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Beiheftezum

K A R L PREISENDANZ

AKEPHALOS
der kopflose Gott

* * HEFT 8 * *
J.CHINRICHS’SCHE BUCHHANDLUNG
LEIPZIG 1927

AKEPHALOS
DER KOPFLOSE
GO TT
VON

KARL PREISENDANZ

MIT 13 A B B I L D U N G E N IM T E X T
UND AUF 3 TAFELN
'fltn

2. unveränderte Auflage

LEIPZIG / J. C. m N RICH S’SCHE BUCHHANDLUNG

Beihefte zum Alten Orient
herausgegeben

von

Prof. Dr. Wilhelm Schubart
H eft 8

Die Beihefte erscheinen im Einverständnis m it
der Vorderasiatisch-Ägyptischen Gesellschaft. Sie
wollen eine Sam m elstelle für Arbeiten über den
Orient sein, die über den Rahmen des „Alten
Orient“ hinausgehen.

Vorwort.
Die kleine Studie über den kopflosen Go t t bildet einen A u s ­
s chnitt aus Stoffsammlungen, wie sie mir die l angjährige Be­
schäftigung mi t den griechischen Zauberpapyr i ergeben hat.
Sie war mi t anderen, wie der über die schwanzbeißende Schlange,
schon lange vorbereitet, ehe mir, nach Kriegsende, die anregende
und wertvolles Material sammel nde Arbei t von A. D e l a t t e ,
AKE<Pslst02 QEOÜ, zu Gesicht k a m ; sie gab mi t Anlaß, meine
Studie als Parallele zur seinigen zu entwickeln. So sehr meine
Auffassung u nd D e u tu n g der verschiedenen Überlieferungen des
Kopflosen meistens von der D e l a t t e s abweicht, so gern gestehe
ich zu, seinen Ge dankengängen und Ergebnissen vieles zu v e r ­
danken. Auch da, wo ich über vorläufige R e s u l t a t e u nd H y p o ­
thesen ni cht hi naus gek ommen bin. Bedauerlich schien d u r c h ­
weg, daß sich D e l a t t e nicht entschlossen hat , seinen B ei t ra g
auf gründlicher N a c h p rü fu ng der P a p y r u s t e x t e selbst auf zu ­
bauen. Sie h ä t t e ihn v or Fehlschlüssen b ewahrt , wie sie et wa
die B enu tz ung von C. W ESSELY S Skizze des Zauberbildes im
Pap. M imau t (Louvre) nach sich ziehen m u ß t e .
Als u n m i t t e l b a r a m W e g liegenden E x ku rs m ag m a n die
Abschweifung über die römischen Verfluchungstafeln des Museo
Kircheriano b e t r a ch t en u nd entschuldigen. Ihre sethianische
Herkunft , nach der sie RICHARD WÜNSCH, ihr erster, u m das
S tu d iu m der an ti ken Magie h ochve rdi ent er Herausgeber u nd
E r k l ä r e r , g et auf t hat, schien einer Na c hp rü fu ng gewisser e n t ­
s c h e id e n d e r Fragen zu bedürfen. Die Ausei nanderset zung m i t
D e l a t t e s kopflosem Gott, der zu S e t h- Ty ph on führte, b ra ch te
d ie se s p ä te Ep ikri tik ohne Zwang. Sie soll, das sei ausdrücklich
b e m e r k t, le d ig lic h eine sachliche Feststellung meiner eigenen
E rg e b n is s e u n d Ve rmu tu ng en bedeuten, in keiner Weise eine
P o le m ik geg en R ic h a r d WÜNSCH, den ich als Gelehrten und
M e n sc h e n hoch v e r e h r t h a b e ; seinen vorzeitigen Tod — auch er

Große Zauberbuch. Ch. p h il. und Kenyon I 81. P VI: Pap. C. 10— 45. J . 77 ff. Leipz. 1 852 . d. Wien 1888 S. 123 — 125. Neue griech. WESSELY wie zu P III. . S. 749—828. 384. S. XVI 1888. 44— 126. 55— 58. II: die beiden Berliner P ap yr i. Abhandl. Ke nyon I 83— 115. 149 f. K. 6 4 — 81. Akad. P X 111: wie zu P X 11. A. P X 11: Pap. Philol. W ESSELY . wie zu P VII . D i e t e r i c h . LEEMANS S. P V I I : P ap. Greek Pap yr i in t he Brit. Mi mau t im Louvre. 139— 148. d. h is t. d. P X : Pap. P IX: Pap. Mus. des Brit. meine eigenen Lesungen. W e s s e l y . 2391. W e s s e l y . Ausgabe von G. P IV: Pap. S. LEEMANS. Teubner) bringen wird. Il l. Wi en 1893. Der Kürze und Einfachheit halber bezeichne ich die einzelnen Papy ri in der Reihenfolge der bald erscheinenden Gesamtausgabe mit den Zahlen: P I. Mus. C X X I I I . The Cambr. des Brit. des Ryksmus. Paris. Mus.. J 385 . C. Mus. Akad. Mus. C X X V . X L V I I. DIETERICH Abraxas. WESSELV. zu Berlin 1865. Ak. C. C X X I . F r ag me nt of a graeco-eg. C. P V I I I : Pap. Im Lauf der Arbeit benüt ze ich. 1891. S. 127— 139. Zaube rpapyr i. Mus. C. Kais. Kgl. Denkschr. C. f. 42. wie sie auch das neue Korpus (bei B. P X I : Pap. P III: Pap. van Oudheden zu Leiden. IÏ 1885. Suppl. 120. Goodwin. 154 ff. Mus. S. suppl. WESSELY wie zu P. 121— 123. 109— 167. die sie schwer missen wird. work upon magic. — 4 — eines der unersetzlichen Opfer des Kriegs — habe ich schwer empfunden. . grec 574. Denkschr. S. G. 63— 65. d. der Bibliothèque Nationale. 16— 55. S. S. des Brit. 60— 63. des Brit. wo Text e der Zau be rp ap yr i beizuziehen waren. Kenyon I 115— 120. d. P a r t h e y . antiq. wie zu P III. Alte Ausgabe von C. C X X I I . 36. I 1893. Papyri graeci musei Lugd. des Brit. des Britischen Museums in London X LVI . C. des Brit. Wiss. Verlor doch mit ihm auch die Ausgabe der Z a u b e r ­ p apyr i eine organisierende und überall nachhelfende Kraft. Kenyon. C X X I V . A l b r . Soc. P V : Pap. W iss. wie zu P VII . S. wie zu P VII . Kl. J a hr b . S. S. Kenyon S. Bat. Fr. Das sog. Bd.

weitere. . Karl Preisendanz. das soeben S. u n m i t t e l b a r b enü tz te L i te ra tu r wird an ihrem Ort verzeichnet. E it r e m mi t eng­ lischer Übe rs et zung und E r k ä r u n g und in phot ographi scher Wiedergabe veröffentlicht h a t : P ap y ri Osloenses. I Magical P apyri . herzlichen Da n k aussprechen. von Oslo bezeichne ich das wichtige Zau be rbu ch der Uni versit ät sbi bl iothek Oslo. K a r l s r u h e . Die gesamte Bibliographie der Zau be rp ap yr i gibt mein Referat im Archi v f. — 5 — Als Pap. F ü r einige förderlichen Hinweise darf ich Herrn Lic. 1/2. 1926. Oslo 1925. Ostern 1925. Papyru sfor schu ng V I I I . A d o l f J a c o b y . fascic. Die übrigen P a py ri des Korpus k o mmen u n t en ni cht in B et r a c h t . W i t h t hi rt een plates. Hofprediger in Luxemburg.

können zu kopflosen Spukgeistern werden. f. So auch die Verrücker von Flur stei nen: ihnen zerrt die Pflug­ schar den K op f vom Leib. ihr aber in diesem Leben ent gi ngen: sie müssen kopflos oder den v er b üß te n Kopf u n t e r m Arm t ragend irren bis zu ihrer Erlösung. 1 Beispiele für kopflose Geister in Menschen. F. „als sie. die ihr H a u p t durch Richtbeil oder Waffe von Gegner und Mörder verloren. die Hi nri ch tun g durchs Schwert erlitten oder von Rechtswegen verdienten. In Fluß dürfte die Frage nach dem Wesen des Kopflosen gekommen sein durch H. . in dem sie sich befand. Darauf weisen wohl alle charakt erist ischen Beispiele hin. De nGer man en waren die Kopflosen Gespenster von Verbrechern. die m an bisher aus den Sagen und volkstümlichen Überlieferungen der nördlichen Länder Europas für diesen Fall g esammelt h a t 1. und sie schilderte mit ergreifenden Wor te n den peinlichen Zust and. den religiösen Vorstellungen alter Ku lt urmens che n wie heutiger N a tu r vö lk e r der ganzen Erde eine v e r t r a u t e Gestalt. d. die bis in unsere Zeit hinein spuken: er fährt doch GOTTFRIED KELLER > Grüner Heinrich von seiner Gönnerin Frau Margreth. wenn sie nicht unterlassen konnte. wie lebhaft es in ihrer J u g en d mit solchem Geisterzeug hergegangen sei. von . P ba dk l . Da waren kopflose Männer st und en we it ihr zur Seite gegangen u nd näher gerückt. Schles- Gesellsch. F eilbergs Umfrage „Warum gehen Spukgeister kopflos um ?“ in der Monatsschrift f. . . die unheimlichen Gesellen von der Seite anzusprechen. 37— 41. je eifriger sie betete.und Tiergestalt hat für den Norden mit reichen Literaturbelegen gesammelt F r . Volkskunde hrg. ob sie nun schon im Diesseits oder erst nach dem Tode diese Strafe fanden. Auf ihn stützen sich meine An­ gaben für Deutschland vor allem.und Südländer Europas fü rch tet en die Geister der Kopflosen. bei Tag und Na c h t durch Feld und Wa ld zu gehen h at t e. Der kopflose Gott im Volksglauben. Kopf­ lose Menschen und Tiere in |deutscher] M ythe und Sage. . daß dieses höchst schädlich sei“ . Der Kopflose — uns ein Grausen. während sie doch wußt e. Alle. . Mitteil. Nord. besonders noch auf dem Lande. Volkskunde 6 (12) 1904.

E i t r e m . M ythol. K r a u s s . 5). Ihre Bitten riefen Dionysos herbei: er k äm pf te den Dä mon nieder. die im Meere i hr rituelles Bad nahmen. U s e x e r . h a t S. 34— 48. wu rd e von den Ei nwohnern mi t Wein ge­ f angen und im Schlafe der T ru n ke n he it überwältigt. ob ihn göttliche oder menschliche Rache ereilte. 1908. F. und die T r i t o n ­ sage dürfte seine Ansicht n u r st üt zen. Dreiheit. S. 197. für eine Einzelheit neuerdings A . 1893. Kopf und Phallos in Gleichstellung sind ni cht selten. 30 nennt den Bericht „merkwürdig“ ohne weitere Erklärung. 5. aber in beiden Überlieferungen h an d e l t es sich um kopflose Darstellungen zweier F r au en sch änd er : d aß phallische Vorstellungen in der Molos-Geschichte mitspielen mochten. H a a s . des Molos. 1913. 78. als ob es sich bei der ersten (Paus. Ungewiß. und nach der T a t fand man ihn ohne Kopf. Und ein kopfloser Tri ton s tand im Dionysostempel zu Tana gra. .) Auch Plutarch verstand den Sinn des Festes nicht mehr: er nennt es atcm os. 1921. Vorher aber teilt Paus ani as eine andre. 3. S. einer ältern und einer jüngern. 20. E r h a t t e ein Mädchen geschändet . Feste 1906. Vgl. Lpz. 440). u nd ihren Gewährsl eut en lag eine U m ­ deut un g des fehlenden Kopfes gewiß fern. K b a l . Dü m m l e r . gewidm et. P a u ­ sanias freilich und P l u ta r ch wissen nichts von solchem Sinn a ke phal er Gestalten. 187. s . 58. P l u ta r ch er zähl t1 von einem „ so nd e r b a r e n “ Fest auf K r e t a : da zeigte man der Menge das Bild eines Ko pf­ losen. 344. U s e n e r . 5. 1 De defect. bezieht den kopflosen Triton nur auf die zweite Sagenfassung (Pausan. 2 Vgl. Rhein. Ma n n h a r d t . Pommersche Sagen3. Der religiösen und re­ ligionsgeschichtlichen Bedeutung des Kopfes als besondern Teiles vom Men­ schen nach seinem Tode hat S. Tatsächlich dürfte doch nur der eine kopflose Triton m it zwei Sagenversionen. Molos sei ein Vegetationsgeist. v er m ut e t . Lpz. 1161 f.s s . M. rationalistischen. Am Urquell 4. und so k ön nt en aus den u r ­ sprünglich mit Verlust des Phallos be st ra f te n Molos und Tri ton späterhin wohl kopflos gebildete Männer geworden sein. 14 (417 E. Von einer E n t h a u p t u n g wird hier nichts ausdrücklich e r w äh n t .. Kristiania 1917. Beiträge 2. wie P aus ani as (9. 20. 48. Kleine Schriften 4. 6— 8. Hier -auch wichtige Literatursammlung zum Thema. oracul. Fb. 8. der gleich nach F b. D r e s s l e r . N i lsson (Griech. — 7 — Auch der Süden k e nn t die kopflosen To t en ge st a lt en e n t h a u p ­ t e t e r Bösewichter. 4) um eine Darstellung m it Kopf handle. 1894. Roschers Lexikon d. 5) be ­ r ic ht e t2. Slavische Volksforschungen. 114. Museum N . 1903. H. H . E i t r e m ein Kapitel seiner Beiträge zur grie­ chischen Religionsgeschichte II. ältere Version der Sage mi t: sie erzählt von einem Überfall des Tri ton auf Frauen. P. in Frage kommen. 9. Aber der A n na h me von Neueren. Als Grund seiner Akephalie n e nn t eine Sage die E n t ­ h a u p t u n g des Meerdämons durch einen T a na g r äe r : der Tri ton h a t t e Vieh ger aubt .

Das Eidolon dieses Kopflosen k a n n bei so alter tüml icher Feier gut in einem Kul tb il d aus äl test en Zeiten. Die Ab bi ldung ake- phaler Wesen war n u r d a möglich. ihrem Gedanken an s y m ­ bolische T ö t u n g des W a ch s tu ms . Antike Gemmen. wie es auch die S ta tue des tanagr äi sch en Tri ton vorstellte. Das Vorzeigen des kopflosen Bildes von Molos k an n wohl uranfänglich auf die Strafe hingewiesen haben. Aber davon v e r l a u t e t nichts. a. Die Ta ts ac h e der Kö p fu ng wi rkt sich für Ku l t u nd Sage anders aus: nicht der Kopflose. wie Nilsson meint. 1900. ni ch t Orpheus von Antissa. die in der Na c ht irrgeisternd einherliefen. Mythol. . dem wird m an n ur mit Vorsicht begegnen. aber um kopflose Geister im eigent­ lichen Sinn h an de lt es sich auch hier nicht. FURTWÄNGLER. dagegen dem Mythos sein weissagendes H a u p t liefert. . das flossenversehene H a u p t der Gorgo m a c h t den dämonischen Ei nd ru ck einer chthonischen Got thei t oder eines gefährlichen Meergeistes ( 0 . wo der Kopflose in seiner Ver­ s tüm me lu ng noch als wi rks am gedacht wurde.. die in Italien eine Tra di ti on pro ­ phetischer Kr a f t besaßen: W. also ohne seinen Kopf. G RUPPE. nur eine für das Fest zur e cht ge ma c ht e P u p pe gewesen zu sein. 1903. wie das Gorgoneion nach mittelalterlicher Legende an der kleinasiatischen Küs te im Meer a u f t a u c h t un d nach seiner Bewegungsart Windstille oder S tur m vorhersagt . Orion u. bes tan de n haben. Nur ihr H a u p t diente da u nd do rt zu wu n de r h a f t e r Prophet ie. H a u p t ) . Solche Gestalten wurd en d a n n auch ni cht als kopflose Göt ter oder Dä mone n dargestellt. 251 f. die nach dem Myt hos ihren Kopf verloren h at t e n . Hier t r e t e n jene Unheimlichkeiten in Kraft. einerlei ob damals die Gleichung von Kopf und Phallos tatsächlich bestand. daß einer dieser Kopflosen als S p uk d ä m o n umgegangen und den Lebenden unheimlich er­ schienen sei. 3. die dem Schänder und Vergewaltiger des J u n g fe r n t u m s auf K r e t a drohte. noch gehören sie ni ch t zu j enen Heroen s pät er er Zeit. n u r ihr prophetisches H a u p t kam hin und wieder zur bildlichen Wiedergabe. 3. wie auch Mimir nach seinem Tod nicht als Akephalos weiter­ lebt.dem Beilager habe sterben müssen. sondern sein Kopf als Wesen für sich spielt irgend eine Rolle in der Geschichte der Gestalt. die anders geart et en Beispiele von Molos un d Tri ton scheiden aus. So auch n icht Dionysos Kephal en von M et hym na . so wenig wie bei jenen abgeschni ttenen Köpfen. Griech. Sie waren heroisiert noch im alten Sinne des W or te s . Index unt . und das war der Fall im Zaube r un d seiner L i t e r a t u r . Und das Molosbild b r a u ch t keineswegs. von denen . 837.

übers.) überliefert h at . Zu kopflosen Geistern wa nde ln sich Menschen. doch seine Gestalt sahen wir ni cht (Ev. Ob bei solchem S pot t ü b e r h a u p t an kopflose Gestalten der Religion oder nicht vi elmehr an alte.. 37). Widerlegung. m i th i m m e l w ä r t s erhobenen H ä nd en d ar ges t el l te n. h a t n i em a n d gesehen. ni cht vergleichen darf! Und auch die Ge­ s tal t des Urmenschen der samo th rak is ch en Mysterien. h ör t man. die man ihrer Alt ert üml ichkei t wegen in der Ve rs tümmel ung. Par. 13 f. Varro spreche von „ d r e i h u n d e r t J u p pi t e r es ohne Kö pf e“ . einer. die des A b ­ gesonderten un d Gekennzeichneten. d. u m alle Prinzipien der d a r u n t e r ­ liegenden Dinge auf uns unbegreifliche Weise. mi t dem sich Claudius bei Seneca. Hi ppol yt us 3. 8. . 9 — Lukian im Lügenfreund spricht (Kap. 8. die mi t dem Beil v om Leben zum Tod g e br a ch t wurden. 91. Die Beschreibung dieses von T h r a k e r n un d Phry ger n Kory ba s gena nnt en u nd im Kul thei ligt um ithyphallisch. . 29): die Möglichkeit des Wiedererscheinens von Gehenkten. Das b ede ut et das W o r t : Seine S ti mme h ö rt en wir. . Dö lg er. Kirchenväter 40). einer. Pa u l W e n d l a n d h a t sie in seine Ausgabe.des Beschriebenen“ G r a f K o n r . Münch. Aber die ein­ zige Ha nd sc hr if t f ü r den zweiten Teil des Elenchos weiß ni cht s von ihr1. Griech. welcher A r t aber die Gestalt ist. 1916. 100 (Bibi. 5. . scheidet für die Au fn a hm e u n t e r die kopflosen Göt ter offenbar aus. Den Hinweis auf die Stelle verdanke ich FR. . den Hip- polytos in seiner Wi derl egung aller Haeresien (Elench. Jo h. . Geköpften und Gekreuzigten wird erwogen. Seine S ti mme nämlich. 5. Suppl. . Höhe nsc hrei t er — un d vom merkmallosen Gehirn. Nach ihm die Übersetzung oben. der durch den Akrot eri as mos seine R u n d h e i t erlangt hat . äitotetafiEVOv D u n c k e r - Sc h n e id e w in .“ Die Fas sung des Aus ­ druckes „die des Geköpft en und Gek en nze ic hn et en“ r ü h r t ledig­ lich von einer K o n j e k t u r der Göt ti nger Bear bei ter (1859) her. grec 164). 1. 10). Aber schwerlich dar f m an Tertul li ans Vorwurf (Apologie 12) gegen die Heiden hierher beziehen: „ Oh ne Kopf sind eure G ö t t e r ! “ oder seine Angabe (ad nat . Apocoloc. aufgenommen. so wenig wie der stoische r u nd e Go t t Varros „o hn e H a u p t u nd V o r h ä u t “ . Schrift­ steller 26. P r e y s i n g .Ar ch an th ro po s“ l äßt sich ni cht leicht erfassen: „ E r begi nnt seinen Abstieg von der Höhe oben — daher sein Na me Korybas. Hippo­ lytus . 1922. durch Unfall u m den Kopf gebracht e Gö tt er st at ue n zu denken ist. (cod. Des hl. ohne Ausbesserung durch Menschen­ h an d in den Tempeln st ehen l ieß? Sie zählen ni cht zu den kopflosen Dämonen. jene „Pepeleki s- 1 a ito reta y fiivo v Hs.

50. nachchr. 1903. 22. Nr. 4 Human personality and its survival of bodily death. 92. 2 Aud. die im Hades je nach den U n t a t e n der Verurt ei lt en die Strafe des Köpfens oder Biendens an ihnen vollziehen3. 1 Defixionum tabellae ed. S a l . Pferde.4 2 4 f. Auch bei der Vorstellung von Geistertieren ohne Kopf wi r kt To des ar t und B e s t a t t u n g mi t: oft wurde den Gö tt ern zum Opfer ein R o ß h a u p t aufgest eckt . 10 - m eno i“ der Fluchtafeln a u s ' K y p r o s 1: sie werden neben den Seelen aus Massengräbern. dem Teufel einen Ziegenkopf. W . wie die der germanischen U n t e r ­ welt. 1895. Unb egrabenen und Abg et ri ebenen2 beschworen und zum Dienste der Schwarzen Magie beigezwungen. W. R e i n a c h . Gr. 1906 . M a a s s . vgl. 2 . H. Lond. die La ngoba rden opferten u n t e r P a p st Gregor d. 30 f. schreibt hier: -rovß änb K Jgävov ‘qui sint illi dei a Saturno prolati. der sich noch bis auf unsere Zeit erhal ten h a t : Andersen erzählt in seiner Lebens­ geschichte. 312 ff. Vergewaltigten. Hunde. die nach ihrem Tod z aub er kr äf ti g wirken können: Aretaeus von K a p p ad ok i en e r wä hn t im 2. . und dazu E. O tto . sie sah den Brud er kopflos an ihrem Bet te u nd neben ihm den Sarg des T ot en mi t seinem H a u p t e stehen. 4). 75 f. Das m u t e t a n wie un ­ heimliches Überlebsel äl test en Dä mo ne n gl au be ns 5. morbor. M Y ER S4 besuchte der Geist eines von Chinesen im Ka mpf e E n t h a u p t e t e n seine Schwester in Eu r o p a . Aber diese A ns cha uun g v om kopflosen Geist dü rf te erst spät er er Epoche angehören. ARW 12. Orpheus. 27. er habe 1823 einer Hi nr ich tu ng beigewohnt in Skelskör: hier ließen El tern ihre epileptischen Ki nder einen Becher vom B lu t der Geköpften t r i n k e n . Den alten Ku lt urvöl kern wie zahlreichen primitiven S t ä m ­ men erschien der T ot e n d ä m o n genau in der Gestalt seines Leich­ nams . 17. 1. 261 ff. ARW 9. der Selbstmörder. 224— 233. 1909. Berlin 1923. 22. .’ Ich ergänze: to v s aTto %odvov inte& h'tas. Fehlt sie doch ni ch t in der allerneusten Zeit: nach einem Berichte von FR. Ve rs tü mmel un g an Kö rpe r u n d Gliedern lassen die Art seines Todes erkennen. 1904. Sie sind es. ein Volksaberglauben. Par. . 5 s. auch wenn sich u n m i t t e l b a r e Belege k a um finden: schon Aischylos weiß von den Göt t innen des Rechtes. me fu git. Auch die erst im Jenseit s durch E n t h a u p t u n g best raft en S ün der der Hellenen mögen. Zum Thema: S a m W i d e . Wunde . Vorzeitig­ gestorbenen. A udollext . J a h r h u n d e r t das Blut E n t h a u p t e t e r als besonders heilsamen T r a n k für Epi leptiker (de curat. zu kopflosen Spukgeistern geworden sein. Die Manen. 3 Eumen. A u g .

J a c o b y nach. der Hel. (Hinweis A d . Oft gaben die germanischen S t ä m m e dem Körper nicht unversehrt . Arnulph. jA C O B Y ^ h in . m u ß bald s terbe n: ursprünglich Fälle. Sagengrund zur ückführen lassen. die wie der akephal e Ophis im Zeichen des Steinbocks erscheint. . u n d Kosmos 6 . Basel 1884. — 11 — Ziegen ohne Köpfe gehen mit im Reigen germanischer Ge spe ns ter­ tiere. 8 3 f f . Phaenom. Der Ve rni cht ung geweihte Personen erscheinen kopflos. um diesen Teil daheim zu b eg ra be n5. Aus solchem B r a u c h 3. Schol. zu er­ hal ten. Tatsächlich aber wird die ursprüngliche Vorstellung vom Kopflosen auf uralten B e s t a t t u ng s br au c h zurückgeführt. Germ. dort — Th ür in gen — ist alles v e r b r a n n t außer dem Kopf. dem der Heros den Kopf a b h a u t und Zeus d urc h Verst ernung in dieser seiner letzten Erd enges tal t U n s t e r b ­ lichkeit in der Sphaera s icher t1. und man beschloß — es k am aber nicht soweit —- dem K ra n ke n „ n a c h He id e ns it t e“ den Kopf abzuschneiden und seinen Leib zu v e r b r e n n e n 2. 2 Leben des hl. Stuttg. 137. 64. 2 . 4 3 2 . 3 A u f R. R o h d e . der die Wi ed er kehr des Toten ins Reich der Lebendigen verhindern wollte. Hier — Moselgebiet. Arat. Bibliotheca orientalis 2. S c h m i d t . den Leib eines auf Reisen oder im Krieg Gest orbenen an Ort und Stelle zu ver brennen. u nd wer n u r mi t dem Leib S ch at t en wirft. mir u n b e k a nn t en . X . w eist A d . u nd die kopflose Schlange am griechischen S ternhi mmel f indet ihre Er kl ä r u n g im Mythos vom Ka mpf e des Herakles mit dem Drachen. aber ein Glied. Der Tod selbst. m it Hinweis auf ähnliche Sitten bei den Primitiven von Guinea und Südamerika. . 85.) 5 Belege bei E. . 1 Diesen Zusammenhang weist mir A d . Psyche4 2 3 . mag sich auf ähnlichen. in denen der Be­ troffene sein Lebe n du rc h Kö pf ung verlor. Auch nach byzanti ni schen: m a n sah vor einer großen Pes t in K ons t ant i no pe l die To des ­ göt ter als „schwarze Männer ohne Köpfe in ehernen Schiffen“ nach den künft igen K r a n k he it s or te n f a h r e n 4. Die diluviale Vorzeit Deutschlands. J a c o b y s . Ein v o rn e h­ me r Gefolgsmann König Dagobert s e r k r an k t e auf den Tod. der König eilte. scr. bisweilen den Kopf. 4 C a r l M e y e r . ist der kopflose Dä mo n geboren. sondern erst nach dem Loslösen einzelner Teile seine Bes tat t un g. Die kopflose Taube. Mon. 1. Merow. 1912. Der Aberglaube des M ittelalters. Der Fall ist wohl entnommen Assemanni. Nordfrankrei ch — fehlt der Schädel. oder ihnen selbst er­ scheint ein kopfloser Geist. Auch im alten Italien k a n n t e m an den Brauch. R. Panyasis frg. ist nach Holsteinsagen kopflos.

