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Nr.

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DIE ZEIT

S. 15

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19. Juni 2008 DIE ZEIT Nr. 26

DOSSIER
Rupien gibt, umgerechnet rund 135 Euro. Andere Verdächtige werden geschlagen und gefoltert. Am Anfang, erzählt Akbar Jan, »waren wir froh über die Taliban, dass sie uns vor der Willkür der Polizisten beschützten. Und deren Gerichte waren wirklich fair, außerdem musste sich jeder daran halten, wenn sie ein Urteil gesprochen hatten. Das war gerecht. Aber nach und nach wurden die genauso korrupt wie die staatlichen Gerichte und haben uns immer mehr drangsaliert.« Obwohl die Bauern in Andar arm sind, stehen am Abend immer häufiger Taliban-Gruppen vor den Türen, fordern Lebensmittel, Geld für Benzin, sie drohen mit Strafe für jeden, dessen Bart nicht lang genug ist. Damit nicht genug. Für Akbar Jan und die meisten Familien aus Liwan und den anderen Dörfern bedeutet eine Schule einen Hoffnungsschimmer. Akbar Jan hatte es geschafft, wenigstens einen seiner Söhne zur nächsten, neun Kilometer entfernten Schule zu schicken. »Aber diese Schule haben die Taliban geschlossen. Das fanden wir nicht richtig.«

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SIDIQULLAH (oben) wurde nach den Aufnahmen bei einem USAngriff schwer verletzt. CHABIR ist seit 2006 bei den Taliban

Fotos S. 14 und 15: Karim Ben Khelifa/Oeil Public; Veronique de Viguerie/WPN/Agentur Focus (S.15. rechts)

