. Les compétences des membres de cette famille. vivait à peu de chose près comme la marquise Du Châtelet. états des plantations et travaux. avec toutes les factures et les comptes concernant les Bercy. leur capacité à servir l’Etat. encore largement à découvrir. Ce fonds de documents anciens est précieux pour les Archives départementales du Val-de- Marne. Ce sont donc les papiers de la famille Malon de Bercy. offrent un ensemble particulièrement riche pour l’histoire économique et sociale. frais de médecin…). factures de fournisseurs. surtout riches en documents contemporains (XIXe et XXe siècles). de profil comparable – noblesse de robe. en 1983 par les Archives de France à l’intention des Archives du Val-de-Marne. C’est un apport capital à leurs ressources. Outre les titres de propriété et documents domaniaux. leur réseau de relations haut placées et efficaces. ce chartrier comprend de multiples documents intéressant la vie quotidienne. Maître des requêtes. Les comptes de tutelle des mineurs Malon de Bercy. Ces justificatifs nous sont tous parvenus (salaires des domestiques. La marquise de Bercy. étant donné la jeunesse du département (1964). puis Contrôleur Général des finances sous Louis XIV. Tous furent à un moment ou à un autre Conseillers au Parlement. hautes fonctions ministérielles . Elle ne donna pas moins de cinq générations de Maîtres des Requêtes (signalons le mariage de la fille de Nicolas Desmarets. par exemple. Le tout représente dix-huit mètres linéaires. descendant des Malon de Bercy. enfants très tôt orphelins de la marquise et du marquis de Bercy.qui ont été choisis comme documentation témoin. à Créteil. Ce fonds a été acheté à la famille de Brissac. à côté du fonds des justices seigneuriales comme celle d’Ormesson. bien que d’une génération postérieure. La seigneurie de Bercy entre dans la famille Malon par mariage avant 1493. Plusieurs travaux d’étudiants d’histoire de Paris 12 ont d’ores et déjà exploité cette documentation. . Bien qu’une partie des papiers concerne Paris auquel l’ancienne commune de Bercy a été rattachée pour moitié en 1860 ou l’Indre-et-Loire où les Malon avaient des propriétés. leur permirent de s’installer dans les plus hautes sphères du pouvoir. 32 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le point de vue des archives Le fonds Malon de Bercy aux Archives départementales du Val-de-Marne Aucun document concernant la famille de Breteuil ne se trouve aux Archives départementales du Val-de-Marne. voire Président du Grand Conseil ou Intendants en province. il a été décidé de conserver cet ensemble à Créteil.

2005. 1706-1790. Mireille Touzery (BU Paris 12). DEA Paris 12. dir. 2009.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 33 Généalogie simplifiée des Malon de Bercy Cinq mémoires de recherche réalisés à Paris 12 sur le fonds Malon de Bercy : Mathieu Dusart. Mireille Touzery (BU Paris 12). dir. Mireille Touzery (BU Paris 12). La fortune de Nicolas Desmaretz (1648-1721). maîtrise Paris 12. marquise de Bercy (1776-1781). Agnès Thiébaut. 2009. Les pratiques culturelles d’une famille aristocratique au XVIIIe siècle : les Malon de Bercy. dir. 2005. Mireille Touzery (BU Paris 12). . master 2 Paris 12. d’après son inventaire après décès conservé dans le fonds Malon de Bercy aux Archives départementales du Val-de-Marne. contrôleur général des finances de Louis XIV. dir. Etude d’une bibliothèque de parlementaires parisiens au XVIIIe siècle : les Malon de Bercy. master 2 Paris 12. Guillaume Rodriguez. 2003. maîtrise Paris 12. Pauline Mazaud. dir. Le conseil de tutelle des mineurs Malon de Bercy. Anthony Pisanne. Combien coûte une marquise ? Etude socioculturelle des dépenses de Marie Catherine Malon. Mireille Touzery (BU Paris 12). 1770-1798.

seul privilégié du roi. pour la fabrique et la vente de soupentes de nerfs. voyages. travail. ici il s’agit d’un cheval noir. cérémonies. maître sellier. sa taille. 17 mai 1755. AD94 46 J 171 Document 5 : Publicité : La Nord. On n’utilise pas le même cheval pour un carrosse ou une berline que pour un cabriolet léger ou encore un chariot de chasse. AD94 46 J 170 Document 7 : Billet. Le document 10 est une reconnaissance de vente d’un cheval datant du 12 mars 1779. AD94 46 J172 Document 10 : Je soussigné reconnais avoir vendu un cheval noir ors d’age. Le plus souvent ce sont des chevaux noirs danois. Il y a des glaces. flamands ou du Holstein lorsqu’il s’agit de véhicules d’apparat. du valet et du postillon. le décor et l’habillage du carrosse dépasse du double le prix de la menuiserie. Ce sont des articles de luxe et souvent. AD94 46 J 172 Document 8 : Pour la poste à Besançon. AD94 46J 171 Document 4 : Mémoire de ce qui s’est trouvé dans la breline (sic) de Madame. AD 94) Document 1 : Mémoire de ce que Madame de Bercy doit à l’école roiale vétérinaire de Paris pour ferrure de ses chevaux de charrette en 1774. dès 1660. La taille est donnée entre le sol et la pointe de l’épaule du cheval. d’où une place importante dans la vie quotidienne et dans les budgets. le marquis de Bercy par Millet. de robe mais également de mode. A la Fleur des marchands. AD94 46 J 171 Document 6 : Mémoire d’ouvrage de selleries faites et fournies pour M. Madame voilà votre chien radicalement guéri. le cheval est associé à beaucoup d’actes de la vie : déplacements. sa robe. Les équipages occasionnent ainsi de nombreuses dépenses (on mentionne ceux de Madame de Bercy dans le document 3). comme le damas ou le taffetas. des tissus précieux. c'est sa hauteur « au garrot ». il fait un peu . 3) en est une preuve. Les chevaux devaient également être les plus beaux. La liste des éléments se trouvant dans la berline de Madame de Bercy (doc. 1778. Mais le carrosse en lui-même ne suffit pas. le carrosse est le support mobile et permanent de l’affichage du rang. il s’agit en fait de pièces de cristal. 12 mars 1779. AD94 46 J 174 Au XVIIIe siècle. AD94 46 J 171 Document 3 : Mémoire des marchandises fournies pour les équipages de madame de Bercy part le Grand marchand à Paris. AD94 46 J 172 Document 9 : Facture. de la fortune. Il faut soigner l’habillement du cocher. eux aussi reflets de la puissance de leurs maîtres. 34 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Documents originaux (fonds Malon de Bercy. Des chevaux bais (crin noir. Il est question de taille. AD94 46 J 170 Document 2 : Mémoire pour la paille que j’ai fourni tant à Paris qu’à Bercy pour la fourniture des chevaux de Mme de Bercy. de la puissance sociale. Les voitures et les chevaux contribuent également au « paraître riche ». poil marron) anglais ou normands pour les attelages plus légers ou les chevaux de selle. On identifie le sujet en donnant son sexe.

permet d’attribuer ce mors à un cheval d’attelage de l’artillerie.-C. connu par sa dentition. L’école a pour souci de préserver et d’améliorer l’espèce chevaline dont l’importance économique. chargée du courrier et la « Poste aux chevaux ».-C. On mettait environ cinq jours pour se rendre de Paris à Lyon. une journée pour aller à Amiens. C’est le mors le plus utilisé sous l’Ancien Régime car le cheval est alors un outil dont on attend la soumission complète. pour son usage personnel. neuf jours pour aller à Marseille. avaient des mors de ce type. fondée en 1765. 1). l’ont rencontré aux confins de l’Iran et des plaines d’Asie centrale vers le VIe siècle après J. On a aussi un artisan spécialisé dans la réalisation et la vente de soupentes (doc. C’est au XIXe siècle que l’usage du mors de bride reculera devant des embouchures plus douces (mors de filet). Mors de bride d’époque napoléonienne (collection particulière) Le mors de bride à canon droit est une embouchure à action sévère pour la bouche d’un cheval. Les ferrures sont faites ici par l’école royale vétérinaire de Paris (doc. soit une fois et demi le salaire quotidien d’un ouvrier parisien. Mais ce mors est présent dans l’Altai dès le Ve siècle avant J. Chevaux et carrosses. Madame de Bercy achète donc un cheval de selle âgé (seize ans. Les Arabes qui l’ont introduit en Europe. non seulement à l’achat mais aussi à l’entretien. Il existe deux sortes de « poste ». 5). De nombreux métiers gravitent autour de ce monde. en particulier pour les chevaux de guerre et les chevaux d’attelage. et ceci ne recouvre pas les frais d’entretien ni ceux du personnel. pas très grand.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 35 plus de cinq pieds (environ 1. coûtent cher. sans doute tranquille. Le coût approximatif de la nourriture d’un cheval par jour est de vingt à trente sols. Le cheval de carrosse est plus cher que le cheval de selle sauf si celui-ci est « entier ». sociale et militaire est à son apogée. 7 : on remarque que le chien est dessiné sur le billet). mais aussi des ferrures. Elle est d’abord installée dans le quartier de la Chapelle. c'est-à-dire les fers à cheval. emblème de la Grande armée. Il s’agit plus précisément de l’école vétérinaire de l’actuelle Maisons-Alfort. la « Poste aux lettres ». Mais les locaux ne conviennent pas et les fourrages taxés aux entrées de Paris renchérissent l’installation. c’est-à-dire qu’il a au dessus de seize ans. En ce qui concerne les chevaux. de chasse ou d’agrément (doc. c'est-à-dire un mâle reproducteur. la surface et l’emplacement conviennent mieux à l’enseignement qui commence en octobre 1766. La présence des canons entrecroisés. On peut penser que tous les attelages des Malon de Bercy ou les chevaux d’Emilie Du Châtelet qui était une bonne cavalière. reflet de la hiérarchie sociale. nous avons ici des documents nous montrant le coût de la paille (doc. La soupente est l’assemblage de plusieurs courroies cousues ensembles qui soutient le corps d’un carrosse. C’est aussi à l’école d’Alfort que Madame de Bercy faisait soigner ses chiens. indispensable à la litière de l’animal. C’est pour cela que la propriété du Château d’Alfort est achetée au Baron de Bormes. Il ne faut pas oublier enfin le service de la Poste qui repose sur l’usage des chevaux (doc. âge auquel le nivellement de la dentition ne permet plus de repérer les signes permettant d’établir l’âge. le premier paraît en 1708. Le Livre de Poste mentionné dans ce document est un guide des itinéraires postaux à destination du public. Plus les branches du mors sont longues. . Il y a la liste des routes et des relais. On a ici l’exemple du sellier (doc. chargée des voyageurs et des marchandises. 6) qui fournit les selles des chevaux mais également les éléments du carrosse. dont la trace se retrouve dans les comptabilités des écuries. 2). les distances entre les relais et le prix à payer au maître de postes. plus son action est efficace. soit une somme assez conséquente pour l’époque. 8). et son âge. Le cheval vendu dans le document 10 vaut 240 livres.62 m). Il est hors d’âge. soit environ l’équivalent de cinquante à soixante ans pour un homme). un salaire annuel d’ouvrier agricole.

Nota : Tous les personnages cités dans cette section sont présents dans la correspondance d’Emilie Du Châtelet. I. LE VOISINAGE D’EMILIE DU CHATELET « Je suis ici dans le plus beau lieu du monde et avec des gens fort aimables » Émilie Du Châtelet. Le monde de l’esprit . le prince de Guise. dans Les Lettres de la marquise Du Châtelet. 36 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet III. Genève 1958. à Autun chez M. 1. 28 avril 1734. t. L’élite de la Société 3. p. Lettre à Maupertuis. 37. La Galaxie Royale 2.

Sceaux. École française. 17 : Vue de la cour du fer à cheval. 1756. atelier de Jean Baptiste Van Loo (1684-1745). 15 : Vue des pavillons et du fossé d'entrée du château de Choisy-le-Roi. Pierre Gobert (1662-1740) (attribué à). 128 cm x 97 cm. 6 : Louis de Bourbon-Condé. 7 : Vestiges du pavillon Mansart. 1754. par Jacques Ange Gabriel. Musée Carnavalet. vers 1705. ancienne pinacothèque.Versailles. XVIIIe siècle. Saint-Maur (place de l’église). Munich. 14 : Portrait de la Marquise de Pompadour. huile sur toile. 5 : Château et parc de Sceaux. comte de Clermont. musée de l'Île de France. roi de France et de Navarre (1710-1774). 11 : Louis Henri de Bourbon. château de Versailles et de Trianon. Paris. 2. prince de Condé. Fontainebleau. Château de Berny. 16 : Église de Choisy-le-Roi. Saint-Maur (36 rue du four). 8 : Louis XV. 12 : Détail des armoiries des Condé. 3. duc de Bourbon. 4. prince du sang. François Boucher (1703-1770. François de Troy (1679-1752). LE VOISINAGE D’EMILIE DU CHATELET 1. 13 : Vestiges des deux pavillons d'entrée du domaine des Condé. vers 1723. huile sur toile.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 37 III. La Galaxie Royale 1 : La leçon d'astronomie de la duchesse du Maine. Paris. 9 et 10 : Château de Vincennes. . Fresnes. Institut de France.

Gabrielle Émilie le Tonnelier de Breteuil est âgée de dix-sept ans. ils tombent ces vengeurs . Ce tableau représente le roi Louis XV. roi de France et de Navarre (1710-1774). aimables. Extrait. […] Maître de son esprit. C'est donc ce roi jeune. Voltaire : le poème de Fontenoy En 1745. . 129. qu’il connaissait personnellement ou dont il connaît la famille. l'année de la proclamation par lit de justice de sa majorité. 205 cm x 171cm. A la voix de Louis courez. ils vaincront. Fontainebleau. mais l’armée française est victorieuse et la paix peut être signée : Louis XV. Voltaire cherche d’autant plus à se distinguer qu’il vit alors à la cour et vient d’être nommé historiographe du roi. Jouaust. une coalition ennemie menace la France. le luxe de nos villes. Rien ne trouble ses sens. à Fontenoy . A cette date. mais il s’attarde aussi longuement sur les horreurs de la guerre et sur le sacrifice de tant de jeunes hommes. décide de ne tirer aucun profit territorial de cette victoire. Une bataille décisive a lieu sur la route de Lorraine. Meuse. Dans son poème. Georges Bengesco.d. Que les Français sont grands quand leur maître les guide ! Ils l’aiment. enjoués. 38 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le roi à Vincennes. Sont-ils dans les combats des lions indomptables ? Quel assemblage heureux de grâces. doux. atelier de Van Loo (1684-1745). et nos jours sont heureux et tranquilles . ces jours que nous devons Au sang de nos guerriers. cette belle page d’histoire. La bataille est meurtrière. Tous les poètes du royaume célèbrent. Choisy Louis XV. leur père est avec eux. Paris. Paris. Poème de Fontenoy. 132. il fait l’éloge du roi et de ses troupes.. de valeur ! Boufflers. parmi plusieurs centaines de vers : Oh ! combien de vertus que la tombe dévore ! Combien de jours brillants éclipsés à l’aurore ! Que nos lauriers sanglants doivent coûter de pleurs ! Ils tombent ces héros. Parmi eux. vers 1723. le roi lui-même est à la tête de ses troupes. cliché Habouzit. bouillant d’ardeur. p. rien n’éblouit ses yeux. d’Ayen. 128. Il exprime aussi ses convictions profondément monarchistes : la nation a besoin d’un roi qui commande lui-même et qui s’inspire des principes de la philosophie (« Maître de son esprit. Ils meurent. Filent ces jours sereins. La molle volupté. il l’est de la fortune »). PMVP. et conformément aux idées des nouveaux philosophes opposés aux guerres de conquête. il l’est de la fortune . aux périls des Bourbons. […] Comment ces courtisans. généreusement. bel homme et d'une superbe tournure que connut Émilie. dans une foule de textes. Musée Carnavalet. troupe intrépide. éd. dans Poésies. s. huile sur toile. beaucoup d’officiers de la noblesse. Voltaire. Duras.

à la saison des chasses. Cliché Class Vue des bâtiments du XVIIe siècle et du donjon du XIVe siècle. Louis XV fait installer dans la tour du Diable une fabrique de porcelaine. Louis XV revient à Vincennes à plusieurs reprises. l'architecte Louis Le Vau (1610-1670) construit pour Louis XIV les ailes (dites abusivement « pavillons ») du Roi et de la Reine. Cette périodicité qui fixa les voyages de la cour à peu près en septembre-octobre se maintiendra jusqu’à la fin de l’Ancien Régime. chaque automne. L'installation définitive de la cour à Versailles en 1682 marque le début de l'abandon de Vincennes comme lieu de séjour royal. Louis XV séjourna à Fontainebleau selon un rythme établi. malgré quelques brefs intermèdes.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 39 Château de Vincennes Détail des médaillons au dessus de l'entrée de Le Vau. Il vint aussi à l'occasion de parties de chasse. la nécessité de trouver des logements pour les courtisans entraîna la construction de l'aile sud de la cour du cheval blanc. Le roi tente plutôt de convertir Vincennes à l’industrie. l’héritier du trône ne pouvant se trouver sous le même toit que le roi défunt. En 1740. Fontainebleau. s’agrandissant sans cesse jusqu’en 1745. d’abord pour être au bon air au moment de la mort de Louis XIV. La manufacture est finalement déplacée à Sèvres en 1756. ainsi que l'élévation du gros pavillon. encore pratiquement inexistante à Paris et dans ses environs. Sous le règne de Louis XV. Madame Du Châtelet passa plusieurs automnes à Fontainebleau. Fontainebleau Vue de la cour du fer à cheval. Cliché Class Au XVIIe siècle. mais la cour n'y séjournera plus jamais. .

40 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet

Choisy-Le-Roi

Portrait de la Marquise de Pompadour, 1756, François Boucher
(1703-1770), huile sur toile, 201 cm x 157 cm, Munich, ancienne
Pinacothèque.

François Boucher incarne au XVIIIe siècle l'exemple
type du style rococo de la peinture française. Après un séjour
en Italie de 1727 à 1731, il obtint des succès de société, ainsi
que la faveur de Madame de Pompadour, et devint le peintre à
la mode. Il fut admis à l'Académie royale de peinture et de
sculpture en 1734 et succéda à Carle Vanloo comme premier
peintre du roi en 1765.
Jeanne-Antoinette Poisson, par son mariage Madame
Le Normant d'Étiolles, célèbre maîtresse du roi Louis XV, qui
la titra marquise de Pompadour, naît le 29 décembre 1721 à
Paris et meurt le 15 avril 1764 à Versailles, âgée de quarante-
trois ans (tout comme Émilie Du Châtelet). Élevée un temps
au couvent de Ursulines de Poissy, c'est auprès de sa mère que
Jeanne-Antoinette découvrit les salons littéraires en vogue où elle fit la connaissance de
Montesquieu, de l'Abbé Prévost, de Fontenelle, de Marivaux, pour ne citer que ces exemples.
Passionnée des arts, elle favorise le projet de l'Encyclopédie de Diderot, fait travailler de nombreux
artisans, apprend à danser, à graver, et à jouer de la guitare.

Choisy-Le-Roi. Vue des pavillons
et du fossé d'entrée du château.

Du château de Choisy-le-Roi ne subsiste
que l'entrée, appelée « saut-de-loup », composée
d’un fossé sec et de deux pavillons de gardiens,
qui a servi à la mise en scène de la mairie, dans un
parc de style Napoléon III.

Choisy-Le-Roi. Église dédiée à Saint-Louis et Saint-Nicolas

La nouvelle église paroissiale et royale est élevée de 1748 à
1760. Elle est construite par Ange-Jacques Gabriel (1698-1782) sur
ordre de Louis XV pour remplacer l'ancienne église trop petite et
trop proche de la Seine, démolie en 1759. L’originalité de cette
église réside dans le fait que ses cloches positionnées trop bas ne
portent pas très loin, ce dont les villageois se plaignirent au XVIIIe
siècle.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 41

Vue de la maison royale de Choisy du côté du jardin (vers 1750), Jacques Rigaud (vers 1681-1754), gravure
24 cm x 47 cm, XIXe siècle, Archives départementales du Val-de-Marne (6 Fi B Choisy 2).

Situé en bord de Seine, à quinze kilomètres environ de Paris, Versailles ou Vincennes, le
château de Choisy eut une histoire liée à sa situation et à l’identité de ses propriétaires. Construit
de 1678 à 1686 pour Mlle de Montpensier, cousine du roi, le château passa aux mains de Louis
XV en 1739 qui, non content de l’aménager en résidence royale, lança un véritable plan
d’urbanisme pour développer le village de Choisy (port, église, rues, lotissements, marché). Le
château, aux jardins originels dessinés par Le Nôtre, agrandi par les Gabriel, fut en passe de
rivaliser avec Fontainebleau quand Madame de Pompadour s’y installa en 1746. Déserté par
Louis XVI, puis vendu, le château fut finalement détruit au XIXe siècle. En 1789, dans leur
Cahier de doléances, les habitants de Choisy réclament le retour du roi, dont la présence avait fait
leur prospérité.

Le prince de Condé à Saint-Maur

Louis Henri de Bourbon, prince de Condé, duc de Bourbon,
XVIIIe siècle, Pierre Gobert (1662-1740), attribué à, huile sur toile,
128 cm x 97cm,Versailles, château de Versailles et de Trianon.

Louis IV Henri de Bourbon-Condé, « Le » duc de
Bourbon, septième Prince de Condé (1710), duc de
Bourbon, duc d'Enghien et duc de Guise, pair de France,
duc de Bellegarde, est né à Versailles le 18 août 1692 et
meurt à Chantilly le 27 janvier 1740. Chef du Conseil de
Régence, il devient en décembre 1723, à la mort du duc
d'Orléans, premier ministre. Il reste nominalement au
pouvoir jusqu'en juin 1726, quand le roi l'exila à Chantilly.

42 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet

Armoiries des Condé (place de l’église, Saint-
Maur).

Les armoiries des Condé représentent sur
fond azur trois fleurs de lys d’or, au bâton
péri en bande de gueule (rouge) en abîme.
On ne manquera pas de noter la présence des fleurs de lys qui en langage héraldique est le meuble
le plus honorable, d’autant plus lorsqu’elles sont représentées d’or sur azur. Depuis Louis VII le
jeune (roi de 1137 à 1180) elles sont en effet admises pour armes de la royauté française. Seule la
brisure (élément de distinction), représentée par le bâton péri, distingue la branche aînée des
Bourbon de celle des cadets : les Condé. Il ne faut évidemment pas la confondre avec la barre de
bâtardise, beaucoup plus petite.

Vestiges des deux pavillons d'entrée du domaine des
Condé, Saint-Maur (36 rue du four).

Au XVIIIe siècle le bâtiment rouge contiguë
aux deux pavillons n'existait pas.

Vue du château royal de Saint-Maur prise du côté du jardin (vers 1740), Jacques Rigaud (vers 1681-1754).
Gravure, 24 cm x 41 cm. XIXe siècle. Archives départementales du Val-de-Marne (6 Fi B Saint-Maur 7).

Bâti en 1541 par Philibert Delorme pour le cardinal du Bellay, le château de Saint-Maur fut
modifié par le même architecte pourr Catherine de Médicis qui l'acquit en 1563. A la mort de la
reine, en 1589, le château n'était pas achevé. Les princes de Condé l’acquirent alors, puis le
cédèrent en usufruit au milieu du XVIIe siècle à leur intendant Jean de Gourville qui lui donna
son aspect définitif. Le parc fut dessiné par Desgot, d’après Le Nôtre. Au XVIIIe siècle, Saint-
Maur devint le Marly des Condés. Louis III de Bourbon-Condé y reçoit le Grand Dauphin en
1700 et en 1701, la duchesse de Bourgogne en 1702. Le duc de Bourbon se qualifie de baron de
Saint-Maur, comme sa sœur la duchesse du Maine se qualifie de baronne de Sceaux. Confisqué à
la Révolution et dévasté en 1796, le château est aujourd’hui entièrement détruit. Cette gravure de
Jacques Rigaud est une des dernières vues qui nous en soient parvenues.