1912). und er h a t das P a p y r u s h a u p t be tr a ch te t. 3 . um ihn erst s pät er wieder zusammenzuset zen u nd einzubalsamieren1. N ichts in seinem Bericht w eist auf ein Diadem hin. Forschungen zur Menschenkunde 14) S. Der .A .“ Lukian wird aber schon ein richtiges. W i e d e m a n n . in Ä gy p te n war der wi ederbelebte kopflose Osiris das W u n d e r 2. W a i n w b i g h t . unversehrter Gestalt in den Sarg sperrte. Kopfes und der Erzählung von der bösen Tat Ty- phons. Bull. 2 H. de Ia Soc. Zeitschr. des Vereins f. 14. Volkskunde. F est­ schrift Ed. D ie Reliquien der kuhköpfigen Göttin in B yblos. Vermutungsweise sei auf die Mög- . Lukian. und w estfäl. 7. R u f f e r . d aß alljährlich ein Kopf aus P ap y ru s von Ä gy p te n her in gott- gelenkter Meerfahrt nach Byblos komme. arch. Und es gab Formeln. liegt wohl nur scheinbar in der Möglichkeit des ab­ gehauenen schwimmenden. S tuttg. S. (The Labyrinth. Leichen fa nd en sich. Ein Widerspruch. d ’A lex. 1917. (M. R i e t t i . an dem sich G üessmann stößt (257). die vor der Beisetzung e n t h a u p t e t waren. in denen die G ö tt er ersucht wu rde n. The rite of dismembrement in A nc. E gypt. D as Haupt stammt aus dem Abschnitt der Osirissage. vi el mehr ausnahmsl os dem ägypt ischen Gott. — 12 — In Ägyp ten zerstückelte m an den Leichnam. der den Bruder in ganzer. „da es Köpfe aus Papyros nicht g ib t“ (256).Lebende Leichnam' im Glauben der alten Ägypter. sprechenden oder än de rn W u n d e r n dieses Heiligtums wird offenbar nichts b er ic ht et wie von den schwi mmen de n Köpfen ähnlicher Sagen des A l t er tu ms : in ihnen k am dem H a u p t die Wunde rrol le zu. mag man ihn auch in der Epoche der P y ra m i d e n b a u e r seltener geübt haben. 1917 (Studien u. 250— 268 denkt bei dem Papyrushaupt an eine Osiriskrone aus Schilf­ blättern. für etliche Leute aus Byblos der Grund zur Ann ahme . Kap. Aufs Eng st e hing dieser Usus mi t dem Zer st üc kel ung smyt hos des Osiris zusammen. Der Leichnam des ermordet en Gottes wurde von Seth und seinen Spießgesellen in vielen Teilen über Ägy pt en z ers treut : zu Abydos fand u n d verehrt e m an das H a u p t des Osiris als Reliquie. h a t es selbst erlebt. nach Lukian. der das W u n d e r erzählt.2 4 0 ff. 1 A . die d av o n wu ß te . der von der Zerstücke­ lung des Leichnams durch Seth berichtet. Noch in jungen Zeiten wa r der Brauch nicht ganz vergessen. Hahn. N o­ tes on tw o egyptian mum mies). Nach einer Version der Sage erhielt der Got t m i t den Gliedern sein H a u p t wieder. Von der Syrischen Göttin. dem T o t en seinen abgehauenen Kopf im Jenseits wieder zu geben. ehe ihn Isis aufs neue belebte. Es gab aber auch eine alte Legende. „die Schilfkrone vertritt den Kopf des G ottes. Von prophetischen. A . w ie die Kuhkrone den Kopf der G öttin. Gkessm ann . rhein. aus Papyros gebildetes Haupt gesehen haben. Dieser schwi mmende Kopf war. in der S t a d t sei Osiris beg rab en u nd die Adonis­ feiern d or t gelten ni cht dem Adonis. 3— 36.

daß dieses Papyroshaupt in einer Verfluchungstafel aus Rom erwähnt wird. Für den Brauch des Köpfens und Skalpierens bei Galliern. der Isis nur einen Kuhkopf geben für das von Horos ab­ geschlagene Haupt. wohl noch schrecklichere in ihrer grotesken Ve rkürzung als viele ihrer Genossen. 1569) m it Enthauptungsszene. Im übrigen ka nn t e man in Ägypt en so gut wie überall bei pri­ mitiven und kul tivi ert en Völkern der Erde die Gestalten ge­ köpfter Menschen. denen Enthauptung bevorsteht: Mémoires de I’Institut français d’archéologie orientale du Caire X V. und so h a t ihr Art emi dor auch in seinem T r a u m b u c h zwei Kapitel gewidmet. handelt. Supplicium (4.a . 253— 286. 1913 S.i »h e R e i n a c h . ég. einerlei dagegen bleibt. getraute er sich aber nicht. Tüb. I 1909. m it reichem Material. 252. die durch E n t h a u p ­ t u n g ihr Vergehen b ü ß t e n 2. Menschenköpfe wieder zu erstatten. 14. 2 . Sie werden im Volksglauben leicht zu kopflosen Dä mone n und besitzen wie alle gewaltsam Getöt et en besondere Zaube r­ kräfte.) S. 38— 60. A d o j . vielleicht darf man an das Papyroshaupt des Oottes denken? 2 Für Rom vgl. Ab s ch ni t t der Oneirokritika T r ä u me „ v om Geköpftsein“ . Zwei Messer oder Schwerter stecken noch über und unter dem Schaffot. . 10 steht die „Verleumdung“ gegen den Verfluchten: „Er ist es. ähnlich jenen. Gmessmasâ a .O . Nach Pap. Römern u . d. D a b e mbek g. Revue celtique 34. ob m an t r ä u m t . Bei Aud. Études de m ythol. Ausführlich be­ h an de lt er im 35. Für Ägypten die Abbildungen bei B c d g e . — 13 — So ist dem Ägypt er die Vorstellung vom e n t h a u p t e t e n und kopflosen Gott aus dem Mythos seiner Religion wohl v er t raut . 29ü f. L e w verm utet in dem Papyrön ein Behältnis aus Papyros ähnlich der Kiste von Ostia. I 48. die zur Hinrichtung Typhons dienen bei B ck g k . Altoriental. Les Hypogées royaux de Thèbes (Biblioth. a . Die Auslegung h ä ng t wesentlich vom S ta n d und Beruf der t r ä u m e n d e n Personen ab. Ente) wieder anzusetzen verstand. der abgeschnittene Tierköpfe (Gans. Die Bilder des Grabmals Ramses' IX. oder Iichkeit hingewiesen. et d ’archéol. H. ü ber wu nd en er Feinde. wimmeln von Darstellungen ge­ köpfter Gegner und solcher. W. JÉgyptoI. Les têtes coupées. denen der König das Ha upt vor die Füße legen ließ. vgl. 188 Z.“ Is.S a g l i o u. 2. Die grausige Gestalt des E n t h a u p t e t e n verfolgte den Men­ schen bis in seine Trä ume . 6. 111 Fig. T exte und Bilder. Verbrecher. der den n anvçcova des Osiris verbrannt h at. vgl. Bemerkenswert auch der abgeschnittene Kopf am obern Bogen der nach rechts umgewandten neun Hieroglyphen für „Shos“ bei G. Die Geköpften geben fu r ch t ba re Gespensterfiguren ab. von R äu be r n. Os. 1907. die absur dest e Frat ze n t ragen und zus ammen- gehäuft e Schrecknisse aller Phant as i ea u sg e bu rt en in sich vereinigen. M a h p e r o . durch gerichtliche Verurteilung. Thot. So kann auch der große Magier unter den Göttern. 1893. Osiiiiü I Kap. Iren. Das Papyrosboot der Isis kommt für Osiris kaum in Frage. Westcar gab es einen Zauberer Dedi.

so den h. m i t u n t e r darstellte). daß man glaubt.. 825) an. hg. Die Stärke liegt ihm in seinen H ä n d e n : wie eine Halszange legt er sie um den Na ck en der Men­ schen. Ich bin es. Nat. Und so viele er frißt. denen er die Köpfe zerbrochen hat. . die ihm noch eine spätgriechische Schrift voll krauser Magie. Nach F l e c k s Erstausgabe 1837. auch von kopflosen Geistern allen Bevölkerungsschichten des Al t ert ums d urchaus geläufig war. 1844. dem Testa- m e n t u m Salomonis zu en t st am me n. z. die einen Exorzismus gegen den Phonos richtet. h a t sich die Überlieferung des kopf­ lo sen „ M o r d “ dämons erhalten. 1 The Testam ent of Solomon . IX. 35* Kap. beimißt. Nicht n ur als s chmückendes Beiwort h a t die Zau be r li te r at u r dem akephalen Dä mon das E p i t h e t o n . f. um sich selbst ein H a u p t zu verschaffen. zur Unzeit. seinen eignen Kopf in den Hä nde n und einen zweiten auf dem Hals zu t rage n (wie man im Mi ttelalter h a u p t ­ lose Heilige. — 14 — im Zweikampf die E n t h a u p t u n g erli tt en zu haben. Zehn Tage nach der Ge burt f ä h rt er als Hauch oder Geist durch die Stimme des weinenden Kindes. Fü r die Geschichte des kopflosen Got tes haben diese T r ä u me mit Lösungs­ versuchen gar keine Bedeut ung. Aus dieser Zeit f ü h r t DELATTE (S. (Bibi. K a ­ pitel beschäft igt sich kürzer mi t dem T r a u m : „Sei nen Kopf in den Hä nde n h a l t e n “ un d mit der Erwei te run g des Falles dadurch. F u r c h t b a r ist auch seine Tät igkei t. Alle Glieder h a t er wie ein Mensch. by C h e s t e r C h a k l t . . um ihn sich selbst anzueignen: „so verzehre ich ihn m i t dem Feuer in mir durch den Hals. J a h r h . S. das T e s t a m e n t Sa- lomons1. sein Name l au tet „ M o r d “ . C o w s . Das 38. Ihre Anf ühr un g durch Arte- midor kann n u r beweisen. den F üß en sende ich Behexung. Denn er verzehrt die Köpfe seiner Opfer. B o R k e m a n n . histor. hier kurz zu sammengefaßt .W i n d i s c h H. wenn es sich ni cht in beiden Fällen u m den Niederschl. Bis ins X V I I I . . n u r der Kopf fehlt i hm. die er mordet . er wird nicht sat t.ag des gleichen Volksglaubens handelt. Me. N . . und er schneidet ihnen den Kopf ab. 238) eine At hene r Handschr. 9). d. Über­ setzung von H. Nachts. T . v . Dionysius. Theol. ich schaffe W u n d e n . Das Testam ent des Salomo. und seine Sti mme ist die der vielen Stu mmen. Seine Eigenschaften u n d Wi rkunge n scheinen. X IV 3. bringt die Begegnung mit dem Akephalos besonders Schaden. daß die Vorstellung von Menschen ohne Kopf und. Und durch den feurigen Blitz werde ich kraft los g e m a c h t “ . H . in der Folge. 9—-56. Durch seine B r u st ­ warzen blickt er. Zeitschr. Leipz. 1922 (Untersuch.der Furchtbare* ve r­ liehen. der die Glieder v er b re nn t .

sondern eher zu den Brustgesichtern. gibt Taf. b i b l . Taf. auch im Musée Belge 18. 4 Ähnlich im Bilde des Akephalos. Ei re Gemme des Musée N u m i s m a t i q u e in At hen (Nr. 3 D e l a t t e . kleinen Schlangenköpfen vergleichbar. er blickt durch die Brust war zen. Hi nt er diesem lebenden Leichnam liegt ein Ti er­ I D e l a t t e liest <l>o>vog nach d e r Hs.). 15 — In Beschreibung und N a m e n 1 dieses kopflosen Dämons Pho no s möchte der französische Biograph des akephal en Gottes. dieser Name könnte nach seiner A nsicht als Verderbnis aus Tt j ä v t n gelten (S. Taf. 615) zeigt die starkgliedrige. der Berliner Staatsbibliothek wieder (cod. „d e minuscules dessins t ri angul ai res “ . Auch mittelalterliche. 1914. Bild. Kulturgesch. Eneit d e s H. III 1) erhal ten h a t 2. zeigen wohl deutlich die drei als Blutquellen aus dem halslosen R u m p f ragenden Zeichen. DELATTE. B o e c k l e k . im Bild (s. Die „Fähnchen". Augsb. wie sie sich oft in Miniaturen alter Passionalhandschriften finden. Die gleichen Blutflämmchen flackern aus dem Hals des Rumpfes enthaupteter Märtyrer auf Miniaturen und anderen Darstellungen d e r Passionalwerke des MAlters. Da ß der Köpfungsakt noch n i ch t lange sich abgespielt hat. Solche He r ­ kunft des Dämons Phonos scheint aber schon d ad ur ch in Frage gestellt. fol. unt. Athen.Kopflosen' zählt. in der Turnus im Schiff ein Weib enthauptet hat: Kopf und Hals zeigen das fließende Blut wie die Athenische Gemme und der Berliner Akephalos. den der Schreiber des P ap yr us von Oslo mi t seiner zweiten Zeichnung. J h d t. 5 5 (X V I. F. daß er nach der Beschreibung des T e s t a m e n t u m Salo- monis gar ni cht zur Klasse der eigentlichen . Der Mord-Dämon Pseudo-Salomons gleicht eher jenem Unhold. . 106 ob. vgl. Er schreitet aus. 189. 1923. v. Fig. Anders wieder die Mosaik der Villa ro- .gerni. 282. P h i l i j t i . 1 S. 2 Vgl. Spuren und Reste des alten ägyptisch-griechischen Seth-Typhon erkennen. die Köpfe seiner Opfer zu verschlingen. BI. Der kopflose Gott auf Gemmen. 239). über dem Ha ls ans at z4.a i e . S. 46 andere Stethokephalen. ARM. Veldeckin. Sen. 2. Das Stuttgarter Passio- r . Der richtige Kopflose besitzt weder Mund noch Augen: er sieht aus wie ein E n t h a u p t e t e r . S te t ho k ep h al en : er h a t einen Mund. bilden das Blut so ab. Darstellungen von Enthaupteten. A l b . auf vielen Bildern. das rechte Bein voran gesetzt. der seine gefesselten Arme in die Hüft en s t e m m t 3. 24 die Zeich­ nung einer Hs. die aus seinem Hals ragen. 1. nackte Gestalt eines E n t h a u p t e t e n ohne Geschlechtsmerkmale. den er für den Ur a hn en dieses Spät* iings aus astrologischer oder solarer H e r k u n f t hält.). Atlas. das PII erhalten hat. bedeuten das aufspringende Blut des Geköpften.

. den eine schwanzbeißende Schlange bildet. — 16 — köpf. die auch n u r „ f a s t “ zu gelingen schien — fällt doch ins Gebiet zauberischer Kunstkniffe. mi t seiner Ha l t u n g und Be­ wegung dar auf hin. Der Dä mon weist. Denn das eigenartige Mittel der von Hippolytos (Widerl egung aller Haeresien 4. die gleiche wie oben. L ä mm er n sich selbst den Kopf abschneiden zu lassen — eine Prozedur. So DELA TTE. die freilich in dieser Form. s pät er eines Esels gaben. Ihre Linke hä lt „eine A r t Börse“ (Beutel). 1 D e l a t t e . Rückseite azaz. vor ihm s teckt ein Schwert. Journal des savants 22. Das Tier will sich reiben. dem ja die Äg yp ter den Kopf eines Okapi. W e r h a t die Gestalt e n t h a u p t e t ? D e l a t t e zieht zur A n t ­ wort eine zweite athenische Gemme aus der Samml ung ROSTOWITZ bei1. a r at h . bekleidete Gestalt s teh t in ovalem Ring. Bild bei R é n é C a g n a t . nach D e l a t t e . J a o S abaot h A b r a s a x “ . zu erkennen mei nt : der Uroboros leistet ihm Gewähr für die Ri chtigkeit dieser Deutung. auch bei dämonischen oder göttlichen Wesen. wenn es ü b e r ­ h a u p t prakti sch zur Probe gelangte und n icht eher lediglich i m Inventar dieser Renommierrezept e mitlief. Auf der ersten Gemme ist der Ak t der Köp fu ng bereits vollzogen. Eine tierköpfige. den Kopf als den eines Esels zu deuten. dem er Seth als solaren Dämon gleichen zu dürfen meint. mana zu Zliten (Tripolis). Die griechische Umschrift l aut et Bachych. Durch w e n ? Nach DELATTES Auslegung m ü ß te man an eine Art der Sel bst morde denken. Den Kopf hält D e l a t t e für den eines „Pfe rd es oder eher eines Esels“ . die Re ch te zückt ein Schwert gegen die eigene Kehle. 101. S e l b st -E nt h au pt u ng . der Kopf ist der eines Esels. der hier wieder eine solare Gottheit. daß er durch E nt h au p t u n g s g e f a h r be dr oht sei. Fig. 4. Fig. An der Zugehörigkeit des Kopfes zum E n t h a u p t e t e n b r a u c h t man k a u m zu zweifeln. die die Köpfung eines Vogels Strauß durch einen Gladiator des Amphitheaters zeigt: da stürzt das Blut des Tieres in mächtiger Fontäne aus dem Hals. 1924 S.. k au m möglich sein dürfte. mi t griechischer U m ­ schrift . Er saß doch gewiß auf dem Hals des Kopflosen. 209. Er spri cht die beigegebenen Wor te als typische Beinamen des Sonnengottes an. ka um aber in das des religiösen Glaubens und Aberg laub en s2. 2 „Man bestreicht heimlich die Kehle (der Lämmer) mit einem ätzenden •Giftstoff und läßt in der Nähe ein Schwert liegen. und das Schwert d ü r f t e das Mittel zur E n t h a u p t u n g gewesen sein. 5 S. Mosaïque de Tripolitaine. weil er in der Figur des Kopflosen die Darst el lung eines S et h-Typhon sieht. 30) kritisierten Magier. Er gl aubt sich aber berechtigt.

DELATTE is t w o h l der er ste . vgl. Anubis. Anubis-O siris-G em m e im B rit. München 1922) S . liegen auch zeitlich gewiß von einander. T exte und Unters. Die Ohren sind zu klein. Beide gehören verschiedenen T ypen an. Seth in den Zauberpapyri. 1913) S . reibt sich daran und tötet sich so und schneidet sich fast den Kopf ab“ . übers. Gefäß oder Beutel k ö n nt e n sich feststellen lassen: der Tierkopf unt ers chei det sich ni cht wesentlich von dem des Anubis der Gemme bei C. Mus. . D e l a t t e auf der athenischen Gemme Seth er­ bl ickt in seinem Wesen als Sonnengott. Die Gegenst ände in den H ä n d e n k a n n man auf der R e pr odu kt i on nicht deutlich e r ke n n e n . 67. P r e y s i n g (Bibi. 2 . W e n n A. B eihefte z. K iN G . s t e h t bewachend vor der Mumie — so soll er auch den t ot en oder lebenden Besitzer un d Tr äger des Amul et s gegen feindliche Angriffe verteidigen. AO. 39 (Lpz. H a r x a c k -C . 1. . S c h m i d t 3. G a n s c h i x i e t z . F ü r die zweite möcht e ich die D e u tu n g des Esels­ kopfes bezweifeln. 9. R. Unterwelt. H ippolytos’ Capitel gegen die Magier. d. so n i m m t er die Vor­ stürzt zum Schwerte. Hippolytus Widerlegung . Kirchenväter. Des hl. 193). 8: P r e i s e n d a n z . 2 S. von G r a f K o n r . k e n n ­ zeichnen das solare Wesen des s p ä t e m Gottes der ägypt is chen Abb. — 17 — Die Aus fü hr un g der Ros towit z-Gemme s t eh t an Güte und Feinheit der des At hene r Mü nzka bi ne tt s bet rächt lich nach. Ich halte die Gestalt n i ch t für die eines S et h-Typhon. der Ein- bal sami erer u nd Schützer der wi ede rzus ammenge set zt en Glieder. The Gnostics (1887). im Zauber wohl be­ k a n n t e Dä mo n en na me n.oder Hun de kop f steht vor der haupt losen Mumie des Osiris. von A . . F 5 (DELATTE. 40. . A b l a n a t h a n - alba u nd Semeseilam („ewige S o n n e “ ). A . W. ihre zwei Figuren sind j et zt klar geworden: Anubis mi t Schakal. der d ie se „ g n o s tis c h e “ Gemme Kings richtig g edeutet h a t . 45. Fig. (Herrscher-) Stab.

18 — aussetzungen eines weit gehenden S ynkret is mus zur Gr undl age1. dazwischen (B) die Schüssel­ befragung. Apollon. Osl. von R ä ’s Barke aus beseitigt. Aber auch die Beweise. Set h-Typh on und Bes gleich­ mäßig als solare Got t hei t en — einer wie der andere k an n kopf­ los dargestellt werden. Nur eine einzige Beziehung Ty ph o ns zur Sonne fi ndet sich: er h a t nach offenbar al tem Mythos die Apophisschlange. 4. ROEDER h a t in seiner Monographie des „ S e t “ (Roschers Lex. der gelegentlich auch für R ä kämpft . ihn selbst als S on nengot t anzusprechen oder gar mit ihm zu gleichen. und 4. Horos. 47. 260—285 vereinfachte Fassung der gleichen ■\rt von Zauber. gewiß keine unrichtige Beobachtung. Horus. Da her sein R uh m. 756 III. Hoin x e r . Offenbanings:auber 11 S. der Got t liebe i h n 2. doch in ihren H y mn en und mancherlei religionsgeschichtlichem Gut auf fr ühere Zeit zurückgehen. sobald Osiris als akephal erwiesen ist. den der Magier Nephotes in Briefform dem ägypt ischen Köni g P sammet ichos mi tt ei lt : P IV 155— 285. der endlich selbst die Apophisschlange bedeutet . Ihre za uberkundi gen Verfasser bedienen sich Seths Hilfe ni cht selten. und Seth berühre sich mit Onuris. Die lange P r a k t i k zer­ fällt in zwei A bs ch n it t e3. Pap. 755: Set im Son nenmy th us ) festgestellt. Ich sehe in C eine „Empfehlung“ (systasis). Bes. das W o r t Bachych.“ 2 Belege R o e d e e s Sp. In historischer Zeit k am Seth i mmer meh r in den Verruf eines bösen Gottes. Die T a t Seths für R ä berechtigt nicht. ingeniously tries to prove that the ‘headless’ god is identical with the Sun (the scarab) th at in return is idendified with Osiris. scheinen nicht h al t bar . 3 Т н. nachchr. geschrieben sind. J a hr h . Seth or T yphon. 120 unterscheidet 3 Teile: 168— 222 Befähigungszauber (A). Er s ucht sie in den Zauberpapyr i. . Sie schwinden bei genauer Un t er s u c h u n g s tar k zus a mm en : G. dem Go t t des Gaues von Abydos. Da ist zunä chs t ein Offenbarungszauber. Aber Seth als S o nn en dämon bedarf erst noch der nötigen Beweise. d aß das ägyptische Material zu dieser Frage „keineswegs zur Auf­ fassung des Set als eines ursprüngl ichen Sonnengottes zwinge“ . Er spielt hier nu r die Rolle eines Kä mpf ers im Dienste Räs. ihm gelten Osiris. ROEDER selbst v e r m u t e t . sonnen­ feindliches Gewölk und Gewitter. dieser ganze merkwürdi ge Zug im Seth-Mythos gehöre dem oberägyptischen Lokal got t an. weist nach D e l a t t e immer auf eine Sonnengot thei t. die nach ihrer jetzigen F a s­ sung im 3. D e l a t t e voll zu: „ D . Und die Beischrift der Gemme. Verschiedenste Vorbereitungen und 1 E i t k e m stim m t. Apollon. die D e l a t t e für die solare N a tu r Seths aus hellenistischer Zeit anf ührt . nicht zum Brief gehörig (C). S. die der Lekanomantie.

die F o r t s e t z u n g des Krieges un d sein En de k o m m t für den Zau be rer oder H y m ­ niker in diesem Fall ni cht in B et r a c h t : er will j a die Gunst des Gefürcht eten erringen. des Ausflusses des Guten. Gott der Götter. Fel sener schüt terer . ein Erreger des Erdbebens. vvxtaaT(>(o'tg)ami'Td'} 3 F r . das ist Typ ho n. O. f u r c h tb ar e r N a t u r d ä m o n . den der Magier — er gleicht sich einem Bundesgenossen Seths — überwäl ti gt h a t . Nichts. Teilhaftig wurde ich deiner. Ich bin es. 1 „Leuchtender“ H o p f n e r . Ich bin es. u m dem aus übe nd en Magier oder Ade pt en die Gun st Typ h on -S e th s zu sichern. Herr. 775. D ä m o n . Ich bin es. bis du Herr wurdes t über dieses Rei ch “ 3. va n H e r ­ w e r d e n kafm ixtu 2 vvxtaijrpartta. Kä lt e und W ä r m e Hauchender. Dun ke ie rs ch üt tere r. Zucker hat bei G. 2* . ein Herr über Donner. E r gilt dem Di cht er des Hy mno s als Feind des „ g r o ß e n “ Osiris. 168— 221. Herrscher. R oeder . da sie nur eine hymnische Anrufung. ihm u n t e r s t e h t der ganze Zauber. 19 — Zeremonien sind nötig. Blitz. der Tiefe Er- sch üt t er er und B e w e g e r . der Ströme Gewässer. den ich in Fesseln dir zugeführt. Set a. der du Mauern erbeben machst . Ein mächtiger. Die Anspielung auf die Sage vom K a m p f beider Göt ter ist u n ­ v er ke nn ba r . der im Bu nd e mi t dir k ä mp f t e gegen die Götter. (Nacht gest irn dre hender ?). keinerlei Vorschriften fürs Verhalten gibt. P schreibt k tla n ix t (hulaTret*). auch eine Übersetzung der Seth-Anrufungen gegeben. der zum Stehen b ra cht e Meer. Donnerbringer. . Flut en. T y p h o n wird als Sieger gedacht. und so k a n n er ihm nach dem Er hör ungs - zeichen (Erscheinen eines Seesperbers) auch die Schmeichelei w id men: „ Em pf ohl e n (Vereinigt?) wurde ich deiner heiligen Gestalt. Wogenerreger. sie soll nochmals vor Beginn der Praktik die Gunst Typhons sichern. Stärke empfing ich durch deinen heiligen Namen. a. “ (B) vorausgeht. Got t der Götter. ohne daß er selbst zu erscheinen hät t e. Ihr H ö h e p u n k t b e st eh t in einem H ym nos an den Got t: „Mächt iger Typh on . Z. S tür me und Finsternisse. Herr. Diese Prozedur überliefert der Anfang des Nephotesbriefes. P v v x t a o t gärtrjte VAN HbEW. . d e u t e t in diesen Anrufen auf ein solares Gottwesen hin. die m an nicht schauen k ann. Als „Befähigungszauber“ kann sie doch kaum genügen. Nacht. S tü rm ig er 1. nächtl ich Bl it ze nd er 2. der des Himmels doppel te Tore schloß und ein­ schläferte die Schlange. glaube ich. Zep te rhal t er und Herrscher der H e r r ­ schaft d ort oben. der mi t dir die ganze Erde d u r c hs u ch t und den großen Osiris aufgefunden.

selbst Osiris oder Sarapis. Osiris. den gewaltigen H e rr n über der Feste. Heißt er doch auch . Diese Gleichung l äßt sich aus der Vor­ schrift. weil er in ihr selbst den Seth s ieht 2. De hymnis Orphicis. dich. . Schriften 1911. . dich. Kl. {dich). 19. Sphaera. Unüberwindlichen. der seinen Bruder ni cht b e t r ü b t h a t “ — das Lob gilt nu r für den best i mmt en Zweck. Auch der eigentliche Schüsselzauber b ri ngt einen t ypho- nischen Hymnos. Auch er kann aber im Hymnos der Empfehlung „keinen einzigen Hin­ w eis auf die Sonnennatur des Seth“ finden.Seth. s. der auf unauslöschlichem. 1. 104. F e. D a r u m empfiehlt m an ihm den Zaube r mi t dem hymni schen Gebet: Dich rufe ich an. S. wieder t r i t t er n u r als f ur c h t b a r e r Na tur gei st entgegen. der über dem Feuer schreitet. dich. der vorzüglich u nt er den Göt t ern der Wa ffe1 waltet. ni cht ableiten. Off. als Go t t der Götter. s.. wenn er die H ym n en zur E mp fe hl u ng an T y p h o n re zi tie rt . den Hasser des Schlechten. 2 Darum stellt auch H oefner . . der Fur cht . ‘Ö IIAO N Pr. Hier auch über die Bedeutung Typhons am Sternhimmel. ist eine Notlüge schon erlaubt. nicht abe r we nd et er sich der Sonne zu. — 20 — Der Preis Seths als einer E m a n a t i o n des Gut en darf in solchem Z u s a m m e n h a n g ni ch t stören. . 163. Anm. Da rum sucht ihn auch der Magier in der S onnennähe: s o n n en wä r t s mu ß er blicken u nd sprechen. K o m m t es d ar auf an. un ten über finsteres Eis. der oben m i t t e n u n t e r den Sternen steht. dich rufe ich in St und en ohne Gesetz und Maß. S. II S. Hasser des Schl echt en “ u nd . durc hd ri ngend em Feuer schreitet. E r mu ß die Macht dazu besitzen. des Schauders Erreger. 1903. die Gebete n ac h oben zu sprechen. den der Magier sich er­ b i t te t. Der H ym ni k er m a g in diesem Feuer das der Sonne gesehen h a b e n : Seth s et zt den F u ß a uf den u nt erworfenen Sonnengott. der über die Moiren Macht hat . A l l h e r r s c h e r . We der ] O P r iA O N Sienovta P "OPMON W ü n s c h . 162— 164. dich. Als „großer Kämpfer“ wird Typhon in einem astrologischen T exte der thebanischen Königsgräber bezeichnet. des Zitterns. dich. Seth soll jeden Got t. zur Weissagung in das Gefäß senden. Wi eder k ann m an keinen s onnengöttlichen Zug in T y p ho n s Wesen fi nden. dich. B o l l . S. K O E M O N A . den U n b e ka nn t en . im ersten Hymnos stam m t das Beiwort „Leuchtender“ nur aus einer Konjektur. der über die Himmlischen das Königszepter hält. 243 die Gleichung S eth ~ S o n n e fest. dich. der oben über Schneestürme. den bösen Got t zu gewinnen. D i e t e r i c h .

das man f ür cht et . 200). der seinen eignen Bru der ges chla cht et “ . F r eun ds ch af t zitiert man ihn: „Dich rufe ich an. unbekä mpf lic her Dämon. Her zu mir. Aber Seth wird ja das Gegenteil von ordnender Tätigkeit zugeschrieben. Schöpfer der Götter. Tiefe. den f ur c ht b ar e n Go t t im leeren Lu ft ­ r aum. bei Mann und We ib : T y p h o n und 1 i h r aara^ rirra P. . zeigt ihn das erste Bild des Pap. Der Dichter t r e n n t beide scharf v o n ­ einander. feuerl euchtender Geist. den unsi cht baren. So s t eh t er auch da in P X I I 11. das wohl bekannten Zeusstatuen entnommen ist. „wie sie h a t t e n T y p h o n un d Osiris (oder. um sein Erscheinen b i t t e t der Magier: Her zu mir. Zur Ve rni cht ung von O r d ­ nung. . Streifen von Zauberrezepten. Himmel. die älter sein dürf ten als die ums tehend en Rezepte der Zauberei. den großen Gott. Her zu mir. der Verwirrungen liebt u nd Be­ s t ändi gkei t h a ß t un d die Wolken auseinander p e it s ch t . Her zu mir. noch die vom magischen R e d a k t o r ver faßt e P r a k t i k weisen d a r a u f hin. Andere wieder. sehen in Ty ph o ns M o r d t a t einen R u h m für ihren S ch ut zp at r on un d nennen ihn „den. Als gewaltigen Allgott zeigt auch eine An ru fu ng des Seth in P V I I (961— 970) den Dä m o n .“ 2 Dann die Bitte. so der Verfasser des ersten Stückes in der Rolle von Oslo. es dürfte durch palindrotnische Umkehrung des Schlußteils von TraTa-Snvt(a)g eb ild et sein. nicht zu ve r ac ht en de r Go t t und D ä m o n ___ Mit un ver hü ll t er Schmeichelei sucht der Zaube rer den Got t zu gewinnen. der Ungl ück bringt und u nt er joc ht . Unterwelt. d ar u m b r a u c h t er ni ch t als S onnengot t ged ach t zu sein. das Unheil stiftet. glaube ich. . Oslo (Plate I): in der Rechten hält er drei Blitzstrahlen. O mont sieht in dem Strahlenbündel. Er w a l t e t über dem Feuer. d aß Di cht er oder Magier in der Sonne Seth- Typ ho n gesehen h ät t e n. der die Er de schl ägt 1 und den erhabenen Kosmos. Frieden. Her zu mir. . die allerdings durch die kindliche Kunst des Schreibers und Zeichners übel genug geraten sind. Geläufig aber wa r dem Verfasser des ersten Hymn os die Sage vom K a mp f des Osiris und Typhon. du im leeren Li cht ra um.15 ff. Ist er gleich ein F euer dämon. in zwei Menschen Z wi et ra ch t zu stiften. Er ist j a der typische Schadengott . Sonne. der du den eigenen Bruder ni cht b e t r ü b t has t. so scheidet er ausdrücklich Sonne und Seth. Mond und Ste rne zittern vor ihm. woraus D BLATTE xaiaraS-arTa m acht (S. Seth. und wenn Nephotes vom Na me n des Got tes r ü h m t : Erde. und außerdem hat er wohl sein Beiwort ‘P atathnax’ von dieser Wirkung. — 21 — die Hymn en . 2 Seine Peitsche ist der B litz: so. Unsichtbarer. Allherrscher.

der donnert. — 22 — Isis)“ . s. was auf solare B ed eu t un g des Dämons hinwiese. oben S. muß er den Gegner m i t Entzweiung. Seths Bild m uß auf einen Ziegelstein gesetzt wer­ d en.eil x a t a y i]r 6 u ß o o i\. die er ver schl un gen2 ha t. den großen Typ ho n. . Jö P a k er b et h . Kol. etwas auf Gleichung des T y p h o n mi t Osiris hin. . IV 1323. G estalten der römischen Fluchtafeln. er schafft auch ihren täglichen Unt ergang. . tzrä'/otrj . VII 365 a. wo er als weissagender Go t t zu einem Li cht zauber zitiert wi rd1. (1. der Uns ich tb ar e. ich rufe dich an. 11. T y ph o n ver u rs ac ht nach P lu ta r ch Finsternisse der Sonne. Er ist es. wenn es um ein Ha u s wohl s t e h t “ . Aber als ewiger Feind des Sonnengot tes erscheint er. ti>v ?/ Syiir (Journ. m i t Fieber schlagen: T y p h o n ist auch hier dem Magier der „schreckliche Dä mo n im leeren L uf t­ r a u m.. wo er die Lücke in P ergänzt: Tidv?]ra>r.. o ßpe/aiv . wie im demotischen P ap. J ö Bolchöseth. 19. tL L u o v -/. auf die TH. H O PFN ER . ist die Sonne: „Schl ange am H a u p t e des R ä “ heißt sie in ägypt ischen Zeugnissen. d a r u n t e r Sabaot h und Abrasax. 1925. Allherrscher. [6 ^ (taivtov xaT ä ] y. sogar an ihr stündliches Ab ne h me n durch Seths Schuld wird gedacht. E x t r e m glaubt eine ähnliche Stelle zu finden in P VII 995 f. aber auch der „ Verder benbri nger und Vereinsamer. der den Kosmos er s chü tt er t. Got t der G ö t t e r “ . Offenbarungszauber II S. m a n zeichnet ihn als laufenden Esel mi t verschiedenen Zaube rwort en auf den Gliedern des Tieres. ö ßolyinv . [ä xuraittmay. In P X I I 11. ihn in seinem ureigensten Verehrungsgebiet zu suchen. ich las und ergänze: oi> ei u ß g jo v tv tr . „ de r Erde und Hi mmme l er schüt tert . . of eg. den Passus e nt hä lt : „ D u bist es. 2 „eingeschläfert“ hat sie der Magier im Bund m it Seth nach P IV 190. des Verso). So wird Seth im P V I I 366 angerufen. Und ein Gebet ri cht et sich an ihn. Archaeol.Typ ho n als solarem oder kopflosem D ä mo n d r ä n g t sich vor allem die Not wendigkeit auf. Bei weiterer Ums ch au nach Set h. 80).it>'. das neben vielen t ypi schen Anrufungen des Seth. . Ebensowenig weist im letzten Zauber des P IV. der es haßt . 1 5 ff-. Die Schlange. wie J ö E rb e th . dessen Zweck ni cht deutlich ersichtlich wird. in den 1 So auch P. du zweimal-großer T y p h o n ! “ Nichts in allen diesen Belegen für Seth. der die Schlange verschlungen h a t und den Mond rings u m f a ß t u nd stündlich den Kreis der Sonne a u s t i l g t “ . 8 8 hinweist.

