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A2-226/0-0-4710

Zentralrichtlinie

!
st
n
ie
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Gefechtsdienst aller Truppen (zu Lande)
ng
ru
de
Än
em
td
ch
ni
gt
lie

Beschreibung der Tätigkeiten und des Verhaltens von
r
te

Soldaten und Soldatinnen im Gefecht, Führung der
Zweck der Regelung:
un

kleinen Kampfgemeinschaft sowie Allgemeiner
ck

Aufgaben im Einsatz.
ru

Herausgegeben durch: Bundesministerium der Verteidigung
sd

Beteiligte
Au

Keine
Interessenvertretungen:
r
se

Gebilligt durch: Generalinspekteur
ie
D

Herausgebende Stelle: AusbKdo FachGrp II Dez 1
Geltungsbereich: Bundeswehr
Einstufung: Offen
Einsatzrelevanz: Ja
Berichtspflichten: Nein
Gültig ab: 05.12.1988
Frist zur Überprüfung: 31.12.2015
Version: 1
Ersetzt/hebt auf: A2-221/0-0-1291, Version 1
Aktenzeichen: Entfällt
Identifikationsnummer: A2.226004710.1I

Stand: November 2015

A2-226/0-0-4710

Inhaltsverzeichnis

1 Zweck 6

2 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 8
2.1 Grundlagen des Gefechtsdienstes 8
2.1.1 Bedeutung und Ziel des Gefechtsdienstes aller Truppen 8
2.1.2 Ausstattung der Soldaten und Soldatinnen 8
2.2 Geländekunde 9
2.2.1 Allgemeines und Grundbegriffe 9
2.2.2 Geländeformen 9
2.2.3 Gewässer 14
2.2.4 Geländebedeckungen 17

!
st
2.2.5 Bodenarten 19

n
ie
2.2.6 Übersichtlichkeit des Geländes 21

sd
2.2.7 Geländebeurteilung und Ausnutzung des Geländes 21

ng
2.3 Zurechtfinden im Gelände 23

ru
2.3.1 Allgemeines de 23
Än
2.3.2 Benutzung natürlicher und künstlicher Hilfsmittel, Feststellen der Himmelsrichtung und des
em

Standortes 23
td

2.3.3 Kartenkunde 26
ch

2.3.4 Gebrauch der Karte 27
ni

2.3.5 Gebrauch des Marschkompasses 30
gt
lie

2.3.6 Zurechtfinden bei eingeschränkter Sicht 39
r
te

2.4 Skizzen 40
un

2.4.1 Allgemeines 40
ck
ru

2.4.2 Grundrissskizzen 41
sd

2.4.3 Ansichtsskizzen 46
Au

2.5 Melden 50
r
se

2.5.1 Meldungen 50
ie
D

2.5.2 Übermitteln von Meldungen 52
2.5.3 Verhalten als Melder 54
2.6 Bewegungen 56
2.6.1 Bewegungsarten 56
2.6.2 Bewegungen bei eingeschränkter Sicht 63
2.7 Tarnen und Täuschen 64
2.7.1 Allgemeines 64
2.7.2 Tarnen 65
2.7.3 Täuschen 66
2.7.4 Auswerten von Spuren 67
2.7.5 Schutz gegen Listen des Feindes 68
2.8 Schanzen 69
2.8.1 Allgemeines 69
2.8.2 Feldbefestigungen 71

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2.9 Leben im Felde 76
2.9.1 Erhalten der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit (Feldhygiene) 76
2.9.2 Pflege der Ausstattung 78
2.9.3 Feldunterkünfte 81
2.9.4 Anlegen von Feuern 88
2.9.5 Wassererschließung und Wasseraufbereitung 99
2.9.6 Verpflegung 103
2.10 Besonderheiten bei eingeschränkter Sicht 104
2.10.1 Allgemeines 104
2.10.2 Sehen bei Dunkelheit 106
2.10.3 Hören bei eingeschränkter Sicht 107
2.10.4 Gebrauch von technischen Mitteln 107

3 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 115

!
st
3.1 Waffen und Kampfmittel, Verhalten unter Feuer 115

n
ie
3.1.1 Waffen 115

sd
ng
3.1.2 Kampfmittel 116

ru
3.1.3 Merkmale des Feuers 123
3.1.4 Verhalten unter Feindfeuer de 124
Än
3.1.5 Ausnutzen des eigenen Feuers 126
em

3.2 Beobachten und Zielauffassen 126
td

3.2.1 Beobachten 126
ch
ni

3.2.2 Ziel auffassen 135
gt

3.3 Feuerkampf 145
rlie

3.3.1 Grundsätze 145
te
un

3.3.2 Geleiteter Feuerkampf 150
ck

3.3.3 Selbständig geführter Feuerkampf 154
ru

3.3.4 Feuerkampf bei eingeschränkter Sicht 155
sd
Au

3.4 Nahkampf 157
r

3.4.1 Allgemeines 157
se
ie

3.4.2 Nahkampf mit Waffen und Kampfmitteln 158
D

3.5 Entfalten und Einsickern 161
3.5.1 Allgemeines 161
3.5.2 Schützenreihe 162
3.5.3 Schützenrudel 165
3.5.4 Verhalten während der Entfaltung 167
3.5.5 Einsickern 171
3.6 Überwinden von Hindernissen 172
3.6.1 Allgemeines 172
3.6.2 Überwinden von Sperren 173
3.6.3 Überwinden von Hecken, Zäunen, Mauern und Steilhängen 174
3.6.4 Überwinden von Sumpf und Moor 176
3.6.5 Überwinden von Gewässern 176
3.6.6 Überwinden von zugefrorenen Gewässern 184
3.6.7 Gebrauch von Kletterhilfen 184

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3.6.8 Sicherheitsbestimmungen bei der Ausbildung 187

4 Der Einzelschütze im Gefecht 192
4.1 Marsch 192
4.1.1 Marsch mit Kraftfahrzeugen 192
4.1.2 Marsch zu Fuß 202
4.2 Sicherung und Gefechtsaufklärung 207
4.2.1 Allgemeines 207
4.2.2 Alarmposten 208
4.2.3 Feldposten 213
4.2.4 Streife 218
4.2.5 Spähtrupp 219
4.3 Verteidigung 236
4.3.1 Allgemeines 236

!
st
4.3.2 Beziehen und Ausbau einer Stellung 237

n
ie
4.3.3 Dienst in der Stellung 239

sd
ng
4.3.4 Abwehr feindlicher Angriffe – Kampf in der Stellung 240

ru
4.3.5 Ablösung 244
4.3.6 Räumen der Stellung de 245
Än
4.4 Angriff 247
em

4.4.1 Allgemeines 247
td

4.4.2 Annäherung 247
ch
ni

4.4.3 Sturm und Einbruch 249
gt

4.4.4 Kampf in der Stellung des Feindes, Abwehr von Gegenstößen 250
lie
r

4.5 Waldkampf 253
te
un

4.5.1 Allgemeines 253
ck

4.5.2 Verteidigung im Wald 254
ru

4.5.3 Angriff im Wald 256
sd
Au

4.6 Ortskampf 260
r

4.6.1 Allgemeines 260
se
ie

4.6.2 Verteidigung in einem Gebäude 261
D

4.6.3 Angriff gegen ein Gebäude 271

5 Der Einzelschütze in besonderen Lagen 283
5.1 Überleben und Durchschlagen 283
5.1.1 Allgemeines 283
5.1.2 Verstecke und Leben im Versteck 283
5.1.3 Nahrungsmittel aus der Natur 284
5.1.4 Nahrungszubereitung 286
5.1.5 Durchschlagen 291
5.1.6 Die auf sich gestellte Gruppe 295
5.2 Absicherung gegen Spionage, Sabotage und Zersetzung 300
5.3 Verhalten von Soldaten und Soldatinnen in besonderen Lagen 301
5.3.1 Schutz vor den Wirkungen von ABC-Kampfmitteln 301
5.3.2 Kräfte des verdeckten Kampfes und Truppen besonderer Bestimmung 302

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5.3.3 Soldaten und Soldatinnen als Verwundete; Selbst- und Kameradenhilfe 306
5.3.4 Versorgung von Gefallenen 308
5.3.5 Soldaten bzw. Soldatinnen als Versprengte 309
5.3.6 Soldaten bzw. Soldatinnen als Kriegsgefangene 309
5.3.7 Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen 311
5.3.8 Verhalten gegenüber der Bevölkerung 316

6 Sicherheitsbestimmungen 317

7 Anlagen 320
7.1 Nahkampf 320
7.1.1 Ausbildung auf der Nahkampfbahn 320
7.1.2 Kampf Mann gegen Mann 322
7.1.3 Abwehr gegen Schlag, Stoß oder Stich 325

!
7.2 Ausbildung auf der Hindernisbahn 337

st
n
ie
7.2.1 Ausbildung 337

sd
7.2.2 Sicherheitsbestimmungen auf der Hindernisbahn 343

ng
7.3 Bereitschaftsgrade 345

ru
7.4 Übermittlungszeichen de 348
Än
7.4.1 Allgemeines 348
em

7.4.2 Sichtzeichen 349
td

7.5 Muster für Spähtruppmeldung 366
ch
ni

7.6 Anruf- und Antwortverfahren für das Erkennen und Identifizieren von Streitkräften auf
gt

dem Gefechtsfeld, Anrufen durch Wachen und Posten (Gebrauch der Parole) 368
lie

7.6.1 Anruf- und Antwortverfahren 368
r
te
un

7.6.2 Anrufen durch Wachen und Posten (Gebrauch der Parole) 369
ck

7.7 Befehlsgebung 370
ru

7.8 Sicherheitsbestimmungen für den Marsch zu Fuß bei eingeschränkter Sicht 379
sd
Au

7.9 Sicherheitsbestimmungen für die Kenntlichmachung haltender und liegengebliebener
Fahrzeuge der Bundeswehr 381
r
se

7.10 Sicherheitsbestimmungen bei Gewittern 382
ie
D

7.11 Wildpflanzen, Wildfrüchte, Pilze 384
7.11.1 Röhrenpilz 387
7.11.2 Lamellen-/Leistenpilze 387
7.12 Merkpunkte 410
7.13 Ausbildung von Soldaten und Soldatinnen beim Überrollen durch gepanzerte
Fahrzeuge; Ausbildung auf der Überrollbahn 416
7.14 Abbildungsverzeichnis 420
7.15 Bezugsjournal 425

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A2-226/0-0-4710 Zweck

1 Zweck
1001. Diese Regelung ist Grundlage für den Gefechtsdienst aller Truppen zu Lande und beschreibt

• das Verhalten und die Tätigkeiten des einzelnen Soldaten bzw. der einzelnen Soldatin im Kampf
oder zur Vorbereitung auf einen Kampf,

• die Grundsätze für die Führung einer kleinen Kampfgemeinschaft (mehrere Soldaten bzw.
Soldatinnen, die einen gemeinsamen Auftrag haben) und Teileinheit (Gruppe, Trupp) sowie das
Zusammenwirken dieser im infanteristischen Kampf wie auch

• allgemeine Aufgaben im Einsatz, soweit sie für das Verhalten Einzelner oder einer Teileinheit im
Gefecht von Bedeutung sind.

!
st
1002. Diese Zentralrichtlinie gilt für alle Organisationsbereiche (OrgBer).

n
ie
sd
1003. Regelungen, Bestimmungen und Soll-Organisation (Soll-Org), die dieser Zentralrichtlinie

ng
zugrunde liegen oder sie ergänzen, sind in der Anlage 1 aufgeführt.

ru
1004. de
Mit Gefechtsfeld wird in dieser Zentralrichtlinie jeder Raum bezeichnet, in dem es zu einem
Än
em

Kampf kommt oder in dem mit einem Kampf zu rechnen ist.
td

Es handelt sich bei dem Begriff „Gefechtsfeld“ um keinen Rechtsbegriff. Die in dieser Regelung
ch
ni

vorgesehene Verhaltensweise gegenüber dem erkannten kombattanten Gegner auf dem
gt
lie

Gefechtsfeld darf gegenüber Zivilpersonen, die in keiner erkennbaren Beziehung zum kombattanten
r
te

Gegner stehen, nicht angewendet werden. Bei der Ausübung von Befugnissen gegenüber
un

Zivilpersonen – beispielsweise solcher nach dem UZwGBw 1 – ist daher in jedem Einzelfall des
ck
ru

Einschreitens gesondert festzustellen, ob die für diese Ausübung vorgeschriebenen Voraussetzungen
sd
Au

nach der Rechtsordnung vorliegen.
r
se

1005. Textstellen, die Sicherheitsbestimmungen enthalten oder Tätigkeiten und Verfahren
ie
D

beschreiben, die der Sicherheit von Personal und Material dienen, sind am Rand mit

S

gekennzeichnet.

1006. Die Bundesrepublik Deutschland hat auf die Verwendung von Schützenabwehrminen
verzichtet. Die Regelungen und Bestimmungen der Bundeswehr zum Einsatz von
Schützenabwehrminen sind damit hinfällig geworden.

1
Gesetz über die Anwendung unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch
Soldaten der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte sowie zivile Wachpersonen.

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Zweck A2-226/0-0-4710

Die Regelungen und Bestimmungen zum Schutz vor Schützenabwehrminen bleiben jedoch
bestehen, da der Einsatz solcher Minen durch andere Streitkräfte nicht ausgeschlossen werden
kann.

!
st
n
ie
sd
ng
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de
Än
em
td
ch
ni
gt
lie
r
te
un
ck
ru
sd
Au
r
se
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A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen

2 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des
Einzelschützen

2.1 Grundlagen des Gefechtsdienstes

2.1.1 Bedeutung und Ziel des Gefechtsdienstes aller Truppen

2001. Jeder Soldat bzw. jede Soldatin muss fähig und bereit sein

• zu kämpfen,

• durchzuhalten,

• Aufträge zuverlässig auszuführen und

!
nst
• als Kamerad zu bestehen.

ie
sd
ng
2002. Ziel des Gefechtsdienstes ist, dass die Soldaten und Soldatinnen die grundlegenden

ru
de
Fertigkeiten und Kenntnisse, die sie in der Waffen-, Geräte- und Schießausbildung erworben haben,
Än
im Kampf anwenden können.
em
td

Sie müssen lernen,
ch

• sich gefechtsmäßig zu verhalten,
ni
gt
lie

• erfolgreich den Feuerkampf zu führen und
r
te
un

• zu überleben.
ck
ru

2003. Ist der Soldat bzw. die Soldatin auf sich allein gestellt, muss er bzw. sie in der Lage sein, im
sd
Au

Sinne des Auftrags zu handeln.
r
se

Alle Soldaten bzw. Soldatinnen müssen damit rechnen, dass sie die Aufgaben des Führers bzw. der
ie
D

Führerin ihrer Teileinheit übernehmen müssen, wenn dieser bzw. diese ausgefallen ist.

2.1.2 Ausstattung der Soldaten und Soldatinnen

2004. Die Ausstattung befähigt die Soldaten und Soldatinnen zu kämpfen. Sie haben sie auch
unter erschwerten Bedingungen sicher zu bedienen und stets einsatzfähig zu halten. Die Ausstattung
der Teileinheit ist durch die Stärke und Ausrüstungsnachweisung (STAN) festgelegt.

Es stehen insbesondere zur Verfügung:

• Handwaffen (Gewehr, Maschinengewehr, Maschinenpistole, Granatpistole, Pistole),

• Panzerabwehrhandwaffen (Panzerfäuste),

• Signalpistole,

Seite 8
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ni gt lie Es kann die Ausführung eines Auftrags begünstigen oder behindern.1000 m.2. Das Gelände mit seinen natürlichen und künstlichen Geländeformen. die verantwortliche Führerin entsprechend Lage und Auftrag. 2005. Bezugsdokumente 23 und 50. r se ie 2.1 Allgemeines und Grundbegriffe em td 2006. Alle Soldaten und Soldatinnen r te müssen deshalb die Eigenschaften des Geländes schnell und sicher erkennen und beurteilen. Anlage 7. höchsten und tiefsten Punkt des Geländes. Die Geländeformen prägen das Gelände.2 Geländeformen D 2008. Meldeblock). Die Trageweise der Kampfbekleidung und der persönlichen Ausrüstung und die Pflege der Bekleidung ist in den Regelungen über die Bekleidung 2 beschrieben. Ein Geländeabschnitt ist zu bezeichnen als • eben mit 0 . • persönliche ABC-Schutzausstattung. Schreibmaterial (Bleistift. für die Geländebeurteilung sowie für Meldungen und Befehle. ck ru sd 2007. Abweichungen befiehlt der verantwortliche Führer bzw. Höhenunterschied zwischen dem jeweils • hügelig mit 20 .2.5 m. Seite 9 Stand: November 2015 .15. Die Verwendung einheitlicher Begriffe ist die Voraussetzung für eine eindeutige Au Zielansprache.20 m.100 m. Gewässern. • alpin mit über 1000 m. Streichhölzer und Bindfaden ergänzen die persönliche ! st n Ausrüstung. • Marschkompass. • wellig mit 5 . 2 Vgl. ie sd ng 2. die sie für das Leben im Felde brauchen. Soldaten und Soldatinnen führen eine persönliche Ausrüstung mit sich. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • Doppelfernrohr. • bergig mit 100 .2 Geländekunde ru de Än 2. • Nachtsehgeräte. ch Geländebedeckungen und Bodenarten beeinflusst das Verhalten im Kampf. damit un sie es jederzeit zu ihrem Vorteil ausnutzen können.

! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Seite 10 Stand: November 2015 . Zusammenhängende Geländeerhebungen bilden eine Gebirgs-. z. der höchste Punkt „Spitze“. Geländeerhebungen (Bild 1) unterscheidet man nach ihren Umrissen. Der Ansatz einer Erhebung heißt „Fuß“. • Kegel. B. B. Die Bezeichnung „Höhe“ wird häufig in Verbindung mit einer Höhenzahl und mit dem Zusatz „Punkt“ benutzt. Berg.oder Hügelkette oder einen Gebirgs. • Kuppe.oder Höhenzug. „Höhe Punkt (Pkt) 304“. z.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2009.

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 1 .Geländeerhebungen Seite 11 Stand: November 2015 .

Hänge können ihrer Form nach hohl. vor allem im Hochgebirge. ! st n • sehr steil ie 30 bis 60 %. stufenförmig oder gerade sein. Am Fuß schroffer Hänge. 2012. de Än em Beispiel: td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 2 – Geländesteigungen Kettenfahrzeuge und Radfahrzeuge können je nach ihrer Art Hänge bis zu einer Steigung von etwa 60 % überwinden. 2011. Geländesteigungen werden in Prozenten angegeben (Bild 2): • sanft bis etwa 10 %. befinden sich häufig Geröllhalden oder Schuttkegel. • steil 10 bis 30 %. ru • schroff über 175 %. sd ng • übersteil 60 bis 175 %. Die Seitenflächen der Geländeerhebungen und -vertiefungen nennt man Hänge oder – wenn sie künstlich geschaffen wurden – Böschungen. Seite 12 Stand: November 2015 . Geländevertiefungen (Bild 3) können Schutz vor Sicht und Feuer des Feindes bieten.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2010. sie sind für Bewegungen auszunutzen. gewölbt.

Geländevertiefungen Seite 13 Stand: November 2015 .Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 3 .

30 m tief). em td • Flachküste. Schwache Strömung kann auf verschlammten Gewässergrund hindeuten. Schluchten. • tief (bis 2. Meere durch Küsten begrenzt. • sehr tief (mehr als 2. bezeichnet man ihn als stark durchschnitten. D • mäßig tief (bis 1. eine mittlere Strömung führt zur Ablagerung von Sand oder feinem Kies. Binnengewässer werden durch Ufer. im Küstengebiet der Nordsee). Sand-. r te un • Düne. Mulden oder Gruben auf. 2015. spricht man von durchschnittenem Gelände. ! st • Verlandungszone (Schilfgürtel).3 Gewässer 2014. Rinnen. ch ni • Strand (Fels-. Uferformen (Bild 5) sind: • Steilufer. • Flachufer.2.30 m tief). Je nach der Tiefe ist ein Gewässer r se ie • seicht (bis 0. Seite 14 Stand: November 2015 . gt lie • Watt (z.35 m tief). 2. ng ru Küstenformen (Bild 5) sind: de Än • Steilküste. n ie sd • Deich. sd Au 2016. Weisen Geländeabschnitte Gräben. B. Schlickstrand).A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2013. Hohlwege. 2017. kommen diese Geländeformen häufig vor und prägen sie einen Geländeabschnitt. Die Stromgeschwindigkeit lässt Rückschlüsse auf den Gewässergrund zu.20 m tief). ck ru • Deich. Man unterscheidet fließende und stehende Gewässer (Bild 4). bei starker und sehr starker Strömung besteht der Gewässergrund meist aus Kies oder Fels.

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 4 .Gewässer Seite 15 Stand: November 2015 .

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 5 .und Küstenformen Seite 16 Stand: November 2015 .Ufer.

• der Baumart. In Stromrichtung spricht man bei fließenden Gewässern von „rechtem“ und „linkem“ Ufer. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2018. • dem Bestand und dem Alter als Schonung. Nadel. ni gt • die Siedlungen. Seite 17 Stand: November 2015 . Fichten-. Neben den Geländeformen prägen die Geländebedeckungen den Charakter eines Geländeabschnitts. z. de Än em Zu den Geländebedeckungen gehören td ch • der Bewuchs (Bild 6). Eichen-. Dickung. rAu se 2021.oder Mischwald. Schneeschmelze oder anhaltende Trockenheit führen zu weiteren Veränderungen. Gewässer können sich in ihrem Verlauf nach Breite und Tiefe ändern.oder Birkenwald. z. Gewitterregen. Kiefern. 2019. Stangenholz. B.und Richtungsangaben die Bezeichnungen • unterstrom (in Stromrichtung) und • oberstrom (entgegen der Stromrichtung) zu verwenden. • der Dichte als lichten Wald. „Furt 300 unterstrom der Straßenbrücke bei A-Dorf“. auch die Beschaffenheit des Gewässergrundes und der Ufer sowie die Stromgeschwindigkeit können wechseln. Bewegungen der Truppe können dadurch gehemmt oder behindert werden.4 Geländebedeckungen sd ng ru 2020. un ck • die topographischen und ru sd • die sonstigen Einzelgegenstände. Kahlschläge oder Schneisen. ! n st ie 2. Baumholz oder Altholz. Buchen-. B. Den Wald bezeichnet man nach ie D • der Zusammensetzung als Laub-. Baumfreie Flächen im Wald sind Lichtungen.2. lie r te • das Verkehrsnetz. dichten Wald oder Dickicht. Bei fließenden Gewässern sind für Orts.

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 6 – Bewuchs Seite 18 Stand: November 2015 .

Wasserbehälter. B. lehmiger Sand. steifer Ton. das Anlegen von Sperren und die Schutzwirkung gegen Waffen und Au Kampfmittel. loser Sand. B. Sie sind markant und ! st oft in den Karten dargestellt. Kies. 2024. em td Sie sind häufig Veränderungen unterworfen und nur im Einzelfall in Karten aufgenommen. z. Gehöftgruppen. B. Zum Verkehrsnetz gehören • Straßen und Wege. z. z. ihre Tragfähigkeit. die Geländetaufe und das Zurechtfinden auf dem Än Gefechtsfeld. gt lie r te 2. • schweren Hackboden. Einzelhäuser. Standfestigkeit und die Möglichkeit. festgelagerte Schlacke. Moor. Bahnhöfe. Häufig sind die Bodenarten vermischt. • industrielle und gewerbliche Anlagen. erheblich verändern. Strohschober. Lagerhäuser. Mieten. Kraftwerke. B. Lehm. den Boden zu bearbeiten. um Kirchen. 2023. es handelt sich z. • Schienenwege.und Befahrbarkeit des Untergrundes ab. Fabriken. Häfen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2022. B. Sonstige Einzelgegenstände. sie beeinflusst ru sd den Bau von Feldbefestigungen. Sie n ie sd erleichtern die Zielansprache und sind ein guter Anhalt für das Zurechtfinden im Gelände. r se ie Man unterscheidet D • Stichboden. auch in loser Form (z. z. B. Geröll oder Steinschutt). z. Stapel von de Baumaterial erleichtern die Zielansprache. • Wasserwege. Zu den Siedlungen (Bild 7) zählen • Städte. z. B. Friedhöfe. Seite 19 Stand: November 2015 . Holzstapel. • Hackfels oder Sprengfels. Von der Bodenart hängt die Begeh.5 Bodenarten un ck 2026. Flugplätze. wenn nötig. Topographische Einzelgegenstände (Bild 7) sind künstlich angelegt. B. werden sie in Skizzen eingezeichnet. • Verkehrsanlagen. Schnee und Frost können die Eigenschaften der Böden. z. B. Dörfer. • leichten Hackboden.2. ng ru 2025. ch ni Einzelgegenstände ziehen als markante Punkte feindliches Feuer an. Regen und Trockenheit.

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 7 .Siedlungen und topographische Einzelgegenstände Seite 20 Stand: November 2015 .

Daneben ist die Übersichtlichkeit des Geländes vom Standort des Beobachters abhängig. • bedecktem oder • stark bedecktem Gelände. sich gedeckt zu bewegen. Bei der Beurteilung ist neben dem Feind auf der Erde immer der Feind aus der Luft zu berücksichtigen. ni gt Dann fassen sie einen Entschluss. spricht man von • offenem. • welche Geländeteile dem Feind Deckung gegen die eigenen Waffen bieten. damit sie feststellen können. vor allem dem Bewuchs. • wo man Deckung gegen feindliche Waffenwirkung und Tarnschutz findet. sd Au 2029. Seite 21 Stand: November 2015 . r se • welche Sicht das Gelände den eigenen Kräften und dem Feind bietet. Geländeformen und -bedeckungen bestimmen den Grad der Übersichtlichkeit eines Geländeabschnittes.2. td ch Sie beurteilen auch die Möglichkeiten. Je nach Lage und Auftrag sind im Einzelnen prüfen.6 Übersichtlichkeit des Geländes 2027. welche Geländeteile die Ausführung des Auftrags em begünstigen und welche sie behindern. ie D • wohin eigene Waffen wirken können. der die Beobachtung beeinflusst. Je nach den Geländebedeckungen. • wo man sich gedeckt gegen Feindsicht und Feuer bewegen kann. wenn ein befohlener Geländeteil die Ausführung des ck ru Auftrages behindert oder wenn ein besser geeignetes Gelände gefunden wird. wie das Gelände für die Erfüllung seines Auftrags ausgenutzt lie r werden kann (Bild 8). te un Es erfolgt unaufgefordert eine Meldung. • wo das Gelände nicht begehbar ist oder wo es mit Kraftfahrzeugen nicht befahren werden kann. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2. • welche Möglichkeiten der Feind hat. • welche Möglichkeiten das Gelände zur Auflockerung bietet. ! st n ie sd 2. die das Gelände dem Feind bietet.2. Die Soldaten und Soldatinnen müssen die Eigenschaften des Geländes erkennen und de Än beurteilen.7 Geländebeurteilung und Ausnutzung des Geländes ng ru 2028.

breite Gräben. Baumdurchmesser über 30 cm). Dämme. Böschungen. ru sd Au • Hänge. Täler. Panzerhindernisse sind • dichte Wälder aus Altholz (Baumabstand 3-4 m. • weicher Boden (Sand. feuchter und morastiger Untergrund). Panzerhemmnisse sind r te • Wälder. Schluchten. Seite 22 Stand: November 2015 . In jedem Gelände ist mit feindlichen Panzern zu rechnen. r se • Gräben. wie das Gelände den Einsatz gepanzerter Kampffahrzeuge gt lie beeinflusst. • Panzerabwehrgräben. Moore. Böschungen. auffallende Geländepunkte meiden td 2030. ie D • Gewässer (abhängig von Uferbeschaffenheit und Gewässergrund). • tiefe und breite Gewässer. un ck • Ortschaften. Knicks. Bei der Beurteilung des Geländes ch ni muss deshalb auch geprüft werden.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em Bild 8 . • steile Hänge. Dämme.Geländebeurteilung: Geländeausnutzung. • Sümpfe.

) ist nur auf Skizzen zulässig. Zeit em und Kräfte. 2032.2 Benutzung natürlicher und künstlicher Hilfsmittel. SO usw.3 Zurechtfinden im Gelände 2. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2. • wichtige Geländemerkmale erkannt und sich eingeprägt.3. Die Himmelsrichtungen zeigt Bild 9. de Än 2034.3. werden können. ru sd rAu se ie D Bild 9 – Himmelsrichtungen Seite 23 Stand: November 2015 . Umsichtiger Gebrauch der natürlichen und der technischen Hilfsmittel spart Wege. Soldaten und Soldatinnen können ihren Auftrag nur erfüllen. • eine Richtung bestimmt und gehalten. Geländekenntnisse sind besonders in unübersichtlichen Abschnitten oder bei sd ng eingeschränkter Sicht wichtig. in dem ein Einsatz bei eingeschränkter Sicht folgen soll.1 Allgemeines 2031. Zum Zurechtfinden müssen • der eigenen Standort und die Himmelsrichtung festgestellt. td ch ni 2. wenn sie sich jederzeit im Gelände sicher zurechtfinden. Noch bei klarer Sicht soll sich ein Überblick über das Gelände ru verschafft werden. Die Abkürzung der Himmelsrichtungen durch große ck Buchstaben (N. Feststellen der gt lie Himmelsrichtung und des Standortes r te un 2035. ! st n ie 2033.

Bei bedecktem Himmel kann man den Stand der Sonne feststellen. ihr entspricht die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Einen Ausschnitt einer Zeittabelle zum Umrechnen in Z-Zeit und in B-Zeit zeigt Bild 10 3. • 1200 Uhr im Süden. Die Sonne steht ungefähr um • 0600 Uhr im Osten • 0900 Uhr im Südosten. • 1800 Uhr im Westen. wenn ein senkrecht auf r te einer hellen Fläche aufgestelltes Stäbchen (z. B. Z-Zeit A-Zeit B-Zeit ! st 0500 0600 0700 n ie sd 0800 0900 1000 ng ru 1100 1200 1300 de Än 1400 1500 1600 em td 1700 1800 1900 ch ni Bild 10 . B-Zeit – Osteuropäische Zeit (OEZ). A-Zeit – Mitteleuropäische Zeit (MEZ).Zeittabelle für 3 Zeitzonen gt lie 2037. • 1500 Uhr im Südwesten.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2036.Ermitteln der Himmelsrichtung mit Hilfe eines Bleistiftes 3 Z-Zeit – Westeuropäische Zeit (WEZ. koordinierte Weltzeit). mittags nach Norden. Der Schatten weist morgens nach Westen. abends nach Osten. Seite 24 Stand: November 2015 . Diese Angaben beziehen sich auf die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). ck ru sd rAu se ie D Bild 11 . ein Bleistift) noch einen erkennbaren Schatten wirft un (Bild 11).

D Seite 25 Stand: November 2015 . Bei Sonnenschein kann die Himmelsrichtung nach dem Sonnenstand und mit Hilfe einer Uhr mit Zeigern ermittelt werden: Man hält die Uhr waagerecht vor den Körper und dreht sich so. der gleichzeitig der se ie vorderste Stern des „Kleinen Bären“ („Kleiner Wagen“) ist (Bild 13). um Mitternacht steht er im Süden. Bei Vollmond kann lie deshalb mit der Uhr die Himmelsrichtung in gleicher Weise festgestellt werden wie am Tage mit Hilfe r te un der Sonne. ni gt Der Vollmond steht der Sonne stets gegenüber.Ermitteln der Himmelsrichtung nach dem Sonnenstand mit Hilfe der Uhr ch 2039. Bei Vollmond kann der Mond zum groben Ermitteln der Himmelsrichtungen genutzt werden. Die Winkelhalbierende zwischen dem Stundenzeiger und der 12 zeigt nach Süden (Bild 12). ck ru 2040. Der Polarstern (Nordstern) steht fast genau im Norden. Die gedachte Verlängerung der Strecke zwischen den rAu beiden hinteren Sternen um etwas mehr als das Fünffache führt zum Nordstern. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2038. Ihn findet man mit Hilfe des sd Sternbildes „Großer Bär“ („Großer Wagen“). ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 12 . dass die Spitze des Stundenzeigers in Richtung Sonne zeigt.

eine Karte zu lesen.. B. td ch 2042. Auf dem Rand militärischer Karten befindet sich eine mehrsprachige Zeichenerklärung (Legende). z.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! nst ie sd ng ru de Bild 13 . Gewässern. Häufig kann sie nur kurz eingesehen. Bei Trigonometrischen Punkten zeigt die mit „TP“ gekennzeichnete Seite des Steines nach em Süden. Seite 26 Stand: November 2015 . Zur Bestimmung des eigenen Standortes mit natürlichen Hilfsmitteln wird der eigene ni gt Standort in Beziehung zu bekannten markanten Bodenformen. Gewässern lie oder dem Verkehrsnetz gesetzt. Darstellungen auf der Karte werden durch die Beschriftung erläutert. Bergen.3 Kartenkunde sd Au 2043. Waldrändern. Soldatinnen werden nur vorübergehend für einen bestimmten r se ie Auftrag eine Karte erhalten. Einzelne Soldaten bzw. 2045. 2044.3. Gebirgen. oder es muss eine D selbstangefertigte Skizze benutzt werden. • Namen von Siedlungen. ck ru 2. sich nach der Karte ein zutreffendes Bild vom Gelände zu machen und dieses für ihren Auftrag zu beurteilen. Landschaften. Ortschaften. Fluren usw.Auffinden des Polarsterns Än 2041. Alle Soldaten und Soldatinnen müssen die Karte 1 : 50 000 lesen können. Durch häufiges Vergleichen der Karte mit dem Gelände entwickelt man die Fähigkeit. Die Kenntnis der Kartenzeichen ist die Grundlage für das Kartenlesen. indem die Richtung zu einem solchen Geländeteil bestimmt und die r te un Entfernungen geschätzt werden. Sie sind dann in der Lage.

Die Beschriftung von Gewässern und Gebirgen ist deren Verlauf angepasst. • Gitterzahlen.und Brückenkarten. Mit der Karte lassen sich bei ausreichender Sicht die Himmelsrichtungen feststellen. z. Die Karte dreht man so lange. ng ru 2047. 2. Seite 27 Stand: November 2015 . • Geländebefahrbarkeitskarten. Der Linienabstand beträgt 2 cm in der Karte des Maßstabs 1 : 50 000 und entspricht in der Natur einer Strecke von 1 km. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • Höhenlinienzahlen. der obere Kartenrand ist immer Norden. Einzelgehöfte oder Waldecken. ! st n Die Karte im Maßstab 1 : 50 000 enthält auf dem Kartenrand ein Beispiel für die Anwendung des ie sd UTM-Gitters für Meldezwecke. Die Gitterlinien sind im Kartenrahmen nummeriert. 2046.3. bis die Richtungen vom eigenen Standort aus zu diesen Punkten in der Karte mit den entsprechenden Richtungen im Gelände übereinstimmen. in bestimmten Abständen auch im Kartenfeld. Höhenzahlen der Höhenpunkte und Trigonometrische Punkte (TP). Man unterscheidet Karten nach ihren verschiedenen Verwendungszwecken. ie D • Straßen. B. • Straßennummern. indem man die Karte mit Hilfe markanter Geländepunkte einnordet.4 Gebrauch der Karte 2. 1 : 100 000 und 1 : 250 000). z. Die Namen der Siedlungen stehen immer in West-Ost-Richtung. r se • Topographische Karten (Maßstab 1 : 50 000. dem UTM-Gitter versehen. Der Maßstab gibt das Verhältnis einer Strecke von 1 cm auf der Karte zu der Länge der de Än entsprechenden Strecke im Gelände an.3. em Beispiel: td ch Maßstab Strecke in der Karte Strecke im Gelände ni gt 1 : 50000 1 cm 50000 cm = 500 m lie r te un 1 : 100000 1 cm 100000 cm = 1000 m ck 1 : 250000 1 cm 250000 cm = 2500 m ru sd Au 2048. Kirchtürme.1 Feststellen der Himmelsrichtungen 2049. Die militärischen Karten sind mit einem quadratischen Gitter. die auch in der Karte dargestellt sind. B.4. Schornsteine.

B. Dazu dreht man die Karte so.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Auch im Gelände erkennbare gerade Linien. einsehbar sind und in der Karte genau bestimmt werden können. Man muss aber beachten. die vom eigenen Standort ie D aus hintereinander liegen. kann man zum Einnorden benutzen. dass die dargestellten Linien in der Karte parallel mit den Linien im Gelände verlaufen (Bild 14). Straßen. In der Karte wird durch diese Punkte eine Linie gezogen 4. Ist die Karte eingenordet. die beiden Punkte sollen möglichst weit auseinander liegen. sucht man sich im Gelände zwei Punkte. dass die Karte in Einzelheiten oft nicht mehr mit dem Gelände übereinstimmt: Wälder können abgeholzt. Der Schnittpunkt dieser Linien bezeichnet den eigenen Standort (Bild 15).4. Straßen neu gebaut oder verbreitert. deren verlängerte Verbindungslinie die erste Linie möglichst rechtwinkelig schneiden soll. Eisenbahnen oder Kanäle und Hochspannungsleitungen.2 Bestimmen des eigenen Standortes r se 2050.Einnorden durch Vergleich und Parallelrichten sd Au 2. Er wiederholt das Verfahren mit zwei anderen Punkten. Seite 28 Stand: November 2015 . z. Gebäude neu errichtet oder abgerissen sein. 4 Einzeichnungen auf der Karte sind mit Bleistift vorzunehmen. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru Bild 14 .3.

Mit Bleistift kennzeichnet man den gewählten Weg in der Karte. dass diese den Geländepunkt schneidet. B. wählt man den günstigsten Weg aus. Einkreisen von Abzweigungen. dieser ist oft nicht die kürzeste Verbindung auf der Karte. Dabei ist es zweckmäßig. Die Kompasszahl wird als Linie so in die Än em Karte übertragen (siehe Nr.3. die man ohne Blick in die Karte zurücklegen muss. 2062). Der Schnittpunkt beider Linien ist der eigene ni gt Standort. Dieser Vorgang wird mit td einem weiteren Geländepunkt wiederholt. gut erkennbare Punkte als Richtungspunkte.Bestimmen des eigenen Standortes durch Vergleich von Karte und Gelände n ie sd Es kann auch folgendes Verfahren angewendet werden: ng ru Man sucht sich im Gelände einen Punkt. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st Bild 15 . sd Au 2. 2053. Befindet man sich an einer nach Karte und Gelände bekannten Linie. 2064). Der Schnittpunkt der bekannten mit der ck ru ermittelten Linie gibt dann den eigenen Standort an. dessen Kompasszahl möglichst rechtwinklig die durch den ch ersten Geländepunkt gezogene Linie schneiden soll. Muss eine größere Strecke nach der Karte marschiert werden. genügt zum un Bestimmen des eigenen Standortes eine zweite Linie. es ist darauf zu achten. muss dies immer wieder an Geländepunkten mit ausreichenden Übersichtsmöglichkeiten getan werden.3 Marschieren nach der Karte r se ie D 2052. der auf der Karte bestimmt werden kann und ermittelt von de seinem Standort dahin die Kompasszahl (siehe Nr. durch Unterstreichen von Ortsnamen. Seite 29 Stand: November 2015 . Wird in unbekanntem Gelände marschiert oder gefahren. Für eine Strecke. Ist es nicht möglich die Karte fortlaufend mit dem Gelände zu vergleichen. lie r te 2051. wählt man in Marschrichtung liegende. die Karte grob eingenordet zu halten. vergleicht man anhand deutlicher Geländepunkte seinen Weg mit der Karte oder einer Skizze. dass die Kartenzeichen lesbar bleiben. z.4.

Einen Anhalt beim Marsch mit Kraftfahrzeugen nach Karte oder Skizze gewinnt man.5. An Straßen oder Eisenbahnlinien kann man die zurückgelegte Entfernung oft an den Kilometersteinen ablesen.3. indem die zurückgelegte Gesamtstrecke und besonders die Teilstrecken (Kilometerzähler) mit der Entfernung nach der Karte oder Skizze verglichen werden. ni gt sind daran zu erkennen. ! st • Himmelsrichtungen festzustellen.1 Allgemeine Hinweise 2056. die Genauigkeit reicht zum em Zurechtfinden im Gelände aus.5 Gebrauch des Marschkompasses 2. n ie sd • eine Karte einzunorden. Mit dem Marschkompass (Bild 16) ist es möglich. td ch Störungen durch magnetische Felder. die eine Verwendung des Marschkompasses ausschließen. 2055. ng ru • anhand von Kompasszahlen Richtungen zu bestimmen und einzuhalten. de Än Die mit Leuchtfarbe markierte Spitze der Magnetnadel weist nach Norden.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2054. Dies ist abseits von Hauptstraßen und bei eingeschränkter Sicht von besonderer Bedeutung.3. dass die Magnetnadel sich auffallend träge oder unruhig verhält. lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 16 – Marschkompass Seite 30 Stand: November 2015 . 2.

Seite 31 Stand: November 2015 . Werden genaue Messergebnisse benötigt. müssen mindestens 50 m Abstand eingehalten werden. ch ni 2. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2057.2 Feststellen der Nordrichtung de Än 2059. nach Norden. 2058. • Bauwerke aus Eisen oder Eisenbeton. der Spiegel schwenkt von selbst in die richtige Stellung. Maschinen und sonstige große Gegenstände aus Eisen. Marschkompass mit der Anlegekante so an eine Nord-Süd-Gitterlinie legen. Die Anzeige der Magnetnadel wird beeinflusst durch • Hochspannungsleitungen.3. ng ru 2. Karte mit angelegtem Marschkompass so lange drehen.5. r se ie 3. Die Magnetnadel zeigt. • Kraftfahrzeuge. bis die Magnetnadel auf „N“ eingespielt ist D (Bild 17). Luftblasen im Kompassgehäuse mit einem größeren Durchmesser als 5 mm machen den Marschkompass unbrauchbar. Zum Feststellen der Nordrichtung wir der Marschkompass aufgeklappt und waagerecht vor em td die Brust gehalten. Teilscheibe drehen. beschädigt man die automatische Spiegelstellung.5. Mit dem Marschkompass wird die Karte wie folgt eingenordet: te un 1. dass der Au Richtungspfeil zum oberen Kartenrand zeigt.3. ck ru sd 2. Zum Öffnen und Schließen des Marschkompasses ist nur der Deckel auf.oder ! nst zuzuklappen. „N“ (Norden) mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen.3 Einnorden der Karte gt lie r 2060. gepanzerte Fahrzeuge und Geschütze oder • Bahngleise. Stahlhelm und Handwaffe beeinträchtigen die Messgenauigkeit gering. wenn sie zur Ruhe gekommen ist. Wird der Spiegel einzeln ie sd aufgeschlagen.

Beim Ermitteln einer Kompasszahl nach der Karte zwischen zwei Punkten ist wie folgt zu verfahren: a.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än Bild 17 . Die Karte einnorden. ni gt lie Die Abweichung um eine Kompasszahl bedeutet im Gelände auf 1 000 m Entfernung eine seitliche r te Abweichung von 100 m. Ausgangspunkt für Bewegungen). der Geländepunkt über Kimme und Korn anvisiert. 2.4 Ermitteln und Anwenden von Kompasszahlen td ch 2061. un ck 2062. r Au se 2. Den Marschkompass mit der Anlegekante so an die Hilfslinie anlegen. 3. Zum Ermitteln einer Kompasszahl zu einem sichtbaren Geländepunkt muss ru sd 1.5. dass der Richtungspfeil zum Richtungspunkt zeigt. mit dem Richtungspunkt durch eine Hilfslinie verbinden. von dem aus die Richtung bestimmt werden soll (z. Seite 32 Stand: November 2015 . die Teilscheibe gedreht. die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke abgelesen werden. bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) eingespielt ist (dabei die Nadel im ie D Spiegel beobachten) und 3. B.Einnorden der Karte mit dem Marschkompass em 2. Den Kartenpunkt. Mit den Kompasszahlen 0 bis 64 lassen sich Richtungen eindeutig bestimmen.3. Teilscheibe ohne West-Ost-Band (Bild 18) 1. 2063.

2. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. Den Marschkompass festhalten und die Teilscheibe so lange drehen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 4.Band mit dieser Gitterlinie oder ! st der Unterkante des Ortsnamens in Deckung gebracht ist. 4. b. Teilscheibe mit West-Ost-Band 1. n ie sd 5. bis das West-Ost. Die Teilscheibe zur genauen Einstellung drehen. bis unter dem West-Ost-Band eine waagerechte Gitterlinie oder ein Ortsname erscheint. eine Hilfslinie ziehen und den Marschkompass mit der Anlegekante an die Hilfslinie legen. Den Marschkompass entlang der Hilfslinie so lange verschieben. Die gesuchte Kompasszahl an der Ablesemarke ablesen. 3. ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Seite 33 Stand: November 2015 . Wie unter a. 5. bis die Magnetnadel auf „N“ (Norden) einspielt. Das „N“ der Teilscheibe zum oberen Kartenrand drehen.

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 18 .Ermitteln einer Kompasszahl nach der Karte (ohne Benutzung des Ost-West-Bandes) Seite 34 Stand: November 2015 .

lässt sich durch Abgreifen dieser Entfernung auf der Linie ein Punkt auf der Karte bestimmen. 2. B. Die Kompasszahl mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen. Den Marschkompass mit der Null-Marke der Anlegekante an den Kartenpunkt anlegen. die die Magnetnadel beeinflussen (siehe Nr. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Dieses Verfahren erspart das Einnorden der Karte. 2063 b). r Au Ausgangspunkt für Bewegungen). Dies gilt ebenfalls für das Übertragen einer Kompasszahl in die Karte bei Verwendung einer Teilscheibe mit West-Ost-Band (Nr. Die Karte einnorden. lie r te 2. von dem aus die Kompasszahl gilt (z. An der Anlegekante entlang eine Linie ziehen. von dem aus die Kompasszahl gilt (z. 3. Für das Übertragen einer Kompasszahl in die Karte gilt: a. Ausgangspunkt für Bewegungen). Den Marschkompass um die Null-Marke der Anlegekante drehen. Abstand zu halten. Den Marschkompass so auf die Karte legen. Teilscheibe mit West-Ost-Band ni gt 1. Ist neben der Kompasszahl auch die Entfernung bekannt. 2064. von Gegenständen. c. B. td ch b. ru sd • die Anlegekante durch den Kartenpunkt läuft. 2057). ! st 4. se ie • das West-Ost-Band sich in Deckung mit einer waagerechten Gitterlinie oder der Unterkante eines D Ortsnamens befindet. es ist daher nicht nötig. de Än Damit ist die durch die Kompasszahl bezeichnete Richtung vom gegebenen Kartenpunkt aus in die em Karte übertragen. Entlang der Anlegekante vom gegebenen Kartenpunkt aus in der vom Richtungspfeil angezeigten Richtung eine Linie ziehen. 3. Seite 35 Stand: November 2015 . ng ru 5. Die Kompasszahl mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen. Damit ist die durch die Kompasszahl bezeichnete Richtung vom gegebenen Kartenpunkt aus in die Karte übertragen. dass un ck • das „N“ der Teilscheibe zum oberen Kartenrand zeigt. bis die Magnetnadel auf „N“ n ie sd (Norden) einspielt. Teilscheibe ohne West-Ost-Band (Bild 19) 1.

Übertagen einer Kompasszahl in die Karte (ohne Benutzung des Ost-west-Bandes) Seite 36 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 19 .

Über Kimme und Korn visieren und den Körper mit dem Marschkompass so lange drehen. 2.3. D 2067. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te Bild 20 . wählt man Richtungspunkte bis zum Ziel. ist es zweckmäßig. eine Soldatin als „Schrittzähler“ einzuteilen.Übertragen einer Kompasszahl ins Gelände un ck 2. einen Soldaten bzw. Hierzu muss man wissen. Seite 37 Stand: November 2015 . Soldatinnen gemeinsam nach Kompasszahl. Beim Zählen der 100- m-Teilstrecke muss die zurückgelegte Strecke zweifelsfrei festgehalten werden. Es werden sich für die ermittelte Richtung Richtungspunkte eingeprägt (Bild 20). bis die Magnetnadel auf „N“ einspielt. vor allem bei Dunkelheit. Den Marschkompass waagrecht vor den Körper halten. Niederschlägen oder Kälte. Zum Übertragen einer Kompasszahl ins Gelände wird wie folgt verfahren: 1. Wird nach Kompasszahl marschiert. überprüft er seine Marschrichtung durch Visieren. für je 100 m der geplanten Strecke einen gut zu greifenden Gegenstand (z. Holzstäbchen. Die Leuchtfarbe an den se ie dafür wichtigen Teilen des Marschkompasses ermöglicht das Visieren auch bei Dunkelheit. Die Kompasszahl mit der Ablesemarke in Übereinstimmung bringen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2065.5 Marsch mit Kompass ru sd 2066. B. um 100 m zurückzulegen. rAu Ist die Sicht eingeschränkt. Man kann auch. 3. mit Hilfe eines Strichzettels. B. Marschieren mehrere Soldaten bzw. zum Feststellen der zurückgelegten Entfernung die Doppelschritte zu zählen. Es kann zweckmäßig sein. z. kleine Steine) in eine Tasche stecken und nach jeweils 100 m eines der Gegenstände in eine andere Tasche übergeben. wie viel Doppelschritte man benötigt.5.

bei eingeschränkter Sicht. Mit der neuen Kompasszahl bis zur rechten Seite des Hindernisses marschieren und dabei die Entfernung festhalten. z. Ist das jenseitige Gelände einsehbar. 5. 2. oder führt der Weg ru sd durch schwieriges Gelände. Der vorgegebenen Kompasszahl 16 zuzählen und die neue Kompasszahl ins Gelände übertragen (siehe Nr. 2065). 3. Stößt man auf ein Hindernis oder ist ein Geländeteil oder Feind zu umgehen. In der ursprünglichen Marschrichtung (alte Kompasszahl) bis zur jenseitigen Seite des Hindernisses marschieren.Umgehen eines Hindernisses bei Tag ck 2069. prägt man sich dort einen in der Marschrichtung liegenden Richtungspunkt ein. 4. r se ie Beispiel: Umgehen eines Hindernisses nach rechts (Bild 22): D 1. muss von der Marschrichtung abgewichen werden.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2068. B. Dabei soll Au das Hindernis möglichst rechtwinkelig umgangen werden. In der befohlenen Marschrichtung weitermarschieren. Beim Umgehen eines Hindernisses nach links ist umgekehrt zu verfahren. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 21 . Ist kein Richtungspunkt bestimmbar. Seite 38 Stand: November 2015 . muss man oft für das Umgehen Kompasszahlen benutzen. umgeht das Hindernis oder den Feind und setzt vom Richtungspunkt aus seinen Marsch nach der alten Kompasszahl fort (Bild 21). Von der ursprünglichen Kompasszahl 16 abziehen und mit der so ermittelten Kompasszahl die gleiche Entfernung wie beim Abbiegen zurückmarschieren.

reflektierenden oder hellen Farben oder (3) Hilfsmittel. Oft ist es notwendig. künstliche Mittel zu benutzen. Trassierband. 2071.3. B. Bei eingeschränkter Sicht (Nr. B. (2) Farbzeichen mit selbstleuchtenden. Leuchte feindwärts abgeschirmt). Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 22 . damit gibt man vereinbarte Zeichen. Drähte. Leuchtmittel sind: • Taschenleuchten (roter Farbfilter. z. z. 1002) können markante Punkte meist nur näherer Umgebung r se erkannt werden.Umgehen eines Hindernisses mit Kompasszahlen ck ru 2.6 Zurechtfinden bei eingeschränkter Sicht sd Au 2070. • pyrotechnische Munition. Leinen. • Schlitzlaternen. Seite 39 Stand: November 2015 . um den eigenen Standort anzugeben. aus Konservendosen behelfsmäßig hergestellt. ie D Diese können sein: (1) Leuchtmittel. eine bestimmte Richtung zu zeigen oder das Gelände zu beleuchten.

r te un 2075. 2076. z. zu ersehen 5 • die Bezeichnung. unwichtige Einzelheiten sind wegzulassen. 2077. de Hilfsmittel.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Leuchtmittel dürfen die eigenen Bewegungen nicht verraten. Eine Skizze soll das Wesentliche einfach. • helle Farbflecke. • mit Leuchtfarbe bestrichene Tafeln. notfalls Papier. B. Meldungen und Karten. erläutern oder ersetzen Befehle. 5 Skizzen sind mit Bleistift zu fertigen. ru 2073. übersichtlich und deutlich darstellen durch ck ru • Hervorheben wichtiger Merkmale des Geländes. weiße Lappen. sd Au • Eindeutige Darstellung erklärender Zeichen.4.1 Allgemeines gt lie 2074.4 Skizzen td ch ni 2. Skizzen ergänzen. an Bäumen oder Mauern. Mit Farbzeichen kann man Wege in schwierigem Gelände und Gassen durch Hindernisse kennzeichnen. z. B. Feldkabel. Jede Skizze muss enthalten. r se ie • Zeichnen mit sauberem und scharfem Strich. die es nachfolgenden Soldaten bzw. D Ortsangaben sind in großen Druckbuchstaben zu schreiben. Farbzeichen erleichtern die Orientierung bei eingeschränkter Sicht. Tücher und • helle Markierungen auf der Rückseite der Kopfbedeckung oder dem Rücken z. soweit nicht anderweitig. bieten sich für das Zurechtfinden an. B. die sich zusätzlich mit Fettstiften beschriften lassen. „Stellung 3. z. • vereinbarte Zeichen mit Leuchtfarbe. ! st n ie Trassier. Dazu eignen sich: • Leuchttrassierbänder oder Leuchtstäbe. Pfade. z. Seite 40 Stand: November 2015 . sie sind daher nur in unbedingt erforderlichem Umfang zu verwenden. Spuren. Än em 2. B. z. 2072.oder Leuchttrassierband. sd ng Soldatinnen erleichtern. Sichtverbindung zu halten. B. Gruppe“. aus dem Kopf einer Meldung. B. Man unterscheidet • Grundrissskizzen und • Ansichtsskizzen.

Dienstgrad. vergröbertes Kartenbild eines ch Geländeausschnitts. Zeichen verwendet. B. die den Größenverhältnissen der Skizze angepasst werden.Kartenzeichen für Grundrissskizzen (Beispiele) Seite 41 Stand: November 2015 . 2078. Waffen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • den eigenen Standort (durch Kreuz gekennzeichnet). em td 2080. • den Nordpfeil. Sperren usw. Jede Grundrissskizze ist ein vereinfachtes. ! st 2. • das Datum und Uhrzeit der Fertigstellung und • den Namen. Einheit oder Decknamen des für die Skizzen Verantwortlichen (Bild 402). selbstgewählte. z.4. ni gt lie Kartenzeichen kann man auf Grundrissskizzen in vereinfachter Form wiedergeben (Bild 23). die den Feind darstellen.2 Grundrissskizzen n ie sd 2079. Als Grundrissskizzen werden angefertigt: ng ru de (1) Geländeskizzen und Än (2) Wegeskizzen. Die eigene Truppe. sind mit doppelter Linie zu zeichnen. den Feind. Grundzeichen. sind sie in einer Legende zu erläutern. Werden andere. werden in allen Skizzen mit Taktischen Zeichen dargestellt. • den Maßstab oder Entfernungsangaben. r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 23 .

Dabei ist darauf zu achten.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Vereinfachungen sind zulässig. 2084. Geländeskizzen in der folgenden Reihenfolge zu zeichnen: 1. Seite 42 Stand: November 2015 . sind sie z. Verkehrsnetz. 2082. Am Skizzenrand ist der Maßstab einzutragen oder der Hinweis „ohne Maßstab“ anzugeben. wenn das Verständnis der Skizze es verlangt (Bilder 24 und 25). Zweckmäßig ist es. Ortschaften. 3. Die Geländeskizze enthält die Merkmale. 2081. die außerhalb des Skizzenbildes liegen. Geländeskizzen werden nach dem Gelände oder nach der Karte gezeichnet. Die Geländeskizze soll in einem bestimmten Maßstab gezeichnet werden. wie auf der Rückseite des Meldevordrucks. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 24 – Geländeskizze 2083. B. Ein Hilfsgitter. dass die Zeichnung übersichtlich und lesbar bleibt. Die Beschriftung erfolgt wie in der Karte. Gewässer. erleichtern. Führen Straßen und Eisenbahnlinien zu Orten. die für das Zurechtfinden notwendig sind (Bild 24). Im letzten Fall sind Entfernungsangaben einzutragen. 2. mit „nach B-STADT“ zu kennzeichnen. wenn ihre Bedeutung unmissverständlich ist. Skizzen maßstabgerecht zu zeichnen.

6. td ch 2086. weitere Erläuterungen einzutragen. • sonstige Einzelgegenstände (siehe Nr. bei Stellungsskizzen (Bild 25) kann es erforderlich sein. • Gewässer. topographische Einzelgegenstände. höchste und tiefste Punkte – soweit sie von Bedeutung sind – sollen erkennbar sein. B. ru • Wirkungsbereiche und de Än em • nicht einsehbare Räume. z. ru sd • Abzweigungen. Je nach dem Zweck der Geländeskizze. rAu • Wälder. 2025). Wegeskizzen sind meist nicht maßstabgerecht. sind aufzunehmen: lie r te • Nordpfeil. sd ng • zusätzliche Entfernungsangaben. un ck • Ortschaften. Geländeformen sind nur durch wenige Höhenlinien darzustellen. 8. Daher sind die Längen der einzelnen Teilstrecken eines Marschweges in die Wegeskizze ohne die Bezeichnung „m“ einzutragen (Bild 26). wird der Straßenabschnitt oft verkürzt dargestellt (Unterbrechung durch punktierte Linie). Die Wegeskizze stellt einen Marschweg vereinfacht dar. B. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 4. Taktische Zeichen. Bewuchs. se ie D • Brücken. Seite 43 Stand: November 2015 . die Angaben gemäß Nr. Soweit notwendig. 5. ! st n ie • Richtungspfeile. Geländeformen. Beschriftung. 7. 2077 ni gt können entfallen. z. 2085. Folgt der Marschweg über eine längere Strecke ein und derselben Straße.

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 25 – Stellungsskizze Seite 44 Stand: November 2015 .

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 26 – Wegeskizze Seite 45 Stand: November 2015 .

3 Ansichtsskizzen 2087. 2088. Beim Zeichnen von Ansichtsskizzen sind folgende Grundregeln zu beachten: • So wie Gegenstände mit zunehmender Entfernung kleiner erscheinen.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2. • Alle senkrechten Linien bleiben auch in der Skizze senkrecht. • Vordergrund und Hintergrund sind durch verschiedene Strichstärken und unterschiedlich dichte Schraffierung darzustellen. laufen Begrenzungslinien von Straßen.4. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 27 . (Fluchtlinien) scheinbar in einem weit entfernten Punkt zusammen (Fluchtpunkt) (Bild 27). wie man es vom eigenen Standort aus sieht. Ansichtsskizzen zeichnet man. Schienen usw.Fluchtlinien und senkrechte Linien bei Ansichtsskizzen 2089. indem Seite 46 Stand: November 2015 . Ansichtsskizzen stellen das Gelände so dar.

• mit der linken und der rechten Kante des Papiers nach auffallenden Merkmalen im Gelände die Begrenzung des Geländeausschnitts festlegt. Damit die Zeichnung deutlich bleibt. Laubwald (-bäume) schräg. auf dem gezeichnet werden soll. Es ist zweckmäßig. Nadelwald (-bäume) senkrecht zu schraffieren.Begrenzung des Geländeausschnitts Seite 47 Stand: November 2015 . mit dem ausgestreckten Arm in die Beobachtungsrichtung hält. wird sie oberhalb der Horizontlinie beschriftet (Bild 30). Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • das Papier. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 28 . • diese Merkmale auf das Zeichenpapier überträgt und danach die charakteristischen Geländeformen und Geländebedeckungen mit einfachen Strichen einzeichnet (Bilder 28 bis 30).

Darstellung von Geländebedeckungen in Ansichtsskizzen (Beispiele) Seite 48 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 29 .

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 30 – Ansichtsskizze Seite 49 Stand: November 2015 .

Auch die Meldung. Zivilpersonen und Gefangenen. Verhalten). ie sd ng Angaben anderer. „vermutlich Spähtrupp auf dem Wege von A nach B“. vollständig und eindeutig melden. • Geländeverstärkungen (Art. Seite 50 Stand: November 2015 . Die zu meldenden Erkenntnisse sind nicht zu beurteilen oder ! st n auszuwerten. oft die einzige Grundlage für die Beurteilung der Lage und den Entschluss. 2093. ist von Bedeutung. • Beobachtungen und Messungen bei der Detonation eines Atomsprengkörpers. r se • Auftreten von Panzern (Zahl. Genaue Angaben über Ort.1 Meldungen 2090. sowie deren ru Vermutungen sind unter Angabe der Quelle als solche zu bezeichnen und deutlich von selbst de Än ermittelten Tatsachen zu trennen. • Abweichen von seinem bisherigen Verhalten. Der Führer bzw. B. em Die Meldungen müssen den Empfänger rechtzeitig erreichen. Zu den Beobachtungen über den Feind. ni gt Das Unterlassen von Meldungen kann zu einer falschen Beurteilung der Lage führen. Die beste Meldung verfehlt ihren td ch Zweck. Soldaten und Soldatinnen müssen alle Beobachtungen und Feststellungen unaufgefordert. wenn sich in dem betreffenden Gelände eindeutig kein Feind aufhält. dass ein bestimmter Geländeteil oder ein Gebäude feindfrei ist oder dass darin über einen bestimmten Zeitraum kein Feind beobachtet worden ist. die sofort zu melden sind. Zeit und Zahlen sind unerlässlich. B. „Feindfrei“ darf nur dann gemeldet werden. Versprengten. ck ru 2092. ie D • wichtige Beobachtungen im Luftraum. • Einsatz von ABC-Kampfmitteln und künstlichem Nebel. (Fallschirmabsprünge und Hubschrauber). wenn sie zu spät kommt.5. Vermutungen müssen als solche bezeichnet werden. gehören: sd Au • erste Feindberührung (Art. Stärke). 2091. von Nachbarn. Oft hängt vom lie r Inhalt einer Meldung und ihrer rechtzeitigen Übermittlung das eigene Leben und das der Kameraden te un ab. Verhalten. Typ. Übertreibungen in Meldungen führen zu Fehlschlüssen. Ausdehnung). Meldungen sind eine wichtige.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2. z.5 Melden 2. z. die Führerin muss sich auf Meldungen verlassen können. unverzüglich.

ist sie zu schätzen (z. die letzten beiden Ziffern die Minuten und der Kennbuchstabe die Zeitzone (z. z. Den Ort gibt der bzw. 2095. wenn man von seinem Standort aus keinen Feind erkannt hat. Besonderheiten im Gelände. B. 0814Z = acht Uhr vierzehn Zulu). Seite 51 Stand: November 2015 . Hinweise von Zivilpersonen und Gerüchte unter der Bevölkerung sind zu melden (siehe Nr. unerwartetes Anschwellen fließender Gewässer oder auffallendes Verhalten von Tieren (Hundegebell. Wo wurde das Beobachtete festgestellt? n ie sd 2. Was tut der bzw. 2097. B. flüchtendes Wild) sind zu melden. notiert man sofort die Frequenz und – soweit man es versteht – den Inhalt des Spruchs und meldet dies umgehend. B. Staubwolken. 2091). die Meldende u. Wie hat sich der oder das Beobachtete verhalten? em 5. B. B. B. z. 2098. z. B. Bei Meldungen sind folgende Fragen in der aufgeführten Reihenfolge zu beantworten: ! st 1. Wann ist die Beobachtung gemacht worden? ng ru 3. „500 südlich 308“ (gesprochen: „fünfhundert südlich drei- rAu null-acht“). z. die Rückschlüsse auf den Feind zulassen. „ungefähr 30 feindliche Schützen – gezählt 5 . a. z. dabei bezeichnen die ersten beiden Ziffern die Stunden. „A-7+5“ (gesprochen: „ALPHA minus sieben plus fünf“). die Meldende weiter? td ch 2096. Das Verhalten des Feindes ist möglichst treffend zu bezeichnen (z. „aus Richtung gelber Bungalow“ oder – wenn anders nicht möglich – • durch Beschreibung auf der Grundlage gemeinsamer Ortskenntnis des bzw. 2094. Werden Funksprüche des Feindes empfangen. 300 westlich Punkt 219“ (gesprochen: „dreihundert westlich r te Punkt zwo-eins-neun“). „auf Bodenwelle mit Flugzeugwrack“. auffliegende Vögel. B. Die Uhrzeit ist durch eine vierstellige Zahl anzugeben. „in Stellung“). geschätzt 10 SPz“). an: ni gt lie • nach der Karte. der Meldenden und des Empfängers der Meldung. Wer oder was ist festgestellt worden? de Än 4. „Waldstück. z. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 „Keine Feindbeobachtung“ meldet man. se ie D • nach der Geländetaufe. B. ru sd • mit Geländezahlen der Sprechtafel. Lässt sich die Stärke des Feindes nicht genau feststellen. un ck • nach dem Bezugspunktverfahren.

wenn über das weitere Verhalten des bzw. 2100.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2099. Die Meldung schließt mit der Angabe der eigenen Absicht. schnellste und lie r zuverlässigste Übermittlungsart. n ie sd + mit Fernmeldemitteln und ng ru • schriftlich + durch Melder oder de Än em + mit Fernmeldemitteln.5. Diese Angabe entfällt. B. ck ru sd Au r se ie D Seite 52 Stand: November 2015 . Ein Beispiel für eine Meldung auf Meldevordruck gibt Bild 31. Meldung und Skizze sind mit Bleistift zu fertigen.2 Übermitteln von Meldungen 2101. ni gt 2102. td ch Auch Zuruf. 2. Eine Skizze kann eine schriftliche Meldung ergänzen oder auch ersetzen (siehe Nr. Der bzw. die Meldende wählt die je nach Lage und Auftrag sicherste. Meldungen können übermittelt werden: • mündlich + unmittelbar. 2074). „Umgehe A-DORF. Zeichen und Signale sind möglich. weiche in Wald hart nördlich 307 aus“). der Meldenden kein Zweifel bestehen kann. ! st + durch Melder. (z. Mündliche Meldungen durch Melder oder mit Fernmeldemitteln te un sollen kurz sein.

