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2009 2009

Das könnte eine passende Head

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DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN

DAS OFFIZIELLE MAGAZIN ZUM CSD MÜNCHEN

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Christopher Street Day
11./12. Juli ‘09
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Schirmherrschaft: OB Christian Ude
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Straßenfest & Finale
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(Marienplatz/Rindermarkt)
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22-5 Uhr
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Rathaus-Clubbing
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(VVK: Max & Milian, Lillemor‘s,
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»Ich mache gerne beim CSD mit, weil ich da im Backstage-Bereich umsonst saufen kann«
Thorsten Heinen, Versicherungen und Weissbier
Kulturreferat
www.csdmuenchen.de
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Rubik’s Cube ® verwendet mit Erlaubnis von Seven Towns Ltd. www.rubiks.com.

verwendet mit Erlaubnis von Seven Towns Ltd. www.rubiks.com. Das Leben ist kompliziert genug. Sprechen Sie mit
verwendet mit Erlaubnis von Seven Towns Ltd. www.rubiks.com. Das Leben ist kompliziert genug. Sprechen Sie mit

Das Leben ist kompliziert genug. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre HIV-Therapie.

Liebe Freundinnen und Freunde,

genau vor 40 Jahren haben sich Lesben, Schwule und Transgender bei den Stonewall-Unruhen in der Christopher Street in New York zum ersten Mal gegen Kriminalisierung und Diskriminierung gewehrt. Ihre Lust und ihre Lebensstile sollten endlich selbstbestimmt und selbstgestaltet leb- bar und akzeptiert sein. Auch in diesem Jahr er- innert der Münchner Christopher-Street-Day an diese Anfänge einer weltweiten Schwulen- und Lesbenbewegung für Gleichstellung und Gerech- tigkeit. Wir Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bringen wieder mit Politik und Par- ty unsere bunte Vielfalt auf die Strasse, um mit „Lust auf Leben“ zu feiern und zu fordern.

Mit dem Motto „Lust auf Leben“ nimmt der dies- jährige CSD auch Bezug auf das 25jährige Beste- hen der Münchner Aids-Hilfe und deren Motto „25 Jahre Lebenslust“. Schließlich nahmen schwule Männer die Herausforderung durch die tödliche Krankheit Aids an und gründeten ganz im Sinne von Selbsthilfe, politischer Interessensvertretung und solidarischem Engagement 1984 die älteste regionale Aids-Hilfe. Sie schufen mit dem Aids- Geschehen aktuelle Hilfsangebote und stellten sich der gesellschaftspolitischen Auseinander- setzung. Bayern setzte ja auf das Seuchenrecht des 19.Jahrhunderts, von Absonderung bis Zwangstests wurde alles diskutiert. Wir wehrten uns erfolgreich gegen die Einschränkung und Zer- störung unserer Lebensstile und unserer Szene. Aufklärung, Information, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung setzten sich durch. Damit ist Aids-Hilfe für uns ein Modell für ein erfolgreiches politisches und soziales Handeln der Community, das auch übertragen und verallgemeinert werden

Thomas Niederbühl Stadtrat der Rosa Liste
Thomas Niederbühl
Stadtrat der Rosa Liste

kann: Wir lassen uns trotz aller politischen und rechtlichen Widrigkeiten unsere Lebensstile und damit unsere ‚Lust am Leben’ nicht einschrän- ken.“

Dass sich dieses politische Engagement lohnt, zeigt gerade unsere Münchner Erfolgsgeschich- te. Neben der Koordinierungsstelle für gleich- geschlechtliche Lebensweisen werden lesbisch- schwule Projekte, von Jugendzentrum bis rosa Altenarbeit, städtisch gefördert. Um schwul-les- bische Touristen wird geworben. Tausende kön- nen im Bierzelt auf der Wiesn, bei Straßenfesten und sogar einem pinkfarbenen Weihnachtsmarkt feiern. Die Community ist sichtbarer denn je. Das Klima in der Stadt insgesamt lesben- und schwu- lenfreundlich. Die Szene regiert durch Rosa Liste im Rathaus mit. Der Freistaat lässt „Homo-Ehen“ endlich im Standesamt schließen. Auch wenn das alles Gründe sind den CSD zu fei- ern, darf das nicht zu dem falschen Schluss füh- ren, für uns Lesben, Schwule und Transgender sei gesellschaftliche Gleichstellung und Akzeptanz schon erreicht.

Uns steht die Ehe immer noch nicht offen. Die Adoption wird uns verweigert. Das Grundgesetz garantiert uns auch nach 60 Jahren noch kei- ne Gleichstellung. Im Alltag müssen wir immer noch Abwertungen, Ausgrenzungen und Diskri- minierungen erfahren, ob am Arbeitsplatz, in der Schule, als Jugendliche, Alte oder HIV-Positive. Die katholische Kirche profiliert sich immer ho- mophober, Bischöfe reden medienwirksam von der „Heilung“ Homosexueller. Anti-homosexuelle Gewalt ist nicht nur in Osteuropa ein Thema.

Rechte Politik wird gesellschaftsfähiger, selbst der CSD musste die letzten beiden Jahre rechte Störer ertragen. Gegen Rechts brauchen wir be- sondere Aufmerksamkeit und eine sichtbare Er- innerungskultur, z.B. ein Themengeschichtspfad oder ein Denkmal für die homosexuellen NS-Op- fer. Schließlich begann vor 75 Jahren in München eine bayernweite, systematische Verfolgung und Vernichtung von Homosexuellen und deren In- frastruktur. Erst vor 40 Jahren wurde durch die Reform des Naziparagrafen 175 Homosexualität entkriminalisiert und dieser Sonderparagraf ge- rade vor 15 Jahren abgeschafft.

Akzeptanz ist also immer noch brüchig, Toleranz hat immer wieder ihre Grenzen. Aber es sind ja gerade die Grenzen, die uns politisch motivieren, diese abzubauen, zumindest zu verrücken. So können wir auf bestehende Defizite aufmerksam machen und lustvoll Forderungen stellen, gerade auch zur Bundestagswahl. Denn politische Erfolge sind nicht nur gut für uns, sondern auch gut für München: eine vielfältige und solidarische Szene bereichert nicht nur die Stadt, sondern zeigt auch vorbildlich wie Integra- tionspolitik gelingen kann.

Uns allen wünsche ich einen schönen CSD, der noch mehr Lust auf ein eigenes und gemein- sames Leben macht - ohne Bedingungen und Be- schränkungen.

Euer Politischer CSD-Sprecher und Stadtrat der Rosa Liste Thomas Niederbühl

Grußwort

Christian Ude Oberbürgermeister der Landeshaupstadt München
Christian Ude
Oberbürgermeister der Landeshaupstadt München

Zu den Vorzügen, mit denen München sich beson- ders gerne schmückt, gehört das Image als „Stadt der Lebensfreude“ und des „Leben-und-leben-Las- sens“. Das Motto des diesjährigen Christopher- Street-Day scheint das noch zu bekräftigen: Die „Lust auf Leben“ wird da beschworen. Darauf hat natürlich auch und gerade die schwul-lesbische und transgender Stadtgemeinde ihr gutes Recht, dazu braucht es allerdings mehr als ein CSD- Wochenende im Zeichen des Regenbogens. Das setzt Lebensbedingungen voraus, die frei sind von Diskriminierung, Ausgrenzung und Ungleich- behandlung. Hier haben wir zwar – zumal seit 1996, seit Thomas Niederbühl die Rosa Liste im Münchner Stadtrat vertritt – große Fortschritte er- zielt. Doch auch in München gibt es sie noch, die vielfältigen homophoben Verhaltensweisen. Und dass es sich dabei nicht nur um bedauerliche Ein-

zelfälle handelt, hat bereits die Studie über die Lebens- und die Diskriminierungserfahrungen der Münchner Lesben und Schwulen gezeigt, die von der städtischen Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen vor einigen Jahren vorgelegt wurde. Die Stadt wird deshalb auch weiterhin alles tun, um dumpfen Vorurteilen mit intensiver Aufklärung zu begegnen und jeder Form von Benachteiligung, Herabwürdigung oder gewaltsamen Übergriffen massiv entgegenzuwir- ken – damit sich die „Lust auf Leben“ auch tat- sächlich frei entfalten kann.

Auch 40 Jahre nach dem Aufstand in der Chri- stopher Street in New York ist die politische Botschaft des CSD also so aktuell wie eh und je. München macht da keine Ausnahme, ist dank der engagierten städtischen Antidiskriminierungs-

politik aber auf einem guten Weg und schon in dieser Hinsicht als CSD-Hochburg eine erste Adresse. Was die pure Lust am Feiern betrifft, ist die schrill-bunte CSD-Inszenierung ohnehin nicht mehr wegzudenken, sie gehört genauso zur „Stadt der Lebensfreude“ wie das Münchner Oktoberfest und alle anderen Großereignisse des Münchner Festkalenders.

Dass ich auch diesmal wieder die Schirmherr- schaft übernommen habe, versteht sich daher von selbst. Allen, die ihn mitfeiern, den CSD 2009 am zweiten Juli-Wochenende, wünsche ich ein friedlich-fröhliches Fest, alle Gäste heiße ich dazu herzlich willkommen!

Christian Ude Oberbürgermeister Münchens

»Ich mache gerne beim CSD mit, weil ich da im Backstage-Bereich umsonst saufen kann« Thorsten
»Ich mache gerne beim CSD mit, weil ich da im Backstage-Bereich umsonst saufen kann«
Thorsten Heinen, Versicherungen und Weissbier
Serienheld oder Schwuler? Diskriminierung beginnt im Kopf. Ausgrenzung ist Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender.

Serienheld

oder

Schwuler?

Diskriminierung beginnt im Kopf.

Ausgrenzung ist Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender. Nachdenken, Umdenken!

www.diskriminierung-beginnt-im-kopf.de

Foto: Frank Jankowski

In München sind selbst die Darkrooms sauber

Seit 2000 organisieren LeTRa, Münchner Aids-Hilfe, Rosa Liste und Sub gemeinsam den CSD. Rita Braatz, Michael Tappe, Thomas Niederbühl und Lars Fröhlich über ihre Vereine, die Community, den CSD und das Besondere an München.

10 Fragen 40 Antworten.

Rita Braaz 47, Coming-out 1980. 2004 bei LeTRa aktiv und lebt im Westend. Sie ist
Rita Braaz
47, Coming-out 1980.
2004 bei LeTRa aktiv und lebt im Westend.
Sie ist seit

Warum engagierst Du dich für LeTRa? Mein frauen- und lesbenpolitisches Engagement fing mit 18 Jahren an. Seit 2004 bin ich als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit angestellt. Auf welche drei Erfolge bist du besonders stolz? Erstens: Dass sich eine kleine Gruppe von Lesben seit vielen Jahren ehren- amtlich für LeTRa engagiert, so dass aus diesem Engagement die heutige professionelle Lesbenberatungsstelle entstehen und sich weiterentwickeln konnte. Zweitens: 2006 erhielten wir den Anita-Augspurg-Preis der Landes- hauptstadt München. Mit diesem Preis werden jährlich vorbildliche Beiträge zur Förderung der Gleichberechtigung ausgezeichnet. Drittens: Jedes Jahr tragen mit unserer Womenpower dazu bei, dass der CSD stattfindet. Welche Vorhaben wollt Ihr in nächster Zeit umsetzen? Wir nehmen derzeit an einer städtischen, dreijährigen Fortbildung zur in- terkulturellen Qualitätsentwicklung teil, um unsere Einrichtung und unsere Angebote attraktiver für Migrantinnen zu gestalten. Und dieses Jahr findet zum ersten Mal nach dem Lesbischen Angertorstraßenfest eine Benefizpar- ty für LeTRa statt. Gemeinsam mit dem L-World Club feiern wir im Oberan- gertheater. Was bedeutet Dir die Community? Ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens. Auch wenn ich nicht jedes Angebot persönlich nutze, will ich trotzdem, dass es ein breites Angebot für die vielen unterschiedlichen Bedürfnisse gibt. Und wie hat sie sich verändert? Es gibt immer mehr Angebote, Vereine und Projekte, die gemeinschaftlich von Schwulen, Lesben, Transgendern verwirklicht werden. Als negativ emp- finde ich eine schwächer werdende Frauen- und Lesbenbewegung. Zudem werden viele Themen als reine Frauenthemen behandelt, Lesben sind the- matisch nicht mehr sichtbar. Dein erster CSD? Das war 1999. Ich stand am Odeonsplatz auf der Bühne, um ein Statement zur 30 Jahre-CSD-Feier abzugeben. Das war ein starkes Gefühl von Commu- nity und Zugehörigkeit.

Fragen: Marion Hölczl, Fotos: Carlos Lopes

Was bedeutet Dir persönlich der Christopher Street Day heute? Erst mal jede Menge Arbeit. Dann ist es immer wieder wunderbar, gemein- sam mit 25000 die Parade und den politischen Auftakt zu erleben. Wir kön- nen uns glücklich schätzen, dass wir in München nicht Moskauer Verhält- nisse haben. Homoehe seit 2001, schwule Spitzenpolitiker, lesbische TV-Moderato- rinnen und Tatortkommissarinnen. Manch eine/r wundert sich: Was wollt Ihr eigentlich noch? Ich will all das, was Heterosexuellen in unserer Gesellschaft auch geboten wird. Niemand sagt doch: Heteros haltet die Klappe, denn ihr habt doch schon so viel erreicht. Was hat München, was Berlin oder Köln nicht hat? Die Rosa Liste, das Rathausclubbing und die Schwuhplattler. Was trägst Du beim CSD? Ich bräuchte ein Wechsel-T-Shirt mit LeTRa- und Rosa Liste-Logo.

LeTRa, Angertor 3, 80469 München, Tel. 089 725272, www.letra.de

Michael Tappe 50, Coming-out 1978. Er ist seit 1986 in der Münchner Aids-Hilfe aktiv und
Michael Tappe
50, Coming-out 1978.
Er ist seit
1986 in der
Münchner Aids-Hilfe aktiv und lebt in
der Isarvorstadt.

Warum engagierst Du dich für die Münchner Aids-Hilfe? Nachdem ich positiv getestet worden war, schloss ich mich 1986 einer Selbsthilfegruppe an. Auf welche drei Erfolge bist du besonders stolz? Erstens: Wir haben wesentlich dazu beigetragen, dass es ein hervorra- gendes Versorgungsnetz für HIV-Infizierte in München gibt. Zweitens: Die HIV-Neuinfektionen bei schwulen Männern sind zwar hoch, aber deutlich geringer als in anderen europäischen Großstädten. Drittens: Die Diskrimi- nierung von Positiven hat in den letzten 25 Jahren deutlich nachgelassen. Welche Vorhaben wollt Ihr demnächst umsetzen? Den HIV-Test schwulen Männer noch näher bringen, weil es von großem Vorteil ist, zu wissen, ob man infiziert ist oder nicht. Die Diskriminierung in der Arbeitswelt weiter abbauen. Und wir wollen dazu beitragen, dass Les-

ben, Schwule, Transgender, infiziert oder nicht, sich auf ihren Lebensabend freuen können. Was bedeutet Dir die Community? So etwas wie Heimat. Dass ich mich in München zu Hause fühle, liegt groß- teils an dieser tollen Community. Und wie hat sie sich verändert? Vieles ist oberflächlicher, konsumorientierter und schnelllebiger geworden. Andererseits ist es auch leichter geworden, offen zu leben und Freunde zu finden. Am schönsten finde ich, dass die schwule und die lesbische Szene nicht mehr wie Paralleluniversen existieren, sondern sich allmählich ein Mit- einander entwickelt. Dein erster CSD? Ende der siebziger Jahre. Wir sind von Dortmund zum CSD nach Hamburg ge- fahren. Eine kleine Schar von Demonstranten, die fast alle wild aufgefummelt waren oder zumindest Latzhosen, lange Haare und Bärte trugen, wurde an- geführt von einer Tunte auf Rollschuhen, die Parolen in ein Megaphon brüllte. Was bedeutet er Dir heute? Um ehrlich zu sein: eine Verpflichtung. Ich gehe hin, weil ich es politisch wichtig finde. Homoehe seit 2001, schwule Spitzenpolitiker, lesbische TV-Moderato- rinnen und Tatortkommissarinnen. Manch eine/r wundert sich: Was wollt Ihr eigentlich noch? Einen offen schwulen Papst vielleicht? Was hat München, was Berlin oder Köln nicht hat? In München sind selbst die Darkrooms sauber. Was trägst Du beim CSD? Hoffentlich keine Regenjacke.

Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 80337 München Tel. 089-543330, www.muenchner-aidshilfe.de

Thomas Niederbühl 48, Coming-out 1977. Er ist seit 1989 in der Rosa Liste aktiv und
Thomas Niederbühl
48, Coming-out 1977.
Er ist
seit 1989
in
der Rosa
Liste aktiv
und lebt im
Schlachthofviertel.

Warum engagierst i t du d dich di h für die di Rosa R Liste? Li t ?

Aus der Erfahrung, dass man als einzelner Schwuler, als schwule Gruppe oder schwule Community immer wieder an Grenzen stößt. 1989 war es soweit zu sagen: Wenn die Parteien nichts für uns tun, können wir es gleich selber machen.

