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DIE FRÜHEN UNGARN

25. JANUAR 2018

[Bild 1]
Die Anfänge der ungarischen Geschichte

Die ungarische Geschichte beginnt in der Gegend des Urals. Eine erste Trennung dieser
uralischen Völker fand ca. 1000 v.Chr. statt. Das uralische Volk teilt sich in zwei Gruppen, in
das samojedische und in das finno-ugrische, auf. Die Völker sind von einem gemeinsamen
bewohnten Gebiet von einander abgewandert. Bis es zur zweiten Trennung kam lebte das
finno-ugrisch Volk bis ca. 2000 v. Chr. zusammen. Ein gemeinsamer Wortschatz verrät uns in
welchem Gebiet sie lebten, welche Pflanzen dort heimisch waren, was sie gemacht haben
und welche Tiere dort lebten. Aufgrund dieser Wörter konnten Wissenschaftler die
Urheimat ermitteln. Da das Wort für Fisch in allen finno-ugrischen Sprachen sehr ähnlich ist,
weiß man, dass sie Fischfang betrieben haben. Auf ungarisch heißt Fisch hal, auf finnisch
kala, auf wogul und auf ostjak heißt Fisch hul. Also vermutet man, dass sie in der Nähe des
Flusses Kama beim Ural lebten und der Fischfang eine wichtige Betätigung war.1
Ebenso aufschlussreich war das Wort Biene. Man nimmt an, dass östlich des Urals keine
Bienen lebten so müssten das finno-ugrische Volk westlich des Uralgebirges gelebt haben,
um das Wort Biene zu kennen. Jedoch fanden inzwischen Zoologen heraus, dass das nicht so
ganz stimmt, aber die Wissenschaftler sind sich in diesem Punkt noch nicht einig.1
Danach trennte sich das finno-ugrische Volk ca. 1000 v. Chr. in zwei größenmäßig
bedeutende Völker: das eine Finno-Permische Volk, dass später die Finnen werden und in
das andere Ugrische Volk, dass später die Ungarn werden. Davor war ungarisch nur ein
Dialekt der finno-ugrischen Sprache, aber als sich diese abzweigten, entwickelte sich der
Dialekt zu einer eigenen Sprache. Nach dieser Trennung begaben sich die Ungarn auf den
Weg in das jetzige Ungarn. Zunächst wanderten sie südwestlich in das so genannte Magna
Hungarica. So bezeichnet ein ungarischer Mönch im 13 Jh., der im Osten auf der Suche nach
seinen Verwandten ist, das Gebiet. Er reist dorthin um seine Aufgaben als Missionar zu
erfüllen.1
Weiters hat sich der Wortschatz der Ungarn ständig weiterentwickelt. Während ihrer
Wanderroute in das jetzige Ungarn begegnete das ugrische Volk Persern(Iranern) und
nahmen so Wörter deren Sprache in ihre eigene ugrische Sprache auf. So fanden Elemente,
die nicht finno-ugrisch oder ugrisch sind, ihren Weg in die Sprache. Die Perser standen auf
einer höheren Ebene und hatten kulturelle Errungenschaften. Die Ungarn waren jedoch ein
nomadisches Volk, dass primitiv lebte. So wurden die Wörter, die mit der Religion zu tun
hatten, aus dem iranischen übernommen. Wörter wie z.B. ég ( Himmel, wie im englischem
„Sky“), menny (Himmel nach dem Tod, wie in englischem „ Heaven“), isten (Gott), imád
(anbeten) und auch Wörter wie: úr (Herr) und ország (Land) lassen sich aus dem Iranischen