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D 6 Bild 31 . Seite 53 Stand: November 2015 . zu denen zu melden ist.Meldungen auf Meldevordruck (Bespiel) 6 Bisherige Vordrucke sind aufzubrauchen. ist jedoch zu beachten. die geänderte Reihenfolge der Punkte.

fragt er sich dorthin durch. sie sind von Fall zu Fall neu zu befehlen. Beispiel: „Gefreiter Eilig.3 Verhalten als Melder lie r te 2104. als Melder zum Bataillonsgefechtsstand abgestellt“. • vereinbarte Sichtzeichen wie + Winken (mit einem Gegenstand). • seinen Auftrag. er muss auch unter dem Eindruck des un ck Kampfgeschehens überlegt und selbständig handeln. befohlen. ! st • akustische Signale. Schüsse). den Empfänger ru unverzüglich zu erreichen. Kompanie. das sind n ie sd + Sirenensignale. ru + Leuchtzeichen mit Schallsignal (Signalmunition). de Än + Geräuschzeichen (Pfiffe. Der Melder muss zuverlässig und findig sein. em td Übermittlungszeichen sind häufig zu wechseln. D 2105.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2103. der betreffenden Führerin oder beim Meldekopf melden. r se ie Er muss die Kennzeichnung von Gefechtsständen kennen. Klappern.5. Teileinheit.4) wie + Armzeichen (auch mit der Winkerkelle) oder + Lichtzeichen (bei eingeschränkter Sicht). Jeder zu einem Gefechtsstand befohlene oder bei einem anderen Truppenteil ankommende Melder muss sich bei dem betreffenden Führer bzw. • Berührungszeichen (in unmittelbarer Feindnähe). Danach wird ihm der Platz. ch ni gt 2. + Flaggensignale. ng + Hupsignale. • optische Signale. Seite 54 Stand: November 2015 . Hierbei hat er anzugeben: • Dienstgrad und Name. um die feindliche Aufklärung zu erschweren. Zeichen zur Übermittlung von Meldungen können sein: • ständig festgelegte Sichtzeichen (Anlage 7. das sind + Leuchtzeichen und Rauchsignale (Signalmunition). an dem er sich aufhalten soll. Er nutzt jede Möglichkeit. • Truppenteil bzw. 3. sd Au Hat dieser seinen Platz gewechselt.

n ie sd • das Verhalten nach Abgabe der Meldung und ng ru • die Art der Bestätigung der Meldung. Der Melder vermeidet Feindberührung. 2110. hat der Melder sie unter allen Umständen zu vernichten. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2106. prägt er sich deren wichtigste Punkte ein. damit sie ihren Weg in jeder Lage und auch bei eingeschränkter Sicht finden. es ausnutzen und in der Lage sein. Als Melder eingeteilte Soldaten bzw. Gefechtsstand oder sonstiger Aufenthaltsort). 2107. ni gt Sind ihm Einzelheiten seines Auftrags unklar. dass eine schriftliche Meldung oder mitgeschriebene Stichworte einer mündlichen Meldung in die Hand des Feindes fallen. Gerät er in Gefangenschaft. fragt er den Auftraggeber. Erhält er eine td ch unverschlossene schriftliche Meldung. beobachtet und beurteilt. Seite 55 Stand: November 2015 . Werden bei besonderer Gefahr zwei Melder gemeinsam mit demselben Auftrag eingesetzt. ! st • den Weg dorthin. lie r te 2109. Stichworte als Gedankenstütze auf. Dazu müssen sie das Gelände beurteilen. Ein motorisierter Melder muss entscheiden. wie er seinen Weg fortsetzen kann. Besteht die Gefahr. Umwege müssen notfalls in Kauf genommen werden. Er un ck • tarnt sich. wenn em nötig und nicht ausdrücklich verboten. Soldatinnen sollen nach Möglichkeit die Meldestrecken ablaufen oder mit ihrem Fahrzeug abfahren. darf er über den Inhalt von Meldungen keine Aussage machen. Der Auftrag für den Melder enthält mindestens Angaben über • den Empfänger (Dienststellung. Bei zu starkem Feind muss er mit allen Mitteln versuchen. 2111. Eine mündliche Meldung wiederholt der Melder unaufgefordert. ob er das Feuer schnell durchfährt oder zunächst in Deckung eine Feuerpause abwartet. haben sie ihn so zu wählen. Ist ihnen der Weg nicht befohlen. zu entkommen und sich zur eigenen Truppe durchzuschlagen. dass sie ihren Auftrag sicher und unverzüglich ausführen können. sich zurechtzufinden. Der Melder zu Fuß geht bei feindlichem Feuer in Deckung. ru sd • täuscht den Feind und r Au • umgeht ihn. Trifft er dennoch überraschend auf Feind. de Än 2108. kämpft er ihn entschlossen nieder. oder se ie D • weicht rechtzeitig aus. sichern sie sich unterwegs gegenseitig. Er schreibt sich.

1 Bewegungsarten td ch ni 2. dass er diesen dem Feind nicht verrät.6 Bewegungen de Än em 2. 2114. Melder mit Kraftfahrzeug halten rechtzeitig in Deckung. Bei seiner Rückkehr meldet er die ! st n Durchführung des Auftrages. Gleiten. Stets nutzen sie eigenes Feuer für Bewegungen. Bevor der Melder zum Auftraggeber zurückkehrt. (4) Sprung. Zug“. mit den Worten „Meldung vom Spähtrupp Habicht“. meldet er sich beim Empfänger ab und fragt. B.1 Allgemeines gt lie 2115. Oft folgen sie dem Beispiel des Gruppenführers bzw. Beobachtungen und Vorfälle auf seinem Weg meldet er unaufgefordert. ng ru 2. Alle Soldaten und Soldatinnen sollen möglichst unbeobachtet vom Feind.6. ob Befehle oder Meldungen mitzunehmen sind. Seite 56 Stand: November 2015 . Befehlsausgaben unterbricht er durch Zuruf z. Der Melder nähert sich dem Platz seines Führers bzw. Mündliche Meldungen übermittelt der Melder im Wortlaut. (2) Kriechen. Die häufigsten Bewegungsarten sind (1) Gehen. 2112. 2113. 2116. der Gruppenführerin (GrpFhr) oder ihrer Kameraden. B. hat er alles daran zu setzen.1.oder Sichtweite macht er sich bemerkbar. Au r se • dem Verhalten des Feindes und ie D • dem Gelände. ck Die Art der Bewegung wählen sie entsprechend ru sd • ihrem Auftrag. Hierbei wiederholt er die Meldung im Wortlaut oder übergibt eine ie sd quittierte Meldung.6. seiner Führerin stets so. stellen das Kraftfahrzeug getarnt ab und gehen die letzte Teilstrecke zu Fuß. „Wichtige Meldung vom II. schriftliche Meldungen übergibt er. dass seine Meldung den Empfänger erreicht oder der Auftraggeber von dem Ausfall erfährt. schnell und r te un kräftesparend ihr Ziel erreichen. (3) Hinlegen und Aufstehen. Auf Ruf. z.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Wird der Melder verwundet oder fällt sein Kraftfahrzeug aus.

und zwar • bei weichem Boden mit dem Absatz. Für die Trageweise der Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen gelten ergänzend die Regelungen und Bestimmungen für die einzelnen Waffen 7. dass man plötzlich auf Feind stößt. td ch • auf Eis und Schneeglätte mit der ganzen Fläche.2 Gehen 2118.6. Solange es Lage und Gelände erlauben.1. Muss man damit rechnen. wird aufrecht gegangen. geht man mit seiner Waffe in Pirschhaltung vor. Anlage 7. 2. 2119. Bezugsdokumente 3.Aufsetzen des Fußes 7 Vgl. sd ng • im Gras mit der ganzen Fläche. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2117. ! n st ie • bei hartem Boden mit der Fußspitze. 5. em • im Wasser mit der Fußspitze nach unten eintauchend und zum Grund tastend.15. ru de Än • im Wald mit der Fußspitze schiebend oder räumend. Beim Gehen in Feindnähe wird der Fuß vorsichtig aufgesetzt (Bild 32). das der Feind einsehen kann und dessen Geländebedeckungen und -formen ein aufrechtes Gehen nicht mehr zulassen. Seite 57 Stand: November 2015 . 4. Gebückt geht man in einem Gelände. ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 32 . 35 und 51.

wenn man plötzlich stolpert oder hängen bleibt. r te un 2124. Das Gehen auf gefrorenem Schnee verursacht knirschende Geräusche. wenn die Hände nicht frei sind. Die Fußspitzen und die Innenseiten der Knie können die Bewegung se ie unterstützen (Bild 33). muss der Soldat bzw. Sind nur niedrige oder keine Deckungen vorhanden. ch ni Es kann zweckmäßig sein. 2120.1. die Soldatin seinen bzw. B. 2117). weil er bzw. ihren dicht an den Boden ck ru geschmiegten Körper mit Händen und Armen vorwärts. Mit der anderen Hand kann in Bewegungsrichtung getastet. Kleine Schritte ermöglichen es. D Bild 33 . 2121.3 Kriechen und Gleiten ru de Än 2122. sie sich dadurch der Sicht und Waffenwirkung des Feindes td entziehen kann. Beim Kriechen stützt man sich auf die Handflächen und Knie. sie vorsichtig zur Seite. damit sie dem Hintermann ! st n ie nicht ins Gesicht schlagen (Augenverletzungen!) und Geräusche verursachen.Gleiten mit dem Gewehr Seite 58 Stand: November 2015 . Beim Gleiten zieht der Soldat bzw. gt lie 2123. Zweige oder Halme biegt er bzw. die z. die Soldatin em kriechen oder gleiten. Weggedrückte Zweige dürfen nicht zurückgeschnellt werden gelassen. das Brechen der Harschdecke ist weit zu hören. die Handwaffe Zug um Zug griffbereit vor sich hinzulegen.6. sd ng 2. wenn man auf umherliegende Zweige tritt oder wenn Steine wegrollen. Störende Äste. Die Handwaffe wird in der Regel mit einer Hand getragen (siehe Nr. die weithin hörbar sind. Bewegungen im Pulverschnee sind kaum zu vernehmen. wobei die Unterarme r auf den Boden gepresst werden. Auch auf Harsch sind Trittgeräusche kaum vermeidbar. Entweder zieht man sich mit den Händen am sd Au Bewuchs oder. entstehen. Zweige beiseite gedrückt oder beim Fallen der Körper abgestützt werden. den Körper leichter aufzufangen. mit den Ellenbogen nach vorn.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Dadurch können Geräusche vermindert werden.

die Beine sind leicht gespreizt. ru Alle Bewegungen fließen rasch ineinander über. die td Absätze am Boden.6. ck ru • zieht zugleich das rechte Bein möglichst nahe an den Leib heran. • macht mit dem linken Bein einen großen Ausfallschritt nach vorn und richtet sich auf. Seite 59 Stand: November 2015 . der Blick nach vorn gerichtet. die Soldatin te un • stützt sich auf die rechte Hand. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2125. • beugt den Oberkörper vor und lässt sich auf das rechte Knie nieder. dann die rechte sd ng Hand und zuletzt die linke Hand (beim Tragen einer Waffe der linke Ellenbogen) den Körper. a. dabei stützt zunächst das linke Knie. handelt man sinngemäß. die Soldatin • kniet sich auf das rechte Knie.4 Hinlegen und Aufstehen 2126. Blick und Waffe bleiben zum Feind gerichtet. r se • schafft sich mit der rechten Fußspitze einen festen Halt.1. 2. damit sie weder ihre Ausrüstung beschädigen. Aufstehen (Bild 35): gt lie r Der Soldat bzw. • stützt die Hände auf den Boden und • schnellt den Körper flach nach hinten. ie D • drückt sich mit der rechten Hand und dem rechten Fuß vom Boden ab. 2117) beherrschen. Das Hinlegen und Aufstehen müssen alle Soldaten und Soldatinnen mit oder ohne Handwaffen (siehe Nr. ch ni b. Hinlegen mit Gerät: Der Soldat bzw. Hinlegen (Bild 34): Der Soldat bzw. noch sich selbst verletzen. Muss man sich nach rückwärts bewegen. de Än em Im Liegen ist der Kopf angehoben. c. • setzt das Gerät nach vorn ab. ! st n ie • legt sich nach vorn flach auf den Boden. ohne dabei den Oberkörper vom sd Au Boden zu heben. die Soldatin • macht mit dem linken Fuß einen weiten Ausfallschritt vorwärts.

die Soldatin • richtet sich auf. • erfasst das Gerät und • steht auf. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 34 – Hinlegen Seite 60 Stand: November 2015 . ohne sich auf das Gerät zu stützen.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen d. • kniet sich auf das rechte Knie. Aufstehen mit Gerät: Der Soldat bzw.

Jede eigene Feuerunterstützung und Feuerpausen des Feindes sind zum Sprung auszunutzen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 35 – Aufstehen 2. darf kein Sprung länger als 5 Sekunden dauern. Zielen und Feuern erhält. werden im Sprung überwunden. die der Feind einsehen und unter Feuer nehmen kann. Deckungsarme Geländeabschnitte. desto kürzer sind die Sprünge. Je näher man am Feind ist.1.5 Sprung 2127. Seite 61 Stand: November 2015 . Damit der Feind keine Zeit zum Zielauffassen.6.

D Die Gruppe springt meist im Schützenrudel (Nr. folgt vor dem Sprung eine seitliche Verschiebung in der bisherigen Deckung ein Sprung an einer Stelle auf. Wird angenommen. schnell und gleichzeitig aufzuspringen und rasch vorzustürmen. Dieser geschlossene Sprung beginnt oft nach Ankündigung. z. wo es der Feind nicht vermutet. Gelände und Lage können erfordern.Sprung und seitliches Verschieben sd Au 2129. auf Befehl: ie „Stellungswechsel vorbereiten!“. gewinnt man zunächst eine Deckung nahe der ausgesuchten Stellung und verschiebt sich sofort (Bild 36). Seite 62 Stand: November 2015 . ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru Bild 36 . Wichtig ist. B. Der Sprung erfolgt rasch und man stürzt so schnell es geht vorwärts in die neue Deckung oder Stellung. die Vorbereitungen in Deckung zu treffen. dass ein gefülltes Magazin eingeführt und die Waffe gesichert ist sowie der Anzug und die Ausrüstung. dass mehrere oder alle Mitglieder der Gruppe r se gleichzeitig springen. Vor dem Sprung wird die Handwaffen darauf überprüft.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2128. Man sucht sich das Ziel und den Weg für den Sprung aus. Ist man vom Feind erkannt. 1509). dass man vom Feind beim Sprung beobachtet wurde.

springt man schnell in eine Deckung oder wirft sich sofort hin und schließt die Augen. ! st n Der Befehl kann verkürzt und in Teilen durchgerufen oder mit Zeichen gegeben werden. Ziel und Weg für den Bekleidung und Ausrüstung. zwischen Büschen oder in Ortschaften ist man dann kaum zu erkennen (Bild 37). ie D Bei eingeschränkter Sicht sind häufiger Halte zum Beobachten und Horchen einzulegen. marsch!“ oder Zuruf melden: “Fertig“. nimmt Deckung. suchen Sprung – Sprung überprüfen. r lie te un 2.6. Technische Mittel befähigen den Feind. Handwaffen sichern. danach Blickverbindung zum GrpFhr suchen und auf weitere Befehle warten. 2132. wird er selbstständig in einer Deckung ch ni etwa in Höhe des Gruppenführers bzw. läuft schnell über die Schneise und noch etwa 20 m in den Wald hinein. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Beispiel: Befehl Tätigkeiten „Gruppe Schuster – Sprung über die Schneise – Blickverbindung zum GrpFhr halten. deren Befehl gt (Zeichen) beendet. bevor das Gefechtsfeld voll beleuchtet ist. marsch!“ Än „Sprung in die Senke“ – Handzeichen „Achtung“ – Handzeichen „Marsch-Marsch“ em td 2130. Ist für den geschlossenen Sprung kein Ziel befohlen. ie sd ng Beispiel: ru de „Nächster Sprung: Hohlweg/-Fertigmachen Sprung – auf.4) auf – marsch. Daher gilt ein ähnliches r se Verhalten wie bei klarer Sicht. Wird man in der Bewegung durch Gefechtsfeldbeleuchtung überrascht. geht Lautlosigkeit vor Schnelligkeit. marsch. erstarrt man in seiner augenblicklichen Körperhaltung. auch bei Dunkelheit oder anderweitig sd Au eingeschränkter Sicht zu beobachten und mit gezieltem Feuer zu wirken. durch Zeichen (Anlage 7. wenn immer die Lage das erlaubt. das Gesicht zu Boden gewandt. Fertigmachen zum Sprung! den Sitz von Magazintaschen schließen. Die gesamte Gruppe springt auf. Seite 63 Stand: November 2015 . der Gruppenführerin oder auf dessen bzw. Befindet sich der Feind in Hörweite oder wird dies vermutet. Ist das nicht möglich.2 Bewegungen bei eingeschränkter Sicht ck ru 2131. 20 Meter im Wald Deckung (Stellung) – Munitionsbestand prüfen. im Wald.

r se ie • Anfassen einer durchlaufenden Leine oder eines Bindfadens. Außer sich selbst muss er bzw. ch ni Wird Feind auf kurze Entfernung erkannt. Der Soldat bzw. Er bzw.7. D • Anbringen einer hellen Markierung auf der Rückseite der Kopfbedeckung oder dem Rücken des Vordermanns (weiße Lappen.Verhalten bei Gefechtsfeldbeleuchtung Än Das Licht einer verlöschenden Leuchtpatrone nutzt man dazu aus. 2.15. Fahrzeug und Stellung tarnen. B.oder Leuchttrassierband.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Bild 37 . Ausrüstung. durch Au • Einhaken oder Festhalten am Vordermann. muss dieser sofort mit Feuerstößen niedergehalten und – je gt lie nach Lage und Auftrag – in die nächstgelegene Deckung gesprungen oder auf Befehl gestürmt r te werden. Anschließend wird der Auftrag weiter ausgeführt. Seite 64 Stand: November 2015 . die Soldatin tarnt sich zu jeder Zeit. ru sd z.1 Allgemeines 2134. 8 Vgl. sich noch einen Überblick zu em td verschaffen. notfalls Papier). un ck 2133. sie wartet dazu keine besonderen Befehle ab. auch bei eingeschränkter Sicht.7 Tarnen und Täuschen 8 2. Auch bei eingeschränkter Sicht muss untereinander Verbindung gehalten werden. Bezugsdokument 16. Anlage 7. sie Gerät. Trassier.

Führerinnen befehlen die notwendigen Maßnahmen zeitgerecht.7. Es kommt darauf an. Der vorhandene Tarnschutz ist auszunutzen. 2137. um ch ni den Feind abzulenken oder zu verwirren. • passen auffallende Ausrüstungsteile z. um ihn zu falschem Verhalten zu verleiten. gt lie Auch eingeschränkte Sicht bietet keinen ausreichenden Tarnschutz. • gleichen den Gefechtshelm in unbewachsenem Gelände mit Erde oder Lehm farblich der Umgebung an. 733 festgelegt. Während der Ausbildung im Frieden ist dafür nur D die dienstlich gelieferte „Schminke. Täuschen ergänzt Tarnen. Soldaten und Soldatinnen r se ie • färben Gesicht und Hände unregelmäßig dunkel. werden zusätzliche Spuren angelegt.und Panzerabwehrhandwaffen mit Tarnmitteln. ! st 2. Än em Reicht der vorhandene Tarnschutz nicht aus. Führerinnen das Tarnen erzwingen. wenn Nachbarn schlecht getarnt sind. Spuren sind zu beseitigen. auch verdeckt kämpfenden Kräften die Aufklärung zu erschweren. müssen Tarnmittel oder Behelfsmittel verwendet td werden. Ist das nicht möglich.und Untergrund ist de dem hellen vorzuziehen. denn der Feind klärt mit r te un elektronischen und optischen Geräten auf. B.2 Tarnen n ie sd 2138. 2135. Das Schutzzeichen von Sanitätseinrichtungen und des Sanitätspersonals (rotes Kreuz auf weißem Grund) wird grundsätzlich nicht getarnt 9. Holzkohle und angekohlte Korken) befohlen werden. Deshalb sind wie bei klarer Sicht Geländeformen und ck -bedeckungen auszunutzen. 2136. Seite 65 Stand: November 2015 .und ng ru Untergrundes und den Einfall des Sonnen. Alle Soldaten und Soldatinnen machen deshalb ihre Kameraden auf unzureichende Tarnung aufmerksam. Die örtlichen Führer bzw. Tritt Bequemlichkeit oder Übermüdung auf. Dunkler Hinter. ru sd 2139. • umwickeln Hand. mit Laub oder Jutestreifen bzw. durch Bestreichen mit Lehm 11 der Umgebung an. Man berücksichtigt die Art des Hinter. Gesicht“ zulässig 10. Bei der Tarnung müssen Flächen und Umrisse verwischt und der Umgebung farblich Au angepasst werden. Tarn. Die eigene Tarnung wird oft wertlos. schattenreiche Geländeteile sind zu bevorzugen. Beim Schutz von Objekten ist die Tarnung durch häufig wechselnde Täuschungsmaßnahmen zu ergänzen. so müssen Führer bzw. • passen den Gefechtshelm mit Gras oder Zweigen dem Bewuchs der Umgebung an. 10 Für den Kampfeinsatz im Rahmen von Krisen und Landes-/Bündnisverteidigung kann – wenn die Lage es erfordert – auch die Verwendung von Behelfsmitteln (Papierasche.und des Mondlichtes. 9 Ausnahmen sind in der HDv 100/600 „Rechtsgrundlagen für die Truppenführung (TF/R)“ Nr. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Man täuscht den Feind.

Zelten oder Kampfständen. 11 Erde und Lehm trocknen schnell aus. Oft ist auch Geistesgegenwart dabei gefordert. • sein Feuer herauszulocken und • ihn zu einem Verhalten zu verleiten. von td ch der Geländeform und der Geländebedeckung abhängig. das für die eigene Absicht günstig ist. Der Zweck des Täuschens ist • den Feind irrezuführen. wenn es rechtzeitig und gründlich geschieht. vermeidet besonders Bewegungen quer zur Feindrichtung. un ck 2. sind verboten. ob er die Tarnung ergänzen oder ändern muss.3 Täuschen ru sd Au 2143. ni gt Es ist zu berücksichtigen. Man • bewegt sich unauffällig. 1040). • deckt frischen Erdaushub während des Schanzens immer wieder ab oder schafft ihn fort. ng ru • prüft laufend. • umwickelt Schlagwerkzeuge. Der künstliche Nebel ist in Richtung und Ausdehnung vom Wind. Die Tarnung darf den Waffengebrauch. se ie D 2144. die gegen Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts verstoßen. Bewegungen und die eigene Sicht nicht behindern. Nebelmittel tarnen nur für eine begrenzte Zeit. Die Art der Ausführung muss häufig wechseln. • vermeidet Schlag. Fahrzeugen. dass mit Wärmebildgeräten durch künstlichen Nebel hindurch gesehen lie r te werden kann (Nr. Funkenflug mit engmaschigem Draht. ! st Taschenleuchten mit rotem Filtervorsatz).A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2140. de Än 2142. Täuschen ist nur von Nutzen. n ie sd • dunkelt Lichtaustritt aus Unterkünften und Kraftfahrzeugen ab. da sich der Feind auf die Wiederholung von Täuschungen gleicher Art einstellt. 2141.7. zu erneuern. • erneuert verwelkte Tarnung. Tarndisziplin ist zu wahren. In der Regel sind nur kleinflächige em Tarnvernebelungen möglich. Wege oder Fahrspuren ein. • hält gekennzeichnete Pfade. Seite 66 Stand: November 2015 . handeln die r Soldaten und Soldatinnen selbstständig im Sinne des Auftrags. die Tarnung ist häufig zu überprüfen und ggf. bevor er sie benutzt. • schirmt Lichtquellen ab (Tabakglut mit der hohlen Hand. auf sich gestellt.oder Lochschatten an Geräten. Täuschungsmaßnahmen werden in der Regel befohlen. • ihn abzulenken. Täuschungen.

und auf dem Spurengrund befindet sich Staub. die eigene Absicht oder die Stärke verschleiern. • Licht. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2145.4 Auswerten von Spuren em 2146. Hohes Gras richtet sich nach Stunden wieder auf. B. welche die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich lenken und damit von anderen Stellen ablenken. ru de Än 2. Wenn Auftrag und Lage es erfordern. • Scheinstellungen die den Feind in eine gewünschte Richtung locken. Ältere Spuren haben harte Ränder und unscharfe Umrisse. Soldaten und Soldatinnen. der ie D Spurengrund ist deutlich sichtbar. In Lehm und Mutterboden zeichnen sich Spuren gut ab. sie sind teilweise zerfallen. Seite 67 Stand: November 2015 . ni gt 2147. dunklen Unterseiten oder noch anhaftender frischer Erde zu erkennen. Sie haben wieder die gleiche Färbung des umgebenden Bodens angenommen. Wasser oder auch Schnee. Bewegungen. Zustand. Häufigkeit und Richtung kann man auf den Feind td ch und dessen Verhalten schließen. ! n st ie • Scheinminensperren. Frische Spuren erkennt man an den weichen Rändern und meist scharfen Umrissen. vor allem aus Art. der niedergetretene Bewuchs zeigt in die Bewegungsrichtung. • Geräusche. meist jedoch die Gruppe. das z. die in andere Richtungen weisen als die echte Spur. die den Feind hinsichtlich der Lage und des Umfangs wirklicher Sperren sd ng irreführen. Aus Spuren. Spuren im Gras oder in Saatfeldern sind bei und nach Regen. wann die Spuren entstanden sind. • Scheinspuren. die den tatsächlichen Standort. Tau oder Reif als dunkle Streifen (ähnlich einer Schleifspur) zu erkennen.7. können unter anderem täuschen durch • Bewegungen. wird geprüft: lie r te • Wer kann die Spuren hinterlassen haben? un ck • Wann können die Spuren entstanden sein? ru sd • Woher kommen und wohin führen die Spuren? Au r se 2148. Es ist jedoch schwer zu bestimmen. Getreide – je nach Höhe – erst nach 1 bis 2 Tagen. die getarnt zu einer Deckung abbiegt. Besetzen von Stellungen oder Sicherungen vortäuschen soll. Auf steinigem Boden und Geröllhalden sind Spuren an losgetretenen Steinen mit ihren noch nassen.

z. Än Fernsprechkabel und Schilder mit Taktischen Zeichen führen häufig zu Gefechtsständen. 2146 bis 2148 genannten Möglichkeiten des Täuschens muss man sich auf folgende Listen des Feindes einstellen: • Benutzen von erbeuteten Fahrzeugen und Waffen oder Zivilfahrzeugen. Fahrzeugspuren lassen nach ihrer Tiefe. die kleine sd Au Kampfgemeinschaft sichert sich dabei gegenseitig. Soll eine bestimmte Spur verfolgt werden. das Profil der Schuhsohle. em Feldbefestigungen oder sonstigen Anlagen. fertigt man von einem deutlichen Abdruck eine ni gt Skizze an. aus der die Besonderheiten. die Denkweise des Feindes nachzuvollziehen. Die Bruchstellen stehen entgegen der Bewegungsrichtung. 2155. 2149. B. Bei Skispuren zeigt die Schleifspur der Stockspitze entgegen der Bewegungsrichtung.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Im Wald deuten abgerissene oder abgeknickte Äste und Zweige auf Spuren hin. 2150. Nach Neuschnee zeigen die Spuren längere Zeit deutliche Umrisse. weisen oft auf Minen hin. Ständiges Beobachten. Bei Tauwetter und bei Sonneneinstrahlung werden sie in der gleichen Zeit weich und unscharf.5 Schutz gegen Listen des Feindes D 2154. deren feuchte und dunklere Unterseiten nach oben oder seitlich liegen. r se ie 2. hervorgehen. 2151. auch Teile von ru de Packgefäßen. td ch 2153. dass der Feind sie stets von neuem zu täuschen oder zu überlisten versucht. Die Fahrtrichtung ist an den Ketten oder Reifenprofilabdrücken und dem nach vorne niedergedrückten Bewuchs feststellbar. B. damit man vom Feind nicht überrascht wird. Verfärbungen von Boden oder Bewuchs. Neben den in Nrn. 2152. zeigen Spuren an. Reste von Feuerstellen. sd ng Kleine Erdanhäufungen im Gelände. Abfälle aller ! st n ie Art. Alle Soldaten und Soldatinnen müssen damit rechnen. Verunreinigungen in der Natur können Hinweise auf den Feind geben. Breite und Form auf die Art des Fahrzeugs schließen. Herrscht Frost.7. Seite 68 Stand: November 2015 . z. um eigene Kräfte vorzutäuschen. • scheinbares Ausweichen. ck ru Dabei beobachtet man ständig die Umgebung. Der Spur wird un mit seitlichem Abstand gefolgt. Beim rlie te Spurenlesen kann die verfolgte Spur immer wieder mit der Skizze verglichen werden. können sie binnen einer Stunde gefrieren. Sichern und Auswerten auch scheinbar nebensächlicher Einzelheiten sowie das Bemühen. um damit in einen Hinterhalt zu locken. helfen Listen rechtzeitig zu erkennen. Scheinspuren oder Hilferufe. Auch aufgeschürftes dürres Laub oder Zapfen.

Stets muss man auf Listen gefasst sein. • Zivilkleidung ohne bleibendes und von weitem erkennbares Unterscheidungszeichen trägt.1 Allgemeines td ch 2157. umso besser ist der Schutz gegen Flach. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • versteckte Ladungen an zurückgelassenem Material (z. Der Gebrauch des Schanzzeugs ist für das lie Überleben und die Erfüllung des Auftrags so wichtig wie der Einsatz von Waffen und Kampfmitteln. Möbeln und Gebrauchsgegenständen in geräumten Gebäuden und Feldbefestigungen. Je r te un tiefer man sich eingräbt.und Steilfeuer. ru sd Grundsatz: Schanzen spart Blut! rAu se ie D Seite 69 Stand: November 2015 . Auf dem Gefechtsfeld schützt man sich gegen die Waffenwirkung des Feindes. Waffen) oder an Türen.8. um dann überraschend weiter zu kämpfen. Eine Überdeckung ck schützt zusätzlich gegen Splitter und gegen ABC Kampfmittel (Bild 38). Fenstern. 2156. Es ist damit zu rechnen. die nicht als solche erkennbar sind. • erbeutete oder gefälschte Ausweise oder andere Papiere verwendet. die gegen das Kriegsvölkerrecht verstoßen. sd ng ru 2. dass der verdeckt kämpfende Feind • Uniformstücke der NATO-Streitkräfte benutzt. welcher man selbst angehört. B. ! • die Waffen nicht erkennbar offen trägt und n st ie • Gegenstände als Kampfmittel (Sprengmittel) benutzt.8 Schanzen de Än em 2. • das Aufgeben des Kampfes vortäuscht. • falsche Befehle oder Meldungen im Funkkreis der Einheit. Dazu wird ni gt das Gelände ausgenutzt und durch Schanzen verstärkt. Fahrzeugen.

eine Soldatin der Gruppe sichert als Alarmposten. um sich Deckung zu verschaffen.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni Bild 38 . Jeder Führer bzw. Mindestens ein Soldat bzw. Dann erweitert man diese Deckung zu einer Mulde so. Stahlhelm und ABC-Schutzmaske griffbereit abgelegt. r se Auch nach großen Anstrengungen und in Feuerpausen des Feindes muss Schanzen ie D selbstverständlich sein. Schaufel oder Kreuzhacke. Im Feuer oder bei Beobachtung durch den Feind wird sich im Liegen eingegraben. 2160. 2159. jede Führerin muss daher der Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit entgegentreten.Schutz durch Schanzen gt lie 2158. Vor dem Eingraben wird das Schussfeld überprüft. dass man liegend im Boden Schutz findet. ck ru Der Klappspaten findet vorwiegend Anwendung im Feindfeuer. Der sd Au Klappspaten eignet sich für Arbeiten in Stich. (Bild 39) Seite 70 Stand: November 2015 . Den Aushub schichtet man vorn und vorn seitlich auf. Beim Schanzen ohne Einwirkung und Beobachtung durch den Feind sind Handwaffe.und leichtem Hackboden. schnellen Spatenstichen eine erste Deckung für den Kopf und eine Gewehrauflage. Geschanzt wird mit Spaten. Zunächst schafft man sich mit wenigen. er darf ihn nicht aus der Deckung geworfen werden. r te un In Ortschaften findet man oft zusätzliches Gerät.

Soldatinnen mit ihren Handwaffen in eine oder mehrere Richtungen wirken. Bezugsdokument 17. Seite 71 Stand: November 2015 . rAu Man unterscheidet se ie D (1) Kampfstände. RATEX (Rahmentextil) oder Wellblech zu verwenden. B. sind für den Bau von Feldbefestigungen Maschinen einzusetzen und ru sd vorgefertigte Einbauteile.2 Feldbefestigungen ru 2161. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Beim Eingraben darf die Beobachtung in der Gruppe nicht unterbrochen werden. a. Daraus können zwei Soldaten bzw. z. un ck Wenn immer möglich. ! n st ie Bild 39 . Feldbefestigungen 12 de Än em • mindern die Waffenwirkung des Feindes. 12 Vgl. td ch • ermöglichen günstige Bedingungen für den Einsatz der eigenen Waffen.8. Anlage 7. ni gt • erhöhen die eigene Kampfkraft und lie r te • erleichtern das Leben im Felde. 2162.15.Schaffen einer Deckung bei Feindsicht sd ng 2. (2) Kampfgräben und (3) ausgebaute Deckungen. Kampfstände erleichtern den Einsatz der Waffen und die Beobachtung und bieten zugleich Deckung. Kampfstand für Handwaffen (offen) (Bild 40).

) legt er später an. Fehlt die nötige Zeit. Für das Maschinengewehr ist zusätzlich zur Ellenbogenauflage eine Fläche von 60 x 60 cm in einer Tiefe von 20 cm auszuheben. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Seite 72 Stand: November 2015 . Kampfstand für Handwaffen (überdeckt). den Unterschlupf (Nr. Der Kampfstand kann nach einer oder nach mehreren Seiten offen sein. für die Feldlafette beträgt die Tiefe 30 cm. b.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Er bietet Schutz gegen Flachfeuer und im Unterschlupf weitgehend gegen die Wirkung von Artillerie- und Mörsermunition. baut man zunächst nur den Kampfstand. (Bild 41) Die Überdeckung lässt die Beobachtung auch während des Artillerie und Mörserfeuers des Feindes zu. 808 a.

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710

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Bild 40 - Kampfstand für Handwaffen (offen)
(Anhalt)
Überdeckungen sollen mindestens 40 cm stark sein (Trägermaterial und Erde), damit sie
ausreichenden Schutz gegen Artillerie- und Mörsersplitter, Brandkampfstoffe, chemische Kampfstoffe
sowie thermische Strahlung und Kernstrahlung gewähren. Sie sollen 50 cm über die Ränder des
ausgehobenen Kampfstandes hinausgehen und die Ellenbogenauflage mit einschließen.

c. Der Kampfstand für Panzerfaust hat keine eingelassene Ellenbogenauflage. Der
Panzerfaustschütze muss so erhöht stehen, dass die Rückstrahlzone frei ist!

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A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen

d. Kampfstände für den Einsatz von Kampfmitteln und für Alarm- und Horchposten werden in
gleicher Weise wie Kampfstände für Handwaffen gebaut (siehe Nr. 2162a).

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Bild 41 - Kampfstand für Handwaffen (überdeckt)

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(Schnitt)
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2163. Ein Kampfgraben (Bild 42) kann z. B. bestehen aus:
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• offenen und überdeckten Kampfständen,
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• offenen und abgedeckten Grabenabschnitten und
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gt

• einem kleinen Unterstand.
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Der Kampfgraben erleichtert die Verbindung, das Zusammenwirken der Gruppe und die Versorgung.
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Als Wechselstellungen sind zusätzliche Kampfstände im Verlauf des Grabens vorzusehen.
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Eine Gruppe baut den Kampfgraben dann, wenn Erdbaumaschinen, genügend Zeit und Material zur
Au

Verfügung stehen.
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2164. Ausgebaute Deckungen sollen Soldaten bzw. Soldatinnen und Material gegen
D

Waffenwirkung und Sicht des Feindes sowie gegen das Wetter schützen. Man unterscheidet

(1) Unterschlupfe,

(2) Unterstände,

(3) Verbindungsgräben und

(4) Deckungsgruben.

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Bild 42 - Kampfgraben mit kleinem Unterstand
Anhalt Beispiel für eine Gruppe (Abmessungen in cm)
Legende:

1 Unterschlupf 2 Kampfstand 3 Ellenbogenauflagen 4 offener Graben
5 kleiner Unterstand 6 überdeckter Kampfstand 7abgedeckter Graben

Wirkungsbereich

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a. Ein Unterschlupf gewährt einem oder zwei Soldaten bzw. Soldatinnen Deckung. Er ergänzt den
Kampfstand oder Teile eines Kampfgrabens.

b. Der Unterstand ist eine stark abgedeckte, mit Holz oder anderem Material ausgebaute, meist
unterirdische Anlage oder – in Gebäuden – ein verstärkter Keller. Er bietet erhöhten Schutz gegen die
Wirkung feindlicher Waffen. Er wird als Feldunterkunft oder als Gefechtsstand benutzt.

c. Der Verbindungsgraben ist offen oder abgedeckt; er verbindet Kampfstände, Kampfgräben,
Unterstände und Deckungsgruben miteinander.

d. Die Deckungsgrube ist eine Ausschachtung zum Schutz von Material und Einrichtungen (z. B.
Fernsprechvermittlung). Ihre Abmessung richtet sich nach dem Verwendungszweck. Bei
Kraftfahrzeugen müssen mindestens Motor und Reifen geschützt sein.

2165. Die Stärke der Abdeckung soll einschließlich Trägermaterial auf Unterschlupfen und Gräben

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mindesten 80 cm, auf Unterständen mindesten 100 cm betragen.

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2166. Die Soldaten bzw. Soldatinnen müssen dafür sorgen, dass Wasser von den

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Feldbefestigungen abfließen kann. Regen- und Schmelzwasser fängt er durch kleine Dämme oder
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Rinnen auf und leitet es ab. Wasser innerhalb von Feldbefestigungen wird in kleinen Schächten oder
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Gruben unter Rosten gesammelt, wo es sich herausschöpfen lässt oder versickern kann.
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Bei zu hohem Grundwasserstand, langanhaltendem Regen- und Tauwetter ist es zweckmäßig, die
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Kampfstände auf die Erdoberfläche aufzusetzen bzw. die Gräben mit Gefälle anzulegen.
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2.9 Leben im Felde
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2.9.1 Erhalten der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit
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(Feldhygiene)
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2167. Alle Soldaten bzw. Soldatinnen müssen im Felde auch unter schwierigen Verhältnissen
D

leistungsfähig und einsatzbereit bleiben. Dazu müssen sie die Grundregeln der Hygiene beachten:

Regelmäßige Körperpflege hilft Krankheiten vorbeugen.

Durch Waschen, Duschen oder Baden muss der gesamte Körper, besonders der Intimbereich,
gereinigt werden. Dies dient der Vorbeugung von Hautkrankheiten und der Bekämpfung von
Ungeziefer. Nach Möglichkeit ist Seife zu verwenden.

2168. Tägliches Waschen des ganzen Körpers mit kaltem Wasser und gründliches Trockenreiben
beugt Erkältungskrankheiten vor.

Mund und Zähne sind täglich zu pflegen. Fehlen Zahnputzmittel, ist nach jeder Mahlzeit der Mund mit
Trinkwasser (Nr. 935 und 945) zu spülen; Speisereste in den Zahnzwischenräumen sind zu
entfernen.

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Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710

Der Soldat rasiert sich grundsätzlich jeden Tag. Bartträger müssen ihren Bart pflegen und darauf
achten, dass der einwandfreie Sitz der ABC-Schutzmaske gewährleistet bleibt.

Die Füße werden kalt gewaschen; lange Fußbäder sind schädlich, weil dadurch die Haut aufweicht.
Nach jedem Fußbad sind die Füße besonders zwischen den Zehen sorgfältig abzutrocknen und,
wenn notwendig, mit Fußcreme oder -puder zu pflegen. Die Fußnägel werden regelmäßig geschnitten
und kurz gehalten.

2169. Die Strümpfe sind möglichst täglich zu wechseln und zu waschen, Löcher sind zu stopfen.
So beugt man der Blasenbildung und dem Wundlaufen vor.

Nasse oder feuchte Strümpfe müssen so bald wie möglich gewechselt werden.

Vor dem Schlafen zieht man, wenn es die Lage erlaubt, die Stiefel und Strümpfe aus, damit sie
auslüften können.

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Die Bekleidung muss dem Wetter angepasst sein. Feuchte Kleidung soll nicht am Körper trocknen.

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Verschwitzte Unterwäsche ist zu wechseln; kann sie nicht gewaschen werden, ist sie häufig zu lüften

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und in die Sonne zu legen.
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Der Poncho und die Zeltbahn schützen nicht nur gegen Regen, sondern auch gegen Wind und Kälte.
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In verschwitztem Zustand ist beim Rasten und Ruhen, besonders im Freien, Zugluft zu meiden.
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2170. Bewegungsmangel bei Kälte und Frost fördert Unterkühlung und Erfrierungen; still
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Sitzenden und ungeschützt Liegenden kann der Tod durch Erfrieren drohen.
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2171. Das Auftreten von Ungeziefer ist unverzüglich zu melden.
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Ungeziefer am Körper und in der Bekleidung ist nach Möglichkeit sofort zu bekämpfen. Stehen
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chemische Mittel nicht zur Verfügung müssen kochfeste Wäschestücke 15 Minuten gekocht oder die
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Bekleidung mehrmals täglich sorgfältig abgesucht und von Ungeziefer befreit werden. Besonders
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Nähte und Taschen sind gründlich auszuschaben und auszubürsten.
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2172. Vor dem Verzehr der Verpflegung prüfen Soldaten und Soldatinnen das Aussehen, den
Geruch und den Geschmack der Lebensmittel; Veränderungen können Hinweise auf Unbrauchbarkeit
oder gesundheitsschädliche Wirkung geben (Magen- und Darmerkrankungen).
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Am Boden gelagerte Verpflegungsmittel ziehen Schnecken, Käfer, Ameisen, Mäuse und Ratten an.
Verpflegung wird abgedeckt, eingewickelt, an schattigen Stellen aufgehangen oder verpackt in
wasserdichten Tüten oder Beuteln eingegraben.

Der Körper verträgt eher Hunger als Durst; deshalb ist vordringlich für einen ausreichenden
Getränkevorrat zu sorgen. Die Feldflasche ist zu jedem Einsatz gefüllt mitzuführen; sie ist bei jeder
Gelegenheit nachzufüllen.

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A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen

Bei Hitze sind kalte Getränke vorsichtig in kleinen Schlucken zu trinken. Richtig ist es, zuerst den
Mund auszuspülen. Übermäßig gesüßte Getränke sind zu vermeiden, da sie den Durst vergrößern.

Die Zugabe von Kochsalz (1 bis 2 Messerspitzen auf einen Feldflaschenbecher) gleicht nach starkem
Schwitzen den Salzverlust aus.

Ein Kieselstein, Kirschkern oder ähnliches im Mund regt den Speichelfluss an und beugt Trockenheit
in Mund und Rachen vor.

Nahrungsmittel und Essgeschirr dürfen nur mit Trinkwasser oder abgekochtem Wasser gesäubert
werden.

2.9.2 Pflege der Ausstattung

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2.9.2.1 Waffen und Ausrüstung

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2173. Alle Soldaten bzw. Soldatinnen sind dafür verantwortlich, dass ihre Ausstattung

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feldbrauchbar und einsatzfähig bleibt. Sie nutzen jede Gelegenheit, die Ausrüstung zu pflegen oder

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instand zusetzen. de
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Insbesondere sind Waffen, Gerät und Munition vor jedem Einsatz und in jeder Gefechtspause zu
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überprüfen und Mängel unverzüglich zu beheben oder zu melden. Dabei sind auch Vollzähligkeit und
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Brauchbarkeit des Reinigungsgeräts zu prüfen. An den Waffen sind bewegliche Teile zu ölen. Tritt
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Bequemlichkeit oder Übermüdung auf, müssen Führer bzw. Führerinnen die Pflege der Ausstattung
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erzwingen.
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Die Technische Durchsicht von Waffen und Gerät richtet sich nach den entsprechenden
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Regelungen.
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2174. Die Waffen sind vor Störungen durch Verschmutzung, z. B. Staub, Sand und Laub zu
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schützen. Soweit es Lage und Auftrag erlauben, sind sie
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• in ihren Bezügen, Behältern oder Taschen zu belassen und mit den Mündungskappen zu
versehen; der Staubschutzdeckel des MG ist zu schließen;

• bei sandigem Untergrund auf einer Unterlage abzustellen (z. B. Zeltbahn) und abzudecken;

• an den Verschlussteilen mit Tüchern und Lappen zu umwickeln.

Bei Sand und starker Staubentwicklung ist die Gängigkeit der gleitenden Teile regelmäßig zu
überprüfen; oft wird es dann zweckmäßig sein, die Waffen zu entölen, damit sich Staub, Sand und
Schmutz nicht festsetzen.

2175. Nässe, Kälte und Schnee verlangen besondere Pflege und sachkundige Behandlung von
Waffen und Gerät. Deshalb sind folgende Grundregeln zu beachten:

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Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710

• Waffen, optische-, Fernmelde- und Nachtsehgeräte entweder im Freien gegen Nässe geschützt –
lassen oder in trockenen, ungeheizten Räumen lagern oder abstellen.

• Batterien für Fernmelde- und Nachtsehgeräte, solange es die Lage erlaubt, vor Kälte schützen
oder, wenn möglich, vor dem Einsatz aufwärmen.

• gleitende Waffenteile und Rohre dünn einölen; nach jedem Schießen die Rohre mehrfach mit der
Reinigungsbürste durchziehen und einölen.

• Bei Kälte unter –10° die gleitenden Teile, Patronengurte und Magazine entölen.

• Gleitende Teile erst ölen, wenn die Waffe warmgeschossen ist, in längeren Feuerpausen wieder
entölen.

• Vor dem Laden die Gängigkeit gleitender Teile mit einigen Ladegriffen prüfen.

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• Rohrinneres durch Mündungskappen oder behelfsmäßig gegen Eis, Schnee und Wasser schützen

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(Gefahr von Rohraufbauchungen und -sprengungen). Rohre vor dem Schießen überprüfen und

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ggf. reinigen.
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• Festgefrorene Teile einer Waffe und Vereisung im Rohr mit angewärmtem Korrosionsschutzöl
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auftauen.
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• Erhitzte Teile einer Waffe nicht mit Schnee in Berührung bringen; heißgeschossene Rohre (z. B.
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Maschinengewehr) verziehen sich sonst. An der Luft abkühlen lassen.
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• Waffen, Gerät und Munition niemals unmittelbar auf Schnee legen, sondern immer auf trockene
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Unterlagen. Waffen, Gerät und Munition gegen Nässe abdecken.
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• Patronenkästen
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für Maschinengewehre, Munitionsbehälter für Panzerfaustpatronen,
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Magazintaschen sowie Werkzeugtaschen und –kästen so lange wie möglich geschlossen halten.
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• Bei großer Kälte die Metallteile von Waffen nur mit Handschuhen anfassen.
ie
D

2176. Munition, Magazine, Patronenkästen und Patronengurte sind zu überprüfen, bevor sie
benutzt werden; besonders geachtet wird auf

• verrostete, verschmutzte oder stark oxydierte Munition,

• Munition mit verbeulten Patronenhülsen oder losen Geschossen,

• verformte Magazine und verbeulte, schlecht schließende Patronenkästen,

• beschädigte und stark verschmutzte Patronengurte.

Beschädigte Munition und Ausrüstung können nicht verwendet werden; sie ist zurückzugeben.
Verschmutzte Munition wird gereinigt.

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Stand: November 2015

A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen

Beim Nachladen der Magazine oder der Gurte achtet man auf den richtigen Sitz der Patronen;
Spannung und Gängigkeit der Magazinfedern und die richtige Lage der Patronengurte im
Patronenkasten sind zu prüfen. Magazinfedern und das Innere der Gurttaschen sind leicht einzuölen.

2177. Munition, die unverpackt an Waffen und in Kampfständen bereitgehalten wird, ist zu
schützen vor

• Beschuss durch Ablegen in Deckungsgruben und Munitionsnischen des Kampfstandes,

• Feuchtigkeit und Verschmutzung durch unter- und darübergelegte Lattenroste, Abdeckplanen oder
Dachpappe,

• starken Temperaturschwankungen durch darübergelegte Planen oder Zweige.

2.9.2.2 Bekleidung

!
st
n
ie
2178. Bei der Pflege seiner Bekleidung ist zu beachten:

sd
ng
• Oberbekleidung in trockenem Zustand klopfen und bürsten, bei starker Verschmutzung mit

ru
klarem Wasser behandeln. de
Än

• Leibwäsche einweichen und, wenn möglich, kochen, bei Gebrauch von Schmierseife hinterher
em
td

gründlich spülen.
ch
ni

• Wollsachen in kaltem oder lauwarmem Wasser (möglichst in Seifenlauge) durchdrücken.
gt
lie

Mehrmals spülen und ausdrücken, nicht wringen.
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te
un

• Schuhzeug trocknen lassen, bürsten und mit Schuhpflegemittel behandeln; stark verschmutzte
ck

Schuhe sind nur dann abzuwaschen, wenn sie rechtzeitig vor erneutem Gebrauch getrocknet
ru
sd

werden können; schadhafte Schnürbänder ersetzen;
Au

• fehlende und lose Knöpfe an- bzw. festnähen, Risse in der Bekleidung zunähen.
r
se
ie
D

2179. Oberbekleidung und Wäsche sind möglichst an der frischen Luft zu trocknen, den Pullover
zieht man in Form und legt ihn aus, z. B. über Gras oder Gebüsch. Beim Trocknen an offenem Feuer
werden Oberbekleidung und Wäsche vor Funkenflug geschützt.

Wollsachen dürfen nicht unmittelbar der Hitze ausgesetzt werden.

Nasse Schuhe stopft man zum Trocknen mit Papier, Heu, Stroh oder trockenem Gras aus und hängt
sie luftig auf. Keinesfalls dürfen sie an Öfen oder am offenen Feuer getrocknet werden.

2180. Der Schlafsack ist täglich mit der Innenseite nach außen zu lüften; die verschmutzte
Außenseite ist feucht abzuwischen. Imprägnierte Stoffe, z. B. die Zeltbahn, pflegt man wie die
Oberbekleidung.

Feldflasche, Kochgeschirr und Feldessbesteck sind nach jeder Benutzung mit Trinkwasser zu
reinigen, notfalls mit Sand und Wasser zu scheuern.

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Stand: November 2015

Der Klappspaten ist abzuwaschen und nach dem Trocknen leicht einzuölen. Der Eingang soll der Wetterseite abgewandt sein und sich mit der Zeltbahn oder einem Zweiggeflecht schließen lassen. 2183. Koppeltragehilfe.und Spatentasche sind trocken oder mit handwarmem Seifenwasser zu bürsten bzw. bewaldetes Gelände mit Gebüsch und r te Unterholz eignen sich besonders gut. n ie sd • Ruhemöglichkeiten geben. Au r se • Dauer des Aufenthaltes. Heuschober oder Scheunen. weil sie gegen Sicht und schlechtes Wetter schützen. das zur Verfügung steht. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Koppel.9. Man muss in ihrer Nähe Deckungen ausnutzen oder bauen. ist u. un ck Wie Feldunterkünfte hergerichtet werden. B. • Zelte und Bauten aus Zweigen und Ästen und • Gebäude. Feldunterkünfte sind • Feldbefestigungen. de Än • nach Möglichkeit gegen Waffenwirkung des Feindes Deckung bieten und em td • die Sicherung gegen Überraschung durch den Feind zulassen. Für eine Feldunterkunft aus Zeltbahnen oder aus Zweigen und Ästen ist ein ebener oder flach geneigter Platz zu wählen. • verfügbarer Zeit zum Ausbau. Bebautes Gelände. ng ru • der feindlichen Erd. Rückengepäck. ch ni 2182.3 Feldunterkünfte 2181.a. Magazin. • Material. abhängig von ru sd • Lage und dem Auftrag. 5003-5005) 2184. dass man hineinkriechen kann. vor allem gt lie aufgelockerte Gehöftegruppen und durchschnittenes. Feldbefestigungen anzulegen. Oft muss ein Versteck genügen (siehe Nrn. 2. Der Platz und die Art einer Feldunterkunft werden befohlen. abzuwischen. Sie sollen ! st • vor den Unbilden des Wetters schützen.und Luftbeobachtung entzogen sein. Ein Windfang davor ist vorteilhaft. müssen Bauten aus Zeltbahnen oder aus Zweigen und Ästen als Wetterschutz ausreichen. z. Es wird ein Sickergraben unmittelbar entlang Seite 81 Stand: November 2015 . ie D • Gelände und dem Wetter. Lassen Auftrag und Lage es nicht zu. Er ist nur so groß zu halten.

Au Der Aushub kann an anderer Stelle unter Berücksichtigung von Tarnung. zum Stellungsbau r se verwendet werden. B.Sickergraben und Erdanschüttung ch 2185. ie D Seite 82 Stand: November 2015 . un ck Der Raum wird damit zugleich höher und besser nutzbar und bietet mehr Schutz gegen Kälte und ru sd Wind (Bild 44). von innen ab (Bild 43). um Deckung vor feindlichem Feuer zu haben. ni gt a. der hangabwärts in einem Sickerloch oder in einer Rinne enden soll. den Spalt zwischen dem unteren Rand der Wände und dem Boden dichtet man mit Grassoden u.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen der Außenwände gegraben. ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 43 . Den Innenraum einer Feldunterkunft aus Zeltbahnen oder Zweigen gräbt man nach Möglichkeit lie r te aus. z. Die Erde darf nicht auf den unteren Rand der Außenwände geschüttet werden. Ä.

ie D Das Zelt muss straff gespannt sein und darf keine Falten werfen (Bild 45). sd Au • Außenwände straff nach außen ziehen. Seite 83 Stand: November 2015 . Än Zweigen oder trockenem Laub zum Schutz gegen Bodenkälte und Bodenfeuchtigkeit aus. r te un • Zeltstöcke zusammenstecken und in die Mittelösen der Knopfleiste einführen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng Bild 44 – Zeltgrube ru de b. Fehlen Zeltstöcke. td ch 2186. ck ru • Zelt aufrichten. kann man das Zelt mit den Zeltleinen an Bäumen oder Ästen befestigen (Bild 46). Schlingen mit den Heringen am Boden befestigen. Die Lagerstätte legt der Soldat bzw. Die Zweige sind gitterförmig aufzuschichten. die Soldatin mit einer 20 bis 30 cm hohen Schicht aus Stroh. Am einfachsten und schnellsten ist ein Zweimann-Zelt zu bauen: ni gt lie • Zwei Zeltbahnen auf dem Boden auslegen und zusammenknöpfen. r se • Zelt mit Zeltleinen vom Giebel her nach außen spannen. Der em Aushub muss entsprechend tief sein.

Zweimann-Zelt. Aus sechs Zeltbahnen lässt sich ein Sechsmann-Zelt bauen (Bild 47): Seite 84 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 45 . mit Zeltleinen zwischen zwei Bäumen befestigt 2187.Zweimann-Zelt (ungetarnt) ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 46 .

2 x 7 Zeltstockteile zu Zeltstöcken zusammensetzen und aufstellen. • Das Zeltdach spannen und mit jeweils 2 zusammengeknüpften Schnüren festmachen. • Das Zweimann-Zelt als Dach auf das Unterteil setzen und zusammenknöpfen. • Je vier Zeltstockteile zu je 4 Zeltstöcken zusammenstecken und mit deren Hilfe das Zeltunterteil an den vier Ecken aufrichten. innen und außen miteinander verknöpfen. • Ein Zweimann-Zelt bauen. • Zeltleinen spannen und mit Heringen festmachen. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Seite 85 Stand: November 2015 . Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • Vier Zeltbahnen im Viereck auf den Boden legen.

und Regenschutz herstellen.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 47 . Pappe) zu verstärken. Auch mit dem Poncho lässt sich ein Wind. 2188.Sechsmann-Zelt Damit an den Auflagestellen des aufgesetzten Zweimannzeltes auf den 4 Zeltstöcken die Zeltbahn nicht durchscheuert oder reißt. er ergibt eine größere Schutzfläche als die Zeltbahn. Seite 86 Stand: November 2015 . Mit der kann Zeltbahn ein Wind. ist es zweckmäßig.und Regenschutz in Form eines Schrägdachs (Bild 48) gebaut werden. sie mit einer Unterlage (Lappen.

• Lücken im Geflecht mit Moos oder Grasbüscheln abdichten. Oberseite der Zweige nach außen. ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 48 – Schrägdach ch 2189. Als Wind. Au • Stangengerüste mit den unteren Enden der Längsstangen in den Boden eingraben. Spitzen zur Erde richten. Das Schrägdach hält nur Regen ab. r se ie D • In die Stangengerüste dichte Nadelholzzweige von unten beginnend so einflechten. Mit dem gleichen Verfahren kann eine Zweighütte gebaut (Bild 49) oder ein Schrägdach zu einer Zweighütte erweitert werden. wenn das Geflecht mindestens 10 bis 15 cm dick ist. un ck • Zur Windseite hin (schräg nach unten) und für die Seiten Stangengerüste herstellen (Abstände der ru sd Längsstangen und Querstangen je etwa 50 cm). windabgewandten Seite kann ein Wärmfeuer unterhalten werden. dass die obere Lage die untere wie bei Schindeldächern überdeckt. Seite 87 Stand: November 2015 . Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 An der offenen.und Regenschutz kann man aus Zweigen und Ästen ein an den Seiten ni gt abgedecktes Schrägdach bauen: lie r te • Zwischen zwei Bäumen in Schulterhöhe eine Querstange befestigen.

9. lie r Die Notdurft wird auf einer Latrine 13 verrichtet. ein Feuer anzulegen und zu unterhalten. sd rAu 2.15. te un ck Wird die Müllentsorgung nicht gesondert befohlen. Anlage 7.Zweighütte aus Stangen und Zweigen ni gt 2190.15.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td ch Bild 49 . Bei ungenügender Lüftung entsteht farb. Verpflegung. • Feuerstellen im Innern von Feldunterkünften darf man nur bei ausreichender Be.und Entlüftung S unterhalten. Dabei beachten sie: • Feuer braucht Sauerstoff und damit Luftzufuhr. ist der Abfall zu sammeln und mindestens 60 cm ru tief zu vergraben 14. besonders Getränke. 14 Bei der Ausbildung und bei Übungen anfallender Abfall darf nicht vergraben werden. Bezugsdokumente 52 und 53 zu beseitigen. Feldunterkünfte. damit sie sich wärmen. Bezugsdokument 17. S Seite 88 Stand: November 2015 . 13 Vgl. Rastplätze und Feldbefestigungen sind sauber zu halten. zubereiten und ihre Bekleidung trocknen können. 15 Die Hilfeleistung bei Vergiftungen ist im Rahmen der Sanitätsausbildung aller Truppen auszubilden. das beim Einatmen zu einer lebensgefährlichen Vergiftung führen kann 15.und geruchloses Kohlenmonoxyd. Alle Soldaten und Soldatinnen müssen in der Lage sein.4 Anlegen von Feuern se ie D 2191. Er ist zu sammeln und nach den Bestimmungen der Anlage 7.

• aufgeriebene Torfstücke. ! n st 2192. verdorrte Gras.und Farnbüschel. • Unterhalten mehrere Soldaten bzw. • gespaltenes Fichtenholz. Bei Dunkelheit sind vorwiegend ck ru eingegrabene oder verdeckte Feuer zu unterhalten. Bei Tage sind Feuer möglichst unter hohen Bäumen mit dichter Krone anzulegen. weil dabei giftige S Dämpfe entstehen. damit sich un der Rauch besser verteilt und von weitem weniger sichtbar ist. in kleine Stücke zerrissene Pappe. • Es ist verboten. Seite 89 Stand: November 2015 . de Än • Bekleidung und Ausrüstung nicht durch Hitze beschädigt werden. • Stroh. • Feuer ist vor scharfem Wind zu schützen (Funkenflug). Schilf. ie D 2194. Zapfen. • harzige. • Papier. Flechtschirmen oder Wällen aus Steinen oder Erde r se schützen gegen Sicht. Als Anzündmaterial eignen sich u. dass ie sd • das Feuer nur in der nötigen Größe brennt. gt lie r te 2193. Esbit in geschlossenen Räumen und in Zelten abzubrennen. harzfreies Brennmaterial zu verwenden. aufgeschnittene Späne. ist eine Feuerwache einzuteilen. vornehmlich Birkenrinde. sd Au Windschutz und Blenden aus Zeltbahnen. ng ru • Brände verhindert werden. • Nadelholzreisig. gegen schnelles Herunterbrennen und Funkenflug bei starkem Wind. • Feuerstellen in Feldunterkünften sollen tiefer als die Schlafstätten liegen (Wärme steigt nach oben). • Baumrinde. a. em td • Wasser oder Erde zum Löschen bereitstehen und ch ni • Frischluft bei Feuerstellen in Feldunterkünften zuströmen kann. es ist möglichst trockenes. Soldatinnen gemeinsam ein Feuer. die ähnlich wie Kohlenmonoxyd wirken. • dürre Baumflechten. Die Feuerwache hat dafür zu sorgen. • Feuer braucht einen Rauchabzug. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • Feuerschein und Rauch können den Aufenthaltsort verraten.

ist das Anzündmaterial vor dem Entzünden damit zu tränken. • Dünne Äste oder Scheite um das Anzündmaterial herumstellen und Feuer anzünden. Seite 90 Stand: November 2015 . te un oder ck ru • Kochfeuer. brennt aber auch in feuchtem und ! st n ie frischem Zustand an. • Birkenholz brennt raucharm und schnell. brennt gut und entwickelt wenig Rauch. B. ch ni 2196. von Munitionsverpackungsmaterial. S Niemals Benzin oder Öl in Feuer oder Glut schütten! 2195. sie sollen bei geringer Rauchentwicklung in die Breite strahlende Wärme abgeben.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen • Wachsumhüllungen. sd ng • Nadelholz brennt gut an. • Esbitstücke. manchmal jedoch erst. de Än em • Abgestorbene Bäume liefern auch bei nasser Witterung trockenes Holz. langanhaltende Glut und eignet sich besonders für Kochfeuer. sie müssen ein Glutbecken haben oder nach oben auf einer begrenzten Fläche starke sd Au Hitze entwickeln. z. Soldaten und Soldatinnen müssen wissen: • Buchen. r se 2197. rußt jedoch stark. Folgende Arten von Feuerstellen sind anzulegen: ie D a. ru • Torf entwickelt starke Hitze. • Nach dem Anbrennen dickeres Holz nachlegen. td wenn man die durchfeuchtete Rinde oder die äußere Holzschicht entfernt hat. Das Grundfeuer ist vor allem ein Wärmfeuer. • Muss man bei Feuchtigkeit Benzin oder Öl verwenden.und Eichenholz erzeugt starke. liefert wenig Glut. Trockenes Holz lässt sich leicht anzünden. Je nach dem Zweck wird gewählt gt lie r • Wärmfeuer. Grundfeuer (Bild 50): • Anzündmaterial pyramidenförmig aufschichten.

gt lie r te Das Sternfeuer eignet sich in erster Linie als Kochfeuer. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng ru Bild 50 – Grundfeuer b. td • Scheite oder Äste sternförmig darüber legen. Sternfeuer (Bild 51): de Än em • Anzündmaterial in einer kleinen Vertiefung am Boden entfachen. ch ni • Zum Nähren des Feuers Scheite zur Mitte hin nachschieben. un ck ru sd r Au se ie D Bild 51 – Sternfeuer Seite 91 Stand: November 2015 .

• Unter der Kreuzstelle das Feuer mit Anzündmaterial anzünden. die Balken bzw. so dass es vor allem als Wärmfeuer geeignet ist. Jägerfeuer (Bild 53): ie D • Mindestens drei armdicke Rundhölzer oder Scheite quer auf zwei Rundhölzer (Scheite) legen.oder Stammstärke von etwa 25 cm und mit Windschutz bis zu 10 Stunden. Seite 92 Stand: November 2015 . ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au Bild 52 – Balkenfeuer r se d. es eignet sich als Wärm. Reisig oder Kleinholz ausfüllen. • Zwischenräume mit Holzspänen. Stämme so bearbeiten. • Die aufgelegten Rundhölzer (Scheite) allmählich nachschieben.und als Kochfeuer. Das Jägerfeuer brennt langsam. Das Feuer brennt bei einer Balken.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen c. dass zu den Zwischenräumen hin Späne abstehen. Balkenfeuer (Bild 52): • Zwei oder drei trockene Balken oder Stämme zwischen Pfosten mit etwa fauststarken Zwischenräumen übereinanderschichten. Es schwelt und entwickelt bei kleiner Flamme und wenig Rauch viel Hitze.

Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng ru Bild 53 – Jägerfeuer e. Das Feuer wird vorzugsweise als te un Wärmfeuer benutzt. ck ru sd r Au se ie D Bild 54 – Gitterfeuer Seite 93 Stand: November 2015 . ch ni • Die Zwischenräume mit Anzündmaterial ausfüllen. Gitterfeuer (Bild 54): de Än em • Auf zwei stärkeren Rundhölzern oder Scheiten dünnere Hölzer oder Scheite gitterförmig td aufschichten. gt lie r Die Brennstelle ist in der Mitte unter den aufgestapelten Hölzern.

Dieses Feuer eignet sich besonders gut als Kochfeuer. ie D • Das über den Grubenrand ragende Stück einknicken. Grubenfeuer (Bild 55): • In einer Grube von 40 bis 50 cm Tiefe und Durchmesser Holzscheite oder Rundhölzer dicht nebeneinander an der Grubenwand aufstellen. Seite 94 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen f. Verdecktes Grubenfeuer (Bild 56): r se • Über dem Feuer in der Grube Rinde oder mit feuchtem Moos abgedecktes Holz schräg aufstellen. Aus der Grube aufsteigender Rauch zieht darunter entlang und verteilt sich flach über dem Erdboden. • Das Brennmaterial mit Anzündmaterial in der Grubenmitte in Brand setzen. z. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru Bild 55 – Grubenfeuer sd Au g. mit einer Erdscholle. • Zur Gewinnung eines Glutvorrats für mehrere Stunden die Grube nach Abbrennen des Holzes teilweise abdecken. Der Feuerschein ist abgedeckt. B.

sd rAu se ie D Bild 57 – Höhlenfeuer Seite 95 Stand: November 2015 . gt lie r • Die Öffnung des Rauchabzugskanals tarnen. te un ck Es ist zweckmäßig. nur trockenes Holz zu verwenden und das Feuer nur bei Dunkelheit brennen zu ru lassen. Breite und Höhe als Feuerstelle graben. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd Bild 56 – verdecktes Grubenfeuer ng ru h. td ch • Die Aushöhlung mit einem Rauchabzugskanal von etwa 15 cm Durchmesser versehen und diesen ni im Bogen zur Erdoberfläche führen. Für Feldbefestigungen und Erdhöhlen eignet sich das Höhlenfeuer (Bild 57): de Än • Etwa 15 cm über der Sohle der Feldbefestigung oder Erdhöhle in die Wand eine Aushöhlung von em etwa 50 cm Tiefe.