— 23 — T ext en und Bildern der um 400 n. 155. u Aopiuf V"' u_i Z.. ein Blick über die Bildskizzen. n_u I o v c . m #-uO J ' ^ \n .0 W * :r»*A ^ u c v n fy v k ftiy ^ v c u cvn. B leifluchtafel aus der Vigna M arini. Rom . beigegeben h at .>* yl»eyh-yfl. Aud. sich mit diesem Stoff aus­ einanderzusetzen: wenigstens begegnen hier Spukgest al ten teils 1 R ic h a r d W ünsch. die RICHARD WÜNSCH seinem be ka n nt en Buch1 j r% n »ui (*-.or\ .() $° oO >x*e-4.k(u ■»ttjiKcK. Leipzig 1898. .C «£it*X. ( ovc«f»< K t. rYOlfcVC»*T*K ‘‘x. Und tatsächlich. Sethianische Verfluchungstafeln aus Rom.P» vjgfaj uo -Mp . ti«OA«. ent st and enen „ Set hi - anischen Verfl uchungst afel n“ . W ünsch 16 A. rt 1-4«o ••*». beweist die Pflicht. Chr.fT *\. / ajnj-n Abb. ___ n ® x +r X c ^ : Z : ^ I jl h. -A.U$U/n r^ r /w U ^ Y^r^yvr^y>' 1^ VA^IC ^ p v |“ b &'*’*■ ) »S"OV^ N"t f**<cyo* f itfKi ■>1 1.££i>61" M<^P \on. 2.

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ohne Kopf und Füße, teils nur mi t Kopf und ohne Leib; und de
rumpflose Eselskopf scheint nicht zu fehlen.
D och sollen in diesem Z us am me nh a ng auch andere religions-
geschichtliche Probleme gestreift werden, die R. WÜNSCH mit
Scharfsinn als erster angegriffen und offenbar ohne wesent­
liche Wider sprüche nach Möglichkeit erledigt hat. Seine ,,Sethi-
anischen Verfluchungstafeln“ sind seit ihrem Erscheinen G r u n d ­
lage für diesen ganzen Bezirk s p ät a nt i k e r Religionsforschung
geworden. Er h a t fast fünfzig Bleitafeln aus dem Museo Kir-
cheriano nach M. MATTERS lückenhaften An ga b en 1 neu gelesen
und besprochen; A u g . A ü DOLLENT über nahm WÜNSCHS E r ­
gebnisse ohne wesentliche Bereicherung und Na chprüfung der
Fragen in seine. S am ml un g der Bleitafeln.'2 Auch die zahlreichen
Benut ze r der Tex te haben sich alle auf WÜNSCHS Resul tat e ge­
s t ü t z t und berufen. So DELATTE (S. 191), G. R o jcder in seinem
„ S e t “ 3, der sich wohl durch das Verzeichnis „ G ö t t e r und D ä ­
m o n e n “ (S. 121) zur Ansicht verleiten ließ, in den Bleitafeln
wende sich der Zauberer meist an Typhon.
Tatsächlich geschieht das bloß in einem einzigen Fall ein­
wandfrei: Tafel 25 begi nnt m i t der An ruf ung des T y p h o n - S e t h 4.
Der folgende T e x t biet et seiner vielen Lücken wegen für eine
Bes t imm un g des Gottes soviel wie nichts; der Na me Seth be­
gegnet zusammenhangl os in drei Zeilen. Tafel 49 soll Seth
in der Form „ S i t h “ aufweisen: hier h an d el t es sich ab er nur
um Teile des b e k a n nt e n Zauberwort s Er eki si t hp he3; hier an
Seth zu denken, dazu b es ti mmt e WÜNSCH seine Auffassung der
beiden Ti er hä u pt er im Zauberbild, in denen er Eselsköpfe
sah. In allen anderen Belegen, die er f ür Seth als H a u p t ­
dämon der Bleitafeln gibt, wird der Got t nicht gena nn t.
WÜNSCH selbst spri cht (S. 93) sein Ve rwunder n über die
unleugbare Tat sac he dieser Namenlosigkeit auch aus, g l au bt aber,

1 M. M a t t e r , Une excursion gnostique en Italie, Straßbourg-Paris 1852.
2 A i d . Nr. 140— 187 . 3 Roschers Lex. 4, Sp. 776; vgl. o b . S. 18.
4 Vorher ergänzt W ü n sch : M yo s' Sy U T v f& v St,!*, unsicher und (vgl.
u n t e n ) , nach falscher Analogie, unwahrscheinlich. ) e i wäre wohl vor-
zitziehen, wie Pap. III 87.
5 Z. 29 steht . . .; T. 15 und 34 bieten: o tf O i/ (ar,<f&rjt
das ist lediglich eine Variation zu m th/i;. Die Formel steht auch T. 34:
r i f 'i - , 1 1 <*>,;»>,. Der ganze Logos (vgl. P r e i s k n d a n z , Berl. Phil. W och. 3 3 , 1913,
510— 512) heißt in palindromischer Normalform: f t > t^aoaoay^aoa

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der t yphoni sche Na me sei aus Scheu nicht ausgesprochen, son­
dern durch Beinamen umschri eben. Diese Beinamen l a u t en 1:
„ D e r u n t e r der Er de wieder e r n e u t “ ,
„ D e r u n t e r der E r d e die Kreise h ä l t “ ,
„ D e r u n t e r der N ot we ndi gk ei t“ .
WÜNSCI-I erinnert, um den ersten Aus dr uc k zu erklären, a n die
W a n d e r u n g der Seelen, die sich im „Kr ei s des W e r d e n s “ be­
finden; er innert an den gleichbedeutenden „Krei s der Not wendig­
k e i t “ . Schwerlich darf m an für die D e u tu ng religiöser An sch au­
ungen so s pä te r Zeiten von P la t o n und Diogenes Laertius, die
WÜNSCH zitiert, allzuviel erhoffen. Und d a n n gerade T yp ho n
in diesen Z us am m e n h a n g zu bringen, h a t keine große Aussi cht ;
nirgends — so weit ich sehen k a n n —- ein Hinweis auf die Eigen­
schaft des T y p ho n -S e t h, als Diener der Not wendigkeit die Seelen
i mmer aufs neue a n den Kreis der Seel enwanderung zu fesseln.
Die zweite Bezeichnung l äßt WÜNSCH u n e r ö r t e r t ; d a f ü r
e rin ne rt er an die Wi ederbel ebung des Osiris d urc h Isis, deren
Tät igkei t auch ihrem Diener Seth zugeschrieben werden k o n n t e 2
sofern sie wirklich der A n a nk e gleichgesetzt wa r ! Aber diese An ­
n a hm e b e r u h t lediglich auf einer V e r m u t u n g WÜNSCHS, der
auch ohne triftige Gründe und Nachweise, wie mir scheint,
T y p h o n als den t ypi schen Diener der Ana nke bezeichnet.
Schon die Tat sache, daß Helios-Osiris sonst als der G o t t
angerufen wird, der ü b e r die Not wendigkeit gesetzt ist, s pr ic ht
gegen die Ann ahme , die Ty p ho n -S e th , den Üb erwi nder des Osiris,
als Diener der An ank e einführen möchte. Eh er h ä t t e W ü n s c h
eine Stelle des P I II a nf ühren können, wo Z. 120 Seth beschworen
wird „bei der hebräischen Sprache un d bei der Not wendigkeit

1 ö i'Tto y rjv ävaveä’Cojv
o VTto y rjv (d) xa teya tv xvxh a
o iicr'o t r tv ’A v ä v x ijv ,
Vgl. die Stellen in der Sammlung bei W ü n s c h S. 121.
2 Ich weiß nicht, ob W ü n s c h bei dieser Kombination an die Gruppe der
Isis als Nilpferdgöttin im Ram esseum und einem Königsgrab zu Theben, gedacht
hat, die den Stier oder Stierschenkel, d .h . Seth, an der Kette halt, während
ein sperberköpfiger Horos m it der Lanze auf ihn eindringt: näheres bei
F r . B o l l , Sphaera 1903, 215. Es handelt sich bei solchen Darstellungen doch
wohl eher um den nahenden Tod Typhons durch den Rächer Horos, als um
seine „D ienerschaft“ . Und auch wenn es in einem T ext der thebanischen
Königsgräber ( B r u g s c h , Thesaurus 121 f., Boll 163) heißt, Isis müsse die
bronzene K ette bewachen, m it der Typhons Vorderschenkel am Himmel an­
gefesselt sei, kann diese Überlieferung nicht beweisen, daß Isis den über­
wundenen „großen Kämpfer“ für ihre D ienste benutzt habe.

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d e r Not \vendigkeiten1 einen Befehl zu erfüllen. Aber dieser Aus­
d r u c k dürfte k a u m genügen, die Unt er werf ung T yp ho ns unt er
Ana nk e als t ypisch und allgemein b e k a n n t festzustellen. Denn
viele andere Götter, selbst Helios, werden u n t e r dem Zwang
der Ananke (Maskelli Maskello) zur Au sf ühr un g von Wünsc hen
des Zauberers angerufen. So s t eh t schließlich diese Göt ti n über
allen Gestalten des magischen Pandai moni ons. Hier wieder an
ihn zu denken, d ar auf b r a c h t e n W ÜNSCH vo r allem die Zeich­
nungen der Bleitafein. Leider h a t er sich auf die Wi edergabe
nu r einiger Bilder beschränkt , ln ihnen begegnet als H a u p t ­
figur eine roh gezeichnete Gestalt, die aufrecht stehend ein
T i e r h a u p t auf langem Hals t rä gt . W e r ohne Ke nntni s der Dinge
den Kopf beurteilt, häl t ihn auf den ersten Blick nach W ÜNSCHS
Wi edergabe für den schlecht und primitiv gezeichneten Kopf
eines Pferdes. WÜNSCH selbst h a t in ihm einen Eselskopf und
d a n a ch in dem Dä mo n einen Seth gesehen. Anders M a t t e r
und K ING , die nach dem Bilde der ,,Excursion g n os t iqu e“ Taf. 10
einen H u nd oder Schakal und d emn ac h als Go t t einen Abraxas -
Anubis feststellten. Die Ohren des Tieres ent sprechen nach den
Skizzen von MATTER u nd W ÜNSCH in ihrer spitzen F or m nicht
denen des Esels; auch ein noch schwächerer Zeichner h ä t t e es
zuweg gebracht, gerade dieses Characteristicum des Grautiers
deutlich festzuhal ten. Dem Eselskopf Seths in P X I I 2 fehlen
die hohen Ohren nicht, un d auch i hn h a t kein Kü ns tl er gezeich­
net. In der recht en ausgestreckt en Ha nd t r ä g t die Gestalt nicht,
wie MATTER und KING meinten, eine Croix ansee, das Lebens­
symbol des Henkelkreuzes, sondern die Peitsche als „ga nz übliches
ägyptisches Zeichen der H e r rs ch a ft “ . Die ausgestreckte Linke
h äl t einen kreisförmigen Gegenstand, ungewiß, ob Reif oder
Scheibe. In ihm sieht W ÜNSCH das Symbol der schon er wäh n­
ten, auf die Seelenwanderung bezogenen „ K r e i s e “ . Ob nun
die römischen Jockeys un d ihre Za ub e re r3 sich viel mit solchen
1 . . . . l'io o x i^ w o e y.a ra rijs l-ßnaiv.i; ff lovt ? xai y.arä T/V ’At'ayxrjg Xaiv
' . - b y.aicoi' j laoy.e/ju MaoxelXoi ■ ovvTtheoov . . . Diese Zeilen des P III
115* — 123 gehören ans Ende der Sethanrufung Z. 94; sie sind in die
Heliosbeschwörung versprengt.
2 Bjid bei W<’.\~sch S. 88 nach „einem Leidener Papyrus“ . Die Zeichnung
ist in P X I! Kpl. 15 rach Z. 21 eingeschaltet. Auf der Brust: 2>;0-, unter dem
Speer der r. Hand: ./<</y<'>■, unter dem der 1. Hand: J io i/o a ijf, ooeoooj. Der
letzte Name erinnert an den ägyptischen Dekan (Sert) oder i«öoo)(Sasa-
Serti: B v d g e , The Gods of the Egytians II 304— 308.
3 Oder hier vielmehr ihr Zauberer: ich m öchte, ohne Kenntnis der Origi­
nale, für alle diese so ähnlichen Dokumente am liebsten e in e Person als Her­
steller annehmen.

— 27 —

dem einfachen Mann i mmerhi n verzwickten religiösen Ans cha u­
ungen abgaben, wie sie WÜNSCH zur E rkl är ung der Seelen­
wanderungskreise b e ib ra c ht e? Ob sie ni cht primitivere Zauberei
t r i e b e n ? An Ty p ho n -S e th als hier angerufenen und gezeichneten
Gott möcht e ich schon d a r u m ni cht glauben, weil seine sonstigen
magischen E p i t h e t a und „ w a h re n N a m e n “ gänzlich fehlen:
16 Erb et h, Io P ake r be th, Iö Bolchöseth, und wie sie alle heißen,
(vgl. P IV 279—284), sie begegnen in keinem der Texte. Nur
das W'ort Ch ychbachych und seine Va ri ant en t ret en auf. Und
wo sie in den Papyri u ndTaf el n stehen, meistens in Unt erwerfungs­
p ra k ti k en , ist nichts von Seth zu verspüren, vielmehr sind da
meistens S o nne ngo tt he it en im W e r k 1. Der Got t Bachachych
heißt bei AUD. nr. 250 a 1.2 ‘qui es in Egipto magn us d a e m o n ’,
un d nr. 251, Sp. 2, 10— 12 wird er bezeichnet als „ K ö n ig der
Geist er“ . Wohl ist m i t dieser Wo r tg r u p p e gerne der auch hier
d ur c hwe g v orh and en e Eulamo(s) ver bun den wie die „ s c h a u e r ­
liche Z w a ng s gö t t i n“ u nd i mmer Bainchöoöch, er ebenfalls eine
Li chtgottheit, „die Seele der F ins t er ni s “ ; nirgends aber eine Spur
von S et h - T y p h o n und seinen Namen. Und das ist doch eine
bemerkenswert e Erscheinung bei der überall t reu gehalt enen
T ra di ti on solcher Z a ube r wo rt gr up pe n, die d urc h au s ni cht immer
wähl- un d sinnlos ang ewan dt werden. Nu r in zwei k ar thagi schen
Zaubertafeln, Aul), nr. 252, 253, findet sich die Verbi ndung
der Gruppen Chychb ac h, Eul amö und J ö Er be th , aber hier ist
a n eine n ahe V e rw an d ts ch a ft oder gar Gleichsetzung der drei
Dä mo ne n keineswegs zu denken. Außer den beiden ersten G o t t ­
hei ten wird eben auch J ö Erbe th, d. i. T y p h o n oder Seth, an-
gerufen.
Die von WÜNSCH a ls Seth gedeutet e Figur möcht e ich
zunächst , wenn auf die Kopie des Herausgebers Verlaß sein darf,
dem Bild n ac h eher als pferdeköpfigen Dä mon a ns pr eche n2.
Den Pferdel enkern des Zirkus, denn um sie ha nd e lt es sich in
diesen Tafeln, dürf te ein P a t r o n der Hölle m i t dem Gesicht eines
Rosses wTohl v e r t r a u t gewesen sein. Am Pferdekopf an sich k an n
m a n in solcher Göt terwel t keinen Anstoß n ehmen; heißt j a auch

1 Vgl. A. D e l a t t e , Le Musée Belge 18, 1914 S. 10. Die Gruppe fehlt im
späten Pap. Oslo.
2 Vielleicht findet sieh der gleiche auf einer karthagischen Bleitafel, Audoll.
nr. 248 wieder: Stehender Dämon mit langen Ohren und Eselskopf (?), zwei
Schalen (?) in der linken, eine Fackel (?) in der Rechten. So die Beschrei­
bung Audollents ohne Bild. Die ‘Schalen’ wären dann ‘die’ Kreise.

73 (zu Z. 28 — Hekat e in P IV „pferdegesichtig“ 1. in dem der Magier wohl eher ein Pferd der Erde oder der Unterwelt sah als eine . u nd er v e r br in g t drei Tage. Ob nicht eher an ursprüngliches inoyß-cov zu denken ist: Belasterin. 155). des mit dem Eselsgesicht“ . der za ub ern de Jockey. in dem die Seele auch zum Ort des T yph on geführt wird. „ K y k l o s “ . erklärt bei Annahme eines Zusammenhangs m it dem ‘Earth-quaker’ Poseidon: ‘lord of horses in the depth of the earth. J e d e r A r c ho nt h a t dabei. „d e s großen gewaltigen Archonten. sie k o m m t ins Chaos v or Persephone usw. D a r na ch fü hr en sie sie zu den Ort en der Kält e un d des Schnees und sie strafen sie do rt 3 J a h r e und 6 Monat e. Die Ans cha uun g solcher Bilder k ön n te möglicherweise bei den Zeichnungen der Bleitafeln mitgesprochen haben. S c h m i d t 248. 9). der die Seelen ra u bt und en tfü hr t (s. Der Typ us der Körper h äng t von der Größe der Vergehen ab (s. 334. Vieh-. 250. Osl. Da ß es sich hier nicht etwa um eine Verwechslung m i t Seth handelt.Roßerde“ . so kommen die Diener des J a l d a b a o t h un d führen seine Seele aus dem Kör pe r und binden sie mi t ihren F üße n a n einen g r o ß e n D ä m o n m i t P f e r d e g e s i c h t . Pap. keine k o m m t aus ihrem Zirkel heraus. 1 Das oft vorkommende Zauberwort tnw/ßo>s> deutet \V( s s r a als irrrrdyfrcir: Roßerde. und er k o m m t aus dem Körper.' . bis sie: nach der Dr e h u n g der Sphaer a zur V er ni ch tu ng in die äußere Finsternis geworfen wird. Tier.. “ D a n n wird sie von den 49 Dä mo n en des J a l d a b a ö t h gepeitscht. Ich möcht e aber auch hier ni ch t anne hme n. Presserin der Erde? Sehr leicht konnte daraus Im töyd-av werden. C. Die gnostisch-koptische Schrift Pistis Sophia (ed.und Vogelseelen „ g e mä ß dem Kreis­ lauf (Kyklos) der Archont en jener S ph aer a und gemäß allen Stellungen ihrer U m d r e h u n g “ (21. „ V er w a n d l u n g e n “ ). Auch ix o y 'h o v begegnet. eilends seinen Kreis zu drehen. 25): sie werden m i t der Zunge an den großen Dämon mi t Pferde­ gesicht gebunden. die diese Form nicht als ursprüngliche erscheinen lassen. Auch den Kreis (Kyklos) der Seelenwanderung k e n n t diese L i t er a tu r : Die Seelen müssen zu ihrer Lä ut e ru n g eine Menge von Ve r wandl ungen d u rc h ­ machen. Ähnlich die Läst er er (Schm. doch in Überliefe­ rungen. vom „ S p u t e r “ getrieben. die ni cht den letzten ihr best i mmt en Krei suml auf erledigt h at . unter der ich mir aber nichts vorstelten kann. 35). SCHMIDTS Index u nt er „ K r e i s “ . Das (schwarze) Pferd war chthonisches Tier. indem er mi t ihr in der We l t umherkrei st . Es gibt da Reptilien-. bevor sie ihrem En de verfallen. zeigt das „ F r a g m e n t ü her den Durchgang der Seele du rc h die Archont en des Weges der Mi t te “ (333 f.). E i t r e m . SCHMIDT zur Stelle S. 18) n e n n t als Strafe für einen Mörder diese Bu ße: „ W e n n seine Zeit durch die Sphaera vol lendet ist..

Es gibt auch sonst Anubisdarstellungen. S. i. s. daß es sich n u r um einen Anubis h an d l e 2. Sie k ön n te n wohl 1 Die Texte sprechen immer von „den“ Kreisen. Aus den Beischriften geht für die Deutung nichts hervor.i'. der ich die der „Bei si t zer“ des Pfer degot tes rechts und links von seinem Bild anschließe: sie selbst sind n ur mi t Kopf und Hals sichtbar. 60 als Deichsel des Wagens zu d eut en sein dü rf te . Der Pferdegesichtige k a nn wohl der Dä mon römischer u nd an de r er J ock e yp ar te ie n gewesen sein. M a t t e r sah auch hier einen Anubis. 2 Aus welchen Gründen W üssch auch die tierköpfige Gestalt der Taf. Nur d ar au f sei m i t dem Beispiel aus der kopt ischen Pistis Sophia hingewiesen: es gab t atsächlich solche Gestalten in der abergläubischen Spukwelt jener Zeiten. daß m an in ihnen eher Borsten als Mä hn e3 sehen möchte. Denn vielleicht ist auch diese D e u tu n g möglich. Denn möglicherweise stellt sich der Pferdegesichtige doch mit Hilfe gelegentlicher weiterer F unde als Anubis heraus. 3 Männe hat der Seth des P X 1 I (s. 27. Sie b es teht aus so kurzen Haaren. wü ß te ma n nicht b es t immt . einerlei ob er Herrscherzeichen des Flageilums und Kreise der Seel enwanderung1 in den H ä n de n hielt. so mag dieses Bemühen schließlich auch falsch sein. Der Kopf hat m it dem eines Esels nicht die ent­ wirr. die im J o c h der Kot orni at enmedai lle bei W ÜNSCH S. die sehr schwer den Schakalskopf des Gottes als solchen erkennen ließen. — 29 — oder sein magischer Beistand. den M a t t e r und K i n g in ihm ohne Bedenken sahen. 2. die Bilder geben nur . :es:e Ähnlichkeit. oder er h abe gerade den eben be­ schriebenen „gr oßen Dä mon mi t P fer deges icht “ in seiner Zeich­ nu ng und A n ru f un g fe st ha lt en wollen. wie W ü n s c h meinte. Er nannte sie S. der auf einem nach u n t en abgeschrägten Gestell sitzt. 2. die Kykla.' habe sich in den gnostischen Spekul at ionen aus gekannt .). 6 einen Seth hielt. S. 102 „ Typhon m it einem --‘. Auch die A n d e u t u n g d e r „ M ä h n e “ am Hals der Gestalt weist an sich wenig auf Pferd und Esel hin. Denkbar wäre wieder -i~ Pferdegesichtige. ob.: n cas Band um den Hals hinweisen (wenn es sich nicht um eine Bindung .:: Kvklos in der Hand des Dämons. Beweise f ü r die Ri cht igkei t meiner I nt er ­ p re ta tion der Bilder k a n n ich ni cht beibringen. die Senkrechte in seiner Mitte gleicht der Linie. des Rennwagens. Ich halte es für das J oc h eines Rennwa gens . die beiden sie abschließenden Bogen mögen zwei Wagseile sein.zenstengel im Munde“ . . A uf ein Pferd kann i . vgl. und wenn ich sie aus der Ge danken.un d Berufsphäre der Jockeys zu erklären versucht habe. der den Siegeszweig im Mund hält. 31. weiß ich nicht. sie müssen gar ni cht erst aus dem Bild der Blei­ tafeln k on s tr ui er t werden. oder aber die Peitsche des Pferdelenkers u nd die Räder.

als Ge­ hilfe der Isis bei der Wi ederbel ebung des Osiris. WÜNSCH für seine Ansicht vor br acht e. 9. s. . wenn m an ihn n icht in dem „ Z a u b e r w o r t “ Chychbachych und seinen Wa n d lu ng e n er kennen will. Vermutlich haben diese Köpfe alle durch das bewußt e oder u n b e w uß t e Be­ streben des Zeichners. Der H a up tt ei l der Anruf ungen begi nnt in d e n römischen Tafeln meist mi t den griechischen W o r t e n : Ihr . Anubis als D ä mo n der Unt er wel t. auf der e r wäh nt en Gemme des Bri­ tischen Museums vor der kopflosen Mumie des Osiris. Doch mag das alles in der Schwebe bleiben bis zur nächsten. hinfällig werden dürfte. an Set h-Typhon als H a u p t g o t t dieser Verfluchungs­ t ext e. Umsoweniger. notwendigen Neukollation der römischen Bleitafeln und ihrer Bilder. 37. Der lange Hals beider Köpfe er innert mehr an den eines Pferdes oder Esels als an den eines Hundes oder Schakals. — 30 — einem Schakal oder H und gehören. dee Nymphe(e). von ihrer eigentlichen Wesensform verloren und so jene Unde ut li ch ke it erhalten. S.dee Phrygi a. m i t Szepter und Lebenskreuz. In diesem Fall aber ließe sich wohl ein ursprünglich als Anubis dargestellter Go tt a nn e hme n (s. . S. Keinesfalls glaube ich.. 1). unt. die B ed eu tu ng des 6qI£cov xvxioc. Vergleichen mag man mi t diesem Kopf etwa die Anubisbilder auf der S k u lp t ur des Museo Capitolino bei H.. ob. Tod und Au fers tehung des Osiris. als Diener aller Göt ter (P V I I 584) un d so auch der Ananke. 17. dem Tiergesicht doch auch menschliche Züge zu verleihen. et Osir. er wäre sachlich auch hier durchaus ni cht unmöglich. der in den Zaubert afel n nirgends fehlt. Und selbst die „ K r e i s e “ ließen sich mi t Anubi s ver ei nbare n: er h a t nach Pl ut arch. GRESSMANN. a uf das j et zt v o rh and en e Material gest üt zt . als ein weiteres Ar gume nt. 44. 3 (1923) Abb. Abb. oder den Anubis der Londoner Gemme (s. obwohl auch ihn sehr viele Anubisbilder aufweisen. de Is. dazu PIETSCHMANN. Ai (Ei) don ea“ . die uns in der I n te r pr et at i on schwanken l äßt. 23. dazu ko nn t e in der Um geb un g dieser „ Ag no si a“ sogar der äußerliche Ankl ang der W or t e Chychba und K y kl a Anlaß gegeben haben. 2). I 2646/7. Real -Enzykl . wo auch die kurzen Halshaare nicht fehlen. Mißlich bleibt d as Fehlen eines eindeutig b es ti mmenden Namens für diesen tierköpfigen Dämon. die ich d a mi t auch nicht für „s et hi an is ch“ hal ten kann. A. 0 . S te ht er doch auch. das R. Beim ersten Namen der „ s c he in - . dessen Croix ansee u n t e r der H a n d des Zeichners ein Kreis wur de : dem Kreuze ab er nu r seinen r u n de n Ha ndgri ff zu lassen un d seinen Träger als den Halt er der Kykl a zu be­ zeichnen.

zu Amuleten verw andte? Sollte nicht doch auch hier ein Anubis in Frage kommen. I S. T h . zum Zeichen seines Sieges über den Gott. 21. bes teht jedenfalls nicht in der Überlieferung der Bleitafeln. du Gnost. hypot het i schen Na me n „ E p h y d r i a s “ . der den Krug des Osiris bew acht? Die Palmzweige als Teil der Osirischen Sympathiepflanze sprächen dafür. II Nr. das „wohl auch ein K ru g sein soll“ . zudem als Siegers über den guten Gott Osiris. Und so k o m m t WÜNSCH zu einem Got t „ E p h y d r i a s “ . Mag das alles inhaltlich st immen. S. mag es sich in den letzten Fällen u m einen über Osiris t r i u m p hi e re nd e n T y p h o n handeln —- ich lasse die Frage offen2 — der Na me eines Gottes Ephydrias. 31 bar durchsichtigen Form P h r y g i a “ lehnt WÜNSCH (S. II C.. 3 ein Gott mit 2 Hunde(?)köpfen auf einer Hydria mit 2 Schlangen. weil sich eine inschriftlose Gemme (Oxford) fand. WÜNSCH h a t weiterhin. 9) nach seiner Lesung als „dee P h y d r i a “ überlieferten F or m und mei nt : aus diesem Anruf „dee ( E ) p h y d r i a “ — so von ihm ge­ än de rt — sei schließlich die andere regelmäßig überlieferte. ob. einer von ihnen sitzt auf einem Ge­ fäß. auch das Biid bei W ünsch S. daneben Fig. Histoire du Gnost. 10: Anubis mit Palm zweig (Kynokephalonpflanze nach W ünsch . D a ru m w e nd et er sich zu der nu r ein einziges Mal (Taf. er sagt einmal von sich in P X l l 7 . im Anschluß an die D e u tu n g der englischen Gemme. 2 Ob man Darstellungen des Seth. . auf T y p h o n : ein eselsköpfiger Got t stehe hier „ a u f einem Gegenstand.. 102) im Mund. 81 f. Pl. Matter ^ H ist. vgl. 3. die einen eselsköpfigen Dämon mi t Palmzweigen in den Hän den. unten die Agathodaim on-Schlange (s. das Wasser gehe iße n“ . 2 3 : „ I c h bin Osiris. 21 ff. Er d en kt eher an eine „vielleicht zufällige W o r t ä h n l i c h k e i t “ . denn er gibt der Seele das „k üh l e W a s s e r “ . in einem Kr ug sitzend — nu r der Oberköper ragt aus der Öffnung heraus — d ar stell te: da n an n t e er diesen Go tt „ d e n auf dem W a s s e r k r u g “ u nd e r ­ ka nn t e in ihm Sgth. HOPFNER. Ebenso bezieht WÜNSCH die Gemme bei MATTER. h a t ihm z ug e st im mt und zwar mi t der Er wei te rung dieses Ergebnisses: Seth t hrone auf dem Krug. pl. 3. Off. dem „ G o t t auf dem W a s s e r k r u g “ . Als „ G o t t des Gewässers“ erschien ihm (S. Spät er aber h a t WÜNSCH1 in diesem Got t Seth gesehen. dem Symbol des Osiris. auch die Tierköpfe der Tafel 49 als sethi- anische Eselsköpfe er klärt . 1 Archiv für Religionswissenschaft 12.) den Gedanken an Z us am m e n h a n g m i t den phrygi schen Kulten ab. doch falsche Form „dee P h r y g i a “ e nt s ta nd en. 86) Osiris. die Illustration zu dem aus den Bleitafeln konstruierten.2 ). der bei einiger P han tas ie für eine Hy dr ia gehalten werden k ö n n e “ . 2 9 . 108. 1909. 1 : Anubis m it Palme und Kerykeion.

hagi(a)e Nymph(a)e. bi nd et den A d e u d a t o s “ . das Gerüst dieser Anrede m i t ri cht igem Sinn zu füllen. daß m a n die pluralische Form v e r k a n n t e : g anz deutlich h e i ß t es 1 7. . obwohl er im Zirkus u n t e r än de rn Göt terbi lder n auch die M at er deorum. 74. Kybebe. ln allen dreien möcht e WÜNSCH Einen Gott sehen: Osiris als W a l t e r des Wassers und der Unterwelt. also h a t m a n es hier „ m i t einem He rrn der U n t e r ­ welt zu t u n “ . 30. . Diese Göt t in Phry gi a v er k ö r p e r t also eine der Personifikationen der manni gfachen Fieberarten. ihr Opfer „erfrieren zu lassen. 1 2 „ I c h beschwöre Euch. Ich halte die Worte „dee Phrygia.d ea e “ f a ß t schon zu Anfang alle drei Formen zus amme n. zu sehen ge wohnt war. des Wa ss ers “ . Ich gl aube. zu ersticken. ä.ebenfalls gefäßähnlichen Ding. 6: 75 a 10. auf dem Löwen reitend. wobei m a n bei der Ort hogr aphi e dieser Texte f ür deae auch das griechische t heai setzen kann. . davor Anubis. Der erste Plural . 12. Und das besorgt die Dämonin. . Arch. 25. an Phrygische Kul t e in Rom oder Asien zu denken. ein Sist rum h al tend. . . Der An fa ng l au tet klar genug: „ I h r . die heißt „ P h r y g i a “ : nach Hesychs Glosse ist sie „die Aus dörr ende“ ( phrygousa). Manche Ei nwän de stehen diesen Deu tu ng en entgegen! Z u­ n äc h st wird man sich nicht ganz bedenkenlos üb er die gut e Üb er­ lieferung des W or te s „ P h r y g i a “ hinwegsetzen. . W iss. 81) zu einem Go t t N ym phä ios : er ist ihm n u r eine and re B en en nu ng für den ersten: „ of fenba r ein Go t t der Nym ph en . 1 A udoll . ist u. 1909 S. die Pflicht. das Richtige zu zeigen: deae Ny mp ha e . Nichts im folgenden T e x t hi ndert . solang es v e r s t ä n d ­ lich bleibt. 4 4: „ I c h beschwöre Euch. was er von seinen D ä ­ m on en fordert. 82) eine Ve rmis chung von j üdi schem Adonai und hellenistischem A i d o n e u s . f. „ P h r y g i a “ . dee N y m p h e e “ f ü r durchsichtige Plur al formen: deae Phrygia. die auch sonst gerne dämonisiert we r de n1. es a u s z u dö r r e n“ . a. Und das dr i t t e W o r t „ A i d o n e a “ (o. hagi(a)e Nymph(a)e. 32 — Der zweite Name „de e N ym p h e ( e ) “ wird bei WÜNSCH (S. . . . n a c h der I n t e r pr et a t i o n der P hrygi a genügt schon die Ü b e r t ra gu n g in lateinische Schrift. Sonderbar. ich beschwöre E u c h “ . . dee N y m p h e e “ . So weit geh t dieser Magus nicht. Aber. . deae Ny mp ha e . Da n n folgt die Ve rb in du ng : „ ( I h r ) . (folgen müssen d a r a uf die N a m e n von G o t t h e i t e n ) . Bei der ersten. . Geradeso b en e n n t eine An ruf ung des P IV 1500 die zu gleichem Zweck b enü tz te Pfl anzendämoni n Zmyrna.) ist nach ihm (S. 2 1 .28 die kopflose Mumie des Osiris auf der Londoner Gemme steht über einem . Rel. ist es t atsächlich ni cht nötig. bi ndet diese P f er d e“ .