Auf welche drei Erfolge bist du besonders stolz? Erstens: Der erstmalige Einzug ins Rathaus 1996, die Wiederwahl 2002 und 2008 sowie die Regierungsbeteiligung. Zweitens: Erst mit Rosa Liste kamen lesbische Projekte in den Blick. Die Unterstützung für LeTRa wurde über die Jahre ausgebaut. Drittens: Als symbolischen Erfolg finde ich den Karl Heinrich Ulrichs-Platz sehr wichtig.

„Die Community bedeutet für mich so etwas wie Heimat.“ Michael Tappe

www

csd-munich.de

7

so etwas wie Heimat.“ Michael Tappe www csd-munich.de 7 Ob von vorne oder hinten. DAS NEUE

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In München sind selbst die Darkrooms sauber

Welche Vorhaben wollt Ihr demnächst umsetzen? Die Erinnerung an unsere eigene Geschichte wach zu halten und sichtbar zu machen. In München als ehemaliger Hauptstadt der Bewegung kommen bislang homosexuelle NS-Opfer nicht vor. Ein Denkmal soll dies ändern. Schwule und Lesben müssen explizit in der Stadtgeschichte sichtbar sein, auch um den mühevollen Weg zu einer vergleichsweise junge Erfolgsge- schichte zu dokumentieren. Weitere wichtige Themen sind Leben im Alter, interkulturelle Kompetenz und Transgender. Was bedeutet Dir die Community? Für mich war immer klar: Schwulsein kann ich nicht alleine. Ich brauche Leute, nicht nur für Sex. Für mich ist es ein Stück Heimat. Die Community ist für mich der Nährboden, bei allem, was ich mache. Und wie hat sie sich verändert? Durch das Aids-Geschehen beginnend in den achtziger Jahren ist die gegen- seitige Abgrenzung von politischen Schwulen und Szeneschwulen weggefal- len. Nicht die Krankheit wurde als die Bedrohung wahrgenommen, sondern die Politik. Das hat zur Solidarisierung und Politisierung geführt. Die Szene hat sich mittlerweile erfreulich stark ausdifferenziert. Für jedes Interesse gibt es einen Verein oder eine Gruppe. Die Kehrseite ist, in all den Detailin- teressen immer das große Ganze zusammenzuhalten. Dein erster CSD? Das dürfte 83/84 in München gewesen sein mit etwa 200 bis 300 Leuten. Was bedeutet er Dir heute? Ein Riesenevent der Community, der Spaß macht. Wo man die ganze Vielfalt sieht, auch von Leuten, die sich sonst gar nicht so an der Community betei- ligen. An einem Wochenende im Jahr können wir eintauchen und uns Stärke holen für den Rest des Jahres. Ich halte es immer noch für enorm politisch, sich überhaupt zu zeigen in der Vielfalt und sich dabei auch gegenseitig zu akzeptieren. Es ist ein wichtiges Signal an die Politik: Wir sind viele. Homoehe seit 2001, schwule Spitzenpolitiker, lesbische TV-Moderato- rinnen und Tatortkommissarinnen. Manch eine/r wundert sich: Was wollt Ihr eigentlich noch? Wir wollen noch mehr, solange es eine Art sexuelle Apartheid gibt, die Les- ben und Schwule anders behandelt als Heterosexuelle. Wir fordern gleichen Respekt und gleiche Rechte, das heißt Öffnung der Ehe und die Möglichkeit der Adoption. Das Hochjubeln von prominenten Lesben und Schwulen in den Medien macht gerade die Kehrseite deutlich: dass es so selbstverständ- lich nicht ist. Was hat München, was Berlin oder Köln nicht hat? Einen schwulen Stadtrat der Rosa Liste, einen Oberbürgermeister, der beim CSD als Schirmherr vorne mitmarschiert. München hat eine gute Verbin- dung geschaffen zwischen städtischen Traditionen und schwul-lesbischer Community. Als Beispiele fallen mir Pink Christmas, die Wiesn, der Mai- baum und die Schwuhplattler ein. Was trägst Du beim CSD? Ein Rosa Liste-T-Shirt und eine Regenbogenfahne.

Rosa Liste, Klenzestr. 43, 80469 München, Tel. 089-90546615, www.rosaliste.de

Warum engagierst Du dich für das Sub? Für Lesben und Schwule ist in München viel erreicht worden. Ich möchte dazu beitragen, diese Erfolge zu erhalten und auszubauen. Auf welche drei Erfolge bist du besonders stolz? Erstens: Auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Zweitens: Wir haben seit kurzem einen hauptamtlichen Leiter „Projekte Sub“ mit geschäftsführender Funktion, dank Rosa Liste und Grüne. Drittens: Auf den Maibaum am Karl-Heinrich- Ulrichs-Platz.

Lars Fröhlich Er ist seit 1997 im 32, Coming-out 1992. Sub aktiv und lebt in
Lars Fröhlich
Er ist seit 1997 im
32, Coming-out 1992.
Sub aktiv und lebt in Bogenhausen.

Welche wichtigen Vorhaben wollt Ihr demnächst umsetzen? Das Wichtigste ist der für 2011/2012 geplante Umzug in die städtischen Räume in der Müllerstraße 14. Damit bekommt München ein größeres Schwulenzentrum, und die Beratungsstelle und das Kulturzentrum sind an einem Ort vereint. Was bedeutet Dir die Community? Vor allem Zusammenhalt und das gemeinsame Erkämpfen unserer Ziele. Auch Spaß und Aktivitäten wie CSD, Hans-Sachs-Straßenfest oder Mai- baumfest. Und wie hat sie sich verändert? Ich ärgere mich immer wieder über Oberflächlichkeit . Positiv ist, dass die Vereine Sub, LeTRra, Transmann und Viva TS immer besser vernetzt sind. Dein erster CSD? 1997 in München. Das war schon ein komisches Gefühl, mitten durch Leute zu laufen, die rechts und links gucken. Ich war aber froh, dabei zu sein und so ein Statement abzugeben. Was bedeutet er Dir heute? Es ist die große gemeinsame Party der Szene. Und der CSD ist immer noch wichtig, um schwules, lesbisches und Trans-Leben in die Öffentlichkeit zu bringen. Homoehe seit 2001, schwule Spitzenpolitiker, lesbische TV-Moderato- rinnen und Tatortkommissarinnen. Manch eine/r wundert sich deshalb:

Was wollt Ihr eigentlich noch? Sicherlich hilft mediale Präsenz, Vorurteile abzubauen und Normalität zu schaffen. Prominente bleiben jedoch Einzelfälle, die kurzfristig für Schlag- zeilen sorgen. Das verhilft weder zum tieferen Einblick noch zum größeren Verständnis für lesbisches oder schwules Leben. Trotz Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts wollen Mütter keine lesbischen Töchter. Was hat München, was Berlin oder Köln nicht hat? Eine sehr ausdifferenzierte Szene, bestehend aus Vereinen und Organisati- onen, mit vielen Angeboten und starkem Zusammenhalt, wie die Eurogames 2004 bewiesen haben. München hat mit dem Sub ein Schwulenzentrum, das es mit Berlin aufnehmen kann. Und unsere HIV-Prävention ist führend in Deutschland. Was trägst Du beim CSD? Wie sang Rudi Carell: Lass Dich überraschen.

Sub, Müllerstr. 43, 80469 München, Tel. 089-26022819, www.subonline.org

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Erleben Sie das Abenteuer Kino & TV

Die Special Guided Tour für Lesben und Schwule findet am 9., 10. und 12. Juli jeweils um 16.00 Uhr statt.

Stunt Show

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Lust auf Leben

Ein Motto und die Interpretationen

Das diesjährige CSD-Motto klingt im ersten Moment naheliegend. Doch ist die »Lust auf Leben« wirklich so selbstverständlich? Katrin Baumann (lesbisch, Reise- und Sportjournalistin) und Peter Panzer (schwul, Chefredakteur von romeoliebtjulian.com) haben sich zusammengesetzt, um den drei Worten und ihrer Bedeutung auf den Grund zu gehen

Katrin Baumann Pride 2008 in San Francisco Gay
Katrin Baumann
Pride 2008 in San Francisco
Gay

Katrin: Als erstes kommt mir bei den Worten »Lust auf Leben« Power in den Sinn, Kraft, Lachen, Freude, Glück. Leichtigkeit, Weite und Fülle. Und Neugierde, Interesse an Menschen, an Dingen, an Entwicklungen – die Bereitschaft, sich einzulassen auf die Welt.

Peter: Ich habe das Motto »Lust auf Leben« zum ersten Mal in einer Pres- semitteilung des CSD München gelesen und musste umgehend an ein erst kürzlich geführtes Interview bei der Eröffnung des Wohnprojekts der Ro- saAlternative denken. Die RosaAlternative hat in den Räumlichkeiten der Münchner Aidshilfe eine WG für ältere Männer eingerichtet, in der diese sich selbst versorgen können und eigenständig leben dürfen. Einige der Mitbewohner kamen unter anderem aus Altersheimen oder anderen Um- feldern, in denen sie und ihre Homosexualität nicht toleriert wurden oder sie mit ihren Problemen alleine gelassen wurden. Diese Männer, das sah man auch im fertigen TV-Bericht bei romeoliebtjulian.com später, waren mit ihren Nerven am Ende und hatten jede Hoffnung auf ein besseres und eigenständiges Leben bereits aufgegeben. Durch dieses Projekt bekamen sie plötzlich einen ganz neuen Lebensmut zurück. Dies zu sehen, diese Interviews zu führen und diese Freude zu spüren vereint für mich all die positiven Aspekte, die meiner Meinung nach das CSD-Motto ausdrücken will; die Lust (weiter) zu leben.

Katrin: Da hast du recht, die Frage nach der Lust auf Leben stellt sich vor allem in Krisensituationen. Hier entscheidet sich, ob es einem gelingt, neuen Mut zu fassen, anstatt in der Angst und der Verzweiflung zu verhar- ren. Insofern heißt Lust auf Leben auch, sich ohne Furcht auf die Verän- derung und aufs Neue einzulassen.

Peter: Genau diese Furchtlosigkeit meine ich. Einfach zu wissen, dass jemand für einen da ist; ob es der eigene Partner, die Familie, eine Or-

ganisation oder auch die Gesellschaft ist. Ohne die Akzeptanz aus dem eigenen Umfeld würde das Leben sicher nur halb so viel Spaß und Freude bereiten. Und dass man das Leben gerade heute so unbeschwert genießen kann, sehe ich als eine großartige Entwicklung an, die wohl maßgeblich durch die zahlreichen CSD-Paraden weltweit möglich gemacht wurde. Wie sonst könnte man als Schwuler oder als Lesbe das Leben so unbeschwert genießen können. Man kann sich mittlerweile einfach frei fühlen, ohne sich verstellen oder verstecken zu müssen.

Katrin: Ja, Lust auf Leben hat definitiv auch viel mit Freiheit zu tun und der Möglichkeit, man selbst zu sein. Letztes Jahr war ich bei der Gay Pride in San Francisco, und ich kann mich gut erinnern, dass allein diese Freiheit, die ich da um mich herum erlebte, ein solches Glücksge- fühl in mir auslöste, dass es mich buchstäblich wie ein Drogenrausch überschwemmte. Insofern haben wir schon Grund, unser Leben als lust- voll zu empfinden: Als Lesbe in einer deutschen Großstadt bin ich frei, meine Liebste in der Öffentlichkeit zu küssen, normalerweise drohen mir schlimmstenfalls böse Blicke. Ich bin frei, mich am Arbeitsplatz zu outen, wenn ich mich nicht gerade in einem besonders konservativen Jobumfeld bewege. Ich bin frei, mich mit meiner Liebsten zu verpartnern etc. etc. Das heißt nicht, dass es keine Homophobie und keine Diskriminierung mehr gibt, eine Gleichstellung ist gerade zum Beispiel beim Thema »Verpartne- rung« noch längst nicht erreicht, aber die Möglichkeiten haben sich eben in den letzten Jahren sehr erweitert und das ist schon ein großes Glück und ein Grund, noch mehr Freude am Leben zu empfinden.

Peter: Leider ist gerade dein Beispiel, dass man sich als Lesbe in der Öffentlichkeit einer Großstadt küssen kann, in diesem Jahr in Berlin wider- legt worden. Hier hatten sich zwei Lesben vor einer Eisdiele im schwulen Viertel rund um den Nollendorfplatz geküsst und wurden von dem Eis- dielenbesitzer des Platzes verwiesen und dermaßen verbal angegriffen, dass sich die beiden Frauen gezwungen sahen, die Polizei zu rufen und Anzeige zu erstatten. Das Positive war dann aber die enorme Solidarität der Berliner, nachdem zahlreiche Medien und Internetforen über den Vor- fall berichtet haben. Kurzerhand gab es am darauffolgenden Samstag eine Demo, bei der sich mehrere hunderte Schwule und Lesben (einige Medien sprachen sogar von bis zu 2.000 Teilnehmern) vor der Eisdiele küssten.

Katrin: Klar gibt’s immer wieder Negativbeispiele, aber gerade wir Lesben stoßen meiner Meinung nach in den letzten Jahren auf sehr viel mehr gesellschaftliche Akzeptanz. Das ist schon lustig, inzwischen gilt es ja in immer breiter werdenden Kreisen als cool, lesbisch zu sein und eben nicht langweilig-hetera. Die klassischen Klischeevorstellungen vom kurzhaa- rigen Mannweib, das keinen Kerl abgekriegt hat, oder dergleichen nerviger Unfug verschwinden zusehends aus den Köpfen.

Peter: Auch mir ging es lange Zeit so, dass ich von dem Klischee der »Kampflesbe« voreingenommen war. Doch gerade in München gibt es zahl- reiche und sehr gute Partys für Lesben (und ihre schwulen Freunde), bei der jeder Typ von Frau vertreten ist, wobei die jungen, sehr hübschen und stylischen Lesben dabei eindeutig in der Mehrheit sind. Zumindest auf den Partys, die ich bisher besucht habe.

Aber auch die Partyvielfalt und Ausgehmöglichkeiten für das schwule Publikum haben sich in München sehr verändert und vor allem auch er- weitert. Gerade im letzten Jahr verging kaum ein Monat, in dem nicht mindestens eine neue Szenelocation oder Party eröffnet hat. Schön ist es auch zu sehen, dass immer mehr Heteros gemeinsam mit der schwul-les- bischen Szene feiern. Die Vorurteile uns gegenüber scheinen somit mehr und mehr zu weichen.

Katrin: Wenn man das gesamte Leben betrachtet, ist es ja auch so, dass Schwul- oder Lesbischsein letztlich vielleicht gerade besonders viel Po- tential zum Glücklichsein bietet: Wenn ich nicht in der Hetero-Normalität leben kann, bin ich gezwungen, wirklich darüber nachzudenken, wer ich bin und wie ich leben will. Das Risiko, sich passiv durchs Leben treiben zu lassen, ist bei Heteros möglicherweise größer. Als Lesbe oder als Schwu- ler – oder als Transgender oder Bisexuelle(r) – bin ich gezwungen, ein Identitätsbewusstsein zu entwickeln, allenfalls muss ich mich mit einem kritischen Umfeld intensiv darüber auseinandersetzen, wie ich lebe. Das alles ist anstrengend, birgt aber auch die große Chance zum Wachstum – und Wachstum bringt letztlich wiederum einen Zugewinn an Lebenslust und Glück mit sich.

Peter: Wenn ich darüber genauer nachdenke, muss ich dir voll und ganz zustimmen. Gerade in der Zeit des Outings befasst man sich doch sehr viel intensiver mit sich und seinem Leben. Leider ist dieser Prozess auch eine Zeit, in der die Selbstmordrate sehr hoch liegt. Wer diese Zeit über- wunden hat, hat sich auf jeden Fall für das Leben entschieden. Man geht aus diesem Prozess zwangsläufig sehr viel selbstsicherer und von seiner Entscheidung überzeugt heraus. Zu wissen, wer man ist, was man fühlt und was man will ist somit auch eine wichtige Voraussetzung, um die »Lust auf Leben« zu verspüren.

Peter Panzer Chefredakteur romeoliebtjulian.com
Peter Panzer
Chefredakteur romeoliebtjulian.com

„Zu wissen, wer man ist, was man fühlt und was man will ist eine Voraussetzung um die Lust auf Leben zu verspüren.“ Peter Panzer

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München jubelt!

In diesem Jahr feiern wir den 40. Jahrestag des Aufstands in der New Yorker Christopher Street, als sich die Besucher der Bar „Stonewall Inn“ gegen eine Polizeirazzia zur Wehr setzten und Tage lang für Aufruhr im Gay Village sorgten. Doch 2009 ist auch für die Münchner Szene ungewöhnlich reich an runden Geburtstagen. Wir haben für euch eine (sicher nicht vollständige!) Auswahl Münchner Personen, Vereine und Institutionen zusammen gestellt, die 2009 einen zweistelligen runden Geburtstag feiern – und gratulieren den Jubilaren herzlich!

München sportlich

Sportvereine gehören heute zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen für Lesben, Schwule und Transgender. In München ist die Auswahl an sportlichen Aktivitäten riesig – und das nicht erst seit gestern.

20 Jahre L.U.S.T.: Auf stolze zwei Jahrzehnte bringt es die Geschichte des Paartanzes für Schwule und Lesben in München. Im Herbst 1989 bat L.U.S.T. (= Lesben und Schwule tanzen) erstmals Frauen-

ja nun wirklich reichlich Gelegenheit! Zwei der „Vergnügunsgtempel“ können 2009 zudem Jubiläum begehen.

