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Aufgabe 096 S1

Punkte
1 An der Stelle x = 0 eines linearen Wellenträgers befindet sich ein Erreger, der ab dem
Zeitpunkt t = 0 eine sinusförmige Querwelle mit der Amplitude s = 1 cm erzeugt. Diese
breitet sich ungedämpft nach rechts aus. Abbildung 1 zeigt die Momentaufnahme des
Wellenträgers zum Zeitpunkt ti. Abbildung 2 zeigt das Elongation-Zeit-Diagramm des
Erregers.
Abb. 1 Abb. 2
s in cm s in cm

1.1 Bestimmen Sie mit Hilfe der Abbildungen die Wellenlänge X und die Frequenz f. 2
1.2 Berechnen Sie den Zeitpunkt ti, zu dem die Momentaufnahme in Abbildung 1 entstand. 2
1.3 Zeichnen Sie das Elongation-Zeit-Diagramm s(t) für den Wellenträger an der Stelle
x = 5 cm im Zeitraum 0 < t < 1s . 3

2 Ein Gummiseil der Länge £= 1,80 m wird im Punkt P Abb. 3 ///////
vertikal aufgehängt. Das Seil wird sehr nahe am Auf­ Erreger
hängepunkt von einem in horizontaler Richtung schwin­
genden Erreger zu Schwingungen angeregt.
Gummiseil
t =1,80 m
Bei der Erregerfrequenz f = 15,0 Hz beobachtet man
die in Abbildung 3 dargestellte Schwingung des
Gummiseiles.

2.1 Beschreiben Sie die in Abbildung 3 dargestellte Schwingung des Seiles unter
Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe. 2
2.2 Berechnen Sie die Ausbreitungsgeschwindigkeit c von Wellen auf dem Gummiseil. 1
2.3 Übernehmen Sie den in Abb. 3 dargestellten Schwingungszustand auf Ihr Lösungsblatt.
Skizzieren Sie daneben in getrennten Bildern die Grundschwingung und die
2. Oberschwingung. 2
2.4 Berechnen Sie die Frequenz f0der Grundschwingung. 1
2.5 Leiten Sie anhand Ihrer Skizzen den Zusammenhang zwischen der zur k-ten
Oberschwingung gehörenden Erregerfrequenz fkund der Länge l des Wellenträgers her. 4

3. Dazu verwendet man einen Glas­ Glaskörper körper. Aufgabe 096 S2 Punkte 3 Das Licht einer Quecksilberdampflampe wird spektral zerlegt.Achse lampe senkrecht beleuchtet (siehe Abb.1.65 1.2 Im zweiten Versuch erfolgt die spektrale Abb. Ordnung den Abstand Ad2 auf dem Schirm zwischen der gelben und der violetten Linie.1 Skizzieren Sie die Spektren 1. 5 Zerlegung durch ein optisches Gitter. Machen Sie dabei die Lage der gelben und der violetten Linie deutlich.2 Berechnen Sie mit Hilfe des Brechungsgesetzes den Abstand Adi zwischen der gelben und der violetten Linie. 1 3. Achse dem Winkel a = 70° zur optischen Achse auf die ebene Fläche des Glaskörpers.2.1 Beschreiben und begründen Sie anhand einer Skizze für die zu betrachtenden Linien den Verlauf des Lichtes vom Auftreffpunkt auf dem Glaskörper bis zum Schirm.2. 4 3. Ordnung auf dem Schirm.1.1 Im ersten Versuch wird das Spek.61 3. Im Abstand a = 2 m Lichtstrahl zur brechenden Fläche ist ein Schirm aufgestellt (siehe Abb. der die Form eines Halb­ zylinders hat.2 Berechnen Sie für ein Spektrum 1. 4). Dieses wird von paralle­ Licht Gitter lem Licht der Quecksilberdampf. °Pt. Schirm Der Glaskörper wird durch ein Gitter mit 500 Spalten pro Millimeter ersetzt. 4 3. Es wird nur eine gelbe und eine violette Linie betrachtet. Der Lichtstrahl der Quecksilberdampflampe fällt unter opt. Die nebenstehende Tabelle enthält die Farbe violett gelb Wellenlängen Xder betrachteten Linien und Xin nm 405 579 die dazugehörigen Brechzahlen n des Glases n 1. 5). Abb. 4 30 . 4 Schirm tmm durch Brechung erzeugt. 3.