Racheté par Colbert en 1682. Mais Emilie Du Châtelet montra bien plus qu'une simple curiosité mondaine. Fontenelle fut un vulgarisateur scientifique de grand talent. comme celui de Marie-Thérèse Geoffrin. 1686). on parle science au grand public. la duchesse du Maine.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 43 La duchesse du Maine à Sceaux La leçon d'astronomie de la duchesse du Maine. la philosophie et les sciences. dit « Siècle des Lumières » mêle l'expression littéraire à l'ouverture vers l'histoire. Sceaux Vue du Petit Château. 95 cm x 110. les femmes n'avaient pas accès à l'enseignement supérieur. comme ce fut le cas pour la duchesse du Maine (1676-1753). le Petit Château. huile sur toile. utilisa le Petit Château pour y élever ses enfants. Émilie dut contourner ce problème en louant les services de professeurs qui venaient lui enseigner la géométrie. dont cette toile est l'illustration parfaite. Vue du pavillon de l'Aurore. elle s'intéressa en particulier au travail d'Isaac Newton. était utilisé comme résidence pour ses hôtes. Le pavillon de l'Aurore fût construit par Charles Le Brun qui créa à cette occasion la superbe fresque de la coupole « l'Aurore sur son char ». et surtout au public des salons. ouvert à tous les progrès de la science et de ses méthodes. prémices de la relativité d'Einstein. le calcul et la physique. Antoine Coysevox (1640-1720). esprit curieux de tout. ce bâtiment fût terminé par maître François Le Boultz. Pour la première fois. l'algèbre. Construit à partir de 1661 à l'initiative de maître Boindin. la science cesse d'être pédante et de parler latin. Avec Fontenelle et plus tard avec les Encyclopédistes. Vue du parc : grande perspective de Le Nôtre. Étant donné qu'au XVIIIe siècle. musée de l'Île de France. Sans doute l'intérêt porté par la haute société à l'astronomie fut animé par simple goût mondain ou curiosité. cheval terrassant un loup. mettant ainsi l'astronomie à la portée du grand public cultivé (Entretiens sur la pluralité des mondes. récemment restaurée. elle favorisa le concept physique de l'énergie au carré. vers 1705. Vue des sculptures d'entrée. François de Troy (1679-1752). Neveu de Corneille. . Le XVIIIe siècle. Au XVIIIe siècle. Sceaux.

Après plusieurs changements de propriétaires. Le comte de Clermont à Berny Louis de Bourbon-Condé. prince du sang. Fils benjamin de Louis III de Bourbon-Condé (1668-1710). École française. vendu en 1798 puis détruit vers 1803. Bibliothèque nationale de France (Estampes. élevé au milieu du XIXe siècle en style Louis XIII. Va 92B Folio). il entre en religion mais obtient du pape Clément XII. Paris. Louis de Bourbon-Condé. comte de Clermont. 44 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Vue du château de Sceaux prise du haut de l’allée de Diane. Le château actuel. Voltaire et Emilie Du Châtelet y vinrent souvent. le château est confisqué comme bien national en 1792. prince de Condé. Très cultivé. 63 cm x 52 cm. de cette activité. et de Mademoiselle de Nantes. 1754. il devient finalement abbé laïc de Saint- Germain-des-Prés en 1737. comte de Clermont- en-Argonne. Institut de France : appartement du secrétaire perpétuel de l'Académie française. Sceaux connut sous la duchesse du Maine un rayonnement culturel exceptionnel auprès de l’aristocratie. animant en particulier les représentations théâtrales organisées par la duchesse qui raffolait. comme ses hôtes. huile sur toile. protégeant les savants et les artistes. est né à Versailles le 15 juin 1709 et meurt le 16 juin 1771. dont il portait la cocarde en montant au feu. gravure. n’a rien à voir avec celui bâti en 1597 puis acheté par Jean-Baptiste Colbert en 1670 qui fit moderniser l'édifice et dessiner un parc à la française par Le Nôtre. il fut membre de l'Académie française en 1753. Il fut l'ami de Madame de Pompadour. par Jacques Rigaud (vers 1681-1754). l'autorisation de porter les armes. .

au XIXe siècle. Vue du Château de Berny du côté de l’entrée (Début du XVIIIe siècle). Ce vestige suffit cependant à donner une idée de la magnificence de la construction que Mansart avait élevée.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 45 Vestiges du pavillon Mansart. .3 cm. le château de Berny fut transformé par les célèbres architectes Clément Métezeau puis François Mansart au XVIIe siècle. Jean Mariette (1660-1742). une fabrique de meubles (4 promenade du barrage. Fresnes. XIXe siècle. dans laquelle avait été installée. 94260 Fresnes). Archives départementales du Val-de-Marne (6 Fi A Fresnes 4). Situé sur la route d’Orléans à Paris. L’abbaye de Saint-Germain des Prés racheta le domaine en 1682 pour servir de résidence de campagne pour ses abbés commendataires. Il ne reste aujourd'hui du château de Berny qu'une partie de l'aile nord. il ne reste du château qu’une partie de l’aile nord de Mansart. gravure 20 cm x 27. cliché libre. Château de Berny. Détruit au XIXe siècle. Le château de Berny fut construit dans la seconde moitié du XVIe siècle. Il connut des propriétaires successifs avant de devenir résidence d’été des abbés de Saint-Germain-des-Prés jusqu’à la Révolution où il fut vendu.

cliché Class. cliché Class. anonyme. 46 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 2. cliché maison de la Santé. cliché Class. 14 : Portrait de Germain Louis de Chauvelin. Nogent-sur-Marne (94). Seigneur d’Ormesson (1681-1756). 110 x . Charenton-le-Pont (94).90 cm. Ormesson-sur-Marne (94). 8 et 9 : Vues de l’entrée du chenil et des écuries du château de Bercy. Toulouse. cliché Class. 2 : Vestige du portail d’entrée du château de Conflans. huile sur toile. Garde des Sceaux. 13 : Château de Grosbois. 1727. château d’Ormesson (94). 10 : Château de Plaisance. 138 cm x 113 cm. 146 cm x 116 cm. Paris. cliché Class. musée de l’armée. 12 : Château d’Ormesson. aile subsistante. Paris. 3 : Le maréchal de Richelieu. Charenton-le-Pont (94). . Boissy-Saint-Léger (94). 4 à 7 : Vestiges du château d’Arcueil (94). 1ère moitié XVIIIe siècle. 2 rue du président Kennedy. Hyacinthe Rigaud (atelier de). crédit PMVP. L’Elite de la Société 1 : Louis Antoine de Noailles. Ecole française du XVIIIe siècle. 107 et 114 rue du petit-château. cliché Class. musée Carnavalet. Hyacinthe Rigaud (1659-1743). XVIIIe siècle. musée des Augustins. huile sur toile. cliché Toumazet. 30 rue Plaisance. 11 : Henry-François-de-Paul Le Fèvre. cliché Class.

en 1715. Cet ensemble est classé depuis le 25 juin 1976 aux Monuments historiques. est l’œuvre de l'architecte Pierre Desmaisons (1711-1795). le château fut finalement démoli au cours du XXe siècle. En 1700. Saisi et vendu à la Révolution. musée Carnavalet. Louis Antoine de Noailles. Louis Antoine de Noailles (1651-1729) est évêque-comte de Châlons-sur-Marne lorsque Louis XIV le nomme archevêque de Paris en 1695. Demeure princière érigée entre 1314 et 1320. Ce château devint ensuite résidence d’été des archevêques de Paris. Charenton-le-Pont (94).-Denis Martin dit le jeune. A partir de 1673. descendaient vers le fleuve par une succession de trois terrasses. Le bâtiment bas jouissait d'une vue exceptionnelle sur la vallée de la Seine. lors de laquelle il est saisi comme bien national. cliché Toumazet. Philippe d’Orléans. cette demeure eut de puissants propriétaires et d’abord la comtesse Mahaut d’Artois (1303-1323) qui fit construire les premiers éléments. Vestige du portail d’entrée du château de Conflans. photo Lemaître 1996. Sceaux. musée de l’Ile-de-France. crédit PMVP. ce dernier le nomma président du Conseil de conscience. Ami du Régent. Il se terminait à l'Ouest par une aile en équerre et ses jardins. 1700 ca. Simple de manières mais pieux. XVIIIe siècle. anonyme. Paris. le château de Conflans appartient successivement à de puissants propriétaires. Innocent XII lui remit le chapeau de cardinal. actif et zélé. le cardinal de Noailles prit parti en faveur des Jansénistes dans le conflit qui les opposait aux Jésuites.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 47 CONFLANS Le château de Conflans. 2 rue du président Kennedy. . huile sur toile 100 cm x 140 cm. Le portail en fer forgé que soutiennent deux piliers en calcaire. les Archevêques de Paris en font leur maison de campagne jusqu'à la Révolution Française. Il date de 1777 et constitue un des rares vestiges du château de Conflans ainsi que l'escalier à double volée et la fontaine nichée au cœur d'une rocaille. Véritable séjour princier. par P. oeuvres de Le Nôtre.

XIXe siècle. une autre à l’ambassade d’Italie à Paris (hôtel de La Rochefoucauld-Doudeauville). frère de Louis. A une époque où le seul moyen pour la noblesse de se déplacer est le carrosse (voir plus haut). Bercy fut un lieu très animé où se succédèrent fêtes et représentations théâtrales. Lieu de promenades très prisé de la noblesse pour son parc aménagé par Le Nôtre (1613-1700) et son site exceptionnel surplombant la Seine. 107 et 114 rue du petit-château. 48 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet BERCY La duchesse du Maine en visite au château de Bercy. Admirable. Ces bâtiments datent du XVIIIe siècle. Charenton-le-Pont (94). Les modèles de référence restent les écuries du roi à Versailles ou celles du prince de Condé à Chantilly. Ce château traduit le niveau de vie très élevé de la famille. à l’image de ce que pratique Louis XV qui va jusqu’à loger ses chiens favoris dans son appartement à Versailles. Les chiens de chasse font également l’objet de grands soins. Le parc fut loti à partir de 1809 et le château détruit en 1861. Une partie des boiseries se trouve aujourd’hui en Angleterre à Ghislehurst. celle du chenil de chiens. 19. anonyme (XVIIIe siècle). Archives départementales du Val-de-Marne (6 Fi A Charenton 19). le château de Bercy fut construit à partir de 1658 par François le Vau (1613-1676). Les travaux furent continués par Jacques de la Guépière qui construisit notamment les écuries et communs de 1712 à 1714.2 cm x 33 cm. pour Charles Henri de Malon. le château fut réputé aussi pour ses boiseries considérées comme parmi les plus remarquables de l’art rocaille. Gravure d’après une peinture conservée au château de Brissac. la grandeur des écuries révèle la puissance et la richesse d’une famille. A l’époque de Nicolas- Charles de Malon. La porte des écuries est ornée de reliefs de chevaux. vues de l’entrée du chenil et des écuries. . Château de Bercy.

il est l'ami de Voltaire. Vestiges du château d’Arcueil (94). Arcueil. au début du XVIIIe siècle. Mme du Châtelet et Voltaire. La maison des gardes ou « petit château ». il vit une courte idylle avec la marquise du Châtelet qu’il rencontre à son retour de Vienne en 1729. A l’instigation de ses deux fidèles amis. 16 cm x 24. 110 x 90 cm. Séducteur invétéré. Egalement mécène généreux. huile sur toile. Homme de guerre valeureux.4 cm. brillant Académicien et fidèle courtisan. duc de Richelieu (depuis 1715). Archives départementales du Val-de-Marne (35 J 313-1). Cette fontaine aux nymphes est inscrite au titre des Monuments historiques en 1929. La façade côté jardin date du XVIIe.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 49 ARCUEIL Le maréchal de Richelieu. fille du prince de Guise. fontaine et perron. . accueille maintenant en ses murs le conservatoire de musique. il épouse le 7 avril 1734 Élisabeth de Lorraine-Harcourt. musée de l’armée. ancienne dépendance du domaine des ducs de Lorraine (château et parc disparus). lorsque Anne-Marie-Joseph d’Harcourt (1679- 1739) en fait l’acquisition. Le château d’Arcueil devient possession des princes de Lorraine. De l'ancien domaine subsiste un nymphée aménagé dans une grotte de coquillages sous une terrasse dans le parc et encadré par deux emmarchements. qu'il reçoit souvent dans ses différentes résidences. est l’arrière-petit-neveu du cardinal de Richelieu ainsi que le filleul de Louis XIV. au 24 rue Raspail. comte d’Harcourt. le maréchal de Richelieu exerce une grande influence sur Louis XV. Miroir d’eau dans les jardins d’Arcueil Photographies noir et blanc de Giraudon (issue des archives d’André Desguine) d’après les dessins conservés à la bibliothèque de l’Ecole des Beaux-Arts. ducs de Guise. Ecole française du XVIIIe siècle. Elle fut construite au XVIe siècle. 47 rue Emile Raspail. 1933. Le maréchal Louis François Armand de Vignerot du Plessis (1696-1788). Paris. Vestige du parc du domaine des Guise. Deux vues des jardins d’Arcueil (années 1740) par Jean Baptiste Oudry (1686-1755) Rampes et terrasses dans les jardins d’Arcueil .

1975. Vaux-le-Vicomte. Bibliothèque de la Pléiade. p. Il se fit construire une demeure somptueuse où il reçut le roi. aux allures déjà romantiques. . De grande réputation. Paris. Il eût été plus doux pour moi de cultiver des fleurs auprès de Plaisance qu'auprès de Genève. p. ma santé m'a rendu la retraite nécessaire. Victime d'une attaque en 1754. éd. Le seul vestige qui en subsiste est un pavillon de l'actuelle maison de Santé. À Potsdam. lettre 4530. car sans l'amitié à quoi serviraient les honneurs et la fortune ? […] Je n'oublierai pas ici vos leçons et vos exemples. celle des Gobelins à partir de 1748. ainsi que le bas du mur d'enceinte des jardins. Je compte venir vous demander des oignons et des graines. mais j'y ferai croître de vos fleurs et de vos légumes. aile subsistante. Sceaux ou encore le parc du château de Bercy. Nogent-sur-Marne (94). il eut des clients tels que le roi du Danemark. à Arcueil. III (1749-1753) . A Plaisance. Reçu à l'Académie Royale des Beaux Arts en 1717. t. C’est ce que fit le prince de Guise. comme cela commençait à devenir la mode. illustrateur et créateur de tapisseries. Monsieur. […] Voltaire. Jean-Baptiste Oudry fut à la fois peintre. Aux Délices. À Joseph Pâris Duverney. Pâris-Duverney fit aménager un parc où il faisait faire des expériences botaniques. J'ai tout le reste à un point dont je suis honteux. A l’image de ce que font le roi et la reine à Versailles. Ces dessins des jardins d’Arcueil sont de belles illustrations de l’art du jardin qui culmine au XVIIIe siècle. NOGENT Château de Plaisance. la duchesse du Maine et bien d’autres personnages de premier plan de la société du temps. 259. au sein des grands chefs d’œuvre à la française du XVIIe siècle qui parsèment l’Est parisien. comme les jardins de Champs sur Marne. Deloffre. la haute aristocratie introduit souvent des coins de jardins à l’anglaise. lettre 2668 et tome IV. la lettre dont vous m'honorez du 30 septembre. ce 15 octobre 1750 Je viens de recevoir. 30 rue Plaisance. En Prusse comme à Genève. elle ne sera pas aussi magnifique que celle que vous avez auprès de la Marne. il cessa de peindre et mourut à Beauvais en 1755. Oudry fut probablement le plus grand peintre français de scènes de chasse et de natures mortes du XVIIIe siècle. il dirige la manufacture de tapisserie de Beauvais à partir de 1734. 50 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Né à Paris. Théodore Besterman. À Joseph Pâris-Duverney. le duc de Mecklenberg et Louis XV. nouvel acquéreur des lieux en 1729. 825. L'amitié que vous me conservez augmente le bonheur dont je jouis ici . ce 26 juillet [1756] […] Je ne suis plus bon à rien . Voltaire n’oubliait pas ce domaine et son jardin extraordinaire. Gallimard. Il y acclimata pour la première fois en France un ananas et fit aussi pousser le premier magnolia de la royauté. cliché Maison de la Santé. tous dessinés par Le Nôtre ou ses élèves directs. L’ancien château de Plaisance fut démoli par Pâris-Duverney. traduite et adaptée par F. Emilie Du Châtelet et Voltaire séjournèrent à Plaisance. Je compte avoir une jolie maison de campagne sur les bords de la Sprée . Correspondance. comte d’Harcourt.

A la chute du duc de Bourbon en 1726. Les quatre frères Pâris (Antoine. également disgracié. bois. lui commanda un mémoire sur les finances de la France pour l’instruction du roi. Pâris-Duverney. le révère et c’est à Plaisance que la duchesse de Châteauroux. . musée du vieux Nogent. principal ministre de 1723 à 1726. Bibliothèque nationale de France (Estampes 53 B 11 988). maîtresse du duc de Bourbon. Surtout. financier important du groupe des Pâris (parmi les nombreux pères attribués à la marquise. l’effondrement du Système signifia leur revanche. De souche dauphinoise bourgeoise (grand-père aubergiste). 80 x 200. la marquise de Pompadour. D’une intelligence vive. ils firent fortune dans la fourniture de vivres aux armées. Ils incarnent un mode de gestion des finances de l’Etat largement déléguée à des particuliers. le duc de Bourbon. C’est au moment de son retour aux affaires que Joseph Pâris Duverney s’installe à Plaisance où il fait reconstruire le château en 1739.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 51 Joseph Pâris-Duverney (1684-1770) Gravure (1757) d’Aveline d’après Van Loo. Nogent-sur-Marne (94). Madame de Prie. future maîtresse de Louis XV. dit le grand Pâris pour ses deux mètres. Le cardinal Dubois. En 1721. après quelques mois passés à la Bastille Autel offert à la paroisse de Nogent par Pâris-Duverney (1721). fille de François Poisson. le fait secrétaire de ses commandements. Pâris-Duverney était apprécié des hommes et des femmes. est l’amie de confiance de Duverney . faisant preuve d’une efficacité exceptionnelle mais pas forcément de malhonnêteté dans cette mission difficile très lucrative. elle l’appelle « mon cher Nigaud ». jugés plus réactifs qu’un appareil administratif encore peu étoffé. C’est avec lui qu’elle élabore le projet de l’Ecole militaire de Paris (1748). les frères Pâris durent s’exiler (1720). Lors de la mise en place du Système de John Law qui visait à concentrer tous les leviers financiers et économiques au sein d’une compagnie contrôlée par le roi. se retira dans son domaine de Plaisance. rencontre pour la première fois le roi en 1742. ministre du Régent. Claude dit la montagne. Joseph dit Duverney et Jean dit de Montmartel) forment une des familles de financiers les plus importantes du XVIIIe siècle. on trouve Pâris de Montmartel). où il est enterré.

. chargée d’une pomme des champs. en donnant une pomme (la pomme de la discorde) à la plus belle. Ce blason se lit ainsi : « D’or à la face d’azur. Pâris-Duverney. en 1721. Minerve. Malgré la disgrâce qui frappa Olivier d’Ormesson qui avait osé résister aux ordres de Louis XIV dans l’affaire Fouquet en 1661. était discutable pour un meuble d’église. tigée et feuillée de sinople » (le sinople est le vert en langage héraldique). ORMESSON Henry-François-de-Paul Le Fèvre. offrit à l’église de la paroisse ce charmant autel de style rocaille. naturellement. château d’Ormesson (94). il est lui même conseiller d’Etat en 1721. La pomme avait été choisie comme emblème par la famille des Pâris car elle évoquait leur nom au travers de l’évocation du héros de l’antiquité. le financier. Vénus. Pâris. intendant des finances pendant vingt-six ans (1722-1756). 138 cm x 113 cm. 52 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet A l’occasion de son acquisition du domaine de Plaisance. On peut trouver que ce sujet mythologique. Vénus ou Junon. Les angelots des coins font surtout penser à des amours et le financier fit représenter sur le devant d’autel ses propres armoiries plutôt qu’un sujet religieux. à Nogent. même d’évocation indirecte. C’est à Henry François d’Ormesson que l’on doit la création du corps des Ponts et Chaussées. 1ère moitié XVIIIe siècle. la famille ne cessa jamais de servir l’Etat dans des postes de responsabilité de premier plan. prince troyen qui avait dû départager les trois déesses. garde des Sceaux et Chancelier de France. Seigneur d’Ormesson (1681- 1756). Henry Ier François de Paule Lefèvre d’Ormesson appartient à une grande famille de parlementaires et d’intendants des finances. Beau-frère de Henry François d’Aguesseau (1668-1751). Hyacinthe Rigaud (atelier de).

le domaine de Grosbois est un centre international d’entraînement pour les chevaux de course et se visite tous les dimanches après-midi. puis de Louis XV. Ce château est ouvert au public tous les lundi de Pentecôte. marquis de Grosbois. Le duc d'Angoulême. Boissy-Saint-Léger (94). et enfin ministre d’Etat.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 53 Château d’Ormesson.vers 1585). Depuis 1962. 146 cm x 116 cm. Fouché. comme « prodigieusement riche ». Germain Louis de Chauvelin (1685-1762). le fameux ministre de Napoléon 1er. . Barras. Château construit à la fin du XVIe siècle et inspiré de croquis d’Androuet du Cerceau (vers 1515 . c’est en 1731 qu’il achète le château de Grosbois à Samuel Bernard (1686-1753). musée des Augustins. vers 1580). Portrait de Germain Louis de Chauvelin. 1727. qui venait de se faire construire un autre château non loin de là à Coubert (77) par Boffrand. le maréchal Berthier. Il devient propriété de la famille d’Ormesson en 1632. GROSBOIS Château de Grosbois. huile sur toile. puis secrétaire d'État aux Affaires étrangères de Louis XV. confèrent au château l’aspect que nous lui connaissons aujourd’hui. Hyacinthe Rigaud (1659-1743). banquier de Louis XIV. au milieu du XVIIIe siècle. Les aménagements effectués après l’érection du domaine en marquisat. devient Garde des Sceaux. tel le mémorialiste Barbier. prince de Wagram : depuis la construction du château de Grosbois (qui date de la fin du XVIe siècle. Toulouse. En 1727 sous l’égide de son protecteur le Cardinal de Fleury. Ormesson-sur-Marne. le comte de Provence (futur Louis XVIII). membre du directoire. Garde des Sceaux. nombreuses ont été les personnalités à y vivre et à en apprécier le séjour. Considéré par ses contemporains.

anonyme. 6. 16 rue Charles VII. Musée Carnavalet. crédit photographique : PMUP. Château de Champs-sur-Marne (77) . Le Monde de l’Esprit 1 à 4. 7 à 10. huile sur toile. 54 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 3. La Marquise de Tencin ( 1682-1749). crédit photographique : Claude Thériez. Nogent sur Marne (94). cliché Degraces. 5. Musée des Beaux-arts de Valenciennes. huile sur toile. d’après Jacques André Joseph Aved (Douai 1702 -Paris 1766).5 cm. 91 cm x 74. Maison de l’abbé de Pomponne. La Marquise de Lambert (1647-1733) par Largillière (1656-1746).