35 Jahre Münchner Löwen-Club: Der Club für Leder- und Fetischmänner ist der älteste noch existierende Münchner Szene-Verein. Heute ist der MLC

vor allem als Initiator des weltbekannten Oktoberfesttreffens und wegen sei- ner regelmäßigen Fetisch-Partys bekannt. Doch hat er auch als treibende Kraft in den früher Jahren der Politgeschichte deutliche Spuren hinter-

und Männerpaare zu Walzer, Tango und Cha-Cha-Cha aufs fs

M Die Maikönigin 2007 jubelnd vor ihrem „Volk“ M „Sc
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Die Maikönigin 2007
jubelnd vor ihrem „Volk“
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lassen. lassen. www.mlc-munich.de

Parkett. Heute ist es ein Verein mit über 220 Hobby- und d

TurniertänzerInnen. www.tanz-lust.de 15 Jahre Streetboys: Die Fußballer von den Streetboys s

10 Jahre Candy Club: Als Partymacher Thomas Lechner die Reihe rund um „Sweets & Beats“ begann, gaben ihm viele keine Chance: Alternative Sounds, elektronische Musik, lesbischer Punk? Zehn Jahre später hat er,

nahmen 1994 ihr Training auf. Schon zwei Jahre später r erkickten sich einige der Streetboys den Weltmeistertitel l in Dalles/Texas. Heute gehören sie zu den wenigen, die als offen schwules Team in einer „Hetero“-Liga spielen. www.streetboys-muenchen.de 15 Jahre Bushido: Das Anti-Gewalt-Projekt im Sub gab mit der Frage nach einem Selbstverteidigungskurs

1994 den Startschuss für eine schwule (später schwul-

lesbische) Karategruppe. Bushido als eingetragener Verein wurde 2006 gegründet und bietet neben re-

gelmäßigem Training auch Workshops und Auftritte. www.bushido-muenchen.de 10 Jahre Team München: Team München ist seit

1999 quasi die „Übermutter“ des queeren Sports

in der Landeshauptstadt. Mit über 480 Mitgliedern

ist er überdies der größte entsprechende Sportver- ein Bayerns und bietet aktuell 16 Sportarten an. Highlight in der zehnjährigen Geschichte war die Organisation isation der der EuroGames 2004. www.teammuenchen.de

München schräg

Travestie ist die bekannteste Kulturform, die mit der schwulen Szene in Verbindung gebracht wird. Auch hier kann so manche Münchner Bühnenkönigin heuer auf eine respektable Vergangenheit zurück blicken.

e erfolgreicher als die meisten an- d deren, bewiesen: Es gibt einen

jenseits des Mainstreams

– und ein dankbares Publikum.

Markt

ww www.candyclub.de

München engagiert

„Schwulsein ist schön, macht aber viel

Arb Arbeit“ titeln die Männer von der Bera-

tung tungsstelle im Sub gerne. Recht haben

sie: sie: Hilfe und Selbsthilfe war und ist eine

der der g großen Aufgaben in unserer Commu-

nity. Erfreulich: Nicht nur die Geburtstags- kinder können erfolgreiche Arbeit vermelden.

25 Jahre Münchner Aids-Hilfe: Der CSD steht heuer ganz im Zeichen dieses Jubiläums: Die erste ist noch immer eine der bedeutendsten regi- onalen Aidshilfen Deutschlands. Der große Jubiläumsakt im Alten Rat- haussaal mit OB Christan Ude unterstrich die Bedeutung der MüAH im Münchner Stadtleben und ihrem Gesundheitssystem eindrucksvoll. www.muenchner-aidshilfe.de

20 Jahre VIVA TS: Sie war die erste Transsexuellen-Selbsthifegruppe Münchens und unterstützt seit nunmehr 20 Jahren Menschen, die ihre angeborene Geschlechtsidentität nicht als eindeutig empfinden. Mit Grup- penabenden, Beratungen, Infoveranstaltungen und Publikationen helfen sie den Weg zu sich selbst zu finden und Vorurteile abzubauen. www.vivats.de

10 Jahre Transmann: Mit der Variante Frau-zu-Mann-Transsexualität setzt sich der bundesweite Verband, der eine seiner aktivsten Regionalgruppen in München hat, seit zehn Jahren auseinander. Er ist ein Forum für die spezi- fischen Fragen und Probleme dieser Klientel, informiert, berät und sorgt für Vernetzung und Kontakte. www.transmann.de

30 Jahre Gene Pascale: Der gebürtige Wiesbadener Olaf stand bei einem Mainzer Faschingsfest erstmals als Gene Pascale auf der Bühne. Heute ist München seine Heimat. Das bemerkenswerte Bühnenjubiläum wird am 3. und 4. Juli im Oberangertheater gefeiert. Und noch ein Jubiläum: Als Duo mit seiner Partnerin Miss Piggy ist Gene seit zehn Jahren erfolgreich. www.piggy-gene.de 25 Jahre Baby Bubble: Sie ist das bodenständige Original unter den Münchner Travestie-Künstlern. Seit einem Vierteljahrhundert jodelt, blödelt und singt sich die Bubblin durch die Republik. Der runde Geburtstag wird im Juni mit einer Show „Bei Roy“eher intim gefeiert. www.babybubble.de 20 Jahre Chris: Streng genommen ist Chris, der seine Karriere als Chris Crazy begann, Augsburger und seiner Heimatstadt auch immer treu geblie- ben. Dennoch „vereinnahmen“ wir ihn hier gern, denn seine Fans hat er na- türlich auch in München. Seine große Jubiläumsshow ist im Juli in Augsburg zu sehen. www.chris-entertainment.de

München lustvoll

Spaß haben, Leute kennen lernen – das ist die am häufigsten gebrauchte Be- gründung, warum es die Menschen in die Szene zieht. Dazu gibt es in München

10 Jahre Forum Homosexualität München: Geschichtsinteressierte be- treiben in diesem Forum Forschung zu Alltag, Kultur und Geschichte ho- mosexueller Männer und Frauen – und fördern spannende Geschichten und interessante Biografien zu Tage, wie ihre Erzählcafés, Stadtführungen oder zahlreichen Publikationen beweisen. www.forummuenchen.org

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Der Kabarettist und Sänger zieht Bilanz

Lust auf Leben

Das diesjährige internationale CSD-Kulturprogramm auf der großen Showbühne auf dem Marienplatz Samstag, 11. Juli von 15.30 bis 22.00 Uhr inklusive der TIMM-Live-Aufzeichnung der Casting Show „Village Boys“

Gemischtes Doppel

Wir freuen uns sehr auf unser Moderatoren-Duo: Ramona Leiß und Ricky Breitengraser, beide bekannte Stars aus dem Fernsehen.

Ricky Breitengraser, beide bekannte Stars aus dem Fernsehen. Ricky Breitengraser Mann aus der „TIMMOUSINE“ der
Ricky Breitengraser Mann aus der „TIMMOUSINE“ der
Ricky Breitengraser
Mann aus der „TIMMOUSINE“
der

Ramona Leiß

Ramona Leiß bekannt aus dem „Fernsehgarten“ und „Knoff-Hoff-Show“
Ramona Leiß
bekannt aus dem „Fernsehgarten“ und „Knoff-Hoff-Show“

Nach dreißig Jahren im Schrank steigt die ehemalige Moderato- rin des „ZDF-Fernsehgarten“ und der „Knoff-Hoff-Show“ auf die große CSD-Showbühne am Marienplatz! Jahrzehntelang hat Ra- mona Leiß ihre Liebe zu Frauen verheimlicht, aber - eine neue Liebe ist wie ein neues Leben – im Frühjahr 2008 outete sich die Moderatorin. Seit dem vergeht kein Tag an dem sie sich nicht freut, „dass ich nach 35 Jahren Versteckspiel endlich mit meiner Frau in Liebe sichtbar bin.“ Das versteht Ramona unter „Lust auf Leben“. www.ramona-leis.de

Ricky Breitengraser

Bei TIMM moderiert er die „TIMMOUSINE“, das kultige Talk-Taxi, in dem Ricky Nachtschwärmern zwischen Feier- abend und Party spannende Storys, lustige Geschichten und pikante Details entlockt. Als spritziger Moderator

führt er uns nicht nur durch das CSD-Programm, son- dern macht auch das große Finale der Casting Show „Village Boys“ zu einem der Höhepunkte des Abends. Sicher wird er seinem „Lust auf Leben“-Motto gerecht: „Nutze jeden Tag, jede Sekunde, jeden Wimpernschlag. Immer fröhlich, immer tolerant und immer den Spaß vor Augen.“ www.rickybreitengraser.de

Unser diesjähriger Main-Akt aus New York: BETTY

Die Band BETTY aus

dem dem der der le le 20 Eli ta C BETTY „The L-Word“ Ladies sing
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tarre, Bass und

Cello durch die

und kas-

sierten s neben vielen v anderen Preisen auch 2 Emmys. Die Drei kämpfen in und mit ih- ren Songs für die Rechte von Frauen. Als Als politisch polit engagierte

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Künstlerinnen singen sie über Themen wie Gleichbe- rechtigung, Brustkrebs, Aids und Abtreibung. BETTY sind auf vielen Be- nefizveranstaltungen aktiv und dieses Jahr auch bei uns auf der Bühne! Musikalisch bedienen sie sich dabei Elementen aus Rock, Pop und Punk. Sie spielen die Musik die ihnen gefällt und machen damit so richtig Laune, auch auf ihrer gerade veröffentlichten neuen CD „Bright & Dark“. München sagt: „Hello Betty!“ Unser diesjähriger Main-Akt wird den Marienplatz ro- cken! Yeah! www.hellobetty.c om, www.thelwordonline.de

Holger Edmaier
Holger Edmaier

Holger Edmaier

Früher war alles besser? Der Musik- kabarettist Holger Edmaier zieht für uns Bi- lanz: „Lust auf Leben heißt für mich, mit Si- cherheit jeden Tag zu etwas Besonderem zu machen.“ Da dürfen wir ja gespannt sein, wie sich seine norddeutsche Kindheit zwi- schen „Wetten dass!“ und Wettrüsten, Rei-

henhaus und Dorfdisko, „No future“ oder „Don’t panic!“ in München darstellen wird. Mit Auszügen aus seinem neuen Programm „Spielwiese - ein Eldo-

rado für Bekloppte“ singt und spielt sich der Reimakrobat vergnügt durch

die 80er bis heute. Die Vorpremieren im OX waren ausverkauft. Aber es gibt

neue Termine für alle die am CSD auf den Geschmack kommen:

25. September 2009 und 22./23. Januar 2010!

www.holger-edmaier.de

Johnny Tune Soul meets Disco-Diva
Johnny Tune
Soul meets Disco-Diva

Johnny Tune

Für den New Yorker Johnny Tune heißt Lust

auf

and love and marry who we want!“ Der in North Carolina aufgewachsene Sänger mit klassischer Gesangsausbildung, wandelt in den Fußstapfen der Kings of Soul wie Mar- vin Gaye und Stevie Wonder. Vom Typ her Südstaatenbengel trifft auf Großstadtjun- gen, macht er da noch nicht halt und sein

Leben: „Yes We Can: Be who we are –

Soul trifft auf Oper und für uns wird er an diesem Abend sogar zur Disco-Diva. Bei der diesjährigen CSD-Gedenkaktion freuen wir uns ganz besonders, dass Johnny mit seiner Coverversion von „Tears in Heaven“ (Eric Clapton) musikalisch Trost spenden wird, wenn wir uns an Aids verstorbene Freun-

dinnen und Freunde erinnern. www.johnnytune.com, www.muenchner-aidshilfe.de

Bühnenprogramm 11. Juli · 15:30 – 22:00 Uhr

Schneewittchen Gothic-Diva im Märchenland
Schneewittchen
Gothic-Diva im Märchenland

S Schneewittchen

The Snoopy Lads feat. Emilia

Die Snoopy Lads sind eine in vielfacher Hinsicht bipolare Mischung aus Electro- beats und klassischen Streichern, 80er Wave und Chanson, Pop, Soul, House, Lebenslust und Melancholie. Wenn sie uns zu einer chilligen Nacht in ihr Universum mitnehmen, dann sind De- peche Mode und die Pet Shop Boys die DJs dieses homoerotischen und elektrophonischen Trips. Ihr furioses Debütalbum, aus dem sie uns die besten Stücke präsentieren, heißt „A Ruby in Blue“. Zum CSD nach München bringen sie als Special Guest Emilia mit, deren Hit „I can do it“ grandios von den beiden Lads geremixed wurde. Als erfolgreiche schwedische Sängerin hatte Emilia ihren ersten, internationalen Erfolg bereits 1999 mit dem Titel „Big Big World“. Wie aus dem bipolaren Duo ein geni- ales Trio wird können wir exklusiv in München beim CSD-Showprogramm erleben. Wir sind gespannt! www.thesnoopylads.com, www.emiliaemilia.com

„Rockville“ - Deutsches Theater

Das Deutsche Theater will „Lust auf Leben“ bei uns wecken. Womit? Mit guter Unterhaltung. Bunt, schrill und spektakulär ist das Programm im Deutschen Theater - genau wie unser CSD. Die Palette reicht von Shows wie „Thriller Live“ bis zu den großen Musical-Gefühlen in „Elisa- beth“. Exklusiv wird uns das Deut- sche Theater erste Ausschnitte aus einem Highlight ihres Sommerpro- gramms präsentieren: „Rockville“.

Es geht um Solidarität, Freund-

D Dieses Künstlerduo zaubert sein Publi- kum k mit rauschhaften, stimmgewaltigen Chansons, C todesromantischen Pop-Arien und u seiner exzentrischen Bühnenshow direkt in die Welt der Grimm´schen Mär- chen. Ihre Lieder handeln von extremen Formen der Liebe, von Tod, Einsamkeit, dem menschlichen Scheitern, aber auch von einem unstillbaren Hunger nach Leben. Klingt doch nach der idea-

len Begleitmusik für unser CSD-Motto und nach einem vollendeten Show-Akt. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die märchenhafteste Band im Land? Schneewittchen sind Schneewittchen – eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen Musikszene! „Lust auf Leben“ ist für Schneewittchen: „Sag‘

bleibst Du am Boden kleben, wenn dich längst dein Engel rief!“ www.schneewittchenmusik.de

The Snoopy Lads Bipolarer Electropop
The Snoopy
Lads
Bipolarer Electropop
Emilia „I can do it“ in a „big, big world“
Emilia
„I can do it“ in
a „big, big world“
Rockville Das neue Rockmusical im Deutschen Theater
Rockville
Das
neue Rockmusical im Deutschen Theater

Steffi List

Steffi meldet sich zurück mit ihrem ersten Soloalbum im Gepäck. Wir Gratulieren! Wir sind gespannt auf eine Auswahl an rockigen Songs und Balladen, klassisch akustisch instrumentiert. Auf ihrer CD stellt sie sich der Frage: „Why do you love me?“ Wer sie kennt, weiß dass mit ehrlichen Antworten zu rechnen ist. „Lust auf Leben“ heißt für sie dem- entsprechend auch, „dieses Gefühl zu bewahren, zu genießen und nie-

mals aus irgendwelchen Gründen zu verschwenden und wegzuwer- fen.“ Die Songwriterin mit der rauen Stimme folgt den Fußstapfen von Größen wie Melissa Etheridge und K.D. Lang. Ihre neue CD ist ab 19.Juni im Handel erhältlich. www.steffi-list.de

Steffi List Rock mit Herz Stimme und Gitarre
Steffi List
Rock mit
Herz Stimme und Gitarre

ULTRABREIT

Di si ULTRABREIT Im „Neue-Deutsche-Welle“-Rausch
Di
si
ULTRABREIT
Im „Neue-Deutsche-Welle“-Rausch

Die Münchner Band ULTRABREIT hat

sich mit ganzer Seele der Neuen Deut-

schaft, Liebe und den gemeinsamen Kampf aller Generationen gegen korrupte Politiker. Alle die sich für dieses Rock- musical der Extraklasse begeistern, können sich ab sofort die besten Plät- ze sichern. „Rockville“ im Deutschen Theater vom 1. September bis 4. Oktober. Tickets unter 089-55234444 www.deutsches-theater.de

Die DJs

Während der CSD-Parade heizt DJ James auf dem Marienplatz mit Dancefloor und Partysound den Fei- ernden ein und DJane Funky Fran- cis coolt uns alle down vor dem großen Clubbing.

schen s Welle verschrieben. Mit guter

Laune, L schrillen Outfits, schrägen Choreographien C und professionellem

machen sie jedes Fest zur

ultrafetten Party. Da sind sie bei uns

Live-Sound L

DJ JAMES MUNICH DJane Funky Francis
DJ JAMES MUNICH DJane Funky Francis

am Marienplatz genau richtig! Wer auf Sternenhimmel und 99 Luftbal- lons steht, wer gerne DaDaDa oder Völlig losgelöst ist, den nimmt Ul- trabreit mit auf eine Zeitreise zu-

rück in die 80er. Und Spaß wollen wir Alle – darum geben wir Gas mit den sieben Voll- blutmusikern von ULTRABREIT. „Es reicht ja meist schon ein Gummi - es müssen auch keine 99 Luftballons sein“, meint ULTRABREIT ganz dem Zeit- geist entsprechend zum Thema „Lust auf Leben“. www.ultrabreit.de

„Lasse Dich nie auf deine Krankheit reduzieren - du bist und bleibst vor allem DU!“

Hendryk von „The Snoopy Lads“

Village Boys

Die große Lips Casting Show bei TIMM

Du kannst besser singen als der Hund Deiner Nachbarn und fühlst Dich auf einer Showbühne mindestens so wohl wie im hei- mischen Wohnzimmer? Dann bist Du genau der richtige Teilnehmer für Village Boys – Die große Lips Casting Show bei TIMM.