ableiten. Im iranischen wird das Land, neben Pferden und Gegenständen, als Eigentum des
Stammesfürsten und nicht des Volkes betrachtet. Daher ist anzunehmen, dass die Ungarn
dieses Konzept übernommen haben.1
Des weiteren sind dann auch viele Wörter aus dem Alttürkischen in den Wortschatz der
Ungarn aufgenommen worden. Einige türkische Völker wie die Petschenegen und die
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GYÖRGY: Geschichte Ungarns, 2005
2
HERENE: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme 2006
3
DIENES Die Ungarn um die Zeit der Landnahme 1972
4
László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-
KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956
Chazaren und auch die Bulgaren lebten damals im Gebiet der Ungarn. Von den Türken
wurden nicht nur Wörter übernommen, sondern auch kulturelle und wirtschaftliche
Errungenschaften. Unter anderem Viehzucht von Rindern und Schafen und Obst- und
Ackerbau. Da vor allem die Wörter von Ackerbau und Obstbau aus dem alttürkischen
kommen, ist anzunehmen, dass die Ungarn erst zu dieser Zeit begannen diese zu betreiben.
Somit kann man nicht sagen, dass die Ungarn nur Nomaden waren, sondern zumindest
provisorisch sesshaft waren.1
Im 4. Jahrhundert kommen die Ungarn dann mit den Ostslawen im Magna Hungaria in
Kontakt. Die Ostslawen lebten bis zur
slawischen Landnahme um 600 n. Chr.
nördlich und östlich des Karpatenbogens.
Auch aus dem Slawischen haben die
Ungarn Wörter übernommen.1
Die Ungarn wandern Mitte des
8.Jahrhunderts aus dem Magna Hungaria
südwestlich in die Levidien. Wahrscheinlich
wurden sie von Völkern, welche sich von
Osten aus annäherten, bedrängt und so
entschlossen sie sich weiterzuwandern.
Nach ca. 100 Jahren wanderten sie weiter
westlich nach Etelköz. Dort blieben sie 50
Jahre. Laut De Administrando imperio
haben die Petschenegen und die Bulgaren
[Bild 2] die Ungarn gleichzeitig angegriffen und drängten die Ungarn somit zum
Weiterziehen in das Karpatenbecken. Dort erfolgte eine erneute Teilung
des ugrischen Volkes. Ein Teil des Volkes kämpfte im Osten weiter gegen
die Petschenegen und die Bulgaren. Der zweite Teil des Volkes kämpfte im Westen gegen die
Franken.1
Im Jahrbuch Annales Berticiani wird erwähnt, dass die Ungarn das ostfränkische Reich
angegriffen hätten. In diesem Buch werden sie zum ersten Mal als „Wengeri“ bezeichnet,
dass wahrscheinlich von „Onogur-Hungarus“ kommt. Zunächst kämpften sie gegen die
Franken, dann 892 kämpfen sie gemeinsam mit dem fränkischen König gegen die Mährer.
Nach der Landnahme sollen die Franken und die Mährer gegen die Ungarn gekämpft haben.
Somit besteht die Vermutung, dass die Ungarn von den Franken zu Hilfe gerufen wurden und
so in das Karpatenbecken gekommen sind und als die Ungarn das Gebiet sahen, wussten sie
es sei leicht einzunehmen. Auf jeden Fall hat der Kontakt zu den Franken vorher schon
bestanden. Weil sie im Karpatenbecken gezwungen sind sich den europäischen
Verhältnissen anzupassen, wurden sie sesshaft.1