Acquise par le marquis de Paulmy. Reçu à l’académie de peinture en 1751. Château de Champs sur Marne Terminé en 1706 par Bullet pour le financier Paul Poisson de Bourvalais qui réunit Champs à son domaine de Villiers- sur-Marne. fille du premier duc et pair du royaume. en 1716 lors de la chambre de justice de la Régence. Propriétaire du château de Champs-sur-Marne de 1739 à 1763. duc de La Vallière (1708-1780) est le neveu de la duchesse de La Vallière. l’abbé Rives. Bibliothèque Nationale de France (Estampes N2). avant de le louer à la marquise de Pompadour. il épousa Jeanne Julie Françoise de Crussol d’Uzès. maîtresse de Louis XIV. admis dans l'ordre de Saint-Michel et nommé dessinateur et graveur des menus plaisirs. comme colonel du régiment d’infanterie de La Vallière. il fut proche de Mme de Pompadour qui le nomma directeur de son théâtre de société personnel. il y reçut de nombreux hommes de lettres comme Diderot. gravure. Voltaire ou d’Alembert. puis le louera un temps à la marquise de Pompadour. secrétaire historiographe de l’académie en 1755. il achetait à l’aide de son bibliothécaire. la princesse efface une dette en donnant ce domaine à son cousin le duc de La Vallière qui y réside. amateur de spectacle. il fut anobli par Louis XV.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 55 CHAMPS Le duc de La Vallière (1755) par Charles Nicolas Cochin (1715-1790). Il fit une carrière militaire. ainsi que la marquise Du Châtelet. L’œuvre de ce maître est considérable. Né à Paris. on compte environ 1500 pièces gravées par lui ou d'après ses dessins. elle forme le fonds de la bibliothèque actuelle de l’Arsenal. Le château est cédé en 1718 à la princesse de Conti. son père l’ayant reçu en 1718 de la princesse de Conti. le château et l’énorme domaine sont saisis par la Couronne. nommé garde des dessins du cabinet du roi en 1752. Très apprécié de Louis XV. Louis César de La Baume Le Blanc. En 1742. des bibliothèques entières. fille légitimée de Louis XIV et Louise de la Vallière. en récompense de son talent. comme presque tous les financiers à qui le roi devait de l’argent. Grand bibliophile. . Poisson étant accusé de malversations. gouverneur du Bourbonnais. fut un dessinateur et un graveur reconnu. Il fut aussi capitaine des chasses de la capitainerie royale de Montrouge et Grand fauconnier de France. La sienne fut un centre de réunion de savants bibliographes français et étrangers. fille de Louis XIV et de Mlle de La Vallière. Charles Nicolas Cochin. Dans la même année.

engagés dans des fonctions militaires pour Louis XIV. De l’époque des frères Destouches. membre de l’Académie des inscriptions et belles Lettres en 1743. Colbert de Torcy. La propriété possède alors un jardin à la française qui descend en terrasse à la Marne. sur la façade. datent les bas-reliefs des Renommées. NOGENT L’abbé de Pomponne (1745). la maison passe à divers propriétaires avant d’être acquise en 1713 par les frères Camus Destouches. lieu d’exposition d’arts graphiques. chef d’œuvre de l’art français. il fut ambassadeur de France à Venise pendant la guerre de succession d’Espagne. il fut chancelier de l’ordre du Saint-Esprit de 1716 à 1756. 56 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet A son achèvement. donataire de la collection du même nom à la Bibliothèque nationale) pour y installer une maison de retraite pour artistes et écrivains. Il est le troisième fils du célèbre secrétaire d’Etat aux Affaires étrangères de Louis XIV. Nouveauté. Nogent sur Marne. il y fonda en 1732 une compagnie d’archers qui existe toujours. Le château est légué à l’Etat en 1935. dans le vestibule. et de celle de Saint-Maixent. La maison de l’abbé de Pomponne. les pièces sont desservies par des couloirs et cessent de se commander. est ouverte au public. une des plus riches du royaume. Le jardin est reconstitué au début du XXe siècle avec ses perspectives et ses parterres de broderies. Après de nombreux changements de mains. Possédant une résidence de campagne à Nogent-sur- Marne. ainsi qu’aumônier du roi. au premier rang desquels la duchesse du Maine. Y ayant fait planter des pommes de terre pendant la Révolution. dont l’un. la marquise de Marbeuf. le château de Champs frappe par sa modernité et son confort. est le père de d’Alembert qu’il eut avec Madame de Tencin. 16 rue Charles VII. Maison de l’abbé de Pomponne. est guillotinée au motif de spéculation alimentaire. le domaine est légué en 1943 à l’Etat par Jeanne Smith (nièce du bibliophile Smith-Lesouef. et. Claude Desgots. est dû à un neveu de Le Nôtre. anonyme. alors propriétaire. Chaque chambre a un cabinet de toilette. Conseiller d’Etat. . Des entresols permettent de loger les domestiques près de leurs maîtres. Henri Charles Arnauld de Pomponne (1669-1756) appartient à la famille Arnauld dont l’engagement janséniste défraya la chronique de Port-Royal. les trophées militaires et reliefs retraçant des épisodes des guerres de Louis XIV que l’on retrouve aussi sur la porte Saint-Denis à Paris. Construite en 1642 pour un conseiller au parlement de Metz. Né à la Haye où son père était ambassadeur. il fut abbé commendataire de l’Abbaye royale de Saint-Médard de Soissons. Louis. Une salle à manger spécialement affectée au repas apparaît. Le jardin. Elle est acquise en 1731 par l’abbé de Pomponne qui développe une vie sociale brillante et reçoit de grands personnages de la cour. Bibliothèque Nationale de France (Estampes 74 B 67564). gravure. Beau-frère du secrétaire d’Etat aux Affaires étrangères.

Monique Passart. le duc de Richelieu. . Réflexions sur les femmes. Elle avait une maison de campagne à Nogent-sur-Marne. la marquise de Lambert soutint les Lettres persanes et parvint à faire élire Montesquieu à l’Académie Française. Emprisonnée un temps à la Bastille à la suite du suicide du conseiller De La Fresnaye. la marquise Du Châtelet… Ce salon était considéré comme un tremplin pour l’accession à un poste d’académicien. Parmi ses œuvres. Marmontel. Réaumur. Elle perdit son père à l’âge de trois ans et fut élevée par sa mère. Marivaux. crédit photographique : Claude Thériez. l’abbé de Choisy. ministre principal du Régent. Helvétius. Marivaux. située sur l’emplacement de l’actuelle mairie. le président Hénault. elle s’évade de son couvent et s’installe à Paris où elle devient célèbre grâce à sa vie amoureuse mouvementée et à son salon. crédit photographique : PMUP. Elle est la tante du comte d’Argental. Elle y accueillait encore ses amis en voisins : Emilie Du Châtelet. Musée des Beaux-arts de Valenciennes. dont elle est veuve en 1686. Musée Carnavalet. on trouve le marquis d’Argenson. recevant ainsi Voltaire. Pomponne. et le chevalier Destouches dont elle a un fils. mathématicien et co- rédacteur de l’Encyclopédie. Montesquieu. elle y tint un salon. lui-même détenu. qu’elle abandonne peu après sa naissance.5 cm. lança un salon littéraire qui devint célèbre. et son second mari. le duc de la Rochefoucauld. l’abbé Dubois. l’abbé de Saint-Pierre. huile sur toile. elle loua une partie de l’hôtel de Nevers et dès 1710. Claudine Alexandrine Guérin de Tencin meurt à Paris la même année qu’Emilie Du Châtelet. le poète Bachaumont. Parmi ses amants. marquis de Saint-Bris. En 1666.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 57 La Marquise de Tencin (1682-1749). Née à Grenoble. cliché Degraces. le futur d’Alembert. En 1698. Ensuite exilée de Paris par Louis XV. anonyme d’après Jacques André Joseph Aved (Douai 1702 -Paris 1766). Voltaire. Anne-Thérèse de Marguenat de Courcelles était la fille unique d’un maître des comptes à la chambre des comptes de Paris. S’y côtoyaient Fontenelle. l’abbé de Bernis. Contrainte d’embrasser la vie religieuse par sa famille. entre autres. Avis d’une mère à son fils. Emilie Du Châtelet. huile sur toile. Le Siège de Calais ou Les Malheurs de l'amour retiennent l'attention par leur équilibre entre le conformisme ambiant et certaines revendications féminines. Femme de lettres. Fénelon. La Marquise de Lambert (1647-1733) par Largillière (1656- 1746). Montesquieu. elle épousa Henri de Lambert. lieutenant général et gouverneur du Luxembourg. Femme de lettres. Elle publia anonymement des romans qui eurent quelque succès : Mémoires du Comte de Comminges. la duchesse du Maine. elle accueillait chez elle les plus grands écrivains de son temps comme l’abbé Prévost. ami proche de Voltaire et de Madame Du Châtelet. elle séjourne à Ablon de 1730 à 1736. 91 cm x 74.

mais à cause que vous aviez besoin qu'elle le fût. ne disait rien qui ne se sentît de cette abondance de bonté qui faisait le fond de son caractère. sous le nom d’un des personnages. son amie. […] Mme de Miran avait plus de vertus morales que de chrétiennes. respectait plus les exercices de sa religion qu'elle n'y satisfaisait. ce serait aussi confondre les idées : la bonne qualité que je lui donne était quelque chose de plus simple. et non pas son esprit qui philosophait là-dessus. éd. mais qu'on écoute. de ces bontés d'une âme faible et pusillanime. et Mme de Miran ne songeait pas seulement à être louable . honorait fort les vrais dévots sans songer à devenir dévote. et de moins brillant. Je ne vous dirai pas même que Mme de Miran eût ce qu'on appelle de la noblesse d'âme. c'était cette bonté proprement dite qui tiendrait lieu de lumière. . ils s'entêtent trop de la gloire et du plaisir d'être généreux et négligent par là bien des petits devoirs. et concevait sa justice et sa bonté un peu à sa manière. même aux personnes qui n'auraient pas d'esprit. animatrice d’un salon parisien très influent. et le tout avec plus de simplicité que de philosophie. jamais elle ne fut généreuse à cause qu'il était beau de l'être. C'était de ces esprits qui satisfont à tout sans se faire remarquer en rien . et qui. Non. Souvent ces gens qui ont l'âme si noble. C'était son cœur. veut avec scrupule être juste et raisonnable. le portrait de la célèbre Mme de Lambert. aveugle. qui ne sont ni forts ni faibles. Frédéric Deloffre. mais doux et sensés. et n'a plus envie de faire un bien dès qu'il en arriverait un mal. p. afin d'y être aussi sur votre compte. 58 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Madame de Lambert et Madame de Tencin vues par Marivaux : deux modèles de sociabilité La Marquise Anne-Thérèse de Lambert Dans son roman La Vie de Marianne (1731-1742) Marivaux fait. Paris. elle avait quelque chose de si bon et de si raisonnable dans la physionomie. Fût-il question des choses les plus indifférentes Mme de Miran ne pensait rien. et qui paraissent risibles même aux gens qui en profitent. Marivaux. Ils aiment à être loués. Quoiqu'elle eût été belle femme. La Vie de Marianne. 1990. Quatrième partie. que cela avait pu nuire à ses charmes. mais qu'on n'avait jamais dit aussi qu'elle en manquât. qu'on ne critique ni qu'on ne loue. aimait plus Dieu qu'elle ne le craignait. parce qu'elle est vraie bonté. Mme de Miran. son but était de vous mettre en repos. de plus aimable. ne sont pas les meilleurs cœurs du monde. je crois qu'on n'avait jamais songé à dire qu'elle en eût. et les empêcher d'être aussi piquants qu'ils auraient dû l'être. c'était le sentiment d'un cœur excellent . 167-171. […] Quant à l'esprit. modèle de sociabilité. la sienne était une vertu . Classiques Garnier. Et n'allez pas croire que ce fût une bonté sotte.

Voilà comme on l'entendait chez Mme Dorsin . Quatrième et cinquième parties. Il n'était point question de rangs ni d'états* chez elle. disait une chose qu'il était bien aise qu'on sût. rien que cela. qui ont une tristesse froide et muette dans les plus grands chagrins. * Situations sociales ** Influence *** De l’élégance . 1990.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 59 La marquise Claudine-Alexandrine de Tencin Plus loin dans le même roman. autre amie de l’écrivain. Les autres les ont par vanité. elle ne pouvait être une simple connaissance pour personne . 215-229. éd. à cet excellent cœur que je lui ai donné. voilà ce qu'on devenait avec elle. Marivaux fait. Ce n'est pas. qui retrouvent toutes leurs ressources où les autres les perdent . qui avaient tout uniment commerce ensemble. comme par exemple d'avoir des liaisons d'amitié avec des gens puissants qui ont du crédit** ou des dignités. La Vie de Marianne. et quiconque disait : Je la connais. p. Et c'était dans ce sens-là que Mme Dorsin les avait. elle ne se conformât aux préjugés vulgaires. de la vanité à la connaître. qui peuvent être affligées. qu'il y avait de la distinction à être de ses amis. c'était comme des intelligences d'une égale dignité. Frédéric Deloffre. Ou si vous voulez que je vous dise un grand mot. Paris. pour entretenir la considération qu'il lui convenait d'avoir. et qui faisait que tout le monde était philosophe aussi. qu'on admire plus dans leurs afflictions qu'on ne songe à les plaindre . que. le portrait de Mme de Tencin. Enfin ses qualités et son caractère la rendaient si considérable et si importante. Classiques Garnier. et d'un autre parti que de la critiquer. figure idéale de la grande dame.] Mme Dorsin. et une chose qui était remarquée par les autres. des intelligences entre lesquelles il ne s'agissait plus des titres que le hasard leur avait donnés ici-bas. et qui ne croyaient pas que leurs fonctions fortuites dussent plus humilier les unes qu'enorgueillir les autres. jamais abattues ni troublées . une gaieté toujours décente dans les plus grands sujets de joie. d'un autre côté. et du bon air*** à parler d'elle équitablement ou non. sinon d'une force égale. c'était des hommes qui parlaient à des hommes. et elle ne les avait qu'à cause de la vanité des autres. elles contribuent à vous soutenir dans l'imagination des hommes. C'était être d'un parti que de l'aimer et de lui rendre justice.. Marivaux. La plupart des écrivains de son temps fréquentaient son salon. ce sont là des attentions qu'il ne serait pas sage de négliger. joignait une âme forte. dont la hauteur et la dignité ne plient sous aucun accident humain . et qu'elle ne se prêtât volontiers aux choses que la vanité des hommes estime. […]N'eût-on vu Mme Dorsin qu'une ou deux fois. personne ne s'y souvenait du plus ou du moins d'importance qu'il avait . entre qui seulement les meilleures raisons l'emportaient sur les plus faibles . [. étant née ce qu'elle était. par l'impression qu'on recevait de cette façon de penser raisonnable et philosophe que je vous ai dit qu'elle avait. à cet esprit si distingué qu'elle avait. courageuse et résolue. sous le nom de Mme Dorsin. et qui composent ce qu'on appelle le grand monde. de ces âmes supérieures à tout événement.

60 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet IV. LA VIE QUOTIDIENNE DE L’ARISTOCRATIE AU TEMPS D’EMILIE DU CHATELET « Une boîte. 1. La table 3. p. 26. toilette 2. Discours sur le bonheur. Paris. une porcelaine. Maîtres et domestiques . Activités intellectuelles 4. un meuble nouveau sont une vraie jouissance pour moi » Émilie Du Châtelet. Parure. 1961. coiffure. Les Belles Lettres.

Le Neveu de Rameau (écrit après 1761) Diderot montre comment la fille d’un boutiquier peut se laisser séduire par la promesse d’une parure et d’un train de vie qui lui paraissaient réservés aux femmes de la noblesse. des dentelles. * Commerçant parisien ** À la dernière mode : robe d’apparat bordée de fourrure *** Domestique qui précède le carrosse. boucles. et que depuis ce jour-là il en a perdu le boire et le manger . un petit nègre. et tout fin. agrafes. six grands laquais. Droz. la toilette Le témoignage de l’écrivain * La parure Dans un roman de Robert Challe auquel Paris et sa banlieue servent de cadre. Les Illustres Françaises. la queue***** portée. qui la trouve charmante .— Comme celles de cette marquise qui vient quelquefois prendre des gants dans notre boutique ? — Précisément. pendants d’oreilles. avec des chevaux gris pommelés : deux grands laquais. une des héroïnes se pare à la manière d’une femme de la riche noblesse. Le Neveu de Rameau.—J’aurai donc de belles boucles de diamants ?— Oui. qui l’a vue en passant. une robe à la polonaise**. un superbe équipage. éd. Les dentelles les plus fines et les plus belles. Les Illustres Françaises (1713). Genève. Dans un bel équipage. Éd. Robert Challe. 22-23. collier. La parure. qu’il n’en dort plus et qu’il en mourra ? […] J’aurai donc des dentelles ? — sans doute et de toutes les sortes… en belles boucles de diamants.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 61 IV. que de belles boucles d’oreilles. Est-ce que tu ne saurais pas faire entendre à la fille d’un de nos bourgeois* qu’elle est mal mise . rien n’y manquait. toute en broderie d’or. lui siéraient à ravir ? que ces petits pieds-là ne sont pas faits pour marcher dans la rue ? qu’il y a un beau monsieur. qui a un habit galonné d’or. 1991. LA VIE QUOTIDIENNE DE L’ARISTOCRATIE AU TEMPS D’EMILIE DU CHATELET 1. des mouches****. **** Eléments de maquillage ***** Traîne de la robe . du rouge. la coiffure. Elle était magnifiquement vêtue. Droz. un peu de rouge. Jean Fabre. croix de diamants. Genève. Dans son dialogue philosophique. 113-114. et le coureur*** en avant. — Au bal ? —Au bal… à l’Opéra. Frédéric Deloffre et Jacques Cormier. jeune et riche. à la Comédie… Déjà le cœur lui tressaillit de joie. p. 1963. Diderot. bagues. p.

commerçante qui démarche à domicile (et sert aussi parfois d’intermédiaire pour des intrigues amoureuses). Turcaret. English Showalter et coll. […] Elle a bien quinze ou vingt tabatières d’or. scène 10. Je viens de l’avertir que j’aurai tantôt un bon hasard*. Lesage.— Une garniture** de quinze cents livres. des choses immenses. ont une fonction symbolique de leur rang. des étuis. 2002. pompons. Une comédie de Lesage jouée en 1709. autant de navettes de même espèce plus magnifiques l’une que l’autre. La Baronne. des berloques sans fin et de toutes espèces. * Occasion à saisir ** Ornement pour la coiffure *** Femme d’un financier **** Ce qu’une femme met dans ses cheveux . Paris. mais beaucoup de bagues de pierres rares. met en scène le dialogue d’une baronne et d’une « marchande à la toilette ».. 62 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Émilie Du Châtelet elle-même montre un goût pour la parure qui n’a d’égal que celui pour les sciences. Un personnage les aide à les choisir et à les acquérir : la « marchande à la toilette ». — Qu’est-ce que c’est ? Mme Jacob. 1985. acte IV. 1999. […] Frisure. […] Des diamants pas fort beaux. Turcaret. — Je vous demande pardon. elle veut s’en défaire. mais comme elle veut être belle en dépit de la nature et qu’elle veut être magnifique en dépit de la fortune. Le regard à la fois admiratif et envieux de Mme de Graffigny (dans une lettre du 6 décembre 1738) cède place à des commentaires plus acerbes chez Mme Du Deffand qui voit dans ses pompons et ses pierreries un attachement ridicule symbolisant un manque de naturel et de simplicité ainsi qu’un besoin de paraître. éd. fards). « Portrait de Madame La Marquise Du Châtelet » dans Madame Du Deffand. de pierres précieuses. Celle que Voltaire surnommait « « Madame Pompon Newton » demeure un objet de critique pour ses contemporaines du fait de l’excès de ses ornements. Paris. d’or émaillé qui est une nouvelle mode qui doit être d’un prix excessif. t. tout est à profusion . des montres de jaspe avec des diamants. de se passer du nécessaire. surtout coûteux (dentelles. et je me nomme Madame Jacob. LGF. pour se donner le superflu. Oxford. I p. mais elle n’est point en argent. elle est obligée. de laques admirables. Mme Jacob. 199. La Baronne. Madame. la dame en est dégoûtée . pierreries. au XVIIIe siècle. que veut revendre une fermière des Regrats ***: elle ne l’a mise que deux fois. J’ai l’honneur de vendre quelquefois des dentelles et toutes sortes de pommades à Madame Dorimène. comme chemises et autres bagatelles. et elle m’a dit que vous pourriez vous en accommoder. Je revends à la toilette. Mercure de France. Correspondance de Madame de Graffigny. * La coiffure Pour les femmes de la noblesse. elle la trouve trop commune. les ornements. de la liberté que je prends. Lettres (1742-1780). Nathalie Rizzoni. éd. Elle m’a montré son bijoutier. — Je ne serais pas fâchée de voir cette coiffure**** . bijoux. à côté de ce qu’ils ajoutent à leur beauté.

et qu’il faut trouver le mieux pour aller de là au mieux du mieux .Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 63 * La toilette Dans la vie noble. Mais j’eus bientôt fini. et savoir préférer ce qui la gagne** le plus à ce qui ne fait que la gagner beaucoup : et cela est immense ! Marivaux. j’y faisais bien d’autres façons. p. ce n’est pas grand chose. Frédéric Deloffre. XVIIIe siècle * Célèbre philosophe grec du IVe siècle av. surtout pour les femmes : d’où l’importance de la toilette. Je me mis donc vite à me coiffer et à m’habiller pour jouir de ma parure : il me prenait des palpitations en songeant comment j’allais être jolie : la main m’en tremblait à chaque épingle que j’attachais . quand on a trouvé ce qui est bien. et puis qu’elle rebute. . je me hâtais d’achever sans rien précipiter pourtant : je ne voulais rien laisser d’imparfait. en comparaison de la science de bien placer un ruban. Dans son roman La Vie de Marianne. et Aristote* ne paraîtrait plus qu’un petit garçon. ** Séduit. cela humilierait les plus forts esprits. et c’était tout. ou de décider de quelle couleur on le mettra ! Si on savait ce qui se passe dans la tête d’une coquette en pareil cas. et son idée va toujours plus loin que son exécution. rubans et broderies Habit démonté. je commençais avec des dispositions admirables. si on voyait la finesse des jugements qu’elle fait sur les goûts qu’elle essaye. combien son âme est déliée et pénétrante . Marivaux. 50. qui le sais à merveille . et que pour attraper ce dernier mieux. soie rose brochée argent. 1ère partie. il faut lire dans l’âme des hommes. La Vie de Marianne. cela ferait peur. donne la parole à une orpheline animée du sentiment de sa noblesse (elle deviendra comtesse) qui se souvient de sa première belle robe.-C. l’apparence est essentielle. considéré comme un prodige de profondeur. si on savait tout ce que je dis là. Le témoignage des objets Dentelles. éd. Paris. J. car la perfection que je connaissais était bien bornée. voilà quelque chose de beau. et qu’en fait de parure. 1990. Vraiment quand j’ai connu le monde. (1731). Les hommes parlent de science et de philosophie . Classiques Garnier. C’est moi qui le dis.

Les marchandes de mode. Les monarques étaient les seuls à dicter les règles de l’élégance mais il faut compter désormais avec les marchandes de mode. En 1745. François Boucher (1703-1770). Madrid. National museum. qui est la représentation du matin. La dame à la jarretière. une clarté nouvelle due à la fabrication de vitres de plus grande dimension. Dans les campagnes. avait toujours détenu ce titre. le miroir. un rideau dissimule peut-être un personnage ou bien encore le jeu des ombres laisse deviner à gauche une fenêtre. 1742. Cette « scène d’intérieur » représente une dame à sa toilette et sa servante. La ville de Paris s’affirme comme la « capitale de la mode ». c’est-à-dire une vue. pompons et colifichets. 52. Il n’exécutera finalement que ce tableau. 64 cm x 53 cm. tels le paravent. Louise Ulrique. se les transmettant sur plusieurs générations . Les tailleurs et couturières pouvaient aussi démonter un habit pour en faire un autre avec les mêmes tissus et ornements. on les usait donc jusqu’à la corde. Chez les paysans. les colporteurs donnaient l’écho de la capitale. Le marché du vêtement est en pleine transformation au XVIIIe siècle. depuis les Valois. ne possédant souvent pas de boutiques. En effet la limite apposée par les nombreux objets semble être partout transgressée : ainsi. dans la noblesse. la future reine de Suède. La mode reste donc le fait des élites sociales. 64 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le témoignage du peintre La Marchande de modes. de seconde main et moins chères. qui toutes deux occupent l’espace de ce tableau. les petites cheminées présentes dans beaucoup de pièces de la maison. tout ce commerce reste très peu abordable et ce ne sont finalement que les personnes les plus fortunées qui peuvent faire appel à leurs services. un portrait semble épier cette scène intime. Fondation Thyssen-Bornemisza. La Reine. C’est pourquoi aucune des robes des reines de France ne nous est parvenue. 1746. Derrière la porte vitrée. quant à elle. François Boucher (1703-1770). la cheminée ou bien encore le soufflet ou le plumeau. Cette oeuvre de Boucher est typique du XVIIIe siècle. commanda à Boucher quatre tableaux des « heures du jour ». Néanmoins. Cette scène est délimitée par de nombreux objets. d’abord parisiennes. Cette représentation peut néanmoins aussi recevoir une lecture érotique. se déplaçaient au domicile de leurs clientes. huile sur toile. Tous les vêtements en général étaient des articles de prix. Stockholm. La présence du chat sous la jupe de la dame aux jambes largement écartées ou les braises encore chaudes dans la cheminée font partie des nombreuses allusions grivoises que compte ce tableau.5 cm. aux bourgeoises. éclipsant par la même occasion la Cour qui.5 cm x 66. huile sur toile. on revendait les robes aux marchands regrattiers qui les proposaient alors. les peintres s’intéressent souvent à la vie privée des bourgeois et des aristocrates et en montrent le confort nouveau avec les fauteuils capitonnés. derrière le paravent. l’apparition de nombreux bibelots et objets d’un quotidien luxueux (porcelaines). la porte vitrée. en apportant rubans. donnait ses robes aux femmes de son entourage qui les faisaient remonter ou les revendaient. .