Gelegentlich rührt man die Füllung mit einem st n ie Stock um. Mit einem Draht wird das lie r te Kochgefäß so am Dreifuß befestigt. • Auch Kerzen. Zum Zubereiten oder Aufwärmen von Speisen an offenen Feuern kann eines der ch folgenden Verfahren angewendet werden: ni gt a.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2198. 2 Teile Öl). em td 2199. die Gefäße mit Glut gefüllt und entweder an einem Dreifuß aufgehangen oder über ein Loch bzw. In Feldbefestigungen und Feldunterkünften kann man sich auch mit einfachen. darüber schichtet man eine Lage Sand und tränkt die Füllung mit einem Benzin-Öl-Gemisch (1 Teil Benzin. erzeugen Wärme. Danach außerhalb des Raumes den Eimer neu füllen und anzünden. dass es dicht über dem Feuer hängt (Bild 58). einen Wall aus Steinen oder Erde gestellt. in durchlöcherten Konservendosen aufgestellt. Kein Benzin-Öl-Gemisch nachschütten! Füllung restlos S Än abbrennen lassen. Mit drei Stangen stellt man einen in der Höhe verstellbaren Dreifuß auf. • Einen durchlöcherten Blecheimer füllt man halbvoll mit kleinen Kieselsteinen. un ck ru sd rAu se ie D Bild 58 – Kochfeuer mit Dreifuß Seite 96 Stand: November 2015 . sd ng In geschlossenen Räumen ist bei diesem Verfahren für ausreichende Lüftung zu sorgen. selbstgebauten Vorrichtungen ausreichend aufwärmen: • Es werden der untere Teil einer Konservendose oder eines Blecheimers durchlöchert. Nach dem Einsickern wird die Oberfläche der Füllung außerhalb des Aufenthaltsraums mit einem ! langen Span oder einem trockenen Zweig angezündet. da das ru de Feuer rußt und Abgase entstehen.

Kochfeuer mit Querstange auf Astgabeln auf gekreuzten Stangen em c. lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 61 – Kochstelle aus Steinen d. Für ein Kochfeuer mit Querstange legt man die Stange über zwei in die Erde gerammte Astgabeln oder über zwei Gabeln aus gekreuzten Stangen. Fleischstücke oder Geflügel spießt man zum Braten auf die Querstange. damit es von allen Seiten gleichmäßige Hitze erhält. Seite 97 Stand: November 2015 . damit man das ni gt Kochgefäß aufstellen kann (Bild 61). Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 b. die Kochgefäße werden an dei Querstange über das Feuer gehängt (Bilder 59 und 60). dies ist vor allem bei großen Kochgefäßen zweckmäßig (Bild 62). Bei einem Grubenfeuer stellt man das Kochgefäß in das Glutbecken. ! n st ie sd ng ru de Än Bild 59 – Kochfeuer mit Querstange Bild 60 . Der obere Rand der Kochstelle muss eben sein. Eine Kochstelle aus Steinen. Grassoden oder Erde hat zwei einander gegenüberliegende td ch Öffnungen für den Durchzug.

In ihrer Mitte wird ein Feuerloch von 15 bis 20 cm Tiefe und ch ni Durchmesser und mit einem Zugang von vorn ausgehoben. em e. un ck ru sd Au r se ie D Bild 63 – Kochfeuer am Hang Seite 98 Stand: November 2015 . Essgeschirre) brennen bei längerer direkter Berührung de Än mit der Glut durch. sie sind daher für Grubenfeuer ungeeignet. Die Kochgefäße hängt man an r te Stangen über das Feuer. Für ein Kochfeuer am Hang gräbt man ein Stück Böschung so ab.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd Bild 62 – Grubenfeuer ng ru Dünnwandige Gefäße (Marmeladeneimer. In die senkrechte Rückwand gräbt man gt lie einen Rauchabzug und verbindet ihn mit dem Feuerloch (Bild 63). dass eine waagerechte Fläche td von mindestens 50 x 50 cm entsteht.

wenn der Brunnen unbeschädigt ist. Tau. 946). r te un Riedgras oder sattgrüne Wiesen.5 Wassererschließung und Wasseraufbereitung 2201. ! n st 2202. Es ist gewöhnlich für den menschlichen Genuss de Än geeignet. in Flussauen oder in einem ausgetrockneten Bachbett gt lie gegraben werden. ck 2203. wenn es vorher aufbereitet wird. (4) Kondenswasser. Oberflächenwasser (Wasser aus Bächen. Flüssen. damit sich die Kochzeit verkürzt und die Nahrung nicht nach Rauch schmeckt. Nach der Herkunft des Wassers unterscheidet man: (1) Grundwasser. Ä. td Sicherheitshalber ist auch dieses Wasser aufzubereiten (Nr. (5) Schmelzwasser. liegen. 2205. 2204. Schilf. Abwassereinrichtungen. Grundwasser tritt an Hängen. Regenwasser fängt man möglichst in sauberen Gefäßen auf. z. das Wasser aus mehr als 4 m Tiefe gewonnen wird S em und in der Nähe keine Stallungen. Dach). ng ru Brunnen enthalten im allgemeinen Grundwasser. Teichen. Jauchegruben. (2) Oberflächenwasser. von Waschplätzen oder von Müllhalden gewonnen r se ie wird. nicht jede Quelle liefert aber Trinkwasser. Seen) ist häufig verunreinigt. (3) Regenwasser. ch ni Nach Grundwasser kann auch auf Talsohlen. Kondenswasser kann man sammeln (Bild 64) und zu Trinkwasser aufbereiten. D Das Wasser ist mit einem sauberen Gefäß zu schöpfen. in engen Tälern. dass das Wasser Au S oberhalb der Einmündung von Abwasserkanälen. Dabei ist darauf zu achten. Auf einen hohen Grundwasserspiegel weist oft der Bewuchs hin. Müllplätze o. ohne dass der Grund dabei aufgerührt wird. Tau streift man mit den Fingern ab und benetzt damit Lippen und Zunge. ru sd Es wird nur im Notfall zu Trinkwasser aufbereitet. möglichst auch oberhalb von Orten und Industrieanlagen. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2200. wird es von unsauberen Auffangflächen entnommen (z. Bei allen Feuerarten sind die Kochgefäße abzudecken. Zeltbahn. B. ist es nur als Trinkwasser geeignet. 2.9. Seite 99 Stand: November 2015 . Schluchten oder Hohlwegen als Quellwasser ie sd hervor. B.

Das Einbringen der Verbauung geschieht wie folgt: Zunächst wird in den entsprechenden Abmessungen ein Loch von 1. em Küchengerät sowie zur Zahnpflege und zum Rasieren darf nur Trinkwasser verwendet werden. Im Notfall muss mit einfachen Mitteln Wasser erschlossen und Au Wasser zu Trinkwasser aufbereitet werden können. Schnee und Eis müssen sauber sein. Ist der oberste Ring nahezu bodengleich eingesunken. 2202). als Kühl. Das Absenken der Ringe kann durch das Auflegen von Gewichten (Hölzer mit aufgelegten Sandsäcken) unterstützt werden. Durch Erwärmung von Schnee oder Eis gewonnenes Schmelzwasser lässt sich zu ! st n Trinkwasser aufbereiten. Als Trinkwasser darf Wasser nur an Stellen entnommen werden. wird ein neuer Ring aufgesetzt und die Arbeit in derselben Weise wie zuvor fortgeführt. Die Feldflasche ist stets mit dem zugeführten Getränk oder mit Trinkwasser gefüllt zu halten. Sägewerk) entnommen. zum Reinigen von r te Ausrüstung und Gerät. zum Wäschewaschen. sind die D Seitenwände des Brunnens durchgehend zu verbauen. Rahmenaus Bohlen gestellt werden. in das ein oder mehrere Betonringe bzw.40 m) oder mit Betonringen. ni gt lie Brauchwasser benötigt man für alle anderen Zwecke. td ch Zum Waschen soll ebenfalls Trinkwasser benutzt werden. Ein Verkanten der Ringe ist zu vermeiden oder durch einseitiges Belasten oder Seite 100 Stand: November 2015 . ng ru 2207. Feldflaschen. un ck 2208.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Bild 64 – Wassergewinnung aus Kondenswasser 2206. de Än Zum Trinken. graues und milchiges Eis. Muss tiefer als 1. zum Reinigen von Geschirr. die vom Truppenarzt ru S sd freigegeben und gekennzeichnet sind. zur Zubereitung von Nahrungsmitteln. r se ie 2209. Unter dem untersten Ring wird dann der Boden ausgehoben. Älteres Eis mit runden Kanten eignet ie sd sich besser als junges.20 m nach Grundwasser gegraben werden (Nr. B. notfalls zum Waschen des Körpers.20 m Tiefe ausgehoben.40 m x 1. Das Baumaterial wird der Umgebung (Baustofflager. Die Ringe senken sich durch ihr Eigengewicht. z. Das Verbauen geschieht mit Rahmen aus Bohlen (lichte Weite 1.und Löschmittel.

Die verwendeten Kies-. Schmutziges Wasser lässt man zuvor mindestens durch einen Behelfswasserfilter (Bild 65) oder durch eine 5 bis 10 cm dicke Kiesschicht (Korngröße 0. Als Trinkwasser benötigtes Wasser. • durch Einfassen der Wasserstelle mit Steinen oder anderem festen Material gegen Verschmutzung beim Wasserholen. 2211. Das erste so gewonnene Wasser lässt man ablaufen. muss stets aufbereitet werden: Man r se • kocht es mindestens 20 Minuten lang oder ie D • entkeimt es mit Tabletten aus der Einsatzverpflegung nach der Gebrauchsanweisung. es soll klar und farblos sein.oder Schmelzwasser. beachtet man bei der Auswahl des aufzubereitenden Wassers folgende Grundregeln: • Das Wasser darf nicht unangenehm riechen oder schmecken. Offene Trinkwasserstellen (z. Seite 101 Stand: November 2015 . B. ohne dass eine Trinkwasserstelle freigegeben ist. das nicht aus einer freigegebenen Trinkwasserstelle sd Au stammt. milchige Ablagerungen oder schimmelige Stoffe auf der Wasseroberfläche. und zwar • durch Abdeckung gegen Regen.5 bis 1 cm) und eine 40 bis 50 cm dicke Sandschicht laufen. ng ru S • Ölige. r te un • Abgestorbene oder kranke Lebewesen im Wasser machen es als Trinkwasser unbrauchbar. Der Boden wird mit einem Gefäß (Eimer. 2210. Sand. td ch • Tier.und Pflanzenreiches Wasser ist meist ungefährlicher als an Lebewesen armes Wasser. ck ru 2212. Hausbrunnen) sind vor Verschmutzung zu schützen.und Gewebeschichten werden durch mehrmaliges gründliches Auswaschen – wenn möglich mit Trinkwasser – wieder gebrauchsfähig. am Ufer oder de Än auf dem Gewässergrund. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 einseitiges Graben auszugleichen. ebenso wie Schleim auf unter Wasser liegenden Gegenständen und em schwarzer Schlamm schließen die Verwendung des Wassers aus. ! st • Grundwasser ist dem Oberflächenwasser vorzuziehen. fließendes Wasser ist meist besser als n ie sd stehendes. Sandsack) aus der Tiefe geholt. Muss Trinkwasser beschafft werden. nach jeweils 5 bis 6 Stunden ist der Filter zu erneuern. Sehr ni üppiger Pflanzenbewuchs (auch fädige Algen) deuten jedoch ebenso auf eine schlechte gt lie Wasserqualität hin wie das völlige Fehlen von Tieren.

Frische ausgereifte Früchte. Gurken und Kürbisse enthalten reichlich Flüssigkeit und stillen gt den Durst.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 65 – Behelfswasserfilter ch ni 2213.und Spitzahorn setzen im Frühjahr trinkbare Flüssigkeit un ck ab. Birken und Linden sowie Berg. Den Stamm bohrt man in etwa 50 bis 75 cm Höhe 2 bis 5 cm tief an und sammelt den ru sd ausfließenden Saft in einem Gefäß. Der Saft ist in Au ungekochtem und ungefiltertem Zustand genießbar (Bild 66). r se ie D Seite 102 Stand: November 2015 . lie r te 2214. Die Ausbeute beträgt mehrere Liter pro Tag.

wenn sie ausgegeben wird. sie enthält einen vollen Tagessatz Seite 103 Stand: November 2015 . Kaltverpflegung erhält man für einen bestimmten Zeitraum. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt Bild 66 – Gewinnung von Trinkflüssigkeit aus Bäumen lie r te 2. Im Einsatz bereitet der Feldküchentrupp Warmverpflegung zu. Der Inhalt geöffneter Konserven ist sofort zu verzehren. Sie ist vor dem Verzehr zu erhitzen. auch wenn man Au z. Fett und Salz soll als Reserve bei sich getragen werden. Kalt gewordene Verpflegung ist r se schwer bekömmlich. Durch Plastiktüten lässt sich Frischbrot vor dem Austrocknen. ihr Verzehr ist gesundheitsschädlich. Bei heißem Wetter sind Frischwurst und andere leicht verderbliche Verpflegungsmittel zuerst zu verbrauchen. alle anderen Verpflegungsmittel vor Schmutz und Nässe schützen. Die Einmannpackung wird ausgegeben.6 Verpflegung un ck 2215. Etwas Brot oder Kekse. wenn abzusehen ist. dass in der folgenden Zeit keine ausreichende Verpflegung zugeführt werden kann. 2217.9. ie D 2216. infolge Ermüdung. die Warmverpflegung immer dann zu essen. B. Man muss sich daran ru sd gewöhnen. Hitze oder Kälte keinen Hunger verspürt. sie muss eingeteilt werden. Schokolade. Konserven mit aufgewölbtem Deckel oder S Boden sind meist verdorben.

Die Sicht kann für das menschliche Auge eingeschränkt werden u. Helles Mondlicht und Schnee können andererseits die bei Dunkelheit herrschenden Sichtverhältnisse verbessern.10 Besonderheiten bei eingeschränkter Sicht un ck ru 2. Soldaten und Soldatinnen müssen auch bei eingeschränkter Sicht ihren Auftrag so r se zuverlässig und sicher ausführen wie bei klarer Sicht. S Än Wiederholtes Auftauen beeinträchtigt die Haltbarkeit. Es sind daher nur die Nahrungsmittel em aufzutauen. ist das Fertiggericht vor dem Verzehr aufzuwärmen. Der Inhalt der Feldflasche ist besonders gegen das ! st n ie Einfrieren zu schützen. Schnee). die gleich gegessen werden sollen. td ch 2220. wie Verpflegungsreste ni gt aufbereitet und Nahrungsmittel aus der Natur zubereitet werden können (Nrn. 2317 bis 2331). ist dies bei erster Gelegenheit zu melden. damit Ersatz bereitgestellt werden kann. ist Kaltverpflegung (z.10. Ist man versprengt oder auf sich gestellt. die mitgeführt wird. sie muss daher ru de aufgetaut werden. • Staub und Rauchwolken. es kann jedoch ohne Bedenken kalt verzehrt werden. sd ng Der Verzehr gefrorener Verpflegung kann zu schweren Gesundheitsschäden führen. a. muss man wissen. Wenn es die Lage erlaubt. Die Notration Verpflegung. entscheidet man selbstständig. da sie den Blutkreislauf anregen. ie D 2222. durch • Dunkelheit. Schwarzer Tee und Kaffee sind besonders nützlich. • Niederschläge (Regen. 2219. • künstlichen Nebel.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Verpflegung (mit Brot ohne Streichfett). Bei großer Kälte soll öfter warme Verpflegung und heiße Getränke – auch wenn es nur heißes Wasser ist – zu sich genommen werden. Wurde die Notration verzehrt. lie r te 2. Gefrorenes Brot röstet man in Scheiben oder kocht es in einer Suppe. Ist ein Zuführen von Verpflegung nicht möglich. • natürlichen Nebel und starken Dunst. Wenn es die Lage erlaubt. Seite 104 Stand: November 2015 . B. 2218. darf nur auf Befehl verzehrt werden. Brot mit Belag) vor dem Einsatz zuzubereiten und in den Innentaschen der Bekleidung mitzuführen.1 Allgemeines sd Au 2221.

n ie sd ng Sie behindert ru • die Beobachtung. ! • Licht nur auf Befehl! Rauchen nur. die Soldatin muss die Möglichkeiten und Grenzen dieser Geräte sowohl für den eigenen Einsatz als auch für den des Feindes kennen. te un • den Feuerkampf. D 2225. Ausrüstungsgegenstände befestigen oder umwickeln. persönliche Tarnung. Eingeschränkte Sicht begünstigt • Überraschung. Der Soldat bzw. • Tarnung und Täuschung. Seite 105 Stand: November 2015 . ! • Nur mit gedämpfter Stimme sprechen! Keine lauten Kommandos. Radar. Verwechslungen und Verwirrung Au entstehen leichter als bei klarer Sicht. ck ru sd Viele Tätigkeiten beanspruchen bei eingeschränkter Sicht mehr Zeit. ! • Mütze tragen. • die Wirksamkeit von Geländehindernissen und Sperren. 2131 bis 2133). r se ie Die sich daraus ergebende Anspannung führt schneller zur Ermüdung als sonst. em td • die Bewegungen. ! st • den Schutz gegen Beobachtung ohne technische Geräte.und Geländeüberwachungsgeräte können in unterschiedlicher Weise die Sichteinschränkungen vermindern oder gar aufheben. Tarnung der Stellung). Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 Aus dem jeweiligen Zusammentreffen der oben aufgeführten Faktoren ergibt sich der Grad der Sichteinschränkung. ! • Geräusche vermeiden. B. damit sie • sich möglichst lautlos und sicher bewegen (siehe Nrn. 2223. Grundregeln für das Verhalten bei eingeschränkter Sicht sind (Bild 67): • Tarnung wie bei klarer Sicht (z. gt lie r • das Zusammenwirken. ! 2226. Oft müssen die Soldaten und Soldatinnen bei eingeschränkter Sicht neben dem Gehör ihren Tastsinn gebrauchen. wenn ausdrücklich erlaubt und dann in Deckung gegen Sicht. ch ni • das Verbindunghalten. de Än • das Zurechtfinden im Gelände. 2224. wenn nichts anderes befohlen ist. Nachtseh-.

Gegenstände verändern scheinbar ihre Form und Farbe. Beobachtet man bei Dunkelheit über längere Zeit einen Gegenstand.2 Sehen bei Dunkelheit 2227.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen • Waffen. scheint es.10. Bei Dunkelheit erscheinen • Gegenstände größer. als ob er sich ! st n ie bewegt. • plötzlich aufleuchtendes Licht heller und dadurch näher. Kampfmittel und Gerät bedienen.Verhalten bei eingeschränkter Sicht Seite 106 Stand: November 2015 . 2. • Gegenstände erkennen und • Selbst. sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 67 .und Kameradenhilfe leisten können. • Entfernungen weiter.

Wetter und Gelände können die Hörbarkeit von Geräuschen begünstigen oder gt lie beeinträchtigen. Nachtseh-. em td • Entfernungen dorthin zu schätzen. de Än • Richtungen zu Geräuschquellen festzustellen. vor dem sich Ziele deutlich abheben. 2. Seite 107 Stand: November 2015 . Deshalb ist beim Gebrauch der Taschenleuchte der Rotfilter zu benutzen.10. Bei eingeschränkter Sicht muss man sich vermehrt auf das Gehör verlassen. Bei Dunkelheit sieht man besser gegen den Horizont. Stellungen in tiefer gelegenem Gelände zu erkunden. anzupassen.und Geländeüberwachungsgeräte erleichtern Aufklärung und Sicherung. Sie helfen den Auftrag bei eingeschränkter Sicht auszuführen. Dichter Nebel. Greller Lichteinfall schränkt die Sehfähigkeit für kurze Zeit ein oder hebt sie sogar auf (Blendung). besonders an die Dunkelheit. r se ie • Frost. Das Hören wird begünstigt durch: sd Au • leichten Gegenwind oder Windstille. ru • Geräusche zu erkennen und zu unterscheiden. Tageszeit. sich an das wechselnde Licht. klare Nachtstunden oder D • flaches. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2228. Es ist daher von Vorteil.10. unbedecktes Gelände. Gefechtsfeldbeleuchtung. Regen und Schneetreiben dämpfen Geräusche. Radar. 2. ck ru 2233. Müdigkeit und Überanstrengung der Augen schwächen die Sehfähigkeit und erhöhen die Anfälligkeit für Sinnestäuschungen.3 Hören bei eingeschränkter Sicht ! st n 2231.1 Allgemeines 2234. ch ni 2232. Selbst das Anzünden einer Zigarette beeinträchtigt vorübergehend die Sehfähigkeit. ie sd ng Man muss in der Lage sein.4 Gebrauch von technischen Mitteln 2. r te un Geräusche können bei Dunkelheit auf weitere Entfernungen als bei Helligkeit zu hören sein.10. Rotes Licht blendet die Augen kaum.4. 2229. 2230. Die Augen benötigen längere Zeit (bis zu 30 Minuten).

Ziele aufzuklären. B. Damit wird die Helligkeit für den Einsatz von BiV-Geräten erhöht. wie ru sd es für den Kampf notwendig ist. Die Mittel zur Gefechtsfeldbeleuchtung dürfen nur dann und so lange verwendet werden. ! st Radargeräte zur Gefechtsfeldüberwachung ermöglichen es. Seite 108 Stand: November 2015 . Die Bediener eines Weißlichtscheinwerfers leuchten entweder unmittelbar auf ein Ziel D (direkte Beleuchtung) oder auf eine reflektierende. Zu den pyrotechnischen Mitteln gehören: • Leuchtpatronen mit oder ohne Fallschirm. Sensoren unterstützen die Sicherung. auf eine Hauswand. • Bodenleuchtkörper. Geräusche oder Temperaturunterschiede an und zeigen de diese über Funk oder Draht an.2 Gefechtsfeldbeleuchtung td ch 2235. Ihr Licht darf die eigene Truppe weder Au enttarnen noch blenden. Infrarot-/Weißlicht-Zielscheinwerfer eignen sich nur zur Zielaufklärung und Zielbeleuchtung beim Feuerkampf gegen Einzelziele. schräg zur Abstrahlrichtung stehende Fläche.10.4. Berührung. z. Ausnahmsweise können sie aus einer Deckung heraus auf tief hängende Wolken (150 bis 400 m) leuchten (indirekte Beleuchtung). r se ie 2237. Der Einsatz wird befohlen. un ck 2236. oder sie lösen auf andere Weise Alarm aus. n ie sd Geländeüberwachungsgeräte. Än em 2. • pyrotechnischen Mitteln und • Behelfsmitteln. Die Leuchtdauer darf wegen der feindlichen Aufklärung und Waffenwirkung nur bis zu 10 Sekunden betragen. Ihr Einsatz soll den Feind überraschen. z. Nachtsehgeräte erleichtern • Bewegungen. 2239. Sie sprechen auf ng ru Erschütterungen des Bodens.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen Gefechtsfeldbeleuchtung dient der Aufhellung des Gefechtsfeldes für Beobachtung und Feuerkampf mit • Licht aus Scheinwerfern. lie r te Jede Gefechtsfeldbeleuchtung ist zum Beobachten und zum Feuerkampf auszunutzen. • Beobachtung und • gezieltes Schießen. 2238. B. Zweck der Gefechtsfeldbeleuchtung ist es. zeitlich und räumlich begrenzt Sichtverhältnisse ni gt wie bei Helligkeit zu schaffen.

em td 2241. Der Leuchtradius beträgt 200 m. 2244. Sie werden entfacht. Leuchtbomben oder Leuchtgeschosse. 2245. in der der Feind vermutet wird oder bekämpft werden soll. Die Leuchtpatrone mit oder ohne Fallschirm wird in die Richtung geschossen. wenn sie mit einem Winkel von ungefähr 60° abgeschossen wird. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 • Leuchtgeschosse (Artillerie) und Leuchtpatronen (Mörser. Der Leuchtradius ist verschieden. Zur Gefechtsfeldbeleuchtung eignen sich auch Brände im Zielgelände. sind mit einem Fallschirm versehen. Leuchtpatronen der schweren Panzerfaust haben eine Leuchtdauer von etwa 30 Sekunden bei einer Ausstoßhöhe von 200 m. lie r te Einen Bodenleuchtkörper löst man mit Hilfe einer Abzugsvorrichtung (Leine. dass sich ihre Leuchtdauer überlappt. von Luftfahrzeugen abgeworfen oder abgeschossen. Er beleuchtet das Gelände in einem Umkreis von etwa 100 m bis zu 40 ni gt Sekunden und alarmiert zugleich. oder zeitlich ausgedehnt. schwere Panzerfaust) sowie • Leuchtbomben und Leuchtgeschosse aus Luftfahrzeugen. durch Seite 109 Stand: November 2015 . Die Gefechtsfeldbeleuchtung kann räumlich ausgedehnt werden. Am günstigsten wirkt sie. de Än Unter günstigen Bedingungen kann man in 100 m Entfernung noch Einzelheiten erkennen. Die Leuchtkörper der Leuchtpatronen/- ie D geschosse sind mit einem Fallschirm versehen. Ist der un Bodenleuchtkörper mit einem Spann. Leuchtpatronen der Mörser und Leuchtgeschosse der Artillerie haben eine Leuchtdauer r se von etwa einer Minute. ! st Die Leuchtdauer beträgt n ie sd • bis zu 10 Sekunden beim Leuchtsatz ohne Fallschirm. Der Bodenleuchtkörper wird vor allem in der Sicherung. Zugdraht) aus. 2243.oder einem Stolperdraht verbunden. So bleibt man außerhalb des Leuchtbereichs. Leuchtbomben haben einen besonders großen Leuchtradius und eine lange Leuchtdauer. Aufklärungsflugzeuge verwenden sie für Luftaufnahmen bei Nacht. löst der Feind ihn bei ck ru Berührung aus. in der Verteidigung und beim Schutz ch von Objekten verwendet. Mit diesen Mitteln lässt sich das Gefechtsfeld wirkungsvoll und weiträumig beleuchten. wenn mehrere Geschosse schnell hintereinander auf die gesamte Fläche verteilt werden. Beim Verschießen der Leuchtpatronen mit Fallschirm muss die Windrichtung beachtet werden. sd Au 2242. Blitzlichtbomben erzeugen einen Augenblick lang taghelles Licht. 2240. wenn mehrere Geschosse so nacheinander verschossen werden. ng ru • bis zu 20 Sekunden beim Leuchtsatz mit Fallschirm. die Reichweite bis zu 1 700 m.

Bei der Anlage von Bränden sind die Windrichtung und die Leuchtwirkung auf die eigene Truppe zu berücksichtigen. 2. Zu den Nachtsehgeräten gehören: • Grobvisiere. Ihre Reichweite beträgt unter optimalen Bedingungen 25-30 m. deren Infrarot-/Weißlicht- Scheinwerfer wahlweise Infrarotlicht oder Weißlicht ausstrahlen können. z.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen • Schießen mit Leuchtspurmunition. Grobvisiere für Handwaffen. um Ziele vor der Brandstelle zu erkennen und zu bekämpfen. Öl usw. bei Gewehr G3.3 Nachtsehgeräte 2246. B. de Än Tagesoptiken mit hoher Dämmerungsleistung (Nachtgläser) verbessern das Sehen. Schlagschatten sind zu beachten. B. D Vor allem gepanzerte Kampffahrzeuge besitzen Infrarot-Zielgeräte. z. z. em 2247. ni gt 2248. ! • Infrarot-Geräte (IR-Geräte). Benzin. dem Maschinengewehr auf Feldlafette und der Panzerfaust verwendet werden. Nebel. sd ng ru • Wärmeortungsgeräte und Wärmebildgeräte (WO. 2249. Seite 110 Stand: November 2015 . (Reichweite: bis 300 m) 2250. Das Infrarot-Zielfernrohr se ie vergrößert das Ziel und ermöglicht mit den Visiermarken des Strichbildes ein gezieltes Schießen. Brand-. auf Gebäude. die vergrößert. nicht aber bei Dunkelheit. ermöglichen den td ch Feuerkampf während der Dämmerung. B.10. Infrarot-Fahrgeräte haben keine Optik. Infrarot-Zielgeräte (aktive Nachtsehgeräte) bestehen aus lie r te • Infrarot-Zielscheinwerfer und un ck • Infrarot-Zielfernrohr. ru sd Der Infrarot-Scheinwerfer sendet Lichtstrahlen (Infrarotlicht) aus und macht die angestrahlten Ziele r Au mit Hilfe des Infrarot-Zielfernrohrs oder eines Infrarot-Fernrohrs sichtbar.und WB-Geräte). Infrarot-Fahrgeräte bestehen aus • Infrarot-Scheinwerfer und • Infrarot-Fahrgerät. Strohmieten oder Heuschober oder • Anzünden von Holz. Das Infrarot-Zielgerät für Handwaffen kann mit dem Gewehr.4. nst ie • Bildverstärkergeräte (BiV-Geräte). Diese Beleuchtung reicht aus.oder Sprenggeschossen. Leuchtmarkierungen zum Zielen.

gt lie 2253. Die Leuchtdauer soll 10 Sekunden nicht überschreiten. Das von Infrarot-Scheinwerfern ausgestrahlte Infrarotlicht weist folgende Merkmale und Leistungen auf: • Es ist für das bloße Auge unsichtbar. auch ohne Befehl. IR-Zielfernrohre) aufzuklären. sondern einfarbig hellgrün. em td • Die Reichweite ist unter anderem abhängig vom Wetter. Niederschläge und Dunst verkürzen die ch ni Reichweite. Sie brauchen meist keine zusätzliche Beleuchtung und können deshalb nicht aufgeklärt werden. die zum Einsatz von Waffen genutzt werden. • Das Sehen mit Infrarotlicht erfordert eine Gewöhnung des Auges an den Infrarot-Bildwandler und ! muss geübt werden. ru de • Seitlich mit Infrarotlicht angestrahlte Ziele werfen Schlagschatten. ie D 2254. Auf dem Gefechtsfeld kommen sie zur Anwendung als Seite 111 Stand: November 2015 . Infrarotlicht durchdringt starken natürlichen und künstlichen Nebel nicht. Bildverstärkergeräte (passive Nachtsehgeräte) verstärken das natürliche Licht. nst ie • Mit Infrarotlicht angestrahlte Gegenstände erscheinen anders als im Weißlicht (z. B. Ihr Einsatz kann jederzeit. keine sd ng Farbunterschiede. Infrarot-Scheinwerfer im Feuerkampf zu treffen. IR-Scheinwerfer. B. sind grundsätzlich nur zum Feuerkampf einzuschalten. Ihre Leistung hängt vom Grad der Dunkelheit ab (Restlicht). wird er geblendet. IR-Fernrohre. Ausnahmen werden befohlen. Ihre Reichweite beträgt bis zu 1 000 m. sind die Lichtquelle und der Lichtkegel erkennbar. ck ru Von der Seite sieht man den Lichtkegel und den Schlagschatten. Eingeschaltete Infrarot-Scheinwerfer und deren Strahlen sind mit Infrarot- r te un Beobachtungsgeräten (z. veränderte Kontrastwirkung). die man leicht mit dem Än wirklichen Ziel verwechseln kann. da man Entfernungen bei Dunkelheit nur grob schätzen kann. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 2251. Infrarot-Fernrohre werden zur Beobachtung des Gefechtsfeldes • in Verbindung mit IR.oder Weißlichtscheinwerfern (aktiv) und • zum Aufklären von Lichtquellen des Feindes (passiv) verwendet. 2252. erfolgen. Leuchtet der Infrarot-Scheinwerfer sd schräg am Beobachter vorbei. 2255. Es ist schwierig. rAu se Blickt man mit dem Infrarot-Beobachtungsgerät direkt in die Lichtquelle. 2256.

sd ng ru 2259. Regen. Starker Dunst. Ihre Reichweite beträgt je nach Wetter und Grad der Dunkelheit bis zu 150 m. Auch Kontrast und Konturschärfe des Ziels beeinflussen ihre Leistung. Sie benötigen keine künstliche oder natürliche Lichtquelle. B. 80 m bei Neumond. Schnee und natürlicher Nebel reduzieren die Reichweite von Wärmebildgeräten. die jede Oberfläche aufgrund ihrer Temperatur abgibt und sprechen selbst auf kleine Temperaturunterschiede zwischen dem Ziel und seiner Umgebung an. künstlicher Nebel dagegen kaum. Das Bildverstärker-Zielfernrohr für Handwaffen kann mit dem Gewehr. em td Die Bildverstärker-Brille (BiV-Brille) hat je nach dem Grad von Dunkelheit und Wetter ch ni unterschiedliche Reichweiten: gt lie • ca.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen • Bildverstärker-Zielfernrohre. BiV-Brille). • Bildverstärker-Fahrgeräte und • Bildverstärker-Beobachtungsgeräte (BiV-Fernrohr. r se ie a. 65 m bei Neumond. z. starker Nebel schließt ihre Verwendung aus. Ziele haben gegenüber ihrer Umgebung einen erheblichen Temperaturunterschied und sind deshalb deutlich zu erkennen. sternklar und ck ru • ca. 100 m bei Restlicht durch die Mondsichel r te un • ca. Wärmeortungsgeräte und Wärmebildgeräte sind passive Geräte zum Auffassen von Zielen bei D eingeschränkter Sicht. Seite 112 Stand: November 2015 . Die Reichweite von Wärmeortungs. dem Maschinengewehr auf Feldlafette und der Panzerfaust verwendet werden. Zielkontrast de und Wetter eine Reichweite bis zu 600 m. Regen und Schneefall vermindern ihre Reichweite. 2258. sd Au 2260. Mit der Hilfsleuchte kann man das Restlicht. Lichtquellen lassen sich in ! st einer Entfernung von bis zu 7 km auffassen. 2257.und Wärmebildgeräten beträgt unter günstigen Umständen mehrere Kilometer. verstärken. Bildverstärker-Fahrgeräte sind in fast alle gepanzerten Fahrzeuge eingebaut. Sie reagieren auf die Eigenstrahlung. bewölkt. im n ie Wald. Das Bildverstärker-Fernrohr hat je nach dem Grad von Dunkelheit. Seine Reichweite entspricht bei günstigen Bedingungen etwa der des IR-Zielgeräts für Handwaffen. Zielgröße. Lichtquellen kann man damit in einer Entfernung von bis zu Än 7 km auffassen.

die die Vegetationsdecke zerstört haben. • Möglichst niedrige Motordrehzahlen wählen. Das Bild zeigt andere Kontraste und oft auch andere Umrisse als das der Tagesoptik.Deckung wie bei klarer Sicht ausnutzen ck 2262. Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen A2-226/0-0-4710 b. Wärmeortungs. ist aber für jeden Zieltyp charakteristisch. Sie durchdringen auch starken Dunst. Bildverstärker-. Fahrzeugspuren in unbefestigtem Gelände sind auch im Wärmebild zu erkennen. zum Entdecken getarnter Fahrzeuge) eingesetzt werden. Heiße Stellen müssen so abgeschirmt werden. Wärmebildgeräte ermöglichen das Entdecken. Seite 113 Stand: November 2015 . gering. se ie D • Heizungen möglichst niedrig halten. c. dass die Wärmeabstrahlung in Feindrichtung unterbrochen wird. Erkennen. ein der Richtung nach aufgeklärtes Ziel ohne weiteres Suchen mit anderen Zielgeräten auffassen und bekämpfen zu können. Identifizieren und Bekämpfen von Zielen. Besonders auffällig sind Spuren. die einzelne Soldatin strahlt Wärme ab. Zum Schutz gegen die Aufklärung mit Wärmeortungs. weil sich das thermische Verhalten der aufgewühlten oder niedergewalzten Erde von dem der Umgebung unterscheidet. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 68 . B. aber erkennbar. 2261.und Wärmebildgeräte des Feindes durch Tarnung und Geländeausnutzung (Bild 68). • Darauf achten. Auch der einzelne Soldat bzw. Wärmeortungsgeräte schaffen die Voraussetzung dafür. Wärmebildgeräte können auch bei klarer Sicht (z. dass alle Kühlsysteme funktionieren. Mit zunehmender Entfernung nimmt die Schärfe des Bildes ab.und Wärmebildgeräten ist ru sd zusätzlich zu beachten: r Au • Motoren nicht unnötig laufen lassen. verglichen mit Fahrzeugen und Geräten. Soldaten und Soldatinnen schützen sich gegen Infrarot-Scheinwerfer. sie ist jedoch.

Radarstrahlen erfassen in begrenztem Umfang auch Ziele in lichtem Wald und aufgelockertem Gebüsch. z. • Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit des Ziels. Man muss stets mit der Radaraufklärung des Feindes rechnen und sich darauf einstellen. die sich im Wind bewegen. können den Radarbediener täuschen. B. indem man – abgesetzt von der ru sd eigenen Stellung – z. dass sie sich frei im Winde bewegen können. Mit ihnen kann man unbesetzte. besonders beim Objektschutz. Stanniolpapier. Radargeräte zur Gefechtsfeldüberwachung erfassen nur Ziele. B.und Warnempfänger der Richtung ! st nach aufklären. die sich bewegen. Soldaten bzw.A2-226/0-0-4710 Grundkenntnisse und Grundtätigkeiten des Einzelschützen 2.4. Ketten. aber ni auch Mauern sowie Holz. Die Radaraufklärung des Feindes kann man täuschen. Such.oder Radfahrzeuge. z.4.5 Geländeüberwachungsgeräte 2267. nicht einzusehende Geländeteile oder Lücken zwischen Stellungen und Sperren überwachen.4 Gefechtsfeldradargeräte 2263. ck 2266. die Schutz gegen feindliches Feuer bieten. Soldatinnen zu Fuß. Seite 114 Stand: November 2015 . Luftballons oder Papierstreifen an Büschen und Bäumen so Au aufhängt. n ie sd 2264. Gegenstände. Gefechtsfeld-Radargeräte lassen sich mit einem Radar-. D 2.10. Sträucher und Bäume. Starker ng ru Regen und Schneefall schränken die Reichweite ein. td ch Gegen Radaraufklärung schützen alle Deckungen.10. Dagegen geben Deckungen. die nur gt lie gegen Sicht schützen.und Metallwände geringerer Stärke. • Art des Ziels. wie Gebüsch. Radarstrahlen durchdringen Nebel und Dunst ohne Verminderung der Reichweite. Geländeüberwachungsgeräte sind Hilfsmittel zur Sicherung. lichter Wald. de Än em 2265. So kann man das Erkennungsmerkmal r se ie „Bewegung“ vortäuschen. Tarnnetze und Lattenzäune keinen ausreichenden r te un Schutz. Mit diesen Geräten lassen sich feststellen: • Richtung und Entfernung zum Ziel. B.

de Än Der Treffbereich dieser Waffen ist groß. sie können daher auch gegen Ziele hinter ru sd Deckungen wirken (Bild 70). die Soldatin muss die Wirkung von Waffen und Kampfmitteln des Feindes kennen. sd ng sie können daher – ausgenommen die Bordwaffen der Luftfahrzeuge – nicht unmittelbar gegen Ziele ru hinter Deckungen wirken (Bild 69). em td Deshalb darf man nur ein kleines und flaches Ziel bieten. 3002.1 Waffen und Kampfmittel. Panzerabwehrhandwaffen.Gestreckte Flugbahnen Seite 115 Stand: November 2015 . Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3. Ihre Geschosse haben gestreckte Flugbahnen. Flachfeuerwaffen sind unter anderem Handwaffen.und Panzerabwehrkanonen sowie Bordwaffen der Luftfahrzeuge. damit er sich davor schützen oder sich ihr entziehen kann. Verhalten unter Feuer 3. er nimmt jedoch mit zunehmender Zielentfernung ab. Panzer. Die Wirkung der eigenen Waffen und Kampfmittel nutzt er für die Durchführung seines Auftrages. ni gt lie 3003. un ck Diese Waffen schießen mit gekrümmten Flugbahnen. Feld-.1 Waffen 3001.1. gedeckte Räume ch zum Schutz gegen Flachfeuer auszunutzen. Bordmaschinen-. ! n st ie Diese Waffen werden direkt auf das Ziel gerichtet. Flugabwehr-. Der Soldat bzw. Mehrfachraketenwerfer r te und Mörser. man muss auch lernen. Zu den Steilfeuerwaffen zählen unter anderem Artilleriegeschütze. rAu se ie D Bild 69 .

Geschosse mit einem Kaliber von weniger als 20 mm sind im allgemeinen Vollgeschosse. ck ru sd • pyrotechnische Munition. Oft finden sie in frischen Trichtern und dicht hinter steilen Hängen ru und Böschungen Deckung. r se ie D • Bomben. Reizstoffe oder pflanzenschädigende Stoffe enthalten. der Schützin die Flugbahnbeobachtung ermöglichen.Gekrümmte Flugbahnen st n ie Soldaten und Soldatinnen müssen lernen. B.2 Kampfmittel em td 3004. te un • Sprengmittel. durchschlagen Panzerungen und zum Teil auch Deckungen. ch ni • Handgranaten. Au • ABC-Kampfmittel.1. Geschosse ab 20 mm enthalten meist Sprengladungen oder besondere Füllungen. Geschosse mit gestreckter Flugbahn und Panzerabwehrlenkflugkörper können Leuchtsätze enthalten und so dem Schützen bzw. Nebelstoffe. gt r lie • Minen. Zu den Kampfmitteln gehören u. 2285). • besonders gefüllte Munition (Nr. Hohlladungsgeschosse.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! Bild 70 . 3005.a. Sie können Explosivstoffe. Panzerbrechende Geschosse. Kampfstoffe. Seite 116 Stand: November 2015 . zum Schutz gegen Steilfeuer schmale und tiefe Deckungen sd ng auszunutzen oder sie zu schaffen. Brandkampfstoffe. Panzervollgeschosse und Treibspiegelgeschosse. de Än 3. z.

Vollgeschosse wirken nur dann nachhaltig. hängt von ihrer Stärke und von der Art des Deckungsmaterials n ie sd ab (Tabelle).5 ck Stampfbeton 10 25 ru sd Stahlbeton (einfach 10 25 Au bewehrt) r se Naturstein 30 40 ie Rundholz 60 D 130 Kantholz 90 Zwischen Verschalung: Ziegelschutt 50 - Feiner Kies 25 50 Trockener Sand 35 80 Feucht +15 Trockener Lehm 90 Feucht +45 110 Trockener Ton 60 Feucht +40 Seite 117 Stand: November 2015 . • von der Auftreffgeschwindigkeit. • vom Auftreffwinkel des Geschosses und • von der Art und dem Material des Ziels. • von der Form. Auch Schnee und Eis können Schutz bieten. den Deckungen bieten. wenn sie das Ziel direkt treffen. ! st Der Schutz. • vom Gewicht. Die Wirkung ist abhängig • vom Durchmesser.62mm Hartkerngeschoss ch Material Bemerkungen ni Weichkern auf 100m 20mm gt lie Wände aus: r te un Vollziegeln 24 36. Angaben in cm) em td Geschoss 7. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3006. ng ru de Erforderliche Mindeststärken von Deckungen gegen Perforation Än (Anhalt. • vom Material.

r se ie Der Detonationsknall kann die Kampfmoral herabsetzen und Gehörschäden hervorrufen. D 3008. B. Gebäude und Feldbefestigungen Au beschädigen oder zerstören. a. Diese Geschosse wirken besonders gegen Feind außerhalb von Deckungen und gegen ungepanzerte Fahrzeuge. Sprenggeschosse und Sprenggefechtsköpfe von Raketen detonieren je nach Art und Einstellung des Zünders auf. Bei der Detonation von Sprenggeschossen und Sprenggefechtsköpfen von Raketen mit Aufschlagzündern ohne Verzögerung fliegen die Splitter flach über den Erdboden. Geländeform und gt lie Geländebedeckung. in bebautem und bewaldetem Gelände wird sie verstärkt.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Geschoss 7. auf r te un steinigem oder hartgefrorenem Boden. B. Sprenggeschosse und andere detonierende Kampfmittel. er kann Material. ru sd Der Druck kann Personen verletzen oder töten. z. Weicher Boden und Neuschnee können die Splitterwirkung vermindern. Raketen. deren Tiefe vor allem vom Kaliber und von der Bodenart abhängt. Sprenggeschosse und Splitterraketen mit Aufschlagzündern mit Verzögerung dringen in den Boden ein und detonieren dann. im oder über dem Boden. td ch Sprengstücke wirken um die Detonationsstelle ähnlich wie Vollgeschosse. Die Wirkung ist abhängig ni von der Art und Stärke des Kampfmittels sowie u. ck durch umherfliegende Gesteinssplitter und Trümmerteile. z. Ton 100 - ! 3007. Es entstehen Trichter. ru • Druck und de Än em • Knall. An den Trichterwänden fängt sich ein großer Teil der Splitter. Sprengbomben. st n ie Handgranaten und Minen wirken durch sd ng • Sprengstücke (Splitter). a.62mm Hartkerngeschoss Material Bemerkungen Weichkern auf 100m 20mm In Sandsäcken: Ziegelschutt 50 80 Feiner Kies 50 Trockener Sand 35 Feucht +25 Lehm/Ton 100 - Lose Wälle: Sand 60 110 Feucht +30 Lehm. b. Es entsteht kein oder nur ein sehr flacher Trichter. von Bodenart. Seite 118 Stand: November 2015 .

schützen meist auch gegen sd ng Splitter. ni gt (Angaben in cm) lie r te Sprenggeschosse Sprengbomben un Material ck 105 mm 155 mm 100 kg 500 kg ru sd Wände aus: rAu Vollziegeln 15 20 15 25 se ie Stampfbeton 12 15 12 20 D Stahlbeton 10 12 12 20 Kantholz 25 35 25 50 Zwischen Verschalung: Ziegelschutt 25 30 30 60 Feiner Kies 25 30 30 50 Erde 45 60 60 90 In Sandsäcken: Ziegelschutt 25 50 . Überdeckungen oder Abdeckungen von Feldbefestigungen bieten Schutz gegen Geschosse. Verkehrs. Die folgende Tabelle gibt einen Anhalt für die Stärken von Än Deckungen. • mit Doppelzünder/Zeitzünder und hochgezogenem Sprengpunkt oder • als Abpraller verschossen. ! Auch Raketen können Annäherungszünder haben. Sprenggeschosse • mit Annäherungszünder. Bomben 30 m entfernt. die gegen Splitter von Geschossen und Bomben notwendig sind. Sie wirken dann durch die große Zahl von Sprengstücken und Splittern auch gegen Ziele in Feldbefestigungen. detonieren über dem Boden. die gegen Geschosse aus Handwaffen ausreichen. nst ie 3009. c. ru de die über dem Boden detonieren. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Solche Geschosse eignen sich zur Bekämpfung des Feindes in Feldbefestigungen sowie zum Zerstören von Gebäuden. - Feiner Kies 25 50 25 50 Sand 25 50 25 50 Erde 50 75 85 100 Seite 119 Stand: November 2015 .und Versorgungsanlagen. Auf hartem Boden können mit diesen Sprenggeschossen auch Abpraller erzielt werden. em td Mindeststärken von Deckungen gegen Splitter (Anhalt) ch Detonationsort: Artilleriegeschosse 15 m entfernt. Deckungen. die nicht oder zu schwach abgedeckt sind.

seine Deckung zu verlassen. de Än em 3012. Au 3013. 16 Vgl. • chemische Kampfstoffe. die folgenden td Kampfmittel zur Panzerabwehr eingesetzt: ch ni • Sprengmittel. Brandflasche) ck ru sd • Nebelmittel (Nebelkörper. die Druck. ableitet oder auffängt. • biologische Kampfstoffe.und Brandmittel (Handflammpatronen. Ihre Widerstandsfähigkeit lässt sich durch Baustoffe erhöhen.15. D 3014. Gegen Druck und Detonationsknall schützt jede Deckung. Gegen die Druckwirkung von Geschossen mit stark gekrümmter Flugbahn und Aufschlagzünder mit oder ohne Verzögerung können Erdabdeckungen oder -überdeckungen schützen. ng Als Versteckte Ladung 16 können sie genutzt werden.und Schallwellen vermindert. neben den Panzerabwehrhandwaffen. ! st 3011. Zu den ABC-Kampfmitteln gehören • Atomsprengkörper. um die eigene Truppe bei einem sich ru annähernden Feind zu alarmieren oder um Sperren zu verstärken. gt lie • Panzerabwehrminen. • Flugkörpern. Nebelwurfkörper). Seite 120 Stand: November 2015 . Im infanteristischen Kampf werden. r te un • Blend. Mit Handgranaten bekämpft man im Nahkampf vor allem Feind in oder hinter Deckungen n ie sd oder zwingt ihn dazu. Sie können eingesetzt werden mit • Geschützen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Sprenggeschosse Sprengbomben Material 105 mm 155 mm 100 kg 500 kg Lose Wälle: Trockener Sand 45 60 50 75 Erde 90 120 100 140 3010. Pyrotechnische Munition eignet sich hauptsächlich zur Gefechtsfeldbeleuchtung sowie zur r se ie Alarmierung und Übermittlung von Meldungen. Anlage 7. Bezugsdokument 13.

3019. ! n st Die elektromagnetischen Wirkungen (EMP) 17 können die Funktion elektrischer und elektronischer ie sd Geräte vorübergehend beeinträchtigen und Bauteile zerstören. Atomsprengkörper wirken durch • Druckwelle. 3015. Sie wirken gleichermaßen auf Menschen. • Kernstrahlung. Gefechtsköpfe von Raketen und sonstige Kampfmittel können ck ru besondere Füllungen enthalten. Bomben. • elektromagnetische Wirkungen. Geschosse. Hohlladungsbomblets werden über der Zielfläche ausgestoßen. Biologische Kampfstoffe verseuchen Menschen und Tiere. und schädigen oder em vernichten Pflanzen. sd Au • Hohlladungsbomblets. B. r se • Nebelstoffe. • chemische Kampfstoffe. die zum Tode führen können. Chemische Kampfstoffe vergiften Menschen und Tiere. Splitterraketen zünden über dem Boden und wirken mit Splittern gegen ungeschützte Personen und nicht gepanzertes Material. • thermische Strahlung (Lichtblitz und Wärmestrahlung). • Reizstoffe. td ch 3017. in sesshafter Form auch Material ni und Gelände. Material und Gelände. r te un 3018. zünden beim Auftreffen und wirken bei gepanzerten Fahrzeugen auch im Innenraum. z. Seite 121 Stand: November 2015 . Material und Gelände. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • Luftfahrzeugen. 17 EMP = Electro Magnetic Pulse. Tiere. • besonderen Geräten. Sie wirken als gasförmige. ng ru 3016. Splitter und Minen. Sie de Än erregen bei Menschen und Tieren Krankheiten. ie D • Brandkampfstoffe. • Wasserfahrzeugen. • biologische Kampfstoffe. flüssige oder feste Stoffe über die Atemwege oder durch die gt lie Haut und verursachen Kampfunfähigkeit oder Tod.

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Schützenabwehrverlegeminen mit Sprengwirkung machen einzelne Soldaten bzw. eventuell auch durch Sauerstoffmangel. Brandkampfstoffe wirken unmittelbar durch die große Hitze. em td 3021. Panzerabwehrverlege-. die von Spritzern eines Brandkampfstoffes getroffen werden. Die Brandmasse brennt etwa 15 Minuten. Bekleidungs. Vom Feind verlegte Minen aller Art sind häufig gegen Aufnehmen gesichert. Nebelstoffe erzeugen künstlichen Nebel durch Zerstäuben. Schützenabwehrverlegeminen mit Splitterwirkung verursachen im Umkreis von 60 m ca. Seite 122 Stand: November 2015 . 50 % tödliche Verletzungen. Flammen sind mit Zeltbahnen oder Decken. Spritzer von Brandkampfstoffen auf der Haut wäscht man mit kaltem Wasser oder dem Inhalt der Feldflasche ab. ru de Deshalb ist bei Verwendung von Nebel durch den Feind im Kampf unter ABC-Bedingungen die ABC- Än Schutzmaske aufzusetzen. Erde und Trockenlöschpulver bekämpft. Kanistern und Geschossen sowie mit Au Flammenwerfern zum Einsatz. 3023. werden mit nassem r te Sand. die sich beim Abbrennen der ch ni Brandmasse entwickelt. r se ie Eine Feuerbombe mit etwa 250 kg Brandmasse erzeugt schlagartig eine ungefähr 25 x 100 m große D Feuerfläche mit Temperaturen von etwa 800 °C. -richt. gefährdet. wie Phosphor. wenn möglich sind sie zu umgehen. Napalm kommt als Füllung von Bomben. 3020. sind sofort vom Körper zu reißen. bei Flammölspritzern auch durch Wälzen auf dem Boden zu ersticken oder mit Wasser zu löschen. Menschen sind in unmittelbarer Nähe der Brandfläche durch glühende Hitze. Raketen. Flammöl und Napalm. Verbrennen oder Verschwelen. blenden oder täuschen. oder kratzt sie sofort mit dem Messer oder einem Span ab. mittelbare Wirkung erzielen sie durch Folgebrände.und -wurfminen zerstören die Ketten. wenn man ungeschützt ist. Panzerabwehrwurfminen gefährden ungeschützte Soldaten und Soldatinnen. ! nst ie Der Feind kann Nebelstoffe dazu verwenden. Wasser ist dabei nur in großen Mengen mit un ck Sprühstrahl wirksam. Gegen Brandkampfstoffe schützen am besten abgedeckte oder überdeckte Feldbefestigungen. das Laufwerk oder das Fahrgestell und das Fahrzeug selbst. ru sd 3022. Soldatinnen kampfunfähig. den gleichzeitigen Einsatz von chemischen oder sd ng biologischen Kampfstoffen zu tarnen. gt lie Nichtmetallische Brandkampfstoffe. wenn sie sich nach Ablauf der eingestellten Wirkzeit selbst zerlegen. Verdampfen.und Ausrüstungsstücke. Nebel kann tarnen.

3029. Andere Geschossgeräusche treten bei Geschossen aus Waffen mit stark gekrümmter Flugbahn auf (Geschwindigkeit des Geschosses unter Schallgeschwindigkeit). ! • Geschossknall oder andere Geschossgeräusche. erzeugen nach verbranntem Pulver riechende Sprengwolken.1. die sich nicht vollständig entfernen lassen und weißen Rauch bilden oder sich erneut entzünden. Reizstoffe wirken vor allem auf Augen und Atemwege und erzeugen Augenbrennen sowie Husten. td ch Das Mündungsfeuer ist bei Dunkelheit. Wird er ie D wahrgenommen. Zusätzlich kann sich eine Rauch. • Mündungsknall. sd Au Der Geschossknall gleicht einem Peitschenschlag und tritt bei Geschossen der meisten r se Flachfeuerwaffen auf (Geschwindigkeit des Geschosses höher als Schallgeschwindigkeit). Beim Schießen entstehen • Mündungsfeuer. 3028.und Brechreiz. zu ni gt erkennen. sd ng ru • Detonationsknall. Bei einem kurzen.3 Merkmale des Feuers 3025. schwillt das Geräusch in Tonhöhe und -stärke an. Sie werden oft zusammen mit chemischen Kampfstoffen eingesetzt. Beim Aufschlag von Vollgeschossen ist der Aufschlagpunkt bei festem Boden durch kleine Erdfontänen oder Spritzer erkennbar. entfernt es sich. in feuchtem oder bewachsenem Boden jedoch meistens nicht. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Brandkampfstoffe. Soldatinnen. 3. 3024.und Staubwolke bilden. aber auch am Tage. lie r te Aus Mündungsfeuer und Mündungsknall kann auf Richtung und Entfernung zur Waffe sowie auf un deren Art geschlossen werden. sind mit feuchten Verbänden oder feuchter Erde abzudecken. n st ie • Geschossaufschlag. schwellen Tonhöhe und -stärke ab. scharf fauchenden Ton ist unmittelbar darauf mit einem Aufschlag in der Nähe zu rechnen. schleudern Erdreich hoch und hinterlassen meist Seite 123 Stand: November 2015 . Nähert sich das Geschoss den Soldaten bzw. Soldatinnen vorübergehend kampfunfähig machen. de Än 3026. ist das Geschoss bereits vorbeigeflogen. Querschläger erzeugen einen schnell abschwellenden Surrton. Mündungsfeuer und Mündungsknall entstehen beim Abschuss unmittelbar an der em Rohrmündung. die ungeschützte Soldaten bzw. besonders vor dunklem Hintergrund. Sprenggeschosse detonieren beim Aufschlag mit scharfem Krachen. Geschossknall oder andere Geschossgeräusche entstehen beim Flug des Geschosses. ck ru 3027.

Verhalten unter Feindfeuer 3031. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 71 . lassen sich mitunter am dumpferen Detonationsknall von anderen Sprenggeschossen unterscheiden. Auch in feindlichem Feuer muss der Auftrag ausgeführt werden. 1311). Soldaten bzw. die Soldatin sich zunächst flach auf den Boden und kriecht. Liegt er bzw. Wird man außerhalb der Deckung von Feuer überrascht. Im Feindfeuer wir eine Deckung genommen. Geschosse. Grundsatz: Wirkung geht vor Deckung! 3032.1. je nach dem Bodenzustand. 3. Bei fehlender Deckung wirft der Soldat bzw.4 Verhalten unter Feindfeuer 3030. und lässt das Feindfeuer dies nicht zu. Soldatinnen müssen sich der Sicht des Feindes entziehen. Soll beobachtet oder geschossen werden.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Trichter. die mit chemischen Kampfstoffen gefüllt sind. damit sie kein beobachtetes Feuer auf sich lenken (Bild 71). ins Erdreich ein. sie Seite 124 Stand: November 2015 . springt man in die nächste Deckung. ist zu vermuten. bezieht man eine Wechselstellung (Nr. Bilden sich unmittelbar nach der Detonation Rauchschwaden von kurzer Dauer. gleitet oder springt dann aus dem Wirkungsbereich des feindlichen Feuers. dass chemische Kampfstoffe eingesetzt werden. Blindgänger schlagen mit dumpfem Ton auf und dringen. In der Sturmabwehr aber muss unbeirrt aus der bisherigen Stellung weitergekämpft werden.

springt man sofort in eine andere Deckung. 3033. Bezugsdokument 9. 3035. 2160). Ist man durch Brandkampfstoff getroffen. Grundsatz: Flugzielbekämpfung geht vor Deckung. Fällt eine Handgranate in den eigenen Kampfstand oder in die eigene Deckung. dass der Feind oft gleichzeitig mit Handwaffen feuerbereit ist (Bild 72). Maschinenkanone 20 mm). Maschinengewehr. Soldaten bzw. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 72 . Vor Handgranaten des Feindes wird Deckung genommen. ist sofort Deckung zu nehmen. die bei eingeschränkter Sicht gezieltem Feuer ausgesetzt sind. Können die angreifenden Luftfahrzeuge nicht bekämpft werden. 3037. 3023 beschrieben zu handeln. Wird man durch Feuer aus Handwaffen überrascht. Soldatinnen. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 im Feuer schwerer Waffen. Ist das nicht möglich. 18 Vgl. dass der Feind sie mit Hilfe von Nachtsehgeräten bekämpft (siehe Nrn. Feind mit Flammenwerfern ist vordringlich zu bekämpfen. Dabei ist zu beachten. Die Feuerregelung ist zu beachten 18. Nach der Detonation muss man sofort wieder kampfbereit sein. schaffen sie sich eine Deckung (siehe Nr. müssen davon ausgehen.15. ist wie in Nr. erwidert man auf kurze Entfernung sofort das Feuer. Anlage 7. Sie müssen dann wie bei klarer Sicht Deckung nehmen oder ihre Stellung wechseln. Luftfahrzeuge des Feindes bekämpft man mit allen zur Fliegerabwehr geeigneten Waffen (Gewehr. Seite 125 Stand: November 2015 .Vor Handgranaten in die nächste Deckung springen 3036. 3034. 2246 bis 2262). nutzen sie die Pausen zwischen den Aufschlägen zum Sprung aus.

2. das Beziehen einer Wechselstellung. Ist der Feind in Deckung gezwungen oder legt er eine Feuerpause ein. r se ie Sind 2 Soldaten bzw. 3039.1 Allgemeines un ck 3042. B. 3. Ständige Beobachtung des Gefechtsfeldes schützt vor Überraschung durch den Feind. z.2 Beobachten und Zielauffassen td ch ni 3.2. rasch zu tarnen sein. Er muss gedeckt erreicht werden können und ggf. Wird beobachtet.1.1. beobachten sie gemeinsam. Seite 126 Stand: November 2015 . wenn die Zeit zum Bau eines Kampfstandes fehlt. Oft kann man dadurch den Feind überraschen.2. dass das eigene Feuer beim Feind Wirkung zeigt. der ungehinderte Sicht in den Beobachtungsbereich und Deckung gegen feindliche Waffenwirkung und Sicht bietet. sprechen die D Beobachtungsbereiche ab und tauschen die Beobachtungsergebnisse aus. nutzt man dies für • eigene Bewegungen. • die Verbindungsaufnahme. die Soldatin in allen Lagen unaufgefordert beobachten und seine Au Wahrnehmungen melden oder mit anderen austauschen.1 Beobachten gt rlie te 3.5 Ausnutzen des eigenen Feuers 3038. dass der Feuerkampf n ie sd unterstützender Flachfeuerwaffen nicht behindert wird und man nicht selbst in das Feuer dieser ng Waffen gerät 19. de Jede Gefechtsfeldbeleuchtung wird zur Beobachtung und zum Feuerkampf genutzt. ru sd Deshalb muss der Soldat bzw.2 Platz des Beobachters 3043. weil diese die Aufmerksamkeit und das Feuer des Feindes auf sich ziehen. Bei allen Bewegungen auf dem Gefechtsfeld ist darauf zu achten.1. muss dies sofort für den eigenen Auftrag ausgenutzt werden. Än em 3. • die Überprüfung ihrer Waffen und Kampfmittel. Natürliche Deckungen sind zu nutzen. ru 3041. ! st 3040. Der Beobachter wählt einen Platz. Auffällige Geländepunkte meidet man. • die Verbesserung ihrer Stellung. Soldatinnen eingesetzt.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3. 19 Auch Treibspiegelsegmente eigener Waffen.

2. Öffnen oder Schließen von Fenstern und Türen. • Taschenleuchte und • einem Nachtsehgerät (siehe Nrn. 2246 bis 2262). 3044. Vorgesetzte befehlen den Beobachtungsbereich mit linker und rechter Grenze. r te un 3. Durchführung der Beobachtung ck ru 3046. tragen sie die Mütze. dass er erkannt ist oder wenn der Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit oder eingeschränkte Sicht es notwendig machen. dass sich der Beobachter bei unbeabsichtigten Bewegungen nicht enttarnt. sie geben dazu Geländepunkte oder auffallende Linien im Gelände und besonders zu beobachtende Seite 127 Stand: November 2015 . 3047. ch ni Einzelstehende oder auffallende Bäume und Baumgruppen sind zu meiden. Ein Platz dafür ist vorausschauend zu erkunden. Beobachter kann ausgestattet sein mit sd Au • Doppelfernrohr. es sei denn.3 Ausrüstung. Aufbauen von Antennen. • Man beobachtet stets aus der Tiefe eines Raumes vor dunklem Hintergrund. Damit sie besser hören. D • Signalpistole. B. • Fernmeldemitteln. wenn er annehmen muss. Auf Bäumen eingerichtete Beobachtungsplätze sollen ng ru • Einblick in den Beobachtungsbereich bieten. n ie sd 3045. • Am Gebäude dürfen keine für den Feind sichtbaren Veränderungen vorgenommen werden. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Der Beobachter wechselt seinen Platz. ! st • Einzeln stehende oder auffällige Gebäude sind zu meiden. de Än • gegen Sicht schützen und em td • so angelegt sein. r se ie • Marschkompass. denn sie ziehen gt lie Beobachtung und damit Feuer an. Entfernen von Dachziegeln. z.1. Gebäude bieten meist gute Beobachtungsmöglichkeiten. wie es der Beobachtungsauftrag verlangt. Dabei ist zu beachten: • Der Platz der Beobachter soll innerhalb des Gebäudes nur so hoch liegen. das Feuer feindlicher Waffen zwingt sie zum Tragen des Gefechtshelms.

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Geländeteile z. se ie D • Benzin oder Motorabgasen. Soldaten bzw. Auffällige Bewegungen des Bewuchses. die Niederschriften übergeben sie der Ablösung oder nach Ausführung des Auftrags dem Führer bzw. Wahrnehmungen in zeitlicher Folge schriftlich festzuhalten. 3050. te un • Tabakrauch. • chemischen Kampfstoffen. ! st n ie das Entstehen von Erdaufwürfen oder das Verfärben von Laub. z. dass der Feind Riechstoffe auch zur Täuschung einsetzt. Sie müssen wissen. 3051. Brücken.7. B. seine Stärke und sein Verhalten festzustellen und rechtzeitig zu melden. von lie r • Rauch von Holz. rAu • Aas. Auch Veränderungen an Gebäuden und im Gelände müssen Beobachter erkennen und bewerten. wird ihnen in der Regel befohlen. Beobachter müssen den Beobachtungsbereich unablässig und lückenlos mit ihren Augen absuchen. Gras und anderem Bewuchs. Tageszeit). den Beobachtungsbereich systematisch vom Vordergrund zum Hintergrund jeweils von der linken zur rechten Grenze abzusuchen. Ortsränder oder Einschnitte an. Seite 128 Stand: November 2015 . von Abschüssen. wird beeinflusst von • der Größe des Beobachtungsbereichs. menschlichen Stimmen. der Führerin. dass Feind in der Nähe ist. dass Beobachter über mehrere Tage vom selben Platz aus beobachten. z. Soldatinnen achten auf auffällige Gerüche. Pioniermaschinen. Einen Anhalt für den Befehl an den Beobachter gibt Anlage 7. B. B. em Motoren. ni gt 3049. Ist damit zu rechnen. ck ru sd • Fäkalien oder Chlorkalk. Schanzzeug.und Kohlefeuer. ergänzt die td ch Beobachtung. Sie können eigene Beobachtungen mit früheren vergleichen. Die Fähigkeit längere Zeit zu beobachten. Einschlägen. de Än 3048. B. z. B. Das Beurteilen von Geräuschen. Dabei ist es zweckmäßig. Was sd den Beobachtern verdächtig erscheint. Detonationen. dies gilt auch für das Verhalten der eigenen Truppe oder von Zivilpersonen. dabei auf jede Veränderung achten und möglichst auch deren Ursache ergründen. flüchtendes Wild und aufgeschreckte Vögel können darauf hinweisen. Vor allem kommt es darauf an. den Feind bereits frühzeitig zu erkennen. haben sie besonders aufmerksam und immer wieder zu ng ru beobachten. Tierlauten. • dem Schwierigkeitsgrad der Beobachtung (z. die veränderte Stellung von Fensterflügeln und Haustüren.

2. Mit zunehmender Beobachtungszeit ermüden Soldaten bzw. nst ie sd Vor der Benutzung muss am Doppelfernrohr der Augenabstand und die Sehschärfe eingestellt ng werden. 3052. die beobachtet werden soll. Än Deshalb wird das Doppelfernrohr auf einen leicht zu findenden Geländeteil gerichtet. davon em td ausgehend dann zu der Einzelheit geschwenkt. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • der Sicht. Sie müssen daher rechtzeitig abgelöst werden. Das Doppelfernrohr vergrößert Gegenstände je nach der Leistungsstärke des Geräts.Rasches Auffinden eines Punktes im Blickfeld des Doppelfernrohres Seite 129 Stand: November 2015 . damit die Beobachtung nicht unterbrochen wird. Man kann das Ziel auch ch mit den bloßen Augen suchen und dann das am unteren Rand der Augenhöhlen schräg nach unten ni gt angesetzte Doppelfernrohr in die Blickrichtung heben (Bild 73). Diese Einstellung ist von Zeit zu Zeit zu überprüfen. 3. Soldatinnen gemeinsam. ru 3054. lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 73 .4 Gebrauch des Doppelfernrohrs 3053. Einzelheiten im Gelände rasch aufzufinden. • dem Wetter und • dem eigenen körperlichen Zustand. de Das eingeschränkte Blickfeld erschwert es. Beobachten zwei Soldaten bzw. Es ! engt das Blickfeld ein. Soldatinnen und lassen in ihrer Aufmerksamkeit nach. sind sie nacheinander abzulösen. die Augen ermüden bei längerem Beobachten.1.