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GYÖRGY: Geschichte Ungarns, 2005
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HERENE: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme 2006
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DIENES Die Ungarn um die Zeit der Landnahme 1972
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László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-
KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956
Der andere Teil der Ungarn kämpfte im Osten gegen die Petschenegen und die Bulgaren. Der
Khan der Bulgaren Simeon besaß ein sehr großes Reich. Er bedrängte nicht nur die Ungarn,
sondern auch Byzanz. Simeon verbündete sich im Auftrag von Byzanz mit den Petschenegen
gegen die Ungarn und gemeinsam griffen sie die Ungarn in Etelköz an.1

Auf einer Byzantinischen Darstellung
wird er von ungarischen Truppen
bedroht und verfolgt. Auf dem Bild
haben die Ungarn Lanzen und Schilde,
wahrscheinlich war zu dieser Zeit die
Lanze ihre wichtigste Waffe beim
Nahkampf. Truppen die sich weiter
weg befanden, waren mit Bögen
ausgestattet. Der Rückschlagbogen der
Ungarn hat eine sehr starke
Rückschlagkraft und sie waren dadurch
ein sehr gefürchtetes Volk. An der
[Bild 1] Herstellung eines Rückschlagbogens wurde lange experimentiert. Auch die
Waffenherstellung von anderen Völkern wurde erforscht, um den perfekten
Bogen zu erschaffen. Das Verfahren muss geheim und von hohem handwerklichen Können
und technischen Kenntnissen erfolgt sein. Viele Waffen wurden seit dem weiterentwickelt,
jedoch der Bogen kaum mehr.1
Wahrscheinlich sind die ungarischen Krieger 895 in das Karpatenbecken gekommen und das
Volk kamen 896 nach. Dies zeigen Chroniken, die danach erst aufgeschrieben wurden.
Ansonsten gibt es leider keine schriftliche Quellen über die Landnahme der Ungarn, aber
wahrscheinlich ist sie in mehreren Wellen erfolgt.1
Über die Zahl der ungarischen Soldaten zur Zeit der Landnahme lässt sich streiten, da
mehrere Autoren verschiedene Zahlen schreiben. Sie schwanken zwischen 10 000- 216 000.
Ein Araber „Ibn Rusta“ schrieb sehr viel über die Ungarn. Er war ein Händler oder ein
Geograph und ist viel in dem Land der Ungarn gereist. Um 930 n. Chr., also bereits nach der
Landnahme, berichtet er von ca. 20 000 Ungarn. Seine Angaben sind wahrscheinlich am
nächsten dran, da er keinen Nutzen davon gehabt hätte zu übertreiben. Außerdem schreibt
er, dass die erste Grenze der Ungarn zwischen den Ländern der Petschenegen und der
Bulgaren liegt.1

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GYÖRGY: Geschichte Ungarns, 2005
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HERENE: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme 2006
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DIENES Die Ungarn um die Zeit der Landnahme 1972
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László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-
KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956
Er schrieb außerdem, dass die Ungarn zu den Türken gehören und runde Zelte besitzen. Sie
suchen fruchtbare Weidenflächen und ihr Land ist sehr großflächig. Sie haben einen
Herrscher der symbolisch ihr König ist und einen anderen Herrscher der Befehle, bei
Angriffen, bei Verteidigung oder sonstigem, gibt. Eine Grenze des ungarischen Landes ist das
Meer von Rum, in dessen Nähe zwei Flüsse sind. Über den Winter ziehen sie sich an einen
der beiden in der Nähe befindlichen
Flüssen zurück und fischen dort.
Das Land der Ungarn hat viele
Bäume, Saatfelder und großes
Wasservorkommen. Die im Umkreis
wohnenden Slawen werden
gefangen genommen und
anschließen ziehen die Ungarn mit
ihnen als Sklaven entlang der Küste
bis zu einem Hafen an der Rum. Im
Hafen warten Byzantiner auf dem
Markt und die Ungarn tauschen die
Sklaven gegen Byzantinisches
Brokat, Teppiche und andere
Waren. Sie sind Feueranbeter.2
Ibn Rusta war nicht der einzige Araber der über die Ungarn geschrieben hat
[Bild 3]
wie: Gardizi, Al- Bakir, Abul I-Fida, Hudud al-alam, Al-Marwaz und noch
mehrere. Zum groß Teil schreiben alle so ziemlich das gleiche über die
Ungarn.2

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KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956
[Bild 4]
Anhand dieser Tabelle ist zusehen, dass manche Erkenntnisse über die Ungarn nur einmal
vorkommen und die wahrscheinlich nachträglich erst hinzugefügt wurden. In der Tabelle
stehen die Nummern für einen Satz der im Text der Araber vorkommt. Zum Beispiel der
erste Satz: „ Die Ungarn gehören zu den Türken“ kommt in jeden der von Autoren
geschrieben texten vor.2
Zwei weitere Personen die über die Gesamtanzahl der Soldaten zur Zeit der Landnahme
schriftlich etwas überliefern sind Kézai und Thuroczy (1283-1488) Sie nehmen an, dass es ca.
216 000 Ungarn zur Zeit der Landnahme gab. Später im 20. Jahrhundert variieren die Zahlen
wieder zwischen 10 000 und 200 000. Ármin Vámbéry berichtete von 10 000 – 15 000, Gyula
Barsy 80 000- 100 000 und Tibor Baráth 200 000.1
Baráth schreibt das sich die Wissenschaftler der heutigen Zeit sich genauso irren können wie
die im Mittelalter. Man muss mit seinen Vermutungen als Wissenschaftler sehr vorsichtig
sein und anhand der oben aufgezählten Personen kann man sehen wie weit Annahmen
auseinander liegen können.1