TIMM und Lips – das Sing- und Partyspiel für XBox 360 – suchen gemein- sam würdige Nachfolger der Village People und machen Dich zum Shoo- tingstar. Tritt auf Deutschlands größten Christopher Street Days auf, ersinge Dir beim Karaoke einen Plattenvertrag von Universal Music und gewinne eine Reise nach New York City, der Heimat der Village People.

Du schaffst es nicht bis zum ersten CSD in Berlin (27. Juni) ein Video zu ma- chen? Kein Problem! Insgesamt hast Du bis kurz vor dem CSD in München Zeit Dich zu bewerben. Die einzige Hürde: Du musst die TIMM-Zuschauer für Dich gewinnen und im Online-Voting so gut sein, dass Du als einer der neuen Kandidaten in Köln oder München für die ausgeschiedenen Teilneh-

So einfach geht’s: Schick uns ein Video, das uns s von von Deinen Deinen Gesangs-
So einfach geht’s: Schick uns ein Video, das uns s von von Deinen Deinen Gesangs- Gesangs- und und
mer mer nachrückst. nachrückst.
Entertainmentkünsten überzeugt. Alle eingesendeten endeten Clips Clips werden werden im im
TIMM-Programm und online auf www.timm.de den den Zuschauern Zuschauern
präsentiert, die dann ihre Favoriten wählen können. nnen. Schaffst Schaffst
Du es unter die besten Zwölf aus dem Online-Voting, hast
-Voting hast
,
Du die Chance, , Dein Dein Können Können live live auf auf dem dem Christopher Christ opher Street Street
Day (in Berlin, Köln und München) unter Beweis zu stellen
,
Köln und München) unter Bewe is zu stellen
zur zur neuen neuen Band Band gehören. gehören.
und Dich vor Jury Jury und und Publikum Publikum zu zu be- be-
haupten. Nimm den Look eines Village
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den Look eines Village
People an und heize dem Millionen-Pu-
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heize dem Millionen-Pu-
blikum am Wegesrand gesrand so so richtig richtig ein. ein. Die Die
schlechtesten Kandidaten Kandidaten werden werden von von
den Zuschauern abgewählt, die anderen
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abgewählt, die anderen
haben weiterhin die Chance, einer der
hin
die Chance, einer der
www.timm.de. www.timm.de.
„Village Boys“ zu werden.
zu
werden.
DU KANNST SINGEN?
DU KANNST SINGEN?
DU BIST EIN ENTERTAINER?
DU LIEBST DIE SHOWBÜHNE?
DANN WERDE EIN VILLAGE BOY!
BEWIRB DICH JETZT AUF WWW.TIMM.DE

Bei Bei uns uns auf auf der der großen großen CSD CSD –Showbühne –Showbühne auf auf dem dem Marienplatz Ma findet dann

am am 11. 11. Juli, Juli, 20:00 20:00 Uhr Uhr das das große große Finale Finale statt: sta Hier hast Du die

letzte letzte Gelegenheit Gelegenheit noch noch einer einer der der Village Vill Boys zu werden.

Danach Danach entscheiden entscheiden die die Jury Jury und un die Zuschauer, wel-

che che vier vier Kandidaten Kandidaten die die besten bes Sänger sind und

Moderiert Moderiert wird wird „Village „Villag Boys – Die große

Lips Lips Casting Casting Show“ Show“ vom TIMMOUSINE-

Moderator Moderator Ricky Ricky Breitengraser. Brei

Alle Alle weiteren weiteren Infos, Infos, die genauen Teilnah-

mebedingungen mebedingungen u und ein Bewerbungs-

formular formular findest findest D Du auf

mebedingungen u und ein Bewerbungs- formular formular findest findest D Du auf 16 www.csdmuenchen.de
mebedingungen u und ein Bewerbungs- formular formular findest findest D Du auf 16 www.csdmuenchen.de
mebedingungen u und ein Bewerbungs- formular formular findest findest D Du auf 16 www.csdmuenchen.de

durch den politischen Sprecher Thomas

Niederbühl und die Pressesprecherin Rita Braaz

am Marienplatz

des CSD

Bühne

Samstag, 11. Juli

Eröffnung

der großen

Auftakt auf und

Begrüßung

11:30 Uhr

m

m Pumps Race 2009 10 Teilnehmerinnen stöckeln um die Wette! Wer kommt auf 8-cm-High Heels am schnellsten durch den Parcour mit Handtaschenzielwurf und Kletter- aktion über eine 3 Meter Leiter. Wer hat die heißeste Stimme im Karaoke-Wettbewerb?

am Marienplatz bei lecker Bierchen und sich auf das Pumps

m Du willst beim Pumps Race 2009 mitmachen! Dann bewerbe Dich am Sonntag 12. Juli zwischen 12.30 und 14.00 Uhr am Bühnenbackstage -Eingang. Voraussetzungen sind Pumps mit mindestens 8 cm Höhe und ein möglichst schrilles Outfit. Die Teilnahme wird durch Los entschieden! Viel Glück!

m Travestieshow vom Feinsten mit Piggy, Gene & Friends

Wenn erwachsene Männer in 8-cm-High Heels und schrägem Outfit um die Wette stöckeln und dabei verschiedene Hindernisse auf dem Marienplatz überwinden müssen,

Sonntag, 12. Juli auf dem Marienplatz präsentiert von Piggy und Gene

Original!

erfolgreichstem Travestie-Duo Piggy & Gene und ihren internationalen Gästen.

von Münchens

Münchner

m DJane Gigi la Rue Schlager Ramba Zamba

wieder

17:00 – 19:00 Uhr

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Mitmachen & Anmelden

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dann

Lust auf Falten

Diese Seiten sind dein CSD-Guide für die Hosentasche mit allen Terminen kompakt im Überblick. Einfach heraustrennen, in der Mitte falzen und schon bist du startklar für das heisseste Wochenende des Jahres!

12:00 Uhr m Startschuss zur CSD-Politparde auf dem Wie immer führen Schirmherr OB 2009 Christian
12:00 Uhr
m
Startschuss
zur CSD-Politparde
auf dem
Wie
immer führen
Schirmherr OB 2009
Christian
Ude Marienplatz
und Rosa Liste Stadtrat Thomas
Niederbühl den Demo-Zug an. (Ankunft ca. 15h)
Mitmachen & Anmelden
m
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Online-Anmeldungen auf unserer Web-Site
www.csdmuenchen.de bis Mittwoch, 17. Juni
Positionsauslosung am Donnerstag, 18. Juni
live auf
– Münchens
Radiomagazin Jugendzen-
Zwischen
2:00 Uferlos
und Blumenstr.
22:00
Uhr senden
wir live aus dem LesBiSchwulen
trum
von Radio
Diversity,
11 / schwul-lesbischem
1.OG.
Kommt vorbei oder verfolgt die Auslosung im Radio
(92,4 MHz terrestrisch / 96,75 MHz Kabel)

schwul-lesbischem 1.OG. Kommt vorbei oder verfolgt die Auslosung im Radio (92,4 MHz terrestrisch / 96,75 MHz
Marienplatz: große Showbühne und Straßenfest 1 BAU Gay Bar 3 Deutsche Eiche 6 Hohenthanner Müllerstr.
Marienplatz: große Showbühne und Straßenfest
1 BAU Gay Bar
3 Deutsche Eiche
6 Hohenthanner
Müllerstr. 41
Reichenbachstr. 13
Schlossbrauerei
www.bau-munich.de
www.deutsche-eiche.com
(A. Rosner)
2 Cu.Bar
4 Thermer´s
7 Café am Marienplatz
Kazmairstr. 30
Party- und Veranstal-
tungsservice
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5 Prijaks Clubgastronomie
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im Jazzclub Unterfahrt
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Hans-Sachs-Str. 2
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Infostände
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Meet & Greet:
Neu in diesem Jahr: Im Anschluss an den Showact könnt
Ihr die KünstlerInnen in der „Meet & Greet“ Area hinter der großen
Showbühne am Marienplatz ganz persönlich treffen!
E
1 Prijaks Nudelpfanne
E
2 E. Rosner
Mehr Infos zu den einzelnen KünstlerInnen
findet ihr auf Seite 14 und 15 des Pride Guides.
Riesenauswahl an gebrannten
Nüssen und mehr
Infostände
Infostände
Infostände
Bühne

Showbühne „Lust auf Leben“ am Samstag, 11. Juli

m Moderation: Ramona Leiß & Ricky Breitengraser

Line-Up der Live Show- und Polit-Acts:

12:00 – 15:30 Uhr

m DJ JAMES MUNICH Residend DJ / Die Carmens / Venus Frauenparty

15:30 – 16:00 Uhr

m

Politischer Auftakt Schirmherr OB Christian Ude und Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl

m

Gedenk-Aktion CSD-Gedenkaktion 2009 – „500 Luftballons für die Opfer von HIV und AIDS“

16:00 – 17:00 Uhr

m

Holger Edmaier - Deutsche Comedy

m

Deutsches Theater präsentiert Auszüge aus dem Musical „Rockville“

17:00 – 18:00 Uhr

m

„Lust auf Leben heißt für uns…“ Vertreter der Münchner Community (Moderation: Rita Braaz)

m

ULTRABREIT – Neue-Deutsche-Welle Mix

18:00 – 19:00 Uhr

m

Politik-Talk mit den schwul-lesbischen Münchner Mandatsträge- rInnen, Lydia Dietrich (Bündnis 90/Die Grünen), Irene Schmitt (SPD) und Mandatsträger Dr. Michael Matter (FDP), Alexander Mikosy (Rosa Liste) (Moderation: Bernd Müller)

m

Steffi List mit Auszügen aus ihrem ersten Soloalbum

m

Politik-Talk mit den Münchner schwul-lesbischen Bundestagskan- ditaten Beppo Brem (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Vorländer (SPD) und Andere (Moderation: Bernd Müller)

19:00 – 20:00 Uhr

m

Johnny Tune – New Yorker Souldiva

m

BETTY – sie singen den Titelsong für die lesbische Kultserie „The L-Word“ und sind unser MAIN ACT aus den USA

m

IWWIT – ICH WEISS WAS ICH TU, Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

20:00 – 21:00 Uhr

m TIMM – Finale der bundesweiten Casting Show „Village Boys“

21:00 – 22:00 Uhr

m

Schneewittchen – Gothic-Diva

m

The Snoopy Lads feat. Emilia – Elektropop

22:00 – 24:00 Uhr

m DJane Francis – Nektar, Cafe a. Hochhaus, Palais, Match Club, Paradiso

CSD-Gedenkaktion 2009:

500 Luftballons für die Opfer von HIV und AIDS

40 Jahre nach Stonewall sind wir stolz auf die Rechte und den Respekt, die wir erkämpft haben. Wir freuen uns über mehr Lebensqualität durch gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt. Zum 25sten Jubiläum unserer Münchner Aids-Hilfe werden wir aber auch der Opfer gedenken, die HIV und AIDS gefordert haben. „Tears in Heaven“, gesungen von Johnny Tune und ein Himmel voller Luftballons werden daran erinnern. Nach der Parade um ca. 16:00 Uhr, Marienplatz.

Rindermarkt: Partyarea und Straßenfest

9 Desperados-Caipi-Bar 10 Nachtgalerie vom Team der Frauenparty Venus www.frauenparty-venus.de Landsberger Str. 185
9 Desperados-Caipi-Bar
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11 Deutsche Eiche
Reichenbachstr. 13
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12 Coellner im Paragraph
12
Die erste Reissdorf-Kölsch
Kneipe in München
Winzererstraße 49a
www.coellnerimparagraph.de
13
9
DJ
10
13 Brasil-Bar
Cocktails, Bier und mehr
15
reisezeit@yahoo.com
11
14 Olé Madrid
14
Häberlstr. 15
www.ole-madrid.com
15 Restaurant No. 5
Thierschstr. 5
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DJ

Partyarea Rindermarkt

m Hochkarätige DJs und DJanes sorgen am Samstag und Sonntag für die optimale Partystimmung.

DJ Line-Up:

Samstag, 11. Juli

m

11:00 – 16:00 Uhr: DJ Martin – Carmen’s Lounge

m

16:00 – 19:00 Uhr: DJ Oliver M – Circuit festival/ Matinee Group / London

m

19:00 – 22:00 Uhr: DJ Cambis – Blub Club / POOL

m

22:00 – 24:00 Uhr: DJane Pantona – female:pressure / it´so easy münchen

Sonntag, 12. Juli

m

12:00 – 16:00 Uhr: DJ JAMES MUNICH – Resident DJ / Die Carmens / Venus Frauenparty

m

16:00 – 19:00 Uhr: DJane Heike Reich – jimy pansen / female:pressure münchen / zündfunk

m

19:00 – 22:00 Uhr: Poenitsch & Jakopic aka Blauephase DJ-Team – Disco Art Recordings / Booking Café am Hochhaus

m

22:00 – 24:00 Uhr: Achim Lindlar aka Maxim Glamour Café am Hochhaus

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DDDasasas FinaleFinaleFinale livelivelive aufaufauf derderder
grossengrossengrossengggrrr ShowbühneShowbühneShowbühne
Foto: Steffen Matthes, Models: Terrorschwestern
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m Classic Ballroom im Großen Sitzungssaal Paartanz von Cha Cha bis Tango DJ Bernd (L.U.S.T.)

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Tickets

angeschlossenen

Vorverkauf

VVK-Gebühr

(Barerstr.

(Ickstattstr.

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m BeerSecco-Chillout-Lounge im Alten Sitzungssaal Beer + Vino Frizzante

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m L-World-Club Zum ersten Mal beim Rathausclubbing dabei – mit DJane Konny, bekannt aus der L-World- Lounge. Ziel ist es, den L-Life-Style weiter in der Szene sichtbar zu machen! www.l-world-club.de

Lillemor‘s

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1. Obergeschoß

Samstag, 11. Juli 22:00 – 05:00 Uhr

m Electrofloor Frei nach dem CSD Motto 2009 „Lust auf Leben“ sorgt das Harry Klein Alter Ego „Garry Klein“ für „Lust auf Tanzen“. Die Harry Klein Residents DJ Sissi und Marco Zenker live, garan- tieren zusammen mit ppF, der jedem GayTDancer aus dem Cafe am Hochhaus ein Begriff ist, bewegte Beine zu bewegten Bildern vom Kollektiv für Gestaltung „blink and remove“.

vom Kollektiv für Gestaltung „blink and remove“. Charts mit DJane Eléni. Come dance the East! 2.
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Die Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe e.V. wird finanziell gefördert vom Bayerischen Staats-
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Die hier aufgeführten Instituti- onen, Firmen und Hotels tragen mit ihrem Engagement maßgeb- lich zum Gelingen des CSD Mün- chen bei.

Wir bedanken uns ganz herzlich und bitten um freundliche Beachtung.

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und liegt äußerst zentral im Trend-Viertel Gärtnerplatz mit
seinen unzähligen Bars, Kneipen und Geschäften. Das Zentrum
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Plätze Münchens gelegen, ist es bestens mit dem Auto zu er-
reichen und die vor dem Haus gelegene U-Bahn bringt Sie in
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Lust auf Leben

Was heißt das für die Community?

Wir haben Vertreterinnen und Verteter der Münchner Community gefragt: was ist für Dich „Lust auf Leben“?

Diana Horn, 34

Diana Horn LeTra
Diana Horn
LeTra

Sozialpädagogin, psychosoziale Beratung und vieles mehr, Mitveranstalterin des CSD München LeTRa, Lesbenberatungsstelle des Lesbentelefon e.V., www.letra.de „Lust auf Leben“ heißt für mich jeden Tag neu mit LeTRa etwas zu einem lustvollen Lesbenle- ben und Szeneleben beitragen zu können. Ange- fangen bei der Einzel- und Paarberatung, dem Lesbischen Angertorstraßenfest, den LeTRaktiv- Kneipenabenden bis hin zu der Mit-Organisation des CSD, dient unsere Arbeit auch dem Ziel lesbisches Leben und Community-Leben in Mün- chen zu stärken und sichtbar zu machen. Ich freu mich ganz besonders darauf in diesem Jahr mit so vielen Menschen gemeinsam unsere Le- benslust zu feiern: lebendig, vielfältig und ganz sicher lustvoll.