Das wird doch wohl sein: „en chörö kat oi koysai “ . Praef. 3220 „ M u t t e r und Herrin der N y m p h e n “ . oder die „ N i m f a e “ angerufen. mäch ti ge“ . . So verlangt der Verfasser der ersten Fluclitafel WÜNSCHS (S. wo der Schade nzaube r niedergelegt w u rd e : so fand man die Tafel des Museums von Arezzo (AUDOLL. 19 erklären: „en koro (kat) oikoyse“ . — 33 - . 2 mit der Ve rmut ung . wobei man k a um mehr an die „ S ch a u m g e b o r e n e “ dachte.in alcuni punti esalando u n ’ aura mefitica pot eva al certo arrecare la m o r t e “ ..oder Quelltiefe leicht mit der U n t e r w e l t ? So ist im Zaube r Flußwasser Sarapis s y m­ pathisch. Beihefte z. „die ihr hier a m Orte w o h n t “ . sie brauchen schließ­ lich mit dem Wasser nicht mehr unbed in gt etwas gemein zu haben. die als He kat e P IV 2564. .. So k ann schließlich kein Zweifel mehr walt en über die Deu­ t u n g des letzten Namens Aidonea oder Eidonea. presso il fiume Am br a fra Arezzo e Bi- t u r g i a “ . um den Zauberfluch an die Manen der Geister von Schiffbrüchigen gelangen zu lassen. oder ein weiterer Go tt hei t sn ame. Nicht an einen maskulinen Got t Nymph ai os ist zu denken. 6 f. Letinius Lupus zu beseitigen und zu töten. . In ihr werden die „ A q u a e ferventes“ . H ekat e selbst wird P IV 2614 „ N y m p h e “ gen an nt. praefocato eutn P r a e s t e t i u m . Defix.heilige Ny mp hen. Aber die „ N y m ­ p h e n “ und „ N a j a d e n “ gehen ja in spät er er Zeit völlig über in den Begriff weiblicher Dämonen ü b e r h a u p t .) von Osiris: si forte occansione invenerit. und WÜNSCH. 2855 „ A i d o n a i a “ . .. 116 f. AO. Ihr Ende dürf te sich aber aus der Fassung in Taf. IV 2. Vorrede S. in v a l n e a s . Auch hier k o mm t nur eine Göttin in Frage: die Herri n der Unterwelt. '. . sondern an die weiblichen Geister der Wasserl ei tung oder der Quelle oder des Brunnens. Über ähnliche Fälle berichtet AtlDOLLENT. 29. Aber auch im Abschluß dieser Anrufungen dürf te ein anderer Sinn als der von WÜNSCH v e r m u t e t e liegen. Ve rbi ndet ni cht die Brunnen.di acqua acidtila f e r r u g i n o s a . 8: P r e i s e n d a u z . . 129) in einem Quell . in t ermas. Tabellae At t. Aphrodite Z.. Da mi t weiß ich auch nichts Be­ st immt es zu beginnen. den Q. 2726 „vielgestaltige A y d n a i a “ heißt. Zwischen dem Wort Aidonea und dieser Gruppe s teht d ur c h­ weg ein „ n e “ oder „ n e a “ . 3 . Mag es als unver st an dene Wiederholung aus Aidonea so geschrieben. AUDOLL. während GAMURRINI (s. man habe das Was ser gewählt. Quellwasser den Totengeistern. in der Form ihres jetzigen Zust andes freilich sind sie ni cht leicht verständlich. Er ha t die verschieden überlieferten Wor te ins Gebiet der Ephesia G r a m m a t a verwiesen.) d ac ht e: . wie et wa P IV 256 zeigt. .

34 — wie Naiä(s) oder Neiä(s) sein oder auch ein Verderbnis aus „ d e a “ . 109) eine Besprechung gewidmet. ein r ta selbst wird k a u m darin stecken. D a r e m b e e g -sa g lio . und Erzengel und den heiligen Eu l am on und heilige Beisitzer und heilige S y nph öna und heilige C h ar a k te r e“ . . Die S y n p h ö n a sind aber zweifellos die P lanet envokale zwischen dem linken Arm des Pferdeköpfigen und seinem linken Beisitzer: a e e i o y ö (jeder sieben Mal). Als Zeugin voll in Frage k o m m t ü b e r h a u p t nur Tafel 16 Z. einem Buche. die seine sethianische Theorie zu s t ü tz en versprach. Magia. jeder der sieben Hi mmel stehe unt er einem Archonten. deae Ny mph ae . sicher sei sie „identisch mi t der Hagia Symphoni a. Denn. neue Gest alt h a t R. 19. heilige Engel. aus diesen Stellen eine bewußte Üb er ei n st im mu n g der Bleitafelmagier m i t den archont ischen Sethianern abzuleiten.. genau n a c h ­ geprüft. Hier sind sie die „ S y m p h ö n a “ . und ihr. das von der Sieben- und Achtheit der Himmel spricht. so daß bei jedem der drei Na me n das G o t th ei t sp ra e di ka t s tünde: deae Phrygia. In den entsprechenden Formen steht durchweg der A kkusativ. Auch diese Stelle scheint eine gen au e Na ch pr üf ung des Originals dringend zu verlangen. . meinte WÜNSCH. 2 9 3 auf seine Weise. . Da nach h a t er m i t AUDOLLfeNT auch die 1 gibt auch A k iw i. : Z. . V 1512. 19. . beschwöre ich. 2 nyitz m ttfo tv[ta ] W ünsch statt ayta ovv<fnor[a. .. und die „ S y m p h o n i e “ dieser Herrscher. Wie gewagt es aber ist. 3 0 . bedeute nichts anderes als die Harmonie d e r Sphären. zeigt der T e x t selbst. an den ‘Xym phaios’ 1513. des antiquités. . Dictronn. um sie zus amme nzub ri ng en m i t der „ S y m p h o n i a “ der Sethianer des Epiphanios. heilige Charaktere und hochheilige S y n p h ö n a 1 die auf diesem B lat t geschrieben s i n d“ . . Ihr h at er (S. Noch eine andere. und WÜNSCH h a t aus ihnen künstlich eine S ymph on ia hergestellt in einer K om bi nat i on. 3 1 : „ D u heiliger Eulaniön. 211). Aidonaia d e a . aus der WÜNSCH eine Göt ti n „ S y m p h o n i a “ liest. In den P a py ri heißen sie auch „ p h o n e e n t a “ . schreibt aber nach W ünschs Vorgang utfiovta. so müßte hier stehen ayiav owcpwviav. 73 l a ut et der T e x t : „ E u c h . diesen Namen. e nt h äl t keine einzige Stelle. Die anderen Stellen sprechen ebenso gegen seine D e ut un g un d Konj ekt ur. 3 *ai [utfoina] W ü n sch . Hi er fehlt das Ende des Wor te s völlig2: WÜNSCH ergänzte es wie in Tafel 26.l e n t (S. die unsere Tafeln a n r u fe n“ . An die ‘allegorische G estalt’ dieser Symphonia glaubt auch H v b k e t. WÜNSCH neben dem D eu s E phy dr ias in die Göt terwel t der Zaubertafeln eingeführt: die „heilige S y m p h o n i a “ .

Eulamo. die auf eine Blei­ tafel zu schreiben ist. 295 Z. aber ihn zu belegen als solchen ver mocht e er nicht aus der Z au b er ­ literatur. 45: „ ka i t h (a n a t ö s o n ) “ „ u n d t öt e i h n “ . doch „söma- 1 a v fc o n a x o i : die beiden ersten Buchstaben bei Audollent als zweifelhaft bezeichnet. [Pap. 3 für Typhon. ylamöe. Hier ha nd e lt es sich u m eine U nt er jo chu ng spr ak ti k. das Spiegelbild des Wo rts ergibt söma lye: „löse den K ö r p e r “ (des Gegners). . d ah i nt er s teht Z. Oder er wird im Text ve rl auf gerufen als (heilig-) heiliger Eul amon. W och. das in dieser F or m freilich einen „ E y l a m ö s “ s t a t t des „ E y l a m ö n “ v or au sse tzt . Viermal erwähnen den Eu l am on die Z a u b e r p a p y r i : P I II 57 n e nn t Eulamosi nach der Chychb ac h-Grup pe in einem Unt erwerfungszauber. Louvre 3378]. die ebenfalls B ac h y c h e nt h äl t u nd zugleich Bain- chöööch un d Semesilam. Im Liebeszauber P X V I 18 fehlt die sonst übliche Um ge bu n g des Eu l am on . von Aud. . J ö e r b e t h u. schreibt den Eul amo breit in die zweiterste und vorl et zte Zeile zus amme n mi t Erekisi pht he. 2 Besprechung von A u d o l l e n t s Buch. Usiris. also Li cht got thei ten. . Auch erinnerte er an die Spielerei der Tafel 49 mit den B uc hs t ab en des Wortes. er h ä t t e sie sonst gewiß auch a ng e b r a c h t . Usiris. 2 5 . Sechs Va ri an ten werden her gestellt: Eyl amö. hal t fest. Hier s teht Z. . Apis. . Er s teh t fast regelmäßig an der Spitze der t ypi schen Ei nl ei tungs­ gruppe: „ Eu l a m o n . In ihnen sehe ich. 29 als' „ s y p h ö n i a k o i 1 dai mon es “ über­ lieferten (oder n ur so gelesenen) zu „ s y m ph o ni s ch en “ Dä mone n gemacht . So gibt auch P IX das Rezept zu einem Bleitafel-Unterwerfungszauber. wo unsicher ist. P V I I 401 r uf t Eul amo an in einer Formel. . l amöey usw.1 9 0 5 . der die C hychbac h-Gruppe u nd Bainchoööch verwendet . 9: E u l a m ö s i s i r . Eula- mös und Eulamosi wäre möglich.1 0 8 0 . Usiris. 188. 243. das W o r t ist l ückenhaft überliefert: E u l ( a m ) ö . Mneu- o ph ri “ . d enn er wün s ch t seinem Gegner ni ch ts Freundliches. — 35 in Bleitafel A u d . Berl.. Die Zaubert afel n wechseln in der F o r m: Nr. Ihrem Verfasser scheint diese Fas sung u n b e k a n n t geblieben zu sein. wie auch WÜNSCH s pä te r selbst2. er bezeichne Osiris selbst. Tyson schreibt der Verf. Über ihn wurden schon verschiedenste E r ­ klärungen geäußert. anr uft . phil. WÜNSCH dachte. Dä mo ne n der Unterwelt. 252 AUD. weit eher t yphoni sche Geister. . a. Noch eine b e k a nn t e u nd doch u ner kl är te Gest alt der F lu c h­ tafeln ver langt D e ut un g : die des oft begegnenden E u l a m o n . Diese Va ri an te fehlt aber in der k ar tha gi sc hen Tafel A u d o l l . wie das W o r te n de abzugrenzen ist. 3* . der sich an dieser Stelle auf Osiris bezieht.

ist u n v e r k e n n b a r die des F e s t­ h al t ens : „ E u l a m o n . weil ja der Gr un df o rm das s am En de fehlt. so auch Eul amo und Osiris identisch sind. Das W o r t Eu l am on oder Eul amos h a t als Ke rn den S t a m m . und so wäre Eu l am on einer der „verschl ingenden U nt er w e l t s d ä mo n e n “ . die Ver­ fluchten. die auch sonst aus der Typenrei he der römischen P l a t t e n herausfällt. nach analogen Fällen aus dem Gebiete der Zauberwort e. Lai lam2. 34 (W ünsch) spielt m it Akrostichon: E v la /iw v T'/Mftcove Aaucorev USW. Diese D e ut un g scheint zunächst e i n zu l e uc ht e n: der „ g u t P a c k e n d e “ . an „ l a m “ . Osiris.Kennt ni s und mei nt : durch U m ­ drehen der ursprüngl ichen Buchs tabenf ol ge lye sörna sei Ey- lamös e nt s tand en. A. So f e hl t sie in Nr. Fast alle Figuren der Zauberbi lder werden irgendwie in den Text en e r wä hn t : Osiris auf dem Sarg.larn“ . vgl. der kurz vorher Lampsouer (sonst Lampsou-Re) heißt. Lamarmera V 15. scheinbar h a t allein dieser Magier die Möglichkeit. Auch Darda-lam P V III 82 bezeichnet den Sonnengott. „ g u t F ass end e“ . . mag wohl Sinn h ab e n auf diesen Tafeln. Aber freilich ni ch t auf allen Tafeln. 2 Vgl. die Beisitzer. Lamanthathre P IV 1184. WÜNSCH verall­ gemei nert dagegen diese Ei nzel. hal t fest. daß wie Apis und Mneuphre mi t Osiris. eher. gesehen1. Eiulamo(n) oder Eul amos wa r die primäre. wie schon WÜNSCH vorschlug. die L i cht dämo nen bezeichnen. die Charaktere. sollte nicht in ihnen der E u l am o n zu suchen s e i n ? Die Ha lt un g. die sich einzeln oder paarweise um Mumi en kö rper wi nden. die Eu l am on n e nn e n. soma lye. Vielleicht bleibt noch eine andere Möglichkeit. Osiris. — 36 — l ye“ fehlt. Nicht ge na n nt werden allein die Schlangen. durch Vari a­ t ionen „ S i n n “ in das W o r t zu bringen. wä hr en d „ E u l a m o n . sie zeigt die F or m soma lye. S. So in Semesilam. . der auch sonst in N ame n wiederkehrt. DIETERICH dachte (bei WÜNSCH S. in der sie sich um den Ge ba nnt en wickeln. h a l t fe s t“ . deutlicher noch in den zahlreichen 1 Der Verfasser von Taf. hal t f e s t “ wie üblich den Ei ng an g des Textes bildet. die auch dem Gespenst Lami a zu Grunde liegt. Ähnliches gilt für Tafel 49 bei WÜNSCH. Die regel­ mäßi ge Verbi ndung der Anfangs gruppe: „ E u l a m o n . spielerisch abgeleitete Form Man k e n n t aus den Ephesia G r a m m a t a andere Beispiele solcher Scherze durch syst emat ische und willkürliche Umst el lungen der Originalworte. die sinnfällige. 62. f i nd et sich auch die Schlange. 20. 84. die Erscheinung ist in den uns b e k a nn t en Beispielen singulär. Ich glaube. 2) an die Wurzel. M ne up h re “ legt die A n n a hm e nah. Apis. Osiris. die 7 Vokale. das Ha uptbi ld. Lamasir IV 864. der Dä mon mit Tierkopf..

Wiss. Denn von der u r s p r ü n g ­ lichen B e d e ut u n g des Dämons besaß er schwerlich noch ein Wissen: R. ge­ führt haben. dem Sinn n ähe r zu kommen . ä.oder Stark leuc ht end e. c!?iy ‘U nivers. daß eine Suche nach dem kopflosen oder geköpften Set h-Typ ho n. bei denen es sich überall u m Sonnen- und Lichtgeister handelt . Diese Er kl är ungs vers uc he bezwecken. 1897. oben schon e r wähn ten Reze pt en der P apyri . 1 Arch. die einen Unt er wer f un gs zau be r zum Inhalt un d den Licht. '/„v). als Osiris selbst gu t beigesellen. 250 A 1 ZJa/a/u/. der an hebr. denkt. liegt d e m na c h offenbar in der Mac ht des S on n en ­ gottes Eulamo-Osiris. Über Anubis ein Stern. 399). Als harmlose Verirrung mag das Kuriosum von Passeri gelten: evlavco bene fruor (bei S c h w a b ) . Ihnen würd e sich E u l am o n als der Schön. — 37 — Va ri an ten von Lamps — . ^Unhaltbar istfM oisE S c h w a b s Erklärung (Vocabul. . Die Aus fü hr u ng des Zaubers im Ganzen. und einen Baba (K opt. Um einen Lichtdämon oder einen m it ihm zusammenhängenden handelt es sich in jedem Fall der Erklärung. GANSCHINIETZ1 h a t einleuchtend das W o r t Eul amo auf das assyrische ul lamu „e wi g“ z ur ückgef ührt und d a m i t unsere Ke n nt ni s von Spuren dieses östlichen Ku l tu r. es han dl e sich in ihnen ni cht u m D ok um en t e einer sethianischen Gn os ti ker­ sekte. Äcad. 17. qui es in Egipto magnus demon). zwei Köpfe steuern und rudern. den N y m p h e n und der Aidonaia. Nach allem dem s t e h t zu befürchten. Es scheint mir aber nicht erwiesen. 10.oder S t e r n dä m on Bachyc h — Chychba: S te r n 2 — z um angerufenen u nd au sf ü hr en de n Go tt haben. Der erste wird abgebildet als Anubis m it langem Stab in der Barke stehend. die Vollführung des Fluches im E i n ­ zelnen bleibt den niederen Dä mon en überlassen. wie ihn D e l a t t e auf jener at hen is chen Ge mme fand. gewissermaßen die Oberaufsicht. Rel. Mem. der Phrygi a. f. den der Magier dem Eu lamon -Ge spens t u nt erl egte (falls er sich ü b e r h a u p t eine b es t im mt e Vorstellung von Gestalt und N a me n mache n k on nt e un d wollte). So be r üh re n sich die Zau be rt af el n in ihrer Praxi s eng mi t den ni cht seltenen. das Ursprüngliche war (s. D ie Ver­ bindung beider Namen könnte auch zu den Formen Chychbachych u. als e r b r ac h t a n e r k a n n t wird. dem Pfer de­ köpfigen — falls er n icht doch Anubis ist — un d seinen zwei Beisitzern. 2 So die übliche Ableitung von 2 3 1 3 . 343 f. The Gods II 304— 308) einen Khukhu (K opt. oder ßa'/fixvy.’ ‘D ien’.und S p r ac h ­ gebietes in der griechisch-ägyptischen Z a u b e r l i t e r a t u r wertvoll bereichert. Inscr. in diesen Tafeln sich als fruchtlos erweisen dü rf te — wenn der Nachweis. Es gibt unter den ägyptischen Dekanen ( B u d g e . de I’Angelologie. A iid o ll. 1914. daß die Grundform so gelautet hat oder ob nicht die häufige Form xvxßa 'Kv '/.

) in der flämischen Kirche von Gheel. Das Bild zeigt. wie wörtlich der Verfluchende seinen Wunsch auffaßte. 36. WÜNSCH (Philol. 2 'Schwach an K o p f übersetzt W . astrol. Oman und Orniel begegnet {Catal. C küxert. Hier liegt ein S y mp a t h ie z a u b e r vor. J a h r h . 26— 31) beschrieben und abgebildet h a t (S. 2 8 . Den unseligen Verfl ucht en zeigt das Bild m it ten im Akt seiner Vernichtung. Diese kopflosen Figuren haben zwar nichts mit dem kopf­ losen Seth gemein. Arme n und Beinen Fesseln zeigt und des Kopfes durch einen Messerschnitt b e r a u b t wurde. 7 . ihrem K u ltort. wird m an sie n i ch t als sethianische Diener. A d. Gebete (R el. 11). die R. Und h i e r ver d ie n t auch jene at ti sche R a c h e p up pe aus dem 3. 27): die Blei­ figur eines Jünglings. Jh. vorchristl. . P radki. Vorarb. griech. 8 . 2 7 . Sie illustriert drastisch die Te x t wo r t e an die Dä mo n en : „ B i n d e t den Artemios und ma ch t ihn kopflos. auch gegen mehre re Personen. Nägel sind in Br us t und Unterleib eingeschlagen. 4. Griechische. 95 (Orneas). Osiris ist ja auch U n t e r ­ weltsgott. codd. 3 8 . W e n n nun die Na me n der Li c ht g o t t he i t Ch ychbachych um diese Geister ge­ schrieben sind. 1902. 20. 17. J a c o b v erinnert mich an den Dämon Ornias bei F r . Erst das Mittelalter gab den geistig Kopflosen. Zwei Dä mo ne n — der links st ehende mit Vogelkopf1 — schlingen eine lange Ke t t e um die Gestalt des Artemios. 26. eine akephale. 8 . . — 38 — Eine P rü fu n g der Bilder und Tex te bleibt aber doch nicht völlig ergebnislos. Passows Wörterbuch d. die an Brust. die irische Prinzessin Dvmphne (11. 61. fußlos.2 S. 39. wie geläufig jenen Kreisen die Vorstellung des durch E n t h a u p t u n g v er ­ ni ch tet en Menschen und d a m i t auch kopflosen Dämons war. . D em Bilde auf der Gemme DELATTES scheint sich eher Tafel 49 aus Villa Al dobrandini zu nähern. 1 W ü nsch denkt an einen Raben als Tier des Seth. 30. 31 er­ teilt. der auch als Ornai.den Irren und Schwachsinnigen. Denn Tafel 29 zeigt auf dem unt eren Teil des Bildes eine auffallende Szene. 19. 69. Ähnliche Befehle werden. den er in dem Dämon selbst sieht. Sprache Sp.. T. ihren Platz. 3 2 . aber sie k önnen wieder zeigen. kraft los“ . Sie unt erschei det sich in T e x t und Illustration s t a r k von den übrigen und h a t in der Aus fü hr u ng der Zaube rwort figur en Ähnlichkeit mit AlJD. dem schon K op f2 und F üß e fehlen. 15. Vers. 2) 1907 S. 201. u. sondern als die des Sonnengot tes bezeichnen. der sich gegen das Leben des Verfluchten r icht et : das zeigt die T at sac he der gewaltsamen T r e n nu n g von Kopf und Körper. enthauptete Patronin.

die zweite Mumie dürfte als die des Osiris gelten. Rechts davo n das Untergestell einer b an d um wu n d e n e n Mumie. Die Ve rfl uchung fand sich in einer A mp h or a . die auf diesen Gott führ te. die vom Zeichner m it einfachen Linien schraffiert eine Hydria darstellen könnte. umgeben von sechs züngelnden Schlangen. 39) für einen Seth „ a u f dem K r u g “ (Ephydr ias ) gehalten h a t 1. S. In der oberen linken E c k e ' e i n Tierkopf. 24. die W ÜNSCH (s. die Basis wird ein Behältnis sein. die von den Dämonen g eb an nt und schon körper. So k a n n er auch das zu v er nicht ende Pferd des Gegners auf oder in die To t en ur ne st ecken: sie wird es vernicht en. Er mag mi t seiner D e u tu n g des Gefäßes das Richtige t r e f ­ fen.. 5 — der Vox magica „ E r e k i s i t h p h e “ an. So halte ich den Mumienfuß oben in d e r rechten Ecke für den von einer Schlange angegriffenen Eucherios und die beiden Tierköpfe für die seiner Pferde. E u l a m o n “ . fes- 1 Unter dem dreieckigen Untersatz befindet sich in W ünschs Skizze noch eine weitere Figur. W ünsch scheint nur das Dreieck unter dem „Sethkopf“ als Hydria zu betrachten. umgeben von Abwa ndl ung s­ formen des Na me ns Eulamo. wie es im Befehl des Text es h ei ß t: „ B i nd et .und fußlos ge ma c ht sind. W e n n ich a uc h den Ti erkopf für den eines Pferdes und nicht des Seth-Esels bet ra cht e. tri cht er förmi gen Basis. ob. gehört — vgl. Recht s u n t en wieder ein Tierkopf auf einer drei­ eckigen. Der T e x t auf Tafel 49 ve r­ langt von den „heiligen Engeln und heiligen N a m e n “ . einen Jock ey Eucherios und alle seine Pferde zu bi nden u n d ver ni ch ­ ten. vor ihr eine Schlange. u nd die nach oben von einem m i t Kreuzlinien d ur c h­ zogenen Band abgeschlossen ist. ob. yuöijß-. in ihr lag die Bleitafel. Eine Ent­ scheidung ist erst nach Neuvergleichung des Stücks möglich. Die Form „ S i t h “ in den Zauberwort en . Diese Figur ist es. Auf die B a n nu ng der Rosse weisen einmal die Schlangen hin und d a nn wohl das mi t Kreuzlinien durchzogene Band u n t e r ­ hal b des zweiten Pferdekopfes. — 39 — 243.hal t fest. S. Auf anderen Bildern bedeuten aber die so schraf­ fierten Teile einer Tafel Lücken oder Löcher der B leitafel. dane ben : . atO- und Mdifr. dte als Teil eines ganzen Zauberlogos in dieser Li t e r a t ur wohl b e k a n n t ist. deren Spitze sich nach u nt en k eh rt . . Der Aschenkrug stellte dem Magier die Ve rb i nd u ng mi t der U n t e r ­ welt oder sie selbst dar . Aber auch hier fi ndet sich keine A nd e u t u n g im Text . . die noch die Asche eines v e r b r a n n t e n Tot en enthielt. U n t er dem Tierkopf eine zweite unförmliche Mumie. Nach WÜNSCHS Auffassung sollen die Tierköpfe wieder Eselsköpfe des Seth bedeuten.

Die rechteckige Sargseite ebenso. und das mögen sie auch sein. die mit einem kleinen Kreis endigen. Der Oberkörper des Got tes ist mit Strichen kreuzweise bedeckt. Ich denke an o w e o yä v m it der Bedeutung von avff^ydtco& ai. Diese Keile müssen wie Nägel die Defixio bewirken: so k ön nt e auch der primitive Zeichner des Bildes von Tafel 49 unt er dem Pferdekopf den b an n en de n. besonders dem genau gezeichneten auf der linken Seite. . wie ihn WÜNSCH g en a n n t hat . der im ä h n ­ lichen Fall der Tafel 20 B fehlt.a>. zu binden und banne n. Das gleiche Mumi enband wie das dieser Basis begegnet auch s onst in den Bleitafeln: so auf dem t ypi schen Bild der Tafel 16.ortiaats Z. das die Kreuzlinien bilden. Die bindende. ein P u n k t.. werft nieder. Wenn sich ni cht in dem mystischen Dreieck eher ein anderes I n st r u m en t verbirgt. 2 airepyr. Mit Bän der n und Stricken sind auch die gefesselten Jockeys der Tafel 20 A B durchzogen an Oberkörper und Knieen. Es gleicht nämlich in der Aus fü h ru n g d urc h au s den Keilen.bei der Ausübung des Zaubers m ithelfen“ . also „schaden* . die im Kopf des geb a nn te n J ocke ys der Tafel 11 sitzen. haben. . t öt et . b anne nde Kr a ft der Am ph or a können die gekreuzt en Linien a n d e ut en . in WÜNSCHS Zeichnung or na me nt al gebogen. Den gleichen Zweck des Bindens und Fesselns.18 wohl richtig ergänzt. — 40 — seit. wie die Mumie und der Unt er sat z des g eb an nt en und von zwei Schlangen u mwu nd en e n Verfluchten. wie die Basis der beiden Beisitzer. WÜNSCH dachte an eine Art göttlichen Kopf- 1 So möchte ich m it Hinblick auf die Schlangen am oberen Pferdekopf das Wort d y. die häufigen Striche. die Verfluchten als Beweis vollzogener Bi ndung und Bannung. Der Unt er sat z des Sarges. den Jockey. nu r befindet sich in jedem Rhomboid. Die Dämonen t ragen die Bänder als Zeichen ihrer Gewalt und Fähigkeit. glaube ich. Ich sehe in diesen P u n k t e n die Köpfe von eingeschlagenen Nägeln. . axovri^eiv kann wohl bedeuten: wie diese Schlangen auf den Feind zufahren. und seine gesamten Pf er de“ . An beiden oberen Ecken des Osiriskastens stecken zwei von ihnen.Te von W ü n s c h nach Tafel 16. festnagelnden Keil symbolisch an g eb ra c ht h a b e n . Dort erklärt er.vernich­ tet. das Wort o w t^ y tiv bedeute: . Sie gleichen Stecknadeln oder Nägeln. die Rolle. p a c kt wie Schl angen1. ist wieder mit Kreuzst ri chen versehen so gut wie die Pe it s ch e des Tierköpfigen. ze rs ch met t er t den Eucherios. im Kopfe des Osiris. schä di gt 5. Vier haften. d-xovtidg ist eine schnell zufahrende Schlange (iaculus). oft gleich „schaden“ . hindert. 54 deuten. schräg eingeführt — die ganze Seite ist übernagelt. Da ist Osiris auf dem Sarg.

b ede ut et seine vollzogene Defixio. Solche Nägel liegen auch auf der Br us t des t ierköpfigen Dämons c(_£ der römischen D o k u m e n t e . so auch Tafel 17 C. in dem WÜNSCH auch eine Osirismumie mit s t a r k stilisiertem Ko pf pu t z sieht. Nu r sind es hier (Abb. 39) als Anspielung auf das K e rn wo rt der Bachych. Ich denke eher: der aus Nägeln zus ammenges et zt e S tern zu F üß en der Mumie des Verfluchten. ob. — 41 — schmucks. . h ä t t e sich WÜNSCHS Ansicht als richtig be­ währt. auf den römischen P l a t t e n n u r sechs. 1909 S. D ie Pferdeköpfe des Al dobrandini st ücks wären als B e le g für den geköpften Set h der athenischen G em m e DELATTES in Be­ t r a c h t g e k o m m e n . sie umgeben seine F ü ße . Solche Nägel sitzen auch in Kopf un d Schultern der von einer züngelnden Schlange u m ­ w u n d e ne n Gest alt der Verflachungstafel.i Stern). S. 37. Chychba (hebr. der Körper der Figur ist wie bei den „ s et hi ani sc he n“ Tafeln von einem Netz gekreuzter B ä nd er bedeckt. 1 Dazu s. Doch vergleiche i c h ' a u c h mi t i hnen jene drei Keile- im Kopf des Pferdelenkers auf Tafel 11: sie sollen doch wohl festnageln. sie bilden (\jwiut6fc Zauberzeichen. Weil ein solcher Nagelstern u nt er der Ahb‘ 3. 3) acht. Zaubertafel aus « . die R. Rel. 1909 Nr. die dort in den oberen Wi nkel n der Basis des Sarkophags sitzen. hielt er sie für die göttliche des Osiris. eine bildliche Defixio. 3 S. <xta. W Ü NSCH S Besitz. 12. Mumie von Tafel 16 st eht . WÜNSCH in den Deisidaimoniaka A R W 12. Das Gestell fehlt. den zwei Schlangen u m ­ schlingen. S t a t t der zwei. h pht*' W o r tg r up p e. 41— 45 v er öffent ­ licht hat. Und d a mi t we ndet sich die weitere Un te r su ch un g des kopflosen Dä mon s zu anderen D ok um en t en . d ie d en Akephalos zweifelsfrei beweisen. deu ten wollte1. Wiss. die WÜNSCH in 0^ ihrer St ernform als Stern des <3 ^ N o f o Osiris und (Arch. ragen vier aus den Schul tern des Gebannt en. So bieten auch die Zaubert afel n keinen akephalen G o tt.

und Hiero­ glyphenschreiber. S abaöt h. der den P r o p h e t e n Israels über­ liefert wurde. die Israel feiert. Jao. also wohl hebräisch. N. . Gesch. dein P r op het . der gute Osiris. Erhöre mich. . vom Dä mon. den keiner je gesehen. 34. Lit. Zographos. scheint er zu sein. diesem Sammel becken aller nur d enkbaren fur ch tb are n Dämonen und Mischgottheiten. als Exorzismus über den dämonisch Besessenen zu sprechen. Ich rufe dich an. daß die Menschen sich lieben und hassen. . Heiliger Kopfloser. Ab aöth. J o e l . 96 ff. z. Das ist dein wa hrer Name. . . N. Jaö. 1 T h eo d . m it ein em R ez ep t gegen Besessenheit v er bund en. a e o ö y. Ich bin der Engel des Phapro. Ägyp­ tisc h e und hebräische El ement e vermischen sich hier vor allem. . 2 b . A r b a t h i a ö . T exte u. V ie lle ic h t ist schon der Verfasser des Zaubers eine Konzession an b eid e: J eu n en nt er sich. V Z. Unters. . S tarker Kopfloser. . 1909. befreie den N. den Gründer von Licht und Finsternis. von dem er besessen i s t . Aoth. Ein Gebet. dem du deine Mysterien übergeben. Du bist J ab as . . . den Kopflosen1 den Gründer Himmels und der Erden. Zauberpapyri. Erhöre mich. 14) faßt das bildlich und übersetzt: „Ich nenne dich ohne A nfang“ . . Erhöre mich und bann e diesen Dämon. Seine „ S t e l e “ . das eine M enge v o n Dämonen in einem At em zu Hilfe ruft. Du hast gemacht. N. S e t h . . Aoth. den f ur c h t b a r e n und u ns i ch tb ar e n Got t im leeren L u f t r a u m . Du h as t gezeigt F e uc ht und Trocken und alle Nahrung. befreie den N. vom Dämon. Isak. D ie A n r u fu n g d e s akephal en Gottes wird in P. Du hast Recht und Unrecht geschieden. Du hast gezeigt S aa t u nd Frücht e. du bist Japös. . la u te t: Dich rufe ich. . S cheruaxx (Griech. Abr aöt h. Du h as t geschaffen Weib und Mann. A d o n a i . Abrasax. Diese Zeugnisse finden sich in den hellenistisch-ägyptischen Zaub erpapv ri . Ich bin Moses. befreie den N. den Gründer von Tag und Nacht. der altchristl. Du bist der gute Osiris. . von dem er besessen i s t . — 42 — Der kopflose Gott auf Zauberpapyri. .