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[Bild 5]

Die Ungarn um die Zeit der Landnahme

Die Gesellschaftsordnung der Ungarn zur Zeit der Landnahme
Familien-und Dorfgemeinschaft
Anhand der Anordnung in den Gräberfeldern, die von Gyula László in Karten aufgezeichnet
wurden, wurden die Toten in Reihen neben einander gelegt, in der Mitte lag der am
reichsten ausgestattete Mann und rechts von ihm nur Frauen und links wurden nur Männer
bestattet, bei anderen Gräberfeldern fanden die Ehepaare auf beiden Seiten des
Mittelgrabes ihre Ruhestätte. Daraus lässt sich ableiten, dass die Anordnung durch die
Verwandtschaft geregelt wurde. Die Gräber der Landnahme sind meist nur sehr spärlich
ausgestattet, was typisch für die Magyaren zu diesem Zeitpunkt ist. Aus Quellen der frühen
Árpádenzeit geht hervor, dass ärmere Bevölkerungsschichten nicht in Blutsgemeinschaften
lebten, manchmal werden sogar Personen unterschiedlichen Ranges zusammen erwähnt,
die mit Sicherheit nicht verwandt waren. Dies gilt aber für ärmere Menschen, nicht für die
Gräberfelder, von denen Karten angelegt wurden, dort lassen sich Gräbergruppen erkennen,
mit abgesonderten Reihen.3
Anhand von verschiedenen Quellen lässt sich die Familie folgendermaßen rekonstruieren:
Die ältesten Söhne zogen nach ihrer Heirat fort, während der jüngste zu Hause bleiben
musste. Wie zum Beispiel Árpádas Söhne. Tarhos ließ sich in etwa 30 km vom Sitz seines
Vaters nieder und dessen Sohn Tevel ebenfalls etwa 30 km weit weg. Die Gräberfunde aus
dieser Zeit zeigen an, dass die Zahl der Familienmitglieder sich mit steigendem Reichtum
verringerte.
Allerdings ist nachgewiesen, durch verschiedene Quellen, dass sehr reiche Männer , mehrere
Frauen hatten. Diese waren teuer zu bezahlen und ärmere konnten sich das nicht leisten. So
war es ein Zeichen des Wohlstandes mehrere Frauen geheiratet zu haben. Auch wegen
diplomatischen Verbindungen waren die Frauen wichtig: die Übergabe einer Tochter galt als
Friedenspfand. Die Frauen die in besonderen Wohnsitzen lebten und teilweise ein
bedeutendes Gefolge von ihren Eltern mitbekamen, sowie zahlreiche Nachkommen,
sicherten die Herrschaft ihres Mannes.3
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Im 10 Jahrhundert gliederte sich die Gemeinschaft der Magyaren in klar voneinander
getrennte Gruppen, an deren Spitze reiche, führende Familien standen, die ein großes
Vermögen besaßen, unter ihnen stand die in ihrem Dienst stehende, mehr oder weniger
reiche Mittelschicht, darunter das abgesondert lebende Volk, das über eigenes Eigentum
verfügte und zum Schluss die Knechte, die im Besitz der reichen führenden Schicht waren
und im Haushalt ihrer Herren lebten.3

