Der Autor der Predigt ist der Begründer der Methodistenbewegung John Wesley (1703-1791).

Er produktiver Schriftsteller und ließ während seines Lebens mehrere Bände seiner Predigten drucken.

Die Neugeburt - Predigt 45
von John Wesley (überarbeiteter Text von Thomas Jackson, 1872) "Ihr müsst von neuem geboren werden." John 3:7. 1. Wenn irgendwelche Doktrinen innerhalb des Christentums als grundsätzlich richtig anerkannt werden können, dann sind es zweifellos zwei, - die Lehre der Rechtfertigung, und die der Wiedergeburt: Die erste steht im Zusammenhang mit dem großen Werk, das Gott für uns im Vergeben unserer Sünden tut; die letztere steht im Zusammenhang vom großen Werk, das Gott in uns tut, im erneuern unserer gefallenen Natur. Keine von diesen Lehren ist von ihrer Wichtigkeit der anderen voraus. Im selben Moment werden wir durch die Gnade Gottes gerettet durch die Erlösung, die in Jesus ist und werden im selben Moment auch "geboren durch den Geist". Aber vom Verstand her geht die Rechtfertigung oder Erlösung der Neugeburt voraus. Wir erkennen zuerst den Zorn Gottes, der weggetan wird, und dann seinen Geist, der an unserem Herzen arbeitet. 2. Wie entscheidend ist es doch für einen jeden einzelnen – angefangen vom Kleinkind bis hin zum erwachsenen Mann - die Wichtigkeit dieser Grundlehren zu verstehen. In der vollen Überzeugung davon haben viele qualifizierte Männer sehr viel von der Rechtfertigung geschrieben und jeden Punkt erklärt, der sich darauf bezieht, und dadurch die Bibel tiefgehender eröffnet. Viele haben ebenfalls etwas über die Neugeburt geschrieben: Und einige von ihnen mehr als genug; aber doch nicht in einer so deutlichen Klarheit, Tiefe und auch nicht so genau wie man sich das gewünscht hätte. Zu oft war das Resultat nur eine sehr verdunkelte und schwer verständliche Erklärung davon, oder eine schwache und oberflächliche Betrachtung. Es ist also eine Notwendigkeit für eine deutliche Erklärung der Neugeburt vorhanden und eine Notwendigkeit für eine volle und befriedigende Antwort auf folgende Fragen: Zuerst - Warum müssen wir wiedergeboren werden? Was ist das Fundament von der Lehre der Neugeburt? Zweitens - Wie müssen wir wiedergeboren werden? Wie ist die Natur der Neugeburt? Drittens - Wofür müssen wir wiedergeboren sein? Wozu ist es lenzendes notwendig? Diese Fragen werde ich durch Gottes Hilfe kurz und einfach beantworten; und ich füge dann noch einige Schlussfolgerungen hinzu. 1. Warum müssen wir wiedergeboren sein? Was ist das Fundament dieser Lehre? Das Fundament dafür ist genauso tief wie die Entstehung und Entwicklung dieser Welt. In der Heiligen Schrift lesen wir: "Und Gott sagte: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild nach unserer Gleichheit. So schuf Gott den Menschen in sein Bild, im Bilde Gottes schuf er ihn." (Genesis 1:26, 27) In dieses Bild Gottes wurde der Mensch geschaffen. Es beschränkt sich aber nicht auf das natürliche Abbild. Das natürliche Abbild schließt ein geistiges Wesen mit Verstand, Freiheit des Willens und den verschiedenen Zuneigungen mit ein. Zudem beschränkt sich das Abbild - in welches der Mensch geschaffen wurde - auf das politische Abbild. Das politische Abbild schließt das Recht über die Welt zu regieren, sowie auch das herrschen mit ein. Das wichtigste Abbild Gottes, in welches der Mensch erschaffen wurde ist das moralische Abbild. Gemäß Paulus, ist es "wahre Gerechtigkeit und Heiligkeit". In dieses Abbild Gottes wurde der Mensch erschaffen. "Gott ist Liebe". Somit wurde der Mensch voll von Liebe in das Ebenbild Gottes erschaffen. Liebe war der alleinige Grundsatz aller seiner Emotionen, Gedanken, Worte and Handlungen. Gott ist voll von Gerechtigkeit, Gnade und Wahrheit. Der Mensch war also voll von diesen Eigenschaften als er von der Hand seines Schöpfers kam. Gott ist makellose Reinheit und auch der Mensch war im Anfang rein von jeder sündigen Verunreinigung. Ansonsten hätte Gott ihn nicht als "sehr gut" - so wie all seine anderen Werke die aus seiner Hand kamen bezeichnen können. Der Mensch hätte nicht als "gut" bezeichnet werden können, wäre er nicht frei von Sünde und völlig erfüllt mit Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit gewesen. Es gibt keinen Weg dazwischen. Wenn eine Person Gott nicht liebt, nicht gerecht und heilig ist - ist er nicht "gut". Man sieht eine solche Person nicht als wirklich gut an noch viel weniger als "sehr gut". 2. Obwohl der Mensch in das Ebenbild Gottes geschaffen wurde, ist er nicht auf ewig unveränderlich erschaffen worden. Solch eine Einschränkung hätte einen nicht völligen Zustand ergeben - und nicht das, was Gott gefallen hätte. Denn er wollte ja den Menschen so haben wie es ihm gefiel.

