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W. A.

MOZART
Konzert in A
für Klavier und Orchester
»Nr. 12«

Concerto in A major
for Piano and Orchestra
»No. 12«

KV 414

Herausgegeben von / Edited by


Christoph Wolff

Urtext der Neuen Mozart-Ausgabe


Urtext of the New Mozart Edition

Bärenreiter Kassel · Basel · London · New York · Praha


TP 244
VORWORT

Die drei Werke KV 413, 414 und 415 bilden die der Wiener Zeitung wurden sie so mehrfach an-
erste Gruppe der so bedeutsamen, in Wien nonciert, z. B. am 15. Januar 1783:
entstandenen Reihe von 17 Klavierkonzerten. „Herr Kapellmeister Mozart macht hiemit
Hatte sich Mozart zu Beginn seiner Wiener dem hochansehnlichen Publikum die Heraus-
Zeit noch mit Wiederaufführungen von Salz- gabe drey neuer erst verfertigter Klaviercon-
burger Konzerten begnügt, so entschloss er certen bekannt. Diese 3 Conzerten, welche
sich spätestens im Herbst 1782, die Komposi- man sowohl bey großem Orchestre mit blasen-
tion von drei neuen Konzerten in Angriff zu den Instrumenten, als auch nur a quattro, näm-
nehmen. Offenbar dachte er auch von vorn- lich mit 2 Violinen, 1 Viole, und Violoncello
herein an deren Veröffentlichung, da er er- aufführen kann, werden erst Anfangs April
kannt haben dürfte, dass an der für Wien rela- d. J. zum Vorschein kommen, und nämlich nur
tiv neuen Gattung „Klavierkonzert“ ein großes denjenigen (schön copirter, und von ihm selbst
Interesse bestand. Zudem musste er auf die übersehen) zu Theile werden, die sich darauf
Festigung seines Rufes als Klaviervirtuose und subscribirt haben. Es dienet hiemit zur fernern
-komponist sowie die damit verbundenen fi- Nachricht, daß bey ihm vom 20. dieß Monats
nanziellen Einkünfte bedacht sein, da Opern- angerechnet, bis letzten März, Subscriptions-
aufträge in dem gewünschten Maße nicht zu billets gegen 4 Ducaten zu haben sind.“2
erwarten standen. Die Absicht zur Veröffent- Aus der Formulierung dieser Anzeige geht
lichung bestimmte denn auch die Konzeption deutlich hervor, dass Mozart einen flexiblen
der Konzerte bis hin zu ihrer äußeren Anlage. Begleitkörper im Sinne hatte: die Bläser kön-
In einem Brief an seinen Vater vom 28. Dezem- nen weggelassen werden. Mozart muss mit den
ber 1782 charakterisiert er die damals zum Teil Konzerten zunächst auf unerwartete Absatz-
noch nicht aufgeführten Werke: „die Concerten schwierigkeiten gestoßen sein. Denn er beklagt
sind eben das Mittelding zwischen zu schwer, am 22. Januar 17833, dass die „nun schon zum
und zu leicht – sind sehr Brillant – angenehm 3:t male in Wienner Diarium“ stehenden Anzei-
in die ohren – Natürlich, ohne in das leere zu gen offensichtlich kein Echo gefunden hatten.
fallen – hie und da – können auch kenner allein Zwei Monate darauf entschließt er sich dann,
satisfaction erhalten – doch so – daß die nicht- mit Schreiben vom 26. April die Konzerte dem
kenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu Pariser Verleger Jean Georges Sieber anzubie-
wissen warum.“1 ten, bei dem bereits seine sechs Sonaten für
Die Veröffentlichung war zunächst in be- Klavier und Violine (KV 301–306) erschienen
scheidenem Rahmen vorgesehen. Die drei waren: „so mache ich ihnen hiemit zu wissen
Konzerte sollten nämlich in sauberen, hand- daß ich 3 Clavier-Concerte fertig habe, welche
geschriebenen Kopien vertrieben werden. In mit ganzen orchester als mit oboen und Horn
– wie auch nur à quatro können Producirt wer-
den; – Artaria will sie Stechen. allein sie, mein
freund, haben den vorzug;“4 Doch kam es zu
1 Mozart, Briefe und Aufzeichnungen. Gesamtausgabe,
keiner Einigung zwischen Mozart und Sieber,
hrsg. von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salz-
burg, gesammelt (und erläutert von Wilhelm A. Bauer
und Otto Erich Deutsch (4 Textbände = Bauer-Deutsch
I–IV, Kassel etc. 1962/63), aufgrund deren Vorarbeiten 2 Mozart. Die Dokumente seines Lebens, gesammelt
erläutert von Joseph Heinz Eibl (2 Kommentarbände = und erläutert von Otto Erich Deutsch (= Dokumente,
Eibl V und VI, Kassel etc. 1972), Register, zusammenge- NMA X/34), Kassel etc. 1961, S. 187f.
stellt von Joseph Heinz Eibl (= Eibl VII, Kassel etc. 1975), 3 Bauer-Deutsch III, Nr. 722, S. 251, Zeile 8.
Band III, Nr. 715, S. 245f., Zeilen 9–13. 4 Bauer-Deutsch III, Nr. 741, S. 266, Zeilen 10–13.