Wirtschaft und Lebensweise
Zelte, Häuser und ihre Bewohner
Der Anfang des Prozesses, der Sesshaftwerdung der Magyaren, könnte in der Zeit liegen, in
der nicht mehr Pferde-und Schafhaltung bestimmend war, weil der Rinderbestand anwuchs.
Um diese Tiere versorgen zu können, brauchte man ein Winterlager. Dort musste man
Nahrung für die Tiere anbauen und diese Pflanzen wurden natürlich auch als menschliche
Nahrung benutzt. Die Bearbeitung der Felder und das Warten auf die Ernte hielten einen
immer größer werdenden Bevölkerungsteil an Ort und Stelle. Das einstige Winterquartier,
mit der transportablen Jurte wurde durch ein Wohnhaus ersetzt. Die Magyaren gehörten der
Staatsform des Chasarenreiches ungefähr zwei Jahrhunderte an. Etwa vom 8. bis ins 10.
Jahrhundert. In dieser Zeit lässt sich auch archäologisch eine sehr nuancierte, im Westen
aber einheitliche Kultur nachweisen. Dieses Reich, das von Dienstleistungen und
Zolleinnahmen, von dem Zehnten der Kaufleute und den Steuern lebte, war mit seinen
Söldnertruppen und Soldaten, die erste Staatsform Osteuropas die als feudal bezeichnet
werden kann Im 10. Jahrhundert begann der Untergang des Chasarenreiches und wurde
durch russische Fürsten endgültig besiegelt.3
Im Zentrum solcher Siedlungen befanden sich Befestigungen, aus Balkengerüsten
verstärkten Wällen oder Kalk- und Backsteinen. Die unterschiedlichen, freigelegten Häuser
zeigen die allmähliche Sesshaftigkeit der Menschen. Es gibt Spuren von Jurten, von in die
Erde gegrabenen Behausungen, die den runden Grundriss der Jurte imitierten, daneben gibt
es ebenfalls Spuren von viereckigen Häusern. Die Winterlager der Magyaren befanden sich
an Flussufern, wo sie einige Äcker besaßen und ihre Herden von Weide zu Weide trieben.
Dort betrieben sie im Winter Fischfang.3

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[Bild 6]

In Ungarn des 10. Jahrhunderts war das Land stärker von Flüssen, Wasserläufen und
Sümpfen gegliedert. Ein dichtes Straßennetz und größere Heerstraßen verbanden die
Siedlungen miteinander.3
Zu jedem Haus gehörte mindestens ein außerhalb liegender Ofen (Räucher-Dörr-Trocken-
und Röstofen) sowie Getreidemieten und halb in die Erde gegrabene Ställe, die den Tieren
als Winterquartier dienten. Es wurden Scherben von Kesseln entdeckt, die entweder an
Pfählen oder auf eiserne Dreifüße gelegt wurden.3

Werkstätten und Marktflecken im Schutze der Burgen
Die einfachen Haushalte fertigten ihre, eher bescheidenen Gebrauchsgegenstände, meist
selbst an. Männer und Frauen mussten gleichermaßen verschiedene Arbeiten erledigen. Das
Gerben und die Bearbeitung des Leders oder der Felle, als auch das Schnitzen fiel den
Männern zu. Frauen mussten Spinnen, Weben, Nähen und die Filze anfertigen, die für die
Innen- und Außenausstattung der Jurten nötig war. Die großen Herden der wohlhabenderen
Menschen lieferten genug Wolle, um diese Filze herzustellen und sie auszubessern oder
auszutauschen, denn dieses Material ist nicht sehr haltbar, ca. 5 bis 7 Jahre hält es. Eine
eigene Jurte war für die ärmeren Menschen daher unerreichbar. In den kleinen Siedlungen
wurde deshalb oft getauscht. Wie etwa Waren gegen arbeiten und umgekehrt. Zum Teil
wurden auch die, von den ärmeren selbst hergestellten Produkte, auf einem Markt
verkauft.3
Die reicheren Menschen hatten bei Kleidung und Ausrüstung viel höhere Ansprüche,
weswegen sie versuchten geschulte Handwerker in ihrer Nähe anzusiedeln. Zum Beispiel die
Bögen der wohlhabenderen Schicht, sind besonders angefertigt: aus elastischem Holz wurde
der Bogen hergestellt. Diesen versah man mit Hirschsehnen-Bündeln und klebte eine dünne
Hornplatte darauf. Zum Teil wurde das auch mit Hartholz gemacht, um die Stelle zu
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verstärken. Auch die Ausrüstungsgegenstände der wohlhabenderen Menschen waren mit
Knochen versehen. Auch der Köcher, der Griff des Säbels und die Einlegearbeit des Sattels
waren aus Knochen gefertigt.3