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hätte. Denn er wollte ja den Menschen so haben wie es ihm gefiel. Er wurde mit der Möglichkeit erschaffen zu stehen und der Möglichkeit einschließlich der Konsequenz zu fallen. Gott persönlich warnte den Menschen über diese Dinge. Selbst nach dieser Warnung lebte der Mensch nicht in der ihm gegebenen Ehre und fiel aus seinem hohen Stand. Der Mensch aß von dem Baum von dem Gott verboten hatte zu essen. Durch diese eigenwillige Tat des Ungehorsams und seiner Rebellion gegen Gott erklärte er öffentlich, dass er Gott nicht mehr über sich herrschen lassen wolle, sondern dass er durch seinen eigenen Willen, und nicht durch den Willen seines Schöpfers leben wolle. Somit zog er sich zurück vom völligen glücklich sein in Gott. Der Mensch entschied für sich selbst sein Glück zu suchen in den Dingen dieser Welt. Gott sagte ihm vorher: "An dem Tag, an dem du von ihm isst, sollst du sterben". Das Wort Gottes kann nicht gebrochen werden. Also starb der Mensch an diesem Tage. Er starb von Gott ab - der aller schlimmste Tod. Er verlor von Gott sein Leben. Er war nun getrennt von ihm. Diese Vereinigung war die Quelle und Grundlage allen geistlichen Lebens für den Menschen. Auch sein Körper starb später. Der Mensch erfuhr an diesem Tag und zu dieser Stunde diese Trennung von Gott, im gleichen Moment, als er Gottes Gebot missachtete. Es war nun ein unmittelbarer Beweis von diesem geistigen Verhalten vorhanden. Fast gleichzeitig war die Liebe Gottes in seiner Seele ausgelöscht. Er war nun entfremdet von dem Leben zu Gott. Anstelle von Liebe war er nun unter der Macht der "knechtischen" Angst. Seine Angst war so groß, dass er von der Gegenwart Gottes floh. Auch die Erinnerung zu Gott und seiner Liebe waren verloren gegangen, ohne die doch das Ebenbild Gottes nicht existieren konnte. Er war bestrebt sich selbst vor Gott zu verdecken, vor dem, welcher beides füllt: Himmel und Erde. Er wurde dessen beraubt und wurde unheilig und zugleich unglücklich. In dieser Umgebung sank er in Stolz und Selbstwillen, in das gleiche Bild des Teufels, sowie in sinnlichen Appetit und Begierden, also in das Bild der Tiere welche zugrunde gehen. 3. Manche würden den Einwand bringen, "an dem Tag, an dem du von ihm isst, sollst du sterben", bezieht sich nur auf den Tod des Körpers. Die Antwort ist einfach. Solch ein Einwand würde Gott zu einem Lügner machen, weil Adam nicht auf diese Weise starb. Adam lebte danach noch 900 Jahre. Daher kann dieser Einwand nicht so verstanden werden, als würde er sich auf den Tod des Körpers beziehen. Es muss als ein geistiger Tod verstanden werden - als der Verlust des Lebens und des Abbildes Gottes. In Adam starben alle, die ganze Menschheit. Die Kinder, welche nach ihm kamen wurden wie sein Vater. Die natürliche Folge daraus ist, dass jeder, der von ihm in diese Welt kommt, in dem gleichen Zustand ist: geistig tot in der Welt und tot gegenüber Gott, ganz tot in Sünde. Es ist eine völlige Leere von dem Leben Gottes, vom Bilde Gottes, von all der Gerechtigkeit und Heiligkeit, in welche Adam erschaffen wurde. Somit ist jeder Mensch in diese Welt als ein Abbild des Teufels im Stolz und der Starrköpfigkeit geboren worden. In das Bild der Tiere, der sinnlichen Appetite und Wünsche. Das also ist das Fundament der "Neugeburt" - eine komplette Bestechung unserer ursprünglichen Natur. Folglich muss jeder, der in Sünde geboren ist, von neuem geboren werden. Jeder, der von einer Frau geboren ist, muss wieder aus Geist geboren werden. Die alte Natur muss in das Original wiederhergestellt werden - die göttliche Natur. II 1. Wie aber muss ein Mensch von neuem geboren werden? Was ist die Natur der