Hi nt er und vor ihm Isis und Neph thy s. beeinflußt. Taf. . 51. . Und dieser Go t t k a n n auch wohl als Akephal os erscheinen: sein von Seth ab gehauenes H a u p t s ch wa mm lange im Meer. REITZE N'STEIN. d a m i t er sie bef rucht e. II 2). die Darstellung des kopflosen Gottes sei unmittelbar von der kopflosen Göttin der W ahrheit und Gerechtigkeit. der an den F üßen das Gesicht h at . E r ist es. Isaks un d J ah we h s Na me n operieren. l äßt aufhorchen. . D ivinités égyptiennes chez les grecs et les sém ites (Cinquantenaire de l’école prat. . . Xd o ts GOODWIN. Ich bin. Vgl. Met. Adönaie. der zeugt und v er ni ch tet . dazu S. Ich bin die Gn a de 2 der Ewigkeit. F as t alle P räd ik at e.1 ) zur Annahme. 2 la g t. bis es bei Byblos l andete. Ich bin die W a h r h e i t 1. Man h a t auch sonst Osiris kopflos dargest el lt: auf einem S a rk op ha g von Kairo liegt er so als männl iche Gestalt (s. Die ganze An ruf un g zeigt ein deutliches Ne benei nande r ägyptisch-griechischer und jüdischer El emente. der das ewige Feuer hält. Man sieht. J a ö t . . Ich bin. P Id t o K DIETERICH. wie der Komp il at or gearbei tet h at . Der kopflose Got t aber ist hier kein anderer als Osiris. König. Er ist der Herr der Welt . Ich bin. Ich bin der kopflose Dämon. Helfer! R et t e die Seele. Daß in einer der Anruf ungs rei hen des P V auch Seth be­ gegnen soll. der es hasset. daß Un re ch t geschieht in der We lt . . Ich bin. Lb v y . der durch Befehl seiner Sti mme alles geschaffen. Mein Name ist ein Herz. des hautes études. 27 6 . K om m her aus und folge! . qui se ré pa nd sur ses fidèles“ (DELATTE 234). wo es Isis f and. den die Wi nde f ür c ht en . Herr. die mi t Moses. wird er doch selbst bezeichnet als Osoronöphris. der auf die Erde fällt. Er ist es. .umschlungen von der Schlange. der Gute Osiris. die ihm die Anr uf un gen zulegen. Herrscher. treffen auf Osiris zu. — 43 — Er ist der Herr der Göt ter.1921 S. P ar. . . . dessen Schweiß der Regen ist. Ich bin der Starke. aus deren e rekt em Glied der Samen in großem Bogen s pringt: „symbol e réaliste de la bénédiction du dieu. der blitzt und d on ne r t. die i hn wiederbeleben. Die äg yp ti sche n Teile mag er aus einem religiösen Buch g enommen h ab e n und in sie legte er seine jüdischen ein. A b rasax . Ist er doch der grimmigste Feind 1 Die Stelle veranlaßt Js.

aufgerissen das Maul mi t he r au sh än ge nde r Zunge über 1 ß e o ß a / j. der Passus sei durch einen magischen Bearbeiter eingedrungen. So hei ßt t at sächli ch auch T yp ho n in P X I I I I . ß e o ß io o y ik a to v o . ßeoL>aü'orl. m i t n u r einmaligem Vorkommen. wie ihn DELATTE hersteilen möchte. nicht der offiziellen Religion. und die An­ ruf ung: „ A r ba t hi a ö Rei bet at hel eberset h a r a b l a t h a . u nd V I I I 64 ff. In einer „ T r a u m f o r d e r u n g an Besas“ . 1b Aöth J a o “ weist gleichfalls auf hebräische Einsprengsel hin. der nichts mehr von all diesen Z u s am m en hä n ge n v e r st an d . während der griechische T e x t des P a p y r u s diese T r e n nu ng nicht vor- n immt . d aß man hier das W o r t seth in sel bst ändi ger B ed eu t un g aus seiner Umgebung loszulösen berecht igt ist: es bildet n ur ein e der za h lr eic h e n Zu- sammens et zungs formen des Zauberwort es „ B e r 1. Doch wird man die Stelle ni cht u n b e a c h t e t lassen dürfen. höckerig. Und gerade sein Name soll auch ihm verliehen w e r d e n ? Zu nä c hs t m öcht e m an v er mu te n. Ein Synkret is mus Seth-Osiris. Der akephale Go t t ist in P V n ur Osiris. 1 inmitten hebräischer Umgebung. die zwei Papyri . Hier würde es sich um eine jüdische Part i e h and el n: der wa h re Osiris-Name. ßao id 'e v. . D e l a t t e h a t ihn hier m it Bes gleichgesetzt. Er ver sch eu cht allein durch seine Erscheinung die bösen Dä mo n en : klein. S. auf seinen Säbelbeinen. . begegnet der kopf­ lose Go t t wieder. ln jeder Linie seiner v er zer rt en Zwergengestalt v e r r ä t sich der Zweck seiner Exi st enz im Gl auben der Volksmassen. 44 — des Osiris. ß e o ß ^ o i. . der Israels P r oph et en überliefert wurde. Bes ist der richtige Übelabwehrer. ß e o ta i. erhalten haben.oder blödäugig. trief. Es scheint mir unwahrscheinlich. s t ump f die Nase. der die „obere H e r rr sc h af t “ au sich gerissen h a t . weil kurz nachher Osiris als der „ f u r c h t b a r e und u n s ic ht b ar e Go tt im L u f t r a u m “ a n ­ gerufen wird. 15 und X I V (s.ojy. ßeococoviaoco . . D e l a t t e schält aus den W or t e n ein selbständiges Seth heraus. liegt schwerlich v o r. obszön kaue rn d auf seinem s t ar k bet ont en Ge­ säß mi t dem Löwenschweif. die Schlitzaugen blicken schief: er ist „ a m b l y ö p o s “ . ß io o o O '. ßtoße/. Halslos sitzt der häßliche Kopf auf dickem R u m p f .). ßeod'ivr/^ ß z q ia u ß a . P V I I 222 ff. . s teht kurz zuvor da. Aber diese Bezeichnung wi der spri cht den Eigenschaften des Sonnengottes n i c h t : so k a nn er wie auch sein Überwinder T y p h o n heißen. wenn sich die A n ­ r uf u ng auf diesen Got t beziehen sollte. . Ich bezweifle aber stark. 21 f. daß der Magier gerade diesen Na me n so ver st eck t u n te r sonst u n b ek a n nt e Wo r te ge­ s etzt h ä t te .

An out h. H ä t t e die Zeichnung dagegen Osiris vorstellen sollen. . und die Ohren hab e n die Schreckgestalt vom Löwen. das Zepter. der als Ko pf­ polster H a r z und Er dp e ch h at . sie zitiert Z. die Geister zu verjagen. Du bist es. So ist auch dem Rezepte des P V I I I eine Skizze heigegeben (s. in der Linken einen Stab. In der „ T r a u m f o r d e r u n g “ wird sein Bild beschrieben. S ph ae r a 167). Weitere Ang aben be­ ziehen sich auf das persönliche Erscheinen des Orakelgottes. d a n n wäre für den vorhe rgehe nden Te xt doch wohl n u r ein kopfloser D ä mo n in B et r a c h t gekommen. F R . der bli tzt und donn er t: Du bist es. das schräg ans Gesicht läuft. Nach der Beschreibung des Tintenstoffes. 91— 103 den „kopflosen Gott. den man zum Schreiben nötig ha t. der auf dem Myr rhe ns ar g liegt. Jaö. in der Linken häl t er das sogen. S abaöt h. auf recht stehend. Taf. Adonai. die Recht e schwingt ■eine Waffe. der bei seiner A n k u n f t am Ort der To ten aus dem E rd i nn er n den zuverlässig weissagenden. 45 — ■dem B a c ke n ba rt . un d ni cht häßlich und verwachsen. den sie n ennen An ou th. . dessen Mund ewig voll Feuers ist. 20). d af ür ist wieder eine Anr uf u ng erforderlich. der über die Not wendigkeit gesetzt i s t . 1907 . Schwert oder auch L ä r mi n st ru me nt e. F. 4 3. Der Bes-Typ an sich aber ist festgehal ten: oft begegnet er so als s chüt zender Kriegsmann. die Bes allerdings nicht völlig nackt. gibt P V II I . Die zweifellos bessere. . m i t einer Krone auf dem Kopf. Und d ar au f folgt ein H ym no s an Helios. 1 Philologus 66 (N. wie ihn die T e r r a k o t t e n bieten. also doch wohl Bes. heiligen Dämon. Kerykion. sondern als Nor ma l ­ g es t a l t zeigt. der neben den F ü ß en das Gesicht hat. h er aussenden soll. ver la ng t er: „Seine (des Bes) H e r a u s ­ for derung sprich zur u nt er ge he nde n S onne“ . . der P ap. . . wie ihn Vett ius Valens als S te rn beschreibt: in der Recht en z üc kt er ein Schwert. der v on Bes ein T r a umo r ak el zu erreichen sucht . Zabar- bathiaö. Den Schädel ziert ein Feder kopfput z. zuverlässigere Überlieferung dieses Zaubers. wie es der Z au be r nd e auf die linke Ha nd malen soll: ein nac kt er Mann. II 2). bekleidet ist er bis zur Mitte des Körpers (BOLL. sagt a u s dr ü ck ­ lich: „zeichne so den Bes“ . Mag diese Beschreibung aber auch auf das Sternbild des Orion-Osiris zutreffen. in der Recht en ein Schwert. B o l l h a t 1 in der Figur des P V I I I das Bild des Orion­ Osiris gesehen. sondern m i t Lendenschurz bekleidet.

239) gemeint. oi ti toioi o rr^io i Tois d<pd'aX[j. und auch HO PFNER gibt zu. sie spricht v o n „zwölf“ Sperbern. sondern das Blut der zwei Sperber. 191: äKtyaj. ohne v er bi nd en den Hals. ver zi cht et ganz auf den H y m n u s an Helios. gibt etliche Anga ben für die P r a k t i k und ihre A n ­ rufung in P V I I I anders u nd unri cht ig wieder: nach ihr h a t der Kopflose einmal (Z. das Herodot erwähnt (4. Es war ohne Zweifel kein anderes als das des Bes von P V I I I . d an n (Z. sicherer Überlieferung. Die Vorstellung des Bes als eines kopflosen Dämons wi derspricht anderer. Museum zu Cagliari. 234) sein Gesicht auf den Füßen. die am H a u p t des „ U r a n o s “ reden. Dami t ist aber noch ni cht die Angabe erklärt. daß es den Kop f­ losen dargestellt hät t e. Diese Fas sung des P V I I bezieht also offenkundig die ganze An ru f un g des Ake- phalos auf Bes. der in den F üß en h a t Kopf und Sehvermögen. wobei freilich n u r die zweite Bezeichnung s t i m m t 1. aushelfen zu k önnen: sie gibt einen p l ump en Dä mon wieder. der blödsichtige Besas“ .oi.ovs e%ovtss) und an die Blem m yer des Piinius und Pomponius Mela. die am Kopfe des Osiris sprechen und wa chen. . möcht e hier an al tägypt ische Sieges­ inschriften denken. 10 S. und die Arme wachsen gewissermaßen aus den Ohren. DELATTE n e n n t ihn „acéphale (st ét hocéphal e)“ . H O PFNER. sitzen h a t . d en n der Gott verfügt ohne Zweifel über einen Kopf. daß wir 1 D elatte erinnert an das libysche Volk. 244) Kopf und Sehvermögen an oder in i hnen. Dä mon . Auch TH. P VII . du tiist kein Dä mon. Offen­ bar un gs zau be r II S. Bes habe den Kopf neben seinen F üßen (oder an oder auf ihnen). . der ÜchügerBDämon Bes darstellt und seinen Kopf u nm i t t e l b a r auf dem ai]S cagnari. Zwar h a t D e l a t t e (Fig. und sie fügt ein: „Er we c ke deine nächtliche Gestalt. in der du alles k ü nd e s t . HO PFNER schließt sich DELATTES Ansicht an. die gefesselte Besiegte darstellen mi t abge­ s chni tt enen Köpfen zwischen den Füßen. mi t der Figur eines Bes aus Sardinien. der mi t drei h o c h­ ragenden Federn ges ch müc kt ist: nu r sitzt er an der Stelle des Oberleibes. 91. So wäre dieser Dä mon doch auch als kopflos gedacht gewesen? Das angekündigt e Bild des Gottes fehlt. 46 Steh auf. . Rumpf. Aber das h a t mit Bes nichts zu schaffen. du bist der kopflose Gott. aber es ist gewiß nicht a nz unehmen. Die erste Fassung. du bist der weissagende G o t t “ .

G r i m t t h . er sieht in i h r eine Parallele zu dem Bilde der Gemme Rostowit z im A t h e n e r N a t i o n a l m u s e u m . Es wäre s onderbar. Prolegomena zur Geschichte der zwerghaften Götter in Ä gypten. 90. 95. F r a n z B a l l o d .. 16. die t ypi sch war für ihn als Abwe hrer von Feinden. Kol. 9 . die am Kopfe des Osiris sprechen un d wa ch en : Isis und Neph- t hys b e hü t en in F al kengest alt den Sarg des Osiris. 208 Fig. Andere Auffassung im D em ot. s. daß> sie von bevo rs te hen der E n t h a u p t u n g b e dr o ht sei. daß er es übrigens in der Zeichnung. wenn ihn der T e x t ausdrücklich als akephal bezei chnet ?' Die Papy ri kennen j a Zei chnungen des kopflosen Gottes: eine bi etet der zweite Berliner P ap yr us . Doch auch ohne solchen Ei nwand sehe ich in der Gestalt des P V I I I keinen sich b edr ohenden Gott. Off. 2 i. Die Ri chtigkeit dieser Gleichung bezweifle ich. Sein Genosse im zweiten Berliner P ap y r u s wird d or t unzweideutig als Mann ohne Kopf abgebildet.i<pos xafimfi in'i t o v i ‘gd/rjXov xeifievov P V III 107. dürfte auch gegen D e l a t t e s Int er pret at i on sprechen. 127: „Ich bin einer der zwei Falken. Münch. oben S. Nach D e l a t t e d eu t et die Gest alt des P V I I I mit dem s chräg gehalt enen Schwert an. 72. 1913. bezieht sich alles klar und eindeutig auf Osiris. H o p f n e r .T h o m p s o n . dieses Bild h ä l t eine Vignette fest im P ap. so besonders die beiden Falken. die über Isis und Osiris w achen. der im H ym no s als Akephalos angeredete D ä mo n findet seine Illustration schwerlich in der Skizze des P V I I I . ni cht an den Hals u nm it tel ba r. wü rd e ein Wesen. Wa s in der An ruf ung selbst gesagt wird. 4. II Abb. 73. wo die Göt ti nnen den Got t in seiner Erscheinungsform als Skarabaeus wiederbeleben4.“ . pap. Bes war gezeichnet als Orakelgott in seiner Stellung. Abb. ed.. aber noch i mmer seinen Kopf auf dem Hals t rägt . 8 .. der seinen Urspr ung in einer der üblichen und l andläufigen D a r ­ stellungen des Bes1 als s chüt ze nden Kriegers finden d ü rf t e : er h äl t das Schwert zur Abwehr. IL S. Wozu h ä t t e d a n n der Zeichner des Besbildes in P V I I I den Dä mo n mi t K o p f versehen. 1 Vgl. S. 4 D e l a t t e . mag. Off. das erst geköpft we rden soll. von London-Leiden. 10 bei H o p m e r . vielmehr einen Dämon. eine andere irrn „ B u c h von den Dingen der U n t er we lt “ . sondern an die Schläfe f ü h r t 2. des Hun ef er 3. Aber in den beiden Sit uati onen liegt k a um eine Ve rwandt schaft . _ 47 — einen Myt hus von der Köpfung dieses Dä mo ns nicht kenn en: „ E b e n deshalb aber wird er dem durch Set h-Typ ho n zer­ s tückelten Osiris gleichgesetzt“ . schon zu Lebzeiten als kopflos bezeich­ n et . 3 s . D iss. hier von bösen Dämonen.

D ie äg. b es teht offenbar nicht aus d rü ck ­ lich. Eine Spur für den kopflosen Gott scheint hier auch Ad. nach der et wa Seth dem üb er wundenen Osiris den Kop f vor die Füße gelegt habe. h a t wohl HOPFNER gedacht. Aber diese An s ch a uu n g h ä t t e sich nach einigen Bildern. u nd z w isch en den e in w ä rts g e­ z o g e n e n F ü ß en lie g en ih re K ö p fe (BUDGE I 20 1 . wenn er diesen ägypt ischen Brauch zur Er kl ä r u n g unserer Stelle beizieht und sie über set zt : der du Kopf und Gesicht „zwi schen“ den F üß en 1 Nr. unt. S. Kol. wie sie auch das Gra bmal R am s es ’ IX. und Taf. nach herrschender Au f­ fassung. W . der ein Auge in der Hand hält. . mit vier anderen den kopflosen Körper des Osiris. 2886. P leyte wollte es als „linkes dem Mond identisches U ta-A uge“ deuten. WEBE». daß u n t e r dem kopflosen D ä mo n Bes zu verstehen ist. die Könige an Gefangenen vollziehen. s. 51. An solche Siegesinschriften. 8 (vgl. 1914T extbd. 92. I 2. ! ^ ^ Ami e an den Leib g e fe sse lt. 2 Vgl. Berl. Im Demotischen Zauber- pap. und vor allem kommen hier die zehn Geköpften ‘from the shield of N a r m e r ’ (Brit. 8. D e l a t t e d en kt dabei (S. Jacoby.“ Gklffith erklärt: with jackals’heads on their feet indicating wariness and swiftness (?). (nr. während D bexlek . Lex. Die E n t h a u p t u n g e n st ehen durchweg im Vordergrund. II § 206) erscheint der Sonnengott „in Gestalt eines Priesters . D elatte Fig. 2 1 0 ) an Darstellungen des Bes. DüKjcLEjt verweist bei Roscher. der M ythol. 4. griech. gesammelt h a t : sie zeigen Hin ri ch tun gs akt e. bevor er den Körper Jn ac htz ehn Teile zerstückelte. Osiris I 176— 23 0 . wenn m an sich die Monu­ men te vergegenwärtigt. — 48 — in Menschengestalt sind sie abgebildet auf dem Relief eines Sarkophags zu Kair o1: hier beleben sie. Abb. Kap. Schwer erklärbar scheint der schon oben be r ühr te Aus druc k in P V I I : Kopf und Gesicht habe der kopflose Got t an seinen Füßen. und zieht zweifelnd unsere Stellen zum Vergleich bei. sehr fraglich. die B ü D G E . in Menge besitzt. n u r folge­ richtig herausbilden können. die aus ägypt ischem Kriegswesen überliefert sind. 2 0 3 ). Eine Sagenversion. iede lunare und solare Beziehung des Bes ablehnt. zumal ich ni cht glaube. m an b ra uc ht wohl gar nicht erst nach einem Mythos zu suchen. mit einer Schnauze an seinen Füßen.) in Be- Geköpfte G efangene'aus Ä gypten. wie mir. .Terrakotten. diese E rk l är u ng reicht hier ni cht aus. 1207). die Schlangen u nd Schakalköpfe an seinen F üßen zeigen2. I I 2. 34 647. Mus. Ich fürchte. H opfner . Mus. . Off. auf einen Bes •im Brit. VI.

Myt h os noch den Hinweis auf E n t h a u p t e t e . 51 Anm. ihn wieder a u f z u s e t z e n F ü r Ägypten 1 Vgl. Le Livre de ce qu’il y a dans l’Hadès p. 4 In den Händen tragen spätere Heilige des Christentums ihren Kopf nach dem Martyrium: Bilder bei A. Eine Darst el lung des geköpften Osiris. Fig. Abb. 4 . 5. S. die Art von Verstümmelung. Osiris als T e t im Pa p y r u s von Ani: aus dem Querbalken des Henkelkreuzes.buste de femme acéphal e” erklärt. das den Oberleib des Gottes bildet. Beim Akroteriasmos. Der lebende Leichnam (s. Selb­ s tän di g dagegen fi ndet es sich in den zahlreichen Abbildungen der „ K o p f b ü c h s e n “ . Beihefte z. 4. so auf dem Bas­ relief des Kairener Sarkophags und auf einem ähnlichen von Philae. denke ich. 1) S. der sein H a u p t als Sonnendiskus in den er­ hobenen Hän den hält. 9. 102. der vollständigen Zerstückelung. 2 Vgl. wo Serget und T u a (?) den Körper m i t magischen Zere­ monien behandeln — nirgends ist das H a u p t beigefügt. B öckler . Das Stuttgarter Passionale (Augsb. für die BUDGE etliche Beispiele. 1923). Wo Osiris kopflos erscheint. Osiris I 56 Bild 3. — 49 — h a s t 1. die DELATTE3 als . Wohl gi bt es Belege für den kopflosen Osiris. nötig haben.I 51). 8 : P r e i s e n d a n z . auch im cod.. denen d e r Sieger den Kopf vor die Füße legt. die Hä n de hal ten den Diskus (BU D GE. nach J eqtjiee. 5 A. um ihm die Möglichkeit zu nehmen. Hist. AO. fand ich freilich nicht. 12. ob. Os. Ich möchte. Denn diese Bedeut un g ha t doch. Man wird aber zur E rk lär un g des Kopfes. zunächst auch als h a u p t t r a g e n ­ den Osiris b e t r a c h t e n 4. a n f ü h r t 2. II 76 und sonst. 4 0 . Das reiche Bi ldmaterial in den Werken von BUDGE über Osiris und die ägyptischen Göt ter e nt hä lt keines.8 5 . das sich für diesen Fall v e r we rt e n ließe. dessen H a u p t zwischen oder zu seinen F üßen liegt. die Vignette aus dem „ B u c h von den Dingen der U n t e r w e l t “ . weder den der Unterwelt. die sich in den Kyraniden findet: die abgeschnittenen Aidoia neben die Füße gelegt. so ausMeroë un d Abydos. 3. 29. 415 Stuttgart solche Märtyrer. 233. wurde der Kopf „ abges chni tt en gesondert aufge­ stellt oder zwischen die Beine des Toten gelegt. S. 3 S. f. den ^ sb'd® ni g^c“ette der Akephalos an den F üß en haben soll. „ s o r t a n t de la m o n ­ t agne d ’Occident et do n t les bras levés s u pp o r t e n t le disque solaire” . Von mir nicht eingesehen. freilich ohne Ke nn tn is des Originals. Wie d e m a s n . Der alte Bes ta tt u ng s br au c h Ägypt ens genügt wohl vollkommen zur Deu­ t u n g des Ausdrucks. er heben sich die beiden Arme.

ver quickt e er den Dä mon mi t dem kopflosen Osiris in der Heli osanrufung vor allem an der Stelle. die vom Gesicht des Gottes sprach: hier fügte er den „blödsichtigen Besas“ ein. soviel ich sehe. des s ogenannten Phörei. weil er seinen Zweck — er sprach zu deutlich von Helios s t a t t von Bes — nicht verstand. Lö­ wenköpfige Darstellungen des Sonnengottes sind ni cht sel ten. der j a in Abydos eine Ora kel st ät te h at te. Der von D e l a t t e und H o p f n e r angenommene Synkret ismus scheint mir nach den vorh and en en Überlieferungen nicht gerechtfertigt. A. an Himmelshöhe st ehende Herrscher. Der Mythos vom e n t h a u p t e t e n Osiris st eck t auch gewiß in der An ruf ung des u n ge na n nt en Sonnengottes. 3 D e l a t t e ergänzt: des Blitzes. dessen Bildrit zung ihn u n t e r dieser Gestalt verlangt. Osiris k o m m t als Akephalos bis j et zt allein in Bet racht . der große Löwe in seiner Scheibe“ 2. zu seinem Dienst erscheinen zu lassen. Osiris hei ßt auch in einem ägyptischen T e x t . wurde ge- 1 Vgl. der beflügelte. Dazu war die Zeichnung des Gottes. m i t den F üßen t r i t t der Löwe auf eine Mumi e1. — 50 — ist Osiris der P r o t o t yp des Toten. an dem die Zerstückel ung vollzogen wurde: dar um h a t er als Akephalos das H a u p t zwischen oder an den Füßen. wie sie die Skizze des Pap. auf eine H a n d des Agierenden zu malen. 1. den Kreis des heiligen Skarabäus. Der Skarabäus. 1 ff. D i e t e r i c h . Bes als kopfloser Gott dürfte weder in der Zau be rl i te rat ur noch in der K u n s t v er t r e t e n sein.. Ein s pät erer Überarbei ter und Benut zer dieses Zaubers in P V I I br acht e Verwi rrung in die bisher klaren Verhältnisse: weil die O r akel pr ak ti k den Na me n des Besas führte. ohne ihn zu kennen. Ich nehme dagegen an: der Verfasser des Besas-Zaubers in P V I I I beabsichtigte. Abraxas 5 3 . Auch als kopfloser Löwe begegnet er. und der Himmel verschlang. Den H ym no s ließ er ganz aus. P IV 2132 bes chrei bt ein „ ba nnend es Siegel“ auf einem Eisenring. . zur Verfügung stellte. die P X I I 2. nichts gemein. Den Kopf v e r t r i t t hier ein Isisdiadem. 2 Ebenda 5 2 . Mit dem niederen Vol ksdämon Bes h a t Osiris als Akephalos.Ra. Aber zur er­ folgreichen Zitierung des Dämons bedur ft e es noch der Ver­ mi tt l un g einer höheren Macht: sie fand der Zauberer i n Helios­ Osiris. den weissagenden Dämon Bes. biet et : „D a s F euer3 kam unversehens über die größten Dämonen.

sucht m an schon nach ihrer Entstehung. das Zitat aus D e l a t t e ob. B U D G E . ist ev ident der K o p f “ 2. den t o te n Osiris wieder zu beleben. E r bildet das H a u p t des kopflosen Sonnenherrschers. und s t a t t des Kopfes s t eh t der heilige S kar abäus über seinem Körpe r (B U D G E . und den He rrn des Hi mmel s schlossen sie ein u n d ver nicht e­ t en sie“ . Und so f ä h r t Kh eperä auch in seiner Barke üb er den Hi mmelsozean: wieder v e r t r i t t der Sonnenkäf er sein H a u p t (B U D G E . hin. I. 3 Vgl. Taf. sein Größtes und Herrliches wurde u n b r a u c h ­ b a r 1. 2 6 Nr. Und an diese Schilderung erinnert wieder eine Z a u b e r ­ p r a k t i k der s p ät en Ky ra ni den (M e l y . der Sonnenkäfer. Herrs chers tab und Lebenszeichen in den Hän den. Ein Bild des Tot enbuches gi bt ihn wieder. die m an al l en t­ h al ben finde. 20): sie v er langt einen Mann mi t abgeschni ttenen Aidoia. Auf i thyphallische Darst el lungen des Osiris. D E L . sondern n u r seiner „ L e b en s kr a ft und S t ä r k e “ b er aubt . D lE T . dessen seine Feinde sich bedienten. ob. 334). Wie ein Gegenstück zu dieser P apyrusst el le m u t e t der Bericht P l u t a r c h s von der Rache des Horos an Set h an. 2 D e l a t t e S. Taf. ist die Sonne selbst. S. 43. The Gods I. das in einer H a nd die Aidoia Ty p ho ns h al t e. 4* . de Iside et Osir. weist auch Pl ut arch . 356 Taf. de Iside et Osir. sie k äm en ihm zu wegen seiner Eigenschaften als Erzeuger und Nährer. s. wie er auf einem Thr ons tu hl sitzt. The Gods 1. zur Lesung vgl. s. 43. der seinen Samen in weitem Bogen von sich g i b t 3. das im Myt hos ebenfalls eine große Rolle ge­ spielt hat. zerstückelt. Der Hi mmel verschlingt ihn. die übliche Erklärung der Sarkophagszene bezieht sich auf Wiederbelebung des Osiris durch Isis und N ephthys. II 2. S. 357). 8). 1 x a te x g ijo a z o P. Ich v er ­ m ut e eher: des Osiris wertvollster Teil ist sein befruchtendes Geschlechtsteil. gilt auch der Preis der weiblichen Gestalten des Sarkophags von Kairo: sie s t a un en über die pl öt z­ lich wieder eingetretene F r u c h t b a r k e i t des Phallos. 4 S. — 51 köpft. 247. Im „ B u c h von den Dingen der U n t e r w e l t “ sieht man den heiligen S k a r a bä us aus dem Gewölbe der Na c ht dav onkr iechen. Seth ist hier ni cht gena nn t.r u e l l e 2 . die ihm zu F üß en liegen: diese Gestalt kön nt e so gu t auf einen Osiris wie auf einen Seth zurückgehn. des Kheperä. 51. „Seines Körpers v or ne hms t er und ruhmreichs ter Teil. Anm. 48. Ihm. er wird sich in die S onn en bar ke begeben. x a tc y g e ifc A J o a to schreibe ich. Der Skarabäus. Horos habe den Feind ni cht ganz ver nicht et . der aufs engste mi t Osiris z us a m m e n h ä n g t (vgl. 55: in Kopt os zeige m a n ein Horosbild. scheint mir.

der in Z. einer K a t z e 1. N. . h e r u n t e r z u k o m m e n und ihr beizustehen oder ihren 1 Der Anfang des P III ist in W e s s e l y s K ollation unverständlich. n i mm Stä rke an u nd Kr a ft gegen meine Feinde. die in der Z a u be r l i te r at u r ni cht selten für gewisse Tiere v e r la n gt wird. 43— 61. Die Überschrift zur Zweck­ b ez ei chnu ng fehlt . 2 S. . katzengesichtiger Gott. E i t r e m . in denen die Anklagen noch weit d eu tl i che r zum Au sd ru c k k o m m e n 2. katzengesichtiger Got t! Ni mm an die Gestalt.) m i ß h an d el t wi rd: vergilt i hnen u nd führe mir das und das aus. Seine Verweise auf den Jesusnamen in den ZPap.. Der „K opflose“ im Papyrus Mimaut. Eine noch k a um gekl ärt e und er klärt e „Bi lds zene“ illustriert den ersten Z au be r des Pap. heiliger Dämon. Mi maut . ni cht er selbst. fallen hier von selbst weg. „ d e r (oder die) N. A donai. „ N i c h t ich h abe dir das u n d das g e t a n “ gibt der Zaub er er vor. Die Mar te r un g der Katze. . Die rituelle Jiaßolrj. kiye . 5IJjjoov ’Eoifj * ■ « . da die Zeile heißt: Xaßmv aiXJovgor ^enTioiJ^oor Eotr[i> iti 'C]wv[ja eg To vSmg • [c]i S[e] Ttriytis. . herbei. die von deinen Wi der sach er n (den N. Her zu m i r . . Aus Bemerkungen im T e x t gehen ihre Absichten als Schade nzaub er im Zirkus hervor. Symbolae Osloenses 1924. Nach ihr geht auch D e l a t t e . 1 [htijKovQov . — 52 — Zum phallischen Kopflosen des Ka ir en er Sarges gehört die Szene des Basreliefs von Philae: sie zeigt Serget und T u a (?) am kopflosen Leichnam des Osiris ohne Phallos. seine Gegner h ä t t e n die Katze g e t öt et . Denn ich rufe dich an. und voll­ bringe das und d a s “ . „ V e r g ö t t e r u n g “ ist der Aus dr uc k f ü r diese Tod es art . Sabaot h. Die Pro ze d ur begleitet ein kurzes Gebet. Solcher „ V er l e u m d u n g e n “ k ennen wir au s dieser L i te ra tu r etliche. seines heiligen Tieres. In diesen Wo r te n liegt eine falsche Beschuldigung der Feinde des Z a u b e r n d e n : er gi bt vor. . Man f ü h r t du rc h E r t r ä n k e n den Tod des heiligen Sonnen­ tiers. an die zum Go t t sich wa nde lnd e Katze gerichtet: „ H e r zu mir in der von dir a ng e no mme nen Gestalt der Sonne. ■ . n u r am Schluß h ei ß t es: „ D as ist die P r a k t i k m i t der Ka t z e . wird Osiris zwingen. [. N.. . weil ich dich beschwöre bei den Namen J ao . Die Belebung des To ten scheint hier noch ni cht eingetreten zu sein: dar auf dürf te das Fehlen des zeugerischen Gliedes hinweisen. sie üb er tr if f t jede a n d e r e “ . war es“ . va> liest und herstellt.