: 21. 1746-1768. L. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto). 27 mars 1778. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto). 9 juin 1780. 18. Cote : 46 J 172. Cote : 46 J 172.3 cm .2 cm . H. : 16. H. L. 16 mai 1777.9 cm. : 17. Au croissant d’or. 3 juillet 1776. Cahier de compte. : 19. L. : 17 cm. : 24. Cote : 46 J 172.3 cm. L. H.9 cm.: 22 cm.4 cm. : 22. 14. H. 16. H. 15.5 cm . 1er mars 1778. Cote : 46 J 172. Cote : 46 J 172. A l’image Saint-Jacques. Cote : 46 J 179. 13. L. : 22. 4 octobre 1779. Au chapeau galant. L : 18 cm. Cote : 46 J 172. H. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto).8 cm. 4 octobre 1779. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto verso).Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 65 Le témoignage des archives (fonds Malon de Bercy. L. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto). : 22. : 11.5 cm . Cahier manuscrit relié en parchemin accompagné de 8 feuilles manuscrites dont le folio 81 du cahier suivi de trois pages vierges.8 cm. A la ville de Lille.3 cm. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto). 12. A la toison d’or.. H. Cote : 46 J 172. .: 34.: 16. 17. AD 94) Factures d’articles de modes 11.7 cm . L. A la reine de France.5 cm. : 22. H.: 18. A la corbeille galante. Feuille imprimée et manuscrite (facture sur le recto).

taffetas… Factures de parfums. Mémoire de ce que doit Madame la Marquise de Bercy à Moriset marchand gantier parfumeur. quoique la mode masculine atteigne au XVIIIe siècle un raffinement jamais égalé. avec en amont la fabrication et en aval la commercialisation : la noblesse est la première cliente de la mode. 20. : 22. . Cote : 46 J 173. Madame de Bercy est noble mais est également une femme. Feuille manuscrite (mémoire sur le recto). C’est une profession du luxe (la maison Hermès serait un équivalent acceptable). antiquaires. Cote : 46 J 173. Si au début chaque artisan vendait ses produits. Les grandes figures de ce milieu avant la Révolution sont Rose Bertin. marchands de tout. lingères. 21. était à l’époque de la marquise Du Châtelet. Les marchandes de modes sont au centre du système de redistribution des objets. faiseurs de rien ». L. Feuille manuscrite (mémoire sur le recto). Mémoire des marchandises fournis à Madame la Marquise de Bercy par la veuve Gaillard. Les modistes elles non plus ne prennent pas en charge la fabrication directe des objets toujours produits par les autres corps de métiers .mais elles s’occupent de leur enjolivement. cm. orfèvres et couturiers. rubans. passementiers. Gersaint. Une femme dépense pour cela deux fois plus que son mari. 66 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Il ne faut pas minimiser l’importance des pratiques vestimentaires de la noblesse.5 cm . modiste de Marie-Antoinette. La noblesse est un acheteur de premier ordre. H. on disait des merciers : « Merciers. 19 février 1748. les pendules dans leurs cartels de bronze ou autre). Cote : 46 J 170. L.rubaniers. C’est le rôle des merciers qui réuniraient aujourd’hui nos décorateurs. on dépense deux fois plus pour sa garde-robe en 1780 qu’en 1700. Elles sont au cœur de l’accélération de la consommation vestimentaire. A cette époque. poudres et gants 19. Ils ne fabriquent rien directement mais montent les objets (par exemple.4 cm. il fallut rapidement quelqu’un pour rassembler les marchandises les plus diverses afin de les mettre à la disposition des acheteurs.: 36. A Paris. couturières et tailleurs . 13 avril 1780. Feuille manuscrite (mémoire sur le recto). gazes. Le vêtement est le fidèle reflet des hiérarchies sociales. par de nombreuses dépenses de prestige dictées par la nécessité de tenir et de marquer son rang. les marchandes de modes (ou modistes) apparaissent dans le giron des merciers. elle a un rôle moteur dans l’économie et plus spécialement dans les échanges urbains. Mémoire des marchandises fournis à Madame la Marquise de Bercy par la veuve Gaillard. Au Moyen-Âge. Et ce ne sont pas les factures de Madame de Bercy (documents 11 à 18) qui vont contredire cette affirmation.5 cm .4 cm. L. : 22. Elle anime la construction. des plumes. Année 1779. A la fin du XVIIIe siècle. galonniers. : 33. La femme pour tenir son rang doit porter un soin attentif aux artifices de la mode. : 33. On se laisse de plus en plus séduire par le superflu. H. Parmi lesquels les merciers et les marchandes de modes. des bijoux. H. Emilie du Châtelet n’était pas indifférente à ce « superflu » si veut en croire le surnom que lui avait donné Voltaire « Pompon Newton ». Elles apprennent beaucoup sur le fonctionnement des codes sociaux. le développement des commerces. passé à la postérité par l’enseigne que lui peint Watteau. : 24. et Mme Eloffe. Le vêtir nobiliaire entraîne avec lui toute une économie de luxe. un des premiers merciers de Paris. dentelle. « Pompon » est le terme générique que les femmes emploient pour parler des ornements de peu de valeur qu’elles ajoutent à leur coiffure. Elles mobilisent l’activité de milliers d’artisans et de fournisseurs en recherchant toujours plus « d’ingrédients » comme on peut l’observer au travers des documents présentés : de la soie. Nombre de métiers répondent à cette demande.5 cm . ce qui est important. des goûts et des manières.

L’usage du bain étant réduit. bains et aussi l’atmosphère avec l’apparition des pots-pourris. Certes la cour de Louis XV est baptisée la « cour parfumée » et l’usage d’un parfum différent chaque jour est prescrit . les Houbigant ou les Lubins. ce qui provoque de nombreuses querelles. des potions et des peaux parfumées qui introduisent en Occident un véritable engouement pour les parfums provoquant du même coup des tensions commerciales : en 1190. un édit interdit aux uns comme aux autres de s’intituler parfumeurs. Le flacon émaillé peint se développe également comme c’est le cas à Vincennes.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 67 De retour d’Orient. On peut voir au travers des trois documents présentés la diversité des éléments utilisés par Madame de Bercy mais également l’importance des dépenses occasionnées. . le privilège du commerce des parfums est attribué aux gantiers. les Fargeon. deviennent de véritables œuvres d’art. Il faut également noter qu’à cette époque. se multiplient : nécessaires de beauté. les croisés ont dans leurs bagages des huiles. les gantiers reconquièrent le droit de s’appeler « parfumeurs ». enviés par les merciers. Les contenants précieux. femmes et hommes usent et abusent de parfums et de cosmétiques. vêtements. et c’est la dame qui ensuite les transvase dans des flacons ouvragés. Ceci explique pourquoi dans les documents 1 à 3 on peut voir les termes gantier parfumeur associés de cette manière. L’engouement pour le parfum fait se développer l’art du flacon. envahissant les boudoirs et les tables de toilettes. à condition de ne vendre que des produits de leur fabrication. boîte à mouche. Mais avant tout on redécouvre l’hygiène et les goûts olfactifs évoluent vers des parfums plus légers qui font la fortune des premières grandes maisons parisiennes. Le XVIIIe est tout autre. puis à Sèvres. Sous Louis XIV. tout y est parfumé : gants. mais les autorise néanmoins à parfumer leurs marchandises. Versailles rayonne et impose sa mode et ses usages. En 1594. Vingt ans plus tard. contenu et contenant sont vendus séparément : le parfumeur fournit ses créations dans des fioles toutes simples.

recourant à la main d’œuvre forcée noire. Emilie Du Châtelet fut obligée d’y aller déguisée en homme. en porcelaine. tout près du Pont Neuf. Cet essor de la consommation de boissons nouvelles a provoqué la mise en place et l’usage d’un matériel spécifique jusque là inconnu. établissements de luxe. Ce tableau nous informe sur l’art de vivre à l’époque de Louis XV. L’intérêt pour le chocolat est réel chez les artistes des XVIIe et XVIIIe siècles. Le Café de la Régence. Paris. tel le café Gradot. . Les cafés. galerie du Palais Royal) et le Procope (13 rue de l’ancienne comédie). matériau privilégié de ce produit de luxe. en raison de sa composition (voir document 29 ) : il se boit avec du sucre de canne qui provient des îles (par exemple de Saint- Domingue). Louis XIV. La seule porcelaine connue en Europe jusqu’au XVIIIe siècle était celle de la Chine. évoqué par Diderot à la première ligne du Neveu de Rameau et par Lesage dans Gil Blas. Le chocolat se consomme uniquement liquide et n’existe pas encore sous forme de tablette (les premières seront fabriqués au XIXe siècle par Meunier dans son usine du moulin de Noisiel. mais dans de la faïence (ou du métal). Sucre et cacao sont produits dans les grandes plantations esclavagistes. Boucher a peint une scène intimiste. Certains de ces établissements n’accueillaient pas les femmes. Dans cette œuvre. assez rare chez cet artiste. qui fut un lieu de réunion des Encyclopédistes. lieu de réunion des scientifiques. 1739. de Limoges en France par exemple. se trouvait place du Palais Royal. les souverains européens stimulèrent la mise au point de procédés de fabrication et la création de manufactures dans leurs pays telles les manufacture de Meissen en Saxe. puis de Sèvres. 66 cm x 82 cm. François Boucher (1703- 1770). les chocolatières en argent et les tasses avec soucoupes. créés à la fin du XVIIe siècle pour la consommation de la boisson du même nom. la famille représentée serait celle de Boucher : il s’agirait de sa femme et de ses enfants. par exemple. On peut voir à Paris deux « cafés » de cette époque ayant gardé leur décor d’origine : le café de Chartres (actuel restaurant Le Grand Véfour. se mirent aussi au XVIIIe à proposer du chocolat à une clientèle distinguée. en Seine-et-Marne). seul lieu de production. par exemple la vogue des meubles de commodité (la « table volante ») ou bien encore la place prise par des boissons nouvelles tel le chocolat (la chocolatière est mise en avant au centre du tableau). Il ne s’achète que chez les apothicaires (voir document 28). 68 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 2. est fabriqué à partir du cacao récolté aux Antilles ou au Mexique. Selon certains. Pourtant ce dernier reste un produit d’importation cher. La table Le témoignage du peintre Le déjeuner. huile sur toile. musée du Louvre. Soucieux d’éviter ces importations très onéreuses. Il passe de statut de remède au XVIIe siècle à celui de consommation de plaisir au XVIIIe siècle. de Vincennes (voir plus loin dans l’exposition). ne mangea jamais dans des assiettes de porcelaine (sauf de Chine).

sur leur bonne grâce et sur leur adresse. homme de soixante ans. qu’elles firent très bien mousser. décrit. le héros et son ami Martin rendent visite près de Venise à un riche seigneur. Correspondance et littérature Au chapitre 25 de Candide (1758). dans une lettre à un ami intime. propre*. beaucoup de vaisselle d’argent. Correspondance de Mme de Graffigny. Paris. Contes en vers et en prose. arrivent les parfums****. p. et se retire dès que l’on est hors de table. voilà ma place de tous les soirs. Le souper n’est pas abondant mais recherché. On se mit à table. 1985. et arrivèrent au palais du noble Pococuranté. English Showalter et coll. Personne [n’]était arrivé mais je n’eus que le temps de jeter un coup d’œil. De quoi ne parla-t-on pas ! Poésie. t. J’assaisonnais de tout ce que je trouvais en moi et hors de moi. c’est ce que représentent les plaisirs de la table pour Mme Du Châtelet et son milieu. car il parle peu. Classiques Garnier. Les jardins étaient bien entendus*. et ornés de belles statues de marbre . On dessert. le dîner avec Mme Du Châtelet et Voltaire (ainsi que le marquis Du Châtelet et quelques autres convives). Sylvain Menant. le tout sur le ton de badinage et de gentillesse. t. une future romancière à succès (à partir de 1747) mais encore dans la gène. On vint m’avertir et l’on me conduisit dans un appartement que je reconnus bientôt pour celui de Voltaire. le palais. J’avais en vis-à-vis cinq sphères et toutes les machines de physique. Je voudrais te les rendre mais cela n’est pas en moi. Candide et Martin allèrent en gondole sur la Brenta. à Paris comme à Venise. liquide et longuement fouetté. I. d’une belle architecture. science.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 69 Le témoignage de l’écrivain. est une gourmandise exotique qu’on offre à ses invités. Éd. Le maître du logis. fort riche. 1. éd. p. le seigneur chatelain*** de l’autre côté.. Le chocolat. bonheur d’une conversation brillante : plus que l’abondance et la gastronomie. aussi attentif qu’aimable et savant. 195. 295. Je n’aurais pas encore eu assez de plaisir si je n’avais comparé ce souper- là à celui de la veille. l’autre très légèrement ennuyée. * dessinés * élégamment * Élégant ** Installée en laboratoire de recherches *** Le marquis Du Châtelet **** Rince-doigts . Candide ne put s’empêcher de les louer sur leur beauté. 1992. Il vint me recevoir. on fait la conversation. Voltaire. Séjournant en 1738 dans le château de la marquise Du Châtelet à Cirey en Champagne. Voltaire à côté de moi aussi poli. car c’est dans la petite galerie** où l’on fait le repas unique. On parla livre. Mme de Graffigny. reçut très poliment les deux curieux […] D’abord deux filles jolies et proprement* mises servirent du chocolat. Oxford. comme tu crois. moyennant quoi l’oreille gauche est charmée. Beauté et luxe du couvert.

Consommer taxé Doc 31 : État de la consommation des vins tant à Bercy qu’à Paris. AD 94 46 j 170. Doc 35 : Certificat minot. cacao). L’achat de légumes sur le marché est minoritaire dans la consommation (doc. 28). L’alimentation reste fidèle aux règles religieuses. AD 94 46 j 174. État des confitures pour l’année 1773. AD 94 46 j 170. Doc 36 : Quittance du droit des mouleurs. 25 et 30) qui fournissent la table des propriétaires. Durant le Carême la viande est exclue mais il est très possible. les ragoûts (“lapereaux engiblotes”. encore deux produits exotiques. AD 94 46 j 171. Il y a donc toujours dans les domaines aristocratiques un verger et un potager (doc. de se régaler comme le montre le catalogue publicitaire (doc. la recette du chocolat comprend aussi vanille et cannelle (doc. 6 octobre 1767. -23. AD 94 46 j 172 -27. 24). donc d’importation des Antilles où ils sont produits dans les plantations esclavagistes. 26) à la mode mélangent les viandes et multiplient les épices. 1771. canelle. 12 juillet 1773. 14 novembre 1768. Apanage d’Orléans. le chocolat n’est plus considéré comme un remède. Doc 34 : Quittance des droits de rivière sur le vin. Lieutaud. Au XVIIIe siècle. au premier rang desquels les confitures (doc. Liste des comestibles par jour. malgré cet interdit. Au XVIIIe siècle apparaît une « nouvelle cuisine ». Voltaire la décrie dans une lettre adressée au comte d’Artois (1765). Provisions de Carême venant d’Aix en Provence. liste des fournitures. Doc 33 : Quittance de gros à l’arrivée. “ moutons glacés aux épinards” (doc. alors exclusivement de canne. Tarif. d’Aix en Provence (au verso d’une carte de dix de carreau) SD. 23) présenté par le marchand de comestibles Lieutaud. en recommandait ou décommandait l’usage à sa fille enceinte. 9 octobre 1767. Cette cuisine est néanmoins soumise à controverses. SD (1771). étant donné la lenteur de la circulation. apothicaires. 12 avril 1760. Mme la marquise de Bercy. Légumes et fruits sont au contraire. Pour faire le chocolat. AD 94 46 j 170. AD 94 46 j 174. 70 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le témoignage des archives (fonds Malon de Bercy. AD 94 46 j 170. 29). Grenier à sel. État des arbres pour le potager de Monsieur du Bercy. -25. AD 94) Consommations de luxe et ordinaires -22. État des légumes plantés au potager de Bercy au mois de juillet 1771. Doc 32 : Quittance d’entrée et passe debout sur le vin. Les tables de la noblesse sont garnies de nombreux produits de luxe. . AD 94 46 j 171. Variant selon les saisons. comme du temps de Madame de Sévigné qui. 9 mars 1774 (vanille. Mais il s’achète toujours chez les apothicaires (doc. SD. “pigeons en compote”. AD 94 46 j 177. tour à tour. Vendu et livré par les sieurs Pia et compagnie. d’Aix en Provence. en l’année 1763. -24. -26. 18 octobre 1762 . qui a une boutique à Paris (doc. Relevé des légumes achetés à commencer du 14 juin (dans dossier Gautier contre Malon). AD 94 46 j 170. Outre le cacao. AD 94 46 j 170. 22). lui préférant l’ancienne cuisine faite de mets simples. AD 94 46 j 170. consommés selon la production locale. 27) et le chocolat qui supposent la consommation de sucre. -29. AD 94 46 j 170. -30. -28. 1776. AD 94 46 j 174.

et le sel taxé à la fameuse gabelle dont le tarif en région parisienne est le plus lourd du royaume (doc. peu cher car.. 32 à 34). comme celui de Nogent.36) taxé à son débarquement au port de Charenton car il arrive par voie d’eau.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 71 Les produits de première nécessité et de consommation courante sont taxés dans toute l’Europe par les pouvoirs politiques qui y trouvent une occasion de recettes sur l’ensemble des catégories sociales. Le témoignage des objets Porcelaines de Vincennes (vers 1740) : deux tasses à chocolat et leur soucoupe. On voit ici les taxes portées par deux produits essentiels : le bois de chauffage (doc. Mais le produit le plus taxé de tous est le vin qui paie de nombreux droits de douane lorsqu’il circule (passe-debout. 94) . doc. Seules les familles très aisées boivent les vins de régions éloignées dont la qualité rend admissible le prix élevé. gros à l’arrivée. il ne supporte pas les exorbitants droits d’entrée dans la capitale. Cahors. une assiette (provenance : mairie de Vincennes. Les Parisiens sortent ainsi de leur ville le dimanche pour aller boire le vin des ginguettes hors de Paris. à l’extérieur. (doc 31).. Champagne.35). produit localement. droit de rivières. facilement décuplé tel Chablis. La masse de la population boit donc du vin ordinaire.

Il s’agit tout d’abord des frères Dubois venus de la Manufacture de Chantilly accompagnés de Claude Humbert Gérin. qui en 1748 inventera le premier four à tunnel. Cependant Vincennes est bien loin de Versailles et le Château mal adapté à l’usage qu’on en fait. on peut dire que la manufacture suit tout d’abord la mode de la porcelaine de Saxe.000 euros). Il ne faut pas non plus oublier l’importance des décors en or qui firent la gloire de Vincennes. car hormis la Saxe. En 1753. cette manufacture vit le jour à Vincennes. bleu turquoise posé à une température supérieure à celle des décors peints d’ordinaire. 72 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet La Manufacture de Vincennes Certains d’entre nous connaissent ou ont déjà entendu parler de la Manufacture de Sèvres. obtenue grâce au cuivre (voir illustration. En ce qui concerne la technique et la décoration des pièces. Louis XV devient actionnaire de la manufacture et l’autorise à marquer sa porcelaine de deux L entrelacés (voir photo).000 livres (une livre équivalent à environ huit euros actuel soit 640. appelée lettre date. Il s’agissait de faire de la porcelaine dite « tendre » du fait de l’absence de kaolin dans sa composition. Mme de Pompadour cède à la société un terrain qu’elle possède à Sèvres non loin de sa propriété de Bellevue où se construira la nouvelle manufacture et Vincennes fermera ses portes en 1756. il y a la « naissance » du bleu céleste. au sein même du château en 1740. aucun Etat ne possédait de gisement sur son territoire. Encouragé par La Pompadour. c'est-à-dire que l’on voit sur les objets des scènes en miniature. Falconet sera chargé de la sculpture de 1757 à 1766. Cette porcelaine était très convoitée en Europe à cette période. Il y a également les décors floraux constitués par des jetés de fleurs à contours soulignés : des fleurs ou des bouquets peints. La manufacture créera un service de cent vingt pièces pour le roi d’un montant de 80. . C’est pour cela que le Contrôleur des Finances Orry et l’intendant des finances Machault d’Arnouville décident de tout faire pour soutenir l’effort des porcelainiers arrivés à Vincennes. Vincennes se singularise également par son utilisation de fonds colorés. service offert au roi de Suède). Ce que l’on sait moins c’est qu’avant de s’épanouir à Sèvres. Mais Vincennes va créer son propre style de décor. Petit à petit la manufacture fait venir des artistes dont le premier sera François Boucher en 1749 mais aussi l’orfèvre du roi Jacques Duplessis ou le peintre Taunay. à partir de 1753 une lettre. Vincennes est la première manufacture à poser la couleur sans qu’elle se craquelle et cela grâce au chimiste Jean Hellot. en utilisant le travail de Boucher dont le peintre Vielliard recopie les enfants potelés. toujours d’actualité. est apposée entre les deux L permettant de situer la fabrication dans le temps (ex : lettre A= 1753). admiratrice de l’art sous toutes ses formes.

éd.. Mais j’ai admiré bien autre chose. le 16 décembre 1738 au soir. The Voltaire Foundation. en improvisant la traduction d’un curieux livre écrit en latin par Wolff. et nous devons d’autant plus nous le reprocher qu’il me semble qu’il vous intéressait. Elle hésitait un moment à chaque période. c’est qu’elle traduisait : termes de métaphysique. Oxford. de Meilcour. Je croyais que c’était pour comprendre les calculs qui sont tout au long . c’est-à-dire soupirant). extravagance. English Showalter et coll. à un correspondant de Nancy. 1985. outre un théâtre de marionnettes. mais que la certitude d’être aimé aide à les soutenir ».Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 73 3. lorsque tout s’oppose à sa félicité ? Je crois. une petite salle de théâtre. Le 11 décembre 1738. . (1735). p 211 Les commentaires sur les livres que chacun lit constituent un élément important de la conversation pour l’élite sociale du XVIIIe siècle. et qu’elle lisait en français. Garnier-Flammarion. Correspondance de Mme de Graffigny. Dans Les Égarements du cœur et de l’esprit. 1985. t. le romancier Crébillon fils met en scène de tels échanges entre le héros Meilcour et une inconnue dont il est passionnément amoureux (« amant » au sens du XVIIIe siècle. Activités intellectuelles Le témoignage de l’écrivain * La lecture La lecture à voix haute constitue une des activités préférées des réunions dans les châteaux. Hortense de Théville. l’histoire d’un amant malheureux. Jean Dagen. Paris. lui dis-je. Cela est réellement étonnant. ou Mémoires de M. est aménagée. répondit-elle. Claude Prosper Jolyot de Crébillon. et qu’une passion mutuelle ne soit pas le comble du malheur. rien ne l’arrêtait. sans doute. me demanda-t-elle. Nous avons. un témoin raconte à un ami intime comment Mme Du Châtelet elle-même (« la dame de céans ») intéresse ses invités. qui prétend démontrer que les habitants de Jupiter sont de la même taille qu’était le roi Og dont l’Écriture parle […] Je ne sais si cela t’amusera. la décrit. répondis-je. I. repris-je. * La passion du théâtre Au château de Cirey. quand j’ai vu que le livre était écrit en latin. éd. surnommé Panpan. qu’on souffre de tourments affreux. 107. que transforment Émilie Du Châtelet et Voltaire pour y vivre ensemble. mais nous nous en sommes fort divertis en admirant la folie d’un homme qui emploie tant de temps et de travail pour apprendre une chose si inutile. Il l’est. Ce matin. la dame de céans a lu un calcul géométrique d’un rêveur anglais. interrompu votre lecture. C’était. Comment peut-il donc être à plaindre. Le livre qu’elle avait quitté était encore auprès d’elle. lui dis-je ? Pensez-vous donc. qu’il suffise d’être aimé pour être heureux. son ami intime Devaux. nombres. Mme de Graffigny. Les Égarements du cœur et de l’esprit. dans son château de Cirey. encore visible dans les greniers du château. un philosophe allemand (et non anglais comme le dit la lettre). Le roi Og est un géant de la Bible. répondit-elle. p. Une amie de passage. Il n’est pas aimé.

c’est-à-dire à midi. 74 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le théâtre est fort joli. Nous recommençâmes à chanter jusqu’à sept. Les décorations sont en colonnades. t. Cela dure jusqu’à deux heures. English Showalter et coll. Un théâtre et une salle de marionnettes. Correspondance de Mme de Graffigny éd. deux actes d’opéra. Demain à notre coucher. Nous fîmes une répétition de L’Enfant prodigue jusqu’à six. I p. car elle y fit faire pour moi toutes les opérations de cette machine infernale que j’ignorais. Nous nous mîmes à table (pour souper). Mme Du Châtelet m’envoya proposer de chanter avec elle. bon acteur et bon musicien. Bref. Nous en sortîmes à une heure après minuit. nous restâmes à chanter deux opéras et demi. sept heures du matin. et le bord sur lequel on s’appuie est garni aussi. Nous commençâmes à neuf heures du soir L’Enfant prodigue. Nous commençâmes donc à représenter sur le théâtre les deux pièces. Nous chantâmes Torsis et Zélie : voilà six actes avec le prologue. Elle m’en fit les honneurs.. Le fond de la salle n’est qu’une loge peinte garnie comme un sopha. la Grosse et moi. On s’habilla ensuite pour aller jouer. jusqu’à sept heures du matin. Correspondance de Mme de Graffigny éd. Nous revînmes à quatre. oh. je vous conterai notre mardi-gras. Ma foi. Elle me permit donc d’aller me coucher après avoir fait des ris immodérés l’un et l’autre sur le ridicule de passer sa nuit à chanter des opéras. Desmarets. . le lundi-gras. English Showalter et coll. Total six et cinq et deux font treize actes. Donc.. À deux heures et demie nous en sortîmes : tout le monde tombait de fatigue et de lassitude. à cinq heures à la bougie. L’Enfant prodigue et Le Comte de Boursoufle sont deux pièces de Voltaire. tu sais tout. 228. avec des pots d’orangers entre les colonnes. font 34 actes depuis midi jusqu’au lendemain. mais la salle est petite. c’est drôle ! Mais qu’y a-t-il d’étonnant ? Voltaire est aussi aimable enfant que sage philosophe. et trois font vingt et un. Francoeur et Rebel (1728). 315-316. un officier ami de Mme de Graffigny. Oxford 1985. Mme de Chambonin. nous nous levâmes d’assez bonne heure. fait le récit de la journée et de la nuit du 9 février 1739. Il faut que tu saches que je meurs d’envie d’y retourner. I p. Torcis et Zélie est une tragédie lyrique (sorte d’opéra) de La Serre. invité à Cirey en même temps qu’elle. n’ayant que sa petite chienne pour auditoire. elle. Elle me proposa ensuite de monter à cheval avec elle. Somme totale : 21 mentionnés ci-dessus et deux opéras et demi pendant la nuit. J’oublie de vous dire que nous dinâmes. Oxford 1985. Tu veux tout savoir. La « grosse » est une voisine. et fûmes nous coucher. Mme Du Châtelet me proposa d’aller l’accompagner [pour chanter] deux opéras : j’y fus. d’un bout à l’autre. j’ai envie de dormir. suivie du Comte de Boursoufle en trois actes : treize et cinq font dix-huit. Non j’oubliais encore quelque chose. Nous souhaitâmes alors le bonjour à toute la maison. invitée au château. Nous fûmes voir une forge qui est à une demi-lieue. t.