Neugeburt? Das ist die zweite Frage, welche mehr als eine oberflächliche Antwort benötigt. Wir müssen darüber in unserem Herzen nachdenken bis wir es ganz verstehen. Wir müssen es klar erkennen wie wir von neuem geboren werden! Es ist mit keiner philosophischen Beschreibung getan. Jesus warnt uns vor solchen Erklärungen in folgenden Worten, die seinem Gebot der Neugeburt folgen: "Der Wind bläst, wo er will, (aber nicht durch die Kraft des Menschen oder seiner Weisheit) - und du hörst sein Sausen wohl (und du kannst absolut sicher sein, dass er weht), aber du weißt nicht woher er kommt und wohin er fährt." (Joh.3,8) Aber die genaue Art und Weise, wie es beginnt, sich ausweitet und schwächer wird, kann kein Mensch erzählen. "So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist." (Joh.3,8). Du bist Dir vielleicht über die Tatsache der Neugeburt bewusst, genauso wie über das Wehen des Windes. Aber die genaue Art und Weise, wie es getan wird, wie der Heilige Geist an der Seele arbeitet, kann weder das klügste Kind noch der klügste Mensch erklären. Die Redewendung, "von neuem geboren werden", wurde nicht zuerst im Gespräch zwischen Jesus mit Nikodemus benutzt. Sie war schon vorher sehr bekannt. Es war eine übliche Redewendung unter den Juden als Jesus geboren wurde. Wenn ein erwachsener Heide sich zur jüdischen Religion bekehrte, war es üblich, ihn taufen und beschneiden zu lassen. Als er getauft wurde, galt er als "neugeboren". Dieser Ausdruck meinte, dass er ein Kind des Teufels war und nun in die Familie Gottes hinein adoptiert wurde. Er wurde nun als eines von Gottes Kindern betrachtet. Beachte aber, dass Jesus den Ausdruck in einer viel stärkeren Art und Weise benutzte, als im früheren jüdischen Kontext. Nikodemus hatte das ursprüngliche Verständnis. Er vernahm sehr deutlich Jesu tiefere Bedeutung als er seine nächste Frage stellte, "Wie kann dies geschehen?"

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seine nächste Frage stellte, "Wie kann dies geschehen?" Tatsächlich kann ein Mensch nicht ein zweites mal durch den Bauch seiner Mutter wieder geboren werden. Aber alle Menschen können von oben her geboren werden. Jeder kann vom Geist geboren werden, geboren von Gott, in einer Art, die etwa einer natürlichen Geburt gleichkommt. Bevor ein Kind in diese Welt geboren wird hat es Augen, aber kann nicht sehen. Es hat Ohren, aber kann nicht hören. Es hat einen unvollkommenen Nutzen der anderen Sinne. Es hat kein Wissen von den Dingen dieser Welt oder irgendein natürliches Verständnis davon. Diese frühe Form von Existenz benennen wir nicht mit "Leben". Das geschieht erst dann, wenn ein Mensch geboren wurde. Dann reden wir davon, dass es angefangen hat zu leben. Wenn das Kind geboren wird, fängt es an zu atmen und in einer komplett anderen Art und Weise an zu leben, als es das vorher tat. Es beginnt Licht zu sehen. Erst dann kann es beginnen, die Gegenstände um sich herum wahrzunehmen. Seine Ohren sind dann "geöffnet", und es hört die Töne, die nacheinander auf seine Ohrtrommel schlagen. Zugleich fangen alle anderen Sinnesorgane an zum üblichen Gebrauch geschult zu werden. Diese Parallele beinhaltet in beiden Beispielen eine Wahrheit über die natürliche und geistige Geburt. Ein Mensch im bloßen natürlichen Zustand, d.h. bevor er von Gott geboren wurde, hat im geistigen Sinn Augen und kann nicht sehen. Ein dunkler, undurchdringlicher Schleier liegt auf ihm. Er hat Ohren, kann aber nicht hören. Er ist äußerst taub gegenüber dem, was am wichtigsten ist - nämlich zu hören. Seine anderen geistigen Sinne sind alle abgeschnitten. Er ist in derselben Lage, als ob er diese gar nicht hätte. Das Resultat ist, dass er kein Wissen