Wi ede r fi ndet sich ein Abriß der Herz. Auf ein sauberes P a p y r u s s t ü c k h a t er mi t b es t i m mt e m Schreibstoff zu zeichnen: „die Wa ge n un d die Lenker und die Wa genk ör be und die R e n n ­ p fe rd e“ . K o m m zu mir noch heut e und in dieser Stu nd e und vollbringe mir das und das1“ .oder t raub enf ör mi g geschrieben werden. . schnell. un d dich. sondern an den vom A de pt en ge na n nt en Gegnern oder K on ku rr e nt en. b an ne s i e . Her zu mir. zu erscheinen und deinen A u ft r ag zu erfüllen.“ . 206. N im m das Wasser von der E r t r ä n k u n g her u nd spreng es in der R e n n b a h n oder wo du sonst z a u b e r s t “ . h. . Das Grab m i t seinem R äu ch e r a l t a r wird in einer An ru f un g besprochen: „Vollbringe mir das und das (Einsetzen des Befehls mi t gewünsch­ t e m Inhalt). invocations usuelles etc. Sichere mich v or den Unterirdischen. Das wird um den Kör pe r der t o t e n Ka tz e gewickelt u nd mi t ihr begr aben u n t e r geeigneten Zeremonien. .oder Flügelform m i t einer Zauberformel und der Anwei sung: „herzf örmig wie eine T r a u b e “ . Denn ich beschwöre d i c h . . N. das zweite offenbar flügelförmig: n u r jeweils der vordere B uch st ab e wird getilgt. . wie D e l a t t e S. Mit der neuen Kol umne werden die Skizzen fortgesetzt. jetzt.an diesem G r a b m a l “) . die die Glieder des Meliuchos (d. schnell.18 annim mt. ) . . bei dem eben vollendeten Go t t u nd bei dem großen unt eri rdi schen Got t u nd bei deinem Na me n. Hier hat der Zaubernde immer seine persönlichen Wünsche und Aufträge einzusetzen. voyelles. die er durch seinen Schade nzaube r beseitigen möchte. u nd mir erfülle sich das und das. das m an üb er dieses Wa ss er beim Sprengen spri cht : „ I c h rufe dich an. j etzt. — 53 — Tod zu rächen: ni ch t am wirklichen Tät er. . . . D a n n folgt ein Gebet. . „Zögere n u n nicht. mei st b e k a n n t e Logoi. . Ich beschwöre dich. vollführe das un d das. m i t jeder neuen Zeile fällt zu Anfang u nd End e der äußers te B uchs tab e weg. Den Schluß der Kol umne bilden zwei pri mi ti v vorgezeichnete S ch em at a für die Schreibform der Zaube rwort e. (Za uberwor te: Aktiöphis. Osiris) zus a mm en zwa ng u nd den Meliuchos s e l b s t . der du über diese deine S t ä t t e gesetzt bist. binde den Lauf der Rosse der N. Dä mon. . Ich beschwöre den Geist un d alle Dä mo n en dieser S t ä tt e. d. Wi eder Zauberwort e. u n t e r ihnen auch Sabaot h. . E u l a m ö s . E r e s c h i g a l . . du (Geist) an dieser S t ä t t e “ (oder: . das erste soll herz. die Erzeugerin aller Menschen. . den D ä mo n hier deines Geistes. . i. Diese drei 1 xoivov oder uotvd. nicht aber ‘ce qu’on dit d’ordinaire: les noms.

kleiner als Seth. die sich wohl auf jene für das „reine P a p y r u s s t ü c k “ vorgesehene bezieht. Er ist unzweifelhaft e rk en nb ar in der vom Beschauer aus rechts gesehenen Figur. der über den Obe rarm herabfällt. D a nn aber folgt eine Szene. der sich u n m i t t e l b a r an das En de des Stockes anschließt u nd den die bisherigen B e t r ac h te r des Bildes mi t i hm zur Ei nhei t verband en . in der erhobenen Recht en einen Stock. die Brus t ist männlich. Sie stellt ein tierköpfiges Bild (Taf. au ße r de m einem . Lange Ha are sind durch verdickt e Federstriche an den Kopfumrissen angezeigt. eine andre Gestalt: nackt. wohl die Lanze des kriegerischen Gesellen. gilt es. das übeltätige El ement . Offenbar v er a nl aß t en ihn zu dieser A n n a h m e die „ c h e v a u x p e n d a n t s “ auf der Zeich­ n u ng W E SSELY S u nd die A n d e u t u n g s ta rke r Brust warzen. die auf drei schon vorher er­ w ä h n t e Bl ät tc h en gesetzt werden sollen: es hieß. Zu ihr gehört gewiß die schlecht er haltene erste Zeile der neuen Kolumne. D e l a t t e bezeichnet ihn als „boîte rectangulaire s urmont ée de trois pet it s t ri angl es “ . Den Abschluß des Ganzen nach u n t e n hin bildet eine rechteckig ausgespart e Basis von Wor te n. m an solle aut dem Rücken. im Maul und in der Speiseröhre der Katze je ein Täfelchen anbringen. wenn es sich dabei ni ch t einfach um die F a u st oder Handfl äche handelt . in der ausgestreckten Linken einen r unde n Gegenstand h al tend. die aus Beinamen des S et h -T yp ho n 1 axéletos \ Se^iög. Aber im Original besitzt die Figur weder hängendes H a a r noch weib­ liche Brust. . Der eselsköpfige Dä mon schwingt in er­ hobener Recht en eine Peitsche. die der Herstellung bedarf: „ a uf das B l a t t wird gesetzt der übeltuende D ä m o n “ . Bekleidet ist er mi t einem Mantel. D e l a t t e will hier eine F ra u erkennen. Links v om Beschauer steht. Leibrock bis zu den Knieen. wird gerne beigeholt. In der Linken. ein Gürtel h ä l t ihn zus amme n. die er in die Hüft e s t e m mt . Die Inschriften werden die ver gott ete Ka t z e gegen Angriffe feindlicher Dä mo n en schützen. — 54 — Zeichnungen werden wohl'die sein. Kopfzerbrechen schafft freilich der Gegenstand. un d das Geschlechtsteil fehlt auch sonst bei männl ichen n a c kt en Z au be r­ figuren. einen Gegner zu schädigen. zu v er nic ht en oder unschädlich zu machen. Auch Göt ter ko mmen ni cht ohne Amul et e aus. I II 2) Set h -Ty p ho ns dar. Da r üb er s t eh t die Ang abe: „ r ech ter Skeletos“ 1. Er. Das weist auf eine Mumie oder ein Geisterwesen hin. h äl t er einen langen Stab.

— auch für den nach rechts gehörigen „ r e ch t en Skeletos“ ein Kom pl ex des Textes sich heraussteilen. vgl. Taf.) und mit dem Befehl endigen: „ T u das und d a s “ . die D e l a t t e benut zt e. der die Barke Got tes des Herrn l enk t. Man wird sich folgerichtig nach dem linken Gegenstück umsehn. von dem gleich die Rede sein soll. durch die Beschwörung un d den 1 Pap.paTaibv v. doch zur Gestalt des Sonnengottes. . Ist also Gestalt und Te xt mi te in and er zu ver binden. II. Ich hoffe nicht fehlzugehen mi t der E rkl är un g: die beiden. 3 So lese ich die bisher sehr verschieden entzifferte Stelle Z. der auch spät er wieder angerufen wird m it der Bitte. Sie wollen Seth als linksseitige. . Osl. „die dein heiliges Ab ­ bild — die K a tz e — m i ß h an de l t en . daß diese W o r t g r u p p e nicht u n t e r dem Dä mo n st eht . Mit R ec ht : Seth g e bü hr t der Platz üb er der ihn bezeichnenden Wor tg r up p e. in dem Gegenstand. ebda S. Das Original aber. die die heilige Barke m i ß ha nd el t h a b e n “ . die j et zt den R a u m u n t e r Seth un d der kleinen Mittelfigur einnehmen. Seth un d sein Gegenstück sollen v e r t a u s c h t werden. den Sarg. 2 axelerojs [dpiatjegös. zu dem sie in Wi rkl ichkeit gehört. Jo P ak er b6 th . 71: öyxigm ot r l o v j iv reo TOTtfp rfov ]rjt') vju hva roo>ov y. So nd erb ar genug. heiligen König. und d a ­ nach die P hotogr aphi e (auch die bei E i t r e m 1). an sich nichtssagenden Anga ben gewinnen ü b e r h a u p t erst Sinn und Zweck als K o r r e k t u r ­ noten. Jo Bolchöseth u. . W obei man an den Kadaver der getöteten Katze (£mor) denken wird: er ist eine heroisierte Hülle geworden. Da mn ame ne us .ai io/vpor t o v L. verschiedene Got t es name n nennen sie „Mithras. großen Katzen- gesichtigen. Schiffs­ m an n. h a t es b e w ah rt : Spuren der Notiz „linker Skeletos“ 2 st ehen noch tatsächli ch neben dem erhobenen rechten U nt e r a rm Seths. S onderba r auch die Beischrift „ r ec h t e r Skeletos“ . Die „H ülle“ liegt in dem Sarg. F ü r ihn dürf ten die Zeilen in B e t r a c h t kommen. die Gegner zu bestrafen. Lenker der Barke des H e r r n “ . s u ch t m an es vergeblich. In der Gestalt des „ r e ch t en Ske­ l etos“ sehe ich den Sonnengott. angerufen „die mächtige und s tark e Tot enhül le dieses Tieres“ 3. so wird wie Set h und die u nt er ihm stehenden W or t e „ J ö E r b e t h “ usw. a. die noch u n be k a n n t e Gestalt mi t S tab und „ b o i t e “ als rechtseitige Figur (vom Be­ s chauer aus gesehen) bezeichnen. den er mi t seinem S tabe ber üh rt . 47. zu Seth. — 55 — best ehen ( J o Er be th . In W e s s e l y s Zeichnung. Hier wird. nach meiner Lesung. die sich durch die Beschwörung wieder beleben soll.(bov t [ o in o ] v . Das alles bezieht sich auf den S on nengot t. aus dem er nach seiner M et a­ morphose von Katze zu Gott. sie sind es.

f ände m an diese Gest alt bildlich ver tr et en. . 43— 53. . dem Geist der Katze. . W e ssely s Skizze l ä ß t sie zwar ni cht erkennen.oz bai u o ). in dem die Katze beigesetzt wurde. Nr. seinem Un ter gebenen. 2. 4 7 . . 1922. hier um den der Katze. der Isis-Hekate und des neu er standenen Sonnengottes. Z. E r h ä l t den vo n mir als Ka tz en sar g ge ­ deut et en Gegenst and für einen Kasten. erkennen m uß : so j et zt auch S. 56 — Befehl Seths gestiegen ist:. u nd deshalb be- zeichnete sie D e l a t t e als weiteren Beleg für den A ke p h a l os . den des Osiris auf einigen „s e th i an is c he n“ Bleitafeln (s. P ap. Wohl erscheint sie j e t z t kopflos. Isis wird nur als die Sammleri n der Osiris-Gebeine angerufen. wie jeder. bracht e DELATTE der T e x t von Z. aus der ein neuer Osiris ersteht. sondern nur. aus dem sich der Got t erhebt. die Glieder des Osiris-Meliuchos bergen solle.un d beigerufen werden. Ab b. 89 wu rde T y p h o n geboten. in dem er aber die A n n a h m e von Beziehungen dieser Z a u be r pr a kt ik zum „ K r e i s “ des kopflosen Gottes aufrecht hält. Anders D e l a t t e . befremdet. F indet m an zwischen beiden Darst el lungen auch keine un mi tt el b ar e Überei ns ti mmu ng . Da ß er nicht so im Bild erscheint. 2 : àxfffa/. in der t at säc hli ch Isis-Hekate un d Meliuchos-Osiris an. Diesen Sarg hier vorzuführen. Oslo S. Es wäre auch gar ni cht v er w u n d e r ­ lich. wohl aber das Original. 255: É tudes sur la Magie grecque VI. zu befehlen mi t den W o r t e n : „Voll ende mir das und das in deiner Gestalt. Auf den Gedanken. . dazu liegt kein zwingender Grund vor. vollführe mir das u n d d a s “ . d or t um den des Osiris. in er hobener Recht en eine langgeschweifte Peitsche schwingend. um eine A r t pr imi ti v gezeichneter Särge wird es sich in beiden Fällen handeln. E it r e m . der das Original oder eine gut e Wiedergabe ein­ g e se h e n hat. 1 Le Musée Belge 26. Nicht mit Unrecht vergleicht DELATTE mi t dem Sarg. in der oberen linken Ecke). der von Isis-Hekate ge­ t ragen. katzengesi cht iger Dä mo n. Von einer ake phal en Go t th ei t k an n hier keine Rede se in . im „r e cht en Skeletos“ Isis m i t dem Totenschrein des Osiris zu sehn. Zwischen den beiden Dä mon en rechts und links s t eh t eine kleinere Gestalt. und dann D e l a t t e selbst in einem Na ch trag zu seiner S tudi e1. wie er angerufen wi rd: als k a t z e n ­ gesichtiger Dä mon. . weil ihr der Kopf durch eine große Lücke im P a p y r u s gewaltsam a b ­ h anden kam. aber nicht durch Absicht des Zeichners. was im vorliegenden Zauberprozeß geschehen soll: das Erscheinen Seths. Die Zeichnung stellt n ur dar.

. Seth und. 1914. Die drei Ge­ st al t en stehen. An­ fänge m it ßia. Da im T e x t dieses Zaubers n u r eine weibliche G o t t he it vorkommt. in diesem Zu s am m e n h a n g : die beiden Göt ter Seth un d Isis erheben drohend die Peitsche in ihrer Re ch t en gegen den Sonnengot t. Daß sie in­ m i tt en ihrer uns aus vielen Parallelen wohl b e k a n n t e n Z a u b e r ­ n a m e n auch H e r m . selbst v om Magier gezwungen. m it Schlange. . wie EITREM 1 Le Musée Belge 18. ob aus dem letzten Wort eine 'lioruxärr. k a n n es sich bei der D e u tu n g allein u m sie. Gottheit m it Kuhkopf. . Auf einem schwarzen Jaspis (Musée Nationale. vitrine 117): weibl. babyl oni sche Ele­ men te hab en sich in ihr vereinigt. wozu gehören die versprengten Zeilen 115*— 123 und die m it Epitheta des Gottes rechteckig beschriebene Basis. ägyptische. vgl. Unterwerfungs-. 88— 94. Griechische. 3 Beschwörung der Isis-Hekate Z. vexvta. die Figur zu d eut en. P IV 3020 eie . der i hnen eigentümlichen Text e wegen3. unter den Füßen eXeßia. die freilich teilweise auch n i ch t über den W e r t eines Versuches hi naus g ek om me n sein mag. nötigen. handeln. Sie ist nac kt . DELATTE h a t schon von anderer Seite her auf diesen Syn kret is mus hingewiesen1. In laue kann eine Variante von stecken. je eine An. 43— 48. vgl. Liebeszaubereien — das ä n d e r t sich in j edem b es t i m m t e n Fall der pra kt is che n Au sf üh ru ng des Rezeptes. Isis. unter dem. 2 Z. über der die' Figur des Dämons (der ‘linke Skeletos’) stehen soll. des Helios-Osiris Z. gelesen werden darf. nach meiner Auffassung der Skizze. ijo }n >: r/' E o u t \ y. D a mi t k ön n t e n die drei Figur en des Ei ngangs zaubers von P III eine I n t er p re t at i o n gefunden haben. 41 f. m ovo wird ornio sein. Sie st ehen in den Teilen des Textes. die im Reze pt formul ar unseres P a p y r u s als ‘xotva’ bezeichnet werden. Isi s-Hekat e-Akti öphi s- Ereschigal..elo>. Es fragt sich. ihre Plä tze m i t e i n a n d e r t auschen. des Seth-Typhon Z. Bildlich v er t r e t e n sind die beigerufenen H a u p t g o t t ­ hei ten Seth. 71— 86.. in eine Nach­ bildung von oova/. Fackel in jeder Hand. Osiris müssen. m ag noch ni cht ganz: sicher s t eh n 2.H e k a t e heißen solle. Spuren des Schweifes scheinen noch er h al t en .. Über dem Kopf n v ç . faßa wird aus l(e)ß ia stammen. falsch eingezeichnet. den sie. Arm: unter dem 1. t r ä g t weibliche Brüste.u nd Beirufung zu. 57 Der Versuch.a 7 \ afiovfi. wo aber Entstehung aus fiareßcu (v /v /J vorliegen kann. Arm h ß a a io v p. die Befehle des Z a u b e r n ­ den auszuführen. 46: re ß jo vto o o v | aoxvia.häufig in Zauberworten.. Ihr linker U n t e r ­ ar m w a r ebenfalls wie der rechte erhoben.rfi. J e d e r Figur k o m m t eine b es t i m mt e P ar t i e des Textes. vielleicht t r u g auch er eine Peitsche. So k a n n auch ni cht wohl. auch ^ aveßia P IV 1587. Osiris. mag d a r u m zu End e gef üh rt werden. r. Wa s sie e n t ha lt en — Schaden-.

64 ff. Videnskapsselskapets Skrifter II 1923. Dem wi derspricht schon die geschwungene Geißel der Figur. Wie m an sich in jenen abergläubischen Kreisen den Zu s ta nd eines Wesens dachte. Leider fehlt uns der Anfang des ersten Stückes. Als Beispiel für den akephalen Go t t fällt die Szene des Pap. das von einem Dä mon in Be­ sitz genommen sein sollte. Bezweckt wird in ihm eine Orakel sendung. Z. Fassung. 2 Sie gehört beiden Rezepten an. und einer ausführlicheren. einer kleineren. die in S et h-Typhons Ge­ walt sich befindet. 1—63. die der R e d a k t o r b e n u t z t hab e n will.). II selbst erhal tenen Exempl are. I 1. das zeigen die von ElTREM veröffent­ lichten Bilder des P ap. zu ihnen k om m en dann noch die beiden im Pap. 64— 184. Alimaut weg. auf das „ d e r “ Kopflose gezeichnet wird un d das m an zu sa mmengefal tet neben sich. der über den Akephalos vielleicht ausführlicher berichtete. wie die H a n d l u n g im einzelnen auszuführen sei. Die von D e l a t t e durch die Schuld einer u nzu ­ länglichen E r s t a b bi l d u ng als kopfloser Dä mon behandel te Figur ist das v e r st üm m el t e Bild einer ursprünglich u n v er s e hr t e n Isis- Hekate. Die andere Fassung der Z au be r h a n d l u n g gibt der zweite Teil des P ap y r u s (Z. Diese Fassung scheint doch vorhergehende E r w ä h n u n g des Täfelchens wie des Kopflosen vorauszusetzen. Einen sehr wertvollen Beleg für den kopflosen D ä mo n im Zaube r h a t der zweite Berliner P ap y r u s erhalten. Taf. Z. Mi tzubringen für die P r a k t i k sei auch „ d a s “ Täfelchen. der eine Zeichnung des Akephalos beigegeben i st 2. er zählt zu den zahlreichen Of f enbar ungs prakt iken. zu weissagen. 47 als „das unten gezeichnete Bild". 27. Denn der jetzige Beginn b ri ngt u n v e r m i t t e l t An ru f un g und Befehl an den Orakel got t und an vorher u n ge na n nt e „gewaltige D ä m o n e n “ . an den Kopf legen m u ß . . Oslo plastisch und drastisch genug. Auch hier h a t das Bild des Kopf- 1 Les Papyrus magiques grecs de Paris. die von mir als Isis-Hekate gedeutete mi ttlere Figur eine menschliche Gestalt vorstellen. Die Anweisung. ist in zwei Fassungen überliefert.A erwähnt sie Z. We n ig ­ stens ist im ersten Teil von zwei weiteren Vorlagen die Rede. — 58 - m ei n t e 1. Der kopflose Gott des Berliner Papyrus. Der Zauber scheint sich großer Beliebtheit und Ve rb rei tu ng erfreut zu haben.

Weit schauender. Er muß erscheinen auf den Zau be rzwang hi n u nd dem Magier seine A n k u n f t durch einen Peitschenschlag1 a n d e u t e n . Denn der erste Fall wi rkt sich zu heftig aus. Da raufh in wird der Gott. zwinge j et zt einen freundlichen Orakelgeist zu mir zu k o m me n .niv 7 ov y . Got t der Götter. Exant ibi l. zum Erscheinen nötigen soll. Und eine weitere Vorlage rät.r u ir o r . r os seb er üh mt er Helios. das den Gott. Der Orakel dämon wird z unä chs t wieder angerufen als Apollon.i^yr. es vorziehen. Es muß auf den Fetzen v om Kleid eines gewaltsam Getöt et en gezeichnet und als Li cht ­ d ocht v e r b r a n n t werden. h. . . — 59 — losen den W e r t eines Zwangsmittels. d i e F igur auf hieratischem P a p y r u s darstellen. dem mächt igen Zauberer zu er­ scheinen und ihm zu weissagen. nicht ohne weiteres glaubhaft. als Dä mo n mi t der Geißel — er wi rkt in dieser Aufma chu ng. Der Zweck der Zei chnung geht aus Z. welche Got t hei t mi t dem Akephalos gemei nt ist. kräftigstes Zwangsmittel. . mi t einem Fet zen vom Kleid eines gewal tsam Getöt et en u m w u nd en und in die F ußbo denh ei zun g eines Bades geworfen oder.taoi^uaaiv A bt. d aß m an sein Bild in die Heizung eines Bades wirft. Verschiedene Versuche: u ito a iu ii'o : Kifiivov Hopfner. Dem Te xt nach m ü ß t e Apollon hier den Kopflosen b e d e ut en . Wa l t e r des Feuers. daß sein Zorn dem Magus gefährlich werden muß. . über ein Licht gehä ngt oder d a r u n t e r gelegt. in ihm scheint der Verfertiger der Anweisung den „ G o t t der G ö t te r un d Köni g der Köni ge“ zu sehn. Apoll und Helios sind dem Magier n u r mehr Ein Go tt : „Sei gegrüßt. Aus dieser unvol ls tändigen Überlieferung der H a n dl un g geht k a u m hervor. 1 So erklärt sich mir die textlich schwierige Stelle Z. mit den W o r t e n : „Abri und Abrö. . König der Könige. Portion gesiebten Kümmels. d. fünf T a g e nach der Anrufung. Aber der H ym n os v e r ­ m e n gt ihn gar bald mi t dem Sonnenherrscher. ihn m u ß . hervor: sie gilt als letztes. dessen Skizze am End e des P II st eht . 'tz'/. besonders nach der bisherigen D e u tu n g des Akephalos. /. von F e u er ­ qualen gefoltert.-) und erkläre aijoir „Siebung“ . Doch Apoll als Got t ohne Kopf. . nach anderer Überlieferung. 45 ff. 58/59: eäv §e aiofrr.~ u a [ o'i. Der Kopflose. . sonst greife ich zu schlimmeren S tr a fe n “ . den Go t t d ad ur ch zum Erscheinen zu veranlassen. Herr des Gesanges und der Prophet ie. wird mit My rr he n ti nt e auf ein P a p y r u s b l a t t ge­ malt. Herr des Weltalls. Apollon. den kopflosen Got t erregt die Ve r br en n un g seines Abbilds so stark. x a T № £ . Ich ergänze am Schluß der Zeile fid(otiyo.

/■ ■. Der angerufene Gott ist Herrscher auch dts gefürchteten Erdbebens. Kind beim Aufgang. der sich selbst bega tt et und Macht verleiht. . der verschiedene Gestalten h a t nach den vier Hi mmel sri ch tu ng en hin: „ E i n e n heiligen Vogel hast du auf deinem Gewand in den Teilen des Roten Meeres (?). flüchtig schwingt sich die Na ch t vo m Himmel. segnender. . Bald geht er über in den typisch ägypt ischen Preis des Sonnengottes. . Denn die Worte . mi t der du die Glut s e n de s t in die Luft. alles sehender. H o pfsers Annahme (Off. vor dir die Göttin des Unt ergangs. 97). sein Luftdiadem ist (vielleicht nach der rationa­ listisch angehauchten Erklärung des Redaktors) das Morgenrot. . Dir gebären die licht­ bringenden F la mme n den Morgen. du mi t dem s chi mmernden Panzer. in den Gegenden nach Osten hin die Gestalt eines u n mü ndi gen Kindes. tm ■ atnn ••fio. 60 er dums pa nnend es Auge . in den Gegenden nach dem Südwind hin ab er h as t du die Gestalt des heiligen Sperbers. . . Erl euc ht er des Tages. umeilender. größter Gott Kotumes. . h ör t sie den Schall deiner Geißel um den Nacken der F ohl en“ . frri yr oem/iov. erklären sich nicht als fcri yjfc* «s Morast» o l «*>>. aus dem du sendest Regengüsse und Schneegestöber. der die hohe Str aße zieht. Schöpfer der Wasser. In verschiedensten Phasen erscheint er. den Schwanz einer Schlange. D a n n wieder ruf t der H ym no s Apollon an. Höre mich. s t ä rk s te r G o t t K o mm es “ . eine Mischung aus griechischem Helios und ä g y p­ tischem Chepre und Osiris. hi nt er dir schreitet die rosen- füßige Göttin des Aufgangs. in den Gegenden dem Wes twi nde zu h as t du die Ge­ stal t eines Krokodils. strahlender. würde durch meine 1nterpretatton wegfallen. am Himmel wandelnder. sondern als to r . Aber der Son neng ot t ist im Ke r ns t üc k des H y m n u s ganz u nve r ke nnb ar . i &fhf yetn Ra d e ii mach k r ). D ur chwan dl er des Himmelspols. . Himmel durchfliegender. . der ägyptische Urgott und der Gott des Moses seien dem Sonnengott hier gleichgesetzt wie auch dem Apollon. über u nd über Schi mme rnd er . . du mi t den Goldzügeln. denn als Mo rgenrot 1 bist du in Wa h r h e i t e r s c h i e n e n . hörender. Feuergewaltiger. in den Gegenden des Ostwindes has t du die Gest alt eines Drachen mi t einer luft- gestaltigen Königskrone. sitzend auf der Lotosblume.£ (Parthey) oder tte M ointow yän (Abt). Doch n u r auf kurze Strecke. . mi t der du beherrschest das Leben u n te r dem Himmel und auf der Erde. Ver­ mehrer u n d Hell-Leuehtender. II S. Dann wieder u nv er m i t t e l t er Übe rgang in den Anruf des Phoibos.des Zeus. I Die hebräischen Elemente fehlen in W irklichkeit. m i t dem goldenen Weg. abgesehen von einem Sabaoth und Adonai in den Zauberworten. .

I 1. dem Magier zu erscheinen. a n sich wohl möglichen u nd a n e r k an nt e n. 97) m i t DELATTE n ennt . Aus dem in bre it er Linie abge schni tte nen R u m p f ragen fünf „f äh nche nart i ge Ge­ bi lde“ . Die E n t s t e h u n g dieser D ok um en t e fällt wohl in eine Zeit un d Umgebung. Aber Apollon wird sich auf die V e r b r en n un g des Osiris­ bildes hin n i ch t b emü hen. Ich möcht e in diesem Gemengsel weniger einen. Eitb bm . Zu den Berliner Zauberpapyri. un d die zweite Fas sung der P r a k t i k im P a p y r u s ist die ursprüngl iche: erst in Ve rb in du ng mi t dem Son neng ot t gewinnt die zauberische Beihilfe des Akephalos- Bildes als eines fol ternden Zwangsmi tt el s Sinn. da Phoibos Apollon f ür den Orakelzweck völlig zu genügen schien. An seiner wenig g ot twürdi gen A u f m a c h u n g u nd Gestalt d ar f m a n sich n i ch t s t oß en . daß der Be nu t ze r dieser Zauberei en in Apoll auch ohne irgendwelche Anspi el ung auf solare Ei gens chaft en den Sonn en go tt gesehen h ä tt e. Aber sie h a t uns wenig­ stens das Bild1 des Akephal os hinterlassen. die durch den N a m e n des Allerweltsorakelgottes Apollon bei den K u n d e n seiner K u n s t noch höher en Gl auben zu fi nden ver sprach. Man m ü ß t e n u r einen so vollständigen S ynk ret i smu s von Osiris-Helios und Apollon a nn e hme n . sein Zeichner w a r kein Künst ler. — 61 — Diesem Gott. ist die Erfüll ung des Offenbarungs- zaubers eigentlich zugedacht . Sie bed eut en zweifelsohne das Blut.1. Denn sie schiebt die Best andt ei le zweier H y m n e n auf beide Göt ter so auffällig und p lu mp durc hei nand er . ob i hnen auch der Zeichner 1 Wiedergabe bei P abth ey in der Ausgabe und bei S. S yn kr et i smu s Helios-Apollon sehn als die Ungeschicklichkeit u n d Unwissenheit des Kompi lat ors. Tafel. Videnskapss. in sie aber eine zweite einarbeitete. Osiris-Helios. die Zei chnung des Kopflosen wird ver la ng t. unten T af. Forhandl. In der ersten F a ss un g fehlt der Sonnengot t. doch f r ag t es sich. Ungefüg sitzt ein pl ump er Leib. das aus der E n t h a u p ­ t ung s wu nd e spritzt. daß sich aus i hnen leicht ihre Zugehörigkeiten zu zwei ursprüngl ich ge­ t r e n n t e n An ru fu ng en des Helios und des Apollon ablösen lassen. Die erste Fas sung wird d a n n aus dieser Ko mpi lat ion gezogen sein: sie ver zi cht et e ganz auf den So nn en ­ gott. schildähnlich ausgeführt. der zur Fo rmu lie ru ng eines Offenbarungszaubers eine P r a k t i k mit Hilfe des ake ph al en Osiris zur H a n d h a t t e. die sich in einer v ol lkommene n religiösen Verwahrlosung u nd Ve rwi rrung befand. Die Ko mp os it ion der großen A n ­ ru f un g in der zweiten F as su ng scheint mir aber d ar au f ni cht hinzu deut en . II S. S. . wie sie HOPFNER (Offenbarungsz. 1923. auf ^ebenso schlecht u n d roh gezeichneten Beinen.