temps où les impressions se font plus vives et plus profondes. Quelques soins que l’on prenne de l’éducation des enfants. en les faisant passer de la mère aux enfants […]. ce sont des avis que vous donne une amie. l’on n’a d’attention que pour les hommes . un certain détachement des biens matériels qui caractérisent la vraie noblesse. moral et sociable. que les parents peuvent enseigner. de l’estime des autres. la force de caractère.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 75 * L’éducation La marquise de Lambert. ce ne sont point des leçons sèches qui sentent l’autorité d’une mère . avoir d’excellents gouverneurs . qui étant prises ordinairement dans le peuple leur inspirent des sentimens bas. et qu’il faut apprendre à se comporter en honnête homme. Rien n’est donc si mal entendu que l’éducation qu’on donne aux jeunes personnes . Où trouve-t-on des hommes assez au- dessus des autres pour être dignes de les conduire ? cependant les premières années sont précieuses. Il n’y a que deux temps dans la vie. ils ont plus songé dans vos premières années à la science de l’esprit qu’à vous apprendre le monde et les bienséances. la conception intelligente de la religion. on fortifie leur amour propre . On a dans tous les temps négligé l’éducation des filles . mais elle la rejoint dans l’affirmation de la nécessité de la rigueur morale. la cohérence des choix de vie et l’indépendance intérieure. Marquise de Lambert. Copie manuscrite de la Bibliothèque nationale de France. Pour y suppléer voici mon fils quelques préceptes qui regardent les mœurs . pour la rendre utile. si auparavant on n’a contracté une forte habitude avec elle. Mme de Lambert critique vivement le peu d’intérêt qu’on porte dans son milieu à l’éducation féminine. la vérité nous abandonne. où la vérité se montre utilement à nous. C’est cette leçon de « mœurs ». Le point important est que les mères elles-mêmes transmettent à leurs filles les grandes vertus. qu’elles font le bonheur ou le malheur des hommes. Quoique deux hommes célèbres aient eu attention à votre éducation par amitié pour moi. qui tous les jours sentent le besoin de les avoir raisonnables . fidèle aux principes du christianisme. Mme de Lambert met sa fille en garde contre les agréments superficiels et souvent trompeurs de la vie mondaine (« le monde ». Dans le temps des passions. s’oppose à Mme Du Châtelet dans sa mise en garde contre les plaisirs et dans son éloge de la religion. et comme si les femmes étoient une espèce à part. pour les familles (« les maisons ») et pour les personnes. on les livre à la mollesse du monde et aux fausses opinions. . on ne leur donne jamais de leçons de vertu ni de force . et surtout d’une véritable formation des femmes. elle est toujours très imparfaite . Mme de Lambert. et notamment les mères. que l’éducation des enfants leur est confiée dans la première jeunesse. lisez-les sans peine . il y a une injustice ou plutôt une folie à croire qu’une pareille éducation ne tournera pas contre elles. et qui mettent la superstition a la place de la religion ? Il fallait bien plutôt penser à rendre héréditaires certaines vertus. p. cependant obligés de suivre l’ordre des études établi dans les collèges. A l’intention de sa fille. puisqu’elles assurent le mérite des autres. que c’est par elles que les maisons s’élèvent ou se détruisent . et où les prendre ? à peine les Princes peuvent-ils en avoir et se les conserver. dans la vieillesse pour nous consoler. 61-62. Avis d’une mère à son fils. on les destine à plaire . Que veut-on qu’elle leur inspire puisque dès l’enfance on les abandonne elles-mêmes à des gouvernantes. « les maximes du siècle »). il faudrait. Elle propose une idée du bonheur qui est fondée sur la vertu. qu’on est uni à elles nécessairement par les alliances. elle explique que les leçons des maîtres (« gouverneurs ») même les meilleurs. qui est proposée dans son milieu. Elle en souligne les conséquences pour la société. et qui partent du cœur. dans la jeunesse pour nous instruire. ne suffisent pas. on les abandonne à elles-mêmes sans secours. qui réveillent toutes les passions timides. animatrice d’un cercle prestigieux et réputée pour ses qualités de toutes sortes (voir plus haut) est un modèle pour les familles nobles du XVIIIe siècle. A son fils. c’est-à-dire de bonne conduite. on ne leur donne de leçons que pour les agréments . Elle a rédigé pour son fils et pour sa fille des conseils de vie (publiés en 1726 et 1728). sans penser qu’elles composent la moitié du monde.

philosophiques et picturaux. on remarque que ce tableau est empreint de l’influence hollandaise du XVIIe siècle. National Gallery of Scotland. a souvent représenté le thème de l’enfance. huile sur toile. et nous désespèrent dans leur perte. que ce soit par des peintures ou des dessins. Quel sera le principe de ce sentiment ? La religion. et leur raison leur ordonne aussi de quitter. Edinburgh Greuze a peint un jeune garçon qui lit ou peut- être apprend une leçon. en vous unissant à Dieu. p. Emilie Du Châtelet écrit. Une jeune personne qui entre dans le monde a une haute idée du bonheur qu’il lui prépare : elle cherche à la remplir.. elle espère un bonheur parfait . tombent dans un grand vide en avançant dans l’âge : le monde les quitte. ma fille. c’est la source de ses inquiétudes : elle court après son idée. Bien que l’auteur ait peint cette œuvre à la fin de son séjour en Italie. [ …] Marquise de Lambert. . 62. alors toutes les vertus couleront de cette source .5 cm x 49 cm. ne nous satisfont point dans leur possession. 1 à 10. Les détails techniques de ce tableau sont remarquables tel l’aspect tridimensionnel du livre chevauchant la table. Jean Baptiste Greuze (1725-1805). de s’assujettir extérieurement aux bienséances : ce sont les sentiments qui forment le caractère. que les obliger à faire leur devoir . Quand elle sera gravée dans notre cœur. Avis d’une mère à sa fille. En effet. la société du XVIIIe siècle porte un regard nouveau sur les enfants qui deviennent des sujets littéraires. 1757.] Les femmes qui n’ont nourri leur esprit que des maximes du siècle. pour son fils : dans la préface de ses Institutions de Physique de 1740. elle vous réconcilie avec le monde et avec vous-même. 76 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Il ne suffit pas. elle aussi. Greuze. L’auteur est très habile pour rendre les textures comme par exemple les cheveux et la peau du jeune garçon ou bien encore les détails de sa veste et de ses manches. Les plaisirs du monde sont trompeurs : ils promettent plus qu’ils ne donnent . et console de tout . pour être une personne estimable. elle s’adresse directement à ce dernier pour qui elle a écrit cet ouvrage. il faut en montrer les raisons et les motifs. Le témoignage du peintre Jeune garçon lisant. Citons en exemple la littérature produite par Madame de Lambert. le présent des chagrins et l’avenir des craintes. qui gouvernent la volonté. La religion seule calme tout. c’est ce qui fait la légèreté et l’inconstance. Copie manuscrite de la Bibliothèque nationale de France. [. et donner du goût pour ce que l’on conseille. ils nous inquiètent dans leur recherche. il faut le leur faire aimer : l’autorité est le tyran de l’extérieur. qui répondent de la réalité et de la durée de toutes nos vertus. tous les devoirs se rangeront chacun dans leur ordre. qui conduisent l’esprit. qui n’assujettit point le dedans.. Quant on prescrit une conduite. A quoi se prendre ? Le passé nous fournit des regrets. Ce n’est pas assez pour la conduite des jeunes personnes.

opéra comique de Païsiello. ont bénéficié d’une restauration récente (1999). Après de longs travaux de restauration. comme lui. qui adorait. Marie-Antoinette demande à Richard Mique de s’inspirer des plans de la salle de théâtre du château de Choisy construite par Gabriel pour Madame de Pompadour. ainsi que des périodiques qui résument surtout les nouvelles productions. où il fit sa résidence principale avec Emilie Du Châtelet entre 1734 et 1744. Ces constructions vont de la simple estrade posée dans un salon ou une orangerie à une véritable salle de spectacle avec machinerie. Marie-Antoinette prit des cours de comédie quand elle était encore à Vienne pour parfaire son français. Les travaux. sont achevés en août 1779. collections de romans ou de récits de voyage. leurs amis. De là vint son goût pour le théâtre. tenaient également des rôles ou constituaient le public. très coûteux. En 1777. permanentes ou provisoires. Versailles. le théâtre de la Reine a été rouvert au public en juin 2006. S’y ajoutent les frais entraînés par le goût du théâtre de société : les plus importants concernent des constructions. peints sur papier marouflé. font partie des signes extérieurs de richesse. anthologies poétiques. Leurs hôtes de passage. d’après la pièce de Beaumarchais. Bibliothèques de châteaux Pas un château qui n’ait sa bibliothèque. jouer la comédie. L’achat de livres et l’abonnement aux périodiques constituent des dépenses importantes pour les gens de qualité. quelques acteurs professionnels invités tout exprès. Ce théâtre est sans doute le plus ancien théâtre privé conservé en France. le théâtre était également un passe-temps apprécié de l’aristocratie. Il y faisait représenter ses propres pièces. Théâtre de Voltaire à Cirey C’est Voltaire qui fit aménager un petit théâtre dans les combles du château de Cirey. En France. médicaux ou agronomiques. ainsi que les ouvrages de synthèse qui dispensent de réunir de nombreux volumes spécialisés : encyclopédies. . Le cadre de scène et les décors. destinées à accueillir les représentations privées où jouent les châtelains. prenant aussi sa part comme acteur ainsi qu’Emilie. et les livres. voire les habitants du village. Sont achetés de préférence les livres utiles pour l’éducation des enfants à domicile. commencés en juin 1778. recueils de conseils juridiques. ainsi que des pièces qu’elle jouait en famille. leurs enfants. propriété du marquis du Châtelet. grande ou petite : la maîtrise des connaissances contemporaines fait partie des privilèges de l’élite sociale. La Reine joua son dernier rôle le 15 septembre 1785 dans le Barbier de Séville. « histoire générale ».Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 77 Le témoignage des lieux Théâtre de Marie-Antoinette à Trianon.

3 cm . 78 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Le témoignage des archives (fonds Malon de Bercy. 34 . 9 mai 1781.Dix de pique. Cote : 46 J 172.3 cm . : 12. L. Cote : 46 J 172. L. L. : 11. 2 mars 1780. 40.Je soussigné.:11.8 cm.Mémoire d’ouvrages de menuiseries fait par l’ordre et pour Monsieur de Bercy.4 cm.: 17.1 .Madame de Bercy dont l’abonnement à la feuille du consommateur est fini avec l’année dernière doit pour son réabonnement. 33. L. 42. neveu de Mademoiselle Gaude. Cote : 46 J 170. Trésorier de la L. H. AD 94) 32. : 18.: 17. : 24. Sans date. H.. Cote : 46 J 172.1 cm. Feuille imprimée et manuscrite (quittance sur le recto). Feuillet manuscrit et relié par quatre ficelles (mémoire sur le recto verso et sur le recto de la page 3). : 27 . H.: 33. H. Feuille imprimée et manuscrite (quittance sur le recto).6 cm. Cote : 46 J 172. Feuillet manuscrit (mémoire sur les deux rectos verso).. L. 25 juin 1768.: 21. Carte à jouer (carte à jouer au verso inscrite au verso). Feuillet manuscrit (liste sur le recto verso et le recto de la page 3).5 cm.Quittance de souscription. Cote : 46 J 176.:11. 36. 38. Feuille imprimée et manuscrite (quittance sur le recto). : 19 cm. Feuille manuscrite (reçu sur le recto). 1er mars 1781. 17 avril 1780.3 cm .Journal de Paris. : 8. Juin 1775 [réparations du théâtre].5 cm.3 cm . : 8.1 cm . 35. Cote : 46 J 176. L. Histoire universelle. L. : 17.: de la Candeur. 41. H. . H. H.5 cm. 28 avril 1782. : 23. H.: Marquis de Bercy. L. H. Feuille imprimée et manuscrite (quittance sur le recto).Catalogue des livres de mon fils.3 cm . 1755 [réparations du théâtre].3 cm . L. Carte à jouer (carte à jouer au verso inscrite au recto). : 5. 39.Fournis à Monsieur le Marquise de Bercy par Bouzu. [livres] Feuillet manuscrit (Facture recto-verso et verso).Huit de pique.Mémoire d’ouvrages de menuiseries faite et fournie pour Monsieur de Bercy.Quittance générale. H. Cote : 46 J 173. : 18. Cote : 46 J 172.5 cm. Cote : 46 J 170. : 5. 37. 11 mai 1781. Livraisons de l’Encyclopédie poétique.4 cm .: 19. L. Cote : 46 J 172. L. : 17.4 cm.4 cm.6 cm. Adjoint du F.:13. H. 6 avril 1780.

Les domestiques m’affectionnèrent tout d’un coup . Marivaux romancier donne la parole à un paysan. se levait après-midi […] Du reste. Paris. on aperçoit une fontaine de cuivre qui servira plus tard de sujet à une nature morte du même nom. Il n’était question que de Jacob pendant les cinq ou six premiers jours que je fus dans la maison. Grâce aux femmes de chambre de la maîtresse de maison (« ses femmes ») il fait sa connaissance. Maîtres et domestiques Le témoignage du peintre La Pourvoyeuse. L’auteur manifeste un intérêt particulier pour les personnages de modeste condition. ou comme un sujet d’amusement. je n’ai jamais vu une meilleure femme . Jean-Baptiste Chardin (1699-1789). A son arrivée à Paris. Ma maîtresse même voulut me voir. C’était une femme qui passait sa vie dans toutes les dissipations du grand monde. je disais hardiment mon sentiment sur tout ce qui s’offrait à mes yeux . .Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 79 4. ses manières ressemblaient à sa physionomie qui était toute ronde. se couchait à quatre heures du matin. 1739. qui finira. Dans Le Paysan parvenu. Dans le fond de cette scène. cette composition de Chardin serait en fait une représentation de son propre appartement. les ascensions sociales fulgurantes sont considérées comme un désordre. 38 cm x 47 cm. huile sur toile. datées de 1738. dans le portrait de Marianne Loir. par devenir le seigneur de son village. grâce à un riche mariage. il découvre la vie de domestique dans une maison « du grand monde » au nombreux personnel. soupait en ville. On remarque comme le bleu éteint du tablier de cette servante n’a rien à voir avec le bleu éclatant de la robe d’Emilie Du Châtelet. sur le récit que ses femmes lui firent de moi. et se trouvant l’une à Berlin et l’autre à Ottawa. Reprenant les structures des peintres hollandais. musée du Louvre. situé rue du Four à Paris. Le témoignage de l’écrivain Correspondance et littérature Au XVIIIe siècle. qui allait aux spectacles. Il existe deux autres versions de ce tableau. et ce sentiment avait assez souvent un bon sens villageois qui faisait qu’on aimait à m’interroger. Jacob. venu de Champagne à Paris. ce qui constitue une nouveauté : en effet les domestiques n’apparaissaient que très rarement dans les représentations de l’époque. qui présente beaucoup d’agréments. Je fus fort bien venu dans la maison de notre seigneur.

prise pour ma femme de chambre. dans lesquelles elle parlait de moi de la façon la plus insultante. c’est M. ne se formalisait de rien. Ah ! le bon pain ! Je n’en avais jamais mangé de meilleur. tout y faisait entrer en goût. avec de grands défauts. 1992. Classiques Garnier. Classiques Garnier. mais moi je me souviens très bien de la vôtre. Enfin c’était un caractère sans façon. Si vous en trouviez un qui dît la messe cela n’y gâterait rien mais c’est une circonstance étrangère. Etre bien nourri : c’est la première attente des domestiques des maisons riches. qui ne manque ni d’esprit ni de talent pour les vers mais bien de reconnaissance pour ses bienfaiteurs. abrégeant les respects des uns. et du pain à discrétion. de plus ragoûtant . une bouteille de vin presque pleine. c’est tout ce que je puis faire. 49. par bonté pour lui. Je vous supplie si vous savez quel discours il tiendra sur Cirey de m’en informer. Paris. je ne puis garder ni l’un ni l’autre. les révérences des autres . Détail amusant : Mme Du Châtelet. Marivaux. on ne faisait point de fautes capitales. 200-201. travaille aussi au château comme maître particulier (« précepteur ») du fils des Du Châtelet (futur ambassadeur qui sera guillotiné pendant la Révolution) : il a été renvoyé avec sa sœur. 10-11. Je le souhaite. de plus blanc. Linant. 1992. Éd. très pieuse (« dévote ») comme les maîtresses de maison. mais quoi qu’il en soit. sans doute pour accroître le prestige de son château en le dotant d’un aumônier particulier. Je suis charmée que le commerce de M. Linant. il n’y avait point de réprimandes à essuyer . le P. Marivaux. Vous verrez peut-être à Paris un homme que j’ai été bien affligée de mettre en dehors de chez moi. lui fait le meilleur accueil. aussi était-il de la façon de Catherine. Thiriot. grand ennemi du catholicisme. Pour moi. 80 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Elle était bonne. Mais les choses ne vont pas toujours pour le mieux entre maîtres et domestiques. cela est bien décidé. Je souhaite qu’ils soient plus heureux ailleurs. La sœur est une malheureuse. le même personnage de Marivaux. 1958. Dans le même roman. p. préférerait que le maître soit un prêtre.t. p. Il m’est tombé entre les mains des lettres de sa sœur que j’avais. monsieur. Avec elle. arrive dans un nouvel emploi. Jacob. mais le frère. Je ne sais si son frère est son complice. I . Theodor Besterman. la franchise avec elle tenait lieu de politesse. peut encore se corriger peut-être. Oh ! l’excellent repas que je fis ! la vue seule de la cuisine donnait appétit de manger . p. . Il paraît que jusqu’à présent c’est un très bon sujet. Frédéric Deloffre et Françoise Rubellin. Le Paysan parvenu. La cuisinière Catherine. Lettres de la marquise Du Châtelet. je la suivis dans sa cuisine. Plus tard Voltaire. Paris. éd. Je vous laisse le maître de ses appointements. pour qu’il recrute à Paris un nouveau maître. En octobre 1737 Mme Du Châtelet a dû renvoyer sa femme de chambre qui a manqué de respect (et de discrétion). de V[oltaire] et de vous soit renoué. Ed. qui est totalement détachée de la religion. où elle me mit aux mains avec un reste de ragoût de la veille et des volailles froides. entretiendra aussi dans son château de Ferney un aumônier. généreuse. Le frère de cette domestique. familière avec ses domestiques. Genève. il n’y avait qu’une main dévote qui pût l’avoir pétri . Vous savez bien à peu près ce qu’il me faut. elle aimait mieux qu’une chose allât mal que de se donner la peine de dire qu’on la fît bien. mais ce dont je vous prie c’est de me chercher un précepteur pour mon fils. et je suis persuadée que vous êtes très capable de me choisir un homme tel qu’il me faut. Frédéric Deloffre et Françoise Rubellin. Adam. Le Paysan parvenu. ne voulant rien épargner pour l’éducation de mon fils. il faut bien des attentions pour faire un pain comme celui-là . Vous prétendez avoir oublié mon adresse. Mme Du Châtelet écrit à un ami de Voltaire.

Je sous économe de l’Hôpital Général de Paris. On peut l’imaginer comme celle que l’on aperçoit sur le tableau de Chardin. cuisinier.52. ou un serviteur. AD 94. 46 J 171 . l’on compte quarante-trois passages du médecin (doc. au dos d’une carte à jouer (doc.47. 25 octobre 1758. Mémoire des journées qui ont été faites dans le parc de M. 49). Pour ce qui du patronage. en échange de gages et d’autres avantages en nature (logement).53.51. 46 J 172 . AD 94. Recto roi de trèfle. 50-51) sont nombreuses et coûteuses. Quittance de capitation des domestiques. 53) ou des pensions des domestiques malades ou retirés dans des hospices. 1722. exploit du 5 octobre 1770. en l’absence d’eau courante. Mémoire de chirurgie pour la maison de Monsieur de Bercy pendant l’année 1772. AD 94. Les visites médicales (docs. 46 J 172 . Chez les Bercy. sur les deux mois de janvier et février. 48) alors qu’Etienne Percy. 19 mai 1780. AD 94. 46 J 171 . 46 J 171 . par la porte. AD 94. 1764. le 11 mars payé 180 livres ayant retenu 20 livres pour cause de deffaut de fournitures de légumes. de Bercy.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 81 Le témoignage des archives (fonds Malon de Bercy. Les documents ici présentés permettent de mieux cerner ce qu’était leur vie mais aussi les relations entre maîtres et domestiques. 2 janvier 1790. Les rôles de la domesticité sont variés : serviteur. aux articulations… ou encore à des blessures plus singulières comme ce cocher mordu par un cheval (doc. 50). le salaire annuel d’un ouvrier qualifié). 44). . AD 94. par le paiement de la scolarité des enfants pauvres (doc. cocher. et surtout une fontaine qui à elle seule vaut un quart du tout (deux cents livres. AD 94. 46 J 180 . Elles peuvent être issues de demandes particulières comme c’est le cas avec cette demande de prise en charge pour une petite fille aveugle. L’assistance patronale se retrouve également dans les soins médicaux engagés pour les domestiques. 52). AD 94.43.48. support fréquent de petits mots. Mémoire de douze enfants les plus pauvres de la paroisse de Conflans. impôts ensuite retenus sur les gages. 46 J 171 . est une personne qui travaille dans la demeure de son employeur.46.50. 46 J 177 . 51). On y trouve cinquante-sept pièces différentes dont dix-sept casseroles. ancien portier a cent cinquante livres (doc. Je économe de l’Hôpital Général de Paris. il y a une véritable politique d’assistance et de prise en charge de l’enfance à la mort. Chambre civile pour le sieur Gautier jardinier (…) contre Messire de Malon de Bercy. On remarque que les domestiques sont exposés à des blessures « professionnelles » aux mains et aux pieds. jardinier…Chacun de ces gens de maison contribue au niveau de vie et au raffinement des familles qui les emploient. verso Marie Julienne Mahué aveugle née âgée de 18 mois (SD). AD 94. 46 J 180 . 47). 16 juillet 1780. comme ce pointage des journées de travail des employés occasionnels (doc. en activité. la tâche incessante du portage de l’eau. la gestion de « l’office » demandait une tenue de compte rigoureuse. AD 94. Dans une maison nombreuse comme l’était celle des Malon de Bercy. en 1772. 46 J 180 Par définition un domestique. Les pensions de retraite accordées par les Bercy équivalent au salaire annuel normal de l’intéressé. La servante Renée Aimée Petit n’a que cent livres (doc. 43).44. Ces pratiques d’assistance revêtent différentes formes. la Salpêtrière pour les femmes. AD 94) .45. dénombré avec le système simple mais précis des bâtons pour un total de cent vingt-neuf journées « et 1/3 » ou cet « état de la batterie de cuisine » de 1743 (doc. palefrenier. Mémoire des soins et attentions que j’ai eu pour la maison de Monsieur de Bercy. On note la pension moins élevée pour les femmes que pour les hommes. Elle nous rappelle. Bicêtre pour les hommes. Etat de la batterie de cuisine de Bercy 1743. au château de Bicestre. 1770. dont il est vrai vingt-cinq visites pour le fils de la maison durant les seize jours que lui dure sa « roujeolle » (ligne 1). AD 94. taille ou capitation (doc. 46 J 180 . La Pourvoyeuse.49. L’Etat monarchique profite de cette omniprésence du lien patronal pour charger les maîtres du paiement de l’impôt de leurs domestiques.

nom en lettres d’or Gilet peut-être de domestique. Le témoignage des objets Portefeuille de Pâris de Bollardière. cuir et soie bleu. condamné pour mauvais entretien de son potager et « déffaut de fournitures de légumes » . (doc. en velours bleu (début XIXe siècle ?) . ce qui a obligé le régisseur à en acheter sur le marché. 45).46). comme celui engagé par Nicolas Charles de Malon. 82 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Les relations entre maîtres et domestiques ou salariés peuvent parfaitement devenir conflictuelles. jardinier » (doc. contre « le sieur Gautier. Un procès n’est jamais exclu.