Hansmartin Schön, 58

Hansmartin Schön MüAH
Hansmartin Schön
MüAH

Vorstand Münchner Aids-Hilfe e.V., Mitveranstal- ter des CSD München Münchner Aids-Hilfe e.V. www.muenchner-aidshilfe.de Vor 25 Jahren wurde die Münchner Aids-Hilfe von Männern mit Visionen für das Leben und der Lust am Leben gegründet. Sie ist zur zentralen Stelle für Selbsthilfe, Prävention, Gesundheits- förderung, Beratung, Rehabilitation und Versor- gung im HIV-Bereich geworden. Mit Lebenslust und Menschlichkeit trägt sie zu einem besseren Leben für mit HIV und von HIV besonders bedrohten schwulen Männern, dro- gengebrauchenden Menschen und MigrantInnen

in München bei. Als Aids-Hilfe haben wir uns selbstverständlich mit dem Aids-Geschehen verändert, immer innovativ auf neue Bedürfnisse reagiert. Mit großer Erfahrung und Kompetenz haben wir neue integrative Angebote geschaffen, die Menschen mit und ohne HIV offen stehen, wie in der schwul-lesbischen Altenarbeit oder bei unseren Arbeits- und Beschäftigungsprojekten. Seit 1996 bin ich Vorstand der Münchner Aids-Hilfe und bin besonders stolz deren Arbeit begleitet zu haben. Arbeit für das Leben von vielen Menschen durch das menschliche Engagement und den persönlichen Einsatz von Menschen, die letztlich die Aids-Hilfe ausmachen. Getreu unserem Motto „25 Jahre Lebenslust“!

Rita Braaz, 47 Jahre

Rita Braaz Rosa Liste
Rita Braaz
Rosa Liste

Vorstand Rosa Liste, Pressesprecherin CSD, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im LeTRa, Mitveranstalterin des CSD München Rosa Liste München e.V. - Schwul/lesbische Wäh- lerInnen-Initiative www.rosaliste.de Die unbändige Lust auf ein diskriminierungs- freies Leben führte 1989 zur Gründung der Rosa Liste. Eine schwul/lesbische Wählerinitia- tive machte sich auf den steinigen Weg in die Stadtpolitik, weil das damalige gesellschaftliche und kommunalpolitische Klima gegenüber Les- ben, Schwulen und Transgendern geprägt waren von Ausgrenzungen, Ignoranz und Diskriminie-

rungen. 1996 1996 dann dann der der Durchbruch: Durchbruch: zum zum ersten ersten Mal wird Thomas Niederbühl als Vertreter der

Rosa Liste in den Stadtrat gewählt, gibt es zwei Rosa Liste Mandatsträger im Bezirksaus- schuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Seitdem gestalten wir eine Stadtpolitik mit, die zu- nehmend unterstützend, fördernd und wertschätzend gegenüber Lesben, Schwulen und Transgendern handelt. Seit dem Jahr 2000 organisiert und verantwortet die Rosa Liste gemeinsam mit Sub, LeTRa und der Münchner Aids-Hilfe den CSD in München. Das Motto des CSD 2009 „Lust auf Leben“ spiegelt die rasante Entwicklung unserer Szene und die des CSD München. Denn unser schwul/lesbisches oder transgender Leben wird heute weitaus weniger von Diskriminierungen bestimmt, als dies noch 1989 der Fall war.

Heute feiern wir selbstbewusst und lustvoll und zeigen die Vielfalt unserer Szene während der Politparade genauso wie beim Rathausclubbing. Gemeinsam mit tausenden Menschen für ein gleichberechtigtes Leben zu demonstrieren und die bereits erreichten Erfolge zu feiern ist und bleibt ein Ausdruck unserer politischen Emanzipationsbewegung. Wir, von der Rosa Liste, laden alle Bürger und Bürgerinnen dazu ein: feiert mit uns den CSD 2009 und unser aller Lust auf Leben.

feiert mit uns den CSD 2009 und unser aller Lust auf Leben. Uwe Hagenberg Vorstand, Mitveranstalter

Uwe Hagenberg Vorstand, Mitveranstalter des CSD München Sub – schwules Kommunikations- und Kulturzen- trum e. V. www.subonline.org Das Sub will mit seinen Angeboten die Grund- lagen für die Lust am Leben schaffen. Ihr könnt Euch bei uns treffen und Beziehungen knüpfen und pflegen. Ihr könnt bei uns als Ehrenamt- liche etwas Sinnvolles tun. Mit euren Fragen und Problemen findet Ihr bei uns die richtigen Gesprächspartner. Wir arbeiten dafür, dass Ihr Euch wohlfühlt und dass Ihr gesund bleibt, für eine stabile und glückliche schwule Identität. Für die Lust am Leben organisieren wir Feste

und Parties: Das Maibaumfest, das Hans-Sachs-

Straßenfest, die Singstar-Parties und viele wei- tere Events. Nicht zuletzt: Damit wir unsere Lust am Leben spüren und ausleben können, brau- chen wir gute gesellschaftliche Lebensbedingungen. Darum engagieren wir uns für die Gleichberechtigung schwuler Männer. Darum arbeiten wir eng mit unseren Kooperati- onspartnern zusammen. Darum sind wir parteilich für die Interessen der Münchner Schwulen.

Uwe Hagenberg Sub
Uwe Hagenberg
Sub

Melanie Neumann, 32 & Manuel Garcia (Donald), 40

Melanie Neumann & Donald Garcia Amazonas
Melanie Neumann & Donald Garcia
Amazonas

Veranstalter/in AMAZONAS Party for women, trans & gay wel- come www.amazonasmuc.de Insbesondere die jungen lesbischen Frauen ha- ben Lust auf Begegnung, tanzen, flirten, und Unterhaltung und bekommen nie genug! Wenn ich die Unbeschwertheit der jungen Lesben an- sehe und mich erinnere wie schwierig es noch vor 10-20 Jahren war, wird mir bewusst wie viel die Arbeit und der Kampf um Gleichberechti- gung der heute Älteren gebracht hat. Auch wenn es die Jüngeren nicht immer zu schätzen wis- sen, es ist schön zu sehen wie unbeschwert und

selbstverständlich sie mit Ihrer Homosexualität leben können, wie frei sie sich bewegen. Danke an die Älteren und die, die immer noch kämpfen!

Thorsten Hein, 42

Thorsten Hein Thomas und Kollegen AG
Thorsten Hein
Thomas und Kollegen AG

Versicherungskaufmann, Verwaltungsrat Assekuranzservice Thomas & Kollegen AG www.thomas-kollegen.com Lust am Leben – ein Muss für uns. Wir leben in dieser Stadt! Wir lieben diese Stadt! Wir lieben unseren Beruf! Wir leben mit unseren Kunden! Professionalität ist unser Leitspruch. Kunden- service erlebbar machen, das ist unsere Devise seit über 19 Jahren. Durch unsere Kompetente Allfinanz – Beratung tun wir Alles um unseren Kunden die „Lust am Leben“ zu erhalten. Das Motto des diesjährigen CSD passt sehr gut zu unserer toleranten und wunderschönen

Stadt. Gerade auch deswegen unterstützen wir auch dieses Jahr wieder den CSD 2009, wie auch andere Community – Projekte. Viel Spaß auf „Lust am Leben“….

Gabriele Schaller, 32

Gabriele Schaller Aufklärungsprojekt
Gabriele Schaller
Aufklärungsprojekt

Betreuung neuer Interessenten, Organisation, aktive Mitarbeit Aufklärungsprojekt München www.aufklaerungsprojekt-muenchen.de „Lust auf Leben“ bedeutet für mich mit jungen Menschen im Schulalltag in Kontakt zu treten, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, sie ernst zu nehmen und ihnen etwas mitzugeben. Sie mit Bewegung, Diskussion und Reflektion anzure- gen, über das eigene Leben und das von Anderen nachzudenken. Die Nähe zum Thema, zu Empa- thie, Respekt und Akzeptanz zu finden. Durch meine aktive Mitarbeit im Aufklärungsprojekt München zeige ich, dass nicht-heterosexuelle Lebensweisen genauso Lust auf Leben machen.

Alexander Miklosy

Alexander Miklosy Bezirksausschussvorsitzender BA 2
Alexander Miklosy
Bezirksausschussvorsitzender BA 2

Vorsitzender Bezirksausschuss 2 Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt

www.muenchen.info/ba/02/

Nirgendwo sonst wie im quirligen Innenstadtbe- zirk Münchens ist „Lust auf Leben“ sichtbarer. Lesben und Schwule haben gerade im Gärtner- platz- und Glockenbachviertel ihre Präsenz ge- zeigt und sind von dort nicht mehr wegzudenken. Wenn sich dann – schon fast traditionsgemäß – der CSD durch die Fraunhofer- und Klenzestra- ße über den Gärtnerplatz schlängelt, ist das für mich einer der Höhepunkte während meiner Ar- beit als Bezirksausschuss Vorsitzender, auf den ich mich Jahr für Jahr mit Lust am Leben freue.

Jens Poenitsch, 48

Jens Poenitsch Künstler
Jens Poenitsch
Künstler

Partner, Artist, Principal Poenitsch & Jakopic (Blauephase DJ-Team, Dis- co Art Recordings, Booking Café am Hochhaus ) www.myspace.com/blauephase Lust auf Leben bedeutet für uns, - neben dem epochalen Iggy Pop Song „ Lust For Life“ - Lust auf Musik, Performance, Kreativität, Business, Amore, Wettbewerb, Natur, Neue Technologien, Vielfalt, Sinnliche Genüsse, Nahrung für den Geist, Bewegung, Reisen. In Kurzform immer noch (natürlich nur rein allegorisch) Sex & Drugs & Rocknroll.

Beppo Brem

Herrmann „Beppo“ Brem Bündnis 90/Die Grünen
Herrmann „Beppo“ Brem
Bündnis 90/Die Grünen

Bundestagskandidat im Wahlkreis München West/Mitte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN www.beppobrem.de Glückwunsch zum CSD-Motto! Das ist es doch, worum es uns gehen muss: Dass wir unser Le- ben so führen können, wie wir wollen. Nicht als umschwärmte Konsum-„Tunten“, nicht als Trendsetter, nicht als in der Nacht versteckte Paradiesvögel, die beim CSD mal aus Ihrem Regenbogen-Käfig raus und öffentlich begafft werden dürfen. Wir wollen lustvoll leben, befreit von Zwängen und Ängsten. Allerdings: Ohne eigene Lobby in Gesellschaft und Politik ist alles Erreichte bald wenig wert, dann ist wieder „Schluss mit lustig“.

Sebastian Kühnen, 44

Sebastian Kühnen Bushido
Sebastian Kühnen
Bushido

Dojo-Leiter Bushido München e.V. www.bushido-muenchen.de Auf dem Weg sein. Sich bewegen und beweglich sein. Sich aufrichten und aufrecht gehen. Sich kräftigen und die eigene Lebenskraft spüren. Standhaft sein und sich behaupten. Einander mit Respekt und Würde begegnen und auf glei- cher Augenhöhe. Der Gewalt widerstehen – all das ist Teil des Lern- und Lebensweges einer traditionellen und fernöstlichen Kampfkunst wie Karate-Do. Das ganz für sich und gemeinsam mit anderen zu lernen und zu erfahren – das macht Lust auf Leben.

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& Weber GmbH & Co. KG, 82266 Inning am Ammersee Charlene Horton, 25 & Anne Möst,

Charlene Horton, 25 & Anne Möst, 27

Charlene Horton & Anne Möst Chicken Club
Charlene Horton & Anne Möst
Chicken Club

Veranstalter und DJane Chicken Club www.myspace.com/chickenclub_muc Lust am Leben ist für uns: Frei sein Leben zu gestalten, ohne sich zu verstecken oder diskrimi- niert zu werden. Die Vielfalt unserer Community zu erleben und selbst einen Beitrag zu leisten. Zusammen feiern und nicht nur zum CSD.

Lust auf Leben – Was heißt das für die Community?

Joachim Pohl, 51 & Richard Merheim, 43

Joachim Pohl & Richard Merheim Coellner im Paragraph
Joachim Pohl & Richard Merheim
Coellner im Paragraph

Inhaber Coellner im Paragraph, die Reissdorf Kölsch Kneipe in München www.coellnerimparagraph.de Lust auf Leben ist für uns Rheinländer hier in München eine Aussage die unser Lebensgefühl ausdrückt. Das Motto der Rheinländer ist das Le- ben in vollen Zügen zu genießen und alle daran teilhaben zu lassen, egal wie, egal wer, egal wo! Bei uns im Coellner im Paragraph leben wir das aus. Wir freuen uns auch dieses Jahr wieder am CSD in München teilzunehmen.

Sylvie Engl, 20 & Sebastian Frietinger, 23

Sylvie Engl & Sebastian Frietinger Diversity
Sylvie Engl & Sebastian Frietinger
Diversity

Vorstand diversity – LesBiSchwules Jugendzentrum www.diversity-muenchen.de Das LesBiSchwule Jugendzentrum von diversity macht Lust auf Leben in München, weil München für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* dadurch attraktiver und lebenswerter wird. Die Jugendlichen können sich hier, frei von Diskrimi- nierung und Ausgrenzung, mit Gleichgesinnten austauschen, gemeinsam ihre Freizeit gestalten und so ihren Weg finden.

Dr. Michael Mattar, 55

Dr. Michael Mattar FDP
Dr. Michael Mattar
FDP

FDP-Fraktionsvorsitzender im Münchner Rathaus FDP Stadtratsfraktion www.fdp-rathaus-muenchen.de Politik wird sicher nicht unbedingt mit Lust verbunden. Viele Sitzungen, insbesondere im Rathaus, sind auch geradezu lustfeindlich und lebensfremd. Liberale bleiben aber trotzdem le- benslustig und sind bestrebt, ganz allgemein die Lust am Leben zu fördern. Wie kann man dies besser als durch Freiheit und Toleranz, Offenheit für Neues und eigenverantwortliches Handeln. Wir wollen auch weiterhin konservative und linke Bevormundung in München bekämpfen und freu- en uns über viele, die mitmachen wollen.

Dr. Sabine Puhlfürst, 47

Dr. Sabine Puhlfürst forum homosexualität
Dr. Sabine Puhlfürst
forum homosexualität

Vorstandsfrau forum homosexualität münchen e.V. Leben und Schwule in Geschichte und Kultur www.forummuenchen.org Gemäß dem CSD- Motto kann man das forum mit „Lust auf Geschichte und Kultur“ umschrei- ben. Im April 2009 haben wir unser 10jähriges gefeiert. Wir organisieren Vorträge, moderieren Erzählcafés und Generationengespräche, die wir als Hörbibliothek digitalisieren, publizieren eine Forschungsreihe, veranstalten Stadtführungen auf den Spuren schwuler und lesbischer Ge- schichte, arbeiten mit beim schwullesbischen Themenpfad, organisieren Ausstellungen, sam-

meln alles über die schwullesbische Geschich- te Münchens in unserem Archiv. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen wir uns. Wer Lust auf Geschichte hat, kann in der Bayerstraße 77a vorbeischauen!

Funky Francis

Funky Francis DJane
Funky Francis
DJane

DJane - Nektar; Cafe am Hochhause; Palais; 2Rooms / Match Club; Paradiso; The Garden (ehemaliger); Soul City (ehemaliger); etc www.funky-francis.com, www.myspace.com/Fun- ky_Francis Nutze den höchsten Brennpunkt der Existenz und den magischen Augenblick, der dir die Tür öffnet in ein Lebensgefühl, das dich erfühlt und inspiriert. Denn, langes zögern ist sicheres Scheitern!!!

Sophie Ruhlig & Mark Leiblein

Mark Leiblein & Sophie Ruhlig Forumsmoderatoren
Mark Leiblein & Sophie Ruhlig
Forumsmoderatoren

Moderatoren des Forums, Veranstalter div. gayBC Events, bundesweit gayBC Forum - GayBusinessforum auf XingBC www.xing.com/net/gaybc Freude am Leben, Freude am Austausch, Freude daran, uns nicht zu verstecken, stolz zu sein da- rauf, so zu leben, wie wir sind

Manfred Zorn, 63

Manfred Zorn Gay & Gray
Manfred Zorn
Gay & Gray

Leiter Gruppe „Gay & Gray“ www.subonline.org Wir haben eine neu gewonnene Freiheit, die Frei- heit vom § 175, die Freiheit von beruflichen und gesellschaftlichen Zwängen. Wir haben Zeit ge- wonnen mit Anderen das Leben selbstbestimmt und kreativ zu gestalten. Gemeinsame Unterneh- mungen helfen ein soziales Netz zu bauen, sich geborgen zu fühlen. Wir sind homosexuell und wollen unsere Lust auch im Alter genießen. Wir bringen uns ein und gestalten die Zukunft mit. Unser Leben ist spannend und macht neugierig. Wir entwickeln immer wieder Lust auf Leben!

Lydia Dietrich, 48

Lydia Dietrich Bündnis 90/Die Grünen
Lydia Dietrich
Bündnis 90/Die Grünen

Fraktionsvorsitzende Die Grünen im Münchner Stadtrat www.gruene-muenchen-stadtrat.de Lust auf Leben hat viel zu tun mit Lust auf Ge- stalten, Lust auf Veränderung, Lust auf Mitei- nander. In der politischen Arbeit bedeutet dies eine Stadtgesellschaft mitzugestalten, Lust macht es besonders dann, wenn die Stadtgesell- schaft dadurch liberaler, offener und bunter wird. Lust auf Leben in meiner Fraktion heißt für mich aber auch, mein Leben frei leben zu können ohne Ängste und Vorurteile. Heißt, Lebensentwürfe, Lebenssituationen anzunehmen und in die Ge- sellschaft zu integrieren.

