Rotkäppchen

Es war einmal ein kleines süßes Mädchen, das hatte Rotkäppchen schlug die Augen auf, und als es sah, wie
jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber die Sonnenstrahlen durch die Bäume hin und her
ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles tanzten und alles voll schöner Blumen stand, dachte
dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein es: Wenn ich der Großmutter einen frischen Strauß
Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl mitbringe, der wird ihr auch Freude machen; es ist so
stand, und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es früh am Tag, dass ich doch zu rechter Zeit ankomme,
nur das Rotkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter lief vom Wege ab in den Wald hinein und suchte
zu ihm: "Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Blumen. Und wenn es eine gebrochen hatte, meinte es,
Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der weiter hinaus stände eine schönere, und lief danach
Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und und geriet immer tiefer in den Wald hinein. Der Wolf
wird sich daran laben. Mach dich auf, bevor es heiß aber ging geradewegs nach dem Haus der Großmutter
wird, und wenn du hinauskommst, so geh hübsch und klopfte an die Türe. "Wer ist draußen?" -
sittsam und lauf nicht vom Wege ab, sonst fällst du "Rotkäppchen, das bringt Kuchen und Wein, mach
und zerbrichst das Glas, und die Großmutter hat nichts. auf!" - "Drück nur auf die Klinke!" rief die
Und wenn du in ihre Stube kommst, so vergiss nicht Großmutter, "ich bin zu schwach und kann nicht
guten Morgen zu sagen und guck nicht erst in allen aufstehen." Der Wolf drückte auf die Klinke, die Türe
Ecken herum!" sprang auf und er ging, ohne ein Wort zu sprechen,
"Ich will schon alles richtig machen," sagte gerade zum Bett der Großmutter und verschluckte sie.
Rotkäppchen zur Mutter, und gab ihr die Hand darauf. Dann tat er ihre Kleider an, setzte ihre Haube auf, legte
Die Großmutter aber wohnte draußen im Wald, eine sich in ihr Bett und zog die Vorhänge vor.
halbe Stunde vom Dorf. Wie nun Rotkäppchen in den Rotkäppchen aber, war nach den Blumen
Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber herumgelaufen, und als es so viel zusammen hatte,
wusste nicht, was das für ein böses Tier war, und dass es keine mehr tragen konnte, fiel ihm die
fürchtete sich nicht vor ihm. "Guten Tag, Großmutter wieder ein, und es machte sich auf den
Rotkäppchen!" sprach er. "Schönen Dank, Wolf!" - Weg zu ihr. Es wunderte sich, dass die Tür aufstand,
"Wo hinaus so früh, Rotkäppchen?" - "Zur und wie es in die Stube trat, so kam es ihm so seltsam
Großmutter." - "Was trägst du unter der Schürze?" - darin vor, dass es dachte: Ei, du mein Gott, wie
"Kuchen und Wein. Gestern haben wir gebacken, da ängstlich wird mir's heute zumut, und bin sonst so
soll sich die kranke und schwache Großmutter etwas gerne bei der Großmutter! Es rief: "Guten Morgen,"
zugut tun und sich damit stärken." - "Rotkäppchen, wo bekam aber keine Antwort. Darauf ging es zum Bett
wohnt deine Großmutter?" - "Noch eine gute und zog die Vorhänge zurück. Da lag die Großmutter
Viertelstunde weiter im Wald, unter den drei großen und hatte die Haube tief ins Gesicht gesetzt und sah so
Eichbäumen, da steht ihr Haus, unten sind die wunderlich aus. "Ei, Großmutter, was hast du für
Nusshecken, das wirst du ja wissen," sagte große Ohren!" - "Dass ich dich besser hören kann!" -
Rotkäppchen. Der Wolf dachte bei sich: Das junge, "Ei, Großmutter, was hast du für große Augen!" -
zarte Ding, das ist ein fetter Bissen, der wird noch "Dass ich dich besser sehen kann!" - "Ei, Großmutter,
besser schmecken als die Alte. Du musst es listig was hast du für große Hände!" - "Dass ich dich besser
anfangen, damit du beide schnappst. Da ging er ein packen kann!" - "Aber, Großmutter, was hast du für
Weilchen neben Rotkäppchen her, dann sprach er: ein entsetzlich großes Maul!" - "Dass ich dich besser
"Rotkäppchen, sieh einmal die schönen Blumen, die fressen kann!" Kaum hatte der Wolf das gesagt, so tat
ringsumher stehen. Warum guckst du dich nicht um? er einen Satz aus dem Bette und verschlang das arme
Ich glaube, du hörst gar nicht, wie die Vöglein so Rotkäppchen.