III
so dass schließlich doch der Wiener Verlag hang mit dem Erscheinen des Artaria-Druckes.
Artaria die Drucklegung übernahm. Das ge- Der Terminus ante quem ergibt sich in jedem
schlossene Opus stellt den einzigen zu Mozarts Fall aus der Notierung von Klarinettenpartien
Lebzeiten erschienenen Klavierkonzert-Druck aus dem zweiten A-Dur-Konzert (KV 488), da-
dar. Die in den Kopftiteln jeweils als Concerto I tiert 2. März 1786, auf dem Kadenzblatt mit
(= KV 414/386a; KV6: 385p), Concerto II (= KV KV 624 (626a), Nr. 11, 10a und 12 = KV6: 626a,
413/387a) und Concerto III (= KV 415/387b) aus- I. Teil, Nr. 29, 32 und 34.
gewiesenen Werke tragen eigene Verlagsnum- Die Quellenlage zu KV 414 ist wie bei nicht
mern (41, 42 und 56). Offensichtlich entspricht wenigen anderen Mozartschen Kompositionen
die Nummerierung der Werke in der Artaria- durch das Abhandenkommen der Partitur-
Ausgabe auch der Chronologie ihrer Entstehung. autographe heute ungünstig. Dies ist um so
Mozarts oben zitierter Brief vom 28. Dezember bedauerlicher, als die Konzerte KV 413 (387a),
1782 erweist klar (so geht aus der Bemerkung 414 (385p) und KV 415 (387b) in neuerer Zeit
„nun fehlen noch 2 Concerten zu den Suscrip- nie systematisch nach den Autographen revi-
tions Concerten“ hervor), dass zu diesem Zeit- diert wurden. Die Autographe sind zwar we-
punkt erst eines der Konzerte, und zwar das niger wichtig für die Erstellung eines authen-
in A (KV 414/385p), fertiggestellt war. Mit die- tischen Textes (hierfür können Ersatzquellen
sem muss das mit 19. Oktober 1782 datierte einspringen) als vielmehr für die Erforschung
fragmentarische Konzert-Rondo in A KV 386 der Werkgenesen und die Klärung bestimm-
(in: NMA V/15, Klavierkonzerte, Band 8) in ter historischer Zusammenhänge (so etwa der
Verbindung gebracht werden. Aller Wahr- Skizze KV6: 385o und des Rondos KV 386 mit
scheinlichkeit nach handelte es sich hier um KV 414/386a; KV6: 385p).
den ursprünglichen Schlusssatz. Dieser wurde Für die vorliegende Edition dienten folgende
vermutlich deshalb aufgegeben, weil er den primäre Quellenunterlagen:
Begleiterfordernissen „a quattro“ nicht ganz
a) das originale Salzburger Stimmenmaterial
entsprach.5 In jedem Falle aber dürften Beginn
b) Der Erstdruck von Artaria aus der Zeit
und wohl auch Fertigstellung der ersten beiden
1784/1785
Sätze von KV 414 (385p) in die Zeit vor dem
c) Die 1802 bei Johann André in Offenbach
19. Oktober fallen. Über die erste Aufführung
erschienene Stimmenausgabe
des Konzerts ist nichts bekannt, doch könnte
d) Mozarts Eigenschriften der Kadenzen bzw.
aufgrund des durch KV 386 gegebenen Datums
reinschriftliche Kopien.
die am 3. November stattgefundene Auern-
hammersche Akademie, bei der Mozart nach- Sämtliche textkritischen Einzelheiten werden
weislich mitwirkte,6 hierfür in Frage kommen. zusammen mit einer detaillierten Quellenbe-
Spätere Wiederaufführungen des Konzerts schreibung im Kritischen Bericht zu NMA V/
durch Mozart haben mit Sicherheit stattgefun- 15, Band 3 geboten.
den. Indizien dafür bieten die Salzburger Stim- Christoph Wolff
men sowie die Überarbeitung und Erweiterung
des Kadenzmaterials (Fassungen B gegenüber
A). Während die A-Fassungen allem Anschein
nach in das Entstehungsjahr des Konzerts ge- NACHTRAG
hören, müssen die B-Fassungen in eine spätere
Zeit verlegt werden, vielleicht in Zusammen- Das Autograph von KV 414 (ehemals Preußi-
sche Staatsbibliothek Berlin), das für die Edition
des Klavierkonzertes im Rahmen der Neuen
5 Vgl. hierzu Wolfgang Rehm. Vorwort zu NMA V/15:
Klavierkonzerte, Band 8, S. XXVIf.
Mozart-Ausgabe nicht zur Verfügung stand, wird
6 Vgl. den Brief Mozarts an seinen Vater vom 26.10.1782 heute in der Biblioteka Jagielloñska Kraków
(Bauer-Deutsch III, Nr. 707, S. 240, Zeilen 6– 9). aufbewahrt und ist seit 1979/80 wieder allge-