X2 = — •i . Zwischen den beiden Knoten und am losen Ende bilden sich Bäuche. dort schwingen die Teilchen mit maximaler Amplitude und maximaler Schnelle.^ c = 36 — i = —+ — = —X ^ X = —i = ----------. d. Wellenlänge: Xk = ------. Oberschwingung 2 X ^ X0 = 4 •i = 4 -1.^ = -j 1 = J-0 5 f 4 Xn 7.2 0 cm s 1. r _1 cm „ .4m s s 1 2 4 4 3 3 2.4 m 4 5 .--------.3 Grundschwingung 1. s 2 c.5 . 2 2.25 s gilt: s(t) = 0 .80 m > c = 2..2 m f0 = —c 36m s „ 11 2. Oberschwingung sichtbar. 3.3ergibt sich :X0 = —•i .1 Auf dem Gummiseil bildet sich eine Eigenschwingung mit losem und festem Ende aus. Aufgabe 096 S3 Punkte 1.•i 1 3 5 2k +1 c c 2k + 1c V1 n 1 0 0 Für Frequenz f k ergibt sich : f k = — = —-----. mit k = 0.= f.5 - 2 s 2 1. 2: T = 0.1 X 1 Aus Abb. “0 “r ^ _r ^ = ---. Für 0. 4 i k Xk 4 •i 4 2k +1 . 2.= 20— Zeit: t1 = — = -------.= 0.= 2.2 c = X•f „ .. h. x1 5 cm _ c = X•f = 8 cm •2 . In Abb.4 s.25 s < t < 1s ist s(t) eine Sinusfunktion mit T = 0.4 Frequenz: i = _°. 3 ist die 1.3 Für 0 < t < 0.60 m entfernten Stelle befindet sich jeweils ein Knoten (Elongation dauernd gleich Null).25 s = t1 . 1: —= 4 cm ^ X= 8 cm Aus Abb. 3 2.5 Mit 2.1.4 s ^ f = 2.2 ._ 1 m X X 3^ _ ^ 4 4 •1. Oberschwingung 2. X1 = — •i . .80m = 7. Am Aufhängepunkt und an der vom losen Ende 0.2 m s 1 4 4 4 4 2.

Achse (nviolett > ngelb ).a •tan ßviolett = a •(tan ßgelb . violette Linie: ßgelb = 35.7°.2 sin a Brechungsgesetz: n = sin a ^ sin ß = sin ß n Brechungswinkel für gelbe bzw.7°)) Ad1 = 0.2 Für die Maxima 1. Aufgabe 096 S4 Punkte 3.2.8 2 •10-6m _ 405 •10-9m sin a violett : 0. --H -. 1 Spektrum Spektrum 1. Ordnung 1. Ordnung wird auf beiden Seiten der optischen Achse beobachtet. Die beiden Strahlen treffen also unter dem jeweiligen Brechungswinkel zur optischen Achse auf dem Schirm auf. Mit g = 0.1 Beim Übergang Luft-Glas wird das Licht zum Lot hin gebrochen. Beim Übergang Glas-Luft wird das Licht nicht gebrochen.2895 ^ a gelb = 16.001 m = 2 •10 6m folgt: g 500 579 •10-9m sin a gelb = 0.1. gelb violett violett gelb Schirmbild von vorne: ------.1.tan a violett ) Ad2 = 2 m •(tan(16.tan(34.19 m 4 30 .tan ßviolett ) Ad1 = 2m •(tan(35.1.7°)) Ad2 = 0. Aufgrund der größeren Brechzahl wird das violette Licht stärker gebrochen als das gelbe Licht opt.7° ' 2 4 0 -6m d tan a = — ^ d = a •tan a a Ad2 = a • tan a gelb .2025 ^ a violett 11.8°) .052 m 4 3.2.1 Das Spektrum 1.tan(11. weil sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit c verringert.a •tan a violett = a • (tan a gelb . weil die Strahlen senkrecht auf die Grenzfläche treffen. Ordnung gilt: sin a = —. Ordnung 3. ßviolett : 34.7°) .7° tan ß = — ^ d = a •tan ß a Ad 1 = a •tan ßgelb . 4 3.