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Spiele im Grammatikunterricht, Sanja Jambrović Posedi, prof.

mentor

Sažetak za sudionike radionice

 Eine ungewöhnliche Geschichte erzählen (kausale Satzverbindungen)

Als ich heute morgen im Bus saß, habe ich etwas Seltsames
beobachtet. Mir
gegenüber saßen zwei Herren. Der eine hatte schwarze Socken an, der
andere
weiße.Plötzlich zog jeder von ihnen eine Socke aus und tauschte sie mit
dem anderen Mann. An der nächsten Haltestelle stiegen sie aus, und
jeder hatte eine schwarze und eine weiße Socke an.

Die Männer haben die Socken getauscht, um… zu


damit
weil
denn
obwohl

 Fehlerversteigerung (verschiedene Strukturen)

Der Lehrer schreibt ca. 15 Sätze auf ein Arbeitsblatt, davon 5 richtige und 10
falsche – Originalfehler der Schüler). Dann erklärt er den Schülern die Begriffe
und Ausdrücke, die in einer Auktion vorkommen (z.B: das Gebot, zum Ersten /
zum Zweiten / zum Dritten, usw.). Je zwei Schüler bekommen ein Arbeitsblatt
und lesen sich kurz die Sätze durch. Dann beginnt die Versteigerung. Jedes Paar
hat 5000 Euro zur Verfügung. Das Mindestgebot pro Satz beträgt 200 Euro.

Der Lehrer liest den ersten Satz ausdrucksvoll vor und fordert die Lernenden
auf, Gebote zu machen. Nachdem ein Paar das erste Angebot gemacht hat, ruft
der Lehrer z.B. aus: hundert, hundertfünfzig, hundertsiebzig zum Ersten, zum
Zweiten, zum Dritten! Verkauft an… Die Käufer korrigieren dann mündlich den
Satz: sind sie erfolgreich, verdienen sie 1000 Euro, wenn nicht, haben die
anderen die Chance, den Satz zu korrigieren. Das Paar, das die meisten Sätze
richtig korrigiert und zu den günstigsten Bedingungen erworben hat, gewinnt.
 Tris (Partizipien, Präpositionen, Partikeln, Rektion des Verbs)

Die Spiele mit dem Wettbewerbcharakter sind bei den Schülern besonders
beliebt– jeder will einmal der Sieger sein. Die Schüler sind äußerst motiviert,
die richtige Antwort zu geben, um Punkte für die Gruppe zu gewinnen.

Ein Spiel, das dazu sehr geeignet ist, ist der sgn. Tris. Die Schüler sind in
zwei Gruppen geteilt. An der Tafel ist eine leere Tabelle mit neun Feldern
gezeichnet. Das Ziel ist, eine Reihe von drei Feldern in beliebiger
Anordnung (horizontal, vertikal, diagonal) mit dem Symbol der eigenen
Gruppe ( Kreis oder Kreuz) zu belegen. Bei diesem Grammatikspiel kann
man die Felder aber nicht einfach mit Kreisen oder Kreuzen belegen,
sondern man muss sie sich durch das Bilden korrekter Sätze „erobern“.

Beispiel:

genommen geschrieben gegangen


gefunden verloren gewesen
geblieben gestanden gelungen

 Würfelspiel (Rektion der Verben)

Das Spielmaterial: - zwei Spielfelder mit 6 Wörtern in der Mitte (die Liebe,
die Noten, der Urlaub, der Erfolg, das Handy, das Schulende) – bei jedem
Wort ist eine Zahl von 1-6
- 2 x10 Kärtchen auf denen je ein Verb mit der ensprechenden Präposition
geschrieben ist (denken an, nachdenken über, warten auf, sich freuen auf,
sich interessieren für, sich ärgern über, träumen von, Angst haben vor, sich
sehnen nach, sich erkundigen nach)
- zwei Würfel, 2 x 5 verschiedene Spielfiguren, 2 x 20 grüne Kärtchen

Der Spielverlauf: Die Lerner (Jugendliche, 16/17 Jahre, das 6. Lernjahr, B1


nach dem GER) werden in zwei Gruppen geteilt, innerhalb der Gruppe bilden
sich die Paare. Jeder Schüler nimmt ein Kärtchen, mit denen schon in der
vorigen Stunde gearbeitet wurde, und schreibt jetzt auf die Rückseite ein
Nomen, das eine Person bezeichnet. Die Partner nehmen eine Spielfigur und
die Gruppe setzt sich um das Spielfeld herum. Die Figuren stehen am Start,
die Schüler verteilen die Kärtchen auf das Spielfeld, die grünen Kärtchen
sind noch beiseite. Die Aufgabe: Der rechte Partner wirft den Würfel – je
nach der Zahl nimmt er das Kärtchen und stellt die Frage, z.B: Worauf freut
sich der Vater? Der linke Partner wirft den Würfel und antwortet mit dem
Nomen von der Mitte des Spielfeldes, das unter dieser Zahl steht, z.B. Er
freut sich auf den Urlaub. Alle Gruppenmitglieder entscheiden zusammen ob
die Sätze richtig waren und für jeden richtigen Satz bekommt man ein
grünes Kärtchen. Wenn der Satz nicht richtig war, bekommt der das grüne
Kärtchen, der ihn korrigiert hat. Dann ist das zweite Paar an der Reihe und
das Spiel geht weiter, bis alle am Ziel sind. Die Partner, die die meisten
grünen Kärtchen gewonnen haben, siegen.In diesem Spiel werden die Karten
benutzt, die die Schüler in den vorigen Stunden selbst geschrieben haben und
am Anfang des Spiels nehmen die Schüler auch aktiv teil, indem sie selbst
entscheiden, welche Nomen sie auf die Rückseite der Karten schreiben. Hier
geht es eigentlich um die Partnerarbeit innerhalb der Gruppe, was eine gute
Lösung bei einer größeren Zahl der Lerner ist.