Mit seiner Hilfe kann man schwer erkennbare Ziele ansprechen. 3056.Seitenangabe in Strich 3057. Im rechten Fernrohr befindet sich ein Strichbild. Beispiel: Zielansprache: „Geradeaus – 600 – auffallender Kugelbaum – 10 Strich links in der Hecke. Bei stark ansteigendem Gelände kann die Entfernung eines Ziels vom Hilfsziel auch nach der Höhe in Strich angegeben werden. Soll ein Ziel angesprochen werden. blickt durch das rechte Fernrohr und misst die Entfernung zwischen Hilfsziel und Ziel nach der Höhe. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 74 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3055. dreht man das Doppelfernrohr in die Senkrechte. man kann eine Entfernung oder die Breite eines Gegenstandes ermitteln. Wenn dabei die wenigen Höhenstriche des Strichbildes nicht ausreichen. gibt man die seitliche Entfernung eines schwer auffindbaren Zieles von einem gut erkennbaren Hilfsziel aus in Strich an (Bild 74). 1 Strich (1-) entspricht auf 1 000 m 1 m. Seite 130 Stand: November 2015 . Beispiel: „Halbrechts – 500 – einzelnes Haus – 22 Strich oberhalb des linken Schornsteins am ansteigenden Hang – MG“. Bestätigung: „4 Strich links von der rechten Kante der Hecke“. feindlicher Beobachter“ .

Die Entfernung beträgt: 3.5𝑚 𝑥 1000 3500 = = 700𝑚 5 5 Seite 131 Stand: November 2015 . Die Breite seines Bugs wird auf 3.5 m geschätzt und im Doppelfernrohr mit der Strichzahl 5 gemessen. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 75 .Ermitteln der Entfernung mit Hilfe des Strichbildes Die Entfernung ermittelt man nach folgender Formel: 𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵 𝑖𝑖 𝑚 𝑥 1000 = 𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬𝑬 𝒊𝒊 𝒎 𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵 𝑖𝑖 𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆ℎ Beispiel: Ein Feindpanzer ist erkannt. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3058. muss dessen Breite in Metern bekannt sein. Ermittelt man mit Hilfe des Strichbildes die Entfernung zu einem Beobachtungsgegenstand. oder man muss sie annähernd genau schätzen. Mit dem Nullpunkt des Strichbildes richtet man eine seitliche Kante des Zieles genau an und liest die der Breite entsprechende Strichzahl ab (Bild 75).

Mit dem Nullpunkt des Strichbildes richtet man die äußerste Seitenkante des Zieles oder Geländeteiles an und liest die Strichzahl für die Breite ab (Bild 76). ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt rlie te un ck ru sd rAu se ie D Bild 76 . Soll die Breite eines Gegenstandes oder die Ausdehnung eines Geländeteiles mit dem Strichbild des Doppelfernrohrs ermittelt werden. Die Breite beträgt: 40 𝑥 800 32000 = = 32 𝑚 1000 1000 Seite 132 Stand: November 2015 . Abgreifen auf der Karte oder Schätzen feststellen. muss man die Entfernung durch Messen.Ermitteln der Zielbreite mit Hilfe des Strichbildes Die Breite errechnet man nach folgender Formel: 𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵𝐵 𝑖𝑖 𝑆𝑆𝑆𝑆𝑆ℎ 𝑥 𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸𝐸 𝑖𝑖 𝑚 = 𝑩𝑩𝑩𝑩𝑩𝑩 𝒊𝒊 𝒎 1000 Beispiel: Schanzarbeiten des Feindes sind in einer Entfernung von 800 m erkannt. Die seitliche Ausdehnung ist mit 40 Strich gemessen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3059.

Das Beobachten bei eingeschränkter Sicht ist ungleich schwieriger und anstrengender als bei klarer Sicht (siehe Nrn. Sträucher und sogar Pfähle kann man bei längerem Hinsehen für Personen halten. Sie blicken nicht in Lichtquellen.1. die Augen öfter für etwa 1 bis 2 ! st Sekunden zu schließen. Dieser Sinnestäuschung begegnet man. Seite 133 Stand: November 2015 . sondern das Ziel mit seinem Blick „umkreist“ (Bild 77). feststehenden Punkten in Beziehung gebracht werden. 2227 bis 2230). n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 77 . B. 3061. damit sie nicht geblendet werden. Oft ist es zweckmäßig. indem solche scheinbaren Bewegungen mit bekannten. wenn sie ihre Hände trichterförmig vor die Augen halten und dadurch das Blickfeld verkleinern. Wenn möglich. 3063. Die Sehschärfe bleibt erhalten. über die festgelegte Waffe oder z. über das in die Erde gesteckte Kampfmesser zu visieren. Soldaten bzw. obwohl man zu Geräuschquellen in der Regel nur die grobe Richtung feststellen kann. Kleinere Bäume. wenn man nicht auf einen Punkt starrt. prägt man sich noch bei klarer Sicht Einzelheiten im Gelände ein und merkt sich die Entfernungen (Entfernungsspinne). Soldatinnen sehen besser.5 Beobachten bei eingeschränkter Sicht 3060. Auch bei Dunkelheit sehen Beobachter durch das Doppelfernrohr oft besser. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3.2.Ziel mit dem Blick "umkreisen" 3062. Zum Schutz vor Überanstrengungen der Augen ist es zweckmäßig. Die Augen ruhen dabei aus. etwas wahrzunehmen. Oft ist Horchen für Beobachter die einzige Möglichkeit.

Bei eingeschränkter Sicht beobachten grundsätzlich zwei Soldaten bzw. beim Verschießen von Leuchtmunition schließt man kurzzeitig beide Augen. B. • den Mund zu öffnen und zeitweilig den Atem anzuhalten. 3067. 3064. Auch Richtungsangaben sind schwierig. ehe sie mit der Hand oder in einer Deckung gegen die Lichtquelle abgeschirmt werden. Haben die Beobachter einen eigenen Infrarot-Scheinwerfer oder einen Infrarot-/Weißlicht- Scheinwerfer. • lautlos zu verharren. n st ie sd 3065. • die gewölbten Hände hinter die Ohrmuscheln zu legen. Geschützt gegen das einfallende Licht beobachtet man dann weiter. ! Schließt man vorübergehend die Augen. Bei eingeschränkter Sicht und in unübersichtlichem Gelände sind die Grenzen des Beobachtungsbereichs oft schwer zu erkennen. • das Ohr in Geräuschrichtung zu halten. 2231 bis 2233) ist es wichtig. Sie wählen ihren Platz in ru de tiefer gelegenem Gelände und beobachten gegen den Horizont (Bild 78). em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 78 . Deshalb Seite 134 Stand: November 2015 . Beim Horchen (siehe Nrn. Soldatinnen ng gemeinsam. kann man sich besser konzentrieren. benutzen sie diesen nur auf Befehl (siehe Nr. sie sprechen sich ab und tauschen ihre Wahrnehmungen aus.und Signalmunition und die Taschenleuchte benutzen sie nur auf Befehl.Beobachten gegen den Horizont 3066. Än Leucht.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Gegen Blendung z. • den Gefechtshelm abzunehmen. 2253).

Eine Voraussetzung für den Feuerkampf ist. • ein Ziel frühzeitig zu entdecken.2.2.2 Entfernungsermittlung 3070. besonders im Schnee. gt lie • Oberflächenstruktur und Farbe. ch ni • Licht.1 Allgemeines 3068. ng ru de 3069. B.2. Seite 135 Stand: November 2015 . sd Au • Geräusche. 3.2. • behelfsmäßige Entfernungsermittlung oder • Entfernungsschätzen. Eine Entfernungsspinne ist stets anzulegen (Nr. 1245). ck ru • Feuer. Blinken und Glanz. Staub. r te un • Spuren. em td • Schatten. Zum Messen der Entfernungen sind besondere Geräte erforderlich. Entfernungsmessgeräte in gepanzerten Fahrzeugen.2. Ein Ziel ist vor allem an folgenden Merkmalen zu entdecken: Än • Bewegungen.2 Ziel auffassen 3. 3. 3071. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 sind oft die linke und die rechte Grenze sowie die Richtung zu wichtigen Geländepunkten auszupflocken. Rauch. r se ie Man erkennt ein Ziel vor allem an den Formen und Umrissen (z. Uniform und oft auch an seinem Verhalten identifizieren. Entfernungen im Gelände ermittelt man durch • Entfernungsmessen. KPz/RadKfz) und kann es auf D nähere Entfernung anhand der Erkennungsmerkmale. • die Entfernung dorthin zu ermitteln und • das Ziel zweifelsfrei anzusprechen. B. ! nst Mit der Zielansprache können auch allgemeine Beobachtungen mitgeteilt oder eine Einweisung in das ie sd durchgeführt werden. Radargeräte. Nationalitätszeichen. es dann zu erkennen und schließlich zu identifizieren. z. Die Pflöcke können mit Leuchtfarben angestrichen werden.

! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 79 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Behelfsmäßig ermittelt man die Entfernung durch Abgreifen auf der Karte oder mit optischen Geräten. Entfernungen. gut einsehbare und etwa gleichlaufende Strecke und schätzt sie daran (Bild 80). Seite 136 Stand: November 2015 . mit dem Doppelfernrohr (siehe Nrn. z. Ungenaues Entfernungsschätzen kostet Zeit und Munition und kann dem Feind einen Vorteil im Feuerkampf verschaffen. ob sie mit ihren Waffen das Ziel treffen. Bei Entfernungen über flache und langgestreckte oder über nicht durchgehend einsehbare Geländeteile hinweg überträgt man die zu schätzende Entfernung gedanklich auf eine daneben gelegene. Soldatinnen die Entfernung zum Ziel meist schätzen. B. einer Zieloptik. 3072. Vom möglichst genauen Entfernungsschätzen hängt es unter anderem ab. 3055 bis 3058). zum Beispiel: Entfernung 50 m = Abstand der Leitpfosten der Bundesstraßen. können zum Vergleich mit Teilstrecken oder der gesamten zu schätzenden Entfernung im Gelände herangezogen werden.Vergleich mit einer bekannten Strecke 3073. Im Feuerkampf müssen Soldaten bzw. 100 m = Sportplatzlänge (Bild 79). die man kennt.

vor allem nach Regen. ungetarnt). wenn te un • die Ziele deutlich sichtbar sind (in voller Größe erkennbar. Schnee und Wasserflächen hinweg schätzt. sd Au • man die Sonne im Rücken hat. Soldaten bzw.Seitlicher Übertrag beim Entfernungsschätzen em 3074. nicht voll einzusehendem Gelände liegt. heller Hintergrund. • man unter Belastung steht. B. Mit bloßem Auge sind bei normaler Sicht die in Bild 81 zu den verschiedenen ni Entfernungen dargestellten Einzelheiten erkennbar. gt r lie 3075. r se ie • das Gelände abfällt. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än Bild 80 . Soldatinnen können Entfernungen auch nach erkennbaren Einzelheiten des td ch Ziels schätzen. z. D • das Ziel in durchschnittenem. im Kampf oder • bei Dunkelheit künstliche Lichtquellen leuchten. • man die Entfernung über gleichförmiges Gelände. Seite 137 Stand: November 2015 . Zu kurz schätzt man meist. ck ru • die Luft klar ist.

• es neblig oder das Wetter schlecht ist.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 81 . • die Luft flimmert. getarnt). • das Gelände ansteigt.Erkennbare Einzelheiten und möglicher Waffeneinsatz (Entfernungen in m) Zu weit schätzt man meist. • man im Liegen schätzt. wenn • die Ziele kaum erkennbar sind (nur zum Teil sichtbar. • die Sonne ihm ins Gesicht scheint. Seite 138 Stand: November 2015 . dunkler Hintergrund.

2. nimmt man die Hand oder den Daumen als Hilfsmittel. r se ie • mit dem Hinweis auf einen auffälligen Punkt im Gelände. 3076. ihrer Finger und ihres Daumens bei ausgestrecktem Arm entspricht. „halbrechts“). Haus mit rotem Dach gt lie • das Ziel (dabei Lage zum Hilfsziel) an rechter Hausecke unten MG“. Die Zielansprache muss schnell zum Ziel hinführen. B. ng ru Beispiel (Bild 82): de Än • Richtung „Halbrechts em td • Entfernung in Metern 600 ch ni • Hilfsziel (falls erforderlich). der entweder aus der Geländetaufe D bekannt ist oder angesprochen werden muss. sd Au • mit dem Uhrzeigerverfahren (siehe Nr. r te un 3078. Soll die seitliche Ausdehnung eines Ziels oder eines Geländeteils geschätzt werden.3 Zielansprache ! n st 3077. Fehlen optische Geräte. • durch einen Richtungsschuss oder • durch die Angabe der Himmelsrichtung. 3. sie soll knapp sein und jeden Zweifel ie sd ausschließen. Die Richtung zum Ziel kann angegeben werden: ck ru • mit dem ausgestreckten Arm und gleichzeitigem Zuruf (z. welcher Strichzahl die Breite ihrer Hand. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • es dunkel ist oder Zwielicht herrscht oder • man sich im Wald befindet. 3079). „geradeaus“. „links“. kann man entweder bekannte Strecken zum Vergleich heranziehen oder die seitliche Ausdehnung mit dem Doppelfernrohr feststellen (siehe Nr. Eine Handbreite deckt auf eine Entfernung von 1000m im Durchschnitt 150 Strich.2. Soldatinnen sollen daher wissen. Alle Soldaten bzw. 3059). Seite 139 Stand: November 2015 .

Beim Uhrzeigerverfahren ist der eigene Standort als Mittelpunkt eines gedachten td Zifferblattes anzunehmen. genügt es meist. ck ru sd Die Richtung wird entsprechend den 12 Zahlen des Zifferblattes angegeben. Ein Richtungsschuss kann die Zielansprache ersetzen. z. r te un • bei Flugabwehr. „10 Uhr“. ch ni Die „12“ des Zifferblattes zeigt immer gt lie • bei Kraftfahrzeugen und Luftfahrzeugen auf Bugmitte. Soldatinnen oder Besatzungen nur r se ie anwenden. • „Halbrechts – MG“. festgelegt wurde. Au Dieses Verfahren lässt sich zwischen mehreren Soldaten bzw. wenn Sichtverbindung besteht und eine gemeinsame Richtung z. D Hauptschussrichtung. die Richtung anzugeben. B. 3080. 3081. • „Halblinks – zwei Schützen“. Seite 140 Stand: November 2015 . auf das Ziel zu zeigen und es kurz anzusprechen. Beispiele: • „Panzer von rechts“.oder Fliegerabwehrwaffen in Stellung nach Norden. „12“ = Bewegungs-. Bei deutlich sichtbaren Zielen. die man nicht verwechseln kann.Zielansprache em 3079.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! n st ie sd ng ru de Än Bild 82 . wenn die Lage das zulässt. B.

• in Daumenbreiten. Daumen. die sich zwischen Hilfsziel und Ziel befinden. Die Entfernung vom Hilfsziel zum Ziel kann – Au soweit erforderlich – angegeben werden: r se ie • in Metern geschätzt. mit Hilfe von Straßenbegrenzungspfählen.Hilfsziele bei der Zielansprache sd Vom Hilfsziel aus führt die Zielansprache zum Ziel. • in Strich (Nrn. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru Bild 83 . Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3082. 3083. Auffällige Geländepunkte in der Nähe des anzusprechenden Ziels sind dazu am besten geeignet. B. Die Angabe eines Hilfsziels erleichtert die Zielansprache. Oft sind mehrere Hilfsziele für eine Zielansprache erforderlich (Bild 83).oder Fingerbreiten ist der Arm ausgestreckt und ein Auge geschlossen. z. Seite 141 Stand: November 2015 . Bei der Zielansprache mit Hilfe von Hand-. D • in Fingerbreiten (Bild 84). • in Handbreiten (Bild 85). 3056 bis 3057) oder • in anderer eindeutiger Weise.

und unterhalb des Hilfsziels. wird die Hand zum Visieren senkrecht gehalten. hält er seine Hand waagerecht. des Daumens oder der sonst benötigten Finger wird an ein erkanntes Hilfsziel angelegt.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Die eine Seitenkante der Hand.Die Entfernung vom Hilfsziel zum Ziel in Fingerbreiten r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 85 . Sieht man es ober. hart an der anderen Seitenkante muss dann das anzusprechende Ziel (oder auch ein weiteres Hilfsziel) sichtbar sein (Bild 84 und 85). ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie Bild 84 .Die Entfernung vom Hilfsziel zum Ziel in Handbreiten Seite 142 Stand: November 2015 . Liegt das Ziel seitlich des Hilfsziels.

B. Die Zielansprache ist dann zu wiederholen. Tätigkeit) an und bestätigt damit. dass er Hilfsziel oder Ziel richtig erkannt hat. Der Soldat bzw. „Tanne“ oder „Birke“ anzusprechen. als Kugelbaum. für welchen bzw. (Bild 86) Seite 143 Stand: November 2015 . Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3084. Beispiel für eine Zielansprache mit Bestätigung: GrpFhr MG-Schützen Richtung „Halbrechts. Beobachten in angegebener (zeigen mit ausgestrecktem Arm Richtung. meldet er bzw. sondern nach ihrer Form z. sie das angesprochene Hilfsziel oder das Ziel nicht. ! in die Richtung) n st ie Entfernung 600“ Stellen das Visier ein und sd richten den Blick auf ca. welche die Zielansprache bestimmt ist. Form. Die Entfernungen zu den angesprochenen Geländepunkten sind möglichst genau zu ermitteln und mit dem eigenen Standort in einer Skizze als Entfernungsspinne festzuhalten. die Soldatin. B. 3085. meist zu ergänzen. B. 600 m ng ru Hilfsziel „Haus mit rotem Dach“ Bestätigen: de Än „Auf dem Dach zwei em Schornsteine“ td Ziel „Handbreite rechts von Fassen das Ziel auf und ch ni (dabei Lage zum Hausecke – unten MG“ bestätigen: gt Hilfsziel) „Im gelben Fleck“ lie r te „Richtig“ un ck ru sd 3086. r se ie • unbewaldete Höhe = Kahler Berg. Spitzbaum oder auch kahler Baum zu bezeichnen. Bäume sind nicht als „Buche“. Eine Geländetaufe vereinfacht die Zielansprache. sie: „Nicht erkannt“. Fehlen hervorstechende Einzelmerkmale. ist für die Bestätigung ein weiteres Hilfsziel zu benennen. z. Erkennt er bzw. • Waldstück in Kreuzform = Kreuzwald. gibt ein markantes Merkmal (z. D • Gehöft mit Silo = Silohof. Einzelne Geländebedeckungen oder - Au formen werden in der Regel nach auffälligen Merkmalen benannt. Farbe.

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 86 .Geländetaufe mit Entfernungsspinne Seite 144 Stand: November 2015 .

3 Feuerkampf 3. Die Waffe ist jederzeit griffbereit zu halten. Sie bekämpfen zuerst immer das gefährlichste Ziel. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3. em Kampfentfernungen gegen Erdziele bei ausreichender Sicht sind: td ch Handwaffen ni gt • Pistole bis 50 m lie r te • Maschinenpistole bis 100 m un ck • Gewehr G3 bis 300 m ru sd • Granatpistole bis 350 m Au r se • Gewehr G36 bis 500 m ie D • Gewehr mit Zielfernrohr bis 600 m • Maschinengewehr auf Zweibein bis 600 m • Maschinengewehr auf Feldlafette bis 1 200 m Panzerabwehrhandwaffen • leichte Panzerfaust + gegen stehende Ziele bis 300 m + gegen fahrende Ziele bis 200 m • Panzerfaust 3/Bunkerfaust + gegen stehende Ziele bis 400 m + gegen fahrende Ziele bis 300 m Seite 145 Stand: November 2015 . Häufig zwingen sie den Feind mit dem Feuer ihrer Waffe in Deckung. Soldaten bzw.1 Grundsätze 3. um den Feind mit gezieltem Feuer niederzukämpfen. das sie an der Ausführung ihres Auftrags hindert.3. de Än 3088. n ie sd Soll das Vorgehen anderer überwacht werden.1 Allgemeines 3087. Soldatinnen führen den Feuerkampf. so bezieht man eine Stellung. Alle Soldaten bzw. Man beobachtet und ng ru hält sich bereit. bei plötzlich auftretendem Feind Feuerschutz zu geben. damit sich andere eigene Teile ! st bewegen können. gegen Witterungseinflüsse und Verschmutzung zu schützen und die Funktion regelmäßig zu überprüfen.3. Soldatinnen müssen die Kampfentfernung ihrer Waffe kennen.1.

• Gewehr „G36“ bis 400 m (Feuereröffnung auf 500 m Zielentfernung). erkundet man sie selbst. • vom Feind ungesehen zu beziehen und zu räumen sein. die Nachbarn zu unterstützen und • nicht in der Nähe auffallender Geländepunkte liegen. Wird die Stellung nicht befohlen. A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Kampfentfernungen für Handwaffen gegen Flugziele sind: • Gewehr „G3“ bis 300 m (Feuereröffnung auf 500 m Zielentfernung). zu denen stets eine Wechselstellung ck gehören soll.15. • Maschinengewehr bis 600 m (Feuereröffnung auf 900 m Zielentfernung). ni gt 3. • nach dem Ausbau Deckung gegen Splitter bieten.1. • es ermöglichen. ! st Grundsatz: n ie sd ! Den Feuerkampf gewinnt. 20 Vgl. Kommt der Feind in der Feuereröffnung zuvor. Soldaten bzw. se ie D • Deckung gegen Flachfeuer und Sicht bieten. ng ru 3090. Der Feind soll mit eigenem Feuer überrascht werden. Die Stellung soll ru sd • Schussfeld im befohlenen Wirkungsbereich haben. wer schneller schießt und besser trifft. Bezugsdokument 9. um den Feind möglichst noch vor td ch der Landung niederzukämpfen. Bei de Än unmittelbaren Angriffen muss er den Feuerkampf sofort aufnehmen. r Au • Überraschung des Feindes mit Feuer ermöglichen. wird das Feuer blitzschnell erwidert. em Bei Luftlandungen wird das Feuer grundsätzlich sofort eröffnet.3. Seite 146 Stand: November 2015 . Soldatinnen kämpfen aus Stellungen. Anlage 7. Beim Erkunden einer Stellung für die Panzerfaust ist zusätzlich darauf zu achten. dass die Rückstrahlzone frei ist. 3089. Flugziele werden entsprechend der befohlenen Feuerregelung 20 bekämpft.2 Stellungen für den Feuerkampf lie r te un 3091.

ck ru • eine Auflage für beide Ellenbogen. Erlaubt es die Lage. sd Au • eine ruhige und feste Körperlage. B. Seite 147 Stand: November 2015 . je nach der Waffe und Art des Anschlags. D • Platz für Munition. wird die eigene Stellung von der Feindseite her überprüft. 3093. zu verbessern. Dabei ist auf die Tarnung zu achten und das Schussfeld. Grassoden. • versteckt oder • offen. Stellungen sind • teilgedeckt. In der Wechselstellung darf man nicht vom Feuer auf die alte Stellung erfasst werden. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch Bild 87 . Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Stellungen und Wechselstellungen dürfen nicht zu dicht beieinander liegen (Bild 87).Stellung und Wechselstellung ni 3092. Sandsack). dass man treffsicher schießen kann. r se ie • einen festen Halt für die Füße. te un • eine feste Auflage für die Waffe (z. Der Ausbau einer Stellung zum Kampfstand wird meistens befohlen. Stellungen werden so ausgebaut. gt lie r Dazu schafft man sich. wenn notwendig.

Teilgedeckte Stellung ru sd 3095. B. hinter Böschungen in Gräben und hinter Mauerresten. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck Bild 88 . Gegen Beobachtung auf der Erde und aus der Luft sind sie zu tarnen. Teilgedeckte Stellungen (Bild 88) bieten Schutz gegen Flachfeuer und teilweise gegen Splitter. Teilgedeckte Stellungen finden sich z. oder sie werden als Kampfstände gebaut. dass man durch den Feind nicht erkannt wird. Alle Vorbereitungen für den Feuerkampf sind r se unter Tarnschutz so zu treffen. ie D Seite 148 Stand: November 2015 . Die versteckte Stellung (Bild 89) bietet nur Schutz gegen Sicht und ist vor allem in Au bewachsenem und in bebautem Gelände zu finden.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3094.

ch ni 3097. Rauch und Staub den Kampf aus der bisherigen Stellung r te un unmöglich machen. der D Gruppenführerin zu melden.1. wenn gt lie • feindliche Waffenwirkung. Soldaten bzw. Während der Sturmabwehr darf die Stellung nur auf Befehl gewechselt werden.3 Feuerarten. das Gelände oder das Verhalten Än des Feindes dazu zwingen (siehe Nrn.Versteckte Stellung ng 3096. em td Der Anschlag wird dem Gelände und dem Bewuchs angepasst.und Schießarten sowie über die Anschläge beim Schießen mit Handwaffen und in der Fliegerabwehr enthalten die Schieß. wenn der Auftrag. 3032). Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd Bild 89 . ck ru • die Wechselstellung für die augenblickliche Erfüllung des Auftrags günstiger ist oder sd Au • man den Feind dadurch täuschen oder überraschen kann. Schießarten 3098. gegen die sie mit ihrer Waffe Wirkung erreichen können.3. Nebel. r se ie Muss die Stellung ohne Befehl gewechselt werden. 3. ist dies sofort dem Gruppenführer bzw. Die Stellung wird – meist auf Befehl – gewechselt. ru de Man kämpft aus einer offenen Stellung nur dann. 3.1. Seite 149 Stand: November 2015 . Soldatinnen bekämpfen nur Ziele.3. 2160. Einzelheiten über die Feuer.4 Zielwahl 3099.und Waffenregelungen. Eine offene Stellung bietet keinen oder nur wenig Schutz gegen Feuer und Sicht.

1 Allgemeines 3104. als der sich vorarbeitende. dazu haben sie z.3. B. • Feuerunterbrechung oder Feuereinstellung.1. muss. Die Feuereröffnung befehlen die GrpFhr nach Lage und Gelände. Soldatinnen die Zielwahl entsprechend ihrem Auftrag.2 Geleiteter Feuerkampf D 3. wenn man sich nicht mit den Nachbarn abstimmen kann. das Magazin nachzufüllen. auf welches Ziel das Feuer zuerst eröffnet wird. Dazu befehlen sie „Feuervorbehalt!“ und geben Feuerkommandos.3. Seite 150 Stand: November 2015 . Besondere Bedeutung gewinnt dies beim Schießen mit ! st Panzerabwehrhandwaffen. Das Ziel kann manchmal eher der gut getarnte Feind sein. leiten GrpFhr den Feuerkampf. Beim Feuerkampf beobachten sie die Wirkung des Feuers und befehlen: • Schussverbesserungen. in der der Feind zu erwarten ist. Im geleiteten Feuerkampf wird das Ziel befohlen. r se ie 3. 3. • Zielwechsel oder neue Zielverteilung. der Feuerschutz gibt.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3100. oft selbst entschieden werden. Das Ziel muss zweifelsfrei erkennbar sein. Handelt es sich um eine Zielgruppe. deutlich erkennbare. sd ng Unterlegenen Feind lässt man – wenn möglich – auflaufen und kämpft ihn auf nächste Entfernung ru nieder.2. Man eröffnet das Feuer meist erst auf eine Entfernung. Wo immer möglich. beim Gewehr in jeder ru sd Kampfpause ein volles Magazin einzuführen. Es wird dann das gegenüberliegende gefährlichste Ziel bekämpft. Soldatinnen müssen stets feuerbereit sein. de Än em 3103. die ein sicheres n ie Treffen verspricht. Beim selbstständig geführten Feuerkampf treffen die Soldaten bzw. Sie können dies durch td • „Feuervorbehalt!“ ch ni gt • Festlegen einer Linie („Feuereröffnungslinie“) im Gelände oder durch lie r te • „Feuererlaubnis!“ befehlen. Die Vorbereitungen für den Feuerkampf sind in Deckung zu treffen. die Waffe fertigzuladen Au und das Visier auf die Entfernung einzustellen.3. Das Feuer soll den Feind überraschen. 3101.5 Feuereröffnung 3102. bzw. un ck Soldaten bzw.

meist um das Feuer im Schwerpunkt zu verdichten oder es durch Richtungsschuss zu leiten. Nach einer Feuereinstellung oder Feuerunterbrechung befehlen sie.2. Waffe). Seite 151 Stand: November 2015 . ein Stellungswechsel durchzuführen oder feuerbereit weiter zu beobachten ist. Oft wird der geleitete Feuerkampf im Verlauf des Kampfes in den selbstständig geführten Au Feuerkampf übergehen. Dazu können GrpFhr das Feuer mehrerer Soldaten bzw. indem sie D • durch Zuruf „Feuervorbehalt!“ befehlen und dann • ein Feuerkommando geben oder • das Feuer einstellen oder unterbrechen lassen. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck Bild 90 – Feuerüberfall ru sd 3106. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Am Feuerkampf nehmen GrpFhr teil. Das Merkwort dafür lautet „ E R E Z A ” : E = Einheit (Anruf für Soldat bzw. Soldatinnen oder der ganzen Gruppe auf ein gefährliches Ziel (Einzelziel oder Zielgruppe) oder auch auf mehrere Ziele zusammenfassen (Bild 90). Soldatin. r se ie GrpFhr können jederzeit wieder die Leitung des Feuerkampfes übernehmen. 3.3. Das Feuerkommando ist in der Reihenfolge und – soweit nötig – dem Inhalt nach festgelegt. Das Feuer aller Schützen bzw. ob Deckung zu nehmen.2 Feuerkommandos 3107. Der geleitete Feuerkampf beginnt oft mit einem Feuerüberfall. 3105. Schützinnen muss schlagartig einsetzen und den Feind überraschen.

wenn nötig vorher Munitionsart und -menge. wenn sie fertig sind. Z = Ziel (Zielbezeichnung. soweit erforderlich. Soldatinnen sichern und ziehen die Waffe in die Deckung. ie D 3112. 3113) und melden durch Zeichen oder ch leisen Zuruf. + Lage des Ziels zum Hilfsziel. sie beobachten oder führen weitere Befehle aus.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld R = Richtung (Schussrichtung zum Ziel). Zielwechsel). ist das Feuerkommando auf „Z A“ zu kürzen. + Hilfsziel oder Hilfsziele. Feuerart. Lichteinsatz). GrpFhr können das Feuer eröffnen. genügt das Kommando „Feuer!“ ! st n 3109. 3108. Wenn immer möglich. Das verkürzte Feuerkommando enthält nur Ziel und Ausführung. wenn klar ist. E = Entfernung (geschätzte Entfernung zum Ziel. indem sie lie r te • „Feuer!“ befehlen. wer schießen soll. ni gt 3111. un ck • pfeifen. Feuerkommando für einen Feuerüberfall mit Gewehr aus teilgedeckter Stellung (Beispiel) Seite 152 Stand: November 2015 . A = Ausführung (Feuereröffnung. Das Kommando zur Feuerunterbrechung oder Feuereinstellung lautet: „Stopfen!“ Die Soldaten bzw. Schützinnen über die Deckung. Verkürztes Feuerkommando für den Feuerkampf mit Gewehr (Beispiel): ie sd Z „An Buschreihe Schützen – ng ru A Feuer!“ de Än 3110. Visierentfernung). Wenn das zu bekämpfende Ziel eindeutig ist oder Feind überraschend auftritt. ru sd • Lichtzeichen geben oder rAu se • selbst schießen. Bei der Zielansprache beobachten die Schützen bzw. em td danach treffen sie die letzten Vorbereitungen (siehe Nr.

n ie sd – Moser den mittleren und Schulz gehen in Deckung ng den rechten – ru A Einzelfeuer auf Pfiff (oder: auf de gehen mit ruhigen. geben ggf. melden durch ni Zeichen oder Zuruf „Fertig“ und zielen gt r lie Pfiff bekämpfen zugewiesenen Feind. Z feindliche Schützen vor Buschgruppe fassen das Ziel auf. ein Hilfsziel zur Bestätigung. entsichern dabei und stellen em Feuerart „Einzelfeuer“ ein. sd Au 3113. ob die Waffe fertiggeladen. beobachten das ck ru Gefechtsfeld. das Magazin richtig eingeführt und der Magazinhalter fest eingerastet ist. Moser und Soldaten bzw. E zwohundert – überprüfen. beobachten ihr td ch Ziel über das Rohr hinweg. sichern die te un (oder: drei – zwo – eins – Feuer)!“ Waffe und setzen sie ab. unauffälligen Bewegungen Än Kommando – ich zähle) – in Anschlag. R geradeaus – blicken in die befohlene Richtung. Soldatinnen nehmen Schulz – fertig machen zum Blickverbindung mit dem Gruppenführer bzw. Feuerüberfall – der Gruppenführerin auf oder heben die Hand. fassen die Einzelziele ! st – Müller die beiden linken auf. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Kommando Tätigkeiten und Meldungen E „Gefreite Müller. Feuerkommando für Maschinengewehr und Panzerfaust (Beispiel): r se E „MG – E „Panzerfaust – ie D R halbrechts – R geradeaus – E 400 – E 200 – Z schanzende Schützen Z Panzer-Querfahrt von links – vor heller Birke – A Feuer!“ A Feuer!“ Seite 153 Stand: November 2015 .

das bedeutet. Soldatinnen: „Feuererlaubnis!“ z.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3. B.1 Allgemeines 3114. wenn möglich auch in ru benachbarten Kampfständen. wirken dabei zusammen. Wenn Lage oder Gelände es erfordern.3.2 Verhalten der Soldaten bzw. der überraschend auf nahe Entfernung auftritt oder der ausweicht. • sie von der Feuereröffnung des Feindes überrascht worden sind oder • zu erwarten ist. 3119. lie r te Im selbstständig geführten Feuerkampf kämpfen die Soldaten bzw. r se ie 3. Zum Feuerkampf gehen die Soldaten bzw. B. befehlen GrpFhr allen oder einzelnen Soldaten bzw. dass sie im Feindfeuer den Feuerkampf nicht leiten können.3. 3118. Vorzeitig oder überflüssig verschossene Munition fehlt oft im entscheidenden Augenblick. um mit Richtungsschüssen die Zielansprache zu erleichtern oder eine bessere Schussbeobachtung z. Soldatinnen so in Anschlag. Mit Leuchtspurmunition wird geschossen. eröffnet man sofort das Feuer und kämpft ihn nieder. 3117. dass die Zeit bis zum Brechen des ersten Schusses möglichst kurz zu halten ist. Aus eigenem Entschluss führen die Soldaten bzw.3. dass sie sich vor der Feuereröffnung nicht verraten.und Wirkungsbereich und. vor allem durch Austausch der sd Au Beobachtungsergebnisse und durch Absprache über Feuereröffnung und Zielverteilung. de Än 3115. jeder Schützin ist ein Beobachtungs. wie Auftrag und un ck Lage dies erfordern. Soldaten bzw.3 Selbständig geführter Feuerkampf 3.3. Die Soldaten bzw. Soldatinnen beim Feuerkampf D 3116. B. Oft schießen die GrpFhr mit Leuchtspurmunition. Soldatinnen den Feuerkampf.3. bei Ausfall des ni gt Führers bzw. beim MG zu ermöglichen. die Munitionsmenge und den Zeitpunkt der ! n st Feuereröffnung selbstständig. Soldatinnen im selben Kampfstand. Munition ist zu sparen. Seite 154 Stand: November 2015 . wenn • sie die Gruppe oder das Gelände nicht übersehen können. Gegen Feind. ng ru eine Hauptschussrichtung zu befehlen. Soldatinnen so. ie sd Jedem Schützen bzw. der Führerin). wenn nötig. wenn em • Feind sie unmittelbar gefährdet oder td ch • ein Feuerkommando im Gefechtslärm nicht durchdringt oder ausbleibt (z. Soldatinnen wählen dann das Ziel.

4 Feuerkampf bei eingeschränkter Sicht ni gt lie 3123. in kritischer Lage möglichst nicht gezwungen ist.3. Rufe oder em Signale des Gruppenführers bzw. Wenn immer möglich. 3122. z. Der Feuerkampf wird selbstständig unterbrochen oder beendet. wenn Auftrag und Gelände es erlauben. ihren Munitionsbestand zu ergänzen. Kann die eigene Stellung noch bei Helligkeit erkundet werden. Seite 155 Stand: November 2015 . B. ru de Än Auch während des Feuerkampfes ist auf unmittelbare oder weitergegebene Zeichen. sd ng • der Feuerkampf aus einer Wechselstellung fortgesetzt werden muss. Mit der Restmunition wird ein Magazin aufgefüllt. prüft man die Anzahl der Patronen im Magazin und wechselt es aus. Soldaten bzw. einen Magazinwechsel durchzuführen. Ohne Gefechtsfeldbeleuchtung oder Nachtsehgeräte sind Ziele bei eingeschränkter Sicht r te oft erst auf kurze Entfernung zu erkennen. der Gruppenführerin zu achten. ru sd 3124. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3120. Man bezieht Au deshalb. Die vorbereitete Stellung ist möglichst erst nach Einbruch der Dunkelheit zu beziehen. damit man im Feuerkampf. dass immer ausreichend Munition im Magazin zur Verfügung steht. wird nach Ausbau der Stellung die Waffe nach Seite und Höhe festgelegt (Bilder 91 und 92). wenn • der Feind vernichtet oder niedergehalten ist. bei der Sturmabwehr. Sie übernehmen beispielsweise von verwundeten oder gefallenen Kameraden die Munition und sammeln die Munition ausgefallener Waffen. ! nst ie • der Feind sich dem Feuer entzogen hat. 3121. Ziel muss es sein. jede Art von un ck Gefechtsfeldbeleuchtung für den Feuerkampf auszunutzen. Deshalb ist es notwendig. ie D 3125. am Hinterhang ist das meist gegeben. td ch 3. Soldatinnen nutzen jede Gelegenheit. auch wenn noch nicht alle Patronen verschossen wurden. Der Feind ist gegen den Horizont fast immer als Silhouette zu erkennen. eine tiefer gelegene Stellung mit Schussfeld r se gegen den Horizont.

te un ck ru sd rAu se ie D Seite 156 Stand: November 2015 .Möglichkeiten für das behelfsmäßige Festlegen des Gewehrs ru 3126. auf Verdacht zu schießen. oft kann man auch nur grob über das Rohr anrichten. ni gt Ohne Nachtsehgerät und ohne ausreichende Gefechtsfeldbeleuchtung ist man meist nur in der Lage. Soldatinnen mit Einzelfeuer und Än Feuerstößen und schießen nur auf eindeutig erkannte Ziele.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng Bild 91 . Sie dürfen sich nicht durch eine em Sinnestäuschung (siehe Nr. lie r mit dem Grobvisier zu zielen. 3062) dazu verleiten lassen. weil sie damit td ch sich und ihre Kameraden gefährden oder verraten können. de Wie bei klarer Sicht kämpfen die Soldaten bzw.

td ch 3128. • in der Sturmabwehr. 3. Auch Gewehr. Bei eingeschränkter Sicht darf der Anschluss und Verbindung zu Nachbarn nicht abreißen. Das Feuerkommando ni gt muss oft im Flüsterton weitergegeben werden. Soldatinnen feuern auf das so bezeichnete Ziel. un ck Die Führer bzw. die übrigen ru Soldaten bzw. • bei eingeschränkter Sicht sowie Seite 157 Stand: November 2015 . der lie r te Führerin ersetzen häufig das Feuerkommando oder Teile davon.4. Auch bei eingeschränkter Sicht leiten die GrpFhr den Feuerkampf.Beispiel für das behelfsmäßige Festlegen des MG em 3127.1 Allgemeines 3130. Signale oder das Beispiel des Führers bzw. Hinweise für das Schießen mit Nachtsehgeräten sind in den Regelungen und ie D Bestimmungen für die einzelnen Waffen enthalten. Zum Nahkampf kommt es vor allem • beim Einbruch und beim Kampf in der Stellung des Feindes. r se 3129. • beim Handstreich und Überfall.4 Nahkampf 3. Führerinnen können das Feuer z. mit Leuchtspurmunition eröffnen. B. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än Bild 92 .und MG-Schützen mit sd Au Nachtsehgerät können auf diese Art den Feuerkampf auslösen und lenken.

Der rasche ie D Magazinwechsel muss vorbereitet sein. Stößen MG-Schützen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld • im Wald. Mit Handgranaten wird Feind in und hinter Deckungen bekämpft. Den Nahkampf entscheiden Diejenigen für sich. Dazu wird im Rhythmus des Laufens Einzelfeuer te un aus dem Hüftanschlag geschossen. mit Kampfmitteln und im Ausnahmefall auch mit dem Klappspaten geführt. um ihn mit dem Feuer der eigenen Handwaffe niederzukämpfen. 3131. 3135. Der Nahkampf wird hauptsächlich mit der Handwaffe. 3. n ie sd Gegen überraschend auf Entfernungen über 30 m auftretenden Feind schießt man Einzelfeuer im ng ru Schnellschuss. bekämpfen sie im Hüftanschlag den Feind mit kurzen grob gerichteten Feuerstößen. Beim Schnellschuss müssen Zielauffassen.4. dazu schießt er schnelles Einzelfeuer oder Feuerstöße. damit die ck ru Geschosseinschläge besser beobachtet und dann das Feuer schneller an den Feind herangezogen sd werden kann. Zielen und Schussabgabe schnell. Zweckmäßig ist es. auf Feind in nächster Entfernung und S erlaubt die Lage kein Instellunggehen. die • schnell und körperlich gewandt reagieren. 3133.2 Nahkampf mit Waffen und Kampfmitteln 21 3132. Au r se Nach dem Einbruch sollen mindestens noch 4-5 Patronen im Magazin verfügbar sein. • tapfer kämpfen und • Selbstvertrauen und Entschlossenheit besitzen. wobei Feuerstoß auf Feuerstoß an den Feind herangezogen wird. zunächst tief anzuhalten. de Än em Dies ist besonders wichtig für den Schnellschuss aus der Bewegung haltend und in Stellung gehend. Überraschend auftretender und überlegener Feind wird auf Entfernungen bis 30 m im ! st Deutschießen niedergekämpft. in Pirschhaltung vorgehend. Inanschlaggehen. Den Feind zwingt man dabei • durch Handgranatenwurf aus der Deckung. 3134. 21 Bei der Ausbildung sind die Sicherheitsbestimmungen gemäß Anlage 2 zu beachten! Seite 158 Stand: November 2015 . gt lie r Mit dem Sturmschießen hält man den Feind nieder.und Ortskampf. ineinander fließen. td ch Stürmenden Feind wehrt man auf den letzten 50 m im Sturmabwehrschießen mit rasch ni aufeinanderfolgenden kurzen Feuerstößen ab. jedoch ohne Hast.

ru • beim Gegenstoß. Fertigmachen!“ – entsichern die Handgranaten. ! 3136.: „Links daneben Kugelbusch“. nehmen die zweite Handgranate in die Hand oder führen weitere Befehle aus. fassen das Ziel auf dort MG und melden z. z. Soldatinnen Flugbahn bis zum Aufschlag „Wurf!“ – im Ziel. der die Deckung verlässt. Der Kampf mit Handgranaten erfolgt meist selbstständig. B. Unmittelbar nach Meldung – werfen. Feuerüberfall mit Handgranaten – r se – beobachten in der befohlenen ie halblinks – 30 – Kampfstand – D Richtung. Die Vorbereitungen zum Werfen werden in der Deckung getroffen. geschossen und • neue Ziele bekämpft werden können. melden durch Zeichen oder Zuruf: „Fertig“. beobachten die der Soldaten bzw. ni gt Beispiel für einen „Feuerüberfall“ mit Handgranaten: lie r te Es werfen mehrere Soldaten bzw. un ck Kommando Tätigkeiten und Meldungen ru sd „Schütze Meier und Müller – – Die Soldaten bzw. in bestimmten Lagen verspricht der st n ie „Feuerüberfall“ mit Handgranaten jedoch mehr Erfolg. sd ng • beim Einbruch und beim Aufrollen einer Stellung. Seite 159 Stand: November 2015 . B. Soldatinnen auf Kommando gleichzeitig oder nacheinander. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • durch das Feuer der eigenen Handwaffe in eine Deckung. gehen in Deckung. um ihn mit Handgranaten zu vernichten. Soldatinnen nehmen Au Handgranaten in die Wurfhand. Unmittelbar danach beobachtet man mit schussbereiter Handwaffe. de Än em • bei der Abwehr eines Angriffs bei eingeschränkter Sicht und td ch • bei der Sturmabwehr. Nach dem Wurf verfolgt man Flug und Aufschlag der Handgranate und geht kurz vor der Detonation in Deckung. damit • unter Ausnutzung der Detonationswirkung gestürmt. • auf Feind.

Einen Anhalt für die Ausbildung auf der Nahkampfbahn und für den Kampf Mann gegen td ch Mann enthält Anlage 7. Schienbein 8.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3137. Hals sd Au 3. ni gt Wichtige erreichbare empfindliche lie r Körperstellen te un 1. Handgelenk ie D 5. Stoß oder Stich gegen ungeschützte oder empfindliche de Än Körperstellen des Feindes (Bilder 93 und 94). Spaten. • Handwaffen und Kampfmittel versagen oder fehlen. Beim Nahkampf muss sich der Einsatz der Handwaffe und der Handgranate ergänzen. z. Knie 7. in denen weder geschossen noch Kampfmittel eingesetzt werden können. wenn • der Nahkampf lautlos geführt werden muss. ! st • die Munition verschossen ist oder keine Zeit zum Einführen eines neuen Magazins bleibt. 3138. Magengrube r se 4. B. • durch eigenes Feuer Kameraden gefährdet werden.1. n ie sd ng Dann führt man den Nahkampf mit der ungeladenen Waffe oder mit anderen Gegenständen ru (z. em 3139. Geschlechtsteil/Leisten 6. Beim Kampf Mann gegen Mann gibt es Lagen. B. Kampfmesser) durch Schlag. Kopf/Gesicht ck ru 2. Spann/Sprunggelenk Bild 93 . Die besten Erfolgsaussichten hat dabei die kleine Kampfgemeinschaft.vorn Seite 160 Stand: November 2015 . sich gegenseitig unterstützen und ergänzen und durch den zusammengefassten Einsatz von Handwaffen und Handgranaten die Feuerüberlegenheit erringen oder zurückgewinnen. bei der Handgranatenwerfer und Sturmgewehrschützen zusammenwirken.

Sie ist Änderungen der Lage. In der Bewegung entfaltet die Gruppe. 3142. Seite 161 Stand: November 2015 . Ellenbogen 4. Die ständige Bedrohung durch den Feind auf der Erde und aus der Luft zwingt zur gt lie Auflockerung.hinten de Än 3. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Wichtige erreichbare empfindliche Körperstellen 1.5. ie D GrpFhr wählen die Form. • schnelle Feuereröffnung gewährleistet und • Schutz gegen Beobachtung und feindliche Waffenwirkung bietet. Dadurch wird dem Feind die Beobachtung erschwert und seine Waffenwirkung r te un gemindert. die • Bewegungen begünstigt. sd Au • zur Schützenreihe oder r se • zum Schützenrudel. des Geländes und der Sicht anzupassen.3) ist „Klar zum Gefecht“. je nach Lage. Kreuzmitte 5. ck ru 3141. Kopf 2. Auftrag und Gelände. Nieren 6. Nacken 3. Der Bereitschaftsgrad (siehe Anlage 7.5 Entfalten und Einsickern em td 3.1 Allgemeines ch ni 3140. Knöchel/Achillessehne ! st n ie sd ng ru Bild 94 .

Sie erlaubt es der Gruppe. Soldatinnen in der Schützenreihe beobachten ohne besonderen Befehl in em ihrem Beobachtungsbereich vom Boden bis zu den Baumkronen und Hausdächern (Bild 95). diese ist dafür verantwortlich. Sie bietet von vorn nur ein schmales Ziel. Die Gruppe folgt dann dem vordersten Schützen bzw. ie sd ng Beim Vorgehen wählen alle Soldaten bzw. Ist mit td ch Feind zu rechnen. dass die Gruppe die befohlene Richtung einhält. vor allem gegen Feind. Die Schützenreihe ist die schmale und tiefe Form der Entfaltung. befehlen sie die Richtung der Bewegung. der vordersten Schützin. sich dem Gelände anzupassen und auch Deckungen in Bewegungsrichtung auszunutzen. der überraschend in der Flanke auftritt. Die Schützenreihe erleichtert es den GrpFhr. folgt die Mündung der Waffe der Blickrichtung. Gehen sie ausnahmsweise nicht voran. de Än 3145.2 Schützenreihe 3143. die Soldaten bzw. dieser ! st n bzw. Alle Soldaten bzw. Soldatinnen können das Feuer in ihrer Beobachtungsrichtung schnell eröffnen. ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Seite 162 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3. 3144.5. Alle Soldaten bzw. Soldatinnen in der Bewegung zu führen. In der Schützenreihe folgen die Soldaten bzw. Soldatinnen ihren Weg selbstständig. Sie nutzen ru Deckungen aus und halten Anschluss zum Vordermann. Soldatinnen den GrpFhr in der von ihnen befohlenen Reihenfolge.

• die übrigen Soldaten bzw. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 95 . Alle Soldaten bzw.und Hinterleuten. die letzte Soldatin (stv. Soldatinnen halten Blickverbindung zum/zur GrpFhr und zu ihren Vorder. Bei klarer Sicht ist ein Luftraumspäher einzuteilen.Beobachtungsbereiche in der Schützenreihe Es beobachten: • der vorderste Soldat bzw. • der letzte Soldat bzw. mit ungerader Nummer nach links. Soldatinnen mit gerader Nummer nach rechts. Seite 163 Stand: November 2015 . GrpFhr) nach hinten. die vorderste Soldatin (Schütze 1) nach vorn.

Soldatinnen gemeinsam. Marsch). nach einer Seite oder nach beiden Seiten zur Sicherung befehlen (Bild 96). Werden sie vom Feind erkannt. Seite 164 Stand: November 2015 . müssen sie sich verständigen und gegenseitig unterstützen können. zur Gruppenführerin. sie halten sich hierbei in der Regel um Schulterbreite versetzt. Soldatinnen nach vorn. ru Die Sicherer melden vor allem durch Zeichen. In bedecktem und durchschnittenem Gelände sowie bei eingeschränkter Sicht können GrpFhr zusätzlich einzelne Soldaten bzw. Marsch!“). Soldatinnen folgen einzeln und nehmen die Abstände (siehe Nr. Die Soldaten bzw. Sichern zwei Soldaten un ck bzw. Zeichen: Achtung – Richtungsangabe – Schützenreihe – Marsch (oder Marsch. 3156) ein. Beispiel für den Befehl zur Schützenreihe aus dem Halt oder dem Marsch in Reihe: ie D „Gruppe Schulte! Entlang der Hecke – Schützenreihe – Marsch!“ (oder „Marsch.Zusätzliche Sicherung nach den Seiten r te Die Sicherer halten Verbindung zum Gruppenführer bzw. eröffnen sie sofort das sd Au Feuer und warnen dadurch die Gruppe. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie Bild 96 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3146. r se 3147. Ausführung: Die GrpFhr gehen oder laufen in der angegebenen Richtung voran.

! n st ie Führung und Verbindung sind im Schützenrudel erschwert – besonders in unübersichtlichem sd ng Gelände. Die Soldaten bzw. ru 3149. breite Wege oder Straßen und Hindernisse schnell mit allen Soldaten bzw. wechselt der Führer bzw. das Schützenrudel nur rechts oder links der GrpFhr ru sd zu bilden. links angreifen oder eine günstige D Stellung für den Feuerkampf gegen Feind in der Flanke gewinnen muss.5. Dabei bleiben die Bediener einer Waffe em zusammen. • querverlaufende Deckungen bei Feindfeuer sofort ausnutzen zu können.3 Schützenrudel 3148. td ch ni Die tiefe Form der Entfaltung entsteht dadurch. Soldatinnen setzen sich auf der befohlenen Seite neben dem Gruppenführer bzw. Die Gruppe nimmt sie unter anderem deshalb ein. de Die Gruppe nimmt das Schützenrudel im Allgemeinen aus der Schützenreihe (Bild 97) oder Än unmittelbar nach dem Absitzen vom Fahrzeug ein. der Gruppenführerin. rlie te 3150. Ist die befohlene Form eingenommen. Seite 165 Stand: November 2015 . un ck a. Schneisen. Es kann notwendig sein. GrpFhr befehlen dann „Schützenrudel rechts!“ beziehungsweise „links!“ oder geben die entsprechenden Zeichen. Soldatinnen gleichzeitig zu überwinden. gt dass sie sich bei Feuer und Bewegung nicht gegenseitig gefährden oder behindern. z. • aus einer Deckung heraus zu stürmen oder • bedeckte Geländeteile zu durchkämmen. Das Schützenrudel ist die breite Form der Entfaltung. B. dass das Gelände ausgenutzt wird. Au • wenn das Gelände sich nur auf einer Seite zum Vorgehen eignet oder nur dort Schussfeld bietet. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3. um • quer zur Bewegungsrichtung verlaufende offene Geländeteile. • mit allen Waffen den Feuerkampf gegen Feind von vorn zu führen oder rasch eine Stellung quer zur Bewegungsrichtung zu beziehen. b. Sie achten darauf. r se ie • wenn die Gruppe aus der Schützenreihe rasch nach rechts bzw. die Führerin in der Regel in die Mitte des Schützenrudels.

Ist bereits in der Schützenreihe ein Luftraumspäher eingeteilt worden. Bestehen Zweifel. Soldatinnen darüber. D GrpFhr können andere Beobachtungsbereiche befehlen. Marsch!“). wohin sie beobachten und wirken. sd Au • in der Mitte nach vorn und hinten. r se ie • auf der rechten Seite nach rechts und vorn.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt r lie te Bild 97 . 3152. Im Schützenrudel beobachten die Soldaten bzw. Seite 166 Stand: November 2015 .Einnehmen des Schützenrudels aus der Schützenreihe un 3151. Beispiel für den Befehl zum Schützenrudel rechts oder links aus der Schützenreihe (in der bisherigen Bewegungsrichtung): „Gruppe Schulte! Schützenrudel rechts (links) – Marsch!“ (oder „Marsch. verständigen sich benachbarte Soldaten bzw. Soldatinnen in der Regel ck ru • auf der linken Seite nach links und vorn. führt er seinen Auftrag im Schützenrudel weiter aus.

Seite 167 Stand: November 2015 . sd ng • Nachbarn kurze Hinweise zu geben. Der Abstand in der Schützenreihe und der Zwischenraum im Schützenrudel betragen etwa sd 8 Schritt. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Zeichen: Achtung – Schützenrudel rechts/Schützenrudel links – Marsch (oder Marsch. ch ni 3154. z. ! n st ie • Befehle oder Meldungen weiterzugeben. Sind die Plätze im Schützenrudel erreicht und das Tempo des Gruppenführers bzw. B. Ausführung: Die GrpFhr gehen zunächst in der bisherigen Richtung weiter. 3153).5. • gemeinsam den Feuerkampf zu führen und • sich gegenseitig zu unterstützen. z. Auf das Zeichen „Abstände vergrößern“ ist der Abstand oder Zwischenraum zu verdoppeln. GrpFhr führen mit Befehlen (siehe Nrn. rAu auf das Zeichen „Abstände verringern“ zu halbieren. • Befehle zu geben. für einen geschlossenen Sprung. Die Soldaten bzw. verkürzten Kommandos. Der Platz der stellvertretenden GrpFhr ist am Ende der Schützenreihe am rechten r te un oder linken Flügel des Schützenrudels. ck ru 3155. 3. se ie D Stets müssen die Soldaten bzw. Soldatinnen in der Lage sein.4 Verhalten während der Entfaltung 3153. In der Entfaltung wird nur gesprochen. • innerhalb der Gruppe Verbindung zu halten. 3148. GrpFhr können die Bewegung unterbrechen. um • zu befehlen oder zu melden. • das Gelände und die Lage zu beurteilen. Soldatinnen laufen oder springen schräg vorwärts auf die befohlene Seite.und Berührungszeichen (siehe Anlage 7. Marsch). wechselt dieser bzw. de Än em Ohne Feindberührung ist die Verbindung durch Sicht. 3156. • den Feuerkampf zu führen. im Kampf sind laute Zurufe und Richtungsschüsse geeigneter. diese zur Mitte der Gruppe. Zeichen oder gt lie durch Beispiel.4) td zu halten. über das Verhalten des Feindes oder das Gelände. um • zu beobachten. der Gruppenführerin aufgenommen. B. ru • das Handeln mit Nachbarn abzustimmen.

! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt rlie te un ck ru sd rAu se ie D Bild 98 . Verbindung zum Gruppenführer bzw. 3157. Auf das Kommando „Deckung!“ suchen sich die Schützen bzw.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld • Deckung gegen Feuer und Beobachtung nehmen zu lassen."Halt!" 3158. Schützinnen schnell in ihrer Nähe Deckung gegen Feindfeuer und -sicht. beobachten in ihrem Beobachtungsbereich (Bild 98) und halten Verbindung. Befehlen die GrpFhr „Halt!“ nutzen die Soldaten bzw. • den nötigen Abstand zu anderen Teileinheiten einhalten oder wieder herstellen zu lassen. zur Gruppenführerin. (Bild 99) Seite 168 Stand: November 2015 . Soldatinnen in ihrer unmittelbaren Nähe Deckungen und Tarnschutz aus. Beobachtung des Gefechtsfeldes und Zusammenhang der Gruppe müssen gewährleistet sein.

halten Blickverbindung r te zu den GrpFhr. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng ru de Än em td Bild 99 . Seite 169 Stand: November 2015 . Nur ausnahmsweise eröffnen ru sd Soldaten bzw."Deckung!" ch ni 3159. Soldatinnen r se ie sofort in Stellung. die in ihrem Beobachtungsbereich keine Ziele erkennen. 3115-3116). Sie bekämpfen selbstständig und vorrangig Feind in ihrem Beobachtungsbereich. D Soldaten bzw. 3092) vor. bekämpfen auf Befehl oder aus eigenem Entschluss Ziele in Beobachtungsbereichen der Nachbarn. Soldatinnen. bereiten sich auf den Feuerkampf (siehe Nr. Auf das Kommando: „Stellung!“ springen die Schützen bzw. Soldatinnen das Feuer selbstständig (siehe Nrn. un ck In einer versteckten Stellung bringen sie ihre Waffe sofort in Anschlag. Schützinnen in eine schnell gt lie ausgewählte Stellung. beobachten in Feindrichtung und erwarten das Feuerkommando. Au 3160. Auf das Kommando: „Stellung – Feuer!“ (Bild 100) gehen die Soldaten bzw.

Stellung . r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 101 ..Feuer!" Seite 170 Stand: November 2015 ."Stellung ."Richtung Feldscheune .Feuer!" td 3161. Auf das Kommando: „Richtung . die Soldatin in der ch ni Nähe seines bisherigen Platzes so in Stellung.. – Stellung!“ geht der Soldat bzw.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! n st ie sd ng ru de Än em Bild 100 . dass er mit seiner Waffe in die befohlene Richtung gt lie wirken kann und verbessert seine Stellung (Bild 101).

bei eingeschränkter Sicht solche. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3. 3164. GrpFhr zeigen und befehlen den Weg nach Geländepunkten (Bild 102) oder weisen anhand einer Wegeskizze ein. Soldatinnen Verbindung miteinander auf und sichern rundum. Als Sammelpunkte eignen sich bei klarer Sicht Geländepunkte. die wenig auffallen und Deckung ! st gegen Sicht bieten. Es kommt darauf an. die gut zu finden sind und zugleich Deckung n ie sd bieten. auf verschiedenen Wegen einzusickern. Soldatinnen sickern meist paarweise ein. Soldaten bzw. de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 102 . befehlen sie. Wenn nötig. 3163.5. Sammelpunkte sind bei längeren Wegen notwendig. möglichst unerkannt zu bleiben oder zumindest die eigene Stärke zu verschleiern. ng ru An Sammelpunkten und am Ziel nehmen die eintreffenden Soldaten bzw.5 Einsickern 3162. wenn GrpFhr den Weg zum Ziel neu bestimmen oder ihn überprüfen müssen.Einsickern auf verschiedenen Wegen Seite 171 Stand: November 2015 . Ein vom Feind besetztes oder überwachtes Gelände überwindet die Gruppe stark aufgelockert durch Einsickern.

Man unterscheidet un ck • Geländehindernisse. der Sicht und der für die Erfüllung des Auftrags befohlenen Zeit. überwinden. Geländehindernisse sind oft durch Sperren verstärkt. GrpFhr sickern gewöhnlich mit dem ersten Schützenpaar ein. Die noch nicht vorgehenden Soldaten bzw. oft auch der ABC-Abwehrtruppe. die meist durch Waffenwirkung oder Brände entstehen. Geländehindernisse werden durch Geländeformen. Kampf ist zu vermeiden. Soldatinnen sind während des Einsickerns auf sich gestellt.1 Allgemeines ni gt 3168. rAu • Verwüstungen. ob das Maschinengewehr oder die Panzerfaust oder beide Waffen zuerst am Ziel sein sollen oder zunächst das Einsickern überwachen. Sie verhalten sd sich ähnlich wie beim Spähtrupp zu Fuß. 3166. Soldatinnen überwachen unter der Führung des stellvertretenden Gruppenführers bzw. aufhalten oder in bestimmte Richtungen lie r te lenken. 3169. Die Bewegungsart ist selbst zu wählen. GrpFhr befehlen die Reihenfolge. ! nst ie 3167. wie sie das Gelände für das eigene Vorgehen am besten ausnutzen müssen. ru sd • Sperren. Soldatinnen verständigen und gegenseitig unterstützen können. Verwüstungen sind großflächige Zerstörungen der Geländebedeckungen. Diese werden in der Regel überwacht und verteidigt. Die Abstände richten sich nach der Feindlage. Seite 172 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3165. Dabei können sie erkennen. de Än 3. ihre Stellvertreter regeln den Ablauf und folgen als Letzte.6. Meist lassen sie sich nur mit Unterstützung von Pionieren. Bei paarweisem Vorgehen müssen sich die beiden Soldaten ng ru bzw. 3170. natürliche und künstliche Geländebedeckungen oder Gewässer gebildet. Die Soldaten bzw. Dabei entscheiden sie. GrpFhr befehlen sie in Minuten oder Metern. se ie D • großflächige Kontaminationen. Sie können Geländeabschnitte vorübergehend unüberwindbar und Bewegungen in dem betroffenen Raum zunächst unmöglich machen.6 Überwinden von Hindernissen em td ch 3. Hindernisse können Bewegungen erschweren. der stellvertretenden Gruppenführerin das Einsickern.

ob erhalten gebliebene Teile ein ie D behelfsmäßiges Überbrücken z. sd ng ru • Maßnahmen zum Öffnen (Pfad. B. ob ni gt • in der Sperre oder in ihrer Umgebung. Minensperren bestehen aus offen oder verdeckt verlegten Panzerabwehrminen. 3176. ob n ie • die Sperre weiter beobachtet werden soll. B. Bei Zerstörungen von Straßen und Brücken ist zu prüfen. SchtzAbwMiSp. Räumen oder Beseitigen de Än der Sperre getroffen werden sollen oder em • die Sperre zu umgehen ist. Soldaten bzw. Barrikaden). B. besonders auf möglichen Umgehungswegen. ru sd Au Drahtsperren können unter Starkstrom stehen. Durchfahrt. Diese entscheiden. meldet man das sofort seinem Führer bzw. r lie te • Versteckte Ladungen eingebaut oder un ck • chemische Kampfstoffe eingesetzt worden sind. aus Panzerabwehrwurfminen. Seite 173 Stand: November 2015 . Bei Sperren werden unterschieden: • Minensperren (z. Großflächige Kontaminationen sind Verstrahlungen. Anlage 7. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3171.15. Dichte und Umfang der Kontamination behindern sie Bewegungen und machen besondere ABC-Schutzmaßnahmen notwendig. Brückenzerstörung). • eines Minenpfades oder • einer Minengasse. seiner ! st Führerin. r se 3175. Trichtersperre. • Bausperren (z. Soldatinnen versuchen festzustellen. td ch 3174.2 Überwinden von Sperren 22 3172. gemischte MiSp).6. Schützenabwehrminen oder einer Mischung aus beiden bzw. Verseuchungen oder Vergiftungen von Geländeabschnitten. Bezugsdokument 13. Sie lassen sich öffnen durch Schaffen • einer Trittspur. Je nach Art. 3. Drahtsperren. PzAbwMinenSp. • Sprengsperren (z. Überbrücken) bzw. Gasse. Wird eine Sperre des Feindes erkannt. 3173. B. Minen verlegt. 22 Vgl. mit Bohlen zulassen. Baumsperren.

ob dieser Draht mit dem Zünder ie sd einer Sprengladung verbunden ist. Drahtsperren können • durchkrochen. ausgehängten Türen. mit Leitern. • mit gestreckten Ladungen geöffnet oder • mit Behelfsmitteln z. der Auslösedraht und die Versteckte Ladung zu ng ru markieren. Soldatinnen zu warnen und ein anderer Weg durch die Sperre wird gesucht de Än em 3178. mit Stangen und Seilen oder mit Unterstützung von Kameraden (siehe Bild 103. besonders auf möglichen Umgehungswegen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3177. Beim Durchkriechen und beim Durchschneiden muss auf Drähte. 3. Baumsperren werden geöffnet. Sie ist zu melden. um folgende Soldaten bzw. ist jederzeit zu r se ie rechnen. Barrikaden oder Sperren aus Beton und Stahl lassen sich meist nur durch Sprengen öffnen. Die elektrisch geladenen Drähte dürfen nur mit einer ch ni isolierten Drahtschere durchgeschnitten werden. Besonders bei eingeschränkter Sicht und bei dichtem Bewuchs müssen Soldaten bzw.2) Seite 174 Stand: November 2015 . wenn keine Leitern zur Verfügung stehen. D 3180. Hecken und Zäune sind nach Möglichkeit zu durchkriechen. deren Griffe zusätzlich an trockenen Holzstangen zu gt lie befestigen sind. Mauern und Steilhängen 3181. Au Mit Versteckten Ladungen und Minen. Zäunen. dass ein eingespannter Draht beim Durchschneiden ! n st eine Versteckte Ladung auslösen könnte. • durchgeschnitten. Maschendraht. indem – sobald die Sperre auf Versteckte Ladungen ck abgesucht worden ist – die einzelnen Bäume zersägt oder gesprengt und dann mit einem Fahrzeug ru sd weggezogen oder weggeschoben werden. Soldatinnen oft ihren Weg abtasten. muss geprüft werden. geachtet werden. Hohe Mauern überwindet man. die Versteckte Ladungen und Alarmladungen auslösen können. B. Kfz-Planen überwunden werden. Mit Starkstrom geladene Drahtsperren erkennt man an der Isolierung der Pfähle oder an S td den Anschlussstellen der Stromzuführung.3 Überwinden von Hecken. Mauern werden übersprungen oder überklettert.6. r te un 3179. Anlage 7. Besteht der Verdacht. mit Bordkanonen freischießen oder mit Behelfsmitteln überbrücken.