IV
mein zugänglich. Der 1991 erschienene Kriti- zur Zusammenfassung von Triolen, Sextolen
sche Bericht zu NMA V/15, Band 3 konnte über etc. sind stets kursiv gestochen, die ergänzten
alle Abweichungen des Partiturautographs in kleinerer Type. In der Vorlage irrtümlich
berichten. Die vorliegende Studienpartitur be- oder aus Schreibbequemlichkeit ausgelassene
rücksichtigt erstmals diese Neuerkenntnisse. Ganztaktpausen werden stillschweigend er-
gänzt. Mozart notiert einzeln stehende 16tel,
32stel etc. stets durchstrichen (das heißt  ,
 statt  ,  ); bei Vorschlägen ist somit eine Un-
ZUR EDITION terscheidung hinsichtlich kurzer oder langer
Berichtigungen und Ergänzungen des Heraus- Ausführung nicht möglich. Die vorliegende
gebers sind im Notentext typographisch ge- Ausgabe verwendet in all diesen Fällen grund-
kennzeichnet, und zwar: Buchstaben (Worte, sätzlich die moderne Umschrift ,  etc.;
dynamische Zeichen, tr-Zeichen) und Ziffern soll ein derart wiedergegebener Vorschlag als
durch kursive Typen; Hauptnoten, Akziden- „kurz“ gelten, wird dies durch den Zusatz
zien vor Hauptnoten, Striche, Punkte, Fer- „[ ]“ über dem betreffenden Vorschlag ange-
maten, Ornamente und kleinere Pausenwerte deutet. Fehlende Bogen von Vorschlagsnote
(Halbe, Viertel etc.) durch Kleinstich; Bogen bzw. -notengruppen zur Hauptnote sowie zu
durch Strichelung; Vorschlags- und Ziernoten, Nachschlagsnoten, ebenso Artikulationszeichen
Schlüssel sowie Akzidenzien vor Vorschlags- bei Ziernoten werden grundsätzlich ohne
und Ziernoten durch eckige Klammern. Ziffern Kennzeichnung ergänzt.