über Gott hat. Er hat keinen Umgang mit ihm. Er kennt ihn überhaupt nicht. Er hat keine wahre Erkenntnis über die Dinge Gottes, weder geistiger noch ewiger Art. Deshalb, obwohl er ein lebender Mensch ist, ist er ein toter Christ. Sobald er von Gott geboren ist, gibt es eine Gesamtveränderung in allen diesen Einzelheiten. Die Augen seines Verständnisses werden geöffnet (vgl. Eph. 1,18). Gott befahl dem Licht, welches aus der Dunkelheit leuchtet, in das Herz zu scheinen. (vgl. 2.Kor. 4,6) Der Mensch sieht dann das Licht der Herrlichkeit Gottes. Er sieht Gottes herrliche Liebe in dem Gesicht von Jesus Christus. Seine Ohren sind nun offen und fähig die innere Stimme Gottes zu hören. Diese Stimme sagt: "Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben." (Mt.9,2) "Gehe hin, und sündige hinfort nicht mehr." (Joh.8,11) Das ist der Tenor, den Gott zu unserem Herzen spricht, vielleicht aber nicht in diesen gleichen Worten. Der Mensch ist nun bereit, auf das zu hören, was der Heilige Geist ihm offenbaren will. Die neugeborene Person fühlt in ihrem Herzen das mächtige Wirken des Geistes Gottes. Es soll nicht im fleischlichen Sinne missverstanden werden, so wie wenn der Weltmensch dumm und eigenwillig diesen Ausdruck benutzt, obwohl ihnen immer wieder davon erzählt worden ist. Die Bedeutung ist einzig und allein diese: er spürt oder ist innerlich wachsam gegenüber der Gnade, welche der Heilige Geist in seinem Herzen wirkt. Er spürt in sich einen bewussten Frieden, welcher alles Verstehen übersteigt. Er spürt sehr oft eine Freude in Gott, welche unbeschreiblich und voll von Herrlichkeit ist. Er spürt die Liebe zu Gott über ihm offen und aus allen Richtungen in seinem Herzen durch den Heiligen Geist, welcher ihm gegeben wird. Alle seine geistigen Sinne werden dann geübt, um "geistiges Gut“ und „Böse“ wahrzunehmen. Durch den Gebrauch von diesen geistigen Sinnen nimmt er täglich in den Erkenntnissen Gottes und dem Verständnis über das innere himmlische Königreich Gottes zu. Jetzt mag er richtig sagen können: "lebe" bevor er bloß existierte. Gott erweckte in ihm seinen Geist. Er ist nun lebendig zu Gott hin durch Jesus Christus. Er lebt nun ein Leben, das die Welt nicht kennt. Er lebt ein Leben, das mit Christus in Gott verborgen ist. Gott atmet ständig, so als ob er sprechen würde. Der Geist des neugeborenen Menschen atmet ständig zu Gott hin. Gnade steigt in sein Herz hinunter und Gebet sowie Lob zum Himmel auf. Durch diesen Umgang zwischen Gott und dem Menschen ist ein geistiges Atmen entstanden. Dadurch ist das Leben, bzw. die lebendige Existenz Gottes im Leben einer Seele ohne Unterbrechung ein wirklicher Bestandteil. Zudem wächst die Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn. Gemäß diesem Verständnis wachsen die Kinder Gottes zu dieser Gemeinschaft hin - bis zum vollendeten Maß der Fülle Christi. Es scheint sehr klar zu sein was die Neugeburt ist. Ihre Natur ist die große Veränderung, welche Gott in dem Leben eines Menschen wirkt, und sobald er sie in das Leben eines Menschen bringt. Die Neugeburt ist das Wirken wie Gott die Seele vom Tod in Sünde hin zum Leben in Gerechtigkeit bringt. Die Neugeburt ist eine totale Veränderung, hervorgebracht durch den allmächtigen Geist Gottes im Leben eines Menschen. Dadurch sind wir geschaffen von neuem in Christus Jesus und erneuert nach dem Ebenbild Gottes in Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit. Das passiert, wenn die Liebe der Welt in die Liebe Gottes eingetauscht wird. Stolz ist dann ersetzt durch Demut, und Leidenschaft durch Milde. Hass, Neid und Böswilligkeit wird durch eine aufrichtige, zarte und unvoreingenommene Liebe zur ganzen Menschheit eingetauscht.