Nicht Apollon-Kommes- Rä soll offenbaren. die der Kopflose in seiner rechten und linken Hand hält. Die Z u t a t des Apollon scheint mir Folge s pät er er Verwi rrung zu sein. Die ganze Gestalt ist be­ schrieben mit Zaub erwort en und -buchstaben. l äßt sich mi t unsern heutigen Mitteln k au m entscheiden. sie fehlen a u c h ni cht u n t e r den Armen und Füßen. der ja auch zur Aus führ ung der P r a k t i k ausgiebig v e r ­ wendet wird. auf d ün n en Hälsen sitzenden Vogel. als Palmzweig de ut et ihn HOPFNER. Ob auch die Vorlage. als den im T e x t e r w äh n te n zwölf bl ät t ri gen Lorbeer DELATTE. versehen haben. Ich halte ihn eher für die Peitsche. sonder n ein ihm unterworfener Geist der Erdtiefe. Sie gleichen in seiner Skizze auffallend kleinen. daß m a n sein Bild ins F eu er wirft. sondern Apoll gesehen. m i t denen ägyptische G o t t he it en nicht selten a us ge rüs tet sind. der oben in zwei Kreisen. die als Schützer beigerufen werden. bildet für ihn Folter und Zwa ng zu erscheinen. D e l a t t e . Einen sehr ums tän dl ic hen und verwickelten Gang der Z a u b e r ­ h a nd lu ng gl aubt H O PFNER aus den tatsächli ch oft unklaren Angaben des Text es ableiten zu müssen. die sich auf dem R u m p f befinden. eine Blume. der den Weissagezauber erfüllen soll. . und so m ag er ihn mit seiner Pflanze. den der Magier auf die Schwelle der Zi mme rt ür e zu malen hat. Ihn schicken sie denn auch in Ge­ st al t des Gewal tsamget öt et en. D a m na me n eu s und Semesilam d eu t en auf die solare B ede ut ung der Gestalt hin. ver mut li ch aber h a t der Zeichner im Kopflosen nicht Osiris. ihm einen Orakel­ geist zu senden. und mi t ihm zweifelnd H<'PFN E U . Die Linke t r ä g t einen Zweig m i t 14 oder 16 B l ät t e r n. und auch die sieben Planetenvokale. dessen kopfloses Bild auf einen . Ihren Schlag ha t der Magier beim E i n t r i t t des her angezwungenen Dämons zu spüren. solang sie noch u n ver dor ben überliefert wurde. u n t e n in zwei Ha ken endigt. den Befehl des Zauberers. Ich sehe in der Figur des Kopflosen die des Sonnengottes. st ehen gewöhnlich in solarer U mgebu ng : zu ihr gehört hier auch der S karabaeus . überbringen.. Der S onnengot t mu ß den Un ter wel t sgo tt he it en Hekate- Baubö-Ereschigal u. doch mag. a. diesen Zweig aufwies. dem Lorbeer. es sind die Li cht ­ dämonen. in verschi eden­ sten K om bi nat i on en auf dem übrigen Körper. man auch noch die Ve rmengung beider Göt ter als b ewuß te n S ynkret is mus emp fu nde n haben. Die E nt schei du ng ist schwierig. sieht in dem Stab der Rechten. Weniger seine Köpfung als vielmehr die Tat sache.oder auch Schlangenköpf en. Lamps oure — der un ku nd ige Schreiber schrieb Champsoure — . 62 diese D e ut ung gab. Nicht leicht zu d eu ten sind die Gegenstände.

an den sich die H a u p t b e s t a n d t e i l e der A n ­ rufe ri cht en.. Tafel 12. der erschienen ist in Pelusium. 56) festgestellt. die B ed e u t u n g des eisernen Stabes in Psal m 2.Ty ph on s arbei tet . 1926. S. gl au bt E i t r e m eine Ve rmis chung von Min.. über die Bilder des Pap. Oslo (Taf. Die Anruf ung r i ch t et sich an den „ mä c ht ig e n Gott. veröden. “ Der He raus gebe r und Erkl är er. daß der u n m i t t e l b a r vora ns te hen de Liebes­ zauber mit einer An ru f un g S et h. jeder schöpferische Got t k ann wieder vernicht en. Und das in seinem u r- 1 Vgl. 12) in diesem Z u s a m m e n h a n g ni cht wortlos zu über gehen: es k ön n te möglicherweise neues Material liefern. Wochenschr. . sein Erscheinen sollte mi t der V e r b re nn un g seines ak ephal en Sympat hiebil des erzwungen werden. O slo1. Aber die Vorsicht scheint zu verlangen. Der T e x t dieses Zaubers b i et et eines der vielen Mittel. 46.. Aber an Seth m a h n t nichts in diesen W o r t e n — auch der große We lt got t . daß diese Go tt hei t Min von Kopt os sein müsse: auf ihn t rifft die Sage von der G e b ur t aus einem weißen Schwein zu. den ein weißes Schwein erzeugt h at . E i t r e m . K. Zu zw ei Bildern des Pap. der g r ü n d e t u nd verödet. Mag d em Ko mp il at or des zweiten Berliner P a p y r u s t e x t e s ein ähnlicher Gang der P r a k t i k vorges chwebt haben. S. m i t dessen Hilfe du das Meer entriegelt und d u rc h sc hr it t en un d alle Pflanzen aus ­ get rocknet h a s t . 105. er v e r k a n n t e gewiß die B e d e u t u n g des kopflosen Dä mo n s — ursprüngl ich galt die ganze H a n d l u n g dem Sonnengot t. dem Liebenden das ersehnte Wesen beizuzwingen. W e n n ich recht sehe. Die P r a k t i k auf Spalte 4 we ndet sich nur an Min. — 63 F et zen seiner Kleidung gezeichnet wurde. h a t in seinem K o m m e n t a r (Z. was er oder ein anderer a uf ge ba ut ha t. Vielleicht h a t sich E i t r e m durch die Tat sache beeinflussen lassen. Seth und J a h w e h in der Go t th ei t dieser P r a k t i k zu erkennen. P beisen dax z . Die Skizze des Kopflosen im zweiten Berliner P a p y r u s ist bis j e tz t die einzige Darst el lung des Akephal os in der Z a u b e r ­ l i t e r at u r geblieben. Phi!. III 1 . 9. das vierte Bild des Pap. O slos. der in Heliopolis h ä l t einen eisernen Stab. 401— 7. i. Die Er inner ungen des Verfassers an Stellen der S ep t ua gi n ta scheinen sicher: die A u st ro c kn un g des Weges durchs Rote Meer.

a. das den brust gesi cht igen G o t t bi et et — eine Ähnl ichkei t zwischen der Schlange in der re c ht en H a n d des Dä mo ns u n d des Tieres auf dem Halse des Min l äßt sich n i ch t erkennen. Er verweist auf die S ch langendars tel lung des Bildes 2. ober hal b der Hals. Auf diese Be­ d e u t u n g weist auch die Beischrift: Sesengen Ba rph ar ang es . Denn auch d o rt sollte ein tierköpfiger G o t t gezeichnet werden. dessen K u n s t die einer u n g eü bt e n K i n d e r h a n d ni ch t übertrifft. der Zeichner h abe einen kopflosen Dä mon zu skizzieren beabsichtigt. Ni cht m i t Eselsgesicht. Wohl aber gleicht diesesTier den ebenso absonderlich gezeichneten Geschöpfen auf H a u p t u nd O be r ar m des Dä mo n s der Spal te 7 im gleichen P a p y r u s .Ty ph on . ohne Füße zwar. sondern v er mut l ich mi t dem Kopf eines Seesperbers. u n t e r denen ziemlich lange F rans en h e r v o r r a g e n : siesollenwohl einschurzähnl iches Kl ei dungs ­ s t üc k an de ut en. Dafür setzt sich die linke Halslinie in einem Ti erkör per f or t: E i t r e m sieht h i er eine Schlange mi t weitgeöffneten Kiefern und aus ges tr eckt er Zunge. Taf . solaren Wesen. Er we ck t das Bild zu nä c hs t auch den Ei ndruck. Der Leib ist n ac h u n t e n hin a bgegrenzt durch drei Parallelstriche. Un t er h a l b der E i n m ü n d u n g der Arme lassen sich zwei Br us t wa r ze n er kennen. Das Zerrbild b e s t e h t der H a u p t s a c h e nach aus den rohen Linien der F ü ße un d Arme. E r m a n hingewiesen hat . der E i ngang sza ub er des P ap. abe r kein Kopf. wollte er einen kopf­ losen D ä mo n darstellen u nd über ihm einen Sperber fliegen l a ss en? Oder wollte er einen sperberköpfigen Go t t zeichnen? Die Frage wird sich m i t Sicherheit k a u m b e a n tw o rt e n lassen. aber doch deutlich er ke nn ba r durch Schnabel un d Kopf — der Res t e n t sp ri ch t den Darstellungen d e r Sperber auf Kol umne VII . keinerlei A n d e u t u n g von Gesicht u nd Haar. S t a t t des Kopfes abe r fügte der pri mi ti ve Zeichner u n m i t t e l b a r an den Hals der Figur einen ganz en Vogel. S. 17. S et h. so spricht die Analogie der Illustration auf E i t r . So k a n n der zweifelhafte Kün st l er . die dem Auge des Uneingewei ht en zu nä c hs t keine große Menschenähnl ich­ keit bietet. die sich an den S onnengot t r icht en. Denn die A bbi l du ng zeigt eine Dämone nges tal t . Äg.I gegen diesen Schein. aus der mir diese B ed e u t u n g erschließbar erscheint: eine Figur. do rt stellen sie Sperber oder Fal ken dar : ihnen e n t ­ s p r ic ht wohl der Vogel auf dem Halse des Min. E r bezeichnet das solare Wesen dieser G o t t h e i t unzweifelhaft. M i ma ut sei daf ür als besonders bezeichnendes Beispiel a n g e f ü h r t Zweifelhaft bleibt nu r: wollte der ungeschickt e Zeichner. auf das u. 64 eigentlichen. Religion2. Sie f i n d e t sich mi t Vorliebe in Text en.

über der ein Falke s c h we b te ? Der Zeichner des Pap. Daß der Schreiber hier t at säc hli ch den im T e x t angerufenen Got t zeichnen wollte. . 911). vgl. der Leib lassen sich u n t e r h a l b des groß g er at enen Kopfes leicht unt erschei den. E r m a n s Abb. W a r u m gab er Min einen ganzen Sperber als H a u p t ? Sollte et wa ein kopfloser S o nn en go tt die Vorlage gebildet haben. The Gods 1. Diese dreiteilige Geißel en ts pri cht der gleichen. Mus. ? 2 E i t r e m unterscheidet nichts. sondern hält den Gegenstand wohl für den Unterarm: in his left hand he is holding a human head by its hair. die eine Berliner M i ns t a t u e t t e (Nr. 18 nach Brit. das die Recht e in der Ha n d h äl t : eine ägypt ische Pei tsche1. bei der S t a t u e h ä n g t er schräg abwärt s. Die Linke des Zau be r dä mo ns Min h ä l t zweierlei. 506 (Seker). a. einem F r u c h t b a r ­ kei t sd ämo n. der Herr der Mä dc he n“ (E r m a n a. wie E i t r e m meint. daß ursprünglich ein kopfloser Sonnen­ go tt dargestellt war. „ d e r die Weiber r a u b t . eine akephale Dä mone nges tal t. or is it really the old whip of Min .und h aupt los en R u m p f den Kopf eines Hahnes. . 18) t rä g t . wohl eine Verb al l ho rnu ng der Szene auf dem Gewissen haben. liegt vor: Osiris als Sonnenherrscher wurde auf den kopt ischen solaren Min über tr agen. der offenbar schon f r ü h zu einer Zeugungs got thei t geworden ist. AO. scheint mir aus dem I n s t r u m e n t her vor ­ zugehn. — 65 - wohl auch bea bs ic ht ig t haben. Nu r ist sonder­ barerweise auf uns er m Bild der Stiel nach oben gerichtet. . vielmehr u m eine ganze menschliche Gest alt . Daß er i ms ta nd war. u n k un d i g der Z us ammen hä nge. B eihefte z. ha nd e lt es sich hier. U n d d ann h a t die linke H a n d selbst offenbar wieder ein schwer bes ti mmb ar es E t w a s 2 ergriffen — vielleicht sind es zwei Stricke — mi t dem sie eine kleine Figur an den H a ar en p a c k t : ni cht n u r um einen Kopf. 5 . 508 (Tatenen). Die Möglichkeit. zeichnete aber wie vorher den ganzen Vogel. Es ist die kindlich dar- 1 E itkem : a sword with the handle turned up. auch einen Vogelkopf dem Körpe r anzusetzen. der sich also für die Au sf üh ru ng einer Liebeszauberei vorzüglich eignet. Andere Göt ter fassen die Peitsche am Stiel und lassen die Ri emen fallen. um ihre P roport ionen ist es freilich schlecht bestellt. aber auch sie hä lt die Peitsche am Riementeil. Einmal r a g t wie eine ver längert e Körperlinie aus dem Ei nwuchs des Arme s ein steckenartiges I n s t r u m e n t in die Höhe: in ihm sehe ich den „eisernen S t a b “ des Gottes. 0 . 8: P r e i s e ü d a n z . Oslo könnt e. Aber die Füße. etwa BU D G E . dem Got t Min einen Sperber­ kopf zu verleihen. 2439. beweist das Bild der d ri t te n Kol umne: hier setzte er über einen hals.

Auf einer Basis mit dem Wo r t . die der Dä mon zu Diensten des zaubernden N. in erster Linie ist sie ein „ T h y m o k a t o c h o n “ . Mit T y p ho n h at dieser Dä mon nichts zu tun. Diese P r a k t i k will das Mittel verleiben. wurd e oben schon hingewiesen. auf ein so­ lares Wesen hin. ph nebennouni. Auf der Stirn dürf te ein spiralförmiges Or n a m e n t sitzen. Doch verweist auch er auf den Brustgesichtigen des T e s t a m e n t u m Saloinonis. im Profil: Ohr und Nase lassen sich wohl erkennen. Abb. 2138 Nr. N. aber auch einen Bart. beizerrt1. sie versichert. wenn ich schon nicht glaube. be­ zeichnet als . Oslo eine nahe Ve r wand ts cha ft mit dem Kopflosen. Gun st und Sieg zu erlangen. Ein breites Maul zieht sich quer über den Unterleib. 228 in einem Son nen­ gebet. Auf das Bild des brustgesichtigen Dämons. die u nt er ha lb des Kinns.a queer combi nat ion of a dai mon akephalos and a demon wi th a h e a d “ . zwischen den Schenkelansätzen.. liier. also der Abgre nzung des Unt er körpers . — 66 — gestellte Gestalt der N. zu ihr lasse sich bisher eine genaue Parallele ni cht finden. . Diese Gestalt verfügt über 2 Augen oberhalb der Brustwarzen. d. Maurus den Klosterschüler Placidus beim Schopf über den See in einer Miniatur des Stuttgarter Passionale bei A. P e p h t h a . Denn sie stehen auch Z. den E1TREM. 111 1). Die Nase des Unholdes (nicht die des Miniaturkopfes) d e ut e t ein Strich in der Nabelgegend an. Auf dem B r u s t h a u p t wachsen Haare. Der Mitteilung des Rezeptes folgt die pri mi ti ve Skizze des Stet hokephal os. a.. So wird man doch auch in dem Brustgesichtigen des Pap. während der Nabel selbst s t ar k nach links verschoben ist. Die Rechte häl t eine Schlange mit ausladendem.Taf.. und die Striche. die Neigung der Menschen dem Aus führ en­ den zu erhalten. 1 Ähnlich zieht der hl. Oslo beigegeben ist (s. Die rechte Schul ter scheint a uß er dem noch einen kleinen Kopf zu t rage n. und über ein weiteres zwischen i hnen: es ist größer und bewi mp er t . das dem zweiten Zauber des Pap. a. 36. geschwollenem Bauch. 2. wie sie Kinder zeichnen. schraffiert ange­ b ra ch t sind. 664. man könnt e dabei an eine Sonne denken. K o m m e n t a r S. die Linke ein Lebenskreuz. die in seiner An­ ruf ung begegnen. 2 Ganz ähnlich die Zeichnung eines A m ethyststeines in Cabbols D iction- naire I 2. 0 . dem Sonnen-Osiris finden dürfen. wohl aber weisen die Za uberwort e. können ein Lenden- tucii bedeuten. B oeckleb. 47.Za- g oure“ stehen die Füße-. h. so m ei n t ElTREM. daß beide identisch sind. phöza. N.

Das könnt e. Aus einem griech. E i t r e m s Lesung in den Sym- bolae Osloenses 1924 S. die dem Zau be r nd en mi t Hilfe der Hekate-Artemis-Selene die Geliebte zuf ühren soll. N. Alle Ände rungen der Stelle durch Ko nj ek t ur e n scheinen mir u nnö ti g1. tionov ra/idvau av R abke m acher. 1. N. Nicht in s Gebiet des kopflosen Dämons gehör t eine Stelle des P V I I (Z. . 56 f. die ihren himmlischen Sitz verlassen hat . 56. 67 — Zweifelhafte Belege für den Akephalos. die sagte. Symbolae Osloenses 1924 S. 2441— 2707. der P r ak t ik . die Geliebte und Begehrte. D ie rituelle J IA B O A H . äcojrov orofinoaaav. Dort wird ihr (Z. bei einer synkretistischen Gleichsetzung der Selene und Isis. habe die „ My st er i en“ der Göt ti n v e r r a t e n oder profaniert. 2. 54. . . ich sei es. ASivottaav K r o l l . 1911) S. auf der Erde sandalenlos. auf der E r d e . h a t gesagt: 1 äornov 6Sevaaodv W ü n sch . 5* . falls man meine Int er pret at i on billigt. ävofirjoaoav oder m o u a r ovim v Eitrem . die nach S. Philol. der sagte: ‘ Ich sah die größte Göt ti n den himmlischen Pol verlassen. Dann wäre Selene die durch Mondfinsternis kopflos gewordene Göttin. selbst kopflos. .. bei der Göttin durch ge­ wisse Ansch wärz un gen mißliebig g em a c h t werden soll. s chwert tragend den Gesichtslosen mi t N a me n r u f e n “ . . 7. Die N. Auf den ersten Fall wü rd e auch die V e rl eum du ng zutreffen: die N. 2477) vorgeworfen: „Si e verriet verleumderisch deine — der Göttin — heiligen Geheimnisse den Menschen. Z. oder sie stößt. schwert- t ragend. In ihr fi ndet sich ein beka nntge worde nes Beispiel von Diabole. Vielleicht h a t sich in den Z a ub e rp ap yr i noch eine Spur des Kopflosen erhalten. N. Ltbtzmann 84. auf die Suche nach Osiris bezogen werden. will man 6vo/iä<saaar als i nt ran si t iv gelten lassen. Verleumdung. ist es. . Nur zwischen den beiden Möglichkeiten bleibt hier die Wa h l : entweder ruf t die Göttin Selene-Isis den kopflosen Osiris. E s ha nd e lt sich auch hier um eine ‘V e rl eu md un g’ : „D ie N. Sie s t eh t in der großen Agöge. 563. gesichtslos ruf en d“ . . die man bisher durch verschiedene Ko nj ek t ur e n verständlich zu machen ver sucht h at . scheinbar zu den Belegen f ü r einen ake phal en Got t zu zählen wäre. Zauberpapyrus (Kleine T exte von H. in der N a c h t auf E rd e n Rufe aus. N. 605 f. Und sie an einer Stelle des P IV. mi t der die N. Möglich wohl wäre auch die De u t u n g : „I ch sah die G ö t t i n .).

Tfxo. Akare. 1620: . II 1909 S. 916. Adonai. N u r leidet der T e x t hier an schlechter Überlieferung der Papyrusrol le. mi t Bai t r i t t babylonisches hinzu. 7 ed. Man wird nach den m i t ­ geteilten griechischen Stellen auch hier schreiben: „ H e . Großer Gott. 7. .) abe r die Än derung scheint durch nichts g e f o rd er t1. in fiilan oder £ilon vielleicht. M ar mo ro ut h wurde g e t ö t e t “ . sonder n auch zu allgemeinerem Zweck ver wert et. s t e h t in P IV 1598 ff. Eilonchoö. 1013. . G R IFFITH -T h ö MPSON) als . T exte und Bilder. a ka reno s h ei ßt der kopf­ lose Memnon in G. in Misthren un d Minthre. Bai Mi nt hre“ usw. auch von Z au be rwor te n aller A r t und verschi edenst er H e r k un ft .Hea. Bai. F ü r die Form „ g e t ö t e t “ (djtixar/j) schrei bt EITREM „ g e k ö p f t “.T/. Indessen mag noch eine andere D e u tu n g zu überlegen sein als die Gleichung v o n A k a r e ( n ) ~ A k e p h a l o s . wo die Köp fu ng des Sonnenkäf ers e r wä h n t wird (s. S abaöt h. Karrhe. . Akaren.. Helios. K a i b e l s E p i g r a m m a t a graeca aus In­ schriften (1878) Nr. das W o r t l au tet offenbar mit einer Ve r än de r ung Aka rb en . aus der Vari ant e.). ganz du rc h se tz t von griechisch-ägyptischen Sy nk ret is men. Die Köpfe des Gottes (Nergal ?) und des Adoranten sind offenbar später zerstört worden. 102 Abb. 7 .. von denen J a m b l i c h (Myst. So liest man Z. (f'. A k a r r h e “ . den Großen im Himmel. Pagoure ist mannweibl ich geworden. wäre d an n auch hier kopflos gena nnt. Es r ic ht e t sich an Helios-Osiris. ägyptische. mi t A n n a h m e einer Buchst abenverst el lung. 1 6 . Die gleichen Zau be rwo rt e begegnen an a n d r e r Stelle wieder. wo der Z u s a m m e n h a n g Helios ebenfalls als a ng e­ rufenen G o t t sichert. — 68 - S abao th stieß die drei Schreie aus. S. Der Sonnengot t. Gkessjiaxx . . M i s t h r e n . 129 ff. . Eilanchych. darf man vielleicht Mithras sehn.. O r s e n o p h r e . B a l m e n t h r e “ . . griechische Element e lassen sich hier unt erschei den. sie würd en von den Äg y pt er n nicht n ur bei Ers cheinungszaubern. Der selbe Logos k e h r t w i e d e r im demotischen Z a u b e rp ap y r us (Kol. Auch Akare(n) scheint ve rstä ndli ch. Altoriental. . 50 f. Das W o r t er innert s t a rk 1 Kopflos sch e in t nur die Gottheit auf dem Siegelzylinder aus Teil ta'annak bei H. 3. Ich rufe dich an. . Eines j ener Gebete. Jüdische. . mit Hinweis auf P X I I 2 . Tüb. So in P III Z. 3) sagt. dem die Wor te gelten.

ROEDERS Mitteilung. L e To mb ea u de Seti I2. RÖDER. daß es sich t at s äc hl ic h u m kopflose (und ni cht etwa um zweiköpfige) Dä mo ne n hande lt . 130/1: über den Zruvan akaranö. 3 Ebda. Caire U.. s t a t t des Kopfes zwei nach rechts und links aus einanders trebende Bogen­ aufsätze t rägt . II partie. 1669 den Na me n „ H er rs c he r der Z ei t “ — und Akaren in dieser B ed eu t un g wäre ni cht das einzige Z a ub e r­ wort. der menschlich gestaltet. h äl t diese Auswüchse nicht für Schlangen. I partie. Eb ens ogut d ürf te an Vogel­ köpfe auf gebogenen Hälsen g ed acht werden. findet sich u n te r vielen anderen Un te r we lt s dä mone n einer. eine Rolle spielen. G. Warburg 1921/22 (Lpz. Der Na me der zweiten. 1 Dazu H e i n r i c h J u n k e r . S. gleichen Gestalt. das sich aus Religion u nd Sprache des asiatischen Ostens in die griechisch-ägyptischen Papy ri ver ir rt h ä t te . Mit Osiris habe n sie nichts zu t un . Über iranische Quellen der hellenistischen Aion-Vorstellung. . sie kö nnt en wohl als Bl uts trahlen g ed eu te t werden. Die Fun k ti o n des Dämons ist wie sein Na me u n b e s t i m m t : „ D e r sich befindet auf seinem a b 3 . scheint vollends unverständlich. Auch diese Bezeich­ nu ng würde ohne weiteres auf das Wesen des Sonnengottes passen — er f ü hr t Z. Es beda rf n u r der Eri n ne r un g an Bai oder Eul amo. Diese Dä mone n gehören. die auf dem Grab Setis beg egn et 3. der die Gestalt zu untersuchen die Güte hat t e. X X II. t “ . „Das . zeitlos. 1923). 2 Mém. JACOBY hinlenkt. was in der Unt er we lt i st “ . Sie seien in diesem Z us a mm e n h a n g auch nur e r w äh n t für den Fall. ewig1. die Zei chnung spricht aber auch dafür nicht durchaus. Mission Franç. ohne daß m a n jedem einzelnen von ihnen eine b es t im mt e B ed eut un g oder T ät igkei t zuschreiben könnte. die der D e ut un g du rc h die Ägyptologen noch bedürfen. auf die mich Ad. pl. die in dem großen Buche Am d u a t . Nicht ohne Schwierigkeit scheint die E rk l är u ng dreier kopf­ loser Gestalten. Vorträge der Bibi. Paris 1886. nach G. Bei BOURIANT- LORET. zu den undefinierbaren Geistern. pl. 4. — 69 — an das iranische Akaranö. X X IV .

So s etzt er auch die geschwänzte diskusköpfige Figur von Esne der völlig kopflosen Gestalt des rechteckigen Zodi akus von Dendera gleich. zum Steinbock: in seinem Zeichen erscheinen Nereus und Rabe und der Satyr. der Teukros kannt e. 4 der Sphaera). den S at y r des Antiochos im Zodi akus des Nordt empel s von Esne wiederzufinden: in einem geschwänzten Mann zwischen S te in­ bock und Wa s s e r m an n . Er gl aubt e auch. D yhofk bei B o n . Sie kennen es wohl aus bildlichen Dars tel lun­ gen. „Die Auffassung dieses langschwänzigen Dämons als S at y r ist leicht erklärlich“ (Sphae ra 222). wichen bildlich ein wenig von ei nander ab. Dieser Kopflose s t r ec k t die Arme nach vorn aus mit einer tragenden Geste. An einen S at yr 1 Nach Abu Ma'sars persischer Übersetzung (848): „Ferner steigt ein überirdisches Wesen von ebenmäßiger Gestalt (im 3. der R ä u ch e ra lt ar und der kopflose Dämon. aber die Hände halten nichts. als sechste hi nt er dem Steinbock erscheint (Taf. auch den Kopflosen. 221) das gleiche Sternbild im Auge. Und ähnlich überliefert ein spät er er Astronom. BüLL ha t die Sphaer a des Tempels von Dendera aus der ersten Kaiserzeit eingehend be­ h andelt und dabei konn te er mi t schöner Ausbeut e auch auf andere alte Tierkreisbilder öfters hinweisen. auf dem der Akephalos in den Hän den t at sächli ch seinen Kopf trug. i. Er ber icht et zum Steinbock: neben dem dri t ten Dekan gehen auf die Hälfte des Rades. es hat keinen Kopf. die hier als d ri t te Person vor dem Wa ss er mann . . Viel­ leicht kan nt e Teukros ein Monument . oder die S t er nkar te n. Beide Aut oren haben nach BOLLS Ansicht (S. BöLL hält den S at y r des Antiochos für eine Hellenisierung des kopflosen Dämons bei Teukros. sondern trägt den Kopf in seiner Hand". Sphaera 531. An solchen Überlieferungen fehlt es nicht in der griechisch-ägyptischen Welt. Dieser Gelehrte k e n n t un d nen nt u n t e r den Sternbildern. F r a n z Bull ha t in seiner „ S p h a e r a “ (1903) den as tro no ­ mischen T r a k t a t eines griechisch schreibenden Teukros veröffent­ licht und besprochen. das Satan (d. sein Kopf wird ersetzt durch einen Sonnen­ diskus. — 70 — Der A kephalos am Himmel. Daimon) heißt. J a h r h u n d e r t lebte. der Schwanz des großen Fisches. der wohl im ersten nachchristl. haben es aber wahrscheinlich etwas verschieden beurteilt. der seinen Kopf verbirgt. die jeder sah. die neben jedem Zeichen und Dekan des Tierkreises aufgehen. der sein eigenes H a u p t t r ä g t 1. Dekan des Steinbocks) auf.