Archäologische Funde in Ungarn

Aufgrund ihrer grammatikalischen Struktur und der Merkmale ihres Wortschatzes gehört
die ungarische Sprach zur finnisch-ugrischen Sprachgruppe. Es gibt enge Verbindungen zum
obisch-ugrischen, wogulischen und chantischen, Sprachen der ugrischen Gruppe des
finnisch-ugrischen Sprachsystems. Man nimmt an, dass die finnisch-ugrisch sprechenden
Menschen eine Verwandtschaft aufweisen. Wo diese Menschen allerdings ursprünglich
herkamen ist bis heute strittig.4
Aus byzantinischen und arabischen Quellen geht hervor, dass im 9. Jahrhundert Ungarn in
Lebedien, hauptsächlich in dem Gebiet zwischen Kiew und Woronesch befanden. Die Ungarn
hatten Beziehungen zu den Slawen, den Normannen, Arabern, Alanen und dem
byzantinischen Kaiserreich. Außerdem waren sie politisch vom Kasaren-Reich abhängig, das
sicherlich einen großen Einfluss auf die Ungarn hatte.4
Die um das Jahr 890 einsetzenden Angriffe der Petschengen dürften die Ungarn so in
Bedrängnis gebracht haben, dass diese gezwungen waren ihre Siedlungen zu verlassen und
sich westlich des Dnestr niederzulassen. Durch diese waren die verschiedenen Gruppen
gezwungen sich zu vereinen und begannen Kriegszüge zu unternehmen, während derer sie
in das heutige Ungarn kamen. Durch die Bedrohung der Bulgaren, schlossen die Ungarn ein
Bündnis mit dem byzantinischen Reich, welches sich dann allerdings zurückzog und die
Ungarn somit eine verheerende Niederlage gegen die Bulgaren erlitten. Als sie
zurückkehrten, fanden sie ihre Siedlung geräumt wieder, da die Petschengen erneut
angriffen und die Menschen unter Árpád nach Westen gezogen waren.4
Die Ungarn näherten sich aus zwei Richtungen ihrer heutigen Heimat. Die Mehrheit gelang
mit Fürst Árpád über Kiew-Haltisch zum Engpass von Verecke und drang in die Ebene der
oberen Theiß vor. Die Menschen die durch die Bulgaren verfolgt wurden, gelangten über die
Walachei und das Tal der Gebigsflüsse nach Siebenbürgen, bis zum oberen Lauf der Maros
und kamen am Kasan Pass an. Im Jahr 895 drangen die Ungarn durch die Karpaten an das
rechte Theißufer und unterwarfen dort slawische und bulgarische Siedler und trafen in
Siebenbürgen ein. Dort wurden die getrennten Gruppen wiedervereint, so dass ein weiterer
Vormarsch bis zur Donaulinie möglich war. Zwei Jahre später, nach dem Tod des mährischen
Fürsten Swatopluk, bot sich in Folge des Streites seiner beiden Söhne die Gelegenheit, die
Nytra- und Waaggegend zu besetzen. Die Ungarn ließen sich vor allem an Orten nieder die
gut für die Pferde- und Rinderzucht sowie den Ackerbau geeignet waren.
Nach dieser ersten Niederlassung begannen die Feldzüge der Ungarn. Diese begannen
westwärts gegen die Bayern, durch den sich die Grenze bis zur Enns verschoben hatte.
Nachdem Kaiser Arnulf die Ungarn vernichtend geschlagen hatte, gab es ein
Friedensabkommen, dass mit dem bayrischen Bündnis besiegelt wurde, dem das böhmische
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Fürstentum beitrat. Im Jahr 915 zogen ungarische Krieger mit böhmischen Truppen gegen
König Konrad I. und drangen dabei in nordwestlicher Richtung bis nach Bremen vor.
Männer- und Frauenkleidung weicht nur geringfügig voneinander ab. Am Kopf trugen sie
eine spitze Leder- oder Filzmütze, aus Grabfunden gibt es Beschläge dieser Mützen. Laut
dem arabischen Schriftsteller Gardisi, trugen sie noch eine turbanartige Kopfbedeckung. In
Regensburg auf einem Reliefstein, der ein Fenster des Klosters verziert, ist ein ungarischer
Krieger mit kahl rasiertem Kopf und dreifach geflochtenem Zopf abgebildet. Dies bestätigt
die Chronik des Regiono. Auf Funden die der Landnahme näher sind, sieht man Männer, die
sich die Köpfe nicht kahl rasiert haben. G. Fehér gelangte zur Feststellung, während seiner
Untersuchungen der bulgarisch-türkischen Kultur zu der Erkenntnis, dass die Haartracht bei
türkischen Völkern rangbestimmend war. Höher gestellte Menschen ließen sich die Haare
nicht abscheren.4
Der Oberkörper der Männer war mit einem Leinenhemd bedeckt. Außerdem trugen sie
Leder- oder Filzstiefel, der Kaftan reichte bis zu den Knien und wurde mit Ösenknöpfen
zusammengehalten. Um die Hüfte wurde der Waffengürtel getragen.4