 Grammatik – Monopoly

1. Teilen Sie Ihre Lernenden in die Vierergruppen und geben Sie jeder
Gruppe ein Spielbrett und einen Würfel. Verteilen Sie die vier
vorbereiteten Grammatikblätter für Hoteliers an jede Gruppe und
geben Sie jedem Spieler eins. Er wird damit der Besitzer des
entsprechenden Hotels auf dem Spielbrett und darf das Blatt
niemandem zeigen. Bitten Sie die Lernenden, eine Münze als Spielfigur
zu nehmen und auf START zu setzen. Erläutern Sie die Spielregeln:

a) Jeder Hotelier beginnt mit einem Kapital von 10.000 Euro auf seinem
Konto. Es ist kein Bargeld im Umlauf, so dass jeder Spieler die
Bewegungen auf seinem Konto notieren muss. Kommt ein Spieler auf
einen Kontostand unter 10.000 Euro, muss er Konkurs anmelden und aus
dem Spiel ausscheiden.
b) Ziel ist es, so viel Geld wie möglich anzusammeln und die anderen
Spieler in den Konkurs zu treiben.
c) Zu Beginn würfelt ein Speler und rückt von START aus um die
gewürfelte Augenzahl vor. Kommt er auf ein leeres Feld oder auf ein
Feld mit einem Hotel, das ihm selbst gehört, so geschieht nichts und
der nächste Spieler kommt an die Reihe. Komm er jedoch zu einem
Hotel, das einem anderen Spieler gehört, so liest der Hotelbesitzer
einen der Sätze seiner Liste vor. Der erste Spieler muss entscheiden,
ob der Satz korrekt ist oder nicht: hat er richtig entschieden, darf er
gratis im Hotel bleiben; hat er sich geirrt, muss er die auf dem Hotel
angegebene Summe bezahlen. Wenn er richtigerweise festgestellt hat,
dass es sich um einen falschen Satz handelt, kann er ihn korrigieren:
ist sein Korrekturvorschlag richtig, so muss der Hotelier ihm die
Hälfte der angegebenen Summe auszahlen.
d) Jedesmal, wenn ein Spieler das Feld START passiert, bekommt er 50
Euro gutgeschrieben.

Fazit:

Suvremena nastava njemačkoga jezika počiva na razvijanju četiriju vještina


(govorenje, slušanje, čitanje i pisanje), a nedjeljivi dio svake od njih je i
gramatika, zaslužna za točnost, no počesto i za razumljivost iskaza. Tradicionalni
način podučavanja stranoga jezika uopće, pa tako i podučavanja gramatičkih
fenomena, gdje se gramatika „drilala“ odvojeno od ostalih jezičnih sadržaja
odavno je prevaziđen i evoluirao je u nenametljivo, manje stresno, raznoliko i
nadasve učinkovito podučavanje gramatike kroz usvajanje četiriju vještina. Tako
danas gramatika nije više sama sebi svrha, već samo oruđe kojim se lakše i
sigurnije dolazi do ostvarivanja dugoročnih jezičnih kompetencija. Da bi se to
postiglo, gramatički se sadržaji moraju prezentirati, uvježbavati i primjenjivati
kontekstualno, kroz situacije u kojima se koriste u stvarnom govoru. Idealan
način da se to postigne su raznolike igre, kroz koje učenici na zabavan i opušten
način nesvjesno i bez opterećenja usvajaju gramatičke sadržaje, koristeći se
njima kao sredstvom za postizanje cilja igre. Da bi se postigao cilj suvremene
nastave – učenik u središtu zbivanja, nastavnik koordinator – nastavnik će prije
sata pripremiti i osmisliti prikladnu igru za određeni gramatički fenomen. Na
početku to svakako iziskuje malo više vremena, no kad se učenici naviknu na
određene principe igre, vrlo će rado i jednostavno i sami pripremati materijal za
sljedeće satove. Osim toga, postoji čitav niz vrlo jednostavnih igara koje se mogu
provesti bez ikakve prethodne pripreme ili dodatnih materijala, a učenici ih rado
prihvaćaju i provode s velikim zalaganjem i interesom. Tako sat njemačkoga
jezika postaje zabavan, manje stresan, koristan i zanimljiv. Pokušajte, isplati se.