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Kurzum, die Neugeburt ist eine Änderung der irdischen, sinnlichen und teuflischen Gedanken, bzw. eine komplette Erneuerung des Geistes, hin zu denselben Gedanken, welche in Christus waren. Das ist die Natur der Neugeburt. Es ist die Natur eines jeden, welcher aus dem Heiligen Geist geboren ist. Es ist nicht schwierig für jemanden, welcher über diese Dinge nachsinnt, die Notwendigkeit der Neugeburt zu erkennen. Daraus erfolgt die Antwort der dritte Frage: Aus welchem Grunde muss man von neuem geboren werden? Es ist sehr einfach zu verstehen, dass zuerst die Neugeburt erforderlich ist, um zur Heiligung zu gelangen. Was ist Heiligung? Was ist sie gemäß der Schrift? Es ist nicht nur eine nackte Religion nach außen hin - eine Liste von Aufgaben und Pflichten. Ganz egal wie viele Aufgaben oder Pflichten getan werden oder wie genau sie umgesetzt werden - sie sind nicht die Heiligung. Heiligkeit im Verständnis des Evangeliums ist nichts anderes als das Bild Gottes auf das Herz des Menschen aufgestempelt. Heiligkeit ist demnach nichts anderes als eine vollständig gleiche Gesinnung (Gedanken, Handlungen etc...) welche in Jesus war. Sie besteht aus allen himmlischen Zuneigungen und Stimmungen (Launen) und vereint alles zusammen in einziges Verhalten. Heiligung beinhaltet auch eine andauernde, dankbare Liebe zu dem hin, welcher seinen Sohn uns nicht vorenthalten hat. Dieses Geschenk des Vaters, der seinen Sohn dahin gegeben hat, ermöglicht es sozusagen für uns, jede Person in dieser Welt zu lieben. Sie erfüllt unser Herz mit Gnade, Güte und Langmut. Es ist eine Liebe, die uns lehrt in all unseren Unterhaltungen tadellos zu sein. Heiligkeit ermöglicht es uns unser ganzes Wesen und unseren Körper - alles was wir haben und alles was wir sind als ein ständiges Opfer vor Gott zu präsentieren. Alle unsere Gedanken, Worte und Handlungen sind dadurch annehmbar vor Jesus Christus. Offensichtlich findet diese Heiligkeit in uns keinen Raum bis auch unsere Gesinnung erneuert ist. Das kann nicht in jemandem stattfinden, in welchem die Veränderung nicht vollzogen wurde. Das kann nicht erfolgen bis die Kraft Gottes uns überschattet und wir von der Dunkelheit ins Licht gebracht wurden. Dadurch sind wir dann von der Macht Satans weggebracht worden und unterstehen somit der Kraft Gottes. All das findet statt wenn wir von neuem geboren werden, was absolut notwendig ist um den Originalzustand der Heiligkeit wiederzuerlangen. Ohne Heiligung kann kein Mensch Gott sehen und auch nicht das Angesicht Gottes in Herrlichkeit. Die Konsequenz daraus ist, dass die Neugeburt absolut notwendig für den Empfang ewiger Erlösung ist. Menschen mögen sich in Sicherheit wiegen, dass sie in ihren Sünden bis zu ihrem letzten Atemzug trotzdem ewiges Leben haben mit Gott. Tausende glauben das. Sie glauben wirklich, dass sie einen breiten Weg des Lebens gefunden haben, der nicht zur ewigen Verdammnis führt. Wenn wir uns das genau anschauen, dann sagen sie: "Welche Gefahr gibt es für eine Person, die harmlos und tugendhaft ist?" "Muss ein ehrlicher Mensch vor etwas Angst haben?" "Kann jemand mit einer eigenen strengen moralischen Messlatte den Himmel verpassen?" "Was ist mit denjenigen die regelmäßig die Kirche besuchen und die Sakramente akzeptieren?" Ein anderer sagt mit absoluter Sicherheit: "Gewiss! Ich bin doch nicht schlechter als mein Nachbar". Ja, nicht schlechter wie der unheilige Nachbar! Ein solcher wird in seinen Sünden sterben. Weil sie alle in die Grube zusammen hinunterfahren werden - in die unterste Hölle. Dann und genau dort wirst du die Notwendigkeit der Heiligkeit erkennen und die Heiligkeit Gottes sehen. Folglich ist die Neugeburt absolut notwendig, denn ohne sie kann niemand heilig sein. Niemand kann Gott sehen, außer er ist von neuem geboren. Ohne Heiligung kann niemand Gott sehen. Aus dem gleichen Grund kann niemand wirklich völlig glücklich sein in dieser Welt bis er nicht von neuem geboren ist. Sich gut zu fühlen oder fröhlich zu sein ist nicht die Neugeburt Es ist unmöglich, dass ein Mensch völlig glücklich und gleichzeitig nicht heilig ist. Selbst der arme gottlose Dichter Juvenal sagt uns: "kein böser Mensch ist fröhlich." Der Grund ist einfach. Alle unheiligen Emotionen sind unglückliche Emotionen. Nicht nur Böswilligkeit, Hass, Neid, Rache schaffen eine gegenwärtige Hölle im Herzen. Ja sogar die nicht ganz so ausgeprägten Leidenschaften, wenn sie nicht unter Kontrolle gebracht wurden, verursachen einen tausendmal größeren Schmerz als Freude. Jedes Bedürfnis, welches nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmt, wird uns letztendlich mit viel Traurigkeit betrüben. Eine allgemeine Quelle hierfür ist Stolz, Eigenwille (Starrköpfigkeit) und Götzendienst. Diese stehen alle im selben Verhältnis wie die allgemeinen Quellen vom Elend. Darum, so lange sich jemand selbst regiert kann dort Glück keinen Platz haben. Aber sie müssen regieren, bis die Grundlage unserer Natur geändert wird, d.h. bis wir von neuem geboren sind.