liert seit 2005 ein engmaschiges System neuer »Mobilgerichte« der Taliban das Leben und seine Streitfälle um Land, Wasser, Vieh und Moral. Alles hat seine Ordnung. Zur Freitagspredigt in den Moscheen werden Flugblätter verteilt und verlesen, welcher Mullah künftig Richter im Dorf sei, unterzeichnet hat sie der örtliche TalibanKommandeur. Zudem wird einer der Ältesten ernannt, der den Taliban gegenüber verantwortlich ist, falls aus seinem Dorf Informationen an die Armee gegeben werden. Auf Motorrädern sind die Mobilgerichte unterwegs, tagen mal unter freiem Himmel, mal in Privathäusern. Es ist ein ungewöhnlicher Aufzug, der eines Morgens im Frühjahr 2006 vor einem Lehmgehöft hält: Kein Mullah, sondern Kommandeur Asadullah persönlich, der zweite Taliban-Befehlshaber im Distrikt von Andar, ist mit drei Leibwächtern erschienen. Ein ernster Fall ist zu verhandeln: Ein Mann hat mit einer Tochter seines Nachbarn geschlafen. Sie ist schwanger geworden, hat ein Kind zur Welt gebracht. Ein todeswürdiges Verbrechen. Das Gericht, das im Haus des Onkels des Angeklagten tagt, würde in anderen Fällen die Steinigung des »Entehrers« verhängen, und auch der Vater des Mädchens will es so. Ebenso Faruqs Anhängerschaft. Nicht aber Kommandeur Asadullah. Der Angeklagte ist sein Freund und einer der wichtigsten Unterstützer seiner Truppe. Tagelang wird verhandelt. Asadullah schlägt Geld vor zur Kompensation, dann eine, schließlich zwei Töchter des Angeklagten, die als Entschädigung der Familie des geschwängerten Mädchens überlassen werden sollen. Am Ende willigt deren Vater ein. Was immer die Richter der Taliban beschließen – ihr Wort ist Gesetz. Ein brutales Gesetz. Eines, in dem Frauen knapp vor dem Vieh rangieren. Aber eines, das befolgt wird, von dem sich niemand mit ein paar Tausend Afghani freikaufen kann, wie es sonst die Regel ist im Afghanistan dieser Tage. Die Taliban sind auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Sie ernennen einen eigenen Gouverneur, eigene Distriktchefs und Richter. Sie haben ihre Gegner in Andar und der ganzen Provinz Ghazni getötet, vertrieben oder an langen Nachmittagen bei grünem Tee und den grünlichen Rosinen der Gegend davon überzeugt, dass es dem Überleben dienlicher sei, die Seiten zu wechseln. Dass im September die US-Streitmacht, entnervt davon, auf der Durchfahrt nach Süden immer wieder attackiert zu werden, zum ersten Mal mit größeren Verbänden in Andar einrückt zur Operation Mountain Fury, verändert wenig. Die Amerikaner bombardieren ein Wohnviertel im Hauptort, töten 35 Menschen, darunter mindestens eine Mutter mit ihren Kindern. Aber die Taliban treffen sie kaum. Drei von deren Kämpfern kommen bei Schießereien und Bombardements ums Leben, die meisten halten einfach still und warten ab. Die Führer hingegen, Faruq, Asadullah, Mullah Feizani und andere, haben sich schon vorher abgesetzt: nach Ghazni, nach Kabul, haben sich eingemietet in billige Hotels, wo sie niemand kennt. Im November kehren sie zurück, mächtiger noch als zuvor. »Wir hatten furchtbare Angst, dass die Amerikaner bleiben«, erinnert sich Akbar Jan, der alte Bauer: »Aber dann gingen sie wieder – und die Taliban blieben. Das war Gottes Wille.« Doch der Erfolg wird bald zum größten Problem der Taliban. Bislang haben sich alle Anführer an die Order vom Oberkommando in Quetta gehalten und Rivalitäten vermieden. Doch mit der Macht sind auch die Begehrlichkeiten gewachsen. Faruq, der vor allem den Südosten des Distrikts kontrolliert, und Asadullah, der das Zentrum von Andar beherrscht, werden zu Konkurrenten. Der Anlass ist ein Streit um Beute: Asadullah hat einen Pick-up von der Armee erbeutet, viel zu preiswert verkauft und obendrein das Geld unter seinen Männern verteilt, anstatt es der Taliban-Führung in Quetta zu übergeben. Auch in Quetta kommt es zu Streit und zu Spaltungen. Bald ruft jeder örtliche Kommandeur von Andar nur noch seinen persönlichen Vorgesetzten an. Mindestens zwei Fraktionen existieren in Quetta und Peschawar, wo die meisten Männer der Taliban-Führung unbehelligt im pakistanischen Exil sitzen.

Die Bauern haben genug, sie beginnen gegen die Willkür zu rebellieren
Die Empörung über das vermeintlich gottlose Verhalten in Kabul, die Angst vor der Willkür der Polizisten und Soldaten aus Afghanistans Norden, die Wut über die amerikanischen Bombardements haben die Dorfbewohner Jahre zuvor in die Arme der Taliban getrieben. Doch kaum sind diese Taliban selbst mächtig geworden, machen sie die gleichen Fehler. Als ein US-Armeekonvoi Nahrungsmittel und Werkzeuge ins Dorf Badwan bringt, lässt Kom-