Beschläge: Szeged-Bojárhalom, aus Silber, vergoldet
Sie stammen aus einem der reichsten Frauengräber aus der Zeit der Landnahme, aufgrund
der im 19. Jahrhundert nicht ausreichend festgehaltenen Lage der Beschläge, musste man
bei der Rekonstruktion noch auf andere Grabfunde zurückgreifen.
Im Kreis um die Stirn bilden kleinere Anhänger eine Art Kopfschmuck. Von diesem gab es
zwei, es wäre möglich, dass sie zu unterschiedlichen Anlässen getragen wurden. Außerdem
konnte man Anhänger finden, die das Hemd zierten. Es wurden außerdem zwei Garnituren
von Gürtelbeschlägen gefunden, man kann annehmen, dass es sich entweder um einen
Doppelgürtel, oder wie bei dem Kopfschmuck verhält.4

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[Bild 7] [Bild 8]
Taschenblech: Fundort: Tarcal, aus Silber
Diese zierten Lederbeutel, teilweise kann man noch gut erhaltene Lederreste finden und
bilden einen wichtigen Bestandteil der Männertracht.
Das Taschenblech aus Tarcal besteht aus zwei Teilen . Die unverzierte Kupferplatte und die
verzierte Silberplatte wurden aneinander genietet. Die Verzierung wurde durch einhämmern
erreicht. Manchmal wurde der Hintergrund vergoldet oder punziert. Die Motive die auf
solchen Blechen zu finden sind, sind häufig auch auf Säbelbeschlägen und Pferdegeschirr
anzutreffen.4

[Bild 9] [Bild 10]
Gürtelbeschläge: Tiszakécske, aus Bronze, vergoldet
Diese dienten zur Verzierung des Waffengürtels, der ein wichtiges Stück der Ausrüstung war.
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Dort konnten sie ihren Säbel, den Köcher mit Pfeilen und eine Tasche mit Werkzeugen
befestigen.4

Riemenzunge: Fundort Benepuszta, aus Silber, teilweise vergoldet.
Es befindet sich eine stilisierte geflügelte Tiergestalt auf der Riemenzunge, in dem mit einer
Perlenreihe umrandeten Feld sind außerdem Pflanzenmotive eingearbeitet. Die Flügel des
Tieres gleichen einer Palmette, während die Zunge, der Mund und die Schenkel Blattförmig
sind. Es erinnert an die Greifen, die an die Gegenstände der späten Awarenzeit erinnern. In
dem Grab, in dem diese gefunden wurde lag das Skelette eines etwa 60-jährigen Mannes,
neben ihm lagen durchlochte Münzen die ursprünglich wohl das Gewand verzierten.
Außerdem hat er noch Pferdegeschirr, ein Schwert und Beschläge bei sich die wohl aus dem
10. Jahrhundert stammen.4

[Bild 11]

Ohrgehänge: Kecel, aus Gold
Es handelt sich um byzantinische Goldschmiedekunst. Die Rosette ist von feiner Granulation
und filigranen Mustern umgeben. Diese Formentwicklung kann bis zum 7. Jahrhundert
verfolgt werden und ist im Fundmaterial der Slawen besonders häufig anzutreffen. Solche
Halbmondförmigen Anhänger gibt es oft aus Silber oder Bronze, diese stammen aus einem
besonders reichen Frauengrab und sind aus Gold.4
Durch die, schon lange vor der Landnahme bestehende Verbindung, zum byzantinischen
Reich wurden diese vermutlich durch Handel nach Ungarn gebracht oder durch Geschenke
durch Leo, den byzantinischen Kaiser im Jahr 895, also vor dem Feldzug gegen die Bulgaren,
der so versuchte die Unterstützung der Ungarn zu gewinnen.4

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[Bild 12]