Heike Reich

Heike Reich DJane
Heike Reich
DJane

djane - jimy pansen, female:pressure münchen, zündfunk www.heikes-reich.de „Lust auf Leben“ bedeutet für mich sich mit gu- ten Freunden so oft wie möglich die Blattgold-Ta- ge und Glitzer-Nächte um die Ohren zu schlagen bzw. zu erleben, ganz gleich ob blau oder ganz rosa, Sympathie lebt von allein!

„Lust am Leben heißt für mich: Schluss mit dem Verstellen und sich in unpassende Schubladen einordnen zu müssen.“ Christian-A. Schabel-Blessing

8 Seminarraum Non-Profit 1/2 Schnupperangebot:

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Hera Rauch

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Organisatorin Heras Cabrioclub (woman only) www.heras-cabrioclub.de Wir heizen nicht mit 200 PS durch die Lande. Wir cruisen oben ohne kurvenreich in den Son- nenuntergang, genießen dabei die Gemeinschaft, Natur, schicke Hotels und tolle Speisen in See- restaurants, machen gemeinsam die Szene un- sicher, treffen uns sonntags zum Käffchen und lassen es Silvester in den Alpen krachen. Der muntere Kreis der Cabrio-Damen, der sich um

Hera Rauch schart, beweist: Frauen können nicht nur zuhören, sondern sie können auch einpar-

ken!

Aber wer will das schon

Dietmar Holzapfel

Dietmar Holzapfel Hotelier
Dietmar Holzapfel
Hotelier

Geschäftsführer Hotel Deutsche Eiche www.deutsche-eiche.de 2009 ist auch der 200. Geburtstag von Charles Darwin, der mit den Schöpfungsmythen der Kir- che ziemlich einleuchtend aufgeräumt hat. Dass Sexualität nur mit Fortpflanzungswillen seine Berechtigung habe, wie es uns die kath. Kirche vorschreiben will, wonach Schwule und Lesben gefälligst enthaltsam zu leben hätten, weil sie sich ja nicht fortpflanzen könnten, das kann ein vernünftig denkender Mensch des 21. Jahrhun- derts sicherlich nicht mehr akzeptieren. Deswe- gen werden wir auch in diesem Jahr wieder einen religionskritischen Wagen zur Parade beisteuern.

Martin Sturm, 29

Martin Sturm Hecht
Martin Sturm
Hecht

Hecht Isarhechte e.V. www.isarhechte.de Der Sprung vom CSD-Motto zu uns ins Becken ist gar nicht weit, denn das langweilige Kachel- Zählen lockern unsere Trainerinnen und Trainer kräftig auf. Bei den Isarhechten wird mit Sport die Lust auf Leben geweckt: Jede(r) ist willkom- men und wird in seinen persönlichen Zielen un- terstützt, egal, ob es das Erreichen des gegenü- berliegenden Beckenrandes oder die Teilnahme bei einem Wettkampf ist.

Steph Braun, 31

Steph Braun JuLeZ
Steph Braun
JuLeZ

Dipl. Sozialpäd. (FH), JuLeZ (Junge Lesben bei Zora/IMMA e.V.) www.julez-muenchen.de Lust auf Leben auch für junge lesbische Frauen! Das erste Mal bei JuLeZ (Junge Lesben bei Zora) bedeutet für viele junge Frauen das Entdecken ei- ner neuen Lebensform, von „Lebensfreude“ und manches Mal auch von „Lebensfreundinnen“. Für mich und entsprechend den Zielen von IMMA e.V. ist es Lust auf Leben, wenn ich junge Frauen unterstützen darf, zu sich selbst zu finden und zu sich selbst zu stehen.

James Ratledge, 42

James Ratledge DJ
James Ratledge
DJ

Resident DJ / Die Carmens / Venus Party DJ JAMES MUNICH www.djjames.de Für mich als DJ bedeutet Musik gute Stimmung, Party, Vibrations, Spass und Unterhaltung – also eben „LUST AUF LEBEN“. Ich habe das Glück mit meinem Beruf vielen Menschen dieses Gefühl zu vermitteln. Wie MADONNA schon sagte „Music makes the people come together“ und dann kommt die „Lust auf Leben“ von ganz alleine.

Andreas Unterforsthuber

Andreas Unterforsthuber Leiter Koordinierungsstelle
Andreas Unterforsthuber
Leiter Koordinierungsstelle

Leiter der Koordinierungsstelle Landes- hauptstadt München, Direktorium, Ko- ordinierungsstelle für gleichgeschlecht- liche Lebensweisen, www.muenchen.de/koordinierungsstelle „Lust auf Leben“ ist die Grundlage für alles, was im LGBT-Bereich passiert. Die Lust am Leben hat dazu geführt, dass es eine Schwulen- und Lesben- bewegung gibt, dass sich Lesben und Schwule gegen Unterdrückung ge- wehrt, eine bunte vielfältige Gemeinde aufgebaut haben, wir heute 40 Jahre stonewall feiern und das Leben genie- ßen können. Die Bedrohung dieser Lust auf Leben haben wir (nicht nur) zu Zeiten der Aidskrise massiv zu spüren bekommen und uns erfolgreich dagegen solidari- siert. Auch heute ist noch längst nicht gut! Und wieder ist es die Lust am Leben, die viel Engagement erzeugt, sei es für junge oder alte Lesben und Schwule, für Verfolgte in anderen Ländern oder für Opfer von Ausgrenzung hier bei uns. Das sollten wir uns bewahren! Denn auch in unserer Arbeit wird immer wie- der deutlich, wie brüchig und bedroht die gesellschaftliche Akzeptanz oft ist. In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam feiern und für die Lust am Leben und unsere Gemeinde eintreten.

Christine Bandilla, 59

Christine Bandilla Lesben-Hoffnung
Christine Bandilla
Lesben-Hoffnung

Mitglied der Orga-Gruppe Lesben- Hoffnung Orga-Gruppe der christlichen Lesben- netzwerke für den Ökumenischen Kir- chentag 2010 in München „Lust auf Leben“ – ein wunderbares Motto. Aus lauter Lust aufs und am Leben haben sich die in München ver- tretenen christlichen Lesbennetzwerke zusammengetan. Wir wollen Räume schaffen für vielfältige Veranstaltungen auf dem 2. Ökumenischen Kirchen- tag 2010 in München. Dieser hat das schöne Leitwort: „Damit ihr Hoffnung habt“. Und wir? Wir geben die Hoffnung nicht auf! Wir schreiben die lesbische Kirchengeschichte einfach weiter.

„Ein Leben ohne Zwänge, ohne Vorurteile – das schafft für mich die Lust auf Leben.“ Uwe Brisgis

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Lust auf Leben – Was heißt das für die Community?

Monika Primas / Konny Kotulla

Konny Kotulla & Monika Primas L-World-Club
Konny Kotulla & Monika Primas
L-World-Club

Partnerschaft l-world-club / l-word-lounge www.l-world-club.de // www.l-world-lounge.de „Lust auf Leben“ heißt für uns lesbisch/schwule Musikkultur leben und erleben! Der Club bietet vor allem lesbischen Künstle- rinnen die Möglichkeit hier in München in kleinen Clubs aufzutreten. Die Lounge bietet die Möglichkeit für Lesben Ü 30/40/50 in einer Zweiraumnachtwelt Frauen/ Freundinnen zum Gespräch bei gutem Wein zu treffen und bei heißen Discorhythmen sich zu bewegen.

Bernd Müller, 41

Bernd Müller Chefredakteur LEO
Bernd Müller
Chefredakteur LEO

Chefredakteur Magazin LEO www.leo-magazin.de Lust am Leben – sie spiegelt sich auch jeden Monat im Magazin LEO wider. Zugegeben: Wir zeigen in unserem Heft nicht immer nur die lust-volle Seite schwul-lesbischen Alltags. Gute Laune und bunte Bilder sind die eine, Probleme und Diskriminierung eine andere Seite queerer Erfahrungen. Und natürlich sind wir auch diesen Geschichten auf der Spur. Der CSD jedoch ist auch für uns eine wunderbare Gelegenheit, Lust am Leben zu erfahren und zu dokumentieren – wir freuen uns darauf!

Uwe Brisgis, 48

Uwe Brisgis Radio Uferlos d tä dli h üb b i U k
Uwe Brisgis
Radio Uferlos
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k

Radiomoderator freier Mitarbeiter Magazin Uferlos auf LORA 92,4 (schwullesbisches Radio) www.uferlos.org Das Leben stellt für mich eine bunte Vielfalt von zwischenmenschlichen Beziehungen dar. Dazu gehören alle erdenklichen Lebensformen, Mann&Frau, Frau&Frau oder Mann&Mann. Ein Leben ohne Zwänge, ohne Vorurteile – das schafft für mich die Lust auf Leben. Daher ist das Radioprogramm, welches schwerpunktmä- ßig für Lesben und Schwule u.a. auch von mir gemacht wird, wichtig. Mit unserem Programm können wir auch den heterosexuellen Menschen die Vielfalt der Facetten unseres Lebens näher

und verständlicher rüber bringen. Umgekehrt erfahren wir dies ja im überwiegenden Teil der täglich gesendeten Radioprogramme selbstverständlich. Wenn unser Programm dadurch ein selbstverständlicher Teil des Gesamten wird, dann ist das einfach gut. Die Mitarbeit an und in diesem Radioprogramm ist für mich Lust auf Leben!

Sebastian Spitzkat, 33

Sebastian Spitzkat Verleger
Sebastian Spitzkat
Verleger

Verleger Blu Verlag www.blu.fm „Lust auf Leben“ ist für mich das Leben zu ge- nießen. Das kann ich glücklicherweise in Mün- chen tun. Unsere Lebensweise wird als bunter Bestandteil der Gesellschaft akzeptiert und es ist fast schon „cool“ gay zu sein. Aber wir haben die Verantwortung diese Errungenschaften zu erhalten und voran zu bringen. Darum ist „Lust auf Leben“ auch unterstützen, reflektieren und erschaffen. Mit blu versuche ich die Vielfalt in der Szene zu zeigen und ihr Monat für Monat etwas zurück zu geben. Es ist noch nicht die Zeit um sich zurückzulehnen. Jeder ist gefragt sich mit einzubringen. „be part of the community!”

Wolfgang Zeilnhofer-Rath, 48

Wofgang Zeilnhofer-Rath Marikas
Wofgang Zeilnhofer-Rath
Marikas

Diplom Sozialpädagoge, Streetworker Marikas www.marikas.de Marikas ist ein Stricherprojekt mit Schwerpunkt Gesundheitsprävention, Angebote zur Grundver- sorgung mit Anlaufstelle und Straßensozialar- beit. Marikas unterstützt und berät anonym, ver- traulich, kostenlos und freiwillig, für ein kleines Stück „Lust auf Leben“.

Alexandra Ziegler, 34

Alexandra Ziegler Melodiva
Alexandra Ziegler
Melodiva

Chorleiterin Melodiva Lesbenchor e.V. www.melodiva.com Singen macht Lust auf Leben! Jeden Mittwoch freue ich mich auf die gemeinsame Chorprobe mit den Melodiven. Für mich ist es ein großes Geschenk, mit so vielen motivierten und en- gagierten Frauen arbeiten zu dürfen. Sie zum Singen und in Melodien Schwelgen zu bringen, macht mir wahrlich Lust auf Leben! Wir vermit- teln mit unseren Liedern die Botschaft, dass Lesbischsein eben nicht nur problematisch ist. Das Leben als Lesbe ist ein Wunderland. Davon singen wir, voller Freude und voller Lust am Le- ben!

Sepp Sattler

Sepp Sattler Eiche- und Foyer-Wirt
Sepp Sattler
Eiche- und Foyer-Wirt

Geschäftsführer Oberanger Theater- Foyer www.oberanger-theater.de Was trägt dazu bei, dass wir „Lust auf Leben“ haben? Menschen, mit denen man sich gut ver- steht – geistig, aber auch körperlich - , Gesund- heit, Freiheit, Gerechtigkeit, eine gewisse mate- rielle Sicherheit auch, die Schönheit der Welt in ihrer vielfältigen Ausprägung in Musik, Kunst, Natur… Das gilt für alle Menschen, aber eben auch für Homosexuelle. Wir haben das gleiche Anrecht auf „Lust auf Leben“, da darf es keine Einschränkungen geben, wie es sie leider in vie- len Punkten immer noch gibt. Es gibt kein Recht zweiter Klasse!

pantona

pantona DJane
pantona
DJane

DJ, Organisatorin it´s so easy (queer afterwork) www.myspace.com/pan_tona Lust auf Leben ist Lebenslust, Enthusiasmus, Engagement, Lust mitzuwirken, dabei zu sein, positiv zu verändern, zusammen zu bringen, zu inspirieren. Für mich ganz persönlich ist Lust auf Leben die Lust darauf, klanglich Räume zu gestalten, groß- artige sounds, tunes und beats, die mich begei- stern und berühren, zu mischen, und einen ent- spannten Rahmen zu schaffen. „it´so easy… to tune in, chill out, meet up and get together!” ist daher das Motto meiner Veranstaltung, Ich freue mich sehr darauf, in diesem Sinne den diesjäh- rigen CSD Samstag auf dem Rindermarkt mit meinem Set ab 22 Uhr ausklingen zu lassen.

Andreas Kühler, 41

Andreas Kühler Philhomoniker
Andreas Kühler
Philhomoniker

Vorstand Philhomoniker – schwuler Chor München e.V. www.philhomoniker.de Die „Philhomoniker“ ist unser schwuler Chor in unserem München. Im Chorleben von 35 Män- nern unterschiedlicher Couleur, von der Zicke bis zum Lederkerl, spiegelt sich die Buntheit unserer schönen Stadt. Wir sind mal schrill und laut, mal leise und bedächtig. Der Chor ist für viele von uns ein Stück Regelmäßigkeit und Heimat, vielleicht sogar Familie geworden. Wir sind lokal verwurzelt und pflegen Kontakte zu anderen Chören weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Gemeinsames Musizieren ist Liebe, Ge- nuss, Entspannung und Lust am Leben pur. Dies teilen wir gern mit unserem Publikum. Lust auf Leben mit den Philhomonikern macht süchtig.

Peter Ambacher & Olaf Gräfe

Miss Piggy & Gene Pascale Travestiestars
Miss Piggy & Gene Pascale
Travestiestars

Darsteller & Organisatoren PIGGY & GENE Entertainment www.piggy-gene.de Offenheit, Akzeptanz, Lust am Spiel und Spass verrückt zu sein. Alle Menschen zu erfreuen und sie in wenigen Stunden (Minuten) aus ihrem Alltagstrott heraus zu reißen. Zum Schluss „Lust auf Leben“ und einfach Freude & Glück den Leuten zu geben.

„Lust auf Leben hat viel zu tun mit Lust auf Gestalten, Lust auf Veränderung, Lust auf Miteinander.“

Lydia Dietrich

Markus Wessler

Markus Wessler Christ
Markus Wessler
Christ

Mitglied des Koordinationskreises Queergottesdienst München www.lsgg.org Religionen, besonders das Christentum, werden allzu oft als lustfeindlich erlebt. Dabei soll doch der Glaube zu einem gelingenden Leben führen, das Freude macht. Wir vom katholischen Got- tesdienst für Queers und alle ihre FreundInnen, wollen einladen, den lebensbejahenden Gott zu feiern. Dabei sind wir mit vielen anderen Les- BiSchwulen Gottesdienstgemeinschaften im deutschsprachigen Raum vernetzt. — Leib und Seele zusammenhalten: für die wah- re Lust am Leben!

Dr. med. Hans-Joachim Hennig, 52

Dr. med. Hans-Joachim Hennig Anonyme Aids-Beratungsstelle
Dr. med. Hans-Joachim Hennig
Anonyme Aids-Beratungsstelle

Arzt Anonyme Beratungsstelle zu sexuell übertrag- baren Krankheiten einschließlich AIDS im Refe- rat für Gesundheit und Umwelt der LH München www.muenchen.de/aidsberatung Eine bunte Vielfalt von Menschen kommt täglich in unsere Beratungsstelle, um sich auf HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen testen zu lassen. Wir unterstützen sie, das Leben zu genießen und ihre Sexualität lustvoll auszuleben, ohne sich oder andere zu gefährden. Den Men- schen mit einer HIV-Infektion machen wir Mut, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und die Lust auf Leben wieder zu gewinnen.

Peter Panzer, 25

Peter Panzer Chefredakteur romeoliebtjulian.com
Peter Panzer
Chefredakteur romeoliebtjulian.com

telt mir täglich die „Lust auf Leben“.