Doch während die Taliban nach außen hin immer mächtiger erscheinen, schwindet im Innern ihr Rückhalt in der Bevölkerung. Es ist, als drehe sich die Spirale von Angriffen und Vergeltung in entgegengesetzter Richtung. Vorher hat jeder Konflikt die Taliban stärker gemacht. Nun schwächt er sie: Immer mehr Menschen verraten nicht mehr die Bewegungen der afghanischen und amerikanischen Armee an die Taliban, sondern umgekehrt die Taliban-Führer an deren Feinde. In kurzer Zeit können die US-Truppen Mullah Kakar, Faruqs rechte Hand, und zwei weitere Taliban-Kommandeure gezielt festnehmen, einen vierten erschießen. Auf ihrer immer verzweifelteren, brutaleren Suche nach Informanten erschießen die Taliban selbst respektierte Stammesälteste und Mullahs, darunter einen ehemaligen TalibanKommandeur der neunziger Jahre und Mullah Abdul Hakim, den ehrwürdigen Freitagsprediger der größten Moschee und obersten Richter der alten Taliban-Ära. All das aber bringt nur noch mehr Leute gegen die Taliban auf. Selbst deren liebstes Werkzeug, wenn man von den Waffen absieht, richtet sich nun gegen sie: das Mobilfunknetz, über das die Taliban einst so lückenlos informiert wurden. Nun sind sie es, die beobachtet und verfolgt werden. Da es Anfang 2002 so gut wie kein Festnetz außerhalb Kabuls gab, sind die vier großen Anbieter zu einer der größten legalen Branchen in Afghanistan geworden. Fünf Millionen Kunden, das Netz deckt weite Teile des Landes ab, auch die Taliban-Gebiete im Süden und Osten. Doch Ende Februar 2007 ergeht ein Ultimatum der Taliban an die Betreiber: Nachts müsse in »ihren« Provinzen das Netz abgeschaltet werden. Das Ultimatum verstreicht.

TALIBAN-KÄMPFER auf dem Weg zu ihrem Anführer in Andar

Wer regelmäßig in die Hauptstadt fährt, wird der Spionage verdächtigt
Diese Zerwürfnisse passen nicht zu dem Plan, die Macht in Afghanistan zurückzuerobern, ebenso wenig wie das Auftauchen der Guerillatruppe der Hisb-i-Islami im Lauf des Jahres 2006, Gefolgsleute von Gulbuddin Hekmatyar, einem der brutalsten Warlords des Bürgerkriegs der neunziger Jahre. Die Taliban hatten ihn 1996 ins Exil nach Teheran vertrieben, von wo er 2002 nach Afghanistan zurückgekehrt ist, verfolgt von den USA, pendelnd zwischen Afghanistan, Iran und Zentralasien. Ideologisch steht man einander nicht fern – was den Hass nicht kleiner macht. Im Gegenteil: Alle drei Gruppen mögen gegen die Amerikaner und die afghanische Regierung kämpfen. Aber beide Taliban-Fraktionen befehden die Hisbi-Islami-Anhänger als Konkurrenten, halten sie überdies für eingebildete Schnösel: Viele haben in Pakistan Englisch und Urdu gelernt, können überdies lesen und schreiben. Auch die zunächst so populären Mobilgerichte fallen den Verlockungen der Macht zum Opfer. Sie kommen nicht mehr nur, um in Streitfällen zu vermitteln. Die Richter nehmen zunehmend Menschen fest, die sie verdächtigen – der Spionage für die Regierung oder eines unmoralischen Lebenswandels. Wie den jungen Abdul Naser aus dem Distrikt Dek Yak, gegenüber Andar auf der anderen Seite der Überlandstraße. Mit regelmäßigen Fahrten in die Provinzhauptstadt Ghazni und nach Kabul hat er sich verdächtig gemacht. Die Taliban durchsuchen sein Haus, finden nichts, aber lassen ihn erst laufen, als Abdul Naser ihnen seine Kalaschnikow und 10 000 pakistanische

rung ist korrupt, die Taliban werden es gerade. Rechtsstaatlichkeit, Bildung, Infrastruktur stehen auf keiner Prioritätenliste weit oben, und am Opiumgeschäft verdienen beide. Dem Norden und Westen geht es besser als dem Süden und Osten. Aber überall fühlen sich Afghanen allein gelassen zwischen den Fronten. Eine wirkliche Veränderung der Lage wird von unten kommen, und sie wird nicht mit Milliardenversprechen zu bewerkstelligen sein. Es geht darum, den Menschen zu ermöglichen, ihr Leben selbst bestimmen zu können. Elementare Voraussetzungen dafür sind Rechtssicherheit so-

