Pascal Englert: Philosophie-Referat zum Themenbereich „Wissen“ Gliederung

1.1 1.2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 3.1 Einleitung Einstieg mit Grundlegenden Fragen Definition von Wissen Was ist Wissen Gibt es Wissen Wissenserlangung heutige Zeit Wie Wirklich ist die Wirklichkeit Schlussgedanke

1.1 Einleitung Platon, Kant, Hume und viele andere Philosophen beschäftigten sich mit dem Thema Wissen es leitet das handeln beziehungsweise verhindert es. Nur machen wir uns in der heutigen Zeit überhaupt Gedanken darüber was wir Wissen; oder woher wir es Wissen? Was sind unsere Quellen für Denkweisen und unser tun? Sind wir ein von der Gesellschaft in ein Wissen getriebenes Volk. Was verdient es noch Wissen genannt zu werden? Diese Fragen versuche ich in meinem Referat zu klären und aufzuzeigen was Wissen ist und die Kernfrage beantworten: Gibt es Wissen? 1.2 Einstieg ‒ Was kann man Wissen? ‒ Was macht Wissen mit uns? ‒ Haben wir Wissen? ‒ Kann ich Wissen? Diese Fragen beschäftigen jemanden, wie mich, der sich versucht mit dem Thema Wissen auseinanderzusetzen. Mit der Beantwortung werden wir das gesamte Referat beschäftigt sein und zu einem Schluss kommen. Vorerst muss man einige Dinge berücksichtigen. Wir müssen uns in eine Zeit-Periode einordnen, in welcher wir uns befinden. Die Leute im 15. Jahrhundert wussten nicht annähernd so viel wie wir. Als Beispiel ist schon die Schule zu nennen. Wir befinden uns heutzutage in einer Zeit des Relativismus, was bedeutet jede Aussage, die wir treffen ist auf Bedingungen aufgebaut, welche sich historisch teilweise willkürlich zusammensetzten. Ein Realist ist daher der Auffassung, dass es keine Wirkliche Wahrheit gibt. Wir leben somit in dem Glauben Realistisch zu Leben. Nun stellt sich die Frage ob wir überhaupt ein Wissen haben? Denn die stetigen Forschungen und Entdeckungen widerlegen altes Wissen, welches wir besaßen. Wenn wir stetig alles widerlegen, was wissen wir dann überhaupt? Ist es Wissen oder nur eine Art vorübergehender Zustand des Überzeugtseins. Schränkt mich dieses Wissen nicht auch in meinem Handeln ein? Mit welcher Kraft und Überzeugung kann ich handeln wenn ich nicht Weiß ob das was ich tue überhaupt Wissen ist. Viel wichtiger ist aber mit welcher Verantwortlichkeit ich handeln kann, wenn ich beispielsweise bei einem Verkehrsunfall bin. Ein Motorradfahrer liegt neben seinem Motorrad.

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Nehme ich den Helm ab oder nicht? Wissen was ich in meiner Zeit erlernt habe könnte nun widerruflich sein und ich verletze ihn. 2.1 Definition Nun um uns näher mit dem Begriff Wissen auseinander zusetzten müssen wir den Begriff um den es hier geht erst definieren. Wie ist Wissen also definiert? Es gibt im Allgemeinen 3 Möglichkeiten Wissen zu formulieren, zu erlangen:


Wahrnehmung; Sinnesorgane wie das Sehen, das Hören oder das Fühlen Erfahrungen durch Vernunft und Logik. Fassen wir einmal auf eine heiße Herdplatte, werden wir es höchstwahrscheinlich nicht wieder tun, da diese Handlung mit Schmerz verbunden ist. Offenbarung (Metaphysische Frage) Man geht hier vom Glauben aus das der Mensch etwas brauch, was größer ist als er. Es ist hier auch vom Absoluten Wissen die Rede worauf ich später noch mal zurückkomme.

Es stellt sich doch jetzt aber eine Frage: Wie vermittle ich einem Taubstummen und Blinden Wissen? Weiß er überhaupt etwas? Als Beispiel habe ich mir einen Film angesehen. In dem Film geht es um eine Familie mit einem Taubstummen und Blinden Mädchen. Die Familie ist völlig überfordert und weiß sich nicht zu helfen, dass Mädchen schmeißt mit Essen um sich sie Zappelt und schlägt um sich. Die Familie ruft eine Erzieherin dazu, auch diese ist zu Anfang überfordert, doch findet sie einen Weg mit dem Mädchen zu kommunizieren. Die Frau nimmt die Hände des Kindes und legt sie ins Wasser. Während dieses öfter wiederholen und eigene Fingerbewegungen entwickeln lernt das Kind den Begriff „Wasser“, es fängt an zu Wissen und wieder zu erinnern. So machen die beiden immer weitere Fortschritte, da das Mädchen Anfängt erst jetzt wirklich zu leben es blüht auf usw. happy end. Doch was ist hier die Aussage die wichtig für den Begriff Wissen ist? Offensichtlich ist doch das dem Mädchen eine Sprache gegeben wurde. Es bekam Wissen und lebte. Somit kann man die These eines Philosophen Wittgensteins ( Philosoph im Bereich von Sprache, Bewusstsein und Logik) zitieren: Was man nicht ausdrücken kann, weiß man nicht 2.2 Was ist Wissen? Wissen ist primär ein Wert der uns handeln lässt. In einer bestimmten Situation zu etwas bestimmtes berechtigt zu sein. Erst wenn ich handeln kann ist es für mich Wissen! Beispiel: Gibt es einen Gott? ‒ Kann sein. Kann ich danach handeln? – Nein. D. h. also das ich Grundsätzliches Wissen und gewisse absoluten Dinge für mich Selbstbeantworten muss, mir mein eigenes Wissen bilde. Lass ich mir dieses Wissen von jemandem geben bin ich nur ein Spielball seiner bzw. der Gesellschaft.

