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Wohnen in Europa und in Deutschland

1 Wer wohnt wie? Welche Überschrift passt? Lesen Sie und ordnen Sie zu.

A Wohnen in Deutschland
B Wie wohnen die Menschen in Europa?
C Das kosten Wohnungen in deutschen Städten

Ca. 42 % der EU-Bevölkerung wohnen in Wohnungen. Ca. 47 % der Menschen in Europa wohnen in
einem Haus, ca. 34 % leben in Einfamilienhäusern und 23 % in Reihenhäusern.
In Lettland leben 66 % der Menschen in Wohnungen. Das ist Platz 1 in Europa. In Estland und in Spanien
sind es ca. 65 %. In Slowenien wohnen ca. 69 % der Bevölkerung in Einfamilienhäusern. Auf Platz 2 liegt
Ungarn (ca. 67 %) und auf Platz 3 liegt Norwegen (ca. 62 %). Viele Menschen leben in den Niederlanden
und in Großbritannien in Reihenhäusern: Das sind ca. 61 %.

In großen Städten in Deutschland ist der Mietpreis für einen Quadratmeter 6,90 Euro (im Durchschnitt). In
Bremerhaven sind Wohnungen billig. Hier kostet ein Quadratmeter nur durchschnittlich 4,80 Euro pro
Monat. Auch in Chemnitz (4,90 Euro), Cottbus und Hildesheim (beide 5,00 Euro) ist es nicht teuer.
In München ist das Wohnen sehr teuer. Pro Quadratmeter bezahlen die Menschen hier im Durchschnitt
12,19 Euro Miete. Auch Frankfurt am Main ist teuer: Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter ist
10,41 Euro. Stuttgart ist auf Platz 3, hier kostet der Quadratmeter 9,68 Euro. In Freiburg im Breisgau
bezahlen die Menschen 9,49 Euro für einen Quadratmeter. Heidelberg liegt auf Platz 5 – mit einem Preis
von 9,40 Euro.

In Deutschland bezahlen ca. 51 % der Menschen Miete. Ca. 41 % der Menschen in Deutschland haben
ein Haus, 6 % haben eine Eigentumswohnung.
Im Durchschnitt wohnen die Deutschen auf 96 Quadratmetern. Ca. 15 % der Menschen in Deutschland
leben in einem Haus mit drei bis vier Wohnungen. Ca. 27 % leben in einem großen Haus mit fünf bis acht
Wohnungen, ca. 20 % leben in einem Haus mit mehr als 8 Wohnungen. Nur 2 % der Bevölkerung in
Deutschland leben in einem Hochhaus. Ein Hochhaus hat 9 oder mehr Stockwerke.

2 Was passt zusammen? Verbinden Sie.

In München kostet eine Wohnung 1 a ein Haus.


In Deutschland leben die Menschen 2 b 12,19 Euro pro Quadratmeter.
In Slowenien leben 69 % der Menschen 3 c in Hochhäusern.
41 % der deutschen Bevölkerung haben 4 d in Einfamilienhäusern.
In Deutschland leben 2 % der Menschen 5 e im Durchschnitt auf 96 Quadratmetern.
Ab in den Urlaub

1 Was ist richtig, was ist falsch? Was glauben Sie? Kreuzen Sie an.
richtig falsch
1. Die Deutschen reisen am liebsten in Deutschland.  
2. Spanien ist als Reiseland nicht sehr beliebt.  
3. Die Deutschen fahren im Sommer drei Wochen in den Urlaub.  
4. Die Urlaubsreise machen die meisten Deutschen mit dem Auto.  

2 Lesen Sie den Text. Müssen Sie in Aufgabe 1 etwas korrigieren?

Keine andere Nation fährt so gern in Urlaub wie die Deutschen. Und ihr Lieblingsreiseland ist
Deutschland. Jeder zweite deutsche Urlauber macht Ferien in Deutschland – genau: 54 Prozent. Die
meisten fahren nach Bayern oder an die Ostsee. Aber auch die Nordsee, der Schwarzwald und der
Bodensee sind als Ziele sehr beliebt. Warum Deutschland? Die Reise ist nicht so weit. Und es gibt alles,
was man braucht: Strand, Meer, Berge und Seen, viel Kultur und gutes Essen.
Und das Ausland? Spanien ist hier schon seit langem das Ziel Nummer 1. Auf Platz zwei steht Italien.
Seit ein paar Jahren sind aber auch Urlaubsorte in Ungarn, Tschechien und Polen für die Deutschen
attraktiv. Auch Österreich ist ein beliebtes Reiseziel.

In den 1970er Jahren sind viele Deutschen gern im Sommer drei Wochen in den Urlaub gefahren. Heute
dauert der große Urlaub nicht mehr so lange. Im Durchschnitt sind es nicht mehr als zwei Wochen.
60 Prozent der Deutschen entscheiden sich für einen Individualurlaub. Ca. 35 Prozent machen
Pauschalreisen. Wellness-Urlaub liegt mit fast 18 Prozent auf Platz 3. Und das ist auch der Trend: Er
geht zum „Medical-Wellness-Urlaub“ – mit Thalasso-Therapien, Ayurveda-Kuren oder Fitness-Trainings.
Der klassische Strand- und Skitourismus ist out.