wie das Lesen und Schreiben (was mehr als die Hälfte der Afghanen nicht kann), um sich das Weltbild nicht länger von Gerüchten und machthungrigen Mullahs bestimmen lassen zu müssen. Es ist kaum Zufall, dass der erfolgreichste Sinneswandel im Land die Schulen betrifft: Fast jede Familie, jedes Dorf will eine Schule, will Bildung. Große Umwälzungen geschehen in Tausenden Dörfern, das wohl erfolgreichste internationale Entwicklungsprojekt National Solidarity Program gibt überall im Land Projekthilfen, wenn sich eine Dorf-Schura gebildet hat. Ein sehr langsamer Weg, aber letztlich erfolgreich.

mandeur Faruq eine Mine auf dessen Route eingraben. Sie zerstört auf dem Rückweg eines der Fahrzeuge. Dann kommt er mit seinen Männern nach Badwan. Schweigend müssen die Menschen mit ansehen, wie die Taliban alle gerade abgeladenen Kisten einsammeln und verbrennen. Ein paar Dörfer weiter, in Nakaam, hat das Swedish Committee for Afghanistan, eine der größten NGOs in Afghanistan, einen Brunnen gegraben und eine Handpumpe installiert. Auf Wunsch der Dorfbewohner, die seit Jahren zu wenig sauberes Trinkwasser haben. Kaum steht die Pumpe, kommt ein ehemaliger Mudschahedin-Kommandeur, der den Taliban nahesteht. Ungläubige hätten den Brunnen gebohrt, also sei auch das Wasser verseucht, verkündet er. Ein paar Männer widersprechen, aber lassen es letztlich zu, dass die Pumpe abgesägt wird. Mit dem gleichen Argument predigt Mullah Basir den Gläubigen in Andars größter Moschee Anfang 2007, dass die Überlandstraße, finanziert von Ungläubigen, unmöglich von Muslimen benutzt werden dürfe: Wer auf ihr fahre oder gehe, sei ein kafir, ein Ungläubiger, und gehöre vor Gericht. Nichts ist erlaubt. Es darf kein Brunnen gebohrt, kein Minikraftwerk mit Solar-, Wasseroder Dieselbetrieb installiert, keine Krankenstation von Ausländern oder der Regierung gebaut werden. In Urzu, einen halben Tagesritt südlich von Ghazni, verschleppen Faruqs Männer einen Trupp Minenräumer und erschießen deren Suchhund. Diesmal lassen sie die Männer nach einem Verhör noch laufen. Doch von diesem Tag an steigt die Zahl der Entführungen dramatisch an, mehr und mehr dienen sie der Beschaffung von Lösegeld und nur noch hier und da der Kontrolle und Einschüchterung. Auch das macht die Taliban nicht beliebter. Kommandeur Mullah Abdullah Jan und seine Männer brauchen am 19. Juli 2007 eine Weile, bis sie begreifen, was für ein Fang ihnen da in die Hände gefallen ist: ein ganzer Bus voller südkoreanischer Missionare. Ungläubige und Verbreiter des Unglaubens überdies, dazu noch aus einem reichen Land. Ihre Naivität, ausgerechnet die Überlandstraße durch Ghazni zu nehmen, werden zwei der 23 Presbyter aus Südkorea mit dem Leben bezahlen. Mullah Jan, Kommandeur im QarabaghDistrikt, erkennt bald die Kostbarkeit seiner Beute: Die Geiseln werden in Gruppen von drei, vier Personen auf verbündete Taliban-Trupps verteilt, eine Gruppe wird von Faruqs Gruppe übernommen und fast jeden Tag von einem Versteck zum nächsten gebracht. In rascher Folge ordnet das Oberkommando der Taliban in Quetta die Erschießung zweier männlicher Geiseln an. Die anderen zu befreien erscheint unmöglich. Die koreanische Regierung will verhandeln. In einem Haus des Roten Halbmonds in der Provinzhauptstadt Ghazni sitzen sich schließlich Emissäre der Taliban und des Roten Kreuzes gegenüber. Zum ersten Mal sind die Taliban als offizieller Gesprächspartner von einer ausländischen Regierung anerkannt worden. Für ungefähr 20 Millionen US-Dollar kauft Südkorea die 21 Geiseln frei. Der Großteil des Geldes erreicht das Hauptquartier in Quetta.