Steigbügel und Pfeilspitzen: Steigbügel: unbekannt; Pfeilspitzen: verschiedene Orte
Nur für die Zeit der Landnahme lassen sich Steigbügel in Birnenform beobachten, sie waren
oft mit Silbereinlagen verziert.4
Die auf einem Bolzen befestigten rhombischen Pfeilspitzen, wurden in einem Köcher
aufbewahrt, dessen Eisenbeschläge und aus Knochen gefertigte Verschlüsse in Gräbern
erhalten geblieben sind. Die Pfeilspitzen haben verschiedene Größen und Gewichte, so dass
man annehmen kann, dass für verschiedene Gelegenheiten verschiedene Pfeilspitzen
benutzt wurden.4

[Bild 13] [Bild 14]

Grabfund am Fluss Kama von Elisabeth Hedji & Janine Gaida
In der Nähe des Flusses Kama wurde ein Grab entdeckt, in diesem befanden sich die Reste
einer Bewaffnung: ein Schwert, Pfeil- und Lanzenspitzen, die Pfeilspitzen gehören zu einem

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Rückschlagbogen, außerdem Anhänger eines Gürtels, ein Ring und ein Armband. Zudem
kommt noch ein Pferdekopf, der sich ebenfalls in dem Grab befunden hat.
Der Griff des Schwertes ist mit einer Ornamentik verziert, die einem Schwert aus dem 9.
Jahrhundert ähnelt, das im Kunsthistorischen Museum als das Schwert Attilas ausgestellt ist.
Dieses ist ebenfalls mit Ranken am Griff und Tierdarstellungen an der Klinge verziert. Die
Verzierungen haben unterschiedliche Ursprungsorte: Die Tierdarstellungen ähneln denen
der Rus von Kiew und der Skandinavier, die Rankenmotive jedoch scheinen ihren Ursprung
im asiatischen Raum zu haben. 1

[Bild 15]

Quellenangaben:
Literatur
1 Geschichte Ungarns, Tóth, István György,Budapest : Corvina-Verl; 2005

1
GYÖRGY: Geschichte Ungarns, 2005
2
HERENE: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme 2006
3
DIENES Die Ungarn um die Zeit der Landnahme 1972
4
László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-
KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956
2 Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme : das ungarische Kapitel der
Ğaihānī-Tradition ; Muszlim források a honfoglalás elött magyarokról Zimonyi, István, Herne :
Schäfer ; 2006
3 István DIENES, Die Ungarn um die Zeit der Landnahme, Ungarn, Corvina Verlag 1972,
Seiten 107
4 László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes
CS.-SÓS, Ilona L.-KOVRIG, Zoltán Kádár, Herausgegeben von Dr. Edit B.-THOMAS, Übersetzt
von Jenó KENDE; Archäologische Funde in Ungarn, Budapest 1956, Seiten 425

Bilder
1,2,5,15: Skript Ungarische Landes und Kulturkunde 1, Kokai Karoly, Wintersemester
2014/2015
3,4: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme : das ungarische Kapitel der
Ğaihānī-Tradition ; Muszlim források a honfoglalás elött magyarokról Zimonyi, István, Herne :
Schäfer ; 2006
6: https://www.google.at/search?q=Jurte&client=firefox-b-
ab&dcr=0&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjG4uH_zLvYAhUJbFAKHVSZCCgQ_A
UICigB&biw=1536&bih=725#imgdii=ZL7jvmoJz98j1M:&imgrc=DSpuqxHmZpsV_M:
8,10,7,: István DIENES, Die Ungarn um die Zeit der Landnahme, Ungarn, Corvina Verlag 1972,
Seiten 107
9,11,12,13,14 László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér
SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-KOVRIG, Zoltán Kádár, Herausgegeben von Dr. Edit B.-
THOMAS, Übersetzt von Jenó KENDE; Archäologische Funde in Ungarn, Budapest 1956,
Seiten 425

1
GYÖRGY: Geschichte Ungarns, 2005
2
HERENE: Muslimische Quellen über die Ungarn vor der Landnahme 2006
3
DIENES Die Ungarn um die Zeit der Landnahme 1972
4
László VÉRTES, Pál PATAY, Éva B.-BÓNIS, Edit B.-THOMAS, Tihamér SZENTLÉLEKY, Ágnes CS.-SÓS, Ilona L.-
KOVRIG, Zoltán Kádár, Archäologische Funde in Ungarn, 1956

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