— 71 «ri nner t aber diese ungeschwänzte Gestalt so wenig. glaube ich. h a t t e Antiochos m i t seinem ko pfv er­ ber genden S a t y r im Auge. 4) un d auf dem r u nd e n (Taf. 2. daß ich nicht glauben möchte. 11 Nr. das A t t r i b u t des Schweifes teilt sie mi t allen anderen — oder f a st allen —■ män nl ich gebildeten De kanen der Tierkreise von Dendera. weil er weder sieht noch h ö r t . de philol. Die Scheibe „ v e r ­ hei ml ic ht “ wohl sein wahres Gesicht. 19. S. Diesen De kan. He rmès Trismégiste. d e r auf dem rechteckigen Denderabild als zweiter im un tere n Streifen (Taf. Aber dennoch sei die Frage aufgeworfen: h a n d e l t es sich beim S a t y r des Antiochos u nd seiner Feststellung auf dem Zodiakus von Esne durch BOLL ni ch t u m jenen Dekan. Die Darst el lung von Esne ist mir u n b e k a n n t . RU E L LE . das nach P l u t a r c h s Bericht. Antiochos habe sie in Sinn und Auge gehabt. Das Wesen des s at y r h a f t e n Dekans wage ich ni cht zu b es t im me n : sein Kopf als Diskus k önn te auf solare wie lunare N a t u r hinweisen. 1908. Die Schlange (sie fehlt wie die T a u be im Zodiakus von Dendera) m a g sich auf die vo n Herakles geköpfte zur ückführen o de r aber in dieser ä gyp ti s ch en Um ge bu n g auf jenes Reptil. 32) beschreibt den ersten Dekan des Aigo- . Thuêris ver­ folgte u nd von den F r e u nd e n des Horos ni edergehauen wurde. einen Fiebergeist. 3) un t er ha l b der Hint erbei ne des Schützen und des recht en Vorderfußes des Stei n­ bocks a u f t r i t t ? Er t r ä g t den Sonnendi skus auf dem Körpe r und einen langen Schwanz. 270 Nr. 35) kennen einen „kopflosen Dämon. er h a t gar keinen mehr. das genauer ni ch t sich b es t im me n l äßt . Rev. E h e r könn te der Geschwänzte von Esne sein H a u p t „ v e r be r ge n“ : im Sonnendiskus. denn er ist ohne K o p f “ . Im R u nd bi ld von D e n d er a begegnet der Kopflose des Teu- kros nicht. E. Und der Akephalos „ v e r b i r g t “ seinen Kopf ni ch t. der Männern und Weibern zur B eh ex un g geschickt wird vom ersten Dekan des Steinbocks: er geho rcht n i ch t schnell. Es b e r ü h r t mit den Vorderbei nen die Kop fbe decku ng des Wa s se rm an ns u nd ist d u rc h eine andere Gestalt v o m Stei nbock get re nnt . in dessen Nähe es gehört. Und das heilige Buch des Hermes a n Asklepios (C . N. Diese Ge st alt ist ni cht einwandfrei als kopflos anzusprechen: sie ist s o nn enh äup ti g. de Iside et Osir. Nach Teukros zählen zu den P a r a n a t e l l o n t a dieses Sternbilds auch noch die kopflose T a u b e u nd die kopf­ lose Schlange: im Zeichen des Steinbocks sind die Kopflosen beliebt. E r scheint hier erset zt durch ein kopfloses vierfüßiges Tier. 32. Noch die s p ät en K yr a ni de n (M É LY -R U E LL E 2. ni cht aber den eigentlichen Kopflosen des rechteckigen Zodiakus.

von Kastilien. Leider d eu t et nichts in der Überlieferung auf das eigent­ liche Wesen des Kopflosen am Hi mmel hin. der die Ü b e r ­ lieferung „ vo r dem Sterne des Ir ren den“ für falsch hielt. Die Stellung dieses Kopflosen am Hi mmel l äß t sich nach Clemens’ Anga ben ni cht e rmi tt el n. Der äu ße rs te Kreis des Rundbildes von De nd era e n t hä lt die De kane. in der Re ch t en h äl t er eine kleine Kanne. daß sie doch nicht Unrecht hat. Feinschmecker und W ol l üs t ­ linge t r ä g t ni cht zur K l är ung der Frage nach dem Urspr ung dieses Akephalos bei. er heißt Tair. beim Steinbock. sonst me ns che nges tal tig. die ihnen geschickt w e r d e n “ . 69 S. Sph. die Bed eu tu ng en und Wa ndl un ge n „dieser ursprünglich gleichfalls als Sternbi lder gemeinten. 2. Selbst BOLL b er ührt sie n u r beiläufig. selbst als kopflos. er bespricht auch in seinem Kapitel über den Akephalos des T e u k r o s (10. das 1250 ins Spanische aus dem Hebräi schen ü ber set zt wurde und a s t r o ­ logisch-astronomisch auf der griechischen Sphaer a b er uht. — 72 — kerös. das „ vo r dem Sterne des Ir rend en “ stehe. 9 . Auch eine Notiz des Clemens von Al exandri a hilft ni cht weiter zu einer befriedigen­ den Erkl är un g. bald aber ganz selbständig gewordenen Gö tt erges tal ten von den thebani schen Königsgräbern bis tief ins Mi t te la lt er“ (BOLL. der aus den Text en der S phaer a b ar bar ica bis zum As trol abi um p la nu m des P e t ru s von Abano (Venedig 1502) gedr ungen ist. n e n n t “ (BO LL.) von einem S t e r n ­ bild. Sphaer a 438). erscheint als erster De kan des W a ss er ma nn s „ein Mann ohne Kopf mit einem Tuch in der H a n d “ (B O L L . Seine moralisierende D e u tu n g der Gestalt auf die Trunkl iebenden. Clemens von Al exandri a mag auch eines der ägyptisch-hellenistischen S p ha er e n m o n u m e n t e g ek an nt haben. Mög­ lich aber. Er spri cht (Paedag. S phaer a 433) — also auch er in der Nä he des Steinbocks: es wird sich hier wieder um den kopflosen D ä mo n des Teukros handeln. 2. obgleich dieser ihn schon beim vorhergehenden Zeichen. wie sie Dendera besaß. die Linke s tr ec k t er nach dem Schenkel aus: „er h a t Macht über die Knie und die Leiden. 433) haben noch keine Er kl ä r u n g und Darst el lung gefunden. der nach des Clemens Beschreibung genau g enommen eher ein Stet hokephal os sein dürfte. Im Stei nbuch des Königs Alfons X. auch vir a r m a t u s sine capite ^ 11° ist sicherlich der Akephalos des Teukros. vor den Stern „des W a s s e r m a n n s “ oder den „des G a n y me d es “ wollte ihn BOLL (Sphae ra 221) setzen. Auch er verzeichnet einen s t ehenden Mann und Bewaffneten ohne Kopf: „ D e r vir stans sine capite 10°. ihm sei „ de r Ko pf auf die B r us t g es unk en“ .

die schon im 2. Es gab eine akephal e Ta ub e und Schlange. ni cht zu ihren hellenistischen B es t a n d ­ teilen. der ursprünglich als Stern zwischen Steinbock und W a ss er ma nn s t a n d und s päter. 2 A. auch sie in der Nähe des Steinbocks. . durch das kopflose vierfüßige Tier er setzt wurde und seinen Plat z u n t e r den Dekanen erhielt. könne gemei nt sein. ä n d e r t e 3 abe r s pät er seine V e r m u t u n g dahi n: n ur die P art henos .und kopflosen Mann nicht. Sollte diese Gest alt ni cht der kopflose Dämon des Clemens sein. einen akephalen. So k ön n te der kopflose Go t t des Dekanenkreises von Dendera vielleicht seine Er kl ä r u n g als Osiris erhalten und auch die Na ch ri ch t des Clemens Kl arhei t f i nd en 3. 221 f. 105. . 206) als das kopflose S te r n ­ bild der Eileithyia. Religion der alten Ägypter S. 1922. die Einzelheiten der Irrfahrt berichtet die Met terni ch-Stele1 in aller Genauigkeit. Auf andere kopflose Gest alt en am S te rnh imme l der Ä g y p t e r und Hellenen wurde schon hingewiesen. Sphaera. teilweise der des Osiriskreises. 258. die auf einem T hr on e sitzt und ein Kind säugt. . der vor dem Sterne „des I r r en de n“ s i t z t ? Horos irrte nach einer ägyptischen Sage mi t Isis auf der F luc ht vo r Seth bis zum Ort Apis im libyschen Nomos. den ich im kopflosen Dekan des Rundbi ldes erkenne. FR. Aus seinem R um pf e springen züngelnde F la m me n : die B luts tra hle n des E n t h a u p t e t e n . die J u n g f r a u . wie sie die At hene r Gemme. . Teukr os n e n n t (S p ha e ra 18) „eine Göttin. als 1 A. der Ge burt sgö tt in. die mi tt el alt erl ichen Geköpften. D e b a t t e denkt an schlechte Interpretation einer Figur wie des ste- thokephalen Bes von Cagliari durch Clemens. vorchristl. 1.) den ar m. u n be s t i m mb a r e n Vier­ füßler: sie e n t s t a m m e n wohl alle der Mythologie. die a n d e r e . Era to st he nes in seinen Ka ta st er is men (ed. Soviel abe r scheint mir sicher: gehörte der kopflose Dä mon des Teukros zur barbarischen. 113 f. Le Mus. hier ägyptischen. Kassi opeia“ ( Sph ae ra 213). B o l l sah in dem Stern Eileithyia zuerst einen „neuen Namen f ü r . d an n dürf te er ursprünglich nu r Osiris gewesen sein. 3 Stoicheia 1 (Offenbarung Joh . — 73 — S. zeigen. Beige 26. Zu i hm g eh ör t wahrscheinlich noch eine weibliche Figur. . Und möglicherweise k a n n auch von hier aus der kopf­ lose D ä mo n des T euk ro s zu einer D e u tu n g k o mmen: er ist es vielleicht. der im Kreis d e r Dekane des Rundbi ldes auf einem Stuhl sitzend vor Horos mi t F al kenk op f und vor Horos auf dem Lotos begegnet. J a h r h u n d e r t von Nechepso-Petosiris e r wä h n t wird (Ast rol ogumena ed. RIESS 339. so im R und bi ld von Dendera.) 1914. ROBERT 84) d eu t et e die Gestalt als Tyche. der Berliner Ake- phalos. W i e d e m a x x .

Forschungen . 25) auch die h au p tlo se ‘Ceres oder Fortuna’: der Grund ihrer K opflosigkeit sch ein t ihm die geringe L eu ch tk ra ft der Sterne. Religion. 2. 6: „ D a ward Horos zornig gegen seine M u t ­ t e r . Die Sphaerenbi lder von Dendera weisen die kopflose Göttin ni cht auf. als Eil ei thyia a ng e ru fe n und ver ehrt . siehe. den ihre Milde gegen den ü ber wun denen Seth zur W u t bracht e. F estschr. D ikê akephalos. Is. 20) von Horos e n t h a u p t e t . 1 S. S tu ttg . Das ist symbolisierende Auffassung1: nach H e k at ai o s2 bei Diodor (1. blind verteilt Tyche ihre Gaben. die den K opf der Ju n g frau an d eu te n (B oll. A bschn. . Äg. Cair. Dike-Met: blind spricht sie R ec ht . den T h ö t d er Isis fü r ih r abgeschlagenes H a u p t (oder ihre K rone) gibt. Man b eda uer t auch hier das 1 H ygin k e n n t (2. Vielleicht aber darf man. und „ d a r u m bildete m a n sie auch haupt los a b “ . D ikaiosynê. 43. 15. 30. D ivinités égyptiennes. . eine Nachri cht . Z i m m e r u a x x . Sph. den R indskopf. At argat is. die in der J u n g f r a u des Tierkreises verschiedene Göt t inn en e r k an n te n: Demeter. H ier auch die L ite ra tu r zu r F rage. 258): ‘quod cap u t eius nim ium ob- scurum v id e tu r’. S. Pap. 274. auch F r . Isis. . 10). 9) Theorien. Nemesis. A nm . S. 1917. G r e s s m a x x . 2 Is. händelos sind die Ri cht er im ägypt ischen Theben dargestellt (Plut. E d u a rd H ah n . 3 Ü ber den E rsatz . in der knienden. 1). 271/6 h a n d e lt \o n A lêtheia. bet ende n oder flehenden Gestalt am G ra b ma l R a m s e s ’ IX. Abb. J a c o b y s . Le v y . 6 — 3. 96) d ac hte n sich die Ägy pt er im Jenseits ein kopfloses Bild der R ec h t s ­ göttin. ob. 2 .“ Nun überliefert Erato- sthenes ( K a t a s t . mit geschlossenen Augen ist der Oberrichter. (Memoir. . T. S. das ist eine V e r m u t u n g Ad. et Osir. Sallier 4. auch Tyche. blind s pendet Eileithyia den Segen oder Unsegen der Geburten. von A . er t r e n n t e das H a u p t der Isis a b “ 3. B u s c h a s 14). — 74 eine Horos säugende Isis bezeichnen. Und Isis wird auch als Dike. die ein ägypt ischer mythologischer Ka lender des Neuen Reiches b es tät igt . 36) eine kopflose Isis sehen. Aber ursprünglich. H . . 7. mag die h aupt los e J u n g f r a u der Sphaer a eine h aupt los e Isis gewesen sein: sie wu rde nach P lut ar chs Überlieferung (de Is. vg l. . 251 f. (S tu d ien u .

DIETERICH ver st eht d a r u n t e r „ n a t ü r l i c h das b et r. Der A kephalos der Gemmen. PA R T H E Y das „ B i l d c h e n “ oder „ Ti e r c h e n “ (näml. Ti erkr ei sbil d“ . DIETERICHS in seinen Bei trägen „Hellenistische Volksreligion und byzantinisch-neugriechischer Vol ksgl aube“ 1 scheint da f ür zu sprechen. der v on Seth ü ber wun dene u nd e n t h a u p t e t e Sonnen- 1 A r r E A O Z . kniet. Der Kopflose des Ägypt er s. N un v er b ie t et aber schon die T a t ­ sache. . Das W o r t bedeutet . fü hr t. 75 — Fehl en von er klärenden T e x t e n der Ka ir ener Ausgabe sehr: am Original ließe es sich gewiß zweifelsfrei feststellen. K. Er weist die B e d e u t u n g „Ti er kr ei s bi l d“ oder „ S t e r n ­ bi l d“ für das W o r t Zödion n ac h u nd ü b e r t r ä g t diese I n t e r pr et a t i o n auch auf die Stellen. S . den auch am Schluß gezeichneten Skarabaeus). u nm i t t el b a re n Z u s a m m e n ­ hanges des kopflosen Dä mo ns der Sphaer a und der Za ube rpapyr i. Erwiese sich DIETERICHS I nt e r p r e t a t i o n für die Stellen des P 11 als h al t bar . So wird auf die Zei chnung des Kopflosen in P II zweimal v o m Verfasser hingewiesen als auf das „ u n t e n gezeichnete“ oder „vo rli egende“ Zödion. . die vor dem stierhörnigen Gott. Archiv für neutestamentliche Zeitgeschichte I 1925. wie überall in solchen Fällen bei den Verfassern der Z a u b e r p a p y r i : Figur. ob diese akephal e Figu r t at säc hli ch weiblich g eda cht ist. wohl Amon -Rä. die f ür die Bezei chnung in der Z au b e r l i te r a t u r in B e t r a c h t k o m me n . daß das Akephalos-Bild selbst die B enen nun g „dieses Zödi on“ . n icht wie G. d ürf te n ac h der Sicht ung un d E r k l ä r u n g aller uns vorliegenden Überlieferungen n u r einer sein: Osiris. wird sich k a u m mi t unseren Mi tteln bej ah en oder verneinen lassen. Die An d e u ­ t u n g e n d er B r u s t scheinen abe r a uc h nach der bildlichen Wi ed e r­ gabe n u r eine F r a u zu ergeben. Zei ch nu ng 2. . . wie er als typische D ä m on e n­ g est al t in den Z au b er pa py r i begegnet. Ob der kopflose G o t t der Z a ub e rp ap y ri von den Verfassern i hrer P r a k t i k e n als Sternbild g e k a n n t war. 9- 2 Nur in zwei Fällen (P V) läßt sich die astronomische Wertung des Wortes zweifellos erkennen. Eine Bemer kun g K. sie erbrächte die schöne B es t ä t i g u n g eines möglichen. Ich werde alle Belege anderswo gesammelt m itteiien. hier an ein Tierkreiszeichen zu denken.

. Die Hiero* glyphen vor der Fig ur weiß ich nicht zu deut en. auch nicht die Zeichen über ihr — zwei ovale Kreise (Sonne. Die Ü be r ­ lieferung f ü r die E n t h a u p t u n g Seths fehlt t atsächlich ni cht : „ D a 1 Excavations in Palestine by Fr. 51. Osiris II. . eigen. A. Kapit el des T ot e n b u c h s zeigt den S o n n e n ­ g ot t als gelben Ka te r. die etwa dem Typhon die Sonnenscheibe zuerteilen: „ihm ist ja nichts Glanzvolles und Rettendes. Platt' 83 nr. das F. So wird m an auch ohne Bedenken d as ägyptische Amul et . 2 Vgl. Sollte der M a r te r und Ex ek u ti o n des Böse­ wichts nicht auch. den von Seth e n t h a u p t e t e n Osiris als S et h -T yp h on selbst a b ­ zubi lden2. die den gefesselten und geköpften Got t zeigt. . B u s s und R. vg!. et Os. gegen die. weist schon auf seine I nt er pr et at i on hin: er kann nur Osiris darstellen. Off enbar ungs zaube r II S. S t . Die Gemme aus At hen. Und eine Vi gnet te zum 17. wenn m an soweit im S ynkret is mus gegangen wäre. de Is. 23. Lond. wohl den Herrscherst ab hal tend. auf Osiris d eu t e n : auf einem S kar ab aeus ist die Gestalt eines Kopflosen eingraviert. sollte er nicht genau wie sein Opfer Osiris zerstückelt worden s ei n ? Ein Teil dieses Ve rgel tungsakt es dürf te aus der Tat sache hervorgehen. schreitend. geritzt ist. mit der Linken.isss and R. 18). ST. J. das Bild bei HOPFNER. d a r ü b e r l äßt die Szene ni ch t im Zweifel. a b e r d aß sie s t at t fi n de n wird. B t. wie er ain Fuße einer S ykomor e einer Schlange. der das Glied des Osiris in den Nil geworfen h a t t e (Plut. 55). Es gi bt eine ägypt ische A bbi l du ng des Gottes. sondern nur gerade das Gegenteil“ . einen Stab. seine Köpfung ge­ folgt sein. Sonderbar. Mond?) neben einem pfl anzenähnl ichen O r na me nt . MACALISTER in Teil S a n d a h a n n a h 1 gefunden und im Palestine Expl orat ions Fund veröffentlicht haben. vor ihm stehen die fü nf HorossÖhne m i t Messern bewaffnet. keine Ordnung . 73. Das bezeugte die Vergeltung für den Frevel Seths. dem Seth (oder Apophis). daß der Akephalos auf einen Skarabaeus. M a c a u s t e r . daß Horos auf seinem S ta ndbi ld zu Koptos in einer Hand das Glied des T y ph on t r u g ( P l u ta rc h. Diese Szene (bei BliDGE. nach einer Sagenversion. den Sonnenkäfer. A. den Kopf mit einem Schwert a b h a u t — noch ist die Kö pfung nicht vollzogen. Die Ta ts ac h e aber. . wird schwerlich Seth als S on nengot t darstellen. wie es scheint. 76 — gott. auch den Protest Plutarchs. J . 1902. ohne fördernde D eutung im Text. hi nt er ihm der ge­ krönt e Osiris und Serapis. 48) ist dem Mythos ent sprungen. et Os. de ls. die den eselsköpfigen Üb e l t ä t e r a n einen Pfahl oder Galgen gefesselt dar st el lt : in seinem Leib stecken drei Messer. der von der Bes traf ung des Osiris­ mörders erzählte.

wie er endlich Seth- T y ph o n unterworfen und geköpft hat. Religion 1912. wird den Trä ger der Gemme schützen. . j e t zt ohne Kopf und Aidoion. er ist. er wird auch die mächt igs ten Feinde des Besitzers so zu ver nicht en i ms ta nde sein. dessen Na me n die Umschrift fest ­ hält. dem L i c h t g o t t unterlegen. D a m i t kön nt e die Gemme als Amul et den Sinn erhalten hab e n: der Sonn en go tt Osiris. . oder sein Sohn Horos. 32). — 11 — s ch ni t t der Isissohn Horos seinen und seiner Bundesgenossen Kopf ab vo r seinem Va te r R ä . Z im m e r m a n n . Die äg. Er zog ihn an den Sohlen durch das Land. So ein ägypt ischer Bericht (nach F r . . Diese letzte Folge der Rache k ann die Athenische Gemme wohl darstellen: Seth h a t die E n t h a u p t u n g er duldet durch das Schwert. . er stieß die Lanze in seinen Kopf und in seinen R ü c k e n “ . .

der Sphaera 72 f.N e m e sis-E i­ Amduat. in Hän­ Archonten. (Bes). 74 f. Phonos.4.2. Bild von Dämon 14. Dämon i. hauptet 13. Sphaera 70— 75. 16. Katze Andersen. Sphae. des Kai­ ten 11. 7 3 f. J. 63— 66. Seths Besieger Gorgo 8. Autor Ertränkungstod 52 f. Jockeys 27— 29. H. w issenschaft. Hekate-Ereschigal 5 7 . 48. 37. Löwe (Osiris) 50. Chr. akarenos: akephalos 68. Fieber­ A R W :Archiv f. 46 (Cagliari). roglyphe für das 'U n­ Orion 8.21. 68 f. Khepera 51. Dürer im Jahrb. Dymphne. Traktat 71 f. Dämonen 69.m Buch leithyia 74. Beisitzer 29. 49. Tempel 70 ff.2. Tau­ Horos 51. Gemmen Horapollon. 28. ster 11. Apophisschlange 18.. Leichen los).1 . Henkelkreuz 49. Gestalten der 23— 41. 32. 52. Gottfr. 10. Zauberer 13. serhauses. 12. Dekan im Baba. 58 ff. von Horos ent-' äy. vor Amon- 69. Artemidor. 30. männ­ w eissagend 8. Aretaeus.2. Antiochos. Molos 7 f.51f. 51. d.4. Hermetisches Buch: 71 f.. szene). D iony­ 40. A nubis 30. 49. un- Heilige.2. Steinbuch 72. Hel 11.oi 40. 33. 71. Orpheus 8.. Buchstabenspielerei im Jaspis m it Zauberworten Aidonea 30. phalen 8. ris 76. Abbildung 15. geist. astron. Clemens Al. tr a g . 38. Akephalos der ZPapyri mit Kuhkopf 13. Grabmal Ramses’ IX ? Amon-Rä und Isis? 74 f. liche. Aisch\ los. 26. 191: 46. 1 1 f. 76 f. Sarkophage 4 3 . 52 ff. ir. K atast. Handlose Richter 74. Prinz. 35— 37. Paed. (Zauber­ 25. 73.2. A m ethyst aus Italien 66. 36. sius 14. ra 70 ff. Verleumdung pferdgöttin 25. Adonis (Byblos) 12. 15 f. 47 Horos. (Akepha­ Hippolytos 9. Eulamo 27. 71. N il­ Akrostichon (Eulamon) Diabole. S.4. 76. Veldeckin 15. 74. 47. 66. Dendera. Akaranö. 70 f.1.1. äwTtoü 67. Dionysos Ke- bannen. ge­ tötet 76. Isis. Geistertiere Bilder: auf Fluchtafeln Herodot 4.2. 39. 49.2. Eileithyia 73. 171 i ü/i'lrli 28. Phonos 14 f. Geschlechtsteile. On. Kyraniden.4. Apollon 61 f. 28. Eneit v . Kater.2. Keller. (Sphaera) 70ff. Isis-Selene 67.. 10. am 42 ff. Eselsköpfige Gestalten Keile zur D efixion? 40. Satyr b. Tri­ Blut. Gei­ Bes 44.2. morb.4. Hunde 10.1. Dike- Bänder in der Defixion Hekate-Aidonaia 33. 38: 49. 75. Eratosthenes. 75 f. cur. 74 f. 75-77. ( N a c h ­ be (Sphaera) 11.1 . 1915.A . Seths 51. Esne. Tempel. Katzen- gesichtiger Gott 52.. 40. Passio.2 Herrscher der Zeit 69. Kopf :schw im m end8. Grab ca 1. des O. 16. Stuttg. Ananke 25 f.. Eileithyia 73. Dedi. 34. — 78 - Verzeichnis von Nam en und Sachen.2. Gemmen 15 f.1. 1. 74.3. gnost.3.. Fortuna 74. 17. 53. Zauber 35 f. Akroteriasmos 49 f.: 72 f. Byblos: Adonis. m ögliche’ das Bildeines Pferde 10. 46. Kunstsamml. kopflos (Sphära) 74. J.1. (Sphaera) 11. Schat­ nale 15. 13 f. Hieroglyphi.) ton 7 f. Eum. hermet. binden 40. Dike . Ramses1 IX 13. Heilige 15.4. 6. 52. 45. . hl. Kopf-Phallos 7. Isis 13. Sphaeramonumente 70 Kopflosen. Osiris 12.2.. Khukhu.1. Wien 32. Zruvan 68 f. 17. Osiris 76. 205. Papyri 15. 49. Dekan 37. Verstümmelung den halten 14.2. 35.2.. R ä? Bild 74 f. Met 4 3 . 58 nennt also Hie­ Mimir 8 . Herm hekate? 57.48.. Kopf tragend gedeutet 69. Dekan 37.6 (Seth).R eligions­ Gorgoneion 8. E phydrias? 31. des Osi­ Kopflose: Dämonen. 57. 74.7 4 . Schlange Geköpfte 15.

X II: Nymphen 30. Dämonin 32. Tripolis. V II:2 2 2 ff: Skarabaeus 50 f. Basrelief von 52. Strafe 13.4. Sallier Teukros. belebung 12.:50.. Ramses IX . Men­ Osiris: der Gute 42. Apoc. Srö. Dekan 26. 69. Seth 21. im Zau­ Phrygia. Palindrom 24'. Mithras 68. A u tor Kypros 10. Vokale 34.2. 74 f. im Bild 15. Phallos-K opf 7.2. Philae. 2477ff. Vogelkopf.und Trauben­ schen bei H ero d o t4 6 .1. 43.. Wieder­ Zliten. Hunefer 47 f. Tanagra 74. Dämon Zauberworte in Herz­ Ornias. Lamia 36. Sarkophag: Kairo 43. V ettius Valens 45. 64 ff. ullam u: Eulamo 37. worten 44. Italien 8. 1620:: Nägel im Zauber 40. 66. Typhon. 39. Dämon m it Min von Koptos 63— 65.Symphona. 63. Phonos-Däm on 14. 33— 35. V III: Sonnendiskus 49.2. 76 f. 41. def. Siegesinschriften.46 f. Testam entum Salom onis Deutschland 6.. Beinamen 54 f . Tertullian 9. Kopf Synkretismus der Z. in Abydos Zmyrna. Schluß: 22. Zauberfluchtafeln 10. astron.- in Byblos 43. am Himmel 25..2. solar? 16.2. 44— 50. 66. Kreis (K yklos). Thot 13. 'Mord’. bannendes 50.7 2 . 21 f. 38.2.5. Seth 16. Fluchtafeln ? 22— 30. Kreta. Steinbuch Alfons" X . 12. Gnost. kopflos 70 ff. U nter­ Sympathiezauber 38. Dämonin 30-32. Selbstmord durch E n t­ 22 ff. Akro. form 53.. Siegel. 1. Onuris 18. Vogel Pferdegesichter 27. äg.. 21. 76. . Zauberlogos 24. 605 f: 67 f.. w eltsgott 38. Triton 7 f. 13. Memnonbild. kopflos 71. Molos 7 f. Schilfkrone 12. Bild 26.. in Zauber­ Bildern 13. Zodion: Tierkreisbild. 7. berbild 29 f. 70 f. 15. Osiris 12. 9 6 ff . 1 5 ff. Nephotes 18. 28 f.: 5 0 f. Zweiköpfige D äm onen? 111: 56f. 79 — Kopflose in Byzanz 11. Byblos 12. im Traum 13 f. 48. 76 f. III: 52— 58. Mosaik.3. V: N ephthys 43. Nym phe: Aphrodite. 14. Zauberpapyri: II: 58 b. Meliuchos 53..2. Pausanias 9.2.2. B ilder Onuris 18.5. akeph.. Grab 69. 67. . in den Korybas 9. Geköpfte 48 f. T exte 43. Sarg der toten K atze typhonische Dämonen35. K öpfung: B estattung 1 l f . or. sein Tanagra.D äm on 14. Schlange. IV: Seti I. 68.2132ff. Stethokephal. ithyphallisch 51. Flügel.l.1. Eselsgesicht 28. 38— 40. Dämon 38..3.: Siegelzylinder 68.. hauptung? 16.:4 2 f. Varro 9. Mumien im Zauberbild Seneca.43.2. 50. des Osiris 56. Papyrus von Ani 49. 18. Kreta 7. 7. Philae 52. kopflos 71. W estcar 13. Blitzhaltend Schafe 16. Bes 46.. Satyr. Papyrön 12. 33. Seelen­ Pistis Sophia 28. Orion-Osiris 45. Ephydrias? 31.. 11. Pap. 55'f. N ymphaios ? 32 f. 11. ohne Phallos 52. 39. 9. Grabmal mit Sonne 22. 15. Papyruskopf. Oslo. Meliuchos 53. N a­ wanderung 28. Lebenskreuz 30.: 44— 50. 76. kopflos 68. Lukian 9. Verschlinger der Kyraniden 71. in P Taube. 63 f. 32. teriasmos 12.1. 12. Tierkreisbilder 75.1 ff. Met 43. Ziegenkopf 10. He­ Skeletos in P III: 55. turgeist 20. 961— 970: 21.. r Strauß 16 Anm. 66. 51. Sym phonia? 34 f. Strafe Rachepuppe 28. Triton 7. Plutarch. Seth s. 168— 221: 19 f. Figur 75. Archont 28. 2. schwanzbeißend 16. Molosfest 7. kate 33. Typhon.

...... 15— 17 Seth in den Zauberpapyri ... Wünsch................................... Lond....... 2............ 1887)..... Hell... 63— 66. 8.... II...... Corr.. 440.......................................... 66.....HOrPE..... Vgl............. 47 f ..... T ext S... 4....... 10 S......... Bleitafel aus Vigna Marini .............. Brit.. K in g ..................78 — 79 Verzeichnis der Abbildungen... 239............ S............... BORSDORP-LEIPZia ............................ S.................... S......... N r............... Museum........... D eisidaim oniaka...... The Gnostics and their Rem ains (ed............ 17 Vgl...... Berlin. L p z........................ R ........ Vgl..... Corresp........... Vgl................. Berliner Papyrus ...................................... Vgl..... 36................. 1.. Abb............. 41— 45............ Brit. W iss. 7... Fig..........111........... 3........... 1909...... 42...Kopf lose“ im Payprus Mimaut . 38...... S.... V ignette aus dein Buch von den Dingen der U n te r w e lt. Isis.. Plate F 5...................48 N ach B udge.... f ... Dämon (Min) aus Pap................. Oslo.... Bildszene vom Grabmal Ramses’ IX ..... 16 ...... Nach Delatte..... 74 M émoires de l’In stitu t français d’archéologie orient...... 23 ......... 2............. S.... 1........ 52 — 511..........RBI W. Kol.... du Caire X V 1907 T a f...... Brustgesichtiger Dämon (Bes) aus Cagliari...... .46 Nach A .... 4 .... 43..... 2........................... Stetliukephaler Dämon aus Pap..................... B u ll............. W unsch Sethianische Verfluchungstafeln... 63— 66 Zweifelhafte Belege für den A k e p h a lo s....... S.......... Arch............... 17— 22 Gestalten der römischen F lu c h ta f e ln . Wünschs Besitz .... Im T e x t : 1...... Oslo..49 Nach Delatte... Geköpfte Gefangene aus Ä g y p t e n . 2.....................41 Nach R . 3— 5 Der kopflose Gott im V o lk s g la u b e n ....... 51... Seth...... Anubis-Osiris-Gemme.............58— 63 Zu zwei Bildern des Papyrus Oslo ...................... 6...... W................ T a f............................................... 5....... 16..52— 58 Der kopflose Gott des II....... 58■— 63..67— 69 Der Akephalos am H im m e l....... F ig.. 6....... Der kopflose Dämon vom Schluß des P II....... I.. I — 80 — Inhalt....... 2 ......... 45..................... Vgl..... 12....................... 7.. Seite Vorwort ... 15......... 22— 4! Der kopflose Gott auf Z a u b er p a p y r i.................. Relig.... Mus..... Kol.... ........... 38. Delatte.......... Vgl....... 1 Dämon (Bes) aus P VIII.... 3...........4.. B ull..... 1914...... 1914. S. Osiris I............. von einem Kairener Sarkophag......... 6— 15 Der kopflose Gott auf G e m m e n .................... 233...................... C......... T af e i n... Wiederbelebung des kopflosen Osiris durch Isis und N eplithys... Hell....... S......................................................... M u se u m .... Osiris im Zauberbild des P III........ ........ 1898...70— 75 Der Akephalos der Gemmen ............ Bleifluchtafel aus R..... K ap............ S. Vgl................... 75— 77 Verzeichnis von Namen und S a c h e n .. 2..... 42— 52 Der ............... lïUCKDRL'CKF............

II. .V 2 -Hpt{T311 Per Kopflose aus Pap.

. Tafel Dämon aus Pap. Oslo.

Osiris m it Isis und N ep h th y s. .Tafel II. S arkophag in K airo.

Tafel I I L D ämon aus P a p . Mim . Pap. Z auberbild an. Oslo.

1. S. P r e i s B i n . d a v o n 24 a u f T a f e l n . E E F T 6 D olm en u n d M astaba Der Einfluß des nordaM kanischen Megalithgrabes auf die Entwicklung des ägyptischen Grabbaus Von' ELISE BAUMGÄRTEL *3 m i t 51 A b b ild u n g e n :. HUGO GRESSMANN-Berlin 32 S e i t e n m i t 4 T a fe ln . 4.50- U E F T 2 Röm ische Politik in Ägypten Von Dr.80- H E F T 4 O rient u n d griechische Philosophie Von Prof. Dr. D.' R un . 1. JOSEPH VOGT-Tubingen 30 S e ite n m it 55 A b b ild u n g e n a u f T a fe ln . Von Prof. H an delsverkehr des östlichen M ittelm eeres im 3. Dr. Ern. 162 Seiten. Jah rtau sen d v. B E F T 3 D er P ro p h et u n d sein Gott E in e S tu d ie z u r V ie rte n E k lo g e V e rg ils Von Prof. WILHELM SCHUBART-Berlin.8 0 . HEFT 1 Bisher gdangten zur Ausgabe- Scliiffahrt u. V E R L A G .JDER J . 2.70. - H E F T 6 Die hellenistische G estirnreligion Von Prof. gebunden Rro.00. C. 3 60. 2.80. L E I P Z I G . ¥Erf T A lexander u n d Ägypten Von VICTOR EHRENBERG 58 S eiten . 2. R x s q . u. AUGUST KÖSTER-Beriin . 1 . Chr. H I N B I C H S sehen B U C H H A N D L U N G . Dr. THEODOR HOPFNER-Prag 92 Selten. Dr. R ni. K m .BEIHEFTE ZüM „ÄL1EM ORIENT“ Herausgeber: Prof.49. 38 S eiten m it 17 A bbildungen im T ext u n d a u f Tafeln. Dr. 2. Hm. WILHELM WEBER-Halle a.

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