Wurde ein Hindernis erkannt. Das gilt auch. Beim Überklettern muss man sich flach an die Mauerkrone drücken. bevor man sich weiterbewegt.Gegenseitige Hilfe an hohen Mauern 3182.oder abzusteigen. 3184. Muss ein Hindernis übersprungen werden. Nach dem Überwinden horcht Seite 175 Stand: November 2015 . Beim Überwinden von Hindernissen bei eingeschränkter Sicht geht. vermeidet man beim Aufsprung laute Geräusche. 3183. Lautlosigkeit vor Schnelligkeit. im Zickzack auf. wenn die Lage es erlaubt. Man stellt die Beschaffenheit und Ausdehnung fest und überwindet oder umgeht es. An Steilhängen ist es oft zweckmäßig. wenn man unvermutet in ein Hindernis gerät. verhält man sich zunächst still und horcht. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt r lie te un ck ru sd rAu se ie D Bild 103 .

S Der Weg ist zu kennzeichnen. Überwinden von Gewässern 23 ! 3. Gewässer bis 1. Die Tragfähigkeit sumpfiger Stellen ist mit Knüppeln.20 m Tiefe und mit einer Stromgeschwindigkeit unter 1 m/s sind zu durchschreiten. wenn man auf dem Gewässergrund festen Fuß fassen kann und nicht einsinkt. die an den darauf wachsenden Büschen. 3188. Bei höherer Stromgeschwindigkeit soll ein Halteseil gespannt werden. Beispiel: 100 m (Strecke): 50 s (Zeit) = 2 m/s (Stromgeschwindigkeit) 3189. D Sinkt er dabei tiefer als bis zum Knöchel im Schlamm ein.6. gt lie r 3187. Die Stromgeschwindigkeit ermittelt man. indem er einen schwimmenden Gegenstand ins Wasser wirft und die Zeit misst. muss man sie an festen Stellen überschreiten. ch ni • Stromgeschwindigkeit.1 Durchschreiten ng ru 3186.4 Überwinden von Sumpf und Moor 3185. an der das Hindernis überwunden wurde. Für nachfolgende Soldaten bzw. S 23 Auf Kapitel 16. bevor sich weiterbewegt wird. Abschnitt VIII. Sträuchern und kleinen Bäumen zu erkennen ist. „Sicherheitsbestimmungen bei der Ausbildung“ wird besonders hingewiesen! Seite 176 Stand: November 2015 . 3. muss er eine andere Übergangsstelle erkunden.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld man.5. sd Au • misst mit einem markierten Stock die Wassertiefe bis zum festen Grund und r se ie • prüft dabei gleichzeitig mit dem Stock und mit den Füßen die Beschaffenheit des Grundes.6.5 st n ie sd 3. Leitern und Zweigen zu verbessern. Die Tiefe und die Beschaffenheit des Gewässergrundes werden wie folgt erkundet: te un Ein Soldat bzw. eine Soldatin ck S ru • geht angeseilt ins Gewässer. Kann Sumpf und Moor nicht umgangen werden. em td • Beschaffenheit der Ufer und des Gewässergrundes. Brettern.6. Unsichere Stellen sind auch bei Frost auf Tragfähigkeit zu prüfen. Soldatinnen oder für die Rückkehr ist die Stelle zu kennzeichnen. die dieser für eine bestimmte Strecke benötigt. de Vor dem Durchschreiten eines Gewässers sind festzustellen: Än • Tiefe.

Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 3190. 3. Vor dem Durchschreiten sind Vorbereitungen zu treffen . z. de Än em • man mit zunehmender Verweildauer im Gewässer durch das erhöhte Gewicht der mit Wasser td getränkten Bekleidung zum Schwimmen mehr Kraft aufwenden muss und infolgedessen schnell ch ni ermüdet. Im Notfall öffnet man ihn durch kräftigen Zug. um später nicht durch nasses Schuhwerk in der Bewegung behindert zu sein. die beengen. Die Waffe ist vor Nässe (z.Schwimmen mit einem Rundholz Seite 177 Stand: November 2015 . dass man es – falls erforderlich – schnell abwerfen kann. st n ie Es ist zu berücksichtigen.6.und Ausrüstungsstücke. B. Bohlenstücke sowie trockene Rundhölzer von ru sd 1 bis 2 m Länge und etwa 20 cm Durchmesser. Zeltbahn/Ponchopaket. B. Erlaubt es die Lage. • man lockert das Rückengepäck so. ein Gewässer zu durchschwimmen. Soldatinnen mit ihren Kräften haushalten. welche die Bewegung erleichtern: • man öffnet Kleidungs. r se ie D Bild 104 . dass sd ng • der Auftrieb der zunächst noch nicht mit Wasser vollgesogenen Bekleidung und Ausrüstung zwar ru das Schwimmen erleichtert. Kragen. erleichtern das Durchschwimmen Au (Bilder 104 bis 106).2 Durchschwimmen 3191. Bretter.5. durch Hochhalten) zu schützen. Der Kinnriemen des Gefechtshelms bleibt geschlossen. B. ck Schwimmhilfen. z. zieht man die Bekleidung aus und führt sie und die Ausrüstung in einem aus r te un Zeltbahn oder Poncho hergestellten Paket mit. Die Lage kann dazu zwingen. können Schuhe und Strümpfe ausgezogen werden. gt lie Wann immer möglich. Dabei müssen Soldaten S ! bzw.

3.Schwimmen mit zwei nicht verbundenen Rundhölzern ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 106 . Dreiecksteile der Zeltbahn so einschlagen. 2. Heu. Gras oder Schilf etwa 25 cm hoch locker aufschichten. dabei den Außenrand von 15 bis 20 cm Breite freilassen. Kapuze des Poncho nach innen schieben und mit den Zugschnüren abbinden.Schwimmen mit zwei durch eine Leine verbundenen Rundhölzern 3192. Stroh. Zeltbahn (Fenster zugeknöpft) bzw. Seite 178 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng Bild 105 . eine Soldatin lässt sich einfach und schnell packen: 1. Das Zeltbahn/Ponchopaket für einen Soldaten bzw. bzw. Poncho auf dem Boden ausbreiten. dass ein Rechteck entsteht.

dass die rechteckige Form des Pakets erhalten bleibt. 5. Feldflasche (höchstens halbvoll) mit langem Bindfaden an der Verschnürung befestigen und auf das Paket legen. nachstopfen. darauf Bekleidung und sonstige Ausrüstung (außer Gewehr und Feldflasche) (Bild 107). 7. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck Bild 107 . dessen Lage an (Bild 108). dabei so viel Stroh usw. Gegenüberliegende Außenränder paarweise straff nach oben ziehen und mit Bindfaden verschnüren. versinkt das Zeltbahn/Ponchopaket.Fertig gepacktes Zeltbahn-/Ponchopaket Seite 179 Stand: November 2015 .Packen des Zeltbahn-/Ponchopaketes ru sd rAu se ie D Bild 108 . Waffe oben unter die Verschnürung schieben (Hülsenauswurföffnung zeigt nach oben). Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 4. zeigt sie. Auf diese tragende Schicht zuerst Rückengepäck. 6. Tragetasche der ABC-Schutzmaske und Stahlhelm (Öffnung nach oben) legen. an der Wasseroberfläche schwimmend.

Zeltbahnen mit den Außenseiten zum Boden. Das Herstellen des Zeltbahnpakets für zwei Soldaten bzw. r te un Auf zwei solcher Zeltbahnpakete kann man einen Verwundeten oder auch Gerät über ein Gewässer ck transportieren. Ausrüstung und Bekleidung in die Zeltbahn oder den Poncho zu packen. sd ng 4. Stahlhelme mit der Öffnung nach oben. 3.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld Ist das Gewässer schmal und ist Eile geboten. die vier Enden zu verknoten und die Waffen zwischen unteren und oberen Knoten hindurchzuschieben. 2. übereinander so ausbreiten. em td 6. 3193. wie in Nr. ru sd r Au se ie D Seite 180 Stand: November 2015 . B. Fenster zugeknöpft. Ränder der Längsseiten darüber ru de ziehen und zuknöpfen. Än 5. Bekleidung und Ausrüstung. Waffen unter die Verschnürung schieben (Patronenauswurffenster zeigt nach oben). An der Oberseite des fertiggepackten Zeltbahnpakets. dass sich die Dreiecksteile beider Zeltbahnen überschneiden. genügt es. Restliche Bekleidung und Ausrüstung als Abschluss nach oben flach auflegen oder auch in die ! st n ie Gefechtshelme packen (z. Waffen (besser Rundhölzer mit gleichen Maßen). wie in den Bildern 109 und 110 gezeigt. Unterwäsche). Feldflasche gt lie befestigen (Bild 111). Dreiecksteile der oberen Zeltbahn zur Mitte hin einschlagen. Mit der unteren Zeltbahn in gleicher Weise verfahren. Soldatinnen erfordert mehr Zeit: 1. in Form eines schmalen Rechtecks und nach Gewicht gleichmäßig verteilt auf die Mitte der Zeltbahnen legen. ch ni 7. 3193 beschrieben.

Schmales Rechteck. Gewicht gleichmäßig verteilt (Ausrüstung komplett) Seite 181 Stand: November 2015 .Schmales Rechteck. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru Bild 109 . Gewicht gleichmäßig verteilt de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 110 .

Spitzen nach außen). S • Kampfschuhe ausziehen und auf dem Rücken befestigen (Schäfte nach unten. gt lie r Es ist immer nach Schwimmhilfen (siehe Nr. • Rückengepäck festschnallen. sind folgende ck ru Vorbereitungen zu treffen: sd Au • Gefechtshelm im oder auf dem Rückengepäck unterbringen. r se ie • Kragen öffnen. besonders geübte bis zu 100 m.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! nst ie sd ng Bild 111 . td ch Dabei ist zu berücksichtigen. Soldatinnen ru 3194. 3192) zu suchen. Soldatinnen müssen notfalls ein Gewässer auch mit angelegter persönlicher de Än Ausrüstung durchschwimmen. D • Taschen und Verschlüsse des Feldanzugs zuknöpfen. Seite 182 Stand: November 2015 . dass sich bei höherer Stromgeschwindigkeit die zurückzulegende ni Strecke durch Abtreiben erhöhen kann.Fertiges Zeltbahnpaket für zwei Soldaten bzw. Soldaten bzw. Durchschnittliche Schwimmer können dabei bis zu 50 m em zurücklegen. Wird ein Gewässer schwimmend am Halteseil überwunden (Bild 112). • Gewehr quer über dem Rückengepäck befestigen. te un 3195.

Durchschwimmen eines Gewässers am Halteseil ! st n 3. Kentert das Übergangsmittel und können Soldaten bzw. Man springt in die nächste Deckung. Die Waffe – ausgenommen die Pistole – befindet sich in der Hand.3 Überwinden von Gewässern mit Übergangsmitteln 24 ie sd ng 3196. 24 Vgl. Nach dem ie D Anlegen springt man sofort nach vorn hinaus und macht die Anlegestelle so schnell wie möglich frei.und in Sturmbooten kauert man sich in Fahrtrichtung möglichst flach hin.6. Soldatinnen müssen den Befehlen der Führer bzw. zur Gruppenführerin und zu den Nachbarn. sollen sie sich am Übergangsmittel festhalten.5. Seite 183 Stand: November 2015 .15. Bezugsdokument 14. Gewässer können überwunden werden mit ru • leichten Übergangsmitteln aus der Truppenausstattung. Soldaten bzw. Anlage 7. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 Bild 112 . Beim Uferwechsel mit Übergangsmitteln bleibt der Kinnriemen des Gefechtshelms sd Au geschlossen. 3200. auf jeden Fall aber versuchen. r se In Schlauch. Soldatinnen nicht ans Ufer S schwimmen. Dies erleichtert dem Rettungsdienst die Bergung. in dessen Nähe zu bleiben. sichert und hält Verbindung zum Gruppenführer bzw. de Än em • behelfsmäßigen Übergangsmitteln oder td ch • Übergangsmitteln der Pioniertruppe. Deren Dienstgrad ist dabei ohne un Belang. Nahe am Feind oder bei eingeschränkter Sicht sind Paddel und Ruder geräuschlos einzutauchen. Führerinnen des lie r te Übergangsmittels oder der Brückenkommandanten Folge leisten. ck ru 3198. ni gt 3197. 3199.

die dem Umfang des Baumstamms entspricht. Dann schiebt man den Körper nach oben. Beim Überschreiten muss der Abstand zwischen den Soldaten mindestens 4 m betragen. Sie werden über die Kampfschuhe gestreift. Das Absteigen am Stamm geschieht mit den gleichen Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge. n ie sd Um die Stärke der tragenden Eisschicht zu messen. dass Fersen und Waden eng am Stamm anliegen. Man biegt einen Draht mit einer Mindeststärke von 2 bis 3 mm und r se einer Länge. dass die Kletterer noch sicheren Halt finden. ru sd Der Stamm darf nur so dick sein.7 Gebrauch von Kletterhilfen gt lie r te 3203. Gleichzeitig stellt ru man fest. ch ni 3. dass sie bei Belastung die Füße nicht einschnüren. un ck Die offene Kletterschlaufe eignet sich vorwiegend zum Erklettern stärkerer Bäume mit rauer Rinde. ie D Diese sind so zu fertigen.6. ob td das Eis trägt. Bäume mit astlosen Stämmen können mit Hilfe einfacher Drahtschlaufen erklettert werden. Dabei sind die Fußspitzen so weit nach außen zu drehen. de Än em Besonders nach Tauwetter muss man sich auch an Stellen. wenn sie den Stamm Au mit beiden Armen umklammern. Seite 184 Stand: November 2015 . bis unmittelbar vor den Absatz und dann stramm nachgezogen (Bild 113). wenn • die Eisdecke mindestens 5 cm dick ist und auf dem Wasser aufliegt. Soldatinnen Eisdecken nur überschreiten. klammert sich erneut am Stamm fest und zieht die Beine nach (Bild 114). Den Baum umklammert man mit den Armen. die Beine mit der Drahtschlaufe hockt man an und presst sie an den Stamm. schiebt man vorsichtig Bretter oder ! st Leitern darauf. etwa 5 m ng vom Ufer entfernt und in der Gewässermitte mehrere Löcher in das Eis geschlagen. die bekannt sind. ob die Eisdecke auf dem Wasser aufliegt. werden neben der Übergangsstelle. Helfer müssen ihn vom Ufer aus mit einer Halteleine oder Rettungsleine sichern. an beiden Enden zu je einer Schlinge. S • die Durchschnittstemperatur während der letzten drei Tage unter dem Gefrierpunkt geblieben ist.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3. Ohne Gefahr können einzelne oder mehrere Soldaten bzw.6. davon überzeugen. • das Eis unter der Oberschicht hell und klar ist und keine Sprünge aufweist. Um das Eis zur Prüfung der Tragfähigkeit zu betreten. 3202.6 Überwinden von zugefrorenen Gewässern 3201.

Mauern.) überwunden werden ni gt (Bild 115). B.. Mit der z. Bezugsdokument 15. Hausfassaden. Anlage 7.. B.Offene Kletterschlaufe am Stamm td 3204.15. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em Bild 113 .Offene Kletterschlaufe am Fuß Bild 114 . rlie te un ck ru sd rAu se ie D 25 Vgl. Seite 185 Stand: November 2015 . an Fensterkreuzen. Dachrinnen oder Mauern mit schmaler Krone eingehängten ch Steckstrickleiter 25 können Hindernisse (z. .

S Freihängende Steckstrickleitern sind so zu verspannen.und herschwingen können. Vor dem Besteigen ist zu prüfen. Die Steckstrickleiter kann bis zu einer Höhe von etwa 6 m aufgehängt und wieder abgenommen werden. Scharfschützen oder Beobachter die Bäume häufig erklettern müssen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie Bild 115 – Steckstrickleiter D Auch an Bäumen mit hohem Astansatz kann sie eingehängt werden. Sie wird aus mindestens 30 m langen Rettungsleinen 26 hergestellt. B. ob die Aufhängung hält. Eiche) von mindestens 5 cm Durchmesser zu verwenden. dass sie nicht hin. Seite 186 Stand: November 2015 . für die Holzsprossen ist nur S festes. Die Seilleiter ist ein vielseitig verwendbares Hilfsmittel zum Besteigen von Bäumen oder zum Überwinden von schwierigem Gelände und von Hindernissen (Bild 116). splitterfreies Kernholz (Buche. wenn z. 3205. 26 Aus dem Selbsthilfesatz (SeSatz).

Seite 187 Stand: November 2015 . desto größer müssen die Abstände sein. Beim Durchschreiten von Gewässern mit einer Stromgeschwindigkeit von mehr als 0.6.6.8. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Bild 116 – Seilleiter rAu 3. Beim Überwinden von Hindernissen sind neben den in den Abschnitten 3. Der Abstand zwischen den Soldten am Halteseil muss mindestens 1 m betragen.8 Sicherheitsbestimmungen bei der Ausbildung se ie D 3206. Die Soldaten bzw. Je höher die Stromgeschwindigkeit ist.2 – 3.6. 3. Soldatinnen überwinden das Gewässer unterstrom.50 m/s und einer Wassertiefe von mehr als 0.6. wobei sie sich am Seil festhalten.1 Durchschreiten von Gewässern 3207.7 aufgeführten Sicherheitsbestimmungen besondere Sicherheitsauflagen einzuhalten.50 m ist ein Halteseil zu spannen. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 S Die sichere Befestigung der Sprossen an den Leinen zeigt Bild 116.

Bei der Ausbildung und in Übungen ist das Durchschwimmen von Gewässern nur mit n ie Schwimmhilfen (siehe Nr. Soldatinnen. • vor dem Durchschwimmen die Kampfschuhe ausziehen und den Gefechtshelm abnehmen.50 m Tiefe vorgeübt haben 28.8 m Wassertiefe Abstand zwischen den Soldaten bzw. • über die Nummern 3192 bis 3196 und Abschnitt VIII belehrt sein. Leinen).5 – 2 m/s bis 1 m/s Höchstzulässige 1. Dabei gelten folgende Sicherheitsbestimmungen: sd ng a. Das Durchschwimmen von Gewässern ist auch mit Schwimmhilfen verboten: 27 Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) oder Bayerische Wasserwacht. mindestens bestehend aus ru de • dem Offizier des Rettungsdienstes (erfahrener Offizier oder Unteroffizier mP). wenn die Stromgeschwindigkeit 1m/s nicht überschreitet.6. Än em • zwei Soldaten bzw. Bootshaken. Soldatinnen des r te un Rettungsdienstes. • in stehenden Gewässern bis 1. sd Au • einem Sanitätssoldaten bzw. Seite 188 Stand: November 2015 .8. Soldatinnen des Rettungsdienstes mit Schwimmwesten. Soldaten bzw. c. 1m 1m 2m Soldatinnen 3. Rettungsringe. Staken. Soldatinnen.20 m 1m 0. für je 10 gleichzeitig übergehende Soldaten ch ni bzw. Sanitätssoldatin oder einem Ersthelfer A mit Beatmungsgerät und r se Wolldecken und ie D • Rettungsgerät (Schwimmwesten. 28 Das Vorüben in stehendem Gewässer kann für die Einzelkämpferausbildung an Truppenschulen entfallen. gt lie • einem Rettungsboot (mindestens Schlauchboot) für jeweils 2 Soldaten bzw. ck ru • einem Rettungsfahrzeug (möglichst Sanitätskraftwagen) an Land zum Transport Verletzter. die das Deutsche td Rettungsschwimmabzeichen – Bronze – 27 besitzen.5 m/s 1. Einsatz eines Rettungsdienstes. die ein Gewässer durchschwimmen sollen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld 3208. Als höchstzulässige Wassertiefe für das Durchschreiten gilt: Bei Stromgeschwindigkeiten 1 – 1. 3192) erlaubt. müssen • das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze besitzen.2 Durchschwimmen von Gewässern 3209. b. ! st 3210. Zulässig ist das Durchschwimmen mit oder ohne Schwimmhilfe nur.

Beim Gebrauch von Kletterhilfen sind folgende Sicherheitsauflagen zu beachten: r se ie Bei der Ausbildung im Erklettern von Bäumen mit der offenen Kletterschlaufe sind die Soldaten bzw. Beim Überwinden von Gewässern mit Übergangsmitteln ist eine gt lie 29 Schwimmweste – Seite mit Signalfarbe orange nach außen – zu tragen. • mit erhitztem Körper. Das Seil ist vor der Benutzung auf Beschädigungen zu prüfen. Bezugsdokument 14.4 Kletterhilfen sd Au 3212. un ck ru 3.8.3 Überwinden mit Übergangsmitteln ch ni 3211. • bei Wassertemperaturen unter 17° C. Soldatinnen führen das Sicherungsseil um ihre Schulter und halten es unter leichtem Zug (Bild 117). Das Sicherungsseil ist hierzu über einen tragfähigen Ast zu den kletternden Soldaten bzw.6. Seite 189 Stand: November 2015 . Die sichernden Soldaten bzw. 30 Vgl. 29 Bei Gefechtsübungen wird auf Befehl die Tarnseite nach außen getragen. • bei einer Stromgeschwindigkeit von mehr als 1m/s. Soldatinnen zu führen. Das Mitführen der r te persönlichen Ausrüstung richtet sich nach dem Stand der Ausbildung 30.6. Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • bei Gewitter. • nach großen körperlichen Anstrengungen.8. sobald nicht mehr die gesamte Gewässerbreite übersehen werden kann. em td 3. • bei Übermüdung. • bei eingeschränkter Sicht. Anlage 7. ! st d. bis sie das Erklettern beherrschen. D Soldatinnen mit einem Seil so lange zu sichern. • bis etwa 90 Minuten nach der letzten Hauptmahlzeit.15. n ie sd • Die Übergangsstelle ist einheitlich für alle zu befehlen und ng ru • unter Strom ein Halteseil mit in Abständen angebrachten Rettungsringen über das Gewässer zu de Än spannen.

Führerinnen auf • Beschädigungen. zu befestigen.Sicherung mit einem Seil beim Erklettern von Bäumen Das Sicherungsseil ist mit einem Anseilknoten (Bild 118) am Soldaten bzw. als Naturfaserseil einen Mindestdurchmesser von 11 mm aufweisen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 117 . Es ist durch den sichernden Soldaten bzw. Ein freier Sturz ist durch die Sicherer zu verhindern. Das Sicherungsseil muss als Kunstfaserseil einen Mindestdurchmesser von 8. durch von den Leitenden befohlene Führer bzw. die sichernde Soldatin straff zu halten und dient als Sicherung gegen Abrutschen. die klettern soll. Es ist vor der Benutzung durch die Leitenden/Durchführenden der Ausbildung bzw. Seite 190 Stand: November 2015 .5 mm. der bzw. an der Soldatin.

3213). ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 118 . Der Einzelschütze auf dem Gefechtsfeld A2-226/0-0-4710 • Quetschstellen. Kletternde Soldaten bzw. Seite 191 Stand: November 2015 . bis sie im Klettern sicher geworden sind. Eine Strickleiter wird so verspannt. • Faserbrüche in größerer Anzahl (mehr als 10 % der Fasern).Anseilen mit Anseilknoten 3213. • Auflockerungen (der Spleiße).und herschwingen kann. dass sie nicht hin. • Herausfallen von Fasermehl zu prüfen. Soldatinnen sind so lange mit einem Seil zu sichern (gemäß Nr.

Marsch bei Minengefahr: • Der Einsatz ist auf einer Karte mit eingezeichneten Gefahren „Minen“ zu planen. dass ihre Gruppe zur befohlenen Zeit lie r marschbereit ist. auf jeden Fall aber der Kraftfahrer bzw. Sie te un • geben einen Vorbefehl. Die Gruppe. sd ng • Marschziel. • voraussichtlicher Auftrag der Einheit.1.1 Marsch mit Kraftfahrzeugen 4. GrpFhr treffen die Marschvorbereitungen so. die Marschentfernung.3). sd Au • erkunden.1. soll vor dem Marsch ruhen.1 Vorbereitungen 4001. Dieser enthält meist: • Lage. ck ru • überwachen das Herstellen der Marschbereitschaft (Anlage 7. oder auch nur ru oder auch nur die • Marschstraße.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4 Der Einzelschütze im Gefecht 4. • Nicht überprüftes Gelände oder Wälder sind in der Regel auch bei Marschpausen nicht zu betreten. ! st n ie • Ablaufpunkt. die Kraftfahrerin. de Marschentfernung Än em Der Befehl kann bereits die Marschfolge.1 Marsch 4. Fahrstrecken sind in „sicheren“ Bereichen festzulegen. den Bereitschaftsgrad (Anlage 7. ni gt 4002. • Straßenränder und Straßengräben dürfen weder befahren noch darf dort angehalten werden. • voraussichtliche Abmarschzeit.1. • Das Benutzen von Abkürzungen auf nicht überprüften Wegen ist untersagt.3) und die td ch Marschkreditnummer enthalten. den Weg für das Eingliedern des Fahrzeugs in die Kolonne und r se ie • fertigen – wenn immer möglich – eine Wegeskizze (siehe Nr. Seite 192 Stand: November 2015 . 2086) oder eine Liste der Orte am D Marschweg an. GrpFhr erhalten für den Marsch in der Regel einen Vorbefehl. soweit nötig.

6008 beachten!). teilen sie meist den Maschinengewehrschützen ein. Die GrpFhr melden die Marschbereitschaft. Beim Rückwärtsfahren (Zurücksetzen) von Rad. 4006.4). ch ni • weisen die Kraftfahrer bzw.1. Kraftfahrerinnen selbst ein. B. Kraftfahrerinnen den Fahrzeugabstand einhalten und die ständig oder besonders befohlene Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten 31. Kraftfahrerinnen durch abgesessene Einweiser zu unterstützen (siehe Nrn. Die Lage kann es auch erfordern. GrpFhr führen in diesem Fall von der Ladefläche aus. beim Bereitschaftsgrad D „Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr“. Muss das se ie Maschinengewehr in der Drehringlafette ständig besetzt sein. Än • setzen em aufgenommene Übermittlungszeichen in Befehle an die Kraftfahrer bzw. 4040 bis 4042) 32. ablösen.15. notfalls überschritten werden.und Kettenfahrzeugen sind die Kraftfahrer bzw. Hierzu sind Soldaten bzw. 4. sd ng • geben Übermittlungszeichen möglichst mit Winkerkelle. Sie sitzen auf ungepanzerten Radkraftfahrzeugen während des Marsches im Normalfall auf dem Beifahrersitz. Soldatinnen einzuteilen ein oder GrpFhr weisen die Kraftfahrer bzw. 31 Die für Kraftfahrzeuge der Bundeswehr festgesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen dürfen im Spannungs- und Verteidigungsfall sowie bei Einsätzen anlässlich von Unglücksfällen. bei eingeschränkter Sicht als Lichtzeichen ru de mit der Taschenleuchte an das nachfolgende Fahrzeug weiter (siehe Anlage 7. Die Gruppe hat die Marschbereitschaft hergestellt. wenn möglich. die Kraftfahrerinnen auf Anzeichen von Fahruntüchtigkeit und ck lassen sie dann.2 Verhalten während des Marsches 4004. Bezugsdokument 25. die td Kraftfahrerinnen oder an die Gruppe um. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4003.3 aufgeführten Tätigkeiten ausgeführt und festgestellte Mängel abgestellt oder gemeldet sind. dass das Zurücksetzen vom Fahrzeug aus geleitet werden muss (Nr. rAu bedienen sie bei überraschenden Luftangriffen oder Überfällen das Maschinengewehr. 32 Vgl. Sitzen die GrpFhr auf einem Fahrzeug mit Drehringlafette (über dem Beifahrersitz). GrpFhr sind besondere militärische Fahrzeugführer bzw. die Kraftfahrerinnen auf Gefahrenstellen und Richtungsänderungen hin gt lie und r te un • beobachten die Kraftfahrer bzw. Seite 193 Stand: November 2015 . Ä. z. dass die Kraftfahrer bzw. Katastrophen u. ru sd 4005. ! st n ie • halten Verbindung nach vorn und über ihre Stellvertreter nach hinten. wenn die in Anlage 7. Sie • sind verantwortlich für das Einhalten der Marschstraße. Anlage 7. • überwachen. Fahrzeugführerinnen.1.

Vor Abzweigungen und Straßenkreuzungen ohne Einweiser. Verkehrsposten 33 oder Ausschilderung lassen die GrpFhr die Geschwindigkeit so weit herabsetzen. 4009.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4007. Anlage 7.15. der auch bei Halten gilt.15. 4008. anzuhalten und den richtigen Marschweg zu suchen. Das gilt besonders dann. jeder Soldatin auf dem Kraftfahrzeug ist festgelegt oder ni gt wird besonders befohlen. als auf Verdacht weiterzufahren und den Marschablauf zu gefährden. (Bild 119) ck ru sd rAu se ie D 33 Vgl. müssen sie dies unverzüglich melden. solange nicht un abgesessen wird. Bezugsdokument 25. Der Platz jedes Soldaten bzw. Kraftfahrerinnen fahren das Fahrzeug nach Befehlen. der Ladung und gegebenenfalls des Anhängers zu sorgen. dass sie den weiteren Verlauf der Marschstraße sicher erkennen können. Seite 194 Stand: November 2015 . td ch 4010.und Betriebssicherheit ihres Fahrzeugs. de Än • halten Verbindung nach hinten und melden. Kraftfahrerinnen nicht mehr fahrtüchtig. wenn die Marschkolonne abreißt oder Fahrzeuge em überholen. Bezugsdokument 31. wenn die Verbindung nach vorn abgerissen ist. lie r te Aus dem Platz ergibt sich der Beobachtungsbereich. Im Zweifelsfall ist es besser. Kraftfahrer bzw. Sie haben die gesetzlichen und die militärischen Verkehrsbestimmungen zu beachten und für die Verkehrs. 34 Vgl. Fühlen sich Kraftfahrer bzw. ng ru • sind verantwortlich für Beobachtung und Sicherung. Anlage 7. Die stellvertretenden GrpFhr ! st • überwachen die Beladung nach dem Beladeplan und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen n ie sd für den Transport von Personen auf der Ladefläche 34.

4013. eine Soldatin zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer einzuteilen. Stockt der Marsch. ni gt Deckung und Tarnschutz sind auszunutzen. die Gruppenführerin die Ursache der Stockung fest. Dem Schließenden meldet er den Ausfall und nach Möglichkeit die Art des Schadens. ist ein lie r Soldat bzw. sd Au 4012. 35 Im Frieden sind die Sicherheitsbestimmungen nach Anlage 10 zu beachten! Seite 195 Stand: November 2015 . lassen die GrpFhr r se • die nachfolgenden Fahrzeuge vorbeiwinken. an der haltenden Marschkolonne vorbeizufahren und sich wieder einzuordnen. Soldatinnen der Gruppe oder Wartungspersonal das Fahrzeug in kurzer Zeit wieder fahrbereit machen.Beobachtungsbereiche auf dem Kraftfahrzeug em 4011. ie D • die Fahrbahn soweit wie möglich freimachen 35. • das Fahrzeug möglichst in eine Deckung bringen. Behindert das haltende Fahrzeug den Verkehr. Können die Soldaten bzw. ohne dass jemand vorbeiwinkt. te un Hält das unmittelbar vorausfahrende Kraftfahrzeug. ist der befohlene Fahrzeugabstand beizubehalten. Erst bei der nächsten Marschpause ist zu befehlen. die Fahrbahn ist td ch soweit wie möglich freizumachen. Fällt ein Kraftfahrzeug aus. schließt die Gruppe mit der befohlenen Höchstgeschwindigkeit auf. es in jedem Fall tarnen und • die gelbe Ausfallflagge setzen. stellt der ck ru Gruppenführer bzw. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än Bild 119 .

erwidern alle in ihrem Beobachtungsbereich sofort das Feuer mit kurzen Feuerstößen. zusätzlich Handgranaten und Handflammpatronen einzusetzen. bleibt die Gruppe. Seite 196 Stand: November 2015 . • Bei erkannter Gefahr sind nur noch bereits befahrene Wege zu nutzen. ru de Hat die Gruppe einen Luftangriff rechtzeitig erkannt oder wiederholt der Feind den Angriff. Die Marschkreditnummer bleibt am Fahrzeug. lie r te • in eine nahe Deckung zu fahren oder un ck • mit erhöhter Geschwindigkeit weiterzufahren. Bei einem überraschenden Luftangriff wird der Marsch nicht unterbrochen. ! st 4015.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht GrpFhr melden das Eintreffen dem Schließenden und seiner übergeordneten Führung. lassen sie die Soldaten bzw. D 4017. td ch 4016. Sie führen das Kraftfahrzeug ggf. Gerät die Gruppe mit ihrem Kraftfahrzeug in einen Hinterhalt. Wenn nötig. Oft ist es zweckmäßig. der ni gt Kraftfahrerin. das Feuer zu eröffnen oder führen selbst den Feuerkampf sd ng (siehe Nr. 4018. wenn nicht anders befohlen. 4014. ist die Ausfallflagge am Seitenstreifen der Marschstraße anzubringen. richten Än sich GrpFhr nach dem Fahrzeug der übergeordneten Führung. Das Räumen vom Minen und versteckten Ladungen darf nur durch Fachpersonal erfolgen. Nach der Instandsetzung führen die GrpFhr das Kraftfahrzeug auf der Marschstraße nach. beim Fahrzeug und bereitet das Abschleppen oder das Verladen vor. sind zusätzlich Soldaten bzw. GrpFhr befehlen bei überraschender Feindberührung dem Kraftfahrer bzw. ru sd Au Ist es notwendig. Die GrpFhr n ie befehlen dem Maschinengewehrschützen. • Einzelminen sind meist gegen Aufnahme gesichert und detonieren bei Lageveränderung. in em Deckung und lassen die Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr herstellen. Soldatinnen unter dem Feuerschutz des r Maschinengewehrs an der dem Feind abgewandten Seite vom Kraftfahrzeug absitzen. Verhaltensregeln bei erkannter Minengefahr: • Sofort anhalten bei der Wahrnehmung von Verdachtsmomenten. 4005). Die se ie MG-Schützen sitzen unter dem Feuerschutz der Gewehrschützen ab. Soldatinnen zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer einzusetzen. • „Hände weg“ von Minen und versteckten Ladungen. Steht das Fahrzeug abseits der Marschstraße oder ist es durch Deckung und Tarnung schwer zu erkennen. Dauert die Instandsetzung länger oder muss das Kraftfahrzeug abgeschleppt oder abgeschoben werden.

der befohlene Fahrzeugabstand ist möglichst einzuhalten. lie r Soldatinnen zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer eingeteilt werden. Sie sind zugleich Luftraumspäher. Auf Befehl setzen GrpFhr einen Alarmposten ein. 4025. Ihr Platz ist auf der gegenüberliegenden Straßenseite. müssen Soldaten bzw. bei eingeschränkter Sicht die Taschenleuchte. • Verwundete nur auf absolut sicherem Weg versorgen bzw. und der Alarmposten sitzen erst kurz vor dem Anfahren auf. Vor dem Weitermarsch ist die Vollzähligkeit der Gruppe zu prüfen. Soweit kein anderer ! nst Auftrag erteilt wurde. ABC-Schutzmaske und Gefechtshelm sind mitzuführen. In einen Rastraum weisen GrpFhr die Kraftfahrer bzw. • Minen/versteckte Ladungen werden in der Regel nicht einzeln verlegt. Während des Technischen Halts lassen GrpFhr am Kraftfahrzeug die Technische Durchsicht r se während der Benutzung durchführen. 4023. Soldatinnen sitzen erst auf Befehl und dann zur straßenabgewandten Seite ab. Spuren sind zu tarnen.und Luftsicht getarnt ist und rasch vorwärts herausgefahren werden kann. das Kraftfahrzeug ganz von der Fahrbahn zu fahren. ng ru Ist „Feuerbereitschaft zur Fliegerabwehr“ befohlen. D Das Ergebnis der Technischen Durchsicht melden sie der übergeordneten Führung. getarnt und gedeckt unterzuziehen. Diese benutzen die te un Winkerkelle. Während der Rast ist • die Technische Durchsicht während der Benutzung an Fahrzeug. bergen. und halten Verbindung nach vorn und ck ru hinten. die zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer eingeteilt waren. damit das Kraftfahrzeug den Verkehr auf der Marschstraße nicht behindert. Kraftfahrerinnen so ein. ni gt Ist es nicht möglich. em 4021. Kraftfahrerinnen einteilen.1. Die Soldaten bzw. Waffen und Gerät vorzunehmen. Seite 197 Stand: November 2015 . dass das Fahrzeug gegen Erd. sd Au 4022. hält man sich in der Nähe des Kraftfahrzeugs unter Tarnschutz aufgelockert in ie sd Deckung auf. 4020. Beim Technischen Halt wird am rechten Fahrbahnrand gehalten. Abweichungen aus Gründen der Tarnung und Deckung sind zulässig. Soldatinnen. Soldatinnen zur Unterstützung der Kraftfahrer bzw. Möglichkeiten. der in der Regel auch die Aufgaben eines td ch ABC-Alarmpostens übernimmt.1. Mängel beheben und Betriebsstoff nachfüllen. sind zu nutzen. Handwaffe. Sie können ie einzelne Soldaten bzw. Die Soldaten bzw.3 Marschpausen 4019. 4. bleiben die eingeteilten de Än Maschinengewehrschützen an der Waffe auf dem Kraftfahrzeug. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • Gefahrenbereich markieren und EOD 1 absetzen. 4024.

4 Marsch bei eingeschränkter Sicht te un ck 4028. • Verpflegung zu empfangen und • zu ruhen. In jedem de Falle sollen die Kraftfahrer bzw. Leitkreuzleuchte und Tarnbremslicht. Seite 198 Stand: November 2015 . ob mit sd Au • einer Tarnbeleuchtungsstufe oder r se ie • mit Nachtsehgeräten D zu marschieren ist. zum Essen und zum Ruhen haben.1. Nach Überprüfung des Fahrzeugs sind der übergeordneten Führung zu melden • Erkrankte und Verwundete. Folgende Tarnbeleuchtungsstufen können befohlen werden: • Stufe 0 = keine Außen. ! st • den Bestand an Betriebsstoff und Munition. Für die Gruppen bestimmen die GrpFhr in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs einen wettergeschützten Platz. Tarnschlussleuchten. dass ng ru alle genügend Zeit zur Pflege von Waffen und Gerät.1. Waffen und Gerät ausführen. • Stufe S 2 = beide Tarnscheinwerfer (Beleuchtung nur nach vorn). • auf Befehl die Kampfbeladung (Betriebsstoff und Munition) zu ergänzen. Kraftfahrerinnen ausreichend lange ruhen. sind diese so abzulösen. • die Einsatzfähigkeit oder Schäden.und Innenbeleuchtung. die voraussichtlich erst in der Dunkelheit ru enden. • Stufe S 3 = beide Tarnscheinwerfer. Für Märsche bei eingeschränkter Sicht und solche. regelt der Marschbefehl. Ist befohlen. die die Gruppe nicht beheben kann. Alarmposten und Luftraumspäher einzuteilen. 36 Bei einzelnen Fahrzeugtypen auch T1 – T3. Fristenarbeiten oder nicht zu beseitigende Schäden melden ch ni sie der übergeordneten Führung. n ie sd 4026. Nach dem Marsch lassen die GrpFhr die Technische Durchsicht nach der Benutzung an td Fahrzeug. • Stufe S 136 = Leitkreuzleuchte und Tarnbremslicht. der Tarnschutz und Deckung bietet. 4029. Än em 4027.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • Schäden am Fahrzeug zu beheben. gt lie r 4.

Tarnschutz ist auszunutzen. die Gruppenführerin. ob die befohlene Beleuchtungsstufe oder das Nachtsehgerät eingeschaltet ist. Führerinnen der Marschkolonnen befehlen. Kraftfahrerinnen der nachfolgenden Fahrzeuge ihr Fahrverhalten darauf einrichten können. Alle Soldaten bzw. Der Marsch im Winter stellt besondere Anforderungen. Sind die Leuchtmittel ng erloschen. der Beifahrerin 4034. Marschiert die Gruppe allein. ! nst 4032. besonders auf Kettenfahrzeugen. kann Frost das Herausfahren erschweren. Wirft der Feind über der Marschstraße Leuchtbomben ab oder schießt er Leuchtgeschosse. kann nach Tauwetter unbefahrbar werden. • bei den Stufen 0 und S 2 die Umrisse des vorausfahrenden Fahrzeugs erkennen können. Winterliche Bedingungen erhöhen den Betriebsstoffverbrauch.und ru sd Absitzen. ob Gleitschutzketten aufzulegen oder Schneegreifer in die Gleisketten einzusetzen sind. entscheidet der Gruppenführer bzw.1. Kraftfahrerinnen fahren so auf Sichtabstand. Reifglätte.6 Aufgaben des Beifahrers bzw. r te un gefrierende Windschutzscheiben aber auch Blendung bei Sonneneinstrahlung auf Schnee können die ck Sicht einschränken. Vor einem Marsch ist der Tarnanstrich zu kontrollieren. 4031. Kraftfahrer bzw. das bei Frost befahrbar ist. Fahrtrichtungsänderungen und Halte sind mit der Taschenleuchte (Anlage 7. jede Bewegung erstarrt.1. Au Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können die Funktionen von Fahrzeug und Waffen r se ie einschränken. wird der Marsch fortgesetzt. 4. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 GrpFhr kontrollieren. Schneeverwehungen oder Glätte können den Marsch beeinträchtigen. haben D sich Fahrzeuge in weichen Boden gedrückt. dass sie • bei den Stufen S 1 und S 3 die hinteren Leuchten. 4030. wenn mit Feind zu rechnen ist und keine Beleuchtungsstufe befohlen wurde.4) so rechtzeitig anzuzeigen. Sie befehlen selbstständig die Tarnbeleuchtungsstufe „0“. Soldatinnen können als Beifahrer bzw. Gelände.1. gt lie Schnee. Schneefall. ie sd lassen die GrpFhr halten. Kraftfahrer bzw. Beifahrerinnen eingeteilt werden. Kraftfahrerinnen beachten die für die Fahrzeuge geltenden Bestimmungen für den Winterbetrieb.5 Marsch im Winter ch ni 4033. Die Führer bzw.1. erfordert Vorsicht beim Auf. Seite 199 Stand: November 2015 . dass Kraftfahrer bzw. ru de Än em td 4.

Zum Einhalten der Marschstraße richten sich Beifahrer bzw. 4035. Soldatinnen achten. die auf Schäden am Fahrzeug hinweisen. Kraftfahrerinnen bei Anzeichen von Ermüdung wachhalten. Beifahrerinnen bei • der Technischen Durchsicht vor der Benutzung sowie der Beseitigung von Störungen und Mängeln und • dem Herstellen der Marschbereitschaft. Kraftfahrerinnen ab. Während der Fahrt unterstützen Beifahrer bzw. Beifahrerinnen die Kraftfahrer bzw. gt lie r te Beobachten sie Anzeichen von Fahruntüchtigkeit. ! st n ie • Übermittlungszeichen des vorausfahrenden Fahrzeugs aufnehmen und an die Kraftfahrer bzw. • der Kennzeichnung der Marschstraße. Bei Technischen Halten und Rasten sowie nach der Fahrt helfen Beifahrer bzw. • einer Skizze. Beifahrerinnen nach ie D • Zeichen von Verkehrsposten. r se 4036. ch ni • die Kraftfahrer bzw. 4037. indem sie • auf das Einhalten der Marschstraße achten. em td • auf Geräusche. Sind sie dazu nicht in der Lage. • einer Wegebeschreibung oder • einer Liste der zu durchfahrenden Orte. veranlassen sie das Halten. Än • die Instrumente des Kraftfahrzeugs beobachten. besonders bei einem Marsch bei Dunkelheit. Kraftfahrerinnen. ru ist das Kfz gedeckt und getarnt abseits der Marschstraße vorübergehend abzustellen und dem sd Au Schließenden zu melden. Beifahrerinnen Seite 200 Stand: November 2015 . Kraftfahrerinnen auf Besonderheiten aufmerksam machen. un ck Nach Möglichkeit lösen sie die Kraftfahrer bzw. • den Fahrbahnzustand. • innerhalb einer Marschkolonne nach vorn und hinten Verbindung halten. ru de • auf die Ladung und das Verhalten der transportierten Soldaten bzw. Gerüche und Dämpfe achten. • einer Karte. sd ng Kraftfahrerinnen und das folgende Fahrzeug weitergeben.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Vor der Fahrt helfen Beifahrer bzw. Verkehrszeichen und -einrichtungen sowie den übrigen Verkehr beobachten und die Kraftfahrer bzw.

Eingraben oder Zerstören des Fahrzeugs. Alle Soldaten bzw. Tarnen. B. Die Zeichen zum Einweisen (siehe Anlage 7. bis die damit geforderte Verhaltensweise ausgeführt ist. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • bei der Technischen Durchsicht während oder nach der Benutzung. 37 Im Frieden nach Anlage 10.und Abkuppeln eines Anhängers. 4038.) sind so lange zu wiederholen. ru de • Mitarbeit beim Bergen.7 Aufgaben beim Warnen anderer Verkehrsteilnehmer und als Einweiser se ie D 4040. Weitere ständige Aufgaben sind: • Einweisen der Kraftfahrer bzw. bedienen die Beifahrer bzw.4/ Bilder 39 ff. Einweiser leiten Marschkolonnen oder Einzelfahrzeuge über schwierige Stellen des Marschweges. • Warnen anderer Verkehrsteilnehmer bei Halten oder Ausfall des Kraftfahrzeugs auf der Fahrbahn 37 ! nst ie • Setzen der gelben Ausfallflagge37 sd ng • Helfen beim An. z. Ist zum Beobachten niemand anderes verfügbar. un ck Besitzt das Fahrzeug eine Drehringlafette. ni gt 4039. ist es Aufgabe des Beifahrers bzw. Seite 201 Stand: November 2015 . Kraftfahrerinnen.1. 4041. bei Schneeverwehungen und Straßenschäden.1. • Helfen beim Beseitigen von Hindernissen. td ch • Selbst. • Verbessern der Befahrbarkeit der Fahrbahn. Sie sind bei klarer Sicht mit der Winkerkelle. das Gelände und den Luftraum zu beobachten. durch Streuen. Än em • Löschen eines Brandes am Kraftfahrzeug oder der Ladung.und Kameradenhilfe bei Unfällen. sd rAu 4. bei der Behebung von Störungen und Mängeln und • beim Ergänzen des Betriebsstoffs. der lie r te Beifahrerin. bei eingeschränkter Sicht mit der Taschenleuchte auszustatten. weisen sie in befohlene Richtungen ein oder unterstützen beim Beziehen und beim Verlassen von Räumen. Beifahrerinnen das ru Maschinengewehr. Erkunden der Fahrbahn. Soldatinnen können zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer befohlen werden. a. B. z.

dass die Truppe das Marschziel ie D kampffähig erreicht. Soldaten und Soldatinnen müssen in der Lage sein. Beziehen einer Stellung. Kraftfahrer bzw. B. z. werden. Kraftfahrerinnen dürfen nur im sd Schritttempo fahren. die Einweiser erfordern.1. Vor oder hinter dem Fahrzeug dürfen Einweiser nur stehen. td ch ni 4043. dass sie sowohl Blickverbindung zum Fahrer/zur Fahrerin als auch freie Sicht hinter das Fahrzeug haben. ob das Fahrzeug folgt und ob ! n st ie sein Abstand zum Fahrzeug ausreichend ist. bei klarer und eingeschränkter Sicht und sd Au bei jedem Wetter – auch abseits von Straßen und Wegen – zu marschieren. sollen diese seitlich vom Fahrzeug so stehen. Sie • bietet Auflockerung. Kraftfahrerinnen Lichtzeichen der Einweiser nicht mehr oder haben sie em Zweifel an der Bedeutung eines Lichtzeichens.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht b. 4045. r se Aufgabe der Führer bzw. lie r te un 4. lassen sie das einzuweisende Fahrzeug zuvor anhalten. • begünstigt das Verbindunghalten. ng ru de Bei eingeschränkter Sicht ist das Fahrzeug durch Lichtzeichen nachzuführen. 4042.2 Marsch zu Fuß ck ru 4044. beim Rückwärtsfahren. Dafür sind ein gleichmäßiges Marschtempo und regelmäßige – wenn auch kurze – Pausen wichtige Voraussetzungen. Die häufigste Marschform ist die Reihe. In kurzen Zeitabständen überprüfen sie durch einen Blick nach hinten. S Er darf weder unmittelbar vor dem Fahrzeug noch rückwärts gehen. so zu marschieren. dass durch die Fahrzeugbewegung Personen gefährdet oder Sachen beschädigt werden können. • überlässt die Fahrbahn dem Fahrzeugverkehr und • erlaubt es. müssen sie sofort anhalten. Führerinnen ist es. Einweisen an einer Engstelle. eine Kraftfahrerin über eine kürzere Strecke zu Fuß eingewiesen. Seite 202 Stand: November 2015 . die Schritte dem Gelände anzupassen. wenn ein Sicherheitsabstand von 10 m eingehalten wird. Muss ein Kraftfahrer bzw. wenn sie nicht ausschließen können. Für das Einweisen von Kettenkraftfahrzeugen gelten ergänzend die Regelungen und gt Bestimmungen für die Ausbildung an diesen Fahrzeugen. Än Sehen Kraftfahrer bzw. ist vor dem Fahrzeug vorauszugehen. In Situationen. Müssen Einweiser ihren Platz wechseln.

de Wenn es die Lage zulässt. 4049. Seite 203 Stand: November 2015 . 38 Anlage 9 „Sicherheitsbestimmungen für den Marsch zu Fuß bei eingeschränkter Sicht“. aber bereits gewaschene Strümpfe und Unterwäsche anziehen. wenn • eine Auflockerung nicht erforderlich ist und • die Wege und der Fahrzeugverkehr es erlauben 38. was die Leistungsfähigkeit herabsetzen kann. • Die Feldflasche mit einem durststillenden Getränk füllen (nicht oder nur leicht gesüßt. bereiten sich alle Soldaten bzw. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Um die Marschlänge zu verkürzen. ie D • Prüfen. bei eingeschränkter Sicht und bei ungünstigem Wetter geringer. ob Bekleidung. kein Alkohol). ru sd Au • Schuhe pflegen. ni gt • Alles vermeiden. soweit es der Auftrag erlaubt. in Schützenreihe zu marschieren. Soldatinnen vor Beginn des Marsches ihre Notdurft verrichten. ng ru 4048. Vor dem Abmarsch prüfen die GrpFhr die befohlene Ausstattung. kurze Pausen eingeschlossen. 39 Die für den Marsch verantwortlichen Führer bzw. ! nst ie 4047. marschiert eine Einheit oder Teileinheit oft in Reihe auf beiden Straßenseiten. un ck • Nach Möglichkeit frische. bestimmen die GrpFhr das Marschtempo. Im em Einzelnen bedeutet das: td ch • Schlafen. Alkoholgenuss 39 lie r te • Fußpflege. Führerinnen können den Alkoholgenuss vor einem Marsch von einer bestimmten Zeit an verbieten. Schuhwerk und Ausrüstung druckfrei sitzen. Sie sorgen dafür. r se • Unterbekleidung den Temperaturen anpassen. Als Richtmaß für die Marschgeschwindigkeit auf gut begehbaren Straßen und Wegen ohne größere Steigungen gelten 4 km in der Stunde. Dazu gehören vor allem die Körperpflege und die Vorbereitung der Ausrüstung. Soldatinnen auf einen Marsch zu Än Fuß vor. In Marschordnung wird nur marschiert. GrpFhr überwachen die Vorbereitungen und kontrollieren Marschunerfahrene. Die Lage kann es erfordern. z. dass alle Soldaten bzw. Die Marschgeschwindigkeit ist in schwierigem Gelände. sie sd berücksichtigen dabei das Gelände. dabei bleibt die Gruppe geschlossen auf einer Seite. Marschieren die Gruppen allein. das Wetter und die körperliche Verfassung aller. B. 4046.

B. Soldatinnen meist gefährdet sind 40. um • Bewaffnung. einer anderen Soldatin zurückbleiben. • schwächere Soldaten bzw. Ausrüstung und Bekleidung in Ordnung zu bringen. em td 4052. dass körperlich schwächere und kleinere Soldaten bzw. befiehlt der bzw. ob diese weitermarschieren oder zunächst zurückbleiben. dass zurückbleibende Soldaten bzw. Die ch GrpFhr entscheiden. eine einheitliche Trageweise der Waffen ist zu Än befehlen. Während des Marsches beobachten GrpFhr und Stellvertreter die körperliche Verfassung aller. ng ru 4051. Soldatinnen vorn marschieren. dass • die Marschdisziplin eingehalten wird. jedes vorauszusehende und unnötige Risiko für Leben und Gesundheit des Soldaten bzw. 4050. besonders der Sitz der Schuhe und Strümpfe. ru sd • weitermarschiert werden kann oder rAu • sie mit einem anderen Soldaten bzw. ist dies zu melden. Soldatinnen zurück. de Marscherleichterungen werden befohlen. Dabei berücksichtigen sie die Erfüllung des Auftrags und den Umstand. Seite 204 Stand: November 2015 . Marschpausen sind zu nutzen. ob un ck • eine sanitätsdienstliche Versorgung durchgeführt werden muss. 40 Abweichend hiervon kommt es im Frieden in erster Linie darauf an. dass ihnen zeitweise ! nst Waffen. da Änderungen der Marschgeschwindigkeit die am Schluss marschierenden Soldaten bzw. die Schließende – möglichst im r te Einvernehmen mit dem Sanitätspersonal –. • zu essen. Sie sorgen dafür. • gleichmäßig und zügig marschiert wird.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Sie gliedern ihre Gruppen so. Gerät oder Gepäck abgenommen werden und ie sd • sich beim Tragen von Gerät abgelöst wird. dadurch. • Blasen und entzündete Hautstellen vom Sanitätspersonal behandeln zu lassen. Soldatinnen unterstützt werden. • die Abstände eingehalten werden. Soldatinnen für nicht mehr marschfähig. z. 4053. se ie D Marschieren Gruppen allein. der Soldatin zu vermeiden. Soldatinnen stärker belasten. ni gt lie Bleiben Soldaten bzw. treffen die GrpFhr diese Entscheidung selbst. Halten sich Soldaten bzw.

sd ng 4055. lassen Marschkranke behandeln und überwachen deren Verhalten. a. Sie ist nach der ersten Stunde einzulegen und dann alle zwei Stunden zu wiederholen. 4057. D Soldaten müssen Vorkehrungen zur Verhütung von Hitze. wunde Körperstellen u. Än em • ist sich zu waschen. lie r te • ist die befohlene Ruhe einzuhalten. ist der Rastplatz zu säubern und die Mannschaft. un ck Die Technische Durchsicht von Waffen und Gerät nach der Benutzung ist zu befehlen und zu ru sd überwachen. Waffen nst ie und Gerät auf Vollzähligkeit zu prüfen. die Maßnahmen zum Verhüten von Hitze. Seite 205 Stand: November 2015 . Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • mäßig und in kleinen Schlucken zu trinken (sehr kalte Getränke vor dem Trinken oder im Munde anwärmen) und • zu ruhen. Au 4056. ist bei längeren Märschen einzulegen. Nach dem Marsch ru de • sind Blasen. td • ist zu essen. Alle Vorgesetzten sind verpflichtet. 4054.12). Hitzeschäden entstehen vor allem durch • direkte Sonneneinstrahlung. • andauernde hohe Temperaturen und • Schwüle.und Kälteschäden treffen und wissen. ! Bevor die Gruppe zum Weitermarsch antritt. wie sie sich verhalten sollen. Ohne Unterlage darf sich niemand auf kalten oder nassen Boden setzen.und Kälteschäden S durchzusetzen (Anlage 7. dabei kalte oder alkoholhaltige Getränke zu meiden. auch wenn er vor Müdigkeit keinen Hunger verspürt. Eine Rast. Eine kurze Pause soll 10 bis 20 Minuten dauern. GrpFhr achten darauf. Märsche bei außergewöhnlich hohen oder niedrigen Temperaturen schränken die r se ie Leistungsfähigkeit der Gruppe ein. dass der Platz Deckung und Tarnung bietet und windgeschützt ist. vom Sanitätspersonal behandeln zu lassen. In den Marschpausen kümmern sich GrpFhr und Stellvertreter um die Gruppe. wenn der größere Teil der Marschstrecke zurückgelegt ist. ch ni gt • ist mäßig und in kleinen Schlucken zu trinken. von mindestens zwei Stunden. Bei längerem Verbleib lassen sie einen Windschutz bauen.

4060. wie sie den Gefahren vorbeugen und im Notfall sich und ihre Kameraden helfen können. blasse oder nicht ! st schwitzende Soldaten. sie müssen liegend transportiert werden. Treten bei Soldaten Anzeichen eines Hitzeschadens auf.12) müssen GrpFhr auf die besondere ch ni Gefährdung von Zehen. em td 4059. Soldatinnen nicht unnötig stehen lassen und sie dabei der Sonne aussetzen. müssen sie aus der n ie marschierenden Gruppe genommen werden und Kameradenhilfe ist zu leisten. • häufiger Pausen einlegen. Nasen und Ohren hinweisen. nasse Bekleidung und Ausrüstung zu trocknen und sich zu erwärmen. Ob die Gliedmaßen erfroren oder nur örtlich ausgekühlt sind. Seite 206 Stand: November 2015 . auch nicht mit ru S de Unterstützung von Kameraden. r se ie • für Marschpausen windgeschützte Stellen auswählen und D • nach dem Marsch den Soldaten Gelegenheit geben. gt lie • zweckmäßige Bekleidung und Ausrüstung befehlen. Immer ist zunächst Kameradenhilfe zu leisten. Führerinnen das Zeichen zu erhöhter Vorsicht. Das Verhalten bei einem Gewitter ist in Anlage 7. GrpFhr und Stellvertreter beobachten vor allem leistungsschwächere.und Nikotinmissbrauch unterbinden. lässt sich häufig nicht sofort feststellen. ck ru • während des Marsches auf Erfrierungserscheinungen achten. • für Getränke sorgen. Än Der erste Marschausfall ist für die Führer bzw. sd ng Von einem Hitzschlag betroffene Soldaten dürfen keinen Schritt mehr gehen. Zur Vermeidung von Kälteschäden (Anlage 7.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4058. • die Soldaten bzw.10 beschrieben. • frühzeitig Marscherleichterungen befehlen. Soldaten müssen wissen. Gruppenführerinnen müssen: • die Bekleidung der Temperatur entsprechend befehlen. sd Au • als zusätzlichen Schutz gegen Kälte und Nässe den Poncho oder die Zeltbahn umhängen lassen. r te un • Alkohol. Die übergeordnete Führung oder – wenn Gruppen allein marschieren – die Gruppenführer bzw. Soldatinnen nach dem Verpflegen ausreichend rasten lassen. • die Soldaten bzw.

Boden. • die eigene Truppe vor Überraschungen durch den Feind auf der Erde und aus der Luft zu schützen. Tarnung und Sperrmöglichkeiten sowie 41 Gilt auch für Luftraumbeobachter (Luftwaffe/Marine). Diese soll vor allem Angaben liefern über • die Beschaffenheit des Geländes (Geländeformen. • dem Feind die Aufklärung zu erschweren.2. Seite 207 Stand: November 2015 . Alle Truppen sichern sich ständig selbst. zum Beziehen der Alarmstellungen. Die Gefechtsaufklärung soll schnell und vollständig ein klares Bild der Lage gewinnen durch ru sd • Beobachtung des Gefechtsfeldes und r Au se • Aufklärung mit Spähtrupps. un ck 4062. de Än em • Feldposten.2 Sicherung und Gefechtsaufklärung 4. • Zeit für Gegenmaßnahmen zu gewinnen.1 Allgemeines 4061. Die Sicherung hat den Zweck. Gewässer) und deren Auswirkung auf Beweglichkeit. Waffenwirkung. lie r te Luftraumspäher41 dürfen zusätzlich nur die Aufgaben eines ABC-Alarmpostens wahrnehmen. Lässt sich durch Beobachtung des Gefechtsfeldes allein kein eindeutiges Lagebild gewinnen. Mit der Gefechtsaufklärung ist stets eine Erkundung verbunden. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4. B. Geländebedeckungen. ! n st ie Es können sichern: sd ng • Alarmposten (oft zugleich ABC-Alarmposten). werden Spähtrupps angesetzt. ru • Luftraumspäher. z. td ch • Streifen und ni gt • Spähtrupps. Deckung. ie D Alle Soldaten haben ohne besonderen Befehl das Gefechtsfeld und den Luftraum zu beobachten und Wahrnehmungen zu melden. • militärische oder zivile Objekte sowie Räume vor dem Zugriff des Feindes zu schützen.

verteidigt sich der Alarmposten.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • die Umweltbedingungen. GrpFhr führen den Alarmposten gegen Feindsicht gedeckt in seine Stellung.und Fahrzeugkontrollen vorgenommen werden. z. GrpFhr befehlen den Beobachtungsbereich (siehe Nr. 3086) anlegen. sd Au 4066. kann die Stellung des Alarmpostens bis zu 300 m von der Stellung der Gruppe oder ihrer Alarmstellung abgesetzt sein. Zwingen Lage oder das Gelände dazu. im Ausnahmefall die Führer bzw. Sicherung und Gefechtsaufklärung ergänzen sich. nimmt die Geländetaufe vor und lässt eine Entfernungsspinne (siehe Nr. B. r te un • nach Geländepunkten (Bild 120) ck ru • oder mit einem Decknamen. ie sd Je nach der Lage kann der Alarmposten auch folgende Aufgaben übernehmen: ng ru • Horchposten. de Än • ABC-Alarmposten und em td • Einweiser. 3043 bis 3044). 4. 4063. sind immer Doppelposten einzusetzen.2 Alarmposten 4064. 3047). Führerinnen der Alarmposten. Alarmposten haben die Aufgabe. ch ni 4065. Alarmposten setzen meist die GrpFhr ein. Folgen des Wetters und ihre Auswirkung auf den Einsatz. 4150). meist zugleich Wirkungsbereich der Waffen (siehe Nr. Die ständige und lückenlose Beobachtung des Gefechtsfeldes und des Luftraums ist ein wesentlicher Teil sowohl der Sicherung als auch der Gefechtsaufklärung. dass er unerkannt vom Feind seinen Auftrag erfüllen kann (siehe Nrn. In der Regel erkunden sie die Stellung für den r se Alarmposten. Der Alarmposten richtet sich so ein. In der Regel sind als Alarmposten zwei Soldaten/Soldatinnen einzusetzen. Bei eingeschränkter Sicht oder größerer Entfernung zur Truppe oder zum Objekt oder wenn ! st n Personen.2. Alarmposten werden bezeichnet gt lie • mit einer Nummer. Die Stellung des ie D Alarmpostens liegt meist innerhalb der Stellung der Gruppe oder deren Alarmstellung. Seite 208 Stand: November 2015 . dabei ist ein Führer bzw. eine Führerin zu befehlen. die eigene Truppe bei Gefahr zu alarmieren. Stimmen Wirkungsbereich und Beobachtungsbereich nicht überein. Ist nichts anderes befohlen. sind ihre Grenzen gesondert zu befehlen.

ob. 3126).und Tageszeit sowie nach dem Wetter. Der Alarmposten muss die Alarmstellung der eigenen Truppe und die Stellungen der ni gt Nachbarn kennen. te un 4068. es sei denn.7. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Den Anhalt für einen Befehl an den Alarmposten enthält Anlage 7. wo und mit welchem Auftrag in seinem Bereich Streifen und lie r Spähtrupps eingesetzt sind. ist die Hauptaufgabe zu befehlen. richtet er sich ein. 4070) des Alarmpostens richtet sich nach Lage. macht. wenn erforderlich unauffällig das Schussfeld frei und verbessert die Tarnung und Deckung. Sie wechseln sich bei der Arbeit und Beobachtung so ab. Seite 209 Stand: November 2015 . Hat der Alarmposten seinen Auftrag erhalten und wiederholt. sofern Lage und Auftrag dies erlauben. dass sie ihren Beobachtungsbereich ununterbrochen überwachen können. Der Auftrag soll knapp und einprägsam die Aufgaben des Alarmpostens enthalten. r se Die Ausstattung (siehe Nr. Er schafft sich zunächst eine Auflage für Waffe und Ellenbogen. ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 120 . Auftrag. Umfasst ck ru er mehrere unterschiedliche Aufgaben.Bezeichnung der Alarmposten nach Geländepunkten ch 4067. Er trägt den Gefechtshelm. ie D Jahres. Gelände. Doppelposten bauen. Für den Kampf bei eingeschränkter Sicht legt er seine Waffe fest (siehe Nr. ihre Stellung zum Kampfstand aus. Die Einzelheiten der sd Au Durchführung schließen sich dem Auftrag an. die Lage erlaubt das Tragen der Feldmütze. Er muss wissen.

ob sie von Bedeutung für die Ausführung des Auftrages ist. Oft genügt es. Mit Spähtrupps oder Streifen sind Wahrnehmungen auszutauschen. Dabei sind zu berücksichtigen: • der Grad der Gefechtsbereitschaft der eigenen Truppe. Jede Beobachtung ist darauf zu überprüfen. Das Verhalten nach der Alarmierung wird dem Alarmposten befohlen. Der Alarmposten muss jederzeit „Klar zum Gefecht“ (Anlage 7. wenn der Alarmposten nach seiner Ablösung meldet. ie D ABC-Alarmposten sind mit dem Alarmgerät für Nervenkampfstoffe – soweit vorhanden – auszustatten. ru sd Au • Fernmeldegerät. Sperren und Alarmvorrichtungen zum Schutz des Alarmpostens gegen Überraschung sind außerhalb Handgranatenwurfweite anzulegen. Stärke und Verhalten des Feindes oder die Art seiner Kampfmittel sowie • Gelände und Sicht.3) sein. Beobachtungen sind zu melden (siehe Nrn. Seite 210 Stand: November 2015 . ! nst ie • eine Signalpistole und sd ng • einen Meldeblock und Bleistift. ni gt • Granatpistole. • Art. 2090 bis 2099). werden sie auf Befehl angelegt. Der Alarmposten soll neben seiner Waffe bei sich führen: • ein Doppelfernrohr. Kampfmittel und Ausrüstung liegen griffbereit. 4072. ru de Än Je nach Lage und Auftrag ist er zusätzlich auszustatten mit: em • Handgranaten. bei welchen Wahrnehmungen er zu alarmieren hat. 4069. Der Alarmposten muss wissen. r se • Sonderbekleidung. Gelände und Sicht Sperren oder Alarmvorrichtungen erforderlich. lie r te • Panzerabwehrhandwaffe. td ch • Maschinengewehr. un ck • Nachtsehgerät. 4071. die Art der Alarmierung ist zu befehlen. Handwaffen. 4070.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Sind nach Lage.

ng ru de 4075. etwa alle zwei Stunden abgelöst. Der Alarmposten überprüft und durchsucht Personen. Er rAu se • macht ihn auf Einzelheiten im Gelände aufmerksam. lie Doppelposten sind nacheinander abzulösen. die ihm bekannt sind oder die sich ausgewiesen haben. Der Zeitpunkt der Ablösung des Alarmpostens und der Weg der ablösenden Soldaten sind td ch festzulegen. Überschreiten einer bestimmten Linie durch den Feind). Ohne Befehl darf der Alarmposten seinen Platz nicht verlassen. em 4076. meldet der Än Alarmposten nach Aufforderung den Auftrag und seine Wahrnehmungen. B. In der Regel wird zu unregelmäßigen Zeiten. die sich rechtmäßig an Kampfhandlungen des Gegners beteiligen oder Straftäter. wenn der Feind bestimmte Geländepunkte erreicht hat oder bestimmte. 4077. Bei der Überprüfung von Personen und deren Fahrzeugen (an Sperren und Einfahrten) mit dem Anrufverfahren gemäß Anlage 7. z. Vorgesetzten. B. Mit dem Ende des Übergabegesprächs geht die Verantwortung auf den neuen Alarmposten über. ist zu befehlen. soweit er keinen anderen Befehl hat. Gegenüber anderen Personen nimmt er diese Befugnisse nur wahr. gut zu erkennende Linien im Gelände überschreitet. ie D • teilt seine Wahrnehmungen mit und • übergibt die besondere Ausstattung. Dem Alarmposten ist zu befehlen. unter welchen Voraussetzungen (z. wenn sich seine Stellung ! st n ie innerhalb eines militärischen Sicherheitsbereiches befindet und die Personen sich in diesem sd Bereich aufhalten bzw. ihn betreten oder verlassen wollen. 4073.6 ist zu beachten: Seite 211 Stand: November 2015 . nehmen beide Alarmposten gemeinsam unter Führung des bisherigen Alarmpostenführers der bisherigen Alarmpostenführerin den Kampf auf. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Soll er nach dem Alarmieren ausweichen. Sind eigene Spähtrupps oder Streifen eingesetzt. ck ru Der neue Alarmposten übernimmt den bisherigen Auftrag. 4077 und 4078. 4074. auf welchem Weg und wohin er auszuweichen und bei wem er sich zurückzumelden hat. die auf frischer Tat betroffen oder verfolgt werden und deren Fahrzeuge entsprechend den Nrn. bei ni gt ungünstigem Wetter und nach vorangegangenen großen Anstrengungen in kürzeren Zeitabständen. sd Hierzu weist ihn der bisherige Alarmposten in seinen Auftrag ein. Abgelöste Posten melden sich bei ihren GrpFhr zurück. unter welchen Voraussetzungen er Feuererlaubnis hat oder wann er das Feuer eröffnen muss. Greift der Feind während der Ablösung an. muss er ihm Rückkehrweg und Erkennungszeichen angeben. Ablösende Soldaten nähern sich dem Alarmposten r te un gedeckt und leise.

die Führerin der Kolonne oder das Spitzenfahrzeug. Bei militärischen Kraftfahrzeugkolonnen beschränkt sich die Kontrolle im Allgemeinen auf den Führer bzw. dass • der kontrollierende Posten gesichert ist. ob die Personen zutrittsberechtigt sind und ob sie ihre Fahrzeuge mitführen dürfen. ie D • der Stärke und Gefechtsbereitschaft der eigenen Truppe. Bei jeder Kontrolle ist darauf zu achten. Hat er Personen gt lie festgehalten. Spähtrupps oder Teileinheiten wird im Allgemeinen nur deren Führer n ie bzw. sd Au • der Schutzbedürftigkeit des Objektes. r te un 4078. dabei ist zu überwachen. • weitere Personen und Fahrzeuge. 4087) gehörende Fahrzeuge nicht mit durchfahren. Än em Personen. Doppelpostens gesichert. Auch unbekannte Personen in der Uniform der eigenen oder verbündeten Streitkräfte. • Sperren erst nach Abschluss der Kontrolle geöffnet werden. sd ng Alarmposten an Einfahrten von gesicherten Objekten und Einrichtungen haben häufig zusätzlich zu ru de prüfen.und Kofferräume sind zu kontrollieren. unkontrollierte oder nicht zu einer Kontrolle (siehe Nr. Seite 212 Stand: November 2015 . die sich nicht ausweisen können oder trotz gültiger Ausweise Verdacht erregen. hält der td Alarmposten fest. bei Militärkraftfahrzeugen zusätzlich die Einsatzfahrbefehle zu prüfen. wenn möglich durchsucht er sie sofort auf Waffen und Kampfmittel. dass von ihnen keine Gefahr ausgehen kann. nach ck ru • der Feindlage. in einem solchen Abstand angehalten werden. Ein Soldat/eine Soldatin der Kolonne tritt zum Alarmposten und unterstützt bei der Prüfung. ch ni Seine Anweisungen setzt der Alarmposten in angemessener Weise durch. Daher können Kontrollen unterschiedlicher Gründlichkeit notwendig sein. Die Art der Kontrollen wird den Soldaten befohlen. ! st Auch bei unbekannten Streifen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Der überprüfende Alarmposten wird durch den anderen Soldaten des. Es dürfen nur solche Personen passieren. meldet er dies unverzüglich dem Gruppenführer bzw. die sich einwandfrei ausgewiesen haben oder dem Posten persönlich bekannt sind. Bei Kraftfahrzeugen verdächtiger Personen sind außerdem die Fahrzeugpapiere. die sich während einer Kontrolle nähern. des Bundesgrenzschutzes und der Polizei können einer Teilnahme an Kampfhandlungen auf der gegnerischen Seite verdächtig sein. ob sich ein fremdes Fahrzeug in der Kolonne befindet. Ladeflächen. Innen. Sie richtet sich u. Führerin kontrolliert. der Gruppenführerin. r se • dem Gelände und dem Wetter. dass nachfolgende. a.

ch ni 4081. Brücken. Die Feldpostenstellung soll so liegen. Den Feldposten setzen meist die Zugführer bzw. den Feldposten an markante Geländeteile. r te un • gute Beobachtungsmöglichkeiten bietet. deren Einrichtungen oder wichtige Objekte vor überraschenden Angriffen auf der Erde und aus der Luft schützen. Wege. Än em 4080. • der Truppe Zeit zum Herstellen der Gefechtsbereitschaft oder für andere Gegenmaßnahmen geben.3 Feldposten 4079. kann es zweckmäßig sein. ! st Anzahl und Stärke der Feldposten richten sich nach der zu sichernden Truppe. • den Luftraum beobachten. sd Au • von der Feindseite nicht erkennbar und r se ie • gedeckt erreichbar ist. damit die Truppe rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten kann. Waldschneisen oder Bahndämme. anzulehnen (Bild 121). der Sicht und dem Grad der Bedrohung. vor allem bei Dunkelheit. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4.2. Feldposten sollen • die Truppe. Sie sind deshalb dort einzusetzen. Seite 213 Stand: November 2015 . dem n ie Gelände. B. dass sie gt lie • sich verteidigen lässt. dem Objekt. D Bei eingeschränkter Sicht. ck ru • die Panzerabwehr begünstigt. wo der Feind spätestens ru de zum Kampf gestellt werden muss. In der Regel wird dazu eine Gruppe eingesetzt. Zugführerinnen ein und weisen ihm die td Feldpostenstellung zu. z. • die Truppe alarmieren. die Truppe vor Feind aus der Luft warnen oder alarmieren und • die feindliche Aufklärung erschweren. sd ng Feldposten verteidigen ihre Stellung.