Chefredakteur | Moderator romeoliebtjulian.com www.romeoliebtjulian.com „Lust auf Leben“ beinhaltet für mich all das, was München so Liebens- und Lebenswert macht. Die Stadt mausert sich zu einer schwul-lesbischen Hochburg. Ein Rathaus wird zur CSD-Partyloca- tion, ein OB übernimmt für die meisten Szeneak- tivitäten die Schirmherrschaft, die älteste lokale Aids-Hilfe Deutschlands agiert als Vorbild für an- dere Aidsprojekte und fast monatlich eröffnet eine neue Szenelocation. Das alles in einem toleranten Umfeld, in dem Übergriffe auf Homosexuellen so selten vorkommen, dass- wenn es doch geschieht - es eine Schlagzeile wert ist. Keine andere Stadt konnte mir bisher dieses Gefühl von Sicherheit und absoluter Akzeptanz vermitteln. Das vermit-

Sarah Jäckel, 41

Sarah Jäckel Verlegerin LEO, Rosa München
Sarah Jäckel
Verlegerin LEO, Rosa München

Verlegerin Rosa München, LEO München, und Pride-Guide www.rosamuenchen.de, www.leo-magazin.de Lust am Leben – das ist für mich das Gefühl, das ich gerne jeden Tag spüren möchte. Lust, in dieser meiner Heimatstadt in der Community frei leben, lachen und Spaß haben zu können, ohne Angst und Einschränkungen. Ein Gefühl, dass ich nach vielen Jahren des Kampfes und der Diskriminie- rung in München haben darf – doch das längst nicht selbstverständlich ist. Für mich bedeutet diese Lust am Leben auch eine Verpflichtung zur beständigen Arbeit, das Erreichte zu sichern und eine echte Gleichstellung zu erlangen. Bei

aller Toleranz in dieser Stadt: noch sind Lesben, Schwule und Transgender längst nicht in allen Bereichen des täglichen Lebens wirklich in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ob in Behörden oder Kliniken, Schulen oder Altersheimen: wir müssen uns nach wie vorher stän- dig erklären und dafür rechtfertigen, dass wir so sind wie wir sind. Und um das nachhaltig zu ändern, werde ich auch bei diesem CSD wieder für ein Stück mehr Sichtbarkeit auf die Straße gehen – mit sehr viel Lust, denn dies ist das einzige Leben, das ich habe.

ein Stück mehr Sichtbarkeit auf die Straße gehen – mit sehr viel Lust, denn dies ist

Lust auf Leben – Was heißt das für die Community?

Andreas Bernauer, 45

Andreas Bernauer Rosebud
Andreas Bernauer
Rosebud

Leitung Marketing Rosebud Entertainment (VERZAUBERT – intl. Queer Filmfestival) www.verzaubertfilmfest.com „Lust auf Leben“ heißt für mich, neugierig zu bleiben auf alles, was kommt. Angenehmes zu genießen, weniger Angenehmes als Herausfor- derung zu sehen, eine Situation zu meistern. Es heißt auch, das aus schwullesbischer Sicht in den letzten Jahrzehnten Erreichte zu feiern, sich dabei aber immer bewusst zu machen, dass die Zielgerade noch in weiter Ferne liegt und das Sich-Dafür-Einsetzen spaßig sein kann.

Alexander Kagerer, 22

Alexander Kagerer Schwuso-Sprecher
Alexander Kagerer
Schwuso-Sprecher

Sprecher der Schwulen und Lesben in der Mün- chenSPD Schwusos München www.schwusos.spd-muenchen.de Lust am Leben - das heißt für uns Schwusos:

Dass jede und jeder den eigenen Lebensstil so formulieren darf, wie sie oder er es für rich- tig hält. Dass Homosexuelle nicht als Kranke, Schwuchteln, Kampflesben oder als transsexuel- le Aliens abgestempelt werden. Dass sie als Men- schen wie du und ich akzeptiert werden. Dass Le- bensfreude mit gleichen Rechten und Freiheiten von allen ausnahmslos genossen werden kann. Und vor allem eines: Dass das Leben in all seinen Facetten gefeiert werden darf!

Bernd Müller, 41

Bernd Müller Vorstand L.U.S.T. e.V.
Bernd Müller
Vorstand L.U.S.T. e.V.

Vorstand Schwul-lesbischer Tanzclub L.U.S.T. e.V. www.tanz-lust.de Die „Lust“ steckt bei uns ja schon im Vereins- namen – und das zu Recht. Denn bei uns dreht sich alles um Tanz, Musik und Miteinander. Dinge, die ohnehin Lust am Leben machen und die wir seit nunmehr 20 Jahren Lesben, Schwu- len und Transgendern (und auch Heteros) gern vermitteln. Unser Tipp: Wenn man frustriert ist, einfach mal wieder Walzer tanzen – das hilft ganz bestimmt, die Lust am Leben wieder zu wecken!

Ulf Schröder, 28

Ulf Schröder Team München
Ulf Schröder
Team München

Mitglied des Vorstandes Team München e.V. www.teammuenchen.de Team München verbindet mit dem diesjährigen Motto des CSD „Lust am Leben“ die Möglichkeit als homosexueller Mensch seinem Sport nach- zugehen und damit ein deutliches Zeichen ge- gen Diskriminierung und für offene Toleranz zu setzen. Seit den EuroGames 2004 ist München zu einer weltoffenen und toleranten Stadt gewor- den, die mit dem Sportverein „Team München“ sehr vieles verbindet und ein deutliches Zeichen für andere Städte und Kommunen geworden ist.

Christian-A. Schabel-Blessing, 35

Christian-A. Schnabel-Blessing TransMann e.V.
Christian-A. Schnabel-Blessing
TransMann e.V.

Sprecher des Vereins TransMann e.V. www.transmann.de Lust am Leben heißt für uns Transmänner:

Schluss mit dem Verstellen und sich in unpas- sende Schubladen einordnen zu müssen. Son- dern endlich so zu Leben wie wir uns wirklich fühlen und das mit voller Akzeptanz. Der Frust gehört der Vergangenheit an - Lust am Leben ist unsere Zukunft!

Tanja Federl & Manuel Garcia

Tanja Federl & Donald Garcia Trans*-Tagung
Tanja Federl & Donald Garcia
Trans*-Tagung

Stellvertretende/r Organisator/in Trans*-Tagung München www.transtagung-muenchen.com Ziel der „Trans*-Tagung München“ ist es, das Thema Trans* in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken und das Erreichen einer vollständigeren gesellschaftlichen Akzeptanz von trans*- und queeren Lebensweisen zu unterstützen und gleichzeitig auf die Missstände aufmerksam zu machen, mit denen viele Trans*-Menschen heute noch kämpfen. Arbeitslosigkeit, Diskrimi- nierung, Transphobie und Isolation sind nur die Spitze des Eisberges. „Trans* Tagung München“ soll ein Ort des Austausches, der Vernetzung

und gegenseitiger Unterstützung sein. Sie soll Mut machen, zu sich selbst zu stehen und mit Vorurteilen aufräumen, aufklären, aber auch Spaß machen und Lust zum Leben wecken!

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Sven Wiesener
verdi

Sprecher AK Regenbogen, verdi München Lesben und Schwule im Arbeits- leben brauchen ein diskriminie- rungsfreies Arbeitsumfeld, eine Karriere ohne Knick. Gleichbe- rechtigung von eingetragenen Lebenspartnerschaften in den Tarifverträgen und gleichge- stellt sein mit Eheleuten in allen rechtlichen Belangen, wie z.B. dem Beamten- und Steuerrecht. Angstfreie Lebensräume in de- nen durch Rechte geschützte

HIV/Aids betroffene Arbeitneh- merInnen ihr Einkommen erzie- len können um das Leben zu genießen. Dafür stehen wir!

Mirko Ebert, 29

Mirko Ebert Gayvida
Mirko Ebert
Gayvida

Versicherungs- und Finanzmakler VIDA Versicherungs- und Finanz- dienst AG www.gayvida.de Lust am Leben – für uns als Fi- nanz- und Versicherungsprofis ist es eine große Freude zu se- hen, dass wir mit unseren Ver- sorgungskonzepten für unsere Mandanten mehr Freiräume schaffen, damit sie mehr Zeit und weniger Sorgen, für die Lust am Leben haben. Jede und jeder merkt, wie die sozialen Kür-

zungen sich negativ in seinem Geldbeutel bemerkbar machen. Um sich und seine Lieben perfekt abzusichern und die Lust am Leben zu genießen, benötigt man unabhängige Berater die helfen diese Lücken zu schließen.

Dr. Rainer Risch, 53

Dr. Rainer Risch Völklinger Kreis
Dr. Rainer Risch
Völklinger Kreis

Regionalkoordinator der Gruppe München Völklinger Kreis e.V., Bundesver- band der schwulen Führungskräfte www.vk-online.de Ein großer Teil unseres Lebens ist das Arbeitsleben. Deshalb gehört zur Lust auf Leben auch unbedingt die Lust auf Arbeit und an der Arbeit. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass wir so akzeptiert werden, wie wir sind. Als Bundesverband der schwulen Führungskräfte setzen

wir, der Völklinger Kreis e.V., uns aktiv kti für f die di Schaffung S h ff von Arbeitsumgebungen A b it b ein, in der alle – also auch wir Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender – in ihrer besonderen Art der Vielfalt berücksichtigt werden.

Monika Primas, 52

Monika Primas Primas Security
Monika Primas
Primas Security

Geschäftsführerin VSD Primas GmbH www.primas-gmbh.de Für mich ist der CSD unser wichtigstes Statement nach Aussen in Bezug auf lesbisch/schwules Leben und mir macht dieses Leben in der Öffentlichkeit „Lust auf Leben“! Dennoch muss auch dieses „Fe- stival“ in einen behördlich genehmigten Rahmen gesetzt werden und so kann ich hier auch meine Er- fahrung/Wissen und Können als Eventmanagerin und Sicherheitsberaterin einbringen! „Lust am Leben“ – in sicheren Händen

Sanny & Eva

Sanny & Eva Wirtschaftsweiber
Sanny & Eva
Wirtschaftsweiber

Vorstandsfrauen Regionalgruppe München Wirt- schaftsweiber e.V. - Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte Regionalgruppe München www.wirtschaftsweiber.de Lust auf Leben bedeutet für uns, uns als Lesben gegenseitig im Berufsleben z.B. durch interne Se- minare Impulse und Austausch zu geben. Weil das Leben nicht nur aus „Arbeiten“ besteht, besuchen wir gemeinsam kulturelle Veranstaltungen, treffen uns in Biergärten, feiern Feste und genießen das Le- ben. Lust auf Leben heißt für uns, sich im Beruf als Lesben zu behaupten und mit lesbischem Selbstbe- wusstsein die eigene „Berufung“ zu finden und aus- zufüllen. Lust auf Leben – das ist das Netzwerk von ganz unterschiedlichen Frauen aus verschiedensten Branchen und Berufen – einfach Wirtschaftsweiber.

Branchen und Berufen – einfach Wirtschaftsweiber. „Lust auf Leben heisst für, unserer

„Lust auf Leben heisst für, unserer thailändisch-deutsche Liebe über alle Grenzen und Kli- schees hinweg, frei zu gestalten und zu leben!“ Christan Kranich & Yo Sukawattana

www.csdmuenchen.de

31

Kochen ist sexy!

& Yo Sukawattana www.csdmuenchen.de 31 Kochen ist sexy! lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102
& Yo Sukawattana www.csdmuenchen.de 31 Kochen ist sexy! lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102

lecker

gesund

sozial

www.csdmuenchen.de 31 Kochen ist sexy! lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de

Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de Dienstag bis Freitag 18-23 Uhr

ist sexy! lecker gesund sozial Lindwurmstr. 71 089/54 333 102 www.muenchner-aidshilfe.de Dienstag bis Freitag 18-23 Uhr

CSD-Pride-Week 2009

Veranstaltungskalender

Mehr Infos zu den Veranstaltungen findet Ihr auf www.csdmuenchen.de unter Pride-Week

Montag, 6.7. / Mittwoch, 8.7. / Donnerstag, 9.7., 17-20 Uhr

Syphilis-Schnelltest beim Checkpoint München

17-20 Uhr Syphilis-Schnelltest beim Checkpoint München Die Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die

Die Syphilis ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die sich beson- ders unter schwulen Männern stark verbreitet. Unbehandelt kann sie zu schweren Krankheitssymptomen führen. Die Betroffenen merken oft nicht, dass sie sich infiziert haben. Die Syphilis ist mit Antibiotika gut zu behan- deln. Zu wissen, ob man sich infiziert hat, ist daher von großem Vorteil. Den gesamten Juli über besteht Montag, Mittwoch und Donnerstag von 17-20 Uhr die Mög- lichkeit, kostenlos und anonym einen Syphilis-Schnelltest durchführen zu lassen.

Checkpoint München, Lindwurmstr. 71

Donnerstag , 02. Juli 2009, 19 Uhr

München, Lindwurmstr. 71 Donnerstag , 02. Juli 2009, 19 Uhr Ausstellungseröffnung von und mit Ramona Leiß

Ausstellungseröffnung von und mit Ramona Leiß im Café Regenbogen

Die Moderatorin findet ihre „Lust auf Leben“ auch in der Malerei. In ihren abstrakten großformatigen Kompositionen kommunizieren Farben und Formen. Ihre Bilder sind den ganzen Juli über ausgestellt. Die Ver- nissage wird gesanglich untermalt von der Sängerin und Songwriterin Koko Kay.

Café Regenbogen, Lindwurmstr.71

Freitag, 03./ Samstag, 04. Juli 2009, 20:00 Uhr

Freitag, 03./ Samstag, 04. Juli 2009, 20:00 Uhr 30 Jahre Gene Pascale: One-Woman-Show Die Show spiegelt

30 Jahre Gene Pascale: One-Woman-Show

Die Show spiegelt facettenreich ein Leben vor, hinter und auf der Bühne wider. In extravaganter Couture, ganz die Pascale, singt sie oversext- verführerisch ihre Songs. Evergreens, Balladen und Chansons sind die Ingredienzien dieser Life-Entertainmentshow.

Oberanger Theater, Oberanger 38

Samstag, 04. Juli 2009, 08:00 Uhr

Theater, Oberanger 38 Samstag, 04. Juli 2009, 08:00 Uhr GOC-Bergtour Bergtour Stanser Joch (2.102m), Einkehr am

GOC-Bergtour

Bergtour Stanser Joch (2.102m), Einkehr am Nachmittag möglich! Anmeldung wegen Fahrgemeinschaft bis 03. Juli bei Thomas (thomas_l@gocmuenchen.de)

Samstag, 04. Juli 2009, ab 15:00 Uhr

Samstag, 04. Juli 2009, ab 15:00 Uhr 4. Lesbisches Angertorstraßenfest „Day & Night“

4. Lesbisches Angertorstraßenfest „Day & Night“ presented by LeTRa

Offizieller Opening-Event der CSD-Pride-Week

2009

Musik by Djane Eléni / Dorothee, Specials: Standarttanz von 18:00 – 20:00 & Sty- lingaktion mit den HaarkünstlerInnen von Kriegs- eisen Brand New: LeTRa goes Party! ab 23.00 Uhr LGBT-Benefizveranstaltung für LeTRa in Kooperati- on mit dem „L-World-Club“ Tickets: € 5,- (Straßenfest), € 8,- (Abendkasse)

Oberanger Theater, Oberanger 38

Sonntag, 05. Juli 2009, 07:20 Uhr

GOC-Bergtour Bergtour Schellschlicht (2.053m) Ammergauer Alpen; Keine Einkehr! Treffpunkt: München Hbf vor Gleis 30
GOC-Bergtour
Bergtour Schellschlicht (2.053m) Ammergauer Alpen; Keine Einkehr!
Treffpunkt: München Hbf vor Gleis 30
Sonntag, 05. Juli 2009, 08:20 Uhr
GOC-Stadtbesichtigung
Stadtbesichtigung Landshut, Fürstenhochzeit, Mittagseinkehr
Treffpunkt: München Hbf vor Gleis 26

Mittwoch, 08. Juli 2009, 19.00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

26 Mittwoch, 08. Juli 2009, 19.00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) „Ich heiße Lesbe, wie heißt Du?“

„Ich heiße Lesbe, wie heißt Du?“ – Identität und Selbstbezeichnung im Wandel

3 junge und 3 ältere Frauen / Lesben diskutieren auf dem Podium Erfahrungen und Fragen rund um das Thema „Lesbische Identi- tät“ aus der Sicht der „JuLes bei diversity“ (Gleich & Gleich - LesBiSchwule Jugenhilfe e.V.) und aus Sicht von Lesben aus der Gruppe „Lesben um die 50 und älter“ bei LeTRa. Alle Geschlechter sind herzlich willkommen!

LesBiSchwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 / 1.OG

Mittwoch, 08. Juli 2009, 20:00 Uhr

Lust auf Leben – auch mit kirchlichem Segen?

Dass das Verhältnis zwischen Kirche und Homosexuellen nicht immer einfach ist, zeigen scheinbar endlose Beispiele. Doch es ist auch möglich in einen ehrlichen Dialog über dieses Thema treten zu können. In einer offenen Podiumsdiskussion wollen wir, die Schwusos München, mit VertreterInnen aus Kirche, Gesellschaft und Politik der Frage nachgehen, ob ,,Lust auf Leben‘‘ für Homosexuelle auch kirchliche Akzeptanz erwarten kann.