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Folglich ist die Neugeburt absolut notwendig um wahres Glück in dieser Welt, als auch in der kommenden zu haben. Ich habe nun vor im letzten Teil einige Schlussfolgerungen hinzuzufügen, die natürlich aus den vorhergehenden Beobachtungen folgen. Wassertaufe ist nicht die Neugeburt Das erste von diesen Schlussfolgerungen ist, dass die Taufe nicht die Neugeburt ist. Taufe und die Neugeburt sind nicht ein und dasselbe. Viele haben die Vorstellung, dass sie ein und dasselbe seien. Jedenfalls sprechen sie so davon, als ob sie darüber so denken. Aber ich wüsste nicht, dass eine solche Meinung öffentlich in irgendeiner christlichen Gemeinschaft vertreten wird. Das Urteil meiner Kirche darüber ist klar. In den Lehren der Kirche wird darauf hingewiesen, dass zwei Bestandteile für jedes Sakrament vorhanden sind. Ein Teil bezieht sich auf das äußere und sichtbare Zeichen, und das andere auf die innere und geistliche Gnade als Kennzeichen nach außen hin. Im Zusammenhang mit der Taufe ist das Sakrament durch Christus eingesetzt worden. Das äußere Zeichen ist die Waschung mit Wasser und ist gekennzeichnet mit dem Siegel der Erneuerung durch den Heiligen Geist. Somit ist es absolut klar, dass die Taufe als Zeichen von der eigentlichen Sache getrennt ist. Das äußere Zeichen ist getrennt von der inneren Neugeburt. Die äußere Bedeutung nach außen hin. Der (anglikanische) Katechismus erklärt die Bedeutung des Wortes "Sakrament" mit äußerster Klarheit. Ein Sakrament ist ein äußeres und sichtbares Zeichen von einer inneren und geistigen Gnadenwirkung. Das äußere dieses Sakramentes der Taufe ist das Wasser, in das eine Person getauft wird in dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die innere Bedeutung nach innen hin. Der nach innen gerichtete Teil oder die eigentliche Bedeutung der Taufe ist tot in Sünde und eine Neugeburt durch Gerechtigkeit. Nichts ist einfacher zu verstehen, als dass die Taufe nicht die Neugeburt ist. Wie dem auch sei. Es ist so klar und offensichtlich, dass wir keine andere Autorität als diesen dargebrachten Beweis benötigen. Was kann deutlicher sein, als dass das eine Kennzeichen nach außen hin und das andere nach innen gerichtet ist. Eines ist ein sichtbares Werk, und das andere ist ein unsichtbares Werk. Darum, das eine ist völlig anders als das andere. Das eine ist eine Tat eines Menschen von der Reinigung des Körpers, das andere ist eine Änderung und Reinigung des Menschen - hervorgebracht durch Gott. Sicher ist Wasser getrennt vom Heiligen Geist. Vom vorhergehenden können wir eine zweite Beobachtung machen. Die Neugeburt ist nicht dasselbe wie die Taufe und geschieht nicht immer durch die Taufe. Diese sind nicht immer zusammen anzufinden. Eine Person kann getauft sein in Wasser und gleichzeitig nicht wiedergeboren sein durch den Heiligen Geist. Es kann manchmal das äußere Zeichen vorhanden sein, wo aber nicht die innerliche Gnade zu finden ist. Fragen: -Bist Du mit Wasser getauft aber noch nicht wiedergeboren durch den Heiligen Geist? -Bist du äußerlich dem Anschein nach religiös aber innerlich tot? -Willst du Jesus um den Heiligen Geist bitten um ihn zu empfangen, damit er dich verändert und deine Seele reinigt? -Bringt dein Leben Früchte hervor, welche zeigen dass Gottes Geist in Dir lebt? Ich spreche nun nicht über die Säuglingstaufe. Es ist sicher, dass unsere Kirche annimmt, dass alle, die in ihrem Säuglingsalter getauft werden auch zur gleichen Zeit wiedergeboren sind. Aber wie dem auch sein mag. Ein Säugling mag in reiferen Jahren nicht notwendigerweise wiedergeboren worden sein durch die Taufe. Ein Baum wird erkannt an seinen Früchten. Und damit scheint es nun einfach offensichtlich zu sein, um noch Unklarheit darüber zu haben. Viele welche zum Teufel vor der Taufe gehörten, gehören ihm auch weiterhin nach der Taufe. Die Werke ihres Vaters werden sie auch weiterhin tun. Sie werden weiterhin Diener Satans in der Sünde sein, ohne jeden Anspruch zur innerlichen oder äußeren Heiligkeit. Die Neugeburt ist nicht das selbe wie Heiligung Eine Dritte Schlussfolgerung, die wir aus dem beobachteten ziehen können ist, dass die Neugeburt nicht dasselbe wie Heiligung ist. Das wird tatsächlich von vielen als selbstverständlich betrachtet. Sie glauben, dass die Neugeburt ein fortlaufendes Werk, anhaltend in kleineren Schritten und angefangen von der Zeit unseres ersten Zuwendens zu Gott ist. Das ist 5/7 wahrlich wahre Heiligung, nicht aber die Wahrheit über die Neugeburt. Die Neugeburt ist ein Teil der Heiligung, welche einen voranbringt, vollkommen zu werden in das Bild Gottes.