In den Südprovinzen Helmand und Kandahar legen Explosionen reihenweise die Sendemasten flach. Die Firmen kapitulieren, von abends um sieben bis morgens um fünf schweigt nun das Netz. Bis heute. Im Laufe des mörderischen Sommers 2007 beginnen die beiden verfeindeten Taliban-Gruppen unter Faruq im Südosten Andars und Asadullah im Zentrum des Distrikts offen aufeinander zu schießen – während sie beide die Anführer der Hisb-i-Islami umbringen. Obwohl alle drei gegen die Regierung und die Amerikaner kämpfen. Es sei, sagt Akbar Jan, der Bauer aus Liwan, der wenigstens eines seiner acht Kinder zur Schule schicken und ansonsten ein gottesfürchtiger Paschtune sein wollte, wie zu Zeiten des Bürgerkriegs: »Jeder kämpft gegen jeden. Und wir müssen allen zu essen geben.« Bis auf die Amerikaner, aber die hasse er trotzdem. Im Spätsommer 2007 lässt Kommandeur Asadullah nahe dem Dorf Zarin eine Mine legen, sie soll Straßenbauarbeiter töten. Stattdessen trifft es die Schafherde des Dorfes. Das Kostbarste, was die Menschen haben. Eine Woche später will Asadullah beim Nachbardorf Sarfaraz die Route eines erwarteten US-Konvois verminen. Nun reicht es den Bauern. Sie machen dem Taliban-Kommandeur klar, dass sie auf ihrem Land keine Minen mehr dulden. Asadullahs Männer bedrohen die Dorfbewohner, verschleppen zwei von ihnen, aber packen auch ihren Sprengsatz wieder ein. Am nächsten Morgen sind alle auf den Beinen. Mit ihren Fahrrädern umstellen die Bauern Asadullahs Haus, bewaffnet mit Hacken und Schaufeln. »Gib uns unsere Brüder wieder! Und leg nie wieder eine Bombe in der Nähe unseres Dorfes! Sonst werden wir dich mit unseren bloßen Händen umbringen!« Asadullahs Männer sind schwer bewaffnet. Doch sie kapitulieren vor der Wut eines ganzen, verzweifelten Dorfes. Auch in anderen Dörfern kommt es zu Aufständen von Bauern. In der Ostprovinz Paktia bringen sie sogar einen Taliban-Kommandeur um, weil er sein Versprechen gebrochen hat, keine Bomben in der Nähe der Dörfer zu legen. Verzweifelt ist der alte Bauer Akbar Jan aus Liwan, als er im späten Frühjahr 2008 die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Taliban im Distrikt Andar erzählt. »Ich hasse die Taliban! Manche aus meinem Dorf geben ihnen immer noch zu essen, aber ich hasse sie für all das, was sie uns angetan haben! Doch die Amerikaner und die Regierung sind nicht besser, die führen doch alle ihren Krieg gegen uns!« Seinen Sohn würde er gern wieder zur Schule schicken, sagt er. Aber der Schuldirektor wage es nicht, sie zu öffnen, nachdem Faruq persönlich ihn bedroht habe. Dessen Taliban-Truppe und vor allem der seines Konkurrenten Asadullah kehrten immer mehr Afghanen den Rücken – aber stattdessen kämen nun Araber und Pakistaner nach Andar, die seien noch brutaler. »Am liebsten würde ich fortgehen. Aber wohin?«
Zum Schutz des Autors verzichten wir auf weitere biografische Angaben
MITARBEIT: SUSANNE FISCHER UND CHRISTOPH REUTER

Nr. 26 DIE ZEIT

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