Über 50 Prozent der deutschen Urlauber reisen mit dem Auto. Ca. 38 Prozent fliegen und nur 8 Prozent
nehmen die Bahn oder den Bus.
Zelt oder Wohnwagen? Nur 4 Prozent der Deutschen wählen Urlaub auf dem Campingplatz. 24 Prozent
mieten eine Ferienwohnung. 30 Prozent schlafen lieber in kleinen bis mittleren Hotels, fast 20 Prozent in
großen Hotelanlagen.
Und was tun die Deutschen gern im Urlaub? 63 Prozent sagen: Ausgehen und Party machen. Das kann
man aber auch zu Hause. So fahren auch nicht alle in den Ferien weg. 31 Prozent der Deutschen bleiben
zu Hause.

3 Ergänzen Sie Überschriften im Text.

4 Zahlen zum Urlaub. Was ist richtig? Kreuzen Sie an?


1.  63 Prozent /  4 Prozent /  54 Prozent der Deutschen reisen in Deutschland.
2.  31 Prozent /  24 Prozent /  63 Prozent der Deutschen reisen nicht.
3.  35 Prozent /  38 Prozent /  30 Prozent der Deutschen fliegen in den Urlaub.
4.  4 Prozent /  8 Prozent /  18 Prozent der Deutschen schlafen gern im Zelt oder Wohnwagen.
Wien

1 Die Stadt Wien. Lesen Sie den Text und unterstreichen Sie Wörter zum Thema Kultur.

Wien ist die Hauptstadt von Österreich. Ca. 1,7 Millionen Menschen leben hier – so viele Einwohner hat
keine andere Stadt in Österreich. Wien liegt an einem großen Fluss, an der Donau. Die Großstadt hat
eine lange Tradition. Wien war und ist auch heute noch ein sehr wichtiges kulturelles Zentrum in Europa
– für Musik und Theater, Kunst und Psychologie.
Viele berühmte Leute waren in Wien: Komponisten wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart,
Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Gustav Mahler und Arnold
Schönberg, aber auch Künstler wie Gustav Klimt und Egon Schiele.
Wien hat sehr viele Museen – für Kunst und Natur, Geschichte und
Technik. Menschen aus der ganzen Welt reisen nach Wien, sie besuchen
die Museen oder die Oper, sie gehen ins Theater oder ins Musical, sie
hören klassische Konzerte. Die Wiener Philharmoniker sind ein sehr gutes
Orchester. Und die Stadt hat auch einen Chor mit Tradition: Die Wiener
Sängerknaben geben international viele Konzerte.
Das Schloss Schönbrunn in Wien ist sehr berühmt. Pro Jahr kommen ca. 6,7
Millionen Besucher aus der ganzen Welt. Bei einer Tour durch das Schloss
besichtigen sie 40 Zimmer. Das Schloss hat auch einen sehr großen Garten.
Im Garten ist ein Zoo: Den Tiergarten Schönbrunn gibt es seit 1752, so alt ist
kein anderer Zoo auf der Welt.
Die Wiener Universität gibt es seit 1365. Sie ist sehr groß und für
internationale Wissenschaftler attraktiv. Sie hat heute rund 91.000 Studenten.
Der Psychologe Sigmund Freud, die Philosophen Ludwig Wittgenstein und
Karl Popper und der Mathematiker Kurt Gödel waren zum Beispiel hier. Heute finden in Wien viele
Kongresse statt. Viele internationale Organisationen sind in der Stadt, zum Beispiel auch die Vereinten
Nationen (UNO).
In der Innenstadt fahren Fiaker. Das sind Taxis mit Pferden. Sie fahren
Touristen durch die Altstadt, zum Beispiel zum Stephansdom und zur
Hofburg. In der Hofburg war früher der Kaiser. Heute ist dort zum Beispiel
die Österreichische Nationalbibliothek. Sehr berühmt sind auch die
Kaffeehäuser in Wien. Hier treffen sich die Menschen, sie schreiben und
lesen, sie arbeiten und trinken Kaffee. Ein Espresso heißt hier „kleiner
Brauner“.

2 Was ist falsch? Kreuzen Sie an.

1. Wien ist … 2. Diese Komponisten waren lange in Wien:


 a) die Hauptstadt von Österreich.  a) Ludwig von Beethoven.
 b) eine große Stadt in Österreich.  b) Johann Sebastian Bach.
 c) keine Großstadt.  c) Wolfgang Amadeus Mozart.