Der Feldposten kann durch Feldkanonen. Ist ein Feldposten verstärkt sind die Unterstützungswaffen so einzusetzen. ni gt Die Soldaten sollen zu ihren Nachbarn Verbindung haben. Sie unterstützen den Feldposten bei klarer Sicht meist flankierend aus einer seitlich abgesetzten oder aus einer höher gelegenen Stellung in die Tiefe. der Feldpostenführerin. gepanzerte Kampffahrzeuge oder Panzerabwehrwaffen verstärkt werden. 4083. Feldposten sind zu bezeichnen ck ru • mit einer Nummer. sd Au • nach Geländepunkten. dass sie den Feuerkampf leiten können. te un 4082. Seite 214 Stand: November 2015 . dass sie • ihre Kampfentfernung ausnutzen und • möglichst lange vom Feind unerkannt wirken können. r se ie • mit einem Decknahmen oder D • mit dem Namen des Feldpostenführers bzw. Bei eingeschränkter Sicht kann eine gemeinsame Stellung erforderlich sein. td ch Sie wählen ihren Platz so. Die Art des Zusammenwirkens muss ihnen rlie bekannt sein.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! st n ie sd ng ru Bild 121 – Feldpostenstellung de Än Die Feldpostenführer und Feldpostenführerinnen lassen die Stellung nach Möglichkeit mit Sperren em verstärken und in unübersichtlichem Gelände zusätzlich durch Alarmvorrichtungen schützen.

ist ihm zu befehlen. gt lie Feldpostenführerinnen zu befehlen. Seite 215 Stand: November 2015 .und Wirkungsmöglichkeiten. ch ni Grenzen des Beobachtungs. Dann legen sie die Kampfstände fest und lassen mit dem Ausbau beginnen. • die Kampfstände. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4084. Außerdem können die Soldaten erhalten: • Geräte und Material zum Ausbau der Kampfstände. • wann und wo sich der Führer bzw. wann. die Führerin zur Befehlsausgabe zu melden hat. rAu se 4086. Feldpostenführerinnen befehlen danach ihren Stellvertretern. r te un Der Feldposten muss wissen wie er sich bei der Annäherung des Feindes verhalten soll. die Feldpostenführerin wird mit Blick ins Gelände td erteilt. diese sichern die Befehlsausgabe und die anschließende Groberkundung. Muss er in ck bestimmten Lagen die Verteidigung abbrechen. Maschinengewehr. Die Ausstattung des Feldpostens entspricht der des Alarmpostens (siehe Nr. de Än em Der Befehl an den Feldpostenführer bzw. für die Panzerfaust-. Der zum Feldposten eingeteilten Gruppe wird durch Vorbefehl befohlen. wie und wohin er ru sd ausweichen soll. und Wirkungsbereichs sind den Feldpostenführern bzw.und Scharfschützen sowie • gedeckte Melde. • welche Zusatzausstattung sie empfangen soll. • Sperrmaterial und • zusätzliche Munition sowie Pionierkampfmittel.und Verbindungswege. Feldpostenführerinnen erkunden ie D • die Beobachtungs. • wann die Gruppe den Auftrag übernehmen muss. ng ru Zur Befehlsausgabe sind Melder mitzunehmen. 4070). Granatpistolen-. besonders für den Alarmposten. ! st Feldpostenführer bzw. Anschließend erkunden sie • Verstärkungsmöglichkeiten durch Alarmvorrichtungen und Sperren zur eigenen Sicherung und • je nach Gelände Stellungen für den Kampf bei eingeschränkter Sicht. Feldpostenführer bzw. 4085. welche n ie sd Vorbereitungen zu treffen sind und wann und wohin sie den Feldposten nachzuführen haben.

Führerinnen der Feldposten Alarmposten zur vorläufigen Sicherung ein. sd Au Bereits bekannte Angaben sind wegzulassen. 4087. ie sd ng • wie viele Soldaten dazu benötigt werden. Seite 216 Stand: November 2015 . ck ru 4088. gt lie r Es kann zweckmäßig sein. 4089. dass die gepanzerten Kampffahrzeuge bereits in der Stellung stehen. Ablösung und Versorgung. Das Erkundungsergebnis melden sie mit einer Skizze. müssen aber ie D in Einzelbefehlen nachgeholt werden. Für den Alarmposten ist der Kampfstand zu bestimmen. um durch das Beziehen der Stellung den Feldposten nicht zu enttarnen und darüber hinaus ihre Nachtsehgeräte nutzen zu können. ! st n • wo kontrolliert wird. B. vor allem bei Verkehr in zwei Richtungen. Führerinnen erkunden mit den Feldpostenführern bzw. Feldpostenführerinnen Stellungen und Wechselstellungen und legen diese fest. z. Ihre Führer bzw. der den besten Überblick bietet. zur r se Nachtaufstellung. Nach der Erkundung wird der Befehl an den Feldposten gegeben (Anlage 7. Nach dem Ausbau ist die vorläufige Sicherung durch einen Alarmposten in der Feldpostenstellung zu ersetzen und der Abschluss der Vorbereitungen dem zuständigen Führer bzw. beziehen diese meist eine gedeckte Aufstellung. Es kann auch zweckmäßig sein. 4090. die sich während ch ni einer Kontrolle nähern.7). der zuständigen Führerin zu melden.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Während der Erkundung und beim Ausbau der Stellung setzen die Führer bzw.und Fahrzeugverkehrs. de Än em • wo und welche Straßensperren anzulegen sind und td • wie und in welchem Abstand weitere Personen und Fahrzeuge anzuhalten sind. ru • wie die kontrollierenden Soldaten zu sichern sind. können zunächst unberücksichtigt bleiben. in die nur ein Fahrzeug oder eine Person einzulassen ist. eine Schleuse aus S-Rollen te un einzurichten. Ist der Feldposten durch gepanzerte Fahrzeuge verstärkt. Der Alarmposten ist wie ein selbstständig eingesetzter Alarmposten einzuweisen und auszustatten. Ihre Handwaffen und Ausrüstung halten sie griffbereit. ist außerdem zu erkunden. Verlangt der Auftrag die Kontrolle des Personen. erst später nötige Einzelheiten. Zum Melden und Alarmieren sind nach Möglichkeit Fernmeldemittel zu benutzen Zusätzlich oder ersatzweise kann der Feldposten Melder einsetzen oder Signale verwenden. Die nicht als Alarmposten eingeteilten Soldaten ruhen in den Kampfständen.

Seite 217 Stand: November 2015 . wenn der ablösende Feldpostenführer bzw. halten Blickverbindung zum Feldpostenführer bzw. dass die ck Feldpostenstellung mit der Ablösung zu wechseln ist. ie sd Führerinnen müssen sich darauf einstellen.). Feldpostenführerinnen alle Soldaten. de Än em Eigenes Zögern begünstigt den gepanzerten Feind. die ablösende Feldpostenführerin die Übernahme bestätigt hat. Deshalb kommt es darauf an. 4091. Hat er sich die Feuereröffnung nicht vorbehalten. machen sich die Soldaten des Feldpostens in ihren Kampfständen „Klar zum Gefecht“. die Feldpostenführerin“. in die wichtigsten Angaben seines „Befehls an r se den Feldposten“ sowie in das Gelände ein und informieren sie über ihre Wahrnehmungen. mit Panzervernichtungstrupps anzugreifen und zu vernichten. auch unter Zeitdruck in rasch wechselnder ch ni Lage und im Feindfeuer entschlossen jedoch überlegt zu handeln. ! nst 4092. ie D Sie übergeben ihnen die Sperren. Sie können dabei auch befehlen. Feldpostenführerinnen weisen ihre Nachfolger in den „Befehl Au an den Feldpostenführer bzw. die zusätzliche Ausstattung und schriftliche Unterlagen (Fernmeldeunterlagen. gt lie 4093. Alle Führer bzw. Bei einem Feindangriff während der Ablösung führen die bisherigen Feldpostenführer bzw. zur Feldpostenführerin und warten auf Befehle. ein überhastet oder halbherzig angesetzter td Angriff ist meist erfolglos. Die Soldaten des abgelösten Feldpostens weisen ihre Ablösung in den Kampfständen in Auftrag und Besonderheiten ein. der Stärke und dem Verhalten des Feindes oder von der Wirkung feindlicher Waffen. Führerinnen. Alarmiert der Alarmposten. Die Ablösung des Feldpostens darf der Feind ru sd nicht bemerken. Sie beobachten das Gefechtsfeld. Feldpostenführer bzw. Entfernungsspinne mit Geländetaufe usw. Feldpostenführerinnen erteilen ihren Soldaten den „Befehl an den Feldposten“. einzelne feindliche gepanzerte Fahrzeuge die aus den ng ru vorbereiteten oder erkundeten Panzerfauststellungen nicht bekämpft werden können. • dem Grad der Gefechtsbereitschaft und • der Lage der Alarmstellungen der eigenen Truppe. Jederzeit ist mit einzelnen gepanzerten Fahrzeugen zu rechnen. Skizzen. Ob und wann Feldposten abgelöst werden. Die ablösenden Feldpostenführer bzw. Feldpostenführer bzw. Die Ablösung ist beendet. eröffnen die Soldaten das Feuer entsprechend ihrem Auftrag selbstständig. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Der Zeitpunkt der Alarmierung hängt ab von • der Art. entscheiden die für die Sicherungen r te un verantwortlichen Führer bzw. Feldpostenführerinnen alarmieren die zu sichernde Truppe.

Verkehrswege und Alarmvorrichtungen. ru de • Personen. se ie verhindern kann oder D • den Feind daran hindern kann. besteht jedoch mindestens aus dem Streifenführer bzw. em td • melden und ch ni • alarmieren. z. Einer Streife können auch begrenzte Erkundungsaufgaben übertragen werden. B. Anzug und Ausrüstung richten sich nach Lage und Auftrag. 4097.4 Streife 4094. Streifen sind wie Feldposten zu bezeichnen (siehe Nr.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Der abgelöste Feldpostenführer bzw. 4082). ! n st 4095. die abgelöste Feldpostenführerin meldet die Übergabe nach seiner/ihrer Rückkehr der übergeordneten Führung. vor allem von zu schützenden Objekten. soweit ihr Auftrag es zulässt. Die Streife soll ie sd ng • beobachten. gt lie r te Eine Streife kämpft. Seite 218 Stand: November 2015 .2. 4. der Stärke der übrigen Sicherungskräfte und der Länge des Streifenwegs. Objekte oder Anlagen zu überwachen. Au r • die Zerstörung oder Beschädigung von Material. Än • nicht eindeutige Lagen klären. Ihre Stärke hängt ab vom Auftrag. Streifen können die Aufgabe haben. überprüfen. • Verbindung zu Alarmposten. Sie ist gewöhnlich schwächer als eine Gruppe. der Streifenführerin und einem weiteren Soldaten/einer weiteren Soldatin. Die Soldaten sind im Allgemeinen mit Gewehr oder Maschinenpistole bewaffnet. die einer Teilnahme an Kampfhandlungen des Gegners verdächtig sind. Auf Kraftfahrzeugen sind sie meist mit dem Maschinengewehr bewaffnet. wenn sie un ck • angegriffen wird. 4096. • innerhalb geschützter Objekte deren Zustand zu prüfen oder • Geländeteile. Feldposten und Spähtrupps zur Sicherung aufzunehmen. • Lücken zu überwachen. oft führen sie Granatpistole und Handgranaten mit. auszuweichen. der Bedrohung. ru sd • eine Gefährdung eigener Kräfte abwenden muss.

Gefechtsaufklärung durch Spähtrupps hat den Zweck. • Erkenntnisse über Stärke. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Je nach Auftrag können sie zusätzlich ein Doppelfernrohr. Deshalb muss sie Geländeabschnitte. Innerhalb ausgedehnter Anlagen oder Objekte und zur Überwachung von Verbindungslinien können jedoch Kraftfahrzeuge geeigneter sein. entscheiden die Führer bzw. bekannt sein. Er muss den Sicherungskräften. Streifenführer bzw. un ck • den Geländeabschnitt umgehen. ru sd • umkehren oder r Au se • über Funk melden und auf Verstärkung oder weitere Befehle warten. ng ru de Die Streife auf einem Kraftfahrzeug oder auf Fahrrädern verhält sich sinngemäß. Einen Anhalt für den Befehl an die Streife enthält Anlage 7. 4099. bei eingeschränkter Sicht auch Nachtsehgeräte mitführen. ob sie ni gt • unter Überwachung aufklären. Ausrüstung und Absicht des Feindes zu gewinnen. Bei jedem Halt ist sd rundum zu sichern. 4100. auch durch Kampf. lie r te • vom Streifenweg abweichen. Gliederung.7. wenn es die Lage erfordert. Die Streife zu Fuß bewegt sich wie ein Spähtrupp von Beobachtungspunkt zu ! st n ie Beobachtungspunkt.2. Für die meisten Aufgaben reichen Streifen zu Fuß oder mit Fahrrädern aus. Meldungen und das weitere Verhalten gelten die Grundsätze für den Spähtrupp sinngemäß. bei eingeschränkter Sicht legt sie häufige Horchhalte ein. die sich dem em Feind dafür anbieten. Streifenführerinnen müssen dies nach Rückkehr melden.2. Seite 219 Stand: November 2015 . die die Streife anläuft. Umgekehrt muss die Streife genau wissen.5 Spähtrupp 4. Streifenführerinnen befehlen Beobachtungsbereiche. td ch Führerinnen. aber häufig zu ändern. 4. Die Streife darf vom befohlenen Weg abweichen. Än Die Streife kann in einen Hinterhalt geraten. eine Signalpistole. ie D Für Verbindungen. Wird ein Hinterhalt vermutet.5. Der Weg einer Streife zu Fuß oder auf Fahrrädern ist kurz zu halten. Der Streifenweg ist festzulegen. genau beobachten. wo sich an ihrem Weg oder in dessen Nähe andere Sicherungskräfte befinden. Sprechfunkgeräte. 4098. Streifenführer bzw.1 Aufgaben und Arten des Spähtrupps 4101. • Feind aufzuspüren und zu ihm Fühlung zu halten.

ck ru 4103. Die Grundsätze für den Spähtrupp zu Fuß gelten sinngemäß. Ein gepanzerter Spähtrupp ist von Straßen und Wegen weitgehend unabhängig. ! st 4102. Ein Spähtrupp auf Fahrrädern wird im Allgemeinen nur in rückwärtigen Gebieten zur sd Überwachung eines Raumes oder von Objekten eingesetzt. • Sperren aufzuklären und • Geländekontaminationen aufzuklären. 4105. ch ni Die Aufklärungstiefe ist in der Regel auf 4 bis 5 km begrenzt. • Objekte zu überwachen. Zusammensetzung und Ausrüstung richten sich nach Lage. Seine Aufklärungstiefe kann in r Au günstigem Gelände bis zu 15 km betragen. 4104. Ein Spähtrupp zu Fuß ist einzusetzen: n ie sd • bei geringer Entfernung zum Feind. In der Regel besteht er aus zwei Radfahrzeugen. beim Schutz rückwärtiger Gebiete. das zusätzlich gedeckte Bewegungen zulässt. Ein Spähtrupp auf ungepanzerten Kraftfahrzeugen nutzt seine Schnelligkeit aus. • das Gelände zu erkunden. je nach Gelände.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • Lücken oder Geländeabschnitte. se ie D Zur Durchführung des Auftrags ist ein verzweigtes Wegenetz abseits der Hauptstraßen günstig. zu überwachen. gt lie Stärke. Gelände und Wetter. Seine Aufklärungstiefe beträgt bis zu 8 km. Straßennetz und Verbindungsmöglichkeiten bis zu 25 km. de Än • bei eingeschränkter Sicht und em td • über Gewässer hinweg. Auftrag. Seite 220 Stand: November 2015 . den Spähtrupps ist genügend Zeit zur Vorbereitung und zur Durchführung ihrer Aufträge zu geben. sofern die Verbindungen sichergestellt sind. Den Auftrag führt er nach den Einsatzgrundsätzen seiner Truppengattung aus. Er ist an Straßen und Wege gebunden und gegen Waffenwirkung anfällig. die nicht besetzt werden können. ng ru • in bedecktem oder durchschnittenem Gelände. Durch seine Bordwaffen besitzt er hohe Feuerkraft. r te un Meist besteht der Spähtrupp zu Fuß aus einer Gruppe. Gefechtsaufklärung ist die beste Sicherung! Zur Gefechtsaufklärung sind deshalb ausreichende Kräfte anzusetzen. • Verbindung aufzunehmen und zu halten.

Im Rückwärtigen Gebiet kann er den Auftrag haben. nehmen alle Soldaten sofort den Kampf auf. An einen bestimmten Weg wird der Spähtrupp dann gebunden. meist auch eine Bewegungslinie. gt lie r Wenn notwendig. Oft ist es zweckmäßig. B. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4106. Wird ein Spähtrupp angegriffen oder auf nahe Entfernung durch Feuer überrascht. falls es zur Erfüllung seines Auftrags erforderlich ist. durch: te un • einen ABC-Abwehrtrupp. Geländeteile erkunden soll. Tarnschutz) oder bestimmte Teile zurücklassen. wenn er z. Soll der Spähtrupp hauptsächlich aufklären. ist ihm zu befehlen. td ch Nachtsehgerät. ob er bei Annäherung des Feindes • am befohlenen Beobachtungspunkt verteidigen oder • zunächst kämpfen und nur bei einer bestimmten Entwicklung der Lage ausweichen oder Seite 221 Stand: November 2015 . D 4108. auszuwechseln oder besonders geeignete de Än Soldaten/Soldatinnen auszuwählen. B. muss aber kämpfen. Soll ein Spähtrupp hauptsächlich sichern. ist ihm in der Regel das Ziel zu befehlen. Für den Spähtrupp zu Fuß ist sd es oft nötig. em Für bestimmte Aufgaben kann der Spähtrupp zusätzliche Ausstattung erhalten (z. Ein Spähtrupp soll viel sehen und hören. einzelne Soldaten/Soldatinnen einer Gruppe. ck ru • einen Pioniererkundungstrupp oder sd Au • einen Radartrupp. ! 4107. ihm andere Kräfte folgen oder schwere Waffen seine Bewegungen überwachen sollen. r se ie Oft wird ihm auch ein Vorgeschobener Beobachter zugeteilt. alle Soldaten ni mit Maschinenpistolen auszurüsten. Er soll den Kampf meiden. 4082). 4109. st n ie Zusammensetzung. Ein Spähtrupp wird wie ein Feldposten bezeichnet (siehe Nr. • stärkeren Feind zu binden und • Fühlung zu ausweichendem Feind zu halten. die mit Versteckten Ladungen verstärkt sind. muss ein Spähtrupp verstärkt werden. Karte. Seine Stärke. • schwächeren Feind niederzukämpfen. z. die seinen Weg vom Ausgangspunkt über bestimmte Geländepunkte bis zum Ziel festlegt (Bild 122). ohne dass ihn der Feind erkennt. die den besonderen Anforderungen eines ng ru Spähtrupps weniger gewachsen sind. Bewaffnung und Ausrüstung sind zu befehlen. Der Spähtrupp muss stets mit Sperren rechnen. B. Die Bewegungslinie kann sich auch an Straßen und Wegen anlehnen.

unterrichten die Spähtruppführer bzw. Spähtrupps mit Kampfauftrag kämpfen nach den Grundsätzen des Stoßtrupps. festzulegen. Spähtruppführerinnen lassen teilgedeckte oder versteckte Stellungen beziehen (Bild 123).A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • unter Fühlung mit dem Feind unbemerkt auf eigene Kräfte ausweichen soll. Muss der Spähtrupp einen Geländeteil überwachen. sind die Grenzen. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 122 – Bewegungslinie 4110. wenn nötig. schon bei Helligkeit vorbereitete Stellung zu beziehen. Spähtruppführerinnen am Ziel über Lage und Absicht und tauschen Aufklärungsergebnisse aus. Der Spähtrupp sichert sich gegen Überraschung rundum durch Alarmposten und durch einfache Sperren oder Alarmvorrichtungen. aus denen sie Funkverbindung halten und. oft auch die Bewegungslinie und die Beobachtungspunkte. gedeckt ausweichen können. Haben Spähtrupps Verbindung aufzunehmen. Die Spähtruppführer bzw. Seite 222 Stand: November 2015 . Für den Kampf in der Dunkelheit ist meist eine andere.

Wenn nötig. welche ck Vorbereitungen zu treffen sind. auffallende Geländeformen. em • wann und wo sie sich zur Befehlsausgabe zu melden haben. Auf den Befehl „Fertigmachen zum Spähtrupp!“ bereiten sich die Soldaten so vor. Spähtruppführerinnen beurteilen. Spähtruppführerinnen befehlen danach ihren Stellvertretern. Sie befehlen unter anderem ru sd • die Bezeichnung des Spähtrupps. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! n st ie sd ng ru de Bild 123 . dass nach der Befehlsausgabe der Spähtrupp unverzüglich antreten kann. 4112. r te un Spähtruppführer bzw. td ch • wann der Spähtrupp antreten muss. ni gt lie • welche Zusatzausstattung sie empfangen sollen. Gewässer und Geländebedeckungen sowie durch Erkenntnisse über den Feind ergänzen. Spähtruppführerinnen ist durch Vorbefehle zu befehlen.Spähtrupp zur Sicherung Än 4111. Seite 223 Stand: November 2015 . des Antretens. 4113. müssen sie eine Wegeskizze anfertigen und sie durch Angaben über Entfernungen. Spähtruppführer bzw. Zur Befehlsausgabe sind Melder mitzunehmen. Dazu nehmen sie Einblick ins Gelände und studieren die Karte oder Skizze. rAu se • den Anzug. wie sie ihren Auftrag am besten ausführen können. ie D • die Bewaffnung und die Ausrüstung sowie die voraussichtliche Zeit. diese sichern auch die Befehlsausgabe. Spähtruppführern bzw.

• ist sich zu tarnen und • sind Waffen und Munition zu überprüfen und die Waffen teilzuladen. Spähtruppführerinnen führen von vorne durch Zeichen oder durch ihr Beispiel. beim Zugtrupp. Auf dem Rückweg. Führerinnen ihren Än Entschluss und geben mit Blick ins Gelände den Befehl an den Spähtrupp (Anlage 7.. Sie bestimmen Richtung und Geschwindigkeit. Spähtruppführerinnen führen den Spähtrupp zum ng befohlenen Ort nach. sd Au • das Verhalten bei Feindberührung.3). . r se ie • die Sammelpunkte.. ch ni müssen sie sich vor allem einprägen: gt lie • den Auftrag des Spähtrupps („Der Chef will wissen. kann es erforderlich sein. Spähtruppführer bzw. z. B. dass sie weder Geräusche verursacht noch behindert. D • den Rückmeldeort.. dass Spähtruppführer bzw. Wichtige Punkte werden wiederholt und „Klar zum Gefecht!“ ist zu befehlen (Anlage 7. • alle Schriftstücke zurückzulassen (der Truppenausweis bleibt am Mann).“).. 4115.6). vor allem. • Erkennungszeichen und • die Parole (Anlage 7.7). wenn der Feind nachdrängt. ck ru • den eigenen Platz und Auftrag im Spähtrupp. em td Damit Soldaten jederzeit selbstständig und auch ohne weitere Befehle richtig handeln können. • sind zurückzulassende Gegenstände zusammenzupacken und gekennzeichnet abzugeben. ru 4114. de Nach Beurteilung von Lage und Gelände fassen die Führer bzw. nst ie sd Die stellvertretenden Spähtruppführer bzw. Seite 224 Stand: November 2015 . Spähtruppführerinnen mit ihren Stellvertretern die Plätze tauschen. r te un • die beabsichtigte Durchführung. ! Bei den Vorbereitungen unterstützen sich die Soldaten gegenseitig.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Im Einzelnen • ist die persönliche ABC-Schutzausstattung und die befohlene Ausstattung auf Vollständigkeit zu überprüfen und so zu befestigen.

Die Masse des Spähtrupps folgt feuerbereit oder überwacht das Vorgehen. Offene und deckungsarme Geländeteile umgeht der Spähtrupp. Dazu ist zu befehlen. zu dem/der die Sichtverbindung nicht abreißen darf. den Spähtrupp vor dem Abmarsch aufzuteilen. 4120. Sie melden. die Spähtruppführerin mit einem oder mehreren Soldaten zu einem Beobachtungspunkt vor. Bei den eigenen Sicherungskräften. Maßnahmen sowie Geländepunkte. Spähtruppführerinnen benutzen nach Möglichkeit technische Hilfsmittel zur Beobachtung. Geräusche und hastige Bewegungen sind zu vermeiden. sie das weitere Vorgehen beurteilen kann. Seite 225 Stand: November 2015 . Die übrigen Soldaten unter der Führung des Stellvertreters überwachen das Vorgehen und folgen auf Zeichen. se ie D Er geht meist in Schützenreihen vor. Dazu erhält er oft eine besondere Sprechtafel mit zusätzlichen Decknahmen oder auch Deckwörtern für Begriffe. Oft ist es zweckmäßig. wer mit ihm vorgeht und wer unter Führung des Stellvertreters/der Stellvertreterin folgt. wenn die Verständigung auf andere Weise ausgeschlossen ist. dass ihre Hinterleute noch Verbindung ch ni zu ihm haben. ru de Führerinnen. die der Spähtrupp auf seinem Weg anläuft. zum Überwachen beim Überwinden von offenem Gelände oder nahe am Feind. n ie wie die Sicherungskräfte sie unterstützen können und informieren ihre Soldaten darüber. B.und Rückweg sowie die ! st geplante Zeit für die Rückkehr bekannt und vereinbaren ein Erkennungszeichen. von dem aus er bzw. 2133). Der Spähtrupp nutzt das Gelände entlang der Bewegungslinie oder des Weges von rAu Beobachtungspunkt zu Beobachtungspunkt aus. geht der Spähtruppführer bzw. gt lie Soldaten bewegen sich unauffällig. den beabsichtigten Hin. Gesprochen wird leise. em td Alle Soldaten müssen sich von Zeit zu Zeit davon überzeugen. Haben sie keine Sichtverbindung. Es kann notwendig sein. die Spähtruppführerin mit einzelnen Sicherern voraus vor. richten sie sich nach dem Beispiel und den Zeichen Än des jeweiligen Vordermanns/-frau. z. Der Spähtrupp verhält oft und horcht. Spähtruppführerinnen legen die Plätze ihrer Soldaten fest. r te un Der Vordermann macht den Hintermann auf Stellen aufmerksam. die Soldaten zu kennzeichnen (siehe Nr. an denen Geräusche entstehen ck können. In unübersichtlichem Gelände pirscht sich der Spähtruppführer bzw. wenn die Verbindung abreißt. ru sd 4119. Sie geben ihren Auftrag. muss gewährleistet bleiben. 4117. sd ng Die Soldaten des Spähtrupps richten sich nach dem Beispiel und den Zeichen ihrer Führer bzw. Spähtruppführerinnen über die Feindbeobachtungen unterrichten und in das Gelände einweisen. Die Verbindung zur eigenen Truppe hält der Spähtrupp meist über Funk. Bei eingeschränkter Sicht muss der Spähtrupp enger zusammenbleiben. Ist das nicht möglich. Sie sprechen ab. Spähtruppführer bzw. 4118. besonders das Führen und Melden mit Zeichen. lassen sich Spähtruppführer bzw. Die Spähtruppführer bzw. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4116. Die Verbindung.

ru 4121. Unabhängig von befohlenen Meldelinien. dass auch scheinbar unwichtige Einzelheiten für die Führung von td ch Bedeutung sein können./PzGrenBtl 62 – hier Spähtrupp MÜLLER • eigener Standort Straßengabel 500 m nördlich MEISSENDORF • 1 000 südlich LOHE – • 0945 – • 10 Kampfpanzer T80 in Stellung A-Dorf – • kommen“. 2092) em sofort. ! st n Spähtrupps können ggf. wenn eine andere Verbindung nicht möglich ist. dass er von dort r se • gut beobachten. Än Meldepunkten oder festgesetzten Meldezeiten meldet er wichtige Beobachtungen (siehe Nr. ck ru sd 4122. Abweichen vom Auftrag und das Gewinnen des Spähtruppziels un sind stets zu melden. was sie wirklich gesehen haben. Er hat dabei zu bedenken. auch über das Fernsprechnetz der Bundespost melden. Seite 226 Stand: November 2015 . desto kürzer werden die Abstände von Beobachtungspunkt zu Beobachtungspunkt (Bild 124). An günstigen Beobachtungspunkten legt der Spähtrupp einen Beobachtungshalt ein. Je mehr sich der Spähtrupp dem Ziel nähert.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Beispiel einer Meldung über Funk (Klartext): „2. de Der Spähtrupp fasst jede Meldung selbst ab. notfalls wirken kann. Die Au Beobachtungspunkte soll er so wählen. lie r te Überraschende Lageentwicklungen. ie sd ng Melder sind nur dann einzusetzen. Führerinnen melden nur das. ie D • Deckung gegen Beobachtung auf der Erde und aus der Luft hat und • gedeckt vorgehen kann. ni gt Führer bzw.

Au Weitab vom Feind überwindet der Spähtrupp größere Abschnitte. auf einen Spähtrupp oder auf Sicherungskräfte des Feindes. selbst unerkannt. Den Spähtrupp lassen sie vorbei. wie der ru sd Spähtrupp weiter vorzugehen und sich zu verhalten hat. sind für den Fall zu befehlen. Spähtruppführer bzw. der Spähtruppführerin. die Sicherung umgehen sie. Je nach Auftrag kann es auf dem Rückweg auch zweckmäßig sein. Wird Feind erkannt. Es ist vorteilhaft. dass D Teile versprengt werden. melden die Spähtruppführer bzw. r se ie Sammelpunkte und die Festlegung wie lange dort zu warten ist. einen feindlichen Spähtrupp auflaufen zu lassen oder ihn aus einem Hinterhalt zu überfallen und dabei Gefangene zu machen. Trifft der Spähtrupp. 4124. Sammelpunkte in die Nähe früherer Beobachtungspunkte zu legen. Spähtruppführerinnen befehlen von Abschnitt zu Abschnitt. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 124 – Spähtrupp zu Fuß (Vorgehen von Beobachtungspunkt zu Beobachtungspunkt) ck 4123. die Spähtruppführerinnen und führen ihren Auftrag weiter aus. Seite 227 Stand: November 2015 . nimmt man Deckung und meldet dem Spähtruppführer bzw.

bis er einen neuen Auftrag erhält. Karten. Greift überlegener Feind an. Gefangene nimmt der Spähtrupp meist erst auf dem Rückweg mit. Sie bleiben bis dahin ie D unter Bewachung zurück. Auf Befehl weichen die Soldaten unter gegenseitigem Feuerschutz in die nächste Deckung aus oder stürmen in den Feind. damit eigenes Feuer ihn nicht gefährdet. die Spähtruppführerin. erwidert er es unverzüglich. dass der Spähtrupp in die Hand des Feindes gerät. wenn es Lage und Gelände zulassen. richtet sich nach seinem Auftrag. ihn ru • allein oder mit Kameraden zurückzuschicken. Seite 228 Stand: November 2015 . Diesem Spähtrupp wird oft ein Vorgeschobener Beobachter zugeteilt. Lassen Feind und Gelände das nicht zu. in welchem Geländeteil er verbleiben soll. Ob der Spähtrupp am Spähtruppziel bleibt oder ob er zurückkehrt. Im Verlaufe des Angriffs nimmt die eigene Truppe den Spähtrupp auf. td • gesichert in einem Versteck zurückzulassen und auf dem Rückweg mitzunehmen oder ch ni • von der eigenen Truppe abholen zu lassen. Skizzen und sonstige Unterlagen zu vernichten. um die Feuerüberlegenheit zu erringen. andernfalls sind sie unbrauchbar zu machen. Droht die Gefahr. Der Einsatz von Nebel kann das Ausweichen erleichtern. Stößt der Spähtrupp auf überlegenen Feind. gt lie r te Hat der Spähtrupp mehrere Verwundete oder brauchen Verwundete dringend ärztliche Behandlung. ob der Auftrag oder der Zustand des sd ng Verwundeten es zulässt. sind Karten. ! st n ie Spähtruppführer bzw. un entscheidet der Spähtruppführer bzw. de Än em • mitzunehmen. Waffen und einsatzfähige Fahrzeuge des Feindes nimmt der Spähtrupp mit zurück. umgeht er ihn und versucht. Vor einem Angriff der eigenen Truppe erhält er häufig den Auftrag. zur Sicherung am Feind zu bleiben. Spähtruppführerinnen entscheiden. weicht der Spähtrupp in Richtung auf die eigene Truppe aus. Dazu wird ihm befohlen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Überrascht der Feind den Spähtrupp mit Feuer auf nahe Entfernung. bleibt er so lange am Feind. ist die Entscheidung einzuholen. r se 4126. Verwundete versorgt der Spähtrupp zunächst selbst. Gefallene des Feindes werden durchsucht. das Ziel aus einer anderen Richtung zu gewinnen. 4127. die dem Feind von Nutzen sein können. 4125. Papiere und unbekannte Ausrüstungsgegenstände sind ihnen abzunehmen. Besteht sd Au Verbindung zur eigenen Truppe. Ausnahme: nicht bekannte Waffen und Gerät. ob der Auftrag mit den übrigen Soldaten ck ru des Spähtrupps dennoch erfüllt werden kann oder ob Aufklärung abzubrechen ist.

bei Dunkelheit oder bei einer Veränderung der Lage durchzuschlagen. Vor dem ersten Fahrzeug auftauchender Feind muss durch das r überwachende Feuer des zweiten Fahrzeuges zu erfassen sein. Ist dies nicht möglich. wenn der Spähtrupp den Feind überraschen kann. prüft der Spähtruppführer bzw. Spähtruppführerinnen das ie sd Aufklärungsergebnis den Vorgesetzten. In einem Gelände. sie mit dem Spähtrupp durchbrechen muss. Das gelingt vor allem dann. Dazu ist das Feuer des Spähtrupps auf die vorgesehene Durchbruchstelle zusammenzufassen. Der Abstand hängt vom Gelände.2. ch Stellvertreter führen das zweite. über Funk erst ab Feindberührung. möglichst versetzt. sich z.2 Besonderheiten des Spähtrupps auf ungepanzerten Kraftfahrzeugen em td 4131. ist er zu umgehen. Spähtruppführerinnen ihren Entschluss. 4129. die Spähtruppführerin ob sich seine bzw. Spähtruppführer bzw. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4128. in Reihe. Auf Befehl melden sie schriftlich ng (Anlage 7. ! nst 4130. te un Beide Kraftfahrzeuge fahren immer so. Wenn nichts anderes befohlen ist. das wahrscheinlich feindfrei ist. Unmittelbar nach der Rückkehr melden Spähtruppführer bzw. Nach Möglichkeit melden Spähtruppführer bzw. Spähtruppführerinnen führen vom vorderen Fahrzeug aus. wartet der Spähtrupp in einem Versteck die Gelegenheit ab. Führerinnen und ni gt Stellvertretern – auch während der Ausführung des Auftrags – sind unerlässlich. B. Die Besatzung des hinteren Fahrzeugs beobachtet am vorderen vorbei und überwacht (Bild 125). ihre Soldaten einzeln durchschlagen müssen oder ob er bzw. von der Sicht und von sd Au der Kampfentfernung der Waffen ab. bewegen sich beide Fahrzeuge gleichzeitig und. dass die Besatzung des zweiten Kraftfahrzeugs die ck ru Bewegungen des ersten überwachen kann. Seite 229 Stand: November 2015 . Erscheint ein Durchbruch aussichtslos.5. die den Auftrag erteilt haben. Geführt werden kann lie r mit Zeichen oder Beispiel. ru de Än 4. se ie D 4132. um nicht in einen Hinterhalt zu geraten. Einweisung und Absprache zwischen Führern bzw.5). Hat der Feind dem Spähtrupp den geplanten Rückweg verlegt. benutzt der Spähtrupp für den Rückweg einen anderen Weg. Die eigene Sicherung passiert er jedoch an der vereinbarten Stelle.

dass vom Fahrzeug aus die Straße hinter der Kurve eingesehen werden kann. Beobachtungshalte sind in größeren Abständen einzulegen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! st n ie sd ng ru de Bild 125 . Nur. ie D Beim Heranfahren an eine Kurve verringert das zweite Kraftfahrzeug den Abstand. fährt das zweite Fahrzeug in der Spur ch des ersten. • einen Weg abkürzen oder dadurch Geländeformen und Geländebedeckungen besser ausnutzen kann oder • ein Hindernis erkennt oder einen Hinterhalt vermutet. Seite 230 Stand: November 2015 . fährt das nachfolgende selbstständig auf die em td andere Seite. ru sd Au • beim Durchfahren von Orten. wenn er • einen günstigen Beobachtungspunkt erreichen will.Fahren im Spähtrupp Än Wechselt das vordere Kraftfahrzeug die Straßenseite. ni gt Gleichzeitiges Fahren beider Fahrzeuge ist im Allgemeinen nur zweckmäßig lie r te • in feindlichem Gelände. Waldstücken und Engen nach eingehender Beobachtung und r se • in sonstigem bedecktem und unübersichtlichem Gelände. Während des Beobachtungshaltes wird der Rückwärtsgang eingelegt. Der Spähtrupp verlässt Straßen und Wege. Das vordere Kraftfahrzeug fährt in der Außenkurve so weit vor. 4133. wenn Gefahr besteht auf Minen zu fahren. un ck • bei eingeschränkter Sicht.

ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 126 . ihrem Fahrzeug in Deckung nur so weit vor. Soldatinnen oder Spähtruppführer bzw. ziehen sie das zweite Fahrzeug seitlich versetzt gleichfalls zur Beobachtung heran. dass das Gelände jenseits der Höhe einzusehen ist. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4134. Liegt ein Beobachtungspunkt nahe einer Höhe. 4135. Können Spähtruppführer bzw. Spähtruppführerinnen mit möglichst niedriger Motordrehzahl fahren. Bei eingeschränkter Sicht lassen Spähtruppführer bzw. häufig halten. Oft sitzen einzelne Soldaten bzw.Beobachten durch abgesessene Teile des Spähtrupps und Umgehen einer Höhe 4136. falls erforderlich muss abgesessen werden. Bei verdächtigen Seite 231 Stand: November 2015 . die Kraftfahrerin zurück und fährt in Deckung weiter. Spähtruppführerinnen von ihrem Beobachtungspunkt aus das Gelände nicht ausreichend überblicken. ! st n sitzen die Führer bzw. Spähtruppführerinnen selbst zur Beobachtung ab. fährt der Spähtruppführer bzw. Der höchste Punkt ist mit dem Kfz zu meiden. die Motoren abstellen und horchen. Das zweite Fahrzeug ist auch dann heranzuziehen. wenn der Spähtrupp an einem Beobachtungspunkt verweilt. die Spähtruppführerin mit seinem bzw. Nach dem Beobachtungshalt setzt der Kraftfahrer bzw. Führerinnen mit Teilen in der letzten Deckung ab und gehen zu Fuß vor ie sd (Bild 126). Bietet das Gelände am Beobachtungspunkt nicht genügend Deckung. um gegen den Horizont beobachten zu können.

Führerinnen die Fahrzeuge gegen Erd. Muss ausnahmsweise weitergefahren werden. lassen die Führer bzw. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Seite 232 Stand: November 2015 . 4138. Ist Spähtrupp an einem befohlenen Geländepunkt zur Sicherung eingesetzt. Das zweite Kraftfahrzeug fährt dann in der Innenkurve so weit vor. dass es gerade noch Deckung findet. dass Teile des Spähtrupps vorübergehend zu Fuß aufklären. so bald es das Vorfahren des ersten überwachen kann (Bild 127).A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Wahrnehmungen kann es notwendig sein. Beide Fahrzeuge fahren anschließend gleichzeitig an. In vermutlich feindbesetztem Gelände klärt der Spähtrupp abgesessen auf. Das zweite Kraftfahrzeug hält. 4137.und Luftsicht tarnen. ist vor dem Durchfahren von Kurven dem zweiten Kraftfahrzeug das Aufzuschließen zu befehlen.

Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 127 . Seite 233 Stand: November 2015 . dass es gegen Feindsicht gedeckt die Straße verlassen und den Feind umgehen kann (Bild 128). fährt das vordere Fahrzeug so weit zurück.Heranfahren an eine Kurve und Durchfahren einer Kurve Wird hinter der Kurve Feind erkannt.

umfährt der Spähtrupp sie. wenn es der Auftrag oder das Gelände zulassen. ist abseits von Schneisen. in solchen Geländeteilen aufzuklären. Ist in Waldstücken und Ortschaften mit Feind zu rechnen. Verlangt der Auftrag. Die aufgesessenen Teile überwachen. Wegen oder Straßen zu Fuß weiter aufzuklären.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 128 . Kann der Spähtrupp nach sorgfältiger Beobachtung keinen Feind feststellen und Feindfeuer auch nicht herauslocken. durchführt er dicht aufgeschlossen mit hoher Geschwindigkeit das Waldstück Seite 234 Stand: November 2015 . ist zunächst von verschiedenen Seiten zu beobachten Bringt dies kein Ergebnis.Verhalten bei Feindberührung 4139.

Zusammenhängende Waldgebiete durchfährt der Spähtrupp möglichst auf Nebenwegen. durchfährt er diese mit ni gt höchster Geschwindigkeit und feuert aus allen Waffen.Durchfahren einer Ortschaft ch Erhält der Spähtrupp in einem Waldstück oder Ortschaft überraschend Feuer. ob der Auftrag allein ausgeführt werden kann. Ob die Soldaten des ersten Fahrzeugs unter Feuerschutz ausweichen oder ausbrechen oder ob die Soldaten des zweiten Fahrzeugs den Feind im Hinterhalt angreifen. te un 4140. entscheiden die Spähtruppführer bzw. Die Waffen sind feuerbereit. fährt das zweite Fahrzeug sofort in eine möglichst teilgedeckte Stellung und überwacht das Zurücksetzen des ersten und hält den Feind mit dem Feuer aller Waffen nieder. befahrbare Wehre und in Karten eingezeichnete Furten liegen meist unter Beobachtung. hängt von der Lage und dem Gelände ab. Das Verhalten des zweiten Fahrzeuges ist im Spähtruppbefehl festzulegen. Seite 235 Stand: November 2015 . gewinnen sie den befohlenen Sammelpunkt. Hat der Feind die Fahrzeuge oder abgesessene Teile des Spähtrupps voneinander getrennt. ck ru Er beobachtet in querverlaufende Wege. 4142. Er fährt zügig und ohne einen Halt einzulegen. Gelingt dies nicht. Die Besatzung des zweiten Fahrzeugs sichert mit Teilen auch nach hinten (Bild 129). Schneisen und Lichtungen hinein und umfährt sie oder sd Au überwindet sie geschlossen. Trifft das erste Fahrzeug auf eine Sperre oder gerät es in einen Hinterhalt. ie D 4141. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 oder die Ortschaft. Spähtruppführerinnen. Es kann dabei zweckmäßig sein Nebelmittel lie r einzusetzen. Vor dem Verlassen des Waldes legt er einen Beobachtungshalt ein. 4143. Auf dem Rückweg bewegt sich der Spähtrupp zunächst meist wie auf dem Hinweg. ! st n ie sd ng ru de Än em td Bild 129 . r se Brücken.

• einem Kampfgraben mit oder ohne Unterstand. • Verbindungsgräben und • ausgebauten Deckungen.1 Allgemeines 4144. Meist ist sie Teil der Stellung seiner Gruppe (Bild 130). Aus einer nicht ausgebauten Stellung wird nur verteidigt. wenn die Zeit zum Ausbau fehlt. Soldaten verteidigen aus einer Stellung (siehe Nrn. 4145. Soldaten haben in der Verteidigung den Auftrag.3 Verteidigung 4. 4146. Dazu nutzt man die Deckungen gegen Sicht und Waffenwirkung aus. mit und ohne Unterschlupf. offen oder überdeckt.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4. • angreifenden Feind mit dem Feuer seiner Waffen vor der Stellung zu vernichten und Seite 236 Stand: November 2015 . 3091 bis 3097).Stellung einer Gruppe (Schema) D Die Stellung einer Gruppe kann bestehen aus: • Kampfständen. Sie ist zum Kampfstand auszubauen.3. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie Bild 130 . möglichst starke Kräfte des Feindes zu vernichten oder zu zerschlagen und einen bestimmten Raum gegen alle Angriffe zu behaupten. die das Gelände bietet und verstärkt diese. Die Verteidigung hat den Zweck.

dass sie die Panzerabwehrhandwaffen. dass sie Feindpanzer daraus flankierend bekämpfen können. 4149. ru de Än 4.2 Beziehen und Ausbau einer Stellung em 4148. Bei der Wahl der Stellung geht Wirkung vor Deckung. • den Wirkungsbereich mit der Hauptschussrichtung. dass sie flankierend vor Nachbarn und in Lücken wirken können sowie ck ru abgesessenen oder auf Kampffahrzeugen aufgesessen angreifende Infanterie auf weiteste sd Au Kampfentfernung bekämpfen und Kampffahrzeuge zum Schließen der Luke zwingen können. te un • für MG-Schützen so. Nach der Beurteilung von Lage und Gelände fasst der Gruppenführer bzw. Dieser legt fest: • den Platz des Kampstandes und der Wechselstellung. Jede kleine Kampfgemeinschaft erhält einen Kampfauftrag. das MG und die Scharfschützen sichern und in der Sturmabwehr den Raum vorwärts der Stellung beherrschen können. 4147. die td ch Gruppenführerin seinen bzw. Die Stellung ist durch die GrpFhr so zu erkunden und festzulegen. dass sie ausgewählte Einzelziele auf weite Entfernung bekämpfen und ie D das MG-Feuer ergänzen können. Je nach Lage und Auftrag sind Wechselstellungen zu erkunden und auszubauen. • für Gewehrschützen so. manchmal auch einen besonderen Beobachtungsbereich und Seite 237 Stand: November 2015 . • die Gruppe zügig und geschlossen einen Gegenstoß führen kann. wenn der Feind die Gruppe erst erkennen und bekämpfen kann.3. • die kleinen Kampfgemeinschaften in ihre Wirkungsbereiche und vor die der Nachbarkampfstände wirken können. ihren Entschluss und legt die Kampfstände ausgehend vom Auftrag und ni gt von der erwarteten Angriffsrichtung des Feindes im Einzelnen fest: lie r • für Panzerabwehrhandwaffen so. r se • für die Scharfschützen so. Ohne Befehl dürfen die Soldaten ihre Stellungen nicht verlassen. • Panzerfaust und MG angreifenden Feind flankierend fassen können. wenn er sich n ie sd in der Kampfentfernung ihrer Waffen befindet und dann mit schlagartig einsetzendem Feuer ng überrascht werden kann. ! st Die Stellung ist günstig. dass • die Gruppe nicht dem Feuer weitreichender Flachfeuerwaffen ausgesetzt ist. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • in die Stellung eingebrochenen Feind niederzukämpfen oder im Gegenstoß zurückzuwerfen.

teilen Gruppenführer bzw. z. Immer ist zu beachten. ob sie ihren td ch Auftrag am befohlenen Platz ausführen kann. Anlage 7. Kann in bestimmte Räume nicht gewirkt werden. Hält sie eine andere Stelle im Bereich der Gruppe für ni günstiger. Seite 238 Stand: November 2015 . Auftrag und Gelände bestimmen weitgehend den Ausbau der Stellung. Durch Festlegen von Wirkungsbereich und Hauptschussrichtung wird das Feuer der einzelnen Waffen aufeinander abgestimmt. D 4153. ist ng ru dies zu melden. der Umfang des Ausbaus und die Art des Schanzens. ck wie Erdlöcher und Gräben. Gruppenführerinnen einen Alarmposten ein. de Än Mit den Nachbarn spricht man die gegenseitige Feuerunterstützung ab. em 4151. Die Reihenfolge wird befohlen. aus. meldet sie dies. besonders das Gelände dicht vor der ! st n Stellung. Ist dazu nichts anderes befohlen. Die Möglichkeit dazu ist vor Beginn und mehrmals während ie sd des Schanzens durch Probeanschlag zu prüfen. ru sd Au Zugleich mit dem Ausbau ist der Kampfstand zu tarnen und. müssen die Soldaten selbst folgende Arbeiten ausführen: 42 Vgl. Bevor die kleine Kampfgemeinschaft ihren Kampstand ausbaut. r te un 4152. 4154. Die Angaben sind zu prüfen und der Platz der Stellung endgültig zu gt lie befehlen. 4150. das Schussfeld r freizumachen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • die Feuerregelung. Auch wenn für den Ausbau ein Erdarbeitsgerät zur Verfügung steht. Aus einer Stellung muss man den ganzen Wirkungsbereich. dass eine schlecht getarnte Stellung das Feuer des Feindes – se ie auch bei eingeschränkter Sicht – auf sich zieht.15. Die Gruppe schanzt mit allen verfügbaren Handgeräten 42. prüft sie. wenn nötig. wenn • sich aus der Art der Bewaffnung unterschiedliche Aufträge ergeben oder • der Feuerkampf in zwei verschiedene Richtungen zweckmäßiger ist. um Feind vor dem linken und rechten Nachbarn in der Flanke zu fassen. Lage. Der Kampfstand muss dem Gelände angepasst sein. Dazu nutzt man natürliche Deckungen. Die Soldaten eines Kampfstandes haben meist einen gemeinsamen Wirkungsbereich mit der gleichen Hauptschussrichtung. Der Ausbau der Stellung ist zu sichern. Bezugsdokument 17. mit Feuer beherrschen können. B. Getrennte Wirkungsbereiche werden ihnen nur dann befohlen.

• Überdeckungen oder Abdeckungen herstellen. Die Stellung des Alarmpostens ist zu wechseln. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den Geländeteilen. Seite 239 Stand: November 2015 . die der Erd- und Luftaufklärung des Feindes verborgen bleiben. r se 4157. wenn zu vermuten ist.und Ellenbogenauflagen schaffen. td ch 4156. Führerinnen meist alle Soldaten bzw.oder Essensträger und • zum Ausbau der Stellung. Verfügt die Gruppe über eine Panzerfaust. ru • die Vorbereitung für den Kampf bei eingeschränkter Sicht. teilen Führer bzw. besonders bei Dunkelheit.3 Dienst in der Stellung 4155. ie D Führer bzw. de Än em • die Versorgung. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • Bewuchs und Mutterboden abheben. ein. • Waffen. Bei eingeschränkter Sicht. auch im sd Au Beobachtungsbereich nach Entfernungsspinne. 4158. Material. sd ng • den weiteren Ausbau. te un Für Meldungen und für den Feuerkampf prägen sich die Soldaten die Bezeichnungen aus der ck ru Geländetaufe (siehe Nr. Soldatinnen in der Stellung ein: • als Alarmposten (Horchposten). dass der Feind sie bei klarer Sicht aufgeklärt hat. • Wandverkleidung oder vorgefertigte Einbauteile einsetzen. Die Beobachtung des Gefechtsfeldes und des Luftraums ist neben dem Feuerkampf die ni gt wichtigste Aufgabe aller Soldaten. Im Übrigen lassen sie nur solche Arbeiten ausführen. ggf. • ausgehobenen Boden einebnen. ist vorrangig der Panzerfaust-Kampfstand zu bauen. je nach Lage und Gelände auch Luftraumspäher ein. Bei klarer Sicht soll die überwiegende Zahl der Soldaten in der Stellung ruhen. Führerinnen setzen zur Sicherung möglichst nur einen Alarmposten.3. Der Dienst in der Stellung umfasst ! nst ie • die ständige Beobachtung des Gefechtsfeldes und die Sicherung. • als Munitions-. die dem lie r Feind die Annäherung erleichtern. • Kampfstände tarnen. 4. 3086) und die wichtigsten Entfernungen im Wirkungsbereich.

Alle Soldaten beobachten in ihrem Wirkungsbereich und halten Blickverbindung zum Gruppenführer bzw. dass die ru sd feindlichen Schützen mit Schützenpanzer oder auf Kampfpanzern aufgesessen bis an die Au Splittergrenze ihres eigenen Vorbereitungsfeuers heranfahren. un ck 4162. • die geltenden Zeichen.6) und n ie sd • die Alarmzeichen. Geht einem feindlichen Angriff ein Vorbereitungsfeuer voraus. Die kleine Kampfgemeinschaft muss sich darauf einstellen. wenn die Stellung unter Feindfeuer gelegen hat. Geräten und Ausrüstung zu prüfen und besonders dann wiederherzustellen. ie D hierdurch alarmiert und alle Soldaten sofort den Feuerkampf annehmen. wo Lücken zu den Nachbarn bestehen.4 Abwehr feindlicher Angriffe – Kampf in der Stellung ch ni 4161. ist darauf zu schließen. 4163. zur Gruppenführerin und zum Nachbarn. Ohne besonderen Befehl ist laufend • die Tarnung zu ergänzen oder zu erneuern. Verlegt der Feind das Feuer oder bricht es schlagartig ab. dass sich der Feind lautlos und ohne Feuerunterstützung an die Stellung heranarbeitet. ob und mit welchem Auftrag sich Angehörige der eigenen Truppe im de Än Gelände vor seiner Stellung befinden. nehmen die nicht als gt lie Alarmposten eingeteilten Soldaten in ihren Kampfständen. 4164. Unterschlupfen oder Unterständen r te Deckung. In dieser Lage kommt es darauf an. • die Einsatzbereitschaft von Waffen.3. ! st • die Parole (Anlage 7. Jede kleine Kampfgemeinschaft muss dann sofort den Feuerkampf aufnehmen können. • der Kampfstand zu verbessern. Sie müssen damit rechnen. Seite 240 Stand: November 2015 . sofort den Nahkampf mit Handwaffen und Kampfmitteln aufzunehmen. Die Alarmposten beobachten das Gefechtsfeld.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Ein Horchposten ist vor der Stellung oder dort einzusetzen. rasch absitzen und aus der Bewegung r se heraus stürmen. 4160. Sperren überwindet und überraschend einbricht. dass der Feind zum Sturm ansetzt. Darüber hinaus haben sich Soldaten immer wieder zu informieren über • die Lage. em td 4. dass der Alarmposten sofort das Feuer eröffnet. Bei eingeschränkter Sicht ist damit zu rechnen. ng ru Jeder Soldat muss wissen. 4159.

Dann werden alle verfügbaren Soldaten durch Zuruf. Zeichen oder Beispiel der Führer bzw. solange sie im eigenen Wirkungsbereich keine Ziele erkennt. bis die Kampfentfernung günstig ist und vernichtet ihn durch Präzisionsschuss oder durch Schnellschuss. riegeln Teile der Gruppe die Einbruchstelle mit Feuer ab. Auch ohne umfangreiche Befehle muss die Gruppe das Feuer ihrer Waffen schnell ie sd zusammenfassen können. z. ! n st 4166. Flammenwerferschützen oder • erkannte Führer. Dazu müssen kurze Zurufe (Bild 131) und Richtungsschüsse der GrpFhr ng ru genügen. Sie bekämpft in ihrem Wirkungsbereich • den Feind. Den Feuerkampf führt die kleine Kampfgemeinschaft entsprechend ihrem Auftrag. in die Stellung einzubrechen. der sich vor der Stellung festsetzt. der am nächsten ist oder • den gefährlichsten Feind. Stürmenden Feind kämpft sie durch Sturmabwehrschießen nieder. Führerinnen zum Gegenstoß zusammengefasst. Feind.Feuer zusammenfassen 4167. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4165. Dabei lässt sie den Feind herankommen. möglichst in die Seite 241 Stand: November 2015 . Gelingt es dem Feind. de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 131 . mit Handgranaten. Können sie den eingebrochenen Feind nicht sogleich an Ort und Stelle vernichten. B. Sie unterstützt mit ihrem Feuer die Nachbarn. überwältigen ihn die Soldaten im Nahkampf.

D 4171. sd ng • in engem Zusammenwirken mit abgesessen angreifender Infanterie. Seite 242 Stand: November 2015 . Stets ist mit dem Einsatz gepanzerter Kampffahrzeuge des Feindes zu rechnen. Gepanzerte Spähtrupps des Feindes bestehen in der Regel aus 3 bis 5 gepanzerten Kampffahrzeugen. In einem Gelände. Ohne Befehl darf die Stellung nicht verlassen werden. te un Die Infanterie kann dabei ck ru • aus Schützenpanzern kämpfen. Diese fahren überschlagend oder raupenartig von Beobachtungspunkt zu Beobachtungspunkt und überwachen sich gegenseitig. Meist bekämpfen geschickte Werfer den Feind mit Handgranaten. während die übrigen Soldaten Feuerschutz geben und sofort nach der Detonation stürmen. Der Gegenstoß ähnelt dem Kampf in der Stellung des Feindes nach dem Einbruch (Nrn. wenn GrpFhr ausfallen. das die Panzerabwehr mit Panzerabwehrhandwaffen und Kampfmitteln ni gt begünstigt und bei eingeschränkter Sicht setzt der Feind seine Kampfpanzer meist in engem lie r Zusammenwirken mit der Infanterie ein. B. fasst die kleine Kampfgemeinschaft ihn mit Feuer in der Flanke und im Rücken und verteidigt ihre Stellung weiter. bis sie einen anderen Auftrag erhält. 4168. ru de • zur Unterstützung abgesessen angreifender Infanterie mit Feuer und Än em • als gepanzerte Spähtrupps. z. Soldatinnen ihre Nachbarn zum Gegenstoß mitreißen. und zwar ! st n ie • Kampfpanzer gemeinsam mit Schützenpanzern und anderen Kampfund Spezialfahrzeugen. Oft überwachen gepanzerte Kampffahrzeuge des Feindes aus rückwärtigen Stellungen den Angriff der Infanterie und bleiben dabei außerhalb des Wirkungsbereichs der eigenen Panzerabwehrhandwaffen. müssen einzelne Soldaten bzw. 4169. sd Au • abgesessen den Kampfpanzern voraus oder neben ihnen angreifen oder r se ie • sich auf Panzern aufgesessen annähern. 2014 bis 2021). 4172. In manchen Lagen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Flanke des Feindes gestoßen und dieser mit Handwaffen und Handgranaten niedergekämpft. Stößt der Feind an der Stellung vorbei oder umgeht er sie. td ch 4170.

wenn der Feind die eigene Gruppe frontal angreift. Seite 243 Stand: November 2015 . wird es auf Befehl – in Notlagen auch aus eigenem Entschluss der Maschinengewehrschützen – für kurze Zeit frontal zur Sturmabwehr eingesetzt. Maschinengewehrschützen müssen ihren Auftrag. wenn der Feind auf weniger als 200 m herangekommen und durch Hindernisse und Sperren zu langsamer Fahrt oder zum Halten gezwungen ist. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Au r se ie D Bild 132 . Die Beobachtung im bisherigen Wirkungsbereich darf nicht aussetzen. soll so liegen. B. 2.Flankierendes Feuer gegen Feindpanzer 3. Soldaten mit Panzerfäusten eröffnen das Feuer gegen gepanzerte Kampffahrzeuge möglichst erst dann. dass Feindpanzer erst dann auf sie wirken können. Maschinenfeuer soll Infanterie und Kampfpanzer des Feindes voneinander trennen und die Besatzungen zum Schließen der Luken zwingen. dazu einen Gewehrschützen einzuteilen. Bei Kampfpanzern sind Treffer in Seite und Heck am wirkungsvollsten (Bild 132). Eine Wechselstellung dafür muss vorbereitet sein. flankierend vor Nachbarn oder in Lücken zu wirken. Jede Stellung. am Hinterhang). Das ist am ehesten möglich. aus der abgesessen kämpfende Soldaten verteidigen. wenn man sie mit Panzerfäusten bereits treffsicher bekämpfen kann (z. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4173. meist ist es notwendig. auch dann ausführen. Nur wenn sich im befohlenen Wirkungsbereich keine Ziele befinden oder der frontal angreifende Feind das Maschinengewehr auszuschalten droht. wenn sie diese sicher mit dem ersten Schuss treffen können. Die Verteidigung ist nach folgenden Grundsätzen zu führen: 1.