Werk, anhaltend in kleineren Schritten und angefangen von der Zeit unseres ersten Zuwendens zu Gott ist. Das ist wahrlich wahre Heiligung, nicht aber die Wahrheit über die Neugeburt. Die Neugeburt ist ein Teil der Heiligung, welche einen voranbringt, vollkommen zu werden in das Bild Gottes. Wie dem auch sei. Die Neugeburt ist nicht das komplette Verständnis von Heiligung, es ist das Tor dazu. Wenn wir von neuem geboren werden, beginnt unsere innere und äußere Heiligung. Von da an wachsen wir stetig in Jesus, welcher unser Herr ist. Der Ausdruck welcher von Paulus benutzt wird: "wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist", veranschaulicht diesen Unterschied. Wir können keinen genauen Vergleich ziehen zwischen den natürlichen und geistigen Dingen. Ein Kind wird in einem Moment von einer Frau geboren, oder zumindest innerhalb einer kurzen Zeit. Später wächst es allmählich langsam zum ausgewachsenen Menschen hin. Auf ähnlicher Art und Weise ist es bei einem Kind Gott. Es wird innerhalb kurzer Zeit oder in einem Moment geboren. Aber es wächst in kleinen Schritten, so dass es später zum vollen Maß der Fülle Christi aufwächst. Dasselbe besteht in gleicher Beziehung zu unserer natürlichen Geburt und dem natürlichen Wachstumsprozess, wie bei der Neugeburt und unserer Heiligung. Einen weiteren vierten Punkt können wir von den vorhergehenden Beobachtungen lernen. Aber es ist ein Punkt von so großer Wichtigkeit, dass er sorgfältig betrachtet werden sollte. Was kann derjenige, der wiedergeboren ist und die ganze Menschheit liebt, zu solchen sagen, welche er noch immer in Sünde leben sieht. Er muss zu ihnen sagen: "Du musst von neuem geboren werden." Der Sünder selbst mag sagen, "ich brauche deine Lehre nicht; ich brauche nicht wiedergeboren zu werden: Ich wurde wiedergeboren, als ich getauft wurde. Möchten Sie mir etwa meine Taufe strittig machen?" Die Antworte ist einfach. Zuerst einmal: "Da ist nichts in der Welt, was eine Sünde entschuldigt." Daher müssen wir zum getauften Sünder sagen: "Auch wenn Du getauft worden bist, besitzt Du nicht das was Du besitzen solltest. Wie hoch Du die Taufe auch schätzen magst, es entschuldigt nicht Deine Schuld! Es vergrößert eher Deine Verdammung!" Seitdem Du getauft wurdest beanspruchst Du für Dich dass Du Dich Gott gewidmet und ihm geweiht hast. Jetzt, seit all den Jahren hast Du da nicht dein Leben dem Teufel gewidmet? Betrachte nur Deinen Lebensweg! Bevor Du alt genug warst, wurdest Du Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist geweiht. Seit dieser Zeit und danach, als Du dann älter wurdest, bist Du also in die Gegenwart Gottes getreten und hast Dich Satan gewidmet, indem Du seine Werke getan hast. Sind die Liebe zur Welt, Stolz, Zorn, Liebe zur Sinneslust, sinnlose Begierden und Wünsche, und das vollständige Ausmaß solcher Neigungen in Deinem persönlichen Leben angenommen worden, indem dass sie bei Dir dort anzufinden sind wo sie nicht sein sollten? Erlaubst Du es all diesen abscheulichen Emotionen in Deinem Leben Raum zu geben und in Deinem Körper lebendig sein zu lassen, welcher einmal ein Tempel des Heiligen Geistes war? Und bist Du noch immer froh darüber, dass Du einmal dem Heiligen Gott angehörtest? Als Du getauft wurdest, sollte Dein Leben eigentlich abgesondert sein als eine Behausung des Heiligen Geistes. Es hätte ihm gegeben werden sollen. Und nun. Führst Du ein verherrlichtes Leben, welches einmal ein Tempel des Heiligen Geistes war? O schäme Dich! Schäme Dich! Verberge Dich unter die Erde! Rühme Dich nie mehr darüber. Es würde nur andere verwirren und dich vor Gott und den Menschen beschämen. Als Du getauft wurdest, war Deine Seele getrennt als eine Wohnung für Gott durch den Geist Gottes. Sie wurde ihm zwar feierlich übergegeben (z.B. durch die Eltern). Und nun rühmst Dich jetzt darüber, dass Du einmal Gott gehörtest. Es ist Zeit darüber beschämt zu sein. Du solltest Dich niemals mehr darüber vor Gott und Menschen rühmen was Du einmal verleugnet hast. Jedes Leben in Sünde verleugnet die Taufe am wirksamsten. Deine Taufe wurde bereits vollzogen; und das auf die wirksamste Weise. Sünder verleugnen ihre Taufe tausendmal und das tun sie auch noch tagtäglich. In Deiner Taufe hast Du auf den Teufel und seine Werke verzichtet. Deshalb, wann immer Du Satan erlaubst einen Platz in Deinem Leben zu haben und die Werke des Teufels praktizierst, verleugnest Du Deine Taufe. Du verleugnest sie bei jeder Sünde, der Du eingewilligt hast - durch jede Tat der Schmutzigkeit, Betrunkenheit oder Rache; durch jedes obszöne oder profane Wort, durch jeden Eid, der aus Deinem Munde kommt. Jedes Mal, wenn Du den Tag des Herrn entweihst, verleugnest Du dadurch auch Deine Taufe. Du verleugnest Gott und Deine Taufe jedes Mal, wenn Du jemandem etwas antust, was Du Dir selber niemals antun würdest. Ob Du getauft bist oder nicht, Du musst von neuem geboren werden. Ansonsten ist es für Dich nicht möglich innerlich heilig zu sein. Ohne innerliche und äußerliche Heiligkeit kannst Du nicht glücklich sein - weder in dieser 6/7 noch in der kommenden Welt.