Neigungen und Leidenschaften haben. Über das Glück philosphieren 5.” Emilie Du Châtelet. p. an Illusionen glauben können. 4 1. Les Belles Lettres. Das Glück mit Voltaire 2. Die Bibliothek der Philosophen . tugendreich sein. Paris. gesund sein. EINE PHILOSOPHIE DES GLÜCKS “Um glücklich zu sein muss man seine Vorurteile loswerden. Discours sur le bonheur. Dem Tod ins Auge sehen 3.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 83 V. 1961. Das Glück in der intellektuellen Arbeit 4.

Heute liest man vor allem seine Erzählungen in Prosa. 1714 war es der Landwohnsitz einer hohen Persönlichkeit. der in der Aristokratie modisch war. der Mitglied des Königsrats und Finanzintendant war. Das Glück mit Voltaire Voltaire par Largillière. die zum gröβten Teil wie Candide (1759) zum Alterswerk gehören. EINE PHILOSOPHIE DES GLÜCKS 1. Gemälde (Reproduktion): Schlafzimmer von Voltaire in Ferney. anonyme kolorierte Grafik. in dem sie dank ihren Beziehungen seine Wahl in die Académie française und seine Ernennung zum offiziellen königlichen Geschichtsschreiber gefördert hat. der immer noch François Arouet genannt wurde. Eine ähnliche Leidenschaft für das Theater einigte beide junge Leute. lud Caumartin den ganz jungen Mann ein. der Pariser Notar war. dass er dieses Gemälde seiner damaligen Geliebten Suzanne von Livry schenkte. Voltaire teilte die meisten Neigungen und Gedanken von Frau du Châtelet. Voltaire war der berühmteste europäische Schriftsteller des 18. geistreichen und eloquenten Werke. Als Kunde von Voltaires Vater. Jahrhunderts. die wahrscheinlich einen wahren intellektuellen Einfluβ auf ihn ausübte. Dieses heute verschwundene Schloss. 1718 (Musée Carnavalet) 1718 ist Voltaire bereits mit vierundzwanzig Jahren ein berühmter Dichter. um sich in diesem Schloss während des Sommers aufzuhalten. wurde von François I. indem sie ihn mit dem Gedanken von Newton und mit den wissenschaftlichen Neuerungen bekannt machte und ihn zu einer kritischen Betrachtung der Bibel veranlasste. Voltaire machte dort die Bekanntschaft des Vaters von Emilie du Châtelet. malen. Das Schloss von Villecerf. 84 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet V. Sie half ihm auch bei seiner Karriere. . in der Nähe von Fontainebleau gebaut. Das 600x500 große Gemälde wird in dem Voltaire-Institut und Museum in Genf aufbewahrt. Aber auch als Historiker schafft er ein groβes Werk und wurde allmählich der geschätzteste Philosoph der Aufklärung. auch Schloss Saint-Ange genannt. vor allem dank seiner überall mit groβem Erfolg gespielten Tragödien und dank seiner anderen in Versen verfassten. BNF Graphik Va-1(3) folio. Es existieren mehrere Abbildungen und gravierte Reproduktionen davon. Er lässt sein Porträt von dem Maler Nicolas von Largillière (1656-1746). Louis Urbain Lefèvre de Caumartin. Es heißt.

la mère est allée se coucher parce qu’il faut bien se coucher.. surtout quand on veut ne pas faire un second affront à l’ancienne Rome et au théâtre français. le Marquis d’Argenson. das er prunkvoll umbauen ließ wie er das Schloss von Cirey verwandelt hatte. um dort mit Emilie du Châtelet zusammen zu leben. elle a eu un petit besoin. deren Künstler unbekannt ist. BNF estampes Va-1 (3) folio Voltaire überlebte Frau du Châtelet fast um dreißig Jahre. gravure anonyme coloriée. Ce petit besoin était une fille qui a paru sur le champ. à Lunéville. on l’a étendue sur un livre de géométrie in quarto. il m’a fallu faire un Cicéron. elle vous écrirait. Der Ruhm des alten Schriftstellers zog hierher eine Menge von Besuchern an. aimez Cicéron de tout votre cœur : il était bon citoyen comme vous et n’était point maquereau de sa fille comme l’a dit Crébillon. die aus ganz Europa kamen um sich von ihm beraten zu lassen. Nach seinem Tod (1778) wurde aus diesem Zimmer eine Art Denkmal mit einem Grabmal (links auf der Grafik) gemacht: Dies stellt diese in der Nationalbibliothek aufbewahrte kolorierte Gravur. Lettres de Voltaire A d’Argenson. et moi. Mille respects. 4 septembre 1749 « Ce petit besoin était une petite fille » (BNF. dann in Genf und schließlich die letzten zwanzig Jahre seines Lebens ganz in der Nähe dieser Stadt aber im französischen Teil und zwar im Schloss von Ferney. V . que cette nuit. 4 septembre 1749 Madame Du Chastellet vous mande. M. de Voltaire.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 85 Chambre de Voltaire à Ferney. Er verbrachte einige Zeit in Preußen bei König Friedrich II. Pour moi qui ay accouché d’une tragédie de Catilina. et griffonnant quelque pancarte newtonienne. Er hatte in seinem Schlafzimmer das Porträt von Frau du Châtelet aufgehängt. dar. p. um ihm zu huldigen oder um ihn einfach zu sehen. Jahrhunderts lange begleitet hat. étant à son secrétaire. Elle n’a mis au monde qu’une petite fille qui ne dit mot. Et il est plus difficile de faire parler ces gens là que de faire des enfants. Monsieur. et si elle ne dormait pas. ms fr 12938. 320) A M. Das Schloss von Ferney (heute Ferney-Voltaire im Departement von Ain) ist vor kurzem von dem französischen Staat zurückgekauft und in ein Museum verwandelt worden. Dieses Grabmal zeigt deutlich den Kult. je suis cent fois plus fatigué qu’elle. Conservez moi vos bontés. un César. der das Gedenken an den berühmten Schriftsteller des 18.

Les redites. Ah ! mon cher ami. les indications « sur la mort de madame Du Châtelet ». La longue phrase du début de la lettre. Ecrivez- moi par Vassy à Cirey. Du Châtelet pour régler la succession de la marquise.Sur cette lettre (signée « V. très concerté. il insiste sur les qualités exceptionnelles de celle qui a été « son ami de vingt ans ». De là je reviens pleurer entre vos bras le reste de ma malheureuse vie. 24. Ms 7571 (12) Avec un mois de recul. je n’ai plus que vous » (BNF. A Baculard d’Arnaud. Ayez pitié de moi mon cher et respectable ami. 10 septembre 1749 « Ah. signée « V. qui sert d’informateur à Paris à Frédéric II de Prusse. C’est l’occasion pour lui de faire l’éloge d’Emilie et de montrer son vrai visage. dans les cercles littéraires et mondains. Conservez-nous Mme d’Argental. Et pour comble de douleur il faut encore rester un jour dans cet abominable Lunéville qui a causé sa mort. Voltaire commente douloureusement la mort de Mme Du Châtelet en répondant à ses nombreux correspondants. de véritables et profonds liens les unissaient toujours. est conservé à Paris à la Bibliothèque de l’Arsenal. qui ont rarement connu et compris la disparue comme les d’Argental. la liaison publique avec Voltaire continuait. Voltaire avait accompagné Mme Du Châtelet à la cour de Lorraine et ne l’avait pas quittée au moment de son accouchement. écrivez-moi. . Voltaire va séjourner quelques temps à Cirey (« par Vassy ». ». V. Voltaire ayant beaucoup investi dans l’aménagement du château. Le comte d’Argental (1700-1788). Arsenal. Du Châtelet. Une mort affreuse l’a suivi. malgré la passion amoureuse qui l’entraînait vers le marquis de Saint-Lambert. participe aux négociations qui amèneront Voltaire à partir bientôt pour Berlin. ») conservée au département des manuscrits de la BNF. Je vais à Cirey avec M. le cavagnole). mon cher ami. et les deux lignes de références du bas ont été ajoutées ultérieurement. à Cirey. A M. qu’il aida souvent dans leurs difficultés (Voltaire le surnommait. avec sa femme. Baculard d’Arnaud (1718-1807). rassemble toute les répliques nécessaires aux critiques qu’a essuyées Mme Du Châtelet de son vivant (par exemple pour sa passion du jeu. le Comte d’Argental. je n’ai plus que vous sur la terre. Baculard. Le manuscrit de cette lettre. un certain décousu reflètent l’émotion de Voltaire qui écrit en toute hâte. Ainsi. 86 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet A D’Argental. magistrat puis ambassadeur. en haut. jusque pour les circonstances de sa mort. Voilà la seule consolation dont je sois capable. p. 47) Lors de la mort de Mme Du Châtelet à Lunéville. ms fr 12936. Il s’agit de réhabiliter une personnalité souvent décriée et moquée. ses « anges »). 14 octobre 1749 « un très grand homme » (BNF. dans une lettre à un jeune auteur qu’il protège non sans réticences (et avec lequel il se brouillera bientôt). celui d’une intellectuelle passionnée et profonde. fut l’ami intime et le conseiller de Voltaire et de Mme Du Châtelet. village voisin) avec M. Quel coup épouvantable ! Je vous avais mandé le plus heureux et le plus singulier accouchement. Sa douleur s’exprime dans plusieurs lettres à ses amis.

Voilà ce que vous ne m’empêcherez pas de pleurer toute ma vie. qu’il lui adresse en 1748. Et nous assemblons pour lui plaire. en adoptant le ton de la plaisanterie. une femme qui n’a jamais fait de mal à personne et qui n’a jamais proféré un mensonge. je peux à peine sortir de chez moi. et qui avait fait une traduction de Virgile. en 1748. une amie attentive et courageuse dans l’amitié. de Morand. Saint-Lambert était un philosophe. je vous embrasse. et un poète remarquable. ce n’est que pour toi Que ces belles fleurs sont écloses . il se montra compréhensif envers un rival plus jeune et plus attirant que lui. p. Aussi vous pouvez compter que je vous aime bien véritablement. Epitre à Saint-Lambert (BNF. Adieu mon cher d’Arnaud. l’épître. « Voltaire. la liaison de sa compagne avec Saint-Lambert. Les Saisons. devint l’amant passionnément aimé d’Emilie Du Châtelet. alors que sa relation avec Voltaire s’était transformée en amitié et simple compagnonnage intellectuel (leur liaison eut comme conséquence une maternité tardive qui entraîna la mort d’Emilie). qui a écrit des articles pour l’Encyclopédie de Diderot et d’Alembert. une femme qui a traduit et éclairci Newton. C’est ta main qui cueille les roses Et les épines sont pour moi. V. Comme Voltaire. Nous attendons paisiblement Sur le bord de cette fontaine Que notre héroïne revienne De son voyage au firmament . Les fleurs dont Horace autrefois Faisait des bouquets pour Glycère. Le marquis de Saint-Lambert. rencontré à la cour de Lorraine. ms fr 12936. en un mot un très grand homme que les femmes ordinaires ne connaissaient que par ses diamants et le cavagnole. Voltaire le considérait comme le plus grand poète du temps (après lui). sans laisser soupçonner dans la conversation qu’elle avait fait ces prodiges. Utilisant de multiples allusions mythologiques qui soulignent leur commune pratique littéraire et leur . Je vous prie de faire mes compliments à M. Il devait acquérir une réputation européenne avec son grand poème en quatre chants. Saint-Lambert. Je suis très touché de votre sensibilité. Quand Voltaire découvrit. «Mon cher enfant.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 87 « A Monsieur Monsieur d’Arnaud Agent du Roi de Prusse Hotel d’Entragues. 47) Tandis qu’au-dessus de la terre Des aquilons et du tonnerre La belle amante de Newton Dans les routes de la lumière Conduit le char de Phaêton Sans verser dans cette carrière . un officier lorrain. Je suis fort loin d’aller en Prusse. C’est le sens de la lettre en vers. Vous avez un cœur comme il me le faut. Dans ses jardins et dans ses bois.

1734. der heutigen . Wir besitzen mehrere Zeugnisse des Schmerzes.41-42) a été écrit par un secrétaire . beendete Emilie Du Chatelet unter größter Anstrengung ein hochwichtiges intellektuelles Werk. NAF 24342. Brief an Maupertuis. plaira à Emilie quand elle quittera son travail. Emilie est désignée comme « la belle amante de Newton ». absagte. Jahrhundert hoch. sondern auch das ständige Bemühen. plus séduisant. um von ihm hochgelehrten Mathematikunterricht zu erhalten. « notre héroïne ». 48 1734 stirbt Victor Esprit. qui font des bouquets pendant qu’elle ne s’intéresse qu’au mouvement des astres : mais seul le bouquet de Saint-Lambert. was damals noch die internationale Sprache der Forschung war. an dem ich nicht den allergrößten Gefallen daran fände. Die Handschrift von Madame du Châtelet wird in der Handschriftenabteilung der französischen Nationalbibliothek aufbewahrt. in der sie eine Verabredung mit dem berühmten Maupertuis. Sie sah ihn damals fast jeden Tag. Sie zu treffen. folio 34. sollte hintereinander ihre sechs Kinder verlieren). die ihren frühren Tod verursacht hat. « Mein Sohn ist heute Nacht gestorben. und nur wenige Familen blieben verschont (die Tochter der Familie du Châtelet. Voltaire a corrigé de sa main le huitième vers. „Mein Herr. ich bin offen gesagt am Boden zerstört. il décrit avec humour les deux poètes. im Alter von noch nicht einmal einem Jahr nach längerer Krankheit (während der er von der Mutter liebevoll umsorgt wurde). Am Vorabend ihrer Entbindung. Sie können sich vorstellen. unter anderem eine Nachricht. schickte Emilie von Chatelet Anfang September 1749 dem Abbé Sallier ihr Manuskript. Dem Tod ins Auge sehen Aus der Sicht des Briefwechsels Madame du Châtelet. Le manuscrit que nous présentons (conservé au département des manuscrits de la BNF. mein Sohn ist heute Nacht verstorben.“ Frau Du Chatelet . den Madame du Châtelet bei diesem Verlust verspürte. sie zu aktualisieren. Die Kindersterblichkeit war im 18. der nicht nur ein ausgezeichnetes Verständnis von Newtons kompliziert en Gedanken widerspiegelte. ms fr 12269. einem Freund (und zeitweiligen Geliebten) und Mitglied der Académie des Sciences. Leute vorzulassen. dass ich das Haus nicht verlassen werde. das der 1727 verstorbene englische Wissenschaftler Newton auf Lateinisch geschrieben hat. « sur le soir/ Avec un vieux tablier noir/ Et sa main d’encre encor salie ». 88 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet commune culture (directement évoquée par une comparaison entre eux et le poète latin Horace). nämlich die französische Übersetzung der im Jahre 1685 erschienen Principia Mathematica. 42-43. 37-38. f. dass es keinen Augenblick gäbe. das dritte Kind von Herrn und Frau von Châtelet. Da sie befürchtete. Diese Übersetzung wurde mit einem Kommentar begleitet. » BNF. tous deux amoureux d’Emilie. der der Leiter der königlichen Bibliothek (einer öffentlichen Bibliothek. 2. doch ich fühle. werden Sie mich allein antreffen: Ich habe es verbieten lassen. gewissermaβen in dem man die neusten Errungenschaften im Bereich der Mathematik integrierte und sie einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. während ihrer Entbindung zu sterben und ihrer Arbeit zu verlieren. die Herzogin von Montenero. um mir Trost zu spenden. Brief an Abbé Sallier (Übersendung ihres Manuskripts) Dieses Dokument ist vielleicht das bewegendste von allen. Wenn Sie kommen wollen.

5 cm. AD 94) Le marquis et la marquise de Bercy moururent à quelques mois d’intervalle. dans une famille noble.9 . Fr 12267) aufbewahrt. Der letzte Brief. presque vingt ans plus jeune qu’Emilie Du Châtelet. soit habits.“ An Abbé Sallier in der königlichen Bibliothek zu Paris. toute la maison prenait le deuil. : 21. ist ebenfalls in der Handschriftenabteilung der Nationalbibliothek unter der Rubrik (Folio 4. 54. vestes. die Sie mir gegeben haben. culottes. même si elle était en progression. und ich als Ihre ergebene Dienerin versichere Sie meinerseits meiner aufrichtigsten Gefühle. . teilt Ihnen die herzlichsten Komplimente mit. Ich möchte sie bitten. Ich hoffe wohl. Les maîtres devaient pourvoir tous les domestiques et employés en habits noirs. Ils laissaient deux enfants orphelins. Mémoire de fourniture de deux cerqeuilles de plomb fournis à Madame la Marquise de Bercy par la veuve Gaillard. Herr von Voltaire. . damit es gut verwahrt ist und wahrscheinlich auch damit es den Lesern zur Verfügung gestellt wird. à vingt-cinq ans. welche ich für immer haben werde. dass ich noch die Gelegenheit haben werde. Ihnen diese Manuskripte zu übergeben. : 23. diese Manuskripte zu ordnen und in ihre Bestände aufzunehmen. une facture (ici récapitulée dans un memorandum de 1787) pour l’habillement complet de treize personnes. L’espérance de vie moyenne au milieu du XVIIIe siècle. Feuille manuscrite (mémoire recto verso). damit sie nicht verloren gehen. der gerade bei mir ist. 55. Doit Monsieur de Bercy à Blot maître tailleur. 55).: 36 cm . En outre. Le témoignage des archives (fonds Malon de Bercy. le tout pour une somme de près de sept cent cinquante livres (document 54). Cote : 46 J 173. Les grands parents des deux petits les prirent en charge ainsi que la gestion financière de toute leur vie. soit le salaire annuel de dix journaliers agricoles.5 cm. le premier en novembre 1781 à trente-six ans. 19 novembre 1781. et sa sœur Alexandrine. présenta ainsi à Nicolas Charles de Malon « Monsieur de Bercy ». Le seul coût des cercueils des deux époux dépasse le salaire annuel d’un bon ouvrier parisien (doc. der uns von Frau Du Chatelet erhalten bleibt. âgée de dix mois. . tailleur pour homme à Paris. atteignait à peine trente ans. à commencer par les frais liés à la mort de leurs parents. mein Herr. „Ich nehme mir die Freiheit. dass sie nach meinem Tod erhalten bleiben. wo man das Dokument immer noch findet). und dass meine anstehende Entbindung nicht ganz so unheilvoll sein wird. 25 février 1787 [vêtements de deuil] Feuillet manuscrit (facture sur les deux rectos). officiers et domestiques. wie ich es befürchte. H. Dieses Dokument wurde erst 1759 veröffentlicht. la seconde en décembre de la même année. da es mir sehr wichtig ist. : 16. Blot. Charles âgé de deux ans. H.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 89 französischen Nationalbibliothek. Cote : 46 J 180. L. L. Ihnen für diesen Dienst zu danken.

» . ici. propriété située dans le Bois de Boulogne aux portes de Paris). qui le présenta à Mme Du Châtelet en 1734 : Emilie devint son élève et quelques temps sa maîtresse. et à son amie Mme de Saint-Pierre avec laquelle elle sort beaucoup alors. séducteur. devenu lui-même chambellan de Frédéric II. Partisan des idées de Newton. Voyez si vous voulez venir m’apprendre à élever un nome infini à une puissance donnée. au château de Madrid. 90 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 3. Venez à six heures aujourd’hui. En 1736. Mme Du Châtelet fait allusion au point où en sont le maître et l’élève (l’étude des nomes. 1741. ce breton. Ils se rencontrent soit dans des salons amis (ainsi. Madame Du Châtelet à Maupertuis. Appelé ensuite en Prusse par le roi Frédéric II comme plusieurs intellectuels français. mais sans grand succès. département des manuscrits. C’est Madame de Saint-Pierre qui cause tout ce dérangement. qui lui donne des leçons de mathématiques et esquisse avec elle une liaison amoureuse. gravure d’après Tournières (BNF estampes. Fr 12269). « Je ne vais point à Madrid aujourd’hui. Le bonheur dans le travail intellectuel Pierre Louis Moreau de Maupertuis (1698-1759) Portrait de Pierre Louis Moreau de Maupertuis par Daullé. Nous ne pourrons aller que vendredi à Créteil. éléments algébriques). mondain et de caractère difficile se fit remarquer par ses publications et entra à l’Académie des Sciences dès 1723. il se lia avec Voltaire. et elle chercha à l’attirer à Cirey. «Je ne vais point à Madrid aujourd’hui» Au début de 1734. Maupertuis dirigea une expédition officielle au pôle pour vérifier les calculs de Newton sur la forme de la terre. brillant mathématicien. il dirigea l’Académie de Berlin. Une brouille retentissante l’opposa à Voltaire. Je reste chez moi. N3) D’abord officier. Mme Du Châtelet fréquente journellement Maupertuis. A Monsieur de Maupertuis à l’Académie. soit chez Mme Du Châtelet. Les premiers cours de mathématiques de niveau universitaire ont donc été donnés à Créteil dès 1734 ! Dans un des nombreux billets autographes adressés à Maupertuis qui sont conservés (BNF. soit dans le château du Buisson à Créteil où vit sa mère.

Apprenant que sa mère veuve. vous me viendriez voir . dirigée par un autre savant. Il n’y a pas d’autre parti à prendre puisque vous ne voulez pas venir à Cirey. autre savant ami de Mme Du Châtelet. Si vous m’aimiez encore un peu. Une autre expédition. elle va passer une journée à Paris pour aller à l’Opéra. j’en repartirai à six heures du soir pour revenir ici. Département des manuscrits. « Que direz-vous quand… » En septembre 1735. voir son notaire et aussi le mathématicien Maupertuis à qui ce billet est adressé. à la tête d’une expédition scientifique financée par le roi pour préciser la mesure du méridien terrestre. La Condamine. vous voyez que c’est moi qui viens vous voir. elle arrive au plus vite (« en poste ». alla à l’Equateur procéder aux mêmes mesures. selon la médecine du temps (« le 14e » jour). Mme Du Châtelet vit dans son château de Cirey « près Bar-sur-Aube » en compagnie de Voltaire. Fr 12269. ou du moins nous ferons le chemin ensemble. Je vais passer demain vendredi quelques heures à Paris. Mais les deux hommes refusent l’invitation : ils vont partir (toutefois sans l’Italien Algarotti ou Argalotti.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 91 Madame Du Châtelet à Maupertuis. ainsi je repars dimanche. j’irai vous y prendre entre cinq et six et vous reviendrez ici avec moi. Si vous voulez m’attendre au café de Gradot. Adieu monsieur. je n’ai su autre chose que de laisser tout là et de venir tout courant. un pied chaussé et l’autre nu ? On m’a mandé que ma mère était très mal. « Que direz-vous quand vous recevrez une lettre de moi datée de Créteil et que direz-vous encore quand je vous dirai que le devoir m’a fait faire cinquante lieues en poste sans me coucher. Vous connaissez assez ma mère pour cela. De quelque manière que ce puisse être. déduite de calculs mathématiques. Les relations familières dans lesquelles elle est avec Maupertuis expliquent l’insistance de la demande. Septembre 1735. Si je pouvais oublier » La lettre que Mme Du Châtelet avait envoyée à Maupertuis pour le rencontrer pendant son séjour à Créteil n’a pas atteint son but et Emilie est rentrée à Cirey retrouver Voltaire. il faut que je vous voie. qui habite le château du Buisson à Créteil. Mais que ferez-vous à Paris ? Voilà cette pauvre petite Lauraguais morte ! » L’adresse est ainsi libellée : « A Monsieur Monsieur de Maupertuis rue Ste Anne. est gravement malade. Il faut lui porter cette lettre aujourd’hui. qui devait les accompagner) pour le pôle Nord. Ces recherches intéressaient d’autant plus Mme Du Châtelet (et Voltaire) qu’elles devaient apporter la vérification expérimentale de la théorie de Newton sur la forme du globe terrestre. ainsi que Clairault. Elle est heureusement hors d’affaire. autre mathématicien membre de l’Académie des Sciences. et qui la croit toujours à Cirey. » Madame Du Châtelet à Monsieur de Maupertuis « Cirey. Je m’en retournerai de même. Le 14e. . mais repart dès qu’est passé le moment critique de la maladie. Elle essaie de le faire venir dans ce château (à plus de deux cents kilomètres de Paris) en pleins travaux d’aménagement (« tant d’affaires »). Entre temps. dès que le 14e de la maladie sera passé. C’est pourquoi elle demande à Maupertuis des comptes rendus de son expédition. 3 octobre 1735. De plus si vous voulez elle ne saura pas que vous êtes chez elle. Le manuscrit autographe est conservé à la BNF. sans avoir vu son éminent professeur. quelque part où il soit. c’est-à-dire dans des voitures rapides qui relayaient jour et nuit). l’allusion à la mort d’une amie commune dont Maupertuis passait pour amoureux et la citation plaisante d’une chanson populaire (« Un pied chaussé et l’autre nu/ Pauvre soldat d’où reviens-tu ? »). c’est samedi.