PREFACE

The three compositions, K. 413, K. 414 and wanted. His plan to publish these concertos
K. 415, form the first group in the major se- also influenced their conception, even down
ries of seventeen piano concertos that Mozart to their formal design. In a letter of 28 Decem-
wrote in Vienna. At the beginning of his ber 1782 to his father he described the still
Vienna period Mozart was content with reviv- unfinished works as follows: “These concer-
ing the concertos he had composed in Salz- tos are a happy medium between what is too
burg. By autumn 1782, however, he had re- easy and too difficult; they are very brilliant,
solved to write three new ones. Apparently he pleasing to the ear, and natural, without be-
was of a mind to publish them from the very ing vapid. There are passages here and there
outset, probably because he realized that there from which the connoisseurs alone can derive
was considerable interest in Vienna for this satisfaction; but these passages are written in
relatively new genre. Moreover, he must have such a way that the less learned cannot fail to
wanted to consolidate his reputation as a vir- be pleased, though without knowing why.”1
tuoso player of and composer for the piano
and to secure the financial benefits this en-
1 The Letters of Mozart and His Family, edited and
tailed, particularly as he was not likely to translated by Emily Anderson. London: Macmillan, 1966,
be given as many opera commissions as he p. 833.

V
At first the concertos were meant to be pub- piano concertos appeared in print. In the origi-
lished on a modest scale, namely, they were nal edition they are headed Concerto I [K. 414
to be distributed in fair copies. This is the form (386a), K6 385p], Concerto II [K. 413 (387a)] and
in which they were advertised several times Concerto III [K. 415 (387b)] and have their own
in the Wiener Zeitung, e.g. on 15 January 1783: publisher’s numbers: 41, 42 and 56.
“Herr Mozart, Kapellmeister, wishes to an- The numbering of these works in Artaria’s
nounce to his esteemed public the publication edition apparently reflects the order in which
of three new, recently completed piano concer- they were written. Mozart’s aforementioned
tos. These three concertos may be performed letter of 28 December 1782, in which he writes
not only with an accompaniment of large or- that “there are still two concertos wanting
chestra and winds, but also a quattro, namely, to make up the series of subscription con-
with two violins, one viola and violoncello. certs”, clearly shows that at this point only one
They will not be issued until early April (in of the concertos was complete, namely, the one
fair copies supervised by the composer him- in A major, K. 414 (385p). This concerto must
self), and then only to those who have sub- also be connected with a fragmentary concert
scribed to them beforehand. Interested persons rondo in A major, K. 386, which is dated 19 Oc-
are further advised that subscription tickets are tober 1782 (see Piano Concertos VIII, Neue
available for purchase at his premises as of the Mozart-Ausgabe, Series 5, Volume 15). In all
20th of this month until the end of March, the likelihood this rondo was the original final
price being four ducats.”2 movement, which was presumably abandoned
The wording of this advertisement clearly because it did not exactly meet the need for
suggests that Mozart had a flexible accompa- an a quattro accompaniment.5 In any event,
niment in mind as the wind instruments were Mozart began and probably also finished the
ad libitum. Evidently he encountered unex- first two movements of K. 414 (385P) before
pected difficulties in selling these works, for on 19 October. It is not known when the concerto
22 January 1783 he complained that although was given its first performance, but the date
they had “been advertised three times in the given by K. 386 suggests that it may have
Wiener Diarium the response had been poor.”3 taken place on 3 November at the Auernham-
Two months later he then decided, in a letter mer academy, where Mozart is known to have
dated 26 April, to offer the concertos to the taken part.6
Paris publisher Jean Georges Sieber, who had There can be little doubt that Mozart himself
just issued his six sonatas for piano and violin, revived this concerto on later occasions. Evi-
K. 301–06: “This letter is to inform you that I dence for this is provided by the manuscript
have three piano concertos ready, which can be set of parts in Salzburg and his revision and
performed with full orchestra, or with oboes expansion of the cadenza material (compare
and horns, or merely a quattro. Artaria wants version B with A). While the A versions appear
to engrave them. But I give you, my friend, the to date from the year the concerto was writ-
first refusal.”4 However, Mozart and Sieber ten, the B versions must be assigned to a later
were unable to reach an agreement, and ulti- period, perhaps in conjunction with the pub-
mately the Vienna publisher Artaria printed the lication of the Artaria print. In any case, the
works. This self-contained opus represents the terminus ante quem can be derived from the
only occasion during Mozart’s lifetime that his clarinet parts of the second A major Concerto,
K. 488, which are dated 2 March 1786 and are