innerlich heilig zu sein. Ohne innerliche und äußerliche Heiligkeit kannst Du nicht glücklich sein - weder in dieser noch in der kommenden Welt. Vielleicht sagst Du nun: "Aber ich schade niemanden. Ich bin ehrlich in allen meinen Beschäftigungen. Ich fluche nicht oder verunehre nicht den Namen des Herrn. Ich entweihe nicht den Tag des Herrn. Ich bin kein Trinker. Ich rede nicht schlecht hinter dem Rücken meines Nachbars oder praktiziere irgendeine andere bewusste Sünde.“ Wenn das wahr wäre, dann würde es gut sein wenn alle so gut wären wie Du. Aber Du musst noch einen Schritt weitergehen oder Du kannst nicht gerettet werden. Tust Du nun von Dir aus behaupten einen Schritt weiterzugehen? "Ich gehe ja schon weiter, denn ich tue ja niemanden nicht nur keinen Schaden an, sondern ich suche auch jedem zum Nutzen zu leben, - ich tue all das Gute was ich kann." Ich bezweifle das wirklich. Es gibt tausende von Gelegenheiten um Gutes zu tun und wo es auch erlaubt ist diese vorüberziehen zu lassen ohne zu handeln, denn dafür gibt es auch ein Konto bei Gott. Aber selbst wenn Du Gutes getan hast in all diesen Situationen, und all Deine Möglichkeiten bei den Menschen genutzt hast, musst Du dennoch von neuem geboren werden. Ohne die Neugeburt wird nichts Deiner armen, schlechten, sündigen, beschmutzten Seele helfen. Dein Einspruch mag sein: "Nein, aber ich befolge ständig alle Anordnungen Gottes; ich gehe in meine Kirche (Gemeinde) und tue alles was sie fordert." Es ist gut, dass Du das tust. Aber all das wird dich nicht von Sünde und Hölle bewahren. Das kann nur erreicht werden durch die Neugeburt (Joh.3,3). Gehe zweimal täglich zur Kirche (Gemeinde). Gehe jede Woche zum Abendmahl. Sprich viele Gebete zuhause. Höre viele gute Predigten. Lese viele gute Bücher... Dennoch, musst Du von neuem geboren werden. Keine äußerliche Handlung wird die Neugeburt ersetzten. Nichts unter dem Himmel kann das ersetzen. Falls Du das innere Werk Gottes, die Neugeburt, bisher noch nicht erfahren hast, füge noch eine weitere Sache hinzu. Bete nun folgendes Gebet und lass es Dein andauerndes Gebet sein: "Herr, füge das alles meinen Segnungen hinzu und lass mich von neuem geboren werden. Nimm mir mein Ego weg, so wie es nötig ist, und gib mir die Neugeburt. Nimm meine Ehre, mein Vermögen, meine Freunde und meine Gesundheit, aber lasse mich von neuem geboren werden - von oben - durch den Heiligen Geist. Lass mich unter den Kindern Gottes sein. Lass mich unbestechlich geboren werden gegenüber den Samen der schlechten Neigungen - durch das Wort Gottes, das für immer lebt und bleibt. Amen." Dann, nach der Neugeburt, bete fortwährend, "lass mich täglich in Gnade und Erkenntnis wachsen durch unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus." Wenn das vollzogen wurde, wird die Neugeburt gegeben werden. Der Heilige Geist kommt in die Seele und gibt ein Zeugnis von seiner Gegenwart. Wir empfangen die innere Sicherheit von seinem Werk und seiner innewohnenden Gegenwart.

Übersetzung: Michael Schambacher © & ® 2010 21.08.2010

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