Seite 244 Stand: November 2015 . ! nst ie 4175. Die Gewehrschützen bekämpfen abgesessen angreifende Infanterie und ausbootende Panzerbesatzungen. der Granatpistole und von Sprengmitteln wirkungsvoll. bis sie vernichtet oder außerhalb der Kampfentfernung sind. Dabei kommt es darauf an. die Scharfschützen zusätzlich Kommandanten von Kampffahrzeugen und anderes Führungspersonal. die Reihenfolge und die Sicherung befehlen die Führer bzw. Die kleine Kampfgemeinschaft macht sich lautlos zur Ablösung fertig und bereitet für die Übergabe im Einzelnen vor: 43 Siehe Anlage 14. Die Kampf. 4. Den Zeitpunkt. ie D 4176. lassen sich die Soldaten in ihren Kampfständen überrollen 43.und Feuerpausen nutzt die sd kleine Kampfgemeinschaft ohne besonderen Befehl unverzüglich dazu. 4174. Deckungen und Sperren aus. Gelingt es gepanzerten Kampffahrzeugen des Feindes in die Stellung einzubrechen. Die Ablösung darf der Feind nicht bemerken. Hierbei überwachen Teile der Gruppe das Vorgehen. ck ru • durchsucht Gefallene des Feindes nach Papieren und liefert solche unverzüglich dem sd Au Gruppenführer bzw. Der Kampf um die Stellung kann Tage dauern. Der Kampf gegen eingebrochene feindliche Kampffahrzeuge ist so lange zu führen. die Kräfte durch Ruhen und Nahrungsaufnahme aufzufrischen. der Gruppenführerin ab und r se • nutzt jede Gelegenheit. diesen Kampf schnell zu beenden. Gegen die gepanzerten Kampffahrzeuge ist auf die nächste Entfernung auch der Einsatz von Handflammpatronen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4. td ch • prüft ihre Waffen und hält sie funktionsfähig. ist ein Panzervernichtungstrupp zu bilden. Sofort danach nehmen sie den Kampf wieder auf.5 Ablösung 4177. kann die kleine Kampfgemeinschaft den Auftrag erhalten. um auch gegen nachstoßenden Feind wieder verteidigungsbereit zu sein. Sie de Än • leistet Verwundeten Hilfe. Feind im Gelände vor und zwischen den Stellungen aufzuspüren und gefangen zu nehmen. die ng ru Verteidigungsbereitschaft wieder herzustellen.3. ni gt lie • bessert beschädigte Kampfstände. Führerinnen. r te un • birgt Gefallene. em • ergänzt ihre Munition. Ist der Angriff abgewehrt. Wenn nötig.

ru 4179. und alle Unterlagen. Skizzen mit Geländetaufe. Die kleine Kampfgemeinschaft weist in ihrem Kampfstand die ablösenden Soldaten sorgfältig ein in • die Lage (erkannten Feind. eigene Truppe). Soldatinnen eine Stellung bei klarer Sicht verlassen. dessen Verhalten und Gewohnheiten. Geräusche und Licht auf das unumgängliche Maß Än em zu beschränken. nehmen alle Soldaten gemeinsam den Kampf auf. dass eigene schwere Waffen das Ausweichen unterstützen. B. Die Stellungen sind erst auf Befehl der GrpFhr zu verlassen. Soldatinnen in gt lie die Stellung. de Während der Ablösung sind Bewegungen. das in der Stellung bleibt.6 Räumen der Stellung 4180. r te un Die sich ablösenden Soldaten bleiben zunächst zusammen in Kampfständen und melden Übergabe ck und Übernahme ihren GrpFhr. • den Auftrag (Wirkungsbereich und Hauptschussrichtung. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • die besondere Ausstattung. Der ch ni bisherige Gruppenführer bzw. U. können sie damit rechnen. die bisherige Gruppenführerin führt alle Soldaten bzw. • die Wirkungsbereiche der Unterstützungswaffen. jede einzelne hat sich so zu verhalten. u. Soldatinnen verlassen auf Befehl lautlos und gegen Feindsicht gedeckt Au die Stellung. nicht einsehbare Stellen. zusätzliche Munition. die in der Stellung bleiben soll (z. dass die Vorbereitungen und das Verlassen der Stellung dem Feind verborgen bleiben. 4178. • das Gelände (Annäherungsmöglichkeiten. ru sd Die abgelösten Soldaten bzw. besonderer Beobachtungsbereich. 4181. eine Aufnahme vorbereitet ist oder Nebelmunition zum Einsatz kommt. Entfernungsspinne). Zusammenwirken mit Nachbarn). r se ie D 4. Seite 245 Stand: November 2015 .3. Jeder einzelne bzw. Sperren. td Greift der Feind während der Ablösung an. In der Regel wird eine Stellung bei eingeschränkter Sicht geräumt damit der Feind die Bewegungen möglichst nicht erkennt. B. Lücken) sowie ! nst ie • die Alarmvorrichtungen und ihre Bedienung. Schanzzeug) und • Unterlagen (z. wenn diese die Stellung übergeben. Müssen Soldaten bzw. sd ng Dann übergibt sie Material.

Soldatinnen sichern in Feindrichtung. bis das Gelände eine andere Bewegungsart erlaubt. Muss Material in der Stellung zurückbleiben. die der Feind in einer bestimmten Stärke überschreitet. Das Ausweichen soll ohne Kampf geschehen. der Gruppenführerin das Ausweichen anderer Kräfte zu überwachen. 4183. können r se einzelne kleine Kampfgemeinschaften vorab den Auftrag erhalten. sd Au 4187. soll sie sich von der feindabgewandten Seite her nähern. wird es auf Befehl unbrauchbar gemacht. dass sie schnell td ch aus der Deckung herausfahren können. em 4185. ni gt 4186. 4182. befohlen sein. Seite 246 Stand: November 2015 . Dabei darf der Feind nicht durch Geräusche. damit ihre Spuren sie nicht verraten. Hinweise erhalten. Muss eine Gruppe aus der Ausweichbewegung heraus eine Stellung beziehen. Oft muss man sich vorsichtig nach hinten aus seiner bisherigen Stellung herausschieben oder kriechen. sd ng 4184. Rauch usw. ein Zeichen oder eine im Gelände festgelegte Linie. Die kleine Kampfgemeinschaft kann den Auftrag erhalten unter Führung des Gruppenführers lie r te bzw. der ru de gedeckt und leicht zu finden ist. Meist ist ein Sammelpunkt befohlen. Beim Verlassen der Stellung ist das Gelände auszunutzen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Für den Beginn des Ausweichens kann eine Uhrzeit. die neue Stellung vorzubereiten ie D und die später folgende Gruppe aufzunehmen und einzuweisen. Die Än zuerst eintreffenden Soldaten bzw. GrpFhr befehlen das Ausweichen. Muss sie die Besetzung un der Stellung vortäuschen. Den befohlenen Weg prägen sich die Soldaten ein. Muss eine kleine Kampfgemeinschaft eine neue Stellung ohne Vorbereitung und Einweisung beziehen. Dort nehmen die Soldaten mit ihren GrpFhr Verbindung auf. Muss die kleine Kampfgemeinschaft jedoch kämpfend ausweichen. gibt sie sich gegenseitig Feuerschutz. Auch ohne besonderen Befehl ist in der neuen Stellung sofort „Klar zum Gefecht“ herzustellen. Hastige Bewegungen sind zu vermeiden. soll sie aus verschiedenen Stellungen mit reichlichem Munitionseinsatz den ck ru Feuerkampf auf die bisherigen Ziele weiterführen. ! n st ie GrpFhr sind die letzten Soldaten am Feind. Fahrzeuge müssen in der voraussichtlichen Fahrtrichtung so bereitstehen. Persönliche Ausrüstung. Das Feuer eigener schwerer Waffen nutzt man zum Ausweichen aus. Bewaffnung und Munition ist mitzunehmen.

Die Länge der Sprünge ist abhängig vom eigenen Feuerschutz. se ie kurze und schnelle Sprünge zu machen. je näher am Feind. des Feuerschutzes und des Unterstützungsfeuers von Deckung zu Deckung weiter vor. unbemerkt an den Feind heranzuarbeiten.4. Wichtig ist. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4. Zwingt das Feuer dazu. ru sd Au Soll rasch Raum gewonnen werden.1 Allgemeines 4188. 4191. wenn Geschosse in ihrer Nähe einschlagen oder wenn Mündungsfeuer. Länge und D Richtung der Sprünge richten sich dabei meist nach dem Beispiel der GrpFhr. Mündungsknall und Geschossgeräusche auf Einschläge in der Nähe schließen lassen. • zu stürmen und in die feindliche Stellung einzubrechen. sind. 4189.2 Annäherung de Än 4190. Der Angriff hat den Zweck. desto kürzer und schneller. mit jedem Sprung den Feind zu überraschen und rasch aus der Deckung hervorzustürzen. wo immer möglich. sd ng ru 4. zum Überwinden von deckungsarmem Gelände. Bei der Annäherung kommt es darauf an. vom Feindfeuer und vom Gelände.4 Angriff 4. sind. Sobald die unmittelbare feindliche Waffenwirkung nachlässt. oft im Seite 247 Stand: November 2015 . Ist ein Umgehen nicht möglich. müssen sich die Soldaten oft einzeln vorarbeiten. Feindkräfte zu vernichten oder zu zerschlagen und Gelände zu nehmen. Sie nehmen unverzüglich Deckung. arbeiten sie sich unter Ausnutzung des Geländes. arbeiten sie sich an die Splittergrenze der Einschläge heran.4. • feindliche Gegenstöße abzuwehren und ! nst ie • sich durch die Tiefe zu kämpfen. Örtlich begrenztes Feuer schwerer Waffen des Feindes umgehen die Soldaten auf Befehl. Soldaten haben im Angriff den Auftrag. im Rahmen ihrer kleinen Kampfgemeinschaft • sich zügig zu nähern. Um dem r Feind keine Zeit zum Zielauffassen zu lassen und sein Feuer zu unterlaufen. gt lie r Um eigenes Feuer auszunutzen und offene oder mit Feuer bestrichene Räume zu überwinden. warten in Deckung eine Feuerpause ab und überwinden den beschossenen Raum so rasch wie möglich. lange Sprünge zu befehlen. quer ni verlaufenden Straßen und Wegen das Schützenrudel. ck vom Unterstützungsfeuer. Für die Annäherung td ch befehlen GrpFhr meist die Schützenreihe. wo erforderlich. macht te un die Gruppe geschlossene Sprünge. • die Stellung zu nehmen. sich zügig und kräftesparend Deckungen und em Feuerunterstützung ausnutzend.

der nicht unverzüglich zum te un Heranarbeiten an den Feind ausgenutzt wird (Bild 133). vergrößern aber die Abstände und Zwischenräume untereinander und zu den Nachbarn.Feuer und Bewegung Seite 248 Stand: November 2015 . ng ru Hierbei achten sie auf die Angriffsrichtung. arbeiten sich die Soldaten so nahe wie möglich an die Einschläge td ch heran. Je näher sie sich an die Stellungen des Feindes heranschieben. dass sie de Än unterstützende Flachfeuerwaffen nicht behindern.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht geschlossenen Sprung von frischem Trichter zu frischem Trichter. ck ru sd rAu se ie D Bild 133 . 4192. überwindet die Gruppe unter dem Feuerschutz der Nachbarn oder mit Unterstützung schwerer Waffen. rasch Raum nach vorn zu gewinnen. em Liegt eigenes Feuer auf dem Feind. aber nicht umgangen werden können. 4193. desto sicherer gelingt der ni Einbruch. Sperren und Geländeteile. wenn der Feind • sein Feuer unterbricht. Sie gehen immer vor. ! st • durch Waffenwirkung von der Erde und aus der Luft niedergehalten oder n ie sd • durch Nebel geblendet wird. Jedes Feuer benachbarter Gruppen und eigener Unterstützungswaffen nutzen die Soldaten unverzüglich dazu aus. den Anschluss an die Nachbarn und darauf. die von beobachtetem Feindfeuer beherrscht sind. Schießt der Feind nur vereinzelt mit Artillerie oder Mörser. unterbrechen die Soldaten die Vorwärtsbewegungen nicht. kein Feuerschutz. gt lie r Grundsatz: Keine Bewegung ohne Feuerschutz.

te un • wo die Gruppe einbricht (Einbruchstelle). melden sie dem Gruppenführer bzw. der Gruppenführerin und den anderen Soldaten und Soldatinnen. wenn erforderlich. td ch Sie überprüfen ihre Handwaffen. der die Einbruchstelle hält oder auf sie wirken kann.und Granatpistolenschützen gehen häufig auf Befehl so in Stellung. gt lie r GrpFhr befehlen mit Zuruf oder Zeichen. das Feuer ie sd feindwärts zu unterlaufen. zur Gruppenführerin. Ein Zeichen des ng ru Gruppenführers bzw. dass sie Feind. 4197. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4194. Feind. nach der Seite und machen sich fertig zum Sprung. ie D MG-. ck ru • wann und wohin die Feuerschutz gebenden Waffen wirken. Der Annäherung folgen Sturm und Einbruch in die Stellung des Feindes.4. In der letzten Deckung nahe dem Feind treffen die Soldaten kurze Vorbereitungen für den em Sturm. der die Erfüllung des Auftrags der Gruppe gefährdet. 44 In der Ausbildung ist die Waffe bei jeder Art von Munition immer gesichert und darf erst unmittelbar vor Schussabgabe entsichert werden. laden fertig und entsichern 44.3 Sturm und Einbruch 4195. Je kürzer die Sturmentfernung zur Einbruchstelle ist. Scharf. desto weniger Zeit bleibt dem Feind. um überraschend auftauchende gepanzerte Kampffahrzeuge abzuwehren. warten sie auf das Zeichen.oder Artilleriefeuer. 4. während des Sturms niederhalten können. ohne sich von schwächerem Feind ablenken oder binden zu lassen. wenn die Gruppe nicht geschlossen sd Au einbricht und r se • wer. sie ni bereiten den raschen Magazinwechsel vor und halten Kampfmittel und Spaten griffbereit. führen ein volles Magazin ein. „Klar zum Gefecht“. Ziele aufzufassen und den Angriff abzuwehren. Es gilt. prägen sich die Einbruchstelle ein. wenn es die Deckung zulässt. der Gruppenführerin dazu muss genügen. Sie sehen kurz über die Deckung. um geschlossen und überraschend stürmen zu können. Die Panzerfaustschützen überwachen den Sturm. auf welche Weise eine Gasse in einer Sperre schafft. notfalls durch einen Richtungsschuss. Die Soldaten schieben sich dicht an die letzte Deckung vor dem Feind heran. S Seite 249 Stand: November 2015 . Während des Vorarbeitens beobachten die Soldaten das Gefechtsfeld und halten Verbindung untereinander und zum Gruppenführer bzw. verschieben sich. Oft wird unmittelbar aus der Annäherung heraus gestürmt. de Än 4196. das Angriffsziel zu nehmen. ! nst Geraten die Soldaten in feindliches Mörser. ist es zweckmäßig.

Panzerfaust. 4200. Beim Sturm reißen GrpFhr durch ihr Beispiel die gesamte Gruppe mit. schnell Raum bis zur Stellung des Feindes (Bild 134). zwingen sie mit kurzen aneinandergereihten Feuerstößen den Feind in der Einbruchstelle in Deckung. sichern die Soldaten zunächst nach allen Seiten. Abwehr von Gegenstößen 4201. um die Gruppe bei der Abwehr von Gegenstößen und beim Kampf durch die Tiefe zu unterstützen. wird mit der Granatpistole oder mit Handgranaten aus der Deckung gezwungen und mit den Handwaffen niedergekämpft. Scharf-. der in oder hinter Deckungen Widerstand leistet. im Sturmschießen aus allen Handwaffen feuernd.4 Kampf in der Stellung des Feindes. legen ihre Kampfmittel bereit und nehmen untereinander sowie zu den Führern bzw.4. Dem Beispiel des Gruppenführers bzw. suchen eine Stellung und verbessern sie. Stürmen MG-Schützen mit. Die Soldaten und r se Soldatinnen stürzen sich in die Stellung des Feindes und brechen seinen Widerstand. 4. der Gruppenführerin folgend. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd Bild 134 – Sturm Au 4199. Ist der Feind an der Einbruchstelle niedergekämpft. Sie führen ein neues Magazin ein. ie D Feind. brechen die Soldaten und Soldatinnen aus der Deckung hervor und überwinden. Nach dem Einbruch schließen MG-.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4198.oder Granatpistolenschützen sofort auf. Führerinnen Verbindung Seite 250 Stand: November 2015 .

Sie erteilt Kampfaufträge zur Abwehr von Gegenstößen oder zum Kampf durch die Tiefe. der den Feind hinter Deckungen bekämpft. Dieser Widerstand ist durch Feuer und entschlossenes Nachstoßen zu brechen. jeweils eine Handgranate kurz hinter einen Grabenknick und eine weitere in den dahinterliegenden Graben zu werfen. Der Graben ist jeweils nach einer Seite aufzurollen. Die Soldaten müssen deshalb den Kampf sd ng allein mit ihren Handwaffen und Kampfmitteln führen. 45 Waffen. Dadurch wird der Feind in Deckung gezwungen und daran gehindert. un ck Ihm folgt ein Handgranatenwerfer. der versucht. 4204. em td 4206. eine zweite Schützin fasst mit Feuer den Feind. ! st 4205. 4202. die Stellung durchsuchen sowie Gefangene entwaffnen und zur übergeordneten Führung bringen. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 auf. aus dem Graben auszuweichen Au oder in die Flanke der kleinen Kampfgemeinschaft zu stoßen. Verteidigt der Feind aus einem Kampfgraben. Soldaten müssen auch nach dem Einbruch damit rechnen. ist genommene Stellung zu verteidigen. besonders aber hinter den Grabenknicken niederhält. die bisher nicht eingesetzt waren. Sie darf nicht verlorengehen. Lenkt der Feind sein Feuer auf die Einbruchstelle und führt Gegenstöße. Der Kampf in den Stellungen des Feindes ist Nahkampf. Panzerfaustschützen und einzelne Gewehrschützen übernehmen die Sicherung. sie für r se Nachschub an Munition und Kampfmitteln. vorn ein Gewehrschütze. bis auch Stellungen des Feindes in der Tiefe Än genommen sind und sein Widerstand auch dort gebrochen ist. Er lässt eine unmittelbare n ie Unterstützung durch schwere Waffen meist nicht mehr zu. Ein zweiter Schütze ru sd bzw. Die GrpFhr ordnen ihre Gruppen. auszuweichen und sich erneut festzusetzen. ie D Oft ist es zweckmäßig. der den Feind im r te Graben niederkämpft. ist dieser von Grabenknick zu Grabenknick ch ni aufzurollen (Bild 135). Weicht der Feind aus. dass Feind aus versteckten Stellungen weiterkämpft oder dass er überraschend in das Feuer von Schweigewaffen 45 gerät. Maschinengewehrschützen. damit er sich nicht erneut festsetzen kann. gt lie Dazu werden kleine Kampfgemeinschaften gebildet. Seite 251 Stand: November 2015 . lassen Verwundete versorgen. um das verlorene Gelände wieder zu nehmen. 4203. ru de Der Angriffsschwung darf nicht nachlassen. außerdem sorgt er bzw. kämpfen ihn die Soldaten mit Feuer nieder oder stoßen auf Befehl nach.

Dabei überwachen sie sich gegenseitig. Wenn es die Lage erfordert. Leistet dieser nicht Folge. mit Panzervernichtungstrupps anzugreifen und niederzukämpfen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! nst ie sd ng ru de Än em Bild 135 . sind feindliche gepanzerte Fahrzeuge. r te un Abgedeckte Gräben. Oft müssen kleine Kampfgemeinschaften die genommenen Stellungen nach verstecktem ni Feind absuchen und ihn aufspüren. Eingänge. die Gegenstöße führen oder in Kampfständen eingegraben sind. Luken und Scharten sprengt man mit Handgranaten oder mit Feuer ck ru der Granatpistole auf. Seite 252 Stand: November 2015 . Stets ist mit Minen und gt lie versteckten Ladungen zu rechnen.Aufrollen eines Grabens td ch 4207. ie D 4208. Handflammpatronen und Nebelmitteln dazu gezwungen. sd Au Feind in Unterständen fordert man zum Verlassen auf. wird er mit r se Handgranaten. oder er wird niedergekämpft.

erschwert das Zurechtfinden. Seite 253 Stand: November 2015 .5 Waldkampf 4. ie sd ng • erleichtert das Anlegen von Sperren und ru de • schützt in begrenztem Maße gegen die Unbilden der Witterung. Schutz gegen Sicht auf der Erde bietet mit Unterholz durchsetzter Wald. ohne selbst gesehen zu werden. In lichte Bestände kann der Feind mit Nachtseh-. ! nst • begünstigt gedeckte Bewegungen zu Fuß. te un • auf jedes Geräusch und jede Bewegung zu achten. • schränkt die Sicht ein. die Verbindung sowie den Zusammenhalt und verlangsamt dadurch die Bewegungen. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4.5. besonders Wärmebildgeräten hineinsehen und mit Flachfeuer wirken. 1/81 „Ausbildung der Kampftruppen für das Gefecht im bewaldeten und bebauten Gelände“. z. se ie D Schutz gegen Sicht aus der Luft findet man vor allem in dichten. 46 AnwTrAusb Kampftruppe Nr. td 4210. hochstämmigen Beständen mit eng schließenden Baumkronen. Deshalb muss man sich von Waldrändern fernhalten (Bild 136). B. Als Faustregel gilt. gt lie r • nach allen Seiten feuerbereit zu beobachten. rAu 4211. verstärkt aber die Waffenwirkung. Än em Bewaldetes Gelände begünstigt die zu Fuß kämpfenden Soldaten. Der Kampf in bewaldetem Gelände erfordert ch ni • vorsichtig und unauffällig von Deckung zu Deckung vorzugehen. Bewaldetes Gelände 46 • gewährt Deckungen gegen Sicht auf der Erde und aus der Luft und bietet Verstecke. dass meist genauso weit in einen Wald hinein beobachtet und gewirkt werden kann wie aus dem Wald heraus.1 Allgemeines 4209. • behindert das beobachtete Schießen vor allem mit Steilfeuerwaffen. Waldränder ziehen Beobachter und Feuer an. ohne selbst Geräusche zu verursachen und ck ru sd • stets die Verbindungen innerhalb der kleinen Kampfgemeinschaft und der Gruppe zu halten. • schränkt die Bewegungsmöglichkeiten gepanzerter Kampffahrzeuge ein. durch Querschläger und Baumkrepierer oder durch Flächenbrände.

aufgrund von Geräuschen. manchmal sind ni gt sie. • Häufigkeit und Größe von Lichtungen und anderen unbewaldeten Flächen. Je nach Lage und r se Auftrag werden besonders erkundet: ie D • Art und Ausdehnung des Waldes. Jeder Einsatz in bewaldetem Gelände ist durch Erkundung vorzubereiten. Die kleine td Kampfgemeinschaft muss in jeder Lage eng zusammenwirken. Waldkampf ist meist Nahkampf mit Handwaffen und Kampfmitteln. Breite und Befahrbarkeit von Schneisen. lediglich zu vermuten. • Dichte des Bestandes und Stärke der Bäume. Wegen und Straßen. Ziele sind oft nur kurze Zeit sichtbar. sd Au 4213.Waldränder meiden! em 4212.5.2 Verteidigung im Wald 4214. 4. ch dass schwere Waffen sie unterstützen können. Die Gruppe verteidigt im bewaldeten Gelände in der Regel aus ausgebauten Stellungen in der Tiefe des Waldes (Bild 137). Ständige Wachsamkeit und Feuerbereitschaft rundum sind daher ru entscheidend. lie r te Immer ist mit einem plötzlichen Auftreffen auf Feind zu rechnen. sie darf sich nicht darauf verlassen. Verlauf.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! st n ie sd ng ru de Än Bild 136 . Seite 254 Stand: November 2015 . meist auf nächste Entfernung und oft un ck aus unerwarteten Richtungen. • Beschaffenheit des Bodens sowie • Zahl.

z. Sie stoßen auch durch Schonungen und Jungholzbestände vor. dazu kann sich ihr Einsatz als Baumschütze in der Tiefe der Stellung anbieten. so einzusetzen. in un ck Holzstapeln. • Scharfschützen sind so einzusetzen. dass sie den Feuerkampf gegen gefährlichen Feind. • Für die Panzerfaust sind Stellungen mit flankierender Wirkung. Seite 255 Stand: November 2015 . Führerinnen oder Beobachter schwerer Waffen. unter Baumstümpfen. besonders vor die Sperren. Au • MG sind mit flankierender Wirkung vor die Stellung und auf Sperren.Stellung im Wald ch 4215. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td Bild 137 . B. dass sie vor Sperren und gegen Feind hinter Deckungen wirken können. festzulegen. Reisighaufen oder umgestürzten Bäumen. Sie sollen ihre Kampfentfernung ausnutzen. Der gefährlichste Gegner im Walde ist die feindliche Infanterie. r te • Die Gewehrschützen sind auch in versteckten Stellungen. dass sie den Feind mit ru sd Feuer überfallen können. • Granatpistolenschützen sind so einzusetzen. selbstständig führen können. auf r se ie Schneisen und Lichtungen einzusetzen. D Mit Panzern ist hauptsächlich auf Wegen zu rechnen. z. Führer bzw. B. ni gt lie Sie kann oft erst auf nächste Entfernung niedergekämpft werden. entlang von Wegen.

ist das Unterholz in Bodennähe unauffällig auszulichten oder ein Schusstunnel anzulegen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • Horchposten sind auch bei klarer Sicht vorzuschieben. die Tarnarbeit zu vernachlässigen. Stellungen und Sperren sind durch Alarmvorrichtungen. Führerinnen. sind durch Drahtsperren 47 zu sperren. die zu Führern bzw. trockenes Reisig. Seite 256 Stand: November 2015 . zu Nachbarn und zu Horchposten (Alarmposten) führen. sind Sicherungsminensperren und Baumsperren anzulegen. z. Sie sind zu Än tarnen.3 Angriff im Wald 4222. diese führt meist durch Zeichen.5. die eine feindliche Annäherung begünstigen und mit Feuer nicht beherrscht werden sd ng können. dieser bzw. 4. Muss Schussfeld geschaffen oder verbessert werden. 4218. Verbindungspfade in der Stellung. Auf Wegen und Schneisen. um sie der vorzeitigen Entdeckung zu entziehen. Sie sollen den ! Feind dorthin lenken. 4216. Im Wald können Feldbefestigungen gut durch Sperren verstärkt werden. 4217. un ck 4220. Stellungen dürfen dadurch nicht enttarnt werden. zur Gruppenführerin sind unerlässlich. Bezugsdokument 13.und Verbindungsgräben anzulegen. Der Tarnschutz des Waldes darf nicht dazu verleiten. Für den Kampf gegen eingebrochenen Feind gelten die Aussagen der Nr. 4167. Sperren sind zu überwachen. 47 Vgl. Die Soldaten halten Sichtabstand und überwachen ihr Vorgehen gegenseitig. Anlage 7. sind so anzulegen. em td 4219. dass sie auch bei eingeschränkter Sicht schnell und geräuschlos benutzt werden können. einzusetzen. st n ie Geländeteile.15. die von gepanzerten Kampffahrzeugen zum schnellen Vorstoß ch ni genutzt werden können. Für die Annäherung im Wald ist die Schützenreihe die zweckmäßige Form des Vorgehens. Zusammenhalt und Verbindung untereinander und zum Gruppenführer bzw. ru de Gegen feindliche Radfahrzeuge und Schützen sind S-Rollen47 besonders geeignet. ru sd bestehend aus treffsicheren Gewehrschützen. Gegen die Wirkung von Baumkrepierern und Querschlägern sind überdeckte Kampfstände sowie Kampf. Läuft der Feind auf die Stellung auf. rAu 4221. gt lie Auf die Sperren aufgefahrene oder eingebrochene feindliche gepanzerte Fahrzeuge sind mit r te Panzervernichtungstrupps anzugreifen und niederzukämpfen. Dazu sind Scharfschützen oder kleine Kampfgemeinschaften. versteckte Ladungen und se ie Behelfsmittel. dass ein unbemerktes Annähern an die Stellung D und ein Überwinden der Sperre erschwert wird. so zu schützen. B. wo er wirksam bekämpft werden kann. zwingt ihn die kleine Kampfgemeinschaft überfallartig mit kurzen Feuerstößen nieder.

! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te Bild 138 . da sie das Zurechtfinden erleichtern. auf diesen offenen Geländeteilen vorzugehen. Wo immer möglich. Schneisen und Lichtungen vorzugehen. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Zweckmäßig ist es. ist Feuerschutz vorzubereiten.Umgehen von Lichtungen Seite 257 Stand: November 2015 . Es ist falsch. Schneisen und Wege sind im geschlossenen Sprung zu überwinden (Bild 138). im Zuge von Wegen.Überqueren einer Schneise im geschlossenen Sprung un ck ru sd rAu se ie D Bild 139 . Lichtungen sind zu umgehen (Bild 139).

eröffnet sie sofort das Feuer. Schneisen und Wasserläufen ist anzuhalten. sondern auch durchlaufen lässt. sie sucht Unterholz. Auch bei klarer Sicht sind häufig Horchhalte einzulegen. Schützinnen führen die fertig geladene und entsicherte Waffe in Pirschhaltung 48. sd ng um sie im Rücken zu überfallen. 4224. lie r te Baumschützen werden im Schnellschuss niedergekämpft (Bild 140). stürmt die Gruppe. Richtung und Anschluss sind zu überprüfen und die eingesetzten Kräfte zu ordnen. An quer verlaufenden Wegen. oft kann es erforderlich sein. Oft muss bewaldetes Gelände durchkämmt werden. ob es feindfrei ist und um eingesickerten oder versprengten Feind aufzuspüren. Deshalb ist auch der Raum im Rücken der kleinen ru de Kampfgemeinschaft zu überwachen. überwältigt sie sie gt lautlos im Nahkampf. ! st Andere Schützen bzw. Än Alle Schützen bzw. em Die Rohrmündung folgt dem Blick. dass der Feind die eigenen Kräfte nicht nur auflaufen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4223. eine Schützin das Gelände bis Augenhöhe. um festzustellen. Innerhalb einer kleinen Kampfgemeinschaft beobachtet ein Schütze bzw. Holzstapel. Beim Durchkämmen ist abschnittsweise im Schützenrudel vorzugehen. Stößt sie plötzlich und unerwartet auf Feind.oder MG-Feuerstößen abzustreuen. Er bzw. Schützinnen suchen die Baumkronen nach Baumschützen ab. Reisighaufen und Baumstümpfe nach versteckten Stellungen ab und achtet auf Sperren. S Seite 258 Stand: November 2015 . r Au se ie D 48 In der Ausbildung ist die Waffe bei jeder Art von Munition immer gesichert und darf erst unmittelbar vor Schussabgabe entsichert werden. auf un ck nahe Entfernung Baumkronen mit Gewehr. Stets ist damit n ie zu rechnen. td ch ni Erkennt die Gruppe eine Sicherung des Feindes und bleibt selbst unerkannt. Die Gruppe geht geräuschlos unter gegenseitiger Überwachung von Deckung zu Deckung vor. ru sd Ist die Lage günstig und der Feind unterlegen.

r se ie Gelingt dies nicht. ist zunächst der Feind an der Sperre niederzukämpfen. Seite 259 Stand: November 2015 . Schützinnen unter gegenseitigem Feuerschutz vor (siehe Nr.Feuerkampf gegen Baumschützen ck 4225. Feindlicher Widerstand ist durch Stoß in Flanke und 49 S In der Ausbildung ist die Waffe bei jeder Art von Munition immer gesichert und darf erst unmittelbar vor Schussabgabe entsichert werden. unbemerkt Sperren zu überwinden und sich der Stellung des ru sd Feindes zu nähern.und Scharfschützen verbieten. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 140 . Danach stürmt die Gruppe unter dem Feuerschutz von MG. durch Lücken zwischen den Stellungen des Au Feindes einzusickern und ihn aus der Flanke oder im Rücken anzugreifen. 4224).und Scharfschützen und greift den Feind in der Tiefe an. um diese zu öffnen. 4226. muss sich die Gruppe auf Handgranatenwurfweite heranarbeiten und den Feind mit einem möglichst geschlossenen Handgranatenwurf 49 vor dem Sturm in Deckung zwingen. Gelingt es einer Gruppe. D Wenn Lage und Gelände den Einsatz von MG. ist jede Möglichkeit auszunutzen. Die Handgranaten sind so zu werfen. dass sie sich nicht im Unterholz verfangen oder zurückrollen. Beim Kampf durch die Tiefe arbeiten sich die Schützen bzw.

Führerinnen. Wenn die Verbindung abgerissen ist. ru sd Kellerräume lassen sich zu Unterständen verstärken und zu behelfsmäßigen ABC-Schutzräumen r Au ausbauen. Gebäude und Gebäudetrümmer eignen sich für Stellungen und Deckungen. dass eigene Kräfte sich irrtümlich gegenseitig bekämpfen. sd ng • bietet Deckung. vor allem das Kanalisationsnetz. Ziegel. z.6 Ortskampf 4. un ck 4228. ab von • der Bauart. Beton. Stellungen. z.und Flachfeuerwaffen schützen nur starke Mauern und Decken aus Beton oder aus Naturstein. de Än em • schränkt aber Sicht und Schussfeld für Flachfeuerwaffen und die Wirkung des Steilfeuers ein. ru • erleichtert Überraschung und Täuschung. In unübersichtlichem Gelände ist es deshalb zweckmäßig. 3006 und 3009). Gegen das Feuer schwerer Steil. a. feindliche gepanzerte Kampffahrzeuge sind möglichst mit Panzervernichtungstrupps niederzukämpfen. Auch gegen Geschosse aus Handwaffen und gegen Splitter von Sprenggeschossen und Sprengbomben sind Mauern und Decken in der Regel zu verstärken (siehe Nrn.1 Allgemeines ! st n Bebautes Gelände 50 ie 4227. Seite 260 Stand: November 2015 . Richtung und Verbindung zu halten und somit auszuschließen. zu ordnen und vor dem erneuten Antreten Verbindung zu den Nachbarn aufzunehmen. ni gt • erschwert die Aufklärung und lie r te • zieht das Feuer schwerer Waffen sowie Luftangriffe auf sich. Fachwerk. ihre Kräfte mit kurzgesteckten Zielen straff zu führen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Rücken im Nahkampf zu brechen. B. 4. 1/81 „Ausbildung der Kampftruppen für das Gefecht im bewaldeten und bebauten Gelände. B. die angreifenden Teile öfter kurz anzuhalten. Mauerwerk. Holz. Der Deckungswert eines Gebäudes hängt u. td ch • behindert die Bewegungen gepanzerter Kampffahrzeuge.6. se ie D Unterirdische Anlagen. Sperrmöglichkeiten und Verstecke. 50 AnwFhrTrAusb Kampftruppe Nr. können darüber hinaus Verbindungen (Wege und Fernsprechverbindungen) erleichtern. Beim Kampf durch die Tiefe ist es Aufgabe aller Führer bzw. Stahlbeton und • dem Baustoff. ist rundum zu sichern.

auch vor Nachbarn sowie tote Winkel und Räume. 4229. Alle r te Soldaten müssen sich aber auch im Verlauf des Kampfes in Absprache mit seinen Nachbarn un ck selbstständig eine Wechselstellung suchen können. Ä.2. in einem einzelnen Häuserblock ch ni oder in einem Teil einer größeren Anlage. • Verlauf. die sich bei enger Bebauung oft zu Flächenbränden ausweiten. ! nst ie sd 4. Seite 261 Stand: November 2015 . Brände. Die Stellung soll so beschaffen sein. in einer Gebäudegruppe. • die Wirkungs. wie sie aus ihrer Stellung am wirkungsvollsten ihren Auftrag ausführen können.6. r se Sie prüfen ie D • die Annäherungsmöglichkeiten des Feindes. • den Tarnschutz und • den Deckungswert gegen Geschosse aus Handwaffen und gegen Splitter. Türen und Fenster.und Beobachtungsbereiche. 4231. Die kleine Kampfgemeinschaft verteidigt im Rahmen der Gruppe in bebautem Gelände meist td aus Stellungen in der Tiefe einer Ortschaft. können zumindest die Führung des Kampfes erschweren. Dichte und Befahrbarkeit des Straßennetzes und • unterirdische Anlagen. dass die kleine Kampfgemeinschaft den Feind mit Feuer überraschen kann. sie können aber eigene Bewegungen innerhalb einer Ortschaft stark behindern. • die Möglichkeiten für den Einsatz von Handgranaten und anderen Kampfmitteln.1 Stellungen in Gebäuden de Än em 4230. Au Sie erkunden. • Bauart der Gebäude im Hinblick auf die Schutzwirkung. Je nach Lage und Auftrag sind besonders zu erkunden • Bebauungsart und Ausdehnung. wenn man aus ihnen • den eindringenden Feind vom ersten Augenblick an beobachten kann. gt lie In der Regel befehlen die GrpFhr der kleinen Kampfgemeinschaft Stellung und Wechselstellung.2 Verteidigung in einem Gebäude ng ru 4. Stellungen für den Kampf im Innern eines Gebäudes sind günstig. in den Stockwerken ein. Nischen u.6. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Trümmer sind wirkungsvolle Sperren. ru sd Dazu prägen sie sich die Lage der Räume. Vor jedem Einsatz in bebautem Gelände muss sorgfältig erkundet werden.

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • Türen. Durchbrüche und Fenster. dass sie den Feind frontal und in der Flanke fassen. Sie ergänzen sich mit ihrem Feuer gegenseitig so. Mit Handgranatenwerfern wirken sie zusammen. Hallen. Dielen und Treppenhäuser. dass sich Soldaten einer kleinen Kampfgemeinschaft gegenseitig unterstützen und alle Räume in ihrem Bereich möglichst lückenlos beobachten können. Seite 262 Stand: November 2015 . ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 141 .Schießscharte mit Schussfeld entlang des Flurs ck ru 4232. mit seinem Feuer beherrscht (Bild 141) und • in Treppenhäusern von oben nach unten kämpfen kann. aus denen sie die unmittelbare Umgebung gegen stürmenden Feind beherrschen. Sie verteidigen das Gebäude dann hauptsächlich aus Stellungen im Erdgeschoss und in Kellern. Die Stellungen sind so festzulegen. Eine Stellung zur Verteidigung eines Gebäudes nach außen ist wie folgt festzulegen sd Au (Bild 142): r se • Die Gewehrschützen kämpfen zunächst aus höher gelegenen Stockwerken. durch die der Feind vorgehen muss. die dem Feind das Eindringen ermöglichen sowie Flure. um die ie D Kampfentfernung ihrer Waffen gegen sich annähernden Feind auszunutzen.

B. • Scharfschützen kämpfen vorrangig Scharfschützen und Führer eines Feindes nieder. die die ck ru sd feindliche Infanterie begleiten. • Maschinengewehrschützen wirken entlang von Straßen. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un Bild 142 . Kellerräume und Zimmer im Erdgeschoss eignen sich dafür besonders. auf Plätze und andere deckungsarme Stellen in Schussschneisen hinein. Es ist oft zweckmäßig den Panzerfaustschützen mit Kampfmitteln (z. Sie führen den Feuerkampf meist aus den oberen Stockwerken und aus mehreren Wechselstellungen. • Granatpistolenschützen bekämpfen vor allem Feind in oder hinter Deckungen.Stellungen zur Verteidigung eines Gebäudes • Panzerfaustschützen vernichten aus ihrer Stellung gepanzerte Kampffahrzeuge. Maschinengewehre sind möglichst flankierend einzusetzen. dass Feind im Schutz von Gebäuden und Ruinen vordringt. r se Ist eine Rückstrahlzone erforderlich. Handflammpatrone) auszustatten. sind Stellungen nur außerhalb von Gebäuden oder in großen ie S D Hallen zu finden. Sie bekämpfen Ziele vor allem im Nahbereich. Sie schießen in Gebäudeöffnungen hinein und verhindern. in den andere Au Panzerabwehrwaffen nicht wirken können. Seite 263 Stand: November 2015 .

zur Versorgung. • Der Einsatz von Panzervernichtungstrupps ist vorzubereiten. B. • Zeitpunkt der Feuereröffnung und • Zusammenwirken mit benachbarten kleinen Kampfgemeinschaften. lie r oder die Verwendung von Behelfsmitteln wie Zugdraht. wenn es dem Feind gelungen ist. sind dazu vorher Mauern zu durchbrechen. • schmale Türspalte. Zurufe und Zeichen. r se ie Verbindungsgräben zu Nachbarn. in das Gebäude einzudringen. durch Klopfen. • Astlöcher und Schlitze in Fensterläden und Seite 264 Stand: November 2015 . z. n ie sd Aus einer Wechselstellung kann ng • der Feind von neuem überrascht und ru de Än • sich selbst der Wirkung gezielten feindlichen Feuers entzogen werden. 4233. die den besten Überblick und das weiteste Schussfeld in den Beobachtungs.und Wirkungsbereich der Gruppe bietet. zur Ablösung und für Gegenstöße sind D abzudecken und zu tarnen. ni gt 4234. 4235. em Auf Befehl bereitet eine kleine Kampfgemeinschaft auch außerhalb von Gebäuden td ch Wechselstellungen vor. • leicht angehobene Dachziegel (Bild 143). dürfen sie vom Feind dort nicht erkannt werden können. Diese dürfen nicht im Trümmerbereich des Gebäudes liegen. meist müssen sie dafür hergerichtet Au werden. Wenn ! st nötig. ck ru sd Auch Schächte aller Art sind zur Verbindung auszunutzen. aus einem Gebäude nur zu beobachten. Wechselstellungen müssen schnell und unbeobachtet bezogen werden können. Dieser muss enthalten: • Beobachtungs. te un Wand und Deckendurchbrüche sollen der feindlichen Sicht entzogen sein. Zum Beobachten eignen sich • unauffällige kleine Öffnungen (Sehschlitze). • Hauptschussrichtung. Die Verbindung ist in Gebäuden oft erschwert. Mindestens ein Weg soll dann noch benutzbar sein.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht • Der Alarmposten ist in der Stellung einzusetzen. Jeder kleinen Kampfgemeinschaft ist ein Kampfauftrag zu erteilen. sind zu nutzen. Haben Soldaten den Auftrag.und Wirkungsbereich.

! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt Bild 143 . Auffällige Veränderungen am un Gebäude verraten Beobachter. 4. wenn der Feind das Haus bereits beobachten kann.6. ck ru Sie unterlassen es daher. ist der Umfang des Ausbaus abhängig von • dem Deckungswert der Mauern und Decken. Soll ein Gebäude verteidigt werden. Seite 265 Stand: November 2015 . Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 • Lüftungsöffnungen. • der Zeit. • den Kräften und • dem Material. r se ie • Dachziegel unbeschädigter Dächer zu entfernen oder zu verschieben und D • Löcher in die Außenwände zu schlagen. sd Au • Fensterläden oder Fenster zu öffnen.2 Ausbau eines Gebäudes 4236.2.Stellung eines Beobachters in einem Dachstuhl lie r te Ein Spiegel kann die Beobachtung aus der Deckung erleichtern.

das sie im Ort finden und em • dem Werkzeug aus der Bordausstattung der Kraftfahrzeuge. Aus der eigenen Ausstattung verwendet man: un ck • Sandsäcke. Den Notausstieg führt sie in den Nachbarkeller oder ins Freie. • Verbindungsgräben zu anderen Gebäuden bauen. Treppen und tote Räume. Badewannen. 4240.und Aufbrechhammer. ie D Weiteres Material findet man oft in der näheren Umgebung des Gebäudes. ihrer Einheit (er enthält Handwerkzeug und n ie sd Verbrauchsmaterial zum Bau von Feldbefestigungen und Sperren). Fenster. besonders die Türen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4237. • Sperren außerhalb des Gebäudes anlegen. Damit Brände nicht durch die Decke in untere Stockwerke übergreifen. ru sd • Nägel. td ch Wenn nötig. feuergefährdete Einrichtungsgegenstände zu entfernen und Löschmittel bereitzuhalten. Draht und Klammern sowie rAu se • S-Rollen und Bandstacheldraht. Seite 266 Stand: November 2015 . GrpFhr lassen. Hofmauern usw. rlie te 4239. Beim Ausbau arbeiten die Soldaten mit ! st • dem allgemeinen Werkzeugsatz. ng • dem Bohr. Als Anhalt gilt: • Kampfstände ausbauen und Schussfeld freimachen. falls erforderlich. • Decken. • Die unteren Stockwerke sperren. Erde auf den Deckenboden zu schütten.und Mauerdurchbrüche schaffen. er soll nicht im Trümmerbereich des Gebäudes liegen. Als Vorkehrung gegen Brandgefahren kann es notwendig sein. die Haupthähne für Wasser und Gasleitungen schließen und den Stromhauptschalter abschalten. Waschbecken und Eimer sind mit Wasser zu füllen. In der Regel baut eine Gruppe einen Kellerraum an der feindabgewandten Seite als Unterstand und behelfsmäßigen ABC-Schutzraum aus und stützt ihn mit Balken oder Eisenträgern ab. 4241. Pionier. 4238. werden auf Befehl mit Sprengmitteln besonders feste Mauern und Decken durchbrochen ni gt oder Anbauten. Schuppen. ist es zweckmäßig. ru de Än • dem Werkzeug. um Schussfeld zu schaffen. • Einen Kellerraum zum Unterstand herrichten. Die Reihenfolge und die Art des Ausbaus eines Gebäudes werden befohlen. niedergelegt.

Fehlen Kräfte und Zeit. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 4242. Dazu eignen sich vor allem schwere Möbelstücke oder Sandsäcke. der eigene Handgranatenwurf soll dabei möglich bleiben (Bild 145). Als Stellung erkannte Gebäudeöffnungen ziehen jedoch das Feuer des Feindes auf sich. sind die Öffnungen mit Maschendraht oder Brettern wenigstens gegen das Hereinwerfen von Handgranaten zu sichern. Seite 267 Stand: November 2015 . Gebäudeöffnungen. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se Bild 144 . die in gleicher Weise auszubauen sind. aus denen man den Feuerkampf führen soll. Stets müssen die Soldaten daher über Wechselstellungen verfügen.Stellung in der Tiefe eines Raumes ie D Nicht benötigte Öffnungen im Erdgeschoss und im ersten Stock werden verbarrikadiert. richtet man dafür her (Bild 144).

Seite 268 Stand: November 2015 . In der eigenen Stellung innerhalb des Raumes muss einen Schutz gegen Splitter. ru sd Oft muss man Fenster an der Rückfront des Gebäudes verdunkeln. Querschläger und herabfallendes Mauerwerk gebaut werden (Bild 146).A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt Bild 145 . indem er Möbelstücke zusätzlich darin verkeilt r te un oder sie unbenutzbar macht. Die Verbindung von Stockwerk zu Stockwerk ist dann über Leitern ck aufrechtzuerhalten. se ie D 4243.Mit Maschendraht gesichertes Fenster mit Öffnung für eigenen Handgranatenwurf lie Treppen sperrt man mit S-Rollen oder Stacheldraht. damit sich die Soldaten in der rAu Tiefe des Raumes bewegen können und nicht als Silhouette zu erkennen sind.

Querschläger und Trümmer Än Kämpft man aus einem Obergeschoss. Dagegen schützt man sich. 4245. weil sonst hochwirbelnder Staub die Stellung verrät. em damit eindringender Feind ihn nicht durch die Decke mit Feuer erreicht. mit Reklameschildern tarnen. Liegen Stellungen hinter Kellerfenstern und Schießscharten in Höhe des Erdbodens. sie muss sich von außen nach innen erweitern. damit die Handgranaten nicht stecken bleiben. Sie ist nach der Vorderseite abzuschrägen. die Stellung auch nach unten zu verstärken. Zweckmäßig ist es. Es ist darauf zu achten. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Bild 146 . Reicht die Zeit. ist es ratsam. gt lie Stellungen im Dachgeschoss sollen zusätzlich nach den Seiten und nach oben gegen Waffenwirkung r te geschützt sein. ist das Anlegen von Schießscharten zu befehlen. Seite 269 Stand: November 2015 . diese Löcher mit einem Rohr auszukleiden.Schutz gegen Splitter. sind Löcher in Wände zu brechen. Um Handgranaten in tote Winkel nahe am Gebäude einsetzen zu können. Dafür eignen sich Sandsäcke. die vom Gebäudeinneren schräg abwärts nach draußen führen. Man bricht beiderseits ru sd einer Gebäudeecke eine etwa 50 x 30 cm große Öffnung aus dem Mauerwerk. damit keine Verdämmung entstehen kann (Bild 148). damit ein Schussfeld Au in verschiedene Richtungen entsteht (Bild 147). besteht die Gefahr. Die Tragfähigkeit der Decke ist zu berücksichtigen. td mit Sand gefüllte Kisten oder Möbelstücke. Schießscharten lassen sich von außen mit Sackleinen oder z. in dem davor eine Grube ausgehoben wird. dass die Schießscharte nicht r se größer als unbedingt nötig ist. dass Handgranaten hereinrollen. B. Mit ch ni Textilien oder mit Büchern gefüllte Schränke schützen auch gegen Splitter (Bild 143 und 144). un ck 4244. Diese Öffnungen sind ie D von innen anzufeuchten.

wenn die Räume nicht unterkellert sind. nach Aufbrechen des Fußbodens. Bricht das Feuer ab oder wird es verlegt. Jede kleine Kampfgemeinschaft muss dann in ihrer Stellung „KIar zum Gefecht“ (siehe Anlage 7. Besonders bei großen Gebäuden ist es oft nötig oder zweckmäßig. Die Mehrzahl der Soldaten nimmt auf Befehl im Unterstand oder in einem anderen geeigneten Raum Deckung. ganze Gebäudeteile. Der Feind arbeitet sich fast immer unter dem Schutz seines Vorbereitungsfeuers so nahe wie möglich an verteidigte Gebäude heran.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! st n ie sd ng ru Bild 147 – Schießscharte Bild 148 . Je nach Lage und umliegendem Gelände teilen GrpFhr zusätzliche Beobachter ie D ein und lässt die Stellungen besetzen. Im td Erdgeschoss lassen sich. ch Kampfstände in die Erde graben. Dies setzt eine rechtzeitige Alarmierung durch den Alarmposten voraus.6. un ck ru 4. 4249. aus denen feindliche Gefechtsaufklärung oder Stoßtrupps gegen Sperren abgewehrt werden können. dass der eingedrungene Feind die Stellung nicht sofort erkennen kann. Dabei unterstützen oft schwere Flachfeuerwaffen die feindliche Infanterie. das Schussfeld eingeschränkt ist und Trümmer die Bewegungen Seite 270 Stand: November 2015 .2. de Für den Kampf im Inneren eines Gebäudes baut der Soldat seine Stellung und die Än em Wechselstellung so. 4250. Bei Luftangriffen und während des feindlichen Vorbereitungsfeuers beobachtet der r se Alarmposten weiter. r te einzelne Stockwerke oder Räume nicht zu besetzen.3 Verteidigung eines Gebäudes sd Au 4248. ist damit zu rechnen.3) sein.Grube zum Auffangen von Handgranaten 4246. ni gt lie 4247. dass der Feind einbrechen will. Auch wenn nach besonders schwerem Vorbereitungsfeuer einzelne Stellungen im Gebäude verschüttet sind. Diese Teile werden dann verbarrikadiert.

6. im Rücken oder von oben mit Feuer. ist er unverzüglich im ni gt Nahkampf zu werfen. Hinterhöfe. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 behindern. ck ru 4254. ie D 4. Eine Straße benutzt sie nur dann. lie r te Immer müssen die besseren Ortskenntnisse genutzt werden. der entlang der Straße vorstößt und der gepanzerte Kampffahrzeuge begleitet. Sobald es die Lage erlaubt. In diesem Fall geht der Zug gruppenweise auf beiden Straßenseiten dicht an den Hauswänden vor. Beobachtung und Waffenwirkung ! st n ie behinderter gepanzerter Feind kann im Ortskampf oft mit Kampfmitteln niedergekämpft werden. Dabei ist die gegenüberliegende Straßenseite zu beobachten (Bild 149). wenn • die anliegenden Gebäude nicht feindbesetzt sind oder • keine bessere Möglichkeit vorhanden ist und solange sie keine Feindberührung hat. verbessert die Deckung und macht die Verbindung frei. wenn die Einschließung droht oder wenn sie abgeschnitten sind.3 Angriff gegen ein Gebäude 4. Wenn es die Lage erlaubt. Räumen dürfen r se sie das Gebäude nur auf Befehl. In den oberen Stockwerken nutzt sie das Schussfeld aus und wirkt oft bis an die Grenze der Kampfentfernung ihrer Waffen. Seite 271 Stand: November 2015 . sobald der Feind im Wirkungsbereich ihrer Waffen ist.6. td ch 4253. Gelingt es dem Feind dennoch. Gemeinsam mit den Nachbarn überfällt un man den vordringenden Feind aus der Flanke. Mauerdurchbrüche und Nebenwege vor. richtet sie ihre Stellung wieder her. Den Feuerkampf nimmt die kleine Kampfgemeinschaft entsprechend dem Kampfauftrag meist selbstständig auf. in seiner Beweglichkeit. Feind in toten Winkeln kämpft sie mit Handgranaten und Handflammpatronen nieder.1 Vorgehen in bebautem Gelände 4255.3. das ru de gilt auch für die vom Feind abgewandte Seiten des Gebäudes. muss die kleine Kampfgemeinschaft ihren Auftrag erfüllen. in das Gebäude einzubrechen. Die kleinen Kampfgemeinschaften müssen das Gebäude auch dann weiter sd Au verteidigen. sd ng 4252. 4251. Auf Sperren aufgefahrener. in das Gebäude einzudringen. dass Än der Feind ungesehen in Flanke und Rücken einbrechen oder die Verbindung zum Nachbargebäude em abschneiden kann. sind einzelne gepanzerte Kampffahrzeuge mit Panzervernichtungstrupps anzugreifen. In den unteren Stockwerken wirkt sie häufig nur auf kurze Kampfentfernung gegen Feind. Die Gruppe geht im Rahmen des Zuges meist in Schützenreihe abseits der Straße durch Gärten. Die kleinen Kampfgemeinschaften verwehren dem Feind. Damit verhindern die Soldaten.

• Dachluken und • Flachdächer (Bild 150). • vorspringende Gebäudeteile. • Balkone. beobachten sie besonders sorgfältig • Veränderungen an Gebäuden. Hausecken. ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se Bild 149 . • Mauern und Hecken in Vorgärten. Eingänge. um frühzeitig Stellungen des Feindes zu erkennen. Um nicht in einen Hinterhalt zu geraten. • die Dachfirste. Einfahrten und Schießscharten.Vorgehen in einer Straße ie D Bild 150 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Soldaten achten auf Fenster.Gefahrenstellen beim Vorgehen in Straßen Seite 272 Stand: November 2015 .

Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Oft beauftragen die GrpFhr Scharfschützen. Toreinfahrten. ! st n ie Die vordersten Gewehrschützen suchen versteckte Stellungen und achten auf Sperren. gt lie Bei Verdacht auf Feind oder vor dem Überwinden von Straßen und offenen Flächen gehen Schützen r te un bzw. der bzw. rAu se 4. Das Vorgehen ist jeweils von der gegenüberliegenden Seite zu überwachen. solange das Gelände (z. Schützinnen überwachen sie. Sprengtrupp. oder Feind in Gebäuden niederhalten und Breschen für das Eindringen der Sturmgruppe schießen und Sperren öffnen. sichert sich ähnlich. ru de Oft kann es zweckmäßig sein. Trägertrupp oder Sanitätstrupp. Diese Kräfte folgen auf Zeichen von Stellung zu Stellung. ck ru 4258. Während der Annäherung (siehe Nrn. Seite 273 Stand: November 2015 .und Panzerfaustschützen oder eine kleine Kampfgemeinschaft damit.3. Der Stoßtrupp besteht aus der Sturmgruppe und der Deckungsgruppe. Vorbauten. Alle Soldaten gehen mit ihrer Waffe in Pirschhaltung vor. Innerhalb dieser Gruppen können Soldaten eingesetzt sein im Sturmtrupp. Plätze) sie nicht zu sprungweisem Vorarbeiten oder zu einer anderen Bewegungsart zwingt. B. Ein Stoßtrupp kann auch aus mehreren Sturmgruppen und Deckungsgruppen bestehen. Blendtrupp. Einfahrten. Deckungen. die abseits der Straße in Schützenreihe vorgeht. Gegen Gebäude oder Gebäudegruppen ist die Stoßtruppgliederung anzugreifen. MG. Schützinnen zur Überwachung in Stellung. Maschinengewehrtrupp. Auf jeder Straßenseite beobachtet eine kleine Kampfgemeinschaft nach vorn. die jeweils sd ng folgenden Schützen bzw. em td Auf jeder Straßenseite beobachtet die kleine Kampfgemeinschaft nach rückwärts. bevor sie weiter vorgehen. An Gebäudeecken halten sie kurz an und beobachten.2 Annäherung. ch ni Eine Gruppe.6. 4256. Einbruch ie D 4259. 4190 bis 4194) müssen schwere Waffen Feind. Än die nach oben und zur Seite beobachtet. wie Türnischen. dazu sind laufend Verbindung und Absprachen erforderlich. 4257. Querstraßen. der aus der Tiefe oder flankierend vor das Angriffsziel wirkt. Unterstützende gepanzerte Kampffahrzeuge überwachen das Vorgehen der kleinen sd Kampfgemeinschaft aus der Tiefe. Mauern und Hecken nutzen sie aus. das Vorgehen zu überwachen. einen dritten Schützen bzw. eine dritte Schützin einzuteilen. Sie folgen abschnittsweise. Panzerfausttrupp. 4260.

Heranarbeiten an ein Gebäude Seite 274 Stand: November 2015 .A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 151 .

Die Sturmgruppe schiebt sich in die letzte Deckung vor dem Gebäude (Bild 151). Die Deckungsgruppe gewinnt die Stellungen. In der Sturmgruppe kämpfen meist jeweils 3 Soldaten/Soldatinnen als kleine Kampfgemeinschaft. 4261. während die schweren Flachfeuerwaffen weiter entfernte oder gut gedeckte Stellungen des Feindes ausschalten. aus denen sie den Einbruch unterstützen soll.Überwinden einer Querstraße unter Einsatz von Nebel 4262. Unter Feuerschutz gewinnt die Sturmgruppe in raschem Lauf – gewöhnlich ohne selbst zu schießen – den Fußpunkt des Gebäudes (Bild 153). dem Sturmtrupp. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 Das Feuer der schweren Waffen ist zum Vorarbeiten auszunutzen. spätestens hier wird der Befehl an die Sturmgruppe für eine Gebäudeöffnung als Einbruchstelle und die Art und Reihenfolge des Eindringens. wenn der Nebel die ganze Breite der Straße oder des Platzes ausfüllt (Bild 152). der sich in den unteren Stockwerken des anzugreifenden Gebäudes und der angrenzenden Gebäudeteile aufhält. Die Deckungsgruppe kämpft vor allem Feind nieder. Auf Kommando oder Zeichen feuern die Deckungsgruppe und alle unterstützenden Flachfeuerwaffen auf die zugewiesenen Ziele. Zum Überwinden von Querstraßen und freien Plätzen setzt man auf Befehl Nebelkörper und Handflammpatronen ein. Verschießen gepanzerte Kampffahrzeuge Nebelmunition. beginnen die Bewegungen der Soldaten. ! st n ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 152 . gemeinsam. Seite 275 Stand: November 2015 .

Türen und Mauerdurchbrüchen zu und sichert den Einbruch durch Feuer oder Handgranatenwurf in angrenzende Räume oder Zugänge ab. Seite 276 Stand: November 2015 . Ein Soldat bzw. der ihm bzw. Der zuerst r se eingedrungene Soldat bzw.Sturm auf ein Gebäude r te un 4263. die erste Soldatin mit einem Feuerstoß. Die anderen Soldaten sichern und springen nach der Detonation Au nacheinander hinein.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Sie überwachen sich gegenseitig und halten einander Rücken und Flanke frei. der erste Soldat bzw. ihr ie D folgenden sofort die Lage von Fenstern. Am Gebäude hält sich die Sturmgruppe dicht an der Außenmauer. Der Rest der Soldaten bzw. ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie Bild 153 . eine ck Soldatin des zuerst einbrechenden Sturmtrupps wirft eine Handgranate in die befohlene ru sd Gebäudeöffnung (Bild 154). die zuerst eingedrungene Soldatin ruft den bzw. Soldatinnen folgt in der befohlenen Reihenfolge durch den gleichen Zugang.

Werfen des Seils mit Mauerhaken Seite 277 Stand: November 2015 . Oft ist es günstiger. 3205) oder ein Seil mit Mauerhaken (Bild155) benutzen. an der Rückseite durch Breschen oder über em td eingestürzte Gebäudeteile ins obere Stockwerk zu gelangen. ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 155 . vermint oder mit Än versteckten Ladungen gesichert hat. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! st n ie sd ng ru Bild 154 . Dazu kann der Sturmtrupp auch die ch Steckstrickleiter (siehe Nr. weil der Feind sie meist im Inneren verbarrikadiert.Eindringen in ein Gebäude de Haupteingänge sind zu meiden.

den Kampf im Inneren eines Gebäudes zu vermeiden. 4201 bis 4208). sd ng Treppenhäuser und Korridore wird der Feind meist mit Feuer beherrschen. Verschlossene Türen sprengt der Sturmtrupp mit Handgranaten oder Sprengmitteln auf em td oder zerschießt das Schloss schräg von der Seite (Bild 156). de Än 4268. Fenster. 4265. das Gebäude zu verlassen. Darüber hinaus sind die folgenden Besonderheiten zu beachten. Stets ist damit zu rechnen. wirft man auf Befehl eine Handgranate hinein und springt unmittelbar nach der Detonation feuernd in den Raum.3. von oben nach unten zu kämpfen. ! st 4267. dass sich der Feind auf den Kampf im Innern eines Gebäudes n ie vorbereitet hat und ihn aus einer Vielzahl versteckter Stellungen und aus Hinterhalten führt. Dadurch zwingt sie den Feind.und Fensteröffnungen). Ist befohlen. dass man nicht gegenüber oder unter einer Öffnung steht (Tür.6. Versteckte Ladungen ru können dort eingebaut sein. über die Dächer oder durch hoch gelegene Mauerdurchbrüche vorzudringen und ins Dachgeschoss oder in ein oberes Geschoss einzudringen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4264. Bevor in einen Raum eingedrungen wird. durch die der Feind Seite 278 Stand: November 2015 .3 Kampf im Innern eines Gebäudes 4266. Dort tritt man sofort so zur Seite. Maueröffnungen. Besonders bei aneinandergebauten Häusern oder bei Reihenhäusern ist es zweckmäßig. Für den Kampf im Innern eines Gebäudes gelten die gleichen Grundsätze wie für den Kampf durch die Stellungen des Feindes (siehe Nrn. ch ni gt lie r te un ck ru sd r Au se ie D Bild 156 .Öffnen einer verschlossenen Tür durch Feuerstoß 4269. Es ist oft von Vorteil.und Brandmittel in Türen. wirft die Sturmgruppe Nebel. 4.

Verhalten bei offenen Türen und Fensteröffnungen Seite 279 Stand: November 2015 . ! n st ie sd ng ru de Än em td ch ni gt Bild 157 . 158). Beim Absuchen des Raumes ist auf Verstecke zu achten. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 in den Raum schießen kann (Bilder 157. Man meldet die Lage der Öffnungen und erleichtert so die Orientierung der nachfolgenden Soldaten.Eindringen in eine Raum lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 158 .

! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te un ck ru sd rAu se ie D Bild 159 . 4272. besonders an Treppenaufgängen. damit der Feind nicht ausweichen kann (Bild 160). Kellerausgänge und Kellerfenster sind von außen zu überwachen. Türen. die ins Freie oder in Nachbargebäude führen. Fahrstühlen. Barrikaden aus Möbeln u. Aber auch an zurückgelassenen Waffen. Führerinnen der Sturmgruppen nach dem Eindringen in ein Gebäude sofort abriegeln.Feuer durch einen Deckendurchbruch Daher ist sorgfältig nach Zugdrähten oder Sicherungen gegen Aufnahme zu suchen. Ihre besondere Aufmerksamkeit richten sie auf Mauerdurchbrüche. Wenn nötig. Ausrüstungsstücken und Lebensmitteln sowie an Möbeln (Schranktüren. Feind in Kellern bekämpfen die Soldaten meist mit Handgranaten. 4271. Ä. Auf versteckte Ladungen muss man immer achten. Schubladen) und Gebrauchsgegenständen jeder Art können sie angebracht sein. Mauerdurchbrüchen. Fahrzeugen.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht 4270. Treppen und Deckendurchbrüchen nähern sich die Soldaten mit besonderer Vorsicht. Fenstern. nehmen sie sie aus seitlichem Abstand unter Feuer (Bild 159). Seite 280 Stand: November 2015 . Kellerzugänge lassen die Führer bzw.

z. Schächte oder sonstige Öffnungen in der Decke nach oben vordringen. Zuerst beseitigt er unter Feuerschutz versteckte Ladungen und Sperren und arbeitet sich dann von Treppenabsatz zu Treppenabsatz ins nächste Stockwerk vor. Im oberen Stockwerk sichern die Soldaten zunächst und riegeln die Zugänge ab. von außen. riegelt ein Sturmtrupp die Treppenaufgänge ab. Kurz vor Erreichen des Stockwerks wird eine Handgranate in den oberen Flur geworfen. Danach kämpfen sie Raum für Raum frei. ist er im Vorteil. Der Einzelschütze im Gefecht A2-226/0-0-4710 ! nst ie sd ng ru de Än em td ch ni gt lie r te Bild 160 . ie D Solange der Feind ein oberes Stockwerk hält. müssen die Soldaten über Leitern durch Deckeneinbrüche. in das nächste Stockwerk vorzustoßen. B. Ein Treppenhaus oder eine gewundene Treppe wird immer durch einen Sturmtrupp gestürmt. über Regenwasserablaufrohre. ck ru Stets müssen die Soldaten damit rechnen. Solange in einem Stockwerk gekämpft wird. Sind die Treppen abgerissen. dass der Feind sie aus einem von ihm noch gehaltenen sd Au Stockwerk im Treppenhaus.Keller freikämpfen un 4273. durch Deckendurchbrüche oder durch eine Decke hindurch unter Feuer r se nimmt. Blitzableiter oder Stangen mit Tritten. Nach der Detonation stürmt der Werfer/die Werferin mit einem Feuerstoß die letzten Treppenstufen hinauf. Manchmal ist es zweckmäßig. Seite 281 Stand: November 2015 .

dass sie Gegenstöße des Feindes abwehren können.und Wanddurchbrüche. Müssen Ortsteile durchsucht werden. Ein Gebäude ist erst dann in eigener Hand. sie haben den Auftrag. Oft ist es erforderlich. Ein Soldat/eine Soldatin wirft eine Handgranate hinab. 4223 bis 4224). Genommene Gebäude sind freundseitig durch Sichtzeichen zu kennzeichnen.4 Durchsuchen von Gebäuden n ie sd 4275. Dabei kann auch versprengter oder eingesickerter Feind aufgespürt werden.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze im Gefecht Beim Kampf von oben nach unten nutzt die Sturmgruppe Decken. Zum ru Durchsuchen sind kleine Kampfgemeinschaften zu bilden. nach der Detonation springt ein zweiter/eine zweite in den Raum und überwacht die Zugänge. 4274. das nächste Haus zu nehmen. Ist ein Gebäude genommen.oder ch ni Gewehrschützen überwacht und unter Ausnutzung aller Deckungen an. einzelne Gebäude oder Ortsteile zu durchsuchen.3. um festzustellen. Dann folgen die anderen Soldaten. D Seite 282 Stand: November 2015 . es sei denn. wenn nicht anders befohlen. von einem MG. wenn es vom Keller bis zum Dach freigekämpft ist. ob ng sie feindfrei sind. ist das Gebäude. richten sich die Soldaten darin so zur Verteidigung ein. damit sie nicht irrtümlich beschossen oder angegriffen werden. de Än em Diese td • nähern sich wie beim Vorgehen in bebautem Gelände feuerbereit. freizukämpfen. ck ru sd Kommt es zum Kampf. sind die Grundsätze für das Durchkämmen von r se ie Wäldern sinngemäß anzuwenden (siehe Nrn. ! st 4. Au 4276.6. gt lie • dringen gegenseitig gesichert – wenn erforderlich – wie eine Sturmgruppe in das Gebäude ein und r te un • durchsuchen das Gebäude von oben nach unten.

n ie sd 5002. Die Grundsätze für das Überleben und Durchschlagen gelten auch für Soldaten im Jagdkommando und Fernspähtrupp sowie bei Kommandounternehmen. 5108 bis 5111). em • sich gesund zu erhalten. im feindbesetzten Gelände. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 5 Der Einzelschütze in besonderen Lagen 5.1 Allgemeines 5001. ferner für notgelandete Besatzungen von Luftfahrzeugen und für Soldaten.1.1 Überleben und Durchschlagen 5. dass Soldaten von der eigenen Truppe abgeschnitten werden oder die Verbindung zu ihr verlieren. • gedeckte Ausweichwege haben und • Schutz gegen die Unbilden des Wetters bieten. ru de Än • sich gegen die Unbilden des Wetters zu schützen. • zu sichern sein. ck ru sd 5. Verstecke sollen möglichst • schwer erkennbar und erreichbar sein. ng • sich vor dem Feind zu verstecken. Als Versteck können benutzt werden: • zerstörte oder verlassene Ortschaften und Gehöfte.1. um sich dem Zugriff des Feindes zu entziehen und sein weiteres Verhalten D vorzubereiten. Schnell wechselnde Lagen können dazu führen. zu überleben und sich zur eigenen Truppe durchzuschlagen (siehe Nrn. ni gt lie • sich mit Nahrungsmitteln aus der Natur zu verpflegen und r te un • Trinkwasser feldmäßig zu beschaffen und aufzubereiten. aus der ! st Kriegsgefangenschaft zu fliehen. td ch • Wärm.2 Verstecke und Leben im Versteck Au 5003. beziehen unverzüglich r se ie ein Versteck. Soldaten. Zum Überleben müssen auf sich gestellte Soldaten lernen. denen es gelungen ist. In diesem Fall ist alles daran zu setzen.und Kochfeuer anzulegen. die den Anschluss an die eigene Truppe verloren haben. Seite 283 Stand: November 2015 . • Deckung gegen Sicht bieten.

den mitgeführten und vorgefundenen Hilfsmitteln und von der Lage und der Jahreszeit ab. Art und Größe hängen von der Zahl der Soldaten. Man kann auch eine Feuerstelle anlegen. Brandgeruch und Lichtschein dürfen ! st jedoch nicht verraten.1 Allgemeines td 5006. 5. Wildfrüchte. Sind alle Möglichkeiten der Truppenverpflegung (Feldküche. von denen bestimmte Teile oder die Früchte als Nahrungsmittel oder zum Würzen verwendbar sind.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen • Höhlen. ist man darauf angewiesen. 5007. Notration) ch ni erschöpft. Rauch. • überhängende Felsen oder Uferstellen und • Dickichte aller Art. 5010). Spross. Einmannpackung. Ein Lager aus Laub oder Zweigen schützt ihn vor Bodenkälte und -feuchtigkeit. Gräben. aus Rohverpflegung oder Lebensmitteln aus der Natur eine schmackhafte Kost zuzubereiten. Im Versteck können die Soldaten Feldunterkünfte anlegen. 5017 bis 5022) auf Äckern und in ru sd Feldmieten findet man je nach Jahreszeit Au • Wildpflanzen.3 Nahrungsmittel aus der Natur de Än em 5.1. Pilze 5008. Die Natur in Mitteleuropa bietet zahlreiche Pflanzen. Salaten und Gemüse verwendet.3. Durchlässe. sondern auch die ck Bewältigung des Hungergefühls. Beim Verlassen des Verstecks ist das Feuer zu löschen und die Feuerstelle n ie sorgfältig abzudecken.oder Stengelgemüse sowie als Beigabe zu Suppen. gt lie welche Lebensmittel sich dafür eignen und wie sie zubereiten werden können. r se ie D • Wild und Fische. Im Versteck soll sich ausgeruht und Kräfte gesammelt werden. Seite 284 Stand: November 2015 . Auf das Versteck dürfen keine Spuren hinweisen. • Pilze (siehe Nr. Sie dienen als Suppengrundlage. Blattgemüse. für die Ernährung selbst zu sorgen. Neben Feldfrüchten (siehe Nrn. geschmackverbessernde Suppenkräuter und werden für Salat. 5005. damit man sich wärmen und Verpflegung zubereiten kann. Dazu muss man wissen.2 Wildpflanzen. Salz dient dazu. sd ng ru 5.1. 5004. r te un Im Vordergrund steht dabei nicht nur eine ausreichende Versorgung mit Energie.3.1.

Besonders geeignet für eine Ernährung aus der Natur sind einige Wildfrüchte und Samen. z. 52 Bei der Ausbildung im Frieden sind die einschlägigen Rechtsvorschriften zu beachten. bei dem herausgelaufenes Blut nicht gerinnt und auffällig schwarz gefärbt ist. Im Zweifel muss der Soldat auf den Genuss verzichten! 5015. Pilze dürfen nur verzehrt werden. das durch ABC-Kampfmittel verstrahlt. weil man sich sonst verrät. td ch Wild. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 Einige Blüten und Blätter können zur Zubereitung von Tee. Aus einem Gelände. 51 5. wenn sie zweifelsfrei als genießbar erkannt werden können (siehe Anlage 7. Hasen. die sich unnatürlich verhalten. Das Fleisch von Hausschweinen und Wildschweinen.3 Von Tieren stammende Nahrungsmittel ! st n 5012. das die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren hat.11ersichtlich. verschiedene Getreidesorten und Pflanzen als Kaffee-Ersatz verwendet werden. Soldaten dürfen nur das Fleisch frisch erlegter oder geschlachteter Tiere essen.1. Bilder 257 bis 259).11. de Än Sumpfbibern. sind zu erlegen. 5027). Die Tötung und Schlachtung der Tiere muss nach tierschutzrechtlichen Vorschriften erfolgen. Einzelheiten sind aus Anlage 7. Von Tieren stammende Nahrungsmittel wie Fleisch. Fleisch nicht ausgebluteter Tiere D (Ausnahme: frisch erlegte). Dachsen. 5010. em Soldaten dürfen es niemals roh verzehren. Katzen und anderen fleischfressenden Tieren kann Trichinen enthalten. Rehe. Hierbei ist der Wehrbereichsveterinär zu beteiligen. So ist z. gt lie r 5014. B. Seite 285 Stand: November 2015 . B. Wild. verseucht oder vergiftet ist. Die meisten Säugetiere. Die Unterscheidungsmerkmale sind oft nur bei S ausgewachsenen Pilzen eindeutig ausgeprägt. Kaninchen. fängt man Wild mit Fallen auf Wildwechseln oder an Tränken 52.3. darf der Soldat weder pflanzliche noch tierische Nahrungsmittel verwenden. Hunden. • Fleisch. sondern erst nach längerem Kochen (siehe Nr. Fisch. Steht keine Schusswaffe zur Verfügung oder darf sie nicht gebraucht werden. Vögel und Fische sind essbar. Eier und Milch haben einen ie sd größeren Nährwert als Pflanzen. es darf nicht ni berührt werden (Ansteckungsgefahr!). ist tollwutverdächtig. ng ru 5013. die Genehmigung zum Aneignen von frei lebenden Tieren (Wild) gemäß Bundesjagdgesetz zu beantragen. te un Verboten ist der Genuss von ck S ru • Fleisch verendeter Tiere. 51 Hilfeleistung bei Vergiftungen ist im Rahmen der Sanitätsausbildung aller Gruppen zu lehren. Zum Verzehr vorgesehenes Fleisch ist aufgrund des Fleischhygienegesetzes oder Geflügelfleischhygienegesetzes zu untersuchen. 5009. 5011. aber auch von Füchsen. sd Au • Fleisch krank aussehender Tiere (nach Fell oder Federkleid und dem Aussehen der Augen zu r se ie urteilen) oder von Tieren.

n ie sd 5018. mit Netzen oder mit der Hand. + Mohrrüben. ch + Rotkohl. Seite 286 Stand: November 2015 .1 Pflanzliche Nahrungsmittel 5017. Frisch gelegte Eier von Haushühnern sind roh genießbar. ungeschält werden sie in Salzwasser 30-40 Minuten gekocht. de Än + Kohlrabi. + Gurken. Kartoffeln kocht man. Durch Zugabe von Fett kann der Nährwert von zubereitetem Gemüse wesentlich heraufgesetzt werden.1. + Kürbis. ni gt lie • in wenig Wasser gedünstet oder als Suppe gekocht: r te + grüne Bohnen. B. Vor dem Kochen sind die Kartoffeln gut zu waschen. Alle anderen Eier darf man nur hartgekocht essen (mindestens 10 Minuten in kochendem Wasser lassen). in wenig Wasser gedünstet oder als Suppe gekocht: ru + grüne Erbsen. + Rettich. ie D • roh: + Endivien. möglichst mit einem Drahtbügel ! st versehene. Das Braten tötet mögliche Krankheitserreger nicht ab. geschält und in gleichgroße Teile geschnitten 15-20 Minuten. bis ihre Schale platzt. + Petersilie. Hühnereier können auch im Kochgeschirrdeckel oder auf dem Spatenblatt gebraten werden. + Weißkohl. + Wintergrünkohl. ru sd + Rosenkohl. Zum Kochen ist das Kochgeschirr.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen Fische fängt man mit behelfsmäßigen Angeln. + Spinat. un + Spargel.52 5016.4 Nahrungszubereitung 5. notfalls eine saubere. + Salat. + Blumenkohl. Geeignet sind z.1.4. oder er röstet sie in heißer Asche. + Sellerie. 5. r se + Porree (Lauch).: ng • roh. Au + Schwarzwurzeln. Konservendose zu verwenden. em + Tomaten td + Mohrrüben. 5019. Eier lassen sich in hartgekochtem Zustand unbedenklich längere Zeit aufbewahren. ck + Mangold.

Triebe und Knospen verwenden. Alle Rübenarten sind gekocht wie auch roh schmackhaft und bekömmlich. Gemüse u. Aus Milch (oder notfalls Wasser) und Mehl lässt sich mit etwas Fett ein Brei zubereiten. 5022. Körner von älterem Getreide. zerhacken und der Suppengrundlage beigeben. 5021. Den fertig aufgekochten Brei salzen oder süßen. Sonnenblumenkerne und junge Maiskolben kann man roh essen. 5023. • Geschmack mit verschiedenen Gewürzpflanzen verbessern. de Än • das weiße Innere trocknen und pulverisieren. Dazu muss das Mehl in wenig kalter Milch angerührt werden. Wildpflanzensalate: • junge Kräuter ohne Blüten gut verlesen und waschen. Seite 287 Stand: November 2015 . Blattgemüse: • junge. Man kann sie aber zwischen glatten Steinen zu grobem Mehl quetschen und daraus einen Brei kochen (siehe Nr. sd Au • 10 bis 15 Minuten aufkochen lassen.oder Ahornsirup süßen. Mais und Reis dagegen sind in rohem Zustand unverdaulich. em td • unter Umrühren kochen. 5023) oder auch im Kochgeschirr oder auf dem Spatenblatt Fladen backen. • 2 bis 3 Minuten erhitzen. Für ihre Zubereitung ist längere Zeit erforderlich. Bohnen sind vor dem Kochen mehrere Stunden einzuweichen und erst nach dem Kochen zu salzen. r se ie • Geschmack z. ! st n ie 5024. • bei Bedarf mit zuckerhaltigem Birken. Linsen. ehe man es unter stetigem Rühren in die kochende Milch gießt. ck ru • säubern. ch ni 5025. mit zerkochten oder rohen Hopfensprossen oder Waldmeisterblättern D verbessern. Für die Zubereitung von Suppen. Ä. Getrocknete Hülsenfrüchte: Erbsen. B. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 5020. gilt: gt lie r Wildpflanzensuppen: te un • junge Blätter.11) sind folgendermaßen zuzubereiten: ng ru • sauber waschen. noch nicht blühende Pflanzen gut verlesen und waschen. Die als Grundsubstanz für Suppen verwendbaren Wurzelstöcke der angegebenen sd Pflanzen (siehe Anlage 7.

und ölhaltige Samen und Früchte (z. ie sd ng • bei bitterem Geschmack Kochwasser abgießen und mit frischem Wasser weiter kochen. Au Gewürzkräuter: r se ie • sauber verlesen. es lässt sich mit Mehl eindicken oder wird getrunken. • Kochwasser abgießen. Sonnenblumenkerne): • zerkleinern. fett. madige und angefressene Stellen ausschneiden (Lamellen sind essbar!). bis zu 25 Minuten). • nicht mitkochen. • wenig würzen. gt lie r • Pilze mit klarem Wasser abspülen. B. em td • Haut der Pilzkappe nur abziehen. • Aufbewahrung in getrocknetem oder zerriebenem Zustand möglich.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen • Gemüsewasser n i c h t abgießen. wenn dies leicht möglich ist. • wenig würzen. te un • in Fett anbraten und dann in schwach gesalzenem Wasser kochen (Topfboden 1 cm mit Wasser ck ru sd bedeckt. D • waschen und zerkleinern. da es wenig schmackhafte Bitterstoffe enthält. 5010): de Än • weiche. Seite 288 Stand: November 2015 . ! st n • in wenig Wasser gut abkochen. die Samen lassen sich auch pressen oder auskauen. Spross. • zur Herauslösung der Fettstoffe mit Wasser kochen. ru frische Pilze (siehe Nr. • 2 bis 3 Minuten kochen oder dünsten. Nüsse. ch ni • von den Stielen das untere Ende und holzige Stücke abschneiden. da der Eigengeschmack meist ausreicht. da der Eigengeschmack meist ausreicht. Wurzelgemüse: • Wurzeln und Wurzelstöcke schälen und waschen.oder Stengelgemüse: • junge Stengelteile waschen und schälen.

Getötete Tiere lässt man ausbluten. • Teeblätter schneiden und trocknen.4. rAu oder se ie • unreifes Obst in der Glut rösten oder backen. Zum Ausnehmen schneidet man den Balg vom After bis zum Brustkorb auf und nimmt dann die Innereien heraus. besonders bei Geflügel. Beim Ausnehmen der Tiere. häutet oder rupft sie. sie zerfallen beim Trocknen und Reiben nicht zu Staub). h. • kurz aufkochen. d. D Wildapfel. Anschließend Seite 289 Stand: November 2015 . ! st n ie oder sd ng • Trockenkraut mit kochendem Wasser übergießen. sonst wird das Fleisch ungenießbar. un ck • unreifes oder auch reifes Obst in Wasser weich kochen (Saft nach Abkühlen besonders ru sd durststillend).2 Fleisch und Fisch 5026. 5.1. teeartiger Duft) o d e r • unter kräftigem Pressen in eine Feldjacke einrollen und etwa 24 Stunden an einem trockenen Platz lagern (auf diese Weise lassen sich die frischen Pflanzen behelfsmäßig fermentieren. in ein Tuch wickeln (nach 20 Stunden sind die Blätter gedunkelt. ru • 4 Minuten ziehen lassen de Än em oder td ch • frische Teekräuter einige Minuten in kochendes Wasser hängen. • bis zu 3 g Trockenkraut (ein gehäufter Esslöffel) auf ¼ l Wasser nehmen. nimmt sie aus und lässt sie vor der Zubereitung auskühlen. ni gt Obst: lie r te • reifes Obst (außer Wildapfel und Wildbirne) roh essen. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 Tee: • Wildteepflanzen möglichst frisch und jung vor der Blüte und nach Regen ernten. darf die Gallenblase (grüne Blase an der Leber) nicht beschädigt werden. dann 1 bis 2 Minuten ziehen lassen. Wildbirne: • nicht roh essen. • 12 Stunden ohne Sonne welken lassen.

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen schneidet man Hals und Beine ab und reibt das Fleisch mit Salz oder einer Salzlösung innen und außen ein. Der Fisch ist im eigenen Saft gar gedünstet und lässt sich aus der Lehmschale heraus verzehren. und umgibt es mit feuchtem Lehm oder Ton. schlechter. ni gt Gebratenes und gegrilltes Fleisch ist gar. Füchsen. Fische dürfen niemals roh. Fleisch und Fisch werden genießbar. Schnecken. Es sd Au ist auch zweckmäßig. kann man das Fleisch über der Glut auf einem Rost oder Än an einem Spieß grillen. B. Sika. Ein Teil des Fettes geht beim Braten sd verloren. ausnehmen und würzen. wickelt man es dazu in saubere große Blätter. Schafe. in die Glut legen und ringsum damit abdecken. den Fisch auszunehmen und in Stücken im Kochgeschirrdeckel zu braten. sondern nur gekocht oder gebraten gegessen werden. Muscheln. wenn man sie kocht. Rehwild. damit es saftig bleibt. 5030. S Schnecken darf man wegen der großen Infektionsgefahr niemals braten oder grillen. Seite 290 Stand: November 2015 . Rhabarberblätter) umgeben. em z. Zum Braten ist das Fleisch nach Möglichkeit mit Salz und Pfeffer einzureiben. Dazu den Fisch schuppen. Will man es in die Glut legen. süßlicher. Beim Braten in Scheiben oder in ganzen Stücken muss man das Fleisch wenden und häufig mit ! st n ie Wasser oder dem eigenen Saft begießen. Fleisch kann man am Rost anbraten. Ungekühlt verderben Fleisch und Fisch sehr rasch. Hunden. den Fisch am Spieß zu grillen. wenn man es mit einem spitzen Stäbchen leicht lie durchstechen kann. r te un 5029. brät oder röstet. Nach Möglichkeit sollten wiederkäuende Tiere verwendet werden. Nach etwa 20 Minuten aus der Glut nehmen und die Lehmhülle öffnen. Selbst im Einzelfall sollte auf den Verzehr von Fleisch fressenden Tieren – ohne dass diese auf Trichinen untersucht wurden – verzichtet werden. r se Fische kann man auch in Lehm backen. Katzen und anderen Fleisch fressenden Tieren kann Trichinen enthalten.und Rotwild. ng ru de Fehlt ein Gefäß zum Kochen oder Braten. B. Wildschweinen. Dachsen. Krebse und Frösche (von Fröschen nur die Schenkel) werden gekocht. Fisch dörren oder trocken und dadurch haltbar machen. 5031. Kühe. leicht zu fetten und in ein gefettetes Gefäß zu legen. Das Fleisch von Schweinen. von wildem Rhabarber. 5027. mit ie D einer Lage großer Blätter (z. Es brennt dann nicht an td ch und schrumpft kaum. danach mit einer etwa 2 cm dicken Lehmschicht umhüllen. muffiger Geruch und graugrünliche Verfärbung oder schmieriger Belag auf der Oberfläche lassen darauf schließen. 5028. z. Gemüseblätter. B. ck S ru Am einfachsten ist es. Die Kochzeit muss mindestens eine Stunde betragen (Ausnahme: Froschschenkel). Sumpfbibern.

Im Versteck treffen die Soldaten. sd Au Nach diesen Überlegungen entscheidet man. Bevor Soldaten den Plan für das Durchschlagen aufstellen. wo mit Feind zu rechnen ist und wie sich der Feind vermutlich verhalten ck ru wird. 5034.5 Durchschlagen 5032. versucht man unverzüglich feindfreies Gelände zu gewinnen. ergänzt man seinen Trinkwasservorrat. wenn die Verpflegung nicht ausreicht und nicht sicher ist. Wenn das Verhalten des Feindes. 5033. ru • stellen sie den eigenen Standort fest. Zwingt die Lage dazu. der Poncho als Wetterschutz und Schwimmhilfe und der Klappspaten mitzuführen. Es sind auf jeden Fall die ABC-Schutzmaske. sucht man eine Behelfswaffe aus oder fertigt sie notfalls an. Steht keine Waffe zur Verfügung. nimmt man neben seiner Waffe nur die unbedingt erforderliche Ausrüstung mit. • Ruhe zu bewahren und • überlegt zu handeln. 5053 bis 5074). Mehrere ! st n Soldaten bilden eine „auf sich gestellte Gruppe“ (siehe Nrn. Notfalls muss bis zum Einbruch der Dunkelheit im Versteck gewartet werden.und Trinkwasservorrat und ch ni • beurteilen die Lage. beschafft man sich Verpflegung. muss man es auch in Kauf nehmen. allein oder zusammen mit Kameraden. tagelang im Versteck auszuharren. Beim Durchschlagen müssen sie kämpfen können. Es gilt vor allem. dass beim Durchschlagen aus dem Lande gelebt werden kann. gt lie r te Sie müsse vor allem Klarheit darüber gewinnen. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 5. ihre Vorbereitungen zum Durchschlagen. wo und wann sie wieder Anschluss an die eigene un Truppe gewinnen können. r se • ob sich bei klarer oder bei eingeschränkter Sicht durchgeschlagen wird und ie D • welche Vorbereitungen zu treffen sind. Um beweglich zu sein. die Sichtverhältnisse und das Gelände es erlauben. Seite 291 Stand: November 2015 . de Än • überprüfen Waffe. ie sd ng 5035. nimmt man Verbindung zu ihnen auf.1. Wenn erforderlich und möglich. Werden andere Versprengte entdeckt. Ausrüstung und Munition sowie em td • den Verpflegungs.

Dauern die Kampfhandlungen noch an. ng ru 5038. Richtung und Stärke des Gefechtslärms können Soldaten schließen. gt lie r Vorteile Nachteile te un • Leichteres Zurechtfinden. 5036. Die Vor. folgende Verfahren an: • Lineares Durchkämmen in breiter Front. ! st • Besetzen von Auffanglinien quer zur vermuteten Flutrichtung. n ie sd Soldaten müssen darauf gefasst sein. • Erhöhte Gefahr entdeckt ck • höhere Marschleistung. im Falle der • erhöhte Gefahr. entkommen. • Wenig Gefahr. Mechanisierte Feindkräfte in der Bewegung beachten Versprengte kaum. • stärkere Beanspruchung • bessere Chancen. Zurechtfinden. Bei jedem anderen Feind dagegen ist damit zu rechnen. dass der Feind auch Spürhunde einsetzt. wenn der Feind das Gelände in Besitz genommen hat. td ch 5039. ist das Durchschlagen zur eigenen Truppe oft leichter als zu einem späteren Zeitpunkt. Entdeckung zu entkommen. dass er versucht. Der Feind wendet dazu u. geringere zu überwinden und durch Marschleistung. überraschend und auf • Möglichkeit. marschieren. Feind und nach Entdeckung durch r se ie Sperren mit der Möglichkeit. Au Klare Sicht • Hindernissen. Sonst sind sie allein auf ihre Beurteilung der Lage em angewiesen. zu werden. Schriftstücke und Karten.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen Den Rest der Ausrüstung. den Feind zu D rechtzeitig auszuweichen. auch in wenig nächste Entfernung auf Eingeschränkte Sicht bedecktem Gelände zu Feind zu stoßen. ru sd • leichteres Erkennen von • begrenzte Aussicht. entdeckt zu • Schwieriges werden. • gute Aussicht. 5037.und die Nachteile des Durchschlagens bei klarer und eingeschränkter Sicht ni sind abzuwägen. macht sie unbrauchbar oder versteckt sie. aus denen der Feind Rückschlüsse ziehen könnte vernichtet man. a. Gewässer der Kräfte. Versprengte aufzuspüren und gefangen zu nehmen. erkannte Auffanglinien oder • schlechtes und spätes Seite 292 Stand: November 2015 . Aus Art. Der Zwischenraum von Mann zu Mann beträgt gewöhnlich 15 bis 30 Schritt und richtet sich vor allem nach den Geländebedeckungen. wo sich der de Än Feind und die eigene Truppe ungefähr befinden.

schmale Wege oder Pfade zu r lie benutzen als sich abseits davon durch Geräusche zu verraten. ihre Kräfte schonen und den Feind meist rechtzeitig erkennen. 5045. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 sonstige Feindkräfte zu Erkennen von sichern. Auch freundlich ck ru erscheinende eigene Bevölkerung kann unter dem Druck des Feindes gezwungen sein. mindert aber die Gefahr. muss oft plötzlich entschieden werden. Nur in Ausnahmefällen. Scheinbar unbewachte Brücken können Fallen sein. Man vermeidet grundsätzlich ein Zusammentreffen mit der Bevölkerung. wird abseits oder seitlich abgesetzt von Straßen und Wegen em td nach Richtungspunkten marschiert. Man kämpft nur dann. Soldaten können dann Deckung ausnutzen. die eigene Spur zu verwischen. Brücken sind meist bewacht. Ortschaften und einzelne Gehöfte sind zu umgehen. de Än 5041. sich bis zum Einbruch der Dunkelheit zu verstecken. zieht man sich vorher Schuhe und Strümpfe aus. wenn dies unbedingt notwendig oder der Feind eindeutig unterlegen ist. besonders groß.und Nachteile ist immer zu berücksichtigen. z. Müssen Soldaten Flüsse oder Kanäle überqueren. r se 5043. Man geht z. Seite 293 Stand: November 2015 . Erlaubt es die Lage. ist die Gefahr. dass der Feind Nachtsehgeräte einsetzt. Wird eine Verfolgung mit Spürhunden erkannt oder vermutet. wenn sd ng man von Feind verfolgt wird. ch entdeckt zu werden. kommt es besonders darauf an. dürfen keine auffälligen Spuren verbleiben. st n ie Im offenen Gelände wird bei eingeschränkter Sicht marschiert. eine längere Strecke in einem Bachlauf oder im flachen Wasser eines Flusses. In bedecktem Gelände ist es günstig. Hindernissen und Sperren und deren mühevolles Umgehen. Soldaten überwinden Gewässer daher abseits von Brücken oder Fährstellen. bleibt die Möglichkeit. kann es besser sein. Ob im Notfall geschossen oder sich auf andere Weise ie D verteidigt wird. eigene Kräfte sd Au zu verraten. Der Marsch querfeldein kostet Kraft. bis ein Versteck ru gefunden ist. Beim Abwägen der Vor. Soweit es die Sicht zulässt. B. Verlässt man das Gewässer. ! Trifft man auf Feind. 5040. muss auch bei klarer Sicht marschiert werden. möglichst an versteckten Orten. 5044. B. entdeckt zu werden. te un 5042. bei klarer Sicht und in der Dämmerung zu marschieren. Müssen Waldgebiete bei ni gt eingeschränkter Sicht durchquert werden. Kampf soll vermieden werden.

Bei der Auswahl der Übergangsstelle achtet man auf • eine geringe Strömung und ob • am jenseitigen Ufer – besonders bei Kanälen – ein Ausstieg möglich ist. Nach einer Furt oder einem Boot zu suchen. rechtzeitig einen Notvorrat an Verpflegung anzulegen. ! st n Die günstigste Zeit zum Überwinden breiter Gewässer ist die Dämmerung oder die Dunkelheit. Wenn es die Witterung zulässt. 5046. möglichst noch bei Helligkeit. prägt man sich Richtungspunkte ein. se ie D Auf Nahrungsbeschaffung und -zubereitung sowie auf Wärmestellen muss verzichtet werden. sind zu beseitigen. Nur de Än dann kann hinreichend beurteilt werden. Soldaten suchen sich dafür ein sicheres Versteck. ie sd 5047. damit man sicher sein kann. em Alle Spuren. wenn das Versteck überraschend verlassen werden muss. Durch die Nähe der eigenen Truppe dürfen sich Soldaten nicht zu übereiltem Handeln verleiten lassen. sind für die Verbindungsaufnahme mit der eigenen Truppe ungünstig.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen Furten sind oft nicht bewacht. gt lie Im Wald oder bei eingeschränkter Sicht ist unauffällig die Richtung für den Weitermarsch zu r te un kennzeichnen. in denen gekämpft wird. td ch 5048. kostet Zeit und führt oft nicht zum Erfolg. geduldig und eingehend beobachten. Das Überwinden mit einem Boot fällt leicht auf. ck ru 5049. Sie werden sich daher in der Regel nur bei eingeschränkter Sicht bewegen können. um die Richtung für den weiteren ni Marsch auch dann einhalten zu können. In der vorderen Kampfzone des Feindes beginnt der schwierigste Teil des Durchschlagens. 5050. Seite 294 Stand: November 2015 . sd Au Anders als im rückwärtigen Feindgebiet können Soldaten hier nicht mehr mit feindfreiem Gelände r rechnen. dass sie feindfrei ist. Geländeteile. bevor man ruht. sie haben vielmehr die Lage und das Gelände sorgfältig zu beurteilen. Man beobachtet die vorgesehene Stelle sorgfältig und lange genug. um • Aufschlüsse über das Verhalten des Feindes zu gewinnen. Bei längerem Durchschlagen ist ausreichende Ruhe zum Auffrischen der Kräfte ng ru unentbehrlich. Es ist deshalb wichtig. Zuvor müssen sie oft lange. ob das Versteck auch bei Tageslicht schwer erkennbar ist. • Lücken in dessen Aufstellung zu erkennen und • die Lage der vordersten eigenen Stellungen annähernd herauszufinden.oder Zivilverkehr gerechnet werden. die beim Herrichten und Tarnen entstanden sind. Bevor man ruht. doch muss dort mit Feind. werden tiefe Gewässer deshalb häufig durchschwommen werden müssen.

muss man damit rechnen. das ist am besten bei eingeschränkter Sicht möglich. ng ru Man macht sich durch Rufe und durch Zeichen bemerkbar. gelingen. 5051. D 5. dem man nicht mehr ausweichen kann. z. B. em • die Handwaffe hochhalten oder schwenken oder td ch • Lichtzeichen geben. de Än • den Gefechtshelm hochhalten oder schwenken. Soldatinnen zur eigenen Truppe durchschlagen. Ist den Teileinheitsführern bzw. verhält man. Ist es gelungen durch die vordersten Feindteile zu kommen. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 Sobald man sich darüber klar geworden ist. in Deckung vor den eigenen Stellungen die Helligkeit abzuwarten und erst dann r te un die Verbindung mit den eigenen Kräften aufzunehmen. muss sich unter Ausnutzung des Geländes und der eingeschränkten Sicht so bewegt werden. wann und wie vorgegangen werden soll.6 Die auf sich gestellte Gruppe 5053. die von Bedeutung sein se ie können. besonders bei Dunkelheit. Listen zur Täuschung des Feindes können dabei helfen. 5052. muss dieser Entschluss mit ganzer Kraft in die Tat umgesetzt werden. B. Soldaten nutzen für das Vorgehen erkannte Lücken. Dabei müssen sie unter Umständen lange Strecken kriechend zurücklegen. dass weder das Feuer des Feindes noch das der eigenen Truppe auf sich gezogen wird. dass eine Verständigung möglich erscheint oder ie sd gerät man in eigenes Feuer. vorgehenden Teilen des Feindes unbemerkt anzuschließen. 5054. ! n st Hat man sich den eigenen Kräften so weit genähert. ck Weil die gültige Parole meist nicht bekannt ist. dass die eigene Truppe ru sd zunächst wie bei Feind handelt. Teileinheitsführerinnen in einem solchen Fall das weitere Verhalten in ihrem Auftrag nicht vorgeschrieben oder ist der Auftrag überholt. sich bei eingeschränkter Sicht. Wird man kurz vor Erreichen der eigenen Truppe entdeckt oder stößt man auf Feind. muss man kämpfen und versuchen durchzubrechen. müssen sie sich mit ihren Soldaten bzw.1. Im Verlauf des Gefechts können • Teileinheiten den Anschluss an die eigene Truppe verlieren oder • einzelne versprengte Soldaten eine auf sich gestellte Gruppe bilden. Seite 295 Stand: November 2015 . r Au Nach der Verbindungsaufnahme sind alle Wahrnehmungen über den Feind. wo. zu melden. ni gt lie Oft ist es günstiger. Es kann ihnen z.

Führerinnen der td Gruppen ch ni • Ruhe und Gelassenheit bewahren. besonders belastungsfähig sein r se ie und beispielgebend handeln. desto besser ist die Aussicht sich erfolgreich durchzuschlagen. ähnlich wie im Spähtrupp. 5059. gt lie • immer wieder sorgfältig die Lage beurteilen. wenn die Führer bzw. Ist das Fahrzeug ausgefallen oder lässt es die Lage nicht zu. r te un • zweckmäßige Entschlüsse fassen und ck ru • diese folgerichtig durchsetzen. Auch dienstgradhöhere Soldaten bzw. Günstige Gelegenheiten nutzen sie dazu aus. mit der Gruppe möglichst kampfkräftig den D Anschluss an die eigene Truppe zu finden. zur Führerin der Gruppe ernannt. sie nicht selbst die Führung übernehmen kann. Soldatinnen haben sich den Führern bzw. Sie fährt dann. sind zu führen. sd Au Sie müssen einen starken Willen und große Entschlusskraft besitzen. 5056. dem Feind Schaden zuzufügen. wird der erfahrenste Soldat bzw. Das Durchschlagen kann nur zum Erfolg führen. soll die Gruppe entsprechend stärker sein. die erfahrenste Soldatin zum Führer bzw. über Wege und Zeiten. 5032 bis 5052). Führerinnen fordern: • Disziplin. Das Verhalten der Gruppe richtet sich sinngemäß nach den Grundsätzen. der Führerinnen der Gruppen zu unterstellen. Än em 5058. sich mit dem Fahrzeug durchzuschlagen. Absprachen. Verzicht auf ausreichende Ruhe und Verpflegung. Ihre Hauptaufgabe ist. Sind ru de Verwundete mitzuführen. Seite 296 Stand: November 2015 . so ist es zu zerstören oder zu lähmen. Führerinnen befehlen dann. welche Waffen. z. Von den Soldaten bzw. ob sie es benutzen soll. Die neu ie sd gebildeten Gruppen schlagen sich unabhängig voneinander unter je einem Führer bzw. entscheiden die Führer bzw. einer Führerin ng zur eigenen Truppe durch. ob die Gruppe geteilt werden soll.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen 5055. 5057. B. die für das Durchschlagen einzelner Soldaten/Soldatinnen gelten (siehe Nrn. Je ! nst geringer die Stärke. Bei einer Gruppe Versprengter übernimmt der Dienstälteste bzw. Soldatinnen müssen Führer bzw. sofern sie die Führung nicht selbst übernehmen können. Die Führer bzw. • hohen körperlichen Einsatz und • wenn nötig. Wenn er bzw. die Dienstälteste das Kommando. Verfügt die Gruppe über ein Fahrzeug. Ab einer Stärke von etwa 8 Mann ist zu entscheiden. Kampfmittel und Verpflegung mitzunehmen sind. Führerinnen. Überleben hat aber stets Vorrang. jede Deckung ausnutzend von Beobachtungspunkt zu Beobachtungspunkt.

! n st ie • stellt den Bestand an Waffen. überprüft deren sd ng Verteilung und ru de • befiehlt. Dann folgen marschfähige Verwundete und diejenigen Soldaten und Soldatinnen. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 5060. als einen Spähtrupp anzusetzen. Die Führer bzw. Än em 5062. Die auf sich gesellte Gruppe muss zunächst alles daransetzen. Soldatinnen mit Au leichtem Gepäck. sind sie darüber zu täuschen. Während des Durchschlagens klärt die Gruppe durch Beobachtung auf. Führerinnen • teilen Alarmposten ein. Gerät oder Vorräte transportieren. das Hauptaugenmerk ist zu richten auf Seite 297 Stand: November 2015 . 5066. Zustand und Absicht der Gruppe erfahren und vor allem nicht den weiteren Marschweg erkennen. der Führerin marschieren stets kampffähige Soldaten bzw. wenn nötig. ch ni 5063. Munition. Zivilpersonen sollen nichts über Stärke. Die Führer bzw. Die Führer bzw. aufgrund eigener Bewegungen aufgeklärt zu werden. r se ie die Verwundete. nehmen zunächst nur einzelne Soldaten die Verbindung auf. Im Versteck sichert sich die Gruppe gegen Überraschungen und trifft alle Vorbereitungen für das Durchschlagen. dass beim Verlassen des Verstecks unter Feinddruck die Verbindung untereinander verloren geht. unterbricht sie spätestens noch bei Morgendämmerung ihren Marsch und bezieht ein Versteck. Die Gruppe geht abschnittsweise wie ein Spähtrupp zu Fuß vor. Bei der Gefechtsaufklärung und Erkundung während des Durchschlagens ist es häufig gt lie besser. wenn nötig. Muss sie ausnahmsweise mit Zivilpersonen in Verbindung treten. Marschiert die Gruppe bei Dunkelheit. Führerinnen sorgen für deren D Ablösung. 5061. 5035). • lassen im Umkreis des Verstecks aufklären. Behelfstragen anfertigen. Die Gruppe weicht der Bevölkerung grundsätzlich aus (siehe Nr. Das r te spart Kräfte und mindert die Gefahr. Führerinnen der Gruppe stellen ähnliche Überlegungen wie einzelne td Versprengte an (siehe Nr. • regeln die Alarmierung und das Verhalten bei Alarm. • lassen Verwundete versorgen und. un ck 5064. vom Feind unbemerkt zu bleiben. welche Waffen und Geräte zurückzulassen und unbrauchbar zu machen sind. Verpflegung und Ausrüstung fest. 5042). sorgfältig und über eine längere Zeit zu beobachten. Auf dieser Grundlage geben sie ihre Befehle. Der Rest der Gruppe bleibt in Deckung und sichert. ru sd Hinter dem Führer bzw. 5065. Dazu verharrt sie entweder in ihrer bisherigen Deckung oder sucht sich ein Versteck. • befiehlt mindestens zwei Sammelpunkte für den Fall.

Tüchern und Taschenleuchten. Das ist fast immer nur in der letzten Phase des Durchschlagens möglich. dass alle Soldaten schnell.und Wegebau. dass sich die Gruppe ie D rasch vom Feind löst und durch Täuschung der Verfolgung entzieht. • weit ausholend ausweicht.A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen • Feind und seine Bewegungen. • militärische Anlagen. Es kommt darauf an. Führerinnen schnell entscheiden und befehlen. • Brücken. der Feind sie dagegen nicht bemerkt. sd Au In beiden Lagen ist es entscheidend. Die Gruppe darf diese Mittel nur für kurze Zeit und nur dann benutzen. Häufiger und langer Sprechfunkverkehr kann die Gruppe verraten. wird aber nicht erkannt. Führerinnen entscheiden. gt lie r Überfällt der Feind die Gruppe überraschend mit Feuer.und Signalmunition oder • mit Flaggen. Das gilt auch für optische Zeichen. em 5068. nehmen die Soldaten sofort selbstständig te un den Feuerkampf auf und weichen auf Befehl unter gegenseitigem Feuerschutz in die nächste ck ru Deckung aus. Stößt die Gruppe überraschend auf Feind und lässt sich eine Feindberührung nicht mehr td ch vermeiden. • Sperren. Führer bzw. Seite 298 Stand: November 2015 . • mit Leucht. entschlossen und unter einheitlicher r se Führung handeln und keine Panik aufkommen lassen. ! st • den Feind angreift oder n ie sd • am Feind vorbei oder durch ihn durchsickert. 5069. müssen Führer bzw. ng ru Weicht die Gruppe aus. Wenn Lage und Ausstattung es erlauben. wie die Gruppe ni angreifen oder verteidigen soll. geht sie unverzüglich in Deckung. 5067. wenn die eigene Truppe sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennt. Führerinnen halten unter Angabe von Zeit und Ort Beobachtungen schriftlich fest. aber noch funktionsfähige Fernsprechgeräte. Die Führer bzw. überwachen die vordersten Soldaten zunächst diese Bewegung und folgen de Än dann nach. ob die Gruppe • den Feind an sich vorbei lässt. ist Verbindung zur eigenen Truppe zu suchen: • mit eigenen oder gefundenen Funkgeräten. • über verlassene. Trifft die Gruppe unvermutet auf Feind.

Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710

5070. Die auf sich gestellte Gruppe nutzt jede Möglichkeit, eigene Luftfahrzeuge auf sich
aufmerksam zu machen. Im feindfreien Gelände gibt sie sich dadurch zu erkennen, dass sie sich
offen zeigt oder Winkzeichen gibt.

Erfährt die Gruppe, dass Hubschrauber sie aufnehmen sollen, hält sie sich zur vorgegebenen Zeit am
vereinbarten Ort bereit. Sie erkundet einen Landepunkt und bereitet seine schnelle Kennzeichnung
vor.

Muss sie bis zur Aufnahme noch längere Zeit warten, zieht sie abseits in einem Versteck unter.

5071. In der vorderen Kampfzone des Feindes wächst die Gefahr, entdeckt zu werden.

Räume, in denen sich der Feind in Feldbefestigungen eingerichtet hat, sind meist von starken, in der
Tiefe gestaffelten Kräften besetzt; zudem ist mit Sperren, Nachtsehgeräten und Alarmvorrichtungen
zu rechnen. Diese Räume lassen sich daher schwerer überwinden als solche, in denen beweglich

!
nst
ie
gekämpft wird.

sd
ng
5072. Geht die Gruppe geschlossen vor, sollen die Soldaten dicht aufschließen. Trifft sie auf

ru
de
Feind, muss sie entweder
Än
• sofort aus allen Waffen feuern und mit aller Kraft so rasch wie möglich durchbrechen oder
em
td

• den Feind im Nahkampf lautlos niederkämpfen, um sich dann weiter vorzuarbeiten.
ch
ni

Die Gruppe verhält sich bei der Annäherung an die eigenen Stellungen und bei der Aufnahme durch
gt
lie

die eigene Truppe wie in den Nummern 5051 und 5052 beschrieben.
r
te
un

5073. Sollen sich die Soldaten der Gruppe einzeln oder in kleinen Trupps durchschlagen,
ck

versuchen sie, wie einzelne Versprengte durch die vordersten Feindkräfte zu gelangen.
ru
sd
Au

Dazu setzen die Führer bzw. Führerinnen die Gruppen in der Regel breit auseinandergezogen auf
r

verschiedenen Wegen so ein, dass die Entdeckung eines Soldaten oder Trupps nicht zugleich alle
se
ie

anderen gefährdet.
D

Unverzüglich nach Erreichen der eigenen Truppe melden alle Soldaten oder Trupps die
Gesamtstärke und Absicht der auf sich gestellten Gruppe, damit den übrigen Soldaten ihre Aufnahme
erleichtert wird.

5074. In einem Versteck nahe am Feind wartet die Gruppe nur dann auf Entsatz oder
Unterstützung, wenn Verbindung zur eigenen Truppe besteht und sie durch den Transport
Verwundeter oder aus anderen zwingenden Gründen nicht imstande ist, sich durchzuschlagen.
Vor einem solchen Entschluss müssen die GrpFhr bedenken, dass

• die eigene Truppe die erhoffte Hilfe oft nicht leisten kann und

• die Gefahr, im Versteck aufgespürt zu werden, groß ist.

Seite 299
Stand: November 2015

A2-226/0-0-4710 Der Einzelschütze in besonderen Lagen

Hat sich der Führer bzw. die Führerin entschlossen, ein Versteck zu beziehen, ohne dass es vorher
gelungen ist, Verbindung zu den eigenen Kräften aufzunehmen, bestimmt er bzw. sie die Soldaten
bzw. Soldatinnen, die sich einzeln durchschlagen müssen, um Verbindung herzustellen.

5.2 Absicherung gegen Spionage, Sabotage und Zersetzung
5075. Die Absicherung auf dem Gefechtsfeld, auch in rückwärtigen Gebieten, soll verhindern,
dass der Feind

• sich durch Aufklärung oder Spionage Kenntnisse für seine Kampfführung oder für die Aktionen
seiner verdeckt kämpfenden Kräfte verschafft,

• Sabotage betreibt oder

• das innere Gefüge der Truppe zersetzt.

!
nst
ie
Bei der Absicherung wirken alle Soldaten mit. Auch den geringsten Verdacht auf Spionage, Sabotage

sd
ng
oder Zersetzung melden sie unverzüglich ihren Vorgesetzten.

ru
5076. de
Die feindliche Spionage zielt darauf ab, Erkenntnisse über Aufträge, Zustand und Stand der
Än
Versorgung der Truppe zu gewinnen. Daher haben Soldaten Unbekannten gegenüber
em

Verschwiegenheit zu wahren. Verstöße müssen den Vorgesetzten gemeldet werden.
td
ch
ni

Die Soldaten verhalten sich so, dass Außenstehende keine Informationen gewinnen können, z. B.
gt
lie

• sind sie jedem Unbekannten gegenüber zurückhaltend, auch wenn dieser die Uniform der eigenen
r
te

Truppe oder die der Verbündeten trägt, der Polizei oder einer Organisation der zivilen
un
ck

Verteidigung angehört;
ru
sd

• geben sie Auskünfte auch an Soldaten nur dann, wenn sie die Betreffenden kennen oder sie sich
Au

einwandfrei ausgewiesen haben;
r
se
ie

• geben sie bei Telefongesprächen Anrufern, die sie nicht zweifelsfrei identifizieren können, keine
D

Auskunft.

5077. Schriftstücke mit dienstlichem oder persönlichem Inhalt können dem Feind Aufschluss über
den Zustand der Truppe und die Absichten der Führung geben. Soldaten müssen deshalb darauf
achten, dass sie dienstliche Angaben nicht in Privatschreiben erwähnen und dienstliche Unterlagen
nicht falschen Händen überlassen. Notfalls müssen sie Unterlagen und Dokumente vernichten.

5078. Die feindliche Spionage zielt darauf ab, Waffen, Gerät sowie militärische und zivile Anlagen
zu zerstören oder zu lähmen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Anlagen zur Trinkwasserversorgung, Truppenküche u. Ä. durch
biologische Kampfstoffe trotz internationaler Ächtung dieser Kampfmittel verseucht werden.

Nur ständige Wachsamkeit kann solchen Anschlägen vorbeugen.

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Stand: November 2015

Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710

5079. Zersetzung hat das Ziel, die seelische Widerstandskraft der eigenen Truppe zu lähmen und
ihren Kampfwillen zu brechen. Dazu wendet der Feind jedes Mittel der geistigen Beeinflussung an. Er
arbeitet u. a. mit Lautsprecherpropaganda, Rundfunksendungen, Flugblättern, Bildheften und
Aufforderungen zum Überlaufen (sogenannte „Passierscheine“).

Er versucht, Tatsachen, Halbwahrheiten und Lügen miteinander zu vermischen und Gerüchte
auszustreuen. Er will damit

• das Vertrauen der Soldaten zu ihren Vorgesetzten sowie zur militärischen und zur politischen
Führung untergraben,

• Misstrauen gegenüber den Verbündeten wecken,

• Angst und Panik erzeugen,

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• durch Misstrauen und Abneigung einen Keil zwischen Truppe und Bevölkerung treiben und

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• die Überzeugung der Soldaten von der Rechtmäßigkeit ihres Einsatzes erschüttern.

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5080. Kenntnis von Lage und Auftrag beugt diesen Gefahren vor. Daher informieren alle
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Vorgesetzten rechtzeitig und wahrheitsgetreu die ihnen unterstellten Soldaten.
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5081. Entdeckt Soldaten Gerät, Anlagen oder Einrichtungen, die zur Spionage, Sabotage oder
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Zersetzung dienen können, z. B. Funk- oder Druckereianlagen, Vervielfältigungsgeräte Verstecke mit
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Waffen und Munition oder „tote Briefkästen“ melden sie dies unverzüglich ihren Vorgesetzten.
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Das gleiche gilt, wenn sie Kenntnis von solchen Dingen erhalten.
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5.3 Verhalten von Soldaten und Soldatinnen in besonderen Lagen
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5.3.1 Schutz vor den Wirkungen von ABC-Kampfmitteln
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5082. Im Krieg müssen Soldaten jederzeit und überall mit dem Einsatz von ABC-Kampfmitteln
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durch den Feind rechnen.

Deshalb kommt es darauf an, auch ohne besonderen Befehl

• die persönliche ABC-Schutzausstattung einsatz- und griffbereit zu halten,

• einen vermuteten oder erkannten Einsatz von ABC-Kampfmitteln sofort zu melden,

• unverzüglich die Alarmierung auszulösen und weiterzugeben sowie

• Schutzvorkehrungen53 zu treffen und Schutzmaßnahmen sowie Selbst- und Kameradenhilfe
vorzubereiten und durchzuführen.

53
Vgl. Anlage 7.15, Bezugsdokument 54.

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5083. Werden ABC-Kampfmittel eingesetzt, steigen die körperlichen und seelischen Belastungen
und die Anforderungen an alle Soldaten bzw. Soldatinnen und Führer bzw. Führerinnen.

Dennoch muss der Soldat seinen Auftrag weiter ausführen. Das gilt besonders auf dem Gefechtsfeld,
wo der Feind immer versuchen wird, die Wirkung von ABC-Kampfmitteln unverzüglich auszunutzen.

5.3.2 Kräfte des verdeckten Kampfes und Truppen besonderer Bestimmung

5.3.2.1 Begriffsbestimmungen; Aufgaben und Kampfweise

5084. Der verdeckte Kampf umfasst die im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland von
einer auswärtigen Macht/Staatengruppe durchgeführten, gesteuerten oder unterstützten Operationen
(Gewalthandlungen und Störungen), deren besonderes Kriterium darin liegt, dass die einzelnen
Aktionen des Gegners nicht voneinander als solche einer auswärtigen Macht identifiziert werden

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können, da die hierbei eingesetzten Kräfte sich so lange wie möglich tarnen, also konspirativ und

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subversiv arbeiten.

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Kräfte des verdeckten Kampfes können sein
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• Zivilpersonen des eigenen oder eines anderen Staates,
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• Angehörige feindlicher Streitkräfte, die aber nicht als Teile regulärer Streitkräfte gemäß
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Kriegsvölkerrecht erkennbar sind.
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Truppen besonderer Bestimmung sind Teile der feindlichen Streitkräfte mit besonderer Ausbildung,
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die im Wesentlichen für Kommandounternehmen oder zur Aufklärung in der Tiefe ausgebildet sind.
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Mit ihrem Einsatz im Rahmen des verdeckten Kampfes ist besonders oft zu rechnen.
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5085. Mit dem Auftreten von verdeckt kämpfendem Feind ist jederzeit zu rechnen. Vor allem in
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rückwärtigen Gebieten müssen sich Soldaten gegen solche Kräfte schützen und auf ein
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entschlossenes Vorgehen gegen sie vorbereitet sein.
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Soldaten müssen damit rechnen, dass die Kräfte des verdeckten Kampfes oft nicht von zivilen
Störern zu unterscheiden sind, zumal, wenn zivile Störer ihrerseits typische Verhaltensweisen der
Kräfte des verdeckten Kampfes zeigen.

5086. Der Gegner wird Kräfte des verdeckten Kampfes oft als Spionage- und Sabotagetrupps
einsetzen, vor allem um:

• militärische Stäbe oder Gefechtsstände und zivile Behörden zu überfallen, um die Führung zu
stören, Gefangene zu machen und Dokumente zu erbeuten,

• Fernmeldeverbindungen zu unterbrechen,

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• Bewegungen und Versorgung der Truppe durch Zerstören oder Beschädigen von
Verkehrsanlagen und logistischen Einrichtungen oder durch Angriffe auf Kolonnen und
Einzelfahrzeuge zu behindern,

• Anlagen der Industrie unbrauchbar zu machen, damit die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr
gewährleistet ist und

• durch ihre Aktionen die Truppe und die Bevölkerung ständig zu beunruhigen und Sicherungskräfte
zu binden.

Sie können auch den Auftrag haben,

• die Bevölkerung, die zivile Verteidigung sowie die Sicherungs- und Ordnungskräfte durch Terror so
einzuschüchtern, dass sie die militärische Verteidigung nicht mehr zu unterstützen wagen,

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• Nachrichten über die militärische Lage und die der zivilen Verteidigung zu sammeln und

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• Gerüchte und Feindpropaganda zu verbreiten.

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Angehörige von „Truppen besonderer Bestimmung“ können gleiche Aufträge erhalten; jedoch richtet
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sich ihr Einsatz meist gegen militärische Ziele.
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5087. Kräfte des verdeckten Kampfes kämpfen verschlagen, oft und heimtückisch und entgegen
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den Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts (z. B. durch Tragen der Uniform und Benutzen der
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Kraftfahrzeuge der eigenen und der verbündeten Streitkräfte oder der Ordnungs- und
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Sicherungskräfte, absichtliche Gefährdung von Frauen und Kindern, Geiselnahme sowie Tötung
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Gefangener). Sie tragen vorwiegend Zivilkleidung. Daher können sie überraschend auftreten und
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leicht wieder verschwinden. Sie sind ein gefährlicher und schwer zu bekämpfender Feind.
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5088. Verdeckt kämpfende Kräfte treten meist in kleinen Trupps oder Gruppen auf.
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Sie werden meist gemeinsam geführt; zumindest haben sie untereinander Verbindung und arbeiten
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bei der Ausführung ihrer Aufträge zusammen.
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Zum Halten der Verbindung setzen sie Melder und Funkgeräte ein, oder sie benutzen das öffentliche
Fernsprechnetz. Gewöhnlich verfügen sie über Schusswaffen und Kampfmittel, vor allem
Sprengmittel, Handgranaten und Faustfeuerwaffen.

5089. In dicht besiedelten Räumen und Industrieanlagen, aber auch in unzugänglichem,
unübersichtlichem Gelände und in Aufnahmeräumen für Flüchtlinge, finden diese Kräfte Verstecke
und günstige Bewegungsmöglichkeiten. Sie besitzen meist gute Ortskenntnisse oder lassen ihren
Aktionen eine sorgfältige, gut getarnte Aufklärung und Erkundung vorausgehen.

5090. Verdeckt kämpfende Kräfte vermeiden grundsätzlich unmittelbare Berührung mit ihrem
Feind, wenn sie das Ziel einer Aktion auch ohne Kampf erreichen können. Sie

• zerstören oder beschädigen Anlagen und Einrichtungen an nicht bewachten Stellen und

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• legen heimlich Sprengladungen und Brandsätze in öffentlichen Gebäuden oder Verkehrsmitteln.

Manchmal suchen sie jedoch den Kampf oder nehmen ihn mindestens in Kauf. Sie legen z. B.
Kolonnen, Eisenbahntransporten, Einzelfahrzeugen, Spähtrupps, Streifen und Meldern Hinterhalte
und überfallen gesicherte Verkehrs- und Fernmeldeanlagen, logistische Einrichtungen, Dienststellen
und Truppenunterkünfte.

Sie fassen vorübergehend mehrere Trupps zusammen, um so die örtliche Überlegenheit zu
gewinnen.

Danach verschwinden sie meist rasch, um entweder an entfernter Stelle erneut zuzuschlagen oder
um in einem Versteck bei der Bevölkerung unterzutauchen.

5.3.2.2 Verhalten gegen verdeckt kämpfende Kräfte

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5091. Zur Abwehr verdeckt kämpfender Kräfte, die noch nicht als Angehörige feindlicher

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Streitkräfte enttarnt sind, gehen Soldaten wie bei der Abwehr von Straftaten ziviler Störer vor.

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Soldaten, denen militärische Wach- oder Sicherheitsaufgaben übertragen sind (z. B. als Posten,
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Streifen, Transportbegleiter), wenden daher die Befugnisse nach dem Gesetz über die Anwendung
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unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch Soldaten der Bundeswehr
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und zivile Wachpersonen (UZwGBw) an 54. Soldaten, denen keine militärischen Wach- oder
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Sicherheitsaufgaben im Sinne des UZwGBw übertragen sind, sind berechtigt, Straftaten mit dem
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Recht der Notwehr (§ 32 StGB) abzuwehren oder von sonstigen Jedermannsrechten (z. B. dem
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Recht der vorläufigen Festnahme nach § 127 Abs. 1 Satz 1 StPO) Gebrauch zu machen. Die
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Soldaten sind über diese gesetzlichen Bestimmungen zu belehren.
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5092. In Lagen, in denen mit verdeckt kämpfenden Kräften zu rechnen ist, gelten die Grundsätze
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der Sicherung, der Aufklärung und der Verteidigung. Darüber hinaus sind folgende Besonderheiten zu
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beachten.
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5093. Nachlässiges und gleichförmiges Verhalten, Abstumpfung und Vetrauensseligkeit bei
Sicherung oder Objektschutz können für Soldaten und ihre Kameraden tödliche Folgen haben und die
Erfüllung des Auftrags der Gruppe in Frage stellen. Zur Sicherung eingeteilte Soldaten, besonders
Posten und Streifen, müssen stets misstrauisch und wachsam sein und dies auch dann bleiben, wenn
über längere Zeit keine Feindkräfte oder verdächtige Personen auftreten.

5094. Darüber hinaus haben alle Soldaten bzw. Soldatinnen, auch in rückwärtigen Gebieten, ihre
Umgebung aufmerksam zu beobachten und jede verdächtige Wahrnehmung sofort zu melden.

Sie befolgen besonders folgende Regeln: Sie

• melden verdächtig erscheinende einzelne Soldaten bzw. Soldatinnen oder Teileinheiten nicht
bekannter Verbände;
54
Vgl. Anlage 7.15, Bezugsdokument 20.

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• treten Unbekannten nur dann gegenüber, wenn Vorbereitungen gegen Überraschung getroffen
sind;

• meiden in Städten nach Möglichkeit jedes Gedränge, abgelegene Straßen und das Herumstehen
auf Straßen und Plätzen (wenn unvermeidlich, dann Rücken zur Wand);

• gehen außer Dienst nie allein, sondern nur zusammen mit anderen aus;

• öffnen bei Nacht die Tür ihrer Unterkunft außerhalb eines geschützten Bereichs nur dann, wenn
sie die Einlassbegehrenden an der Stimme erkennen oder diese den Antwortteil der Parole
nennen;

• sorgen dafür, dass sie innerhalb eines Gebäudes kein Gegner von außen her beobachten und
gezielt unter Feuer nehmen kann (z. B. Fensterläden schießen, Blenden anbringen);

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• prüfen vor Einschalten der Beleuchtung, ob die Läden, Vorhänge usw. geschlossen sind;

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• betreten keine unbewohnten und unbewachten Gebäude;

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• stellen ihr Kraftfahrzeug nur in bewachten Bereichen oder Einrichtungen ab und lassen es
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außerhalb militärischer Objekte nie unbewacht;
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• vermeiden auffällige Gewohnheiten, z. B. regelmäßiges Verlassen oder Betreten einer Unterkunft
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oder Dienststelle, Gänge und Fahrten zu gleicher Zeit und immer auf gleichem Weg und
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regelmäßigen Besuch von Lokalen.
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5095. Befehle unbekannter Vorgesetzter sind erst dann auszuführen, wenn sie sich einwandfrei
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ausgewiesen haben. Bleiben trotz allem noch Zweifel, meldet man dies den unmittelbaren
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Vorgesetzten.
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5096. Auf Befehl sind Unterkünfte auch in rückwärtigen Gebieten so herzurichten, dass sich die
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Truppe auch gegen überraschende Angreifer verteidigen kann Die Fenster gefährdeter Räume sind
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gegen Handgranaten und andere Kampfmittel zu sichern (siehe Nr. 4242).

In Ortschaften müssen die Bewohner häufig ihre Häuser räumen, wenn Soldaten bzw. Soldatinnen
darin untergebracht werden sollen. Die Truppe vermeidet es möglichst, die Bewohner durch solche
Maßnahmen gegen sich aufzubringen.

Alle Soldaten bzw. Soldatinnen müssen dazu beitragen, die Belastung der Betroffenen dadurch
erträglicher zu machen, dass sie Hilfe leisten, das fremde Eigentum schonen und versuchen,
Verständnis für die Notwendigkeit des Vorgehens zu wecken.

5097. Alle Anzeichen, die auf einen Überfall hindeuten können, sind sofort zu melden, z. B.

• Unterbrechung der Fernsprechverbindung oder der Stromzufuhr,

• das Auftreten fremder Personen oder Kraftfahrzeuge,

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• verdächtige Geräusche, Rufe und Signale sowie

• Veränderungen an Sperren, Zäunen und Alarmvorrichtungen.

5098. Geraten Soldaten bzw. Soldatinnen in einen Hinterhalt oder stoßen sie sonst überraschend
mit dem Feind zusammen, müssen sie unverzüglich die Feuerüberlegenheit erringen und – wenn
irgend möglich – entschlossen angreifen und den Feind niederkämpfen.

Erlaubt es die Lage nicht, den Feind anzugreifen, müssen die Soldaten bzw. Soldatinnen sich bis zum
Eintreffen eigener Kräfte verteidigen und vor allem den Feind binden.

Oft lässt der Feind sein Ausweichen durch einzelne Kämpfer decken, die bis zur Selbstaufgabe
kämpfen. Die Soldaten bzw. Soldatinnen müssen dann versuchen, diese rasch auszuschalten oder
zu umgehen. Beim Nachstoßen achten sie auf Hinterhalte.

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5099. Für Soldaten bzw. Soldatinnen sind auch im Kampf gegen verdeckt kämpfende Kräfte die

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Regeln des Kriegsvölkerrechts bindend, soweit diese als Kombattanten enttarnt sind. Sie sind als

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Kriegsgefangene zu behandeln.

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Das gleiche gilt für Zivilpersonen, die als zivile Störer festgenommen worden sind, wenn die
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Möglichkeit besteht, dass sie als verdeckt kämpfende Kräfte identifiziert werden können. Die
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Umstände, die zur Gefangennahme geführt haben, insbesondere Erkenntnisse über Rechtsverstöße,
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sind den Vorgesetzten zu melden.
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5.3.3 Soldaten und Soldatinnen als Verwundete; Selbst- und Kameradenhilfe
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5100. Erste Maßnahmen zur Versorgung verwundeter Soldaten bzw. Soldatinnen in Selbst- und
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Kameradenhilfe. Dazu gehören auch Bergung und behelfsmäßiger Transport.
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5101. Ist der Soldat bzw. die Soldatin als Einsatzersthelfer A oder B ausgebildet, kann er bzw.
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sie auf Befehl des Führers bzw. der Führerin seiner bzw. ihrer Einheit oder Teileinheit den
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Sanitätstrupp unterstützen. Er bzw. sie trägt dann eine weiße Armbinde mit dem verkleinerten
Schutzzeichen.

Solange der Soldat bzw. die Soldatin das Schutzzeichen trägt, darf er bzw. sie nicht an
Kampfhandlungen teilnehmen. Von der Handwaffe darf nur Gebrauch gemacht werden, um
Verwundete oder sich selbst zu verteidigen. Jeder Angriff auf ihn bzw. sie ist völkerrechtswidrig. Ist
die Tätigkeit als Einsatzersthelfer A oder B beendet, ist die Armbinde mit dem Schutzzeichen
abzulegen.

5102. Soweit ein Verwundeter bzw. eine Verwundete dazu fähig ist, soll er bzw. sie sich zunächst
selbst helfen.

Der eigene Auftrag wird so lange ausgeführt, wie es Art und Schwere der Verwundung erlauben.
Muss sich der Soldat bzw. die Soldatin behandeln lassen, meldet er bzw. sie sich beim

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Jeder Soldat bzw. das nächste ! st n Verwundetennest werden dem Soldaten bzw. Kameradenhilfe zu leisten. sie gibt an. nehmen mindestens den Gefechtshelm gt lie und ihre persönliche ABC-Schutzausstattung mit. Kampfmittel und überzählige Munition bleiben bei ihrer Teileinheit r se zurück. der die Verwundeten versorgt und sie für den Transport zum Truppenverbandplatz übernimmt. der Einheit ru sd übergeben und dort verwahrt. die ihre Teileinheit verlassen müssen. jede Soldatin ist verpflichtet. de Än Wenn nötig. Ihre Handwaffe und Munition führen Verwundete nur mit. die Teileinheitsführerin. Er bzw. sie verwundet worden ist. die sich selbst nicht helfen können. Müssen Verwundete zurückgelassen werden. dass zunächst weitergekämpft werden muss. den Sanitätstrupp oder den Truppenverbandplatz auf. Der Platz des Sanitätstrupps. ng ru 5104. Verwundeten. leistet Kameradenhilfe oder übergibt sie dem Sanitätstrupp. lagert man sie zunächst in einer Deckung. er bzw. der Truppenverbandplatz und. und sucht dann das nächste Verwundetennest. die Soldatin selbst. ihre Ausrüstung selbst mitzunehmen. Verwundete. un ck Sind Verwundete nicht fähig. ch ni 5105. sie muss sich ie sd ihren Ort einprägen oder aufschreiben. wann und wie er bzw. der Teileinheitsführerin ab oder lässt sich abmelden. ie D Seite 307 Stand: November 2015 . möglichst auch ihre sonstige Ausrüstung und ihr r te persönliches Eigentum. Den Platz kennzeichnet man für den Sanitätstrupp durch em Sichtzeichen (Bild 161) und meldet ihn. Der Einzelschütze in besonderen Lagen A2-226/0-0-4710 Teileinheitsführer bzw. soweit befohlen. wird sie sichergestellt. Wenn immer möglich werden Schwerverwundete nicht td allein gelassen. wo. auf sich gestellt entscheidet der Soldat bzw. wenn sie zur Au Selbstverteidigung fähig sind. 5103. der Soldatin bekanntgegeben. Hilflose Verwundete bringt man in Deckung oder in ein Verwundetennest. legt man einen Notverband an. die Lage kann es jedoch erfordern. Die Entscheidung hierüber trifft der Teileinheitsführer bzw.

3. • die persönliche Habe. Uhr.4 Versorgung von Gefallenen te un 5107.Sichtzeichen für Verwundete em 5106. Seite 308 Stand: November 2015 . Skizzen. Briefe und • die untere Hälfte der Erkennungsmarke. Fotos. jede Soldatin hat sie neben seinem Truppenausweis ch ni ständig bei sich zu tragen. die für die ärztliche td Behandlung wichtig sind. Geldbörse. Fernmeldeunterlagen usw. Zeit und näheren Umständen des Todes gemacht. die Führerin. Sterbenden Kameraden steht der Soldat bzw. gt lie r 5.). die Soldatin bei wenn Lage und Auftrag es