2 Mozart: Die Dokumente seines Lebens, edited by Otto


Erich Deutsch. Neue Mozart-Ausgabe, series 10, vol. 34. 5 Cf. Wolfgang Rehm, Preface to Piano Concertos VIII,
Kassel: Bärenreiter, 1961, p. 187f. Neue Mozart-Ausgabe, series 5, vol. 15, p. XXVIf.
3 Anderson, op. cit., p. 837. 6 See Mozart’s letter of 26 October 1782 to his father in
4 Anderson, op. cit., p. 846. Anderson, op. cit., p. 829.

VI
written on a cadenza page with K. 624 (626a), in Cracow, and has been generally accessible
nos. 11, 10a and 12 (K6 626a, part 1, nos. 29, 32 since 1979–80. The Kritischer Bericht to NMA
and 34). V/15, volume 3 which was published in 1991,
As with many other compositions by Mo- documents all discrepancies between the auto-
zart, the source situation of K. 414 has suffered graph score and the original sources used at
from the loss of the autograph score. This is the time for the edition of the work in the
all the more regrettable as the concertos K. 413 NMA. This study score presents for the first
(387a), K. 414 (385p) and K. 415 (387b) were time the results brought to light by this im-
never systematically revised against the auto- portant source.
graphs in recent times. Still, the autographs are
less important for producing an authentic text
– other sources can take their place – than for
researching the genesis of the work and clari- EDITORIAL NOTE
fying certain historical questions, e. g. regard-
ing the sketches K6 385o and the Rondo K. 386 Editorial corrections and additions are identi-
with K. 414 (386a), K6 385p. fied typographically in the musical text as fol-
The present edition is based on the follow- lows: letters (words, dynamics, trill signs) and
ing primary sources: digits by italics; main notes, accidentals before
main notes, dashes, dots, fermatas, ornaments
a) the original Salzburg set of parts;
and rests of lesser duration (half-note, quarter-
b) the first edition, issued by Artaria around
note etc.) by small print; slurs by broken lines;
1784–5;
appoggiaturas and grace-notes by square
c) the set of parts published by Johann André
brackets. All digits used to indicate triplets and
of Offenbach in 1802;
sextuplets appear in italics, with those added
d) Mozart’s own manuscript copies or fair
by the editor set in a smaller type. Whole-note
copies of the cadenzas.
rests lacking in the source have been added
All particulars regarding the text are discussed without comment. Mozart always notated iso-
in the Kritischer Bericht to NMA V/15, vol- lated sixteenths, thirtyseconds and so forth
ume 3, which also contains a detailed descrip- with a stroke through the stem, i. e.  ,  in-
tion of the sources. stead of  ,  . In the case of appoggiaturas, it
Christoph Wolff is thus impossible to determine whether they
(translated by J. Bradford Robinson) should be executed short or long. In such
cases, the present edition prefers in principle
to use the modern equivalents , , etc.
Where an appoggiatura represented in this
SUPPLEMENT
manner is meant to be short, “[ ]” has been
The autograph manuscript of K. 414, formerly added above the note concerned. Slurs miss-
located in the Preußische Staatsbibliothek Ber- ing between the note (or group of notes) of
lin, was not available when this concerto was the appoggiatura and the main note have been
edited for the New Mozart Edition. However, added without special indication, as have ar-
it is preserved in the Biblioteka Jagielloñska ticulation marks on grace notes.

VII