J’y avais laissé tant d’affaires que je n’ai rien eu de plus pressé que d’y revenir. Un manuscrit philosophique clandestin Manuscrit clandestin. Vous m’avouerez qu’on y va par des chemins différents. ou simplement critiques. Je n’ai été que six heures à Paris. Des personnages discrets les vendent « sous le manteau ». fabriquent des arguments de la lutte antichrétienne. mais je ne puis m’empêcher de le désirer. mais ce n’est pas moi. année où Gustave Lanson attira . façonnent des commentaires. ou dans l’arrière-boutique des libraires. elle a été cruellement trompée. Vous allez donc vous geler pour la gloire. reproduisent tout à un grand rythme. Pourquoi êtes-vous dans la même maison que Clairault et ne me dites-vous rien pour lui ? Je lui avais aussi écrit de Créteil […] A Cirey. Je serais bien mécontent de vous si je voulais. de métier ou amateurs. le 3e octobre. des « esprits forts ». entretiens. Des copistes. Une des consolations d’un voyage si désagréable était l’espérance de vous voir. Je ne sais si je dois me promettre que vous me rendrez compte de tout ce qui vous arrivera. 92 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Au XVIIIe siècle l’information scientifique se fait dans des cercles qui mêlent activités intellectuelles et activités mondaines. rédigent des raisonnements. Si je pouvais oublier qu’il ne tient qu’à vous d’être à Cirey et que vous n’y êtes pas. La lettre autographe est conservée au département des Manuscrits de la BNF. fol 55 recto) Certains travaux de Mme Du Châtelet ont bénéficié d’un procédé très répandu de son temps : la circulation clandestine d’écrits audacieux. Vous ne vous contentez pas de m’abandonner pour le pôle. mais j’aime mieux vous aimer avec vos torts. je puis bien vous pardonner tout le reste. venir et séjourner. athées. éclairés par la raison et la philosophie. Des réseaux de colportage diffusent cette marchandise dans les ballots de livres imprimés. aller. je vous aurais attendu. Commentaire sur le Deutéronome. pendant qu’elle brûle La Condamine. qui ont pour titres : examens. sur lesquels je comptais bien plus que sur vous. dialogues. traités déistes. sans songer à l’impression. selon l’expression d’époque. Depuis la fin du XVIIe siècle. analyses. de Maupertuis. Depuis 1912. lettres. Imaginez-vous que c’est une colonie que je fonde. hétérodoxes. Il y en aurait qui pourraient penser que puisque je vous pardonne de m’avoir enlevé M. Bibliothèque royale de Bruxelles (ms 15188-15189. Je n’ai été que cinq jours dans mon voyage. dans les cafés à la mode. mais il y avait plus de huit jours que j’étais ici quand votre lettre m’a été renvoyée. je serais bien touchée de la lettre que vous m’avez écrite à Créteil. vous m’enlevez Clairault et Algarotti. etc. S‘il m’en était resté quelque espérance.

et ne vont point avertir les autres de leur bonheur . les malheureux sont intéressants. Ihre gesammelten persönlichen Erfahrungen und Ansichten fasste sie kurz vor ihrem Tod in den „Überlegungen das Glück betreffend“ zusammen. Les gens heureux ne cherchent rien. Bibliothèque Mazarine. Folglich wurde die Frage nach dem erfahrbaren Glück zu Lebzeiten unerlässlich. Je leur soutiens. est remplie d’invraisemblances et d’incohérences. aber auch Zweifel. die physische Verfassung (die körperliche Gesundheit und das Wohlgefühl) mit der gesellschaftlichen (Wertschätzung seitens des Umfeldes) und der sittlichen (Verwerfung der Laster) zu vereinbaren. Sie vertrat eine sachliche Weltanschauung basierend auf gesundem Menschenverstand frei von Vorurteilen und Zynismus. dass die „Liebe zum Studium“ den Frauen viele Möglichkeiten eröffnet. C’est ce dernier manuscrit dont une page est ici présentée (f° 55 r°). Ces Examens de l’Ancien et du Nouveau Testament visent à démontrer par les méthodes de la science des textes que la Bible. Vorahnung eines frühzeitigen Ablebens. Feindseligkeit. Extraits de Madame Du Châtelet. dans une collection particulière à Paris (2 vol. Die Überlegungen zur Rolle der Liebe im Glück lassen einen sehr persönlichne und schwermütigen Ton erklingen. sans doute vers 1742 pendant le long séjour à Cirey où tous deux la lisaient méthodiquement en s’aidant des savantes explications du plus érudit spécialiste de l’époque. les gens heureux sont inconnus . da ihnen „die Tatsache. des chercheurs du monde entier en ont trouvé des milliers conservés dans les bibliothèques publiques et privées. Einsamkeit. 4. Mutterschaft. le bénédictin Dom Calmet. Liebe und Freundschaft. Verleumdung. Ms 4344 War Madame du Chatelet selbst glücklich? Sie hatte alles Glück. Discours sur le bonheur Les malheureux sont connus parce qu’il ont besoin des autres. und denkt.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 93 l’attention sur l’existence de ces « manuscrits philosophiques clandestins ».[…] Je crois qu’une des choses qui contribuent le plus au bonheur. Emilie du Chatelet entwickelte diesbezüglich sehr eigene Gedanken: Sie verteidigte die Freude am Spiel.. c’est de se contenter de son état. c’est d’être exempt de préjugés […]. Missgunst. das erst nach dem Tod Voltaires unter dem Titel „Rede vom Glück“ erschien. dass sie Frauen sind“ eine berufliche Karriere verbietet. qu’ils y cherchent des remèdes et du soulagement.). qu’ils aiment à raconter leurs malheurs. Sie bemühte sich. Wie die meisten der mit ihr befreundeten Philosophen glaubte auch Madame du Chatelet nicht an die christliche Vorgabe der Heilsbotschaft als Lebensziel und die göttliche Zusicherung ewigen Lebens. Selon Voltaire Mme Du Châtelet aurait rédigé une analyse de la Bible. alle Freuden. ami de la famille Du Châtelet. 6 vol.1100 pages) et à la Bibliothèque royale de Bruxelles (ms 15188-15189.[…] Une autre source de bonheur. Berühmtheit und hochgeistige Befriedigung kennengelernt. et la démonstration de cet axiome est dans le fond du cœur de tous les hommes. Paris. Philosophieren über das Glück Druckseite nachahmende Kalligraphierte Handschrift.[…] Je dis qu’on ne peut être heureux et vicieux. et de songer plutôt à le rendre heureux qu’à en changer. 2 vol. Ils ont circulé sous forme de copies manuscrites dont trois sont actuellement connues: à la Bibliothèque municipale de Troyes (ms 2376-2377. considérée par les Juifs et les Chrétiens comme un livre sacré inspiré par Dieu.). gesellschaftliche Anerkennung. qu’il n’y en a aucun . examiner les choses qu’on veut nous obliger de croire. sie gründete die Tugend auf dem Bedürfnis nach Anerkennung. même aux plus scélérats.

Robert Mauzi. […] Aimer ce qu’on possède. à force de courir après . il ne lui reste que l’étude pour la consoler de toutes les exclusions et de toutes les dépendances auxquelles elle se trouve condamnée par état. 7. il faut toujours écarter de son esprit le souvenir de ses fautes. 94 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet à qui les reproches de sa conscience. Emilie Du Châtelet. Je maintiens donc qu’il n’y a personne sur la terre qui puisse sentir qu’on la méprise. voilà ce qu’on doit appeler heureux […] . 12-13.[…] Qui dit sage dit heureux […] Il est certain que l’amour de l’étude est bien moins nécessaire au bonheur des hommes qu’à celui des femmes. Les hommes ont une infinité de ressources pour être heureux qui manquent entièrement aux femmes. on passe la vie à faire des sottises. sans désespoir. Je n’entends pas par scélérat les voleurs. par conséquent. savoir en jouir. . 26. de ne lui jamais montrer d’empressement quand il se refroidit. les assassins. 24-25. Le plaisir que m’a fait le jeu. Paris. Pour jouir de ce bonheur. 16-17. ne tienne lieu de supplice.criminel pourrait infliger. […] Etre bien décidé à ce qu’on veut être et à ce qu’on veut faire. 11. notre âme dans une émotion qui est un des grands principes du bonheur qui soient en nous.[…] Plus notre bonheur dépend de nous. Or. ou par ses talents pour le gouvernement. enfin à tous ceux qui sont atteints des vices contre lesquels les lois n’ont point sévi. qu’ils sont toujours exécutés. et d’être toujours d’un degré plus froide que lui . Ce sentiment de repentir est un des plus inutiles […]. mais je donne ce nom aux gens faux et perfides. Discours sur le bonheur. aux calomniateurs. mais l’expérience et la connaissance du cœur humain nous apprennent que plus nous courons après et plus il nous fuit . on nage perpétuellement dans une mer d’incertitudes . est fort au-dessus de celle qu’on peut se proposer pour l’étude. par leur état. 21. ils ne peuvent se trouver dans la classe de ceux pour qui j’écris . 19. éd. 5. de toute espèce de gloire. a servi souvent à me consoler de n’être pas riche. mais les femmes sont exclues. c’est de tâcher de n’avoir jamais tort avec votre amant. 34. par hasard. soit pas son habileté dans l’art de la guerre. c’est-à-dire. met entièrement notre bonheur dans la dépendance des autres : on voit bien que je veux parler de l’amour . les empoisonneurs. on détruit le matin ce qu’on a fait le soir . il s’en trouve quelqu’une qui est née avec une âme assez élevée. et quand. s’appliquer à perfectionner le sien et à en tirer le meilleur parti possible. elle n’est heureuse que par les choses qui lui font sentir son existence. Les Belles Lettres. savourer les avantages de son état. cela ne le ramènera pas.[…] Le grand secret pour que l’amour ne nous rende pas malheureux. le jeu nous met perpétuellement aux prises avec ces deux passions. Ils ont bien d’autres moyens d’arriver à la gloire et il est sûr que l’ambition de rendre ses talents utiles à son pays et de servir ses concitoyens. 1961. ou par les négociations. et plus il est assuré . aux ingrats. c’est pourtant la condition sans laquelle il n’y a point de bonheur. le mépris qu’il sent qu’il mérite et qu’il éprouve. de son sentiment intérieur. et tient. Sans elle. ne point trop porter sa vue sur ceux qui nous paraissent plus heureux. mais contre lesquels celles des mœurs et de la société ont porté des arrêts d’autant plus terribles. dès qu’on le connaît.[…] Notre âme veut être remuée par l’espérance ou la crainte . aux délateurs.[…] Nous nous figurons que nous rattraperons le bien [l’amour] que nous avons perdu. cette animadversion des gens de bien est un supplice plus cruel que tous ceux que le lieutenant . et que l’espérance ne l’accompagne jamais. à s’en repentir. et cependant la passion qui peut nous donner de plus grands plaisirs et nous rendre le plus heureux. p. parce qu’il dure plus longtemps. à les réparer. 35-36. mais rien ne le ramènerait : il n’y a rien à faire qu’à oublier quelqu’un qui cesse de nous aimer. Ce mépris public. 27. et c’est ce qui manque à presque tous les hommes . il faut guérir [de] l’inquiétude.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 95

5. La bibliothèque des philosophes

Sont rassemblés ici quelques livres qui évoquent les lectures du milieu où a vécu Madame
Du Châtelet : divers textes philosophiques publiés tardivement sous le nom de Fréret, érudit
contemporain (1688-179), le traité de physique de l’abbé Nollet (1700-1770) dont les cours au
Jardin des Plantes de Paris attiraient la bonne société, les Entretiens sur la pluralité des mondes
(1686) de Fontenelle (1657-1757), l’Histoire du vieux et du nouveau Testament du sieur de
Royaumont et une Histoire des plantes, traité de botanique.

L’ Encyclopédie de Diderot et d’Alembert

L’ouvrage le plus célèbre et le plus influent du XVIIIe siècle est l’ Encyclopédie ou dictionnaire
raisonné des sciences, des arts et des métiers. Deux personnalités proches de Madame Du Châtelet et
de Voltaire la dirigèrent : Diderot et d’Alembert, à la tête d’un grand nombre de collaborateurs
spécialistes des différents domaines. Voltaire fit des articles de littérature, Saint-lambert, des
articles sur l’armée et la guerre. L’ouvrage était en préparation quand Madame Du Châtelet
mourut ; il commença à paraître en 1751 et compta 35 volumes de très grand format, dont 12
d’illustrations. A peu près toutes les connaissances et toutes les idées du temps y étaient
rassemblées par ordre alphabétique. L’Encyclopédie figurait à la fin du XVIIIe siècle dans la
plupart des bibliothèques de châteaux. Seul le premier volume est ici présenté (dans une
réédition petit format de 1777 en 45 volumes, plus 6 volumes d’illustrations, faite à Genève).

Diderot et d’Alembert, Encyclopédie ou
dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, tome 1 (ed. 1777)

Un manuscrit philosophique clandestin : les Lettres à Sophie

Le texte que contient ce petit volume a dû circuler sous forme de copies manuscrites
(l’une d’entre elles est conservée à la Bibliothèque Mazarine à Paris). Il rassemble des lettres
(adressées à une correspondante imaginaire) destinées à attaquer les affirmations du christianisme
« sur la religion, sur l’âme humaine, et sur l’existence de Dieu ». Le livre se présente comme
imprimé à « Londres » au « Dix-huitième siècle » : en réalité, en Hollande, en 1770. Les Lettres à
Sophie ont fait récemment l’objet d’une savante édition critique par M. Olivier Bloch (Université
Paris I), ancien Professeur de l’Université Paris 12 (Champion, 2004, disponible dans le coin
lecture de l’exposition ).
Lettres à Sophie, Londres, dix-huitième siècle [Hollande, 1770]

Le Dictionnaire historique et critique de Bayle

Pierre Bayle (1647-1706), un protestant français réfugié aux Pays-Bas
à cause de sa religion, publia en 1695 un énorme Dictionnaire
historique et critique destiné à corriger les erreurs des autres
dictionnaires. Cette somme d’érudition rassemblait de nombreuses
informations notamment sur la Bible et l’histoire de l’Eglise qui
furent utilisés par les philosophes du XVIIIe siècle pour attaquer la
religion. Mme Du Châtelet et Voltaire l’ont beaucoup utilisé. L’ouvrage est alors interdit en
France : l’édition présentée, imprimée en quatre volumes en 1741, du vivant de Mme Du
Châtelet, a été faite à Bâle.
Bayle (Pierre), Dictionnaire historique et critique, édition de 1741, 4 volumes, Bâle.

96 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet

VI. DIE ERSTE FRAU DER
FRANZÖSISCHEN WISSENSCHAFT
„Die Erfahrung ist der Stock, den die Natur uns anderen Blinden gegeben
hat, um uns in unseren Forschungen zu führen“.
Émilie Du Châtelet, „Institutions de physique“, Paris, Prault, 1745, Seite 10.

Eine Frau der Wissenschaft

Emilie Du Châtelet an ihrem Schreibtisch,
Ölgemälde, Choisel, Schloss von Breteuil, © Henri-
François de Breteuil, Foto von Philippe Sébert.

Dieses von einem unbekannten Künstler
des 18 Jahrhunderts gemalte Porträt von
Madame Du Châtelet, stellt sie mit allen ihren
Elementen ihrer Persönlichkeit dar, wie ihre
Zeitgenossen sich sie vorstellten: der
Schreibtisch an dem sie studierte, Bücher, der
Zirkel und das geometrische Zeichnungsheft
der Mathematikerin aber auch ein elegantes
Kleid, Schleifen, Spitzen, Schmuck, eine
ausgesuchte Frisur, ein bedachtsamer Blick mit
einem angenehmen Ausdruck. Das Gemälde
wird im Schloss von Breteuil in der Nähe von
Paris aufbewahrt. Dieses Schloss, das man
besichtigen kann, wird immer noch von den
Nachkommen der Familie von Madame Du
Châtelet, geborene von Breteuil, bewohnt. Die
wissenschaftliche Kultur war bei den Frauen
des 18. Jahrhunderts wenig verbreitet. Sie
entsprach keinen Berufsperspektiven, und die
Frauen der begünstigten Gesellschaftsschicht
erhielten eine Erziehung, die vor allem auf
unterhaltende Künsten, Fremdsprachen und literarische Kultur ausgerichtet war.

Die Ausnahme, die den Fall von Madame Du Châtelet bildet, erklärt sich durch die
besondere Sorgfalt, die ihr Vater bei ihrer Erziehung walten ließ, und durch ihre eigene
Entschlossenheit, die sie dazu brachte, die berühmtesten französischen Gelehrten ihrer Zeit, wie
die Akademiemitglieder Clairault und Maupertuis, um Unterricht zu bitten. Sie nützte die
Gelgenheiten zur Begegnung aus, die das Gesellschaftsleben in Paris anbot, wo der Hochadel mit
den Intellektuellen in den Salons, in den Schlössern der Umgebung und am Hofe in Kontakt
kam. Der europaweite wissenschaftliche Ruf Madame Du Châtelets verdankt sich zu ihren
Lebzeiten zwei Werken: „Dissertation sur la nature et la propagation du feu“, 1739; „Institutions
de physique“ 1740.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 97

La dissertation sur la nature du feu

Selon une pratique courante au XVIIIe siècle, l’Académie
des Sciences de Paris proposa en 1739 aux savants et aux simples
amateurs une question dérivant des travaux de Newton sur
laquelle butait la science du temps: qu’est-ce que le feu? Les
meilleures réponses, présentées de façon anonyme, devaient être
récompensées. Emilie Du Châtelet et Voltaire qui vivait alors avec
elle au château de Cirey voulurent répondre à la question chacun
de son côté. Ils n’obtinrent pas le prix, qui revint à Euler,
évidemment, mais le mémoire de Mme Du Châtelet parut si
remarquable que, à la demande de Réaumur, l’Académie décida de
le faire imprimer à ses frais. Dans ces fragments, qui commencent
par le début du mémoire, on remarquera le souci de rigoureuse
logique dans la pensée et dans la présentation; mais surtout le
recours à l’observation et à l’expérimentation. Mme Du Châtelet
avait fait de nombreuses expériences à son domicile (par exemple
avec des miroirs ou des lentilles comme le “verre ardent” qui
concentre les rayons du soleil, ou bien avec des mélanges
chimiques), pour lesquelles elle protégeait ses belles robes d’un
tablier noir. Le feu était considéré comme un corps à part, qui
pouvait être mêlé, sous forme de “parties ignées”, à d’autres
corps.

Madame Du Châtelet, Dissertation sur la nature et la
propagation du feu, Paris Prault fils, 1744, page de titre
(BNF, réserve des livres rares, Z Bengeco 853 -1).

Le feu se manifeste à nous par des phénomènes si différents, qu’il est presque aussi
difficile de le définir par ses effets, que de connaître entièrement sa nature : il échappe à tout
moment aux prises de notre esprit, quoiqu’il soit au-dedans de nous-même, et dans tous les corps
qui nous environnent.

I.
Que le feu n’est pas toujours chaud et lumineux.

La chaleur et la lumière sont de tous les effets du feu ceux qui frappent le plus nos sens ;
ainsi, c’est à ces deux signes qu’on a coutume de le reconnaître, mais en faisant une attention un
peu réfléchie aux phénomènes de la Nature, il semble qu’on peut douter si le feu n’opère point
sur les corps quelque effet plus universel, par lequel il puisse être défini.
On ne doit jamais conclure du particulier au général, ainsi quoique la chaleur et la lumière
soient souvent réunies, il ne s’ensuit pas qu’elles le soient toujours ; ce sont deux effets de l’être
que nous appelons Feu, mais ces deux propriétés, de luire et d’échauffer, constituent-elles son
essence ? En peut-il être dépouillé ? Le feu enfin est-il toujours chaud et lumineux ?
Plusieurs expériences décident pour la négative.
1° Il y a des corps qui nous donnent une grande lumière sans chaleur: tels sont les rayons
de la lune, réunis au foyer d’un verre ardent (ce qui fait voir en passant l’absurdité de l’astrologie)

15-16. et aux biens de la terre. 2° Nous avons dans la chimie des fermentations qui font baisser le thermomètre. 46x64 cm. car les rayons du soleil réfléchis par un miroir plan. mais si on y jette quelques gouttes d’esprit de vin. car ces rayons sont plus épais. Ce n’est point non plus parce que ces rayons sont réfléchis. loin de produire l’inflammation de l’air et de l’atmosphère qu’ils agitent. le mélange se coagule dans quelques endroits. Enfin dans ces fermentations. l’effervescence cesse. et fait alors hausser le thermomètre. qui sont dans un très grand mouvement. 3° Les rayons de la lune. ce qui prouve ce que j’ai dit ci-dessus. 1739. et qui est souvent funeste aux animaux. […] Si le mouvement produit le feu 1° Si le feu était le résultat du mouvement. et renvoyés sur un miroir concave. Emilie du Châtelet. Voilà donc un cas dans lequel le mouvement étant diminué. les parties ignées s’évaporent. Prault fils. et le mélange s’échauffe. font. Paris. Couples en habits exotiques dansant devant un feu (détail) G. que sans le feu tout serait compact dans la nature. et dont les parties sont cependant dans un mouvement très violent : donc le mouvement de ces liqueurs les a privées du feu qu’elles contenaient. il est vrai que dans ces fermentations. Dissertation sur la nature et la propagation du Feu. réunis dans le foyer d’un verre ardent. tout mouvement violent produirait du feu. 98 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet on ne peut dire que c’est à cause du peu de rayons que la lune nous renvoie. 4° Un mélange de sel ammoniac et d’huile de vitriol produit une fermentation qui fait baisser le thermomètre. la chaleur a augmenté : donc le mouvement ne produit point de feu. produisent au contraire un froid dont toute la nature se ressent. plus denses. à peu de chose près les mêmes effets que lorsque le miroir concave les reçoit directement. puisque la vapeur que le mélange exhale est chaude. ainsi ces fermentations mêmes sont causées par le feu qui se retire des pores des liqueurs. 1742-1743. que ceux qui sortent d’une bougie. 1744. huile sur toile. mais même la plus petite étincelle nous brûle à la même distance à laquelle les rayons de la lune réunis dans ce foyer ne font aucun effet sur nous. mais des vents très forts comme le vent d’Est ou du Nord. mais il n’en est pas moins vrai que la quantité de feu est diminuée dans les corps qui fermentent. ne donnent aucune chaleur. 1-3 . collection particulière . Guardi. p. loin d’en avoir produit.