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Hier kann ich wieder auf eine Frage kommen: Ist Wissen nur das Ansammeln von Fakten? Ja und zugleich nein: ‒ ‒ Ja, im medizinischen Bereich durch Experimente und Erfahrungen die wir schließen und machen. Nein, in der Metaphysik, Gott und seine Existenz, das größte Faktum.

2.3 Gibt es Wissen? Hier muss erst mal geklärt werden von welchem Wissen wir ausgehen. Wir reden über das Absolute Wissen, dass Wissen, welches ewig korrekt nicht verbesserbar ist. Zur Beantwortung dieser Frage habe ich mich mit dem Philosophen Platon beschäftigt, welcher dem Idealismus zugeschrieben wird. Platon ging davon aus, dass es ein absolutes Gut gibt. Was ist ein absolutes Gut? Laut Platon muss es etwas im Menschen geben was Absolut ist. Etwas was größer ist als der Mensch selber. Dieses Gut benötigen wir um überhaupt ein Gut erkennen zu können. Ein Gut kann Freude, oder eine Gut-Tat sein. Platon beschrieb das Absolute Gut als die Unsterbliche Seele des Menschen. Ich kann mich also mit Mitteln des Denkens der Logik also Mitteln der Vernunft dem Absoluten annähern. Somit erlange ich aber nicht nur Wissen sondern auch Leben und Glück.

Leben – Glück – Wissen
Warum macht Wissen glücklich und warum ist Leben = Wissen? Wir verfolgen im Leben bestimmte Motive eins davon ist Glück. Wann sind wir glücklich? Wenn wir befähigt sind etwas zu tun, zu handeln. Wie bereits erwähnt können wir nur handeln wenn wir Wissen, also macht Wissen glücklich denn sind wir handlungslos bzw. handlungsunfähig sind wir auch glücklos. Der Theorie Platons gegenüber gibt es eine Vielzahl an Philosophen und philosophischen Ansätzen die dem Idealismus widersprechen oder entgegenwirken und heutzutage überwiegen wie der Konstruktivismus. Ich beschäftigte mich nur mit der Definition des Konstruktivismus nicht aber mit einzelnen Philosophen, da das zu weit gehen würde. Eingehender habe ich mich mit der Bestätigung von Platons gewidmet die in Immanuel Kant Anklang fand. Grundsätzliche Aussage Kants: Handle so, wie alle handeln sollten. Idealistisches und Ethisches Beispiel: Soll ich Kinder kriegen? 2.4 Wissenserlangung in der heutigen Zeit Wie erlangen wir heutzutage Wissen? In der Wissenschaft bauen wir uns Modelle und Konstrukte um Dinge erklären und gebrauchen zu können.

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So haben wir teilweise verschiedene Modelle die in sich schlüssig sind aber von anderen Entdeckern durch ihre Entdeckung widerlegt werden. Beispiele finden wir in der Atom-Chemie. An dieser Wissenserlangung auch durch Erfahrung gab es einen Kritiker: David Hume Hume der die Kausalitätsthese aufstellte( Kausalzusammenhänge, Konstrukte, eigenes Schaffen von Wirklichkeiten und Empfindungen), sprach sich somit dagegen aus. Die Realität und Existenz dieser Modelle wirft die Frage auf: Modelle = Wahrheiten? Und eine Weitere große Frage:

Wie wirklich, ist die Wirklichkeit dann?
Womit wir auch zu 2.5 kommen wie wirklich, ist die Wirklichkeit? An dieser Stelle müssen wir den Weg der Wissensfindung hinterfragen. Wir erlangen ja Wissen durch: ‒ ‒ Wahrnehmung sowie Erfahrung.

Hier sagt der Konstruktivismus: Es gibt nur eine Wirklichkeit, meine Wirklichkeit. Insbesondere im Metaphysischen Bereich. Da wir im Wissenschaftlichen Bereich eine stetige Anwendung von Modellen benutzen(solange sie funktionieren und nicht widerlegt werden), bekommt Wissen hier einen Subjektiven und Relativen Charakter. 3.1 Schlussgedanken Wir sind heute an einer enormen Zunahme und Aufnahme an Wissen angekommen, das die Komplexität Wahnsinnig groß ist und zugleich sind wir aufgrund der Zunahme in Subjektiven und Relativen gestalten der Weltbilder angelangt. Es ist auch nicht mehr Möglich ein Universalgenie zu sein sowie Leibniz und Co., da das Wissen einfach zu enorm ist. Wenn Wissen Handlung bedeutet, haben wir heute die Problematik das Wissen uns zunehmend handlungsunfähig macht. Was macht Wissen also für einen Sinn, wenn mein „sein“ kein Sinn hat.

Quellen: Herbert Schädelbach: Erkenntnistheorie zur Einführung. Etliche Seiten im Internet

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