Wintergarten des Foyer, Oberanger 38

erwarten kann. Wintergarten des Foyer, Oberanger 38 Donnerstag, 09./ Freitag, 10./ Sonntag, 12. Juli 2009, 16:00

Donnerstag, 09./ Freitag, 10./ Sonntag, 12. Juli 2009, 16:00 Uhr

 

VIP-Führung für Schwule und Lesben – 90 Jahre Bavaria Filmstadt

Die Bavaria Filmstadt im Süden von München ist eines der traditionsreichsten und erfolgreichsten Film- und

Die Bavaria Filmstadt im Süden von München ist eines der traditionsreichsten und erfolgreichsten Film- und Fernsehstudios in Europa. Seit 1919 wird hier Filmge- schichte geschrieben. Heute ist Geiselgasteig ein moder- ner, pulsierender Medienstandort, Kino-Highlights entste- hen hier ebenso wie TV-Hits, Daily Soaps und Unterhaltungsshows. Eine VIP-Führung aus der schwul-lesbischen Perspektive mit überraschenden Informationen bietet die Bavaria Filmstadt im Rahmen des CSD an. Denn bereits vor der allgemeinen ge- sellschaftlichen Anerkennung war der Einfluss von homosexuellen Filmemachern wie zum Beispiel Rosa von Praunheim, Rainer Werner Fassbinder oder Alfred Biolek sehr groß. So wird an Originalschauplätzen über außergewöhnliche und preisgekrönte Produktionen, da- runter „Cabaret“ oder „Berlin Alexanderplatz“ berichtet, die bereits in den 70iger Jahren mutige Einblicke in die für viele ungewohnte Lebenswelten wagten. Die schwul-lesbische Lebenswelt als Teil der Gesellschaft spiegelt sich aber auch in täglichen Produktionen, bei- spielsweise der beliebten Serie „Marienhof“ wieder. VIP-Führung: 11 € p.P, www.filmstadt.de

Bavaria Filmstadt , Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig bei München

Donnerstag, 09. Juli 2009, 16:15 - 17:45 Uhr

bei München Donnerstag, 09. Juli 2009, 16:15 - 17:45 Uhr Rosa Liste Rathaus-Tour Thomas Niederbühl, seit
bei München Donnerstag, 09. Juli 2009, 16:15 - 17:45 Uhr Rosa Liste Rathaus-Tour Thomas Niederbühl, seit

Rosa Liste Rathaus-Tour

Thomas Niederbühl, seit 1996 Stadtrat der Rosa Liste, zeigt „sein“ Rathaus der Community. Bei einer Führung im Münchner Rathaus ver- mitteln er und Georg Reichlmayr, Gästeführer der Landeshauptstadt, Einblicke in interessante Details von der Geschichte des Rathauses bis hin zur aktuellen Stadtpolitik. Gezeigt werden u.a. der kleine Sitzungs- saal mit seiner neugotischen Möblierung und der große Sitzungssaal,

in dem die Vollversammlung des Stadtrats tagt.

Treffpunkt: Fischbrunnen

Donnerstag, 09. Juli 2009, 20:00 Uhr

Fischbrunnen Donnerstag, 09. Juli 2009, 20:00 Uhr Couplet-AG trifft Schwuhplattler Großer Satire-Abend mit

Couplet-AG trifft Schwuhplattler

Großer Satire-Abend mit den „Schwuhplattlern“, der einzig schwulen Schuhplattlergruppe der Welt, und der bayrischen Musikkabarettfor-

mation „Die Couplet-AG“

Schlachthof München

Donnerstag, 09. Juli 2009, 18:00 - 22:30 Uhr

München Donnerstag, 09. Juli 2009, 18:00 - 22:30 Uhr Abend der Offenen Tür bei JuLeZ –

Abend der Offenen Tür bei JuLeZ – Junge Lesben bei Zora

Mit Lust am Leben zur Gruppe von JuLeZ! Ab 18 Uhr öffnet das IMMA Café seine Pforten und du hast die Möglichkeit dich bei JuLeZ umzusehen, andere junge Frauen kennen zu lernen, zu tischkickern, in der Bibliothek zu schmökern, und, und, und….

IMMA Café,

Jahnstraße 38

Donnerstag,

09. Juli 2009,

21:00 Uhr

Lust auf Kino

Große Gefühle, eine große Geschichte & die Lust auf Leben auf großer Leinwand unter freiem Himmel, in der freien Natur. Kino, Mond & Sterne bietet entspannten Filmge- nuss auf der Seebühne mitten im Westpark. An einem lauen Sommerabend den Sonnen- untergang mit einem Picknick geniessen und

K INO, MOND & STERNE Open-Air-Kino Seebühne/Westpark von 10.06. – 18.08. Do 09.07. Milk Tickets:
K INO, MOND & STERNE
Open-Air-Kino
Seebühne/Westpark
von 10.06. – 18.08.
Do 09.07.
Milk
Tickets: € 5,-
Einlass: 20.00 Uhr, Start: 21.20 Uhr
www.kino-mond-sterne.de

CSD-Pride-Week 2009 – Veranstaltungskalender

dann die ergreifende biografische Geschichte des populären Bürgerrechtlers Harvey Milk erleben. Verkörpert durch einen sensationell agierenden Sean Penn, der für diese schauspie- lerische Glanzleistung zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet worden ist. Bewegender kann man eine Nacht in der CSD-Pride Week nicht beginnen.

Die Seebühne im Westpark

Freitag, 10. Juli 2009, 07:00 Uhr

Die Seebühne im Westpark Freitag, 10. Juli 2009, 07:00 Uhr GOC-Bergwanderung GOC-Bergwanderung Vorderskopf, (1.858m),

GOC-Bergwanderung

GOC-Bergwanderung Vorderskopf, (1.858m), Karwendelgebirge, www.bergsalamander.de

Für alle, die gerne mal neue und unbekannte Gipfel kennen lernen wollen. Man sollte gut zu Fuß sein um diesen Waldberg zu erobern.

Treffpunkt: Partnachplatz

Freitag, 10. Juli 2009, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Partnachplatz Freitag, 10. Juli 2009, 15:00 Uhr Schwulen- und Lesbenverfolgung im Nationalsozialismus Die

Schwulen- und Lesbenverfolgung im Nationalsozialismus

Die Abteilung „Nationalsozialismus in München“ im Stadtmuseum hat ei- nen neuen Ausstellungsbereich, der lange schon fehlte. Schließlich nahmen von hier die antihomosexuellen Großrazzien ihren Anfang. Die Verfolgung von homosexuellen Männern und lesbischen Frauen in der bayerischen Lan- deshauptstadt wird jetzt endlich angemessen dokumentiert. Albert Knoll, Historiker und Vorstand des Forum Homosexualität München e.V., hat die Neugestaltung entworfen und führt durch die Ausstellung.

Stadtmuseum München, Jakobsplatz

Freitag, 10. Juli 2009, 19:00 Uhr

GOC-Grillfest zum Auftakt des CSDs am Flaucher

Schon fast traditionell findet am Freitag vor dem CSD, also am 10. Juli 2009, unser Grillfest an der Isar statt: Beginn um 19.00 Uhr, Treffpunkt, wie bisher immer, nördlich der Tierpark- brücke auf dem östlichen Kiesufer: Essen und Getränke bringt bitte jeder selber mit, für genügend Grillmöglichkeiten sorgen wir. Bei unsicherem Wetter gibt Euch Wieland Auskunft, ob das Grillen stattfindet oder nicht. Info‘s auch über die Homepage.

Freitag, 10. Juli 2009, 19:30 Uhr

auch über die Homepage. Freitag, 10. Juli 2009, 19:30 Uhr no-difference! Party-Bus – Die coolste CSD-Warmup-Party

no-difference! Party-Bus – Die coolste CSD-Warmup-Party für alle bis 27!

Diversity startet in das Münchner CSD-Wochenende! Bereits ab 19:30 Uhr ist Happy-Hour im LesBiSchwulen Jugendzentrum mit günstigen Getränkepreisen. Um 21:00 Uhr gehts dann los, wir fahren mit unserem mittlerweile schon legendären Partybus wieder queer durch die Stadt und feiern uns warm für den CSD 2009.

LesBiSchwulen Jugendzentrum, Blumenstr. 11 / 1OG

Freitag, 10. Juli 2009, 19:30 Uhr

Blumenstr. 11 / 1OG Freitag, 10. Juli 2009, 19:30 Uhr VIVA lädt ein! Es gibt ihn

VIVA lädt ein!

Es gibt ihn wieder, wie jedes Jahr so auch heuer ist die VIVA vor dem CSD für wirklich alle offen. Wir sind es zwar das ganze Jahr, aber gerade vorm CSD hoffen wir doch auf viele, die uns und unsere Räume einfach mal sehen wollen.

VIVA TS Selbsthilfe München e.V., Baumgartnerstr. 15

Freitag, 10. Juli 2009, 20:00 Uhr

e.V., Baumgartnerstr. 15 Freitag, 10. Juli 2009, 20:00 Uhr Das Sub-Kollektiv präsentiert: „Lust auf Leben, Lust

Das Sub-Kollektiv präsentiert: „Lust auf Leben, Lust auf Weggehen“

Die Sub-Partyreihe „Das Kollektiv“ lädt alle CSD-Freunde zur Warm- Up-Party ins Sub. ein. Lust auf Cocktails? Wir servieren Euch Cock- tails und Gay Classics zum Warm Up für das CSD-Pride-Weekend.

Ort: Café im Sub e. V., Müllerstr. 43

Freitag, 10. Juli 2009, 22:00 Uhr

Sub e. V., Müllerstr. 43 Freitag, 10. Juli 2009, 22:00 Uhr AMAZONAS CSD-warm up Party for

AMAZONAS CSD-warm up Party for women trans & gay welcome!

Eintritt 8€ incl.welcomedrink www.amazonasmuc.de

Crown‘s Club, Am Kosttor

Hier treffen sich Junge Lesben * I M AC A FE M *JuLeZ JuLeZ* immer
Hier treffen sich
Junge Lesben *
I
M AC A
FE
M
*JuLeZ
JuLeZ* immer donnerstags
ab 18 Uhr im IMMA-Café: Treff
zum chillen, kochen & essen,
Unterstützung bekommen,
lachen, coming out
u.v.m.
Jahnstraße 38 · 80469 München
Fon: 089/23 88 91 - 41/-43
zora-gruppen@imma.de
www.julez-muenchen.de
Zora Gruppen und Schulprojekte
für Mädchen und junge Frauen

CSD-Pride-Week 2009 – Veranstaltungskalender

Samstag, 11. Juli 2009, 10:00 Uhr

– Veranstaltungskalender Samstag, 11. Juli 2009, 10:00 Uhr Ökumenischer CSD-Gottesdienst „Ich habe Lust an der

Ökumenischer CSD-Gottesdienst

„Ich habe Lust an der Liebe!“ - Dieses Zitat aus der Bibel steht im Mittelpunkt des Ökumenischen CSD-Gottesdienstes. Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gehen der Frage nach, was wir für ein Leben in Fülle brauchen, wie wir in uns die Lust auf Leben wecken und mit wem wir unsere Lust an der Liebe teilen kön- nen. Willkommen sind alle Christen, religiös Interessierte, Suchende und Zweifler.

Lukaskirche am Mariannenplatz (S-Bahn „Isartor“ oder Tram 17)

Samstag, 11. Juli 2009, 20:00 Uhr

Die Rosa rote Brille – Live-Hörspiel

Rick und Jenny, ein junges, glückliches Paar. Rick ist im Kern ein netter Kerl, doch muss er seine Männlichkeit in übersteigertem Maße beweisen. So hat er eine beinahe krankhafte Ab- neigung gegen Homosexuelle, was in seiner Beziehung zum Problem wird, da Jennys bester Freund Mike schwul ist. Schließlich kommt es zum Eklat zwischen den beiden Männern. Nach diesem Abend soll sich für Rick einiges ändern. Durch eine magische Brille wird er in die verrückt-schräge „rosarote Welt“ gezogen, in der er auf seltsame Typen trifft und mit seinen Vorurteilen aufräumen muss (www.hoerspieler-muenchen.de).

Ort: Rationaltheater, Hesseloherstr. 18

Samstag, 11. Juli 2009, 22:00

Hesseloherstr. 18 Samstag, 11. Juli 2009, 22:00 veryPRIDE präsentiert: CIRCUIT FESTIVAL BARCELONA

veryPRIDE präsentiert: CIRCUIT FESTIVAL BARCELONA Pre-Party zumCSD München!

Zum ersten Mal findet in München die offizielle Pre-Party zum CIRCUIT FESTIVAL BARCE- LONA statt. Neben Städten wie Rom, Paris, London, Moskau und Montreal gibt es jetzt auch die Pre-Party in München! DJs: Olive M (Circuit festival/ Matinee Group / London), Cambis (Blub Club/ POOL), Biggy Van Blond (GMF / Berlin), Pony Sister Anke ( Ball der Liebe / POOL). VVK bei: POOL, Café Selig, Seba’s VVK: 12 EUR / AK: 14 EUR / ( 2 EUR Spende an Aidshilfe München e.V.)

SUGAR, Herzog-Spital-Str. 6.

Samstag, 11. Juli 2009, 20:00 Uhr

Herzog-Spital-Str. 6. Samstag, 11. Juli 2009, 20:00 Uhr Sub-Kollektiv präsentiert: „Poppen am Samstag –

Sub-Kollektiv präsentiert: „Poppen am Samstag – CSD-Special Edition“

Auch am CSD-Samstag feiert unsere Gruppe „Das Kollektiv“ im Sub. „Poppen am Samstag - die CSD Special Edition“. Wechselnde DJs/ DJanes heizen Euch ordentlich ein.

Café im Sub e. V., Müllerstr. 43

Samstag, 11. Juli 2009, 20:00 - 01:00 Uhr

Venus- Frauenparty, Women meets Women, Gays and Friends

Ein Stern der Deinen Namen trägt

Musik der 70‘, 80‘, 90‘, Rock´n Rolldisco und die Hits von Heute sorgen für reinen CSD- Partyspaß.

Wirtshaus zum Isartal, Brudermühlstr. 2

Wenn Du auch der hellste Stern sein willst dann komm!

Sonntag, 12. Juli 2009, 14:00 Uhr

sein willst dann komm! Sonntag, 12. Juli 2009, 14:00 Uhr Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau In

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau

In Berlin wurde das Mahnmal der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus bereits 2007 enthüllt. In Münchens Umgebung dagegen erinnert nur der marmorne Rosa Win- kel in Dachau an die Zeit der schlimmsten Verfolgung. Mit einer Führung durch das Museum sowie durch die Origi- nalgebäude auf dem Gedenkstättengelände wird die Ver- folgung der Schwulen unter dem Nationalsozialismus ver- mittelt und an Einzelbeispielen werden die Haftbedingungen im KZ Dachau dokumentiert.

KZ Gedenkstätte Dachau, Alte Römer Str. 75

Sonntag, 12. Juli 2009, 19:00 Uhr

Queer-Gottesdienst

Katholischer Gottesdienst von und für Lesben, Schwule, Transgender, Bisexuelle Queers und ihre Freundinnen und Freunde

St. Stephan, Neuperlach

alle

Sonntag, 12. Juli 2009, 19:00 Uhr

Das Sub-Kollektiv präsentiert:

„CSD-Chill-Out“

Zum Abschluss des CSD-Pride-Weekend, lädt das Café im Sub zum CSD-Chill-Out ein. Mit relaxtem Soul & Motown das Wochenende abrunden oder zum Treffen vor der After Party.

Café im Sub e. V., Müllerstr. 43

Sonntag, 12. Juli 2009, 22:00 Uhr

Sub e. V., Müllerstr. 43 Sonntag, 12. Juli 2009, 22:00 Uhr Traditionelle CSD – Abschlussparty im

Traditionelle CSD – Abschlussparty im Oberanger Theater

Am Sonntag heißt es wieder abheben mit DJ Juan! Tanzen und feiern mit coolen Boys & Girls / Man & Woman und den Beats der 70‘er & 80‘er. Alles bekannt und super tanzbar, nicht nur für Ü 27. Beginn der Party 22:00 Uhr mit open end! Eintritt frei!

Oberanger Theater, Oberanger 38

Impressum:

Herausgeber:

CSD München GmbH, Lindwurmstr. 71, 80337 München,

V.i.S.d.P.:

Tel.: (089) 5433-211, Fax: (089) 54333-212, info@csd-munich.de, www.csdmuenchen.de, Alexander Kluge.

Redaktionelle Beiträge:

Christian Ude, Thomas Niederbühl, Marion Hölczl, Katrin Baumann, Peter Panzer, Bernd Müller,

Cover:

Alexander Kluge, Susanne Hillebrand, Christian Kranich, Bettina Englerth, Ingo Schmökel, Mario Simeunovic Roswitha Gmeinwieser (roswitha.gmeinwieser@t-online.de)

Layout & AD:

Sarah Jäckel, Querformat GmbH, Grafik-Assistenz: Angelika Pechlaner

Fotos (wenn nicht anders angegeben):

Elisabeth Mödel, Sandra Steuer, Christian Kranich, Ralf Drischel-Kubasek, M.Silkeberg, Tina Cassati,

Anzeigen:

Sabine Mairiedl, Oliver Rausch, Sabrina Usher, www.digitalefotokunst.de, Erwin Harbeck, Michaela Handrek-Rehle, Dirk Dick, Carlos Lopes, Leo-Archiv Kerstin-Claudia Rode (Querformat GmbH, Rothmundstraße 6, 80337 München),

Druck:

Sophie Ruhlig (www.gayconsulting.de) Printoffensive München

Namentlich gekennzeichnete Artikel sowie Grafiken und Illustrationen dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung weiterverwendet werden! Die Abbildung oder Erwähnung einer Person ist keinerlei Hinweis auf deren sexuelle Orientierung.

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