lieblich singen? Du gehst ja für dich hin, als wenn du Wie der Wolf seinen Appetit gestillt hatte, legte er sich
zur Schule gingst, und ist so lustig haussen in dem wieder ins Bett, schlief ein und fing an, überlaut zu
Wald." schnarchen. Der Jäger ging eben an dem Haus vorbei

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Da schlich der Graukopf etlichemal um das Haus. wie war's so dunkel in dem Wolf seinem Leib!" Und dann kam die alte Großmutter auch noch lebendig heraus und konnte kaum atmen. Rotkäppchen. du alter Sünder. und anfing zu rutschen. da sprang das Mädchen heraus und rief: *** "Ach. der ihm guten Tag gewünscht. Rotkäppchen aber holte geschwind große Steine. da sah er das rote Käppchen leuchten. da trag www. "ich habe dich lange gesucht. gestern hab ich Würste gekocht." . die Großmutter aß den Kuchen und trank den Wein. Da waren alle drei vergnügt. so sah er. da fiel ihm ein. so Großmutter gefressen haben und sie wäre noch zu rutschte er vom Dach herab."Komm.grimmstories.und dachte: Wie die alte Frau schnarcht! Du musst das Wasser. "Finde ich dich hier. Da trat er in die Stube. in den Trog!" doch sehen. wie war ich erschrocken. sprang endlich aufs Dach und wollte warten. Rotkäppchen aber ging fing an. Großmutter. der Wolf könnte die nicht mehr halten konnte. ein anderer Wolf es angesprochen und vom Wege habe ableiten wollen. dass er sich Büchse anlegen. wenn dir's die Mutter verboten hat. Rotkäppchen aber hütete sich und ging geradefort seines Wegs und sagte der Großmutter. Rotkäppchen aber dachte: Du willst dein Lebtag nicht wieder allein vom Wege ab in den Wald laufen. bis Rotkäppchen abends nach Hause ginge.com 2 . ich bin das Rotkäppchen. Wie er ein paar Schnitte getan hatte. mehr etwas zuleide. ich bring dir Gebackenes. Es wird auch erzählt. ob ihr etwas fehlt. er hätte mich gefressen." Nun wollte er seine hinab. Aber die Großmutter merkte. den Rotkäppchen gebracht hatte." sagte dem Wolf in die Nase. dass der Wolf ganz voll war. aber die Steine waren so schwer." Sie schwiegen aber und machten die Türe nicht auf. dass er nicht hereinkann. große Trog und wie er vor das Bette kam. Nun stand vor dem Haus ein großer Steintrog. was er im Sinne hatte. Er schnupperte und guckte er. und erholte sich wieder. und noch ein paar Schnitte. gerade in den großen retten. und von nun an tat ihm niemand aufzuschneiden. Rotkäppchen trug so lange. wollte er fortspringen. endlich machte er den Hals so lang. und wie er aufwachte." Bald danach klopfte der Wolf an und rief: "Mach auf. sondern nahm eine Schere und Trog hinein und ertrank. dass es dem Wolf begegnet wäre. "wir wollen die Türe verschließen. Da stieg der Geruch von den Würsten darin lag. als Rotkäppchen der alten Großmutter wieder Gebackenes brachte. dann wollte er ihm nachschleichen und wollt's in der Dunkelheit fressen. dem schlafenden Wolf den Bauch fröhlich nach Haus." sagte die Großmutter. Der Jäger zog dem Wolf den Pelz ab und ging damit heim. damit füllten sie dem Wolf den Leib. worin sie gekocht sind. dass er gleich niedersank und sich totfiel. bis der große. Da sprach sie zu dem Kind: "Nimm den Eimer. dass einmal. schoss nicht. aber so bös aus den Augen geguckt hätte: "Wenn's nicht auf offener Straße gewesen wäre.