Le premier chapitre reste à ce jour une des plus nettes expositions de la doctrine de Leibnitz en français. elle réhabilite l’éducation scientifique. Résultat : en 1746. généralement négligée au profit de la culture littéraire. J‘ai toujours pensé que le devoir le plus sacré des hommes était de donner à leurs enfants une éducation qui les empêchât dans un âge plus avancé de regretter leur jeunesse. Objet de deux comptes rendus élogieux dans le Journal des savants. Madame Du Châtelet. la seule ouverte aux femmes. et tâcher de vous garantir de l’ignorance qui n’est encore que trop commune parmi les gens de votre rang. en insistant sur sa valeur formatrice et sur le plaisir qu’elle procure. page du manuscrit des Institutions de physique (BNF ms fr 12265). et que vous aurez payé à l’ivresse du monde le tribut de votre âge et de votre état. au point que l’Allemand Samuel Koenig qui avait formé Emilie Du Châtelet à la physique de Leibnitz. il doit se servir de ses connaissances en géométrie. Ce livre connut un grand succès de diffusion et de traduction. il vous faudrait acheter par une étude pénible ce que vous pouvez apprendre aujourd’hui avec une extrême facilité. genre de Gotha intellectuel. mon cher fils. 1740 (BNF Arsenal 8-S-6361) La connaissance qu’elle avait de la physique contemporaine. C’est peut-être à présent le seul temps de votre vie que vous pourrez donner à l’étude de la nature. Madame Du Châtelet est élue à l’Académie de Bologne. et lorsque cette fougue de jeunesse sera passée. et qui est toujours un défaut de plus. Paris. votre esprit n’ayant plus alors cette flexibilité qui est le partage des beaux ans. Elle y part des notions les plus simples pour aboutir aux connaissances les plus complexes de la science de son temps. Institutions de physique. la classe parmi les dix savants les plus célèbres de l’époque. en pensant aux études futures de son fils alors âgé de huit ans seulement (qui devait devenir officier. et une traduction en allemand et en italien intégrant tous les éléments du débat. voulut s’en dire l’auteur. Emilie Du Châtelet fut appuyée par Koenig et par Maupertuis qui écrivit « Elle a raison pour le fond et pour la forme ». Bientôt les passions et les plaisirs de votre âge emporteront tous vos moments . qui est le seul temps où l’on puisse véritablement s’instruire . Dans sa préface. en 1742. moins abstraites. l’ambition s’emparera de votre âme . et dans lequel le cœur n’a pas encore des passions assez vives pour le troubler. vous voudriez vous appliquer à l’étude des véritables sciences.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 99 Institutions de physique Un cours de physique moderne Madame Du Châtelet. Je veux donc vous faire mettre à profit l’aurore de votre raison. et la Décade d’Augsbourg de 1746. une deuxième édition des Institutions de physique. […] . mais aussi en expliquant pourquoi elle doit se situer dès l’enfance. et quand même dans cet âge plus avancé. C’est à lui qu’elle dédie ses Institutions de physique (c’est-à-dire “cours méthodique”). et qui souvent n’en est pas plus mûr. dans cet âge heureux où l’esprit commence à penser. Mme Du Châtelet voulut la mettre au service de la jeunesse. Le manuscrit de cette oeuvre est conservé à la BNF. et un mérite de moins. ce livre valut aussi à son auteur une controverse ouverte avec le secrétaire perpétuel de l’Académie des sciences Dortous de Mairan sur la théorie des forces. De réponse en réponse. ambassadeur et sera guillotiné pendant la Révolution). En attendant que l’élève maîtrise l’algèbre. le débat attira l’attention des étrangers et suscita. C’est la première controverse scientifique réelle et d’envergure entre un homme et une femme. vous êtes. Prault fils. département des manuscrits (Fr 12265).

[…] Il arrive dans la nature la même chose que dans la géométrie. mais il y a de la gradation dans tout. c’est qu’on ne s’est point assez appliqué à les rechercher par la géométrie. qui paraît plutôt celle des intelligences que des hommes. l’éternel Géomètre. L’étude de la physique paraît faite pour l’homme: elle roule sur les choses qui nous environnent sans cesse et desquelles nos plaisirs et nos besoins dépendent. et de ne vous parler que de choses qui peuvent se comprendre avec le seul secours de la géométrie commune que vous avez étudiée. Vous n’êtes pas encore à portée d’entendre cette langue. 1-33. Emilie Du Châtelet. Institutions de Physique. Ne cessez jamais. Je tâcherai. de cultiver cette science que vous avez apprise dès votre plus tendre jeunesse. et ce n’était pas sans raison que Platon appelait le Créateur. et va par nuances à l’état qu’il doit subir. . un rayon de lumière qui se réfléchit sur un miroir. de mettre cette science à votre portée et de la dégager de cet art admirable qu’on nomme Algèbre. lequel séparant les choses des images. se dérobe aux sens. Ainsi. mais la vérité peut emprunter différentes formes. et ne parle qu’à l’entendement. et qu’on n’a peut-être pas encore été assez loin dans cette science. Il en est de même dans la réfraction: le rayon de lumière ne se trompe pas au point qui sépare le milieu qu’il pénètre et celui qu’il abandonne. mon fils.100 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Il faut accoutumer de bonne heure votre esprit à penser. ne rebrousse point subitement. Paris Prault. et le commencement de sa réfraction est une petite courbe qui sépare les deux lignes droites qu’il décrit en traversant deux milieu hétérogènes et contigus. et à pouvoir se suffire à lui- même: vous sentirez dans tous les temps de votre vie quelles ressources et quelles consolations on trouve dans l’étude. et vous verrez qu’elle peut même fournir des agréments et des plaisirs. et ne fait point un angle pointu au point de la réflexion. Ainsi il n’y a point d’angles proprement dits dans la nature. et tout se prépare de loin aux changements qu’il doit éprouver. Elle est réservée pour faire l’étude des années de votre vie qui suivront celles où vous êtes . dans cet ouvrage. p. mais il commence à s’infléchir avant d’avoir pénétré dans le nouveau milieu . Elle est la clef de toutes les découvertes . 740. et s’il y a encore plusieurs choses inexplicables en physique. On se flatterait en vain sans son secours de faire de grands progrès dans l’étude de la nature. et je tâcherai de lui donner ici celle qui peut convenir à votre âge. point d’inflexion ni de rebroussement subits . mais il passe à la nouvelle direction qu’il prend en se réfléchissant par une petite courbe qui conduit insensiblement et par tous les degrés possibles qui font entre les deux points extrêmes de l’incidence et de la réflexion.

Mme Du Châtelet traduisit en 1735 l’œuvre satirique (1714-1723) d’un Anglais mort en 1733. excellent comme exercice de l’esprit et comme moyen de communication entre les cultures. . Je réformerais un abus qui retranche. Robert de Mandeville : La Fable des abeilles. Il semble qu’elles soient nées pour tromper. Je laisse aux naturalistes à en chercher une physique. Je me suis encor trouvé bien heureuse d'avoir renoncé au milieu de ma course aux choses frivoles. et je me suis bornée à rendre avec clarté celles que les autres ont découvertes. voulant donc employer ce qui m'en reste à cultiver mon âme.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 101 Sur la fable des abeilles de Mandeville Les revendications d’une femme Après avoir appris l’anglais en quelques semaines. Je ferais participer les femmes à tous les droits de l'humanité. et je vis avec un étonnement extrême qu’ils en faisaient quelque cas. Cette réflexion ne m'a point découragée. Le hasard me fit connaître de gens de lettres qui prirent de l'amitié pour moi. ou les enfouissent par préjugé et faute de courage dans l'esprit. Ce que j'ai éprouvé en moi me confirme dans cette opinion. Dans sa préface. en expliquant pourquoi elle s’y est consacrée. Les femmes en vaudraient mieux et les hommes y gagneraient un nouveau sujet d'émulation . mais où il ne l'est plus d'acquérir des talents. mais surtout. je me suis rendu justice. pour ainsi dire la moitié du genre humain. dit-on. un beau tableau. une histoire estimée. mais jusqu’à ce qu’ils l'aient trouvée. si l'on peut. et notre commerce. et surtout à ceux de l'esprit. et qu'on m'en donne la raison. emportant tout mon temps et toute mon âme. et que la diversité des langues rendent inutiles pour la plupart des lecteurs. qui occupent la plupart des femmes toute leur vie. pour lesquels seuls je me croyais née. semblent pourtant arrêtées par une force invincible en deçà de la barrière. Je commençai à croire alors que j'étais une créature pensante. n'est sorti de la main des femmes? Pourquoi ces créatures dont l'entendement paraît en tout si semblable à celui des hommes. et sentant que la nature m'avait refusé le génie créateur qui fait trouver des vérités nouvelles. jamais une bonne tragédie. je voudrais faire cette expérience de physique. Emilie Du Châtelet justifie le travail de la traduction. la dissipation. ne servirait alors qu'à étendre leurs connaissances. Qu'on fasse un peu réflexion pourquoi depuis tant de siècles. où toutes les abeilles concourent au bien commun tout en ayant des fonctions et des comportements tout différents : même les vices sont utiles dans cette perspective. je ne l'ai cru bien sérieusement que dans un âge où il est encore temps de devenir raisonnable. Pour moi j’avoue que si j’étais roi. elle revendique pour les femmes le droit à l’égalité avec les hommes. notamment dans le domaine intellectuel. par le vice de leur éducation. un bon livre de physique. C’est une réflexion sur la société humaine comparée à une ruche. un bon poème. et le monde. les femmes seront en droit de réclamer contre leur éducation. […] Je suis persuadée que bien des femmes ou ignorent leurs talents. Mais je ne fis que l'entrevoir. Cette éducation nouvelle ferait en tout un grand bien à l'espèce humaine. et on ne laisse guère que cet exercice à leur âme. qui en polissant leur esprit l'affaiblit et le rétrécit trop souvent.

A Londres (Paris. La traduction en français entreprise par Mme Du Châtelet en 1740 ne permettait pas seulement à un plus vaste public d’accéder à la nouvelle vision du monde que proposait Newton : elle constitue aussi une interprétation et une discussion de certaines des propositions du savant anglais. typis Barillot et filii. Eléments de la philosophie de Neuton. L’édition ici présentée est une réédition des Principia. Philosophiae naturalis principia mathematica. Son œuvre est écrite en latin pour être comprise par les savants de toute l’Europe. rés-8-6556 ) .102 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet La traduction et le commentaire des Principia mathematica de Newton Isaac Newton. Avec Maupertuis et Voltaire. de Voltaire. (BNF Arsenal 4-S-282 1) Isaac Newton présenta le premier volume de ses Philosophiae naturalis principia mathematica en 1685 devant les savants de la Royal Society de Londres. 1739- 1742. Voltaire. Arsenal. Prault). Mme Du Châtelet apparaît ainsi comme une des responsables de l’évolution des idées scientifiques et philosophiques en France. page de titre (BNF. dont la première publication complète remonte à 1687. 1738. Genevae. donnés par M. Il apparut aussitôt comme celui qui révolutionnait la physique moderne en utilisant de puissants outils mathématiques.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 103 Isaac Newton. professeur de mathématiques à la Sapienza à Rome. au tournant du XVIIIeme siècle. Les mathématiciens du XVIIIe utilisent les nouveaux outils de l’analyse . Desaint et Saillant. de même que le père Jacquier. Se produisait en effet alors une révolution du langage et des concepts scientifiques. en l’état des instruments à sa disposition et en raison de la longue durée d’observation nécessaire à leur validation. par feu Madame la marquise Du Chastellet. Ainsi se complèta. Si Newton reste le découvreur génial qui fit la synthèse des avancées des Tycho Brahé. que la virtuosité calculatoire de leur auteur ne pouvait faire passer pour preuves. La difficulté allait au delà d’une traduction du latin en français. elle put réaliser cette transposition capitale. occupent plus du tiers de l’ouvrage. Principes mathématiques de la philosophie naturelle. Emilie Du Châtelet entreprit une traduction et un commentaire des Principia mathematica. elle correspondit avec Clairaut (qui voulut d’abord s’attribuer le mérite du travail qu’il édita finalement en 1759 grâce à la ténacité de Voltaire). 1-2) Pour éclairer le débat Leibniz-Newton. tel le calcul de la variation annuelle des équinoxes. point fondamental pour éviter les contre-sens croissants chez les lecteurs de Newton du XVIIIe siècle. auteur d’un commentaire en latin des Principia. c’est à Leibniz. avec Johann Bernoulli. ramenant au statut de conjectures plusieurs de ses résultats. publiés par Newton en 1685. le mathématicien de Bâle qui séjourna à Cirey. C’est la grande œuvre de sa vie. ses « explications » et sa « solution analytique des principaux problèmes qui concernent le système du monde » qui constituent son travail original. Le contexte scientifique et le texte de Madame Du Châtelet ne peuvent être séparés. Cette notation fut adoptée immédiatement par la famille des savants au détriment des notations de Newton. même si Newton écrivait un latin très elliptique. avec l’abbé Nollet (qui fournit les instruments de physique). on mesure de visu le chemin extraordinaire parcouru par les sciences en l’espace de cinquante ans. Pour ce faire. sans passer à côté de l’originalité de sa contribution. le langage scientifique analytique. ceux du XVIIe étaient encore très dépendants des raisonnements par figure de la géométrie euclidienne (il y a une figure géométrique toutes les deux pages en moyenne dans le traité de Newton). Copernic. moins pratiques. Paris. qu'il revint de proposer un système de notations mathématiques pour le tout récent calcul différentiel et intégral. en particulier de la troisième partie « le système du monde ». L’œuvre d’Emilie Du Châtelet est donc d’abord une traduction de l’ancien langage scientifique dans le nouveau. deux volumes (BNF. autant philosophe et linguiste que mathématicien. . Dans les extraits reproduits ci-dessous. Son « exposition abrégée ». Arsenal. Au courant des progrès de l’analyse post-newtonienne et maîtrisant l’apport du physicien anglais. Galilée et Kepler. Elle poussa enfin Newton dans ses retranchements. 4-S-2831. en gestation depuis Viete et Descartes. 1759.

Traitant tous deux du calcul de la force d’attraction exercée sur un corpuscule situé sur l’axe de symétrie d’un autre corps. du haut du Campanile.104 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Ce langage. il s‘agit de l’édition originale de Londres. également avec une révolution de langage et de concepts (l’algèbre d’Al Kwarismi et les chiffres indiens). par ses talents de communicateur (faire regarder le Sénat de Venise dans son télescope. d’une puissance qui enthousiasma la génération des savants du premier XVIIIe siècle. Nota : Nous reproduisons la traduction de la marquise Du Châtelet dans la nouvelle édition donnée à Paris par Dunod en 2005 qui a l’avantage sur l’édition princeps de 1759 d’intégrer les figures dans le texte. Comme on le voit ici. apporter une bassine d’eau et un plan incliné à son procès) et son écriture en langue italienne. Sans remonter jusqu’aux Arabes passeurs du savoir grec au Moyen-Age. Son titre de gloire est donc bien celui de passeur scientifique. de transmetteur de savoir entre les générations euclidiennes et les générations leibniziennes. Là où Newton multipliait les figures géométriques euclidiennes. Newton traite le cas particulier posé par les sphères (voir graphique). Cette traduction est ainsi importante non seulement d’un point de vue scientifique mais aussi méthodologique. ce que salue d’Alembert dans l’Encyclopédie où il écrit. 1687 (en ligne sur www. elle utilise par exemple le signe intégral ∫ et la d notation différentielle dx inventés par Leibniz quand Newton notait le calcul différentiel avec un système de points peu efficace. devait permettre à tous les scientifiques de se saisir des découvertes de Newton et générer un torrent inédit de découvertes. en citant le travail de Madame Du Châtelet : « quelques auteurs ont tenté de rendre la philosophie newtonienne plus facile à entendre ».Gallica. révéla Copernic à l’Europe. Le dessin des polices est un peu différent mais sans aucun changement de la nature des caractères eux- mêmes. rappelons que cette œuvre de transmission ne fut pas non plus le moindre titre de gloire d’un Galilée qui. théorèmes et autres (les huit cents volumes d’Euler). . et dans l’édition originale. Emilie Du Châtelet pose des formules analytiques qui ouvrent un développement considérable des problèmes abordés par le mathématicien anglais. tandis qu’Emilie Du Châtelet en est à étudier le cas plus général et plus difficile des sphéroides (voir graphique). Pour Newton.fr).

. Londres. p. Newton. 1687.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 105 1. Principia Mathematica. 192 (titre). 205-206.

Principes mathématiques. Newton. Dunod 2005. même passage traduit par Du Châtelet.106 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 2. p. 143 (titre) et 152-153 . p.

Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 107 3. même passage commenté par Du Châtelet . p. Principes mathématiques. édition Dunod 2005. Newton. 552-553 .

Newton. p. 178 et 179. Principia mathematica.108 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 4. même passage du commentaire de la marquise Du Châtelet dans l’édition originale de 1759. .

marquise Du Chastelet. DU CHATELET (EMILIE GABRIELLE LE TONNELIER DE BRETEUIL. X. MARQUISE) « Elle aima les plaisirs. éd. 1875. la vérité » Voltaire. académicien auteur de comédies et de contes). 544 (épitaphe quelquefois attribuée à l’abbé de Voisenon. peint par Marie-Anne Loir. âgée de 43 ans. p. Epitaphe de Madame la Marquise Du Châtelet dans Œuvres de Voltaire. Louis Moland. t. 1708-1775.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 109 VII. gravé par Langlois (BNF estampes N 3 67 B 42 131) . les arts. Paris. morte à Lunéville en 1749. Emilie de Breteuil.

une liaison sentimentale et épistolaire : les lettres qu’elle lui adresse sont pleines de confidences et de jugements sans ménagement. Arsenal. elle l’est devenue. (BNF Arsenal. La plupart des témoignages contemporains et des peintures conservées contredisent les critiques que Mme Du Deffand adresse au physique de Mme Du Châtelet. qu’elle déteste. Lettres de la marquise Du Deffand à Horace Walpole. elle a voulu être princesse. 8-BL-32118) Marie de Vichy Chamrond. pompons. Elle est née avec assez d’esprit . le visage aigu. reflète la jalousie qu’elle éprouve envers celle qui a su conquérir le plus célèbre des esprits du temps. voilà la figure de la belle Emilie. Paris. Celle que nous présentons est conservée à Paris à la Bibliothèque de l’Arsenal (Ms 4846). Elle ne s’est pas bornée à cette ambition. le teint échauffé. C’est dans une lettre adressée à Walpole qu’elle dresse le portrait de Mme Du Châtelet. Portrait de Madame Du Châtelet par Madame Du Deffand. portait en frontispice gravé par Forshel d’après Carmontelle. p. en cherchant à produire un effet frappant. pierreries. le nez pointu. « Représentez-vous une femme grande et sèche. mais par la sienne. souvent par le choix d’une certaine partialité. Mais la méchanceté rend pénétrant : c’est par son ambition et par son savoir que Mme Du Châtelet est subversive. frisure. en échappant aux catégories de la société (« on ne sait plus ce qu’elle est en effet »). mais comme elle veut être belle en dépit de la nature. comme chemises et autres bagatelles. verreries. et envers celle qui s’élève au-dessus de la condition ordinaire des dames de la haute société par son intelligence. son travail et son savoir. le désir d’en paraître davantage lui a fait préférer l’étude des sciences les plus abstraites aux connaissances agréables : elle croit par cette singularité à une plus grande réputation et à une supériorité décidée sur toutes les femmes. figure dont elle est si contente qu’elle n’épargne rien pour la faire valoir. entretint toute sa vie des relations suivies avec Voltaire et rencontra Mme Du Châtelet dans le monde et surtout à Sceaux chez la duchesse Du Maine. et qu’elle veut être magnifique en dépit de la fortune. 259-261). ni par celle du roi. un homme d’Etat et écrivain anglais qui fit de longs séjours à Paris. tout est à profusion . il s’agit de rassembler tous les traits caractéristiques d’une personne. Ce ridicule lui a passé comme les . Il existe plusieurs copies manuscrites de ce portrait. non par la grâce de Dieu. elle est obligée pour se donner le superflu de se passer du nécessaire. Mme Du Deffand y excelle. Elle entretint avec Horace Walpole (1717-1797). copie manuscrite du XVIIIe siècle. 22 x 17 cm (BNF. Ms 4846. 1812. marquise Du Deffand (1697-1780) anima pendant un demi-siècle un cercle parisien particulièrement brillant. et celui qu’elle fit de Mme Du Châtelet. avec une transcription Le portrait est un genre littéraire pratiqué dans les salons depuis le XVIIe siècle .110 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Les jugements opposés de deux contemporains célèbres La jalousie de Madame Du Deffand Madame Du Deffand. Treuttel et Würtz.

devant celle qui lit les ouvrages de géométrie avec la même facilité que les autres lisent les romans. elle ne serait pas satisfaite si elle n’était pas célébrée. et c’est encore à quoi elle est parvenue en devenant l’amie déclarée de M. GD 4941). Quelque célèbre que soit Mme Du Ch***. inspiratrice directe du personnage d’Alzire. qu’un de ces ouvrages de poésie. Il ouvre son texte par un hommage à Emilie Du Châtelet. leur préfère la vérité. née pour les agréments. Qu’est-ce en effet qu’un roman mis en action et en vers. Voltaire défend le droit des femmes à la vie scientifique et intellectuelle. son peu d’égard à l’état de princesse. ils pourraient tenir à ses prétentions. Bauche. » L’hommage de Voltaire Dans la préface de cette pièce écrite et représentée à la Comédie française en 1736. Quel faible hommage pour vous. « A Madame la marquise Du Chastelet Madame. Ses défauts même ne lui sont pas naturels. préface à Madame la Marquise Du Chastelet. devant celle qui n’a trouvé dans Locke. Alzire ou les Américains. ce sage précepteur du Genre humain que ses propres sentiments et l’histoire de ses pensées. qui n’ont qu’un tems. Paris. enfin aux yeux d’une personne. et c’est à lui qu’elle devra l’immortalité. de Voltaire. première Page (BNF Arsenal. Madame travaille avec tant de soin à paraître ce qu’elle n’est pas qu’on ne sait plus ce qu’elle est en effet. . 1736. pour tomber ensuite dans la foule et dans l’obscurité.Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet 111 autres. et on a presque oublié qu’elle est femme de condition. on s’est accoutumé à la regarder comme une princesse de théâtre. qui. » Voltaire. qui doivent leur mérite à la faveur passagère du Public et à l’illusion du théâtre. sa sécheresse à celui de savante et son étourderie à celui de jolie femme. C’est lui qui donne de l’éclat à sa vie.

couv. en coul.Badinter.-[1] p. 23 cm. 2006. . . 25 cm. en coul. marquise). 2006. 67 p. 1988. Isaac (1642-1727).. Paris : Plon. Gabrielle-Emilie Le Tonnelier de Breteuil (1706-1749). éd. Gabrielle-Emilie Le Tonnelier de Breteuil (1706-1749) (marquise). traduction.Du Châtelet. . 1 vol. critique et commentée par Robert Mauzi... sous la direction d'Elisabeth Badinter et Danielle Muzerelle. 2. textes présentés par Anne Soprani. en coul. impr.112 Katalogs der ausstellung Emilie du Châtelet Emilie Du Châtelet à la Bibliothèque universitaire de Paris 12 Livres exposés en libre consultation pendant la durée de l’exposition - . Paris : H.). Madame du Châtelet. . en coul. . en coul. Paris : éd. préface de Voltaire. (XXV- 626 p. . . . Champion. 2006. Editeur scientifique. site Richelieu. . de René Pomeau. ill. 2001.Wade.) . Paris : Flammarion. ill. analyse et commentaires par la marquise Du Châtelet ... .. ill. Aux Amateurs de livres]. 1967. -Woolston.) .Vaillot.Badinter. Thomas (1670-1733).Newton.. 1 vol. en coul. (74 p. Paris : Bibliothèque nationale de France. .). Discours sur le bonheur. . XIV-241 p. Emilie Du Châtelet : rewriting Enlightenment philosophy and science / edited by Judith P. VI-432 p. Paris : Paris-Méditerranée. Voltaire en son temps / sous la dir. Discours sur le bonheur.Du Châtelet. Julie Candler (1955-. 394 p. Elisabeth (1944-. 350 p : ill. Principia : principes mathématiques de la philosophie naturelle. Paris : Les Belles lettres.5 cm. Paris : A. (121 p. 2006. . deux trad. . couv. (xi-325 p... Florence. . en coul. Mme d’Epinay ou l'ambition féminine au XVIIIe siècle. Lettres d'amour au marquis de Saint-Lambert. (marquise). éd.Hayes. 275 p.. 1978. de René Pomeau.Du Châtelet. DL 2005. 24 cm.) : couv. 1 vol. en coul. .Gandt. ill. Mme du Châtelet. 1 vol. 21 cm. (491 p.. Préfacier. Oxford : Voltaire foundation .) : couv.) : ill. : couv. Gabrielle-Emilie Le Tonnelier de Breteuil (1706-1749.Mauro. Ira Owen. par William Trapnell.. Editeur scientifique. de pl.Vaillot. préface d'Elisabeth Badinter.. ill.. 1 vol.) : couv. Zinsser and Julie Candler Hayes. . ill. Elisabeth (1944-. Payot & Rivages.. René. impr. . 24 cm. Six discours sur les miracles de Notre Sauveur . New York : Octagon bock. . etc. impr. René. 22 cm.) . 23 cm. V-253 p. Cirey dans la vie intellectuelle : la réception de Newton en France.) : couv. 1 vol. Madame Du Châtelet : la femme des Lumières : [exposition présentée par la Bibliothèque nationale de France. Oxford : Voltaire Foundation. 23. 17 cm.. 1997. . (185 p. Michel. Avec Madame Du Châtelet : 1734-1749. Emilie Du Châtelet. 1997. Oxford : Voltaire Foundation... François de (1947-. 1 vol. manuscrites du XVIIIe siècle dont une de Mme Du Châtelet . (cxxvii. Paris : Dunod. ill. . ill. 24 cm. . 24 cm. Voltaire and Madame Du Châtelet : An Essay on the intellectual activity at Cirey. 25 cm. 2001. 1961.) . préf. [Paris] : [diff. du 7 mars au 3 juin 2006] / Bibliothèque nationale de France . 18 cm .