3. Das Schloss Schönbrunn … 4. In den Wiener Kaffeehäusern …


 a) hat nur 40 Zimmer.  a) lesen Menschen zum Beispiel Zeitung.
 b) besuchen pro Jahr ca. 6,7 Mio. Menschen.  b) haben die Menschen keine Zeit.
 c) hat einen alten und berühmten Zoo.  c) treffen sich Menschen.
Berlin sehen

1 Welches Fotos passt nicht zum Text? Lesen Sie und kreuzen Sie an.

a)  b)  c) 
Fotos: © iStockphoto a) Henryk Lippert , b) fotoVoyager, c) Franz-W. Franzelin

Der Alexanderplatz heißt kurz „Alex“. Der Platz ist im Berliner Stadtteil Mitte. Er liegt sehr zentral. Viele
Touristen besuchen den Alexanderplatz. Täglich kommen mehr als 360.000 Menschen. Er ist eine
wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt Berlin. Sein Name kommt von Alexander I. von Russland.
Am Alexanderplatz gibt es einen Bahnhof. Der Bahnhof ist groß. Viele Züge, S-Bahnen, U-Bahnen,
Straßenbahnen und Busse fahren hier. Auch der Bus Linie 100 fährt zum Alexanderplatz.
Auf dem Alexanderplatz gibt es viele Geschäfte und Einkaufszentren. Man kann hier gut bummeln. Es
gibt auch Hotels am Alexanderplatz. Ein Hotel ist sehr groß. Es heißt Park Inn.
Auf dem Platz steht auch die Weltzeituhr. Sie ist zehn Meter hoch. Auf der Uhr kann man die Namen und
Uhrzeiten von 148 Städten sehen. Und: Auf dem Alex steht der Fernsehturm. Er ist 365 Meter hoch. Kein
Gebäude in Deutschland ist so groß.
Der Alexanderplatz ist auch in der Kunst berühmt. Ein Buch von Alfred Döblin heißt „Berlin
Alexanderplatz“ (1929). Es gibt auch einen Film (1980) zum Roman von Döblin: Die Regie hat Rainer
Werner Fassbinder.

2 Welche Überschriften passen zum Text? Kreuzen Sie an.


 a) Der Potsdamer Platz in Berlin
 b) Ein Platz in Berlin-Mitte
 c) Der Alexanderplatz
 d) Eine Stadtrundfahrt durch Berlin

3 Was gibt es auf dem Alexanderplatz? Schreiben Sie eine Liste.

Es gibt einen Bahnhof,


Essen und trinken

1 Was ist den Deutschen beim Essen sehr wichtig? Was glauben Sie? Ordnen Sie zu und
vergleichen Sie dann mit der Grafik auf Seite 2.

Das Essen muss schnell gehen. 1 a 5 Prozent


Das Essen muss gesund sein. 2 b 6 Prozent
Das Essen muss lecker sein. 3 c 9 Prozent
Das Essen darf nicht viele Kalorien haben. 4 d 35 Prozent
Das Essen darf nicht viel kosten. 5 e 45 Prozent

2 Kochen die Deutschen gern und viel selbst? Warum (nicht)? Lesen Sie und unterstreichen Sie
die Antworten im Text.

„Iss was, Deutschland?“ – Eine Studie der Techniker Krankenkasse


Wie essen die Deutschen? Was ist den Deutschen beim Essen wichtig? Das hat eine Studie der
Techniker Krankenkasse untersucht. Hier sind einige Ergebnisse:
In nur 50 Prozent der Haushalte in Deutschland kochen die
Menschen jeden Tag selbst. In jedem dritten Haushalt kochen die
Menschen nur drei- bis fünfmal pro Woche. Warum? Keine Zeit,
sagen viele. Andere kochen nicht gern. Oder sie denken: Das ist
zu viel Arbeit. In vielen Familien gibt es ein- bis zweimal pro
Woche Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza (siehe Foto), Tütensuppe
oder Konserven.
Essen ist Nebensache. Bei jedem Dritten läuft beim Essen der
Fernseher oder der Computer. Besonders junge Menschen
haben nicht viel Zeit – oder wollen sich keine Zeit nehmen. Beim
Essen sehen 40 Prozent der Menschen unter 25 Jahren fern oder
sie surfen im Internet. Ist Essen allein langweilig?
Fast 60 Prozent der jungen Menschen sagen: Essen muss lecker sein. Sie essen oft Fertiggerichte und
Fastfood: 60 Prozent essen mindestens einmal pro Woche ein Fertiggericht. 33 Prozent essen
mindestens dreimal pro Woche im Schnellimbiss – Burger, Pommes oder Currywurst. 90 Prozent der
Menschen unter 25 Jahren sagen: „Wir essen nicht sehr gesund.“

3 Was ist richtig? Kreuzen Sie an.

5. Jeder dritte Deutsche … 6. 33 Prozent der Menschen unter 25 Jahren …


 a) isst gern.  a) kochen selbst.
 b) findet Essen wichtig.  b) gehen dreimal pro Woche zum Imbiss.
 c) sieht beim Essen fern oder surft im Internet.  c) sagen: Essen muss gesund sein.

7. Mehr als 50 Prozent der jungen Menschen … 8. 90 Prozent der Menschen unter 25 Jahren …
 a) meinen: Essen muss lecker sein.  a) glauben: Fastfood ist gesund.
 b) sagen: Essen ist langweilig.  b) wissen: Wir essen nicht gesund.
 c) finden: Gesund sein ist wichtig.  c) sagen: Kochen macht Spaß.